<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>

<rss version="2.0"
     xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
     xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
     xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
     xmlns:ev="http://purl.org/rss/1.0/modules/event/"
     xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
    >
    <channel>
        <title>News der Hochschule Coburg</title>
        <description>RSS-Feed - News der Hochschule Coburg</description>
        <link>https://www.hs-coburg.de/nachrichten/</link>
        <atom:link href="https://www.hs-coburg.de/feed/newsfeed/" rel="self" type="application/rss+xml"></atom:link>
        <lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 09:48:54 +0200</lastBuildDate>

        <language>de</language>

        <generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>


                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Campusluft geschnuppert und Studiengänge erkundet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/campusluft-geschnuppert-und-studiengaenge-erkundet/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 18:44:11 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Aus nah und fern kamen Studieninteressierte in den Osterferien zu den Schnuppertagen der Hochschule Coburg, um sich zu den über 20 Bachelor-Studiengängen zu informieren und den Campus Design sowie den Campus Friedrich Streib kennenzulernen. Bei schönstem Frühlingswetter stießen vor allem die Campus- und Wohnheimführungen auf großes Interesse.</em>

Aus der Region Oberfranken und Südthüringen, aber auch aus weiter entfernten Orten waren Interessierte an den beiden Schnuppertagen nach Coburg gekommen – unter anderem aus München, Berlin oder Göttingen, aus Sachsen, Brandenburg, Baden-Württemberg und sogar aus Schleswig-Holstein. Insgesamt fast 400 Besucherinnen und Besucher informierten sich so am 8. und 9. April über die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/">Studienmöglichkeiten in Coburg</a>.

Nach der Begrüßung durch die Hochschulleitung sammelten die Besucherinnen und Besucher vielseitige Eindrücke: Die Studiengänge und deren Inhalte wurden vorgestellt und es konnte in Vorlesungen hineingeschnuppert werden, zum Beispiel in „Kunst- und Architekturgeschichte“, „Einführung in die Fahrzeugtechnik“, „Prinzipien sozialer Gruppenarbeit“ oder „Finanzierung und Investition“. Es gab Laborführungen, etwa durch die Labore für Zellkultur oder Biochemie, für Robotik und Computer Vision, für Photovoltaik und Solare Energiewandlung oder für Wasserbau und Geologie. Besonders viele Interessierte wurden in den Studiengängen Soziale Arbeit und Innenarchitektur begrüßt.
<h2>Einblick ins Studium an der Hochschule</h2>
„Wir wollen Studieninteressierten die Möglichkeit bieten, sich einen ganz konkreten Eindruck vom Studium an der Hochschule Coburg zu machen“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung</a>. Einige Studiengänge boten so zum Beispiel auch Experimente und Mitmach-Stationen an, unter anderem Versuche am Windkanal, ein Planspiel zur Maximierung von Startkapital, Mikrocomputertechnik zum Anfassen oder eine Baustellen-Exkursion. In einer Talkrunde gab es Fragen und Antworten zum Praxissemester und in der Werkstatt des CAT-Racing-Team konnte das aktuelle Rennwagenprojekt bestaunt werden.

Bei den Campusführungen lernten die Besucherinnen und Besucher außerdem die Bibliothek, Lernräume und Serviceeinrichtungen kennen und bekamen Antworten auf viele Fragen zum Hochschulleben und zum Studienalltag. Über 80 Personen nahmen dieses Angebot am Campus Friedrich Streib wahr. Bei Sonnenschein und frühlingshaftem Wetter glänzte der Campus mit seinen vielen Grünflächen und Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien besonders. „Total schön, wenn ich mir vorstelle, hier zu studieren und zwischen den Vorlesungen einfach mal ein bisschen spazieren gehen zu können oder im Grünen zu sitzen“, fand ein Besucher aus Neustadt. Auf großes Interesse stieß am Campus Design die Wohnheimbesichtigung. Rund 60 Personen nutzten hier die Gelegenheit, einen Blick in eines des Einzelapartments zu werfen und sich zu Kosten und Platzvergabe zu erkundigen.

Am Nachmittag konnten dann alle, die Coburg noch nicht kannten, eine Stadtführung mitmachen. Am späten Nachmittag gab es zudem ein Online-Programm mit Eindrücken vom Campus, Vorstellungen der Studiengänge und einer Q&amp;A-Session rund um Bewerbung und Studium – dies nutzten Interessierte aus ganz Deutschland – unter anderen aus Wuppertal, Mönchengladbach, München, Bremen, Frankfurt, Potsdam, Hamburg. Und sogar aus Luxemburg waren Interessierte zugeschaltet.
<h2>Schnuppertage 2027 an der Hochschule Coburg</h2>
Die <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2026/">Schnuppertage</a> gibt es übrigens schon seit über zwanzig Jahren – immer in den bayerischen Osterferien. Im Jahr 2027 finden sie am 31. März (Campus Design) und 01. April (Campus Friedrich Streib und LCC Kronach) statt.

Wer vorher die Hochschule Coburg besuchen möchte, hat bald eine gute Gelegenheit dazu: Am 8. Mai lädt die Hochschule Coburg erstmals <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/lange-nacht-der-wissenschaften/">zur Langen Nacht der Wissenschaften</a> ein, mit einem bunten Programm sowohl am Campus Friedrich Streib wie auch am Campus Design und am ehemaligen Schlachthofareal. Wer sich besonders für den gestalterischen Bereich interessiert, kann außerdem am 23.-25. Juli 2026 Projekte, Konzepte und Modelle bei der <a href="https://www.campus.design/category/werkschau/">Werkschau Design</a> erleben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Aus nah und fern kamen Studieninteressierte in den Osterferien zu den Schnuppertagen der Hochschule Coburg, um sich zu den über 20 Bachelor-Studiengängen zu informieren und den Campus Design sowie den Campus Friedrich Streib kennenzulernen. Bei schönstem Frühlingswetter stießen vor allem die Campus- und Wohnheimführungen auf großes Interesse.</em>

Aus der Region Oberfranken und Südthüringen, aber auch aus weiter entfernten Orten waren Interessierte an den beiden Schnuppertagen nach Coburg gekommen – unter anderem aus München, Berlin oder Göttingen, aus Sachsen, Brandenburg, Baden-Württemberg und sogar aus Schleswig-Holstein. Insgesamt fast 400 Besucherinnen und Besucher informierten sich so am 8. und 9. April über die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/">Studienmöglichkeiten in Coburg</a>.

Nach der Begrüßung durch die Hochschulleitung sammelten die Besucherinnen und Besucher vielseitige Eindrücke: Die Studiengänge und deren Inhalte wurden vorgestellt und es konnte in Vorlesungen hineingeschnuppert werden, zum Beispiel in „Kunst- und Architekturgeschichte“, „Einführung in die Fahrzeugtechnik“, „Prinzipien sozialer Gruppenarbeit“ oder „Finanzierung und Investition“. Es gab Laborführungen, etwa durch die Labore für Zellkultur oder Biochemie, für Robotik und Computer Vision, für Photovoltaik und Solare Energiewandlung oder für Wasserbau und Geologie. Besonders viele Interessierte wurden in den Studiengängen Soziale Arbeit und Innenarchitektur begrüßt.
<h2>Einblick ins Studium an der Hochschule</h2>
„Wir wollen Studieninteressierten die Möglichkeit bieten, sich einen ganz konkreten Eindruck vom Studium an der Hochschule Coburg zu machen“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung</a>. Einige Studiengänge boten so zum Beispiel auch Experimente und Mitmach-Stationen an, unter anderem Versuche am Windkanal, ein Planspiel zur Maximierung von Startkapital, Mikrocomputertechnik zum Anfassen oder eine Baustellen-Exkursion. In einer Talkrunde gab es Fragen und Antworten zum Praxissemester und in der Werkstatt des CAT-Racing-Team konnte das aktuelle Rennwagenprojekt bestaunt werden.

Bei den Campusführungen lernten die Besucherinnen und Besucher außerdem die Bibliothek, Lernräume und Serviceeinrichtungen kennen und bekamen Antworten auf viele Fragen zum Hochschulleben und zum Studienalltag. Über 80 Personen nahmen dieses Angebot am Campus Friedrich Streib wahr. Bei Sonnenschein und frühlingshaftem Wetter glänzte der Campus mit seinen vielen Grünflächen und Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien besonders. „Total schön, wenn ich mir vorstelle, hier zu studieren und zwischen den Vorlesungen einfach mal ein bisschen spazieren gehen zu können oder im Grünen zu sitzen“, fand ein Besucher aus Neustadt. Auf großes Interesse stieß am Campus Design die Wohnheimbesichtigung. Rund 60 Personen nutzten hier die Gelegenheit, einen Blick in eines des Einzelapartments zu werfen und sich zu Kosten und Platzvergabe zu erkundigen.

Am Nachmittag konnten dann alle, die Coburg noch nicht kannten, eine Stadtführung mitmachen. Am späten Nachmittag gab es zudem ein Online-Programm mit Eindrücken vom Campus, Vorstellungen der Studiengänge und einer Q&amp;A-Session rund um Bewerbung und Studium – dies nutzten Interessierte aus ganz Deutschland – unter anderen aus Wuppertal, Mönchengladbach, München, Bremen, Frankfurt, Potsdam, Hamburg. Und sogar aus Luxemburg waren Interessierte zugeschaltet.
<h2>Schnuppertage 2027 an der Hochschule Coburg</h2>
Die <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2026/">Schnuppertage</a> gibt es übrigens schon seit über zwanzig Jahren – immer in den bayerischen Osterferien. Im Jahr 2027 finden sie am 31. März (Campus Design) und 01. April (Campus Friedrich Streib und LCC Kronach) statt.

Wer vorher die Hochschule Coburg besuchen möchte, hat bald eine gute Gelegenheit dazu: Am 8. Mai lädt die Hochschule Coburg erstmals <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/lange-nacht-der-wissenschaften/">zur Langen Nacht der Wissenschaften</a> ein, mit einem bunten Programm sowohl am Campus Friedrich Streib wie auch am Campus Design und am ehemaligen Schlachthofareal. Wer sich besonders für den gestalterischen Bereich interessiert, kann außerdem am 23.-25. Juli 2026 Projekte, Konzepte und Modelle bei der <a href="https://www.campus.design/category/werkschau/">Werkschau Design</a> erleben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC07101-1024x683.jpg"
                        fileSize="194201"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC0786-1024x683.jpg"
                        fileSize="123876"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC0734-1024x683.jpg"
                        fileSize="149657"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG20260408132630-1024x768.jpg"
                        fileSize="287652"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC0749-1024x683.jpg"
                        fileSize="202964"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC0752-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="143629"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC0758-1024x683.jpg"
                        fileSize="146679"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC02122-1024x683.jpg"
                        fileSize="223205"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC01997-1024x683.jpg"
                        fileSize="195552"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC02099-1024x683.jpg"
                        fileSize="245511"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC0802-1024x683.jpg"
                        fileSize="156870"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC0805-1024x683.jpg"
                        fileSize="131068"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC0779-1024x683.jpg"
                        fileSize="165023"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC0782-1024x683.jpg"
                        fileSize="185849"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC0793-1024x683.jpg"
                        fileSize="165668"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC07141-1024x683.jpg"
                        fileSize="167756"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC07137-1024x683.jpg"
                        fileSize="137609"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC01958-1024x683.jpg"
                        fileSize="234703"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC07136-1024x683.jpg"
                        fileSize="176044"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC02026-1024x683.jpg"
                        fileSize="196062"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC07152-1024x683.jpg"
                        fileSize="176783"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC07154-1024x683.jpg"
                        fileSize="162079"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC07133-1024x683.jpg"
                        fileSize="141725"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC07111-1024x683.jpg"
                        fileSize="99310"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC07118-1024x683.jpg"
                        fileSize="131603"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC02140-1024x683.jpg"
                        fileSize="218808"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC1900-1024x683.jpg"
                        fileSize="201321"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC1907-1024x683.jpg"
                        fileSize="143617"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC1920-1024x683.jpg"
                        fileSize="139945"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC1929-1024x683.jpg"
                        fileSize="174976"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC1942-1024x683.jpg"
                        fileSize="195875"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC1974-1024x683.jpg"
                        fileSize="186567"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC1988-1024x683.jpg"
                        fileSize="216772"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC02043-1024x683.jpg"
                        fileSize="201933"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC02073-1024x683.jpg"
                        fileSize="203275"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/DSC02134-1024x683.jpg"
                        fileSize="231973"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Unsichtbar, aber lebensbestimmend – Endometriose & Adenomyose]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/unsichtbar-aber-lebensbestimmend-endometriose-adenomyose/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 12:27:40 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Cindy-Dötschel-Langbein)</em>

<em>Mit der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle“ macht die Hochschule Coburg Expertenwissen für jedermann zugänglich. Beim Abend zum Thema Endometriose stand erstmals eine Künstlerin auf der Bühne.</em>

Wenn Marie ihre Periode hat, ist sie für ein bis zwei Tage arbeitsunfähig. Ihr Sozialleben leidet in der Zeit extrem. „Wenn ich merke, dass es losgeht, sage ich alle meine Termine ab – wegen der Schmerzen habe ich schon Tage vorher Stress“, sagt die 23-Jährige. Sie ist eine der 510.000 Betroffenen in Deutschland, bei denen sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Das kann unter anderem Schmerzen und chronischen Entzündungen zur Folge haben.
<h2>Zwei Vorträge und ein Gespräch auf der Bühne</h2>
Beim ersten Vortrag sprach<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-karin-meissner/"> Prof. Dr. Karin Meißner</a>, Mitglied des Forschungsschwerpunkts <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/one-health/">One Health </a>der Hochschule Coburg, darüber, was bei einer Erkrankung mit Endometriose und der verwandten Erkrankung Adenomyose im Körper passiert und gab einen Einblick in die aktuellen Erkenntnisse der Forschung. „Es gibt sehr lange Leidenswege bis zur Diagnosestellung und häufig treten auch Fehldiagnosen auf. Es liegt eine mangelnde ärztliche Aufklärung vor, eine erhebliche psychische Belastung durch die chronischen Schmerzen und den unerfüllten Kinderwunsch“, fasste sie zusammen.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Vortrag der interdisziplinär arbeitenden Künstlerin Nietze, die an Endometriose erkrankt ist und mit ihrem Projekt „Hidden Heroes“ seit ihrer Diagnose 2022 die verschiedenen Facetten der Erkrankung sichtbar macht. Sie hat bereits über 40 Betroffene porträtiert und fotografiert auch Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte. Die ersten Fotos hat sie nach ihrer ersten Operation gemacht.  „Es ist das Jahr 2022 und ich habe das erste Mal eine OP vor mir – ich habe die Möglichkeit bekommen, in dem Krankenhaus Fotos zu machen können. Für mich wurde eine Endometriose-OP nachgestellt“, sagt sie. Auf der Reha musste sie erst einmal durchatmen, nachdem sie realisiert hat, womit sie es eigentlich zu tun hat und hat dann das Projekt gestartet. „Endometriose ist eine der häufigsten aber am wenigsten erforschten systemischen Erkrankungen“, sagt sie. Bis zur Diagnose dauert es durchschnittlich sechs bis zehn Jahre. Mit ihrem Projekt möchte Nietze auf die Erkrankung aufmerksam machen und zum Austausch einladen.
<h2>Diskussion auf der Bühne</h2>
Zum Abschluss des Abends diskutierten die beiden Rednerinnen mit Sandy Gruber, Gründerin und Projektleiterin von Helden in Strumpfhosen, einem Netzwerk für Endometriose-Aufklärung und Selbsthilfe im ländlichen Raum, gemeinsam über das Thema. In diesem Zusammenhang wurde außerdem auf die <a href="Flächendeckende%20Versorgung%20für%20Patient:innen%20mit%20Endometriose%20und%20Adenomyose%20|%20WeAct">Petition</a> von Meißners Doktorandin Katharina Weiß hingewiesen, die zur Lebensrealität von Frauen mit Adenomyose forscht. Die Petition fordert eine flächendeckende Versorgung von Patientinnen mit Endometriose und Adenomyose, einen gesicherten Zugang zu zertifizierten Versorgungseinrichtungen und den Aufbau eines bundesweiten Fachnetzwerks.

Marie hat von der Veranstaltung vor allem mitgenommen, dass die psychische Komponente eine sehr große Rolle spielt. „Vor dem Abend war mir nicht bewusst, dass ein Therapeut bei einer Erkrankung mit Endometriose helfen kann“, sagt die 23-Jährige. Ihre Freundin Laura hat sie zu der Veranstaltung begleitet. Ihr ist bewusst geworden, dass es noch viel mehr Aufklärung zu dem Thema Endometriose und Adenomyose braucht. „Ich habe es erlebt, dass in meinem Arbeitsumfeld Frauen Schmerzmittel in hohen Dosen nehmen ohne, dass das hinterfragt wird – mehr Input von Außen kann sicher helfen, um das Bewusstsein für die Krankheiten zu steigern.“
<h2>Wissen für alle</h2>
Einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg ist „OneHealth“. Mit der Themenreihe „<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">Gesundheit! Wissen für alle</a>“ wird Expertenwissen für jedermann zugänglich gemacht und der Austausch zwischen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit ermöglicht.

Realisiert werden die Themenabende durch das Projekt CREAPOLIS + design, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule und unterstützt durch die TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Der nächste Abend aus der Reihe findet im Sommer statt, es geht um das „Krebs gezielt treffen“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Cindy-Dötschel-Langbein)</em>

<em>Mit der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle“ macht die Hochschule Coburg Expertenwissen für jedermann zugänglich. Beim Abend zum Thema Endometriose stand erstmals eine Künstlerin auf der Bühne.</em>

Wenn Marie ihre Periode hat, ist sie für ein bis zwei Tage arbeitsunfähig. Ihr Sozialleben leidet in der Zeit extrem. „Wenn ich merke, dass es losgeht, sage ich alle meine Termine ab – wegen der Schmerzen habe ich schon Tage vorher Stress“, sagt die 23-Jährige. Sie ist eine der 510.000 Betroffenen in Deutschland, bei denen sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Das kann unter anderem Schmerzen und chronischen Entzündungen zur Folge haben.
<h2>Zwei Vorträge und ein Gespräch auf der Bühne</h2>
Beim ersten Vortrag sprach<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-karin-meissner/"> Prof. Dr. Karin Meißner</a>, Mitglied des Forschungsschwerpunkts <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/one-health/">One Health </a>der Hochschule Coburg, darüber, was bei einer Erkrankung mit Endometriose und der verwandten Erkrankung Adenomyose im Körper passiert und gab einen Einblick in die aktuellen Erkenntnisse der Forschung. „Es gibt sehr lange Leidenswege bis zur Diagnosestellung und häufig treten auch Fehldiagnosen auf. Es liegt eine mangelnde ärztliche Aufklärung vor, eine erhebliche psychische Belastung durch die chronischen Schmerzen und den unerfüllten Kinderwunsch“, fasste sie zusammen.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Vortrag der interdisziplinär arbeitenden Künstlerin Nietze, die an Endometriose erkrankt ist und mit ihrem Projekt „Hidden Heroes“ seit ihrer Diagnose 2022 die verschiedenen Facetten der Erkrankung sichtbar macht. Sie hat bereits über 40 Betroffene porträtiert und fotografiert auch Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte. Die ersten Fotos hat sie nach ihrer ersten Operation gemacht.  „Es ist das Jahr 2022 und ich habe das erste Mal eine OP vor mir – ich habe die Möglichkeit bekommen, in dem Krankenhaus Fotos zu machen können. Für mich wurde eine Endometriose-OP nachgestellt“, sagt sie. Auf der Reha musste sie erst einmal durchatmen, nachdem sie realisiert hat, womit sie es eigentlich zu tun hat und hat dann das Projekt gestartet. „Endometriose ist eine der häufigsten aber am wenigsten erforschten systemischen Erkrankungen“, sagt sie. Bis zur Diagnose dauert es durchschnittlich sechs bis zehn Jahre. Mit ihrem Projekt möchte Nietze auf die Erkrankung aufmerksam machen und zum Austausch einladen.
<h2>Diskussion auf der Bühne</h2>
Zum Abschluss des Abends diskutierten die beiden Rednerinnen mit Sandy Gruber, Gründerin und Projektleiterin von Helden in Strumpfhosen, einem Netzwerk für Endometriose-Aufklärung und Selbsthilfe im ländlichen Raum, gemeinsam über das Thema. In diesem Zusammenhang wurde außerdem auf die <a href="Flächendeckende%20Versorgung%20für%20Patient:innen%20mit%20Endometriose%20und%20Adenomyose%20|%20WeAct">Petition</a> von Meißners Doktorandin Katharina Weiß hingewiesen, die zur Lebensrealität von Frauen mit Adenomyose forscht. Die Petition fordert eine flächendeckende Versorgung von Patientinnen mit Endometriose und Adenomyose, einen gesicherten Zugang zu zertifizierten Versorgungseinrichtungen und den Aufbau eines bundesweiten Fachnetzwerks.

Marie hat von der Veranstaltung vor allem mitgenommen, dass die psychische Komponente eine sehr große Rolle spielt. „Vor dem Abend war mir nicht bewusst, dass ein Therapeut bei einer Erkrankung mit Endometriose helfen kann“, sagt die 23-Jährige. Ihre Freundin Laura hat sie zu der Veranstaltung begleitet. Ihr ist bewusst geworden, dass es noch viel mehr Aufklärung zu dem Thema Endometriose und Adenomyose braucht. „Ich habe es erlebt, dass in meinem Arbeitsumfeld Frauen Schmerzmittel in hohen Dosen nehmen ohne, dass das hinterfragt wird – mehr Input von Außen kann sicher helfen, um das Bewusstsein für die Krankheiten zu steigern.“
<h2>Wissen für alle</h2>
Einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg ist „OneHealth“. Mit der Themenreihe „<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">Gesundheit! Wissen für alle</a>“ wird Expertenwissen für jedermann zugänglich gemacht und der Austausch zwischen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit ermöglicht.

Realisiert werden die Themenabende durch das Projekt CREAPOLIS + design, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule und unterstützt durch die TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Der nächste Abend aus der Reihe findet im Sommer statt, es geht um das „Krebs gezielt treffen“.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Auswahl-7-e1776167271319-1024x965.jpg"
                        fileSize="106069"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="965"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Auswahl-13-1024x576.jpg"
                        fileSize="85290"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Auswahl-4-1024x576.jpg"
                        fileSize="71144"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Auswahl-10-e1776167089366-1024x678.jpg"
                        fileSize="70996"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="678"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Auswahl-16-e1776167180765-1024x920.jpg"
                        fileSize="94946"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="920"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr als fünf Millionen Euro für die industrielle Zukunft der Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-als-fuenf-millionen-euro-fuer-die-industrielle-zukunft-der-region/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 09:24:33 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/technologietransferzentrum/">Technologietransferzentrum (TTZ)</a> in Bad Staffelstein stärkt die heimischen Unternehmen bei der digitalen Produktion. Landrat und Bürgermeister besuchten die Einrichtung der Hochschule Coburg und zeigten sich beeindruckt von der wissenschaftlichen Schlagkraft.</em>

Die Vorsitzenden des FADZ-Zweckverbandes, Landrat Christian Meißner und Bürgermeister Andreas Hügerich, haben sich vor Ort in Bad Staffelstein über den Fortgang der Forschungsarbeiten im Technologietransfer Zentrum (TTZ) informiert. Die Räumlichkeiten in der Angerstraße dienen als Interimsstandort bis das Forschungs- und Anwendungszentrum für Digitale Zukunftstechnologien (FADZ) am Standort Lichtenfels, 2027 seinen Betrieb aufnimmt. Das TTZ ist eine Säule im FADZ, die den wissenschaftlichen Transfer in die Wirtschaft vorsieht.
<h2>Förderprojekt „InAdditiv“ bringt Millioneninvestition in Innovation und Forschung</h2>
Bereits seit September 2024 bietet das FADZ dem TTZ Oberfranken die Möglichkeit, die Erforschung und Entwicklung praxisnaher Lösungen für die heimischen Unternehmen voranzubringen. Dr. Johannes Schütz, operativer Geschäftsleiter des TTZ, betont: „Mit dem Förderbescheid der EU und des Freistaates Bayern über 5,28 Mio Euro im Rahmen des EFRE-Forschungsprojektes „InAdditiv“, das gemeinsam zwischen TTZ und dem Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg bearbeitet wird, können wir noch bis 2028 gezielt ein dauerhaftes Innovationsökosystem in der Region etablieren. Dieses Projekt zeigt, wie sich die Hochschule Coburg über das TTZ, dem ISAT und anderen Stellen in dieser Region engagiert.“
<h2>Digitale Zukunftstechnologien: Fokus auf KI, Automatisierung und neue Werkstoffe</h2>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/">Prof. Dr. Jens Grubert</a>, wissenschaftlicher Leiter des TTZ am Standort, betont weiterhin: „Das kooperative TTZ der Hochschulen Coburg und Nürnberg an den Standorten Bad Staffelstein und Kronach entwickelt sich zu einem wichtigen Innovationsmotor für die Region und macht Hochtechnologie für regionale Unternehmen niedrigschwellig zugänglich und nutzbar. Verschiedenste Formate – von direkt beauftragten Forschungsprojekten über öffentlich geförderte Vorhaben bis hin zu Abschlussarbeiten – werden erfolgreich akquiriert und umgesetzt.”

Beeindruckt von diesen Zahlen bedankte sich Landrat Christian Meißner bei Prof. Dr. Jens Grubert und Dr. Johannes Schütz für deren unermüdliches Vorantreiben des TTZ: „Es ist besonders lobenswert, dass Sie mit dem TTZ in Bad Staffelstein nicht nur einen Stein ins Wasser der Wissenschaft geworfen, sondern einen Fels errichtet haben, der sichtbar die Zusammenarbeit zwischen und mit den Unternehmen dokumentiert.“
<h2>TTZ Oberfranken macht Hochtechnologie für Unternehmen zugänglich</h2>
Auch Bürgermeister Hügerich stellte heraus, dass das TTZ die Resilienz der heimischen Unternehmen stärken wird. „Ich freue mich, dass durch das TTZ Lichtenfels nicht nur Hochschulstadt bleibt, sondern als Forschungsstandort weiteres Gewicht bekommt. Dies ist im Wettbewerb der Regionen ein besonderes Pfund mit dem wir überzeugen können“, so der amtierende Vorsitzende des FADZ-Zweckverbandes.

Aktuell sind vier Professoren und 22 Mitarbeitende am TTZ tätig, um in den Bereichen „Automatisierung“, „Neue Werkstoffe und Produktionsverfahren“ sowie „KI für Engineering und Produktion“ unternehmensnahe Lösungen zu finden. „Besonderen Spaß macht die Internationalität der Teams, die sich sehr positiv auf die Ergebnisse des TTZ auswirken“, erklärt Geschäftsleiter Dr. Schütz.

Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/technologietransferzentrum/">Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken: Digitale Intelligenz</a> wird kooperativ von den Hochschulen Coburg und Nürnberg an den Standorten Landkreis Lichtenfels und Kronach betrieben, und das TTZ mit dem Schwerpunkt „Digitale Intelligenz im Produktlebenszyklus“ ist im Landkreis Lichtenfels beheimatet.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/technologietransferzentrum/">Technologietransferzentrum (TTZ)</a> in Bad Staffelstein stärkt die heimischen Unternehmen bei der digitalen Produktion. Landrat und Bürgermeister besuchten die Einrichtung der Hochschule Coburg und zeigten sich beeindruckt von der wissenschaftlichen Schlagkraft.</em>

Die Vorsitzenden des FADZ-Zweckverbandes, Landrat Christian Meißner und Bürgermeister Andreas Hügerich, haben sich vor Ort in Bad Staffelstein über den Fortgang der Forschungsarbeiten im Technologietransfer Zentrum (TTZ) informiert. Die Räumlichkeiten in der Angerstraße dienen als Interimsstandort bis das Forschungs- und Anwendungszentrum für Digitale Zukunftstechnologien (FADZ) am Standort Lichtenfels, 2027 seinen Betrieb aufnimmt. Das TTZ ist eine Säule im FADZ, die den wissenschaftlichen Transfer in die Wirtschaft vorsieht.
<h2>Förderprojekt „InAdditiv“ bringt Millioneninvestition in Innovation und Forschung</h2>
Bereits seit September 2024 bietet das FADZ dem TTZ Oberfranken die Möglichkeit, die Erforschung und Entwicklung praxisnaher Lösungen für die heimischen Unternehmen voranzubringen. Dr. Johannes Schütz, operativer Geschäftsleiter des TTZ, betont: „Mit dem Förderbescheid der EU und des Freistaates Bayern über 5,28 Mio Euro im Rahmen des EFRE-Forschungsprojektes „InAdditiv“, das gemeinsam zwischen TTZ und dem Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg bearbeitet wird, können wir noch bis 2028 gezielt ein dauerhaftes Innovationsökosystem in der Region etablieren. Dieses Projekt zeigt, wie sich die Hochschule Coburg über das TTZ, dem ISAT und anderen Stellen in dieser Region engagiert.“
<h2>Digitale Zukunftstechnologien: Fokus auf KI, Automatisierung und neue Werkstoffe</h2>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/">Prof. Dr. Jens Grubert</a>, wissenschaftlicher Leiter des TTZ am Standort, betont weiterhin: „Das kooperative TTZ der Hochschulen Coburg und Nürnberg an den Standorten Bad Staffelstein und Kronach entwickelt sich zu einem wichtigen Innovationsmotor für die Region und macht Hochtechnologie für regionale Unternehmen niedrigschwellig zugänglich und nutzbar. Verschiedenste Formate – von direkt beauftragten Forschungsprojekten über öffentlich geförderte Vorhaben bis hin zu Abschlussarbeiten – werden erfolgreich akquiriert und umgesetzt.”

Beeindruckt von diesen Zahlen bedankte sich Landrat Christian Meißner bei Prof. Dr. Jens Grubert und Dr. Johannes Schütz für deren unermüdliches Vorantreiben des TTZ: „Es ist besonders lobenswert, dass Sie mit dem TTZ in Bad Staffelstein nicht nur einen Stein ins Wasser der Wissenschaft geworfen, sondern einen Fels errichtet haben, der sichtbar die Zusammenarbeit zwischen und mit den Unternehmen dokumentiert.“
<h2>TTZ Oberfranken macht Hochtechnologie für Unternehmen zugänglich</h2>
Auch Bürgermeister Hügerich stellte heraus, dass das TTZ die Resilienz der heimischen Unternehmen stärken wird. „Ich freue mich, dass durch das TTZ Lichtenfels nicht nur Hochschulstadt bleibt, sondern als Forschungsstandort weiteres Gewicht bekommt. Dies ist im Wettbewerb der Regionen ein besonderes Pfund mit dem wir überzeugen können“, so der amtierende Vorsitzende des FADZ-Zweckverbandes.

Aktuell sind vier Professoren und 22 Mitarbeitende am TTZ tätig, um in den Bereichen „Automatisierung“, „Neue Werkstoffe und Produktionsverfahren“ sowie „KI für Engineering und Produktion“ unternehmensnahe Lösungen zu finden. „Besonderen Spaß macht die Internationalität der Teams, die sich sehr positiv auf die Ergebnisse des TTZ auswirken“, erklärt Geschäftsleiter Dr. Schütz.

Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/technologietransferzentrum/">Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken: Digitale Intelligenz</a> wird kooperativ von den Hochschulen Coburg und Nürnberg an den Standorten Landkreis Lichtenfels und Kronach betrieben, und das TTZ mit dem Schwerpunkt „Digitale Intelligenz im Produktlebenszyklus“ ist im Landkreis Lichtenfels beheimatet.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/39-Mehr-als-5-Mio.-Euro-fuer-die-Zukunft-der-Region-Besuch-im-TTZ-e1775121976319-1024x544.jpg"
                        fileSize="96528"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="544"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[TV-Beitrag über Architekturprojekt in Wüstenahorn]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tv-beitrag-ueber-architekturprojekt-in-wuestenahorn/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 08:20:38 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>In der aktuellen Ausgabe des Hochschulmagazins „4you“ auf TV Oberfranken wird ein Semesterprojekt des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> an der Hochschule Coburg vorgestellt: Die Wohnsiedlung „Scheuerfelder Hang“ ist typisch für viele Städte in Deutschland.</em>

Die Siedlung im Coburger Stadtteil Wüstenahorn ist eine Zeilenbausiedlung wie sie in vielen Städten in der Nachkriegszeit entstand. Ullrich Pfuhlmann ist Technischer Leiter der Wohnbau Stadt Coburg (WSCO), die neben ihrer Tätigkeit als Vermieterin auch als Sanierungsträger der Stadt Coburg tätig ist. Er erklärt, dass eine wirtschaftliche, nachhaltige, funktionale und gestalterisch überzeugende Entwicklungsstrategie entwickelt werden soll. Studierende des dritten Semesters Architektur entwickelten bei Prof. Anja Ohliger spannende Ideen dafür. „Einerseits ist es eine Aufgabe, die einen hohen Übertragungswert hat, weil es diese Art von Siedlungen überall in der Bundesrepublik gibt – auch die Probleme sind überall die gleichen“, erklärt Ohliger. Andererseits sei es für die Studierenden spannend, Entwürfe für so ein konkretes, echtes Gebiet zu entwickeln.

Emma-Sophie Stößel zum Beispiel kennt das Gebiet seit ihrer Kindheit. „Eine Freundin von mir hat hier gewohnt.“ Die Studentin entwickelte mit ihrer Gruppe beispielsweise Ideen für barrierefreie Anbauten für die bestehenden Gebäude. Marius Göpfert berichtet vom Schwerpunkt, der seinem Team besonders wichtig war: Dieser Studierendengruppe ging es um das Schaffen neuer Verbindungen innerhalb der Siedlung.

<strong>Das Studierendenprojekt auf TVO</strong>

Der Beitrag aus der Sendung 4you von TVO ist <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-um-und-weiterbau-von-baubestand/">hier in der Mediathek</a> abrufbar. Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In der aktuellen Ausgabe des Hochschulmagazins „4you“ auf TV Oberfranken wird ein Semesterprojekt des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> an der Hochschule Coburg vorgestellt: Die Wohnsiedlung „Scheuerfelder Hang“ ist typisch für viele Städte in Deutschland.</em>

Die Siedlung im Coburger Stadtteil Wüstenahorn ist eine Zeilenbausiedlung wie sie in vielen Städten in der Nachkriegszeit entstand. Ullrich Pfuhlmann ist Technischer Leiter der Wohnbau Stadt Coburg (WSCO), die neben ihrer Tätigkeit als Vermieterin auch als Sanierungsträger der Stadt Coburg tätig ist. Er erklärt, dass eine wirtschaftliche, nachhaltige, funktionale und gestalterisch überzeugende Entwicklungsstrategie entwickelt werden soll. Studierende des dritten Semesters Architektur entwickelten bei Prof. Anja Ohliger spannende Ideen dafür. „Einerseits ist es eine Aufgabe, die einen hohen Übertragungswert hat, weil es diese Art von Siedlungen überall in der Bundesrepublik gibt – auch die Probleme sind überall die gleichen“, erklärt Ohliger. Andererseits sei es für die Studierenden spannend, Entwürfe für so ein konkretes, echtes Gebiet zu entwickeln.

Emma-Sophie Stößel zum Beispiel kennt das Gebiet seit ihrer Kindheit. „Eine Freundin von mir hat hier gewohnt.“ Die Studentin entwickelte mit ihrer Gruppe beispielsweise Ideen für barrierefreie Anbauten für die bestehenden Gebäude. Marius Göpfert berichtet vom Schwerpunkt, der seinem Team besonders wichtig war: Dieser Studierendengruppe ging es um das Schaffen neuer Verbindungen innerhalb der Siedlung.

<strong>Das Studierendenprojekt auf TVO</strong>

Der Beitrag aus der Sendung 4you von TVO ist <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-um-und-weiterbau-von-baubestand/">hier in der Mediathek</a> abrufbar. Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/TVO4you-Ohliger-Wuestenahorn1004-e1775117971465-1024x711.jpg"
                        fileSize="102324"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="711"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/TVO4you-Ohliger-Wuestenahorn-Marius-Goepfert-.JPG-1024x682.jpg"
                        fileSize="99485"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/TVO4you-Ohliger-Wuestenahorn_0911-1024x681.jpg"
                        fileSize="215566"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/04/TVO4you-Ohliger-Wuestenahorn-Emma-Sophie-Stoessel-02.JPG-1024x682.jpg"
                        fileSize="90301"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Hebammenwissenschaft]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Vom Rettungswagen in den USA zur Professorin in der Geburtshilfe]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vom-rettungswagen-in-den-usa-zur-professorin-in-der-geburtshilfe/</link>
                <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 15:40:50 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ein Lebenslauf über mehrere Kontinente, vielfältige Stationen im Gesundheitswesen und eine klare Leidenschaft für die Geburtshilfe: Prof. Dr. Katrina Renee Kraft (Jahrgang 1978) verstärkt seit dem Sommersemester 2026 die Hochschule Coburg. An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> verbindet sie als Professorin für Gynäkologie in der Hebammenwissenschaft praktische Erfahrung aus Kreißsälen und Kliniken mit wissenschaftlicher Neugier – und möchte vor allem eines: Wissen greifbar machen und gemeinsam mit Studierenden weiterentwickeln.
</em>
<strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?
</strong><strong><em>Prof. Dr. Katrina Renee Kraft:</em></strong> Geboren bin ich in St. Louis, Missouri, USA. Abitur habe ich 1997 gemacht, dann eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin (Emergency Medical Technician), danach eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin (Paramedic), dann eine Ausbildung als Krankenschwester (Registered Nurse (Notaufnahme, Intensivstation, Cardiac IMC). Es folgten Bachelors in Nursing (BSN), Bachelors in Biologie (Nebenfach Chemie), dann Medizinstudium, Weiterbildung Seattle, Washington, dann Elternzeit, dann Weiterbildung (Kempten und Ulm), Facharztausbildung Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Promotion an der Uni Ulm, Kreißsaal-Leitung an der Klinik Harlaching München, Oberärztin am Klinikum Starnberg, Kreißsaal-Leitung UKSH Marienkreißsaal Lübeck, Kreißsaal-Leitung Barmherzige Brüder Klinik St. Hedwig Regensburg, Oberärztin am Klinikum Nürnberg Süd.

<strong>Ihre Spezialgebiete sind?
</strong>Prävention Frühgeburt und Geburt aus Beckenendlage

<strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?
</strong>Man lernt nie aus.

<strong>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...
</strong>… greifbar sein.

<strong>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?
</strong>Jede Schwangere mit Beckenendlage oder Frühgeburt die ich begleiten dürfte

<strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</strong>Darauf, von den Studierenden zu lernen.

<strong>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?
</strong>Fotografie.

<strong>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</strong>
Architektin (bis 5. Klasse), Kinderärztin bis 12. Klasse.

<strong>Wer wären Sie gerne?
</strong>Chefkoch oder Mode Designerin

<strong>Ihr/e Lieblingsautorin / -autor?
</strong>Malcolm Gladwell

<strong>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</strong>Farm der Tiere

<strong>Ihre Lieblingsmusik?
</strong>Disco und Elektro

<strong>Ihr/e Lieblingsmalerin / -maler?
</strong>Salvador Dali, Vincent Van Gogh, Georgia O’Keeffe

<strong>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?
</strong>Integrität.

<strong>Ihr Hauptcharakterzug?
</strong>Hilfsbereitschaft.

<strong>Ihr Motto?
</strong>Hilft nichts, wir müssen durch.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ein Lebenslauf über mehrere Kontinente, vielfältige Stationen im Gesundheitswesen und eine klare Leidenschaft für die Geburtshilfe: Prof. Dr. Katrina Renee Kraft (Jahrgang 1978) verstärkt seit dem Sommersemester 2026 die Hochschule Coburg. An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> verbindet sie als Professorin für Gynäkologie in der Hebammenwissenschaft praktische Erfahrung aus Kreißsälen und Kliniken mit wissenschaftlicher Neugier – und möchte vor allem eines: Wissen greifbar machen und gemeinsam mit Studierenden weiterentwickeln.
</em>
<strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?
</strong><strong><em>Prof. Dr. Katrina Renee Kraft:</em></strong> Geboren bin ich in St. Louis, Missouri, USA. Abitur habe ich 1997 gemacht, dann eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin (Emergency Medical Technician), danach eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin (Paramedic), dann eine Ausbildung als Krankenschwester (Registered Nurse (Notaufnahme, Intensivstation, Cardiac IMC). Es folgten Bachelors in Nursing (BSN), Bachelors in Biologie (Nebenfach Chemie), dann Medizinstudium, Weiterbildung Seattle, Washington, dann Elternzeit, dann Weiterbildung (Kempten und Ulm), Facharztausbildung Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Promotion an der Uni Ulm, Kreißsaal-Leitung an der Klinik Harlaching München, Oberärztin am Klinikum Starnberg, Kreißsaal-Leitung UKSH Marienkreißsaal Lübeck, Kreißsaal-Leitung Barmherzige Brüder Klinik St. Hedwig Regensburg, Oberärztin am Klinikum Nürnberg Süd.

<strong>Ihre Spezialgebiete sind?
</strong>Prävention Frühgeburt und Geburt aus Beckenendlage

<strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?
</strong>Man lernt nie aus.

<strong>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...
</strong>… greifbar sein.

<strong>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?
</strong>Jede Schwangere mit Beckenendlage oder Frühgeburt die ich begleiten dürfte

<strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</strong>Darauf, von den Studierenden zu lernen.

<strong>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?
</strong>Fotografie.

<strong>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</strong>
Architektin (bis 5. Klasse), Kinderärztin bis 12. Klasse.

<strong>Wer wären Sie gerne?
</strong>Chefkoch oder Mode Designerin

<strong>Ihr/e Lieblingsautorin / -autor?
</strong>Malcolm Gladwell

<strong>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</strong>Farm der Tiere

<strong>Ihre Lieblingsmusik?
</strong>Disco und Elektro

<strong>Ihr/e Lieblingsmalerin / -maler?
</strong>Salvador Dali, Vincent Van Gogh, Georgia O’Keeffe

<strong>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?
</strong>Integrität.

<strong>Ihr Hauptcharakterzug?
</strong>Hilfsbereitschaft.

<strong>Ihr Motto?
</strong>Hilft nichts, wir müssen durch.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/37-Kraft-Katrina--1024x681.jpg"
                        fileSize="82774"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category><category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Autonome Systeme verstehen – und gestalten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/autonome-systeme-verstehen-und-gestalten/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 18:49:31 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p data-start="36" data-end="331"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><em>Prof. Dr. Andreas Look verstärkt seit dem Sommersemester 2026 die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg. Der 1990 geborene Wissenschaftler bringt Erfahrung aus der KI-Forschung und dem autonomen Fahren mit – und möchte vor allem eines: Studierende für die Technik von morgen begeistern und gemeinsam neue Ideen entwickeln.</em></p>
<p data-start="36" data-end="331"><strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?
</strong><strong><em>Prof. Dr. Andreas Look: </em></strong>Zuletzt war ich als AI Research Scientist am Bosch Center for Artificial Intelligence in Stuttgart und Renningen tätig. Dort lag mein Fokus auf der Forschung rund um das autonome Fahren – ein wirklich spannendes und dynamisches Feld.</p>
<p data-start="333" data-end="407"><strong>Wo / wie leben Sie?</strong><br data-start="352" data-end="355" />Ich wohne im schönen Scheßlitz im Landkreis Bamberg.</p>
<p data-start="409" data-end="550"><strong>Ihre Spezialgebiete sind?</strong><br data-start="434" data-end="437" />Meine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Behavior Modeling, Machine Learning und natürlich im autonomen Fahren.</p>
<p data-start="552" data-end="836"><strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</strong><br data-start="585" data-end="588" />Wie unglaublich interdisziplinär es ist. Man trifft auf die unterschiedlichsten Menschen und fast jeder bringt einen völlig anderen akademischen Background mit. Das macht die Zusammenarbeit extrem bereichernd und bringt oft die besten Ideen hervor.</p>
<p data-start="838" data-end="963"><strong>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</strong><br data-start="887" data-end="890" />... unabhängig sein und einen echten Mehrwert für die Allgemeinheit schaffen.</p>
<p data-start="965" data-end="1251"><strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</strong><br data-start="1028" data-end="1031" />Ganz besonders auf die direkte Arbeit mit den Studierenden. Ich bin absolut zuversichtlich, dass wir gemeinsam richtig viel auf die Beine stellen können und freue mich darauf, mein Wissen aus der Industrie weiterzugeben.</p>
<p data-start="1253" data-end="1464"><strong>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</strong><br data-start="1304" data-end="1307" />Das Internet. Es hat nicht nur den Zugang zu Wissen demokratisiert, sondern auch die Art und Weise, wie wir weltweit zusammenarbeiten, völlig revolutioniert.</p>
<p data-start="1466" data-end="1543"><strong>Was ist für Sie das größte Unglück?</strong><br data-start="1501" data-end="1504" />Stillstand und der Verlust von Neugier.</p>
<p data-start="1545" data-end="1718"><strong>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</strong><br data-start="1586" data-end="1589" />Archäologe; irgendwie grabe ich heute ja immer noch nach verborgenen Schätzen – nur eben in großen Datenmengen statt in der Erde.</p>
<p data-start="1720" data-end="1861"><strong>Ihre Heldinnen oder Helden der Wirklichkeit?</strong><br data-start="1753" data-end="1756" />Pioniere wie Alan Turing, die weit vor ihrer Zeit den Grundstein für die moderne Informatik gelegt haben.</p>
<p data-start="1863" data-end="1934"><strong>Lieblingstier?</strong><br data-start="1877" data-end="1880" />Hunde; da ich selbst einen habe, bin ich etwas biased.</p>
<p data-start="1936" data-end="2001" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Ihr Motto?</strong><br data-start="1946" data-end="1949" />Einfach mal ausprobieren und aus den Fehlern lernen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p data-start="36" data-end="331"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><em>Prof. Dr. Andreas Look verstärkt seit dem Sommersemester 2026 die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg. Der 1990 geborene Wissenschaftler bringt Erfahrung aus der KI-Forschung und dem autonomen Fahren mit – und möchte vor allem eines: Studierende für die Technik von morgen begeistern und gemeinsam neue Ideen entwickeln.</em></p>
<p data-start="36" data-end="331"><strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?
</strong><strong><em>Prof. Dr. Andreas Look: </em></strong>Zuletzt war ich als AI Research Scientist am Bosch Center for Artificial Intelligence in Stuttgart und Renningen tätig. Dort lag mein Fokus auf der Forschung rund um das autonome Fahren – ein wirklich spannendes und dynamisches Feld.</p>
<p data-start="333" data-end="407"><strong>Wo / wie leben Sie?</strong><br data-start="352" data-end="355" />Ich wohne im schönen Scheßlitz im Landkreis Bamberg.</p>
<p data-start="409" data-end="550"><strong>Ihre Spezialgebiete sind?</strong><br data-start="434" data-end="437" />Meine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Behavior Modeling, Machine Learning und natürlich im autonomen Fahren.</p>
<p data-start="552" data-end="836"><strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</strong><br data-start="585" data-end="588" />Wie unglaublich interdisziplinär es ist. Man trifft auf die unterschiedlichsten Menschen und fast jeder bringt einen völlig anderen akademischen Background mit. Das macht die Zusammenarbeit extrem bereichernd und bringt oft die besten Ideen hervor.</p>
<p data-start="838" data-end="963"><strong>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</strong><br data-start="887" data-end="890" />... unabhängig sein und einen echten Mehrwert für die Allgemeinheit schaffen.</p>
<p data-start="965" data-end="1251"><strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</strong><br data-start="1028" data-end="1031" />Ganz besonders auf die direkte Arbeit mit den Studierenden. Ich bin absolut zuversichtlich, dass wir gemeinsam richtig viel auf die Beine stellen können und freue mich darauf, mein Wissen aus der Industrie weiterzugeben.</p>
<p data-start="1253" data-end="1464"><strong>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</strong><br data-start="1304" data-end="1307" />Das Internet. Es hat nicht nur den Zugang zu Wissen demokratisiert, sondern auch die Art und Weise, wie wir weltweit zusammenarbeiten, völlig revolutioniert.</p>
<p data-start="1466" data-end="1543"><strong>Was ist für Sie das größte Unglück?</strong><br data-start="1501" data-end="1504" />Stillstand und der Verlust von Neugier.</p>
<p data-start="1545" data-end="1718"><strong>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</strong><br data-start="1586" data-end="1589" />Archäologe; irgendwie grabe ich heute ja immer noch nach verborgenen Schätzen – nur eben in großen Datenmengen statt in der Erde.</p>
<p data-start="1720" data-end="1861"><strong>Ihre Heldinnen oder Helden der Wirklichkeit?</strong><br data-start="1753" data-end="1756" />Pioniere wie Alan Turing, die weit vor ihrer Zeit den Grundstein für die moderne Informatik gelegt haben.</p>
<p data-start="1863" data-end="1934"><strong>Lieblingstier?</strong><br data-start="1877" data-end="1880" />Hunde; da ich selbst einen habe, bin ich etwas biased.</p>
<p data-start="1936" data-end="2001" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Ihr Motto?</strong><br data-start="1946" data-end="1949" />Einfach mal ausprobieren und aus den Fehlern lernen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC_0803-1024x681.jpg"
                        fileSize="198768"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg ist Teil der Initiative „Hochschulen zeigen Haltung“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-ist-teil-der-initiative-hochschulen-zeigen-haltung/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 17:26:47 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wissenschaftliche Erkenntnis entsteht durch kritisches Denken, durch das Ringen um die überzeugendsten Argumente und durch respektvollen Diskurs. Diese Prinzipien sind untrennbar mit den Werten der Meinungsfreiheit, der Menschenwürde, der Gleichberechtigung und der Rechtsstaatlichkeit verbunden. Sie bilden das Fundament unseres demokratischen Zusammenlebens. Wenn diese Werte in Gefahr geraten, müssen wir gemeinsam handeln. Deswegen hat sich die Hochschule Coburg der bundesweiten Initiative „Hochschulen zeigen Haltung“ angeschlossen.</em>

Hochschulen stehen für Offenheit, Vielfalt und den freien Austausch von Ideen. Es sind offene soziale Räume, in denen Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammen studieren, arbeiten und forschen. Orte der kritischen Reflexion – auch über gesellschaftliche Verhältnisse. So wirken Hochschulen in die Gesellschaft hinein. Gleichzeitig sind sie Garanten für Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt.

Wie groß die gesellschaftliche Bedeutung von Hochschulen ist, zeigen auch die massiven Angriffe gegen sie, nicht nur in den USA, auch hierzulande. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Studierende werden zunehmend verbal und sogar tätlich angegriffen. Politische Einflussnahme auf das Wissenschaftssystem und Hetze auf Minderheiten nehmen zu. Wissenschaftliche Freiheit gerät mehr und mehr unter Druck. Rechtspopulistische Verunglimpfung wissenschaftlicher Erkenntnisse, Eingriffe in die Hochschulautonomie sowie ideologisch motivierte Beschränkungen des Diskursraums von Rechts nehmen spürbar zu.

Mit der bundesweiten Kampagne „Hochschulen zeigen Haltung“ setzen Hochschulen in Deutschland ein starkes Zeichen für eine offene Gesellschaft und eine freie Wissenschaftskultur. Gemeinsam positionieren sie sich gegen rechtsradikale Einflussnahme, Hetze und Angriffe auf Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Das Bündnis fordert die Politik auf, die Freiheit von Forschung und Lehre aller Disziplinen gleichermaßen zu schützen, Hochschulen angemessen auszustatten und eine offene Willkommenskultur zu fördern.

Die Hochschule Coburg unterstützt das Bündnis, das in den Sozialen Netzwerken und auf zahlreichen Veranstaltungen für Demokratie, Solidarität und wissenschaftliche Unabhängigkeit wirbt. Ins Leben gerufen wurde es unter anderen vom <a class="ext icon-link" title="(opens in a new window)" href="https://www.uni-marburg.de/de/universitaet/administration/verwaltung/stabsstellen/adis/netzwerk-antidiskriminierung" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-extlink="">Netzwerk Antidiskriminierung an Hochschulen</a>, dem <a class="ext icon-link" title="(opens in a new window)" href="https://netzwerk-diversity.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-extlink="">Netzwerk Diversity an Hochschulen</a> und der <a class="ext icon-link" title="(opens in a new window)" href="https://bukof.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-extlink="">Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen e. V.</a> (bukof).Ziel ist es, auf zunehmende antidemokratische Einflussnahmen aufmerksam zu machen, denen Hochschulen, Lehrende und Studierende immer häufiger ausgesetzt sind. Damit unterstreicht die Hochschule Coburg erneut ihre konsequente Haltung für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit, die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/">im Profil der Hochschule </a>festgehalten ist.

Die Hochschule Coburg ist ein Ort, an dem Respekt, Toleranz und Vielfalt gelebt werden, an dem Verantwortung übernommen und Demokratie aktiv mitgestaltet wird. Basierend auf der Verfassung und entsprechend dem gesetzlichen Bildungsauftrag setzt sich die Hochschule Coburg für ein wertschätzendes und inklusives Lern- und Arbeitsumfeld ein.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wissenschaftliche Erkenntnis entsteht durch kritisches Denken, durch das Ringen um die überzeugendsten Argumente und durch respektvollen Diskurs. Diese Prinzipien sind untrennbar mit den Werten der Meinungsfreiheit, der Menschenwürde, der Gleichberechtigung und der Rechtsstaatlichkeit verbunden. Sie bilden das Fundament unseres demokratischen Zusammenlebens. Wenn diese Werte in Gefahr geraten, müssen wir gemeinsam handeln. Deswegen hat sich die Hochschule Coburg der bundesweiten Initiative „Hochschulen zeigen Haltung“ angeschlossen.</em>

Hochschulen stehen für Offenheit, Vielfalt und den freien Austausch von Ideen. Es sind offene soziale Räume, in denen Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammen studieren, arbeiten und forschen. Orte der kritischen Reflexion – auch über gesellschaftliche Verhältnisse. So wirken Hochschulen in die Gesellschaft hinein. Gleichzeitig sind sie Garanten für Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt.

Wie groß die gesellschaftliche Bedeutung von Hochschulen ist, zeigen auch die massiven Angriffe gegen sie, nicht nur in den USA, auch hierzulande. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch Studierende werden zunehmend verbal und sogar tätlich angegriffen. Politische Einflussnahme auf das Wissenschaftssystem und Hetze auf Minderheiten nehmen zu. Wissenschaftliche Freiheit gerät mehr und mehr unter Druck. Rechtspopulistische Verunglimpfung wissenschaftlicher Erkenntnisse, Eingriffe in die Hochschulautonomie sowie ideologisch motivierte Beschränkungen des Diskursraums von Rechts nehmen spürbar zu.

Mit der bundesweiten Kampagne „Hochschulen zeigen Haltung“ setzen Hochschulen in Deutschland ein starkes Zeichen für eine offene Gesellschaft und eine freie Wissenschaftskultur. Gemeinsam positionieren sie sich gegen rechtsradikale Einflussnahme, Hetze und Angriffe auf Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Das Bündnis fordert die Politik auf, die Freiheit von Forschung und Lehre aller Disziplinen gleichermaßen zu schützen, Hochschulen angemessen auszustatten und eine offene Willkommenskultur zu fördern.

Die Hochschule Coburg unterstützt das Bündnis, das in den Sozialen Netzwerken und auf zahlreichen Veranstaltungen für Demokratie, Solidarität und wissenschaftliche Unabhängigkeit wirbt. Ins Leben gerufen wurde es unter anderen vom <a class="ext icon-link" title="(opens in a new window)" href="https://www.uni-marburg.de/de/universitaet/administration/verwaltung/stabsstellen/adis/netzwerk-antidiskriminierung" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-extlink="">Netzwerk Antidiskriminierung an Hochschulen</a>, dem <a class="ext icon-link" title="(opens in a new window)" href="https://netzwerk-diversity.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-extlink="">Netzwerk Diversity an Hochschulen</a> und der <a class="ext icon-link" title="(opens in a new window)" href="https://bukof.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-extlink="">Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen e. V.</a> (bukof).Ziel ist es, auf zunehmende antidemokratische Einflussnahmen aufmerksam zu machen, denen Hochschulen, Lehrende und Studierende immer häufiger ausgesetzt sind. Damit unterstreicht die Hochschule Coburg erneut ihre konsequente Haltung für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit, die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/">im Profil der Hochschule </a>festgehalten ist.

Die Hochschule Coburg ist ein Ort, an dem Respekt, Toleranz und Vielfalt gelebt werden, an dem Verantwortung übernommen und Demokratie aktiv mitgestaltet wird. Basierend auf der Verfassung und entsprechend dem gesetzlichen Bildungsauftrag setzt sich die Hochschule Coburg für ein wertschätzendes und inklusives Lern- und Arbeitsumfeld ein.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Experimentiertag und Studieninfo-Programm für Thüringer Schulen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/experimentiertag-und-studieninfo-programm-fuer-thueringer-schulen-am-hochschul-campus/</link>
                <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 14:59:10 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Miriam Hegner)</em>

<em>Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulen haben bereits zu Beginn des Sommersemester verschiedene Veranstaltungen an der Hochschule Coburg besucht, um sich an einem Experimentiertag Forschungsthemen zu nähern oder sich über Studienmöglichkeiten zu informieren – gelebter Austausch, der das Netzwerk der Hochschule in der Region ausmacht.</em>

Praxisnahe Einblicke in den Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/bioanalytik/">Bioanalytik </a>erhielten die Schülerinnen und Schüler des Biologie- und Chemie-Leistungskurses des Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrums (SBSZ) Hildburghausen: Bei einem Experimentiertag durften sie – nach der entsprechenden Sicherheitsbelehrung – ihre Blutgruppe analysieren sowie den Nitratgehalt von Kresse bestimmen. Zeitgleich erkundeten ihre Mitschülerinnen und Mitschüler aus anderen Kursen bei <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> in dessen Workshop die Grundlagen nachhaltiger Finanzbildung. Rund 80 Schülerinnen und Schülern einer ihrer inzwischen elf <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/profil/unser-netzwerk/schulkooperationen/#kooperationen-mit-schulen">Kooperationsschulen</a> der Region konnte die Hochschule Coburg damit wieder einmal ein spannendes Angebot zur praktischen Vertiefung der Unterrichtsinhalte machen. Auch Schulleiterin Ina Koch begleitete die Gruppe und nutzte den Termin zum Austausch mit Lehrenden der Hochschule.
<h2>Schülerinnen und Schüler erkunden Studienmöglichkeiten an der Hochschule Coburg</h2>
Welche Wege sich ihnen an der Hochschule Coburg nach dem Abitur eröffnen, erfuhren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hermann Pistor Sonneberg und der Staatlichen Berufsbildenden Schule Sonneberg (SBBS) – ebenfalls offizielle Kooperationsschule  der Hochschule Coburg – kurz darauf bei einem eigens für sie geplanten Studieninformationstag am Campus Friedrich Streib sowie am Campus Design. Nachdem zusätzlich Schülerinnen und Schüler der Deutschen Angestellten Akademie an diesem Tag teilnahmen, konnten die Fakultäten hier gut 150 Besucherinnen und Besucher zu einem abwechslungsreichen Programm begrüßen.
<h2>Von Automobiltechnologie bis Soziale Arbeit</h2>
Was sind Kunststoffe und wie erkennt man sie? Welche Möglichkeiten bietet der 3D-Druck in Forschung und Anwendung? Und wie funktionieren Batteriepacks und elektrische Antriebe? Diesen Fragen konnten all jene Schülerinnen und Schüler auf den Grund gehen, die Interesse im Bereich <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Maschinenbau und Automobiltechnologie</a> angemeldet hatten: Nach der gemeinsamen Begrüßung und Vorstellung der Hochschule Coburg machte sich das Grüppchen auf zu den Laboren für 3D-Druck, Kunststoffverarbeitung und Kfz-Technik. Für die an Wirtschaft Interessierten stand unter anderem die Teilnahme an der Vorlesung Finanzierung und Investition auf dem Programm, Gesundheitsinteressierte konnten der Vorlesung Gesundheitspsychologie lauschen, im Bereich Elektrotechnik durfte im Elektroniklabor gebastelt werden, die Informatik stellte Mikrocomputertechnik vor und der Studiengang Soziale Arbeit lud seine Interessierten zu einem Mini-Seminar mit Diskussion zum Thema „Geheimnisschutz in der Sozialen Arbeit“ ein. Am Campus Design gab es für alle an Bauen und Design Interessierten Führungen durch Werkstätten und Labore sowie ebenfalls die Möglichkeit, in Lehrveranstaltungen hineinzuschnuppern.
<h2>Zahlreiche Angebote für Schulen in der Region</h2>
Auf diese Art und Weise konnten die Schülerinnen und Schüler einen anschaulichen Einblick in die Studiengänge erhalten, die Ihnen in Coburg offenstehen. „Junge Menschen bei der Studienwahl zu unterstützen ist eine unserer Hauptaufgaben“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin der Allgemeinen Studienberatung, die den Studieninformationstag alljährlich koordiniert. „Die Zusammenarbeit mit Schulen der Region ist uns dabei besonders wichtig“. Mit vielen weiterführenden Schulen aus Franken und Südthüringen hat die Hochschule Coburg deshalb <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/profil/unser-netzwerk/schulkooperationen/#kooperationen-mit-schulen">Kooperationsvereinbarungen</a> abgeschlossen. Zudem organisiert und vermittelt die Studienberatung <a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/">viele weitere Angebote für Schulen</a>, wie Fachvorträge, Workshops und Wandertage. Bereits im April steht mit einem Besuch des Wissenschaftsseminars des Gymnasiums Casimirianum die nächste Veranstaltung mit einer Kooperationsschule auf dem Programm. Bei den <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2026/">Schnuppertagen am 8. und 9. April</a> heißt die Hochschule dann alle an einem Studium Interessierten willkommen – gerne auch mit Begleitpersonen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Miriam Hegner)</em>

<em>Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulen haben bereits zu Beginn des Sommersemester verschiedene Veranstaltungen an der Hochschule Coburg besucht, um sich an einem Experimentiertag Forschungsthemen zu nähern oder sich über Studienmöglichkeiten zu informieren – gelebter Austausch, der das Netzwerk der Hochschule in der Region ausmacht.</em>

Praxisnahe Einblicke in den Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/bioanalytik/">Bioanalytik </a>erhielten die Schülerinnen und Schüler des Biologie- und Chemie-Leistungskurses des Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrums (SBSZ) Hildburghausen: Bei einem Experimentiertag durften sie – nach der entsprechenden Sicherheitsbelehrung – ihre Blutgruppe analysieren sowie den Nitratgehalt von Kresse bestimmen. Zeitgleich erkundeten ihre Mitschülerinnen und Mitschüler aus anderen Kursen bei <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> in dessen Workshop die Grundlagen nachhaltiger Finanzbildung. Rund 80 Schülerinnen und Schülern einer ihrer inzwischen elf <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/profil/unser-netzwerk/schulkooperationen/#kooperationen-mit-schulen">Kooperationsschulen</a> der Region konnte die Hochschule Coburg damit wieder einmal ein spannendes Angebot zur praktischen Vertiefung der Unterrichtsinhalte machen. Auch Schulleiterin Ina Koch begleitete die Gruppe und nutzte den Termin zum Austausch mit Lehrenden der Hochschule.
<h2>Schülerinnen und Schüler erkunden Studienmöglichkeiten an der Hochschule Coburg</h2>
Welche Wege sich ihnen an der Hochschule Coburg nach dem Abitur eröffnen, erfuhren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hermann Pistor Sonneberg und der Staatlichen Berufsbildenden Schule Sonneberg (SBBS) – ebenfalls offizielle Kooperationsschule  der Hochschule Coburg – kurz darauf bei einem eigens für sie geplanten Studieninformationstag am Campus Friedrich Streib sowie am Campus Design. Nachdem zusätzlich Schülerinnen und Schüler der Deutschen Angestellten Akademie an diesem Tag teilnahmen, konnten die Fakultäten hier gut 150 Besucherinnen und Besucher zu einem abwechslungsreichen Programm begrüßen.
<h2>Von Automobiltechnologie bis Soziale Arbeit</h2>
Was sind Kunststoffe und wie erkennt man sie? Welche Möglichkeiten bietet der 3D-Druck in Forschung und Anwendung? Und wie funktionieren Batteriepacks und elektrische Antriebe? Diesen Fragen konnten all jene Schülerinnen und Schüler auf den Grund gehen, die Interesse im Bereich <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Maschinenbau und Automobiltechnologie</a> angemeldet hatten: Nach der gemeinsamen Begrüßung und Vorstellung der Hochschule Coburg machte sich das Grüppchen auf zu den Laboren für 3D-Druck, Kunststoffverarbeitung und Kfz-Technik. Für die an Wirtschaft Interessierten stand unter anderem die Teilnahme an der Vorlesung Finanzierung und Investition auf dem Programm, Gesundheitsinteressierte konnten der Vorlesung Gesundheitspsychologie lauschen, im Bereich Elektrotechnik durfte im Elektroniklabor gebastelt werden, die Informatik stellte Mikrocomputertechnik vor und der Studiengang Soziale Arbeit lud seine Interessierten zu einem Mini-Seminar mit Diskussion zum Thema „Geheimnisschutz in der Sozialen Arbeit“ ein. Am Campus Design gab es für alle an Bauen und Design Interessierten Führungen durch Werkstätten und Labore sowie ebenfalls die Möglichkeit, in Lehrveranstaltungen hineinzuschnuppern.
<h2>Zahlreiche Angebote für Schulen in der Region</h2>
Auf diese Art und Weise konnten die Schülerinnen und Schüler einen anschaulichen Einblick in die Studiengänge erhalten, die Ihnen in Coburg offenstehen. „Junge Menschen bei der Studienwahl zu unterstützen ist eine unserer Hauptaufgaben“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin der Allgemeinen Studienberatung, die den Studieninformationstag alljährlich koordiniert. „Die Zusammenarbeit mit Schulen der Region ist uns dabei besonders wichtig“. Mit vielen weiterführenden Schulen aus Franken und Südthüringen hat die Hochschule Coburg deshalb <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/profil/unser-netzwerk/schulkooperationen/#kooperationen-mit-schulen">Kooperationsvereinbarungen</a> abgeschlossen. Zudem organisiert und vermittelt die Studienberatung <a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/">viele weitere Angebote für Schulen</a>, wie Fachvorträge, Workshops und Wandertage. Bereits im April steht mit einem Besuch des Wissenschaftsseminars des Gymnasiums Casimirianum die nächste Veranstaltung mit einer Kooperationsschule auf dem Programm. Bei den <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2026/">Schnuppertagen am 8. und 9. April</a> heißt die Hochschule dann alle an einem Studium Interessierten willkommen – gerne auch mit Begleitpersonen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC07077-1024x683.jpg"
                        fileSize="210163"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC06951-1024x683.jpg"
                        fileSize="160804"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/1000262581-576x1024.jpg"
                        fileSize="101938"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/1000262598-576x1024.jpg"
                        fileSize="64144"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/1000262586-576x1024.jpg"
                        fileSize="57442"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Workshop-Finanzbildung-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="119511"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC06974-1024x683.jpg"
                        fileSize="211465"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC06975-e1774623519457-1024x694.jpg"
                        fileSize="228252"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC06993-1024x683.jpg"
                        fileSize="189199"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC07019-1024x683.jpg"
                        fileSize="195064"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC07020-1024x683.jpg"
                        fileSize="198212"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC07056-1024x683.jpg"
                        fileSize="151664"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC07088-1024x683.jpg"
                        fileSize="204661"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category><category><![CDATA[Weiterbildung]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Von der Forschung in die Praxis: TTZ Oberfranken in der Metropolregion]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-der-forschung-in-die-praxis-ttz-oberfranken-in-der-metropolregion/</link>
                <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 09:08:57 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Beim Jahrestreffen von Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern der Metropolregion Nürnberg wurde deutlich, wie bedeutend die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft für die Zukunft ist. Eine wichtige Rolle übernimmt dabei das TTZ Oberfranken mit der Hochschule Coburg, die gezielt digitale Innovationen in den Mittelstand bringt. </em>

<strong>Metropolregion Nürnberg: Starkes Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft</strong>

Die Metropolregion Nürnberg steht mit ihren vielen Multiplikatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Institutionen für eine hohe Lebensqualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Das Treffen der Mitglieder des Fördervereins Wirtschaft der Metropolregion zeigte die breite Unterstützung: Rund 70 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer tauschten sich in Nürnberg aus und machten sich gemeinsam stark für ihre Region. Die Vertreterinnen und Vertreter aus der heimischen Wirtschaft hoben bei ihrer Jahresversammlung die Stärken des Wirtschaftsraums mit europäischer Strahlkraft hervor.

<strong>Technologietransferzentren als Schlüssel für Innovation in der Metropolregion Nürnberg</strong>

Wesentlicher Bestandteil der Auszeichnung der Metropolregion als EU Innovation Valley ist die enge Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft. Als zentrale Schnittstelle präsentierten sich die <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/technologietransferzentrum/">Technologietransferzentren</a> (TTZ) aus Kronach und Lichtenfels (gemeinsam TTZ Oberfranken) und Lauf (TTZ Nürnberger Land) vor den Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft. Die Zentren überführen aktuelle Forschungsergebnisse in marktfähige Anwendungen und unterstützen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Großunternehmen durch bedarfsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Beratungsleistungen und Schulungen. Sie stellen Kapazitäten, moderne Labore und wissenschaftliches Know-how bereit und ermöglichen damit einen niedrigschwelligen Zugang zu Hochschul- und Forschungskompetenzen.

Damit leisten TTZ einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft regionaler Unternehmen und erhöhen durch systematischen Technologie- und Wissenstransfer deren Wettbewerbsfähigkeit.

<strong>TTZ Oberfranken und Hochschule Coburg: Digitale Intelligenz für den Mittelstand im ländlichen Raum</strong>

Das TTZ Oberfranken „Digitale Intelligenz“ stärkt die Innovationskraft des Mittelstands im ländlichen Raum. Betrieben von den Hochschulen Coburg und Nürnberg an den Standorten Lichtenfels und Kronach, konzentriert sich die Hochschule Coburg im Landkreis Lichtenfels auf digitale Kompetenz im Produktlebenszyklus – mit Fokus auf Automatisierung, neue Werkstoffe und Additive Fertigung.

<strong>Innovationstransfer stärkt Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräfte in der Region</strong>

„Als Technologietransferzentrum verstehen wir uns als operative Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und unternehmerischer Praxis. Indem wir gemeinsam mit den Betrieben konkrete Lösungen entwickeln, stärken wir die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Metropolregion und tragen Beitrag zu Strukturwandel und Fachkräftesicherung bei“, sagt Dr. Johannes Schütz, Geschäftsleiter des Technologietransferzentrums Oberfranken am Standort Lichtenfels.

<strong>Metropolregion Nürnberg setzt auf Zusammenhalt und Sichtbarkeit durch neue Kampagne</strong>

„Im Kern geht es mit Blick auf unsere Metropolregion doch um zwei Punkte: Attraktivität nach außen und Identifikation nach innen", erklärte Dr. Thomas Koch, der seit Anfang März neuer Geschäftsführer der Europäischen Metropolregion Nürnberg ist. Eine neue Kampagne betont aktuell Zusammenhalt und regionales Engagement: Mit einem Sticker, der online auf der Homepage genauso wie klassisch am Empfang platziert wird, kann sich jedes Mitglied von nun an als „Starker Partner unserer Metropolregion“ präsentieren. „Wir lassen unser starkes Netzwerk sprechen – nämlich Unternehmen, Hochschulen und Kommunen. Als EU Regional Innovation Valley haben wir künftig zudem die Chance, unsere Metropolregion noch besser als führendes Innovationszentrum zu etablieren.“

<strong>Fachkräfte und Wettbewerb: Warum Zusammenarbeit in der Metropolregion entscheidend ist</strong>

Auch Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst, Vorsitzender des Fördervereins „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg” und Wirtschaftsvorsitzender der Metropolregion, unterstrich: „Nur zusammen können wir die Anziehungskraft der Region stärken, um im internationalen Wettbewerb um Fachkräfte und Investitionen zu bestehen. Gerade in Zeiten des Wandels ist es wichtig, die Herausforderungen gemeinsam anzugehen.“ Bei dem Treffen wählten die Teilnehmenden außerdem den Unternehmer Thomas Förster als neues Vorstandsmitglied.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Beim Jahrestreffen von Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern der Metropolregion Nürnberg wurde deutlich, wie bedeutend die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft für die Zukunft ist. Eine wichtige Rolle übernimmt dabei das TTZ Oberfranken mit der Hochschule Coburg, die gezielt digitale Innovationen in den Mittelstand bringt. </em>

<strong>Metropolregion Nürnberg: Starkes Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft</strong>

Die Metropolregion Nürnberg steht mit ihren vielen Multiplikatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Institutionen für eine hohe Lebensqualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Das Treffen der Mitglieder des Fördervereins Wirtschaft der Metropolregion zeigte die breite Unterstützung: Rund 70 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer tauschten sich in Nürnberg aus und machten sich gemeinsam stark für ihre Region. Die Vertreterinnen und Vertreter aus der heimischen Wirtschaft hoben bei ihrer Jahresversammlung die Stärken des Wirtschaftsraums mit europäischer Strahlkraft hervor.

<strong>Technologietransferzentren als Schlüssel für Innovation in der Metropolregion Nürnberg</strong>

Wesentlicher Bestandteil der Auszeichnung der Metropolregion als EU Innovation Valley ist die enge Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft. Als zentrale Schnittstelle präsentierten sich die <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/technologietransferzentrum/">Technologietransferzentren</a> (TTZ) aus Kronach und Lichtenfels (gemeinsam TTZ Oberfranken) und Lauf (TTZ Nürnberger Land) vor den Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft. Die Zentren überführen aktuelle Forschungsergebnisse in marktfähige Anwendungen und unterstützen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Großunternehmen durch bedarfsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Beratungsleistungen und Schulungen. Sie stellen Kapazitäten, moderne Labore und wissenschaftliches Know-how bereit und ermöglichen damit einen niedrigschwelligen Zugang zu Hochschul- und Forschungskompetenzen.

Damit leisten TTZ einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft regionaler Unternehmen und erhöhen durch systematischen Technologie- und Wissenstransfer deren Wettbewerbsfähigkeit.

<strong>TTZ Oberfranken und Hochschule Coburg: Digitale Intelligenz für den Mittelstand im ländlichen Raum</strong>

Das TTZ Oberfranken „Digitale Intelligenz“ stärkt die Innovationskraft des Mittelstands im ländlichen Raum. Betrieben von den Hochschulen Coburg und Nürnberg an den Standorten Lichtenfels und Kronach, konzentriert sich die Hochschule Coburg im Landkreis Lichtenfels auf digitale Kompetenz im Produktlebenszyklus – mit Fokus auf Automatisierung, neue Werkstoffe und Additive Fertigung.

<strong>Innovationstransfer stärkt Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräfte in der Region</strong>

„Als Technologietransferzentrum verstehen wir uns als operative Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und unternehmerischer Praxis. Indem wir gemeinsam mit den Betrieben konkrete Lösungen entwickeln, stärken wir die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der Metropolregion und tragen Beitrag zu Strukturwandel und Fachkräftesicherung bei“, sagt Dr. Johannes Schütz, Geschäftsleiter des Technologietransferzentrums Oberfranken am Standort Lichtenfels.

<strong>Metropolregion Nürnberg setzt auf Zusammenhalt und Sichtbarkeit durch neue Kampagne</strong>

„Im Kern geht es mit Blick auf unsere Metropolregion doch um zwei Punkte: Attraktivität nach außen und Identifikation nach innen", erklärte Dr. Thomas Koch, der seit Anfang März neuer Geschäftsführer der Europäischen Metropolregion Nürnberg ist. Eine neue Kampagne betont aktuell Zusammenhalt und regionales Engagement: Mit einem Sticker, der online auf der Homepage genauso wie klassisch am Empfang platziert wird, kann sich jedes Mitglied von nun an als „Starker Partner unserer Metropolregion“ präsentieren. „Wir lassen unser starkes Netzwerk sprechen – nämlich Unternehmen, Hochschulen und Kommunen. Als EU Regional Innovation Valley haben wir künftig zudem die Chance, unsere Metropolregion noch besser als führendes Innovationszentrum zu etablieren.“

<strong>Fachkräfte und Wettbewerb: Warum Zusammenarbeit in der Metropolregion entscheidend ist</strong>

Auch Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst, Vorsitzender des Fördervereins „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg” und Wirtschaftsvorsitzender der Metropolregion, unterstrich: „Nur zusammen können wir die Anziehungskraft der Region stärken, um im internationalen Wettbewerb um Fachkräfte und Investitionen zu bestehen. Gerade in Zeiten des Wandels ist es wichtig, die Herausforderungen gemeinsam anzugehen.“ Bei dem Treffen wählten die Teilnehmenden außerdem den Unternehmer Thomas Förster als neues Vorstandsmitglied.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/260311_Vorstand-des-Foerdervereins-Wirtschaft_copyright_Rudi-Ott-1024x683.jpg"
                        fileSize="152641"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/csm_260311_Mitgliederversammlung_FOeV__c__Rudi_Ott_9_9ac290a16f.webp"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/webp"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/csm_260311_Mitgliederversammlung_FOeV__c__Rudi_Ott_13_a73a768108.webp"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/webp"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Abschluss und Kick-off: „foundHER“ geht in die zweite Runde]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/abschluss-und-kick-off-foundher-geht-in-die-zweite-runde/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 15:48:47 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Das zehnmonatige Mentoringprogramm foundHER ist zum zweiten Mal gestartet. Auf dem Programm stand neben dem Matching mit den Mentorinnen, auch ein Speed-Dating zum Netzwerken.</em>
<p style="text-align: left;">„Mit dem Programm und den Angeboten rollen wir euch wörtlich den roten Teppich aus – drüber gehen müsst ihr selbst“, sagte Elena Friedel, die im <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a> der Hochschule Coburg als Coach Entrepreneurship Education arbeitet, bei der Kick-off-Veranstaltung für foundHER.  Das Mentoringprogramm ist nun in die zweite Runde gestartet. Mit dem Programm sollen Frauen auf dem bestmöglichen Weg zur Gründung begleitet werden. „Wir merken über die Exist Women-Programme hinweg, dass sich Frauen deutlich mehr zutrauen dürfen. Mit dem Programm wollen wir euch pushen, eure Ideen zu verwirklichen“, motivierte sie die elf neuen Stipendiatinnen, die in den nächsten zehn Monaten unter anderem Coachings und Qualifizierungsworkshops durchlaufen.</p>
&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /> <strong>    Das Stipendium hat mich vor allem darin gestärkt, den Mut zu entwickeln, meine Idee weiterzuverfolgen und auf den Prüfstand zu stellen. Besonders wertvoll war dabei, dass ich gelernt habe, mein Vorhaben auch aus einer wirtschaftlichen Perspektive zu betrachten und zu bewerten.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Rebecca Kopf, Stipendiatin foundHER 2025</em></p>
&nbsp;
<h2>Mentorin zur Unterstützung</h2>
Eine der Stipendiatinnen ist Leonie Altmann. Sie hat einen Bachelor im Fach <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/technische-physik/">Technische Physik</a> und studiert im <a href="https://www.hs-coburg.de/suche/?lang=de&amp;searchterm=simulation+%26+test">Master Simulation &amp; Test</a> an der Hochschule Coburg. Mit ihrer Gründungsidee verfolgt sie das Ziel, mentale Gesundheit präventiv zu stärken und Menschen in leistungsorientierten Lebensphasen zu unterstützen. Dabei entwickelt sie ein Angebot, das persönliche Entwicklung mit einem strukturierten Blick auf mentale Muster verbindet. Geprägt durch ihren technischen Hintergrund betrachtet sie Gedanken, Überzeugungen und innere Strukturen wie ein System, das verstanden und bewusst gestaltet werden kann. Langfristig plant sie den Aufbau einer digitalen Plattform, die persönliche Begleitung mit technologiegestützten Lösungen kombiniert und mentale Gesundheit zugänglicher macht. „In den kommenden Monaten möchte ich mich im Rahmen von ,foundHER‘ persönlich als Gründerin weiterentwickeln. Ich möchte mein Geschäftsmodell weiterentwickeln und durch das Programm die Grundlagen in Sachen Investorenlogik, Marktvalidierung und Skalierung mitnehmen“, sagte sie bei der Auftaktveranstaltung über ihre Erwartungen für die kommenden Monate.

Die Mentorin, die sie in den nächsten Monaten unterstützen wird, ist Annika Tessmer, die als UX Designerin bei der HUK Coburg und als Lehrbeauftragte an der Hochschule Coburg arbeitet. „Konkret arbeite ich in der digitalen Gestaltung von Websites und Apps“, sagte sie. Mit ihrer Expertise möchte sie Leonie Altmann dabei helfen, ihr digitales Produkt umzusetzen. „Leonie kann programmieren und ich gebe ihr auf dem Weg dorthin vor allem meine Kenntnisse aus dem Bereich Nutzer Research mit.“ Für Leonie Altmann ist Annika Tessmer ein Perfect Match: „Wir ergänzen uns ideal – ich verantworte die technische Umsetzung und die Inhalte und sie bringt Design- und Nutzerperspektive ein. Diese Kombination ist für mich die Basis, um aus meiner Idee ein wirklich starkes Produkt zu entwickeln.“
<h2>Speed-Dating und Networking</h2>
Nach dem Matching stand ein kurzes Speed-Dating auf dem Programm. Die Stipendiatinnen konnten sich zunächst mit ihren Mentorinnen austauschen und ihre Idee dann noch vor vier weiteren Mentorinnen pitchen. Das Besondere: Der Kick-off war in diesem Jahr gleichzeitig die Abschlussveranstaltung für die Stipendiatinnen und Mentorinnen der ersten Förderphase. So konnten sich die neuen und ehemaligen Teilnehmerinnen direkt vernetzen. Ziel ist es, in den kommenden Jahren ein immer größeres Netzwerk von Gründerinnen an der Hochschule Coburg aufzubauen.

<em>foundHER wird im Rahmen des Förderprogramms EXIST Women vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter Beteiligung das Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.</em>

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /> <strong>    Als ich gegründet habe, war ich auch auf der Suche nach einem Mentor für mein Business. Es ist wertvoll, von Anfang an jemanden an seiner Seite zu haben. Ein Netzwerk ist wertvoll und die Stipendiatinnen direkt mit jemanden zusammenzubringen eine gute Idee.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Cindy Maaser, zum zweiten Mal Mentorin</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Das zehnmonatige Mentoringprogramm foundHER ist zum zweiten Mal gestartet. Auf dem Programm stand neben dem Matching mit den Mentorinnen, auch ein Speed-Dating zum Netzwerken.</em>
<p style="text-align: left;">„Mit dem Programm und den Angeboten rollen wir euch wörtlich den roten Teppich aus – drüber gehen müsst ihr selbst“, sagte Elena Friedel, die im <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a> der Hochschule Coburg als Coach Entrepreneurship Education arbeitet, bei der Kick-off-Veranstaltung für foundHER.  Das Mentoringprogramm ist nun in die zweite Runde gestartet. Mit dem Programm sollen Frauen auf dem bestmöglichen Weg zur Gründung begleitet werden. „Wir merken über die Exist Women-Programme hinweg, dass sich Frauen deutlich mehr zutrauen dürfen. Mit dem Programm wollen wir euch pushen, eure Ideen zu verwirklichen“, motivierte sie die elf neuen Stipendiatinnen, die in den nächsten zehn Monaten unter anderem Coachings und Qualifizierungsworkshops durchlaufen.</p>
&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /> <strong>    Das Stipendium hat mich vor allem darin gestärkt, den Mut zu entwickeln, meine Idee weiterzuverfolgen und auf den Prüfstand zu stellen. Besonders wertvoll war dabei, dass ich gelernt habe, mein Vorhaben auch aus einer wirtschaftlichen Perspektive zu betrachten und zu bewerten.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Rebecca Kopf, Stipendiatin foundHER 2025</em></p>
&nbsp;
<h2>Mentorin zur Unterstützung</h2>
Eine der Stipendiatinnen ist Leonie Altmann. Sie hat einen Bachelor im Fach <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/technische-physik/">Technische Physik</a> und studiert im <a href="https://www.hs-coburg.de/suche/?lang=de&amp;searchterm=simulation+%26+test">Master Simulation &amp; Test</a> an der Hochschule Coburg. Mit ihrer Gründungsidee verfolgt sie das Ziel, mentale Gesundheit präventiv zu stärken und Menschen in leistungsorientierten Lebensphasen zu unterstützen. Dabei entwickelt sie ein Angebot, das persönliche Entwicklung mit einem strukturierten Blick auf mentale Muster verbindet. Geprägt durch ihren technischen Hintergrund betrachtet sie Gedanken, Überzeugungen und innere Strukturen wie ein System, das verstanden und bewusst gestaltet werden kann. Langfristig plant sie den Aufbau einer digitalen Plattform, die persönliche Begleitung mit technologiegestützten Lösungen kombiniert und mentale Gesundheit zugänglicher macht. „In den kommenden Monaten möchte ich mich im Rahmen von ,foundHER‘ persönlich als Gründerin weiterentwickeln. Ich möchte mein Geschäftsmodell weiterentwickeln und durch das Programm die Grundlagen in Sachen Investorenlogik, Marktvalidierung und Skalierung mitnehmen“, sagte sie bei der Auftaktveranstaltung über ihre Erwartungen für die kommenden Monate.

Die Mentorin, die sie in den nächsten Monaten unterstützen wird, ist Annika Tessmer, die als UX Designerin bei der HUK Coburg und als Lehrbeauftragte an der Hochschule Coburg arbeitet. „Konkret arbeite ich in der digitalen Gestaltung von Websites und Apps“, sagte sie. Mit ihrer Expertise möchte sie Leonie Altmann dabei helfen, ihr digitales Produkt umzusetzen. „Leonie kann programmieren und ich gebe ihr auf dem Weg dorthin vor allem meine Kenntnisse aus dem Bereich Nutzer Research mit.“ Für Leonie Altmann ist Annika Tessmer ein Perfect Match: „Wir ergänzen uns ideal – ich verantworte die technische Umsetzung und die Inhalte und sie bringt Design- und Nutzerperspektive ein. Diese Kombination ist für mich die Basis, um aus meiner Idee ein wirklich starkes Produkt zu entwickeln.“
<h2>Speed-Dating und Networking</h2>
Nach dem Matching stand ein kurzes Speed-Dating auf dem Programm. Die Stipendiatinnen konnten sich zunächst mit ihren Mentorinnen austauschen und ihre Idee dann noch vor vier weiteren Mentorinnen pitchen. Das Besondere: Der Kick-off war in diesem Jahr gleichzeitig die Abschlussveranstaltung für die Stipendiatinnen und Mentorinnen der ersten Förderphase. So konnten sich die neuen und ehemaligen Teilnehmerinnen direkt vernetzen. Ziel ist es, in den kommenden Jahren ein immer größeres Netzwerk von Gründerinnen an der Hochschule Coburg aufzubauen.

<em>foundHER wird im Rahmen des Förderprogramms EXIST Women vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter Beteiligung das Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.</em>

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /> <strong>    Als ich gegründet habe, war ich auch auf der Suche nach einem Mentor für mein Business. Es ist wertvoll, von Anfang an jemanden an seiner Seite zu haben. Ein Netzwerk ist wertvoll und die Stipendiatinnen direkt mit jemanden zusammenzubringen eine gute Idee.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Cindy Maaser, zum zweiten Mal Mentorin</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Auswahl-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="171312"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Auswahl-9-1024x576.jpg"
                        fileSize="119326"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Auswahl-10-1024x576.jpg"
                        fileSize="142736"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Auswahl-12-1024x576.jpg"
                        fileSize="143332"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Auswahl-13-1024x614.jpg"
                        fileSize="119293"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="614"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Auswahl-18-1024x576.jpg"
                        fileSize="124529"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC04136-1024x576.jpg"
                        fileSize="140307"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Auswahl-1-1024x576.jpg"
                        fileSize="177960"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Von Falschgeld bis KI: KinderUni begeistert junge Forscherinnen und Forscher]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-falschgeld-bis-ki-kinderuni-begeistert-junge-forscherinnen-und-forscher/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 15:08:55 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Falschgeld erkennen, Sensoren verstehen, Gefühle begreifen und Erfindungen kennenlernen: Bei der <a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/kinder-uni/">KinderUni</a> der Hochschule Coburg tauchen Kinder auf spielerische Weise in wissenschaftliche Themen ein – und stoßen dabei auf erstaunliche Zusammenhänge. Rund 200 Schülerinnen und Schüler waren in diesem Sommersemester für einen Tag lang Studierende.</em>

Sara Röhricht lässt sich nicht so einfach Falschgeld unterjubeln. „Einen echten Schein erkennt man daran, dass die Zahl glitzert”, erklärt die Siebenjährige. „Der Rand fühlt sich anders an. Und es gibt ein Wasserzeichen.” Die Zweitklässlerin hat im Hörsaal gut aufgepasst. Rund 200 Mädchen und Jungen zwischen etwa acht und 12 Jahren besuchten die KinderUni der Hochschule Coburg im Sommersemester und entdeckten im Hörsaal, wie Wissenschaft den Rätseln der Welt auf den Grund geht. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-lutz-schneider/">Prof. Dr. Lutz Schneiders</a> Vorlesung hatte als Thema „Was ist eigentlich Geld?”: Es ging darum, warum es Geld gibt und wie es entstanden ist, was das mit Schnecken und Muscheln zu tun hat, welche Arten von Geld es überhaupt gibt – und woher man weiß, ob es echt ist. Sara erkannte Professor Schneiders grünen 30-Euro-Schein sofort als Fälschung.

<strong>Moderne Technik einfach erklärt: Sensoren im Alltag</strong>

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese/">Prof. Dr. Klaus Drese</a> machte Technologie begreifbar: In seiner Vorlesung „Woher wissen Autos und Smartphones, wie sie sich bewegen?” erfuhren die Kinder, dass Wissenschaft in jedem Gerät um sie herum steckt. Vom Smartphone über das Auto bis zur Waschmaschine – überall arbeiten winzige Sensoren, die messen, reagieren und steuern. Die Kinder verfolgten fasziniert, wie diese Bauteile im Laufe der Zeit immer kleiner wurden und welche Unternehmen heute diese Technologie entwickeln. Heutige Sensoren sind oft nur noch so groß wie ein Zuckerkristall und messen Beschleunigungen, Drehungen, Druck und andere physikalische Größen.

<strong>Von der Steinzeit zur KI: Kinder entdecken die Geschichte der Technik</strong>

Erfindungen und Wissenschaft, Staunen im Hörsaal und richtiges Hochschul-Feeling: Die Schülerinnen und Schüler durften einen Tag lang Studierende sein - mit Studi-Ausweis und Mensa-Besuch. „Das Essen hat mir besonders gut gefallen”, sagt Felix Kotulla von der Melchior-Franck-Grundschule Coburg. Felicitas Bobach (11) erzählt: „Ich habe letztes Jahr schon bei der KinderUni mitgemacht und das hat mir so gut gefallen.” Sie geht in Coburg aufs Gymnasium Alexandrinum und war zusammen mit ihrem kleinen Bruder Bennett (8) nach der Mittagspause in Prof. Dr. Gunther Herrs Vorlesung „Von der Steinzeit zur Künstlichen Intelligenz". „Es ist interessant, wie Maschinen entstanden sind”, findet Felicitas.

Die Nachwuchs-Studis reisten durch die Zeit – vom Faustkeil und Feuer über das Rad bis zum Buchdruck und zur Dampfmaschine. Sie verstanden, wie Menschen sich ihren Alltag dank bedeutender Erfindungen erleichterten und was Künstliche Intelligenz und moderne Technologien aktuell verändern. „Am spannendsten fand ich, was die Leute früher alles per Hand gemacht haben und nicht mit Maschinen wie wir heute”, sagt Ludwig Börner. „Ich wusste auch nicht, dass wir Menschen so viel gelernt haben und dass sich unser Gehirn von der Steinzeit bis heute immer weiterentwickelt hat.” Der Neunjährige aus Themar will bei der nächsten KinderUni unbedingt wieder dabei sein.

<strong>Gefühle verstehen und ausdrücken</strong>

Unter dem Motto „Ich zeig' Dir meine Gefühle” gab Dozentin Michaela Musenja eine besondere Einführung in die Welt der Emotionen. Diese kreative Vorlesung zeigte den Kindern neue Wege, sich auszudrücken. Sie erfuhren, was Gefühle eigentlich sind, welche Rolle dabei unser Körper spielt und wie Theaterarbeit helfen kann, Gefühle auszudrücken – außerdem lernten sie, welche Bedeutung dies für die gemeinsame Kommunikation hat.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Falschgeld erkennen, Sensoren verstehen, Gefühle begreifen und Erfindungen kennenlernen: Bei der <a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/kinder-uni/">KinderUni</a> der Hochschule Coburg tauchen Kinder auf spielerische Weise in wissenschaftliche Themen ein – und stoßen dabei auf erstaunliche Zusammenhänge. Rund 200 Schülerinnen und Schüler waren in diesem Sommersemester für einen Tag lang Studierende.</em>

Sara Röhricht lässt sich nicht so einfach Falschgeld unterjubeln. „Einen echten Schein erkennt man daran, dass die Zahl glitzert”, erklärt die Siebenjährige. „Der Rand fühlt sich anders an. Und es gibt ein Wasserzeichen.” Die Zweitklässlerin hat im Hörsaal gut aufgepasst. Rund 200 Mädchen und Jungen zwischen etwa acht und 12 Jahren besuchten die KinderUni der Hochschule Coburg im Sommersemester und entdeckten im Hörsaal, wie Wissenschaft den Rätseln der Welt auf den Grund geht. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-lutz-schneider/">Prof. Dr. Lutz Schneiders</a> Vorlesung hatte als Thema „Was ist eigentlich Geld?”: Es ging darum, warum es Geld gibt und wie es entstanden ist, was das mit Schnecken und Muscheln zu tun hat, welche Arten von Geld es überhaupt gibt – und woher man weiß, ob es echt ist. Sara erkannte Professor Schneiders grünen 30-Euro-Schein sofort als Fälschung.

<strong>Moderne Technik einfach erklärt: Sensoren im Alltag</strong>

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese/">Prof. Dr. Klaus Drese</a> machte Technologie begreifbar: In seiner Vorlesung „Woher wissen Autos und Smartphones, wie sie sich bewegen?” erfuhren die Kinder, dass Wissenschaft in jedem Gerät um sie herum steckt. Vom Smartphone über das Auto bis zur Waschmaschine – überall arbeiten winzige Sensoren, die messen, reagieren und steuern. Die Kinder verfolgten fasziniert, wie diese Bauteile im Laufe der Zeit immer kleiner wurden und welche Unternehmen heute diese Technologie entwickeln. Heutige Sensoren sind oft nur noch so groß wie ein Zuckerkristall und messen Beschleunigungen, Drehungen, Druck und andere physikalische Größen.

<strong>Von der Steinzeit zur KI: Kinder entdecken die Geschichte der Technik</strong>

Erfindungen und Wissenschaft, Staunen im Hörsaal und richtiges Hochschul-Feeling: Die Schülerinnen und Schüler durften einen Tag lang Studierende sein - mit Studi-Ausweis und Mensa-Besuch. „Das Essen hat mir besonders gut gefallen”, sagt Felix Kotulla von der Melchior-Franck-Grundschule Coburg. Felicitas Bobach (11) erzählt: „Ich habe letztes Jahr schon bei der KinderUni mitgemacht und das hat mir so gut gefallen.” Sie geht in Coburg aufs Gymnasium Alexandrinum und war zusammen mit ihrem kleinen Bruder Bennett (8) nach der Mittagspause in Prof. Dr. Gunther Herrs Vorlesung „Von der Steinzeit zur Künstlichen Intelligenz". „Es ist interessant, wie Maschinen entstanden sind”, findet Felicitas.

Die Nachwuchs-Studis reisten durch die Zeit – vom Faustkeil und Feuer über das Rad bis zum Buchdruck und zur Dampfmaschine. Sie verstanden, wie Menschen sich ihren Alltag dank bedeutender Erfindungen erleichterten und was Künstliche Intelligenz und moderne Technologien aktuell verändern. „Am spannendsten fand ich, was die Leute früher alles per Hand gemacht haben und nicht mit Maschinen wie wir heute”, sagt Ludwig Börner. „Ich wusste auch nicht, dass wir Menschen so viel gelernt haben und dass sich unser Gehirn von der Steinzeit bis heute immer weiterentwickelt hat.” Der Neunjährige aus Themar will bei der nächsten KinderUni unbedingt wieder dabei sein.

<strong>Gefühle verstehen und ausdrücken</strong>

Unter dem Motto „Ich zeig' Dir meine Gefühle” gab Dozentin Michaela Musenja eine besondere Einführung in die Welt der Emotionen. Diese kreative Vorlesung zeigte den Kindern neue Wege, sich auszudrücken. Sie erfuhren, was Gefühle eigentlich sind, welche Rolle dabei unser Körper spielt und wie Theaterarbeit helfen kann, Gefühle auszudrücken – außerdem lernten sie, welche Bedeutung dies für die gemeinsame Kommunikation hat.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/32-KinderUni01Friedrich_Ludwig_Sara2-e1774451598758-1024x700.jpg"
                        fileSize="121363"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="700"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC1353-1024x683.jpg"
                        fileSize="199607"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC1374-1024x683.jpg"
                        fileSize="249614"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC1323-1024x683.jpg"
                        fileSize="209263"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC1368-1024x683.jpg"
                        fileSize="192711"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC1372-1024x683.jpg"
                        fileSize="177564"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/32-KinderUni_DSC1357-1024x683.jpg"
                        fileSize="114456"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/32-KinderUni_DSC1347-1024x683.jpg"
                        fileSize="196088"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC1373-1024x683.jpg"
                        fileSize="206801"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category>                                <title><![CDATA[100 Doktorandinnen und Doktoranden forschen für die Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/100-doktorandinnen-und-doktoranden-forschen-fuer-die-region/</link>
                <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 16:07:53 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Am Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Nachhaltige und intelligente Systeme (NISys)</a> arbeiten fast 100 Promovierende an Lösungen für die drängendsten Zukunftsfragen: von der Dekarbonisierung bis zur autonomen Robotik. Beim diesjährigen Promotionsretreat präsentierten sie über 90 Forschungsprojekte – gebündelte Innovationskraft für Wissenschaft und Wirtschaft in der Region.</em>

Das NISys verbindet die Hochschule Coburg mit der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) und der TH Aschaffenburg zu einem leistungsstarken Promotionszentrum. Aktuell machen fast 100 Promovierende hier ihren Doktor.  Bei einem Treffen, dem sogenannten Promotionsretreat, stellten die Doktorandinnen und Doktoranden der Hochschule Coburg, der THWS und der Technischen Hochschule Aschaffenburg mehr als 90 aktuelle Forschungsprojekte vor. Rund 130 Teilnehmende trafen sich dazu in Aschaffenburg.

THWS-Professor Dr. Jürgen Hartmann, wissenschaftlicher Leiter und Sprecher von NISys, zog eine positive Bilanz: „Mit aktuell 96 Promovierenden und 51 Betreuenden sowie einer bereits abgeschlossenen Promotion hat das Promotionszentrum NISys innerhalb von zwei Jahren einen beachtlichen Stand erreicht und sich bereits jetzt in der Forschungslandschaft etabliert.“  Die erste erfolgreiche Promotion verteidigte Dr. Timo Hertlein im November 2025 an der Hochschule Coburg. Seine Arbeit „Entwicklung, Modellierung und Bewertung intelligenter Ladeinfrastrukturen für Elektromobilität und deren netzorientierte Integration" zeigt exemplarisch die Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz und praktischer Anwendung. Betreut wurde die Arbeit an der Hochschule Coburg von stellvertretendem NISys-Leiter Prof. Dr. Christian Weindel.

<strong>Vielfalt der Forschungsthemen: Von Energie bis KI</strong>

Kern des Promotionsretreats waren eine wissenschaftliche Posterausstellung, Pitching- und Vortragssessions der Doktorandinnen und Doktoranden. In ihren Präsentationen stellten sie ihre Forschungsarbeiten vor, diskutierten aktuelle Fragestellungen und tauschten sich fachlich mit anderen Promovierenden sowie Professorinnen und Professoren aus. „Die Mischung verschiedener Formate war abwechslungsreich, da sowohl ein Überblick wie auch tiefere Einblicke in einzelne Promotionen und insgesamt ein guter Austausch möglich waren,“ sagte Lukas Riedelbauch, promovierendes Mitglied des NISys an Hochschule Coburg.

Die thematische Bandbreite verdeutlicht den Fokus auf nachhaltige und intelligente Systeme: Die Forschenden arbeiten an nachhaltigen Energiesystemen wie der Dekarbonisierung von Wärmenetzen, Energiespeichern und Batterietechnologien. Weitere Schwerpunkte bilden Anwendungen der künstlichen Intelligenz und IT-Sicherheit, autonome Robotik- und Sensorsysteme sowie neue Verfahren der Material- und Produktionstechnologie. Auch datenbasierte Ansätze für Mobilität spielen in mehreren Projekten eine zentrale Rolle.

<strong>Direkter Nutzen für regionale Unternehmen</strong>

Für die Wirtschaft in der Region eröffnet das Promotionszentrum einen direkten Zugang zu exzellent qualifizierten Nachwuchskräften.  Als Kooperation der THWS, der TH AB sowie der Hochschule Coburg steht das Promotionszentrum NISys exemplarisch für die enge Zusammenarbeit der fränkischen Hochschulen. Die Promovierenden arbeiten an innovativen, praxisnahen Fragestellungen und stehen im engen Austausch mit Unternehmen und Industrie. So entstehen nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch konkrete Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen regionaler Betriebe.

<strong>Promovieren an der Hochschule Coburg</strong>

Außer am NISys kann auch am  Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Analytics4Health (A4H)</a> der Hochschule Coburg ein Doktortitel erworben werden. Es gibt in Coburg vielseitige Möglichkeiten für eine Promotion, beispielsweise auch in Kooperation mit einer Universität.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Am Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Nachhaltige und intelligente Systeme (NISys)</a> arbeiten fast 100 Promovierende an Lösungen für die drängendsten Zukunftsfragen: von der Dekarbonisierung bis zur autonomen Robotik. Beim diesjährigen Promotionsretreat präsentierten sie über 90 Forschungsprojekte – gebündelte Innovationskraft für Wissenschaft und Wirtschaft in der Region.</em>

Das NISys verbindet die Hochschule Coburg mit der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) und der TH Aschaffenburg zu einem leistungsstarken Promotionszentrum. Aktuell machen fast 100 Promovierende hier ihren Doktor.  Bei einem Treffen, dem sogenannten Promotionsretreat, stellten die Doktorandinnen und Doktoranden der Hochschule Coburg, der THWS und der Technischen Hochschule Aschaffenburg mehr als 90 aktuelle Forschungsprojekte vor. Rund 130 Teilnehmende trafen sich dazu in Aschaffenburg.

THWS-Professor Dr. Jürgen Hartmann, wissenschaftlicher Leiter und Sprecher von NISys, zog eine positive Bilanz: „Mit aktuell 96 Promovierenden und 51 Betreuenden sowie einer bereits abgeschlossenen Promotion hat das Promotionszentrum NISys innerhalb von zwei Jahren einen beachtlichen Stand erreicht und sich bereits jetzt in der Forschungslandschaft etabliert.“  Die erste erfolgreiche Promotion verteidigte Dr. Timo Hertlein im November 2025 an der Hochschule Coburg. Seine Arbeit „Entwicklung, Modellierung und Bewertung intelligenter Ladeinfrastrukturen für Elektromobilität und deren netzorientierte Integration" zeigt exemplarisch die Verbindung von wissenschaftlicher Exzellenz und praktischer Anwendung. Betreut wurde die Arbeit an der Hochschule Coburg von stellvertretendem NISys-Leiter Prof. Dr. Christian Weindel.

<strong>Vielfalt der Forschungsthemen: Von Energie bis KI</strong>

Kern des Promotionsretreats waren eine wissenschaftliche Posterausstellung, Pitching- und Vortragssessions der Doktorandinnen und Doktoranden. In ihren Präsentationen stellten sie ihre Forschungsarbeiten vor, diskutierten aktuelle Fragestellungen und tauschten sich fachlich mit anderen Promovierenden sowie Professorinnen und Professoren aus. „Die Mischung verschiedener Formate war abwechslungsreich, da sowohl ein Überblick wie auch tiefere Einblicke in einzelne Promotionen und insgesamt ein guter Austausch möglich waren,“ sagte Lukas Riedelbauch, promovierendes Mitglied des NISys an Hochschule Coburg.

Die thematische Bandbreite verdeutlicht den Fokus auf nachhaltige und intelligente Systeme: Die Forschenden arbeiten an nachhaltigen Energiesystemen wie der Dekarbonisierung von Wärmenetzen, Energiespeichern und Batterietechnologien. Weitere Schwerpunkte bilden Anwendungen der künstlichen Intelligenz und IT-Sicherheit, autonome Robotik- und Sensorsysteme sowie neue Verfahren der Material- und Produktionstechnologie. Auch datenbasierte Ansätze für Mobilität spielen in mehreren Projekten eine zentrale Rolle.

<strong>Direkter Nutzen für regionale Unternehmen</strong>

Für die Wirtschaft in der Region eröffnet das Promotionszentrum einen direkten Zugang zu exzellent qualifizierten Nachwuchskräften.  Als Kooperation der THWS, der TH AB sowie der Hochschule Coburg steht das Promotionszentrum NISys exemplarisch für die enge Zusammenarbeit der fränkischen Hochschulen. Die Promovierenden arbeiten an innovativen, praxisnahen Fragestellungen und stehen im engen Austausch mit Unternehmen und Industrie. So entstehen nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch konkrete Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen regionaler Betriebe.

<strong>Promovieren an der Hochschule Coburg</strong>

Außer am NISys kann auch am  Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Analytics4Health (A4H)</a> der Hochschule Coburg ein Doktortitel erworben werden. Es gibt in Coburg vielseitige Möglichkeiten für eine Promotion, beispielsweise auch in Kooperation mit einer Universität.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Promotionsretreat01-768x1024.jpg"
                        fileSize="114270"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/10_th-ab_news_Promotionsretreat_001-e1774368365405-1024x583.jpg"
                        fileSize="131002"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="583"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Promotionsretreat02-768x1024.jpg"
                        fileSize="121241"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category><category><![CDATA[Weiterbildung]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Ausgezeichnete Abschlussarbeiten: Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausgezeichnete-abschlussarbeiten-wissenstransfer-zwischen-hochschule-und-wirtschaft/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 11:30:28 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Coburg hat den diesjährigen IHK-Preis feierlich an Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die IHK herausragende Bachelor- und Masterarbeiten und unterstreicht zugleich die zentrale Bedeutung des Wissenstransfers zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft. </em>

„Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur dann erfolgreich bewältigen, wenn Hochschule und Unternehmen eng zusammenarbeiten, Wissen austauschen und voneinander profitieren“, betonte IHK-Präsident Dr. Andreas Engel in seiner Laudatio. Der IHK-Preis mache sichtbar, „welches Potenzial entsteht, wenn wissenschaftliche Neugier auf konkrete Fragestellungen aus der Praxis trifft“. Auch der Präsident der Hochschule Coburg,<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/"> Prof. Dr. Stefan Gast</a>, würdigte in seiner Ansprache die besondere Verbundenheit zwischen IHK und Hochschule. Er betonte den Bezug der prämierten Abschlussarbeiten zur Coburger Region und appellierte an die Preisträgerinnen und Preisträger: „Bleiben Sie aufmerksam – bleiben Sie neugierig!“
<h2>Wissenstransfer Hochschule Wirtschaft: Warum er für Unternehmen entscheidend ist</h2>
Die prämierten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in wirtschaftlich relevante Lösungen übersetzt werden können. Für den Coburger Wirtschaftsraum ist dieser Transfer von besonderer Bedeutung. „Innovation entsteht häufig genau an der Schnittstelle zwischen Forschung und Anwendung“, so Dr. Engel. Gerade in Zeiten technologischer Transformation, wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit und zunehmender internationaler Wettbewerbsdynamik seien Unternehmen auf gut ausgebildete Fachkräfte und neue Ideen angewiesen. Die Hochschule Coburg spiele dabei eine zentrale Rolle, viele Studierende arbeiten bereits während ihres Studiums an konkreten Projekten mit Unternehmen zusammen und tragen so früh zum Transfer von Wissen in die Praxis bei. „Für unsere Unternehmen ist das von unschätzbarem Wert“, sagte Dr. Engel.
<h2>IHK-Preis Coburg: Kriterien für ausgezeichnete Bachelor- und Masterarbeiten</h2>
Über die Vergabe des IHK-Preises entscheidet eine Jury aus Vertretern der IHK und der Hochschule. Neben der wissenschaftlichen Qualität werden insbesondere der Innovationsgehalt sowie die praktische Relevanz der Arbeiten für die Wirtschaft bewertet. In diesem Jahr wurden sechs Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnet. Vier Preisträger erhielten jeweils 1.000 Euro, zwei weitere wurden mit jeweils 500 Euro prämiert.
<h2>Die prämierten Arbeiten: von KI bis Einsamkeit</h2>
<strong>Juan Francisco Flores Jarrin</strong> wurde für seine Masterarbeit im Bereich der Künstlichen Intelligenz ausgezeichnet. Er untersuchte, wie automatisierte Systeme im Straßenverkehr das Verhalten von Fußgängern besser verstehen und ihre Entscheidungen nachvollziehbar machen können. Seine Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit und Vertrauen in moderne Mobilitätstechnologien.

<strong>Markus Hübner</strong> überzeugte die Jury mit einer ingenieurwissenschaftlichen Arbeit zur Weiterentwicklung technischer Systeme im Bereich der Mobilität. Dabei ging es um die Mobilität auf zwei Rädern, konkret um die Entwicklung eines Traktionskontrollsystems für Pedelecs. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie komplexe Systeme unter unterschiedlichen Bedingungen zuverlässig funktionieren können.

<strong>Annika Katzenberger</strong> wurde für ihre Masterarbeit zu den Auswirkungen von Unternehmensübernahmen auf die Belegschaft ausgezeichnet. Ihre Untersuchung zeigt, wie entscheidend Kommunikation, Vertrauen und Beteiligung für den Erfolg von Veränderungsprozessen sind – ein Thema von großer Bedeutung für Unternehmen im Wandel.

<strong>Johanna Miez</strong> analysierte in ihrer Masterarbeit das Thema Einsamkeit unter Studierenden. Ihre empirische Untersuchung macht deutlich, welche Auswirkungen soziale Isolation auf Studium und Lebensrealität haben kann und zeigt konkrete Handlungsansätze auf. Damit liefert sie wichtige Impulse für Hochschulen und Gesellschaft.

<strong>Johannes Prechtl</strong> entwickelte im Rahmen seiner Bachelorarbeit ein innovatives Möbelsystem, das Holz und Beton gestalterisch und funktional miteinander verbindet. Seine Arbeit verbindet Design, Technik und Nachhaltigkeit und gibt wichtige Impulse für die Produktentwicklung.

<strong>Michael Wittmann</strong> untersuchte in seiner Bachelorarbeit den Einfluss von regelmäßigem Eisbaden auf die psychische Widerstandskraft. Seine wissenschaftlich fundierte Arbeit zeigt, wie individuelle Gesundheitsstrategien zur Stärkung der Resilienz beitragen können – ein Thema, das auch für Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

IHK-Präsident Dr. Engel würdigte neben den Preisträgern ausdrücklich auch die betreuenden Professorinnen und Professoren sowie Dozentinnen und Dozenten der Hochschule Coburg. Der IHK-Preis sei mehr als eine Auszeichnung für hervorragende Abschlussarbeiten – sondern zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für junge Talente und ein Ausdruck der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Coburg und der regionalen Wirtschaft. „Unsere Region braucht kluge Köpfe, kreative Ansätze und Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen“, sagte Dr. Engel. Die ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen seien dafür überzeugende Beispiele.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Coburg hat den diesjährigen IHK-Preis feierlich an Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die IHK herausragende Bachelor- und Masterarbeiten und unterstreicht zugleich die zentrale Bedeutung des Wissenstransfers zwischen Hochschule und regionaler Wirtschaft. </em>

„Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur dann erfolgreich bewältigen, wenn Hochschule und Unternehmen eng zusammenarbeiten, Wissen austauschen und voneinander profitieren“, betonte IHK-Präsident Dr. Andreas Engel in seiner Laudatio. Der IHK-Preis mache sichtbar, „welches Potenzial entsteht, wenn wissenschaftliche Neugier auf konkrete Fragestellungen aus der Praxis trifft“. Auch der Präsident der Hochschule Coburg,<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/"> Prof. Dr. Stefan Gast</a>, würdigte in seiner Ansprache die besondere Verbundenheit zwischen IHK und Hochschule. Er betonte den Bezug der prämierten Abschlussarbeiten zur Coburger Region und appellierte an die Preisträgerinnen und Preisträger: „Bleiben Sie aufmerksam – bleiben Sie neugierig!“
<h2>Wissenstransfer Hochschule Wirtschaft: Warum er für Unternehmen entscheidend ist</h2>
Die prämierten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in wirtschaftlich relevante Lösungen übersetzt werden können. Für den Coburger Wirtschaftsraum ist dieser Transfer von besonderer Bedeutung. „Innovation entsteht häufig genau an der Schnittstelle zwischen Forschung und Anwendung“, so Dr. Engel. Gerade in Zeiten technologischer Transformation, wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit und zunehmender internationaler Wettbewerbsdynamik seien Unternehmen auf gut ausgebildete Fachkräfte und neue Ideen angewiesen. Die Hochschule Coburg spiele dabei eine zentrale Rolle, viele Studierende arbeiten bereits während ihres Studiums an konkreten Projekten mit Unternehmen zusammen und tragen so früh zum Transfer von Wissen in die Praxis bei. „Für unsere Unternehmen ist das von unschätzbarem Wert“, sagte Dr. Engel.
<h2>IHK-Preis Coburg: Kriterien für ausgezeichnete Bachelor- und Masterarbeiten</h2>
Über die Vergabe des IHK-Preises entscheidet eine Jury aus Vertretern der IHK und der Hochschule. Neben der wissenschaftlichen Qualität werden insbesondere der Innovationsgehalt sowie die praktische Relevanz der Arbeiten für die Wirtschaft bewertet. In diesem Jahr wurden sechs Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnet. Vier Preisträger erhielten jeweils 1.000 Euro, zwei weitere wurden mit jeweils 500 Euro prämiert.
<h2>Die prämierten Arbeiten: von KI bis Einsamkeit</h2>
<strong>Juan Francisco Flores Jarrin</strong> wurde für seine Masterarbeit im Bereich der Künstlichen Intelligenz ausgezeichnet. Er untersuchte, wie automatisierte Systeme im Straßenverkehr das Verhalten von Fußgängern besser verstehen und ihre Entscheidungen nachvollziehbar machen können. Seine Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit und Vertrauen in moderne Mobilitätstechnologien.

<strong>Markus Hübner</strong> überzeugte die Jury mit einer ingenieurwissenschaftlichen Arbeit zur Weiterentwicklung technischer Systeme im Bereich der Mobilität. Dabei ging es um die Mobilität auf zwei Rädern, konkret um die Entwicklung eines Traktionskontrollsystems für Pedelecs. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie komplexe Systeme unter unterschiedlichen Bedingungen zuverlässig funktionieren können.

<strong>Annika Katzenberger</strong> wurde für ihre Masterarbeit zu den Auswirkungen von Unternehmensübernahmen auf die Belegschaft ausgezeichnet. Ihre Untersuchung zeigt, wie entscheidend Kommunikation, Vertrauen und Beteiligung für den Erfolg von Veränderungsprozessen sind – ein Thema von großer Bedeutung für Unternehmen im Wandel.

<strong>Johanna Miez</strong> analysierte in ihrer Masterarbeit das Thema Einsamkeit unter Studierenden. Ihre empirische Untersuchung macht deutlich, welche Auswirkungen soziale Isolation auf Studium und Lebensrealität haben kann und zeigt konkrete Handlungsansätze auf. Damit liefert sie wichtige Impulse für Hochschulen und Gesellschaft.

<strong>Johannes Prechtl</strong> entwickelte im Rahmen seiner Bachelorarbeit ein innovatives Möbelsystem, das Holz und Beton gestalterisch und funktional miteinander verbindet. Seine Arbeit verbindet Design, Technik und Nachhaltigkeit und gibt wichtige Impulse für die Produktentwicklung.

<strong>Michael Wittmann</strong> untersuchte in seiner Bachelorarbeit den Einfluss von regelmäßigem Eisbaden auf die psychische Widerstandskraft. Seine wissenschaftlich fundierte Arbeit zeigt, wie individuelle Gesundheitsstrategien zur Stärkung der Resilienz beitragen können – ein Thema, das auch für Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

IHK-Präsident Dr. Engel würdigte neben den Preisträgern ausdrücklich auch die betreuenden Professorinnen und Professoren sowie Dozentinnen und Dozenten der Hochschule Coburg. Der IHK-Preis sei mehr als eine Auszeichnung für hervorragende Abschlussarbeiten – sondern zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für junge Talente und ein Ausdruck der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Coburg und der regionalen Wirtschaft. „Unsere Region braucht kluge Köpfe, kreative Ansätze und Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen“, sagte Dr. Engel. Die ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen seien dafür überzeugende Beispiele.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/P-spricht-1024x697.jpg"
                        fileSize="138665"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="697"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/alle-1024x697.jpg"
                        fileSize="223570"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="697"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/der-IHK-Preis-576x1024.jpg"
                        fileSize="75146"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/HS-P-Prof.-Stefan-Gast-1024x697.jpg"
                        fileSize="119420"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="697"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Musik_Vanessa-Dietl-1024x683.jpg"
                        fileSize="168516"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[IHEA: neue Expertise für Elektrochemie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ihea-neue-expertise-fuer-elektrochemie/</link>
                <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 16:48:31 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Andreas T. Wolf)</em>

<em>Das Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (<a href="https://ihea.hs-coburg.de/">IHEA</a>) begrüßt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-bettina-friedel/">Prof. Dr. Bettina Friedel</a> in seinen Reihen. Die Professorin der </em><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/"><em>Fakultät Elektrotechnik und Informatik</em></a><em> erweitert die Kernkompetenzen um die elektrochemische Charakterisierung und bauteilphysikalische Analyse auf Laborebene.</em>

Hochspannungstechnik, Messtechnik, Analytik und Diagnostik: Das ist die Basis, auf die sich das bereits 2017 gegründete Institut IHEA an der Hochschule Coburg stützt. Die drei beteiligten Professoren <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-weindl/">Prof. Dr. Christian Weindl</a> (Systemsimulation, Netz- und Betriebsmitteldiagnose, Smart Grid, Speicherintegration), <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-rossner/">Prof. Dr. Michael Rossner</a> (Hochspannungstechnik und Elektrische Energieverteilung) und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-bernd-huettl/">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a> (Photovoltaik), bearbeiten öffentlich geförderte Projekte und unterstützen industrielle Unternehmen bei der Umsetzung wissenschaftlicher Fragestellungen und technischer Innovationen. Von der Funktion kleinster Teile bis zur Planung und Analyse ganzer Energienetzwerke bietet das IHEA umfangreiches Wissen. Zielgruppen des Instituts sind Herstellende von Betriebsmitteln und Netzbetreibende elektrischer Energiesysteme sowie Produzierende und Betreibende von Energieanlagen.
<h2>Teure Schäden vermeiden</h2>
Nun begrüßen die Forschenden mit Prof. Dr. Bettina Friedel das vierte Mitglied. Der Fokus der 2024 berufenen Professorin liegt im Bereich elektrochemischer Energiesysteme wie zum Beispiel Batterien, Elektrolyseure, Brennstoffzellen, CO2 Recycling und Sondertypen der Photovoltaik (PV): „Mir geht es darum zu verstehen, was in den einzelnen Bauteilen von Energiesystemen während des Betriebs passiert. Schon im Labor untersuche ich, wie bestimmte Belastungen zu Materialveränderungen führen oder unerwartete chemische Reaktionen auslösen können. So lassen sich Schwachstellen früh erkennen – bevor sie in aufwendigen Prototypen zum Problem werden.“

Ob bei Stabilitäts-Untersuchungen in Wasserstoff-Brennstoffzellen, bei der Analyse von Metastabilitäten in neuen PV-Modulen, in der Entwicklung und Untersuchung neuer oder beim Upcycling aus Materialien für Energiesysteme liefert Prof. Dr. Friedel einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Nachhaltigkeit. Das IHEA kann damit weitere, wichtige Aspekte in Sachen Energieträgern abdecken und von komplexen Netzmodellen bis ins kleinste Detail als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
<h2>Wissen zu Photovoltaik und Wasserstoff</h2>
Derzeit arbeitet Friedel eng mit den Kollegen Hüttl und Rossner in den Labors zusammen. Langfristig möchte sie jedoch den Bereich Wasserstoff ausbauen und als gefragte Forschungspartnerin für die Industrie den Technologietransfer beim Degradations-, Performance- und Lifetime-Testing von Brennstoffzellen, Elektrolysezellen und kleinen Brennstoffzellenstapel (Kleinstacks) vorantreiben. Neben ihrer bestehenden Grundlagenforschung mit Universitäten und Normungs-Behörden sind bereits Kooperationen mit lokalen Technologie-Unternehmen geplant. „Ich freue mich sehr, das IHEA mit meiner Expertise verstärken zu können und so seinen Angebotsbereich zu erweitern.“

Friedel ist Professorin für Regenerative Energiesysteme derzeit in sechs verschiedenen Studiengängen mit Modulen zu beispielsweise Themen der Wasserstofftechnologien, Physik und Thermodynamik. Sie leitet den Studiengang Energietechnik und Erneuerbare Energien. Mit den anderen IHEA- Forschenden bietet sie umfangreiche Studien-Möglichkeiten zu Themen von Energie-Erzeugung, -Transport und -Speicherung. Absolventinnen und Absolventen können ihr erlangtes Wissen später gewinnbringend in der Arbeitswelt einsetzen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Andreas T. Wolf)</em>

<em>Das Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (<a href="https://ihea.hs-coburg.de/">IHEA</a>) begrüßt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-bettina-friedel/">Prof. Dr. Bettina Friedel</a> in seinen Reihen. Die Professorin der </em><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/"><em>Fakultät Elektrotechnik und Informatik</em></a><em> erweitert die Kernkompetenzen um die elektrochemische Charakterisierung und bauteilphysikalische Analyse auf Laborebene.</em>

Hochspannungstechnik, Messtechnik, Analytik und Diagnostik: Das ist die Basis, auf die sich das bereits 2017 gegründete Institut IHEA an der Hochschule Coburg stützt. Die drei beteiligten Professoren <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-weindl/">Prof. Dr. Christian Weindl</a> (Systemsimulation, Netz- und Betriebsmitteldiagnose, Smart Grid, Speicherintegration), <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-rossner/">Prof. Dr. Michael Rossner</a> (Hochspannungstechnik und Elektrische Energieverteilung) und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-bernd-huettl/">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a> (Photovoltaik), bearbeiten öffentlich geförderte Projekte und unterstützen industrielle Unternehmen bei der Umsetzung wissenschaftlicher Fragestellungen und technischer Innovationen. Von der Funktion kleinster Teile bis zur Planung und Analyse ganzer Energienetzwerke bietet das IHEA umfangreiches Wissen. Zielgruppen des Instituts sind Herstellende von Betriebsmitteln und Netzbetreibende elektrischer Energiesysteme sowie Produzierende und Betreibende von Energieanlagen.
<h2>Teure Schäden vermeiden</h2>
Nun begrüßen die Forschenden mit Prof. Dr. Bettina Friedel das vierte Mitglied. Der Fokus der 2024 berufenen Professorin liegt im Bereich elektrochemischer Energiesysteme wie zum Beispiel Batterien, Elektrolyseure, Brennstoffzellen, CO2 Recycling und Sondertypen der Photovoltaik (PV): „Mir geht es darum zu verstehen, was in den einzelnen Bauteilen von Energiesystemen während des Betriebs passiert. Schon im Labor untersuche ich, wie bestimmte Belastungen zu Materialveränderungen führen oder unerwartete chemische Reaktionen auslösen können. So lassen sich Schwachstellen früh erkennen – bevor sie in aufwendigen Prototypen zum Problem werden.“

Ob bei Stabilitäts-Untersuchungen in Wasserstoff-Brennstoffzellen, bei der Analyse von Metastabilitäten in neuen PV-Modulen, in der Entwicklung und Untersuchung neuer oder beim Upcycling aus Materialien für Energiesysteme liefert Prof. Dr. Friedel einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Nachhaltigkeit. Das IHEA kann damit weitere, wichtige Aspekte in Sachen Energieträgern abdecken und von komplexen Netzmodellen bis ins kleinste Detail als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
<h2>Wissen zu Photovoltaik und Wasserstoff</h2>
Derzeit arbeitet Friedel eng mit den Kollegen Hüttl und Rossner in den Labors zusammen. Langfristig möchte sie jedoch den Bereich Wasserstoff ausbauen und als gefragte Forschungspartnerin für die Industrie den Technologietransfer beim Degradations-, Performance- und Lifetime-Testing von Brennstoffzellen, Elektrolysezellen und kleinen Brennstoffzellenstapel (Kleinstacks) vorantreiben. Neben ihrer bestehenden Grundlagenforschung mit Universitäten und Normungs-Behörden sind bereits Kooperationen mit lokalen Technologie-Unternehmen geplant. „Ich freue mich sehr, das IHEA mit meiner Expertise verstärken zu können und so seinen Angebotsbereich zu erweitern.“

Friedel ist Professorin für Regenerative Energiesysteme derzeit in sechs verschiedenen Studiengängen mit Modulen zu beispielsweise Themen der Wasserstofftechnologien, Physik und Thermodynamik. Sie leitet den Studiengang Energietechnik und Erneuerbare Energien. Mit den anderen IHEA- Forschenden bietet sie umfangreiche Studien-Möglichkeiten zu Themen von Energie-Erzeugung, -Transport und -Speicherung. Absolventinnen und Absolventen können ihr erlangtes Wissen später gewinnbringend in der Arbeitswelt einsetzen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC05876-1024x683.jpg"
                        fileSize="205543"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC05889-1024x683.jpg"
                        fileSize="176495"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC05872-1024x683.jpg"
                        fileSize="205642"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Leben als Studi: Knapp 500 Erstsemester starten an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/leben-als-studi-knapp-500-erstsemester-starten-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 14:41:30 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das Sommersemester an der Hochschule Coburg startet: Knapp 500 Erstsemester werden herzlich begrüßt. Überall in der Säulenhalle stehen kleine Gruppen zusammen, tauschen erste Eindrücke aus und lernen sich kennen. Mitten im Trubel begegnen sich Tamara und Marlen – zwei Studienanfängerinnen am Beginn eines neuen Lebensabschnitts. </em>
<h2>Orientierungssemester: erste Schritte ins Studium</h2>
Tamara und Marlen unterhalten sich: „Ich pendle aus dem Landkreis Kulmbach hierher“, erzählt die 21-jährige Marlen. Tamara kommt aus den Haßbergen, ist 33 und hat bereits einige Jahre Berufserfahrung. Sie hat sich für ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> eingeschrieben. Dieses ermöglicht, unterschiedliche Studienfelder kennenzulernen; erste Studienleistungen können später auf ein reguläres Studium angerechnet werden. Tamara und Marlen sind sich allerdings schon sicher, in welche Richtung sie gehen wollen: Beide haben ausschließlich Module aus dem Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ gewählt. „Wir bekommen im Orientierungssemester Einblick in die verschiedenen Module, die später im Studium möglich sind“, sagt Tamara. Marlen ergänzt: „Und wir können im Sommersemester schon Erfahrungen sammeln.“
<h2>Begrüßung durch Hochschulleitung und Stadt Coburg</h2>
Für Tamara, Marlen und knapp 500 weitere Studierende ist es der erste Tag an der Hochschule Coburg. Zum Start des Sommersemesters begrüßte Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> die Studierenden herzlich. „Ein gelungener Start ist entscheidend“, sagte Gast. Die Hochschule biete praxisorientierte Lehre, kurze Wege und eine enge Betreuung. Er ermutigte die Studierenden, Unterstützungsangebote wie Tutorien, Fachschaften und Studiengangsleitungen zu nutzen. Zugleich hob er Werte wie Vielfalt, gegenseitigen Respekt und wissenschaftliche Integrität hervor und erinnerte daran, dass Hochschulen auch Orte demokratischer Bildung seien.
<h2>Semesterauftakt in einer besonderen Stadt</h2>
Auch Oberbürgermeister Dominik Sauerteig begrüßte die Erstsemester in Coburg. Für viele beginne nun ein neuer Lebensabschnitt mit neuen Freiheiten, Begegnungen und Herausforderungen. Sauerteig betonte den besonderen Charakter Coburgs – die lebendige Kultur- und Freizeitlandschaft und gute berufliche Perspektiven durch zahlreiche Unternehmen in der Region.
<h2>Studierendenvertretung lädt zum Mitmachen ein</h2>
Die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung</a> hieß die neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen ebenfalls willkommen: Fabian Kiesch, Fachschaftsvorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> und Finanzreferent im Studentischen Parlament, sowie Andreas Fröhlich, Fachschaftsvorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> und Vorsitzender im Studentischen Parlament, stellten die Arbeit der Studierendenvertretung vor. Sie luden die Erstsemester ein, sich aktiv am Campusleben zu beteiligen – etwa in studentischen Initiativen, bei Veranstaltungen oder in der studentischen Selbstverwaltung.
<h2>Tipps zum Studienstart</h2>
<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/dr-katja-kessel/">Dr. Katja Kessel</a>, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung und Career Service</a>, gab hilfreiche Tipps zum Studienstart und zu Unterstützungsangeboten. An „Studiengangstischen“ in der Säulenhalle und in den Stadtfoyers konnten die neuen Studierenden bei Snacks und Getränken ihren Studiengang und andere Studis kennenlernen. Zusammen mit vielen anderen Erstis machten sich anschließend auch Tamara und Marlen auf den Weg zu den Einführungen ihrer Studiengänge.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das Sommersemester an der Hochschule Coburg startet: Knapp 500 Erstsemester werden herzlich begrüßt. Überall in der Säulenhalle stehen kleine Gruppen zusammen, tauschen erste Eindrücke aus und lernen sich kennen. Mitten im Trubel begegnen sich Tamara und Marlen – zwei Studienanfängerinnen am Beginn eines neuen Lebensabschnitts. </em>
<h2>Orientierungssemester: erste Schritte ins Studium</h2>
Tamara und Marlen unterhalten sich: „Ich pendle aus dem Landkreis Kulmbach hierher“, erzählt die 21-jährige Marlen. Tamara kommt aus den Haßbergen, ist 33 und hat bereits einige Jahre Berufserfahrung. Sie hat sich für ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> eingeschrieben. Dieses ermöglicht, unterschiedliche Studienfelder kennenzulernen; erste Studienleistungen können später auf ein reguläres Studium angerechnet werden. Tamara und Marlen sind sich allerdings schon sicher, in welche Richtung sie gehen wollen: Beide haben ausschließlich Module aus dem Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit“ gewählt. „Wir bekommen im Orientierungssemester Einblick in die verschiedenen Module, die später im Studium möglich sind“, sagt Tamara. Marlen ergänzt: „Und wir können im Sommersemester schon Erfahrungen sammeln.“
<h2>Begrüßung durch Hochschulleitung und Stadt Coburg</h2>
Für Tamara, Marlen und knapp 500 weitere Studierende ist es der erste Tag an der Hochschule Coburg. Zum Start des Sommersemesters begrüßte Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> die Studierenden herzlich. „Ein gelungener Start ist entscheidend“, sagte Gast. Die Hochschule biete praxisorientierte Lehre, kurze Wege und eine enge Betreuung. Er ermutigte die Studierenden, Unterstützungsangebote wie Tutorien, Fachschaften und Studiengangsleitungen zu nutzen. Zugleich hob er Werte wie Vielfalt, gegenseitigen Respekt und wissenschaftliche Integrität hervor und erinnerte daran, dass Hochschulen auch Orte demokratischer Bildung seien.
<h2>Semesterauftakt in einer besonderen Stadt</h2>
Auch Oberbürgermeister Dominik Sauerteig begrüßte die Erstsemester in Coburg. Für viele beginne nun ein neuer Lebensabschnitt mit neuen Freiheiten, Begegnungen und Herausforderungen. Sauerteig betonte den besonderen Charakter Coburgs – die lebendige Kultur- und Freizeitlandschaft und gute berufliche Perspektiven durch zahlreiche Unternehmen in der Region.
<h2>Studierendenvertretung lädt zum Mitmachen ein</h2>
Die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung</a> hieß die neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen ebenfalls willkommen: Fabian Kiesch, Fachschaftsvorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> und Finanzreferent im Studentischen Parlament, sowie Andreas Fröhlich, Fachschaftsvorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> und Vorsitzender im Studentischen Parlament, stellten die Arbeit der Studierendenvertretung vor. Sie luden die Erstsemester ein, sich aktiv am Campusleben zu beteiligen – etwa in studentischen Initiativen, bei Veranstaltungen oder in der studentischen Selbstverwaltung.
<h2>Tipps zum Studienstart</h2>
<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/dr-katja-kessel/">Dr. Katja Kessel</a>, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung und Career Service</a>, gab hilfreiche Tipps zum Studienstart und zu Unterstützungsangeboten. An „Studiengangstischen“ in der Säulenhalle und in den Stadtfoyers konnten die neuen Studierenden bei Snacks und Getränken ihren Studiengang und andere Studis kennenlernen. Zusammen mit vielen anderen Erstis machten sich anschließend auch Tamara und Marlen auf den Weg zu den Einführungen ihrer Studiengänge.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Semesterstart_DSC1433-1024x683.jpg"
                        fileSize="66077"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/27-Semesterstart_DSC1459-1024x683.jpg"
                        fileSize="226838"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/27-Semesterstart_DSC1736-e1773672343439-1024x688.jpg"
                        fileSize="135818"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="688"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/27-Semesterstart_DSC1482-1024x683.jpg"
                        fileSize="154604"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/27-Semesterstart_DSC1566-1024x683.jpg"
                        fileSize="153398"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/27-Semesterstart_DSC1682-1024x683.jpg"
                        fileSize="159871"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/27-Semesterstart_DSC1702-1024x683.jpg"
                        fileSize="167029"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category>                                <title><![CDATA[Forschungsprojekt: der Wald im Kunststoff-Zeitalter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschungsprojekt-der-wald-im-kunststoff-zeitalter/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 08:53:19 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Hochschule Coburg startet gemeinsam mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg ein wegweisendes Forschungsprojekt zu Kunststoffeinträgen in deutschen Wäldern.</em>

Bernd Lauterbach kennt sich gut aus mit Wuchshüllen, die junge Bäume im Wald vor Wildverbiss schützen. Als Revierleiter der Staatsforsten in Hassenberg und Bausenberg nahe Coburg weiß er: Als Wuchshüllen sind Kunststoffe aktuell insbesondere in der Region unverzichtbar, um den Wald wieder aufzuforsten. Bei der wegen der aktuellen Borkenkäferproblematik verwendeten Masse sind sie aber kaum wieder rückstandslos entfernbar. „Ich sehe es als sehr sinnvoll an, dass wir diese Einzelschützer nachhaltig wieder aus dem Wald bekommen“, sagt Lauterbach. Kunststoffe im Wald sind ein sehr relevantes Thema mit bisher relativ geringen Forschungsergebnissen.
<h2>Forschungsprojekt „ForestHP“ untersucht erstmals umfassend Kunststoff im Waldökosystem</h2>
Hier ist es nun der Hochschule Coburg (HSCo) gelungen in enger Kooperation mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) das bundesweit erste umfassende Forschungsprojekt zu starten, das die Vielfalt, Menge und Wirkung von Kunststoffen in Waldökosystemen systematisch untersucht. Das Vorhaben Forest Health &amp; Plastics (ForestHP) setzt an einer bislang kaum erforschten umweltrelevanten Fragestellung an: Wie stark sind Waldökosysteme durch Kunststoffeinträge belastet – und welche Folgen ergeben sich für Bodenfunktionen, Mikroorganismen und Waldgesundheit?
<h2>Kunststoffeinträge im Wald: Ursachen durch Forstwirtschaft, Erholung und Verkehr</h2>
Kunststoffeinträge in Waldböden entstehen unter anderem durch forstliche Bewirtschaftung wie die Wuchshüllen, durch intensive Erholungsnutzung und durch den Straßenverkehr. Bisher existieren jedoch weder belastbare Monitoring-Daten noch etablierte Methoden, um den Kunststoffgehalt in Waldböden valide zu erfassen. Genau hier setzt ForestHP an: In 42 Waldflächen in Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen werden erstmals Eintragsquellen, Kunststoffarten, Mengen sowie ökologische Auswirkungen ermittelt.
<h2>Plastisphäre im Waldboden: Forschung zu Mikroorganismen auf Kunststoff</h2>
Die wissenschaftliche Leitung der mikrobiologisch‑bioanalytischen Arbeiten liegt bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/">Prof. Dr. Matthias Noll</a> vom <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Institut für Bioanalytik (IBICO)</a> der Hochschule Coburg. Als Experte für Bodenmikrobiologie untersucht er mit seinem Team insbesondere die „Plastisphäre“ –mikrobiologische Lebensgemeinschaften, die sich auf Kunststoffoberflächen im Boden ansiedeln. Dafür nutzt die Hochschule ihre moderne Laborinfrastruktur sowie das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Promotionszentrum „Analytics4Health“</a>.
<h2>Hochschule Coburg und Hochschule Rottenburg bündeln Expertise in Wald- und Kunststoffforschung</h2>
Eine besondere Rolle spielt dabei die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, die ihre langjährige Expertise zu Wuchshüllen, Waldbau, Ökobilanzierung und praktischer Waldtechnik in das Projekt einbringt. Die Kooperation beider Hochschulen verbindet damit hochspezialisierte bioanalytische Kompetenz der HS Coburg (u. a. in Mikrobiologie, Molekularbiologie und Kunststoffanalytik) mit der forstwissenschaftlichen, ökologischen und praxisnahen Forschung der HFR. Beide Standorte ergänzen sich ideal: Während die HS Coburg die Analytik von Kunststoffen und die Untersuchung der Plastisphäre übernimmt, verantwortet die HFR insbesondere Standortwahl, forstliche Charakterisierung, Ökobilanzierungsmethodik sowie den Transfer in die forstliche Praxis.
<h2>Langzeitdaten zu Wuchshüllen ermöglichen neue Erkenntnisse zu Kunststoff im Waldboden</h2>
Besonders wertvoll sind dabei die Rottenburger Versuchsflächen und Datensätze aus früheren Forschungsprojekten, etwa zu verschiedenen Wuchshüllentypen und deren dokumentierten Eintragsdaten. Diese ermöglichen erstmals eine zeitlich aufgelöste Analyse, wie der Eintrag von Kunststoff Waldböden und deren Mikrobiome beeinflusst.
<h2>Ziel des Projekts: Auswirkungen von Kunststoff auf Boden, Mikroorganismen und Waldgesundheit</h2>
Ziel des Projekts ist die Quantifizierung der Kunststoffquellen im Wald, die Ermittlung der eingetragenen Kunststoffmengen und deren Auswirkungen auf Boden, Mikroorganismen und Waldökosystem. Diese Ergebnisse werden in die Ökobilanzierung integriert. Bei der Ökobilanzierung werden die Umweltwirkungen eines Produkts oder Prozesses über seinen gesamten Lebensweg hinweg betrachtet – von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung. So wird transparent, wo ökologische Belastungen entstehen und wie sie reduziert werden können. Das Wissen soll nicht nur unter Forschenden ausgetauscht werden, sondern wird an Waldbesitzende, Forstakteure und Öffentlichkeit weitergegeben, um Handlungsempfehlungen für die Zukunft abzuleiten.
<h2>ForestCleanUp Day: Bürger sammeln Kunststoffreste und Wuchshüllen im Wald</h2>
Bis dahin können jedoch auch Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv werden: Beim deutschlandweiten ForestCleanUp Day werden in diesem Jahr erstmals auch in Coburg Wuchshüllen und andere Kunststoffreste aus dem Wald gesammelt. Anmeldung und weitere Infos hier: <a href="https://waldputztag.de/sammlungen-2026/?_county=roedental">https://waldputztag.de/ </a>Die Hochschule Coburg unterstützt den Schutz der Wälder aktiv - beispielsweise beim Waldputztag und mit den Aktionen des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-nachhaltigkeit/">Referats Nachhaltigkeit</a>.
<h2>Bund fördert Forschungsprojekt zu Kunststoff im Wald</h2>
Das Forschungsprojekt wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Förderprogramm Nachhaltige Erneuerbare Ressourcen gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Projektträger ist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

<img class="alignnone size-medium wp-image-116080" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/logo-bmleh-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><img class="alignnone size-medium wp-image-116082" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/FNR-300x169.jpg" alt="Logo der FNR (Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.) mit einem gelb-grünen Wirbel und fetten grünen Buchstaben, die ihre Rolle bei Forschungsprojekten zu Wald und Kunststoff hervorheben; der vollständige Name der Organisation erscheint darunter in schwarzer Schrift. at Hochschule Coburg" width="300" height="169" />]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Hochschule Coburg startet gemeinsam mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg ein wegweisendes Forschungsprojekt zu Kunststoffeinträgen in deutschen Wäldern.</em>

Bernd Lauterbach kennt sich gut aus mit Wuchshüllen, die junge Bäume im Wald vor Wildverbiss schützen. Als Revierleiter der Staatsforsten in Hassenberg und Bausenberg nahe Coburg weiß er: Als Wuchshüllen sind Kunststoffe aktuell insbesondere in der Region unverzichtbar, um den Wald wieder aufzuforsten. Bei der wegen der aktuellen Borkenkäferproblematik verwendeten Masse sind sie aber kaum wieder rückstandslos entfernbar. „Ich sehe es als sehr sinnvoll an, dass wir diese Einzelschützer nachhaltig wieder aus dem Wald bekommen“, sagt Lauterbach. Kunststoffe im Wald sind ein sehr relevantes Thema mit bisher relativ geringen Forschungsergebnissen.
<h2>Forschungsprojekt „ForestHP“ untersucht erstmals umfassend Kunststoff im Waldökosystem</h2>
Hier ist es nun der Hochschule Coburg (HSCo) gelungen in enger Kooperation mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) das bundesweit erste umfassende Forschungsprojekt zu starten, das die Vielfalt, Menge und Wirkung von Kunststoffen in Waldökosystemen systematisch untersucht. Das Vorhaben Forest Health &amp; Plastics (ForestHP) setzt an einer bislang kaum erforschten umweltrelevanten Fragestellung an: Wie stark sind Waldökosysteme durch Kunststoffeinträge belastet – und welche Folgen ergeben sich für Bodenfunktionen, Mikroorganismen und Waldgesundheit?
<h2>Kunststoffeinträge im Wald: Ursachen durch Forstwirtschaft, Erholung und Verkehr</h2>
Kunststoffeinträge in Waldböden entstehen unter anderem durch forstliche Bewirtschaftung wie die Wuchshüllen, durch intensive Erholungsnutzung und durch den Straßenverkehr. Bisher existieren jedoch weder belastbare Monitoring-Daten noch etablierte Methoden, um den Kunststoffgehalt in Waldböden valide zu erfassen. Genau hier setzt ForestHP an: In 42 Waldflächen in Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen werden erstmals Eintragsquellen, Kunststoffarten, Mengen sowie ökologische Auswirkungen ermittelt.
<h2>Plastisphäre im Waldboden: Forschung zu Mikroorganismen auf Kunststoff</h2>
Die wissenschaftliche Leitung der mikrobiologisch‑bioanalytischen Arbeiten liegt bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/">Prof. Dr. Matthias Noll</a> vom <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Institut für Bioanalytik (IBICO)</a> der Hochschule Coburg. Als Experte für Bodenmikrobiologie untersucht er mit seinem Team insbesondere die „Plastisphäre“ –mikrobiologische Lebensgemeinschaften, die sich auf Kunststoffoberflächen im Boden ansiedeln. Dafür nutzt die Hochschule ihre moderne Laborinfrastruktur sowie das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Promotionszentrum „Analytics4Health“</a>.
<h2>Hochschule Coburg und Hochschule Rottenburg bündeln Expertise in Wald- und Kunststoffforschung</h2>
Eine besondere Rolle spielt dabei die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, die ihre langjährige Expertise zu Wuchshüllen, Waldbau, Ökobilanzierung und praktischer Waldtechnik in das Projekt einbringt. Die Kooperation beider Hochschulen verbindet damit hochspezialisierte bioanalytische Kompetenz der HS Coburg (u. a. in Mikrobiologie, Molekularbiologie und Kunststoffanalytik) mit der forstwissenschaftlichen, ökologischen und praxisnahen Forschung der HFR. Beide Standorte ergänzen sich ideal: Während die HS Coburg die Analytik von Kunststoffen und die Untersuchung der Plastisphäre übernimmt, verantwortet die HFR insbesondere Standortwahl, forstliche Charakterisierung, Ökobilanzierungsmethodik sowie den Transfer in die forstliche Praxis.
<h2>Langzeitdaten zu Wuchshüllen ermöglichen neue Erkenntnisse zu Kunststoff im Waldboden</h2>
Besonders wertvoll sind dabei die Rottenburger Versuchsflächen und Datensätze aus früheren Forschungsprojekten, etwa zu verschiedenen Wuchshüllentypen und deren dokumentierten Eintragsdaten. Diese ermöglichen erstmals eine zeitlich aufgelöste Analyse, wie der Eintrag von Kunststoff Waldböden und deren Mikrobiome beeinflusst.
<h2>Ziel des Projekts: Auswirkungen von Kunststoff auf Boden, Mikroorganismen und Waldgesundheit</h2>
Ziel des Projekts ist die Quantifizierung der Kunststoffquellen im Wald, die Ermittlung der eingetragenen Kunststoffmengen und deren Auswirkungen auf Boden, Mikroorganismen und Waldökosystem. Diese Ergebnisse werden in die Ökobilanzierung integriert. Bei der Ökobilanzierung werden die Umweltwirkungen eines Produkts oder Prozesses über seinen gesamten Lebensweg hinweg betrachtet – von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung. So wird transparent, wo ökologische Belastungen entstehen und wie sie reduziert werden können. Das Wissen soll nicht nur unter Forschenden ausgetauscht werden, sondern wird an Waldbesitzende, Forstakteure und Öffentlichkeit weitergegeben, um Handlungsempfehlungen für die Zukunft abzuleiten.
<h2>ForestCleanUp Day: Bürger sammeln Kunststoffreste und Wuchshüllen im Wald</h2>
Bis dahin können jedoch auch Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv werden: Beim deutschlandweiten ForestCleanUp Day werden in diesem Jahr erstmals auch in Coburg Wuchshüllen und andere Kunststoffreste aus dem Wald gesammelt. Anmeldung und weitere Infos hier: <a href="https://waldputztag.de/sammlungen-2026/?_county=roedental">https://waldputztag.de/ </a>Die Hochschule Coburg unterstützt den Schutz der Wälder aktiv - beispielsweise beim Waldputztag und mit den Aktionen des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-nachhaltigkeit/">Referats Nachhaltigkeit</a>.
<h2>Bund fördert Forschungsprojekt zu Kunststoff im Wald</h2>
Das Forschungsprojekt wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Förderprogramm Nachhaltige Erneuerbare Ressourcen gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Projektträger ist die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

<img class="alignnone size-medium wp-image-116080" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/logo-bmleh-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" /><img class="alignnone size-medium wp-image-116082" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/FNR-300x169.jpg" alt="Logo der FNR (Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.) mit einem gelb-grünen Wirbel und fetten grünen Buchstaben, die ihre Rolle bei Forschungsprojekten zu Wald und Kunststoff hervorheben; der vollständige Name der Organisation erscheint darunter in schwarzer Schrift. at Hochschule Coburg" width="300" height="169" />]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/HS26_Mikroplastik_01-e1773390998748-1024x940.jpg"
                        fileSize="302576"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="940"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/HS26_Mikroplastik_02-e1773390949533-1024x744.jpg"
                        fileSize="338212"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="744"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_9242-1024x768.jpeg"
                        fileSize="258431"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/in-action-Favorit-IMG_9228-1024x768.jpeg"
                        fileSize="179344"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Breites Bündnis für Barrierefreiheit: Stiftungsprofessur für barrierefreies Bauen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/breites-buendnis-fuer-barrierefreiheit-stiftungsprofessur-fuer-barrierefreies-bauen/</link>
                <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 12:53:38 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Ein wichtiger Schritt für mehr Barrierefreiheit im Bauwesen ist gelungen: An der Hochschule Coburg wird eine neue Stiftungsprofessur für barrierefreies Bauen geschaffen, die bereits zum Wintersemester 2026/2027 starten soll. Möglich ist dies, da neben der Finanzierung durch die Oberfrankenstiftung und die Rainer Markgraf Stiftung eine entscheidende Finanzierungslücke mit Unterstützung des Vorsitzenden des Ausschusses für Wohnen, Bau und Verkehr im Bayerischen Landtag, Jürgen Baumgärtner MdL, sowie des zuständigen Landtagsabgeordneten Martin Mittag durch die Bereitstellung von 200.000 Euro aus der Fraktionsinitiative des bayerischen Staatshaushalts für 2026 geschlossen werden konnte. MdB Emmi Zeulner spricht von einem „Meilenstein für mehr Inklusion und Innovation“.</em>

„Damit wird die Realisierung des im Freistaat Bayern bislang einzigartigen Vorhabens maßgeblich ermöglicht. Dafür haben wir die letzten Monate hart gekämpft,“ sagt die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner. Die Stiftungsprofessur wird damit durch die Fraktionsreserve sowie von der Oberfrankenstiftung und der Rainer Markgraf Stiftung finanziert. Die Idee für dieses Projekt wurde von der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner gemeinsam mit dem Forum Menschen mit Behinderung in der CSU und dessen Vorsitzenden Benedikt Lika sowie der Behindertenbeauftragten der Stadt Baunach, Sabine Saam, entwickelt. Für Emmi Zeulner steht fest: „Barrierefreiheit ist kein Luxus – kein ‚nice-to-have‘ – sondern ein Grundrecht. Sie ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und erhöht die Lebensqualität für alle.“
<h2>Barrierefreiheit: Ein Thema, das uns alle betrifft</h2>
„Mit der neuen Stiftungsprofessur, für die sich die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner in wirklich beeindruckender Weise initiativ eingesetzt hat, entsteht in Oberfranken ein wichtiger Impuls für inklusives und barrierefreies Bauen. Die Hochschule Coburg will damit Forschung, Lehre und Praxis stärker miteinander vernetzen“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg. Gast betont dabei die Bedeutung der Unterstützung aus Politik und Stiftungen: „Es ist ein starkes Zeichen, dass diese Professur gemeinsam ermöglicht wird durch die Rainer Markgraf Stiftung, die Oberfrankenstiftung und Mittel aus der Fraktionsreserve des Bayerischen Landtags, die die Landtagsabgeordneten Martin Mittag und Jürgen Baumgärtner organisiert haben. Es zeigt, dass Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen, um wichtige Zukunftsfragen in unserer Region voranzubringen.“

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-egbert-kessler/">Prof. Dr. Egbert Keßler</a>, Dekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design und Bauen</a> ergänzt: „Unser Gebäudebestand ist überwiegend nicht barrierefrei und durch den demografischen Wandel nimmt der Bedarf an barrierefreien und inklusiven Gebäuden in den kommenden Jahrzehnten deutlich zu. Wir brauchen eine gebaute Umwelt, die Begegnung und Teilhabe für alle ermöglicht – im Neubau genauso wie im Bestand. Wir sensibilisieren unsere Studierenden und vermitteln das nötige Wissen, damit sie beim Planen von Gebäuden, Wohnungen und öffentlichen Räumen darauf achten, dass diese Orte für möglichst viele Menschen zugänglich sind und genutzt werden können.“

Bisher werden die Bedürfnisse der Betroffenen oftmals nur unzureichend berücksichtigt. Sabine Saam als Behindertenbeauftrage der Stadt Baunach erklärt: „Die vorhandenen Baunormen sind oftmals weit entfernt von den tatsächlichen Bedürfnissen von Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Die Studierenden sollen früh lernen, abseits von etablierten - aber manchmal unnötigen - DIN-Normen zu planen. Nur dann ist Barrierefreiheit bedürfnisorientiert.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />     Ob Menschen außen vor sind oder am Alltag teilnehmen können, entscheidet sich oft schon an ganz einfachen Dingen: einer Stufe am Eingang, einer schwer verständlichen Orientierung, einem zu engen Raum“, sagt Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg. „Jeder Mensch sollte sich selbstverständlich in seiner Umgebung bewegen können – unabhängig von Alter, körperlichen Voraussetzungen oder Einschränkungen. Beim barrierefreien Bauen geht es deshalb nicht nur um Normen oder Technik, sondern um Würde, Selbstständigkeit und Lebensqualität.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast</em></p>
&nbsp;

Die Stiftungsprofessur soll die Studierenden für Barrierefreiheit sensibilisieren, sowie Forschung in Zukunftsfeldern wie Digitalisierung und dem Einsatz von KI in der Bauplanung voranbringen. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf praxisnahen Lösungen liegen – insbesondere für den Gebäudebestand. Keßler betont: „Die neue Professur verankert dieses zentrale Zukunftsthema in der Lehre und Forschung unserer Fakultät Design + Bauen. Dabei verbindet barrierefreies und inklusives Bauen viele Disziplinen der Hochschule – von <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a> bis zu den <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Gesundheitswissenschaften </a>und der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Sozialen Arbeit.</a> Gerade die interdisziplinäre Zusammenarbeit eröffnet neue Ideen und Lösungen.“

Ein wichtiges Ziel ist außerdem, barrierefreies Bauen kosteneffizienter zu gestalten. „Aktuell ist barrierefreies Bauen leider noch mit hohen Mehrkosten verbunden. Unser Ziel ist es, durch bessere Planung, innovative Technologien und effizientere Prozesse diese Kosten zu reduzieren – ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen“, erklärt MdB Emmi Zeulner. Auch Gisela Raab, Geschäftsführerin von Raab-Bau und Mitglied im Hochschulrat, unterstützt das Vorhaben: „Mir ist wichtig, dass barrierefreies Bauen bezahlbar bleibt. Es reichen oft schon 50 Prozent der Maßnahmen, um den Menschen mit Handicap ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Ein wichtiger Schritt für mehr Barrierefreiheit im Bauwesen ist gelungen: An der Hochschule Coburg wird eine neue Stiftungsprofessur für barrierefreies Bauen geschaffen, die bereits zum Wintersemester 2026/2027 starten soll. Möglich ist dies, da neben der Finanzierung durch die Oberfrankenstiftung und die Rainer Markgraf Stiftung eine entscheidende Finanzierungslücke mit Unterstützung des Vorsitzenden des Ausschusses für Wohnen, Bau und Verkehr im Bayerischen Landtag, Jürgen Baumgärtner MdL, sowie des zuständigen Landtagsabgeordneten Martin Mittag durch die Bereitstellung von 200.000 Euro aus der Fraktionsinitiative des bayerischen Staatshaushalts für 2026 geschlossen werden konnte. MdB Emmi Zeulner spricht von einem „Meilenstein für mehr Inklusion und Innovation“.</em>

„Damit wird die Realisierung des im Freistaat Bayern bislang einzigartigen Vorhabens maßgeblich ermöglicht. Dafür haben wir die letzten Monate hart gekämpft,“ sagt die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner. Die Stiftungsprofessur wird damit durch die Fraktionsreserve sowie von der Oberfrankenstiftung und der Rainer Markgraf Stiftung finanziert. Die Idee für dieses Projekt wurde von der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner gemeinsam mit dem Forum Menschen mit Behinderung in der CSU und dessen Vorsitzenden Benedikt Lika sowie der Behindertenbeauftragten der Stadt Baunach, Sabine Saam, entwickelt. Für Emmi Zeulner steht fest: „Barrierefreiheit ist kein Luxus – kein ‚nice-to-have‘ – sondern ein Grundrecht. Sie ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und erhöht die Lebensqualität für alle.“
<h2>Barrierefreiheit: Ein Thema, das uns alle betrifft</h2>
„Mit der neuen Stiftungsprofessur, für die sich die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner in wirklich beeindruckender Weise initiativ eingesetzt hat, entsteht in Oberfranken ein wichtiger Impuls für inklusives und barrierefreies Bauen. Die Hochschule Coburg will damit Forschung, Lehre und Praxis stärker miteinander vernetzen“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg. Gast betont dabei die Bedeutung der Unterstützung aus Politik und Stiftungen: „Es ist ein starkes Zeichen, dass diese Professur gemeinsam ermöglicht wird durch die Rainer Markgraf Stiftung, die Oberfrankenstiftung und Mittel aus der Fraktionsreserve des Bayerischen Landtags, die die Landtagsabgeordneten Martin Mittag und Jürgen Baumgärtner organisiert haben. Es zeigt, dass Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen, um wichtige Zukunftsfragen in unserer Region voranzubringen.“

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-egbert-kessler/">Prof. Dr. Egbert Keßler</a>, Dekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design und Bauen</a> ergänzt: „Unser Gebäudebestand ist überwiegend nicht barrierefrei und durch den demografischen Wandel nimmt der Bedarf an barrierefreien und inklusiven Gebäuden in den kommenden Jahrzehnten deutlich zu. Wir brauchen eine gebaute Umwelt, die Begegnung und Teilhabe für alle ermöglicht – im Neubau genauso wie im Bestand. Wir sensibilisieren unsere Studierenden und vermitteln das nötige Wissen, damit sie beim Planen von Gebäuden, Wohnungen und öffentlichen Räumen darauf achten, dass diese Orte für möglichst viele Menschen zugänglich sind und genutzt werden können.“

Bisher werden die Bedürfnisse der Betroffenen oftmals nur unzureichend berücksichtigt. Sabine Saam als Behindertenbeauftrage der Stadt Baunach erklärt: „Die vorhandenen Baunormen sind oftmals weit entfernt von den tatsächlichen Bedürfnissen von Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Die Studierenden sollen früh lernen, abseits von etablierten - aber manchmal unnötigen - DIN-Normen zu planen. Nur dann ist Barrierefreiheit bedürfnisorientiert.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />     Ob Menschen außen vor sind oder am Alltag teilnehmen können, entscheidet sich oft schon an ganz einfachen Dingen: einer Stufe am Eingang, einer schwer verständlichen Orientierung, einem zu engen Raum“, sagt Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg. „Jeder Mensch sollte sich selbstverständlich in seiner Umgebung bewegen können – unabhängig von Alter, körperlichen Voraussetzungen oder Einschränkungen. Beim barrierefreien Bauen geht es deshalb nicht nur um Normen oder Technik, sondern um Würde, Selbstständigkeit und Lebensqualität.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast</em></p>
&nbsp;

Die Stiftungsprofessur soll die Studierenden für Barrierefreiheit sensibilisieren, sowie Forschung in Zukunftsfeldern wie Digitalisierung und dem Einsatz von KI in der Bauplanung voranbringen. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf praxisnahen Lösungen liegen – insbesondere für den Gebäudebestand. Keßler betont: „Die neue Professur verankert dieses zentrale Zukunftsthema in der Lehre und Forschung unserer Fakultät Design + Bauen. Dabei verbindet barrierefreies und inklusives Bauen viele Disziplinen der Hochschule – von <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a> bis zu den <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Gesundheitswissenschaften </a>und der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Sozialen Arbeit.</a> Gerade die interdisziplinäre Zusammenarbeit eröffnet neue Ideen und Lösungen.“

Ein wichtiges Ziel ist außerdem, barrierefreies Bauen kosteneffizienter zu gestalten. „Aktuell ist barrierefreies Bauen leider noch mit hohen Mehrkosten verbunden. Unser Ziel ist es, durch bessere Planung, innovative Technologien und effizientere Prozesse diese Kosten zu reduzieren – ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen“, erklärt MdB Emmi Zeulner. Auch Gisela Raab, Geschäftsführerin von Raab-Bau und Mitglied im Hochschulrat, unterstützt das Vorhaben: „Mir ist wichtig, dass barrierefreies Bauen bezahlbar bleibt. Es reichen oft schon 50 Prozent der Maßnahmen, um den Menschen mit Handicap ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/25-Stiftungsprofessur-Inklusives-Bauen-Barrierefreiheit-1024x745.jpg"
                        fileSize="152541"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="745"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Hebammenwissenschaft]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Weil Frauengesundheit mehr Forschung braucht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weil-frauengesundheit-mehr-forschung-braucht/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 15:07:46 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Andreas T. Wolf)</em>

<em>An der Hochschule Coburg wird nicht nur gelehrt, sondern auch geforscht. Dazu braucht es aber manchmal die Unterstützung der Bevölkerung. Doktorandin Annika Hiller von der </em><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/"><em>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</em></a><em> sucht im Zuge ihrer Tandem-Promotion nach Probandinnen, die in einer Versuchsreihe zur Gesundheit mitwirken – und damit am Ende allen Frauen helfen. </em>

Die Entwicklung vieler Medikamente stützt sich bis heute überwiegend auf Studien mit männlichen Probanden, sodass geschlechtsspezifische Unterschiede in Wirkung und Nebenwirkungen häufig unberücksichtigt bleiben. Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin und mehrere Universitäten fordern daher, frauenspezifische Aspekte künftig stärker in der medizinischen Forschung zu berücksichtigen.

Trotz wachsender Aufmerksamkeit bleibt die Frauengesundheit ein bislang unterrepräsentiertes Forschungsfeld, sagt Prof. Dr. Karin Meißner. Sie ist an der Hochschule Coburg unter anderem als Gleichstellungsbeauftragte für Frauen in Wissenschaft und Kunst tätig: „Aktuelle Förderinitiativen des Bundes sowie der zunehmende Druck wissenschaftlicher Fachgesellschaften zeigen deutlich, dass das Bewusstsein für diese strukturellen Defizite steigt, und damit auch die Verantwortung, bestehende Forschungslücken gezielt zu schließen.“

Förderprogramme der Bundesministerien für Gesundheit, sowie für Forschung, Technologie und Raumfahrt setzen hierfür wichtige Impulse. Entscheidend ist nun, dass sich ausreichend Freiwillige finden, die sich an Studien zu frauenspezifischen Themen beteiligen.
<h4>Studien zu Brustkrebs und Periodenschmerzen</h4>
Zwei ihrer Studien führt die Doktorandin Annika Hiller von der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit als Tandem-Promovendin im Rahmen des Projekts <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/impetus/">IMPETUS</a> durch. Das Projekt wird im Rahmen der Bund-Länder-Initiative FH-Personal gefördert – mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für Technologie und Raumfahrt sowie der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Hiller promoviert „im Tandem“ an der Hochschule Coburg und ist zugleich in der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde an der Sozialstiftung Bamberg in die Forschungsabteilung eingebunden.

Inhaltlich beschäftigt sie sich im Rahmen ihrer Promotion mit Frauengesundheit, insbesondere mit dem Einfluss von Stress auf körperliches und psychisches Wohlbefinden: „Aktuell betreue ich zwei Studien. Die erste untersucht eine Yoga-Intervention bei Frauen mit einer Erstdiagnose eines nicht-metastasierenden Brustkrebses nach abgeschlossener Akuttherapie. Ziel ist es zu erforschen, ob mithilfe von Yoga Beschwerden wie Schlafstörungen, Angst, innere Unruhe und Fatigue bekämpft werden können“, erklärt die 27-jährige. In einer zweiten Studie befasse sie sich mit Periodenschmerzen. Dabei wird untersucht, ob die Einnahme von Probiotika menstruationsbedingte Beschwerden lindern kann und welchen Einfluss sie auf das allgemeine Wohlbefinden haben.

„Beide Studien sind Teil meiner Promotion und greifen zentrale Aspekte der Frauengesundheit auf. Mich interessiert besonders, wie komplementäre und alltagsnahe Maßnahmen Frauen in belastenden Lebensphasen unterstützen können. Frauengesundheit ist in der Forschung noch immer unterrepräsentiert, und genau hier möchte ich einen Beitrag leisten.“
<h4>Wer mitmacht, kann etwas bewegen</h4>
Doch die Suche gestaltet sich als schwierig, denn für die Yoga-Studie werden Frauen mit einer Erstdiagnose eines nicht-metastasierenden Brustkrebses nach abgeschlossener Akuttherapie gesucht, die bisher keine regelmäßige Yoga- oder Entspannungspraxis ausüben. Derzeit fehlen der Doktorandin noch 15 Teilnehmerinnen. Dabei könnten diese vom Mitmachen profitieren, denn Probandinnen bekommen einen kostenfreien Yoga-Kurs – entweder online oder vor Ort in Rödental bei Coburg. Auch für die Studie zu Periodenschmerzen werden noch 100 Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren gesucht. Ein Teil der Teilnehmerinnen erhält kostenfrei Probiotika und kann so bequem von zu Hause aus mitwirken.

Annika Hiller ist – wie viele Wissenschaftlerinnen – auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen: „Gerade Themen wie Brustkrebs-Nachsorge oder Periodenschmerzen betreffen viele Frauen, sind jedoch wissenschaftlich noch nicht ausreichend erforscht. Jede einzelne Teilnahme hilft, die Datenlage zu verbessern und langfristig neue, niedrigschwellige Unterstützungsangebote zu entwickeln. Ich freue mich sehr über jede Frau, die bereit ist, die Forschung auf diesem Weg zu unterstützen.“
<h4>Teilnahme an der Studie</h4>
Am 28. Mai 2026 wird der Internationale Tag der Frauengesundheit gefeiert. Frauen können in der Forschung helfen und einen echten Unterschied zu machen. Teilnahmemöglichkeiten und Kontakt: 09561 317 8097 oder <a href="annika.hiller@hs-coburg.de">annika.hiller@hs-coburg.de</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Andreas T. Wolf)</em>

<em>An der Hochschule Coburg wird nicht nur gelehrt, sondern auch geforscht. Dazu braucht es aber manchmal die Unterstützung der Bevölkerung. Doktorandin Annika Hiller von der </em><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/"><em>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</em></a><em> sucht im Zuge ihrer Tandem-Promotion nach Probandinnen, die in einer Versuchsreihe zur Gesundheit mitwirken – und damit am Ende allen Frauen helfen. </em>

Die Entwicklung vieler Medikamente stützt sich bis heute überwiegend auf Studien mit männlichen Probanden, sodass geschlechtsspezifische Unterschiede in Wirkung und Nebenwirkungen häufig unberücksichtigt bleiben. Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin und mehrere Universitäten fordern daher, frauenspezifische Aspekte künftig stärker in der medizinischen Forschung zu berücksichtigen.

Trotz wachsender Aufmerksamkeit bleibt die Frauengesundheit ein bislang unterrepräsentiertes Forschungsfeld, sagt Prof. Dr. Karin Meißner. Sie ist an der Hochschule Coburg unter anderem als Gleichstellungsbeauftragte für Frauen in Wissenschaft und Kunst tätig: „Aktuelle Förderinitiativen des Bundes sowie der zunehmende Druck wissenschaftlicher Fachgesellschaften zeigen deutlich, dass das Bewusstsein für diese strukturellen Defizite steigt, und damit auch die Verantwortung, bestehende Forschungslücken gezielt zu schließen.“

Förderprogramme der Bundesministerien für Gesundheit, sowie für Forschung, Technologie und Raumfahrt setzen hierfür wichtige Impulse. Entscheidend ist nun, dass sich ausreichend Freiwillige finden, die sich an Studien zu frauenspezifischen Themen beteiligen.
<h4>Studien zu Brustkrebs und Periodenschmerzen</h4>
Zwei ihrer Studien führt die Doktorandin Annika Hiller von der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit als Tandem-Promovendin im Rahmen des Projekts <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/impetus/">IMPETUS</a> durch. Das Projekt wird im Rahmen der Bund-Länder-Initiative FH-Personal gefördert – mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für Technologie und Raumfahrt sowie der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Hiller promoviert „im Tandem“ an der Hochschule Coburg und ist zugleich in der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde an der Sozialstiftung Bamberg in die Forschungsabteilung eingebunden.

Inhaltlich beschäftigt sie sich im Rahmen ihrer Promotion mit Frauengesundheit, insbesondere mit dem Einfluss von Stress auf körperliches und psychisches Wohlbefinden: „Aktuell betreue ich zwei Studien. Die erste untersucht eine Yoga-Intervention bei Frauen mit einer Erstdiagnose eines nicht-metastasierenden Brustkrebses nach abgeschlossener Akuttherapie. Ziel ist es zu erforschen, ob mithilfe von Yoga Beschwerden wie Schlafstörungen, Angst, innere Unruhe und Fatigue bekämpft werden können“, erklärt die 27-jährige. In einer zweiten Studie befasse sie sich mit Periodenschmerzen. Dabei wird untersucht, ob die Einnahme von Probiotika menstruationsbedingte Beschwerden lindern kann und welchen Einfluss sie auf das allgemeine Wohlbefinden haben.

„Beide Studien sind Teil meiner Promotion und greifen zentrale Aspekte der Frauengesundheit auf. Mich interessiert besonders, wie komplementäre und alltagsnahe Maßnahmen Frauen in belastenden Lebensphasen unterstützen können. Frauengesundheit ist in der Forschung noch immer unterrepräsentiert, und genau hier möchte ich einen Beitrag leisten.“
<h4>Wer mitmacht, kann etwas bewegen</h4>
Doch die Suche gestaltet sich als schwierig, denn für die Yoga-Studie werden Frauen mit einer Erstdiagnose eines nicht-metastasierenden Brustkrebses nach abgeschlossener Akuttherapie gesucht, die bisher keine regelmäßige Yoga- oder Entspannungspraxis ausüben. Derzeit fehlen der Doktorandin noch 15 Teilnehmerinnen. Dabei könnten diese vom Mitmachen profitieren, denn Probandinnen bekommen einen kostenfreien Yoga-Kurs – entweder online oder vor Ort in Rödental bei Coburg. Auch für die Studie zu Periodenschmerzen werden noch 100 Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren gesucht. Ein Teil der Teilnehmerinnen erhält kostenfrei Probiotika und kann so bequem von zu Hause aus mitwirken.

Annika Hiller ist – wie viele Wissenschaftlerinnen – auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen: „Gerade Themen wie Brustkrebs-Nachsorge oder Periodenschmerzen betreffen viele Frauen, sind jedoch wissenschaftlich noch nicht ausreichend erforscht. Jede einzelne Teilnahme hilft, die Datenlage zu verbessern und langfristig neue, niedrigschwellige Unterstützungsangebote zu entwickeln. Ich freue mich sehr über jede Frau, die bereit ist, die Forschung auf diesem Weg zu unterstützen.“
<h4>Teilnahme an der Studie</h4>
Am 28. Mai 2026 wird der Internationale Tag der Frauengesundheit gefeiert. Frauen können in der Forschung helfen und einen echten Unterschied zu machen. Teilnahmemöglichkeiten und Kontakt: 09561 317 8097 oder <a href="annika.hiller@hs-coburg.de">annika.hiller@hs-coburg.de</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/22-Frauengesundheit-Hiller02-1024x683.jpg"
                        fileSize="180072"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/22-Frauengesundheit-Hiller01.docx-1024x683.jpg"
                        fileSize="168239"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Hebammenwissenschaft]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Themenabend: „Unsichtbar, aber lebensbestimmend – Endometriose & Adenomyose im Fokus“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/themenabend-unsichtbar-aber-lebensbestimmend-endometriose-adenomyose-im-fokus/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 15:54:43 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Unter dem Motto „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ findet am Donnerstag, 26. März, um 18 Uhr ein Vortragsabend zum Thema „Unsichtbar, aber lebensbestimmend – Endometriose &amp; Adenomyose im Fokus“ im MEAT in der Alten Kühlhalle (Schlachthofstraße 1 in Coburg) statt.</em>

Endometriose und Adenomyose betreffen Millionen Menschen – und doch bleiben sie oft unerkannt, werden verharmlost und tabuisiert. Die Veranstaltung informiert über beide Erkrankungen, gibt Einblicke in individuelle Erfahrungen von Betroffenen, beleuchtet den Bedarf an gerechter Gesundheitsversorgung und stellt den aktuellen Stand der Forschung vor.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist der Beitrag der Dokumentarfotografin und interdisziplinär arbeitenden Künstlerin Nietze. Mit ihrem Projekt „Hidden Heroes“ macht sie die Lebensrealitäten von Menschen mit Endometriose sichtbar und verleiht einer oft überhörten Patientinnengruppe eine kraftvolle visuelle Stimme. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt und tragen maßgeblich dazu bei, das gesellschaftliche Schweigen rund um die Erkrankung zu durchbrechen. In ihrem Beitrag gibt Nietze persönliche Einblicke in ihre künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema und zeigt ausgewählte Arbeiten.

Zuvor spricht <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-karin-meissner/">Prof. Dr. Karin Meißner</a>, Mitglied des Forschungsschwerpunkts <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/one-health/">One Health</a> der Hochschule Coburg, in einem Vortrag darüber, was bei den Erkrankungen im Körper passiert und welche aktuellen Erkenntnisse die Forschung bereithält. Der Themenabend schließt mit einer Podiumsdiskussion zwischen Meißner, Nietze und Hannah Katinka Beck, Geschäftsführerin des Vereins EndEndoSilence.

<strong>Um Anmeldung wird gebeten</strong>

Durch den Abend führt Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Transfer &amp; Entrepreneurship</a> der Hochschule Coburg. Nach den Vorträgen haben Sie noch die Möglichkeit, sich bei einem gesunden Buffet mit den Referenten auszutauschen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung unter folgendem Link: <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg | Hochschule Coburg</a>

&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Unter dem Motto „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ findet am Donnerstag, 26. März, um 18 Uhr ein Vortragsabend zum Thema „Unsichtbar, aber lebensbestimmend – Endometriose &amp; Adenomyose im Fokus“ im MEAT in der Alten Kühlhalle (Schlachthofstraße 1 in Coburg) statt.</em>

Endometriose und Adenomyose betreffen Millionen Menschen – und doch bleiben sie oft unerkannt, werden verharmlost und tabuisiert. Die Veranstaltung informiert über beide Erkrankungen, gibt Einblicke in individuelle Erfahrungen von Betroffenen, beleuchtet den Bedarf an gerechter Gesundheitsversorgung und stellt den aktuellen Stand der Forschung vor.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist der Beitrag der Dokumentarfotografin und interdisziplinär arbeitenden Künstlerin Nietze. Mit ihrem Projekt „Hidden Heroes“ macht sie die Lebensrealitäten von Menschen mit Endometriose sichtbar und verleiht einer oft überhörten Patientinnengruppe eine kraftvolle visuelle Stimme. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt und tragen maßgeblich dazu bei, das gesellschaftliche Schweigen rund um die Erkrankung zu durchbrechen. In ihrem Beitrag gibt Nietze persönliche Einblicke in ihre künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema und zeigt ausgewählte Arbeiten.

Zuvor spricht <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-karin-meissner/">Prof. Dr. Karin Meißner</a>, Mitglied des Forschungsschwerpunkts <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/one-health/">One Health</a> der Hochschule Coburg, in einem Vortrag darüber, was bei den Erkrankungen im Körper passiert und welche aktuellen Erkenntnisse die Forschung bereithält. Der Themenabend schließt mit einer Podiumsdiskussion zwischen Meißner, Nietze und Hannah Katinka Beck, Geschäftsführerin des Vereins EndEndoSilence.

<strong>Um Anmeldung wird gebeten</strong>

Durch den Abend führt Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Transfer &amp; Entrepreneurship</a> der Hochschule Coburg. Nach den Vorträgen haben Sie noch die Möglichkeit, sich bei einem gesunden Buffet mit den Referenten auszutauschen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung unter folgendem Link: <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg | Hochschule Coburg</a>

&nbsp;]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Klinische Sozialarbeit]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category><category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>                                <title><![CDATA[Praxisnah, wissenschaftlich, sozial: starke Kooperation]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/praxisnah-wissenschaftlich-sozial-starke-kooperation/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 11:42:41 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Hochschule Coburg und das Institut für Psycho-Soziale Gesundheit (IPSG) haben ihre langjährige Zusammenarbeit mit einer offiziellen Kooperationsvereinbarung bekräftigt und strukturell neu ausgerichtet. Ziel ist es, den Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Hochschule und regionaler Praxis im Bereich Klinischer Sozialarbeit weiter zu intensivieren und dauerhaft zu verankern.</em>

Im Zentrum der Kooperation steht der Ausbau gemeinsamer Forschungsaktivitäten. Aktuell wird beispielsweise ein Forschungsvorhaben vorbereitet, das sich mit sozialdiagnostischen Zugängen in der Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen befasst. Geplant ist dabei die Entwicklung einer Handreichung für Fachkräfte und Studierende. Sie soll Methoden der psychosozialen Diagnostik so aufbereiten, dass sie dialogisch eingesetzt werden können – so dass gemeinsam mit Familien und Kindern ein Verständnis der eigenen Belastungen und Ressourcen wachsen kann, aus dem passgenaue Hilfsangebote abgeleitet werden können.
<h4>Das IPSG als An-Institut der Hochschule Coburg</h4>
Das IPSG wurde 1993 als hochschulnahe wissenschaftliche Einrichtung für Klinische Sozialarbeit gegründet; 1995 wurde der Status als An-Institut nach dem Bayerischen Hochschulgesetz verliehen. Die Kooperationsvereinbarung wurde jetzt im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern beider Institutionen unterzeichnet: Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, der Vizepräsident für Forschung und Digitale Transformation <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Dr. Michael Geiger (<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/referate-der-hochschule-coburg/referat-forschungsstrategie-und-qualitaetsmanagement/">Referat Forschungsstrategie und -qualitätsmanagement</a>), <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-claudia-lohrenscheit/">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a> (Dekanin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a>), <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/">Prof. Dr. Christine Kröger</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christopher-romanowski-kirchner/">Prof. Dr. Christopher Romanowski-Kirchner</a> (beide Fakultät Soziale Arbeit), sowie vom IPSG Carola Gollub (Geschäftsführung) und Linda Peschel-Bauer (Psychosoziale Qualifizierung und Klinische Praxisentwicklung).

Die Zusammenarbeit zwischen dem IPSG und der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Coburg umfasst Lehre, Forschung und Weiterbildung. Mitarbeitende des IPSG sind regelmäßig in praxisbezogene Lehrformate eingebunden – sowohl im <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Bachelorstudiengang Soziale Arbeit</a> als auch im konsekutiven Master Soziale Arbeit im Schwerpunktbereich Klinische Sozialarbeit sowie im berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit, der in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin durchgeführt wird.
<h4>Forschung, die bei Familien ankommt</h4>
Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf Units zur Selbsterfahrung, Selbstreflexion und Supervision, die auch in den Räumen des IPSG stattfinden. Exkursionen ergänzen das Angebot. „Im vergangenen Sommersemester war ich mit einer Studierendengruppe aus dem Bachelor (Vertiefungsmodul Klinische Sozialarbeit) in der Heilpädagogisch-Therapeutischen Ambulanz des IPSG und wir konnten uns ein ganz konkretes Bild der sozialtherapeutischen Arbeit mit Familien und Kindern machen“, berichtet Prof. Dr. Christine Kröger, die auch den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/berufsbegleitend-studieren/soziale-arbeit-klinische-sozialarbeit-master/">Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> an der Hochschule leitet.

Die Studierenden profitierten in vielfältiger Hinsicht: Jährlich absolvieren zum Beispiel einige Bachelorstudierende ihr Praxissemester am IPSG. Sie arbeiten in unterschiedlichen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, etwa in Stütz- und Förderklassen, der Heilpädagogisch-Therapeutischen Ambulanz oder einer vollstationären Wohngruppe. Auch die Möglichkeit zur Selbsterfahrung am IPSG werde von den Studierenden sehr geschätzt und als ganz besonderer Lernhorizont eingeordnet. „In didaktischer Hinsicht ist es wichtig, dass Studierende bei Lernformaten, die mit einem hohen Maß an Selbstöffnung und intensiver Auseinandersetzung mit sich selbst verbunden sind, Erfahrungsräume außerhalb der Hochschule in engem Bezug zu spezifischer sozialklinischer Praxis haben“, sagt Kröger.

Die wissenschaftlich fundierte Arbeitsweise des IPSG – unter anderem mit etablierten diagnostischen Erhebungsverfahren zu Beginn und am Ende von Hilfemaßnahmen – bietet insgesamt eine ideale Grundlage für vielfältige anwendungsbezogene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Evaluationen, Fallverlaufsanalysen und weitere Projekte entstehen in enger Abstimmung zwischen Praxis und Hochschule.
<h4>Praxissemester, Forschung, Promotionen</h4>
Die wissenschaftliche Leitung des IPSG übernimmt Prof. Dr. Christopher Romanowski-Kirchner. Er hat sowohl seinen Bachelor als auch seinen Master mit klinischem Schwerpunkt an der Hochschule Coburg absolviert, leitete das IPSG mehrere Jahre, übernahm dann eine Professur in Heidenheim und kehrte im Sommersemester 2025 als Professor für Kasuistik und Methodenlehre in der Sozialen Arbeit an die Hochschule Coburg zurück.

Der Theorie-Praxis-Transfer zwischen Hochschule und IPSG war ein entscheidender Vorteil, der es der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Coburg ermöglichte, bei der Profilierung und Etablierung der Klinischen Sozialarbeit im deutschsprachigen Raum eine Vorreiterrolle einzunehmen. Das IPSG ist für den Arbeitsbereich der Klinischen Sozialarbeit schon seit vielen Jahrzehnten einer der wichtigsten Partner: Mit der Kooperationsvereinbarung wird der intensive Austausch strukturell verankert, um anwendungsbezogene Forschung, Promotionsvorhaben, Fachtagungen, Kongresse sowie gemeinsame Publikationen umzusetzen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Hochschule Coburg und das Institut für Psycho-Soziale Gesundheit (IPSG) haben ihre langjährige Zusammenarbeit mit einer offiziellen Kooperationsvereinbarung bekräftigt und strukturell neu ausgerichtet. Ziel ist es, den Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Hochschule und regionaler Praxis im Bereich Klinischer Sozialarbeit weiter zu intensivieren und dauerhaft zu verankern.</em>

Im Zentrum der Kooperation steht der Ausbau gemeinsamer Forschungsaktivitäten. Aktuell wird beispielsweise ein Forschungsvorhaben vorbereitet, das sich mit sozialdiagnostischen Zugängen in der Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen befasst. Geplant ist dabei die Entwicklung einer Handreichung für Fachkräfte und Studierende. Sie soll Methoden der psychosozialen Diagnostik so aufbereiten, dass sie dialogisch eingesetzt werden können – so dass gemeinsam mit Familien und Kindern ein Verständnis der eigenen Belastungen und Ressourcen wachsen kann, aus dem passgenaue Hilfsangebote abgeleitet werden können.
<h4>Das IPSG als An-Institut der Hochschule Coburg</h4>
Das IPSG wurde 1993 als hochschulnahe wissenschaftliche Einrichtung für Klinische Sozialarbeit gegründet; 1995 wurde der Status als An-Institut nach dem Bayerischen Hochschulgesetz verliehen. Die Kooperationsvereinbarung wurde jetzt im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern beider Institutionen unterzeichnet: Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, der Vizepräsident für Forschung und Digitale Transformation <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Dr. Michael Geiger (<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/referate-der-hochschule-coburg/referat-forschungsstrategie-und-qualitaetsmanagement/">Referat Forschungsstrategie und -qualitätsmanagement</a>), <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-claudia-lohrenscheit/">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a> (Dekanin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a>), <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/">Prof. Dr. Christine Kröger</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christopher-romanowski-kirchner/">Prof. Dr. Christopher Romanowski-Kirchner</a> (beide Fakultät Soziale Arbeit), sowie vom IPSG Carola Gollub (Geschäftsführung) und Linda Peschel-Bauer (Psychosoziale Qualifizierung und Klinische Praxisentwicklung).

Die Zusammenarbeit zwischen dem IPSG und der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Coburg umfasst Lehre, Forschung und Weiterbildung. Mitarbeitende des IPSG sind regelmäßig in praxisbezogene Lehrformate eingebunden – sowohl im <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Bachelorstudiengang Soziale Arbeit</a> als auch im konsekutiven Master Soziale Arbeit im Schwerpunktbereich Klinische Sozialarbeit sowie im berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit, der in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin durchgeführt wird.
<h4>Forschung, die bei Familien ankommt</h4>
Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf Units zur Selbsterfahrung, Selbstreflexion und Supervision, die auch in den Räumen des IPSG stattfinden. Exkursionen ergänzen das Angebot. „Im vergangenen Sommersemester war ich mit einer Studierendengruppe aus dem Bachelor (Vertiefungsmodul Klinische Sozialarbeit) in der Heilpädagogisch-Therapeutischen Ambulanz des IPSG und wir konnten uns ein ganz konkretes Bild der sozialtherapeutischen Arbeit mit Familien und Kindern machen“, berichtet Prof. Dr. Christine Kröger, die auch den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/berufsbegleitend-studieren/soziale-arbeit-klinische-sozialarbeit-master/">Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> an der Hochschule leitet.

Die Studierenden profitierten in vielfältiger Hinsicht: Jährlich absolvieren zum Beispiel einige Bachelorstudierende ihr Praxissemester am IPSG. Sie arbeiten in unterschiedlichen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, etwa in Stütz- und Förderklassen, der Heilpädagogisch-Therapeutischen Ambulanz oder einer vollstationären Wohngruppe. Auch die Möglichkeit zur Selbsterfahrung am IPSG werde von den Studierenden sehr geschätzt und als ganz besonderer Lernhorizont eingeordnet. „In didaktischer Hinsicht ist es wichtig, dass Studierende bei Lernformaten, die mit einem hohen Maß an Selbstöffnung und intensiver Auseinandersetzung mit sich selbst verbunden sind, Erfahrungsräume außerhalb der Hochschule in engem Bezug zu spezifischer sozialklinischer Praxis haben“, sagt Kröger.

Die wissenschaftlich fundierte Arbeitsweise des IPSG – unter anderem mit etablierten diagnostischen Erhebungsverfahren zu Beginn und am Ende von Hilfemaßnahmen – bietet insgesamt eine ideale Grundlage für vielfältige anwendungsbezogene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Evaluationen, Fallverlaufsanalysen und weitere Projekte entstehen in enger Abstimmung zwischen Praxis und Hochschule.
<h4>Praxissemester, Forschung, Promotionen</h4>
Die wissenschaftliche Leitung des IPSG übernimmt Prof. Dr. Christopher Romanowski-Kirchner. Er hat sowohl seinen Bachelor als auch seinen Master mit klinischem Schwerpunkt an der Hochschule Coburg absolviert, leitete das IPSG mehrere Jahre, übernahm dann eine Professur in Heidenheim und kehrte im Sommersemester 2025 als Professor für Kasuistik und Methodenlehre in der Sozialen Arbeit an die Hochschule Coburg zurück.

Der Theorie-Praxis-Transfer zwischen Hochschule und IPSG war ein entscheidender Vorteil, der es der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Coburg ermöglichte, bei der Profilierung und Etablierung der Klinischen Sozialarbeit im deutschsprachigen Raum eine Vorreiterrolle einzunehmen. Das IPSG ist für den Arbeitsbereich der Klinischen Sozialarbeit schon seit vielen Jahrzehnten einer der wichtigsten Partner: Mit der Kooperationsvereinbarung wird der intensive Austausch strukturell verankert, um anwendungsbezogene Forschung, Promotionsvorhaben, Fachtagungen, Kongresse sowie gemeinsame Publikationen umzusetzen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/HSCoburg_Kooperationsvereinbarung-IPSG_02-1024x683.jpg"
                        fileSize="110999"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/HSCoburg_Kooperationsvereinbarung-IPSG_04-1024x683.jpg"
                        fileSize="123529"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/03/HSCoburg_Kooperationsvereinbarung-IPSG_05-e1772451433299-1024x807.jpg"
                        fileSize="192501"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="807"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[E-Mobilität: TVO berichtet über Coburger Batterieforschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/e-mobilitaet-tvo-berichtet-ueber-coburger-batterieforschung/</link>
                <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 16:52:57 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Der Trend ist deutlich: Mehr als eine halbe Million Elektroautos wurden im letzten Jahr neu zugelassen. Die Hochschule Coburg forscht an Batterien der Zukunft. Prof. Dr. Marco Denk hat in diesem Bereich eine Forschungsprofessur inne und erklärt die aktuellen Entwicklungen in der Sendung 4you auf TV Oberfranken.</em>

Ob Nickel-Mangan-Cobalt-Zellen oder Lithium-Eisenphosphat: Die verschiedenen Batterietechnologien haben jeweils ganz eigene Vor- und Nachteile. Sicherheit und Recycling, Energiedichte und letztlich Reichweite aber auch die Verfügbarkeit von Rohstoffen innerhalb Europas und die Kosten spielen eine Rolle. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Prof. Dr. Marco Denk</a> forscht mit seinem Team im Kfz-Labor der Hochschule Coburg in mehreren Forschungsprojekten daran, was die Mobilität in Zukunft voranbringt. Das wirkt sich auch direkt in der Region aus: beispielsweise mit einem Startup, das aus Recycling-Batterien stationäre Speicher entwickelt.

Der Beitrag aus der Sendung 4you von TVO ist <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-die-suche-nach-neuen-energiespeichern-2/">hier in der Mediathek</a> abrufbar. Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Der Trend ist deutlich: Mehr als eine halbe Million Elektroautos wurden im letzten Jahr neu zugelassen. Die Hochschule Coburg forscht an Batterien der Zukunft. Prof. Dr. Marco Denk hat in diesem Bereich eine Forschungsprofessur inne und erklärt die aktuellen Entwicklungen in der Sendung 4you auf TV Oberfranken.</em>

Ob Nickel-Mangan-Cobalt-Zellen oder Lithium-Eisenphosphat: Die verschiedenen Batterietechnologien haben jeweils ganz eigene Vor- und Nachteile. Sicherheit und Recycling, Energiedichte und letztlich Reichweite aber auch die Verfügbarkeit von Rohstoffen innerhalb Europas und die Kosten spielen eine Rolle. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Prof. Dr. Marco Denk</a> forscht mit seinem Team im Kfz-Labor der Hochschule Coburg in mehreren Forschungsprojekten daran, was die Mobilität in Zukunft voranbringt. Das wirkt sich auch direkt in der Region aus: beispielsweise mit einem Startup, das aus Recycling-Batterien stationäre Speicher entwickelt.

Der Beitrag aus der Sendung 4you von TVO ist <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-die-suche-nach-neuen-energiespeichern-2/">hier in der Mediathek</a> abrufbar. Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_07031-e1772208167852-1024x679.jpg"
                        fileSize="140820"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_0723-1024x681.jpg"
                        fileSize="184952"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_0706-1024x681.jpg"
                        fileSize="210349"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Theatre]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Soziale Arbeit: eine Menschenrechtsprofession]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/soziale-arbeit-eine-menschenrechtsprofession/</link>
                <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 18:49:35 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Andreas T. Wolf) </em>

<em>Von der ersten Idee bis zur strukturellen Umsetzung wirkt Soziale Arbeit bis tief in die Gesellschaft. Studierende des Bachelorstudiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a> und des Masterstudiengangs „<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/applied-theatre-theater-als-soziale-arbeit/">Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit</a>“ arbeiten in einem Projekt zusammen mit Dariush Beigui, Träger des Menschenrechtspreises von Amnesty International, und dem Schauspieler und Regisseur Hajo Tuschy daran Flucht, Rettung und Verantwortung auf der Bühne darzustellen. Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-bjoern-bicker/">Prof. Björn Bicker</a> erklärt, wie Theater Soziale Arbeit stärkt, wie er mit seinem Kollegen Prof. Dr. Thorben Struck auf die Ideen kam und warum die Hochschule auch eine Professur im Kultur- und Sozialmanagement braucht.  </em>

<em>Prof. Bicker, Sie sagen: Soziale Arbeit und Theater passen „super“ zusammen. Warum?</em>
<strong>Prof. Björn Bicker:</strong> Die Soziale Arbeit ist eine Menschenrechtsprofession – verkürzt gesagt geht es darum, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Rechte wahrzunehmen. Dazu gehört auch, die eigene Geschichte zu erzählen und ein Forum zu finden für die eigenen Anliegen. Das ist das eine. Das andere ist die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und Fertigkeiten: Ich muss erst mal in die Lage versetzt werden, mich selbst und die Welt um mich herum wahrzunehmen, vielleicht die Welt sogar als eine veränderbare zu begreifen. Das sind komplexe Prozesse, die man im Theater lernen und praktizieren kann. Das ist immer eine Bühne für Geschichten, Anliegen, Differenzierungen – Forum und Labor.

<em>Wie bringen Studierende ein Thema wie Seenotrettung auf die Bühne?</em>
Indem sie sich intensiv mit den Themen beschäftigen. Was ist Seenotrettung? Was bedeutet Flucht im politischen und gesellschaftlichen Kontext unserer Zeit? Was sind die politischen Rahmenbedingungen, was ist die Historie, wer flieht, warum? Wer rettet, wer nicht, was ist meine eigene Haltung zu all den Phänomenen? Wenn ich das bearbeitet habe, dann kann ich anfangen, über eine Form nachzudenken: Wie kann ich das auf die Bühne bringen? Aber eine Bühne könnte auch ein Hörsaal, die Bahnhofshalle oder eine Arztpraxis sein.

<em>Welche Expertise bringen Dariush Beigui und Hajo Tuschy mit und wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Studierenden?</em>
Die beiden sind Profis auf ihrem Gebiet! Der eine ist Menschenrechtsaktivist und Kapitän, der andere Schauspieler und Regisseur. Aber sie fangen auch jedes Mal bei null an. Das gehört zur Natur der Sache – sowohl im Theater als auch im Aktivismus. Sie bringen Empathie mit, Interesse an der Perspektive der Studierenden, Erfahrungen, Geschichten – und vor allem den Wunsch, wirksam zu sein mit dem, was sie tun. Das verbindet sie in jedem Fall mit Studierenden der Sozialen Arbeit. Die Zusammenarbeit funktioniert auf Augenhöhe – Expertinnen und Experten unter sich. Die Ergebnisse zeigen die Studierenden am Mittwoch, 13. Mai im Staatstheater Nürnberg.

<em>Wie leiten Sie die Studierenden an?</em>
Ich versuche, ihre Neugier zu wecken, indem ich sie mit so spannenden Menschen zusammenbringe. Alles, was dann passiert, ist nicht planbar – und schon gar nicht vorzugeben. Dann stehe ich bereit als Gesprächspartner. Ich habe viel Erfahrung mit dieser Art Arbeit – 20 Jahre Praxis an großen Theatern. Aber ich ziehe mich eher zurück. Das ist auch eine Kunst. Manchmal muss man sich als Lehrender überflüssig machen.

<em>Wie gehen die Studierenden mit einem so emotional aufgeladenen Thema um?</em>
Die lassen sich voll auf das Thema ein, ohne doppelten Boden. Sie tauschen sich aus, unterstützen sich gegenseitig. Da sind wir schon bei der Wirkung so einer künstlerischen Arbeit: Das schafft Gemeinschaft, Austausch, Selbstermächtigung. Einige der Studierenden sind spontan und auf eigene Faust nach Sizilien gereist, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen. Mehr Engagement geht nicht – das macht mich als Professor sehr glücklich! Zuletzt geht es nach Nürnberg ins Staatstheater, dort präsentieren die Studierenden ja im Mai ihren Arbeitsstand und lassen andere Menschen teilhaben an ihrer Suche.

<em>Was ist das Ziel des Masters „Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit“?</em>
Der Titel unseres Programms sagt schon alles. Wir benutzen Theater, Performance, generell Kunst als Methode in der Sozialen Arbeit. Wie können wir mit Menschen, die gemeinhin als Adressierte der Sozialen Arbeit gesehen werden, gemeinsam aktiv werden, Kunst machen, Gemeinschaft bilden? Umgekehrt sucht diese Art Kunst nach Relevanz, nach Wirksamkeit, nach Anwendung. Hier kommt das zusammen.

<em>Wie kam die Zusammenarbeit mit Prof. Thorben Struck zustande?</em>
Man entdeckt gemeinsame Interessen, Haltungen, Themen – dann ergibt sich so eine Zusammenarbeit automatisch. Geht gar nicht anders. Vor allem, wenn man ein Büro teilt wie wir. In diesem Fall hat Thorben die Kontakte mitgebracht, ich die Theaterexpertise, und was wir beide mitbringen, ist das dezidiert politische Interesse an so einem Phänomen wie Flucht und Seenotrettung (<a href="https://www.hs-coburg.de/news/menschlichkeit-fuer-eine-demokratische-gesellschaft/">mehr darüber hier</a>). Es ist ein andauernder Dialog.

<em>Derzeit hat die Hochschule eine Professur im Kultur- und Sozialmanagement zu vergeben. Wie verzahnt ist die Stelle mit Ihrer Arbeit?</em>
Diese Art von Kunst – oder umgekehrt, diese Art von Sozialer Arbeit – braucht Organisation, Geld, Struktur. Das ist immer auch Kulturmanagement! Wer macht mit? Wo kommt das Geld her? Wie verortet man das Ganze im gesellschaftlichen Umfeld, wie schafft man womöglich nachhaltige Strukturen? Das hat man hier in Coburg an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> gut und früh erkannt: Kunst, Kulturarbeit, das alles geht nicht ohne Kulturmanagement. Deshalb brauchen wir auch ganz dringend eine neue Kollegin, einen neuen Kollegen!

Die Hochschule Coburg hat derzeit eine <a href="https://stellenangebote.hs-coburg.de/jobposting/32261952200a3070974736f7c5746c05d1f5df7f0?ref=homepage">Professur für Kultur- und Sozialmanagement</a>. ausgeschrieben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Andreas T. Wolf) </em>

<em>Von der ersten Idee bis zur strukturellen Umsetzung wirkt Soziale Arbeit bis tief in die Gesellschaft. Studierende des Bachelorstudiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a> und des Masterstudiengangs „<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/applied-theatre-theater-als-soziale-arbeit/">Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit</a>“ arbeiten in einem Projekt zusammen mit Dariush Beigui, Träger des Menschenrechtspreises von Amnesty International, und dem Schauspieler und Regisseur Hajo Tuschy daran Flucht, Rettung und Verantwortung auf der Bühne darzustellen. Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-bjoern-bicker/">Prof. Björn Bicker</a> erklärt, wie Theater Soziale Arbeit stärkt, wie er mit seinem Kollegen Prof. Dr. Thorben Struck auf die Ideen kam und warum die Hochschule auch eine Professur im Kultur- und Sozialmanagement braucht.  </em>

<em>Prof. Bicker, Sie sagen: Soziale Arbeit und Theater passen „super“ zusammen. Warum?</em>
<strong>Prof. Björn Bicker:</strong> Die Soziale Arbeit ist eine Menschenrechtsprofession – verkürzt gesagt geht es darum, Menschen dabei zu unterstützen, ihre Rechte wahrzunehmen. Dazu gehört auch, die eigene Geschichte zu erzählen und ein Forum zu finden für die eigenen Anliegen. Das ist das eine. Das andere ist die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und Fertigkeiten: Ich muss erst mal in die Lage versetzt werden, mich selbst und die Welt um mich herum wahrzunehmen, vielleicht die Welt sogar als eine veränderbare zu begreifen. Das sind komplexe Prozesse, die man im Theater lernen und praktizieren kann. Das ist immer eine Bühne für Geschichten, Anliegen, Differenzierungen – Forum und Labor.

<em>Wie bringen Studierende ein Thema wie Seenotrettung auf die Bühne?</em>
Indem sie sich intensiv mit den Themen beschäftigen. Was ist Seenotrettung? Was bedeutet Flucht im politischen und gesellschaftlichen Kontext unserer Zeit? Was sind die politischen Rahmenbedingungen, was ist die Historie, wer flieht, warum? Wer rettet, wer nicht, was ist meine eigene Haltung zu all den Phänomenen? Wenn ich das bearbeitet habe, dann kann ich anfangen, über eine Form nachzudenken: Wie kann ich das auf die Bühne bringen? Aber eine Bühne könnte auch ein Hörsaal, die Bahnhofshalle oder eine Arztpraxis sein.

<em>Welche Expertise bringen Dariush Beigui und Hajo Tuschy mit und wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den Studierenden?</em>
Die beiden sind Profis auf ihrem Gebiet! Der eine ist Menschenrechtsaktivist und Kapitän, der andere Schauspieler und Regisseur. Aber sie fangen auch jedes Mal bei null an. Das gehört zur Natur der Sache – sowohl im Theater als auch im Aktivismus. Sie bringen Empathie mit, Interesse an der Perspektive der Studierenden, Erfahrungen, Geschichten – und vor allem den Wunsch, wirksam zu sein mit dem, was sie tun. Das verbindet sie in jedem Fall mit Studierenden der Sozialen Arbeit. Die Zusammenarbeit funktioniert auf Augenhöhe – Expertinnen und Experten unter sich. Die Ergebnisse zeigen die Studierenden am Mittwoch, 13. Mai im Staatstheater Nürnberg.

<em>Wie leiten Sie die Studierenden an?</em>
Ich versuche, ihre Neugier zu wecken, indem ich sie mit so spannenden Menschen zusammenbringe. Alles, was dann passiert, ist nicht planbar – und schon gar nicht vorzugeben. Dann stehe ich bereit als Gesprächspartner. Ich habe viel Erfahrung mit dieser Art Arbeit – 20 Jahre Praxis an großen Theatern. Aber ich ziehe mich eher zurück. Das ist auch eine Kunst. Manchmal muss man sich als Lehrender überflüssig machen.

<em>Wie gehen die Studierenden mit einem so emotional aufgeladenen Thema um?</em>
Die lassen sich voll auf das Thema ein, ohne doppelten Boden. Sie tauschen sich aus, unterstützen sich gegenseitig. Da sind wir schon bei der Wirkung so einer künstlerischen Arbeit: Das schafft Gemeinschaft, Austausch, Selbstermächtigung. Einige der Studierenden sind spontan und auf eigene Faust nach Sizilien gereist, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu machen. Mehr Engagement geht nicht – das macht mich als Professor sehr glücklich! Zuletzt geht es nach Nürnberg ins Staatstheater, dort präsentieren die Studierenden ja im Mai ihren Arbeitsstand und lassen andere Menschen teilhaben an ihrer Suche.

<em>Was ist das Ziel des Masters „Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit“?</em>
Der Titel unseres Programms sagt schon alles. Wir benutzen Theater, Performance, generell Kunst als Methode in der Sozialen Arbeit. Wie können wir mit Menschen, die gemeinhin als Adressierte der Sozialen Arbeit gesehen werden, gemeinsam aktiv werden, Kunst machen, Gemeinschaft bilden? Umgekehrt sucht diese Art Kunst nach Relevanz, nach Wirksamkeit, nach Anwendung. Hier kommt das zusammen.

<em>Wie kam die Zusammenarbeit mit Prof. Thorben Struck zustande?</em>
Man entdeckt gemeinsame Interessen, Haltungen, Themen – dann ergibt sich so eine Zusammenarbeit automatisch. Geht gar nicht anders. Vor allem, wenn man ein Büro teilt wie wir. In diesem Fall hat Thorben die Kontakte mitgebracht, ich die Theaterexpertise, und was wir beide mitbringen, ist das dezidiert politische Interesse an so einem Phänomen wie Flucht und Seenotrettung (<a href="https://www.hs-coburg.de/news/menschlichkeit-fuer-eine-demokratische-gesellschaft/">mehr darüber hier</a>). Es ist ein andauernder Dialog.

<em>Derzeit hat die Hochschule eine Professur im Kultur- und Sozialmanagement zu vergeben. Wie verzahnt ist die Stelle mit Ihrer Arbeit?</em>
Diese Art von Kunst – oder umgekehrt, diese Art von Sozialer Arbeit – braucht Organisation, Geld, Struktur. Das ist immer auch Kulturmanagement! Wer macht mit? Wo kommt das Geld her? Wie verortet man das Ganze im gesellschaftlichen Umfeld, wie schafft man womöglich nachhaltige Strukturen? Das hat man hier in Coburg an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> gut und früh erkannt: Kunst, Kulturarbeit, das alles geht nicht ohne Kulturmanagement. Deshalb brauchen wir auch ganz dringend eine neue Kollegin, einen neuen Kollegen!

Die Hochschule Coburg hat derzeit eine <a href="https://stellenangebote.hs-coburg.de/jobposting/32261952200a3070974736f7c5746c05d1f5df7f0?ref=homepage">Professur für Kultur- und Sozialmanagement</a>. ausgeschrieben.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Nachhaltigkeit: Lehrende setzen Zeichen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachhaltigkeit-lehrende-setzen-zeichen/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 14:05:19 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie kommt Bildung für nachhaltige Entwicklung in Fächer wie Controlling oder Versicherungsmanagement? Zwei Lehrende der Hochschule Coburg zeigen, dass genau dort wichtige Hebel liegen – und freuen sich über das Themenzertifikat „Nachhaltigkeit in der Lehre – von der Idee zur Umsetzung“.</em>

<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> und Dr. Detlef Bittner aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg haben das Themenzertifikat „Nachhaltigkeit in der Lehre – von der Idee zur Umsetzung“ des Bayerisches Zentrum für Innovative Lehre (BayZiel) erhalten.

In der hochschulübergreifenden Weiterbildungsreihe setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auseinander. Wie kann Nachhaltigkeit in der Lehre verankert werden, um Studierende auf ein verantwortungsvolles Handeln in der Gesellschaft vorzubereiten? Neben theoretischen Grundlagen standen vor allem Praxisbeispiele, der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Industrie sowie Entwürfe und Erfahrungen zur Integration von Nachhaltigkeit in ihre eigene Lehre im Mittelpunkt.

Als Nachhaltigkeitsbotschafter der Fakultät Wirtschaftswissenschaften will Kraft die Erfahrungen aus der Weiterbildungsreihe in die Hochschule tragen, Kolleginnen und Kollegen zur Teilnahme motivieren und dazu beitragen, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Sinne der <a href="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/241212_Nachhaltigkeitsstrategie_24_A4_RZ.pdf">Nachhaltigkeitsstrategie</a> der Hochschule Coburg voranzubringen. Die Integration von Nachhaltigkeit in die Lehre ist ein andauernder Prozess, der Austausch, Reflexion und fachliche Weiterentwicklung erfordert. Mit zwei zertifizierten Lehrenden ist das Thema an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften sichtbar verankert.

Die Hochschule Coburg versteht Nachhaltigkeit übergreifend im Sinne des Bewahrens der erforderlichen Lebensgrundlagen für uns alle – deshalb hat sie Nachhaltigkeit als Querschnittsthema auf allen Ebenen verankert: in der Hochschulleitung beim <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung.html#c5526">Vizepräsident für Nachhaltige Regionalentwicklung</a>; die inhaltlichen Aufgaben der Nachhaltigkeit liegen beim <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-nachhaltigkeit/">Referat Nachhaltigkeit</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie kommt Bildung für nachhaltige Entwicklung in Fächer wie Controlling oder Versicherungsmanagement? Zwei Lehrende der Hochschule Coburg zeigen, dass genau dort wichtige Hebel liegen – und freuen sich über das Themenzertifikat „Nachhaltigkeit in der Lehre – von der Idee zur Umsetzung“.</em>

<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> und Dr. Detlef Bittner aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg haben das Themenzertifikat „Nachhaltigkeit in der Lehre – von der Idee zur Umsetzung“ des Bayerisches Zentrum für Innovative Lehre (BayZiel) erhalten.

In der hochschulübergreifenden Weiterbildungsreihe setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auseinander. Wie kann Nachhaltigkeit in der Lehre verankert werden, um Studierende auf ein verantwortungsvolles Handeln in der Gesellschaft vorzubereiten? Neben theoretischen Grundlagen standen vor allem Praxisbeispiele, der Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Industrie sowie Entwürfe und Erfahrungen zur Integration von Nachhaltigkeit in ihre eigene Lehre im Mittelpunkt.

Als Nachhaltigkeitsbotschafter der Fakultät Wirtschaftswissenschaften will Kraft die Erfahrungen aus der Weiterbildungsreihe in die Hochschule tragen, Kolleginnen und Kollegen zur Teilnahme motivieren und dazu beitragen, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Sinne der <a href="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/241212_Nachhaltigkeitsstrategie_24_A4_RZ.pdf">Nachhaltigkeitsstrategie</a> der Hochschule Coburg voranzubringen. Die Integration von Nachhaltigkeit in die Lehre ist ein andauernder Prozess, der Austausch, Reflexion und fachliche Weiterentwicklung erfordert. Mit zwei zertifizierten Lehrenden ist das Thema an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften sichtbar verankert.

Die Hochschule Coburg versteht Nachhaltigkeit übergreifend im Sinne des Bewahrens der erforderlichen Lebensgrundlagen für uns alle – deshalb hat sie Nachhaltigkeit als Querschnittsthema auf allen Ebenen verankert: in der Hochschulleitung beim <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung.html#c5526">Vizepräsident für Nachhaltige Regionalentwicklung</a>; die inhaltlichen Aufgaben der Nachhaltigkeit liegen beim <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-nachhaltigkeit/">Referat Nachhaltigkeit</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/17-Nachhaltigkeit-in-der-Lehre-Versicherungsmanagment-1024x640.jpg"
                        fileSize="115612"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="640"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Zwischen Dürre und Starkregen – Forschung für Kommunen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zwischen-duerre-und-starkregen-forschung-fuer-kommunen/</link>
                <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 13:49:45 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Wie lassen sich Landschaften besser auf Dürre und Starkregen vorbereiten? Beim Abschluss-Event des Forschungsprojekts BauWaOpKliNu, einer Kooperation der TNL Umweltplanung und der Hochschule Coburg, präsentierten Fachleute aus Wissenschaft und Praxis neue Werkzeuge für eine klimaangepasste Wasserbewirtschaftung – mit konkretem Nutzen für Kommunen und Regionen.</em>

Im Forschungsprojekt BauWaOpKliNu arbeiteten die Hochschule Coburg und die TNL Umweltplanung an einer zentralen Zukunftsfrage: Wie lassen sich Landschaften so gestalten, dass sie mit Dürre ebenso umgehen können wie mit Starkregen? Zum Projektabschluss präsentierten sie Lösungen, die Kommunen helfen sollen, ihren Wasserhaushalt vorausschauend und klimaangepasst zu steuern. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Rund 100 Teilnehmende aus Behörden, Kommunen, ILE-Allianzen sowie Fachverbänden verfolgten das gut 90-minütige Programm und beteiligten sich aktiv über den Live-Chat.

Im Studio diskutierten Frank Bernhausen (Geschäftsführer TNL Umweltplanung), Anton Kohl (Geschäftsführer TNL Umweltplanung), Prof. Dr. Andreas Weiß (Hochschule Coburg, Experte für Wasserwirtschaft), Tanja Kempen (Hochschule Göttingen, Expertin für KI-gestützte Analyse von Rückegassen im Wald) und Dr. Philipp Gerhardt (baumfeldwirtschaft, Experte für Keyline Design).

Gemeinsam beleuchteten sie die zentralen Forschungsergebnisse und deren Bedeutung für eine zukunftsfähige Wasserbewirtschaftung im Zeichen des Klimawandels. Flächen und vor allem die Flächennutzung in Einzugsgebieten spielen eine noch zentralere Rolle in Zeiten von Wasserüberfluss und Wassermangel.

Im Fokus der lebhaften Debatte standen drei zentrale Themen: Ein neu entwickelter Punkt- und Flächen-Algorithmus als Schlüssel zur Identifikation geeigneter Wasserrückhalteflächen, ein wissenschaftlich fundierter Maßnahmenkatalog, der Kommunen eine konkrete Orientierung für Verbesserungen bietet, außerdem die Frage der Praxistauglichkeit – insbesondere, wie die Ansätze in unterschiedlichen Regionen umgesetzt werden können.

„Lösungen müssen einfacher umsetzbar und kostenüberschaubar sein, sonst scheitert vieles in der Umsetzung“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-andreas-weiss/">Prof. Dr. Andreas Weiß, </a>Professor für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg. Für die Hochschule sei das Projekt auch ein Beispiel dafür, wie der Transfer von Forschung und Wissen aus der Hochschule Region, Wirtschaft und Gesellschaft positiv beeinflusst.

Deutlich wurde: Die Forschungsarbeit liefert wertvolle Ansätze, um Regionen gezielt bei der Stärkung des Landschaftswasserhaushalts, der Vorsorge gegen Dürreereignisse und der Minderung von Starkregenfolgen zu unterstützen. Aufbauend auf den Projektergebnissen entwickelt die TNL Umweltplanung gemeinsam mit der Hochschule Coburg derzeit ein regional anpassbares Produkt, das Kommunen und Planungsverbänden konkrete Werkzeuge für eine zukunftsorientierte Wasserplanung an die Hand gibt.

Die Aufzeichnung des<a href="https://www.tnl-umwelt.de/wasserplanung"> Livestreams und aktuelle Informationen sind hier</a> abrufbar.

Für Rückfragen steht TNL Umweltplanung zur Verfügung unter: wasserplanung@tnl-umwelt.de]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Wie lassen sich Landschaften besser auf Dürre und Starkregen vorbereiten? Beim Abschluss-Event des Forschungsprojekts BauWaOpKliNu, einer Kooperation der TNL Umweltplanung und der Hochschule Coburg, präsentierten Fachleute aus Wissenschaft und Praxis neue Werkzeuge für eine klimaangepasste Wasserbewirtschaftung – mit konkretem Nutzen für Kommunen und Regionen.</em>

Im Forschungsprojekt BauWaOpKliNu arbeiteten die Hochschule Coburg und die TNL Umweltplanung an einer zentralen Zukunftsfrage: Wie lassen sich Landschaften so gestalten, dass sie mit Dürre ebenso umgehen können wie mit Starkregen? Zum Projektabschluss präsentierten sie Lösungen, die Kommunen helfen sollen, ihren Wasserhaushalt vorausschauend und klimaangepasst zu steuern. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Rund 100 Teilnehmende aus Behörden, Kommunen, ILE-Allianzen sowie Fachverbänden verfolgten das gut 90-minütige Programm und beteiligten sich aktiv über den Live-Chat.

Im Studio diskutierten Frank Bernhausen (Geschäftsführer TNL Umweltplanung), Anton Kohl (Geschäftsführer TNL Umweltplanung), Prof. Dr. Andreas Weiß (Hochschule Coburg, Experte für Wasserwirtschaft), Tanja Kempen (Hochschule Göttingen, Expertin für KI-gestützte Analyse von Rückegassen im Wald) und Dr. Philipp Gerhardt (baumfeldwirtschaft, Experte für Keyline Design).

Gemeinsam beleuchteten sie die zentralen Forschungsergebnisse und deren Bedeutung für eine zukunftsfähige Wasserbewirtschaftung im Zeichen des Klimawandels. Flächen und vor allem die Flächennutzung in Einzugsgebieten spielen eine noch zentralere Rolle in Zeiten von Wasserüberfluss und Wassermangel.

Im Fokus der lebhaften Debatte standen drei zentrale Themen: Ein neu entwickelter Punkt- und Flächen-Algorithmus als Schlüssel zur Identifikation geeigneter Wasserrückhalteflächen, ein wissenschaftlich fundierter Maßnahmenkatalog, der Kommunen eine konkrete Orientierung für Verbesserungen bietet, außerdem die Frage der Praxistauglichkeit – insbesondere, wie die Ansätze in unterschiedlichen Regionen umgesetzt werden können.

„Lösungen müssen einfacher umsetzbar und kostenüberschaubar sein, sonst scheitert vieles in der Umsetzung“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-andreas-weiss/">Prof. Dr. Andreas Weiß, </a>Professor für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg. Für die Hochschule sei das Projekt auch ein Beispiel dafür, wie der Transfer von Forschung und Wissen aus der Hochschule Region, Wirtschaft und Gesellschaft positiv beeinflusst.

Deutlich wurde: Die Forschungsarbeit liefert wertvolle Ansätze, um Regionen gezielt bei der Stärkung des Landschaftswasserhaushalts, der Vorsorge gegen Dürreereignisse und der Minderung von Starkregenfolgen zu unterstützen. Aufbauend auf den Projektergebnissen entwickelt die TNL Umweltplanung gemeinsam mit der Hochschule Coburg derzeit ein regional anpassbares Produkt, das Kommunen und Planungsverbänden konkrete Werkzeuge für eine zukunftsorientierte Wasserplanung an die Hand gibt.

Die Aufzeichnung des<a href="https://www.tnl-umwelt.de/wasserplanung"> Livestreams und aktuelle Informationen sind hier</a> abrufbar.

Für Rückfragen steht TNL Umweltplanung zur Verfügung unter: wasserplanung@tnl-umwelt.de]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/27-Weiss-BauWaOpKliNu01-1024x692.jpg"
                        fileSize="87741"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/16-TNL_Weiss-Bauwaopklinu-1024x683.jpg"
                        fileSize="187856"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Hörsaal, Heizung, Heimweg: Hochschule Coburg veröffentlicht Klimaplan]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hoersaal-heizung-heimweg-hochschule-coburg-veroeffentlicht-klimaplan/</link>
                <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 12:19:55 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Mit ihrem Integrierten Klimaschutzkonzept zeigt die Hochschule Coburg, wo im Hochschulalltag Emissionen entstehen – und welche Maßnahmen sie bis 2040 zur Klimaneutralität bringen sollen.</em>

In Laboren, Seminarräumen und Werkstätten, auf dem Weg zu Arbeit und Studium und auch immer dann, wenn irgendetwas Neues für den Betrieb an der Hochschule angeschafft wird, hinterlässt das Spuren im CO2-Konto der Hochschule. Sie legt nun einen umfassenden strategischen Rahmen vor, um ihre Treibhausgasemissionen systematisch zu reduzieren und bis 2040 annähernd klimaneutral zu werden. Das Klimaschutzkonzept verfolgt das Ziel, die Emissionen entlang aller relevanten Bereiche – von Gebäudebetrieb und Energieversorgung über Mobilität bis hin zu Beschaffung und Ressourcenmanagement – messbar zu senken und nahezu Netto-Null-Emissionen zu erreichen.“ Das Projekt wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.

<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/ausschuesse-und-beauftragte/klimaschutz-und-energiemanagement/">Das integrierte Klimaschutzkonzept</a> verbindet wissenschaftliche Analyse, konkrete Maßnahmen und langfristige Zielsetzungen zu einem ganzheitlichen Transformationsprozess. Neben einer detaillierten Energie- und Treibhausgasbilanz umfasst es eine Potenzialanalyse, Szenarienentwicklung, priorisierte Handlungsfelder sowie einen Maßnahmenkatalog für kurz-, mittel- und langfristige Schritte hin zur Klimaneutralität.

„Als Bildungs- und Forschungseinrichtung sieht sich die Hochschule Coburg in einer besonderen Verantwortung, aktiv zur Bewältigung der Klimakrise beizutragen. Mit dem Klimaschutzkonzept schaffen wir eine fundierte Grundlage für nachhaltiges Handeln in allen Bereichen der Hochschule“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtkovic</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/bauen-und-design/">Fakultät Design und Bauen</a>.

<strong>Zwischen Technik und Alltag: konkrete Maßnahmen</strong>

Der Maßnahmenkatalog ist praxisnah angelegt. So soll beispielsweise ein umfassendes Energiemanagementsystem an der Hochschule etabliert werden, welches ermöglicht Energieverbräuche überhaupt erst sichtbar zu machen, um diese anschließend gezielt zu senken. In Hörsälen, Büros und Kaffeeküchen wird eine flächendeckende Mülltrennung vorgeschlagen, ergänzt durch Konzepte zur Abfallvermeidung und zur stärkeren Nutzung von Mehrwegsystemen. Auch Reparaturfähigkeit und Lebensdauer von Geräten könnten künftig eine größere Rolle spielen – mit dem Ziel, weniger neu anzuschaffen und Ressourcen länger zu nutzen.

Ausgangspunkt für den Maßnahmenkatalog war ein mehrmonatiger Prozess gemeinsam mit Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden. In Workshops und Dialogformaten wurden zahlreiche Vorschläge erarbeitet. Nach der Zusammenführung und Bereinigung blieben etwa 130 Einzelmaßnahmen übrig. Das Klimaschutzteam rund um Projektleiter Prof. Mario Tvrtkovic, Klimaschutzmanager und Energiemanagementfachkraft Rafael Vogt und Change-Management-Studentin Birgit Knauer ergänzte, bewerte und priorisierte die Vorschläge sowohl nach ihrer finanziellen Umsetzbarkeit als auch nach ihrer Wirkung auf die Treibhausgasbilanz. In das finale Klimaschutzkonzept aufgenommen wurden 49 Maßnahmen. Im Klimaschutzteam engagieren sich Vizepräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, die Leitungen der Abteilung Technik und Bauen, Susanna Buchwald und Sandro Krempel sowie (bis vor Kurzem) Nicole Schmöe, außerdem der Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-nachhaltigkeit/">Referats Nachhaltigkeit</a> Stefan Schwuchow.

<strong>Datengrundlage und langfristige Szenarien</strong>

Das Klimaschutzkonzept versteht sich als strategischer Orientierungsrahmen, welcher den Beschluss des Senats aus 2024, die Klimaneutralität schnellstmöglich jedoch spätestens bis 2040 zu erreichen, aus der Nachhaltigkeitsstrategie der Hochschule konkretisiert. Die formulierten Maßnahmen sind Empfehlungen und Entwicklungsziele und bilden einen wirksamen Pfad zum Erreichen der Ziele. Ihre zeitliche Umsetzung hängt von finanziellen, personellen und organisatorischen Rahmenbedingungen ab und soll regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden. Der Maßnahmenkatalog ist entsprechend als dynamisches Arbeitsdokument und Leitplanke angelegt und bindet im Sinne des Whole-Institution-Approachs der Nachhaltigkeitsstrategie alle Handlungsfelder der Hochschule ein.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt das Konzept im Bereich Energie. Gebäude und Fuhrpark zählen zu den größten Emissionsquellen der Hochschule und gelten zugleich als gut steuerbar. Effizienzmaßnahmen, Energiemanagement und Einsparungen sollen nicht nur Emissionen senken, sondern auch die Abhängigkeit von Energiepreisschwankungen reduzieren. Vorgaben aus dem Energieeffizienzgesetz, etwa zur jährlichen Senkung des Endenergieverbrauchs, fließen dabei ebenso ein wie wirtschaftliche Aspekte.

Grundlage des Klimaschutzkonzepts ist eine Treibhausgasbilanz nach internationalen Standards. Sie erfasst direkte Emissionen ebenso wie indirekte Effekte etwa durch eingekaufte Energie oder den Pendelverkehr. Aus diesen Daten wurden Szenarien entwickelt, die bis in die kommenden Jahrzehnte reichen und mögliche Entwicklungen sichtbar machen. Dabei rückt das Konzept auch die Rolle der Hochschule als regionale Akteurin in den Blick: Forschung, Lehre und Transfer sollen dazu beitragen, nachhaltige Lösungen gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Stadt und Region zu entwickeln.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Mit ihrem Integrierten Klimaschutzkonzept zeigt die Hochschule Coburg, wo im Hochschulalltag Emissionen entstehen – und welche Maßnahmen sie bis 2040 zur Klimaneutralität bringen sollen.</em>

In Laboren, Seminarräumen und Werkstätten, auf dem Weg zu Arbeit und Studium und auch immer dann, wenn irgendetwas Neues für den Betrieb an der Hochschule angeschafft wird, hinterlässt das Spuren im CO2-Konto der Hochschule. Sie legt nun einen umfassenden strategischen Rahmen vor, um ihre Treibhausgasemissionen systematisch zu reduzieren und bis 2040 annähernd klimaneutral zu werden. Das Klimaschutzkonzept verfolgt das Ziel, die Emissionen entlang aller relevanten Bereiche – von Gebäudebetrieb und Energieversorgung über Mobilität bis hin zu Beschaffung und Ressourcenmanagement – messbar zu senken und nahezu Netto-Null-Emissionen zu erreichen.“ Das Projekt wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.

<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/ausschuesse-und-beauftragte/klimaschutz-und-energiemanagement/">Das integrierte Klimaschutzkonzept</a> verbindet wissenschaftliche Analyse, konkrete Maßnahmen und langfristige Zielsetzungen zu einem ganzheitlichen Transformationsprozess. Neben einer detaillierten Energie- und Treibhausgasbilanz umfasst es eine Potenzialanalyse, Szenarienentwicklung, priorisierte Handlungsfelder sowie einen Maßnahmenkatalog für kurz-, mittel- und langfristige Schritte hin zur Klimaneutralität.

„Als Bildungs- und Forschungseinrichtung sieht sich die Hochschule Coburg in einer besonderen Verantwortung, aktiv zur Bewältigung der Klimakrise beizutragen. Mit dem Klimaschutzkonzept schaffen wir eine fundierte Grundlage für nachhaltiges Handeln in allen Bereichen der Hochschule“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtkovic</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/bauen-und-design/">Fakultät Design und Bauen</a>.

<strong>Zwischen Technik und Alltag: konkrete Maßnahmen</strong>

Der Maßnahmenkatalog ist praxisnah angelegt. So soll beispielsweise ein umfassendes Energiemanagementsystem an der Hochschule etabliert werden, welches ermöglicht Energieverbräuche überhaupt erst sichtbar zu machen, um diese anschließend gezielt zu senken. In Hörsälen, Büros und Kaffeeküchen wird eine flächendeckende Mülltrennung vorgeschlagen, ergänzt durch Konzepte zur Abfallvermeidung und zur stärkeren Nutzung von Mehrwegsystemen. Auch Reparaturfähigkeit und Lebensdauer von Geräten könnten künftig eine größere Rolle spielen – mit dem Ziel, weniger neu anzuschaffen und Ressourcen länger zu nutzen.

Ausgangspunkt für den Maßnahmenkatalog war ein mehrmonatiger Prozess gemeinsam mit Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden. In Workshops und Dialogformaten wurden zahlreiche Vorschläge erarbeitet. Nach der Zusammenführung und Bereinigung blieben etwa 130 Einzelmaßnahmen übrig. Das Klimaschutzteam rund um Projektleiter Prof. Mario Tvrtkovic, Klimaschutzmanager und Energiemanagementfachkraft Rafael Vogt und Change-Management-Studentin Birgit Knauer ergänzte, bewerte und priorisierte die Vorschläge sowohl nach ihrer finanziellen Umsetzbarkeit als auch nach ihrer Wirkung auf die Treibhausgasbilanz. In das finale Klimaschutzkonzept aufgenommen wurden 49 Maßnahmen. Im Klimaschutzteam engagieren sich Vizepräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, die Leitungen der Abteilung Technik und Bauen, Susanna Buchwald und Sandro Krempel sowie (bis vor Kurzem) Nicole Schmöe, außerdem der Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-nachhaltigkeit/">Referats Nachhaltigkeit</a> Stefan Schwuchow.

<strong>Datengrundlage und langfristige Szenarien</strong>

Das Klimaschutzkonzept versteht sich als strategischer Orientierungsrahmen, welcher den Beschluss des Senats aus 2024, die Klimaneutralität schnellstmöglich jedoch spätestens bis 2040 zu erreichen, aus der Nachhaltigkeitsstrategie der Hochschule konkretisiert. Die formulierten Maßnahmen sind Empfehlungen und Entwicklungsziele und bilden einen wirksamen Pfad zum Erreichen der Ziele. Ihre zeitliche Umsetzung hängt von finanziellen, personellen und organisatorischen Rahmenbedingungen ab und soll regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden. Der Maßnahmenkatalog ist entsprechend als dynamisches Arbeitsdokument und Leitplanke angelegt und bindet im Sinne des Whole-Institution-Approachs der Nachhaltigkeitsstrategie alle Handlungsfelder der Hochschule ein.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt das Konzept im Bereich Energie. Gebäude und Fuhrpark zählen zu den größten Emissionsquellen der Hochschule und gelten zugleich als gut steuerbar. Effizienzmaßnahmen, Energiemanagement und Einsparungen sollen nicht nur Emissionen senken, sondern auch die Abhängigkeit von Energiepreisschwankungen reduzieren. Vorgaben aus dem Energieeffizienzgesetz, etwa zur jährlichen Senkung des Endenergieverbrauchs, fließen dabei ebenso ein wie wirtschaftliche Aspekte.

Grundlage des Klimaschutzkonzepts ist eine Treibhausgasbilanz nach internationalen Standards. Sie erfasst direkte Emissionen ebenso wie indirekte Effekte etwa durch eingekaufte Energie oder den Pendelverkehr. Aus diesen Daten wurden Szenarien entwickelt, die bis in die kommenden Jahrzehnte reichen und mögliche Entwicklungen sichtbar machen. Dabei rückt das Konzept auch die Rolle der Hochschule als regionale Akteurin in den Blick: Forschung, Lehre und Transfer sollen dazu beitragen, nachhaltige Lösungen gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Stadt und Region zu entwickeln.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Menschlichkeit für eine demokratische Gesellschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/menschlichkeit-fuer-eine-demokratische-gesellschaft/</link>
                <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 09:51:51 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Andreas T. Wolf)

<em>Soziale Arbeit ist ein Forschungsbereich für und mit Menschen. Prof. Dr. Thorben Struck will die Studierenden näher an den Wirkungsort bringen und die Gesellschaft bereichern. Dafür arbeitet er nun an einem Dokumentar-Theaterprojekt<strong> </strong>mit besonderen Gästen: einem Seenotretter und einem Regisseur.<strong> </strong></em>

<strong>Vom Workshop auf die Bühne</strong>

Für Prof. Dr. Thorben Struck war es sehr beeindruckend gewesen, als er 2024 den Träger des Menschenrechtspreises von Amnesty International, Menschenrechtsaktivisten und Kapitän Dariush<strong> </strong>Beigui, sowie den Schauspieler und Regisseur Hajo Tuschy auf der Bühne diskutieren sah. Damals waren sie im Rahmen der Fête de la Démocratie erstmals gemeinsam für ein Gespräch auf der Bühne des Schauspielhauses Hannover. Die Dynamik und Emotionalität zwischen diesen beiden sehr unterschiedlichen Charakteren hatte Struck inspiriert und dazu veranlasst, diese Erfahrung nach Coburg zu holen.

In einem besonderen Projekt will der Professor von der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg anhand mehrerer Workshops an den Themen Flucht, Rettung, Verantwortung und Migrationspolitik arbeiten. Studierende aus dem Bachelorstudiengang „<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a>“ und aus dem Masterstudiengang „<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/applied-theatre-theater-als-soziale-arbeit/">Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit</a>“, lernen zusammen mit Beigui und Tuschi aus erster Hand die Erfahrungen aus der Seenotrettung und dem Theater.

In offenen Workshops gestalten Sie, welche Themen Szenen und Perspektiven am Ende auf die Bühne kommen. Das freiwillige Angebot setzte auf das Engagement der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Zusammen mit Strucks Kollegen Prof. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-bjoern-bicker/">Björn Bicker</a> sollen gemeinsam Formen der Recherche, des Erzählens, Darstellens und der Reflexion erprobt werden. Ziel ist eine öffentliche Abschlussaufführung im Staatstheater Nürnberg.

<strong>Lehre muss begeistern </strong>

Die Professoren wollen ihren Studierenden die Leidenschaft für Soziale Arbeit vermitteln. Bestenfalls sollen diese so nah und praktisch wie möglich an ihren Themen arbeiten – für und mit den Menschen, Betroffenen, Expertinnen und Experten, sagt Struck: “Für mich stehen das Erleben der Studierenden, ihre fachliche und persönliche Reflexion sowie ihre kreative Umsetzung im Mittelpunkt. Hierzu bieten wir Ihnen zwei spannende Persönlichkeiten als lebendiges Werkzeug der Auseinandersetzung an. Die Zeit dafür ist begrenzt, bevor das Ganze auf die Bühne muss. Die Studierenden entscheiden, wie und was sie machen wollen, denn Lehre muss begeistern und zum Selbermachen motivieren”.

Das Projekt zielt dabei auf die gemeinsame Auseinandersetzung mit widersprüchlichen Erfahrungen und Perspektiven. Doch das Gefühl und die Erkenntnisse sollen nicht nur die Studierenden voranbringen, sondern auch weiter in die Gesellschaft getragen werden. Das Theater ist dafür hervorragend geeignet, sagt Prof. Björn Bicker: „Es ist ein öffentlicher Erfahrungsraum, der berührt, ohne zu vereinfachen. Es ist ein Ort, an dem demokratische Verständigung als gemeinsamer Prozess erfahrbar wird, an dem die Gesellschaft ihr Selbstverständnis verhandelt – und somit ein Ort, an dem sich Kunst und Soziale Arbeit in ihrer gesellschaftlichen Verantwortung begegnen.“

<strong>„Mich treibt lebendige Demokratie um“ </strong>

An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg sollen wissenschaftliche Erkenntnisse sowohl in praktikable Problemlösungen fließen als auch die Gesellschaft informieren. Denn neben der Lehre ist der Transfer von Wissen in Wirtschaft und Gesellschaft Aufgabe der Professur, wie Struck weiß: „Ich versuche Transfer mit Leben zu füllen und will praktische Projekte umsetzen, von denen Studierende und Gesellschaft direkt profitieren.“

Denn soziale Themen betreffen alle, davon ist Struck überzeugt. Mit dem Projekt will er die Distanz zwischen Campus und Stadt überwinden. Transfer in der Sozialen Arbeit soll die soziale Teilhabe, gleichberechtigte Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit in einer pluralen, demokratischen Gesellschaft stärken, sagt Struck: „Mich treibt lebendige Demokratie um – also die Frage, was wir als Gesellschaft brauchen, um trotz aller Unterschiede gleichberechtigt und fair miteinander leben zu können. Mit diesem Projekt wollen wir Räume schaffen, in denen Menschlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung konkret werden.“ Die Aufführung soll am 13. Mai 2026 im Staatstheater Nürnberg aufgeführt werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Andreas T. Wolf)

<em>Soziale Arbeit ist ein Forschungsbereich für und mit Menschen. Prof. Dr. Thorben Struck will die Studierenden näher an den Wirkungsort bringen und die Gesellschaft bereichern. Dafür arbeitet er nun an einem Dokumentar-Theaterprojekt<strong> </strong>mit besonderen Gästen: einem Seenotretter und einem Regisseur.<strong> </strong></em>

<strong>Vom Workshop auf die Bühne</strong>

Für Prof. Dr. Thorben Struck war es sehr beeindruckend gewesen, als er 2024 den Träger des Menschenrechtspreises von Amnesty International, Menschenrechtsaktivisten und Kapitän Dariush<strong> </strong>Beigui, sowie den Schauspieler und Regisseur Hajo Tuschy auf der Bühne diskutieren sah. Damals waren sie im Rahmen der Fête de la Démocratie erstmals gemeinsam für ein Gespräch auf der Bühne des Schauspielhauses Hannover. Die Dynamik und Emotionalität zwischen diesen beiden sehr unterschiedlichen Charakteren hatte Struck inspiriert und dazu veranlasst, diese Erfahrung nach Coburg zu holen.

In einem besonderen Projekt will der Professor von der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg anhand mehrerer Workshops an den Themen Flucht, Rettung, Verantwortung und Migrationspolitik arbeiten. Studierende aus dem Bachelorstudiengang „<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a>“ und aus dem Masterstudiengang „<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/applied-theatre-theater-als-soziale-arbeit/">Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit</a>“, lernen zusammen mit Beigui und Tuschi aus erster Hand die Erfahrungen aus der Seenotrettung und dem Theater.

In offenen Workshops gestalten Sie, welche Themen Szenen und Perspektiven am Ende auf die Bühne kommen. Das freiwillige Angebot setzte auf das Engagement der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Zusammen mit Strucks Kollegen Prof. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-bjoern-bicker/">Björn Bicker</a> sollen gemeinsam Formen der Recherche, des Erzählens, Darstellens und der Reflexion erprobt werden. Ziel ist eine öffentliche Abschlussaufführung im Staatstheater Nürnberg.

<strong>Lehre muss begeistern </strong>

Die Professoren wollen ihren Studierenden die Leidenschaft für Soziale Arbeit vermitteln. Bestenfalls sollen diese so nah und praktisch wie möglich an ihren Themen arbeiten – für und mit den Menschen, Betroffenen, Expertinnen und Experten, sagt Struck: “Für mich stehen das Erleben der Studierenden, ihre fachliche und persönliche Reflexion sowie ihre kreative Umsetzung im Mittelpunkt. Hierzu bieten wir Ihnen zwei spannende Persönlichkeiten als lebendiges Werkzeug der Auseinandersetzung an. Die Zeit dafür ist begrenzt, bevor das Ganze auf die Bühne muss. Die Studierenden entscheiden, wie und was sie machen wollen, denn Lehre muss begeistern und zum Selbermachen motivieren”.

Das Projekt zielt dabei auf die gemeinsame Auseinandersetzung mit widersprüchlichen Erfahrungen und Perspektiven. Doch das Gefühl und die Erkenntnisse sollen nicht nur die Studierenden voranbringen, sondern auch weiter in die Gesellschaft getragen werden. Das Theater ist dafür hervorragend geeignet, sagt Prof. Björn Bicker: „Es ist ein öffentlicher Erfahrungsraum, der berührt, ohne zu vereinfachen. Es ist ein Ort, an dem demokratische Verständigung als gemeinsamer Prozess erfahrbar wird, an dem die Gesellschaft ihr Selbstverständnis verhandelt – und somit ein Ort, an dem sich Kunst und Soziale Arbeit in ihrer gesellschaftlichen Verantwortung begegnen.“

<strong>„Mich treibt lebendige Demokratie um“ </strong>

An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg sollen wissenschaftliche Erkenntnisse sowohl in praktikable Problemlösungen fließen als auch die Gesellschaft informieren. Denn neben der Lehre ist der Transfer von Wissen in Wirtschaft und Gesellschaft Aufgabe der Professur, wie Struck weiß: „Ich versuche Transfer mit Leben zu füllen und will praktische Projekte umsetzen, von denen Studierende und Gesellschaft direkt profitieren.“

Denn soziale Themen betreffen alle, davon ist Struck überzeugt. Mit dem Projekt will er die Distanz zwischen Campus und Stadt überwinden. Transfer in der Sozialen Arbeit soll die soziale Teilhabe, gleichberechtigte Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit in einer pluralen, demokratischen Gesellschaft stärken, sagt Struck: „Mich treibt lebendige Demokratie um – also die Frage, was wir als Gesellschaft brauchen, um trotz aller Unterschiede gleichberechtigt und fair miteinander leben zu können. Mit diesem Projekt wollen wir Räume schaffen, in denen Menschlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung konkret werden.“ Die Aufführung soll am 13. Mai 2026 im Staatstheater Nürnberg aufgeführt werden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/15-Struck-Seenotretter-Theater1-1024x576.jpeg"
                        fileSize="86792"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/15-Struck-Seenotretter-Theater2-1024x576.jpeg"
                        fileSize="74144"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/person_struck_thorben_20250801.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Weiterbildung macht Berufsschulen fit für E-Mobilität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weiterbildung-macht-berufsschulen-fit-fuer-e-mobilitaet/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 16:38:25 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Der neueste Stand der Wissenschaft, praktische Einblicke aus erster Hand und ein batterieelektrischer Lkw auf dem Campus – dahinter steckt ein Ziel, das über die Hochschule hinausgeht: Aus allen bayerischen Regierungsbezirken wurden Berufsschul-Lehrende zu einer einwöchigen, intensiven Weiterbildung an die Hochschule Coburg geschickt.</em>

Mit der Weiterbildung zum Schwerpunkt „Traktionsbatterien“ setzt die Hochschule ihre Qualifizierung für Berufsschullehrkräfte fort. Sie bilden die qualifizierten Fachkräfte in den Kfz-Lehrberufen aus: Automobil- oder Fahrzeugtechniker und -technikerin oder Kfz-Mechatroniker und Kfz-Mechatronikerinnen zum Beispiel. Unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Prof. Dr. Marco Denk</a> kamen Berufsschullehrerinnen und -lehrer aus ganz Bayern jetzt an der Hochschule Coburg zusammen, um sich zu aktuellen Entwicklungen rund um Batteriezellen, Batteriepacks, Sicherheit und Elektromobilität weiterzubilden. Denk leitet das Kfz-Labor der Hochschule Coburg, forscht und lehrt an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personenuebersicht/">Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg zu Themen wie der Temperierung von Hochvoltbatterien, Kühlung von Komponenten des elektrischen Antriebstrangs und dem elektrischen und thermischen Energiemanagement.

Das Format richtete sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Berufsschulen: Die Teilnehmenden tragen ihr Wissen anschließend an andere Lehrerinnen und Lehrer und in die berufliche Ausbildung im Freistaat weiter. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Hochschule mit einer Weiterbildung zum Thema elektrische Antriebe gezeigt, wie stark der Bedarf ist, um die Kfz-Ausbildung konsequent in Richtung Elektromobilität weiterzuentwickeln. Auch diesmal verband das Programm Theorie, Laborarbeit und industrielle Praxis. Die Lehrerinnen und Lehrer erfuhren den neuesten Stand beispielsweise zur Zellchemie, zu Feststoffbatterien, Kühlung und Sicherheit.

Zahlreiche externe Referenten bereicherten das Programm mit ihrer Sicht, darunter Mercedes, MAN, die Feuerwehr Kronach, MOLL Batterien und LION Smart. Ein besonderes Highlight: MAN brachte einen batterieelektrischen Lkw direkt an die Hochschule. Die Lehrkräfte erhielten Einblicke in Technik, Antrieb und Kennzahlen moderner Nutzfahrzeuge – praxisnah und anschaulich.

Am Ende der Woche folgte der Perspektivwechsel in die Industrie: Bei einem Besuch bei LION Smart in Hildburghausen erlebten die Teilnehmenden die Produktion moderner Batteriepacks hautnah.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Der neueste Stand der Wissenschaft, praktische Einblicke aus erster Hand und ein batterieelektrischer Lkw auf dem Campus – dahinter steckt ein Ziel, das über die Hochschule hinausgeht: Aus allen bayerischen Regierungsbezirken wurden Berufsschul-Lehrende zu einer einwöchigen, intensiven Weiterbildung an die Hochschule Coburg geschickt.</em>

Mit der Weiterbildung zum Schwerpunkt „Traktionsbatterien“ setzt die Hochschule ihre Qualifizierung für Berufsschullehrkräfte fort. Sie bilden die qualifizierten Fachkräfte in den Kfz-Lehrberufen aus: Automobil- oder Fahrzeugtechniker und -technikerin oder Kfz-Mechatroniker und Kfz-Mechatronikerinnen zum Beispiel. Unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Prof. Dr. Marco Denk</a> kamen Berufsschullehrerinnen und -lehrer aus ganz Bayern jetzt an der Hochschule Coburg zusammen, um sich zu aktuellen Entwicklungen rund um Batteriezellen, Batteriepacks, Sicherheit und Elektromobilität weiterzubilden. Denk leitet das Kfz-Labor der Hochschule Coburg, forscht und lehrt an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personenuebersicht/">Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg zu Themen wie der Temperierung von Hochvoltbatterien, Kühlung von Komponenten des elektrischen Antriebstrangs und dem elektrischen und thermischen Energiemanagement.

Das Format richtete sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Berufsschulen: Die Teilnehmenden tragen ihr Wissen anschließend an andere Lehrerinnen und Lehrer und in die berufliche Ausbildung im Freistaat weiter. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Hochschule mit einer Weiterbildung zum Thema elektrische Antriebe gezeigt, wie stark der Bedarf ist, um die Kfz-Ausbildung konsequent in Richtung Elektromobilität weiterzuentwickeln. Auch diesmal verband das Programm Theorie, Laborarbeit und industrielle Praxis. Die Lehrerinnen und Lehrer erfuhren den neuesten Stand beispielsweise zur Zellchemie, zu Feststoffbatterien, Kühlung und Sicherheit.

Zahlreiche externe Referenten bereicherten das Programm mit ihrer Sicht, darunter Mercedes, MAN, die Feuerwehr Kronach, MOLL Batterien und LION Smart. Ein besonderes Highlight: MAN brachte einen batterieelektrischen Lkw direkt an die Hochschule. Die Lehrkräfte erhielten Einblicke in Technik, Antrieb und Kennzahlen moderner Nutzfahrzeuge – praxisnah und anschaulich.

Am Ende der Woche folgte der Perspektivwechsel in die Industrie: Bei einem Besuch bei LION Smart in Hildburghausen erlebten die Teilnehmenden die Produktion moderner Batteriepacks hautnah.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC00056-1024x683.jpg"
                        fileSize="230821"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC00046-1024x683.jpg"
                        fileSize="177026"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC00126-1024x683.jpg"
                        fileSize="229200"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category>                                <title><![CDATA[Und wenn morgen alles anders ist? Entwürfe für mögliche Zukünfte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/und-wenn-morgen-alles-anders-ist-fuenf-entwuerfe-fuer-moegliche-zukuenfte/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 13:23:15 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Was wäre, wenn Tiere im Zoo perfekte Simulationen wären? Wenn Gerichtsentscheidungen von Künstlicher Intelligenz getroffen würden? Oder wenn Augmented-Reality-Kontaktlinsen den Alltag in ein Spiel verwandeln? Mit solchen Fragen setzten sich Studierende des Studiengangs Integriertes Produktdesign auseinander – und entwarfen spekulative, sehr konkrete und spannende Zukunftsbilder.</em>

Länger als zwei Minuten Zähne geputzt und die Nachbarin freundlich gegrüßt – extra Punkte, next Level. Technologie hilft, uns selbst zu analysieren und besser zu werden. Was wäre, wenn wir Augmented-Reality-Kontaktlinsen tragen, die einen digitalen Filter über unser Leben legen und uns wie in einem Game für positive Handlungen belohnen? Und was wäre, wenn zum Beispiel bei einem Gerichtsprozess nicht von Menschen entschieden werden muss, wo Wahrheit und Gerechtigkeit zu finden sind – sondern von KI? Was wäre?
An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg haben sich Studierende des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Studiengangs Integriertes Produktdesign</a> mit aktuellen technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandergesetzt und sie in Zukunftsszenarien übertragen. Im Modul „Speculative Design“ bei Dozentin Annika Tessmer haben sie fünf spekulative Zukünfte gestaltet – nicht als Prognosen, sondern als bewusst zugespitzte Szenarien. Die Projekte wurden als digitale Formate wie Video oder Podcast umgesetzt.
<h4>Leben als Level</h4>
„LifeLens“ von Bruno Buss erzählt, wie durch AR-Kontaktlinsen ein „Ich“ konstruiert wird, das nur noch aus optimierten Daten und Filtern besteht – und was jenseits von optimierten Daten liegt: Menschlichkeit. Freiheit.
<h4>Lässt sich Gerechtigkeit berechnen?</h4>
Franziska Meister beschäftigt sich in ihrem Podcast-Projekt „Tatsächlich TatSache“ mit einer möglichen Automatisierung der Rechtsprechung. Was geschieht mit dem Verständnis von Gerechtigkeit, wenn Urteile algorithmisch gefällt werden? Wer trägt Verantwortung, wenn Entscheidungen von Maschinen getroffen werden?
<h4>Der Zoo als perfekte Illusion</h4>
Jagoda Pietrala entwirft in „Zoomania“ eine Zukunft, in der Zoos ohne echte Tiere auskommen. Bio-hybride, technisch simulierte Organismen imitieren Wildtiere täuschend echt – körperlich wie verhaltensbezogen. Die künstlichen Tiere kombinieren Soft-Robotics-Skelette mit bioelektronischer Haut, die sich selbst regenerieren kann. Dahinter steht die Frage, ob durch perfekte Illusion tatsächlich Schutz oder nur moralische Beruhigung erreicht wird. Die Arbeit fordert zur Reflexion über Grenzen von Technologie und Empathie auf.
<h4>Unberechenbar menschlich</h4>
Eine Welt ohne Fehler beschreibt Madlen Ott in „Das Rauschen“. Trauer, Wut oder Zweifel gelten als Störungen, Perfektion wird zur obersten Norm. Menschen funktionieren ununterbrochen effizient – und verlieren dabei das Unberechenbare, das sie ausmacht. Die Erzählung illustriert, wie Perfektionismus die Freiheit einschränkt und die Individualität nivelliert, indem alle Unvorhersehbarkeiten des Lebens eliminiert werden.
<h4>Heilung per Code</h4>
Michael Tribus richtet den Blick ins Innere des Körpers. In „Das Leben mit Nanorobotern“ übernehmen winzige Maschinen die präzise Steuerung von Medikamenten und kontrollieren chronische Krankheiten in Echtzeit. Heilung wird berechenbar – doch mit der technologischen Abhängigkeit wachsen auch Fragen nach Kontrolle, Datensicherheit und Zugangsgerechtigkeit. Wer profitiert von solchen Innovationen – und wer bleibt außen vor?
<h4>Gestaltung eröffnet Raum für Debatten</h4>
Mit Speculative Design als Methode werden Megatrends in anschauliche Zukunftsszenarien übersetzt. „Designerinnen und Designer entwerfen nicht nur Produkte, sondern auch Denkmodelle und Prozesse – durch ihr gestalterisches Repertoire und ihre Expertise“, erklärt Dozentin Annika Tessmer. Ziel sei es, komplexe Entwicklungen greifbar zu machen und zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung einzuladen. Die Entwürfe wurden unter dem Titel „WHAT IF…? – Einladung in fünf spekulative Zukünfte“ in den Räumen von Rückert 3 öffentlich präsentiert. Veranstaltet wurde der Abend von Making Culture Neben Hochschulangehörigen nahmen auch externe Gäste teil; im Anschluss an die Präsentationen entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über Chancen, Risiken und Verantwortung von Gestaltung. <a href="http://www.hs-coburg.de/Speculative-Design/">Die Arbeiten der Studierenden sind hier zu sehen</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Was wäre, wenn Tiere im Zoo perfekte Simulationen wären? Wenn Gerichtsentscheidungen von Künstlicher Intelligenz getroffen würden? Oder wenn Augmented-Reality-Kontaktlinsen den Alltag in ein Spiel verwandeln? Mit solchen Fragen setzten sich Studierende des Studiengangs Integriertes Produktdesign auseinander – und entwarfen spekulative, sehr konkrete und spannende Zukunftsbilder.</em>

Länger als zwei Minuten Zähne geputzt und die Nachbarin freundlich gegrüßt – extra Punkte, next Level. Technologie hilft, uns selbst zu analysieren und besser zu werden. Was wäre, wenn wir Augmented-Reality-Kontaktlinsen tragen, die einen digitalen Filter über unser Leben legen und uns wie in einem Game für positive Handlungen belohnen? Und was wäre, wenn zum Beispiel bei einem Gerichtsprozess nicht von Menschen entschieden werden muss, wo Wahrheit und Gerechtigkeit zu finden sind – sondern von KI? Was wäre?
An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg haben sich Studierende des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Studiengangs Integriertes Produktdesign</a> mit aktuellen technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandergesetzt und sie in Zukunftsszenarien übertragen. Im Modul „Speculative Design“ bei Dozentin Annika Tessmer haben sie fünf spekulative Zukünfte gestaltet – nicht als Prognosen, sondern als bewusst zugespitzte Szenarien. Die Projekte wurden als digitale Formate wie Video oder Podcast umgesetzt.
<h4>Leben als Level</h4>
„LifeLens“ von Bruno Buss erzählt, wie durch AR-Kontaktlinsen ein „Ich“ konstruiert wird, das nur noch aus optimierten Daten und Filtern besteht – und was jenseits von optimierten Daten liegt: Menschlichkeit. Freiheit.
<h4>Lässt sich Gerechtigkeit berechnen?</h4>
Franziska Meister beschäftigt sich in ihrem Podcast-Projekt „Tatsächlich TatSache“ mit einer möglichen Automatisierung der Rechtsprechung. Was geschieht mit dem Verständnis von Gerechtigkeit, wenn Urteile algorithmisch gefällt werden? Wer trägt Verantwortung, wenn Entscheidungen von Maschinen getroffen werden?
<h4>Der Zoo als perfekte Illusion</h4>
Jagoda Pietrala entwirft in „Zoomania“ eine Zukunft, in der Zoos ohne echte Tiere auskommen. Bio-hybride, technisch simulierte Organismen imitieren Wildtiere täuschend echt – körperlich wie verhaltensbezogen. Die künstlichen Tiere kombinieren Soft-Robotics-Skelette mit bioelektronischer Haut, die sich selbst regenerieren kann. Dahinter steht die Frage, ob durch perfekte Illusion tatsächlich Schutz oder nur moralische Beruhigung erreicht wird. Die Arbeit fordert zur Reflexion über Grenzen von Technologie und Empathie auf.
<h4>Unberechenbar menschlich</h4>
Eine Welt ohne Fehler beschreibt Madlen Ott in „Das Rauschen“. Trauer, Wut oder Zweifel gelten als Störungen, Perfektion wird zur obersten Norm. Menschen funktionieren ununterbrochen effizient – und verlieren dabei das Unberechenbare, das sie ausmacht. Die Erzählung illustriert, wie Perfektionismus die Freiheit einschränkt und die Individualität nivelliert, indem alle Unvorhersehbarkeiten des Lebens eliminiert werden.
<h4>Heilung per Code</h4>
Michael Tribus richtet den Blick ins Innere des Körpers. In „Das Leben mit Nanorobotern“ übernehmen winzige Maschinen die präzise Steuerung von Medikamenten und kontrollieren chronische Krankheiten in Echtzeit. Heilung wird berechenbar – doch mit der technologischen Abhängigkeit wachsen auch Fragen nach Kontrolle, Datensicherheit und Zugangsgerechtigkeit. Wer profitiert von solchen Innovationen – und wer bleibt außen vor?
<h4>Gestaltung eröffnet Raum für Debatten</h4>
Mit Speculative Design als Methode werden Megatrends in anschauliche Zukunftsszenarien übersetzt. „Designerinnen und Designer entwerfen nicht nur Produkte, sondern auch Denkmodelle und Prozesse – durch ihr gestalterisches Repertoire und ihre Expertise“, erklärt Dozentin Annika Tessmer. Ziel sei es, komplexe Entwicklungen greifbar zu machen und zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung einzuladen. Die Entwürfe wurden unter dem Titel „WHAT IF…? – Einladung in fünf spekulative Zukünfte“ in den Räumen von Rückert 3 öffentlich präsentiert. Veranstaltet wurde der Abend von Making Culture Neben Hochschulangehörigen nahmen auch externe Gäste teil; im Anschluss an die Präsentationen entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über Chancen, Risiken und Verantwortung von Gestaltung. <a href="http://www.hs-coburg.de/Speculative-Design/">Die Arbeiten der Studierenden sind hier zu sehen</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/12-Specultative-Design-Life-Lens1-1024x591.jpg"
                        fileSize="145247"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="591"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC9701-1024x683.jpg"
                        fileSize="122955"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/12-Specultative-Design-Jagoda-Pietrala-und-Madlen-Ott-1024x683.jpg"
                        fileSize="132557"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC9726-1024x683.jpg"
                        fileSize="102241"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/12-Specultative-Deisgn-Podcast-Tatsaechlich-TatSache-1024x1004.jpg"
                        fileSize="83757"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1004"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC9767-1024x814.jpg"
                        fileSize="128423"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="814"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/12-Specultative-Deisgn-Impressionen-1024x683.jpg"
                        fileSize="121535"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/12-Specultative-Deisgn-Leben-mit-Nanorobotern-1024x641.jpg"
                        fileSize="122738"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="641"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/12-Specultative-Design-Life-Lens2-1024x590.jpg"
                        fileSize="73402"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="590"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Kontakte für europäische Forschungsprojekte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-kontakte-fuer-europaeische-forschungsprojekte/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 15:56:57 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-leidner/">Prof. Dr. Jochen Leidner</a> nahm am <a href="https://www.b2match.com/e/kets-2026">KET Brokerage Event Karlsruhe</a> 2026 teil, um sich mit internationalen Forschenden und R&amp;D-Managern zu vernetzen und mögliche Kooperationen für europäische Forschungsprojekte im Förderprogramm Horizon Europe zu finden.</em>

Wie entstehen internationale Verbünde für Horizon Europe? Die Veranstaltung setzte auf ein „Speed-Dating &amp; Pitching“-Format und bot eine Plattform für den gezielten Austausch über Projektideen und gemeinsame Förderanträge auf europäischer Ebene. Ziel war es, neue Forschungsverbünde anzubahnen und bestehende Netzwerke zu stärken.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-leidner/">Prof. Dr. Jochen Leidner</a> nahm am <a href="https://www.b2match.com/e/kets-2026">KET Brokerage Event Karlsruhe</a> 2026 teil, um sich mit internationalen Forschenden und R&amp;D-Managern zu vernetzen und mögliche Kooperationen für europäische Forschungsprojekte im Förderprogramm Horizon Europe zu finden.</em>

Wie entstehen internationale Verbünde für Horizon Europe? Die Veranstaltung setzte auf ein „Speed-Dating &amp; Pitching“-Format und bot eine Plattform für den gezielten Austausch über Projektideen und gemeinsame Förderanträge auf europäischer Ebene. Ziel war es, neue Forschungsverbünde anzubahnen und bestehende Netzwerke zu stärken.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Wirtschaftsinformatik 2.0: Theorie trifft auf das Herz der Finanzwelt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wirtschaftsinformatik-2-0-theorie-trifft-auf-das-herz-der-finanzwelt/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 14:44:01 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Coburg nach „Mainhattan“: Mit der digitalen Transformation der Finanzwelt wird das Studium der Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Coburg lebendig.</em>

Digitale Technologien sind längst kein reines Werkzeug mehr – sie sind der Motor moderner Märkte. Wie sich dieser Wandel in der Praxis anfühlt, erlebten Studierende des Bachelorstudiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Wirtschaftsinformatik 2.0 - Digitale Innovation &amp; Transformation</a> bei einer Exkursion nach Frankfurt am Main.

<strong>Zwischen Börsenparkett und Bundesbank</strong>

Mitten im Zentrum der deutschen Finanzwelt wurden Inhalte des Studiums praktisch greifbar. Ein Höhepunkt war der Besuch der Frankfurter Wertpapierbörse. Hier lernten die Teilnehmenden die Mechanismen des Börsenhandels kennen und diskutierten den Weg von Unternehmen bis zum Börsengang (IPO). Im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank weitete sich der Blick: Von den historischen Wurzeln des Geldes bis hin zu hochkomplexen, modernen Finanzsystemen wurde deutlich, wie eng Wirtschaft und IT heute verzahnt sind.

<strong>Fokus: Digitale Transformation zum Anfassen</strong>

Die Exkursion machte den Wirtschaftsinformatik-2.0-Studierenden deutlich, dass IT-Systeme und Datenströme das Rückgrat globaler Finanzmärkte bilden. Besonders spannend: Für die Studierenden des Moduls Content Creation wurde die Reise zum Live-Labor. Sie produzierten direkt vor Ort mediale Inhalte und nutzten die Exkursion als kreatives Praxisformat, um komplexe Themen anschaulich aufzubereiten.

Diese Exkursion steht exemplarisch für das Konzept der Fakultät Wirtschaftswissenschaften: Es wird nicht nur theoretische Tiefe vermittelt, sondern dorthin gegangen, wo die digitale Transformation passiert. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik 2.0 verbindet BWL-Grundlagen mit zukunftsweisender Technologie und bereitet damit optimal auf die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt vor.

<strong>Start ins Studium auch im Sommer</strong>

Der Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Wirtschaftsinformatik 2.0</a> – und einige andere – bieten die Möglichkeit, auch zum Sommersemester in ein Studium an der Hochschule Coburg einzusteigen. Wer zum 15. März mit dem Sommersemester ein reguläres Studium oder ein Orientierungssemester an der Hochschule Coburg beginnen will, kann sich jetzt anmelden und einschreiben. Weitere <a href="https://www.hs-coburg.de/anmelden/">Informationen hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Coburg nach „Mainhattan“: Mit der digitalen Transformation der Finanzwelt wird das Studium der Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Coburg lebendig.</em>

Digitale Technologien sind längst kein reines Werkzeug mehr – sie sind der Motor moderner Märkte. Wie sich dieser Wandel in der Praxis anfühlt, erlebten Studierende des Bachelorstudiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Wirtschaftsinformatik 2.0 - Digitale Innovation &amp; Transformation</a> bei einer Exkursion nach Frankfurt am Main.

<strong>Zwischen Börsenparkett und Bundesbank</strong>

Mitten im Zentrum der deutschen Finanzwelt wurden Inhalte des Studiums praktisch greifbar. Ein Höhepunkt war der Besuch der Frankfurter Wertpapierbörse. Hier lernten die Teilnehmenden die Mechanismen des Börsenhandels kennen und diskutierten den Weg von Unternehmen bis zum Börsengang (IPO). Im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank weitete sich der Blick: Von den historischen Wurzeln des Geldes bis hin zu hochkomplexen, modernen Finanzsystemen wurde deutlich, wie eng Wirtschaft und IT heute verzahnt sind.

<strong>Fokus: Digitale Transformation zum Anfassen</strong>

Die Exkursion machte den Wirtschaftsinformatik-2.0-Studierenden deutlich, dass IT-Systeme und Datenströme das Rückgrat globaler Finanzmärkte bilden. Besonders spannend: Für die Studierenden des Moduls Content Creation wurde die Reise zum Live-Labor. Sie produzierten direkt vor Ort mediale Inhalte und nutzten die Exkursion als kreatives Praxisformat, um komplexe Themen anschaulich aufzubereiten.

Diese Exkursion steht exemplarisch für das Konzept der Fakultät Wirtschaftswissenschaften: Es wird nicht nur theoretische Tiefe vermittelt, sondern dorthin gegangen, wo die digitale Transformation passiert. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik 2.0 verbindet BWL-Grundlagen mit zukunftsweisender Technologie und bereitet damit optimal auf die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt vor.

<strong>Start ins Studium auch im Sommer</strong>

Der Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Wirtschaftsinformatik 2.0</a> – und einige andere – bieten die Möglichkeit, auch zum Sommersemester in ein Studium an der Hochschule Coburg einzusteigen. Wer zum 15. März mit dem Sommersemester ein reguläres Studium oder ein Orientierungssemester an der Hochschule Coburg beginnen will, kann sich jetzt anmelden und einschreiben. Weitere <a href="https://www.hs-coburg.de/anmelden/">Informationen hier</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/Bild_5_FFM-1024x683.jpg"
                        fileSize="134756"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/Bild_1_FFM-1024x683.jpg"
                        fileSize="212962"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/Bild_2_FFM-683x1024.jpg"
                        fileSize="101911"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/Bild_3_FFM-1024x683.jpg"
                        fileSize="176361"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/Bild_4_FFM-e1770302348233-991x1024.jpg"
                        fileSize="167647"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="991" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Nachkriegssiedlung vor dem Umbruch: Ausstellung zeigt neue Perspektiven]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachkriegssiedlung-vor-dem-umbruch-ausstellung-zeigt-neue-perspektiven/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 17:31:57 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Deutschland diskutiert über Klimaziele, Wohnraummangel und Bauwende – und in Wüstenahorn wird diese Debatte plötzlich ganz konkret. Im „Haus am See“ präsentieren Studierende der Hochschule Coburg Entwürfe für den Umbau einer typischen Nachkriegssiedlung. Die Ideen sind mutig, durchdacht und überraschend nah an der Realität. Doch was davon ist Vision – und was könnte tatsächlich gebaut werden?</em>

Die Ausstellung „Raum für mehr: Der Scheuerfelder Hang“ ist noch bis Dienstag, 31. März, im „Haus am See“ in Wüstenahorn zu sehen. „Die hier präsentierten Arbeiten wollen dazu einladen, einen offenen Dialog über die Zukunft der Siedlung anzustoßen und Transformation als gemeinsamen Prozess zu begreifen, in den von Beginn an unterschiedliche Perspektiven einbezogen werden“, erklärte Prof. Anja Ohliger von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg bei der Ausstellungseröffnung am Dienstagabend.

Acht Wochen lang sind 13 Arbeiten von Architekturstudierenden des dritten Semesters der Hochschule Coburg zu sehen. Sie befassen sich mit dem Transformationspotenzial der Wohnsiedlung Scheuerfelder Hang, einer typischen Zeilenbausiedlung der Nachkriegszeit. Im Rahmen von Studienprojekten entwickelten die Studierenden vielfältige Strategien für den Um- und Weiterbau des baulichen Bestands, mit dem Ziel, ein zeitgemäßes und lebendiges Quartier zu schaffen. Die Wohnbau Stadt Coburg (WSCO) ist als Bauherrin Organisatorin der Ausstellung.

<strong>Langfristige Perspektive für ein heimisches Terrain</strong>

„Das Gebiet „Scheuerfelder Hang“ zwischen Karl-Türk-Straße und Scheuerfelder Straße ist für uns heimisches Terrain“, sagte Ullrich Pfuhlmann, Technischer Leiter der Wohnbau Stadt Coburg (WSCO), die neben ihrer Tätigkeit als Vermieterin auch als Sanierungsträger der Stadt Coburg tätig ist. Die WSCO bewirtschaftet alleine in diesem Gebiet rund 200 Wohnungen. Für die in den 50er und 60er Jahren erbauten zahlreichen Mehrfamilienhäuser ist das zeitnahe Ziel, einen detaillierten städtebaulichen Rahmenplan zu erarbeiten. Fokus wird hierbei ein zeitgemäßes energetisches Konzept sein sowie eine vertiefende objekt- und gebäudebezogene Untersuchung. „Wir möchten eine wirtschaftliche, nachhaltige, funktionale und gestalterisch überzeugende Entwicklungsstrategie entwickeln“, so Ullrich Pfuhlmann, der auch in der Geschäftsleitung der WSCO tätig ist. Wann wird die Umgestaltung des großräumigen Gebiets in Wüstenahorn beginnen können? „Alleine die Planung wird zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen, wir stehen jetzt erst ganz am Anfang dieser Gedanken“.

Im Rahmen der Quartiersentwicklung „Soziale Stadt“ von 2009 hat das Gebiet bereits viel positive Veränderung erfahren, wie zum Beispiel der Neubau des Bürgerhauses „Haus am See“, die Arztpraxis Dr. Ritter in der Karl-Türk-Straße und die Neubauten in der Fröbelstraße.

<strong>Impulse statt fertiger Lösungen</strong>

Die ausgestellten Studierendenarbeiten sind in erster Linie als Erstimpuls und Beitrag zur übergeordneten Frage nach dem baulichen Umgang mit typischen Nachkriegssiedlungen der 1950er- und 1960er-Jahre zu verstehen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um abschließende Lösungen, sondern um ein Spektrum unterschiedlicher Ansätze, die Denkräume öffnen und Diskussionen anregen sollen.

<strong>Ausgangslage: Siedlungen der Nachkriegszeit</strong>

In nahezu jeder Stadt Deutschlands finden sich typische Wohnsiedlungen, die in den 1950er- und 1960er-Jahren entstanden sind. Diese Wohnbauten der Nachkriegszeit zeichnen sich durch eine kostengünstige und funktionale Bauweise aus, die es ermöglichte, innerhalb kurzer Zeit große Mengen an bezahlbarem Wohnraum zu schaffen. Charakteristisch für viele dieser Siedlungen sind längliche, meist zwei- bis dreigeschossige Zeilenbauten, zwischen denen großzügige, durchlässige und grüne Freiräume liegen, die heute häufig von wertvollem, gewachsenem Baumbestand geprägt sind.

<strong>Herausforderungen und Risiken</strong>

Inzwischen stehen viele dieser Siedlungen vor erheblichen Herausforderungen: eine gealterte Bausubstanz, energetische Ineffizienz, unzeitgemäße Wohnungsgrundrisse, eine geringe bauliche Dichte, zunehmend überalterte Bewohnerschaft und zum Teil untergenutzte Wohnflächen. Nicht selten führen diese Faktoren dazu, dass ganze Siedlungen abgerissen werden. Damit geht aber nicht nur ein erheblicher Verlust grauer Energie und noch bezahlbaren Wohnraums einher, sondern auch das Zuhause vieler Menschen wird unwiederbringlich zerstört.

<strong>Ziel und Bauwende</strong>

Um die Klimaziele bis 2045 zu erreichen, ist eine Bauwende hin zu mehr Bauen im und mit dem Bestand notwendig. Dazu braucht es Strategien, wie bauliche Defizite des Bestandes behoben werden und vorhandene Potenziale gezielt gestärkt werden können. Ebenso wichtig ist die Stärkung des sozialen Gefüges in diesen Nachkriegssiedlungen – etwa durch die Ergänzung des Wohnungsangebots um inklusive und barrierefreie Wohnungen, generationenübergreifende Wohnformen, gemeinschaftlich genutzte Räume sowie die Aufwertung der Außenanlagen – typische Themen, mit denen sich die Architekturstudierenden an der Hochschule Coburg beschäftigen.

„Die Transformation hin zu einem zukunftsfähigen, inklusiven und lebenswerten Wohnumfeld erfordert eine sorgfältige und behutsame Moderation“, erklärt Prof. Anja Ohliger. Die ausgestellten Arbeiten bieten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild zukünftiger Bauweisen zu machen, sich dabei inspirieren zu lassen und miteinander in den Austausch zu kommen.

<strong>Öffnungszeiten</strong>

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Bürgerhauses „Haus am See“, Karl-Türk-Straße 39, 96450 Coburg, zu besichtigen (Mo – Fr vormittags 9 bis 12 Uhr, Mo, Di, Mi und Fr nachmittags 13.30 bis 16 Uhr)]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Deutschland diskutiert über Klimaziele, Wohnraummangel und Bauwende – und in Wüstenahorn wird diese Debatte plötzlich ganz konkret. Im „Haus am See“ präsentieren Studierende der Hochschule Coburg Entwürfe für den Umbau einer typischen Nachkriegssiedlung. Die Ideen sind mutig, durchdacht und überraschend nah an der Realität. Doch was davon ist Vision – und was könnte tatsächlich gebaut werden?</em>

Die Ausstellung „Raum für mehr: Der Scheuerfelder Hang“ ist noch bis Dienstag, 31. März, im „Haus am See“ in Wüstenahorn zu sehen. „Die hier präsentierten Arbeiten wollen dazu einladen, einen offenen Dialog über die Zukunft der Siedlung anzustoßen und Transformation als gemeinsamen Prozess zu begreifen, in den von Beginn an unterschiedliche Perspektiven einbezogen werden“, erklärte Prof. Anja Ohliger von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg bei der Ausstellungseröffnung am Dienstagabend.

Acht Wochen lang sind 13 Arbeiten von Architekturstudierenden des dritten Semesters der Hochschule Coburg zu sehen. Sie befassen sich mit dem Transformationspotenzial der Wohnsiedlung Scheuerfelder Hang, einer typischen Zeilenbausiedlung der Nachkriegszeit. Im Rahmen von Studienprojekten entwickelten die Studierenden vielfältige Strategien für den Um- und Weiterbau des baulichen Bestands, mit dem Ziel, ein zeitgemäßes und lebendiges Quartier zu schaffen. Die Wohnbau Stadt Coburg (WSCO) ist als Bauherrin Organisatorin der Ausstellung.

<strong>Langfristige Perspektive für ein heimisches Terrain</strong>

„Das Gebiet „Scheuerfelder Hang“ zwischen Karl-Türk-Straße und Scheuerfelder Straße ist für uns heimisches Terrain“, sagte Ullrich Pfuhlmann, Technischer Leiter der Wohnbau Stadt Coburg (WSCO), die neben ihrer Tätigkeit als Vermieterin auch als Sanierungsträger der Stadt Coburg tätig ist. Die WSCO bewirtschaftet alleine in diesem Gebiet rund 200 Wohnungen. Für die in den 50er und 60er Jahren erbauten zahlreichen Mehrfamilienhäuser ist das zeitnahe Ziel, einen detaillierten städtebaulichen Rahmenplan zu erarbeiten. Fokus wird hierbei ein zeitgemäßes energetisches Konzept sein sowie eine vertiefende objekt- und gebäudebezogene Untersuchung. „Wir möchten eine wirtschaftliche, nachhaltige, funktionale und gestalterisch überzeugende Entwicklungsstrategie entwickeln“, so Ullrich Pfuhlmann, der auch in der Geschäftsleitung der WSCO tätig ist. Wann wird die Umgestaltung des großräumigen Gebiets in Wüstenahorn beginnen können? „Alleine die Planung wird zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen, wir stehen jetzt erst ganz am Anfang dieser Gedanken“.

Im Rahmen der Quartiersentwicklung „Soziale Stadt“ von 2009 hat das Gebiet bereits viel positive Veränderung erfahren, wie zum Beispiel der Neubau des Bürgerhauses „Haus am See“, die Arztpraxis Dr. Ritter in der Karl-Türk-Straße und die Neubauten in der Fröbelstraße.

<strong>Impulse statt fertiger Lösungen</strong>

Die ausgestellten Studierendenarbeiten sind in erster Linie als Erstimpuls und Beitrag zur übergeordneten Frage nach dem baulichen Umgang mit typischen Nachkriegssiedlungen der 1950er- und 1960er-Jahre zu verstehen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um abschließende Lösungen, sondern um ein Spektrum unterschiedlicher Ansätze, die Denkräume öffnen und Diskussionen anregen sollen.

<strong>Ausgangslage: Siedlungen der Nachkriegszeit</strong>

In nahezu jeder Stadt Deutschlands finden sich typische Wohnsiedlungen, die in den 1950er- und 1960er-Jahren entstanden sind. Diese Wohnbauten der Nachkriegszeit zeichnen sich durch eine kostengünstige und funktionale Bauweise aus, die es ermöglichte, innerhalb kurzer Zeit große Mengen an bezahlbarem Wohnraum zu schaffen. Charakteristisch für viele dieser Siedlungen sind längliche, meist zwei- bis dreigeschossige Zeilenbauten, zwischen denen großzügige, durchlässige und grüne Freiräume liegen, die heute häufig von wertvollem, gewachsenem Baumbestand geprägt sind.

<strong>Herausforderungen und Risiken</strong>

Inzwischen stehen viele dieser Siedlungen vor erheblichen Herausforderungen: eine gealterte Bausubstanz, energetische Ineffizienz, unzeitgemäße Wohnungsgrundrisse, eine geringe bauliche Dichte, zunehmend überalterte Bewohnerschaft und zum Teil untergenutzte Wohnflächen. Nicht selten führen diese Faktoren dazu, dass ganze Siedlungen abgerissen werden. Damit geht aber nicht nur ein erheblicher Verlust grauer Energie und noch bezahlbaren Wohnraums einher, sondern auch das Zuhause vieler Menschen wird unwiederbringlich zerstört.

<strong>Ziel und Bauwende</strong>

Um die Klimaziele bis 2045 zu erreichen, ist eine Bauwende hin zu mehr Bauen im und mit dem Bestand notwendig. Dazu braucht es Strategien, wie bauliche Defizite des Bestandes behoben werden und vorhandene Potenziale gezielt gestärkt werden können. Ebenso wichtig ist die Stärkung des sozialen Gefüges in diesen Nachkriegssiedlungen – etwa durch die Ergänzung des Wohnungsangebots um inklusive und barrierefreie Wohnungen, generationenübergreifende Wohnformen, gemeinschaftlich genutzte Räume sowie die Aufwertung der Außenanlagen – typische Themen, mit denen sich die Architekturstudierenden an der Hochschule Coburg beschäftigen.

„Die Transformation hin zu einem zukunftsfähigen, inklusiven und lebenswerten Wohnumfeld erfordert eine sorgfältige und behutsame Moderation“, erklärt Prof. Anja Ohliger. Die ausgestellten Arbeiten bieten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild zukünftiger Bauweisen zu machen, sich dabei inspirieren zu lassen und miteinander in den Austausch zu kommen.

<strong>Öffnungszeiten</strong>

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Bürgerhauses „Haus am See“, Karl-Türk-Straße 39, 96450 Coburg, zu besichtigen (Mo – Fr vormittags 9 bis 12 Uhr, Mo, Di, Mi und Fr nachmittags 13.30 bis 16 Uhr)]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/des_Ausstellung-Scheuerfelder-Hang-vom-OB-eroeffnet-1024x683.jpg"
                        fileSize="156872"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/20260203_172604-e1770226435210-971x1024.jpg"
                        fileSize="179821"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="971" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/20260203_172957-577x1024.jpg"
                        fileSize="149473"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="577" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/20260203_183705-577x1024.jpg"
                        fileSize="132967"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="577" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/Ausstellungseroeffnung_SH_WSCO-e1770226268449-1024x718.jpg"
                        fileSize="139682"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="718"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/Ausstellungseroeffnung_SH_WSCO_2-801x1024.jpg"
                        fileSize="107623"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="801" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_9446-1024x683.jpg"
                        fileSize="133896"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/SH_220260203_172535-823x1024.jpg"
                        fileSize="135030"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="823" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category>                                <title><![CDATA[Biologie der Verjüngung: TV-Beitrag über aktuelle Forschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/biologie-der-verjuengung-tv-beitrag-ueber-aktuelle-forschung/</link>
                <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 09:06:10 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Es geht nicht nur um Äußerlichkeiten: Alter ist der größte Risikofaktor für Krankheit. Gesellschaftlich und auch wirtschaftlich ist es deshalb von sehr großem Interesse, den biologischen Alterungsprozess aufzuhalten. Oder besser: ihn rückgängig zu machen. Das ist Thema von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-janosch-hildebrand/">Prof. Dr. Janosch Hildebrands</a> Forschung an der Hochschule Coburg. Seine Arbeit wurde nun in der Sendung „4you“ von TV Oberfranken vorgestellt.</em>

Hildebrand hat an der Hochschule Coburg eine Forschungsprofessor für Altersforschung, verjüngende Biologie und molekulare Zellbiologie inne. Im Mittelpunkt seiner Forschung stehen molekulare Mechanismen in den Zellen. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie Zellen altern – und inwiefern sich dieser Prozess verlangsamen oder sogar teilweise umkehren lässt. Beispielhaft untersucht das Forschungsteam vor allem Hautzellen.

„Wir lassen Hautzellen in Zellkulturen im Labor künstlich altern. Diese Alterung können wir anschließend wieder zurückdrehen – etwa durch die Zugabe bestimmter Moleküle oder durch gezielte zelluläre Manipulationen, sodass die Zellen einen jüngeren Charakter annehmen“, erklärt Hildebrand.

Für die Analyse kommen moderne molekularbiologische Methoden zum Einsatz, darunter Multi-Omics-Technologien, Einzelzellanalysen und bioinformatische Auswertungen. „So sind wir in der Lage, die Gen-Aktivität in diesen Zellen während der Alterung und während der Verjüngung innerhalb der Zellkultur nachzuvollziehen.“

Hildebrand befasst sich in mehreren Projekten mit innovativen Ansätzen der Alters- und Verjüngungsforschung, unter anderem mit der Übertragung des Parabiose-Prinzips auf Hautzellen. Dieses Konzept geht davon aus, dass es in jungen Organismen Moleküle und Substanzen gibt, die in der Lage sind, alte Zellen nachhaltig zu verjüngen.

<strong>Das Forschungsprojekt auf TVO</strong>

TV Oberfranken begleitete das Forschungsprojekt in der Sendung „4you“ und gibt dabei spannende Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit an der Hochschule Coburg. Der Beitrag wurde von der Rainer Markgraf Stiftung unterstützt. <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-mit-virtual-reality-gegen-aengste/">Hier geht es zum Beitrag in der TVO-Mediathek</a> (ab Minute 11:15)]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Es geht nicht nur um Äußerlichkeiten: Alter ist der größte Risikofaktor für Krankheit. Gesellschaftlich und auch wirtschaftlich ist es deshalb von sehr großem Interesse, den biologischen Alterungsprozess aufzuhalten. Oder besser: ihn rückgängig zu machen. Das ist Thema von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-janosch-hildebrand/">Prof. Dr. Janosch Hildebrands</a> Forschung an der Hochschule Coburg. Seine Arbeit wurde nun in der Sendung „4you“ von TV Oberfranken vorgestellt.</em>

Hildebrand hat an der Hochschule Coburg eine Forschungsprofessor für Altersforschung, verjüngende Biologie und molekulare Zellbiologie inne. Im Mittelpunkt seiner Forschung stehen molekulare Mechanismen in den Zellen. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie Zellen altern – und inwiefern sich dieser Prozess verlangsamen oder sogar teilweise umkehren lässt. Beispielhaft untersucht das Forschungsteam vor allem Hautzellen.

„Wir lassen Hautzellen in Zellkulturen im Labor künstlich altern. Diese Alterung können wir anschließend wieder zurückdrehen – etwa durch die Zugabe bestimmter Moleküle oder durch gezielte zelluläre Manipulationen, sodass die Zellen einen jüngeren Charakter annehmen“, erklärt Hildebrand.

Für die Analyse kommen moderne molekularbiologische Methoden zum Einsatz, darunter Multi-Omics-Technologien, Einzelzellanalysen und bioinformatische Auswertungen. „So sind wir in der Lage, die Gen-Aktivität in diesen Zellen während der Alterung und während der Verjüngung innerhalb der Zellkultur nachzuvollziehen.“

Hildebrand befasst sich in mehreren Projekten mit innovativen Ansätzen der Alters- und Verjüngungsforschung, unter anderem mit der Übertragung des Parabiose-Prinzips auf Hautzellen. Dieses Konzept geht davon aus, dass es in jungen Organismen Moleküle und Substanzen gibt, die in der Lage sind, alte Zellen nachhaltig zu verjüngen.

<strong>Das Forschungsprojekt auf TVO</strong>

TV Oberfranken begleitete das Forschungsprojekt in der Sendung „4you“ und gibt dabei spannende Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit an der Hochschule Coburg. Der Beitrag wurde von der Rainer Markgraf Stiftung unterstützt. <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-mit-virtual-reality-gegen-aengste/">Hier geht es zum Beitrag in der TVO-Mediathek</a> (ab Minute 11:15)]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9785-1024x681.jpg"
                        fileSize="182158"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/DSC_9817-1024x681.jpg"
                        fileSize="155375"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/02/01-Hildebrand-42-1024x681.jpg"
                        fileSize="92264"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Simulation und Test]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category>                                <title><![CDATA[Mikrofluidik verbindet Coburger ISAT mit Kolkata]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mikrofluidik-verbindet-coburger-isat-mit-kolkata/</link>
                <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 19:20:39 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Annrerose Hüttl)</em>

<em>Prof. Dr. Gopal Chandra Shit ist zu einem zweiten Forschungsaufenthalt ans Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) de Hochschule Coburg zurückgekehrt. Er lehrt an der Jadavpur University in Kolkata (ehemals Kalkutta), Westbengalen. ISAT-Leiter Prof. Dr. Klaus Stefan Drese und Shit forschen gemeinsam auf dem bedeutenden Gebiet der Mikrofluidik. Im Interview berichtet Shit von seiner Forschung am ISAT, von der Jadavpur University und der Situation indischer Studierender dort sowie von Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit.</em>

<strong>Was ist Mikrofluidik und worum geht es in Ihrer Forschung?</strong>

<strong>Prof. Dr. Chandra Shit:</strong> Mikrofluidik verändert die Medizin und Diagnostik grundlegend und ermöglicht Durchbrüche, die von taschengroßen „Lab-on-a-Chip”-Tests bis hin zu unauffälligen, minimal-invasiven Medikamentenverabreichungen und kostengünstigen DNA-Analysen reichen. Die Herausforderung besteht darin, den Wirkstoff perfekt zu mischen. Ich führe theoretische Untersuchungen durch und simuliere numerisch die Mechanismen, die dahinter stehen. Mein Kooperationspartner Prof. Dr. Klaus Drese führt experimentelle Arbeiten durch, und seine Ideen und sein Fachwissen treiben die Verifizierung meiner theoretischen Modellierung voran. Wir haben bereits mehrere wissenschaftliche Artikel gemeinsam veröffentlicht, ein neuer wird in Kürze erscheinen.

<strong>Wie verlief Ihre berufliche Laufbahn an der Jadavpur University?</strong>

Ich bin seit 2008 an der Jadavpur University tätig und habe heute eine Seniorprofessur inne. Ich unterrichte Studierende sowohl im Grund- als auch im Aufbaustudium und betreue mehrere Forschungsprojekte. Im Laufe der Jahre habe ich mehr als 120 wissenschaftliche Artikel in führenden internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht, darunter im Journal of Fluid Mechanics und Physics of Fluids.

<strong>Wie lange bleiben Sie in Coburg und wo wohnen Sie während Ihres Aufenthalts?</strong>

Ich werde bis Ende Januar in Coburg bleiben, um an unserem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Während meines Aufenthalts wohne ich mitten im Herzen der Stadt, in der Nähe der Ehrenburg – ein Standort, von dem aus alles wunderbar erreichbar ist. Ich bin Veronika Wagner und Janina May aus dem International Office sehr dankbar, dass sie mir eine so angenehme Unterkunft vermittelt haben.

<strong>Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem ISAT der Hochschule Coburg?</strong>

Ich habe Einrichtungen gesucht, die sich mit mikrofluidischen Strömungen beschäftigen, bin aufs ISAT gestoßen und so kam es zur Zusammenarbeit. Mein erster Besuch in Coburg war 2024, unterstützt durch Fördermittel sowohl der indischen Regierung als auch des International Office der Hochschule Coburg. Diese gemeinsame Unterstützung ermöglichte es uns, unseren Forschungsaustausch zu beginnen und unsere Partnerschaft zu stärken.

<strong>Wie ist es an der Jadavpur University?</strong>

Sie ist eine der führenden öffentlichen staatlichen Universitäten Indiens, ist auf Platz 1 der staatlichen Universitäten des Landes gerankt und belegt Platz 676 im QS World University Ranking. Mehr als 10.000 Studierende sind in den 16 ingenieurwissenschaftlichen und 7 naturwissenschaftlichen Fachbereichen eingeschrieben. Die Universität bietet eine breite Palette an technischen Bachelor-Studiengängen, darunter Informatik und Ingenieurwesen, Elektronik und Kommunikationstechnik, Informationstechnologie, Elektrotechnik, Messtechnik, Radio-Physik und Elektronik, Maschinenbau und viele andere. Sowohl auf dem Campus als auch außerhalb stehen internationalen Studierenden Wohnheime und Gästehäuser zur Verfügung.

<strong>Wie schaffen Studierende in Indien den Sprung von der Schule zur Universität?</strong>

Nach Abschluss der 12. Klasse beginnt für Studierenden in Indien das Universitätsleben. Viele beginnen ihr Studium mit zwei Semestern in Indien, bevor sie ihre akademische Laufbahn an einer deutschen Universität fortsetzen. Dann sind Masterstudiengänge oft beliebter als Bachelorstudiengänge. Wir arbeiten mit mehreren Schulen zusammen, und obwohl viele Studierende begeistert davon sind, in Deutschland zu studieren, sind viele von ihnen auf Stipendien angewiesen, um sich diesen Traum zu erfüllen.

<strong>Der Fokus liegt also auf den finanziellen Ressourcen der Studierenden?</strong>

Genau. Als staatliche Universität sind unsere Studiengebühren sehr erschwinglich, in der Regel insgesamt umgerechnet 300 bis 400 Euro. Wenn unsere Studierenden ihr Studium in Deutschland fortsetzen möchten, ist es für sie daher absolut entscheidend, sich finanzielle Unterstützung zu sichern.

<strong>Ist praktisches Wissen wichtig für sie?</strong>

Auf jeden Fall. Vor allem unsere MINT-Studierenden sind begeistert von der Möglichkeit, ein Praktikum in Deutschland zu absolvieren und so akademisches Wachstum mit praktischer internationaler Erfahrung zu verbinden.

<strong>Wie sieht die Situation der MINT-Studierenden heute in Indien aus?</strong>

In der Regel beginnen etwa 60 Studierende im Ingenieurstudium. In einigen Fachbereichen ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im ersten Semester sogar noch höher – manchmal bis zu 120 Studierende –, was bedeutet, dass die Kurse in mehrere Gruppen aufgeteilt werden, um einen effektiven Unterricht zu gewährleisten. Eine wichtige Voraussetzung für die Zulassung und ebenso wichtig für diejenigen, die an einem Austauschprogramm in Deutschland teilnehmen möchten, sind gute Englischkenntnisse, da alle MINT-Studiengänge vollständig in englischer Sprache unterrichtet werden.

<strong>Welche Möglichkeiten gibt es für eine zukünftige Zusammenarbeit?</strong>

Wir könnten studentische Austauschprogramme ins Leben rufen und sogar Doppelabschlüsse in Naturwissenschaften, Technik und Ingenieurwesen entwickeln.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Annrerose Hüttl)</em>

<em>Prof. Dr. Gopal Chandra Shit ist zu einem zweiten Forschungsaufenthalt ans Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) de Hochschule Coburg zurückgekehrt. Er lehrt an der Jadavpur University in Kolkata (ehemals Kalkutta), Westbengalen. ISAT-Leiter Prof. Dr. Klaus Stefan Drese und Shit forschen gemeinsam auf dem bedeutenden Gebiet der Mikrofluidik. Im Interview berichtet Shit von seiner Forschung am ISAT, von der Jadavpur University und der Situation indischer Studierender dort sowie von Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit.</em>

<strong>Was ist Mikrofluidik und worum geht es in Ihrer Forschung?</strong>

<strong>Prof. Dr. Chandra Shit:</strong> Mikrofluidik verändert die Medizin und Diagnostik grundlegend und ermöglicht Durchbrüche, die von taschengroßen „Lab-on-a-Chip”-Tests bis hin zu unauffälligen, minimal-invasiven Medikamentenverabreichungen und kostengünstigen DNA-Analysen reichen. Die Herausforderung besteht darin, den Wirkstoff perfekt zu mischen. Ich führe theoretische Untersuchungen durch und simuliere numerisch die Mechanismen, die dahinter stehen. Mein Kooperationspartner Prof. Dr. Klaus Drese führt experimentelle Arbeiten durch, und seine Ideen und sein Fachwissen treiben die Verifizierung meiner theoretischen Modellierung voran. Wir haben bereits mehrere wissenschaftliche Artikel gemeinsam veröffentlicht, ein neuer wird in Kürze erscheinen.

<strong>Wie verlief Ihre berufliche Laufbahn an der Jadavpur University?</strong>

Ich bin seit 2008 an der Jadavpur University tätig und habe heute eine Seniorprofessur inne. Ich unterrichte Studierende sowohl im Grund- als auch im Aufbaustudium und betreue mehrere Forschungsprojekte. Im Laufe der Jahre habe ich mehr als 120 wissenschaftliche Artikel in führenden internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht, darunter im Journal of Fluid Mechanics und Physics of Fluids.

<strong>Wie lange bleiben Sie in Coburg und wo wohnen Sie während Ihres Aufenthalts?</strong>

Ich werde bis Ende Januar in Coburg bleiben, um an unserem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Während meines Aufenthalts wohne ich mitten im Herzen der Stadt, in der Nähe der Ehrenburg – ein Standort, von dem aus alles wunderbar erreichbar ist. Ich bin Veronika Wagner und Janina May aus dem International Office sehr dankbar, dass sie mir eine so angenehme Unterkunft vermittelt haben.

<strong>Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem ISAT der Hochschule Coburg?</strong>

Ich habe Einrichtungen gesucht, die sich mit mikrofluidischen Strömungen beschäftigen, bin aufs ISAT gestoßen und so kam es zur Zusammenarbeit. Mein erster Besuch in Coburg war 2024, unterstützt durch Fördermittel sowohl der indischen Regierung als auch des International Office der Hochschule Coburg. Diese gemeinsame Unterstützung ermöglichte es uns, unseren Forschungsaustausch zu beginnen und unsere Partnerschaft zu stärken.

<strong>Wie ist es an der Jadavpur University?</strong>

Sie ist eine der führenden öffentlichen staatlichen Universitäten Indiens, ist auf Platz 1 der staatlichen Universitäten des Landes gerankt und belegt Platz 676 im QS World University Ranking. Mehr als 10.000 Studierende sind in den 16 ingenieurwissenschaftlichen und 7 naturwissenschaftlichen Fachbereichen eingeschrieben. Die Universität bietet eine breite Palette an technischen Bachelor-Studiengängen, darunter Informatik und Ingenieurwesen, Elektronik und Kommunikationstechnik, Informationstechnologie, Elektrotechnik, Messtechnik, Radio-Physik und Elektronik, Maschinenbau und viele andere. Sowohl auf dem Campus als auch außerhalb stehen internationalen Studierenden Wohnheime und Gästehäuser zur Verfügung.

<strong>Wie schaffen Studierende in Indien den Sprung von der Schule zur Universität?</strong>

Nach Abschluss der 12. Klasse beginnt für Studierenden in Indien das Universitätsleben. Viele beginnen ihr Studium mit zwei Semestern in Indien, bevor sie ihre akademische Laufbahn an einer deutschen Universität fortsetzen. Dann sind Masterstudiengänge oft beliebter als Bachelorstudiengänge. Wir arbeiten mit mehreren Schulen zusammen, und obwohl viele Studierende begeistert davon sind, in Deutschland zu studieren, sind viele von ihnen auf Stipendien angewiesen, um sich diesen Traum zu erfüllen.

<strong>Der Fokus liegt also auf den finanziellen Ressourcen der Studierenden?</strong>

Genau. Als staatliche Universität sind unsere Studiengebühren sehr erschwinglich, in der Regel insgesamt umgerechnet 300 bis 400 Euro. Wenn unsere Studierenden ihr Studium in Deutschland fortsetzen möchten, ist es für sie daher absolut entscheidend, sich finanzielle Unterstützung zu sichern.

<strong>Ist praktisches Wissen wichtig für sie?</strong>

Auf jeden Fall. Vor allem unsere MINT-Studierenden sind begeistert von der Möglichkeit, ein Praktikum in Deutschland zu absolvieren und so akademisches Wachstum mit praktischer internationaler Erfahrung zu verbinden.

<strong>Wie sieht die Situation der MINT-Studierenden heute in Indien aus?</strong>

In der Regel beginnen etwa 60 Studierende im Ingenieurstudium. In einigen Fachbereichen ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im ersten Semester sogar noch höher – manchmal bis zu 120 Studierende –, was bedeutet, dass die Kurse in mehrere Gruppen aufgeteilt werden, um einen effektiven Unterricht zu gewährleisten. Eine wichtige Voraussetzung für die Zulassung und ebenso wichtig für diejenigen, die an einem Austauschprogramm in Deutschland teilnehmen möchten, sind gute Englischkenntnisse, da alle MINT-Studiengänge vollständig in englischer Sprache unterrichtet werden.

<strong>Welche Möglichkeiten gibt es für eine zukünftige Zusammenarbeit?</strong>

Wir könnten studentische Austauschprogramme ins Leben rufen und sogar Doppelabschlüsse in Naturwissenschaften, Technik und Ingenieurwesen entwickeln.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_4073-1024x768.jpg"
                        fileSize="108963"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/research1-e1769541232768-880x1024.jpg"
                        fileSize="133325"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="880" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/research2-e1769541301262-1024x968.jpg"
                        fileSize="129459"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="968"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Von Coburg nach Ho-Chi-Minh: Bayerische Hochschulen vertiefen Partnerschaften]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-coburg-nach-ho-chi-minh-bayerische-hochschulen-vertiefen-partnerschaften/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 19:40:44 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Hochschule Coburg zu Gast in Vietnam: Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/international-office/">International-Office</a>-Leiter Christian Erkenbrecher und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-alexander-rost/">Prof. Dr. Alexander Rost</a>, Dekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> besuchten die Vietnamese-German University (VGU) in Ho-Chi-Minh Stadt. Gemeinsam mit sieben weiteren bayerischen Hochschulen tauschten sich die Coburger über gemeinsame Kooperationsmöglichkeiten, Double Degrees und aktuelle Entwicklungen aus. Im Vordergrund standen Studium und Lehre, angewandte Forschung und Transfer. </em>

Die Delegationsreise stand unter der Schirmherrschaft des bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, und beteiligt waren außer der Hochschule Coburg Vertreterinnen und Vertreter der OTH Amberg-Weiden, der HaW Ansbach, der TH Deggendorf, der HaW Hof, der HaW Landshut und der TH Rosenheim.

<strong>Neue Wege für deutsch-vietnamesische Hochschulkooperationen </strong>

Das zweitägige Treffen bot sowohl der VGU – der ersten staatlichen vietnamesischen Hochschule nach deutschem Hochschulmodell – als auch den bayerischen Gästen detaillierte Einblicke in die jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen und verdeutlichte das Potenzial einer verstärkten Zusammenarbeit. „Wir verfügen über ein starkes internationales Partnernetzwerk und wollen dieses strategisch weiterentwickeln“, sagte VGU-Präsident Prof. Dr. René Thiele. Er führte die Gespräche seitens der VGU gemeinsam mit Dr. Hà Thúc Viên, Vice President for Academic Affairs. Weitere Vertreterinnen und Vertreter der Fakultäten Economics and Management und Assoc. Prof. Dr. Pham Thanh Duong, Acting Dekan of Faculty of Engineering, sowie das Team des International Office ermöglichten einen intensiven Austausch. Mit Unterzeichnung eines Double-Degree-Abkommens mit der Hochschule Neu-Ulm (HNU) für den B.A.-Studiengang Digital Management and International Entrepreneurship und insgesamt dem intensiven Austausch mit den Hochschulen der Delegation gelinge es, das Netzwerk in Bayern substanziell zu erweitern. Christian Erkenbrecher, Leiter des International Office der Hochschule Coburg, resümierte, dass Vietnam sich rasant zu einem der dynamischsten Wachstumsmärkte Asiens entwickelt und Investitionen in Industrie, Technologie und Dienstleistungen anzieht. „Für die Hochschule Coburg entstehen dadurch hervorragende Chancen, Kooperationen in Zukunftsfeldern wie Digitalisierung und Engineering auszubauen.“

<strong>Wirtschaft im Fokus: Austausch mit der Deutschen Außenhandelskammer </strong>

Zudem stattete die Delegation der Deutschen Außenhandelskammer (AHK) im Deutschen Haus in Ho-Chi-Minh-Stadt einen Besuch ab. Der Empfang durch Generalkonsulin Andrea Maria Sühl, den Chief Representative der AHK, Peter Kompalla, sowie den CEO und General Director des Deutschen Hauses, Elmar Dutt, unterstrich die starke Präsenz Deutschlands und Bayerns in Vietnam sowie deren Bedeutung als verlässliche Partner für Wirtschaft und Standortentwicklung. Im Zentrum des Austauschs standen die wirtschaftliche Entwicklung und Bedeutung Vietnams in der Region sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für deutsche und bayerische Unternehmen in Vietnam.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Hochschule Coburg zu Gast in Vietnam: Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/international-office/">International-Office</a>-Leiter Christian Erkenbrecher und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-alexander-rost/">Prof. Dr. Alexander Rost</a>, Dekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> besuchten die Vietnamese-German University (VGU) in Ho-Chi-Minh Stadt. Gemeinsam mit sieben weiteren bayerischen Hochschulen tauschten sich die Coburger über gemeinsame Kooperationsmöglichkeiten, Double Degrees und aktuelle Entwicklungen aus. Im Vordergrund standen Studium und Lehre, angewandte Forschung und Transfer. </em>

Die Delegationsreise stand unter der Schirmherrschaft des bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, und beteiligt waren außer der Hochschule Coburg Vertreterinnen und Vertreter der OTH Amberg-Weiden, der HaW Ansbach, der TH Deggendorf, der HaW Hof, der HaW Landshut und der TH Rosenheim.

<strong>Neue Wege für deutsch-vietnamesische Hochschulkooperationen </strong>

Das zweitägige Treffen bot sowohl der VGU – der ersten staatlichen vietnamesischen Hochschule nach deutschem Hochschulmodell – als auch den bayerischen Gästen detaillierte Einblicke in die jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen und verdeutlichte das Potenzial einer verstärkten Zusammenarbeit. „Wir verfügen über ein starkes internationales Partnernetzwerk und wollen dieses strategisch weiterentwickeln“, sagte VGU-Präsident Prof. Dr. René Thiele. Er führte die Gespräche seitens der VGU gemeinsam mit Dr. Hà Thúc Viên, Vice President for Academic Affairs. Weitere Vertreterinnen und Vertreter der Fakultäten Economics and Management und Assoc. Prof. Dr. Pham Thanh Duong, Acting Dekan of Faculty of Engineering, sowie das Team des International Office ermöglichten einen intensiven Austausch. Mit Unterzeichnung eines Double-Degree-Abkommens mit der Hochschule Neu-Ulm (HNU) für den B.A.-Studiengang Digital Management and International Entrepreneurship und insgesamt dem intensiven Austausch mit den Hochschulen der Delegation gelinge es, das Netzwerk in Bayern substanziell zu erweitern. Christian Erkenbrecher, Leiter des International Office der Hochschule Coburg, resümierte, dass Vietnam sich rasant zu einem der dynamischsten Wachstumsmärkte Asiens entwickelt und Investitionen in Industrie, Technologie und Dienstleistungen anzieht. „Für die Hochschule Coburg entstehen dadurch hervorragende Chancen, Kooperationen in Zukunftsfeldern wie Digitalisierung und Engineering auszubauen.“

<strong>Wirtschaft im Fokus: Austausch mit der Deutschen Außenhandelskammer </strong>

Zudem stattete die Delegation der Deutschen Außenhandelskammer (AHK) im Deutschen Haus in Ho-Chi-Minh-Stadt einen Besuch ab. Der Empfang durch Generalkonsulin Andrea Maria Sühl, den Chief Representative der AHK, Peter Kompalla, sowie den CEO und General Director des Deutschen Hauses, Elmar Dutt, unterstrich die starke Präsenz Deutschlands und Bayerns in Vietnam sowie deren Bedeutung als verlässliche Partner für Wirtschaft und Standortentwicklung. Im Zentrum des Austauschs standen die wirtschaftliche Entwicklung und Bedeutung Vietnams in der Region sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für deutsche und bayerische Unternehmen in Vietnam.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/1_VGU_Gruppenbild-small-1024x576.jpg"
                        fileSize="156002"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Blick-auf-Saigon-768x1024.jpeg"
                        fileSize="150235"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/20260116_114107-768x1024.jpg"
                        fileSize="86857"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Elektrik-768x1024.jpeg"
                        fileSize="206565"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/20260112_210140-768x1024.jpg"
                        fileSize="85668"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category><category><![CDATA[Visual Computing &amp; Artificial Intelligence]]></category>                                <title><![CDATA[Die virtuelle Tutorin: Hochschule Coburg testet KI-Lerncoach]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-virtuelle-tutorin-hochschule-coburg-testet-ki-lerncoach/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 16:14:14 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Natalie Schalk) </em>

<em>KI gehört längst zum Alltag – bietet aber noch viele unbekannte Möglichkeiten. Hochschulen können zum Beispiel nicht jedem Studierenden eine individuelle 1:1-Betreuung durch echte, menschliche Lernbegleitung anbieten: In einem Forschungsprojekt an der Hochschule Coburg werden deshalb KI-gestützte Avatare in einer virtuellen Realität als persönliche Tutoren getestet. TV Oberfranken begleitet die Nutzerstudie in der Sendung „4you“ und spricht mit den Forschenden.</em>

Alle sehen Tische, Stühle, Rechner im „Labor für virtuelle Umgebungen und soziale Kognition“. Greta Schlimm sieht mehr. Sie ist in einer anderen Realität als die anderen im Raum. Die Studentin schlendert durch das Labor an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg und erlebt dabei eine virtuelle Realität. Auf dem Kopf trägt sie eine große VR-Brille, in der Hand hält sie eine Fernbedienung. Sie spricht mit jemandem.

Schlimm hat sich freiwillig als Versuchsperson gemeldet und begegnet in der virtuellen Umgebung  einer animierten Tutorin, die aussieht wie eine junge Frau. Dank Künstlicher Intelligenz versteht sie, was Schlimm sagt und antwortet darauf. Von außen wirkt es, als würde die Studentin mit einer Unsichtbaren über Lernstoff aus der Biologie plaudern. Die Forschenden können nur beim Blick auf einen Bildschirm nachvollziehen, was Schlimm sieht.

<strong>Vom klassischen Lehrbuch zum virtuellen Lehrraum</strong>

Unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stephan-streuber/">Prof. Dr. Stephan Streuber</a> untersucht das Forschungsteam an der Hochschule Coburg, wie virtuelle Tutoren Studierende beim Lernen unterstützen können. Dr. Maria Alejandra Quiros Ramirez betreut die Umsetzung des Projekts federführend. In der aktuellen Studie testen Studierende verschiedene Lernszenarien – vom klassischen Lehrbuch bis zur animierten und KI-gestützten Tutorin, die individuell auf die einzelnen Studierenden reagiert.

Virtuelle Tutoren, sogenannte eVTs (embodied Virtual Tutors), funktionieren ähnlich wie persönliche Lernbegleiter: Studierende können Fragen stellen, sich Inhalte erklären lassen oder beim Üben unterstützt werden. Nur eben nicht von Menschen, sondern von KI-gestützten virtuellen Avataren, die in ihren Reaktionen sogar den Lernfortschritt berücksichtigen. Die eVTs können personalisiert und mit Expertenwissen trainiert werden, was sie für das Lernen besonders interessant macht.

„Frühere Forschungsergebnisse zeigen, dass Studierende ihre Lernergebnisse erheblich verbessern, wenn sie individuelle Betreuung erhalten“, erklärt Quiros Ramirez. Eine 1:1-Betreuung für alle kann mit menschlichen Tutorinnen und Tutoren nicht umgesetzt werden. Deshalb untersucht die Hochschule Coburg das Potenzial, die Akzeptanz und die Wirksamkeit von animierten KI-Tutoren in virtueller Realität für das individualisierte Lernen.

<strong>KI-gestütztes Lernen in virtuellen Welten</strong>

Für die virtuelle Tutorin werden die jüngsten Fortschritte bei Technologien der Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sowie der Künstlichen Intelligenz genutzt. Eine wichtige Rolle spielen beispielsweise sogenannte Large Language Models (LLMs) – Programme, die wie ChatGPT Sprache verstehen und darauf reagieren können. Mithilfe von Nutzerstudien wird die Benutzerfreundlichkeit des Prototypen untersucht und verbessert. Gefördert wird das Forschungsprojekt von der<a href="https://stiftung-hochschullehre.de/projekt/virtu/"> Stiftung für Innovation in der Hochschullehre</a>.

„KI-gestütztes Lernen ist gerade ein heißes Thema“, berichtet Streuber. An der Hochschule Coburg laufen dazu mehrere Forschungs- und Studierendenprojekte sowie Abschlussarbeiten, unter anderem in den Studiengängen Data Science und Visual Computing, die sich intensiv mit Technologien wie LLMs, KI sowie VR und AR beschäftigen.

Während Streuber und Quiros Ramirez den Forschungsstand erklären, unterhält sich Greta Schlimm in der Mitte des Raumes über die drei Mendelschen Regeln. Sie lächelt, nickt und spricht mit der virtuellen Tutorin, die nur sie durch die VR-Brille sieht. Schlimm weiß einiges über Genetik – entscheidend fürs Experiment ist, dass das mit ihrem Studium nichts zu tun hat. Sie studiert BWL. Ihr gefällt aber, wie die virtuelle Tutorin sie durch den Biologie-Stoff führt. „Es ist verrückt, weil man weiß, dass es nicht echt ist“, sagt sie, „aber es fühlt sich irgendwie an, als wäre man in einem Gespräch.“ So lässt sich leicht lernen.

<strong>Das Forschungsprojekt auf TVO</strong>

Die Forschenden haben ihre Arbeit auch im Fernsehen vorgestellt: TV Oberfranken hat das Projekt in der Sendung „4you“ begleitet und gibt Einblicke in die Forschung an der Hochschule Coburg. Der Beitrag wurde unterstützt von der Rainer Markgraf Stiftung. <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-ki-in-der-strafverfolgung/">Hier geht’s direkt zur Sendung</a> (ab Minute 6:15).

<strong>KI in Forschung und Studium an der Hochschule Coburg</strong>

Allgemein geht es in der KI-Forschung der Hochschule Coburg darum, die Chancen und Risiken der Technologien zu verstehen und optimal und verantwortungsbewusst einzusetzen. Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a> verpflichtet sich als Forschungsinstitut der Hochschule Coburg einer interdisziplinären und angewandten KI-Forschung, die ethische Aspekte berücksichtigt („verantwortungsvolle KI").

Im Studium werden die Technologien beispielsweise in Studiengängen wie <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/informatik/">Informatik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Wirtschaftsinformatik 2.0</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/">Visual Computing</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik-und-naturwissenschaften/data-science/">Data Science</a> vertieft. Einige Studiengänge starten auch im Sommersemester, bei anderen können im Rahmen eines Orientierungssemesters ebenfalls Module belegt werden. Wer zum 15. März mit dem Sommersemester ein reguläres Studium oder ein Orientierungssemester an der Hochschule Coburg beginnen will, kann sich jetzt anmelden und einschreiben. Weitere <a href="https://www.hs-coburg.de/anmelden/">Informationen hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Natalie Schalk) </em>

<em>KI gehört längst zum Alltag – bietet aber noch viele unbekannte Möglichkeiten. Hochschulen können zum Beispiel nicht jedem Studierenden eine individuelle 1:1-Betreuung durch echte, menschliche Lernbegleitung anbieten: In einem Forschungsprojekt an der Hochschule Coburg werden deshalb KI-gestützte Avatare in einer virtuellen Realität als persönliche Tutoren getestet. TV Oberfranken begleitet die Nutzerstudie in der Sendung „4you“ und spricht mit den Forschenden.</em>

Alle sehen Tische, Stühle, Rechner im „Labor für virtuelle Umgebungen und soziale Kognition“. Greta Schlimm sieht mehr. Sie ist in einer anderen Realität als die anderen im Raum. Die Studentin schlendert durch das Labor an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg und erlebt dabei eine virtuelle Realität. Auf dem Kopf trägt sie eine große VR-Brille, in der Hand hält sie eine Fernbedienung. Sie spricht mit jemandem.

Schlimm hat sich freiwillig als Versuchsperson gemeldet und begegnet in der virtuellen Umgebung  einer animierten Tutorin, die aussieht wie eine junge Frau. Dank Künstlicher Intelligenz versteht sie, was Schlimm sagt und antwortet darauf. Von außen wirkt es, als würde die Studentin mit einer Unsichtbaren über Lernstoff aus der Biologie plaudern. Die Forschenden können nur beim Blick auf einen Bildschirm nachvollziehen, was Schlimm sieht.

<strong>Vom klassischen Lehrbuch zum virtuellen Lehrraum</strong>

Unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stephan-streuber/">Prof. Dr. Stephan Streuber</a> untersucht das Forschungsteam an der Hochschule Coburg, wie virtuelle Tutoren Studierende beim Lernen unterstützen können. Dr. Maria Alejandra Quiros Ramirez betreut die Umsetzung des Projekts federführend. In der aktuellen Studie testen Studierende verschiedene Lernszenarien – vom klassischen Lehrbuch bis zur animierten und KI-gestützten Tutorin, die individuell auf die einzelnen Studierenden reagiert.

Virtuelle Tutoren, sogenannte eVTs (embodied Virtual Tutors), funktionieren ähnlich wie persönliche Lernbegleiter: Studierende können Fragen stellen, sich Inhalte erklären lassen oder beim Üben unterstützt werden. Nur eben nicht von Menschen, sondern von KI-gestützten virtuellen Avataren, die in ihren Reaktionen sogar den Lernfortschritt berücksichtigen. Die eVTs können personalisiert und mit Expertenwissen trainiert werden, was sie für das Lernen besonders interessant macht.

„Frühere Forschungsergebnisse zeigen, dass Studierende ihre Lernergebnisse erheblich verbessern, wenn sie individuelle Betreuung erhalten“, erklärt Quiros Ramirez. Eine 1:1-Betreuung für alle kann mit menschlichen Tutorinnen und Tutoren nicht umgesetzt werden. Deshalb untersucht die Hochschule Coburg das Potenzial, die Akzeptanz und die Wirksamkeit von animierten KI-Tutoren in virtueller Realität für das individualisierte Lernen.

<strong>KI-gestütztes Lernen in virtuellen Welten</strong>

Für die virtuelle Tutorin werden die jüngsten Fortschritte bei Technologien der Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sowie der Künstlichen Intelligenz genutzt. Eine wichtige Rolle spielen beispielsweise sogenannte Large Language Models (LLMs) – Programme, die wie ChatGPT Sprache verstehen und darauf reagieren können. Mithilfe von Nutzerstudien wird die Benutzerfreundlichkeit des Prototypen untersucht und verbessert. Gefördert wird das Forschungsprojekt von der<a href="https://stiftung-hochschullehre.de/projekt/virtu/"> Stiftung für Innovation in der Hochschullehre</a>.

„KI-gestütztes Lernen ist gerade ein heißes Thema“, berichtet Streuber. An der Hochschule Coburg laufen dazu mehrere Forschungs- und Studierendenprojekte sowie Abschlussarbeiten, unter anderem in den Studiengängen Data Science und Visual Computing, die sich intensiv mit Technologien wie LLMs, KI sowie VR und AR beschäftigen.

Während Streuber und Quiros Ramirez den Forschungsstand erklären, unterhält sich Greta Schlimm in der Mitte des Raumes über die drei Mendelschen Regeln. Sie lächelt, nickt und spricht mit der virtuellen Tutorin, die nur sie durch die VR-Brille sieht. Schlimm weiß einiges über Genetik – entscheidend fürs Experiment ist, dass das mit ihrem Studium nichts zu tun hat. Sie studiert BWL. Ihr gefällt aber, wie die virtuelle Tutorin sie durch den Biologie-Stoff führt. „Es ist verrückt, weil man weiß, dass es nicht echt ist“, sagt sie, „aber es fühlt sich irgendwie an, als wäre man in einem Gespräch.“ So lässt sich leicht lernen.

<strong>Das Forschungsprojekt auf TVO</strong>

Die Forschenden haben ihre Arbeit auch im Fernsehen vorgestellt: TV Oberfranken hat das Projekt in der Sendung „4you“ begleitet und gibt Einblicke in die Forschung an der Hochschule Coburg. Der Beitrag wurde unterstützt von der Rainer Markgraf Stiftung. <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-ki-in-der-strafverfolgung/">Hier geht’s direkt zur Sendung</a> (ab Minute 6:15).

<strong>KI in Forschung und Studium an der Hochschule Coburg</strong>

Allgemein geht es in der KI-Forschung der Hochschule Coburg darum, die Chancen und Risiken der Technologien zu verstehen und optimal und verantwortungsbewusst einzusetzen. Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a> verpflichtet sich als Forschungsinstitut der Hochschule Coburg einer interdisziplinären und angewandten KI-Forschung, die ethische Aspekte berücksichtigt („verantwortungsvolle KI").

Im Studium werden die Technologien beispielsweise in Studiengängen wie <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/informatik/">Informatik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Wirtschaftsinformatik 2.0</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/">Visual Computing</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik-und-naturwissenschaften/data-science/">Data Science</a> vertieft. Einige Studiengänge starten auch im Sommersemester, bei anderen können im Rahmen eines Orientierungssemesters ebenfalls Module belegt werden. Wer zum 15. März mit dem Sommersemester ein reguläres Studium oder ein Orientierungssemester an der Hochschule Coburg beginnen will, kann sich jetzt anmelden und einschreiben. Weitere <a href="https://www.hs-coburg.de/anmelden/">Informationen hier</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/05-4you-Streuber-01-1024x682.jpg"
                        fileSize="123027"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/05-4you-Quiros-Ramirez-01-1024x682.jpg"
                        fileSize="129231"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/05-4you-Schlimm-02-1024x682.jpg"
                        fileSize="85283"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/05-4you-Quiros-Ramirez-02-1024x682.jpg"
                        fileSize="135978"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Wissen für alle: Wie heilende Architektur den Krankenhausalltag beeinflusst]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissen-fuer-alle-wie-heilende-architektur-den-krankenhausalltag-beeinflusst/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 11:19:05 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Mit der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle“ macht die Hochschule Coburg Expertenwissen für jedermann zugänglich. Mit dem Abend zum Thema „Menschlich arbeiten – besser heilen“ stand erstmals der Arbeitsplatz Krankenhaus im Fokus eines Abends: New Work trifft Healing Architecture.</em>

Aufsteller, Modelle und Beschreibungstexte ziehen sich über die gesamte Etage – Modelle optimierter Krankenhäuser, wohin man blickt. Und mittendrin: Ein Rednerpult und Stuhlreihen, die bis auf den letzten Platz besetzt sind. Zum ersten Mal fand ein Abend der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle“ umgeben von zahlreichen Ausstellungsstücken statt. In der Ausstellung „Das Kranke(n)haus“ ging es darum, wie Architektur heilen hilft: Wie müssen Krankenhausgebäude gestaltet sein, damit sie zur Genesung von Patientinnen und Patienten beitragen? An diesem Abend standen dann aber nicht die Patientinnen und Patienten im Fokus, sondern das (Pflege-)Personal.

<strong>Das Wohlbefinden im Fokus</strong>

Den ersten von zwei Vorträgen hielt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-gemma-koppen/">Prof. Gemma Koppen</a>, Architektin und Professorin für Entwerfen und Gesundheit an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg. Sie sprach über das HEMI-Architekturkonzept und betonte, wie wichtig es ist, bei der Planung neuer Krankenhäuser die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> mitzudenken und dabei sowohl das Patienten- als auch Personalwohl zu berücksichtigen: „Das HEMI-Architekturkonzept bietet eine neue, evidenzbasierte Perspektive auf die Gestaltung von Arbeitsbedingungen im Krankenhaus“. Fehlzeiten, eine hohe Arbeitsbelastung und Burnout-Rate sowie der Fachkräftemangel seien nicht erst seit der Pandemie ein Thema. „Das Wohlbefinden des Personals geht mit der Patientensicherheit einher“, sagte die Wissenschaftlerin, und verweist auf den psycho-emotionalen Stress und die kognitiven Anforderungen des Pflegepersonals. Neu gestaltete oder gebaute Krankenhäuser müssten diese Aspekte durch innovative Lösungen berücksichtigen und eine menschenorientierte räumliche Gestaltung bieten – sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für das medizinische Personal.

Im Anschluss sprach David-Ruben Thies, CEO der Waldkliniken Eisenberg GmbH, über das New-Work-Konzept in den Waldkliniken im Norden Thüringens. Einen Fachkräftemangel gebe es dort nicht. „Wie oft muss eine Fachkraft den Urlaub unterbrechen oder die Schicht tauschen, weil jemand krank ist? Instabile Dienstpläne – das macht viel kränker als jeglicher Raum“, betonte Thies. Beim New-Work-Konzept gehe es auch darum, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen und Störfaktoren auszuschalten. Bei den Planungen zum Bau der Waldkliniken Eisenberg, einem modernen Rundbau aus Holz, stand die Frage, wie hier zukünftig gearbeitet und geheilt werden soll, im Fokus. „Im Grunde war jeder Mitarbeiter aufgefordert, mitzuarbeiten. Das Schöne dabei war, dass alles auf den Kopf gestellt wurde. Wenn man Partizipation macht, dann wirklich bitte einmal richtig – es geht darum, wirklich, wirklich die Mitarbeitenden ernst zu nehmen.“

Deutlich wurde an diesem Abend einmal mehr, welchen wichtigen Beitrag die Wissenschaft zu leisten vermag. So hilft Architektur nicht nur heilen – mit Blick auf die Patientinnen und Patienten. Architektur hilft auch heilen helfen, wenn sie die Bedürfnisse des Personals in den Blick nimmt. Passende Beispiele dafür gab es an diesem Abend genügend. Man musste nur aufmerksam lauschen – oder seinen Blick durch die Ausstellung schweifen lassen.

<strong>Wissen für alle</strong>

Einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg ist <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/one-health/">One Health</a>. Mit der Themenreihe <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">Gesundheit! Wissen für alle</a> wird das Wissen von Expertinnen und Experten jedermann zugänglich gemacht und der Austausch zwischen Forschenden und der Öffentlichkeit ermöglicht.

Realisiert werden die Themenabende durch das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/innovative-hochschule/creapolis-2023-2027/">CREAPOLIS + design,</a> gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule und unterstützt durch die <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsunterstuetzung/technologieallianz-oberfranken-tao/">TechnologieAllianzOberfranken (TAO)</a>. Der nächste Abend aus der Reihe findet am 26. März 2026 statt, es geht um das „Unsichtbar, aber lebensbestimmend – Endometriose &amp; Adenomyose im Fokus“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Mit der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle“ macht die Hochschule Coburg Expertenwissen für jedermann zugänglich. Mit dem Abend zum Thema „Menschlich arbeiten – besser heilen“ stand erstmals der Arbeitsplatz Krankenhaus im Fokus eines Abends: New Work trifft Healing Architecture.</em>

Aufsteller, Modelle und Beschreibungstexte ziehen sich über die gesamte Etage – Modelle optimierter Krankenhäuser, wohin man blickt. Und mittendrin: Ein Rednerpult und Stuhlreihen, die bis auf den letzten Platz besetzt sind. Zum ersten Mal fand ein Abend der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle“ umgeben von zahlreichen Ausstellungsstücken statt. In der Ausstellung „Das Kranke(n)haus“ ging es darum, wie Architektur heilen hilft: Wie müssen Krankenhausgebäude gestaltet sein, damit sie zur Genesung von Patientinnen und Patienten beitragen? An diesem Abend standen dann aber nicht die Patientinnen und Patienten im Fokus, sondern das (Pflege-)Personal.

<strong>Das Wohlbefinden im Fokus</strong>

Den ersten von zwei Vorträgen hielt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-gemma-koppen/">Prof. Gemma Koppen</a>, Architektin und Professorin für Entwerfen und Gesundheit an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg. Sie sprach über das HEMI-Architekturkonzept und betonte, wie wichtig es ist, bei der Planung neuer Krankenhäuser die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> mitzudenken und dabei sowohl das Patienten- als auch Personalwohl zu berücksichtigen: „Das HEMI-Architekturkonzept bietet eine neue, evidenzbasierte Perspektive auf die Gestaltung von Arbeitsbedingungen im Krankenhaus“. Fehlzeiten, eine hohe Arbeitsbelastung und Burnout-Rate sowie der Fachkräftemangel seien nicht erst seit der Pandemie ein Thema. „Das Wohlbefinden des Personals geht mit der Patientensicherheit einher“, sagte die Wissenschaftlerin, und verweist auf den psycho-emotionalen Stress und die kognitiven Anforderungen des Pflegepersonals. Neu gestaltete oder gebaute Krankenhäuser müssten diese Aspekte durch innovative Lösungen berücksichtigen und eine menschenorientierte räumliche Gestaltung bieten – sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für das medizinische Personal.

Im Anschluss sprach David-Ruben Thies, CEO der Waldkliniken Eisenberg GmbH, über das New-Work-Konzept in den Waldkliniken im Norden Thüringens. Einen Fachkräftemangel gebe es dort nicht. „Wie oft muss eine Fachkraft den Urlaub unterbrechen oder die Schicht tauschen, weil jemand krank ist? Instabile Dienstpläne – das macht viel kränker als jeglicher Raum“, betonte Thies. Beim New-Work-Konzept gehe es auch darum, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen und Störfaktoren auszuschalten. Bei den Planungen zum Bau der Waldkliniken Eisenberg, einem modernen Rundbau aus Holz, stand die Frage, wie hier zukünftig gearbeitet und geheilt werden soll, im Fokus. „Im Grunde war jeder Mitarbeiter aufgefordert, mitzuarbeiten. Das Schöne dabei war, dass alles auf den Kopf gestellt wurde. Wenn man Partizipation macht, dann wirklich bitte einmal richtig – es geht darum, wirklich, wirklich die Mitarbeitenden ernst zu nehmen.“

Deutlich wurde an diesem Abend einmal mehr, welchen wichtigen Beitrag die Wissenschaft zu leisten vermag. So hilft Architektur nicht nur heilen – mit Blick auf die Patientinnen und Patienten. Architektur hilft auch heilen helfen, wenn sie die Bedürfnisse des Personals in den Blick nimmt. Passende Beispiele dafür gab es an diesem Abend genügend. Man musste nur aufmerksam lauschen – oder seinen Blick durch die Ausstellung schweifen lassen.

<strong>Wissen für alle</strong>

Einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg ist <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/one-health/">One Health</a>. Mit der Themenreihe <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">Gesundheit! Wissen für alle</a> wird das Wissen von Expertinnen und Experten jedermann zugänglich gemacht und der Austausch zwischen Forschenden und der Öffentlichkeit ermöglicht.

Realisiert werden die Themenabende durch das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/innovative-hochschule/creapolis-2023-2027/">CREAPOLIS + design,</a> gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule und unterstützt durch die <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsunterstuetzung/technologieallianz-oberfranken-tao/">TechnologieAllianzOberfranken (TAO)</a>. Der nächste Abend aus der Reihe findet am 26. März 2026 statt, es geht um das „Unsichtbar, aber lebensbestimmend – Endometriose &amp; Adenomyose im Fokus“.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Auswahl-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="80757"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Auswahl-3-1024x576.jpg"
                        fileSize="65967"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Auswahl-4-1024x576.jpg"
                        fileSize="119104"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2026/01/DSC03675-1024x541.jpg"
                        fileSize="87433"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="541"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Musikalischer Jahresauftakt der Hochschul-Big Band]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/musikalischer-jahresauftakt-der-hochschul-big-band/</link>
                <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 10:53:55 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Mit dem traditionellen Neujahrskonzert startet die Big Band der Hochschule Coburg am Donnerstag, 15. Januar, in das musikalische Jahr 2026.</em>

Das Publikum erwartet ein energiegeladener Abend mit einem abwechslungsreichen Programm, das sowohl Liebhaber des klassischen Swing als auch Fans moderner Big-Band-Sounds begeistern wird.

Unter der Leitung von Ralf Probst präsentiert die Big Band gemeinsam mit der Sängerin Christin Neder-Brown ein breites Spektrum stilistischer Highlights: ab 19 Uhr in der Brose Aula am Campus Friedrich Streib in Coburg. Der Eintritt ist frei.

Neder-Browns soulige Stimme verleiht dem Programm eine besondere Ausdruckskraft. Das Konzert verbindet dabei klassischen Swing, temperamentvolle Latin-Rhythmen und moderne, funkige Grooves zu einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Hörerlebnis.

Auf dem Programm stehen unter anderem Kompositionen und Arrangements von Glenn Miller, Bob Mintzer, Sammy Nestico und Chick Corea. Mit frischer Energie, großer Spielfreude und klanglicher Vielfalt bringt die Band diese Musik auf die Bühne.

Die Big Band der Hochschule Coburg freut sich auf zahlreiche Gäste und einen schwungvollen musikalischen Jahresauftakt voller guter Laune und eindrucksvoller Klangmomente.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Mit dem traditionellen Neujahrskonzert startet die Big Band der Hochschule Coburg am Donnerstag, 15. Januar, in das musikalische Jahr 2026.</em>

Das Publikum erwartet ein energiegeladener Abend mit einem abwechslungsreichen Programm, das sowohl Liebhaber des klassischen Swing als auch Fans moderner Big-Band-Sounds begeistern wird.

Unter der Leitung von Ralf Probst präsentiert die Big Band gemeinsam mit der Sängerin Christin Neder-Brown ein breites Spektrum stilistischer Highlights: ab 19 Uhr in der Brose Aula am Campus Friedrich Streib in Coburg. Der Eintritt ist frei.

Neder-Browns soulige Stimme verleiht dem Programm eine besondere Ausdruckskraft. Das Konzert verbindet dabei klassischen Swing, temperamentvolle Latin-Rhythmen und moderne, funkige Grooves zu einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Hörerlebnis.

Auf dem Programm stehen unter anderem Kompositionen und Arrangements von Glenn Miller, Bob Mintzer, Sammy Nestico und Chick Corea. Mit frischer Energie, großer Spielfreude und klanglicher Vielfalt bringt die Band diese Musik auf die Bühne.

Die Big Band der Hochschule Coburg freut sich auf zahlreiche Gäste und einen schwungvollen musikalischen Jahresauftakt voller guter Laune und eindrucksvoller Klangmomente.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Wunderbare Wissenschaft: Weihnachtsvorlesung an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wunderbare-wissenschaft-weihnachtsvorlesung-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 11:02:09 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Advent, Advent, der Baum im Hörsaal…? Ja, auch in diesem Jahr wurde bei der öffentlichen Weihnachtsvorlesung der Hochschule Coburg wieder ein Deko-Weihnachtsbaum abgefackelt – selbstverständlich kontrolliert, sicher und vor allem mit Flammen in den schönsten und schillerndsten Farben. Unter dem Motto „Mit Knall und Schall ins neue Jahr“ verzauberten Forschende der Hochschule die Gäste wieder mit weihnachtlichen Experimenten aus Chemie und Physik. </em>

Quantenphysik beschreibt seltsame Phänomene in der Welt der Teilchen. Sie können sich gleichzeitig in gegensätzlichen Zuständen befinden oder gegenseitig durch nahezu magische Fernwirkung beeinflussen. Der Nikolaus ist also eine Art quantenverschränktes Liefer-Phänomen. Physiker <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese/">Prof. Dr. Klaus Drese</a> von der Hochschule Coburg verwandelte sich für die diesjährige Weihnachtsvorlesung in Quanta Klaus – inklusive roter Zipfelmütze. Chemiker <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> hatte diesmal geschmackssicher zu einem schicken Weihnachtsjackett gegriffen, das später zum großen Bedauern mancher Gäste unter dem Laborkittel verschwand. Gemeinsam mit einem engagierten Team der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> brachten die Weihnachts-Profs gut 200 Gäste zum Staunen und Lachen.

Die wunderbare Welt der Weihnachtsvorlesung betraten die Besucherinnen und Besucher durch ein schwebendes und rotierendes Tor aus einem Ring Luftballons. Der Bernoulli-Effekt war das Erste, was das Publikum hautnah erlebte – später wurden brennende Schneebälle in die Hand genommen und bei einigen Experimenten durfte das Publikum sogar assistieren. „Bei kleinen Kindern sind Physik und Chemie beliebt“, sagte Kalkhof. „Je älter sie werden, desto mehr verschwinden die Faszination und die Magie.“  Die Weihnachtsvorlesung brachte die Begeisterung zurück: Da wurden Krümel und Streusel mit Schall „aufgeräumt“, aus einer „Rauchkanone“ traktorreifengroße Rauchkringel durch den Rösler Hörsaal geschossen und mit Schall – im restlichen Jahr gehört akustische Sensorik zu den Spezialgebieten von Prof. Quanta Klaus Drese – formte sich beim Experiment „Chladnische Klangfiguren“ auf einer dünnen Platte auf zauberhafte Weise Sand zu verschiedenen Mustern. Begleitet von humorvollen Rätseln wurde nach und nach der „Chemistree“ geschmückt: mit kugelförmigen Laborkolben voll qualmender bunten Flüssigkeiten und etwas glibberigem Lametta, das während der Weihnachtsvorlesung in einer grünen Flüssigkeit wuchs und von den Besucherinnen und Besuchern angefasst werden durfte.

Wie sich Laborkolben und Flaschen in weihnachtliche Instrumente verwandeln, demonstrierten die Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler beim „Helmholtz-Resonator“, mit dem sie gemeinsam Jingle Bells flöteten. Jede Flasche erzeugt einen Ton, wenn sie am Hals angeblasen wird. Je voller die Flasche, desto höher der Ton. „Das könnt ihr Zu Hause nachmachen“, empfahl Quanta Klaus. Die meisten anderen Experimente eignen sich allerdings nicht für das heimische Weihnachtsfest. Gut, dass es dafür die Weihnachtsvorlesung gibt.
<h4>Save the Date</h4>
Die nächste wird Weihnachtsvorlesung wird am Montag, 21. Dezember 2026, stattfinden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Advent, Advent, der Baum im Hörsaal…? Ja, auch in diesem Jahr wurde bei der öffentlichen Weihnachtsvorlesung der Hochschule Coburg wieder ein Deko-Weihnachtsbaum abgefackelt – selbstverständlich kontrolliert, sicher und vor allem mit Flammen in den schönsten und schillerndsten Farben. Unter dem Motto „Mit Knall und Schall ins neue Jahr“ verzauberten Forschende der Hochschule die Gäste wieder mit weihnachtlichen Experimenten aus Chemie und Physik. </em>

Quantenphysik beschreibt seltsame Phänomene in der Welt der Teilchen. Sie können sich gleichzeitig in gegensätzlichen Zuständen befinden oder gegenseitig durch nahezu magische Fernwirkung beeinflussen. Der Nikolaus ist also eine Art quantenverschränktes Liefer-Phänomen. Physiker <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese/">Prof. Dr. Klaus Drese</a> von der Hochschule Coburg verwandelte sich für die diesjährige Weihnachtsvorlesung in Quanta Klaus – inklusive roter Zipfelmütze. Chemiker <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> hatte diesmal geschmackssicher zu einem schicken Weihnachtsjackett gegriffen, das später zum großen Bedauern mancher Gäste unter dem Laborkittel verschwand. Gemeinsam mit einem engagierten Team der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> brachten die Weihnachts-Profs gut 200 Gäste zum Staunen und Lachen.

Die wunderbare Welt der Weihnachtsvorlesung betraten die Besucherinnen und Besucher durch ein schwebendes und rotierendes Tor aus einem Ring Luftballons. Der Bernoulli-Effekt war das Erste, was das Publikum hautnah erlebte – später wurden brennende Schneebälle in die Hand genommen und bei einigen Experimenten durfte das Publikum sogar assistieren. „Bei kleinen Kindern sind Physik und Chemie beliebt“, sagte Kalkhof. „Je älter sie werden, desto mehr verschwinden die Faszination und die Magie.“  Die Weihnachtsvorlesung brachte die Begeisterung zurück: Da wurden Krümel und Streusel mit Schall „aufgeräumt“, aus einer „Rauchkanone“ traktorreifengroße Rauchkringel durch den Rösler Hörsaal geschossen und mit Schall – im restlichen Jahr gehört akustische Sensorik zu den Spezialgebieten von Prof. Quanta Klaus Drese – formte sich beim Experiment „Chladnische Klangfiguren“ auf einer dünnen Platte auf zauberhafte Weise Sand zu verschiedenen Mustern. Begleitet von humorvollen Rätseln wurde nach und nach der „Chemistree“ geschmückt: mit kugelförmigen Laborkolben voll qualmender bunten Flüssigkeiten und etwas glibberigem Lametta, das während der Weihnachtsvorlesung in einer grünen Flüssigkeit wuchs und von den Besucherinnen und Besuchern angefasst werden durfte.

Wie sich Laborkolben und Flaschen in weihnachtliche Instrumente verwandeln, demonstrierten die Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler beim „Helmholtz-Resonator“, mit dem sie gemeinsam Jingle Bells flöteten. Jede Flasche erzeugt einen Ton, wenn sie am Hals angeblasen wird. Je voller die Flasche, desto höher der Ton. „Das könnt ihr Zu Hause nachmachen“, empfahl Quanta Klaus. Die meisten anderen Experimente eignen sich allerdings nicht für das heimische Weihnachtsfest. Gut, dass es dafür die Weihnachtsvorlesung gibt.
<h4>Save the Date</h4>
Die nächste wird Weihnachtsvorlesung wird am Montag, 21. Dezember 2026, stattfinden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-021-1024x681.jpg"
                        fileSize="178872"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-002-1024x681.jpg"
                        fileSize="108255"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-017-1024x681.jpg"
                        fileSize="126874"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-016-1024x681.jpg"
                        fileSize="213795"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-013-1024x681.jpg"
                        fileSize="109777"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-018-1024x681.jpg"
                        fileSize="130513"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-0019-1024x681.jpg"
                        fileSize="95700"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-023-1024x681.jpg"
                        fileSize="101823"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-003-1024x681.jpg"
                        fileSize="124381"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-0011-1024x681.jpg"
                        fileSize="140708"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-024-1024x681.jpg"
                        fileSize="92300"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-025-1024x681.jpg"
                        fileSize="161172"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-020-1024x681.jpg"
                        fileSize="108719"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-009-681x1024.jpg"
                        fileSize="99524"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="681" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-027-1024x681.jpg"
                        fileSize="93232"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-026-1024x681.jpg"
                        fileSize="113057"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-029-1024x681.jpg"
                        fileSize="94747"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-028-681x1024.jpg"
                        fileSize="64931"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="681" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/239-Weihnachtsvorlesung-30-1024x683.jpg"
                        fileSize="151207"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Gegen den Weihnachtsstress: Prof. Kohls im BR-Interview]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gegen-den-weihnachtsstress-prof-kohls-im-br-interview/</link>
                <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 10:00:01 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Familie, Job, Geschenke und Vorbereitungen: Eigentlich soll die Weihnachtszeit ja entspannt sein, aber dennoch sind viele Menschen gerade jetzt besonders gestresst. BR24 wollte im „Thema des Tages“ am 19. Dezember wissen, was man dagegen tun kann und fand Antwort bei Medizinpsychologe Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg.</em>

Wer freut sich nicht auf die ruhigen Tage zu Weihnachten? Kohls beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Stressbewältigung, Achtsamkeit und Resilienz. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk spricht er kurz vor Weihnachten zum Thema „Oh du hektische! Müssen wir alle mal abschalten?“

Das Gespräch gibt es <a href="https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-thema-des-tages/oh-du-hektische-muessen-wir-alle-mal-abschalten/2113647">hier in der Mediathek zum Nachhören</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Familie, Job, Geschenke und Vorbereitungen: Eigentlich soll die Weihnachtszeit ja entspannt sein, aber dennoch sind viele Menschen gerade jetzt besonders gestresst. BR24 wollte im „Thema des Tages“ am 19. Dezember wissen, was man dagegen tun kann und fand Antwort bei Medizinpsychologe Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg.</em>

Wer freut sich nicht auf die ruhigen Tage zu Weihnachten? Kohls beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Stressbewältigung, Achtsamkeit und Resilienz. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk spricht er kurz vor Weihnachten zum Thema „Oh du hektische! Müssen wir alle mal abschalten?“

Das Gespräch gibt es <a href="https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-thema-des-tages/oh-du-hektische-muessen-wir-alle-mal-abschalten/2113647">hier in der Mediathek zum Nachhören</a>.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Was ein 200 Jahre alter Globus über die heutige Welt verrät]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/was-ein-200-jahre-alter-globus-ueber-die-welt-heute-verraet/</link>
                <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 07:43:49 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Coburger Blindenglobus ist eine historische Rarität. Er wurde um das Jahr 1821 in Berlin hergestellt, ist einer der beiden ältesten seriell produzierten Reliefgloben, die erhalten sind – und birgt einige Rätsel. Prof. Dr. Christian Holtorf von der Hochschule Coburg brachte seine Geheimnisse ans Licht.</em>

Blinden- oder Reliefgloben boten den Menschen bereits vor zweihundert Jahren die Möglichkeit, sich den Planeten Erde anschaulich vorzustellen. Sie haben keine glatte, sondern eine erhabene Oberfläche, durch die Gebirge und Täler leicht ertastbar sind. Ihre Herstellung war relativ aufwändig: aus Papiermaché wurden zwei Halbkugeln angefertigt, die dann zusammengesetzt und von Hand gestaltet und bemalt.

Bei genauer Betrachtung gibt der Coburger Blindenglobus einige Rätsel auf. Er ist einer von nur zwei Globen im Magazin der Landesbibliothek Coburg und wurde jetzt von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-holtorf/">Prof. Dr. Christian Holtorf</a>, Historiker an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg, zum ersten Mal ins Licht gerückt. Bei einem Vortrag in der Landesbibliothek fragte er: „Warum werden auf einen Globus, der für Blinde angefertigt wurde, die Namen von Städten geschrieben? Wieso werden die Kontinente farblich voneinander abgesetzt? Wozu sind die Längen- und Breitengrade eingezeichnet?“
<h4>Ein Statussymbol mit spezieller Sicht auf die Welt</h4>
Tatsächlich wurden die Reliefgloben nicht nur für Blindenschulen hergestellt, deren finanzielle Möglichkeiten begrenzt waren. Um sie kostengünstiger in größerer Menge produzieren zu können, wurden sie auch an sehende Menschen verkauft, die mit dem neuen Globus zeigen wollten, wie gebildet, weltoffen und wohlhabend sie waren. Dafür wurden die Globen auch beschriftet und farblich gestaltet. Doch nicht alle Angaben entsprechen unseren heutigen.

Zu erkennen ist, dass die Westküste Grönlands nachträglich auf den Wissensstand von 1819 korrigiert wurde. Die Antarktis fehlt, weil sie erst 1820 entdeckt und dies erst Monate später in Europa bekannt wurde. Eine Besonderheit ist auch der Verlauf des Nullmeridians durch die Insel Ferro auf den Kanaren, die lange Zeit das westliche Ende der bekannten Welt bildete. Erst 60 Jahre später wurde der weltweite Meridian nach Greenwich bei London verlegt.

Dagegen wusste man bereits, dass die Erde nicht die Form einer perfekten Kugel hat, sondern an den Polen abgeplattet und auch sonst eher „kartoffelförmig“ ist. Die Effekte sind jedoch so gering, dass sie im stark verkleinerten Maßstab nicht erkennbar sind. Gleichzeitig mussten die Höhen und Tiefen aber bis zu sechzig Mal übertrieben dargestellt werden, damit sie überhaupt ertastet werden konnten. So ein Globus war also eigentlich gar kein korrektes Modell der Erde.
<h4>Die Welt in der Hand des Menschen</h4>
Entscheidend war, dass ein Globus seinen Zweck erfüllte – und der bestand darin, den Menschen eine wissenschaftliche Vorstellung von der riesigen runden Gestalt der Erde zu ermöglichen. „Auf diese Weise wurde der Globus zum Symbol der Globalisierung“, sagte der Historiker Holtorf. „Er demonstrierte, dass alle Punkte auf der Erdoberfläche vermessen sind und von Europäern erreicht werden können. Die Welt ist so zu einem Ganzen geworden, das alle Unterschiede in sich vereint hat.“

Heute erleben wir aber auch die Gefahren, die in diesem Weltbild enthalten sind. Indem der Mensch die Erde zu einem Objekt gemacht hat, beutete er ihre Ressourcen aus und verursachte den globalen Klimawandel. „Den Globus in die eigene Hand zu nehmen“, fasst Holtorf seine Forschung zusammen, „bedeutete nicht nur, seine Konturen ertasten zu können, sondern auch, ihn für den technischen Fortschritt verfügbar zu machen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Coburger Blindenglobus ist eine historische Rarität. Er wurde um das Jahr 1821 in Berlin hergestellt, ist einer der beiden ältesten seriell produzierten Reliefgloben, die erhalten sind – und birgt einige Rätsel. Prof. Dr. Christian Holtorf von der Hochschule Coburg brachte seine Geheimnisse ans Licht.</em>

Blinden- oder Reliefgloben boten den Menschen bereits vor zweihundert Jahren die Möglichkeit, sich den Planeten Erde anschaulich vorzustellen. Sie haben keine glatte, sondern eine erhabene Oberfläche, durch die Gebirge und Täler leicht ertastbar sind. Ihre Herstellung war relativ aufwändig: aus Papiermaché wurden zwei Halbkugeln angefertigt, die dann zusammengesetzt und von Hand gestaltet und bemalt.

Bei genauer Betrachtung gibt der Coburger Blindenglobus einige Rätsel auf. Er ist einer von nur zwei Globen im Magazin der Landesbibliothek Coburg und wurde jetzt von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-holtorf/">Prof. Dr. Christian Holtorf</a>, Historiker an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg, zum ersten Mal ins Licht gerückt. Bei einem Vortrag in der Landesbibliothek fragte er: „Warum werden auf einen Globus, der für Blinde angefertigt wurde, die Namen von Städten geschrieben? Wieso werden die Kontinente farblich voneinander abgesetzt? Wozu sind die Längen- und Breitengrade eingezeichnet?“
<h4>Ein Statussymbol mit spezieller Sicht auf die Welt</h4>
Tatsächlich wurden die Reliefgloben nicht nur für Blindenschulen hergestellt, deren finanzielle Möglichkeiten begrenzt waren. Um sie kostengünstiger in größerer Menge produzieren zu können, wurden sie auch an sehende Menschen verkauft, die mit dem neuen Globus zeigen wollten, wie gebildet, weltoffen und wohlhabend sie waren. Dafür wurden die Globen auch beschriftet und farblich gestaltet. Doch nicht alle Angaben entsprechen unseren heutigen.

Zu erkennen ist, dass die Westküste Grönlands nachträglich auf den Wissensstand von 1819 korrigiert wurde. Die Antarktis fehlt, weil sie erst 1820 entdeckt und dies erst Monate später in Europa bekannt wurde. Eine Besonderheit ist auch der Verlauf des Nullmeridians durch die Insel Ferro auf den Kanaren, die lange Zeit das westliche Ende der bekannten Welt bildete. Erst 60 Jahre später wurde der weltweite Meridian nach Greenwich bei London verlegt.

Dagegen wusste man bereits, dass die Erde nicht die Form einer perfekten Kugel hat, sondern an den Polen abgeplattet und auch sonst eher „kartoffelförmig“ ist. Die Effekte sind jedoch so gering, dass sie im stark verkleinerten Maßstab nicht erkennbar sind. Gleichzeitig mussten die Höhen und Tiefen aber bis zu sechzig Mal übertrieben dargestellt werden, damit sie überhaupt ertastet werden konnten. So ein Globus war also eigentlich gar kein korrektes Modell der Erde.
<h4>Die Welt in der Hand des Menschen</h4>
Entscheidend war, dass ein Globus seinen Zweck erfüllte – und der bestand darin, den Menschen eine wissenschaftliche Vorstellung von der riesigen runden Gestalt der Erde zu ermöglichen. „Auf diese Weise wurde der Globus zum Symbol der Globalisierung“, sagte der Historiker Holtorf. „Er demonstrierte, dass alle Punkte auf der Erdoberfläche vermessen sind und von Europäern erreicht werden können. Die Welt ist so zu einem Ganzen geworden, das alle Unterschiede in sich vereint hat.“

Heute erleben wir aber auch die Gefahren, die in diesem Weltbild enthalten sind. Indem der Mensch die Erde zu einem Objekt gemacht hat, beutete er ihre Ressourcen aus und verursachte den globalen Klimawandel. „Den Globus in die eigene Hand zu nehmen“, fasst Holtorf seine Forschung zusammen, „bedeutete nicht nur, seine Konturen ertasten zu können, sondern auch, ihn für den technischen Fortschritt verfügbar zu machen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_9302-1024x768.jpg"
                        fileSize="175259"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_E9554-768x1024.jpg"
                        fileSize="78462"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_E9541-e1766130055251-1024x835.jpg"
                        fileSize="129862"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="835"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Spende der Seniorexperts: Digital scannen leicht gemacht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/spende-der-seniorexperts-digital-scannen-leicht-gemacht/</link>
                <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 10:17:50 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Seniorexperts der Hochschule Coburg haben ihr Preisgeld aus dem Bayerischen Demografiepreis in ein Gerät investiert, das den Zugang zu Wissen erleichtert: Ein modernes Scanzelt erleichtert Studierenden und Mitarbeitenden das Scannen von Büchern und Dokumenten mit dem eigenen Smartphone und stärkt die Infrastruktur der Hochschule nachhaltig. Gestern wurde es der Hochschulbibliothek übergeben. </em>

Kanzler <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-matthias-j-kaiser/">Dr. Matthias J. Kaiser</a> und Bibliotheksleiter Michael Schmitt freuen sich über die Spende der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/senior-experts/">Seniorexperts</a>. Das funktionale Gerät ermöglicht das einfache Scannen von Büchern und Dokumenten mit dem eigenen Smartphone. Die Anschaffung wurde finanziert aus dem Preisgeld des Bayrischen Demografiepreises, den die Seniorexperts erhalten haben. Mit der Spende unterstützen sie so die moderne Dokumentenverarbeitung und den barrierefreien Zugriff auf Wissen – zwei zentrale Anliegen der Hochschule Coburg im Bereich Lehre, Forschung und Bibliotheksdienst.

Die Übergabe unterstreicht das Engagement der Seniorexperts für den generationsübergreifenden Wissensaustausch und stärkt die Infrastruktur der Hochschule, von der Studierende, Lehrende und Mitarbeitende gleichermaßen profitieren. Im IT- und Medienzentrum ITMZ wird das Scanzelt nun dort eingesetzt, wo es den größten Nutzen bringt: im täglichen Bibliotheksbetrieb, bei der leichten Anfertigung von Studienunterlagen und der Unterstützung von Lernprozessen.

Die Aktion steht exemplarisch für die enge Zusammenarbeit von Hochschule, Bibliothek und den engagierten Seniorexperts beim Einsatz für den Zugang zu Informationen aller Altersgruppen einsetzen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Seniorexperts der Hochschule Coburg haben ihr Preisgeld aus dem Bayerischen Demografiepreis in ein Gerät investiert, das den Zugang zu Wissen erleichtert: Ein modernes Scanzelt erleichtert Studierenden und Mitarbeitenden das Scannen von Büchern und Dokumenten mit dem eigenen Smartphone und stärkt die Infrastruktur der Hochschule nachhaltig. Gestern wurde es der Hochschulbibliothek übergeben. </em>

Kanzler <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-matthias-j-kaiser/">Dr. Matthias J. Kaiser</a> und Bibliotheksleiter Michael Schmitt freuen sich über die Spende der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/senior-experts/">Seniorexperts</a>. Das funktionale Gerät ermöglicht das einfache Scannen von Büchern und Dokumenten mit dem eigenen Smartphone. Die Anschaffung wurde finanziert aus dem Preisgeld des Bayrischen Demografiepreises, den die Seniorexperts erhalten haben. Mit der Spende unterstützen sie so die moderne Dokumentenverarbeitung und den barrierefreien Zugriff auf Wissen – zwei zentrale Anliegen der Hochschule Coburg im Bereich Lehre, Forschung und Bibliotheksdienst.

Die Übergabe unterstreicht das Engagement der Seniorexperts für den generationsübergreifenden Wissensaustausch und stärkt die Infrastruktur der Hochschule, von der Studierende, Lehrende und Mitarbeitende gleichermaßen profitieren. Im IT- und Medienzentrum ITMZ wird das Scanzelt nun dort eingesetzt, wo es den größten Nutzen bringt: im täglichen Bibliotheksbetrieb, bei der leichten Anfertigung von Studienunterlagen und der Unterstützung von Lernprozessen.

Die Aktion steht exemplarisch für die enge Zusammenarbeit von Hochschule, Bibliothek und den engagierten Seniorexperts beim Einsatz für den Zugang zu Informationen aller Altersgruppen einsetzen.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Elektrik, Leichtbau, Aerodynamik – CAT-Racing: Der Nebelparder rollt aus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/elektrik-leichtbau-aerodynamik-cat-racing-der-nebelparder-rollt-aus/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 15:10:11 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Noch ist der Motorraum verhüllt, die Spannung in der Brose-Aula spürbar. Erst wenige Augenblicke später wird klar, worauf ein ganzes Jahr Arbeit hinauslief: Mit der Enthüllung des neuen vollelektrischen Rennwagens C-26e hat das Motorsportteam CAT-Racing der Hochschule Coburg den offiziellen Start in die neue Formula-Student-Saison eingeläutet. Das Fahrzeug der Saison trägt diesmal den Spitznamen „Nebelparder“.</em>

Zahlreiche Gäste aus Hochschule, Wirtschaft und dem Umfeld des Teams kamen, um das Rollout des neuen Fahrzeugs mitzuerleben. CAT-Racing, 2007 gegründet, entwickelte bisher 15 Rennwagen mit Verbrennungsmotor. Nach dem ersten elektrischen Fahrzeug im Jahr 2024 stellte das Team nun bereits zum zweiten Mal einen elektrisch angetriebenen Boliden vor. Alle tragen den Namen einer Katzenart – 2025 wartete das Publikum gespannt auf den „Nebelparder“.

„Dem Rollout von CAT Racing wohnt traditionell ein besonderer Zauber inne: Gespanntheit auf das Design des neuen Fahrzeugs, Aufbruchstimmung nach dem Motto ,Jetzt geht's los‘, das Team, das in schöner Atmosphäre gemeinsam mit Gästen und Sponsoren bei uns in der Aula zusammenkommt“, sagte Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> und wünschte dem Team „allzeit ein Elektron in der Zelle!“. <a class="icon-link" href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Matthias Geuß</a>, Studiengangsleiter des <a class="icon-link" href="t3://page?uid=116">Bachelor Automobiltechnologie </a>an der <a class="icon-link" href="t3://page?uid=27">Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg und Faculty Advisor von CAT-Racing betonte die Außenwirkung des Projekts und seine Bedeutung für Lehre, Praxisnähe und Außenwirkung.
<h4>40 Studierende, sechs Baugruppen, ein Ziel: an die Spitze der Formula Student</h4>
Einen Rückblick auf die vergangene Saison gab der letztjährige Chief Financial Officer Michel Seufert, der weiterhin in das Projekt eingebunden ist. Die Gesamtleitung des Teams liegt in dieser Saison bei CEO Lauritz Hehenkamp, der gemeinsam mit der mechanischen Leitung Paul Lienemann und der elektrischen Leitung Björn Kirsch rund 40 Studierende koordiniert, verteilt auf sechs Baugruppen. In seiner Rede stellte Hehenkamp den Teamgedanken in den Mittelpunkt: „Wir lachen zusammen und manchmal streiten wir uns auch, wir arbeiten zusammen und wir feiern zusammen – dabei haben wir aber immer unser gemeinsames Ziel vor Augen. Wieder zu den Top-Teams der Formula Student zu gehören und zu gewinnen.“ Hehenkamp sagte: „Formula Student bedeutet, Teil eines Projekts zu sein, das in dieser Form einzigartig ist.“ Er dankte den Sponsorinnen und Sponsoren, Unterstützenden und mit einer humorvollen Note auch den Alumni: „Eure Erfahrungen, Eure Tipps aber auch eure Kritik und all die Stunden, die ihr immer noch in das Projekt steckt sind Gold wert - dafür verzeihen wir euch auch gerne die traditionellen Sticheleien und das professionelle Pöbeln.“
<h4>Ähnliche Herausforderungen wie in der Automobilbranche</h4>
Besonders begrüßt wurde Johannes Schulz, Leiter Entwicklung der Brose Gruppe, der die Bedeutung studentischer Entwicklungsprojekte für die Automobilbranche hervorhob und die fachliche Zusammenarbeit mit CAT-Racing unterstrich. „Das ist wahre Ingenieurskunst: nicht nur Lösungen finden, sondern auch Rückschläge als Chance begreifen“, sagte er. „Als Hauptsponsor ist es uns wichtig, nicht nur finanziell, sondern auch fachlich an eurer Seite zu stehen. Deshalb freuen wir uns besonders, dass aktuell zwei von euch ein Praktikum bei uns absolvieren und dass wir einige von euch erst vor wenigen Wochen zu einem Workshop zum Thema Wissensmanagement bei uns begrüßen durften. Immer wieder stellen wir fest, dass wir mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind – sei es die Frage, wie Wissen im Team weitergegeben wird oder wie man komplexe Projekte effizient organisiert.“
<h4>Die technischen Neuerungen des Nebelparder</h4>
Charmant und mit Humor führte Fabian Schneiderbanger als Moderator durch den Abend. Wichtig für den Erfolg waren außer dem Sponsoring auch die Unterstützung der Hochschulleitung, von Professorinnen, Professoren und Mitarbeitenden. Besonders hervorgehoben wurde dabei Brigitte Würth, die als Sekretärin der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik dem Team zur Seite steht.

Schneiderbanger leitete den zentralen Moment ein: Unter Applaus wurde dem „Nebelparder“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der neue Rennwagen wiegt 217 Kilogramm und hat eine Leistung von 80 Kilowatt. Der Akku arbeitet mit 604,8 Volt und 135 Ampere Peak bei einer 144S3P-Verschaltung. Aerodynamisch erreicht das Fahrzeug 400 Newton Downforce bei einem Auftriebsbeiwert von -3,26. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen ein erstmals eingesetztes Vollmonocoque-Chassis, das rund 15 Kilo Gewicht einspart, eine Reduktion des Akkugewichts um etwa 20 Prozent sowie die erstmalige Verwendung eines 24-Volt-Niedervolt-Systems. Darüber hinaus wurde das Feder-Dämpfer-System des C-23 überarbeitet. Unter anderem bei Aluminium-Rockern wurde verstärkt auf SLS-3D-Druck gesetzt. Als besondere Herausforderungen nannte das Team die Entwicklung und Fertigung von Chassis, Getriebe und Akku.

Das Team plant, mit dem C-26e, auch „Nebelparder“ genannt, wieder auf Events in Europa anzutreten, viel Know-How im Bereich der Elektrik aufzubauen auf dieser Grundlage mit den nächsten Fahrzeugen wieder die Spitze anzugreifen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Noch ist der Motorraum verhüllt, die Spannung in der Brose-Aula spürbar. Erst wenige Augenblicke später wird klar, worauf ein ganzes Jahr Arbeit hinauslief: Mit der Enthüllung des neuen vollelektrischen Rennwagens C-26e hat das Motorsportteam CAT-Racing der Hochschule Coburg den offiziellen Start in die neue Formula-Student-Saison eingeläutet. Das Fahrzeug der Saison trägt diesmal den Spitznamen „Nebelparder“.</em>

Zahlreiche Gäste aus Hochschule, Wirtschaft und dem Umfeld des Teams kamen, um das Rollout des neuen Fahrzeugs mitzuerleben. CAT-Racing, 2007 gegründet, entwickelte bisher 15 Rennwagen mit Verbrennungsmotor. Nach dem ersten elektrischen Fahrzeug im Jahr 2024 stellte das Team nun bereits zum zweiten Mal einen elektrisch angetriebenen Boliden vor. Alle tragen den Namen einer Katzenart – 2025 wartete das Publikum gespannt auf den „Nebelparder“.

„Dem Rollout von CAT Racing wohnt traditionell ein besonderer Zauber inne: Gespanntheit auf das Design des neuen Fahrzeugs, Aufbruchstimmung nach dem Motto ,Jetzt geht's los‘, das Team, das in schöner Atmosphäre gemeinsam mit Gästen und Sponsoren bei uns in der Aula zusammenkommt“, sagte Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> und wünschte dem Team „allzeit ein Elektron in der Zelle!“. <a class="icon-link" href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Matthias Geuß</a>, Studiengangsleiter des <a class="icon-link" href="t3://page?uid=116">Bachelor Automobiltechnologie </a>an der <a class="icon-link" href="t3://page?uid=27">Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg und Faculty Advisor von CAT-Racing betonte die Außenwirkung des Projekts und seine Bedeutung für Lehre, Praxisnähe und Außenwirkung.
<h4>40 Studierende, sechs Baugruppen, ein Ziel: an die Spitze der Formula Student</h4>
Einen Rückblick auf die vergangene Saison gab der letztjährige Chief Financial Officer Michel Seufert, der weiterhin in das Projekt eingebunden ist. Die Gesamtleitung des Teams liegt in dieser Saison bei CEO Lauritz Hehenkamp, der gemeinsam mit der mechanischen Leitung Paul Lienemann und der elektrischen Leitung Björn Kirsch rund 40 Studierende koordiniert, verteilt auf sechs Baugruppen. In seiner Rede stellte Hehenkamp den Teamgedanken in den Mittelpunkt: „Wir lachen zusammen und manchmal streiten wir uns auch, wir arbeiten zusammen und wir feiern zusammen – dabei haben wir aber immer unser gemeinsames Ziel vor Augen. Wieder zu den Top-Teams der Formula Student zu gehören und zu gewinnen.“ Hehenkamp sagte: „Formula Student bedeutet, Teil eines Projekts zu sein, das in dieser Form einzigartig ist.“ Er dankte den Sponsorinnen und Sponsoren, Unterstützenden und mit einer humorvollen Note auch den Alumni: „Eure Erfahrungen, Eure Tipps aber auch eure Kritik und all die Stunden, die ihr immer noch in das Projekt steckt sind Gold wert - dafür verzeihen wir euch auch gerne die traditionellen Sticheleien und das professionelle Pöbeln.“
<h4>Ähnliche Herausforderungen wie in der Automobilbranche</h4>
Besonders begrüßt wurde Johannes Schulz, Leiter Entwicklung der Brose Gruppe, der die Bedeutung studentischer Entwicklungsprojekte für die Automobilbranche hervorhob und die fachliche Zusammenarbeit mit CAT-Racing unterstrich. „Das ist wahre Ingenieurskunst: nicht nur Lösungen finden, sondern auch Rückschläge als Chance begreifen“, sagte er. „Als Hauptsponsor ist es uns wichtig, nicht nur finanziell, sondern auch fachlich an eurer Seite zu stehen. Deshalb freuen wir uns besonders, dass aktuell zwei von euch ein Praktikum bei uns absolvieren und dass wir einige von euch erst vor wenigen Wochen zu einem Workshop zum Thema Wissensmanagement bei uns begrüßen durften. Immer wieder stellen wir fest, dass wir mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind – sei es die Frage, wie Wissen im Team weitergegeben wird oder wie man komplexe Projekte effizient organisiert.“
<h4>Die technischen Neuerungen des Nebelparder</h4>
Charmant und mit Humor führte Fabian Schneiderbanger als Moderator durch den Abend. Wichtig für den Erfolg waren außer dem Sponsoring auch die Unterstützung der Hochschulleitung, von Professorinnen, Professoren und Mitarbeitenden. Besonders hervorgehoben wurde dabei Brigitte Würth, die als Sekretärin der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik dem Team zur Seite steht.

Schneiderbanger leitete den zentralen Moment ein: Unter Applaus wurde dem „Nebelparder“ erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der neue Rennwagen wiegt 217 Kilogramm und hat eine Leistung von 80 Kilowatt. Der Akku arbeitet mit 604,8 Volt und 135 Ampere Peak bei einer 144S3P-Verschaltung. Aerodynamisch erreicht das Fahrzeug 400 Newton Downforce bei einem Auftriebsbeiwert von -3,26. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen ein erstmals eingesetztes Vollmonocoque-Chassis, das rund 15 Kilo Gewicht einspart, eine Reduktion des Akkugewichts um etwa 20 Prozent sowie die erstmalige Verwendung eines 24-Volt-Niedervolt-Systems. Darüber hinaus wurde das Feder-Dämpfer-System des C-23 überarbeitet. Unter anderem bei Aluminium-Rockern wurde verstärkt auf SLS-3D-Druck gesetzt. Als besondere Herausforderungen nannte das Team die Entwicklung und Fertigung von Chassis, Getriebe und Akku.

Das Team plant, mit dem C-26e, auch „Nebelparder“ genannt, wieder auf Events in Europa anzutreten, viel Know-How im Bereich der Elektrik aufzubauen auf dieser Grundlage mit den nächsten Fahrzeugen wieder die Spitze anzugreifen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04467-1024x683.jpg"
                        fileSize="181770"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04481-1024x683.jpg"
                        fileSize="165102"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04483-1024x683.jpg"
                        fileSize="190167"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04489-1024x683.jpg"
                        fileSize="197046"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04499-1024x683.jpg"
                        fileSize="198445"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04502-1024x683.jpg"
                        fileSize="242910"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04507-1024x683.jpg"
                        fileSize="217965"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04513-1024x683.jpg"
                        fileSize="221845"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04521-1024x683.jpg"
                        fileSize="220376"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04559-1024x683.jpg"
                        fileSize="201648"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04405-1024x683.jpg"
                        fileSize="170847"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04436-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="150528"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04447-1024x683.jpg"
                        fileSize="153175"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04456-1024x683.jpg"
                        fileSize="168296"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04462-1024x683.jpg"
                        fileSize="177735"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04499-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="198445"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04436-1024x683.jpg"
                        fileSize="150528"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[So werden wissenschaftliche Klimafakten spielerisch vermittelt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/so-werden-wissenschaftliche-klimafakten-spielerisch-vermittelt/</link>
                <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 13:20:19 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie lassen sich wissenschaftliche Klimafakten wirksam vermitteln – und motivieren sie tatsächlich zu nachhaltigem Handeln? An der Hochschule Coburg wird derzeit im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Projekts untersucht, wie das interaktive Format „Klima Puzzle“ Wissen, Einstellungen und Verhalten zum Klimawandel beeinflusst.</em>

Ende November startete an der Hochschule Coburg das wissenschaftlich begleitete Projekt „Klima Puzzle im Hörsaal – wissenschaftlich begleitet“. Das Klima Puzzle wurde 2015 in Frankreich entwickelt und seither über die <a href="https://climatefresk.org/">weltweite Climate Fresk Bewegung</a> verbreitet. Bislang haben mehr als 2,3 Mio. Menschen teilgenommen und es sind mittlerweile über 100.000 Moderatorinnen, die Workshops durchführen, um die Klimafakten auf der ganzen Welt verständlich zu kommunizieren. Ende September hatte die Climate Fresk Community in Karlsruhe mit 725 simultanen Puzzlerinnen und Puzzlern den Guinness Buch Europa Rekord erreicht – und <a href="https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-unterstuetzt-europarekord-zu-klimabildung/">das Team der Hochschule Coburg war dabei!</a>

Das „Klima Puzzle“ ist ein interaktiver Workshop, der auf den Erkenntnissen des Weltklimarats (englisch: IPCC) basiert. In kleinen Gruppen setzen die Teilnehmenden Karten mit wissen­schaftlichen Fakten wie Puzzleteile zusammen und rekonstruieren so Schritt für Schritt das Klimasystem. Sie entdecken dadurch Ursachen und Folgen des Klimawandels. Durch diese spielerische, partizipative Methode wird komplexes Wissen verständlich vermittelt. Zugleich fördert das Puzzle den Austausch und regt zum Nachdenken über eigene Handlungsmöglichkeiten an. Ziel ist es, vom Wissen ins Handeln zu kommen.

Genau hier setzt eine wissenschaftliche Studie der Hochschule Coburg an. Durchgeführt wird sie von Janine Koch (Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/eric/">ERIC</a>) in Kooperation mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger/">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a>. Ziel ist herauszufinden, ob aus umweltpsychologischer Sicht die „Intervention Klima Puzzle“ geeignet ist, die sogenannte „Einstellungs-Verhaltens­lücke“ zu schließen. Diese Lücke beschreibt die empirisch beleg­te Diskrepanz zwischen hohem Umweltbewusstsein und vergleichsweise niedrigem Umweltverhalten. Durch Befragungen zu mehreren Zeitpunkten (vor/nach dem Klima Puzzle Workshops sowie ein paar Wochen später) wird die kurz- und mittelfristige Wirkung untersucht.

Der Projektauftakt fand pünktlich zur <a href="https://publicclimateschool.de/">Public Climate School</a> Woche statt, einer jährlichen Woche der Klimabildung, an der sich die Hochschule Coburg bereits seit Jahren beteiligt. In Kooperation mit der Klimaschutzmanagerin des Landkreises Coburg wurde das Klima Puzzle vom <a href="https://forum1punkt5-baco.de/2025/09/10/buergerkreis-zukunft-coburg-land/">Bürgerkreis „Zukunft Coburg Land“</a> und einigen Gästen aus Nachbargemeinden im Landratsamt bereits gespielt. Zudem wurden Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Integrativen Gesundheitsförderung</a> am Standort Coburg und der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/hebammenwissenschaft/">Hebammenwissenschaft</a> am Standort Bamberg im Rahmen der Lehrveranstaltungen ‚Wissen­schaftliches Arbeiten“ sowie „Empirische Sozialforschung“ erreicht. So wurden Klimafakten im Kontext der Planetaren Gesundheit als Thema der Wissen­schafts­kom­muni­kation erfolgreich vermittelt. Unterstützt wurden Prof. Esslinger und Janine Koch bislang von engagierten <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/senior-experts/">Senior Experts</a> der Hochschule sowie Birgit Knauer, Studentin des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/">Change Management und Transformation</a>. Ein weiterer Workshop mit den Forschenden findet am Freitag, 19. Dezember, statt, bevor es im neuen Jahr gleich in der Lehre bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-sophia-frank/">Prof. Dr. Sophia Frank</a>, Professorin für Future Skills an der Hochschule Coburg, weitergeht. Hier gehen als Moderierende zudem geschulte Vertreterinnen des studentischen Green Office der Hochschule mit an den Start.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie lassen sich wissenschaftliche Klimafakten wirksam vermitteln – und motivieren sie tatsächlich zu nachhaltigem Handeln? An der Hochschule Coburg wird derzeit im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Projekts untersucht, wie das interaktive Format „Klima Puzzle“ Wissen, Einstellungen und Verhalten zum Klimawandel beeinflusst.</em>

Ende November startete an der Hochschule Coburg das wissenschaftlich begleitete Projekt „Klima Puzzle im Hörsaal – wissenschaftlich begleitet“. Das Klima Puzzle wurde 2015 in Frankreich entwickelt und seither über die <a href="https://climatefresk.org/">weltweite Climate Fresk Bewegung</a> verbreitet. Bislang haben mehr als 2,3 Mio. Menschen teilgenommen und es sind mittlerweile über 100.000 Moderatorinnen, die Workshops durchführen, um die Klimafakten auf der ganzen Welt verständlich zu kommunizieren. Ende September hatte die Climate Fresk Community in Karlsruhe mit 725 simultanen Puzzlerinnen und Puzzlern den Guinness Buch Europa Rekord erreicht – und <a href="https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-unterstuetzt-europarekord-zu-klimabildung/">das Team der Hochschule Coburg war dabei!</a>

Das „Klima Puzzle“ ist ein interaktiver Workshop, der auf den Erkenntnissen des Weltklimarats (englisch: IPCC) basiert. In kleinen Gruppen setzen die Teilnehmenden Karten mit wissen­schaftlichen Fakten wie Puzzleteile zusammen und rekonstruieren so Schritt für Schritt das Klimasystem. Sie entdecken dadurch Ursachen und Folgen des Klimawandels. Durch diese spielerische, partizipative Methode wird komplexes Wissen verständlich vermittelt. Zugleich fördert das Puzzle den Austausch und regt zum Nachdenken über eigene Handlungsmöglichkeiten an. Ziel ist es, vom Wissen ins Handeln zu kommen.

Genau hier setzt eine wissenschaftliche Studie der Hochschule Coburg an. Durchgeführt wird sie von Janine Koch (Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/eric/">ERIC</a>) in Kooperation mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger/">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a>. Ziel ist herauszufinden, ob aus umweltpsychologischer Sicht die „Intervention Klima Puzzle“ geeignet ist, die sogenannte „Einstellungs-Verhaltens­lücke“ zu schließen. Diese Lücke beschreibt die empirisch beleg­te Diskrepanz zwischen hohem Umweltbewusstsein und vergleichsweise niedrigem Umweltverhalten. Durch Befragungen zu mehreren Zeitpunkten (vor/nach dem Klima Puzzle Workshops sowie ein paar Wochen später) wird die kurz- und mittelfristige Wirkung untersucht.

Der Projektauftakt fand pünktlich zur <a href="https://publicclimateschool.de/">Public Climate School</a> Woche statt, einer jährlichen Woche der Klimabildung, an der sich die Hochschule Coburg bereits seit Jahren beteiligt. In Kooperation mit der Klimaschutzmanagerin des Landkreises Coburg wurde das Klima Puzzle vom <a href="https://forum1punkt5-baco.de/2025/09/10/buergerkreis-zukunft-coburg-land/">Bürgerkreis „Zukunft Coburg Land“</a> und einigen Gästen aus Nachbargemeinden im Landratsamt bereits gespielt. Zudem wurden Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Integrativen Gesundheitsförderung</a> am Standort Coburg und der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/hebammenwissenschaft/">Hebammenwissenschaft</a> am Standort Bamberg im Rahmen der Lehrveranstaltungen ‚Wissen­schaftliches Arbeiten“ sowie „Empirische Sozialforschung“ erreicht. So wurden Klimafakten im Kontext der Planetaren Gesundheit als Thema der Wissen­schafts­kom­muni­kation erfolgreich vermittelt. Unterstützt wurden Prof. Esslinger und Janine Koch bislang von engagierten <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/senior-experts/">Senior Experts</a> der Hochschule sowie Birgit Knauer, Studentin des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/">Change Management und Transformation</a>. Ein weiterer Workshop mit den Forschenden findet am Freitag, 19. Dezember, statt, bevor es im neuen Jahr gleich in der Lehre bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-sophia-frank/">Prof. Dr. Sophia Frank</a>, Professorin für Future Skills an der Hochschule Coburg, weitergeht. Hier gehen als Moderierende zudem geschulte Vertreterinnen des studentischen Green Office der Hochschule mit an den Start.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/T3_Gruppe_SE-1024x768.jpg"
                        fileSize="135425"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Fragebogen-1024x768.jpg"
                        fileSize="184386"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG-20251125-WA0018_cut-1024x585.jpg"
                        fileSize="124383"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="585"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG-20251125-WA0028_cut-1024x727.jpg"
                        fileSize="162812"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="727"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit – unsere Haltung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fuer-demokratie-vielfalt-und-menschlichkeit-unsere-haltung/</link>
                <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 07:55:49 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg betrachtet antidemokratische Tendenzen in der Gesellschaft mit großer Sorge und positioniert sich unmissverständlich für Fortschritt, Diversität und Menschlichkeit.</em>

Die Hochschule steht für Respekt und Toleranz und legt großen Wert auf einen fairen und wertschätzenden Umgang miteinander. Alle Angehörigen der Hochschule sind dazu aufgerufen, auf allen Ebenen respektvoll zusammenzuarbeiten und eine Kultur des Hinsehens zu pflegen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />     Wir bilden mehr als Fachkräfte. Wir bilden Menschen. Wir entwickeln Persönlichkeiten, die mit ihren fachlichen und überfachlichen Kompetenzen verantwortungsvoll an der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung mitwirken.
</em></strong>
<em>(Strategie- und Entwicklungspapier der Hochschule Coburg)</em></p>
&nbsp;

Wir beobachten gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam und stellen klar, dass rechtsextreme, verfassungswidrige und menschenfeindliche Haltungen an unserer Hochschule keinen Raum haben.

Die Hochschule achtet die Meinungsfreiheit aller Mitglieder. Gleichzeitig erwarten wir, dass der Austausch von Ideen stets auf den Prinzipien unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und gegenseitigem Respekt basiert. Aktuell prüfen wir einen Vorfall, der mit diesen Werten in Konflikt zu stehen scheint. Weitere Angaben können wir aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes und eines geordneten und fairen Verfahrens nicht machen. Wir gehen dem Sachverhalt konsequent nach.

Wissenschaft braucht Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Basierend auf unserer Verfassung und entsprechend unserem gesetzlichen Bildungsauftrag setzen wir uns für ein wertschätzendes und inklusives Lern- und Arbeitsumfeld ein. Wir sind Teil der Aktion <a href="http://www.hrk.de/weltoffene-hochschulen">weltoffene Hochschule der Hochschulrektorenkonferenz</a> und der <a href="https://www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de/">Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg</a>. Vielfalt, freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit leben wir täglich in Lehre, Forschung und Transfer. Wir sehen es gemäß unserem Leitbild als unsere gesellschaftliche Aufgabe an, diese grundlegenden Prinzipien gemeinsam mit unseren lokalen, regionalen und internationalen Partnerinnen und Partnern zu stärken.

Unsere Antisemitismus- und Antidiskriminierungsbeauftragte Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit steht für Anliegen und Beratung zur Verfügung.

Wir danken allen Mitgliedern der Hochschule für ihr Engagement für ein respektvolles und demokratisches Miteinander.

Die Hochschulleitung]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg betrachtet antidemokratische Tendenzen in der Gesellschaft mit großer Sorge und positioniert sich unmissverständlich für Fortschritt, Diversität und Menschlichkeit.</em>

Die Hochschule steht für Respekt und Toleranz und legt großen Wert auf einen fairen und wertschätzenden Umgang miteinander. Alle Angehörigen der Hochschule sind dazu aufgerufen, auf allen Ebenen respektvoll zusammenzuarbeiten und eine Kultur des Hinsehens zu pflegen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />     Wir bilden mehr als Fachkräfte. Wir bilden Menschen. Wir entwickeln Persönlichkeiten, die mit ihren fachlichen und überfachlichen Kompetenzen verantwortungsvoll an der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung mitwirken.
</em></strong>
<em>(Strategie- und Entwicklungspapier der Hochschule Coburg)</em></p>
&nbsp;

Wir beobachten gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam und stellen klar, dass rechtsextreme, verfassungswidrige und menschenfeindliche Haltungen an unserer Hochschule keinen Raum haben.

Die Hochschule achtet die Meinungsfreiheit aller Mitglieder. Gleichzeitig erwarten wir, dass der Austausch von Ideen stets auf den Prinzipien unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und gegenseitigem Respekt basiert. Aktuell prüfen wir einen Vorfall, der mit diesen Werten in Konflikt zu stehen scheint. Weitere Angaben können wir aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes und eines geordneten und fairen Verfahrens nicht machen. Wir gehen dem Sachverhalt konsequent nach.

Wissenschaft braucht Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Basierend auf unserer Verfassung und entsprechend unserem gesetzlichen Bildungsauftrag setzen wir uns für ein wertschätzendes und inklusives Lern- und Arbeitsumfeld ein. Wir sind Teil der Aktion <a href="http://www.hrk.de/weltoffene-hochschulen">weltoffene Hochschule der Hochschulrektorenkonferenz</a> und der <a href="https://www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de/">Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg</a>. Vielfalt, freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit leben wir täglich in Lehre, Forschung und Transfer. Wir sehen es gemäß unserem Leitbild als unsere gesellschaftliche Aufgabe an, diese grundlegenden Prinzipien gemeinsam mit unseren lokalen, regionalen und internationalen Partnerinnen und Partnern zu stärken.

Unsere Antisemitismus- und Antidiskriminierungsbeauftragte Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit steht für Anliegen und Beratung zur Verfügung.

Wir danken allen Mitgliedern der Hochschule für ihr Engagement für ein respektvolles und demokratisches Miteinander.

Die Hochschulleitung]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Auf der Suche nach Biomarkern: Indische Doktorandin forscht in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auf-der-suche-nach-biomarkern-indische-doktorandin-forscht-in-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 08:52:40 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Andreas T. Wolf)

<em>An der Hochschule Coburg wird an einer Therapie zur Heilung einer tropischen Krankheit geforscht. Im Rahmen ihres internationalen Promotionsprojekts sucht eine indische Doktorandin biologische Marker, die individuelle Behandlungen verbessern sollen. Unterstützt wird sie dabei von </em><a href="https://www.hs-coburg.de/en/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/"><em>Prof. Dr. Stefan Kalkhof</em></a><em> und dem interdisziplinären Promotionszentrum </em><a href="https://www.hs-coburg.de/en/research/doctorate/analytics4health/"><em>Analytics4Health</em></a><em>.</em>

Elephantiasis, auch lymphatische Filariose genannt, ist eine tropische Krankheit, die durch von Mücken übertragene, parasitäre Würmer ausgelöst wird. Diese Parasiten blockieren die Lymphgefäße und verursachen teils schwere und dauerhafte Schwellungen an Beinen, Armen oder Genitalien – sogenannte Lymphödeme. Die Folgen sind Gewebeverdickungen, Schmerzen und langfristigen Bewegungseinschränkungen. Weltweit sind über 120 Millionen Menschen betroffen.

Pavithra Rajkumar von der indischen SRM University AP, einer noch jungen, aber exzellent ausgestatteten und sehr international ausgerichteten Privatuniversität, ist nach Deutschland gekommen, um an der Hochschule Coburg ihre Forschung zu vertiefen. In einer klinischen Studie untersucht sie Proteinmarker im Blut, die biologische Veränderungen während der Behandlung widerspiegeln, um die Mechanismen der Genesung besser zu verstehen. Ihre Forschung geht dabei über die Bestätigung medizinischer Besserung hinaus und wird wertvolle Einblicke in den Heilungsprozess liefern. Sie kooperiert eng mit dem Institute of Applied Dermatology (IAD) in Indien, das ein integratives Behandlungskonzept für Lymphödeme entwickelt hat, welches bereits beeindruckende Erfolge bei der Rückbildung dieser chronischen Erkrankung erzielen konnte.

„Mein Ziel ist es, einfache und verlässliche Biomarker zu identifizieren, die helfen, Therapiefortschritte besser zu überwachen und Behandlungen individuell anzupassen“, erklärt Rajkumar. Das Promotionszentrum <em>Analytics4Health</em> an der Hochschule Coburg – mit seiner interdisziplinären Ausrichtung und der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig – bietet dafür ideale Rahmenbedingungen. Hier wird sie von Prof. Dr. Kalkhof in leistungsstarke bioanalytische Verfahren wie Proteomik, Massenspektrometrie und Bioelektrische Impedanz Analyse geschult und eingearbeitet.

<strong>Ankommen und wachsen in Coburg</strong>

Die ersten Monate in Deutschland bedeuteten für die junge Doktorandin eine große Umstellung. Neben den für sie neuen Methoden in der Forschung warteten weitere Herausforderungen: von der Beantragung des Stipendiums und des Visums bis zur Wohnungssuche musste sie vieles organisieren. Die offene und herzliche Atmosphäre an der Hochschule Coburg sowie die Unterstützung ihres Mentorats-Teams halfen ihr dabei, sich schnell einzuleben.

Neben der Laborarbeit schätzt Rajkumar besonders Coburgs ruhige und kulturreiche Umgebung. Das friedliche Stadtbild mit seinen freundlichen Menschen bietet ihr den nötigen Ausgleich, um die Balance zwischen anspruchsvoller Forschung und persönlichem Wohlbefinden zu bewahren.

<strong>Für eine bessere Welt forschen</strong>

Zukünftig möchte Rajkumar ihre Forschung auf weitere Bereiche ausweiten und die Verbindung zwischen Gesundheit und Umweltschutz stärken. „Ich will mit meiner Arbeit etwas bewirken, das nicht nur Menschen hilft, sondern auch die Natur schützt“, sagt sie.

Prof. Dr. Kalkhof, ihr Co-Betreuer und Leiter der Forschungsgruppe Instrumentelle Bioanalytik, sieht in ihr eine engagierte Nachwuchswissenschaftlerin, die an der Schnittstelle von Bioanalytik und Medizintechnik spannende Beiträge leistet. Mit seiner Erfahrung und den internationalen Kooperationen unterstützt er Rajkumars Forschung bestmöglich.

„Für mich ist es eine große Freude, talentierte Forschende zu fördern, ihre Karrieren zu begleiten und gemeinsam Innovationen voranzutreiben“, sagt Kalkhof. Die Hochschule Coburg baut so Brücken zu Forschungspartnern weltweit und fördert Talente, die Zukunft gestalten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Andreas T. Wolf)

<em>An der Hochschule Coburg wird an einer Therapie zur Heilung einer tropischen Krankheit geforscht. Im Rahmen ihres internationalen Promotionsprojekts sucht eine indische Doktorandin biologische Marker, die individuelle Behandlungen verbessern sollen. Unterstützt wird sie dabei von </em><a href="https://www.hs-coburg.de/en/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/"><em>Prof. Dr. Stefan Kalkhof</em></a><em> und dem interdisziplinären Promotionszentrum </em><a href="https://www.hs-coburg.de/en/research/doctorate/analytics4health/"><em>Analytics4Health</em></a><em>.</em>

Elephantiasis, auch lymphatische Filariose genannt, ist eine tropische Krankheit, die durch von Mücken übertragene, parasitäre Würmer ausgelöst wird. Diese Parasiten blockieren die Lymphgefäße und verursachen teils schwere und dauerhafte Schwellungen an Beinen, Armen oder Genitalien – sogenannte Lymphödeme. Die Folgen sind Gewebeverdickungen, Schmerzen und langfristigen Bewegungseinschränkungen. Weltweit sind über 120 Millionen Menschen betroffen.

Pavithra Rajkumar von der indischen SRM University AP, einer noch jungen, aber exzellent ausgestatteten und sehr international ausgerichteten Privatuniversität, ist nach Deutschland gekommen, um an der Hochschule Coburg ihre Forschung zu vertiefen. In einer klinischen Studie untersucht sie Proteinmarker im Blut, die biologische Veränderungen während der Behandlung widerspiegeln, um die Mechanismen der Genesung besser zu verstehen. Ihre Forschung geht dabei über die Bestätigung medizinischer Besserung hinaus und wird wertvolle Einblicke in den Heilungsprozess liefern. Sie kooperiert eng mit dem Institute of Applied Dermatology (IAD) in Indien, das ein integratives Behandlungskonzept für Lymphödeme entwickelt hat, welches bereits beeindruckende Erfolge bei der Rückbildung dieser chronischen Erkrankung erzielen konnte.

„Mein Ziel ist es, einfache und verlässliche Biomarker zu identifizieren, die helfen, Therapiefortschritte besser zu überwachen und Behandlungen individuell anzupassen“, erklärt Rajkumar. Das Promotionszentrum <em>Analytics4Health</em> an der Hochschule Coburg – mit seiner interdisziplinären Ausrichtung und der Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig – bietet dafür ideale Rahmenbedingungen. Hier wird sie von Prof. Dr. Kalkhof in leistungsstarke bioanalytische Verfahren wie Proteomik, Massenspektrometrie und Bioelektrische Impedanz Analyse geschult und eingearbeitet.

<strong>Ankommen und wachsen in Coburg</strong>

Die ersten Monate in Deutschland bedeuteten für die junge Doktorandin eine große Umstellung. Neben den für sie neuen Methoden in der Forschung warteten weitere Herausforderungen: von der Beantragung des Stipendiums und des Visums bis zur Wohnungssuche musste sie vieles organisieren. Die offene und herzliche Atmosphäre an der Hochschule Coburg sowie die Unterstützung ihres Mentorats-Teams halfen ihr dabei, sich schnell einzuleben.

Neben der Laborarbeit schätzt Rajkumar besonders Coburgs ruhige und kulturreiche Umgebung. Das friedliche Stadtbild mit seinen freundlichen Menschen bietet ihr den nötigen Ausgleich, um die Balance zwischen anspruchsvoller Forschung und persönlichem Wohlbefinden zu bewahren.

<strong>Für eine bessere Welt forschen</strong>

Zukünftig möchte Rajkumar ihre Forschung auf weitere Bereiche ausweiten und die Verbindung zwischen Gesundheit und Umweltschutz stärken. „Ich will mit meiner Arbeit etwas bewirken, das nicht nur Menschen hilft, sondern auch die Natur schützt“, sagt sie.

Prof. Dr. Kalkhof, ihr Co-Betreuer und Leiter der Forschungsgruppe Instrumentelle Bioanalytik, sieht in ihr eine engagierte Nachwuchswissenschaftlerin, die an der Schnittstelle von Bioanalytik und Medizintechnik spannende Beiträge leistet. Mit seiner Erfahrung und den internationalen Kooperationen unterstützt er Rajkumars Forschung bestmöglich.

„Für mich ist es eine große Freude, talentierte Forschende zu fördern, ihre Karrieren zu begleiten und gemeinsam Innovationen voranzutreiben“, sagt Kalkhof. Die Hochschule Coburg baut so Brücken zu Forschungspartnern weltweit und fördert Talente, die Zukunft gestalten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC05592-1024x683.jpg"
                        fileSize="187175"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/c37754a4-1d39-4991-a447-975ca79a6767.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/967b95c6-62d5-4c22-930c-7bcee29ef191.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[COnnections: Treff für Unternehmen und Nachwuchstalente]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/connections-treff-fuer-unternehmen-und-nachwuchstalente/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 15:19:24 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Mehr als 20 regionale Unternehmen nutzten die Job- und Karrieremesse COnnections 2025 am Campus Design, um sich mit Studierenden der Fachrichtungen Bauingenieurwesen und Architektur der Hochschule Coburg – und damit mit potenziellen zukünftigen Mitarbeitenden – zu vernetzen.</em>

Das Goodie-Bag in der einen, den Kaffeebecher in der anderen Hand – Studierende der Fachrichtungen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> nutzten die Gelegenheit, bei der COnnections 2025 am <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Campus Design</a> in lockerer Atmosphäre mit potenziellen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern aus der Region ins Gespräch zu kommen. Über 20 Architektur- und Ingenieurbüros sowie Unternehmen und staatliche Institutionen waren vor Ort und haben die Studierenden über Werkstudierendentätigkeiten, Abschlussarbeiten, Praktika und Anstellungen für den Berufseinstieg nach dem Studium informiert.

<strong>Kontakte mit Perspektive</strong>

Andreas Schmitz von AS Ingenieure aus Ahorn war zum ersten Mal als Aussteller bei der COnnections. „Die Studierenden stellen wirklich spannende Fragen und wir werden im nächsten Jahr definitiv wieder kommen, weil es nicht einfacher sein könnte, Kontakte zu den zukünftigen Fachkräften herzustellen“, resümierte er.  Auch für Isabel Arnold, die für ihren Arbeitgeber HSP vor Ort war und selbst Bauingenieurwesen an der Hochschule Coburg studiert hat, war die Teilnahme an der Messe ein voller Erfolg: „Die meisten Studierenden, mit denen ich mich heute ausgetauscht habe, sind im ersten oder dritten Semester und haben noch einige Projektarbeiten vor sich. Zu gegebener Zeit haben die heute geknüpften Kontakte definitiv Potenzial für uns.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />     Bei der COnnections sind alle Branchen vertreten. Man bekommt einen sehr guten Einblick in die Branche, weil sowohl Unternehmen aus dem Straßenbau und Hersteller als auch Planungsbüros und staatliche Einrichtungen vor Ort sind.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Maximilian Jochim, Bauingenieurwesen im Master</em></p>
&nbsp;

Die Messe hat große Bedeutung für die Hochschule Coburg. „Zwischen den Studierenden und den Firmen entstehen einfach Kontakte, was eine Win-win-Situation für beide Seiten ist. Die Firmen suchen nach Nachwuchs und die Studierenden Themen für ihre Abschlussarbeiten, Jobs oder ein Praktikum“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-egbert-kessler/">Prof. Dr. Egbert Keßler</a>, Dekan der Fakultät Design + Bauen. „Als Vertreter der IHK zu Coburg freue ich mich, dass wir mit dieser Veranstaltung einen Raum schaffen, in dem Studierende und Arbeitgeber ganz ungezwungen ins Gespräch kommen können“, sagt Björn Cukrowski, stellvertretender Hauptgeschäftsführer beim Rundgang über die Messe. „Die COnnections bietet jungen Talenten eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu regionalen Unternehmen zu knüpfen und ihre beruflichen Perspektiven auszuloten.“

<strong>Austauschen und orientieren</strong>

Für die Studierenden ist die COnnections eine Chance, in lockerer Atmosphäre Kontakte zu knüpfen und sich beruflich zu orientieren. „Man bekommt einen Überblick über die verschiedenen Angebote und kann direkt Fragen stellen. Ich bin hier, weil ich nach einem Platz für mein Grund- und Praxissemester suche und hatte schon vielversprechende Gespräche mit potenziellen Arbeitgebern, bei denen ich mich auf jeden Fall bewerben möchte“ sagt Nanny Leib, die im 3. Semester Bauingenieurwesen studiert. Und auch die Lehrenden profitieren vom Besuch der COnnections: „Für Lehrende ist die Messe eine gute Möglichkeit zur Kontaktpflege. Wir bekommen einen aktuellen Einblick in die Branche und können uns auch in Hinblick auf Abschlussarbeiten, Exkursionen und aktuelle Entwicklungen in der Branche austauschen. Außerdem trifft man viele ehemalige Studierende unter den Ausstellern – ich habe heute bestimmt vier Gespräche mit Alumni geführt, deren Abschlussarbeiten ich betreut habe“, resümierte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-almut-lottmann-loeer/">Prof. Dr. Almut Lottmann-Löer</a> nach ihrem Messebesuch.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /></em></strong>  <strong><em>   Die Messe ist aus handwerklicher Sicht immer wieder faszinierend. Die Aussteller und die Studierenden könnten nichts bewirken, wenn es keine Handwerker zur Umsetzung gäbe. Der Austausch zwischen der Hochschule Coburg, der IHK und uns als HWK ist sehr wertvoll.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Gerold Gebhard, HWK</em></p>
&nbsp;

<strong>Aussteller bei der COnnections werden</strong>

Die Job- und Karrieremesse COnnections findet jährlich zweimal an der Hochschule Coburg statt – einmal am Campus Friedrich Streib und einmal am Campus Design. Sie haben Interesse daran, im kommenden Jahr teilzunehmen? Dann schreiben Sie uns eine Mail an <a href="mailto:connections@]hs-coburg.de">connections@]hs-coburg.de</a>. Wir nehmen Sie gerne in den Verteiler auf.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Mehr als 20 regionale Unternehmen nutzten die Job- und Karrieremesse COnnections 2025 am Campus Design, um sich mit Studierenden der Fachrichtungen Bauingenieurwesen und Architektur der Hochschule Coburg – und damit mit potenziellen zukünftigen Mitarbeitenden – zu vernetzen.</em>

Das Goodie-Bag in der einen, den Kaffeebecher in der anderen Hand – Studierende der Fachrichtungen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> nutzten die Gelegenheit, bei der COnnections 2025 am <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Campus Design</a> in lockerer Atmosphäre mit potenziellen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern aus der Region ins Gespräch zu kommen. Über 20 Architektur- und Ingenieurbüros sowie Unternehmen und staatliche Institutionen waren vor Ort und haben die Studierenden über Werkstudierendentätigkeiten, Abschlussarbeiten, Praktika und Anstellungen für den Berufseinstieg nach dem Studium informiert.

<strong>Kontakte mit Perspektive</strong>

Andreas Schmitz von AS Ingenieure aus Ahorn war zum ersten Mal als Aussteller bei der COnnections. „Die Studierenden stellen wirklich spannende Fragen und wir werden im nächsten Jahr definitiv wieder kommen, weil es nicht einfacher sein könnte, Kontakte zu den zukünftigen Fachkräften herzustellen“, resümierte er.  Auch für Isabel Arnold, die für ihren Arbeitgeber HSP vor Ort war und selbst Bauingenieurwesen an der Hochschule Coburg studiert hat, war die Teilnahme an der Messe ein voller Erfolg: „Die meisten Studierenden, mit denen ich mich heute ausgetauscht habe, sind im ersten oder dritten Semester und haben noch einige Projektarbeiten vor sich. Zu gegebener Zeit haben die heute geknüpften Kontakte definitiv Potenzial für uns.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />     Bei der COnnections sind alle Branchen vertreten. Man bekommt einen sehr guten Einblick in die Branche, weil sowohl Unternehmen aus dem Straßenbau und Hersteller als auch Planungsbüros und staatliche Einrichtungen vor Ort sind.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Maximilian Jochim, Bauingenieurwesen im Master</em></p>
&nbsp;

Die Messe hat große Bedeutung für die Hochschule Coburg. „Zwischen den Studierenden und den Firmen entstehen einfach Kontakte, was eine Win-win-Situation für beide Seiten ist. Die Firmen suchen nach Nachwuchs und die Studierenden Themen für ihre Abschlussarbeiten, Jobs oder ein Praktikum“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-egbert-kessler/">Prof. Dr. Egbert Keßler</a>, Dekan der Fakultät Design + Bauen. „Als Vertreter der IHK zu Coburg freue ich mich, dass wir mit dieser Veranstaltung einen Raum schaffen, in dem Studierende und Arbeitgeber ganz ungezwungen ins Gespräch kommen können“, sagt Björn Cukrowski, stellvertretender Hauptgeschäftsführer beim Rundgang über die Messe. „Die COnnections bietet jungen Talenten eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu regionalen Unternehmen zu knüpfen und ihre beruflichen Perspektiven auszuloten.“

<strong>Austauschen und orientieren</strong>

Für die Studierenden ist die COnnections eine Chance, in lockerer Atmosphäre Kontakte zu knüpfen und sich beruflich zu orientieren. „Man bekommt einen Überblick über die verschiedenen Angebote und kann direkt Fragen stellen. Ich bin hier, weil ich nach einem Platz für mein Grund- und Praxissemester suche und hatte schon vielversprechende Gespräche mit potenziellen Arbeitgebern, bei denen ich mich auf jeden Fall bewerben möchte“ sagt Nanny Leib, die im 3. Semester Bauingenieurwesen studiert. Und auch die Lehrenden profitieren vom Besuch der COnnections: „Für Lehrende ist die Messe eine gute Möglichkeit zur Kontaktpflege. Wir bekommen einen aktuellen Einblick in die Branche und können uns auch in Hinblick auf Abschlussarbeiten, Exkursionen und aktuelle Entwicklungen in der Branche austauschen. Außerdem trifft man viele ehemalige Studierende unter den Ausstellern – ich habe heute bestimmt vier Gespräche mit Alumni geführt, deren Abschlussarbeiten ich betreut habe“, resümierte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-almut-lottmann-loeer/">Prof. Dr. Almut Lottmann-Löer</a> nach ihrem Messebesuch.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /></em></strong>  <strong><em>   Die Messe ist aus handwerklicher Sicht immer wieder faszinierend. Die Aussteller und die Studierenden könnten nichts bewirken, wenn es keine Handwerker zur Umsetzung gäbe. Der Austausch zwischen der Hochschule Coburg, der IHK und uns als HWK ist sehr wertvoll.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Gerold Gebhard, HWK</em></p>
&nbsp;

<strong>Aussteller bei der COnnections werden</strong>

Die Job- und Karrieremesse COnnections findet jährlich zweimal an der Hochschule Coburg statt – einmal am Campus Friedrich Streib und einmal am Campus Design. Sie haben Interesse daran, im kommenden Jahr teilzunehmen? Dann schreiben Sie uns eine Mail an <a href="mailto:connections@]hs-coburg.de">connections@]hs-coburg.de</a>. Wir nehmen Sie gerne in den Verteiler auf.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswahl-10-1024x576.jpg"
                        fileSize="218486"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswahl-1-1024x576.jpg"
                        fileSize="235490"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswahl-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="208996"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswahl-3-1024x576.jpg"
                        fileSize="219131"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswahl-4-1024x576.jpg"
                        fileSize="205036"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswahl-5-576x1024.jpg"
                        fileSize="178506"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswahl-6-1024x576.jpg"
                        fileSize="186618"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswahl-7-1024x576.jpg"
                        fileSize="215653"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswahl-8-1024x576.jpg"
                        fileSize="200027"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Auswahl-9-1024x576.jpg"
                        fileSize="204678"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/20251204_135608-1024x518.jpg"
                        fileSize="93488"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="518"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/20251204_140946-1024x735.jpg"
                        fileSize="127174"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="735"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Industriewirtschaft]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category><category><![CDATA[Simulation und Test]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category><category><![CDATA[Zukunftstechnologien]]></category>                                <title><![CDATA[EU fördert Coburger Großprojekt inAdditiv: Millionen für Mittelstand und Forschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eu-foerdert-coburger-grossprojekt-inadditiv-millionen-fuer-mittelstand-und-forschung/</link>
                <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 11:22:49 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Mehr als fünf Millionen Euro für die industrielle Zukunft der Region, das bisher größte Projekt in der Geschichte der Hochschule Coburg und eine klare Mission: den Mittelstand fit machen für die digitale Produktion. Mit einer ungewöhnlichen Auftaktveranstaltung startet das Projekt „inAdditiv“.</em>

Fünf Stellwände. Fünf Professoren. Fünf Gruppen mit jeweils rund zehn Teilnehmenden. Ruhig, fast konzentriert gespannt ist die Atmosphäre im Raum, während die ersten Drei-Minuten-Pitches beginnen. Automatisierung &amp; Robotik. Ein Gong ertönt – die Gruppen wechseln weiter. Additive Fertigung. Nächster Gong. Sensorik. Innovation. VR &amp; Digitale Zwillinge. Schlag auf Schlag, Gong auf Gong. Dazwischen: intensives Zuhören, Nachfragen, Mitdenken. Kurze Zeit, viele Eindrücke, Einblicke in die industrielle Zukunft. Was brauche ich? Was kann ich einbringen? Wo kann ich andocken? Genau mit dieser Dynamik ist das Projekt „inAdditiv“ beim Kick-off gestartet.

An die 70 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft nahmen an der Veranstaltung teil. Die voll besetzten Stuhlreihen und der intensive Austausch zeigten, wie groß der Bedarf an Orientierung und Unterstützung in der technologischen Transformation ist – und wie sich damit optimistisch in die Zukunft blicken lässt.
<h4>Technologien, die direkt in der Werkshalle ankommen</h4>
Im Mittelpunkt von inAdditiv stehen Technologien, die häufig als abstrakte Zukunftsthemen diskutiert werden – in diesem Projekt jedoch greifbar und praxisnah in einem Technologiedemonstrator zusammengeführt werden sollen. Künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge, smarte Sensorik, Manufacturing Execution Systeme oder die Additive Fertigung werden so miteinander verknüpft, dass sie reale Herausforderungen in den Produktionshallen lösen können. So werden Unternehmen künftig in die Lage versetzt, beispielsweise Druckluftverluste frühzeitig zu erkennen, Abwärme gezielt zu nutzen, Materialflüsse in Echtzeit sichtbar zu machen oder auch komplexe Bauteile effizient und ressourcenschonend additiv zu fertigen. Die Technologien greifen ineinander und bilden eine digitale Prozesskette, die von der Datenerfassung über Simulation und KI-Auswertung bis zur automatisierten Bearbeitung reicht.  Mit dem entstehenden Smart-Factory-Demonstrator wird diese Prozesskette vollständig abgebildet: autonome mobile Roboter, digital vernetzte Maschinen, immersive Visualisierung von Energie- und Materialflüssen sowie sensorgestützte Überwachung energieintensiver Prozessschritte. „Unser Technologiedemonstrator ist das Herzstück des Projekts“, erklärte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-veit-mueller/">Prof. Dr. Veit Müller</a>, Leiter des Projektes inAdditiv. „Hier können Unternehmen unmittelbar erleben, wie digitale Technologien in der eigenen Produktion funktionieren können und welche konkreten Einsparpotenziale und Effizienzgewinne erreichbar sind.“

Zentrale Akteure im Projekt sind das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/ttz/">Technologietransferzentrum Oberfranken: Digitale Intelligenz (TTZ)</a> am Standort Lichtenfels sowie das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg. Beide Einrichtungen bündeln Kompetenzen, die für die erfolgreiche Umsetzung von inAdditiv entscheidend sind. So entsteht ein interdisziplinäres Forschungsumfeld, das wissenschaftliche Exzellenz mit dem praktischen Bedarf regionaler Unternehmen verbindet. Die Institute schaffen die Grundlage dafür, dass Zukunftstechnologien nicht nur theoretisch erprobt, sondern unmittelbar in anwendbare Lösungen für den Mittelstand überführt werden.
<h4>Eine exklusive Einladung an regionale Unternehmen</h4>
„Wir alle wissen: Die Unternehmen in Oberfranken und Nordbayern stehen mitten in einem tiefgreifenden Transformationsprozess“, sagte Dr. Andreas Engel, Präsident der IHK zu Coburg und <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/gremien/hochschulrat/">Hochschulratsvorsitzender</a>. „Energieeffizienz, Kostendruck, Digitalisierung, Automatisierung, der Wandel in der Automobilindustrie – das alles fordert unsere Betriebe Tag für Tag heraus.“ Engel betonte die Chance der Unternehmen, energieeffizienter, ressourcenschonender und damit wettbewerbsfähiger produzieren zu können und lud sie ein: „Nutzen Sie dieses Projekt. Bringen Sie Ihre Anliegen, Ihre Produktionsfragen, Ihre Herausforderungen ein. Und profitieren Sie davon, dass es hier in Coburg, Kronach und Lichtenfels eine Hochschule gibt, die genau an diesen Themen arbeitet – und das ausdrücklich gemeinsam mit Ihnen.“

Über 40 Unternehmen haben das Vorhaben in der Antragsphase unterstützt. Nun öffnet inAdditiv sich für weitere Betriebe, bevorzugt mittelständische Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe – unabhängig von Branche oder technologischem Reifegrad. Das Mitwirken ist vollständig kostenfrei, und Unternehmen erhalten die Möglichkeit, eigene Fragestellungen einzubringen und gemeinsam mit der Forschung durch moderne digitale Technologien praxistaugliche Lösungen für ihre Produktion zu entwickeln. „Für unsere regionalen Unternehmen adressiert das Projekt quasi risikofrei technologische Schlüsselthemen, die für ihre Zukunftsfähigkeit entscheidend sein können“, sagte<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/"> Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und Digitale Transformation der Hochschule Coburg. „Das ist ein starkes Signal dafür, welche Rolle die Hochschule Coburg inzwischen als Innovationsmotor für die Region einnimmt.“
<h4>Warum ein starkes Bündnis in der Region auch für Europa wichtig ist</h4>
Große Kraft entsteht durch die Zusammenarbeit vieler Ebenen: von der wissenschaftlichen Exzellenz der Hochschule Coburg mit dem TTZ in Lichtenfels und dem ISAT bis zum Netzwerk des FADZ Wirtschaftsverbands und der praktischen Expertise der Unternehmen. Durch flexible digitale Lösungen sollen Unternehmen resilienter werden, um Abhängigkeiten von internationalen Lieferketten zu verringern. Es geht um technologische Souveränität. Bis Ende August 2028 entsteht in Lichtenfels und Coburg ein dauerhaftes Innovationsökosystem, das die industrielle Zukunft maßgeblich prägen und auch nach Projektende weitergeführt werden soll. InAdditiv wird mit einer Fördersumme von 5,28 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE – STEP) unterstützt und wird vom Freistaat Bayern und der Europäischen Union kofinanziert. Es ist es das größte Projekt, das die Hochschule Coburg bisher eingeworben hat.

Unternehmen, die Teil dieser Entwicklung sein möchten, können sich direkt an die Hochschule wenden. „Wir bieten im Rahmen des Projektes Workshops, Demonstrationen und konkrete Pilotanwendungen an“, sagt Robert Kahlenberg, Projektkoordinator von inAdditiv. Die Unternehmen können direkt erleben, welche Potenziale in ihren eigenen Prozessen stecken – und wie sie diese heben können.“

Weitere<a href="http://www.hs-coburg.de/inadditiv"> Informationen und Kontakt sind hier</a> zu finden.

<a class="icon-link" href="https://www.youtube.com/watch?v=vT_OOsEhxtI">https://youtu.be/vT_OOsEhxtI?si=X3llrsaC2ZNadQbATransferprojekt inAdditiv</a>

&nbsp;

<img class="alignnone size-medium wp-image-113208" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/EU_FH_21-27_rechts_zentriert_CMYK.jpg" alt="" width="1" height="1" /><img class="alignnone size-medium wp-image-113208" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/EU_FH_21-27_rechts_zentriert_CMYK-300x66.jpg" alt="Das Bild zeigt die Flagge der Europäischen Union mit einem Kreis aus goldenen Sternen auf blauem Hintergrund, daneben der deutsche Text &quot;Kofinanziert von der Europäischen Union&quot; und der Hinweis auf EU Förderung. at Hochschule Coburg" width="300" height="66" />]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Mehr als fünf Millionen Euro für die industrielle Zukunft der Region, das bisher größte Projekt in der Geschichte der Hochschule Coburg und eine klare Mission: den Mittelstand fit machen für die digitale Produktion. Mit einer ungewöhnlichen Auftaktveranstaltung startet das Projekt „inAdditiv“.</em>

Fünf Stellwände. Fünf Professoren. Fünf Gruppen mit jeweils rund zehn Teilnehmenden. Ruhig, fast konzentriert gespannt ist die Atmosphäre im Raum, während die ersten Drei-Minuten-Pitches beginnen. Automatisierung &amp; Robotik. Ein Gong ertönt – die Gruppen wechseln weiter. Additive Fertigung. Nächster Gong. Sensorik. Innovation. VR &amp; Digitale Zwillinge. Schlag auf Schlag, Gong auf Gong. Dazwischen: intensives Zuhören, Nachfragen, Mitdenken. Kurze Zeit, viele Eindrücke, Einblicke in die industrielle Zukunft. Was brauche ich? Was kann ich einbringen? Wo kann ich andocken? Genau mit dieser Dynamik ist das Projekt „inAdditiv“ beim Kick-off gestartet.

An die 70 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft nahmen an der Veranstaltung teil. Die voll besetzten Stuhlreihen und der intensive Austausch zeigten, wie groß der Bedarf an Orientierung und Unterstützung in der technologischen Transformation ist – und wie sich damit optimistisch in die Zukunft blicken lässt.
<h4>Technologien, die direkt in der Werkshalle ankommen</h4>
Im Mittelpunkt von inAdditiv stehen Technologien, die häufig als abstrakte Zukunftsthemen diskutiert werden – in diesem Projekt jedoch greifbar und praxisnah in einem Technologiedemonstrator zusammengeführt werden sollen. Künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge, smarte Sensorik, Manufacturing Execution Systeme oder die Additive Fertigung werden so miteinander verknüpft, dass sie reale Herausforderungen in den Produktionshallen lösen können. So werden Unternehmen künftig in die Lage versetzt, beispielsweise Druckluftverluste frühzeitig zu erkennen, Abwärme gezielt zu nutzen, Materialflüsse in Echtzeit sichtbar zu machen oder auch komplexe Bauteile effizient und ressourcenschonend additiv zu fertigen. Die Technologien greifen ineinander und bilden eine digitale Prozesskette, die von der Datenerfassung über Simulation und KI-Auswertung bis zur automatisierten Bearbeitung reicht.  Mit dem entstehenden Smart-Factory-Demonstrator wird diese Prozesskette vollständig abgebildet: autonome mobile Roboter, digital vernetzte Maschinen, immersive Visualisierung von Energie- und Materialflüssen sowie sensorgestützte Überwachung energieintensiver Prozessschritte. „Unser Technologiedemonstrator ist das Herzstück des Projekts“, erklärte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-veit-mueller/">Prof. Dr. Veit Müller</a>, Leiter des Projektes inAdditiv. „Hier können Unternehmen unmittelbar erleben, wie digitale Technologien in der eigenen Produktion funktionieren können und welche konkreten Einsparpotenziale und Effizienzgewinne erreichbar sind.“

Zentrale Akteure im Projekt sind das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/ttz/">Technologietransferzentrum Oberfranken: Digitale Intelligenz (TTZ)</a> am Standort Lichtenfels sowie das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg. Beide Einrichtungen bündeln Kompetenzen, die für die erfolgreiche Umsetzung von inAdditiv entscheidend sind. So entsteht ein interdisziplinäres Forschungsumfeld, das wissenschaftliche Exzellenz mit dem praktischen Bedarf regionaler Unternehmen verbindet. Die Institute schaffen die Grundlage dafür, dass Zukunftstechnologien nicht nur theoretisch erprobt, sondern unmittelbar in anwendbare Lösungen für den Mittelstand überführt werden.
<h4>Eine exklusive Einladung an regionale Unternehmen</h4>
„Wir alle wissen: Die Unternehmen in Oberfranken und Nordbayern stehen mitten in einem tiefgreifenden Transformationsprozess“, sagte Dr. Andreas Engel, Präsident der IHK zu Coburg und <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/gremien/hochschulrat/">Hochschulratsvorsitzender</a>. „Energieeffizienz, Kostendruck, Digitalisierung, Automatisierung, der Wandel in der Automobilindustrie – das alles fordert unsere Betriebe Tag für Tag heraus.“ Engel betonte die Chance der Unternehmen, energieeffizienter, ressourcenschonender und damit wettbewerbsfähiger produzieren zu können und lud sie ein: „Nutzen Sie dieses Projekt. Bringen Sie Ihre Anliegen, Ihre Produktionsfragen, Ihre Herausforderungen ein. Und profitieren Sie davon, dass es hier in Coburg, Kronach und Lichtenfels eine Hochschule gibt, die genau an diesen Themen arbeitet – und das ausdrücklich gemeinsam mit Ihnen.“

Über 40 Unternehmen haben das Vorhaben in der Antragsphase unterstützt. Nun öffnet inAdditiv sich für weitere Betriebe, bevorzugt mittelständische Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe – unabhängig von Branche oder technologischem Reifegrad. Das Mitwirken ist vollständig kostenfrei, und Unternehmen erhalten die Möglichkeit, eigene Fragestellungen einzubringen und gemeinsam mit der Forschung durch moderne digitale Technologien praxistaugliche Lösungen für ihre Produktion zu entwickeln. „Für unsere regionalen Unternehmen adressiert das Projekt quasi risikofrei technologische Schlüsselthemen, die für ihre Zukunftsfähigkeit entscheidend sein können“, sagte<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/"> Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und Digitale Transformation der Hochschule Coburg. „Das ist ein starkes Signal dafür, welche Rolle die Hochschule Coburg inzwischen als Innovationsmotor für die Region einnimmt.“
<h4>Warum ein starkes Bündnis in der Region auch für Europa wichtig ist</h4>
Große Kraft entsteht durch die Zusammenarbeit vieler Ebenen: von der wissenschaftlichen Exzellenz der Hochschule Coburg mit dem TTZ in Lichtenfels und dem ISAT bis zum Netzwerk des FADZ Wirtschaftsverbands und der praktischen Expertise der Unternehmen. Durch flexible digitale Lösungen sollen Unternehmen resilienter werden, um Abhängigkeiten von internationalen Lieferketten zu verringern. Es geht um technologische Souveränität. Bis Ende August 2028 entsteht in Lichtenfels und Coburg ein dauerhaftes Innovationsökosystem, das die industrielle Zukunft maßgeblich prägen und auch nach Projektende weitergeführt werden soll. InAdditiv wird mit einer Fördersumme von 5,28 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE – STEP) unterstützt und wird vom Freistaat Bayern und der Europäischen Union kofinanziert. Es ist es das größte Projekt, das die Hochschule Coburg bisher eingeworben hat.

Unternehmen, die Teil dieser Entwicklung sein möchten, können sich direkt an die Hochschule wenden. „Wir bieten im Rahmen des Projektes Workshops, Demonstrationen und konkrete Pilotanwendungen an“, sagt Robert Kahlenberg, Projektkoordinator von inAdditiv. Die Unternehmen können direkt erleben, welche Potenziale in ihren eigenen Prozessen stecken – und wie sie diese heben können.“

Weitere<a href="http://www.hs-coburg.de/inadditiv"> Informationen und Kontakt sind hier</a> zu finden.

<a class="icon-link" href="https://www.youtube.com/watch?v=vT_OOsEhxtI">https://youtu.be/vT_OOsEhxtI?si=X3llrsaC2ZNadQbATransferprojekt inAdditiv</a>

&nbsp;

<img class="alignnone size-medium wp-image-113208" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/EU_FH_21-27_rechts_zentriert_CMYK.jpg" alt="" width="1" height="1" /><img class="alignnone size-medium wp-image-113208" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/EU_FH_21-27_rechts_zentriert_CMYK-300x66.jpg" alt="Das Bild zeigt die Flagge der Europäischen Union mit einem Kreis aus goldenen Sternen auf blauem Hintergrund, daneben der deutsche Text &quot;Kofinanziert von der Europäischen Union&quot; und der Hinweis auf EU Förderung. at Hochschule Coburg" width="300" height="66" />]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04584-1024x683.jpg"
                        fileSize="57947"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04766-1024x683.jpg"
                        fileSize="99651"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04664-1024x683.jpg"
                        fileSize="56582"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04583-1024x683.jpg"
                        fileSize="74828"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04605-1024x683.jpg"
                        fileSize="72496"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04595-1024x683.jpg"
                        fileSize="82859"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04601-1024x683.jpg"
                        fileSize="90682"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04627-1024x683.jpg"
                        fileSize="99239"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04653-1024x683.jpg"
                        fileSize="66007"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04675-1024x683.jpg"
                        fileSize="71450"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04735-1024x683.jpg"
                        fileSize="95024"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04703-1024x683.jpg"
                        fileSize="94520"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04707-1024x683.jpg"
                        fileSize="87050"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04752-e1765276406518-1024x667.jpg"
                        fileSize="138477"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="667"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04754-1024x683.jpg"
                        fileSize="138112"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04668-1024x683.jpg"
                        fileSize="67813"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04755-1024x683.jpg"
                        fileSize="121022"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04756-1024x683.jpg"
                        fileSize="127759"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04761-1024x683.jpg"
                        fileSize="112677"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04807-1024x683.jpg"
                        fileSize="115264"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04771-1024x683.jpg"
                        fileSize="97873"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04859-1024x683.jpg"
                        fileSize="85980"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Theatre]]></category><category><![CDATA[Bildungs- und Kulturarbeit]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Applied Theatre im TV: Wo Worte enden, schafft Kunst Brücken]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/applied-theatre-im-tv-wo-worte-enden-schafft-kunst-bruecken/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 08:55:20 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im Coburger Jugendkulturzentrum Cosmos entsteht ein kreativer Raum, in dem junge Menschen aus Coburg und internationale Studierende mit Kunst und Bewegung Brücken zueinander bauen – jenseits von Sprache und kulturellen Barrieren. Elsa Vogels Masterprojekt „Künstlerische Prozesse im transkulturellen Austausch“ lädt jede Woche zu einem offenen, performativen Workshop ein. Wie er das Potenzial der Kunst als verbindendes Element zwischen verschiedenen Kulturen zeigt, ist auch in einem Beitrag der Sendung 4you auf TV Oberfranken zu sehen.</em>

Elsa Vogels untersucht in ihrem Masterprojekt, wie künstlerische Prozesse Räume schaffen können, in denen Menschen im transkulturellen Austausch miteinander in Verbindung treten. Im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/applied-theatre-theater-als-soziale-arbeit/">Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit</a> verschmelzen Kunst und Soziale Arbeit und Vogels hat einen offenen, performativen Workshop entwickelt, der wöchentlich im Coburger Jugendkulturzentrum Cosmos stattfindet. „Er richtet sich an junge Menschen aus Coburg und an internationale Studierende, die aufgrund der räumlichen Lage ihrer Wohnheime auf dem Campusberg häufig weniger in die städtischen Strukturen eingebunden sind.“ Vogels erklärt das verbindende Element: „Über die gemeinsame künstlerische Praxis soll ein Raum entstehen, in dem Begegnung, Vertrauen und gemeinsames Erleben möglich werden.“

Im Mittelpunkt steht nicht das fertige Produkt, sondern der Prozess des gemeinsamen Forschens, Wahrnehmens und Gestaltens. Inhaltlich basiert der Workshop auf somatischen Übungen und verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen – von Bewegung und Tanz über Malerei und Gesang bis hin zu kreativem Schreiben.

TV Oberfranken begleitete für die Sendung 4you eine Session mit Actionpainting. Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-bjoern-bicker/">Prof. Dr. Björn Bicker</a> erklärt darin auch die Hintergründe zu Theaterwissenschaft und Theaterdidaktik in Verbindung mit Sozialer Arbeit.  „Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit" ist ein kooperativer Studiengang der Hochschule Coburg und der Universität Bayreuth. Wie üblich bei den Studiengängen der Coburger Hochschule für angewandte Wissenschaften ist „Applied Theatre“ sehr praxisorientiert, und Elsa Vogels Masterprojekt verändert den Alltag junger Menschen in der Region direkt: „Mich reizt an diesem Thema besonders die Frage nach der sozialen Wirksamkeit von Kunst: Wie kann gemeinsames Gestalten Brücken schlagen, wo Worte an ihre Grenzen stoßen?“, erklärt sie.

Während längerer Auslandsaufenthalte erlebte Vogels selbst, wie Tanz, Zirkus oder Musik Verbindungen zwischen Menschen schaffen können, die keine gemeinsame Sprache teilen. Diese persönlichen Erfahrungen halfen bei der Entwicklung des Projekts.

Besonders ist auch die offene, dynamische Struktur: Jede Woche entsteht eine neue Gruppenkonstellation. Einige Teilnehmende kommen regelmäßig, andere nur gelegentlich. So bleibt der Workshop niedrigschwellig und zugänglich für alle, die spontan mitmachen möchten. Die Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch, je nach den Bedürfnissen der jeweiligen Gruppe. Der Beitrag in der Sendung 4you auf TV Oberfranken <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-ki-stift-soll-schreibschwaechen-fruehzeitig-erkennen/">ist hier in der Mediathek abrufbar</a> (ab etwa Minute 4:20). Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im Coburger Jugendkulturzentrum Cosmos entsteht ein kreativer Raum, in dem junge Menschen aus Coburg und internationale Studierende mit Kunst und Bewegung Brücken zueinander bauen – jenseits von Sprache und kulturellen Barrieren. Elsa Vogels Masterprojekt „Künstlerische Prozesse im transkulturellen Austausch“ lädt jede Woche zu einem offenen, performativen Workshop ein. Wie er das Potenzial der Kunst als verbindendes Element zwischen verschiedenen Kulturen zeigt, ist auch in einem Beitrag der Sendung 4you auf TV Oberfranken zu sehen.</em>

Elsa Vogels untersucht in ihrem Masterprojekt, wie künstlerische Prozesse Räume schaffen können, in denen Menschen im transkulturellen Austausch miteinander in Verbindung treten. Im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/applied-theatre-theater-als-soziale-arbeit/">Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit</a> verschmelzen Kunst und Soziale Arbeit und Vogels hat einen offenen, performativen Workshop entwickelt, der wöchentlich im Coburger Jugendkulturzentrum Cosmos stattfindet. „Er richtet sich an junge Menschen aus Coburg und an internationale Studierende, die aufgrund der räumlichen Lage ihrer Wohnheime auf dem Campusberg häufig weniger in die städtischen Strukturen eingebunden sind.“ Vogels erklärt das verbindende Element: „Über die gemeinsame künstlerische Praxis soll ein Raum entstehen, in dem Begegnung, Vertrauen und gemeinsames Erleben möglich werden.“

Im Mittelpunkt steht nicht das fertige Produkt, sondern der Prozess des gemeinsamen Forschens, Wahrnehmens und Gestaltens. Inhaltlich basiert der Workshop auf somatischen Übungen und verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen – von Bewegung und Tanz über Malerei und Gesang bis hin zu kreativem Schreiben.

TV Oberfranken begleitete für die Sendung 4you eine Session mit Actionpainting. Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-bjoern-bicker/">Prof. Dr. Björn Bicker</a> erklärt darin auch die Hintergründe zu Theaterwissenschaft und Theaterdidaktik in Verbindung mit Sozialer Arbeit.  „Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit" ist ein kooperativer Studiengang der Hochschule Coburg und der Universität Bayreuth. Wie üblich bei den Studiengängen der Coburger Hochschule für angewandte Wissenschaften ist „Applied Theatre“ sehr praxisorientiert, und Elsa Vogels Masterprojekt verändert den Alltag junger Menschen in der Region direkt: „Mich reizt an diesem Thema besonders die Frage nach der sozialen Wirksamkeit von Kunst: Wie kann gemeinsames Gestalten Brücken schlagen, wo Worte an ihre Grenzen stoßen?“, erklärt sie.

Während längerer Auslandsaufenthalte erlebte Vogels selbst, wie Tanz, Zirkus oder Musik Verbindungen zwischen Menschen schaffen können, die keine gemeinsame Sprache teilen. Diese persönlichen Erfahrungen halfen bei der Entwicklung des Projekts.

Besonders ist auch die offene, dynamische Struktur: Jede Woche entsteht eine neue Gruppenkonstellation. Einige Teilnehmende kommen regelmäßig, andere nur gelegentlich. So bleibt der Workshop niedrigschwellig und zugänglich für alle, die spontan mitmachen möchten. Die Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch, je nach den Bedürfnissen der jeweiligen Gruppe. Der Beitrag in der Sendung 4you auf TV Oberfranken <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-ki-stift-soll-schreibschwaechen-fruehzeitig-erkennen/">ist hier in der Mediathek abrufbar</a> (ab etwa Minute 4:20). Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC8029-1024x683.jpg"
                        fileSize="201678"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC7979-1024x683.jpg"
                        fileSize="103536"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC8056-1024x683.jpg"
                        fileSize="214977"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC8081-1024x683.jpg"
                        fileSize="144890"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC8066-1024x683.jpg"
                        fileSize="181856"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC8005-1024x683.jpg"
                        fileSize="132175"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC8009-1024x683.jpg"
                        fileSize="140840"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC8061-1024x683.jpg"
                        fileSize="164980"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Simulation und Test]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Teamwork bei Robotern: Podcast mit Prof. Dr. Uphues über Kalibot]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/113108/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 08:43:53 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie können Roboter zusammenarbeiten? Darüber spricht Prof. Dr. Thorsten Uphues vom Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg mit Moderator Dietmar Rieß in der Podcastreihe „Ober innovativ“. </em>

Das Team des ISAT widmete sich gemeinsam mit Partner Brose der Herausforderung, dass Roboter ihre Koordinatensysteme exakt aufeinander abstimmen müssen, um miteinander arbeiten zu können. Mit dem mobilen Messsystem Kalibot können Roboter in kürzester Zeit und exakt kalibriert werden. So wird die flexible Zusammenarbeit ermöglicht. Uphues erzählt im Podcast von den Anliegen der Industrie, ersten Ideen und Rückschlägen und wie aus Kalibot letztlich doch noch eine Erfolgsstory wurde – ausgezeichnet mit dem CREAPOLIS-Award und dem <a href="https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-als-innovator-des-jahres-2025-ausgezeichnet-kalibot-revolutioniert-roboter-teamarbeit/">„Innovator des Jahres 2025“</a> der Deutschen Wirtschaft, der aus dem Innovationswettbewerb „Oberfranken innovativ“ resultierte. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden in der Podcastreihe von Oberfranken offensiv präsentiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie können Roboter zusammenarbeiten? Darüber spricht Prof. Dr. Thorsten Uphues vom Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg mit Moderator Dietmar Rieß in der Podcastreihe „Ober innovativ“. </em>

Das Team des ISAT widmete sich gemeinsam mit Partner Brose der Herausforderung, dass Roboter ihre Koordinatensysteme exakt aufeinander abstimmen müssen, um miteinander arbeiten zu können. Mit dem mobilen Messsystem Kalibot können Roboter in kürzester Zeit und exakt kalibriert werden. So wird die flexible Zusammenarbeit ermöglicht. Uphues erzählt im Podcast von den Anliegen der Industrie, ersten Ideen und Rückschlägen und wie aus Kalibot letztlich doch noch eine Erfolgsstory wurde – ausgezeichnet mit dem CREAPOLIS-Award und dem <a href="https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-als-innovator-des-jahres-2025-ausgezeichnet-kalibot-revolutioniert-roboter-teamarbeit/">„Innovator des Jahres 2025“</a> der Deutschen Wirtschaft, der aus dem Innovationswettbewerb „Oberfranken innovativ“ resultierte. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden in der Podcastreihe von Oberfranken offensiv präsentiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/Thorsten_Uphues-e1764942016201-1024x705.jpg"
                        fileSize="94010"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="705"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_1287-e1764942140542-1024x803.jpg"
                        fileSize="116324"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="803"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_1291-576x1024.jpg"
                        fileSize="65073"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Experimentelle Vorlesung mit Weihnachts-Zauber an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/experimentelle-vorlesung-mit-weihnachts-zauber-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 14:48:44 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wenn es in den Laboren der Hochschule Coburg wieder geheimnisvoll knistert, raucht und knallt, dann naht Weihnachten – und damit auch die nächste öffentliche experimentelle Weihnachtsvorlesung. Sie findet am Montag, 15. Dezember, statt. </em>

Wissenschaft und Weihnachtszauber: Forschende der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg bieten den Besucherinnen und Besuchern unterhaltsame Experimente aus Chemie und Physik. Am Montag, 15. Dezember, von 16 bis 17.30 Uhr, werden die Gäste im Rösler Audimax (Raum 11-U04) am Campus Friedrich Streib mit physikalischen Kräften und chemischen Wundern verzaubert. Der Eintritt ist frei, Anmeldung wird erbeten <a href="http://www.hs-coburg.de/weihnachtsvorlesung">über diese Seite</a>.

Mit viel Humor richtet sich die Weihnachtsvorlesung insbesondere an Schülerinnen und Schüler. Alle anderen Interessierten sind bei diesem spektakulären Event der Hochschule aber ebenfalls herzlich willkommen<em>.</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wenn es in den Laboren der Hochschule Coburg wieder geheimnisvoll knistert, raucht und knallt, dann naht Weihnachten – und damit auch die nächste öffentliche experimentelle Weihnachtsvorlesung. Sie findet am Montag, 15. Dezember, statt. </em>

Wissenschaft und Weihnachtszauber: Forschende der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg bieten den Besucherinnen und Besuchern unterhaltsame Experimente aus Chemie und Physik. Am Montag, 15. Dezember, von 16 bis 17.30 Uhr, werden die Gäste im Rösler Audimax (Raum 11-U04) am Campus Friedrich Streib mit physikalischen Kräften und chemischen Wundern verzaubert. Der Eintritt ist frei, Anmeldung wird erbeten <a href="http://www.hs-coburg.de/weihnachtsvorlesung">über diese Seite</a>.

Mit viel Humor richtet sich die Weihnachtsvorlesung insbesondere an Schülerinnen und Schüler. Alle anderen Interessierten sind bei diesem spektakulären Event der Hochschule aber ebenfalls herzlich willkommen<em>.</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/226-Weihnachtsvorlesung05-1024x648.jpg"
                        fileSize="126252"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="648"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/226-Werihnachtsvorlesung01-1024x706.jpg"
                        fileSize="112351"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="706"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/226-Werihnachtsvorlesung03-739x1024.jpg"
                        fileSize="127584"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="739" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/226-Weihnachtsvorlesung07-691x1024.jpg"
                        fileSize="61539"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="691" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/226-Weihnachtsvorlesung08-1024x688.jpg"
                        fileSize="113027"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="688"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/226-Weihnachtsvorlesung09-1024x752.jpg"
                        fileSize="100455"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="752"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/226-Weihnachtsvorlesung04a-748x1024.jpg"
                        fileSize="124480"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="748" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Best-Poster-Award für KI-Innovation bei Wärmepumpen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/best-poster-award-fuer-ki-innovation-bei-waermepumpen/</link>
                <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 15:32:36 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Beim 6. Hofer Energiesymposium wurde Tobias Roß für sein Poster „Optimierungsansätze zur Dimensionierung von Wärmepumpen mithilfe von KI-Methoden“ mit dem Best-Poster-Award ausgezeichnet.</em>

Über 100 Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer haben im Rahmen eines Votings über das beste Poster entschieden. Der Beitrag der Hochschule Coburg hat sich durchgesetzt. Doktorand Tobias Roß zeigte darin die Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von künstlicher Intelligenz bei der Dimensionierung von Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung.

Die herkömmliche Vorgehensweise ist stark fokussiert auf die singuläre Betrachtung eines statistisch kältesten Tages (worst-case Betrachtung). Diese Methode berücksichtigt den variablen Wärmebedarf eines Gebäudes nur unzureichend. In Kombination mit fehlenden Daten zum Teillastverhalten von Wärmepumpen und historisch etablierten „Sicherheitszuschlägen“ führt das häufig zu einer Überdimensionierung. Dadurch laufen bisher viele Wärmepumpen während großer Teile der Heizperiode in Auslastungszuständen mit reduzierter Effizienz und müssen häufig takten (also Aus- und wieder Einschalten). Das führt zu erhöhtem Verschleiß und Effizienzeinbußen.

Im Graduiertenkolleg „Energieautarke Gebäude“ der Technologie-Allianz Oberfranken (TAO) beschäftigt sich Tobias Roß in seinem Promotionsvorhaben als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Coburg mit der KI-basierten Beschaffung der fehlenden Gebäude- und Wärmepumpen-Daten und einer darauf basierenden Effizienz-optimierten Dimensionierung. Betreut wird das Promotionsvorhaben Prof. Dr. Dieter Brüggemann (Uni Bayreuth) und<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-michael-schaub/"> Prof. Dr. Michael Schaub</a> (Hochschule Coburg).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Beim 6. Hofer Energiesymposium wurde Tobias Roß für sein Poster „Optimierungsansätze zur Dimensionierung von Wärmepumpen mithilfe von KI-Methoden“ mit dem Best-Poster-Award ausgezeichnet.</em>

Über 100 Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer haben im Rahmen eines Votings über das beste Poster entschieden. Der Beitrag der Hochschule Coburg hat sich durchgesetzt. Doktorand Tobias Roß zeigte darin die Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von künstlicher Intelligenz bei der Dimensionierung von Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung.

Die herkömmliche Vorgehensweise ist stark fokussiert auf die singuläre Betrachtung eines statistisch kältesten Tages (worst-case Betrachtung). Diese Methode berücksichtigt den variablen Wärmebedarf eines Gebäudes nur unzureichend. In Kombination mit fehlenden Daten zum Teillastverhalten von Wärmepumpen und historisch etablierten „Sicherheitszuschlägen“ führt das häufig zu einer Überdimensionierung. Dadurch laufen bisher viele Wärmepumpen während großer Teile der Heizperiode in Auslastungszuständen mit reduzierter Effizienz und müssen häufig takten (also Aus- und wieder Einschalten). Das führt zu erhöhtem Verschleiß und Effizienzeinbußen.

Im Graduiertenkolleg „Energieautarke Gebäude“ der Technologie-Allianz Oberfranken (TAO) beschäftigt sich Tobias Roß in seinem Promotionsvorhaben als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Coburg mit der KI-basierten Beschaffung der fehlenden Gebäude- und Wärmepumpen-Daten und einer darauf basierenden Effizienz-optimierten Dimensionierung. Betreut wird das Promotionsvorhaben Prof. Dr. Dieter Brüggemann (Uni Bayreuth) und<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-michael-schaub/"> Prof. Dr. Michael Schaub</a> (Hochschule Coburg).]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category>                                <title><![CDATA[Gamechanger: Coburger Computergrafik-Forschung erneut ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gamechanger-coburger-computergrafik-forschung-erneut-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 08:41:16 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Gemeinsam mit Forschenden aus Poitiers (Frankreich) und Sherbrooke (Kanada) hat die Coburger Computergrafik-Gruppe erneut internationale Anerkennung erlangt: Sie gewann den zweiten Platz beim Best-Paper-Award. Der Beitrag „GPU Work Graphs for Geometry-Node-Style Procedural Modeling“ wurde auf den Journées françaises de l'informatique graphique 2025 präsentiert – dem zentralen Treffen der französischen Computergrafik-Forschungsgemeinschaft. Vorgestellt wurde er von Doktorand Josué Raad aus dem französischen Poitiers.</em>

Josué Raad, der derzeit einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-quirin-meyer/">Prof. Dr. Quirin Meyer</a> in Coburg absolviert, verfasste den Artikel gemeinsam mit dem Coburger<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/"> Visual-Computing</a>-Doktoranden Bastian Kuth sowie Raads Betreuern Prof. Dr. Mickaël Ribardière und Prof. Dr. Daniel Meneveaux (Université de Poitiers, Frankreich) und Prof. Dr. Guillaume Gilet (Université de Sherbrooke, Kanada).

Im Artikel untersuchen die Forschenden, wie sich Geometrie effizient und skalierbar auf Computern erzeugen lässt. Systeme wie die <em>Geometry Nodes</em> in Blender ermöglichen die modulare Erstellung komplexer 3D-Geometrien durch regelbasierte Knotennetze. Derzeit laufen diese Systeme auf der CPU, was die Leistung einschränkt, und keine vollständige Echtzeit-Visualisierung ermöglicht.

Eine neue Technologie namens GPU Work Graphs könnte das ändern: Sie erlaubt die dynamische Planung und Ausführung von Aufgaben direkt auf der Grafikkarte – ideal für prozedurale Modellierung. Die Coburger Visual-Computing-Gruppe hat bereits mit mehreren preisgekrönten Beiträgen zu GPU Work Graphs internationale Aufmerksamkeit erlangt.

In der aktuellen Studie wurde untersucht, wie sich Geometry Nodes auf dieses Modell übertragen lassen. Dazu entwickelten die Forschenden eine Klassifikation der Knotentypen sowie ein Verfahren, um bestehende Node-Netzwerke in Work-Graph-Pipelines umzuwandeln.

Das Ergebnis: Ein Prototyp, der die komplette Berechnung, Geometrie-Erzeugung und sogar das Rendering direkt auf der GPU ausführt. Das bringt deutliche Vorteile bei Speicherverbrauch und Geschwindigkeit – ein wichtiger Schritt hin zu interaktiver, hochskalierbarer 3D-Modellierung in Echtzeit.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Gemeinsam mit Forschenden aus Poitiers (Frankreich) und Sherbrooke (Kanada) hat die Coburger Computergrafik-Gruppe erneut internationale Anerkennung erlangt: Sie gewann den zweiten Platz beim Best-Paper-Award. Der Beitrag „GPU Work Graphs for Geometry-Node-Style Procedural Modeling“ wurde auf den Journées françaises de l'informatique graphique 2025 präsentiert – dem zentralen Treffen der französischen Computergrafik-Forschungsgemeinschaft. Vorgestellt wurde er von Doktorand Josué Raad aus dem französischen Poitiers.</em>

Josué Raad, der derzeit einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-quirin-meyer/">Prof. Dr. Quirin Meyer</a> in Coburg absolviert, verfasste den Artikel gemeinsam mit dem Coburger<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/"> Visual-Computing</a>-Doktoranden Bastian Kuth sowie Raads Betreuern Prof. Dr. Mickaël Ribardière und Prof. Dr. Daniel Meneveaux (Université de Poitiers, Frankreich) und Prof. Dr. Guillaume Gilet (Université de Sherbrooke, Kanada).

Im Artikel untersuchen die Forschenden, wie sich Geometrie effizient und skalierbar auf Computern erzeugen lässt. Systeme wie die <em>Geometry Nodes</em> in Blender ermöglichen die modulare Erstellung komplexer 3D-Geometrien durch regelbasierte Knotennetze. Derzeit laufen diese Systeme auf der CPU, was die Leistung einschränkt, und keine vollständige Echtzeit-Visualisierung ermöglicht.

Eine neue Technologie namens GPU Work Graphs könnte das ändern: Sie erlaubt die dynamische Planung und Ausführung von Aufgaben direkt auf der Grafikkarte – ideal für prozedurale Modellierung. Die Coburger Visual-Computing-Gruppe hat bereits mit mehreren preisgekrönten Beiträgen zu GPU Work Graphs internationale Aufmerksamkeit erlangt.

In der aktuellen Studie wurde untersucht, wie sich Geometry Nodes auf dieses Modell übertragen lassen. Dazu entwickelten die Forschenden eine Klassifikation der Knotentypen sowie ein Verfahren, um bestehende Node-Netzwerke in Work-Graph-Pipelines umzuwandeln.

Das Ergebnis: Ein Prototyp, der die komplette Berechnung, Geometrie-Erzeugung und sogar das Rendering direkt auf der GPU ausführt. Das bringt deutliche Vorteile bei Speicherverbrauch und Geschwindigkeit – ein wichtiger Schritt hin zu interaktiver, hochskalierbarer 3D-Modellierung in Echtzeit.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-11-10-123832_003-1-e1764664273218-1024x664.jpeg"
                        fileSize="119297"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="664"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/signal-2025-11-06-203015_002-1024x771.jpeg"
                        fileSize="107909"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="771"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Von Starkregen bis Dürre: Forschungsprojekt zum Schutz der Landschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-starkregen-bis-duerre-forschungsprojekt-zum-schutz-der-landschaft/</link>
                <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 13:29:47 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Starkregen-Ereignisse nehmen zu, gleichzeitig trocknen Böden aus: In Buttenheim (Kreis Bamberg) haben sich Fachleute aus Forst, Landwirtschaft, Behörden und der Hochschule Coburg getroffen, um an einer Lösung zu arbeiten: Im Projekt „BauWaOpKliNu“ geht es darum, unsere Landschaft widerstandsfähiger zu machen.</em>

Gut ein Dutzend Vertreterinnen und Vertreter aus Forst, Landwirtschaft, Behörden und Wissenschaft kamen Ende November in Buttenheim zusammen, um gemeinsam Lösungen für die drängende Herausforderung des Wasserrückhalts in der Landschaft zu entwickeln. Vorgestellt wurde das Projekt „BauWaOpKliNu“ (Baukastensystem für eine wasserwirtschaftlich optimierte, klimaresiliente, multifunktionale Flächennutzung). Federführend bearbeitet wird das Projekt an der Hochschule Coburg an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-andreas-weiss/">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> und seinem Wasserteam sowie von TNL Buttenheim GmbH aus Buttenheim (Kreis Bamberg). Weiß leitet den Masterstudiengang „<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/ressourceneffizientes-planen-und-bauen.html">Ressourceneffizientes Planen und Bauen</a>“ und ist Experte für Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Vermessung. BauWaOpKliNu ist ein DATI-Pilot-Projekt und wird gefördert von der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Ziel ist, Flächen zu identifizieren, die sich besonders für die Umsetzung von Maßnahmen eignen, mit denen Wasser länger in der Landschaft gehalten wird. Begleitend dazu wird ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der aufzeigt, wie Regenwasser so in der Landschaft zurückgehalten werden kann, dass es auch in Dürrephasen der Vegetation länger zur Verfügung steht. Denn durch den Klimawandel fallen Niederschläge zunehmend unregelmäßiger und stärker. Entscheidend ist dabei, gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren tragfähige und akzeptierte Lösungen zu entwickeln, die eine möglichst breite Umsetzung ermöglichen.
<h4>Wissenschaft und Praxis erarbeiten wirkungsvolle Maßnahmenpakete</h4>
Die TNL Buttenheim GmbH ist ein Umweltplanungsbüro, das deutschlandweit vielfältige Projekte beispielsweise im Bereich Energiewende, Arten- und Naturschutz begleitet und auch im Innovationswettbewerb TOP 100 ausgezeichnet wurde – ein Beleg für Innovationskraft und Leistungsfähigkeit des fränkischen Unternehmens. Mit der Hochschule Coburg treffen in „BauWaOpKliNu“ daten- und modellgestützte Forschung zu Wasserströmen und Landschaftsstrukturen auf die planerische Umsetzungskompetenz der TNL, die bereits im Projekt als Praxispartner Flächen beurteilt und in mehreren Gemeinden vor Ort arbeitet. So lassen sich wissenschaftliche Ergebnisse direkt in konkrete, übertragbare Maßnahmenpakete übersetzen und von Kommunen und Bewirtschaftenden wirksam nutzen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Diskussionen innerhalb der Themengruppen Landwirtschaft, Wald und Energetische Nutzung und Revitalisierung. In diesen tauschten sich Fachleute intensiv über Erfahrungswerte, fachliche Einschätzungen, Umsetzungschancen und mögliche Hürden bei der Planung und Realisierung von potenziellen Maßnahmen aus. Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten als ein wichtiger Schritt für die Entwicklung einer nachhaltigen, landnutzungsübergreifenden Schwammlandschaft bewertet.

Das gemeinsame Projekt der TNL Buttenheim GmbH und der Hochschule Coburg läuft noch bis Ende Januar 2026. Zum Projektabschluss ist eine digitale Veranstaltung geplant, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind. Weitere Informationen folgen <a href="https://www.tnl-umwelt.de/aktuelles/veranstaltungen">hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Starkregen-Ereignisse nehmen zu, gleichzeitig trocknen Böden aus: In Buttenheim (Kreis Bamberg) haben sich Fachleute aus Forst, Landwirtschaft, Behörden und der Hochschule Coburg getroffen, um an einer Lösung zu arbeiten: Im Projekt „BauWaOpKliNu“ geht es darum, unsere Landschaft widerstandsfähiger zu machen.</em>

Gut ein Dutzend Vertreterinnen und Vertreter aus Forst, Landwirtschaft, Behörden und Wissenschaft kamen Ende November in Buttenheim zusammen, um gemeinsam Lösungen für die drängende Herausforderung des Wasserrückhalts in der Landschaft zu entwickeln. Vorgestellt wurde das Projekt „BauWaOpKliNu“ (Baukastensystem für eine wasserwirtschaftlich optimierte, klimaresiliente, multifunktionale Flächennutzung). Federführend bearbeitet wird das Projekt an der Hochschule Coburg an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-andreas-weiss/">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> und seinem Wasserteam sowie von TNL Buttenheim GmbH aus Buttenheim (Kreis Bamberg). Weiß leitet den Masterstudiengang „<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/ressourceneffizientes-planen-und-bauen.html">Ressourceneffizientes Planen und Bauen</a>“ und ist Experte für Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Vermessung. BauWaOpKliNu ist ein DATI-Pilot-Projekt und wird gefördert von der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Ziel ist, Flächen zu identifizieren, die sich besonders für die Umsetzung von Maßnahmen eignen, mit denen Wasser länger in der Landschaft gehalten wird. Begleitend dazu wird ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der aufzeigt, wie Regenwasser so in der Landschaft zurückgehalten werden kann, dass es auch in Dürrephasen der Vegetation länger zur Verfügung steht. Denn durch den Klimawandel fallen Niederschläge zunehmend unregelmäßiger und stärker. Entscheidend ist dabei, gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren tragfähige und akzeptierte Lösungen zu entwickeln, die eine möglichst breite Umsetzung ermöglichen.
<h4>Wissenschaft und Praxis erarbeiten wirkungsvolle Maßnahmenpakete</h4>
Die TNL Buttenheim GmbH ist ein Umweltplanungsbüro, das deutschlandweit vielfältige Projekte beispielsweise im Bereich Energiewende, Arten- und Naturschutz begleitet und auch im Innovationswettbewerb TOP 100 ausgezeichnet wurde – ein Beleg für Innovationskraft und Leistungsfähigkeit des fränkischen Unternehmens. Mit der Hochschule Coburg treffen in „BauWaOpKliNu“ daten- und modellgestützte Forschung zu Wasserströmen und Landschaftsstrukturen auf die planerische Umsetzungskompetenz der TNL, die bereits im Projekt als Praxispartner Flächen beurteilt und in mehreren Gemeinden vor Ort arbeitet. So lassen sich wissenschaftliche Ergebnisse direkt in konkrete, übertragbare Maßnahmenpakete übersetzen und von Kommunen und Bewirtschaftenden wirksam nutzen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Diskussionen innerhalb der Themengruppen Landwirtschaft, Wald und Energetische Nutzung und Revitalisierung. In diesen tauschten sich Fachleute intensiv über Erfahrungswerte, fachliche Einschätzungen, Umsetzungschancen und mögliche Hürden bei der Planung und Realisierung von potenziellen Maßnahmen aus. Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten als ein wichtiger Schritt für die Entwicklung einer nachhaltigen, landnutzungsübergreifenden Schwammlandschaft bewertet.

Das gemeinsame Projekt der TNL Buttenheim GmbH und der Hochschule Coburg läuft noch bis Ende Januar 2026. Zum Projektabschluss ist eine digitale Veranstaltung geplant, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind. Weitere Informationen folgen <a href="https://www.tnl-umwelt.de/aktuelles/veranstaltungen">hier</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04777_Presse-1024x683.jpg"
                        fileSize="145207"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04822_Presse-1024x616.jpg"
                        fileSize="136254"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="616"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04846_Presse-1024x682.jpg"
                        fileSize="136472"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC04856_Presse-1024x758.jpg"
                        fileSize="165746"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="758"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg fördert ZIA-Kongress 2025 in Berlin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-foerdert-zia-kongress-2025-in-berlin/</link>
                <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 10:13:23 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[Von Andreas T. Wolf

<em>Wissenschaftlerinnen brauchen mehr Plattformen, um sich zu vernetzen und gegenseitig zu stärken. Das ZIA-Fellowship-Programm des Verlags DIE ZEIT ist so eine Möglichkeit, um mit Workshops und im Austausch mit Role Models Karriere- und Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Den diesjährigen ZIA-Kongress in Berlin hat die Hochschule Coburg nicht nur im Programm unterstützt, sondern auch mit einem Jury-Mitglied.</em>

Das Rohr im Wissenschaftsbetrieb leckt – so wird das Phänomen „Leaky Pipeline“ übersetzt, wenn es darum geht, dass der Frauenanteil in der Wissenschaft mit jeder höheren Qualifikationsstufe abnimmt. Ursache dafür sind neben strukturellen Barrieren, Diskriminierung sowie erschwerter Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch fehlende Vorbilder und Netzwerke.

Letzterem Problem nimmt sich das ZIA-Fellowship-Programm des Verlags DIE ZEIT in besonderem Maße an: Junge Wissenschaftlerinnen sollen durch Workshops, digitale Impulse sowie den Austausch mit erfahrenen Wissenschaftlerinnen mit Vorbildcharakter – sogenannte Role Models – vernetzt und gefördert werden. Gleichzeitig sollen Frauen in der Forschung sichtbarer werden, um sie so zu motivieren, höhere Qualifikationsstufen anzustreben sowie mehr Verantwortung zu übernehmen – zum Beispiel als Professorinnen.

<strong>Gleiche Ambitionen in Berlin und Coburg</strong>

Eben diese Ziele gehören auch zu den Aufgaben des Teams <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/impetus/">IMPETUS</a> der Hochschule Coburg. Das im Rahmen der Bund-Länder-Initiative FH-Personal und durch das Bundesministerium für Bildung, Forschung und Raumfahrt sowie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) geförderte Projekt, soll die Attraktivität des Berufsbilds Professur sichtbarer machen. Dazu gehört neben einer erhöhten Kommunikation von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Projekten auch, Akademikerinnen zu stärken.

Darum wollte Gesamtkoordinationin des Projekts IMPETUS, Dr. Julia Fischer, ZIA nicht nur mit einem Sponsoring unterstützen, sondern durfte auch als Jurymitglied den Auswahlprozess begleiten. Beim Kongress am 7. November war sie zusammen mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-natalie-weinmann/">Prof. Natalie Weinmann</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> persönlich vor Ort, wie Fischer berichtet:

„Beim ZIA-Programm bauen Wissenschaftlerinnen ein Netzwerk innerhalb des aktuellen Jahrgangs, sowie zu den Alumni und Role Models auf. Ich möchte dazu beitragen, dass sie ihren Platz in der Wissenschaft und auch auf höheren Qualifikationsstufen finden.”

<strong>Transformation durch Vorbilder und Netzwerke</strong>

Aus 400 Bewerbungen auszuwählen, wer ins Fellowship-Programm aufgenommen wird, sei eine schwere Aufgabe, versichert sie. Sie nimmt aus dem Treffen mit, dass Karrierewege nicht isoliert betrachtet werden sollten, sondern im Kontext individueller Lebenslagen und familiärer Umstände stehen: „Die Hochschule als attraktive Arbeitgeberin kann die individuellen Bedürfnisse, aber auch die individuellen Arbeitsinteressen berücksichtigen. Wir müssen frühzeitig über Karrierewege wie die HAW-Professur informieren, damit Frauen ihre Karriere vorplanen können.“

Das war auch Prof. Weinmanns Anliegen. Als Professorin für „Produktdesign – Projekt, Praxis und Theorie” bringt sie viel Erfahrung als freiberufliche Designerin bei renommierten Unternehmen mit. In ihrer Forschung und Lehre konzentriert sie sich auf Designforschung, Materialinnovationen und die Kreislaufwirtschaft, wobei sie die transformative Rolle des Designs für den gesellschaftlichen Wandel betont: „Design verstehe ich als eine transformative Praxis, die über das Gestalten von beispielsweisen Dingen, Räumen oder auch Interventionen, gesellschaftliche Veränderung ermöglicht.“

Weinmann ist an ihrer Fakultät als Beauftragte für die Gleichstellung sowie die Internationalisierung tätig. Mit ihrem Impulsvortrag beim Auftakttreffen wollte sie die jungen Wissenschaftlerinnen auch für schwierige Situationen wappnen: „Meine Motivation war, junge Frauen auf ihrem professionellen Werdegang zu unterstützen und zu ermutigen, ihren eigenen Weg in Wissenschaft und Lehre selbstbewusst zu gestalten. Ich hoffe, dass ich ihnen mitgeben konnte, in komplexen Situationen handlungsfähig zu bleiben.“

<strong>Ermutigung und Sichtbarkeit</strong>

Ihre Erfahrung in Berlin sei sehr kollegial und „auf Augenhöhe“ gewesen, weshalb sie das ZIA-Fellowship-Programm allen Akademikerinnen empfehlen würde, die ihre Zukunft im Wissenschafts- oder Hochschulkontext sehen. Das Programm biete nicht nur wertvolle Impulse und Seminare, sondern schaffe ein tragfähiges Netzwerk, das weit über das Jahr hinauswirke – durch gegenseitige Unterstützung, Ermutigung und nachhaltige Verbindungen. Doch diese bräuchten auch den Raum dafür: „Ich nehme mit, wie wichtig es ist, überall aktiv Netzwerke für Frauen zu fördern“, sagt Weinmann.

IMPETUS plant derzeit ein Maßnahmenpaket, um geeignete Kandidatinnen über die Hochschule Coburg und die dortigen Karriereoptionen informieren zu können – und exzellente Wissenschaftlerinnen zu ermutigen, Ihren Blick auf die Vestestadt zu richten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Von Andreas T. Wolf

<em>Wissenschaftlerinnen brauchen mehr Plattformen, um sich zu vernetzen und gegenseitig zu stärken. Das ZIA-Fellowship-Programm des Verlags DIE ZEIT ist so eine Möglichkeit, um mit Workshops und im Austausch mit Role Models Karriere- und Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Den diesjährigen ZIA-Kongress in Berlin hat die Hochschule Coburg nicht nur im Programm unterstützt, sondern auch mit einem Jury-Mitglied.</em>

Das Rohr im Wissenschaftsbetrieb leckt – so wird das Phänomen „Leaky Pipeline“ übersetzt, wenn es darum geht, dass der Frauenanteil in der Wissenschaft mit jeder höheren Qualifikationsstufe abnimmt. Ursache dafür sind neben strukturellen Barrieren, Diskriminierung sowie erschwerter Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch fehlende Vorbilder und Netzwerke.

Letzterem Problem nimmt sich das ZIA-Fellowship-Programm des Verlags DIE ZEIT in besonderem Maße an: Junge Wissenschaftlerinnen sollen durch Workshops, digitale Impulse sowie den Austausch mit erfahrenen Wissenschaftlerinnen mit Vorbildcharakter – sogenannte Role Models – vernetzt und gefördert werden. Gleichzeitig sollen Frauen in der Forschung sichtbarer werden, um sie so zu motivieren, höhere Qualifikationsstufen anzustreben sowie mehr Verantwortung zu übernehmen – zum Beispiel als Professorinnen.

<strong>Gleiche Ambitionen in Berlin und Coburg</strong>

Eben diese Ziele gehören auch zu den Aufgaben des Teams <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/impetus/">IMPETUS</a> der Hochschule Coburg. Das im Rahmen der Bund-Länder-Initiative FH-Personal und durch das Bundesministerium für Bildung, Forschung und Raumfahrt sowie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) geförderte Projekt, soll die Attraktivität des Berufsbilds Professur sichtbarer machen. Dazu gehört neben einer erhöhten Kommunikation von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Projekten auch, Akademikerinnen zu stärken.

Darum wollte Gesamtkoordinationin des Projekts IMPETUS, Dr. Julia Fischer, ZIA nicht nur mit einem Sponsoring unterstützen, sondern durfte auch als Jurymitglied den Auswahlprozess begleiten. Beim Kongress am 7. November war sie zusammen mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-natalie-weinmann/">Prof. Natalie Weinmann</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> persönlich vor Ort, wie Fischer berichtet:

„Beim ZIA-Programm bauen Wissenschaftlerinnen ein Netzwerk innerhalb des aktuellen Jahrgangs, sowie zu den Alumni und Role Models auf. Ich möchte dazu beitragen, dass sie ihren Platz in der Wissenschaft und auch auf höheren Qualifikationsstufen finden.”

<strong>Transformation durch Vorbilder und Netzwerke</strong>

Aus 400 Bewerbungen auszuwählen, wer ins Fellowship-Programm aufgenommen wird, sei eine schwere Aufgabe, versichert sie. Sie nimmt aus dem Treffen mit, dass Karrierewege nicht isoliert betrachtet werden sollten, sondern im Kontext individueller Lebenslagen und familiärer Umstände stehen: „Die Hochschule als attraktive Arbeitgeberin kann die individuellen Bedürfnisse, aber auch die individuellen Arbeitsinteressen berücksichtigen. Wir müssen frühzeitig über Karrierewege wie die HAW-Professur informieren, damit Frauen ihre Karriere vorplanen können.“

Das war auch Prof. Weinmanns Anliegen. Als Professorin für „Produktdesign – Projekt, Praxis und Theorie” bringt sie viel Erfahrung als freiberufliche Designerin bei renommierten Unternehmen mit. In ihrer Forschung und Lehre konzentriert sie sich auf Designforschung, Materialinnovationen und die Kreislaufwirtschaft, wobei sie die transformative Rolle des Designs für den gesellschaftlichen Wandel betont: „Design verstehe ich als eine transformative Praxis, die über das Gestalten von beispielsweisen Dingen, Räumen oder auch Interventionen, gesellschaftliche Veränderung ermöglicht.“

Weinmann ist an ihrer Fakultät als Beauftragte für die Gleichstellung sowie die Internationalisierung tätig. Mit ihrem Impulsvortrag beim Auftakttreffen wollte sie die jungen Wissenschaftlerinnen auch für schwierige Situationen wappnen: „Meine Motivation war, junge Frauen auf ihrem professionellen Werdegang zu unterstützen und zu ermutigen, ihren eigenen Weg in Wissenschaft und Lehre selbstbewusst zu gestalten. Ich hoffe, dass ich ihnen mitgeben konnte, in komplexen Situationen handlungsfähig zu bleiben.“

<strong>Ermutigung und Sichtbarkeit</strong>

Ihre Erfahrung in Berlin sei sehr kollegial und „auf Augenhöhe“ gewesen, weshalb sie das ZIA-Fellowship-Programm allen Akademikerinnen empfehlen würde, die ihre Zukunft im Wissenschafts- oder Hochschulkontext sehen. Das Programm biete nicht nur wertvolle Impulse und Seminare, sondern schaffe ein tragfähiges Netzwerk, das weit über das Jahr hinauswirke – durch gegenseitige Unterstützung, Ermutigung und nachhaltige Verbindungen. Doch diese bräuchten auch den Raum dafür: „Ich nehme mit, wie wichtig es ist, überall aktiv Netzwerke für Frauen zu fördern“, sagt Weinmann.

IMPETUS plant derzeit ein Maßnahmenpaket, um geeignete Kandidatinnen über die Hochschule Coburg und die dortigen Karriereoptionen informieren zu können – und exzellente Wissenschaftlerinnen zu ermutigen, Ihren Blick auf die Vestestadt zu richten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/ZIA-LI-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="98744"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/ZIA-LI-2-e1764324529529-1024x646.jpg"
                        fileSize="94872"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="646"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/1762553444733-612x1024.jpg"
                        fileSize="93760"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="612" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Promotion mit Power: Elektromobilität im Stromnetz der Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/promotion-mit-power-elektromobilitaet-im-stromnetz-der-zukunft/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 16:00:24 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>In Bayerns akademischer Welt ist es ein bedeutender Moment: Am gemeinsamen Promotionszentrum NISys der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt, der Hochschule Coburg und der Technischen Hochschule Aschaffenburg </em>wurde erstmals eine Promotion erfolgreich abgeschlossen<em>. Gleichzeitig setzt sie ein entscheidendes Signal für die Energiewende. Als Dr. Timo Hertlein in der Disputation seine Forschungsergebnisse vorstellt, geht es um eine hochaktuelle Frage: Wie schaffen wir es, Elektroautos so zu laden, dass sie das Stromnetz nicht belasten – sondern es sogar entlasten?</em>

Die Prüfungskommission hat entschieden. Familie, Freunde und Forschende dürfen wieder in den Raum und Timo Hertlein – offiziell in diesem Moment noch ohne Doktortitel – lächelt jetzt entspannt. Im IT- und Medienzentrum der Hochschule Coburg hat er vorher vor Professorinnen und Professoren und einer Reihe interessierter Gäste über Ladeinfrastruktur referiert, Daten erklärt, Modelle beschrieben und Zukunftsszenarien durchgespielt. Er hat sich einer intensiven Diskussion gestellt, sein Thema verteidigt. Es war die erste Disputation am Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">„Nachhaltige und Intelligente Systeme" (NISys)</a>. So ein als wissenschaftliches Streitgespräch angelegtes Format gehört traditionell zu den Prüfungen zur Erlangung der Doktorwürde – früher ausschließlich an Universitäten möglich. Nach einer Änderung im bayerischen Hochschulrecht wurde erstmals auch Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen in besonders forschungsstarken Bereichen das Promotionsrecht verliehen. Hertlein ist jetzt einer von nur einer Handvoll Menschen, die bisher in Bayern von Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen promoviert wurden.
<h4>NISys: drei Hochschulen, ein Ziel</h4>
Ermöglicht wurde das im Promotionszentrum NISys, das die <a href="https://www.thws.de/forschung/wissenschaftlicher-nachwuchs/promotionszentrum-nisys/">Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt</a>, die <a href="https://www.hs-coburg.de/">Hochschule Coburg</a> und die <a href="https://www.th-ab.de/">Technische Hochschule Aschaffenburg</a> gemeinsam betreiben. Im Mittelpunkt stehen ingenieurswissenschaftliche Anwendungen rund um Energie- und Infrastruktursysteme, Mobilität sowie Produktion und Materialien.
<h4>So funktioniert intelligentes Laden</h4>
Timo Hertleins Doktorarbeit trägt den Titel „Entwicklung, Modellierung und Bewertung intelligenter Ladeinfrastrukturen für Elektromobilität und deren netzorientierte Integration“. Anhand einer realen Untersuchungsnetzregion zeigte er, wie clusterbasierte und anreizorientierte Verfahren eine intelligente, netzorientierte Steuerung des Ladens von E-Autos ermöglichen. Das Stromnetz liefert live aktuelle Daten; ein Bewertungssystem analysiert diese. „Mit realen Netzdaten können wir die Netzauslastung simulieren, wirtschaftlich bewerten und monetäre Anreize ableiten“, erklärt Hertlein. Das Demand-Side-Management lenkt, wer wann, mit welcher Ladeleistung und welchem finanziellen Anreiz lädt. So sorgt das intelligente Steuerungssystem dafür, dass E-Autos bevorzugt dann geladen werden, wenn besonders viel erneuerbare Energie verfügbar ist. „Das Ergebnis: intelligenteres Laden und ein stabileres Stromnetz“, sagt Hertlein.

Sein Doktorvater Prof. Dr. Christian Weindl vom <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-ihea/">Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA)</a> der Hochschule Coburg weist auf die doppelte Belastung der Netze hin: einmal durch Spitzenlasten – wie am kältesten Wintertag – zum anderen durch die schwankende Einspeisung erneuerbarer Energien. Hertleins Arbeit ist ein Beitrag, die Ladekapazitäten im bestehenden Stromnetz zu erhöhen. Weindl erklärt: „Gleichzeitig sinkt die Netzauslastung in Starklastzeiten, wodurch sich die Lebensdauer der Netze verlängern und der Ausbau in Teilen des Netzes reduziert werden kann.“ Die entwickelten Verfahren ermöglichen es somit, neben den technischen Vorteilen der Vermeidung hoher Netzauslastungen und einer geringeren Volatilität der Lastflüsse auch ökonomische Vorteile durch verlängerte Lebensdauern der Betriebsmittel und vermiedenen Netzausbau zu etablieren. Zweitbetreuer war Prof. Dr. Michael Rossner, ebenfalls vom IHEA der Hochschule Coburg.
<h4>Stimmen aus der Fachwelt</h4>
Prof. Dr. Markus H. Zink, Vorsitzender der Prüfungskommission an der TH Würzburg-Schweinfurt, leitete die Disputation. Er lobte die fachlich hoch anspruchsvolle Forschung. „Ein weiteres Beispiel dafür, wie exzellent und zukunftsweisend Hochschulforschung sein kann“, betonte Zink. Prof. Dr. Jürgen Hartmann, Leiter des gemeinsamen Promotionszentrums NISys und ebenfalls von der THWS, betonte die gesellschaftliche Relevanz der Arbeit. „Als Physiker beeindruckt mich, wie konsequent hier wissenschaftliche Theorie mit ökonomischer Logik verknüpft wurde. Technisch lässt sich vieles lösen – entscheidend ist, ob Menschen mitmachen. Dass man als Elektroauto-Besitzer ein bisschen Geld verdienen kann, indem man Ladekapazität zur Verfügung stellt, ist ein vielversprechender Ansatz. Die Arbeit zeigt, dass man Verhalten simulieren, beeinflussen und so Netze entlasten kann.“

Auch <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Prof. Dr. Marco Denk</a> von der Hochschule Coburg verfolgte die Disputation voll Interesse: Zum einen gehört Elektromobilität auch zu seinen Forschungsthemen, zum anderen betreut er ebenfalls Promovierende am NISys: „Es war spannend, zu sehen, wie die Disputation abläuft. Tiefgreifend! Das hat mir sehr gefallen“, sagt er. Dabei habe die Diskussion auch gezeigt, wie vielseitig die Elektromobilität ist. „Es gibt extrem spannende Fragestellungen in sehr unterschiedlichen Fachgebieten, so dass in Zukunft noch viele Promovierende am Erfolg der Elektromobilität mitwirken können“, prophezeit er. „Diese Disputation war ein Meilenstein – fachlich und strukturell.“
<h4>Coburg schreibt erneut Promotionsgeschichte</h4>
In Bayern gab es bislang erst eine Handvoll solcher HAW-Promotionen. Eine davon – die allererste – wurde ebenfalls in Coburg abgeschlossen: Die Promotion von Dr. Laura Wester am eigenständigen <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/"> Promotionszentrum Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg machte vor einem Jahr Schlagzeilen. Jetzt hat Coburg erneut Grund zum Feiern. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und digitale Transformation an der Hochschule Coburg, unterstreicht die Stärke und das Potenzial der angewandten Forschung: „Die enorme Resonanz auf die Einrichtung der Promotionszentren und die hohe Bewerbungszahl Promotionsinteressierter zeigt, dass der eingeschlagene Weg die Hochschule noch schneller in die Zukunft führt”, sagt Synold. „Wir sind stolz auf unsere ersten Promovierten, die mit der angewandten Forschung offene Lücken der Grundlagenforschung schließen konnten.“

Für Timo Hertlein endet der aufregende Vormittag mit einem traditionsreichen Ritual: Nach der Disputation bekommt er einen Talar – und einen von den Kolleginnen und Kollegen liebevoll verzierten Doktorhut.

Weitere Informationen: <a href="https://forschung.hs-coburg.de/de/dissertationen?web_promotionwurdegesucht=true">Promotionen HS Coburg</a>

&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>In Bayerns akademischer Welt ist es ein bedeutender Moment: Am gemeinsamen Promotionszentrum NISys der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt, der Hochschule Coburg und der Technischen Hochschule Aschaffenburg </em>wurde erstmals eine Promotion erfolgreich abgeschlossen<em>. Gleichzeitig setzt sie ein entscheidendes Signal für die Energiewende. Als Dr. Timo Hertlein in der Disputation seine Forschungsergebnisse vorstellt, geht es um eine hochaktuelle Frage: Wie schaffen wir es, Elektroautos so zu laden, dass sie das Stromnetz nicht belasten – sondern es sogar entlasten?</em>

Die Prüfungskommission hat entschieden. Familie, Freunde und Forschende dürfen wieder in den Raum und Timo Hertlein – offiziell in diesem Moment noch ohne Doktortitel – lächelt jetzt entspannt. Im IT- und Medienzentrum der Hochschule Coburg hat er vorher vor Professorinnen und Professoren und einer Reihe interessierter Gäste über Ladeinfrastruktur referiert, Daten erklärt, Modelle beschrieben und Zukunftsszenarien durchgespielt. Er hat sich einer intensiven Diskussion gestellt, sein Thema verteidigt. Es war die erste Disputation am Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">„Nachhaltige und Intelligente Systeme" (NISys)</a>. So ein als wissenschaftliches Streitgespräch angelegtes Format gehört traditionell zu den Prüfungen zur Erlangung der Doktorwürde – früher ausschließlich an Universitäten möglich. Nach einer Änderung im bayerischen Hochschulrecht wurde erstmals auch Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen in besonders forschungsstarken Bereichen das Promotionsrecht verliehen. Hertlein ist jetzt einer von nur einer Handvoll Menschen, die bisher in Bayern von Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen promoviert wurden.
<h4>NISys: drei Hochschulen, ein Ziel</h4>
Ermöglicht wurde das im Promotionszentrum NISys, das die <a href="https://www.thws.de/forschung/wissenschaftlicher-nachwuchs/promotionszentrum-nisys/">Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt</a>, die <a href="https://www.hs-coburg.de/">Hochschule Coburg</a> und die <a href="https://www.th-ab.de/">Technische Hochschule Aschaffenburg</a> gemeinsam betreiben. Im Mittelpunkt stehen ingenieurswissenschaftliche Anwendungen rund um Energie- und Infrastruktursysteme, Mobilität sowie Produktion und Materialien.
<h4>So funktioniert intelligentes Laden</h4>
Timo Hertleins Doktorarbeit trägt den Titel „Entwicklung, Modellierung und Bewertung intelligenter Ladeinfrastrukturen für Elektromobilität und deren netzorientierte Integration“. Anhand einer realen Untersuchungsnetzregion zeigte er, wie clusterbasierte und anreizorientierte Verfahren eine intelligente, netzorientierte Steuerung des Ladens von E-Autos ermöglichen. Das Stromnetz liefert live aktuelle Daten; ein Bewertungssystem analysiert diese. „Mit realen Netzdaten können wir die Netzauslastung simulieren, wirtschaftlich bewerten und monetäre Anreize ableiten“, erklärt Hertlein. Das Demand-Side-Management lenkt, wer wann, mit welcher Ladeleistung und welchem finanziellen Anreiz lädt. So sorgt das intelligente Steuerungssystem dafür, dass E-Autos bevorzugt dann geladen werden, wenn besonders viel erneuerbare Energie verfügbar ist. „Das Ergebnis: intelligenteres Laden und ein stabileres Stromnetz“, sagt Hertlein.

Sein Doktorvater Prof. Dr. Christian Weindl vom <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-ihea/">Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA)</a> der Hochschule Coburg weist auf die doppelte Belastung der Netze hin: einmal durch Spitzenlasten – wie am kältesten Wintertag – zum anderen durch die schwankende Einspeisung erneuerbarer Energien. Hertleins Arbeit ist ein Beitrag, die Ladekapazitäten im bestehenden Stromnetz zu erhöhen. Weindl erklärt: „Gleichzeitig sinkt die Netzauslastung in Starklastzeiten, wodurch sich die Lebensdauer der Netze verlängern und der Ausbau in Teilen des Netzes reduziert werden kann.“ Die entwickelten Verfahren ermöglichen es somit, neben den technischen Vorteilen der Vermeidung hoher Netzauslastungen und einer geringeren Volatilität der Lastflüsse auch ökonomische Vorteile durch verlängerte Lebensdauern der Betriebsmittel und vermiedenen Netzausbau zu etablieren. Zweitbetreuer war Prof. Dr. Michael Rossner, ebenfalls vom IHEA der Hochschule Coburg.
<h4>Stimmen aus der Fachwelt</h4>
Prof. Dr. Markus H. Zink, Vorsitzender der Prüfungskommission an der TH Würzburg-Schweinfurt, leitete die Disputation. Er lobte die fachlich hoch anspruchsvolle Forschung. „Ein weiteres Beispiel dafür, wie exzellent und zukunftsweisend Hochschulforschung sein kann“, betonte Zink. Prof. Dr. Jürgen Hartmann, Leiter des gemeinsamen Promotionszentrums NISys und ebenfalls von der THWS, betonte die gesellschaftliche Relevanz der Arbeit. „Als Physiker beeindruckt mich, wie konsequent hier wissenschaftliche Theorie mit ökonomischer Logik verknüpft wurde. Technisch lässt sich vieles lösen – entscheidend ist, ob Menschen mitmachen. Dass man als Elektroauto-Besitzer ein bisschen Geld verdienen kann, indem man Ladekapazität zur Verfügung stellt, ist ein vielversprechender Ansatz. Die Arbeit zeigt, dass man Verhalten simulieren, beeinflussen und so Netze entlasten kann.“

Auch <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Prof. Dr. Marco Denk</a> von der Hochschule Coburg verfolgte die Disputation voll Interesse: Zum einen gehört Elektromobilität auch zu seinen Forschungsthemen, zum anderen betreut er ebenfalls Promovierende am NISys: „Es war spannend, zu sehen, wie die Disputation abläuft. Tiefgreifend! Das hat mir sehr gefallen“, sagt er. Dabei habe die Diskussion auch gezeigt, wie vielseitig die Elektromobilität ist. „Es gibt extrem spannende Fragestellungen in sehr unterschiedlichen Fachgebieten, so dass in Zukunft noch viele Promovierende am Erfolg der Elektromobilität mitwirken können“, prophezeit er. „Diese Disputation war ein Meilenstein – fachlich und strukturell.“
<h4>Coburg schreibt erneut Promotionsgeschichte</h4>
In Bayern gab es bislang erst eine Handvoll solcher HAW-Promotionen. Eine davon – die allererste – wurde ebenfalls in Coburg abgeschlossen: Die Promotion von Dr. Laura Wester am eigenständigen <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/"> Promotionszentrum Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg machte vor einem Jahr Schlagzeilen. Jetzt hat Coburg erneut Grund zum Feiern. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und digitale Transformation an der Hochschule Coburg, unterstreicht die Stärke und das Potenzial der angewandten Forschung: „Die enorme Resonanz auf die Einrichtung der Promotionszentren und die hohe Bewerbungszahl Promotionsinteressierter zeigt, dass der eingeschlagene Weg die Hochschule noch schneller in die Zukunft führt”, sagt Synold. „Wir sind stolz auf unsere ersten Promovierten, die mit der angewandten Forschung offene Lücken der Grundlagenforschung schließen konnten.“

Für Timo Hertlein endet der aufregende Vormittag mit einem traditionsreichen Ritual: Nach der Disputation bekommt er einen Talar – und einen von den Kolleginnen und Kollegen liebevoll verzierten Doktorhut.

Weitere Informationen: <a href="https://forschung.hs-coburg.de/de/dissertationen?web_promotionwurdegesucht=true">Promotionen HS Coburg</a>

&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC3656-e1764259966732-1024x681.jpg"
                        fileSize="220555"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC3672-1024x683.jpg"
                        fileSize="78710"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_4902-1024x768.jpg"
                        fileSize="109852"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC3712-1024x683.jpg"
                        fileSize="183278"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/Disputation-Hertlein01-1024x683.jpg"
                        fileSize="80800"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC3739-e1764259069685-1024x641.jpg"
                        fileSize="166014"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="641"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_4883-768x1024.jpg"
                        fileSize="164299"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/Disputation-Hertlein02-1024x682.jpg"
                        fileSize="84557"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Krebs: Doktorandin aus Serbien forscht an der Hochschule Coburg an neuer Therapie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/krebs-doktorandin-aus-serbien-forscht-an-der-hochschule-an-neuer-therapie/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 13:26:53 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Andreas T. Wolf)</em>

<em>Triple-negativer Brustkrebs (TNBC) ist eine der aggressivsten Formen von Brustkrebs – und besonders schwer zu behandeln. Weltweit sind bis zu 20 Prozent aller Brustkrebspatientinnen betroffen, jährlich sterben rund 150.000 Frauen daran. Eine Doktorandin aus Serbien forscht jetzt an der Hochschule Coburg an einem neuen Therapieansatz. </em>

Katarina Pecić promoviert in der Arbeitsgruppe von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> im Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg in Kooperation mit dem Institute for Information Technologies der Universität Kragujevac (Serbien). In Zusammenarbeit mit dem Team rund um Dr. Claudia Müller aus der Abteilung Präklinische Entwicklung und Validierung des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie – IZI in Leipzig arbeitet sie an neuen Wegen, Krebsbehandlungen wirksamer und verträglicher zu machen.

<strong>Palladium statt Platin</strong>

„Ich habe mich während meiner Forschung nach dem Masterabschluss für dieses Thema begeistert“, erinnert sich Pecić. „Als ich begann, mit neu synthetisierten Verbindungen – insbesondere Palladium-Cumarin-Komplexen – zu arbeiten, fiel mir ihre starke Wirkung auf unterschiedliche Krebszelllinien auf.“

Klassische Chemotherapien basieren häufig auf Platin-haltigen Wirkstoffen, die die DNA von Krebszellen schädigen, um ihre Vermehrung zu stoppen – mit teils erheblichen Nebenwirkungen. An ihrer Heimuniversität in Kragujevac hatten die neuen Palladium-Komplexe bereits vielversprechende Ergebnisse bei verschiedenen Krebsarten gezeigt. Daher nahm Pecić eine der größten Herausforderungen an: das triple-negative Mammakarzinom – eine Krankheit, die sie auch persönlich kennt.

„Meine Großmutter war an Brustkrebs erkrankt“, erzählt sie. „Zu sehen, wie sie die Behandlung durchstehen musste, hat mir vor Augen geführt, wie dringend wir bessere Therapien brauchen. Das hat mich motiviert, meine Arbeit der Entwicklung wirksamerer und schonenderer Behandlungsmöglichkeiten zu widmen.“

<strong>Krebs auf molekularer Ebene verstehen</strong>

Allein in Deutschland verursacht TNBC Schätzungen zufolge jedes Jahr rund 3.700 Todesfälle. Aufgrund der schlechten Prognose und begrenzten Behandlungsoptionen gilt diese Krebsform als eine der größten Herausforderungen der onkologischen Forschung.

Pecić konzentriert sich auf bioanalytische Untersuchungen, um zu verstehen, wie neue Palladium-Verbindungen auf Krebszellen wirken. „Ich teste diese Substanzen, um zu sehen, wie sie das Überleben und Absterben von Zellen beeinflussen“, erklärt sie. „Mithilfe moderner zellbasierter Testsysteme und proteomischer Analysen kann ich Tausende von Proteinen untersuchen und die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen aufdecken.“

Ihr Ziel ist es, zentrale molekulare Zielstrukturen zu identifizieren, mit denen die Verbindungen interagieren, und ihr Potenzial als selektivere und wirksamere Krebsmedikamente zu bewerten. Darüber hinaus arbeitet sie an verbesserten Methoden für den Wirkstofftransport und testet die Substanzen in 3D-Tumormodellen, die reale Tumorbedingungen nachbilden.

<strong>Von Serbien nach Deutschland</strong>

Die Entscheidung in Deutschland zu promovieren, fiel ihr nicht leicht: „Aus familiären Gründen – und weil Bewerbungen aus einem Nicht-EU-Land oft recht kompliziert sind – habe ich zunächst gezögert. Doch nach einem Jahr an der Hochschule Coburg und am Fraunhofer-Institut konnte ich wertvolle internationale Forschungserfahrung sammeln und das nötige Selbstvertrauen gewinnen, um meine wissenschaftliche Arbeit im Ausland fortzusetzen. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie viel Fortschritt durch länderübergreifende Zusammenarbeit entstehen kann.“

<strong>Internationale Forschungserfahrung an der Hochschule Coburg</strong>

Die Kooperation zwischen dem Team von Prof. Dr. Stefan Kalkhof an der Hochschule Coburg und der Arbeitsgruppe von Prof. Zoran Marković am Institute for Information Technologies in Kragujevac besteht bereits seit drei Jahren. In dieser Zeit haben die Forschenden eng bei der Entwicklung neuer metallorganischer Verbindungen zur Behandlung aggressiver Tumore zusammengearbeitet – mit dem Ziel, Alternativen zu herkömmlichen platinbasierten Chemotherapeutika zu entwickeln. Im Rahmen dieser Kooperation konnte ein einjähriges Promotionsstipendium für Katarina Pecić eingeworben werden. Dieses wurde auf der Basis der überzeugenden Ergebnisse der ersten Phase inzwischen verlängert und ermöglicht die Fortsetzung ihrer Forschung.

Mittlerweile ist Pecić im dritten Jahr ihrer Promotion und schätzt das professionelle und unterstützende Forschungsumfeld in Deutschland. Unter der Betreuung von Prof. Dr. Kalkhof hat sie sich dem Promotionsprogramm Analytics4Health angeschlossen – einer interdisziplinären Initiative, die perfekt zu ihren Forschungsinteressen passt.

„Die Hochschule Coburg hat ein sehr offenes und internationales Umfeld“, sagt Pecić. „Ich schätze die Unterstützung durch Professorinnen, Professoren und Kolleginnen und Kollegen sehr. Coburg selbst ist ein ruhiger, charmanter Ort – ideal, um sich auf Forschung und persönliche Entwicklung zu konzentrieren.“

Nach Abschluss ihrer Promotion möchte Pecić ihre Karriere in der Krebsbiologie und Bioanalytik fortsetzen. „Mich interessiert besonders die Verbindung von akademischer Forschung mit praxisnahen Projekten, die medizinische oder pharmazeutische Relevanz haben. Mein Ziel ist es, in der Wissenschaft zu bleiben und durch Forschung zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit beizutragen.“

Ihre Arbeit wird derzeit durch ein Stipendium des Bayerisch-Hochschulzentrums für Mittel-, Ost- und Südosteuropa (BAYHOST) unterstützt, das vom Freistaat Bayern finanziert wird.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Andreas T. Wolf)</em>

<em>Triple-negativer Brustkrebs (TNBC) ist eine der aggressivsten Formen von Brustkrebs – und besonders schwer zu behandeln. Weltweit sind bis zu 20 Prozent aller Brustkrebspatientinnen betroffen, jährlich sterben rund 150.000 Frauen daran. Eine Doktorandin aus Serbien forscht jetzt an der Hochschule Coburg an einem neuen Therapieansatz. </em>

Katarina Pecić promoviert in der Arbeitsgruppe von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> im Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg in Kooperation mit dem Institute for Information Technologies der Universität Kragujevac (Serbien). In Zusammenarbeit mit dem Team rund um Dr. Claudia Müller aus der Abteilung Präklinische Entwicklung und Validierung des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie – IZI in Leipzig arbeitet sie an neuen Wegen, Krebsbehandlungen wirksamer und verträglicher zu machen.

<strong>Palladium statt Platin</strong>

„Ich habe mich während meiner Forschung nach dem Masterabschluss für dieses Thema begeistert“, erinnert sich Pecić. „Als ich begann, mit neu synthetisierten Verbindungen – insbesondere Palladium-Cumarin-Komplexen – zu arbeiten, fiel mir ihre starke Wirkung auf unterschiedliche Krebszelllinien auf.“

Klassische Chemotherapien basieren häufig auf Platin-haltigen Wirkstoffen, die die DNA von Krebszellen schädigen, um ihre Vermehrung zu stoppen – mit teils erheblichen Nebenwirkungen. An ihrer Heimuniversität in Kragujevac hatten die neuen Palladium-Komplexe bereits vielversprechende Ergebnisse bei verschiedenen Krebsarten gezeigt. Daher nahm Pecić eine der größten Herausforderungen an: das triple-negative Mammakarzinom – eine Krankheit, die sie auch persönlich kennt.

„Meine Großmutter war an Brustkrebs erkrankt“, erzählt sie. „Zu sehen, wie sie die Behandlung durchstehen musste, hat mir vor Augen geführt, wie dringend wir bessere Therapien brauchen. Das hat mich motiviert, meine Arbeit der Entwicklung wirksamerer und schonenderer Behandlungsmöglichkeiten zu widmen.“

<strong>Krebs auf molekularer Ebene verstehen</strong>

Allein in Deutschland verursacht TNBC Schätzungen zufolge jedes Jahr rund 3.700 Todesfälle. Aufgrund der schlechten Prognose und begrenzten Behandlungsoptionen gilt diese Krebsform als eine der größten Herausforderungen der onkologischen Forschung.

Pecić konzentriert sich auf bioanalytische Untersuchungen, um zu verstehen, wie neue Palladium-Verbindungen auf Krebszellen wirken. „Ich teste diese Substanzen, um zu sehen, wie sie das Überleben und Absterben von Zellen beeinflussen“, erklärt sie. „Mithilfe moderner zellbasierter Testsysteme und proteomischer Analysen kann ich Tausende von Proteinen untersuchen und die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen aufdecken.“

Ihr Ziel ist es, zentrale molekulare Zielstrukturen zu identifizieren, mit denen die Verbindungen interagieren, und ihr Potenzial als selektivere und wirksamere Krebsmedikamente zu bewerten. Darüber hinaus arbeitet sie an verbesserten Methoden für den Wirkstofftransport und testet die Substanzen in 3D-Tumormodellen, die reale Tumorbedingungen nachbilden.

<strong>Von Serbien nach Deutschland</strong>

Die Entscheidung in Deutschland zu promovieren, fiel ihr nicht leicht: „Aus familiären Gründen – und weil Bewerbungen aus einem Nicht-EU-Land oft recht kompliziert sind – habe ich zunächst gezögert. Doch nach einem Jahr an der Hochschule Coburg und am Fraunhofer-Institut konnte ich wertvolle internationale Forschungserfahrung sammeln und das nötige Selbstvertrauen gewinnen, um meine wissenschaftliche Arbeit im Ausland fortzusetzen. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie viel Fortschritt durch länderübergreifende Zusammenarbeit entstehen kann.“

<strong>Internationale Forschungserfahrung an der Hochschule Coburg</strong>

Die Kooperation zwischen dem Team von Prof. Dr. Stefan Kalkhof an der Hochschule Coburg und der Arbeitsgruppe von Prof. Zoran Marković am Institute for Information Technologies in Kragujevac besteht bereits seit drei Jahren. In dieser Zeit haben die Forschenden eng bei der Entwicklung neuer metallorganischer Verbindungen zur Behandlung aggressiver Tumore zusammengearbeitet – mit dem Ziel, Alternativen zu herkömmlichen platinbasierten Chemotherapeutika zu entwickeln. Im Rahmen dieser Kooperation konnte ein einjähriges Promotionsstipendium für Katarina Pecić eingeworben werden. Dieses wurde auf der Basis der überzeugenden Ergebnisse der ersten Phase inzwischen verlängert und ermöglicht die Fortsetzung ihrer Forschung.

Mittlerweile ist Pecić im dritten Jahr ihrer Promotion und schätzt das professionelle und unterstützende Forschungsumfeld in Deutschland. Unter der Betreuung von Prof. Dr. Kalkhof hat sie sich dem Promotionsprogramm Analytics4Health angeschlossen – einer interdisziplinären Initiative, die perfekt zu ihren Forschungsinteressen passt.

„Die Hochschule Coburg hat ein sehr offenes und internationales Umfeld“, sagt Pecić. „Ich schätze die Unterstützung durch Professorinnen, Professoren und Kolleginnen und Kollegen sehr. Coburg selbst ist ein ruhiger, charmanter Ort – ideal, um sich auf Forschung und persönliche Entwicklung zu konzentrieren.“

Nach Abschluss ihrer Promotion möchte Pecić ihre Karriere in der Krebsbiologie und Bioanalytik fortsetzen. „Mich interessiert besonders die Verbindung von akademischer Forschung mit praxisnahen Projekten, die medizinische oder pharmazeutische Relevanz haben. Mein Ziel ist es, in der Wissenschaft zu bleiben und durch Forschung zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit beizutragen.“

Ihre Arbeit wird derzeit durch ein Stipendium des Bayerisch-Hochschulzentrums für Mittel-, Ost- und Südosteuropa (BAYHOST) unterstützt, das vom Freistaat Bayern finanziert wird.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/cb1073cc-acbf-4873-95d9-20882e10d512.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/112ff818-2476-4cb9-951b-650ebf84c6f5.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/c16af013-6eac-4bda-9975-2722c0bd3eba-e1764250690287.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Financial Management]]></category><category><![CDATA[Industriewirtschaft]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category>                                <title><![CDATA[Zwischen Projektmanagement und Lasertag: internationale Projektwoche]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zwischen-projektmanagement-und-lasertag-internationale-projektwoche/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 11:19:18 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Eine Woche voller <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/international-office/">internationaler Zusammenarbeit</a>, kultureller Entdeckungen und praxisnaher Projektarbeit: Studierende aus Coburg und Sofia kamen im Kurs „Internationales Projektmanagement“ zusammen. Sie erlebten viel – und erarbeiteten spannende Erkenntnisse.</em>

Der Besuch der VUZF-Universität Sofia an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg fand im Rahmen des Kurses „Internationales Projektmanagement“ von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-eduard-gerhardt/">Prof. Dr. Eduard Gerhardt</a> statt. Er hat zum Ziel, die interkulturelle Zusammenarbeit zu fördern – statt klassischer Vorlesungen werden dabei reale Aufgaben in der Praxis gelöst.

Um zu evaluieren, ob die Kulturmodelle von Hall und Hofstede mit den Erwartungen und Wahrnehmungen der Studierenden der Hochschule Coburg übereinstimmen, entwickelten die Teams eine Umfrage entsprechend den von den Theoretikern formulierten Dimensionen. Sie führten die Befragung am Campus direkt unter Coburger Studierenden durch. Im Laufe der Woche wurden mit vielen Studierenden aus verschiedenen Studienbereichen Gespräche geführt. Pro kultureller Dimension sammelten die Teams dabei etwa 90 Antworten – eine solide Basis für die kommende Analyse.

Neben der Projektarbeit bot das Programm den Studierenden aus Coburg und Sofia aus den Bachelorstudiengängen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft/">Betriebswirtschaft </a>und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/industriewirtschaft/">Industriewirtschaft</a> zahlreiche kulturelle Aktivitäten: ein fränkisches Auftaktessen, eine Führung durch Coburg mit Einblicken in den kulturellen und historischen Hintergrund der Stadt, ein actionreiches Lasertag-Event und eine gemeinsame Exkursion ins nahegelegene Bamberg. Die Woche stärkte nicht nur die interkulturelle Zusammenarbeit – sondern auch Freundschaften.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Eine Woche voller <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/international-office/">internationaler Zusammenarbeit</a>, kultureller Entdeckungen und praxisnaher Projektarbeit: Studierende aus Coburg und Sofia kamen im Kurs „Internationales Projektmanagement“ zusammen. Sie erlebten viel – und erarbeiteten spannende Erkenntnisse.</em>

Der Besuch der VUZF-Universität Sofia an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg fand im Rahmen des Kurses „Internationales Projektmanagement“ von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-eduard-gerhardt/">Prof. Dr. Eduard Gerhardt</a> statt. Er hat zum Ziel, die interkulturelle Zusammenarbeit zu fördern – statt klassischer Vorlesungen werden dabei reale Aufgaben in der Praxis gelöst.

Um zu evaluieren, ob die Kulturmodelle von Hall und Hofstede mit den Erwartungen und Wahrnehmungen der Studierenden der Hochschule Coburg übereinstimmen, entwickelten die Teams eine Umfrage entsprechend den von den Theoretikern formulierten Dimensionen. Sie führten die Befragung am Campus direkt unter Coburger Studierenden durch. Im Laufe der Woche wurden mit vielen Studierenden aus verschiedenen Studienbereichen Gespräche geführt. Pro kultureller Dimension sammelten die Teams dabei etwa 90 Antworten – eine solide Basis für die kommende Analyse.

Neben der Projektarbeit bot das Programm den Studierenden aus Coburg und Sofia aus den Bachelorstudiengängen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft/">Betriebswirtschaft </a>und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/industriewirtschaft/">Industriewirtschaft</a> zahlreiche kulturelle Aktivitäten: ein fränkisches Auftaktessen, eine Führung durch Coburg mit Einblicken in den kulturellen und historischen Hintergrund der Stadt, ein actionreiches Lasertag-Event und eine gemeinsame Exkursion ins nahegelegene Bamberg. Die Woche stärkte nicht nur die interkulturelle Zusammenarbeit – sondern auch Freundschaften.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04258-e1764242679172-1024x700.jpg"
                        fileSize="116930"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="700"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/1_favorit-1024x683.jpg"
                        fileSize="168425"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04249-1024x683.jpg"
                        fileSize="156204"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04246-1024x683.jpg"
                        fileSize="95011"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04255-1024x683.jpg"
                        fileSize="136096"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Buchmüller zwischen Holzduft, urbanen Experimenten und gesellschaftlicher Verantwortung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-buchmueller-zwischen-holzduft-urbanen-experimenten-und-gesellschaftlicher-verantwortung/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 09:15:29 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-benedikt-buchmueller/">Prof. Benedikt Buchmüller</a> (Jahrgang 1990) sieht im Bestehenden Potenzial – ob im Stadtraum oder im Miteinander. Seit dem Sommersemester 2025 prägt er mit seiner Erfahrung als Zimmerermeister, Architekt und Gestaltungspraktiker die Professur für Bauerhalt und traditionelle Werktechniken an der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/bauen-und-design/">Fakultät Design + Bauen</a>. Hier erzählt er von seinem Blick auf nachhaltige Umbaukultur – und von dem, was ihn persönlich antreibt.</em>

<strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?</strong>
<em><strong>Prof. Benedikt Buchmüller: </strong></em>Ich bin gelernter Zimmerermeister, Hochbautechniker und freischaffender Architekt. Vor meiner Professur an der Hochschule Coburg war ich in verschiedenen Initiativen aktiv, unter anderem als Gründungsmitglied des N.Ort-Kollektivs, des Halle für Alle e.V. und des Regen406 e.V. Seit 2022 bin ich zudem Mitglied im Beirat für Bildende Kunst Nürnberg. In meiner Arbeit beschäftige ich mich intensiv mit der Frage, wie wir Ressourcen nutzen – seien es Räume, Materialien oder Menschen, die befähigt werden, Räume zu gestalten und zu nutzen.

<strong>Wo / wie leben Sie?</strong>
Mit Familie und Freunden in Nürnberg.

<strong>Wie möchten Sie leben?</strong>
In gesunden Räumen, in integrierten Städten mit funktionierenden Gemeinschaften.

<strong>Ihre Spezialgebiete sind?</strong>
Zentral steht für mich, handwerkliche Expertise mit gestalterischer und gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden. Dabei liegt mein Schwerpunkt auf der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen im gebauten Raum – sowohl materiell als auch sozial und räumlich.

<strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</strong>
Es ist immer wieder beeindruckend, welche positiven Effekte von gut gestalteten Räumen auf die Nutzerinnen und Nutzer übergehen. Dabei ist es umso eindrucksvoller, welches Potenzial aus schlecht genutzten Bestandsräumen gehoben werden kann.

<strong>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</strong>
Mich überzeugt bei jedem Projekt immer wieder, wie wenige (jedoch niederschwellige) Interventionen ausreichen, um verschiedene Menschengruppen zu erreichen. Ein Projekt, welches mir das besonders eindrücklich gezeigt hat, war ein temporärer Pavillon, den wir zusammen mit einer Berufsschulklasse in Nürnberg entwickelt haben. Dort wurde ein schlecht integrierter Stadtraum in Nürnberg so stark aufgewertet, dass man ihn sozial als auch räumlich nicht mehr wieder erkennen konnte.

<strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</strong>
Auf das Arbeiten mit den Studierenden, das beinhaltet für mich das Lehren mit den Studierenden, aber auch das Lernen von den Studierenden. Ich freue mich darauf, gemeinsam Antworten für die dringend benötigte Umbauwende zu entwickeln.

<strong>Welches Design bevorzugen Sie?</strong>
Funktional und wertig gedachtes.

<strong>Ihr/e Lieblingsmaler ode r-malerin?</strong>
Die Bilder von Caspar David Friedrich überzeugen mich immer wieder.

<strong>Lieblingsblume?</strong>
Mimose und Eukalyptus

<strong>Wer wären Sie gerne?
</strong>Mein Bestes Ich.

<strong>Ihre Heldinnen oder Helden der Wirklichkeit?</strong>
Sea Watch

<strong>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?</strong>
Wes Anderson vielleicht.

<strong>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</strong>
Zeit mit meinem Sohn auf dem Fahrrad verbringen.

<strong>Welchen Sport betreiben Sie?</strong>
Alles, was an einem Berg geht.

<strong>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</strong>
Ehrlichkeit.

<strong>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</strong>
Eingestandene.

<strong>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</strong>
Sind zu viele, um sie hier aufzuzählen. Auf Japanisch heißt das, glaube ich, „Tsundoku“. Gerade lese ich die Arch+ 261 über Schulen der Transformation.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-benedikt-buchmueller/">Prof. Benedikt Buchmüller</a> (Jahrgang 1990) sieht im Bestehenden Potenzial – ob im Stadtraum oder im Miteinander. Seit dem Sommersemester 2025 prägt er mit seiner Erfahrung als Zimmerermeister, Architekt und Gestaltungspraktiker die Professur für Bauerhalt und traditionelle Werktechniken an der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/bauen-und-design/">Fakultät Design + Bauen</a>. Hier erzählt er von seinem Blick auf nachhaltige Umbaukultur – und von dem, was ihn persönlich antreibt.</em>

<strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?</strong>
<em><strong>Prof. Benedikt Buchmüller: </strong></em>Ich bin gelernter Zimmerermeister, Hochbautechniker und freischaffender Architekt. Vor meiner Professur an der Hochschule Coburg war ich in verschiedenen Initiativen aktiv, unter anderem als Gründungsmitglied des N.Ort-Kollektivs, des Halle für Alle e.V. und des Regen406 e.V. Seit 2022 bin ich zudem Mitglied im Beirat für Bildende Kunst Nürnberg. In meiner Arbeit beschäftige ich mich intensiv mit der Frage, wie wir Ressourcen nutzen – seien es Räume, Materialien oder Menschen, die befähigt werden, Räume zu gestalten und zu nutzen.

<strong>Wo / wie leben Sie?</strong>
Mit Familie und Freunden in Nürnberg.

<strong>Wie möchten Sie leben?</strong>
In gesunden Räumen, in integrierten Städten mit funktionierenden Gemeinschaften.

<strong>Ihre Spezialgebiete sind?</strong>
Zentral steht für mich, handwerkliche Expertise mit gestalterischer und gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden. Dabei liegt mein Schwerpunkt auf der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen im gebauten Raum – sowohl materiell als auch sozial und räumlich.

<strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</strong>
Es ist immer wieder beeindruckend, welche positiven Effekte von gut gestalteten Räumen auf die Nutzerinnen und Nutzer übergehen. Dabei ist es umso eindrucksvoller, welches Potenzial aus schlecht genutzten Bestandsräumen gehoben werden kann.

<strong>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</strong>
Mich überzeugt bei jedem Projekt immer wieder, wie wenige (jedoch niederschwellige) Interventionen ausreichen, um verschiedene Menschengruppen zu erreichen. Ein Projekt, welches mir das besonders eindrücklich gezeigt hat, war ein temporärer Pavillon, den wir zusammen mit einer Berufsschulklasse in Nürnberg entwickelt haben. Dort wurde ein schlecht integrierter Stadtraum in Nürnberg so stark aufgewertet, dass man ihn sozial als auch räumlich nicht mehr wieder erkennen konnte.

<strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</strong>
Auf das Arbeiten mit den Studierenden, das beinhaltet für mich das Lehren mit den Studierenden, aber auch das Lernen von den Studierenden. Ich freue mich darauf, gemeinsam Antworten für die dringend benötigte Umbauwende zu entwickeln.

<strong>Welches Design bevorzugen Sie?</strong>
Funktional und wertig gedachtes.

<strong>Ihr/e Lieblingsmaler ode r-malerin?</strong>
Die Bilder von Caspar David Friedrich überzeugen mich immer wieder.

<strong>Lieblingsblume?</strong>
Mimose und Eukalyptus

<strong>Wer wären Sie gerne?
</strong>Mein Bestes Ich.

<strong>Ihre Heldinnen oder Helden der Wirklichkeit?</strong>
Sea Watch

<strong>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?</strong>
Wes Anderson vielleicht.

<strong>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</strong>
Zeit mit meinem Sohn auf dem Fahrrad verbringen.

<strong>Welchen Sport betreiben Sie?</strong>
Alles, was an einem Berg geht.

<strong>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</strong>
Ehrlichkeit.

<strong>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</strong>
Eingestandene.

<strong>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</strong>
Sind zu viele, um sie hier aufzuzählen. Auf Japanisch heißt das, glaube ich, „Tsundoku“. Gerade lese ich die Arch+ 261 über Schulen der Transformation.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category>                                <title><![CDATA[25 Jahre Informatik an der Hochschule Coburg: von den ersten Studis bis zur KI-Ära]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/25-jahre-informatik-an-der-hochschule-coburg-von-den-ersten-studis-bis-zur-ki-aera/</link>
                <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 13:03:21 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Seit 25 Jahren bildet die Hochschule Coburg IT-Talente aus. Dazu gehören besondere Erfolge, tiefe Emotionen und spannende Visionen: Die Jubiläumsfeier der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> zeigte, warum Informatik in Coburg mehr ist als ein Studiengang – und warum sie für die Zukunft immer wichtiger wird.</em>

Mit der Eröffnung des Diplomstudiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/informatik/">Informatik</a> wurde am 1. Oktober 2000 an der Hochschule Coburg der Grundstein für eine beeindruckende Entwicklung gelegt. Was mit einer kleineren Zahl Studierender begann, hat sich zu einem etablierten Ausbildungszentrum für IT-Fachkräfte in der Region entwickelt. Hunderte von Absolventinnen und Absolventen arbeiten heute in führenden Unternehmen oder haben sich als erfolgreiche Gründerinnen und Gründer etabliert.
<h4>Feierliches Programm mit Keynotes und Podiumsdiskussion</h4>
Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen, Lehrende, Studierende, Wegbegleiter und Wegbegleiterinnen blickten gemeinsam auf ein Vierteljahrhundert erfolgreicher akademischer Tradition zurück. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule, begrüßte die Besucherinnen und Besucher der Jubiläumsveranstaltung herzlich. Die Keynote übernahm ein Professor, der bereits seit 2002 an der Hochschule lehrt und die Entwicklung fast von Anfang an erlebt hat: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thomas-wieland/">Prof. Dr. Thomas Wieland</a> vereinte voller Humor und mit ein wenig Nostalgie Rückblicke auf die Entwicklung der Informatik-Ausbildung in Coburg und Ausblicke auf zukünftige Herausforderungen und Trends in der IT-Branche.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war eine moderierte Podiumsdiskussion, in der Professoren der Fakultät mit drei Alumni, die bei Bosch, HUK und Mercedes-Benz tätig sind, über die Zukunft der Informatik-Ausbildung diskutierten. Themen wie Künstliche Intelligenz, nachhaltige Digitalisierung und die sich wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes standen im Mittelpunkt des lebhaften Austauschs.

Im Anschluss an den offiziellen Teil bot ein Empfang reichlich Gelegenheit für persönliche Gespräche und Networking. Aktuelle Studierende traten mit Alumni und Fachkolleginnen und -kollegen in Dialog, während ehemalige Kommilitonen und Kommilitonen ihre Erinnerungen an die Studienzeit teilten und Kontakte auffrischten. Emotional wurde es, als einige von ihnen betonten, wie prägend ihre Zeit an der Hochschule Coburg für ihren beruflichen Werdegang gewesen sei.
<h4>25 Jahre kontinuierliche Weiterentwicklung</h4>
Informatik an der Hochschule Coburg war in den vergangenen 25 Jahren geprägt von kontinuierlicher Weiterentwicklung. Die Studienprogramme wurden fortlaufend an die Anforderungen der digitalen Transformation angepasst. Wegweisende Forschungsprojekte wurden realisiert und neue Schwerpunkte gesetzt, um den sich wandelnden Anforderungen der IT-Branche gerecht zu werden. Heute bietet die Fakultät Elektrotechnik und Informatik ein breites Spektrum an Studienmöglichkeiten im Informatikbereich, das von klassischer Informatik bis zu spezialisierten Angeboten in Bereichen wie <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/">Visual Computing</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik-und-naturwissenschaften/data-science/">Data Science</a> reicht.

Ein zentrales Anliegen der Lehrenden, das während der Veranstaltung mehrfach zur Sprache kam, ist die individuelle Förderung der Studierenden. Die persönliche Atmosphäre sowie die überschaubare Größe der Hochschule ermöglichen eine intensive Betreuung. Dieser Ansatz, der auf Rücksichtnahme auf individuelle Bedürfnisse und optimale Vorbereitung auf den Berufseinstieg setzt, wurde von den anwesenden Alumni besonders gewürdigt.

Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Informatik-Ausbildung an der Hochschule Coburg mehr ist als reine Wissensvermittlung. Viele ehemalige Studierende betonten, dass sie nicht nur fachlich, sondern auch persönlich von ihrer Zeit in Coburg profitiert hätten. Bis hin zur Formulierung, Absolventen hätten „die beste Zeit ihres Lebens“ an der Hochschule verbracht.

Die Organisation der Jubiläumsfeier wurde von einem engagierten Team aus Mitarbeitenden und Helfenden getragen, deren Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung wesentlich beitrug. Das durchweg positive Feedback der Gäste bestätigte, dass die Veranstaltung ihrem Anspruch gerecht wurde, einen würdigen Rahmen für diesen besonderen Meilenstein zu schaffen.
<h4>Blick in die Zukunft</h4>
Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich die Fakultät optimistisch. Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche und die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Datenwissenschaften eröffnen Informatik-Absolventinnen und -Absolventen exzellente Berufsaussichten. Mit der Erfahrung aus 25 Jahren und Engagement will die Fakultät Elektrotechnik und Informatik auch künftig wegweisende Impulse für Forschung und Lehre in der Region setzen und junge Menschen für die faszinierende Welt der Informatik begeistern.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Seit 25 Jahren bildet die Hochschule Coburg IT-Talente aus. Dazu gehören besondere Erfolge, tiefe Emotionen und spannende Visionen: Die Jubiläumsfeier der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> zeigte, warum Informatik in Coburg mehr ist als ein Studiengang – und warum sie für die Zukunft immer wichtiger wird.</em>

Mit der Eröffnung des Diplomstudiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/informatik/">Informatik</a> wurde am 1. Oktober 2000 an der Hochschule Coburg der Grundstein für eine beeindruckende Entwicklung gelegt. Was mit einer kleineren Zahl Studierender begann, hat sich zu einem etablierten Ausbildungszentrum für IT-Fachkräfte in der Region entwickelt. Hunderte von Absolventinnen und Absolventen arbeiten heute in führenden Unternehmen oder haben sich als erfolgreiche Gründerinnen und Gründer etabliert.
<h4>Feierliches Programm mit Keynotes und Podiumsdiskussion</h4>
Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen, Lehrende, Studierende, Wegbegleiter und Wegbegleiterinnen blickten gemeinsam auf ein Vierteljahrhundert erfolgreicher akademischer Tradition zurück. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule, begrüßte die Besucherinnen und Besucher der Jubiläumsveranstaltung herzlich. Die Keynote übernahm ein Professor, der bereits seit 2002 an der Hochschule lehrt und die Entwicklung fast von Anfang an erlebt hat: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thomas-wieland/">Prof. Dr. Thomas Wieland</a> vereinte voller Humor und mit ein wenig Nostalgie Rückblicke auf die Entwicklung der Informatik-Ausbildung in Coburg und Ausblicke auf zukünftige Herausforderungen und Trends in der IT-Branche.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war eine moderierte Podiumsdiskussion, in der Professoren der Fakultät mit drei Alumni, die bei Bosch, HUK und Mercedes-Benz tätig sind, über die Zukunft der Informatik-Ausbildung diskutierten. Themen wie Künstliche Intelligenz, nachhaltige Digitalisierung und die sich wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes standen im Mittelpunkt des lebhaften Austauschs.

Im Anschluss an den offiziellen Teil bot ein Empfang reichlich Gelegenheit für persönliche Gespräche und Networking. Aktuelle Studierende traten mit Alumni und Fachkolleginnen und -kollegen in Dialog, während ehemalige Kommilitonen und Kommilitonen ihre Erinnerungen an die Studienzeit teilten und Kontakte auffrischten. Emotional wurde es, als einige von ihnen betonten, wie prägend ihre Zeit an der Hochschule Coburg für ihren beruflichen Werdegang gewesen sei.
<h4>25 Jahre kontinuierliche Weiterentwicklung</h4>
Informatik an der Hochschule Coburg war in den vergangenen 25 Jahren geprägt von kontinuierlicher Weiterentwicklung. Die Studienprogramme wurden fortlaufend an die Anforderungen der digitalen Transformation angepasst. Wegweisende Forschungsprojekte wurden realisiert und neue Schwerpunkte gesetzt, um den sich wandelnden Anforderungen der IT-Branche gerecht zu werden. Heute bietet die Fakultät Elektrotechnik und Informatik ein breites Spektrum an Studienmöglichkeiten im Informatikbereich, das von klassischer Informatik bis zu spezialisierten Angeboten in Bereichen wie <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/">Visual Computing</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik-und-naturwissenschaften/data-science/">Data Science</a> reicht.

Ein zentrales Anliegen der Lehrenden, das während der Veranstaltung mehrfach zur Sprache kam, ist die individuelle Förderung der Studierenden. Die persönliche Atmosphäre sowie die überschaubare Größe der Hochschule ermöglichen eine intensive Betreuung. Dieser Ansatz, der auf Rücksichtnahme auf individuelle Bedürfnisse und optimale Vorbereitung auf den Berufseinstieg setzt, wurde von den anwesenden Alumni besonders gewürdigt.

Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Informatik-Ausbildung an der Hochschule Coburg mehr ist als reine Wissensvermittlung. Viele ehemalige Studierende betonten, dass sie nicht nur fachlich, sondern auch persönlich von ihrer Zeit in Coburg profitiert hätten. Bis hin zur Formulierung, Absolventen hätten „die beste Zeit ihres Lebens“ an der Hochschule verbracht.

Die Organisation der Jubiläumsfeier wurde von einem engagierten Team aus Mitarbeitenden und Helfenden getragen, deren Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung wesentlich beitrug. Das durchweg positive Feedback der Gäste bestätigte, dass die Veranstaltung ihrem Anspruch gerecht wurde, einen würdigen Rahmen für diesen besonderen Meilenstein zu schaffen.
<h4>Blick in die Zukunft</h4>
Mit Blick auf die Zukunft zeigt sich die Fakultät optimistisch. Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche und die wachsende Bedeutung von Künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und Datenwissenschaften eröffnen Informatik-Absolventinnen und -Absolventen exzellente Berufsaussichten. Mit der Erfahrung aus 25 Jahren und Engagement will die Fakultät Elektrotechnik und Informatik auch künftig wegweisende Impulse für Forschung und Lehre in der Region setzen und junge Menschen für die faszinierende Welt der Informatik begeistern.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04351-1024x683.jpg"
                        fileSize="95196"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/0_Highlight-1024x683.jpg"
                        fileSize="101917"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04381-1024x683.jpg"
                        fileSize="81913"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04305-1024x683.jpg"
                        fileSize="71364"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04275-1024x683.jpg"
                        fileSize="60207"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04277-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="113256"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04282-1024x683.jpg"
                        fileSize="112696"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04283-1024x683.jpg"
                        fileSize="104722"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04290-1024x683.jpg"
                        fileSize="126170"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04295-1024x683.jpg"
                        fileSize="104353"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04302-1024x683.jpg"
                        fileSize="87521"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04316-1024x683.jpg"
                        fileSize="104681"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04317-1024x683.jpg"
                        fileSize="77796"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04331-1024x683.jpg"
                        fileSize="98842"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04348-1024x683.jpg"
                        fileSize="91816"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04357-1024x683.jpg"
                        fileSize="98434"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04378-683x1024.jpg"
                        fileSize="100095"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC04396-1024x683.jpg"
                        fileSize="112011"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Neugier und Teamgeist: Wechsel im Vizepräsidium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-neugier-und-teamgeist-wechsel-im-vizepraesidium/</link>
                <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 10:34:32 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Fast vier Jahre hat <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-nicole-hegel/">Prof. Dr. Nicole Hegel</a> als Vizepräsidentin für Bildung und Diversity die Hochschule Coburg entscheidend mitgestaltet. Das Amt hat nun<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ada-baeumner/"> Prof. Dr. Ada Bäumner</a> übernommen. Ein Gespräch mit beiden über Verantwortung, Visionen und Neugier.</em>

<strong>Wie war der Moment, als Sie entschieden haben, die Verantwortung des Vize-Präsidentenamtes zu übernehmen, Prof. Bäumner?</strong>

<em>Prof. Dr. Ada Bäumner:</em> Einen einzelnen Schlüsselmoment gab es eigentlich nicht – es war vielmehr ein allmählicher Prozess. Mit der Zeit habe ich gemerkt, wie sehr mich die Themen reizen, die mit diesem Amt verbunden sind. Die Chance, aktiv mitzugestalten, wie wir Studium, Lehre und Bildung an unserer Hochschule denken und leben, hat mich besonders angesprochen. Für diese Aufgabe übernehme ich gerne Verantwortung.

<strong>Prof. Hegel, wie war das, als Sie damals das Amt übernommen haben?</strong>

<em>Prof. Dr. Nicole Hegel:</em> Das war eine besondere Situation. Mein Vorgänger war leider zunächst erkrankt, dann verstorben und es wurde schnell jemand gebraucht. Ich bin seit 2011 an der Hochschule, war einige Jahre Dekanin, kannte die Erweiterte Hochschulleitung (EHL) und hatte dadurch ein wenig Erfahrung, was Hochschulmanagement bedeutet. Also nahm ich das Angebot der damaligen Präsidentin an und sie schlug mich zur Wahl vor. Ich hatte kaum Zeit, mir Gedanken zu machen. Was ich unterschätzt habe: Wie viel Zeit Gremienarbeit und Bürokratie einerseits und Überzeugungsarbeit und informelle Gespräche andererseits beanspruchen. Tatsächlich ist es ein sehr politisches Amt – gestalten, aushandeln, überzeugen: Das macht den Reiz und auch die Herausforderung aus.

<strong>Sie hatten mehr Vorlauf, Frau Bäumner – wie haben Sie sich vorbereitet?</strong>

<em>Bäumner:</em> Ich bin erst seit 2022 an der Hochschule und bringe nicht die gleiche Vorerfahrung in politischen Ämtern und Gremien mit. Ich komme aus der Lehre – und natürlich habe ich mich gefragt, ob ich schon genügend Erfahrung habe. Gleichzeitig dachte ich: Vielleicht ist gerade das ein Vorteil. Wer ein Amt früh übernimmt, bringt neue Perspektiven ein, lernt enorm viel – und kann dieses Wissen später wieder in die Lehre zurückgeben. Ich habe mich intensiv informiert und vor allem das Gespräch mit Nicole Hegel gesucht. Sie hat mich großartig unterstützt, mir die Aufgaben des Amtes ausführlich erläutert, Einblicke in ihre Arbeit und ihren Kalender gegeben und offen darüber gesprochen, wo sie Herausforderungen sieht. Das hat mir sehr geholfen, mich vorzubereiten – soweit dies überhaupt möglich ist.

<em>Hegel:</em> Man kann sich vorbereiten – vieles lernt man aber auch, wenn man schon mittendrin ist.

<strong>Wann war für Sie klar, dass es Zeit für den Abschied ist?</strong>

<em>Hegel:</em> Ich durfte viel gestalten und lernen – dafür bin ich dankbar. In letzter Zeit habe ich aber gemerkt, dass mein Einsatz nicht mehr im richtigen Verhältnis zum Erreichten stand. Das war für mich der Moment, bewusst loszulassen und Raum für neue Themen und Perspektiven zu schaffen – Ada Bäumner bringt frische Ideen, einen neuen Blick und viel Energie mit, um die Themen des Vizepräsidentenamtes weiterzuentwickeln.

<strong>Was wird sich unter Ihrer Leitung verändern, Prof. Bäumner?</strong>

<em>Bäumner:</em> Ich möchte an die bisherige Arbeit im Bereich Bildung anknüpfen und sie kontinuierlich weiterentwickeln. Welche neuen Schwerpunkte wir setzen, möchte ich nicht im Alleingang entscheiden, sondern gemeinsam mit der Hochschulleitung und im Austausch mit Kolleginnen, Kollegen und Studierenden. Mir ist wichtig, zunächst aufmerksam wahrzunehmen, wo die Bedarfe liegen, und darauf aufbauend die nächsten Schritte festzulegen.

<strong>Einer Ihrer Schwerpunkte, Prof. Hegel, war der Programme Life Cycle-Prozess (PLC). Dabei geht es um den Lebenszyklus von Studiengängen, um Qualitätsmanagement – was hat sich da verändert?</strong>

<em>Hegel:</em> Wir brauchten klare Strukturen: Wie entstehen gute Studiengänge? Wie prüfen wir, ob sie wirtschaftlich sind? Und wie entscheiden wir gemeinsam, wenn es auch einmal darum geht, uns von etwas zu verabschieden? Heute haben wir transparente Prozesse, die Qualität sichern – und Mut, Dinge zu verändern. Alle Beteiligten sind eingebunden. Wenn wir neue Studiengänge aufsetzen, gibt es einen Prüfbericht. Themen wie Akkreditierung, Monitoring und Evaluation, Partizipation sind entscheidend für die vielfältige Qualitätsentwicklung unserer Lehre. Und Kennzahlen helfen, Reformen zu steuern. Ich dachte nie, dass meine Rolle Qualitäts- und Prozessmanagement sein würde, aber es war nötig, um unsere Strukturen nachhaltig zu stärken.

<strong>Was waren sonst Meilensteine?</strong>

<em>Hegel:</em> Für mich gab es weniger persönliche Meilensteine – entscheidend war für mich immer, dass wir in der Hochschulleitung gemeinsam auf das große Ganze blicken. Ich danke meinen Kollegen sehr für diese Zusammenarbeit. Insgesamt war ich eher damit beschäftigt, Strukturen zu sichern: Stellen zu halten und das <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-lehrinnovation-und-qualitaet/">Referat für Lehrinnovation und -qualität</a> zukunftsfähig weiterzuentwickeln, ein <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/referat-diversity/">Referat Diversity</a> aufzustellen, die entsprechenden Strategien dafür zu verankern. Für eigene Projekte blieb dadurch manchmal weniger Raum. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit dem Zentrum für Zukunftskompetenzen und der <a href="https://www.hs-coburg.de/impact-das-innovations-und-lernfestival/">IMPACT-Projektwoche</a> Formate schaffen konnten, die weiterwirken und neue Impulse geben.

<em>Bäumner:</em> Ich bin Nicole Hegel sehr dankbar dafür, dass sie so viel Energie in den Aufbau tragfähiger Strukturen und klarer Prozesse investiert hat. Dadurch sind Grundlagen entstanden, auf die ich nun mit einer stärkeren inhaltlichen Ausgestaltung aufbauen kann. Formate wie die IMPACT-Projektwoche oder das <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> eröffnen einen großen Gestaltungsraum.

<strong>Da geht es auch um Interdisziplinarität – wie wichtig ist das für Sie?</strong>

<em>Bäumner:</em> Interdisziplinarität kann je nach Phase des Studiums eine unterschiedliche Bedeutung zukommen. Wenn Studierende ins Bachelorstudium starten, geht es so wohl nicht selten zunächst darum, anzukommen und Sicherheit in den eigenen Grundlagen zu gewinnen. In dieser frühen Phase scheint es mir sinnvoll, vor allem Räume zu schaffen, in denen sie miteinander arbeiten, ihre unterschiedlichen Erfahrungen einbringen und voneinander lernen können. So entsteht Schritt für Schritt ein erstes Bewusstsein dafür, wie wertvoll verschiedene Perspektiven sind. Auf diesem Fundament lässt sich im weiteren Studienverlauf aufbauen. Wenn die Studierenden fachlich gefestigt sind, können nach und nach komplexe, interdisziplinäre Ansätze einbezogen werden, wie sie es für ihre berufliche aber auch persönliche Zukunft brauchen– weil die Welt, in der sie arbeiten und leben, vernetzt, dynamisch und immer stärker fachübergreifend ist.

<em>Hegel:</em> Entscheidend ist der Blick über den Tellerrand, der einfach auch mit persönlichen Kompetenzen einhergeht. Wenn wir alle Verständnis entwickeln für die wissenschaftlichen Denkweisen anderer Disziplinen, ist schon viel gewonnen.

<strong>Sie sind Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen – wie prägt das Ihre Sicht auf Bildung?</strong>

<em>Hegel:</em> Ich komme aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Sozialen Arbeit</a>, also aus einem Bereich ohne Labore und mit sehr großen Studierendengruppen – das prägt natürlich den Blick auf Lehre. In der Hochschulleitung war es mir wichtig, die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzuführen. Jede Disziplin weiß, was gute Lehre ausmacht, und genau diese Vielfalt ist unsere Stärke.

<em>Bäumner</em>: Ich komme aus dem MINT-Bereich und finde vielleicht gerade deshalb die Lehre in Bereichen wie der Sozialen Arbeit oder im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/bauen-und-design/">Design</a> unglaublich spannend. Dort wird oft viel offener, projektorientierter und experimenteller gearbeitet – und davon können wir alle profitieren. Für mich ist entscheidend, mit echter Neugier auf die anderen Disziplinen zu schauen. Als Vizepräsidentin für Bildung trage ich Verantwortung für die gesamte Hochschule, nicht nur für mein eigenes Fach. Offenheit und die Bereitschaft, voneinander zu lernen, sind deshalb für mich zentrale Haltungen – und eine große Chance für unsere gemeinsame Weiterentwicklung.

<strong>Ist das der Grund, warum bei Ihnen in der Vorlesung manchmal Dart gespielt wird … ?</strong>

<em>Bäumner:</em> Ich spiele tatsächlich gerne Dart mit den Studierenden im Physikpraktikum, um Messprozesse, Messwerte und stochastische Verteilungen anschaulich zu machen. Lernen bedeutet für mich immer auch Entdecken. Ich hoffe, dass mich diese Neugier auch in meiner Rolle als Vizepräsidentin weiterträgt – und dass sie ebenso meine Studierenden inspiriert: neugierig zu bleiben, weiterzulernen, den Blick zu öffnen und Verantwortung für ihr Handeln, für sich selbst und später auch für die Gesellschaft zu übernehmen. Wir holen sie aus der Schule ab und begleiten sie ein Stück ihres Weges. Und jenseits des Fachwissens brauchen sie vor allem eines: Neugier und Eigeninitiative – ein Leben lang.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Fast vier Jahre hat <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-nicole-hegel/">Prof. Dr. Nicole Hegel</a> als Vizepräsidentin für Bildung und Diversity die Hochschule Coburg entscheidend mitgestaltet. Das Amt hat nun<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ada-baeumner/"> Prof. Dr. Ada Bäumner</a> übernommen. Ein Gespräch mit beiden über Verantwortung, Visionen und Neugier.</em>

<strong>Wie war der Moment, als Sie entschieden haben, die Verantwortung des Vize-Präsidentenamtes zu übernehmen, Prof. Bäumner?</strong>

<em>Prof. Dr. Ada Bäumner:</em> Einen einzelnen Schlüsselmoment gab es eigentlich nicht – es war vielmehr ein allmählicher Prozess. Mit der Zeit habe ich gemerkt, wie sehr mich die Themen reizen, die mit diesem Amt verbunden sind. Die Chance, aktiv mitzugestalten, wie wir Studium, Lehre und Bildung an unserer Hochschule denken und leben, hat mich besonders angesprochen. Für diese Aufgabe übernehme ich gerne Verantwortung.

<strong>Prof. Hegel, wie war das, als Sie damals das Amt übernommen haben?</strong>

<em>Prof. Dr. Nicole Hegel:</em> Das war eine besondere Situation. Mein Vorgänger war leider zunächst erkrankt, dann verstorben und es wurde schnell jemand gebraucht. Ich bin seit 2011 an der Hochschule, war einige Jahre Dekanin, kannte die Erweiterte Hochschulleitung (EHL) und hatte dadurch ein wenig Erfahrung, was Hochschulmanagement bedeutet. Also nahm ich das Angebot der damaligen Präsidentin an und sie schlug mich zur Wahl vor. Ich hatte kaum Zeit, mir Gedanken zu machen. Was ich unterschätzt habe: Wie viel Zeit Gremienarbeit und Bürokratie einerseits und Überzeugungsarbeit und informelle Gespräche andererseits beanspruchen. Tatsächlich ist es ein sehr politisches Amt – gestalten, aushandeln, überzeugen: Das macht den Reiz und auch die Herausforderung aus.

<strong>Sie hatten mehr Vorlauf, Frau Bäumner – wie haben Sie sich vorbereitet?</strong>

<em>Bäumner:</em> Ich bin erst seit 2022 an der Hochschule und bringe nicht die gleiche Vorerfahrung in politischen Ämtern und Gremien mit. Ich komme aus der Lehre – und natürlich habe ich mich gefragt, ob ich schon genügend Erfahrung habe. Gleichzeitig dachte ich: Vielleicht ist gerade das ein Vorteil. Wer ein Amt früh übernimmt, bringt neue Perspektiven ein, lernt enorm viel – und kann dieses Wissen später wieder in die Lehre zurückgeben. Ich habe mich intensiv informiert und vor allem das Gespräch mit Nicole Hegel gesucht. Sie hat mich großartig unterstützt, mir die Aufgaben des Amtes ausführlich erläutert, Einblicke in ihre Arbeit und ihren Kalender gegeben und offen darüber gesprochen, wo sie Herausforderungen sieht. Das hat mir sehr geholfen, mich vorzubereiten – soweit dies überhaupt möglich ist.

<em>Hegel:</em> Man kann sich vorbereiten – vieles lernt man aber auch, wenn man schon mittendrin ist.

<strong>Wann war für Sie klar, dass es Zeit für den Abschied ist?</strong>

<em>Hegel:</em> Ich durfte viel gestalten und lernen – dafür bin ich dankbar. In letzter Zeit habe ich aber gemerkt, dass mein Einsatz nicht mehr im richtigen Verhältnis zum Erreichten stand. Das war für mich der Moment, bewusst loszulassen und Raum für neue Themen und Perspektiven zu schaffen – Ada Bäumner bringt frische Ideen, einen neuen Blick und viel Energie mit, um die Themen des Vizepräsidentenamtes weiterzuentwickeln.

<strong>Was wird sich unter Ihrer Leitung verändern, Prof. Bäumner?</strong>

<em>Bäumner:</em> Ich möchte an die bisherige Arbeit im Bereich Bildung anknüpfen und sie kontinuierlich weiterentwickeln. Welche neuen Schwerpunkte wir setzen, möchte ich nicht im Alleingang entscheiden, sondern gemeinsam mit der Hochschulleitung und im Austausch mit Kolleginnen, Kollegen und Studierenden. Mir ist wichtig, zunächst aufmerksam wahrzunehmen, wo die Bedarfe liegen, und darauf aufbauend die nächsten Schritte festzulegen.

<strong>Einer Ihrer Schwerpunkte, Prof. Hegel, war der Programme Life Cycle-Prozess (PLC). Dabei geht es um den Lebenszyklus von Studiengängen, um Qualitätsmanagement – was hat sich da verändert?</strong>

<em>Hegel:</em> Wir brauchten klare Strukturen: Wie entstehen gute Studiengänge? Wie prüfen wir, ob sie wirtschaftlich sind? Und wie entscheiden wir gemeinsam, wenn es auch einmal darum geht, uns von etwas zu verabschieden? Heute haben wir transparente Prozesse, die Qualität sichern – und Mut, Dinge zu verändern. Alle Beteiligten sind eingebunden. Wenn wir neue Studiengänge aufsetzen, gibt es einen Prüfbericht. Themen wie Akkreditierung, Monitoring und Evaluation, Partizipation sind entscheidend für die vielfältige Qualitätsentwicklung unserer Lehre. Und Kennzahlen helfen, Reformen zu steuern. Ich dachte nie, dass meine Rolle Qualitäts- und Prozessmanagement sein würde, aber es war nötig, um unsere Strukturen nachhaltig zu stärken.

<strong>Was waren sonst Meilensteine?</strong>

<em>Hegel:</em> Für mich gab es weniger persönliche Meilensteine – entscheidend war für mich immer, dass wir in der Hochschulleitung gemeinsam auf das große Ganze blicken. Ich danke meinen Kollegen sehr für diese Zusammenarbeit. Insgesamt war ich eher damit beschäftigt, Strukturen zu sichern: Stellen zu halten und das <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-lehrinnovation-und-qualitaet/">Referat für Lehrinnovation und -qualität</a> zukunftsfähig weiterzuentwickeln, ein <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/referat-diversity/">Referat Diversity</a> aufzustellen, die entsprechenden Strategien dafür zu verankern. Für eigene Projekte blieb dadurch manchmal weniger Raum. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit dem Zentrum für Zukunftskompetenzen und der <a href="https://www.hs-coburg.de/impact-das-innovations-und-lernfestival/">IMPACT-Projektwoche</a> Formate schaffen konnten, die weiterwirken und neue Impulse geben.

<em>Bäumner:</em> Ich bin Nicole Hegel sehr dankbar dafür, dass sie so viel Energie in den Aufbau tragfähiger Strukturen und klarer Prozesse investiert hat. Dadurch sind Grundlagen entstanden, auf die ich nun mit einer stärkeren inhaltlichen Ausgestaltung aufbauen kann. Formate wie die IMPACT-Projektwoche oder das <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> eröffnen einen großen Gestaltungsraum.

<strong>Da geht es auch um Interdisziplinarität – wie wichtig ist das für Sie?</strong>

<em>Bäumner:</em> Interdisziplinarität kann je nach Phase des Studiums eine unterschiedliche Bedeutung zukommen. Wenn Studierende ins Bachelorstudium starten, geht es so wohl nicht selten zunächst darum, anzukommen und Sicherheit in den eigenen Grundlagen zu gewinnen. In dieser frühen Phase scheint es mir sinnvoll, vor allem Räume zu schaffen, in denen sie miteinander arbeiten, ihre unterschiedlichen Erfahrungen einbringen und voneinander lernen können. So entsteht Schritt für Schritt ein erstes Bewusstsein dafür, wie wertvoll verschiedene Perspektiven sind. Auf diesem Fundament lässt sich im weiteren Studienverlauf aufbauen. Wenn die Studierenden fachlich gefestigt sind, können nach und nach komplexe, interdisziplinäre Ansätze einbezogen werden, wie sie es für ihre berufliche aber auch persönliche Zukunft brauchen– weil die Welt, in der sie arbeiten und leben, vernetzt, dynamisch und immer stärker fachübergreifend ist.

<em>Hegel:</em> Entscheidend ist der Blick über den Tellerrand, der einfach auch mit persönlichen Kompetenzen einhergeht. Wenn wir alle Verständnis entwickeln für die wissenschaftlichen Denkweisen anderer Disziplinen, ist schon viel gewonnen.

<strong>Sie sind Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen – wie prägt das Ihre Sicht auf Bildung?</strong>

<em>Hegel:</em> Ich komme aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Sozialen Arbeit</a>, also aus einem Bereich ohne Labore und mit sehr großen Studierendengruppen – das prägt natürlich den Blick auf Lehre. In der Hochschulleitung war es mir wichtig, die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzuführen. Jede Disziplin weiß, was gute Lehre ausmacht, und genau diese Vielfalt ist unsere Stärke.

<em>Bäumner</em>: Ich komme aus dem MINT-Bereich und finde vielleicht gerade deshalb die Lehre in Bereichen wie der Sozialen Arbeit oder im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/bauen-und-design/">Design</a> unglaublich spannend. Dort wird oft viel offener, projektorientierter und experimenteller gearbeitet – und davon können wir alle profitieren. Für mich ist entscheidend, mit echter Neugier auf die anderen Disziplinen zu schauen. Als Vizepräsidentin für Bildung trage ich Verantwortung für die gesamte Hochschule, nicht nur für mein eigenes Fach. Offenheit und die Bereitschaft, voneinander zu lernen, sind deshalb für mich zentrale Haltungen – und eine große Chance für unsere gemeinsame Weiterentwicklung.

<strong>Ist das der Grund, warum bei Ihnen in der Vorlesung manchmal Dart gespielt wird … ?</strong>

<em>Bäumner:</em> Ich spiele tatsächlich gerne Dart mit den Studierenden im Physikpraktikum, um Messprozesse, Messwerte und stochastische Verteilungen anschaulich zu machen. Lernen bedeutet für mich immer auch Entdecken. Ich hoffe, dass mich diese Neugier auch in meiner Rolle als Vizepräsidentin weiterträgt – und dass sie ebenso meine Studierenden inspiriert: neugierig zu bleiben, weiterzulernen, den Blick zu öffnen und Verantwortung für ihr Handeln, für sich selbst und später auch für die Gesellschaft zu übernehmen. Wir holen sie aus der Schule ab und begleiten sie ein Stück ihres Weges. Und jenseits des Fachwissens brauchen sie vor allem eines: Neugier und Eigeninitiative – ein Leben lang.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Industriewirtschaft]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg als „Innovator des Jahres 2025“ ausgezeichnet: KaliBot revolutioniert Roboter-Teamarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-als-innovator-des-jahres-2025-ausgezeichnet-kalibot-revolutioniert-roboter-teamarbeit/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 17:58:19 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Patricia Staudacher-Sauer)</em>

<em>Das mobile Messsystem KaliBot des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) an der Hochschule Coburg ist unter der Federführung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thorsten-uphues/">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a> offiziell als „Innovator des Jahres 2025“ der Deutschen Wirtschaft ausgezeichnet worden. Mit über 36.000 abgegebenen Stimmen im einmonatigen Online-Voting setzte sich die Entwicklung beim größten Publikumspreis der deutschsprachigen Wirtschaft durch. Die Auszeichnung wurde in Berlin verliehen.</em>

<strong> </strong>„Als verantwortlicher Projektleiter und einer der Institutsleiter des ISAT macht es mich stolz zu sehen, wie aus einer Idee gemeinsam mit unserem Partner Brose und in einer herausragenden Teamleistung eine hochpräzise Lösung wurde", betont Prof. Dr. Uphues. „Die Auszeichnung würdigt die innovativen Leistungen des gesamten KaliBot-Projektteams, dem mein besonderer Dank gilt.“
<h4>Durchbruch in der Roboter-Koordination</h4>
Die Auszeichnung zeigt, welches Potenzial in moderner Robotik und optischer Messtechnik steckt. KaliBot löst ein fundamentales Problem der Industrierobotik für eine flexible Fertigung: Während Teamarbeit für Menschen selbstverständlich ist, scheitern Roboter bislang immer dann, wenn eine direkte Interaktion untereinander gefordert ist. Was Menschen durch Blickkontakt, Haptik und kurze Abstimmung gelingt, stellt für Maschinen eine nahezu unüberwindbare Herausforderung dar. „In einem agilen, gemeinsamen Team haben wir das Projekt selbst in wirtschaftlich turbulenten Zeiten vorangetrieben. Brose hat uns dabei die Möglichkeit gegeben, ein Projektlabor direkt in den Räumen des Projektpartners einzurichten und zu nutzen – ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Das ist nicht selbstverständlich und dafür möchte ich mich ebenfalls bedanken."

Das neuartige Kalibriersystem, das im Rahmen des Bayerischen Verbundforschungsprogramms (BayVFP) entwickelt wurde, ermöglicht es erstmals, mehrere Industrieroboter in einem gemeinsamen Koordinatensystem so präzise zu kalibrieren, dass sie auch im gemeinsamen Verbund exakt zusammenarbeiten können. Damit wird eine hochpräzise Lösung geschaffen, bei der ein Handgriff nahtlos in den nächsten übergeht und das mit der einer Genauigkeit, die dem Durchmesser eines menschlichen Haares entspricht. „Ich bin eben Experimentalphysiker – und vielleicht ein bisschen pedantisch, wenn es um Genauigkeit geht“, so Thorsten Uphues. Eine Eigenschaft, die dieses Projekt nun erfolgreich nach Berlin gebracht hat.
<h4>Auszeichnung für beispielhafte Neuerungskraft</h4>
Der Publikumspreis „Innovator des Jahres“ würdigt jedes Jahr mustergültige Innovationen aus allen Bereichen der Wirtschaft. Zur Wahl steht Neuerungskraft quer durch alle Branchen, Unternehmensgrößen und Innovationsformen – ein Anspruch, dem KaliBot in besonderer Weise gerecht wird.<strong> </strong>
<h4><strong>Über das Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</strong></h4>
Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> an der Hochschule Coburg ist ein anwendungsorientiertes Forschungs- und Entwicklungsinstitut, das innovative Lösungen für Industrie und Gesellschaft rund um Mess-, Prüf- und Automatisierungstechnik entwickelt und Unternehmen wie öffentliche Partner bei der Umsetzung technologischer Innovationen unterstützt. Als In-Institut der Hochschule bündelt es wissenschaftliche Expertise aus Natur- und Ingenieurwissenschaften, verknüpft Forschung und Praxis in gemeinsamen Projekten und bietet seinen Partnern einen direkten Zugang zu Know-how, Laborinfrastruktur und qualifizierten Nachwuchskräften. Geleitet wird das ISAT von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese/">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thorsten-uphues/">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a>.

Demnächst wird hier auch ein Podcast mit Prof. Dr. Thorsten Uphues zum Thema veröffentlicht: <u><a href="https://ober-innovativ.de/">https://ober-innovativ.de/</a></u>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Patricia Staudacher-Sauer)</em>

<em>Das mobile Messsystem KaliBot des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) an der Hochschule Coburg ist unter der Federführung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thorsten-uphues/">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a> offiziell als „Innovator des Jahres 2025“ der Deutschen Wirtschaft ausgezeichnet worden. Mit über 36.000 abgegebenen Stimmen im einmonatigen Online-Voting setzte sich die Entwicklung beim größten Publikumspreis der deutschsprachigen Wirtschaft durch. Die Auszeichnung wurde in Berlin verliehen.</em>

<strong> </strong>„Als verantwortlicher Projektleiter und einer der Institutsleiter des ISAT macht es mich stolz zu sehen, wie aus einer Idee gemeinsam mit unserem Partner Brose und in einer herausragenden Teamleistung eine hochpräzise Lösung wurde", betont Prof. Dr. Uphues. „Die Auszeichnung würdigt die innovativen Leistungen des gesamten KaliBot-Projektteams, dem mein besonderer Dank gilt.“
<h4>Durchbruch in der Roboter-Koordination</h4>
Die Auszeichnung zeigt, welches Potenzial in moderner Robotik und optischer Messtechnik steckt. KaliBot löst ein fundamentales Problem der Industrierobotik für eine flexible Fertigung: Während Teamarbeit für Menschen selbstverständlich ist, scheitern Roboter bislang immer dann, wenn eine direkte Interaktion untereinander gefordert ist. Was Menschen durch Blickkontakt, Haptik und kurze Abstimmung gelingt, stellt für Maschinen eine nahezu unüberwindbare Herausforderung dar. „In einem agilen, gemeinsamen Team haben wir das Projekt selbst in wirtschaftlich turbulenten Zeiten vorangetrieben. Brose hat uns dabei die Möglichkeit gegeben, ein Projektlabor direkt in den Räumen des Projektpartners einzurichten und zu nutzen – ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Das ist nicht selbstverständlich und dafür möchte ich mich ebenfalls bedanken."

Das neuartige Kalibriersystem, das im Rahmen des Bayerischen Verbundforschungsprogramms (BayVFP) entwickelt wurde, ermöglicht es erstmals, mehrere Industrieroboter in einem gemeinsamen Koordinatensystem so präzise zu kalibrieren, dass sie auch im gemeinsamen Verbund exakt zusammenarbeiten können. Damit wird eine hochpräzise Lösung geschaffen, bei der ein Handgriff nahtlos in den nächsten übergeht und das mit der einer Genauigkeit, die dem Durchmesser eines menschlichen Haares entspricht. „Ich bin eben Experimentalphysiker – und vielleicht ein bisschen pedantisch, wenn es um Genauigkeit geht“, so Thorsten Uphues. Eine Eigenschaft, die dieses Projekt nun erfolgreich nach Berlin gebracht hat.
<h4>Auszeichnung für beispielhafte Neuerungskraft</h4>
Der Publikumspreis „Innovator des Jahres“ würdigt jedes Jahr mustergültige Innovationen aus allen Bereichen der Wirtschaft. Zur Wahl steht Neuerungskraft quer durch alle Branchen, Unternehmensgrößen und Innovationsformen – ein Anspruch, dem KaliBot in besonderer Weise gerecht wird.<strong> </strong>
<h4><strong>Über das Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</strong></h4>
Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> an der Hochschule Coburg ist ein anwendungsorientiertes Forschungs- und Entwicklungsinstitut, das innovative Lösungen für Industrie und Gesellschaft rund um Mess-, Prüf- und Automatisierungstechnik entwickelt und Unternehmen wie öffentliche Partner bei der Umsetzung technologischer Innovationen unterstützt. Als In-Institut der Hochschule bündelt es wissenschaftliche Expertise aus Natur- und Ingenieurwissenschaften, verknüpft Forschung und Praxis in gemeinsamen Projekten und bietet seinen Partnern einen direkten Zugang zu Know-how, Laborinfrastruktur und qualifizierten Nachwuchskräften. Geleitet wird das ISAT von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese/">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thorsten-uphues/">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a>.

Demnächst wird hier auch ein Podcast mit Prof. Dr. Thorsten Uphues zum Thema veröffentlicht: <u><a href="https://ober-innovativ.de/">https://ober-innovativ.de/</a></u>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/Innovator-des-Jahres-Thorsten-Uphues-Tony-Haupt-00038_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="86884"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Hebammenwissenschaft]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Klinische Sozialarbeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Symposium setzt neue Impulse für Krankenhausarchitektur]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/symposium-setzt-neue-impulse-fuer-krankenhausarchitektur/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 17:07:46 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Franziska Ritz)

<em>Unter dem Titel LA INFIRMITA – Wie heilende Architektur entsteht fand Mitte November auf dem <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/campus-design/">Campus Design</a> der Hochschule Coburg ein Fachsymposium statt, das die Rolle von wissenschaftlich fundierter Architektur im Krankenhausbau beleuchtete. Unter der Leitung von Prof. Gemma Koppen, Professorin für „Entwerfen &amp; Gesundheit“ an der Hochschule Coburg, diskutierten Experten und Expertinnen aus Forschung und Praxis intensiv Aspekte der Heilenden Architektur. </em>

Im Fokus stand dabei die Frage, wie gebaute Umwelten aktiv zur physischen und psychischen Gesundheit ihrer Nutzer und Nutzerinnen beitragen – insbesondere zur Genesung von Patienten und Patientinnen. Sechs spannende Vorträge in zwei Panels boten spannende Einblicke in den aktuellen Stand der Wissenschaft und zeigten herausragende Praxisbeispiele sowie Herausforderungen bei Planung, Sanierung und Bau von Krankenhäusern.
<h4>Internationale besetzte Panels begeistern mit fachlicher Tiefe</h4>
Im ersten Panel sprach Prof. Dr. Andreas Schmid von der Universität Bayreuth über das Neudenken von Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen. Er erörterte wesentliche Aspekte der Krankenhausreform und deren Auswirkung auf die Planung neuer Krankenhäuser. Prof. Dr. Tanja C. Vollmer, Architekturpsychologin und Gründerin von Kopvol architecture &amp; psychology betonte die Bedeutung von Wirksamkeitsnachweisen, über die architektonische Entscheidungen wissenschaftlichen begründet und Innovationen gefördert werden sollten. Dabei stellte sie exemplarisch ihre Studie zum Einfluss der Krankenhausarchitektur auf Angst und Stress schwerkranker Kinder und sie begleitenden Eltern vor. Gewonnene Erkenntnisse flossen in ein qualitatives Raumkonzept für den Neubau des Princess Máxima Centrums für Pädiatrische Onkologie in Utrecht ein, dem größten pädiatrischen Krebszentrum Europas, sowie in den Neubau der Kinder- und Jugendklinik Freiburg, der vor Kurzem den <em>Healing Architecture Award</em> gewann. Vollmer stellte heraus: „Mit dem Projekt in Utrecht haben wir vor 10 Jahren die Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis gebaut als wir erstmals ein qualitatives Raumkonzept in der Phase 0 entwickeln und als Vorgabe in den Architekturwettbewerb mitgeben konnten. Ein wegweisendes Beispiel, wie evidenzbasierte Architektur in die Umsetzung kommen kann.“ Im Anschluss hob Prof. Linus Hofrichter von a|sh sander.hofrichter Architekten hervor, wie wichtig und gleichzeitig schwierig es ist, die tatsächlichen Bedürfnisse von Patienten und Patientinnen, Personal und Angehörigen konsequent in die Planung einzubeziehen.

Im zweiten Panel wanderten die Diskussionen von strategischen Grundfragen hin zu konkreten Umsetzungen und Beispielen, Architekt Frank Wiesemeyer von <em>White Arkitekter</em> aus Malmö, Schweden zeigte, wie natürliche Materialien wie Holz nicht nur ökologisch sinnvoll sind, sondern auch das Wohlbefinden im Krankenhausumfeld steigern können. Dr. David Freis von der Universität Augsburg brachte eine historische Perspektive ein und beleuchtete die Entwicklung der Krankenhausarchitektur in Deutschland in den letzten zwei Jahrhunderten.
<h4>Ein Signal für die Zukunft</h4>
Andrea Erpenbeck, Architektin bei Herzog &amp; de Meuron, machte in ihrem Vortrag deutlich, dass eine heilende Wirkung nur dann spürbar wird, wenn auch Licht, Akustik und vor allem Oberflächenqualität mit höchster Sorgfalt gestaltet werden. Sie erläuterte am Beispiel des Kinderspitals Zürich, wie wegweisende Krankenhausarchitektur entsteht und wie das weltbekannte Architekturbüro aus Basel dabei sorgfältig und behutsam bis ins kleinste Detail gestaltet. Zahlreichen Studierenden, die ebenfalls die Veranstaltung besuchten, werden die Protoypen und Anekdoten der Architektin in Erinnerung bleiben.

Zwischen den Panels gab es reichlich Zeit für Austausch, Fragen und Networking sowie Gelegenheit, wissenschaftliche Gedanken mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen. Prof. Gemma Koppen zeigte sich zum Ende der Veranstaltung zufrieden: „Mit dem heutigen Symposium in Coburg haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein für die Krankenhausarchitektur der Zukunft gesetzt.“

Die Begeisterung am Tag des Symposiums zeigt: Heilende Architektur ist kein Nischenthema mehr, sondern eines, das Baubranche, Politik und Gesundheitswesen gleichermaßen beschäftigt. Das Symposium war ein starker Impuls dafür, die Brücke zwischen evidenzbasierter Forschung und planerischer Praxis weiter zu bauen.
<h4>Veranstaltungstipp</h4>
In der Veranstaltungsreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ geht es am Donnerstag, 27. November, ab 18 Uhr erneut um Krankenhausarchitektur. Unter dem Motto „Menschlich arbeiten – besser heilen liegt der Fokus an diesem Abend auf der gesunden und angenehmen Gestaltung der Arbeitsplätze und der Frage: Können bessere Räume und andere Arbeitsabläufe die Zusammenarbeit, die Eigenverantwortung und das Wohlbefinden des Personals verbessern – und dadurch die Patientenversorgung langfristig stärken? Die Veranstaltung findet in den Räumen der Ausstellung „Das Kranke(n)haus – Wie Architektur heilen hilft“, Spitalgasse 14 (2.OG) in der Coburger Innenstadt statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg-menschlich-arbeiten-besser-heilen/">Anmeldung</a> wird gebeten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Franziska Ritz)

<em>Unter dem Titel LA INFIRMITA – Wie heilende Architektur entsteht fand Mitte November auf dem <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/campus-design/">Campus Design</a> der Hochschule Coburg ein Fachsymposium statt, das die Rolle von wissenschaftlich fundierter Architektur im Krankenhausbau beleuchtete. Unter der Leitung von Prof. Gemma Koppen, Professorin für „Entwerfen &amp; Gesundheit“ an der Hochschule Coburg, diskutierten Experten und Expertinnen aus Forschung und Praxis intensiv Aspekte der Heilenden Architektur. </em>

Im Fokus stand dabei die Frage, wie gebaute Umwelten aktiv zur physischen und psychischen Gesundheit ihrer Nutzer und Nutzerinnen beitragen – insbesondere zur Genesung von Patienten und Patientinnen. Sechs spannende Vorträge in zwei Panels boten spannende Einblicke in den aktuellen Stand der Wissenschaft und zeigten herausragende Praxisbeispiele sowie Herausforderungen bei Planung, Sanierung und Bau von Krankenhäusern.
<h4>Internationale besetzte Panels begeistern mit fachlicher Tiefe</h4>
Im ersten Panel sprach Prof. Dr. Andreas Schmid von der Universität Bayreuth über das Neudenken von Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen. Er erörterte wesentliche Aspekte der Krankenhausreform und deren Auswirkung auf die Planung neuer Krankenhäuser. Prof. Dr. Tanja C. Vollmer, Architekturpsychologin und Gründerin von Kopvol architecture &amp; psychology betonte die Bedeutung von Wirksamkeitsnachweisen, über die architektonische Entscheidungen wissenschaftlichen begründet und Innovationen gefördert werden sollten. Dabei stellte sie exemplarisch ihre Studie zum Einfluss der Krankenhausarchitektur auf Angst und Stress schwerkranker Kinder und sie begleitenden Eltern vor. Gewonnene Erkenntnisse flossen in ein qualitatives Raumkonzept für den Neubau des Princess Máxima Centrums für Pädiatrische Onkologie in Utrecht ein, dem größten pädiatrischen Krebszentrum Europas, sowie in den Neubau der Kinder- und Jugendklinik Freiburg, der vor Kurzem den <em>Healing Architecture Award</em> gewann. Vollmer stellte heraus: „Mit dem Projekt in Utrecht haben wir vor 10 Jahren die Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis gebaut als wir erstmals ein qualitatives Raumkonzept in der Phase 0 entwickeln und als Vorgabe in den Architekturwettbewerb mitgeben konnten. Ein wegweisendes Beispiel, wie evidenzbasierte Architektur in die Umsetzung kommen kann.“ Im Anschluss hob Prof. Linus Hofrichter von a|sh sander.hofrichter Architekten hervor, wie wichtig und gleichzeitig schwierig es ist, die tatsächlichen Bedürfnisse von Patienten und Patientinnen, Personal und Angehörigen konsequent in die Planung einzubeziehen.

Im zweiten Panel wanderten die Diskussionen von strategischen Grundfragen hin zu konkreten Umsetzungen und Beispielen, Architekt Frank Wiesemeyer von <em>White Arkitekter</em> aus Malmö, Schweden zeigte, wie natürliche Materialien wie Holz nicht nur ökologisch sinnvoll sind, sondern auch das Wohlbefinden im Krankenhausumfeld steigern können. Dr. David Freis von der Universität Augsburg brachte eine historische Perspektive ein und beleuchtete die Entwicklung der Krankenhausarchitektur in Deutschland in den letzten zwei Jahrhunderten.
<h4>Ein Signal für die Zukunft</h4>
Andrea Erpenbeck, Architektin bei Herzog &amp; de Meuron, machte in ihrem Vortrag deutlich, dass eine heilende Wirkung nur dann spürbar wird, wenn auch Licht, Akustik und vor allem Oberflächenqualität mit höchster Sorgfalt gestaltet werden. Sie erläuterte am Beispiel des Kinderspitals Zürich, wie wegweisende Krankenhausarchitektur entsteht und wie das weltbekannte Architekturbüro aus Basel dabei sorgfältig und behutsam bis ins kleinste Detail gestaltet. Zahlreichen Studierenden, die ebenfalls die Veranstaltung besuchten, werden die Protoypen und Anekdoten der Architektin in Erinnerung bleiben.

Zwischen den Panels gab es reichlich Zeit für Austausch, Fragen und Networking sowie Gelegenheit, wissenschaftliche Gedanken mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen. Prof. Gemma Koppen zeigte sich zum Ende der Veranstaltung zufrieden: „Mit dem heutigen Symposium in Coburg haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein für die Krankenhausarchitektur der Zukunft gesetzt.“

Die Begeisterung am Tag des Symposiums zeigt: Heilende Architektur ist kein Nischenthema mehr, sondern eines, das Baubranche, Politik und Gesundheitswesen gleichermaßen beschäftigt. Das Symposium war ein starker Impuls dafür, die Brücke zwischen evidenzbasierter Forschung und planerischer Praxis weiter zu bauen.
<h4>Veranstaltungstipp</h4>
In der Veranstaltungsreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ geht es am Donnerstag, 27. November, ab 18 Uhr erneut um Krankenhausarchitektur. Unter dem Motto „Menschlich arbeiten – besser heilen liegt der Fokus an diesem Abend auf der gesunden und angenehmen Gestaltung der Arbeitsplätze und der Frage: Können bessere Räume und andere Arbeitsabläufe die Zusammenarbeit, die Eigenverantwortung und das Wohlbefinden des Personals verbessern – und dadurch die Patientenversorgung langfristig stärken? Die Veranstaltung findet in den Räumen der Ausstellung „Das Kranke(n)haus – Wie Architektur heilen hilft“, Spitalgasse 14 (2.OG) in der Coburger Innenstadt statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg-menschlich-arbeiten-besser-heilen/">Anmeldung</a> wird gebeten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-7-1024x576.jpg"
                        fileSize="147335"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-3-1024x576.jpg"
                        fileSize="58518"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-4-Markus-Neufeld-1024x576.jpg"
                        fileSize="77995"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-5-AdaBaeumner-1024x576.jpg"
                        fileSize="81747"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-6-Schmid-1024x576.jpg"
                        fileSize="76660"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-8-Vollmer-1024x576.jpg"
                        fileSize="89826"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-9-Hofrichter-1024x576.jpg"
                        fileSize="77090"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-10-1024x576.jpg"
                        fileSize="99565"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-11-Wiesemeyer-1024x576.jpg"
                        fileSize="70821"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-14-576x1024.jpg"
                        fileSize="65372"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-13-Erpenbeck-1024x576.jpg"
                        fileSize="68317"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-12-Freis-1024x576.jpg"
                        fileSize="66427"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-Gruppe-e1764004202675-1024x714.jpg"
                        fileSize="154166"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="714"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/LaInfirmita_Cindy_DoetschelLangbein-15-576x1024.jpg"
                        fileSize="100742"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Klimakrise: Warum Städte jetzt Zukunft bauen müssen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/klimakrise-warum-staedte-jetzt-zukunft-bauen-muessen/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 14:30:23 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Sieben planetare Grenzen sind bereits überschritten:<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/"> Prof. Mario Tvrtkovic</a> von der Hochschule Coburg wünscht sich mutige Politik für die Zukunft. Er forscht und lehrt im Studiengang Architektur an der Fakultät Design + Bauen der Hochschule Coburg zu Transformation, zu nachhaltigem Städtebau und der Entwicklung von Stadt und Land. Weil er den Eindruck hat, dass aktuell zum Thema Klimakrise „viel Meinung, viel Populismus, wenig Wissen“ gibt, spricht er über den Stand der Wissenschaft – und die wichtige Rolle von Städten und Hochschulen.</em>

<strong>Sie haben sich intensiv mit den neuesten Studien zum Zustand der Erdsysteme auseinandergesetzt. Was sind die wichtigsten Erkenntnisse?</strong>

<strong><em>Prof. Mario Tvrtkovic:</em></strong> Ein neuer Bericht des „<em>Planetary Boundaries Science Lab“</em> am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt, dass mittlerweile sieben der neun kritischen Belastungsgrenzen des Erdsystems überschritten sind: Klimawandel, Integrität der Biosphäre, Veränderung der Landnutzung, Veränderung des Süßwasserkreislaufs, Veränderung der biogeochemischen Kreisläufe, Eintrag menschengemachter Substanzen und Ozeanversauerung. Funktionierende Erdsystemprozesse sind Voraussetzung dafür, dass die Menschheit sicher leben kann und die Natur widerstandsfähig bleibt. Der Zustand unseres Planeten verschlechtert sich zunehmend. Die globale Klimakrise ist mittlerweile ein Hauptgrund für globale Instabilität.

<strong>Hat die Weltgemeinschaft bei der Weltklimakonferenz in Brasilien angemessen reagiert?</strong>

Kurz gesagt: nein. Es gab Hoffnung, einen verbindlichen Fahrplan für den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bis 2050 zu entwickeln. Eigentlich sollten die globalen Emissionen jährlich um etwa fünf Prozent gesenkt werden. Dies ist nicht gelungen. Immerhin gibt es weitere neue Initiativen, die auf Freiwilligkeit und Kooperationen setzen. Diese gilt es zu stärken. Die internationale Finanzierung für Klimaschutz in Entwicklungsländern wurde ebenfalls nicht verbindlich mit Summen hinterlegt. Aber zumindest wurde sie als Absicht festgehalten. Eine wichtige Initiative für den Schutz des Regenwaldes wurde gestartet. In der Summe aber zu wenig, zu langsam, zu spät. Es bleibt viel zu tun.

<strong>Wie bewerten Sie diesbezüglich die aktuellen politischen Entscheidungen in Deutschland und der EU?</strong>

Wir erleben auch in Deutschland einen Rollback – trotz hoher gesellschaftlicher Zustimmung zu Klimaschutzmaßnahmen. Untersuchungen des deutschen Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2024 belegen, dass 86 Prozent der Menschen in Deutschland von ihren Regierungen mehr Anstrengungen zum Schutz des Klimas fordern. Bereits 2009 hat sich Deutschland, wie viele andere Länder auch, das Ziel gesetzt, im Jahr 2025 fossile Subventionen zu beenden. Davon sind wir heute weit entfernt. Dem IWF zufolge haben die fossilen Subventionen in Deutschland allein 2023 etwa 70 Milliarden Euro betragen. In den vergangenen Wochen wurden die fossilen Subventionen durch pauschale Stromrabattierung ohne Lenkungswirkung, Senkung der Steuer für Flugtickets und ähnliches weiter erhöht. Die staatliche Förderung fossiler Energien erschwert den Klimaschutz und die Erreichung nationaler und EU-weiter Klimaziele.

<strong>Internationale Forschungsteams warnen immer dringlicher – warum kommen die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht in der politischen Umsetzung an? </strong>

Politik arbeitet im Rhythmus von Legislaturperioden. Die Klimakrise nicht. Politische Entscheidungen werden oft von Macht, kurzfristigen Zyklen, Wirtschaftsinteressen und den Interessen der Wählerinnen und Wähler beeinflusst. Zudem sind wissenschaftliche Erkenntnisse komplex und die Wirkungen interpretierbar. So etwas wie die Nachhaltigkeitskrise mit globalem Ausmaß und Auswirkungen in der Zukunft werden als „Wicked Problems“ bezeichnet, übersetzt bedeutet das in etwa komplexe, vielschichtige Probleme ohne klare oder einfache Lösung. Bei so etwas erfordert die Umsetzung der Maßnahmen Durchhaltekraft und viel Kommunikation. Im Moment ist das Gegenteil der Fall: viel Meinung, viel Populismus, wenig Wissen.

<strong>Was muss passieren, damit Politik wissenschaftliche Fakten stärker einbezieht?</strong>

Eine Lösung könnte die Stärkung von wissenschaftlicher Beratung – beispielsweise durch einen Expertenrat Klima – sein. Mit einer intergenerationalen Perspektive, Einbindung der Zivilgesellschaft und Transdisziplinarität, Schaffung klarer politischer Rahmenbedingungen für Ziele des Klimaschutzes, wie durch den Bundesverfassungsgericht-Beschluss aus 2021 gefordert. Die Maßnahmen müssen besser umgesetzt und fortlaufend evaluiert werden. Vor allem sind langfristige politische Kooperationen und Allianzen nötig.

<strong>Sie sind Architekt und Städteplaner – warum werden Städte die entscheidenden Schauplätze der Transformation sein?</strong>

Städte sind Verursacher und Betroffene zugleich. In den Städten werden die meisten Treibhausgasemissionen - durch Wohnen, Mobilität und wirtschaftliche Aktivitäten -  ausgestoßen. Zugleich sind Auswirkungen der Klimakrise durch Extremwetter, Hitzeinseln usw. besonders in den Städten spürbar. Andererseits können dort Impulse für neue innovative soziale Praktiken und Technologien entstehen und auch skaliert werden. Städte können hier viel ausrichten.

<strong>Welchen Vorteil haben Kommunen, die konsequent in Richtung nachhaltige Transformation steuern?</strong>

Die wichtigsten Aufgaben der Kommunen sind Daseinsfürsorge, Sicherheit, Bildung und Soziales. Transformation als Gestaltungsaufgabe für lebenswerte Städte und Regionen trägt entscheidend dazu bei, dass diese Aufgaben jetzt und in der Zukunft gut bewältigt werden können. Stichwort ist: urbane Resilienz. Die Klimakrise mit Starkregen, Hitze, Umweltkatastrophen und ähnliches – auf solche Krisen bereiten sich Kommunen aktiv vor, wenn sie jetzt handeln. Dann können sie darauf besser reagieren, sparen künftig und stehen gesellschaftlich besser da. Der Ausbau blau-grüner Infrastruktur (Wasser, Bäume, Schattenplätze…) ist neben dem raschen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und dem Umstieg auf erneuerbare Energien eine wichtige kommunale Aufgabe.

<strong>Welche Rolle spielt die Hochschule dabei?</strong>

Universitäten und Hochschulen nehmen in diesem Kontext eine Schlüsselrolle ein, da sie als Bildungsstätten zukünftiger Expertinnen und Experten des transformativen Handelns fungieren. Durch transdisziplinäres Engagement und Wissenstransfer fördern sie eine Kultur sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Verantwortlichkeit, innerhalb der planetaren Leitplanken. Sie bereiten zukünftige Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und diejenigen, die gestalten, auf die anstehenden Aufgaben vor, generieren das hierfür erforderliche Wissen, ziehen Rückschlüsse für die Anwendung und die Planung und erproben wegweisende Konzepte. Hochschulen sind zudem in der Rolle als Mittler und als Plattformen des wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurses gefordert, und sie tragen Verantwortung. Engagierte Wissenschaft macht sich auf den Weg von Wissen zum Tun, denn nur so bleiben wir auch glaubhaft. Das Privileg, mehr zu wissen, geht mit Verantwortung gegenüber künftiger Generationen und Gesellschaft einher.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Sieben planetare Grenzen sind bereits überschritten:<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/"> Prof. Mario Tvrtkovic</a> von der Hochschule Coburg wünscht sich mutige Politik für die Zukunft. Er forscht und lehrt im Studiengang Architektur an der Fakultät Design + Bauen der Hochschule Coburg zu Transformation, zu nachhaltigem Städtebau und der Entwicklung von Stadt und Land. Weil er den Eindruck hat, dass aktuell zum Thema Klimakrise „viel Meinung, viel Populismus, wenig Wissen“ gibt, spricht er über den Stand der Wissenschaft – und die wichtige Rolle von Städten und Hochschulen.</em>

<strong>Sie haben sich intensiv mit den neuesten Studien zum Zustand der Erdsysteme auseinandergesetzt. Was sind die wichtigsten Erkenntnisse?</strong>

<strong><em>Prof. Mario Tvrtkovic:</em></strong> Ein neuer Bericht des „<em>Planetary Boundaries Science Lab“</em> am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt, dass mittlerweile sieben der neun kritischen Belastungsgrenzen des Erdsystems überschritten sind: Klimawandel, Integrität der Biosphäre, Veränderung der Landnutzung, Veränderung des Süßwasserkreislaufs, Veränderung der biogeochemischen Kreisläufe, Eintrag menschengemachter Substanzen und Ozeanversauerung. Funktionierende Erdsystemprozesse sind Voraussetzung dafür, dass die Menschheit sicher leben kann und die Natur widerstandsfähig bleibt. Der Zustand unseres Planeten verschlechtert sich zunehmend. Die globale Klimakrise ist mittlerweile ein Hauptgrund für globale Instabilität.

<strong>Hat die Weltgemeinschaft bei der Weltklimakonferenz in Brasilien angemessen reagiert?</strong>

Kurz gesagt: nein. Es gab Hoffnung, einen verbindlichen Fahrplan für den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bis 2050 zu entwickeln. Eigentlich sollten die globalen Emissionen jährlich um etwa fünf Prozent gesenkt werden. Dies ist nicht gelungen. Immerhin gibt es weitere neue Initiativen, die auf Freiwilligkeit und Kooperationen setzen. Diese gilt es zu stärken. Die internationale Finanzierung für Klimaschutz in Entwicklungsländern wurde ebenfalls nicht verbindlich mit Summen hinterlegt. Aber zumindest wurde sie als Absicht festgehalten. Eine wichtige Initiative für den Schutz des Regenwaldes wurde gestartet. In der Summe aber zu wenig, zu langsam, zu spät. Es bleibt viel zu tun.

<strong>Wie bewerten Sie diesbezüglich die aktuellen politischen Entscheidungen in Deutschland und der EU?</strong>

Wir erleben auch in Deutschland einen Rollback – trotz hoher gesellschaftlicher Zustimmung zu Klimaschutzmaßnahmen. Untersuchungen des deutschen Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2024 belegen, dass 86 Prozent der Menschen in Deutschland von ihren Regierungen mehr Anstrengungen zum Schutz des Klimas fordern. Bereits 2009 hat sich Deutschland, wie viele andere Länder auch, das Ziel gesetzt, im Jahr 2025 fossile Subventionen zu beenden. Davon sind wir heute weit entfernt. Dem IWF zufolge haben die fossilen Subventionen in Deutschland allein 2023 etwa 70 Milliarden Euro betragen. In den vergangenen Wochen wurden die fossilen Subventionen durch pauschale Stromrabattierung ohne Lenkungswirkung, Senkung der Steuer für Flugtickets und ähnliches weiter erhöht. Die staatliche Förderung fossiler Energien erschwert den Klimaschutz und die Erreichung nationaler und EU-weiter Klimaziele.

<strong>Internationale Forschungsteams warnen immer dringlicher – warum kommen die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht in der politischen Umsetzung an? </strong>

Politik arbeitet im Rhythmus von Legislaturperioden. Die Klimakrise nicht. Politische Entscheidungen werden oft von Macht, kurzfristigen Zyklen, Wirtschaftsinteressen und den Interessen der Wählerinnen und Wähler beeinflusst. Zudem sind wissenschaftliche Erkenntnisse komplex und die Wirkungen interpretierbar. So etwas wie die Nachhaltigkeitskrise mit globalem Ausmaß und Auswirkungen in der Zukunft werden als „Wicked Problems“ bezeichnet, übersetzt bedeutet das in etwa komplexe, vielschichtige Probleme ohne klare oder einfache Lösung. Bei so etwas erfordert die Umsetzung der Maßnahmen Durchhaltekraft und viel Kommunikation. Im Moment ist das Gegenteil der Fall: viel Meinung, viel Populismus, wenig Wissen.

<strong>Was muss passieren, damit Politik wissenschaftliche Fakten stärker einbezieht?</strong>

Eine Lösung könnte die Stärkung von wissenschaftlicher Beratung – beispielsweise durch einen Expertenrat Klima – sein. Mit einer intergenerationalen Perspektive, Einbindung der Zivilgesellschaft und Transdisziplinarität, Schaffung klarer politischer Rahmenbedingungen für Ziele des Klimaschutzes, wie durch den Bundesverfassungsgericht-Beschluss aus 2021 gefordert. Die Maßnahmen müssen besser umgesetzt und fortlaufend evaluiert werden. Vor allem sind langfristige politische Kooperationen und Allianzen nötig.

<strong>Sie sind Architekt und Städteplaner – warum werden Städte die entscheidenden Schauplätze der Transformation sein?</strong>

Städte sind Verursacher und Betroffene zugleich. In den Städten werden die meisten Treibhausgasemissionen - durch Wohnen, Mobilität und wirtschaftliche Aktivitäten -  ausgestoßen. Zugleich sind Auswirkungen der Klimakrise durch Extremwetter, Hitzeinseln usw. besonders in den Städten spürbar. Andererseits können dort Impulse für neue innovative soziale Praktiken und Technologien entstehen und auch skaliert werden. Städte können hier viel ausrichten.

<strong>Welchen Vorteil haben Kommunen, die konsequent in Richtung nachhaltige Transformation steuern?</strong>

Die wichtigsten Aufgaben der Kommunen sind Daseinsfürsorge, Sicherheit, Bildung und Soziales. Transformation als Gestaltungsaufgabe für lebenswerte Städte und Regionen trägt entscheidend dazu bei, dass diese Aufgaben jetzt und in der Zukunft gut bewältigt werden können. Stichwort ist: urbane Resilienz. Die Klimakrise mit Starkregen, Hitze, Umweltkatastrophen und ähnliches – auf solche Krisen bereiten sich Kommunen aktiv vor, wenn sie jetzt handeln. Dann können sie darauf besser reagieren, sparen künftig und stehen gesellschaftlich besser da. Der Ausbau blau-grüner Infrastruktur (Wasser, Bäume, Schattenplätze…) ist neben dem raschen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und dem Umstieg auf erneuerbare Energien eine wichtige kommunale Aufgabe.

<strong>Welche Rolle spielt die Hochschule dabei?</strong>

Universitäten und Hochschulen nehmen in diesem Kontext eine Schlüsselrolle ein, da sie als Bildungsstätten zukünftiger Expertinnen und Experten des transformativen Handelns fungieren. Durch transdisziplinäres Engagement und Wissenstransfer fördern sie eine Kultur sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Verantwortlichkeit, innerhalb der planetaren Leitplanken. Sie bereiten zukünftige Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und diejenigen, die gestalten, auf die anstehenden Aufgaben vor, generieren das hierfür erforderliche Wissen, ziehen Rückschlüsse für die Anwendung und die Planung und erproben wegweisende Konzepte. Hochschulen sind zudem in der Rolle als Mittler und als Plattformen des wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurses gefordert, und sie tragen Verantwortung. Engagierte Wissenschaft macht sich auf den Weg von Wissen zum Tun, denn nur so bleiben wir auch glaubhaft. Das Privileg, mehr zu wissen, geht mit Verantwortung gegenüber künftiger Generationen und Gesellschaft einher.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/217-Klimakonferenz-Tvrtkovic-1024x713.jpg"
                        fileSize="73073"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="713"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Abschlusskonferenz des Projekts ii.oo: Bayerns innovativste digitale Prüfungen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/abschlusskonferenz-des-projekts-ii-oo-bayerns-innovativste-digitale-pruefungen/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 14:02:54 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Neun bayrische Hochschulen waren am Projekt „ii.oo – Digitales kompetenzorientiertes Prüfen“ beteiligt. Bei der Abschlusskonferenz an der Hochschule München wurden auch digitale Prüfungskonzepte der Hochschule Coburg vorgestellt.</em>

Vier Jahre lang haben sich die Hochschulen mit „Digitalem kompetenzorientierten Prüfen" beschäftigt: Währenddessen sind viele Veranstaltungen auf digitale Prüfungsformate umgestellt worden – deutlich näher an den geforderten Kompetenzen als bei einer klassischen Papierprüfung. In spannenden Vorträgen und lebhaften Diskussionen drehte sich bei der Abschlusskonferenz in München alles um Praxisbeispiele, innovative Ansätze und die Zukunft digitaler kompetenzorientierter Prüfungen.

Die Hochschule Coburg war mit mehreren Beiträgen und Publikationen prominent vertreten und präsentierte innovative digitale Prüfungsansätze, die während der Projektlaufzeit erfolgreich umgesetzt wurden. Auf der <a href="https://iioo.education/good-practices-digitales-pruefen/">Online-Plattform des Projekts</a> werden diese als Good-Practice-Beispiele vorgestellt – hier gibt es auch weitere Informationen zu verschiendenen Coburger Modulen und digitalen Prüfungsarten: so werden beispielsweise im Informatik Bachelorstudiengang Programmier-Prüfungen unter „realen“ Software Entwicklungsbedingungen erstellt und geprüft. Moodle dient dabei als zentrale Lernplattform der Hochschule und ermöglicht vielfältige digitale Lehr- und Prüfungsformate, die deutlich über einfache Multiple-Choice Prüfungen hinausgehen,

Ein besonderes Highlight der Konferenz war die „Heldenreise“, die eindrucksvolle Einblicke in die Projektarbeit bot und viele berührende Momente für das Publikum schuf. Zusätzlich bot der Galaxy Walk mit Postern, Exponaten und digitalen Prüfungslösungen die Gelegenheit, die Vielfalt der Good-Practice-Ideen zu entdecken. Den krönenden Abschluss bildete die Podiumsdiskussion zum Umgang mit KI im Kontext Prüfen und welche Perspektiven und konkreten Ansätze die anwesenden Institutionen verfolgen.

Die Hochschule Coburg wird die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um digitale und kompetenzorientierte Prüfungsformate nachhaltig weiterzuentwickeln und in der Lehre zu verankern.

https://www.youtube.com/watch?v=9N3sPi3qdHE]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Neun bayrische Hochschulen waren am Projekt „ii.oo – Digitales kompetenzorientiertes Prüfen“ beteiligt. Bei der Abschlusskonferenz an der Hochschule München wurden auch digitale Prüfungskonzepte der Hochschule Coburg vorgestellt.</em>

Vier Jahre lang haben sich die Hochschulen mit „Digitalem kompetenzorientierten Prüfen" beschäftigt: Währenddessen sind viele Veranstaltungen auf digitale Prüfungsformate umgestellt worden – deutlich näher an den geforderten Kompetenzen als bei einer klassischen Papierprüfung. In spannenden Vorträgen und lebhaften Diskussionen drehte sich bei der Abschlusskonferenz in München alles um Praxisbeispiele, innovative Ansätze und die Zukunft digitaler kompetenzorientierter Prüfungen.

Die Hochschule Coburg war mit mehreren Beiträgen und Publikationen prominent vertreten und präsentierte innovative digitale Prüfungsansätze, die während der Projektlaufzeit erfolgreich umgesetzt wurden. Auf der <a href="https://iioo.education/good-practices-digitales-pruefen/">Online-Plattform des Projekts</a> werden diese als Good-Practice-Beispiele vorgestellt – hier gibt es auch weitere Informationen zu verschiendenen Coburger Modulen und digitalen Prüfungsarten: so werden beispielsweise im Informatik Bachelorstudiengang Programmier-Prüfungen unter „realen“ Software Entwicklungsbedingungen erstellt und geprüft. Moodle dient dabei als zentrale Lernplattform der Hochschule und ermöglicht vielfältige digitale Lehr- und Prüfungsformate, die deutlich über einfache Multiple-Choice Prüfungen hinausgehen,

Ein besonderes Highlight der Konferenz war die „Heldenreise“, die eindrucksvolle Einblicke in die Projektarbeit bot und viele berührende Momente für das Publikum schuf. Zusätzlich bot der Galaxy Walk mit Postern, Exponaten und digitalen Prüfungslösungen die Gelegenheit, die Vielfalt der Good-Practice-Ideen zu entdecken. Den krönenden Abschluss bildete die Podiumsdiskussion zum Umgang mit KI im Kontext Prüfen und welche Perspektiven und konkreten Ansätze die anwesenden Institutionen verfolgen.

Die Hochschule Coburg wird die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um digitale und kompetenzorientierte Prüfungsformate nachhaltig weiterzuentwickeln und in der Lehre zu verankern.

https://www.youtube.com/watch?v=9N3sPi3qdHE]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/218-Abschluss-Projekt-iio-Pfeiffer-1024x683.jpeg"
                        fileSize="181948"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Permanent im Wandel: CREAPOLIS-Award für Bürokonzepte der Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/permanent-im-wandel-creapolis-award-fuer-buerokonzepte-der-zukunft/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 15:15:44 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Andreas T. Wolf)</em>

<em>Viele Menschen verbringen den Großteil ihres Arbeitslebens im Büro. Entsprechend groß ist der Einfluss auf das Befinden, die Motivation und Effektivität von Mitarbeitenden. Doch Arbeitslandschaften verändern sich – und vielleicht auch bald die Arbeitsräume. Für ihr Pilotprojekt ‚Permanent Beta Factory erhielten Prof. Mark Phillips von der Hochschule Coburg und die Abteilung Corporate Real Estate Management von Projektpartner Schaeffler den CREAPOLIS-Award. </em>
<h4>Ein einzigartiges Pilotprojekt</h4>
Wie lässt sich im Sinne von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit überhaupt noch neu bauen? Das Projekt „Permanent Beta Factory“, eine Kooperation zwischen Schaeffler und der Hochschule Coburg, geht diesen Fragen nach und sucht nach zukunftsfähigen Arbeitsräumen. Studierende der Fächer <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> arbeiten an der Entwicklung von Raumkonzepten, die in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnerinnen und -partnern entworfen, bewertet und letztendlich getestet werden sollen.

Das Ziel von Projektleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mark-phillips/">Prof. Mark Phillips</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> ist es, als Teil des „<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-mensch-aesthetik/">Institut Mensch &amp; Ästhetik</a>“, einen Schwerpunkt aufzubauen, der sich der wissenschaftlichen Erforschung der Auswirkungen von Gestaltung von Arbeitsorten auf den Menschen widmet. Dies wäre in der deutschen Hochschullandschaft einmalig, sagt er.

Zusammen mit Prof. Philipp Stingl und Studentin Alina Gafka sei das Projekt aufgesetzt worden. Der Kontakt zum Unternehmen wurde durch Projektpartner und Trendscout Raphael Gielgen vermittelt.
<h4>Relevant für Unternehmen und Studierende</h4>
Zwölf Studierendenentwürfe verbinden menschliches Miteinander mit nachhaltiger, flexibler Raumgestaltung. Alle Projektideen basieren auf der gemeinsamen Erkenntnis, dass eine zukunftsfähige Gestaltung nur dann möglich ist, wenn Anpassungsfähigkeit und Flexibilität von Anfang an mitgedacht werden.

Flexibel nutzbare Flächen, modulare und ressourcenschonende Entwürfe tragen dazu bei, dass Arbeitsräume längerfristig relevant bleiben. Da die Studierenden selbst Teil der Zielgruppe für zukünftige Arbeitsplatzkonzepte sind, profitierten auch sie von der interdisziplinären Zusammenarbeit.
<h4>Wenn Unternehmen sich vorausschauend verändern</h4>
Der Begriff „Permanent Beta“ stammt aus der Softwareentwicklung und beschreibt, dass Anwendungen in der Beta-Phase kontinuierlich getestet und verbessert werden, sagt Phillips: „Übertragen wir dies nun auf den Kontext des Büroumfeldes, so wird ein Konzept von Arbeitsräumen angestrebt, welches sich bewusst im Zustand ständiger Weiterentwicklung und Optimierung befindet.“

Da die moderne Arbeitswelt ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert wird, braucht es mehr Flexibilität und Bereitschaft, auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren, wie auch Guido Beier von D3EP als Begleiter des Projektes verdeutlicht: „New Work ist geplante Unvorhersehbarkeit. Mit diesem Pilotprojekt stellen wir uns den Herausforderungen einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt und suchen neue Organisationsformen der Arbeit zur Weiterentwicklung der Arbeitskultur.“
<h4>Neue Arbeitswelten aktiv angegangen</h4>
Dieses Konzept überzeugte auch die Jury für den CREAPOLIS-Award. Mit diesem Preis werden Projekte, die den Austausch von Wissen, Technologie und Innovation auf bemerkenswerte Weise mit und in der Gesellschaft vorantreiben, gewürdigt. Der CREAPOLIS-Award geht zurück auf das Projekt CREAPOLIS, das von 2018 bis 2022 durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wurde. Seit 2023 wird der Preis vom <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer und Entrepreneurship</a> initiiert.

So findet Jurymitglied Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg: „Das Projekt zeichnet sich durch hohen Praxisbezug, seine breit angelegte Konsortialstruktur und nachhaltige Transferaktivität aus.“ Der Preis wurde vom Präsidenten der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Stefan Gast, im Zuge der akademischen Jahresfeier "Dies academicus" vergeben. Auch er ist begeistert: „Das Projekt Permanent Beta Factory ist ein herausragendes Beispiel für gelebten Wissenstransfer an unserer Hochschule. Es vereint Designforschung, Praxisnähe und Zukunftsorientierung in vorbildlicher Weise – und hat sich den CREAPOLIS-Award 2025 mehr als verdient.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Andreas T. Wolf)</em>

<em>Viele Menschen verbringen den Großteil ihres Arbeitslebens im Büro. Entsprechend groß ist der Einfluss auf das Befinden, die Motivation und Effektivität von Mitarbeitenden. Doch Arbeitslandschaften verändern sich – und vielleicht auch bald die Arbeitsräume. Für ihr Pilotprojekt ‚Permanent Beta Factory erhielten Prof. Mark Phillips von der Hochschule Coburg und die Abteilung Corporate Real Estate Management von Projektpartner Schaeffler den CREAPOLIS-Award. </em>
<h4>Ein einzigartiges Pilotprojekt</h4>
Wie lässt sich im Sinne von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit überhaupt noch neu bauen? Das Projekt „Permanent Beta Factory“, eine Kooperation zwischen Schaeffler und der Hochschule Coburg, geht diesen Fragen nach und sucht nach zukunftsfähigen Arbeitsräumen. Studierende der Fächer <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> arbeiten an der Entwicklung von Raumkonzepten, die in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnerinnen und -partnern entworfen, bewertet und letztendlich getestet werden sollen.

Das Ziel von Projektleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mark-phillips/">Prof. Mark Phillips</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> ist es, als Teil des „<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-mensch-aesthetik/">Institut Mensch &amp; Ästhetik</a>“, einen Schwerpunkt aufzubauen, der sich der wissenschaftlichen Erforschung der Auswirkungen von Gestaltung von Arbeitsorten auf den Menschen widmet. Dies wäre in der deutschen Hochschullandschaft einmalig, sagt er.

Zusammen mit Prof. Philipp Stingl und Studentin Alina Gafka sei das Projekt aufgesetzt worden. Der Kontakt zum Unternehmen wurde durch Projektpartner und Trendscout Raphael Gielgen vermittelt.
<h4>Relevant für Unternehmen und Studierende</h4>
Zwölf Studierendenentwürfe verbinden menschliches Miteinander mit nachhaltiger, flexibler Raumgestaltung. Alle Projektideen basieren auf der gemeinsamen Erkenntnis, dass eine zukunftsfähige Gestaltung nur dann möglich ist, wenn Anpassungsfähigkeit und Flexibilität von Anfang an mitgedacht werden.

Flexibel nutzbare Flächen, modulare und ressourcenschonende Entwürfe tragen dazu bei, dass Arbeitsräume längerfristig relevant bleiben. Da die Studierenden selbst Teil der Zielgruppe für zukünftige Arbeitsplatzkonzepte sind, profitierten auch sie von der interdisziplinären Zusammenarbeit.
<h4>Wenn Unternehmen sich vorausschauend verändern</h4>
Der Begriff „Permanent Beta“ stammt aus der Softwareentwicklung und beschreibt, dass Anwendungen in der Beta-Phase kontinuierlich getestet und verbessert werden, sagt Phillips: „Übertragen wir dies nun auf den Kontext des Büroumfeldes, so wird ein Konzept von Arbeitsräumen angestrebt, welches sich bewusst im Zustand ständiger Weiterentwicklung und Optimierung befindet.“

Da die moderne Arbeitswelt ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert wird, braucht es mehr Flexibilität und Bereitschaft, auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren, wie auch Guido Beier von D3EP als Begleiter des Projektes verdeutlicht: „New Work ist geplante Unvorhersehbarkeit. Mit diesem Pilotprojekt stellen wir uns den Herausforderungen einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt und suchen neue Organisationsformen der Arbeit zur Weiterentwicklung der Arbeitskultur.“
<h4>Neue Arbeitswelten aktiv angegangen</h4>
Dieses Konzept überzeugte auch die Jury für den CREAPOLIS-Award. Mit diesem Preis werden Projekte, die den Austausch von Wissen, Technologie und Innovation auf bemerkenswerte Weise mit und in der Gesellschaft vorantreiben, gewürdigt. Der CREAPOLIS-Award geht zurück auf das Projekt CREAPOLIS, das von 2018 bis 2022 durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wurde. Seit 2023 wird der Preis vom <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer und Entrepreneurship</a> initiiert.

So findet Jurymitglied Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg: „Das Projekt zeichnet sich durch hohen Praxisbezug, seine breit angelegte Konsortialstruktur und nachhaltige Transferaktivität aus.“ Der Preis wurde vom Präsidenten der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Stefan Gast, im Zuge der akademischen Jahresfeier "Dies academicus" vergeben. Auch er ist begeistert: „Das Projekt Permanent Beta Factory ist ein herausragendes Beispiel für gelebten Wissenstransfer an unserer Hochschule. Es vereint Designforschung, Praxisnähe und Zukunftsorientierung in vorbildlicher Weise – und hat sich den CREAPOLIS-Award 2025 mehr als verdient.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/CREAPOLIS-Award1-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="125674"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/CREAPOLIS-Award5-1024x681.jpg"
                        fileSize="67105"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_4040-768x1024.jpeg"
                        fileSize="72547"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/CREAPOLIS-Award6-1024x681.jpg"
                        fileSize="127885"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/CREAPOLIS-Award3-1024x681.jpg"
                        fileSize="108867"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_3813-1024x768.jpeg"
                        fileSize="102262"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/CREAPOLIS-Award2-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="134139"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_4899-1024x768.jpg"
                        fileSize="122299"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_4031-1024x768.jpeg"
                        fileSize="96370"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_4035-1024x768.jpeg"
                        fileSize="130244"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_4050-768x1024.jpeg"
                        fileSize="154174"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Die Hochschule feiert: das Beste aus 2025 beim Dies academicus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-hochschule-feiert-das-beste-aus-2025-beim-dies-academicus/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 14:27:25 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Bei der akademischen Jahrfeier, dem Dies academicus der Hochschule Coburg, wurden Höhepunkte und besondere Leistungen gefeiert – zusammen mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Als besonderen Gast hatte die Hochschule in diesem Jahr Julian Göller von Spotify eingeladen. Sein Thema war, wie globale Wirkung in Zeiten künstlicher Intelligenz gelingt. </em>

Wenn statt „Spotify“ als Sponsorenname auf dem Trikot des FC Barcelona die Rolling-Stones-Zunge zu sehen ist, geht es darum, Fankulturen zu verbinden: Musik mit Sport oder auch mit Gaming. An diesem Beispiel zeigte Julian Göller, wie eng Kultur und Technologie heute miteinander verschmelzen. Der 28-Jährige, bei Spotify verantwortlich für Social Media und Influencer Marketing in Zentraleuropa wurde ausgezeichnet als „Forbes 30 Under 30“ und sprach beim Dies academicus über „Künstliche Intelligenz, kulturelle Kompetenz: Wie globale Wirkung heute gelingt“.

Er zeichnete die Entwicklung von KI als rasante Bewegung mit überraschenden Wendungen: Noch vor wenigen Jahren galt die Kapazität großer Sprachmodelle als ausgereizt, doch seither wachsen sie noch schneller, leistungsfähiger und zunehmend selbstverständlich im Alltag. Gleichzeitig entstehen weltweit neue Unternehmen mit enormen Umsätzen und enormem Tempo beim Wissenszuwachs. Europa läuft im internationalen Vergleich eher hinterher.

Grenzen setzen beispielsweise Content-Inflation, Daten-Müll im Internet und ein enormer Energiehunger: „Wenn ich über ChatGPT eine E-Mail schreiben lasse, brauche ich 0,1kWh Strom. Das ist, als würde ich eine LED eine Stunde lang brennen lassen. Zusätzlich werden 500 ml Wasser verbraucht.“ Dazu kommt ein inhaltliches Risiko: KI kann massenhaft durchschnittliche Inhalte erzeugen – und wir speisen diese Unmengen KI-generierter Inhalte wieder in KI-Modelle ein, um neue Ergebnisse zu generieren. Göller erklärte das „Habsburger-Problem“ – bei dem Adelsgeschlecht ist die Inzucht an der Nase ablesbar und auch KI-Anwendungen brauchen frische Daten. Bei allen Herausforderungen – auch mit Blick auf überflüssige Arbeitskräfte – blieb Göller optimistisch: Wenn KI gut eingesetzt werde, führe sie zu Produktivitätszuwächsen. Und das steigert den Wohlstand.
<h4>Rückblick, Ausblick - und viele Erfolge</h4>
Auf globale Dynamiken müssen sich auch Hochschulen und Regionen einstellen – Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> begrüßte etwa 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft und ging beim Dies academicus auf aktuelle Entwicklungen ein. Er blickte auf das zu Ende gehende akademische Jahr, und erinnerte an das Leitbild Lehre, das ganzheitliche Bildung mit dem Menschen im Mittelpunkt vorsieht – mit mehr als Fachwissen: Resilienz, Reflexion und Gestaltungswillen gehören in Zeiten globaler Herausforderungen dazu. Auch die am Campus sichtbaren Veränderungen tragen zu mehr Lebensqualität und dem gemeinsamen Ziel einer klimaneutralen Hochschule bei.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />     Wir übernehmen Verantwortung in der Überzeugung: Wissen ist kein Selbstzweck. Wissen verändert die Welt.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast</em></p>
&nbsp;

Der Präsident stellte die Erweiterung des Bildungsangebots um fünf neue internationale Bachelorstudiengänge vor und unterstrich, wie Vielfalt, Toleranz und interkultureller Austausch die Hochschule stärken und zur Fachkräftebindung beitragen.

Gast würdigte den Start wirksamer Forschungs- und Transferprojekte wie inAdditiv, EcoAirSaps und InTraBau, sowie das Programm FoundHer zur Förderung weiblicher Gründungen. Er freute sich über Gründungsinitiativen wie die ZOHO Factory und wichtige Kooperationen in der Region. „Wir begreifen unsere Hochschule als einen Ort, an dem Lehre, Forschung und Transfer nahtlos ineinandergreifen, um nachhaltig in die Region zu wirken.“

Auch mit Blick auf die Zukunft betonte er die Bedeutung regionaler Kooperationen, darunter die Initiative „Zukunftsregion Coburg“, das geplante TTZ Human Enhancement und Projekte wie MoVe zur vernetzten Mobilität im ländlichen Raum. Er hob die Weiterentwicklung der Standorte in Kronach, Lichtenfels und Bamberg hervor sowie die Fortschritte am ehemaligen Schlachthofareal in Coburg – darunter das CRAI, CREAPOLIS+design mit neuen Reallaboren und die Eröffnung der Designfabrik.

Stolz zeigte sich der Präsident über die ersten abgeschlossenen Promotionen in den Zentren Analytics4Health und NISys – ein Meilenstein, der die wachsende Bedeutung der Hochschule als Innovations- und Wissenschaftsstandort unterstreicht.
<h4>CREAPOLIS-Award für herausragenden Transfer</h4>
Beim Dies academicus geht es traditionell auch um besondere Leistungen und Verdienste. Die Jury des CREAPOLIS-Awards für erfolgreichen Transfer hat auch in diesem Jahr wieder ein herausragendes Transferprojekt gewählt: Präsident Gast verlieh den sechsten <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/creapolis-award-hochschule-wuerdigt-innovatives-projekt.html">CREAPOLIS-Award</a> an das Projekt „Permanent Beta Factory“. Unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mark-phillips/">Prof. Mark Phillips</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> ging es um die Frage: Wie lässt sich im Sinne von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit überhaupt noch neu bauen? Zusammen mit Prof. Philipp Stingl und Studentin Alina Gafka wurde das Projekt aufgesetzt. Initiator des Preises, der seit 2018 jährlich verliehen wird, ist das <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer und Entrepreneurship</a>. Der CREAPOLIS Award würdigt Projekte, die den Austausch von Wissen, Technologie und Innovation auf bemerkenswerte Weise mit und in der Gesellschaft vorantreiben.
<h4>Ehrenmedaille für einen Wissenschaftler mit großem Herz</h4>
Präsident Gast vergab außerdem eine Ehrenmedaille: Damit würdigt die Hochschule Coburg im Jahr 2025 die besonderen Verdienste von Prof. Dr. Johannes Kraft, Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Notfallmedizin und Palliativmedizin, Chefarzt Geriatrie und Rehabilitation am Sana Klinikum Coburg. Als Lehrbeauftragter ist er bereits seit über 25 Jahren an der Hochschule tätig. 2006 wurde er zum Honorarprofessor ernannt. Die Laudatio hielt Prof. <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/dr-michael-vogt/">Dr. Michael Vogt</a>, der als Experte für gerontologische Fragestellungen beispielsweise in Paarbeziehungen fachliche Verbindung zu Kraft hat – aber besonders auch Krafts Menschlichkeit, Zugewandtheit und Empathie hervorhob. „Die Achtung der Würde und Einzigartigkeit von Menschen – ob Studierende oder Patienten – zeichnet Sie aus“, sagte Vogt über Kraft. Für sein Engagement für das Wohlergehen älterer und hochbetagter Menschen, für den Aufbau und die Erweiterung der Geriatrie und der Hospizbewegung, war Kraft 2013 auch das Bundesverdienstkreuz verliehen worden. An der Hochschule Coburg beteiligte er sich an ganz unterschiedlichen Projekten, nicht nur an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a>, sondern auch an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit beispielsweise in den Studiengängen Integrative Gesundheitsförderung und Bioanalytik, aber auch an der Fakultät Design.
<h4>Die Neuen in Forschung und Lehre der Hochschule Coburg</h4>
Herzlich begrüßt wurden beim Dies auch in diesem Jahr die neuen Professorinnen und Professoren – kurze <a href="https://www.youtube.com/watch?v=d1EK6ufNM58">Vorstellung auch hier im Video</a>:
<ul>
 	<li>Prof. Benedikt Buchmüller an der Fakultät Design + Bauen,</li>
 	<li>Prof. Dr. Markus Hager an der Fakultät Elektrotechnik und Informatik,</li>
 	<li>Prof. Dr. Michael Lehner an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit,</li>
 	<li>Prof. Anika Neubauer an der Fakultät Design + Bauen,</li>
 	<li>Prof. Dr. Christopher Schunk an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik,</li>
 	<li>Prof. Dr. Romanowski-Kirchner an der Fakultät Soziale Arbeit</li>
 	<li>Prof. Dr. Thorben Struck an der Fakultät Soziale Arbeit,</li>
 	<li>Prof. Dr. Ina Zimmermann an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit.</li>
</ul>
<strong>Jahresrückblick aus Studierendensicht</strong>

Als Vorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung </a>gab Andreas Fröhlich gemeinsam mit der studentischen Senatorin Alicia Norcia einen Rückblick auf die Aktivitäten des Studentischen Parlaments. Die beiden würdigten die Veranstaltungen der Fachschaften, berichteten von Gemeinschaft, Prüfungsstress und Feiern. Als Stimme der Studierenden helfen sie in der Gremienarbeit, Projekte und Hochschule gemeinsam voranzubringen. Außerdem ging es auch darum, wie studentisches Engagement auch über den Campus hinaus Wirkung entfalten kann – vom Landratsamt bis zum Weihnachtsamt.

<strong>Helfen mit dem Hochschulverein</strong>

Durch den Abend führte Dr. Markus Neufeld aus dem Leitungsteam des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referats Transfer und Entrepreneurship.  </a>Er fragte im Gespräch mit Prof. Dr. Roland Hertrich, Vorsitzendem des <a href="https://www.hochschulverein-coburg.de/">Hochschulvereins </a>, was die Mitglieder in diesem Jahr mit ihrem Beitrag für die Hochschule bewirkt haben – und wie es möglich ist, sich zu beteiligen.

Für den musikalischen Rahmen sorgte das Blechbläserquintett unter Leitung von Ralf Probst. Und – nachdem alle nicht nur Wissenshunger und Informationsdurst gestillt, sondern auch ein paar Leckereien geschlemmt hatten – wurde bei DJGramoe noch ausgiebig getanzt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Bei der akademischen Jahrfeier, dem Dies academicus der Hochschule Coburg, wurden Höhepunkte und besondere Leistungen gefeiert – zusammen mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Als besonderen Gast hatte die Hochschule in diesem Jahr Julian Göller von Spotify eingeladen. Sein Thema war, wie globale Wirkung in Zeiten künstlicher Intelligenz gelingt. </em>

Wenn statt „Spotify“ als Sponsorenname auf dem Trikot des FC Barcelona die Rolling-Stones-Zunge zu sehen ist, geht es darum, Fankulturen zu verbinden: Musik mit Sport oder auch mit Gaming. An diesem Beispiel zeigte Julian Göller, wie eng Kultur und Technologie heute miteinander verschmelzen. Der 28-Jährige, bei Spotify verantwortlich für Social Media und Influencer Marketing in Zentraleuropa wurde ausgezeichnet als „Forbes 30 Under 30“ und sprach beim Dies academicus über „Künstliche Intelligenz, kulturelle Kompetenz: Wie globale Wirkung heute gelingt“.

Er zeichnete die Entwicklung von KI als rasante Bewegung mit überraschenden Wendungen: Noch vor wenigen Jahren galt die Kapazität großer Sprachmodelle als ausgereizt, doch seither wachsen sie noch schneller, leistungsfähiger und zunehmend selbstverständlich im Alltag. Gleichzeitig entstehen weltweit neue Unternehmen mit enormen Umsätzen und enormem Tempo beim Wissenszuwachs. Europa läuft im internationalen Vergleich eher hinterher.

Grenzen setzen beispielsweise Content-Inflation, Daten-Müll im Internet und ein enormer Energiehunger: „Wenn ich über ChatGPT eine E-Mail schreiben lasse, brauche ich 0,1kWh Strom. Das ist, als würde ich eine LED eine Stunde lang brennen lassen. Zusätzlich werden 500 ml Wasser verbraucht.“ Dazu kommt ein inhaltliches Risiko: KI kann massenhaft durchschnittliche Inhalte erzeugen – und wir speisen diese Unmengen KI-generierter Inhalte wieder in KI-Modelle ein, um neue Ergebnisse zu generieren. Göller erklärte das „Habsburger-Problem“ – bei dem Adelsgeschlecht ist die Inzucht an der Nase ablesbar und auch KI-Anwendungen brauchen frische Daten. Bei allen Herausforderungen – auch mit Blick auf überflüssige Arbeitskräfte – blieb Göller optimistisch: Wenn KI gut eingesetzt werde, führe sie zu Produktivitätszuwächsen. Und das steigert den Wohlstand.
<h4>Rückblick, Ausblick - und viele Erfolge</h4>
Auf globale Dynamiken müssen sich auch Hochschulen und Regionen einstellen – Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> begrüßte etwa 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft und ging beim Dies academicus auf aktuelle Entwicklungen ein. Er blickte auf das zu Ende gehende akademische Jahr, und erinnerte an das Leitbild Lehre, das ganzheitliche Bildung mit dem Menschen im Mittelpunkt vorsieht – mit mehr als Fachwissen: Resilienz, Reflexion und Gestaltungswillen gehören in Zeiten globaler Herausforderungen dazu. Auch die am Campus sichtbaren Veränderungen tragen zu mehr Lebensqualität und dem gemeinsamen Ziel einer klimaneutralen Hochschule bei.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />     Wir übernehmen Verantwortung in der Überzeugung: Wissen ist kein Selbstzweck. Wissen verändert die Welt.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast</em></p>
&nbsp;

Der Präsident stellte die Erweiterung des Bildungsangebots um fünf neue internationale Bachelorstudiengänge vor und unterstrich, wie Vielfalt, Toleranz und interkultureller Austausch die Hochschule stärken und zur Fachkräftebindung beitragen.

Gast würdigte den Start wirksamer Forschungs- und Transferprojekte wie inAdditiv, EcoAirSaps und InTraBau, sowie das Programm FoundHer zur Förderung weiblicher Gründungen. Er freute sich über Gründungsinitiativen wie die ZOHO Factory und wichtige Kooperationen in der Region. „Wir begreifen unsere Hochschule als einen Ort, an dem Lehre, Forschung und Transfer nahtlos ineinandergreifen, um nachhaltig in die Region zu wirken.“

Auch mit Blick auf die Zukunft betonte er die Bedeutung regionaler Kooperationen, darunter die Initiative „Zukunftsregion Coburg“, das geplante TTZ Human Enhancement und Projekte wie MoVe zur vernetzten Mobilität im ländlichen Raum. Er hob die Weiterentwicklung der Standorte in Kronach, Lichtenfels und Bamberg hervor sowie die Fortschritte am ehemaligen Schlachthofareal in Coburg – darunter das CRAI, CREAPOLIS+design mit neuen Reallaboren und die Eröffnung der Designfabrik.

Stolz zeigte sich der Präsident über die ersten abgeschlossenen Promotionen in den Zentren Analytics4Health und NISys – ein Meilenstein, der die wachsende Bedeutung der Hochschule als Innovations- und Wissenschaftsstandort unterstreicht.
<h4>CREAPOLIS-Award für herausragenden Transfer</h4>
Beim Dies academicus geht es traditionell auch um besondere Leistungen und Verdienste. Die Jury des CREAPOLIS-Awards für erfolgreichen Transfer hat auch in diesem Jahr wieder ein herausragendes Transferprojekt gewählt: Präsident Gast verlieh den sechsten <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/creapolis-award-hochschule-wuerdigt-innovatives-projekt.html">CREAPOLIS-Award</a> an das Projekt „Permanent Beta Factory“. Unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mark-phillips/">Prof. Mark Phillips</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> ging es um die Frage: Wie lässt sich im Sinne von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit überhaupt noch neu bauen? Zusammen mit Prof. Philipp Stingl und Studentin Alina Gafka wurde das Projekt aufgesetzt. Initiator des Preises, der seit 2018 jährlich verliehen wird, ist das <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer und Entrepreneurship</a>. Der CREAPOLIS Award würdigt Projekte, die den Austausch von Wissen, Technologie und Innovation auf bemerkenswerte Weise mit und in der Gesellschaft vorantreiben.
<h4>Ehrenmedaille für einen Wissenschaftler mit großem Herz</h4>
Präsident Gast vergab außerdem eine Ehrenmedaille: Damit würdigt die Hochschule Coburg im Jahr 2025 die besonderen Verdienste von Prof. Dr. Johannes Kraft, Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Notfallmedizin und Palliativmedizin, Chefarzt Geriatrie und Rehabilitation am Sana Klinikum Coburg. Als Lehrbeauftragter ist er bereits seit über 25 Jahren an der Hochschule tätig. 2006 wurde er zum Honorarprofessor ernannt. Die Laudatio hielt Prof. <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/dr-michael-vogt/">Dr. Michael Vogt</a>, der als Experte für gerontologische Fragestellungen beispielsweise in Paarbeziehungen fachliche Verbindung zu Kraft hat – aber besonders auch Krafts Menschlichkeit, Zugewandtheit und Empathie hervorhob. „Die Achtung der Würde und Einzigartigkeit von Menschen – ob Studierende oder Patienten – zeichnet Sie aus“, sagte Vogt über Kraft. Für sein Engagement für das Wohlergehen älterer und hochbetagter Menschen, für den Aufbau und die Erweiterung der Geriatrie und der Hospizbewegung, war Kraft 2013 auch das Bundesverdienstkreuz verliehen worden. An der Hochschule Coburg beteiligte er sich an ganz unterschiedlichen Projekten, nicht nur an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a>, sondern auch an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit beispielsweise in den Studiengängen Integrative Gesundheitsförderung und Bioanalytik, aber auch an der Fakultät Design.
<h4>Die Neuen in Forschung und Lehre der Hochschule Coburg</h4>
Herzlich begrüßt wurden beim Dies auch in diesem Jahr die neuen Professorinnen und Professoren – kurze <a href="https://www.youtube.com/watch?v=d1EK6ufNM58">Vorstellung auch hier im Video</a>:
<ul>
 	<li>Prof. Benedikt Buchmüller an der Fakultät Design + Bauen,</li>
 	<li>Prof. Dr. Markus Hager an der Fakultät Elektrotechnik und Informatik,</li>
 	<li>Prof. Dr. Michael Lehner an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit,</li>
 	<li>Prof. Anika Neubauer an der Fakultät Design + Bauen,</li>
 	<li>Prof. Dr. Christopher Schunk an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik,</li>
 	<li>Prof. Dr. Romanowski-Kirchner an der Fakultät Soziale Arbeit</li>
 	<li>Prof. Dr. Thorben Struck an der Fakultät Soziale Arbeit,</li>
 	<li>Prof. Dr. Ina Zimmermann an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit.</li>
</ul>
<strong>Jahresrückblick aus Studierendensicht</strong>

Als Vorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung </a>gab Andreas Fröhlich gemeinsam mit der studentischen Senatorin Alicia Norcia einen Rückblick auf die Aktivitäten des Studentischen Parlaments. Die beiden würdigten die Veranstaltungen der Fachschaften, berichteten von Gemeinschaft, Prüfungsstress und Feiern. Als Stimme der Studierenden helfen sie in der Gremienarbeit, Projekte und Hochschule gemeinsam voranzubringen. Außerdem ging es auch darum, wie studentisches Engagement auch über den Campus hinaus Wirkung entfalten kann – vom Landratsamt bis zum Weihnachtsamt.

<strong>Helfen mit dem Hochschulverein</strong>

Durch den Abend führte Dr. Markus Neufeld aus dem Leitungsteam des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referats Transfer und Entrepreneurship.  </a>Er fragte im Gespräch mit Prof. Dr. Roland Hertrich, Vorsitzendem des <a href="https://www.hochschulverein-coburg.de/">Hochschulvereins </a>, was die Mitglieder in diesem Jahr mit ihrem Beitrag für die Hochschule bewirkt haben – und wie es möglich ist, sich zu beteiligen.

Für den musikalischen Rahmen sorgte das Blechbläserquintett unter Leitung von Ralf Probst. Und – nachdem alle nicht nur Wissenshunger und Informationsdurst gestillt, sondern auch ein paar Leckereien geschlemmt hatten – wurde bei DJGramoe noch ausgiebig getanzt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/Dies-Julian-Goeller-1024x683.jpg"
                        fileSize="78221"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/CREAPOLIS-Award1-1024x681.jpg"
                        fileSize="125674"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/dies-Blechblaeser-1024x681.jpg"
                        fileSize="128080"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/Dies-Publikum-HL-1024x681.jpg"
                        fileSize="148370"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/dies-Publikum-Neuberufene-1024x681.jpg"
                        fileSize="135402"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC5109-1024x683.jpg"
                        fileSize="158595"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC5067-1024x683.jpg"
                        fileSize="173870"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/dies-ehrenmedaille-kraft-1024x683.jpg"
                        fileSize="91611"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC5062-1024x683.jpg"
                        fileSize="170979"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC5070-1024x683.jpg"
                        fileSize="154467"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/Mark-Phillips-1024x683.jpg"
                        fileSize="118688"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/dies-Publikum-1024x681.jpg"
                        fileSize="163835"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/Dies-Hertrich-Neufeld-1024x682.jpg"
                        fileSize="94104"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/dies-hertrich-goeller-neufeld-1024x683.jpg"
                        fileSize="133861"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Public Climate School und regionales Engagement für nachhaltige Transformation]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/engagement-fuer-nachhaltige-transformation/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 10:25:54 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Während weltweit auf der Klimakonferenz COP30 in Belém nach Lösungen gesucht wird, wird auch in der Region und an der Hochschule Coburg aktiv an einer nachhaltigen Zukunft gearbeitet: aktuell mit der RegioCOP Oberfranken, der bevorstehenden Public Climate School und dem Engagement im forum1.5 Bamberg-Coburg.</em>

Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg engagieren sich aktiv im Bereich nachhaltiger Transformation. In diesem Kontext wurde das forum1.5 Bamberg-Coburg e.V. (forum1.5Ba-Co) von einer Fachjury als regionaler „Transformateur“ ausgewählt. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen eines<a href="https://nexusinstitut.de/pilotdurchfuehrung-eines-nicht-wettstreit-und-konkurrenzbasierten-anerkennungsformats-synergisten/"> deutschlandweiten Pilotprojekts</a>, das innovative und nachhaltige Ansätze auf kommunaler und regionaler Ebene sichtbar machen und stärken soll.

Das Projekt verfolgt das Ziel, ein Netzwerk von sogenannten „Synergisten“ aufzubauen – einen Zusammenschluss, in dem Erfahrungsaustausch, gemeinsames Lernen und kooperative Lösungsentwicklung im Zentrum stehen, um Wirkung auf regionaler und kommunaler Ebene zu entfalten. Die offizielle Auftaktveranstaltung findet am 27. November in Berlin statt.

<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/susanne-esslinger/">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> vertritt das regionale forum1.5Ba-Co e.V., in dem sie sich seit seiner Gründung gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtkovic</a> aktiv als Vertretung der Wissenschaft engagiert.

Organisator ist das Nexus Institut mit Sitz in Berlin. Gefördert wird das Projekt vom Bundesumweltamt sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und Nukleare Sicherheit.
<h4>Die RegioCOP in Oberfranken</h4>
Auch in Oberfranken wird parallel zur COP30 über Lösungen diskutiert: Die RegioCOP Oberfranken bietet Veranstaltungen zu Klimawandel und gesellschaftlichem Wandel in Bayreuth, Bamberg, Forchheim und Hollfeld an. Die Hochschule Coburg war ebenfalls vertreten: auf der Teilkonferenz <em>Stadtplanung</em> in Bamberg mit Prof. Mario Tvrtkovic zu nachhaltiger Stadtentwicklung.
<h4>Public Climate School: Nachhaltigkeit zum Mitmachen</h4>
Von Dienstag, 25., bis Freitag, 29. November, findet außerdem wieder die Public Climate School an der Hochschule Coburg statt. Organisiert wird das Programm vom Green Office, das Teil des Referats für Nachhaltigkeit  ist. Acht abwechslungsreiche Veranstaltungen machen die Klimakrise greifbar und zeigen auf, wie nachhaltiges Handeln an der Hochschule und in der Gesellschaft gemeinsam gestaltet werden kann. Eingeladen sind Studierende, Mitarbeitende, Lehrende sowie Bürgerinnen und Bürger.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />     Wir möchten Klimaschutz an der Hochschule erlebbar machen – nicht nur als theoretisches Thema, sondern als gemeinsame Aufgabe. Die Public Climate School bietet dafür den idealen Rahmen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Stefan Schwuchow, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-nachhaltigkeit/">Referats Nachhaltigkeit</a></em></p>
&nbsp;
<h4>Wissen, Praxis und Innovation: das Programm im Überblick</h4>
Das Programm der <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/public-climate-school-2025/">Public Climate School</a> deckt eine große thematische Bandbreite ab: vom Impulsvortrag zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-moerz/">Prof. Dr. Matthias Mörz</a> über den Beitrag zur barrierefreien Wissenschaftskommunikation von <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/susanne-esslinger/">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a> durch Klimapuzzlen, einem Filmabend mit Diskussion und einer thematischen Führung im Naturkundemuseum Coburg.

Auch die Verbindung von Forschung, Gründung und Nachhaltigkeit wird sichtbar: Beim Format „FoundersUnfiltered – Vom Ausschuss zum Rohstoff“ beleuchten das <a href="https://www.hs-coburg.de/gruenden-und-studieren/">Team Gründen</a> und das Team ERIC, wie Kreislaufdenken Innovation fördert. Kommunikationsberaterin Ursula Odrobina zeigt in ihrem Vortrag auf, wie erfolgreiche Klimakommunikation gelingen kann.

Ein besonderes Highlight ist der Vortrag von Prof. Mario Tvrtkovic, der über Stadtplanung in der Klimakrise spricht (Mittwoch, 26. November, 10 Uhr in Raum D1-240). Damit schlägt die Hochschule eine Brücke zwischen regionalem Engagement und internationaler Klimapolitik.
<h4>Klimafaktenpapier erstmals auch mit sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen</h4>
Parallel zur Aktionswoche veröffentlicht der Verein Klimafakten e.V. sein aktuelles Klimafaktenpapier, das erstmals auch sozialwissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt: Weltweit wünschen sich laut einer Umfrage in 125 Ländern 89 Prozent der Menschen eine ambitionierte Klimapolitik – ein Signal, das auch an Hochschulen Gehör findet.

Die Public Climate School wird bundesweit von Klimabildung e.V. und Students for Future koordiniert. Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung für alle zugänglich zu machen. Die Initiative wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Nationalen Preis Bildung für nachhaltige Entwicklung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Während weltweit auf der Klimakonferenz COP30 in Belém nach Lösungen gesucht wird, wird auch in der Region und an der Hochschule Coburg aktiv an einer nachhaltigen Zukunft gearbeitet: aktuell mit der RegioCOP Oberfranken, der bevorstehenden Public Climate School und dem Engagement im forum1.5 Bamberg-Coburg.</em>

Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg engagieren sich aktiv im Bereich nachhaltiger Transformation. In diesem Kontext wurde das forum1.5 Bamberg-Coburg e.V. (forum1.5Ba-Co) von einer Fachjury als regionaler „Transformateur“ ausgewählt. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen eines<a href="https://nexusinstitut.de/pilotdurchfuehrung-eines-nicht-wettstreit-und-konkurrenzbasierten-anerkennungsformats-synergisten/"> deutschlandweiten Pilotprojekts</a>, das innovative und nachhaltige Ansätze auf kommunaler und regionaler Ebene sichtbar machen und stärken soll.

Das Projekt verfolgt das Ziel, ein Netzwerk von sogenannten „Synergisten“ aufzubauen – einen Zusammenschluss, in dem Erfahrungsaustausch, gemeinsames Lernen und kooperative Lösungsentwicklung im Zentrum stehen, um Wirkung auf regionaler und kommunaler Ebene zu entfalten. Die offizielle Auftaktveranstaltung findet am 27. November in Berlin statt.

<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/susanne-esslinger/">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> vertritt das regionale forum1.5Ba-Co e.V., in dem sie sich seit seiner Gründung gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtkovic</a> aktiv als Vertretung der Wissenschaft engagiert.

Organisator ist das Nexus Institut mit Sitz in Berlin. Gefördert wird das Projekt vom Bundesumweltamt sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und Nukleare Sicherheit.
<h4>Die RegioCOP in Oberfranken</h4>
Auch in Oberfranken wird parallel zur COP30 über Lösungen diskutiert: Die RegioCOP Oberfranken bietet Veranstaltungen zu Klimawandel und gesellschaftlichem Wandel in Bayreuth, Bamberg, Forchheim und Hollfeld an. Die Hochschule Coburg war ebenfalls vertreten: auf der Teilkonferenz <em>Stadtplanung</em> in Bamberg mit Prof. Mario Tvrtkovic zu nachhaltiger Stadtentwicklung.
<h4>Public Climate School: Nachhaltigkeit zum Mitmachen</h4>
Von Dienstag, 25., bis Freitag, 29. November, findet außerdem wieder die Public Climate School an der Hochschule Coburg statt. Organisiert wird das Programm vom Green Office, das Teil des Referats für Nachhaltigkeit  ist. Acht abwechslungsreiche Veranstaltungen machen die Klimakrise greifbar und zeigen auf, wie nachhaltiges Handeln an der Hochschule und in der Gesellschaft gemeinsam gestaltet werden kann. Eingeladen sind Studierende, Mitarbeitende, Lehrende sowie Bürgerinnen und Bürger.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />     Wir möchten Klimaschutz an der Hochschule erlebbar machen – nicht nur als theoretisches Thema, sondern als gemeinsame Aufgabe. Die Public Climate School bietet dafür den idealen Rahmen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Stefan Schwuchow, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-nachhaltigkeit/">Referats Nachhaltigkeit</a></em></p>
&nbsp;
<h4>Wissen, Praxis und Innovation: das Programm im Überblick</h4>
Das Programm der <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/public-climate-school-2025/">Public Climate School</a> deckt eine große thematische Bandbreite ab: vom Impulsvortrag zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-moerz/">Prof. Dr. Matthias Mörz</a> über den Beitrag zur barrierefreien Wissenschaftskommunikation von <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/susanne-esslinger/">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a> durch Klimapuzzlen, einem Filmabend mit Diskussion und einer thematischen Führung im Naturkundemuseum Coburg.

Auch die Verbindung von Forschung, Gründung und Nachhaltigkeit wird sichtbar: Beim Format „FoundersUnfiltered – Vom Ausschuss zum Rohstoff“ beleuchten das <a href="https://www.hs-coburg.de/gruenden-und-studieren/">Team Gründen</a> und das Team ERIC, wie Kreislaufdenken Innovation fördert. Kommunikationsberaterin Ursula Odrobina zeigt in ihrem Vortrag auf, wie erfolgreiche Klimakommunikation gelingen kann.

Ein besonderes Highlight ist der Vortrag von Prof. Mario Tvrtkovic, der über Stadtplanung in der Klimakrise spricht (Mittwoch, 26. November, 10 Uhr in Raum D1-240). Damit schlägt die Hochschule eine Brücke zwischen regionalem Engagement und internationaler Klimapolitik.
<h4>Klimafaktenpapier erstmals auch mit sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen</h4>
Parallel zur Aktionswoche veröffentlicht der Verein Klimafakten e.V. sein aktuelles Klimafaktenpapier, das erstmals auch sozialwissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt: Weltweit wünschen sich laut einer Umfrage in 125 Ländern 89 Prozent der Menschen eine ambitionierte Klimapolitik – ein Signal, das auch an Hochschulen Gehör findet.

Die Public Climate School wird bundesweit von Klimabildung e.V. und Students for Future koordiniert. Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung für alle zugänglich zu machen. Die Initiative wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Nationalen Preis Bildung für nachhaltige Entwicklung.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Financial Management]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule stärkt internationale Präsenz: Doppel-MBA in Financial Management mit Indien]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-staerkt-internationale-praesenz-doppel-mba-in-financial-management-mit-indien/</link>
                <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 14:12:50 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Hochschule Coburg und die <a href="https://www.manavrachna.edu.in/mriirs/about/about-mriirs">Manav Rachna International Institute of Research and Studies (MRIIRS)</a> in Indien starten eine gemeinsame Doppel-MBA-Partnerschaft im Bereich <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/financial-management/">Financial Management</a>. Studierende verbringen das erste Jahr in Indien und das zweite Jahr in Coburg – und erhalten am Ende zwei MBA-Abschlüsse. Das Programm umfasst ein sechsmonatiges Praktikum in Deutschland.</em>

Die Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung markiert die erste formale Kooperation der Hochschule Coburg mit einer indischen Universität – und damit einen wichtigen Schritt in der Internationalisierung beider Institutionen. Das neue Doppel-Degree-Programm kombiniert akademische Exzellenz, internationale Praxiserfahrung und interkulturelle Kompetenz und bereitet Führungskräfte auf globale Karrieren im Finanzwesen vor.
<h4>Zwei Abschlüsse – ein globales Studium</h4>
Das Programm richtet sich an Berufstätige mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung, vorzugsweise im Finanz- oder Managementbereich. Die Studierenden werden an beiden Einrichtungen studieren – das erste Jahr an der Manav Rachna in Faridabad und das zweite Jahr an der Hochschule Coburg. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten sie jeweils von beiden Hochschulen einen MBA-Abschluss verliehen. Die Hochschule Coburg ist die erste Hochschule für angewandte Wissenschaften Bayerns, an der ein derartiger Doppelabschluss möglich ist.

Ein zentraler Bestandteil ist das sechsmonatige Praktikum in Deutschland, das den Studierenden ermöglicht, das erlernte Wissen unmittelbar in einem internationalen Unternehmensumfeld anzuwenden und tiefere Einblicke in die europäischen Finanzmärkte zu gewinnen.
<h4>Vertiefte akademische Zusammenarbeit</h4>
Eine Professorin der Manav Rachna wird im Rahmen des Programms ein neues Wahlmodul im Bereich Finanzmanagement unterrichten – ein Zeichen der bereits gelebten Kooperation und gemeinsamen akademischen Zielsetzungen. Darüber hinaus wird über eine Ausweitung der Partnerschaft auf Bachelorprogramme innerhalb der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg beraten.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-victor-randall/">Prof. Dr. Victor J. Randall</a>, Senator und Mitglied des Hochschulrats sowie Studiengangsleiter des internationalen  MBA-Programms Finnancial Management an der Hochschule Coburg, betont: „Diese Kooperation verbindet zwei Institutionen, die für akademische Exzellenz und praxisorientiertes Lernen stehen. Der MBA stärkt analytische und Führungsfähigkeiten und bereitet Studierende auf internationale Karrieren im dynamischen Finanzsektor vor.“ Seit seiner Gründung vor fast 25 Jahren habe sich der MBA Financial Management zu einem internationalen Aushängeschild der Hochschule Coburg entwickelt. „Das sechsmonatige Praktikum in Deutschland schafft eine anwendungsbezogene Verbindung zwischen akademischer Theorie und globaler Geschäftspraxis – ein Modell, das dem Anspruch des FM-Programms entspricht.“ Die Partnerschaft sieht Randall als wegweisend an, weil sie eine strukturelle Form der Internationalisierung darstellt: „Eine, die gemeinsam Lehrpläne entwickelt, bilaterale Dozierendennetzwerke aufbaut und Coburg als sichtbaren Akteur bei der Ausbildung der nächsten Generation globaler Finanzführungskräfte etabliert.“

Dr. Sanjay Srivastava, Vice Chancellor der MRIIRS, ergänzt: „Das Dual Degree Program bietet Studierenden die Möglichkeit, von zwei Bildungssystemen zu lernen, kulturelle Perspektiven zu verbinden und in Deutschlands Finanzwirtschaft praktische Erfahrung zu sammeln. Damit stärken wir unsere Vision, global kompetente Fachkräfte hervorzubringen.“

<strong>Förderung, Austausch und Zukunftsperspektiven</strong>

Studierende des Programms können sich für Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) bewerben, um Studien- und Lebenshaltungskosten in Deutschland zu finanzieren. Darüber hinaus umfasst die Kooperation auch Dozierendenaustausch, gemeinsame Forschungsprojekte und die Entwicklung weiterer internationaler Lehrformate.

Ms. Sanya Bhalla, Executive Director, International Affairs and Collaborations, unterstreicht: „Die Partnerschaft mit der Hochschule Coburg ist Teil unserer langfristigen Strategie, internationale Lernumgebungen für Studierende und Lehrende zu schaffen. Durch die Verbindung von akademischem Lernen und praktischer Erfahrung in Europa fördern wir kulturelles Verständnis, Selbstvertrauen und nachhaltige globale Karrieren.“

Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/international-office/">International Office</a> der Hochschule Coburg, erklärt, dass globale akademische Partnerschaften grundlegend sind, um Studierende auf eine vernetzte Welt vorzubereiten. „Indien mit seiner rasant wachsenden Hochschullandschaft ist dabei eine Schlüsselregion. Durch die Zusammenarbeit mit dem Manav Rachna International Institute of Research and Studies erweitert die Hochschule Coburg nicht nur ihre internationale Präsenz, sondern stärkt zugleich ihren Auftrag, interkulturelles Verständnis, Wissensaustausch und nachhaltiges akademisches Wachstum zu fördern.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Hochschule Coburg und die <a href="https://www.manavrachna.edu.in/mriirs/about/about-mriirs">Manav Rachna International Institute of Research and Studies (MRIIRS)</a> in Indien starten eine gemeinsame Doppel-MBA-Partnerschaft im Bereich <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/financial-management/">Financial Management</a>. Studierende verbringen das erste Jahr in Indien und das zweite Jahr in Coburg – und erhalten am Ende zwei MBA-Abschlüsse. Das Programm umfasst ein sechsmonatiges Praktikum in Deutschland.</em>

Die Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung markiert die erste formale Kooperation der Hochschule Coburg mit einer indischen Universität – und damit einen wichtigen Schritt in der Internationalisierung beider Institutionen. Das neue Doppel-Degree-Programm kombiniert akademische Exzellenz, internationale Praxiserfahrung und interkulturelle Kompetenz und bereitet Führungskräfte auf globale Karrieren im Finanzwesen vor.
<h4>Zwei Abschlüsse – ein globales Studium</h4>
Das Programm richtet sich an Berufstätige mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung, vorzugsweise im Finanz- oder Managementbereich. Die Studierenden werden an beiden Einrichtungen studieren – das erste Jahr an der Manav Rachna in Faridabad und das zweite Jahr an der Hochschule Coburg. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten sie jeweils von beiden Hochschulen einen MBA-Abschluss verliehen. Die Hochschule Coburg ist die erste Hochschule für angewandte Wissenschaften Bayerns, an der ein derartiger Doppelabschluss möglich ist.

Ein zentraler Bestandteil ist das sechsmonatige Praktikum in Deutschland, das den Studierenden ermöglicht, das erlernte Wissen unmittelbar in einem internationalen Unternehmensumfeld anzuwenden und tiefere Einblicke in die europäischen Finanzmärkte zu gewinnen.
<h4>Vertiefte akademische Zusammenarbeit</h4>
Eine Professorin der Manav Rachna wird im Rahmen des Programms ein neues Wahlmodul im Bereich Finanzmanagement unterrichten – ein Zeichen der bereits gelebten Kooperation und gemeinsamen akademischen Zielsetzungen. Darüber hinaus wird über eine Ausweitung der Partnerschaft auf Bachelorprogramme innerhalb der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg beraten.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-victor-randall/">Prof. Dr. Victor J. Randall</a>, Senator und Mitglied des Hochschulrats sowie Studiengangsleiter des internationalen  MBA-Programms Finnancial Management an der Hochschule Coburg, betont: „Diese Kooperation verbindet zwei Institutionen, die für akademische Exzellenz und praxisorientiertes Lernen stehen. Der MBA stärkt analytische und Führungsfähigkeiten und bereitet Studierende auf internationale Karrieren im dynamischen Finanzsektor vor.“ Seit seiner Gründung vor fast 25 Jahren habe sich der MBA Financial Management zu einem internationalen Aushängeschild der Hochschule Coburg entwickelt. „Das sechsmonatige Praktikum in Deutschland schafft eine anwendungsbezogene Verbindung zwischen akademischer Theorie und globaler Geschäftspraxis – ein Modell, das dem Anspruch des FM-Programms entspricht.“ Die Partnerschaft sieht Randall als wegweisend an, weil sie eine strukturelle Form der Internationalisierung darstellt: „Eine, die gemeinsam Lehrpläne entwickelt, bilaterale Dozierendennetzwerke aufbaut und Coburg als sichtbaren Akteur bei der Ausbildung der nächsten Generation globaler Finanzführungskräfte etabliert.“

Dr. Sanjay Srivastava, Vice Chancellor der MRIIRS, ergänzt: „Das Dual Degree Program bietet Studierenden die Möglichkeit, von zwei Bildungssystemen zu lernen, kulturelle Perspektiven zu verbinden und in Deutschlands Finanzwirtschaft praktische Erfahrung zu sammeln. Damit stärken wir unsere Vision, global kompetente Fachkräfte hervorzubringen.“

<strong>Förderung, Austausch und Zukunftsperspektiven</strong>

Studierende des Programms können sich für Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) bewerben, um Studien- und Lebenshaltungskosten in Deutschland zu finanzieren. Darüber hinaus umfasst die Kooperation auch Dozierendenaustausch, gemeinsame Forschungsprojekte und die Entwicklung weiterer internationaler Lehrformate.

Ms. Sanya Bhalla, Executive Director, International Affairs and Collaborations, unterstreicht: „Die Partnerschaft mit der Hochschule Coburg ist Teil unserer langfristigen Strategie, internationale Lernumgebungen für Studierende und Lehrende zu schaffen. Durch die Verbindung von akademischem Lernen und praktischer Erfahrung in Europa fördern wir kulturelles Verständnis, Selbstvertrauen und nachhaltige globale Karrieren.“

Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/international-office/">International Office</a> der Hochschule Coburg, erklärt, dass globale akademische Partnerschaften grundlegend sind, um Studierende auf eine vernetzte Welt vorzubereiten. „Indien mit seiner rasant wachsenden Hochschullandschaft ist dabei eine Schlüsselregion. Durch die Zusammenarbeit mit dem Manav Rachna International Institute of Research and Studies erweitert die Hochschule Coburg nicht nur ihre internationale Präsenz, sondern stärkt zugleich ihren Auftrag, interkulturelles Verständnis, Wissensaustausch und nachhaltiges akademisches Wachstum zu fördern.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/AEF958EB-B7BC-4EDE-929C-F01872AFE682-1024x774.jpg"
                        fileSize="86416"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="774"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/CADBE356-AED4-4656-907D-32230A913BAE-1024x600.jpg"
                        fileSize="115979"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="600"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_9840-1024x895.jpeg"
                        fileSize="183529"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="895"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_9648-768x1024.jpeg"
                        fileSize="163016"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/aa4d7a43-5bef-4c4a-8a77-43f65b191ab9.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0028-1024x814.jpeg"
                        fileSize="154317"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="814"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_9618-700x1024.jpeg"
                        fileSize="125129"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="700" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Klinische Sozialarbeit]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Publikationen]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Kröger im Wissenschaftspodcast über Klinische Sozialarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-kroeger-wissenschaftspodcast-ueber-klinische-sozialarbeit/</link>
                <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 07:00:45 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>In der neuen Folge des DGSA.podcast – Der Wissenschaftspodcast der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit dreht sich alles um Klinische Sozialarbeit. Darüber sprechen Prof. Dr. Christine Kröger (Hochschule Coburg), Prof. Dr. Eva Wunderer (Hochschule Landshut) und Karsten Giertz (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin).</em>

Ausgangspunkt des Gesprächs ist das 2024 erschienene „Handbuch Klinische Sozialarbeit“, das zentrale Themen, Ansätze und Forschungsfragen des Fachgebiets bündelt. Im Podcast diskutieren die Fachleute, was Klinische Sozialarbeit ist – und was sie nicht ist. Sie beleuchten aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven. Ein besonderer Fokus liegt auf der Sozialpsychiatrie und der Entwicklung sozialtherapeutischer Ansätze.

„Klinische Sozialarbeit hat an der Hochschule Coburg eine lange und sehr erfolgreiche Tradition“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/">Prof. Dr. Christine Kröger</a>. „2001 waren wir die erste Hochschule im gesamten deutschsprachigen Raum, die einen Masterstudiengang - berufsbegleitend - mit diesem Schwerpunkt aufgesetzt hat.“ Kröger ist Psychologin und psychologische Psychotherapeutin und leitet den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/berufsbegleitend-studieren/soziale-arbeit-klinische-sozialarbeit-master/">Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> an der Hochschule. Ihr Interessens- und Forschungsschwerpunkt ist die sozialklinische Arbeit mit Menschen mit psychischen Erkrankungen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />    <em> <strong>Der Podcast bietet Studierenden, Fachkräften und Hochschulkolleginnen und -kollegen einen fundierten und an vielen Stellen auch detaillierten Einblick in die Entwicklungen und den Stand der klinischen Fachsozialarbeit. Er lädt ein, sich – quasi spielend – mit diesem Gebiet zu beschäftigen und Studierende dafür zu begeistern.</strong></em>
<em>Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner (Alice Salomon Hochschule Berlin)</em></p>
&nbsp;
<h4></h4>
<h4>Jetzt reinhören</h4>
Die 15. Folge des <em><a href="https://podcast.dgsa.de/podcast/">DGSA.podcast – Der Wissenschaftspodcast der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit ist hier online</a></em> verfügbar.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>In der neuen Folge des DGSA.podcast – Der Wissenschaftspodcast der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit dreht sich alles um Klinische Sozialarbeit. Darüber sprechen Prof. Dr. Christine Kröger (Hochschule Coburg), Prof. Dr. Eva Wunderer (Hochschule Landshut) und Karsten Giertz (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin).</em>

Ausgangspunkt des Gesprächs ist das 2024 erschienene „Handbuch Klinische Sozialarbeit“, das zentrale Themen, Ansätze und Forschungsfragen des Fachgebiets bündelt. Im Podcast diskutieren die Fachleute, was Klinische Sozialarbeit ist – und was sie nicht ist. Sie beleuchten aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven. Ein besonderer Fokus liegt auf der Sozialpsychiatrie und der Entwicklung sozialtherapeutischer Ansätze.

„Klinische Sozialarbeit hat an der Hochschule Coburg eine lange und sehr erfolgreiche Tradition“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/">Prof. Dr. Christine Kröger</a>. „2001 waren wir die erste Hochschule im gesamten deutschsprachigen Raum, die einen Masterstudiengang - berufsbegleitend - mit diesem Schwerpunkt aufgesetzt hat.“ Kröger ist Psychologin und psychologische Psychotherapeutin und leitet den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/berufsbegleitend-studieren/soziale-arbeit-klinische-sozialarbeit-master/">Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> an der Hochschule. Ihr Interessens- und Forschungsschwerpunkt ist die sozialklinische Arbeit mit Menschen mit psychischen Erkrankungen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />    <em> <strong>Der Podcast bietet Studierenden, Fachkräften und Hochschulkolleginnen und -kollegen einen fundierten und an vielen Stellen auch detaillierten Einblick in die Entwicklungen und den Stand der klinischen Fachsozialarbeit. Er lädt ein, sich – quasi spielend – mit diesem Gebiet zu beschäftigen und Studierende dafür zu begeistern.</strong></em>
<em>Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner (Alice Salomon Hochschule Berlin)</em></p>
&nbsp;
<h4></h4>
<h4>Jetzt reinhören</h4>
Die 15. Folge des <em><a href="https://podcast.dgsa.de/podcast/">DGSA.podcast – Der Wissenschaftspodcast der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit ist hier online</a></em> verfügbar.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Design trifft Innovation: Neuer Look für den CREAPOLIS Award]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/design-trifft-innovation-neuer-look-fuer-den-creapolis-award/</link>
                <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 20:41:16 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Im November 2025 wird der CREAPOLIS Award bereits zum achten Mal verliehen – diesmal in einem völlig neuen Look. Das frische Design stammt von Studierenden des Studiengangs Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg.</em>

Im Licht glänzt das dunkle Plexiglas, die weiße Schrift hebt sich klar davon ab, eingerahmt von warmem Holz – schlicht, elegant und hochwertig: So präsentiert sich der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-award/">CREAPOLIS Award</a> im neuen Design. Seine runde Form nimmt die Linien des Logos der Hochschule Coburg auf und verbindet Tradition mit moderner Gestaltung. Nach sieben Jahren war es Zeit für ein Redesign. Die Entwürfe wurden im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> im Fach Werkstoffkunde angefertigt und in einer Jury-Sitzung bewertet.

<strong>Vom Seminarraum in die Vitrine</strong>

Gewonnen hat der Entwurf von Annika Graeber, Matthis Kerksiek und Noemi Schweiger, die zwischenzeitlich im dritten Semester Integriertes Produktdesign studieren. „Unsere Aufgabe war es, den CREAPOLIS Award neu zu designen – dafür mussten wir aus den Materialien Holz, Metall, Kunststoff und Glas drei auswählen – wir haben uns gegen Kunststoff entschieden“, sagt Noemi Schweiger. Der Kurs fand unter der Leitung von Ralph Neisser statt: „Zum Termin der Einreichung haben neun Teams tolle Entwürfe vorgestellt. Der letztendliche Entwurf wurde dabei von einer hochschulinternen Jury gekürt.“

Am Anfang hatte das Team verschiedene Ideen. „Wir haben zuerst an eine Lampe oder an eine Vase gedacht – etwas mit Funktion“, sagt Matthias Kerksiek. Schließlich ist dann die Entscheidung für ein abstraktes Rad gefallen. „Der Award steht für Wissensaustausch und Innovation. Das Rad steht in Assoziation dazu. Wir hatten einige Varianten im Kopf – mit Speichen, Standfuß und einem Kugelgelenk zum Drehen in der Mitte. Schließlich haben wir uns für die schlichte Variante entschieden. Entscheidend dabei waren Material und Umsetzung.“ Annika Graeber ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Bei der Umsetzung der Awards im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/makerspace/">CREAPOLIS Makerspace</a> haben sich noch einige Änderungen ergeben – tatsächlich hatten wir uns zum Teil nicht getraut, diese Änderungen so umzusetzen“, sagt sie. Der Award kann jetzt rollen und ist trotzdem schlicht und zeitlos geblieben. „Für uns ist es schön zu sehen, dass unser umgesetzter Entwurf bald vergeben wird und dann bei den Preisträgern einen Ehrenplatz bekommen wird.“

<strong>Aus Plexiglas und Nussholz</strong>

Der CREAPOLIS Award ist aus Nussbaumholz, acht Millimeter dickem Acrylglas und einem Metallgewicht aus vier Millimeter Stahl hergestellt. „Wir haben das Holz in der Holzwerkstatt abgerichtet und gehobelt und auf der CNC-Fräse gefräst. Das Metallgewicht wurde mit dem Wasserstrahlschneider zugeschnitten und das Acrylglas auf dem Lasercutter bearbeitet und graviert“, sagt Lorenz Raab, Leiter des CREAPOLIS Makerspace. Der fertige Award hat einen Durchmesser von 20 Zentimetern, eine Tiefe von 25 Millimetern und wiegt knapp 350 Gramm.

„Nach sieben Jahren war es Zeit für ein Neudesign des CREAPOLIS Award“, sagte <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/verena-blume/">Verena Blume</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Leiterin des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship</a>, die Teil der Jury war. „Normalerweise begleiten wir als Referat Transferaktivitäten. In diesem Fall war es für uns sehr spannend, die Perspektive zu wechseln und eine praktische Aufgabe für das Fach Werkstoffkunde zu stellen. Mich freut besonders, dass der neue Entwurf sofort in die Umsetzung kommt und bereits im November von unserem Präsidenten <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> während der akademischen Jahrfeier, dem Dies academicus, verliehen wird.“

<strong>CREAPOLIS Award wird seit 2018 vergeben</strong>

Um den Wissensaustausch mit der Gesellschaft zu würdigen, vergibt die Hochschule Coburg bereits seit 2018 den CREAPOLIS Award für herausragenden Transfer. Die Vielfalt der Transferaktivitäten zeigen sich in unterschiedlichsten Formaten: von interdisziplinären Studierendenprojekten über Kooperationsveranstaltungen bis hin zu Forschungsprojekten. Der CREAPOLIS Award geht zurück auf das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/innovative-hochschule/creapolis-2018-2022/">CREAPOLIS</a>, das von 2018-2022 durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wurde und die Transferaktivitäten der Hochschule Coburg maßgeblich und nachhaltig vorangetrieben hat.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Im November 2025 wird der CREAPOLIS Award bereits zum achten Mal verliehen – diesmal in einem völlig neuen Look. Das frische Design stammt von Studierenden des Studiengangs Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg.</em>

Im Licht glänzt das dunkle Plexiglas, die weiße Schrift hebt sich klar davon ab, eingerahmt von warmem Holz – schlicht, elegant und hochwertig: So präsentiert sich der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-award/">CREAPOLIS Award</a> im neuen Design. Seine runde Form nimmt die Linien des Logos der Hochschule Coburg auf und verbindet Tradition mit moderner Gestaltung. Nach sieben Jahren war es Zeit für ein Redesign. Die Entwürfe wurden im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> im Fach Werkstoffkunde angefertigt und in einer Jury-Sitzung bewertet.

<strong>Vom Seminarraum in die Vitrine</strong>

Gewonnen hat der Entwurf von Annika Graeber, Matthis Kerksiek und Noemi Schweiger, die zwischenzeitlich im dritten Semester Integriertes Produktdesign studieren. „Unsere Aufgabe war es, den CREAPOLIS Award neu zu designen – dafür mussten wir aus den Materialien Holz, Metall, Kunststoff und Glas drei auswählen – wir haben uns gegen Kunststoff entschieden“, sagt Noemi Schweiger. Der Kurs fand unter der Leitung von Ralph Neisser statt: „Zum Termin der Einreichung haben neun Teams tolle Entwürfe vorgestellt. Der letztendliche Entwurf wurde dabei von einer hochschulinternen Jury gekürt.“

Am Anfang hatte das Team verschiedene Ideen. „Wir haben zuerst an eine Lampe oder an eine Vase gedacht – etwas mit Funktion“, sagt Matthias Kerksiek. Schließlich ist dann die Entscheidung für ein abstraktes Rad gefallen. „Der Award steht für Wissensaustausch und Innovation. Das Rad steht in Assoziation dazu. Wir hatten einige Varianten im Kopf – mit Speichen, Standfuß und einem Kugelgelenk zum Drehen in der Mitte. Schließlich haben wir uns für die schlichte Variante entschieden. Entscheidend dabei waren Material und Umsetzung.“ Annika Graeber ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Bei der Umsetzung der Awards im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/makerspace/">CREAPOLIS Makerspace</a> haben sich noch einige Änderungen ergeben – tatsächlich hatten wir uns zum Teil nicht getraut, diese Änderungen so umzusetzen“, sagt sie. Der Award kann jetzt rollen und ist trotzdem schlicht und zeitlos geblieben. „Für uns ist es schön zu sehen, dass unser umgesetzter Entwurf bald vergeben wird und dann bei den Preisträgern einen Ehrenplatz bekommen wird.“

<strong>Aus Plexiglas und Nussholz</strong>

Der CREAPOLIS Award ist aus Nussbaumholz, acht Millimeter dickem Acrylglas und einem Metallgewicht aus vier Millimeter Stahl hergestellt. „Wir haben das Holz in der Holzwerkstatt abgerichtet und gehobelt und auf der CNC-Fräse gefräst. Das Metallgewicht wurde mit dem Wasserstrahlschneider zugeschnitten und das Acrylglas auf dem Lasercutter bearbeitet und graviert“, sagt Lorenz Raab, Leiter des CREAPOLIS Makerspace. Der fertige Award hat einen Durchmesser von 20 Zentimetern, eine Tiefe von 25 Millimetern und wiegt knapp 350 Gramm.

„Nach sieben Jahren war es Zeit für ein Neudesign des CREAPOLIS Award“, sagte <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/verena-blume/">Verena Blume</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Leiterin des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship</a>, die Teil der Jury war. „Normalerweise begleiten wir als Referat Transferaktivitäten. In diesem Fall war es für uns sehr spannend, die Perspektive zu wechseln und eine praktische Aufgabe für das Fach Werkstoffkunde zu stellen. Mich freut besonders, dass der neue Entwurf sofort in die Umsetzung kommt und bereits im November von unserem Präsidenten <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> während der akademischen Jahrfeier, dem Dies academicus, verliehen wird.“

<strong>CREAPOLIS Award wird seit 2018 vergeben</strong>

Um den Wissensaustausch mit der Gesellschaft zu würdigen, vergibt die Hochschule Coburg bereits seit 2018 den CREAPOLIS Award für herausragenden Transfer. Die Vielfalt der Transferaktivitäten zeigen sich in unterschiedlichsten Formaten: von interdisziplinären Studierendenprojekten über Kooperationsveranstaltungen bis hin zu Forschungsprojekten. Der CREAPOLIS Award geht zurück auf das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/innovative-hochschule/creapolis-2018-2022/">CREAPOLIS</a>, das von 2018-2022 durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wurde und die Transferaktivitäten der Hochschule Coburg maßgeblich und nachhaltig vorangetrieben hat.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/01-Auswahl-bearbeitet-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="118673"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/01-Auswahl-bearbeitet-5-1024x576.jpg"
                        fileSize="74259"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/Auswahl-6-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="121970"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[IMPACT25: Eine Woche voller Innovation, Kreativität und Teamgeist]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/impact25-eine-woche-voller-innovation-kreativitaet-und-teamgeist/</link>
                <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 20:23:15 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Cindy Dötshel-Langbein)</em>

<em>Über 150 Studierende der Hochschule Coburg hatten eine Woche Zeit, um in elf Gruppen Problemstellungen zu bearbeiten, die hauptsächlich von externen Akteuren aus der Region eingereicht worden sind. </em>

Gelb und mit einer lila-orangenen Zunge bedruckt. So sehen die Jutebeutel aus, die zum Auftakt des Innovations- und Lernfestivals <a href="https://www.hs-coburg.de/impact-das-innovations-und-lernfestival/">IMPACT25</a> vor der Aula an über 150 Studierende verteilt werden. Musik läuft im Hintergrund, unter einem Sonnenschirm werden Bändchen für die Party Mitte der Woche verteilt und direkt vor dem Eingang erhalten alle noch einen Aufkleber mit ihrer Lieblingsmusikrichtung – etwa zwei Stunden später finden sich alle Studierenden mit den gleichen Aufklebern zu einem ersten Netzwerken zusammen, bevor es in die Projektgruppen geht.

„Das Logo des diesjährigen IMPACT-Festivals – eine herausgestreckte Zunge – erinnert mich an das berühmte Foto von Albert Einstein. Es steht sinnbildlich dafür, Konventionen die Zunge herauszustrecken und Neues zu wagen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ada-baeumner/">Prof. Dr. Ada Bäumne</a>r, Vizepräsidentin für Bildung an der Hochschule Coburg und Schirmherrin des Festivals bei der Eröffnung.
Bei IMPACT werden Studierende ermutigt, innovative Lösungen und Geschäftsideen für gesellschaftliche, unternehmerische und soziale Fragestellungen zu entwickeln und auszuprobieren. „Es geht nicht darum, am Ende der Woche eine fertige Lösung zu präsentieren, sondern um den Weg dorthin. Das Festival bietet die Möglichkeit, im geschützten Raum der Hochschule Neues zu versuchen, Fehler zu machen, daraus zu lernen und von vorn zu beginnen.“

<strong>Interdisziplinär und praxisnah</strong>

Das Lern- und Innovationsfestival IMPACT fand zum Start des Wintersemesters 2025 bereits zum dritten Mal statt. „Das Format entwickelt sich weiter und weiter. Das wird auch dadurch deutlich, dass wir in diesem Jahr erstmals alle Fakultäten angesprochen haben“, betonte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg. Das Konzept zahle in vielerlei Hinsicht auf den Anspruch der Hochschule ein: „Durch IMPACT erfahren wir Sichtbarkeit in der Region, was unsere Außenwirkung stärkt. Außerdem haben die Studierenden durch die Praxisnähe die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln. Das geht im Studienalltag oft unter.“

Insgesamt konnten die teilnehmenden Studierenden aus rund 20 Projekten auswählen. Die ausgewählten Projekte reichten von Fragestellungen zum zukunftsorientierten Umgang mit generativer KI über die Entwicklung und den Bau eines Quadrocopters bis hin zu innovativen Fragenstellungen im Bereich Ehrenamt. Eine Gruppe hat sich im Auftrag der Stadt Coburg mit dem Thema Erinnerungskultur auseinandergesetzt. Es ging darum, das Thema lebendig zu halten und zugänglich zu machen. Die Teilnehmenden haben in Kleingruppen mit Zeitzeugen, die die Wiedervereinigung und den Mauerfall erlebt haben, gesprochen und Poster zu den Interviews gestaltet. „Die größte Herausforderung war, alles in der kurzen Zeit zu stemmen“, sagte eine Teilnehmerin rückblickend. Eine andere Gruppe hat sich im Auftrag der RAL Gütegemeinschaft Flüssigboden e.V. und der Krumpholz Bodentechnik GmbH mit dem nachhaltigen Einsatz von Flüssigboden beschäftigt. „Flüssigboden wird zur Befüllung der Baugruben verwendet – das durften wir auf der Baustelle auch miterleben. Wir haben auch eine Nachprüfung gemacht, um zu schauen, wie das Verfahren im Labor stattfinden kann“; berichtete eine Teilnehmerin. Ihre Gruppe setzte sich aus Studierenden der Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> zusammen.

<strong>Unternehmerisches Denken und Handeln fördern</strong>

Die vielfältigen Projektbeispiele zeigen, wie praxisnah die Studierenden beim IMPACT-Festival arbeiten. Dabei geht es nicht nur um fachliche Vertiefung, sondern auch um die Förderung unternehmerischen Denkens und Handelns. Das Festival verbindet intensives Arbeiten an realen Aufgabenstellungen in interdisziplinären Teams mit einem vielfältigen Rahmenprogramm aus Workshops und Impulsen, die zu innovativem Denken anregen. So stärkt IMPACT nachhaltig die Innovations- und Gründungskultur an der Hochschule Coburg. Für dieses besondere Format wurde die Hochschule Coburg mit dem <a href="https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-gewinnt-moeglichmacher-2024-preis/"><em>Möglichmacher-Preis 2024</em></a> ausgezeichnet, der vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft vergeben wird.

<strong>IMPACT in Video und TV</strong>

Der <a href="https://t84fb97bb.emailsys1a.net/c/81/8712184/6660/0/10793255/1/373485/ad02aca406.html">After-Movie zeigt die besten IMPACT-Momente des Jahres</a>: inspirierende Projekte, spannende Talks und jede Menge kreative Energie auf dem Campus - die ganze Vielfalt an Ideen und Engagement an der Hochschule Coburg: mit Studis, Forschenden und Projektbeteiligten.

In einem IMPACT-Projekt haben Studierende der Hochschule Coburg das Sozialkaufhaus „Echt herzlich“ neu gedacht. Ziel war es, Konzepte für ein moderneres Einkaufserlebnis zu entwickeln – mit begrenzten Mitteln, aber viel Kreativität. Darüber berichtet die Hochschulsendung 4you auf TV Oberfranken. Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung und ist <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-impact-das-innovations-und-lernfestival-der-hochschule-coburg/">hier in der Mediathek</a> zu sehen ab etwa Minute 3:55).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Cindy Dötshel-Langbein)</em>

<em>Über 150 Studierende der Hochschule Coburg hatten eine Woche Zeit, um in elf Gruppen Problemstellungen zu bearbeiten, die hauptsächlich von externen Akteuren aus der Region eingereicht worden sind. </em>

Gelb und mit einer lila-orangenen Zunge bedruckt. So sehen die Jutebeutel aus, die zum Auftakt des Innovations- und Lernfestivals <a href="https://www.hs-coburg.de/impact-das-innovations-und-lernfestival/">IMPACT25</a> vor der Aula an über 150 Studierende verteilt werden. Musik läuft im Hintergrund, unter einem Sonnenschirm werden Bändchen für die Party Mitte der Woche verteilt und direkt vor dem Eingang erhalten alle noch einen Aufkleber mit ihrer Lieblingsmusikrichtung – etwa zwei Stunden später finden sich alle Studierenden mit den gleichen Aufklebern zu einem ersten Netzwerken zusammen, bevor es in die Projektgruppen geht.

„Das Logo des diesjährigen IMPACT-Festivals – eine herausgestreckte Zunge – erinnert mich an das berühmte Foto von Albert Einstein. Es steht sinnbildlich dafür, Konventionen die Zunge herauszustrecken und Neues zu wagen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ada-baeumner/">Prof. Dr. Ada Bäumne</a>r, Vizepräsidentin für Bildung an der Hochschule Coburg und Schirmherrin des Festivals bei der Eröffnung.
Bei IMPACT werden Studierende ermutigt, innovative Lösungen und Geschäftsideen für gesellschaftliche, unternehmerische und soziale Fragestellungen zu entwickeln und auszuprobieren. „Es geht nicht darum, am Ende der Woche eine fertige Lösung zu präsentieren, sondern um den Weg dorthin. Das Festival bietet die Möglichkeit, im geschützten Raum der Hochschule Neues zu versuchen, Fehler zu machen, daraus zu lernen und von vorn zu beginnen.“

<strong>Interdisziplinär und praxisnah</strong>

Das Lern- und Innovationsfestival IMPACT fand zum Start des Wintersemesters 2025 bereits zum dritten Mal statt. „Das Format entwickelt sich weiter und weiter. Das wird auch dadurch deutlich, dass wir in diesem Jahr erstmals alle Fakultäten angesprochen haben“, betonte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg. Das Konzept zahle in vielerlei Hinsicht auf den Anspruch der Hochschule ein: „Durch IMPACT erfahren wir Sichtbarkeit in der Region, was unsere Außenwirkung stärkt. Außerdem haben die Studierenden durch die Praxisnähe die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln. Das geht im Studienalltag oft unter.“

Insgesamt konnten die teilnehmenden Studierenden aus rund 20 Projekten auswählen. Die ausgewählten Projekte reichten von Fragestellungen zum zukunftsorientierten Umgang mit generativer KI über die Entwicklung und den Bau eines Quadrocopters bis hin zu innovativen Fragenstellungen im Bereich Ehrenamt. Eine Gruppe hat sich im Auftrag der Stadt Coburg mit dem Thema Erinnerungskultur auseinandergesetzt. Es ging darum, das Thema lebendig zu halten und zugänglich zu machen. Die Teilnehmenden haben in Kleingruppen mit Zeitzeugen, die die Wiedervereinigung und den Mauerfall erlebt haben, gesprochen und Poster zu den Interviews gestaltet. „Die größte Herausforderung war, alles in der kurzen Zeit zu stemmen“, sagte eine Teilnehmerin rückblickend. Eine andere Gruppe hat sich im Auftrag der RAL Gütegemeinschaft Flüssigboden e.V. und der Krumpholz Bodentechnik GmbH mit dem nachhaltigen Einsatz von Flüssigboden beschäftigt. „Flüssigboden wird zur Befüllung der Baugruben verwendet – das durften wir auf der Baustelle auch miterleben. Wir haben auch eine Nachprüfung gemacht, um zu schauen, wie das Verfahren im Labor stattfinden kann“; berichtete eine Teilnehmerin. Ihre Gruppe setzte sich aus Studierenden der Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> zusammen.

<strong>Unternehmerisches Denken und Handeln fördern</strong>

Die vielfältigen Projektbeispiele zeigen, wie praxisnah die Studierenden beim IMPACT-Festival arbeiten. Dabei geht es nicht nur um fachliche Vertiefung, sondern auch um die Förderung unternehmerischen Denkens und Handelns. Das Festival verbindet intensives Arbeiten an realen Aufgabenstellungen in interdisziplinären Teams mit einem vielfältigen Rahmenprogramm aus Workshops und Impulsen, die zu innovativem Denken anregen. So stärkt IMPACT nachhaltig die Innovations- und Gründungskultur an der Hochschule Coburg. Für dieses besondere Format wurde die Hochschule Coburg mit dem <a href="https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-gewinnt-moeglichmacher-2024-preis/"><em>Möglichmacher-Preis 2024</em></a> ausgezeichnet, der vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft vergeben wird.

<strong>IMPACT in Video und TV</strong>

Der <a href="https://t84fb97bb.emailsys1a.net/c/81/8712184/6660/0/10793255/1/373485/ad02aca406.html">After-Movie zeigt die besten IMPACT-Momente des Jahres</a>: inspirierende Projekte, spannende Talks und jede Menge kreative Energie auf dem Campus - die ganze Vielfalt an Ideen und Engagement an der Hochschule Coburg: mit Studis, Forschenden und Projektbeteiligten.

In einem IMPACT-Projekt haben Studierende der Hochschule Coburg das Sozialkaufhaus „Echt herzlich“ neu gedacht. Ziel war es, Konzepte für ein moderneres Einkaufserlebnis zu entwickeln – mit begrenzten Mitteln, aber viel Kreativität. Darüber berichtet die Hochschulsendung 4you auf TV Oberfranken. Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung und ist <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-impact-das-innovations-und-lernfestival-der-hochschule-coburg/">hier in der Mediathek</a> zu sehen ab etwa Minute 3:55).]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC02764-1024x576.jpg"
                        fileSize="120464"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC02791-1024x572.jpg"
                        fileSize="92974"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="572"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC02782-1024x576.jpg"
                        fileSize="140326"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC03041-1024x576.jpg"
                        fileSize="147820"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC03110-1024x576.jpg"
                        fileSize="148265"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC03052-1024x576.jpg"
                        fileSize="103527"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC03024-1024x576.jpg"
                        fileSize="150880"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC02826-1024x576.jpg"
                        fileSize="148949"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC03044-1024x576.jpg"
                        fileSize="88189"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC02780-1024x576.jpg"
                        fileSize="127817"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Smarte Kommunikation, sichere Straßen: erfolgreicher Abschluss des Forschungsprojekts DEKOR-X]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/smarte-kommunikation-sichere-strassen-erfolgreicher-abschluss-des-forschungsprojekts-dekor-x/</link>
                <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 14:05:58 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wenn Autos miteinander kommunizieren, wird der Straßenverkehr sicherer – das zeigt DEKOR-X (Dezentraler Kommunikationsraum </em><em>Kreuzung). </em><em>Am Dienstag, 11. November, fand in Kronach die Abschlussveranstaltung des Forschungs- und Entwicklungsprojektes statt. Ziel des Projekts war es, innerstädtische Kreuzungen durch die Vernetzung automatisierter Fahrzeuge noch sicherer zu machen.</em>

Im Projekt DEKOR-X entwickelten die Partner – neben Konsortialführer Valeo auch AUMOVIO SE und DENSO ADAS Engineering Services GmbH sowie die Hochschule Coburg und die Technische Universität Chemnitz – fahrzeugzentrierte und herstellerübergreifende Methoden für dezentrale Intelligenz und deckungsgleiche Umfeldmodelle. DEKOR-X zeigt, wie durch Skalierbarkeit, Interoperabilität und offene Standards automatisiertes Fahren Realität wird. Dies stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit des Mobilitätsstandorts Deutschland.

<strong>Fahrzeugbasierte dezentrale Kommunikation erhöht Sicherheit an Kreuzungen</strong>

Im Zentrum des Projektes stand die sogenannte dezentrale Kommunikation: Intelligente, automatisierte Fahrzeuge tauschen Informationen aus ihrer Sensorik direkt und in Echtzeit miteinander aus. Dadurch erweitern sie ihr Sichtfeld und erhöhen die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden – ein innovativer Ansatz, der ohne teure, fest installierte Infrastruktur auskommt und somit einfach skalierbar ist.

„Durch die gemeinsame, herstellerübergreifende Erprobung der dezentralen Kommunikation leistet DEKOR-X einen wesentlichen Beitrag zur flächendeckenden Einführung des automatisierten Fahrens in Deutschland”, hebt Dr. Eugen Wige, Software Department Manager bei Konsortialführer Valeo, hervor. „Gleichzeitig erhöht es auch die Sicherheit im Straßenverkehr.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />     Die Fahrzeuge der Zukunft müssen nicht nur Daten austauschen, sondern sich verständigen und ihre Abläufe koordinieren.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Lucila Patiño-Studencki, Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;

Eine der größten Herausforderungen bestand darin, die durch die dezentrale Kommunikation gewonnenen Daten so zu verarbeiten, dass daraus verlässliche Informationen über Gefahrensituationen entstehen. Hierfür entwickelte das Projektteam Konzepte und Methoden zur Umgebungs- und Bewegungsmodellerzeugung, für Kommunikationskanäle sowie für die Informationsverarbeitung im Fahrzeug. Die gesammelten Daten können zudem in einer Cloud verarbeitet werden, um mittels KI-basierter Vorhersagemodelle Bewegungsmuster zu generieren. Diese Informationen fließen wiederum zurück an die Fahrzeuge, die so frühzeitig vor Gefahren gewarnt werden und ihr Fahrverhalten anpassen können.
<h4>Erfolgreiche Demonstration im Realbetrieb</h4>
In Kronach präsentierten die Projektmitglieder jetzt die Ergebnisse ihrer Arbeit. Die im Projekt entwickelten Konzepte wurden erfolgreich in verschiedenen Kreuzungsszenarien erprobt und bei der Veranstaltung live demonstriert.

An der Kontrollstation gab Valeo Einblicke in die technische Aufsicht gemäß der Autonome-Fahrzeuge-Genehmigungs-und-Betriebs-Verordnung (AFGBV) und die Echtzeitobjekterkennung von Fahrzeugen. So wird die Sicherheit des automatisierten Fahrens im Projekt gewährleistet.

Projektpartner AUMOVIO SE zeigte, wie anhand von Echtzeitdaten innerstädtischer Kreuzungen und den Modellen in der Cloud eine Vorhersage zum Fahrverhalten und Fußgängerbewegungen getroffen werden kann. Die intelligenten, automatisierten Fahrzeuge können so optimale Fahrtrajektorien wählen und ihr Fahrverhalten entsprechend anpassen.

„Die Fähigkeit, Bewegungsmuster von Verkehrsteilnehmern in Echtzeit zu erkennen und vorherzusagen, ist ein entscheidender Schritt für die Sicherheit im urbanen Straßenverkehr. Unsere cloudbasierten Modelle erkennen und prognostizieren Bewegungsmuster im (urbanen) Verkehr in Echtzeit. So können automatisierte Fahrzeuge ihr Fahrverhalten dynamisch und vorausschauend anpassen. Das ist unser Beitrag für eine sichere, vernetzte und vorausschauende Mobilität“, erläutert Arno Semmelroth, Growth Field Leader – Cloud-Based Mobility Solution, AUMOVIO SE.
<h4>Wie Autos sehen, was um die Ecke passiert</h4>
Ein weiteres Highlight war die Demonstration des Use Cases „Um die Ecke blicken“. Auf der für das Projekt ausgestatteten Testkreuzung am Standort von Valeo zeigten die Teams der TU Chemnitz und der Hochschule Coburg, wie ein Versuchsfahrzeug durch dezentrale Datenfusion und V2X-Kommunikation mit anderen intelligenten Fahrzeugen an einer Kreuzung ein verdecktes Hindernis erkennen kann.

„Eine dezentrale Datenfusion ermöglicht die Erzeugung deckungsgleicher Umfeldmodelle in intelligenten Fahrzeugen. Dadurch kann die Wahrnehmung der Fahrzeuge künftig über die Grenzen der eigenen Sensorik hinaus erweitert werden – ein wesentlicher Schritt für die Weiterentwicklung kooperativer Fahrzeugsysteme“, beschreibt Dominik Raeck, Mitarbeiter der Professur für Nachrichtentechnik, TU Chemnitz, die Relevanz der Projektergebnisse für die Zukunft des automatisierten Fahrens.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-lucila-patino-studencki/">Prof. Dr. Lucila Patiño-Studencki</a> von der Hochschule Coburg forscht als Professorin für V2X-Technologien genau an dieser Schnittstelle von Kommunikation und Intelligenz im Fahrzeug. Sie betont: „Die Fahrzeuge der Zukunft müssen nicht nur Daten austauschen, sondern sich verständigen und ihre Abläufe koordinieren. Dies bedeutet, dass nicht nur die Kommunikation effizient sein muss, sondern auch die Erfassung und Interpretation der Umgebung präzise, kontextbezogen und situationsabhängig erfolgen sollte.“

Die Teilnehmenden hatten bei der Veranstaltung Gelegenheit, die im Projekt entwickelten und optimierten Hardware- und Softwarekomponenten und die Versuchsfahrzeuge in einer Ausstellung aus nächster Nähe zu betrachten.
<h4>Forschungsergebnisse stärken den Mobilitätsstandort langfristig</h4>
Die Erkenntnisse aus dem Projekt DEKOR-X legen den Grundstein für die Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens in komplexen urbanen Umgebungen. Der dezentrale Ansatz, der ohne teure Infrastruktur auskommt, ermöglicht eine einfache Skalierbarkeit der Lösungen für vielfältige Verkehrssituationen.

Nach Abschluss des FuE-Projektes werden die Industriepartner die Ergebnisse in zukünftige Produktgenerationen integrieren und so zur Stärkung des Mobilitätsstandorts Deutschland beitragen. DEKOR-X leistet damit einen wichtigen Beitrag, um automatisierte Fahrzeuge sicherer und effizienter in den Straßenverkehr zu bringen.
<h4>Über DEKOR-X</h4>
Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „DEKOR-X (Dezentraler Kommunikationsraum Kreuzung)“ war Teil der „Leitinitiative autonomes und vernetztes Fahren“ des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Es wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) mit rund 7,5 Mio. EUR über drei Jahre gefördert.

Am Projekt beteiligt waren neben dem Konsortialführer Valeo auch AUMOVIO SE, die DENSO ADAS Engineering Services GmbH, die Hochschule Coburg sowie die Technische Universität Chemnitz.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wenn Autos miteinander kommunizieren, wird der Straßenverkehr sicherer – das zeigt DEKOR-X (Dezentraler Kommunikationsraum </em><em>Kreuzung). </em><em>Am Dienstag, 11. November, fand in Kronach die Abschlussveranstaltung des Forschungs- und Entwicklungsprojektes statt. Ziel des Projekts war es, innerstädtische Kreuzungen durch die Vernetzung automatisierter Fahrzeuge noch sicherer zu machen.</em>

Im Projekt DEKOR-X entwickelten die Partner – neben Konsortialführer Valeo auch AUMOVIO SE und DENSO ADAS Engineering Services GmbH sowie die Hochschule Coburg und die Technische Universität Chemnitz – fahrzeugzentrierte und herstellerübergreifende Methoden für dezentrale Intelligenz und deckungsgleiche Umfeldmodelle. DEKOR-X zeigt, wie durch Skalierbarkeit, Interoperabilität und offene Standards automatisiertes Fahren Realität wird. Dies stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit des Mobilitätsstandorts Deutschland.

<strong>Fahrzeugbasierte dezentrale Kommunikation erhöht Sicherheit an Kreuzungen</strong>

Im Zentrum des Projektes stand die sogenannte dezentrale Kommunikation: Intelligente, automatisierte Fahrzeuge tauschen Informationen aus ihrer Sensorik direkt und in Echtzeit miteinander aus. Dadurch erweitern sie ihr Sichtfeld und erhöhen die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden – ein innovativer Ansatz, der ohne teure, fest installierte Infrastruktur auskommt und somit einfach skalierbar ist.

„Durch die gemeinsame, herstellerübergreifende Erprobung der dezentralen Kommunikation leistet DEKOR-X einen wesentlichen Beitrag zur flächendeckenden Einführung des automatisierten Fahrens in Deutschland”, hebt Dr. Eugen Wige, Software Department Manager bei Konsortialführer Valeo, hervor. „Gleichzeitig erhöht es auch die Sicherheit im Straßenverkehr.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />     Die Fahrzeuge der Zukunft müssen nicht nur Daten austauschen, sondern sich verständigen und ihre Abläufe koordinieren.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Lucila Patiño-Studencki, Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;

Eine der größten Herausforderungen bestand darin, die durch die dezentrale Kommunikation gewonnenen Daten so zu verarbeiten, dass daraus verlässliche Informationen über Gefahrensituationen entstehen. Hierfür entwickelte das Projektteam Konzepte und Methoden zur Umgebungs- und Bewegungsmodellerzeugung, für Kommunikationskanäle sowie für die Informationsverarbeitung im Fahrzeug. Die gesammelten Daten können zudem in einer Cloud verarbeitet werden, um mittels KI-basierter Vorhersagemodelle Bewegungsmuster zu generieren. Diese Informationen fließen wiederum zurück an die Fahrzeuge, die so frühzeitig vor Gefahren gewarnt werden und ihr Fahrverhalten anpassen können.
<h4>Erfolgreiche Demonstration im Realbetrieb</h4>
In Kronach präsentierten die Projektmitglieder jetzt die Ergebnisse ihrer Arbeit. Die im Projekt entwickelten Konzepte wurden erfolgreich in verschiedenen Kreuzungsszenarien erprobt und bei der Veranstaltung live demonstriert.

An der Kontrollstation gab Valeo Einblicke in die technische Aufsicht gemäß der Autonome-Fahrzeuge-Genehmigungs-und-Betriebs-Verordnung (AFGBV) und die Echtzeitobjekterkennung von Fahrzeugen. So wird die Sicherheit des automatisierten Fahrens im Projekt gewährleistet.

Projektpartner AUMOVIO SE zeigte, wie anhand von Echtzeitdaten innerstädtischer Kreuzungen und den Modellen in der Cloud eine Vorhersage zum Fahrverhalten und Fußgängerbewegungen getroffen werden kann. Die intelligenten, automatisierten Fahrzeuge können so optimale Fahrtrajektorien wählen und ihr Fahrverhalten entsprechend anpassen.

„Die Fähigkeit, Bewegungsmuster von Verkehrsteilnehmern in Echtzeit zu erkennen und vorherzusagen, ist ein entscheidender Schritt für die Sicherheit im urbanen Straßenverkehr. Unsere cloudbasierten Modelle erkennen und prognostizieren Bewegungsmuster im (urbanen) Verkehr in Echtzeit. So können automatisierte Fahrzeuge ihr Fahrverhalten dynamisch und vorausschauend anpassen. Das ist unser Beitrag für eine sichere, vernetzte und vorausschauende Mobilität“, erläutert Arno Semmelroth, Growth Field Leader – Cloud-Based Mobility Solution, AUMOVIO SE.
<h4>Wie Autos sehen, was um die Ecke passiert</h4>
Ein weiteres Highlight war die Demonstration des Use Cases „Um die Ecke blicken“. Auf der für das Projekt ausgestatteten Testkreuzung am Standort von Valeo zeigten die Teams der TU Chemnitz und der Hochschule Coburg, wie ein Versuchsfahrzeug durch dezentrale Datenfusion und V2X-Kommunikation mit anderen intelligenten Fahrzeugen an einer Kreuzung ein verdecktes Hindernis erkennen kann.

„Eine dezentrale Datenfusion ermöglicht die Erzeugung deckungsgleicher Umfeldmodelle in intelligenten Fahrzeugen. Dadurch kann die Wahrnehmung der Fahrzeuge künftig über die Grenzen der eigenen Sensorik hinaus erweitert werden – ein wesentlicher Schritt für die Weiterentwicklung kooperativer Fahrzeugsysteme“, beschreibt Dominik Raeck, Mitarbeiter der Professur für Nachrichtentechnik, TU Chemnitz, die Relevanz der Projektergebnisse für die Zukunft des automatisierten Fahrens.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-lucila-patino-studencki/">Prof. Dr. Lucila Patiño-Studencki</a> von der Hochschule Coburg forscht als Professorin für V2X-Technologien genau an dieser Schnittstelle von Kommunikation und Intelligenz im Fahrzeug. Sie betont: „Die Fahrzeuge der Zukunft müssen nicht nur Daten austauschen, sondern sich verständigen und ihre Abläufe koordinieren. Dies bedeutet, dass nicht nur die Kommunikation effizient sein muss, sondern auch die Erfassung und Interpretation der Umgebung präzise, kontextbezogen und situationsabhängig erfolgen sollte.“

Die Teilnehmenden hatten bei der Veranstaltung Gelegenheit, die im Projekt entwickelten und optimierten Hardware- und Softwarekomponenten und die Versuchsfahrzeuge in einer Ausstellung aus nächster Nähe zu betrachten.
<h4>Forschungsergebnisse stärken den Mobilitätsstandort langfristig</h4>
Die Erkenntnisse aus dem Projekt DEKOR-X legen den Grundstein für die Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens in komplexen urbanen Umgebungen. Der dezentrale Ansatz, der ohne teure Infrastruktur auskommt, ermöglicht eine einfache Skalierbarkeit der Lösungen für vielfältige Verkehrssituationen.

Nach Abschluss des FuE-Projektes werden die Industriepartner die Ergebnisse in zukünftige Produktgenerationen integrieren und so zur Stärkung des Mobilitätsstandorts Deutschland beitragen. DEKOR-X leistet damit einen wichtigen Beitrag, um automatisierte Fahrzeuge sicherer und effizienter in den Straßenverkehr zu bringen.
<h4>Über DEKOR-X</h4>
Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „DEKOR-X (Dezentraler Kommunikationsraum Kreuzung)“ war Teil der „Leitinitiative autonomes und vernetztes Fahren“ des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Es wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) mit rund 7,5 Mio. EUR über drei Jahre gefördert.

Am Projekt beteiligt waren neben dem Konsortialführer Valeo auch AUMOVIO SE, die DENSO ADAS Engineering Services GmbH, die Hochschule Coburg sowie die Technische Universität Chemnitz.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/20251111_095146-1024x768.jpg"
                        fileSize="160441"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/20251111_114826-1024x768.jpg"
                        fileSize="170385"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/20251111_105354-1024x768.jpg"
                        fileSize="174416"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG_0058-768x1024.jpeg"
                        fileSize="112088"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/20251111_111255-e1762956326144-1024x656.jpg"
                        fileSize="163163"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="656"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/20251111_112155-768x1024.jpg"
                        fileSize="166282"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/20251111_114805-1024x768.jpg"
                        fileSize="125726"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/20251111_105732-768x1024.jpg"
                        fileSize="136648"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Erste Absolventinnen und Absolventen von Promotionszentren der bayerischen Hochschulen geehrt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erste-absolventinnen-und-absolventen-von-promotionszentren-der-bayerischen-hochschulen-geehrt/</link>
                <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 20:46:09 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Mit einer Feier an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) haben die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen ihre Promotionszentren und deren erste Absolventinnen und Absolventen gewürdigt. Die Veranstaltung markiert einen Meilenstein für die Forschung im Freistaat – und unterstreicht die gewachsene Stärke der HAW / TH im bayerischen Wissenschaftssystem. Im Freistaat haben die ersten sechs Forschenden ihren Doktortitel an einer Hochschule erworben. Zwei von ihnen kommen von der Hochschule Coburg.</em>

Leises Stimmengewirr erfüllt die Aula, Kameras blitzen, eine gespannte Erwartung liegt in der Luft. Rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik sind zusammengekommen, um einen besonderen Moment zu feiern: Die bayerischen Promotionszentren ehren ihre ersten Absolventinnen und Absolventen. Sie verkörpern ein neues Kapitel der Forschung im Freistaat.

Mit dem Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz aus dem Jahr 2023 wurde bayerischen HAW/TH in besonders forschungsstarken Bereichen eigenständiges Promotionsrecht verliehen. Damit wurde eine neue Ära der anwendungsorientierten Forschung eingeläutet – ein wichtiger Schritt, um die Forschungslandschaft dauerhaft zu stärken.

Wissenschaftsminister Markus Blume anlässlich der ersten Promotionsabschlüsse: „Heute feiern wir ein Stück bayerische Wissenschaftsgeschichte: An unseren Hochschulen für angewandte Wissenschaft und an den Technischen Hochschulen kann jetzt erstmals in besonders forschungsstarken Bereichen an eigenständigen Promotionszentren promoviert werden – und das mit Exzellenz! Das ist Forschung mit Bodenhaftung und Herzblut. Wer hier promoviert, forscht nicht im Elfenbeinturm, sondern mitten im Leben – und bringt Bayern weiter nach vorn. Mit den Promotionszentren haben wir ein neues Kapitel der Forschung aufgeschlagen: Vielfalt, Verantwortung und Vertrauen als Fundament für die Exzellenz von morgen. Die ersten Promovierten zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in unserem Wissenschaftsland Bayern steckt – ihnen gilt mein herzlicher Glückwunsch!“.

THI-Präsident Professor Walter Schober, Vorsitzender von Hochschule Bayern, dem Verbund von 19 bayerischen HAW/TH, betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung, die das Promotionsrecht an HAW/TH zur Stärkung der Innovationskraft Bayerns auch in der Fläche hat. Stephanie Jacobs, Amtschefin im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, würdigte die HAW/TH als Motoren für Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt. Professor Matthias Kleiner, der Vorsitzende der Expertenkommission, die die Einrichtung der Promotionszentren an den HAW/TH in Bayern begutachtete, hob die Dynamik und Qualität des bayerischen Modells hervor: Es sei ein herausragendes Beispiel dafür, wie wissenschaftliche Exzellenz und Praxisnähe einander ergänzen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verleihung der Urkunden an die wissenschaftlichen Leiterinnen und Leiter der 22 Promotionszentren. Diese decken ein breites Spektrum ab – von Advanced Building Technologies über Digitale Innovationen bis zu Transformation und nachhaltige Entwicklung – und bilden gemeinsam ein starkes Netzwerk für zukunftsorientierte Forschung.

Besonders geehrt wurden die ersten Absolventinnen und Absolventen, die ihre Dissertationen in den neu gegründeten Zentren der Hochschulen erfolgreich abgeschlossen haben:
<ul>
 	<li>Dr. Laura Wester, Hochschule Coburg, <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Promotionszentrum Analytics4Health</a>: „Identification of Mechanisms and Adaptation to Osmoregulation in Human Skin Cells and Blood Plasma“</li>
 	<li>Dr.-Ing. Max Bauder, Technische Hochschule Ingolstadt, Promotionszentrum Ingenieurwissenschaften: „Kooperative intelligente Verkehrssysteme für die forensische Unfallanalyse – Chancen und Herausforderungen durch die Car-to-X-Kommunikation“</li>
 	<li>Dr. Leonid Koval, Technische Hochschule Ingolstadt, Promotionszentrum Künstliche Intelligenz/Informatik: „Methodology for Evaluating and Optimizing Machine Learning Applications in Industrial Production“</li>
 	<li>Dr. Manuel Schönberger, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Promotionszentrum Angewandte Informatik: „A Twofold Strategy Towards Mature Quantum Data Management“</li>
 	<li>Dr. Lisa Grabinger, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Promotionszentrum Angewandte Informatik: „Data Science in der empirischen Eyetracking-Forschung“</li>
 	<li>Dr. Timo Hertlein, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt / Hochschule Coburg, <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Promotionszentrum Nachhaltige und intelligente Systeme</a>: „Entwicklung, Modellierung und Bewertung intelligenter Ladeinfrastrukturen für Elektromobilität und deren netzorientierte Integration“</li>
</ul>
Sie alle stehen für den wissenschaftlichen Aufbruch an Bayerns Hochschulen – für Forschung, die praxisnah, interdisziplinär und gesellschaftlich relevant ist.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Mit einer Feier an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) haben die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen ihre Promotionszentren und deren erste Absolventinnen und Absolventen gewürdigt. Die Veranstaltung markiert einen Meilenstein für die Forschung im Freistaat – und unterstreicht die gewachsene Stärke der HAW / TH im bayerischen Wissenschaftssystem. Im Freistaat haben die ersten sechs Forschenden ihren Doktortitel an einer Hochschule erworben. Zwei von ihnen kommen von der Hochschule Coburg.</em>

Leises Stimmengewirr erfüllt die Aula, Kameras blitzen, eine gespannte Erwartung liegt in der Luft. Rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik sind zusammengekommen, um einen besonderen Moment zu feiern: Die bayerischen Promotionszentren ehren ihre ersten Absolventinnen und Absolventen. Sie verkörpern ein neues Kapitel der Forschung im Freistaat.

Mit dem Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz aus dem Jahr 2023 wurde bayerischen HAW/TH in besonders forschungsstarken Bereichen eigenständiges Promotionsrecht verliehen. Damit wurde eine neue Ära der anwendungsorientierten Forschung eingeläutet – ein wichtiger Schritt, um die Forschungslandschaft dauerhaft zu stärken.

Wissenschaftsminister Markus Blume anlässlich der ersten Promotionsabschlüsse: „Heute feiern wir ein Stück bayerische Wissenschaftsgeschichte: An unseren Hochschulen für angewandte Wissenschaft und an den Technischen Hochschulen kann jetzt erstmals in besonders forschungsstarken Bereichen an eigenständigen Promotionszentren promoviert werden – und das mit Exzellenz! Das ist Forschung mit Bodenhaftung und Herzblut. Wer hier promoviert, forscht nicht im Elfenbeinturm, sondern mitten im Leben – und bringt Bayern weiter nach vorn. Mit den Promotionszentren haben wir ein neues Kapitel der Forschung aufgeschlagen: Vielfalt, Verantwortung und Vertrauen als Fundament für die Exzellenz von morgen. Die ersten Promovierten zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in unserem Wissenschaftsland Bayern steckt – ihnen gilt mein herzlicher Glückwunsch!“.

THI-Präsident Professor Walter Schober, Vorsitzender von Hochschule Bayern, dem Verbund von 19 bayerischen HAW/TH, betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung, die das Promotionsrecht an HAW/TH zur Stärkung der Innovationskraft Bayerns auch in der Fläche hat. Stephanie Jacobs, Amtschefin im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, würdigte die HAW/TH als Motoren für Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt. Professor Matthias Kleiner, der Vorsitzende der Expertenkommission, die die Einrichtung der Promotionszentren an den HAW/TH in Bayern begutachtete, hob die Dynamik und Qualität des bayerischen Modells hervor: Es sei ein herausragendes Beispiel dafür, wie wissenschaftliche Exzellenz und Praxisnähe einander ergänzen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verleihung der Urkunden an die wissenschaftlichen Leiterinnen und Leiter der 22 Promotionszentren. Diese decken ein breites Spektrum ab – von Advanced Building Technologies über Digitale Innovationen bis zu Transformation und nachhaltige Entwicklung – und bilden gemeinsam ein starkes Netzwerk für zukunftsorientierte Forschung.

Besonders geehrt wurden die ersten Absolventinnen und Absolventen, die ihre Dissertationen in den neu gegründeten Zentren der Hochschulen erfolgreich abgeschlossen haben:
<ul>
 	<li>Dr. Laura Wester, Hochschule Coburg, <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Promotionszentrum Analytics4Health</a>: „Identification of Mechanisms and Adaptation to Osmoregulation in Human Skin Cells and Blood Plasma“</li>
 	<li>Dr.-Ing. Max Bauder, Technische Hochschule Ingolstadt, Promotionszentrum Ingenieurwissenschaften: „Kooperative intelligente Verkehrssysteme für die forensische Unfallanalyse – Chancen und Herausforderungen durch die Car-to-X-Kommunikation“</li>
 	<li>Dr. Leonid Koval, Technische Hochschule Ingolstadt, Promotionszentrum Künstliche Intelligenz/Informatik: „Methodology for Evaluating and Optimizing Machine Learning Applications in Industrial Production“</li>
 	<li>Dr. Manuel Schönberger, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Promotionszentrum Angewandte Informatik: „A Twofold Strategy Towards Mature Quantum Data Management“</li>
 	<li>Dr. Lisa Grabinger, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Promotionszentrum Angewandte Informatik: „Data Science in der empirischen Eyetracking-Forschung“</li>
 	<li>Dr. Timo Hertlein, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt / Hochschule Coburg, <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Promotionszentrum Nachhaltige und intelligente Systeme</a>: „Entwicklung, Modellierung und Bewertung intelligenter Ladeinfrastrukturen für Elektromobilität und deren netzorientierte Integration“</li>
</ul>
Sie alle stehen für den wissenschaftlichen Aufbruch an Bayerns Hochschulen – für Forschung, die praxisnah, interdisziplinär und gesellschaftlich relevant ist.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/251111_PM_HSB_Promotionszentren-feiern_Bild-SimonKahner-1024x683.jpg"
                        fileSize="116561"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC6158-e1762894496149-1024x747.jpg"
                        fileSize="130620"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="747"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC6203-1024x683.jpg"
                        fileSize="80097"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC5791-1024x683.jpg"
                        fileSize="167031"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC6034-1024x683.jpg"
                        fileSize="97620"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC6090-1024x683.jpg"
                        fileSize="98475"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC5787-1024x683.jpg"
                        fileSize="175537"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC6043-1024x683.jpg"
                        fileSize="107414"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC6056-1024x683.jpg"
                        fileSize="85897"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC6059-1024x683.jpg"
                        fileSize="68958"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC6030-1024x683.jpg"
                        fileSize="87570"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC5906-1024x683.jpg"
                        fileSize="95165"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC5909-1024x683.jpg"
                        fileSize="105266"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/DSC6210-1024x683.jpg"
                        fileSize="114833"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category>                                <title><![CDATA[Auf neuer Mission: Mädchen entdecken ihre Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auf-neuer-mission-maedchen-entdecken-ihre-zukunft/</link>
                <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 09:56:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Ina Sinterhauf) </em>

<em>Mädchen haben Fragen – zur Welt, zu sich selbst und dazu, wie eine gute Zukunft aussieht. In den Herbstferien gingen 12- bis 16-Jährige an der Hochschule Coburg auf ihre persönliche „Mission: Zukunft...!“. </em>

Mit Neugier und Forschungsgeist entdeckten die Teilnehmerinnen der Herbstferienaktion spannende Themen aus der Wissenschaft. Herzstück des Aktionstags war das Projekt „Strom ohne Ende“ aus den Studiengängen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/elektro-und-informationstechnik/">Elektro- und Informationstechnik</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/energietechnik-und-erneuerbare-energien/">Energietechnik und Erneuerbare Energien</a>: Wieviel elektrische Energie braucht ein gutes Leben? Chatten, die KI fragen, das Handy laden, Licht an, heizen, Musik hören und vieles mehr – Strom ist überall. Wie soll das gehen: immer mehr verbrauchen, dabei aber Klima und Umwelt schützen? Unter fachlicher Anleitung wurden Energieformen der Zukunft wie Photovoltaik und Wasserstoff und dazu nötige Grundlagen wie Speichermöglichkeiten erkundet.
<h4>Reflexion und Selbstentdeckung</h4>
Begleitend zu diesem Projekt und als Möglichkeit, über sich selbst und die eigenen Erfahrungen nachzudenken, gab es zu Beginn, in der Mitte und zum Abschluss des Tages jeweils Reflexionsphasen: Woran merke ich, dass etwas zu mir passt? Was macht mir Spaß - was fordert mich - wo geht es leicht? Was bleibt am Ende des Tages und nehme ich mit?
<h4>MUT – Mädchen und Technik</h4>
„Mission: Zukunft …!“ ist Teil des Programms „MUT – Mädchen und Technik“, mit dem oberfrankenweit Mädchen und junge Frauen in ihrer Berufsorientierung begleitet werden. Mehr dazu unter <a href="http://www.mut-oberfranken.de">www.mut-oberfranken.de</a>. Die nächste Möglichkeit, mehr über sich und die eigenen Zukunftschancen zu erfahren, ist der Girls' Day am Mittwoch, 22. April 2026 – bundesweit und natürlich auch an der Hochschule Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Ina Sinterhauf) </em>

<em>Mädchen haben Fragen – zur Welt, zu sich selbst und dazu, wie eine gute Zukunft aussieht. In den Herbstferien gingen 12- bis 16-Jährige an der Hochschule Coburg auf ihre persönliche „Mission: Zukunft...!“. </em>

Mit Neugier und Forschungsgeist entdeckten die Teilnehmerinnen der Herbstferienaktion spannende Themen aus der Wissenschaft. Herzstück des Aktionstags war das Projekt „Strom ohne Ende“ aus den Studiengängen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/elektro-und-informationstechnik/">Elektro- und Informationstechnik</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/energietechnik-und-erneuerbare-energien/">Energietechnik und Erneuerbare Energien</a>: Wieviel elektrische Energie braucht ein gutes Leben? Chatten, die KI fragen, das Handy laden, Licht an, heizen, Musik hören und vieles mehr – Strom ist überall. Wie soll das gehen: immer mehr verbrauchen, dabei aber Klima und Umwelt schützen? Unter fachlicher Anleitung wurden Energieformen der Zukunft wie Photovoltaik und Wasserstoff und dazu nötige Grundlagen wie Speichermöglichkeiten erkundet.
<h4>Reflexion und Selbstentdeckung</h4>
Begleitend zu diesem Projekt und als Möglichkeit, über sich selbst und die eigenen Erfahrungen nachzudenken, gab es zu Beginn, in der Mitte und zum Abschluss des Tages jeweils Reflexionsphasen: Woran merke ich, dass etwas zu mir passt? Was macht mir Spaß - was fordert mich - wo geht es leicht? Was bleibt am Ende des Tages und nehme ich mit?
<h4>MUT – Mädchen und Technik</h4>
„Mission: Zukunft …!“ ist Teil des Programms „MUT – Mädchen und Technik“, mit dem oberfrankenweit Mädchen und junge Frauen in ihrer Berufsorientierung begleitet werden. Mehr dazu unter <a href="http://www.mut-oberfranken.de">www.mut-oberfranken.de</a>. Die nächste Möglichkeit, mehr über sich und die eigenen Zukunftschancen zu erfahren, ist der Girls' Day am Mittwoch, 22. April 2026 – bundesweit und natürlich auch an der Hochschule Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/mission-zukunft-06.11.25-22-1024x768.jpg"
                        fileSize="148691"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/mission-zukunft-06.11.25-18-1024x768.jpg"
                        fileSize="153979"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/mission-zukunft-06.11.25-06-1024x768.jpg"
                        fileSize="152558"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/11/mission-zukunft-06.11.25-01-ausschnitt-1024x692.jpg"
                        fileSize="132018"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Thesis-Pitch: Unternehmen bringen Themen für Abschlussarbeiten mit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/thesis-pitch-unternehmen-bringen-themen-fuer-abschlussarbeiten-mit/</link>
                <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:07:26 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie entsteht aus einer Idee eine praxisnahe Abschlussarbeit? Beim Thesis Pitch an der Hochschule Coburg bekamen Studierende die Gelegenheit, genau das herauszufinden. Drei Unternehmen stellten am Campus Friedrich Streib insgesamt elf spannende Themen für Bachelor- und Masterarbeiten vor – von künstlicher Intelligenz in der Produktion bis hin zu Marktanalysen im Maschinenbau.</em>

Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Claus Böhnlein aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Eingeladen waren Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen, Industriewirtschaft, Maschinenbau, Informatik, Master Betriebswirtschaft sowie Master Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau.

<strong>Technik trifft KI</strong>

Den Auftakt machte Frau Bertges, Inhaberin und Geschäftsführerin der Bittner Werkzeugbau GmbH aus Dörfles-Esbach, gemeinsam mit Peter Bretzner, dem technischen Leiter. Das Unternehmen präsentierte drei Themen rund um Digitalisierung und datengetriebene Fertigung:
<ul>
 	<li>Entwicklung eines retrofit-fähigen Condition-Monitoring-Systems für Stanzbiegeautomaten mit KI-gestützter Datenanalyse</li>
 	<li>Analyse und Bewertung der Potenziale von Predictive Maintenance in Stanz-Biegewerkzeugen</li>
 	<li>Simulation zur Verbesserung von Produktions- und Logistikprozessen auf Basis datengetriebener Analysen und Intralogistikkonzepte</li>
</ul>
<strong>Daten und Vertrieb im Fokus</strong>

Aus Bamberg reisten Manuel Querbach und Lukas Berlet von Wieland Electric an. Sie stellten drei Themen vor, die sich mit modernen Vertriebsstrategien und Datenanalyse im B2B-Bereich beschäftigen:
<ul>
 	<li>Vom Lead zum Auftrag: Fokussierung der Neukundenbearbeitung</li>
 	<li>Big-Data-Analyse zur Ermittlung von Cross- und Up-Selling-Potenzialen bei Geschäftskunden</li>
 	<li>Generierung von Neukundenumsatz durch den Einsatz von KI-Tools im Vertrieb</li>
</ul>
<strong>Maschinenbau mit Zukunft</strong>

Technisch ging es weiter mit Fabian Lünz von der Lasco Umformtechnik GmbH aus Coburg. Er präsentierte fünf Themen aus den Bereichen Maschinenbau, Automatisierung und internationale Marktentwicklung:
<ul>
 	<li>Erarbeitung einer Übertragungsfunktion für hydraulische Pressen für Kalkulationszwecke</li>
 	<li>Einführung einer automatisierten Zolltarifierung inklusive Prüfung</li>
 	<li>Automatisierte Budgetüberwachung laufender Serviceeinsätze</li>
 	<li>Marktanalyse 2030: Entwicklung des weltweiten Absatzes von Umform- und Bausteinmaschinen</li>
 	<li>Prozessoptimierung mit Power Automate und Power App</li>
</ul>
<strong>Wissenschaft und Wirtschaft im Dialog</strong>

Der <em>Thesis Pitch</em> zeigt eindrucksvoll, wie eng die Hochschule Coburg mit regionalen Unternehmen zusammenarbeitet. Studierende profitieren von praxisnahen Themen, Unternehmen von frischen wissenschaftlichen Perspektiven. Am Ende geht es um mehr als Abschlussarbeiten: Der Thesis Pitch macht sichtbar, wie akademische Ausbildung und regionale Wirtschaft gemeinsam Zukunft gestalten – wirkungsorientiert, praxisnah und mit offenem Blick für die Herausforderungen von morgen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie entsteht aus einer Idee eine praxisnahe Abschlussarbeit? Beim Thesis Pitch an der Hochschule Coburg bekamen Studierende die Gelegenheit, genau das herauszufinden. Drei Unternehmen stellten am Campus Friedrich Streib insgesamt elf spannende Themen für Bachelor- und Masterarbeiten vor – von künstlicher Intelligenz in der Produktion bis hin zu Marktanalysen im Maschinenbau.</em>

Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Claus Böhnlein aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Eingeladen waren Studierende der Studiengänge Betriebswirtschaft, Wirtschaftsingenieurwesen, Industriewirtschaft, Maschinenbau, Informatik, Master Betriebswirtschaft sowie Master Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau.

<strong>Technik trifft KI</strong>

Den Auftakt machte Frau Bertges, Inhaberin und Geschäftsführerin der Bittner Werkzeugbau GmbH aus Dörfles-Esbach, gemeinsam mit Peter Bretzner, dem technischen Leiter. Das Unternehmen präsentierte drei Themen rund um Digitalisierung und datengetriebene Fertigung:
<ul>
 	<li>Entwicklung eines retrofit-fähigen Condition-Monitoring-Systems für Stanzbiegeautomaten mit KI-gestützter Datenanalyse</li>
 	<li>Analyse und Bewertung der Potenziale von Predictive Maintenance in Stanz-Biegewerkzeugen</li>
 	<li>Simulation zur Verbesserung von Produktions- und Logistikprozessen auf Basis datengetriebener Analysen und Intralogistikkonzepte</li>
</ul>
<strong>Daten und Vertrieb im Fokus</strong>

Aus Bamberg reisten Manuel Querbach und Lukas Berlet von Wieland Electric an. Sie stellten drei Themen vor, die sich mit modernen Vertriebsstrategien und Datenanalyse im B2B-Bereich beschäftigen:
<ul>
 	<li>Vom Lead zum Auftrag: Fokussierung der Neukundenbearbeitung</li>
 	<li>Big-Data-Analyse zur Ermittlung von Cross- und Up-Selling-Potenzialen bei Geschäftskunden</li>
 	<li>Generierung von Neukundenumsatz durch den Einsatz von KI-Tools im Vertrieb</li>
</ul>
<strong>Maschinenbau mit Zukunft</strong>

Technisch ging es weiter mit Fabian Lünz von der Lasco Umformtechnik GmbH aus Coburg. Er präsentierte fünf Themen aus den Bereichen Maschinenbau, Automatisierung und internationale Marktentwicklung:
<ul>
 	<li>Erarbeitung einer Übertragungsfunktion für hydraulische Pressen für Kalkulationszwecke</li>
 	<li>Einführung einer automatisierten Zolltarifierung inklusive Prüfung</li>
 	<li>Automatisierte Budgetüberwachung laufender Serviceeinsätze</li>
 	<li>Marktanalyse 2030: Entwicklung des weltweiten Absatzes von Umform- und Bausteinmaschinen</li>
 	<li>Prozessoptimierung mit Power Automate und Power App</li>
</ul>
<strong>Wissenschaft und Wirtschaft im Dialog</strong>

Der <em>Thesis Pitch</em> zeigt eindrucksvoll, wie eng die Hochschule Coburg mit regionalen Unternehmen zusammenarbeitet. Studierende profitieren von praxisnahen Themen, Unternehmen von frischen wissenschaftlichen Perspektiven. Am Ende geht es um mehr als Abschlussarbeiten: Der Thesis Pitch macht sichtbar, wie akademische Ausbildung und regionale Wirtschaft gemeinsam Zukunft gestalten – wirkungsorientiert, praxisnah und mit offenem Blick für die Herausforderungen von morgen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3543-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="116379"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3539-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="128490"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3589-1024x683.jpg"
                        fileSize="146906"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3583-1024x683.jpg"
                        fileSize="156194"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3581-1024x683.jpg"
                        fileSize="148889"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3577-1024x683.jpg"
                        fileSize="154278"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3575-1024x683.jpg"
                        fileSize="153418"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3573-1024x683.jpg"
                        fileSize="134809"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3570-1024x683.jpg"
                        fileSize="167062"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3569-1024x683.jpg"
                        fileSize="135668"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3554-1024x683.jpg"
                        fileSize="118994"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3546-1024x683.jpg"
                        fileSize="135217"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Lehre, die begeistert: Unsere beliebtesten und innovativsten Lehrenden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/111641/</link>
                <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 10:16:19 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Viel Applaus, viel Freude: Für besondere Kreativität, Zukunftsorientierung und didaktische Qualität vergaben Vizepräsidentin Prof. Dr. Ada Bäumner und Präsident Prof. Dr. Stefan Gast erstmals drei Preise für Innovative Lehre. Zudem verlieh der Hochschulverein den traditionellen Lehrpreis der Studierenden – begleitet von bewegenden Laudationes. Und es wurde ein Zertifikat für Hochschullehre überreicht. </em>

In feierlichem Ambiente wurden erstmals zwei Lehrpreise an der Hochschule Coburg vergeben. Der Lehrpreis der Studierenden besteht bereits seit vielen Jahren. Der Hochschulverein würdigt damit Lehrende, die sich durch die moderne Verknüpfung von Lehre und Forschung, besondere didaktische Kompetenz und Betreuung der Studierenden auszeichnen. Prof. Dr. Roland Hertrich, Vorsitzender des Hochschulvereins, und Prof. Dr. Jutta Michel, Schatzmeisterin, begleiteten und unterstützten den Abend.

Fürs Sommersemester 2024 und das Wintersemester 2024 / 25 hatten die Studierenden wieder in jeder Fakultät die besten Lehrenden gewählt. Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden gingen bei der Preisverleihung auf humorvolle und persönliche Weise jeweils in einer Laudatio auf die herausragende Arbeit der Preisträgerinnen und Preisträger ein.

<strong>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima</strong>
Auszug aus der Laudatio von Jens Immler und Eric Link
„Wer hätte gedacht, dass man die Stabilität von Benzolringen am besten versteht, wenn man sie mit den Ringen der Macht aus Tolkiens „Herr der Ringe“ vergleicht? Ein Ring, sie zu knechten oder in diesem Fall, ein aromatischer Ring, um Elektronen zu delokalisieren. […] Diese kreativen Brücken sind es, die seine Lehre so einzigartig machen. […] Plötzlich ist der Lernstoff nicht mehr nur eine Folie im Skript, sondern eine Geschichte, die im Gedächtnis bleibt. […] Er ist ein Mentor, der uns ermutigt, der uns zutraut, über uns hinauszuwachsen, und der uns das Gefühl gibt, als Menschen wahrgenommen zu werden, nicht nur als Matrikelnummern. Exzellente Lehre ist also die seltene Kombination aus fachlicher Brillanz, didaktischem Geschick und menschlicher Wärme.“</li>
</ul>
<strong>Fakultät Design + Bauen</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Friedemann Zeitler
</strong>Auszug aus der Laudatio von Tina Leitschuh und Julian Scherm
„Studierenden der Architektur und der Innenarchitektur lehrt er in einer gemeinsamen Veranstaltung die Bauphysik. Dabei schafft er es, selbst die anspruchsvollen und theoretischen Inhalte anschaulich und spannend zu vermitteln. So ist er sich auch nicht zu schade, mit einem Einkaufswagen voller Baumaterialien in die Vorlesung zu kommen […] Er denkt sich hinein; er gibt Kritik, die uns weiterbringt. Er sagt uns auch, was Murks ist – und vor allem warum und wie es besser geht. […] So ist er am Campus nicht nur für seine Fachkompetenz bekannt, sondern auch für seine stets positive und zugewandte Art – immer mit einem Lächeln im Gesicht.“</li>
</ul>
<strong>Fakultät Elektrotechnik und Informatik</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Dr. Florian Mittag</strong>
Auszug aus der Laudatio von Andreas Fröhlich
„Als Professor für Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Bild- und Szenenerkennung sowie Semantic Web bringt er sowohl exzellente theoretische Kenntnisse, als auch große Praxisnähe mit. […] Professor Mittag ist nicht nur ein exzellenter Hochschullehrer, sondern auch ein engagierter Mentor und ein aktiver Teil unserer Hochschulgemeinschaft. […] Professor Mittag ist für uns - ohne Zweifel - eine Koryphäe auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, ganz ohne den aktuellen Hype. Aber er ist eben nicht nur ein Fachmann – er ist jemand, der die Lehre lebt, der uns inspiriert, der anschaulich, praxisnah und geduldig Wissen vermittelt.“</li>
</ul>
<strong>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Dr. Martin Prechtl</strong>
Auszug aus der Laudatio von Lukas Kempf und Sebastian Rutschinski
„Sie haben nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Begeisterung geweckt. Wer schon einmal bei Professor Prechtl in der Vorlesung war, der spürt: Da unterrichtet jemand mit Freude und echter Leidenschaft für seine Berufung. […] Prägend für Ihre Vorlesung sind die fakultätsweit schönsten Tafelanschriften. Mathe sollte auch nie auf einem White-Board oder via PowerPoint unterrichtet werden. […] Zwischen aller Hingabe zur Dynamik und Mathematik wird die Vorlesung immer wieder humoristisch aufgelockert. Zum Beispiel durch Anekdoten über das Geschehen in der Fußballbundesliga (Schwerpunkt Bayern München) oder mit motivierenden Worten analog eines Coaches, der seine Mannschaft auf ein entscheidendes Spiel - für uns die Prüfung - vorbereit.</li>
</ul>
<strong>Fakultät Soziale Arbeit</strong>
<ul>
 	<li><strong>Verena Heer</strong>
Auszug aus der Laudatio von Raphael Hofmann &amp; Nils Witzel:
„Gute Lehre ist weit mehr als die bloße Vermittlung von Wissen. Sie bedeutet, Menschen zu inspirieren, zum Denken anzuregen, sie ernst zu nehmen und sie auf ihrem Weg in die Praxis zu begleiten. Genau das gelingt Frau Heer in besonderem Maße. Sie schafft es, die oft komplexen theoretischen Inhalte des Studiums so zu vermitteln, dass sie greifbar, lebendig und praxisnah werden. […] Mit Leidenschaft, Begeisterung und Klarheit trägt Frau Heer dazu bei, dass wir Studierenden der Sozialen Arbeit im Denken, im Tun und im Miteinander wachsen.“</li>
</ul>
<strong>Fakultät Wirtschaftswissenschaften</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Dr. Uwe Demmler</strong>
Auszug aus der Laudatio von Niklas Schöppach
„Seine Vorlesungen sind stets ein echter Mehrwert – man verlässt sie mit neuen Erkenntnissen, einem tieferen Verständnis und dem Gefühl, wirklich etwas gelernt zu haben. Außerdem begegnet er seinen Studierenden stets auf Augenhöhe, nimmt sich Zeit für ihre Fragen und hat immer ein offenes Ohr für Anregungen. […]  Mit seiner Art zu lehren, zu erklären und zuzuhören prägt er das Studium vieler junger Menschen – und zeigt, was gute Lehre ausmacht: Fachkompetenz, Leidenschaft, Menschlichkeit und studierendenahe Vorlesungen.“</li>
</ul>
Prof. Dr. Ada Bäumner, Vizepräsidentin für Bildung, freute sich über die Begeisterung der Studierenden. Sie verlieh den zweiten Preis des Abends gemeinsam mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast. Der Preis für Innovative Lehre war durch Bäumners Vorgängerin Prof. Dr. Nicole Hegel ins Leben gerufen worden und wurde in diesem Jahr erstmals verliehen. Obwohl nur ein Preis ausgeschrieben war, überzeugten drei Formate die Jury aus Prof. Dr. Nicole Hegel, Prof. Dr. Eva Brandmeier, Carolin Falk, Konstantin Kornherr und Andreas Fröhlich. Es wurden drei Konzepte ausgezeichnet, die durch Kreativität, Zukunftsorientierung und didaktische Qualität die Lehre an unserer Hochschule nachhaltig bereichern. Die Lehrenden stellten ihre besonderen Konzepte bei der Preisverleihung selbst vor:

<strong>Vorlesung beim digitalen Avatar in 150 Sprachen</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Dr. Christian Zagel</strong>
Ein Online-Studiengang, den Studierende in 150 Sprachen in Coburg studieren können? Wie das funktionieren kann, präsentiert Prof. Dr. Christian Zagel mit einem digitalen Avatar seiner selbst, der im Video zum Beispiel fließend Schwedisch oder Russisch spricht. Dafür wird ein Ausgangsvideo mit KI-Software übersetzt. Ist der digitale Avatar erzeugt, müssen neue Videos nicht mehr gedreht werden, sondern können komplett digital aus einem Skript hergestellt werden – relativ dynamisch, in allen möglichen Sprachen und auch mit Lippensynchronisation. Die Vorlesung könnten Studierende in Thailand und Brasilien verfolgen.</li>
</ul>
<strong>Soziale und individuelle Kompetenzen / Soziale Interaktion</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Natalie Weinmann und Prof. Dr. Sophia Frank</strong>
Perspektiven verändern, Reflexionsfähigkeit schulen: Je 30 Studierende des 4. und 6. Semesters haben das in einem praxisorientierten, erfahrungsnahen Kurs erlebt. Ziel war, relevante Inhalte für Designstudierende zu vermitteln – unabhängig von Fachwissen. Prof. Dr. Sophia Frank Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Prof. Natalie Weinmann aus der Fakultät Design + Bauen haben ihre Kompetenzen gebündelt. Unterstützt wurden sie von einer Theaterpädagogin und Raik Pawlowsky aus dem IMPETUS-Team. Der Kurs zur Vermittlung von Future Skills im Designstudium war in vier Blöcke gegliedert: Lernen lernen und kommunizieren, Reflexion und Selbstwahrnehmung, Theatrale Methoden zum Umgang mit Emotionen und 5-R-Reflexionsschema zur Selbstreflexion.</li>
</ul>
<strong>XR-Lernanwendung</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Dr. Marco Denk und Prof. Dr. Jens Grubert</strong>
Wie sich bei unterschiedlicher Spannung die Temperatur eines Hochleistungschips verändert, lässt sich an Kennkurven ablesen. Prof. Dr. Marco Denk von der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik nutzt aber gerne anschaulichere Formate in der Lehre und schleppt dafür auch Komponenten in die Vorlesungen. Weil diese nicht eingebaut sind, ist der Anschauungseffekt nicht optimal – und hier half Prof. Dr. Jens Grubert aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik nach. Ein realer Spannungsumwandler wurde eingescannt und daraus ein virtuelles Modell erzeugt. In der Vorlesung Thermomanagement und elektrische Antriebstechnik wurde dann Extended Reality (XR) eingesetzt, um Kenntnisse über das thermische Verhalten von Leistungshalbleitern zu vermitteln. Mit einer XR-Brille konnten Studierende am virtuellen Modell eine Fehlerquelle identifizieren – während über den großen Bildschirm alle mitsuchen konnten.</li>
</ul>
Vizepräsidentin Bäumner freute sich über mutige Ansätze und die Verbindung von neuen Technologien und Persönlichkeitsentwicklung. Die Preise zeigen, wie vielfältig gute Lehre an der Hochschule Coburg ist. Das Preisgeld in Höhe von je 1.000 Euro dient der Weiterentwicklung der Lehrformate.

<strong>Zertifikat für Hochschullehre</strong>

Als Zertifikatsträger der Hochschullehre Bayern wurde außerdem Dr. Manuel Fritsche das „Zertifikat für Hochschullehre Bayern“ überreicht. Damit wird sein starkes Engagement in der hochschuldidaktischen Weiterbildung gewürdigt, das unter anderem Lehr- und Lernkonzepte umfasst.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Viel Applaus, viel Freude: Für besondere Kreativität, Zukunftsorientierung und didaktische Qualität vergaben Vizepräsidentin Prof. Dr. Ada Bäumner und Präsident Prof. Dr. Stefan Gast erstmals drei Preise für Innovative Lehre. Zudem verlieh der Hochschulverein den traditionellen Lehrpreis der Studierenden – begleitet von bewegenden Laudationes. Und es wurde ein Zertifikat für Hochschullehre überreicht. </em>

In feierlichem Ambiente wurden erstmals zwei Lehrpreise an der Hochschule Coburg vergeben. Der Lehrpreis der Studierenden besteht bereits seit vielen Jahren. Der Hochschulverein würdigt damit Lehrende, die sich durch die moderne Verknüpfung von Lehre und Forschung, besondere didaktische Kompetenz und Betreuung der Studierenden auszeichnen. Prof. Dr. Roland Hertrich, Vorsitzender des Hochschulvereins, und Prof. Dr. Jutta Michel, Schatzmeisterin, begleiteten und unterstützten den Abend.

Fürs Sommersemester 2024 und das Wintersemester 2024 / 25 hatten die Studierenden wieder in jeder Fakultät die besten Lehrenden gewählt. Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden gingen bei der Preisverleihung auf humorvolle und persönliche Weise jeweils in einer Laudatio auf die herausragende Arbeit der Preisträgerinnen und Preisträger ein.

<strong>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima</strong>
Auszug aus der Laudatio von Jens Immler und Eric Link
„Wer hätte gedacht, dass man die Stabilität von Benzolringen am besten versteht, wenn man sie mit den Ringen der Macht aus Tolkiens „Herr der Ringe“ vergleicht? Ein Ring, sie zu knechten oder in diesem Fall, ein aromatischer Ring, um Elektronen zu delokalisieren. […] Diese kreativen Brücken sind es, die seine Lehre so einzigartig machen. […] Plötzlich ist der Lernstoff nicht mehr nur eine Folie im Skript, sondern eine Geschichte, die im Gedächtnis bleibt. […] Er ist ein Mentor, der uns ermutigt, der uns zutraut, über uns hinauszuwachsen, und der uns das Gefühl gibt, als Menschen wahrgenommen zu werden, nicht nur als Matrikelnummern. Exzellente Lehre ist also die seltene Kombination aus fachlicher Brillanz, didaktischem Geschick und menschlicher Wärme.“</li>
</ul>
<strong>Fakultät Design + Bauen</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Friedemann Zeitler
</strong>Auszug aus der Laudatio von Tina Leitschuh und Julian Scherm
„Studierenden der Architektur und der Innenarchitektur lehrt er in einer gemeinsamen Veranstaltung die Bauphysik. Dabei schafft er es, selbst die anspruchsvollen und theoretischen Inhalte anschaulich und spannend zu vermitteln. So ist er sich auch nicht zu schade, mit einem Einkaufswagen voller Baumaterialien in die Vorlesung zu kommen […] Er denkt sich hinein; er gibt Kritik, die uns weiterbringt. Er sagt uns auch, was Murks ist – und vor allem warum und wie es besser geht. […] So ist er am Campus nicht nur für seine Fachkompetenz bekannt, sondern auch für seine stets positive und zugewandte Art – immer mit einem Lächeln im Gesicht.“</li>
</ul>
<strong>Fakultät Elektrotechnik und Informatik</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Dr. Florian Mittag</strong>
Auszug aus der Laudatio von Andreas Fröhlich
„Als Professor für Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Bild- und Szenenerkennung sowie Semantic Web bringt er sowohl exzellente theoretische Kenntnisse, als auch große Praxisnähe mit. […] Professor Mittag ist nicht nur ein exzellenter Hochschullehrer, sondern auch ein engagierter Mentor und ein aktiver Teil unserer Hochschulgemeinschaft. […] Professor Mittag ist für uns - ohne Zweifel - eine Koryphäe auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, ganz ohne den aktuellen Hype. Aber er ist eben nicht nur ein Fachmann – er ist jemand, der die Lehre lebt, der uns inspiriert, der anschaulich, praxisnah und geduldig Wissen vermittelt.“</li>
</ul>
<strong>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Dr. Martin Prechtl</strong>
Auszug aus der Laudatio von Lukas Kempf und Sebastian Rutschinski
„Sie haben nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Begeisterung geweckt. Wer schon einmal bei Professor Prechtl in der Vorlesung war, der spürt: Da unterrichtet jemand mit Freude und echter Leidenschaft für seine Berufung. […] Prägend für Ihre Vorlesung sind die fakultätsweit schönsten Tafelanschriften. Mathe sollte auch nie auf einem White-Board oder via PowerPoint unterrichtet werden. […] Zwischen aller Hingabe zur Dynamik und Mathematik wird die Vorlesung immer wieder humoristisch aufgelockert. Zum Beispiel durch Anekdoten über das Geschehen in der Fußballbundesliga (Schwerpunkt Bayern München) oder mit motivierenden Worten analog eines Coaches, der seine Mannschaft auf ein entscheidendes Spiel - für uns die Prüfung - vorbereit.</li>
</ul>
<strong>Fakultät Soziale Arbeit</strong>
<ul>
 	<li><strong>Verena Heer</strong>
Auszug aus der Laudatio von Raphael Hofmann &amp; Nils Witzel:
„Gute Lehre ist weit mehr als die bloße Vermittlung von Wissen. Sie bedeutet, Menschen zu inspirieren, zum Denken anzuregen, sie ernst zu nehmen und sie auf ihrem Weg in die Praxis zu begleiten. Genau das gelingt Frau Heer in besonderem Maße. Sie schafft es, die oft komplexen theoretischen Inhalte des Studiums so zu vermitteln, dass sie greifbar, lebendig und praxisnah werden. […] Mit Leidenschaft, Begeisterung und Klarheit trägt Frau Heer dazu bei, dass wir Studierenden der Sozialen Arbeit im Denken, im Tun und im Miteinander wachsen.“</li>
</ul>
<strong>Fakultät Wirtschaftswissenschaften</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Dr. Uwe Demmler</strong>
Auszug aus der Laudatio von Niklas Schöppach
„Seine Vorlesungen sind stets ein echter Mehrwert – man verlässt sie mit neuen Erkenntnissen, einem tieferen Verständnis und dem Gefühl, wirklich etwas gelernt zu haben. Außerdem begegnet er seinen Studierenden stets auf Augenhöhe, nimmt sich Zeit für ihre Fragen und hat immer ein offenes Ohr für Anregungen. […]  Mit seiner Art zu lehren, zu erklären und zuzuhören prägt er das Studium vieler junger Menschen – und zeigt, was gute Lehre ausmacht: Fachkompetenz, Leidenschaft, Menschlichkeit und studierendenahe Vorlesungen.“</li>
</ul>
Prof. Dr. Ada Bäumner, Vizepräsidentin für Bildung, freute sich über die Begeisterung der Studierenden. Sie verlieh den zweiten Preis des Abends gemeinsam mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast. Der Preis für Innovative Lehre war durch Bäumners Vorgängerin Prof. Dr. Nicole Hegel ins Leben gerufen worden und wurde in diesem Jahr erstmals verliehen. Obwohl nur ein Preis ausgeschrieben war, überzeugten drei Formate die Jury aus Prof. Dr. Nicole Hegel, Prof. Dr. Eva Brandmeier, Carolin Falk, Konstantin Kornherr und Andreas Fröhlich. Es wurden drei Konzepte ausgezeichnet, die durch Kreativität, Zukunftsorientierung und didaktische Qualität die Lehre an unserer Hochschule nachhaltig bereichern. Die Lehrenden stellten ihre besonderen Konzepte bei der Preisverleihung selbst vor:

<strong>Vorlesung beim digitalen Avatar in 150 Sprachen</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Dr. Christian Zagel</strong>
Ein Online-Studiengang, den Studierende in 150 Sprachen in Coburg studieren können? Wie das funktionieren kann, präsentiert Prof. Dr. Christian Zagel mit einem digitalen Avatar seiner selbst, der im Video zum Beispiel fließend Schwedisch oder Russisch spricht. Dafür wird ein Ausgangsvideo mit KI-Software übersetzt. Ist der digitale Avatar erzeugt, müssen neue Videos nicht mehr gedreht werden, sondern können komplett digital aus einem Skript hergestellt werden – relativ dynamisch, in allen möglichen Sprachen und auch mit Lippensynchronisation. Die Vorlesung könnten Studierende in Thailand und Brasilien verfolgen.</li>
</ul>
<strong>Soziale und individuelle Kompetenzen / Soziale Interaktion</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Natalie Weinmann und Prof. Dr. Sophia Frank</strong>
Perspektiven verändern, Reflexionsfähigkeit schulen: Je 30 Studierende des 4. und 6. Semesters haben das in einem praxisorientierten, erfahrungsnahen Kurs erlebt. Ziel war, relevante Inhalte für Designstudierende zu vermitteln – unabhängig von Fachwissen. Prof. Dr. Sophia Frank Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Prof. Natalie Weinmann aus der Fakultät Design + Bauen haben ihre Kompetenzen gebündelt. Unterstützt wurden sie von einer Theaterpädagogin und Raik Pawlowsky aus dem IMPETUS-Team. Der Kurs zur Vermittlung von Future Skills im Designstudium war in vier Blöcke gegliedert: Lernen lernen und kommunizieren, Reflexion und Selbstwahrnehmung, Theatrale Methoden zum Umgang mit Emotionen und 5-R-Reflexionsschema zur Selbstreflexion.</li>
</ul>
<strong>XR-Lernanwendung</strong>
<ul>
 	<li><strong>Prof. Dr. Marco Denk und Prof. Dr. Jens Grubert</strong>
Wie sich bei unterschiedlicher Spannung die Temperatur eines Hochleistungschips verändert, lässt sich an Kennkurven ablesen. Prof. Dr. Marco Denk von der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik nutzt aber gerne anschaulichere Formate in der Lehre und schleppt dafür auch Komponenten in die Vorlesungen. Weil diese nicht eingebaut sind, ist der Anschauungseffekt nicht optimal – und hier half Prof. Dr. Jens Grubert aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik nach. Ein realer Spannungsumwandler wurde eingescannt und daraus ein virtuelles Modell erzeugt. In der Vorlesung Thermomanagement und elektrische Antriebstechnik wurde dann Extended Reality (XR) eingesetzt, um Kenntnisse über das thermische Verhalten von Leistungshalbleitern zu vermitteln. Mit einer XR-Brille konnten Studierende am virtuellen Modell eine Fehlerquelle identifizieren – während über den großen Bildschirm alle mitsuchen konnten.</li>
</ul>
Vizepräsidentin Bäumner freute sich über mutige Ansätze und die Verbindung von neuen Technologien und Persönlichkeitsentwicklung. Die Preise zeigen, wie vielfältig gute Lehre an der Hochschule Coburg ist. Das Preisgeld in Höhe von je 1.000 Euro dient der Weiterentwicklung der Lehrformate.

<strong>Zertifikat für Hochschullehre</strong>

Als Zertifikatsträger der Hochschullehre Bayern wurde außerdem Dr. Manuel Fritsche das „Zertifikat für Hochschullehre Bayern“ überreicht. Damit wird sein starkes Engagement in der hochschuldidaktischen Weiterbildung gewürdigt, das unter anderem Lehr- und Lernkonzepte umfasst.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Gruppe-Lehrpreis-1024x683.jpg"
                        fileSize="151898"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/201-Lehrepreise03-1024x683.jpg"
                        fileSize="102242"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/201-Lehrepreise04-1024x683.jpg"
                        fileSize="133295"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/201-Lehrepreise02-1024x683.jpg"
                        fileSize="111747"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/201-Lehrepreise05-1024x683.jpg"
                        fileSize="137240"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3827-1024x683.jpg"
                        fileSize="115383"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3824-1024x683.jpg"
                        fileSize="93703"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC4026-1024x683.jpg"
                        fileSize="139102"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3914-e1764767613868-1024x705.jpg"
                        fileSize="223601"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="705"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3858-1024x683.jpg"
                        fileSize="100559"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/201-Lehrepreise01-1024x683.jpg"
                        fileSize="63046"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3874-1024x683.jpg"
                        fileSize="131247"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3890-1024x683.jpg"
                        fileSize="214725"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3878-1024x683.jpg"
                        fileSize="107013"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3907-e1764767094210-1024x699.jpg"
                        fileSize="187463"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="699"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3917-e1764767471422-1024x672.jpg"
                        fileSize="222072"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="672"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3926-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="238767"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3970-e1764768308540-1024x683.jpg"
                        fileSize="190683"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3985-1024x683.jpg"
                        fileSize="144108"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3997-1024x683.jpg"
                        fileSize="157702"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC4008-1024x683.jpg"
                        fileSize="138398"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC4034-1024x683.jpg"
                        fileSize="215773"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC4033-1024x683.jpg"
                        fileSize="199271"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC4032-1024x683.jpg"
                        fileSize="191079"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC4020-e1764767672107-1024x658.jpg"
                        fileSize="217901"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="658"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category>                                <title><![CDATA[TVO-Beitrag: Studis gestalten Einkaufserlebnis bei „Echt herzlich“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tvo-beitrag-studis-gestalten-einkaufserlebnis-bei-echt-herzlich/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 23:03:51 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im Rahmen des Innovations- und Lernfestivals IMPACT haben Studierende der Hochschule Coburg das Sozialkaufhaus „Echt herzlich“ neu gedacht. Ziel war es, Konzepte für ein inklusives und angenehmes Einkaufserlebnis zu entwickeln – mit begrenzten Mitteln, aber viel Kreativität. Das Projekt ist auch in der aktuellen Ausgabe der Hochschulsendung 4you auf TV Oberfranken zu sehen.</em>

Unter der Leitung von Prof. Katharina Bonhag-De Rosa und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/carl-baetjer/">Carl Baetjer</a> aus dem Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a> konnten Studierende verschiedener Fachrichtungen gemeinsam an Ideen arbeiten, wie das Sozialkaufhaus funktionaler, moderner und einladender werden kann. Raumgestaltung kann auch helfen, Barrieren abzubauen: „26 Nationen kaufen hier ein“, sagt Feyza Gül. Sie studiert im siebten Semester <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> und erklärt, dass Gestaltungselemente wie eine Fotowand mit Bildern der Mitarbeitenden im Eingangsbereich oder Piktogramme in den Abteilungen helfen, Sprachbarrieren abzubauen. Gemeinsam mit Kommilitonin Julia Gick stand Gül beim TVO-Dreh vor der Kamera.
<h4>Mit einfachen Mitteln große Wirkung erzielen</h4>
Die Studierenden erarbeiteten verschiedene Ansätze, um die Orientierung und die Atmosphäre im Kaufhaus zu verbessern. Bei den Schuhen wurden Hocker zusammengestellt, damit die Kundschaft sich auch mal setzen und in Ruhe anprobieren kann. Genutzt wurden ausschließlich Materialien, die bereits vorhanden waren. Vieles wurde während der Projektwoche nur provisorisch umgesetzt, doch die Ideen sollen langfristig Wirkung zeigen. „Es bringt mehr Freundlichkeit, es bringt Bewegung“, sagt Barbara Kammerscheid enthusiastisch. Sie hat das Sozialkaufhaus vor 15 Jahren gegründet, um Menschen mit geringem Einkommen zu unterstützen. Heute hat Echt herzlich rund 11.000 Kundinnen und Kunden und entwickelt sich stets weiter. „Wir bleiben nicht stehen – das finde ich unglaublich wichtig“, sagt Kammerscheid. Dabei hilft die Zusammenarbeit mit der Hochschule – und das auch schon bei früheren Projekten.
<h4>Lernen am echten Ort</h4>
Auch die Lehrenden zogen ein positives Fazit: „Die Studierenden haben schnell erfahren, wie Gestaltung wirkt – etwa, als sie Stühle zu einer Sitzecke zusammenstellten und merkten, dass es plötzlich wie ein Wartezimmer aussah“, sagt Carl Baetjer. Das war nicht die Wirkung, die sie erzielen wollten – schnell fanden sich stattdessen Sessel, Regal und Lampe, und es entstand eine gemütliche Nische. Kreative Gestaltung mit Vorhandenem, aber auch die Zusammenhänge von sozialer Ungerechtigkeit, Konsum und Wegwerfgesellschaft erlebten die Studierenden in der Projektwoche besonders intensiv, weil sie am echten Betrieb teilnehmen durften und dabei einen Beitrag für die Gesellschaft leisten konnten.
<h4>IMPACT – das Festival für neue Ideen</h4>
Die Zusammenarbeit mit Echt herzlich war eines der Projekte von IMPACT, dem Innovations- und Lernfestival der Hochschule Coburg. Es fand 2025 bereits zum dritten Mal statt. Dabei ist der Name Programm: IMPACT soll WIRKUNG erzielen. Neues soll entstehen und die Region voranbringen. Eine Woche lang arbeiteten zu Beginn des Wintersemesters Studierende verschiedener Fachrichtungen gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft in verschiedenen Projekten an Ideen und Lösungsansätzen für reale gesellschaftliche und unternehmerische Fragestellungen.
<h4>Zur Sendung</h4>
Der Beitrag läuft in der Sendung 4you auf TVO – <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-impact-das-innovations-und-lernfestival-der-hochschule-coburg/">hier in der Mediathek abrufbar</a> (ab etwa Minute 3:55). Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im Rahmen des Innovations- und Lernfestivals IMPACT haben Studierende der Hochschule Coburg das Sozialkaufhaus „Echt herzlich“ neu gedacht. Ziel war es, Konzepte für ein inklusives und angenehmes Einkaufserlebnis zu entwickeln – mit begrenzten Mitteln, aber viel Kreativität. Das Projekt ist auch in der aktuellen Ausgabe der Hochschulsendung 4you auf TV Oberfranken zu sehen.</em>

Unter der Leitung von Prof. Katharina Bonhag-De Rosa und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/carl-baetjer/">Carl Baetjer</a> aus dem Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a> konnten Studierende verschiedener Fachrichtungen gemeinsam an Ideen arbeiten, wie das Sozialkaufhaus funktionaler, moderner und einladender werden kann. Raumgestaltung kann auch helfen, Barrieren abzubauen: „26 Nationen kaufen hier ein“, sagt Feyza Gül. Sie studiert im siebten Semester <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> und erklärt, dass Gestaltungselemente wie eine Fotowand mit Bildern der Mitarbeitenden im Eingangsbereich oder Piktogramme in den Abteilungen helfen, Sprachbarrieren abzubauen. Gemeinsam mit Kommilitonin Julia Gick stand Gül beim TVO-Dreh vor der Kamera.
<h4>Mit einfachen Mitteln große Wirkung erzielen</h4>
Die Studierenden erarbeiteten verschiedene Ansätze, um die Orientierung und die Atmosphäre im Kaufhaus zu verbessern. Bei den Schuhen wurden Hocker zusammengestellt, damit die Kundschaft sich auch mal setzen und in Ruhe anprobieren kann. Genutzt wurden ausschließlich Materialien, die bereits vorhanden waren. Vieles wurde während der Projektwoche nur provisorisch umgesetzt, doch die Ideen sollen langfristig Wirkung zeigen. „Es bringt mehr Freundlichkeit, es bringt Bewegung“, sagt Barbara Kammerscheid enthusiastisch. Sie hat das Sozialkaufhaus vor 15 Jahren gegründet, um Menschen mit geringem Einkommen zu unterstützen. Heute hat Echt herzlich rund 11.000 Kundinnen und Kunden und entwickelt sich stets weiter. „Wir bleiben nicht stehen – das finde ich unglaublich wichtig“, sagt Kammerscheid. Dabei hilft die Zusammenarbeit mit der Hochschule – und das auch schon bei früheren Projekten.
<h4>Lernen am echten Ort</h4>
Auch die Lehrenden zogen ein positives Fazit: „Die Studierenden haben schnell erfahren, wie Gestaltung wirkt – etwa, als sie Stühle zu einer Sitzecke zusammenstellten und merkten, dass es plötzlich wie ein Wartezimmer aussah“, sagt Carl Baetjer. Das war nicht die Wirkung, die sie erzielen wollten – schnell fanden sich stattdessen Sessel, Regal und Lampe, und es entstand eine gemütliche Nische. Kreative Gestaltung mit Vorhandenem, aber auch die Zusammenhänge von sozialer Ungerechtigkeit, Konsum und Wegwerfgesellschaft erlebten die Studierenden in der Projektwoche besonders intensiv, weil sie am echten Betrieb teilnehmen durften und dabei einen Beitrag für die Gesellschaft leisten konnten.
<h4>IMPACT – das Festival für neue Ideen</h4>
Die Zusammenarbeit mit Echt herzlich war eines der Projekte von IMPACT, dem Innovations- und Lernfestival der Hochschule Coburg. Es fand 2025 bereits zum dritten Mal statt. Dabei ist der Name Programm: IMPACT soll WIRKUNG erzielen. Neues soll entstehen und die Region voranbringen. Eine Woche lang arbeiteten zu Beginn des Wintersemesters Studierende verschiedener Fachrichtungen gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft in verschiedenen Projekten an Ideen und Lösungsansätzen für reale gesellschaftliche und unternehmerische Fragestellungen.
<h4>Zur Sendung</h4>
Der Beitrag läuft in der Sendung 4you auf TVO – <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-impact-das-innovations-und-lernfestival-der-hochschule-coburg/">hier in der Mediathek abrufbar</a> (ab etwa Minute 3:55). Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/198-TVO-echt-herzlich6-1024x681.jpg"
                        fileSize="107385"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/198-TVO-echt-herzlich1-e1761865036304-1024x658.jpg"
                        fileSize="131099"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="658"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/198-TVO-echt-herzlich8-1024x682.jpg"
                        fileSize="132688"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/198-TVO-echt-herzlich2-1024x681.jpg"
                        fileSize="184103"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/198-TVO-echt-herzlich4-1024x681.jpg"
                        fileSize="171646"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/198-TVO-echt-herzlich5-1024x681.jpg"
                        fileSize="122205"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/198-TVO-echt-herzlich7-1024x682.jpg"
                        fileSize="86329"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement dual]]></category>                                <title><![CDATA[Best Poster Award für Forschung zu faireren Suchmaschinen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/best-poster-award-fuer-forschung-zu-faireren-suchmaschinen/</link>
                <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 17:40:53 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Tim Menzner, Doktorand der Hochschule Coburg, wurde auf der „International Conference on Knowledge Discovery and Information Retrieval“ (KDIR 2025) im spanischen Marbella mit einer „Best Poster Award - Honorable Mention" gewürdigt.</em>

Die <a href="https://kdir.scitevents.org/">KDIR</a> ist eine renommierte Fachkonferenz zur automatischen Entdeckung von Wissen. Jedes Jahr versammelt sie Forschende aus aller Welt, um aktuelle Entwicklungen in der automatischen Wissensextraktion und Informationsverarbeitung zu diskutieren. Diesmal stellte auch der Coburger Doktorand Tim Menzner eine Methode vor, um Internet-Suchmaschinen resilienter gegenüber Propaganda zu machen. Er promoviert bei<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-leidner/"> Prof. Dr. Jochen Leidner</a> zur automatischen Erkennung und Bekämpfung von „Nachrichten-Bias“. Mit diesem Begriff wird die verfälschte mediale Verzerrung von Informationen bezeichnet – ob bewusst propagandistisch oder unbeabsichtigt.

Die Coburger Forscher freuen sich über die internationale Würdigung ihrer innovativen Forschung zur Verbesserung der Informationsgerechtigkeit in der digitalen Welt. Das in Marbella vorgestellte Verfahren hat Menzner gemeinsam mit Leidner entwickelt. Es trägt den Namen BiasRank, erkennt nicht-neutrale Einträge in der Ergebnisliste von Suchmaschinen und sortiert sie so um, dass verzerrte oder tendenziöse Inhalte weniger prominent erscheinen. Sie werden in der Rangliste weiter nach hinten umsortiert – aber nur wenn die Nutzerinnen und Nutzer das auch wollen. Denn die Entscheidungshoheit bleibt bei ihnen. Leidner erklärt: „Um Benutzer nicht zu bevormunden, können diese selbst zwischen Relevanz und Neutralitätswunsch priorisieren.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Tim Menzner, Doktorand der Hochschule Coburg, wurde auf der „International Conference on Knowledge Discovery and Information Retrieval“ (KDIR 2025) im spanischen Marbella mit einer „Best Poster Award - Honorable Mention" gewürdigt.</em>

Die <a href="https://kdir.scitevents.org/">KDIR</a> ist eine renommierte Fachkonferenz zur automatischen Entdeckung von Wissen. Jedes Jahr versammelt sie Forschende aus aller Welt, um aktuelle Entwicklungen in der automatischen Wissensextraktion und Informationsverarbeitung zu diskutieren. Diesmal stellte auch der Coburger Doktorand Tim Menzner eine Methode vor, um Internet-Suchmaschinen resilienter gegenüber Propaganda zu machen. Er promoviert bei<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-leidner/"> Prof. Dr. Jochen Leidner</a> zur automatischen Erkennung und Bekämpfung von „Nachrichten-Bias“. Mit diesem Begriff wird die verfälschte mediale Verzerrung von Informationen bezeichnet – ob bewusst propagandistisch oder unbeabsichtigt.

Die Coburger Forscher freuen sich über die internationale Würdigung ihrer innovativen Forschung zur Verbesserung der Informationsgerechtigkeit in der digitalen Welt. Das in Marbella vorgestellte Verfahren hat Menzner gemeinsam mit Leidner entwickelt. Es trägt den Namen BiasRank, erkennt nicht-neutrale Einträge in der Ergebnisliste von Suchmaschinen und sortiert sie so um, dass verzerrte oder tendenziöse Inhalte weniger prominent erscheinen. Sie werden in der Rangliste weiter nach hinten umsortiert – aber nur wenn die Nutzerinnen und Nutzer das auch wollen. Denn die Entscheidungshoheit bleibt bei ihnen. Leidner erklärt: „Um Benutzer nicht zu bevormunden, können diese selbst zwischen Relevanz und Neutralitätswunsch priorisieren.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/200-Leidner-Menzner-e1761672581849-1024x899.jpg"
                        fileSize="86754"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="899"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[„Power to Renovation“: Die Hochschule zeigt, wie Umbaukultur Zukunft gestaltet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/power-to-renovation-die-hochschule-zeigt-wie-umbaukultur-zukunft-gestaltet/</link>
                <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 11:47:50 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Dr. Markus Neufeld und Christine Kirchner)</em>

<em>Der Film „Power to Renovation“ und Einblicke in aktuelle Projekte machten deutlich: Auf dem ehemaligen Schlachthofareal entsteht ein Ort, an dem Umbaukultur, Kreativität und gesellschaftlicher Austausch miteinander wachsen.</em>

Auf dem ehemaligen Schlachthofareal in Coburg soll ein lebendiges Quartier entstehen, das von der Hochschule Coburg durch Reallabore und Veranstaltungen geprägt wird. Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, findet regelmäßig „Wissenschaft am Schlachthof“ statt. Zum Beispiel in Form von Filmabenden.

„Power to Renovation“ erzählt die Geschichte von HouseEurope!, einer europäischen Bürgerinitiative, die für den Erhalt unserer gebauten Geschichte kämpft. Jede Minute wird irgendwo in Europa ein Gebäude abgerissen – und mit ihm verschwinden Wohnraum, Energie, Arbeit und Erinnerung. Der Film zeigt: In jedem alten Haus steckt Leben, Geschichten und Potenzial für die Zukunft – bereit, wiederentdeckt zu werden.

Mit bewegenden Beispielen aus ganz Europa beweist der Film, dass Renovierung und Umgestaltung echte, erschwingliche Alternativen zum Abriss sind. „Power to Renovation“ ist ein Aufruf zum Handeln: Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker und die Bauindustrie sind gefordert, den Kreislauf der Zerstörung zu stoppen und eine neue Kultur des Wertschätzens zu etablieren.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />   Power to Renovation‘ heißt für mich: der Übergang zu einer neuen Architektur- und Alltagspraxis, in der gemeinsames Wirken im Sinne der Nachhaltigkeit im Vordergrund steht. Bauen ist eine soziale Handlung, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Die Kraft liegt in der Interaktion – weil Menschen Sozialindividuen sind.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Mario Trvtkovic, Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;

Diese soziale Dimension des Bauens wird auf dem ehemaligen Schlachthofareal in Coburg bereits greifbar: Das Areal befindet sich in einer aktiven Transformationsphase, in der Bestandsgebäude nicht nur für Hochschulaktivitäten reaktiviert, sondern auch als offene Räume für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. So entsteht ein Ort gemeinsamer Erfahrung, an dem Architektur erlebt, diskutiert und weiterentwickelt wird – als gelebte Baukultur der Zukunft im Miteinander.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />   <strong>  Bauen der Zukunft bedeutet für mich: das Bestehende als Wert zu erkennen und zu nutzen. In einer Gesellschaft, die sich im Turbo-Modus entwickelt, brauchen Menschen etwas, woran sie sich festhalten können. Viele haben ein tiefes Bedürfnis, durch eigene Kraft kreativ zu sein – mit den Händen zu gestalten. Das schafft Freude, ist nachhaltig und fördert die soziale Integration.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Markus Schlempp, Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;

Diese Haltung wird mit dem Projekt „CREATRIUM“ auf dem ehemaligen Coburger Schlachthofareal konkret erlebbar: Hier haben Studierende ein 1:1-Modell nicht nur entworfen, sondern eigenhändig gebaut – mit Holz, handwerklicher Präzision und gemeinschaftlicher Gestaltungskraft. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie Umbaukultur, Kreativität und soziale Verbundenheit in einer realen Umgebung zusammenfinden und Zukunft aus dem Bestand heraus neu gedacht werden kann.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em> <img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />  <strong>Für die Entwicklung des Schlachthofareals wünsche ich mir einen hochkommunikativen, partizipativen Ort, an dem eine neue Architekturphilosophie ausprobiert und weitergedacht wird. Ein Raum, der als Bindeglied in Coburg zwischen der Hochschule und Stadtbevölkerung wirkt – vielleicht sogar mit einer Bauteilbörse als gelebtes Kreislaufprinzip.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Benedikt Buchmüller, Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;

Nach dem Film und den Einblicken in die Projekte des Reallabors auf dem Schlachthofareal hatten die Gäste die Möglichkeit, mit Prof. Mario Tvrtkovic, Prof. Markus Schlempp und Prof. Benedikt Buchmüller in den Dialog zu treten. Auch die studentische Initiativgruppe „Abriss Wieso“ <a href="https://www.instagram.com/abriss.wieso?igsh=MXBsanUydG92eTE3NA%3D%3D">ABRISS.WIESO? (@abriss.wieso) • Instagram-Fotos und -Videos</a> präsentierte ihre Ziele, ihre Motivation und ihr Engagement für eine bewusste Umbaukultur.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /> <strong> Die Initiative entstand aus dem Wunsch nach Handeln, statt geschehen zu lassen. Durch Öffentlichkeitsarbeit machen wir auf Missstände wie Abriss, Verlust von lokalen Identitäten und Ressourcenverschwendung aufmerksam. So wenden wir die vermittelten Werte einer neuen Umbaukultur an und schaffen ein Bewusstsein für die Wertigkeit des Bestands mit all seinen Potentialen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Tarek Hansen &amp; Jonathan Schneider, Studenten im Fachbereich Architektur der Hochschule Coburg &amp; Studentische Initiativgruppe "Abriss Wieso”</em></p>
&nbsp;

Dieser Abend endete nicht mit dem Abspann, sondern mündete in einen offenen, lebendigen Austausch – mit Blick auf das, was gemeinsam entstehen kann.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Dr. Markus Neufeld und Christine Kirchner)</em>

<em>Der Film „Power to Renovation“ und Einblicke in aktuelle Projekte machten deutlich: Auf dem ehemaligen Schlachthofareal entsteht ein Ort, an dem Umbaukultur, Kreativität und gesellschaftlicher Austausch miteinander wachsen.</em>

Auf dem ehemaligen Schlachthofareal in Coburg soll ein lebendiges Quartier entstehen, das von der Hochschule Coburg durch Reallabore und Veranstaltungen geprägt wird. Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, findet regelmäßig „Wissenschaft am Schlachthof“ statt. Zum Beispiel in Form von Filmabenden.

„Power to Renovation“ erzählt die Geschichte von HouseEurope!, einer europäischen Bürgerinitiative, die für den Erhalt unserer gebauten Geschichte kämpft. Jede Minute wird irgendwo in Europa ein Gebäude abgerissen – und mit ihm verschwinden Wohnraum, Energie, Arbeit und Erinnerung. Der Film zeigt: In jedem alten Haus steckt Leben, Geschichten und Potenzial für die Zukunft – bereit, wiederentdeckt zu werden.

Mit bewegenden Beispielen aus ganz Europa beweist der Film, dass Renovierung und Umgestaltung echte, erschwingliche Alternativen zum Abriss sind. „Power to Renovation“ ist ein Aufruf zum Handeln: Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker und die Bauindustrie sind gefordert, den Kreislauf der Zerstörung zu stoppen und eine neue Kultur des Wertschätzens zu etablieren.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />   Power to Renovation‘ heißt für mich: der Übergang zu einer neuen Architektur- und Alltagspraxis, in der gemeinsames Wirken im Sinne der Nachhaltigkeit im Vordergrund steht. Bauen ist eine soziale Handlung, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Die Kraft liegt in der Interaktion – weil Menschen Sozialindividuen sind.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Mario Trvtkovic, Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;

Diese soziale Dimension des Bauens wird auf dem ehemaligen Schlachthofareal in Coburg bereits greifbar: Das Areal befindet sich in einer aktiven Transformationsphase, in der Bestandsgebäude nicht nur für Hochschulaktivitäten reaktiviert, sondern auch als offene Räume für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. So entsteht ein Ort gemeinsamer Erfahrung, an dem Architektur erlebt, diskutiert und weiterentwickelt wird – als gelebte Baukultur der Zukunft im Miteinander.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />   <strong>  Bauen der Zukunft bedeutet für mich: das Bestehende als Wert zu erkennen und zu nutzen. In einer Gesellschaft, die sich im Turbo-Modus entwickelt, brauchen Menschen etwas, woran sie sich festhalten können. Viele haben ein tiefes Bedürfnis, durch eigene Kraft kreativ zu sein – mit den Händen zu gestalten. Das schafft Freude, ist nachhaltig und fördert die soziale Integration.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Markus Schlempp, Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;

Diese Haltung wird mit dem Projekt „CREATRIUM“ auf dem ehemaligen Coburger Schlachthofareal konkret erlebbar: Hier haben Studierende ein 1:1-Modell nicht nur entworfen, sondern eigenhändig gebaut – mit Holz, handwerklicher Präzision und gemeinschaftlicher Gestaltungskraft. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie Umbaukultur, Kreativität und soziale Verbundenheit in einer realen Umgebung zusammenfinden und Zukunft aus dem Bestand heraus neu gedacht werden kann.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em> <img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />  <strong>Für die Entwicklung des Schlachthofareals wünsche ich mir einen hochkommunikativen, partizipativen Ort, an dem eine neue Architekturphilosophie ausprobiert und weitergedacht wird. Ein Raum, der als Bindeglied in Coburg zwischen der Hochschule und Stadtbevölkerung wirkt – vielleicht sogar mit einer Bauteilbörse als gelebtes Kreislaufprinzip.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Benedikt Buchmüller, Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;

Nach dem Film und den Einblicken in die Projekte des Reallabors auf dem Schlachthofareal hatten die Gäste die Möglichkeit, mit Prof. Mario Tvrtkovic, Prof. Markus Schlempp und Prof. Benedikt Buchmüller in den Dialog zu treten. Auch die studentische Initiativgruppe „Abriss Wieso“ <a href="https://www.instagram.com/abriss.wieso?igsh=MXBsanUydG92eTE3NA%3D%3D">ABRISS.WIESO? (@abriss.wieso) • Instagram-Fotos und -Videos</a> präsentierte ihre Ziele, ihre Motivation und ihr Engagement für eine bewusste Umbaukultur.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /> <strong> Die Initiative entstand aus dem Wunsch nach Handeln, statt geschehen zu lassen. Durch Öffentlichkeitsarbeit machen wir auf Missstände wie Abriss, Verlust von lokalen Identitäten und Ressourcenverschwendung aufmerksam. So wenden wir die vermittelten Werte einer neuen Umbaukultur an und schaffen ein Bewusstsein für die Wertigkeit des Bestands mit all seinen Potentialen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Tarek Hansen &amp; Jonathan Schneider, Studenten im Fachbereich Architektur der Hochschule Coburg &amp; Studentische Initiativgruppe "Abriss Wieso”</em></p>
&nbsp;

Dieser Abend endete nicht mit dem Abspann, sondern mündete in einen offenen, lebendigen Austausch – mit Blick auf das, was gemeinsam entstehen kann.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC03124-1024x576.jpg"
                        fileSize="210262"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_6495-1024x768.jpg"
                        fileSize="96368"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/heic"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/12/DSC03122-1024x576.jpg"
                        fileSize="191868"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschungsprojekt FenRest: innovative Lösungen für historische Fenster]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschungsprojekt-fenrest-innovative-loesungen-fuer-historische-fenster/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 13:55:46 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Franziska Ritz</em>)

<em>Historisches Fenstererbe trifft auf Sanierungskonzepte für den Klimaschutz: Das Forschungsprojekt FenRest der Hochschule Coburg wird über DATIpilot des Bundesforschungsministeriums gefördert.</em>

Das Projekt FenRest „Historische Fenster erhalten und energetisch verbessern“ wurde zur dreijährigen Förderung ausgewählt und startet jetzt. Die Projektleitung liegt bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-alexandra-troi/">Prof. Dr. Alexandra Troi,</a> Expertin für die energetische Sanierung von historischen Gebäuden, an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design+Bauen</a> der Hochschule Coburg.
<h4>Traditionelles Handwerk und innovative Technologien vereinen</h4>
Ziel des Projekts ist es, das wertvolle Fenstererbe zu erhalten, das traditionelle Handwerk zu stärken und durch innovative Lösungen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Fokus steht die Minimierung von CO₂-Emissionen – sowohl in der Herstellung als auch in der Nutzung von Fenstern. Das Projekt setzt auf zwei zentralen Säulen: Zum einen sollen verstreute und unvollständige Informationen verfügbar, bekannt und nutzbar gemacht werden. Dies beinhaltet insbesondere die Sammlung von traditionellem Fensterbauwissen. Zum anderen werden gemeinsam mit Handwerksbetrieben neue technische Lösungen für die Fenstersanierung entwickelt, energetisch geprüft und als funktionale Prototypen umgesetzt. So verbindet FenRest bewährte Restaurierungs- und Reparaturtechniken der Fenstertischlerei mit modernen Technologien.

Das Ergebnis sollen verschiedene, nachhaltige Sanierungslösungen für historische Fenster sein, die den vorherrschenden, vielfältigen Praxisfällen gerecht werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Konzeption und Erprobung einer Lehrwerkstatt an der Fakultät Design+Bauen. Hier werden innovative Lösungen entwickelt, getestet und für die Lehre vorbereitet. Die gewonnen Erkenntnisse fließen in Anwendungswochen und anderen Lehrformaten ein, so dass Studierende ebenfalls von den Forschungsergebnissen profitieren und bestenfalls daran mitwirken können. Darüber hinaus bindet das Projekt FenRest wichtige Akteure der Bau- und Denkmalpflege wie den Restaurator Johannes Mosler ein, um den Transfer in die Praxis zu gewährleisten.

Mit FenRest leistet die Hochschule Coburg einen Beitrag zur Innovationscommunity InTraBau „Innovation aus Tradition – Transferstrukturen für nachhaltiges und klimagerechtes Bauen im Bestand und in der Denkmalpflege“. Das Netzwerk wird derzeit gemeinsam mit der Universität Bamberg und der Handwerkskammer Oberfranken aufgebaut. InTraBau und damit auch FenRest werden durch die Förderlinie <em>DatiPilot</em> des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt ermöglicht.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Franziska Ritz</em>)

<em>Historisches Fenstererbe trifft auf Sanierungskonzepte für den Klimaschutz: Das Forschungsprojekt FenRest der Hochschule Coburg wird über DATIpilot des Bundesforschungsministeriums gefördert.</em>

Das Projekt FenRest „Historische Fenster erhalten und energetisch verbessern“ wurde zur dreijährigen Förderung ausgewählt und startet jetzt. Die Projektleitung liegt bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-alexandra-troi/">Prof. Dr. Alexandra Troi,</a> Expertin für die energetische Sanierung von historischen Gebäuden, an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design+Bauen</a> der Hochschule Coburg.
<h4>Traditionelles Handwerk und innovative Technologien vereinen</h4>
Ziel des Projekts ist es, das wertvolle Fenstererbe zu erhalten, das traditionelle Handwerk zu stärken und durch innovative Lösungen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Fokus steht die Minimierung von CO₂-Emissionen – sowohl in der Herstellung als auch in der Nutzung von Fenstern. Das Projekt setzt auf zwei zentralen Säulen: Zum einen sollen verstreute und unvollständige Informationen verfügbar, bekannt und nutzbar gemacht werden. Dies beinhaltet insbesondere die Sammlung von traditionellem Fensterbauwissen. Zum anderen werden gemeinsam mit Handwerksbetrieben neue technische Lösungen für die Fenstersanierung entwickelt, energetisch geprüft und als funktionale Prototypen umgesetzt. So verbindet FenRest bewährte Restaurierungs- und Reparaturtechniken der Fenstertischlerei mit modernen Technologien.

Das Ergebnis sollen verschiedene, nachhaltige Sanierungslösungen für historische Fenster sein, die den vorherrschenden, vielfältigen Praxisfällen gerecht werden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Konzeption und Erprobung einer Lehrwerkstatt an der Fakultät Design+Bauen. Hier werden innovative Lösungen entwickelt, getestet und für die Lehre vorbereitet. Die gewonnen Erkenntnisse fließen in Anwendungswochen und anderen Lehrformaten ein, so dass Studierende ebenfalls von den Forschungsergebnissen profitieren und bestenfalls daran mitwirken können. Darüber hinaus bindet das Projekt FenRest wichtige Akteure der Bau- und Denkmalpflege wie den Restaurator Johannes Mosler ein, um den Transfer in die Praxis zu gewährleisten.

Mit FenRest leistet die Hochschule Coburg einen Beitrag zur Innovationscommunity InTraBau „Innovation aus Tradition – Transferstrukturen für nachhaltiges und klimagerechtes Bauen im Bestand und in der Denkmalpflege“. Das Netzwerk wird derzeit gemeinsam mit der Universität Bamberg und der Handwerkskammer Oberfranken aufgebaut. InTraBau und damit auch FenRest werden durch die Förderlinie <em>DatiPilot</em> des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt ermöglicht.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/197-FenRest-1024x768.jpg"
                        fileSize="147754"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Wissen für die Zukunft: drei neue Forschungsprofessuren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissen-fuer-die-zukunft-drei-neue-forschungsprofessuren/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Oct 2025 13:09:16 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Energiewende, Familien, die eine Psychose erschüttert und Biologie, die jünger macht: Prof. Dr. Christian Weindl, Prof. Dr. Christine Kröger und Prof. Dr. Janosch Hildebrand wurden für ihre Projekte Forschungsprofessuren an der Hochschule Coburg verliehen.</em>

Mit den neuen Forschungsprofessuren stärkt die Hochschule Coburg ihre Rolle als wissenschaftliche Einrichtung, die ihre Forschung strategisch ausbaut. Für die Forschenden sind mit dieser Professur Freiräume verbunden, um ihre Projekte voranzutreiben und neue Impulse für Wissenschaft und Praxis zu liefern. Die Forschungsprofessuren werden für fünf Jahre verliehen. Während dieser Zeit ist das Lehrdeputat der Forschenden auf neun Semesterwochenstunden reduziert.

Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> würdigte die spezielle Expertise der drei Forschenden, die dazu beiträgt, das Forschungsprofil der Hochschule Coburg zu stärken und gesellschaftliche Herausforderungen aufgreifen. „Insbesondere auch unsere fachgebundenen Promotionszentren <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Analytics4Health (A4H)</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Nachhaltige und Intelligente Systeme (NISys)</a> stehen dafür, dass sich die Hochschule als Forschungsstandort weiterentwickelt und zeigen auch die Wertschätzung, die wir vom Freistaat erfahren. Das ist ein großer Erfolg – ermöglicht durch die Erfolge unserer Forscherinnen und Forscher.“
<h4>Forschung mit gesellschaftlicher Relevanz</h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-weindl/">Prof. Dr. Christian Weindl</a> ist stellvertretender Leiter des Promotionszentrums NISys (Leitung beim Verbundpartner, der TH Würzburg‐Schweinfurt, weiterer Partner ist die TH Aschaffenburg). Er leitet an der Hochschule Coburg auch das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-ihea/">Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA)</a>, hatte bereits in den vergangenen Jahren eine Forschungsprofessur inne und forscht zur intelligenten und flexiblen Gestaltung und Nutzung der Energiesysteme.

Auch bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/">Prof. Dr. Christine Kröger</a> geht es um ein Thema, das die Menschen bewegt – aber auf ganz andere Weise: Familien im Ausnahmezustand. Wenn Angehörige an einer Psychose erkranken, trifft das immer die ganze Familie. Prof. Kröger entwickelt, implementiert und evaluiert ein aufsuchendes, sozialtherapeutisches Konzept, um psychosebelastete Familien wirksam und alltagsnah zu unterstützen. Die psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung so zu ergänzen, ist sehr innovativ.

Lässt sich der Prozess des Alterns verlangsamen – oder sogar umkehren? In den vergangenen Jahren gab es bahnbrechende Erkenntnisse dazu, und auch <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-janosch-hildebrand/">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a> forscht an diesem Thema. Der Biochemiker will die molekularen Mechanismen des Alterns entschlüsseln und Wege finden, um Zellen zu verjüngen. Beispielhaft werden vor allem Hautzellen mit molekularer Zellbiologie, modernen Multi-Omics-Verfahren, Einzelzellanalysen und bioinformatischen Methoden untersucht.
<h4>Sorgfältig ausgewählt</h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und digitale Transformation, würdigte die hohe Qualität der Forschungsvorhaben und unterstrich die Bedeutung des gezielten Ausbaus der wissenschaftlichen Exzellenz. Mit den neuen Professuren steigt die Zahl der Forschungsprofessuren an der Hochschule Coburg auf 18.

Nach einem internen Bewerbungsverfahren und umfassender Prüfung waren Weindl, Kröger und Hildebrand von der „Ständigen Auswahlkommission für Forschungsprofessuren“ vorgeschlagen worden. Vorsitzender <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> betonte bei der Überreichung der Urkunden durch den Präsidenten: „Die Kommission war sich einstimmig einig – alle drei Projekte setzen starke Impulse für die Forschung an der Hochschule.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Energiewende, Familien, die eine Psychose erschüttert und Biologie, die jünger macht: Prof. Dr. Christian Weindl, Prof. Dr. Christine Kröger und Prof. Dr. Janosch Hildebrand wurden für ihre Projekte Forschungsprofessuren an der Hochschule Coburg verliehen.</em>

Mit den neuen Forschungsprofessuren stärkt die Hochschule Coburg ihre Rolle als wissenschaftliche Einrichtung, die ihre Forschung strategisch ausbaut. Für die Forschenden sind mit dieser Professur Freiräume verbunden, um ihre Projekte voranzutreiben und neue Impulse für Wissenschaft und Praxis zu liefern. Die Forschungsprofessuren werden für fünf Jahre verliehen. Während dieser Zeit ist das Lehrdeputat der Forschenden auf neun Semesterwochenstunden reduziert.

Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> würdigte die spezielle Expertise der drei Forschenden, die dazu beiträgt, das Forschungsprofil der Hochschule Coburg zu stärken und gesellschaftliche Herausforderungen aufgreifen. „Insbesondere auch unsere fachgebundenen Promotionszentren <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Analytics4Health (A4H)</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Nachhaltige und Intelligente Systeme (NISys)</a> stehen dafür, dass sich die Hochschule als Forschungsstandort weiterentwickelt und zeigen auch die Wertschätzung, die wir vom Freistaat erfahren. Das ist ein großer Erfolg – ermöglicht durch die Erfolge unserer Forscherinnen und Forscher.“
<h4>Forschung mit gesellschaftlicher Relevanz</h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-weindl/">Prof. Dr. Christian Weindl</a> ist stellvertretender Leiter des Promotionszentrums NISys (Leitung beim Verbundpartner, der TH Würzburg‐Schweinfurt, weiterer Partner ist die TH Aschaffenburg). Er leitet an der Hochschule Coburg auch das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-ihea/">Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA)</a>, hatte bereits in den vergangenen Jahren eine Forschungsprofessur inne und forscht zur intelligenten und flexiblen Gestaltung und Nutzung der Energiesysteme.

Auch bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/">Prof. Dr. Christine Kröger</a> geht es um ein Thema, das die Menschen bewegt – aber auf ganz andere Weise: Familien im Ausnahmezustand. Wenn Angehörige an einer Psychose erkranken, trifft das immer die ganze Familie. Prof. Kröger entwickelt, implementiert und evaluiert ein aufsuchendes, sozialtherapeutisches Konzept, um psychosebelastete Familien wirksam und alltagsnah zu unterstützen. Die psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung so zu ergänzen, ist sehr innovativ.

Lässt sich der Prozess des Alterns verlangsamen – oder sogar umkehren? In den vergangenen Jahren gab es bahnbrechende Erkenntnisse dazu, und auch <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-janosch-hildebrand/">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a> forscht an diesem Thema. Der Biochemiker will die molekularen Mechanismen des Alterns entschlüsseln und Wege finden, um Zellen zu verjüngen. Beispielhaft werden vor allem Hautzellen mit molekularer Zellbiologie, modernen Multi-Omics-Verfahren, Einzelzellanalysen und bioinformatischen Methoden untersucht.
<h4>Sorgfältig ausgewählt</h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und digitale Transformation, würdigte die hohe Qualität der Forschungsvorhaben und unterstrich die Bedeutung des gezielten Ausbaus der wissenschaftlichen Exzellenz. Mit den neuen Professuren steigt die Zahl der Forschungsprofessuren an der Hochschule Coburg auf 18.

Nach einem internen Bewerbungsverfahren und umfassender Prüfung waren Weindl, Kröger und Hildebrand von der „Ständigen Auswahlkommission für Forschungsprofessuren“ vorgeschlagen worden. Vorsitzender <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> betonte bei der Überreichung der Urkunden durch den Präsidenten: „Die Kommission war sich einstimmig einig – alle drei Projekte setzen starke Impulse für die Forschung an der Hochschule.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Forschungsprofessur-1024x686.jpg"
                        fileSize="150742"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Forschungsprofessur-Kroeger2-1024x686.jpg"
                        fileSize="151656"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Forschungsprofessur01-1024x691.jpg"
                        fileSize="164897"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Simulation und Test]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Experimentalphysiker Uphues für Wirtschaftspreis nominiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/experimentalphysiker-uphues-fuer-wirtschaftspreis-nominiert/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 10:12:34 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Patricia Staudacher-Sauer</em>

<em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thorsten-uphues/">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a> vom <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Institut für Sensor- und </a></em><em>Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg hat gemeinsam mit der Brose </em><em>Fahrzeugteile SE &amp; Co. KG ein Kalibriersystem entwickelt, das Robotern die </em><em>Zusammenarbeit vereinfacht. Das KaliBot System wurde unter die TOP5 </em><em>Oberfranken Offensiv gewählt und ist nun für den Preis „Innovator des Jahres 2025“ </em><em>nominiert.</em>

Der größte Publikumspreis der deutschsprachigen Wirtschaft wird am 14. November in Berlin verliehen – eine herausragende Auszeichnung, die die innovativen Leistungen von Prof. Dr. Thorsten Uphues und dem gesamten KaliBot-Projektteam würdigt. Hunderttausende Akteure beurteilten die eingereichten Produkte, Verfahren und Konzepte der Nominierten und Preisträger. Das entscheidende Kriterium für die Jury ist mustergültige, branchenunabhängige Neuerungskraft.

Und KaliBot ist innovativ: Für Roboter war Teamarbeit, wie wir Menschen sie uns vorstellen, bislang eine schier unüberwindbare Herausforderung. Während es für Menschen selbstverständlich ist, dass ein Handgriff in den nächsten übergeht, gelingt das Zusammenspiel bei Robotern in der direkten Interaktion untereinander noch nicht zuverlässig. Blickkontakt, kurze Abstimmung und schon passt alles – Maschinen fehlt diese Fähigkeit.

Prof. Dr. Thorsten Uphues wollte genau das ändern. In Kooperation mit dem Automobilzulieferer Brose wurde im Rahmen des Bayerischen Verbundforschungsprogramms (BayVFP) in einem gemeinsamen Projektteam ein neuartiges Kalibriersystem entwickelt. Ziel ist es, mehrere Roboter so präzise aufeinander abzustimmen, dass sie auch im Verbund exakt zusammenarbeiten können.

„Ein einzelner Roboter arbeitet hochpräzise. Aber sobald mehrere Roboter gleichzeitig miteinander agieren sollen, wird es schwierig. Wenn der eine ein Teil hält und der andere eine Schraube eindrehen soll, kann es passieren, dass er das Loch nicht oder zumindest nicht gut genug trifft“, so Prof. Dr. Thorsten Uphues. „Man kennt das vom Aufbauen der Möbel eines großen schwedischen Herstellers. Wir nutzen einen Laserstrahl, an dem sich die Roboter orientieren können“, erklärt Uphues. Jeder Roboter bekommt durch den Laser ein präzises Feedback über seine Position, denn der Laserstrahl im Raum ist für alle die gemeinsame Konstante. Wenn alle Roboter in der Zelle dieses System nutzen, können sie sich exakt aneinander ausrichten. „Stellen Sie sich vor, drei Personen spielen gleichzeitig Mikado und die Stäbchen sind so dünn wie ein menschliches Haar. Die Personen haben Tastsinn, Augen und können Objekte erkennen. Jetzt stellen Sie sich das gleiche vor, aber statt drei Personen sind es drei Roboter. Genau das ist die Präzision, die KaliBot erreichen konnte.“

Das entwickelte Kalibriersystem ist mobil einsetzbar und ermöglicht es, Roboter innerhalb einer Fertigungszelle schnell und einfach aufeinander abzustimmen – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur hochflexiblen, vorrichtungslosen Fertigung.

„Ich bin eben Experimentalphysiker – und vielleicht ein bisschen pedantisch, wenn es um Genauigkeit geht.“ Eine Eigenschaft, die dieses Projekt nun nach Berlin gebracht hat.

Gefördert wurde das Projekt durch das Programm „Elektronische Systeme in Bayern“ (ELSYS) des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Der Hintergrund: Die Automobilbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel – und Unternehmen müssen ihre Produktionsprozesse entsprechend weiterentwickeln.

„Wir benötigen zunehmend flexible, automatisierte Fertigungslösungen, die wirtschaftlich bleiben und gleichzeitig die hohen Anforderungen unserer Kunden erfüllen“, sagt Christian Ennes, Experte für Steuerungstechnik und Elektronik bei Brose. Das Projekt ist dafür ein zentraler Baustein: „Die Kalibrierung von Robotersystemen wird deutlich effizienter und genauer.“
<h4>Wegweisende Ideen aus der Hochschule</h4>
<p data-start="604" data-end="826">Beim oberfränkischen Wettbewerb „Innovative Heimat – smartes Innovationsland Oberfranken 2035“ ist KaliBot bereits einer der fünf Sieger. Zwei weitere innovative Projekte der Hochschule Coburg hatten es hier in die TOP 20 geschafft: Unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-johannes-stuebinger/">Prof. Dr. Johannes Stübinger</a> überzeugte das Studierendenprojekt <a href="https://www.hs-coburg.de/news/wirtschaftsinformatik-2-0-paletten-aus-pixeln-ki-fotos-revolutionieren-logistik/"><em data-start="914" data-end="997">„Generative KI für flexible Bildgenerierung in Zusammenarbeit mit Google und BMW“</em> </a>aus dem Kronacher Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Wirtschaftsinformatik 2.0</a>. Auch im Kronacher Master-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/zukunftsdesign/">ZukunftsDesign – Innovation.Unternehmertum.Gestaltung</a>. konnte ein Projekt punkten: Student Sandor Adam erreichte unter der Betreuung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-zagel/">Prof. Dr. Christian Zagel</a> mit seiner <em data-start="1268" data-end="1344">„Technischen Weiterentwicklung eines Pyrolyseofens unter Syngasverwendung“</em> einen Platz unter den 20 besten Projekten Oberfrankens.</p>

<h4 data-start="604" data-end="826">Hier geht‘s zum Voting</h4>
<p data-start="1634" data-end="1912">Mit dem Projekt KaliBot ist die Hochschule Coburg nun auch im bundesweiten Wettbewerb um den Titel „Innovator des Jahres 2025“ vertreten – und kann in der  <a href="https://www.innovator-des-jahres.com/voting/#abstimmung"> Publikumsabstimmung hier</a> unterstützt werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Patricia Staudacher-Sauer</em>

<em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thorsten-uphues/">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a> vom <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Institut für Sensor- und </a></em><em>Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg hat gemeinsam mit der Brose </em><em>Fahrzeugteile SE &amp; Co. KG ein Kalibriersystem entwickelt, das Robotern die </em><em>Zusammenarbeit vereinfacht. Das KaliBot System wurde unter die TOP5 </em><em>Oberfranken Offensiv gewählt und ist nun für den Preis „Innovator des Jahres 2025“ </em><em>nominiert.</em>

Der größte Publikumspreis der deutschsprachigen Wirtschaft wird am 14. November in Berlin verliehen – eine herausragende Auszeichnung, die die innovativen Leistungen von Prof. Dr. Thorsten Uphues und dem gesamten KaliBot-Projektteam würdigt. Hunderttausende Akteure beurteilten die eingereichten Produkte, Verfahren und Konzepte der Nominierten und Preisträger. Das entscheidende Kriterium für die Jury ist mustergültige, branchenunabhängige Neuerungskraft.

Und KaliBot ist innovativ: Für Roboter war Teamarbeit, wie wir Menschen sie uns vorstellen, bislang eine schier unüberwindbare Herausforderung. Während es für Menschen selbstverständlich ist, dass ein Handgriff in den nächsten übergeht, gelingt das Zusammenspiel bei Robotern in der direkten Interaktion untereinander noch nicht zuverlässig. Blickkontakt, kurze Abstimmung und schon passt alles – Maschinen fehlt diese Fähigkeit.

Prof. Dr. Thorsten Uphues wollte genau das ändern. In Kooperation mit dem Automobilzulieferer Brose wurde im Rahmen des Bayerischen Verbundforschungsprogramms (BayVFP) in einem gemeinsamen Projektteam ein neuartiges Kalibriersystem entwickelt. Ziel ist es, mehrere Roboter so präzise aufeinander abzustimmen, dass sie auch im Verbund exakt zusammenarbeiten können.

„Ein einzelner Roboter arbeitet hochpräzise. Aber sobald mehrere Roboter gleichzeitig miteinander agieren sollen, wird es schwierig. Wenn der eine ein Teil hält und der andere eine Schraube eindrehen soll, kann es passieren, dass er das Loch nicht oder zumindest nicht gut genug trifft“, so Prof. Dr. Thorsten Uphues. „Man kennt das vom Aufbauen der Möbel eines großen schwedischen Herstellers. Wir nutzen einen Laserstrahl, an dem sich die Roboter orientieren können“, erklärt Uphues. Jeder Roboter bekommt durch den Laser ein präzises Feedback über seine Position, denn der Laserstrahl im Raum ist für alle die gemeinsame Konstante. Wenn alle Roboter in der Zelle dieses System nutzen, können sie sich exakt aneinander ausrichten. „Stellen Sie sich vor, drei Personen spielen gleichzeitig Mikado und die Stäbchen sind so dünn wie ein menschliches Haar. Die Personen haben Tastsinn, Augen und können Objekte erkennen. Jetzt stellen Sie sich das gleiche vor, aber statt drei Personen sind es drei Roboter. Genau das ist die Präzision, die KaliBot erreichen konnte.“

Das entwickelte Kalibriersystem ist mobil einsetzbar und ermöglicht es, Roboter innerhalb einer Fertigungszelle schnell und einfach aufeinander abzustimmen – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur hochflexiblen, vorrichtungslosen Fertigung.

„Ich bin eben Experimentalphysiker – und vielleicht ein bisschen pedantisch, wenn es um Genauigkeit geht.“ Eine Eigenschaft, die dieses Projekt nun nach Berlin gebracht hat.

Gefördert wurde das Projekt durch das Programm „Elektronische Systeme in Bayern“ (ELSYS) des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Der Hintergrund: Die Automobilbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel – und Unternehmen müssen ihre Produktionsprozesse entsprechend weiterentwickeln.

„Wir benötigen zunehmend flexible, automatisierte Fertigungslösungen, die wirtschaftlich bleiben und gleichzeitig die hohen Anforderungen unserer Kunden erfüllen“, sagt Christian Ennes, Experte für Steuerungstechnik und Elektronik bei Brose. Das Projekt ist dafür ein zentraler Baustein: „Die Kalibrierung von Robotersystemen wird deutlich effizienter und genauer.“
<h4>Wegweisende Ideen aus der Hochschule</h4>
<p data-start="604" data-end="826">Beim oberfränkischen Wettbewerb „Innovative Heimat – smartes Innovationsland Oberfranken 2035“ ist KaliBot bereits einer der fünf Sieger. Zwei weitere innovative Projekte der Hochschule Coburg hatten es hier in die TOP 20 geschafft: Unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-johannes-stuebinger/">Prof. Dr. Johannes Stübinger</a> überzeugte das Studierendenprojekt <a href="https://www.hs-coburg.de/news/wirtschaftsinformatik-2-0-paletten-aus-pixeln-ki-fotos-revolutionieren-logistik/"><em data-start="914" data-end="997">„Generative KI für flexible Bildgenerierung in Zusammenarbeit mit Google und BMW“</em> </a>aus dem Kronacher Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Wirtschaftsinformatik 2.0</a>. Auch im Kronacher Master-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/zukunftsdesign/">ZukunftsDesign – Innovation.Unternehmertum.Gestaltung</a>. konnte ein Projekt punkten: Student Sandor Adam erreichte unter der Betreuung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-zagel/">Prof. Dr. Christian Zagel</a> mit seiner <em data-start="1268" data-end="1344">„Technischen Weiterentwicklung eines Pyrolyseofens unter Syngasverwendung“</em> einen Platz unter den 20 besten Projekten Oberfrankens.</p>

<h4 data-start="604" data-end="826">Hier geht‘s zum Voting</h4>
<p data-start="1634" data-end="1912">Mit dem Projekt KaliBot ist die Hochschule Coburg nun auch im bundesweiten Wettbewerb um den Titel „Innovator des Jahres 2025“ vertreten – und kann in der  <a href="https://www.innovator-des-jahres.com/voting/#abstimmung"> Publikumsabstimmung hier</a> unterstützt werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/195-KaliBot-1024x576.png"
                        fileSize="403126"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/195-Uphues_Thorsten-1024x683.jpg"
                        fileSize="90733"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Bestandsgebäude: Studierende gestalten Konzepte für Lernräume der Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-gestalten-konzepte-fuer-lernraeume-der-zukunft/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 08:30:34 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie sieht ein Raum aus, in dem Lernen inspiriert und Spaß macht, der Austausch fördert und Menschen in den Mittelpunkt stellt? Diese Frage stellen sich Studierende des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/design/">Masters Design</a> der Hochschule Coburg – und entwickeln Konzepte für das Lernen von morgen im Wettbewerb „New Learning Spaces 2025“.</em>

Beim Hochschulwettbewerb „New Learning Spaces 2025“ von bkp Düsseldorf und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) entwerfen Studierende Konzepte für die Lernräume der Zukunft. Studierende des Master Design mit dem Schwerpunkt <em>Humanorientierte Architektur und Gestaltung</em> / <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-mensch-aesthetik/">Institut Mensch &amp; Ästhetik</a> beteiligen sich an diesem zukunftsweisenden Projekt. Beim Auftakt in Düsseldorf sammelte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mark-phillips/">Prof. Mark Phillips</a> Eindrücke des Bestandsgebäudes R12 auf dem Campus Essen der Universität Duisburg-Essen. Es ist ein sogenannten ZPL-Gebäude aus den 1970er-Jahren. ZPL steht für „Zentrale Planungsstelle für die Rationalisierung von Landesbauten“, die damals serielle Baukonzepte für Hochschulen entwickelte, um dem steigenden Raumbedarf effizient zu begegnen. Die modulare und flexible Struktur solcher Gebäude erlaubt bis heute unterschiedliche Nutzungen und Anpassungen.

Gefragt sind im Wettbewerb Konzepte, die zukunftsfähige Lern- und Arbeitsräume schaffen und das Potenzial der modularen Bestandsstruktur im Sinne der Prinzipien von „New Learning“ weiterentwickeln.

Besonders spannend: Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Studierenden der Sozialwissenschaften, die sich im vergangenen Sommersemester mit dem Thema beschäftigt hatten und so eine humanorientierte Grundlage für die gestalterische Arbeit liefern.

Das Projekt ist als Transferprojekt gemeinsam mit dem BLB NRW und dem Strategischen Immobilienmanagement der Universität Duisburg-Essen angelegt – Wissenschaft, Gestaltung und Praxis kommen zusammen, um zukunftsfähige Lernräume zu entwickeln.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie sieht ein Raum aus, in dem Lernen inspiriert und Spaß macht, der Austausch fördert und Menschen in den Mittelpunkt stellt? Diese Frage stellen sich Studierende des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/design/">Masters Design</a> der Hochschule Coburg – und entwickeln Konzepte für das Lernen von morgen im Wettbewerb „New Learning Spaces 2025“.</em>

Beim Hochschulwettbewerb „New Learning Spaces 2025“ von bkp Düsseldorf und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) entwerfen Studierende Konzepte für die Lernräume der Zukunft. Studierende des Master Design mit dem Schwerpunkt <em>Humanorientierte Architektur und Gestaltung</em> / <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-mensch-aesthetik/">Institut Mensch &amp; Ästhetik</a> beteiligen sich an diesem zukunftsweisenden Projekt. Beim Auftakt in Düsseldorf sammelte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mark-phillips/">Prof. Mark Phillips</a> Eindrücke des Bestandsgebäudes R12 auf dem Campus Essen der Universität Duisburg-Essen. Es ist ein sogenannten ZPL-Gebäude aus den 1970er-Jahren. ZPL steht für „Zentrale Planungsstelle für die Rationalisierung von Landesbauten“, die damals serielle Baukonzepte für Hochschulen entwickelte, um dem steigenden Raumbedarf effizient zu begegnen. Die modulare und flexible Struktur solcher Gebäude erlaubt bis heute unterschiedliche Nutzungen und Anpassungen.

Gefragt sind im Wettbewerb Konzepte, die zukunftsfähige Lern- und Arbeitsräume schaffen und das Potenzial der modularen Bestandsstruktur im Sinne der Prinzipien von „New Learning“ weiterentwickeln.

Besonders spannend: Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Studierenden der Sozialwissenschaften, die sich im vergangenen Sommersemester mit dem Thema beschäftigt hatten und so eine humanorientierte Grundlage für die gestalterische Arbeit liefern.

Das Projekt ist als Transferprojekt gemeinsam mit dem BLB NRW und dem Strategischen Immobilienmanagement der Universität Duisburg-Essen angelegt – Wissenschaft, Gestaltung und Praxis kommen zusammen, um zukunftsfähige Lernräume zu entwickeln.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category>                                <title><![CDATA[Der Sonne hinterher: Indischer Student erforscht Solarenergie in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-sonne-hinterher-indischer-student-erforscht-solarenergie-in-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 11:41:45 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Annerose Hüttl)</em>

<em>Ein junger Ingenieur aus Chennai in Indien kämpft sich durch Sprachbarrieren und neue Lehrformen – und präsentiert schließlich seine Forschung auf einer internationalen Konferenz in Spanien. Sasikumar Krishnan erzählt, wie er an die Hochschule Coburg kam und wie ihm hier der Weg in die Solarenergie-Forschung gelang.</em>

<strong>Sie haben sich für einen Master an der Hochschule Coburg entschieden – zu einer Zeit als es so etwas wie das besondere Bachelorprogramm <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/electrical-engineering-for-sustainable-and-renewable-energy/">„Electrical Engineering for Renewable Energies“</a> in englischer Sprache noch nicht gab. Ihre Geschichte ist super inspirierend, vor allem für Studierende aus Indien, die ein Auslandsstudium erwägen. Wie kamen Sie auf die Idee, in Deutschland zu studieren </strong>– <strong>und warum haben Sie sich für Coburg entschieden?
</strong><em>Sasikumar Krishnan</em>: Deutschland ist bekannt für seine Stärke im Ingenieurwesen, daher war es eine naheliegende Wahl. Ich hatte bereits an der Universität Essen studiert und war mit dem System vertraut. Was mich dann nach Coburg zog, war der starke Forschungsfokus im Bereich erneuerbare Energien – genau in diesem Themenfeld wollte ich tiefer einsteigen.

<strong>Wie haben Sie von dem Studiengang erfahren?
</strong>Ganz ehrlich? Ich habe das Modulhandbuch gelesen! (l<em>acht</em>) Ich suchte gezielt nach einem Programm im Bereich erneuerbare Energien. Später stellte ich fest, dass Coburg eine Hochschule für angewandte Wissenschaften ist. In Indien gibt es diese Unterscheidung zwischen traditionellen Universitäten und HAW nicht, daher war das neu für mich.

<strong>Gab es beim Bewerbungsprozess irgendwelche Hürden?
</strong>Der gesamte Bewerbungsprozess lief online und völlig reibungslos.

<strong>Warum haben Sie sich auf erneuerbare Energien spezialisiert?
</strong>In Indien boomt der Bereich der erneuerbaren Energien. Ich möchte Teil dieser Bewegung sein und in einem führenden Unternehmen dazu beitragen, die Energiewende voranzutreiben.

<strong>Rückblickend: Gab es etwas, das Sie vorher gerne gewusst hätten, das Ihnen das Studium erleichtert hätte?
</strong>Viele indische Studierende – mich eingeschlossen – haben nur wenig finanziellen Spielraum. Es wäre sehr hilfreich gewesen, mehr über Verdienstmöglichkeiten während des Programms zu wissen. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass die Hochschule bezahlte studentische Hilfskräfte (<em>HiWis</em>) anbietet.

<strong>Hatten Sie besondere Schwierigkeiten bei der Einreise nach Deutschland oder im Umgang mit den Behörden?
</strong>Nein. Die deutschen Behörden waren sehr freundlich, und es gab keinerlei Probleme.

<strong>Wie war die Wohnsituation?
</strong>Ich bekam sofort ein Zimmer im Studentenwohnheim und fühlte mich dort sofort wohl. Ich fand die Unterkunft problemlos online.

<strong>Wie haben Sie sich auf die ersten Semester vorbereitet – fachlich und sprachlich?
</strong>Da das gesamte Programm auf Deutsch stattfand, war der Anfang definitiv schwierig. Anfangs konnte ich den Vorlesungen kaum folgen. Ich arbeitete alles noch einmal durch die Materialien auf Moodle durch – das war eine große Hilfe. Moodle ist die Online-Lernplattform der Hochschule, auf der alle Vorlesungsunterlagen und Aufgaben bereitgestellt werden.

<strong>Was war die größte Herausforderung während Ihres Studiums?
</strong>Ehrlich gesagt war es die Sprachbarriere in den Vorlesungen. Deutsch ist nicht einfach, und in einem technischen Fach Schritt zu halten, machte es noch schwieriger. Wieder war Moodle ein echter Game-Changer – ich habe dort alles noch einmal durchgearbeitet.

<strong>Wie sind Sie beim Deutschlernen vorgegangen, und was hat Ihnen am meisten geholfen?
</strong>Es ist immer noch ein Prozess. Ich lerne Stück für Stück, aber es ist definitiv einer der schwierigsten Teile der gesamten Erfahrung hier. Gespräche mit einigen Kommilitoninnen und Kommilitonen sind noch immer knifflig – der fränkische Dialekt macht es nicht leicht. Also bitte etwas Nachsicht beim Dialekt.

<strong>War es leicht, Freundschaften mit deutschen Studierenden zu schließen?
</strong>In Indien entstehen Freundschaften – besonders unter Studierenden – sehr schnell. Hier dauert es ein wenig länger und erfordert mehr Einsatz.

<strong>Welche Unterschiede zwischen Indien und Deutschland sind Ihnen besonders aufgefallen?
</strong>Das Wetter war ein echter Schock – 20 Grad gelten in Indien schon als kalt, während die Sommer bis zu 40 Grad erreichen können. Und der Verkehr! Alles ist hier andersherum. Ich habe oft in die falsche Richtung geschaut, wenn ich die Straße überqueren oder auf den Bus gewartet habe. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte.

<strong>Wie entspannen Sie sich neben dem Studium?
</strong>Freizeit habe ich ehrlich gesagt nicht viel. Aber ich habe vor einiger Zeit einen Mal- und Zeichenkurs an der Volkshochschule Coburg besucht und es wirklich genossen. Es war eine schöne Abwechslung zur ganzen technischen Arbeit.

<strong>Kürzlich waren Sie auf der <em>European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition</em> (EU PVSEC 2025) in Bilbao.
</strong>Das war meine erste wissenschaftliche Konferenz – eine beeindruckende Erfahrung! Wir haben die Ertragsprognose für Solarmodule vorgestellt, die im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Hochschule Coburg entwickelt wurde. Genau das war auch Thema meiner Masterarbeit. Mein Beitrag bestand in der Datenanalyse und Programmierung mit KI-Tools, bei der unzählige Wetterdaten ausgewertet werden mussten.

<strong>Mit wem waren Sie auf der Messe?
</strong>Alle, die am Projekt mitgearbeitet haben, waren ebenfalls dort: mein Professor und eine Kommilitonin. Ein Highlight war die Postersession. Unser Poster erklärte unseren Forschungsansatz, und wir konnten ihn mit anderen interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutieren – das war sehr spannend für mich.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Annerose Hüttl)</em>

<em>Ein junger Ingenieur aus Chennai in Indien kämpft sich durch Sprachbarrieren und neue Lehrformen – und präsentiert schließlich seine Forschung auf einer internationalen Konferenz in Spanien. Sasikumar Krishnan erzählt, wie er an die Hochschule Coburg kam und wie ihm hier der Weg in die Solarenergie-Forschung gelang.</em>

<strong>Sie haben sich für einen Master an der Hochschule Coburg entschieden – zu einer Zeit als es so etwas wie das besondere Bachelorprogramm <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/electrical-engineering-for-sustainable-and-renewable-energy/">„Electrical Engineering for Renewable Energies“</a> in englischer Sprache noch nicht gab. Ihre Geschichte ist super inspirierend, vor allem für Studierende aus Indien, die ein Auslandsstudium erwägen. Wie kamen Sie auf die Idee, in Deutschland zu studieren </strong>– <strong>und warum haben Sie sich für Coburg entschieden?
</strong><em>Sasikumar Krishnan</em>: Deutschland ist bekannt für seine Stärke im Ingenieurwesen, daher war es eine naheliegende Wahl. Ich hatte bereits an der Universität Essen studiert und war mit dem System vertraut. Was mich dann nach Coburg zog, war der starke Forschungsfokus im Bereich erneuerbare Energien – genau in diesem Themenfeld wollte ich tiefer einsteigen.

<strong>Wie haben Sie von dem Studiengang erfahren?
</strong>Ganz ehrlich? Ich habe das Modulhandbuch gelesen! (l<em>acht</em>) Ich suchte gezielt nach einem Programm im Bereich erneuerbare Energien. Später stellte ich fest, dass Coburg eine Hochschule für angewandte Wissenschaften ist. In Indien gibt es diese Unterscheidung zwischen traditionellen Universitäten und HAW nicht, daher war das neu für mich.

<strong>Gab es beim Bewerbungsprozess irgendwelche Hürden?
</strong>Der gesamte Bewerbungsprozess lief online und völlig reibungslos.

<strong>Warum haben Sie sich auf erneuerbare Energien spezialisiert?
</strong>In Indien boomt der Bereich der erneuerbaren Energien. Ich möchte Teil dieser Bewegung sein und in einem führenden Unternehmen dazu beitragen, die Energiewende voranzutreiben.

<strong>Rückblickend: Gab es etwas, das Sie vorher gerne gewusst hätten, das Ihnen das Studium erleichtert hätte?
</strong>Viele indische Studierende – mich eingeschlossen – haben nur wenig finanziellen Spielraum. Es wäre sehr hilfreich gewesen, mehr über Verdienstmöglichkeiten während des Programms zu wissen. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass die Hochschule bezahlte studentische Hilfskräfte (<em>HiWis</em>) anbietet.

<strong>Hatten Sie besondere Schwierigkeiten bei der Einreise nach Deutschland oder im Umgang mit den Behörden?
</strong>Nein. Die deutschen Behörden waren sehr freundlich, und es gab keinerlei Probleme.

<strong>Wie war die Wohnsituation?
</strong>Ich bekam sofort ein Zimmer im Studentenwohnheim und fühlte mich dort sofort wohl. Ich fand die Unterkunft problemlos online.

<strong>Wie haben Sie sich auf die ersten Semester vorbereitet – fachlich und sprachlich?
</strong>Da das gesamte Programm auf Deutsch stattfand, war der Anfang definitiv schwierig. Anfangs konnte ich den Vorlesungen kaum folgen. Ich arbeitete alles noch einmal durch die Materialien auf Moodle durch – das war eine große Hilfe. Moodle ist die Online-Lernplattform der Hochschule, auf der alle Vorlesungsunterlagen und Aufgaben bereitgestellt werden.

<strong>Was war die größte Herausforderung während Ihres Studiums?
</strong>Ehrlich gesagt war es die Sprachbarriere in den Vorlesungen. Deutsch ist nicht einfach, und in einem technischen Fach Schritt zu halten, machte es noch schwieriger. Wieder war Moodle ein echter Game-Changer – ich habe dort alles noch einmal durchgearbeitet.

<strong>Wie sind Sie beim Deutschlernen vorgegangen, und was hat Ihnen am meisten geholfen?
</strong>Es ist immer noch ein Prozess. Ich lerne Stück für Stück, aber es ist definitiv einer der schwierigsten Teile der gesamten Erfahrung hier. Gespräche mit einigen Kommilitoninnen und Kommilitonen sind noch immer knifflig – der fränkische Dialekt macht es nicht leicht. Also bitte etwas Nachsicht beim Dialekt.

<strong>War es leicht, Freundschaften mit deutschen Studierenden zu schließen?
</strong>In Indien entstehen Freundschaften – besonders unter Studierenden – sehr schnell. Hier dauert es ein wenig länger und erfordert mehr Einsatz.

<strong>Welche Unterschiede zwischen Indien und Deutschland sind Ihnen besonders aufgefallen?
</strong>Das Wetter war ein echter Schock – 20 Grad gelten in Indien schon als kalt, während die Sommer bis zu 40 Grad erreichen können. Und der Verkehr! Alles ist hier andersherum. Ich habe oft in die falsche Richtung geschaut, wenn ich die Straße überqueren oder auf den Bus gewartet habe. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte.

<strong>Wie entspannen Sie sich neben dem Studium?
</strong>Freizeit habe ich ehrlich gesagt nicht viel. Aber ich habe vor einiger Zeit einen Mal- und Zeichenkurs an der Volkshochschule Coburg besucht und es wirklich genossen. Es war eine schöne Abwechslung zur ganzen technischen Arbeit.

<strong>Kürzlich waren Sie auf der <em>European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition</em> (EU PVSEC 2025) in Bilbao.
</strong>Das war meine erste wissenschaftliche Konferenz – eine beeindruckende Erfahrung! Wir haben die Ertragsprognose für Solarmodule vorgestellt, die im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Hochschule Coburg entwickelt wurde. Genau das war auch Thema meiner Masterarbeit. Mein Beitrag bestand in der Datenanalyse und Programmierung mit KI-Tools, bei der unzählige Wetterdaten ausgewertet werden mussten.

<strong>Mit wem waren Sie auf der Messe?
</strong>Alle, die am Projekt mitgearbeitet haben, waren ebenfalls dort: mein Professor und eine Kommilitonin. Ein Highlight war die Postersession. Unser Poster erklärte unseren Forschungsansatz, und wir konnten ihn mit anderen interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutieren – das war sehr spannend für mich.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3939b-1024x677.jpg"
                        fileSize="143104"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="677"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3929b-1024x690.jpg"
                        fileSize="132106"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="690"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_1438-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="146028"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Studienmesse 2025: Orientierung für die Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-studienmesse-2025-orientierung-fuer-die-zukunft/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:46:12 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Abi – und dann? Wer sich diese Frage stellt, war am 18. Oktober auf der Coburger Studienmesse goldrichtig. Von 10 bis 14 Uhr drehte sich an der Hochschule Coburg alles um Studiengänge, Berufsperspektiven und die große Frage: Was passt eigentlich zu mir?</em>

„Ich wusste gar nicht, wie viele Möglichkeiten es gibt – jetzt habe ich endlich eine Richtung!“, fasste eine Schülerin aus Kronach ihren Messebesuch zusammen. Die Messe – organisiert von der Hochschule Coburg und der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg – bot jede Menge Orientierungshilfe: 26 Hochschulen und Unis sowie 30 Unternehmen und Institutionen waren am Campus Friedrich Streib mit einem Infostand vertreten. Sie gaben Einblicke in Studiengänge und duale Studienmöglichkeiten. Am Messestand der Hochschule Coburg konnten Interessierte zudem mit Studienbotschafterinnen und -botschaftern, also Studierenden der Hochschule Coburg aus verschiedenen Studiengängen ins Gespräch kommen und Fragen zu Studieninhalten und Hochschulleben stellen. „Uns ist es wichtig, dass sich junge Menschen aus der Region gut und umfassend informieren können, um eine fundierte Entscheidung für ihre Zukunft treffen zu können“, sagt Dr. Katja Kessel, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung und Career Service</a> der Hochschule Coburg.
<h4>Studienwahl-Check, interessante Vorträge und Berufs-Einblicke</h4>
Besonders beliebt war auch der Studienwahl-Check der Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Wer noch unsicher war, konnte hier Fragen zu seinen Interessen und Fähigkeiten beantworten, um Vorschläge zu bekommen, welche Studienrichtungen passen könnten. „Der Studienwahl-Check war mega hilfreich! Ich hab jetzt echt ein besseres Gefühl, was ich machen will“, so ein Schüler aus Coburg.

Ergänzt wurde der Messebetrieb durch ein Vortragsprogramm. Neben gut besuchten Einführungsvorträgen zu Themen wie „Dual Studieren“, „Studienfinanzierung“ und „Bewerbung &amp; Einschreibung“ gaben Berufspraktikerinnen und -praktiker spannende Einblicke in ihren Alltag – von Design über Medizin bis Informatik. Das Publikum stellte interessierte und teils überraschende Fragen – etwa zur Work-Life-Balance im Arztberuf oder zu ethischen Herausforderungen in der Psychotherapie: „Was passiert, wenn ich mich in meinen Patienten verliebe?“
<h4>Persönliche Gespräche am Messestand</h4>
Auch wenn mit rund 600 Besucherinnen und -besucher etwas weniger los war als im Vorjahr – das Messeteam und die Aussteller waren sehr zufrieden. „Die Fragen der Jugendlichen waren richtig tiefgehend. Man merkt, dass sie sich ernsthaft mit ihrer Zukunft beschäftigen“, so das Fazit einer Beraterin an einem der Hochschul-Infostände. „Die Messe war total lebendig. Man hat gemerkt, dass die Jugendlichen wirklich was wissen wollen – nicht nur Flyer und Give Aways sammeln“, fasste eine andere zusammen. Auch die Jugendlichen schätzten die Möglichkeit des persönlichen Gesprächs. „Am Anfang war ich total überfordert – so viele Möglichkeiten, so viele Infos! Aber die Gespräche mit den Leuten an den Ständen waren richtig nett und persönlich. Das hat mir echt geholfen, einen klareren Blick zu bekommen“, meinte eine Schülerin aus Lichtenfels.

Ein Großteil der Besucherinnen und Besucher kam aus Coburg Stadt und Land sowie aus den umliegenden Landkreisen. Doch auch über die Region hinaus zog die Messe Interessierte an: Neben Gästen aus dem übrigen Bayern, wie zum Bespiel Landshut kam sogar Besuch aus Hamburg – Entfernungsrekord!

Übrigens: Die Coburger Studienmesse findet jedes Jahr im Oktober statt – der nächste Termin steht schon fest: 17. Oktober 2026. Und für alle, die die Hochschule Coburg zeitnah (näher) kennen lernen möchten: Im Rahmen der Herbstferienaktion „Ab in den Hörsaal!“ ist es möglich, Vorlesungen verschiedenster Fachbereich zu besuchen. Mehr Infos dazu hier: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/herbstferienaktion-ab-in-den-hoersaal/">Herbstferienaktion "Ab in den Hörsaal" | Hochschule Coburg (hs-coburg.de)</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Abi – und dann? Wer sich diese Frage stellt, war am 18. Oktober auf der Coburger Studienmesse goldrichtig. Von 10 bis 14 Uhr drehte sich an der Hochschule Coburg alles um Studiengänge, Berufsperspektiven und die große Frage: Was passt eigentlich zu mir?</em>

„Ich wusste gar nicht, wie viele Möglichkeiten es gibt – jetzt habe ich endlich eine Richtung!“, fasste eine Schülerin aus Kronach ihren Messebesuch zusammen. Die Messe – organisiert von der Hochschule Coburg und der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg – bot jede Menge Orientierungshilfe: 26 Hochschulen und Unis sowie 30 Unternehmen und Institutionen waren am Campus Friedrich Streib mit einem Infostand vertreten. Sie gaben Einblicke in Studiengänge und duale Studienmöglichkeiten. Am Messestand der Hochschule Coburg konnten Interessierte zudem mit Studienbotschafterinnen und -botschaftern, also Studierenden der Hochschule Coburg aus verschiedenen Studiengängen ins Gespräch kommen und Fragen zu Studieninhalten und Hochschulleben stellen. „Uns ist es wichtig, dass sich junge Menschen aus der Region gut und umfassend informieren können, um eine fundierte Entscheidung für ihre Zukunft treffen zu können“, sagt Dr. Katja Kessel, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung und Career Service</a> der Hochschule Coburg.
<h4>Studienwahl-Check, interessante Vorträge und Berufs-Einblicke</h4>
Besonders beliebt war auch der Studienwahl-Check der Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Wer noch unsicher war, konnte hier Fragen zu seinen Interessen und Fähigkeiten beantworten, um Vorschläge zu bekommen, welche Studienrichtungen passen könnten. „Der Studienwahl-Check war mega hilfreich! Ich hab jetzt echt ein besseres Gefühl, was ich machen will“, so ein Schüler aus Coburg.

Ergänzt wurde der Messebetrieb durch ein Vortragsprogramm. Neben gut besuchten Einführungsvorträgen zu Themen wie „Dual Studieren“, „Studienfinanzierung“ und „Bewerbung &amp; Einschreibung“ gaben Berufspraktikerinnen und -praktiker spannende Einblicke in ihren Alltag – von Design über Medizin bis Informatik. Das Publikum stellte interessierte und teils überraschende Fragen – etwa zur Work-Life-Balance im Arztberuf oder zu ethischen Herausforderungen in der Psychotherapie: „Was passiert, wenn ich mich in meinen Patienten verliebe?“
<h4>Persönliche Gespräche am Messestand</h4>
Auch wenn mit rund 600 Besucherinnen und -besucher etwas weniger los war als im Vorjahr – das Messeteam und die Aussteller waren sehr zufrieden. „Die Fragen der Jugendlichen waren richtig tiefgehend. Man merkt, dass sie sich ernsthaft mit ihrer Zukunft beschäftigen“, so das Fazit einer Beraterin an einem der Hochschul-Infostände. „Die Messe war total lebendig. Man hat gemerkt, dass die Jugendlichen wirklich was wissen wollen – nicht nur Flyer und Give Aways sammeln“, fasste eine andere zusammen. Auch die Jugendlichen schätzten die Möglichkeit des persönlichen Gesprächs. „Am Anfang war ich total überfordert – so viele Möglichkeiten, so viele Infos! Aber die Gespräche mit den Leuten an den Ständen waren richtig nett und persönlich. Das hat mir echt geholfen, einen klareren Blick zu bekommen“, meinte eine Schülerin aus Lichtenfels.

Ein Großteil der Besucherinnen und Besucher kam aus Coburg Stadt und Land sowie aus den umliegenden Landkreisen. Doch auch über die Region hinaus zog die Messe Interessierte an: Neben Gästen aus dem übrigen Bayern, wie zum Bespiel Landshut kam sogar Besuch aus Hamburg – Entfernungsrekord!

Übrigens: Die Coburger Studienmesse findet jedes Jahr im Oktober statt – der nächste Termin steht schon fest: 17. Oktober 2026. Und für alle, die die Hochschule Coburg zeitnah (näher) kennen lernen möchten: Im Rahmen der Herbstferienaktion „Ab in den Hörsaal!“ ist es möglich, Vorlesungen verschiedenster Fachbereich zu besuchen. Mehr Infos dazu hier: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/herbstferienaktion-ab-in-den-hoersaal/">Herbstferienaktion "Ab in den Hörsaal" | Hochschule Coburg (hs-coburg.de)</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3353-1024x683.jpg"
                        fileSize="187129"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3530-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="220902"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3368-e1761133627616-1024x840.jpg"
                        fileSize="216573"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="840"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3364-683x1024.jpg"
                        fileSize="171903"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3322-1024x683.jpg"
                        fileSize="212101"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3396-683x1024.jpg"
                        fileSize="186458"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3413-1024x683.jpg"
                        fileSize="194529"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3335-683x1024.jpg"
                        fileSize="198257"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3460-1024x683.jpg"
                        fileSize="204842"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3501-1024x683.jpg"
                        fileSize="182009"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3357-1024x683.jpg"
                        fileSize="227818"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3478-1024x683.jpg"
                        fileSize="270673"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Financial Management]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Coburg bleibt bayernweit günstigste Hochschulstadt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburg-bleibt-bayernweit-guenstigste-hochschulstadt/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 10:13:59 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Mehr als die Hälfte des Einkommens von Studierenden geht für Miete drauf – im Schnitt: Während ein WG-Zimmer in München 800 Euro kostet, ist es in Coburg nicht einmal halb so teuer: Coburg ist einer neuen Studie zufolge mit durchschnittlich 370 Euro Miete die günstigste Hochschulstadt Bayerns.</em>

Nach der aktuellen <a href="https://moses-mendelssohn-institut.de/aktuelles/Studentische_Wohnkosten_Hochschulorte_WiSe_2025_2026/">Analyse des Moses Mendelssohn Instituts (MMI)</a> sind die Wohnkosten für Studierende im Wintersemester bundesweit erstmals auf über 500 Euro gestiegen – wobei Studis in Bayern durchschnittlich sogar 603 Euro zahlen müssen. Johanna Bodmann hat Glück: Ihr WG-Zimmer in der Coburger Innenstadt kostet nur 320 Euro. „Warm“, sagt die 18-Jährige und lächelt zufrieden. „Es ist möbliert, wirklich komplett ausgestattet. Das ist schon gut!“ Der Grund, warum sich die Baden-Württembergerin für die Hochschule Coburg entschieden hat, war allerdings ein anderer. Der Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Integrative Gesundheitsförderung (IGF)</a> gefällt ihr, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a> kam aber ebenfalls in ihre Endauswahl: Beides gibt es in Coburg – und die Möglichkeit eines <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemesters</a>. Mit einem ganz individuellen Stundenplan können dabei Inhalte auch mehrerer Studiengänge kennengelernt und erste Prüfungen abgelegt werden. „Da ich dieses Jahr erst Abi gemacht habe, dachte ich: Ich nutze das Semester, um rauszufinden, was ich genau machen will“, erklärt Bodmann.
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /><em>  <strong>   Ich bin in Coburg in der Innenstadt in eine WG gezogen und das ist ganz schön. Miete: 320 Euro warm.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Johanna Bodmann, Studentin</em></p>
Sie kam Anfang Oktober von Karlsruhe nach Coburg und wohnt seitdem zusammen mit zwei anderen Studis in der Coburger Innenstadt. „Das ist schön.“ Auch an der Hochschule hat sie schon viele neue Leute kennengelernt – gleich am ersten Tag zum Beispiel Maximiliane Göller, die sich ebenfalls für ein Orientierungssemester mit IGF als sogenanntem Ankerstudiengang entschieden hat. „Der Studiengang hört sich sehr interessant an“, sagt Göller, „Er ist so breit aufgestellt. Wenn man später im Gesundheitsbereich studiert, kann man auch in der Wirtschaft oder im sozialen Bereich arbeiten.“ Die 19-Jährige hat die günstigste Wohn-Variante: Sie lebt wenige Kilometer von Coburg entfernt bei ihren Eltern in Weitramsdorf.
<h4>Von Orientierungssemester bis Master, vom Kreis Coburg bis Kalkutta</h4>
Deutlich länger, nämlich 7000 Kilometer weit, war der Weg zum Studium in Coburg für Abhishek Garg. Der 30-Jährige aus Kalkutta hatte in Indien bereits ein Studium zum „Chartered Accountancy“ abgeschlossen und suchte eine Möglichkeit, um diese angesehene Qualifikation im Bereich Finanzen ideal weiterzuentwickeln. „Über die Webseite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD kam ich auf das<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/financial-management/"> internationale Masterprogramm Financial Management</a> in Coburg.“ Garg freute sich sehr, als er eine Zulassung für den englischsprachigen Masterstudiengang erhielt – und einen günstigen Platz im Studierendenwohnheim in Coburg. Am Campus Friedrich Streib betreibt das Studierendenwerk Oberfranken fünf Studierendenwohnheime mit insgesamt 506 Apartments, außerdem gibt es ein Wohnheim auf dem Campus Design mit 106 Plätzen und eines mit 12 Plätzen in der Altstadt. Garg gefällt das Leben im Wohnheim und das Umfeld auf dem Campus: „Ich habe viele neue Freunde gefunden, und es ist wirklich toll in einer internationalen Kultur zu leben.“

So unterschiedlich die Studierenden der Hochschule Coburg auch sind: Die günstigen Mieten helfen allen. Max Bächer, 20, kommt aus der Nähe von Hof und fand Physik schon in der Schule interessant. „Es packt einen einfach.“ Atome, Moleküle, das Weltall – das interessiert ihn besonders „Physik liefert die Grundlagen für ein Verständnis der Welt. Das hat mich nach Coburg geführt.“ Er studiert Technische Physik mit einer Firma aus Selb als Partner (<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/dual-studieren/">Studium mit vertiefter Praxis - PraxisPlus)</a>. Wenn er in den Semesterferien arbeitet und am Wochenende pendelt er. Ansonsten wohnt auch Bächer im Studierendenwohnheim. „Knapp 350 Euro kostet das – joa“, er nickt, „das ist voll im Rahmen.“
<h4>Eine Frage von Bildungsgerechtigkeit</h4>
Für einen Platz im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/campusnah-wohnen/">Studierendenwohnheim</a> in Coburg oder ein WG-Zimmer reicht die Wohnkostenpauschale des BAföG von 380 Euro. Die Analyse des Moses Mendelssohn Instituts (MMI) zeigt allerdings: In 70 von 88 Hochschul-Städten übersteigen bereits die Durchschnittspreise diesen Wert, in 44 Städten liegen schon die günstigeren Mieten darüber. Umgerechnet auf die Studierendenzahlen bedeutet das: Drei Viertel der Studierenden wohnen oberhalb der Pauschale. Analysiert wurden Hochschulstandorte ab etwa 5000 Studierende.
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />   <strong>  <em>Problematisch wird es, wenn der Geldbeutel der Eltern darüber entscheidet, ob ein Studium am gewünschten Ort möglich ist. Bildungschancen dürfen nicht vom Wohnungsmarkt abhängen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Dr. Stefan Brauckmann vom MMI</em></p>
Im Koalitionsvertrag ist die Anhebung der Wohnkostenpauschale auf 440 Euro angekündigt. Würde diese umgesetzt, läge die Zahl der betroffenen Städte nur noch bei 44 (bzw. 25 im günstigeren Segment). Deutschlandweit zahlen Studierende aktuell für ein WG-Zimmer durchschnittlich 505 Euro. Mehr als die Hälfte der Studierenden wären auch bei mit der Anhebung oberhalb der Pauschale.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Mehr als die Hälfte des Einkommens von Studierenden geht für Miete drauf – im Schnitt: Während ein WG-Zimmer in München 800 Euro kostet, ist es in Coburg nicht einmal halb so teuer: Coburg ist einer neuen Studie zufolge mit durchschnittlich 370 Euro Miete die günstigste Hochschulstadt Bayerns.</em>

Nach der aktuellen <a href="https://moses-mendelssohn-institut.de/aktuelles/Studentische_Wohnkosten_Hochschulorte_WiSe_2025_2026/">Analyse des Moses Mendelssohn Instituts (MMI)</a> sind die Wohnkosten für Studierende im Wintersemester bundesweit erstmals auf über 500 Euro gestiegen – wobei Studis in Bayern durchschnittlich sogar 603 Euro zahlen müssen. Johanna Bodmann hat Glück: Ihr WG-Zimmer in der Coburger Innenstadt kostet nur 320 Euro. „Warm“, sagt die 18-Jährige und lächelt zufrieden. „Es ist möbliert, wirklich komplett ausgestattet. Das ist schon gut!“ Der Grund, warum sich die Baden-Württembergerin für die Hochschule Coburg entschieden hat, war allerdings ein anderer. Der Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Integrative Gesundheitsförderung (IGF)</a> gefällt ihr, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a> kam aber ebenfalls in ihre Endauswahl: Beides gibt es in Coburg – und die Möglichkeit eines <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemesters</a>. Mit einem ganz individuellen Stundenplan können dabei Inhalte auch mehrerer Studiengänge kennengelernt und erste Prüfungen abgelegt werden. „Da ich dieses Jahr erst Abi gemacht habe, dachte ich: Ich nutze das Semester, um rauszufinden, was ich genau machen will“, erklärt Bodmann.
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /><em>  <strong>   Ich bin in Coburg in der Innenstadt in eine WG gezogen und das ist ganz schön. Miete: 320 Euro warm.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Johanna Bodmann, Studentin</em></p>
Sie kam Anfang Oktober von Karlsruhe nach Coburg und wohnt seitdem zusammen mit zwei anderen Studis in der Coburger Innenstadt. „Das ist schön.“ Auch an der Hochschule hat sie schon viele neue Leute kennengelernt – gleich am ersten Tag zum Beispiel Maximiliane Göller, die sich ebenfalls für ein Orientierungssemester mit IGF als sogenanntem Ankerstudiengang entschieden hat. „Der Studiengang hört sich sehr interessant an“, sagt Göller, „Er ist so breit aufgestellt. Wenn man später im Gesundheitsbereich studiert, kann man auch in der Wirtschaft oder im sozialen Bereich arbeiten.“ Die 19-Jährige hat die günstigste Wohn-Variante: Sie lebt wenige Kilometer von Coburg entfernt bei ihren Eltern in Weitramsdorf.
<h4>Von Orientierungssemester bis Master, vom Kreis Coburg bis Kalkutta</h4>
Deutlich länger, nämlich 7000 Kilometer weit, war der Weg zum Studium in Coburg für Abhishek Garg. Der 30-Jährige aus Kalkutta hatte in Indien bereits ein Studium zum „Chartered Accountancy“ abgeschlossen und suchte eine Möglichkeit, um diese angesehene Qualifikation im Bereich Finanzen ideal weiterzuentwickeln. „Über die Webseite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD kam ich auf das<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/financial-management/"> internationale Masterprogramm Financial Management</a> in Coburg.“ Garg freute sich sehr, als er eine Zulassung für den englischsprachigen Masterstudiengang erhielt – und einen günstigen Platz im Studierendenwohnheim in Coburg. Am Campus Friedrich Streib betreibt das Studierendenwerk Oberfranken fünf Studierendenwohnheime mit insgesamt 506 Apartments, außerdem gibt es ein Wohnheim auf dem Campus Design mit 106 Plätzen und eines mit 12 Plätzen in der Altstadt. Garg gefällt das Leben im Wohnheim und das Umfeld auf dem Campus: „Ich habe viele neue Freunde gefunden, und es ist wirklich toll in einer internationalen Kultur zu leben.“

So unterschiedlich die Studierenden der Hochschule Coburg auch sind: Die günstigen Mieten helfen allen. Max Bächer, 20, kommt aus der Nähe von Hof und fand Physik schon in der Schule interessant. „Es packt einen einfach.“ Atome, Moleküle, das Weltall – das interessiert ihn besonders „Physik liefert die Grundlagen für ein Verständnis der Welt. Das hat mich nach Coburg geführt.“ Er studiert Technische Physik mit einer Firma aus Selb als Partner (<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/dual-studieren/">Studium mit vertiefter Praxis - PraxisPlus)</a>. Wenn er in den Semesterferien arbeitet und am Wochenende pendelt er. Ansonsten wohnt auch Bächer im Studierendenwohnheim. „Knapp 350 Euro kostet das – joa“, er nickt, „das ist voll im Rahmen.“
<h4>Eine Frage von Bildungsgerechtigkeit</h4>
Für einen Platz im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/campusnah-wohnen/">Studierendenwohnheim</a> in Coburg oder ein WG-Zimmer reicht die Wohnkostenpauschale des BAföG von 380 Euro. Die Analyse des Moses Mendelssohn Instituts (MMI) zeigt allerdings: In 70 von 88 Hochschul-Städten übersteigen bereits die Durchschnittspreise diesen Wert, in 44 Städten liegen schon die günstigeren Mieten darüber. Umgerechnet auf die Studierendenzahlen bedeutet das: Drei Viertel der Studierenden wohnen oberhalb der Pauschale. Analysiert wurden Hochschulstandorte ab etwa 5000 Studierende.
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />   <strong>  <em>Problematisch wird es, wenn der Geldbeutel der Eltern darüber entscheidet, ob ein Studium am gewünschten Ort möglich ist. Bildungschancen dürfen nicht vom Wohnungsmarkt abhängen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Dr. Stefan Brauckmann vom MMI</em></p>
Im Koalitionsvertrag ist die Anhebung der Wohnkostenpauschale auf 440 Euro angekündigt. Würde diese umgesetzt, läge die Zahl der betroffenen Städte nur noch bei 44 (bzw. 25 im günstigeren Segment). Deutschlandweit zahlen Studierende aktuell für ein WG-Zimmer durchschnittlich 505 Euro. Mehr als die Hälfte der Studierenden wären auch bei mit der Anhebung oberhalb der Pauschale.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Image-1024x768.jpg"
                        fileSize="114230"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Goeller-Bodmann-1024x681.jpg"
                        fileSize="190213"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Garg-1024x681.jpg"
                        fileSize="121230"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Baecher-1024x682.jpg"
                        fileSize="95576"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Einfache Prinzipien, komplexe Wirkung: Prof. Hager über die Faszination Mikrocomputer]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/einfache-prinzipien-komplexe-wirkung-prof-hager-ueber-die-faszination-mikrocomputer/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 08:18:05 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Was hat ein Bauernhof in der Nähe von Bamberg mit Mikroprozessoren, Jazz und Terry Pratchett zu tun? Eine ganze Menge – all das gehört zum Leben von Prof. Dr. Markus Hager (Jahrgang 1982). </em><em>Seit dem Wintersemester 2025 / 26 </em><em>forscht und lehrt er </em><em>als Professor für Mikrocomputer und Digitale Signalverarbeitung an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>. Hier spricht er über seine Technik-Leidenschaft und Persönliches zwischen Scheibenwelt und Schaltkreis.</em>

<strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?
</strong><em>Prof. Dr. Markus Hager:</em> Geboren und aufgewachsen bin ich im ländlichen Raum nahe Bamberg und habe nach der Schulzeit zunächst an der Hochschule Coburg, später an der FAU Erlangen und TU Ilmenau Elektrotechnik studiert. Nach meiner Phase als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Kommunikationsnetze und der Promotion im Bereich Ethernet-Netzwerke habe ich bei der Robert Bosch GmbH angefangen. Zunächst als Projektingenieur für Gebäudeleittechnik und zugehörige Anlagen- und Steuerungssysteme. Später wurde mir die Verantwortung der Leitung einer Gruppe mit elf Ingenieurinnen und Ingenieuren übertragen.

<strong>Wo / wie leben Sie?
</strong>In Bamberg, zusammen mit meiner Frau und unseren drei Kindern.

<strong>Wie möchten Sie leben?
</strong>Zugegeben, die Karibik oder die Südsee übt eine gewisse Faszination aus, aber mit der aktuellen Situation bin ich glücklich und möchte nichts ändern.

<strong>Ihre Spezialgebiete sind?
</strong>Mikroprozessoren, Mikrocontroller und Eingebettete Systeme.

<strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?
</strong>Im Kern sind es wenige und einfache Funktionsprinzipien, die durch das Zusammenspiel eine erstaunliche Komplexität und Leistungsfähigkeit ergeben.

<strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</strong>Die Begeisterung für mein Fach weiterzugeben und im Dialog mit anderen neue Perspektiven, Denkweisen und Erkenntnisse zu gewinnen.

<strong>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?
</strong>Das ist sehr schwierig. Spontan fallen mir Penicillin, der Transistor oder das Internet ein. Wie sich KI-Systeme entwickeln, muss die Zukunft zeigen, sicher auch ein spannendes Thema. Eine einzelne Erfindung zu küren, fällt mir schwer – zu groß ist die Vielfalt an Innovationen, die unser Leben in den letzten hundert Jahren geprägt haben.

<strong>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?
</strong>Als Kind wurde ich glücklicherweise nicht durch äußere Erwartungen in eine bestimmte Richtung gedrängt. Berufliche Zukunft war für mich lange kein Thema. Erst in der späteren Schulzeit wurde mir klar, wie sehr mich Technik und Computer faszinieren. Diese Interessen haben sich natürlich entwickelt und meinen beruflichen Weg bestimmt.

<strong>Ihre Heldinnen und Helden der Wirklichkeit?
</strong>Alle, die sich trauen, Dinge anders zu machen, auch wenn das bedeutet, Gewohntes hinter sich zu lassen.

<strong>Ihr Lieblingsautor oder -autorin?
</strong>Terry Pratchett: die Scheibenwelt-Romane

<strong>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</strong>„Carpe Jugulum“ von Terry Pratchett (im englischen Original, deutscher Titel: „Ruhig Blut“). Die skurrile Fantasie seiner Scheibenwelt finde ich sehr unterhaltsam, manche Bände habe ich schon mehrfach gelesen.

<strong>Ihre Lieblingsmusik?
</strong>Ich höre selten bewusst Musik, wenn, dann läuft bei mir im Hintergrund in sehr dezenter Lautstärke Jazz, während ich arbeite.

<strong>Lieblingstier?
</strong>Katze! Das liegt vermutlich daran, dass ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin und anstelle eines Hundes hatten wir immer ein paar Stubentiger bei uns.

<strong>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?
</strong>Süße Nachspeisen und italienische Küche.

<strong>Ihre Lieblingsbeschäftigung?
</strong>Lesen, die Gedanken schweifen lassen, Klavier spielen – auch wenn dafür mit drei Kindern selten Zeit bleibt.

<strong>Welchen Sport betreiben Sie?
</strong>Fahrradfahren, allerdings nur noch gelegentlich

<strong>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
</strong>Ich kann gut nachvollziehen, wenn jemand aus Unwissenheit oder in einer stressigen Situation einen Fehler macht – das ist menschlich.

<strong>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?
</strong>Eine Hängematte und zwei als Ersatz. Das war zumindest das selbstironische Fazit eines Autors nach 12 Tagen auf einer einsamen Insel, nachdem seine einzige Hängematte riss und er merkte, dass Bücher und Schnorchelausrüstung überflüssig waren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Was hat ein Bauernhof in der Nähe von Bamberg mit Mikroprozessoren, Jazz und Terry Pratchett zu tun? Eine ganze Menge – all das gehört zum Leben von Prof. Dr. Markus Hager (Jahrgang 1982). </em><em>Seit dem Wintersemester 2025 / 26 </em><em>forscht und lehrt er </em><em>als Professor für Mikrocomputer und Digitale Signalverarbeitung an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>. Hier spricht er über seine Technik-Leidenschaft und Persönliches zwischen Scheibenwelt und Schaltkreis.</em>

<strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?
</strong><em>Prof. Dr. Markus Hager:</em> Geboren und aufgewachsen bin ich im ländlichen Raum nahe Bamberg und habe nach der Schulzeit zunächst an der Hochschule Coburg, später an der FAU Erlangen und TU Ilmenau Elektrotechnik studiert. Nach meiner Phase als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Kommunikationsnetze und der Promotion im Bereich Ethernet-Netzwerke habe ich bei der Robert Bosch GmbH angefangen. Zunächst als Projektingenieur für Gebäudeleittechnik und zugehörige Anlagen- und Steuerungssysteme. Später wurde mir die Verantwortung der Leitung einer Gruppe mit elf Ingenieurinnen und Ingenieuren übertragen.

<strong>Wo / wie leben Sie?
</strong>In Bamberg, zusammen mit meiner Frau und unseren drei Kindern.

<strong>Wie möchten Sie leben?
</strong>Zugegeben, die Karibik oder die Südsee übt eine gewisse Faszination aus, aber mit der aktuellen Situation bin ich glücklich und möchte nichts ändern.

<strong>Ihre Spezialgebiete sind?
</strong>Mikroprozessoren, Mikrocontroller und Eingebettete Systeme.

<strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?
</strong>Im Kern sind es wenige und einfache Funktionsprinzipien, die durch das Zusammenspiel eine erstaunliche Komplexität und Leistungsfähigkeit ergeben.

<strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</strong>Die Begeisterung für mein Fach weiterzugeben und im Dialog mit anderen neue Perspektiven, Denkweisen und Erkenntnisse zu gewinnen.

<strong>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?
</strong>Das ist sehr schwierig. Spontan fallen mir Penicillin, der Transistor oder das Internet ein. Wie sich KI-Systeme entwickeln, muss die Zukunft zeigen, sicher auch ein spannendes Thema. Eine einzelne Erfindung zu küren, fällt mir schwer – zu groß ist die Vielfalt an Innovationen, die unser Leben in den letzten hundert Jahren geprägt haben.

<strong>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?
</strong>Als Kind wurde ich glücklicherweise nicht durch äußere Erwartungen in eine bestimmte Richtung gedrängt. Berufliche Zukunft war für mich lange kein Thema. Erst in der späteren Schulzeit wurde mir klar, wie sehr mich Technik und Computer faszinieren. Diese Interessen haben sich natürlich entwickelt und meinen beruflichen Weg bestimmt.

<strong>Ihre Heldinnen und Helden der Wirklichkeit?
</strong>Alle, die sich trauen, Dinge anders zu machen, auch wenn das bedeutet, Gewohntes hinter sich zu lassen.

<strong>Ihr Lieblingsautor oder -autorin?
</strong>Terry Pratchett: die Scheibenwelt-Romane

<strong>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</strong>„Carpe Jugulum“ von Terry Pratchett (im englischen Original, deutscher Titel: „Ruhig Blut“). Die skurrile Fantasie seiner Scheibenwelt finde ich sehr unterhaltsam, manche Bände habe ich schon mehrfach gelesen.

<strong>Ihre Lieblingsmusik?
</strong>Ich höre selten bewusst Musik, wenn, dann läuft bei mir im Hintergrund in sehr dezenter Lautstärke Jazz, während ich arbeite.

<strong>Lieblingstier?
</strong>Katze! Das liegt vermutlich daran, dass ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin und anstelle eines Hundes hatten wir immer ein paar Stubentiger bei uns.

<strong>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?
</strong>Süße Nachspeisen und italienische Küche.

<strong>Ihre Lieblingsbeschäftigung?
</strong>Lesen, die Gedanken schweifen lassen, Klavier spielen – auch wenn dafür mit drei Kindern selten Zeit bleibt.

<strong>Welchen Sport betreiben Sie?
</strong>Fahrradfahren, allerdings nur noch gelegentlich

<strong>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
</strong>Ich kann gut nachvollziehen, wenn jemand aus Unwissenheit oder in einer stressigen Situation einen Fehler macht – das ist menschlich.

<strong>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?
</strong>Eine Hängematte und zwei als Ersatz. Das war zumindest das selbstironische Fazit eines Autors nach 12 Tagen auf einer einsamen Insel, nachdem seine einzige Hängematte riss und er merkte, dass Bücher und Schnorchelausrüstung überflüssig waren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Hager_Markus02-1024x683.jpg"
                        fileSize="60284"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Theatre]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende sammeln Geschichten aus der Grenzzone]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-sammeln-geschichten-aus-der-grenzzone/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 10:46:43 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Henning Dölker)</em>

<em>Ein kleines Dorf an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, rund 250 Einwohner – und eine Gruppe der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Coburg spaziert mit der Bewohnerschaft durchs thüringische Almerswind. Was verbindet die Studierenden mit diesem Ort?</em>

Im Masterstudiengang Soziale Arbeit, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/soziale-arbeit/soziale-arbeit-bildungs-und-kulturarbeit/">Vertiefungsbereich Bildungs- und Kulturarbeit</a>, haben sieben Studierende unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-bjoern-bicker/">Prof. Björn Bicker</a> ein Kulturprojektvorhaben im Ortsteil Almerswind der südthüringischen Stadt Schalkau durchgeführt. Almerswind liegt etwa 15 Kilometer nördlich von Coburg und zählt rund 250 Einwohnerinnen und Einwohner. Das Dorf lag zur DDR-Zeit in unmittelbarer Nähe zur innerdeutschen Grenze – und diese besondere Lage war Ausgangspunkt für das kulturelle Projekt zur Erinnerungsarbeit. Im Wintersemester 2024/25 wurde das Vorhaben konzipiert, im Sommersemester 2025 gemeinsam mit der Einwohnerschaft von Almerswind und der näheren Umgebung praktisch umgesetzt in Zusammenarbeit mit dem lokalen Kulturzentrum Flechtwerk, gegründet von André Kranich.

Die Projektform: Erzählcafés. Themenabende, jeweils moderiert, mit einer kleinen Leckerei und vielen persönlichen Geschichten. Den Auftakt machte ein Kennenlernen im April 2025. Ab Mai fanden drei Abende mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt – immer eng verknüpft mit der Geschichte Almerswinds als DDR-Grenzort.

Der erste Abend drehte sich um die „Wendezeit“: Die Teilnehmenden erzählten von Umbrüchen, Arbeitsplatzverlusten, Hoffnung und Enttäuschung. Besonders eindrücklich wurde von Firmenschließungen  und dem Gang aufs Arbeitsamt berichtet. Einige fanden nach 1990 auch in Bayern neue Arbeit – und manche eben keine.
<h4>Nicht jeder durfte das Dorf betreten</h4>
Auch beim zweiten Erzählcafé zu den Themen „Leben in der Sperrzone“ und „Erinnerungsorte“ schwang die Nähe von Almerswind zur ehemaligen DDR-BRD-Grenze mit. Diese Projektveranstaltung der Studierenden der Hochschule Coburg wies einen dualen Charakter auf: Ein Erzählcafé fand bei sommerlichen Temperaturen im Juni 2025 auf der Terrasse des Flechtwerks statt. Dabei wurde deutlich: Bis 1989 war Almerswind nur mit einem speziellen Stempel im Ausweis betretbar. Wer diesen nicht hatte, durfte nicht ins Dorf. Parallel zu diesem Erzählcafé fand ein Ortspaziergang statt, bei dem die Bevölkerung den Studierenden ihre Erinnerungsorte in Almerswind zeigte.

Beim letzten Erzählcafé war das Thema: „Dorfgemeinschaft“. Die älteren Einwohnerinnen und Einwohner berichteten vom Wandel. In der Zeit der ehemaligen DDR sei das Gemeinschaftsgefühl stärker gewesen. Heute fehlten Treffpunkte, und die Bevölkerung altere zunehmend. Das wirke sich auch auf das Ehrenamt aus. Als ursächlich für diese Entwicklung wurden der Wegfall von für die Dorfgemeinschaft wichtiger Infrastruktur und der demografische Wandel genannt.
<h4>Persönliche Erinnerungen aus der Zeit des geteilten Deutschlands</h4>
Die Studierenden und Prof. Bicker freuen sich sehr über das Interesse der Einwohnerschaft von Almerswind und der näheren Umgebung. Nach der Veranstaltungsreihe blickt die Hochschulgruppe mit Freude und Dankbarkeit zurück: In intensiven und emotionalen Gesprächen trafen sie auf offene Menschen. Sie gaben einen persönlichen Einblick in eine kaum vorstellbare Zeit der Teilung der heutigen Bundesrepublik Deutschland. Aktuell wird geprüft, wie das Format „Erzählcafé“ in Almerswind weitergeführt werden könnte. Das Projekt hat neue Begegnungen geschaffen – zwischen Generationen, Regionen und Erinnerungen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Henning Dölker)</em>

<em>Ein kleines Dorf an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, rund 250 Einwohner – und eine Gruppe der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Coburg spaziert mit der Bewohnerschaft durchs thüringische Almerswind. Was verbindet die Studierenden mit diesem Ort?</em>

Im Masterstudiengang Soziale Arbeit, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/soziale-arbeit/soziale-arbeit-bildungs-und-kulturarbeit/">Vertiefungsbereich Bildungs- und Kulturarbeit</a>, haben sieben Studierende unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-bjoern-bicker/">Prof. Björn Bicker</a> ein Kulturprojektvorhaben im Ortsteil Almerswind der südthüringischen Stadt Schalkau durchgeführt. Almerswind liegt etwa 15 Kilometer nördlich von Coburg und zählt rund 250 Einwohnerinnen und Einwohner. Das Dorf lag zur DDR-Zeit in unmittelbarer Nähe zur innerdeutschen Grenze – und diese besondere Lage war Ausgangspunkt für das kulturelle Projekt zur Erinnerungsarbeit. Im Wintersemester 2024/25 wurde das Vorhaben konzipiert, im Sommersemester 2025 gemeinsam mit der Einwohnerschaft von Almerswind und der näheren Umgebung praktisch umgesetzt in Zusammenarbeit mit dem lokalen Kulturzentrum Flechtwerk, gegründet von André Kranich.

Die Projektform: Erzählcafés. Themenabende, jeweils moderiert, mit einer kleinen Leckerei und vielen persönlichen Geschichten. Den Auftakt machte ein Kennenlernen im April 2025. Ab Mai fanden drei Abende mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt – immer eng verknüpft mit der Geschichte Almerswinds als DDR-Grenzort.

Der erste Abend drehte sich um die „Wendezeit“: Die Teilnehmenden erzählten von Umbrüchen, Arbeitsplatzverlusten, Hoffnung und Enttäuschung. Besonders eindrücklich wurde von Firmenschließungen  und dem Gang aufs Arbeitsamt berichtet. Einige fanden nach 1990 auch in Bayern neue Arbeit – und manche eben keine.
<h4>Nicht jeder durfte das Dorf betreten</h4>
Auch beim zweiten Erzählcafé zu den Themen „Leben in der Sperrzone“ und „Erinnerungsorte“ schwang die Nähe von Almerswind zur ehemaligen DDR-BRD-Grenze mit. Diese Projektveranstaltung der Studierenden der Hochschule Coburg wies einen dualen Charakter auf: Ein Erzählcafé fand bei sommerlichen Temperaturen im Juni 2025 auf der Terrasse des Flechtwerks statt. Dabei wurde deutlich: Bis 1989 war Almerswind nur mit einem speziellen Stempel im Ausweis betretbar. Wer diesen nicht hatte, durfte nicht ins Dorf. Parallel zu diesem Erzählcafé fand ein Ortspaziergang statt, bei dem die Bevölkerung den Studierenden ihre Erinnerungsorte in Almerswind zeigte.

Beim letzten Erzählcafé war das Thema: „Dorfgemeinschaft“. Die älteren Einwohnerinnen und Einwohner berichteten vom Wandel. In der Zeit der ehemaligen DDR sei das Gemeinschaftsgefühl stärker gewesen. Heute fehlten Treffpunkte, und die Bevölkerung altere zunehmend. Das wirke sich auch auf das Ehrenamt aus. Als ursächlich für diese Entwicklung wurden der Wegfall von für die Dorfgemeinschaft wichtiger Infrastruktur und der demografische Wandel genannt.
<h4>Persönliche Erinnerungen aus der Zeit des geteilten Deutschlands</h4>
Die Studierenden und Prof. Bicker freuen sich sehr über das Interesse der Einwohnerschaft von Almerswind und der näheren Umgebung. Nach der Veranstaltungsreihe blickt die Hochschulgruppe mit Freude und Dankbarkeit zurück: In intensiven und emotionalen Gesprächen trafen sie auf offene Menschen. Sie gaben einen persönlichen Einblick in eine kaum vorstellbare Zeit der Teilung der heutigen Bundesrepublik Deutschland. Aktuell wird geprüft, wie das Format „Erzählcafé“ in Almerswind weitergeführt werden könnte. Das Projekt hat neue Begegnungen geschaffen – zwischen Generationen, Regionen und Erinnerungen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Ausklang_Erinnerungsorte_Leben-Sperrzone_Foto2_Franziska-Geissel-1024x684.jpg"
                        fileSize="144970"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Erinnerungsorte_Foto1_Franziska-Geissel-1024x684.jpg"
                        fileSize="138444"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Auftakt_April_Foto1_Henning_Doelker1-1024x768.jpg"
                        fileSize="197993"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Erzaehlcafe_Juni_Foto2_Henning_Doelker1-768x1024.jpg"
                        fileSize="237395"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Erzaehlcafe_Juni_Foto3_Henning_Doelker1-768x1024.jpg"
                        fileSize="279939"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Erinnerungsorte_Foto2_Franziska-Geissel-1024x684.jpg"
                        fileSize="163354"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Wendezeit_Foto4_Franziska-Geissel-1024x684.jpg"
                        fileSize="88985"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Wie Räume fühlen lassen: VDW-Aktionstag an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-raeume-fuehlen-lassen-vdw-aktionstag-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 09:59:47 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Kann ein Raum die Psyche heilen? Beeinflussen Farben, Formen und Materialien unser Denken? Und welche Verantwortung trägt die Architektur für das soziale Miteinander? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des VDW-Aktionstags „Lebenswelten. Ästhetik und Gesundheit“ an der Fakultät Design + Bauen der Hochschule Coburg. Zwei Tage lang wurde dort interdisziplinär diskutiert.</em>

Veranstaltet wurde der Aktionstag von der Hochschule Coburg in Kooperation mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und dem <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-mensch-aesthetik/">Institut Mensch &amp; Ästhetik (IMAE)</a>. Bei der Eröffnung sprachen VDW-Geschäftsführerin Dr. Maria Reinisch und<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-heinrich/"> Prof. Dr. Michael Heinrich</a> von der Hochschule Coburg und dem Institut Mensch &amp; Ästhetik (IMAE). „Der Fokus liegt auf der Wechselwirkung zwischen gebauter Umwelt, Wahrnehmung und Wohlbefinden“, erklärte Heinrich. Hochschulpräsident<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/"> Prof. Dr. Stefan Gast</a> begrüßte zu einem spannenden fachlichen Austausch.

Zum Auftakt eröffnete eine Reihe von Impulsbeiträgen den Diskurs. Dabei ging es um die Frage, wie sich Weltbilder in Ästhetik spiegeln oder warum ästhetische Gestaltung kein Luxus, sondern ein Beitrag zur Nachhaltigkeit sei – auch und gerade in Zeiten ökologischer, sozialer und psychischer Krisen. Eine der zentralen Stimmen: Prof. Dr. Dr. Ernst Pöppel, der in seiner Keynote die neurobiologischen Grundlagen von Ästhetik beleuchtete – und damit eindrücklich zeigte, dass Schönheit weit mehr ist als subjektives Empfinden.

Am ersten Tag standen Theorie und Perspektivwechsel im Zentrum: In Panels zu Neuroästhetik, Philosophie, Soziologie und Technologie diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Prof. Dr. Claus‑Christian Carbon oder Prof. Dr. Michael von Brück über die gesellschaftliche Bedeutung von Gestaltung. Der zweite Tag richtete den Blick auf konkrete Anwendungen: etwa in der Gesundheitsprävention, in der Architektur oder im Umgang mit dem Gebäudebestand. In der Abschluss-Keynote sprach Reiner Nagel, Vorstand der Bundesstiftung Baukultur, über zukunftsfähige Strategien für das Bauen im Bestand – ein Thema, das nicht nur im Kontext von Klimazielen, sondern auch unter sozialen Aspekten an Brisanz gewinnt.

Im Rahmen des <a href="https://www.hs-coburg.de/impact-das-innovations-und-lernfestival/">IMPACT-Innovationsfestivals</a> wurde die Veranstaltung auch durch Studierende unterstützt. Parallel zum wissenschaftlichen Programm präsentierten außerdem Studierende des Master-Themenfelds <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/design/">„<em>Humanorientierten Architektur &amp; Gestaltung / Psychologische Ästhetik</em>“</a> ihre gestalterischen Arbeiten. Dieser Master knüpft an Bachelorstudiengänge wie Architektur, Innenarchitektur, Integriertes Produktdesign und allgemein Design an und ist in Deutschland einmalig.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Kann ein Raum die Psyche heilen? Beeinflussen Farben, Formen und Materialien unser Denken? Und welche Verantwortung trägt die Architektur für das soziale Miteinander? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des VDW-Aktionstags „Lebenswelten. Ästhetik und Gesundheit“ an der Fakultät Design + Bauen der Hochschule Coburg. Zwei Tage lang wurde dort interdisziplinär diskutiert.</em>

Veranstaltet wurde der Aktionstag von der Hochschule Coburg in Kooperation mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und dem <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-mensch-aesthetik/">Institut Mensch &amp; Ästhetik (IMAE)</a>. Bei der Eröffnung sprachen VDW-Geschäftsführerin Dr. Maria Reinisch und<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-heinrich/"> Prof. Dr. Michael Heinrich</a> von der Hochschule Coburg und dem Institut Mensch &amp; Ästhetik (IMAE). „Der Fokus liegt auf der Wechselwirkung zwischen gebauter Umwelt, Wahrnehmung und Wohlbefinden“, erklärte Heinrich. Hochschulpräsident<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/"> Prof. Dr. Stefan Gast</a> begrüßte zu einem spannenden fachlichen Austausch.

Zum Auftakt eröffnete eine Reihe von Impulsbeiträgen den Diskurs. Dabei ging es um die Frage, wie sich Weltbilder in Ästhetik spiegeln oder warum ästhetische Gestaltung kein Luxus, sondern ein Beitrag zur Nachhaltigkeit sei – auch und gerade in Zeiten ökologischer, sozialer und psychischer Krisen. Eine der zentralen Stimmen: Prof. Dr. Dr. Ernst Pöppel, der in seiner Keynote die neurobiologischen Grundlagen von Ästhetik beleuchtete – und damit eindrücklich zeigte, dass Schönheit weit mehr ist als subjektives Empfinden.

Am ersten Tag standen Theorie und Perspektivwechsel im Zentrum: In Panels zu Neuroästhetik, Philosophie, Soziologie und Technologie diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Prof. Dr. Claus‑Christian Carbon oder Prof. Dr. Michael von Brück über die gesellschaftliche Bedeutung von Gestaltung. Der zweite Tag richtete den Blick auf konkrete Anwendungen: etwa in der Gesundheitsprävention, in der Architektur oder im Umgang mit dem Gebäudebestand. In der Abschluss-Keynote sprach Reiner Nagel, Vorstand der Bundesstiftung Baukultur, über zukunftsfähige Strategien für das Bauen im Bestand – ein Thema, das nicht nur im Kontext von Klimazielen, sondern auch unter sozialen Aspekten an Brisanz gewinnt.

Im Rahmen des <a href="https://www.hs-coburg.de/impact-das-innovations-und-lernfestival/">IMPACT-Innovationsfestivals</a> wurde die Veranstaltung auch durch Studierende unterstützt. Parallel zum wissenschaftlichen Programm präsentierten außerdem Studierende des Master-Themenfelds <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/design/">„<em>Humanorientierten Architektur &amp; Gestaltung / Psychologische Ästhetik</em>“</a> ihre gestalterischen Arbeiten. Dieser Master knüpft an Bachelorstudiengänge wie Architektur, Innenarchitektur, Integriertes Produktdesign und allgemein Design an und ist in Deutschland einmalig.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/P1200334-G-1024x768.jpg"
                        fileSize="213729"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/P1200185-1024x768.jpg"
                        fileSize="148055"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/P1200170-1024x768.jpg"
                        fileSize="126754"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/P1200157-1024x768.jpg"
                        fileSize="113019"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC2986-1024x683.jpg"
                        fileSize="179392"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3068-1024x683.jpg"
                        fileSize="212861"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC2959-1024x683.jpg"
                        fileSize="202291"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3029-1024x683.jpg"
                        fileSize="183199"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/P1200242-1024x768.jpg"
                        fileSize="132755"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC2850-1024x683.jpg"
                        fileSize="237129"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/2025-10-09-18.24.59-1024x683.jpg"
                        fileSize="145081"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/P1200213-1024x768.jpg"
                        fileSize="200815"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/P1200280-1024x768.jpg"
                        fileSize="200998"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC2721-1024x683.jpg"
                        fileSize="199384"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC2766-1024x683.jpg"
                        fileSize="186863"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/P1200216-1024x768.jpg"
                        fileSize="189441"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_20251009_183132-1024x768.jpg"
                        fileSize="145327"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC3041-1024x683.jpg"
                        fileSize="188403"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/P1200220-1024x768.jpg"
                        fileSize="194300"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie Heilende Architektur entsteht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-heilende-architektur-entsteht/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 15:29:51 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Franziska Ritz)</em>

<em>Coburger Symposium unter Leitung von Prof. Gemma Koppen führt die Debatte über Heilende Architektur an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis fort. </em>

Die Hochschule Coburg, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a>, lädt am Freitag, 14. November, zum Fachsymposium <em>LA INFIRMITA: Wie Heilende Architektur entsteht!</em> ein. Unter der wissenschaftlichen Leitung von<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-gemma-koppen/"> Prof. Gemma Koppen</a>, die seit 2023 die Professur für Entwerfen und Gesundheit an der Hochschule Coburg innehat, beleuchtet die Veranstaltung zukunftsweisende Wege zum Gestaltungsprozess Heilender Architektur.
<h4>Heilende Architektur: ein interdisziplinärer Auftrag</h4>
Das Konzept der Heilenden Architektur stammt ursprünglich aus den USA und beschreibt Gebäude und gebaute Umwelten, die gezielt zur Gesundheit der Nutzerinnen und Nutzer sowie zur Genesung von Patienten beitragen. Um diese Wirkung zu erzielen, müssen Entwurfsentscheidungen auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren – wie beispielsweise der Tatsache, dass sich die Raumwahrnehmung Schwerkranker verändern kann. Obwohl die Forschung in diesem Bereich bemerkenswerte Fortschritte erzielt hat, finden diese Erkenntnisse derzeit noch unzureichend Einzug in die Architekturpraxis. Das Symposium der Hochschule Coburg führt die öffentliche Debatte an dieser entscheidenden Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis weiter.

Prof. Gemma Koppen ist eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet. Zu ihren Lehr- und Forschungsgebieten zählen unter anderem das Entwerfen von Krankenhäusern, der Einfluss von Architektur und Innenarchitektur auf die psychosoziale Gesundheit und Genesung sowie das Evidenzbasierte Entwerfen.

Das Symposium<em> LA INFIRMITA: Wie Heilende Architektur entsteht!</em> versammelt herausragende Vertreter und Vertreterinnen internationaler Architekturbüros und renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Es werden wichtige methodische, planerische, ökonomische und ästhetische Fragen beleuchtet, die bei der Realisierung von Krankenhäusern und Gesundheitsbauten aufkommen. Das Programm gliedert sich in zwei Panels, die jeweils durch eine Frage- und Diskussionsrunde abgeschlossen werden.

Das erste Panel konzentriert sich auf die Neugestaltung von Strukturen und die wissenschaftliche Fundierung: Prof. Dr. Andreas Schmid (Universität Bayreuth / Oberender AG), ein Experte für Gesundheitsökonomie und Management, beleuchtet die Planung und Entwicklung von Versorgungsstrukturen. Prof. Dr. Tanja C. Vollmer (Kopvol architecture &amp; psychology) – deren Buch Die Erkrankung des Raumes (2010) als Grundstein der modernen Architekturpsychologie gilt – spricht über die notwendigen Wirksamkeitsnachweise durch Forschung in der Architektur. Prof. Linus Hofrichter (a|sh sander.hofrichter architekten GmbH), der über 90 Krankenhäuser geplant hat, teilt seine Expertise zur Berücksichtigung von Bedarf und Bedürfnissen in der Krankenhausbauplanung. Das zweite Panel widmet sich der Anwendung in der Praxis und historischen Erkenntnissen: Frank Wiesemeyer (White Arkitekter) zeigt auf, wie die Materialauswahl und -gestaltung sich auf die Architektur auswirkt. Dr. David Freis (Universität Augsburg) forscht zur Medizingeschichte, insbesondere der Psychiatrie, und beleuchtet historische Perspektiven in der Krankenhausplanung. Zum Abschluss wird Andrea Erpenbeck, die für das Herzog &amp; de Meuron in Basel tätig ist, in ihrem Vortrag einen Fokus daraufsetzen, wie Qualität bis ins kleinste Detail Spitalbauten bereichert.

Das Symposium findet von 14 bis ca. 20 Uhr auf dem Campus Design (Am Hofbräuhaus 1, 96450 Coburg) statt. <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/la-infirmita-wie-heilende-architektur-entsteht/">Informationen zu Anmeldung und Programm finden sich hier</a>. Die Bayerische Architektenkammer und die Architektenkammer Thüringen erkennen die Veranstaltung als Fortbildung an.
<h4>Begleitende Ausstellung: Das Kranke(n)haus in Coburg</h4>
Das Symposium ist eng mit der <a href="https://www.c-d-o.de/healing-architecture/">Ausstellung „Das Kranke(n)haus. Wie Architektur heilen hilft.“ verbunden, die das Coburger Designforum Oberfranken e.V. nach Coburg holt.</a> Diese Ausstellung beleuchtet, wie die Gestaltung von Krankenhausarchitektur das soziale und emotionale Wohlbefinden beeinflusst. Die Ausstellung zeigt innovative architektonische Konzepte, wissenschaftliche Erkenntnisse und gestalterische Lösungen für eine patientenzentrierte Krankenhausarchitektur. Im Fokus stehen 13 internationale Projekte sowie sieben „Wirkstoffe“ heilender Architektur, veranschaulicht durch Modelle, Zeichnungen und Filmproduktionen.

Die Ausstellung feierte 2023 in der Pinakothek der Moderne in München mit über 80.000 Besucherinnen und Besuchern einen großen Erfolg und eröffnete eine breite öffentliche Debatte. Im 2. Obergeschoss in der Spitalgasse 14 in Coburg kann die Ausstellung vom 8. November 2025 bis zum 14. Dezember 2025 donnerstags und freitags von 16 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei. An allen Ausstellungstagen werden Führungen angeboten: donnerstags und freitags jeweils um 19 Uhr, samstags und sonntags um 14 Uhr.

Ein besonderer Bestandteil der Ausstellung ist die Sonderausstellung „AUFWACHEN!“, die von Studierenden der Hochschule Coburg, Fakultät Design + Bauen, unter der Leitung von Prof. Gemma Koppen und Markus Flämig konzipiert und umgesetzt wurde. Grundlage hierfür war die Methode des „architektonischen Mikroskopierens“, mit der das Thema auf innovative Weise untersucht wurde.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Franziska Ritz)</em>

<em>Coburger Symposium unter Leitung von Prof. Gemma Koppen führt die Debatte über Heilende Architektur an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis fort. </em>

Die Hochschule Coburg, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a>, lädt am Freitag, 14. November, zum Fachsymposium <em>LA INFIRMITA: Wie Heilende Architektur entsteht!</em> ein. Unter der wissenschaftlichen Leitung von<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-gemma-koppen/"> Prof. Gemma Koppen</a>, die seit 2023 die Professur für Entwerfen und Gesundheit an der Hochschule Coburg innehat, beleuchtet die Veranstaltung zukunftsweisende Wege zum Gestaltungsprozess Heilender Architektur.
<h4>Heilende Architektur: ein interdisziplinärer Auftrag</h4>
Das Konzept der Heilenden Architektur stammt ursprünglich aus den USA und beschreibt Gebäude und gebaute Umwelten, die gezielt zur Gesundheit der Nutzerinnen und Nutzer sowie zur Genesung von Patienten beitragen. Um diese Wirkung zu erzielen, müssen Entwurfsentscheidungen auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren – wie beispielsweise der Tatsache, dass sich die Raumwahrnehmung Schwerkranker verändern kann. Obwohl die Forschung in diesem Bereich bemerkenswerte Fortschritte erzielt hat, finden diese Erkenntnisse derzeit noch unzureichend Einzug in die Architekturpraxis. Das Symposium der Hochschule Coburg führt die öffentliche Debatte an dieser entscheidenden Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis weiter.

Prof. Gemma Koppen ist eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet. Zu ihren Lehr- und Forschungsgebieten zählen unter anderem das Entwerfen von Krankenhäusern, der Einfluss von Architektur und Innenarchitektur auf die psychosoziale Gesundheit und Genesung sowie das Evidenzbasierte Entwerfen.

Das Symposium<em> LA INFIRMITA: Wie Heilende Architektur entsteht!</em> versammelt herausragende Vertreter und Vertreterinnen internationaler Architekturbüros und renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Es werden wichtige methodische, planerische, ökonomische und ästhetische Fragen beleuchtet, die bei der Realisierung von Krankenhäusern und Gesundheitsbauten aufkommen. Das Programm gliedert sich in zwei Panels, die jeweils durch eine Frage- und Diskussionsrunde abgeschlossen werden.

Das erste Panel konzentriert sich auf die Neugestaltung von Strukturen und die wissenschaftliche Fundierung: Prof. Dr. Andreas Schmid (Universität Bayreuth / Oberender AG), ein Experte für Gesundheitsökonomie und Management, beleuchtet die Planung und Entwicklung von Versorgungsstrukturen. Prof. Dr. Tanja C. Vollmer (Kopvol architecture &amp; psychology) – deren Buch Die Erkrankung des Raumes (2010) als Grundstein der modernen Architekturpsychologie gilt – spricht über die notwendigen Wirksamkeitsnachweise durch Forschung in der Architektur. Prof. Linus Hofrichter (a|sh sander.hofrichter architekten GmbH), der über 90 Krankenhäuser geplant hat, teilt seine Expertise zur Berücksichtigung von Bedarf und Bedürfnissen in der Krankenhausbauplanung. Das zweite Panel widmet sich der Anwendung in der Praxis und historischen Erkenntnissen: Frank Wiesemeyer (White Arkitekter) zeigt auf, wie die Materialauswahl und -gestaltung sich auf die Architektur auswirkt. Dr. David Freis (Universität Augsburg) forscht zur Medizingeschichte, insbesondere der Psychiatrie, und beleuchtet historische Perspektiven in der Krankenhausplanung. Zum Abschluss wird Andrea Erpenbeck, die für das Herzog &amp; de Meuron in Basel tätig ist, in ihrem Vortrag einen Fokus daraufsetzen, wie Qualität bis ins kleinste Detail Spitalbauten bereichert.

Das Symposium findet von 14 bis ca. 20 Uhr auf dem Campus Design (Am Hofbräuhaus 1, 96450 Coburg) statt. <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/la-infirmita-wie-heilende-architektur-entsteht/">Informationen zu Anmeldung und Programm finden sich hier</a>. Die Bayerische Architektenkammer und die Architektenkammer Thüringen erkennen die Veranstaltung als Fortbildung an.
<h4>Begleitende Ausstellung: Das Kranke(n)haus in Coburg</h4>
Das Symposium ist eng mit der <a href="https://www.c-d-o.de/healing-architecture/">Ausstellung „Das Kranke(n)haus. Wie Architektur heilen hilft.“ verbunden, die das Coburger Designforum Oberfranken e.V. nach Coburg holt.</a> Diese Ausstellung beleuchtet, wie die Gestaltung von Krankenhausarchitektur das soziale und emotionale Wohlbefinden beeinflusst. Die Ausstellung zeigt innovative architektonische Konzepte, wissenschaftliche Erkenntnisse und gestalterische Lösungen für eine patientenzentrierte Krankenhausarchitektur. Im Fokus stehen 13 internationale Projekte sowie sieben „Wirkstoffe“ heilender Architektur, veranschaulicht durch Modelle, Zeichnungen und Filmproduktionen.

Die Ausstellung feierte 2023 in der Pinakothek der Moderne in München mit über 80.000 Besucherinnen und Besuchern einen großen Erfolg und eröffnete eine breite öffentliche Debatte. Im 2. Obergeschoss in der Spitalgasse 14 in Coburg kann die Ausstellung vom 8. November 2025 bis zum 14. Dezember 2025 donnerstags und freitags von 16 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei. An allen Ausstellungstagen werden Führungen angeboten: donnerstags und freitags jeweils um 19 Uhr, samstags und sonntags um 14 Uhr.

Ein besonderer Bestandteil der Ausstellung ist die Sonderausstellung „AUFWACHEN!“, die von Studierenden der Hochschule Coburg, Fakultät Design + Bauen, unter der Leitung von Prof. Gemma Koppen und Markus Flämig konzipiert und umgesetzt wurde. Grundlage hierfür war die Methode des „architektonischen Mikroskopierens“, mit der das Thema auf innovative Weise untersucht wurde.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/07_DSC06998-Pano-1024x819.jpg"
                        fileSize="141034"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="819"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/10_DSC06954-Pano-1024x819.jpg"
                        fileSize="163729"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="819"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/KoppenGemma_IN-1024x820.jpg"
                        fileSize="91059"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="820"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/01_DSC00468-Pano-1024x732.jpg"
                        fileSize="122434"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="732"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Wirtschaft trifft Wissenschaft: Streib Discovery Tour an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wirtschaft-trifft-wissenschaft-streib-discovery-tour-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 14:57:22 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Bei einer Rallye über den Campus Friedrich Streib erkundeten die Coburger Wirtschaftsjunioren die Hochschule. Auf ihrer Route besuchten sie sechs Labore und erhielten Einblicke in Forschung und Lehre.</em>

Drei Teams, vier Gebäude, sechs Stationen, eineinhalb Stunden Zeit. Ausgestattet mit Lageplänen eilen die Wirtschaftsjunioren zu Coburg von Gebäude zu Gebäude, von Labor zu Labor. Anlass ist die Streib Discovery Tour, organisiert vom <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a>. Auf der Route sollen die Teilnehmenden nicht nur den Hochschulstandort besser kennenlernen – Ziel ist der aktive Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. „Ich habe bereits beim Besuch der ersten Gruppe in meinem Labor zwei meiner Visitenkarten verteilt und einen Anknüpfungstermin vereinbart“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-merhof/">Prof. Dr. Jochen Merhof</a>, Dekan der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/"> Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />      Das Event war außergewöhnlich – normalerweise geht man von Stand zu Stand und informiert sich. So mussten wir alles im Hochschuluniversum selbst suchen und das war sehr unterhaltsam.
</em><em><strong>Doris Reitz, Wirtschaftsjuniorin </strong></em></p>
&nbsp;

Die Route führte die Teilnehmenden einmal quer über den Campus Friedrich Streib durch vier Gebäude der Hochschule Coburg. An jeder Station gab es Input. „Ich bin begeistert davon, dass es so viel Know-how in einem Gebäude gibt. Ein Labor war spannender als das andere“, sagte Claudio Büttner, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren zu Coburg.
<h4>Diese sechs Stationen haben die Wirtschaftsjunioren besucht:</h4>
<ul>
 	<li>TTZ Technologietransferzentrum Oberfranken: Digitale Intelligenz</li>
 	<li>Labor für Automatisierungstechnik</li>
 	<li>Bioanalytik</li>
 	<li>Studiengang Wirtschaftsinformatik 2.0</li>
 	<li>Labor für Simulation in Produktion und Logistik</li>
 	<li>IHEA Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnostik</li>
</ul>
Zum Abschluss der Rallye mussten die Teilnehmenden ein Quiz ausfüllen. Für das beste Team gab es einen Gutschein für einen Workshop im CREAPOLIS Makerspace, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg. Doch nicht nur das Gewinnerteam, sondern alle Teilnehmenden konnten etwas mit nach Hause nehmen: „Ich habe interessante Kontakte geknüpft, die ich über die Wirtschaftsjunioren an die Unternehmen weiterleiten werde, mit denen ich in Kontakt bin. Das ist der größte Mehrwert, den ich heute mitnehme“, resümierte Büttner. Auch Wirtschaftsjuniorin Cristina Cusin-Busch ist begeistert von der Veranstaltung: „Durch die Rallye haben wir die Vielfältigkeit der Hochschule entdeckt.  Ich fand es hervorragend, dass auch vom Studiengang ZukunftsDesign aus Kronach ein Dozent dabei war – der Studiengang umfasst Projektarbeiten auf Augenhöhe und ist agil, wie die freie Wirtschaft. Hier gibt es viele Anknüpfungspunkte zur Praxis.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /></strong><em>     Die Rallye durch die Hochschule ist ein sehr schönes, gut durchdachtes Veranstaltungsformat. Man hat die Möglichkeit, spielerisch theoretisches Wissen und Praxis miteinander zu verbinden.
<strong>Thomas Knorr, Wirtschaftsjunior</strong></em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Bei einer Rallye über den Campus Friedrich Streib erkundeten die Coburger Wirtschaftsjunioren die Hochschule. Auf ihrer Route besuchten sie sechs Labore und erhielten Einblicke in Forschung und Lehre.</em>

Drei Teams, vier Gebäude, sechs Stationen, eineinhalb Stunden Zeit. Ausgestattet mit Lageplänen eilen die Wirtschaftsjunioren zu Coburg von Gebäude zu Gebäude, von Labor zu Labor. Anlass ist die Streib Discovery Tour, organisiert vom <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a>. Auf der Route sollen die Teilnehmenden nicht nur den Hochschulstandort besser kennenlernen – Ziel ist der aktive Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. „Ich habe bereits beim Besuch der ersten Gruppe in meinem Labor zwei meiner Visitenkarten verteilt und einen Anknüpfungstermin vereinbart“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-merhof/">Prof. Dr. Jochen Merhof</a>, Dekan der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/"> Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" />      Das Event war außergewöhnlich – normalerweise geht man von Stand zu Stand und informiert sich. So mussten wir alles im Hochschuluniversum selbst suchen und das war sehr unterhaltsam.
</em><em><strong>Doris Reitz, Wirtschaftsjuniorin </strong></em></p>
&nbsp;

Die Route führte die Teilnehmenden einmal quer über den Campus Friedrich Streib durch vier Gebäude der Hochschule Coburg. An jeder Station gab es Input. „Ich bin begeistert davon, dass es so viel Know-how in einem Gebäude gibt. Ein Labor war spannender als das andere“, sagte Claudio Büttner, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren zu Coburg.
<h4>Diese sechs Stationen haben die Wirtschaftsjunioren besucht:</h4>
<ul>
 	<li>TTZ Technologietransferzentrum Oberfranken: Digitale Intelligenz</li>
 	<li>Labor für Automatisierungstechnik</li>
 	<li>Bioanalytik</li>
 	<li>Studiengang Wirtschaftsinformatik 2.0</li>
 	<li>Labor für Simulation in Produktion und Logistik</li>
 	<li>IHEA Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnostik</li>
</ul>
Zum Abschluss der Rallye mussten die Teilnehmenden ein Quiz ausfüllen. Für das beste Team gab es einen Gutschein für einen Workshop im CREAPOLIS Makerspace, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg. Doch nicht nur das Gewinnerteam, sondern alle Teilnehmenden konnten etwas mit nach Hause nehmen: „Ich habe interessante Kontakte geknüpft, die ich über die Wirtschaftsjunioren an die Unternehmen weiterleiten werde, mit denen ich in Kontakt bin. Das ist der größte Mehrwert, den ich heute mitnehme“, resümierte Büttner. Auch Wirtschaftsjuniorin Cristina Cusin-Busch ist begeistert von der Veranstaltung: „Durch die Rallye haben wir die Vielfältigkeit der Hochschule entdeckt.  Ich fand es hervorragend, dass auch vom Studiengang ZukunftsDesign aus Kronach ein Dozent dabei war – der Studiengang umfasst Projektarbeiten auf Augenhöhe und ist agil, wie die freie Wirtschaft. Hier gibt es viele Anknüpfungspunkte zur Praxis.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /></strong><em>     Die Rallye durch die Hochschule ist ein sehr schönes, gut durchdachtes Veranstaltungsformat. Man hat die Möglichkeit, spielerisch theoretisches Wissen und Praxis miteinander zu verbinden.
<strong>Thomas Knorr, Wirtschaftsjunior</strong></em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Auswahl-8-1024x576.jpg"
                        fileSize="91995"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Auswahl-10-1024x576.jpg"
                        fileSize="166036"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Auswahl-13-1024x576.jpg"
                        fileSize="105436"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Auswahl-16-1024x576.jpg"
                        fileSize="123592"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Auswahl-17-1024x576.jpg"
                        fileSize="105008"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Auswahl-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="94145"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Auswahl-3-1024x576.jpg"
                        fileSize="87357"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Auswahl-5-1024x576.jpg"
                        fileSize="83951"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Auswahl-7-1024x576.jpg"
                        fileSize="94889"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Vom Parkhaus in die Brose-Aula: Ein Semester voller Möglichkeiten beginnt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vom-parkhaus-in-die-brose-aula-ein-semester-voller-moeglichkeiten-beginnt/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 14:28:14 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Mit herzlichen Worten, hilfreichen Tipps und einem offenen Blick auf die Welt ist das Wintersemester an der Hochschule Coburg gestartet. In der Brose-Aula begrüßte die Hochschule ihre neuen Erstsemesterstudierenden gemeinsam mit der Stadt Coburg. </em>

Leonie Bienlein (20) und Sneshana Ljaguscha (23) haben sich im Parkhaus am Campus Friedrich Streib kennengelernt. Sie hatten das gleiche Ziel: „Erst haben wir beide den richtigen Ausgang gesucht und dann den Weg zur Brose-Aula“, erzählt Ljaguscha lachend. Beide sind mit dem Beginn des Wintersemesters an der Hochschule Coburg ins <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft/">BWL-Studium</a> gestartet – Leonie Bienlein im Bachelor, Sneshana Ljaguscha im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/master-betriebswirtschaft/">Master</a>. „Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau und dem Fachabi war klar, dass ich mich im Bereich Wirtschaft weiterentwickeln will“, sagt Bienlein. Ihre Kommilitonin ergänzt: „Ich habe meinen Bachelor in Passau gemacht und danach im Vertrieb gearbeitet. Jetzt reizt mich der Master in Coburg mit den Schwerpunkten Marketing und Management und Controlling.“ Sie hat eine eigene Wohnung in Bamberg, weil das auf halber Strecke zwischen Studienort und Familie liegt. Ihre Eltern stammen aus Kirgisistan und leben im Bayerischen Wald. Leonie Bienlein kommt aus Weismain bei Lichtenfels. Beide sind ein bisschen aufgeregt, als sie sich zur offiziellen Semestereröffnung in der Brose-Aula aufmachen. Für sie und mehr als 1100 weitere Erstsemester beginnt in diesem Wintersemester an der Hochschule Coburg ein neuer Lebensabschnitt.

<strong>Willkommen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft</strong>

Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> begrüßte die neuen Erstsemesterstudierenden in der Aula: „Egal, an welchem Lernort Sie studieren – ob das hier in Coburg am Campus Friedrich Streib, am Campus Design, in Kronach, Lichtenfels oder Bamberg ist: Ein gelungener Start ist entscheidend.“ Er stellte die Besonderheiten der Hochschule in den Mittelpunkt: praxisorientierte, zeitgemäße Lehre, die den Blick über den Tellerrand ermöglicht, dabei kurze Wege und ein herzliches Miteinander. „Sie legen Ihre Ausbildung in unsere Hände – und ich versichere Ihnen: Sie ist bei uns gut aufgehoben.“ Gleichzeitig rief er zu Eigenverantwortung und Courage auf: „Sie sind jetzt Teil der Scientific Community, einer wissenschaftlichen Gemeinschaft.“ Respekt, faires Miteinander, Integrität und demokratische Werte seien dabei die Basis. Die Hochschule verstehe sich als Raum der Freiheit und der Bildung – gerade in Zeiten globaler Herausforderungen.
<h4>Stadt und Hochschule: Ein starkes Miteinander</h4>
Auch Oberbürgermeister Dominik Sauerteig hieß die Studierenden willkommen und knüpfte an die enge Verbindung zwischen Hochschule und Stadt an. Er wollte wissen, woher die Studierenden kommen und machte dabei sichtbar, wie vielfältig die neue Studierendenschaft ist – aus der Region, aus anderen Bundesländern und aus dem Ausland. Den internationalen Studierenden widmete er, genau wie der Präsident, eine Willkommensbotschaft auf Englisch. Coburg sei, so der Oberbürgermeister, „eine besondere Stadt – mit Festivals und Konzerten, kulturellen Highlights und gastronomischer Vielfalt, einer bedeutenden Geschichte und sehr guter Wirtschaft.“ Dafür sei das Leben hier bezahlbar. „Man kennt hier schnell jeden, trifft sich auf dem Markt, im Café, im Hofgarten. Die Türen stehen offen und die Menschen sind hilfsbereit.“
<h4>Campusgemeinschaft: Studierende machen Mut zum Mitmachen</h4>
Fabian Kiesch, Fachschaftsvorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> und Finanzreferent im <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/gremien/studentisches-parlament/">Studentischen Parlament</a>, sowie Andreas Fröhlich, aktuell Fachschaftsvorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> und stellvertretender Vorsitzender im Studentischen Parlament, stellten die Aufgaben und Angebote der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">studentischen Gremien</a> vor, von hochschulpolitischem Engagement bis zur Organisation von Events. „Ob <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studentische-initiativen/hochschulchor-die-klangfaenger/">Hochschulchor</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/cat-racing/">CAT-Racing-Team</a> oder Bigband – hier findet jeder eine Möglichkeit, sich einzubringen und neue Leute kennenzulernen. Diese Initiativen bieten nicht nur die Chance, eure Interessen weiterzuverfolgen, sondern auch, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und neue Freundschaften zu schließen.“ Sie warben für eine aktive Beteiligung am Campusleben und kündigten schon die nächsten Veranstaltungen an – inklusive legendärer Studierendenpartys.

<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/dr-katja-kessel/">Dr. Katja Kessel</a>, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung und Career Service</a>, gab hilfreiche Tipps zum Studienstart und zu Unterstützungsangeboten. Dann ging’s zu den Einführungen der einzelnen Studiengänge. Aufgeregte Stimmen in der Säulenhalle, rund um die Aula sprachen die neuen Studierenden über ihre Pläne. „Ich will mit Menschen arbeiten, habe einfach Lust, Leuten zu helfen“, sagte Birk Wittmann (18). Er hat zum Wintersemester ein Bachelorstudium der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Sozialen Arbeit</a> an der Hochschule Coburg begonnen und ist zusammen mit einem anderen Ersti gekommen. Der hat ein Leopardenmuster in die kurzen Haare gefärbt: „Ich probiere gern etwas aus“, sagt Anton Spörl (19) schulterzuckend. Er hat sich erst einmal in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> eingeschrieben, ebenfalls mit Sozialer Arbeit als Ankerstudiengang. Das Orientierungssemester ermöglicht Einblicke in unterschiedliche Studienfelder, und erste Studienleistungen können später auf ein reguläres Studium angerechnet werden. Die beiden Freunde pendeln gemeinsam von Bamberg nach Coburg. Viele der Erstsemester sind froh, in diesen ersten Tagen an der Hochschule frühere Mitschülerinnen und Mitschüler zu treffen – aber schon bei der Begrüßung sind viele neue Kontakte entstanden. Für die Erstsemester beginnt ein neuer, spannender Lebensabschnitt: Das Studium an der Hochschule Coburg wird ihnen noch viele neue Erfahrungen und Möglichkeiten eröffnen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Mit herzlichen Worten, hilfreichen Tipps und einem offenen Blick auf die Welt ist das Wintersemester an der Hochschule Coburg gestartet. In der Brose-Aula begrüßte die Hochschule ihre neuen Erstsemesterstudierenden gemeinsam mit der Stadt Coburg. </em>

Leonie Bienlein (20) und Sneshana Ljaguscha (23) haben sich im Parkhaus am Campus Friedrich Streib kennengelernt. Sie hatten das gleiche Ziel: „Erst haben wir beide den richtigen Ausgang gesucht und dann den Weg zur Brose-Aula“, erzählt Ljaguscha lachend. Beide sind mit dem Beginn des Wintersemesters an der Hochschule Coburg ins <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft/">BWL-Studium</a> gestartet – Leonie Bienlein im Bachelor, Sneshana Ljaguscha im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/master-betriebswirtschaft/">Master</a>. „Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau und dem Fachabi war klar, dass ich mich im Bereich Wirtschaft weiterentwickeln will“, sagt Bienlein. Ihre Kommilitonin ergänzt: „Ich habe meinen Bachelor in Passau gemacht und danach im Vertrieb gearbeitet. Jetzt reizt mich der Master in Coburg mit den Schwerpunkten Marketing und Management und Controlling.“ Sie hat eine eigene Wohnung in Bamberg, weil das auf halber Strecke zwischen Studienort und Familie liegt. Ihre Eltern stammen aus Kirgisistan und leben im Bayerischen Wald. Leonie Bienlein kommt aus Weismain bei Lichtenfels. Beide sind ein bisschen aufgeregt, als sie sich zur offiziellen Semestereröffnung in der Brose-Aula aufmachen. Für sie und mehr als 1100 weitere Erstsemester beginnt in diesem Wintersemester an der Hochschule Coburg ein neuer Lebensabschnitt.

<strong>Willkommen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft</strong>

Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> begrüßte die neuen Erstsemesterstudierenden in der Aula: „Egal, an welchem Lernort Sie studieren – ob das hier in Coburg am Campus Friedrich Streib, am Campus Design, in Kronach, Lichtenfels oder Bamberg ist: Ein gelungener Start ist entscheidend.“ Er stellte die Besonderheiten der Hochschule in den Mittelpunkt: praxisorientierte, zeitgemäße Lehre, die den Blick über den Tellerrand ermöglicht, dabei kurze Wege und ein herzliches Miteinander. „Sie legen Ihre Ausbildung in unsere Hände – und ich versichere Ihnen: Sie ist bei uns gut aufgehoben.“ Gleichzeitig rief er zu Eigenverantwortung und Courage auf: „Sie sind jetzt Teil der Scientific Community, einer wissenschaftlichen Gemeinschaft.“ Respekt, faires Miteinander, Integrität und demokratische Werte seien dabei die Basis. Die Hochschule verstehe sich als Raum der Freiheit und der Bildung – gerade in Zeiten globaler Herausforderungen.
<h4>Stadt und Hochschule: Ein starkes Miteinander</h4>
Auch Oberbürgermeister Dominik Sauerteig hieß die Studierenden willkommen und knüpfte an die enge Verbindung zwischen Hochschule und Stadt an. Er wollte wissen, woher die Studierenden kommen und machte dabei sichtbar, wie vielfältig die neue Studierendenschaft ist – aus der Region, aus anderen Bundesländern und aus dem Ausland. Den internationalen Studierenden widmete er, genau wie der Präsident, eine Willkommensbotschaft auf Englisch. Coburg sei, so der Oberbürgermeister, „eine besondere Stadt – mit Festivals und Konzerten, kulturellen Highlights und gastronomischer Vielfalt, einer bedeutenden Geschichte und sehr guter Wirtschaft.“ Dafür sei das Leben hier bezahlbar. „Man kennt hier schnell jeden, trifft sich auf dem Markt, im Café, im Hofgarten. Die Türen stehen offen und die Menschen sind hilfsbereit.“
<h4>Campusgemeinschaft: Studierende machen Mut zum Mitmachen</h4>
Fabian Kiesch, Fachschaftsvorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> und Finanzreferent im <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/gremien/studentisches-parlament/">Studentischen Parlament</a>, sowie Andreas Fröhlich, aktuell Fachschaftsvorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> und stellvertretender Vorsitzender im Studentischen Parlament, stellten die Aufgaben und Angebote der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">studentischen Gremien</a> vor, von hochschulpolitischem Engagement bis zur Organisation von Events. „Ob <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studentische-initiativen/hochschulchor-die-klangfaenger/">Hochschulchor</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/cat-racing/">CAT-Racing-Team</a> oder Bigband – hier findet jeder eine Möglichkeit, sich einzubringen und neue Leute kennenzulernen. Diese Initiativen bieten nicht nur die Chance, eure Interessen weiterzuverfolgen, sondern auch, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und neue Freundschaften zu schließen.“ Sie warben für eine aktive Beteiligung am Campusleben und kündigten schon die nächsten Veranstaltungen an – inklusive legendärer Studierendenpartys.

<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/dr-katja-kessel/">Dr. Katja Kessel</a>, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung und Career Service</a>, gab hilfreiche Tipps zum Studienstart und zu Unterstützungsangeboten. Dann ging’s zu den Einführungen der einzelnen Studiengänge. Aufgeregte Stimmen in der Säulenhalle, rund um die Aula sprachen die neuen Studierenden über ihre Pläne. „Ich will mit Menschen arbeiten, habe einfach Lust, Leuten zu helfen“, sagte Birk Wittmann (18). Er hat zum Wintersemester ein Bachelorstudium der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Sozialen Arbeit</a> an der Hochschule Coburg begonnen und ist zusammen mit einem anderen Ersti gekommen. Der hat ein Leopardenmuster in die kurzen Haare gefärbt: „Ich probiere gern etwas aus“, sagt Anton Spörl (19) schulterzuckend. Er hat sich erst einmal in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> eingeschrieben, ebenfalls mit Sozialer Arbeit als Ankerstudiengang. Das Orientierungssemester ermöglicht Einblicke in unterschiedliche Studienfelder, und erste Studienleistungen können später auf ein reguläres Studium angerechnet werden. Die beiden Freunde pendeln gemeinsam von Bamberg nach Coburg. Viele der Erstsemester sind froh, in diesen ersten Tagen an der Hochschule frühere Mitschülerinnen und Mitschüler zu treffen – aber schon bei der Begrüßung sind viele neue Kontakte entstanden. Für die Erstsemester beginnt ein neuer, spannender Lebensabschnitt: Das Studium an der Hochschule Coburg wird ihnen noch viele neue Erfahrungen und Möglichkeiten eröffnen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/183-Semesterbegruessung-1024x682.jpg"
                        fileSize="173875"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/183-Semesterbegruessung-Bienlein-und-Ljaguscha-1024x682.jpg"
                        fileSize="126506"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/183-Semesterbegruessung-Gast-1024x682.jpg"
                        fileSize="43037"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/183-Semesterbegruessung3-1024x682.jpg"
                        fileSize="193074"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/183-Semesterbegruessung-Sauerteig2-1024x682.jpg"
                        fileSize="60508"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/183-Semesterbegruessung-Wittmann-Spoerl-1024x682.jpg"
                        fileSize="100989"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4850-1024x681.jpg"
                        fileSize="246654"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/183-Semesterbegruessung2-1024x682.jpg"
                        fileSize="199607"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/183-Semesterstart-Kessel-1024x681.jpg"
                        fileSize="147946"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/183-Semesterstart-Wabroschek-Kessler-1024x682.jpg"
                        fileSize="143365"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/183-Semesterbegruessung-Froehlich-Kiesch-1024x682.jpg"
                        fileSize="80193"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/183-Semesterstart-Jazz-ComboDSC_4837-1024x681.jpg"
                        fileSize="222075"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg in BR-Dokumentation zum Placebo-Effekt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-in-br-dokumentation-zum-placebo-effekt/</link>
                <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 16:14:33 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie wirkt der Placebo-Effekt – selbst wenn man weiß, dass es nur ein Placebo ist? Dieser spannenden Frage geht die BR-Sendung „Gut zu wissen“ nach – mit wissenschaftlicher Beteiligung der Hochschule Coburg. </em>

Im Fokus steht ein innovatives Forschungsprojekt von <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-karin-meissner/">Prof. Dr. Karin Meißner</a>, Professorin für Integrative Medizin in der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Gesundheitsforderung</a>. Es gibt Hinweise darauf, dass die Gabe von Placebos Schmerzen auch dann lindern kann, wenn die Patienten über das Schein-Medikament Bescheid wissen. Kann diese Behandlung einer Patientin mit starken Menstruationsbeschwerden helfen?

Die Sendung zeigt eindrucksvoll, wie psychologische Mechanismen, Erwartungshaltungen und der Kontext medizinischer Behandlungen die Wirksamkeit von Therapien beeinflussen – und welche Rolle die Hochschule Coburg dabei spielt.

Zur Sendung in der ARD-Mediathek: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/gut-zu-wissen/taeuschung-als-therapie-das-raetsel-des-placebo-effekts/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNFdPMDE0OTU5QTA">„Täuschung als Therapie – Das Rätsel des Placebo-Effekts“</a>

&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie wirkt der Placebo-Effekt – selbst wenn man weiß, dass es nur ein Placebo ist? Dieser spannenden Frage geht die BR-Sendung „Gut zu wissen“ nach – mit wissenschaftlicher Beteiligung der Hochschule Coburg. </em>

Im Fokus steht ein innovatives Forschungsprojekt von <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-karin-meissner/">Prof. Dr. Karin Meißner</a>, Professorin für Integrative Medizin in der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Gesundheitsforderung</a>. Es gibt Hinweise darauf, dass die Gabe von Placebos Schmerzen auch dann lindern kann, wenn die Patienten über das Schein-Medikament Bescheid wissen. Kann diese Behandlung einer Patientin mit starken Menstruationsbeschwerden helfen?

Die Sendung zeigt eindrucksvoll, wie psychologische Mechanismen, Erwartungshaltungen und der Kontext medizinischer Behandlungen die Wirksamkeit von Therapien beeinflussen – und welche Rolle die Hochschule Coburg dabei spielt.

Zur Sendung in der ARD-Mediathek: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/gut-zu-wissen/taeuschung-als-therapie-das-raetsel-des-placebo-effekts/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNFdPMDE0OTU5QTA">„Täuschung als Therapie – Das Rätsel des Placebo-Effekts“</a>

&nbsp;]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule unterstützt Europarekord zu Klimabildung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-unterstuetzt-europarekord-zu-klimabildung/</link>
                <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 15:27:54 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Spielend Klima verstehen: Hochschule Coburg beteiligt sich am europaweiten Klimabildungs-Rekordversuch.</em>

Die Hochschule Karlsruhe startete ein außergewöhnliches Experiment zur Klimabildung: Die gesamte Fahrradstraße wurde gesperrt, über 200 Biertische aufgestellt und Spielkarten verteilt. Ziel war es, einen neuen Guinness‑Weltrekord im Bereich der Klimabildung zu erzielen – mit offizieller Jury, klaren Regeln und registrierter Teilnehmerzahl. Zentral war das sogenannte „Climate Fresk” (Klimapuzzle), ein kooperatives Kartenspiel, das die komplexen Zusammenhänge des Klimawandels spielerisch vermittelt. Bereits im Vorfeld hatte Prof. Olivier Schecker von der Hochschule Karlsruhe an der HS Coburg ein Klimapuzzle-Spiel sowie eine Moderatorinnenschulung angeboten und so unterstützten <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/susanne-esslinger/">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, Janine Koch und Dr. Christian Schadt von der Hochschule Coburg auch den Rekordversuch in Karlsruhe vor Ort als Moderatorinnen und Moderatoren.

„Das Interessante und Schöne ist, dass die Teilnehmenden sich Wissen zum Klimawandel spielerisch und dabei weitestgehend eigenständig und kooperativ erarbeiten“, erklärt Dr. Christian Schadt. Angeleitet durch die Moderatorinnen und Moderatoren beschäftigen sich die Teilnehmenden – auch ohne Vorkenntnisse – gemeinsam in Kleingruppen mit Ursachen, Wirkungen und Rückkopplungen des Klimawandels. „Das Schwarmwissen und die guten Kurzfakten auf den Spielkarten genügen, um die komplexen Wirkweisen des Klimawandels gemeinschaftlich zu erarbeiten. Das Spiel wird durch eine abschließende gemeinsame Reflexion und die Erarbeitung von praxisnahen Handlungspotentialen für mehr Klimaschutz gerahmt.“ Dabei lässt sich Klimaschutz immer gut an den jeweiligen privaten und auch fachdisziplinären Themen und Interessen der Spielenden anschließen.

Am Ende spielten 725 Personen gleichzeitig an 88 Tischen. Zwar reichte das nicht für einen offiziellen Weltrekord, doch laut Jury wurde ein neuer Rekord für Europa im Bereich Klimabildung aufgestellt.

Veranstalter war Climate Fresk Deutschland e.V. in Kooperation mit der Hochschule Karlsruhe. Ansprechpartnerin an der Hochschule war Prof. Dr. Susanne Esslinger; flankierend war das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/eric/">ERIC – Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges</a> involviert, das an der HS Coburg koordiniert wird.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Spielend Klima verstehen: Hochschule Coburg beteiligt sich am europaweiten Klimabildungs-Rekordversuch.</em>

Die Hochschule Karlsruhe startete ein außergewöhnliches Experiment zur Klimabildung: Die gesamte Fahrradstraße wurde gesperrt, über 200 Biertische aufgestellt und Spielkarten verteilt. Ziel war es, einen neuen Guinness‑Weltrekord im Bereich der Klimabildung zu erzielen – mit offizieller Jury, klaren Regeln und registrierter Teilnehmerzahl. Zentral war das sogenannte „Climate Fresk” (Klimapuzzle), ein kooperatives Kartenspiel, das die komplexen Zusammenhänge des Klimawandels spielerisch vermittelt. Bereits im Vorfeld hatte Prof. Olivier Schecker von der Hochschule Karlsruhe an der HS Coburg ein Klimapuzzle-Spiel sowie eine Moderatorinnenschulung angeboten und so unterstützten <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/susanne-esslinger/">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, Janine Koch und Dr. Christian Schadt von der Hochschule Coburg auch den Rekordversuch in Karlsruhe vor Ort als Moderatorinnen und Moderatoren.

„Das Interessante und Schöne ist, dass die Teilnehmenden sich Wissen zum Klimawandel spielerisch und dabei weitestgehend eigenständig und kooperativ erarbeiten“, erklärt Dr. Christian Schadt. Angeleitet durch die Moderatorinnen und Moderatoren beschäftigen sich die Teilnehmenden – auch ohne Vorkenntnisse – gemeinsam in Kleingruppen mit Ursachen, Wirkungen und Rückkopplungen des Klimawandels. „Das Schwarmwissen und die guten Kurzfakten auf den Spielkarten genügen, um die komplexen Wirkweisen des Klimawandels gemeinschaftlich zu erarbeiten. Das Spiel wird durch eine abschließende gemeinsame Reflexion und die Erarbeitung von praxisnahen Handlungspotentialen für mehr Klimaschutz gerahmt.“ Dabei lässt sich Klimaschutz immer gut an den jeweiligen privaten und auch fachdisziplinären Themen und Interessen der Spielenden anschließen.

Am Ende spielten 725 Personen gleichzeitig an 88 Tischen. Zwar reichte das nicht für einen offiziellen Weltrekord, doch laut Jury wurde ein neuer Rekord für Europa im Bereich Klimabildung aufgestellt.

Veranstalter war Climate Fresk Deutschland e.V. in Kooperation mit der Hochschule Karlsruhe. Ansprechpartnerin an der Hochschule war Prof. Dr. Susanne Esslinger; flankierend war das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/eric/">ERIC – Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges</a> involviert, das an der HS Coburg koordiniert wird.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Screenshot_20251001_112145_Telegram-1024x778.jpg"
                        fileSize="209518"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="778"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20251001-WA0000-1024x767.jpg"
                        fileSize="134924"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="767"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/20250930_154721-1024x768.jpg"
                        fileSize="283325"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20251001-WA0003-1024x768.jpg"
                        fileSize="185369"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20251001-WA0004-1024x768.jpg"
                        fileSize="176634"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG-20251001-WA0010-768x1024.jpg"
                        fileSize="167835"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Klimapuzzle_Karlsruhe5-768x1024.jpg"
                        fileSize="280988"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Erstsemestertage: Gut ankommen und gemeinsam starten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erstsemestertage-gut-ankommen-und-gemeinsam-starten/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 17:46:41 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Ina Sinterhauf)

<em>Wer neu im Studium ist, hat viele Fragen: Wie funktioniert das mit dem Stundenplan? Woher bekomme ich die Vorlesungsunterlagen? Was sind MyCampus und Moodle und was mache ich damit? Und wie lerne ich am besten neue Leute kennen? Antworten auf diese Fragen und ein gutes Ankommen am Studienort gab es für die Erstsemesterstudierenden aus Technik und Naturwissenschaften, Gesundheit und Wirtschaft bei den Erstsemestertagen am 29. und 30. September.</em>

Es waren zwei intensive und erlebnisreiche Tage, die mit dem Kennenlernen in den Mentoratsgruppen und einem Rundgang durch die Hochschule starteten. Als Mentorinnen und Mentoren engagieren sich ehrenamtlich Studierende aus dem dritten oder höheren Semester des gleichen Studiengangs. Sie geben ihre Erfahrungen weiter, wertvolle Tipps und Hinweise und begleiten bei den Schritten in ein erfolgreiches Studium. Hier entstehen erste soziale Verbindungen, die oft das ganze Studium bestehen bleiben.

Herzstück der Erstsemestertage ist die Bearbeitung eines studiengangsbezogenen praktischen Projekts in den Mentoratsgruppen, welches erste Einblicke in typische Fragestellungen und Arbeitsweisen des jeweiligen Studiengangs und ein vertieftes Kennenlernen ermöglicht. Es wurden beispielsweise Gewinnstrategien für Würfelspiele entwickelt, Miniaturautos beschleunigt, ein elektronisches Spiel erdacht und gebaut und Stoffmischungen voneinander getrennt.

Die Jurys zeigten sich bei der anschließenden Präsentation beeindruckt von den erzielten Ergebnissen. Die überzeugendsten Ideen wurden mit einem Gewinn in Form eines Kneipengutscheins prämiert.

Beim gemeinsamen Grillen zum Abschluss entstanden viele Gespräche zwischen Studierenden verschiedener Semester und teils auch mit Dozierenden. Das kühle Wetter tat der guten Stimmung dabei keinen Abbruch.

Auch nach den Erstsemestertagen werden die neuen Studierenden weiter gut betreut: in den MINT-Studiengängen vom Team von <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/projekting-gesunde-hochschule/">Projekt:ING &amp; Gesunde Hochschule</a>, in den Wirtschaftsstudiengängen von Kerstin Kroner. An der Hochschule Coburg werden Studierende gut begleitet und betreut – vom Studienstart bis zum erfolgreichen Abschluss.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Ina Sinterhauf)

<em>Wer neu im Studium ist, hat viele Fragen: Wie funktioniert das mit dem Stundenplan? Woher bekomme ich die Vorlesungsunterlagen? Was sind MyCampus und Moodle und was mache ich damit? Und wie lerne ich am besten neue Leute kennen? Antworten auf diese Fragen und ein gutes Ankommen am Studienort gab es für die Erstsemesterstudierenden aus Technik und Naturwissenschaften, Gesundheit und Wirtschaft bei den Erstsemestertagen am 29. und 30. September.</em>

Es waren zwei intensive und erlebnisreiche Tage, die mit dem Kennenlernen in den Mentoratsgruppen und einem Rundgang durch die Hochschule starteten. Als Mentorinnen und Mentoren engagieren sich ehrenamtlich Studierende aus dem dritten oder höheren Semester des gleichen Studiengangs. Sie geben ihre Erfahrungen weiter, wertvolle Tipps und Hinweise und begleiten bei den Schritten in ein erfolgreiches Studium. Hier entstehen erste soziale Verbindungen, die oft das ganze Studium bestehen bleiben.

Herzstück der Erstsemestertage ist die Bearbeitung eines studiengangsbezogenen praktischen Projekts in den Mentoratsgruppen, welches erste Einblicke in typische Fragestellungen und Arbeitsweisen des jeweiligen Studiengangs und ein vertieftes Kennenlernen ermöglicht. Es wurden beispielsweise Gewinnstrategien für Würfelspiele entwickelt, Miniaturautos beschleunigt, ein elektronisches Spiel erdacht und gebaut und Stoffmischungen voneinander getrennt.

Die Jurys zeigten sich bei der anschließenden Präsentation beeindruckt von den erzielten Ergebnissen. Die überzeugendsten Ideen wurden mit einem Gewinn in Form eines Kneipengutscheins prämiert.

Beim gemeinsamen Grillen zum Abschluss entstanden viele Gespräche zwischen Studierenden verschiedener Semester und teils auch mit Dozierenden. Das kühle Wetter tat der guten Stimmung dabei keinen Abbruch.

Auch nach den Erstsemestertagen werden die neuen Studierenden weiter gut betreut: in den MINT-Studiengängen vom Team von <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/projekting-gesunde-hochschule/">Projekt:ING &amp; Gesunde Hochschule</a>, in den Wirtschaftsstudiengängen von Kerstin Kroner. An der Hochschule Coburg werden Studierende gut begleitet und betreut – vom Studienstart bis zum erfolgreichen Abschluss.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/erstsemestertage-29.-30.09.25-014-1024x768.jpg"
                        fileSize="103353"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/erstsemestertage-29.-30.09.25-035-1024x768.jpg"
                        fileSize="123124"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/erstsemestertage-29.-30.09.25-025-1024x768.jpg"
                        fileSize="216674"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/erstsemestertage-29.-30.09.25-030-1024x768.jpg"
                        fileSize="186474"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/erstsemestertage-29.-30.09.25-047-1024x768.jpg"
                        fileSize="161375"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/erstsemestertage-29.-30.09.25-056-1024x768.jpg"
                        fileSize="101590"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/erstsemestertage-29.-30.09.25-060-1024x768.jpg"
                        fileSize="106942"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/erstsemestertage-29.-30.09.25-067-1024x768.jpg"
                        fileSize="127461"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/erstsemestertage-29.-30.09.25-097-1024x768.jpg"
                        fileSize="198593"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Alumni]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Alte Freunde, neue Eindrücke: Silberjubiläum an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/alte-freunde-neue-eindruecke-silberjubilaeum-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 12:54:21 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das Silberjubiläum 2025 der Hochschule Coburg startete mit viel Lachen und großer Wiedersehensfreude. 150 ehemalige Studierende waren der Einladung gefolgt – und staunten, was sich seit ihrer Studienzeit alles verändert hat. Doch das war erst der Auftakt eines Abends voller Erinnerungen, überraschender Entdeckungen und neuer Impulse.</em>

Neugierige Blicke, Wiedererkennen: „Bist du die, die damals mit dem …?“ – „Ja!“ Der Auftakt des Silberjubiläums war geprägt von Umarmungen, schnellem Austausch und Wiedersehensfreude. Viele staunten vor allem über die neuen Gebäude: „Habt Ihr gesehen, was alles neu ist – dort stand doch früher…“.  Um ihre Alma Mater zu erkunden, gab es vor dem offiziellen Abendprogramm die Möglichkeit für die Alumni, ihre früheren Fakultäten zu besuchen und sich bei Führungen ein Bild vom Wandel zu machen.
<h4>Führungen durch die Fakultäten</h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jutta-michel/">Prof. Dr. Jutta Michel</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-claus-burkard-boehnlein/">Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein</a> führten durch die modernisierten Räume der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften </a>und gaben Einblicke in aktuelle Projekte. Labore und Entwicklungen, die den Stand der Technik widerspiegeln, zeigten in der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-alexander-stadler/">Prof. Dr. Alexander Stadler</a> und<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-merhof/"> Prof. Dr. Jochen Merhof</a> und durch die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> führte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-kai-hiltmann/">Prof. Dr. Kai Hiltmann</a>. Beate Weigle und Isabella Schiller berichteten über aktuelle Schwerpunkte in Lehre und Praxis der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a>. An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> präsentierte<strong>n </strong>Prof. Dr. Egbert Keßler, Verena Fritsche und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-almut-lottmann-loeer/">Prof. Dr. Almut Lottmann-Löer </a>die kreativen Arbeitsräume und neue Studienansätze.
<h4>Präsident Gast: „Eine Hochschule, die von Menschen lebt“</h4>
Bei der offiziellen Begrüßung sprach Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gas</a>t über den Wandel der Hochschule – Gebäude, Studiengänge, Campusleben und Forschung haben sich verändert – doch das Fundament sei gleich geblieben: „Eine Hochschule, die von Menschen lebt, die hier lernen, forschen und sich gegenseitig inspirieren.“ Er freute sich, nicht nur die Silberjubilare der Jahrgänge 1999 und 2000 in festlichem Rahmen zu begrüßen, sondern auch Absolventen, die ihr Elektrotechnik-Studium bereits vor 40 oder gar 50 Jahren abgeschlossen hatten: „Das zeigt, wie stark die Verbindung zur Hochschule über Jahrzehnte bleibt.“
<h4>Impulse und Perspektiven</h4>
Es folgte ein abwechslungsreiches Programm, musikalisch begleitet von der Jazz Combo unter Leitung von Ralf Probst. Dr. Markus Neufeld führte als Moderator durch den Abend. Gemeinsam mit Verena Blume bildet er das Leitungsteam des<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/"> Referats Transfer und Entrepreneurship</a> und die beiden stellten zusammen auf der Bühne auf unterhaltsame Weise vor, wie vielseitig Kooperationen mit der Hochschule möglich sind – von Praktika und Abschlussarbeiten über Studierendenprojekte und Jobmessen bis hin zu Mentoring, Weiterbildung und gemeinsamer Forschung.

<strong>Ein Vortrag mit viel Power</strong>

Ein Höhepunkt war der Vortrag von Julia Lindner, Referentin für Positive Psychologie und systemisches Coaching. Unter dem Titel <em>„Powerful me – Entdecken Sie Ihre innere Stärke“</em> zeigte sie praxisnah, wie Resilienz entstehen kann – etwa durch den bewussten Umgang mit Aufmerksamkeit, Stress und Sprache. Ihr Satz „Seine tatsächlichen Stärken einzubringen, gibt Energie“ blieb vielen im Gedächtnis.
<h4>Ausklang bei Musik und Gesprächen</h4>
Unterstützt vom <a href="https://www.hs-coburg.de/news/der-hochschulverein-verbindet-weltweit/">Hochschulverein</a> Coburg, dessen Arbeit von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-roland-hertrich/">Prof. Dr. Roland Hertrich</a> vorgestellt wurde, endete der Abend so, wie er begonnen hatte: mit lebendigen Gesprächen über alte Zeiten, aktuelle Entwicklungen und mögliche Zukunftsperspektiven. Viele nutzten die Gelegenheit, Kontakte neu zu knüpfen oder aufleben zu lassen.
<h4>In Kontakt bleiben</h4>
Damit es solche Abende auch künftig gibt, recherchiert die Hochschule kontinuierlich Kontaktdaten von Alumni. Wer im Austausch mit Freunden und Bekannten aus der Zeit des Studiums steht und weiß, dass sie gerne zum nächsten oder übernächsten Silberjubiläum eingeladen werden möchten, kann sie gerne an die Hochschule verweisen: Bitte Bescheid geben per Mail an <a href="http://events[at]hs-coburg.de">events[at]hs-coburg.de</a>. Die Hochschule sucht  auch sonst den Kontakt zu ihren Absolventinnen und Absolventen – wer Interesse hat, findet<a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/alumni.html"> hier Angebote für Alumni</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das Silberjubiläum 2025 der Hochschule Coburg startete mit viel Lachen und großer Wiedersehensfreude. 150 ehemalige Studierende waren der Einladung gefolgt – und staunten, was sich seit ihrer Studienzeit alles verändert hat. Doch das war erst der Auftakt eines Abends voller Erinnerungen, überraschender Entdeckungen und neuer Impulse.</em>

Neugierige Blicke, Wiedererkennen: „Bist du die, die damals mit dem …?“ – „Ja!“ Der Auftakt des Silberjubiläums war geprägt von Umarmungen, schnellem Austausch und Wiedersehensfreude. Viele staunten vor allem über die neuen Gebäude: „Habt Ihr gesehen, was alles neu ist – dort stand doch früher…“.  Um ihre Alma Mater zu erkunden, gab es vor dem offiziellen Abendprogramm die Möglichkeit für die Alumni, ihre früheren Fakultäten zu besuchen und sich bei Führungen ein Bild vom Wandel zu machen.
<h4>Führungen durch die Fakultäten</h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jutta-michel/">Prof. Dr. Jutta Michel</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-claus-burkard-boehnlein/">Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein</a> führten durch die modernisierten Räume der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften </a>und gaben Einblicke in aktuelle Projekte. Labore und Entwicklungen, die den Stand der Technik widerspiegeln, zeigten in der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-alexander-stadler/">Prof. Dr. Alexander Stadler</a> und<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-merhof/"> Prof. Dr. Jochen Merhof</a> und durch die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> führte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-kai-hiltmann/">Prof. Dr. Kai Hiltmann</a>. Beate Weigle und Isabella Schiller berichteten über aktuelle Schwerpunkte in Lehre und Praxis der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a>. An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> präsentierte<strong>n </strong>Prof. Dr. Egbert Keßler, Verena Fritsche und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-almut-lottmann-loeer/">Prof. Dr. Almut Lottmann-Löer </a>die kreativen Arbeitsräume und neue Studienansätze.
<h4>Präsident Gast: „Eine Hochschule, die von Menschen lebt“</h4>
Bei der offiziellen Begrüßung sprach Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gas</a>t über den Wandel der Hochschule – Gebäude, Studiengänge, Campusleben und Forschung haben sich verändert – doch das Fundament sei gleich geblieben: „Eine Hochschule, die von Menschen lebt, die hier lernen, forschen und sich gegenseitig inspirieren.“ Er freute sich, nicht nur die Silberjubilare der Jahrgänge 1999 und 2000 in festlichem Rahmen zu begrüßen, sondern auch Absolventen, die ihr Elektrotechnik-Studium bereits vor 40 oder gar 50 Jahren abgeschlossen hatten: „Das zeigt, wie stark die Verbindung zur Hochschule über Jahrzehnte bleibt.“
<h4>Impulse und Perspektiven</h4>
Es folgte ein abwechslungsreiches Programm, musikalisch begleitet von der Jazz Combo unter Leitung von Ralf Probst. Dr. Markus Neufeld führte als Moderator durch den Abend. Gemeinsam mit Verena Blume bildet er das Leitungsteam des<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/"> Referats Transfer und Entrepreneurship</a> und die beiden stellten zusammen auf der Bühne auf unterhaltsame Weise vor, wie vielseitig Kooperationen mit der Hochschule möglich sind – von Praktika und Abschlussarbeiten über Studierendenprojekte und Jobmessen bis hin zu Mentoring, Weiterbildung und gemeinsamer Forschung.

<strong>Ein Vortrag mit viel Power</strong>

Ein Höhepunkt war der Vortrag von Julia Lindner, Referentin für Positive Psychologie und systemisches Coaching. Unter dem Titel <em>„Powerful me – Entdecken Sie Ihre innere Stärke“</em> zeigte sie praxisnah, wie Resilienz entstehen kann – etwa durch den bewussten Umgang mit Aufmerksamkeit, Stress und Sprache. Ihr Satz „Seine tatsächlichen Stärken einzubringen, gibt Energie“ blieb vielen im Gedächtnis.
<h4>Ausklang bei Musik und Gesprächen</h4>
Unterstützt vom <a href="https://www.hs-coburg.de/news/der-hochschulverein-verbindet-weltweit/">Hochschulverein</a> Coburg, dessen Arbeit von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-roland-hertrich/">Prof. Dr. Roland Hertrich</a> vorgestellt wurde, endete der Abend so, wie er begonnen hatte: mit lebendigen Gesprächen über alte Zeiten, aktuelle Entwicklungen und mögliche Zukunftsperspektiven. Viele nutzten die Gelegenheit, Kontakte neu zu knüpfen oder aufleben zu lassen.
<h4>In Kontakt bleiben</h4>
Damit es solche Abende auch künftig gibt, recherchiert die Hochschule kontinuierlich Kontaktdaten von Alumni. Wer im Austausch mit Freunden und Bekannten aus der Zeit des Studiums steht und weiß, dass sie gerne zum nächsten oder übernächsten Silberjubiläum eingeladen werden möchten, kann sie gerne an die Hochschule verweisen: Bitte Bescheid geben per Mail an <a href="http://events[at]hs-coburg.de">events[at]hs-coburg.de</a>. Die Hochschule sucht  auch sonst den Kontakt zu ihren Absolventinnen und Absolventen – wer Interesse hat, findet<a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/alumni.html"> hier Angebote für Alumni</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4572-1024x681.jpg"
                        fileSize="129613"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4016-1024x681.jpg"
                        fileSize="148204"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3952-1024x681.jpg"
                        fileSize="241206"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4147-1024x691.jpg"
                        fileSize="98936"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3987-1024x681.jpg"
                        fileSize="208985"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3977-1024x681.jpg"
                        fileSize="237401"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4105-1024x681.jpg"
                        fileSize="86016"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4089-1024x681.jpg"
                        fileSize="116470"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4512-1024x681.jpg"
                        fileSize="155067"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4325-1024x681.jpg"
                        fileSize="77698"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4153-1024x682.jpg"
                        fileSize="145090"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4113-e1759843749754-1024x654.jpg"
                        fileSize="98014"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="654"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3927-1024x681.jpg"
                        fileSize="206093"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4078-1024x681.jpg"
                        fileSize="194699"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4046-1024x681.jpg"
                        fileSize="251281"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3997-1024x681.jpg"
                        fileSize="224371"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_3964-1024x681.jpg"
                        fileSize="239756"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4373-1024x681.jpg"
                        fileSize="177880"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4201-1024x681.jpg"
                        fileSize="189590"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4205-1024x681.jpg"
                        fileSize="207740"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4218-e1759843023706-1024x656.jpg"
                        fileSize="214759"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="656"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4707-1024x681.jpg"
                        fileSize="135446"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4576-1024x681.jpg"
                        fileSize="113985"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4532-1024x681.jpg"
                        fileSize="192546"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4381-1024x681.jpg"
                        fileSize="208466"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4399-e1759843239935-1024x654.jpg"
                        fileSize="225525"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="654"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4461-1024x681.jpg"
                        fileSize="220121"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4372-1024x681.jpg"
                        fileSize="159303"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/DSC_4736-1024x681.jpg"
                        fileSize="172185"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[„Zuversichtlich hartnäckig“: Prof. Zimmermann für gerechtere Gesundheitswelt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/110253/</link>
                <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 15:49:42 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Prof. Dr. Ina Zimmermann (Jahrgang 1974)  forscht und lehrt seit dem Wintersemester 2025/26 als Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention in den Lebenswelten an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. Im Fragebogen verrät sie, was sie bewegt, was sie antreibt – und welche Rolle Joggen, ZAZ und Zartbitterschokolade dabei spielen.</em>

<strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?</strong>
<em>Prof. Dr. Ina Zimmermann:</em> Aus der kommunalen Gesundheitsförderung kommend habe ich viele Jahre den Bereich Gesundheitsförderung/Gesundheitsförderung im Gesundheitsamt bei der Stadt Nürnberg geleitet. Zeitgleich war ich Lehrbeauftragte an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und habe dort den Schwerpunkt Gesundheitsförderung in der Sozialen Arbeit als Praxispartnerin unterstützt. Zuvor war ich über zehn Jahre freiberuflich als Sozialplanerin und Quartiersmanagerin unterwegs in vielen Regionen vor allem Mittelfrankens. In dieser Zeit habe ich meine Dissertation an der Universität Konstanz im Fach Soziologie erstellt und untersucht, welche Möglichkeiten der Beteiligung es für Bewohnerinnen und Bewohner in sozial benachteiligten Gebieten gibt, um Städtebauprogramme zu bewerten.

<strong>Wo / wie leben Sie?
</strong>In Nürnberg mit Familie– stadtnah, mit kurzer Distanz zum Grün.

<strong>Wie möchten Sie leben?
</strong>Neugierig, zugewandt und gelassen; mit Zeit für Menschen, Bewegung und gute Gespräche.

<strong>Ihre Spezialgebiete sind?
</strong>Meine zentralen Themen sind die gesundheitliche Chancengerechtigkeit, die Einbindung der Menschen in Veränderungsprozesse, die Messung von Wirkungen und der Aufbau und der Erhalt von Netzwerkstrukturen und Kooperationsmöglichkeiten.

<strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?
</strong>Dass die allgemeine Lebenserwartung in Deutschland wie auch in anderen Ländern steigt, zugleich aber der Unterschied in der Lebenserwartung zwischen sozioökonomisch benachteiligten Regionen und wohlhabenden Gegenden variiert: bei Frauen ist die Lebenswerartung um 4,3 Jahre niedriger und bei Männern sogar um 7,2 Jahre niedriger. Das Erstaunliche daran ist, dass trotz dieser bekannten Ungleichheit Gesundheitsförderung und Prävention nicht deutlich stärker vorangetrieben werden.

<strong>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...
</strong>... interdisziplinär denken und zusammenarbeiten.

<strong>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?
</strong>Mein schönster beruflicher Moment fällt in die Anfangszeit der Pandemie: Als gesamtes Gesundheitsamt haben wir – bis an die Grenze der Belastbarkeit – zusammengehalten und gezeigt, was unter Druck möglich ist. Im engen Schulterschluss von Gesundheitsamt und Stadtpolitik entwickelten wir binnen kürzester Zeit eine Containment-Software und bauten die Strukturen einer rasant wachsenden Organisation auf. Dieses Zusammenspiel aus Teamgeist, Improvisationskraft und Verantwortung hat mich tief beeindruckt. Es war der Moment, in dem aus Krisenmodus gemeinsame Wirkung wurde.

<strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</strong>Auf Lehr-Lern-Formate mit echter Praxiskooperation, Forschung im Verbund – und darauf, Studierende auf ihrem beruflichen Weg sichtbar wachsen zu sehen.

<strong>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?
</strong>Das Internet – weil es Wissen demokratisiert und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg ermöglicht.

<strong>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
</strong>Ein Tag an der frischen Luft: Familie, Freunde, viel Grün, viel Himmel – und danach ein gutes Essen.

<strong>Was ist für Sie das größte Unglück?
</strong>Wenn Menschen den Zugang zu Gesundheit, Bildung und Teilhabe verlieren – und niemand hinschaut.

<strong>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?
</strong>Gern hätte ich Margot Friedländer kennengelernt. Menschen, die Unvorstellbares durchgestanden haben und es schaffen, daraus Ruhe, Klarheit und Vorbildkraft für andere zu entwickeln, verdienen meinen größten Respekt.

<strong>Ihre Heldinnen und Helden der Wirklichkeit?
</strong>Meine Eltern – sie haben mir die leisen Dinge beigebracht: zuverlässig da sein, Verantwortung tragen und einen Ort schaffen, der sich nach Heimat anfühlt

<strong>Ihr/e Lieblingsautor/in?
</strong>Juli Zeh, die hervorragende gesellschaftskritische Romane schreibt: Insbesondere mit „Corpus Delicti“ beschreibt sie das Leben in einem Überwachungsstaat, in dem Gesundheit als höchstes Gut erklärt wird und der Staat alles daran setzt, seine Bürger*innen gesund zu halten – das Leben in einer Gesundheitsdiktatur, erschreckend real.

<strong>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</strong>Ich habe im Urlaub den Roman Herzfaden von Thomas Hettche gelesen. Dieser Roman verknüpft eine märchenhafte Erzählebene mit der realen Geschichte der Augsburger Puppenkiste – das Marionettentheater wurde während des zweiten Weltkriegs gegündet und nach Kriegsende zum Leben erweckt. Der Titel Herzfaden ist im Marionettenspiel die unsichtbare Verbindung zwischen der Figur und dem Publikum – im Roman steht dieser Herzfaden sinnbildlich für Mitmenschlichkeit und einen wertschätzenden Umgang miteinander. Mich beeindruckt besonders, wie Hettche zeigt, dass Fantasie und Mitmenschlichkeit selbst in dunklen Zeiten Kraft spenden können.

<strong>Ihre Lieblingsmusik?
</strong>Unter anderem: französischer Chanson von ZAZ.

<strong>Welches Design bevorzugen Sie?
</strong>Bauhaus – klare Formen.

<strong>Lieblingstier?
</strong>Definitiv der Esel, ich mag die Sturheit, die treuen Augen und die Vorsichtigkeit mit der er sich bewegt und sich nicht in Gefahr begibt.

<strong>Lieblingsblume?
</strong>Auch wenn es keine echte Blume ist, die Magnolie hat die schönsten Blüten im Frühjahr.

<strong>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?
</strong>Nichts ist für mich wichtiger als Schokolade. ich mag alle Varianten und Zusammensetzungen, insbesondere Zartbitterschokolade mit Nüssen.

<strong>Ihre Lieblingsbeschäftigung?
</strong>Draußen sein, lesen und kochen – neue Orte zu Fuß erkunden.

<strong>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?
</strong>Zeitung lesen, recherchieren.

<strong>Welchen Sport betreiben Sie?
</strong>Wandern, Fahrrad fahren, Joggen, Yoga, Schwimmen.

<strong>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?
</strong>Zuverlässigkeit, Humor, Klarheit, Freundlichkeit.

<strong>Ihr Hauptcharakterzug?
</strong>Zuversichtliche Hartnäckigkeit.

<strong>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
</strong>Ehrliche Fehler, aus denen sichtbar gelernt wird.

<strong>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
</strong>Ich würde gerne Dichten und Malen können.

<strong>Wie möchten Sie gern sterben?
</strong>Friedlich, gut verabschiedet – und mit viel Dankbarkeit im Herzen.

<strong>Welche Reform bewundern Sie am meisten?
</strong>Rauchfrei-Gesetze und starke Präventionspolitik – weil sie still Millionen Leben verbessert.

<strong>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?
</strong>Wenn überhaupt, dann einen Renault 4 alten Baujahrs, für das Auto habe ich schon seit Kindertagen geschwärmt, seit diesem Jahr gibt es ihn ja als E-Auto, jedoch ist mir mein Fahrrad wesentlich lieber.

<strong>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?
</strong>Positiv gestresst in voller Vorfreude auf die neuen Aufgaben und Möglichkeiten.

<strong>Ihr Motto?
</strong>Wer die Gegenwart genießt hat in Zukunft eine wunderbare Vergangenheit.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Prof. Dr. Ina Zimmermann (Jahrgang 1974)  forscht und lehrt seit dem Wintersemester 2025/26 als Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention in den Lebenswelten an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. Im Fragebogen verrät sie, was sie bewegt, was sie antreibt – und welche Rolle Joggen, ZAZ und Zartbitterschokolade dabei spielen.</em>

<strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?</strong>
<em>Prof. Dr. Ina Zimmermann:</em> Aus der kommunalen Gesundheitsförderung kommend habe ich viele Jahre den Bereich Gesundheitsförderung/Gesundheitsförderung im Gesundheitsamt bei der Stadt Nürnberg geleitet. Zeitgleich war ich Lehrbeauftragte an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und habe dort den Schwerpunkt Gesundheitsförderung in der Sozialen Arbeit als Praxispartnerin unterstützt. Zuvor war ich über zehn Jahre freiberuflich als Sozialplanerin und Quartiersmanagerin unterwegs in vielen Regionen vor allem Mittelfrankens. In dieser Zeit habe ich meine Dissertation an der Universität Konstanz im Fach Soziologie erstellt und untersucht, welche Möglichkeiten der Beteiligung es für Bewohnerinnen und Bewohner in sozial benachteiligten Gebieten gibt, um Städtebauprogramme zu bewerten.

<strong>Wo / wie leben Sie?
</strong>In Nürnberg mit Familie– stadtnah, mit kurzer Distanz zum Grün.

<strong>Wie möchten Sie leben?
</strong>Neugierig, zugewandt und gelassen; mit Zeit für Menschen, Bewegung und gute Gespräche.

<strong>Ihre Spezialgebiete sind?
</strong>Meine zentralen Themen sind die gesundheitliche Chancengerechtigkeit, die Einbindung der Menschen in Veränderungsprozesse, die Messung von Wirkungen und der Aufbau und der Erhalt von Netzwerkstrukturen und Kooperationsmöglichkeiten.

<strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?
</strong>Dass die allgemeine Lebenserwartung in Deutschland wie auch in anderen Ländern steigt, zugleich aber der Unterschied in der Lebenserwartung zwischen sozioökonomisch benachteiligten Regionen und wohlhabenden Gegenden variiert: bei Frauen ist die Lebenswerartung um 4,3 Jahre niedriger und bei Männern sogar um 7,2 Jahre niedriger. Das Erstaunliche daran ist, dass trotz dieser bekannten Ungleichheit Gesundheitsförderung und Prävention nicht deutlich stärker vorangetrieben werden.

<strong>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...
</strong>... interdisziplinär denken und zusammenarbeiten.

<strong>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?
</strong>Mein schönster beruflicher Moment fällt in die Anfangszeit der Pandemie: Als gesamtes Gesundheitsamt haben wir – bis an die Grenze der Belastbarkeit – zusammengehalten und gezeigt, was unter Druck möglich ist. Im engen Schulterschluss von Gesundheitsamt und Stadtpolitik entwickelten wir binnen kürzester Zeit eine Containment-Software und bauten die Strukturen einer rasant wachsenden Organisation auf. Dieses Zusammenspiel aus Teamgeist, Improvisationskraft und Verantwortung hat mich tief beeindruckt. Es war der Moment, in dem aus Krisenmodus gemeinsame Wirkung wurde.

<strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</strong>Auf Lehr-Lern-Formate mit echter Praxiskooperation, Forschung im Verbund – und darauf, Studierende auf ihrem beruflichen Weg sichtbar wachsen zu sehen.

<strong>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?
</strong>Das Internet – weil es Wissen demokratisiert und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg ermöglicht.

<strong>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
</strong>Ein Tag an der frischen Luft: Familie, Freunde, viel Grün, viel Himmel – und danach ein gutes Essen.

<strong>Was ist für Sie das größte Unglück?
</strong>Wenn Menschen den Zugang zu Gesundheit, Bildung und Teilhabe verlieren – und niemand hinschaut.

<strong>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?
</strong>Gern hätte ich Margot Friedländer kennengelernt. Menschen, die Unvorstellbares durchgestanden haben und es schaffen, daraus Ruhe, Klarheit und Vorbildkraft für andere zu entwickeln, verdienen meinen größten Respekt.

<strong>Ihre Heldinnen und Helden der Wirklichkeit?
</strong>Meine Eltern – sie haben mir die leisen Dinge beigebracht: zuverlässig da sein, Verantwortung tragen und einen Ort schaffen, der sich nach Heimat anfühlt

<strong>Ihr/e Lieblingsautor/in?
</strong>Juli Zeh, die hervorragende gesellschaftskritische Romane schreibt: Insbesondere mit „Corpus Delicti“ beschreibt sie das Leben in einem Überwachungsstaat, in dem Gesundheit als höchstes Gut erklärt wird und der Staat alles daran setzt, seine Bürger*innen gesund zu halten – das Leben in einer Gesundheitsdiktatur, erschreckend real.

<strong>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</strong>Ich habe im Urlaub den Roman Herzfaden von Thomas Hettche gelesen. Dieser Roman verknüpft eine märchenhafte Erzählebene mit der realen Geschichte der Augsburger Puppenkiste – das Marionettentheater wurde während des zweiten Weltkriegs gegündet und nach Kriegsende zum Leben erweckt. Der Titel Herzfaden ist im Marionettenspiel die unsichtbare Verbindung zwischen der Figur und dem Publikum – im Roman steht dieser Herzfaden sinnbildlich für Mitmenschlichkeit und einen wertschätzenden Umgang miteinander. Mich beeindruckt besonders, wie Hettche zeigt, dass Fantasie und Mitmenschlichkeit selbst in dunklen Zeiten Kraft spenden können.

<strong>Ihre Lieblingsmusik?
</strong>Unter anderem: französischer Chanson von ZAZ.

<strong>Welches Design bevorzugen Sie?
</strong>Bauhaus – klare Formen.

<strong>Lieblingstier?
</strong>Definitiv der Esel, ich mag die Sturheit, die treuen Augen und die Vorsichtigkeit mit der er sich bewegt und sich nicht in Gefahr begibt.

<strong>Lieblingsblume?
</strong>Auch wenn es keine echte Blume ist, die Magnolie hat die schönsten Blüten im Frühjahr.

<strong>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?
</strong>Nichts ist für mich wichtiger als Schokolade. ich mag alle Varianten und Zusammensetzungen, insbesondere Zartbitterschokolade mit Nüssen.

<strong>Ihre Lieblingsbeschäftigung?
</strong>Draußen sein, lesen und kochen – neue Orte zu Fuß erkunden.

<strong>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?
</strong>Zeitung lesen, recherchieren.

<strong>Welchen Sport betreiben Sie?
</strong>Wandern, Fahrrad fahren, Joggen, Yoga, Schwimmen.

<strong>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?
</strong>Zuverlässigkeit, Humor, Klarheit, Freundlichkeit.

<strong>Ihr Hauptcharakterzug?
</strong>Zuversichtliche Hartnäckigkeit.

<strong>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
</strong>Ehrliche Fehler, aus denen sichtbar gelernt wird.

<strong>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
</strong>Ich würde gerne Dichten und Malen können.

<strong>Wie möchten Sie gern sterben?
</strong>Friedlich, gut verabschiedet – und mit viel Dankbarkeit im Herzen.

<strong>Welche Reform bewundern Sie am meisten?
</strong>Rauchfrei-Gesetze und starke Präventionspolitik – weil sie still Millionen Leben verbessert.

<strong>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?
</strong>Wenn überhaupt, dann einen Renault 4 alten Baujahrs, für das Auto habe ich schon seit Kindertagen geschwärmt, seit diesem Jahr gibt es ihn ja als E-Auto, jedoch ist mir mein Fahrrad wesentlich lieber.

<strong>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?
</strong>Positiv gestresst in voller Vorfreude auf die neuen Aufgaben und Möglichkeiten.

<strong>Ihr Motto?
</strong>Wer die Gegenwart genießt hat in Zukunft eine wunderbare Vergangenheit.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/10/zimmermann-ina-1024x686.jpg"
                        fileSize="83989"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Professorinnen und Professoren inspirieren Kinder – und umgekehrt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/professoren-inspirieren-kinder-und-umgekehrt/</link>
                <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 17:45:29 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[Von Andreas T. Wolf

<em>Bei der Kinderuni im September besuchten rund 170 wissbegierige Kinder den Campus der Hochschule Coburg. Die Acht- bis Zwölfjährigen konnten zwischen Bionik, Chemie, Umwelt und Sinnestäuschungen wählen und inspirierten auch die Professorinnen und Professoren. </em>

Kinder und Wissenschaft zusammenzubringen, das geht früher als viele glauben. Zwischen Spaß, Begeisterung und Forschungsdrang konnten schon die Jüngsten einen ersten Eindruck vom Studieren am Campus Friedrich-Streib gewinnen. Zweimal im Jahr lädt die Hochschule Coburg in ihre Hörsäle ein, um den Dritt- bis Fünftklässlern einen altersgerechten und oft sehr praxisnahen Einblick in wissenschaftliche Fachbereiche zu ermöglichen.
<h4>Die Kleinen wissen viel</h4>
Prof. Dr. Gunther Herr ist bereits seit 2014 regelmäßig mit einem eigenen Angebot dabei: „Für die Kinder-Uni habe ich in den vergangenen Jahren verschiedene Themen angeboten – zum Beispiel ‚Wie entsteht Neues? Wie funktioniert eigentlich Entwickeln?‘, oder ‚Vom Faustkeil zur KI‘ und diesmal: ‚Bionik – Was wir von der Natur lernen können‘. Als Vater von vier Kindern wünsche ich mir generell mehr Angebote für Schulkinder, die unseren ‚Digital Natives‘ bis hin zu Schülern der ‚Generation Alpha‘ Orientierung und Inspiration für die eigene Zukunft geben.“

Das Interesse und Vorwissen der Kinder ist nicht zu unterschätzen, sagt Prof. Herr: „Bei ‚Digitalisierung‘ wollte ein Schüler etwa die technischen Spezifikationen sämtlicher Smartphone-Displays diskutieren. Bei ‚Bionik‘ fragte eine Schülerin sehr genau nach der Art einer Krabbe, weil sie eine ungewöhnliche Form am Knochenstück der Greifzange entdeckt hatte.“ Mit so viel Einsatz und Ideen, entstünden auch für ihn neue Impulse für seine tägliche Arbeit.

Genauso sieht das <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, der mit „Hexerei oder Zauberei? Chemie!“ sehr effektstarke Experimente parat hatte: „Mein Ziel ist es, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und ihre Begeisterung für Chemie zu wecken. Zu unseren Experimenten gehörten unter anderem das Auflösen von Eierschalen, das Basteln von Kreide-Cocktails, das Zerbrechen von Gummi und das Entzünden und Löschen von Flammen.“
<h4>Mysteriöse Fälle und Psychologie</h4>
Einige Kinder konnten unterdessen auch CSI-Umwelt spielen und das praktische Experiment von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stephan-pflugmacher-lima/">Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima</a> lösen: Ein ‚spannender und mysteriöser Fall zum Flamingo-Sterben in Kenia‘. „Die Veranstaltung war sehr schön und die Energie der Kinder unglaublich! Gerade bei den Experimenten bekommen sie große Augen! Ich hatte dieses Mal eigene Songs und Musik von mir dabei und natürlich meinen KI-Avatar in Form von Mia. Das hatten viele so nicht erwartet und sie haben sich gefreut!“

Diesen Eindruck hatte auch <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-christiane-alberternst/">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a>: „Ich habe das sehr genossen, weil diese Kinder so unglaublich begeisterungsfähig sind – und schon ziemlich schlau! Sie wussten komplizierte Erklärungen für die Sinnestäuschungen, die ich ihnen gezeigt habe.“ In ihrem Beitrag ‚Irgendetwas stimmt hier nicht! – Rätsel aus der Welt der Sinne‘ durften sich ihr junges Publikum mit Täuschungen der Augen und Ohren auseinandersetzen und erfahren, wie das Gehirn arbeitet. „Von diesen erlebten Täuschungen ausgehend haben wir über spannende Fragen nachgedacht, zum Beispiel, ob die Welt wirklich so ist, wie wir sie sehen.“
<h4>Das nehmen sie mit</h4>
Das geht nicht spurlos an den Kindern vorbei und die Rückmeldungen reichen von ‚wunderbar‘ bis ‚So habe ich das noch nie gesehen‘, fasst es Prof. Herr zusammen: „Manche bedanken sich sogar persönlich. Einmal hat mir ein Schüler seine Mitschrift zur Korrektur gegeben, ein anderer wollte ein Autogramm. Rückfragen – einmal quer durch die Mensa in der Mittagspause gerufen – zeigen, dass das Erlebte bei den Kindern weiterarbeitet. Ein Kollege hat mir erzählt, dass er nach einer Kinder-Uni eine E-Mail von einem Teilnehmer bekam, der sich fest vorgenommen hatte, Professor zu werden – und versprach, sich zu melden, wenn er es geschafft hat.“

Diese Freude nehmen die Professorinnen und Professoren mit nach Hause – für die Kinder gibt es eine Urkunde und viel neues Wissen zu verarbeiten. Die Kinderuni wird seit 2008 zweimal im Jahr angeboten. Die nächste Veranstaltung findet im März 2026 zum Semesterstart statt. Das Kinderuniteam dankt den Dozierenden – und besonders auch den ehrenamtlichen studentischen Helferinnen und Helfern.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Von Andreas T. Wolf

<em>Bei der Kinderuni im September besuchten rund 170 wissbegierige Kinder den Campus der Hochschule Coburg. Die Acht- bis Zwölfjährigen konnten zwischen Bionik, Chemie, Umwelt und Sinnestäuschungen wählen und inspirierten auch die Professorinnen und Professoren. </em>

Kinder und Wissenschaft zusammenzubringen, das geht früher als viele glauben. Zwischen Spaß, Begeisterung und Forschungsdrang konnten schon die Jüngsten einen ersten Eindruck vom Studieren am Campus Friedrich-Streib gewinnen. Zweimal im Jahr lädt die Hochschule Coburg in ihre Hörsäle ein, um den Dritt- bis Fünftklässlern einen altersgerechten und oft sehr praxisnahen Einblick in wissenschaftliche Fachbereiche zu ermöglichen.
<h4>Die Kleinen wissen viel</h4>
Prof. Dr. Gunther Herr ist bereits seit 2014 regelmäßig mit einem eigenen Angebot dabei: „Für die Kinder-Uni habe ich in den vergangenen Jahren verschiedene Themen angeboten – zum Beispiel ‚Wie entsteht Neues? Wie funktioniert eigentlich Entwickeln?‘, oder ‚Vom Faustkeil zur KI‘ und diesmal: ‚Bionik – Was wir von der Natur lernen können‘. Als Vater von vier Kindern wünsche ich mir generell mehr Angebote für Schulkinder, die unseren ‚Digital Natives‘ bis hin zu Schülern der ‚Generation Alpha‘ Orientierung und Inspiration für die eigene Zukunft geben.“

Das Interesse und Vorwissen der Kinder ist nicht zu unterschätzen, sagt Prof. Herr: „Bei ‚Digitalisierung‘ wollte ein Schüler etwa die technischen Spezifikationen sämtlicher Smartphone-Displays diskutieren. Bei ‚Bionik‘ fragte eine Schülerin sehr genau nach der Art einer Krabbe, weil sie eine ungewöhnliche Form am Knochenstück der Greifzange entdeckt hatte.“ Mit so viel Einsatz und Ideen, entstünden auch für ihn neue Impulse für seine tägliche Arbeit.

Genauso sieht das <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, der mit „Hexerei oder Zauberei? Chemie!“ sehr effektstarke Experimente parat hatte: „Mein Ziel ist es, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und ihre Begeisterung für Chemie zu wecken. Zu unseren Experimenten gehörten unter anderem das Auflösen von Eierschalen, das Basteln von Kreide-Cocktails, das Zerbrechen von Gummi und das Entzünden und Löschen von Flammen.“
<h4>Mysteriöse Fälle und Psychologie</h4>
Einige Kinder konnten unterdessen auch CSI-Umwelt spielen und das praktische Experiment von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stephan-pflugmacher-lima/">Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima</a> lösen: Ein ‚spannender und mysteriöser Fall zum Flamingo-Sterben in Kenia‘. „Die Veranstaltung war sehr schön und die Energie der Kinder unglaublich! Gerade bei den Experimenten bekommen sie große Augen! Ich hatte dieses Mal eigene Songs und Musik von mir dabei und natürlich meinen KI-Avatar in Form von Mia. Das hatten viele so nicht erwartet und sie haben sich gefreut!“

Diesen Eindruck hatte auch <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-christiane-alberternst/">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a>: „Ich habe das sehr genossen, weil diese Kinder so unglaublich begeisterungsfähig sind – und schon ziemlich schlau! Sie wussten komplizierte Erklärungen für die Sinnestäuschungen, die ich ihnen gezeigt habe.“ In ihrem Beitrag ‚Irgendetwas stimmt hier nicht! – Rätsel aus der Welt der Sinne‘ durften sich ihr junges Publikum mit Täuschungen der Augen und Ohren auseinandersetzen und erfahren, wie das Gehirn arbeitet. „Von diesen erlebten Täuschungen ausgehend haben wir über spannende Fragen nachgedacht, zum Beispiel, ob die Welt wirklich so ist, wie wir sie sehen.“
<h4>Das nehmen sie mit</h4>
Das geht nicht spurlos an den Kindern vorbei und die Rückmeldungen reichen von ‚wunderbar‘ bis ‚So habe ich das noch nie gesehen‘, fasst es Prof. Herr zusammen: „Manche bedanken sich sogar persönlich. Einmal hat mir ein Schüler seine Mitschrift zur Korrektur gegeben, ein anderer wollte ein Autogramm. Rückfragen – einmal quer durch die Mensa in der Mittagspause gerufen – zeigen, dass das Erlebte bei den Kindern weiterarbeitet. Ein Kollege hat mir erzählt, dass er nach einer Kinder-Uni eine E-Mail von einem Teilnehmer bekam, der sich fest vorgenommen hatte, Professor zu werden – und versprach, sich zu melden, wenn er es geschafft hat.“

Diese Freude nehmen die Professorinnen und Professoren mit nach Hause – für die Kinder gibt es eine Urkunde und viel neues Wissen zu verarbeiten. Die Kinderuni wird seit 2008 zweimal im Jahr angeboten. Die nächste Veranstaltung findet im März 2026 zum Semesterstart statt. Das Kinderuniteam dankt den Dozierenden – und besonders auch den ehrenamtlichen studentischen Helferinnen und Helfern.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/1759052683529-768x1024.jpg"
                        fileSize="95085"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/Kinder-Uni-Empfang-1024x768.jpg"
                        fileSize="147152"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/Kinder-Uni-Hoersaal-1024x768.jpg"
                        fileSize="92721"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/Kinder-Uni-Hoersaal2-e1759254304603-1024x724.jpg"
                        fileSize="90410"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="724"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/Kinder-Uni-Mensa-1024x768.jpg"
                        fileSize="155645"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/1759052683593-1024x768.jpg"
                        fileSize="111783"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/1759052687129-1024x768.jpg"
                        fileSize="100813"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg vertieft Zusammenarbeit mit Schulen in Südthüringen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-vertieft-zusammenarbeit-mit-schulen-in-suedthueringen/</link>
                <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 17:28:08 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em><strong>
</strong>

<em>Die Hochschule Coburg hat neue Kooperationen mit dem Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrum (SBSZ) Hildburghausen und dem Staatlichen Gymnasium Georgianum Hildburghausen unterzeichnet. Ziel ist, den Übergang von der Schule an die Hochschule zu erleichtern und die Studien- und Berufsorientierung in der Region auszubauen.</em>

Bei der Unterzeichnung in Coburg trafen Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Vizepräsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-nicole-hegel/">Prof. Dr. Nicole Hegel</a> und Dr. Katja Kessel, Leiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung und Career Service</a>, auf die Schulleiterinnen und Schulleiter aus Hildburghausen: Ina Koch (SBSZ) und Robby Krämer (Georgianum).
<h4>Neue Verträge, gemeinsame Ziele</h4>
Mit dem SBSZ Hildburghausen wurde vereinbart, insbesondere gemeinsame Projekte im Bereich der beruflichen Ausbildung zu fördern. Vorgesehen sind beispielsweise Exkursionen an die Hochschule oder Projekttage zu Themen wie Robotik oder Künstliche Intelligenz. Bei passenden Seminararbeitsthemen bekommen Schülerinnen und Schüler des SBSZ Unterstützung, außerdem sollen Lehrerinnen und Lehrer des Berufsbildenden Schulzentrums von Fortbildungsangeboten der Hochschule profitieren können, beispielsweise im Bereich der Wirtschaftswissenschaften und Metalltechnik.

Zur Stärkung der Bildungsregion Südthüringen-Oberfranken werden mit dem Gymnasium Georgianum Hildburghausen wissenschaftsorientierte Formate verankert. Dazu gehören etwa Workshops und Unterstützung bei „Jugend forscht“ durch das <a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/schuelerforschungszentrum/">TAO- Schülerforschungszentrum</a>, Projektwochen im Rahmen von „Rent a Prof“ sowie Informationsveranstaltungen zu Studienfinanzierung und Studienplatzvergabe – auch für Eltern. Schulleiter Krämer betonte, wie wichtig es sei, junge Menschen in der Region zu halten. Nordbayern und Südthüringen bilden dabei längst einen gemeinsamen kulturellen und wirtschaftlichen Raum. Die Hochschule Coburg will mit den Kooperationen nicht nur die Studienorientierung verbessern, sondern auch die Bindung junger Menschen an die Region stärken.

<strong>Chancen der Region</strong>

„Für uns als Hochschule im Norden Bayerns ist Thüringen sehr wichtig“, sagt Dr. Katja Kessel, Leitung Studienberatung und Career Service der Hochschule Coburg. Die Hochschule kann Schülerinnen und Schüler direkt erreichen, ihnen Einblicke in Studienangebote geben und Professorinnen und Professoren direkt an die Schulen entsenden, um den fachlichen Austausch zu stärken. Besonders attraktiv sei für die Thüringer Schülerinnen und Schüler dabei das breit gefächerte Angebot der Hochschule Coburg: Außer technischen Studiengängen gibt es hier beispielsweise auch gestalterische und wirtschaftswissenschaftliche Angebote. Kessel erklärt: „Gerade in Bereichen wie Soziales und Gesundheit, die in Thüringen nicht so stark vertreten sind, bietet unsere Hochschule für Abiturientinnen und Abiturienten attraktive Perspektiven.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em><strong>
</strong>

<em>Die Hochschule Coburg hat neue Kooperationen mit dem Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrum (SBSZ) Hildburghausen und dem Staatlichen Gymnasium Georgianum Hildburghausen unterzeichnet. Ziel ist, den Übergang von der Schule an die Hochschule zu erleichtern und die Studien- und Berufsorientierung in der Region auszubauen.</em>

Bei der Unterzeichnung in Coburg trafen Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Vizepräsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-nicole-hegel/">Prof. Dr. Nicole Hegel</a> und Dr. Katja Kessel, Leiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung und Career Service</a>, auf die Schulleiterinnen und Schulleiter aus Hildburghausen: Ina Koch (SBSZ) und Robby Krämer (Georgianum).
<h4>Neue Verträge, gemeinsame Ziele</h4>
Mit dem SBSZ Hildburghausen wurde vereinbart, insbesondere gemeinsame Projekte im Bereich der beruflichen Ausbildung zu fördern. Vorgesehen sind beispielsweise Exkursionen an die Hochschule oder Projekttage zu Themen wie Robotik oder Künstliche Intelligenz. Bei passenden Seminararbeitsthemen bekommen Schülerinnen und Schüler des SBSZ Unterstützung, außerdem sollen Lehrerinnen und Lehrer des Berufsbildenden Schulzentrums von Fortbildungsangeboten der Hochschule profitieren können, beispielsweise im Bereich der Wirtschaftswissenschaften und Metalltechnik.

Zur Stärkung der Bildungsregion Südthüringen-Oberfranken werden mit dem Gymnasium Georgianum Hildburghausen wissenschaftsorientierte Formate verankert. Dazu gehören etwa Workshops und Unterstützung bei „Jugend forscht“ durch das <a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/schuelerforschungszentrum/">TAO- Schülerforschungszentrum</a>, Projektwochen im Rahmen von „Rent a Prof“ sowie Informationsveranstaltungen zu Studienfinanzierung und Studienplatzvergabe – auch für Eltern. Schulleiter Krämer betonte, wie wichtig es sei, junge Menschen in der Region zu halten. Nordbayern und Südthüringen bilden dabei längst einen gemeinsamen kulturellen und wirtschaftlichen Raum. Die Hochschule Coburg will mit den Kooperationen nicht nur die Studienorientierung verbessern, sondern auch die Bindung junger Menschen an die Region stärken.

<strong>Chancen der Region</strong>

„Für uns als Hochschule im Norden Bayerns ist Thüringen sehr wichtig“, sagt Dr. Katja Kessel, Leitung Studienberatung und Career Service der Hochschule Coburg. Die Hochschule kann Schülerinnen und Schüler direkt erreichen, ihnen Einblicke in Studienangebote geben und Professorinnen und Professoren direkt an die Schulen entsenden, um den fachlichen Austausch zu stärken. Besonders attraktiv sei für die Thüringer Schülerinnen und Schüler dabei das breit gefächerte Angebot der Hochschule Coburg: Außer technischen Studiengängen gibt es hier beispielsweise auch gestalterische und wirtschaftswissenschaftliche Angebote. Kessel erklärt: „Gerade in Bereichen wie Soziales und Gesundheit, die in Thüringen nicht so stark vertreten sind, bietet unsere Hochschule für Abiturientinnen und Abiturienten attraktive Perspektiven.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/175-Kooperation-Kraemer-Koch2-1024x701.jpg"
                        fileSize="138984"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="701"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Live-Painting mit Anna Deller-Yee: Die Designfabrik wird zum Kunstatelier]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/live-painting-mit-anna-deller-yee-die-designfabrik-wird-zum-kunstatelier/</link>
                <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 17:09:11 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Bei der Coburger Museumsnacht 2025 wurde die Designfabrik zur Bühne für ein besonderes Live-Painting: Die Künstlerin Anna Deller-Yee schuf über sechs Stunden hinweg ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk aus Farbe, Glas und Stahl – begleitet von Beats, grünem Licht und stillen Momenten der Verbindung zwischen Kunst, Raum und Publikum.</em>

Farbflächen wachsen, Formen zeichnen sich ab, Strich für Strich entstehen bunte Blumen auf sechs Installationen aus Glas und Stahl. Gedämpfte Beats aus der Playlist und grünes Licht untermalen das Spektakel. Im Zentrum: Künstlerin Anna Deller-Yee – live, fokussiert, konzentriert. Es wirkt, als würde sie alles ausblenden, was um sie herum passiert. Die Menschen, die nach und nach in die Designfabrik kommen, mit leisen Schritten um die Installation laufen und die Halle wieder verlassen, die leisen Gespräche, die Musik. Manche verweilen einige Zeit und schauen zu, wie Anna Deller-Yees neue Arbeit „Durch die Linien, die ich wurde“ nach und nach zu einem großen Ganzen wird.

Die Designfabrik in der ehemaligen Schlachthalle versteht sich als Plattform der Hochschule Coburg, die unter anderem museale wie subkulturelle Ansätze zu einem inspirierenden Forum des Austauschs verbindet. Für einen Abend wurde sie nun zum Atelier. Im Rahmen der Coburger Museumsnacht 2025 ist über sechs Stunden hinweg ein überdimensionales Kunstwerk entstanden. Rund 700 Leute sind über den Abend verteilt auf das ehemalige Schlachthofareal gekommen. Passend zum Live-Painting hatten die Besucherinnen und Besucher nebenan im <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/creapolis-makerspace/">CREAPOLIS Makerspace</a>, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg, die Gelegenheit, von der Künstlerin gezeichnete Blumen mit einer Linoleumpresse zu drucken und mit nach Hause nehmen.

Für Anna Deller-Yee war das Live-Painting eine besondere Art der Begegnung – zwischen ihr, den Besucherinnen und Besuchern und dem Raum. In einem kurzen Interview schildert sie ihre Eindrücke.

<strong>Anna, wie hast Du das Live-Painting in der Coburger Designfabrik erlebt?
</strong><strong><em>Anna Deller-Yee</em></strong>: Das Live-Painting war eine Sammlung wirklich rührender Momente zwischen mir als Schafferin, den Betrachterinnen und Betrachtern und dem Raum. Das tolle war einfach, wie Ruhe eingekehrt ist, als alle drei zusammengekommen sind und die Musik lief. Es war genau diese Art an innerer Ruhe, die ich mit Coburg, meiner Heimatstadt, verbinde.

<strong>Wie war die Atmosphäre für dich?
</strong>Sehr angenehm und gelassen, trotz der Tatsache, dass ich vor einem Publikum live gemalt habe und das eine gewisse Verletzlichkeit mit sich bringt.

<strong>Du hast lange Zeit in Coburg gelebt – an welchem Ort würdest Du die Stahl-Glas-Installationen aufstellen?
</strong>Vielleicht im Globe, in der Ehrenburg, auf der Veste, in der Hochschule, als Bühnenbild im Theater… auf jeden Fall in einem Raum, der Platz für ein Kunstwerk dieser Größe hat. Außerdem soll der Raum viel Licht haben, damit Menschen das Werk von allen Seiten betrachten können. Es wäre ideal, wenn es wirklich den Raum und das Gefühl der Menschen, die in dem Raum stehen, auf eine Art und Weise beeinflusst, ihren Blick verändert, sie zum Nachdenken anregt oder sie emotional berührt… ich wünsche mir, dass das Werk weniger nur dekorativ, sondern aussagekräftig und präsent in der Stadt ist.

<strong><em><strong>Du hast innerhalb von wenigen Stunden sechs große Aufsteller bemalt – wie bist Du vorgegangen? Hattest Du dir vorher schon ein fertiges Bild im Kopf oder ist alles intuitiv entstanden?</strong>
</em></strong>Ich hatte einen groben Plan für meine Farben und die Dynamik des Bildes. Auch wusste ich, wo ich malen werde, und hatte die Designfabrik schon gesehen. Jedoch ist mein Schaffensprozess solcher Bilder sehr intuitiv und wird maßgeblich von dem Ort, der Präsenz von Zuschauern und meiner Stimmung in diesem Moment beeinflusst. Dementsprechend habe ich mich von dieser Intuition leiten lassen und das Werk entstand Schritt für Schritt, Schicht für Schicht. Ich finde es gut, am Anfang einen losen Plan für solche Arbeiten zu haben. Aber man muss offen sein für Spontanes und Veränderung – wie das halt so auch im Leben ist.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Bei der Coburger Museumsnacht 2025 wurde die Designfabrik zur Bühne für ein besonderes Live-Painting: Die Künstlerin Anna Deller-Yee schuf über sechs Stunden hinweg ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk aus Farbe, Glas und Stahl – begleitet von Beats, grünem Licht und stillen Momenten der Verbindung zwischen Kunst, Raum und Publikum.</em>

Farbflächen wachsen, Formen zeichnen sich ab, Strich für Strich entstehen bunte Blumen auf sechs Installationen aus Glas und Stahl. Gedämpfte Beats aus der Playlist und grünes Licht untermalen das Spektakel. Im Zentrum: Künstlerin Anna Deller-Yee – live, fokussiert, konzentriert. Es wirkt, als würde sie alles ausblenden, was um sie herum passiert. Die Menschen, die nach und nach in die Designfabrik kommen, mit leisen Schritten um die Installation laufen und die Halle wieder verlassen, die leisen Gespräche, die Musik. Manche verweilen einige Zeit und schauen zu, wie Anna Deller-Yees neue Arbeit „Durch die Linien, die ich wurde“ nach und nach zu einem großen Ganzen wird.

Die Designfabrik in der ehemaligen Schlachthalle versteht sich als Plattform der Hochschule Coburg, die unter anderem museale wie subkulturelle Ansätze zu einem inspirierenden Forum des Austauschs verbindet. Für einen Abend wurde sie nun zum Atelier. Im Rahmen der Coburger Museumsnacht 2025 ist über sechs Stunden hinweg ein überdimensionales Kunstwerk entstanden. Rund 700 Leute sind über den Abend verteilt auf das ehemalige Schlachthofareal gekommen. Passend zum Live-Painting hatten die Besucherinnen und Besucher nebenan im <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/creapolis-makerspace/">CREAPOLIS Makerspace</a>, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg, die Gelegenheit, von der Künstlerin gezeichnete Blumen mit einer Linoleumpresse zu drucken und mit nach Hause nehmen.

Für Anna Deller-Yee war das Live-Painting eine besondere Art der Begegnung – zwischen ihr, den Besucherinnen und Besuchern und dem Raum. In einem kurzen Interview schildert sie ihre Eindrücke.

<strong>Anna, wie hast Du das Live-Painting in der Coburger Designfabrik erlebt?
</strong><strong><em>Anna Deller-Yee</em></strong>: Das Live-Painting war eine Sammlung wirklich rührender Momente zwischen mir als Schafferin, den Betrachterinnen und Betrachtern und dem Raum. Das tolle war einfach, wie Ruhe eingekehrt ist, als alle drei zusammengekommen sind und die Musik lief. Es war genau diese Art an innerer Ruhe, die ich mit Coburg, meiner Heimatstadt, verbinde.

<strong>Wie war die Atmosphäre für dich?
</strong>Sehr angenehm und gelassen, trotz der Tatsache, dass ich vor einem Publikum live gemalt habe und das eine gewisse Verletzlichkeit mit sich bringt.

<strong>Du hast lange Zeit in Coburg gelebt – an welchem Ort würdest Du die Stahl-Glas-Installationen aufstellen?
</strong>Vielleicht im Globe, in der Ehrenburg, auf der Veste, in der Hochschule, als Bühnenbild im Theater… auf jeden Fall in einem Raum, der Platz für ein Kunstwerk dieser Größe hat. Außerdem soll der Raum viel Licht haben, damit Menschen das Werk von allen Seiten betrachten können. Es wäre ideal, wenn es wirklich den Raum und das Gefühl der Menschen, die in dem Raum stehen, auf eine Art und Weise beeinflusst, ihren Blick verändert, sie zum Nachdenken anregt oder sie emotional berührt… ich wünsche mir, dass das Werk weniger nur dekorativ, sondern aussagekräftig und präsent in der Stadt ist.

<strong><em><strong>Du hast innerhalb von wenigen Stunden sechs große Aufsteller bemalt – wie bist Du vorgegangen? Hattest Du dir vorher schon ein fertiges Bild im Kopf oder ist alles intuitiv entstanden?</strong>
</em></strong>Ich hatte einen groben Plan für meine Farben und die Dynamik des Bildes. Auch wusste ich, wo ich malen werde, und hatte die Designfabrik schon gesehen. Jedoch ist mein Schaffensprozess solcher Bilder sehr intuitiv und wird maßgeblich von dem Ort, der Präsenz von Zuschauern und meiner Stimmung in diesem Moment beeinflusst. Dementsprechend habe ich mich von dieser Intuition leiten lassen und das Werk entstand Schritt für Schritt, Schicht für Schicht. Ich finde es gut, am Anfang einen losen Plan für solche Arbeiten zu haben. Aber man muss offen sein für Spontanes und Veränderung – wie das halt so auch im Leben ist.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/FWU_1427-4-1024x683.jpg"
                        fileSize="178353"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/FWU_1505-5-1024x683.jpg"
                        fileSize="154078"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/FWU_1392-6-1024x683.jpg"
                        fileSize="131089"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/Anna-Deller-Yee-Durch-die-Linien-die-ich-wurde-142-1024x683.jpg"
                        fileSize="204418"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/Anna-Deller-Yee-Durch-die-Linien-die-ich-wurde-82-1024x683.jpg"
                        fileSize="208298"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/FWU_1467-5-1024x683.jpg"
                        fileSize="165701"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/FWU_1614-5-1024x683.jpg"
                        fileSize="151258"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Alumni]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category>                                <title><![CDATA[Nachts am Ruder, tagsüber Kanzler]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachts-am-ruder-tagsueber-kanzler/</link>
                <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 16:18:22 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Interview: Natalie Schalk)</em>

<em>Ein Gespräch mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-matthias-j-kaiser/">Dr. Matthias J. Kaiser,</a> Kanzler der Hochschule Coburg, über nächtliches Rudern, Eierlikör mit Lakritz – und warum gute Führung manchmal bedeutet, trotzdem nicht Everybody’s Darling zu sein.</em>

&nbsp;

Der gebürtige Westfale, Wirtschaftsingenieur und promovierte BWLer leitet seit Oktober 2020 die Verwaltung der Hochschule Coburg. Nach fünf Jahren zieht er eine persönliche Zwischenbilanz über Bewegung, Snackautomaten und die Kunst, klar zu führen.

&nbsp;

<em>Tagsüber jonglieren Sie mit Finanzen, Personalfragen, Bauprojekten. Und nachts – rudern Sie?
</em><strong>Dr. Matthias J. Kaiser: </strong>Ja, meistens so gegen 23 Uhr. Eine halbe Stunde, dann gehe ich muskulär leer ins Bett. Ich wollte etwas, das man zu Hause machen kann – leise und jederzeit verfügbar. Also habe ich mir ein Rudergerät gekauft. Nebenbei schaue ich Nachrichten. Manchmal ist das Gerät schon besetzt, weil meine Frau es auch toll findet. Es ist Ausgleich und Ganzkörpertraining zugleich. Eine wunderbare Beschäftigung.

<em>Und vom Präsidenten der Hochschule haben Sie sich das Radfahren abgeschaut?
</em>(lacht) Ein bisschen schon. Ich fahre ohnehin gern Rad, aber dass ich mich bemühe, es regelmäßig für den Arbeitsweg zu nutzen, habe ich mir bei ihm abgeguckt. Das macht den Kopf frei.

<em>Brauchen Sie diese Bewegung, um das Amt auszuhalten?
</em>Kanzler sein heißt ständig Jonglieren. Es stimmt: Das kostet Kraft. Es gibt aber auch Energie zurück, wenn man sieht, dass Entscheidungen wirken und die Hochschule gedeiht. Kanzler sein kann man nicht studieren, das ist Training on the job. Mit einem neuen Kanzler kommt Bewegung in die ganze Organisation – neue Ziele, neue Standards. Plötzlich läuft ein Riesen-Change-Programm für alle, auch für einen selbst. Da braucht man Ausgleich. Man muss aufpassen, nicht aus der Puste zu kommen.

<em>Bewegung heißt auch: Veränderungen. Welche haben Sie angestoßen?
</em>Sehr viele. Finanzumstellung mit SAP und neue Budgetplanung, der Umbau der Personalabteilung, stark digitalisiert. Ein eigenes Justiziariat. Große Bauprojekte: Das IT- und Medienzentrum ITMZ habe ich fast fertig übernommen, den HTAplus-Modulbau auf dem ehemaligen Schlachthofareal habe ich von der Planung bis zur Übergabe an unser Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI) begleitet. Wir haben alte Gebäude wie die Alte Kühlhalle und die Schlachthalle ertüchtigt und arbeiten an der Entwicklung des Schlachthofareals. Dazu viele Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig haben wir Prozesse gestrafft, neue Einheiten wie den Inneren Dienst und das Zentralarchiv gegründet und die Führungsprinzipien angepasst – mehr Eigenständigkeit, mehr Verantwortung. Also: Immer was los.

<em>Die Pandemie erwähnen Sie gar nicht – abgehakt?
</em>Das war eine Mega-Herausforderung und wir haben sie als Team super gemanagt. Abgehakt.

<em>Und persönlich? Was hat Sie berührt?
</em>Als meine Vorgängerin Maria Knott-Lutze nach zwei Jahren zu Besuch kam. Ich habe von ihr eine sehr solide Hochschule übernommen. Ich bin auf einen fahrenden, vollgetankten Zug aufgesprungen – und durfte Wagenreihung und Strecke an geänderte Rahmenbedingungen anpassen. Ich habe gespürt, sie ist zufrieden mit dem, was ich daraus gemacht habe. Wir haben uns umarmt und ich dachte: Wow, jemand, der die Hochschule ein Vierteljahrhundert geleitet hat, übergibt diese große Aufgabe und ist danach happy. Das war ein sehr bewegender Moment.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><em style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><img class="alignnone wp-image-2455" style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /><strong><em>    Weil ich merke, dass sich ein kleiner Erfolg an den nächsten reiht, ist ein Teil des Respekts vor der großen Aufgabe einer inneren Freude gewichen.
</em></strong></em></strong><em style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><em>Dr. Matthias J. Kaiser, Kanzler der Hochschule Coburg</em></em></p>
<em>
Wie fühlt es sich jetzt, nach fünf Jahren, an?
</em>Gut. Richtig gut! Viel passiert, viel geschafft. Irgendwie habe ich so mein Ding gefunden. Es läuft.

<em>Wie haben Sie sich in diesen fünf Jahren verändert?
</em>Ich frage weniger nach, weil ich mehr weiß. Ich versuche, als zuverlässiger, verantwortlicher Partner da zu sein; meine Art, für die Hochschule einzutreten, hat sich dabei verändert. Auch bin ich ruhiger und transparenter geworden. Weil ich merke, dass sich ein kleiner Erfolg an den nächsten reiht, ist ein Teil des Respekts vor der großen Aufgabe einer inneren Freude gewichen. Mein Kleidungsstil hat sich verändert: Statt Schlips eher Business Casual. Und: ein paar Kilo sind dazugekommen – deswegen die Rudermaschine.

<em>Man sagt Ihnen auch eine Schwäche für den Snackautomaten nach …
</em>Ja, das ist gefährlich. Wenn ich innerlich aufgewühlt bin, lande ich da. Früher Snickers, heute eher Nüsse. Und ich gestehe: Ich habe auch eine Schwäche für Eierlikör mit Lakritz. Schräg, ich weiß, aber irgendwie mein Ding.

<em>Wann sind Sie innerlich aufgewühlt?
</em>Wenn eine Diskussion schlecht lief – und die Geschäfte mit voller Wucht weitergehen und dann ein völlig anderer Kontext folgt. Das eine Thema nagt noch an mir und das nächste wird qualitativ nicht gut vorangeschoben. Solche Gefühle zeigt man nicht – das verunsichert alle nur. Manchmal ist man in so einer Position dann einsam. Zum Glück habe ich ein enges Team, mit dem ich reflektieren kann. Und wenn eine rote Linie überschritten wird, bin ich sehr klar.

<em>Auch, wenn Sie sich unbeliebt machen?
</em>Führung heißt nicht, Everybody’s Darling zu sein. Ich höre zu, beziehe unterschiedliche Sichtweisen ein, aber ich bin sehr pragmatisch und entscheide gern konkret und schnell. Es geht um Orientierung. Dann sind auch die Grenzen klar.

<em>Was macht insgesamt eine gute Hochschulleitung aus?
</em>Hochschule positionieren. Mitdenken für alle. Mut zur Entscheidung – klar und zügig. Vielfalt in den Köpfen. Nach außen Geschlossenheit, nach innen offene und intensive Diskussion.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><em style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><img class="alignnone wp-image-2455" style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /><strong><em>    Ich führe die Hochschule mit betriebswirtschaftlicher Agilität, soweit das mit Rücksicht auf die akademischen Belange sinnvoll und möglich ist. Aber die Motive und Ziele sind andere als in einem Unternehmen</em></strong></em></strong><strong style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><em style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><strong><em>.
</em></strong></em></strong><em style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><em>Dr. Matthias J. Kaiser, Kanzler der Hochschule Coburg</em></em></p>
<em>
In Ihrer Verantwortung liegen Millionenbeträge – und menschliche Schicksale. Haben Sie manchmal Angst, falsch zu entscheiden?
</em>Respekt ja, Angst? Nein. Ich entscheide faktenbasiert, prüfe gründlich, vertraue meinem Team und meiner Erfahrung und ich habe ein starkes Netzwerk mit anderen Kanzlerinnen und Kanzlern sowie unser Wissenschaftsministerium als Ratgeber.

<em>Führt man eine Hochschule anders als ein Unternehmen?
</em>Ich führe die Hochschule mit betriebswirtschaftlicher Agilität, soweit das mit Rücksicht auf die akademischen Belange sinnvoll und möglich ist. Aber die Motive und Ziele sind andere als in einem Unternehmen, weil wir nicht zwingend nach Gewinn streben, sondern mit Steuergeldern arbeiten dürfen. Und die Wissenschaftsfreiheit darf nicht tangiert werden. Wir sind eine Experimentierplattform für Innovationen und Freigeist – mit finanzieller Zweckbindung.

<em>Wie sehen die nächsten fünf Jahre aus?
</em>Die erste Phase war geprägt von Umbrüchen und Investitionen. Jetzt geht es ums Stabilisieren, Nachjustieren, Pflegen. Makromanagement statt Mikromanagement. Wir müssen Ressourcen klug nutzen, uns an demografische Veränderungen, aktuelle Rahmenbedingungen und den jeweils vorherrschenden Zeitgeist anpassen, uns zukunftssicher aufstellen. Große Themen sind auch Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Entbürokratisierung und Autonomie.

<em>Welchen Zukunftstraum haben Sie persönlich?
</em>Ich träume von einem Oldtimer. Ein VW-T2-Bus stand bei mir ziemlich hoch im Kurs. Aber mir fehlt der Platz, mir fehlt die Werkstatt – und na ja, auch ein wenig handwerkliches Talent. Dann gibt es noch eine Motorrad-Idee, die findet meine Frau leider gar nicht gut …

<em>Ihre Frau ist Pfarrerin. Was gibt sie Ihnen mit, wenn Sie sich am Abendbrottisch unterhalten?
</em>Am Abendbrottisch sehen wir uns leider viel zu selten. Aber sie reflektiert mit mir, dass ich nicht nur betriebswirtschaftliche Kennzahlen sehen darf, sondern das Ganze und die Gefühlswelt der Menschen im Fokus behalten sollte. Umgekehrt administriert sie als Pfarrerin auch so etwas wie ein mittelständisches Unternehmen und ich helfe ihr mit meinen Erfahrungen.

<em>Und privat in Coburg-Neuses?
</em>Es ist immer etwas los: Spielmannszug, Gemeindeveranstaltungen, Goldberg-Serenade, Events auf Schloss Callenberg und in den Vereinen, Dorffeste, Garten- und Nachbarschaftstreffen. Diese Gemeinschaft gefällt uns sehr. Ich bin sicher ein bisschen ein Exot, aber dafür, dass wir erst knapp drei Jahre hier wohnen, sind wir schon sehr gut integriert. Das Kanzler-Sein streife ich privat ab. Ich tausche Dienstbrille gegen Privatbrille, Dienstuhr gegen Privatuhr. Beim Campen habe ich auch mal ein Loch in der Hose, trage Turnschuhe, Käppi. Im Posaunenchor darf ich auch noch mitspielen. Damit bin ich wohl in Coburg endgültig „angekommen“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Interview: Natalie Schalk)</em>

<em>Ein Gespräch mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-matthias-j-kaiser/">Dr. Matthias J. Kaiser,</a> Kanzler der Hochschule Coburg, über nächtliches Rudern, Eierlikör mit Lakritz – und warum gute Führung manchmal bedeutet, trotzdem nicht Everybody’s Darling zu sein.</em>

&nbsp;

Der gebürtige Westfale, Wirtschaftsingenieur und promovierte BWLer leitet seit Oktober 2020 die Verwaltung der Hochschule Coburg. Nach fünf Jahren zieht er eine persönliche Zwischenbilanz über Bewegung, Snackautomaten und die Kunst, klar zu führen.

&nbsp;

<em>Tagsüber jonglieren Sie mit Finanzen, Personalfragen, Bauprojekten. Und nachts – rudern Sie?
</em><strong>Dr. Matthias J. Kaiser: </strong>Ja, meistens so gegen 23 Uhr. Eine halbe Stunde, dann gehe ich muskulär leer ins Bett. Ich wollte etwas, das man zu Hause machen kann – leise und jederzeit verfügbar. Also habe ich mir ein Rudergerät gekauft. Nebenbei schaue ich Nachrichten. Manchmal ist das Gerät schon besetzt, weil meine Frau es auch toll findet. Es ist Ausgleich und Ganzkörpertraining zugleich. Eine wunderbare Beschäftigung.

<em>Und vom Präsidenten der Hochschule haben Sie sich das Radfahren abgeschaut?
</em>(lacht) Ein bisschen schon. Ich fahre ohnehin gern Rad, aber dass ich mich bemühe, es regelmäßig für den Arbeitsweg zu nutzen, habe ich mir bei ihm abgeguckt. Das macht den Kopf frei.

<em>Brauchen Sie diese Bewegung, um das Amt auszuhalten?
</em>Kanzler sein heißt ständig Jonglieren. Es stimmt: Das kostet Kraft. Es gibt aber auch Energie zurück, wenn man sieht, dass Entscheidungen wirken und die Hochschule gedeiht. Kanzler sein kann man nicht studieren, das ist Training on the job. Mit einem neuen Kanzler kommt Bewegung in die ganze Organisation – neue Ziele, neue Standards. Plötzlich läuft ein Riesen-Change-Programm für alle, auch für einen selbst. Da braucht man Ausgleich. Man muss aufpassen, nicht aus der Puste zu kommen.

<em>Bewegung heißt auch: Veränderungen. Welche haben Sie angestoßen?
</em>Sehr viele. Finanzumstellung mit SAP und neue Budgetplanung, der Umbau der Personalabteilung, stark digitalisiert. Ein eigenes Justiziariat. Große Bauprojekte: Das IT- und Medienzentrum ITMZ habe ich fast fertig übernommen, den HTAplus-Modulbau auf dem ehemaligen Schlachthofareal habe ich von der Planung bis zur Übergabe an unser Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI) begleitet. Wir haben alte Gebäude wie die Alte Kühlhalle und die Schlachthalle ertüchtigt und arbeiten an der Entwicklung des Schlachthofareals. Dazu viele Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig haben wir Prozesse gestrafft, neue Einheiten wie den Inneren Dienst und das Zentralarchiv gegründet und die Führungsprinzipien angepasst – mehr Eigenständigkeit, mehr Verantwortung. Also: Immer was los.

<em>Die Pandemie erwähnen Sie gar nicht – abgehakt?
</em>Das war eine Mega-Herausforderung und wir haben sie als Team super gemanagt. Abgehakt.

<em>Und persönlich? Was hat Sie berührt?
</em>Als meine Vorgängerin Maria Knott-Lutze nach zwei Jahren zu Besuch kam. Ich habe von ihr eine sehr solide Hochschule übernommen. Ich bin auf einen fahrenden, vollgetankten Zug aufgesprungen – und durfte Wagenreihung und Strecke an geänderte Rahmenbedingungen anpassen. Ich habe gespürt, sie ist zufrieden mit dem, was ich daraus gemacht habe. Wir haben uns umarmt und ich dachte: Wow, jemand, der die Hochschule ein Vierteljahrhundert geleitet hat, übergibt diese große Aufgabe und ist danach happy. Das war ein sehr bewegender Moment.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><em style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><img class="alignnone wp-image-2455" style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /><strong><em>    Weil ich merke, dass sich ein kleiner Erfolg an den nächsten reiht, ist ein Teil des Respekts vor der großen Aufgabe einer inneren Freude gewichen.
</em></strong></em></strong><em style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><em>Dr. Matthias J. Kaiser, Kanzler der Hochschule Coburg</em></em></p>
<em>
Wie fühlt es sich jetzt, nach fünf Jahren, an?
</em>Gut. Richtig gut! Viel passiert, viel geschafft. Irgendwie habe ich so mein Ding gefunden. Es läuft.

<em>Wie haben Sie sich in diesen fünf Jahren verändert?
</em>Ich frage weniger nach, weil ich mehr weiß. Ich versuche, als zuverlässiger, verantwortlicher Partner da zu sein; meine Art, für die Hochschule einzutreten, hat sich dabei verändert. Auch bin ich ruhiger und transparenter geworden. Weil ich merke, dass sich ein kleiner Erfolg an den nächsten reiht, ist ein Teil des Respekts vor der großen Aufgabe einer inneren Freude gewichen. Mein Kleidungsstil hat sich verändert: Statt Schlips eher Business Casual. Und: ein paar Kilo sind dazugekommen – deswegen die Rudermaschine.

<em>Man sagt Ihnen auch eine Schwäche für den Snackautomaten nach …
</em>Ja, das ist gefährlich. Wenn ich innerlich aufgewühlt bin, lande ich da. Früher Snickers, heute eher Nüsse. Und ich gestehe: Ich habe auch eine Schwäche für Eierlikör mit Lakritz. Schräg, ich weiß, aber irgendwie mein Ding.

<em>Wann sind Sie innerlich aufgewühlt?
</em>Wenn eine Diskussion schlecht lief – und die Geschäfte mit voller Wucht weitergehen und dann ein völlig anderer Kontext folgt. Das eine Thema nagt noch an mir und das nächste wird qualitativ nicht gut vorangeschoben. Solche Gefühle zeigt man nicht – das verunsichert alle nur. Manchmal ist man in so einer Position dann einsam. Zum Glück habe ich ein enges Team, mit dem ich reflektieren kann. Und wenn eine rote Linie überschritten wird, bin ich sehr klar.

<em>Auch, wenn Sie sich unbeliebt machen?
</em>Führung heißt nicht, Everybody’s Darling zu sein. Ich höre zu, beziehe unterschiedliche Sichtweisen ein, aber ich bin sehr pragmatisch und entscheide gern konkret und schnell. Es geht um Orientierung. Dann sind auch die Grenzen klar.

<em>Was macht insgesamt eine gute Hochschulleitung aus?
</em>Hochschule positionieren. Mitdenken für alle. Mut zur Entscheidung – klar und zügig. Vielfalt in den Köpfen. Nach außen Geschlossenheit, nach innen offene und intensive Diskussion.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><em style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><img class="alignnone wp-image-2455" style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Das orangefarbene Anführungszeichensymbol mit geschwungenen Linien und Punkten auf weißem Hintergrund" width="30" height="28" /><strong><em>    Ich führe die Hochschule mit betriebswirtschaftlicher Agilität, soweit das mit Rücksicht auf die akademischen Belange sinnvoll und möglich ist. Aber die Motive und Ziele sind andere als in einem Unternehmen</em></strong></em></strong><strong style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><em style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><strong><em>.
</em></strong></em></strong><em style="--tw-scale-x: 1; --tw-scale-y: 1; --tw-scroll-snap-strictness: proximity; --tw-ring-offset-width: 0px; --tw-ring-offset-color: #fff; --tw-ring-color: #3b82f680; --tw-ring-offset-shadow: 0 0 #0000; --tw-ring-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow: 0 0 #0000; --tw-shadow-colored: 0 0 #0000;"><em>Dr. Matthias J. Kaiser, Kanzler der Hochschule Coburg</em></em></p>
<em>
In Ihrer Verantwortung liegen Millionenbeträge – und menschliche Schicksale. Haben Sie manchmal Angst, falsch zu entscheiden?
</em>Respekt ja, Angst? Nein. Ich entscheide faktenbasiert, prüfe gründlich, vertraue meinem Team und meiner Erfahrung und ich habe ein starkes Netzwerk mit anderen Kanzlerinnen und Kanzlern sowie unser Wissenschaftsministerium als Ratgeber.

<em>Führt man eine Hochschule anders als ein Unternehmen?
</em>Ich führe die Hochschule mit betriebswirtschaftlicher Agilität, soweit das mit Rücksicht auf die akademischen Belange sinnvoll und möglich ist. Aber die Motive und Ziele sind andere als in einem Unternehmen, weil wir nicht zwingend nach Gewinn streben, sondern mit Steuergeldern arbeiten dürfen. Und die Wissenschaftsfreiheit darf nicht tangiert werden. Wir sind eine Experimentierplattform für Innovationen und Freigeist – mit finanzieller Zweckbindung.

<em>Wie sehen die nächsten fünf Jahre aus?
</em>Die erste Phase war geprägt von Umbrüchen und Investitionen. Jetzt geht es ums Stabilisieren, Nachjustieren, Pflegen. Makromanagement statt Mikromanagement. Wir müssen Ressourcen klug nutzen, uns an demografische Veränderungen, aktuelle Rahmenbedingungen und den jeweils vorherrschenden Zeitgeist anpassen, uns zukunftssicher aufstellen. Große Themen sind auch Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Entbürokratisierung und Autonomie.

<em>Welchen Zukunftstraum haben Sie persönlich?
</em>Ich träume von einem Oldtimer. Ein VW-T2-Bus stand bei mir ziemlich hoch im Kurs. Aber mir fehlt der Platz, mir fehlt die Werkstatt – und na ja, auch ein wenig handwerkliches Talent. Dann gibt es noch eine Motorrad-Idee, die findet meine Frau leider gar nicht gut …

<em>Ihre Frau ist Pfarrerin. Was gibt sie Ihnen mit, wenn Sie sich am Abendbrottisch unterhalten?
</em>Am Abendbrottisch sehen wir uns leider viel zu selten. Aber sie reflektiert mit mir, dass ich nicht nur betriebswirtschaftliche Kennzahlen sehen darf, sondern das Ganze und die Gefühlswelt der Menschen im Fokus behalten sollte. Umgekehrt administriert sie als Pfarrerin auch so etwas wie ein mittelständisches Unternehmen und ich helfe ihr mit meinen Erfahrungen.

<em>Und privat in Coburg-Neuses?
</em>Es ist immer etwas los: Spielmannszug, Gemeindeveranstaltungen, Goldberg-Serenade, Events auf Schloss Callenberg und in den Vereinen, Dorffeste, Garten- und Nachbarschaftstreffen. Diese Gemeinschaft gefällt uns sehr. Ich bin sicher ein bisschen ein Exot, aber dafür, dass wir erst knapp drei Jahre hier wohnen, sind wir schon sehr gut integriert. Das Kanzler-Sein streife ich privat ab. Ich tausche Dienstbrille gegen Privatbrille, Dienstuhr gegen Privatuhr. Beim Campen habe ich auch mal ein Loch in der Hose, trage Turnschuhe, Käppi. Im Posaunenchor darf ich auch noch mitspielen. Damit bin ich wohl in Coburg endgültig „angekommen“.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Stammzelltherapie für Pferde: Innovation aus dem Hochschul-Umfeld]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/stammzelltherapie-fuer-pferde-innovation-aus-dem-hochschul-umfeld/</link>
                <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 15:59:01 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wo die Hochschule Coburg, Startups und Gesellschaft zusammenkommen, entstehen echte Innovationen für den Alltag. So wie bei der Zusammenarbeit mit dem jungen Unternehmen RegMed, das an einer Stammzellentherapie für Pferde arbeitet. Das ist eines der Themen der Septemberausgabe des Hochschulmagazins 4you auf TV Oberfranken.</em>

Thomas Nick aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a> erklärt in der Sendung, wie die Hochschule Coburg Studierende auf ihrem Weg zum eigenen Unternehmen unterstützt und warum die Region ein spannender Standort für Gründer ist. Als Gründungsberater begleitet er von der ersten Idee über die Validierung bis zum Business Modeling – und auch darüber hinaus. Vom Gründungs-Netzwerk rund um die Hochschule profitieren aber nicht nur Studierende.

Ein Beispiel ist RegMed. Gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder ist der junge Unternehmer Tom Smets einer der Gründer und Geschäftsführer des Coburger Start-ups RegMed, das gerade ein ganz neues Medizin-Produkt auf den Markt bringt. Damit soll vielen Tieren geholfen werden: Direkt im Stall entnehmen Tierärzte Fettgewebe beispielsweise aus der Schweifregion eines Pferdes. Daraus werden mit einer mobilen Maschine vor Ort Stammzellen gewonnen und direkt dort injiziert, wo das Tier zum Beispiel an Arthrose leidet.
<h4>Auf früheren Industrieflächen entstehen heute Zukunftsprojekte</h4>
RegMed ist am Globe beheimatet, nur wenige Minuten entfernt vom früheren Coburger Schlachthof. Hier hat sich in der Alten Kühlhalle schon vor Jahren der CREAPOLIS-Makerspace der Hochschule etabliert. In der offenen Werkstatt, gefördert im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“, kann jede und jeder nach entsprechender Schulung die technisch exzellente Ausstattung nutzen, erklärt Makerspace-Techniker Dustin Kramer. „Ob 3D-Drucker, Lasercutter, Textilbereich, Schreinerei oder Schlosserei: Vom Weihnachtssterne lasern bis zum technischen Prototyping ist bei uns im Makerspace alles machbar.“ Das Prototyping war genau das, was RegMed brauchte: Prototypen für die Filtertechnik und erste Bauteile wurden im Makerspace mit 3D-Druck gefertigt.

Außerdem stieß hier auch Luis Diller, Student im Coburger Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a>, zum RegMed-Team. Er half beim 3D-Druck im Makerspace und arbeitet inzwischen fest an der Weiterentwicklung der Idee mit. Auf früheren Industrieflächen entstehen in Coburg heute Zukunftsprojekte, die Wissenschaft, Praxis und Unternehmergeist zusammenbringen. Und IP-Student Luis Diller ist so bereits während des Studiums in ein Startup integriert. „Extrem spannend“, sagt er und lächelt.
<h4>Der TV-Beitrag</h4>
Zu sehen ist der Beitrag ab Minute 10:50 <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-studierende-forschen-an-stammzellentherapie-fuer-pferde/"> hier in der Septemberausgabe von <em>4you</em> auf TV Oberfranken</a>. Die Sendung wird unterstützt von der Rainer Markgraf Stiftung und hat den Fokus diesmal auf der Vernetzung von Wissensbeständen. An der Hochschule Coburg ist das eine der Grundlagen, um die Wissenschaft für das tägliche Leben nutzbar zu machen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wo die Hochschule Coburg, Startups und Gesellschaft zusammenkommen, entstehen echte Innovationen für den Alltag. So wie bei der Zusammenarbeit mit dem jungen Unternehmen RegMed, das an einer Stammzellentherapie für Pferde arbeitet. Das ist eines der Themen der Septemberausgabe des Hochschulmagazins 4you auf TV Oberfranken.</em>

Thomas Nick aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a> erklärt in der Sendung, wie die Hochschule Coburg Studierende auf ihrem Weg zum eigenen Unternehmen unterstützt und warum die Region ein spannender Standort für Gründer ist. Als Gründungsberater begleitet er von der ersten Idee über die Validierung bis zum Business Modeling – und auch darüber hinaus. Vom Gründungs-Netzwerk rund um die Hochschule profitieren aber nicht nur Studierende.

Ein Beispiel ist RegMed. Gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder ist der junge Unternehmer Tom Smets einer der Gründer und Geschäftsführer des Coburger Start-ups RegMed, das gerade ein ganz neues Medizin-Produkt auf den Markt bringt. Damit soll vielen Tieren geholfen werden: Direkt im Stall entnehmen Tierärzte Fettgewebe beispielsweise aus der Schweifregion eines Pferdes. Daraus werden mit einer mobilen Maschine vor Ort Stammzellen gewonnen und direkt dort injiziert, wo das Tier zum Beispiel an Arthrose leidet.
<h4>Auf früheren Industrieflächen entstehen heute Zukunftsprojekte</h4>
RegMed ist am Globe beheimatet, nur wenige Minuten entfernt vom früheren Coburger Schlachthof. Hier hat sich in der Alten Kühlhalle schon vor Jahren der CREAPOLIS-Makerspace der Hochschule etabliert. In der offenen Werkstatt, gefördert im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“, kann jede und jeder nach entsprechender Schulung die technisch exzellente Ausstattung nutzen, erklärt Makerspace-Techniker Dustin Kramer. „Ob 3D-Drucker, Lasercutter, Textilbereich, Schreinerei oder Schlosserei: Vom Weihnachtssterne lasern bis zum technischen Prototyping ist bei uns im Makerspace alles machbar.“ Das Prototyping war genau das, was RegMed brauchte: Prototypen für die Filtertechnik und erste Bauteile wurden im Makerspace mit 3D-Druck gefertigt.

Außerdem stieß hier auch Luis Diller, Student im Coburger Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a>, zum RegMed-Team. Er half beim 3D-Druck im Makerspace und arbeitet inzwischen fest an der Weiterentwicklung der Idee mit. Auf früheren Industrieflächen entstehen in Coburg heute Zukunftsprojekte, die Wissenschaft, Praxis und Unternehmergeist zusammenbringen. Und IP-Student Luis Diller ist so bereits während des Studiums in ein Startup integriert. „Extrem spannend“, sagt er und lächelt.
<h4>Der TV-Beitrag</h4>
Zu sehen ist der Beitrag ab Minute 10:50 <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-studierende-forschen-an-stammzellentherapie-fuer-pferde/"> hier in der Septemberausgabe von <em>4you</em> auf TV Oberfranken</a>. Die Sendung wird unterstützt von der Rainer Markgraf Stiftung und hat den Fokus diesmal auf der Vernetzung von Wissensbeständen. An der Hochschule Coburg ist das eine der Grundlagen, um die Wissenschaft für das tägliche Leben nutzbar zu machen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/174-TVO2-1024x693.jpg"
                        fileSize="108073"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="693"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/174-TVO3-1024x702.jpg"
                        fileSize="137387"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="702"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/174-TVO-1024x683.jpg"
                        fileSize="186481"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/174-TVO1-1024x693.jpg"
                        fileSize="124120"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="693"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Premiere: Hochschule beim Firmenlauf]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/premiere-beim-firmenlauf-hochschule-mit-starkem-team-in-bad-rodach/</link>
                <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 15:43:14 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Zum ersten Mal war die Hochschule Coburg beim Firmenlauf der Neuen Presse dabei – und das gleich mit einem großen Auftritt. Mehr als 1800 Läuferinnen und Läufer gingen am Freitag, 12. September, in 80 Teams in Bad Rodach an den Start. Die Hochschule stellte ein Team mit über 50 Teilnehmenden aus allen Bereichen.</em>

In den Top-Ten des Gesamtfeldes und damit auch schnellster Läufer im Team der Hochschule war Student Florian Neuland aus dem Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/">Change Management und Transformation</a>, dicht gefolgt von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast</a> auf dem zweiten Platz. Als schnellste Frau im Hochschulteam erreichte Janina May aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/international-office/">International Office</a> das Ziel.

Unter dem Motto „Wissenschaft auf der Überholspur“ lief das Hochschulteam eine 4,2 Kilometer lange Runde durch den Bad Rodacher Kurpark, über die Thermalbadstraße, den Schlossplatz, vorbei an der Kirche St. Johannes und über den Marktplatz zurück ins Ziel. Ein paar der Teilnehmenden hatten das Motto in Richtung „Aperolspur“ augenzwinkernd abgewandelt - Spaß und Teamgeist standen neben der sportlichen Leistung im Vordergrund.

Mit angenehmen 18 Grad, Sonnenschein und leichtem Wind waren die Laufbedingungen ideal. Moderiert wurde das Ziel-Einlaufen von Maria Preißler von der Neuen Presse. Am Stand der Hochschule im Bad Rodacher Kurpark konnten sich Interessierte über das Studienangebot informieren. Foodtrucks und die Blasmusik der Roßfelder Musikanten sorgten für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das später mit einer After-Run-Party ausklang.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Zum ersten Mal war die Hochschule Coburg beim Firmenlauf der Neuen Presse dabei – und das gleich mit einem großen Auftritt. Mehr als 1800 Läuferinnen und Läufer gingen am Freitag, 12. September, in 80 Teams in Bad Rodach an den Start. Die Hochschule stellte ein Team mit über 50 Teilnehmenden aus allen Bereichen.</em>

In den Top-Ten des Gesamtfeldes und damit auch schnellster Läufer im Team der Hochschule war Student Florian Neuland aus dem Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/">Change Management und Transformation</a>, dicht gefolgt von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast</a> auf dem zweiten Platz. Als schnellste Frau im Hochschulteam erreichte Janina May aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/international-office/">International Office</a> das Ziel.

Unter dem Motto „Wissenschaft auf der Überholspur“ lief das Hochschulteam eine 4,2 Kilometer lange Runde durch den Bad Rodacher Kurpark, über die Thermalbadstraße, den Schlossplatz, vorbei an der Kirche St. Johannes und über den Marktplatz zurück ins Ziel. Ein paar der Teilnehmenden hatten das Motto in Richtung „Aperolspur“ augenzwinkernd abgewandelt - Spaß und Teamgeist standen neben der sportlichen Leistung im Vordergrund.

Mit angenehmen 18 Grad, Sonnenschein und leichtem Wind waren die Laufbedingungen ideal. Moderiert wurde das Ziel-Einlaufen von Maria Preißler von der Neuen Presse. Am Stand der Hochschule im Bad Rodacher Kurpark konnten sich Interessierte über das Studienangebot informieren. Foodtrucks und die Blasmusik der Roßfelder Musikanten sorgten für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das später mit einer After-Run-Party ausklang.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC01722-e1758038329609-1024x663.jpg"
                        fileSize="216096"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="663"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC_3591-e1758037098772-1024x672.jpg"
                        fileSize="138256"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="672"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC_3575-e1758037697883-1024x677.jpg"
                        fileSize="132669"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="677"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC_3508-e1758037734614-1024x649.jpg"
                        fileSize="172175"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="649"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC_3630-1024x681.jpg"
                        fileSize="162651"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC01497-1024x683.jpg"
                        fileSize="147884"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC01548-1024x683.jpg"
                        fileSize="152235"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC01646-1024x683.jpg"
                        fileSize="184461"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC_3753-e1758036770208-1024x631.jpg"
                        fileSize="140925"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="631"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC01350-1024x683.jpg"
                        fileSize="181101"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/DSC01356-1024x683.jpg"
                        fileSize="204842"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Architektur und Psyche: Wie die Umgebung unser Denken und Fühlen prägt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/architektur-und-psyche-wie-die-umgebung-unser-denken-und-fuehlen-praegt/</link>
                <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 11:31:20 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Aktionstag für Fachleute und Öffentlichkeit: Am Donnerstag, 9., und Freitag, 10. Oktober lädt die Hochschule Coburg gemeinsam mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) zum Aktionstag „Lebenswelten. Ästhetik und Gesundheit“ ein. Expertinnen und Experten aus Neurowissenschaft, Design, Philosophie, Gesundheit und Baukultur zeigen, wie Gestaltung unser Denken, Fühlen und Wohlbefinden prägt. Der Eintritt ist frei.</em>

Ob im Krankenhaus, im Klassenzimmer oder auf öffentlichen Plätzen: Architektur, Innenarchitektur und ästhetische Gestaltung beeinflussen, ob sich Menschen wohlfühlen, wie gut sie sich konzentrieren, wie sie miteinander kommunizieren oder wie gestresst sie sind. Auch körperliche Prozesse wie beispielsweise Heilung können durch die Umgebungsästhetik positiv unterstützt werden. Die Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte der Menschen sind vielfältig. Aber jenseits persönlicher Vorlieben, abseits von Kultur und Geschmack, gibt es grundlegende Muster, die uns alle verbinden. Unsere Umgebung spricht solche tief verankerten Muster an.

<strong>Ideen aus verschiedenen Disziplinen</strong>

Unter dem Titel „Lebenswelten. Ästhetik und Gesundheit“ kommen am Donnerstag, 9., und Freitag, 10. Oktober, Expertinnen und Experten unter anderem aus Neurowissenschaft, Design, Philosophie, Gesundheit und Baukultur beim VDW-Aktionstag zusammen, um diese Zusammenhänge zu beleuchten. Wie beeinflussen Räume unser Denken, Fühlen und Handeln? Welche Rolle spielt Ästhetik für die Gesundheit – individuell und gesellschaftlich? Die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg, die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und das Institut Mensch &amp; Ästhetik (Hochschule Coburg und Universität Bamberg) laden Öffentlichkeit und Fachleute zu einem spannenden Austausch an der Hochschule ein.

<strong>Ästhetik im Alltag</strong>

Der erste Tag ist den Grundlagen der Ästhetik in Alltag, Wissenschaft und Gesellschaft gewidmet.  Der renommierte Psychologe und Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Ernst Pöppel spricht über „Ästhetik als Basis für unsere Wahrnehmung – ein Blick in unser Hirn“ und gibt Einblick in neurobiologische Grundlagen. Psychologe Prof. Dr. Claus-Christian Carbon und Religionswissenschaftler Prof. Dr. Michael von Brück beleuchten, wie ästhetische Erfahrungen unsere Empfindungen, persönlichen Entscheidungen und gesellschaftlichen Leitbilder beeinflussen. Interessante Impulse kommen auch vom Institut Mensch &amp; Ästhetik (IMAE): Der Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-heinrich/">Prof. Dr. Michael Heinrich</a> und der Bamberger Prof. Dr. Christian Illies zeigen, warum Ästhetik alle Bereiche des Alltags berührt und wo sich unsere Menschen‑ und Weltbilder widerspiegeln.

<strong>Gestaltung, die gut tut</strong>

Der zweite Tag steht im Zeichen angewandter Ästhetik in Gesundheit, Architektur und Gestaltung. Wie beeinflusst unser Umfeld das persönliche Wohlbefinden – und wie lässt es sich gut gestalten? Die Beiträge des Mediziners Prof. Dr. Thomas Bohrer und des Architekten und Innenarchitekten Prof. Carsten Wiewiorra (bdia-Präsident) eröffnen neue Perspektiven, bevor Reiner Nagel (Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur) in der Abschluss-Keynote Potenziale von Bestandsbauten für die Zukunft skizziert.

<strong>Studentische Ideen zum Nachdenken</strong>

Der Aktionstag wird begleitet durch Ergebnisse des <a href="https://www.hs-coburg.de/impact-das-innovations-und-lernfestival/">Innovations- und Lernfestivals IMPACT</a> der Hochschule Coburg. Studierende präsentieren und diskutieren ihre Projekte, bereichern den Aktionstag mit einer begleitenden Ausstellung und bauen unter anderem eine Installation beziehungsweise eine Interaktion auf – für alle Gäste gibt es reichlich Gelegenheit zum Mitdenken, Austausch und Vernetzen.

<strong>Weitere Informationen und Anmeldung</strong>

Der VDW-Aktionstag 2025 „Lebenswelten. Ästhetik und Gesundheit“ findet am<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/campus-design/"> Campus Design</a> der Hochschule Coburg (Am Hofbräuhaus 1) statt und beginnt am Donnerstag, 9. Oktober, um 13 Uhr und am Freitag,10. Oktober, um 9 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich über <a href="http://www.hs-coburg.de/vdw-aktionstag-2025/">www.hs-coburg.de/vdw-aktionstag-2025/</a>

<strong>Podcast-Tipps vorab</strong>

Passend zum Aktionstag spricht Prof. Dr. Michael Heinrich, Studiengangsleiter Innenarchitektur der Hochschule Coburg und Leitungsmitglied des Instituts Mensch &amp; Ästhetik, im Podcast „Hörsaal Coburg“ darüber, warum Ästhetik ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Energiewende sein kann – und wie wir lernen können, zum Beispiel <a href="https://www.hs-coburg.de/hoersaal-coburg/windrad">Windräder nicht nur zu akzeptieren, sondern sogar ein bisschen zu lieben</a>. Weitere Podcasts drehen sich um <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/bda-denklabor-33-architektur-und-öffentlichkeit-teil/id1528333350?i=1000680927598">Architektur und Humanorientierung</a>, um <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/kann-architektur-krank-machen-gesundheit-braucht-%C3%A4sthetik/id1698319018?i=1000654435993">Gesundheit und Ästhetik </a>sowie darum, wie sich <a href="https://open.spotify.com/episode/0tczWFX8CUTYEMtZxw7XuX?si=86a9f9508aac4f4e">wissenschaftliche Erkenntnisse zur Ästhetik in die Praxis integrieren</a> lassen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Aktionstag für Fachleute und Öffentlichkeit: Am Donnerstag, 9., und Freitag, 10. Oktober lädt die Hochschule Coburg gemeinsam mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) zum Aktionstag „Lebenswelten. Ästhetik und Gesundheit“ ein. Expertinnen und Experten aus Neurowissenschaft, Design, Philosophie, Gesundheit und Baukultur zeigen, wie Gestaltung unser Denken, Fühlen und Wohlbefinden prägt. Der Eintritt ist frei.</em>

Ob im Krankenhaus, im Klassenzimmer oder auf öffentlichen Plätzen: Architektur, Innenarchitektur und ästhetische Gestaltung beeinflussen, ob sich Menschen wohlfühlen, wie gut sie sich konzentrieren, wie sie miteinander kommunizieren oder wie gestresst sie sind. Auch körperliche Prozesse wie beispielsweise Heilung können durch die Umgebungsästhetik positiv unterstützt werden. Die Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte der Menschen sind vielfältig. Aber jenseits persönlicher Vorlieben, abseits von Kultur und Geschmack, gibt es grundlegende Muster, die uns alle verbinden. Unsere Umgebung spricht solche tief verankerten Muster an.

<strong>Ideen aus verschiedenen Disziplinen</strong>

Unter dem Titel „Lebenswelten. Ästhetik und Gesundheit“ kommen am Donnerstag, 9., und Freitag, 10. Oktober, Expertinnen und Experten unter anderem aus Neurowissenschaft, Design, Philosophie, Gesundheit und Baukultur beim VDW-Aktionstag zusammen, um diese Zusammenhänge zu beleuchten. Wie beeinflussen Räume unser Denken, Fühlen und Handeln? Welche Rolle spielt Ästhetik für die Gesundheit – individuell und gesellschaftlich? Die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg, die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und das Institut Mensch &amp; Ästhetik (Hochschule Coburg und Universität Bamberg) laden Öffentlichkeit und Fachleute zu einem spannenden Austausch an der Hochschule ein.

<strong>Ästhetik im Alltag</strong>

Der erste Tag ist den Grundlagen der Ästhetik in Alltag, Wissenschaft und Gesellschaft gewidmet.  Der renommierte Psychologe und Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Ernst Pöppel spricht über „Ästhetik als Basis für unsere Wahrnehmung – ein Blick in unser Hirn“ und gibt Einblick in neurobiologische Grundlagen. Psychologe Prof. Dr. Claus-Christian Carbon und Religionswissenschaftler Prof. Dr. Michael von Brück beleuchten, wie ästhetische Erfahrungen unsere Empfindungen, persönlichen Entscheidungen und gesellschaftlichen Leitbilder beeinflussen. Interessante Impulse kommen auch vom Institut Mensch &amp; Ästhetik (IMAE): Der Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-heinrich/">Prof. Dr. Michael Heinrich</a> und der Bamberger Prof. Dr. Christian Illies zeigen, warum Ästhetik alle Bereiche des Alltags berührt und wo sich unsere Menschen‑ und Weltbilder widerspiegeln.

<strong>Gestaltung, die gut tut</strong>

Der zweite Tag steht im Zeichen angewandter Ästhetik in Gesundheit, Architektur und Gestaltung. Wie beeinflusst unser Umfeld das persönliche Wohlbefinden – und wie lässt es sich gut gestalten? Die Beiträge des Mediziners Prof. Dr. Thomas Bohrer und des Architekten und Innenarchitekten Prof. Carsten Wiewiorra (bdia-Präsident) eröffnen neue Perspektiven, bevor Reiner Nagel (Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur) in der Abschluss-Keynote Potenziale von Bestandsbauten für die Zukunft skizziert.

<strong>Studentische Ideen zum Nachdenken</strong>

Der Aktionstag wird begleitet durch Ergebnisse des <a href="https://www.hs-coburg.de/impact-das-innovations-und-lernfestival/">Innovations- und Lernfestivals IMPACT</a> der Hochschule Coburg. Studierende präsentieren und diskutieren ihre Projekte, bereichern den Aktionstag mit einer begleitenden Ausstellung und bauen unter anderem eine Installation beziehungsweise eine Interaktion auf – für alle Gäste gibt es reichlich Gelegenheit zum Mitdenken, Austausch und Vernetzen.

<strong>Weitere Informationen und Anmeldung</strong>

Der VDW-Aktionstag 2025 „Lebenswelten. Ästhetik und Gesundheit“ findet am<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/campus-design/"> Campus Design</a> der Hochschule Coburg (Am Hofbräuhaus 1) statt und beginnt am Donnerstag, 9. Oktober, um 13 Uhr und am Freitag,10. Oktober, um 9 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich über <a href="http://www.hs-coburg.de/vdw-aktionstag-2025/">www.hs-coburg.de/vdw-aktionstag-2025/</a>

<strong>Podcast-Tipps vorab</strong>

Passend zum Aktionstag spricht Prof. Dr. Michael Heinrich, Studiengangsleiter Innenarchitektur der Hochschule Coburg und Leitungsmitglied des Instituts Mensch &amp; Ästhetik, im Podcast „Hörsaal Coburg“ darüber, warum Ästhetik ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Energiewende sein kann – und wie wir lernen können, zum Beispiel <a href="https://www.hs-coburg.de/hoersaal-coburg/windrad">Windräder nicht nur zu akzeptieren, sondern sogar ein bisschen zu lieben</a>. Weitere Podcasts drehen sich um <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/bda-denklabor-33-architektur-und-öffentlichkeit-teil/id1528333350?i=1000680927598">Architektur und Humanorientierung</a>, um <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/kann-architektur-krank-machen-gesundheit-braucht-%C3%A4sthetik/id1698319018?i=1000654435993">Gesundheit und Ästhetik </a>sowie darum, wie sich <a href="https://open.spotify.com/episode/0tczWFX8CUTYEMtZxw7XuX?si=86a9f9508aac4f4e">wissenschaftliche Erkenntnisse zur Ästhetik in die Praxis integrieren</a> lassen.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ausbildungsstart im CREAPOLIS Makerspace: Transfer erleben, Teamgeist stärken]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausbildungsstart-im-creapolis-makerspace-transfer-erleben-teamgeist-staerken/</link>
                <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 10:50:13 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Gelaserte Namensschilder, selbstgebaute Seifenblasenmaschinen, Teamgeist – zum Start ins Berufsleben haben Auszubildende zweier regionaler Unternehmen gemeinsam im CREAPOLIS Makerspace, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg gearbeitet, um sich besser kennenzulernen.</em>

Ein leises Surren, dann ein kurzes Zischen – und plötzlich steigen die ersten Seifenblasen in die Luft. Schillernd tanzen sie durch den Raum des <a href="https://www.creapolis-coburg.de/#" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS Makerspace</a>, begleitet von neugierigem Lachen und staunenden Blicken. In ihrer ersten Ausbildungswoche waren die Azubis von KAPP NILES im CREAPOLIS Makerspace, um gemeinsam Seifenblasenmaschinen zu bauen. Wie die Azubis des Caritasverbands für die Stadt und den Landkreis Coburg e.V., die zwei Tage zuvor Namensschilder gelasert haben, wuchsen sie beim gemeinsamen Werkeln im Laufe des Tages als Gruppe zusammen.

Industriemechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Fachlageristen, ein dualer Student im Fach Maschinenbau sowie angehende Pflegehelfende und Pflegefachfrauen und -männer waren in ihrer ersten Ausbildungswoche für einen Workshop im CREAPOLIS Makerspace. Die offene Werkstatt der Hochschule Coburg ist mehr als nur ein Raum zum Tüfteln und Basteln für die Öffentlichkeit – sie dient auch als Kreativ- und Transferort, an dem Teams gemeinsam wachsen und sich weiterentwickeln können.

<strong>Konzept hat sich bewährt</strong>

Beim Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Coburg e.V. stand der Azubiworkshop zum zweiten Mal auf dem Programm für die neuen Auszubildenden. Als Pflegedienstleiterin kümmert sich Margarete Pult um die Koordination und Organisation der Ausbildung. „Die Auszubildenden haben durch den Workshop die Möglichkeit, sich außerhalb ihres Arbeitsumfelds kennenzulernen. Im letzten Jahr war das Basteln eines blinkenden Namensschilds für viele eine große Herausforderung und gleichzeitig eine Bestätigung für die Wahl eines Berufs in der Pflege“, sagte sie. Neben den Auszubildenen waren beim Workshop auch Mentorinnen und Mentoren sowie Pflegedienstleitende dabei. „Uns ist es wichtig, unseren Mitarbeitenden und Auszubildenden die Möglichkeit zu geben, einen Tag etwas völlig anderes zu machen.“

Nach vier Jahren gehört der Workshop, bei dem elektrische Seifenblasenmaschinen gebaut werden, bei der Firma KAPP NILES fest ins Programm zum Ausbildungsstart. "Der gemeinsame Tag im CREAPOLIS Makerspace stärkt den Teamgeist und fördert das Wir-Gefühl unserer neuen Auszubildenden. Durch die Arbeit an einem kreativen Projekt wachsen die jungen Talente zusammen, entdecken ihre Stärken und erleben, wie wertvoll Zusammenarbeit ist. Dieses Erlebnis bildet die Grundlage für ein respektvolles und produktives Miteinander im Betriebsalltag“, resümierte Ausbilder Björn Engel.

<strong>Kennenlernen außerhalb des Arbeitsumfelds</strong>

„Beim Workshop hatten wir die Möglichkeit, unsere neuen Arbeitskollegen besser kennenzulernen und uns gegenseitig zu unterstützen“, sagte David Wacker, der eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei KAPP NILES begonnen hat. Jan Schmid, Techniker im CREAPOLIS Makerspace leitete den Workshop: „Die Auszubildenden haben sich bei Unklarheiten gegenseitig geholfen und unterstützt und zum Bau ihrer Seifenblasenmaschinen kaum Hilfe benötigt“, fasste er den Verlauf des Tages zusammen, während er den Verschnitt der Spanplatten aus dem Lasercutter holt und das Gerät für nächsten Nutzerinnen und Nutzer vorbereitet.

<strong>Kooperationsformate der Hochschule Coburg</strong>

Sie würden Ihren Mitarbeitenden auch gerne die Möglichkeit geben, in einer außergewöhnlichen Umgebung noch besser als Team zusammenzuarbeiten oder anderweitig mit der Hochschule Coburg kooperieren? Eine Übersicht über sämtliche Formate finden Sie <a href="https://www.hs-coburg.de/kooperieren/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Gelaserte Namensschilder, selbstgebaute Seifenblasenmaschinen, Teamgeist – zum Start ins Berufsleben haben Auszubildende zweier regionaler Unternehmen gemeinsam im CREAPOLIS Makerspace, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg gearbeitet, um sich besser kennenzulernen.</em>

Ein leises Surren, dann ein kurzes Zischen – und plötzlich steigen die ersten Seifenblasen in die Luft. Schillernd tanzen sie durch den Raum des <a href="https://www.creapolis-coburg.de/#" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS Makerspace</a>, begleitet von neugierigem Lachen und staunenden Blicken. In ihrer ersten Ausbildungswoche waren die Azubis von KAPP NILES im CREAPOLIS Makerspace, um gemeinsam Seifenblasenmaschinen zu bauen. Wie die Azubis des Caritasverbands für die Stadt und den Landkreis Coburg e.V., die zwei Tage zuvor Namensschilder gelasert haben, wuchsen sie beim gemeinsamen Werkeln im Laufe des Tages als Gruppe zusammen.

Industriemechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Fachlageristen, ein dualer Student im Fach Maschinenbau sowie angehende Pflegehelfende und Pflegefachfrauen und -männer waren in ihrer ersten Ausbildungswoche für einen Workshop im CREAPOLIS Makerspace. Die offene Werkstatt der Hochschule Coburg ist mehr als nur ein Raum zum Tüfteln und Basteln für die Öffentlichkeit – sie dient auch als Kreativ- und Transferort, an dem Teams gemeinsam wachsen und sich weiterentwickeln können.

<strong>Konzept hat sich bewährt</strong>

Beim Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Coburg e.V. stand der Azubiworkshop zum zweiten Mal auf dem Programm für die neuen Auszubildenden. Als Pflegedienstleiterin kümmert sich Margarete Pult um die Koordination und Organisation der Ausbildung. „Die Auszubildenden haben durch den Workshop die Möglichkeit, sich außerhalb ihres Arbeitsumfelds kennenzulernen. Im letzten Jahr war das Basteln eines blinkenden Namensschilds für viele eine große Herausforderung und gleichzeitig eine Bestätigung für die Wahl eines Berufs in der Pflege“, sagte sie. Neben den Auszubildenen waren beim Workshop auch Mentorinnen und Mentoren sowie Pflegedienstleitende dabei. „Uns ist es wichtig, unseren Mitarbeitenden und Auszubildenden die Möglichkeit zu geben, einen Tag etwas völlig anderes zu machen.“

Nach vier Jahren gehört der Workshop, bei dem elektrische Seifenblasenmaschinen gebaut werden, bei der Firma KAPP NILES fest ins Programm zum Ausbildungsstart. "Der gemeinsame Tag im CREAPOLIS Makerspace stärkt den Teamgeist und fördert das Wir-Gefühl unserer neuen Auszubildenden. Durch die Arbeit an einem kreativen Projekt wachsen die jungen Talente zusammen, entdecken ihre Stärken und erleben, wie wertvoll Zusammenarbeit ist. Dieses Erlebnis bildet die Grundlage für ein respektvolles und produktives Miteinander im Betriebsalltag“, resümierte Ausbilder Björn Engel.

<strong>Kennenlernen außerhalb des Arbeitsumfelds</strong>

„Beim Workshop hatten wir die Möglichkeit, unsere neuen Arbeitskollegen besser kennenzulernen und uns gegenseitig zu unterstützen“, sagte David Wacker, der eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei KAPP NILES begonnen hat. Jan Schmid, Techniker im CREAPOLIS Makerspace leitete den Workshop: „Die Auszubildenden haben sich bei Unklarheiten gegenseitig geholfen und unterstützt und zum Bau ihrer Seifenblasenmaschinen kaum Hilfe benötigt“, fasste er den Verlauf des Tages zusammen, während er den Verschnitt der Spanplatten aus dem Lasercutter holt und das Gerät für nächsten Nutzerinnen und Nutzer vorbereitet.

<strong>Kooperationsformate der Hochschule Coburg</strong>

Sie würden Ihren Mitarbeitenden auch gerne die Möglichkeit geben, in einer außergewöhnlichen Umgebung noch besser als Team zusammenzuarbeiten oder anderweitig mit der Hochschule Coburg kooperieren? Eine Übersicht über sämtliche Formate finden Sie <a href="https://www.hs-coburg.de/kooperieren/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/Auswahl-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="173609"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/PM-3-1024x576.jpg"
                        fileSize="199822"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/Auswahl-5-1024x576.jpg"
                        fileSize="186988"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/PM-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="197995"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Hebammenwissenschaft]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Vom Praxisalltag in den Hörsaal – Ein Internist wird Professor]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vom-praxisalltag-in-den-hoersaal-ein-internist-wird-professor/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 10:04:45 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Interview: Andreas T. Wolf</em> )

<em>Vom Arztberuf in die Professur, das hat Prof. Dr. Michael Lehner im Februar 2025 an die </em><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/"><em>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</em></a><em> der Hochschule Coburg gebracht. Der Bamberger Internist vermittelt heute praxisnahes Wissen im Lehrgebiet Maternale Gesundheit in der </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/hebammenwissenschaft/"><em>Hebammenwissenschaft</em></a><em>. Das Besondere: Er musste seine frühere Tätigkeit als Internist dafür nicht ganz aufgeben. Was ihn zur Professur geführt hat, wie er den Wechsel aus der Praxis erlebt und warum er anderen Ärztinnen und Ärzten diesen Weg empfehlen kann, erzählt er im Interview.</em>

<strong><em>Professor Lehner, was hat Sie dazu bewegt, eine Professur zu beginnen?</em></strong>

Ich war bereits seit 2021 Honorardozent in der Hebammenwissenschaft. Die Arbeit im Team und mit den Studierenden hat mir viel Spaß gemacht und mir viel zurückgegeben. Besonders spannend finde ich, wie der duale Studiengang Theorie und Praxis miteinander verknüpft – das ermöglicht eine praxisnahe Lehre, die ich als praktizierender Internist aktiv mitgestalten kann. Die Studierenden bringen durch ihre parallele Ausbildung bei Praxispartnerinnen und -partnern bereits viel Erfahrung mit, was zu einem hohen Niveau in der Lehre führt.

<strong><em>Wie erleben Sie den Berufsalltag an der Hochschule im Vergleich zur ärztlichen Praxis?</em></strong>

Mein Berufsalltag ist jetzt komplett anders als in der Praxis früher. Ich habe mehr Möglichkeiten, mich selbst zu organisieren und nicht mehr den Druck wie in der Selbstständigkeit. Im Semester halte ich Vorlesungen in den Grundlagenfächern, korrigiere Klausuren und beteilige mich als Studiengangsleitung an organisatorischen Themen. In der vorlesungsfreien Zeit bereite ich die Vorlesungen vor und arbeite in Gremien, wie in der Berufungskommission. Gerade im dualen Studiengang Hebammenwissenschaft ist die enge Verzahnung mit den Praxispartnern ein zentraler Bestandteil – das erfordert auch organisatorisch eine gute Abstimmung. Die Arbeit an der Hochschule ist dadurch für mich sehr vielfältig und bietet Raum für Weiterentwicklung.

<strong><em>Wie gelingt Ihnen die Verbindung zur früheren ärztlichen Tätigkeit?</em></strong>

Ich habe eine 50-Prozent-Professur und kann mich so noch meinem vorherigen Beruf und anderen Bereichen wie der Notfallmedizin widmen. Für mich ist das eine optimale Aufteilung.
Gerade im medizinischen Bereich ist es wertvoll, die Verbindung zur Praxis zu halten – das kommt auch den Studierenden zugute, weil ich aktuelle Entwicklungen direkt in die Lehre einbringen kann. Die Hochschule Coburg unterstützt solche flexiblen Modelle, um Berufserfahrung und akademische Lehre sinnvoll zu kombinieren.

<strong><em>Wem würden Sie eine Professur im medizinischen Bereich empfehlen? </em></strong>

Ich würde Ärztinnen und Ärzten raten, darüber nachzudenken, wenn sie ihr Wissen gerne weitergeben und Spaß an einer kollegialen Zusammenarbeit in einem jungen Team haben. Für mich persönlich ist die Arbeit sehr erfüllend, und ich bin dankbar und glücklich, dass ich mein Wissen an Studierende weitergeben kann und meine Arbeit so langfristig einen positiven Effekt hat. Gerade im Studiengang Hebammenwissenschaft ist der Austausch zwischen akademischer Lehre und klinischer Erfahrung besonders wertvoll, etwa wenn es um die Vermittlung von geburtshilflichen Notfällen oder interdisziplinärer Zusammenarbeit geht. Das eröffnet viele Möglichkeiten, sich fachlich und didaktisch weiterzuentwickeln. Wer Freude daran hat, junge Menschen auf ihrem Weg in einen verantwortungsvollen Gesundheitsberuf zu begleiten, findet hier definitiv eine sinnstiftende Aufgabe.

&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Interview: Andreas T. Wolf</em> )

<em>Vom Arztberuf in die Professur, das hat Prof. Dr. Michael Lehner im Februar 2025 an die </em><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/"><em>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</em></a><em> der Hochschule Coburg gebracht. Der Bamberger Internist vermittelt heute praxisnahes Wissen im Lehrgebiet Maternale Gesundheit in der </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/hebammenwissenschaft/"><em>Hebammenwissenschaft</em></a><em>. Das Besondere: Er musste seine frühere Tätigkeit als Internist dafür nicht ganz aufgeben. Was ihn zur Professur geführt hat, wie er den Wechsel aus der Praxis erlebt und warum er anderen Ärztinnen und Ärzten diesen Weg empfehlen kann, erzählt er im Interview.</em>

<strong><em>Professor Lehner, was hat Sie dazu bewegt, eine Professur zu beginnen?</em></strong>

Ich war bereits seit 2021 Honorardozent in der Hebammenwissenschaft. Die Arbeit im Team und mit den Studierenden hat mir viel Spaß gemacht und mir viel zurückgegeben. Besonders spannend finde ich, wie der duale Studiengang Theorie und Praxis miteinander verknüpft – das ermöglicht eine praxisnahe Lehre, die ich als praktizierender Internist aktiv mitgestalten kann. Die Studierenden bringen durch ihre parallele Ausbildung bei Praxispartnerinnen und -partnern bereits viel Erfahrung mit, was zu einem hohen Niveau in der Lehre führt.

<strong><em>Wie erleben Sie den Berufsalltag an der Hochschule im Vergleich zur ärztlichen Praxis?</em></strong>

Mein Berufsalltag ist jetzt komplett anders als in der Praxis früher. Ich habe mehr Möglichkeiten, mich selbst zu organisieren und nicht mehr den Druck wie in der Selbstständigkeit. Im Semester halte ich Vorlesungen in den Grundlagenfächern, korrigiere Klausuren und beteilige mich als Studiengangsleitung an organisatorischen Themen. In der vorlesungsfreien Zeit bereite ich die Vorlesungen vor und arbeite in Gremien, wie in der Berufungskommission. Gerade im dualen Studiengang Hebammenwissenschaft ist die enge Verzahnung mit den Praxispartnern ein zentraler Bestandteil – das erfordert auch organisatorisch eine gute Abstimmung. Die Arbeit an der Hochschule ist dadurch für mich sehr vielfältig und bietet Raum für Weiterentwicklung.

<strong><em>Wie gelingt Ihnen die Verbindung zur früheren ärztlichen Tätigkeit?</em></strong>

Ich habe eine 50-Prozent-Professur und kann mich so noch meinem vorherigen Beruf und anderen Bereichen wie der Notfallmedizin widmen. Für mich ist das eine optimale Aufteilung.
Gerade im medizinischen Bereich ist es wertvoll, die Verbindung zur Praxis zu halten – das kommt auch den Studierenden zugute, weil ich aktuelle Entwicklungen direkt in die Lehre einbringen kann. Die Hochschule Coburg unterstützt solche flexiblen Modelle, um Berufserfahrung und akademische Lehre sinnvoll zu kombinieren.

<strong><em>Wem würden Sie eine Professur im medizinischen Bereich empfehlen? </em></strong>

Ich würde Ärztinnen und Ärzten raten, darüber nachzudenken, wenn sie ihr Wissen gerne weitergeben und Spaß an einer kollegialen Zusammenarbeit in einem jungen Team haben. Für mich persönlich ist die Arbeit sehr erfüllend, und ich bin dankbar und glücklich, dass ich mein Wissen an Studierende weitergeben kann und meine Arbeit so langfristig einen positiven Effekt hat. Gerade im Studiengang Hebammenwissenschaft ist der Austausch zwischen akademischer Lehre und klinischer Erfahrung besonders wertvoll, etwa wenn es um die Vermittlung von geburtshilflichen Notfällen oder interdisziplinärer Zusammenarbeit geht. Das eröffnet viele Möglichkeiten, sich fachlich und didaktisch weiterzuentwickeln. Wer Freude daran hat, junge Menschen auf ihrem Weg in einen verantwortungsvollen Gesundheitsberuf zu begleiten, findet hier definitiv eine sinnstiftende Aufgabe.

&nbsp;]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category>                                <title><![CDATA[Genussvoll gesund – Integrative Gesundheitsförderung im TV]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/genussvoll-gesund-integrative-gesundheitsfoerderung-im-tv/</link>
                <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 06:55:04 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Was bedeutet eigentlich Genuss – und welche Rolle spielt er für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unser soziales Miteinander? Diesen Fragen geht die Sendung 4you auf TV Oberfranken nach und beleuchtet verschiedene Aspekte des Genusses im Zusammenhang mit dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung.</em>

Genuss und Gesundheit hängen eng zusammen. Dr. Maria Kuhn stellt im Hochschulmagazin 4you auf TV Oberfranken das Projekt „Power für Frauen“ vor. Es zeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Genuss für die Gesundheitsförderung sein können – gerade in schwierigen Lebenslagen. Neben Empowerment und Bewegungsangeboten ist das gemeinsame Frühstück ein zentrales Element.

Auch Prof. Dr. Niko Kohls beleuchtet die psychologischen Dimensionen des Genießens. Was bedeutet es eigentlich, genießen zu können – und wie lernen wir das (wieder)? Der Medizinpsychologe forscht rund um Achtsamkeit, existenzielle Bedürfnisse, Lebensqualität und Gesundheit.

Medizinerin Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann erklärt, welchen Einfluss die Mikroorganismen in unserem Darm auf das Genießen haben: „Das Mikrobiom beeinflusst tatsächlich Appetit, Vorlieben und sogar die Geschmacksknospen.“ Bei gesunder Ernährung kommt es deshalb nicht auf zu strengen Verzicht an, denn dieser führt oft zu Nährstoffmängeln – eine gesunde Ernährung ist vielfältig und abwechslungsreich. „Genuss ist erwünscht.“

<strong>Zur Sendung</strong>

Der Beitrag läuft in der Sendung 4you von TVO – hier in der Mediathek abrufbar <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-die-genuss-forschungsprojekte-der-hochschulen/">https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-die-genuss-forschungsprojekte-der-hochschulen/</a> (ab etwa Minute 10:13). Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Was bedeutet eigentlich Genuss – und welche Rolle spielt er für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unser soziales Miteinander? Diesen Fragen geht die Sendung 4you auf TV Oberfranken nach und beleuchtet verschiedene Aspekte des Genusses im Zusammenhang mit dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung.</em>

Genuss und Gesundheit hängen eng zusammen. Dr. Maria Kuhn stellt im Hochschulmagazin 4you auf TV Oberfranken das Projekt „Power für Frauen“ vor. Es zeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Genuss für die Gesundheitsförderung sein können – gerade in schwierigen Lebenslagen. Neben Empowerment und Bewegungsangeboten ist das gemeinsame Frühstück ein zentrales Element.

Auch Prof. Dr. Niko Kohls beleuchtet die psychologischen Dimensionen des Genießens. Was bedeutet es eigentlich, genießen zu können – und wie lernen wir das (wieder)? Der Medizinpsychologe forscht rund um Achtsamkeit, existenzielle Bedürfnisse, Lebensqualität und Gesundheit.

Medizinerin Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann erklärt, welchen Einfluss die Mikroorganismen in unserem Darm auf das Genießen haben: „Das Mikrobiom beeinflusst tatsächlich Appetit, Vorlieben und sogar die Geschmacksknospen.“ Bei gesunder Ernährung kommt es deshalb nicht auf zu strengen Verzicht an, denn dieser führt oft zu Nährstoffmängeln – eine gesunde Ernährung ist vielfältig und abwechslungsreich. „Genuss ist erwünscht.“

<strong>Zur Sendung</strong>

Der Beitrag läuft in der Sendung 4you von TVO – hier in der Mediathek abrufbar <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-die-genuss-forschungsprojekte-der-hochschulen/">https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-die-genuss-forschungsprojekte-der-hochschulen/</a> (ab etwa Minute 10:13). Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/169-TVO-Axt-Gadermann-Kuhn-Kohls01-1024x693.jpg"
                        fileSize="112118"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="693"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/09/169-TVO-Axt-Gadermann-Kuhn-Kohls03-1024x683.jpg"
                        fileSize="122100"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/10-Axt-Gadermann-1024x683.jpg"
                        fileSize="88164"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category>                                <title><![CDATA[Der perfekte Perioden-Snack: „Jugend forscht“ an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-perfekte-perioden-snack-jugend-forscht-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 07:41:41 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Ein Obst-Riegel soll Frauen helfen, die während der Periode unter Eisen- und Nährstoffmangel leiden. Drei Schülerinnen führte dieses „Jugend forscht“-Projekt jetzt in die Labore der Hochschule Coburg. Mit modernster Technik analysierten sie den Vitamin-C-Gehalt ihrer Zutaten. </em><em>
</em>

Amy Karaboue, Imesha Perera und Valentina Müller sind 16 Jahre alt, gehen in die zehnte und elfte Klasse des Coburger Gymnasiums Ernestinum und tüfteln bereits seit einem Jahr an ihrem „Menstruationsriegel“. Er soll Nährstoffe und Mineralstoffe beinhalten, die Frauen während der Periode verlieren oder in größeren Mengen benötigen. Während der Menstruation verliert der Körper nicht nur Blut, sondern zum Beispiel auch Eisen – und Eisenmangel verursacht häufig Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme. „Letztes Jahr haben wir bereits den Eisengehalt ausgewählter Lebensmittel mithilfe wissenschaftlicher Verfahren an unserer Schule bestimmt“, erklärt Karaboue. Perera fügt hinzu: „Nun stellen wir uns dem Problem, wie wir die Absorptionsrate von Eisen optimieren können.“ Vitamin C (Ascorbinsäure) unterstützt den Körper bei der Aufnahme von Eisen. Müller erklärt: „Deshalb beschäftigen wir uns mit Ascorbinsäure und ihrem Gehalt in Lebensmitteln.“ Getrocknete Himbeeren, Cranberries, Pflaumen und Hagebutten kommen beispielsweise für den Riegel infrage. Um den Vitamin-C-Gehalt möglicher Zutaten mit wissenschaftlicher Präzision zu ermitteln, wandten sich die Schülerinnen an die Hochschule Coburg.
<h4>Ein Forschungsprojekt, das Menschen direkt helfen kann</h4>
Laboringenieurin Josefine Schlemmer betreut normalerweise an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/bioanalytik/">Bioanalytik</a>-Studierende, die im Labor praktisch an ihren wissenschaftlichen Projekten arbeiten. Diesmal half sie den drei Coburger Schülerinnen dabei, die Proben für ihr „Jugend-forscht“-Projekt chemisch-analytisch zu untersuchen. Aus den Trockenfrüchten extrahierten sie die Ascorbinsäure und analysierten den genauen Vitamin-C-Gehalt, außerdem wurde das Pulver gebacken und geprüft, wie viel Vitamin-C danach noch vorhanden ist. „Vitamin C ist nicht hitze- und lichtstabil“, erklärt Schlemmer. „Aber die Müsliriegel werden gebacken.“ Das Projekt soll Frauen helfen – und das soll unkompliziert sein. Ein Riegel ist ideal.
<h4>Faszinierende Wissenschaft</h4>
Die jungen Forscherinnen waren fasziniert von der Ausstattung und der Präzision und Sorgfalt, mit der an der Hochschule Coburg im Labor gearbeitet wird. Zwischen Pipetten und HighTech-Analysegeräten bekamen sie einen Eindruck von angewandter Wissenschaft. „Es wurde deutlich, wie wichtig konzentriertes und gewissenhaftes Arbeiten ist, was auch für unser eigenes Projekt sehr wichtig ist, um möglichst exakte und verlässliche Ergebnisse zu erzielen“, sagt Valentina Müller. Für die Weiterentwicklung ihres Menstruationsriegels haben die Schülerinnen dabei wichtige Erkenntnisse gewonnen – und schon wieder ein paar neue Ideen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Ein Obst-Riegel soll Frauen helfen, die während der Periode unter Eisen- und Nährstoffmangel leiden. Drei Schülerinnen führte dieses „Jugend forscht“-Projekt jetzt in die Labore der Hochschule Coburg. Mit modernster Technik analysierten sie den Vitamin-C-Gehalt ihrer Zutaten. </em><em>
</em>

Amy Karaboue, Imesha Perera und Valentina Müller sind 16 Jahre alt, gehen in die zehnte und elfte Klasse des Coburger Gymnasiums Ernestinum und tüfteln bereits seit einem Jahr an ihrem „Menstruationsriegel“. Er soll Nährstoffe und Mineralstoffe beinhalten, die Frauen während der Periode verlieren oder in größeren Mengen benötigen. Während der Menstruation verliert der Körper nicht nur Blut, sondern zum Beispiel auch Eisen – und Eisenmangel verursacht häufig Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme. „Letztes Jahr haben wir bereits den Eisengehalt ausgewählter Lebensmittel mithilfe wissenschaftlicher Verfahren an unserer Schule bestimmt“, erklärt Karaboue. Perera fügt hinzu: „Nun stellen wir uns dem Problem, wie wir die Absorptionsrate von Eisen optimieren können.“ Vitamin C (Ascorbinsäure) unterstützt den Körper bei der Aufnahme von Eisen. Müller erklärt: „Deshalb beschäftigen wir uns mit Ascorbinsäure und ihrem Gehalt in Lebensmitteln.“ Getrocknete Himbeeren, Cranberries, Pflaumen und Hagebutten kommen beispielsweise für den Riegel infrage. Um den Vitamin-C-Gehalt möglicher Zutaten mit wissenschaftlicher Präzision zu ermitteln, wandten sich die Schülerinnen an die Hochschule Coburg.
<h4>Ein Forschungsprojekt, das Menschen direkt helfen kann</h4>
Laboringenieurin Josefine Schlemmer betreut normalerweise an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/bioanalytik/">Bioanalytik</a>-Studierende, die im Labor praktisch an ihren wissenschaftlichen Projekten arbeiten. Diesmal half sie den drei Coburger Schülerinnen dabei, die Proben für ihr „Jugend-forscht“-Projekt chemisch-analytisch zu untersuchen. Aus den Trockenfrüchten extrahierten sie die Ascorbinsäure und analysierten den genauen Vitamin-C-Gehalt, außerdem wurde das Pulver gebacken und geprüft, wie viel Vitamin-C danach noch vorhanden ist. „Vitamin C ist nicht hitze- und lichtstabil“, erklärt Schlemmer. „Aber die Müsliriegel werden gebacken.“ Das Projekt soll Frauen helfen – und das soll unkompliziert sein. Ein Riegel ist ideal.
<h4>Faszinierende Wissenschaft</h4>
Die jungen Forscherinnen waren fasziniert von der Ausstattung und der Präzision und Sorgfalt, mit der an der Hochschule Coburg im Labor gearbeitet wird. Zwischen Pipetten und HighTech-Analysegeräten bekamen sie einen Eindruck von angewandter Wissenschaft. „Es wurde deutlich, wie wichtig konzentriertes und gewissenhaftes Arbeiten ist, was auch für unser eigenes Projekt sehr wichtig ist, um möglichst exakte und verlässliche Ergebnisse zu erzielen“, sagt Valentina Müller. Für die Weiterentwicklung ihres Menstruationsriegels haben die Schülerinnen dabei wichtige Erkenntnisse gewonnen – und schon wieder ein paar neue Ideen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/1000158641-e1755848624154-760x1024.jpg"
                        fileSize="159066"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="760" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/1000158524-460x1024.jpg"
                        fileSize="68700"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="460" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/1000158637-1024x460.jpg"
                        fileSize="97347"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="460"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Klinische Sozialarbeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Meißner im BR-Interview: Offene Placebos zeigen Wirkung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-meissner-im-br-interview-offene-placebos-zeigen-wirkung/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 09:56:20 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>An der Hochschule Coburg forscht </em><em>Prof. Dr. Karin Meißner zu einem erstaunlichen Phänomen: Placebos, die wirken, obwohl die Patientinnen wissen, dass sie nur ein Scheinmedikament einnehmen. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk erklärt die Wissenschaftlerin, wie das möglich ist – und was das über die Selbstheilungskräfte des Körpers verrät.</em>

Prof. Dr. Karin Meißner leitet den Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung/">Gesundheitsförderung</a> an der Hochschule Coburg und ist hier auch Wissenschaftliche Leiterin des Promotionszentrums <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Analytics4Health</a>. In einer noch nicht veröffentlichten <a href="https://psychosomatic.org/wp-content/uploads/2023/03/APS-2023-Abstract-Book.pdf">Pilotstudie</a> untersuchte sie mit ihrem Team Frauen mit starken Menstruationsbeschwerden um herauszufinden, ob offene Placebos genauso gut wirken wie normale Schmerzmittel. Im Bayerischen Rundfunk sprach sie jetzt über die Ergebnisse: Die Scheinmedikamente helfen offenbar selbst dann, wenn Testpersonen wissen, dass sie keinen Wirkstoff enthalten.

Die Sendung mit dem Titel „Auch wissentlich verabreichte Placebos zeigen Wirkung“ lässt sich in der Mediathek auf BR24 nachhören: <a href="https://www.br.de/nachrichten/wissen/auch-wissentlich-verabreichte-placebos-zeigen-wirkung,UsFS585">Auch wissentlich verabreichte Placebos zeigen Wirkung | BR24</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>An der Hochschule Coburg forscht </em><em>Prof. Dr. Karin Meißner zu einem erstaunlichen Phänomen: Placebos, die wirken, obwohl die Patientinnen wissen, dass sie nur ein Scheinmedikament einnehmen. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk erklärt die Wissenschaftlerin, wie das möglich ist – und was das über die Selbstheilungskräfte des Körpers verrät.</em>

Prof. Dr. Karin Meißner leitet den Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung/">Gesundheitsförderung</a> an der Hochschule Coburg und ist hier auch Wissenschaftliche Leiterin des Promotionszentrums <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Analytics4Health</a>. In einer noch nicht veröffentlichten <a href="https://psychosomatic.org/wp-content/uploads/2023/03/APS-2023-Abstract-Book.pdf">Pilotstudie</a> untersuchte sie mit ihrem Team Frauen mit starken Menstruationsbeschwerden um herauszufinden, ob offene Placebos genauso gut wirken wie normale Schmerzmittel. Im Bayerischen Rundfunk sprach sie jetzt über die Ergebnisse: Die Scheinmedikamente helfen offenbar selbst dann, wenn Testpersonen wissen, dass sie keinen Wirkstoff enthalten.

Die Sendung mit dem Titel „Auch wissentlich verabreichte Placebos zeigen Wirkung“ lässt sich in der Mediathek auf BR24 nachhören: <a href="https://www.br.de/nachrichten/wissen/auch-wissentlich-verabreichte-placebos-zeigen-wirkung,UsFS585">Auch wissentlich verabreichte Placebos zeigen Wirkung | BR24</a>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>                                <title><![CDATA[„Ich habe Freundinnen gefunden“ – was Frauen in Coburg stark macht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ich-habe-freundinnen-gefunden-was-frauen-in-coburg-stark-macht/</link>
                <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 07:24:23 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Was passiert, wenn Frauen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten plötzlich gemeinsam Socken stricken, meditieren oder Tischtennis spielen? Antworten liefert der Ergebnisbericht des Projekts „Power für Frauen“, den <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/">Prof. Dr. Niko Kohls</a> und Dr. Maria Kuhn von der Hochschule Coburg an Caritas-Geschäftsführer Norbert Hartz, Koordinatorin Olga Biryukov und Coburgs Integrationsbeauftragten Rainer Klein übergeben haben. Der Bericht zeigt, wie es um die körperliche und mentale Gesundheit von Frauen in Coburg steht.</em>

Viele Menschen sind allein. Das Gefühl der Einsamkeit beeinflusst unser Wohlbefinden und unser Lebensglück. Darunter leiden besonders Frauen, die erkrankt und finanziell gefordert sind oder unsere Sprache nicht gut sprechen. Das Projekt „Power für Frauen“ schafft seit Juni 2022 einen Raum für Begegnung.

Die vielfältigen Angebote sind leicht erreichbar und gut zugänglich. Die Frauen tanzen, meditieren oder frühstücken. Während der Treffen kommen sie miteinander ins Gespräch. Was wünschen sie sich noch? Wie hat es ihnen heute gefallen? Die Hochschule Coburg sammelt bei den Treffen wertvolle Informationen. Das Projekt wird von Forschenden aus dem Studiengang <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> wissenschaftlich begleitet. Ziel ist, die Frauen besser kennenzulernen. Ihre Bedürfnisse spiegeln sich auch in den Zahlen wider: 140 Veranstaltungen mit rund 1.200 Teilnehmerinnen waren es bisher. Das von der AOK Bayern finanzierte Konzept nähert sich nun dem Ende.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Frauen weniger einsam fühlen. Eine Teilnehmerin fasst ihre Erfahrungen zusammen: „Ich habe viele Freunde gewonnen. Ich bin selbstbewusster und selbstsicherer geworden“. Socken stricken, Nordic Walking oder die Kunsttherapie – all das fördert ihre Lebensfreude. Die Frauen lernen sich besser kennen. Sie gehen achtsamer mit sich um. Das beeinflusst ihren Alltag. „Ich gehe mehr an der frischen Luft spazieren, ich habe gelernt, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, ich habe neue Freundinnen gefunden“.

Hinter den ermutigenden Ergebnissen steckt jedoch noch eine andere inspirierende Botschaft: Viele Menschen und Organisationen aus Coburg übernehmen engagiert Verantwortung für ihre Mitmenschen. Sie schenken ihre Zeit, ihr Wissen und ein offenes Ohr. Die Frauen sind dankbar. Ihr letzter Wunsch ist klar: Power für Frauen soll weitergehen. Bis Ende Mai 2026 kann dieser nun auch erfüllt werden.

<strong>Einfach dazukommen</strong>

Alle Frauen, die beispielsweise auch Socken stricken lernen, Nordic walken oder gemeinsam mit anderen frühstücken wollen, sind eingeladen. Informationen bei Olga Biryukov 0151-25507452 oder per E-Mail: <a href="mailto:o.biryukov@caritas-coburg.de">o.biryukov@caritas-coburg.de</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Was passiert, wenn Frauen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten plötzlich gemeinsam Socken stricken, meditieren oder Tischtennis spielen? Antworten liefert der Ergebnisbericht des Projekts „Power für Frauen“, den <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/">Prof. Dr. Niko Kohls</a> und Dr. Maria Kuhn von der Hochschule Coburg an Caritas-Geschäftsführer Norbert Hartz, Koordinatorin Olga Biryukov und Coburgs Integrationsbeauftragten Rainer Klein übergeben haben. Der Bericht zeigt, wie es um die körperliche und mentale Gesundheit von Frauen in Coburg steht.</em>

Viele Menschen sind allein. Das Gefühl der Einsamkeit beeinflusst unser Wohlbefinden und unser Lebensglück. Darunter leiden besonders Frauen, die erkrankt und finanziell gefordert sind oder unsere Sprache nicht gut sprechen. Das Projekt „Power für Frauen“ schafft seit Juni 2022 einen Raum für Begegnung.

Die vielfältigen Angebote sind leicht erreichbar und gut zugänglich. Die Frauen tanzen, meditieren oder frühstücken. Während der Treffen kommen sie miteinander ins Gespräch. Was wünschen sie sich noch? Wie hat es ihnen heute gefallen? Die Hochschule Coburg sammelt bei den Treffen wertvolle Informationen. Das Projekt wird von Forschenden aus dem Studiengang <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> wissenschaftlich begleitet. Ziel ist, die Frauen besser kennenzulernen. Ihre Bedürfnisse spiegeln sich auch in den Zahlen wider: 140 Veranstaltungen mit rund 1.200 Teilnehmerinnen waren es bisher. Das von der AOK Bayern finanzierte Konzept nähert sich nun dem Ende.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Frauen weniger einsam fühlen. Eine Teilnehmerin fasst ihre Erfahrungen zusammen: „Ich habe viele Freunde gewonnen. Ich bin selbstbewusster und selbstsicherer geworden“. Socken stricken, Nordic Walking oder die Kunsttherapie – all das fördert ihre Lebensfreude. Die Frauen lernen sich besser kennen. Sie gehen achtsamer mit sich um. Das beeinflusst ihren Alltag. „Ich gehe mehr an der frischen Luft spazieren, ich habe gelernt, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, ich habe neue Freundinnen gefunden“.

Hinter den ermutigenden Ergebnissen steckt jedoch noch eine andere inspirierende Botschaft: Viele Menschen und Organisationen aus Coburg übernehmen engagiert Verantwortung für ihre Mitmenschen. Sie schenken ihre Zeit, ihr Wissen und ein offenes Ohr. Die Frauen sind dankbar. Ihr letzter Wunsch ist klar: Power für Frauen soll weitergehen. Bis Ende Mai 2026 kann dieser nun auch erfüllt werden.

<strong>Einfach dazukommen</strong>

Alle Frauen, die beispielsweise auch Socken stricken lernen, Nordic walken oder gemeinsam mit anderen frühstücken wollen, sind eingeladen. Informationen bei Olga Biryukov 0151-25507452 oder per E-Mail: <a href="mailto:o.biryukov@caritas-coburg.de">o.biryukov@caritas-coburg.de</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/164-Abschlussbericht-Power-fuer-Frauen-1024x683.jpg"
                        fileSize="124287"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/164-Abschlussbericht-Power-fuer-Frauen-1-1024x768.jpg"
                        fileSize="156822"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/164-Abschlussbericht-Power-fuer-Frauen-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="146400"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Klinische Sozialarbeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[17 Jahre Professur: Prof. Dr. Vogt verabschiedet sich „scheibchenweise“ ]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/17-jahre-professur-prof-dr-vogt-verabschiedet-sich-scheibchenweise/</link>
                <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 10:05:42 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Interview: Andreas T. Wolf)</em></p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Anderthalb Dekaden hat er als Professur an der Hochschule Coburg die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> bereichert. Jetzt verabschiedet sich <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-vogt/">Prof. Dr. Michael Vogt</a> in den Ruhestand. Ein Rückblick auf seine Arbeit. </em></p>
<p class="ai-optimize-9"><em>Prof. Vogt, Sie waren vor der Professur im kirchlichen Dienst tätig. Was hat Sie dazu bewegt an die Hochschule zu gehen und zu lehren?</em></p>
<p class="ai-optimize-10"><strong>Prof. DR. Michael Vogt:</strong> Die Suche nach einer neuen Herausforderung, denn wie heißt es doch treffend: „Wer am Alten hängt, der wird nicht alt!“ Insoweit habe ich meinen beruflichen Lebensweg „gedrittelt“, zunächst Sozialarbeiter und in der Geschäftsführung eines Wohlfahrtsverbandes, dann in der Leitung von 17 Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen, bevor ich 2008 nach Coburg kam. Von meinem Selbstverständnis als Berater und Psychotherapeut mit meinem Forschungsinteresse an der „Partnerschaft im Alter“ kam mir die Ausschreibung einer Professur im Bereich der klinisch-sozialarbeiterischen Ausrichtung an der Hochschule Coburg gerade recht.</p>
<p class="ai-optimize-11"><em>Was war ihr Fokus und was hat Ihnen am meisten gefallen an Ihrer Arbeit?</em></p>
<p class="ai-optimize-12">Mein Fokus galt immer der Entwicklung von Beratungskompetenzen für unterschiedliches Klientel. Deshalb habe ich von meinem Vorgänger Professor Helmut Pauls für einige Jahre die Studiengangsleitung für den gemeinsam mit der Alice Salomon Hochschule Berlin verantworteten Weiterbildungsmaster Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/berufsbegleitend-studieren/soziale-arbeit-klinische-sozialarbeit-master/">Klinische Sozialarbeit</a> übernommen. Inzwischen biete ich auch gemeinsam mit meiner Kollegin <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/">Professorin Dr. Christiane Kröger</a> im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit/">Bachelorstudium Soziale Arbeit</a> das optionale Begleitstudium „Erfahrungs- und personenzentrierte Beratung“ an.</p>
<p class="ai-optimize-13">Obwohl zwölf Blockwochenenden für Lehrende wie auch Studierende hinzukommen, zeigen die Rückmeldungen, wie sehr die Studierenden fachlich und persönlich davon profitiert haben. Aufgrund einer studentischen Initiative habe ich mich „überreden“ lassen, auch als Pensionär mit einem Lehrauftrag hier weiter mitzuwirken. Ich freue mich sehr, dass <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/">Prof. Dr. Christine Kröger</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christopher-romanowski-kirchner/">Prof. Dr. Christopher Romanowski-Kirchner</a> dieses Angebot fortführen wollen.</p>
<p class="ai-optimize-14"><em>Und in der Forschung?</em></p>
<p class="ai-optimize-15">Mit meinem Forschungsgebiet der <a href="https://www.hs-coburg.de/news/sexualforschung-alte-liebe-rastet-nicht/">Partnerschaft und Sexualität im Alter</a> war ich sicherlich bis zu einem gewissen Teil eher Exot in der Forschungslandschaft unserer Hochschule, andererseits gelang es mir, zahlreiche Praxiskontakte zu Beratungseinrichtungen aufzubauen. Dazu hat sicherlich das große internationale Medieninteresse an meinem Forschungsschwerpunkt beigetragen.</p>
<p class="ai-optimize-16"><em>Wie hat sich ihre Arbeit in den vergangenen siebzehn Jahren gewandelt? </em></p>
<p class="ai-optimize-17">Die Profilierung des Schwerpunktes „Klinische Sozialarbeit“ hat sich innerhalb der Fakultät, der Hochschule wie auch in der Hochschullandschaft immer mehr durchgesetzt. Gerade zu Beginn meiner Tätigkeit gab es viel häufiger auch innerhalb der wissenschaftlichen Community Erklärungsbedarf, dass klinische Sozialarbeit eben keine Sozialarbeit an Kliniken und Krankenhäusern darstellt, sondern sich mit einem Fokus als gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit auf schwer erreichbare Klientel ausrichtet. Leider ist der Fachbereich „Gesundheit“ zwischenzeitlich an eine andere Fakultät angebunden worden, obwohl Soziale Arbeit, denken Sie mal an die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen, immer einen Gesundheitsbezug hat.</p>
<p class="ai-optimize-18"><em>Sie haben eng mit Studierenden zusammengearbeitet: Was hat sich hier verändert und was werden Sie vermissen? </em></p>
<p class="ai-optimize-19">Die Arbeit mit Studierenden hat mir immer große Freude bereitet, weshalb ich zwischenzeitlich gerne auch die Aufgabe des Studiendekans übernommen habe. Hier habe ich erstmalig an der Hochschule Fokusgruppen mit Lehrenden und Studierenden zur erlebten Studiensituation initiiert, was bei anschließenden Veränderungen von Studien- und Prüfungsordnungen umgesetzt wurde. Insgesamt erlebe ich Studierende derzeit stärker psychisch belastet, was ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Es gibt oftmals eine große Unsicherheit in der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben, die ein größeres psychosoziales Beratungsangebot an der Hochschule erfordert. Ich selbst wurde sehr häufig bei persönlichen Fragestellungen von Studierenden angesprochen, was ich immer als Zeichen einer bestehenden Vertrauensbeziehung empfunden habe. Die vielen ungeplanten und spontanen Begegnungen mit Studierenden, egal ob auf dem Campus oder in der Innenstadt, werde ich vermissen.</p>
<p class="ai-optimize-20"><em>Was würden Sie Personen raten, die sich für eine Professur an der Hochschule Coburg interessieren? </em></p>
<p class="ai-optimize-21">Da nur die Rahmenbedingungen strukturell vorgegeben sind, kann die Ausgestaltung des Arbeitsfeldes mit Lehre und Forschung im guten Miteinander mit den Fakultäten und der Hochschulleitung erfolgen. Das erfordert neben Fachkompetenzen vor allem die Bereitschaft, neugierig auf Studierende zuzugehen. So lässt sich gemeinsam „Entdeckerfreude“ entfalten und Studierende gut auf ihren Beruf vorzubereiten.</p>
<p class="ai-optimize-22"><em>Wie geht es jetzt für Sie weiter?</em></p>
<p class="ai-optimize-22">Durch verschiedene Lehraufträge werde ich mich „scheibchenweise“ von der Hochschule Coburg verabschieden. Inzwischen bin ich 45 Jahre ununterbrochen berufstätig und freue mich auf mehr Freiräume und weniger Fahrzeiten. Neben weitergehenden Aufgaben wie Beratung, Therapie und ehrenamtlichen Tätigkeiten wie Schöffe an einer Jugendstrafkammer werde ich mich wieder mehr mit Fotografie beschäftigen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Interview: Andreas T. Wolf)</em></p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Anderthalb Dekaden hat er als Professur an der Hochschule Coburg die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> bereichert. Jetzt verabschiedet sich <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-vogt/">Prof. Dr. Michael Vogt</a> in den Ruhestand. Ein Rückblick auf seine Arbeit. </em></p>
<p class="ai-optimize-9"><em>Prof. Vogt, Sie waren vor der Professur im kirchlichen Dienst tätig. Was hat Sie dazu bewegt an die Hochschule zu gehen und zu lehren?</em></p>
<p class="ai-optimize-10"><strong>Prof. DR. Michael Vogt:</strong> Die Suche nach einer neuen Herausforderung, denn wie heißt es doch treffend: „Wer am Alten hängt, der wird nicht alt!“ Insoweit habe ich meinen beruflichen Lebensweg „gedrittelt“, zunächst Sozialarbeiter und in der Geschäftsführung eines Wohlfahrtsverbandes, dann in der Leitung von 17 Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen, bevor ich 2008 nach Coburg kam. Von meinem Selbstverständnis als Berater und Psychotherapeut mit meinem Forschungsinteresse an der „Partnerschaft im Alter“ kam mir die Ausschreibung einer Professur im Bereich der klinisch-sozialarbeiterischen Ausrichtung an der Hochschule Coburg gerade recht.</p>
<p class="ai-optimize-11"><em>Was war ihr Fokus und was hat Ihnen am meisten gefallen an Ihrer Arbeit?</em></p>
<p class="ai-optimize-12">Mein Fokus galt immer der Entwicklung von Beratungskompetenzen für unterschiedliches Klientel. Deshalb habe ich von meinem Vorgänger Professor Helmut Pauls für einige Jahre die Studiengangsleitung für den gemeinsam mit der Alice Salomon Hochschule Berlin verantworteten Weiterbildungsmaster Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/berufsbegleitend-studieren/soziale-arbeit-klinische-sozialarbeit-master/">Klinische Sozialarbeit</a> übernommen. Inzwischen biete ich auch gemeinsam mit meiner Kollegin <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/">Professorin Dr. Christiane Kröger</a> im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit/">Bachelorstudium Soziale Arbeit</a> das optionale Begleitstudium „Erfahrungs- und personenzentrierte Beratung“ an.</p>
<p class="ai-optimize-13">Obwohl zwölf Blockwochenenden für Lehrende wie auch Studierende hinzukommen, zeigen die Rückmeldungen, wie sehr die Studierenden fachlich und persönlich davon profitiert haben. Aufgrund einer studentischen Initiative habe ich mich „überreden“ lassen, auch als Pensionär mit einem Lehrauftrag hier weiter mitzuwirken. Ich freue mich sehr, dass <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/">Prof. Dr. Christine Kröger</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christopher-romanowski-kirchner/">Prof. Dr. Christopher Romanowski-Kirchner</a> dieses Angebot fortführen wollen.</p>
<p class="ai-optimize-14"><em>Und in der Forschung?</em></p>
<p class="ai-optimize-15">Mit meinem Forschungsgebiet der <a href="https://www.hs-coburg.de/news/sexualforschung-alte-liebe-rastet-nicht/">Partnerschaft und Sexualität im Alter</a> war ich sicherlich bis zu einem gewissen Teil eher Exot in der Forschungslandschaft unserer Hochschule, andererseits gelang es mir, zahlreiche Praxiskontakte zu Beratungseinrichtungen aufzubauen. Dazu hat sicherlich das große internationale Medieninteresse an meinem Forschungsschwerpunkt beigetragen.</p>
<p class="ai-optimize-16"><em>Wie hat sich ihre Arbeit in den vergangenen siebzehn Jahren gewandelt? </em></p>
<p class="ai-optimize-17">Die Profilierung des Schwerpunktes „Klinische Sozialarbeit“ hat sich innerhalb der Fakultät, der Hochschule wie auch in der Hochschullandschaft immer mehr durchgesetzt. Gerade zu Beginn meiner Tätigkeit gab es viel häufiger auch innerhalb der wissenschaftlichen Community Erklärungsbedarf, dass klinische Sozialarbeit eben keine Sozialarbeit an Kliniken und Krankenhäusern darstellt, sondern sich mit einem Fokus als gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit auf schwer erreichbare Klientel ausrichtet. Leider ist der Fachbereich „Gesundheit“ zwischenzeitlich an eine andere Fakultät angebunden worden, obwohl Soziale Arbeit, denken Sie mal an die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen, immer einen Gesundheitsbezug hat.</p>
<p class="ai-optimize-18"><em>Sie haben eng mit Studierenden zusammengearbeitet: Was hat sich hier verändert und was werden Sie vermissen? </em></p>
<p class="ai-optimize-19">Die Arbeit mit Studierenden hat mir immer große Freude bereitet, weshalb ich zwischenzeitlich gerne auch die Aufgabe des Studiendekans übernommen habe. Hier habe ich erstmalig an der Hochschule Fokusgruppen mit Lehrenden und Studierenden zur erlebten Studiensituation initiiert, was bei anschließenden Veränderungen von Studien- und Prüfungsordnungen umgesetzt wurde. Insgesamt erlebe ich Studierende derzeit stärker psychisch belastet, was ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Es gibt oftmals eine große Unsicherheit in der Bewältigung von Entwicklungsaufgaben, die ein größeres psychosoziales Beratungsangebot an der Hochschule erfordert. Ich selbst wurde sehr häufig bei persönlichen Fragestellungen von Studierenden angesprochen, was ich immer als Zeichen einer bestehenden Vertrauensbeziehung empfunden habe. Die vielen ungeplanten und spontanen Begegnungen mit Studierenden, egal ob auf dem Campus oder in der Innenstadt, werde ich vermissen.</p>
<p class="ai-optimize-20"><em>Was würden Sie Personen raten, die sich für eine Professur an der Hochschule Coburg interessieren? </em></p>
<p class="ai-optimize-21">Da nur die Rahmenbedingungen strukturell vorgegeben sind, kann die Ausgestaltung des Arbeitsfeldes mit Lehre und Forschung im guten Miteinander mit den Fakultäten und der Hochschulleitung erfolgen. Das erfordert neben Fachkompetenzen vor allem die Bereitschaft, neugierig auf Studierende zuzugehen. So lässt sich gemeinsam „Entdeckerfreude“ entfalten und Studierende gut auf ihren Beruf vorzubereiten.</p>
<p class="ai-optimize-22"><em>Wie geht es jetzt für Sie weiter?</em></p>
<p class="ai-optimize-22">Durch verschiedene Lehraufträge werde ich mich „scheibchenweise“ von der Hochschule Coburg verabschieden. Inzwischen bin ich 45 Jahre ununterbrochen berufstätig und freue mich auf mehr Freiräume und weniger Fahrzeiten. Neben weitergehenden Aufgaben wie Beratung, Therapie und ehrenamtlichen Tätigkeiten wie Schöffe an einer Jugendstrafkammer werde ich mich wieder mehr mit Fotografie beschäftigen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC09709-1024x683.jpg"
                        fileSize="191650"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/vogt-e1755165906886-1024x715.jpg"
                        fileSize="85660"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="715"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Tabus brechen, Räume öffnen: bdia zeichnet mutige Abschlussarbeiten aus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tabus-brechen-raeume-oeffnen-bdia-zeichnet-mutige-abschlussarbeiten-aus/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 11:23:38 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Innenarchitektur mit Haltung: Zwei Studierende der Hochschule Coburg gewinnen renommierte Auszeichnungen des Bundes Deutscher Innenarchitektinnen und Innenarchitekten (bdia).</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Mit dem Preis „bdia ausgezeichnet!“ und der Anerkennung „bdia anerkannt!“ würdigte der Bund Deutscher Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in Bayern in diesem Jahr zwei herausragende Bachelorarbeiten der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg. Die prämierten Projekte zeigen, wie <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a> gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und gestalterisch anspruchsvoll umsetzen kann.</p>

<h4 class="ai-optimize-9">The Cycle: ein Raum für ein Tabuthema</h4>
<p class="ai-optimize-10">Die Auszeichnung „bdia ausgezeichnet!“ erhielt Lena Dittrich für ihre Bachelorarbeit „The Cycle – Ein Ort der Menstruation“. Ihr Entwurf beschäftigt sich mit einem gesellschaftlich tabuisierten Thema – und macht es sichtbar. Die Jury lobte die Arbeit als „mutige und innovative Auseinandersetzung“, die von der Idee bis zur Umsetzung konsequent gedacht sei. Es sei „eine starke Arbeit, die Barrieren abbaut und zeigt, wie Innenarchitektur gesellschaftliche Themen sichtbar macht.“ Das sensibel konzipierte Raumkonzept ermögliche Aufklärung, Dialog und Perspektivwechsel. Auch gestalterisch überzeugte Dittrich: Materialität und Konzept seien kraftvoll aufeinander abgestimmt. Betreut wurde ihre Arbeit an der Hochschule Coburg von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-michael-haverland/">Prof. Michael Haverland</a>.</p>

<h4 class="ai-optimize-11">Shop trifft Ausstellung</h4>
<p class="ai-optimize-12">Eine Anerkennung erhielt Kilian Maag für sein Projekt „Das MO – Museumsshop und temporäre Fotoausstellung“. Der Entwurf verbindet Kunstpräsentation und Verkaufsraum zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Die Jury hob die „interdisziplinäre Herangehensweise“ hervor und lobte die experimentelle Gestaltung, die Grenzen zwischen Ausstellung und Shop auflöst. „Das Konzept beeindruckt mit seiner außergewöhnlichen Art, Kunst im Raum erlebbar zu machen.“ Es sei ein „künstlerischer Erlebnisraum“, der sowohl kuratorisch als auch markenorientiert funktioniere. Die Arbeit wurde von Dozentin Brigitta Sommer von der Fakultät Design + Bauen betreut.</p>

<h4 class="ai-optimize-13">Die Jury</h4>
<p class="ai-optimize-14">Die Auswahl der ausgezeichneten Arbeiten erfolgte im Rahmen eines Rundgangs an der Hochschule Coburg. Die Jury bestand aus Innenarchitektinnen des bdia, darunter Susann Konratzki (bdia BW), Susanna Buchwald (bdia BY / Hochschule Coburg), Daniela Scheibe (bdia BY, stellv. Vorsitzende und Juryvorsitzende) sowie die früheren Preisträgerinnen Quynh Anh Dinh und Milan Leikheim und Michael Vogler von der DesignWerkschau München.</p>

<h4 class="ai-optimize-15">Würdigung des Nachwuchses</h4>
<p class="ai-optimize-16">Mit den Auszeichnungen würdigt der bdia gestalterische und konzeptionelle Leistungen und fördert gezielt den Nachwuchs im Bereich Innenarchitektur. Prof. Dr. Egbert Keßler, Dekan der Fakultät Design + Bauen der Hochschule Coburg, freute sich mit den Studierenden. Die prämierten Projekte zeigen, wie der Beruf Räume für Dialog und Teilhabe schafft – und für neue Sichtweisen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Innenarchitektur mit Haltung: Zwei Studierende der Hochschule Coburg gewinnen renommierte Auszeichnungen des Bundes Deutscher Innenarchitektinnen und Innenarchitekten (bdia).</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Mit dem Preis „bdia ausgezeichnet!“ und der Anerkennung „bdia anerkannt!“ würdigte der Bund Deutscher Innenarchitektinnen und Innenarchitekten in Bayern in diesem Jahr zwei herausragende Bachelorarbeiten der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg. Die prämierten Projekte zeigen, wie <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a> gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen und gestalterisch anspruchsvoll umsetzen kann.</p>

<h4 class="ai-optimize-9">The Cycle: ein Raum für ein Tabuthema</h4>
<p class="ai-optimize-10">Die Auszeichnung „bdia ausgezeichnet!“ erhielt Lena Dittrich für ihre Bachelorarbeit „The Cycle – Ein Ort der Menstruation“. Ihr Entwurf beschäftigt sich mit einem gesellschaftlich tabuisierten Thema – und macht es sichtbar. Die Jury lobte die Arbeit als „mutige und innovative Auseinandersetzung“, die von der Idee bis zur Umsetzung konsequent gedacht sei. Es sei „eine starke Arbeit, die Barrieren abbaut und zeigt, wie Innenarchitektur gesellschaftliche Themen sichtbar macht.“ Das sensibel konzipierte Raumkonzept ermögliche Aufklärung, Dialog und Perspektivwechsel. Auch gestalterisch überzeugte Dittrich: Materialität und Konzept seien kraftvoll aufeinander abgestimmt. Betreut wurde ihre Arbeit an der Hochschule Coburg von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-michael-haverland/">Prof. Michael Haverland</a>.</p>

<h4 class="ai-optimize-11">Shop trifft Ausstellung</h4>
<p class="ai-optimize-12">Eine Anerkennung erhielt Kilian Maag für sein Projekt „Das MO – Museumsshop und temporäre Fotoausstellung“. Der Entwurf verbindet Kunstpräsentation und Verkaufsraum zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Die Jury hob die „interdisziplinäre Herangehensweise“ hervor und lobte die experimentelle Gestaltung, die Grenzen zwischen Ausstellung und Shop auflöst. „Das Konzept beeindruckt mit seiner außergewöhnlichen Art, Kunst im Raum erlebbar zu machen.“ Es sei ein „künstlerischer Erlebnisraum“, der sowohl kuratorisch als auch markenorientiert funktioniere. Die Arbeit wurde von Dozentin Brigitta Sommer von der Fakultät Design + Bauen betreut.</p>

<h4 class="ai-optimize-13">Die Jury</h4>
<p class="ai-optimize-14">Die Auswahl der ausgezeichneten Arbeiten erfolgte im Rahmen eines Rundgangs an der Hochschule Coburg. Die Jury bestand aus Innenarchitektinnen des bdia, darunter Susann Konratzki (bdia BW), Susanna Buchwald (bdia BY / Hochschule Coburg), Daniela Scheibe (bdia BY, stellv. Vorsitzende und Juryvorsitzende) sowie die früheren Preisträgerinnen Quynh Anh Dinh und Milan Leikheim und Michael Vogler von der DesignWerkschau München.</p>

<h4 class="ai-optimize-15">Würdigung des Nachwuchses</h4>
<p class="ai-optimize-16">Mit den Auszeichnungen würdigt der bdia gestalterische und konzeptionelle Leistungen und fördert gezielt den Nachwuchs im Bereich Innenarchitektur. Prof. Dr. Egbert Keßler, Dekan der Fakultät Design + Bauen der Hochschule Coburg, freute sich mit den Studierenden. Die prämierten Projekte zeigen, wie der Beruf Räume für Dialog und Teilhabe schafft – und für neue Sichtweisen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC0069_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="113486"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC0011_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="167073"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC0037_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="112516"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-06-bdia2-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="111610"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9955_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="94119"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9976-1024x590.jpg"
                        fileSize="87527"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="590"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC0022_1-1024x759.jpg"
                        fileSize="167333"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="759"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-06-bdia1-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="116435"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category>                                <title><![CDATA[TV-Beitrag: Echtzeit-Welten aus dem Rechner]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tv-beitrag-echtzeit-welten-aus-dem-rechner/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 11:20:35 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>Das Projekt Geoflow der Hochschule Coburg nutzt prozedurale Generierung, um realistische Spielwelten live zu erzeugen – effizient, ressourcenschonend und international ausgezeichnet. Wie das funktioniert, zeigt die Sendung 4you auf TV Oberfranken.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Ein Baum wächst und blüht, hat hunderte, manchmal tausende Blätter. Sie bewegen sich im Wind, sehen je nach Tages- und Jahreszeit anders aus – und das auch in virtuellen Welten. Eine fotorealistische Darstellung gehört heute in modernen Computerspielen zum Standard. Aber die Programmierung und Entwicklung ist aufwändig und die Datenmengen riesig.</p>
<p class="ai-optimize-9">Im Projekt Geoflow rund um den Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/">Visual Computing (VC)</a> der Hochschule Coburg wird an einer neuartigen Methode gearbeitet, mit der ganze Bildwelten in unglaublicher Geschwindigkeit generiert werden. Ohne dass jemand zum Beispiel jedes Blatt eines Baumes einzeln programmiert – und nebenbei äußerst datensparsam. Dabei wird auf sogenannte prozedurale Generierung gesetzt. Das Projekt GeoFlow ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Grafikkartenhersteller AMD und dem VC-Team der Hochschule Coburg, die Technologie dahinter heißt WorkGraphs und das Projekt wurde bereits mehrmals international ausgezeichnet.</p>

<h4 class="ai-optimize-11">VC im TV</h4>
<p class="ai-optimize-10">Die Forschung ermöglicht, dass ganze Landschaften in Echtzeit entstehen. In der neuen Ausgabe des Hochschulmagazins 4you von TV Oberfranken wird Geoflow vorgestellt. VC-Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-quirin-meyer/">Prof. Dr. Quirin Meyer</a> und sein Team erklären, wie sich solche extrem realistischen virtuellen Welten blitzschnell und ressourcensparend erzeugen lassen – etwa für Games, Simulationen oder interaktive Anwendungen. Der Beitrag läuft in der Sendung 4you von TVO – <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-design-und-kreativitaet-an-den-vier-hochschulen/">hier in der Mediathek abrufbar</a> (ab etwa Minute 3:40). Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>Das Projekt Geoflow der Hochschule Coburg nutzt prozedurale Generierung, um realistische Spielwelten live zu erzeugen – effizient, ressourcenschonend und international ausgezeichnet. Wie das funktioniert, zeigt die Sendung 4you auf TV Oberfranken.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Ein Baum wächst und blüht, hat hunderte, manchmal tausende Blätter. Sie bewegen sich im Wind, sehen je nach Tages- und Jahreszeit anders aus – und das auch in virtuellen Welten. Eine fotorealistische Darstellung gehört heute in modernen Computerspielen zum Standard. Aber die Programmierung und Entwicklung ist aufwändig und die Datenmengen riesig.</p>
<p class="ai-optimize-9">Im Projekt Geoflow rund um den Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/">Visual Computing (VC)</a> der Hochschule Coburg wird an einer neuartigen Methode gearbeitet, mit der ganze Bildwelten in unglaublicher Geschwindigkeit generiert werden. Ohne dass jemand zum Beispiel jedes Blatt eines Baumes einzeln programmiert – und nebenbei äußerst datensparsam. Dabei wird auf sogenannte prozedurale Generierung gesetzt. Das Projekt GeoFlow ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Grafikkartenhersteller AMD und dem VC-Team der Hochschule Coburg, die Technologie dahinter heißt WorkGraphs und das Projekt wurde bereits mehrmals international ausgezeichnet.</p>

<h4 class="ai-optimize-11">VC im TV</h4>
<p class="ai-optimize-10">Die Forschung ermöglicht, dass ganze Landschaften in Echtzeit entstehen. In der neuen Ausgabe des Hochschulmagazins 4you von TV Oberfranken wird Geoflow vorgestellt. VC-Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-quirin-meyer/">Prof. Dr. Quirin Meyer</a> und sein Team erklären, wie sich solche extrem realistischen virtuellen Welten blitzschnell und ressourcensparend erzeugen lassen – etwa für Games, Simulationen oder interaktive Anwendungen. Der Beitrag läuft in der Sendung 4you von TVO – <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-design-und-kreativitaet-an-den-vier-hochschulen/">hier in der Mediathek abrufbar</a> (ab etwa Minute 3:40). Unterstützt wird die Sendung von der Rainer Markgraf Stiftung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/PXL_20250715_121719859-e1754997479370-1024x706.jpg"
                        fileSize="97095"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="706"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/PXL_20250715_122919419-e1754997447601-1024x733.jpg"
                        fileSize="124498"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="733"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/PXL_20250715_123553955-e1754997420642-1024x667.jpg"
                        fileSize="119519"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="667"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Genossenschaft 2.0: Gemeinwohl meets ZukunftsDesign]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/genossenschaft-2-0-gemeinwohl-meets-zukunftsdesign/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 08:36:34 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Janine Koch)</em></p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Studierende der Hochschule Coburg zeigen in einem gemeinsamen Projekt mit dem Gärtnerhof Callenberg, wie das traditionsreiche Modell der Genossenschaft zum Motor für soziale, ökologische und ökonomische Innovation werden kann.</em></p>
<p class="ai-optimize-9">Bei modernen Unternehmen denken viele sofort an Aktiengesellschaft und GmbH. Aber Genossenschaften werden oft eher mit der Vergangenheit verbunden. Dabei bietet das Modell der Genossenschaft vielfältige Vorteile – frei nach dem Motto „Was einer alleine nicht schafft, schaffen viele gemeinsam“. So können sich Menschen in Genossen­schaften zusammenschließen, um gemeinsam wirtschaftliche, soziale oder kulturelle Ziele zu verfolgen und somit etwas gemeinschaftlich und demokratisch „zu unternehmen“.</p>

<h4 class="ai-optimize-10">Gründungsbezogene Hochschullehre</h4>
<p class="ai-optimize-11">Im Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/eric/">ERIC</a> der Hochschule Coburg geht es um vielfältige Perspektiven nachhaltigen Unternehmertums, beispielsweise: Wie funktioniert ökonomischer Erfolg vor dem Hintergrund sozialer und ökologischer Zielstellungen? Was motiviert nachhaltige Start­-ups und Organisationen, was sind ihre Herausforderungen und wie können sie unter­stützt werden? Oder ganz allgemein: Wie können Unterstützer für eine Idee, etwas in der Region zu bewegen, gewonnen werden? Und wie lässt sich das finanzieren?</p>

<h4 class="ai-optimize-12">Moderne Wirtschaft, alternative Unternehmensformen</h4>
<p class="ai-optimize-13">Kooperationspartner Dietrich Pax ist der Überzeugung, dass moderne Wirtschaftsweisen für die Region auch über alternative Unternehmensformen möglich sind und wurde von der Hochschule eingeladen, seine Idee mit den Studierenden zu teilen: seinen bisher als GbR geführten Gärtnerhof Callenberg mit seiner „Ökokiste“ und der „Grünen Welt“, einem Bio-Verkaufsladen mit Backstube in Coburg-Scheuerfeld, in eine Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft umzu­wan­deln, um mit vereinten Kräften nicht nur regional-saisonale Produkte anbieten zu können, sondern auch neue Mög­lich­keiten des sozialen Miteinanders zu schaffen.</p>

<h4 class="ai-optimize-14">Future Skills in der Hochschul-Lehre</h4>
<p class="ai-optimize-15">Der starke Gemeinwohlgedanke motivierte die Hochschule rund um Janine Koch und Christian Schadt aus dem ERIC-Team, diesem Projekt Raum in der Lehre zu geben. Zwei Semester lang beschäftigten sich mehrere Studierendengruppen unterschiedlicher Studiengänge unter didaktischer Begleitung aus verschiedenen Blickwinkeln mit diesem spannenden Thema. Im Fokus stand dabei immer die Frage: „Wie gewinne ich möglichst viele Unterstützer aus der Breite unserer Gesellschaft, die sich an diesem neuen Unternehmensmodell beteiligen?“</p>
<p class="ai-optimize-15">Zuerst startete im Wintersemester eine interdisziplinäre Studierendengruppe aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/suche/?lang=de&amp;searchterm=soziale+arbeit">Sozialen Arbeit</a> und dem technischen Bereich – mit einer Umfrage unter bisherigen Kunden der Ökokiste und der Grünen Welt. Daraus konnte ein Meinungs­bild abgeleitet werden, was die intrinsisch motivierte Kunden­gruppe dazu bringen könnte, der Genossenschaft beizutreten. Diese Ergebnisse wurden im Sommersemester von Studierenden des Kronacher <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/zukunftsdesign/">Masterstudiengangs ZukunftsDesign</a> zu zahlreichen Konzeptideen weiterentwickelt. Mit der „Persona“-Methode aus dem Design Thinking Prozess wurde herausgearbeitet, wie ein stimmiges Marketingkonzept für verschiedene Interessengruppen ausse­hen kann. Dietrich Pax sagt: „Essen gestaltet Landschaften.“ Und weil es bei der Gestaltung der Region auf eine starke Gemeinschaft ankommt, ist ein Ziel, die „Grüne Welt“ in Scheuerfeld in eine attraktive Begegnungsstätte für eine breite Zielgruppe zu verwandeln.</p>

<h4 class="ai-optimize-16">Wie geht es weiter?</h4>
<p class="ai-optimize-17">Kaum sind die Abschlusspräsentationen gehalten und die Leistungsnachweise erbracht, fließen die vielen Anregungen der Studierenden direkt in die weitere Arbeit der angehen­den Genossenschaft ein. Jetzt laufen die letzten Vorbereitungen für die Genossenschafts-Gründung: Im September soll es soweit sein. Je nachdem, wie viele Genossenschaftsmitglieder akquiriert werden und mit ihren Beiträgen den Handlungsspiel­raum der Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft Coburg Stadt &amp; Land eG finanzieren, werden unterschiedliche Maßnahmen umgesetzt.</p>

<h4 class="ai-optimize-32">Podcast</h4>
<p class="ai-optimize-18">Im IMPACT-Talk der Hochschule Coburg  war Dietrich Pax auch zu Gast – <a href="https://open.spotify.com/episode/4Js24yldATCROGnBtjSLfC?si=U83qLpTSR3Gww4SknMvK_A&amp;nd=1&amp;dlsi=25eaa4ecc0f644aa">hier geht’s zum Podcast</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Janine Koch)</em></p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Studierende der Hochschule Coburg zeigen in einem gemeinsamen Projekt mit dem Gärtnerhof Callenberg, wie das traditionsreiche Modell der Genossenschaft zum Motor für soziale, ökologische und ökonomische Innovation werden kann.</em></p>
<p class="ai-optimize-9">Bei modernen Unternehmen denken viele sofort an Aktiengesellschaft und GmbH. Aber Genossenschaften werden oft eher mit der Vergangenheit verbunden. Dabei bietet das Modell der Genossenschaft vielfältige Vorteile – frei nach dem Motto „Was einer alleine nicht schafft, schaffen viele gemeinsam“. So können sich Menschen in Genossen­schaften zusammenschließen, um gemeinsam wirtschaftliche, soziale oder kulturelle Ziele zu verfolgen und somit etwas gemeinschaftlich und demokratisch „zu unternehmen“.</p>

<h4 class="ai-optimize-10">Gründungsbezogene Hochschullehre</h4>
<p class="ai-optimize-11">Im Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/eric/">ERIC</a> der Hochschule Coburg geht es um vielfältige Perspektiven nachhaltigen Unternehmertums, beispielsweise: Wie funktioniert ökonomischer Erfolg vor dem Hintergrund sozialer und ökologischer Zielstellungen? Was motiviert nachhaltige Start­-ups und Organisationen, was sind ihre Herausforderungen und wie können sie unter­stützt werden? Oder ganz allgemein: Wie können Unterstützer für eine Idee, etwas in der Region zu bewegen, gewonnen werden? Und wie lässt sich das finanzieren?</p>

<h4 class="ai-optimize-12">Moderne Wirtschaft, alternative Unternehmensformen</h4>
<p class="ai-optimize-13">Kooperationspartner Dietrich Pax ist der Überzeugung, dass moderne Wirtschaftsweisen für die Region auch über alternative Unternehmensformen möglich sind und wurde von der Hochschule eingeladen, seine Idee mit den Studierenden zu teilen: seinen bisher als GbR geführten Gärtnerhof Callenberg mit seiner „Ökokiste“ und der „Grünen Welt“, einem Bio-Verkaufsladen mit Backstube in Coburg-Scheuerfeld, in eine Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft umzu­wan­deln, um mit vereinten Kräften nicht nur regional-saisonale Produkte anbieten zu können, sondern auch neue Mög­lich­keiten des sozialen Miteinanders zu schaffen.</p>

<h4 class="ai-optimize-14">Future Skills in der Hochschul-Lehre</h4>
<p class="ai-optimize-15">Der starke Gemeinwohlgedanke motivierte die Hochschule rund um Janine Koch und Christian Schadt aus dem ERIC-Team, diesem Projekt Raum in der Lehre zu geben. Zwei Semester lang beschäftigten sich mehrere Studierendengruppen unterschiedlicher Studiengänge unter didaktischer Begleitung aus verschiedenen Blickwinkeln mit diesem spannenden Thema. Im Fokus stand dabei immer die Frage: „Wie gewinne ich möglichst viele Unterstützer aus der Breite unserer Gesellschaft, die sich an diesem neuen Unternehmensmodell beteiligen?“</p>
<p class="ai-optimize-15">Zuerst startete im Wintersemester eine interdisziplinäre Studierendengruppe aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/suche/?lang=de&amp;searchterm=soziale+arbeit">Sozialen Arbeit</a> und dem technischen Bereich – mit einer Umfrage unter bisherigen Kunden der Ökokiste und der Grünen Welt. Daraus konnte ein Meinungs­bild abgeleitet werden, was die intrinsisch motivierte Kunden­gruppe dazu bringen könnte, der Genossenschaft beizutreten. Diese Ergebnisse wurden im Sommersemester von Studierenden des Kronacher <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/zukunftsdesign/">Masterstudiengangs ZukunftsDesign</a> zu zahlreichen Konzeptideen weiterentwickelt. Mit der „Persona“-Methode aus dem Design Thinking Prozess wurde herausgearbeitet, wie ein stimmiges Marketingkonzept für verschiedene Interessengruppen ausse­hen kann. Dietrich Pax sagt: „Essen gestaltet Landschaften.“ Und weil es bei der Gestaltung der Region auf eine starke Gemeinschaft ankommt, ist ein Ziel, die „Grüne Welt“ in Scheuerfeld in eine attraktive Begegnungsstätte für eine breite Zielgruppe zu verwandeln.</p>

<h4 class="ai-optimize-16">Wie geht es weiter?</h4>
<p class="ai-optimize-17">Kaum sind die Abschlusspräsentationen gehalten und die Leistungsnachweise erbracht, fließen die vielen Anregungen der Studierenden direkt in die weitere Arbeit der angehen­den Genossenschaft ein. Jetzt laufen die letzten Vorbereitungen für die Genossenschafts-Gründung: Im September soll es soweit sein. Je nachdem, wie viele Genossenschaftsmitglieder akquiriert werden und mit ihren Beiträgen den Handlungsspiel­raum der Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft Coburg Stadt &amp; Land eG finanzieren, werden unterschiedliche Maßnahmen umgesetzt.</p>

<h4 class="ai-optimize-32">Podcast</h4>
<p class="ai-optimize-18">Im IMPACT-Talk der Hochschule Coburg  war Dietrich Pax auch zu Gast – <a href="https://open.spotify.com/episode/4Js24yldATCROGnBtjSLfC?si=U83qLpTSR3Gww4SknMvK_A&amp;nd=1&amp;dlsi=25eaa4ecc0f644aa">hier geht’s zum Podcast</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/20241023_132543-1024x768.jpg"
                        fileSize="271415"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/20241023_154906-1024x768.jpg"
                        fileSize="213253"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/20241023_132940-1024x768.jpg"
                        fileSize="258152"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[MUT zur Technik: So spannend können Ferien sein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mut-zur-technik-so-spannend-koennen-ferien-sein/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 14:27:43 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Ina Sinterhauf)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Die Semesterferien haben begonnen – und mit der Ferienaktion von <a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/mut-maedchen-und-technik/">MUT – Mädchen und Technik</a> wird die Hochschule Coburg zur Bühne für junge Forscherinnen. Löten, Programmieren, Mikroskopieren: Was passiert, wenn 68 Mädchen Technik neu entdecken?</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Wenn die Studierenden in die Semesterferien gehen, wird es ruhig an der Hochschule Coburg … doch, halt: Ganz stimmt das nicht, denn die MUT-Sommerferienaktion „Auf die Plätze – Technik – los!“ bringt Action auf den Campus. 68 Teilnehmerinnen im Alter von 10 bis 14 Jahren und eine Tutorin waren von Montag, 4., bis Mittwoch, 6. August bei dem bunten Programm dabei und erkundeten Technik und Naturwissenschaften sowie die eigenen Stärken und Möglichkeiten.</p>
<p class="ai-optimize-9">Thematisch reichten die Workshops vom Bau eines Metronoms über das Mikroskopieren von Pflanzen und Wasserproben bis zum Programmieren eines Computerspiels. Die Teilnehmerinnen sind dabei selbst aktiv und sammeln praktische Erfahrungen, immer begleitet von erfahrenen Referentinnen und Referenten, die Grundlagen vermitteln und die Erfahrungen einordnen helfen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Die Ferienaktion ist Teil der oberfrankenweiten Initiative „MUT – Mädchen und Technik“, um die Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen zu begleiten und Erfahrungen in MINT-Studiengängen und -Berufen zu ermöglichen. Das Programm setzt bewusst in einem frühen Alter an, um die Offenheit für vermeintlich geschlechtsuntypische Themen zu stärken und somit eine bessere Ausgangsbasis für die spätere Berufswahl zu schaffen. Information dazu und zum oberfrankenweiten Netzwerk gibt es unter<a href="http://www.mut-oberfranken.de."> www.mut-oberfranken.de.</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Ina Sinterhauf)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Die Semesterferien haben begonnen – und mit der Ferienaktion von <a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/mut-maedchen-und-technik/">MUT – Mädchen und Technik</a> wird die Hochschule Coburg zur Bühne für junge Forscherinnen. Löten, Programmieren, Mikroskopieren: Was passiert, wenn 68 Mädchen Technik neu entdecken?</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Wenn die Studierenden in die Semesterferien gehen, wird es ruhig an der Hochschule Coburg … doch, halt: Ganz stimmt das nicht, denn die MUT-Sommerferienaktion „Auf die Plätze – Technik – los!“ bringt Action auf den Campus. 68 Teilnehmerinnen im Alter von 10 bis 14 Jahren und eine Tutorin waren von Montag, 4., bis Mittwoch, 6. August bei dem bunten Programm dabei und erkundeten Technik und Naturwissenschaften sowie die eigenen Stärken und Möglichkeiten.</p>
<p class="ai-optimize-9">Thematisch reichten die Workshops vom Bau eines Metronoms über das Mikroskopieren von Pflanzen und Wasserproben bis zum Programmieren eines Computerspiels. Die Teilnehmerinnen sind dabei selbst aktiv und sammeln praktische Erfahrungen, immer begleitet von erfahrenen Referentinnen und Referenten, die Grundlagen vermitteln und die Erfahrungen einordnen helfen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Die Ferienaktion ist Teil der oberfrankenweiten Initiative „MUT – Mädchen und Technik“, um die Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen zu begleiten und Erfahrungen in MINT-Studiengängen und -Berufen zu ermöglichen. Das Programm setzt bewusst in einem frühen Alter an, um die Offenheit für vermeintlich geschlechtsuntypische Themen zu stärken und somit eine bessere Ausgangsbasis für die spätere Berufswahl zu schaffen. Information dazu und zum oberfrankenweiten Netzwerk gibt es unter<a href="http://www.mut-oberfranken.de."> www.mut-oberfranken.de.</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/auf-die-plaetze-technik-los-04.-06.08.25-132-realitaet-vm-1024x768.jpg"
                        fileSize="87405"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/auf-die-plaetze-technik-los-04.-06.08.25-079-welt-1024x768.jpg"
                        fileSize="126178"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/auf-die-plaetze-technik-los-04.-06.08.25-072-draht-1024x768.jpg"
                        fileSize="125198"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/auf-die-plaetze-technik-los-04.-06.08.25-018-bilder-1024x768.jpg"
                        fileSize="97564"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Bewegung auf dem Land: Fachleute und Politik diskutieren MoVe]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bewegung-auf-dem-land-fachleute-und-politik-diskutieren-move/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 10:59:54 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6">(Pressestelle)<strong> </strong></p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Wie lässt sich Mobilität im ländlichen Raum vernetzt, gerecht und mit Blick auf morgen gestalten? Diese Frage steht im Zentrum der Zukunftsinitiative MoVe – Nachhaltige Mobilität in vernetzten Regionen, die von der Hochschule Coburg mit der Hochschule Hof und weiteren Partnern entwickelt wird. Das Thema stößt auf großes Interesse – auch auf Bundesebene – und wurde am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/lucas-cranach-campus-kronach/">Lucas-Cranach-Campus (LCC)</a> in Kronach mit Fachleuten und Politik diskutiert.</em></p>
<p class="ai-optimize-9">Mobilität ist nicht nur Garant für die Lebensqualität auf dem Land, sondern ländliche Räume bieten auch das Potenzial, Mobilität neu zu denken – sozial gerecht, alltagsnah und als Schlüssel für Teilhabe, Resilienz und demokratische Entwicklung. Gerade der ländliche Raum kann beispielsweise stark von autonomen Fahrfunktionen und von vernetzter Mobilität profitieren. Bei diesem Thema ist Oberfranken eine Vorreiterregion: Im Masterstudiengang Autonomes Fahren der Hochschule Coburg, der Shuttle-Modellregion Oberfranken und verschiedenen Forschungsprojekten wurden – auch mit Partnerinnen und Partnern aus der Industrie – bereits zukunftsweisende Erfahrungen gesammelt. Es geht nun darum, die technologischen Kompetenzen in der Region verstärkt mit sozialen Ansätzen zu verbinden. Dazu gehören unter anderem alltagstaugliche Lösungen für Teilhabe und konkrete Anwendungen im Gesundheitswesen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, informierte sich in Kronach gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten der Region über neue Mobilitätsansätze und sprach mit den Fachleuten vor Ort darüber, wie rund um die Zukunftsinitiative MoVe mehrere Standorte in Oberfranken für Forschung und Entwicklung, für Transfer von Wissen entstehen können. Der Abgeordnete für Coburg und Kronach, Dr. Jonas Geissler, der sich seit Langem für die Entwicklung moderner Verkehrskonzepte einsetzt, begrüßte den Besuch des Staatssekretärs gemeinsam mit den Abgeordneten Haiko Hain und Emmi Zeulner als wichtiges Signal für die Region. „Als Hochschule sehen wir uns in der Verantwortung, gesellschaftliche Herausforderungen aktiv mitzugestalten – gerade auch im ländlichen Raum“, sagte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg. „Innovative und zugleich alltagstaugliche Mobilitätslösungen sehen wir als Verbindung von Leben, Arbeit und Versorgung, die wirtschaftliche Teilhabe ermöglicht und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6">(Pressestelle)<strong> </strong></p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Wie lässt sich Mobilität im ländlichen Raum vernetzt, gerecht und mit Blick auf morgen gestalten? Diese Frage steht im Zentrum der Zukunftsinitiative MoVe – Nachhaltige Mobilität in vernetzten Regionen, die von der Hochschule Coburg mit der Hochschule Hof und weiteren Partnern entwickelt wird. Das Thema stößt auf großes Interesse – auch auf Bundesebene – und wurde am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/lucas-cranach-campus-kronach/">Lucas-Cranach-Campus (LCC)</a> in Kronach mit Fachleuten und Politik diskutiert.</em></p>
<p class="ai-optimize-9">Mobilität ist nicht nur Garant für die Lebensqualität auf dem Land, sondern ländliche Räume bieten auch das Potenzial, Mobilität neu zu denken – sozial gerecht, alltagsnah und als Schlüssel für Teilhabe, Resilienz und demokratische Entwicklung. Gerade der ländliche Raum kann beispielsweise stark von autonomen Fahrfunktionen und von vernetzter Mobilität profitieren. Bei diesem Thema ist Oberfranken eine Vorreiterregion: Im Masterstudiengang Autonomes Fahren der Hochschule Coburg, der Shuttle-Modellregion Oberfranken und verschiedenen Forschungsprojekten wurden – auch mit Partnerinnen und Partnern aus der Industrie – bereits zukunftsweisende Erfahrungen gesammelt. Es geht nun darum, die technologischen Kompetenzen in der Region verstärkt mit sozialen Ansätzen zu verbinden. Dazu gehören unter anderem alltagstaugliche Lösungen für Teilhabe und konkrete Anwendungen im Gesundheitswesen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, informierte sich in Kronach gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten der Region über neue Mobilitätsansätze und sprach mit den Fachleuten vor Ort darüber, wie rund um die Zukunftsinitiative MoVe mehrere Standorte in Oberfranken für Forschung und Entwicklung, für Transfer von Wissen entstehen können. Der Abgeordnete für Coburg und Kronach, Dr. Jonas Geissler, der sich seit Langem für die Entwicklung moderner Verkehrskonzepte einsetzt, begrüßte den Besuch des Staatssekretärs gemeinsam mit den Abgeordneten Haiko Hain und Emmi Zeulner als wichtiges Signal für die Region. „Als Hochschule sehen wir uns in der Verantwortung, gesellschaftliche Herausforderungen aktiv mitzugestalten – gerade auch im ländlichen Raum“, sagte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg. „Innovative und zugleich alltagstaugliche Mobilitätslösungen sehen wir als Verbindung von Leben, Arbeit und Versorgung, die wirtschaftliche Teilhabe ermöglicht und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/moVe03-1024x683.jpg"
                        fileSize="133856"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/moVe11-e1754650427340-1024x720.jpg"
                        fileSize="114652"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="720"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/moVe09-e1754649707364-1024x629.jpg"
                        fileSize="65599"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="629"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/moVe08-1024x683.jpg"
                        fileSize="71479"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/moVe12-1024x683.jpg"
                        fileSize="66648"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/moVe01-1024x683.jpg"
                        fileSize="125617"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/moVe07-1024x683.jpg"
                        fileSize="68247"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Fast 1000 Jugendliche erkunden die Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fast-1000-jugendliche-erkunden-die-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 09:41:34 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Miriam Hegner)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>In den vergangenen Wochen waren fast 1000 Jugendliche zu Gast an der Hochschule Coburg. Was sie dort erwartet hat, reichte von Roboter-Controlling bis zur Bakterienanalyse – und brachte viele zum Staunen.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Zum diesjährigen FOS-Tag besuchten mehr als 600 Schülerinnen und Schüler der Fach- und Berufsoberschulen aus Coburg, Bamberg, Bayreuth, Bad Neustadt und Kulmbach die Hochschule Coburg. Zusätzlich kamen an zwei Wandertagen insgesamt rund 250 Schülerinnen und Schüler der Gymnasien in Coburg, Sonneberg, Suhl und Hildburghausen. Ziel ihres Besuchs: Labore, Werkstätten, spannende Forschungsthemen und Projekte und über 20 verschiedene Bachelor-Studiengänge entdecken.</p>

<h4 class="ai-optimize-13">Bakterien, Roboter und ein Krimi-Rätsel: Praxis hautnah erleben</h4>
<p class="ai-optimize-9">„Das dürft ihr gerne mal anfassen“, forderte Anja Scheler, Mitarbeiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>, die Jugendlichen auf. Sie trug einen weißen Kittel und hielt in der Hand eine Petrischale mit einer festen gelblichen Masse. „Agarmedium. Ein Nährmedium für Bakterien“, klärte Scheler die fragenden Blicke auf, nachdem alle ihre Zeigefinger in die gelbe Schicht gedrückt hatten. „Nach ein, zwei Tagen im Inkubator können wir dann sehen, wie sauber eure Hände waren.“</p>
<p class="ai-optimize-10">Unter dem Titel „Unsichtbares sichtbar machen“ betreuten Anja Scheler und ihre Kollegin Marina Stang eine von insgesamt 13 verschiedenen Rallye-Stationen, die die Mitarbeitenden der Fakultäten und Servicestellen für die Wandertage der zehnten und elften Klassen der regionalen Gymnasien am Campus Friedrich-Streib der Hochschule Coburg vorbereitet hatten. Beispielsweise konnten die Schülerinnen und Schüler Mini-Roboter steuern, ein Krimi-Rätsel in der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/bibliothek/">Bibliothek</a> lösen und das Rennauto des <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/cat-racing/">CAT-Racing-Teams</a> kennenlernen. Im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing-artificial-intelligence/">Visual-Computing</a>-Labor zeigten unter anderem gestengesteuerte Spiele die Anwendung von Algorithmen und Co. „Diese Demos sind studentische Projekte – so sieht man direkt, was man im Studium bei uns macht“, erklärte Laboringenieur Markus Hülß.</p>
<p class="ai-optimize-6">Auch den <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Campus Design</a> besuchten die Schülerinnen und Schüler. Dort gab es eine kreative Aufgabe zu bewältigen – und die Wanderstrecke zwischen den beiden Coburger Standorten der Hochschule. „Die verschiedenen Stationen sind sehr interessant“, sagte Sophie, während sie im Durchlichtmikroskop die Struktur von dünn geschnittenem Kiefernholz begutachtet. „Alles im Bereich Biologie und Technik interessiert mich.“ Außer dem <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Bioanalytik</a>-Labor hatte sie sich unter anderem auch studentische Projekte zum Thema Photonik aus dem Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/zukunftstechnologien-emerging-technologies/">Zukunftstechnologien</a> angesehen, praktische Übungen der Gesundheitsförderung mitgemacht und sich über das Thema Studienaufenthalte im Ausland informiert. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, hier zu studieren!“ sagte die Zehntklässlerin, die am Gymnasium Alexandrinum den naturwissenschaftlichen Zweig besucht.</p>

<h4 class="ai-optimize-6">Spaß und Studienorientierung</h4>
<p class="ai-optimize-11">Seit einigen Jahren ergänzt das Wandertag-Programm, das auf kurzweilige Art und Weise einen Einblick in die Forschungs- und Lehrgebiete der Hochschule gibt, die große Palette an Angeboten für Schulen in der Region. Bereits seit vielen Jahren etabliert ist der FOS-Tag, an dem Schülerinnen und Schüler der Vorabschlussklassen der Fach- und Berufsoberschulen der Region sich gezielt über Studienmöglichkeiten informieren können. Hier gibt es zusätzlich zu praxisorientierten Workshops aus den verschiedenen Studiengängen einen Überblick über die Hochschule und die Studienfelder in Form eines Vortrags sowie Infostände der Studiengänge, an denen sich die Jugendlichen gezielt über die für sie interessanten Studiengänge informieren können.</p>
<p class="ai-optimize-12">„Wir freuen uns, wenn wir jungen Menschen aus der Region spannende Themen aus Wissenschaft und Forschung näherbringen können“, sagt Dr. Katja Kessel, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung</a>, die die Schulbesuche koordiniert. „Und vielleicht kommt der ein oder die andere ja wieder – zur langen Nacht der Wissenschaften im Mai 2026, zu unseren <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2026/">Schnuppertagen</a> oder sogar, um bei uns zu studieren.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Miriam Hegner)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>In den vergangenen Wochen waren fast 1000 Jugendliche zu Gast an der Hochschule Coburg. Was sie dort erwartet hat, reichte von Roboter-Controlling bis zur Bakterienanalyse – und brachte viele zum Staunen.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Zum diesjährigen FOS-Tag besuchten mehr als 600 Schülerinnen und Schüler der Fach- und Berufsoberschulen aus Coburg, Bamberg, Bayreuth, Bad Neustadt und Kulmbach die Hochschule Coburg. Zusätzlich kamen an zwei Wandertagen insgesamt rund 250 Schülerinnen und Schüler der Gymnasien in Coburg, Sonneberg, Suhl und Hildburghausen. Ziel ihres Besuchs: Labore, Werkstätten, spannende Forschungsthemen und Projekte und über 20 verschiedene Bachelor-Studiengänge entdecken.</p>

<h4 class="ai-optimize-13">Bakterien, Roboter und ein Krimi-Rätsel: Praxis hautnah erleben</h4>
<p class="ai-optimize-9">„Das dürft ihr gerne mal anfassen“, forderte Anja Scheler, Mitarbeiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>, die Jugendlichen auf. Sie trug einen weißen Kittel und hielt in der Hand eine Petrischale mit einer festen gelblichen Masse. „Agarmedium. Ein Nährmedium für Bakterien“, klärte Scheler die fragenden Blicke auf, nachdem alle ihre Zeigefinger in die gelbe Schicht gedrückt hatten. „Nach ein, zwei Tagen im Inkubator können wir dann sehen, wie sauber eure Hände waren.“</p>
<p class="ai-optimize-10">Unter dem Titel „Unsichtbares sichtbar machen“ betreuten Anja Scheler und ihre Kollegin Marina Stang eine von insgesamt 13 verschiedenen Rallye-Stationen, die die Mitarbeitenden der Fakultäten und Servicestellen für die Wandertage der zehnten und elften Klassen der regionalen Gymnasien am Campus Friedrich-Streib der Hochschule Coburg vorbereitet hatten. Beispielsweise konnten die Schülerinnen und Schüler Mini-Roboter steuern, ein Krimi-Rätsel in der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/bibliothek/">Bibliothek</a> lösen und das Rennauto des <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/cat-racing/">CAT-Racing-Teams</a> kennenlernen. Im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing-artificial-intelligence/">Visual-Computing</a>-Labor zeigten unter anderem gestengesteuerte Spiele die Anwendung von Algorithmen und Co. „Diese Demos sind studentische Projekte – so sieht man direkt, was man im Studium bei uns macht“, erklärte Laboringenieur Markus Hülß.</p>
<p class="ai-optimize-6">Auch den <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Campus Design</a> besuchten die Schülerinnen und Schüler. Dort gab es eine kreative Aufgabe zu bewältigen – und die Wanderstrecke zwischen den beiden Coburger Standorten der Hochschule. „Die verschiedenen Stationen sind sehr interessant“, sagte Sophie, während sie im Durchlichtmikroskop die Struktur von dünn geschnittenem Kiefernholz begutachtet. „Alles im Bereich Biologie und Technik interessiert mich.“ Außer dem <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Bioanalytik</a>-Labor hatte sie sich unter anderem auch studentische Projekte zum Thema Photonik aus dem Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/zukunftstechnologien-emerging-technologies/">Zukunftstechnologien</a> angesehen, praktische Übungen der Gesundheitsförderung mitgemacht und sich über das Thema Studienaufenthalte im Ausland informiert. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, hier zu studieren!“ sagte die Zehntklässlerin, die am Gymnasium Alexandrinum den naturwissenschaftlichen Zweig besucht.</p>

<h4 class="ai-optimize-6">Spaß und Studienorientierung</h4>
<p class="ai-optimize-11">Seit einigen Jahren ergänzt das Wandertag-Programm, das auf kurzweilige Art und Weise einen Einblick in die Forschungs- und Lehrgebiete der Hochschule gibt, die große Palette an Angeboten für Schulen in der Region. Bereits seit vielen Jahren etabliert ist der FOS-Tag, an dem Schülerinnen und Schüler der Vorabschlussklassen der Fach- und Berufsoberschulen der Region sich gezielt über Studienmöglichkeiten informieren können. Hier gibt es zusätzlich zu praxisorientierten Workshops aus den verschiedenen Studiengängen einen Überblick über die Hochschule und die Studienfelder in Form eines Vortrags sowie Infostände der Studiengänge, an denen sich die Jugendlichen gezielt über die für sie interessanten Studiengänge informieren können.</p>
<p class="ai-optimize-12">„Wir freuen uns, wenn wir jungen Menschen aus der Region spannende Themen aus Wissenschaft und Forschung näherbringen können“, sagt Dr. Katja Kessel, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung</a>, die die Schulbesuche koordiniert. „Und vielleicht kommt der ein oder die andere ja wieder – zur langen Nacht der Wissenschaften im Mai 2026, zu unseren <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2026/">Schnuppertagen</a> oder sogar, um bei uns zu studieren.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC01893-1024x683.jpg"
                        fileSize="77257"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9557-1024x683.jpg"
                        fileSize="127866"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9563-1024x683.jpg"
                        fileSize="124001"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9596-1024x683.jpg"
                        fileSize="93475"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9575-1024x683.jpg"
                        fileSize="87712"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/152-_DSC0124-1024x683.jpg"
                        fileSize="212914"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9579-1024x683.jpg"
                        fileSize="85722"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/152-_DSC0182-1024x683.jpg"
                        fileSize="180015"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9572-1024x541.jpg"
                        fileSize="76914"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="541"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9591-1024x683.jpg"
                        fileSize="71710"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/152-_DSC0175-1024x683.jpg"
                        fileSize="151939"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/152-_DSC0154-1024x683.jpg"
                        fileSize="228079"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/152-_DSC0172-1024x683.jpg"
                        fileSize="190427"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC01941-1024x683.jpg"
                        fileSize="60068"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC01946-1024x683.jpg"
                        fileSize="93235"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/152-DSC0135-1024x683.jpg"
                        fileSize="196600"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9582-1024x582.jpg"
                        fileSize="103390"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="582"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/152-_DSC0170-1024x683.jpg"
                        fileSize="215688"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC01957-1024x683.jpg"
                        fileSize="84789"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/152-_DSC0177-1024x683.jpg"
                        fileSize="190917"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/152-_DSC0159-1024x683.jpg"
                        fileSize="285782"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/152-_DSC0179-1024x683.jpg"
                        fileSize="193545"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category>                                <title><![CDATA[Katastrophenhilfe: Coburger Design überzeugt weltweit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/katastrophenhilfe-coburger-design-ueberzeugt-weltweit/</link>
                <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 07:52:22 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-8"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Wie bringt man Freiwillige im Katastrophenfall sicher und sinnvoll zum Einsatz – ohne Plan, ohne Organisation, aber mit Engagement? Zwei Design-Absolventinnen aus Coburg haben eine überraschend einfache Lösung gefunden – und damit eine internationale Jury überzeugt. Die Preisverleihung fand im weltberühmten Guggenheim Museum in Bilbao statt.</em></p>
<p class="ai-optimize-9">Eva Conci und Johanna Ballestrem aus dem Studiengang <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> der Hochschule Coburg sind beim iF DESIGN STUDENT AWARD 2025 ausgezeichnet worden – einem der renommiertesten internationalen Designpreise für Studierende. Die Auszeichnung wurde im weltberühmten Guggenheim Museum im spanischen Bilbao verliehen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Das prämierte Konzept „Help.On“ überzeugte die internationale Jury durch seine innovative Antwort auf ein hochaktuelles Thema: die Koordination von Spontanhelferinnen und -helfern in Krisensituationen. Unter mehr als 7.000 Einreichungen aus 74 Ländern wurde das Projekt als eines von nur 100 prämierten ausgewählt.</p>

<h4 class="ai-optimize-11">Hilfe sichtbar und koordinierbar machen</h4>
<p class="ai-optimize-12">„Help.On“ wurde im Wintersemester 2023/24 im Rahmen eines Wahlfachs im Studiengang Integriertes Produktdesign bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-wolfgang-schabbach/"><span style="font-family: 'Times New Roman',serif;">Prof. Wolfgang Schabbach </span></a>entwickelt. Ausgangspunkt war die Auseinandersetzung mit dem Thema „Mobilität“. Dabei wurde schnell deutlich, wie zentral funktionierende Bewegungs- und Kommunikationsstrukturen für die Krisenbewältigung sind. Insbesondere die Spontanhilfe, also das kurzfristige Engagement freiwilliger Helfender außerhalb etablierter Organisationen, rückte dabei in den Fokus. Ziel war, spontane Hilfe im Katastrophenfall besser zu strukturieren. Herzstück des Konzepts ist eine App, die ohne Registrierung nutzbar ist und unter anderem Informationen zu Einsatzorten, Aufgaben und Sicherheitsvorkehrungen liefert. Dazu kommt eine auffällige cyanfarbene Einsatzweste – für klare Sichtbarkeit und ein Gefühl von Team</p>
<p class="ai-optimize-13">Die Jury zeigte sich beeindruckt: „This ingenious concept was developed to help coordinate the work of spontaneous volunteers in disaster scenarios. This is an elegant and effective response to a very real need.“ („Dieses geniale Konzept wurde entwickelt, um die Arbeit spontaner Helferinnen und Helfer in Katastrophensituationen zu koordinieren. Es ist eine elegante und effektive Lösung für eine reale gesellschaftliche Herausforderung.“)</p>

<h4 class="ai-optimize-14">Ansporn für die Zukunft</h4>
<p class="ai-optimize-15">Die Auszeichnung ist für Conci und Ballestrem ein bedeutender Erfolg. Er bestärkt sie darin, gestalterische Arbeit weiterhin zu nutzen, um gesellschaftlich relevante Themen sichtbar zu machen, um das Zusammenleben aktiv mitzugestalten – und die Welt ein Stück besser zu machen.</p>
<p class="ai-optimize-15">Das Projekt wurde durch den Innovationsfonds Transfer im Rahmen von <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS + design</a> durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ finanziell unterstützt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-8"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Wie bringt man Freiwillige im Katastrophenfall sicher und sinnvoll zum Einsatz – ohne Plan, ohne Organisation, aber mit Engagement? Zwei Design-Absolventinnen aus Coburg haben eine überraschend einfache Lösung gefunden – und damit eine internationale Jury überzeugt. Die Preisverleihung fand im weltberühmten Guggenheim Museum in Bilbao statt.</em></p>
<p class="ai-optimize-9">Eva Conci und Johanna Ballestrem aus dem Studiengang <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> der Hochschule Coburg sind beim iF DESIGN STUDENT AWARD 2025 ausgezeichnet worden – einem der renommiertesten internationalen Designpreise für Studierende. Die Auszeichnung wurde im weltberühmten Guggenheim Museum im spanischen Bilbao verliehen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Das prämierte Konzept „Help.On“ überzeugte die internationale Jury durch seine innovative Antwort auf ein hochaktuelles Thema: die Koordination von Spontanhelferinnen und -helfern in Krisensituationen. Unter mehr als 7.000 Einreichungen aus 74 Ländern wurde das Projekt als eines von nur 100 prämierten ausgewählt.</p>

<h4 class="ai-optimize-11">Hilfe sichtbar und koordinierbar machen</h4>
<p class="ai-optimize-12">„Help.On“ wurde im Wintersemester 2023/24 im Rahmen eines Wahlfachs im Studiengang Integriertes Produktdesign bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-wolfgang-schabbach/"><span style="font-family: 'Times New Roman',serif;">Prof. Wolfgang Schabbach </span></a>entwickelt. Ausgangspunkt war die Auseinandersetzung mit dem Thema „Mobilität“. Dabei wurde schnell deutlich, wie zentral funktionierende Bewegungs- und Kommunikationsstrukturen für die Krisenbewältigung sind. Insbesondere die Spontanhilfe, also das kurzfristige Engagement freiwilliger Helfender außerhalb etablierter Organisationen, rückte dabei in den Fokus. Ziel war, spontane Hilfe im Katastrophenfall besser zu strukturieren. Herzstück des Konzepts ist eine App, die ohne Registrierung nutzbar ist und unter anderem Informationen zu Einsatzorten, Aufgaben und Sicherheitsvorkehrungen liefert. Dazu kommt eine auffällige cyanfarbene Einsatzweste – für klare Sichtbarkeit und ein Gefühl von Team</p>
<p class="ai-optimize-13">Die Jury zeigte sich beeindruckt: „This ingenious concept was developed to help coordinate the work of spontaneous volunteers in disaster scenarios. This is an elegant and effective response to a very real need.“ („Dieses geniale Konzept wurde entwickelt, um die Arbeit spontaner Helferinnen und Helfer in Katastrophensituationen zu koordinieren. Es ist eine elegante und effektive Lösung für eine reale gesellschaftliche Herausforderung.“)</p>

<h4 class="ai-optimize-14">Ansporn für die Zukunft</h4>
<p class="ai-optimize-15">Die Auszeichnung ist für Conci und Ballestrem ein bedeutender Erfolg. Er bestärkt sie darin, gestalterische Arbeit weiterhin zu nutzen, um gesellschaftlich relevante Themen sichtbar zu machen, um das Zusammenleben aktiv mitzugestalten – und die Welt ein Stück besser zu machen.</p>
<p class="ai-optimize-15">Das Projekt wurde durch den Innovationsfonds Transfer im Rahmen von <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS + design</a> durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ finanziell unterstützt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/01_iF_Award-Zeremonie-1024x683.jpg"
                        fileSize="120890"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/02_iF_Award-Gruppenbild-1024x683.jpg"
                        fileSize="223601"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/03_Help.On_App-1024x683.jpg"
                        fileSize="111488"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/04_HelpOn_Weste-1024x682.png"
                        fileSize="236086"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category>                                <title><![CDATA[FOS-Team programmiert Pong-Spiel an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fos-team-programmiert-pong-spiel-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 09:14:43 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Technikzweigs der Fachoberschule Coburg (FOS) haben im Rahmen eines zweitägigen Praxisprojekts an der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg ein funktionsfähiges Spielsystem auf Mikrocontroller-Basis entwickelt.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Ziel des Projekts war es, in kurzer Zeit eigenständig ein funktionales Mikrocontroller-System zu entwickeln – einschließlich Hardware, Software und der mechanischen Gestaltung des Gesamtsystems. Ergebnis der Arbeit war ein Pong-Spiel, das auf einem OLED-Display läuft und über einen Arduino Nano Every gesteuert wird.</p>
<p class="ai-optimize-8">Beteiligt waren Schülerinnen und Schüler der Klasse 11Ta des Technikzweigs der FOS Coburg. Die Betreuung übernahmen Lehrkräfte der Hochschule sowie der FOS. Die Projektarbeit wurde an zwei Tagen an der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg durchgeführt.</p>
<p class="ai-optimize-9">Am ersten Projekttag erhielten die Teilnehmenden eine Einführung in Aufbau und Funktion des Systems. Anschließend wurde ein Schaltplan erläutert, auf dessen Grundlage die Schülerinnen und Schüler eine Platine bestückten und löteten. Parallel dazu wurde mit CAD-Programmen wie Fusion 360 und Blender ein Gehäuse für das Spielsystem konstruiert, das sowohl funktional als auch optisch ansprechend gestaltet wurde.</p>
<p class="ai-optimize-10">Am zweiten Tag stand die Softwareentwicklung im Mittelpunkt. Die Spielmechanik wurde so programmiert, dass sich der Ball realistisch über das Display bewegt und auf Kollisionen mit Rändern oder Schlägern reagiert. Gesteuert wurden die beiden Paddles über Taster mit Potentiometern.</p>
<p class="ai-optimize-11">Nach Testläufen und kleineren Korrekturen funktionierte das Spiel stabil. Die Steuerung reagierte zuverlässig, und die Anzeige auf dem Display war klar und fehlerfrei.</p>
<p class="ai-optimize-12">Das Projekt ermöglichte praktische Erfahrungen in verschiedenen Bereichen: Löten, Verdrahten, Mikrocontroller-Programmierung und strukturierte Softwareentwicklung. Besonders motivierend war für die Beteiligten, dass am Ende ein funktionierendes, interaktives System stand.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse des Technikzweigs der Fachoberschule Coburg (FOS) haben im Rahmen eines zweitägigen Praxisprojekts an der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg ein funktionsfähiges Spielsystem auf Mikrocontroller-Basis entwickelt.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Ziel des Projekts war es, in kurzer Zeit eigenständig ein funktionales Mikrocontroller-System zu entwickeln – einschließlich Hardware, Software und der mechanischen Gestaltung des Gesamtsystems. Ergebnis der Arbeit war ein Pong-Spiel, das auf einem OLED-Display läuft und über einen Arduino Nano Every gesteuert wird.</p>
<p class="ai-optimize-8">Beteiligt waren Schülerinnen und Schüler der Klasse 11Ta des Technikzweigs der FOS Coburg. Die Betreuung übernahmen Lehrkräfte der Hochschule sowie der FOS. Die Projektarbeit wurde an zwei Tagen an der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg durchgeführt.</p>
<p class="ai-optimize-9">Am ersten Projekttag erhielten die Teilnehmenden eine Einführung in Aufbau und Funktion des Systems. Anschließend wurde ein Schaltplan erläutert, auf dessen Grundlage die Schülerinnen und Schüler eine Platine bestückten und löteten. Parallel dazu wurde mit CAD-Programmen wie Fusion 360 und Blender ein Gehäuse für das Spielsystem konstruiert, das sowohl funktional als auch optisch ansprechend gestaltet wurde.</p>
<p class="ai-optimize-10">Am zweiten Tag stand die Softwareentwicklung im Mittelpunkt. Die Spielmechanik wurde so programmiert, dass sich der Ball realistisch über das Display bewegt und auf Kollisionen mit Rändern oder Schlägern reagiert. Gesteuert wurden die beiden Paddles über Taster mit Potentiometern.</p>
<p class="ai-optimize-11">Nach Testläufen und kleineren Korrekturen funktionierte das Spiel stabil. Die Steuerung reagierte zuverlässig, und die Anzeige auf dem Display war klar und fehlerfrei.</p>
<p class="ai-optimize-12">Das Projekt ermöglichte praktische Erfahrungen in verschiedenen Bereichen: Löten, Verdrahten, Mikrocontroller-Programmierung und strukturierte Softwareentwicklung. Besonders motivierend war für die Beteiligten, dass am Ende ein funktionierendes, interaktives System stand.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/1752065479508-1024x768.jpg"
                        fileSize="112121"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/1752065479552-1024x768.jpg"
                        fileSize="127204"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/1752065479617-1024x768.jpg"
                        fileSize="101072"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/1752065479642-e1754471490593-1024x668.jpg"
                        fileSize="141172"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="668"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Unbenannt.png"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Gesundheitstouristische Angebote im Fichtelgebirge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesundheitstouristische-angebote-im-fichtelgebirge/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 14:04:32 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Prof. Dr. Pamela Heise)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Zwei Orte, zwei Projekte – und jede Menge Potenzial für die Region: Im Sommersemester 2025 entwickelten 13 Studierende im 6. Fachsemester <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Integrative Gesundheitsförderung (IGF)</a> im Rahmen zweier Studienprojekte praxisnahe Konzepte für gesundheitstouristische Angebote in Bad Alexandersbad und Bad Weißenstadt am See.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Für die Städte Bad Alexandersbad und Bad Weißenstadt am See wurden auf der Grundlage umfassender Bestandsaufnahmen, Ortsbegehungen und Expertengespräche realisierbare gesundheitsförderliche Angebote erarbeitet. Dabei wurde darauf geachtet, aktuelle Gesundheitstourismus-Trends aufzugreifen und innovative, barrierefreie Ideen mit hohem Umsetzungspotenzial und Alleinstellungsmerkmalen für die Kurorte zu entwickeln.</p>

<h4 class="ai-optimize-8">Bad Weißenstadt: Bestehende Angebote ausbauen</h4>
<p class="ai-optimize-8">Für Bad Weißenstadt am See wurden die bestehenden Angebote strukturiert, ein Nordic-Walking-Stock-Verleih angeregt und Vorschläge für eine zeitgemäße Vermarktung gegeben; einschließlich eines neu entwickelten Logos. Darüber hinaus wiesen die Studierenden auf die Relevanz einer eindeutigen Wegekennzeichnung hin.</p>
<p class="ai-optimize-9">Die Handlungsempfehlungen für Bad Alexandersbad wurden in einem sinnesbezogenen gesundheitsförderlichen Konzept zusammengefasst. Dafür wurden unterschiedliche Stationen zum Sehen, Riechen, Fühlen, Schmecken, Hören mit kurzen Anwendungshinweisen entwickelt und Wegeführungen für diese Stationen auf neu entworfenen Karten angelegt.</p>
<p class="ai-optimize-10">Die erarbeiteten Konzepte bieten nicht nur einen Mehrwert für Gäste und Patienten der beiden Heilbäder. Auch die Bevölkerung profitiert in hohem Maße von den vorgeschlagenen Maßnahmen. Für alle Handlungsempfehlungen wurden für die Kommunen abschließend passgenaue Fördermöglichkeiten recherchiert.</p>

<h4 class="ai-optimize-9">Lob aus Politik und Praxis</h4>
<p class="ai-optimize-6" data-start="2535" data-end="2889">Mireya Polster, IGF-Absolventin und seit über zwei Jahren Umsetzungsbegleiterin des “ILE Gesundes Fichtelgebirge e.V.“, zeigte sich beeindruckt von den Ergebnissen: „Sie haben einen großen Beitrag geleistet zur Entwicklung unserer ILE-Orte. Von Ihren super Anregungen können wir einiges im Bereich der integrierten ländlichen Entwicklung umsetzen“.</p>
<p class="ai-optimize-10">Und auch Anita Berek, Bürgermeisterin von Bad Alexandersbad, bedankte sich für die Handlungsempfehlungen in den Machbarkeitsstudien, in welche die Studierenden pro Projekt etwa 500 Arbeitsstunden investiert hatten. Sie würdigte die Ergebnisse: „Es ist grandios, was Sie aus dem Projektauftrag gemacht haben!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Prof. Dr. Pamela Heise)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Zwei Orte, zwei Projekte – und jede Menge Potenzial für die Region: Im Sommersemester 2025 entwickelten 13 Studierende im 6. Fachsemester <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Integrative Gesundheitsförderung (IGF)</a> im Rahmen zweier Studienprojekte praxisnahe Konzepte für gesundheitstouristische Angebote in Bad Alexandersbad und Bad Weißenstadt am See.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Für die Städte Bad Alexandersbad und Bad Weißenstadt am See wurden auf der Grundlage umfassender Bestandsaufnahmen, Ortsbegehungen und Expertengespräche realisierbare gesundheitsförderliche Angebote erarbeitet. Dabei wurde darauf geachtet, aktuelle Gesundheitstourismus-Trends aufzugreifen und innovative, barrierefreie Ideen mit hohem Umsetzungspotenzial und Alleinstellungsmerkmalen für die Kurorte zu entwickeln.</p>

<h4 class="ai-optimize-8">Bad Weißenstadt: Bestehende Angebote ausbauen</h4>
<p class="ai-optimize-8">Für Bad Weißenstadt am See wurden die bestehenden Angebote strukturiert, ein Nordic-Walking-Stock-Verleih angeregt und Vorschläge für eine zeitgemäße Vermarktung gegeben; einschließlich eines neu entwickelten Logos. Darüber hinaus wiesen die Studierenden auf die Relevanz einer eindeutigen Wegekennzeichnung hin.</p>
<p class="ai-optimize-9">Die Handlungsempfehlungen für Bad Alexandersbad wurden in einem sinnesbezogenen gesundheitsförderlichen Konzept zusammengefasst. Dafür wurden unterschiedliche Stationen zum Sehen, Riechen, Fühlen, Schmecken, Hören mit kurzen Anwendungshinweisen entwickelt und Wegeführungen für diese Stationen auf neu entworfenen Karten angelegt.</p>
<p class="ai-optimize-10">Die erarbeiteten Konzepte bieten nicht nur einen Mehrwert für Gäste und Patienten der beiden Heilbäder. Auch die Bevölkerung profitiert in hohem Maße von den vorgeschlagenen Maßnahmen. Für alle Handlungsempfehlungen wurden für die Kommunen abschließend passgenaue Fördermöglichkeiten recherchiert.</p>

<h4 class="ai-optimize-9">Lob aus Politik und Praxis</h4>
<p class="ai-optimize-6" data-start="2535" data-end="2889">Mireya Polster, IGF-Absolventin und seit über zwei Jahren Umsetzungsbegleiterin des “ILE Gesundes Fichtelgebirge e.V.“, zeigte sich beeindruckt von den Ergebnissen: „Sie haben einen großen Beitrag geleistet zur Entwicklung unserer ILE-Orte. Von Ihren super Anregungen können wir einiges im Bereich der integrierten ländlichen Entwicklung umsetzen“.</p>
<p class="ai-optimize-10">Und auch Anita Berek, Bürgermeisterin von Bad Alexandersbad, bedankte sich für die Handlungsempfehlungen in den Machbarkeitsstudien, in welche die Studierenden pro Projekt etwa 500 Arbeitsstunden investiert hatten. Sie würdigte die Ergebnisse: „Es ist grandios, was Sie aus dem Projektauftrag gemacht haben!“</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Impulse für Bauwende und transformative, nachhaltige Stadtentwicklung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/impulse-fuer-bauwende-und-transformative-nachhaltige-stadtentwicklung/</link>
                <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 13:58:24 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>Bei der Fachtagung Campus Dialog an der Hochschule Coburg kamen Fachleute und Studierende zusammen, um zukunftsweisende Ideen für eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Campusentwicklung zu entwickeln. Im Fokus standen Ressourcenschonung, zirkuläres Bauen und transformative Planungskultur.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Ein Austausch auf Augenhöhe – zwischen Menschen, die im Hochschulalltag selten in direkten Kontakt miteinander kommen. Das stand im Mittelpunkt der Fachtagung Campus Dialog. „Der Fokus lag auf dem Dialog, zwischen den Referenten, Studierenden, Gästen und Wissenschaftlern“, sagte Annika Kramer, die im achten Semester <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> an der Hochschule Coburg studiert. Der Austausch war für sie sehr bereichernd: „Nichts wurde beschönigt oder kleingeredet – als Studierende war es motivierend zu erleben, dass es Lehrende gibt, die bereit sind, Lehre neu und weiter zu denken und eben nicht stehenzubleiben.“ Thematisch ging es bei der Tagung um den Bau- und Gebäudesektor, der vor einem fundamentalen Wandel steht. Durch die Ressourcenknappheit, die Klimakrise und gesellschaftliche Transformationsprozesse ist ein radikales Umdenken in Architektur, Stadtplanung sowie in der Lehre und Hochschulentwicklung notwendig.</p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-17" style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Es ist interessant, Einblicke in viele innovative Projekte zu bekommen, teilzunehmen an Austausch und Podiumsdiskussion. Ich bin sehr froh hier zu studieren und das Privileg zu haben an der Veranstaltung teilzunehmen und so auch mit bekannten Architektinnen und Architekten und Forschenden in Austausch zu kommen</em>.</strong></p>
<p class="ai-optimize-18" style="text-align: center;"><em>Vanessa Zimmermann, Architektur-Studentin an der Hochschule Coburg
</em></p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-9">Zunächst präsentierten vier Forschende aus ganz Deutschland Beispiele, wie das in der Praxis konkret aussehen kann. Im Anschluss hatte Annika Kramer als eine von drei Studierenden die Möglichkeit, ihre Bachelorarbeit vorzustellen. „Ich habe mich intensiv mit dem Thema Bauwende und Transformation, auch in der Lehre, beschäftigt. Dabei ging es mir beim Thema Bauwende vor allem um den zweiten Blick, der da Potenziale sieht, wo andere nur Mängel sehen“, sagte sie über den thematischen Schwerpunkt. Wie sie betont, gehe es in Zukunft neben der Vermittlung von Wissen auch darum, Lernräume zu schaffen, in denen kritisches Denken, Kreativität und Eigenverantwortung gefördert wird. „Wir Studierende sollen nicht nur Teil des Systems sein, sondern es aktiv entwickeln und weiterdenken.“</p>

<h4 class="ai-optimize-10">Die Hochschule Coburg als Innovationsmotor</h4>
<p class="ai-optimize-11">Wissenschaftlicher Leiter der Veranstaltung war <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtkovic</a>. „Die Diskussion hat gezeigt, dass Hochschulen trotz vieler Hürden mit ihren Campusentwicklungen in vielen Regionen und Städten einen fundierten Beitrag zu einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Entwicklung leisten“, resümierte der Wissenschaftler. Hochschulen und Universitäten würden dabei eine Schlüsselrolle spielen, weil sie die Fachkräfte von morgen ausbilden und mit einem transdisziplinären Engagement und aktiven Wissenstransfer eine Kultur der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Verantwortung fördern. „Städte und Regionen sollen zukunftsfähig, resilient, nachhaltig und anpassungsfähig werden.“ Der Campus Dialog habe das große Potenzial dieses Ansatzes für ein gemeinsames Handeln in einer Welt des Wandels deutlich gemacht.</p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-15" style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     <strong>Die Veranstaltung gefällt mir sehr gut – auch die Architektur des Nicht-Handels, um die es heute geht. Ich stelle es mir schwierig vor, am Minimalen Geld zu verdienen – das muss sich erstmal lohnen.</strong></em></p>
<p class="ai-optimize-16" style="text-align: center;"><em>Rainer Mense AELF</em></p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-12">„Begriffe wie Bestandserhaltung, zirkuläres Bauen, effiziente Raumnutzung aber auch sozialräumliche Resilienz prägen die Fachdebatten – wir als Hochschule Coburg sehen uns als Innovationsmotor der Stadt und der Region und diesen Anspruch haben wir abgebildet in Strategie und Entwicklungspapier“, ergänzte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg. Durch Projekte, wie <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS + design</a>, könne dieser Anspruch konkret umgesetzt werde. Dabei geht es auch um das Verhältnis der Hochschule und der Gesellschaft. „Fragen, die beim Campus Dialog diskutiert werden, sind auch für uns als Hochschule zentral – zum Beispiel, wie wir gemeinsam Impulse für eine gemeinsame nachhaltige Stadtentwicklung setzen können.“</p>
<p class="ai-optimize-13">Die Fachtagung Campus Dialog wird durch das Projekt CREAPOLIS + design unterstützt, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>Bei der Fachtagung Campus Dialog an der Hochschule Coburg kamen Fachleute und Studierende zusammen, um zukunftsweisende Ideen für eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Campusentwicklung zu entwickeln. Im Fokus standen Ressourcenschonung, zirkuläres Bauen und transformative Planungskultur.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Ein Austausch auf Augenhöhe – zwischen Menschen, die im Hochschulalltag selten in direkten Kontakt miteinander kommen. Das stand im Mittelpunkt der Fachtagung Campus Dialog. „Der Fokus lag auf dem Dialog, zwischen den Referenten, Studierenden, Gästen und Wissenschaftlern“, sagte Annika Kramer, die im achten Semester <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> an der Hochschule Coburg studiert. Der Austausch war für sie sehr bereichernd: „Nichts wurde beschönigt oder kleingeredet – als Studierende war es motivierend zu erleben, dass es Lehrende gibt, die bereit sind, Lehre neu und weiter zu denken und eben nicht stehenzubleiben.“ Thematisch ging es bei der Tagung um den Bau- und Gebäudesektor, der vor einem fundamentalen Wandel steht. Durch die Ressourcenknappheit, die Klimakrise und gesellschaftliche Transformationsprozesse ist ein radikales Umdenken in Architektur, Stadtplanung sowie in der Lehre und Hochschulentwicklung notwendig.</p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-17" style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Es ist interessant, Einblicke in viele innovative Projekte zu bekommen, teilzunehmen an Austausch und Podiumsdiskussion. Ich bin sehr froh hier zu studieren und das Privileg zu haben an der Veranstaltung teilzunehmen und so auch mit bekannten Architektinnen und Architekten und Forschenden in Austausch zu kommen</em>.</strong></p>
<p class="ai-optimize-18" style="text-align: center;"><em>Vanessa Zimmermann, Architektur-Studentin an der Hochschule Coburg
</em></p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-9">Zunächst präsentierten vier Forschende aus ganz Deutschland Beispiele, wie das in der Praxis konkret aussehen kann. Im Anschluss hatte Annika Kramer als eine von drei Studierenden die Möglichkeit, ihre Bachelorarbeit vorzustellen. „Ich habe mich intensiv mit dem Thema Bauwende und Transformation, auch in der Lehre, beschäftigt. Dabei ging es mir beim Thema Bauwende vor allem um den zweiten Blick, der da Potenziale sieht, wo andere nur Mängel sehen“, sagte sie über den thematischen Schwerpunkt. Wie sie betont, gehe es in Zukunft neben der Vermittlung von Wissen auch darum, Lernräume zu schaffen, in denen kritisches Denken, Kreativität und Eigenverantwortung gefördert wird. „Wir Studierende sollen nicht nur Teil des Systems sein, sondern es aktiv entwickeln und weiterdenken.“</p>

<h4 class="ai-optimize-10">Die Hochschule Coburg als Innovationsmotor</h4>
<p class="ai-optimize-11">Wissenschaftlicher Leiter der Veranstaltung war <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtkovic</a>. „Die Diskussion hat gezeigt, dass Hochschulen trotz vieler Hürden mit ihren Campusentwicklungen in vielen Regionen und Städten einen fundierten Beitrag zu einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Entwicklung leisten“, resümierte der Wissenschaftler. Hochschulen und Universitäten würden dabei eine Schlüsselrolle spielen, weil sie die Fachkräfte von morgen ausbilden und mit einem transdisziplinären Engagement und aktiven Wissenstransfer eine Kultur der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Verantwortung fördern. „Städte und Regionen sollen zukunftsfähig, resilient, nachhaltig und anpassungsfähig werden.“ Der Campus Dialog habe das große Potenzial dieses Ansatzes für ein gemeinsames Handeln in einer Welt des Wandels deutlich gemacht.</p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-15" style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     <strong>Die Veranstaltung gefällt mir sehr gut – auch die Architektur des Nicht-Handels, um die es heute geht. Ich stelle es mir schwierig vor, am Minimalen Geld zu verdienen – das muss sich erstmal lohnen.</strong></em></p>
<p class="ai-optimize-16" style="text-align: center;"><em>Rainer Mense AELF</em></p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-12">„Begriffe wie Bestandserhaltung, zirkuläres Bauen, effiziente Raumnutzung aber auch sozialräumliche Resilienz prägen die Fachdebatten – wir als Hochschule Coburg sehen uns als Innovationsmotor der Stadt und der Region und diesen Anspruch haben wir abgebildet in Strategie und Entwicklungspapier“, ergänzte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg. Durch Projekte, wie <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS + design</a>, könne dieser Anspruch konkret umgesetzt werde. Dabei geht es auch um das Verhältnis der Hochschule und der Gesellschaft. „Fragen, die beim Campus Dialog diskutiert werden, sind auch für uns als Hochschule zentral – zum Beispiel, wie wir gemeinsam Impulse für eine gemeinsame nachhaltige Stadtentwicklung setzen können.“</p>
<p class="ai-optimize-13">Die Fachtagung Campus Dialog wird durch das Projekt CREAPOLIS + design unterstützt, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/V-Prof.-Jan-Kampshoff-M.A.-I-Peter-Behrens-School-of-Arts-Duesseldorf-1024x576.jpg"
                        fileSize="106714"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Prof.-Dr.-Ing.-Thorsten-Erl-Uni-Siegen-1024x576.jpg"
                        fileSize="70272"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Prof.-Dipl-Ing.-Isabel-Maria-Finkenberger-1024x576.jpg"
                        fileSize="90018"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Prof.-Dipl.-Arch.-ETH-Mark-Michaeli-bei-der-abschliessenden-Podiumsdiskussion-1024x576.jpg"
                        fileSize="85950"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Lukas-Hegele-M.Sc_.-CITYFOeRSTER-1024x576.jpg"
                        fileSize="76410"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Auswahl-11-1024x576.jpg"
                        fileSize="112292"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Auswahl-5-1024x576.jpg"
                        fileSize="63622"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Auswahl-3-1024x576.jpg"
                        fileSize="104454"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Auswahl-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="217445"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Auswahl-1-1024x576.jpg"
                        fileSize="79246"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/Annika-Kramer-links-bei-der-Praesentation-ihrer-BA-1024x576.jpg"
                        fileSize="84591"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category>                                <title><![CDATA[Forschung, Technik, Kreativität: Summer School bringt junge Talente nach Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschung-technik-kreativitaet-summer-school-bringt-junge-talente-nach-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 08:32:38 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>Die Hochschule Coburg war Mitte Juli Gastgeberin der 10. ITG/VDE Graduate Summer School on Video Coding and Processing (SVCP 2025). Vom 13. bis 15. Juli trafen sich rund 40 Teilnehmende im IT- und Medienzentrum (ITMZ) zum wissenschaftlichen Austausch rund um Bild- und Videokommunikation sowie Bildsignalverarbeitung. Die Veranstaltung wurde vom Fachausschuss „Bildkommunikation und Bildverarbeitung“ der Informationstechnischen Gesellschaft (ITG) ausgerichtet. In diesem Jahr lag die Organisation bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-tilo-strutz/" target="_blank" rel="noopener">Professor Tilo Strutz</a> von der Hochschule Coburg, selbst Mitglied des Fachausschusses.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Unter den Teilnehmenden waren 23 internationale Doktorandinnen und Doktoranden deutscher Hochschulen sowie eine Doktorandin von der TU Delft in den Niederlanden. Ergänzt wurde die Gruppe durch Fachkolleginnen und -kollegen von Universitäten, Hochschulen, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Industrie.</p>
<p class="ai-optimize-8">Zentrale Bestandteile der Summer School waren 16 wissenschaftliche Vorträge und neun Posterpräsentationen. Impulse aus der Praxis kamen durch die Gastredner: Sebastian Schwarz (Nokia Technologies) sowie Eugen Wige und Kristian Fischer (Valeo Brain Division, Kronach) gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Videokompression und -übertragung und beleuchteten Trends in Forschung und Markt.</p>
<p class="ai-optimize-9"><strong>Technik trifft Kreativität im Makerspace</strong></p>
<p class="ai-optimize-10">Abseits des Vortragsprogramms bot das Rahmenprogramm Gelegenheit zur Vernetzung – etwa beim Come-Together im CREAPOLIS/Makerspace. Dort konnten die Teilnehmenden mit T-Shirt-Druck, Lasergravur und 3D-Druck persönliche SVCP-Souvenirs gestalten. Die Möglichkeit zur kreativen Entfaltung wurde nicht nur von den Promovierenden begeistert angenommen.</p>
<p class="ai-optimize-11">Parallel zur Tagung bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, aktuelle Forschung an der Hochschule Coburg kennenzulernen: Im Coburg Intelligent Virtual Environment (CIVE), dem Forschungslabor von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/" target="_blank" rel="noopener">Professor Jens Grubert</a> mit Sitz im Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI), konnten sie innovative Technologien selbst ausprobieren. Begleitet wurden die Führungen von Doktorandin Snehanjali Kalamkar.</p>
<p class="ai-optimize-12"><strong>Austausch in inspirierender Atmosphäre</strong></p>
<p class="ai-optimize-13">Möglich wurde die Veranstaltung auch durch die Unterstützung der Industriepartner Huawei Technologies und Nokia Technologies. Ihr Sponsoring ermöglichte eine Veranstaltung, die von den Teilnehmenden als fachlich und persönlich bereichernd empfunden wurde. Offener Diskurs, wissenschaftliche Reflexion und informeller Austausch auf Augenhöhe prägten das dreitägige Format – ein würdiger Rahmen für das zehnte Jubiläum der SVCP.</p>
&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>Die Hochschule Coburg war Mitte Juli Gastgeberin der 10. ITG/VDE Graduate Summer School on Video Coding and Processing (SVCP 2025). Vom 13. bis 15. Juli trafen sich rund 40 Teilnehmende im IT- und Medienzentrum (ITMZ) zum wissenschaftlichen Austausch rund um Bild- und Videokommunikation sowie Bildsignalverarbeitung. Die Veranstaltung wurde vom Fachausschuss „Bildkommunikation und Bildverarbeitung“ der Informationstechnischen Gesellschaft (ITG) ausgerichtet. In diesem Jahr lag die Organisation bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-tilo-strutz/" target="_blank" rel="noopener">Professor Tilo Strutz</a> von der Hochschule Coburg, selbst Mitglied des Fachausschusses.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Unter den Teilnehmenden waren 23 internationale Doktorandinnen und Doktoranden deutscher Hochschulen sowie eine Doktorandin von der TU Delft in den Niederlanden. Ergänzt wurde die Gruppe durch Fachkolleginnen und -kollegen von Universitäten, Hochschulen, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Industrie.</p>
<p class="ai-optimize-8">Zentrale Bestandteile der Summer School waren 16 wissenschaftliche Vorträge und neun Posterpräsentationen. Impulse aus der Praxis kamen durch die Gastredner: Sebastian Schwarz (Nokia Technologies) sowie Eugen Wige und Kristian Fischer (Valeo Brain Division, Kronach) gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Videokompression und -übertragung und beleuchteten Trends in Forschung und Markt.</p>
<p class="ai-optimize-9"><strong>Technik trifft Kreativität im Makerspace</strong></p>
<p class="ai-optimize-10">Abseits des Vortragsprogramms bot das Rahmenprogramm Gelegenheit zur Vernetzung – etwa beim Come-Together im CREAPOLIS/Makerspace. Dort konnten die Teilnehmenden mit T-Shirt-Druck, Lasergravur und 3D-Druck persönliche SVCP-Souvenirs gestalten. Die Möglichkeit zur kreativen Entfaltung wurde nicht nur von den Promovierenden begeistert angenommen.</p>
<p class="ai-optimize-11">Parallel zur Tagung bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, aktuelle Forschung an der Hochschule Coburg kennenzulernen: Im Coburg Intelligent Virtual Environment (CIVE), dem Forschungslabor von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/" target="_blank" rel="noopener">Professor Jens Grubert</a> mit Sitz im Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI), konnten sie innovative Technologien selbst ausprobieren. Begleitet wurden die Führungen von Doktorandin Snehanjali Kalamkar.</p>
<p class="ai-optimize-12"><strong>Austausch in inspirierender Atmosphäre</strong></p>
<p class="ai-optimize-13">Möglich wurde die Veranstaltung auch durch die Unterstützung der Industriepartner Huawei Technologies und Nokia Technologies. Ihr Sponsoring ermöglichte eine Veranstaltung, die von den Teilnehmenden als fachlich und persönlich bereichernd empfunden wurde. Offener Diskurs, wissenschaftliche Reflexion und informeller Austausch auf Augenhöhe prägten das dreitägige Format – ein würdiger Rahmen für das zehnte Jubiläum der SVCP.</p>
&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC01682-1024x683.jpg"
                        fileSize="92340"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC01758-1024x683.jpg"
                        fileSize="148471"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC01775-1024x683.jpg"
                        fileSize="114288"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC01786-1024x683.jpg"
                        fileSize="143516"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC01813-1024x683.jpg"
                        fileSize="111588"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Wie fränkische Werkshallen zu Smart Factories werden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-fraenkische-werkshallen-zu-smart-factories-werden/</link>
                <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 11:34:17 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Mit dem Projekt „inAdditiv“ bringt die Hochschule Coburg Zukunftstechnologien dorthin, wo sie gebraucht werden: in die Werkstätten und Produktionshallen kleiner und mittelständischer Unternehmen in Oberfranken. </em></p>
<p class="ai-optimize-8">Energie geht verloren, Materialien werden verschwendet, Abläufe bleiben starr – in vielen Produktionsbetrieben wird das Potenzial zur Ressourceneinsparung und Effizienzsteigerung nicht ausgeschöpft. Hier setzt das neue Technologietransfer-Projekt „inAdditiv“ der Hochschule Coburg an: Mit Sensorik, Künstlicher Intelligenz, digitalen Zwillingen und vernetzten Automatisierungslösungen entwickeln Forschende der Hochschule Coburg im engen Austausch mit regionalen Unternehmen flexible, ressourcenschonende und souveräne Produktionssysteme der Zukunft. Neben intelligenten, vernetzten Automatisierungssystemen sollen etwa auch Druckluft-Leckagen frühzeitig erkannt, Wärmeflüsse besser genutzt und der Materialeinsatz in Echtzeit und auf Basis intelligenter Datenanalyse exakt gesteuert werden. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die additive Fertigung: Sie ermöglicht die Herstellung maßgeschneiderter Bauteile mit minimalem Materialeinsatz. Gleichzeitig erfordert sie heute aber auch noch eine Vielzahl manueller Nachbearbeitungsprozesse, sodass das Automatisierungspotential meist nicht vollständig ausgeschöpft wird. Genau hier setzt das Projekt inAdditiv an, indem es Technologien für eine Smart-Factory-Plattform entwickelt und für die industrielle Produktion von morgen für Unternehmen zugänglich macht. Gefördert wird es   durch die EU und den Freistaat Bayern im Rahmen des EFRE-Programms Investitionen in Beschäftigung und Wachstum 2021 – 2027.</p>
<p class="ai-optimize-9">„Viele KMU - also kleine und mittelständische Unternehmen - wollen nachhaltiger produzieren, wissen aber nicht, wie sie neue digitale Technologien sinnvoll einsetzen sollen. Unser Ziel ist es, genau hier Orientierung zu geben – mit greifbaren Lösungen wie digitalen Zwillingen, smarter Sensorik und automatisierten Prozessen, die real erlebbar gemacht werden“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-veit-mueller/">Prof. Dr. Veit Müller</a> von der Hochschule Coburg. Im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/ttz/">Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken „Digitale Intelligenz“</a> am Standort Lichtenfels koordiniert er das neue Projekt „inAdditiv: Ressourcenschonende, energieeffiziente und souveräne Produktionssysteme für die Zukunft“. Gestartet im Juli wird es die Vorteile verschiedener Technologien am Beispiel der additiven Fertigung bündeln und so KMU in Oberfranken dabei unterstützen, ihre Produktion mithilfe modernster Technologien digitaler, sparsamer und umweltfreundlicher zu gestalten.</p>

<h4 class="ai-optimize-10">Der Einstieg in die Smart Factory</h4>
<p class="ai-optimize-11">Im Zentrum des Projekts steht ein sogenannter „Technologiedemonstrator“ oder auch „Smart Factory Demonstrator“. Er zeigt, wie moderne Technologien von 3D-Druck, über Sensorik, Robotik und KI in einer energie- und ressourcenschonenden Produktion zusammenspielen. „Unternehmen, bevorzugt KMU aus der Region, sollen daran konkret erleben, wie sich diese Lösungen in ihre eigenen Prozesse übertragen lassen und damit der Transformationsprozess zur Smart Factory gelingt“, sagt Müller.</p>
<p class="ai-optimize-12">Die Arbeit im Projekt „inAdditiv“ konzentriert sich auf vier Themenfelder. Im Bereich „Nachhaltige, energieeffiziente Produktionssysteme“ geht es darum, durch die Entwicklung und den Einsatz von Sensoren kombiniert mit intelligenter Datenauswertung beispielsweise unerkannte Lecks in Druckluftsystemen oder ungenutzte Abwärme zu erkennen und zu vermeiden – mit direkter Wirkung auf Kosten und Emissionen. Außerdem wollen die Forschenden „Autonome, vernetzte Automatisierungssysteme“ konzipieren: Maschinen, die sich weitgehend selbst organisieren, mobile Roboter, die Material bedarfsgerecht bereitstellen und so flexible, dezentrale Fertigungskonzepte einer so genannten Smart Factory ermöglichen. Das Themenfeld „Immersive Technologien und Künstliche Intelligenz (KI)“ fokussiert sich darauf mittels Virtueller Realität (VR) und Erweiterter Realität (Augmented Reality, AR) sowie KI-gestützter Auswertungen komplexe Daten sichtbar und nutzbar zu machen. Beispielsweise sollen Unternehmen ihre Prozesse durch digitale Zwillinge besser verstehen, Personal effizienter schulen und anwendungsspezifische Digitalisierungsthemen gezielt angehen. Im Fokus steht außerdem das Thema „Intelligente Fertigungssysteme für die additive Fertigung“. Der 3D-Druck ermöglicht es, Bauteile direkt aus digitalen Modellen zu erzeugen – materialeffizient, passgenau und individuell geformt, ideal für Kleinstserien bis hin zur Stückzahl eins. Neue Lösungen werden zur Automatisierung der Prozesskette in der additiven Fertigung erarbeitet, etwa durch Kamerasysteme, Roboter und intelligente Greifer.</p>

<h4 class="ai-optimize-13">Kleine Betriebe, große Chancen für die Region</h4>
<p class="ai-optimize-14">Mit dem Technologietransferzentrum Oberfranken „Digitale Intelligenz“ am Standort Lichtenfels baut die Hochschule Coburg im inAdditiv-Projekt auf ihre Fachexpertise in Bereichen neuer Werkstoffe und Fertigungsverfahren, Automatisierung, KI und immersiver Technologien. Das Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule komplettiert diese Kompetenzen mit seiner Expertise in der Sensorik, Simulation und Datenanalyse, die auch Machine Learning umfasst. Die Forschenden werden im Projekt gemeinsam mit über 30 Partnerunternehmen, davon mehr als 25 KMU, konkrete Herausforderungen aus der Praxis analysieren. Der Großteil der Unternehmen stammt aus der Region Coburg-Lichtenfels-Kronach, die stark vom Strukturwandel der Automobilindustrie betroffen ist. Workshops, Schulungen und Transferprojekte, die im Projekt konzipiert werden, sollen die Unternehmen direkt mit in die inhaltlichen Arbeiten einbinden.</p>

<h4 class="ai-optimize-16">Regionale Stärke, europäische Wirkung</h4>
<p class="ai-optimize-17"><strong> </strong>Das Technologietransferprojekt will nicht nur technische, sondern auch strukturelle Antworten liefern. Neben Nachhaltigkeit geht es auch um Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit: Die additive Fertigung zum Beispiel erlaubt es, Ersatzteile direkt vor Ort zu drucken, ohne lange Lieferwege. Wer eigene digitale Kompetenzen aufbaut und ressourcenschonend produziert, macht sich langfristig weniger abhängig von globalen Lieferketten – und stärkt gleichzeitig die Innovationskraft vor Ort. Damit trägt das Projekt auch zur EU-Strategie für eine CO₂-arme, resiliente Wirtschaft bei. Das Projekt inAdditiv wird drei Jahre lang durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Federführung bei der Verwaltung dieser Mittel liegt beim Bayerischen Ministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst stellt die Finanzhilfen aus dem Operationellen Programm im Ziel „Investitionen in Beschäftigung und Wachstum“ Bayern 2021- 2027 zur Verfügung.</p>
<img class="alignnone size-medium wp-image-108446" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/140-EU_FH_21-27_rechts_zentriert_CMYK-300x66.jpg" alt="" width="300" height="66" />
<h4 class="ai-optimize-19">Kontakt</h4>
<p class="ai-optimize-20">Unternehmen, die ihre Produktion digitaler, effizienter und nachhaltiger gestalten möchten, erhalten beim Technologietransferzentrum der Hochschule Coburg am Standort Lichtenfels alle Information rund um die Projektbeteiligung per Mail an <a href="mailto:johannes.schuetz@hs-coburg.de">johannes.schuetz@hs-coburg.de</a> oder telefonisch unter <a href="tel:+49%209561%20317%208104">+49 9561 317 8104</a>. Die Teilnahme ist für Unternehmen kostenlos. Das EFRE-geförderte Projekt der Hochschule Coburg richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), insbesondere aus strukturschwachen Regionen Nordbayerns. Gemeinsam werden praxisnahe Lösungen rund um Automatisierung, 3D-Druck, Sensorik und KI entwickelt.</p>
&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Mit dem Projekt „inAdditiv“ bringt die Hochschule Coburg Zukunftstechnologien dorthin, wo sie gebraucht werden: in die Werkstätten und Produktionshallen kleiner und mittelständischer Unternehmen in Oberfranken. </em></p>
<p class="ai-optimize-8">Energie geht verloren, Materialien werden verschwendet, Abläufe bleiben starr – in vielen Produktionsbetrieben wird das Potenzial zur Ressourceneinsparung und Effizienzsteigerung nicht ausgeschöpft. Hier setzt das neue Technologietransfer-Projekt „inAdditiv“ der Hochschule Coburg an: Mit Sensorik, Künstlicher Intelligenz, digitalen Zwillingen und vernetzten Automatisierungslösungen entwickeln Forschende der Hochschule Coburg im engen Austausch mit regionalen Unternehmen flexible, ressourcenschonende und souveräne Produktionssysteme der Zukunft. Neben intelligenten, vernetzten Automatisierungssystemen sollen etwa auch Druckluft-Leckagen frühzeitig erkannt, Wärmeflüsse besser genutzt und der Materialeinsatz in Echtzeit und auf Basis intelligenter Datenanalyse exakt gesteuert werden. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die additive Fertigung: Sie ermöglicht die Herstellung maßgeschneiderter Bauteile mit minimalem Materialeinsatz. Gleichzeitig erfordert sie heute aber auch noch eine Vielzahl manueller Nachbearbeitungsprozesse, sodass das Automatisierungspotential meist nicht vollständig ausgeschöpft wird. Genau hier setzt das Projekt inAdditiv an, indem es Technologien für eine Smart-Factory-Plattform entwickelt und für die industrielle Produktion von morgen für Unternehmen zugänglich macht. Gefördert wird es   durch die EU und den Freistaat Bayern im Rahmen des EFRE-Programms Investitionen in Beschäftigung und Wachstum 2021 – 2027.</p>
<p class="ai-optimize-9">„Viele KMU - also kleine und mittelständische Unternehmen - wollen nachhaltiger produzieren, wissen aber nicht, wie sie neue digitale Technologien sinnvoll einsetzen sollen. Unser Ziel ist es, genau hier Orientierung zu geben – mit greifbaren Lösungen wie digitalen Zwillingen, smarter Sensorik und automatisierten Prozessen, die real erlebbar gemacht werden“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-veit-mueller/">Prof. Dr. Veit Müller</a> von der Hochschule Coburg. Im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/ttz/">Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken „Digitale Intelligenz“</a> am Standort Lichtenfels koordiniert er das neue Projekt „inAdditiv: Ressourcenschonende, energieeffiziente und souveräne Produktionssysteme für die Zukunft“. Gestartet im Juli wird es die Vorteile verschiedener Technologien am Beispiel der additiven Fertigung bündeln und so KMU in Oberfranken dabei unterstützen, ihre Produktion mithilfe modernster Technologien digitaler, sparsamer und umweltfreundlicher zu gestalten.</p>

<h4 class="ai-optimize-10">Der Einstieg in die Smart Factory</h4>
<p class="ai-optimize-11">Im Zentrum des Projekts steht ein sogenannter „Technologiedemonstrator“ oder auch „Smart Factory Demonstrator“. Er zeigt, wie moderne Technologien von 3D-Druck, über Sensorik, Robotik und KI in einer energie- und ressourcenschonenden Produktion zusammenspielen. „Unternehmen, bevorzugt KMU aus der Region, sollen daran konkret erleben, wie sich diese Lösungen in ihre eigenen Prozesse übertragen lassen und damit der Transformationsprozess zur Smart Factory gelingt“, sagt Müller.</p>
<p class="ai-optimize-12">Die Arbeit im Projekt „inAdditiv“ konzentriert sich auf vier Themenfelder. Im Bereich „Nachhaltige, energieeffiziente Produktionssysteme“ geht es darum, durch die Entwicklung und den Einsatz von Sensoren kombiniert mit intelligenter Datenauswertung beispielsweise unerkannte Lecks in Druckluftsystemen oder ungenutzte Abwärme zu erkennen und zu vermeiden – mit direkter Wirkung auf Kosten und Emissionen. Außerdem wollen die Forschenden „Autonome, vernetzte Automatisierungssysteme“ konzipieren: Maschinen, die sich weitgehend selbst organisieren, mobile Roboter, die Material bedarfsgerecht bereitstellen und so flexible, dezentrale Fertigungskonzepte einer so genannten Smart Factory ermöglichen. Das Themenfeld „Immersive Technologien und Künstliche Intelligenz (KI)“ fokussiert sich darauf mittels Virtueller Realität (VR) und Erweiterter Realität (Augmented Reality, AR) sowie KI-gestützter Auswertungen komplexe Daten sichtbar und nutzbar zu machen. Beispielsweise sollen Unternehmen ihre Prozesse durch digitale Zwillinge besser verstehen, Personal effizienter schulen und anwendungsspezifische Digitalisierungsthemen gezielt angehen. Im Fokus steht außerdem das Thema „Intelligente Fertigungssysteme für die additive Fertigung“. Der 3D-Druck ermöglicht es, Bauteile direkt aus digitalen Modellen zu erzeugen – materialeffizient, passgenau und individuell geformt, ideal für Kleinstserien bis hin zur Stückzahl eins. Neue Lösungen werden zur Automatisierung der Prozesskette in der additiven Fertigung erarbeitet, etwa durch Kamerasysteme, Roboter und intelligente Greifer.</p>

<h4 class="ai-optimize-13">Kleine Betriebe, große Chancen für die Region</h4>
<p class="ai-optimize-14">Mit dem Technologietransferzentrum Oberfranken „Digitale Intelligenz“ am Standort Lichtenfels baut die Hochschule Coburg im inAdditiv-Projekt auf ihre Fachexpertise in Bereichen neuer Werkstoffe und Fertigungsverfahren, Automatisierung, KI und immersiver Technologien. Das Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule komplettiert diese Kompetenzen mit seiner Expertise in der Sensorik, Simulation und Datenanalyse, die auch Machine Learning umfasst. Die Forschenden werden im Projekt gemeinsam mit über 30 Partnerunternehmen, davon mehr als 25 KMU, konkrete Herausforderungen aus der Praxis analysieren. Der Großteil der Unternehmen stammt aus der Region Coburg-Lichtenfels-Kronach, die stark vom Strukturwandel der Automobilindustrie betroffen ist. Workshops, Schulungen und Transferprojekte, die im Projekt konzipiert werden, sollen die Unternehmen direkt mit in die inhaltlichen Arbeiten einbinden.</p>

<h4 class="ai-optimize-16">Regionale Stärke, europäische Wirkung</h4>
<p class="ai-optimize-17"><strong> </strong>Das Technologietransferprojekt will nicht nur technische, sondern auch strukturelle Antworten liefern. Neben Nachhaltigkeit geht es auch um Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit: Die additive Fertigung zum Beispiel erlaubt es, Ersatzteile direkt vor Ort zu drucken, ohne lange Lieferwege. Wer eigene digitale Kompetenzen aufbaut und ressourcenschonend produziert, macht sich langfristig weniger abhängig von globalen Lieferketten – und stärkt gleichzeitig die Innovationskraft vor Ort. Damit trägt das Projekt auch zur EU-Strategie für eine CO₂-arme, resiliente Wirtschaft bei. Das Projekt inAdditiv wird drei Jahre lang durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Federführung bei der Verwaltung dieser Mittel liegt beim Bayerischen Ministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst stellt die Finanzhilfen aus dem Operationellen Programm im Ziel „Investitionen in Beschäftigung und Wachstum“ Bayern 2021- 2027 zur Verfügung.</p>
<img class="alignnone size-medium wp-image-108446" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/140-EU_FH_21-27_rechts_zentriert_CMYK-300x66.jpg" alt="" width="300" height="66" />
<h4 class="ai-optimize-19">Kontakt</h4>
<p class="ai-optimize-20">Unternehmen, die ihre Produktion digitaler, effizienter und nachhaltiger gestalten möchten, erhalten beim Technologietransferzentrum der Hochschule Coburg am Standort Lichtenfels alle Information rund um die Projektbeteiligung per Mail an <a href="mailto:johannes.schuetz@hs-coburg.de">johannes.schuetz@hs-coburg.de</a> oder telefonisch unter <a href="tel:+49%209561%20317%208104">+49 9561 317 8104</a>. Die Teilnahme ist für Unternehmen kostenlos. Das EFRE-geförderte Projekt der Hochschule Coburg richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), insbesondere aus strukturschwachen Regionen Nordbayerns. Gemeinsam werden praxisnahe Lösungen rund um Automatisierung, 3D-Druck, Sensorik und KI entwickelt.</p>
&nbsp;]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Zukunft zum Anfassen: von 3D-Druck bis Quartiersumbau bei der Werkschau]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunft-zum-anfassen-3d-druck-bis-quartiersumbau-bei-der-werkschau/</link>
                <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 09:21:30 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Natalie Schalk) </em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Kreative Köpfe, mutige Entwürfe und überraschende Perspektiven: Bei der großen Werkschau auf dem<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/"> Campus Design + Bauen</a> und dem benachbarten Schlachthofgelände zeigten Studierende der Hochschule Coburg, wie Zukunft gestaltet wird: 50 verschiedene Projekte von Stadtmöbeln aus dem 3D-Drucker bis zu nachhaltigen Wohnkonzepten wurden präsentiert – und wer bei der Jahresausstellung genau aufpasste, konnte manches nicht nur sehen, sondern auch erleben und ausprobieren. </em></p>
<p class="ai-optimize-8">In vielen Städten wurden nach dem Zweiten Weltkrieg Mehrfamilienhaus-Siedlungen mit einfachen Mitteln errichtet. Relativ kleine Gebäude, zwischen denen viel Raum ist – aber ohne attraktive Nutzungskonzepte. Heute sind die Bauten in die Jahre gekommen und vor allem energetisch sanierungsbedürftig. Ein typisches Beispiel steht im Coburger Stadtteil Wüstenahorn. „Charakteristisch ist, dass man immer zwei Zimmer, Küche, Bad hat“, sagt Prof. Anja Ohliger. „Dadurch ist auch die Bewohnerstruktur immer ähnlich.“ Und das führt aus sozialer und städtebaulicher Sicht zu Handlungsbedarf – mit dem sich <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a>-Studierende der Hochschule Coburg im Sommersemester beschäftigt haben. In Kooperation mit der Wohnbau Coburg entwickelten sie am konkreten Beispiel Wüstenahorns Entwürfe für eine Nachverdichtung und Sanierung der 50er-/60er-Jahre-Siedlung. Studiengangsleiterin Ohliger geht leicht in die Knie; auf Augenhöhe mit den kleinen Gebäuden eines Modells erklärt sie: „Hier werden zum Beispiel Brücken eingesetzt, um die einzelnen Gebäude zu verbinden, Laubengänge, um auch barrierefreie Zugänge beispielsweise für Rollstühle zu schaffen – das ist ein Trick, um mit wenigen Fahrstühlen auszukommen.“ Inklusives Wohnen, das bezahlbar bleibt, ist ein großes Thema. „Im Städtebau geht es uns heute darum, Quartiere mit einer gemischten Bewohnerstruktur zu entwickeln.“</p>
<p class="ai-optimize-8">Die Ergebnisse der Arbeit des Sommersemesters wurden jetzt bei der großen Werkschau der Fakultät Design + Bauen präsentiert. Aus den Studiengängen Architektur, Integriertes Produktdesign, Bauingenieurwesen und Innenarchitektur gab es zu 50 verschiedenen Themen Abschlussarbeiten und Semesterprojekte zu sehen.</p>

<h4 class="ai-optimize-10">Konkrete Zukunftsbilder für die Region</h4>
<p class="ai-optimize-11">Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> betonte bei der Eröffnung, wie stark die Projekte mit der Region verwoben sind: „Sie greifen keine abstrakten Fragestellungen auf, sondern behandeln ganz konkrete Entwicklungen hier vor Ort.“ Prof. Dr. Egbert Keßler, Dekan der Fakultät Design + Bauen freute das große Interesse an der Jahresschau und auch Oberbürgermeister Dominik Sauerteig hob die Bedeutung des Campus‘ für die Stadt hervor. Und es wurden die langjährigen Lehrbeauftragten Prof. Reinhard Menius (Eisenbahnbau) und Ludwig Frenking (Recht) verabschiedet und der bdia-Preis verliehen.</p>

<h4 class="ai-optimize-6">Von Raumluft und Inseln</h4>
<p class="ai-optimize-12">Bei Prof. Dr. Holger Falter hatten Studierende des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesens</a> eine „grüne Insel“ für verschiedene Veranstaltungen in den Sommermonaten entworfen: mit einem leichten Witterungsschutz überdacht, nachhaltig, zukunftsweisend und mutig sollten die Konzepte sein. Außerdem wurde beispielsweise bei<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-schaub/"> Prof. Dr. Michael Schaub</a> eine neu entwickelte Raumlufttechnikanlage vorgestellt.</p>

<h4 class="ai-optimize-13">Von der Pflege bis Portugal: Innenarchitektur mit Empathie</h4>
<p class="ai-optimize-14">Auch <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a> war stark vertreten. Bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-gemma-koppen/">Prof. Gemma Koppen</a> beispielsweise beschäftigten sich Studierende mit der Arbeitswelt von Pflegenden – konkret am Beispiel des Krankenhauses in Eschwege. Bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-michael-haverland/">Prof. Michael Haverland</a> ging es um temporäre Unterkünfte für obdachlose Menschen in Nordportugal. Der Entwurf begann mit einem einwöchigen Workshop vor Ort – und entwickelte sich zu einem ambitionierten Projekt zwischen Empathie und Raumplanung.</p>

<h4 class="ai-optimize-15">Material trifft Methode: innovative Stadtmöbel</h4>
<p class="ai-optimize-16">Ein Projekt im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-natalie-weinmann/">Prof. Natalie Weinmann</a> hatte nachhaltige Textilproduktion als Thema. In Kooperation mit Rohleder, einem führenden regionalen Hersteller von Möbelbezugsstoffen, entwickelten Studierende zukunftsweisende Konzepte für eine kreislauffähige Textilindustrie.</p>
<p class="ai-optimize-16">Einige ganz besondere Prototypen aus einem anderen Projekt des Studiengangs konnten beim Rundgang über den Campus von den Besucherinnen und Besuchern auch 1:1 getestet werden: Verteilt auf dem Außengelände präsentierten IP-Studierende gemeinsam mit der Firma Benkert Bänke aus Königsberg in Bayern innovative Stadtmöbel. Unter Leitung von<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-wolfgang-schabbach/"> Prof. Wolfgang Schabbach</a> wurden sie durch eine Kombination aus großformatigem 3D-Druck mit Kunststoff und Edelstahl hergestellt und demonstrierten, was herauskommt, wenn anwendungsorientierte Lehr- und Lernformate im Mittelpunkt stehen.</p>

<h4 class="ai-optimize-17">Das Schlachthofareal als Labor für die Stadt von morgen</h4>
<p class="ai-optimize-18">Starken Praxisbezug haben auch die Projekte rund um die im April eröffnete Designfabrik auf dem Schlachthofareal – ebenfalls Teil der Werkschau. Über das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS+design</a> werden dort Reallabore geplant: für die anwendungsorientierten Lehre und als Schnittstelle zwischen Hochschule und Öffentlichkeit. Hier werden Ideen unter realen Bedingungen getestet – ob Bauprojekte oder Veranstaltungen, die Bürgerinnen und Bürger einladen, an Forschung teilzuhaben und sich zu begegnen.</p>
<p class="ai-optimize-18">Ein Beispiel ist ein überdachter Bartresen aus Stampflehm: ein forschender Architekturansatz, der im Lauf der Zeit zeigen soll, wie diese traditionelle Bauweise mit ökologischem Material der Witterung standhält. Noch auffälliger ist das „CREATIUM“: eine gitterförmige Holzkonstruktion, die flach auf dem Boden ausgebreitet und anschließend per Kran aufgerichtet wurde. Diese sogenannte Grid-Shell-Halle hält allein durch ihre Spannung und prägt nun das Gelände rund um die ehemalige Schlachthalle, in der heute die Designfabrik untergebracht ist. Entworfen und gebaut wurde sie von Architektur-Studierenden, die sich bei Prof. Benedikt Buchmüller und Prof. Anika Neubauer mit dem Areal beschäftigt haben. In der Designfabrik präsentierten die Studierenden Entwürfe für die künftige Entwicklung des Schlachthofareals, ergänzt um Dokumentationen zu bisherigen Projekten und zur Geschichte. „Es ist echt interessant, was da mal gestanden ist und welche Möglichkeiten es am Schlachthof geben kann“, sagte Theresia Dill. Zusammen mit Charlotte Ebert schaute sie sich die Arbeiten an. Beide studieren Architektur im zweiten Semester. „Die Entwürfe der höheren Semester sind für uns super, genauso interessant ist es draußen zu sehen, was mit verschiedenen Materialien möglich ist.“ Das Reallabor lädt ein, angewandte Wissenschaft anschaulich und greifbar zu erleben – für Studierende ebenso spannend wie für die interessierte Öffentlichkeit.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Natalie Schalk) </em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Kreative Köpfe, mutige Entwürfe und überraschende Perspektiven: Bei der großen Werkschau auf dem<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/"> Campus Design + Bauen</a> und dem benachbarten Schlachthofgelände zeigten Studierende der Hochschule Coburg, wie Zukunft gestaltet wird: 50 verschiedene Projekte von Stadtmöbeln aus dem 3D-Drucker bis zu nachhaltigen Wohnkonzepten wurden präsentiert – und wer bei der Jahresausstellung genau aufpasste, konnte manches nicht nur sehen, sondern auch erleben und ausprobieren. </em></p>
<p class="ai-optimize-8">In vielen Städten wurden nach dem Zweiten Weltkrieg Mehrfamilienhaus-Siedlungen mit einfachen Mitteln errichtet. Relativ kleine Gebäude, zwischen denen viel Raum ist – aber ohne attraktive Nutzungskonzepte. Heute sind die Bauten in die Jahre gekommen und vor allem energetisch sanierungsbedürftig. Ein typisches Beispiel steht im Coburger Stadtteil Wüstenahorn. „Charakteristisch ist, dass man immer zwei Zimmer, Küche, Bad hat“, sagt Prof. Anja Ohliger. „Dadurch ist auch die Bewohnerstruktur immer ähnlich.“ Und das führt aus sozialer und städtebaulicher Sicht zu Handlungsbedarf – mit dem sich <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a>-Studierende der Hochschule Coburg im Sommersemester beschäftigt haben. In Kooperation mit der Wohnbau Coburg entwickelten sie am konkreten Beispiel Wüstenahorns Entwürfe für eine Nachverdichtung und Sanierung der 50er-/60er-Jahre-Siedlung. Studiengangsleiterin Ohliger geht leicht in die Knie; auf Augenhöhe mit den kleinen Gebäuden eines Modells erklärt sie: „Hier werden zum Beispiel Brücken eingesetzt, um die einzelnen Gebäude zu verbinden, Laubengänge, um auch barrierefreie Zugänge beispielsweise für Rollstühle zu schaffen – das ist ein Trick, um mit wenigen Fahrstühlen auszukommen.“ Inklusives Wohnen, das bezahlbar bleibt, ist ein großes Thema. „Im Städtebau geht es uns heute darum, Quartiere mit einer gemischten Bewohnerstruktur zu entwickeln.“</p>
<p class="ai-optimize-8">Die Ergebnisse der Arbeit des Sommersemesters wurden jetzt bei der großen Werkschau der Fakultät Design + Bauen präsentiert. Aus den Studiengängen Architektur, Integriertes Produktdesign, Bauingenieurwesen und Innenarchitektur gab es zu 50 verschiedenen Themen Abschlussarbeiten und Semesterprojekte zu sehen.</p>

<h4 class="ai-optimize-10">Konkrete Zukunftsbilder für die Region</h4>
<p class="ai-optimize-11">Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> betonte bei der Eröffnung, wie stark die Projekte mit der Region verwoben sind: „Sie greifen keine abstrakten Fragestellungen auf, sondern behandeln ganz konkrete Entwicklungen hier vor Ort.“ Prof. Dr. Egbert Keßler, Dekan der Fakultät Design + Bauen freute das große Interesse an der Jahresschau und auch Oberbürgermeister Dominik Sauerteig hob die Bedeutung des Campus‘ für die Stadt hervor. Und es wurden die langjährigen Lehrbeauftragten Prof. Reinhard Menius (Eisenbahnbau) und Ludwig Frenking (Recht) verabschiedet und der bdia-Preis verliehen.</p>

<h4 class="ai-optimize-6">Von Raumluft und Inseln</h4>
<p class="ai-optimize-12">Bei Prof. Dr. Holger Falter hatten Studierende des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesens</a> eine „grüne Insel“ für verschiedene Veranstaltungen in den Sommermonaten entworfen: mit einem leichten Witterungsschutz überdacht, nachhaltig, zukunftsweisend und mutig sollten die Konzepte sein. Außerdem wurde beispielsweise bei<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-schaub/"> Prof. Dr. Michael Schaub</a> eine neu entwickelte Raumlufttechnikanlage vorgestellt.</p>

<h4 class="ai-optimize-13">Von der Pflege bis Portugal: Innenarchitektur mit Empathie</h4>
<p class="ai-optimize-14">Auch <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a> war stark vertreten. Bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-gemma-koppen/">Prof. Gemma Koppen</a> beispielsweise beschäftigten sich Studierende mit der Arbeitswelt von Pflegenden – konkret am Beispiel des Krankenhauses in Eschwege. Bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-michael-haverland/">Prof. Michael Haverland</a> ging es um temporäre Unterkünfte für obdachlose Menschen in Nordportugal. Der Entwurf begann mit einem einwöchigen Workshop vor Ort – und entwickelte sich zu einem ambitionierten Projekt zwischen Empathie und Raumplanung.</p>

<h4 class="ai-optimize-15">Material trifft Methode: innovative Stadtmöbel</h4>
<p class="ai-optimize-16">Ein Projekt im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-natalie-weinmann/">Prof. Natalie Weinmann</a> hatte nachhaltige Textilproduktion als Thema. In Kooperation mit Rohleder, einem führenden regionalen Hersteller von Möbelbezugsstoffen, entwickelten Studierende zukunftsweisende Konzepte für eine kreislauffähige Textilindustrie.</p>
<p class="ai-optimize-16">Einige ganz besondere Prototypen aus einem anderen Projekt des Studiengangs konnten beim Rundgang über den Campus von den Besucherinnen und Besuchern auch 1:1 getestet werden: Verteilt auf dem Außengelände präsentierten IP-Studierende gemeinsam mit der Firma Benkert Bänke aus Königsberg in Bayern innovative Stadtmöbel. Unter Leitung von<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-wolfgang-schabbach/"> Prof. Wolfgang Schabbach</a> wurden sie durch eine Kombination aus großformatigem 3D-Druck mit Kunststoff und Edelstahl hergestellt und demonstrierten, was herauskommt, wenn anwendungsorientierte Lehr- und Lernformate im Mittelpunkt stehen.</p>

<h4 class="ai-optimize-17">Das Schlachthofareal als Labor für die Stadt von morgen</h4>
<p class="ai-optimize-18">Starken Praxisbezug haben auch die Projekte rund um die im April eröffnete Designfabrik auf dem Schlachthofareal – ebenfalls Teil der Werkschau. Über das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS+design</a> werden dort Reallabore geplant: für die anwendungsorientierten Lehre und als Schnittstelle zwischen Hochschule und Öffentlichkeit. Hier werden Ideen unter realen Bedingungen getestet – ob Bauprojekte oder Veranstaltungen, die Bürgerinnen und Bürger einladen, an Forschung teilzuhaben und sich zu begegnen.</p>
<p class="ai-optimize-18">Ein Beispiel ist ein überdachter Bartresen aus Stampflehm: ein forschender Architekturansatz, der im Lauf der Zeit zeigen soll, wie diese traditionelle Bauweise mit ökologischem Material der Witterung standhält. Noch auffälliger ist das „CREATIUM“: eine gitterförmige Holzkonstruktion, die flach auf dem Boden ausgebreitet und anschließend per Kran aufgerichtet wurde. Diese sogenannte Grid-Shell-Halle hält allein durch ihre Spannung und prägt nun das Gelände rund um die ehemalige Schlachthalle, in der heute die Designfabrik untergebracht ist. Entworfen und gebaut wurde sie von Architektur-Studierenden, die sich bei Prof. Benedikt Buchmüller und Prof. Anika Neubauer mit dem Areal beschäftigt haben. In der Designfabrik präsentierten die Studierenden Entwürfe für die künftige Entwicklung des Schlachthofareals, ergänzt um Dokumentationen zu bisherigen Projekten und zur Geschichte. „Es ist echt interessant, was da mal gestanden ist und welche Möglichkeiten es am Schlachthof geben kann“, sagte Theresia Dill. Zusammen mit Charlotte Ebert schaute sie sich die Arbeiten an. Beide studieren Architektur im zweiten Semester. „Die Entwürfe der höheren Semester sind für uns super, genauso interessant ist es draußen zu sehen, was mit verschiedenen Materialien möglich ist.“ Das Reallabor lädt ein, angewandte Wissenschaft anschaulich und greifbar zu erleben – für Studierende ebenso spannend wie für die interessierte Öffentlichkeit.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9659_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="114098"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9708_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="108458"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9703_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="114360"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-03-Kessler-Ohliger-1024x701.jpg"
                        fileSize="135121"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="701"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-03-Wuestenahorn-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="108795"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-03-Wuestenahorn-2-1024x681.jpg"
                        fileSize="111041"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-05-Rohleder7-1024x681.jpg"
                        fileSize="114415"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-05-Rohleder10-1024x681.jpg"
                        fileSize="119333"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-05-Rohleder9-1024x681.jpg"
                        fileSize="97671"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-05-Rohleder3-1024x681.jpg"
                        fileSize="106014"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-02-1024x681.jpg"
                        fileSize="120760"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-01-1024x681.jpg"
                        fileSize="138530"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-01-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="106959"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-04-Insel-Falter-1024x681.jpg"
                        fileSize="129322"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-04-Insel-01-1024x681.jpg"
                        fileSize="120916"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-1024x681.jpg"
                        fileSize="160343"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-06-bdia1-1024x681.jpg"
                        fileSize="108263"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-06-bdia2-1024x681.jpg"
                        fileSize="105679"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-07-Krankenhaus-Koppen4-1024x681.jpg"
                        fileSize="136943"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-07-Krankenhaus-Koppen6-681x1024.jpg"
                        fileSize="100325"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="681" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-07-Krankenhaus-Koppen5-1024x681.jpg"
                        fileSize="79818"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-08-Haverland-Portugal1--1024x681.jpg"
                        fileSize="108566"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-08-Haverland-Portugal2-Jonas-Reissig2-1024x681.jpg"
                        fileSize="97334"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-08-Haverland-1024x681.jpg"
                        fileSize="109361"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-08-Haverland-Portugal-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="122237"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-09-Designfabrik-erhaltbar1-1024x681.jpg"
                        fileSize="130981"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-09-Designfabrik6Lukas-Luettgens-1024x681.jpg"
                        fileSize="119279"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-09-Designfabrik-Buchmueller-Neubauer-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="106594"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-09-Designfabrik-Buchmueller-Neubauer-1024x681.jpg"
                        fileSize="106527"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-09-Designfabrik8Besucherinnen3-1024x681.jpg"
                        fileSize="111333"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-09-Designfabrik5-1024x681.jpg"
                        fileSize="95295"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9884_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="183177"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/DSC9901_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="141882"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/08/146-Werkschau-09-Designfabrik2-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="122371"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Zukunft findet Stadt: Wie Studierende Coburg gestalten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunft-findet-stadt-wie-studierende-coburg-gestalten/</link>
                <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 16:50:39 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6">(Pressestelle)<em> </em></p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Studierende des Bachelor-Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> der Hochschule Coburg haben gemeinsam mit der Stadt Coburg Ideen entwickelt, um soziale und ökologische Projekte von Stadt und Bürgerschaft sichtbarer zu machen – im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele.</em></p>
<p class="ai-optimize-10">Unter dem Titel <a href="https://michael-markert.net/de/zukunft-findet-stadt/">Zukunft findet Stadt</a> wurden die Konzepte bereits im <a href="https://zukunftsraum.coburg.de/">Zukunftsraum Coburg</a> präsentiert. Bürgermeister Can Aydin lobte Engagement und Ideenreichtum und freute sich über die vielfältigen Vorschläge für ein lebenswertes Coburg. Auch bei der Werkschau am Campus Design der Hochschule am Freitag, 25., und Samstag, 26. Juli, ist die Ausstellung zu sehen.</p>
<p class="ai-optimize-11">Während des Sommers entstanden unter Beteiligung von Stadt und Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Ideen, um Aktionen rund um den Zukunftsraum im Steinweg 14 stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken. Karin Engelhardt, im Büro des Oberbürgermeisters für Innovation &amp; Projektentwicklung zuständig, sagt: „Ich freue mich sehr, dass der Kooperationsvertrag COxScience zwischen der Hochschule und der Stadt Coburg solche Früchte trägt. Die Stadtverwaltung profitiert immer von jungen Ideen und neuen Sichtweisen.“</p>

<h4 class="ai-optimize-12">Studierende gestalten: Apps, Stadtgrün, Selfie-Spots</h4>
<p class="ai-optimize-13">Als gestaltetes Schaufenster samt Selfie-Spot mit mobiler vertikaler Blumenwand und Projektpinnwand soll das Projekt „Zukunftsfenster“ die Sichtbarkeit des Zukunftsraums erhöhen. Ein anderes Studierenden-Team überarbeitete die Website des Zukunftsraums hinsichtlich Design, Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit. Die geolokalisierte App „Entdeckerpass“ mit Gamification-Elementen regt Nutzerinnen und Nutzer spielerisch an, im Sinne der Nachhaltigkeit spezielle Orte in Coburg zu besuchen. Außerdem entstand unter dem Motto „Hier. Da. Zukunft Coburg“ eine Stadtkarte, die analoge, haptische und digitale Infos zu Projekten kombiniert. Die Arbeit unter dem Titel „Coburg dreht am Rad“ entwickelte interaktive Mitmach-Stationen, die nach dem Glücksradprinzip zu spannenden Interaktionen und Begegnungen einladen. Eine Vorlage aus Papier, die in wenigen Schritten zu einem farbenfrohen Samentütchen gebastelt werden kann, lädt zum Mitmachen ein und macht auf Projekte wie den Zukunftsraum aufmerksam. Die „Nasch-Haltestellen“ knüpfen an ein früheres Projekt der Fakultät Design + Bauen der Hochschule an, bei dem schöne Pflanzkästen für die Stadt entstanden: Ein Konzept mit Schildern und Tafeln will darüber informieren und auf die Essbarkeit der Pflanzen hinweisen. Das Projekt „Du &amp; Coburg“ regt durch kleine, beispielsweise an Sitzbänken frei platzierbare Schilder, dazu an,  über das Verhältnis von Bürgern, Stadt und eigenem Engagement zu reflektieren.</p>

<h4 class="ai-optimize-14">Designverständnis und Reallabor</h4>
<p class="ai-optimize-15">Im Integrierten Produktdesign, das in Coburg an der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/"> Fakultät Design + Bauen</a> als Studiengang angeboten wird, geht es neben der Konstruktion industriell produzierbarer Güter auch um nicht-physische Produkte bis hin zu Dienstleistungen und digitalen Services. „Aus einem exzellenten Produktdesign entsteht manchmal der Kern einer Marke“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-markert/">Prof. Dr. Michael Markert</a>, der das Kooperationsprojekt auf Seiten der Hochschule Coburg als Mentor betreut. „Es gibt viele Beispiele aus dem Alltag, in dem große Firmen mit ihren Produkten Erlebnisse bieten. Es geht nicht mehr nur um ästhetische oder funktionale Aufgaben, sondern auch um eine empathische Ansprache und die Gestaltung von positiven Erlebnissen — vor, während und nach der Nutzung.“ Dabei können zukünftige Produktdesignerinnen und -designer Markert zufolge mit kreativen Ansätzen einen Beitrag leisten, indem sie moderne Entwicklungsmethoden mit partizipativen Ansätzen mitten in der Stadt gemeinsam entwickeln.</p>

<h4 class="ai-optimize-6">Entwickeln, experimentieren - manchmal verwerfen</h4>
<p class="ai-optimize-16">Der Zukunftsraum bot dabei ideale Bedingungen für nutzerzentrierte Designforschung mit iterativen Prototypen, die in einem „Reallabor” entwickelt, ausprobiert, verändert, manchmal auch verworfen und dann zu Erkenntnissen werden. „Um gemeinsam einen kreativen Raum für Diskussionen zu schaffen, war der Zukunftsraum der Stadt Coburg unglaublich wertvoll“, betont Markert. Teilweise erweiterten die Studienprojekte den Zukunftsraum in den Stadtraum hinein. „Wo Zukunft liegt“ rückte viele Projekte in den Fokus von Passanten - mit den Kreisen des Zukunftsraum-Logos als gesprühte Markierungen auf dem Gehweg im Steinweg. Die Broschüre „Gemeinsam Generationen verbinden“ hebt generationenübergreifendes Wissen zur Nachhaltigkeit hervor.</p>
<p class="ai-optimize-17">Das Projekt im Zukunftsraum hat Mut gemacht und Perspektiven eröffnet. Katharina Probst, Projektmanagerin des Zukunftsraum Coburg, hat den Hochschulkurs durch das Semester begleitet und sagt: „Die Studierenden haben gezeigt, dass frische Ideen und Kreativität wegweisende Impulse setzen können, um die Bürgerbeteiligung in Coburg noch inklusiver, lebendiger und zukunftsorientierter zu gestalten“. Denn hierin sind alle einig: Es lohnt sich, die spannenden Initiativen in Coburg kennenzulernen und bei der ein oder anderen mitzumachen.</p>
<p class="ai-optimize-6">Hier geht's zum <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-kommunikation-und-information-im-fokus/">Beitrag auf TVO</a> - unterstützt von der der Rainer Markgraf Stiftung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6">(Pressestelle)<em> </em></p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Studierende des Bachelor-Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> der Hochschule Coburg haben gemeinsam mit der Stadt Coburg Ideen entwickelt, um soziale und ökologische Projekte von Stadt und Bürgerschaft sichtbarer zu machen – im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele.</em></p>
<p class="ai-optimize-10">Unter dem Titel <a href="https://michael-markert.net/de/zukunft-findet-stadt/">Zukunft findet Stadt</a> wurden die Konzepte bereits im <a href="https://zukunftsraum.coburg.de/">Zukunftsraum Coburg</a> präsentiert. Bürgermeister Can Aydin lobte Engagement und Ideenreichtum und freute sich über die vielfältigen Vorschläge für ein lebenswertes Coburg. Auch bei der Werkschau am Campus Design der Hochschule am Freitag, 25., und Samstag, 26. Juli, ist die Ausstellung zu sehen.</p>
<p class="ai-optimize-11">Während des Sommers entstanden unter Beteiligung von Stadt und Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Ideen, um Aktionen rund um den Zukunftsraum im Steinweg 14 stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken. Karin Engelhardt, im Büro des Oberbürgermeisters für Innovation &amp; Projektentwicklung zuständig, sagt: „Ich freue mich sehr, dass der Kooperationsvertrag COxScience zwischen der Hochschule und der Stadt Coburg solche Früchte trägt. Die Stadtverwaltung profitiert immer von jungen Ideen und neuen Sichtweisen.“</p>

<h4 class="ai-optimize-12">Studierende gestalten: Apps, Stadtgrün, Selfie-Spots</h4>
<p class="ai-optimize-13">Als gestaltetes Schaufenster samt Selfie-Spot mit mobiler vertikaler Blumenwand und Projektpinnwand soll das Projekt „Zukunftsfenster“ die Sichtbarkeit des Zukunftsraums erhöhen. Ein anderes Studierenden-Team überarbeitete die Website des Zukunftsraums hinsichtlich Design, Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit. Die geolokalisierte App „Entdeckerpass“ mit Gamification-Elementen regt Nutzerinnen und Nutzer spielerisch an, im Sinne der Nachhaltigkeit spezielle Orte in Coburg zu besuchen. Außerdem entstand unter dem Motto „Hier. Da. Zukunft Coburg“ eine Stadtkarte, die analoge, haptische und digitale Infos zu Projekten kombiniert. Die Arbeit unter dem Titel „Coburg dreht am Rad“ entwickelte interaktive Mitmach-Stationen, die nach dem Glücksradprinzip zu spannenden Interaktionen und Begegnungen einladen. Eine Vorlage aus Papier, die in wenigen Schritten zu einem farbenfrohen Samentütchen gebastelt werden kann, lädt zum Mitmachen ein und macht auf Projekte wie den Zukunftsraum aufmerksam. Die „Nasch-Haltestellen“ knüpfen an ein früheres Projekt der Fakultät Design + Bauen der Hochschule an, bei dem schöne Pflanzkästen für die Stadt entstanden: Ein Konzept mit Schildern und Tafeln will darüber informieren und auf die Essbarkeit der Pflanzen hinweisen. Das Projekt „Du &amp; Coburg“ regt durch kleine, beispielsweise an Sitzbänken frei platzierbare Schilder, dazu an,  über das Verhältnis von Bürgern, Stadt und eigenem Engagement zu reflektieren.</p>

<h4 class="ai-optimize-14">Designverständnis und Reallabor</h4>
<p class="ai-optimize-15">Im Integrierten Produktdesign, das in Coburg an der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/"> Fakultät Design + Bauen</a> als Studiengang angeboten wird, geht es neben der Konstruktion industriell produzierbarer Güter auch um nicht-physische Produkte bis hin zu Dienstleistungen und digitalen Services. „Aus einem exzellenten Produktdesign entsteht manchmal der Kern einer Marke“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-markert/">Prof. Dr. Michael Markert</a>, der das Kooperationsprojekt auf Seiten der Hochschule Coburg als Mentor betreut. „Es gibt viele Beispiele aus dem Alltag, in dem große Firmen mit ihren Produkten Erlebnisse bieten. Es geht nicht mehr nur um ästhetische oder funktionale Aufgaben, sondern auch um eine empathische Ansprache und die Gestaltung von positiven Erlebnissen — vor, während und nach der Nutzung.“ Dabei können zukünftige Produktdesignerinnen und -designer Markert zufolge mit kreativen Ansätzen einen Beitrag leisten, indem sie moderne Entwicklungsmethoden mit partizipativen Ansätzen mitten in der Stadt gemeinsam entwickeln.</p>

<h4 class="ai-optimize-6">Entwickeln, experimentieren - manchmal verwerfen</h4>
<p class="ai-optimize-16">Der Zukunftsraum bot dabei ideale Bedingungen für nutzerzentrierte Designforschung mit iterativen Prototypen, die in einem „Reallabor” entwickelt, ausprobiert, verändert, manchmal auch verworfen und dann zu Erkenntnissen werden. „Um gemeinsam einen kreativen Raum für Diskussionen zu schaffen, war der Zukunftsraum der Stadt Coburg unglaublich wertvoll“, betont Markert. Teilweise erweiterten die Studienprojekte den Zukunftsraum in den Stadtraum hinein. „Wo Zukunft liegt“ rückte viele Projekte in den Fokus von Passanten - mit den Kreisen des Zukunftsraum-Logos als gesprühte Markierungen auf dem Gehweg im Steinweg. Die Broschüre „Gemeinsam Generationen verbinden“ hebt generationenübergreifendes Wissen zur Nachhaltigkeit hervor.</p>
<p class="ai-optimize-17">Das Projekt im Zukunftsraum hat Mut gemacht und Perspektiven eröffnet. Katharina Probst, Projektmanagerin des Zukunftsraum Coburg, hat den Hochschulkurs durch das Semester begleitet und sagt: „Die Studierenden haben gezeigt, dass frische Ideen und Kreativität wegweisende Impulse setzen können, um die Bürgerbeteiligung in Coburg noch inklusiver, lebendiger und zukunftsorientierter zu gestalten“. Denn hierin sind alle einig: Es lohnt sich, die spannenden Initiativen in Coburg kennenzulernen und bei der ein oder anderen mitzumachen.</p>
<p class="ai-optimize-6">Hier geht's zum <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-kommunikation-und-information-im-fokus/">Beitrag auf TVO</a> - unterstützt von der der Rainer Markgraf Stiftung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild-1-Foto-Markert-e1753375786546-1024x677.jpg"
                        fileSize="159169"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="677"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild-5-Foto-Stadt-Coburg-1024x682.jpg"
                        fileSize="127194"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild-6-Foto-Laura-Kathrin-Ankenbauer-1024x576.jpg"
                        fileSize="80194"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild-7-Foto-Stadt-Coburg-1024x683.jpg"
                        fileSize="117031"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild-10-Foto-Laura-Kathrin-Ankenbauer-576x1024.jpg"
                        fileSize="45779"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild-13-Foto-Stadt-Coburg-1024x683.jpg"
                        fileSize="111286"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild-20-1-Foto-Markert-768x1024.jpg"
                        fileSize="177853"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild-17-Foto-Stadt-Coburg-1024x683.jpg"
                        fileSize="133095"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild-20-Foto-Markert-e1753375713885-1024x738.jpg"
                        fileSize="189621"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="738"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild-21-Foto-Laura-Kathrin-Ankenbauer-1024x576.jpg"
                        fileSize="61898"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild-22-Foto-Laura-Kathrin-Ankenbauer-1024x576.jpg"
                        fileSize="70370"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild-1-1-Stadt-Coburg-1024x682.jpg"
                        fileSize="147292"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bühne frei für Ideen: Gelungenes Finale des ersten Ideenwettbewerbs an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/buehne-frei-fuer-ideen-gelungenes-finale-des-ersten-ideenwettbewerbs-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 13:22:17 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Acht Studierendenteams präsentierten beim großen Finale ihre innovativen Ideen vor Publikum und Jury – ein inspirierender Abend voller Leidenschaft, Tatendrang und Zukunftsvisionen.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Auf der Bühne im Foyer des ITMZ steht das erste von acht Studierendenteams bereit, seine Idee in wenigen Minuten vor Jury, Gästen und Netzwerkpartnern zu präsentieren. Herzklopfen. Lampenfieber. Und dann: der erste Satz – sicher, überzeugend, voller Leidenschaft. Ein Moment, in dem Mut auf Kreativität trifft. Und genau darum geht es beim ersten Ideenwettbewerb der Hochschule Coburg.</p>
<p class="ai-optimize-8">Zum großen Finale im Juni pitchten acht Teams ihre Gründungsideen, teilweise zum ersten Mal vor einem größeren Publikum. Der Wettbewerb wurde vom Team Gründen der Hochschule Coburg ins Leben gerufen und in Zusammenarbeit mit dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/" target="_blank" rel="noopener">Referat Transfer und Entrepreneurship</a> sowie dem ERIC-Projekt organisiert „Mit dem Ideenwettbewerb wollen wir Studierenden und Hochschulangehörigen die Möglichkeit geben Ihre Idee und Lösungen in einem sehr frühphasigen Pitch-Format zu präsentieren, erste Erfahrungen zu sammeln und wertvolles Feedback zu gewinnen.“, sagt Thomas Nick, Gründungskoordinator der Hochschule Coburg.</p>
<p class="ai-optimize-9"><em>Ein langer Weg bis zum interaktiven Finale</em></p>
<p class="ai-optimize-10">Der Startschuss für den Ideenwettbewerb fiel bereits im Frühjahr. Studierende aus allen Fakultäten der Hochschule Coburg reichten rund 20 Ideen ein. Diejenigen, die es durch die Vorauswahl geschafft haben, bereitete Thomas Nick intensiv auf den Auftritt beim großen Finale vor. Auf dem Programm standen Pitch-Trainings, Präsentationsübungen und für einen Teil auch ein Auftritt beim Upper Franconia Innovation Summit 2025.</p>
<p class="ai-optimize-11">Um das Publikum bestmöglich einzubeziehen, wurde das Finale bewusst interaktiv gestaltet: Neben der Fachjury hatten auch die Gäste eine Stimme – das Live-Voting floss als zusätzlicher Bewertungsbaustein mit ein.</p>
<p class="ai-optimize-12"><em>Mehr als ein Preis</em></p>
<p class="ai-optimize-13">Der dritte Platz beim ersten Ideenwettbewerb der Hochschule Coburg ging an Rebecca Kopf. „Ich war sehr nervös vor dem Pitch – wegen der angenehmen Atmosphäre habe ich mich sehr schnell sehr wohl gefühlt“, sagt die Change Management-Studentin. Sie konnte einiges vom Ideenwettbewerb mitnehmen: „Ich habe meine Idee und mein Ziel bei der Vorbereitung noch einmal konkretisiert.“ Die Platzierung hat sie in ihrem Vorhaben bestätigt. Kopf entwickelt eine KI-gestützte App „ALI“ für Führungskräfte. Mit der App sollen Führungskräfte bei der Lösungsfindung unterstützt werden, wenn zwischenmenschliche Probleme auftreten.</p>
<p class="ai-optimize-14">Der Gewinner des ersten Ideenwettbewerbs der Hochschule Coburg ist Sandor Adam mit „Satoumi“. Er entwickelt einen mobilen Pyrolyse-Container zur Herstellung von Pflanzenkohle. Den zweiten Platz belegten die Architekturstudentinnen Sophia Weinisch und Anna Weislein mit „Kendu!“ einem modularen Spiel- und Sitzmöbel für Kinder.</p>
<p class="ai-optimize-15"><em>So geht es weiter</em></p>
<p class="ai-optimize-16"><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für nachhaltige Regionalentwicklung der Hochschule Coburg, sieht in dem Ideenwettbewerb eine Chance für die Region: „Gemeinsam Ideen feiern. Gemeinsam Zukunft gestalten. – unter diesem Motto fand der Ideenwettbewerb der Hochschule Coburg statt. Hier haben Mitglieder der Hochschulgemeinschaft die Möglichkeit, niedrigschwellig ihre Gründungsideen vorzustellen. Damit schafft die Hochschule Coburg für alle die Möglichkeit eigene innovative Ideen in eine reale berufliche Zukunft zu überführen und idealerweise auch die Entwicklung der Region positiv zu beeinflussen!“</p>
<p class="ai-optimize-17">Unter den Teilnehmenden stieß das Format auf durchweg positive Resonanz. Die Pitchenden wissen die Möglichkeit, ihre Idee auf den Punkt zu bringen und dabei Bühnenerfahrung zu sammeln, sehr. Daran anknüpfend soll der Ideenwettbewerb auch im kommenden Jahr wieder an der Hochschule Coburg stattfinden. „Ein solches Angebot fehlte bislang an unserer Hochschule. Das Format hat Zukunft“, betonte Thomas Nick.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Acht Studierendenteams präsentierten beim großen Finale ihre innovativen Ideen vor Publikum und Jury – ein inspirierender Abend voller Leidenschaft, Tatendrang und Zukunftsvisionen.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Auf der Bühne im Foyer des ITMZ steht das erste von acht Studierendenteams bereit, seine Idee in wenigen Minuten vor Jury, Gästen und Netzwerkpartnern zu präsentieren. Herzklopfen. Lampenfieber. Und dann: der erste Satz – sicher, überzeugend, voller Leidenschaft. Ein Moment, in dem Mut auf Kreativität trifft. Und genau darum geht es beim ersten Ideenwettbewerb der Hochschule Coburg.</p>
<p class="ai-optimize-8">Zum großen Finale im Juni pitchten acht Teams ihre Gründungsideen, teilweise zum ersten Mal vor einem größeren Publikum. Der Wettbewerb wurde vom Team Gründen der Hochschule Coburg ins Leben gerufen und in Zusammenarbeit mit dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/" target="_blank" rel="noopener">Referat Transfer und Entrepreneurship</a> sowie dem ERIC-Projekt organisiert „Mit dem Ideenwettbewerb wollen wir Studierenden und Hochschulangehörigen die Möglichkeit geben Ihre Idee und Lösungen in einem sehr frühphasigen Pitch-Format zu präsentieren, erste Erfahrungen zu sammeln und wertvolles Feedback zu gewinnen.“, sagt Thomas Nick, Gründungskoordinator der Hochschule Coburg.</p>
<p class="ai-optimize-9"><em>Ein langer Weg bis zum interaktiven Finale</em></p>
<p class="ai-optimize-10">Der Startschuss für den Ideenwettbewerb fiel bereits im Frühjahr. Studierende aus allen Fakultäten der Hochschule Coburg reichten rund 20 Ideen ein. Diejenigen, die es durch die Vorauswahl geschafft haben, bereitete Thomas Nick intensiv auf den Auftritt beim großen Finale vor. Auf dem Programm standen Pitch-Trainings, Präsentationsübungen und für einen Teil auch ein Auftritt beim Upper Franconia Innovation Summit 2025.</p>
<p class="ai-optimize-11">Um das Publikum bestmöglich einzubeziehen, wurde das Finale bewusst interaktiv gestaltet: Neben der Fachjury hatten auch die Gäste eine Stimme – das Live-Voting floss als zusätzlicher Bewertungsbaustein mit ein.</p>
<p class="ai-optimize-12"><em>Mehr als ein Preis</em></p>
<p class="ai-optimize-13">Der dritte Platz beim ersten Ideenwettbewerb der Hochschule Coburg ging an Rebecca Kopf. „Ich war sehr nervös vor dem Pitch – wegen der angenehmen Atmosphäre habe ich mich sehr schnell sehr wohl gefühlt“, sagt die Change Management-Studentin. Sie konnte einiges vom Ideenwettbewerb mitnehmen: „Ich habe meine Idee und mein Ziel bei der Vorbereitung noch einmal konkretisiert.“ Die Platzierung hat sie in ihrem Vorhaben bestätigt. Kopf entwickelt eine KI-gestützte App „ALI“ für Führungskräfte. Mit der App sollen Führungskräfte bei der Lösungsfindung unterstützt werden, wenn zwischenmenschliche Probleme auftreten.</p>
<p class="ai-optimize-14">Der Gewinner des ersten Ideenwettbewerbs der Hochschule Coburg ist Sandor Adam mit „Satoumi“. Er entwickelt einen mobilen Pyrolyse-Container zur Herstellung von Pflanzenkohle. Den zweiten Platz belegten die Architekturstudentinnen Sophia Weinisch und Anna Weislein mit „Kendu!“ einem modularen Spiel- und Sitzmöbel für Kinder.</p>
<p class="ai-optimize-15"><em>So geht es weiter</em></p>
<p class="ai-optimize-16"><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für nachhaltige Regionalentwicklung der Hochschule Coburg, sieht in dem Ideenwettbewerb eine Chance für die Region: „Gemeinsam Ideen feiern. Gemeinsam Zukunft gestalten. – unter diesem Motto fand der Ideenwettbewerb der Hochschule Coburg statt. Hier haben Mitglieder der Hochschulgemeinschaft die Möglichkeit, niedrigschwellig ihre Gründungsideen vorzustellen. Damit schafft die Hochschule Coburg für alle die Möglichkeit eigene innovative Ideen in eine reale berufliche Zukunft zu überführen und idealerweise auch die Entwicklung der Region positiv zu beeinflussen!“</p>
<p class="ai-optimize-17">Unter den Teilnehmenden stieß das Format auf durchweg positive Resonanz. Die Pitchenden wissen die Möglichkeit, ihre Idee auf den Punkt zu bringen und dabei Bühnenerfahrung zu sammeln, sehr. Daran anknüpfend soll der Ideenwettbewerb auch im kommenden Jahr wieder an der Hochschule Coburg stattfinden. „Ein solches Angebot fehlte bislang an unserer Hochschule. Das Format hat Zukunft“, betonte Thomas Nick.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Auswahl-2-683x1024.jpg"
                        fileSize="165984"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sensorik trifft Praxis – und Studierende treffen den Nerv der Forschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sensorik-trifft-praxis-und-studierende-treffen-den-nerv-der-forschung/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 11:01:09 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>
Ein neues Wahlpflichtmodul an der Hochschule Coburg lässt Studierende Ultraschalltechnik nicht nur verstehen, sondern selbst anwenden. Dabei geht es um die Lösung aktueller Fragestellungen direkt aus der Industriepraxis – und um Neugier.</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Ein Modul, das ins Detail geht</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Erstmals im Sommersemester bot die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/" target="_blank" rel="noopener">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> das neue Wahlpflichtmodul Ultraschall-Sensorik an. Teilnehmen konnten Studierende der Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/technische-physik/" target="_blank" rel="noopener">Technische Physik</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/zukunftstechnologien-emerging-technologies/" target="_blank" rel="noopener">Zukunftstechnologien</a> im 4. und 6. Semester. Ziel des Moduls war es, physikalisches Wissen mit ingenieurpraktischen Fähigkeiten zu verbinden – und das an realen Industrieanwendungen.</p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Ultraschall verstehen – und anwenden</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Zu Beginn des Moduls standen aktuelle Projekte des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/" target="_blank" rel="noopener">Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> im Fokus. Erste praktische Erfahrungen mit Ultraschall-Sensorik sammelten die Studierenden in kleineren Experimenten. Daran schloss sich ein theoretischer Teil an: Vorlesungen und Übungen vermittelten Grundlagen der Schallausbreitung, Sensorprinzipien sowie der Messdatenverarbeitung – ergänzt durch Programmierübungen mit realen Daten.</p>
<p class="ai-optimize-10"><em>Aus dem Labor: Lehre trifft auf Forschung
</em></p>
<p class="ai-optimize-10">Der zweite Teil des Moduls war projektbasiert: In kleinen Teams arbeiteten die Studierenden an Aufgaben, die direkt aus der industriellen Praxis stammten.</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-11">Plattendickenmessung mit einem Handheld-System</li>
 	<li class="ai-optimize-11">Nicht-invasive Konzentrationsbestimmung in Flüssigkeiten</li>
 	<li class="ai-optimize-11">Füllstandsmessung in beliebigen Gefäßen</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-13">Von der Idee bis zur Umsetzung: Die Gruppen entwickelten Konzepte, bauten Sensoren und Testaufbauten und überprüften deren Genauigkeit unter möglichst realitätsnahen Bedingungen. Wöchentliche Besprechungen strukturierten die Projektarbeit und boten Raum für Feedback und Planung.</p>
<p class="ai-optimize-12"><em>Zum Abschluss: Ergebnisse, live präsentiert</em></p>
<p class="ai-optimize-12">Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihre Lösungen im Rahmen einer Poster-Session mit Live-Demonstrationen – getestet wurde mit unbekannten Proben. Betreut wurde das Modul von Dr. Sabrina Tietze (ISAT) und Jan Lützelberger, Doktorand am ISAT sowie am <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/" target="_blank" rel="noopener">Promotionszentrum Analytics4Health</a>. Das Modul zeigt, wie anwendungsnahe Lehre und forschungsorientiertes Arbeiten in einem Format zusammenfinden können.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>
Ein neues Wahlpflichtmodul an der Hochschule Coburg lässt Studierende Ultraschalltechnik nicht nur verstehen, sondern selbst anwenden. Dabei geht es um die Lösung aktueller Fragestellungen direkt aus der Industriepraxis – und um Neugier.</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Ein Modul, das ins Detail geht</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Erstmals im Sommersemester bot die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/" target="_blank" rel="noopener">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> das neue Wahlpflichtmodul Ultraschall-Sensorik an. Teilnehmen konnten Studierende der Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/technische-physik/" target="_blank" rel="noopener">Technische Physik</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/zukunftstechnologien-emerging-technologies/" target="_blank" rel="noopener">Zukunftstechnologien</a> im 4. und 6. Semester. Ziel des Moduls war es, physikalisches Wissen mit ingenieurpraktischen Fähigkeiten zu verbinden – und das an realen Industrieanwendungen.</p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Ultraschall verstehen – und anwenden</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Zu Beginn des Moduls standen aktuelle Projekte des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/" target="_blank" rel="noopener">Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> im Fokus. Erste praktische Erfahrungen mit Ultraschall-Sensorik sammelten die Studierenden in kleineren Experimenten. Daran schloss sich ein theoretischer Teil an: Vorlesungen und Übungen vermittelten Grundlagen der Schallausbreitung, Sensorprinzipien sowie der Messdatenverarbeitung – ergänzt durch Programmierübungen mit realen Daten.</p>
<p class="ai-optimize-10"><em>Aus dem Labor: Lehre trifft auf Forschung
</em></p>
<p class="ai-optimize-10">Der zweite Teil des Moduls war projektbasiert: In kleinen Teams arbeiteten die Studierenden an Aufgaben, die direkt aus der industriellen Praxis stammten.</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-11">Plattendickenmessung mit einem Handheld-System</li>
 	<li class="ai-optimize-11">Nicht-invasive Konzentrationsbestimmung in Flüssigkeiten</li>
 	<li class="ai-optimize-11">Füllstandsmessung in beliebigen Gefäßen</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-13">Von der Idee bis zur Umsetzung: Die Gruppen entwickelten Konzepte, bauten Sensoren und Testaufbauten und überprüften deren Genauigkeit unter möglichst realitätsnahen Bedingungen. Wöchentliche Besprechungen strukturierten die Projektarbeit und boten Raum für Feedback und Planung.</p>
<p class="ai-optimize-12"><em>Zum Abschluss: Ergebnisse, live präsentiert</em></p>
<p class="ai-optimize-12">Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihre Lösungen im Rahmen einer Poster-Session mit Live-Demonstrationen – getestet wurde mit unbekannten Proben. Betreut wurde das Modul von Dr. Sabrina Tietze (ISAT) und Jan Lützelberger, Doktorand am ISAT sowie am <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/" target="_blank" rel="noopener">Promotionszentrum Analytics4Health</a>. Das Modul zeigt, wie anwendungsnahe Lehre und forschungsorientiertes Arbeiten in einem Format zusammenfinden können.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG-20250715-WA0025-1024x768.jpg"
                        fileSize="146465"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG-20250715-WA0043-1024x768.jpg"
                        fileSize="139922"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG-20250715-WA0055-1024x768.jpg"
                        fileSize="107569"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category>                                <title><![CDATA[Revoluzzer der Computergrafik: Hochschule Coburg auf der SIGGRAPH]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/revoluzzer-der-computergrafik-hochschule-coburg-auf-der-siggraph/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 07:49:07 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Bei der größten akademischen Computergrafik-Konferenz SIGGRAPH 2025 in Kanada informieren sich Expertinnen und Experten aus aller Welt im August über neueste Entwicklungen. Auch drei Hochschulen aus Europa bieten einen Kurs an: Neben der University of Cambridge und dem University College London auch die Hochschule Coburg mit einem spannenden Format zur innovativen Technologie der Work Graphs.</em></p>
<p class="ai-optimize-9">Work Graphs ermöglichen die Umsetzung bislang unerreichter komplexer Algorithmen direkt auf modernen Grafikkarten und wurde in den vergangenen Jahren von der Hochschule Coburg gemeinsam mit Chiphersteller AMD intensiv erforscht. Die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/">Visual Computing</a> Gruppe der Hochschule unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-quirin-meyer/">Prof. Dr. Quirin Meyer</a> wurde eingeladen, dazu auf der <a href="https://s2025.siggraph.org/">SIGGRAPH 2025</a> einen Kurs zu geben. Gemeinsam mit seinem Doktoranden Bastian Kuth und Max Oberberger von AMD entwickelte Meyers Team ein dreistündiges, interaktives Lehrformat zum Thema „Work Graphs“. Der Kurs wurde bereits im Vorfeld von unabhängigen Fachleuten aus der Computergrafik-Szene geprüft und zur Präsentation auf der SIGGRAPH zugelassen – ein deutliches Zeichen internationaler Anerkennung und Qualität. Dabei gehört die Hochschule Coburg zu den einzigen drei europäischen Hochschulen, die auf der SIGGRAPH einen Kurs anbieten. Die übrigen Beiträge stammen vor allem von nordamerikanischen Elite-Universitäten wie dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), der Stanford University und der Harvard University.</p>

<h4 class="ai-optimize-18">Schnelle Grafik, nachhaltige IT</h4>
<p class="ai-optimize-10">Für die innovative Technologie der Work Graphs wurden Doktorand Bastian Kuth, sein Doktorvater Prof. Dr. Quirin Meyer und ihre Koautoren bereits mehrfach mit renommierten Wissenschafts-Preisen ausgezeichnet. Im Rahmen seiner Dissertation entwickelt Kuth mathematische Verfahren zur interaktiven Echtzeiterzeugung von Computergrafikgeometrie. Dies spart Speicher und Energie und fördert dadurch eine nachhaltigere IT-Infrastruktur. Die Technologie findet Anwendung in Videospielen sowie in wissenschaftlichen und technischen Visualisierungen.</p>
<p class="ai-optimize-11">Für den SIGGRAPH-Kurs haben die Wissenschaftler fast 500 Seiten Kursmaterial erstellt und eine interaktive Lernanwendung entwickelt, die quelloffen und kostenlos unter <a href="https://github.com/GPUOpen-LibrariesAndSDKs/WorkGraphPlayground">diesem Link</a> verfügbar ist.</p>
<p class="ai-optimize-12">Bereits im November 2024 wurde das Team zur Graphics Programming Conference an die Hochschule Breda in den Niederlanden eingeladen, um dort Work Graphs zu unterrichten. Der SIGGRAPH-Kurs stellt nun die Weiterentwicklung dieser Lehrveranstaltung dar.</p>
<p class="ai-optimize-13">Die Studierenden der Hochschule Coburg müssen aber weder in die Niederlande noch nach Kanada, um mehr über Work Graphs zu erfahren. „Selbstverständlich bekommen meine Studierenden den Kurs exklusiv auch in Coburg unterrichtet“, sagt Prof. Meyer. Der Professor für Computergrafik und Studiengangsleiter im Bachelor Visual Computing wurde bereits zweimal mit dem Friedrich-Streib-Preis für exzellente Lehre ausgezeichnet. Auch die regelmäßige Zusammenarbeit mit AMD, deren Standort sich in der Nähe von München befindet, trägt zum Erfolg bei. Praxisvorträge und Gastbesuche gehören mittlerweile zur Routine. AMD hat zudem bereits mehrfach Studierende aus Coburg als Werkstudierende und Vollzeitkräfte eingestellt. „Das ist ein herausragendes Beispiel für gelungene akademische Forschung, praxisnahe Lehre und erfolgreichen Technologietransfer zwischen AMD und der Hochschule Coburg“, resümiert Prof. Dr. Quirin Meyer.</p>
<p class="ai-optimize-14">Der Kurs findet statt am Sonntag, 10. August 2025 um 14:00 (PST, Ortszeit Vancover) im Vancouver Convention Centre, West Building, Rooms 109-110, 1055 Canada Place, Vancouver, BC, V6C 0C3, Canada</p>
<p class="ai-optimize-15">Informationen unter: <a href="https://s2025.conference-schedule.org/presentation/?id=gensub_449&amp;sess=sess212">https://s2025.conference-schedule.org/presentation/?id=gensub_449&amp;sess=sess212</a></p>
<p class="ai-optimize-16">Tickets sind für $1.575 (Studierenden- bzw. ACM-Member Rabatte möglich) unter <a href="https://s2025.siggraph.org/register/">https://s2025.siggraph.org/register/</a> erhältlich.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Bei der größten akademischen Computergrafik-Konferenz SIGGRAPH 2025 in Kanada informieren sich Expertinnen und Experten aus aller Welt im August über neueste Entwicklungen. Auch drei Hochschulen aus Europa bieten einen Kurs an: Neben der University of Cambridge und dem University College London auch die Hochschule Coburg mit einem spannenden Format zur innovativen Technologie der Work Graphs.</em></p>
<p class="ai-optimize-9">Work Graphs ermöglichen die Umsetzung bislang unerreichter komplexer Algorithmen direkt auf modernen Grafikkarten und wurde in den vergangenen Jahren von der Hochschule Coburg gemeinsam mit Chiphersteller AMD intensiv erforscht. Die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/">Visual Computing</a> Gruppe der Hochschule unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-quirin-meyer/">Prof. Dr. Quirin Meyer</a> wurde eingeladen, dazu auf der <a href="https://s2025.siggraph.org/">SIGGRAPH 2025</a> einen Kurs zu geben. Gemeinsam mit seinem Doktoranden Bastian Kuth und Max Oberberger von AMD entwickelte Meyers Team ein dreistündiges, interaktives Lehrformat zum Thema „Work Graphs“. Der Kurs wurde bereits im Vorfeld von unabhängigen Fachleuten aus der Computergrafik-Szene geprüft und zur Präsentation auf der SIGGRAPH zugelassen – ein deutliches Zeichen internationaler Anerkennung und Qualität. Dabei gehört die Hochschule Coburg zu den einzigen drei europäischen Hochschulen, die auf der SIGGRAPH einen Kurs anbieten. Die übrigen Beiträge stammen vor allem von nordamerikanischen Elite-Universitäten wie dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), der Stanford University und der Harvard University.</p>

<h4 class="ai-optimize-18">Schnelle Grafik, nachhaltige IT</h4>
<p class="ai-optimize-10">Für die innovative Technologie der Work Graphs wurden Doktorand Bastian Kuth, sein Doktorvater Prof. Dr. Quirin Meyer und ihre Koautoren bereits mehrfach mit renommierten Wissenschafts-Preisen ausgezeichnet. Im Rahmen seiner Dissertation entwickelt Kuth mathematische Verfahren zur interaktiven Echtzeiterzeugung von Computergrafikgeometrie. Dies spart Speicher und Energie und fördert dadurch eine nachhaltigere IT-Infrastruktur. Die Technologie findet Anwendung in Videospielen sowie in wissenschaftlichen und technischen Visualisierungen.</p>
<p class="ai-optimize-11">Für den SIGGRAPH-Kurs haben die Wissenschaftler fast 500 Seiten Kursmaterial erstellt und eine interaktive Lernanwendung entwickelt, die quelloffen und kostenlos unter <a href="https://github.com/GPUOpen-LibrariesAndSDKs/WorkGraphPlayground">diesem Link</a> verfügbar ist.</p>
<p class="ai-optimize-12">Bereits im November 2024 wurde das Team zur Graphics Programming Conference an die Hochschule Breda in den Niederlanden eingeladen, um dort Work Graphs zu unterrichten. Der SIGGRAPH-Kurs stellt nun die Weiterentwicklung dieser Lehrveranstaltung dar.</p>
<p class="ai-optimize-13">Die Studierenden der Hochschule Coburg müssen aber weder in die Niederlande noch nach Kanada, um mehr über Work Graphs zu erfahren. „Selbstverständlich bekommen meine Studierenden den Kurs exklusiv auch in Coburg unterrichtet“, sagt Prof. Meyer. Der Professor für Computergrafik und Studiengangsleiter im Bachelor Visual Computing wurde bereits zweimal mit dem Friedrich-Streib-Preis für exzellente Lehre ausgezeichnet. Auch die regelmäßige Zusammenarbeit mit AMD, deren Standort sich in der Nähe von München befindet, trägt zum Erfolg bei. Praxisvorträge und Gastbesuche gehören mittlerweile zur Routine. AMD hat zudem bereits mehrfach Studierende aus Coburg als Werkstudierende und Vollzeitkräfte eingestellt. „Das ist ein herausragendes Beispiel für gelungene akademische Forschung, praxisnahe Lehre und erfolgreichen Technologietransfer zwischen AMD und der Hochschule Coburg“, resümiert Prof. Dr. Quirin Meyer.</p>
<p class="ai-optimize-14">Der Kurs findet statt am Sonntag, 10. August 2025 um 14:00 (PST, Ortszeit Vancover) im Vancouver Convention Centre, West Building, Rooms 109-110, 1055 Canada Place, Vancouver, BC, V6C 0C3, Canada</p>
<p class="ai-optimize-15">Informationen unter: <a href="https://s2025.conference-schedule.org/presentation/?id=gensub_449&amp;sess=sess212">https://s2025.conference-schedule.org/presentation/?id=gensub_449&amp;sess=sess212</a></p>
<p class="ai-optimize-16">Tickets sind für $1.575 (Studierenden- bzw. ACM-Member Rabatte möglich) unter <a href="https://s2025.siggraph.org/register/">https://s2025.siggraph.org/register/</a> erhältlich.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/QuirinBastianMaxBreda-1024x768.jpg"
                        fileSize="104420"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Medieval-Overview-scene-1024x436.png"
                        fileSize="653071"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="436"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/screenshot6-1024x577.png"
                        fileSize="58723"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="577"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/trees_a-1024x576.jpg"
                        fileSize="147495"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/trees_b-1024x576.jpg"
                        fileSize="146774"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Bau für die digitale Zukunft: Spatenstich an der Lichtenfelser Kirschbaummühle]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bau-fuer-die-digitale-zukunft-spatenstich-an-der-lichtenfelser-kirschbaummuehle/</link>
                <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 09:42:10 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Mit dem feierlichen Spatenstich begann in Lichtenfels die umfassende Sanierung der Kirschbaummühle. Das prägende Gebäude in der Coburger Straße 43 wird bis 2027 zum neuen Standort des Forschungs- und Anwendungszentrums für Digitale Zukunftstechnologien (FADZ) umgebaut. </em></p>
<p class="ai-optimize-8">Die Sanierung der Kirschbaummühle ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Forschungs- und Anwendungszentrums für Digitale Zukunftstechnologien (FADZ) als dauerhafter Hochschul- und Forschungsstandort in Lichtenfels. In Kooperation mit der Hochschule Coburg wird der Zugang zu Technologien, Forschung und Entwicklung gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen im Landkreis Lichtenfels und darüber hinaus erhöht. Mit der Sanierung des prägenden Gebäudes im Stadtkern wird ein Leerstand belebt und ein großer Schritt im Rahmen der Stadtentwicklung erreicht. Als Bauherr der Maßnahme trägt der FADZ Zweckverband bestehend aus den Verbandsmitgliedern Stadt und Landkreis Lichtenfels somit zu einer aktiven Entwicklung des Standorts bei. Gefördert wird die Sanierung durch die Bundesregierung im Rahmen der Maßnahme „Lernen am CO2 neutralen Alltagsbau“, durch den Freistaat Bayern im Bayerischen Städtebauförderungsprogramms und durch die Oberfrankenstiftung.</p>

<h4 class="ai-optimize-9">Impulse für Stadt, Region und Zukunft</h4>
<p class="ai-optimize-10">„Die Sanierung der Kirschbaummühle ist ein starkes Bekenntnis zur Zukunftsfähigkeit unserer Region. Mit dem FADZ schaffen wir einen Ort für Innovation, Kooperation und technologischen Fortschritt – offen für Unternehmen, Bildungseinrichtungen und die Menschen in unserer Heimat“, erklärt Christian Meißner, Landrat des Landkreises Lichtenfels und Verbandsvorsitzender des FADZ-Zweckverbands. Andreas Hügerich, Erster Bürgermeister der Stadt Lichtenfels und stellvertretender Verbandsvorsitzender, betont: „Mit der Wiederbelebung der Kirschbaummühle schreiben wir Stadtgeschichte.“</p>
<p class="ai-optimize-11">Carsten Träger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, erläutert: „Die Sanierung der Kirschbaummühle Lichtenfels zeigt, wie ein moderner Standort für Wirtschaft und Wissenschaft entsteht – in einem Gebäude, das Maßstäbe im klimafreundlichen Bauen setzt“. Der Regierungspräsident von Oberfranken, Florian Luderschmid, spricht von einem „Leuchtturmprojekt das auch für den Landkreis Lichtenfels und überregional eine wesentliche Rolle spielen wird“. Für die Hochschule Coburg bringt der Umbau neue Möglichkeiten: „Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist es unser Anspruch und unser Selbstverständnis, eine Hochschule in der Region zu sein und miteinander unsere Zukunft zu gestalten. Dies gilt in besonderem Maße für das FADZ in Lichtenfels. In der Kirschbaummühle wird nun das passende Zuhause für unsere gemeinsamen Aktivitäten geschaffen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg. Der Lichtenfelser Unternehmer und FADZ-Initiator Frank Carsten Herzog sieht den Spatenstich Etappe einer lang verfolgten Vision: „Vor zehn Jahren wurde die FADZ-Vision geboren. Den 3D-Druck als Sprungbrett in eine digitale Zukunft der Region zu nutzen und den digitalen Wandel in allen gesellschaftlichen Bereichen vor Ort erlebbar zu machen. Mit der Kirschbaummühle bekommt diese Idee zukünftig ein Zuhause für Bildung und Fortschritt.“ Andreas Reich, leitender Architekt der ARGE FADZ sagt: „Lernen am CO2-neutralen Alltagsbau - das bedeutet heute Erfahrungen sammeln für das Bauen von morgen!“</p>

<h4 class="ai-optimize-12">Nachhaltig, digital, denkmalgerecht</h4>
<p class="ai-optimize-13">Das mit 17 Millionen Euro Gesamtkosten veranschlagte Vorhaben wird mit 11 Millionen Euro durch die Bundesregierung gefördert, im Rahmen der Maßnahme „Lernen am CO2-neutralen Alltagsbau“. Weitere 2,4 Millionen Euro kommen vom Freistaat Bayern aus Mitteln des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms an die Stadt Lichtenfels, die diese mit 300.000 Euro an Eigenmitteln zweckgebunden an den FADZ Zweckverband weitergibt. Die Oberfrankenstiftung bezuschusst den denkmalpflegerischen Mehraufwand der Sanierung mit 1,3 Millionen Euro. Die Stadt und der Landkreis Lichtenfels tragen im gemeinsamen FADZ Zweckverband die übrigen 2 Millionen Euro an Eigenmitteln. Der Umbau folgt dem Prinzip: Erhalten, wo sinnvoll – erneuern, wo notwendig.</p>
<p class="ai-optimize-14">Es kommen nachhaltige, möglichst wiederaufbereitete Baustoffe zum Einsatz – mit dem Ziel einer klimaneutralen Bilanzierung für Umbau und späteren Betrieb als Aufgabe im Rahmen der Bundesförderung „Lernen am CO₂-neutralen Alltagsbau“.</p>
<p class="ai-optimize-15">Tragwerksstrukturen werden wo möglich erhalten und erneuert, an anderen Stellen neu hergestellt. Im Innenausbau kommt vorwiegend Holz zum Einsatz, etwa bei den neuen Innenwänden und den Decken. Der zentral gelegene Turm wird aufgrund baulicher Mängel rückgebaut; der neue Turm mit einem Flachdach bietet eine Terrasse im vierten Stock und eine extensive Dachbegrünung. Die Lüftungstechnik wird platzsparend und dezent in einer Einhausung auf dem Dach integriert. Die Fassaden des mittleren Mühlengebäudes und des Siloteils an der Rückseite werden sorgfältig restauriert; an einer Siloseite wird eine extensive Fassadenbegrünung angelegt. Das vordere Villagebäude wird denkmalgerecht saniert; das Dach wird mit Schiefer gedeckt und somit in den ursprünglichen Zustand aus den 1920er Jahren wieder überführt.</p>

<h4 class="ai-optimize-16">Ein zukunftsweisender Ort</h4>
<p class="ai-optimize-17">Bereits jetzt arbeitet die Hochschule Coburg unter anderem im Rahmen des kooperativen Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken „Digitale Intelligenz” am Standort Lichtenfels. In Lichtenfels liegt der Schwerpunkt auf digitaler Kompetenz im Produktlebenszyklus für Anwendungen in der Automatisierung, neuer Werkstoffe und der Additiven Fertigung. Eine besondere Stärke des TTZ liegt in der zukunftsgerichteten Verbindung dieser modernen Technologien – etwa durch den gezielten Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Weiterentwicklung automatisierter Prozesse. Seit Anfang 2025 arbeiten bereits acht wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an verschiedensten Projekten mit Firmen in der Region und auch darüber hinaus an einem Interimsstandort in Bad Staffelstein. Die Kirschbaummühle wird ab 2027 umfassende Möglichkeiten für die Weiterentwicklung dieser Strukturen bieten. Somit bestehen auch hervorragende Voraussetzungen für den deutschlandweit einzigartigen Master Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/additive-manufacturing-and-lightweight-design/">Additive Manufacturing and Lightweight Design</a> der Hochschule Coburg, der im Wintersemester 2022 in der MACHBAR in Lichtenfels und an der Hochschule Coburg gestartet ist. Neue und größere Räumlichkeiten in der Kirschbaummühle, sowie umfassende Laborflächen bieten für den Studiengang zusätzliches Entwicklungspotential. Darüber hinaus wird an der Ansiedlung weiterer Studiengänge gearbeitet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-7"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Mit dem feierlichen Spatenstich begann in Lichtenfels die umfassende Sanierung der Kirschbaummühle. Das prägende Gebäude in der Coburger Straße 43 wird bis 2027 zum neuen Standort des Forschungs- und Anwendungszentrums für Digitale Zukunftstechnologien (FADZ) umgebaut. </em></p>
<p class="ai-optimize-8">Die Sanierung der Kirschbaummühle ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Forschungs- und Anwendungszentrums für Digitale Zukunftstechnologien (FADZ) als dauerhafter Hochschul- und Forschungsstandort in Lichtenfels. In Kooperation mit der Hochschule Coburg wird der Zugang zu Technologien, Forschung und Entwicklung gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen im Landkreis Lichtenfels und darüber hinaus erhöht. Mit der Sanierung des prägenden Gebäudes im Stadtkern wird ein Leerstand belebt und ein großer Schritt im Rahmen der Stadtentwicklung erreicht. Als Bauherr der Maßnahme trägt der FADZ Zweckverband bestehend aus den Verbandsmitgliedern Stadt und Landkreis Lichtenfels somit zu einer aktiven Entwicklung des Standorts bei. Gefördert wird die Sanierung durch die Bundesregierung im Rahmen der Maßnahme „Lernen am CO2 neutralen Alltagsbau“, durch den Freistaat Bayern im Bayerischen Städtebauförderungsprogramms und durch die Oberfrankenstiftung.</p>

<h4 class="ai-optimize-9">Impulse für Stadt, Region und Zukunft</h4>
<p class="ai-optimize-10">„Die Sanierung der Kirschbaummühle ist ein starkes Bekenntnis zur Zukunftsfähigkeit unserer Region. Mit dem FADZ schaffen wir einen Ort für Innovation, Kooperation und technologischen Fortschritt – offen für Unternehmen, Bildungseinrichtungen und die Menschen in unserer Heimat“, erklärt Christian Meißner, Landrat des Landkreises Lichtenfels und Verbandsvorsitzender des FADZ-Zweckverbands. Andreas Hügerich, Erster Bürgermeister der Stadt Lichtenfels und stellvertretender Verbandsvorsitzender, betont: „Mit der Wiederbelebung der Kirschbaummühle schreiben wir Stadtgeschichte.“</p>
<p class="ai-optimize-11">Carsten Träger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, erläutert: „Die Sanierung der Kirschbaummühle Lichtenfels zeigt, wie ein moderner Standort für Wirtschaft und Wissenschaft entsteht – in einem Gebäude, das Maßstäbe im klimafreundlichen Bauen setzt“. Der Regierungspräsident von Oberfranken, Florian Luderschmid, spricht von einem „Leuchtturmprojekt das auch für den Landkreis Lichtenfels und überregional eine wesentliche Rolle spielen wird“. Für die Hochschule Coburg bringt der Umbau neue Möglichkeiten: „Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist es unser Anspruch und unser Selbstverständnis, eine Hochschule in der Region zu sein und miteinander unsere Zukunft zu gestalten. Dies gilt in besonderem Maße für das FADZ in Lichtenfels. In der Kirschbaummühle wird nun das passende Zuhause für unsere gemeinsamen Aktivitäten geschaffen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg. Der Lichtenfelser Unternehmer und FADZ-Initiator Frank Carsten Herzog sieht den Spatenstich Etappe einer lang verfolgten Vision: „Vor zehn Jahren wurde die FADZ-Vision geboren. Den 3D-Druck als Sprungbrett in eine digitale Zukunft der Region zu nutzen und den digitalen Wandel in allen gesellschaftlichen Bereichen vor Ort erlebbar zu machen. Mit der Kirschbaummühle bekommt diese Idee zukünftig ein Zuhause für Bildung und Fortschritt.“ Andreas Reich, leitender Architekt der ARGE FADZ sagt: „Lernen am CO2-neutralen Alltagsbau - das bedeutet heute Erfahrungen sammeln für das Bauen von morgen!“</p>

<h4 class="ai-optimize-12">Nachhaltig, digital, denkmalgerecht</h4>
<p class="ai-optimize-13">Das mit 17 Millionen Euro Gesamtkosten veranschlagte Vorhaben wird mit 11 Millionen Euro durch die Bundesregierung gefördert, im Rahmen der Maßnahme „Lernen am CO2-neutralen Alltagsbau“. Weitere 2,4 Millionen Euro kommen vom Freistaat Bayern aus Mitteln des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms an die Stadt Lichtenfels, die diese mit 300.000 Euro an Eigenmitteln zweckgebunden an den FADZ Zweckverband weitergibt. Die Oberfrankenstiftung bezuschusst den denkmalpflegerischen Mehraufwand der Sanierung mit 1,3 Millionen Euro. Die Stadt und der Landkreis Lichtenfels tragen im gemeinsamen FADZ Zweckverband die übrigen 2 Millionen Euro an Eigenmitteln. Der Umbau folgt dem Prinzip: Erhalten, wo sinnvoll – erneuern, wo notwendig.</p>
<p class="ai-optimize-14">Es kommen nachhaltige, möglichst wiederaufbereitete Baustoffe zum Einsatz – mit dem Ziel einer klimaneutralen Bilanzierung für Umbau und späteren Betrieb als Aufgabe im Rahmen der Bundesförderung „Lernen am CO₂-neutralen Alltagsbau“.</p>
<p class="ai-optimize-15">Tragwerksstrukturen werden wo möglich erhalten und erneuert, an anderen Stellen neu hergestellt. Im Innenausbau kommt vorwiegend Holz zum Einsatz, etwa bei den neuen Innenwänden und den Decken. Der zentral gelegene Turm wird aufgrund baulicher Mängel rückgebaut; der neue Turm mit einem Flachdach bietet eine Terrasse im vierten Stock und eine extensive Dachbegrünung. Die Lüftungstechnik wird platzsparend und dezent in einer Einhausung auf dem Dach integriert. Die Fassaden des mittleren Mühlengebäudes und des Siloteils an der Rückseite werden sorgfältig restauriert; an einer Siloseite wird eine extensive Fassadenbegrünung angelegt. Das vordere Villagebäude wird denkmalgerecht saniert; das Dach wird mit Schiefer gedeckt und somit in den ursprünglichen Zustand aus den 1920er Jahren wieder überführt.</p>

<h4 class="ai-optimize-16">Ein zukunftsweisender Ort</h4>
<p class="ai-optimize-17">Bereits jetzt arbeitet die Hochschule Coburg unter anderem im Rahmen des kooperativen Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken „Digitale Intelligenz” am Standort Lichtenfels. In Lichtenfels liegt der Schwerpunkt auf digitaler Kompetenz im Produktlebenszyklus für Anwendungen in der Automatisierung, neuer Werkstoffe und der Additiven Fertigung. Eine besondere Stärke des TTZ liegt in der zukunftsgerichteten Verbindung dieser modernen Technologien – etwa durch den gezielten Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Weiterentwicklung automatisierter Prozesse. Seit Anfang 2025 arbeiten bereits acht wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an verschiedensten Projekten mit Firmen in der Region und auch darüber hinaus an einem Interimsstandort in Bad Staffelstein. Die Kirschbaummühle wird ab 2027 umfassende Möglichkeiten für die Weiterentwicklung dieser Strukturen bieten. Somit bestehen auch hervorragende Voraussetzungen für den deutschlandweit einzigartigen Master Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/additive-manufacturing-and-lightweight-design/">Additive Manufacturing and Lightweight Design</a> der Hochschule Coburg, der im Wintersemester 2022 in der MACHBAR in Lichtenfels und an der Hochschule Coburg gestartet ist. Neue und größere Räumlichkeiten in der Kirschbaummühle, sowie umfassende Laborflächen bieten für den Studiengang zusätzliches Entwicklungspotential. Darüber hinaus wird an der Ansiedlung weiterer Studiengänge gearbeitet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/08_PSt_Zeitkapsel_C_FADZ_Zweckverband-Fotostudio_bewe-1024x682.jpg"
                        fileSize="161988"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/09_PSt_Projektpartner_C_FADZ_Zweckverband-Fotostudio_bewe-1024x682.jpg"
                        fileSize="157231"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/07_Spatenstich_C_FADZ_Zweckverband-Fotostudio_bewe-1024x683.jpg"
                        fileSize="240401"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/05_PSt_Traeger_C_FADZ_Zweckverband-Fotostudio_bewe-682x1024.jpg"
                        fileSize="151596"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/02_Innenhof_C_FADZ_Zweckverband-Fotostudio_bewe-683x1024.jpg"
                        fileSize="224106"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/04_Spaten_C_FADZ_Zweckverband-Fotostudio_bewe-1024x682.jpg"
                        fileSize="231335"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/03_Innenhof_C_FADZ_Zweckverband-Fotostudio_bewe-1024x683.jpg"
                        fileSize="210433"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/01_Visualisierung_C_ARGE_FADZ-1024x668.jpg"
                        fileSize="76887"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="668"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg wirkt mit auf der Waldbühne Heldritt: Wenn Hochschulkompetenz auf Märchenzauber trifft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-wirkt-mit-auf-der-waldbuehne-heldritt-wenn-hochschulkompetenz-auf-maerchenzauber-trifft/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 06:44:43 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Wer in diesem Sommer die Naturbühne im Bad Rodacher Stadtteil Heldritt besucht und dabei in die Welt von Pettersson und Findus eintaucht, entdeckt vielleicht mehr Hochschule Coburg, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Denn bei der aktuellen Produktion auf der Waldbühne Heldritt sind gleich mehrere Mitarbeitende und auch Studierende der Hochschule aktiv beteiligt – hinter, vor und neben der Bühne.</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Engagement für die Region: Kunst, Kultur und Kollegium</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Mit dabei ist unter anderem Michaela Musenja, Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Fakultät Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Theaterpädagogik. Sie führt Regie bei dem Familienstück – eine Aufgabe, die für sie eine willkommene Ergänzung zur Lehrtätigkeit darstellt: „Ich darf mich hier ganz der spielerischen Arbeit im sozialen Feld widmen – ganz ohne Leistungsdruck. Und zugleich fließt meine Erfahrung mit Gruppenprozessen aus der Lehre direkt in die Regiearbeit ein.“</p>
<p class="ai-optimize-6" data-start="1285" data-end="1563">Dass auch Studierende mitwirken, ist für Musenja ein wichtiger Bestandteil der Verbindung zwischen Hochschule und Theater: Eine ehemalige Studentin wirkt inzwischen als Co-Regisseurin mit und ein Student wurde direkt aus der Improvisationstheatergruppe der Hochschule – den „Pampelmusen“ – angesprochen, spontan als Zweitbesetzung einzuspringen. Er erzählt: „Ich spiele seit sechs Semestern bei den Pampelmusen mit – als Frau Musenja bei einer Probe fragte, ob jemand mitspielen möchte, war ich sofort interessiert.“ Auf der Bühne zu stehen, war für ihn eine besondere Erfahrung – auch ganz persönlich: „Ich wurde super aufgenommen und hatte noch nie eine so ausgeglichene Prüfungsphase wie in diesem Semester.“</p>
<p class="ai-optimize-10" data-start="1285" data-end="1563">Für Musenja ist das ein gelebtes Beispiel dafür, wie Hochschullehre auch über das Studium hinaus wirken kann: „Es ist wunderbar zu sehen, wie sich unsere Alumni in kulturellen Projekten weiterentwickeln und engagieren.“</p>
<p class="ai-optimize-12"><em>Kreativität mit Nadel, Stimme und Taktgefühl</em></p>
<p class="ai-optimize-13">Für die bunten Kostüme auf der Bühne sorgt unter anderem Silke Thiel, Mitarbeiterin in Studienberatung und Career Service: „Ich wurde gefragt, ob ich jemanden kenne, der nähen kann – und sagte einfach: Ich kann nähen!“ Seitdem ist sie Teil des dreiköpfigen Kostümteams. Besonders stolz ist sie auf die aufwändigen Hühnerkostüme: „Da haben wir lange getüftelt – jetzt sehen sie toll aus!“</p>
<p class="ai-optimize-14">Auch die Musik trägt eine Coburger Handschrift: Ralf Probst, Dozent in der Fakultät Soziale Arbeit, übernahm Komposition und Gesangscoaching. „Die größte Herausforderung war, für jedes Bühnenmitglied den richtigen musikalischen Zugang zu finden – viele stehen zum ersten Mal singend auf der Bühne.“ Er spricht von einem „Knoten, der platzt“ – einem Moment, in dem aus zögerlichen Tönen echte Bühnenpräsenz wird.</p>
<p class="ai-optimize-15"><em>Theater als Brücke zwischen Hochschule und Heimat</em></p>
<p class="ai-optimize-16">Dass Hochschulangehörige sich in einem lokalen Heimatverein engagieren, passt gut zum Selbstverständnis der Hochschule Coburg als aktive Akteurin in der Region. Für Musenja ist klar: „Die Waldbühne ist ein Ort, an dem Gemeinschaft erlebbar wird – generationenübergreifend, ehrenamtlich und mit ganz viel Herzblut.“</p>
<p class="ai-optimize-17">Und auch Kollegin Thiel freut sich über das Zusammenspiel von Berufs- und Ehrenleben:
„Es ist schön, wenn ich mich in der Mensa mit Michaela über Kostüme austauschen kann – oder den Hahn Caruso in der Mittagspause treffe.“</p>
<p class="ai-optimize-18"><em>Ein Ausflug in die Märchenwelt – auch für Hochschulangehörige lohnenswert</em></p>
<p class="ai-optimize-19">Ob Kindertheater, Komödie oder Sommeroperette: Die Waldbühne Heldritt bietet ein vielfältiges Programm in zauberhafter Naturkulisse – und das mit starker Beteiligung aus der Hochschule.</p>
<p class="ai-optimize-20">„Es ist ein gelungenes und unterhaltsames Projekt für Jung und Alt“, sagt Ralf Probst. „Perfekt für einen Familienausflug mit Theater, Biergarten und ganz viel Charme.“</p>
<p class="ai-optimize-21">Weitere Informationen zur aktuellen Produktion auf der Waldbühne Heldritt inklusive Spielplan und Rahmenprogramm gibt es unter <a href="https://waldbuehne-heldritt.de/marchen/">https://waldbuehne-heldritt.de/marchen/</a> .</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Wer in diesem Sommer die Naturbühne im Bad Rodacher Stadtteil Heldritt besucht und dabei in die Welt von Pettersson und Findus eintaucht, entdeckt vielleicht mehr Hochschule Coburg, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Denn bei der aktuellen Produktion auf der Waldbühne Heldritt sind gleich mehrere Mitarbeitende und auch Studierende der Hochschule aktiv beteiligt – hinter, vor und neben der Bühne.</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Engagement für die Region: Kunst, Kultur und Kollegium</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Mit dabei ist unter anderem Michaela Musenja, Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Fakultät Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Theaterpädagogik. Sie führt Regie bei dem Familienstück – eine Aufgabe, die für sie eine willkommene Ergänzung zur Lehrtätigkeit darstellt: „Ich darf mich hier ganz der spielerischen Arbeit im sozialen Feld widmen – ganz ohne Leistungsdruck. Und zugleich fließt meine Erfahrung mit Gruppenprozessen aus der Lehre direkt in die Regiearbeit ein.“</p>
<p class="ai-optimize-6" data-start="1285" data-end="1563">Dass auch Studierende mitwirken, ist für Musenja ein wichtiger Bestandteil der Verbindung zwischen Hochschule und Theater: Eine ehemalige Studentin wirkt inzwischen als Co-Regisseurin mit und ein Student wurde direkt aus der Improvisationstheatergruppe der Hochschule – den „Pampelmusen“ – angesprochen, spontan als Zweitbesetzung einzuspringen. Er erzählt: „Ich spiele seit sechs Semestern bei den Pampelmusen mit – als Frau Musenja bei einer Probe fragte, ob jemand mitspielen möchte, war ich sofort interessiert.“ Auf der Bühne zu stehen, war für ihn eine besondere Erfahrung – auch ganz persönlich: „Ich wurde super aufgenommen und hatte noch nie eine so ausgeglichene Prüfungsphase wie in diesem Semester.“</p>
<p class="ai-optimize-10" data-start="1285" data-end="1563">Für Musenja ist das ein gelebtes Beispiel dafür, wie Hochschullehre auch über das Studium hinaus wirken kann: „Es ist wunderbar zu sehen, wie sich unsere Alumni in kulturellen Projekten weiterentwickeln und engagieren.“</p>
<p class="ai-optimize-12"><em>Kreativität mit Nadel, Stimme und Taktgefühl</em></p>
<p class="ai-optimize-13">Für die bunten Kostüme auf der Bühne sorgt unter anderem Silke Thiel, Mitarbeiterin in Studienberatung und Career Service: „Ich wurde gefragt, ob ich jemanden kenne, der nähen kann – und sagte einfach: Ich kann nähen!“ Seitdem ist sie Teil des dreiköpfigen Kostümteams. Besonders stolz ist sie auf die aufwändigen Hühnerkostüme: „Da haben wir lange getüftelt – jetzt sehen sie toll aus!“</p>
<p class="ai-optimize-14">Auch die Musik trägt eine Coburger Handschrift: Ralf Probst, Dozent in der Fakultät Soziale Arbeit, übernahm Komposition und Gesangscoaching. „Die größte Herausforderung war, für jedes Bühnenmitglied den richtigen musikalischen Zugang zu finden – viele stehen zum ersten Mal singend auf der Bühne.“ Er spricht von einem „Knoten, der platzt“ – einem Moment, in dem aus zögerlichen Tönen echte Bühnenpräsenz wird.</p>
<p class="ai-optimize-15"><em>Theater als Brücke zwischen Hochschule und Heimat</em></p>
<p class="ai-optimize-16">Dass Hochschulangehörige sich in einem lokalen Heimatverein engagieren, passt gut zum Selbstverständnis der Hochschule Coburg als aktive Akteurin in der Region. Für Musenja ist klar: „Die Waldbühne ist ein Ort, an dem Gemeinschaft erlebbar wird – generationenübergreifend, ehrenamtlich und mit ganz viel Herzblut.“</p>
<p class="ai-optimize-17">Und auch Kollegin Thiel freut sich über das Zusammenspiel von Berufs- und Ehrenleben:
„Es ist schön, wenn ich mich in der Mensa mit Michaela über Kostüme austauschen kann – oder den Hahn Caruso in der Mittagspause treffe.“</p>
<p class="ai-optimize-18"><em>Ein Ausflug in die Märchenwelt – auch für Hochschulangehörige lohnenswert</em></p>
<p class="ai-optimize-19">Ob Kindertheater, Komödie oder Sommeroperette: Die Waldbühne Heldritt bietet ein vielfältiges Programm in zauberhafter Naturkulisse – und das mit starker Beteiligung aus der Hochschule.</p>
<p class="ai-optimize-20">„Es ist ein gelungenes und unterhaltsames Projekt für Jung und Alt“, sagt Ralf Probst. „Perfekt für einen Familienausflug mit Theater, Biergarten und ganz viel Charme.“</p>
<p class="ai-optimize-21">Weitere Informationen zur aktuellen Produktion auf der Waldbühne Heldritt inklusive Spielplan und Rahmenprogramm gibt es unter <a href="https://waldbuehne-heldritt.de/marchen/">https://waldbuehne-heldritt.de/marchen/</a> .</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/1-2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/2-2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Financial Management]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Der DAAD-Preis 2025 geht an Tetyana Hryhorenko]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-daad-preis-2025-geht-an-tetyana-hryhorenko/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 11:22:23 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><i>(Cindy Dötschel-Langbein)</i></p>
<p class="ai-optimize-6"><i>Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für hervorragende Leistungen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen wird seit mehr als zehn Jahren</i><i> an der Hochschule Coburg vergeben. Die diesjährige Gewinnerin ist die Ukrainern Tetyana Hryhorenko.</i></p>
<p class="ai-optimize-6"><span data-contrast="auto">„Manchmal trifft man Menschen, die einen nicht nur mit ihren akademischen oder persönlichen Leistungen beeindrucken, sondern auch mit ihrem Mut und ihrer Stärke. Menschen, die uns zeigen, was es bedeutet, in unsicheren Zeiten nicht auszuharren, sondern über sich selbst hinauszuwachsen“, sagte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-victor-randall/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Victor J. Randall</a>, Leiter des MBA-Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/financial-management/" target="_blank" rel="noopener">Financial Management</a> an der Hochschule Coburg, über Tetyana Hryhorenko. Die Ukrainerin ist die diesjährige Gewinnerin des DAAD-Preises, der im Juni im Kongresshaus Rosengarten vergeben wurde.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p class="ai-optimize-8"><span data-contrast="auto">Hryhorenko kommt aus der Westukraine, vor Ausbruch des Kriegs im Jahr 2022 arbeitete sie dort in der Halbleiterbranche. Auch, wenn die Region dort zunächst weniger stark betroffen war, war der Krieg allgegenwärtig und die Zukunft voller Fragen und Unsicherheiten. Hryhorenko wollte sich weiterentwickeln und startete ein duales MBA-Studium an der Hochschule Coburg. „Coburg ist eine schöne Stadt mit schöner Architektur. Ein guter Ort zum Studieren und Leben“, sagt die 38-Jährige.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>

<h5 class="ai-optimize-9">Engagement über das Studium hinaus</h5>
<p class="ai-optimize-10"><span data-contrast="auto">Hryhorenko setzt sich als Programmassistentin über ihr Studium hinaus für die Fakultät ein. Sie unterstützt bei der Umsetzung von Studienprojekten und organisiert Veranstaltungen, die den Austausch von Studierenden untereinander fördern. Dieses Engagement für das Studienklima und den Zusammenhalt innerhalb der Fakultät war neben ihrem exzellenten Notendurchschnitt von 1,1, mit dem sie zu den Besten des Programms zählt, entscheidend für ihre Auszeichnung mit dem DAAD-Preis. „Der Abend war wirklich schön. Das Gefühl, den Preis entgegenzunehmen war ganz besonders – ich habe nicht damit gerechnet, eine solche Auszeichnung zu erhalten.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p class="ai-optimize-11"><span data-contrast="auto">Wie Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/international-office/" target="_blank" rel="noopener">International Office</a> der Hochschule Coburg, betonte, spielt das Engagement der Studierenden neben den akademischen Leistungen die tragende Rolle bei der Vergabe des DAAD-Preises: „Wir würdigen auch das vorbildliche Engagement internationaler Studierende und wollen durch den Preis sichtbar machen, wie diese die Hochschulgemeinschaft bereichern.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>

<h5 class="ai-optimize-12">Pläne und Visionen</h5>
<p class="ai-optimize-13"><span data-contrast="auto">Für Hryhorenko geht es im August erst einmal nach Australien. „Ich nehme am Doppelabschluss-Programm der University of the Sunshin Coast (UniSC) teil, das in Kooperation mit der Hochschule Coburg angeboten wird“, sagt sie. Im Anschluss möchte sie nach Coburg zurückkehren, um ihren MBA abzuschließen. Sie möchte auf lange Sicht einen Beitrag zum Wiederaufbau ihres Heimatlands leisten. Vorerst möchte die 38-Jährige aber in Coburg bleiben. „Ich möchte hier Berufserfahrung sammeln und Kontakte knüpfen.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><i>(Cindy Dötschel-Langbein)</i></p>
<p class="ai-optimize-6"><i>Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für hervorragende Leistungen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen wird seit mehr als zehn Jahren</i><i> an der Hochschule Coburg vergeben. Die diesjährige Gewinnerin ist die Ukrainern Tetyana Hryhorenko.</i></p>
<p class="ai-optimize-6"><span data-contrast="auto">„Manchmal trifft man Menschen, die einen nicht nur mit ihren akademischen oder persönlichen Leistungen beeindrucken, sondern auch mit ihrem Mut und ihrer Stärke. Menschen, die uns zeigen, was es bedeutet, in unsicheren Zeiten nicht auszuharren, sondern über sich selbst hinauszuwachsen“, sagte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-victor-randall/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Victor J. Randall</a>, Leiter des MBA-Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/financial-management/" target="_blank" rel="noopener">Financial Management</a> an der Hochschule Coburg, über Tetyana Hryhorenko. Die Ukrainerin ist die diesjährige Gewinnerin des DAAD-Preises, der im Juni im Kongresshaus Rosengarten vergeben wurde.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p class="ai-optimize-8"><span data-contrast="auto">Hryhorenko kommt aus der Westukraine, vor Ausbruch des Kriegs im Jahr 2022 arbeitete sie dort in der Halbleiterbranche. Auch, wenn die Region dort zunächst weniger stark betroffen war, war der Krieg allgegenwärtig und die Zukunft voller Fragen und Unsicherheiten. Hryhorenko wollte sich weiterentwickeln und startete ein duales MBA-Studium an der Hochschule Coburg. „Coburg ist eine schöne Stadt mit schöner Architektur. Ein guter Ort zum Studieren und Leben“, sagt die 38-Jährige.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>

<h5 class="ai-optimize-9">Engagement über das Studium hinaus</h5>
<p class="ai-optimize-10"><span data-contrast="auto">Hryhorenko setzt sich als Programmassistentin über ihr Studium hinaus für die Fakultät ein. Sie unterstützt bei der Umsetzung von Studienprojekten und organisiert Veranstaltungen, die den Austausch von Studierenden untereinander fördern. Dieses Engagement für das Studienklima und den Zusammenhalt innerhalb der Fakultät war neben ihrem exzellenten Notendurchschnitt von 1,1, mit dem sie zu den Besten des Programms zählt, entscheidend für ihre Auszeichnung mit dem DAAD-Preis. „Der Abend war wirklich schön. Das Gefühl, den Preis entgegenzunehmen war ganz besonders – ich habe nicht damit gerechnet, eine solche Auszeichnung zu erhalten.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>
<p class="ai-optimize-11"><span data-contrast="auto">Wie Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/international-office/" target="_blank" rel="noopener">International Office</a> der Hochschule Coburg, betonte, spielt das Engagement der Studierenden neben den akademischen Leistungen die tragende Rolle bei der Vergabe des DAAD-Preises: „Wir würdigen auch das vorbildliche Engagement internationaler Studierende und wollen durch den Preis sichtbar machen, wie diese die Hochschulgemeinschaft bereichern.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>

<h5 class="ai-optimize-12">Pläne und Visionen</h5>
<p class="ai-optimize-13"><span data-contrast="auto">Für Hryhorenko geht es im August erst einmal nach Australien. „Ich nehme am Doppelabschluss-Programm der University of the Sunshin Coast (UniSC) teil, das in Kooperation mit der Hochschule Coburg angeboten wird“, sagt sie. Im Anschluss möchte sie nach Coburg zurückkehren, um ihren MBA abzuschließen. Sie möchte auf lange Sicht einen Beitrag zum Wiederaufbau ihres Heimatlands leisten. Vorerst möchte die 38-Jährige aber in Coburg bleiben. „Ich möchte hier Berufserfahrung sammeln und Kontakte knüpfen.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559740&quot;:360}"> </span></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00009_1-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="95339"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00027_1-1-1024x682.jpg"
                        fileSize="94839"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Waldwichtel erobern neues Domizil: Ein nachhaltiges Modulsystem für den Waldkindergarten Pinzberg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/waldwichtel-erobern-neues-domizil-ein-nachhaltiges-modulsystem-fuer-den-waldkindergarten-pinzberg/</link>
                <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 07:27:25 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>"Wir wollen wild sein, so wie ein Wildschwein" singt die „Waldwichtel“ Gruppe am Samstag, den 12. Juli bei herrlichem Wetter zum Einzug in ihr neues Domizil - den Waldkindergarten Pinzberg. </em></p>
<p class="ai-optimize-7">Gut zwei Jahre hat das Team um <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> an dem Forschungsprojekt "Entwicklung eines klimaneutralen, energieautarken, mobilen Raummodulsystems für Waldkindergarten - mit Echtzeittest in einem bayrischen Referenzkindergarten" gearbeitet. Verwendet wurde ausschließlich käfergeschädigtes Holz aus den heimischen Forsten für die tragende Konstruktion, Strohballen vom benachbarten Acker für die Dämmung und Lehm für den Innenputz aus einer Lehmgrube in der Nähe.</p>
<p class="ai-optimize-8">„Das Gebäude folgt streng dem Cradle-to-Cradle Prinzip und lässt sich wieder rückstandslos auseinander schrauben, die Materialien wiederverwenden. Nichts ist verklebt, ausgeschäumt oder vernagelt.“ erläutert Prof. Hirth. „Es wird weder ein Presslufthammer noch einen Bauschutt Container notwendig sein, sollte das Gebäude einmal abgebaut werden“. Auf CO² emittierende mineralische Bindemittel wurde verzichtet.</p>
<p class="ai-optimize-9">Im BauLab auf dem Coburger Schlachthofgelände wurde das Technik-Modul gefertigt und mit einem Autokran in Pinzberg auf die Wiese versetzt. Beheizt wird der Waldkindergarten mit einer kleinen, besonders effektiven Wärmepumpe. Die notwendige Energie liefert eine große dachintegrierte Photovoltaik Fläche. Es gibt weder Strom- noch Kanalanschluss, statt dessen eine Trockentrenntoilette und gefiltertes Regenwasser.</p>
<p class="ai-optimize-10">„Finanziert wurde dieses gelungene Forschungsprojekt vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz“ erläutert der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber nicht ohne Stolz, der beim Festakt den Schlüssel Bürgermeisterin Elisabeth Simmerlein und Kindergartenleiter Florian Plachetka symbolisch übergab. Besonders bedankte sich Hirth noch bei den Architekturstudierenden und den Waldwichteln, die beim Lehmputz ihres Kindergartens mitgearbeitet haben: „Ein echtes Reallabor.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>"Wir wollen wild sein, so wie ein Wildschwein" singt die „Waldwichtel“ Gruppe am Samstag, den 12. Juli bei herrlichem Wetter zum Einzug in ihr neues Domizil - den Waldkindergarten Pinzberg. </em></p>
<p class="ai-optimize-7">Gut zwei Jahre hat das Team um <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> an dem Forschungsprojekt "Entwicklung eines klimaneutralen, energieautarken, mobilen Raummodulsystems für Waldkindergarten - mit Echtzeittest in einem bayrischen Referenzkindergarten" gearbeitet. Verwendet wurde ausschließlich käfergeschädigtes Holz aus den heimischen Forsten für die tragende Konstruktion, Strohballen vom benachbarten Acker für die Dämmung und Lehm für den Innenputz aus einer Lehmgrube in der Nähe.</p>
<p class="ai-optimize-8">„Das Gebäude folgt streng dem Cradle-to-Cradle Prinzip und lässt sich wieder rückstandslos auseinander schrauben, die Materialien wiederverwenden. Nichts ist verklebt, ausgeschäumt oder vernagelt.“ erläutert Prof. Hirth. „Es wird weder ein Presslufthammer noch einen Bauschutt Container notwendig sein, sollte das Gebäude einmal abgebaut werden“. Auf CO² emittierende mineralische Bindemittel wurde verzichtet.</p>
<p class="ai-optimize-9">Im BauLab auf dem Coburger Schlachthofgelände wurde das Technik-Modul gefertigt und mit einem Autokran in Pinzberg auf die Wiese versetzt. Beheizt wird der Waldkindergarten mit einer kleinen, besonders effektiven Wärmepumpe. Die notwendige Energie liefert eine große dachintegrierte Photovoltaik Fläche. Es gibt weder Strom- noch Kanalanschluss, statt dessen eine Trockentrenntoilette und gefiltertes Regenwasser.</p>
<p class="ai-optimize-10">„Finanziert wurde dieses gelungene Forschungsprojekt vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz“ erläutert der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber nicht ohne Stolz, der beim Festakt den Schlüssel Bürgermeisterin Elisabeth Simmerlein und Kindergartenleiter Florian Plachetka symbolisch übergab. Besonders bedankte sich Hirth noch bei den Architekturstudierenden und den Waldwichteln, die beim Lehmputz ihres Kindergartens mitgearbeitet haben: „Ein echtes Reallabor.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/1-1-768x1024.jpg"
                        fileSize="182497"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/2-1-1024x768.jpg"
                        fileSize="150575"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/4-1024x768.jpg"
                        fileSize="201910"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/5-768x1024.jpg"
                        fileSize="178120"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/3-1-e1752563924904-1024x470.jpg"
                        fileSize="122833"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="470"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationale Sichtbarkeit für Forschung aus Coburg: Beitrag auf der Eurographics 2025]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationale-sichtbarkeit-fuer-forschung-aus-coburg-beitrag-auf-der-eurographics-2025/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 05:58:50 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-6">Ein bedeutender Erfolg für die Hochschule Coburg innerhalb der internationalen Forschungsgemeinschaft im Bereich Computergrafik: Auf der renommierten <a href="https://eg25.cs.ucl.ac.uk/main/home.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Eurographics 2025</em> Konferenz</a> wurde die Arbeit <em>"<a href="https://diglib.eg.org/items/1ed469e0-1923-46cc-91d6-b137b8aa8f8e" target="_blank" rel="noopener">Parallel Dense Geometry Format Decompression</a>“</em> vorgestellt. Die Konferenz fand dieses Jahr in der Hauptstadt Großbritanniens London statt. Erstautor der Forschung ist Visual Computing <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-quirin-meyer/" target="_blank" rel="noopener">Professor Dr. Quirin Meyer</a>, Leiter des Labors für Computergrafik an der Hochschule Coburg, der die Arbeit gemeinsam mit Kollegen vom Chiphersteller AMD veröffentlichte.</p>
<p class="ai-optimize-7">Die Publikation stellt eine innovative Methode zur effizienten Dekompression von sogenannten <em>DGF-Blocks (Dense Geometry Format Blöcken)</em> vor – kleinen geometrischen Einheiten, die für die Echtzeit-Darstellung komplexer 3D-Modelle entscheidend sind. Dieses Format wurde maßgeblich von Prof. Meyers US-amerikanischen Coautor Josh Barczak bereits letztes Jahr publiziert. Die nun vorgestellte Lösung ermöglicht eine GPU-optimierte Dekompression, die insbesondere für moderne Mesh-Shader-Architekturen relevant ist.</p>
<p class="ai-optimize-8">Besonders bemerkenswert: Sander Reitter, Mitautor der Arbeit, ist ein ehemaliger Student von Prof. Meyer und heute als Softwareentwickler bei AMD tätig. Die enge Verbindung zwischen akademischer Ausbildung und industrieller Spitzenforschung zeigt sich eindrucksvoll in dieser Zusammenarbeit.</p>
<p class="ai-optimize-9">Ein weiterer Bezugspunkt in dieser Arbeit ist der Mitautor Dr. Carsten Benthin, der für seine Beiträge mit dem Technical Achievement Award der Academy of Motion Picture Arts and Sciences – dem sogenannten <a href="https://saarland-informatics-campus.de/en/piece-of-news/prestigious-sci-tech-oscar-goes-to-three-former-computer-science-phd-students-from-saarbruecken/" target="_blank" rel="noopener"><em>Technik-Oscar</em></a> – ausgezeichnet wurde. Auch seine Arbeit befasste sich mit der Optimierung geometrischer Datenstrukturen für die realistische Darstellung in Film und Spiel – ein thematisch verwandter Bereich, der die Relevanz und Aktualität der Forschung von Prof. Meyer unterstreicht.</p>
<p class="ai-optimize-10">Prof. Meyer kommentiert: „Es erfüllt mich mit Stolz zu sehen, wie unsere Forschung nicht nur akademisch anerkannt wird, sondern auch direkte Verbindungen zur Industrie und sogar zur Filmtechnik aufweist. Die Auszeichnung ist ein starkes Zeichen für die Qualität und Innovationskraft unserer Arbeit.“</p>
<p class="ai-optimize-11">Weitere Informationen zur Publikation sind über die <a href="https://diglib.eg.org/">Eurographics Digital Library</a> abrufbar.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-6">Ein bedeutender Erfolg für die Hochschule Coburg innerhalb der internationalen Forschungsgemeinschaft im Bereich Computergrafik: Auf der renommierten <a href="https://eg25.cs.ucl.ac.uk/main/home.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Eurographics 2025</em> Konferenz</a> wurde die Arbeit <em>"<a href="https://diglib.eg.org/items/1ed469e0-1923-46cc-91d6-b137b8aa8f8e" target="_blank" rel="noopener">Parallel Dense Geometry Format Decompression</a>“</em> vorgestellt. Die Konferenz fand dieses Jahr in der Hauptstadt Großbritanniens London statt. Erstautor der Forschung ist Visual Computing <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-quirin-meyer/" target="_blank" rel="noopener">Professor Dr. Quirin Meyer</a>, Leiter des Labors für Computergrafik an der Hochschule Coburg, der die Arbeit gemeinsam mit Kollegen vom Chiphersteller AMD veröffentlichte.</p>
<p class="ai-optimize-7">Die Publikation stellt eine innovative Methode zur effizienten Dekompression von sogenannten <em>DGF-Blocks (Dense Geometry Format Blöcken)</em> vor – kleinen geometrischen Einheiten, die für die Echtzeit-Darstellung komplexer 3D-Modelle entscheidend sind. Dieses Format wurde maßgeblich von Prof. Meyers US-amerikanischen Coautor Josh Barczak bereits letztes Jahr publiziert. Die nun vorgestellte Lösung ermöglicht eine GPU-optimierte Dekompression, die insbesondere für moderne Mesh-Shader-Architekturen relevant ist.</p>
<p class="ai-optimize-8">Besonders bemerkenswert: Sander Reitter, Mitautor der Arbeit, ist ein ehemaliger Student von Prof. Meyer und heute als Softwareentwickler bei AMD tätig. Die enge Verbindung zwischen akademischer Ausbildung und industrieller Spitzenforschung zeigt sich eindrucksvoll in dieser Zusammenarbeit.</p>
<p class="ai-optimize-9">Ein weiterer Bezugspunkt in dieser Arbeit ist der Mitautor Dr. Carsten Benthin, der für seine Beiträge mit dem Technical Achievement Award der Academy of Motion Picture Arts and Sciences – dem sogenannten <a href="https://saarland-informatics-campus.de/en/piece-of-news/prestigious-sci-tech-oscar-goes-to-three-former-computer-science-phd-students-from-saarbruecken/" target="_blank" rel="noopener"><em>Technik-Oscar</em></a> – ausgezeichnet wurde. Auch seine Arbeit befasste sich mit der Optimierung geometrischer Datenstrukturen für die realistische Darstellung in Film und Spiel – ein thematisch verwandter Bereich, der die Relevanz und Aktualität der Forschung von Prof. Meyer unterstreicht.</p>
<p class="ai-optimize-10">Prof. Meyer kommentiert: „Es erfüllt mich mit Stolz zu sehen, wie unsere Forschung nicht nur akademisch anerkannt wird, sondern auch direkte Verbindungen zur Industrie und sogar zur Filmtechnik aufweist. Die Auszeichnung ist ein starkes Zeichen für die Qualität und Innovationskraft unserer Arbeit.“</p>
<p class="ai-optimize-11">Weitere Informationen zur Publikation sind über die <a href="https://diglib.eg.org/">Eurographics Digital Library</a> abrufbar.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[ZOLLHOF gewinnt EXIST-Leuchtturmwettbewerb – „Factory Lab“ als Teil der neuen ZOHO Factory stärkt Gründungsförderung in ländlichen Regionen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zollhof-gewinnt-exist-leuchtturmwettbewerb-factory-lab-als-teil-der-neuen-zoho-factory-staerkt-gruendungsfoerderung-in-laendlichen-regionen/</link>
                <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 06:12:22 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Im Rahmen des deutschlandweiten Wettbewerbs „<a href="https://startup-factories.de/" target="_blank" rel="noopener">EXIST Leuchtturmwettbewerb Startup Factories</a>“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) konnte sich der ZOLLHOF – Tech Incubator als einer von zehn Preisträgern durchsetzen. Als einziges ausgezeichnetes Projekt aus Bayern wird der <a href="https://zollhof.de/" target="_blank" rel="noopener">ZOLLHOF</a> damit zum Zentrum einer der neuen, vom Bund geförderten Startup-Fabriken. Die Förderung beläuft sich auf bis zu zehn Millionen Euro über fünf Jahre.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Mit der neu entstehenden „ZOHO Factory“ wird das bislang größte Startup-Vorhaben in Nordbayern realisiert. Ziel ist es, wissenschaftliche Exzellenz gezielt in wettbewerbsfähige Unternehmensgründungen zu überführen. Durch ein umfassendes Unterstützungsangebot sollen sowohl die Anzahl als auch die Qualität wissensbasierter Ausgründungen deutlich gesteigert werden.</p>
<p class="ai-optimize-8">Die Entscheidung des Bundes unterstreicht die Innovationskraft der Region und markiert den Beginn einer neuen Phase: Noch in diesem Jahr startet der Aufbau der ZOHO Factory. Langfristig soll Nordbayern zu einem international sichtbaren Startup-Hub entwickelt werden – technologieorientiert, nachhaltig und mit starker regionaler Verankerung.</p>
<p class="ai-optimize-9">Ein zentraler Bestandteil des Konzepts sind die sogenannten „Factory Labs“, die in Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen entstehen. Sie sollen den wissenschaftlichen Austausch sowie den Hightech-Transfer stärken und das Thema Entrepreneurship flächendeckend in der Region verankern.</p>
<p class="ai-optimize-10">Auch die Hochschule Coburg wird mit einem eigenen Factory Lab Teil der ZOHO Factory. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/" target="_blank" rel="noopener">Hochschulpräsident Stefan Gast</a> sieht darin einen bedeutenden Schritt zur Förderung des Unternehmertums – insbesondere im ländlichen Raum:
„Mit der entstehenden Startup-Factory und den regionalen Labs – wie hier in Coburg – schaffen wir wichtige Strukturen, um Innovation und Gründungsgeist abseits der Metropolen nachhaltig zu fördern“.</p>
<p class="ai-optimize-11">Das neue Factory Lab ergänzt die bestehenden Angebote der Hochschule Coburg, die sich seit Jahren als Impulsgeber für Innovation und Unternehmertum versteht. Neben individueller Gründungsberatung und Coaching-Angeboten setzt die Hochschule auf aktives Community-Management zur Vernetzung von Gründungsinteressierten. Auch die sog. Entrepreneurship Education wird gezielt gefördert – etwa durch die Integration von Gründungsthemen in Lehrveranstaltungen, Design-Thinking-Workshops und Methoden zur Innovationsentwicklung.</p>
<p class="ai-optimize-12"><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Entrepreneurship, Öffentlichkeitsarbeit und Nachhaltigkeit, betont die internationale Dimension des Projekts:
„Die ZOHO Factory und das Factory Lab an der Hochschule Coburg werden das Thema Entrepreneurship in der Region Coburg deutlich stärken. Nun sind wir Teil eines globalen Netzwerks – von China über Indien und Europa bis in die USA – und damit in den weltweit führenden Regionen der Gründungsförderung vertreten.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Im Rahmen des deutschlandweiten Wettbewerbs „<a href="https://startup-factories.de/" target="_blank" rel="noopener">EXIST Leuchtturmwettbewerb Startup Factories</a>“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) konnte sich der ZOLLHOF – Tech Incubator als einer von zehn Preisträgern durchsetzen. Als einziges ausgezeichnetes Projekt aus Bayern wird der <a href="https://zollhof.de/" target="_blank" rel="noopener">ZOLLHOF</a> damit zum Zentrum einer der neuen, vom Bund geförderten Startup-Fabriken. Die Förderung beläuft sich auf bis zu zehn Millionen Euro über fünf Jahre.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Mit der neu entstehenden „ZOHO Factory“ wird das bislang größte Startup-Vorhaben in Nordbayern realisiert. Ziel ist es, wissenschaftliche Exzellenz gezielt in wettbewerbsfähige Unternehmensgründungen zu überführen. Durch ein umfassendes Unterstützungsangebot sollen sowohl die Anzahl als auch die Qualität wissensbasierter Ausgründungen deutlich gesteigert werden.</p>
<p class="ai-optimize-8">Die Entscheidung des Bundes unterstreicht die Innovationskraft der Region und markiert den Beginn einer neuen Phase: Noch in diesem Jahr startet der Aufbau der ZOHO Factory. Langfristig soll Nordbayern zu einem international sichtbaren Startup-Hub entwickelt werden – technologieorientiert, nachhaltig und mit starker regionaler Verankerung.</p>
<p class="ai-optimize-9">Ein zentraler Bestandteil des Konzepts sind die sogenannten „Factory Labs“, die in Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen entstehen. Sie sollen den wissenschaftlichen Austausch sowie den Hightech-Transfer stärken und das Thema Entrepreneurship flächendeckend in der Region verankern.</p>
<p class="ai-optimize-10">Auch die Hochschule Coburg wird mit einem eigenen Factory Lab Teil der ZOHO Factory. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/" target="_blank" rel="noopener">Hochschulpräsident Stefan Gast</a> sieht darin einen bedeutenden Schritt zur Förderung des Unternehmertums – insbesondere im ländlichen Raum:
„Mit der entstehenden Startup-Factory und den regionalen Labs – wie hier in Coburg – schaffen wir wichtige Strukturen, um Innovation und Gründungsgeist abseits der Metropolen nachhaltig zu fördern“.</p>
<p class="ai-optimize-11">Das neue Factory Lab ergänzt die bestehenden Angebote der Hochschule Coburg, die sich seit Jahren als Impulsgeber für Innovation und Unternehmertum versteht. Neben individueller Gründungsberatung und Coaching-Angeboten setzt die Hochschule auf aktives Community-Management zur Vernetzung von Gründungsinteressierten. Auch die sog. Entrepreneurship Education wird gezielt gefördert – etwa durch die Integration von Gründungsthemen in Lehrveranstaltungen, Design-Thinking-Workshops und Methoden zur Innovationsentwicklung.</p>
<p class="ai-optimize-12"><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Entrepreneurship, Öffentlichkeitsarbeit und Nachhaltigkeit, betont die internationale Dimension des Projekts:
„Die ZOHO Factory und das Factory Lab an der Hochschule Coburg werden das Thema Entrepreneurship in der Region Coburg deutlich stärken. Nun sind wir Teil eines globalen Netzwerks – von China über Indien und Europa bis in die USA – und damit in den weltweit führenden Regionen der Gründungsförderung vertreten.“</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nachhaltigkeitstage 2025: Drei Tage Impulse, Austausch und Engagement in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachhaltigkeitstage-2025-drei-tage-impulse-austausch-und-engagement-in-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 08:16:27 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Die vierten Coburger Nachhaltigkeitstage, veranstaltet von Making Culture e.V. in Kooperation mit der Hochschule Coburg und der Stadt Coburg, fanden vom 3. bis 5. Juli 2025 statt. Erstmals wurde die Alte Pakethalle als zentraler Veranstaltungsort gewählt – ein wetterfester Rahmen, der sich bei den hochsommerlichen Temperaturen als sinnvoll erwies.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Drei Tage lang drehte sich alles um zukunftsrelevante Fragen rund um Nachhaltigkeit, Bildung, Klima und gesellschaftlichen Wandel. Das Programm war vielfältig: Über 25 Kooperationspartner präsentierten sich im „Markt der Möglichkeiten“, mehr als 20 wissenschaftliche Referierende brachten ihr Fachwissen in unterschiedlichen Formaten ein – von Vorträgen und Gesprächsrunden bis hin zu interaktiven Camps.</p>
<p class="ai-optimize-9">Insgesamt nahmen rund 800 Menschen an den Veranstaltungen teil. Besonders groß war das Interesse an den Angeboten der Bildung für nachhaltige Entwicklung: 256 Schülerinnen und Schüler aus der Region nahmen an speziell für Schulen konzipierten Lernformaten teil. Die abendliche Klima-Show von Louis Schneider begeisterte an zwei Tagen rund 200 Gäste. Weitere Highlights waren der Vortrag von Dr. Florian Faust (rund 70 Teilnehmende), die Tanzveranstaltung Milonga mit etwa 65 Besuchenden sowie der thematische Abend mit Gastredner Till Kellerhoff und einer Expertenrunde zu Demokratie, Bildung und regionaler Innovationskraft. Auch der Vortrag „Grad jetzt“, der sich auf bewegende Weise mit systemischen Zusammenhängen zwischen Klimakrise und menschlichem Verhalten auseinandersetzte, fand großen Anklang.</p>
<p class="ai-optimize-10">Das Fachcamp-Format mit intensiven Diskussionsrunden und tiefem thematischem Austausch brachte weitere 80 Teilnehmende zusammen. Ein besonderer Moment war zudem die erstmalige Verleihung des Preises „Gesichter des Wandels“ durch das Forum1.5 Bamberg.Coburg, mit dem Engagierte aus der Region für ihren Einsatz in Transformationsprozessen gewürdigt wurden.</p>
<p class="ai-optimize-11">Trotz sommerlicher Herausforderungen war das Feedback der Besuchenden durchweg positiv. Die inhaltliche Tiefe, Diversität der Themen und die offene Atmosphäre wurden vielfach gelobt. Gastredner Till Kellerhoff regte in seinem Vortrag zur Reflexion an: Ob Nachhaltigkeit manchmal als „mehr als nervig“ empfunden werde, sei auch eine Einladung, neue Zugänge zu schaffen – im Denken wie im Handeln.</p>
<p class="ai-optimize-12">Das Veranstaltungsteam blickt mit Zufriedenheit auf drei intensive Tage zurück – und mit Zuversicht nach vorn. Oder, wie es ein Besucher formulierte: Wer nachhaltigen Wandel will, braucht Raum für Begegnung, Diskurs und gemeinsames Tun. Die Nachhaltigkeitstage 2025 haben genau das ermöglicht.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Die vierten Coburger Nachhaltigkeitstage, veranstaltet von Making Culture e.V. in Kooperation mit der Hochschule Coburg und der Stadt Coburg, fanden vom 3. bis 5. Juli 2025 statt. Erstmals wurde die Alte Pakethalle als zentraler Veranstaltungsort gewählt – ein wetterfester Rahmen, der sich bei den hochsommerlichen Temperaturen als sinnvoll erwies.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Drei Tage lang drehte sich alles um zukunftsrelevante Fragen rund um Nachhaltigkeit, Bildung, Klima und gesellschaftlichen Wandel. Das Programm war vielfältig: Über 25 Kooperationspartner präsentierten sich im „Markt der Möglichkeiten“, mehr als 20 wissenschaftliche Referierende brachten ihr Fachwissen in unterschiedlichen Formaten ein – von Vorträgen und Gesprächsrunden bis hin zu interaktiven Camps.</p>
<p class="ai-optimize-9">Insgesamt nahmen rund 800 Menschen an den Veranstaltungen teil. Besonders groß war das Interesse an den Angeboten der Bildung für nachhaltige Entwicklung: 256 Schülerinnen und Schüler aus der Region nahmen an speziell für Schulen konzipierten Lernformaten teil. Die abendliche Klima-Show von Louis Schneider begeisterte an zwei Tagen rund 200 Gäste. Weitere Highlights waren der Vortrag von Dr. Florian Faust (rund 70 Teilnehmende), die Tanzveranstaltung Milonga mit etwa 65 Besuchenden sowie der thematische Abend mit Gastredner Till Kellerhoff und einer Expertenrunde zu Demokratie, Bildung und regionaler Innovationskraft. Auch der Vortrag „Grad jetzt“, der sich auf bewegende Weise mit systemischen Zusammenhängen zwischen Klimakrise und menschlichem Verhalten auseinandersetzte, fand großen Anklang.</p>
<p class="ai-optimize-10">Das Fachcamp-Format mit intensiven Diskussionsrunden und tiefem thematischem Austausch brachte weitere 80 Teilnehmende zusammen. Ein besonderer Moment war zudem die erstmalige Verleihung des Preises „Gesichter des Wandels“ durch das Forum1.5 Bamberg.Coburg, mit dem Engagierte aus der Region für ihren Einsatz in Transformationsprozessen gewürdigt wurden.</p>
<p class="ai-optimize-11">Trotz sommerlicher Herausforderungen war das Feedback der Besuchenden durchweg positiv. Die inhaltliche Tiefe, Diversität der Themen und die offene Atmosphäre wurden vielfach gelobt. Gastredner Till Kellerhoff regte in seinem Vortrag zur Reflexion an: Ob Nachhaltigkeit manchmal als „mehr als nervig“ empfunden werde, sei auch eine Einladung, neue Zugänge zu schaffen – im Denken wie im Handeln.</p>
<p class="ai-optimize-12">Das Veranstaltungsteam blickt mit Zufriedenheit auf drei intensive Tage zurück – und mit Zuversicht nach vorn. Oder, wie es ein Besucher formulierte: Wer nachhaltigen Wandel will, braucht Raum für Begegnung, Diskurs und gemeinsames Tun. Die Nachhaltigkeitstage 2025 haben genau das ermöglicht.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Cara3-1024x683.jpg"
                        fileSize="203345"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Dennis2-1024x683.jpg"
                        fileSize="181482"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Dennis6-1024x683.jpg"
                        fileSize="186787"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Dennis8-1024x683.jpg"
                        fileSize="245717"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Lotte1-1024x683.jpg"
                        fileSize="206953"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Lotte2-1024x683.jpg"
                        fileSize="257594"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Lotte3-1024x683.jpg"
                        fileSize="200474"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Lotte4-1024x683.jpg"
                        fileSize="190185"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Lotte8-1024x683.jpg"
                        fileSize="207261"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC4488-1024x683.jpg"
                        fileSize="218017"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Technische Innovationen als Motor für den nachhaltigen Wandel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/technische-innovationen-als-motor-fuer-den-nachhaltigen-wandel/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 07:17:16 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-18"><em>(Janine Koch)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Das Semester neigt sich dem Ende und so kommen wir in den Genuss, zahlreiche Früchte der Semesterlehre in unseren verschiedensten Fakultäten zu ernten. So folgten wir, das <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/eric/" target="_blank" rel="noopener">ERIC</a>-Team, gemeinsam mit unseren <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/senior-experts/" target="_blank" rel="noopener">Senior Experts</a>, gerne der Einladung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Marco Denk</a>, als kleine Jury an der Abschlusspräsentation der Masterstudierenden Management und Entwicklung im Maschinen- und Automobilbau der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/" target="_blank" rel="noopener">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> teilzunehmen. Am 03.07.2025, passend gerahmt von den <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/coburger-nachhaltigkeitstage/" target="_blank" rel="noopener">Coburger Nachhaltigkeitstagen</a>, bekamen wir fünf spannende Projekte mit nachhaltigem Fokus zu sehen, die in einem knappen Semester bis zur Prototypen-Reife gebracht und auf Master-Niveau präsentiert wurden.</em></p>

<h5 class="ai-optimize-7">Offene konstruktive Arbeitsatmosphäre mit klarem Ziel und klarer Erwartungshaltung an die Studierenden</h5>
<p class="ai-optimize-8">Großes Lob bescheinigt auch Prof. Denk: „Die Studierenden haben sehr eigenverantwortlich und höchst motiviert gearbeitet, waren offen für Neues, haben sich proaktiv in fachfremde Methoden und Technologien, wie beispielsweise die Elektronik-Plattform Arduino und den 3D-Druck im <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS Makerspace</a>, eingearbeitet. Vor allem aber waren sie immer neugierig, haben nachgemessen, kritisch hinterfragt und plausibilisiert und konnten auf diese Weise Ihren Prototypen schrittweise verbessern.“</p>

<h5 class="ai-optimize-9">Innovative Lösungen in unterschiedlichen technischen Bereichen mit hohem Verwertungspotential</h5>
<p class="ai-optimize-10">Gleich zwei Studierendenteams entwickelten einen Kaffeeheizer mit adaptiver Regulierung der Trinktemperatur, anpassbar an die Nutzerbedürfnisse und aufgrund der Regulierungsmöglichkeit wesentlich energieeffizienter als bestehende Lösungen. Sowohl die Elektronik als auch die passende Halterung mit Wärmestromführung zur Tasse standen im Fokus beider Teams. Eine Studentin des integrierten Produktdesigns, als Gasthörerin dabei, fand sofort Anknüpfungspunkte für eigene Design-Ideen des Getränkebehälters. So sieht interdisziplinärer Fachaustausch aus!</p>
<p class="ai-optimize-11">Eine Vorrichtung zur Vibrationsprüfung von Thermoklebstoffen kann die Haltbarkeit und Leitfähigkeit der Klebeverbindung unter Belastung prüfen und ermöglicht dabei als technisches Highlight die Steuerung von Hub – Spannung – Amplitude. Diese Lösung hat bereits das Interesse einer britischen Firma geweckt, die sich den Prüfplatz vorstellen lassen möchte.</p>
<p class="ai-optimize-12">Zwei weitere Projekte beschäftigten sich mit der Batteriegesundheit: Ein innovatives, weil mobiles und kombiniertes, AC/DC-Messgerät für Lithium- und Natrium-Ionen-Batteriezellen wird im Rahmen eines Forschungsprojektes der Hochschule weiterverfolgt, um Aussagen zur Second Life Nutzung von Traktionsbatterien treffen zu können. Ein weiterer Prototyp ist in der Lage, den Zusammenhang zwischen Fahrverhalten und Gesundheit der Batterie direkt im Fahrbetrieb aufzuzeigen und somit das Fahrverhalten Batterie-Lebensdauer-fördernd zu beeinflussen.</p>

<h5 class="ai-optimize-13">So sieht ein gelungener Semesterabschluss an der Hochschule Coburg aus</h5>
<p class="ai-optimize-14">Der Projektvorstellung folgte die Demonstration aller Prototypen in lockerer und konstruktiver Atmosphäre. Viele Fragen wurden beantwortet, Erfahrungen ausgetauscht und Stolz und Begeisterung war allen anzusehen. Zum Abschluss des Workshops durften sich die Studierenden verdient auf die Schulter klopfen.</p>
<p class="ai-optimize-15">Vielen Dank für diese innovativen Impulse aus dem Maschinen- und Automobilbau sagen die Senior Experts und das Projekt ERIC. Wir wünschen gelungene Abschlussarbeiten und großes Interesse an der Weiterverwertung dieser großartigen Entwicklungslösungen.</p>

<h5 class="ai-optimize-16">Wie geht es weiter?</h5>
<p class="ai-optimize-17">Aktuell bemühen wir uns, aus unserem ERIC-Netzwerk den ein oder anderen Impact Angel zu akquirieren, um damit den Projektfortschritt voranzutreiben. Und unsere Senior Experts wie auch das <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/gruenden/" target="_blank" rel="noopener">Team Gründen</a> der Hochschule stehen für eine erfolgreiche Ideen-Vermarktung beratend zur Seite.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-18"><em>(Janine Koch)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Das Semester neigt sich dem Ende und so kommen wir in den Genuss, zahlreiche Früchte der Semesterlehre in unseren verschiedensten Fakultäten zu ernten. So folgten wir, das <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/eric/" target="_blank" rel="noopener">ERIC</a>-Team, gemeinsam mit unseren <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/senior-experts/" target="_blank" rel="noopener">Senior Experts</a>, gerne der Einladung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Marco Denk</a>, als kleine Jury an der Abschlusspräsentation der Masterstudierenden Management und Entwicklung im Maschinen- und Automobilbau der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/" target="_blank" rel="noopener">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> teilzunehmen. Am 03.07.2025, passend gerahmt von den <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/coburger-nachhaltigkeitstage/" target="_blank" rel="noopener">Coburger Nachhaltigkeitstagen</a>, bekamen wir fünf spannende Projekte mit nachhaltigem Fokus zu sehen, die in einem knappen Semester bis zur Prototypen-Reife gebracht und auf Master-Niveau präsentiert wurden.</em></p>

<h5 class="ai-optimize-7">Offene konstruktive Arbeitsatmosphäre mit klarem Ziel und klarer Erwartungshaltung an die Studierenden</h5>
<p class="ai-optimize-8">Großes Lob bescheinigt auch Prof. Denk: „Die Studierenden haben sehr eigenverantwortlich und höchst motiviert gearbeitet, waren offen für Neues, haben sich proaktiv in fachfremde Methoden und Technologien, wie beispielsweise die Elektronik-Plattform Arduino und den 3D-Druck im <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS Makerspace</a>, eingearbeitet. Vor allem aber waren sie immer neugierig, haben nachgemessen, kritisch hinterfragt und plausibilisiert und konnten auf diese Weise Ihren Prototypen schrittweise verbessern.“</p>

<h5 class="ai-optimize-9">Innovative Lösungen in unterschiedlichen technischen Bereichen mit hohem Verwertungspotential</h5>
<p class="ai-optimize-10">Gleich zwei Studierendenteams entwickelten einen Kaffeeheizer mit adaptiver Regulierung der Trinktemperatur, anpassbar an die Nutzerbedürfnisse und aufgrund der Regulierungsmöglichkeit wesentlich energieeffizienter als bestehende Lösungen. Sowohl die Elektronik als auch die passende Halterung mit Wärmestromführung zur Tasse standen im Fokus beider Teams. Eine Studentin des integrierten Produktdesigns, als Gasthörerin dabei, fand sofort Anknüpfungspunkte für eigene Design-Ideen des Getränkebehälters. So sieht interdisziplinärer Fachaustausch aus!</p>
<p class="ai-optimize-11">Eine Vorrichtung zur Vibrationsprüfung von Thermoklebstoffen kann die Haltbarkeit und Leitfähigkeit der Klebeverbindung unter Belastung prüfen und ermöglicht dabei als technisches Highlight die Steuerung von Hub – Spannung – Amplitude. Diese Lösung hat bereits das Interesse einer britischen Firma geweckt, die sich den Prüfplatz vorstellen lassen möchte.</p>
<p class="ai-optimize-12">Zwei weitere Projekte beschäftigten sich mit der Batteriegesundheit: Ein innovatives, weil mobiles und kombiniertes, AC/DC-Messgerät für Lithium- und Natrium-Ionen-Batteriezellen wird im Rahmen eines Forschungsprojektes der Hochschule weiterverfolgt, um Aussagen zur Second Life Nutzung von Traktionsbatterien treffen zu können. Ein weiterer Prototyp ist in der Lage, den Zusammenhang zwischen Fahrverhalten und Gesundheit der Batterie direkt im Fahrbetrieb aufzuzeigen und somit das Fahrverhalten Batterie-Lebensdauer-fördernd zu beeinflussen.</p>

<h5 class="ai-optimize-13">So sieht ein gelungener Semesterabschluss an der Hochschule Coburg aus</h5>
<p class="ai-optimize-14">Der Projektvorstellung folgte die Demonstration aller Prototypen in lockerer und konstruktiver Atmosphäre. Viele Fragen wurden beantwortet, Erfahrungen ausgetauscht und Stolz und Begeisterung war allen anzusehen. Zum Abschluss des Workshops durften sich die Studierenden verdient auf die Schulter klopfen.</p>
<p class="ai-optimize-15">Vielen Dank für diese innovativen Impulse aus dem Maschinen- und Automobilbau sagen die Senior Experts und das Projekt ERIC. Wir wünschen gelungene Abschlussarbeiten und großes Interesse an der Weiterverwertung dieser großartigen Entwicklungslösungen.</p>

<h5 class="ai-optimize-16">Wie geht es weiter?</h5>
<p class="ai-optimize-17">Aktuell bemühen wir uns, aus unserem ERIC-Netzwerk den ein oder anderen Impact Angel zu akquirieren, um damit den Projektfortschritt voranzutreiben. Und unsere Senior Experts wie auch das <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/gruenden/" target="_blank" rel="noopener">Team Gründen</a> der Hochschule stehen für eine erfolgreiche Ideen-Vermarktung beratend zur Seite.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild1-1-1024x768.jpg"
                        fileSize="126475"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild3-1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild4-1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild5-1-768x1024.jpg"
                        fileSize="104481"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild6-1-1024x829.jpg"
                        fileSize="110590"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="829"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild7-1-1024x603.jpg"
                        fileSize="51349"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="603"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild9.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild11.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild8-e1752044785667-1024x654.jpg"
                        fileSize="97148"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="654"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Feierlich, persönlich, unvergesslich: Die Abschiedsfeier 2025]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/feierlich-persoenlich-unvergesslich-die-absolventenverabschiedung-2025/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 09:26:41 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Mit Samba-Rhythmen, warmem Sommerlicht und bewegenden Worten verabschiedete die Hochschule Coburg am vergangenen Freitag ihre Absolventinnen und Absolventen. Knapp 200 ehemalige Studierende aus dem Sommersemester 2024 und dem Wintersemester 2024/25 kamen mit Familie und Freunden ins Kongresshaus Rosengarten, um den erfolgreichen Studienabschluss gebührend zu feiern.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Im Mittelpunkt des Abends standen die Absolventinnen und Absolventen – und das unterstrich auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast in seiner Rede: „Sie haben eine bedeutende Etappe in Ihrem Leben erreicht, auf die Sie stolz sein dürfen. Ihr Abschluss ist mehr als ein Zeugnis: Er steht für Durchhaltevermögen, Disziplin und die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu motivieren.“ Der Präsident würdigte nicht nur die akademischen Leistungen, sondern auch das Engagement vieler Studierender während ihrer Hochschulzeit – und betonte, wie sehr es die Hochschule freue, wenn Absolventinnen und Absolventen sich auch nach dem Studium mit Coburg verbunden fühlten.</p>
<p class="ai-optimize-9"><em>Auszeichnung für besonderes Engagement</em></p>
<p class="ai-optimize-10">Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast würdigte Studierende, die sich durch langjähriges oder außerordentliches ehrenamtliches Engagement an der Hochschule verdient gemacht haben. Die Verdienstmedaille für besonderes Engagement erhielten: Michelle Chondros, Alissa Dullweber, Lara Hertinger, Mark Kirchner, Jan Lützelberger, Eva Maria Seelinger, Nadia Caputo, Pauline Rottmann, Alexander Ultsch und Lilith van Kempen.</p>
<p class="ai-optimize-11"><em>DAAD-Preis</em></p>
<p class="ai-optimize-12">Der DAAD-Preis würdigt besondere Leistungen und gesellschaftliches Engagement internationaler Studierender. Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/international-office.html">International Office</a> der Hochschule, erklärte, dass mit diesem Preis sowohl besonderes ehrenamtliches Engagement als auch hervorragende Leistung von ausländischen Studierenden gewürdigt wird. Prof. Dr. Victor Randall sprach die Laudatio auf die Financial Managament-Studentin Tetyana Hryhorenko.</p>
<p class="ai-optimize-13"><em>GfB-Anerkennungspreis</em></p>
<p class="ai-optimize-14">Auch beim GfB-Anerkennungspreis geht es um fachliche Leistungen und gesellschaftliches Engagement, beispielsweise in der Fachschaft, wie GfB-Vorsitzender Prof. Dr. Mirko Kraft betonte. Die Gesellschaft für Betriebswirtschaft (GfB) ist der Alumni-Verein der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Darin wirken ehemalige und aktive Studierende, Professorinnen und Professoren der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Menschen, die mit der Fakultät verbunden sind. 2025 wurde der Preis an Eva Maria Seelinger vergeben.</p>
<p class="ai-optimize-15"><em>Die Jahrgangsbesten</em></p>
<p class="ai-optimize-16">Mit Leistungsmedaillen in Gold, Silber und Bronze wurden die besten Absolventinnen und Absolventen der Abschlussjahrgänge ausgezeichnet. Die Medaillen wurden überreicht von den jeweiligen Dekaninnen und Dekanen oder Prodekaninnen und Prodekanen der Fakultäten.</p>
<p class="ai-optimize-17">Goldmedaillen erhielten 2025:</p>
<p class="ai-optimize-18">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit – überreicht von Prof. Dr. Michael Wick, Dekan:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-19">Leonie Volkmar</li>
 	<li class="ai-optimize-20">Sophie Öttl</li>
 	<li class="ai-optimize-21">Lilith van Kempen</li>
 	<li class="ai-optimize-22">Juliane Wirth</li>
 	<li class="ai-optimize-23">Theresia Schlee</li>
 	<li class="ai-optimize-24">Johannes Josua Gießibl</li>
 	<li class="ai-optimize-25">Eva-Sophie Schwimmbeck</li>
 	<li class="ai-optimize-26">Sepehr Farid</li>
 	<li class="ai-optimize-27">Nina Imhof</li>
 	<li class="ai-optimize-28">Annika Pirker</li>
 	<li class="ai-optimize-29">Stefanie Denscheilmann</li>
 	<li class="ai-optimize-30">Jan Lützelberger</li>
 	<li class="ai-optimize-31">Toni Sieler</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-32">Fakultät Design – überreicht von Prof. Dr. Egbert Keßler, Dekan:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-33">Theresa Weis</li>
 	<li class="ai-optimize-34">Julia Stoll</li>
 	<li class="ai-optimize-35">Juliane Mohr</li>
 	<li class="ai-optimize-36">Michael Wehner</li>
 	<li class="ai-optimize-37">Aleksandra Ellis</li>
 	<li class="ai-optimize-38">Hermine Krannich</li>
 	<li class="ai-optimize-39">Marie-Lou Elsner</li>
 	<li class="ai-optimize-40">Samuel Habel</li>
 	<li class="ai-optimize-41">Felix Gebauer</li>
 	<li class="ai-optimize-42">Sven Bätz</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-43">Fakultät Elektrotechnik und Informatik – überreicht von Prof. Dr. Thomas Wieland, Prodekan:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-44">Paula Hanel</li>
 	<li class="ai-optimize-45">Jakob Sedlmeir</li>
 	<li class="ai-optimize-46">Maximilian Kuhn</li>
 	<li class="ai-optimize-47">Daniel Remane</li>
 	<li class="ai-optimize-48">Daniel Kolos</li>
 	<li class="ai-optimize-49">Dominik Wunderlich</li>
 	<li class="ai-optimize-50">Verena Roos</li>
 	<li class="ai-optimize-51">Karl Lober</li>
 	<li class="ai-optimize-52">Hannes Bruhn</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-53">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik – überreicht von Prof. Dr. Alexander Rost, Dekan:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-54">Nicolas Ganzleben</li>
 	<li class="ai-optimize-55">Leonhard groß</li>
 	<li class="ai-optimize-56">Fin Schmidt</li>
 	<li class="ai-optimize-57">Paul Grasser</li>
 	<li class="ai-optimize-58">Felix Haberkorn</li>
 	<li class="ai-optimize-59">Valentin Wiesner</li>
 	<li class="ai-optimize-60">Paul Tribulowski</li>
 	<li class="ai-optimize-61">Fabian Nestle</li>
 	<li class="ai-optimize-62">Stefan Uri</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-63">Fakultät Soziale Arbeit – überreicht von Prof. Dr. Claudia Lohrenscheidt, Dekanin:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-64">Annika Pietsch</li>
 	<li class="ai-optimize-65">Emily Kerzinger</li>
 	<li class="ai-optimize-66">Nina Fischer</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-67">Fakultät Wirtschaftswissenschaften – überreicht von Prof. Dr. Thomas Schauerte, Dekan:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-68">Marie Schilling</li>
 	<li class="ai-optimize-69">Finnja Müller</li>
 	<li class="ai-optimize-70">Karina Wehner</li>
 	<li class="ai-optimize-71">Vivien Hausner</li>
 	<li class="ai-optimize-72">Chantal Hahn</li>
 	<li class="ai-optimize-73">Florian Wachter</li>
 	<li class="ai-optimize-74">Sarah Dünfelder</li>
 	<li class="ai-optimize-6">Hannah Masheimer</li>
 	<li class="ai-optimize-75">Theresa Blenk</li>
 	<li class="ai-optimize-76">Suraj Jadvav</li>
 	<li class="ai-optimize-77">Julia Simon</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-78">Studienfakultät für Weiterbildung – überreicht von Prof. Dr. Thomas Schauerte, Dekan Fakultät Wirtschaftswissenschaften:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-79">Christian Leutheußer</li>
 	<li class="ai-optimize-80">Katharina Frank</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-81"><em>Feier mit Herz und Humor</em></p>
<p class="ai-optimize-82">Moderatorin Uli Noll – bekannt aus dem regionalen Radio – führte erneut mit Witz und Charme durch den Abend. DJ Gramoe spielte Wunschlieder der Absolventinnen und Absolventen und die Sambagruppe Aipalé brachte Rhythmus und Farbe in das Kongresshaus und auf die Terrasse – ein klangvoller Auftakt zum diesjährigen Sambafestival. Unterstützt wurde die Veranstaltung auch durch den Hochschulverein. Der Vorsitzende, Prof. Dr. Roland Hertrich stellte ebenfalls kurz vor, wieviel Gutes die Mitglieder mit ihren Beiträgen bewirken. Mehr Informationen dazu gibt es <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">hier</a>.</p>
<p class="ai-optimize-84"><em>Ein Abend zum Innehalten und Feiern</em></p>
<p class="ai-optimize-85">Im Anschluss an die offizielle Feierstunde wurde auf der Terrasse und im Foyer weitergefeiert – mit Musik, gutem Essen und vielen persönlichen Begegnungen. Absolvierende hatten die Gelegenheit, sich noch einmal im kleinen Kreis von ihren Fakultäten zu verabschieden.</p>
<p class="ai-optimize-86">Die Hochschule Coburg gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem Abschluss und wünscht ihnen alles Gute für die Zukunft.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Mit Samba-Rhythmen, warmem Sommerlicht und bewegenden Worten verabschiedete die Hochschule Coburg am vergangenen Freitag ihre Absolventinnen und Absolventen. Knapp 200 ehemalige Studierende aus dem Sommersemester 2024 und dem Wintersemester 2024/25 kamen mit Familie und Freunden ins Kongresshaus Rosengarten, um den erfolgreichen Studienabschluss gebührend zu feiern.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Im Mittelpunkt des Abends standen die Absolventinnen und Absolventen – und das unterstrich auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast in seiner Rede: „Sie haben eine bedeutende Etappe in Ihrem Leben erreicht, auf die Sie stolz sein dürfen. Ihr Abschluss ist mehr als ein Zeugnis: Er steht für Durchhaltevermögen, Disziplin und die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu motivieren.“ Der Präsident würdigte nicht nur die akademischen Leistungen, sondern auch das Engagement vieler Studierender während ihrer Hochschulzeit – und betonte, wie sehr es die Hochschule freue, wenn Absolventinnen und Absolventen sich auch nach dem Studium mit Coburg verbunden fühlten.</p>
<p class="ai-optimize-9"><em>Auszeichnung für besonderes Engagement</em></p>
<p class="ai-optimize-10">Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast würdigte Studierende, die sich durch langjähriges oder außerordentliches ehrenamtliches Engagement an der Hochschule verdient gemacht haben. Die Verdienstmedaille für besonderes Engagement erhielten: Michelle Chondros, Alissa Dullweber, Lara Hertinger, Mark Kirchner, Jan Lützelberger, Eva Maria Seelinger, Nadia Caputo, Pauline Rottmann, Alexander Ultsch und Lilith van Kempen.</p>
<p class="ai-optimize-11"><em>DAAD-Preis</em></p>
<p class="ai-optimize-12">Der DAAD-Preis würdigt besondere Leistungen und gesellschaftliches Engagement internationaler Studierender. Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/international-office.html">International Office</a> der Hochschule, erklärte, dass mit diesem Preis sowohl besonderes ehrenamtliches Engagement als auch hervorragende Leistung von ausländischen Studierenden gewürdigt wird. Prof. Dr. Victor Randall sprach die Laudatio auf die Financial Managament-Studentin Tetyana Hryhorenko.</p>
<p class="ai-optimize-13"><em>GfB-Anerkennungspreis</em></p>
<p class="ai-optimize-14">Auch beim GfB-Anerkennungspreis geht es um fachliche Leistungen und gesellschaftliches Engagement, beispielsweise in der Fachschaft, wie GfB-Vorsitzender Prof. Dr. Mirko Kraft betonte. Die Gesellschaft für Betriebswirtschaft (GfB) ist der Alumni-Verein der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Darin wirken ehemalige und aktive Studierende, Professorinnen und Professoren der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Menschen, die mit der Fakultät verbunden sind. 2025 wurde der Preis an Eva Maria Seelinger vergeben.</p>
<p class="ai-optimize-15"><em>Die Jahrgangsbesten</em></p>
<p class="ai-optimize-16">Mit Leistungsmedaillen in Gold, Silber und Bronze wurden die besten Absolventinnen und Absolventen der Abschlussjahrgänge ausgezeichnet. Die Medaillen wurden überreicht von den jeweiligen Dekaninnen und Dekanen oder Prodekaninnen und Prodekanen der Fakultäten.</p>
<p class="ai-optimize-17">Goldmedaillen erhielten 2025:</p>
<p class="ai-optimize-18">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit – überreicht von Prof. Dr. Michael Wick, Dekan:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-19">Leonie Volkmar</li>
 	<li class="ai-optimize-20">Sophie Öttl</li>
 	<li class="ai-optimize-21">Lilith van Kempen</li>
 	<li class="ai-optimize-22">Juliane Wirth</li>
 	<li class="ai-optimize-23">Theresia Schlee</li>
 	<li class="ai-optimize-24">Johannes Josua Gießibl</li>
 	<li class="ai-optimize-25">Eva-Sophie Schwimmbeck</li>
 	<li class="ai-optimize-26">Sepehr Farid</li>
 	<li class="ai-optimize-27">Nina Imhof</li>
 	<li class="ai-optimize-28">Annika Pirker</li>
 	<li class="ai-optimize-29">Stefanie Denscheilmann</li>
 	<li class="ai-optimize-30">Jan Lützelberger</li>
 	<li class="ai-optimize-31">Toni Sieler</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-32">Fakultät Design – überreicht von Prof. Dr. Egbert Keßler, Dekan:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-33">Theresa Weis</li>
 	<li class="ai-optimize-34">Julia Stoll</li>
 	<li class="ai-optimize-35">Juliane Mohr</li>
 	<li class="ai-optimize-36">Michael Wehner</li>
 	<li class="ai-optimize-37">Aleksandra Ellis</li>
 	<li class="ai-optimize-38">Hermine Krannich</li>
 	<li class="ai-optimize-39">Marie-Lou Elsner</li>
 	<li class="ai-optimize-40">Samuel Habel</li>
 	<li class="ai-optimize-41">Felix Gebauer</li>
 	<li class="ai-optimize-42">Sven Bätz</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-43">Fakultät Elektrotechnik und Informatik – überreicht von Prof. Dr. Thomas Wieland, Prodekan:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-44">Paula Hanel</li>
 	<li class="ai-optimize-45">Jakob Sedlmeir</li>
 	<li class="ai-optimize-46">Maximilian Kuhn</li>
 	<li class="ai-optimize-47">Daniel Remane</li>
 	<li class="ai-optimize-48">Daniel Kolos</li>
 	<li class="ai-optimize-49">Dominik Wunderlich</li>
 	<li class="ai-optimize-50">Verena Roos</li>
 	<li class="ai-optimize-51">Karl Lober</li>
 	<li class="ai-optimize-52">Hannes Bruhn</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-53">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik – überreicht von Prof. Dr. Alexander Rost, Dekan:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-54">Nicolas Ganzleben</li>
 	<li class="ai-optimize-55">Leonhard groß</li>
 	<li class="ai-optimize-56">Fin Schmidt</li>
 	<li class="ai-optimize-57">Paul Grasser</li>
 	<li class="ai-optimize-58">Felix Haberkorn</li>
 	<li class="ai-optimize-59">Valentin Wiesner</li>
 	<li class="ai-optimize-60">Paul Tribulowski</li>
 	<li class="ai-optimize-61">Fabian Nestle</li>
 	<li class="ai-optimize-62">Stefan Uri</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-63">Fakultät Soziale Arbeit – überreicht von Prof. Dr. Claudia Lohrenscheidt, Dekanin:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-64">Annika Pietsch</li>
 	<li class="ai-optimize-65">Emily Kerzinger</li>
 	<li class="ai-optimize-66">Nina Fischer</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-67">Fakultät Wirtschaftswissenschaften – überreicht von Prof. Dr. Thomas Schauerte, Dekan:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-68">Marie Schilling</li>
 	<li class="ai-optimize-69">Finnja Müller</li>
 	<li class="ai-optimize-70">Karina Wehner</li>
 	<li class="ai-optimize-71">Vivien Hausner</li>
 	<li class="ai-optimize-72">Chantal Hahn</li>
 	<li class="ai-optimize-73">Florian Wachter</li>
 	<li class="ai-optimize-74">Sarah Dünfelder</li>
 	<li class="ai-optimize-6">Hannah Masheimer</li>
 	<li class="ai-optimize-75">Theresa Blenk</li>
 	<li class="ai-optimize-76">Suraj Jadvav</li>
 	<li class="ai-optimize-77">Julia Simon</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-78">Studienfakultät für Weiterbildung – überreicht von Prof. Dr. Thomas Schauerte, Dekan Fakultät Wirtschaftswissenschaften:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-79">Christian Leutheußer</li>
 	<li class="ai-optimize-80">Katharina Frank</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-81"><em>Feier mit Herz und Humor</em></p>
<p class="ai-optimize-82">Moderatorin Uli Noll – bekannt aus dem regionalen Radio – führte erneut mit Witz und Charme durch den Abend. DJ Gramoe spielte Wunschlieder der Absolventinnen und Absolventen und die Sambagruppe Aipalé brachte Rhythmus und Farbe in das Kongresshaus und auf die Terrasse – ein klangvoller Auftakt zum diesjährigen Sambafestival. Unterstützt wurde die Veranstaltung auch durch den Hochschulverein. Der Vorsitzende, Prof. Dr. Roland Hertrich stellte ebenfalls kurz vor, wieviel Gutes die Mitglieder mit ihren Beiträgen bewirken. Mehr Informationen dazu gibt es <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">hier</a>.</p>
<p class="ai-optimize-84"><em>Ein Abend zum Innehalten und Feiern</em></p>
<p class="ai-optimize-85">Im Anschluss an die offizielle Feierstunde wurde auf der Terrasse und im Foyer weitergefeiert – mit Musik, gutem Essen und vielen persönlichen Begegnungen. Absolvierende hatten die Gelegenheit, sich noch einmal im kleinen Kreis von ihren Fakultäten zu verabschieden.</p>
<p class="ai-optimize-86">Die Hochschule Coburg gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrem Abschluss und wünscht ihnen alles Gute für die Zukunft.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00042_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="90128"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC09852_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="89370"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00186_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="119522"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC09972_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="91840"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC09984_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="76075"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00009_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="95339"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00027_1-1024x682.jpg"
                        fileSize="94839"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00029_1-1024x682.jpg"
                        fileSize="105284"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01227_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="115651"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00927_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="159419"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00975_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="95690"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00063_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="102836"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00072_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="84077"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00148_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="119500"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00154_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="113066"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00122_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="102330"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00192_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="100717"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00196_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="102622"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00208_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="110341"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00296_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="108308"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00265_1-1024x682.jpg"
                        fileSize="117893"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00333_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="122455"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00858_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="145471"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00840_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="141669"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01015_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="136888"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00400_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="133400"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00469_1-1024x779.jpg"
                        fileSize="182352"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="779"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00732_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="116326"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00118_1-1024x455.jpg"
                        fileSize="127429"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="455"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00166_1-1024x466.jpg"
                        fileSize="123031"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="466"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00473_1-1024x611.jpg"
                        fileSize="162479"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="611"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00757_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="162102"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01052_1-1024x600.jpg"
                        fileSize="158643"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="600"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00377_1-1024x587.jpg"
                        fileSize="137290"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="587"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00307_1-1024x559.jpg"
                        fileSize="151989"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="559"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00880_1-1024x464.jpg"
                        fileSize="140940"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="464"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01108_1-1024x666.jpg"
                        fileSize="148389"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="666"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01065_1-1024x534.jpg"
                        fileSize="147978"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="534"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00542_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="137148"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00562_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="167245"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00683_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="152996"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00606_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="145429"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00638_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="154933"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC00618_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="131266"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01112_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="133989"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01189_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="90288"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01220_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="163941"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01202_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="114602"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC09611_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="109498"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC09713_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="168892"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC09793_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="156716"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01325_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="205615"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01305_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="193048"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01287_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="186914"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01333_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="221311"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01420_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="166129"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01400_1-1024x682.jpg"
                        fileSize="137761"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01444_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="153040"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/DSC01431_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="99675"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Visual-Computing-Wissenschaftler gewinnen erneut Wissenschaftspreis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/visual-computing-wissenschaftler-gewinnen-erneut-wissenschaftspreis/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 12:10:39 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Zusammen mit dem Chiphersteller AMD stellten Visual Computing Wissenschaftler der Hochschule Coburg auf der internationalen Konferenz „<a href="https://www.highperformancegraphics.org/2025/index.html" target="_blank" rel="noopener">High Performance Graphics 2025</a>“  in Kopenhagen den peer-reviewten wissenschaftlichen Aufsatz „<a href="https://diglib.eg.org/bitstream/handle/10.2312/hpg20251168/hpg20251168.pdf" target="_blank" rel="noopener">Real-Time GPU Tree Generation</a>“ vor. Dort gelang es den Wissenschaftlern um HS-Coburg Doktorand Bastian Kuth den zweiten Preis beim <a href="https://highperformancegraphics.org/2025/program/best-paper/" target="_blank" rel="noopener">Wolfgang-Straßer Best Paper Award</a> zu gewinnen. Neben seinem Betreuer Prof. Dr. Quirin Meyer waren noch Bachelorstudenten Seyedmasih Tabaei und Masterstudent Carsten Faber von der Hochschule Coburg Mitautoren. Der Hardwarehersteller AMD beteiligte sich mit Max Oberberger, Pirmin Pfeifer und Dominik Baumeister an dem Projekt.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Die „High Performance Graphics“ ist eine der angesehensten internationalen Konferenzen für Echtzeitcomputergrafik und international gefragt: So gab es dieses Jahr akademische Publikationen von internationalen Firmen wie Meta, Nvidia, Pixar oder Intel, sowie von renommierten Universitäten wie etwa Utah oder Michigan. Es ist nun bereits das vierte Mal in Folge, dass die Gruppe um <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-quirin-meyer/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Quirin Meyer</a> für ihre Aufsätze auf dieser Konferenz einen Preis erhält.</p>
<p class="ai-optimize-9">In dem Aufsatz geht es um die Generierung von Pflanzengeometrie auf Grafikkarten. Diese finden Verwendung in Anwendungen wie beispielsweise Videospielen, Fahrzeug- und Flugzeugsimulatoren oder Architekturplanungssoftware. Das Neuartige an der Methode der Hochschule Coburg und AMD ist, dass die Pflanzengeometrie nicht mehr gespeichert werden muss, sondern stattdessen dynamisch mit immenser Geschwindigkeit generiert wird: So erzeugen die Forscher ganze Vegetationslandschaften mit 120 Bildern pro Sekunden und das mit Effekten, wie Schatten, Reflexionen und fotorealistischer Beleuchtung. Anders als in gängigen Computerspielen, die immer wieder dieselbe Kopie eines Baumes verwenden müssen, ist jeder Baum bei diesem Verfahren einzigartig. Zudem sind Windsimulation und Jahreszeitenwechsel mit dem neuartigen Verfahren deutlich einfacher umzusetzen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Neben der Publikation veröffentlichten die Wissenschaftler ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DZlJ4bHx1OQ" target="_blank" rel="noopener">Demonstrationsvideo</a>. Dies entwickelt sich mit gut sechzigtausend Views innerhalb der vergangenen Woche zu einem kleinen Internethit innerhalb der Computergrafik-Community.</p>
<p class="ai-optimize-11">Die Hauptarbeiten seitens der Hochschule Coburg wurden von Prof. Meyers Doktoranden Bastian Kuth durchgeführt. Auch Studierende der Hochschule wurden erfolgreich in das Projekt integriert. Das mathematische Fruchtmodell wurde unter anderem im Rahmen einer Lehrveranstaltung bei Prof. Dr. Quirin Meyer von dem Coburger Bachelorstudenten Seyedmasih Tabaei entwickelt. Das mathematische Blattmodell wurde vom Masterstudenten Carsten Faber ebenfalls im Rahmen einer Lehrveranstaltung bei Prof. Dr. Quirin Meyer entworfen. Dies ist ein Ergebnis der innovativen Lehrmodule, für die Dr. Meyer wiederholt mit dem Friedrich-Streib-Preis für exzellente Lehre ausgezeichnet wurde.</p>
<p class="ai-optimize-12">Neben dem Aufsatz und dem vielbeachteten Video veröffentlichten die Forscher auch Teile des <a href="https://github.com/Bloodwyn/gptree" target="_blank" rel="noopener">Quellcodes</a> zu freien Verwendung.</p>
<p class="ai-optimize-13">Wer sich für den Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/" target="_blank" rel="noopener">Visual Computing</a> oder einen anderen Studiengang an der Hochschule Coburg entscheidet, kann sich hier aktuell fürs <a class="icon-link" href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc">Wintersemester anmelden</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Zusammen mit dem Chiphersteller AMD stellten Visual Computing Wissenschaftler der Hochschule Coburg auf der internationalen Konferenz „<a href="https://www.highperformancegraphics.org/2025/index.html" target="_blank" rel="noopener">High Performance Graphics 2025</a>“  in Kopenhagen den peer-reviewten wissenschaftlichen Aufsatz „<a href="https://diglib.eg.org/bitstream/handle/10.2312/hpg20251168/hpg20251168.pdf" target="_blank" rel="noopener">Real-Time GPU Tree Generation</a>“ vor. Dort gelang es den Wissenschaftlern um HS-Coburg Doktorand Bastian Kuth den zweiten Preis beim <a href="https://highperformancegraphics.org/2025/program/best-paper/" target="_blank" rel="noopener">Wolfgang-Straßer Best Paper Award</a> zu gewinnen. Neben seinem Betreuer Prof. Dr. Quirin Meyer waren noch Bachelorstudenten Seyedmasih Tabaei und Masterstudent Carsten Faber von der Hochschule Coburg Mitautoren. Der Hardwarehersteller AMD beteiligte sich mit Max Oberberger, Pirmin Pfeifer und Dominik Baumeister an dem Projekt.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Die „High Performance Graphics“ ist eine der angesehensten internationalen Konferenzen für Echtzeitcomputergrafik und international gefragt: So gab es dieses Jahr akademische Publikationen von internationalen Firmen wie Meta, Nvidia, Pixar oder Intel, sowie von renommierten Universitäten wie etwa Utah oder Michigan. Es ist nun bereits das vierte Mal in Folge, dass die Gruppe um <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-quirin-meyer/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Quirin Meyer</a> für ihre Aufsätze auf dieser Konferenz einen Preis erhält.</p>
<p class="ai-optimize-9">In dem Aufsatz geht es um die Generierung von Pflanzengeometrie auf Grafikkarten. Diese finden Verwendung in Anwendungen wie beispielsweise Videospielen, Fahrzeug- und Flugzeugsimulatoren oder Architekturplanungssoftware. Das Neuartige an der Methode der Hochschule Coburg und AMD ist, dass die Pflanzengeometrie nicht mehr gespeichert werden muss, sondern stattdessen dynamisch mit immenser Geschwindigkeit generiert wird: So erzeugen die Forscher ganze Vegetationslandschaften mit 120 Bildern pro Sekunden und das mit Effekten, wie Schatten, Reflexionen und fotorealistischer Beleuchtung. Anders als in gängigen Computerspielen, die immer wieder dieselbe Kopie eines Baumes verwenden müssen, ist jeder Baum bei diesem Verfahren einzigartig. Zudem sind Windsimulation und Jahreszeitenwechsel mit dem neuartigen Verfahren deutlich einfacher umzusetzen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Neben der Publikation veröffentlichten die Wissenschaftler ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DZlJ4bHx1OQ" target="_blank" rel="noopener">Demonstrationsvideo</a>. Dies entwickelt sich mit gut sechzigtausend Views innerhalb der vergangenen Woche zu einem kleinen Internethit innerhalb der Computergrafik-Community.</p>
<p class="ai-optimize-11">Die Hauptarbeiten seitens der Hochschule Coburg wurden von Prof. Meyers Doktoranden Bastian Kuth durchgeführt. Auch Studierende der Hochschule wurden erfolgreich in das Projekt integriert. Das mathematische Fruchtmodell wurde unter anderem im Rahmen einer Lehrveranstaltung bei Prof. Dr. Quirin Meyer von dem Coburger Bachelorstudenten Seyedmasih Tabaei entwickelt. Das mathematische Blattmodell wurde vom Masterstudenten Carsten Faber ebenfalls im Rahmen einer Lehrveranstaltung bei Prof. Dr. Quirin Meyer entworfen. Dies ist ein Ergebnis der innovativen Lehrmodule, für die Dr. Meyer wiederholt mit dem Friedrich-Streib-Preis für exzellente Lehre ausgezeichnet wurde.</p>
<p class="ai-optimize-12">Neben dem Aufsatz und dem vielbeachteten Video veröffentlichten die Forscher auch Teile des <a href="https://github.com/Bloodwyn/gptree" target="_blank" rel="noopener">Quellcodes</a> zu freien Verwendung.</p>
<p class="ai-optimize-13">Wer sich für den Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/" target="_blank" rel="noopener">Visual Computing</a> oder einen anderen Studiengang an der Hochschule Coburg entscheidet, kann sich hier aktuell fürs <a class="icon-link" href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc">Wintersemester anmelden</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild3-1024x576.jpg"
                        fileSize="178182"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild4.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild5.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild6.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/Bild7-e1751890226692-1024x637.jpg"
                        fileSize="69713"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="637"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category>                                <title><![CDATA[Bioanalytik im Zelt, im Labor – und mitten im Krimi]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bioanalytik-im-zelt-im-labor-und-mitten-im-krimi/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 07:41:27 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>Forschung verknüpft mit Detektivarbeit: Im Bachelorstudiengang Bioanalytik der Hochschule Coburg erleben Studierende, wie Umweltforensik in der Praxis funktioniert – verpackt in eine fesselnde Kriminalgeschichte rund um ein fiktives Umweltverbrechen. Im Kurs „CSI Environment“ vermittelt Prof. Dr. Pflugmacher Lima wissenschaftliche Grundlagen durch „story-based learning“. TV Oberfranken stellt das Konzept in der Sendung 4you vor. Das Hochschulmagazin zeigt mit Unterstützung der Rainer Markgraf Stiftung, woran oberfränkische Hochschulen aktuell arbeiten.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Mitten im Vortrag über Umweltrecht klingelt das Handy von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stephan-pflugmacher-lima/">Prof. Dr. Pflugmacher Lima</a>. Er nimmt ab. Ernstes Nicken, hektische Nachfragen. Die Studierenden lauschen neugierig: Ist am anderen Ende wirklich der Präsident der Hochschule, der um Hilfe bei einem Umweltverbrechen bittet? Nein, der Anruf ist inszeniert: Es ist ein dramaturgischer Einstieg, der die Studierenden mitnimmt in eine fiktive Kriminalgeschichte, die sie mit echten wissenschaftlichen Methoden aufklären sollen. In weißen Laborkitteln und mit schwarzen Sonnenbrillen sichern sie im Lauf des Sommersemesters 2025 viele unterschiedliche Proben auf dem Campus und analysieren sie. Statt im Vorlesungssaal arbeiten sie meist draußen, im CSI-Zelt und in den Laborräumen. Sie vergleichen Ergebnisse, ziehen Schlüsse. Sie lernen Theorie, sammeln praktische Erfahrungen – und entdecken die Freude am Forschen. Einige machen freiwillig mit. Aus Neugier, nicht für eine Note.</p>
<p class="ai-optimize-8">Pflugmacher Lima, Professor für Chemie, Umweltchemie und Ökotoxikologie in Coburg, greift auf weltweite Forschungserfahrungen zurück – nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als Lehrender. Das Konzept des story-basierten Lernens hat er aus Kanada mitgebracht. „Ich habe dort viel mit indigenen Communities gearbeitet“, erzählt er. „Die sogenannten Elders, die Älteren, bringen ihren Kindern Wissen in Form von Geschichten bei.“ Auch in Oberfranken geht die Methode auf: Der inszenierte Umweltkrimi macht komplexe, wissenschaftliche Themen greifbar – und offenbar auch Spaß, wie der Beitrag auf TV Oberfranken zeigt.</p>
<p class="ai-optimize-9">Hier geht’s zum Beitrag auf TVO: <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-spannende-projekte-und-studiengaenge-unserer-vier-oberfraenkischen-hochschule/">https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-spannende-projekte-und-studiengaenge-unserer-vier-oberfraenkischen-hochschule/</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>Forschung verknüpft mit Detektivarbeit: Im Bachelorstudiengang Bioanalytik der Hochschule Coburg erleben Studierende, wie Umweltforensik in der Praxis funktioniert – verpackt in eine fesselnde Kriminalgeschichte rund um ein fiktives Umweltverbrechen. Im Kurs „CSI Environment“ vermittelt Prof. Dr. Pflugmacher Lima wissenschaftliche Grundlagen durch „story-based learning“. TV Oberfranken stellt das Konzept in der Sendung 4you vor. Das Hochschulmagazin zeigt mit Unterstützung der Rainer Markgraf Stiftung, woran oberfränkische Hochschulen aktuell arbeiten.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Mitten im Vortrag über Umweltrecht klingelt das Handy von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stephan-pflugmacher-lima/">Prof. Dr. Pflugmacher Lima</a>. Er nimmt ab. Ernstes Nicken, hektische Nachfragen. Die Studierenden lauschen neugierig: Ist am anderen Ende wirklich der Präsident der Hochschule, der um Hilfe bei einem Umweltverbrechen bittet? Nein, der Anruf ist inszeniert: Es ist ein dramaturgischer Einstieg, der die Studierenden mitnimmt in eine fiktive Kriminalgeschichte, die sie mit echten wissenschaftlichen Methoden aufklären sollen. In weißen Laborkitteln und mit schwarzen Sonnenbrillen sichern sie im Lauf des Sommersemesters 2025 viele unterschiedliche Proben auf dem Campus und analysieren sie. Statt im Vorlesungssaal arbeiten sie meist draußen, im CSI-Zelt und in den Laborräumen. Sie vergleichen Ergebnisse, ziehen Schlüsse. Sie lernen Theorie, sammeln praktische Erfahrungen – und entdecken die Freude am Forschen. Einige machen freiwillig mit. Aus Neugier, nicht für eine Note.</p>
<p class="ai-optimize-8">Pflugmacher Lima, Professor für Chemie, Umweltchemie und Ökotoxikologie in Coburg, greift auf weltweite Forschungserfahrungen zurück – nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als Lehrender. Das Konzept des story-basierten Lernens hat er aus Kanada mitgebracht. „Ich habe dort viel mit indigenen Communities gearbeitet“, erzählt er. „Die sogenannten Elders, die Älteren, bringen ihren Kindern Wissen in Form von Geschichten bei.“ Auch in Oberfranken geht die Methode auf: Der inszenierte Umweltkrimi macht komplexe, wissenschaftliche Themen greifbar – und offenbar auch Spaß, wie der Beitrag auf TV Oberfranken zeigt.</p>
<p class="ai-optimize-9">Hier geht’s zum Beitrag auf TVO: <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-spannende-projekte-und-studiengaenge-unserer-vier-oberfraenkischen-hochschule/">https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-spannende-projekte-und-studiengaenge-unserer-vier-oberfraenkischen-hochschule/</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/CSI-05-1024x681.jpg"
                        fileSize="224146"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/CSI-09-1024x681.jpg"
                        fileSize="227818"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studieren probieren: Online – Infoveranstaltung zum Orientierungssemester an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studieren-probieren-online-infoveranstaltung-zum-orientierungssemester-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 05:25:53 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Studium oder Ausbildung? Technik oder Soziales? Wer nach dem Abitur noch unsicher ist, welchen Weg er oder sie einschlagen möchte, kann an der Hochschule Coburg ein Semester lang verschiedene Studiengänge ausprobieren – ganz ohne sich direkt festzulegen. Das Orientierungssemester richtet sich an junge Menschen, die noch auf der Suche nach dem passenden Studienfach sind.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Interessierte können sich bei einer Online-Infoveranstaltung am Donnerstag, 10. Juli ab 17.00 Uhr über das Orientierungssemester informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Zugangslink ist auf der Website der Hochschule unter <a href="https://www.hs-coburg.de/orientierungssemester">www.hs-coburg.de/orientierungssemester</a> zu finden.</p>
<p class="ai-optimize-9">Im Orientierungssemester stellen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Stundenplan individuell zusammen. Sie können Veranstaltungen aus verschiedenen Fachbereichen besuchen – etwa Technik, Informatik und Naturwissenschaften, Soziales und Gesundheit, Bauen oder Wirtschaft. Dabei profitieren sie von allen Vorteilen des Studierendenlebens, vom Semesterticket über die Nutzung von Mensa, Bibliothek und Hochschulsport bis zur Wohnmöglichkeit im Studierendenwohnheim. Auch der Kindergeldanspruch bleibt bestehen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Das Orientierungssemester bietet nicht nur Einblicke in unterschiedliche Studienfelder, sondern auch eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der Studienwahl. Erste Studienleistungen können sogar später auf ein reguläres Studium angerechnet werden.</p>
<p class="ai-optimize-11">Wer sich für das Orientierungssemester oder einen anderen Studiengang an der Hochschule Coburg entscheidet, kann sich hier aktuell fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc">Wintersemester anmelden</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Studium oder Ausbildung? Technik oder Soziales? Wer nach dem Abitur noch unsicher ist, welchen Weg er oder sie einschlagen möchte, kann an der Hochschule Coburg ein Semester lang verschiedene Studiengänge ausprobieren – ganz ohne sich direkt festzulegen. Das Orientierungssemester richtet sich an junge Menschen, die noch auf der Suche nach dem passenden Studienfach sind.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Interessierte können sich bei einer Online-Infoveranstaltung am Donnerstag, 10. Juli ab 17.00 Uhr über das Orientierungssemester informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Zugangslink ist auf der Website der Hochschule unter <a href="https://www.hs-coburg.de/orientierungssemester">www.hs-coburg.de/orientierungssemester</a> zu finden.</p>
<p class="ai-optimize-9">Im Orientierungssemester stellen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Stundenplan individuell zusammen. Sie können Veranstaltungen aus verschiedenen Fachbereichen besuchen – etwa Technik, Informatik und Naturwissenschaften, Soziales und Gesundheit, Bauen oder Wirtschaft. Dabei profitieren sie von allen Vorteilen des Studierendenlebens, vom Semesterticket über die Nutzung von Mensa, Bibliothek und Hochschulsport bis zur Wohnmöglichkeit im Studierendenwohnheim. Auch der Kindergeldanspruch bleibt bestehen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Das Orientierungssemester bietet nicht nur Einblicke in unterschiedliche Studienfelder, sondern auch eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der Studienwahl. Erste Studienleistungen können sogar später auf ein reguläres Studium angerechnet werden.</p>
<p class="ai-optimize-11">Wer sich für das Orientierungssemester oder einen anderen Studiengang an der Hochschule Coburg entscheidet, kann sich hier aktuell fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc">Wintersemester anmelden</a>.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category>                                <title><![CDATA[„Zukunft findet Stadt“ – TV Oberfranken zu Gast im Zukunftsraum Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunft-findet-stadt-tv-oberfranken-zu-gast-im-zukunftsraum-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 13:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6">(Pressestelle)</p>
<p class="ai-optimize-11"><em>TV Oberfranken war zu Gast im Zukunftsraum Coburg, um das Projekt „Zukunft findet Stadt“ genauer zu beleuchten. Dort entwickeln Studierende kreative Kommunikationsstrategien, um nachhaltiges Engagement in der Stadt sichtbar zu machen. Der Beitrag beleuchtet die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Stadt Coburg sowie die Impulse für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele.</em></p>
<p class="ai-optimize-6">Im Rahmen eines TV-Drehs sprach <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-markert/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Michael Markert</a> mit dem Redaktionsteam von TV Oberfranken über ein innovatives Projekt. Im Zentrum des Beitrags steht das Projekt „Zukunft findet Stadt“, das in enger Kooperation zwischen der Hochschule Coburg und der Stadt Coburg realisiert wird. Studierende des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/" target="_blank" rel="noopener">Integriertes Produktdesign</a> entwickeln dabei kreative Kommunikationsstrategien, um ein nachhaltiges Miteinander in der Stadtgesellschaft zu fördern.</p>
<p class="ai-optimize-8">Ziel des Projekts ist es, die Sichtbarkeit von Initiativen und Programmen zu erhöhen, die sich mit sozialen und ökologischen Herausforderungen im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele auseinandersetzen. Dabei werden nicht nur städtische Maßnahmen beleuchtet, sondern auch das zivilgesellschaftliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger gewürdigt. Die entwickelten Konzepte sollen Impulse für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung geben. Zu den zentralen Akteurinnen und Akteuren zählen neben <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-markert/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Michael Markert</a> auch die beteiligten Studierenden sowie Katharina Probst, Projektmanagerin des Programms „Zukunftsraum Coburg – Co-Creation in Stadt und Land“.</p>
<p class="ai-optimize-10">Der Beitrag wurde im Rahmen der Sendung "4you – Das Hochschulmagazin" ausgestrahlt, die von der Rainer Markgraf Stiftung unterstützt wird. Er ist <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-kommunikation-und-information-im-fokus/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> in der Mediathek von TV Oberfranken abrufbar.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6">(Pressestelle)</p>
<p class="ai-optimize-11"><em>TV Oberfranken war zu Gast im Zukunftsraum Coburg, um das Projekt „Zukunft findet Stadt“ genauer zu beleuchten. Dort entwickeln Studierende kreative Kommunikationsstrategien, um nachhaltiges Engagement in der Stadt sichtbar zu machen. Der Beitrag beleuchtet die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Stadt Coburg sowie die Impulse für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele.</em></p>
<p class="ai-optimize-6">Im Rahmen eines TV-Drehs sprach <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-markert/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Michael Markert</a> mit dem Redaktionsteam von TV Oberfranken über ein innovatives Projekt. Im Zentrum des Beitrags steht das Projekt „Zukunft findet Stadt“, das in enger Kooperation zwischen der Hochschule Coburg und der Stadt Coburg realisiert wird. Studierende des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/" target="_blank" rel="noopener">Integriertes Produktdesign</a> entwickeln dabei kreative Kommunikationsstrategien, um ein nachhaltiges Miteinander in der Stadtgesellschaft zu fördern.</p>
<p class="ai-optimize-8">Ziel des Projekts ist es, die Sichtbarkeit von Initiativen und Programmen zu erhöhen, die sich mit sozialen und ökologischen Herausforderungen im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele auseinandersetzen. Dabei werden nicht nur städtische Maßnahmen beleuchtet, sondern auch das zivilgesellschaftliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger gewürdigt. Die entwickelten Konzepte sollen Impulse für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung geben. Zu den zentralen Akteurinnen und Akteuren zählen neben <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-markert/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Michael Markert</a> auch die beteiligten Studierenden sowie Katharina Probst, Projektmanagerin des Programms „Zukunftsraum Coburg – Co-Creation in Stadt und Land“.</p>
<p class="ai-optimize-10">Der Beitrag wurde im Rahmen der Sendung "4you – Das Hochschulmagazin" ausgestrahlt, die von der Rainer Markgraf Stiftung unterstützt wird. Er ist <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-kommunikation-und-information-im-fokus/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> in der Mediathek von TV Oberfranken abrufbar.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_7881-min-1024x768.jpeg"
                        fileSize="117171"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/PXL_20250616_090606984-min-1024x771.jpg"
                        fileSize="99256"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="771"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[New Work zum Anfassen: Studierende verwandeln Theorie in ein mitreißendes Live-Erlebnis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/new-work-zum-anfassen-studierende-verwandeln-theorie-in-ein-mitreissendes-live-erlebnis/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 11:00:05 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-7">(Christian Grosch, Pressestelle)</p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Wie fühlt sich „New Work“ wirklich an? Was bedeutet Zusammenarbeit, die auf Freiheit, Verantwortung und Sinn basiert? Antworten darauf gaben Studierende des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/" target="_blank" rel="noopener">Wirtschaftsinformatik 2.0</a> – nicht auf dem Papier, sondern auf der Bühne: Mit einem selbst konzipierten Großevent in der Coburger Pakethalle machten sie das Zukunftsthema für über 400 Teilnehmende erlebbar.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Das Motto: <strong data-start="1603" data-end="1652">„New Work erleben – statt nur darüber reden.“</strong><br data-start="1652" data-end="1655" />Mit Vorträgen, interaktiven Workshops, kreativen Mitmachstationen und einem offenen Get-together gestalteten die Studierenden einen Tag voller Impulse, Dialoge und Perspektivwechsel.</p>
<p class="ai-optimize-9" data-start="1844" data-end="1877"><strong>Lernen durch Verantwortung</strong></p>
<p class="ai-optimize-10" data-start="1879" data-end="2410">Im Modul „New Work“, betreut von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-sophia-frank/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Sophia Frank</a>, übernahmen die Studierenden sämtliche Aufgaben – von der inhaltlichen Konzeption über die Organisation bis hin zur Moderation vor Ort.<br data-start="2074" data-end="2077" />„Uns war wichtig, dass die Studierenden nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern selbst erleben, was neue Arbeitsformen ausmacht“, so Prof. Frank. In wechselnden Rollen als Gastgeberinnen und Gastgeber, Moderation und Organisatorinnen bzw. Organisatoren sammelten sie wertvolle Erfahrungen in Selbstorganisation, Teamführung und agiler Zusammenarbeit.</p>
<p class="ai-optimize-11" data-start="2417" data-end="2456"><strong>Starke Partner, starkes Netzwerk</strong></p>
<p class="ai-optimize-12" data-start="2458" data-end="2774">Ermöglicht wurde das Projekt durch die enge Kooperation mit der <strong data-start="2522" data-end="2559">Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg</strong>, der <strong data-start="2565" data-end="2604">Wirtschaftsförderung Coburg (Wifög)</strong> sowie der <strong data-start="2615" data-end="2636">Hochschule Coburg</strong> selbst. Veranstaltungsort war die <strong data-start="2671" data-end="2694">Coburger Pakethalle</strong> – ein Symbol für Wandel und Aufbruch, das dem Event einen passenden Rahmen bot.</p>
<p class="ai-optimize-13" data-start="2781" data-end="2826"><strong>„Höchster Respekt an die Studierenden“</strong></p>
<p class="ai-optimize-14" data-start="2828" data-end="3382">Auch die Partner zeigten sich beeindruckt: „Wir sind mit einer großen Portion Unsicherheit gestartet und hätten ohne die Hochschule dieses Event in der Form nicht stemmen können“, sagt <strong data-start="3015" data-end="3032">Stefan Trebes</strong> von der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. „Dank der Unterstützung der Studierenden war es ein extrem erfolgreicher Tag mit tollem Austausch. Die Teilnehmenden waren begeistert von Auftreten, Souveränität und Professionalität. Die Studierenden haben das Heft in die Hand genommen und echten Dialog ermöglicht. Höchster Respekt für diese Leistung.“</p>
<p class="ai-optimize-15" data-start="3389" data-end="3424"><strong>New Work als gelebte Haltung</strong></p>
<p class="ai-optimize-16" data-start="3426" data-end="3840">Statt Frontalunterricht: echte Erfahrungen. Statt Standardformate: neue Wege der Begegnung.<br data-start="3517" data-end="3520" />Das Event zeigte eindrucksvoll, wie <strong data-start="3556" data-end="3580">Lernen durch Erleben</strong> gelingen kann – und wie junge Menschen die Arbeitswelt von morgen aktiv mitgestalten. Für die Teilnehmenden wie für die Studierenden wurde der Tag zu einem ermutigenden Signal: New Work ist kein Schlagwort, sondern eine Haltung – und sie lässt sich leben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-7">(Christian Grosch, Pressestelle)</p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Wie fühlt sich „New Work“ wirklich an? Was bedeutet Zusammenarbeit, die auf Freiheit, Verantwortung und Sinn basiert? Antworten darauf gaben Studierende des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/" target="_blank" rel="noopener">Wirtschaftsinformatik 2.0</a> – nicht auf dem Papier, sondern auf der Bühne: Mit einem selbst konzipierten Großevent in der Coburger Pakethalle machten sie das Zukunftsthema für über 400 Teilnehmende erlebbar.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Das Motto: <strong data-start="1603" data-end="1652">„New Work erleben – statt nur darüber reden.“</strong><br data-start="1652" data-end="1655" />Mit Vorträgen, interaktiven Workshops, kreativen Mitmachstationen und einem offenen Get-together gestalteten die Studierenden einen Tag voller Impulse, Dialoge und Perspektivwechsel.</p>
<p class="ai-optimize-9" data-start="1844" data-end="1877"><strong>Lernen durch Verantwortung</strong></p>
<p class="ai-optimize-10" data-start="1879" data-end="2410">Im Modul „New Work“, betreut von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-sophia-frank/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Sophia Frank</a>, übernahmen die Studierenden sämtliche Aufgaben – von der inhaltlichen Konzeption über die Organisation bis hin zur Moderation vor Ort.<br data-start="2074" data-end="2077" />„Uns war wichtig, dass die Studierenden nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern selbst erleben, was neue Arbeitsformen ausmacht“, so Prof. Frank. In wechselnden Rollen als Gastgeberinnen und Gastgeber, Moderation und Organisatorinnen bzw. Organisatoren sammelten sie wertvolle Erfahrungen in Selbstorganisation, Teamführung und agiler Zusammenarbeit.</p>
<p class="ai-optimize-11" data-start="2417" data-end="2456"><strong>Starke Partner, starkes Netzwerk</strong></p>
<p class="ai-optimize-12" data-start="2458" data-end="2774">Ermöglicht wurde das Projekt durch die enge Kooperation mit der <strong data-start="2522" data-end="2559">Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg</strong>, der <strong data-start="2565" data-end="2604">Wirtschaftsförderung Coburg (Wifög)</strong> sowie der <strong data-start="2615" data-end="2636">Hochschule Coburg</strong> selbst. Veranstaltungsort war die <strong data-start="2671" data-end="2694">Coburger Pakethalle</strong> – ein Symbol für Wandel und Aufbruch, das dem Event einen passenden Rahmen bot.</p>
<p class="ai-optimize-13" data-start="2781" data-end="2826"><strong>„Höchster Respekt an die Studierenden“</strong></p>
<p class="ai-optimize-14" data-start="2828" data-end="3382">Auch die Partner zeigten sich beeindruckt: „Wir sind mit einer großen Portion Unsicherheit gestartet und hätten ohne die Hochschule dieses Event in der Form nicht stemmen können“, sagt <strong data-start="3015" data-end="3032">Stefan Trebes</strong> von der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. „Dank der Unterstützung der Studierenden war es ein extrem erfolgreicher Tag mit tollem Austausch. Die Teilnehmenden waren begeistert von Auftreten, Souveränität und Professionalität. Die Studierenden haben das Heft in die Hand genommen und echten Dialog ermöglicht. Höchster Respekt für diese Leistung.“</p>
<p class="ai-optimize-15" data-start="3389" data-end="3424"><strong>New Work als gelebte Haltung</strong></p>
<p class="ai-optimize-16" data-start="3426" data-end="3840">Statt Frontalunterricht: echte Erfahrungen. Statt Standardformate: neue Wege der Begegnung.<br data-start="3517" data-end="3520" />Das Event zeigte eindrucksvoll, wie <strong data-start="3556" data-end="3580">Lernen durch Erleben</strong> gelingen kann – und wie junge Menschen die Arbeitswelt von morgen aktiv mitgestalten. Für die Teilnehmenden wie für die Studierenden wurde der Tag zu einem ermutigenden Signal: New Work ist kein Schlagwort, sondern eine Haltung – und sie lässt sich leben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/New-Work-Event-Wirtschaftsinformatik-2.06-1024x683.jpg"
                        fileSize="262682"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/New-Work-Event-Wirtschaftsinformatik-2.01-1024x683.jpg"
                        fileSize="178478"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/New-Work-Event-Wirtschaftsinformatik-2.02-1024x683.jpg"
                        fileSize="257590"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/New-Work-Event-Wirtschaftsinformatik-2.03-1024x683.jpg"
                        fileSize="244804"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/New-Work-Event-Wirtschaftsinformatik-2.04-1024x683.jpg"
                        fileSize="204815"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/07/New-Work-Event-Wirtschaftsinformatik-2.05-1024x683.jpg"
                        fileSize="238597"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category>                                <title><![CDATA[Stallarchitektur: Studentische Entwürfe werden im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Coburg-Kulmbach ausgestellt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/stallarchitektur-studentische-entwuerfe-werden-im-amt-fuer-landwirtschaft-und-forsten-coburg-ausgestellt/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 11:02:57 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>Die Ausstellung „Stallbauten in fränkischer Kulturlandschaft“, die aus einem Semesterprojekt im Fach </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/"><em>Architektur</em></a><em> hervorgegangen ist, war von März bis Mai in Münchberg zu sehen. Nun kommt sie nach Coburg. </em></p>
<p class="ai-optimize-6">„Durch die studentischen Entwürfe habe ich gesehen, was auf unseren Grundstücken alles möglich sein kann. Ich habe super viele Eindrücke und Inspirationen gewonnen, auf die ich selber nie gekommen wäre“; sagt Simon Konrad. Er möchte den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Mutter im Landkreis Kronach übernehmen. Das Bestandsgebäude kann nicht so umgebaut werden, dass es den Ansprüchen eines modernen Ökobetriebs entspricht. Deshalb möchte er auf einem seiner zwei Grundstücke neu bauen. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> war auf der Suche nach einem Praxispartner für sein Semesterprojekt – Konrads Schwester, die am <a href="https://www.campus.design/" target="_blank" rel="noopener">Campus Design</a> studiert, konnte den Kontakt herstellen. So waren die Architektur-Studierenden, die die Aufgabe hatten, einen Stall für 25-30 Kühe zu entwerfen, vor Ort, um sich die zwei dafür infrage kommenden Grundstücke anzusehen. Die Entwürfe werden nun im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Coburg-Kulmbach ausgestellt.</p>
<p class="ai-optimize-7">Simon Konrad war begeistert von den Entwürfen der Studierenden. „Es war kein Entwurf dabei, der mir nicht gefallen hat. Mein Favorit ist das, „AmVIEHTheater“, weil bereits Ansätze für ein weiterführendes Konzept mitgedacht wurden. Außerdem fügt sich der Stall trotz seiner außergewöhnlichen Form gut in die Landschaft ein“, sagt er. Durch die integrierte Aussichtsplattform und die Ausbuchtung mit Rastplatz und einem Direktvermarktungs-Automaten können die Menschen seiner Meinung nach wieder mehr Bezug zur Landwirtschaft bekommen.</p>

<h5 class="ai-optimize-8"><strong>Wie in der Praxis</strong></h5>
<p class="ai-optimize-9">Eine der beiden Studierenden, die das „AmVIEHTheater“ entworfen hat, ist Stefanie Lederer: „Es war sehr bereichernd, sich in ein komplett anderes Thema einzuarbeiten. Sich in ein Tier hineinzuversetzen und mit verschiedenen Stallformen auseinanderzusetzen, hat neue Perspektiven geöffnet.“ Die Studentin hat gemeinsam mit ihrer Kommilitonin Marlene Trinkerl einen halbrunden Stall in der Form eines Fächers entworfen. „Nachdem wir uns vor Ort ein Bild von der Lage am Hof gemacht haben, sind wir auf die Idee gekommen, die Form des Stalls an die Arbeitsabläufe des Landwirts anzupassen“, beschreibt sie das Vorgehen. Der Entwurf sieht auch einen Wendekreis für die Traktoren vor. Weil der Stall sich in Richtung Landschaft öffnet, haben die Kühe einen freien Blick in die Natur.</p>
<p class="ai-optimize-10">Wie alle anderen Studierenden, die vor zwei Semestern an dem Kurs teilgenommen haben, ist Stefanie Lederer sehr stolz darauf, dass die Entwürfe in einer Wanderausstellung gezeigt werden. „Das konnte man nicht absehen. Ich finde es super, dass unsere Entwürfe auf Interesse stoßen und Diskussionen auslösen. Unsere Arbeiten werden von der der Öffentlichkeit geschätzt“, sagt sie. Wie <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/" target="_blank" rel="noopener">Rainer Hirth</a> ergänzte, hat die Architektur eine immense Bedeutung in der Landwirtschaft: „Eine gute Architektur für die Landwirtschaft ist wichtig – zum Schutz der schönen fränkischen Landschaft und für die Wertschätzung der Arbeit der Landwirte“, sagte er zur Relevanz des Projekts. Deshalb sei es umso schöner, dass die Ausstellung nun auch in Coburg zu sehen ist. „Wir hoffen, dass sie danach noch weiter auf die Reise geht.“</p>

<h5 class="ai-optimize-11"><strong>Von Münchberg ins AELF Coburg-Kulmbach</strong></h5>
<p class="ai-optimize-12">Harald Weber, Behördenleiter des AELF Coburg-Kulmbach ist dankbar dafür, dass Architektur-Studierende der Hochschule Coburg am Beispiel eines Realbetriebs konkrete Vorschläge zur besseren Einbindung von Stallbauten in die Kulturlandschaft und damit auch zur besseren Akzeptanz im gesellschaftspolitischen Kontext gemacht haben: „Stallgebäude sind wichtige Funktionsgebäude für die Landwirtsfamilien unserer Region. Sie gehören in vielen Dörfern zum Ortsbild und werden, wenn Ersatz nötig ist, aus Platzgründen fast ausschließlich im Außenbereich neu erstellt. Bisher vor allem funktions -und auflagenorientiert geplant und errichtet entfalten diese dann auch einen entsprechend störenden ,Industriebaucharme‘ in unserer Landschaftsbildwahrnehmung“, sagt er.</p>
<p class="ai-optimize-13">Die Ausstellung „Stallbauten in fränkischer Kulturlandschaft“ war von März bis Mai im AELF Bayreuth-Münchberg zu sehen. Nun wird sie bis Freitag, 1. August 2025, im AELF Coburg-Kulmbach gezeigt. Die Pressemitteilung zur Vernissage in Münchberg mit rund 50 geladenen Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Politik, Architektur und Landwirtschaft finden Sie <a href="https://www.hs-coburg.de/news/stallarchitektur-studentische-entwuerfe-werden-in-muenchberg-ausgestellt/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.
Das Projekt ist ein Bestandteil des Projektes <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS+design</a>, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>Die Ausstellung „Stallbauten in fränkischer Kulturlandschaft“, die aus einem Semesterprojekt im Fach </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/"><em>Architektur</em></a><em> hervorgegangen ist, war von März bis Mai in Münchberg zu sehen. Nun kommt sie nach Coburg. </em></p>
<p class="ai-optimize-6">„Durch die studentischen Entwürfe habe ich gesehen, was auf unseren Grundstücken alles möglich sein kann. Ich habe super viele Eindrücke und Inspirationen gewonnen, auf die ich selber nie gekommen wäre“; sagt Simon Konrad. Er möchte den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Mutter im Landkreis Kronach übernehmen. Das Bestandsgebäude kann nicht so umgebaut werden, dass es den Ansprüchen eines modernen Ökobetriebs entspricht. Deshalb möchte er auf einem seiner zwei Grundstücke neu bauen. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> war auf der Suche nach einem Praxispartner für sein Semesterprojekt – Konrads Schwester, die am <a href="https://www.campus.design/" target="_blank" rel="noopener">Campus Design</a> studiert, konnte den Kontakt herstellen. So waren die Architektur-Studierenden, die die Aufgabe hatten, einen Stall für 25-30 Kühe zu entwerfen, vor Ort, um sich die zwei dafür infrage kommenden Grundstücke anzusehen. Die Entwürfe werden nun im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Coburg-Kulmbach ausgestellt.</p>
<p class="ai-optimize-7">Simon Konrad war begeistert von den Entwürfen der Studierenden. „Es war kein Entwurf dabei, der mir nicht gefallen hat. Mein Favorit ist das, „AmVIEHTheater“, weil bereits Ansätze für ein weiterführendes Konzept mitgedacht wurden. Außerdem fügt sich der Stall trotz seiner außergewöhnlichen Form gut in die Landschaft ein“, sagt er. Durch die integrierte Aussichtsplattform und die Ausbuchtung mit Rastplatz und einem Direktvermarktungs-Automaten können die Menschen seiner Meinung nach wieder mehr Bezug zur Landwirtschaft bekommen.</p>

<h5 class="ai-optimize-8"><strong>Wie in der Praxis</strong></h5>
<p class="ai-optimize-9">Eine der beiden Studierenden, die das „AmVIEHTheater“ entworfen hat, ist Stefanie Lederer: „Es war sehr bereichernd, sich in ein komplett anderes Thema einzuarbeiten. Sich in ein Tier hineinzuversetzen und mit verschiedenen Stallformen auseinanderzusetzen, hat neue Perspektiven geöffnet.“ Die Studentin hat gemeinsam mit ihrer Kommilitonin Marlene Trinkerl einen halbrunden Stall in der Form eines Fächers entworfen. „Nachdem wir uns vor Ort ein Bild von der Lage am Hof gemacht haben, sind wir auf die Idee gekommen, die Form des Stalls an die Arbeitsabläufe des Landwirts anzupassen“, beschreibt sie das Vorgehen. Der Entwurf sieht auch einen Wendekreis für die Traktoren vor. Weil der Stall sich in Richtung Landschaft öffnet, haben die Kühe einen freien Blick in die Natur.</p>
<p class="ai-optimize-10">Wie alle anderen Studierenden, die vor zwei Semestern an dem Kurs teilgenommen haben, ist Stefanie Lederer sehr stolz darauf, dass die Entwürfe in einer Wanderausstellung gezeigt werden. „Das konnte man nicht absehen. Ich finde es super, dass unsere Entwürfe auf Interesse stoßen und Diskussionen auslösen. Unsere Arbeiten werden von der der Öffentlichkeit geschätzt“, sagt sie. Wie <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/" target="_blank" rel="noopener">Rainer Hirth</a> ergänzte, hat die Architektur eine immense Bedeutung in der Landwirtschaft: „Eine gute Architektur für die Landwirtschaft ist wichtig – zum Schutz der schönen fränkischen Landschaft und für die Wertschätzung der Arbeit der Landwirte“, sagte er zur Relevanz des Projekts. Deshalb sei es umso schöner, dass die Ausstellung nun auch in Coburg zu sehen ist. „Wir hoffen, dass sie danach noch weiter auf die Reise geht.“</p>

<h5 class="ai-optimize-11"><strong>Von Münchberg ins AELF Coburg-Kulmbach</strong></h5>
<p class="ai-optimize-12">Harald Weber, Behördenleiter des AELF Coburg-Kulmbach ist dankbar dafür, dass Architektur-Studierende der Hochschule Coburg am Beispiel eines Realbetriebs konkrete Vorschläge zur besseren Einbindung von Stallbauten in die Kulturlandschaft und damit auch zur besseren Akzeptanz im gesellschaftspolitischen Kontext gemacht haben: „Stallgebäude sind wichtige Funktionsgebäude für die Landwirtsfamilien unserer Region. Sie gehören in vielen Dörfern zum Ortsbild und werden, wenn Ersatz nötig ist, aus Platzgründen fast ausschließlich im Außenbereich neu erstellt. Bisher vor allem funktions -und auflagenorientiert geplant und errichtet entfalten diese dann auch einen entsprechend störenden ,Industriebaucharme‘ in unserer Landschaftsbildwahrnehmung“, sagt er.</p>
<p class="ai-optimize-13">Die Ausstellung „Stallbauten in fränkischer Kulturlandschaft“ war von März bis Mai im AELF Bayreuth-Münchberg zu sehen. Nun wird sie bis Freitag, 1. August 2025, im AELF Coburg-Kulmbach gezeigt. Die Pressemitteilung zur Vernissage in Münchberg mit rund 50 geladenen Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Politik, Architektur und Landwirtschaft finden Sie <a href="https://www.hs-coburg.de/news/stallarchitektur-studentische-entwuerfe-werden-in-muenchberg-ausgestellt/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.
Das Projekt ist ein Bestandteil des Projektes <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS+design</a>, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Auswahl-1-min-1024x828.jpg"
                        fileSize="155136"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="828"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Auswahl-2-min-1024x690.jpg"
                        fileSize="145684"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="690"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Auswahl-4-min-630x1024.jpg"
                        fileSize="157106"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="630" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Auswahl-3-min-591x1024.jpg"
                        fileSize="87995"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="591" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Auswahl-5-min-663x1024.jpg"
                        fileSize="135757"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="663" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Chinesische Medizin bei Post-Covid-Syndrom – Pilotstudie in der Fachzeitschrift „Medicine“ erschienen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/chinesische-medizin-bei-post-covid-syndrom/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 08:41:45 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>Nach der Corona-Pandemie leiden zehn Prozent der Erkrankten noch immer an Langzeitfolgen wie Müdigkeit oder Atemnot. Weil es für dieses Post-Covid-Syndrom noch keine kausale Therapie gibt, wird auch untersucht, ob komplementärmedizinische Ansätze helfen können. Eine deutsch-österreichische Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Medicine, befasst sich mit dem Einsatz Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) bei Post-Covid.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Für die Studie erfassten neun Ärztinnen und Ärzte mit Schwerpunkt Chinesischer Medizin in Fragebögen, wie sich aus ihrer Sicht die Beschwerden von 79 ihrer Patientinnen und Patienten nach der Behandlung mit TCM entwickelt hatten. Abgefragt wurde etwa der Verlauf der akuten Erkrankung, der Impfstatus, Risikofaktoren, Vorerkrankungen sowie die Hauptsymptome der Post-Covid-Erkrankten. Die Behandelnden berichteten rückblickend von einer durchschnittlichen Verbesserung der Symptome um 62 Prozent. Zum Einsatz kamen verschiedene Methoden aus der Chinesischen Medizin: Akupunktur, Heilkräuter, Bewegungsübungen wie Qi Gong, Ernährungstipps und Beratung zum Lebensstil. Am häufigsten waren Akupunktur (85 %) und chinesische Kräuter (77 %).</p>
<p class="ai-optimize-7">Die am weitesten verbreiteten Symptome waren anhaltende Müdigkeit, verminderte körperliche Leistungsfähigkeit sowie Kurzatmigkeit bei Anstrengung. Laut Einschätzung der Behandelnden besserten sich diese Beschwerden deutlich. Objektive Daten wie Laborwerte oder Leistungstests wurden nicht erhoben. Aufgrund des Studienaufbaus als retrospektive Beobachtungsstudie wurden die Werte nicht mit einer Kontrollgruppe verglichen. Die Studie liefert Eindrücke aus der Praxis und zeigt, dass Ärztinnen und Ärzte positive Veränderungen wahrgenommen haben. Die Wirksamkeit ist nicht bewiesen, die Ergebnisse legen jedoch nahe, dass weiterführende wissenschaftliche Untersuchungen sinnvoll wären.</p>
<p class="ai-optimize-8">„Es lohnt sich, die Wirkung von Akupunktur und chinesischer Arzneimitteltherapie bei Post-Covid-Syndrom in einer randomisierten kontrollierten Studie weiter zu erforschen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-karin-meissner/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Karin Meißner</a>, Professorin für Integrative Medizin an der Hochschule Coburg. Ihre Arbeitsgruppe hat die Pilotstudie in Zusammenarbeit mit zwei Fachorganisationen für Chinesische Medizin durchgeführt – der Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Chinesische Medizin (AGTCM) und der Wiener Schule für TCM (WSTCM).</p>
<p class="ai-optimize-9"><strong>Link zur Studie</strong>:</p>
<p class="ai-optimize-10">Jana Kraft et al.: Traditional Chinese Medicine for Post-COVID: A retrospective cohort study. Medicine <a href="https://journals.lww.com/md-journal/toc/2025/05020">104(18):p e42275, May 02, 2025.</a> | DOI: 10.1097/MD.0000000000042275.</p>
<p class="ai-optimize-6"><a href="https://journals.lww.com/md-journal/fulltext/2025/05020/traditional_chinese_medicine_for_post_covid__a.43.aspx">https://journals.lww.com/md-journal/fulltext/2025/05020/traditional_chinese_medicine_for_post_covid__a.43.aspx</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>Nach der Corona-Pandemie leiden zehn Prozent der Erkrankten noch immer an Langzeitfolgen wie Müdigkeit oder Atemnot. Weil es für dieses Post-Covid-Syndrom noch keine kausale Therapie gibt, wird auch untersucht, ob komplementärmedizinische Ansätze helfen können. Eine deutsch-österreichische Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Medicine, befasst sich mit dem Einsatz Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) bei Post-Covid.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Für die Studie erfassten neun Ärztinnen und Ärzte mit Schwerpunkt Chinesischer Medizin in Fragebögen, wie sich aus ihrer Sicht die Beschwerden von 79 ihrer Patientinnen und Patienten nach der Behandlung mit TCM entwickelt hatten. Abgefragt wurde etwa der Verlauf der akuten Erkrankung, der Impfstatus, Risikofaktoren, Vorerkrankungen sowie die Hauptsymptome der Post-Covid-Erkrankten. Die Behandelnden berichteten rückblickend von einer durchschnittlichen Verbesserung der Symptome um 62 Prozent. Zum Einsatz kamen verschiedene Methoden aus der Chinesischen Medizin: Akupunktur, Heilkräuter, Bewegungsübungen wie Qi Gong, Ernährungstipps und Beratung zum Lebensstil. Am häufigsten waren Akupunktur (85 %) und chinesische Kräuter (77 %).</p>
<p class="ai-optimize-7">Die am weitesten verbreiteten Symptome waren anhaltende Müdigkeit, verminderte körperliche Leistungsfähigkeit sowie Kurzatmigkeit bei Anstrengung. Laut Einschätzung der Behandelnden besserten sich diese Beschwerden deutlich. Objektive Daten wie Laborwerte oder Leistungstests wurden nicht erhoben. Aufgrund des Studienaufbaus als retrospektive Beobachtungsstudie wurden die Werte nicht mit einer Kontrollgruppe verglichen. Die Studie liefert Eindrücke aus der Praxis und zeigt, dass Ärztinnen und Ärzte positive Veränderungen wahrgenommen haben. Die Wirksamkeit ist nicht bewiesen, die Ergebnisse legen jedoch nahe, dass weiterführende wissenschaftliche Untersuchungen sinnvoll wären.</p>
<p class="ai-optimize-8">„Es lohnt sich, die Wirkung von Akupunktur und chinesischer Arzneimitteltherapie bei Post-Covid-Syndrom in einer randomisierten kontrollierten Studie weiter zu erforschen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-karin-meissner/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Karin Meißner</a>, Professorin für Integrative Medizin an der Hochschule Coburg. Ihre Arbeitsgruppe hat die Pilotstudie in Zusammenarbeit mit zwei Fachorganisationen für Chinesische Medizin durchgeführt – der Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Chinesische Medizin (AGTCM) und der Wiener Schule für TCM (WSTCM).</p>
<p class="ai-optimize-9"><strong>Link zur Studie</strong>:</p>
<p class="ai-optimize-10">Jana Kraft et al.: Traditional Chinese Medicine for Post-COVID: A retrospective cohort study. Medicine <a href="https://journals.lww.com/md-journal/toc/2025/05020">104(18):p e42275, May 02, 2025.</a> | DOI: 10.1097/MD.0000000000042275.</p>
<p class="ai-optimize-6"><a href="https://journals.lww.com/md-journal/fulltext/2025/05020/traditional_chinese_medicine_for_post_covid__a.43.aspx">https://journals.lww.com/md-journal/fulltext/2025/05020/traditional_chinese_medicine_for_post_covid__a.43.aspx</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/person_meissner_karin_20241114.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Wissen für alle: Wie Altern gelingen kann – Impulse aus Gerontologie, Psychologie und Medizin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissen-fuer-alle-wie-altern-gelingen-kann-impulse-aus-gerontologie-psychologie-und-medizin/</link>
                <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 05:36:27 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Mit der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ finden seit dem Start anlässlich des TAO-Gesundheitsjahres 2023 regelmäßig Themenabende statt. Am Abend zum Thema „Mit 66 Jahren … Altern mit Qualität“ gab es erstmals eine Podiumsdiskussion.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an! Mit 66 Jahren, da hat man Spaß daran. Mit 66 Jahren, da kommt man erst in Schuss! Mit 66 ist noch lang nicht Schluss!“ – Dieses Lied von Udo Jürgens aus dem Jahr 2001 war der Einstieg in den Themenabend „Mit 66 Jahren … Altern mit Qualität“, der im Rahmen der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ in der Alten Kühlhalle stattfand. „Heute geht es darum, wie wir mit Lebensqualität älter werden können, mit Freude trotz all‘ der Gebrechen, die im Alter so kommen“, mit diesen Worten eröffnete Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats für Transfer &amp; Entrepreneurship der Hochschule Coburg, den Abend.</p>
<p class="ai-optimize-9"><strong>Drei Vorträge: Alternswissenschaft, -medizin und -psychologie</strong></p>
<p class="ai-optimize-10">Den ersten von drei Vorträgen hielt Prof. Dr. Susanne Esslinger. Sie ist Diplomkauffrau und Diplom-Gerontologin und seit 2021 Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention an der Hochschule Coburg. Esslinger ging vor allem auf die sozialen Aspekte und deren Einfluss auf ein Altern mit Qualität ein. „Die sozialen Beziehungen werden von vielen Faktoren beeinflusst und, wenn wir altern, ist es ganz wichtig, dass wir die soziale Teilhabe nicht außer Acht lassen“, betonte die Wissenschaftlerin. Die soziale Teilhabe wird wiederum vom ökonomischen Status und der Bildung begünstigt. „Wenn Sie an der Bildung teilnehmen und sich selbst weiterentwickeln wollen, begünstigt das die soziale Teilhabe.“</p>
<p class="ai-optimize-11">Im Anschluss sprach Prof. Dr. Niko Kohls, Diplom-Psychologe und Professor für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg über die psychologischen Aspekte, die im Alter wichtig sind und berief sich dabei auf das SOK-Modell von Baltes und Baltes aus dem Jahr 1990. „Das Modell geht der Frage nach, wie Menschen lernen können mit den Verlusten im Alter umzugehen. Der Schlüssel dazu sind Selektion, Optimierung und Kompensation“, sagte der Wissenschaftler. Das Prinzip lässt sich am Beispiel eines 90-jährigen Pianisten veranschaulichen, der nur noch bestimmte Musikstücke in einem etwas langsameren Tempo mit vergrößerten Notenblättern spielt.</p>
<p class="ai-optimize-12">Bevor das Thema „Mit 66 Jahren … Altern mit Qualität“ zum Abschluss des Abends von den drei Rednern auf der Bühne diskutiert wurde, hielt Prof. Dr. Johannes Kraft, Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Notfallmedizin und Palliativmedizin, Chefarzt Geriatrie und Rehabilitation am Sana Klinikum Coburg einen Vortrag über die Geriatrie. Bezugnehmend auf seinen Arbeitsalltag in der Geriatrie betonte er, wie wichtig es für die Patienten ist, ihre Autonomie und Würde beizubehalten. „Es bewegt einen, wenn über 80-jährige Frauen als Hauptwunsch angeben, dass sie niemandem zur Last fallen wollen – das sagt auch etwas über unsere Gesellschaft aus.“</p>
<p class="ai-optimize-13"><strong>Wissenschaft am Schlachthof</strong></p>
<p class="ai-optimize-14">Am ehemaligen Schlachthof entsteht in den nächsten Jahren sukzessive ein dritter Campus. Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, soll hier bereits jetzt regelmäßig Wissenschaft stattfinden. Zum Beispiel in Form von Themenabenden und Vorträgen. Einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg ist „OneHealth“. Mit der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ soll Expertenwissen für jedermann zugänglich gemacht und der Austausch zwischen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit ermöglicht werden.</p>
<p class="ai-optimize-15">Mit der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ finden seit dem Start anlässlich des TAO-Gesundheitsjahres 2023 Themenabende statt. Realisiert werden die Themenabende durch das Projekt CREAPOLIS + design, gefördert durch die Bundes-Länder-Initiative Innovative Hochschule und unterstützt durch die TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Der nächste Abend aus der Reihe findet voraussichtlich im Herbst statt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Mit der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ finden seit dem Start anlässlich des TAO-Gesundheitsjahres 2023 regelmäßig Themenabende statt. Am Abend zum Thema „Mit 66 Jahren … Altern mit Qualität“ gab es erstmals eine Podiumsdiskussion.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an! Mit 66 Jahren, da hat man Spaß daran. Mit 66 Jahren, da kommt man erst in Schuss! Mit 66 ist noch lang nicht Schluss!“ – Dieses Lied von Udo Jürgens aus dem Jahr 2001 war der Einstieg in den Themenabend „Mit 66 Jahren … Altern mit Qualität“, der im Rahmen der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ in der Alten Kühlhalle stattfand. „Heute geht es darum, wie wir mit Lebensqualität älter werden können, mit Freude trotz all‘ der Gebrechen, die im Alter so kommen“, mit diesen Worten eröffnete Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats für Transfer &amp; Entrepreneurship der Hochschule Coburg, den Abend.</p>
<p class="ai-optimize-9"><strong>Drei Vorträge: Alternswissenschaft, -medizin und -psychologie</strong></p>
<p class="ai-optimize-10">Den ersten von drei Vorträgen hielt Prof. Dr. Susanne Esslinger. Sie ist Diplomkauffrau und Diplom-Gerontologin und seit 2021 Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention an der Hochschule Coburg. Esslinger ging vor allem auf die sozialen Aspekte und deren Einfluss auf ein Altern mit Qualität ein. „Die sozialen Beziehungen werden von vielen Faktoren beeinflusst und, wenn wir altern, ist es ganz wichtig, dass wir die soziale Teilhabe nicht außer Acht lassen“, betonte die Wissenschaftlerin. Die soziale Teilhabe wird wiederum vom ökonomischen Status und der Bildung begünstigt. „Wenn Sie an der Bildung teilnehmen und sich selbst weiterentwickeln wollen, begünstigt das die soziale Teilhabe.“</p>
<p class="ai-optimize-11">Im Anschluss sprach Prof. Dr. Niko Kohls, Diplom-Psychologe und Professor für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg über die psychologischen Aspekte, die im Alter wichtig sind und berief sich dabei auf das SOK-Modell von Baltes und Baltes aus dem Jahr 1990. „Das Modell geht der Frage nach, wie Menschen lernen können mit den Verlusten im Alter umzugehen. Der Schlüssel dazu sind Selektion, Optimierung und Kompensation“, sagte der Wissenschaftler. Das Prinzip lässt sich am Beispiel eines 90-jährigen Pianisten veranschaulichen, der nur noch bestimmte Musikstücke in einem etwas langsameren Tempo mit vergrößerten Notenblättern spielt.</p>
<p class="ai-optimize-12">Bevor das Thema „Mit 66 Jahren … Altern mit Qualität“ zum Abschluss des Abends von den drei Rednern auf der Bühne diskutiert wurde, hielt Prof. Dr. Johannes Kraft, Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Notfallmedizin und Palliativmedizin, Chefarzt Geriatrie und Rehabilitation am Sana Klinikum Coburg einen Vortrag über die Geriatrie. Bezugnehmend auf seinen Arbeitsalltag in der Geriatrie betonte er, wie wichtig es für die Patienten ist, ihre Autonomie und Würde beizubehalten. „Es bewegt einen, wenn über 80-jährige Frauen als Hauptwunsch angeben, dass sie niemandem zur Last fallen wollen – das sagt auch etwas über unsere Gesellschaft aus.“</p>
<p class="ai-optimize-13"><strong>Wissenschaft am Schlachthof</strong></p>
<p class="ai-optimize-14">Am ehemaligen Schlachthof entsteht in den nächsten Jahren sukzessive ein dritter Campus. Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, soll hier bereits jetzt regelmäßig Wissenschaft stattfinden. Zum Beispiel in Form von Themenabenden und Vorträgen. Einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg ist „OneHealth“. Mit der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ soll Expertenwissen für jedermann zugänglich gemacht und der Austausch zwischen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit ermöglicht werden.</p>
<p class="ai-optimize-15">Mit der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ finden seit dem Start anlässlich des TAO-Gesundheitsjahres 2023 Themenabende statt. Realisiert werden die Themenabende durch das Projekt CREAPOLIS + design, gefördert durch die Bundes-Länder-Initiative Innovative Hochschule und unterstützt durch die TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Der nächste Abend aus der Reihe findet voraussichtlich im Herbst statt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Gesundheitsabend-66-in-der-Alten-Kuehlhalle-1024x576.jpg"
                        fileSize="228186"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Podiumsdiskussion-Wissen-fuer-jedermann-1024x576.png"
                        fileSize="264657"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Designstudentin Vanessa Gundler gewinnt Plakatwettbewerb für Samba Festival 2025]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/designstudentin-vanessa-gundler-gewinnt-plakatwettbewerb-fuer-samba-festival-2025/</link>
                <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 09:06:55 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Vanessa Gundler, Studentin im achten Semester des Studiengangs Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg, hat den Plakatwettbewerb für das Samba Festival 2025 gewonnen. Die 28-jährige stammt aus Trebgast und wurde über die hochschulinterne Plattform „MyCampus“ auf den Wettbewerb aufmerksam.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Ihr Entwurf überzeugte die Jury mit einem detailreichen Motiv, das demnächst nicht nur in Coburg, sondern bundesweit auf Plakatflächen zu sehen sein wird. Während des Gestaltungsprozesses wurde sie von Aaron Rößner begleitet, der ihr mit fachlicher Unterstützung zur Seite stand. Gundler hebt hervor, dass seine Rückmeldungen besonders in kreativen Phasen hilfreich waren, um das Design aus verschiedenen Perspektiven weiterzuentwickeln.</p>
<p class="ai-optimize-9">Ein zentrales gestalterisches Thema war die Fernwirkung. Im Laufe der Arbeit wurde deutlich, wie entscheidend klare Formen und visuelle Wirkung im Großformat sind. Der Weg von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung brachte ihr wichtige gestalterische Erkenntnisse – unter anderem zur Bedeutung von kreativen Pausen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Das fertige Plakat stieß bereits in Oberfranken auf positive Resonanz und sorgt für erste Aufmerksamkeit im Vorfeld des Samba Festivals 2025.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Vanessa Gundler, Studentin im achten Semester des Studiengangs Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg, hat den Plakatwettbewerb für das Samba Festival 2025 gewonnen. Die 28-jährige stammt aus Trebgast und wurde über die hochschulinterne Plattform „MyCampus“ auf den Wettbewerb aufmerksam.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Ihr Entwurf überzeugte die Jury mit einem detailreichen Motiv, das demnächst nicht nur in Coburg, sondern bundesweit auf Plakatflächen zu sehen sein wird. Während des Gestaltungsprozesses wurde sie von Aaron Rößner begleitet, der ihr mit fachlicher Unterstützung zur Seite stand. Gundler hebt hervor, dass seine Rückmeldungen besonders in kreativen Phasen hilfreich waren, um das Design aus verschiedenen Perspektiven weiterzuentwickeln.</p>
<p class="ai-optimize-9">Ein zentrales gestalterisches Thema war die Fernwirkung. Im Laufe der Arbeit wurde deutlich, wie entscheidend klare Formen und visuelle Wirkung im Großformat sind. Der Weg von der ersten Skizze bis zur fertigen Umsetzung brachte ihr wichtige gestalterische Erkenntnisse – unter anderem zur Bedeutung von kreativen Pausen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Das fertige Plakat stieß bereits in Oberfranken auf positive Resonanz und sorgt für erste Aufmerksamkeit im Vorfeld des Samba Festivals 2025.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_3845-1024x768.jpeg"
                        fileSize="141301"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Kopie-724x1024.jpeg"
                        fileSize="133857"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="724" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Fünf Tage Architektur, Design und Kunst in Barcelona]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fuenf-tage-architektur-design-und-kunst-in-barcelona/</link>
                <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 11:28:48 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6">(Pressestelle)</p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Kreative Impulse, intensive Diskussionen und unvergessliche Perspektiven – die Studienexkursion nach Barcelona zeigte eindrucksvoll, wie praxisnah Lehre an der Hochschule Coburg gelebt wird.</em></p>
<p class="ai-optimize-8" data-start="361" data-end="420"><strong>Lernen mit allen Sinnen – mitten im urbanen Kontext</strong></p>
<p class="ai-optimize-9" data-start="422" data-end="848">Fünf Tage lang war Barcelona mehr als nur ein Reiseziel – für die Studierenden der Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/" target="_blank" rel="noopener">Architektur</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/" target="_blank" rel="noopener">Innenarchitektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/" target="_blank" rel="noopener">Integriertes Produktdesign</a> wurde die katalanische Metropole zum lebendigen Lehrbuch. Vom 12. bis 16. Mai 2025 begaben sich die Teilnehmenden gemeinsam mit ihren Dozierenden auf eine fachlich wie atmosphärisch dichte Entdeckungsreise durch ein „Alphabet“ der Architektur, Kunst und Gestaltung.</p>
<p class="ai-optimize-10" data-start="850" data-end="1269">Der Auftakt: ein gemeinsamer Stadtspaziergang durch die Altstadt, beginnend am monumentalen Kaskadenbrunnen im Parc de la Ciutadella und endend beim Museum für Moderne Kunst, einem prägnanten Bau von Richard Meier. Unterwegs: architektonische Highlights an fast jeder Ecke und fundierte Einblicke in die Geschichte und den Wandel der Stadt – didaktisch eingebettet, anschaulich vermittelt, und direkt vor Ort erfahrbar.</p>
<p class="ai-optimize-11" data-start="1271" data-end="1347"><strong>Gestaltung als Dialog – Disziplinübergreifendes Lernen in der Praxis</strong></p>
<p class="ai-optimize-12" data-start="1349" data-end="1852">Am Dienstag rückte das Designmuseum ins Zentrum der Auseinandersetzung. Dort begegneten die Studierenden aktuellen Strömungen aus Mode, Grafik und Industriedesign – eine willkommene Gelegenheit, eigene Gestaltungsansätze kritisch zu hinterfragen und neue Impulse zu gewinnen. Im Anschluss wurden Umnutzungs- und Neubauprojekte im ehemaligen Industrieviertel Poblenou analysiert. Der Tag endete symbolträchtig am Meer: mit Blick auf den „Goldenen Fisch“, Frank Gehrys ikonischer Skulptur aus Stahlgewebe.</p>
<p class="ai-optimize-13" data-start="1854" data-end="2312">Ein Highlight der Exkursion war der „Gaudí-Tag“ am Mittwoch: Auch wenn der Park Güell aufgrund des Massentourismus leider unzugänglich blieb, wurde der Besuch der Sagrada Familia umso eindrucksvoller erlebt – nicht zuletzt durch die organisatorischen Hürden, die ihren Besuch zu einer Art „urbaner Choreografie“ machten. Sicherheitsschleusen, Zeitfenster, digitale Zugänge: All das war Teil der Erfahrung, wie Architektur heute vermittelt und geschützt wird.</p>
<p class="ai-optimize-14" data-start="2314" data-end="2824">Am Donnerstag folgten zwei Meilensteine der Moderne: der Barcelona-Pavillon von Ludwig Mies van der Rohe und die Fundació Joan Miró. Beide Orte luden zur vertieften Auseinandersetzung mit gestalterischer Haltung und konzeptioneller Klarheit ein. Trotz aller theoretischen Tiefe war der emotionalste Moment des Tages wohl ein anderer: das gemeinsame Picknick am Strand – gelebte Gemeinschaft unter Gleichgesinnten, ein Ausklang mit Blick auf das Meer und Gespräche, die weit über den Studienalltag hinausgingen.</p>
<p class="ai-optimize-15" data-start="2826" data-end="3095">Die verbleibenden Studis nutzten den Freitagvormittag für einen Besuch der Biblioteca Gabriel García Márquez sowie des markanten Wohnkomplexes Walden 7 von Ricardo Bofill – zwei architektonische Statements über urbane Identität und Zukunftsfragen des Wohnens.</p>
<p class="ai-optimize-16" data-start="3102" data-end="3184"><strong>Praxisnah, interdisziplinär, gemeinschaftlich – Lehre, wie sie sein sollte</strong></p>
<p class="ai-optimize-17" data-start="3186" data-end="3652">Die Exkursion war mehr als eine Studienreise: Sie war ein Beispiel dafür, wie intensiv und lebensnah Lehre an der Hochschule Coburg verstanden wird. Architektur, Innenarchitektur und Produktdesign begegneten sich hier nicht nur in der Theorie, sondern in der Praxis – in Gesprächen, Beobachtungen und gemeinschaftlichem Erleben. Dieser Austausch über Fachgrenzen hinweg ist integraler Bestandteil der Lehre in Coburg und macht sie für Studierende besonders wertvoll.</p>
<p class="ai-optimize-18" data-start="3654" data-end="3810"><strong data-start="3654" data-end="3681">See you next year in …?</strong> Die Vorfreude ist groß. Doch eines ist sicher: Diese Exkursion hat Spuren hinterlassen – fachlich, menschlich und gestalterisch.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6">(Pressestelle)</p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Kreative Impulse, intensive Diskussionen und unvergessliche Perspektiven – die Studienexkursion nach Barcelona zeigte eindrucksvoll, wie praxisnah Lehre an der Hochschule Coburg gelebt wird.</em></p>
<p class="ai-optimize-8" data-start="361" data-end="420"><strong>Lernen mit allen Sinnen – mitten im urbanen Kontext</strong></p>
<p class="ai-optimize-9" data-start="422" data-end="848">Fünf Tage lang war Barcelona mehr als nur ein Reiseziel – für die Studierenden der Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/" target="_blank" rel="noopener">Architektur</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/" target="_blank" rel="noopener">Innenarchitektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/" target="_blank" rel="noopener">Integriertes Produktdesign</a> wurde die katalanische Metropole zum lebendigen Lehrbuch. Vom 12. bis 16. Mai 2025 begaben sich die Teilnehmenden gemeinsam mit ihren Dozierenden auf eine fachlich wie atmosphärisch dichte Entdeckungsreise durch ein „Alphabet“ der Architektur, Kunst und Gestaltung.</p>
<p class="ai-optimize-10" data-start="850" data-end="1269">Der Auftakt: ein gemeinsamer Stadtspaziergang durch die Altstadt, beginnend am monumentalen Kaskadenbrunnen im Parc de la Ciutadella und endend beim Museum für Moderne Kunst, einem prägnanten Bau von Richard Meier. Unterwegs: architektonische Highlights an fast jeder Ecke und fundierte Einblicke in die Geschichte und den Wandel der Stadt – didaktisch eingebettet, anschaulich vermittelt, und direkt vor Ort erfahrbar.</p>
<p class="ai-optimize-11" data-start="1271" data-end="1347"><strong>Gestaltung als Dialog – Disziplinübergreifendes Lernen in der Praxis</strong></p>
<p class="ai-optimize-12" data-start="1349" data-end="1852">Am Dienstag rückte das Designmuseum ins Zentrum der Auseinandersetzung. Dort begegneten die Studierenden aktuellen Strömungen aus Mode, Grafik und Industriedesign – eine willkommene Gelegenheit, eigene Gestaltungsansätze kritisch zu hinterfragen und neue Impulse zu gewinnen. Im Anschluss wurden Umnutzungs- und Neubauprojekte im ehemaligen Industrieviertel Poblenou analysiert. Der Tag endete symbolträchtig am Meer: mit Blick auf den „Goldenen Fisch“, Frank Gehrys ikonischer Skulptur aus Stahlgewebe.</p>
<p class="ai-optimize-13" data-start="1854" data-end="2312">Ein Highlight der Exkursion war der „Gaudí-Tag“ am Mittwoch: Auch wenn der Park Güell aufgrund des Massentourismus leider unzugänglich blieb, wurde der Besuch der Sagrada Familia umso eindrucksvoller erlebt – nicht zuletzt durch die organisatorischen Hürden, die ihren Besuch zu einer Art „urbaner Choreografie“ machten. Sicherheitsschleusen, Zeitfenster, digitale Zugänge: All das war Teil der Erfahrung, wie Architektur heute vermittelt und geschützt wird.</p>
<p class="ai-optimize-14" data-start="2314" data-end="2824">Am Donnerstag folgten zwei Meilensteine der Moderne: der Barcelona-Pavillon von Ludwig Mies van der Rohe und die Fundació Joan Miró. Beide Orte luden zur vertieften Auseinandersetzung mit gestalterischer Haltung und konzeptioneller Klarheit ein. Trotz aller theoretischen Tiefe war der emotionalste Moment des Tages wohl ein anderer: das gemeinsame Picknick am Strand – gelebte Gemeinschaft unter Gleichgesinnten, ein Ausklang mit Blick auf das Meer und Gespräche, die weit über den Studienalltag hinausgingen.</p>
<p class="ai-optimize-15" data-start="2826" data-end="3095">Die verbleibenden Studis nutzten den Freitagvormittag für einen Besuch der Biblioteca Gabriel García Márquez sowie des markanten Wohnkomplexes Walden 7 von Ricardo Bofill – zwei architektonische Statements über urbane Identität und Zukunftsfragen des Wohnens.</p>
<p class="ai-optimize-16" data-start="3102" data-end="3184"><strong>Praxisnah, interdisziplinär, gemeinschaftlich – Lehre, wie sie sein sollte</strong></p>
<p class="ai-optimize-17" data-start="3186" data-end="3652">Die Exkursion war mehr als eine Studienreise: Sie war ein Beispiel dafür, wie intensiv und lebensnah Lehre an der Hochschule Coburg verstanden wird. Architektur, Innenarchitektur und Produktdesign begegneten sich hier nicht nur in der Theorie, sondern in der Praxis – in Gesprächen, Beobachtungen und gemeinschaftlichem Erleben. Dieser Austausch über Fachgrenzen hinweg ist integraler Bestandteil der Lehre in Coburg und macht sie für Studierende besonders wertvoll.</p>
<p class="ai-optimize-18" data-start="3654" data-end="3810"><strong data-start="3654" data-end="3681">See you next year in …?</strong> Die Vorfreude ist groß. Doch eines ist sicher: Diese Exkursion hat Spuren hinterlassen – fachlich, menschlich und gestalterisch.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/119-Neisser-Exkursion-Barcelona-4-1024x683.jpg"
                        fileSize="223616"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/119-Neisser-Exkursion-Barcelona-1-1024x768.jpg"
                        fileSize="133015"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/119-Neisser-Exkursion-Barcelona-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="229269"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/119-Neisser-Exkursion-Barcelona-3-1024x673.jpg"
                        fileSize="114266"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="673"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/119-Neisser-Exkursion-Barcelona-5-1024x683.jpg"
                        fileSize="311247"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/119-Neisser-Exkursion-Barcelona-6-1024x683.jpg"
                        fileSize="125028"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/119-Neisser-Exkursion-Barcelona-7-1024x768.jpg"
                        fileSize="198564"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/119-Neisser-Exkursion-Barcelona-8-1024x683.jpg"
                        fileSize="182375"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/119-Neisser-Exkursion-Barcelona-9-1024x683.jpg"
                        fileSize="231474"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/119-Neisser-Exkursion-Barcelona-10-1024x768.jpg"
                        fileSize="194971"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Frische Impulse für die Forschung: Hochschule Coburg begrüßt neue Doktorandinnen und Doktoranden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/frische-impulse-fuer-die-forschung-hochschule-coburg-begruesst-neue-doktorandinnen-und-doktoranden/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Jun 2025 12:35:30 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-7">(Pressestelle)</p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/" target="_blank" rel="noopener">Promotionszentrum Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg erweitert ihr wissenschaftliches Team: Bei der heutigen Mitgliederversammlung wurden <strong>Daniel Gutjahr</strong> und <strong>Snehanjali Kalamkar</strong> als neue Promovierende aufgenommen. Damit verstärken nun <strong>22 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler</strong> die interdisziplinäre Forschung an der Hochschule.</em></p>
<p class="ai-optimize-8"><strong>Von Hautalterung bis Virtual Reality: Zwei spannende Forschungsprojekte</strong></p>
<p class="ai-optimize-9">Daniel Gutjahr (Betreuung: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-simm/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Stefan Simm</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-janosch-hildebrand/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a>) widmet sich in seiner Dissertation der <strong>Charakterisierung von Hautzellalterung</strong> mittels modernster Multi-Omics-Analysen. Parallel erforscht Snehanjali Kalamkar (Betreuung: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Jens Grubert</a> und Prof. Dr. Fabian Beck, Universität Bamberg) innovative <strong>Virtual-Reality-Schnittstellen</strong>, die Nutzerperformance und Wohlbefinden in verschiedenen Anwendungsbereichen verbessern sollen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Das Promotionszentrum Analytics4Health vereint damit erneut wegweisende Projekte aus:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-11"><strong>Gesundheitswissenschaften</strong> (7 Promotionen)</li>
 	<li class="ai-optimize-12"><strong>Bioanalytik</strong> (7 Promotionen)</li>
 	<li class="ai-optimize-13"><strong>Datenwissenschaften</strong> (8 Promotionen)</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-14"><strong>Qualiprogramm: Erfolgreicher Auftakt mit Perspektive</strong></p>
<p class="ai-optimize-15">Bereits am 4. Juni hatte die Meilensteinpräsentation als<strong> Qualifizierungsangebot</strong><strong> im Rahmen des Interdisziplinären Wissenschaftlichen Kolloquiums (IWK)</strong> Premiere: Die Doktorandinnen <strong>Annika Hiller</strong>, <strong>Isabel Schuil</strong> sowie <strong>Antje Vondran</strong> präsentierten ihre Forschungsfortschritte vor Professoren und Studierenden. Die lebhafte Diskussion zu Fachinhalten und Karrierewegen bestätigte den Erfolg des Formats, das im Wintersemester fortgesetzt werden soll. <em>"Diese Art des Austauschs ist nicht nur fachlich bereichernd, sondern auch eine wertvolle Vorbereitung auf spätere wissenschaftliche Prüfungssituationen"</em>, resümierte eine Teilnehmerin.</p>
<p class="ai-optimize-16"><strong>Jetzt bewerben: Nächste Runde startet</strong></p>
<p class="ai-optimize-18">Die operative Leitung des Promotionszentrums A4H, Dr. Renate Lucke, berät gern: Die nächste Bewerbungsfrist endet am <strong>1. Oktober 2025</strong>. Mehr: <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren">https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren</a></p>
&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-7">(Pressestelle)</p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/" target="_blank" rel="noopener">Promotionszentrum Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg erweitert ihr wissenschaftliches Team: Bei der heutigen Mitgliederversammlung wurden <strong>Daniel Gutjahr</strong> und <strong>Snehanjali Kalamkar</strong> als neue Promovierende aufgenommen. Damit verstärken nun <strong>22 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler</strong> die interdisziplinäre Forschung an der Hochschule.</em></p>
<p class="ai-optimize-8"><strong>Von Hautalterung bis Virtual Reality: Zwei spannende Forschungsprojekte</strong></p>
<p class="ai-optimize-9">Daniel Gutjahr (Betreuung: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-simm/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Stefan Simm</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-janosch-hildebrand/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a>) widmet sich in seiner Dissertation der <strong>Charakterisierung von Hautzellalterung</strong> mittels modernster Multi-Omics-Analysen. Parallel erforscht Snehanjali Kalamkar (Betreuung: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Jens Grubert</a> und Prof. Dr. Fabian Beck, Universität Bamberg) innovative <strong>Virtual-Reality-Schnittstellen</strong>, die Nutzerperformance und Wohlbefinden in verschiedenen Anwendungsbereichen verbessern sollen.</p>
<p class="ai-optimize-10">Das Promotionszentrum Analytics4Health vereint damit erneut wegweisende Projekte aus:</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-11"><strong>Gesundheitswissenschaften</strong> (7 Promotionen)</li>
 	<li class="ai-optimize-12"><strong>Bioanalytik</strong> (7 Promotionen)</li>
 	<li class="ai-optimize-13"><strong>Datenwissenschaften</strong> (8 Promotionen)</li>
</ul>
<p class="ai-optimize-14"><strong>Qualiprogramm: Erfolgreicher Auftakt mit Perspektive</strong></p>
<p class="ai-optimize-15">Bereits am 4. Juni hatte die Meilensteinpräsentation als<strong> Qualifizierungsangebot</strong><strong> im Rahmen des Interdisziplinären Wissenschaftlichen Kolloquiums (IWK)</strong> Premiere: Die Doktorandinnen <strong>Annika Hiller</strong>, <strong>Isabel Schuil</strong> sowie <strong>Antje Vondran</strong> präsentierten ihre Forschungsfortschritte vor Professoren und Studierenden. Die lebhafte Diskussion zu Fachinhalten und Karrierewegen bestätigte den Erfolg des Formats, das im Wintersemester fortgesetzt werden soll. <em>"Diese Art des Austauschs ist nicht nur fachlich bereichernd, sondern auch eine wertvolle Vorbereitung auf spätere wissenschaftliche Prüfungssituationen"</em>, resümierte eine Teilnehmerin.</p>
<p class="ai-optimize-16"><strong>Jetzt bewerben: Nächste Runde startet</strong></p>
<p class="ai-optimize-18">Die operative Leitung des Promotionszentrums A4H, Dr. Renate Lucke, berät gern: Die nächste Bewerbungsfrist endet am <strong>1. Oktober 2025</strong>. Mehr: <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren">https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren</a></p>
&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/118-Neue-Doktorandinnen-und-Doktoranden-Lucke-1-1024x768.jpg"
                        fileSize="132888"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Mut in die Zukunft: Coburger Nachhaltigkeitstage 2025]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-mut-in-die-zukunft-coburger-nachhaltigkeitstage-2025/</link>
                <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 08:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>Wo immer Louisa Schneider mit ihrer Klima-Show „Grad°jetzt: Gegen die Angst“ auftritt, füllt sich der Raum – und binnen Minuten wird die Welt, wie wir sie kennen, in Frage gestellt. Schneiders Show verändert den Blickwinkel. Sie ist einer der Höhepunkte der Coburger Nachhaltigkeitstage 2025 – und dabei sind von Mittwoch, 2., bis Freitag, 4. Juli, in der Alten Pakethalle einige Höhepunkte geboten. </em></p>
<p class="ai-optimize-7">Zum vierten Mal hat Making Culture e.V. als Hauptveranstalter gemeinsam mit der Hochschule Coburg ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt, das alle Bürgerinnen und Bürger anspricht. Drei Tage lang geht es um Gesundheit, Energie, Wirtschaft, Mobilität, Gesellschaft und viele Fragen, die uns alle betreffen.</p>

<h4 class="ai-optimize-8"><strong>Fachlicher Tiefgang und prominente Gäste</strong></h4>
<p class="ai-optimize-9">„Bildung für nachhaltige Entwicklung kommt ebenfalls nicht zu kurz“, betont <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, die an der Hochschule die Themen der Veranstaltungsreihe organisiert. Am Mittwoch, 2. Juli, starten die <a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeitstage</a> vormittags bereits mit Angeboten für Schulklassen aller Jahrgangsstufen an verschiedenen Orten der Hochschule und der Kooperationspartner. Um 14 Uhr eröffnen die <a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeitstage</a> offiziell mit dem ersten Programmhöhepunkt: Die bekannte Klimaaktivistin Louisa Schneider nimmt das Publikum in ihrer Show „<a href="https://www.greenpeace.de/ueber-uns/ausstellung-veranstaltungen/graddegjetzt-angst">Grad°jetzt: Gegen die Angst</a>“ mit auf eine Reise zu ganz besonderen Orten rund um den Globus – und zu besonderen, mutigen Menschen. Ermöglicht wird dieser Auftritt durch Greenpeace und das städtische Projekt Klimapositive Schule. Nächstes Highlight ist Dr. Eberhard Faust, ehemaliger Forschungsleiter Naturgefahren und Klimarisiken bei Munich Re und Co-Autor des fünften Sachstandberichts des Weltklimarats, in einer Diskussion mit Forschenden der Hochschule Coburg. Am Donnerstag, 3. Juli, und Freitag, 4. Juli, beteiligen sich auch je über 20 Professorinnen und Professoren der Hochschule sowie zahlreiche regionale Partnerinnen und Partner an sechs Camps zum Thema „Transformation für regionale Zukunft – Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft“.</p>

<h4 class="ai-optimize-10"><strong>Gesellschaftlicher Dialog am Abend</strong></h4>
<p class="ai-optimize-11">Ein besonderer Programmpunkt ist am Donnerstagabend auch der Vortrag von Till Kellerhoff, Club of Rome, unter dem Motto „Transformation – mehr als nervig“ und die anschließende Expertenrunde mit Gästen aus Bildung, Kommunalwesen und Wirtschaft zum Thema „Bildung, Demokratie und regionale Zukunft“. Außerdem spricht der tibetische Umweltaktivist und Zeitzeuge Padma Wangyal über die aktuelle und dramatische Umweltzerstörung in Tibet – und über hoffnungsvolle Gegenbewegungen.</p>

<h4 class="ai-optimize-12"><strong>Gesichter des Wandels: Ein Preis für Engagement</strong></h4>
<p class="ai-optimize-13">Zum ersten Mal verleiht Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, am Donnerstag den Preis des Vereins Forum1.5 Bamberg-Coburg „Gesichter des Wandels“ für Menschen der Region, die nachhaltige Veränderungen anstoßen oder den Gemeinschaftssinn stärken. Vorschläge können noch bis Sonntag, 15. Juni, eingereicht werden: <a href="https://forum1punkt5-baco.de/2025/04/23/wir-suchen-die-gesichter-des-wandels/">Wir suchen die Gesichter des Wandels – forum1.5 Bamberg-Coburg</a></p>
<p class="ai-optimize-14">Ergänzt wird das informative Programm durch Unterhaltsames wie einen Tango-Workshop und auf dem Markt der Möglichkeiten kann Nachhaltigkeit durch Mitmach-Formate der Hochschule Coburg und des Zukunftsraums der Stadt sowie durch Aktivitäten etlicher weiterer Organisationen aus der Gesellschaft erlebt und diskutiert werden.</p>
<p class="ai-optimize-15">Informationen zum Programm und Anmeldung (bei ausgewählten Veranstaltungen erforderlich): <a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage">www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>Wo immer Louisa Schneider mit ihrer Klima-Show „Grad°jetzt: Gegen die Angst“ auftritt, füllt sich der Raum – und binnen Minuten wird die Welt, wie wir sie kennen, in Frage gestellt. Schneiders Show verändert den Blickwinkel. Sie ist einer der Höhepunkte der Coburger Nachhaltigkeitstage 2025 – und dabei sind von Mittwoch, 2., bis Freitag, 4. Juli, in der Alten Pakethalle einige Höhepunkte geboten. </em></p>
<p class="ai-optimize-7">Zum vierten Mal hat Making Culture e.V. als Hauptveranstalter gemeinsam mit der Hochschule Coburg ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt, das alle Bürgerinnen und Bürger anspricht. Drei Tage lang geht es um Gesundheit, Energie, Wirtschaft, Mobilität, Gesellschaft und viele Fragen, die uns alle betreffen.</p>

<h4 class="ai-optimize-8"><strong>Fachlicher Tiefgang und prominente Gäste</strong></h4>
<p class="ai-optimize-9">„Bildung für nachhaltige Entwicklung kommt ebenfalls nicht zu kurz“, betont <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, die an der Hochschule die Themen der Veranstaltungsreihe organisiert. Am Mittwoch, 2. Juli, starten die <a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeitstage</a> vormittags bereits mit Angeboten für Schulklassen aller Jahrgangsstufen an verschiedenen Orten der Hochschule und der Kooperationspartner. Um 14 Uhr eröffnen die <a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeitstage</a> offiziell mit dem ersten Programmhöhepunkt: Die bekannte Klimaaktivistin Louisa Schneider nimmt das Publikum in ihrer Show „<a href="https://www.greenpeace.de/ueber-uns/ausstellung-veranstaltungen/graddegjetzt-angst">Grad°jetzt: Gegen die Angst</a>“ mit auf eine Reise zu ganz besonderen Orten rund um den Globus – und zu besonderen, mutigen Menschen. Ermöglicht wird dieser Auftritt durch Greenpeace und das städtische Projekt Klimapositive Schule. Nächstes Highlight ist Dr. Eberhard Faust, ehemaliger Forschungsleiter Naturgefahren und Klimarisiken bei Munich Re und Co-Autor des fünften Sachstandberichts des Weltklimarats, in einer Diskussion mit Forschenden der Hochschule Coburg. Am Donnerstag, 3. Juli, und Freitag, 4. Juli, beteiligen sich auch je über 20 Professorinnen und Professoren der Hochschule sowie zahlreiche regionale Partnerinnen und Partner an sechs Camps zum Thema „Transformation für regionale Zukunft – Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft“.</p>

<h4 class="ai-optimize-10"><strong>Gesellschaftlicher Dialog am Abend</strong></h4>
<p class="ai-optimize-11">Ein besonderer Programmpunkt ist am Donnerstagabend auch der Vortrag von Till Kellerhoff, Club of Rome, unter dem Motto „Transformation – mehr als nervig“ und die anschließende Expertenrunde mit Gästen aus Bildung, Kommunalwesen und Wirtschaft zum Thema „Bildung, Demokratie und regionale Zukunft“. Außerdem spricht der tibetische Umweltaktivist und Zeitzeuge Padma Wangyal über die aktuelle und dramatische Umweltzerstörung in Tibet – und über hoffnungsvolle Gegenbewegungen.</p>

<h4 class="ai-optimize-12"><strong>Gesichter des Wandels: Ein Preis für Engagement</strong></h4>
<p class="ai-optimize-13">Zum ersten Mal verleiht Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, am Donnerstag den Preis des Vereins Forum1.5 Bamberg-Coburg „Gesichter des Wandels“ für Menschen der Region, die nachhaltige Veränderungen anstoßen oder den Gemeinschaftssinn stärken. Vorschläge können noch bis Sonntag, 15. Juni, eingereicht werden: <a href="https://forum1punkt5-baco.de/2025/04/23/wir-suchen-die-gesichter-des-wandels/">Wir suchen die Gesichter des Wandels – forum1.5 Bamberg-Coburg</a></p>
<p class="ai-optimize-14">Ergänzt wird das informative Programm durch Unterhaltsames wie einen Tango-Workshop und auf dem Markt der Möglichkeiten kann Nachhaltigkeit durch Mitmach-Formate der Hochschule Coburg und des Zukunftsraums der Stadt sowie durch Aktivitäten etlicher weiterer Organisationen aus der Gesellschaft erlebt und diskutiert werden.</p>
<p class="ai-optimize-15">Informationen zum Programm und Anmeldung (bei ausgewählten Veranstaltungen erforderlich): <a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage">www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/GP0SU11Q0-min-Neu2-1024x683.jpg"
                        fileSize="119838"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/GP0SU3DVY-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="87951"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/GP0SU3DW6-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="80245"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Next Level Lehre: AR-Technologie im Studiengang Visual Computing]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/next-level-lehre-ar-technologie-im-studiengang-visual-computing/</link>
                <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 12:47:22 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6">(Pressestelle)</p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Mit der XREAL Beam Pro erweitert der Studiengang Visual Computing seine technische Ausstattung um ein innovatives AR-Gerät – und schafft neue Möglichkeiten für Lehre, Forschung und kreative Studierendenprojekte.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Der Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Visual Computing</strong></a> an der Hochschule Coburg erhält zukunftsweisende Verstärkung: Eine <strong>XREAL Beam Pro</strong>, ein innovatives Gerät für <strong>Augmented Reality (AR)</strong>, wurde dem Fachbereich im Sommersemester 2025 als großzügige Spende zur Verfügung gestellt. Die Hochschule Coburg dankt der Spenderin, der <a href="https://lysel.de/" target="_blank" rel="noopener">WINDOW FASHION AG</a> sowie <a href="http://raumtextilienshop.de/">Raumtextilienshop</a> herzlich für dieses Engagement, das Forschung, Lehre und studentische Projekte gleichermaßen bereichert.</p>
<p class="ai-optimize-9">Die XREAL Beam Pro ermöglicht die immersive Darstellung und Interaktion mit 3D-Inhalten im realen Raum – ein entscheidender Mehrwert für ein Studienfeld, das sich an der Schnittstelle von <strong>Bildverarbeitung, Computergrafik und Mensch-Maschine-Interaktion</strong> bewegt. Das Gerät erlaubt nicht nur die direkte Steuerung von AR-Anwendungen, sondern auch <strong>stereoskopische Foto- und Videoaufnahmen</strong>.</p>
<p class="ai-optimize-10"><strong>
AR-Technologie für Studium und Forschung</strong></p>
<p class="ai-optimize-11">Künftig wird die neue Technologie insbesondere in den Bereichen <strong>interaktive Benutzeroberflächen</strong>, <strong>3D-Visualisierung</strong>, <strong>Mixed-Reality-Entwicklung</strong> und <strong>AR-Prototyping</strong> zum Einsatz kommen. Studierende erhalten dadurch die Möglichkeit, <strong>zukunftsweisende AR-Technologien direkt im Studienalltag anzuwenden</strong> und eigene Ideen im Bereich <strong>Spatial Computing</strong> umzusetzen.</p>
<p class="ai-optimize-12">Auch für Forschungsprojekte – etwa zur <strong>Visualisierung medizinischer oder technischer Daten</strong> – eröffnet die XREAL Beam Pro spannende neue Ansätze. Solche gezielten Investitionen in moderne Ausstattung tragen wesentlich zur <strong>praxisnahen Ausbildung</strong> und zur <strong>Innovationskraft der Studierenden</strong> bei – und stärken die Hochschule Coburg als attraktiven Studienort im Bereich der angewandten Informatik und digitalen Gestaltung.</p>
<p class="ai-optimize-13"><strong>
Visual Computing studieren: Technik trifft Kreativität</strong></p>
<p class="ai-optimize-14">Der Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Visual Computing</strong></a> richtet sich an alle, die sich für Technik, Programmierung und visuelle Gestaltung interessieren. Neben Grundlagen der Informatik vermittelt das Studium Inhalte wie <strong>Computergrafik, Game Development, Augmented Reality</strong> oder <strong>Usability Engineering</strong> – praxisnah und zukunftsorientiert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung technischer Kompetenz mit gestalterischem Denken.</p>
<p class="ai-optimize-15">Dank moderner Ausstattung und interdisziplinärer Lehrformate bereitet der Studiengang gezielt auf Berufe in Bereichen wie <strong>Softwareentwicklung, Medientechnologie, Simulation oder Human-Computer-Interaction</strong> vor. Die Integration innovativer Geräte wie der XREAL Beam Pro macht den Studienalltag nicht nur greifbarer, sondern auch inspirierender – für alle, die die digitale Welt aktiv mitgestalten wollen.</p>
<p class="ai-optimize-16">Noch bis zum 30. September gibt es die Möglichkeit, sich für Visual Computing an der Hochschule Coburg <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl" target="_blank" rel="noopener">einzuschreiben</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6">(Pressestelle)</p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Mit der XREAL Beam Pro erweitert der Studiengang Visual Computing seine technische Ausstattung um ein innovatives AR-Gerät – und schafft neue Möglichkeiten für Lehre, Forschung und kreative Studierendenprojekte.</em></p>
<p class="ai-optimize-7">Der Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Visual Computing</strong></a> an der Hochschule Coburg erhält zukunftsweisende Verstärkung: Eine <strong>XREAL Beam Pro</strong>, ein innovatives Gerät für <strong>Augmented Reality (AR)</strong>, wurde dem Fachbereich im Sommersemester 2025 als großzügige Spende zur Verfügung gestellt. Die Hochschule Coburg dankt der Spenderin, der <a href="https://lysel.de/" target="_blank" rel="noopener">WINDOW FASHION AG</a> sowie <a href="http://raumtextilienshop.de/">Raumtextilienshop</a> herzlich für dieses Engagement, das Forschung, Lehre und studentische Projekte gleichermaßen bereichert.</p>
<p class="ai-optimize-9">Die XREAL Beam Pro ermöglicht die immersive Darstellung und Interaktion mit 3D-Inhalten im realen Raum – ein entscheidender Mehrwert für ein Studienfeld, das sich an der Schnittstelle von <strong>Bildverarbeitung, Computergrafik und Mensch-Maschine-Interaktion</strong> bewegt. Das Gerät erlaubt nicht nur die direkte Steuerung von AR-Anwendungen, sondern auch <strong>stereoskopische Foto- und Videoaufnahmen</strong>.</p>
<p class="ai-optimize-10"><strong>
AR-Technologie für Studium und Forschung</strong></p>
<p class="ai-optimize-11">Künftig wird die neue Technologie insbesondere in den Bereichen <strong>interaktive Benutzeroberflächen</strong>, <strong>3D-Visualisierung</strong>, <strong>Mixed-Reality-Entwicklung</strong> und <strong>AR-Prototyping</strong> zum Einsatz kommen. Studierende erhalten dadurch die Möglichkeit, <strong>zukunftsweisende AR-Technologien direkt im Studienalltag anzuwenden</strong> und eigene Ideen im Bereich <strong>Spatial Computing</strong> umzusetzen.</p>
<p class="ai-optimize-12">Auch für Forschungsprojekte – etwa zur <strong>Visualisierung medizinischer oder technischer Daten</strong> – eröffnet die XREAL Beam Pro spannende neue Ansätze. Solche gezielten Investitionen in moderne Ausstattung tragen wesentlich zur <strong>praxisnahen Ausbildung</strong> und zur <strong>Innovationskraft der Studierenden</strong> bei – und stärken die Hochschule Coburg als attraktiven Studienort im Bereich der angewandten Informatik und digitalen Gestaltung.</p>
<p class="ai-optimize-13"><strong>
Visual Computing studieren: Technik trifft Kreativität</strong></p>
<p class="ai-optimize-14">Der Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/visual-computing/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Visual Computing</strong></a> richtet sich an alle, die sich für Technik, Programmierung und visuelle Gestaltung interessieren. Neben Grundlagen der Informatik vermittelt das Studium Inhalte wie <strong>Computergrafik, Game Development, Augmented Reality</strong> oder <strong>Usability Engineering</strong> – praxisnah und zukunftsorientiert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung technischer Kompetenz mit gestalterischem Denken.</p>
<p class="ai-optimize-15">Dank moderner Ausstattung und interdisziplinärer Lehrformate bereitet der Studiengang gezielt auf Berufe in Bereichen wie <strong>Softwareentwicklung, Medientechnologie, Simulation oder Human-Computer-Interaction</strong> vor. Die Integration innovativer Geräte wie der XREAL Beam Pro macht den Studienalltag nicht nur greifbarer, sondern auch inspirierender – für alle, die die digitale Welt aktiv mitgestalten wollen.</p>
<p class="ai-optimize-16">Noch bis zum 30. September gibt es die Möglichkeit, sich für Visual Computing an der Hochschule Coburg <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl" target="_blank" rel="noopener">einzuschreiben</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/XREAL.jpeg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Das CREATRIUM: Ein überdachtes Reallabor für die Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-creatrium-ein-ueberdachtes-reallabor-fuer-die-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 09:53:07 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Architektur-Studierende haben auf dem ehemaligen Schlacht- und Güterbahnhofareal das Mock-Up einer Gridshell-Halle aufgestellt.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">„Die Woche war das Highlight in diesem Semester – alles hat funktioniert und wir hatten Spaß und haben richtig gut gearbeitet“, sagt Helen Henke während sie zwei Holzlatten zusammenschraubt, die noch auf dem CREATRIUM befestigt werden. Das CREATRIUM ist eine Gitterschalenkonstruktion aus Holzbauteilen im „Mock-Up“-Format und steht auf dem ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofareal, wo auf lange Sicht ein dritter Campus der Hochschule Coburg entstehen soll. Die Konstruktion kann als „Dach“ für Aktivitäten der Fakultät Design + Bauen und dem CREAPOLIS Makerspace, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg, die nebenan in der Alten Kühlhalle untergebracht ist, genutzt werden.</p>

<h3 class="ai-optimize-9">Ein Projekt mit großem Praxisanteil</h3>
<p class="ai-optimize-10">Helena Henke studiert im 6. Semester Architektur. Wie ihr Kommilitone, Julian Scherm, hat sie sich für das Projekt entschieden, um praktische Erfahrung zu sammeln. „Wir haben dieses Projekt gewählt, weil wir etwas bauen wollten“, sagt er. Vor der Umsetzung Ende Mai haben sich die Studierenden mit der Formfindung befasst – dafür haben sie viel mit Gips und Tüchern experimentiert. Letztendlich hat sich der Kurs für einen bereits fertigen Entwurf von Tarek Hansen, ebenfalls Architekturstudent, entschieden. „Es gab bereits Bauberechnung und ein Statiker hatte sich den Entwurf bereits angesehen. Wir haben uns dann darauf geeinigt, die Größe etwas einzudampfen und die Lattenzahl zu reduzieren, um Material zu sparen.“</p>
<p class="ai-optimize-11">Nur wenige Tage später steht das CREATRIUM. Damit die Studierenden die Konstruktion innerhalb weniger Tage aufstellen konnten, war viel Vorarbeit notwendig. „Wir haben den Bauablauf genau geplant und im Vorfeld unter anderem Schablonen gebaut, damit alles funktioniert“, sagt Julian Scherm. Am Montag nach der Lieferung wurden die einzelnen Latten bereits vorbereitet. „Am Dienstag haben wir das Gitter zusammengelegt und die Schrauben in die vorgebohrten Löcher gesteckt – nach dem Hochziehen mussten wir es dann noch von unten mit Muttern sichern.“ Um das Konstrukt hochzuziehen, wurde ein Dreibein in die Mitte des Grids positioniert. Das CREATRIUM wurde mit Hilfe von Spanngurten hoch und in Form gezogen. Die Abstände zwischen den Latten sollen perspektivisch noch verkleinert werden. Was auf das Dach kommt, ist noch unklar – der Entwurfsprozess läuft.</p>

<h3 class="ai-optimize-12">Ein überdachtes Reallabor</h3>
<p class="ai-optimize-13">Prof. Benedikt Buchmüller hat das Seminar gemeinsam mit Prof. Markus Schlempp betreut. „Aufgabe der Studierenden war es, im ersten Schritt eine Reallaborfläche zu entwerfen und architektonische Ideen sowie Ideen zur Bespielung einzubringen. Im zweiten Schritt ging es dann an die praktische Planung und den Bau der Gitterschalenkonstruktion“, erzählt Buchmüller über das Projekt. Der Kurs wurde anhand der Lehrmethode „DesignBuild“ konzipiert. Die Studierenden lernen hier, ein Projekt von der Skizze bis zum fertigen Gebäude unter realen Bedingungen umzusetzen. In den Augen des Professors hat das Projekt einen großen gesellschaftlichen Mehrwert: „Ich sehe in der Realisierung des Reallabors die Chance, wissenschaftliche Fragestellungen praxisnah zu erforschen und diskutierbar zu machen – damit wird ein niederschwelliger Zugang zu einem Diskurs zwischen der Hochschule und der Stadtgesellschaft geschaffen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Architektur-Studierende haben auf dem ehemaligen Schlacht- und Güterbahnhofareal das Mock-Up einer Gridshell-Halle aufgestellt.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">„Die Woche war das Highlight in diesem Semester – alles hat funktioniert und wir hatten Spaß und haben richtig gut gearbeitet“, sagt Helen Henke während sie zwei Holzlatten zusammenschraubt, die noch auf dem CREATRIUM befestigt werden. Das CREATRIUM ist eine Gitterschalenkonstruktion aus Holzbauteilen im „Mock-Up“-Format und steht auf dem ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofareal, wo auf lange Sicht ein dritter Campus der Hochschule Coburg entstehen soll. Die Konstruktion kann als „Dach“ für Aktivitäten der Fakultät Design + Bauen und dem CREAPOLIS Makerspace, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg, die nebenan in der Alten Kühlhalle untergebracht ist, genutzt werden.</p>

<h3 class="ai-optimize-9">Ein Projekt mit großem Praxisanteil</h3>
<p class="ai-optimize-10">Helena Henke studiert im 6. Semester Architektur. Wie ihr Kommilitone, Julian Scherm, hat sie sich für das Projekt entschieden, um praktische Erfahrung zu sammeln. „Wir haben dieses Projekt gewählt, weil wir etwas bauen wollten“, sagt er. Vor der Umsetzung Ende Mai haben sich die Studierenden mit der Formfindung befasst – dafür haben sie viel mit Gips und Tüchern experimentiert. Letztendlich hat sich der Kurs für einen bereits fertigen Entwurf von Tarek Hansen, ebenfalls Architekturstudent, entschieden. „Es gab bereits Bauberechnung und ein Statiker hatte sich den Entwurf bereits angesehen. Wir haben uns dann darauf geeinigt, die Größe etwas einzudampfen und die Lattenzahl zu reduzieren, um Material zu sparen.“</p>
<p class="ai-optimize-11">Nur wenige Tage später steht das CREATRIUM. Damit die Studierenden die Konstruktion innerhalb weniger Tage aufstellen konnten, war viel Vorarbeit notwendig. „Wir haben den Bauablauf genau geplant und im Vorfeld unter anderem Schablonen gebaut, damit alles funktioniert“, sagt Julian Scherm. Am Montag nach der Lieferung wurden die einzelnen Latten bereits vorbereitet. „Am Dienstag haben wir das Gitter zusammengelegt und die Schrauben in die vorgebohrten Löcher gesteckt – nach dem Hochziehen mussten wir es dann noch von unten mit Muttern sichern.“ Um das Konstrukt hochzuziehen, wurde ein Dreibein in die Mitte des Grids positioniert. Das CREATRIUM wurde mit Hilfe von Spanngurten hoch und in Form gezogen. Die Abstände zwischen den Latten sollen perspektivisch noch verkleinert werden. Was auf das Dach kommt, ist noch unklar – der Entwurfsprozess läuft.</p>

<h3 class="ai-optimize-12">Ein überdachtes Reallabor</h3>
<p class="ai-optimize-13">Prof. Benedikt Buchmüller hat das Seminar gemeinsam mit Prof. Markus Schlempp betreut. „Aufgabe der Studierenden war es, im ersten Schritt eine Reallaborfläche zu entwerfen und architektonische Ideen sowie Ideen zur Bespielung einzubringen. Im zweiten Schritt ging es dann an die praktische Planung und den Bau der Gitterschalenkonstruktion“, erzählt Buchmüller über das Projekt. Der Kurs wurde anhand der Lehrmethode „DesignBuild“ konzipiert. Die Studierenden lernen hier, ein Projekt von der Skizze bis zum fertigen Gebäude unter realen Bedingungen umzusetzen. In den Augen des Professors hat das Projekt einen großen gesellschaftlichen Mehrwert: „Ich sehe in der Realisierung des Reallabors die Chance, wissenschaftliche Fragestellungen praxisnah zu erforschen und diskutierbar zu machen – damit wird ein niederschwelliger Zugang zu einem Diskurs zwischen der Hochschule und der Stadtgesellschaft geschaffen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/116-DSC01215-1024x576.jpg"
                        fileSize="255549"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/116-DSC01203-1024x576.jpg"
                        fileSize="247939"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/116-DSC01027-1024x576.jpg"
                        fileSize="224282"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Themenabend: „Mit 66 Jahren … Altern mit Qualität“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/themenabend-mit-66-jahren-altern-mit-qualitaet/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 08:45:35 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>Unter dem Motto „Mit 66 Jahren … Altern mit Qualität“ findet am Mittwoch, 18. Juni, um 18 Uhr ein Vortragsabend zum Thema Altern im MEAT in der Alten Kühlhalle (Schlachthofstraße 1 in Coburg) statt. </em></p>
<p class="ai-optimize-7">Altern ist individuell und jeder Mensch altert auf seine Weise. Ist es mit 66 Jahren schon vorbei – oder beginnt das Leben erst richtig? Was bedeutet es, gut und erfolgreich zu altern? Die Alternswissenschaft zeigt: Körperliche, geistige und mentale Gesundheit ist genauso entscheidend wie persönliche Fitness, Mobilität und soziales Miteinander. Auch die finanzielle Situation und Bildung beeinflussen, wie wir diese immer länger werdende Lebensphase gestalten. Der Abend beleuchtet, wie vielfältig das Altern sein kann und welche Faktoren wir aktiv beeinflussen können.</p>
<p class="ai-optimize-8"><strong>Das steht auf dem Programm</strong></p>
<p class="ai-optimize-9">Der Abend startet um 18 Uhr mit einer Podiumsdiskussion. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a>, Diplomkauffrau und Diplom-Gerontologin, Professur für Gesundheitsförderung und Prävention an der Hochschule Coburg seit 2021, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Niko Kohls</a>, Diplom-Psychologe, Professur für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg seit 2013 und Prof. Dr. Johannes Kraft, Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Notfallmedizin und Palliativmedizin, Chefarzt Geriatrie und Rehabilitation am Sana Klinikum Coburg geben fachliche Impulse aus der Alterswissenschaft, - medizin und der Psychologie.</p>
<p class="ai-optimize-10">Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, sich in lockerer Runde bei einem gesunden Buffet mit den Expertinnen und Experten auszutauschen.</p>
<p class="ai-optimize-11"><strong>Um Anmeldung wird gebeten</strong></p>
<p class="ai-optimize-12">Durch den Abend führt Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship der Hochschule Coburg. Nach den Vorträgen haben Sie noch die Möglichkeit, sich bei einem gesunden Buffet mit den Referenten auszutauschen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung unter folgendem Link: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg-mit-66-jahren-aelter-werden-mit-qualitaet/">Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg: Mit 66 Jahren… Älter werden mit Qualität | Hochschule Coburg</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>Unter dem Motto „Mit 66 Jahren … Altern mit Qualität“ findet am Mittwoch, 18. Juni, um 18 Uhr ein Vortragsabend zum Thema Altern im MEAT in der Alten Kühlhalle (Schlachthofstraße 1 in Coburg) statt. </em></p>
<p class="ai-optimize-7">Altern ist individuell und jeder Mensch altert auf seine Weise. Ist es mit 66 Jahren schon vorbei – oder beginnt das Leben erst richtig? Was bedeutet es, gut und erfolgreich zu altern? Die Alternswissenschaft zeigt: Körperliche, geistige und mentale Gesundheit ist genauso entscheidend wie persönliche Fitness, Mobilität und soziales Miteinander. Auch die finanzielle Situation und Bildung beeinflussen, wie wir diese immer länger werdende Lebensphase gestalten. Der Abend beleuchtet, wie vielfältig das Altern sein kann und welche Faktoren wir aktiv beeinflussen können.</p>
<p class="ai-optimize-8"><strong>Das steht auf dem Programm</strong></p>
<p class="ai-optimize-9">Der Abend startet um 18 Uhr mit einer Podiumsdiskussion. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a>, Diplomkauffrau und Diplom-Gerontologin, Professur für Gesundheitsförderung und Prävention an der Hochschule Coburg seit 2021, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Niko Kohls</a>, Diplom-Psychologe, Professur für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg seit 2013 und Prof. Dr. Johannes Kraft, Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Notfallmedizin und Palliativmedizin, Chefarzt Geriatrie und Rehabilitation am Sana Klinikum Coburg geben fachliche Impulse aus der Alterswissenschaft, - medizin und der Psychologie.</p>
<p class="ai-optimize-10">Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, sich in lockerer Runde bei einem gesunden Buffet mit den Expertinnen und Experten auszutauschen.</p>
<p class="ai-optimize-11"><strong>Um Anmeldung wird gebeten</strong></p>
<p class="ai-optimize-12">Durch den Abend führt Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship der Hochschule Coburg. Nach den Vorträgen haben Sie noch die Möglichkeit, sich bei einem gesunden Buffet mit den Referenten auszutauschen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung unter folgendem Link: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg-mit-66-jahren-aelter-werden-mit-qualitaet/">Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg: Mit 66 Jahren… Älter werden mit Qualität | Hochschule Coburg</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/71Nachhaltigkeitstage_-_Esslinger-1024x683.jpg"
                        fileSize="150262"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Erste Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erste-sitzung-des-wissenschaftlichen-beirats/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Jun 2025 06:45:29 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Der Wissenschaftliche Beirat des Vizepräsidenten für Forschung und digitale Transformation traf sich am 11.06.2025 zu seiner konstituierenden Sitzung.</em>

Der Wissenschaftliche Beirat berät den Vizepräsidenten stellvertretend für die Hochschulleitung hinsichtlich struktureller Entwicklungen im Forschungsbereich und der strategischen Ausrichtung der HSCO zur kontinuierlichen Schärfung des Forschungsprofils. Neben dem Vizepräsidenten und den Sprechern der HRK-Forschungsschwerpunkte konnte als externe Beirätin <a href="https://www.izi-bb.fraunhofer.de/en/About/Antje_Baeumner.html">Frau Prof. Antje Bäumner</a> (Universität Regensburg sowie Fraunhofer Institute for Cell Therapy and Immunology, Branch Bioanalytics and Bioprocesses IZI-BB) für das Gremium gewonnen werden. Weiterhin wird der Beirat in seiner Arbeit durch die Referate Forschungsstrategie und -qualitätsmanagement sowie Forschungs- und Drittmittelservice unterstützt.

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung wurde Frau Prof. Bäumner durch den Präsidenten willkommen geheißen: „Wir sind uns sicher, mit Ihnen eine ausgewiesene Expertise für die anspruchsvolle Weiterentwicklung im Ressort Forschung an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften gefunden zu haben.“ Im Jahr 2025 soll der Beirat noch zu zwei weiteren Sitzungen zusammenfinden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Der Wissenschaftliche Beirat des Vizepräsidenten für Forschung und digitale Transformation traf sich am 11.06.2025 zu seiner konstituierenden Sitzung.</em>

Der Wissenschaftliche Beirat berät den Vizepräsidenten stellvertretend für die Hochschulleitung hinsichtlich struktureller Entwicklungen im Forschungsbereich und der strategischen Ausrichtung der HSCO zur kontinuierlichen Schärfung des Forschungsprofils. Neben dem Vizepräsidenten und den Sprechern der HRK-Forschungsschwerpunkte konnte als externe Beirätin <a href="https://www.izi-bb.fraunhofer.de/en/About/Antje_Baeumner.html">Frau Prof. Antje Bäumner</a> (Universität Regensburg sowie Fraunhofer Institute for Cell Therapy and Immunology, Branch Bioanalytics and Bioprocesses IZI-BB) für das Gremium gewonnen werden. Weiterhin wird der Beirat in seiner Arbeit durch die Referate Forschungsstrategie und -qualitätsmanagement sowie Forschungs- und Drittmittelservice unterstützt.

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung wurde Frau Prof. Bäumner durch den Präsidenten willkommen geheißen: „Wir sind uns sicher, mit Ihnen eine ausgewiesene Expertise für die anspruchsvolle Weiterentwicklung im Ressort Forschung an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften gefunden zu haben.“ Im Jahr 2025 soll der Beirat noch zu zwei weiteren Sitzungen zusammenfinden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/115_DSC3231_Neu-1024x683.jpg"
                        fileSize="154513"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[“Grill & Skill”: Erste Hochschul-Grillmeisterschaft fördert Gemeinschaft und Nachhaltigkeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/grill-skill-erste-hochschul-grillmeisterschaft-foerdert-gemeinschaft-und-nachhaltigkeit/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 09:31:16 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Am 1. Juni 2025 fand in Wirsberg (Oberfranken) erstmals die Hochschul-Grillmeisterschaft „Grill &amp; Skill“ statt. Die Veranstaltung war Teil des Food-Festivals „ZU TISCH! 25“ und brachte Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der Hochschulen Coburg, Bayreuth und Bamberg zusammen. Ziel war es, über Fachgrenzen und Hierarchien hinweg gemeinsames Arbeiten, Austausch und nachhaltige Ernährung zu fördern.</em>

In gemischten Teams traten die Teilnehmenden in einem Grillwettbewerb gegeneinander an. Die Teams bestanden aus drei bis sechs Personen und setzten sich aus verschiedenen Hochschulgruppen zusammen. Im Vordergrund standen Zusammenarbeit, handwerkliches Geschick und die Auseinandersetzung mit nachhaltigen Zutaten.

Die kulinarischen Aufgaben wurden von Dessert-BBQ-Weltmeister Alex Lamm gestellt. Die Hauptgerichte mussten auf regionalen, saisonalen und nachhaltigen Produkten basieren. Zentrale Zutat war Gemüse von Birgit Meier aus dem Knoblauchsland. Ergänzend konnten Fisch vom Alten Kurhaus in Trabelsdorf oder Fleisch von Otto Gourmet verwendet werden. Alternativ waren auch rein pflanzliche Kreationen möglich. Die Nachspeise bestand aus Crêpes Suzette, die auf dem Grill zubereitet und flambiert werden mussten.

Die Bewertung übernahm eine siebenköpfige Jury aus den Bereichen Gastronomie, Wissenschaft und sozialen Medien. Zu den Jurymitgliedern gehörten „The Taste“ Teilnehmer und Grill-Legende Hawk Blackburn, Wahrnehmungsforscher Prof. Dr. Claus-Christian Carbon, Nachhaltigkeitsexpertin und Deutschlands beste Hobbyköchin Cornelia Eberwein, Otto-Gourmet-Mitgründer Wolfgang Otto sowie die Food-Influencer Paul Schütz, Anton Behnke und Benni von „Bennis Buffet“.

Der erste Platz ging an das Team „Steakholder“ von der Hochschule Coburg, das mit technischer Präzision und stimmiger Präsentation überzeugte. Den zweiten Platz belegte das Team „UBT Unleashed“ von der Universität Bayreuth mit einem innovativen Ansatz. Platz drei ging an das Team „Chill and Grill“, das insbesondere durch seine Teamarbeit auffiel.

Die Veranstaltung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Verein freakstotable e.V. organisiert. Unterstützt wurde sie von mehreren Partnern aus der Lebensmittelbranche, darunter Zayiko, PapaMame, Le Nouveau Chef, Gemüse &amp; Kräuter Meier, Alte Gewürzmühle und Otto Gourmet.

„Grill &amp; Skill“ versteht sich nicht nur als Wettbewerb, sondern als Plattform für Dialog, gemeinsames Erleben und bewusste Ernährung. Die Initiatorinnen und Initiatoren planen, das Format weiterzuentwickeln und perspektivisch einen eigenen Verein sowie eine Hochschul-Grill-Weltmeisterschaft zu etablieren.

Weitere Informationen und Eindrücke sind unter <a href="http://www.freakstotable.org">www.freakstotable.org</a> und <a href="http://www.grillandskill.de">www.grillandskill.de</a> abrufbar.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Am 1. Juni 2025 fand in Wirsberg (Oberfranken) erstmals die Hochschul-Grillmeisterschaft „Grill &amp; Skill“ statt. Die Veranstaltung war Teil des Food-Festivals „ZU TISCH! 25“ und brachte Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der Hochschulen Coburg, Bayreuth und Bamberg zusammen. Ziel war es, über Fachgrenzen und Hierarchien hinweg gemeinsames Arbeiten, Austausch und nachhaltige Ernährung zu fördern.</em>

In gemischten Teams traten die Teilnehmenden in einem Grillwettbewerb gegeneinander an. Die Teams bestanden aus drei bis sechs Personen und setzten sich aus verschiedenen Hochschulgruppen zusammen. Im Vordergrund standen Zusammenarbeit, handwerkliches Geschick und die Auseinandersetzung mit nachhaltigen Zutaten.

Die kulinarischen Aufgaben wurden von Dessert-BBQ-Weltmeister Alex Lamm gestellt. Die Hauptgerichte mussten auf regionalen, saisonalen und nachhaltigen Produkten basieren. Zentrale Zutat war Gemüse von Birgit Meier aus dem Knoblauchsland. Ergänzend konnten Fisch vom Alten Kurhaus in Trabelsdorf oder Fleisch von Otto Gourmet verwendet werden. Alternativ waren auch rein pflanzliche Kreationen möglich. Die Nachspeise bestand aus Crêpes Suzette, die auf dem Grill zubereitet und flambiert werden mussten.

Die Bewertung übernahm eine siebenköpfige Jury aus den Bereichen Gastronomie, Wissenschaft und sozialen Medien. Zu den Jurymitgliedern gehörten „The Taste“ Teilnehmer und Grill-Legende Hawk Blackburn, Wahrnehmungsforscher Prof. Dr. Claus-Christian Carbon, Nachhaltigkeitsexpertin und Deutschlands beste Hobbyköchin Cornelia Eberwein, Otto-Gourmet-Mitgründer Wolfgang Otto sowie die Food-Influencer Paul Schütz, Anton Behnke und Benni von „Bennis Buffet“.

Der erste Platz ging an das Team „Steakholder“ von der Hochschule Coburg, das mit technischer Präzision und stimmiger Präsentation überzeugte. Den zweiten Platz belegte das Team „UBT Unleashed“ von der Universität Bayreuth mit einem innovativen Ansatz. Platz drei ging an das Team „Chill and Grill“, das insbesondere durch seine Teamarbeit auffiel.

Die Veranstaltung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Verein freakstotable e.V. organisiert. Unterstützt wurde sie von mehreren Partnern aus der Lebensmittelbranche, darunter Zayiko, PapaMame, Le Nouveau Chef, Gemüse &amp; Kräuter Meier, Alte Gewürzmühle und Otto Gourmet.

„Grill &amp; Skill“ versteht sich nicht nur als Wettbewerb, sondern als Plattform für Dialog, gemeinsames Erleben und bewusste Ernährung. Die Initiatorinnen und Initiatoren planen, das Format weiterzuentwickeln und perspektivisch einen eigenen Verein sowie eine Hochschul-Grill-Weltmeisterschaft zu etablieren.

Weitere Informationen und Eindrücke sind unter <a href="http://www.freakstotable.org">www.freakstotable.org</a> und <a href="http://www.grillandskill.de">www.grillandskill.de</a> abrufbar.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/FWU_1455-1024x682.jpg"
                        fileSize="212562"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/FWU_1429-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="178786"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/FWU_0982-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="171593"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/FWU_1006-12-1024x733.jpg"
                        fileSize="202189"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="733"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/FWU_1010-1-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="162811"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/FWU_1338-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="114227"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Epigenetik zwischen Strand und Seminarraum – Bioanalytik-Studierende erkunden Genregulation in Dänemark]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/epigenetik-zwischen-strand-und-seminarraum-bioanalytik-studierende-erkunden-genregulation-in-daenemark/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 05:36:11 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Im Sommersemester 2025 stand für Studierende des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/bioanalytik/" target="_blank" rel="noopener">Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg ein besonderes Seminar auf dem Programm: Fünf Tage lang beschäftigten sie sich unter der Leitung von Prof. Dr. Janosch Hildebrand mit dem Thema „Epigenetik und nicht-kodierende RNAs“. Der Veranstaltungsort: das dänische Kegnæs, gelegen in der sogenannten Südsee Dänemarks – ein ungewöhnlicher, aber inspirierender Rahmen für wissenschaftlichen Austausch.</em>

Im Zentrum des Seminars stand die Frage, wie Gene durch Umweltfaktoren beeinflusst werden und welche Rolle epigenetische Mechanismen bei der Entstehung von Krankheiten oder dem Alterungsprozess spielen können. Die Studierenden erarbeiteten aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen, hielten Vorträge und diskutierten deren Relevanz im Kontext moderner Forschung. Dabei wurde deutlich, wie komplex und gleichzeitig anwendungsnah die Regulation des Genoms inzwischen erforscht wird.

Trotz der intensiven inhaltlichen Auseinandersetzung kam die Bewegung nicht zu kurz: Nach den Seminareinheiten ging es zum Stand-Up-Paddling oder zum Kitesurf-Kurs aufs Wasser – sportliche Aktivitäten, die nicht nur für Abwechslung sorgten, sondern auch den Teamgeist stärkten. Gemeinsame Grillabende boten Raum für Gespräche abseits des wissenschaftlichen Programms und trugen zur offenen Atmosphäre bei.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-janosch-hildebrand/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a> zeigte sich mit dem Verlauf der Woche zufrieden: „Es war eine tolle Zeit und die Begeisterung für die Epigenetik ist geweckt.“ Die Verbindung aus anspruchsvoller Lehre und gemeinschaftlichem Erleben soll den Studierenden helfen, das komplexe Thema langfristig im Studium zu verankern.

Das Seminar in Kegnæs ist ein Beispiel dafür, wie fachliche Tiefe und persönliche Begegnung erfolgreich miteinander verknüpft werden können – auch außerhalb klassischer Hochschulräume.

&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Im Sommersemester 2025 stand für Studierende des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/bioanalytik/" target="_blank" rel="noopener">Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg ein besonderes Seminar auf dem Programm: Fünf Tage lang beschäftigten sie sich unter der Leitung von Prof. Dr. Janosch Hildebrand mit dem Thema „Epigenetik und nicht-kodierende RNAs“. Der Veranstaltungsort: das dänische Kegnæs, gelegen in der sogenannten Südsee Dänemarks – ein ungewöhnlicher, aber inspirierender Rahmen für wissenschaftlichen Austausch.</em>

Im Zentrum des Seminars stand die Frage, wie Gene durch Umweltfaktoren beeinflusst werden und welche Rolle epigenetische Mechanismen bei der Entstehung von Krankheiten oder dem Alterungsprozess spielen können. Die Studierenden erarbeiteten aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen, hielten Vorträge und diskutierten deren Relevanz im Kontext moderner Forschung. Dabei wurde deutlich, wie komplex und gleichzeitig anwendungsnah die Regulation des Genoms inzwischen erforscht wird.

Trotz der intensiven inhaltlichen Auseinandersetzung kam die Bewegung nicht zu kurz: Nach den Seminareinheiten ging es zum Stand-Up-Paddling oder zum Kitesurf-Kurs aufs Wasser – sportliche Aktivitäten, die nicht nur für Abwechslung sorgten, sondern auch den Teamgeist stärkten. Gemeinsame Grillabende boten Raum für Gespräche abseits des wissenschaftlichen Programms und trugen zur offenen Atmosphäre bei.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-janosch-hildebrand/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a> zeigte sich mit dem Verlauf der Woche zufrieden: „Es war eine tolle Zeit und die Begeisterung für die Epigenetik ist geweckt.“ Die Verbindung aus anspruchsvoller Lehre und gemeinschaftlichem Erleben soll den Studierenden helfen, das komplexe Thema langfristig im Studium zu verankern.

Das Seminar in Kegnæs ist ein Beispiel dafür, wie fachliche Tiefe und persönliche Begegnung erfolgreich miteinander verknüpft werden können – auch außerhalb klassischer Hochschulräume.

&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/2cf4f469-39f6-4b3d-8f00-22cb02ec0be8-768x1024.jpg"
                        fileSize="110298"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Epigenetik_1-1-1024x768.jpg"
                        fileSize="149287"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Epigenetik_2-1024x768.jpg"
                        fileSize="123656"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Financial Management]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[München-Exkursion: FM Studierende erkunden die Zukunft der Finanzen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/muenchen-exkursion-fm-studierende-erkunden-die-zukunft-der-finanzen/</link>
                <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 07:54:07 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Studierende der Studiengänge </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/financial-management/"><em>Financial Management</em></a><em> und der Wirtschafts-Studiengänge BW und MBW der Hochschule Coburg erkundeten, wie KI, digitale Währungen und nachhaltige Finanzen die Zukunft gestalten – durch praxisorientierte Besuche führender Finanz- und Technologieinstitutionen in München.</em>

Mitte Mai nahmen 28 Studierende der Fakultät Wirtschaftswissenschaften an einer dreitägigen Studienreise nach München teil. Unter dem Motto „Die Zukunft der Finanzen“ kamen Studierende des internationalen MBA-Programms Financial Management sowie aus zwei anderen Wirtschaftsstudiengängen bei der Exkursion zusammen.
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-victor-randall/">Prof. Dr. Victor J. Randall</a>, Studiengangsleiter Financial Management, besuchte mit den Studierenden Institutionen an der Schnittstelle von Finanzen, Technologie und Politik, darunter Google, Microsoft, Allianz, UniCredit, Siemens und den Bayerischen Landtag. Ziel war es, zu erforschen, wie neue Technologien und Nachhaltigkeit die globale Finanzlandschaft umgestalten.
„Die FM-Exkursion 2025 hat zwar eine längere Vorbereitung erfordert – aber die hat sich durchaus gelohnt“, sagt Randall rückblickend. „Der interdisziplinäre Austausch von Studierenden aus verschiedenen Studiengängen war für alle sehr bereichernd.“ Als Organisator dankt er besonders dem <a href="https://www.hochschulverein-coburg.de/">Hochschulverein</a> und der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/gesellschaft-fuer-betriebswirtschaft/">Gesellschaft für Betriebswirtschaft</a> für die finanzielle Unterstützung der Reise.
<h5>Brücke zwischen Theorie und Praxis</h5>
Die Themen in München reichten von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs), Künstlicher Intelligenz in Finanzwesen und Versicherungen, Anwendungen der Quantencomputing-Technologie bis zu ESG, grünen Finanzen und dezentralen Finanzen (DeFi).
Für die Studierenden war der Besuch eine besondere Gelegenheit, Theorie mit praktischen Anwendungen zu verbinden. „Eine beeindruckende Erfahrung: durch direkten Austausch mit führenden Persönlichkeiten aus den Bereichen Finanzen und Technologie aus der öffentlichen, privaten und technologischen Sphäre konnten wir Theorie und Praxis verknüpfen“, sagt FM-Student <em>Abhishek Garg</em>.
<em>Madhuri Shelar</em> beeindrucken besonders Informationen zu KI, Nachhaltigkeit und digitaler Innovation: „Jeder Besuch bot praxisorientierte Einblicke, die die Kluft zwischen Theorie und realer Anwendung überbrückten.“ Sie ergänzt, dass diese Erfahrung ihr Verständnis für die sich entwickelnde Finanzlandschaft vertieft.
<em>Ali Norouzi</em> interessiert sehr, wie Institutionen auf die globale finanzielle Transformation reagieren: „Die Begegnungen boten Gelegenheit, unser Verständnis zu vertiefen, kritische Fragen zu stellen und zu erforschen, wie akademische Konzepte in realen Kontexten angewendet werden.“
<h5>Beobachten, Aufnehmen und Wachsen</h5>
Die Vertreter aller Institutionen setzten sich sehr aufmerksam und intensiv mit den Fragen der Studierenden auseinander, wie <em>Shweta Bhingare</em> feststellt. „Das weckte unsere Neugier und förderte unser Verständnis für aktuelle Trends und Innovationen in den Bereichen Finanzen, Technologie und öffentliche Politik.“ Sie fasst die Erfahrung in drei Worten zusammen: <em>„</em>Beobachten, Aufnehmen, Wachsen“.

Der Studienaufenthalt bot einen vielseitigen Einblick in die dynamische Transformation des Finanzwesens der ihre akademische und berufliche Entwicklung nachhaltig beeinflussen wird.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Studierende der Studiengänge </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/financial-management/"><em>Financial Management</em></a><em> und der Wirtschafts-Studiengänge BW und MBW der Hochschule Coburg erkundeten, wie KI, digitale Währungen und nachhaltige Finanzen die Zukunft gestalten – durch praxisorientierte Besuche führender Finanz- und Technologieinstitutionen in München.</em>

Mitte Mai nahmen 28 Studierende der Fakultät Wirtschaftswissenschaften an einer dreitägigen Studienreise nach München teil. Unter dem Motto „Die Zukunft der Finanzen“ kamen Studierende des internationalen MBA-Programms Financial Management sowie aus zwei anderen Wirtschaftsstudiengängen bei der Exkursion zusammen.
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-victor-randall/">Prof. Dr. Victor J. Randall</a>, Studiengangsleiter Financial Management, besuchte mit den Studierenden Institutionen an der Schnittstelle von Finanzen, Technologie und Politik, darunter Google, Microsoft, Allianz, UniCredit, Siemens und den Bayerischen Landtag. Ziel war es, zu erforschen, wie neue Technologien und Nachhaltigkeit die globale Finanzlandschaft umgestalten.
„Die FM-Exkursion 2025 hat zwar eine längere Vorbereitung erfordert – aber die hat sich durchaus gelohnt“, sagt Randall rückblickend. „Der interdisziplinäre Austausch von Studierenden aus verschiedenen Studiengängen war für alle sehr bereichernd.“ Als Organisator dankt er besonders dem <a href="https://www.hochschulverein-coburg.de/">Hochschulverein</a> und der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/gesellschaft-fuer-betriebswirtschaft/">Gesellschaft für Betriebswirtschaft</a> für die finanzielle Unterstützung der Reise.
<h5>Brücke zwischen Theorie und Praxis</h5>
Die Themen in München reichten von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs), Künstlicher Intelligenz in Finanzwesen und Versicherungen, Anwendungen der Quantencomputing-Technologie bis zu ESG, grünen Finanzen und dezentralen Finanzen (DeFi).
Für die Studierenden war der Besuch eine besondere Gelegenheit, Theorie mit praktischen Anwendungen zu verbinden. „Eine beeindruckende Erfahrung: durch direkten Austausch mit führenden Persönlichkeiten aus den Bereichen Finanzen und Technologie aus der öffentlichen, privaten und technologischen Sphäre konnten wir Theorie und Praxis verknüpfen“, sagt FM-Student <em>Abhishek Garg</em>.
<em>Madhuri Shelar</em> beeindrucken besonders Informationen zu KI, Nachhaltigkeit und digitaler Innovation: „Jeder Besuch bot praxisorientierte Einblicke, die die Kluft zwischen Theorie und realer Anwendung überbrückten.“ Sie ergänzt, dass diese Erfahrung ihr Verständnis für die sich entwickelnde Finanzlandschaft vertieft.
<em>Ali Norouzi</em> interessiert sehr, wie Institutionen auf die globale finanzielle Transformation reagieren: „Die Begegnungen boten Gelegenheit, unser Verständnis zu vertiefen, kritische Fragen zu stellen und zu erforschen, wie akademische Konzepte in realen Kontexten angewendet werden.“
<h5>Beobachten, Aufnehmen und Wachsen</h5>
Die Vertreter aller Institutionen setzten sich sehr aufmerksam und intensiv mit den Fragen der Studierenden auseinander, wie <em>Shweta Bhingare</em> feststellt. „Das weckte unsere Neugier und förderte unser Verständnis für aktuelle Trends und Innovationen in den Bereichen Finanzen, Technologie und öffentliche Politik.“ Sie fasst die Erfahrung in drei Worten zusammen: <em>„</em>Beobachten, Aufnehmen, Wachsen“.

Der Studienaufenthalt bot einen vielseitigen Einblick in die dynamische Transformation des Finanzwesens der ihre akademische und berufliche Entwicklung nachhaltig beeinflussen wird.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/111_IMG_0561-1024x858.jpg"
                        fileSize="185736"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="858"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/111-IMG_0573-1024x874.jpg"
                        fileSize="169519"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="874"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/111-IMG_0545-1024x768.jpg"
                        fileSize="146434"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/111-DSC_2785-1024x683.jpg"
                        fileSize="159425"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/111-DSC_2713-1024x683.jpg"
                        fileSize="162455"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/111_DSC_3052-1024x683.jpg"
                        fileSize="175642"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/111-DSC_3085-1024x683.jpg"
                        fileSize="195618"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/111_DSC_2843-1024x683.jpg"
                        fileSize="118835"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Politik trifft Potenzial: Zukunftsgespräch mit Aiwanger]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/politik-trifft-potenzial-zukunftsgespraech-mit-aiwanger/</link>
                <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 09:44:13 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Als die 37. Coburger Designtage die neuesten kreativen Ideen präsentierten, trafen sich führende Köpfe aus Wirtschaft und Wissenschaft mit Staatsminister Hubert Aiwanger, um über die Transformation der Region zu sprechen. Was passiert, wenn Industrietradition auf Innovation trifft?</em>

Im Abendwind wehten bunte Bänder an einem Pavillongerüst und ein paar frühe Gäste schlenderten schon zwischen modernen Installationen der 37. Coburger Designtage über das Gelände der Kulturfabrik Cortendorf. In der alten Villa wurde währenddessen ein wichtiges Gespräch geführt: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast, Prof. Dr. Felix Weispfenning, Vizepräsident für nachhaltige Regionalentwicklung, sowie Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg, tauschten sich über die Zukunft der Region aus. „Bei den Designtagen entsteht immer diese ganz besondere Stimmung, bei der man fühlt: Hier werden Ideen geboren, hier bewegt sich etwas“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast. „Das passt zu unserer Zukunftsregion – und ihrem innovativen Potenzial. Gleichzeitig stellt der Strukturwandel unsere traditionsreichen Unternehmen hier auch vor große Herausforderungen.“
<h5><strong>Tradition und Transformation</strong></h5>
Anfang 2024 haben Hochschule Coburg, IHK zu Coburg sowie die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis sich im Rahmen der „Zukunftsregion Coburg“ zusammengetan. Ziel ist es, Unternehmen bei laufenden Transformationsprozessen branchenübergreifend zu unterstützen. Die Region ist industriell geprägt, insbesondere durch Maschinenbau, Automobilzulieferung, Kunststoffverarbeitung, Glas und Möbelproduktion. Viele Betriebe stehen unter massivem Transformations- und Innovationsdruck – Insolvenzen und Standortschließungen haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Die „Zukunftsregion Coburg“ will dieser Entwicklung begegnen, indem sie Kräfte bündelt und gemeinsame strategische Maßnahmen entwickelt. Erste Ansätze wurden beim Treffen vorgestellt. Gast betonte, dass Aiwangers engagiertes, bodenständiges Eintreten für die bayerische Wirtschaft entscheidend für einen Standort wie Coburg sei. „Als Transferhochschule, die Wissenschaft und Wirtschaft miteinander verbindet, sehen wir uns in einer Schlüsselrolle für die Transformation. Gemeinsam mit starken Partnern wie der IHK zu Coburg und den Wirtschaftsförderern aus Stadt und Landkreis setzen wir Impulse für unsere Zukunftsregion – und freuen uns dabei sehr über Interesse und Unterstützung aus München.“

&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Als die 37. Coburger Designtage die neuesten kreativen Ideen präsentierten, trafen sich führende Köpfe aus Wirtschaft und Wissenschaft mit Staatsminister Hubert Aiwanger, um über die Transformation der Region zu sprechen. Was passiert, wenn Industrietradition auf Innovation trifft?</em>

Im Abendwind wehten bunte Bänder an einem Pavillongerüst und ein paar frühe Gäste schlenderten schon zwischen modernen Installationen der 37. Coburger Designtage über das Gelände der Kulturfabrik Cortendorf. In der alten Villa wurde währenddessen ein wichtiges Gespräch geführt: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast, Prof. Dr. Felix Weispfenning, Vizepräsident für nachhaltige Regionalentwicklung, sowie Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg, tauschten sich über die Zukunft der Region aus. „Bei den Designtagen entsteht immer diese ganz besondere Stimmung, bei der man fühlt: Hier werden Ideen geboren, hier bewegt sich etwas“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast. „Das passt zu unserer Zukunftsregion – und ihrem innovativen Potenzial. Gleichzeitig stellt der Strukturwandel unsere traditionsreichen Unternehmen hier auch vor große Herausforderungen.“
<h5><strong>Tradition und Transformation</strong></h5>
Anfang 2024 haben Hochschule Coburg, IHK zu Coburg sowie die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis sich im Rahmen der „Zukunftsregion Coburg“ zusammengetan. Ziel ist es, Unternehmen bei laufenden Transformationsprozessen branchenübergreifend zu unterstützen. Die Region ist industriell geprägt, insbesondere durch Maschinenbau, Automobilzulieferung, Kunststoffverarbeitung, Glas und Möbelproduktion. Viele Betriebe stehen unter massivem Transformations- und Innovationsdruck – Insolvenzen und Standortschließungen haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Die „Zukunftsregion Coburg“ will dieser Entwicklung begegnen, indem sie Kräfte bündelt und gemeinsame strategische Maßnahmen entwickelt. Erste Ansätze wurden beim Treffen vorgestellt. Gast betonte, dass Aiwangers engagiertes, bodenständiges Eintreten für die bayerische Wirtschaft entscheidend für einen Standort wie Coburg sei. „Als Transferhochschule, die Wissenschaft und Wirtschaft miteinander verbindet, sehen wir uns in einer Schlüsselrolle für die Transformation. Gemeinsam mit starken Partnern wie der IHK zu Coburg und den Wirtschaftsförderern aus Stadt und Landkreis setzen wir Impulse für unsere Zukunftsregion – und freuen uns dabei sehr über Interesse und Unterstützung aus München.“

&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/107-Aiwanger-1024x681.jpg"
                        fileSize="145394"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Gemeinsam wirken! Urbane Praktiken des Wandels]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gemeinsam-wirken-urbane-praktiken-des-wandels/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Jun 2025 11:58:55 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Der 9. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik im Juni 2025 in Berlin versammelte rund 200 Fachleute, um unter dem Motto „Gemeinsam wirken – Urbane Praktiken des Wandels“ Strategien für eine nachhaltige und transformative Stadtentwicklung zu diskutieren. Dabei lag der Fokus auf der Verbindung von wissenschaftlichem Wissen, politischem Willen und zivilgesellschaftlichem Engagement, um Wandel aktiv zu gestalten und in einem abschließenden Policy-Papier konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Am 5. und 6. Juni 2025 kamen rund 200 Fachleute aus Praxis der Stadt- und Raumplanung, Verwaltung, Wissenschaft und fachlicher Nachwuchs zum 9. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik im KINDL-Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin zusammen. Unter dem Motto „Gemeinsam wirken – Urbane Praktiken des Wandels“ diskutierten sie, wie eine zukunftsfähige und transformative Stadtentwicklung gelingen kann. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen fördert das Projekt im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP), die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) ist Veranstalterin. Die inhaltliche und programmatische Ausrichtung des Hochschultages liegt in den Händen von Prof. Mario Tvrtković von der Hochschule Coburg, Fakultät Design, Studiengang Architektur, und Prof. Dr. Barbara Engel vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Fakultät für Architektur. Prof. Tvrtković, Experte für nachhaltige Stadtentwicklung und wissenschaftlicher Sekretär der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), gestaltet die fachliche Ausrichtung maßgeblich mit. Gemeinsam mit Prof. Dr. Engel, Vizepräsident der DASL und Professor für Internationalen Städtebau am KIT, verantwortet er die Konzeption des Programms. Städte spiegeln gesellschaftliche Prozesse und befinden sich im ständigen Wandel. Über sie nachzudenken, heißt, ihre Komplexität zu begreifen. Nachhaltige Stadtentwicklung verfolgt Ziele, wie sie die Leipzig-Charta der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung beschreibt: Allianzen schmieden, gemeinsame Ziele definieren, neue Erzählungen entwickeln und innovative Planungsformen schaffen, um den Wandel aktiv zu gestalten.</p>
<p class="ai-optimize-9">Gemeinsame Ziele und Erzählungen</p>
<p class="ai-optimize-10">Im Mittelpunkt des Hochschultags stand die Frage: Wie setzen wir die urbane Transformation um, statt nur darüber zu reden? Wie verbinden wir wissenschaftliches Wissen, politischen Willen und zivilgesellschaftliches Engagement, um notwendige Wandlungsprozesse einzuleiten, zu verstetigen und eine transformative Planungspraxis zu etablieren? Die Teilnehmenden betonten: Vertrauen entsteht durch Wertschätzung, Verständnis für Gegenargumente und persönlicher Austausch ist wichtig – Wandel gelingt nicht allein durch sachliche Debatten. In Workshops diskutierten die Teilnehmenden verschiedene Modelle des Handelns, überdachten planerische und städtebauliche Kernfragen zur Innenentwicklung im transformativen Kontext und hoben die Rolle der Hochschulen als Wissensspeicher und Ressource für die Stadtentwicklung. Im Nachgang an der Hochschultag entsteht ein Policy-Papier mit Handlungsempfehlungen zum „Gemeinsamen Wirken in Transformation“. Es wird im September auf dem Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Rostock vorgestellt.</p>
<p class="ai-optimize-11">Mehr zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik: <a href="https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/DE/Home/home_node.html">https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/DE/Home/home_node.html</a></p>
<p class="ai-optimize-12">Mehr zum Hochschultag: <a href="https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/SharedDocs/Veranstaltungen/DE/AktuelleTermine/2025/0605_hochschultag.html">https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/SharedDocs/Veranstaltungen/DE/AktuelleTermine/2025/0605_hochschultag.html</a></p>
&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Der 9. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik im Juni 2025 in Berlin versammelte rund 200 Fachleute, um unter dem Motto „Gemeinsam wirken – Urbane Praktiken des Wandels“ Strategien für eine nachhaltige und transformative Stadtentwicklung zu diskutieren. Dabei lag der Fokus auf der Verbindung von wissenschaftlichem Wissen, politischem Willen und zivilgesellschaftlichem Engagement, um Wandel aktiv zu gestalten und in einem abschließenden Policy-Papier konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Am 5. und 6. Juni 2025 kamen rund 200 Fachleute aus Praxis der Stadt- und Raumplanung, Verwaltung, Wissenschaft und fachlicher Nachwuchs zum 9. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik im KINDL-Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin zusammen. Unter dem Motto „Gemeinsam wirken – Urbane Praktiken des Wandels“ diskutierten sie, wie eine zukunftsfähige und transformative Stadtentwicklung gelingen kann. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen fördert das Projekt im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP), die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) ist Veranstalterin. Die inhaltliche und programmatische Ausrichtung des Hochschultages liegt in den Händen von Prof. Mario Tvrtković von der Hochschule Coburg, Fakultät Design, Studiengang Architektur, und Prof. Dr. Barbara Engel vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Fakultät für Architektur. Prof. Tvrtković, Experte für nachhaltige Stadtentwicklung und wissenschaftlicher Sekretär der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), gestaltet die fachliche Ausrichtung maßgeblich mit. Gemeinsam mit Prof. Dr. Engel, Vizepräsident der DASL und Professor für Internationalen Städtebau am KIT, verantwortet er die Konzeption des Programms. Städte spiegeln gesellschaftliche Prozesse und befinden sich im ständigen Wandel. Über sie nachzudenken, heißt, ihre Komplexität zu begreifen. Nachhaltige Stadtentwicklung verfolgt Ziele, wie sie die Leipzig-Charta der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung beschreibt: Allianzen schmieden, gemeinsame Ziele definieren, neue Erzählungen entwickeln und innovative Planungsformen schaffen, um den Wandel aktiv zu gestalten.</p>
<p class="ai-optimize-9">Gemeinsame Ziele und Erzählungen</p>
<p class="ai-optimize-10">Im Mittelpunkt des Hochschultags stand die Frage: Wie setzen wir die urbane Transformation um, statt nur darüber zu reden? Wie verbinden wir wissenschaftliches Wissen, politischen Willen und zivilgesellschaftliches Engagement, um notwendige Wandlungsprozesse einzuleiten, zu verstetigen und eine transformative Planungspraxis zu etablieren? Die Teilnehmenden betonten: Vertrauen entsteht durch Wertschätzung, Verständnis für Gegenargumente und persönlicher Austausch ist wichtig – Wandel gelingt nicht allein durch sachliche Debatten. In Workshops diskutierten die Teilnehmenden verschiedene Modelle des Handelns, überdachten planerische und städtebauliche Kernfragen zur Innenentwicklung im transformativen Kontext und hoben die Rolle der Hochschulen als Wissensspeicher und Ressource für die Stadtentwicklung. Im Nachgang an der Hochschultag entsteht ein Policy-Papier mit Handlungsempfehlungen zum „Gemeinsamen Wirken in Transformation“. Es wird im September auf dem Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Rostock vorgestellt.</p>
<p class="ai-optimize-11">Mehr zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik: <a href="https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/DE/Home/home_node.html">https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/DE/Home/home_node.html</a></p>
<p class="ai-optimize-12">Mehr zum Hochschultag: <a href="https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/SharedDocs/Veranstaltungen/DE/AktuelleTermine/2025/0605_hochschultag.html">https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/SharedDocs/Veranstaltungen/DE/AktuelleTermine/2025/0605_hochschultag.html</a></p>
&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Prof.-Mario-Tvrtkovic-von-der-Hochschule-Coburg-Fakultaet-Design-Studiengang-Architektur.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Migration & Wirtschaft – Woher kommen die Arbeitskräfte von morgen?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/migration-wirtschaft-woher-kommen-die-arbeitskraefte-von-morgen/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 14:00:17 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN">

<em>(Pressestelle) </em>

<em>Deutschland braucht jedes Jahr rund 290.000 ausländische Fachkräfte, um den Arbeitsmarkt stabil zu halten – das zeigt die jüngste Studie von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-lutz-schneider/">Prof. Dr. Lutz Schneider</a> (HS Coburg) und Alexander Kubis (IAB). Sie erregte bundesweit Aufsehen. Die beiden Wissenschaftler haben ihre Arbeit nun auch in einem Ausschuss des niedersächsischen Landtags vorgestellt. Doch welche Hürden sind in Politik und Gesellschaft zu überwinden? Das erklärt Schneider im Podcast „Hörsaal Coburg“.</em>

</div>
<div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN">

Einwanderung und Wohlstand in Deutschland: Wie hängt das zusammen? Professor Dr. Lutz Schneider forscht an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg zu volkswirtschaftlichen Fragen, zu Migration und demografischer Entwicklung. Bereits zum dritten Mal hat er im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht, wie sich das Arbeitskräfteangebot in Deutschland entwickeln wird: Gemeinsam mit Alexander Kubis vom IAB hat er das Erwerbsverhalten der Bevölkerung nach Alter, Geschlecht und Nationalität analysiert und berechnet, wie viele Arbeitskräfte bis 2040 und in einem weiteren Schritt bis 2060 zur Verfügung stehen werden. Auf dieser Grundlage ermittelten die Forscher, wie viel Zuwanderung nötig ist, um den Arbeitsmarkt und damit die Wirtschaft langfristig zu stabilisieren.

</div>
<p data-start="2459" data-end="2618">Die beiden Wissenschaftler haben ihre Zuwanderungsstudie nun auch in einem Ausschuss des niedersächsischen Landtags unter Leitung von Doris Schröder-Köpf vorgestellt. Es lohnt, ein wenig genauer hinzuschauen: Wie hoch ist die tatsächliche Einwanderung aktuell eigentlich? Woher können Fachkräfte nach Deutschland einwandern – und  sieht es mit den Qualifikationen aus? Warum kann der Fachkräftebedarf nicht im Inland gedeckt werden? Und welche Maßnahmen sind notwendig, um Deutschland als Arbeitsstandort attraktiver zu machen? Im Podcast „Hörsaal Coburg“ erklärt Prof. Schneider die Methode und die zentralen Erkenntnisse der Studie – und was jetzt politisch und wirtschaftlich auf dem Spiel steht.</p>
<p data-start="2459" data-end="2618"><a href="https://open.spotify.com/episode/2yTEumQLqOBSH6UkEF3J7o">Hier geht's zum Podcast: Jetzt reinhören</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN">

<em>(Pressestelle) </em>

<em>Deutschland braucht jedes Jahr rund 290.000 ausländische Fachkräfte, um den Arbeitsmarkt stabil zu halten – das zeigt die jüngste Studie von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-lutz-schneider/">Prof. Dr. Lutz Schneider</a> (HS Coburg) und Alexander Kubis (IAB). Sie erregte bundesweit Aufsehen. Die beiden Wissenschaftler haben ihre Arbeit nun auch in einem Ausschuss des niedersächsischen Landtags vorgestellt. Doch welche Hürden sind in Politik und Gesellschaft zu überwinden? Das erklärt Schneider im Podcast „Hörsaal Coburg“.</em>

</div>
<div class="xgmjVLxjqfcXK5BV_XyN">

Einwanderung und Wohlstand in Deutschland: Wie hängt das zusammen? Professor Dr. Lutz Schneider forscht an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg zu volkswirtschaftlichen Fragen, zu Migration und demografischer Entwicklung. Bereits zum dritten Mal hat er im Auftrag der Bertelsmann Stiftung untersucht, wie sich das Arbeitskräfteangebot in Deutschland entwickeln wird: Gemeinsam mit Alexander Kubis vom IAB hat er das Erwerbsverhalten der Bevölkerung nach Alter, Geschlecht und Nationalität analysiert und berechnet, wie viele Arbeitskräfte bis 2040 und in einem weiteren Schritt bis 2060 zur Verfügung stehen werden. Auf dieser Grundlage ermittelten die Forscher, wie viel Zuwanderung nötig ist, um den Arbeitsmarkt und damit die Wirtschaft langfristig zu stabilisieren.

</div>
<p data-start="2459" data-end="2618">Die beiden Wissenschaftler haben ihre Zuwanderungsstudie nun auch in einem Ausschuss des niedersächsischen Landtags unter Leitung von Doris Schröder-Köpf vorgestellt. Es lohnt, ein wenig genauer hinzuschauen: Wie hoch ist die tatsächliche Einwanderung aktuell eigentlich? Woher können Fachkräfte nach Deutschland einwandern – und  sieht es mit den Qualifikationen aus? Warum kann der Fachkräftebedarf nicht im Inland gedeckt werden? Und welche Maßnahmen sind notwendig, um Deutschland als Arbeitsstandort attraktiver zu machen? Im Podcast „Hörsaal Coburg“ erklärt Prof. Schneider die Methode und die zentralen Erkenntnisse der Studie – und was jetzt politisch und wirtschaftlich auf dem Spiel steht.</p>
<p data-start="2459" data-end="2618"><a href="https://open.spotify.com/episode/2yTEumQLqOBSH6UkEF3J7o">Hier geht's zum Podcast: Jetzt reinhören</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/110-Arbeitsmarkt-und-Migration-Schneider-e1749218861373-1024x709.jpg"
                        fileSize="147152"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="709"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Klinische Sozialarbeit]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category><category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>                                <title><![CDATA[Besuch im IPSG: Wo Soziale Arbeit auf Wissenschaft trifft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/besuch-im-ipsg-wo-soziale-arbeit-auf-wissenschaft-trifft/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 13:20:53 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Seit über 30 Jahren arbeitet das Institut für Psycho-Soziale Gesundheit (IPSG) an Lösungen für gesellschaftliche und psychische Herausforderungen. Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> besuchte das An-Institut gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Lehre, Transfer und Forschung. Dabei wurde deutlich, wie eng Wissenschaft und soziale Praxis zusammenspielen.</em>

Das IPSG ist das einzige An-Institut der Hochschule Coburg. Diese enge Verbindung hat maßgeblich dazu beigetragen, die Klinische Sozialarbeit als gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Prof. Dr. Helmut Pauls erinnerte sich beim Besuch an die Entstehung und Entwicklung dieser besonderen sozialarbeiterischen Einrichtung – 1993 hatte er das IPSG gegründet. Von 1984 bis 2016 forschte und lehrte er als Professor an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg. Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule, sowie Verena Blume (Referat Transfer und Entrepreneurship) und Michael Geiger (Referat Forschungsstrategie und Forschungsqualitätsmanagement) besuchten das IPSG in Weidach bei Coburg nun gemeinsam mit Professorinnen und Professoren der Fakultät Soziale Arbeit.
<h4>Breites Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien</h4>
Das IPSG bietet heute als staatlich anerkannter freier Träger der Jugendhilfe ein breites Spektrum an Maßnahmen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, darunter beispielsweise Ambulante Familienhilfe, Frühe Hilfen, Stütz- und Förderklassen, psychosoziale Fachdienste, heilpädagogisch-therapeutische Ambulanz und vollstationäre Wohngruppe.

Das Konzept basiert auf einem humanistischen Verständnis der Klinischen Sozialarbeit, das Menschen in ihrer besonderen Lebenssituation ernst nimmt und gezielt Hilfestellung bietet. Als gemeinnützige Einrichtung der psychosozialen Praxis und als An-Institut der Hochschule Coburg konzentriert sich das IPSG außerdem auf sozialklinische Fort- und Weiterbildung sowie anwendungsbezogene Forschung, etwa zur Entwicklung und Evaluation von Interventionen.
<h4>Eindrücke aus dem Alltag</h4>
Leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IPSG gaben einen lebendigen Einblick in ihre Arbeit. Romina Lindner präsentierte die vollstationäre heilpädagogisch-therapeutische Wohngruppe BONVENA, in der Kindern und Jugendlichen ein verlässliches therapeutisches Milieu geschaffen wird, um traumatische Erfahrungen zu verarbeiten - auch in Kombination mit externen Psychotherapien. Franz Aschenbrenner erläuterte die Arbeit in den Stütz- und Förderklassen im Förderschulzentrum der Heinrich-Schaumberger Schule, die eine enge Kooperation zwischen Jugendhilfe und schulischer Förderung darstellt. Das Profil der Heilpädagogischen Tagesstätte, die Kinder mit Entwicklungsrisiken und Behinderungen im Vorschulalter in enger Zusammenarbeit mit ihren Eltern unterstützt, wurde von Marcel Strobel umrissen.

Auch Pia Keller (Institutsleitung) berichtete über ihren Arbeitsbereich, ebenso Linda Peschel-Bauer (Heilpädagogische Therapeutische Ambulanz) und Carolin Wolf (Individuelle Schülerinnen- und Schülerbegleitung).
<h4>Impulse für die Forschung</h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/">Prof. Dr. Christine Kröger</a>, Studiengangsleiterin des berufsbegleitenden <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Weiterbildungsmasters Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> überreichte Präsident Gast den neu erschienenen Tagungsband „Klinische Sozialarbeit und Sozialtherapie. Zwischenmenschliche Beziehungen stärken – soziale Einbindung fördern“. Das IPSG ist darin mit drei Beiträgen vertreten. Der Besuch führte zu einer lebendigen Diskussion und brachte auch Impulse für zukünftige gemeinsame Forschungsvorhaben. Präsident Gast zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Instituts und betonte die Rolle des IPSG als Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis in der Region.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Seit über 30 Jahren arbeitet das Institut für Psycho-Soziale Gesundheit (IPSG) an Lösungen für gesellschaftliche und psychische Herausforderungen. Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> besuchte das An-Institut gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Lehre, Transfer und Forschung. Dabei wurde deutlich, wie eng Wissenschaft und soziale Praxis zusammenspielen.</em>

Das IPSG ist das einzige An-Institut der Hochschule Coburg. Diese enge Verbindung hat maßgeblich dazu beigetragen, die Klinische Sozialarbeit als gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit im deutschsprachigen Raum zu etablieren. Prof. Dr. Helmut Pauls erinnerte sich beim Besuch an die Entstehung und Entwicklung dieser besonderen sozialarbeiterischen Einrichtung – 1993 hatte er das IPSG gegründet. Von 1984 bis 2016 forschte und lehrte er als Professor an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg. Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule, sowie Verena Blume (Referat Transfer und Entrepreneurship) und Michael Geiger (Referat Forschungsstrategie und Forschungsqualitätsmanagement) besuchten das IPSG in Weidach bei Coburg nun gemeinsam mit Professorinnen und Professoren der Fakultät Soziale Arbeit.
<h4>Breites Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien</h4>
Das IPSG bietet heute als staatlich anerkannter freier Träger der Jugendhilfe ein breites Spektrum an Maßnahmen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, darunter beispielsweise Ambulante Familienhilfe, Frühe Hilfen, Stütz- und Förderklassen, psychosoziale Fachdienste, heilpädagogisch-therapeutische Ambulanz und vollstationäre Wohngruppe.

Das Konzept basiert auf einem humanistischen Verständnis der Klinischen Sozialarbeit, das Menschen in ihrer besonderen Lebenssituation ernst nimmt und gezielt Hilfestellung bietet. Als gemeinnützige Einrichtung der psychosozialen Praxis und als An-Institut der Hochschule Coburg konzentriert sich das IPSG außerdem auf sozialklinische Fort- und Weiterbildung sowie anwendungsbezogene Forschung, etwa zur Entwicklung und Evaluation von Interventionen.
<h4>Eindrücke aus dem Alltag</h4>
Leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IPSG gaben einen lebendigen Einblick in ihre Arbeit. Romina Lindner präsentierte die vollstationäre heilpädagogisch-therapeutische Wohngruppe BONVENA, in der Kindern und Jugendlichen ein verlässliches therapeutisches Milieu geschaffen wird, um traumatische Erfahrungen zu verarbeiten - auch in Kombination mit externen Psychotherapien. Franz Aschenbrenner erläuterte die Arbeit in den Stütz- und Förderklassen im Förderschulzentrum der Heinrich-Schaumberger Schule, die eine enge Kooperation zwischen Jugendhilfe und schulischer Förderung darstellt. Das Profil der Heilpädagogischen Tagesstätte, die Kinder mit Entwicklungsrisiken und Behinderungen im Vorschulalter in enger Zusammenarbeit mit ihren Eltern unterstützt, wurde von Marcel Strobel umrissen.

Auch Pia Keller (Institutsleitung) berichtete über ihren Arbeitsbereich, ebenso Linda Peschel-Bauer (Heilpädagogische Therapeutische Ambulanz) und Carolin Wolf (Individuelle Schülerinnen- und Schülerbegleitung).
<h4>Impulse für die Forschung</h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/">Prof. Dr. Christine Kröger</a>, Studiengangsleiterin des berufsbegleitenden <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Weiterbildungsmasters Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> überreichte Präsident Gast den neu erschienenen Tagungsband „Klinische Sozialarbeit und Sozialtherapie. Zwischenmenschliche Beziehungen stärken – soziale Einbindung fördern“. Das IPSG ist darin mit drei Beiträgen vertreten. Der Besuch führte zu einer lebendigen Diskussion und brachte auch Impulse für zukünftige gemeinsame Forschungsvorhaben. Präsident Gast zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Instituts und betonte die Rolle des IPSG als Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis in der Region.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/109-IPSG-36-1024x701.jpg"
                        fileSize="99375"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="701"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/IPSG-05-1024x681.jpg"
                        fileSize="100462"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/19-IPSG-29-1024x691.jpg"
                        fileSize="78384"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/109-IPSG-33-e1749215557469-1024x648.jpg"
                        fileSize="127366"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="648"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/109-IPSG-10-e1749215695605-1024x711.jpg"
                        fileSize="86243"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="711"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/109-IPSG-12-1024x681.jpg"
                        fileSize="61529"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/109-IPSG-19-1024x681.jpg"
                        fileSize="59992"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/109-IPSG-34-e1749215613839-1024x673.jpg"
                        fileSize="101637"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="673"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/109-IPSG-39-1024x701.jpg"
                        fileSize="123485"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="701"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Forschung in der Flur – für klimarobuste Kommunen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschung-in-der-flur-fuer-klimarobuste-kommunen/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 14:02:46 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Vom Hörsaal in die Natur: Im Projekt BauWaOpKliNu untersuchen Studierende und Forschende Nutzung und Bodenbeschaffenheit.</em>

Mitarbeitende, studentische Hilfskräfte und das beteiligte Planungsbüro TNL trafen sich im Rahmen des Forschungsprojekts <a href="https://www.hs-coburg.de/news/die-landschaft-als-schwamm-warum-hochwasserschutz-in-wald-und-flur-beginnt/">BauWaOpKliNu</a> beim Ortstermin im Projektgebiet der Allianz Regnitz-Aisch. Ziel der Exkursion war es, ausgewählte Flächen in den Gemeinden Buttenheim, Hallerndorf, Altendorf und Eggolsheim hinsichtlich ihrer Nutzung, Erosionsgefährdung und topografischen Gegebenheiten zu untersuchen.

Die begutachteten Flächen wurden möglichst heterogen gewählt, um verschiedene Nutzungen wie Wälder, landwirtschaftlich genutzte Felder, Gewässerabschnitte und Grünland abzubilden. Untersucht wurden unter anderem die vorhandenen Wegestrukturen, die Beschaffenheit des Oberbodens und ob und in welchem Ausmaß Bodenerosion auf der Fläche sichtbar wird. Die erhobenen Daten bilden eine wichtige Grundlage für die weiteren Arbeitsschritte im Projekt.

Das übergeordnete Ziel von BauWaOpKliNu ist die Entwicklung eines Baukastensystems, das Kommunen bei einer wasserwirtschaftlich nachhaltigen Flächenplanung und -nutzung unterstützt. Hierbei soll anfallendes Niederschlagswasser an den Ursprüngen der Fließwege in der Fläche gehalten und so dafür gesorgt werden, dass Hochwasserereignisse abgemildert und Dürreperioden vorgebeugt wird.

Das Projekt unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-andreas-weiss/">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> (Wasserbau &amp; Siedlungswirtschaft, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a>) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie das Förderprogramm DATIpilot gefördert.

Die Ergebnisse der Begehung fließen in die weitere wissenschaftliche Bearbeitung ein und tragen dazu bei, praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Kommunen im Umgang mit dem Klimawandel zu erarbeiten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Vom Hörsaal in die Natur: Im Projekt BauWaOpKliNu untersuchen Studierende und Forschende Nutzung und Bodenbeschaffenheit.</em>

Mitarbeitende, studentische Hilfskräfte und das beteiligte Planungsbüro TNL trafen sich im Rahmen des Forschungsprojekts <a href="https://www.hs-coburg.de/news/die-landschaft-als-schwamm-warum-hochwasserschutz-in-wald-und-flur-beginnt/">BauWaOpKliNu</a> beim Ortstermin im Projektgebiet der Allianz Regnitz-Aisch. Ziel der Exkursion war es, ausgewählte Flächen in den Gemeinden Buttenheim, Hallerndorf, Altendorf und Eggolsheim hinsichtlich ihrer Nutzung, Erosionsgefährdung und topografischen Gegebenheiten zu untersuchen.

Die begutachteten Flächen wurden möglichst heterogen gewählt, um verschiedene Nutzungen wie Wälder, landwirtschaftlich genutzte Felder, Gewässerabschnitte und Grünland abzubilden. Untersucht wurden unter anderem die vorhandenen Wegestrukturen, die Beschaffenheit des Oberbodens und ob und in welchem Ausmaß Bodenerosion auf der Fläche sichtbar wird. Die erhobenen Daten bilden eine wichtige Grundlage für die weiteren Arbeitsschritte im Projekt.

Das übergeordnete Ziel von BauWaOpKliNu ist die Entwicklung eines Baukastensystems, das Kommunen bei einer wasserwirtschaftlich nachhaltigen Flächenplanung und -nutzung unterstützt. Hierbei soll anfallendes Niederschlagswasser an den Ursprüngen der Fließwege in der Fläche gehalten und so dafür gesorgt werden, dass Hochwasserereignisse abgemildert und Dürreperioden vorgebeugt wird.

Das Projekt unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-andreas-weiss/">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> (Wasserbau &amp; Siedlungswirtschaft, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a>) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie das Förderprogramm DATIpilot gefördert.

Die Ergebnisse der Begehung fließen in die weitere wissenschaftliche Bearbeitung ein und tragen dazu bei, praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Kommunen im Umgang mit dem Klimawandel zu erarbeiten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/106-BauWaOpKliNu-2-768x1024.jpg"
                        fileSize="270473"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/106-BauWaOpKliNu-3-768x1024.jpg"
                        fileSize="269173"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/106-Weiss-BauWaOpKliNu-e1749132134802-1024x838.jpg"
                        fileSize="287505"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="838"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement dual]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Nach Gletscherabbruch: Forschung zu Starkregen im Deutschlandfunk]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nach-gletscherabbruch-forschung-zu-starkregen-im-deutschlandfunk/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 12:56:42 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Nach dem verheerenden Gletscherabbruch im Schweizer Lötschental wird der Umgang mit Naturgefahren intensiv diskutiert: Das Deutschlandradio berichtete in der Sendung „Studio 9“ über Ursachen, Folgen und politische Konsequenzen des Erdrutschs von Blatten. Dabei geht es auch um ein Forschungsprojekt, bei dem die Hochschule Coburg mit der Euro-FH Hamburg kooperiert.</em>

In dem Beitrag kommt auch das <a href="https://www.hs-coburg.de/news/forschungsprojekt-zu-wirksamem-schutz-vor-starkregen/">Starkregen-Forschungsprojekt</a> der Hochschule Coburg zur Sprache. Interviewpartner ist Prof. Dr. Christoph Schwarzbach (Europäische Fernhochschule Hamburg), der das Projekt gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> (Versicherungsbetriebslehre, Fakultät Wirtschaft) und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-andreas-weiss/">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> (Wasserbau &amp; Siedlungswirtschaft, Fakultät Design + Bauen) durchführt. Die Forschenden analysieren in dem vom Deutschen Verein für Versicherungswissenschaft (DVfVW) geförderten Projekt unter anderem, welche baulichen Maßnahmen gegen Starkregen wirtschaftlich sinnvoll sind – und welche Rolle die Wohngebäudeversicherung dabei spielt.

<strong>Justizministerin fordert verpflichtende Elementarschädenversicherung für Wohngebäude</strong>

Durch den Klimawandel nehmen extreme Wetterereignisse wie Hochwasser, Hitze, Stürme, Erdbeben zu. „Die Elementarschaden-Versicherungspflicht ist sehr aktuell – nicht nur wegen des Schweizer Erdrutschs, sondern auch durch die Ankündigung von Justizministerin Stefanie Hubig, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, ein entsprechendes Gesetz dazu einzubringen“, erklärt Kraft. Er leitet das Forschungsprojekt, in dem verschiedene Baumaßnahmen auf Kosten und Nutzen untersucht werden und die vertragliche Gestaltung der Versicherungen im Fokus steht.

Hier geht’s zum Beitrag im Deutschlandfunk: <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/versicherungspflicht-elementarschaeden-was-ist-mit-praevention-100.html">Versicherungspflicht Elementarschäden - Was ist mit Prävention?</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Nach dem verheerenden Gletscherabbruch im Schweizer Lötschental wird der Umgang mit Naturgefahren intensiv diskutiert: Das Deutschlandradio berichtete in der Sendung „Studio 9“ über Ursachen, Folgen und politische Konsequenzen des Erdrutschs von Blatten. Dabei geht es auch um ein Forschungsprojekt, bei dem die Hochschule Coburg mit der Euro-FH Hamburg kooperiert.</em>

In dem Beitrag kommt auch das <a href="https://www.hs-coburg.de/news/forschungsprojekt-zu-wirksamem-schutz-vor-starkregen/">Starkregen-Forschungsprojekt</a> der Hochschule Coburg zur Sprache. Interviewpartner ist Prof. Dr. Christoph Schwarzbach (Europäische Fernhochschule Hamburg), der das Projekt gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> (Versicherungsbetriebslehre, Fakultät Wirtschaft) und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-andreas-weiss/">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> (Wasserbau &amp; Siedlungswirtschaft, Fakultät Design + Bauen) durchführt. Die Forschenden analysieren in dem vom Deutschen Verein für Versicherungswissenschaft (DVfVW) geförderten Projekt unter anderem, welche baulichen Maßnahmen gegen Starkregen wirtschaftlich sinnvoll sind – und welche Rolle die Wohngebäudeversicherung dabei spielt.

<strong>Justizministerin fordert verpflichtende Elementarschädenversicherung für Wohngebäude</strong>

Durch den Klimawandel nehmen extreme Wetterereignisse wie Hochwasser, Hitze, Stürme, Erdbeben zu. „Die Elementarschaden-Versicherungspflicht ist sehr aktuell – nicht nur wegen des Schweizer Erdrutschs, sondern auch durch die Ankündigung von Justizministerin Stefanie Hubig, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, ein entsprechendes Gesetz dazu einzubringen“, erklärt Kraft. Er leitet das Forschungsprojekt, in dem verschiedene Baumaßnahmen auf Kosten und Nutzen untersucht werden und die vertragliche Gestaltung der Versicherungen im Fokus steht.

Hier geht’s zum Beitrag im Deutschlandfunk: <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/versicherungspflicht-elementarschaeden-was-ist-mit-praevention-100.html">Versicherungspflicht Elementarschäden - Was ist mit Prävention?</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/person_kraft_mirko_20241114.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/27-Weiss-BauWaOpKliNu03klein-1024x694.jpg"
                        fileSize="89976"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Kurbasik- und Hanses-Preise 2025: Nachwuchs im Bauingenieurwesen überzeugt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kurbasik-und-hanses-preise-2025-nachwuchs-im-bauingenieurwesen-ueberzeugt/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 11:59:25 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Für ihre herausragenden Abschlussarbeiten im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a> wurden Studierende der Hochschule Coburg mit dem Joachim-Kurbasik-Preis und dem Ullrich-Hanses-Preis ausgezeichnet.</em>

Im Rahmen des <a href="https://www.hs-coburg.de/news/zukunft-gestalten-inside-campus-design-2025/"><em>INSIDE CAMPUS DESIGN 2025 </em></a>der Hochschule Coburg konnten sich zukünftige Bauingenieure und Bauingenieurinnen mit den Schwerpunkten „Konstruktiver Ingenieurbau“ und „Infrastrukturplanung“ über eine Auszeichnung ihrer Abschlussarbeiten freuen. Die Jury aus Forschenden der jeweiligen Fachbereiche und Vertretern der stiftenden Ingenieurgesellschaften hatte es auch in diesem Jahr nicht leicht, aus der Fülle an überdurchschnittlichen Arbeiten die herausragendsten auszuwählen. So wurden diesmal auch zwei 2. Preise ausgelobt.

Die beiden Preise gehen namentlich zurück auf zwei ehemalige Professoren der Hochschule Coburg, die bei ihren Studierenden bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Joachim Kurbasik lehrte von 1963 bis 1993 die Fächer Statik, Stahl- und Spannbetonbau. Ullrich Hanses war von 1987 bis 2012 Professor für Bodenmechanik und Grundbau. 100 Studierende begleitete er bei ihrer Abschlussarbeit und weit über 1000 Bauingenieure wurden von Ullrich Hanses unterrichtet. Für seine zahlreichen Verdienste wurde ihm die Ehrenmedaille der Hochschule Coburg verliehen.

In Erinnerung an ihren gemeinsamen Coburger Professor Joachim Kurbasik stiften den mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Preis jedes Jahr vier nordbayerische Ingenieurgesellschaften: Ingenieurgruppe Knörnschild &amp; Kollegen GmbH, IB Federlein Ingenieurgesellschaft mbH, SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult GmbH, G.I.A. Planung GmbH &amp; Co. KG
<h4>Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Joachim-Kurbasik-Preises im Bereich Konstruktiver Ingenieurbau:</h4>
<strong>1. Preis (Preisgeld 1.250,- €)</strong>
<ul>
 	<li>Benedikt Wicht mit dem Thema: Planung der Gründung einer Windkraftanlage zur nachhaltigen Stromerzeugung</li>
</ul>
<strong>2. Preis (Preisgeld je 625,- €)</strong>
<ul>
 	<li>Pauline Neugebauer mit dem Thema: Vergleich der analytischen und numerischen Methodik zur Überprüfung der räumlichen Aussteifung von Gebäuden</li>
 	<li>Jennifer Zeulner mit dem Thema: Einsatz von Mineralik als Hauptbestandteil von Zement und als Gesteinskörnung in Betone</li>
</ul>
Die Laudatio für den Kurbasik-Preis war eine inspirierende Reise durch dessen Leben. Benjamin Steven Reiche (GIA) zeichnete ein lebendiges Bild von Professor Kurbasik und verband sein Leben mit historischen Ereignissen und technischen Entwicklungen. Den Absolventinnen und Absolventen gab er dabei wichtige Werte wie Mut und Demut mit auf den Weg – Werte, für die Professor Kurbasik stand und die auch heute nichts an Bedeutung verloren haben.
<h4>Die diesjährigen Preisträger des Ullrich-Hanses-Preises mit Schwerpunkt „Infrastrukturplanung“:</h4>
<strong>1. </strong><strong>Preis (Preisgeld 1.000 €)</strong>
<ul>
 	<li>Sebastian Felkl mit dem Thema: Bemessung und Potenzialanalyse eines Stauraumkanals im Zuge einer Erschließungsplanung</li>
</ul>
<strong>2. Preis (Preisgeld 700 €)</strong>
<ul>
 	<li>Tobias Raps mit dem Thema: Entwurfsplanung der Anschlussstelle Berg im Zuge der A9 mit 3D-Visualisierung</li>
</ul>
<strong>3. Preis (Preisgeld je 400 €)</strong>
<ul>
 	<li>Simeon Ulm mit dem Thema: Entwicklung von EC³-Superkondensatoren auf Basis von Carbon Black</li>
 	<li>Benjamin Zerr mit dem Thema: Zeitwerte für Stahlbetonarbeiten nach REFA</li>
</ul>
Die Stifter des Ullrich-Hanses-Preises sind: SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult GmbH, agc Abfallwirtschaft GmbH, dechant Hoch- und Ingenieurbau gmbh, Krumpholz Bodentechnik GmbH, Ingenieurbüro Greiner Eisfeld GbR.

Wie in den Vorjahren war die Veranstaltung auch diesmal ein voller Erfolg – mit beeindruckenden Arbeiten und glücklichen Preisträgerinnen und Preisträgern. Die Jury blickt bereits mit Vorfreude auf das kommende Jahr. Die stiftenden Unternehmen sind sich der Bedeutung der Nachwuchsförderung für die Zukunft der Branche bewusst und wollen dieses Engagement fortsetzen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Für ihre herausragenden Abschlussarbeiten im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a> wurden Studierende der Hochschule Coburg mit dem Joachim-Kurbasik-Preis und dem Ullrich-Hanses-Preis ausgezeichnet.</em>

Im Rahmen des <a href="https://www.hs-coburg.de/news/zukunft-gestalten-inside-campus-design-2025/"><em>INSIDE CAMPUS DESIGN 2025 </em></a>der Hochschule Coburg konnten sich zukünftige Bauingenieure und Bauingenieurinnen mit den Schwerpunkten „Konstruktiver Ingenieurbau“ und „Infrastrukturplanung“ über eine Auszeichnung ihrer Abschlussarbeiten freuen. Die Jury aus Forschenden der jeweiligen Fachbereiche und Vertretern der stiftenden Ingenieurgesellschaften hatte es auch in diesem Jahr nicht leicht, aus der Fülle an überdurchschnittlichen Arbeiten die herausragendsten auszuwählen. So wurden diesmal auch zwei 2. Preise ausgelobt.

Die beiden Preise gehen namentlich zurück auf zwei ehemalige Professoren der Hochschule Coburg, die bei ihren Studierenden bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Joachim Kurbasik lehrte von 1963 bis 1993 die Fächer Statik, Stahl- und Spannbetonbau. Ullrich Hanses war von 1987 bis 2012 Professor für Bodenmechanik und Grundbau. 100 Studierende begleitete er bei ihrer Abschlussarbeit und weit über 1000 Bauingenieure wurden von Ullrich Hanses unterrichtet. Für seine zahlreichen Verdienste wurde ihm die Ehrenmedaille der Hochschule Coburg verliehen.

In Erinnerung an ihren gemeinsamen Coburger Professor Joachim Kurbasik stiften den mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Preis jedes Jahr vier nordbayerische Ingenieurgesellschaften: Ingenieurgruppe Knörnschild &amp; Kollegen GmbH, IB Federlein Ingenieurgesellschaft mbH, SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult GmbH, G.I.A. Planung GmbH &amp; Co. KG
<h4>Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger des Joachim-Kurbasik-Preises im Bereich Konstruktiver Ingenieurbau:</h4>
<strong>1. Preis (Preisgeld 1.250,- €)</strong>
<ul>
 	<li>Benedikt Wicht mit dem Thema: Planung der Gründung einer Windkraftanlage zur nachhaltigen Stromerzeugung</li>
</ul>
<strong>2. Preis (Preisgeld je 625,- €)</strong>
<ul>
 	<li>Pauline Neugebauer mit dem Thema: Vergleich der analytischen und numerischen Methodik zur Überprüfung der räumlichen Aussteifung von Gebäuden</li>
 	<li>Jennifer Zeulner mit dem Thema: Einsatz von Mineralik als Hauptbestandteil von Zement und als Gesteinskörnung in Betone</li>
</ul>
Die Laudatio für den Kurbasik-Preis war eine inspirierende Reise durch dessen Leben. Benjamin Steven Reiche (GIA) zeichnete ein lebendiges Bild von Professor Kurbasik und verband sein Leben mit historischen Ereignissen und technischen Entwicklungen. Den Absolventinnen und Absolventen gab er dabei wichtige Werte wie Mut und Demut mit auf den Weg – Werte, für die Professor Kurbasik stand und die auch heute nichts an Bedeutung verloren haben.
<h4>Die diesjährigen Preisträger des Ullrich-Hanses-Preises mit Schwerpunkt „Infrastrukturplanung“:</h4>
<strong>1. </strong><strong>Preis (Preisgeld 1.000 €)</strong>
<ul>
 	<li>Sebastian Felkl mit dem Thema: Bemessung und Potenzialanalyse eines Stauraumkanals im Zuge einer Erschließungsplanung</li>
</ul>
<strong>2. Preis (Preisgeld 700 €)</strong>
<ul>
 	<li>Tobias Raps mit dem Thema: Entwurfsplanung der Anschlussstelle Berg im Zuge der A9 mit 3D-Visualisierung</li>
</ul>
<strong>3. Preis (Preisgeld je 400 €)</strong>
<ul>
 	<li>Simeon Ulm mit dem Thema: Entwicklung von EC³-Superkondensatoren auf Basis von Carbon Black</li>
 	<li>Benjamin Zerr mit dem Thema: Zeitwerte für Stahlbetonarbeiten nach REFA</li>
</ul>
Die Stifter des Ullrich-Hanses-Preises sind: SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult GmbH, agc Abfallwirtschaft GmbH, dechant Hoch- und Ingenieurbau gmbh, Krumpholz Bodentechnik GmbH, Ingenieurbüro Greiner Eisfeld GbR.

Wie in den Vorjahren war die Veranstaltung auch diesmal ein voller Erfolg – mit beeindruckenden Arbeiten und glücklichen Preisträgerinnen und Preisträgern. Die Jury blickt bereits mit Vorfreude auf das kommende Jahr. Die stiftenden Unternehmen sind sich der Bedeutung der Nachwuchsförderung für die Zukunft der Branche bewusst und wollen dieses Engagement fortsetzen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC3092-1024x683.jpg"
                        fileSize="156012"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC3128-1024x683.jpg"
                        fileSize="167803"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC3061-1024x683.jpg"
                        fileSize="80954"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC3067-1024x683.jpg"
                        fileSize="111237"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC3107-e1749124992762-1024x718.jpg"
                        fileSize="144734"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="718"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC3163-1024x683.jpg"
                        fileSize="75367"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2988-Kopie-1024x683.jpg"
                        fileSize="79124"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2954-1024x683.jpg"
                        fileSize="67509"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2758-1024x683.jpg"
                        fileSize="117362"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2870-1024x683.jpg"
                        fileSize="74209"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2917-1024x683.jpg"
                        fileSize="115243"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2949-1024x683.jpg"
                        fileSize="77710"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC304-1024x683.jpg"
                        fileSize="55831"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2817-683x1024.jpg"
                        fileSize="84018"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2792-1024x683.jpg"
                        fileSize="60166"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Zukunft gestalten: INSIDE CAMPUS DESIGN 2025]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunft-gestalten-inside-campus-design-2025/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 10:53:42 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Franziska Ritz</em>

<em>Mit Themen wie Bauwende, Zirkularität, Energieeffizienz am Denkmal, KI in der Gestaltung und Zukunftskompetenzen im Design bot INSIDE CAMPUS DESIGN 2025 an Himmelfahrt und dem folgenden Brückentag ein facettenreiches Programm. Auf dem Campus Design und dem ehemaligen Coburger Schlachthofgelände kamen die verschiedenen Disziplinen der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> ins Gespräch.</em>

Von Worldcafé bis Reallabor: Diskurse, Vorträge und Workshops beim <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/inside-campus-design-2025/">INSIDE CAMPUS DESIGN 2025</a> stärkten den interdisziplinären Dialog an der Fakultät Design + Bauen und machten aktuelle Forschungs-, Lehr- und Transferprojekte sichtbar. Zum Auftakt stellte Dekan <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-egbert-kessler/">Prof. Dr. Egbert Keßler</a> die Beweggründe für die Umbenennung der Fakultät in „Design + Bauen“ im März vor. Er gab Einblick in die laufende Leitbildentwicklung mit den zentralen Leitgedanken: <em>Vielfalt gestalten</em>, <em>Gemeinsam gestalten </em>und <em>Zukunft gestalten</em>.
<h4>Gute Gestaltung, Bauwende &amp; Ressourcen</h4>
Im Worldcafé des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a>– einem moderierten Format, bei dem in wechselnden Kleingruppen diskutiert wird – sprachen die Teilnehmenden über verschiedene Fragestellungen rund ums Thema <em>„Was ist gute Gestaltung?“. </em>Es folgte ein spannender Vortrag von Dominik Campanella, Gründer von Concular, zu Zirkularität am Bau, und am Nachmittag stand das Thema „Bauwende &amp; Ressourcen“ im Mittelpunkt. Im Reallabor rund um die Designfabrik entstanden in „Design &amp; Build“-Workshops die freitragende Holzstruktur „Creatrium“ sowie Lehmbauexponate, gemeinsam realisiert von Studierenden und Dozierenden des Studiengangs Architektur. Im Rahmen des InTraBau Handwerksforum setzten schließlich Expertinnen und Experten Impulse zum Baustoff Lehm. Den Ausklang des Tages bildete das Abendprogramm mit vielfältiger Live-Musik auf dem Campus Design – gestaltet und umgesetzt von der Fachschaft der Fakultät Design + Bauen.

Der Freitag startete mit dem Schwerpunkt „Energieeffizienz am Denkmal“. Eine Ausstellung beispielhafter Sanierungsprojekte bildete den Auftakt, gefolgt von Impulsvorträgen aus Denkmalpflege, Wissenschaft und Praxis. Diese lieferten wichtige Impulse für die anschließende Diskussion zu <em>„Fossil Free Heritage“</em>. Nachmittags präsentierten Studierende aus dem Studiengang Bauingenieurwesen die nominierten Projekte für den <a href="https://www.hs-coburg.de/news/kurbasik-und-hanses-preise-2025-nachwuchs-im-bauingenieurwesen-ueberzeugt/">Ullrich-Hanses-Preis und den Joachim-Kurbasik-Preis</a>, gefolgt von einer feierlichen Preisverleihung im Audimax.<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-almut-lottmann-loeer/"> Prof. Dr. Almut Lottmann-Löer</a>, Studiengangsleiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a>, bedankte sich bei dieser Gelegenheit beim Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. für die Finanzierung neuer Geräte zur Ausstattung der Labore am Campus Design.
<h4>Impulse, Diskussion und die Zukunft des Designs</h4>
Im voll besetzten Multifunktionsraum widmete sich parallel das Format „Zukunft: Design“ aktuellen Fragestellungen und zukünftigen Perspektiven der Designausbildung, -praxis und -forschung. Nach spannenden Vorträgen aus dem Studiengang Integriertes Produktdesign folgte eine lebendige Podiumsdiskussion unter Einbeziehung des Publikums. Eine kleine Ausstellung aktueller Projekte rundete den Nachmittag ab, bevor die gut besuchte Abschlussparty das Event stimmungsvoll beschloss. INSIDE CAMPUS DESIGN 2025 fand dieses Jahr als erster Teil einer Weiterentwicklung des gewohnten CAMPUS DESIGN OPEN statt. Für die Allgemeinheit öffnet die Fakultät Design + Bauen dann am Freitag, 25. Juli, und Samstag, 26. Juli 2025 zum zweiten Teil, der <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/werkschau-campus-design-2025/">WERKSCHAU CAMPUS DESIGN</a> ihre Türen: Studierende der Fakultät Design + Bauen werden dann die Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten und Semesterprojekte präsentieren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Franziska Ritz</em>

<em>Mit Themen wie Bauwende, Zirkularität, Energieeffizienz am Denkmal, KI in der Gestaltung und Zukunftskompetenzen im Design bot INSIDE CAMPUS DESIGN 2025 an Himmelfahrt und dem folgenden Brückentag ein facettenreiches Programm. Auf dem Campus Design und dem ehemaligen Coburger Schlachthofgelände kamen die verschiedenen Disziplinen der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> ins Gespräch.</em>

Von Worldcafé bis Reallabor: Diskurse, Vorträge und Workshops beim <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/inside-campus-design-2025/">INSIDE CAMPUS DESIGN 2025</a> stärkten den interdisziplinären Dialog an der Fakultät Design + Bauen und machten aktuelle Forschungs-, Lehr- und Transferprojekte sichtbar. Zum Auftakt stellte Dekan <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-egbert-kessler/">Prof. Dr. Egbert Keßler</a> die Beweggründe für die Umbenennung der Fakultät in „Design + Bauen“ im März vor. Er gab Einblick in die laufende Leitbildentwicklung mit den zentralen Leitgedanken: <em>Vielfalt gestalten</em>, <em>Gemeinsam gestalten </em>und <em>Zukunft gestalten</em>.
<h4>Gute Gestaltung, Bauwende &amp; Ressourcen</h4>
Im Worldcafé des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a>– einem moderierten Format, bei dem in wechselnden Kleingruppen diskutiert wird – sprachen die Teilnehmenden über verschiedene Fragestellungen rund ums Thema <em>„Was ist gute Gestaltung?“. </em>Es folgte ein spannender Vortrag von Dominik Campanella, Gründer von Concular, zu Zirkularität am Bau, und am Nachmittag stand das Thema „Bauwende &amp; Ressourcen“ im Mittelpunkt. Im Reallabor rund um die Designfabrik entstanden in „Design &amp; Build“-Workshops die freitragende Holzstruktur „Creatrium“ sowie Lehmbauexponate, gemeinsam realisiert von Studierenden und Dozierenden des Studiengangs Architektur. Im Rahmen des InTraBau Handwerksforum setzten schließlich Expertinnen und Experten Impulse zum Baustoff Lehm. Den Ausklang des Tages bildete das Abendprogramm mit vielfältiger Live-Musik auf dem Campus Design – gestaltet und umgesetzt von der Fachschaft der Fakultät Design + Bauen.

Der Freitag startete mit dem Schwerpunkt „Energieeffizienz am Denkmal“. Eine Ausstellung beispielhafter Sanierungsprojekte bildete den Auftakt, gefolgt von Impulsvorträgen aus Denkmalpflege, Wissenschaft und Praxis. Diese lieferten wichtige Impulse für die anschließende Diskussion zu <em>„Fossil Free Heritage“</em>. Nachmittags präsentierten Studierende aus dem Studiengang Bauingenieurwesen die nominierten Projekte für den <a href="https://www.hs-coburg.de/news/kurbasik-und-hanses-preise-2025-nachwuchs-im-bauingenieurwesen-ueberzeugt/">Ullrich-Hanses-Preis und den Joachim-Kurbasik-Preis</a>, gefolgt von einer feierlichen Preisverleihung im Audimax.<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-almut-lottmann-loeer/"> Prof. Dr. Almut Lottmann-Löer</a>, Studiengangsleiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a>, bedankte sich bei dieser Gelegenheit beim Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. für die Finanzierung neuer Geräte zur Ausstattung der Labore am Campus Design.
<h4>Impulse, Diskussion und die Zukunft des Designs</h4>
Im voll besetzten Multifunktionsraum widmete sich parallel das Format „Zukunft: Design“ aktuellen Fragestellungen und zukünftigen Perspektiven der Designausbildung, -praxis und -forschung. Nach spannenden Vorträgen aus dem Studiengang Integriertes Produktdesign folgte eine lebendige Podiumsdiskussion unter Einbeziehung des Publikums. Eine kleine Ausstellung aktueller Projekte rundete den Nachmittag ab, bevor die gut besuchte Abschlussparty das Event stimmungsvoll beschloss. INSIDE CAMPUS DESIGN 2025 fand dieses Jahr als erster Teil einer Weiterentwicklung des gewohnten CAMPUS DESIGN OPEN statt. Für die Allgemeinheit öffnet die Fakultät Design + Bauen dann am Freitag, 25. Juli, und Samstag, 26. Juli 2025 zum zweiten Teil, der <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/werkschau-campus-design-2025/">WERKSCHAU CAMPUS DESIGN</a> ihre Türen: Studierende der Fakultät Design + Bauen werden dann die Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten und Semesterprojekte präsentieren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC1563-min-683x1024.jpg"
                        fileSize="114901"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Grodeke-Alexa28-e1768833757585-1024x878.jpeg"
                        fileSize="270230"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="878"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Grodeke-Alexa29-683x1024.jpeg"
                        fileSize="128300"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2346-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="105451"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC1614-min-683x1024.jpg"
                        fileSize="97079"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC1694-min-683x1024.jpg"
                        fileSize="103437"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2329-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="102486"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC1574-min-683x1024.jpg"
                        fileSize="113267"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2377-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="117664"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Grodeke-Alexa19-683x1024.jpeg"
                        fileSize="166518"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC1671-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="103206"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC1603-min-683x1024.jpg"
                        fileSize="116330"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2315-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="131441"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC1768-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="100765"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC1709-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="129668"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Neufeld_Markus.jpeg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Grodeke-Alexa10-768x1024.jpeg"
                        fileSize="193352"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2161-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="95865"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Grodeke-Alexa27-683x1024.jpeg"
                        fileSize="115033"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2625-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="100164"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2701-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="85308"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Grodeke-Alexa17-683x1024.jpeg"
                        fileSize="154918"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Grodeke-Alexa30-e1749120805445-1024x784.jpeg"
                        fileSize="216663"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="784"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Grodeke-Alexa46-683x1024.jpeg"
                        fileSize="79688"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Grodeke-Alexa16-683x1024.jpeg"
                        fileSize="274587"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC1629-min-683x1024.jpg"
                        fileSize="142302"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2459-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="153981"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2533-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="53693"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC3119-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="100919"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Grodeke-Alexa44-683x1024.jpeg"
                        fileSize="118095"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/DSC2917-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="85209"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/Grodeke-Alexa36-1024x683.jpeg"
                        fileSize="144646"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[3×3: Wenn Wirtschaft auf Wissenschaft trifft – Einblicke, Austausch und Aha-Momente]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/3x3-wenn-wirtschaft-auf-wissenschaft-trifft-einblicke-austausch-und-aha-momente/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 12:08:10 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Drei CEOs, drei Profs, drei aktuelle Themen – bei der Veranstaltungsreihe 3x3 trafen Theorie und Praxis auf Augenhöhe aufeinander. BWL-Student Marcus Zettlmeißl war dabei und nahm wertvolle Impulse mit.</em>

Keine steifen Monologe, sondern lebendige Diskussionen, thematische Impulse mit Langzeitwirkung und Netzwerken in lockerer Atmosphäre – so erlebte BWL-Student Marcus Zettlmeißl seinen Besuch bei der Veranstaltung 3x3. „Ich bin ehrlich gesagt ohne große Erwartungen gekommen – und es hat sich definitiv gelohnt, dass ich mir die Zeit genommen habe“, sagt er rückblickend. Im Studienalltag seien Einblicke in die Praxis selten. Umso wertvoller seien Veranstaltungen wie diese, um Führungskräfte aus der Wirtschaft hautnah und ungefiltert zu erleben.
<h4>Ein bewährtes Veranstaltungsformat mit neuem Konzept</h4>
3x3 ist eine jährlich stattfindende Kooperationsveranstaltung von bayme vbm und der Hochschule Coburg, die in diesem Jahr zum zweiten Mal mit neuem Konzept stattfand. Drei Geschäftsführerinnen aus der oberfränkischen Metall- und Elektroindustrie treffen dabei auf drei Professorinnen der Hochschule, um gemeinsam drei aktuelle Themen aus Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren. Ziel ist es, Praxis und Theorie miteinander zu verzahnen und herauszuarbeiten, wo Chancen und Herausforderungen für die Zukunft liegen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />    Für mich war die Veranstaltung und insbesondere die themenübergreifende Podiumsdiskussion sehr inspirierend. Sie hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll und zukunftsweisend der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist – gerade in einer Zeit, in der Wandel und Innovation zentrale Rollen spielen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Katrin Weinkauf, ELEO</em></p>
&nbsp;

In diesem Jahr ging es bei den 20-minütigen Diskussionsrunden um die Themen „Progressive Provinz“, „Virtuelle Welten“ und „Female Leadership“. Auf der Bühne standen Katrin Weinkauf, Geschäftsführerin von der ELEO GmbH aus Großheirath, Dr. Markus Weber, Geschäftsführer der Hans Weber Maschinenfabrik GmbH und Stefan Woldrich, Geschäftsführer von M.A.i – innovative automotion aus Kronach. Die drei CEOs haben gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/christian-zagel/">Prof. Dr. Christian Zagel</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/">Prof. Dr. Jens Grubert</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-sophia-frank/">Prof. Dr. Sophia Frank</a> in der Aula der Hochschule Coburg Probleme erörtert und Lösungsansätze diskutiert.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Bei 3x3 handelt es sich um ein tolles, kurzweiliges Format, das durch die moderierten Gesprächsrunden zwischen Wissenschaft und Praxis eine wahnsinnig tolle Möglichkeit zum offenen Austausch bietet. Und dies nicht unbedingt nur zu rein fachlichen, sondern insbesondere zu übergeordneten Themen. Die große Zahl an Besucherinnen und Besuchern spiegelt die Relevanz genau dieser Themen wider. Zu guter Letzt freue ich mich, auf der Veranstaltung neue Kontakte geknüpft zu haben, aus denen sich hoffentlich bald auch tolle Projekte ergeben!</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Christian Zagel</em></p>

<h4></h4>
<h4>Dialog statt Speeddating – Austausch auf Augenhöhe</h4>
Im Anschluss an den offiziellen Teil blieb genügend Zeit für Gespräche und Netzwerkbildung. Marcus Zettlmeißl war mit Kommilitonen aus verschiedenen Studienrichtungen dabei – darunter BWL, Elektrotechnik und Soziale Arbeit. „Wir waren uns einig, dass sich der Besuch gelohnt hat“, resümiert er.

Inhaltlich nahm er vor allem Impulse rund um Digitalisierung und KI mit: „Besonders eindrücklich war für mich die Erkenntnis, dass Unternehmen in unserer Region bei diesen Themen ganz unterschiedlich weit sind. Ich war positiv überrascht, wie fortschrittlich einige von ihnen bereits aufgestellt sind.“ In seinem weiteren Studium und in seiner Tätigkeit als Werkstudent möchte Zettlmeißl sich künftig intensiver mit diesen Themen auseinandersetzen: „Mir ist bewusst geworden, wie eng die regionale Wirtschaft mit Entwicklungen rund um KI verknüpft ist. Das nehme ich als klaren Denkanstoß mit.“

&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Drei CEOs, drei Profs, drei aktuelle Themen – bei der Veranstaltungsreihe 3x3 trafen Theorie und Praxis auf Augenhöhe aufeinander. BWL-Student Marcus Zettlmeißl war dabei und nahm wertvolle Impulse mit.</em>

Keine steifen Monologe, sondern lebendige Diskussionen, thematische Impulse mit Langzeitwirkung und Netzwerken in lockerer Atmosphäre – so erlebte BWL-Student Marcus Zettlmeißl seinen Besuch bei der Veranstaltung 3x3. „Ich bin ehrlich gesagt ohne große Erwartungen gekommen – und es hat sich definitiv gelohnt, dass ich mir die Zeit genommen habe“, sagt er rückblickend. Im Studienalltag seien Einblicke in die Praxis selten. Umso wertvoller seien Veranstaltungen wie diese, um Führungskräfte aus der Wirtschaft hautnah und ungefiltert zu erleben.
<h4>Ein bewährtes Veranstaltungsformat mit neuem Konzept</h4>
3x3 ist eine jährlich stattfindende Kooperationsveranstaltung von bayme vbm und der Hochschule Coburg, die in diesem Jahr zum zweiten Mal mit neuem Konzept stattfand. Drei Geschäftsführerinnen aus der oberfränkischen Metall- und Elektroindustrie treffen dabei auf drei Professorinnen der Hochschule, um gemeinsam drei aktuelle Themen aus Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren. Ziel ist es, Praxis und Theorie miteinander zu verzahnen und herauszuarbeiten, wo Chancen und Herausforderungen für die Zukunft liegen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />    Für mich war die Veranstaltung und insbesondere die themenübergreifende Podiumsdiskussion sehr inspirierend. Sie hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll und zukunftsweisend der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist – gerade in einer Zeit, in der Wandel und Innovation zentrale Rollen spielen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Katrin Weinkauf, ELEO</em></p>
&nbsp;

In diesem Jahr ging es bei den 20-minütigen Diskussionsrunden um die Themen „Progressive Provinz“, „Virtuelle Welten“ und „Female Leadership“. Auf der Bühne standen Katrin Weinkauf, Geschäftsführerin von der ELEO GmbH aus Großheirath, Dr. Markus Weber, Geschäftsführer der Hans Weber Maschinenfabrik GmbH und Stefan Woldrich, Geschäftsführer von M.A.i – innovative automotion aus Kronach. Die drei CEOs haben gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/christian-zagel/">Prof. Dr. Christian Zagel</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/">Prof. Dr. Jens Grubert</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-sophia-frank/">Prof. Dr. Sophia Frank</a> in der Aula der Hochschule Coburg Probleme erörtert und Lösungsansätze diskutiert.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Bei 3x3 handelt es sich um ein tolles, kurzweiliges Format, das durch die moderierten Gesprächsrunden zwischen Wissenschaft und Praxis eine wahnsinnig tolle Möglichkeit zum offenen Austausch bietet. Und dies nicht unbedingt nur zu rein fachlichen, sondern insbesondere zu übergeordneten Themen. Die große Zahl an Besucherinnen und Besuchern spiegelt die Relevanz genau dieser Themen wider. Zu guter Letzt freue ich mich, auf der Veranstaltung neue Kontakte geknüpft zu haben, aus denen sich hoffentlich bald auch tolle Projekte ergeben!</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Christian Zagel</em></p>

<h4></h4>
<h4>Dialog statt Speeddating – Austausch auf Augenhöhe</h4>
Im Anschluss an den offiziellen Teil blieb genügend Zeit für Gespräche und Netzwerkbildung. Marcus Zettlmeißl war mit Kommilitonen aus verschiedenen Studienrichtungen dabei – darunter BWL, Elektrotechnik und Soziale Arbeit. „Wir waren uns einig, dass sich der Besuch gelohnt hat“, resümiert er.

Inhaltlich nahm er vor allem Impulse rund um Digitalisierung und KI mit: „Besonders eindrücklich war für mich die Erkenntnis, dass Unternehmen in unserer Region bei diesen Themen ganz unterschiedlich weit sind. Ich war positiv überrascht, wie fortschrittlich einige von ihnen bereits aufgestellt sind.“ In seinem weiteren Studium und in seiner Tätigkeit als Werkstudent möchte Zettlmeißl sich künftig intensiver mit diesen Themen auseinandersetzen: „Mir ist bewusst geworden, wie eng die regionale Wirtschaft mit Entwicklungen rund um KI verknüpft ist. Das nehme ich als klaren Denkanstoß mit.“

&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/2071_vbw-3x3-hawcoburg-2025-05-21-1024x683.jpg"
                        fileSize="110041"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/1016_vbw-3x3-hawcoburg-2025-05-21-1024x683.jpg"
                        fileSize="124042"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/1064_vbw-3x3-hawcoburg-2025-05-21-1024x683.jpg"
                        fileSize="158058"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/1249_vbw-3x3-hawcoburg-2025-05-21-1024x683.jpg"
                        fileSize="141415"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/1263_vbw-3x3-hawcoburg-2025-05-21-1024x683.jpg"
                        fileSize="165609"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/1282_vbw-3x3-hawcoburg-2025-05-21-1024x683.jpg"
                        fileSize="92467"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/1381_vbw-3x3-hawcoburg-2025-05-21-1024x683.jpg"
                        fileSize="142463"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/1866_vbw-3x3-hawcoburg-2025-05-21-1024x683.jpg"
                        fileSize="162955"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/1975_vbw-3x3-hawcoburg-2025-05-21-1024x683.jpg"
                        fileSize="111917"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/06/2096_vbw-3x3-hawcoburg-2025-05-21-1024x683.jpg"
                        fileSize="214196"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Industriewirtschaft]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Deutsch-bulgarischen Studien-Projekt: grenzenloses Wissen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/grenzenloses-wissen-im-deutsch-bulgarischen-studien-projekt/</link>
                <pubDate>Fri, 30 May 2025 10:10:35 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Eine Woche lang arbeiteten Studierende der Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/industriewirtschaft/">Industriewirtschaft</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/master-betriebswirtschaft/">Betriebswirtschaft</a> der Hochschule Coburg an der Universität in Sofia mit bulgarischen Kommilitoninnen und Kommilitonen. Die Reise war Teil des interkulturell ausgerichteten einjährigen Projekts „Internationales Projektmanagement“ unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-eduard-gerhardt/">Prof. Dr. Eduard Gerhardt</a>.</em>

Die bulgarischen Projektpartnerinnen und -partner waren bereits im November 2024 in Coburg zu Gast. Zentrale Ziele des Projekts sind das Erlernen agiler Projektmanagementmethoden und -tools, die Förderung internationaler und virtueller Teamarbeit sowie interkultureller Kompetenz und Empathie. Im Fokus steht außerdem die Validierung der Kulturmodelle von Geert Hofstede und Edward Hall im Hinblick auf Unterschiede zwischen bulgarischen und deutschen Studierenden. Für die deutsche Vergleichsgruppe wurden bereits im November Daten erhoben. Um entsprechende bulgarische Vergleichsdaten zu erfassen, machte sich die Gruppe auf den Weg zum Flughafen Nürnberg - Ziel: Sofia. Eine Woche später kehrten die Teilnehmenden mit vielen wertvollen Erfahrungen im Gepäck zurück.

„Eine solche Erfahrung im Studium machen zu dürfen, ist einmalig“, findet Industriewirtschaft-Student Johannes Egerer. „Nur durch die praktische Einsicht in andere Kulturen kann man internationale Freundschaften schließen und interkulturelle Kompetenzen fördern.“
<h4>Kulinarik und Kultur</h4>
Nach der herzlichen Begrüßung durch die bulgarischen Projektpartner sammelten die Studierenden bereits auf dem Weg zum Hotel erste Eindrücke. Die kontaktlos zu bezahlende U-Bahn und das moderne Hotel standen in Kontrast zu den teils in die Jahre gekommenen Wohnblöcken in der Nachbarschaft - ein Beispiel für die Vielfalt Sofias. Vielfältig eindrucksvoll war auch der sogenannte „Platz der Toleranz“, wo Moschee, Synagoge, katholische Kathedrale und orthodoxe Kirche in unmittelbarer Nachbarschaft in friedlicher Koexistenz stehen.

Einen kulturellen Höhepunkt bildete die Stadtführung in Sofia, unter anderem mit der imposanten Alexander-Newski-Kathedrale und Relikten aus der römischen Geschichte. Ein Ausflug in die älteste durchgehend bewohnte Stadt Europas, Plovdiv, beeindruckte durch das antike Theater und die Aljoscha-Statue.

Beim Frühlingsfest und in verschiedenen bulgarischen Lokalen erlebten die Teilnehmenden traditionelle Küche mit üppigen Fleischplatten, feinen Spezialitäten und Rakhia, erkundeten das Nachtleben und die bulgarische Alltagskultur.
<h4>Projektarbeit in der Praxis: Datenerfassung und Teammeetings</h4>
Die Datenerhebung an der Universität wurde zur prägenden Erfahrung. Anfangs noch etwas zögerlich und unsicher, wurden die Coburger Studierenden bald von der offenen und herzlichen Art ihrer bulgarischen Kommilitoninnen und Kommilitonen überzeugt. Ein Höhepunkt war die Präsentation des Projekts und Double-Degree-Programms, bei dem Studierende sowohl einen bulgarischen als auch einen deutschen Abschluss erwerben können. Sie fand vor einem großen Publikum aus bulgarischen Studierenden und Lehrenden statt. Außerdem gab es die Gelegenheit, an einer Vorlesung teilzunehmen.
<h4>Einblicke in Diplomatie, Wirtschaft und Unternehmenspraxis</h4>
Bei einem Besuch von Bosch Digital wurden Einblicke in Themen wie Change Management und kulturelle Unterschiede zwischen deutschen und bulgarischen Teams gegeben. Auch Strategien zur Bewältigung aktueller Herausforderungen wie den politischen und geopolitischen Unsicherheiten und veränderten Mitarbeitererwartungen wurden aufgezeigt.

Bei der deutsch-bulgarischen Außenhandelskammer (AHK) - mit rund 600 Mitgliedern die größte bilaterale Kammer in Bulgarien - erhielten die Studierenden einen fundierten Überblick über die wirtschaftliche Lage, die Entwicklung der bulgarischen Wirtschaft sowie die Aufgaben und Leistungen der AHK.

Ein Highlight der Reise war der abschließende Besuch in der deutschen Botschaft mit Informationen von den Aufgaben der Botschaft, über Aspekte der bulgarischen Geschichte bis hin zu den bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Bulgarien.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Eine Woche lang arbeiteten Studierende der Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/industriewirtschaft/">Industriewirtschaft</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/master-betriebswirtschaft/">Betriebswirtschaft</a> der Hochschule Coburg an der Universität in Sofia mit bulgarischen Kommilitoninnen und Kommilitonen. Die Reise war Teil des interkulturell ausgerichteten einjährigen Projekts „Internationales Projektmanagement“ unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-eduard-gerhardt/">Prof. Dr. Eduard Gerhardt</a>.</em>

Die bulgarischen Projektpartnerinnen und -partner waren bereits im November 2024 in Coburg zu Gast. Zentrale Ziele des Projekts sind das Erlernen agiler Projektmanagementmethoden und -tools, die Förderung internationaler und virtueller Teamarbeit sowie interkultureller Kompetenz und Empathie. Im Fokus steht außerdem die Validierung der Kulturmodelle von Geert Hofstede und Edward Hall im Hinblick auf Unterschiede zwischen bulgarischen und deutschen Studierenden. Für die deutsche Vergleichsgruppe wurden bereits im November Daten erhoben. Um entsprechende bulgarische Vergleichsdaten zu erfassen, machte sich die Gruppe auf den Weg zum Flughafen Nürnberg - Ziel: Sofia. Eine Woche später kehrten die Teilnehmenden mit vielen wertvollen Erfahrungen im Gepäck zurück.

„Eine solche Erfahrung im Studium machen zu dürfen, ist einmalig“, findet Industriewirtschaft-Student Johannes Egerer. „Nur durch die praktische Einsicht in andere Kulturen kann man internationale Freundschaften schließen und interkulturelle Kompetenzen fördern.“
<h4>Kulinarik und Kultur</h4>
Nach der herzlichen Begrüßung durch die bulgarischen Projektpartner sammelten die Studierenden bereits auf dem Weg zum Hotel erste Eindrücke. Die kontaktlos zu bezahlende U-Bahn und das moderne Hotel standen in Kontrast zu den teils in die Jahre gekommenen Wohnblöcken in der Nachbarschaft - ein Beispiel für die Vielfalt Sofias. Vielfältig eindrucksvoll war auch der sogenannte „Platz der Toleranz“, wo Moschee, Synagoge, katholische Kathedrale und orthodoxe Kirche in unmittelbarer Nachbarschaft in friedlicher Koexistenz stehen.

Einen kulturellen Höhepunkt bildete die Stadtführung in Sofia, unter anderem mit der imposanten Alexander-Newski-Kathedrale und Relikten aus der römischen Geschichte. Ein Ausflug in die älteste durchgehend bewohnte Stadt Europas, Plovdiv, beeindruckte durch das antike Theater und die Aljoscha-Statue.

Beim Frühlingsfest und in verschiedenen bulgarischen Lokalen erlebten die Teilnehmenden traditionelle Küche mit üppigen Fleischplatten, feinen Spezialitäten und Rakhia, erkundeten das Nachtleben und die bulgarische Alltagskultur.
<h4>Projektarbeit in der Praxis: Datenerfassung und Teammeetings</h4>
Die Datenerhebung an der Universität wurde zur prägenden Erfahrung. Anfangs noch etwas zögerlich und unsicher, wurden die Coburger Studierenden bald von der offenen und herzlichen Art ihrer bulgarischen Kommilitoninnen und Kommilitonen überzeugt. Ein Höhepunkt war die Präsentation des Projekts und Double-Degree-Programms, bei dem Studierende sowohl einen bulgarischen als auch einen deutschen Abschluss erwerben können. Sie fand vor einem großen Publikum aus bulgarischen Studierenden und Lehrenden statt. Außerdem gab es die Gelegenheit, an einer Vorlesung teilzunehmen.
<h4>Einblicke in Diplomatie, Wirtschaft und Unternehmenspraxis</h4>
Bei einem Besuch von Bosch Digital wurden Einblicke in Themen wie Change Management und kulturelle Unterschiede zwischen deutschen und bulgarischen Teams gegeben. Auch Strategien zur Bewältigung aktueller Herausforderungen wie den politischen und geopolitischen Unsicherheiten und veränderten Mitarbeitererwartungen wurden aufgezeigt.

Bei der deutsch-bulgarischen Außenhandelskammer (AHK) - mit rund 600 Mitgliedern die größte bilaterale Kammer in Bulgarien - erhielten die Studierenden einen fundierten Überblick über die wirtschaftliche Lage, die Entwicklung der bulgarischen Wirtschaft sowie die Aufgaben und Leistungen der AHK.

Ein Highlight der Reise war der abschließende Besuch in der deutschen Botschaft mit Informationen von den Aufgaben der Botschaft, über Aspekte der bulgarischen Geschichte bis hin zu den bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Bulgarien.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/9BD6C16C-8157-4544-AE32-61ED81D4BA5E-e1748599739928-912x1024.jpeg"
                        fileSize="150601"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="912" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/726b1ffb-5611-4a55-861f-cf9495b0496f-768x1024.jpeg"
                        fileSize="182747"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_1008-1024x576.jpeg"
                        fileSize="129615"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_3580-e1748599815508-1024x652.jpeg"
                        fileSize="124251"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="652"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_4834-1024x768.jpeg"
                        fileSize="153190"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category>                                <title><![CDATA[KI-Forschung: Staatssekretär Gotthardt besucht CRAI]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ki-forschung-staatssekretaer-gotthardt-besucht-crai/</link>
                <pubDate>Wed, 28 May 2025 14:40:56 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Ein Forschungsprojekt unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-dieter-landes/">Prof. Dr. Dieter Landes</a> soll Unternehmen künftig bei der frühzeitigen Abwehr von Cyberangriffen unterstützen –  und zwar mithilfe von generativer KI. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert das Projekt BRACE-LLM und Staatssekretär Tobias Gotthardt brachte die Förderurkunde beim Besuch im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a> gleich persönlich mit. Dabei interessierte er sich auch sehr für die weiteren KI-Forschungsprojekte der Hochschule.</em>

Bei Staatssekretär Tobias Gotthardts Besuch im Coburg University Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI) der Hochschule Coburg stand die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen im Mittelpunkt. Durch das Forschungsprojekt BRACE-LLM (Blue- and Red-Agent-based Cyber Security with Large Language Models) unter Leitung von Prof. Dr. Dieter Landes soll KMUs dabei geholfen werden, ihre IT-Systeme mit generativer Künstlicher Intelligenz zu schützen und Cyberangriffe frühzeitig abzuwehren. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert BRACE-LLM mit rund 810.000. Euro. Davon fließen etwa 380.000 Euro an die Hochschule Coburg. Staatssekretär Tobias Gotthardt brachte die Förder-Urkunde persönlich mit und erklärte auch, warum dieses Projekt besonders gerne gefördert wird: „Es ist praxisnah, stärkt die Sicherheit und entlastet die KMU. BRACE-LLM reagiert auf die wachsende Bedrohung durch Cyberangriffe und den Fachkräftemangel im IT-Bereich, von dem insbesondere kleine und mittlere Unternehmen betroffen sind.“ Gotthardt sagte: „Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg!“ Zusammen mit Dr. Roland Krebs vom Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH überreichte er die Urkunde an die Projektleitungen. Weitere Projektpartner sind die Universität Würzburg, vertreten durch Dr. Daniel Schlör, und die imbus AG mit Michael Hartmann und Thomas Roßner.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Unser Wirtschaftssystem befindet sich im Wandel. Künstliche Intelligenz bietet in vielen Bereichen die Chance, schneller und produktiver zu sein als bisher. Damit das gelingt, braucht es angewandte Forschung, die konkrete Lösungen für die Praxis entwickelt. Das CRAI verfolgt genau diesen Ansatz. Ihr Ziel ist es, Unternehmen in der Region bei der verantwortungsvollen Nutzung von KI zu unterstützen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Staatssekretär Tobias Gotthardt</em></p>
&nbsp;

Der Präsident der Hochschule Coburg, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, freute sich über die Unterstützung und auch er betonte: „BRACE-LLM zeigt, wie technologische Exzellenz und praxisnahe Forschung Lösungen für die alltäglichen Probleme kleiner und mittlerer Unternehmen entwickeln. Genau dafür steht das CRAI: Wir wollen Künstliche Intelligenz so einsetzen, dass sie den Menschen hilft – sicher, verantwortungsvoll und zum Wohl unserer Gesellschaft.“ Weil sich das Wirtschaftssystem im Wandel befindet – wie Staatssekretär Gotthardt feststellte – bietet Künstliche Intelligenz in vielen Bereichen die Chance, schneller und produktiver zu sein als bisher. Gotthardt: „Damit das gelingt, braucht es angewandte Forschung, die konkrete Lösungen für die Praxis entwickelt. Das CRAI verfolgt genau diesen Ansatz. Ziel ist es, Unternehmen in der Region bei der verantwortungsvollen Nutzung von KI zu unterstützen.“

Bei einer Führung durch das CRAI wurden weitere Forschungsprojekte vorgestellt: AI4Coping unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/">Prof. Dr. Jens Grubert</a>, der BiasScanner von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-leidner/">Prof. Dr. Jochen Leidner</a> sowie die Projekte Genesis und KICK-PV, die ebenfalls von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-dieter-landes/">Prof. Dr. Dieter Landes</a> verantwortet werden. Dieses breite Spektrum zeigt, wie sich verantwortungsvolle KI-Forschung an der Hochschule Coburg an konkreten Herausforderungen aus Wirtschaft und Gesellschaft orientiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Ein Forschungsprojekt unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-dieter-landes/">Prof. Dr. Dieter Landes</a> soll Unternehmen künftig bei der frühzeitigen Abwehr von Cyberangriffen unterstützen –  und zwar mithilfe von generativer KI. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert das Projekt BRACE-LLM und Staatssekretär Tobias Gotthardt brachte die Förderurkunde beim Besuch im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a> gleich persönlich mit. Dabei interessierte er sich auch sehr für die weiteren KI-Forschungsprojekte der Hochschule.</em>

Bei Staatssekretär Tobias Gotthardts Besuch im Coburg University Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI) der Hochschule Coburg stand die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen im Mittelpunkt. Durch das Forschungsprojekt BRACE-LLM (Blue- and Red-Agent-based Cyber Security with Large Language Models) unter Leitung von Prof. Dr. Dieter Landes soll KMUs dabei geholfen werden, ihre IT-Systeme mit generativer Künstlicher Intelligenz zu schützen und Cyberangriffe frühzeitig abzuwehren. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert BRACE-LLM mit rund 810.000. Euro. Davon fließen etwa 380.000 Euro an die Hochschule Coburg. Staatssekretär Tobias Gotthardt brachte die Förder-Urkunde persönlich mit und erklärte auch, warum dieses Projekt besonders gerne gefördert wird: „Es ist praxisnah, stärkt die Sicherheit und entlastet die KMU. BRACE-LLM reagiert auf die wachsende Bedrohung durch Cyberangriffe und den Fachkräftemangel im IT-Bereich, von dem insbesondere kleine und mittlere Unternehmen betroffen sind.“ Gotthardt sagte: „Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg!“ Zusammen mit Dr. Roland Krebs vom Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH überreichte er die Urkunde an die Projektleitungen. Weitere Projektpartner sind die Universität Würzburg, vertreten durch Dr. Daniel Schlör, und die imbus AG mit Michael Hartmann und Thomas Roßner.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Unser Wirtschaftssystem befindet sich im Wandel. Künstliche Intelligenz bietet in vielen Bereichen die Chance, schneller und produktiver zu sein als bisher. Damit das gelingt, braucht es angewandte Forschung, die konkrete Lösungen für die Praxis entwickelt. Das CRAI verfolgt genau diesen Ansatz. Ihr Ziel ist es, Unternehmen in der Region bei der verantwortungsvollen Nutzung von KI zu unterstützen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Staatssekretär Tobias Gotthardt</em></p>
&nbsp;

Der Präsident der Hochschule Coburg, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, freute sich über die Unterstützung und auch er betonte: „BRACE-LLM zeigt, wie technologische Exzellenz und praxisnahe Forschung Lösungen für die alltäglichen Probleme kleiner und mittlerer Unternehmen entwickeln. Genau dafür steht das CRAI: Wir wollen Künstliche Intelligenz so einsetzen, dass sie den Menschen hilft – sicher, verantwortungsvoll und zum Wohl unserer Gesellschaft.“ Weil sich das Wirtschaftssystem im Wandel befindet – wie Staatssekretär Gotthardt feststellte – bietet Künstliche Intelligenz in vielen Bereichen die Chance, schneller und produktiver zu sein als bisher. Gotthardt: „Damit das gelingt, braucht es angewandte Forschung, die konkrete Lösungen für die Praxis entwickelt. Das CRAI verfolgt genau diesen Ansatz. Ziel ist es, Unternehmen in der Region bei der verantwortungsvollen Nutzung von KI zu unterstützen.“

Bei einer Führung durch das CRAI wurden weitere Forschungsprojekte vorgestellt: AI4Coping unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/">Prof. Dr. Jens Grubert</a>, der BiasScanner von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-leidner/">Prof. Dr. Jochen Leidner</a> sowie die Projekte Genesis und KICK-PV, die ebenfalls von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-dieter-landes/">Prof. Dr. Dieter Landes</a> verantwortet werden. Dieses breite Spektrum zeigt, wie sich verantwortungsvolle KI-Forschung an der Hochschule Coburg an konkreten Herausforderungen aus Wirtschaft und Gesellschaft orientiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/100-BRACELLM--1024x681.jpg"
                        fileSize="68900"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/100-Gotthardt-BRACE-LLM-51-1024x681.jpg"
                        fileSize="63619"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/100-Gotthardt-BRACE-LLM-12-e1748697206576-1024x692.jpg"
                        fileSize="97422"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/100-Gotthardt-BRACE-LLM-77-1024x681.jpg"
                        fileSize="90934"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/100-Gotthardt-BRACE-LLM-2-1024x681.jpg"
                        fileSize="75482"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/100-Gotthardt-BRACE-LLM-5-1024x681.jpg"
                        fileSize="87198"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/100-Gotthardt-BRACE-LLM-40-e1748696954211-1024x699.jpg"
                        fileSize="73607"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="699"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/100-BRACELLM-e1748443239965-1024x642.jpg"
                        fileSize="194019"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="642"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>                                <title><![CDATA[Was Frau braucht: Mehr Professorinnen! ]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/was-frau-braucht-mehr-professorinnen/</link>
                <pubDate>Wed, 28 May 2025 08:34:04 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Andreas T. Wolf </em>

<em>Die Hochschule Coburg ste</em><i><span data-contrast="auto">llt den Menschen in den Mittelpunkt und fördert Frauen aktiv. Dabei leisten Professorinnen einen großen Beitrag zur Gleichstellung.</span></i><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Frauen sind in der Wissenschaft noch immer unterrepräsentiert und benachteiligt, obwohl sie die Hälfte der Studierenden und der Gesellschaft ausmachen. Die engagierten Professorinnen an der Hochschule Coburg helfen, dies zu ändern, indem sie die richtigen Voraussetzungen für kommende Generationen schaffen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>
<h4>Mehr als Nice-to-have</h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-hedwig-schmid/"><span data-contrast="none">Prof. Dr. Hedwig Schmid</span></a> <span data-contrast="auto">weiß, wie wichtig das ist: „In meiner Familie sind viele Frauen selbständig, gehen ihren Weg und verbinden dabei Beruf und Familie. Ich kann Frauen, die sich für ein Fachgebiet begeistern und ihrer Berufung folgen wollen, nur ermuntern, sich auch das Berufsfeld der Professorin anzuschauen.“ </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span><span data-contrast="auto">In der </span><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/"><span data-contrast="none">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</span></a><span data-contrast="auto"> hat die Studiengangsleiterin für den Master „</span><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/"><span data-contrast="none">Change Management und Transformation</span></a><span data-contrast="auto">“ seit 14 Jahren eine Professur inne. Sie ist sowohl als Hochschulbeauftragte für Konfliktberatung, als auch „Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft und Kunst“ in ihrer Fakultät tätig. „Meine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Personal und Führung. Als ich damals die Ausschreibung gesehen hatte – es war meine erste Bewerbung auf eine Professur überhaupt – klang es so interessant. Da bin ich einfach ins kalte Wasser gesprungen“, erinnert sie sich zurück. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Als Professorin an einer HAW ist ihre Arbeit in Lehre und Forschung eng mit der Praxis verbunden und unterliegt einem ständigen Wandel. „Das ist, was ich so liebe: in einem abwechslungsreichen, anspruchsvollen Umfeld eigene Schwerpunkte zu setzen und gestalten zu können.“ Dass die heute 53-Jährige nun fest etabliert ist, hat sie ihren guten Startbedingungen und ihrer Mentorin, Dekanin <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jutta-michel/">Prof. Dr. Jutta Michel</a> zu verdanken. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Förderung ist also mehr als nur ein „Nice-to-have“. Im Master-Studiengang wird gezielt die Persönlichkeitsentwicklung gestärkt, damit die Studierenden später auch gegen Widerstände gewappnet sind. Neben der Fachexpertise brauchen sie, genau wie ihre Mentorinnen, auch Praxiserfahrung und eigene Ambitionen, ergänzt Schmid: „Das Schöne am Beruf der Professorin ist, die nächste Generation auf ihrem Weg in den Beruf fachlich und menschlich voranzubringen.“ </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559738&quot;:240,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>
<h4>Keine kreativen Grenzen</h4>
<span data-contrast="auto">An der Hochschule Coburg gibt es diverse Unterstützungsprogramme und zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Dozentinnen, die zusätzliche Aufgaben übernehmen. </span><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-nicole-hegel/"><span data-contrast="none">Prof. Dr. Nicole Hegel</span></a><span data-contrast="auto">, Vizepräsidentin für Bildung, lehrt und forscht ebenfalls seit 14 Jahren an der Hochschule, zunächst in der </span><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/"><span data-contrast="none">Fakultät Soziale Arbeit</span></a><span data-contrast="auto">, dann in der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a>. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Im Laufe ihrer Karriere konnte die 53-Jährige bereits unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Acht Jahre war sie in der akademischen Selbstverwaltung als Dekanin und Vizepräsidentin tätig. Eine spannende Zeit, in der sie viel über Hochschulmanagement und -politik gelernt hat. „In solchen Phasen bleibt zwar weniger Raum für Lehre, Forschung und Transfer, aber die Erfahrung erweitert den eigenen Horizont enorm.“ </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Gerade das mache ihren Beruf so besonders, sagt sie: „Seit ich mit 39 Jahren Professorin wurde, habe ich immer wieder neue Wege gefunden, Lehre zu gestalten. Es reicht nicht, über Jahrzehnte dieselben Vorlesungen zu halten. Vielmehr müssen neue Methoden erprobt und Lernräume geöffnet werden – für die Studierenden und für sich selbst.“ </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Sie ist von den vorteilhaften Rahmenbedingungen überzeugt: „Zwar ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch an Hochschulen noch ausbaufähig, aber die Flexibilität im Alltag ist deutlich größer als in vielen Unternehmen. Professorin an einer HAW zu sein, ist ein Privileg, ein Beruf mit Sinn, Gestaltungsraum und Freiheit.“ </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Mit Ablauf ihrer Amtszeit kommt die Freude, auf neue Aufgaben wie Lehre gestalten, Kooperationen mit der Wirtschaft aufbauen, Transferprojekte initiieren und sich thematisch wieder neu erfinden. Genau das mache den Beruf so einzigartig: „Man hat die Freiheit, sich immer wieder neu auszurichten. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360,&quot;335572079&quot;:18,&quot;335572080&quot;:1,&quot;335572081&quot;:4278190080,&quot;469789806&quot;:&quot;thinThickThinMediumGap&quot;}"> </span>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Andreas T. Wolf </em>

<em>Die Hochschule Coburg ste</em><i><span data-contrast="auto">llt den Menschen in den Mittelpunkt und fördert Frauen aktiv. Dabei leisten Professorinnen einen großen Beitrag zur Gleichstellung.</span></i><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Frauen sind in der Wissenschaft noch immer unterrepräsentiert und benachteiligt, obwohl sie die Hälfte der Studierenden und der Gesellschaft ausmachen. Die engagierten Professorinnen an der Hochschule Coburg helfen, dies zu ändern, indem sie die richtigen Voraussetzungen für kommende Generationen schaffen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>
<h4>Mehr als Nice-to-have</h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-hedwig-schmid/"><span data-contrast="none">Prof. Dr. Hedwig Schmid</span></a> <span data-contrast="auto">weiß, wie wichtig das ist: „In meiner Familie sind viele Frauen selbständig, gehen ihren Weg und verbinden dabei Beruf und Familie. Ich kann Frauen, die sich für ein Fachgebiet begeistern und ihrer Berufung folgen wollen, nur ermuntern, sich auch das Berufsfeld der Professorin anzuschauen.“ </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span><span data-contrast="auto">In der </span><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/"><span data-contrast="none">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</span></a><span data-contrast="auto"> hat die Studiengangsleiterin für den Master „</span><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/"><span data-contrast="none">Change Management und Transformation</span></a><span data-contrast="auto">“ seit 14 Jahren eine Professur inne. Sie ist sowohl als Hochschulbeauftragte für Konfliktberatung, als auch „Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft und Kunst“ in ihrer Fakultät tätig. „Meine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind Personal und Führung. Als ich damals die Ausschreibung gesehen hatte – es war meine erste Bewerbung auf eine Professur überhaupt – klang es so interessant. Da bin ich einfach ins kalte Wasser gesprungen“, erinnert sie sich zurück. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Als Professorin an einer HAW ist ihre Arbeit in Lehre und Forschung eng mit der Praxis verbunden und unterliegt einem ständigen Wandel. „Das ist, was ich so liebe: in einem abwechslungsreichen, anspruchsvollen Umfeld eigene Schwerpunkte zu setzen und gestalten zu können.“ Dass die heute 53-Jährige nun fest etabliert ist, hat sie ihren guten Startbedingungen und ihrer Mentorin, Dekanin <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jutta-michel/">Prof. Dr. Jutta Michel</a> zu verdanken. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Förderung ist also mehr als nur ein „Nice-to-have“. Im Master-Studiengang wird gezielt die Persönlichkeitsentwicklung gestärkt, damit die Studierenden später auch gegen Widerstände gewappnet sind. Neben der Fachexpertise brauchen sie, genau wie ihre Mentorinnen, auch Praxiserfahrung und eigene Ambitionen, ergänzt Schmid: „Das Schöne am Beruf der Professorin ist, die nächste Generation auf ihrem Weg in den Beruf fachlich und menschlich voranzubringen.“ </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559738&quot;:240,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>
<h4>Keine kreativen Grenzen</h4>
<span data-contrast="auto">An der Hochschule Coburg gibt es diverse Unterstützungsprogramme und zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Dozentinnen, die zusätzliche Aufgaben übernehmen. </span><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-nicole-hegel/"><span data-contrast="none">Prof. Dr. Nicole Hegel</span></a><span data-contrast="auto">, Vizepräsidentin für Bildung, lehrt und forscht ebenfalls seit 14 Jahren an der Hochschule, zunächst in der </span><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/"><span data-contrast="none">Fakultät Soziale Arbeit</span></a><span data-contrast="auto">, dann in der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a>. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Im Laufe ihrer Karriere konnte die 53-Jährige bereits unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Acht Jahre war sie in der akademischen Selbstverwaltung als Dekanin und Vizepräsidentin tätig. Eine spannende Zeit, in der sie viel über Hochschulmanagement und -politik gelernt hat. „In solchen Phasen bleibt zwar weniger Raum für Lehre, Forschung und Transfer, aber die Erfahrung erweitert den eigenen Horizont enorm.“ </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Gerade das mache ihren Beruf so besonders, sagt sie: „Seit ich mit 39 Jahren Professorin wurde, habe ich immer wieder neue Wege gefunden, Lehre zu gestalten. Es reicht nicht, über Jahrzehnte dieselben Vorlesungen zu halten. Vielmehr müssen neue Methoden erprobt und Lernräume geöffnet werden – für die Studierenden und für sich selbst.“ </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Sie ist von den vorteilhaften Rahmenbedingungen überzeugt: „Zwar ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch an Hochschulen noch ausbaufähig, aber die Flexibilität im Alltag ist deutlich größer als in vielen Unternehmen. Professorin an einer HAW zu sein, ist ein Privileg, ein Beruf mit Sinn, Gestaltungsraum und Freiheit.“ </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360}"> </span>

<span data-contrast="auto">Mit Ablauf ihrer Amtszeit kommt die Freude, auf neue Aufgaben wie Lehre gestalten, Kooperationen mit der Wirtschaft aufbauen, Transferprojekte initiieren und sich thematisch wieder neu erfinden. Genau das mache den Beruf so einzigartig: „Man hat die Freiheit, sich immer wieder neu auszurichten. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559740&quot;:360,&quot;335572079&quot;:18,&quot;335572080&quot;:1,&quot;335572081&quot;:4278190080,&quot;469789806&quot;:&quot;thinThickThinMediumGap&quot;}"> </span>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/HSCoburg_Rolemodel_Hegel-Schmid-02-1024x683.jpg"
                        fileSize="246538"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg stellt Weichen für Klimaneutralität bis 2040]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-stellt-weichen-fuer-klimaneutralitaet-bis-2040/</link>
                <pubDate>Tue, 27 May 2025 12:03:51 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Angesichts der alarmierenden Klimadaten stellt die Hochschule Coburg einen wegweisenden Plan vor: Bis 2040 will sie klimaneutral werden – und setzt damit ein starkes Zeichen.</em>

Kein Kontinent erwärmt sich schneller: Der Klimawandel trifft Europa besonders stark, wie der aktuelle Bericht des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zeigt. Forschende betonen, dass unser heutiges Handeln das Klima für Tausende von Jahren bestimmen wird. „Jeder zusätzliche Bruchteil eines Grades beim Temperaturanstieg ist von Bedeutung, da sich dadurch die Risiken für unser Leben, unsere Wirtschaft und unseren Planeten erhöht“, warnt Celeste Saulo, Generalsekretärin der WMO. Die Hochschule Coburg zieht Konsequenzen: Mit dem Projekt „KSI: KlimaCo+ – Integriertes Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement“ entsteht derzeit ein umfassender Maßnahmenkatalog, mit dem die Hochschule bis spätestens 2040 klimaneutral werden will. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtkovic</a>, Experte für Städtebau und Nachhaltigkeit an der Hochschule Coburg, leitet das Projekt. „Die wissenschaftlichen Fakten sind eindeutig“, sagt er. „Angesichts der drängenden Herausforderungen des Klimawandels müssen Hochschulen als öffentliche Einrichtungen und Orte der Wissensvermittlung aktiv Verantwortung übernehmen und Nachhaltigkeitsprozesse mitgestalten. Aus Wissen entsteht Verantwortung.“ Rafael Vogt, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/ausschuesse-und-beauftragte/klimaschutz-und-energiemanagement/">Klimaschutzmanager</a> der Hochschule Coburg, erklärt: „Das Ziel 2040 ist ambitioniert – aber machbar, wenn wir es gemeinsam angehen.“ Ein entscheidendes Element des Projekts <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/830-ksi/">KlimaCo+</a> ist deshalb die umfassende Beteiligung aller Gruppen der Hochschule.
<h4>Treibhausgasbilanz: Alle Emissionen der Hochschule sind erfasst</h4>
Im Zentrum steht die Entwicklung eines Klimaschutzkonzepts, das technische, verhaltensorientierte und wirtschaftliche Ansätze zur Reduktion von Emissionen kombiniert. Basis dafür ist die vollständige Treibhausgasbilanz (THG) der Hochschule Coburg, die jährlich rund 4.700 Tonnen CO₂-Äquivalente ausweist. Berücksichtigt wurden verschiedene Arten von Treibhausgasemissionen: direkt anfallende Emissionen (Scope 1), indirekte Emissionen durch Strom (Scope 2) und alle weiteren indirekten Emissionen durch die Lieferkette oder den Konsum von Gütern und Dienstleistungen (Scope 3). Die Aufschlüsselung ermöglicht eine präzise Berechnung und gezielte Verringerung der Emissionen.

In Workshops erarbeiteten Studierende, Mitarbeitende und Lehrende bereits erste Lösungen für mehr Klimaschutz. In interaktiven Formaten wie World-Café und Klima-Puzzle wurden Ideen zu Themen wie Energie (Strom, Wärme), Mobilität, Beschaffung, Abfall, Wasser und Verhaltensänderungen gesammelt. Geplant sind unter anderem die Prüfung von PV-Anlagen auf Dächern, der Anschluss an Fernwärme sowie energie- und wärmesparendes Verhalten im Arbeitsalltag und organisatorische und wirtschaftliche Maßnahmen zur CO₂-Reduktion. Also zum Beispiel die Einführung eines nachhaltigen Beschaffungssystems. Auch in der Lehre und Forschung sollen planetare Grenzen künftig stärker berücksichtigt werden. Die Klimaschutzmaßnahmen werden langfristig in der Hochschulpolitik verankert. Deshalb wird das umfassende Energie- und Klimamanagementsystem auch Maßnahmencontrolling, eine Verstetigungsstrategie und eine Kommunikationsstrategie umfassen.
<h4>Klimaneutral 2040: Die Region als Partner</h4>
Außer der internen Beteiligung spielen auch externe Partnerinnen und Partner eine entscheidende Rolle. Die Hochschule steht in intensivem Austausch mit der Stadt Coburg, dem Landkreis, der SÜC, dem CEB, dem Studentenwerk Oberfranken und dem Zentrum Hochschule &amp; Nachhaltigkeit Bayern (BayZeN). „Das Das ist ein wichtiger Bestandteil unseres Projekts“, sagt Hochschul-Klimaschutzmanager Vogt. Als nächstes stehen Gespräche mit den anderen Klimaschutzmanagerinnen und -managern der Region und konkrete Schritte zur Umsetzung in den kommenden Jahren an.
<h4>Nationale Klimaschutzinitiative<strong>
</strong></h4>
Gefördert wird das Projekt zwei Jahre lang im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit 153.000 Euro. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 204.000 Euro. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab – von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

<img class="alignnone wp-image-105442" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/foerderhinweis-300x156.jpg" alt="Logos des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und der Nationalen Klimaschutzinitiative mit deutschem Text, der auf die Finanzierung durch diese Einrichtungen auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages zur Klimaneutralität 2040 hinweist. at Hochschule Coburg" width="448" height="233" />]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Angesichts der alarmierenden Klimadaten stellt die Hochschule Coburg einen wegweisenden Plan vor: Bis 2040 will sie klimaneutral werden – und setzt damit ein starkes Zeichen.</em>

Kein Kontinent erwärmt sich schneller: Der Klimawandel trifft Europa besonders stark, wie der aktuelle Bericht des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zeigt. Forschende betonen, dass unser heutiges Handeln das Klima für Tausende von Jahren bestimmen wird. „Jeder zusätzliche Bruchteil eines Grades beim Temperaturanstieg ist von Bedeutung, da sich dadurch die Risiken für unser Leben, unsere Wirtschaft und unseren Planeten erhöht“, warnt Celeste Saulo, Generalsekretärin der WMO. Die Hochschule Coburg zieht Konsequenzen: Mit dem Projekt „KSI: KlimaCo+ – Integriertes Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement“ entsteht derzeit ein umfassender Maßnahmenkatalog, mit dem die Hochschule bis spätestens 2040 klimaneutral werden will. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtkovic</a>, Experte für Städtebau und Nachhaltigkeit an der Hochschule Coburg, leitet das Projekt. „Die wissenschaftlichen Fakten sind eindeutig“, sagt er. „Angesichts der drängenden Herausforderungen des Klimawandels müssen Hochschulen als öffentliche Einrichtungen und Orte der Wissensvermittlung aktiv Verantwortung übernehmen und Nachhaltigkeitsprozesse mitgestalten. Aus Wissen entsteht Verantwortung.“ Rafael Vogt, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/ausschuesse-und-beauftragte/klimaschutz-und-energiemanagement/">Klimaschutzmanager</a> der Hochschule Coburg, erklärt: „Das Ziel 2040 ist ambitioniert – aber machbar, wenn wir es gemeinsam angehen.“ Ein entscheidendes Element des Projekts <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/830-ksi/">KlimaCo+</a> ist deshalb die umfassende Beteiligung aller Gruppen der Hochschule.
<h4>Treibhausgasbilanz: Alle Emissionen der Hochschule sind erfasst</h4>
Im Zentrum steht die Entwicklung eines Klimaschutzkonzepts, das technische, verhaltensorientierte und wirtschaftliche Ansätze zur Reduktion von Emissionen kombiniert. Basis dafür ist die vollständige Treibhausgasbilanz (THG) der Hochschule Coburg, die jährlich rund 4.700 Tonnen CO₂-Äquivalente ausweist. Berücksichtigt wurden verschiedene Arten von Treibhausgasemissionen: direkt anfallende Emissionen (Scope 1), indirekte Emissionen durch Strom (Scope 2) und alle weiteren indirekten Emissionen durch die Lieferkette oder den Konsum von Gütern und Dienstleistungen (Scope 3). Die Aufschlüsselung ermöglicht eine präzise Berechnung und gezielte Verringerung der Emissionen.

In Workshops erarbeiteten Studierende, Mitarbeitende und Lehrende bereits erste Lösungen für mehr Klimaschutz. In interaktiven Formaten wie World-Café und Klima-Puzzle wurden Ideen zu Themen wie Energie (Strom, Wärme), Mobilität, Beschaffung, Abfall, Wasser und Verhaltensänderungen gesammelt. Geplant sind unter anderem die Prüfung von PV-Anlagen auf Dächern, der Anschluss an Fernwärme sowie energie- und wärmesparendes Verhalten im Arbeitsalltag und organisatorische und wirtschaftliche Maßnahmen zur CO₂-Reduktion. Also zum Beispiel die Einführung eines nachhaltigen Beschaffungssystems. Auch in der Lehre und Forschung sollen planetare Grenzen künftig stärker berücksichtigt werden. Die Klimaschutzmaßnahmen werden langfristig in der Hochschulpolitik verankert. Deshalb wird das umfassende Energie- und Klimamanagementsystem auch Maßnahmencontrolling, eine Verstetigungsstrategie und eine Kommunikationsstrategie umfassen.
<h4>Klimaneutral 2040: Die Region als Partner</h4>
Außer der internen Beteiligung spielen auch externe Partnerinnen und Partner eine entscheidende Rolle. Die Hochschule steht in intensivem Austausch mit der Stadt Coburg, dem Landkreis, der SÜC, dem CEB, dem Studentenwerk Oberfranken und dem Zentrum Hochschule &amp; Nachhaltigkeit Bayern (BayZeN). „Das Das ist ein wichtiger Bestandteil unseres Projekts“, sagt Hochschul-Klimaschutzmanager Vogt. Als nächstes stehen Gespräche mit den anderen Klimaschutzmanagerinnen und -managern der Region und konkrete Schritte zur Umsetzung in den kommenden Jahren an.
<h4>Nationale Klimaschutzinitiative<strong>
</strong></h4>
Gefördert wird das Projekt zwei Jahre lang im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit 153.000 Euro. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 204.000 Euro. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab – von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

<img class="alignnone wp-image-105442" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/foerderhinweis-300x156.jpg" alt="Logos des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und der Nationalen Klimaschutzinitiative mit deutschem Text, der auf die Finanzierung durch diese Einrichtungen auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages zur Klimaneutralität 2040 hinweist. at Hochschule Coburg" width="448" height="233" />]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/KlimaCo-e1748347150398-1024x738.jpg"
                        fileSize="96022"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="738"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/KlimaCo01-e1771331341203-1024x813.jpg"
                        fileSize="89590"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="813"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/KlimaCo04-820x1024.jpg"
                        fileSize="113340"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="820" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/KlimaCo05-1024x768.jpg"
                        fileSize="81741"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/KlimaCo06-1024x768.jpg"
                        fileSize="95888"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/KlimaCo02-819x1024.jpg"
                        fileSize="88329"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="819" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Von KI bis Klimaschutz – eine neue Generation auf dem Weg zum Doktortitel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-ki-bis-klimaschutz-eine-neue-generation-auf-dem-weg-zum-doktortitel/</link>
                <pubDate>Mon, 26 May 2025 12:44:13 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Wie kann KI helfen, Medienpropaganda zu entlarven? Wie lassen sich Antibiotikaresistenzen schneller nachweisen? Und welchen Einfluss hat Totholz auf die Stickstoffbindung in Wäldern? Acht neue Promotionsprojekte zu gesellschaftlich drängenden Fragen sind am Promotionszentrum A4H der Hochschule Coburg gestartet. Und die nächsten Aufnahmerunden für weitere Doktorarbeiten laufen bereits am 1. Juni und 1. Oktober.</em>

Die Hochschule Coburg zeichnet sich durch eine starke Forschung im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen aus – insbesondere im Zusammenspiel mit Umweltfaktoren und nachhaltiger Entwicklung, wobei analytische Methoden aus Bioanalytik, Gesundheits- und Datenwissenschaften kombiniert werden. In diesen Bereichen können Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Promotionszentrum Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg ihren Doktor machen. Die ersten Promovierenden kamen im Juni vergangenen Jahres und jetzt sind es bereits 20; gerade hat der Promotionsausschuss acht neue Promovierende aufgenommen. „Sie arbeiten an Themen, die nicht nur wissenschaftlich spannend, sondern gesellschaftlich hochrelevant sind“, sagt Prof. Dr. Karin Meißner, wissenschaftliche Leiterin des Promotionszentrums. „Und die Vielfalt ihrer Forschungsvorhaben zeigt, wie praxisorientierte Wissenschaft zur Lösung wichtiger Herausforderungen beiträgt.“
<h4><strong>Acht spannende neue Forschungsthemen</strong></h4>
Die acht neuen Promotionsprojekte befassen sich mit gesellschaftlich drängenden Fragen. Im Bereich der Umweltforschung untersucht Shakhawat Hossen die Rolle von Totholz, Moosen und Baumarten für die Stickstoffbindung in Wäldern – wichtig für Klimaanpassung und Biodiversität.

Ebenfalls von globaler Bedeutung ist die Gefahr von Antibiotikaresistenzen: Timo Späth analysiert neuartige Rezeptor-bindende Proteine zur Detektion von antibiotikaresistenten Bakterien wie Bacillus anthracis. Auch in der Krebsdiagnostik entstehen neue Wege: Sepehr Farid arbeitet an Algorithmen zur Steuerung eines zyklotronbasierten Krebstestsystems. Jan Lützelberger entwickelt quantitative Ultraschallmethoden zur besseren Überwachung von Hüftprothesen. Und Jan-Erik Kolb widmet sich dem Gesundheitswesen aus einem anderen Blickwinkel. Er untersucht den erstmals gebündelt veröffentlichen Datensatz der gesetzlich Krankenversicherten, um die Prognostizierbarkeit von Berufsunfähigkeit zu analysieren.

Aktuelle Debatten über mediale Desinformation verbindet Tim Menzner mit modernster KI-Technologie: Er nutzt Large Language Models (LLMs) zur automatisierten Erkennung von MediaBias, um also mediale Verzerrungen und ihre Muster transparenter zu machen.

Die Verbindung von Sensorik und Steuerung bildet die Grundlage zweier datengetriebener Arbeiten zur visuellen Robotik: Cherif Mohamed Rais forscht an flexiblen Kameraoberflächen für robotische Wahrnehmung und Steuerung und Mostafa Zeini entwickelt visuelle Servoing-Systeme für die präzise Maschinen-Steuerung in der Landwirtschaft.

Neben der wissenschaftlichen Exzellenz steht im Promotionszentrum auch individuelle Betreuung im Fokus: Die operative Leitung, Dr. Renate Lucke, begleitet die Forschenden eng, nicht nur organisatorisch, sondern auch beratend – und die Beratungsangebote werden gerne genutzt. „Neben Finanzierungsfragen geht es auch um die wissenschaftliche Neugier und geschickte Planung der Promotionszeit.“ A4H bietet strukturierte Betreuung, ein Qualifizierungsprogramm und intensives Networking. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften pflegt die Hochschule Coburg auch in der Forschung intensive Kontakte in die Praxis und auch die Promovierenden profitieren vom engen Austausch mit Unternehmen, Kliniken oder wissenschaftlichen Einrichtungen. Nur eins wünscht sich Lucke: „Mehr weibliche Mitglieder wären schön, da gibt unsere erste promovierte Frau am Promotionszentrum ein gutes Beispiel.“ Und die nächste Gelegenheit für so einen Schritt gibt es bereits am 1. Juni, wenn die nächste Aufnahmerunde startet.
<h4><strong>An der Hochschule Coburg zum Doktortitel</strong></h4>
Wer sich für eine Promotion in den Bereichen Bioanalytik, Gesundheits- oder Datenwissenschaft interessiert, kann sich am A4H dreimal im Jahr bewerben. Die nächsten Fristen sind 1. Juni und 1. Oktober 2025. Zulassungen werden jeweils vom Promotionsausschuss nach sorgfältiger Prüfung beschlossen. A4H ist eine der Promotionsmöglichkeiten an der Hochschule Coburgneben dem Verbund-Promotionszentrum NISys und kooperativen Promotionen: Mehr Informationen, Beratungsmöglichkeiten und Bewerbungsunterlagen finden sich online: <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/">https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/</a>  Kurze Info zu allen laufenden Promotionen an A4H: <a href="https://forschung.hs-coburg.de/de/dissertationen/einrichtung/2536">PZ A4H: Promotionen</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Wie kann KI helfen, Medienpropaganda zu entlarven? Wie lassen sich Antibiotikaresistenzen schneller nachweisen? Und welchen Einfluss hat Totholz auf die Stickstoffbindung in Wäldern? Acht neue Promotionsprojekte zu gesellschaftlich drängenden Fragen sind am Promotionszentrum A4H der Hochschule Coburg gestartet. Und die nächsten Aufnahmerunden für weitere Doktorarbeiten laufen bereits am 1. Juni und 1. Oktober.</em>

Die Hochschule Coburg zeichnet sich durch eine starke Forschung im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen aus – insbesondere im Zusammenspiel mit Umweltfaktoren und nachhaltiger Entwicklung, wobei analytische Methoden aus Bioanalytik, Gesundheits- und Datenwissenschaften kombiniert werden. In diesen Bereichen können Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Promotionszentrum Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg ihren Doktor machen. Die ersten Promovierenden kamen im Juni vergangenen Jahres und jetzt sind es bereits 20; gerade hat der Promotionsausschuss acht neue Promovierende aufgenommen. „Sie arbeiten an Themen, die nicht nur wissenschaftlich spannend, sondern gesellschaftlich hochrelevant sind“, sagt Prof. Dr. Karin Meißner, wissenschaftliche Leiterin des Promotionszentrums. „Und die Vielfalt ihrer Forschungsvorhaben zeigt, wie praxisorientierte Wissenschaft zur Lösung wichtiger Herausforderungen beiträgt.“
<h4><strong>Acht spannende neue Forschungsthemen</strong></h4>
Die acht neuen Promotionsprojekte befassen sich mit gesellschaftlich drängenden Fragen. Im Bereich der Umweltforschung untersucht Shakhawat Hossen die Rolle von Totholz, Moosen und Baumarten für die Stickstoffbindung in Wäldern – wichtig für Klimaanpassung und Biodiversität.

Ebenfalls von globaler Bedeutung ist die Gefahr von Antibiotikaresistenzen: Timo Späth analysiert neuartige Rezeptor-bindende Proteine zur Detektion von antibiotikaresistenten Bakterien wie Bacillus anthracis. Auch in der Krebsdiagnostik entstehen neue Wege: Sepehr Farid arbeitet an Algorithmen zur Steuerung eines zyklotronbasierten Krebstestsystems. Jan Lützelberger entwickelt quantitative Ultraschallmethoden zur besseren Überwachung von Hüftprothesen. Und Jan-Erik Kolb widmet sich dem Gesundheitswesen aus einem anderen Blickwinkel. Er untersucht den erstmals gebündelt veröffentlichen Datensatz der gesetzlich Krankenversicherten, um die Prognostizierbarkeit von Berufsunfähigkeit zu analysieren.

Aktuelle Debatten über mediale Desinformation verbindet Tim Menzner mit modernster KI-Technologie: Er nutzt Large Language Models (LLMs) zur automatisierten Erkennung von MediaBias, um also mediale Verzerrungen und ihre Muster transparenter zu machen.

Die Verbindung von Sensorik und Steuerung bildet die Grundlage zweier datengetriebener Arbeiten zur visuellen Robotik: Cherif Mohamed Rais forscht an flexiblen Kameraoberflächen für robotische Wahrnehmung und Steuerung und Mostafa Zeini entwickelt visuelle Servoing-Systeme für die präzise Maschinen-Steuerung in der Landwirtschaft.

Neben der wissenschaftlichen Exzellenz steht im Promotionszentrum auch individuelle Betreuung im Fokus: Die operative Leitung, Dr. Renate Lucke, begleitet die Forschenden eng, nicht nur organisatorisch, sondern auch beratend – und die Beratungsangebote werden gerne genutzt. „Neben Finanzierungsfragen geht es auch um die wissenschaftliche Neugier und geschickte Planung der Promotionszeit.“ A4H bietet strukturierte Betreuung, ein Qualifizierungsprogramm und intensives Networking. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften pflegt die Hochschule Coburg auch in der Forschung intensive Kontakte in die Praxis und auch die Promovierenden profitieren vom engen Austausch mit Unternehmen, Kliniken oder wissenschaftlichen Einrichtungen. Nur eins wünscht sich Lucke: „Mehr weibliche Mitglieder wären schön, da gibt unsere erste promovierte Frau am Promotionszentrum ein gutes Beispiel.“ Und die nächste Gelegenheit für so einen Schritt gibt es bereits am 1. Juni, wenn die nächste Aufnahmerunde startet.
<h4><strong>An der Hochschule Coburg zum Doktortitel</strong></h4>
Wer sich für eine Promotion in den Bereichen Bioanalytik, Gesundheits- oder Datenwissenschaft interessiert, kann sich am A4H dreimal im Jahr bewerben. Die nächsten Fristen sind 1. Juni und 1. Oktober 2025. Zulassungen werden jeweils vom Promotionsausschuss nach sorgfältiger Prüfung beschlossen. A4H ist eine der Promotionsmöglichkeiten an der Hochschule Coburgneben dem Verbund-Promotionszentrum NISys und kooperativen Promotionen: Mehr Informationen, Beratungsmöglichkeiten und Bewerbungsunterlagen finden sich online: <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/">https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/</a>  Kurze Info zu allen laufenden Promotionen an A4H: <a href="https://forschung.hs-coburg.de/de/dissertationen/einrichtung/2536">PZ A4H: Promotionen</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/98-Neue-Doktorandinnen-und-Doktoranden-1024x683.jpg"
                        fileSize="114699"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/98-Luetzelberger-1024x634.jpg"
                        fileSize="77110"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="634"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/98-Farid--1024x745.jpg"
                        fileSize="79620"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="745"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/98-Menzner-1024x710.jpg"
                        fileSize="76161"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="710"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bildungs- und Kulturarbeit]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Szenische Lesung: Verliebt in einen NS-Mörder]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/szenische-lesung-verliebt-in-einen-ns-moerder/</link>
                <pubDate>Fri, 23 May 2025 11:20:22 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Elsa Vogels</em>

<em>Emotional und schonungslos zeigte die szenische Lesung „Die Frau an seiner Seite“, wie Frauen das NS-Regime stützten.</em>

Am 8. Mai 2025, dem 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa, fand im Jugendkulturzentrum Cosmos in Coburg eine szenische Lesung unter dem Titel „Die Frau an seiner Seite“ statt. Drei Berliner Schauspielerinnen rückten darin ein Thema in den Fokus, das lange im Schatten gestanden hatte: die Rolle der (Ehe-)Frauen in der SS, ihre Komplizenschaft und ihr aktives Mitwirken im NS-Regime.

Ein kühles, bläuliches Licht durchbrach die Dunkelheit des Saales und beleuchtete einen schlichten Bühnenraum. Im Hintergrund hing ein Foto: ein frisch verheiratetes Paar, das durch eine jubelnde Menschenmenge lief, die den Hitlergruß zeigte. Auf einem Klavier am rechten Bühnenrand standen Bilderrahmen mit Porträts von SS-Frauen. Davor lagen umgeworfene Schuhe. Im Zentrum der Bühne befanden sich drei einfache Holzstühle, wie aus alten Werkräumen, drei Wassergläser und ein CD-Player. Die Bühne wirkte karg und schuf dadurch eine beklemmende Atmosphäre.

Kaum begannen die Schauspielerinnen zu sprechen, füllte sich der Raum mit intensiver Energie. Aus verschiedenen Ecken setzten Stimmen ein: Eine Frau erzählte, wie sie verehrt wurde und ein Pferd geschenkt bekam. Von der anderen Seite war zu hören, der Ehemann sei nie böse gewesen und habe nie die Kinder geschlagen. Die Stimmen überlagerten sich zu einem unruhigen Klangteppich.

Aus diesem Stimmengewirr traten die Schauspielerinnen auf die Bühne. Die Lesung folgte der Dramaturgie des Buches „Eine Frau an seiner Seite. Ehefrauen in der SS-Sippengemeinschaft“ (1997), die szenische Lesung untersuchte, wie Frauen Teil des nationalsozialistischen Machtapparats wurden.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wenn wir uns fragen, wie ganz normale Männer zu Mördern wurden, dann müssen wir uns auch fragen, wie ganz normale Frauen mit diesen Männern zusammenleben konnten.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>aus der szenischen Lesung „Die Frau an seiner Seite“</em></p>
&nbsp;

Durch Originaltexte, historische Dokumente, Toneinspielungen und Musik führten die Schauspielerinnen ihr Publikum auf eine emotionale Reise. Sie erzählten, wie sich Frauen in SS-Offiziere verliebten, sie heirateten – und sich in Siedlungen vor Konzentrationslagern wiederfanden. Über das Thema der Liebe stellten sich bei mir ganz persönliche Fragen: Was hätte ich getan, wenn der eigene Mann ein liebevoller Vater – und zugleich ein Massenmörder gewesen wäre?

Doch die Lesung ließ keinen Raum für Verharmlosung: Die Frauen profitierten vom Mord an Millionen. Originalzitate belegten, wie bewusst sie sich entschieden, Teil dieses Systems zu sein – als Nutznießerinnen, als Mitwirkende.

&nbsp;
<h4>Beklemmend - und erschreckend aktuell</h4>
Eine besonders eindrucksvolle Szene beschrieb den Fall eines SS-Kommandeurs, der die Schrecken nicht mehr ertragen konnte. Seine Ehefrau wurde hinzugezogen – und überredete ihn, weiterzumachen. Das Bild der fürsorglichen Ehefrau, die sich um Kinder, Haushalt und das Wohlbefinden ihres Mannes kümmerte, wurde hier zur tragenden Säule eines verbrecherischen Systems.

Liebe, Fürsorge und Familiensinn wurden pervertiert – sie dienten dazu, das Grauen aufrechtzuerhalten und die Männer emotional zu stabilisieren. Die Frauen waren keine bloßen Zuschauerinnen. Sie wurden Täterinnen.

Auch acht Jahrzehnte nach dem Kriegsende wirkte das Thema erschreckend aktuell. Während der Aufführung schien der ganze Saal den Atem anzuhalten. In den anschließenden Gesprächen war spürbar, wie viele im Publikum sich sorgten – über gesellschaftliche Entwicklungen, über das Wiedererstarken menschenverachtender Ideologien. Die Vergangenheit ist nicht vergangen – sie stellt Fragen an unsere Gegenwart.

<em>Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Coburg.</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Elsa Vogels</em>

<em>Emotional und schonungslos zeigte die szenische Lesung „Die Frau an seiner Seite“, wie Frauen das NS-Regime stützten.</em>

Am 8. Mai 2025, dem 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa, fand im Jugendkulturzentrum Cosmos in Coburg eine szenische Lesung unter dem Titel „Die Frau an seiner Seite“ statt. Drei Berliner Schauspielerinnen rückten darin ein Thema in den Fokus, das lange im Schatten gestanden hatte: die Rolle der (Ehe-)Frauen in der SS, ihre Komplizenschaft und ihr aktives Mitwirken im NS-Regime.

Ein kühles, bläuliches Licht durchbrach die Dunkelheit des Saales und beleuchtete einen schlichten Bühnenraum. Im Hintergrund hing ein Foto: ein frisch verheiratetes Paar, das durch eine jubelnde Menschenmenge lief, die den Hitlergruß zeigte. Auf einem Klavier am rechten Bühnenrand standen Bilderrahmen mit Porträts von SS-Frauen. Davor lagen umgeworfene Schuhe. Im Zentrum der Bühne befanden sich drei einfache Holzstühle, wie aus alten Werkräumen, drei Wassergläser und ein CD-Player. Die Bühne wirkte karg und schuf dadurch eine beklemmende Atmosphäre.

Kaum begannen die Schauspielerinnen zu sprechen, füllte sich der Raum mit intensiver Energie. Aus verschiedenen Ecken setzten Stimmen ein: Eine Frau erzählte, wie sie verehrt wurde und ein Pferd geschenkt bekam. Von der anderen Seite war zu hören, der Ehemann sei nie böse gewesen und habe nie die Kinder geschlagen. Die Stimmen überlagerten sich zu einem unruhigen Klangteppich.

Aus diesem Stimmengewirr traten die Schauspielerinnen auf die Bühne. Die Lesung folgte der Dramaturgie des Buches „Eine Frau an seiner Seite. Ehefrauen in der SS-Sippengemeinschaft“ (1997), die szenische Lesung untersuchte, wie Frauen Teil des nationalsozialistischen Machtapparats wurden.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wenn wir uns fragen, wie ganz normale Männer zu Mördern wurden, dann müssen wir uns auch fragen, wie ganz normale Frauen mit diesen Männern zusammenleben konnten.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>aus der szenischen Lesung „Die Frau an seiner Seite“</em></p>
&nbsp;

Durch Originaltexte, historische Dokumente, Toneinspielungen und Musik führten die Schauspielerinnen ihr Publikum auf eine emotionale Reise. Sie erzählten, wie sich Frauen in SS-Offiziere verliebten, sie heirateten – und sich in Siedlungen vor Konzentrationslagern wiederfanden. Über das Thema der Liebe stellten sich bei mir ganz persönliche Fragen: Was hätte ich getan, wenn der eigene Mann ein liebevoller Vater – und zugleich ein Massenmörder gewesen wäre?

Doch die Lesung ließ keinen Raum für Verharmlosung: Die Frauen profitierten vom Mord an Millionen. Originalzitate belegten, wie bewusst sie sich entschieden, Teil dieses Systems zu sein – als Nutznießerinnen, als Mitwirkende.

&nbsp;
<h4>Beklemmend - und erschreckend aktuell</h4>
Eine besonders eindrucksvolle Szene beschrieb den Fall eines SS-Kommandeurs, der die Schrecken nicht mehr ertragen konnte. Seine Ehefrau wurde hinzugezogen – und überredete ihn, weiterzumachen. Das Bild der fürsorglichen Ehefrau, die sich um Kinder, Haushalt und das Wohlbefinden ihres Mannes kümmerte, wurde hier zur tragenden Säule eines verbrecherischen Systems.

Liebe, Fürsorge und Familiensinn wurden pervertiert – sie dienten dazu, das Grauen aufrechtzuerhalten und die Männer emotional zu stabilisieren. Die Frauen waren keine bloßen Zuschauerinnen. Sie wurden Täterinnen.

Auch acht Jahrzehnte nach dem Kriegsende wirkte das Thema erschreckend aktuell. Während der Aufführung schien der ganze Saal den Atem anzuhalten. In den anschließenden Gesprächen war spürbar, wie viele im Publikum sich sorgten – über gesellschaftliche Entwicklungen, über das Wiedererstarken menschenverachtender Ideologien. Die Vergangenheit ist nicht vergangen – sie stellt Fragen an unsere Gegenwart.

<em>Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Coburg.</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_20250508_1927122-e1748349086270-1024x711.jpg"
                        fileSize="86904"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="711"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_20250508_1908442-903x1024.jpg"
                        fileSize="136214"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="903" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_20250508_1918152-1024x768.jpg"
                        fileSize="95026"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Klinische Sozialarbeit]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Leidenschaft für kritische Wissenschaft und die praktischen Erfolge Sozialer Arbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/105320/</link>
                <pubDate>Thu, 22 May 2025 15:35:59 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>
<em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-christopher-romanowski-kirchner/">Prof. Dr. Chris Romanowski-Kirchner</a> (Jahrgang 1983) vorzustellen. Seit dem Sommersemester 2025  forscht und lehrt er als Professor für Kasuistik und Methodenlehre in der Sozialen Arbeit an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät  Soziale Arbeit</a>.</em>

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?
</em><strong>Prof. Dr. Christopher Romanowski-Kirchner:</strong> Ursprünglich komme ich aus „meiner niederbayerischen Heimat Niederbayern“ (Fredl Fesl), genauer aus Deggendorf. Ich habe dann in Coburg studiert und lange als Sozialarbeiter gearbeitet. Schließlich in Coburg und Bamberg kooperativ promoviert und war dann zunächst von 2020 bis Februar 2025 als Professor für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Jugendhilfe an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

<em>Wo / wie leben Sie?
</em>Ruhig und grün in einem Bamberger Vorort mit schneller Verbindung in die Stadt.

<em>Ihre Spezialgebiete sind?
</em>Fallarbeit in hochkomplexen psycho-sozialen Problemlagen, sowie sozialarbeiterisches Case-Management. Insbesondere im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe. Fallrekonstruktionen und Fallstudien, insbesondere Rekonstruktion von „Hilfekarrieren“ (Hilfeabbrüche) und der Suche nach Bedingungen des Scheiterns und des Gelingens solch komplexer Hilfeprozesse aus unterschiedlichen Perspektiven.

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><strong>
</strong>Das es in vielen Bereichen – allen voran der Jugendhilfe – mittlerweile zahlreiche Daten gibt, die einerseits zeigen, was Soziale Arbeit kann. Andererseits aber auch zeigen, was Soziale Arbeit an Prozess- und Strukturqualität braucht, um das in konkreten Praxen hinreichend zu verwirklichen. Mich erstaunt manchmal das dies so wenig wahrgenommen wird, auch in der eigenen Zunft.

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...
</em>… unabhängig und kritisch sein, um valide Erkenntnisse zu gewinnen und im handlungswissenschaftlichen Bereich fundierte Veränderungsvorschläge zu formulieren. Das würde ich zumindest für die Erforschung von professionellen Handlungspraxen und deren Folgen sehen.

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><strong>
</strong>Da gab es sowohl in der sozialarbeiterischen Praxis, als auch in der Erforschung professionellen Handelns und Nutzung von Angeboten Sozialer Arbeit viele. Es sind insbesondere die Hilfeverläufe in denen Menschen trotz hochgradig schwieriger Ausgangslagen und typischerweise nach wiederkehrenden Krisenspitzen letztlich doch hinreichend stabil ihr Leben bewältigen können. Und ganz praktisch sind es einzelne Begegnungen mit ehemaligen Klientinnen und Klienten nach vielen Jahren, die heute nicht mehr auf professionelle Hilfe angewiesen sind. Und im Hochschulbetrieb ganz einfach, wenn Studierende richtige Leidenschaft für ein Thema Sozialer Arbeit entwickeln. Niemand findet alles interessant, aber die Breite unserer Felder bietet tatsächlich sehr viele Anknüpfungsmöglichkeiten.

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</em>…kritische Diskussionen und die Zusammenarbeit mit Studierenden und Kolleginnen und Kollegen. Und darauf selbst vieles bei diesen Begegnungen zu lernen.

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><strong>
</strong>Selbstverständlich Pirat!

<em>Ihre Heldinnen oder Helden der Wirklichkeit?
</em>Mit Heldinnen und Helden habe ich so meine Probleme. Es gibt viele gute Leute, die tolle Sachen machen und die meisten davon kennt man nicht.

<em>Ihre liebsten Heldinnen / -helden aus Literatur oder Film? </em><strong>
</strong>Meinen Humor geprägt oder versaut – je nachdem wie man es sehen möchte – haben in der Filmgeschichte Monty Python, die Zucker Brüder und Mel Brooks. Hier also eher überzeichnete, oder Antihelden / -heldinnen, die zufällig irgendwo reinstolpern.

<em>Ihr/e Lieblingsautorin / -autor?
</em>Richard Ford und Philipp Roth. Ich weiß gar nicht so genau warum ausgerechnet die beiden. Aber Realismus zieht mich grundsätzlich stark an. Aus irgend einem Grund auch deutsche Nachkriegsliteratur, insbesondere Böll und Lenz. Und aktuell vielleicht noch Kehlmann.

<em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</em>Über Freiheit von Timothy Snyder. Kann ich angesichts aktueller Realitäten nur häppchenweise verkraften… Ansonsten den letzten Kehlmann: Lichtspiel.

<em>Ihre Lieblingsmusik?
</em>Punkrock, Posthardcore. Kraftvoll, aber melodisch und gitarrenlastig. In dieser Musikszene wurde ich sozialisiert, auch selbst als Gitarrist, und ich liebe es bis heute. Allerdings höre ich heute durchaus auch mehr anderes und weiß die fehlende Linearität von manchen Jazznummern oder Klassik zu schätzen.

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?
</em>Recherchieren und lesen. Ich lese tatsächlich mittlerweile mehr online – weil „immer dabei“. Merke das aber regelrecht körperlich. Der Gang in die BiB wäre manchmal aus unterschiedlichen Gründen vermutlich sinnvoll – auch wenn man vieles als pdf und im Onlinezugang hat…

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><strong>
</strong>Eishockey und Tennis. Beides dilletantisch, aber leidenschaftlich 😉.

<em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?
</em>Ehrlichkeit, Empathie und Humor.

<em>Ihr größter Fehler?
</em>Perfektionismus. Das habe ich mir mittlerweile gut im Griff, sonst hätte ich das meiste in den letzten Jahren nicht so hinbekommen 😉.

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em><strong>
</strong>Perfektionismus 😉.

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em><strong>
</strong>Am liebsten keins. Dann komme ich aber leider nur sehr umständlich an die Hochschule.

<em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em><strong>
</strong>Freudig angeregt nach den ersten Wochen mit Lehrveranstaltungen in Coburg.

<em>Ihr Motto?
</em>Ohne Motto lebt es sich ganz gut.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>
<em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-christopher-romanowski-kirchner/">Prof. Dr. Chris Romanowski-Kirchner</a> (Jahrgang 1983) vorzustellen. Seit dem Sommersemester 2025  forscht und lehrt er als Professor für Kasuistik und Methodenlehre in der Sozialen Arbeit an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät  Soziale Arbeit</a>.</em>

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?
</em><strong>Prof. Dr. Christopher Romanowski-Kirchner:</strong> Ursprünglich komme ich aus „meiner niederbayerischen Heimat Niederbayern“ (Fredl Fesl), genauer aus Deggendorf. Ich habe dann in Coburg studiert und lange als Sozialarbeiter gearbeitet. Schließlich in Coburg und Bamberg kooperativ promoviert und war dann zunächst von 2020 bis Februar 2025 als Professor für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Jugendhilfe an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

<em>Wo / wie leben Sie?
</em>Ruhig und grün in einem Bamberger Vorort mit schneller Verbindung in die Stadt.

<em>Ihre Spezialgebiete sind?
</em>Fallarbeit in hochkomplexen psycho-sozialen Problemlagen, sowie sozialarbeiterisches Case-Management. Insbesondere im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe. Fallrekonstruktionen und Fallstudien, insbesondere Rekonstruktion von „Hilfekarrieren“ (Hilfeabbrüche) und der Suche nach Bedingungen des Scheiterns und des Gelingens solch komplexer Hilfeprozesse aus unterschiedlichen Perspektiven.

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><strong>
</strong>Das es in vielen Bereichen – allen voran der Jugendhilfe – mittlerweile zahlreiche Daten gibt, die einerseits zeigen, was Soziale Arbeit kann. Andererseits aber auch zeigen, was Soziale Arbeit an Prozess- und Strukturqualität braucht, um das in konkreten Praxen hinreichend zu verwirklichen. Mich erstaunt manchmal das dies so wenig wahrgenommen wird, auch in der eigenen Zunft.

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...
</em>… unabhängig und kritisch sein, um valide Erkenntnisse zu gewinnen und im handlungswissenschaftlichen Bereich fundierte Veränderungsvorschläge zu formulieren. Das würde ich zumindest für die Erforschung von professionellen Handlungspraxen und deren Folgen sehen.

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><strong>
</strong>Da gab es sowohl in der sozialarbeiterischen Praxis, als auch in der Erforschung professionellen Handelns und Nutzung von Angeboten Sozialer Arbeit viele. Es sind insbesondere die Hilfeverläufe in denen Menschen trotz hochgradig schwieriger Ausgangslagen und typischerweise nach wiederkehrenden Krisenspitzen letztlich doch hinreichend stabil ihr Leben bewältigen können. Und ganz praktisch sind es einzelne Begegnungen mit ehemaligen Klientinnen und Klienten nach vielen Jahren, die heute nicht mehr auf professionelle Hilfe angewiesen sind. Und im Hochschulbetrieb ganz einfach, wenn Studierende richtige Leidenschaft für ein Thema Sozialer Arbeit entwickeln. Niemand findet alles interessant, aber die Breite unserer Felder bietet tatsächlich sehr viele Anknüpfungsmöglichkeiten.

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</em>…kritische Diskussionen und die Zusammenarbeit mit Studierenden und Kolleginnen und Kollegen. Und darauf selbst vieles bei diesen Begegnungen zu lernen.

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><strong>
</strong>Selbstverständlich Pirat!

<em>Ihre Heldinnen oder Helden der Wirklichkeit?
</em>Mit Heldinnen und Helden habe ich so meine Probleme. Es gibt viele gute Leute, die tolle Sachen machen und die meisten davon kennt man nicht.

<em>Ihre liebsten Heldinnen / -helden aus Literatur oder Film? </em><strong>
</strong>Meinen Humor geprägt oder versaut – je nachdem wie man es sehen möchte – haben in der Filmgeschichte Monty Python, die Zucker Brüder und Mel Brooks. Hier also eher überzeichnete, oder Antihelden / -heldinnen, die zufällig irgendwo reinstolpern.

<em>Ihr/e Lieblingsautorin / -autor?
</em>Richard Ford und Philipp Roth. Ich weiß gar nicht so genau warum ausgerechnet die beiden. Aber Realismus zieht mich grundsätzlich stark an. Aus irgend einem Grund auch deutsche Nachkriegsliteratur, insbesondere Böll und Lenz. Und aktuell vielleicht noch Kehlmann.

<em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</em>Über Freiheit von Timothy Snyder. Kann ich angesichts aktueller Realitäten nur häppchenweise verkraften… Ansonsten den letzten Kehlmann: Lichtspiel.

<em>Ihre Lieblingsmusik?
</em>Punkrock, Posthardcore. Kraftvoll, aber melodisch und gitarrenlastig. In dieser Musikszene wurde ich sozialisiert, auch selbst als Gitarrist, und ich liebe es bis heute. Allerdings höre ich heute durchaus auch mehr anderes und weiß die fehlende Linearität von manchen Jazznummern oder Klassik zu schätzen.

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?
</em>Recherchieren und lesen. Ich lese tatsächlich mittlerweile mehr online – weil „immer dabei“. Merke das aber regelrecht körperlich. Der Gang in die BiB wäre manchmal aus unterschiedlichen Gründen vermutlich sinnvoll – auch wenn man vieles als pdf und im Onlinezugang hat…

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><strong>
</strong>Eishockey und Tennis. Beides dilletantisch, aber leidenschaftlich 😉.

<em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?
</em>Ehrlichkeit, Empathie und Humor.

<em>Ihr größter Fehler?
</em>Perfektionismus. Das habe ich mir mittlerweile gut im Griff, sonst hätte ich das meiste in den letzten Jahren nicht so hinbekommen 😉.

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em><strong>
</strong>Perfektionismus 😉.

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em><strong>
</strong>Am liebsten keins. Dann komme ich aber leider nur sehr umständlich an die Hochschule.

<em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em><strong>
</strong>Freudig angeregt nach den ersten Wochen mit Lehrveranstaltungen in Coburg.

<em>Ihr Motto?
</em>Ohne Motto lebt es sich ganz gut.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Romanowski-Kirchner_Christopher-01-web-1024x681.jpg"
                        fileSize="71728"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement dual]]></category>                                <title><![CDATA[Versicherungsmanagement und „Grüne Geldanlagen“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/versicherungsmanagement-und-gruene-geldanlagen/</link>
                <pubDate>Wed, 21 May 2025 09:53:02 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Nachhaltigkeit rechnet sich: In der Kapitalanlage von Versicherungsunternehmen wird sie zunehmend zu einem entscheidenden Faktor. Was dies in der Praxis bedeutet, erfuhren Studierende des Bachelorstudiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/versicherungsmanagement/">Versicherungsmanagement </a>an der Hochschule Coburg im Rahmen zweier Fachvorträge von Experten aus Praxis und Forschung.</em>

Tom Ammann und Nico Schweiger, Investment Manager bei der Nürnberger Versicherung, stellten vor, wie ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) in die Kapitalanlage integriert werden. Dabei erläuterten sie unter anderem, wie regulatorische Vorgaben – etwa die EU-Taxonomie-Verordnung oder die Principal Adverse Impacts (PAI)-Standards – ihren täglichen Arbeitsalltag beeinflussen. Besonders anschaulich zeigten sie, wie aus strategischen Nachhaltigkeitszielen konkrete Anlageentscheidungen werden.

Ergänzt wurde die Veranstaltung durch Tim Brasch, der derzeit zu <em>Nachhaltigkeit in der Versicherungswirtschaft</em> promoviert. In seiner Forschung untersucht er, ob und wie sich ein starkes ESG-Engagement – gemessen in ESG-Scores – auf den Unternehmenswert auswirkt. Darüber hinaus gab er spannende Einblicke in seinen Alltag als Promovierender: von der Formulierung von Hypothesen über peer-reviewed Veröffentlichungen in Fachjournals bis hin zur Teilnahme an internationalen Konferenzen in Mexiko, Japan und virtuell in China.

„Die Verbindung von Praxis und Wissenschaft ist ein zentraler Bestandteil unseres Studiengangs“, sagte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jutta-michel/">Prof. Dr. Jutta Michel</a>, Studiengangsleiterin des Bachelorstudiengangs Versicherungsmanagement. Sie dankte den Referenten für ihr Engagement und den inspirierenden Austausch. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Studierenden durch Vorträge wie diese wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Branche gewinnen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Nachhaltigkeit rechnet sich: In der Kapitalanlage von Versicherungsunternehmen wird sie zunehmend zu einem entscheidenden Faktor. Was dies in der Praxis bedeutet, erfuhren Studierende des Bachelorstudiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/versicherungsmanagement/">Versicherungsmanagement </a>an der Hochschule Coburg im Rahmen zweier Fachvorträge von Experten aus Praxis und Forschung.</em>

Tom Ammann und Nico Schweiger, Investment Manager bei der Nürnberger Versicherung, stellten vor, wie ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance) in die Kapitalanlage integriert werden. Dabei erläuterten sie unter anderem, wie regulatorische Vorgaben – etwa die EU-Taxonomie-Verordnung oder die Principal Adverse Impacts (PAI)-Standards – ihren täglichen Arbeitsalltag beeinflussen. Besonders anschaulich zeigten sie, wie aus strategischen Nachhaltigkeitszielen konkrete Anlageentscheidungen werden.

Ergänzt wurde die Veranstaltung durch Tim Brasch, der derzeit zu <em>Nachhaltigkeit in der Versicherungswirtschaft</em> promoviert. In seiner Forschung untersucht er, ob und wie sich ein starkes ESG-Engagement – gemessen in ESG-Scores – auf den Unternehmenswert auswirkt. Darüber hinaus gab er spannende Einblicke in seinen Alltag als Promovierender: von der Formulierung von Hypothesen über peer-reviewed Veröffentlichungen in Fachjournals bis hin zur Teilnahme an internationalen Konferenzen in Mexiko, Japan und virtuell in China.

„Die Verbindung von Praxis und Wissenschaft ist ein zentraler Bestandteil unseres Studiengangs“, sagte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jutta-michel/">Prof. Dr. Jutta Michel</a>, Studiengangsleiterin des Bachelorstudiengangs Versicherungsmanagement. Sie dankte den Referenten für ihr Engagement und den inspirierenden Austausch. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Studierenden durch Vorträge wie diese wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Branche gewinnen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_7411-e1747820613221-1024x637.jpg"
                        fileSize="91841"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="637"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Foto-1-e1747820370396-1024x735.jpg"
                        fileSize="96128"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="735"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_1296-e1747821107797-1024x689.jpeg"
                        fileSize="124155"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="689"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_1311-1024x768.jpeg"
                        fileSize="89328"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category>                                <title><![CDATA[Café Victoria & Hochschule Coburg goes „Golden Frame”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/cafevictoria-hochschule-coburg-goes-golden-frame/</link>
                <pubDate>Mon, 19 May 2025 09:36:27 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Design zum Anfassen – und Reinklettern: Golden Frame in der Coburger Innenstadt</em>
<p class="" data-start="462" data-end="833">Beim Coburger Straßenfest „Ketsch the Feeling“ haben Studierende der Hochschule Coburg gezeigt, was passiert, wenn Gestaltung und Gemeinschaft Hand in Hand gehen: Ein überdimensionaler, goldfarbener Selfie-Rahmen – konzipiert, geplant und gebaut von jungen Gestalterinnen und Gestalter am <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/standorte/" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="742" data-end="759">Campus Design</strong> </a>– sorgte für Aufsehen und zahlreiche Schnappschüsse in der Ketschengasse.</p>
<p class="" data-start="835" data-end="1161">Die Idee entstand in Kooperation mit dem Café Victoria, das zusammen mit der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/" target="_blank" rel="noopener">Fakultät <strong data-start="925" data-end="945">Design und Bauen</strong></a> das Projekt auf die Beine stellte. Gestaltet wurde der sogenannte "Golden Frame" vom Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="1051" data-end="1081">Integriertes Produktdesign</strong></a>, gebaut mit Unterstützung der Werkstätten im Hofbräuhaus der Hochschule Coburg.</p>
<p class="" data-start="1163" data-end="1213"><strong data-start="1163" data-end="1213">Design in Action: Studieren, gestalten, wirken</strong></p>
<p class="" data-start="1215" data-end="1620">Der Golden Frame ist mehr als ein Instagram-Hotspot – er steht exemplarisch für das, was Designstudierende an der Hochschule Coburg lernen: kreative Konzepte entwickeln, konkrete Umsetzungen planen und gemeinsam im Team zum Leben erwecken. Das Projekt verbindet gestalterische Ideen mit architektonischem Denken und handwerklicher Präzision – und zeigt eindrucksvoll, was an unserem Campus Design möglich ist.</p>
<p data-start="1215" data-end="1620"><strong>Designstudiengänge mit Praxisnähe und gestalterischer Freiheit</strong></p>
<p data-start="1215" data-end="1620">Die Studiengängen der Fakultät Design + Bauen legen großen Wert auf interdisziplinäres Arbeiten, individuelle Förderung und kreative Freiheit.</p>
<p data-start="1215" data-end="1620">Die Bewerbungsfrist für einige dieser Programme endet bereits am 15. Juni – jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um eine kreative Laufbahn zu starten:</p>

<ul>
 	<li data-start="1215" data-end="1620"><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/" target="_blank" rel="noopener">Architektur (B.A.)</a></li>
 	<li data-start="1215" data-end="1620"><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/" target="_blank" rel="noopener">Innenarchitektur (B.A.)</a></li>
 	<li data-start="1215" data-end="1620"><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/" target="_blank" rel="noopener">Integriertes Produktdesign (B.A.)</a></li>
 	<li data-start="1215" data-end="1620"><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/design/" target="_blank" rel="noopener">Design (M.A.)</a></li>
</ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Design zum Anfassen – und Reinklettern: Golden Frame in der Coburger Innenstadt</em>
<p class="" data-start="462" data-end="833">Beim Coburger Straßenfest „Ketsch the Feeling“ haben Studierende der Hochschule Coburg gezeigt, was passiert, wenn Gestaltung und Gemeinschaft Hand in Hand gehen: Ein überdimensionaler, goldfarbener Selfie-Rahmen – konzipiert, geplant und gebaut von jungen Gestalterinnen und Gestalter am <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/standorte/" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="742" data-end="759">Campus Design</strong> </a>– sorgte für Aufsehen und zahlreiche Schnappschüsse in der Ketschengasse.</p>
<p class="" data-start="835" data-end="1161">Die Idee entstand in Kooperation mit dem Café Victoria, das zusammen mit der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/" target="_blank" rel="noopener">Fakultät <strong data-start="925" data-end="945">Design und Bauen</strong></a> das Projekt auf die Beine stellte. Gestaltet wurde der sogenannte "Golden Frame" vom Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="1051" data-end="1081">Integriertes Produktdesign</strong></a>, gebaut mit Unterstützung der Werkstätten im Hofbräuhaus der Hochschule Coburg.</p>
<p class="" data-start="1163" data-end="1213"><strong data-start="1163" data-end="1213">Design in Action: Studieren, gestalten, wirken</strong></p>
<p class="" data-start="1215" data-end="1620">Der Golden Frame ist mehr als ein Instagram-Hotspot – er steht exemplarisch für das, was Designstudierende an der Hochschule Coburg lernen: kreative Konzepte entwickeln, konkrete Umsetzungen planen und gemeinsam im Team zum Leben erwecken. Das Projekt verbindet gestalterische Ideen mit architektonischem Denken und handwerklicher Präzision – und zeigt eindrucksvoll, was an unserem Campus Design möglich ist.</p>
<p data-start="1215" data-end="1620"><strong>Designstudiengänge mit Praxisnähe und gestalterischer Freiheit</strong></p>
<p data-start="1215" data-end="1620">Die Studiengängen der Fakultät Design + Bauen legen großen Wert auf interdisziplinäres Arbeiten, individuelle Förderung und kreative Freiheit.</p>
<p data-start="1215" data-end="1620">Die Bewerbungsfrist für einige dieser Programme endet bereits am 15. Juni – jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um eine kreative Laufbahn zu starten:</p>

<ul>
 	<li data-start="1215" data-end="1620"><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/" target="_blank" rel="noopener">Architektur (B.A.)</a></li>
 	<li data-start="1215" data-end="1620"><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/" target="_blank" rel="noopener">Innenarchitektur (B.A.)</a></li>
 	<li data-start="1215" data-end="1620"><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/" target="_blank" rel="noopener">Integriertes Produktdesign (B.A.)</a></li>
 	<li data-start="1215" data-end="1620"><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/design/" target="_blank" rel="noopener">Design (M.A.)</a></li>
</ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bild9.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bild1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bild3.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bild4.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bild6.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bild5.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bild2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bild8.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bild7.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[COnnections: Die Fachkräfte von morgen gezielt ansprechen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/connections-die-fachkraefte-von-morgen-gezielt-ansprechen/</link>
                <pubDate>Fri, 16 May 2025 14:07:43 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Potenzielle Arbeitskräfte kennenlernen und den Bekanntheitsgrad steigern – mit diesem Ziel haben über 50 Unternehmen aus der Region an der Job- und Karrieremesse der Hochschule Coburg teilgenommen. Die Messe fand erstmals mit einem neuen mehrtägigen Konzept statt.</em>

Drei Tage, drei Schwerpunkte: Die Job- und Karrieremesse COnnections, die vom <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a> der Hochschule Coburg organisiert wird und unter der Schirmherrschaft der IHK zu Coburg stattfindet, fand in diesem Jahr erstmals mit einem neuen mehrtägigen Konzept statt. Am ersten Tag hatten Studierende aus dem Bereich Soziales und Gesundheit Gelegenheit, Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen, am zweiten Tag drehte sich alles um die Wirtschaft und der dritte Tag richtete sich an Studierende aus dem MINT-Bereich. „Das neue Konzept, drei Tage mit drei Schwerpunkten anzubieten, wird gut angenommen. Aus Sicht der IHK ist es wichtig, den Unternehmen aus der Region die Möglichkeit zu bieten, sich zu präsentieren – dazu ist die Messe eine gute Plattform. Die wirtschaftliche Situation ist zwar gerade schwierig, aber Fachkräfte werden trotzdem benötigt. Das Ziel ist, dass die Studierenden in der Region bleiben und zur Wertschöpfung beitragen, sagte Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />   <em><strong>  Es ist wichtig, dass man für jede Zielgruppe die passende Ansprache hat und gezielt Gespräche führen kann. Durch die unterschiedlichen thematischen Schwerpunkte können sich die Aussteller entsprechend auf den Austausch mit den Studierenden vorbereiten.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Björn Cukrowski, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer IHK zu Coburg</em></p>
&nbsp;

„Unsere Hochschule ist in der Region sehr gut vernetzt. Unter den Ausstellern sind zahlreiche Absolvierende unserer Hochschule, die ihren Arbeitgeber präsentieren und nach ihrem Studium in der Region geblieben sind. Das zeugt von der Qualität unserer Lehre und der Attraktivität der Region“, ergänzte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für nachhaltige Regionalentwicklung der Hochschule Coburg.
<h4>Student und Aussteller zugleich</h4>
Rajko Ritsch studiert Soziale Arbeit und war als Aussteller auf der COnnections. Er absolviert gerade sein Praxissemester bei der Betreuungsstelle der Stadt Coburg. „Ich war auf der Suche nach einer Stelle, wo ich vor allem mit volljährigen und älteren Menschen zusammenarbeite und weniger mit Kindern und Jugendlichen. Mein Praktikum ist abwechslungsreich und ich kann viel lernen“, sagte er. Er war gemeinsam mit Sabine Doerenkamp-Steiner von der Betreuungsstelle der Stadt Coburg vor Ort, um interessierte Studierende der Hochschule Coburg für das Praxissemester zu begeistern und konnte bereits einige vielversprechende Gespräche führen. „Wir sind hier, um das Berufsbild ,Berufsbetreuer‘ zu bewerben und suchen gezielt nach Praktikanten für das Praxissemester. Als Berufsbetreuer arbeiten wir dem Gericht zu und prüfen im Einzelfall, ob eine Betreuung notwendig ist – dann versuchen wir, zu vermitteln“, ergänzte Sabine Doerenkamp-Steiner.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />   <em>  Ich habe hier selbst BWL studiert und freue mich immer wieder, hier zu sein. Als Studentin habe ich auch immer an der Messe teilgenommen. Jetzt ist es interessant für mich, die andere Seite zu sehen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ann-Kathrin Keil, Rösler</em></p>
&nbsp;

Eine weitere Studentin, die an der Messe teilnahm, ist Katharina Friedrich. Sie studiert Betriebswirtschaft im sechsten Semester und ist auf der Suche nach einem Job für die Zeit nach ihrem Studium. „Ich suche eine Anstellung im Bereich Personal und finde das neue Konzept richtig gut – es ist offensichtlich, welche Unternehmen Fachkräfte mit meinem Abschluss suchen“, sagt sie.
<h4>Kontakte mit potenziellen Arbeitnehmern knüpfen</h4>
Als Aussteller war Uwe Leidinger von der AOK die ersten zwei Messetage vor Ort. „Für uns sind Studierende aus den Studiengängen Integrative Gesundheitsförderung und Betriebswirtschaft interessant. Wir haben jedes Jahr Praktikantenstellen zu vergeben. Ein weiterer Punkt, warum wir bei der Messe sind, ist der Austausch und die Vernetzung mit Firmen aus der Region, weil wir im Bereich betriebliche Gesundheitsförderung tätig sind“, betonte er. Unter den Ausstellern war auch Sebastian Schwabbacher von HARRY’S in Eisfeld. „Wir nehmen an der Messe teil, um Reichweite zu generieren – weil unser Firmensitz in Eisfeld ist, haben uns viele Studierende nicht direkt auf dem Schirm. Wir suchen vor allem Praktikanten, und Studierende, die einen Kooperationspartner für ihre Abschlussarbeit suchen“, sagte er. Einige Studierende, die infolge des Austauschs bei der COnnections ein Praktikum bei HARRY’S absolviert haben, arbeiten dort mittlerweile als Werkstudierende.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wir sind jedes Jahr da. Ich habe selbst hier studiert und vertrete nun meinen Arbeitgeber, bei dem ich selbst mein Praxissemester absolviert habe. Das Praktikum war super schön und ich habe damals immer gesagt, dass ich Studierende für ihr Praxissemester zu mir hole, wenn ich fertig bin – jetzt tue ich genau das.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Pia Hempfling, AWO KV Kulmbach</em></p>
&nbsp;
<h4>Aussteller bei der COnnections werden</h4>
Die Job- und Karrieremesse COnnections findet jährlich zweimal an der Hochschule Coburg statt – einmal am Campus Friedrich Streib und einmal am Campus Design. Sie haben Interesse daran, Ihr Unternehmen zu präsentieren? Dann schreiben Sie uns eine Mail an <a href="mailto:connections@hs-coburg.de">connections@hs-coburg.de</a>. Wir nehmen Sie gerne in den Verteiler auf.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Potenzielle Arbeitskräfte kennenlernen und den Bekanntheitsgrad steigern – mit diesem Ziel haben über 50 Unternehmen aus der Region an der Job- und Karrieremesse der Hochschule Coburg teilgenommen. Die Messe fand erstmals mit einem neuen mehrtägigen Konzept statt.</em>

Drei Tage, drei Schwerpunkte: Die Job- und Karrieremesse COnnections, die vom <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a> der Hochschule Coburg organisiert wird und unter der Schirmherrschaft der IHK zu Coburg stattfindet, fand in diesem Jahr erstmals mit einem neuen mehrtägigen Konzept statt. Am ersten Tag hatten Studierende aus dem Bereich Soziales und Gesundheit Gelegenheit, Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen, am zweiten Tag drehte sich alles um die Wirtschaft und der dritte Tag richtete sich an Studierende aus dem MINT-Bereich. „Das neue Konzept, drei Tage mit drei Schwerpunkten anzubieten, wird gut angenommen. Aus Sicht der IHK ist es wichtig, den Unternehmen aus der Region die Möglichkeit zu bieten, sich zu präsentieren – dazu ist die Messe eine gute Plattform. Die wirtschaftliche Situation ist zwar gerade schwierig, aber Fachkräfte werden trotzdem benötigt. Das Ziel ist, dass die Studierenden in der Region bleiben und zur Wertschöpfung beitragen, sagte Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />   <em><strong>  Es ist wichtig, dass man für jede Zielgruppe die passende Ansprache hat und gezielt Gespräche führen kann. Durch die unterschiedlichen thematischen Schwerpunkte können sich die Aussteller entsprechend auf den Austausch mit den Studierenden vorbereiten.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Björn Cukrowski, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer IHK zu Coburg</em></p>
&nbsp;

„Unsere Hochschule ist in der Region sehr gut vernetzt. Unter den Ausstellern sind zahlreiche Absolvierende unserer Hochschule, die ihren Arbeitgeber präsentieren und nach ihrem Studium in der Region geblieben sind. Das zeugt von der Qualität unserer Lehre und der Attraktivität der Region“, ergänzte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für nachhaltige Regionalentwicklung der Hochschule Coburg.
<h4>Student und Aussteller zugleich</h4>
Rajko Ritsch studiert Soziale Arbeit und war als Aussteller auf der COnnections. Er absolviert gerade sein Praxissemester bei der Betreuungsstelle der Stadt Coburg. „Ich war auf der Suche nach einer Stelle, wo ich vor allem mit volljährigen und älteren Menschen zusammenarbeite und weniger mit Kindern und Jugendlichen. Mein Praktikum ist abwechslungsreich und ich kann viel lernen“, sagte er. Er war gemeinsam mit Sabine Doerenkamp-Steiner von der Betreuungsstelle der Stadt Coburg vor Ort, um interessierte Studierende der Hochschule Coburg für das Praxissemester zu begeistern und konnte bereits einige vielversprechende Gespräche führen. „Wir sind hier, um das Berufsbild ,Berufsbetreuer‘ zu bewerben und suchen gezielt nach Praktikanten für das Praxissemester. Als Berufsbetreuer arbeiten wir dem Gericht zu und prüfen im Einzelfall, ob eine Betreuung notwendig ist – dann versuchen wir, zu vermitteln“, ergänzte Sabine Doerenkamp-Steiner.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />   <em>  Ich habe hier selbst BWL studiert und freue mich immer wieder, hier zu sein. Als Studentin habe ich auch immer an der Messe teilgenommen. Jetzt ist es interessant für mich, die andere Seite zu sehen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ann-Kathrin Keil, Rösler</em></p>
&nbsp;

Eine weitere Studentin, die an der Messe teilnahm, ist Katharina Friedrich. Sie studiert Betriebswirtschaft im sechsten Semester und ist auf der Suche nach einem Job für die Zeit nach ihrem Studium. „Ich suche eine Anstellung im Bereich Personal und finde das neue Konzept richtig gut – es ist offensichtlich, welche Unternehmen Fachkräfte mit meinem Abschluss suchen“, sagt sie.
<h4>Kontakte mit potenziellen Arbeitnehmern knüpfen</h4>
Als Aussteller war Uwe Leidinger von der AOK die ersten zwei Messetage vor Ort. „Für uns sind Studierende aus den Studiengängen Integrative Gesundheitsförderung und Betriebswirtschaft interessant. Wir haben jedes Jahr Praktikantenstellen zu vergeben. Ein weiterer Punkt, warum wir bei der Messe sind, ist der Austausch und die Vernetzung mit Firmen aus der Region, weil wir im Bereich betriebliche Gesundheitsförderung tätig sind“, betonte er. Unter den Ausstellern war auch Sebastian Schwabbacher von HARRY’S in Eisfeld. „Wir nehmen an der Messe teil, um Reichweite zu generieren – weil unser Firmensitz in Eisfeld ist, haben uns viele Studierende nicht direkt auf dem Schirm. Wir suchen vor allem Praktikanten, und Studierende, die einen Kooperationspartner für ihre Abschlussarbeit suchen“, sagte er. Einige Studierende, die infolge des Austauschs bei der COnnections ein Praktikum bei HARRY’S absolviert haben, arbeiten dort mittlerweile als Werkstudierende.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wir sind jedes Jahr da. Ich habe selbst hier studiert und vertrete nun meinen Arbeitgeber, bei dem ich selbst mein Praxissemester absolviert habe. Das Praktikum war super schön und ich habe damals immer gesagt, dass ich Studierende für ihr Praxissemester zu mir hole, wenn ich fertig bin – jetzt tue ich genau das.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Pia Hempfling, AWO KV Kulmbach</em></p>
&nbsp;
<h4>Aussteller bei der COnnections werden</h4>
Die Job- und Karrieremesse COnnections findet jährlich zweimal an der Hochschule Coburg statt – einmal am Campus Friedrich Streib und einmal am Campus Design. Sie haben Interesse daran, Ihr Unternehmen zu präsentieren? Dann schreiben Sie uns eine Mail an <a href="mailto:connections@hs-coburg.de">connections@hs-coburg.de</a>. Wir nehmen Sie gerne in den Verteiler auf.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/95-COnnections2-1024x576.jpg"
                        fileSize="185935"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/95-COnnections3-1024x576.jpg"
                        fileSize="208362"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/95-COnnections25-1024x576.jpg"
                        fileSize="209849"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/95-COnnections1-1024x576.jpg"
                        fileSize="199646"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[UFIS25: Innovationsreise in der Alten Pakethalle Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ufis25-innovationsreise-in-der-alten-pakethalle-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 12 May 2025 13:13:36 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Der Upper Franconia Innovation Summit (UFIS25) bringt unter dem Motto „Nächster Halt: Coburg“ die oberfränkische Innovationsszene zusammen. In der historischen Alten Pakethalle erwartet die Gäste am Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. Juni, ein vielfältiges Programm aus Workshops, einem Pitch-Event, der Innovations-EXPO und Impulsen, zu denen die Hochschule Coburg einiges Spannende beiträgt. </em>

Der UFIS25 greift die Idee auf, dass Innovation – ähnlich wie Zugreisen – Menschen, Ideen und Orte verbindet und lädt Gründerinnen und Gründer, Unternehmen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Innovationsbegeisterte aus ganz Oberfranken zum Netzwerken, Entdecken und Mitgestalten ein. Die Gäste erwartet eine zweitägige Innovationsreise mit inspirierenden Workshops, hochkarätigen Speakern und einem Pitch-Event, organisiert von der Gründungsförderung der Hochschule Coburg und dem Gründungsnetzwerk Coburg. Bei der EXPO präsentieren regionale Akteurinnen und Akteure ihre neuesten Ideen und Projekte. Unter anderem stellen das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg, das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/ttz/">Technologietransferzentrum Oberfranken (TTZ)</a> und die mit der Hochschule verbundenen Makerspaces aus dem Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels aus. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-kai-hiltmann/">Prof. Dr. Kai Hiltmann</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> beteiligt sich mit einem Workshop zum Thema „Wie funktional sollte ein Produkt sein?“. Elena Friedel aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer und Entrepreneurship</a> unterstützt im Rahmen des Projekts foundHER Frauen auf dem Weg zur eigenen Gründung und bietet dazu einen Workshop an. Lorenz Raab aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/">CREAPOLIS Makerspace</a> hält einen Workshop zu „Prototyping as a method“.

Der UFIS wurde 2021 während der Corona-Pandemie als Online-Event ins Leben gerufen. Heute ist er als zentrale Plattform für das oberfränkische Innovationsökosystem etabliert – getragen von einem engagierten Netzwerk regionaler Partnerinnen und Partner. Das Organisationsteam besteht dieses Jahr aus Zukunft.Coburg.Digital, Lagarde 1, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Stadt Coburg, BFM Bayreuth, dem Lucas-Cranach-Campus Kronach und der Hochschule Coburg. Das gemeinsame Ziel: Innovationen sichtbar machen, Menschen über Landkreisgrenzen hinweg verbinden und die Zukunft der Region aktiv gestalten. Startups, Gründerinnen und Gründer haben bis Sonntag, 18. Mai, die Möglichkeit, sich für das große Pitch-Event am Mittwoch, 4. Juni, zu bewerben.

Weitere Informationen unter <a href="http://www.ufis.network/">www.ufis.network</a>, Tickets <a href="https://www.eventbrite.de/e/ufis25-upper-franconia-innovation-summit-tickets-1288392449499?">hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Der Upper Franconia Innovation Summit (UFIS25) bringt unter dem Motto „Nächster Halt: Coburg“ die oberfränkische Innovationsszene zusammen. In der historischen Alten Pakethalle erwartet die Gäste am Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. Juni, ein vielfältiges Programm aus Workshops, einem Pitch-Event, der Innovations-EXPO und Impulsen, zu denen die Hochschule Coburg einiges Spannende beiträgt. </em>

Der UFIS25 greift die Idee auf, dass Innovation – ähnlich wie Zugreisen – Menschen, Ideen und Orte verbindet und lädt Gründerinnen und Gründer, Unternehmen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Innovationsbegeisterte aus ganz Oberfranken zum Netzwerken, Entdecken und Mitgestalten ein. Die Gäste erwartet eine zweitägige Innovationsreise mit inspirierenden Workshops, hochkarätigen Speakern und einem Pitch-Event, organisiert von der Gründungsförderung der Hochschule Coburg und dem Gründungsnetzwerk Coburg. Bei der EXPO präsentieren regionale Akteurinnen und Akteure ihre neuesten Ideen und Projekte. Unter anderem stellen das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg, das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/ttz/">Technologietransferzentrum Oberfranken (TTZ)</a> und die mit der Hochschule verbundenen Makerspaces aus dem Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels aus. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-kai-hiltmann/">Prof. Dr. Kai Hiltmann</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> beteiligt sich mit einem Workshop zum Thema „Wie funktional sollte ein Produkt sein?“. Elena Friedel aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer und Entrepreneurship</a> unterstützt im Rahmen des Projekts foundHER Frauen auf dem Weg zur eigenen Gründung und bietet dazu einen Workshop an. Lorenz Raab aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/">CREAPOLIS Makerspace</a> hält einen Workshop zu „Prototyping as a method“.

Der UFIS wurde 2021 während der Corona-Pandemie als Online-Event ins Leben gerufen. Heute ist er als zentrale Plattform für das oberfränkische Innovationsökosystem etabliert – getragen von einem engagierten Netzwerk regionaler Partnerinnen und Partner. Das Organisationsteam besteht dieses Jahr aus Zukunft.Coburg.Digital, Lagarde 1, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Stadt Coburg, BFM Bayreuth, dem Lucas-Cranach-Campus Kronach und der Hochschule Coburg. Das gemeinsame Ziel: Innovationen sichtbar machen, Menschen über Landkreisgrenzen hinweg verbinden und die Zukunft der Region aktiv gestalten. Startups, Gründerinnen und Gründer haben bis Sonntag, 18. Mai, die Möglichkeit, sich für das große Pitch-Event am Mittwoch, 4. Juni, zu bewerben.

Weitere Informationen unter <a href="http://www.ufis.network/">www.ufis.network</a>, Tickets <a href="https://www.eventbrite.de/e/ufis25-upper-franconia-innovation-summit-tickets-1288392449499?">hier</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/person_raab_lorenz_20241001.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/person_hiltmann_kai_20241001.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC09723-1024x576.jpg"
                        fileSize="118993"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/person_friedel_elena_20241001.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[AIMS]]></category><category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Simulation und Test]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category><category><![CDATA[Zukunftstechnologien]]></category>                                <title><![CDATA[Starthilfe für Erstis: Mentorinnen und Mentoren ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/starthilfe-fuer-erstis-mentorinnen-und-mentoren-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Mon, 12 May 2025 09:07:05 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Ina Sinterhauf</em>

<em>Der Start ins Studium kann herausfordernd sein – gut, wenn erfahrene Studierende unterstützend zur Seite stehen. An der Hochschule Coburg übernehmen Mentorinnen und Mentoren diese Rolle in den MINT-Studiengängen mit großem Engagement. Jetzt wurden sie ausgezeichnet.</em>

Dem Beginn ihres Studiums sehen viele Erstsemester gespannt und neugierig entgegen, auch wenn erstmal viele Fragen offen sind: Wie funktioniert Studieren – anders als Schule? Finde ich mich an der Hochschule zurecht? Wie finde ich schnell neue Kontakte?

An der Hochschule Coburg werden die Erstsemesterstudierenden in den MINT-Studiengängen nicht nur herzlich in Empfang genommen, sondern auch über das gesamte erste und bis ins zweite Semester hinein betreut – von ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren, die regelmäßig Treffen organisieren, wichtige Infos geben und allgemein Ansprechperson für so gut wie alle Fragen sind.

Dieses Angebot ist deutschlandweit herausragend und beispielgebend, aber nur möglich, weil sich Studierende über ihre eigenen Belange hinaus für andere engagieren und einsetzen. Ein großer und ausdrücklicher Dank ergeht daher auch von der Hochschulleitung und namentlich dem Präsidenten der Hochschule, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, welcher die Zertifikate für die Mentorinnen und Mentoren unterzeichnet.
<h4>Am Ende profitieren alle</h4>
Im Rahmen einer feierlichen Würdigung erhielten die Mentorinnen und Mentoren des Jahrgangs 24/25 ihre Zertifikate überreicht. Ina Sinterhauf von Projekt:ING &amp; Gesunde Hochschule, welche die Mentoratsgruppen organisiert und begleitet, unterstrich den Stellenwert des Engagements für die Hochschulgemeinschaft. Dass auch die Mentorinnen und Mentoren von ihrer Tätigkeit profitiert haben, indem sie zum Beispiel Führungserfahrung sammeln und überfachliche  Kompetenzen erwerben, ist ein weiterer und langfristiger Nutzen des Programms.

Die Mentoratsgruppen gibt es in den MINT-Studiengängen seit 2008. Sie sind Teil eines umfangreichen Programms zur Vermeidung von Studienabbrüchen und tragen dazu bei, präventiv das Entstehen von Schwierigkeiten zu verhindern und individuelle Unterstützung auf dem Weg zum Studienerfolg zu ermöglichen.

Für das Wintersemester 2025/25 werden in einzelnen Studiengängen noch Mentorinnen und Mentoren gesucht. Wer sich engagieren möchte, kann sich per E-Mail bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html">Projekt:ING</a> melden: projektING[at]hs-coburg.de.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Ina Sinterhauf</em>

<em>Der Start ins Studium kann herausfordernd sein – gut, wenn erfahrene Studierende unterstützend zur Seite stehen. An der Hochschule Coburg übernehmen Mentorinnen und Mentoren diese Rolle in den MINT-Studiengängen mit großem Engagement. Jetzt wurden sie ausgezeichnet.</em>

Dem Beginn ihres Studiums sehen viele Erstsemester gespannt und neugierig entgegen, auch wenn erstmal viele Fragen offen sind: Wie funktioniert Studieren – anders als Schule? Finde ich mich an der Hochschule zurecht? Wie finde ich schnell neue Kontakte?

An der Hochschule Coburg werden die Erstsemesterstudierenden in den MINT-Studiengängen nicht nur herzlich in Empfang genommen, sondern auch über das gesamte erste und bis ins zweite Semester hinein betreut – von ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren, die regelmäßig Treffen organisieren, wichtige Infos geben und allgemein Ansprechperson für so gut wie alle Fragen sind.

Dieses Angebot ist deutschlandweit herausragend und beispielgebend, aber nur möglich, weil sich Studierende über ihre eigenen Belange hinaus für andere engagieren und einsetzen. Ein großer und ausdrücklicher Dank ergeht daher auch von der Hochschulleitung und namentlich dem Präsidenten der Hochschule, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, welcher die Zertifikate für die Mentorinnen und Mentoren unterzeichnet.
<h4>Am Ende profitieren alle</h4>
Im Rahmen einer feierlichen Würdigung erhielten die Mentorinnen und Mentoren des Jahrgangs 24/25 ihre Zertifikate überreicht. Ina Sinterhauf von Projekt:ING &amp; Gesunde Hochschule, welche die Mentoratsgruppen organisiert und begleitet, unterstrich den Stellenwert des Engagements für die Hochschulgemeinschaft. Dass auch die Mentorinnen und Mentoren von ihrer Tätigkeit profitiert haben, indem sie zum Beispiel Führungserfahrung sammeln und überfachliche  Kompetenzen erwerben, ist ein weiterer und langfristiger Nutzen des Programms.

Die Mentoratsgruppen gibt es in den MINT-Studiengängen seit 2008. Sie sind Teil eines umfangreichen Programms zur Vermeidung von Studienabbrüchen und tragen dazu bei, präventiv das Entstehen von Schwierigkeiten zu verhindern und individuelle Unterstützung auf dem Weg zum Studienerfolg zu ermöglichen.

Für das Wintersemester 2025/25 werden in einzelnen Studiengängen noch Mentorinnen und Mentoren gesucht. Wer sich engagieren möchte, kann sich per E-Mail bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html">Projekt:ING</a> melden: projektING[at]hs-coburg.de.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/91-Erstsemestermentor_innen-1024x768.jpg"
                        fileSize="141287"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Von Coburg nach Indien: neue Chancen für Studierende und Forschende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-coburg-nach-indien-neue-chancen-fuer-studierende-und-forschende/</link>
                <pubDate>Fri, 09 May 2025 11:51:59 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Mit dem Besuch des Vizekanzlers der SRM-Universität aus Indien an der Hochschule Coburg beginnt eine neue Zusammenarbeit: Für Studierende und Forschende werden Austauschmöglichkeiten geschaffen, und ein gemeinsamer internationaler Studiengang ist ebenfalls geplant. Die erste gemeinsame Promotion ist bereits gestartet.</em>

Die SRM-AP University ist eine private Universität in Amaravati, Andhra Pradesh, und Teil der renommierten SRM Group of Institutions. Sie bietet ein breites Spektrum an Studiengängen in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Management, Gesundheits- und Sozialwissenschaften und ist bekannt für ihren modernen Campus sowie ihre ambitionierten Ziele in Forschung und Lehre. Prof. Manoj K. Arora, Vizekanzler der SRM-AP University, unterzeichnete bei seinem Besuch an der Hochschule Coburg ein Memorandum of Understanding, das den offiziellen Beginn der Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen markiert.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule, erklärt: „Die Kooperation mit der SRM-AP University ist ein wichtiger Schritt für die Hochschule Coburg, um ihre internationale Ausrichtung in Forschung und Lehre weiter zu stärken.“ Sie eröffne Studierenden und Forschenden neue Perspektiven und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf globaler Ebene. „Für Studierende ist internationaler Austausch eine wertvolle Erfahrung – akademisch wie persönlich.“

Kernpunkte der neuen Kooperation sind außer dem Austausch von Studierenden und Lehrenden auch die Entwicklung eines gemeinsamen internationalen Studiengangs im Fach <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/technische-physik/">Physik</a>. Ziel ist es, den Studierenden beider Universitäten Zugang zu den Stärken und Ressourcen der jeweiligen Partner-Hochschule zu ermöglichen. Darüber hinaus sind gemeinsame Forschungsprojekte geplant – insbesondere in den Bereichen medizinische <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/bioanalytik/">Bioanalytik</a>, Physik und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/informatik/">Informatik</a>. Eine erste kooperative Promotion, die Arbeiten in Amaravati und Coburg umfasst, wird von Prof. Dr. Jayaseelan Murugaiyan sowie <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> bereits betreut. Sie befasst sich mit mechanistischen Untersuchungen zu einer neuartigen Therapie einer parasitär verursachten und weit verbreiteten Lympherkrankung, der lymphatischen Filariose.

Die Partnerschaft ist ein weiterer wichtigen Schritt in Richtung <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/profil/unser-netzwerk/partnerhochschulen/">Internationalisierung</a> von Forschung und Lehre an der Hochschule Coburg und stärkt zugleich die akademische Zusammenarbeit zwischen Bayern und Indien. Sie eröffnet neue Perspektiven für Studierende und Wissenschaftler beider Institutionen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Mit dem Besuch des Vizekanzlers der SRM-Universität aus Indien an der Hochschule Coburg beginnt eine neue Zusammenarbeit: Für Studierende und Forschende werden Austauschmöglichkeiten geschaffen, und ein gemeinsamer internationaler Studiengang ist ebenfalls geplant. Die erste gemeinsame Promotion ist bereits gestartet.</em>

Die SRM-AP University ist eine private Universität in Amaravati, Andhra Pradesh, und Teil der renommierten SRM Group of Institutions. Sie bietet ein breites Spektrum an Studiengängen in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Management, Gesundheits- und Sozialwissenschaften und ist bekannt für ihren modernen Campus sowie ihre ambitionierten Ziele in Forschung und Lehre. Prof. Manoj K. Arora, Vizekanzler der SRM-AP University, unterzeichnete bei seinem Besuch an der Hochschule Coburg ein Memorandum of Understanding, das den offiziellen Beginn der Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen markiert.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule, erklärt: „Die Kooperation mit der SRM-AP University ist ein wichtiger Schritt für die Hochschule Coburg, um ihre internationale Ausrichtung in Forschung und Lehre weiter zu stärken.“ Sie eröffne Studierenden und Forschenden neue Perspektiven und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf globaler Ebene. „Für Studierende ist internationaler Austausch eine wertvolle Erfahrung – akademisch wie persönlich.“

Kernpunkte der neuen Kooperation sind außer dem Austausch von Studierenden und Lehrenden auch die Entwicklung eines gemeinsamen internationalen Studiengangs im Fach <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/technische-physik/">Physik</a>. Ziel ist es, den Studierenden beider Universitäten Zugang zu den Stärken und Ressourcen der jeweiligen Partner-Hochschule zu ermöglichen. Darüber hinaus sind gemeinsame Forschungsprojekte geplant – insbesondere in den Bereichen medizinische <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/bioanalytik/">Bioanalytik</a>, Physik und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/informatik/">Informatik</a>. Eine erste kooperative Promotion, die Arbeiten in Amaravati und Coburg umfasst, wird von Prof. Dr. Jayaseelan Murugaiyan sowie <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> bereits betreut. Sie befasst sich mit mechanistischen Untersuchungen zu einer neuartigen Therapie einer parasitär verursachten und weit verbreiteten Lympherkrankung, der lymphatischen Filariose.

Die Partnerschaft ist ein weiterer wichtigen Schritt in Richtung <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/profil/unser-netzwerk/partnerhochschulen/">Internationalisierung</a> von Forschung und Lehre an der Hochschule Coburg und stärkt zugleich die akademische Zusammenarbeit zwischen Bayern und Indien. Sie eröffnet neue Perspektiven für Studierende und Wissenschaftler beider Institutionen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/84-MoU-SRM-Uni-Indien-SRM-1024x1024.jpg"
                        fileSize="141529"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/84-MoU-SRM-Uni-Indien01-1024x735.jpg"
                        fileSize="133540"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="735"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg überzeugt im CHE Ranking 2025]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-ueberzeugt-im-che-ranking-2025/</link>
                <pubDate>Thu, 08 May 2025 13:53:41 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das aktuelle CHE Hochschulranking 2025 bescheinigt der Hochschule Coburg eine sehr gute Organisation, starke Praxisnähe und eine intensive Betreuung durch die Lehrenden. Mehrere Studiengänge erzielten herausragende Bewertungen; in der Kategorie Physikalische Technik erreichten die Studiengänge Zukunftstechnologie und Technische Physik deutschlandweit durchgehend Bestwerte.</em>

Das CHE Ranking, veröffentlicht im neuen ZEIT Studienführer, ist der deutschlandweit größte Hochschulvergleich. Über 120.000 Studierende wurden zu ihren Erfahrungen befragt. An der Hochschule Coburg wurden die Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/bioanalytik/">Bioanalytik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/zukunftstechnologien-emerging-technologies/">Zukunftstechnologien</a> / <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/technische-physik/">Technische Physik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/maschinenbau-2/">Maschinenbau</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/automobiltechnologie/">Automobiltechnologie</a> bewertet – und dabei schnitt Coburg deutschlandweit überdurchschnittlich gut ab.
<h4>Starke Ergebnisse im bundesweiten Vergleich</h4>
An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> wurde der Bachelorstudiengang Zukunftstechnologien gemeinsam mit Technischer Physik bewertet – mit einem Mittelwert von 4,5 auf einer 5-Sterne-Skala deutlich über dem bundesweiten Schnitt von 4,1. Insbesondere die allgemeine Studiensituation, die Betreuung durch Lehrende, die Qualität der Lehre mit Praxisbezug, die Unterstützung und die Studienorganisation werden sehr positiv eingestuft. Dass auch die digitalen Lehrangebote und die Vermittlung wissenschaftlicher Arbeitsmethoden Höchstnoten erreichen, zeigt die Modernität des Studiengangs. „Wir bieten ein fundiertes, praxisnahes und zukunftsorientiertes Studium, das gezielt auf anspruchsvolle Aufgaben in Wissenschaft und Industrie vorbereitet – und dabei die Freude am Lernen weckt und fördert“, erklärt Studiengangsleiterin<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ada-baeumner/"> Prof. Dr. Ada Bäumner</a>. Das fakultätsinterne <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> ermöglicht den Studierenden frühzeitig Einblicke in anwendungsnahe Forschungsvorhaben – und sie profitieren von der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fakultäten und internationalen Partnerhochschulen.
Ebenfalls an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit erreicht der Bachelor-Studiengang Bioanalytik überdurchschnittliche Bewertungen in zentralen Kategorien. Die Qualität der praxisnahen Lehrveranstaltungen wird mit 4,6 von 5 Sternen bewertet. Besonders positiv äußerten sich die Studierenden auch zur Organisation des Studienbetriebs (4,7). Der Zugang zu Lehrveranstaltungen verläuft nahezu reibungslos, die Gruppengrößen werden als angemessen empfunden, und die Inhalte orientieren sich eng an aktuellen Forschungsthemen. „Ich freue mich, dass unserer jahrelanger Einsatz gesehen wird“, sagt Studiengangleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/">Prof. Dr. Matthias Noll</a> über das erneut gute Ergebnis. Er dankt den Kolleginnen und Kollegen, die den Studierenden ein spannendes, praxisnahes und wissenschaftlich fundiertes Studium ermöglichen. Zugleich verweist er auf die Weiterentwicklung des Studiengangs: „Mit neuen Schwerpunkten in Bioinformatik und Ökotoxikologie greifen wir zukunftsrelevante Themen gezielt auf, und dank unserer zahlreichen Forschungsprofessuren und der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln können wir solche und weitere Themen direkt in die Lehre integrieren.“
<h4>Praxisnah, menschlich und gut organisiert – dafür gab’s Lob</h4>
Der Studiengang Automobiltechnologie an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik erhält besonders für die Studienstruktur und die Lehre sehr gute Bewertungen. Die Studierenden loben die klare Gliederung des Studienverlaufs, die Unterstützung beim Einstieg und die gute Planbarkeit. Mit einem Wert von 4,7 in der Kategorie Studienorganisation und 4,4 in der Qualität der Praxislehre gehört auch dieses Fach zu den bestbewerteten seiner Kategorie. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, den Studierenden eine praxisorientierte Lehre und bestmögliche Unterstützung zu bieten. Es freut uns, dass dies auf große Anerkennung stößt“, sagt Studiengangleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-geuss/">Prof. Dr. Matthias Geuß</a>.
Auch im klassischen Maschinenbau freut sich die Hochschule Coburg über die Ergebnisse im Ranking. Der Studiengang punktet mit einer sehr guten Organisation und einer hohen Zufriedenheit mit der Betreuung. Insbesondere die Wiederholungsmöglichkeiten, die transparente Prüfungsstruktur und der Zugang zu Lehrveranstaltungen werden von den Studierenden deutlich besser bewertet als an vergleichbaren Hochschulen. Studiengangleiter Prof. Dr. Ingo Faber verweist auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der Inhalte in enger Abstimmung mit regionalen Industriepartnern: „Vor drei Jahren haben wir die Struktur der Bachelorstudiengänge in unserer Fakultät mit einem starken Fokus auf Studierbarkeit und Betreuung überarbeitet. Es freut mich sehr, dass wir diese Ziele erreicht haben und diese Maßnahmen auch die durchschnittliche Studiendauer reduzieren.“
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-wick/">Prof. Dr. Michael Wick</a>, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit, und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-alexander-rost/">Prof. Dr. Alexander Rost</a>, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, bedankten sich für das Engagement und die Leistung der Lehrenden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das aktuelle CHE Hochschulranking 2025 bescheinigt der Hochschule Coburg eine sehr gute Organisation, starke Praxisnähe und eine intensive Betreuung durch die Lehrenden. Mehrere Studiengänge erzielten herausragende Bewertungen; in der Kategorie Physikalische Technik erreichten die Studiengänge Zukunftstechnologie und Technische Physik deutschlandweit durchgehend Bestwerte.</em>

Das CHE Ranking, veröffentlicht im neuen ZEIT Studienführer, ist der deutschlandweit größte Hochschulvergleich. Über 120.000 Studierende wurden zu ihren Erfahrungen befragt. An der Hochschule Coburg wurden die Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/bioanalytik/">Bioanalytik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/zukunftstechnologien-emerging-technologies/">Zukunftstechnologien</a> / <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/technische-physik/">Technische Physik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/maschinenbau-2/">Maschinenbau</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/automobiltechnologie/">Automobiltechnologie</a> bewertet – und dabei schnitt Coburg deutschlandweit überdurchschnittlich gut ab.
<h4>Starke Ergebnisse im bundesweiten Vergleich</h4>
An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> wurde der Bachelorstudiengang Zukunftstechnologien gemeinsam mit Technischer Physik bewertet – mit einem Mittelwert von 4,5 auf einer 5-Sterne-Skala deutlich über dem bundesweiten Schnitt von 4,1. Insbesondere die allgemeine Studiensituation, die Betreuung durch Lehrende, die Qualität der Lehre mit Praxisbezug, die Unterstützung und die Studienorganisation werden sehr positiv eingestuft. Dass auch die digitalen Lehrangebote und die Vermittlung wissenschaftlicher Arbeitsmethoden Höchstnoten erreichen, zeigt die Modernität des Studiengangs. „Wir bieten ein fundiertes, praxisnahes und zukunftsorientiertes Studium, das gezielt auf anspruchsvolle Aufgaben in Wissenschaft und Industrie vorbereitet – und dabei die Freude am Lernen weckt und fördert“, erklärt Studiengangsleiterin<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ada-baeumner/"> Prof. Dr. Ada Bäumner</a>. Das fakultätsinterne <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> ermöglicht den Studierenden frühzeitig Einblicke in anwendungsnahe Forschungsvorhaben – und sie profitieren von der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fakultäten und internationalen Partnerhochschulen.
Ebenfalls an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit erreicht der Bachelor-Studiengang Bioanalytik überdurchschnittliche Bewertungen in zentralen Kategorien. Die Qualität der praxisnahen Lehrveranstaltungen wird mit 4,6 von 5 Sternen bewertet. Besonders positiv äußerten sich die Studierenden auch zur Organisation des Studienbetriebs (4,7). Der Zugang zu Lehrveranstaltungen verläuft nahezu reibungslos, die Gruppengrößen werden als angemessen empfunden, und die Inhalte orientieren sich eng an aktuellen Forschungsthemen. „Ich freue mich, dass unserer jahrelanger Einsatz gesehen wird“, sagt Studiengangleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/">Prof. Dr. Matthias Noll</a> über das erneut gute Ergebnis. Er dankt den Kolleginnen und Kollegen, die den Studierenden ein spannendes, praxisnahes und wissenschaftlich fundiertes Studium ermöglichen. Zugleich verweist er auf die Weiterentwicklung des Studiengangs: „Mit neuen Schwerpunkten in Bioinformatik und Ökotoxikologie greifen wir zukunftsrelevante Themen gezielt auf, und dank unserer zahlreichen Forschungsprofessuren und der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln können wir solche und weitere Themen direkt in die Lehre integrieren.“
<h4>Praxisnah, menschlich und gut organisiert – dafür gab’s Lob</h4>
Der Studiengang Automobiltechnologie an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik erhält besonders für die Studienstruktur und die Lehre sehr gute Bewertungen. Die Studierenden loben die klare Gliederung des Studienverlaufs, die Unterstützung beim Einstieg und die gute Planbarkeit. Mit einem Wert von 4,7 in der Kategorie Studienorganisation und 4,4 in der Qualität der Praxislehre gehört auch dieses Fach zu den bestbewerteten seiner Kategorie. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, den Studierenden eine praxisorientierte Lehre und bestmögliche Unterstützung zu bieten. Es freut uns, dass dies auf große Anerkennung stößt“, sagt Studiengangleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-geuss/">Prof. Dr. Matthias Geuß</a>.
Auch im klassischen Maschinenbau freut sich die Hochschule Coburg über die Ergebnisse im Ranking. Der Studiengang punktet mit einer sehr guten Organisation und einer hohen Zufriedenheit mit der Betreuung. Insbesondere die Wiederholungsmöglichkeiten, die transparente Prüfungsstruktur und der Zugang zu Lehrveranstaltungen werden von den Studierenden deutlich besser bewertet als an vergleichbaren Hochschulen. Studiengangleiter Prof. Dr. Ingo Faber verweist auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der Inhalte in enger Abstimmung mit regionalen Industriepartnern: „Vor drei Jahren haben wir die Struktur der Bachelorstudiengänge in unserer Fakultät mit einem starken Fokus auf Studierbarkeit und Betreuung überarbeitet. Es freut mich sehr, dass wir diese Ziele erreicht haben und diese Maßnahmen auch die durchschnittliche Studiendauer reduzieren.“
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-wick/">Prof. Dr. Michael Wick</a>, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit, und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-alexander-rost/">Prof. Dr. Alexander Rost</a>, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, bedankten sich für das Engagement und die Leistung der Lehrenden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/89-CHE-Ranking-1024x683.jpg"
                        fileSize="144694"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Wissen für alle: Ein Leben mit Heimhämodialyse]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissen-fuer-alle-ein-leben-mit-heimhaemodialyse/</link>
                <pubDate>Thu, 08 May 2025 12:14:49 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Mit der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ finden seit dem Start anlässlich des TAO-Gesundheitsjahres 2023 Themenabende statt. Am Abend zum Thema „Wenn die Nieren nicht funktionieren – Nierenerkrankungen und aktuelle Therapien“ nahm erstmals ein Betroffener auf dem Podium Platz.</em>

Ein Patientengespräch mitten auf der Bühne – das gab es so noch nicht an der Hochschule Coburg. Dieter Hadwiger hat Glomerulonephritis, sprich die Kapillarknäuel in den Nieren, über deren Poren das Blut gefiltert wird, funktionieren nicht. Die Diagnose wurde 2006 gestellt. „Damals hat mein Hausarzt durch Zufall eine Urinprobe genommen, in der Eiweiß war. Daraufhin wurde ich auf eine Nierenbeckenentzündung behandelt, was nichts gebracht hat. Nach einer Biopsie stand die Diagnose dann fest“, sagt der 53-Jährige. Seit 2017 ist er Heimhämodialysepatient. Diese Art der Dialyse bedeutet für ihn Freiheit. „Ich kann die Dialyse dann machen, wann es für mich passt – wenn ich Urlaub habe, schließe ich mich früh an und bin tagsüber dann unterwegs oder abends mit Freunden auf einem Konzert. Alles ist möglich.“

Pro Woche schließt sich Dieter Hadwiger insgesamt viermal an die Dialyse an und kommt dabei auf eine Dauer von insgesamt 20 Stunden. Drei Tage kann er problemlos ohne Dialyse überbrücken. „Pro Dialyseeinheit werden bis zu drei Liter Wasser aus meinem Körper gefiltert, mehr als einen dreiviertel Liter pro Tag kann ich nicht trinken – dafür habe ich kaum Einschränkungen, was das Essen betrifft. Nur bei Obst und Gemüse muss ich aufpassen, denn das enthaltene Kalium kann zu Lähmungserscheinungen führen.“ Dieter Hadwigers Hausärztin, die gemeinsam mit ihm auf dem Podium Platz nahm, ist Nierenspezialistin Dr. Andrea Kalkhof. Wie sie betont, liegt die Verantwortung bei der Heimhämodialyse beim Patienten. „Der Patient ist für die Therapie, Überwachung und Durchführung verantwortlich – das traut sich nicht jeder zu. Weil man die Dialyse zu Hause häufiger durchführen kann als ambulant, kann die Qualität daheim sogar besser sein.“ Einmal im Quartal steht für die Patienten ein Kontrolltermin beim Arzt an, bei dem überprüft wird, ob etwas verbessert werden kann.
<h4>Geschichte und aktuelle Forschung</h4>
Neben dem Patientengespräch standen zwei Vorträge auf dem Programm. PD Dr. Gerald Braun, Chefarzt der Nephrologie am Sana Klinikum Coburg und Leiter des KfH-Zentrums gab einen Überblick über die rasante technische Entwicklung der Dialyse seit ihrer ersten medizinischen Anwendung vor 100 Jahren. Der Vortrag schloss mit praktischen Tipps für Patientinnen und Patienten zur Risiko­minimierung und Verbesserung der Gesundheit.

In einem zweiten Vortrag gewährte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, Forschungsprofessor an der Hochschule Coburg und Forschungsgruppenleiter am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, spannende Einblicke in die beeindruckenden Möglichkeiten moderner bildgebender Verfahren und molekularer Analysetechniken. Diese Technologien tragen nicht nur zur Verbesserung der Diagnostik bei, sondern helfen auch, Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und neue Therapien gegen seltene Nierenerkrankungen zu entwickeln, wie er an zwei eigenen Forschungsprojekten aufzeigte.
<h4>Wissenschaft am Schlachthof</h4>
Am ehemaligen Schlachthof entsteht in den nächsten Jahren sukzessive ein dritter Campus. Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, soll hier bereits jetzt regelmäßig Wissenschaft stattfinden. Zum Beispiel in Form von Themenabenden und Vorträgen. Einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg ist „OneHealth“. Mit der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ soll Expertenwissen für jedermann zugänglich gemacht und der Austausch zwischen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit ermöglicht werden.

Mit der Reihe <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg</a> finden seit dem Start anlässlich des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsunterstuetzung/technologieallianz-oberfranken-tao/">TAO</a>-Gesundheitsjahres 2023 Themenabende statt. Realisiert werden die Themenabende durch das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/creapolis-makerspace/">CREAPOLIS + design</a>, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule und unterstützt durch die TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Der nächste Abend aus der Reihe findet voraussichtlich im Sommer 2025 statt, es geht um das Thema Gerontologie.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Mit der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ finden seit dem Start anlässlich des TAO-Gesundheitsjahres 2023 Themenabende statt. Am Abend zum Thema „Wenn die Nieren nicht funktionieren – Nierenerkrankungen und aktuelle Therapien“ nahm erstmals ein Betroffener auf dem Podium Platz.</em>

Ein Patientengespräch mitten auf der Bühne – das gab es so noch nicht an der Hochschule Coburg. Dieter Hadwiger hat Glomerulonephritis, sprich die Kapillarknäuel in den Nieren, über deren Poren das Blut gefiltert wird, funktionieren nicht. Die Diagnose wurde 2006 gestellt. „Damals hat mein Hausarzt durch Zufall eine Urinprobe genommen, in der Eiweiß war. Daraufhin wurde ich auf eine Nierenbeckenentzündung behandelt, was nichts gebracht hat. Nach einer Biopsie stand die Diagnose dann fest“, sagt der 53-Jährige. Seit 2017 ist er Heimhämodialysepatient. Diese Art der Dialyse bedeutet für ihn Freiheit. „Ich kann die Dialyse dann machen, wann es für mich passt – wenn ich Urlaub habe, schließe ich mich früh an und bin tagsüber dann unterwegs oder abends mit Freunden auf einem Konzert. Alles ist möglich.“

Pro Woche schließt sich Dieter Hadwiger insgesamt viermal an die Dialyse an und kommt dabei auf eine Dauer von insgesamt 20 Stunden. Drei Tage kann er problemlos ohne Dialyse überbrücken. „Pro Dialyseeinheit werden bis zu drei Liter Wasser aus meinem Körper gefiltert, mehr als einen dreiviertel Liter pro Tag kann ich nicht trinken – dafür habe ich kaum Einschränkungen, was das Essen betrifft. Nur bei Obst und Gemüse muss ich aufpassen, denn das enthaltene Kalium kann zu Lähmungserscheinungen führen.“ Dieter Hadwigers Hausärztin, die gemeinsam mit ihm auf dem Podium Platz nahm, ist Nierenspezialistin Dr. Andrea Kalkhof. Wie sie betont, liegt die Verantwortung bei der Heimhämodialyse beim Patienten. „Der Patient ist für die Therapie, Überwachung und Durchführung verantwortlich – das traut sich nicht jeder zu. Weil man die Dialyse zu Hause häufiger durchführen kann als ambulant, kann die Qualität daheim sogar besser sein.“ Einmal im Quartal steht für die Patienten ein Kontrolltermin beim Arzt an, bei dem überprüft wird, ob etwas verbessert werden kann.
<h4>Geschichte und aktuelle Forschung</h4>
Neben dem Patientengespräch standen zwei Vorträge auf dem Programm. PD Dr. Gerald Braun, Chefarzt der Nephrologie am Sana Klinikum Coburg und Leiter des KfH-Zentrums gab einen Überblick über die rasante technische Entwicklung der Dialyse seit ihrer ersten medizinischen Anwendung vor 100 Jahren. Der Vortrag schloss mit praktischen Tipps für Patientinnen und Patienten zur Risiko­minimierung und Verbesserung der Gesundheit.

In einem zweiten Vortrag gewährte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, Forschungsprofessor an der Hochschule Coburg und Forschungsgruppenleiter am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, spannende Einblicke in die beeindruckenden Möglichkeiten moderner bildgebender Verfahren und molekularer Analysetechniken. Diese Technologien tragen nicht nur zur Verbesserung der Diagnostik bei, sondern helfen auch, Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und neue Therapien gegen seltene Nierenerkrankungen zu entwickeln, wie er an zwei eigenen Forschungsprojekten aufzeigte.
<h4>Wissenschaft am Schlachthof</h4>
Am ehemaligen Schlachthof entsteht in den nächsten Jahren sukzessive ein dritter Campus. Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, soll hier bereits jetzt regelmäßig Wissenschaft stattfinden. Zum Beispiel in Form von Themenabenden und Vorträgen. Einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg ist „OneHealth“. Mit der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ soll Expertenwissen für jedermann zugänglich gemacht und der Austausch zwischen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit ermöglicht werden.

Mit der Reihe <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg</a> finden seit dem Start anlässlich des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsunterstuetzung/technologieallianz-oberfranken-tao/">TAO</a>-Gesundheitsjahres 2023 Themenabende statt. Realisiert werden die Themenabende durch das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/creapolis-makerspace/">CREAPOLIS + design</a>, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule und unterstützt durch die TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Der nächste Abend aus der Reihe findet voraussichtlich im Sommer 2025 statt, es geht um das Thema Gerontologie.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/90-Themenabend-Nieren1-1024x583.jpg"
                        fileSize="75715"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="583"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/90-Themenabend-Nieren2-1024x583.jpg"
                        fileSize="91361"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="583"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/90-Themenabend-Nieren3-1024x583.jpg"
                        fileSize="62809"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="583"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Von Lichtreisen und neuen Leveln: 3. Game Jam der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-lichtreisen-und-leichtem-gepaeck-3-game-jam-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Tue, 06 May 2025 13:30:35 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Coburg zockt wieder interdisziplinär: Der Gamesfactory Game Jam der Hochschule Coburg brachte zum dritten Mal Menschen, Studiengänge und Ideen zusammen. 40 kreative Köpfe entwickelten in 48 Stunden acht neue Games rund um ein spannendes Thema – aber was bedeutet „Traveling light“ eigentlich?</em>

Das Motto des diesjährigen Game Jams „Traveling light“ ließ viel Raum für Kreativität. Die Vielfalt der entwickelten Spiele spiegelt die Offenheit des Themas wider: Da gibt’s zum Beispiel Guubi, einen mutigen kleinen Weltraumreisenden auf der Suche nach Erleuchtung, oder das Game Lightspeed, bei dem mit einem Lichtball Geschossen ausgewichen werden muss.
<h4>40 Teilnehmende, 48 Stunden, acht Games</h4>
Insgesamt 40 Teilnehmende setzten sich mit dem Thema auseinander. Darunter Studierende und Mitarbeitende aus sechs Studiengängen: <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/data-science/">Informatik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/visual-computing-artificial-intelligence/">Visual Computing</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/elektro-und-informationstechnik/">Elektro- und Informationstechnik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/automatisierungstechnik-und-robotik/">Automatisierungstechnik und Robotik</a> sowie <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/analytical-instruments-measurement-and-sensor-technology/">Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS)</a>. Wieder zeigte sich, wie gut interdisziplinäres Arbeiten im Rahmen des Game Jams funktioniert – und welche kreative Energie daraus entsteht.

Innerhalb von nur zwei Tagen entwickelten die acht Teams vollständig spielbare Prototypen. Sieben davon können <a href="https://itch.io/jam/hsco-gamesfactory-game-jam-2025/entries">hier öffentlich  angespielt</a> werden. Entscheidend dabei ist nicht nur die funktionierende technische Umsetzung, sondern auch Storytelling und ästhetische Gestaltung. Einige bieten narrative Erlebnisse, bei denen eine Geschichte erzählt und eine Welt erkundet wird. Andere nutzen das Licht als zentrales Spielelement.
<h4>Zocken, vernetzen, lernen</h4>
Wie schon in den Jahren zuvor war der Game Jam nicht nur ein kreatives Format, sondern auch eine Plattform für Austausch und Teamarbeit über Fachgrenzen hinweg. Er bot die Gelegenheit, Neues auszuprobieren oder zum ersten Mal ein Game mitzugestalten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Coburg zockt wieder interdisziplinär: Der Gamesfactory Game Jam der Hochschule Coburg brachte zum dritten Mal Menschen, Studiengänge und Ideen zusammen. 40 kreative Köpfe entwickelten in 48 Stunden acht neue Games rund um ein spannendes Thema – aber was bedeutet „Traveling light“ eigentlich?</em>

Das Motto des diesjährigen Game Jams „Traveling light“ ließ viel Raum für Kreativität. Die Vielfalt der entwickelten Spiele spiegelt die Offenheit des Themas wider: Da gibt’s zum Beispiel Guubi, einen mutigen kleinen Weltraumreisenden auf der Suche nach Erleuchtung, oder das Game Lightspeed, bei dem mit einem Lichtball Geschossen ausgewichen werden muss.
<h4>40 Teilnehmende, 48 Stunden, acht Games</h4>
Insgesamt 40 Teilnehmende setzten sich mit dem Thema auseinander. Darunter Studierende und Mitarbeitende aus sechs Studiengängen: <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/data-science/">Informatik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/visual-computing-artificial-intelligence/">Visual Computing</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/elektro-und-informationstechnik/">Elektro- und Informationstechnik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-informatik-und-naturwissenschaften/automatisierungstechnik-und-robotik/">Automatisierungstechnik und Robotik</a> sowie <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/analytical-instruments-measurement-and-sensor-technology/">Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS)</a>. Wieder zeigte sich, wie gut interdisziplinäres Arbeiten im Rahmen des Game Jams funktioniert – und welche kreative Energie daraus entsteht.

Innerhalb von nur zwei Tagen entwickelten die acht Teams vollständig spielbare Prototypen. Sieben davon können <a href="https://itch.io/jam/hsco-gamesfactory-game-jam-2025/entries">hier öffentlich  angespielt</a> werden. Entscheidend dabei ist nicht nur die funktionierende technische Umsetzung, sondern auch Storytelling und ästhetische Gestaltung. Einige bieten narrative Erlebnisse, bei denen eine Geschichte erzählt und eine Welt erkundet wird. Andere nutzen das Licht als zentrales Spielelement.
<h4>Zocken, vernetzen, lernen</h4>
Wie schon in den Jahren zuvor war der Game Jam nicht nur ein kreatives Format, sondern auch eine Plattform für Austausch und Teamarbeit über Fachgrenzen hinweg. Er bot die Gelegenheit, Neues auszuprobieren oder zum ersten Mal ein Game mitzugestalten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2556-1024x768.jpg"
                        fileSize="168211"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2444-1024x768.jpg"
                        fileSize="166099"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2440-1024x768.jpg"
                        fileSize="166351"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2457-1024x768.jpg"
                        fileSize="146381"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2461-1024x768.jpg"
                        fileSize="166778"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2464-e1746540077660-1024x924.jpg"
                        fileSize="161016"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="924"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2497-1024x768.jpg"
                        fileSize="152963"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2537-768x1024.jpg"
                        fileSize="124942"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_E2526-1024x768.jpg"
                        fileSize="89865"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2557-768x1024.jpg"
                        fileSize="124583"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2525-1024x768.jpg"
                        fileSize="106552"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Stadtspaziergang: Studierende zeigen Baukulturverlust]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/stadtspaziergang-studierende-zeigen-baukulturverlust/</link>
                <pubDate>Tue, 06 May 2025 13:08:43 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)<strong>
</strong>

<em>Wo einst Gebäude das Stadtbild prägten, klaffen heute Lücken. Das Coburger studentische Kollektiv ABRISS.WIESO? hat vergangene Woche zu einem öffentlichen Stadtspaziergang eingeladen, um auf bedrohte oder bereits abgerissene Gebäude in Coburg aufmerksam zu machen. Der Spaziergang führte quer durch die Innenstadt und lenkte den Blick auf Orte, an denen mehr verschwindet als nur alte Fassaden.</em>

Das studentische Kollektiv will nicht nur dokumentieren, was verschwunden ist, sondern auch hinterfragen: Abriss wieso? „Jeder Abriss ist auch eine Entscheidung darüber, wie wir mit Ressourcen, Geschichte und Lebensraum umgehen. Wir lassen diese Entscheidung nicht unkommentiert. Aktuelle Abrisse ziehen sich durch die Coburger Innenstadt, ob Schillerplatz oder Lohgraben. Dabei birgt vor allem Leerstand akute Abrissgefahr“, erklärt die Gruppe der Studierenden. Ein Beispiel sei die Galeria Kaufhof mitten in Coburg. „Ein ungenutztes Gebäude ist ein gefährdetes Gebäude! Leere Gebäude sind keine Einladung zum Abriss, sondern ein Aufruf zur Kreativität.“
<h4>Abriss: ein unterschätztes Klimaproblem</h4>
Hinter diesen lokalen Beispielen steht ein strukturelles Problem: Der Umgang mit unseren gebauten Ressourcen muss sich grundlegend ändern. Was es braucht, ist eine Bauwende. Laut Umweltbundesamt entstehen in Deutschland jährlich über 230 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfälle. Das sind mehr als 50 Prozent des gesamten Abfallaufkommens des Landes. Hinzu kommt, dass bei Abrissen gebundene „graue Energie“ verloren geht. Also die Energie, die bereits in Bau, Transport und Verarbeitung eines Gebäudes steckt. Die Studierenden aus dem Umfeld des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> der Hochschule Coburg betonen: „Sanieren statt abreißen ist oft wirtschaftlich wie ökologisch klüger. Doch unsere heutigen Bauvorschriften, Normen und Standards bilden dafür zu viele Hürden. Eine echte Bauwende braucht auch ein Umdenken im Regelwerk.“

Das Kollektiv verweist auf das Abrissmoratorium – einen offenen Brief, mit dem sich im September 2022 über 170 Einzelpersonen und Organisationen an die damalige Bundesbauministerin Klara Geywitz wandten. Darin heißt es: „Heute, wo die Klimaerwärmung spürbar, die Energieversorgung unsicher und die planetaren Grenzen erreicht sind, ist nicht der Erhalt von Gebäudestrukturen erklärungsbedürftig, sondern ihr Abriss. Die Erhaltung darf sich nicht auf einen kleinen Teil von repräsentativen Denkmälern beschränken, sondern muss den gesamten Baubestand umfassen.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wir brauchen keine Abrisskultur, sondern eine Umbaukultur!</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Kollektiv ABRISS.WIESO?</em></p>
&nbsp;

ABRISS.WIESO? fordert deshalb einen echten Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklung, hin zu mehr Miteinander, Transparenz und langfristigem Denken. „Wir wollen nicht alles um jeden Preis erhalten, aber wir fordern eine ehrliche, öffentliche und nachhaltige Auseinandersetzung über Abriss und Stadtumbau in Coburg. Dabei sehen wir großes Potenzial in der Zusammenarbeit: Die Stadt, Planerinnen und Planer, Hochschule und Zivilgesellschaft sollten gemeinsam an Lösungen arbeiten.“ Weiter erklärt das studentische Kollektiv: „Wer denkt, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/weiterbildung/zertifikatskurse/nachhaltigkeitsmanagement/">Nachhaltigkeit</a> beginnt beim Neubau, hat das Problem nicht verstanden. Wir brauchen keine Abrisskultur, sondern eine Umbaukultur! Wenn Nachhaltigkeit ernst gemeint ist, darf der Abriss nicht die Norm sein.“

Bis 2045 will die Bundesrepublik klimaneutral sein. Die Baubranche mit all ihren Akteurinnen und Akteuren muss demnach heute klima- und umweltgerecht bauen, um die Ziele von morgen zu erreichen. Der öffentliche Stadtspaziergang war ein Schritt, das Thema aus der Fachdebatte in die Öffentlichkeit zu holen. Mit dem Ziel, Bewusstsein zu schaffen für das, was gerettet werden kann.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)<strong>
</strong>

<em>Wo einst Gebäude das Stadtbild prägten, klaffen heute Lücken. Das Coburger studentische Kollektiv ABRISS.WIESO? hat vergangene Woche zu einem öffentlichen Stadtspaziergang eingeladen, um auf bedrohte oder bereits abgerissene Gebäude in Coburg aufmerksam zu machen. Der Spaziergang führte quer durch die Innenstadt und lenkte den Blick auf Orte, an denen mehr verschwindet als nur alte Fassaden.</em>

Das studentische Kollektiv will nicht nur dokumentieren, was verschwunden ist, sondern auch hinterfragen: Abriss wieso? „Jeder Abriss ist auch eine Entscheidung darüber, wie wir mit Ressourcen, Geschichte und Lebensraum umgehen. Wir lassen diese Entscheidung nicht unkommentiert. Aktuelle Abrisse ziehen sich durch die Coburger Innenstadt, ob Schillerplatz oder Lohgraben. Dabei birgt vor allem Leerstand akute Abrissgefahr“, erklärt die Gruppe der Studierenden. Ein Beispiel sei die Galeria Kaufhof mitten in Coburg. „Ein ungenutztes Gebäude ist ein gefährdetes Gebäude! Leere Gebäude sind keine Einladung zum Abriss, sondern ein Aufruf zur Kreativität.“
<h4>Abriss: ein unterschätztes Klimaproblem</h4>
Hinter diesen lokalen Beispielen steht ein strukturelles Problem: Der Umgang mit unseren gebauten Ressourcen muss sich grundlegend ändern. Was es braucht, ist eine Bauwende. Laut Umweltbundesamt entstehen in Deutschland jährlich über 230 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfälle. Das sind mehr als 50 Prozent des gesamten Abfallaufkommens des Landes. Hinzu kommt, dass bei Abrissen gebundene „graue Energie“ verloren geht. Also die Energie, die bereits in Bau, Transport und Verarbeitung eines Gebäudes steckt. Die Studierenden aus dem Umfeld des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> der Hochschule Coburg betonen: „Sanieren statt abreißen ist oft wirtschaftlich wie ökologisch klüger. Doch unsere heutigen Bauvorschriften, Normen und Standards bilden dafür zu viele Hürden. Eine echte Bauwende braucht auch ein Umdenken im Regelwerk.“

Das Kollektiv verweist auf das Abrissmoratorium – einen offenen Brief, mit dem sich im September 2022 über 170 Einzelpersonen und Organisationen an die damalige Bundesbauministerin Klara Geywitz wandten. Darin heißt es: „Heute, wo die Klimaerwärmung spürbar, die Energieversorgung unsicher und die planetaren Grenzen erreicht sind, ist nicht der Erhalt von Gebäudestrukturen erklärungsbedürftig, sondern ihr Abriss. Die Erhaltung darf sich nicht auf einen kleinen Teil von repräsentativen Denkmälern beschränken, sondern muss den gesamten Baubestand umfassen.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wir brauchen keine Abrisskultur, sondern eine Umbaukultur!</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Kollektiv ABRISS.WIESO?</em></p>
&nbsp;

ABRISS.WIESO? fordert deshalb einen echten Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklung, hin zu mehr Miteinander, Transparenz und langfristigem Denken. „Wir wollen nicht alles um jeden Preis erhalten, aber wir fordern eine ehrliche, öffentliche und nachhaltige Auseinandersetzung über Abriss und Stadtumbau in Coburg. Dabei sehen wir großes Potenzial in der Zusammenarbeit: Die Stadt, Planerinnen und Planer, Hochschule und Zivilgesellschaft sollten gemeinsam an Lösungen arbeiten.“ Weiter erklärt das studentische Kollektiv: „Wer denkt, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/weiterbildung/zertifikatskurse/nachhaltigkeitsmanagement/">Nachhaltigkeit</a> beginnt beim Neubau, hat das Problem nicht verstanden. Wir brauchen keine Abrisskultur, sondern eine Umbaukultur! Wenn Nachhaltigkeit ernst gemeint ist, darf der Abriss nicht die Norm sein.“

Bis 2045 will die Bundesrepublik klimaneutral sein. Die Baubranche mit all ihren Akteurinnen und Akteuren muss demnach heute klima- und umweltgerecht bauen, um die Ziele von morgen zu erreichen. Der öffentliche Stadtspaziergang war ein Schritt, das Thema aus der Fachdebatte in die Öffentlichkeit zu holen. Mit dem Ziel, Bewusstsein zu schaffen für das, was gerettet werden kann.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_1939-682x1024.jpg"
                        fileSize="140537"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_1953-e1746540945445-821x1024.jpg"
                        fileSize="140188"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="821" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_1989-682x1024.jpg"
                        fileSize="97033"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2098-e1746540911707-777x1024.jpg"
                        fileSize="185756"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="777" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2110-682x1024.jpg"
                        fileSize="132289"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2148-682x1024.jpg"
                        fileSize="122708"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/IMG_2173-682x1024.jpg"
                        fileSize="146738"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement dual]]></category>                                <title><![CDATA[Analyse zur Personalsuche im Web: Coburger Studentin holt Preis in Wien]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/analyse-zur-personalsuche-im-web-coburger-studentin-holt-preis-in-wien/</link>
                <pubDate>Tue, 06 May 2025 06:37:43 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Für ihre Bachelorarbeit zur digitalen Personalgewinnung in der Versicherungsbranche wurde Sabrina Jahn, Absolventin der Hochschule Coburg, in Wien mit dem renommierten Hammurabi-Wissenschaftspreis ausgezeichnet – sie belegte den zweiten Platz. Ihre Analyse zeigt, wie Versicherungen Online-Jobbörsen einsetzen und wo noch Potenzial schlummert. </em>

Bei komplexen Versicherungsfragen wünschen sich viele Menschen immer noch, dass sie von einem kompetenten Menschen beraten werden. Aber genau das wird für Versicherungsvertriebe immer mehr zur Herausforderung: Gute Vertriebskräfte sind schwer zu finden. In ihrer Bachelorarbeit im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/versicherungsmanagement/">Studiengang Versicherungswirtschaft </a>an der Hochschule Coburg hat sich Sabrina Jahn der schwierigen Personalsuche angenommen und die Bedeutung von Online-Jobbörsen in der Versicherungsbranche analysiert.

Für drei unterschiedliche Berufsbilder - nämlich Angestellte im Vertrieb, selbstständige Versicherungsvertreter und Angestellte im Controlling - analysierte sie, wie Unternehmen die Online-Stellenbörsen nutzen und wie zufrieden sie mit den Bewerbungen waren.

Da insbesondere bei spezialisierten Berufsbildern „noch Luft nach oben“ war, entwickelte Sabrina Jahn Empfehlungen für einen idealen Recruiting-Prozess, der die Personalgewinnung durch Online-Jobbörsen im Versicherungsbereich steigert.

Für diese Bachelorarbeit wurde Sabrina Jahn mit dem 2. Platz des Hammurabi-Wissenschaftspreises ausgezeichnet. Der Preis wird von der Wirtschaftsuniversität Wien und den Wiener Versicherungsmaklern verliehen – überreicht wurde er beim 22. Informationstag der Versicherungsmakler der Wirtschaftskammer Wien im Palais Ferstel vor rund 500 Gästen.

Sabrina Jahn freut sich: „Ich bin unglaublich dankbar und stolz, dass meine Bachelorarbeit mit dem Hammurabi-Preis ausgezeichnet wurde. Es ist eine schöne Bestätigung, dass Forschung im Bereich der Versicherungswirtschaft auch in der Praxis Relevanz hat. In Zeiten des War for Talents leistet sie einen Beitrag zum besseren Verständnis digitaler Rekrutierungsprozesse – ein Thema, das für die Zukunft der Branche entscheidend ist.“

Die Studiengangsleiterin, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jutta-michel/">Prof. Dr. Jutta Michel</a>, freut sich: „Seit über 20 Jahren bieten wir Versicherungsstudiengänge an der Hochschule Coburg an. Dass unsere Absolventin jetzt mit einem Preis in Österreich ausgezeichnet wurde, zeigt die Relevanz unserer Themen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Für ihre Bachelorarbeit zur digitalen Personalgewinnung in der Versicherungsbranche wurde Sabrina Jahn, Absolventin der Hochschule Coburg, in Wien mit dem renommierten Hammurabi-Wissenschaftspreis ausgezeichnet – sie belegte den zweiten Platz. Ihre Analyse zeigt, wie Versicherungen Online-Jobbörsen einsetzen und wo noch Potenzial schlummert. </em>

Bei komplexen Versicherungsfragen wünschen sich viele Menschen immer noch, dass sie von einem kompetenten Menschen beraten werden. Aber genau das wird für Versicherungsvertriebe immer mehr zur Herausforderung: Gute Vertriebskräfte sind schwer zu finden. In ihrer Bachelorarbeit im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/versicherungsmanagement/">Studiengang Versicherungswirtschaft </a>an der Hochschule Coburg hat sich Sabrina Jahn der schwierigen Personalsuche angenommen und die Bedeutung von Online-Jobbörsen in der Versicherungsbranche analysiert.

Für drei unterschiedliche Berufsbilder - nämlich Angestellte im Vertrieb, selbstständige Versicherungsvertreter und Angestellte im Controlling - analysierte sie, wie Unternehmen die Online-Stellenbörsen nutzen und wie zufrieden sie mit den Bewerbungen waren.

Da insbesondere bei spezialisierten Berufsbildern „noch Luft nach oben“ war, entwickelte Sabrina Jahn Empfehlungen für einen idealen Recruiting-Prozess, der die Personalgewinnung durch Online-Jobbörsen im Versicherungsbereich steigert.

Für diese Bachelorarbeit wurde Sabrina Jahn mit dem 2. Platz des Hammurabi-Wissenschaftspreises ausgezeichnet. Der Preis wird von der Wirtschaftsuniversität Wien und den Wiener Versicherungsmaklern verliehen – überreicht wurde er beim 22. Informationstag der Versicherungsmakler der Wirtschaftskammer Wien im Palais Ferstel vor rund 500 Gästen.

Sabrina Jahn freut sich: „Ich bin unglaublich dankbar und stolz, dass meine Bachelorarbeit mit dem Hammurabi-Preis ausgezeichnet wurde. Es ist eine schöne Bestätigung, dass Forschung im Bereich der Versicherungswirtschaft auch in der Praxis Relevanz hat. In Zeiten des War for Talents leistet sie einen Beitrag zum besseren Verständnis digitaler Rekrutierungsprozesse – ein Thema, das für die Zukunft der Branche entscheidend ist.“

Die Studiengangsleiterin, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jutta-michel/">Prof. Dr. Jutta Michel</a>, freut sich: „Seit über 20 Jahren bieten wir Versicherungsstudiengänge an der Hochschule Coburg an. Dass unsere Absolventin jetzt mit einem Preis in Österreich ausgezeichnet wurde, zeigt die Relevanz unserer Themen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/83-Hammurabi-Preis-Jahn-9BAAEFFC-5A21-431B-8617-FE92875E0444-1024x683.jpeg"
                        fileSize="174175"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/83-Hammurabi-Preis-Jahn952CB612-5414-406F-9681-9D6D57FCCE17-1024x683.jpeg"
                        fileSize="134315"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/83-Hammurabi-Preis-Jahn-D95350FEEB98-1024x683.jpeg"
                        fileSize="312959"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine Bühne für die Fakultät Design + Bauen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-buehne-fuer-die-fakultaet-design-bauen/</link>
                <pubDate>Mon, 05 May 2025 08:52:39 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Mit der Eröffnung der Designfabrik hat die Hochschule Coburg eine vierte Anlaufstelle auf dem ehemaligen Schlachthofgelände etabliert. Hier soll sukzessive ein dritter Campus entstehen.</em>

Ein perfektes Schaubild für die Designfabrik wäre die Sanduhr. „Der obere Trichter steht für die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/" target="_blank" rel="noopener">Fakultät Design + Bauen</a> und der untere für die Gesellschaft. Das Nadelöhr ist die Designfabrik. Hier werden wissenschaftliches Know-how und Fragestellungen aus den Gestaltungs- und Baustudiengängen komprimiert und erlebbar und nahbar gemacht, um dann in die Gesellschaft kommuniziert zu werden“, so beschrieb Designfabrik-Koordinatorin Laura-Maria Konrad das Ziel, das mit der Eröffnung der Designfabrik einhergeht. Das schöne an der Sache ist, dass man die Sanduhr auch drehen kann: „Das Prinzip funktioniert auch in die andere Richtung. Über die Designfabrik können Fragestellungen, die gesellschaftlich oder regional aufkommen, an die Fakultät Design + Bauen weitergegeben werden – damit können wir einen Mehrwert für die Region schaffen.“

<strong>Ein weiterer Schritt </strong>

Mit der Designfabrik hat die Hochschule Coburg eine vierte Anlaufstelle auf dem ehemaligen Schlachthofareal, auf dem nach und nach ein dritter Campus entsteht. Die Designfabrik ist in der ehemaligen Schlachthalle untergebracht, wo auch das BauLab seine Räume hat. Nebenan wurde im vergangenen Jahr das „Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence“ (<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/" target="_blank" rel="noopener">CRAI</a>) eröffnet und in der Alten Kühlhalle hat der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/" target="_blank" rel="noopener"> CREAPOLIS Makerspace</a>, die offene Werkstatt der Hochschule, seine Räume. „Mit der Designfabrik realisieren wir nicht nur einen weiteren Baustein im Rahmen unseres Innovative-Hochschule-Projektes ‚CREAPOLIS + design‘, sondern bringen auch noch mehr Leben – und Design! – auf das Schlachthofareal – ein Vorgeschmack für den Campus, den wir auf diesem Gelände planen. Als Präsident bin ich stolz auf unsere Designkompetenzen und freue mich über noch mehr Sichtbarkeit und Interaktion. Mein Dank gilt der Stadt Coburg, die uns diese Zwischennutzung ermöglicht“, sagte Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/" target="_blank" rel="noopener">Stefan Gast</a>.

Im Laufe der vergangenen Jahre hat <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Rainer Hirth</a>, der im Fach Architektur lehrt und forscht, gemeinsam mit seinen Studierenden und Anders Macht, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Architektur, mehrere Umbaumaßnahmen durchgeführt. Unter anderem wurde die Außenfassade gestrichen, eine Innenwand abgerissen, die Wände verkleidet und die Decke gestrichen. „Eigentlich hat das Projekt schon 2022 begonnen. Als sich abgezeichnet hat, dass die Halle stehen bleiben kann, haben wir einen ersten Bauantrag gestellt und mit Architektur-Studierenden, die gerade im Grundpraktikum waren, das BauLab ausgebaut. Es war keine schöne Arbeit, damals das Fett mit Dampfstrahlern von der Decke abzublasen und von den Wänden abzukratzen“, sagte er bei der Eröffnungsfeier. Einige Studierende, die damals dabei waren und heute kurz vor dem Bachelor stehen, haben noch bis vor kurzem beim Ausbau geholfen.

<strong>Stimmen aus der Politik</strong>

Unter den Gästen bei der Eröffnungsfeier war auch Martin Mittag. Als Landtagsabgeordneter (CSU) liegt ihm eine starke Hochschulregion Coburg sehr am Herzen: „Gerade deshalb bin ich einmal mehr froh, dass wir mit der Designfabrik die Verzahnung aus Wissenschaft und Wirtschaft fördern. Ich bin begeistert und überzeigt, dass die Designfabrik ein wichtiger Baustein für unsere so wichtige Hochschule Coburg, die Region, aber auch über die Grenzen der Region hinaus – sein wird. Die Mittel aus unserer Fraktionsreserve, für welche ich mich gerne stark gemacht habe, sind hier gut investiert. Gut für die Region. Gut für Bayern“, betonte er.

Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg (SPD) ist es ein wichtiges Anliegen, den Lückenschluss zwischen der Innenstadt und dem Globe weiter voranzutreiben: „Wir sind auf einem guten Weg, das ehemalige Schlacht- und Güterbahnhofareal in Gänze mit Leben zu füllen – mit der Eröffnung der Designfabrik gehen wir den nächsten Schritt in Richtung Lückenschluss. In den nächsten Jahren werden wir daran arbeiten, dass hier noch mehr Leben für Wissenschaft und Kultur entsteht. Von Norden hat die Alte Kühlhalle mit Zukunft Coburg Digital und dem CREAPOLIS Makerspace bereits neues Leben eingehaucht bekommen, die HUK hat sich in der Direktorenvilla niedergelassen. Von Süden haben wir das Globe und die Alte Pakethalle als Quartier für Kultur. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit der Hochschule die Lücke zu füllen.“

<strong>Förderung im Rahmen des Projekts CREAPOLIS + design</strong>

Die Designfabrik ist Bestandteil des Projektes <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/innovative-hochschule/creapolis-2023-2027/" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS + design</a>, das durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule von 2023 bis 2027 mit insgesamt rund 9,1 Millionen Euro gefördert wird. Ziel des Projektes ist es, den Standort und die Region sowie das Transferprofil der Hochschule zu stärken.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Mit der Eröffnung der Designfabrik hat die Hochschule Coburg eine vierte Anlaufstelle auf dem ehemaligen Schlachthofgelände etabliert. Hier soll sukzessive ein dritter Campus entstehen.</em>

Ein perfektes Schaubild für die Designfabrik wäre die Sanduhr. „Der obere Trichter steht für die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/" target="_blank" rel="noopener">Fakultät Design + Bauen</a> und der untere für die Gesellschaft. Das Nadelöhr ist die Designfabrik. Hier werden wissenschaftliches Know-how und Fragestellungen aus den Gestaltungs- und Baustudiengängen komprimiert und erlebbar und nahbar gemacht, um dann in die Gesellschaft kommuniziert zu werden“, so beschrieb Designfabrik-Koordinatorin Laura-Maria Konrad das Ziel, das mit der Eröffnung der Designfabrik einhergeht. Das schöne an der Sache ist, dass man die Sanduhr auch drehen kann: „Das Prinzip funktioniert auch in die andere Richtung. Über die Designfabrik können Fragestellungen, die gesellschaftlich oder regional aufkommen, an die Fakultät Design + Bauen weitergegeben werden – damit können wir einen Mehrwert für die Region schaffen.“

<strong>Ein weiterer Schritt </strong>

Mit der Designfabrik hat die Hochschule Coburg eine vierte Anlaufstelle auf dem ehemaligen Schlachthofareal, auf dem nach und nach ein dritter Campus entsteht. Die Designfabrik ist in der ehemaligen Schlachthalle untergebracht, wo auch das BauLab seine Räume hat. Nebenan wurde im vergangenen Jahr das „Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence“ (<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/" target="_blank" rel="noopener">CRAI</a>) eröffnet und in der Alten Kühlhalle hat der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/" target="_blank" rel="noopener"> CREAPOLIS Makerspace</a>, die offene Werkstatt der Hochschule, seine Räume. „Mit der Designfabrik realisieren wir nicht nur einen weiteren Baustein im Rahmen unseres Innovative-Hochschule-Projektes ‚CREAPOLIS + design‘, sondern bringen auch noch mehr Leben – und Design! – auf das Schlachthofareal – ein Vorgeschmack für den Campus, den wir auf diesem Gelände planen. Als Präsident bin ich stolz auf unsere Designkompetenzen und freue mich über noch mehr Sichtbarkeit und Interaktion. Mein Dank gilt der Stadt Coburg, die uns diese Zwischennutzung ermöglicht“, sagte Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/" target="_blank" rel="noopener">Stefan Gast</a>.

Im Laufe der vergangenen Jahre hat <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Rainer Hirth</a>, der im Fach Architektur lehrt und forscht, gemeinsam mit seinen Studierenden und Anders Macht, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Architektur, mehrere Umbaumaßnahmen durchgeführt. Unter anderem wurde die Außenfassade gestrichen, eine Innenwand abgerissen, die Wände verkleidet und die Decke gestrichen. „Eigentlich hat das Projekt schon 2022 begonnen. Als sich abgezeichnet hat, dass die Halle stehen bleiben kann, haben wir einen ersten Bauantrag gestellt und mit Architektur-Studierenden, die gerade im Grundpraktikum waren, das BauLab ausgebaut. Es war keine schöne Arbeit, damals das Fett mit Dampfstrahlern von der Decke abzublasen und von den Wänden abzukratzen“, sagte er bei der Eröffnungsfeier. Einige Studierende, die damals dabei waren und heute kurz vor dem Bachelor stehen, haben noch bis vor kurzem beim Ausbau geholfen.

<strong>Stimmen aus der Politik</strong>

Unter den Gästen bei der Eröffnungsfeier war auch Martin Mittag. Als Landtagsabgeordneter (CSU) liegt ihm eine starke Hochschulregion Coburg sehr am Herzen: „Gerade deshalb bin ich einmal mehr froh, dass wir mit der Designfabrik die Verzahnung aus Wissenschaft und Wirtschaft fördern. Ich bin begeistert und überzeigt, dass die Designfabrik ein wichtiger Baustein für unsere so wichtige Hochschule Coburg, die Region, aber auch über die Grenzen der Region hinaus – sein wird. Die Mittel aus unserer Fraktionsreserve, für welche ich mich gerne stark gemacht habe, sind hier gut investiert. Gut für die Region. Gut für Bayern“, betonte er.

Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg (SPD) ist es ein wichtiges Anliegen, den Lückenschluss zwischen der Innenstadt und dem Globe weiter voranzutreiben: „Wir sind auf einem guten Weg, das ehemalige Schlacht- und Güterbahnhofareal in Gänze mit Leben zu füllen – mit der Eröffnung der Designfabrik gehen wir den nächsten Schritt in Richtung Lückenschluss. In den nächsten Jahren werden wir daran arbeiten, dass hier noch mehr Leben für Wissenschaft und Kultur entsteht. Von Norden hat die Alte Kühlhalle mit Zukunft Coburg Digital und dem CREAPOLIS Makerspace bereits neues Leben eingehaucht bekommen, die HUK hat sich in der Direktorenvilla niedergelassen. Von Süden haben wir das Globe und die Alte Pakethalle als Quartier für Kultur. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit der Hochschule die Lücke zu füllen.“

<strong>Förderung im Rahmen des Projekts CREAPOLIS + design</strong>

Die Designfabrik ist Bestandteil des Projektes <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/innovative-hochschule/creapolis-2023-2027/" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS + design</a>, das durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule von 2023 bis 2027 mit insgesamt rund 9,1 Millionen Euro gefördert wird. Ziel des Projektes ist es, den Standort und die Region sowie das Transferprofil der Hochschule zu stärken.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/85-Pre-Opening-Designfabrik-4684-1024x683.jpg"
                        fileSize="131921"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC00541-1024x683.jpg"
                        fileSize="203628"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC00624-1024x683.jpg"
                        fileSize="194174"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC00639-1024x683.jpg"
                        fileSize="230698"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC00601-1024x683.jpg"
                        fileSize="242025"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC00612-1024x683.jpg"
                        fileSize="186607"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC00557-1024x683.jpg"
                        fileSize="236572"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/DSC00556-1024x683.jpg"
                        fileSize="220634"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Wirtschaftsinformatik 2.0 – praxisorientierte Ausbildung für die digitale Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wirtschaftsinformatik-2-0-praxisorientierte-ausbildung-fuer-die-digitale-zukunft/</link>
                <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 12:12:05 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Der innovative Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Wirtschaftsinformatik 2.0</a> der Hochschule Coburg wird in der aktuellen Ausgabe des TV Oberfranken Hochschulmagazins 4you vorgestellt. Der Studiengang vereint moderne IT-Kompetenz mit betriebswirtschaftlichem Wissen und bereitet Studierende auf die Herausforderungen der digitalen Transformation vor.</em>

Der neue Bachelorstudiengang geht aus dem bisherigen Programm Applied Digital Transformation hervor und startet im Wintersemester 2025 / 26. Die Studierenden erwerben praxisnahes Wissen und arbeiten in Projekten, die in Zusammenarbeit mit Unternehmen entwickelt werden. „Während der sieben Semester bei uns begegnet jeder Studierende circa 40 Unternehmen “, erklärt Studiengangsleiter<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-johannes-stuebinger/"> Prof. Dr. Johannes Stübinger</a>. Studentin Julia Schwab erzählt in dem Beitrag, wie sie durch die Zusammenarbeit mit Geschäftsführungen an Selbstbewusstsein gewonnen hat, Kommilitone Fabio Metz berichtet: „Man lernt einfach schon während des Studiums, wie es in den Unternehmen läuft.“

In der Sendung (<em>ab Minute 10:35) wird </em>auch auf die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis eingegangen. Die Studierenden haben beispielsweise einen Chatbot für Unternehmen entwickelt und arbeiten an anderen komplexen IT-Projekten. Der Studiengang bereitet auf vielfältige Berufe vor – garantiert auch auf einige, die es heute noch gar nicht gibt.

<strong>Fernsehbeitrag</strong>

Die Sendung <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-bambergs-betriebswirtschaftler-betreiben-networking-in-der-lombardei/" target="_blank" rel="noopener">ist hier in der Mediathek von TVO</a> verfügbar.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Der innovative Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Wirtschaftsinformatik 2.0</a> der Hochschule Coburg wird in der aktuellen Ausgabe des TV Oberfranken Hochschulmagazins 4you vorgestellt. Der Studiengang vereint moderne IT-Kompetenz mit betriebswirtschaftlichem Wissen und bereitet Studierende auf die Herausforderungen der digitalen Transformation vor.</em>

Der neue Bachelorstudiengang geht aus dem bisherigen Programm Applied Digital Transformation hervor und startet im Wintersemester 2025 / 26. Die Studierenden erwerben praxisnahes Wissen und arbeiten in Projekten, die in Zusammenarbeit mit Unternehmen entwickelt werden. „Während der sieben Semester bei uns begegnet jeder Studierende circa 40 Unternehmen “, erklärt Studiengangsleiter<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-johannes-stuebinger/"> Prof. Dr. Johannes Stübinger</a>. Studentin Julia Schwab erzählt in dem Beitrag, wie sie durch die Zusammenarbeit mit Geschäftsführungen an Selbstbewusstsein gewonnen hat, Kommilitone Fabio Metz berichtet: „Man lernt einfach schon während des Studiums, wie es in den Unternehmen läuft.“

In der Sendung (<em>ab Minute 10:35) wird </em>auch auf die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis eingegangen. Die Studierenden haben beispielsweise einen Chatbot für Unternehmen entwickelt und arbeiten an anderen komplexen IT-Projekten. Der Studiengang bereitet auf vielfältige Berufe vor – garantiert auch auf einige, die es heute noch gar nicht gibt.

<strong>Fernsehbeitrag</strong>

Die Sendung <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-bambergs-betriebswirtschaftler-betreiben-networking-in-der-lombardei/" target="_blank" rel="noopener">ist hier in der Mediathek von TVO</a> verfügbar.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_1682-768x1024.jpg"
                        fileSize="137186"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_1685-e1746014837622-1024x753.jpg"
                        fileSize="165341"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="753"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_1689-768x1024.jpg"
                        fileSize="128909"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_1701-768x1024.jpg"
                        fileSize="134183"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Fachtag: Soziale Arbeit in der Katastrophenhilfe]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fachtag-soziale-arbeit-in-der-katastrophenhilfe/</link>
                <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 10:00:39 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

Wie kann Soziale Arbeit in Katastrophenlagen wirksam werden? Welche Rolle spielen <em>Fachkräfte, Helfende, Trägerorganisationen, soziale Initiativen und Bildungseinrichtungen in der Bewältigung von Krisen? Diese Fragen diskutiert ein digitaler Fachtag, zu dem das Forschungsprojekt „Transformationswissen für die Katastrophenhilfe“ (TransKat) und <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-andrea-schmelz/">Prof. Dr. Andrea Schmelz</a> von der Hochschule Coburg gemeinsam mit Prof. Dr. Caroline Schmitt von der Frankfurt University of Applied Sciences am Freitag, 23. Mai, einladen. </em>

Forschende der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg und der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) suchen gemeinsam mit einem Netzwerk von Praxispartnerinnen und -partnern nach Lösungen für eine sozialarbeiterische Katastrophenhilfe. Dabei arbeiten sie mit Betroffenen, lokalen sozialen Initiativen, Helfenden vor Ort sowie eingebundenen Fachkräften zusammen. Das Forschungsprojekt „TransKat“ wird von Prof. Dr. Andrea Schmelz, Professorin für Internationale Soziale Arbeit und globale Entwicklung (Hochschule Coburg), sowie Prof. Dr. Caroline Schmitt, Professorin für Ecosocial Work and Care (Frankfurt UAS), geleitet. Im Rahmen dieses Projekts findet am Freitag, 23. Mai, die digitale Fachtagung statt.

TransKat erforscht, wie Soziale Arbeit zur Katastrophenhilfe beitragen kann und nutzt dafür die von der Flutkatastrophe 2021 betroffenen Regionen als Reallabor. Im Mittelpunkt steht das Erfahrungswissen der Betroffenen, das helfen kann, Städte und Gemeinden widerstandsfähiger zu machen. Das Projekt verbindet sozialarbeiterische Ansätze mit Katastrophenschutz, um die Hilfe stärker an den Bedürfnissen der Menschen auszurichten. Ziel ist es, dieses Wissen in Praxis, Bildung und Forschung der Sozialen Arbeit nutzbar zu machen. Die VolkswagenStiftung finanziert das Forschungsprojekt als Pioniervorhaben in ihrem Profilbereich „Gesellschaftliche Transformation“.

Zwischen 10 und 16 Uhr diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis darüber, wie sozialarbeiterische Perspektiven gestärkt und systematisch in die Katastrophenhilfe eingebunden werden können. Im Vordergrund steht der Austausch zwischen Fachpraxis, Studierenden und der sozialarbeiterischen Katastrophenforschung.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer Keynote von Prof. Dr. Rainer Treptow (Universität Tübingen), der grundlegende Perspektiven zur Rolle der Sozialen Arbeit in Katastrophensituationen aufzeigt. Im Anschluss berichten Markus Koth und Julia Schaaf von der Diakonie Katastrophenhilfe und Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe aus der Praxis der Hochwasserhilfe in NRW und Rheinland-Pfalz.

Ein zentrales Element am Nachmittag ist eine Gesprächsrunde mit Praxispartnerinnen und -partnern des Forschungsprojektes TransKat – unter anderem vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, dem Caritasverband Westeifel, dem Malteser Hilfsdienst sowie Initiativen wie Fluthilfe Ahr und dem Sozialteam Stolberg. Der Fachtag schließt mit einem gemeinsamen Ausblick auf Perspektiven für Forschung und Lehre.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung findet digital via Microsoft Teams statt. Weitere Informationen sowie den Zugangslink gibt es auf der Projektwebsite <a href="http://www.transkat.de">www.transkat.de</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

Wie kann Soziale Arbeit in Katastrophenlagen wirksam werden? Welche Rolle spielen <em>Fachkräfte, Helfende, Trägerorganisationen, soziale Initiativen und Bildungseinrichtungen in der Bewältigung von Krisen? Diese Fragen diskutiert ein digitaler Fachtag, zu dem das Forschungsprojekt „Transformationswissen für die Katastrophenhilfe“ (TransKat) und <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-andrea-schmelz/">Prof. Dr. Andrea Schmelz</a> von der Hochschule Coburg gemeinsam mit Prof. Dr. Caroline Schmitt von der Frankfurt University of Applied Sciences am Freitag, 23. Mai, einladen. </em>

Forschende der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg und der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) suchen gemeinsam mit einem Netzwerk von Praxispartnerinnen und -partnern nach Lösungen für eine sozialarbeiterische Katastrophenhilfe. Dabei arbeiten sie mit Betroffenen, lokalen sozialen Initiativen, Helfenden vor Ort sowie eingebundenen Fachkräften zusammen. Das Forschungsprojekt „TransKat“ wird von Prof. Dr. Andrea Schmelz, Professorin für Internationale Soziale Arbeit und globale Entwicklung (Hochschule Coburg), sowie Prof. Dr. Caroline Schmitt, Professorin für Ecosocial Work and Care (Frankfurt UAS), geleitet. Im Rahmen dieses Projekts findet am Freitag, 23. Mai, die digitale Fachtagung statt.

TransKat erforscht, wie Soziale Arbeit zur Katastrophenhilfe beitragen kann und nutzt dafür die von der Flutkatastrophe 2021 betroffenen Regionen als Reallabor. Im Mittelpunkt steht das Erfahrungswissen der Betroffenen, das helfen kann, Städte und Gemeinden widerstandsfähiger zu machen. Das Projekt verbindet sozialarbeiterische Ansätze mit Katastrophenschutz, um die Hilfe stärker an den Bedürfnissen der Menschen auszurichten. Ziel ist es, dieses Wissen in Praxis, Bildung und Forschung der Sozialen Arbeit nutzbar zu machen. Die VolkswagenStiftung finanziert das Forschungsprojekt als Pioniervorhaben in ihrem Profilbereich „Gesellschaftliche Transformation“.

Zwischen 10 und 16 Uhr diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis darüber, wie sozialarbeiterische Perspektiven gestärkt und systematisch in die Katastrophenhilfe eingebunden werden können. Im Vordergrund steht der Austausch zwischen Fachpraxis, Studierenden und der sozialarbeiterischen Katastrophenforschung.

Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer Keynote von Prof. Dr. Rainer Treptow (Universität Tübingen), der grundlegende Perspektiven zur Rolle der Sozialen Arbeit in Katastrophensituationen aufzeigt. Im Anschluss berichten Markus Koth und Julia Schaaf von der Diakonie Katastrophenhilfe und Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe aus der Praxis der Hochwasserhilfe in NRW und Rheinland-Pfalz.

Ein zentrales Element am Nachmittag ist eine Gesprächsrunde mit Praxispartnerinnen und -partnern des Forschungsprojektes TransKat – unter anderem vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, dem Caritasverband Westeifel, dem Malteser Hilfsdienst sowie Initiativen wie Fluthilfe Ahr und dem Sozialteam Stolberg. Der Fachtag schließt mit einem gemeinsamen Ausblick auf Perspektiven für Forschung und Lehre.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung findet digital via Microsoft Teams statt. Weitere Informationen sowie den Zugangslink gibt es auf der Projektwebsite <a href="http://www.transkat.de">www.transkat.de</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/176-Katastrophenhilfe-1024x576.jpg"
                        fileSize="153123"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Energiezukunft Oberfranken: Öffentliche Ringvorlesung an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/energiezukunft-oberfranken-oeffentliche-ringvorlesung-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 09:00:19 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im Sommersemester 2025 lädt die Hochschule Coburg gemeinsam mit der Hochschule Hof, der Universität Bayreuth und der Universität Bamberg zu einer öffentlichen Ringvorlesung im Rahmen des TAO-Themenjahres „Energiezukunft Oberfranken“ ein. Die Vortragsreihe findet vom 5. Mai bis 7. Juli 2025 statt und wird sowohl in Präsenz als auch online angeboten. </em>

Ziel der Ringvorlesung im Rahmen des Themenjahres der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsunterstuetzung/technologieallianz-oberfranken-tao/">TechnologieAllianzOberfranken (TAO)</a> ist es, aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen und Lösungsansätze rund um die Energiewende für ein breites Publikum zugänglich zu machen – von Studierenden über Hochschulangehörige bis hin zur interessierten Öffentlichkeit.

Den Auftakt macht am Montag, 5. Mai, ein Vortrag zum Thema „Wasserstoff aus Biomasse“ durch Prof. Dr. Tobias Plessing von der Hochschule Hof. Eine Woche später, am Montag, 12. Mai, stehen regionale Innovations- und Wirtschaftsökosysteme im Fokus: Dominik Schwappach und Prof. Dr. Claus-Christian Carbon von der Universität Bamberg zeigen am Beispiel von grünem Wasserstoff, wie solche Ökosysteme zur Energiewende beitragen können.

Am Mittwoch, 21. Mai, erläutert Prof. Dr. Fridolin Röder von der Universität Bayreuth, wie sich mit Hilfe von Modellierung die komplexen Prozesse innerhalb von Batteriezellen entschlüsseln lassen. Am Dienstag, 27. Mai, sprechen Prof. Dr. Michael Schaub und Prof. Dr. Michael Rossner von der Hochschule Coburg über das Zusammenspiel von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsnetzen und Wärmepumpen bei der saisonalen Energiespeicherung.

Die Reihe wird am Montag, 23. Juni, fortgesetzt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Thorsten Staake (Universität Bamberg), der aufzeigt, was grüner Strom tatsächlich kostet – jenseits von Lobbyismus und Ideologie. Am Donnerstag, 26. Juni, diskutieren Prof. Dr. Bettina Friedel und Prof. Dr. Bernd Hüttl von der Hochschule Coburg, ob sich Photovoltaik und Wasserstofftechnik zu einem energietechnisch sinnvollen Gesamtkonzept für Eigenheime kombinieren lassen.

Am Donnerstag, 3. Juli, widmet sich Prof. Dr. Andreas Jess von der Universität Bayreuth der Frage, welchen Beitrag strombasierte chemische Kraftstoffe („E-Fuels“) zur Energiewende leisten können – und wo ihre Grenzen liegen. Den Abschluss bildet am Montag, 7. Juli, Prof. Dr. Robert Honke von der Hochschule Hof mit einem Vortrag zur effizienten Regelung von komplex betriebenen Gebäuden.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Das vollständige Programm, die Zugangslinks zu den Online-Terminen und die Raumnummern der Präsenzvorträge sind zu finden unter: <a href="https://www.tao-oberfranken.de/tao/themenjahr/2025">www.tao-oberfranken.de/tao/themenjahr/2025</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im Sommersemester 2025 lädt die Hochschule Coburg gemeinsam mit der Hochschule Hof, der Universität Bayreuth und der Universität Bamberg zu einer öffentlichen Ringvorlesung im Rahmen des TAO-Themenjahres „Energiezukunft Oberfranken“ ein. Die Vortragsreihe findet vom 5. Mai bis 7. Juli 2025 statt und wird sowohl in Präsenz als auch online angeboten. </em>

Ziel der Ringvorlesung im Rahmen des Themenjahres der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsunterstuetzung/technologieallianz-oberfranken-tao/">TechnologieAllianzOberfranken (TAO)</a> ist es, aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen und Lösungsansätze rund um die Energiewende für ein breites Publikum zugänglich zu machen – von Studierenden über Hochschulangehörige bis hin zur interessierten Öffentlichkeit.

Den Auftakt macht am Montag, 5. Mai, ein Vortrag zum Thema „Wasserstoff aus Biomasse“ durch Prof. Dr. Tobias Plessing von der Hochschule Hof. Eine Woche später, am Montag, 12. Mai, stehen regionale Innovations- und Wirtschaftsökosysteme im Fokus: Dominik Schwappach und Prof. Dr. Claus-Christian Carbon von der Universität Bamberg zeigen am Beispiel von grünem Wasserstoff, wie solche Ökosysteme zur Energiewende beitragen können.

Am Mittwoch, 21. Mai, erläutert Prof. Dr. Fridolin Röder von der Universität Bayreuth, wie sich mit Hilfe von Modellierung die komplexen Prozesse innerhalb von Batteriezellen entschlüsseln lassen. Am Dienstag, 27. Mai, sprechen Prof. Dr. Michael Schaub und Prof. Dr. Michael Rossner von der Hochschule Coburg über das Zusammenspiel von Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsnetzen und Wärmepumpen bei der saisonalen Energiespeicherung.

Die Reihe wird am Montag, 23. Juni, fortgesetzt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Thorsten Staake (Universität Bamberg), der aufzeigt, was grüner Strom tatsächlich kostet – jenseits von Lobbyismus und Ideologie. Am Donnerstag, 26. Juni, diskutieren Prof. Dr. Bettina Friedel und Prof. Dr. Bernd Hüttl von der Hochschule Coburg, ob sich Photovoltaik und Wasserstofftechnik zu einem energietechnisch sinnvollen Gesamtkonzept für Eigenheime kombinieren lassen.

Am Donnerstag, 3. Juli, widmet sich Prof. Dr. Andreas Jess von der Universität Bayreuth der Frage, welchen Beitrag strombasierte chemische Kraftstoffe („E-Fuels“) zur Energiewende leisten können – und wo ihre Grenzen liegen. Den Abschluss bildet am Montag, 7. Juli, Prof. Dr. Robert Honke von der Hochschule Hof mit einem Vortrag zur effizienten Regelung von komplex betriebenen Gebäuden.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Das vollständige Programm, die Zugangslinks zu den Online-Terminen und die Raumnummern der Präsenzvorträge sind zu finden unter: <a href="https://www.tao-oberfranken.de/tao/themenjahr/2025">www.tao-oberfranken.de/tao/themenjahr/2025</a>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Gestaltung, die bewegt: Fakultät Design + Bauen erleben]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gestaltung-die-bewegt-fakultaet-design-bauen-erleben/</link>
                <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 08:54:06 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>An der Hochschule Coburg steht Gestalten im Kontext gesellschaftlicher Verantwortung – forschungsnah, praxisorientiert und immer mit Blick auf die Zukunft. Das zeigt die Fakultät Design + Bauen in zwei neuen Veranstaltungsformaten.</em>

Mit den beiden neuen Veranstaltungskonzepten INSIDE CAMPUS DESIGN und WERKSCHAU CAMPUS DESIGN knüpft die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg an das etablierte „Campus.Design Open“ an, das zuletzt 2024 in seiner zehnten Ausgabe über 40 Ausstellungen, Fachvorträge, Workshops und Live-Musik vereinte. 2025 startet nun ein neues Kapitel – offener, diskursiver, noch näher dran am Prozess des Gestaltens mit dem Ziel unterschiedliche Interessengruppen anzusprechen.

INSIDE CAMPUS DESIGN 2025 findet am Donnerstag, 29. Mai, und Freitag, den 30. Mai, auf dem Campus Design und dem Schlachthofgelände statt. Mitglieder der Fakultät Design + Bauen – Studierende, Lehrende, Mitarbeitende, Kooperationspartner und -partnerinnen, Fachpublikum sowie Alumni widmen sich an den beiden Tagen aktuellen Diskursen rund um Forschungs-, Transfer- und Lehrprojekte. Ziel ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern, den Austausch zwischen den verschiedenen Gruppen innerhalb der Fakultät zu stärken und durch ein vielfältiges Programm gemeinsam inspirierende Perspektiven zu entwickeln. Neben inhaltlichen Impulsen steht insbesondere das Miteinander im Vordergrund: INSIDE CAMPUS DESIGN versteht sich als Raum für Begegnung, Partizipation und gemeinsames Lernen – in ungezwungener, geselliger Atmosphäre.

Zum Ende des Sommersemesters öffnet am Freitag, 25. Juli, und Samstag, 26. Juli, die WERKSCHAU CAMPUS DESIGN ihre Türen für die Öffentlichkeit. Auf dem Campus Design und dem Schlachthofgelände präsentieren Studierende der Fakultät Design + Bauen die Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten und Semesterprojekte. Die WERKSCHAU CAMPUS DESIGN richtet sich an Studieninteressierte, Vertreterinnen und Vertreter aus Gesellschaft und Politik, Alumni sowie an alle Befreundeten und Fördernden der Fakultät. Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit, hinter die Kulissen kreativer Studiengänge zu blicken, neue Ideen und Konzepte zu entdecken und sich von der gestalterischen Vielfalt inspirieren zu lassen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>An der Hochschule Coburg steht Gestalten im Kontext gesellschaftlicher Verantwortung – forschungsnah, praxisorientiert und immer mit Blick auf die Zukunft. Das zeigt die Fakultät Design + Bauen in zwei neuen Veranstaltungsformaten.</em>

Mit den beiden neuen Veranstaltungskonzepten INSIDE CAMPUS DESIGN und WERKSCHAU CAMPUS DESIGN knüpft die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg an das etablierte „Campus.Design Open“ an, das zuletzt 2024 in seiner zehnten Ausgabe über 40 Ausstellungen, Fachvorträge, Workshops und Live-Musik vereinte. 2025 startet nun ein neues Kapitel – offener, diskursiver, noch näher dran am Prozess des Gestaltens mit dem Ziel unterschiedliche Interessengruppen anzusprechen.

INSIDE CAMPUS DESIGN 2025 findet am Donnerstag, 29. Mai, und Freitag, den 30. Mai, auf dem Campus Design und dem Schlachthofgelände statt. Mitglieder der Fakultät Design + Bauen – Studierende, Lehrende, Mitarbeitende, Kooperationspartner und -partnerinnen, Fachpublikum sowie Alumni widmen sich an den beiden Tagen aktuellen Diskursen rund um Forschungs-, Transfer- und Lehrprojekte. Ziel ist es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern, den Austausch zwischen den verschiedenen Gruppen innerhalb der Fakultät zu stärken und durch ein vielfältiges Programm gemeinsam inspirierende Perspektiven zu entwickeln. Neben inhaltlichen Impulsen steht insbesondere das Miteinander im Vordergrund: INSIDE CAMPUS DESIGN versteht sich als Raum für Begegnung, Partizipation und gemeinsames Lernen – in ungezwungener, geselliger Atmosphäre.

Zum Ende des Sommersemesters öffnet am Freitag, 25. Juli, und Samstag, 26. Juli, die WERKSCHAU CAMPUS DESIGN ihre Türen für die Öffentlichkeit. Auf dem Campus Design und dem Schlachthofgelände präsentieren Studierende der Fakultät Design + Bauen die Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten und Semesterprojekte. Die WERKSCHAU CAMPUS DESIGN richtet sich an Studieninteressierte, Vertreterinnen und Vertreter aus Gesellschaft und Politik, Alumni sowie an alle Befreundeten und Fördernden der Fakultät. Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit, hinter die Kulissen kreativer Studiengänge zu blicken, neue Ideen und Konzepte zu entdecken und sich von der gestalterischen Vielfalt inspirieren zu lassen.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement dual]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Projekt zu nachhaltiger Finanzbildung gestartet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/projekt-zu-nachhaltiger-finanzbildung-gestartet/</link>
                <pubDate>Tue, 29 Apr 2025 12:57:47 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg ist das Projekt „Nachhaltige Finanzbildung“ (susfinlit) gestartet: Unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-eckert/">Prof. Dr. Christian Eckert</a> wird ein innovatives Konzept entwickelt, das Studierende zu einer umfassenden finanziellen Allgemeinbildung befähigt und ihnen hilft, sich gegen spezifische Nachhaltigkeitsrisiken wie Naturkatastrophen, abzusichern. Gefördert wird das Projekt über die<a href="https://stiftung-hochschullehre.de/"> Stiftung Innovation in der Hochschullehre</a> für zwei Jahre mit über 350.000 Euro.</em>

In einer zunehmend von Selbstverantwortung geprägten Welt ist finanzielle Bildung unerlässlich. Laut aktuellen EU-Studien liegt das Niveau der Finanzkompetenz („financial literacy“) in Deutschland zwar über dem europäischen Durchschnitt, zeigt jedoch noch Verbesserungspotenzial. Prof. Dr. Mirko Kraft, Projektleiter und Professor für Versicherungsbetriebslehre an der Hochschule Coburg, weist auf die verschiedenen Perspektiven hin: Neben klassischen Themen wie Inflation und Zinseszins wird im Projekt auch der Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken thematisiert – denn insbesondere durch den Klimawandel nehmen Naturkatastrophen zu.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />    <strong><em> Studierende, selbst in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, beschäftigen sich oft zu wenig mit ihrer eigenen finanziellen Planung, obwohl diese eine Schlüsselkompetenz für Studium und Berufsleben darstellt.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Mirko Kraft</em></p>
&nbsp;

In mehreren Umsetzungs-Phasen setzt das Projekt auf praxisorientierte Lehrmethoden. Zunächst wird ein Planspiel in einer Konzeptions- und Entwicklungsphase erarbeitet. Nach einer Testphase wird es weiterentwickelt und erneut erprobt. Studierende werden durch das Planspiel in Szenarien geführt, in denen sie fiktiv finanzielle Entscheidungen treffen müssen, zum Beispiel im Umgang mit Naturkatastrophen, wie etwa bei Starkregenereignissen, die durch den Klimawandel häufiger auftreten. Ziel ist es, den Studierenden zu vermitteln, wie präventive Maßnahmen und Versicherungen zur Risikominderung beitragen können. „Das Planspiel soll den Studierenden helfen, Entscheidungen zu treffen, die nicht nur ihren finanziellen Wohlstand, sondern auch ihre finanzielle Gesundheit und die ihrer Gemeinschaft stärken“, so Prof. Dr. Christian Eckert, Co-Projektleiter und Professor für Versicherungs- und IT-Management ebenfalls an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule.

In studentischen Tutorien werden im nächsten Semester Erfahrungen aus den Planspielen reflektiert und vertieft. Geschulte Tutorinnen und Tutoren leiten kleine Gruppen, in denen zentrale Finanzthemen wie Kapitalanlage, Altersvorsorge, Berufsunfähigkeit und Versicherungen diskutiert werden. Am Ende des Projekts soll ein umfassender Leitfaden für die Durchführung des Planspiels vorliegen, der auch an anderen Hochschulen und Studiengängen Anwendung finden kann.

Mit „susfinlit“ verfolgt die Hochschule Coburg einen innovativen Ansatz, um Studierende nicht nur für klassische Finanzthemen zu sensibilisieren, sondern auch für die Absicherung von Nachhaltigkeitsrisiken zu schulen. Das Projekt setzt auf eine praxisorientierte Herangehensweise und fördert den Austausch unter den Studierenden, um eine nachhaltige Finanzbildung zu etablieren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg ist das Projekt „Nachhaltige Finanzbildung“ (susfinlit) gestartet: Unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-eckert/">Prof. Dr. Christian Eckert</a> wird ein innovatives Konzept entwickelt, das Studierende zu einer umfassenden finanziellen Allgemeinbildung befähigt und ihnen hilft, sich gegen spezifische Nachhaltigkeitsrisiken wie Naturkatastrophen, abzusichern. Gefördert wird das Projekt über die<a href="https://stiftung-hochschullehre.de/"> Stiftung Innovation in der Hochschullehre</a> für zwei Jahre mit über 350.000 Euro.</em>

In einer zunehmend von Selbstverantwortung geprägten Welt ist finanzielle Bildung unerlässlich. Laut aktuellen EU-Studien liegt das Niveau der Finanzkompetenz („financial literacy“) in Deutschland zwar über dem europäischen Durchschnitt, zeigt jedoch noch Verbesserungspotenzial. Prof. Dr. Mirko Kraft, Projektleiter und Professor für Versicherungsbetriebslehre an der Hochschule Coburg, weist auf die verschiedenen Perspektiven hin: Neben klassischen Themen wie Inflation und Zinseszins wird im Projekt auch der Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken thematisiert – denn insbesondere durch den Klimawandel nehmen Naturkatastrophen zu.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />    <strong><em> Studierende, selbst in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, beschäftigen sich oft zu wenig mit ihrer eigenen finanziellen Planung, obwohl diese eine Schlüsselkompetenz für Studium und Berufsleben darstellt.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Mirko Kraft</em></p>
&nbsp;

In mehreren Umsetzungs-Phasen setzt das Projekt auf praxisorientierte Lehrmethoden. Zunächst wird ein Planspiel in einer Konzeptions- und Entwicklungsphase erarbeitet. Nach einer Testphase wird es weiterentwickelt und erneut erprobt. Studierende werden durch das Planspiel in Szenarien geführt, in denen sie fiktiv finanzielle Entscheidungen treffen müssen, zum Beispiel im Umgang mit Naturkatastrophen, wie etwa bei Starkregenereignissen, die durch den Klimawandel häufiger auftreten. Ziel ist es, den Studierenden zu vermitteln, wie präventive Maßnahmen und Versicherungen zur Risikominderung beitragen können. „Das Planspiel soll den Studierenden helfen, Entscheidungen zu treffen, die nicht nur ihren finanziellen Wohlstand, sondern auch ihre finanzielle Gesundheit und die ihrer Gemeinschaft stärken“, so Prof. Dr. Christian Eckert, Co-Projektleiter und Professor für Versicherungs- und IT-Management ebenfalls an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule.

In studentischen Tutorien werden im nächsten Semester Erfahrungen aus den Planspielen reflektiert und vertieft. Geschulte Tutorinnen und Tutoren leiten kleine Gruppen, in denen zentrale Finanzthemen wie Kapitalanlage, Altersvorsorge, Berufsunfähigkeit und Versicherungen diskutiert werden. Am Ende des Projekts soll ein umfassender Leitfaden für die Durchführung des Planspiels vorliegen, der auch an anderen Hochschulen und Studiengängen Anwendung finden kann.

Mit „susfinlit“ verfolgt die Hochschule Coburg einen innovativen Ansatz, um Studierende nicht nur für klassische Finanzthemen zu sensibilisieren, sondern auch für die Absicherung von Nachhaltigkeitsrisiken zu schulen. Das Projekt setzt auf eine praxisorientierte Herangehensweise und fördert den Austausch unter den Studierenden, um eine nachhaltige Finanzbildung zu etablieren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/80-nachhaltige-finanzbildung.jpeg-e1745931377955-1024x997.jpg"
                        fileSize="188651"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="997"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Wo man ein Gefühl fürs Studium in Coburg bekommt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wo-man-ein-gefuehl-fuers-studium-in-coburg-bekommt/</link>
                <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 13:11:10 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Miriam Hegner</em>

<em>Was und wie wird in meinem Wunsch-Studiengang unterrichtet? Wie sehen Campus, Hörsäle, Labore und Werkstätten aus? Lässt es sich in Coburg gut leben und studieren? Antworten auf all diese Fragen suchten und fanden Besucherinnen und Besucher der diesjährigen Schnuppertage der Hochschule Coburg am 15. und 16. April 2025 – vor Ort und online.</em>

Dass Freihandzeichnen eine wichtige Fähigkeit für zukünftige Produktdesignerinnen und -designer ist und fester Bestandteil des Studiums – das konnten Studieninteressierte an den Schnuppertagen hautnah erleben: Beim „Hineinschnuppern“ in den Kurs „Freihandskizzieren“ durften sie Papier und Stift selbst in die Hand nehmen und gleich mal mit zeichnen.

„An den Schnuppertagen wird das, was man vielleicht vorher auf unserer Webseite gelesen oder auf einer Studienmesse an unserem Messestand erfahren hat, greifbar und anschaulich“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/" target="_blank" rel="noopener">Allgemeinen Studienberatung der Hochschule Coburg</a>, die die Schnuppertage organisiert. „Studieninteressierte können so einen viel besseres Gefühl dafür bekommen, ob die Studieninhalte ihres Wunsch-Studiengangs und die Hochschule Coburg das Richtige für sie sind.“

Und das war natürlich nicht nur für den Studiengang Integriertes Produktdesign möglich: Alle am <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/standorte/" target="_blank" rel="noopener">Campus Design</a> und am <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/standorte/" target="_blank" rel="noopener">Campus Friedrich Streib</a> angesiedelten Bachelor-Studiengänge sowie die Wirtschaftsinformatik 2.0 am <a href="https://lucas-cranach-campus.de/" target="_blank" rel="noopener">Lucas-Cranach-Campus in Kronach</a> konnten vor Ort unter die Lupe genommen werden. Geboten wurde neben der Vorstellung des Studiengangs das Kennenlernen der jeweils relevanten Lehr- und Lernorte wie Werkstätten und Labore und die Möglichkeit, an verschiedensten Lehrveranstaltungen teilzunehmen – von „Mikrobiologie“ über „Einführung in die Fahrzeugtechnik“ bis hin zu „Finanzierung und Investition“ oder „Integrative Medizin“. Mittags konnten die Besucherinnen und Besucher mit einem Besuch in der Mensa einen Vorgeschmack auf Studi-Leben bekommen und am Nachmittag in einer eigens organisierten Stadtführung Coburg kennenlernen.

Am späten Nachmittag gab es außerdem ein Online-Programm für alle, die nicht vor Ort sein konnten, mit Vorstellung der Studiengänge, einem Online-Campus-Rundgang und einer Sprechstunde zum Thema Bewerben und Einschreiben. Rund 50 Personen schalteten sich hier zu.

<strong>Großes Interesse aus nah und fern</strong>

Vor Ort waren es jeweils etwa 180 Besucherinnen und Besucher, die am Dienstag zum Campus Design und am Mittwoch zum Campus Friedrich Streib zum Schnuppern kamen. Viele davon aus Coburg und Umgebung sowie aus dem restlichen Franken, etwa aus Würzburg, Forchheim, Herzogenaurach, Kulmbach, Hof sowie aus Thüringen. Doch auch Schülerinnen und Schüler aus weiter entfernten Orten, wie etwa Leipzig und Dortmund waren angereist, um die Hochschule kennenzulernen, viele mit Eltern und Geschwistern. Dabei interessierten sie sich auch für Themen wie Wohn- und Freizeitmöglichkeiten sowie Lebenshaltungskosten – ein Bereich, in dem Coburg als Studienort zweifellos punkten kann.

<strong>Coburg bietet alles, was man sich wünscht.</strong>

„Hier kann man ja wirklich schön wohnen – und der Preis ist total in Ordnung“, befand eine Besucherin bei der Führung durch die Wohnheime des Studierendenwerks Oberfranken. Sie war mit ihrer Tochter, die sich für den Studiengang Soziale Arbeit interessiert, aus Erfurt zum Schnuppertag am Campus Friedrich Streib gekommen. „Wie sieht denn ansonsten so das <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/" target="_blank" rel="noopener">Studentenleben in Coburg</a> aus?“ wollte sie außerdem wissen. Auch hier muss sich Coburg nicht verstecken. „An der Hochschule selbst gibt es die Hochschulsportangebote und die studentischen Initiativen, bei denen man mitmachen kann“, konnte IGF-Studienbotschafterin Ida am Infostand der Hochschule Auskunft geben. „Außerdem lernt man, dadurch, dass wir eine kleine Hochschule sind und auch viele Projekt- und Gruppenarbeiten machen, super schnell Leute kennen. Man muss sich wirklich keine Sorgen machen, einsam zu sein.“ Auch Ella, Studienbotschafterin für Innenarchitektur, kann das bestätigen. „In Coburg ist echt viel los, obwohl es eine kleine Stadt ist – und das wiederum hat den Vorteil, dass man kurze Wege hat und schnell überall sein kann – auch beim spontanen WG-Kochabend in der Innenstadt“. Ida fasst es so zusammen: „Coburg hat alles, was man braucht.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Miriam Hegner</em>

<em>Was und wie wird in meinem Wunsch-Studiengang unterrichtet? Wie sehen Campus, Hörsäle, Labore und Werkstätten aus? Lässt es sich in Coburg gut leben und studieren? Antworten auf all diese Fragen suchten und fanden Besucherinnen und Besucher der diesjährigen Schnuppertage der Hochschule Coburg am 15. und 16. April 2025 – vor Ort und online.</em>

Dass Freihandzeichnen eine wichtige Fähigkeit für zukünftige Produktdesignerinnen und -designer ist und fester Bestandteil des Studiums – das konnten Studieninteressierte an den Schnuppertagen hautnah erleben: Beim „Hineinschnuppern“ in den Kurs „Freihandskizzieren“ durften sie Papier und Stift selbst in die Hand nehmen und gleich mal mit zeichnen.

„An den Schnuppertagen wird das, was man vielleicht vorher auf unserer Webseite gelesen oder auf einer Studienmesse an unserem Messestand erfahren hat, greifbar und anschaulich“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/" target="_blank" rel="noopener">Allgemeinen Studienberatung der Hochschule Coburg</a>, die die Schnuppertage organisiert. „Studieninteressierte können so einen viel besseres Gefühl dafür bekommen, ob die Studieninhalte ihres Wunsch-Studiengangs und die Hochschule Coburg das Richtige für sie sind.“

Und das war natürlich nicht nur für den Studiengang Integriertes Produktdesign möglich: Alle am <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/standorte/" target="_blank" rel="noopener">Campus Design</a> und am <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/standorte/" target="_blank" rel="noopener">Campus Friedrich Streib</a> angesiedelten Bachelor-Studiengänge sowie die Wirtschaftsinformatik 2.0 am <a href="https://lucas-cranach-campus.de/" target="_blank" rel="noopener">Lucas-Cranach-Campus in Kronach</a> konnten vor Ort unter die Lupe genommen werden. Geboten wurde neben der Vorstellung des Studiengangs das Kennenlernen der jeweils relevanten Lehr- und Lernorte wie Werkstätten und Labore und die Möglichkeit, an verschiedensten Lehrveranstaltungen teilzunehmen – von „Mikrobiologie“ über „Einführung in die Fahrzeugtechnik“ bis hin zu „Finanzierung und Investition“ oder „Integrative Medizin“. Mittags konnten die Besucherinnen und Besucher mit einem Besuch in der Mensa einen Vorgeschmack auf Studi-Leben bekommen und am Nachmittag in einer eigens organisierten Stadtführung Coburg kennenlernen.

Am späten Nachmittag gab es außerdem ein Online-Programm für alle, die nicht vor Ort sein konnten, mit Vorstellung der Studiengänge, einem Online-Campus-Rundgang und einer Sprechstunde zum Thema Bewerben und Einschreiben. Rund 50 Personen schalteten sich hier zu.

<strong>Großes Interesse aus nah und fern</strong>

Vor Ort waren es jeweils etwa 180 Besucherinnen und Besucher, die am Dienstag zum Campus Design und am Mittwoch zum Campus Friedrich Streib zum Schnuppern kamen. Viele davon aus Coburg und Umgebung sowie aus dem restlichen Franken, etwa aus Würzburg, Forchheim, Herzogenaurach, Kulmbach, Hof sowie aus Thüringen. Doch auch Schülerinnen und Schüler aus weiter entfernten Orten, wie etwa Leipzig und Dortmund waren angereist, um die Hochschule kennenzulernen, viele mit Eltern und Geschwistern. Dabei interessierten sie sich auch für Themen wie Wohn- und Freizeitmöglichkeiten sowie Lebenshaltungskosten – ein Bereich, in dem Coburg als Studienort zweifellos punkten kann.

<strong>Coburg bietet alles, was man sich wünscht.</strong>

„Hier kann man ja wirklich schön wohnen – und der Preis ist total in Ordnung“, befand eine Besucherin bei der Führung durch die Wohnheime des Studierendenwerks Oberfranken. Sie war mit ihrer Tochter, die sich für den Studiengang Soziale Arbeit interessiert, aus Erfurt zum Schnuppertag am Campus Friedrich Streib gekommen. „Wie sieht denn ansonsten so das <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/" target="_blank" rel="noopener">Studentenleben in Coburg</a> aus?“ wollte sie außerdem wissen. Auch hier muss sich Coburg nicht verstecken. „An der Hochschule selbst gibt es die Hochschulsportangebote und die studentischen Initiativen, bei denen man mitmachen kann“, konnte IGF-Studienbotschafterin Ida am Infostand der Hochschule Auskunft geben. „Außerdem lernt man, dadurch, dass wir eine kleine Hochschule sind und auch viele Projekt- und Gruppenarbeiten machen, super schnell Leute kennen. Man muss sich wirklich keine Sorgen machen, einsam zu sein.“ Auch Ella, Studienbotschafterin für Innenarchitektur, kann das bestätigen. „In Coburg ist echt viel los, obwohl es eine kleine Stadt ist – und das wiederum hat den Vorteil, dass man kurze Wege hat und schnell überall sein kann – auch beim spontanen WG-Kochabend in der Innenstadt“. Ida fasst es so zusammen: „Coburg hat alles, was man braucht.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC00140-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="89365"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC00025-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="95921"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC0910-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="136349"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC00075-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="76574"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC0900-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="147067"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC00306-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="89962"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC00475-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="78196"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC09979-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="87612"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category>                                <title><![CDATA[Ministerialdirigent Dr. Haaf zu Gast an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ministerialdirigent-dr-haaf-zu-gast-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 09:03:09 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Hochschule Coburg begrüßte kürzlich Ministerialdirigenten Dr. Haaf zu einem Besuch auf dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/standorte/" target="_blank" rel="noopener">Campus Friedrich Streib</a>. Im Rahmen seines Aufenthalts kam es zu einem offenen und konstruktiven Austausch mit den Mitgliedern der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/hochschulleitung/" target="_blank" rel="noopener">Hochschulleitung</a>.</em>

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle Entwicklungen sowie die strategische Ausrichtung der Hochschule. Gemeinsam wurden Chancen, Herausforderungen und zukünftige Perspektiven diskutiert – stets mit dem Ziel, die enge Verzahnung zwischen Wissenschaft und Politik weiter zu stärken.

Das Treffen fand in einer sehr angenehmen und wertschätzenden Atmosphäre statt und unterstrich die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs zwischen dem Ministerium und der Hochschule.

Der Besuch wurde von beiden Seiten als bereichernd empfunden und bot wichtige Impulse für die weitere Zusammenarbeit.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Hochschule Coburg begrüßte kürzlich Ministerialdirigenten Dr. Haaf zu einem Besuch auf dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/standorte/" target="_blank" rel="noopener">Campus Friedrich Streib</a>. Im Rahmen seines Aufenthalts kam es zu einem offenen und konstruktiven Austausch mit den Mitgliedern der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/hochschulleitung/" target="_blank" rel="noopener">Hochschulleitung</a>.</em>

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle Entwicklungen sowie die strategische Ausrichtung der Hochschule. Gemeinsam wurden Chancen, Herausforderungen und zukünftige Perspektiven diskutiert – stets mit dem Ziel, die enge Verzahnung zwischen Wissenschaft und Politik weiter zu stärken.

Das Treffen fand in einer sehr angenehmen und wertschätzenden Atmosphäre statt und unterstrich die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs zwischen dem Ministerium und der Hochschule.

Der Besuch wurde von beiden Seiten als bereichernd empfunden und bot wichtige Impulse für die weitere Zusammenarbeit.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC00523-1024x683.jpg"
                        fileSize="205124"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Wirtschaftsinformatik 2.0: Paletten aus Pixeln – KI-Fotos revolutionieren Logistik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wirtschaftsinformatik-2-0-paletten-aus-pixeln-ki-fotos-revolutionieren-logistik/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 18:00:58 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie fühlen sich Studierende, wenn sie Theorie mit echter Praxis verbinden und dabei eine Idee entsteht, die sogar Google und BMW überzeugt? Ein Team aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik 2.0</a> – Digitale Innovation &amp; Transformation der Hochschule Coburg weiß das jetzt ganz genau: In nur drei Wochen haben sie gemeinsam mit den beiden Weltkonzernen ein Tool entwickelt, das mithilfe von Künstlicher Intelligenz realistische Bilder von Objekten wie Europaletten, Gabelstaplern oder Gitterboxen erzeugt. Das kann bei der Logistikplanung sehr hilfreich sein – und dieser innovative Ansatz wird jetzt von Oberfranken Offensiv ausgezeichnet.</em>

Ob Training oder Planung: Bilder von Logistikmitteln wie Paletten oder Transportkisten werden heute in der Logistik für verschiedene Zwecke gebraucht – aber es ist sehr mühsam, echte Fotos mit unterschiedlichen Zuständen, Altersklassen und Verschmutzungsgraden passend zusammenzutragen. Das Tool der Studierenden erzeugt die Bilder mit der gewünschten Konfiguration auf Knopfdruck. Das eröffnet für die Arbeit mit KI neue Möglichkeiten. Die Aufgabenstellung kam von BMW, die technische Infrastruktur lieferte Google – die Umsetzung lag komplett in den Händen der Studierenden.
<h4>Theorie aus dem Lehrbuch? Lieber Verantwortung übernehmen und wachsen!</h4>
„Dieses Projekt war für uns eine unglaublich wertvolle Erfahrung – fachlich und persönlich konnten wir uns enorm weiterentwickeln. Man hat gespürt, wie wir als Team immer stärker wurden und schließlich perfekt zusammen funktioniert haben“, sagt Studentin Cara Ganter. Das bestätigt auch Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-johannes-stuebinger/">Prof. Dr. Johannes Stübinger</a>, der das Modul betreute. „Zu sehen, wie junge Menschen im Projekt wachsen, Verantwortung übernehmen und sich entwickeln, ist jedes Mal aufs Neue begeisternd“, sagt er.

Der Projektverlauf war intensiv: tägliche Abstimmungen im Team, regelmäßiger Austausch mit den Projektpartnern, viele Zeilen an Code in der Programmiersprache Python, Testläufe – und am Ende ein funktionierendes Tool, das Eindruck hinterließ. Für die Studierenden war das Projekt mehr als nur ein weiterer Meilenstein im Studienplan. „Solche Erfahrungen geben einem Rückenwind, inspirieren und zeigen, wofür man studiert. Genau daraus ziehe ich Motivation für alles, was noch kommt – im Studium und weit darüber hinaus“, beschreibt Student Fabio Metz seinen persönlichen Eindruck.
<h4>Auszeichnung für hervorragende Innovationsleistung</h4>
Das positive Feedback der Projektpartner unterstreicht den Erfolg zusätzlich. „Die Zusammenarbeit mit den Studierenden der Hochschule Coburg und einem Industriepartner habe ich als sehr wertvoll erachtet und das bietet den Studierenden eine einzigartige Chance mit großem Praxisbezug – mit großem Engagement und hervorragenden Ergebnissen haben sie bewiesen, dass dieses Zusammenarbeit der richtige Weg ist“, so Matthias Oehm von Google Cloud Deutschland. Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> hob hervor: „Dass sowohl unsere Studierenden als auch Partner wie BMW und Google mit den Projektergebnissen hochzufrieden sind, bestätigt: Wir sind auf dem richtigen Kurs.“ Das Projekt wird aber auch außerhalb der Hochschule gefeiert: Im Rahmen der Initiative „Innovative Heimat – Smartes Innovationsland Oberfranken 2035“ von Oberfranken Offensiv wurde es als eine der besten Innovationen der Region ausgezeichnet.

Das Projekt hat in kürzester Zeit gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Neugier, Teamgeist und praktische Herausforderungen aufeinandertreffen – Grundidee der zukunftsorientierten Lehre im Studiengang Wirtschaftsinformatik 2.0. Bereits jetzt arbeiten die Studierenden an den nächsten Praxisprojekten mit Partnerinnen und Partnern aus der Wirtschaft – ganz im Sinne eines Studiums, das Innovation nicht nur lehrt, sondern lebt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie fühlen sich Studierende, wenn sie Theorie mit echter Praxis verbinden und dabei eine Idee entsteht, die sogar Google und BMW überzeugt? Ein Team aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik 2.0</a> – Digitale Innovation &amp; Transformation der Hochschule Coburg weiß das jetzt ganz genau: In nur drei Wochen haben sie gemeinsam mit den beiden Weltkonzernen ein Tool entwickelt, das mithilfe von Künstlicher Intelligenz realistische Bilder von Objekten wie Europaletten, Gabelstaplern oder Gitterboxen erzeugt. Das kann bei der Logistikplanung sehr hilfreich sein – und dieser innovative Ansatz wird jetzt von Oberfranken Offensiv ausgezeichnet.</em>

Ob Training oder Planung: Bilder von Logistikmitteln wie Paletten oder Transportkisten werden heute in der Logistik für verschiedene Zwecke gebraucht – aber es ist sehr mühsam, echte Fotos mit unterschiedlichen Zuständen, Altersklassen und Verschmutzungsgraden passend zusammenzutragen. Das Tool der Studierenden erzeugt die Bilder mit der gewünschten Konfiguration auf Knopfdruck. Das eröffnet für die Arbeit mit KI neue Möglichkeiten. Die Aufgabenstellung kam von BMW, die technische Infrastruktur lieferte Google – die Umsetzung lag komplett in den Händen der Studierenden.
<h4>Theorie aus dem Lehrbuch? Lieber Verantwortung übernehmen und wachsen!</h4>
„Dieses Projekt war für uns eine unglaublich wertvolle Erfahrung – fachlich und persönlich konnten wir uns enorm weiterentwickeln. Man hat gespürt, wie wir als Team immer stärker wurden und schließlich perfekt zusammen funktioniert haben“, sagt Studentin Cara Ganter. Das bestätigt auch Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-johannes-stuebinger/">Prof. Dr. Johannes Stübinger</a>, der das Modul betreute. „Zu sehen, wie junge Menschen im Projekt wachsen, Verantwortung übernehmen und sich entwickeln, ist jedes Mal aufs Neue begeisternd“, sagt er.

Der Projektverlauf war intensiv: tägliche Abstimmungen im Team, regelmäßiger Austausch mit den Projektpartnern, viele Zeilen an Code in der Programmiersprache Python, Testläufe – und am Ende ein funktionierendes Tool, das Eindruck hinterließ. Für die Studierenden war das Projekt mehr als nur ein weiterer Meilenstein im Studienplan. „Solche Erfahrungen geben einem Rückenwind, inspirieren und zeigen, wofür man studiert. Genau daraus ziehe ich Motivation für alles, was noch kommt – im Studium und weit darüber hinaus“, beschreibt Student Fabio Metz seinen persönlichen Eindruck.
<h4>Auszeichnung für hervorragende Innovationsleistung</h4>
Das positive Feedback der Projektpartner unterstreicht den Erfolg zusätzlich. „Die Zusammenarbeit mit den Studierenden der Hochschule Coburg und einem Industriepartner habe ich als sehr wertvoll erachtet und das bietet den Studierenden eine einzigartige Chance mit großem Praxisbezug – mit großem Engagement und hervorragenden Ergebnissen haben sie bewiesen, dass dieses Zusammenarbeit der richtige Weg ist“, so Matthias Oehm von Google Cloud Deutschland. Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> hob hervor: „Dass sowohl unsere Studierenden als auch Partner wie BMW und Google mit den Projektergebnissen hochzufrieden sind, bestätigt: Wir sind auf dem richtigen Kurs.“ Das Projekt wird aber auch außerhalb der Hochschule gefeiert: Im Rahmen der Initiative „Innovative Heimat – Smartes Innovationsland Oberfranken 2035“ von Oberfranken Offensiv wurde es als eine der besten Innovationen der Region ausgezeichnet.

Das Projekt hat in kürzester Zeit gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Neugier, Teamgeist und praktische Herausforderungen aufeinandertreffen – Grundidee der zukunftsorientierten Lehre im Studiengang Wirtschaftsinformatik 2.0. Bereits jetzt arbeiten die Studierenden an den nächsten Praxisprojekten mit Partnerinnen und Partnern aus der Wirtschaft – ganz im Sinne eines Studiums, das Innovation nicht nur lehrt, sondern lebt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild_2_KI_Gabelstapler-1024x717.jpg"
                        fileSize="134959"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="717"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/79-Wirtschaftsinformatik-2-e1744912832181-1024x625.jpg"
                        fileSize="175526"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="625"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild_4-768x1024.jpeg"
                        fileSize="185979"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild_3-768x1024.jpeg"
                        fileSize="186170"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild_1_KI_Palette-1024x717.png"
                        fileSize="360230"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="717"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Hebammenwissenschaft]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Die neuen Hebammen: Wissenschaft trifft Wunder]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-neuen-hebammen-wissenschaft-trifft-wunder/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 15:46:35 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die Geburtshilfe verändert sich. Sie orientiert sich mehr an der Forschung. Sie wird akademisch – und dabei haben 24 junge Frauen jetzt Geschichte geschrieben: Sie sind die ersten Absolventinnen des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/hebammenwissenschaft/">Hebammenwissenschaft</a> am Bamberger Standort der Hochschule Coburg. Ihr akademischer Abschluss wurde in einem feierlichen Festakt gewürdigt.</em>

Deutschland war das letzte EU-Land, das die Hebammenausbildung akademisierte. Seitdem gilt: Wer Hebamme werden will, muss ein Bachelorstudium absolvieren. Nach München und Regensburg bot die Hochschule Coburg zum Wintersemester 2021/22 als eine der ersten in Bayern einen Studiengang für Hebammen an. Dreieinhalb Jahre später tragen 24 Absolventinnen den Titel „Bachelor of Science“ und die Berufsbezeichnung „Hebamme“ (erworben durch die staatliche Fachprüfung). Sie gehören zu den ersten akademisch ausgebildeten Hebammen in Nordbayern.

<strong>Hörsaal und Kreißsaal</strong>

Der duale Studiengang Hebammenwissenschaft wird am Standort Bamberg gelehrt und gehört zur <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. Die theoretischen Inhalte werden an der Hochschule vermittelt; gleichzeitig sind die Studierenden während der gesamten Ausbildung in einer von zehn Partnerkliniken in der Region angestellt – von Bamberg bis Schweinfurt, von Kronach bis Suhl. Dort erleben sie Alltag in intensiven Praxiseinsätzen, lernen von erfahrenen Hebammen und übernehmen Schritt für Schritt Verantwortung. Rund 90 Studierende verbinden aktuell in diesem Studiengang der Hochschule Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung mit praktischen Erfahrungen.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-wolfram-haupt/">Prof. Dr. Wolfram Haupt</a>, der ehemalige Dekan der Fakultät, begleitete den Studiengang als engagierter Unterstützer und sagte bei der feierlichen Verabschiedung in Bamberg: „Es war mir immer ein Anliegen, unsere engagierten Bamberger Studentinnen der Hebammenwissenschaft auch mit den Studierenden aus <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/technische-physik/">Physik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Bioanalytik </a>und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Gesundheitsförderung</a> in Coburg zu vernetzen. Es ist schön, dass die Hebammen-Studentinnen mittlerweile ein integraler Bestandteil unserer Fakultät geworden sind.“ Er würdigte die Leistungen der ersten Absolventinnen. „Die erste Kohorte hatte einige Herausforderungen zu meistern, die bei einem so großen Umbruch von einer Ausbildung zu einem Studium wohl unvermeidlich sind.“ Auch Haupts Nachfolger, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-wick/">Prof. Dr. Michael Wick</a>, der das Amt zum Sommersemester 2025 übernommen hat, zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Absolventinnen und freute sich mit ihnen.

<strong>Neue Perspektiven für die Geburtshilfe</strong>

Für die Studierenden waren es dreieinhalb intensive Jahre. Clarissa Schmitt, Koordinatorin des Studiengangs am Standort Bamberg, erinnerte in ihrer Laudatio an die Anfänge, an die ersten Tage im Oktober 2021. „Sie waren Pionierinnen, die ersten Studierenden in diesem neu konzipierten Studiengang. Die Aufregung und Unsicherheit waren groß, aber auch die Vorfreude.“ Es folgten viele Stunden im Kreißsaal, intensive Praxisphasen und anspruchsvolle Prüfungen – und wissenschaftliche Leistungen mit einer Bachelorarbeit als Höhepunkt. „Sie haben damit bewiesen, dass Sie nicht nur praktisch, sondern auch wissenschaftlich arbeiten können.“

Hebammen sind oft die ersten Ansprechpartnerinnen für werdende Eltern – sie begleiten intime, persönliche Momente einer Familie. Die wissenschaftliche Ausbildung schafft die Grundlage, um diesem Vertrauen mit Fachwissen und Verantwortung zu begegnen. Dass sie diesem Anspruch gerecht werden, haben die Absolventinnen auch mit hervorragenden Leistungen gezeigt: Der Gesamtnotendurchschnitt liegt bei 1,84. Besonders ausgezeichnet wurden die Jahrgangsbesten: Julia Zülch (Klinik Schweinfurt, Bronze), Alissa Dullweber (Klinik Bamberg, Silber) und Anna Merz (Klinik Forchheim, Gold). Außerdem wurde das Engagement der Studiengangsbotschafterin Nelly Stammberger sowie der Semestersprecherinnen Alissa Dullweber, Anja Eichwald und Christiane Anschütz gewürdigt.

Mit dem Abschluss der ersten Kohorte beginnt in der Geburtshilfe eine neue Zeit. Akademisch qualifizierte Hebammen bringen andere Perspektiven in die Versorgung ein. Diese 24 Frauen haben ihr Studium gemeistert – und den Weg bereitet für eine neue Art der Geburtshilfe.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die Geburtshilfe verändert sich. Sie orientiert sich mehr an der Forschung. Sie wird akademisch – und dabei haben 24 junge Frauen jetzt Geschichte geschrieben: Sie sind die ersten Absolventinnen des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/hebammenwissenschaft/">Hebammenwissenschaft</a> am Bamberger Standort der Hochschule Coburg. Ihr akademischer Abschluss wurde in einem feierlichen Festakt gewürdigt.</em>

Deutschland war das letzte EU-Land, das die Hebammenausbildung akademisierte. Seitdem gilt: Wer Hebamme werden will, muss ein Bachelorstudium absolvieren. Nach München und Regensburg bot die Hochschule Coburg zum Wintersemester 2021/22 als eine der ersten in Bayern einen Studiengang für Hebammen an. Dreieinhalb Jahre später tragen 24 Absolventinnen den Titel „Bachelor of Science“ und die Berufsbezeichnung „Hebamme“ (erworben durch die staatliche Fachprüfung). Sie gehören zu den ersten akademisch ausgebildeten Hebammen in Nordbayern.

<strong>Hörsaal und Kreißsaal</strong>

Der duale Studiengang Hebammenwissenschaft wird am Standort Bamberg gelehrt und gehört zur <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. Die theoretischen Inhalte werden an der Hochschule vermittelt; gleichzeitig sind die Studierenden während der gesamten Ausbildung in einer von zehn Partnerkliniken in der Region angestellt – von Bamberg bis Schweinfurt, von Kronach bis Suhl. Dort erleben sie Alltag in intensiven Praxiseinsätzen, lernen von erfahrenen Hebammen und übernehmen Schritt für Schritt Verantwortung. Rund 90 Studierende verbinden aktuell in diesem Studiengang der Hochschule Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung mit praktischen Erfahrungen.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-wolfram-haupt/">Prof. Dr. Wolfram Haupt</a>, der ehemalige Dekan der Fakultät, begleitete den Studiengang als engagierter Unterstützer und sagte bei der feierlichen Verabschiedung in Bamberg: „Es war mir immer ein Anliegen, unsere engagierten Bamberger Studentinnen der Hebammenwissenschaft auch mit den Studierenden aus <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/technische-physik/">Physik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Bioanalytik </a>und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Gesundheitsförderung</a> in Coburg zu vernetzen. Es ist schön, dass die Hebammen-Studentinnen mittlerweile ein integraler Bestandteil unserer Fakultät geworden sind.“ Er würdigte die Leistungen der ersten Absolventinnen. „Die erste Kohorte hatte einige Herausforderungen zu meistern, die bei einem so großen Umbruch von einer Ausbildung zu einem Studium wohl unvermeidlich sind.“ Auch Haupts Nachfolger, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-wick/">Prof. Dr. Michael Wick</a>, der das Amt zum Sommersemester 2025 übernommen hat, zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Absolventinnen und freute sich mit ihnen.

<strong>Neue Perspektiven für die Geburtshilfe</strong>

Für die Studierenden waren es dreieinhalb intensive Jahre. Clarissa Schmitt, Koordinatorin des Studiengangs am Standort Bamberg, erinnerte in ihrer Laudatio an die Anfänge, an die ersten Tage im Oktober 2021. „Sie waren Pionierinnen, die ersten Studierenden in diesem neu konzipierten Studiengang. Die Aufregung und Unsicherheit waren groß, aber auch die Vorfreude.“ Es folgten viele Stunden im Kreißsaal, intensive Praxisphasen und anspruchsvolle Prüfungen – und wissenschaftliche Leistungen mit einer Bachelorarbeit als Höhepunkt. „Sie haben damit bewiesen, dass Sie nicht nur praktisch, sondern auch wissenschaftlich arbeiten können.“

Hebammen sind oft die ersten Ansprechpartnerinnen für werdende Eltern – sie begleiten intime, persönliche Momente einer Familie. Die wissenschaftliche Ausbildung schafft die Grundlage, um diesem Vertrauen mit Fachwissen und Verantwortung zu begegnen. Dass sie diesem Anspruch gerecht werden, haben die Absolventinnen auch mit hervorragenden Leistungen gezeigt: Der Gesamtnotendurchschnitt liegt bei 1,84. Besonders ausgezeichnet wurden die Jahrgangsbesten: Julia Zülch (Klinik Schweinfurt, Bronze), Alissa Dullweber (Klinik Bamberg, Silber) und Anna Merz (Klinik Forchheim, Gold). Außerdem wurde das Engagement der Studiengangsbotschafterin Nelly Stammberger sowie der Semestersprecherinnen Alissa Dullweber, Anja Eichwald und Christiane Anschütz gewürdigt.

Mit dem Abschluss der ersten Kohorte beginnt in der Geburtshilfe eine neue Zeit. Akademisch qualifizierte Hebammen bringen andere Perspektiven in die Versorgung ein. Diese 24 Frauen haben ihr Studium gemeistert – und den Weg bereitet für eine neue Art der Geburtshilfe.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/75-4Gruppenfoto-1-1024x684.jpg"
                        fileSize="157758"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/75-5Team-01-1024x684.jpg"
                        fileSize="119386"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/75-4Briefe-verteilen_Christiane-Anschuetz-684x1024.jpg"
                        fileSize="104921"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="684" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/75-3Briefe-lesen-1024x684.jpg"
                        fileSize="129012"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/75-1-3-beste-Absolventinnen-Team-1-684x1024.jpg"
                        fileSize="125622"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="684" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/75-2-Alissa-Dullweber-Medaille-silber-1-e1744904767246-1024x609.jpg"
                        fileSize="104371"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="609"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/75-6Eingangsbereich-684x1024.jpg"
                        fileSize="118063"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="684" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[DigitalCampus-Award 2025: Hochschule Coburg unter den Digital-Top-Ten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digitalcampus-award-2025-hochschule-coburg-unter-den-digital-top-ten/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 09:57:45 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die Hochschule Coburg zählt ab sofort offiziell zu den digital fortschrittlichsten Hochschulen Deutschlands. Beim DigitalCampus-Index landete sie unter den Top 10 –und wurde von UniNow mit dem DigitalCampus-Award 2025 ausgezeichnet. Grundlage für das Ranking ist eine umfassende Umfrage unter über 16.000 Studierenden von insgesamt 214 Hochschulen bundesweit.</em>

Über die UniNow Campus Apps haben Studierende in ganz Deutschland bewertet, wie gut ihre Hochschule im digitalen Alltag aufgestellt ist – die Hochschule Coburg ist ganz vorne mit dabei und bekam super Noten für den Stand der Digitalisierung im Studienalltag. Der Award wurde zum zweiten Mal verliehen und basiert auf vier Kern-Dimensionen: der Grundeinstellung der Hochschule zur Digitalisierung, dem Zugang zu digitalen Services, der Kompetenz der Lehrenden im Umgang mit digitalen Tools und dem Nutzungsverhalten – also wie intensiv digitale Angebote tatsächlich eingesetzt werden.
<h4>Keine Zettelwirtschaft und Prüfungen online</h4>
„An der Hochschule Coburg sind die Standardprozesse im Student Life Cycle digitalisiert – von der Bewerbung bis zur Exmatrikulation“, erklärt Frank Heublein vom <a href="https://www.hs-coburg.de/referat-digitalisierung/">Referat Digitalisierung</a>. Wer zum Beispiel einen Antrag in der Abteilung Studienangelegenheiten stellen will, macht das digital. Auch die Anmeldung von Abschlussarbeiten, die Genehmigung des Praktikums oder die Bescheinigung für Bafög laufen heute komplett digital. „Du musst nicht überall hinrennen“, sagt Heublein. „Wir gestalten das einfach digital.“ Hier ist in den letzten Jahren viel Zeit und Kraft in die Vereinfachung für Studierende investiert worden. Auch in der Lehre ist die Hochschule weit vorne: Ob digitale Lehrmaterialien, Video-Vorlesungen oder sogar digitale Prüfungen: In Coburg wird das genutzt, vor allem in technischen Fächern wie der Informatik. Studierende programmieren online, Prüfungsleistungen werden direkt digital abgegeben – flexibel, effizient und zukunftsorientiert.
<h4>Digitalisierung als Gemeinschaftsprojekt</h4>
Verwaltung und Lehre arbeiten in Coburg Hand in Hand an der Digitalisierung. Das Thema wird konsequent weiterverfolgt – denn es entwickelt sich kontinuierlich weiter. Eine Schlüsselrolle hat dabei das Referat Digitalisierung, dem auch Frank Heublein angehört. Ihm wurde der DigitalCampus-Award bei der Hochschultagung Digital Campus überreicht – doch Heublein betont, dass er ihn stellvertretend entgegengenommen hat. Und zwar für die ganze Hochschule: „Da sind alle beteiligt: Ob die Service-Bereiche für Studierende, unser Referat Digitalisierung, das Team des IT-Zentrums, das Referat Lehrinnovation und -Qualität – und natürlich die Lehrenden. Digitalisierung ist immer ein Teamsport.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die Hochschule Coburg zählt ab sofort offiziell zu den digital fortschrittlichsten Hochschulen Deutschlands. Beim DigitalCampus-Index landete sie unter den Top 10 –und wurde von UniNow mit dem DigitalCampus-Award 2025 ausgezeichnet. Grundlage für das Ranking ist eine umfassende Umfrage unter über 16.000 Studierenden von insgesamt 214 Hochschulen bundesweit.</em>

Über die UniNow Campus Apps haben Studierende in ganz Deutschland bewertet, wie gut ihre Hochschule im digitalen Alltag aufgestellt ist – die Hochschule Coburg ist ganz vorne mit dabei und bekam super Noten für den Stand der Digitalisierung im Studienalltag. Der Award wurde zum zweiten Mal verliehen und basiert auf vier Kern-Dimensionen: der Grundeinstellung der Hochschule zur Digitalisierung, dem Zugang zu digitalen Services, der Kompetenz der Lehrenden im Umgang mit digitalen Tools und dem Nutzungsverhalten – also wie intensiv digitale Angebote tatsächlich eingesetzt werden.
<h4>Keine Zettelwirtschaft und Prüfungen online</h4>
„An der Hochschule Coburg sind die Standardprozesse im Student Life Cycle digitalisiert – von der Bewerbung bis zur Exmatrikulation“, erklärt Frank Heublein vom <a href="https://www.hs-coburg.de/referat-digitalisierung/">Referat Digitalisierung</a>. Wer zum Beispiel einen Antrag in der Abteilung Studienangelegenheiten stellen will, macht das digital. Auch die Anmeldung von Abschlussarbeiten, die Genehmigung des Praktikums oder die Bescheinigung für Bafög laufen heute komplett digital. „Du musst nicht überall hinrennen“, sagt Heublein. „Wir gestalten das einfach digital.“ Hier ist in den letzten Jahren viel Zeit und Kraft in die Vereinfachung für Studierende investiert worden. Auch in der Lehre ist die Hochschule weit vorne: Ob digitale Lehrmaterialien, Video-Vorlesungen oder sogar digitale Prüfungen: In Coburg wird das genutzt, vor allem in technischen Fächern wie der Informatik. Studierende programmieren online, Prüfungsleistungen werden direkt digital abgegeben – flexibel, effizient und zukunftsorientiert.
<h4>Digitalisierung als Gemeinschaftsprojekt</h4>
Verwaltung und Lehre arbeiten in Coburg Hand in Hand an der Digitalisierung. Das Thema wird konsequent weiterverfolgt – denn es entwickelt sich kontinuierlich weiter. Eine Schlüsselrolle hat dabei das Referat Digitalisierung, dem auch Frank Heublein angehört. Ihm wurde der DigitalCampus-Award bei der Hochschultagung Digital Campus überreicht – doch Heublein betont, dass er ihn stellvertretend entgegengenommen hat. Und zwar für die ganze Hochschule: „Da sind alle beteiligt: Ob die Service-Bereiche für Studierende, unser Referat Digitalisierung, das Team des IT-Zentrums, das Referat Lehrinnovation und -Qualität – und natürlich die Lehrenden. Digitalisierung ist immer ein Teamsport.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/64-Digital-Campus-2025-1024x785.png"
                        fileSize="389552"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="785"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/64-Digital-1024x683.jpg"
                        fileSize="120609"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Silicon Valley auf Fränkisch: innovativ und menschlich]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunftsregion-silicon-valley-kann-coburg-auch/</link>
                <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 15:50:46 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Charlotte Warnke</em>

<em>Wissenschaft und Wirtschaft gestalten gemeinsam die Zukunft – mit Fokus auf den Menschen und einer klaren Vision. Unter dem Motto „Fortschritt mit Verantwortung“ kamen Entscheidungsträgerinnen und -träger an der Hochschule Coburg zusammen, um Perspektiven für die Wirtschaftsregion zu diskutieren.</em>

Im Mittelpunkt standen dabei die gemeinsamen Bestrebungen von Hochschule Coburg, Landkreis und Stadt Coburg, der IHK zu Coburg, Wirtschaft und Politik, durch erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft Innovation, Wachstum und Wohlstand in der Region zu sichern. Technologische Entwicklungen stärken nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern können gleichzeitig Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Teilhabe aller Generationen fördern.

Hochschulpräsident<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/"> Prof. Dr. Stefan Gast</a> diskutierte mit Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig sowie Landrat Sebastian Straubel, dem Landtagsabgeordneten Martin Mittag, IHK-Präsident Dr. Andreas Engel und Vertreterinnen und Vertretern aus regionalen Unternehmen, Banken und der Wissenschaft über Anwendungsmöglichkeiten modernster Technologien.

Dabei ging es beispielsweise um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Kombination mit innovativen Lösungen wie Exoskeletten, RFID-Chips und Carbon-Prothesen. „Diese Technologien revolutionieren nicht nur die Rehabilitation, sondern ermöglichen auch neue Dimensionen menschlicher Leistungsfähigkeit und Lebensqualität“, sagte Dr. Markus Neufeld, Leiter des<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/"> Referats Transfer und Entrepreneurship</a>.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie der Ansatz des sogenannten Human Enhancement – also der gezielten Erweiterung menschlicher Fähigkeiten durch Technologie – Unternehmen und Gesellschaft gleichermaßen zugutekommen kann. Dabei fügten sich Aspekte wie technologische Performance, medizinische Rehabilitation und allgemeines Well-Being zu einem stimmigen Gesamtbild. Die Hochschule Coburg versteht sich dabei als Brückenbauerin zwischen Theorie und Praxis.

In ihren Projektvorstellungen zeigten Unternehmen, wie sie gemeinsam mit der Hochschule praxistaugliche Innovationen entwickeln. „Unsere Zusammenarbeit zeigt: Warum in die Ferne schweifen? Das Silicon Valley können wir auch hier in Coburg gestalten“, brachte es <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-zagel/">Prof. Dr. Christian Zagel</a>, Professor für Entrepreneurship, Innovation und digitale Zukunftstechnologien, auf den Punkt.

„Zukunft gestalten wir nicht mit Technologie allein, sondern durch ihr verantwortungsvolles Zusammenspiel mit menschlichen Bedürfnissen“, resümierte Markus Neufeld. Der Hochschule gehe es darum, Impulsgeberin für die regionale Wirtschaft zu sein und gleichzeitig eine zentrale Rolle bei der Gestaltung einer menschenzentrierten Zukunft einzunehmen – zum Wohl der Region Coburg und ihrer Bürgerinnen und Bürger.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Charlotte Warnke</em>

<em>Wissenschaft und Wirtschaft gestalten gemeinsam die Zukunft – mit Fokus auf den Menschen und einer klaren Vision. Unter dem Motto „Fortschritt mit Verantwortung“ kamen Entscheidungsträgerinnen und -träger an der Hochschule Coburg zusammen, um Perspektiven für die Wirtschaftsregion zu diskutieren.</em>

Im Mittelpunkt standen dabei die gemeinsamen Bestrebungen von Hochschule Coburg, Landkreis und Stadt Coburg, der IHK zu Coburg, Wirtschaft und Politik, durch erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft Innovation, Wachstum und Wohlstand in der Region zu sichern. Technologische Entwicklungen stärken nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern können gleichzeitig Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Teilhabe aller Generationen fördern.

Hochschulpräsident<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/"> Prof. Dr. Stefan Gast</a> diskutierte mit Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig sowie Landrat Sebastian Straubel, dem Landtagsabgeordneten Martin Mittag, IHK-Präsident Dr. Andreas Engel und Vertreterinnen und Vertretern aus regionalen Unternehmen, Banken und der Wissenschaft über Anwendungsmöglichkeiten modernster Technologien.

Dabei ging es beispielsweise um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Kombination mit innovativen Lösungen wie Exoskeletten, RFID-Chips und Carbon-Prothesen. „Diese Technologien revolutionieren nicht nur die Rehabilitation, sondern ermöglichen auch neue Dimensionen menschlicher Leistungsfähigkeit und Lebensqualität“, sagte Dr. Markus Neufeld, Leiter des<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/"> Referats Transfer und Entrepreneurship</a>.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie der Ansatz des sogenannten Human Enhancement – also der gezielten Erweiterung menschlicher Fähigkeiten durch Technologie – Unternehmen und Gesellschaft gleichermaßen zugutekommen kann. Dabei fügten sich Aspekte wie technologische Performance, medizinische Rehabilitation und allgemeines Well-Being zu einem stimmigen Gesamtbild. Die Hochschule Coburg versteht sich dabei als Brückenbauerin zwischen Theorie und Praxis.

In ihren Projektvorstellungen zeigten Unternehmen, wie sie gemeinsam mit der Hochschule praxistaugliche Innovationen entwickeln. „Unsere Zusammenarbeit zeigt: Warum in die Ferne schweifen? Das Silicon Valley können wir auch hier in Coburg gestalten“, brachte es <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-zagel/">Prof. Dr. Christian Zagel</a>, Professor für Entrepreneurship, Innovation und digitale Zukunftstechnologien, auf den Punkt.

„Zukunft gestalten wir nicht mit Technologie allein, sondern durch ihr verantwortungsvolles Zusammenspiel mit menschlichen Bedürfnissen“, resümierte Markus Neufeld. Der Hochschule gehe es darum, Impulsgeberin für die regionale Wirtschaft zu sein und gleichzeitig eine zentrale Rolle bei der Gestaltung einer menschenzentrierten Zukunft einzunehmen – zum Wohl der Region Coburg und ihrer Bürgerinnen und Bürger.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-31-153036-1024x529.png"
                        fileSize="614146"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="529"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-31-152155-1024x551.png"
                        fileSize="794528"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="551"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-31-152558-1-1024x550.png"
                        fileSize="584310"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="550"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-31-153223-1024x547.png"
                        fileSize="594204"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="547"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-31-152648-e1744378248663-1024x587.png"
                        fileSize="856202"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="587"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/Screenshot-2025-03-31-152457-1024x535.png"
                        fileSize="581786"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="535"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg auf dem Weg zur Parität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-auf-dem-weg-zur-paritaet/</link>
                <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 15:05:01 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Andreas T. Wolf</em>

<em>Etwa 50/50, so lauten die offiziellen Zahlen zum Anteil an Frauen und Männern in der Bundesrepublik. Doch diese Realität spiegelt sich nicht in Lehre und Forschung wider. Noch immer sind Frauen in der Wissenschaft unterrepräsentiert und benachteiligt. Die Hochschule Coburg will das ändern – mit einem klaren Konzept, Programmen wie IMPETUS und </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/gruenden/mentoringprogramm-fuer-frauen/">foundHER</a><em> und einer engagierten Gleichstellungsbeauftragten.</em>

<strong> </strong><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christiane-alberternst/">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a> ist Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst an der Hochschule Coburg. Sie hat seit ihrer Wahl 2019 eine stetige Verbesserung an der Hochschule wahrgenommen: „Der Anteil an Studentinnen ist in den letzten Jahren konstant bei 50 Prozent geblieben. Bei den Professorinnen sind wir in den letzten sechs Jahren von 19 auf 24,5 Prozent geklettert. Der Tipping-Point ist fast erreicht.“ Damit meint sie das Phänomen, dass selbst in Gruppen formal gleichberechtigter Mitglieder eine Untergruppe erst einen Anteil von 25 Prozent überschreiten muss, damit ihre Sichtweise ausreichend Beachtung findet. Dabei strebt das Bayerische Hochschulinnovationsgesetz sogar Parität an: mindestens 40 Prozent.

Das würde die bundesweite Geschlechterverteilung und den weiblichen Blickwinkel in Forschung und Lehre besser repräsentieren, schreibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Alberternst bestätigt: „Mehr Frauen in Forschung und Lehre haben auch zur Folge, dass mehr Bedürfnisse unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen berücksichtigt werden. Außerdem führen gemischte Teams in der Spitzenforschung laut empirischer Studien zu innovativeren Resultaten.“ So steht es auch im <a href="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/Gender_Equality_Plan_2022-2024_final.pdf">Gender Equality Plan</a> der Hochschule Coburg. Durch Gleichberechtigung will die Hochschule wichtige Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme in Mobilität, Energie und Gesundheit liefern. Ein Gleichstellungskonzept gibt es hier seit 1997.

Auch wenn der Anteil an Professorinnen stetig wächst, Hürden gibt es nach wie vor: Care-Arbeit für Kinder und Angehörige übernehmen meist noch Frauen, was zur Doppelbelastung führt, kritisiert Alberternst. Der geringe Anteil an Professorinnen wird zum Problem: „Wenn Gremien verstärkt mit Frauen besetzt werden sollen, wie es das Bayerische Hochschulinnovationsgesetz vorsieht, kann die Verantwortung viel weniger als bei den männlichen Kollegen rotieren. So sind immer wieder die gleichen Kolleginnen gefragt.“ Oft sei nicht im Voraus klar, wie viel Arbeitsaufwand ein Amt mit sich bringt. Entlastung, Planbarkeit, effiziente Moderation und auf Kita-Zeiten abgestimmte Gremienzeiten könnten den Spagat zwischen Arbeit und Familie erleichtern. Trotzdem ist deshalb jetzt die beste Zeit, als Professorin die Hochschule zu verstärken, um die 25-Prozen-Hürde zu überwinden und die Waage in Richtung Parität zu kippen.
<h4>Professorinnen und Gründerinnen</h4>
Um das zu erreichen, gibt es zahlreiche weitere Maßnahmen: Zum Beispiel arbeitet das Team des Projekts <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/impetus/">IMPETUS</a> daran, mehr Frauen für die akademische Laufbahn zu begeistern, wie Projektkoordinatorin Dr. Julia Fischer sagt: „Unser Auftrag ist die Sichtbarkeit der Hochschule als Arbeitgeberin, aber auch speziell das Berufsbild und die Voraussetzung der HAW-Professur zu kommunizieren. Wir haben großartige Professorinnen und Wissenschaftlerinnen, die viel Leidenschaft für ihren Beruf mitbringen und Rollenvorbilder für die nachfolgende Generation sind. Wir wollen Frauen inspirieren und begeistern, unsere Hochschule insbesondere in Lehre, Transfer und Forschung mitzugestalten, denn Vielfalt bereichert alle.“

Einen direkten Einfluss auf die Gründerszene nimmt auch das <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/gruenden/mentoringprogramm-fuer-frauen/">foundHER</a>-Programm aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer und Entrepreneurship</a>: In diesem Jahr bekommen neun Gründerinnen für die nächsten zehn Monate Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ideen, wie Projektkoordinatorin Elena Friedel sagt: „Studien zeigen, dass Gründerinnen mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind – sei es beim Zugang zu Finanzierung, Netzwerken oder der Vereinbarkeit von Familie und Unternehmertum. Unser Programm zielt darauf ab, den Anteil weiblicher Gründerinnen an der Hochschule Coburg zu steigern und so zur Förderung von Innovation und Chancengleichheit beizutragen. Wir bauen gezielt Hürden ab, ermutigen und geben praxisnahes Wissen sowie wertvolle Kontakte an sie weiter.“ Das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/news/impulse-speed-dating-networking-so-war-die-kick-off-veranstaltung-von-foundher/">foundHER ist kürzlich gestartet</a> und wird im Rahmen des Förderprogramms EXIST Women vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter Beteiligung des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Andreas T. Wolf</em>

<em>Etwa 50/50, so lauten die offiziellen Zahlen zum Anteil an Frauen und Männern in der Bundesrepublik. Doch diese Realität spiegelt sich nicht in Lehre und Forschung wider. Noch immer sind Frauen in der Wissenschaft unterrepräsentiert und benachteiligt. Die Hochschule Coburg will das ändern – mit einem klaren Konzept, Programmen wie IMPETUS und </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/gruenden/mentoringprogramm-fuer-frauen/">foundHER</a><em> und einer engagierten Gleichstellungsbeauftragten.</em>

<strong> </strong><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christiane-alberternst/">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a> ist Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst an der Hochschule Coburg. Sie hat seit ihrer Wahl 2019 eine stetige Verbesserung an der Hochschule wahrgenommen: „Der Anteil an Studentinnen ist in den letzten Jahren konstant bei 50 Prozent geblieben. Bei den Professorinnen sind wir in den letzten sechs Jahren von 19 auf 24,5 Prozent geklettert. Der Tipping-Point ist fast erreicht.“ Damit meint sie das Phänomen, dass selbst in Gruppen formal gleichberechtigter Mitglieder eine Untergruppe erst einen Anteil von 25 Prozent überschreiten muss, damit ihre Sichtweise ausreichend Beachtung findet. Dabei strebt das Bayerische Hochschulinnovationsgesetz sogar Parität an: mindestens 40 Prozent.

Das würde die bundesweite Geschlechterverteilung und den weiblichen Blickwinkel in Forschung und Lehre besser repräsentieren, schreibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Alberternst bestätigt: „Mehr Frauen in Forschung und Lehre haben auch zur Folge, dass mehr Bedürfnisse unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen berücksichtigt werden. Außerdem führen gemischte Teams in der Spitzenforschung laut empirischer Studien zu innovativeren Resultaten.“ So steht es auch im <a href="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/Gender_Equality_Plan_2022-2024_final.pdf">Gender Equality Plan</a> der Hochschule Coburg. Durch Gleichberechtigung will die Hochschule wichtige Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Probleme in Mobilität, Energie und Gesundheit liefern. Ein Gleichstellungskonzept gibt es hier seit 1997.

Auch wenn der Anteil an Professorinnen stetig wächst, Hürden gibt es nach wie vor: Care-Arbeit für Kinder und Angehörige übernehmen meist noch Frauen, was zur Doppelbelastung führt, kritisiert Alberternst. Der geringe Anteil an Professorinnen wird zum Problem: „Wenn Gremien verstärkt mit Frauen besetzt werden sollen, wie es das Bayerische Hochschulinnovationsgesetz vorsieht, kann die Verantwortung viel weniger als bei den männlichen Kollegen rotieren. So sind immer wieder die gleichen Kolleginnen gefragt.“ Oft sei nicht im Voraus klar, wie viel Arbeitsaufwand ein Amt mit sich bringt. Entlastung, Planbarkeit, effiziente Moderation und auf Kita-Zeiten abgestimmte Gremienzeiten könnten den Spagat zwischen Arbeit und Familie erleichtern. Trotzdem ist deshalb jetzt die beste Zeit, als Professorin die Hochschule zu verstärken, um die 25-Prozen-Hürde zu überwinden und die Waage in Richtung Parität zu kippen.
<h4>Professorinnen und Gründerinnen</h4>
Um das zu erreichen, gibt es zahlreiche weitere Maßnahmen: Zum Beispiel arbeitet das Team des Projekts <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/impetus/">IMPETUS</a> daran, mehr Frauen für die akademische Laufbahn zu begeistern, wie Projektkoordinatorin Dr. Julia Fischer sagt: „Unser Auftrag ist die Sichtbarkeit der Hochschule als Arbeitgeberin, aber auch speziell das Berufsbild und die Voraussetzung der HAW-Professur zu kommunizieren. Wir haben großartige Professorinnen und Wissenschaftlerinnen, die viel Leidenschaft für ihren Beruf mitbringen und Rollenvorbilder für die nachfolgende Generation sind. Wir wollen Frauen inspirieren und begeistern, unsere Hochschule insbesondere in Lehre, Transfer und Forschung mitzugestalten, denn Vielfalt bereichert alle.“

Einen direkten Einfluss auf die Gründerszene nimmt auch das <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/gruenden/mentoringprogramm-fuer-frauen/">foundHER</a>-Programm aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer und Entrepreneurship</a>: In diesem Jahr bekommen neun Gründerinnen für die nächsten zehn Monate Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ideen, wie Projektkoordinatorin Elena Friedel sagt: „Studien zeigen, dass Gründerinnen mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind – sei es beim Zugang zu Finanzierung, Netzwerken oder der Vereinbarkeit von Familie und Unternehmertum. Unser Programm zielt darauf ab, den Anteil weiblicher Gründerinnen an der Hochschule Coburg zu steigern und so zur Förderung von Innovation und Chancengleichheit beizutragen. Wir bauen gezielt Hürden ab, ermutigen und geben praxisnahes Wissen sowie wertvolle Kontakte an sie weiter.“ Das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/news/impulse-speed-dating-networking-so-war-die-kick-off-veranstaltung-von-foundher/">foundHER ist kürzlich gestartet</a> und wird im Rahmen des Förderprogramms EXIST Women vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter Beteiligung des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/77-Paritaet-DSC_1118-1024x683.jpg"
                        fileSize="129465"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/77-Paritaet-DSC_1132-1024x820.jpg"
                        fileSize="202201"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="820"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Outdoor: Entwurfsstrategien für eine nachhaltige Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/outdoor-entwurfsstrategien-fuer-eine-nachhaltige-zukunft/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 16:32:14 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Eine Podiumsdiskussion, Pecha-Kucha-Vorträge, Werkcafé und Netzwerken – beim Launch-Event der Publikation „Outdoor: Entwurfsstrategien für eine nachhaltige Zukunft“ traf sich ein gemischtes Publikum aus Wissenschaft, Wirtschaft und Design zum gemeinsamen Diskurs über nachhaltige Designarbeit.</em>

Eine kreative Umgebung, spannende Impulse, jede Menge Input und die Möglichkeit zum Austausch: Genau das bot das Event Outdoor in der Alten Kühlhalle in Coburg mit einem thematisch aufeinander aufbauenden Programm bestehend aus einer Podiumsdiskussion, Pecha-Kucha-Vorträgen und einem Werkcafé, bei denen die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, Inspiration zu sammeln, neue Eindrücke zu gewinnen und sich aktiv einzubringen. Thematisch drehte sich bei Outdoor alles um nachhaltige Material- und Produktentwicklung und gesellschaftlichen Wandel.

<strong>Design, Wissenschaft und Wirtschaft</strong>

Insbesondere Vertreter und Vertreterinnen aus der regionalen Wirtschaft, der Designbranche und der Wissenschaft sowie Studierende waren für einen gemeinsamen Diskurs vor Ort in der Alten Kühlhalle auf dem ehemaligen Schlachthofgelände in Coburg. „Der Abend war inspirierend. Mir ist klar geworden, dass sich seitens der Hersteller viel tun muss – auch politisch muss viel passieren für eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung, sodass wir nachhaltige Produkte auf den Markt bringen können. Der Wille, etwas zu verändern ist da – es hapert aber noch an der Umsetzung“, resümierte Lisa Werner, Designerin bei HABA Pro.

Die Veranstaltung hat<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-natalie-weinmann/"> Prof. Natalie Weinmann</a>, Professorin für <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a>, gemeinsam mit Franziska Ritz, Wissenschaftlicher Projektmanagerin Design, organisiert. „Das Event war das erste seiner Art im Studiengang Integriertes Produktdesign und an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a>. Wir konnten austesten, wie wir ein Thema in Lehre, Forschung und Transfer sequenziell bearbeiten und so durch unterschiedliche Formate vielfältig beleuchten können. Daraus entstanden ist ein spannender Austausch und Erkenntnisgewinn für alle Beteiligten“, sagte Natalie Weinmann.

<strong>Launch-Event zum Projektabschluss</strong>

Anlass des Events war der Launch der Publikation „Outdoor: Entwurfsstrategien für eine nachhaltige Zukunft“. Grundlage der Publikation ist das abgeschlossene Kooperationsprojekt „dis_assemble“ zwischen dem Studiengang Integriertes Produktdesign und dem Outdoorunternehmen VAUDE, für das Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit ein strategischer Ankerpunkt bei der Entwicklung von Outdoor-Ausrüstung und -Bekleidung ist.  Im Wintersemester 2023 näherten sich 15 Studierende unter der Leitung von Weinmann mit unterschiedlichen Gestaltungsansätzen neuen Konzepten für VAUDE. Die während des Projekts entstandene fotografische Exploration und ein Einblick in die vielfältigen Ergebnisse der Studierenden bilden den ersten Teil der Publikation. Im zweiten Teil beleuchten Essays von Expertinnen und Experten die Rolle des Designs in transformativen Prozessen mit Blick auf zentrale Herausforderungen und Aufgaben. Dabei geht es unter anderem um die Hürden und Potenziale, die sich bei der Entwicklung und Etablierung zirkulärer Produkte ergeben. Auch von VAUDE waren Vertreter in Coburg. „Ich bin ohne Erwartungen hergekommen und finde die Location und das unterschiedliche Publikum aus Professoren, Studierenden und Wirtschaftsvertretern sehr inspirierend. Gewisse Fragestellungen sind sehr spannend – es geht nicht nur um visionäres Denken, sondern eher um Umsetzungsstrategien“, sagte Innovationsmanager René Bethmann.

Am Ende des Abends resümieren ebenfalls die Studierenden, wie Agata Banakiewicz, die im sechsten Semester Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg studiert, positiv: „Es war sehr wertvoll für mich, den Input aus verschiedenen Branchen und Generationen zu bekommen“, Auch für ihren Kommilitonen Leonhard Wellnhofer war die Teilnahme eine gewinnbringende Erfahrung: „Durch den unkomplizierten Austausch konnte ich wertvolle Erkenntnisse für meine eigene Designarbeit gewinnen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Eine Podiumsdiskussion, Pecha-Kucha-Vorträge, Werkcafé und Netzwerken – beim Launch-Event der Publikation „Outdoor: Entwurfsstrategien für eine nachhaltige Zukunft“ traf sich ein gemischtes Publikum aus Wissenschaft, Wirtschaft und Design zum gemeinsamen Diskurs über nachhaltige Designarbeit.</em>

Eine kreative Umgebung, spannende Impulse, jede Menge Input und die Möglichkeit zum Austausch: Genau das bot das Event Outdoor in der Alten Kühlhalle in Coburg mit einem thematisch aufeinander aufbauenden Programm bestehend aus einer Podiumsdiskussion, Pecha-Kucha-Vorträgen und einem Werkcafé, bei denen die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten, Inspiration zu sammeln, neue Eindrücke zu gewinnen und sich aktiv einzubringen. Thematisch drehte sich bei Outdoor alles um nachhaltige Material- und Produktentwicklung und gesellschaftlichen Wandel.

<strong>Design, Wissenschaft und Wirtschaft</strong>

Insbesondere Vertreter und Vertreterinnen aus der regionalen Wirtschaft, der Designbranche und der Wissenschaft sowie Studierende waren für einen gemeinsamen Diskurs vor Ort in der Alten Kühlhalle auf dem ehemaligen Schlachthofgelände in Coburg. „Der Abend war inspirierend. Mir ist klar geworden, dass sich seitens der Hersteller viel tun muss – auch politisch muss viel passieren für eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung, sodass wir nachhaltige Produkte auf den Markt bringen können. Der Wille, etwas zu verändern ist da – es hapert aber noch an der Umsetzung“, resümierte Lisa Werner, Designerin bei HABA Pro.

Die Veranstaltung hat<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-natalie-weinmann/"> Prof. Natalie Weinmann</a>, Professorin für <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a>, gemeinsam mit Franziska Ritz, Wissenschaftlicher Projektmanagerin Design, organisiert. „Das Event war das erste seiner Art im Studiengang Integriertes Produktdesign und an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a>. Wir konnten austesten, wie wir ein Thema in Lehre, Forschung und Transfer sequenziell bearbeiten und so durch unterschiedliche Formate vielfältig beleuchten können. Daraus entstanden ist ein spannender Austausch und Erkenntnisgewinn für alle Beteiligten“, sagte Natalie Weinmann.

<strong>Launch-Event zum Projektabschluss</strong>

Anlass des Events war der Launch der Publikation „Outdoor: Entwurfsstrategien für eine nachhaltige Zukunft“. Grundlage der Publikation ist das abgeschlossene Kooperationsprojekt „dis_assemble“ zwischen dem Studiengang Integriertes Produktdesign und dem Outdoorunternehmen VAUDE, für das Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit ein strategischer Ankerpunkt bei der Entwicklung von Outdoor-Ausrüstung und -Bekleidung ist.  Im Wintersemester 2023 näherten sich 15 Studierende unter der Leitung von Weinmann mit unterschiedlichen Gestaltungsansätzen neuen Konzepten für VAUDE. Die während des Projekts entstandene fotografische Exploration und ein Einblick in die vielfältigen Ergebnisse der Studierenden bilden den ersten Teil der Publikation. Im zweiten Teil beleuchten Essays von Expertinnen und Experten die Rolle des Designs in transformativen Prozessen mit Blick auf zentrale Herausforderungen und Aufgaben. Dabei geht es unter anderem um die Hürden und Potenziale, die sich bei der Entwicklung und Etablierung zirkulärer Produkte ergeben. Auch von VAUDE waren Vertreter in Coburg. „Ich bin ohne Erwartungen hergekommen und finde die Location und das unterschiedliche Publikum aus Professoren, Studierenden und Wirtschaftsvertretern sehr inspirierend. Gewisse Fragestellungen sind sehr spannend – es geht nicht nur um visionäres Denken, sondern eher um Umsetzungsstrategien“, sagte Innovationsmanager René Bethmann.

Am Ende des Abends resümieren ebenfalls die Studierenden, wie Agata Banakiewicz, die im sechsten Semester Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg studiert, positiv: „Es war sehr wertvoll für mich, den Input aus verschiedenen Branchen und Generationen zu bekommen“, Auch für ihren Kommilitonen Leonhard Wellnhofer war die Teilnahme eine gewinnbringende Erfahrung: „Durch den unkomplizierten Austausch konnte ich wertvolle Erkenntnisse für meine eigene Designarbeit gewinnen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Opening-1024x589.jpg"
                        fileSize="80605"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="589"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Werkcafe-5-1024x589.jpg"
                        fileSize="95916"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="589"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Werkcafe-4-1024x589.jpg"
                        fileSize="89523"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="589"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Werkcafe-3-1024x589.jpg"
                        fileSize="85002"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="589"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Werkcafe-2-1024x589.jpg"
                        fileSize="110742"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="589"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Werkcafe-1-1024x589.jpg"
                        fileSize="77736"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="589"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Pechakucha-Vortraege-1024x589.jpg"
                        fileSize="88303"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="589"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC09981-1024x576.jpg"
                        fileSize="209649"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC09939-1024x589.jpg"
                        fileSize="82661"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="589"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Workshop Klimapuzzle: Klimakrise verstehen und handeln]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/workshop-klimapuzzle-klimakrise-verstehen-und-handeln/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 12:58:03 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Studierende des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/master-betriebswirtschaft/">Masterstudiengangs Betriebswirtschaftslehre</a> haben sich im Rahmen des Projekts „Nachhaltige Finanzbildung“ (susfinlit) mit den Zusammenhängen der Klimakrise beschäftigt – etwa durch ihre Teilnahme am sogenannten „Klimapuzzle“.</em>

Das interaktive Workshop-Format „Klimapuzzle“ vermittelt Teilnehmenden wissenschaftlich fundierte Grundlagen zum Klimawandel. Die Studierenden verknüpften in Gruppenarbeit Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels anhand von Puzzleteilen – Karten mit Daten und Fakten aus Berichten des Weltklimarates (IPCC). Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für den Klimawandel zu fördern und zum aktiven Handeln zu motivieren.
<h4>Diskussionen, Erkenntnisse und Ideen für mehr Nachhaltigkeit</h4>
Moderiert wurde der Workshop von Birgit Knauer, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/ausschuesse-und-beauftragte/klimaschutz-und-energiemanagement/">KSI: KlimaCo+</a> an der Hochschule Coburg. Eine kurze Einführung gab Svenja Krug vom Green Office. Einige Zusammenhänge wurden schnell erkannt, andere wurden aufgrund ihrer Komplexität intensiver diskutiert. Am Ende löste die Gruppe das Puzzle und gewann ein tieferes Verständnis der Ursachen und Wirkungen des Klimawandels. Zum Abschluss wurden gemeinsam Ideen entwickelt, wie das Thema <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-nachhaltigkeit/">Nachhaltigkeit</a> konkret an der Hochschule Coburg verbessert und weiterentwickelt werden kann - und welchen Beitrag jede und jeder Einzelne leisten kann.
<h4>Auch Mitarbeitende beteiligen sich</h4>
Parallel zum Workshop der Studierenden setzte sich auch eine Gruppe von Mitarbeitenden der Hochschule mit dem Klimapuzzle auseinander. Trotz unterschiedlicher Diskussionen und Perspektiven kamen sie zu denselben Erkenntnissen. Begleitet wurde die Gruppe von Prof. Dr. Olivier Schecker, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Hochschule Karlsruhe, auf Einladung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger/">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention im Gesundheitswesen an der Hochschule Coburg.
<h4>Verknüpfung von Finanzbildung und Klimakompetenz</h4>
Die Lehrveranstaltung knüpft an das Projekt „Nachhaltige Finanzbildung (susfinlit)“ von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-eckert/">Prof. Dr. Christian Eckert</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a>. Dieses Projekt wird durch das Programm „Freiraum 2025“ von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre mit rund 350.000 Euro gefördert. Es läuft von April 2025 bis März 2027. Das Projekt zielt darauf ab, Studierenden eine umfassende finanzielle Bildung zu vermitteln, insbesondere in Bezug auf Themen wie Kapitalanlage, Versicherungsschutz und Altersvorsorge. Zudem werden Nachhaltigkeitsaspekte wie Naturgefahren durch den Klimawandel integriert. Neben einem theoretischen Teil wird ein Planspiel für Studierende entwickelt. Das Projekt umfasst auch studentische Tutorien zur Vertiefung der Themen. Durch die Kombination aus Theorie und praktischer Anwendung soll eine tiefere Wissensvermittlung erreicht werden.
<h4>Jetzt handeln!</h4>
Wer sich nicht mit dem Thema Klimawandel und seinen Auswirkungen auseinandersetzt, läuft Gefahr, die Dringlichkeit dieses globalen Problems zu verkennen und die notwendigen Maßnahmen aufzuschieben. Der Klimawandel wird zunehmend tiefgreifende Folgen für unsere Umwelt, unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft haben – von verheerenden Wetterereignissen bis hin zu weltweiter Migration und wirtschaftlichen Krisen. Wenn wir nicht handeln, stehen kommende Generationen vor größeren Herausforderungen. Das Klimapuzzle verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich mit den Ursachen und Konsequenzen des Klimawandels zu beschäftigen, um gemeinsam Lösungen zu finden und so den Grundstein für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft zu legen.
<h4>Weitere Informationen</h4>
Mehr zum Klimapuzzle gibt es unter: <a href="https://climatefresk.org/de-de/">Klima Puzzle (de-DE) - Climate Fresk</a> oder per Mail an Birgit Knauer (<a href="mailto:birgit.knauer@stud.hs-coburg.de">birgit.knauer@stud.hs-coburg.de</a>).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Studierende des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/master-betriebswirtschaft/">Masterstudiengangs Betriebswirtschaftslehre</a> haben sich im Rahmen des Projekts „Nachhaltige Finanzbildung“ (susfinlit) mit den Zusammenhängen der Klimakrise beschäftigt – etwa durch ihre Teilnahme am sogenannten „Klimapuzzle“.</em>

Das interaktive Workshop-Format „Klimapuzzle“ vermittelt Teilnehmenden wissenschaftlich fundierte Grundlagen zum Klimawandel. Die Studierenden verknüpften in Gruppenarbeit Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels anhand von Puzzleteilen – Karten mit Daten und Fakten aus Berichten des Weltklimarates (IPCC). Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für den Klimawandel zu fördern und zum aktiven Handeln zu motivieren.
<h4>Diskussionen, Erkenntnisse und Ideen für mehr Nachhaltigkeit</h4>
Moderiert wurde der Workshop von Birgit Knauer, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/ausschuesse-und-beauftragte/klimaschutz-und-energiemanagement/">KSI: KlimaCo+</a> an der Hochschule Coburg. Eine kurze Einführung gab Svenja Krug vom Green Office. Einige Zusammenhänge wurden schnell erkannt, andere wurden aufgrund ihrer Komplexität intensiver diskutiert. Am Ende löste die Gruppe das Puzzle und gewann ein tieferes Verständnis der Ursachen und Wirkungen des Klimawandels. Zum Abschluss wurden gemeinsam Ideen entwickelt, wie das Thema <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-nachhaltigkeit/">Nachhaltigkeit</a> konkret an der Hochschule Coburg verbessert und weiterentwickelt werden kann - und welchen Beitrag jede und jeder Einzelne leisten kann.
<h4>Auch Mitarbeitende beteiligen sich</h4>
Parallel zum Workshop der Studierenden setzte sich auch eine Gruppe von Mitarbeitenden der Hochschule mit dem Klimapuzzle auseinander. Trotz unterschiedlicher Diskussionen und Perspektiven kamen sie zu denselben Erkenntnissen. Begleitet wurde die Gruppe von Prof. Dr. Olivier Schecker, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Hochschule Karlsruhe, auf Einladung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger/">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention im Gesundheitswesen an der Hochschule Coburg.
<h4>Verknüpfung von Finanzbildung und Klimakompetenz</h4>
Die Lehrveranstaltung knüpft an das Projekt „Nachhaltige Finanzbildung (susfinlit)“ von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-eckert/">Prof. Dr. Christian Eckert</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a>. Dieses Projekt wird durch das Programm „Freiraum 2025“ von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre mit rund 350.000 Euro gefördert. Es läuft von April 2025 bis März 2027. Das Projekt zielt darauf ab, Studierenden eine umfassende finanzielle Bildung zu vermitteln, insbesondere in Bezug auf Themen wie Kapitalanlage, Versicherungsschutz und Altersvorsorge. Zudem werden Nachhaltigkeitsaspekte wie Naturgefahren durch den Klimawandel integriert. Neben einem theoretischen Teil wird ein Planspiel für Studierende entwickelt. Das Projekt umfasst auch studentische Tutorien zur Vertiefung der Themen. Durch die Kombination aus Theorie und praktischer Anwendung soll eine tiefere Wissensvermittlung erreicht werden.
<h4>Jetzt handeln!</h4>
Wer sich nicht mit dem Thema Klimawandel und seinen Auswirkungen auseinandersetzt, läuft Gefahr, die Dringlichkeit dieses globalen Problems zu verkennen und die notwendigen Maßnahmen aufzuschieben. Der Klimawandel wird zunehmend tiefgreifende Folgen für unsere Umwelt, unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft haben – von verheerenden Wetterereignissen bis hin zu weltweiter Migration und wirtschaftlichen Krisen. Wenn wir nicht handeln, stehen kommende Generationen vor größeren Herausforderungen. Das Klimapuzzle verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich mit den Ursachen und Konsequenzen des Klimawandels zu beschäftigen, um gemeinsam Lösungen zu finden und so den Grundstein für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft zu legen.
<h4>Weitere Informationen</h4>
Mehr zum Klimapuzzle gibt es unter: <a href="https://climatefresk.org/de-de/">Klima Puzzle (de-DE) - Climate Fresk</a> oder per Mail an Birgit Knauer (<a href="mailto:birgit.knauer@stud.hs-coburg.de">birgit.knauer@stud.hs-coburg.de</a>).]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/74-Klimapuzzle-1-Annika-Kotulla--1024x704.jpg"
                        fileSize="127239"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="704"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/74-Klimapuzzle-2-Annika-Kotulla-690x1024.jpg"
                        fileSize="123191"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="690" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/74-Klimapuzzle-3-Brian-Rueckert-1024x507.jpeg"
                        fileSize="88240"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="507"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/74-Klimapuzzle-4-Annika-Kotulla-1024x576.jpg"
                        fileSize="134593"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/74-Klimapuzzle-5-Olivier-Schecker.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Ausgezeichnet: Andacht anders gedacht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausgezeichnet-andacht-anders-gedacht/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 11:48:54 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Andreas T. Wolf</em>

<em>Für seinen Entwurf zum Coburger Glockenberg Friedhof hat der Coburger Student Jan Müller eine Anerkennung vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) in München erhalten.</em>

In Zusammenarbeit mit der Stadt Coburg hatte Jan Müller im Sommersemester 2023 für seine Bachelorarbeit ein neues Andachts- und Erinnerungskonzept für den Friedhof erarbeitet. Dabei sollte auch an das jüdische Leben in Coburg erinnert werden, erklärt Prof. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Mario Tvrtkovic</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen,</a> der die Bachelorarbeit betreut hat: <strong>„</strong>Hierzu ist im letzten Jahr die Idee eines Erinnerungsweges entlang mehrerer Stationen in Coburg entstanden. Der jüdische Friedhof soll ein sichtbarer Bestandteil dieses Weges werden.“

Der Friedhof sei schon länger im Wandel und aufgrund von gesetzlichen Neuerungen bei Feuerbestattungen seien bauliche Änderungen notwendig geworden. Die bereits sanierte und ertüchtigte Aussegnungshalle, das Krematorium und der Neubau könnten diese Anforderungen nun nicht mehr erfüllen, erklärt der Professor für Städtebau und Entwerfen: „Die von ihm entworfenen Kleinarchitekturen, welche als Begleiter der Erinnerung auf dem Friedhof präzise gesetzt sind, haben das Potenzial, den Dialog der Kulturen anzuregen. Der Entwurf ist ein eigenständiger Beitrag zum Thema der Erinnerungskultur für das jüdische Leben in Coburg und darüber hinaus.“

„Archetypen als Prototypen – Der Friedhof am Coburger Glockenberg als resiliente Natur und Erinnerungslandschaft” ist der Titel der Bachelorarbeit. Der BDA Preis Bayern ist ein Ehrenpreis, der alle drei Jahre an Bauherrschaft, Architektinnen und Architekten gemeinsam verliehen wird. In diesem Jahr hat die Jury sieben Preise und acht Anerkennungen vergeben. Jan Müller freut sich über den Anerkennungs-Preis: „Mir war es von Beginn an wichtig, mich dem Thema pietätvoll zu nähern und viele ethnologische und soziologische Schriften zu lesen. Ich habe mich mit Riten und Gesellschaft beschäftigt, um Erinnerung und die Wandlung durch die Pflege des Friedhofs zu verschränken. Dafür wollte ich archaische und deutungsoffene emotionale Räume für Mensch und Natur zu schaffen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Andreas T. Wolf</em>

<em>Für seinen Entwurf zum Coburger Glockenberg Friedhof hat der Coburger Student Jan Müller eine Anerkennung vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) in München erhalten.</em>

In Zusammenarbeit mit der Stadt Coburg hatte Jan Müller im Sommersemester 2023 für seine Bachelorarbeit ein neues Andachts- und Erinnerungskonzept für den Friedhof erarbeitet. Dabei sollte auch an das jüdische Leben in Coburg erinnert werden, erklärt Prof. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Mario Tvrtkovic</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen,</a> der die Bachelorarbeit betreut hat: <strong>„</strong>Hierzu ist im letzten Jahr die Idee eines Erinnerungsweges entlang mehrerer Stationen in Coburg entstanden. Der jüdische Friedhof soll ein sichtbarer Bestandteil dieses Weges werden.“

Der Friedhof sei schon länger im Wandel und aufgrund von gesetzlichen Neuerungen bei Feuerbestattungen seien bauliche Änderungen notwendig geworden. Die bereits sanierte und ertüchtigte Aussegnungshalle, das Krematorium und der Neubau könnten diese Anforderungen nun nicht mehr erfüllen, erklärt der Professor für Städtebau und Entwerfen: „Die von ihm entworfenen Kleinarchitekturen, welche als Begleiter der Erinnerung auf dem Friedhof präzise gesetzt sind, haben das Potenzial, den Dialog der Kulturen anzuregen. Der Entwurf ist ein eigenständiger Beitrag zum Thema der Erinnerungskultur für das jüdische Leben in Coburg und darüber hinaus.“

„Archetypen als Prototypen – Der Friedhof am Coburger Glockenberg als resiliente Natur und Erinnerungslandschaft” ist der Titel der Bachelorarbeit. Der BDA Preis Bayern ist ein Ehrenpreis, der alle drei Jahre an Bauherrschaft, Architektinnen und Architekten gemeinsam verliehen wird. In diesem Jahr hat die Jury sieben Preise und acht Anerkennungen vergeben. Jan Müller freut sich über den Anerkennungs-Preis: „Mir war es von Beginn an wichtig, mich dem Thema pietätvoll zu nähern und viele ethnologische und soziologische Schriften zu lesen. Ich habe mich mit Riten und Gesellschaft beschäftigt, um Erinnerung und die Wandlung durch die Pflege des Friedhofs zu verschränken. Dafür wollte ich archaische und deutungsoffene emotionale Räume für Mensch und Natur zu schaffen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/73-BDA-Anerkennung-1-719x1024.jpg"
                        fileSize="212443"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="719" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/73-BDA-Anerkennung-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="194677"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/73-BDA-Anerkennung2-1024x701.jpg"
                        fileSize="100976"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="701"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/73-BDA--768x1024.jpeg"
                        fileSize="122362"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Jubiläumsabend: Mensch, Maschine und Mittelstand – wie KI die Beschaffung verändert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jubilaeumsabend-mensch-maschine-und-mittelstand-wie-ki-die-beschaffung-veraendert/</link>
                <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 12:41:35 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Effizientere Prozesse, geringere Kosten, bessere Entscheidungen – das verspricht Künstliche Intelligenz in der Beschaffung. Wie der Mittelstand das Potenzial heben kann, zeigte ein Themenabend an der Hochschule Coburg. Im Mittelpunkt: echte Use Cases statt abstrakter Visionen. Mit diesem wichtigen Zukunftsthema und hochkarätigen Gästen feierte die <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/studienfakultaet-fuer-weiterbildung/">Studienfakultät für Weiterbildung</a> das zehnte Jubiläum des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/berufsbegleitend-studieren/betriebswirtschaft-bachelor/">berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft</a>.
</em>
Wie verändert Künstliche Intelligenz (KI) die Beschaffung im Mittelstand? Welche Chancen bieten sich Unternehmen, die frühzeitig auf intelligente Systeme setzen? Diese Fragen standen im Zentrum eines Themenabends an der Hochschule Coburg – der zugleich den Rahmen für das zehnjährige Jubiläum des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft an der Studienfakultät für Weiterbildung bildete.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-hartmann/">Prof. Dr. Michael Hartmann</a>, Studiendekan und Studiengangsleiter, begrüßten Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Alumni zum Austausch über eines der drängendsten Zukunftsthemen. Unter dem Titel „Einsatz von KI in der Beschaffung im Mittelstand“ bot der Abend fundierte Einblicke, ermutigende Praxisbeispiele – und eine klare Botschaft: Der Mittelstand kann von KI enorm profitieren, wenn die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden.
<h4>Kollege KI schafft Raum für strategisches Arbeiten</h4>
In zwei Keynotes und einer anschließenden Paneldiskussion teilten namhafte Fachleute ihre Erfahrungen. Johannes Kobbeloer, Partner bei Kerkhoff Consulting, zeigte in seiner Keynote auf, wie KI in der Beschaffung hilft, Prozesse zu automatisieren und Komplexität zu managen. „KI bewirkt keine Komplexitätsreduktion, sondern geht aktiv mit Komplexität um – etwa bei der Strukturierung und Harmonisierung umfangreicher Vertragswerke“, erklärte er. Seine Empfehlung: KI als „zusätzlichen Kollegen“ sehen, der operative Aufgaben übernimmt und damit Raum für strategisches Arbeiten schafft.

Wie ein mittelständisches Unternehmen KI konkret einführt, schilderte Henning Rook, Vorstandsmitglied der memo AG. In seiner Keynote „KI im Unternehmen verankern – Roadmap für den Mittelstand“ berichtete er über die Erfahrungen im Rahmen des KITransfer+ Programms des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales. Seine zentrale Botschaft: „Nicht zögern, sondern machen – mit kleinen, überschaubaren Use Cases starten.“
<h4>Perspektiven aus Forschung und Unternehmen</h4>
Im Anschluss diskutierten die Keynote-Speaker gemeinsam mit Felix Engelhardt, Abteilungsleiter Vertriebsmanagement bei der Sparkasse und Absolvent des berufsbegleitenden BWL-Programms der Hochschule und zwei Coburger Professoren: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ulrich-heil/">Prof. Dr. Ulrich Heil</a> forscht und lehrt zu Supply- und Operations Management. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thomas-wieland/">Prof. Dr. Thomas Wieland</a> ist Prodekan, IT-Experte und Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Data Science. Unter der Moderation von Prof. Dr. Michael Hartmann und Co-Moderator Konstantin Kornherr ging es um Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Einführung von KI. Einigkeit herrschte bei der Umsetzung: Die Software darf demnach nicht der Ausgangspunkt sein. „Es muss erst der Use Case definiert werden, und dann sollte eine geeignete Software dafür ausgesucht werden und nicht andersherum“, betonte Wieland. Wichtig sei es zudem, eine klare KI-Strategie im Unternehmen zu entwickeln, um gezielt Projekte umzusetzen.
<h4>Zehn Jahre BWL neben dem Beruf – ein Modell mit Zukunft</h4>
Prof. Dr. Michael Hartmann ging auf die Aufgabenverteilung ein: „Während KI in der Lage sein wird, viele operative Arbeiten zu übernehmen, bleibt die strategische Gestaltung und kreative Problemlösung weiterhin eine Domäne des Menschen.“ Das passte zum übergeordneten Rahmen des Abends, der im Zeichen von Bildung und Weiterbildung stand. Das zehnte Jubiläum des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft war für Hartmann auch ein besonderes Fest, weil er selbst berufsbegleitend studiert hat. Er freut sich mit den Absolventinnen und Absolventen immer richtig mit: 85 haben den berufsbegleitenden Bachelor an der Hochschule Coburg bereits erfolgreich abgeschlossen. „Dass wir im aktuellen Ranking der Süddeutschen Zeitung als Top-Hochschule für Weiterbildung geführt werden, bestätigt unseren Weg“, sagt Hartmann. „Aber der größte Erfolg sind die zufriedenen Absolventinnen und Absolventen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Effizientere Prozesse, geringere Kosten, bessere Entscheidungen – das verspricht Künstliche Intelligenz in der Beschaffung. Wie der Mittelstand das Potenzial heben kann, zeigte ein Themenabend an der Hochschule Coburg. Im Mittelpunkt: echte Use Cases statt abstrakter Visionen. Mit diesem wichtigen Zukunftsthema und hochkarätigen Gästen feierte die <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/studienfakultaet-fuer-weiterbildung/">Studienfakultät für Weiterbildung</a> das zehnte Jubiläum des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/berufsbegleitend-studieren/betriebswirtschaft-bachelor/">berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft</a>.
</em>
Wie verändert Künstliche Intelligenz (KI) die Beschaffung im Mittelstand? Welche Chancen bieten sich Unternehmen, die frühzeitig auf intelligente Systeme setzen? Diese Fragen standen im Zentrum eines Themenabends an der Hochschule Coburg – der zugleich den Rahmen für das zehnjährige Jubiläum des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft an der Studienfakultät für Weiterbildung bildete.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-hartmann/">Prof. Dr. Michael Hartmann</a>, Studiendekan und Studiengangsleiter, begrüßten Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Alumni zum Austausch über eines der drängendsten Zukunftsthemen. Unter dem Titel „Einsatz von KI in der Beschaffung im Mittelstand“ bot der Abend fundierte Einblicke, ermutigende Praxisbeispiele – und eine klare Botschaft: Der Mittelstand kann von KI enorm profitieren, wenn die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden.
<h4>Kollege KI schafft Raum für strategisches Arbeiten</h4>
In zwei Keynotes und einer anschließenden Paneldiskussion teilten namhafte Fachleute ihre Erfahrungen. Johannes Kobbeloer, Partner bei Kerkhoff Consulting, zeigte in seiner Keynote auf, wie KI in der Beschaffung hilft, Prozesse zu automatisieren und Komplexität zu managen. „KI bewirkt keine Komplexitätsreduktion, sondern geht aktiv mit Komplexität um – etwa bei der Strukturierung und Harmonisierung umfangreicher Vertragswerke“, erklärte er. Seine Empfehlung: KI als „zusätzlichen Kollegen“ sehen, der operative Aufgaben übernimmt und damit Raum für strategisches Arbeiten schafft.

Wie ein mittelständisches Unternehmen KI konkret einführt, schilderte Henning Rook, Vorstandsmitglied der memo AG. In seiner Keynote „KI im Unternehmen verankern – Roadmap für den Mittelstand“ berichtete er über die Erfahrungen im Rahmen des KITransfer+ Programms des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales. Seine zentrale Botschaft: „Nicht zögern, sondern machen – mit kleinen, überschaubaren Use Cases starten.“
<h4>Perspektiven aus Forschung und Unternehmen</h4>
Im Anschluss diskutierten die Keynote-Speaker gemeinsam mit Felix Engelhardt, Abteilungsleiter Vertriebsmanagement bei der Sparkasse und Absolvent des berufsbegleitenden BWL-Programms der Hochschule und zwei Coburger Professoren: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ulrich-heil/">Prof. Dr. Ulrich Heil</a> forscht und lehrt zu Supply- und Operations Management. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thomas-wieland/">Prof. Dr. Thomas Wieland</a> ist Prodekan, IT-Experte und Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Data Science. Unter der Moderation von Prof. Dr. Michael Hartmann und Co-Moderator Konstantin Kornherr ging es um Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Einführung von KI. Einigkeit herrschte bei der Umsetzung: Die Software darf demnach nicht der Ausgangspunkt sein. „Es muss erst der Use Case definiert werden, und dann sollte eine geeignete Software dafür ausgesucht werden und nicht andersherum“, betonte Wieland. Wichtig sei es zudem, eine klare KI-Strategie im Unternehmen zu entwickeln, um gezielt Projekte umzusetzen.
<h4>Zehn Jahre BWL neben dem Beruf – ein Modell mit Zukunft</h4>
Prof. Dr. Michael Hartmann ging auf die Aufgabenverteilung ein: „Während KI in der Lage sein wird, viele operative Arbeiten zu übernehmen, bleibt die strategische Gestaltung und kreative Problemlösung weiterhin eine Domäne des Menschen.“ Das passte zum übergeordneten Rahmen des Abends, der im Zeichen von Bildung und Weiterbildung stand. Das zehnte Jubiläum des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft war für Hartmann auch ein besonderes Fest, weil er selbst berufsbegleitend studiert hat. Er freut sich mit den Absolventinnen und Absolventen immer richtig mit: 85 haben den berufsbegleitenden Bachelor an der Hochschule Coburg bereits erfolgreich abgeschlossen. „Dass wir im aktuellen Ranking der Süddeutschen Zeitung als Top-Hochschule für Weiterbildung geführt werden, bestätigt unseren Weg“, sagt Hartmann. „Aber der größte Erfolg sind die zufriedenen Absolventinnen und Absolventen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC0131-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="68096"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC0045-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="47905"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC0330-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="85542"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC9978-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="47280"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC9970-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="54427"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC0481-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="71668"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC0438-min-e1744375164536-1024x662.jpg"
                        fileSize="71410"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="662"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC0415-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="54872"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC0009-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="66026"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Forschungsprojekt BauWaOpKliNu: Workshop zur klimafesten Flächennutzung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschungsprojekt-bauwaopklinu-workshop-zur-klimafesten-flaechennutzung/</link>
                <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 10:56:39 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im Forschungsprojekt BauWaOpKliNu geht es darum, mithilfe von Daten zu ermitteln, wie sich bauliche Strukturen auf Wasserströme auswirken. Ziel ist ein Baukastensystem, das etwa Kommunen in ihrer Flächenplanung unterstützt, Hochwasserrisiken frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Beteiligte aus Wissenschaft und Planung haben jetzt in einem Workshop mögliche Maßnahmen erarbeitet.</em>

BauWaOpKliNu steht für „Baukastensystem für eine wasserwirtschaftlich optimierte, klimaresiliente, multifunktionale Flächennutzung“. Das Projekt zeigt Wege auf, wie durch angepasste und flexible Flächennutzung positive Effekte auf den Wasserhaushalt entstehen können. Mithilfe des Baukastens sollen kommunale Planerinnen und Planer, Zweckverbände und Flächeneigentümer unter Berücksichtigung aller Nutzungsinteressen künftig schneller erkennen, welche Maßnahmen vor Ort wirksam, realistisch und klimafest sind.

Mit einem ersten gemeinsamen Workshop begann die Diskussion und Erarbeitung potenzieller Maßnahmen in Gewässereinzugsbieten. Beteiligt waren Fachleute aus der Hochschule Coburg, dem eingetragenen Verein Allianz Regnitz-Aisch, Fachbehörden und dem Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken. Federführend bearbeitet wird das Projekt an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-andreas-weiss/">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> und seinem Wasserteam sowie von TNL Umweltplanung aus Buttenheim (Kreis Bamberg) als externem Partner aus der Region. Weiß leitet den Masterstudiengang „<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/ressourceneffizientes-planen-und-bauen.html">Ressourceneffizientes Planen und Bauen</a>“ und ist Experte für Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Vermessung. BauWaOpKliNu ist ein DATI-Pilot-Projekt, gefördert von der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im Forschungsprojekt BauWaOpKliNu geht es darum, mithilfe von Daten zu ermitteln, wie sich bauliche Strukturen auf Wasserströme auswirken. Ziel ist ein Baukastensystem, das etwa Kommunen in ihrer Flächenplanung unterstützt, Hochwasserrisiken frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Beteiligte aus Wissenschaft und Planung haben jetzt in einem Workshop mögliche Maßnahmen erarbeitet.</em>

BauWaOpKliNu steht für „Baukastensystem für eine wasserwirtschaftlich optimierte, klimaresiliente, multifunktionale Flächennutzung“. Das Projekt zeigt Wege auf, wie durch angepasste und flexible Flächennutzung positive Effekte auf den Wasserhaushalt entstehen können. Mithilfe des Baukastens sollen kommunale Planerinnen und Planer, Zweckverbände und Flächeneigentümer unter Berücksichtigung aller Nutzungsinteressen künftig schneller erkennen, welche Maßnahmen vor Ort wirksam, realistisch und klimafest sind.

Mit einem ersten gemeinsamen Workshop begann die Diskussion und Erarbeitung potenzieller Maßnahmen in Gewässereinzugsbieten. Beteiligt waren Fachleute aus der Hochschule Coburg, dem eingetragenen Verein Allianz Regnitz-Aisch, Fachbehörden und dem Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken. Federführend bearbeitet wird das Projekt an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-andreas-weiss/">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> und seinem Wasserteam sowie von TNL Umweltplanung aus Buttenheim (Kreis Bamberg) als externem Partner aus der Region. Weiß leitet den Masterstudiengang „<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/ressourceneffizientes-planen-und-bauen.html">Ressourceneffizientes Planen und Bauen</a>“ und ist Experte für Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Vermessung. BauWaOpKliNu ist ein DATI-Pilot-Projekt, gefördert von der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/71-BauWaOpKliNu-Weiss-e1744368941227-1024x580.jpg"
                        fileSize="211570"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="580"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Großer Erfolg der Nacht der Bibliotheken in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/grosser-erfolg-der-nacht-der-bibliotheken-in-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 06:47:18 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Dr. Sascha Salatowsky, Landesbibliothek)</em>

<em>Die drei Coburger Bibliotheken – Hochschulbibliothek Coburg, Landesbibliothek Coburg und Stadtbücherei Coburg – ziehen ein äußerst positives Fazit der Teilnahme an der ersten bundesweiten Nacht der Bibliotheken am 4. April 2025.</em>

Die Begrüßung und Eröffnung nahmen der Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-matthias-j-kaiser/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Matthias Kaiser</a>, Kanzler der Hochschule Coburg und Dr. Sascha Salatowsky, Landesbibliothek Coburg gemeinsam vor. Mehr als 1.600 Besucherinnen und Besucher zählten alle drei Einrichtungen zusammen. „Wir sind wirklich überwältigt von dem Zuspruch, den wir in allen drei Häusern hatten“, resümiert Michael Schmitt, Leiter der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/bibliothek/" target="_blank" rel="noopener">Hochschulbibliothek Coburg</a>. Alle Programmpunkte waren sehr gut besucht, viele Veranstaltungen sofort ausgebucht. Die drei Einrichtungen freuen sich insbesondere über die Tatsache, dass alle Altersgruppen von jung bis alt vertreten waren, darunter viele Kinder, Jugendliche, Studierende und Familien. „Es war schön zu sehen, wie viel Zeit sich die Personen für die jeweiligen Einrichtungen genommen haben“, beschreibt Dr. Sascha Salatowsky, Direktor der Landesbibliothek Coburg, den Abend. Einige hätten mehrere Stunden im Skriptorium oder an der Handpresse zugebracht. Es habe eine teils sehr bedächtige Stimmung geherrscht, so sehr zogen die Aktionen rund um das Buch die Gäste in ihren Bann. Eine große Beteiligung gab es auch in der Hochschulbibliothek. Als ein Highlight bot Michael Reiches lebendiger Vortrag zur Künstlichen Intelligenz spannende Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Anwendungen der KI und war bis auf den letzten Platz besetzt. In der Stadtbücherei starteten die Besucherinnen und Besucher am PoetryUpcycling-Stand der Verwertungsgesellschaft und schufen mit Schere und Klebstoff neue Texte aus alten Büchern, die Christian Seltmann in sein Lesungsprogramm mit seinem neuen Jugendroman einbaute. In einem Bibliotheksquiz und einer ActionBound-Rallye konnte jeder sein Wissen testen oder sich an der Programmierung des Dash-Lernroboters versuchen. „Ich wusste gar nicht, dass sich Bücher auch als Rhythmusinstrumente eignen“, stellte Bibliotheksleiterin Brigitte Maisch fest, als Christian Seltmann zusammen mit dem Publikum einen Song interpretierte.

Alle drei Einrichtungen wollen die gelungene Kooperation fortsetzen und hoffen darauf, dass die bundesweite Nacht der Bibliotheken nun zu einem feststehenden Termin wird.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Dr. Sascha Salatowsky, Landesbibliothek)</em>

<em>Die drei Coburger Bibliotheken – Hochschulbibliothek Coburg, Landesbibliothek Coburg und Stadtbücherei Coburg – ziehen ein äußerst positives Fazit der Teilnahme an der ersten bundesweiten Nacht der Bibliotheken am 4. April 2025.</em>

Die Begrüßung und Eröffnung nahmen der Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-matthias-j-kaiser/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Matthias Kaiser</a>, Kanzler der Hochschule Coburg und Dr. Sascha Salatowsky, Landesbibliothek Coburg gemeinsam vor. Mehr als 1.600 Besucherinnen und Besucher zählten alle drei Einrichtungen zusammen. „Wir sind wirklich überwältigt von dem Zuspruch, den wir in allen drei Häusern hatten“, resümiert Michael Schmitt, Leiter der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/bibliothek/" target="_blank" rel="noopener">Hochschulbibliothek Coburg</a>. Alle Programmpunkte waren sehr gut besucht, viele Veranstaltungen sofort ausgebucht. Die drei Einrichtungen freuen sich insbesondere über die Tatsache, dass alle Altersgruppen von jung bis alt vertreten waren, darunter viele Kinder, Jugendliche, Studierende und Familien. „Es war schön zu sehen, wie viel Zeit sich die Personen für die jeweiligen Einrichtungen genommen haben“, beschreibt Dr. Sascha Salatowsky, Direktor der Landesbibliothek Coburg, den Abend. Einige hätten mehrere Stunden im Skriptorium oder an der Handpresse zugebracht. Es habe eine teils sehr bedächtige Stimmung geherrscht, so sehr zogen die Aktionen rund um das Buch die Gäste in ihren Bann. Eine große Beteiligung gab es auch in der Hochschulbibliothek. Als ein Highlight bot Michael Reiches lebendiger Vortrag zur Künstlichen Intelligenz spannende Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Anwendungen der KI und war bis auf den letzten Platz besetzt. In der Stadtbücherei starteten die Besucherinnen und Besucher am PoetryUpcycling-Stand der Verwertungsgesellschaft und schufen mit Schere und Klebstoff neue Texte aus alten Büchern, die Christian Seltmann in sein Lesungsprogramm mit seinem neuen Jugendroman einbaute. In einem Bibliotheksquiz und einer ActionBound-Rallye konnte jeder sein Wissen testen oder sich an der Programmierung des Dash-Lernroboters versuchen. „Ich wusste gar nicht, dass sich Bücher auch als Rhythmusinstrumente eignen“, stellte Bibliotheksleiterin Brigitte Maisch fest, als Christian Seltmann zusammen mit dem Publikum einen Song interpretierte.

Alle drei Einrichtungen wollen die gelungene Kooperation fortsetzen und hoffen darauf, dass die bundesweite Nacht der Bibliotheken nun zu einem feststehenden Termin wird.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/KI-Vortrag_2_web_quer-1024x768.jpg"
                        fileSize="181450"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Lesezeichen_2_web_quer-1024x768.jpg"
                        fileSize="141234"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Cafebar_1_web_quer-1024x768.jpg"
                        fileSize="123178"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Escapegame_1_web_quer-1024x768.jpg"
                        fileSize="131693"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Stimmung_1_web_quer-1024x768.jpg"
                        fileSize="115845"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Stimmung_3_web_quer-1024x768.jpg"
                        fileSize="157893"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[„Ich habe kein Abitur. Und ich werde Architektin“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ich-habe-kein-abitur-und-ich-werde-architektin/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 10:06:51 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Eine junge Frau aus Burgebrach will in ihrem Berufsleben etwas in der Welt verändern: Annika Kramer studiert <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a>, weil sie die Zukunft mitgestalten will. Sie ist eine von 70.000 Studierenden ohne Abitur in Deutschland. Am 22. April zeigt die Hochschule Coburg, wie so ein Weg gelingen kann.</em>

Annika Kramer spricht nicht über schicke Fassaden oder spektakuläre Hochhäuser. Sie erzählt von Räumen, die unsere Gesellschaft verändern, von Orten, die verbinden. „Ich komme vom Dorf“, sagt sie. Der Ton in der Stimme der 25-Jährigen macht dabei unmissverständlich klar, dass sie das als großen Vorteil betrachtet. Aber ihr Heimatort Burgebrach nahe Bamberg verändert sich wie alle Orte. „Früher gab es zum Beispiel viel mehr Wirtschaften in der Gegend. Da haben sich die Leute getroffen“, sie zuckt die Schultern: „Da hat dir auch mal einer gesagt, dass du a Depp bist.“ Auch das – ein Vorteil? „Klar. Wenn du nur daheim sitzt, sagt dir das keiner mehr. Und wohin das führt, sieht man in der Politik. Alle stecken in ihrer Bubble. Ich finde es wichtig, dass man wieder zusammenkommt, dass man gemeinsame Stärken sieht.“ Das ist der Ansatz, den Annika Kramer auch als angehende Architektin verfolgt: Sie möchte Raum schaffen für Kommunikation und Miteinander. „Ich will Räume bauen, die was mit Menschen machen.“
<h4>Als der Internettest „Architektin“ sagte …</h4>
Annika Kramer steht kurz vorm Abschluss. Es ist ihr letztes Semester im Studiengang Architektur an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg und sie spricht über ihr Fach mit dieser Mischung aus Entschlossenheit und Liebe, die nur Menschen ausstrahlen, die ihren eigenen Weg gehen. Aber Annika Kramers Weg war nicht geradlinig. Sie studiert – Abitur hat sie allerdings keines. Mit 15 Jahren machte sie ihren Abschluss an der Realschule Ebrach. Notendurchschnitt 1,1, ein guter Ausbildungsplatz als Industriekauffrau, danach ein Job im Controlling mit langfristiger Perspektive. „Echt krass, wie schnell man da erwachsen wird.“ Ihre Vorgängerin hatte 40 Jahre auf dieser Stelle gearbeitet. Auch Annika Kramer gefiel es – bis zur Pandemie. Als sie allein im Homeoffice war, merkte sie, dass ihr die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen fehlte. Die Aufgaben selbst erfüllten sie nicht. „Zahlen von A nach B schieben: Damit veränderst du nichts, zumindest nicht das, was mir wichtig ist.“ Viel interessanter fand sie in dieser Zeit ein familiäres Bauprojekt. Als außerdem bei einem Berufstest im Internet „Architektin“ herauskam, fügte sich alles zu einem Gesamtbild. Annika Kramer wollte studieren. Auch ohne Abi.<strong> </strong>
<h4>Wie aus der Idee ein Studienplatz wurde</h4>
Die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung</a> der Hochschule Coburg war erste Anlaufstelle und gab Tipps. „Eine Freundin war zu diesem Zeitpunkt schon fertig mit ihrem Bauingenieurs-Studium in Coburg und hat gesagt, dass der Campus Design ziemlich cool ist, eine andere hat Integriertes Produktdesign studiert und auch nur geschwärmt: dass es so kreativ ist und dass Coburg ein echt guter Studienort ist“, Annika Kramer grinst: „was ich, nach sieben Semestern, definitiv bestätigen kann.“ Eine Weiterbildung bei der IHK zur Industriefachwirtin ermöglichte ihr, ein Studium aufzunehmen, das nichts mit ihrem Beruf zu tun hat. Auch der Meister, Techniker oder andere entsprechende berufliche Fortbildungsprüfungen erlauben dies. Ansonsten dürfen durch Ausbildung und Berufserfahrung Qualifizierte sich in Studiengänge einschreiben, die fachlich zu ihrem Beruf passen. Das Studium ohne Hochschul- und Fachhochschulreife wurde vor gut 15 Jahren in Deutschland eingeführt. Annika Kramer ist heute eine von etwa 70.000 Studierenden ohne Abitur, die dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zufolge an deutschen Hochschulen eingeschrieben sind. Die Hochschule Coburg zeigt, wie solche individuellen Bildungswege gehen. Bei einer Infoveranstaltung am Dienstag, 22. April können sich alle, die beruflich schon einiges erlebt haben, aber noch mehr vorhaben, über ihre Möglichkeiten informieren.

Annika Kramer hat ihren Weg gefunden. „Ich war immer kreativ und habe mich immer auch für Politik und Gesellschaft interessiert – jetzt macht das alles Sinn. Von Plätzen bis zu öffentlichen Gebäuden: Alles, was gebaut ist, beeinflusst, wie wir uns als Gesellschaft verhalten. Was wir jetzt bauen, prägt, wie wir in Zukunft weiterleben.“ Was genau sie nach ihrem Abschluss machen will, weiß sie noch nicht. „Die Architektur bietet ja viele Möglichkeiten.“ Dann lächelt sie: „Und egal, was es ist: Ich muss es nicht 40 Jahre lang machen. Ich habe ja gelernt, dass es immer wieder neue Wege gibt.“
<h4>Schon gewusst? Studieren geht auch ohne Abi!</h4>
Fragen rund ums Thema Studieren ohne Abitur klärt die Studienberatung der Hochschule Coburg bei einer Online-Info-Veranstaltung am Dienstag, 22. April, um 18 Uhr. Den Zugangslink sowie weitere Infos zum Thema gibt’s unter <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren-ohne-abitur">www.hs-coburg.de/studieren-ohne-abitur</a>.

Wer sich für ein Studium im Bereich Technik, Informatik, Naturwissenschaften oder Wirtschaft interessiert, kann mit dem Vorbereitungskurs Mathematik der Hochschule Coburg die Grundlage für ein erfolgreiches Studium schaffen. Der Kurs besteht aus vier Online- und vier Präsenzterminen (Donnerstagabend bzw. am Samstagvormittag). Beginn: Samstag, 26. April, Kosten 80 Euro, Anmeldung: bis 24. April per E-Mail an <a href="mailto:studienberatung@hs-coburg.de">studienberatung@hs-coburg.de</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Eine junge Frau aus Burgebrach will in ihrem Berufsleben etwas in der Welt verändern: Annika Kramer studiert <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a>, weil sie die Zukunft mitgestalten will. Sie ist eine von 70.000 Studierenden ohne Abitur in Deutschland. Am 22. April zeigt die Hochschule Coburg, wie so ein Weg gelingen kann.</em>

Annika Kramer spricht nicht über schicke Fassaden oder spektakuläre Hochhäuser. Sie erzählt von Räumen, die unsere Gesellschaft verändern, von Orten, die verbinden. „Ich komme vom Dorf“, sagt sie. Der Ton in der Stimme der 25-Jährigen macht dabei unmissverständlich klar, dass sie das als großen Vorteil betrachtet. Aber ihr Heimatort Burgebrach nahe Bamberg verändert sich wie alle Orte. „Früher gab es zum Beispiel viel mehr Wirtschaften in der Gegend. Da haben sich die Leute getroffen“, sie zuckt die Schultern: „Da hat dir auch mal einer gesagt, dass du a Depp bist.“ Auch das – ein Vorteil? „Klar. Wenn du nur daheim sitzt, sagt dir das keiner mehr. Und wohin das führt, sieht man in der Politik. Alle stecken in ihrer Bubble. Ich finde es wichtig, dass man wieder zusammenkommt, dass man gemeinsame Stärken sieht.“ Das ist der Ansatz, den Annika Kramer auch als angehende Architektin verfolgt: Sie möchte Raum schaffen für Kommunikation und Miteinander. „Ich will Räume bauen, die was mit Menschen machen.“
<h4>Als der Internettest „Architektin“ sagte …</h4>
Annika Kramer steht kurz vorm Abschluss. Es ist ihr letztes Semester im Studiengang Architektur an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> der Hochschule Coburg und sie spricht über ihr Fach mit dieser Mischung aus Entschlossenheit und Liebe, die nur Menschen ausstrahlen, die ihren eigenen Weg gehen. Aber Annika Kramers Weg war nicht geradlinig. Sie studiert – Abitur hat sie allerdings keines. Mit 15 Jahren machte sie ihren Abschluss an der Realschule Ebrach. Notendurchschnitt 1,1, ein guter Ausbildungsplatz als Industriekauffrau, danach ein Job im Controlling mit langfristiger Perspektive. „Echt krass, wie schnell man da erwachsen wird.“ Ihre Vorgängerin hatte 40 Jahre auf dieser Stelle gearbeitet. Auch Annika Kramer gefiel es – bis zur Pandemie. Als sie allein im Homeoffice war, merkte sie, dass ihr die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen fehlte. Die Aufgaben selbst erfüllten sie nicht. „Zahlen von A nach B schieben: Damit veränderst du nichts, zumindest nicht das, was mir wichtig ist.“ Viel interessanter fand sie in dieser Zeit ein familiäres Bauprojekt. Als außerdem bei einem Berufstest im Internet „Architektin“ herauskam, fügte sich alles zu einem Gesamtbild. Annika Kramer wollte studieren. Auch ohne Abi.<strong> </strong>
<h4>Wie aus der Idee ein Studienplatz wurde</h4>
Die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung</a> der Hochschule Coburg war erste Anlaufstelle und gab Tipps. „Eine Freundin war zu diesem Zeitpunkt schon fertig mit ihrem Bauingenieurs-Studium in Coburg und hat gesagt, dass der Campus Design ziemlich cool ist, eine andere hat Integriertes Produktdesign studiert und auch nur geschwärmt: dass es so kreativ ist und dass Coburg ein echt guter Studienort ist“, Annika Kramer grinst: „was ich, nach sieben Semestern, definitiv bestätigen kann.“ Eine Weiterbildung bei der IHK zur Industriefachwirtin ermöglichte ihr, ein Studium aufzunehmen, das nichts mit ihrem Beruf zu tun hat. Auch der Meister, Techniker oder andere entsprechende berufliche Fortbildungsprüfungen erlauben dies. Ansonsten dürfen durch Ausbildung und Berufserfahrung Qualifizierte sich in Studiengänge einschreiben, die fachlich zu ihrem Beruf passen. Das Studium ohne Hochschul- und Fachhochschulreife wurde vor gut 15 Jahren in Deutschland eingeführt. Annika Kramer ist heute eine von etwa 70.000 Studierenden ohne Abitur, die dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zufolge an deutschen Hochschulen eingeschrieben sind. Die Hochschule Coburg zeigt, wie solche individuellen Bildungswege gehen. Bei einer Infoveranstaltung am Dienstag, 22. April können sich alle, die beruflich schon einiges erlebt haben, aber noch mehr vorhaben, über ihre Möglichkeiten informieren.

Annika Kramer hat ihren Weg gefunden. „Ich war immer kreativ und habe mich immer auch für Politik und Gesellschaft interessiert – jetzt macht das alles Sinn. Von Plätzen bis zu öffentlichen Gebäuden: Alles, was gebaut ist, beeinflusst, wie wir uns als Gesellschaft verhalten. Was wir jetzt bauen, prägt, wie wir in Zukunft weiterleben.“ Was genau sie nach ihrem Abschluss machen will, weiß sie noch nicht. „Die Architektur bietet ja viele Möglichkeiten.“ Dann lächelt sie: „Und egal, was es ist: Ich muss es nicht 40 Jahre lang machen. Ich habe ja gelernt, dass es immer wieder neue Wege gibt.“
<h4>Schon gewusst? Studieren geht auch ohne Abi!</h4>
Fragen rund ums Thema Studieren ohne Abitur klärt die Studienberatung der Hochschule Coburg bei einer Online-Info-Veranstaltung am Dienstag, 22. April, um 18 Uhr. Den Zugangslink sowie weitere Infos zum Thema gibt’s unter <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren-ohne-abitur">www.hs-coburg.de/studieren-ohne-abitur</a>.

Wer sich für ein Studium im Bereich Technik, Informatik, Naturwissenschaften oder Wirtschaft interessiert, kann mit dem Vorbereitungskurs Mathematik der Hochschule Coburg die Grundlage für ein erfolgreiches Studium schaffen. Der Kurs besteht aus vier Online- und vier Präsenzterminen (Donnerstagabend bzw. am Samstagvormittag). Beginn: Samstag, 26. April, Kosten 80 Euro, Anmeldung: bis 24. April per E-Mail an <a href="mailto:studienberatung@hs-coburg.de">studienberatung@hs-coburg.de</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/66-ohne-Abi2-e1744279586492-803x1024.jpg"
                        fileSize="102322"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="803" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/66-Hansen-Tvrtkovic-Kramer-1024x630.jpg"
                        fileSize="134369"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="630"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Hightechpreis für Bachelorarbeit: Gegen den drohenden Hitzekollaps im E-Motor]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hightechpreis-bayern-fuer-coburger-bachelorarbeit-gegen-den-drohenden-hitzekollaps-im-e-motor/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 09:00:41 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>Wenn ein E-Auto sein volles Potenzial nutzt, wird der Motor heiß. Über 100 Grad sind nicht ungewöhnlich. Aber bei zu hohen Temperaturen verlieren Magnete ihre Kraft – und ohne sie funktioniert der E-Motor nicht. Wie sich Schäden verhindern lassen, hat Regina Luig im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg untersucht. Dafür wurde sie am Mittwoch, 9. April, von </em><em>Wissenschaftsminister Markus Blume </em><em>mit dem Hightech-Absolventenpreis des Freistaates Bayern ausgezeichnet.</em>

Regina Luig hat in ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg ein Verfahren zur indirekten Temperaturüberwachung der Rotormagnete von E-Motoren entwickelt: „Auf den Motor kann man nicht einfach einen Temperatur-Sensor aufkleben, denn der Rotor dreht sich“, erklärt sie. „Aber das Magnetfeld ist ja in der Luft. Das lässt sich mit einem einfachen Hall-Sensor messen, der statisch in der Nähe des Motors befestigt ist.“ Luigs Idee: Statt der Temperatur erfasst sie Veränderungen im Magnetfeld. Es wird schwächer, wenn es wärmer wird. Kühlt der Motor ab, wird das Magnetfeld wieder stärker. Abkühlung hilft allerdings nicht mehr, wenn ein Magnet komplett entmagnetisiert ist. Die Erwärmung muss gestoppt werden, bevor sie den kritischen Bereich erreicht. Je genauer die Temperatur bekannt ist, desto mehr Leistung kann man also aus dem Motor herausholen – ohne Gefahr zu laufen, dass er überhitzt. „Die Hersteller wollen natürlich Motoren mit richtig viel Power bauen, aber auch sicher sein, dass es nicht zu Ausfällen kommt“, sagt Luig.
<h4>Coole Idee gegen heiße Motoren – und dabei nachhaltig</h4>
Die 23-Jährige kam aus Fürth für den <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/elektro-und-informationstechnik/">Bachelor-Studiengang Elektro- und Informationstechnik</a> an die Hochschule Coburg. Wenn sie über Drehmomente, Messreihen und mathematische Modelle spricht, leuchten ihre Augen. „Mich begeistert es total, wenn ingenieurwissenschaftliche Theorie mit praxisnahen Anwendungen verknüpft wird.“ Luigs preisgekrönte Abschlussarbeit wurde an der Hochschule von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Prof. Dr. Marco Denk</a> betreut. Als Experte für E-Mobilität hat er immer auch einen Fokus auf Nachhaltigkeit: „In Elektromotoren werden Permanentmagnete eingesetzt, die seltene Erden wie Neodym und Dysprosium enthalten. Der Ansatz von Regina Luig reduziert den Bedarf an seltenen Erden und verlängert die Lebensdauer von Elektromotoren.“
<h4>Das clevere Frühwarnsystem nutzt vorhandenen Sensor</h4>
Luig konzipierte einen Prüfstand, in dem sie verschiedene Szenarien in praktischen Versuchen durchspielte und entwickelte ein mathematisches Modell, mit dem sich aus der Veränderung des Magnetfeldes die Temperatur ableiten lässt. Ihr Algorithmus ermöglicht nun, die Temperatur indirekt zu überwachen. Kostengünstig und ohne zusätzliche Bauteile, denn die temperatur-abhängige Remanenzflussdichte der Magnete wird einfach mit dem im E-Motor ohnehin vorhandenen Hall-Sensor gemessen. „Dies verringert den Rohstoffbedarf, CO2-Emissionen und auch die Kosten für zukünftige Elektrofahrzeuge“, würdigt Denk das Ergebnis.
<h4>Ausgezeichnet von Wissenschaftsminister Markus Blume</h4>
Gemeinsam mit Hochschul-Präsident Prof. Dr. Stefan Gast begleitete Denk die Absolventin zur Verleihung des Hightech-Absolventenpreises Bayern in der Münchner Residenz. Luig studiert inzwischen im Master Embedded Systems in Wien und freute sich über das Wiedersehen. „In Coburg habe ich nicht nur viel gelernt, sondern mich auch richtig wohlgefühlt. Es ist ein toller Ort, um technologische Innovationen aktiv mitzugestalten.“ Sie lächelt: „Die Auszeichnung meiner Bachelorarbeit bedeutet mir viel.“

Den Hightech-Absolventenpreis Bayern hat das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zum ersten Mal für fünf hervorragende Abschlussarbeiten oder Promotionen in den Ingenieurwissenschaften verliehen. Dotiert ist er jeweils mit 2.000 Euro und ausgezeichnet wurden diesmal nur Frauen. Wissenschaftsminister Markus Blume bezeichnete sie als „fünf leuchtende Vorbilder für die kommende Generation von Ingenieurinnen“. Die Absolventinnen wurden im Rahmen der bedeutenden Hightech-Preisverleihung gewürdigt, bei der die Bayerische Staatsregierung erstmals gemeinsam mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) wegweisende Forschung und bahnbrechende Innovationen auszeichnete.
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" data-fontsize="24" data-lineheight="28.8px">Campusluft schnuppern</h4>
Bei den Schnuppertagen in den Osterferien am Dienstag, 15. und Mittwoch, 16. April, haben alle Interessierten die Möglichkeit, an der Hochschule Campusluft zu schnuppern und sich über die Studienangebote an den Fakultäten <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit,</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Design</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Elektrotechnik und Informatik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Wirtschaftswissenschaften</a> zu informieren. Alles darüber und die Anmeldung gibt’s <a href="http://www.hs-coburg/schnuppertage">hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>Wenn ein E-Auto sein volles Potenzial nutzt, wird der Motor heiß. Über 100 Grad sind nicht ungewöhnlich. Aber bei zu hohen Temperaturen verlieren Magnete ihre Kraft – und ohne sie funktioniert der E-Motor nicht. Wie sich Schäden verhindern lassen, hat Regina Luig im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg untersucht. Dafür wurde sie am Mittwoch, 9. April, von </em><em>Wissenschaftsminister Markus Blume </em><em>mit dem Hightech-Absolventenpreis des Freistaates Bayern ausgezeichnet.</em>

Regina Luig hat in ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg ein Verfahren zur indirekten Temperaturüberwachung der Rotormagnete von E-Motoren entwickelt: „Auf den Motor kann man nicht einfach einen Temperatur-Sensor aufkleben, denn der Rotor dreht sich“, erklärt sie. „Aber das Magnetfeld ist ja in der Luft. Das lässt sich mit einem einfachen Hall-Sensor messen, der statisch in der Nähe des Motors befestigt ist.“ Luigs Idee: Statt der Temperatur erfasst sie Veränderungen im Magnetfeld. Es wird schwächer, wenn es wärmer wird. Kühlt der Motor ab, wird das Magnetfeld wieder stärker. Abkühlung hilft allerdings nicht mehr, wenn ein Magnet komplett entmagnetisiert ist. Die Erwärmung muss gestoppt werden, bevor sie den kritischen Bereich erreicht. Je genauer die Temperatur bekannt ist, desto mehr Leistung kann man also aus dem Motor herausholen – ohne Gefahr zu laufen, dass er überhitzt. „Die Hersteller wollen natürlich Motoren mit richtig viel Power bauen, aber auch sicher sein, dass es nicht zu Ausfällen kommt“, sagt Luig.
<h4>Coole Idee gegen heiße Motoren – und dabei nachhaltig</h4>
Die 23-Jährige kam aus Fürth für den <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/elektro-und-informationstechnik/">Bachelor-Studiengang Elektro- und Informationstechnik</a> an die Hochschule Coburg. Wenn sie über Drehmomente, Messreihen und mathematische Modelle spricht, leuchten ihre Augen. „Mich begeistert es total, wenn ingenieurwissenschaftliche Theorie mit praxisnahen Anwendungen verknüpft wird.“ Luigs preisgekrönte Abschlussarbeit wurde an der Hochschule von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Prof. Dr. Marco Denk</a> betreut. Als Experte für E-Mobilität hat er immer auch einen Fokus auf Nachhaltigkeit: „In Elektromotoren werden Permanentmagnete eingesetzt, die seltene Erden wie Neodym und Dysprosium enthalten. Der Ansatz von Regina Luig reduziert den Bedarf an seltenen Erden und verlängert die Lebensdauer von Elektromotoren.“
<h4>Das clevere Frühwarnsystem nutzt vorhandenen Sensor</h4>
Luig konzipierte einen Prüfstand, in dem sie verschiedene Szenarien in praktischen Versuchen durchspielte und entwickelte ein mathematisches Modell, mit dem sich aus der Veränderung des Magnetfeldes die Temperatur ableiten lässt. Ihr Algorithmus ermöglicht nun, die Temperatur indirekt zu überwachen. Kostengünstig und ohne zusätzliche Bauteile, denn die temperatur-abhängige Remanenzflussdichte der Magnete wird einfach mit dem im E-Motor ohnehin vorhandenen Hall-Sensor gemessen. „Dies verringert den Rohstoffbedarf, CO2-Emissionen und auch die Kosten für zukünftige Elektrofahrzeuge“, würdigt Denk das Ergebnis.
<h4>Ausgezeichnet von Wissenschaftsminister Markus Blume</h4>
Gemeinsam mit Hochschul-Präsident Prof. Dr. Stefan Gast begleitete Denk die Absolventin zur Verleihung des Hightech-Absolventenpreises Bayern in der Münchner Residenz. Luig studiert inzwischen im Master Embedded Systems in Wien und freute sich über das Wiedersehen. „In Coburg habe ich nicht nur viel gelernt, sondern mich auch richtig wohlgefühlt. Es ist ein toller Ort, um technologische Innovationen aktiv mitzugestalten.“ Sie lächelt: „Die Auszeichnung meiner Bachelorarbeit bedeutet mir viel.“

Den Hightech-Absolventenpreis Bayern hat das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zum ersten Mal für fünf hervorragende Abschlussarbeiten oder Promotionen in den Ingenieurwissenschaften verliehen. Dotiert ist er jeweils mit 2.000 Euro und ausgezeichnet wurden diesmal nur Frauen. Wissenschaftsminister Markus Blume bezeichnete sie als „fünf leuchtende Vorbilder für die kommende Generation von Ingenieurinnen“. Die Absolventinnen wurden im Rahmen der bedeutenden Hightech-Preisverleihung gewürdigt, bei der die Bayerische Staatsregierung erstmals gemeinsam mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) wegweisende Forschung und bahnbrechende Innovationen auszeichnete.
<h4 class="fusion-responsive-typography-calculated" data-fontsize="24" data-lineheight="28.8px">Campusluft schnuppern</h4>
Bei den Schnuppertagen in den Osterferien am Dienstag, 15. und Mittwoch, 16. April, haben alle Interessierten die Möglichkeit, an der Hochschule Campusluft zu schnuppern und sich über die Studienangebote an den Fakultäten <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit,</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Design</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Elektrotechnik und Informatik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Wirtschaftswissenschaften</a> zu informieren. Alles darüber und die Anmeldung gibt’s <a href="http://www.hs-coburg/schnuppertage">hier</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/AG2_2747_c_StMWK_Andreas-Gebert-e1744275570171-1024x1010.jpg"
                        fileSize="157841"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1010"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild-von-Uebergabe-1024x768.jpg"
                        fileSize="118369"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Hightech-Absolventenpreis-e1744275619618-1024x635.jpg"
                        fileSize="92709"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="635"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Regina-Luig-1024x853.jpg"
                        fileSize="38239"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="853"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_3913-1024x768.jpg"
                        fileSize="134100"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_3912-1024x768.jpg"
                        fileSize="140239"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_3918-1024x768.jpg"
                        fileSize="111667"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_3920-1024x768.jpg"
                        fileSize="117647"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Deutschlandstipendium: So profitieren Studierende und Förderer]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutschlandstipendium-so-profitieren-studierende-und-foerderer/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Apr 2025 07:48:49 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Wissens- und Erfahrungsaustausch, finanzielle Unterstützung, Recruiting-Maßnahme. Die Vergabe eines Stipendiums eröffnet viele Möglichkeiten.</em>

„Wir haben Glück, dass wir in diesem Jahr gleich zwei Stipendiatinnen fördern dürfen, die mit den Studiengängen Bauingenieurwesen und Architektur genau in unser Fachgebiet passen“, sagt Christoph Wahner von CPM Kronach bei der offiziellen Vergabefeier zum Start der 15. Förderperiode des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/deutschlandstipendium/">Deutschlandstipendiums</a>. Schließlich sei das Unternehmen nicht nur Förderer, sondern auch Arbeitgeber. Die Finanzierung eines Stipendiums sei eine gute Möglichkeit, unter den Studierenden in der Region bekannter zu werden. „Uns ist es sehr wichtig, den Kontakt zu halten und die Partnerschaft mit der Hochschule Coburg sowie das Netzwerk mit anderen Förderern zu pflegen“, ergänzt sein Kollege Angelo Mann. CPM vergibt bereits zum dritten Mal ein Stipendium.
<h4>Mehr Zeit für das Studium</h4>
Eine der beiden Studentinnen, die CPM fördert, ist Annika Kramer. „Dank der Förderung kann ich mich in meinem letzten Semester voll auf meine Abschlussarbeit konzentrieren“, sagt die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a>-Studentin.  Gerade im Architekturstudium würden viele Kosten für Modelle und die Miete eines Studios zusammenkommen. Kramer ist sehr dankbar für das Stipendium und hätte nicht damit gerechnet, dass es zum Ende ihres Studiums noch mit einer Förderung klappt. „Ich habe in den letzten Jahren viel nebenher gemacht und war unter anderem Semestersprecherin und Tutorin – das zahlt sich jetzt aus“, sagt sie. Sie kann sich gut vorstellen, später in der Region zu arbeiten und sieht das Stipendium auch als Chance, berufliche Kontakte für später zu knüpfen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />  <strong>   <em>Als förderndes Unternehmen ist es uns eine große Freude, engagierte und talentierte Studierende auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen. Das Deutschlandstipendium bietet eine wertvolle Gelegenheit, junge Menschen zu fördern und zugleich wertvolle Kontakte zur nächsten Generation von Fachkräften zu knüpfen. Wir freuen uns auf den Austausch mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten und darauf, ihre inspirierenden Geschichten zu hören</em>.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Anna Schubart, HR Specialist bei KAPP NILES</em></p>
&nbsp;

Nach dem offiziellen Teil der Vergabefeier in der Aula der Hochschule hatten die insgesamt 42 geförderten Studierenden sowie die Vertreterinnen und Vertreter der 22 fördernden Institutionen die Möglichkeit, sich beim moderierten Netzwerken persönlich kennenzulernen und auszutauschen. Zum Vergleich: 2011 ist das Deutschlandstipendium mit 16 Stipendienplätzen und neun fördernden Institutionen gestartet. „Wir haben als Hochschule Coburg das unglaubliche Glück, ein starkes Netzwerk an Fördernden an unserer Seite zu haben. Viele sind schon seit mehreren Jahren dabei. Es kommen immer wieder neue Fördernde dazu“, betonte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für nachhaltige Regionalentwicklung der Hochschule Coburg. Das Deutschlandstipendium spiele im Bereich nachhaltige Regionalentwicklung vor allem deshalb eine Rolle, weil junge Menschen sich durch die Förderung ein Netzwerk aufbauen können und so oft die Möglichkeit bekommen, nach dem Studium in der Region zu bleiben. „Gemeinsam die Region zu stärken ist uns als Hochschule Coburg sehr wichtig.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" /><strong>     Junge Ingenieure sprechen durch die Digitalisierung eine ,andere Sprache‘. Es ist wichtig, dass man junge Menschen fördert und ihnen dabei hilft, ihren Weg zu finden – im Studium wissen die wenigsten, wohin es gehen soll.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Thomas Graf, SRP Schneider &amp; Partner</em></p>
&nbsp;
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4>Gremium wählt Stipendiatinnen und Stipendiaten aus</h4>
Das Deutschlandstipendium wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vergeben und unterstützt. Die Stipendiaten aus allen Fachrichtungen erhalten ein Jahr lang 300 Euro pro Monat – 150 Euro davon kommen von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen. Die übrigen 150 Euro werden aus Mitteln des Bundes bezahlt. Die Auswahl, wer gefördert wird, wird hochschulintern von Vertretern des <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Referats Transfer &amp; Entrepreneurship</a>, von <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung und Career Service</a>, dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/international-office/">International Office</a> und der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung</a> getroffen. Die Bewerberinnen und Bewerber werden hinsichtlich der Kategorien Noten, Engagement, Erfolge und Soziales, beziehungsweise persönliche Hürden bewertet und ausgewählt. Um die Organisation des Deutschlandstipendiums kümmert sich das Referat für Transfer &amp; Entrepreneurship gemeinsam mit der Studienberatung und dem Career Service.

Sie möchten Förderer werden? Dann wenden Sie sich gerne per Mail an <a href="mailto:deutschlandstipendium@hs-coburg.de">deutschlandstipendium@hs-coburg.de</a>.

&nbsp;

<img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     <strong><em>Das Unternehmen profitiert von den neuen Sichtweisen und Impulsen, die die Stipendiatinnen und Stipendiaten mitbringen. Neben dem finanziellen Aspekt ist es wichtig, dass die Studierenden sich durch den persönlichen Austausch in neue Fahrwasser trauen und sich persönlich weiterentwickeln. Wir sind jetzt zum dritten Mal als Förderer dabei und haben noch Kontakt zu unserem ersten Stipendiaten.</em></strong>
<p style="text-align: center;"><em>Dr. Sabrina Hufnagel, Lead of Recruiting &amp; Development bei marcapo</em></p>
&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Die Veranstaltung ist sehr gelungen – man kann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Man tut was gutes und knüpft gleichzeitig Kontakte zu Studierenden und wird dadurch als Arbeitgeber bekannter. Studierende haben gerade die kleineren Firmen oft nicht auf dem Schirm.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Thomas Dick, AS Bau Hof</em></p>
&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Das Masterstudium ist sehr zeitintensiv und schwer mit einem Job zu vereinbaren. Das Stipendium ist eine finanzielle Entlastung und nimmt den Druck raus – man kann in der freien Zeit auch mal ein Praktikum annehmen oder ein Ehrenamt ausüben, was einen weiterbringt.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Nadine Storzum, Master-Studentin Change Management und Transformation</em></p>
&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wir helfen den Studierenden und der Hochschule dort, wo es die Hochschule selbst nicht darf – zum Beispiel bei der Vergabe von Stipendien. Neben der finanziellen Unterstützung helfen wir unseren Stipendiaten unter anderem dabei, Kontakte zu Firmen zu knüpfen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Roland Hertrich, Hochschulverein</em></p>
&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Wissens- und Erfahrungsaustausch, finanzielle Unterstützung, Recruiting-Maßnahme. Die Vergabe eines Stipendiums eröffnet viele Möglichkeiten.</em>

„Wir haben Glück, dass wir in diesem Jahr gleich zwei Stipendiatinnen fördern dürfen, die mit den Studiengängen Bauingenieurwesen und Architektur genau in unser Fachgebiet passen“, sagt Christoph Wahner von CPM Kronach bei der offiziellen Vergabefeier zum Start der 15. Förderperiode des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/deutschlandstipendium/">Deutschlandstipendiums</a>. Schließlich sei das Unternehmen nicht nur Förderer, sondern auch Arbeitgeber. Die Finanzierung eines Stipendiums sei eine gute Möglichkeit, unter den Studierenden in der Region bekannter zu werden. „Uns ist es sehr wichtig, den Kontakt zu halten und die Partnerschaft mit der Hochschule Coburg sowie das Netzwerk mit anderen Förderern zu pflegen“, ergänzt sein Kollege Angelo Mann. CPM vergibt bereits zum dritten Mal ein Stipendium.
<h4>Mehr Zeit für das Studium</h4>
Eine der beiden Studentinnen, die CPM fördert, ist Annika Kramer. „Dank der Förderung kann ich mich in meinem letzten Semester voll auf meine Abschlussarbeit konzentrieren“, sagt die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a>-Studentin.  Gerade im Architekturstudium würden viele Kosten für Modelle und die Miete eines Studios zusammenkommen. Kramer ist sehr dankbar für das Stipendium und hätte nicht damit gerechnet, dass es zum Ende ihres Studiums noch mit einer Förderung klappt. „Ich habe in den letzten Jahren viel nebenher gemacht und war unter anderem Semestersprecherin und Tutorin – das zahlt sich jetzt aus“, sagt sie. Sie kann sich gut vorstellen, später in der Region zu arbeiten und sieht das Stipendium auch als Chance, berufliche Kontakte für später zu knüpfen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />  <strong>   <em>Als förderndes Unternehmen ist es uns eine große Freude, engagierte und talentierte Studierende auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen. Das Deutschlandstipendium bietet eine wertvolle Gelegenheit, junge Menschen zu fördern und zugleich wertvolle Kontakte zur nächsten Generation von Fachkräften zu knüpfen. Wir freuen uns auf den Austausch mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten und darauf, ihre inspirierenden Geschichten zu hören</em>.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Anna Schubart, HR Specialist bei KAPP NILES</em></p>
&nbsp;

Nach dem offiziellen Teil der Vergabefeier in der Aula der Hochschule hatten die insgesamt 42 geförderten Studierenden sowie die Vertreterinnen und Vertreter der 22 fördernden Institutionen die Möglichkeit, sich beim moderierten Netzwerken persönlich kennenzulernen und auszutauschen. Zum Vergleich: 2011 ist das Deutschlandstipendium mit 16 Stipendienplätzen und neun fördernden Institutionen gestartet. „Wir haben als Hochschule Coburg das unglaubliche Glück, ein starkes Netzwerk an Fördernden an unserer Seite zu haben. Viele sind schon seit mehreren Jahren dabei. Es kommen immer wieder neue Fördernde dazu“, betonte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für nachhaltige Regionalentwicklung der Hochschule Coburg. Das Deutschlandstipendium spiele im Bereich nachhaltige Regionalentwicklung vor allem deshalb eine Rolle, weil junge Menschen sich durch die Förderung ein Netzwerk aufbauen können und so oft die Möglichkeit bekommen, nach dem Studium in der Region zu bleiben. „Gemeinsam die Region zu stärken ist uns als Hochschule Coburg sehr wichtig.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" /><strong>     Junge Ingenieure sprechen durch die Digitalisierung eine ,andere Sprache‘. Es ist wichtig, dass man junge Menschen fördert und ihnen dabei hilft, ihren Weg zu finden – im Studium wissen die wenigsten, wohin es gehen soll.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Thomas Graf, SRP Schneider &amp; Partner</em></p>
&nbsp;
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4>Gremium wählt Stipendiatinnen und Stipendiaten aus</h4>
Das Deutschlandstipendium wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vergeben und unterstützt. Die Stipendiaten aus allen Fachrichtungen erhalten ein Jahr lang 300 Euro pro Monat – 150 Euro davon kommen von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen. Die übrigen 150 Euro werden aus Mitteln des Bundes bezahlt. Die Auswahl, wer gefördert wird, wird hochschulintern von Vertretern des <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Referats Transfer &amp; Entrepreneurship</a>, von <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung und Career Service</a>, dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/international-office/">International Office</a> und der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung</a> getroffen. Die Bewerberinnen und Bewerber werden hinsichtlich der Kategorien Noten, Engagement, Erfolge und Soziales, beziehungsweise persönliche Hürden bewertet und ausgewählt. Um die Organisation des Deutschlandstipendiums kümmert sich das Referat für Transfer &amp; Entrepreneurship gemeinsam mit der Studienberatung und dem Career Service.

Sie möchten Förderer werden? Dann wenden Sie sich gerne per Mail an <a href="mailto:deutschlandstipendium@hs-coburg.de">deutschlandstipendium@hs-coburg.de</a>.

&nbsp;

<img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     <strong><em>Das Unternehmen profitiert von den neuen Sichtweisen und Impulsen, die die Stipendiatinnen und Stipendiaten mitbringen. Neben dem finanziellen Aspekt ist es wichtig, dass die Studierenden sich durch den persönlichen Austausch in neue Fahrwasser trauen und sich persönlich weiterentwickeln. Wir sind jetzt zum dritten Mal als Förderer dabei und haben noch Kontakt zu unserem ersten Stipendiaten.</em></strong>
<p style="text-align: center;"><em>Dr. Sabrina Hufnagel, Lead of Recruiting &amp; Development bei marcapo</em></p>
&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Die Veranstaltung ist sehr gelungen – man kann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Man tut was gutes und knüpft gleichzeitig Kontakte zu Studierenden und wird dadurch als Arbeitgeber bekannter. Studierende haben gerade die kleineren Firmen oft nicht auf dem Schirm.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Thomas Dick, AS Bau Hof</em></p>
&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Das Masterstudium ist sehr zeitintensiv und schwer mit einem Job zu vereinbaren. Das Stipendium ist eine finanzielle Entlastung und nimmt den Druck raus – man kann in der freien Zeit auch mal ein Praktikum annehmen oder ein Ehrenamt ausüben, was einen weiterbringt.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Nadine Storzum, Master-Studentin Change Management und Transformation</em></p>
&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wir helfen den Studierenden und der Hochschule dort, wo es die Hochschule selbst nicht darf – zum Beispiel bei der Vergabe von Stipendien. Neben der finanziellen Unterstützung helfen wir unseren Stipendiaten unter anderem dabei, Kontakte zu Firmen zu knüpfen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Roland Hertrich, Hochschulverein</em></p>
&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Auswahl-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="73049"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Auswahl-3-1024x576.jpg"
                        fileSize="111110"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Auswahl-4-1024x576.jpg"
                        fileSize="98887"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Auswahl-5-1024x576.jpg"
                        fileSize="53829"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Auswahl-6-1024x576.jpg"
                        fileSize="126130"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Auswahl-7-1024x576.jpg"
                        fileSize="97513"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Stallarchitektur: Studentische Entwürfe werden in Münchberg ausgestellt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/stallarchitektur-studentische-entwuerfe-werden-in-muenchberg-ausgestellt/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Apr 2025 13:01:34 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Die Ausstellung „Stallbauten in fränkischer Kulturlandschaft“, die aus einem Semesterprojekt im Fach <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> hervorgegangen ist, ist noch bis Anfang Mai in Münchberg zu sehen.</em>

„Die Ausstellung ist der Wahnsinn. Ich hätte nicht gedacht, dass wir sowas auf die Beine stellen – dass unsere Entwürfe aus dem zweiten Semester gezeigt werden, macht uns echt stolz“, sagte Alina Schrepfer. Sie ist eine der Architektur-Studierenden, deren Entwürfe im Rahmen der Ausstellung „Stallbauten in fränkischer Kulturlandschaft“ im Grünen Zentrum Münchberg gezeigt werden. Im Rahmen ihres Semesterprojekts „Entwerfen und Konstruieren mit Holz – Ein schöner Stall“ hatten Schrepfer und ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen die Aufgabe, unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> einen Stall für 20 Milchkühe zu entwerfen. Dass eine Broschüre gemacht wird, stand von vornherein fest. „Die Ausstellung ist eine zusätzliche Bestätigung für uns, dass wir alles richtig gemacht haben“, ergänzte Johanna Boda.

Zu Beginn des Sommersemesters 2024 haben die Studierenden eine Exkursion in den Landkreis Kronach gemacht, denn für das Projekt hat die Hochschule Coburg mit einer Familie kooperiert, die dort einen Bauernhof hat. In unmittelbarer Nähe des Hofs gibt es zwei Baugrundstücke mit unterschiedlichen Gegebenheiten – auf einem davon möchte die Familie perspektivisch einen Stall bauen. Die Studierenden hatten die Aufgabe, diesen zu entwerfen. „Das Projekt war sehr realitätsnah. Wir haben die Personen hinter dem Auftrag kennengelernt und die Grundstücke besichtigt. Außerdem waren wir auf einem Biohof“, sagt Amelie Lachmayer über das Projekt. Wie Rainer Hirth betonte, hat die Architektur eine immense Bedeutung in der Landwirtschaft: „Eine gute Architektur für die Landwirtschaft ist wichtig – zum Schutz der schönen fränkischen Landschaft und für die Wertschätzung der Arbeit der Landwirte“, sagte Hirth zur Relevanz des Projekts.
<h4><strong>Von der Semesterarbeit zum Kooperationsprojekt</strong></h4>
Die Ausstellung „Stallbauten in fränkischer Kulturlandschaft“ ist eine Kooperation zwischen dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth - Münchberg (AELF) und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg. Im vergangenen Sommer wurden die Semesterarbeiten in der Designfabrik ausgestellt. Als Plattform der Hochschule Coburg widmet sich die Designfabrik dem Transfer von wissenschaftlichem Know-how aus den Fachgebieten der Fakultät Design + Bauen. So wurde das AELF auf die Entwürfe aufmerksam. Ziel der Ausstellung ist es, die Bedeutung landwirtschaftlicher Architektur angesichts der wachsenden Anforderungen an Tierwohl, Umweltschutz und Effizienz aufzuzeigen. „Eine Besonderheit der Ausstellung ist, dass sie aus einer echten Aufgabenstellung hier vor Ort in Oberfranken entstanden ist. Aus der Region, für die Region, in die Region – darum geht es unserer Hochschule am Ende des Tages, die seit sieben Jahren den Titel, Innovative Hochschule‘ trägt“, betonte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für nachhaltige Regionalentwicklung der Hochschule Coburg. Ohne die damit einhergehende Förderung des Projekts <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS + Design</a> wäre das Projekt nicht möglich gewesen.

Bei der Eröffnung der Vernissage konnten sich die rund 50 geladenen Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Politik, Architektur und Landwirtschaft bei spannenden Impulsvorträgen und einer Podiumsdiskussion zunächst ein Bild davon machen, wie die Ansprüche an Nutzung und Wirtschaftlichkeit von Stallbauten einerseits und eine landschaftlich sensible Architektur andererseits Berücksichtigung finden können. Im Anschluss an den offiziellen Teil war ausreichend Zeit, sich an den Modellen über die Herausforderungen und Zukunftsaussichten im Stallbau auszutauschen. „Die Vernissage war eine super gelungene Veranstaltung. Das Ziel, kontroverse Sichtweisen zusammenzubringen und Diskussionen anzuregen, ist gelungen. Mich freut es sehr, dass die Landwirtschafts-Schüler in Kontakt mit den Architekturstudierenden gekommen sind – eine solche Austauschplattform gibt es sonst nicht“, sagte Amtsleiter Dr. Michael Schmidt.
<h4><strong>Von Münchberg nach Coburg und Triesdorf</strong></h4>
Die Ausstellung „Stallbauten in fränkischer Kulturlandschaft“ ist noch bis Freitag, 2. Mai, im AELF Bayreuth-Münchberg zu sehen. Im Sommer wird die Ausstellung dann in Coburg im Amt für Ehrnährung, Landwirtschaft und Forsten gezeigt, bevor es im Herbst nach Triesdorf geht. Für einen unkomplizierten Auf- und Abbau sowie Transport hat Designfabrik-Koordinatorin Laura-Maria Konrad, die die Ausstellung gemeinsam mit Wolfgang Willutzki und Rainer Mense vom AELF konzipiert hat, gemeinsam mit Leonhard Wellnhofer, ein modulares Ausstellungssystem entworfen und im<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/creapolis-makerspace/"> CREAPOLIS Makerspace</a>, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg, gebaut.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Die Ausstellung „Stallbauten in fränkischer Kulturlandschaft“, die aus einem Semesterprojekt im Fach <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> hervorgegangen ist, ist noch bis Anfang Mai in Münchberg zu sehen.</em>

„Die Ausstellung ist der Wahnsinn. Ich hätte nicht gedacht, dass wir sowas auf die Beine stellen – dass unsere Entwürfe aus dem zweiten Semester gezeigt werden, macht uns echt stolz“, sagte Alina Schrepfer. Sie ist eine der Architektur-Studierenden, deren Entwürfe im Rahmen der Ausstellung „Stallbauten in fränkischer Kulturlandschaft“ im Grünen Zentrum Münchberg gezeigt werden. Im Rahmen ihres Semesterprojekts „Entwerfen und Konstruieren mit Holz – Ein schöner Stall“ hatten Schrepfer und ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen die Aufgabe, unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> einen Stall für 20 Milchkühe zu entwerfen. Dass eine Broschüre gemacht wird, stand von vornherein fest. „Die Ausstellung ist eine zusätzliche Bestätigung für uns, dass wir alles richtig gemacht haben“, ergänzte Johanna Boda.

Zu Beginn des Sommersemesters 2024 haben die Studierenden eine Exkursion in den Landkreis Kronach gemacht, denn für das Projekt hat die Hochschule Coburg mit einer Familie kooperiert, die dort einen Bauernhof hat. In unmittelbarer Nähe des Hofs gibt es zwei Baugrundstücke mit unterschiedlichen Gegebenheiten – auf einem davon möchte die Familie perspektivisch einen Stall bauen. Die Studierenden hatten die Aufgabe, diesen zu entwerfen. „Das Projekt war sehr realitätsnah. Wir haben die Personen hinter dem Auftrag kennengelernt und die Grundstücke besichtigt. Außerdem waren wir auf einem Biohof“, sagt Amelie Lachmayer über das Projekt. Wie Rainer Hirth betonte, hat die Architektur eine immense Bedeutung in der Landwirtschaft: „Eine gute Architektur für die Landwirtschaft ist wichtig – zum Schutz der schönen fränkischen Landschaft und für die Wertschätzung der Arbeit der Landwirte“, sagte Hirth zur Relevanz des Projekts.
<h4><strong>Von der Semesterarbeit zum Kooperationsprojekt</strong></h4>
Die Ausstellung „Stallbauten in fränkischer Kulturlandschaft“ ist eine Kooperation zwischen dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth - Münchberg (AELF) und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg. Im vergangenen Sommer wurden die Semesterarbeiten in der Designfabrik ausgestellt. Als Plattform der Hochschule Coburg widmet sich die Designfabrik dem Transfer von wissenschaftlichem Know-how aus den Fachgebieten der Fakultät Design + Bauen. So wurde das AELF auf die Entwürfe aufmerksam. Ziel der Ausstellung ist es, die Bedeutung landwirtschaftlicher Architektur angesichts der wachsenden Anforderungen an Tierwohl, Umweltschutz und Effizienz aufzuzeigen. „Eine Besonderheit der Ausstellung ist, dass sie aus einer echten Aufgabenstellung hier vor Ort in Oberfranken entstanden ist. Aus der Region, für die Region, in die Region – darum geht es unserer Hochschule am Ende des Tages, die seit sieben Jahren den Titel, Innovative Hochschule‘ trägt“, betonte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für nachhaltige Regionalentwicklung der Hochschule Coburg. Ohne die damit einhergehende Förderung des Projekts <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS + Design</a> wäre das Projekt nicht möglich gewesen.

Bei der Eröffnung der Vernissage konnten sich die rund 50 geladenen Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden, Politik, Architektur und Landwirtschaft bei spannenden Impulsvorträgen und einer Podiumsdiskussion zunächst ein Bild davon machen, wie die Ansprüche an Nutzung und Wirtschaftlichkeit von Stallbauten einerseits und eine landschaftlich sensible Architektur andererseits Berücksichtigung finden können. Im Anschluss an den offiziellen Teil war ausreichend Zeit, sich an den Modellen über die Herausforderungen und Zukunftsaussichten im Stallbau auszutauschen. „Die Vernissage war eine super gelungene Veranstaltung. Das Ziel, kontroverse Sichtweisen zusammenzubringen und Diskussionen anzuregen, ist gelungen. Mich freut es sehr, dass die Landwirtschafts-Schüler in Kontakt mit den Architekturstudierenden gekommen sind – eine solche Austauschplattform gibt es sonst nicht“, sagte Amtsleiter Dr. Michael Schmidt.
<h4><strong>Von Münchberg nach Coburg und Triesdorf</strong></h4>
Die Ausstellung „Stallbauten in fränkischer Kulturlandschaft“ ist noch bis Freitag, 2. Mai, im AELF Bayreuth-Münchberg zu sehen. Im Sommer wird die Ausstellung dann in Coburg im Amt für Ehrnährung, Landwirtschaft und Forsten gezeigt, bevor es im Herbst nach Triesdorf geht. Für einen unkomplizierten Auf- und Abbau sowie Transport hat Designfabrik-Koordinatorin Laura-Maria Konrad, die die Ausstellung gemeinsam mit Wolfgang Willutzki und Rainer Mense vom AELF konzipiert hat, gemeinsam mit Leonhard Wellnhofer, ein modulares Ausstellungssystem entworfen und im<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/creapolis-makerspace/"> CREAPOLIS Makerspace</a>, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg, gebaut.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC00235-1024x576.jpg"
                        fileSize="114451"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC00129-Kopie-1024x576.jpg"
                        fileSize="128637"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC00199-1024x576.jpg"
                        fileSize="92392"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC00206-1024x576.jpg"
                        fileSize="97623"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Auswahl-1-Kopie-1024x576.jpg"
                        fileSize="99851"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC00255-1024x576.jpg"
                        fileSize="116081"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC00265-1024x576.jpg"
                        fileSize="84172"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category>                                <title><![CDATA[Girls‘ Day an der Hochschule Coburg: Studentin für einen Tag]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/girls-day-an-der-hochschule-coburg-studentin-fuer-einen-tag/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Apr 2025 12:15:02 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Ina Sinterhauf</em>

<em>Chromosome, Gene und Elektrotechnik: Beim Girls‘ Day 2025 an der Hochschule Coburg beschäftigten sich Schülerinnen mit Bioanalytik und Elektrotechnik.</em>

Der bundesweite Girls‘ Day ermöglicht Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 jedes Jahr, einen Einblick in Studiengänge und Berufe zu bekommen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Hochschulen, Unternehmen, Forschungsinstitute, sogar Ministerien öffnen ihre Türen und ermöglichen neue Erfahrungen. Auch die Hochschule Coburg ist dabei – und das schon seit über 20 Jahren: Seit 2003 beteiligt sich die Hochschule Coburg jährlich am Girls‘ Day. In diesem Jahr fand der MädchenZukunftstag (so der sehr passende Untertitel des Girls‘ Day) am Donnerstag, 3. April, statt. An der Hochschule Coburg stand er unter der Überschrift „Werde Studentin für einen Tag“ mit einem Schwerpunkt auf den Studiengängen Bioanalytik und Elektrotechnik.

Im ersten Teil lernten die Teilnehmerinnen, wie man DNA aus Körperzellen extrahiert und sichtbar macht. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke/">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a> ergänzte den praktischen Teil durch Grundlagenwissen zu Chromosomen und Genen: Wo befinden die sich? Wozu brauchen Lebewesen sie? Was macht die Forschung mit DNA?

Nach einem Mittagessen in der Mensa ging es im Elektroniklabor weiter. Für einen Anhänger mit der eigenen DNA wurde ein beleuchteter Schaukasten erstellt. Die Teilnehmerinnen lernten die Bestandteile einer LED-Schaltung kennen und löteten dann eigenständig die Schaltung auf einer Platine. Die Möglichkeit, viel selbst zu machen, dabei aber Unterstützung bekommen, wenn und so viel notwendig – das kam bei den 12 Teilnehmerinnen besonders gut an. Am Ende ein Ergebnis mit nach Hause nehmen zu können, zeigt, dass man etwas geschafft hat und erinnert an diesen besonderen Tag.

Die Veranstaltung ist Teil des Programms von „<a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/mut-maedchen-und-technik/">MUT – Mädchen und Technik</a>“, mit dem der weibliche MINT-Nachwuchs gefördert wird. Mit „Auf die Plätze – Technik – los!“ steht in den Sommerferien die nächste Veranstaltung für Mädchen an der Hochschule Coburg an.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Ina Sinterhauf</em>

<em>Chromosome, Gene und Elektrotechnik: Beim Girls‘ Day 2025 an der Hochschule Coburg beschäftigten sich Schülerinnen mit Bioanalytik und Elektrotechnik.</em>

Der bundesweite Girls‘ Day ermöglicht Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 jedes Jahr, einen Einblick in Studiengänge und Berufe zu bekommen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Hochschulen, Unternehmen, Forschungsinstitute, sogar Ministerien öffnen ihre Türen und ermöglichen neue Erfahrungen. Auch die Hochschule Coburg ist dabei – und das schon seit über 20 Jahren: Seit 2003 beteiligt sich die Hochschule Coburg jährlich am Girls‘ Day. In diesem Jahr fand der MädchenZukunftstag (so der sehr passende Untertitel des Girls‘ Day) am Donnerstag, 3. April, statt. An der Hochschule Coburg stand er unter der Überschrift „Werde Studentin für einen Tag“ mit einem Schwerpunkt auf den Studiengängen Bioanalytik und Elektrotechnik.

Im ersten Teil lernten die Teilnehmerinnen, wie man DNA aus Körperzellen extrahiert und sichtbar macht. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke/">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a> ergänzte den praktischen Teil durch Grundlagenwissen zu Chromosomen und Genen: Wo befinden die sich? Wozu brauchen Lebewesen sie? Was macht die Forschung mit DNA?

Nach einem Mittagessen in der Mensa ging es im Elektroniklabor weiter. Für einen Anhänger mit der eigenen DNA wurde ein beleuchteter Schaukasten erstellt. Die Teilnehmerinnen lernten die Bestandteile einer LED-Schaltung kennen und löteten dann eigenständig die Schaltung auf einer Platine. Die Möglichkeit, viel selbst zu machen, dabei aber Unterstützung bekommen, wenn und so viel notwendig – das kam bei den 12 Teilnehmerinnen besonders gut an. Am Ende ein Ergebnis mit nach Hause nehmen zu können, zeigt, dass man etwas geschafft hat und erinnert an diesen besonderen Tag.

Die Veranstaltung ist Teil des Programms von „<a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/mut-maedchen-und-technik/">MUT – Mädchen und Technik</a>“, mit dem der weibliche MINT-Nachwuchs gefördert wird. Mit „Auf die Plätze – Technik – los!“ steht in den Sommerferien die nächste Veranstaltung für Mädchen an der Hochschule Coburg an.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/61-girls-day-01-1024x768.jpg"
                        fileSize="165385"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/61-girls-day-02-1024x768.jpg"
                        fileSize="215522"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/61-girls-day-03-1024x768.jpg"
                        fileSize="154977"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Zukunftswerkstatt Automotive: Perspektiven für die Auto-Branche]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunftswerkstatt-automotive-perspektiven-fuer-die-auto-branche/</link>
                <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 12:53:14 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die schwierige Wirtschaftslage macht auch den Autozulieferern in der Metropolregion Nürnberg zu schaffen. Am 2. April 2025 – dem Tag, an dem US-Präsident Donald Trump unter anderem neue Zölle auf Autos und Fahrzeugteile verkündete – traf sich die Branche gemeinsam mit Wissenschaft und Politik zur dritten Zukunftswerkstatt Automotive Metropolregion Nürnberg im Coburger Kongresshaus Rosengarten. Dabei richtete sich der Blick vor allem auf die Zukunft des für die Region so wichtigen Wirtschaftszweigs. </em>

Unter dem Motto „Das Auto schafft Zukunft – Vernetzung und Innovation für globalen Erfolg“ versammelte die Branchenkonferenz Unternehmerinnen und Unternehmer, politische Akteure und Wissenschaft. Rund 350 Teilnehmende sind der Einladung ins Kongresshaus Rosengarten in Coburg gefolgt. Auch der Hochschule Coburg liegt das Thema am Herzen.

Seit knapp drei Jahren unterstützt das Projekt transform_EMN der Europäischen Metropolregion Nürnberg – gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz – erfolgreich die regionalen Autozulieferer in der Transformation. Wirtschaftsförderer, Kammern und Wissenschaft arbeiten hier eng mit Beschäftigtenvertretungen zusammen, sprechen besonders kleine und mittlere Unternehmen aktiv mit unterschiedlichsten Formaten an und bieten Informations- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeitende aus der Branche an. So ist ein solides regionales Transformationsnetzwerk entstanden. Gut 250 Unternehmen aus der Region sind aktuell ins Netzwerk eingebunden, transform_EMN konnte Kooperationen anstoßen und Impulse für die Erschließung neuer Geschäftsfelder setzen. Die Zukunftswerkstatt Automotive fand im Rahmen des Projekts nun zum dritten Mal statt.

&nbsp;
<h4>Wettbewerbsfähigkeit als großes Thema</h4>
Angesichts der neuen Zoll-Ankündigungen aus den USA sei die Unterstützung der hiesigen Autozulieferer drängender denn je, sagt Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst, Wirtschaftsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg. Entsprechend standen Zusammenhalt und künftige Wettbewerbsfähigkeit der Branche im Fokus der Zukunftswerkstatt Automotive. In einer gemeinsamen Keynote gaben Tobias Hauk, Kaufmännischer Werkleiter bei der Robert Bosch in Bamberg, und Alexander Weichsel, Kaufmännischer Werkleiter bei der Robert Bosch in Nürnberg, Einblick in den Transformationsprozess bei Bosch.

&nbsp;
<h4>Zielbild „Zukunft transform_EMN 2035“</h4>
Die Partner des Projekts transform_EMN boten anschließend interaktive Workshops und Vorträge an. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken stellte das regionale Zielbild „Zukunft transform_EMN 2035“ näher vor. Um die Vorhaben aus dem Zielbild des Projekts umzusetzen, setzt sich die Metropolregion Nürnberg dafür ein, das Projekt gemeinsam mit kommunalen Wirtschaftsförderungen, Kammern, Gewerkschaften sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen als „Zukunftsagentur“ weiterzuführen. Peter Reiß, Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg und Schwabacher Oberbürgermeister: „Die Zukunftsagentur wird Technologie-Kooperationen anstoßen und Zugang zu weiteren Märkten wie Medizin- und Energietechnik und Neue Materialien ermöglichen. Die hiesigen Unternehmen profitieren dabei vom guten Branchen-Mix in der Region, der Kooperation mit Wirtschaftsförderungen und Kammern sowie der hohen Technologie-Kompetenz und der Wirtschaftsnähe unserer Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Stadt und Land.“

&nbsp;
<h4>Großes Potenzial der Region</h4>
Mit ihren 50 Forschungsinstituten und 21 Hochschulen hat die Region großes Potenzial für die Bewältigung der Transformation. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit, Öffentlichkeitsarbeit und Entrepreneurship der Hochschule Coburg, erläutert: „Die Hochschule Coburg ist bereits lange und eng mit der regionalen Automotive-Branche verzahnt und pflegt intensive Transferaktivitäten. Unsere Studienprogramme orientieren sich an regionalen Bedarfen, Impulse aus der Praxis sind fester Bestandteil der Lehre. Wir setzen zahlreiche Automotive-relevante Forschungsschwerpunkte, etwa in den Bereichen Nachhaltige Mobilitäts- und Energiekonzepte, Sensorik und Analytik sowie in der Informationstechnologie.“ Projekte wie transform_EMN leisteten bei der Vernetzung mit der Wirtschaft erhebliche Unterstützung: „Technologie- und Wissenstransfer werden durch regionale Netzwerke entscheidend gefördert.“ An der Zukunftswerkstatt Automotive beteiligte sich die Hochschule Coburg mit einer Fishbowl-Diskussion, die die Dynamik zwischen Start-ups und Traditionsunternehmen erlebbar machte. Außerdem bereicherten interaktive Sessions und Vorträge, ein Panel-Talk mit Unternehmensvertretern Perspektiven auf.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die schwierige Wirtschaftslage macht auch den Autozulieferern in der Metropolregion Nürnberg zu schaffen. Am 2. April 2025 – dem Tag, an dem US-Präsident Donald Trump unter anderem neue Zölle auf Autos und Fahrzeugteile verkündete – traf sich die Branche gemeinsam mit Wissenschaft und Politik zur dritten Zukunftswerkstatt Automotive Metropolregion Nürnberg im Coburger Kongresshaus Rosengarten. Dabei richtete sich der Blick vor allem auf die Zukunft des für die Region so wichtigen Wirtschaftszweigs. </em>

Unter dem Motto „Das Auto schafft Zukunft – Vernetzung und Innovation für globalen Erfolg“ versammelte die Branchenkonferenz Unternehmerinnen und Unternehmer, politische Akteure und Wissenschaft. Rund 350 Teilnehmende sind der Einladung ins Kongresshaus Rosengarten in Coburg gefolgt. Auch der Hochschule Coburg liegt das Thema am Herzen.

Seit knapp drei Jahren unterstützt das Projekt transform_EMN der Europäischen Metropolregion Nürnberg – gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz – erfolgreich die regionalen Autozulieferer in der Transformation. Wirtschaftsförderer, Kammern und Wissenschaft arbeiten hier eng mit Beschäftigtenvertretungen zusammen, sprechen besonders kleine und mittlere Unternehmen aktiv mit unterschiedlichsten Formaten an und bieten Informations- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeitende aus der Branche an. So ist ein solides regionales Transformationsnetzwerk entstanden. Gut 250 Unternehmen aus der Region sind aktuell ins Netzwerk eingebunden, transform_EMN konnte Kooperationen anstoßen und Impulse für die Erschließung neuer Geschäftsfelder setzen. Die Zukunftswerkstatt Automotive fand im Rahmen des Projekts nun zum dritten Mal statt.

&nbsp;
<h4>Wettbewerbsfähigkeit als großes Thema</h4>
Angesichts der neuen Zoll-Ankündigungen aus den USA sei die Unterstützung der hiesigen Autozulieferer drängender denn je, sagt Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst, Wirtschaftsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg. Entsprechend standen Zusammenhalt und künftige Wettbewerbsfähigkeit der Branche im Fokus der Zukunftswerkstatt Automotive. In einer gemeinsamen Keynote gaben Tobias Hauk, Kaufmännischer Werkleiter bei der Robert Bosch in Bamberg, und Alexander Weichsel, Kaufmännischer Werkleiter bei der Robert Bosch in Nürnberg, Einblick in den Transformationsprozess bei Bosch.

&nbsp;
<h4>Zielbild „Zukunft transform_EMN 2035“</h4>
Die Partner des Projekts transform_EMN boten anschließend interaktive Workshops und Vorträge an. Die IHK Nürnberg für Mittelfranken stellte das regionale Zielbild „Zukunft transform_EMN 2035“ näher vor. Um die Vorhaben aus dem Zielbild des Projekts umzusetzen, setzt sich die Metropolregion Nürnberg dafür ein, das Projekt gemeinsam mit kommunalen Wirtschaftsförderungen, Kammern, Gewerkschaften sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen als „Zukunftsagentur“ weiterzuführen. Peter Reiß, Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg und Schwabacher Oberbürgermeister: „Die Zukunftsagentur wird Technologie-Kooperationen anstoßen und Zugang zu weiteren Märkten wie Medizin- und Energietechnik und Neue Materialien ermöglichen. Die hiesigen Unternehmen profitieren dabei vom guten Branchen-Mix in der Region, der Kooperation mit Wirtschaftsförderungen und Kammern sowie der hohen Technologie-Kompetenz und der Wirtschaftsnähe unserer Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Stadt und Land.“

&nbsp;
<h4>Großes Potenzial der Region</h4>
Mit ihren 50 Forschungsinstituten und 21 Hochschulen hat die Region großes Potenzial für die Bewältigung der Transformation. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit, Öffentlichkeitsarbeit und Entrepreneurship der Hochschule Coburg, erläutert: „Die Hochschule Coburg ist bereits lange und eng mit der regionalen Automotive-Branche verzahnt und pflegt intensive Transferaktivitäten. Unsere Studienprogramme orientieren sich an regionalen Bedarfen, Impulse aus der Praxis sind fester Bestandteil der Lehre. Wir setzen zahlreiche Automotive-relevante Forschungsschwerpunkte, etwa in den Bereichen Nachhaltige Mobilitäts- und Energiekonzepte, Sensorik und Analytik sowie in der Informationstechnologie.“ Projekte wie transform_EMN leisteten bei der Vernetzung mit der Wirtschaft erhebliche Unterstützung: „Technologie- und Wissenstransfer werden durch regionale Netzwerke entscheidend gefördert.“ An der Zukunftswerkstatt Automotive beteiligte sich die Hochschule Coburg mit einer Fishbowl-Diskussion, die die Dynamik zwischen Start-ups und Traditionsunternehmen erlebbar machte. Außerdem bereicherten interaktive Sessions und Vorträge, ein Panel-Talk mit Unternehmensvertretern Perspektiven auf.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Zukunftswerkstatt_Automotive_Gruppenfoto_cFra60-nkWunderatsch-Kulturidee-1024x683.jpg"
                        fileSize="106336"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/60-Zukunftswerkstatt_Automotive_Cukrowski_Dr._Engel_Prof._Dr._Gast_Schnabel_cFrankWunderatsch-Kulturidee-1024x682.jpg"
                        fileSize="77773"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Auswahl-1-verkleinert-bearbeitet-e1744026242653-1024x596.jpg"
                        fileSize="80250"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="596"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Auswahl-2-verkleinert-bearbeitet-e1744026184573-1024x538.jpg"
                        fileSize="91845"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="538"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Auswahl-3-verkleinert-bearbeitetjpg-e1744026136787-1024x618.jpg"
                        fileSize="97175"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="618"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wissenschaft am Schlachthof: Doku über Donna Haraway]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissenschaft-am-schlachthof-doku-ueber-donna-haraway/</link>
                <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 12:18:20 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Auf dem ehemaligen Schlachthofareal in Coburg soll ein dritter Campus der Hochschule Coburg entstehen. Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, findet regelmäßig „Wissenschaft am Schlachthof“ statt. Zum Beispiel in Form von Filmabenden.</em>

Der Dokumentarfilm „Donna Haraway: Story Telling for Earthly Survival" porträtiert die US-amerikanische Wissenschaftlerin Donna Haraway, die mit einem interdisziplinären, designorientierten Denkansatz neue Narrative für nachhaltiges und vernetztes Zusammenleben entwickelt. Durch die kreative Verknüpfung von Wissenschaft, Technologie, Feminismus und Science-Fiction entwirft sie zukunftsfähige Perspektiven jenseits starrer Kategorien von Mensch, Tier und Maschine. Dadurch kann auch im urbanen Design ein ganzheitlicher, vernetzter Ansatz verfolgt werden. Statt funktionale, soziale und ökologische Aspekte getrennt zu betrachten, wird ein gemeinsames Leitbild des Miteinanders und der Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt gestellt.

Die Auflösung starrer Grenzen ließe sich in einer Stadtlandschaft als Einladung verstehen, die Trennungen zwischen Natur und gebauter Umwelt, zwischen öffentlichem und privatem Raum oder zwischen verschiedenen Nutzergruppen zu hinterfragen. Dadurch entstünde ein Stadtraum, der nicht nur ökologisch, sondern auch sozial inklusiv, flexibel und anpassungsfähig sei.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Was mir an dem Abend gefallen hat, war das Format, bei dem sich Hochschule und Creapolis mit Menschen treffen, die „out of the box“ denken. Als Kulturschaffende finde ich es faszinierend, wie „Schlachthöfe“ zu Innovationsschmieden werden können – der Film von Donna Haraway verdeutlichte, wie unsere Wortwahl oft Innovation erschwert. Besonders beeindruckte mich die Erkenntnis, dass unser intellektuelles Wording oft in Bewertungen und Einordnungen endet, was Veränderungen blockieren kann. Um eine bessere Welt zu schaffen, müssen wir neue Worte finden, frei von Bewertung. Der Film hat mich inspiriert, bis Ende Mai neue Wortschöpfungen zu entwickeln, die den Planeten und das Leben schätzen. Schreibt mir Ende Mai, welche Worte sich bei mir angesiedelt haben. PS: Das Popcorn war klasse!</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Peggy Hoffmann, Inhaberin NEUgestimmt, Coburg</em></p>
&nbsp;

Design wird mit der Denkweise des Films zum Werkzeug für spekulatives, zukunftsorientiertes Denken: Ein zukünftiger Campus kann somit als „lebendiges Gefüge“ gedacht werden, das Menschen, Natur und Technologien gleichwertig mitdenkt. Haraways konzeptionelle Herangehensweise lädt dazu ein, Geschichten (Stories!) und Identitäten in den Entwurfsprozess zu integrieren – für ein urbanes Leben, das auf Fürsorge, Kooperation und langfristige Verantwortung aufbaut.

Nach dem Film hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-natalie-weinmann/">Prof. Natalie Weinmann</a>, wissenschaftliche Patin des Abends, über die Inhalte des Films auszutauschen und zu diskutieren. Damit wurde das Ziel des Events direkt in die Tat umgesetzt: den Dialog über das zukünftige Campusquartier anzustoßen und fortzuführen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     <strong>Der Film Donna Haraway: Story Telling for Earthly Survival ist für Studierende der Fakultät Design + Bauen relevant, da er posthumanistische Perspektiven, spekulatives Storytelling und eine kritische Auseinandersetzung mit Technologie, Nachhaltigkeit und sozialen Narrativen vermittelt. Er inspiriert dazu, Design als interdisziplinäres, erzählerisches Werkzeug zu nutzen, um alternative Zukunftsvisionen zu entwerfen und gesellschaftliche Transformationsprozesse mitzugestalten. Der Film regt dazu an, Design als mehr als reine Formgebung oder Problemlösung zu verstehen – vielmehr als eine Methode, neue Denkweisen und alternative Zukünfte zu erschaffen, was einen forschungsorientierten, experimentellen Design-Ansatz unterstützt.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Natalie Weinmann</em></p>
&nbsp;

Der Filmabende der Reihe „Wissenschaft am Schlachthof“ werden realisiert vom <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a> der Hochschule Coburg im Rahmen des Projekte <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/innovative-hochschule/creapolis-2023-2027/">CREAPOLIS + design</a>, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule.<em> </em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Auf dem ehemaligen Schlachthofareal in Coburg soll ein dritter Campus der Hochschule Coburg entstehen. Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, findet regelmäßig „Wissenschaft am Schlachthof“ statt. Zum Beispiel in Form von Filmabenden.</em>

Der Dokumentarfilm „Donna Haraway: Story Telling for Earthly Survival" porträtiert die US-amerikanische Wissenschaftlerin Donna Haraway, die mit einem interdisziplinären, designorientierten Denkansatz neue Narrative für nachhaltiges und vernetztes Zusammenleben entwickelt. Durch die kreative Verknüpfung von Wissenschaft, Technologie, Feminismus und Science-Fiction entwirft sie zukunftsfähige Perspektiven jenseits starrer Kategorien von Mensch, Tier und Maschine. Dadurch kann auch im urbanen Design ein ganzheitlicher, vernetzter Ansatz verfolgt werden. Statt funktionale, soziale und ökologische Aspekte getrennt zu betrachten, wird ein gemeinsames Leitbild des Miteinanders und der Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt gestellt.

Die Auflösung starrer Grenzen ließe sich in einer Stadtlandschaft als Einladung verstehen, die Trennungen zwischen Natur und gebauter Umwelt, zwischen öffentlichem und privatem Raum oder zwischen verschiedenen Nutzergruppen zu hinterfragen. Dadurch entstünde ein Stadtraum, der nicht nur ökologisch, sondern auch sozial inklusiv, flexibel und anpassungsfähig sei.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Was mir an dem Abend gefallen hat, war das Format, bei dem sich Hochschule und Creapolis mit Menschen treffen, die „out of the box“ denken. Als Kulturschaffende finde ich es faszinierend, wie „Schlachthöfe“ zu Innovationsschmieden werden können – der Film von Donna Haraway verdeutlichte, wie unsere Wortwahl oft Innovation erschwert. Besonders beeindruckte mich die Erkenntnis, dass unser intellektuelles Wording oft in Bewertungen und Einordnungen endet, was Veränderungen blockieren kann. Um eine bessere Welt zu schaffen, müssen wir neue Worte finden, frei von Bewertung. Der Film hat mich inspiriert, bis Ende Mai neue Wortschöpfungen zu entwickeln, die den Planeten und das Leben schätzen. Schreibt mir Ende Mai, welche Worte sich bei mir angesiedelt haben. PS: Das Popcorn war klasse!</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Peggy Hoffmann, Inhaberin NEUgestimmt, Coburg</em></p>
&nbsp;

Design wird mit der Denkweise des Films zum Werkzeug für spekulatives, zukunftsorientiertes Denken: Ein zukünftiger Campus kann somit als „lebendiges Gefüge“ gedacht werden, das Menschen, Natur und Technologien gleichwertig mitdenkt. Haraways konzeptionelle Herangehensweise lädt dazu ein, Geschichten (Stories!) und Identitäten in den Entwurfsprozess zu integrieren – für ein urbanes Leben, das auf Fürsorge, Kooperation und langfristige Verantwortung aufbaut.

Nach dem Film hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-natalie-weinmann/">Prof. Natalie Weinmann</a>, wissenschaftliche Patin des Abends, über die Inhalte des Films auszutauschen und zu diskutieren. Damit wurde das Ziel des Events direkt in die Tat umgesetzt: den Dialog über das zukünftige Campusquartier anzustoßen und fortzuführen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     <strong>Der Film Donna Haraway: Story Telling for Earthly Survival ist für Studierende der Fakultät Design + Bauen relevant, da er posthumanistische Perspektiven, spekulatives Storytelling und eine kritische Auseinandersetzung mit Technologie, Nachhaltigkeit und sozialen Narrativen vermittelt. Er inspiriert dazu, Design als interdisziplinäres, erzählerisches Werkzeug zu nutzen, um alternative Zukunftsvisionen zu entwerfen und gesellschaftliche Transformationsprozesse mitzugestalten. Der Film regt dazu an, Design als mehr als reine Formgebung oder Problemlösung zu verstehen – vielmehr als eine Methode, neue Denkweisen und alternative Zukünfte zu erschaffen, was einen forschungsorientierten, experimentellen Design-Ansatz unterstützt.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Natalie Weinmann</em></p>
&nbsp;

Der Filmabende der Reihe „Wissenschaft am Schlachthof“ werden realisiert vom <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a> der Hochschule Coburg im Rahmen des Projekte <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/innovative-hochschule/creapolis-2023-2027/">CREAPOLIS + design</a>, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule.<em> </em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bearbeitet-verkleinert-1-1024x576.jpg"
                        fileSize="114706"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bearbeitet-verkleinert-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="94179"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bearbeitet-verkleinert-3-1024x576.jpg"
                        fileSize="113117"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/05/Bearbeitet-verkleinert-4-1024x576.jpg"
                        fileSize="90242"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[IMPACT 25 der Hochschule Coburg: Suchen Probleme, bieten Lösungen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/impact-25-der-hochschule-coburg-suchen-probleme-bieten-loesungen/</link>
                <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 08:36:05 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>D</em><em>as englische Wort „Impact“ macht in Franken Karriere: Bereits zum dritten Mal findet dieses Jahr das Innovations- und Lernfestival IMPACT 25 der Hochschule Coburg statt. Dafür werden bis Sonntag, 13. April, wieder Fragen und Problemstellungen aus allen möglichen Bereichen gesucht, für die Studierende Lösungen entwickeln sollen. „Impact“ bedeutet Wirkung“ – und alle gemeinsam können viel für die Region bewirken. </em>

Die Hochschule Coburg ruft dazu auf, bis Sonntag, 13. April, Problemstellungen aus der Praxis als Themen-Vorschläge einzureichen. Bei den bisherigen IMPACT-Festivals ging es um unterschiedlichste Themen – von der Erarbeitung von Zukunftsmodellen für Dorfläden im ländlichen Raum mit einem Bürgerverein bis zur Entwicklung eines Diversity-Konzeptes inklusive Handlungsempfehlungen mit einem Automobilzulieferer. Vorschläge können alle machen: ob Hochschulangehörige, Organisationen, Verbände, Unternehmen, Vereine, Initiativen, Kulturschaffende oder Privatpersonen. Wer eine gesellschaftliche oder unternehmerische Fragestellung hat, kann sie einfach über ein Formular auf der Webseite <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/impact-25-innovations-und-lernfestival/" target="_blank" rel="noopener">www.hs-coburg.de/impact</a> einreichen. Die Hochschule wählt aus, welche Projekte im Herbst während des einwöchigen IMPACT-Festivals bearbeitet werden.

Entscheidend ist, dass die Fragestellungen so formuliert sind, dass die Studierenden innerhalb von einer Woche ein tragfähiges Konzept entwickeln können. Sie kommen aus verschiedenen Fachrichtungen, arbeiten in Teams zusammen und werden von Coaches unterstützt und begleitet. 2023 lag der Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, 2024 standen Innovation, Kreativität und Wissenschaft im Mittelpunkt und 2025 dreht sich alles um das Thema Entrepreneurship. Die Hochschule stärkt die Innovations- und Gründungskultur.

Die Projektwoche hat dabei Festivalcharakter und bietet für die Studierenden eine einzigartige Kombination aus intensivem Arbeiten und vielfältigem Rahmenprogramm. Das Besondere ist die Auseinandersetzung mit realen Problemen aus der Praxis. Die Studierenden entwickeln innovative Lösungen und Geschäftsideen und können sie praktisch umzusetzen. Das fördert innovative Denkweisen und unternehmerische Fähigkeiten. Mit der offenen Herangehensweise und den frischen Gedanken soll aber auch Neuartiges entstehen, das die Region voranbringt und positive Wirkung erzielt – IMPACT eben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>D</em><em>as englische Wort „Impact“ macht in Franken Karriere: Bereits zum dritten Mal findet dieses Jahr das Innovations- und Lernfestival IMPACT 25 der Hochschule Coburg statt. Dafür werden bis Sonntag, 13. April, wieder Fragen und Problemstellungen aus allen möglichen Bereichen gesucht, für die Studierende Lösungen entwickeln sollen. „Impact“ bedeutet Wirkung“ – und alle gemeinsam können viel für die Region bewirken. </em>

Die Hochschule Coburg ruft dazu auf, bis Sonntag, 13. April, Problemstellungen aus der Praxis als Themen-Vorschläge einzureichen. Bei den bisherigen IMPACT-Festivals ging es um unterschiedlichste Themen – von der Erarbeitung von Zukunftsmodellen für Dorfläden im ländlichen Raum mit einem Bürgerverein bis zur Entwicklung eines Diversity-Konzeptes inklusive Handlungsempfehlungen mit einem Automobilzulieferer. Vorschläge können alle machen: ob Hochschulangehörige, Organisationen, Verbände, Unternehmen, Vereine, Initiativen, Kulturschaffende oder Privatpersonen. Wer eine gesellschaftliche oder unternehmerische Fragestellung hat, kann sie einfach über ein Formular auf der Webseite <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/impact-25-innovations-und-lernfestival/" target="_blank" rel="noopener">www.hs-coburg.de/impact</a> einreichen. Die Hochschule wählt aus, welche Projekte im Herbst während des einwöchigen IMPACT-Festivals bearbeitet werden.

Entscheidend ist, dass die Fragestellungen so formuliert sind, dass die Studierenden innerhalb von einer Woche ein tragfähiges Konzept entwickeln können. Sie kommen aus verschiedenen Fachrichtungen, arbeiten in Teams zusammen und werden von Coaches unterstützt und begleitet. 2023 lag der Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, 2024 standen Innovation, Kreativität und Wissenschaft im Mittelpunkt und 2025 dreht sich alles um das Thema Entrepreneurship. Die Hochschule stärkt die Innovations- und Gründungskultur.

Die Projektwoche hat dabei Festivalcharakter und bietet für die Studierenden eine einzigartige Kombination aus intensivem Arbeiten und vielfältigem Rahmenprogramm. Das Besondere ist die Auseinandersetzung mit realen Problemen aus der Praxis. Die Studierenden entwickeln innovative Lösungen und Geschäftsideen und können sie praktisch umzusetzen. Das fördert innovative Denkweisen und unternehmerische Fähigkeiten. Mit der offenen Herangehensweise und den frischen Gedanken soll aber auch Neuartiges entstehen, das die Region voranbringt und positive Wirkung erzielt – IMPACT eben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/59-IMPACT01-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="239453"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/59-IMPACT01-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="202424"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/59-IMPACT01-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="235809"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Impulse, Speed-Dating, Networking:  So war die Kick-off-Veranstaltung von „foundHER“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/impulse-speed-dating-networking-so-war-die-kick-off-veranstaltung-von-foundher/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Apr 2025 12:15:06 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Das zehnmonatige Mentoringprogramm foundHER ist gestartet. Das Highlight des Abends war definitiv die Bekanntgabe der Stipendiatinnen und das Matching mit ihren Mentorinnen und ihrem Mentor.</em>

Frauen gründen seltener als Männer. Nur jedes fünfte Startup wurde 2024 von oder mit Beteiligung einer Frau gegründet – das geht aus dem Startup Monitor hervor. „Dafür gründen Frauen anders – wie Studien zeigen, haben sie langfristige Ziele, denken in nachhaltigen Geschäftsmodellen und beschäftigen sich oft mit Lösungen, die gesellschaftliche Herausforderungen adressieren“, sagt Elena Friedel, die im <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer und Entrepreneurship</a> der Hochschule Coburg als Coach Entrepreneurship Education arbeitet. Dazu gehört auch die Koordination des Mentoringprogramms foundHER, das nun gestartet ist und genau an diesem Punkt ansetzt: Frauen sollen auf dem Weg zur Gründung und Selbstständigkeit unterstützt werden.

Zur Unterstützung bekommen die Stipendiatinnen neben den Coachings und Qualifizierungsworkshops eine Mentorin oder einen Mentor an die Seite gestellt. Welche Mentorin, beziehungsweise welcher Mentor das ist, war für die Stipendiatinnen bis zum Kick-Off noch ein Geheimnis. Wenige Minuten vor der Vorstellung der Stipendiatinnen, ihrer Ideen und der Bekanntgabe der Mentorinnen und des Mentors war die Aufregung und die Nervosität im Foyer des ITMZ förmlich zu spüren. „Als Mentorinnen und Mentoren seid ihr Mutmacherinnen, Sparringpartnerinnen und Impulsgeberinnen. Mit eurer Erfahrung, eurem Wissen und eurem Netzwerk unterstützt ihr die Mentees dabei, Hürden zu überwinden“ leitete Elena Friedel die Bekanntgabe der Stipendiatinnen, Mentorinnen und des Mentors ein.
<h4><strong>It’s a Match</strong></h4>
Eine der Stipendiatinnen ist Rebecca Kopf. Sie hat einen Bachelor im Fach Psychologie und studiert im Master <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/">Change Management</a> an der Hochschule Coburg. „Durch die Teilnahme an foundHER habe ich jetzt die Möglichkeit, die Idee aus meiner Bachelorarbeit weiterzuentwickeln“, sagt die Studentin. In ihrer Abschlussarbeit hat sie sich damit beschäftigt, wie KI bei der Unternehmens- und Persönlichkeitsentwicklung einbezogen werden kann. Kopf hat große Erwartungen an das Programm: „Ich hoffe, dass ich viele Leute kennenlerne, die mich bei der Weiterentwicklung meiner Idee unterstützen. Neben der finanziellen Unterstützung ist mir auch die menschliche Perspektive sehr wichtig.“ Umso mehr freut sie sich, dass sie sich mit ihrer Mentorin von Anfang an sehr gut verstanden hat. „Ich bin jemand, der sehr viel nachdenkt und meine Mentorin geht direkt ins Doing – dadurch ergänzen wir uns sehr gut und werden mit Sicherheit ein richtig gutes Team.“

Rebecca Kopfs Mentorin ist Dr. Sabrina Hufnagel, die beim MarTech-Unternehmen marcapo für die Mitarbeitergewinnung und -entwicklung sowie die Organisationsentwicklung zuständig ist. „Ich freue mich, bei foundHER dabei zu sein und Rebecca dabei zu unterstützen, ihre Idee zu verwirklichen“, sagt Hufnagel. Durch die „wirklich tolle Initiative“ der Hochschule Coburg werden die Frauen nicht nur fachlich, sondern auch menschlich mit den entsprechenden Skills ausgestattet, die für eine Gründung wichtig sind, findet sie. Sie möchte ihre Mentee in den kommenden Monaten vor allem, was die menschliche Seite angeht, unterstützen. „Ich möchte Rebecca mit auf den Weg geben, dass sie auch scheitern darf, um dann neue Wege zu gehen und sich ausprobieren soll. Es ist wichtig, ein Mindset zu bilden, dass einen darin bestärkt, an seiner Idee dranzubleiben. Auch, wenn es Rückschläge gibt.“
<h4><strong>Speed-Dating: Mehr als ein Kennenlernen</strong></h4>
Nach dem Matching ging es direkt weiter mit dem Speed-Dating. Erst hatten die Stipendiatinnen vier Minuten Zeit, um ihre Mentorinnen und ihren Mentor kennenzulernen – danach wurde getauscht. In weniger als einer Stunde konnten die neun Teilnehmerinnen so auch die anderen acht Mentorinnen und den Mentor kennenlernen. Und ihre Idee direkt neunmal pitchen. Daran hatten die Stipendiatinnen am Vormittag beim ersten Qualifizierungsworkshops gearbeitet. Unter der Leitung der Bamberger Unternehmensberaterin Catharina Stamm konkretisierten die Teilnehmerinnen außerdem ihre Idee und setzten sich mit ihrem Geschäftsmodell auseinander.

<em>foundHER wird im Rahmen des Förderprogramms EXIST Women vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter Beteiligung des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.</em>

&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Das zehnmonatige Mentoringprogramm foundHER ist gestartet. Das Highlight des Abends war definitiv die Bekanntgabe der Stipendiatinnen und das Matching mit ihren Mentorinnen und ihrem Mentor.</em>

Frauen gründen seltener als Männer. Nur jedes fünfte Startup wurde 2024 von oder mit Beteiligung einer Frau gegründet – das geht aus dem Startup Monitor hervor. „Dafür gründen Frauen anders – wie Studien zeigen, haben sie langfristige Ziele, denken in nachhaltigen Geschäftsmodellen und beschäftigen sich oft mit Lösungen, die gesellschaftliche Herausforderungen adressieren“, sagt Elena Friedel, die im <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer und Entrepreneurship</a> der Hochschule Coburg als Coach Entrepreneurship Education arbeitet. Dazu gehört auch die Koordination des Mentoringprogramms foundHER, das nun gestartet ist und genau an diesem Punkt ansetzt: Frauen sollen auf dem Weg zur Gründung und Selbstständigkeit unterstützt werden.

Zur Unterstützung bekommen die Stipendiatinnen neben den Coachings und Qualifizierungsworkshops eine Mentorin oder einen Mentor an die Seite gestellt. Welche Mentorin, beziehungsweise welcher Mentor das ist, war für die Stipendiatinnen bis zum Kick-Off noch ein Geheimnis. Wenige Minuten vor der Vorstellung der Stipendiatinnen, ihrer Ideen und der Bekanntgabe der Mentorinnen und des Mentors war die Aufregung und die Nervosität im Foyer des ITMZ förmlich zu spüren. „Als Mentorinnen und Mentoren seid ihr Mutmacherinnen, Sparringpartnerinnen und Impulsgeberinnen. Mit eurer Erfahrung, eurem Wissen und eurem Netzwerk unterstützt ihr die Mentees dabei, Hürden zu überwinden“ leitete Elena Friedel die Bekanntgabe der Stipendiatinnen, Mentorinnen und des Mentors ein.
<h4><strong>It’s a Match</strong></h4>
Eine der Stipendiatinnen ist Rebecca Kopf. Sie hat einen Bachelor im Fach Psychologie und studiert im Master <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/">Change Management</a> an der Hochschule Coburg. „Durch die Teilnahme an foundHER habe ich jetzt die Möglichkeit, die Idee aus meiner Bachelorarbeit weiterzuentwickeln“, sagt die Studentin. In ihrer Abschlussarbeit hat sie sich damit beschäftigt, wie KI bei der Unternehmens- und Persönlichkeitsentwicklung einbezogen werden kann. Kopf hat große Erwartungen an das Programm: „Ich hoffe, dass ich viele Leute kennenlerne, die mich bei der Weiterentwicklung meiner Idee unterstützen. Neben der finanziellen Unterstützung ist mir auch die menschliche Perspektive sehr wichtig.“ Umso mehr freut sie sich, dass sie sich mit ihrer Mentorin von Anfang an sehr gut verstanden hat. „Ich bin jemand, der sehr viel nachdenkt und meine Mentorin geht direkt ins Doing – dadurch ergänzen wir uns sehr gut und werden mit Sicherheit ein richtig gutes Team.“

Rebecca Kopfs Mentorin ist Dr. Sabrina Hufnagel, die beim MarTech-Unternehmen marcapo für die Mitarbeitergewinnung und -entwicklung sowie die Organisationsentwicklung zuständig ist. „Ich freue mich, bei foundHER dabei zu sein und Rebecca dabei zu unterstützen, ihre Idee zu verwirklichen“, sagt Hufnagel. Durch die „wirklich tolle Initiative“ der Hochschule Coburg werden die Frauen nicht nur fachlich, sondern auch menschlich mit den entsprechenden Skills ausgestattet, die für eine Gründung wichtig sind, findet sie. Sie möchte ihre Mentee in den kommenden Monaten vor allem, was die menschliche Seite angeht, unterstützen. „Ich möchte Rebecca mit auf den Weg geben, dass sie auch scheitern darf, um dann neue Wege zu gehen und sich ausprobieren soll. Es ist wichtig, ein Mindset zu bilden, dass einen darin bestärkt, an seiner Idee dranzubleiben. Auch, wenn es Rückschläge gibt.“
<h4><strong>Speed-Dating: Mehr als ein Kennenlernen</strong></h4>
Nach dem Matching ging es direkt weiter mit dem Speed-Dating. Erst hatten die Stipendiatinnen vier Minuten Zeit, um ihre Mentorinnen und ihren Mentor kennenzulernen – danach wurde getauscht. In weniger als einer Stunde konnten die neun Teilnehmerinnen so auch die anderen acht Mentorinnen und den Mentor kennenlernen. Und ihre Idee direkt neunmal pitchen. Daran hatten die Stipendiatinnen am Vormittag beim ersten Qualifizierungsworkshops gearbeitet. Unter der Leitung der Bamberger Unternehmensberaterin Catharina Stamm konkretisierten die Teilnehmerinnen außerdem ihre Idee und setzten sich mit ihrem Geschäftsmodell auseinander.

<em>foundHER wird im Rahmen des Förderprogramms EXIST Women vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter Beteiligung des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.</em>

&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/57-FundHer09719-1024x576.jpg"
                        fileSize="91298"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC09723-1024x576.jpg"
                        fileSize="118993"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC09737-1024x576.jpg"
                        fileSize="106142"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC09763-1024x576.jpg"
                        fileSize="80829"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC09765-1024x576.jpg"
                        fileSize="92621"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC09778-1024x576.jpg"
                        fileSize="87595"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/DSC09795-1024x576.jpg"
                        fileSize="79305"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category>                                <title><![CDATA[IP-Workshop: Designausbildung trifft alte Handwerkstechnik   ]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ip-workshop-designausbildung-trifft-alte-handwerkstechnik/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Apr 2025 08:58:19 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Zum Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign (IP)</a> gehört auch Wissen über alte Handwerkstechniken: Im ersten Semester näherten sich die Studierenden beispielsweise dem Thema Gusstechniken theoretisch an – im zweiten Semester wird Sandguss nun im Rahmen der handwerklichen Praktika umgesetzt.</em>

In den kommenden Workshops werden alle Studierenden des 2. Semesters praktisch testen, was sie im Rahmen von theoretischen Vorlesungen zum Thema Gusstechniken gehört haben.

Die ersten Werkstücke aus Messing sind nach dem ersten Workshop bereits fertig: Ob Hochschullogo oder Pommes-Gabel - unter Anleitung der Werkstattmeister Fabian Angermüller und Christian Licht aus der Metallwerkstatt/Holzwerkstatt der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> haben die Studierenden den Guss umgesetzt.

Die Studierenden kümmerten sich dabei um alle wichtigen Arbeitsschritte: von der Aufbereitung des Guss-Sandes im Stahlrahmen über das „Abdrücken“ der Urform (3D-Druck-Objekte) bis zum eigentlichen Guss. Nach dem Abkühlen und Ausgraben der Werkstücke stand noch die Nacharbeit der Objekte im Fokus. Sie wurden von Gussresten befreit und auf Hochglanz poliert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Zum Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign (IP)</a> gehört auch Wissen über alte Handwerkstechniken: Im ersten Semester näherten sich die Studierenden beispielsweise dem Thema Gusstechniken theoretisch an – im zweiten Semester wird Sandguss nun im Rahmen der handwerklichen Praktika umgesetzt.</em>

In den kommenden Workshops werden alle Studierenden des 2. Semesters praktisch testen, was sie im Rahmen von theoretischen Vorlesungen zum Thema Gusstechniken gehört haben.

Die ersten Werkstücke aus Messing sind nach dem ersten Workshop bereits fertig: Ob Hochschullogo oder Pommes-Gabel - unter Anleitung der Werkstattmeister Fabian Angermüller und Christian Licht aus der Metallwerkstatt/Holzwerkstatt der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> haben die Studierenden den Guss umgesetzt.

Die Studierenden kümmerten sich dabei um alle wichtigen Arbeitsschritte: von der Aufbereitung des Guss-Sandes im Stahlrahmen über das „Abdrücken“ der Urform (3D-Druck-Objekte) bis zum eigentlichen Guss. Nach dem Abkühlen und Ausgraben der Werkstücke stand noch die Nacharbeit der Objekte im Fokus. Sie wurden von Gussresten befreit und auf Hochglanz poliert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild1-1024x675.jpg"
                        fileSize="146251"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="675"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild2-1024x973.jpg"
                        fileSize="219463"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="973"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild3-768x1024.jpg"
                        fileSize="84878"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild4-1024x1015.jpg"
                        fileSize="206411"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1015"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild5-1024x578.jpg"
                        fileSize="140131"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="578"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild6-1024x858.jpg"
                        fileSize="160082"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="858"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/Bild7-1024x644.jpg"
                        fileSize="100649"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="644"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Lichtenfels begrüßt neue Master-Studierende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lichtenfels-begruesst-neue-master-studierende/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 12:02:15 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Zum Start des Sommersemesters 2025 wurden im FADZ Machbar die neuen Studierenden des Masterstudiengangs<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/additive-manufacturing-and-lightweight-design/"> Additive Manufacturing and Lightweight Design </a>der Hochschule Coburg willkommen geheißen. Insgesamt 13 neue Studierende beginnen ihr Studium in Lichtenfels. Darunter internationale Studierende und junge Menschen aus ganz Deutschland, aber auch aus Lichtenfels selbst. </em>

Im Sommersemester liegt der Fokus des Studiengangs insbesondere auf den Themen Kunststoff und Leichtbau. Im aktuellen Semesterprojekt werden Leichtbaukomponenten für das Motorsportteam CAT Racing entwickelt, welches für die Hochschule Coburg regelmäßig an der internationalen Rennserie Formula Student teilnimmt. Als Zentrum für innovative Fertigungstechnologien ist Lichtenfels für die Studierenden besonders attraktiv. Ursprünglich waren 25 Studienplätze vorgesehen, zusammen mit den 14 Studierenden aus dem Wintersemester sind es auch in diesem Semester mehr geworden.

Zur offiziellen Begrüßung der neuen Studierenden überreichten der Vorsitzende des FADZ-Zweckverbands und Landrat des Landkreises Lichtenfels, Christian Meißner, gemeinsam mit der Zweiten Bürgermeisterin der Stadt Lichtenfels, Sabine Rießner, sowie der Vorstandsbeisitzerin des FADZ-Wirtschaftsverbands, Sara Bauer-Oertel, ein regionales Willkommenspaket an die Studierenden. Im Beisein des Studiengangsleiters <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-stark/">Prof. Dr. Markus Stark</a> und dem Prodekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-geuss/">Prof. Dr. Matthias Geuß</a> wünschten die regionalen Vertreterinnen und Vertreter den Studierenden einen guten Beginn in Lichtenfels und freuten sich über das weiter rege Interesse an dem besonderen Studiengang. Diese enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Politik und Wirtschaft stärkt den Standort Lichtenfels als erstklassigen Ausbildungs- und Forschungsort im Bereich der additiven Fertigung.
<h4>Mit Wissenschaft und Wirtschaft</h4>
Das FADZ hat sich als wichtiger Standort für die Ausbildung von Fachkräften in der additiven Fertigung etabliert und bietet den Studierenden nicht nur erstklassige wissenschaftliche Betreuung, sondern auch eine enge Verzahnung mit der Wirtschaft. Die regelmäßige Begrüßung neuer Studierender zeigt, dass das Programm kontinuierlich wächst und einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Bereich der innovativen Fertigungstechnologien leistet. Der Studiengang lebt vom engen Austausch mit der Industrie, daher sind Vorschläge für Praxisprojekte im Bereich Leichtbau und Additive Fertigung sehr willkommen und können an den Studiengangsleiter gerichtet werden: markus.stark@hs-coburg.de]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Zum Start des Sommersemesters 2025 wurden im FADZ Machbar die neuen Studierenden des Masterstudiengangs<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/additive-manufacturing-and-lightweight-design/"> Additive Manufacturing and Lightweight Design </a>der Hochschule Coburg willkommen geheißen. Insgesamt 13 neue Studierende beginnen ihr Studium in Lichtenfels. Darunter internationale Studierende und junge Menschen aus ganz Deutschland, aber auch aus Lichtenfels selbst. </em>

Im Sommersemester liegt der Fokus des Studiengangs insbesondere auf den Themen Kunststoff und Leichtbau. Im aktuellen Semesterprojekt werden Leichtbaukomponenten für das Motorsportteam CAT Racing entwickelt, welches für die Hochschule Coburg regelmäßig an der internationalen Rennserie Formula Student teilnimmt. Als Zentrum für innovative Fertigungstechnologien ist Lichtenfels für die Studierenden besonders attraktiv. Ursprünglich waren 25 Studienplätze vorgesehen, zusammen mit den 14 Studierenden aus dem Wintersemester sind es auch in diesem Semester mehr geworden.

Zur offiziellen Begrüßung der neuen Studierenden überreichten der Vorsitzende des FADZ-Zweckverbands und Landrat des Landkreises Lichtenfels, Christian Meißner, gemeinsam mit der Zweiten Bürgermeisterin der Stadt Lichtenfels, Sabine Rießner, sowie der Vorstandsbeisitzerin des FADZ-Wirtschaftsverbands, Sara Bauer-Oertel, ein regionales Willkommenspaket an die Studierenden. Im Beisein des Studiengangsleiters <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-stark/">Prof. Dr. Markus Stark</a> und dem Prodekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-geuss/">Prof. Dr. Matthias Geuß</a> wünschten die regionalen Vertreterinnen und Vertreter den Studierenden einen guten Beginn in Lichtenfels und freuten sich über das weiter rege Interesse an dem besonderen Studiengang. Diese enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Politik und Wirtschaft stärkt den Standort Lichtenfels als erstklassigen Ausbildungs- und Forschungsort im Bereich der additiven Fertigung.
<h4>Mit Wissenschaft und Wirtschaft</h4>
Das FADZ hat sich als wichtiger Standort für die Ausbildung von Fachkräften in der additiven Fertigung etabliert und bietet den Studierenden nicht nur erstklassige wissenschaftliche Betreuung, sondern auch eine enge Verzahnung mit der Wirtschaft. Die regelmäßige Begrüßung neuer Studierender zeigt, dass das Programm kontinuierlich wächst und einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Bereich der innovativen Fertigungstechnologien leistet. Der Studiengang lebt vom engen Austausch mit der Industrie, daher sind Vorschläge für Praxisprojekte im Bereich Leichtbau und Additive Fertigung sehr willkommen und können an den Studiengangsleiter gerichtet werden: markus.stark@hs-coburg.de]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/56-Semesterstart-Lichtenfels-e1743509277139-1024x578.jpg"
                        fileSize="151590"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="578"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Schnuppertage an der Hochschule mit Blutkrebs-Aktionstag]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schnuppertage-an-der-hochschule-mit-blutkrebs-aktionstag/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 09:51:26 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2025/">Schnuppertage der Hochschule Coburg</a> bieten in den Osterferien am Dienstag, 15. und Mittwoch, 16. April, ein umfangreiches Programm vor Ort sowie online mit Vorstellung der über 20 Bachelor-Studiengänge und Informationen rund ums Studium an der Hochschule Coburg. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun: Nicht nur Studieninteressierte, ihre Begleitpersonen und Hochschulmitglieder können sich als mögliche Stammzellspenderinnen und -spender registrieren lassen, sondern jeder kann kommen. Für Menschen mit Blutkrebs geht es um die Chance, zu überleben.</em>

Ob ins Studium hineinschnuppern, sich kostenlos als potenzielle Stammzell-Spendende registrieren oder beides: Die Hochschule freut sich über alle, die an den Schnuppertagen in den Osterferien zu Besuch sind. Am Dienstag, 15. April, gibt es die Studiengänge aus dem Bereich <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Bauen und Design</a> am Campus Design in Coburg sowie den Studiengang „<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/applied-digital-transformation/">Wirtschaftsinformatik 2.0 – Digitale Innovation &amp; Transformation</a>“ am Lucas-Cranach-Campus in Kronach zu entdecken. Am Mittwoch, 16. April, öffnet der Hauptcampus in Coburg seine Pforten für die Studienbereiche Soziales und Gesundheit, Technik, Informatik und Naturwissenschaften sowie Wirtschaft. Außerdem wird das Angebot des Orientierungssemesters vorgestellt – für alle, die sich (noch) nicht entscheiden können.
<h4><strong>Studiengänge entdecken</strong></h4>
Jeweils vormittags sind Schülerinnen und Schüler, Eltern und andere Begleitpersonen sowie alle weiteren Studieninteressierten herzlich eingeladen, an die verschiedenen Campusse zu kommen: Professorinnen und Professoren oder Dozierende stellen ihre Studiengänge vor und beantworten Fragen. Danach gibt es einen Einblick in die fachlichen Inhalte unter anderem durch den Besuch von Vorlesungen sowie die Gelegenheit, Hörsäle, Labore und Werkstätten zu besichtigen und mit Studierenden ins Gespräch zu kommen. Mittags gibt es einen ersten Vorgeschmack aufs Studierendenleben mit der Möglichkeit eines Mensabesuchs.
<h4><strong>Keine Angst: Risiko bei Stammzellspende viel geringer als viele glauben</strong></h4>
Die Hochschule Coburg beteiligt sich an den Schnuppertagen auch an der Aktion „Franken für das Leben“ und ruft gemeinsam mit der DKMS zur Registrierung für Stammzellspenden auf. Blutkrebs-Patientinnen und Patienten können häufig nur mit einer Stammzellspende überleben. Oft betrifft das auch Kinder und Jugendliche. Wer registriert ist, wird in eine Datenbank aufgenommen. Falls die Daten irgendwann zu einem konkreten Patienten oder einer Patientin passen, entscheiden die Registrierten, ob sie spenden wollen. Das Risiko ist dabei viel geringer als oft angenommen wird. Bei etwa 90 Prozent der Spenden werden die Stammzellen über den Blutweg entnommen, in etwa zehn Prozent wird Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen. Informationen und eine kostenlose Registrierungsmöglichkeit gibt es am Campus Design der Hochschule Coburg am Dienstag, 15. April, von 9 bis 15 Uhr im Raum D1-110. Am Mittwoch, 16. April, am Campus Friedrich Streib im IT- und Medienzentrum (ITMZ) in Raum 4-019 von 9 bis 18 Uhr. So können auch Berufstätige kommen, die sich nicht bei den Schnuppertagen übers Studium informieren. Für die Stammzell-Registrierung ist keine Voranmeldung erforderlich, allerdings wird ein Smartphone benötigt.
<h4><strong>Campusluft schnuppern geht auch online</strong></h4>
Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, ins Studium an der Hochschule hineinzuschnuppern ohne an die Hochschule zu kommen: Studieninteressierte, die zum Beispiel in den Urlaub gefahren sind und nicht in Coburg sein können, haben die Möglichkeit, sich online zu informieren. Am späten Nachmittag bietet die Hochschule jeweils Online-Live-Events, in denen Studiengänge und -orte vorgestellt werden und jede und jeder die Möglichkeit hat, seine Fragen loszuwerden.

Alle Infos zu Ort, Zeit und Ablauf sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf hs-coburg.de/schnuppern. Fragen beantwortet die Studienberatung unter <a href="mailto:studienberatung@hs-coburg.de">studienberatung@hs-coburg.de</a> oder 09561 317 247.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2025/">Schnuppertage der Hochschule Coburg</a> bieten in den Osterferien am Dienstag, 15. und Mittwoch, 16. April, ein umfangreiches Programm vor Ort sowie online mit Vorstellung der über 20 Bachelor-Studiengänge und Informationen rund ums Studium an der Hochschule Coburg. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun: Nicht nur Studieninteressierte, ihre Begleitpersonen und Hochschulmitglieder können sich als mögliche Stammzellspenderinnen und -spender registrieren lassen, sondern jeder kann kommen. Für Menschen mit Blutkrebs geht es um die Chance, zu überleben.</em>

Ob ins Studium hineinschnuppern, sich kostenlos als potenzielle Stammzell-Spendende registrieren oder beides: Die Hochschule freut sich über alle, die an den Schnuppertagen in den Osterferien zu Besuch sind. Am Dienstag, 15. April, gibt es die Studiengänge aus dem Bereich <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Bauen und Design</a> am Campus Design in Coburg sowie den Studiengang „<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/applied-digital-transformation/">Wirtschaftsinformatik 2.0 – Digitale Innovation &amp; Transformation</a>“ am Lucas-Cranach-Campus in Kronach zu entdecken. Am Mittwoch, 16. April, öffnet der Hauptcampus in Coburg seine Pforten für die Studienbereiche Soziales und Gesundheit, Technik, Informatik und Naturwissenschaften sowie Wirtschaft. Außerdem wird das Angebot des Orientierungssemesters vorgestellt – für alle, die sich (noch) nicht entscheiden können.
<h4><strong>Studiengänge entdecken</strong></h4>
Jeweils vormittags sind Schülerinnen und Schüler, Eltern und andere Begleitpersonen sowie alle weiteren Studieninteressierten herzlich eingeladen, an die verschiedenen Campusse zu kommen: Professorinnen und Professoren oder Dozierende stellen ihre Studiengänge vor und beantworten Fragen. Danach gibt es einen Einblick in die fachlichen Inhalte unter anderem durch den Besuch von Vorlesungen sowie die Gelegenheit, Hörsäle, Labore und Werkstätten zu besichtigen und mit Studierenden ins Gespräch zu kommen. Mittags gibt es einen ersten Vorgeschmack aufs Studierendenleben mit der Möglichkeit eines Mensabesuchs.
<h4><strong>Keine Angst: Risiko bei Stammzellspende viel geringer als viele glauben</strong></h4>
Die Hochschule Coburg beteiligt sich an den Schnuppertagen auch an der Aktion „Franken für das Leben“ und ruft gemeinsam mit der DKMS zur Registrierung für Stammzellspenden auf. Blutkrebs-Patientinnen und Patienten können häufig nur mit einer Stammzellspende überleben. Oft betrifft das auch Kinder und Jugendliche. Wer registriert ist, wird in eine Datenbank aufgenommen. Falls die Daten irgendwann zu einem konkreten Patienten oder einer Patientin passen, entscheiden die Registrierten, ob sie spenden wollen. Das Risiko ist dabei viel geringer als oft angenommen wird. Bei etwa 90 Prozent der Spenden werden die Stammzellen über den Blutweg entnommen, in etwa zehn Prozent wird Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen. Informationen und eine kostenlose Registrierungsmöglichkeit gibt es am Campus Design der Hochschule Coburg am Dienstag, 15. April, von 9 bis 15 Uhr im Raum D1-110. Am Mittwoch, 16. April, am Campus Friedrich Streib im IT- und Medienzentrum (ITMZ) in Raum 4-019 von 9 bis 18 Uhr. So können auch Berufstätige kommen, die sich nicht bei den Schnuppertagen übers Studium informieren. Für die Stammzell-Registrierung ist keine Voranmeldung erforderlich, allerdings wird ein Smartphone benötigt.
<h4><strong>Campusluft schnuppern geht auch online</strong></h4>
Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, ins Studium an der Hochschule hineinzuschnuppern ohne an die Hochschule zu kommen: Studieninteressierte, die zum Beispiel in den Urlaub gefahren sind und nicht in Coburg sein können, haben die Möglichkeit, sich online zu informieren. Am späten Nachmittag bietet die Hochschule jeweils Online-Live-Events, in denen Studiengänge und -orte vorgestellt werden und jede und jeder die Möglichkeit hat, seine Fragen loszuwerden.

Alle Infos zu Ort, Zeit und Ablauf sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf hs-coburg.de/schnuppern. Fragen beantwortet die Studienberatung unter <a href="mailto:studienberatung@hs-coburg.de">studienberatung@hs-coburg.de</a> oder 09561 317 247.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/04/55-Schnuppertage-1024x683.jpg"
                        fileSize="126091"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Zukunftswerkstatt Automotive: Jenseits der Krise]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunftswerkstatt-automotive-jenseits-der-krise/</link>
                <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 11:59:07 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die Auto-Branche steht ohnehin vor vielfältigen Herausforderungen und US-Präsident Trumps Ankündigung, Autoimporte mit 25 Prozent zu verzollen, verunsichert viele jetzt noch mehr. Im Vorfeld der </em><em>Zukunftswerkstatt Automotive der Metropolregion Nürnberg </em><em>ordnet <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Wirtschaftswissenschaftler und Vizepräsident der Hochschule Coburg, die Entwicklungen ein. Und er macht Mut.</em>

In Coburg geht es am Mittwoch, 2. April, bei der Zukunftswerkstatt Automotive der Metropolregion Nürnberg darum, Innovation voranzutreiben, Beschäftigung zu sichern und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Region krempelt die Ärmel hoch. Die dritte Branchenkonferenz der Automotive Metropolregion Nürnberg steht unter dem Motto „Das Auto schafft Zukunft – Vernetzung und Innovation für globalen Erfolg“ Auch die Hochschule Coburg ist beteiligt und Vizepräsident Prof. Dr. Felix Weispfenning betont die Dynamik der Transformation: „Elektromobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit – die aktuellen Entwicklungen haben weitreichende Auswirkungen auf die europäische Automobilbranche.“

Die zunehmende Elektrifizierung von Fahrzeugen sowie der Fokus auf Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion bringe die europäische Automobilindustrie in eine transformative Phase. „Dies bedeutet für Unternehmen, dass sie sich schnell anpassen und vielleicht gänzlich neue Geschäftsmodelle finden müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Gleichzeitig schreitet die Digitalisierung im Automobilsektor weiter voran. Weispfenning verweist insbesondere auf den Bereich des autonomen Fahrens, dem an der Hochschule Coburg sogar ein eigener Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/autonomous-driving/">Autonomous Driving</a> gewidmet ist, außerdem auf die Fahrzeugvernetzung und die Nutzung von Big Data. „Diese Entwicklung eröffnet neue Geschäftsfelder und Innovationspotenziale für Unternehmen. Die gesamte Wertschöpfungskette der Automobilindustrie wird durch digitale Technologien optimiert – von der Produktion über die Wartung bis hin zur Nutzung von Fahrzeugen.“
<h4>Transformation bedeutet auch: neue Möglichkeiten</h4>
Die Veränderungen sind wichtig für die Region. Etwa 500 kleine und mittlere Automobil-Zulieferer beschäftigen in der gesamten Metropolregion um die 100.000 Menschen. Viele Unternehmen gehen die Herausforderungen bereits aktiv an, orientieren sich neu und entwickeln zusätzliche Geschäftsfelder als zweites Standbein. Weispfenning erklärt, wie der Wandel als Chance begriffen werden kann: „In einer Region wie Coburg, die eng mit der Automobilindustrie verbunden ist, ergeben sich da zahlreiche Chancen. Unternehmen können sich als Zulieferer für neue Technologien positionieren, etwa in den Bereichen Batterietechnologie, Ladeinfrastruktur oder Fahrzeugsoftware. Der Wandel bietet zudem die Gelegenheit, sich in zukunftsfähigen Bereichen wie der Kreislaufwirtschaft oder der nachhaltigen Mobilität zu etablieren.“

Die Hochschule Coburg bereitet ihre Studierenden auf solche Veränderungen vor. Weispfenning erklärt, dass eine ganzheitliche Ausbildung zu Persönlichkeiten angeboten wird. „Es wird nicht nur technisches Wissen vermittelt, sondern auch die Fähigkeiten zur Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gefördert. Studierende werden dazu ermutigt, sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft zu beteiligen – sei es durch Innovationen in der Automobiltechnik, durch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und das Erlernen von <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/">Change</a>-Techniken.“ Start-ups treiben in diesem dynamischen Feld oft die Innovation voran, während etablierte Unternehmen über jahrzehntelange Erfahrung und Produktionskapazitäten verfügen. Die Frage ist: Wie können beide Seiten voneinander profitieren? Darum geht es in der Zukunftswerkstatt Automotive Metropolregion Nürnberg in der Session der Hochschule zum Thema „Disruptive Drives: Startups und Traditionsunternehmen zwischen Wettbewerb und Kooperation“. Außer dieser Diskussionsrunde gibt es aber auch jede Menge weitere fachliche Impulse, Best Practice Beispiele und Austausch – der Wandel in der Mobilität bringt viele neue Impulse in die Region.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die Auto-Branche steht ohnehin vor vielfältigen Herausforderungen und US-Präsident Trumps Ankündigung, Autoimporte mit 25 Prozent zu verzollen, verunsichert viele jetzt noch mehr. Im Vorfeld der </em><em>Zukunftswerkstatt Automotive der Metropolregion Nürnberg </em><em>ordnet <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Wirtschaftswissenschaftler und Vizepräsident der Hochschule Coburg, die Entwicklungen ein. Und er macht Mut.</em>

In Coburg geht es am Mittwoch, 2. April, bei der Zukunftswerkstatt Automotive der Metropolregion Nürnberg darum, Innovation voranzutreiben, Beschäftigung zu sichern und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Region krempelt die Ärmel hoch. Die dritte Branchenkonferenz der Automotive Metropolregion Nürnberg steht unter dem Motto „Das Auto schafft Zukunft – Vernetzung und Innovation für globalen Erfolg“ Auch die Hochschule Coburg ist beteiligt und Vizepräsident Prof. Dr. Felix Weispfenning betont die Dynamik der Transformation: „Elektromobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit – die aktuellen Entwicklungen haben weitreichende Auswirkungen auf die europäische Automobilbranche.“

Die zunehmende Elektrifizierung von Fahrzeugen sowie der Fokus auf Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion bringe die europäische Automobilindustrie in eine transformative Phase. „Dies bedeutet für Unternehmen, dass sie sich schnell anpassen und vielleicht gänzlich neue Geschäftsmodelle finden müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Gleichzeitig schreitet die Digitalisierung im Automobilsektor weiter voran. Weispfenning verweist insbesondere auf den Bereich des autonomen Fahrens, dem an der Hochschule Coburg sogar ein eigener Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/autonomous-driving/">Autonomous Driving</a> gewidmet ist, außerdem auf die Fahrzeugvernetzung und die Nutzung von Big Data. „Diese Entwicklung eröffnet neue Geschäftsfelder und Innovationspotenziale für Unternehmen. Die gesamte Wertschöpfungskette der Automobilindustrie wird durch digitale Technologien optimiert – von der Produktion über die Wartung bis hin zur Nutzung von Fahrzeugen.“
<h4>Transformation bedeutet auch: neue Möglichkeiten</h4>
Die Veränderungen sind wichtig für die Region. Etwa 500 kleine und mittlere Automobil-Zulieferer beschäftigen in der gesamten Metropolregion um die 100.000 Menschen. Viele Unternehmen gehen die Herausforderungen bereits aktiv an, orientieren sich neu und entwickeln zusätzliche Geschäftsfelder als zweites Standbein. Weispfenning erklärt, wie der Wandel als Chance begriffen werden kann: „In einer Region wie Coburg, die eng mit der Automobilindustrie verbunden ist, ergeben sich da zahlreiche Chancen. Unternehmen können sich als Zulieferer für neue Technologien positionieren, etwa in den Bereichen Batterietechnologie, Ladeinfrastruktur oder Fahrzeugsoftware. Der Wandel bietet zudem die Gelegenheit, sich in zukunftsfähigen Bereichen wie der Kreislaufwirtschaft oder der nachhaltigen Mobilität zu etablieren.“

Die Hochschule Coburg bereitet ihre Studierenden auf solche Veränderungen vor. Weispfenning erklärt, dass eine ganzheitliche Ausbildung zu Persönlichkeiten angeboten wird. „Es wird nicht nur technisches Wissen vermittelt, sondern auch die Fähigkeiten zur Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gefördert. Studierende werden dazu ermutigt, sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft zu beteiligen – sei es durch Innovationen in der Automobiltechnik, durch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und das Erlernen von <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/">Change</a>-Techniken.“ Start-ups treiben in diesem dynamischen Feld oft die Innovation voran, während etablierte Unternehmen über jahrzehntelange Erfahrung und Produktionskapazitäten verfügen. Die Frage ist: Wie können beide Seiten voneinander profitieren? Darum geht es in der Zukunftswerkstatt Automotive Metropolregion Nürnberg in der Session der Hochschule zum Thema „Disruptive Drives: Startups und Traditionsunternehmen zwischen Wettbewerb und Kooperation“. Außer dieser Diskussionsrunde gibt es aber auch jede Menge weitere fachliche Impulse, Best Practice Beispiele und Austausch – der Wandel in der Mobilität bringt viele neue Impulse in die Region.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Themenabend: „Wenn die Nieren nicht funktionieren – Nierenerkrankungen und aktuelle Therapien“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/themenabend-wenn-die-nieren-nicht-funktionieren-nierenerkrankungen-und-aktuelle-therapien/</link>
                <pubDate>Fri, 28 Mar 2025 09:05:44 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Unter dem Motto „<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg</a>“ findet am Dienstag, 8. April, um 18 Uhr ein Vortragsabend zum Thema „Wenn die Nieren nicht funktionieren – Nierenerkrankungen und aktuelle Therapien“ im MEAT in der Alten Kühlhalle (Schlachthofstraße 1 in Coburg) statt. </em>

<strong>Das steht auf dem Programm</strong>

Immer mehr Menschen leiden an Nierenerkrankungen. Experten prognostizieren, dass Nierenleiden bis 2040 auf Platz 5 der häufigsten Todesursachen weltweit avancieren. Die Diagnose „dialysepflichtig“ löst noch immer Ängste vor erheblichen körperlichen Einschränkungen aus – dabei hat sich die Versorgungssituation für Dialysepatienten in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Um die historische und aktuelle Entwicklung in der medikamentösen Begleitbehandlung und der Durchführung von Dialyseverfahren geht es im ersten von drei Vorträgen am Themenabend der Hochschule Coburg. Privatdozent Dr. Gerald Braun, Chefarzt der Nephrologie am Sana Klinikum Coburg, wird unter anderem über die Fortschritte in der häuslichen Dialyse sprechen und auf die Versorgungsstrukturen und Herausforderungen im Raum Coburg eingehen.

Der zweite Vortrag dreht sich um die Forschung zur Therapieoptimierung der seltenen Nierenerkrankung Fokal segmentale Glomerulosklerose (FSGS) an der Hochschule Coburg. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> vom <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Institut für Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg wird auf die neuesten Forschungsergebnisse zu Behandlungsansätzen der Krankheit eingehen und ein aktuelles Forschungsprojekt vorstellen, durch das in Kooperation mit der Uniklinik Erlangen die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit FSGS verbessert werden sollen.

Der Themenabend schließt mit einer Podiumsdiskussion. Ein Dialysepatient und seine Ärztin Dr. Andrea Kalkhof, Nephrologin am KfH-Nierenzentrum Lichtenfels und hausärztliche Internistin und Diabetologin in der Praxis Dr. Simon Wagner Lichtenfels, sprechen über ihre persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen mit der Heimdialyse.

<strong>Jetzt anmelden</strong>

Durch den Abend führt Dr. Markus Neufeld, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referats Transfer &amp; Entrepreneurship</a> der Hochschule Coburg. Nach den Vorträgen haben Gäste die Möglichkeit, sich bei einem gesunden Buffet mit den Referentinnen und Referenten auszutauschen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur besseren Planung wird gebeten um Anmeldung unter folgendem Link: <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg | Hochschule Coburg</a>

&nbsp;

<em>Realisiert werden die Themenabende im Rahmen des Projekts CREAPOLIS + design, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule und unterstützt durch die TechnologieAllianzOberfranken (TAO). " das noch an die Ankündigung für den Nierenabend auf der Website anfügen</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Unter dem Motto „<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg</a>“ findet am Dienstag, 8. April, um 18 Uhr ein Vortragsabend zum Thema „Wenn die Nieren nicht funktionieren – Nierenerkrankungen und aktuelle Therapien“ im MEAT in der Alten Kühlhalle (Schlachthofstraße 1 in Coburg) statt. </em>

<strong>Das steht auf dem Programm</strong>

Immer mehr Menschen leiden an Nierenerkrankungen. Experten prognostizieren, dass Nierenleiden bis 2040 auf Platz 5 der häufigsten Todesursachen weltweit avancieren. Die Diagnose „dialysepflichtig“ löst noch immer Ängste vor erheblichen körperlichen Einschränkungen aus – dabei hat sich die Versorgungssituation für Dialysepatienten in den vergangenen Jahren erheblich verbessert. Um die historische und aktuelle Entwicklung in der medikamentösen Begleitbehandlung und der Durchführung von Dialyseverfahren geht es im ersten von drei Vorträgen am Themenabend der Hochschule Coburg. Privatdozent Dr. Gerald Braun, Chefarzt der Nephrologie am Sana Klinikum Coburg, wird unter anderem über die Fortschritte in der häuslichen Dialyse sprechen und auf die Versorgungsstrukturen und Herausforderungen im Raum Coburg eingehen.

Der zweite Vortrag dreht sich um die Forschung zur Therapieoptimierung der seltenen Nierenerkrankung Fokal segmentale Glomerulosklerose (FSGS) an der Hochschule Coburg. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> vom <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Institut für Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg wird auf die neuesten Forschungsergebnisse zu Behandlungsansätzen der Krankheit eingehen und ein aktuelles Forschungsprojekt vorstellen, durch das in Kooperation mit der Uniklinik Erlangen die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit FSGS verbessert werden sollen.

Der Themenabend schließt mit einer Podiumsdiskussion. Ein Dialysepatient und seine Ärztin Dr. Andrea Kalkhof, Nephrologin am KfH-Nierenzentrum Lichtenfels und hausärztliche Internistin und Diabetologin in der Praxis Dr. Simon Wagner Lichtenfels, sprechen über ihre persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen mit der Heimdialyse.

<strong>Jetzt anmelden</strong>

Durch den Abend führt Dr. Markus Neufeld, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referats Transfer &amp; Entrepreneurship</a> der Hochschule Coburg. Nach den Vorträgen haben Gäste die Möglichkeit, sich bei einem gesunden Buffet mit den Referentinnen und Referenten auszutauschen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur besseren Planung wird gebeten um Anmeldung unter folgendem Link: <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg | Hochschule Coburg</a>

&nbsp;

<em>Realisiert werden die Themenabende im Rahmen des Projekts CREAPOLIS + design, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule und unterstützt durch die TechnologieAllianzOberfranken (TAO). " das noch an die Ankündigung für den Nierenabend auf der Website anfügen</em>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category>                                <title><![CDATA[Fünf Jahre Corona: TVO berichtet aus der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fuenf-jahre-corona-tvo-berichtet-aus-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Wed, 26 Mar 2025 14:19:22 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Vor fünf Jahren hielt die Welt den Atem an. Die Corona-Pandemie sorgte aber nicht nur für Stillstand, sondern manchmal auch für kreative, innovative Neuerungen – in verschiedenen Bereichen an der Hochschule Coburg. Darüber berichtet TVO in der Sendung 4you.</em>

Die Hochschule Coburg musste während der Pandemie sehr schnell sehr vieles neu organisieren. Hier ging’s nicht nur um Homeoffice für die Mitarbeitenden, sondern um ein Home-Studium für um die 5000 Studierenden. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-matthias-j-kaiser/">Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser</a> kam in herausfordernden Zeiten an die Hochschule: Er berichtet in der Sendung 4you auf TV Oberfranken von der Corona-Taskforce, von Digitalisierung, Gesundheitsschutz und davon, wie die Hochschule nach und nach wieder zu einem Begegnungsort wurde. Uwe Düßel, Labormeister im Elektroniklabor, erinnert sich daran, wie er als Betriebssanitäter während der Pandemie mit vielen Helferinnen und Helfern durch Coronatests dazu beitrug, dass Lehrveranstaltungen wieder in Präsenz durchgeführt werden konnten.
<h4><strong>Gemeinsam gegen die Pandemie</strong></h4>
Die Hochschule beschäftigte sich aber in der Corona-Zeit nicht nur mit ihrem eigenen Betrieb, sondern auch damit, die Gesellschaft während der Pandemie zu unterstützen. Mitarbeitende der Hochschule wurden beispielsweise zeitweise ins CTT im Landratsamt abgeordnet, die Hochschullabore stellten dem Klinikum in Coburg Gerätschaften wie eine Sterilwerkbank und biomedizinische Analyseverfahren zur Verfügung, um Tests durchführen zu können. Und ob im Studiengang<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/"> Integriertes Produktdesign</a>, im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/ipm/">Institut für Prototypen und Modelltechnik</a>, im <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/">Makerspace von CREAPOLIS</a> oder dem new:lab: Im April 2020 wurden alle verfügbaren 3D-Drucker der Hochschule genutzt, um Stirnbügel für Gesichtsvisiere zu produzieren.
<h4><strong>Der Weg zum Innovations- und Lernfestival</strong></h4>
Das Projekt Coburg contra Corona trug dazu bei, die Situation in der Region zu bewältigen. Mit den völlig neuen Problemen konnten sich Menschen ab Ende März 2020 an die Hochschule wenden. Rund um das Team des Projekts CREAPOLIS wurden Lösungen gesucht. Etwa 70 Projekte sind vorgeschlagen worden, ein Dutzend davon wurden in Teams aus unterschiedlichen Bereichen der Hochschule bearbeitet. Beispielsweise wurde die Frage, wie sich 1,5 Meter Abstand einhalten lassen, in feinstem Coburgerisch gelöst: Die Bratwurst machte im Mai 2020 Karriere als Abstandsmaß auf Plakaten und Postkarten mit dem Text „1,5 Meter sind fei 5 Bratwürste“ (oder 25 Coburger Klöße aka Rutscher, drei Sambatrommeln oder 15 Maß Bier). Das war ein Ergebnis des Projekts Raumspenden. Verena Blume war damals als Netzwerkmanagerin von CREAPOLIS dabei und steht heute in ihrer Funktion als Leiterin des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referats Transfer und Entrepreneurship</a> vor der Kamera. In dieser Funktion ist sie auch zuständig für <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/impact-25-innovations-und-lernfestival/">IMPACT-Festival</a> – und das ist eine Weiterentwicklung von Coburg contra Corona.

Das IMPACT-Format bietet die Möglichkeit, den Fokus auf aktuelle Themen zu setzen, die Studierende und Gesellschaft bewegen: 2023 lag der Fokus auf Nachhaltigkeit, 2024 standen Innovation, Kreativität und Wissenschaft im Mittelpunkt, und 2025 dreht sich alles um das Thema Entrepreneurship. Das Festival bietet eine einzigartige Kombination aus intensivem Arbeiten in interdisziplinären Projektgruppen und einem vielfältigen Rahmenprogramm, das die kreativen und sozialen Bedürfnisse der Studierenden mit einbezieht.
<h4><strong>Fernsehbeitrag</strong></h4>
Die Sendung wurde ausgestrahlt am Mittwoch, 26. März, um 18.30 Uhr über Kabel und um 19.30 Uhr über Satellit (FrankenPlus) und ist <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-5-jahre-corona-was-wir-heute-besser-machen-sollten/">hier in der Mediathek von TVO</a> verfügbar.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Vor fünf Jahren hielt die Welt den Atem an. Die Corona-Pandemie sorgte aber nicht nur für Stillstand, sondern manchmal auch für kreative, innovative Neuerungen – in verschiedenen Bereichen an der Hochschule Coburg. Darüber berichtet TVO in der Sendung 4you.</em>

Die Hochschule Coburg musste während der Pandemie sehr schnell sehr vieles neu organisieren. Hier ging’s nicht nur um Homeoffice für die Mitarbeitenden, sondern um ein Home-Studium für um die 5000 Studierenden. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-matthias-j-kaiser/">Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser</a> kam in herausfordernden Zeiten an die Hochschule: Er berichtet in der Sendung 4you auf TV Oberfranken von der Corona-Taskforce, von Digitalisierung, Gesundheitsschutz und davon, wie die Hochschule nach und nach wieder zu einem Begegnungsort wurde. Uwe Düßel, Labormeister im Elektroniklabor, erinnert sich daran, wie er als Betriebssanitäter während der Pandemie mit vielen Helferinnen und Helfern durch Coronatests dazu beitrug, dass Lehrveranstaltungen wieder in Präsenz durchgeführt werden konnten.
<h4><strong>Gemeinsam gegen die Pandemie</strong></h4>
Die Hochschule beschäftigte sich aber in der Corona-Zeit nicht nur mit ihrem eigenen Betrieb, sondern auch damit, die Gesellschaft während der Pandemie zu unterstützen. Mitarbeitende der Hochschule wurden beispielsweise zeitweise ins CTT im Landratsamt abgeordnet, die Hochschullabore stellten dem Klinikum in Coburg Gerätschaften wie eine Sterilwerkbank und biomedizinische Analyseverfahren zur Verfügung, um Tests durchführen zu können. Und ob im Studiengang<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/"> Integriertes Produktdesign</a>, im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/ipm/">Institut für Prototypen und Modelltechnik</a>, im <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/">Makerspace von CREAPOLIS</a> oder dem new:lab: Im April 2020 wurden alle verfügbaren 3D-Drucker der Hochschule genutzt, um Stirnbügel für Gesichtsvisiere zu produzieren.
<h4><strong>Der Weg zum Innovations- und Lernfestival</strong></h4>
Das Projekt Coburg contra Corona trug dazu bei, die Situation in der Region zu bewältigen. Mit den völlig neuen Problemen konnten sich Menschen ab Ende März 2020 an die Hochschule wenden. Rund um das Team des Projekts CREAPOLIS wurden Lösungen gesucht. Etwa 70 Projekte sind vorgeschlagen worden, ein Dutzend davon wurden in Teams aus unterschiedlichen Bereichen der Hochschule bearbeitet. Beispielsweise wurde die Frage, wie sich 1,5 Meter Abstand einhalten lassen, in feinstem Coburgerisch gelöst: Die Bratwurst machte im Mai 2020 Karriere als Abstandsmaß auf Plakaten und Postkarten mit dem Text „1,5 Meter sind fei 5 Bratwürste“ (oder 25 Coburger Klöße aka Rutscher, drei Sambatrommeln oder 15 Maß Bier). Das war ein Ergebnis des Projekts Raumspenden. Verena Blume war damals als Netzwerkmanagerin von CREAPOLIS dabei und steht heute in ihrer Funktion als Leiterin des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referats Transfer und Entrepreneurship</a> vor der Kamera. In dieser Funktion ist sie auch zuständig für <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/impact-25-innovations-und-lernfestival/">IMPACT-Festival</a> – und das ist eine Weiterentwicklung von Coburg contra Corona.

Das IMPACT-Format bietet die Möglichkeit, den Fokus auf aktuelle Themen zu setzen, die Studierende und Gesellschaft bewegen: 2023 lag der Fokus auf Nachhaltigkeit, 2024 standen Innovation, Kreativität und Wissenschaft im Mittelpunkt, und 2025 dreht sich alles um das Thema Entrepreneurship. Das Festival bietet eine einzigartige Kombination aus intensivem Arbeiten in interdisziplinären Projektgruppen und einem vielfältigen Rahmenprogramm, das die kreativen und sozialen Bedürfnisse der Studierenden mit einbezieht.
<h4><strong>Fernsehbeitrag</strong></h4>
Die Sendung wurde ausgestrahlt am Mittwoch, 26. März, um 18.30 Uhr über Kabel und um 19.30 Uhr über Satellit (FrankenPlus) und ist <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-5-jahre-corona-was-wir-heute-besser-machen-sollten/">hier in der Mediathek von TVO</a> verfügbar.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/51-TVO-Ankuendigung-Corona-Duessel-1024x723.jpg"
                        fileSize="125815"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="723"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/51-TVO-Ankuendigung-Corona-Kaiser-1024x691.jpg"
                        fileSize="109624"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/51-TVO-Ankuendigung-Corona-Blume-1024x652.jpg"
                        fileSize="69872"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="652"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement dual]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Versicherungskonferenz: Wissenschaft zwischen Risiken, Nachhaltigkeit und Finanzen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/versicherungskonferenz-wissenschaft-zwischen-risiken-nachhaltigkeit-und-finanzen/</link>
                <pubDate>Wed, 26 Mar 2025 10:43:56 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[Von<em> Regina Rumler</em>

<em>Die Jahrestagung 2025 des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft (DVfVW) brachte führende Expertinnen und Experten aus der Versicherungswissenschaft und -praxis Mitte März in Berlin zusammen. Auch Expertinnen und Experten sowie Studierende aus Coburg diskutierten hier über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Versicherungsbranche.</em>

Ein zentrales Thema der Tagung war die nachhaltige Bewältigung der Klimakrise. Im Forum „Sustainability and Climate Risks“ präsentierte Florian Neuland sein Forschungsthema Modelling Prevention against Climate Risk. Der wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule Coburg arbeitet daran gemeinsam mit den beiden Coburger Professoren <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-andreas-weiss/">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> sowie Prof. Dr. Christoph Schwarzbach von der Europäischen Fernhochschule Hamburg. Das noch laufende Forschungsprojekt zur Starkregen-Prävention wird durch DVfVW-Wissenschaftsförderung finanziell unterstützt.
<h4>Fachlicher Austausch</h4>
Auch Prof. Dr. Mirko Kraft, Professor für Versicherungsbetriebslehre an der Hochschule Coburg, hielt einen spannenden Vortrag. Im Forum „Insurance Regulation and Theory“ stellte er vorläufige Ergebnisse zum Thema „Analyse und Vergleich der Solvency II-Gruppenaufsicht vor und nach dem Solvency II Review“ vor. Kraft diskutierte zwei weitere wissenschaftliche Vorträge und brachte seine Expertise in den fachlichen Austausch ein. Außerdem wurde er einstimmig in den Vorstand wiedergewählt und wird in den kommenden Jahren weiterhin zur Weiterentwicklung des Vereins beitragen.

Bei der diesjährigen Tagung gab es allerdings einen bedeutenden Wechsel: Prof. Dr. Wolfgang Weiler, der seit 2017 als Vorsitzender des Vereins war, trat auf der Mitgliederversammlung nicht mehr zur Wahl in den Vorstand des DVfVW an. Er bleibt dem Verein als Mitglied des Ausschusses erhalten. Weiler war Vorstandssprecher der HUK-COBURG und ist Honorarprofessor der Hochschule Coburg. In seine Amtszeit fiel die Durchführung der DVfVW-Jahrestagung in Coburg im Jahre 2023.

Die Tagung bot den Teilnehmenden eine ausgezeichnete Gelegenheit zum wissenschaftlichen Austausch und zur Vernetzung mit führenden Expertinnen und Experten der Branche. Am Vorabend fand der inzwischen schon traditionelle Studierendenabend statt. In ungezwungener Atmosphäre kamen auch vier Coburger Studierende mit Kommilitoninnen und Kommilitonen anderer Hochschulen und Universitäten ins Gespräch.

Die Teilnahme der vier Coburger Studierenden aus dem Bachelor Versicherungsmanagement der Hochschule Coburg wurde finanziell über den DVfVW gefördert. Die Studierenden bekamen Einblick in aktuelle Forschungsthemen und konnten ihr Wissen durch den Austausch mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis vertiefen.
<h4><strong>Zum DVfVW</strong></h4>
Als zentrale Plattform für den fachlichen Austausch widmet sich der Deutsche Verein für Versicherungswissenschaft e. V. (DVfVW) der Organisation versicherungsrechtlicher, -ökonomischer, -mathematischer und -medizinischer Veranstaltungen und trägt maßgeblich zum Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis bei. Im letzten Jahr feierte der Verein sein 125-jähriges Jubiläum. Die Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg ist körperschaftliches Mitglied des DVfVW.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Von<em> Regina Rumler</em>

<em>Die Jahrestagung 2025 des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft (DVfVW) brachte führende Expertinnen und Experten aus der Versicherungswissenschaft und -praxis Mitte März in Berlin zusammen. Auch Expertinnen und Experten sowie Studierende aus Coburg diskutierten hier über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Versicherungsbranche.</em>

Ein zentrales Thema der Tagung war die nachhaltige Bewältigung der Klimakrise. Im Forum „Sustainability and Climate Risks“ präsentierte Florian Neuland sein Forschungsthema Modelling Prevention against Climate Risk. Der wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule Coburg arbeitet daran gemeinsam mit den beiden Coburger Professoren <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-andreas-weiss/">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design-bauen/">Fakultät Design + Bauen</a> sowie Prof. Dr. Christoph Schwarzbach von der Europäischen Fernhochschule Hamburg. Das noch laufende Forschungsprojekt zur Starkregen-Prävention wird durch DVfVW-Wissenschaftsförderung finanziell unterstützt.
<h4>Fachlicher Austausch</h4>
Auch Prof. Dr. Mirko Kraft, Professor für Versicherungsbetriebslehre an der Hochschule Coburg, hielt einen spannenden Vortrag. Im Forum „Insurance Regulation and Theory“ stellte er vorläufige Ergebnisse zum Thema „Analyse und Vergleich der Solvency II-Gruppenaufsicht vor und nach dem Solvency II Review“ vor. Kraft diskutierte zwei weitere wissenschaftliche Vorträge und brachte seine Expertise in den fachlichen Austausch ein. Außerdem wurde er einstimmig in den Vorstand wiedergewählt und wird in den kommenden Jahren weiterhin zur Weiterentwicklung des Vereins beitragen.

Bei der diesjährigen Tagung gab es allerdings einen bedeutenden Wechsel: Prof. Dr. Wolfgang Weiler, der seit 2017 als Vorsitzender des Vereins war, trat auf der Mitgliederversammlung nicht mehr zur Wahl in den Vorstand des DVfVW an. Er bleibt dem Verein als Mitglied des Ausschusses erhalten. Weiler war Vorstandssprecher der HUK-COBURG und ist Honorarprofessor der Hochschule Coburg. In seine Amtszeit fiel die Durchführung der DVfVW-Jahrestagung in Coburg im Jahre 2023.

Die Tagung bot den Teilnehmenden eine ausgezeichnete Gelegenheit zum wissenschaftlichen Austausch und zur Vernetzung mit führenden Expertinnen und Experten der Branche. Am Vorabend fand der inzwischen schon traditionelle Studierendenabend statt. In ungezwungener Atmosphäre kamen auch vier Coburger Studierende mit Kommilitoninnen und Kommilitonen anderer Hochschulen und Universitäten ins Gespräch.

Die Teilnahme der vier Coburger Studierenden aus dem Bachelor Versicherungsmanagement der Hochschule Coburg wurde finanziell über den DVfVW gefördert. Die Studierenden bekamen Einblick in aktuelle Forschungsthemen und konnten ihr Wissen durch den Austausch mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis vertiefen.
<h4><strong>Zum DVfVW</strong></h4>
Als zentrale Plattform für den fachlichen Austausch widmet sich der Deutsche Verein für Versicherungswissenschaft e. V. (DVfVW) der Organisation versicherungsrechtlicher, -ökonomischer, -mathematischer und -medizinischer Veranstaltungen und trägt maßgeblich zum Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis bei. Im letzten Jahr feierte der Verein sein 125-jähriges Jubiläum. Die Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg ist körperschaftliches Mitglied des DVfVW.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/50-DVfVW-Kraft1-1024x768.jpg"
                        fileSize="121483"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/50-DVfVW-Kraft_prof-dr-wolfgang-weiler_-e1742985275966-1024x697.jpg"
                        fileSize="116059"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="697"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/50-DVfVW-Gruppenfoto.docx-e1742985671536-1024x697.jpg"
                        fileSize="134588"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="697"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/50-DVfVW-foto3_florian-neuland_vortrag_dvfvw-jahrestatung2025-768x1024.jpg"
                        fileSize="172960"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Publikationen]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Tvrtkovic im Podcast: Baukultur im Wandel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-tvrtkovic-im-podcast-baukultur-im-wandel/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 16:43:11 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Als Gast in einem aktuellen Podcast spricht der Coburger<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/"> Prof. Mario Tvrtkovic</a> mit weiteren Expertinnen und Experten darüber, wie Um- und Weiterbauen angestoßen, gestaltet und umgesetzt werden kann – und das bei vielen Unwägbarkeiten und noch mehr Akteuren und Anspruchsgruppen.</em>

Ressourcenverbrauch, CO2-Freisetzung und Müllproduktion im Bauwesen, ungebremster Flächenverbrauch in der Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung, Leerstände und die vielschichtigen Formen des strukturellen ökonomischen, sozialen, kulturellen Wandels im urbanen bis ländlichen Raum: Es gibt viele gute Gründe sich dem Gebäudebestand und bestehenden Siedlungsgebieten zuzuwenden. Umbau ist das große Thema des aktuellen Podcasts „What/Next“ der Zeitschrift pnd (Planung neu denken), herausgegeben von der RWTH Aachen.

Die jüngste Folge kam gerade heraus, basiert auf dem städtebaulichen Symposium „Planungskulturen des Umbauens“ im vergangenen Jahr und hat auch einen prominenten Gast aus der Hochschule Coburg zu Besuch: Prof. Mario Tvrtkovic ist Professor für Städtebau und Entwerfen an der Fakultät Design + Bauen der Hochschule Coburg, wissenschaftlicher Sekretär der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung DASL und im deutschsprachigen Raum gefragter Experte in Sachen Nachhaltigkeit und Städtebau. Er forscht, lehrt und praktiziert zu Fragen einer transformativen Planungskultur im Maßstab von Quartier, Stadt und Region.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     <strong>Mich interessieren diese unterschiedlichen Logiken in der Transformation (…). Es sind drei. Das eine ist die Naturkatastropfe, das andere ist dieser allmähliche Wandel. Und die dritte sind durch Planung erzeugte Wandlungsprozesse, also „by design“ und irgendwie dafür zu sensibilisieren, zu wissen, dass wir da was gestalten können.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Mario Tvrtkovic</em></p>
&nbsp;

Moderiert wird der Podcast von Prof. Dr. Agnes Förster, Inhaberin des Lehrstuhls Planungstheorie und Stadtentwicklung an der RWTH Aachen, weitere Gäste sind Peter Köddermann, seit 2019 Geschäftsführer Programm von Baukultur Nordrhein-Westfalen und seit 2022 leitender Kurator des Museums der Baukultur Nordrhein-Westfalen, sowie Stine Kolbert, Professorin für Planungs- und Baumanagement und Projektentwicklung an der FH Aachen und freischaffende Architektin in der Planung, Realisierung und Steuerung von Bauprojekten.

https://open.spotify.com/episode/4iHkhZ5PtnJN2ZqkkN7SaO?si=4368d0c882084de0]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Als Gast in einem aktuellen Podcast spricht der Coburger<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/"> Prof. Mario Tvrtkovic</a> mit weiteren Expertinnen und Experten darüber, wie Um- und Weiterbauen angestoßen, gestaltet und umgesetzt werden kann – und das bei vielen Unwägbarkeiten und noch mehr Akteuren und Anspruchsgruppen.</em>

Ressourcenverbrauch, CO2-Freisetzung und Müllproduktion im Bauwesen, ungebremster Flächenverbrauch in der Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung, Leerstände und die vielschichtigen Formen des strukturellen ökonomischen, sozialen, kulturellen Wandels im urbanen bis ländlichen Raum: Es gibt viele gute Gründe sich dem Gebäudebestand und bestehenden Siedlungsgebieten zuzuwenden. Umbau ist das große Thema des aktuellen Podcasts „What/Next“ der Zeitschrift pnd (Planung neu denken), herausgegeben von der RWTH Aachen.

Die jüngste Folge kam gerade heraus, basiert auf dem städtebaulichen Symposium „Planungskulturen des Umbauens“ im vergangenen Jahr und hat auch einen prominenten Gast aus der Hochschule Coburg zu Besuch: Prof. Mario Tvrtkovic ist Professor für Städtebau und Entwerfen an der Fakultät Design + Bauen der Hochschule Coburg, wissenschaftlicher Sekretär der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung DASL und im deutschsprachigen Raum gefragter Experte in Sachen Nachhaltigkeit und Städtebau. Er forscht, lehrt und praktiziert zu Fragen einer transformativen Planungskultur im Maßstab von Quartier, Stadt und Region.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     <strong>Mich interessieren diese unterschiedlichen Logiken in der Transformation (…). Es sind drei. Das eine ist die Naturkatastropfe, das andere ist dieser allmähliche Wandel. Und die dritte sind durch Planung erzeugte Wandlungsprozesse, also „by design“ und irgendwie dafür zu sensibilisieren, zu wissen, dass wir da was gestalten können.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Mario Tvrtkovic</em></p>
&nbsp;

Moderiert wird der Podcast von Prof. Dr. Agnes Förster, Inhaberin des Lehrstuhls Planungstheorie und Stadtentwicklung an der RWTH Aachen, weitere Gäste sind Peter Köddermann, seit 2019 Geschäftsführer Programm von Baukultur Nordrhein-Westfalen und seit 2022 leitender Kurator des Museums der Baukultur Nordrhein-Westfalen, sowie Stine Kolbert, Professorin für Planungs- und Baumanagement und Projektentwicklung an der FH Aachen und freischaffende Architektin in der Planung, Realisierung und Steuerung von Bauprojekten.

https://open.spotify.com/episode/4iHkhZ5PtnJN2ZqkkN7SaO?si=4368d0c882084de0]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/49-Podcast-Tvrtkovic-1024x713.jpg"
                        fileSize="73188"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="713"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Publikationen]]></category><category><![CDATA[Simulation und Test]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category><category><![CDATA[Zukunftstechnologien]]></category>                                <title><![CDATA[Smart, effizient, nachhaltig: Studie über Sensoren als Treiber der digitalen Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/smart-effizient-nachhaltig-studie-ueber-sensoren-als-treiber-der-digitalen-zukunft/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 13:26:19 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Viel wird darüber gesprochen, wie KI die Zukunft verändert. Weniger offensichtlich ist die zentrale Rolle der Sensoren für die technologische Entwicklung der kommenden Jahre: Sensoren sind oft nahezu unsichtbar, aber erst durch sie werden viele Innovationen möglich – ob in der Mobilität, der Medizintechnik oder der Umweltüberwachung. Jetzt haben der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik und der VDI unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese/">Prof. Dr. Klaus Drese (ISAT Hochschule Coburg</a>), die wegweisende Studie „Sensor Trends 2030“ veröffentlicht.</em>

Sensorik ist eine Schlüsseltechnologie für die digitale Zukunft. Bei internationalen Patentanmeldungen dominiert Asien seit zehn Jahren mit den höchsten Wachstumsraten. Die Bereiche Materialeigenschaften und Radionavigation wachsen besonders stark. Künstliche Intelligenz und Quantensensoren sind auf dem Vormarsch: KI-gestützte Mustererkennung und selbstlernende Systeme revolutionieren die Sensorik. Patentanmeldungen im Bereich KI verdoppeln sich alle 1,3 Jahre. Der technologische Fortschritt in Asien ist enorm. Die Innovationskraft Europas jetzt zu stärken, bietet große Chancen für Deutschland.

Mit solchen zentralen Erkenntnissen über die Herausforderungen und Chancen für die deutsche Sensorik hat sich die Studie „Sensor Trends 2030“ beschäftigt. Knapp 70 Autorinnen und Autoren aus Forschung und Industrie haben dafür auf 180 Seiten zentrale Entwicklungen herausgearbeitet. Geleitet wurde die Studie von Prof. Dr. Klaus Drese von der Hochschule Coburg. Er gehört zum Forschungsschwerpunkt „<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/smart-sensing-automation-and-analytics/">Smart Sensing, Automation and Analytics</a>” der Hochschule und zum Leitungsteam des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Instituts für Sensor- und Aktortechnik</a> (ISAT). „Deutschland verfügt über eine starke Sensorik-Branche und über exzellente Forschungseinrichtungen“, sagt Drese. „Es gilt nun, durch gezielte Förderprogramme und eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie unsere Position zu sichern und weiter auszubauen.“
<h4><strong>Neue Trends, große Chancen</strong></h4>
Die Industrie profitiert beispielsweise vom aktuellen Trend zu Miniaturisierung und Kostenreduktion: Fortschritte erfolgen gezielt dort, wo sie wirtschaftliche Vorteile oder neue Anwendungsfelder eröffnen. Dank zunehmender Genauigkeit werden auch Messunsicherheiten weniger. Allerdings steigt auch der Informationsbedarf exponentiell. Statt reiner Messdaten werden relevante Entscheidungsgrundlagen benötigt. Wo früher einzelne Sensoren eingesetzt wurden, sind heute immer häufiger Sensor-Systeme Thema. Die Integration und die Funktionserweiterung erleichtern die Implementierung und schaffen auch ganz neue Anwendungsmöglichkeiten.

Für die Wirtschaft bieten sich viele neue Chancen – aber die Forschenden haben auch für die Umwelt positive Entwicklungen festgestellt: Ein geringerer Energieverbrauch und ressourcenschonende Lösungen stehen zunehmend im Fokus. So trägt Sensorik auch dazu bei, die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu verbessern.
<h4><strong>Jetzt herunterladen</strong></h4>
Die englischsprachige Studie „Sensor Trends 2030“ ist seit Donnerstag, 20. März, verfügbar. Sie richtet sich an Industrie, Forschende und politische Vertretungen, die die Zukunft der Sensorik aktiv mitgestalten wollen. Sie kann kostenlos hier heruntergeladen werden: <a href="https://sensortrends.ama-sensorik.de/">https://sensortrends.ama-sensorik.de/</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Viel wird darüber gesprochen, wie KI die Zukunft verändert. Weniger offensichtlich ist die zentrale Rolle der Sensoren für die technologische Entwicklung der kommenden Jahre: Sensoren sind oft nahezu unsichtbar, aber erst durch sie werden viele Innovationen möglich – ob in der Mobilität, der Medizintechnik oder der Umweltüberwachung. Jetzt haben der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik und der VDI unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese/">Prof. Dr. Klaus Drese (ISAT Hochschule Coburg</a>), die wegweisende Studie „Sensor Trends 2030“ veröffentlicht.</em>

Sensorik ist eine Schlüsseltechnologie für die digitale Zukunft. Bei internationalen Patentanmeldungen dominiert Asien seit zehn Jahren mit den höchsten Wachstumsraten. Die Bereiche Materialeigenschaften und Radionavigation wachsen besonders stark. Künstliche Intelligenz und Quantensensoren sind auf dem Vormarsch: KI-gestützte Mustererkennung und selbstlernende Systeme revolutionieren die Sensorik. Patentanmeldungen im Bereich KI verdoppeln sich alle 1,3 Jahre. Der technologische Fortschritt in Asien ist enorm. Die Innovationskraft Europas jetzt zu stärken, bietet große Chancen für Deutschland.

Mit solchen zentralen Erkenntnissen über die Herausforderungen und Chancen für die deutsche Sensorik hat sich die Studie „Sensor Trends 2030“ beschäftigt. Knapp 70 Autorinnen und Autoren aus Forschung und Industrie haben dafür auf 180 Seiten zentrale Entwicklungen herausgearbeitet. Geleitet wurde die Studie von Prof. Dr. Klaus Drese von der Hochschule Coburg. Er gehört zum Forschungsschwerpunkt „<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/smart-sensing-automation-and-analytics/">Smart Sensing, Automation and Analytics</a>” der Hochschule und zum Leitungsteam des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Instituts für Sensor- und Aktortechnik</a> (ISAT). „Deutschland verfügt über eine starke Sensorik-Branche und über exzellente Forschungseinrichtungen“, sagt Drese. „Es gilt nun, durch gezielte Förderprogramme und eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie unsere Position zu sichern und weiter auszubauen.“
<h4><strong>Neue Trends, große Chancen</strong></h4>
Die Industrie profitiert beispielsweise vom aktuellen Trend zu Miniaturisierung und Kostenreduktion: Fortschritte erfolgen gezielt dort, wo sie wirtschaftliche Vorteile oder neue Anwendungsfelder eröffnen. Dank zunehmender Genauigkeit werden auch Messunsicherheiten weniger. Allerdings steigt auch der Informationsbedarf exponentiell. Statt reiner Messdaten werden relevante Entscheidungsgrundlagen benötigt. Wo früher einzelne Sensoren eingesetzt wurden, sind heute immer häufiger Sensor-Systeme Thema. Die Integration und die Funktionserweiterung erleichtern die Implementierung und schaffen auch ganz neue Anwendungsmöglichkeiten.

Für die Wirtschaft bieten sich viele neue Chancen – aber die Forschenden haben auch für die Umwelt positive Entwicklungen festgestellt: Ein geringerer Energieverbrauch und ressourcenschonende Lösungen stehen zunehmend im Fokus. So trägt Sensorik auch dazu bei, die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu verbessern.
<h4><strong>Jetzt herunterladen</strong></h4>
Die englischsprachige Studie „Sensor Trends 2030“ ist seit Donnerstag, 20. März, verfügbar. Sie richtet sich an Industrie, Forschende und politische Vertretungen, die die Zukunft der Sensorik aktiv mitgestalten wollen. Sie kann kostenlos hier heruntergeladen werden: <a href="https://sensortrends.ama-sensorik.de/">https://sensortrends.ama-sensorik.de/</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/48-Sensorstudie-728x1024.jpg"
                        fileSize="111990"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="728" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/48-Sensorstudie-Drese-1024x703.jpg"
                        fileSize="68747"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="703"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Industriewirtschaft]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category><category><![CDATA[Zukunftstechnologien]]></category>                                <title><![CDATA[KI im Unternehmen: Inspiration und Erfolgsgeschichten beim IT-Forum Oberfranken]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ki-im-unternehmen-inspiration-und-erfolgsgeschichten-beim-it-forum-oberfranken/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 10:48:33 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>An der Hochschule Coburg kamen Expertinnen und Experten, Unternehmen und Interessierte zusammen, um die Rolle von Daten in modernen Wertschöpfungsketten zu diskutieren: Thema des IT-Forum Oberfranken war 2025 „Intelligente Daten – Motor der effektiven Wertschöpfung“. </em>

Zwei spannende Keynotes gaben besondere Einblicke: Quintus Stierstorfer von der IU Internationalen Hochschule stellte sein KI-Projekt „Syntea“ und die damit verbundenen Vorteile für das Studium sowie mögliche Nutzungsbereiche für Unternehmen vor. Martin Tupy von der Mediengruppe Oberfranken zeigte in seinem Vortrag auf, wie KI den redaktionellen Alltag verändert und dabei als Erfolgsfaktor in unterschiedlichen Handlungsfeldern genutzt werden kann. Dabei ging er auch auf die Herausforderung bei der Einbindung der Mitarbeitenden ein. Zwischen den beiden Keynotes fanden vier Sessions statt.
<h4><strong>Datenanalyse und KI</strong></h4>
Die Gäste informierten sich beispielsweise in einer Session über das Thema „Potenziale heben durch Datenanalyse und KI“. Hier ging’s in einem Impulsvortrag um „It’s in the data: Wie Data Analytics und KI die Versicherung revolutionieren“: Dr. Thomas Körzdörfer von der HUK-Coburg machte deutlich, dass die KI keine Menschen ersetzen, sondern gezielt unterstützen soll. Die Nutzung intelligenter Daten solle Risiken präziser einschätzen und Prozesse optimieren. Im zweiten Impulsvortrag zum Thema „Produktionsdaten erfassen, sammeln und auswerten mit Retrofitting und KI“ sprach Prof. Dr. René Peinl, Leiter des Instituts für Informationssysteme der Hochschule Hof, darüber, wie man durch Retrofitting eine optimierte Datenqualität für präzisere KI-gestützte Analysen erhält.
<h4><strong>Smart Data im Mittelstand</strong></h4>
In der zweiten Session zu „Smart Data im Mittelstand“ sprach Thomas Knorr von datadice über „Daten, KI und Mut – Der Mittelstand von morgen”. Er wies darauf hin, dass KI kein Zukunftsthema ist, sondern bereits heute einen zentralen Erfolgsfaktor darstellt. Unternehmen müssen sich deshalb bereits jetzt um dieses Thema kümmern, um langfristig wettbewerbsfähig zu sein.<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-antje-kick/"> Prof. Dr. Antje Kick</a> von der Hochschule Coburg widmete sich „<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/">Change-Management</a> als Schlüssel: Digitale Transformation im Mittelstand meistern“. Die Einführung von Smart Data in KMUs scheitert demnach oft nicht an der Technik, sondern an internen Widerständen. Die Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation seien Transparenz, kontinuierliche Schulung und eine Kultur, die Veränderungen als Chance begreift.
<h4><strong>Live-Hack: Angriff der Maschinen</strong></h4>
Beim Thema „Cybersecurity für smarte Wertschöpfung“ ging’s im ersten Impulsvortrag um „Angriff der Maschinen – Künstliche Intelligenz verleiht Cyberkriminellen Superkräfte”: Marco di Filippo von whitelisthackers zeigte live, wie einfach und schnell Systeme gehackt werden können. Cyberangriffe werden immer raffinierter, deshalb muss sich auch die Verteidigung weiterentwickeln. Die IT-Sicherheit ist damit kein abgeschlossener Zustand, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Prof. Dr. Maria Leitner von der Universität Regensburg erklärte die IT-Sicherheit zur Teamsache. In ihrem Vortrag  „Spielerisch mit Cyberübungen den Ernstfall proben“ ging es darum, wie Unternehmen durch Cyberübungen realistische Angriffsszenarien durchspielen und ihre Reaktionsfähigkeit verbessern. Entscheidend ist außerdem der Aufbau vertrauenswürdiger Netzwerke, um Wissen und Best Practices zu teilen.
<h4><strong>Datengetriebene Wertschöpfung im Handwerk</strong></h4>
Dr. Johannes Schütz vom <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/ttz/">Technologietransferzentrum Oberfranken</a> erklärte in der vierten Session die Bedeutung von „Daten als Ressource: Der Einstieg in die datengetriebene Wertschöpfung im Handwerk”. Dabei machte er deutlich, dass der Schritt in die Digitalisierung nicht kompliziert sein muss. Es reiche oft schon aus, mit einfachen Maßnahmen zu beginnen, wie beispielsweise der systematischen Erfassung von Kundendaten. Im Impulsvortrag „KI-gestützte Chatbots im Handwerk – Effizienzsteigerung durch smarte Automatisierung” stellte Holger Bär von der Handwerkskammer Bayreuth vor, wie KI-Chatbots in Dienstleistungsgewerken wiederkehrende Anfragen automatisiert beantworten und das Team somit entlasten können. Durch die damit zu erreichende Effizienzsteigerung, könne auch das Auftragspotenzial gesteigert werden.

Mit weiteren Expertinnen und Experten gab’s zum Abschluss der vier Sessions jeweils noch eine spannende Abschlussdiskussion.
<h4><strong>Unternehmen vor Ort</strong></h4>
Im Messebereich präsentierten regionale Unternehmen ihre neuesten Entwicklungen. Am Stand der ProComp Professional Computer GmbH beispielsweise informierten die Besucherinnen und Besucher sich über die innovative KI-Lösung „[KI]tty®“, ein smartes Wissensmanagement-Tool zur effizienten Verarbeitung und Nutzung von Unternehmenswissen und bei der Firma Telesys über intelligente Kommunikationslösungen. Auch die HUK-Coburg, IKS NETWORK, LIVINGLOGIC, neuroforge, noris network, VLEX, Vogler Engineering und VSB sowie das TTZ Oberfranken der Hochschule Coburg begeisterten durch innovative IT-Lösungen und Ideen.
<h4><strong>Von Coburg nach Hof</strong></h4>
Das Rahmenprogramm wurde von Amelie Riek und Dr. Markus Neufeld von der Hochschule Coburg moderiert. Zur abschließenden Podiumsdiskussion kamen zusätzlich zu den Keynote-Speakern auch Vertreter der Premium-Sponsoren dieser Veranstaltung, Dr. Thomas Körzdörfer (HUK-COBURG), Dr. Martin Müller (VLEX) und Andreas Schmidt (VSB), auf die Bühne. Sie diskutierten zum Thema „Künstliche Intelligenz: Werkzeug oder Betriebssystem des modernen Unternehmens?“ Damit wurde der Staffelstab an die Hochschule Hof übergeben, welche das IT-Forum 2026 ausrichtet.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>An der Hochschule Coburg kamen Expertinnen und Experten, Unternehmen und Interessierte zusammen, um die Rolle von Daten in modernen Wertschöpfungsketten zu diskutieren: Thema des IT-Forum Oberfranken war 2025 „Intelligente Daten – Motor der effektiven Wertschöpfung“. </em>

Zwei spannende Keynotes gaben besondere Einblicke: Quintus Stierstorfer von der IU Internationalen Hochschule stellte sein KI-Projekt „Syntea“ und die damit verbundenen Vorteile für das Studium sowie mögliche Nutzungsbereiche für Unternehmen vor. Martin Tupy von der Mediengruppe Oberfranken zeigte in seinem Vortrag auf, wie KI den redaktionellen Alltag verändert und dabei als Erfolgsfaktor in unterschiedlichen Handlungsfeldern genutzt werden kann. Dabei ging er auch auf die Herausforderung bei der Einbindung der Mitarbeitenden ein. Zwischen den beiden Keynotes fanden vier Sessions statt.
<h4><strong>Datenanalyse und KI</strong></h4>
Die Gäste informierten sich beispielsweise in einer Session über das Thema „Potenziale heben durch Datenanalyse und KI“. Hier ging’s in einem Impulsvortrag um „It’s in the data: Wie Data Analytics und KI die Versicherung revolutionieren“: Dr. Thomas Körzdörfer von der HUK-Coburg machte deutlich, dass die KI keine Menschen ersetzen, sondern gezielt unterstützen soll. Die Nutzung intelligenter Daten solle Risiken präziser einschätzen und Prozesse optimieren. Im zweiten Impulsvortrag zum Thema „Produktionsdaten erfassen, sammeln und auswerten mit Retrofitting und KI“ sprach Prof. Dr. René Peinl, Leiter des Instituts für Informationssysteme der Hochschule Hof, darüber, wie man durch Retrofitting eine optimierte Datenqualität für präzisere KI-gestützte Analysen erhält.
<h4><strong>Smart Data im Mittelstand</strong></h4>
In der zweiten Session zu „Smart Data im Mittelstand“ sprach Thomas Knorr von datadice über „Daten, KI und Mut – Der Mittelstand von morgen”. Er wies darauf hin, dass KI kein Zukunftsthema ist, sondern bereits heute einen zentralen Erfolgsfaktor darstellt. Unternehmen müssen sich deshalb bereits jetzt um dieses Thema kümmern, um langfristig wettbewerbsfähig zu sein.<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-antje-kick/"> Prof. Dr. Antje Kick</a> von der Hochschule Coburg widmete sich „<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/">Change-Management</a> als Schlüssel: Digitale Transformation im Mittelstand meistern“. Die Einführung von Smart Data in KMUs scheitert demnach oft nicht an der Technik, sondern an internen Widerständen. Die Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation seien Transparenz, kontinuierliche Schulung und eine Kultur, die Veränderungen als Chance begreift.
<h4><strong>Live-Hack: Angriff der Maschinen</strong></h4>
Beim Thema „Cybersecurity für smarte Wertschöpfung“ ging’s im ersten Impulsvortrag um „Angriff der Maschinen – Künstliche Intelligenz verleiht Cyberkriminellen Superkräfte”: Marco di Filippo von whitelisthackers zeigte live, wie einfach und schnell Systeme gehackt werden können. Cyberangriffe werden immer raffinierter, deshalb muss sich auch die Verteidigung weiterentwickeln. Die IT-Sicherheit ist damit kein abgeschlossener Zustand, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Prof. Dr. Maria Leitner von der Universität Regensburg erklärte die IT-Sicherheit zur Teamsache. In ihrem Vortrag  „Spielerisch mit Cyberübungen den Ernstfall proben“ ging es darum, wie Unternehmen durch Cyberübungen realistische Angriffsszenarien durchspielen und ihre Reaktionsfähigkeit verbessern. Entscheidend ist außerdem der Aufbau vertrauenswürdiger Netzwerke, um Wissen und Best Practices zu teilen.
<h4><strong>Datengetriebene Wertschöpfung im Handwerk</strong></h4>
Dr. Johannes Schütz vom <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/ttz/">Technologietransferzentrum Oberfranken</a> erklärte in der vierten Session die Bedeutung von „Daten als Ressource: Der Einstieg in die datengetriebene Wertschöpfung im Handwerk”. Dabei machte er deutlich, dass der Schritt in die Digitalisierung nicht kompliziert sein muss. Es reiche oft schon aus, mit einfachen Maßnahmen zu beginnen, wie beispielsweise der systematischen Erfassung von Kundendaten. Im Impulsvortrag „KI-gestützte Chatbots im Handwerk – Effizienzsteigerung durch smarte Automatisierung” stellte Holger Bär von der Handwerkskammer Bayreuth vor, wie KI-Chatbots in Dienstleistungsgewerken wiederkehrende Anfragen automatisiert beantworten und das Team somit entlasten können. Durch die damit zu erreichende Effizienzsteigerung, könne auch das Auftragspotenzial gesteigert werden.

Mit weiteren Expertinnen und Experten gab’s zum Abschluss der vier Sessions jeweils noch eine spannende Abschlussdiskussion.
<h4><strong>Unternehmen vor Ort</strong></h4>
Im Messebereich präsentierten regionale Unternehmen ihre neuesten Entwicklungen. Am Stand der ProComp Professional Computer GmbH beispielsweise informierten die Besucherinnen und Besucher sich über die innovative KI-Lösung „[KI]tty®“, ein smartes Wissensmanagement-Tool zur effizienten Verarbeitung und Nutzung von Unternehmenswissen und bei der Firma Telesys über intelligente Kommunikationslösungen. Auch die HUK-Coburg, IKS NETWORK, LIVINGLOGIC, neuroforge, noris network, VLEX, Vogler Engineering und VSB sowie das TTZ Oberfranken der Hochschule Coburg begeisterten durch innovative IT-Lösungen und Ideen.
<h4><strong>Von Coburg nach Hof</strong></h4>
Das Rahmenprogramm wurde von Amelie Riek und Dr. Markus Neufeld von der Hochschule Coburg moderiert. Zur abschließenden Podiumsdiskussion kamen zusätzlich zu den Keynote-Speakern auch Vertreter der Premium-Sponsoren dieser Veranstaltung, Dr. Thomas Körzdörfer (HUK-COBURG), Dr. Martin Müller (VLEX) und Andreas Schmidt (VSB), auf die Bühne. Sie diskutierten zum Thema „Künstliche Intelligenz: Werkzeug oder Betriebssystem des modernen Unternehmens?“ Damit wurde der Staffelstab an die Hochschule Hof übergeben, welche das IT-Forum 2026 ausrichtet.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/47-IT-Forum-GritGoetz-1024x768.jpg"
                        fileSize="99538"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/47-IT-Forum-Ihlau1-1024x536.jpg"
                        fileSize="75415"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="536"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/47-IT-Forum-Ihlau2-e1742899522368-1024x687.jpg"
                        fileSize="112928"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="687"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[IHK-Preis: Ehrung für herausragende Absolventinnen und Absolventen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ihk-preis-ehrung-fuer-herausragende-absolventinnen-und-absolventen/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 16:06:05 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>(Pressestelle)</em></p>
<em>Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg würdigt die besten Arbeiten des Abschlussjahrgangs 2024 der Hochschule Coburg.</em>

Von Inklusion bis Stadtentwicklung, von Automobilindustrie bis 3D-Druck: IHK-Präsident Andreas Engel würdigte sieben Absolventinnen und Absolventen für ihre „tollen, innovativen Ansätze auch für die regionale Wirtschaft“. Gemeinsam mit Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel überreichte Engel den IHK-Preis 2024 in feierlichem Rahmen im Palais Edinburg. Mit einer Urkunde und Preisgeldern bis zu 1000 Euro wurden die besten Abschlussarbeiten der akademischen Grade Master und Bachelor der Hochschule Coburg ausgezeichnet.

Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg lobt den Preis alljährlich zur Förderung und Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft aus. Dabei unterstreicht der IHK-Preis exzellente wissenschaftliche Leistungen und die große Bedeutung des erfolgreichen Wissenstransfers zwischen Hochschule und Unternehmen. Im Namen der Hochschule gratulierte auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast den sieben herausragenden Absolventinnen und Absolventen.
<h4>Ausgezeichnet mit dem IHK-Preis 2024:</h4>
<strong>Sebastian Deringer</strong> (𝗕𝗮𝗰𝗵𝗲𝗹𝗼𝗿)
„Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung durch das Medium Fußballsport – aufgezeigt am Praxisbeispiel Quattro Liga“

<strong>Thilo Kästner</strong> (𝗕𝗮𝗰𝗵𝗲𝗹𝗼𝗿)
„Kulturwerk Coburg – Transformation des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes“

<strong>Jan Lützelberger (</strong>𝗠𝗮𝘀𝘁𝗲𝗿)
„Akustische Mehrschichtsystemcharakterisierung zur quantitativen Zustandsbewertung von Hüftprothesen“

<strong>Amelie Riek</strong> (𝗕𝗮𝗰𝗵𝗲𝗹𝗼𝗿)
„Relevanz von Arbeitgebersiegeln – Eine empirische Untersuchung und Ableitung von Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber“

<strong>Lotta Straube</strong> (𝗠𝗮𝘀𝘁𝗲𝗿)
„GROWN: Scenario Analysis of Biofabricated Material Innovation in the EU Fashion Industry“

<strong>Valentin Wiesner</strong> (𝗠𝗮𝘀𝘁𝗲𝗿)
„Optimierung des Extrusionsverhaltens im additiven Fertigungsverfahren durch den Vergleich von statistischer Versuchsplanung und KI-Schwarmoptimierung“

<strong>Dominik Wunderlich</strong> (𝗠𝗮𝘀𝘁𝗲𝗿)
„Angular Resolution Improvement of an Automotive Radar with Machine Learning Algorithms“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>(Pressestelle)</em></p>
<em>Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg würdigt die besten Arbeiten des Abschlussjahrgangs 2024 der Hochschule Coburg.</em>

Von Inklusion bis Stadtentwicklung, von Automobilindustrie bis 3D-Druck: IHK-Präsident Andreas Engel würdigte sieben Absolventinnen und Absolventen für ihre „tollen, innovativen Ansätze auch für die regionale Wirtschaft“. Gemeinsam mit Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel überreichte Engel den IHK-Preis 2024 in feierlichem Rahmen im Palais Edinburg. Mit einer Urkunde und Preisgeldern bis zu 1000 Euro wurden die besten Abschlussarbeiten der akademischen Grade Master und Bachelor der Hochschule Coburg ausgezeichnet.

Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg lobt den Preis alljährlich zur Förderung und Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft aus. Dabei unterstreicht der IHK-Preis exzellente wissenschaftliche Leistungen und die große Bedeutung des erfolgreichen Wissenstransfers zwischen Hochschule und Unternehmen. Im Namen der Hochschule gratulierte auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast den sieben herausragenden Absolventinnen und Absolventen.
<h4>Ausgezeichnet mit dem IHK-Preis 2024:</h4>
<strong>Sebastian Deringer</strong> (𝗕𝗮𝗰𝗵𝗲𝗹𝗼𝗿)
„Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung durch das Medium Fußballsport – aufgezeigt am Praxisbeispiel Quattro Liga“

<strong>Thilo Kästner</strong> (𝗕𝗮𝗰𝗵𝗲𝗹𝗼𝗿)
„Kulturwerk Coburg – Transformation des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes“

<strong>Jan Lützelberger (</strong>𝗠𝗮𝘀𝘁𝗲𝗿)
„Akustische Mehrschichtsystemcharakterisierung zur quantitativen Zustandsbewertung von Hüftprothesen“

<strong>Amelie Riek</strong> (𝗕𝗮𝗰𝗵𝗲𝗹𝗼𝗿)
„Relevanz von Arbeitgebersiegeln – Eine empirische Untersuchung und Ableitung von Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber“

<strong>Lotta Straube</strong> (𝗠𝗮𝘀𝘁𝗲𝗿)
„GROWN: Scenario Analysis of Biofabricated Material Innovation in the EU Fashion Industry“

<strong>Valentin Wiesner</strong> (𝗠𝗮𝘀𝘁𝗲𝗿)
„Optimierung des Extrusionsverhaltens im additiven Fertigungsverfahren durch den Vergleich von statistischer Versuchsplanung und KI-Schwarmoptimierung“

<strong>Dominik Wunderlich</strong> (𝗠𝗮𝘀𝘁𝗲𝗿)
„Angular Resolution Improvement of an Automotive Radar with Machine Learning Algorithms“]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[20 Jahre Metropolregion Nürnberg: Eine Region wächst zusammen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/20-jahre-metropolregion-nuernberg-eine-region-waechst-zusammen/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 15:09:05 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur– die Metropolregion Nürnberg ist in 20 Jahren zusammengewachsen. Gemeinsam feierten Beteiligte und Engagierte in der IHK Nürnberg die Erfolge und rüsten sich für die nächsten Herausforderungen – die Hochschule Coburg wurde dabei von Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> vertreten.</em>

3,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger leben heute in einer der wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland und Europa; die Innovationskraft katapultiert die Region in die Spitzengruppe der EU Regional Innovation Valleys. Seit ihrer Gründung vor 20 Jahren hat sich die Metropolregion Nürnberg zu einem Vorbild für erfolgreiche regionale Zusammenarbeit entwickelt. 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte sind zusammengewachsen und bilden heute ein starkes Netzwerk, das gezielt regionale Zusammenarbeit fördert. Die Idee lebt von der Motivation hunderter engagierter Akteure, die sich nebenamtlich und freiwillig für gemeinsame Projekte einsetzen.

Innenminister Joachim Herrmann betonte per Videobotschaft die Stärken der Region: „Die Metropolregion ist ein Motor der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung und steht für die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit Bayerns. Sie hat frühzeitig erkannt sich im internationalen Kontext aufzustellen und gehört zu den innovationsstärksten Regionen Europas.“ Er bekräftigte auch seine Unterstützung bei der Finanzierung der geplanten Zukunftsagentur für die Metropolregion.
<h4><strong>Innovationskraft und hohe Lebensqualität: attraktiv für Fachkräfte </strong></h4>
Im Rückblick wurden die TOP 10 Erfolge der Metropolregion beleuchtet, die bei näherer Betrachtung alle mit der wachsenden Innovationskraft und hohen Lebensqualität der Region zu tun haben. Grundlage ist das Zusammenwachsen der Region, das in zunehmenden Pendlerverflechtungen zum Ausdruck kommt. Neben den Berufsverkehren haben auch die Freizeitverkehre zugenommen. Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) ist in Deutschland der zweitgrößte Verbund. Die Bürgerinnen und Bürger können von Hof bis Weißenburg und von Kitzingen bis Amberg mit einem Ticket unterwegs sein. Ein besonderer Treiber für das Zusammenwachsen und die Kooperationsbereitschaft ist der Klimapakt. Und in der Entwicklungsagentur für kommunales Bildungsmanagement werden kommunale und regionale Bildungslandschaften optimiert. Hochschulen fördern den Wissenstransfer in der Region und vernetzen sich beim jährlichen Wissenschaftstag – in Coburg widmete er sich 2022 dem Thema „Transformation zur Nachhaltigkeit“.
<h4><strong>Gemeinsam stark </strong></h4>
Peter Reiß, Ratsvorsitzender der Metropolregion und Oberbürgermeister der Stadt Schwabach verrät das Erfolgsrezept dieser Region: „Zusammen sind wir stärker als allein! Gemeinsam Dinge voranbringen, die alleine nur sehr viel schwerer zu bewältigen sind, das ist die Grundidee der Metropolregion.“ „Wir wollen die bevorzugte Heimat für talentierte und engagierte Menschen aus aller Welt sein“, sagte Prof. Klaus L. Wübbenhorst, Wirtschaftsvorsitzender der Metropolregion. Neben vielen interessanten Wortbeiträgen wurden für Ihr großes Engagement außerdem der ehemalige Fürther Landrat Matthias Dießl und Messe-CEO Peter Ottmann mit Metropolregions-Awards ausgezeichnet.
<h4><strong>Kompetenzen vereint zum Innovation Valley</strong></h4>
Die Metropolregion feierte mit rund 200 Gästen in der IHK Nürnberg für Mittelfranken ihr 20-jähriges Jubiläum. In Chancengesprächen – moderiert von Katrin Müller-Hohenstein – ging es um die technologischen Kompetenzen, die Attraktivität und die Innovationskraft der Region. Der Coburger Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast war Teil des Gesprächs zu EU-Innovation Valley, Start Ups und Innovation. „Die Herausforderungen der aktuellen Transformationsprozesse von Gesellschaft und Wirtschaft erfordern auch bei uns in der Region mehr denn je multidisziplinäre und wissenschaftsbasierte Lösungsansätze“, sagte Gast. Überregionale Netzwerke führen die bestehenden Kompetenzen in einer vielseitigen Forschungslandschaft der Metropolregion zusammen und helfen bei der Bewältigung der Herausforderungen. „Die Metropolregion hat in den letzten 20 Jahren ein Innovations-Ökosystem geschaffen, in dem technologisch-wirtschaftliche Kompetenzfelder der Region vereint sind.“ Diese erfolgreichen Anstrengungen mündeten nun in das Label „EU Regional Innovation Valley“. Gast betonte, dass die Hochschule Coburg gerne ihre vielfältigen Kompetenzen auch aus den Bereichen Automotive, Energie und Gesundheit zur Stärkung der Forschungslandschaft der Metropolregion einbringt.

<a href="https://youtu.be/aLhGloqL1NA">Video zur Veranstaltung gibt's hier.</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur– die Metropolregion Nürnberg ist in 20 Jahren zusammengewachsen. Gemeinsam feierten Beteiligte und Engagierte in der IHK Nürnberg die Erfolge und rüsten sich für die nächsten Herausforderungen – die Hochschule Coburg wurde dabei von Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> vertreten.</em>

3,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger leben heute in einer der wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland und Europa; die Innovationskraft katapultiert die Region in die Spitzengruppe der EU Regional Innovation Valleys. Seit ihrer Gründung vor 20 Jahren hat sich die Metropolregion Nürnberg zu einem Vorbild für erfolgreiche regionale Zusammenarbeit entwickelt. 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte sind zusammengewachsen und bilden heute ein starkes Netzwerk, das gezielt regionale Zusammenarbeit fördert. Die Idee lebt von der Motivation hunderter engagierter Akteure, die sich nebenamtlich und freiwillig für gemeinsame Projekte einsetzen.

Innenminister Joachim Herrmann betonte per Videobotschaft die Stärken der Region: „Die Metropolregion ist ein Motor der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung und steht für die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit Bayerns. Sie hat frühzeitig erkannt sich im internationalen Kontext aufzustellen und gehört zu den innovationsstärksten Regionen Europas.“ Er bekräftigte auch seine Unterstützung bei der Finanzierung der geplanten Zukunftsagentur für die Metropolregion.
<h4><strong>Innovationskraft und hohe Lebensqualität: attraktiv für Fachkräfte </strong></h4>
Im Rückblick wurden die TOP 10 Erfolge der Metropolregion beleuchtet, die bei näherer Betrachtung alle mit der wachsenden Innovationskraft und hohen Lebensqualität der Region zu tun haben. Grundlage ist das Zusammenwachsen der Region, das in zunehmenden Pendlerverflechtungen zum Ausdruck kommt. Neben den Berufsverkehren haben auch die Freizeitverkehre zugenommen. Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) ist in Deutschland der zweitgrößte Verbund. Die Bürgerinnen und Bürger können von Hof bis Weißenburg und von Kitzingen bis Amberg mit einem Ticket unterwegs sein. Ein besonderer Treiber für das Zusammenwachsen und die Kooperationsbereitschaft ist der Klimapakt. Und in der Entwicklungsagentur für kommunales Bildungsmanagement werden kommunale und regionale Bildungslandschaften optimiert. Hochschulen fördern den Wissenstransfer in der Region und vernetzen sich beim jährlichen Wissenschaftstag – in Coburg widmete er sich 2022 dem Thema „Transformation zur Nachhaltigkeit“.
<h4><strong>Gemeinsam stark </strong></h4>
Peter Reiß, Ratsvorsitzender der Metropolregion und Oberbürgermeister der Stadt Schwabach verrät das Erfolgsrezept dieser Region: „Zusammen sind wir stärker als allein! Gemeinsam Dinge voranbringen, die alleine nur sehr viel schwerer zu bewältigen sind, das ist die Grundidee der Metropolregion.“ „Wir wollen die bevorzugte Heimat für talentierte und engagierte Menschen aus aller Welt sein“, sagte Prof. Klaus L. Wübbenhorst, Wirtschaftsvorsitzender der Metropolregion. Neben vielen interessanten Wortbeiträgen wurden für Ihr großes Engagement außerdem der ehemalige Fürther Landrat Matthias Dießl und Messe-CEO Peter Ottmann mit Metropolregions-Awards ausgezeichnet.
<h4><strong>Kompetenzen vereint zum Innovation Valley</strong></h4>
Die Metropolregion feierte mit rund 200 Gästen in der IHK Nürnberg für Mittelfranken ihr 20-jähriges Jubiläum. In Chancengesprächen – moderiert von Katrin Müller-Hohenstein – ging es um die technologischen Kompetenzen, die Attraktivität und die Innovationskraft der Region. Der Coburger Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast war Teil des Gesprächs zu EU-Innovation Valley, Start Ups und Innovation. „Die Herausforderungen der aktuellen Transformationsprozesse von Gesellschaft und Wirtschaft erfordern auch bei uns in der Region mehr denn je multidisziplinäre und wissenschaftsbasierte Lösungsansätze“, sagte Gast. Überregionale Netzwerke führen die bestehenden Kompetenzen in einer vielseitigen Forschungslandschaft der Metropolregion zusammen und helfen bei der Bewältigung der Herausforderungen. „Die Metropolregion hat in den letzten 20 Jahren ein Innovations-Ökosystem geschaffen, in dem technologisch-wirtschaftliche Kompetenzfelder der Region vereint sind.“ Diese erfolgreichen Anstrengungen mündeten nun in das Label „EU Regional Innovation Valley“. Gast betonte, dass die Hochschule Coburg gerne ihre vielfältigen Kompetenzen auch aus den Bereichen Automotive, Energie und Gesundheit zur Stärkung der Forschungslandschaft der Metropolregion einbringt.

<a href="https://youtu.be/aLhGloqL1NA">Video zur Veranstaltung gibt's hier.</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/45-20-Jahre-Metropolregion-Nuernberg-1024x683.jpg"
                        fileSize="217292"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Literarischer Blick auf das Selbst]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/literarischer-blick-auf-das-selbst/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Mar 2025 14:19:20 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-peter-pfrommer/">Prof. Dr. Peter Pfrommer</a> hat einen modernen Briefroman herausgegeben. Er basiert auf einem Hörspiel, das während der Pandemie in einem Seminar mit Studierenden entstanden ist.</em>

An der Fakultät Design + Bauen forscht und lehrt Prof. Dr. Peter Pfrommer insbesondere im Bereich der Bauphysik, er engagiert sich für interdisziplinäre Zusammenarbeit und beschäftigt sich seit Jahren auch mit philosophischen Fragen. Das „Ich“ als grundlegendes Thema menschlicher Auffassung hat er bereits in verschiedenen Veranstaltungen des Philosophischen Cafés an der Hochschule Coburg vorgestellt und diskutiert. Jetzt hat er einen Roman zum Thema herausgebracht. „Die positive Resonanz, die lebendigen Gespräche und das große Interesse von Studierenden und Besucherinnen und Besuchern haben mich ermutigt, die Geschichte nun als Buch zu veröffentlichen“, erklärt Pfrommer.

Die Ursprungsfassung des Textes entstand im Rahmen der Vorbereitung auf das Hochschulseminar „Wer ist Ich?“ im Sommersemester 2021 (damals Teil des Coburger Wegs). Ziel war es, die zentralen Themen des Seminars auf unterhaltsame und spielerische Weise literarisch zu vermitteln. „Mit großem Engagement entwickelten 21 Studierende aus der Geschichte ein Hörspiel und sprachen es pandemiebedingt über Zoom gemeinsam ein.“ Sie unterzogen den Text auch einer umfassenden Analyse und Evaluation für mögliche zukünftige Verwendungen. Die gesammelten Rückmeldungen und Anregungen sind in die nun veröffentlichte, überarbeitete Romanfassung eingeflossen.

Worum es in dem Buch geht? „Ein geheimnisvoller Kontakt. Eine unglaubliche Erkenntnis. Eine Liebe jenseits aller Grenzen“, fasst Pfrommer das Buch zusammen. „Die Frau mit den Seifenblasen“ ist ein moderner Briefroman. „Er richtet sich an Leserinnen und Leser, die poetische, berührende Liebesgeschichten mit philosophischem Tiefgang mögen.“ Die Geschichte lade dazu ein, sich mit einer der zentralsten Fragen des Menschseins auseinanderzusetzen: Wer bin ich wirklich? Außerdem geht es um eine hochaktuelle Frage zur künstlichen Intelligenz: Kann eine KI Bewusstsein entwickeln?
<h4>Zum Buch:</h4>
Peter Pfrommer: Die Frau mit den Seifenblasen (ISBN: 978-3-7693-0529-6)]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-peter-pfrommer/">Prof. Dr. Peter Pfrommer</a> hat einen modernen Briefroman herausgegeben. Er basiert auf einem Hörspiel, das während der Pandemie in einem Seminar mit Studierenden entstanden ist.</em>

An der Fakultät Design + Bauen forscht und lehrt Prof. Dr. Peter Pfrommer insbesondere im Bereich der Bauphysik, er engagiert sich für interdisziplinäre Zusammenarbeit und beschäftigt sich seit Jahren auch mit philosophischen Fragen. Das „Ich“ als grundlegendes Thema menschlicher Auffassung hat er bereits in verschiedenen Veranstaltungen des Philosophischen Cafés an der Hochschule Coburg vorgestellt und diskutiert. Jetzt hat er einen Roman zum Thema herausgebracht. „Die positive Resonanz, die lebendigen Gespräche und das große Interesse von Studierenden und Besucherinnen und Besuchern haben mich ermutigt, die Geschichte nun als Buch zu veröffentlichen“, erklärt Pfrommer.

Die Ursprungsfassung des Textes entstand im Rahmen der Vorbereitung auf das Hochschulseminar „Wer ist Ich?“ im Sommersemester 2021 (damals Teil des Coburger Wegs). Ziel war es, die zentralen Themen des Seminars auf unterhaltsame und spielerische Weise literarisch zu vermitteln. „Mit großem Engagement entwickelten 21 Studierende aus der Geschichte ein Hörspiel und sprachen es pandemiebedingt über Zoom gemeinsam ein.“ Sie unterzogen den Text auch einer umfassenden Analyse und Evaluation für mögliche zukünftige Verwendungen. Die gesammelten Rückmeldungen und Anregungen sind in die nun veröffentlichte, überarbeitete Romanfassung eingeflossen.

Worum es in dem Buch geht? „Ein geheimnisvoller Kontakt. Eine unglaubliche Erkenntnis. Eine Liebe jenseits aller Grenzen“, fasst Pfrommer das Buch zusammen. „Die Frau mit den Seifenblasen“ ist ein moderner Briefroman. „Er richtet sich an Leserinnen und Leser, die poetische, berührende Liebesgeschichten mit philosophischem Tiefgang mögen.“ Die Geschichte lade dazu ein, sich mit einer der zentralsten Fragen des Menschseins auseinanderzusetzen: Wer bin ich wirklich? Außerdem geht es um eine hochaktuelle Frage zur künstlichen Intelligenz: Kann eine KI Bewusstsein entwickeln?
<h4>Zum Buch:</h4>
Peter Pfrommer: Die Frau mit den Seifenblasen (ISBN: 978-3-7693-0529-6)]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PfrommerPeter-1024x692.jpg"
                        fileSize="102312"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/44-Buch-Pfrommer-Seifenblasen-1024x768.png"
                        fileSize="793923"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[25. Kinder-Uni: Jubiläum mit spannenden Vorlesungen und einem Roboterhund]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/25-jahre-kinder-uni-jubilaeum-mit-spannenden-vorlesungen-und-einem-roboterhund/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 14:38:29 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[Von Nicole Haschke-Hirschauer

<em>Bereits 25 Mal Neugier, Entdeckerlust und Wissenschaft zum Anfassen: Die <a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/kinder-uni/">KinderUni</a> der Hochschule Coburg feierte ihr 25. Jubiläum! Dabei wurde der Hörsaal erneut zum Treffpunkt für wissbegierige Nachwuchsforscherinnen und -forscher im Alter von acht bis zwölf Jahren. Etwa 200 Kinder tauchten in spannende Vorlesungen ein und stellten den Professorinnen und Professoren ihre neugierigen Fragen.</em>

Außer während der Corona-Pause gab's die KinderUni an der Hochschule Coburg seit 2009 jedes Jahr zwei Mal. In diesem Semester standen wieder vier faszinierende Themen auf dem Programm: Prof. Dr. Bettina Friedel klärte darüber auf, wie Smartphones eigentlich funktionieren und welche Technik dahintersteckt, während Prof. Dr. Gunther Herr aufzeigte, was Bionik ist und weshalb die Natur ein Vorbild für die Technik ist. Alltagstaugliche Tipps für das eigene Leben bekamen die jungen Studierenden außerdem bei Prof. Dr. Daniel Herbe, der in seiner Vorlesung über Erziehung und den Sinn von Regeln auch genauer auf das Thema Taschengeld eingegangen ist. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthaeus-brela/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Matthäus Brela</a> zeigte vieles rund um Automatisierung und die Zukunft intelligenter Maschinen.

In dieser Vorlesung erwartete die jungen Studierenden ein besonderes Highlight: Ein roboterähnlicher Hund zeigte seine Fähigkeiten und beeindruckte mit realistischen Bewegungen – er lief, duckte sich und machte sogar Männchen. Die Kinder beobachteten ihn gebannt und stellten eifrig Fragen zu dieser innovativen Technik.

Wie es sich für einen echten Studierendentag gehört, durfte auch die Mittagspause nach der ersten Vorlesung nicht fehlen. In der Mensa stärkten sich die Kinder mit italienischer Pasta, bevor es zur zweiten Vorlesung des Tages ging. Zum feierlichen Abschluss erhielt jedes Kind eine Urkunde – eine besondere Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Tag.

Die Jubiläums-KinderUni war erneut ein voller Erfolg. „Die Begeisterung der Kinder zeigt uns, wie wertvoll dieses Format ist“, sagt Organisatorin Monika Faaß. „Es ist großartig zu sehen, mit wie viel Neugier sie die Welt der Wissenschaft entdecken.“ Ein großer Dank gilt den 25 ehrenamtlichen Studierenden, die die jungen Teilnehmenden begleiteten, sowie den Professorinnen und Professoren, die mit ihren Vorträgen für leuchtende Augen sorgten.

Und die Reise geht weiter: Im Herbst 2025 startet die nächste KinderUni – mit neuen spannenden Themen und jeder Menge Entdeckergeist.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Von Nicole Haschke-Hirschauer

<em>Bereits 25 Mal Neugier, Entdeckerlust und Wissenschaft zum Anfassen: Die <a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/kinder-uni/">KinderUni</a> der Hochschule Coburg feierte ihr 25. Jubiläum! Dabei wurde der Hörsaal erneut zum Treffpunkt für wissbegierige Nachwuchsforscherinnen und -forscher im Alter von acht bis zwölf Jahren. Etwa 200 Kinder tauchten in spannende Vorlesungen ein und stellten den Professorinnen und Professoren ihre neugierigen Fragen.</em>

Außer während der Corona-Pause gab's die KinderUni an der Hochschule Coburg seit 2009 jedes Jahr zwei Mal. In diesem Semester standen wieder vier faszinierende Themen auf dem Programm: Prof. Dr. Bettina Friedel klärte darüber auf, wie Smartphones eigentlich funktionieren und welche Technik dahintersteckt, während Prof. Dr. Gunther Herr aufzeigte, was Bionik ist und weshalb die Natur ein Vorbild für die Technik ist. Alltagstaugliche Tipps für das eigene Leben bekamen die jungen Studierenden außerdem bei Prof. Dr. Daniel Herbe, der in seiner Vorlesung über Erziehung und den Sinn von Regeln auch genauer auf das Thema Taschengeld eingegangen ist. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthaeus-brela/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Matthäus Brela</a> zeigte vieles rund um Automatisierung und die Zukunft intelligenter Maschinen.

In dieser Vorlesung erwartete die jungen Studierenden ein besonderes Highlight: Ein roboterähnlicher Hund zeigte seine Fähigkeiten und beeindruckte mit realistischen Bewegungen – er lief, duckte sich und machte sogar Männchen. Die Kinder beobachteten ihn gebannt und stellten eifrig Fragen zu dieser innovativen Technik.

Wie es sich für einen echten Studierendentag gehört, durfte auch die Mittagspause nach der ersten Vorlesung nicht fehlen. In der Mensa stärkten sich die Kinder mit italienischer Pasta, bevor es zur zweiten Vorlesung des Tages ging. Zum feierlichen Abschluss erhielt jedes Kind eine Urkunde – eine besondere Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Tag.

Die Jubiläums-KinderUni war erneut ein voller Erfolg. „Die Begeisterung der Kinder zeigt uns, wie wertvoll dieses Format ist“, sagt Organisatorin Monika Faaß. „Es ist großartig zu sehen, mit wie viel Neugier sie die Welt der Wissenschaft entdecken.“ Ein großer Dank gilt den 25 ehrenamtlichen Studierenden, die die jungen Teilnehmenden begleiteten, sowie den Professorinnen und Professoren, die mit ihren Vorträgen für leuchtende Augen sorgten.

Und die Reise geht weiter: Im Herbst 2025 startet die nächste KinderUni – mit neuen spannenden Themen und jeder Menge Entdeckergeist.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/4-1024x768.jpg"
                        fileSize="118870"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/20250315_131555-1024x768.jpg"
                        fileSize="143717"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/20250315_131709-1024x768.jpg"
                        fileSize="162685"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/20250315_132104-1024x768.jpg"
                        fileSize="176235"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/20250315_140254-1024x768.jpg"
                        fileSize="190783"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/20250315_134957-1024x768.jpg"
                        fileSize="176692"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Beton als Stromspeicher: Coburger Superkondensator im BR]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/beton-als-stromspeicher/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 09:55:30 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

(Artikel vom 9. Januar 2025 - aktualisiert 18. März 2025)

<em>Ein Fundament, die Hauswand oder die Straße als Stromspeicher? Die Wissenschaft hat spannende Ideen für die Energiewende. Der Coburger Student Simeon Ulm hat für seine Masterarbeit im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a> einen Superkondensator mit Beton gebaut. Dabei wurde mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) zusammengearbeitet. Das Projekt hat viel Aufsehen erregt und ist jetzt in einem Beitrag des Bayerischen Rundfunk zu sehen.</em>

„Stellen Sie sich vor“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-weber/">Prof. Dr. Markus Weber</a>, der die Masterarbeit an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> betreut hat, „wir könnten Beton nicht nur aus statischen Gründen nutzen, sondern zusätzlich als riesigen Energiespeicher!“ Weber ist dankbar für die Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA, das schon länger an einem revolutionären Superkondensator mit einem speziellen Betongemisch forscht. Der deutsche Prof. Dr. Franz-Josef Ulm ist einer der Forscher, die am MIT für das Projekt zuständig sind – er ist außerdem der Onkel des Coburger Masteranden Simeon Ulm und hat diesen für die Idee des Superkondensators begeistert. Beim Praxistest an der Hochschule Coburg legten die Wissenschaftler Gleichstrom an den kleinen Superkondensator an, den Simeon Ulm gebaut hat - und freuten sich sehr, dass er funktioniert.

Heute, nur wenige Monate später gibt es bereits eine verbesserte Version - und das Thema hat einiges Aufsehen erregt. Zuletzt war ein Radio- und Fernseh-Team des Bayerischen Rundfunk zu Gast, um einen Beitrag über den speziellen Beton aufzunehmen, der mithilfe des speziellen Rußpulvers Carbon Black eine Struktur entwickelt, die Strom leiten kann. Die Forscher pressen daraus Platten zwischen denen ein elektrisches Feld entsteht, das als Energiespeicher genutzt werden kann. Mehrere dieser Platten ergeben den Superkondensator.

<a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/coburger-student-entwickelt-beton-als-energiespeicher,UfJipmo">Coburger Student entwickelt Beton als Energiespeicher | BR24</a>

<strong>Strom ohne Batterien speichern</strong>

Kondensatoren werden heute auf vielfältige Weise eingesetzt. Wie eine Batterie oder ein Akku ist ein Kondensator ein Stromspeicher. Die Technologie dahinter funktioniert aber völlig anders: Batterien liefern Strom durch chemische Umwandlungsprozesse. Ein Kondensator nutzt stattdessen Elektrostatik: Im Inneren befinden sich zwei elektrisch leitende Platten, die durch ein isolierendes Material voneinander getrennt sind. Wird eine Spannung angelegt, sammeln sich positiv geladene Ionen an der einen, negativ geladene Ionen an der anderen Platte. Zwischen den Platten entsteht ein elektrisches Feld. Hier wird Energie gespeichert. Superkondensatoren sind eine spezielle Variante, bei der die Kapazität durch ein Elektrolyt erhöht wird, denn Kondensatoren haben im Vergleich zu Akkus und Batterien einen großen Nachteil: Sie speichern nicht besonders viel Energie. Dafür haben sie sonst ziemlich viele Vorteile: geringe Kosten, keine bedenklichen Chemikalien, fast unbegrenzte Lebensdauer und sehr kurze Ladezeiten. Das Handy könnte so in Sekunden laden. Ein E-Auto in Minuten.

Die Speicherkapazität hängt maßgeblich von dem Volumen der leitenden Platten ab, und der spezielle Beton könnte sich dafür sehr gut eignen. Mit dem gespeicherten Strom bringt der Coburger Superkondensator ein kleines, rotes Licht zum Leuchten und die Forscher freuen sich: Der Coburger EC3-Superkondensator mit Beton funktioniert.

Das MIT arbeitet an deutlich größeren Exemplaren. Prof. Ulm vom MIT sieht großes Potenzial in der Technologie und Prof. Weber möchte mit weiteren Forschenden der Hochschule Coburg in Kooperation mit dem MIT die Arbeit an diesem Thema ausbauen und so die Energiewende weiter voranbringen.

<strong>Spannende Themen studieren </strong>

Prof. Dr. Markus Weber forscht und lehrt an der Hochschule Coburg unter anderem zu Baustoffkunde und -Chemie, nachhaltigem Bauen sowie ressourceneffizientem Planen und Bauen. Er leitet den Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Allgemeines Bauingenieurwesen</a>. Die Studiengänge an der Fakultät Design starten wieder im Wintersemester. Weitere Informationen unter <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">www.hs-coburg.de/studieren/</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

(Artikel vom 9. Januar 2025 - aktualisiert 18. März 2025)

<em>Ein Fundament, die Hauswand oder die Straße als Stromspeicher? Die Wissenschaft hat spannende Ideen für die Energiewende. Der Coburger Student Simeon Ulm hat für seine Masterarbeit im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a> einen Superkondensator mit Beton gebaut. Dabei wurde mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) zusammengearbeitet. Das Projekt hat viel Aufsehen erregt und ist jetzt in einem Beitrag des Bayerischen Rundfunk zu sehen.</em>

„Stellen Sie sich vor“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-weber/">Prof. Dr. Markus Weber</a>, der die Masterarbeit an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> betreut hat, „wir könnten Beton nicht nur aus statischen Gründen nutzen, sondern zusätzlich als riesigen Energiespeicher!“ Weber ist dankbar für die Zusammenarbeit mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, USA, das schon länger an einem revolutionären Superkondensator mit einem speziellen Betongemisch forscht. Der deutsche Prof. Dr. Franz-Josef Ulm ist einer der Forscher, die am MIT für das Projekt zuständig sind – er ist außerdem der Onkel des Coburger Masteranden Simeon Ulm und hat diesen für die Idee des Superkondensators begeistert. Beim Praxistest an der Hochschule Coburg legten die Wissenschaftler Gleichstrom an den kleinen Superkondensator an, den Simeon Ulm gebaut hat - und freuten sich sehr, dass er funktioniert.

Heute, nur wenige Monate später gibt es bereits eine verbesserte Version - und das Thema hat einiges Aufsehen erregt. Zuletzt war ein Radio- und Fernseh-Team des Bayerischen Rundfunk zu Gast, um einen Beitrag über den speziellen Beton aufzunehmen, der mithilfe des speziellen Rußpulvers Carbon Black eine Struktur entwickelt, die Strom leiten kann. Die Forscher pressen daraus Platten zwischen denen ein elektrisches Feld entsteht, das als Energiespeicher genutzt werden kann. Mehrere dieser Platten ergeben den Superkondensator.

<a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/coburger-student-entwickelt-beton-als-energiespeicher,UfJipmo">Coburger Student entwickelt Beton als Energiespeicher | BR24</a>

<strong>Strom ohne Batterien speichern</strong>

Kondensatoren werden heute auf vielfältige Weise eingesetzt. Wie eine Batterie oder ein Akku ist ein Kondensator ein Stromspeicher. Die Technologie dahinter funktioniert aber völlig anders: Batterien liefern Strom durch chemische Umwandlungsprozesse. Ein Kondensator nutzt stattdessen Elektrostatik: Im Inneren befinden sich zwei elektrisch leitende Platten, die durch ein isolierendes Material voneinander getrennt sind. Wird eine Spannung angelegt, sammeln sich positiv geladene Ionen an der einen, negativ geladene Ionen an der anderen Platte. Zwischen den Platten entsteht ein elektrisches Feld. Hier wird Energie gespeichert. Superkondensatoren sind eine spezielle Variante, bei der die Kapazität durch ein Elektrolyt erhöht wird, denn Kondensatoren haben im Vergleich zu Akkus und Batterien einen großen Nachteil: Sie speichern nicht besonders viel Energie. Dafür haben sie sonst ziemlich viele Vorteile: geringe Kosten, keine bedenklichen Chemikalien, fast unbegrenzte Lebensdauer und sehr kurze Ladezeiten. Das Handy könnte so in Sekunden laden. Ein E-Auto in Minuten.

Die Speicherkapazität hängt maßgeblich von dem Volumen der leitenden Platten ab, und der spezielle Beton könnte sich dafür sehr gut eignen. Mit dem gespeicherten Strom bringt der Coburger Superkondensator ein kleines, rotes Licht zum Leuchten und die Forscher freuen sich: Der Coburger EC3-Superkondensator mit Beton funktioniert.

Das MIT arbeitet an deutlich größeren Exemplaren. Prof. Ulm vom MIT sieht großes Potenzial in der Technologie und Prof. Weber möchte mit weiteren Forschenden der Hochschule Coburg in Kooperation mit dem MIT die Arbeit an diesem Thema ausbauen und so die Energiewende weiter voranbringen.

<strong>Spannende Themen studieren </strong>

Prof. Dr. Markus Weber forscht und lehrt an der Hochschule Coburg unter anderem zu Baustoffkunde und -Chemie, nachhaltigem Bauen sowie ressourceneffizientem Planen und Bauen. Er leitet den Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Allgemeines Bauingenieurwesen</a>. Die Studiengänge an der Fakultät Design starten wieder im Wintersemester. Weitere Informationen unter <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">www.hs-coburg.de/studieren/</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/39-Weber-Ulm-Superkondensator-Beton02-1-1024x673.jpg"
                        fileSize="99219"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="673"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/39-Weber-Ulm-Superkondensator-Beton03-1-1024x710.jpg"
                        fileSize="105005"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="710"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC_9340-1024x681.jpg"
                        fileSize="111011"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/39-Weber-Ulm-Superkondensator-Beton06-e1742316011161-1024x677.jpg"
                        fileSize="88620"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="677"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/39-Weber-Ulm-Superkondensator-Beton07-1024x657.jpg"
                        fileSize="102176"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="657"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/39-Weber-Ulm-Superkondensator-Beton05-1-1024x732.jpg"
                        fileSize="82509"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="732"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/39-Weber-Ulm-Superkondensator-Beton09-e1742315950789-1024x714.jpg"
                        fileSize="94930"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="714"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC_8953-1024x681.jpg"
                        fileSize="70714"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC08815-1024x683.jpg"
                        fileSize="118718"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC08716-1024x683.jpg"
                        fileSize="99033"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC08741-1024x683.jpg"
                        fileSize="110423"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC08748-1024x683.jpg"
                        fileSize="35107"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Financial Management]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Semesterstart: Internationales Finanzmanagement trifft Soziale Arbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/semesterstart-internationales-finanzmanagement-trifft-soziale-arbeit/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 09:25:57 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[Von Natalie Schalk

<em>Zum ersten Mal starten in einem Sommersemester mehr als 500 neue Studierende an der Hochschule Coburg: Für alle ist es der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Karrieren beginnen hier. Und Freundschaften. Die ersten Tage sind spannend.</em>

„Oh my gosh!“ Debarati Gautam erzählt noch immer ein wenig aufgeregt, wie sie sich am ersten Tag ihres Studiums verlaufen hat. Sie kommt aus Tripura im Nordosten Indiens und ist seit Sonntag in Coburg. Die 31-Jährige spricht sehr gut Englisch und ein wenig Deutsch, hat bereits einen Ingenieurs-Abschluss in der Tasche und zum Sommersemester hat sie ein Masterstudium in <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/financial-management/">Financial Management</a> an der Hochschule Coburg begonnen. Im Moment wohnt sie noch im Hotel. Bis Montagfrüh kannte sie auch niemanden in Coburg. Auf der Suche nach der Einführungsveranstaltung war sie in die falsche Richtung unterwegs – den Judenberg wieder abwärts in Richtung Innenstadt – als sie Chiara Eberlein traf. „Wenn ich den Berg runtergelaufen wäre und dann noch einmal rauf gemusst hätte – uh!“ Debarati Gautam stöhnt: „Ich wäre gestorben!“ Dann lacht sie und sagt zu Chiara Eberlein, die jetzt neben ihr in der Brose-Aula bei der Einführungsveranstaltung sitzt: „Du hast mich gerettet!“

&nbsp;
<h4>Aufregende Stunden für Erstis</h4>
Chiara Eberlein und Debarati Gautam haben gemeinsam den Weg zum Campus gefunden. Auch für Eberlein ist es der erste Tag an der Hochschule – sie hat allerdings schon eine Wohnung in Coburg: „Ich komme aus Scheßlitz bei Bamberg“, erzählt die 26-Jährige. Sie ist ebenfalls am Sonntag in Coburg angekommen und auch sie hat bereits einen Abschluss: „In Würzburg habe ich meinen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit/">Bachelor in Soziale Arbeit</a> gemacht.“ In Coburg setzt sie das <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/soziale-arbeit/">Masterstudium Soziale Arbeit </a>darauf. Gautam und Eberlein sind zwei von über 500 „Erstis“, für die am Montag mit dem Sommersemester ein neuer Lebensabschnitt begonnen hat. Etwa die Hälfte von ihnen sind wie Gautam und Eberlein in einen Master gestartet, die anderen in einen Bachelor oder in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a>. Diejenigen, die noch nicht wissen, welcher Studiengang für sie der richtige ist, können im Orientierungssemester Module aus verschiedenen Studiengängen ausprobieren, um herauszufinden, was am besten zu ihnen passt. Noch vor drei Jahren lag die Zahl der Studienanfänger im Sommersemester an der Hochschule Coburg um die 200 – die Einführung des regulären Bachelor-Studienstarts im Sommer und des Orientierungssemesters kommt sehr gut an.

&nbsp;
<h4>Herzliche Begrüßung durch Präsident und Oberbürgermeister</h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Hochschul-Präsident Prof. Dr. Stefan Gast</a> hieß alle neuen Studierenden der Standorte Coburg, Kronach und Lichtenfels herzlich willkommen in der „Scientific Community“ in Coburg, in Bayern, Deutschland, sowie auch international, in Europa und Übersee, wo überall die gleichen Regeln integerer wissenschaftlicher Arbeit gelten. Er betonte die Verantwortung der Wissenschaft in einer herausfordernden Zeit und auch die Bedeutung von <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/referat-diversity/">Diversity</a>, von Persönlichkeiten mit vielfältigen Hintergründen. „Nehmen Sie Vielfalt als Reichtum“, empfahl er den Studierenden und auch, einander zu helfen. Den ersten Auftrag als Coburger Studis haben Gautam und Eberlein also schon einmal erfüllt. „A very warm welcome“, sagte Gast. „Vergessen Sie bei allem nicht, die Zeit zu genießen: Ich wünsche Ihnen einen tollen Start in den neuen Lebensabschnitt!“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />   <em><strong>  Mit Sambafestival, Designtagen, Museumsnacht, Festival, Konzerten und kulturellen Highlights wird Coburg im Sommer zur gefühlten Großstadt.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em> Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig</em></p>
&nbsp;

Auch Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig begrüßte die Studierenden aus nah und fern: „Schön, dass Sie hier in Coburg sind!“ Als einer, der sein Studium vor 15 Jahren abgeschlossen hat, versicherte er, dass es eine besondere Zeit ist, in der man viel erlebt. Coburg mit seiner wunderschönen Innenstadt, Organisationen und Projekten sei ideal, um die Studienzeit zu genießen: „Da gibt’s jede Menge Gelegenheiten: Mit Sambafestival, Designtagen, Museumsnacht, Festival, Konzerten und kulturellen Highlights wird Coburg im Sommer zur gefühlten Großstadt.“ Das Leben ist allerdings bezahlbar und es ist leicht, sich hier in die Gesellschaft einzubringen und Kontakte zu knüpfen. „Man kennt schnell viele Leute, trifft sich auf dem Markt in einem Café oder im Hofgarten.“ Sauerteig wies darauf hin, dass die Coburger Wirtschaft mit Global Playern, nationalen Marktführern und Hidden Champions auch nach dem Studium sehr gute Perspektiven in der Region eröffnet.

&nbsp;
<h4>Viel Unterstützung für die Neuen</h4>
In Namen der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung (SV)</a> erklärte Jan Keller den Neuen, dass die SV ihnen zur Seite steht und ihnen hilft, damit das Studium so reibungslos und angenehm wie möglich abläuft. Er wies auf <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studentische-initiativen/">Studentische Initiativen</a> hin: vom Motosportteam CAT-Racing übers Impro-Theater bis zu Hochschulchor und Big Band, die mit einer kleinen Besetzung bei der Begrüßung auch musikalisch aufs Sommersemester einstimmte.

<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/dr-katja-kessel/">Dr. Katja Kessel</a>, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung</a> gab Informationen zum Studienstart und weiteren Unterstützungsangeboten. Dann ging’s zu den Einführungen der einzelnen Studiengänge. Debarati Gautam winkte zum Abschied und ging zu den Financial-Management-Erstis, Chiara Eberlein zur Sozialen Arbeit. In ihrem neuen Lebensabschnitt an der Hochschule werden die beiden noch viele neue Leute kennenlernen.

&nbsp;
<h4>Campusluft schnuppern</h4>
Bei den Schnuppertagen in den Osterferien am Dienstag, 15. und Mittwoch, 16. April, haben alle Interessierten die Möglichkeit, an der Hochschule Campusluft zu schnuppern und sich über die Studienangebote an den Fakultäten <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit,</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Design</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Elektrotechnik und Informatik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Wirtschaftswissenschaften</a> zu informieren. Alles darüber und die Anmeldung gibt’s unter www.hs-coburg/schnuppertage]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Von Natalie Schalk

<em>Zum ersten Mal starten in einem Sommersemester mehr als 500 neue Studierende an der Hochschule Coburg: Für alle ist es der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Karrieren beginnen hier. Und Freundschaften. Die ersten Tage sind spannend.</em>

„Oh my gosh!“ Debarati Gautam erzählt noch immer ein wenig aufgeregt, wie sie sich am ersten Tag ihres Studiums verlaufen hat. Sie kommt aus Tripura im Nordosten Indiens und ist seit Sonntag in Coburg. Die 31-Jährige spricht sehr gut Englisch und ein wenig Deutsch, hat bereits einen Ingenieurs-Abschluss in der Tasche und zum Sommersemester hat sie ein Masterstudium in <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/financial-management/">Financial Management</a> an der Hochschule Coburg begonnen. Im Moment wohnt sie noch im Hotel. Bis Montagfrüh kannte sie auch niemanden in Coburg. Auf der Suche nach der Einführungsveranstaltung war sie in die falsche Richtung unterwegs – den Judenberg wieder abwärts in Richtung Innenstadt – als sie Chiara Eberlein traf. „Wenn ich den Berg runtergelaufen wäre und dann noch einmal rauf gemusst hätte – uh!“ Debarati Gautam stöhnt: „Ich wäre gestorben!“ Dann lacht sie und sagt zu Chiara Eberlein, die jetzt neben ihr in der Brose-Aula bei der Einführungsveranstaltung sitzt: „Du hast mich gerettet!“

&nbsp;
<h4>Aufregende Stunden für Erstis</h4>
Chiara Eberlein und Debarati Gautam haben gemeinsam den Weg zum Campus gefunden. Auch für Eberlein ist es der erste Tag an der Hochschule – sie hat allerdings schon eine Wohnung in Coburg: „Ich komme aus Scheßlitz bei Bamberg“, erzählt die 26-Jährige. Sie ist ebenfalls am Sonntag in Coburg angekommen und auch sie hat bereits einen Abschluss: „In Würzburg habe ich meinen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit/">Bachelor in Soziale Arbeit</a> gemacht.“ In Coburg setzt sie das <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/soziale-arbeit/">Masterstudium Soziale Arbeit </a>darauf. Gautam und Eberlein sind zwei von über 500 „Erstis“, für die am Montag mit dem Sommersemester ein neuer Lebensabschnitt begonnen hat. Etwa die Hälfte von ihnen sind wie Gautam und Eberlein in einen Master gestartet, die anderen in einen Bachelor oder in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a>. Diejenigen, die noch nicht wissen, welcher Studiengang für sie der richtige ist, können im Orientierungssemester Module aus verschiedenen Studiengängen ausprobieren, um herauszufinden, was am besten zu ihnen passt. Noch vor drei Jahren lag die Zahl der Studienanfänger im Sommersemester an der Hochschule Coburg um die 200 – die Einführung des regulären Bachelor-Studienstarts im Sommer und des Orientierungssemesters kommt sehr gut an.

&nbsp;
<h4>Herzliche Begrüßung durch Präsident und Oberbürgermeister</h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Hochschul-Präsident Prof. Dr. Stefan Gast</a> hieß alle neuen Studierenden der Standorte Coburg, Kronach und Lichtenfels herzlich willkommen in der „Scientific Community“ in Coburg, in Bayern, Deutschland, sowie auch international, in Europa und Übersee, wo überall die gleichen Regeln integerer wissenschaftlicher Arbeit gelten. Er betonte die Verantwortung der Wissenschaft in einer herausfordernden Zeit und auch die Bedeutung von <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/referat-diversity/">Diversity</a>, von Persönlichkeiten mit vielfältigen Hintergründen. „Nehmen Sie Vielfalt als Reichtum“, empfahl er den Studierenden und auch, einander zu helfen. Den ersten Auftrag als Coburger Studis haben Gautam und Eberlein also schon einmal erfüllt. „A very warm welcome“, sagte Gast. „Vergessen Sie bei allem nicht, die Zeit zu genießen: Ich wünsche Ihnen einen tollen Start in den neuen Lebensabschnitt!“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />   <em><strong>  Mit Sambafestival, Designtagen, Museumsnacht, Festival, Konzerten und kulturellen Highlights wird Coburg im Sommer zur gefühlten Großstadt.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em> Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig</em></p>
&nbsp;

Auch Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig begrüßte die Studierenden aus nah und fern: „Schön, dass Sie hier in Coburg sind!“ Als einer, der sein Studium vor 15 Jahren abgeschlossen hat, versicherte er, dass es eine besondere Zeit ist, in der man viel erlebt. Coburg mit seiner wunderschönen Innenstadt, Organisationen und Projekten sei ideal, um die Studienzeit zu genießen: „Da gibt’s jede Menge Gelegenheiten: Mit Sambafestival, Designtagen, Museumsnacht, Festival, Konzerten und kulturellen Highlights wird Coburg im Sommer zur gefühlten Großstadt.“ Das Leben ist allerdings bezahlbar und es ist leicht, sich hier in die Gesellschaft einzubringen und Kontakte zu knüpfen. „Man kennt schnell viele Leute, trifft sich auf dem Markt in einem Café oder im Hofgarten.“ Sauerteig wies darauf hin, dass die Coburger Wirtschaft mit Global Playern, nationalen Marktführern und Hidden Champions auch nach dem Studium sehr gute Perspektiven in der Region eröffnet.

&nbsp;
<h4>Viel Unterstützung für die Neuen</h4>
In Namen der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung (SV)</a> erklärte Jan Keller den Neuen, dass die SV ihnen zur Seite steht und ihnen hilft, damit das Studium so reibungslos und angenehm wie möglich abläuft. Er wies auf <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studentische-initiativen/">Studentische Initiativen</a> hin: vom Motosportteam CAT-Racing übers Impro-Theater bis zu Hochschulchor und Big Band, die mit einer kleinen Besetzung bei der Begrüßung auch musikalisch aufs Sommersemester einstimmte.

<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/dr-katja-kessel/">Dr. Katja Kessel</a>, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung</a> gab Informationen zum Studienstart und weiteren Unterstützungsangeboten. Dann ging’s zu den Einführungen der einzelnen Studiengänge. Debarati Gautam winkte zum Abschied und ging zu den Financial-Management-Erstis, Chiara Eberlein zur Sozialen Arbeit. In ihrem neuen Lebensabschnitt an der Hochschule werden die beiden noch viele neue Leute kennenlernen.

&nbsp;
<h4>Campusluft schnuppern</h4>
Bei den Schnuppertagen in den Osterferien am Dienstag, 15. und Mittwoch, 16. April, haben alle Interessierten die Möglichkeit, an der Hochschule Campusluft zu schnuppern und sich über die Studienangebote an den Fakultäten <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit,</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Design</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Elektrotechnik und Informatik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Wirtschaftswissenschaften</a> zu informieren. Alles darüber und die Anmeldung gibt’s unter www.hs-coburg/schnuppertage]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/42-Semesterstart02-1024x681.jpg"
                        fileSize="101424"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/42-Semesterstart-Gast01-1024x682.jpg"
                        fileSize="98347"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/42-Semesterstart-Gast-1024x755.jpg"
                        fileSize="59992"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="755"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/42-Semesterstart-Sauerteig-1024x717.jpg"
                        fileSize="55544"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="717"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/42-Semesterstart-Band-1024x682.jpg"
                        fileSize="126126"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/42-Semesterstart03-Kessel-1024x682.jpg"
                        fileSize="54807"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/42-Semesterstart-SV-e1742289776838-1024x685.jpg"
                        fileSize="50782"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="685"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/42-Semesterstart01-1024x681.jpg"
                        fileSize="97959"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Promotionszentrum NISys: Über 40 Promovierende präsentieren ihre Forschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/promotionszentrum-nisys-ueber-40-promovierende-praesentieren-ihre-forschung/</link>
                <pubDate>Mon, 17 Mar 2025 09:29:22 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Insgesamt 45 Promovierende forschen derzeit an ihren Promotionsprojekten im Rahmen des hochschulübergreifenden Promotionszentrums <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Nachhaltige und Intelligente Systeme (NISys)</a>, einer Kooperation der THWS, der TH Aschaffenburg und der Hochschule Coburg. Mit großer Begeisterung und einem klaren Fokus auf wissenschaftlichen Austausch fand das erste Promotionsretreat des Promotionszentrums NISys an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt statt. </em>

Die Promovierenden waren zusammen mit den 40 Mitgliedsprofessorinnen und -professoren sowie einigen ausgewählten Gästen zum Promotionsretreat eingeladen. Die Teilnahme am Retreat mit einem Vortrag und einem Poster ist für die Promovierenden ein verpflichtender Bestandteil im Rahmen des Qualifizierungsprogramms.

Der erste Tag des Promotionsretreats begann in einer entspannten Atmosphäre, die von anregenden Gesprächen geprägt war. Prof. Dr. Jürgen Hartmann, der wissenschaftliche Leiter des Promotionszentrums, und die Vizepräsidenten der beteiligten Hochschulen, Prof. Dr.-Ing. Jan Schmitt (THWS), Prof. Dr.-Ing. Klaus Zindler (TH AB) und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a> (HSCO), hießen alle Anwesenden herzlich willkommen und eröffneten  die zweitägige Veranstaltung. Bei der darauffolgenden Mitgliederversammlung des Promotionszentrums wurden aktuelle Themen und Entwicklungen des Zentrums diskutiert und die Promovierendenvertretungen für den Promotionsausschuss gewählt. Anschließend begannen in drei parallelen Sessions die Vorträge der Promovierenden zur Vorstellung ihrer Promotionsprojekte. In einer ersten Postersession hatten alle Anwesenden die Möglichkeit, Einblicke in die vielfältigen Forschungsarbeiten der Promovierenden zu gewinnen. Dabei spannte sich der thematische Bogen von Digitaler Barrierefreiheit über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit auf die Unternehmensperformance bis hin zu Fragestellungen im Bereich der Nachhaltigen Energien. Letztere wurden etwa durch Forschungsprojekte zur Optimierung von Wärmepumpen oder zur Gewährleistung einer stabileren Energieversorgung über weite Distanzen aufgegriffen.

Der Nachmittag bot weitere spannende Einblicke in die Projekte der Promovierenden und eröffnete im Anschluss einen wertvollen Raum für den Erfahrungsaustausch zwischen den Promovierenden sowie den Professorinnen und Professoren. Ein gemeinsames Abendessen für den informellen Austausch rundete den Tag ab.
<h4><strong>Forschungsprojekte, Erfahrungsaustausch und Networking</strong></h4>
Auch der zweite Veranstaltungstag startete mit der Möglichkeit des Netzwerkens, gefolgt von weiteren Vorträgen der Promovierenden sowie Postervorstellungen. Der Abschluss des Retreats bildete ein Ausblick auf zukünftiges Zusammenarbeiten und Möglichkeiten der Vernetzung.

Das Retreat bot eine ideale Plattform für die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, ihre Forschungsprojekte vor einem fachkundigen Publikum zu präsentieren und dabei wertvolle Netzwerke mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu knüpfen. Auch interessierte Masterstudierende sowie Professorinnen und Professoren, die bislang noch keine Mitglieder des Zentrums sind, waren herzlich eingeladen.

„Das erste Promotionsseminar war ein voller Erfolg. Es zeigte die Vielfalt und Exzellenz der Forschungsprojekte im NISys und förderte den Austausch zwischen Disziplinen und Generationen. Wir freuen uns darauf, diese Veranstaltung zu einer festen Einrichtung zu entwickeln“, betonte Prof. Dr. Jürgen Hartmann.

Als Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Hochschule Coburg motivierte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a> die Doktorandinnen und Doktoranden und hob die Bedeutung ihrer wichtigen, zukunftsweisenden Themen hervor. „Das Qualifizierungsprogramm sichert nicht nur eine hohe Qualität von Hochschulpromotionen sondern bietet gleichzeitig eine großartige Chance, sich auf Augenhöhe auszutauschen und frühzeitig zu vernetzen“, sagte Synold.

„Besonders beeindruckt hat mich, mit welcher Leidenschaft die Doktorandinnen und Doktoranden die in Form von Vorträgen und Posterausstellungen vorgestellten Promotionsthemen untereinander diskutiert haben. Das zeigt mir, dass wir beim Aufbau des Promotionszentrums auf einem sehr guten Weg sind. Die Promovierenden profitieren vom hochschulübergreifenden Erfahrungsaustausch, vom konsequenten Anwendungsbezug der Forschungsprojekte sowie von der guten Betreuung durch die am Zentrum beteiligten Professorinnen und Professoren“, so Prof. Dr. -Ing. Klaus Zindler, Vizepräsident für Forschung und Transfer der TH Aschaffenburg.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten zur Promotion am Promotionszentrum NISys finden Sie auf den Seiten des Promotionszentrums NISys unter <a href="http://www.thws.de/promotionszentrum-nisys">www.thws.de/promotionszentrum-nisys</a>,
Zu den Wegen zur Promotion an der Hochschule Coburg gibt es <a href="http://www.hs-coburg.de/forschung/promotion/">hier weitere Informationen</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Insgesamt 45 Promovierende forschen derzeit an ihren Promotionsprojekten im Rahmen des hochschulübergreifenden Promotionszentrums <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Nachhaltige und Intelligente Systeme (NISys)</a>, einer Kooperation der THWS, der TH Aschaffenburg und der Hochschule Coburg. Mit großer Begeisterung und einem klaren Fokus auf wissenschaftlichen Austausch fand das erste Promotionsretreat des Promotionszentrums NISys an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt statt. </em>

Die Promovierenden waren zusammen mit den 40 Mitgliedsprofessorinnen und -professoren sowie einigen ausgewählten Gästen zum Promotionsretreat eingeladen. Die Teilnahme am Retreat mit einem Vortrag und einem Poster ist für die Promovierenden ein verpflichtender Bestandteil im Rahmen des Qualifizierungsprogramms.

Der erste Tag des Promotionsretreats begann in einer entspannten Atmosphäre, die von anregenden Gesprächen geprägt war. Prof. Dr. Jürgen Hartmann, der wissenschaftliche Leiter des Promotionszentrums, und die Vizepräsidenten der beteiligten Hochschulen, Prof. Dr.-Ing. Jan Schmitt (THWS), Prof. Dr.-Ing. Klaus Zindler (TH AB) und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a> (HSCO), hießen alle Anwesenden herzlich willkommen und eröffneten  die zweitägige Veranstaltung. Bei der darauffolgenden Mitgliederversammlung des Promotionszentrums wurden aktuelle Themen und Entwicklungen des Zentrums diskutiert und die Promovierendenvertretungen für den Promotionsausschuss gewählt. Anschließend begannen in drei parallelen Sessions die Vorträge der Promovierenden zur Vorstellung ihrer Promotionsprojekte. In einer ersten Postersession hatten alle Anwesenden die Möglichkeit, Einblicke in die vielfältigen Forschungsarbeiten der Promovierenden zu gewinnen. Dabei spannte sich der thematische Bogen von Digitaler Barrierefreiheit über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit auf die Unternehmensperformance bis hin zu Fragestellungen im Bereich der Nachhaltigen Energien. Letztere wurden etwa durch Forschungsprojekte zur Optimierung von Wärmepumpen oder zur Gewährleistung einer stabileren Energieversorgung über weite Distanzen aufgegriffen.

Der Nachmittag bot weitere spannende Einblicke in die Projekte der Promovierenden und eröffnete im Anschluss einen wertvollen Raum für den Erfahrungsaustausch zwischen den Promovierenden sowie den Professorinnen und Professoren. Ein gemeinsames Abendessen für den informellen Austausch rundete den Tag ab.
<h4><strong>Forschungsprojekte, Erfahrungsaustausch und Networking</strong></h4>
Auch der zweite Veranstaltungstag startete mit der Möglichkeit des Netzwerkens, gefolgt von weiteren Vorträgen der Promovierenden sowie Postervorstellungen. Der Abschluss des Retreats bildete ein Ausblick auf zukünftiges Zusammenarbeiten und Möglichkeiten der Vernetzung.

Das Retreat bot eine ideale Plattform für die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, ihre Forschungsprojekte vor einem fachkundigen Publikum zu präsentieren und dabei wertvolle Netzwerke mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu knüpfen. Auch interessierte Masterstudierende sowie Professorinnen und Professoren, die bislang noch keine Mitglieder des Zentrums sind, waren herzlich eingeladen.

„Das erste Promotionsseminar war ein voller Erfolg. Es zeigte die Vielfalt und Exzellenz der Forschungsprojekte im NISys und förderte den Austausch zwischen Disziplinen und Generationen. Wir freuen uns darauf, diese Veranstaltung zu einer festen Einrichtung zu entwickeln“, betonte Prof. Dr. Jürgen Hartmann.

Als Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Hochschule Coburg motivierte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a> die Doktorandinnen und Doktoranden und hob die Bedeutung ihrer wichtigen, zukunftsweisenden Themen hervor. „Das Qualifizierungsprogramm sichert nicht nur eine hohe Qualität von Hochschulpromotionen sondern bietet gleichzeitig eine großartige Chance, sich auf Augenhöhe auszutauschen und frühzeitig zu vernetzen“, sagte Synold.

„Besonders beeindruckt hat mich, mit welcher Leidenschaft die Doktorandinnen und Doktoranden die in Form von Vorträgen und Posterausstellungen vorgestellten Promotionsthemen untereinander diskutiert haben. Das zeigt mir, dass wir beim Aufbau des Promotionszentrums auf einem sehr guten Weg sind. Die Promovierenden profitieren vom hochschulübergreifenden Erfahrungsaustausch, vom konsequenten Anwendungsbezug der Forschungsprojekte sowie von der guten Betreuung durch die am Zentrum beteiligten Professorinnen und Professoren“, so Prof. Dr. -Ing. Klaus Zindler, Vizepräsident für Forschung und Transfer der TH Aschaffenburg.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten zur Promotion am Promotionszentrum NISys finden Sie auf den Seiten des Promotionszentrums NISys unter <a href="http://www.thws.de/promotionszentrum-nisys">www.thws.de/promotionszentrum-nisys</a>,
Zu den Wegen zur Promotion an der Hochschule Coburg gibt es <a href="http://www.hs-coburg.de/forschung/promotion/">hier weitere Informationen</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/39-Promotionsretreat-NISys-Co01.docx-768x1024.jpg"
                        fileSize="120894"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/39-Promotionsretreat-NISys-Co02-1024x768.jpg"
                        fileSize="98661"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/39-Promotionsretreat-NISys-Gruppe-1024x653.jpg"
                        fileSize="171397"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="653"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/Foto-Vortrag-bearbeitet-1024x683.jpg"
                        fileSize="86529"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Halb so viel wie in München: In Coburg zahlen Studis besonders wenig Miete]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/halb-so-viel-wie-in-muenchen-in-coburg-zahlen-studis-besonders-wenig-miete/</link>
                <pubDate>Tue, 11 Mar 2025 09:23:56 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>In Großstädten ist das <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/campusnah-wohnen/" target="_blank" rel="noopener">Wohnen für Studierende</a> fast unerschwinglich. Ein WG-Zimmer in München kostet Studis im Schnitt 800 Euro Miete. Die Bafög-Wohnpauschale von 380 Euro reicht in vielen Städten nicht. Aber in Coburg finden Studierende in dieser Preislage ein Zimmer: Die Hochschulstadt im Norden Bayerns zählt zu den günstigsten Studien-Orten.</em>

Im Schnitt kostet ein WG-Zimmer in Deutschland aktuell 493 Euro. Das hat das Moses Mendelssohn Institut (MMI) in einer aktuellen Studie in Kooperation mit der Vermittlungsplattform WG-gesucht.de ermittelt. In Bayern liegt der durchschnittliche Mietpreis sogar bei 590 Euro – auch wegen der sehr teuren Miete in der Landeshauptstadt.

<strong>WG-Zimmer gesucht? München: 800 Euro – Coburg: etwa 390 Euro</strong>

Studienleiter Dr. Stefan Brauckmann betont, dass die durchschnittlichen Kosten über die teils erheblichen regionalen Unterschiede hinwegtäuschen. Er weist darauf hin, dass es Hochschulstädte in Ostdeutschland sowie kleinere Städte gibt, in denen Studierende ein ausreichendes Angebot im Rahmen der Bafög-Wohnkostenpauschale von 380 Euro vorfinden. So wie in Coburg. Knapp 5.000 Studierende besuchen hier die Fakultäten <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/" target="_blank" rel="noopener">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit,</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/" target="_blank" rel="noopener">Design</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/" target="_blank" rel="noopener">Elektrotechnik und Informatik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/" target="_blank" rel="noopener">Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/" target="_blank" rel="noopener">Soziale Arbeit</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/" target="_blank" rel="noopener">Wirtschaftswissenschaften</a> und die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/studienfakultaet-fuer-weiterbildung/" target="_blank" rel="noopener">Studienfakultät für Weiterbildung</a>.
In Coburg gibt es der Studie zufolge derzeit Zimmer in einer Preisspanne von 350 bis 450 Euro. Der Durchschnitt lag im Februar bei 390 Euro, allerdings sieht Brauckmann die Aussagekraft der genauen Zahl in Coburg als begrenzt an: Weil Coburg vergleichsweise klein ist, liegt auch keine besonders große Datenmenge vor. Der Durchschnittswert schwankt dadurch mehr als in Städten mit vielen Tausend Zimmer-Angeboten. „In Coburg kann der Preis für ein WG-Zimmer im Schnitt auch schnell bei 370 Euro liegen“, sagt Brauckmann.
Aber auch im Rahmen der möglichen Schwankungen ist klar: Coburg gehört zu den günstigsten Studi-Städten. Dazu trägt auch das <a href="https://www.studentenwerk-oberfranken.de/wohnen/wohnheime/coburg.html" target="_blank" rel="noopener">Angebot des Studierendenwerks Oberfranken</a> bei: Die Miete der 730 Wohnheimplätze bewegt sich in einem Bereich zwischen 238,50 Euro und 407,50 Euro.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>In Großstädten ist das <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/campusnah-wohnen/" target="_blank" rel="noopener">Wohnen für Studierende</a> fast unerschwinglich. Ein WG-Zimmer in München kostet Studis im Schnitt 800 Euro Miete. Die Bafög-Wohnpauschale von 380 Euro reicht in vielen Städten nicht. Aber in Coburg finden Studierende in dieser Preislage ein Zimmer: Die Hochschulstadt im Norden Bayerns zählt zu den günstigsten Studien-Orten.</em>

Im Schnitt kostet ein WG-Zimmer in Deutschland aktuell 493 Euro. Das hat das Moses Mendelssohn Institut (MMI) in einer aktuellen Studie in Kooperation mit der Vermittlungsplattform WG-gesucht.de ermittelt. In Bayern liegt der durchschnittliche Mietpreis sogar bei 590 Euro – auch wegen der sehr teuren Miete in der Landeshauptstadt.

<strong>WG-Zimmer gesucht? München: 800 Euro – Coburg: etwa 390 Euro</strong>

Studienleiter Dr. Stefan Brauckmann betont, dass die durchschnittlichen Kosten über die teils erheblichen regionalen Unterschiede hinwegtäuschen. Er weist darauf hin, dass es Hochschulstädte in Ostdeutschland sowie kleinere Städte gibt, in denen Studierende ein ausreichendes Angebot im Rahmen der Bafög-Wohnkostenpauschale von 380 Euro vorfinden. So wie in Coburg. Knapp 5.000 Studierende besuchen hier die Fakultäten <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/" target="_blank" rel="noopener">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit,</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/" target="_blank" rel="noopener">Design</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/" target="_blank" rel="noopener">Elektrotechnik und Informatik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/" target="_blank" rel="noopener">Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/" target="_blank" rel="noopener">Soziale Arbeit</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/" target="_blank" rel="noopener">Wirtschaftswissenschaften</a> und die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/studienfakultaet-fuer-weiterbildung/" target="_blank" rel="noopener">Studienfakultät für Weiterbildung</a>.
In Coburg gibt es der Studie zufolge derzeit Zimmer in einer Preisspanne von 350 bis 450 Euro. Der Durchschnitt lag im Februar bei 390 Euro, allerdings sieht Brauckmann die Aussagekraft der genauen Zahl in Coburg als begrenzt an: Weil Coburg vergleichsweise klein ist, liegt auch keine besonders große Datenmenge vor. Der Durchschnittswert schwankt dadurch mehr als in Städten mit vielen Tausend Zimmer-Angeboten. „In Coburg kann der Preis für ein WG-Zimmer im Schnitt auch schnell bei 370 Euro liegen“, sagt Brauckmann.
Aber auch im Rahmen der möglichen Schwankungen ist klar: Coburg gehört zu den günstigsten Studi-Städten. Dazu trägt auch das <a href="https://www.studentenwerk-oberfranken.de/wohnen/wohnheime/coburg.html" target="_blank" rel="noopener">Angebot des Studierendenwerks Oberfranken</a> bei: Die Miete der 730 Wohnheimplätze bewegt sich in einem Bereich zwischen 238,50 Euro und 407,50 Euro.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Erste Dissertation am Promotionszentrum A4H veröffentlicht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erste-dissertation-an-bayerischer-hochschule-veroeffentlicht/</link>
                <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 11:02:25 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Erstmals in Bayern wurde 2024 eigenständig an </em><em>einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) eine Doktorwürde verliehen: Laura Wester machte ihren Doktor am<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/"> Promotionszentrum Nachhaltige und intelligente Systeme</a> der Hochschule Coburg. Ihre Dissertation ist nun veröffentlicht. </em>

Coburg gehörte im Oktober 2023 zu den ersten bayerischen Hochschulen, die für besonders forschungsstarke Bereiche ein Promotionsrecht erhielten. Am eigenständigen Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Analytics4Health (A4H)</a> und dem kooperativen <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Promotionszentrum Nachhaltige und intelligente Systeme</a> kann zu verschiedenen Zukunftsthemen in Coburg promoviert werden. Laura Wester startete 2018 - anfangs mit einer kooperativen Promotion im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Institut für Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg, später wechselte sie ins Promotionszentrum.

Sie erforschte an der Hochschule Coburg, wie sich Dehydration auf menschliche Hautzellen und Blutplasma auswirkt. Es geht darum, einen Biomarker zu finden, mit dem sich Flüssigkeitsmangel bei älteren Menschen frühzeitig und unkompliziert feststellen lässt. Über ihre Disputation, in der sie der Hochschulöffentlichkeit ihre Erkenntnisse vorstellt, <a href="https://www.hs-coburg.de/news/bayerns-erste-hochschul-doktorin-in-coburg-erforschte-sie-dehydration/">wurde hier berichtet</a>. Inzwischen ist auch die elektronische Ausgabe der Dissertation <a href="http://digital.bib-bvb.de/webclient/DeliveryManager?custom_att_2=simple_viewer&amp;pid=22204029">hier auf dem Hochschulschriftenserver</a> veröffentlicht und kann direkt aufgerufen werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Erstmals in Bayern wurde 2024 eigenständig an </em><em>einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) eine Doktorwürde verliehen: Laura Wester machte ihren Doktor am<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/"> Promotionszentrum Nachhaltige und intelligente Systeme</a> der Hochschule Coburg. Ihre Dissertation ist nun veröffentlicht. </em>

Coburg gehörte im Oktober 2023 zu den ersten bayerischen Hochschulen, die für besonders forschungsstarke Bereiche ein Promotionsrecht erhielten. Am eigenständigen Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Analytics4Health (A4H)</a> und dem kooperativen <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Promotionszentrum Nachhaltige und intelligente Systeme</a> kann zu verschiedenen Zukunftsthemen in Coburg promoviert werden. Laura Wester startete 2018 - anfangs mit einer kooperativen Promotion im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Institut für Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg, später wechselte sie ins Promotionszentrum.

Sie erforschte an der Hochschule Coburg, wie sich Dehydration auf menschliche Hautzellen und Blutplasma auswirkt. Es geht darum, einen Biomarker zu finden, mit dem sich Flüssigkeitsmangel bei älteren Menschen frühzeitig und unkompliziert feststellen lässt. Über ihre Disputation, in der sie der Hochschulöffentlichkeit ihre Erkenntnisse vorstellt, <a href="https://www.hs-coburg.de/news/bayerns-erste-hochschul-doktorin-in-coburg-erforschte-sie-dehydration/">wurde hier berichtet</a>. Inzwischen ist auch die elektronische Ausgabe der Dissertation <a href="http://digital.bib-bvb.de/webclient/DeliveryManager?custom_att_2=simple_viewer&amp;pid=22204029">hier auf dem Hochschulschriftenserver</a> veröffentlicht und kann direkt aufgerufen werden.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Jubiläum: Die KinderUni der Hochschule Coburg wird 25!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jubilaeum-die-kinderuni-der-hochschule-coburg-wird-25/</link>
                <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 14:01:44 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk </em>

<em>Die KinderUni der Hochschule Coburg findet am Samstag, 15. März schon zum 25. Mal statt. In etwa 200 Lehrveranstaltungen mit 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben bereits über 5.000 Schülerinnen und Schüler die Rätsel der Welt erkundet. Oft hat das bleibenden Eindruck hinterlassen – einige kamen Jahre später als Studierende zurück an die Hochschule Coburg. So wie Sofia Prestien. </em>

Industriewirtschaft ist für Sofia Prestien der ideale Studiengang: „Meine Familie hat ein Industrieunternehmen, deswegen ist mir wichtig zu lernen, wie alles funktioniert“, sagt die 22-Jährige. Ihr Studiengang an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg ergänzt eine klassische betriebswirtschaftliche Ausbildung mit Technik, Naturwissenschaften und Informationsverarbeitung. „Das ist alles interessant.“ Sofia Prestien zuckt die Schultern: „Ich bin da einfach sehr neugierig.“ Und das war sie auch schon als Grundschulkind. Im März 2011 besuchte sie in der <a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/kinder-uni/">KinderUni</a> die Vorlesung von Dr. Holger Meinhard aus der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personenuebersicht/">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> und ging der Frage nach „Wo wohnen die Außerirdischen?“ Außerdem erfuhr die damals Achtjährige in der Vorlesung von Prof. Barbara Fuchs von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a>, wie Architektur und Innenarchitektur beeinflussen, dass Menschen gut leben können.

&nbsp;
<h4><strong>Zeitgemäße Wissenschaft</strong></h4>
Die KinderUni ist ein besonderes Wissenschaftsprogramm für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren und die Hochschule Coburg hat schon mehr als 5000 neugierigen Nachwuchs-Forschenden Antworten zu wichtigen Fragen unserer Zeit gegeben: zu Geld, Wasser, der Gesundheit unseres Planeten, der Frage, wie Maschinen lernen, zum Verhältnis von Mensch und Tier (Untertitel: Muss ich mein Fischbrötchen mit meiner Katze teilen?) oder der Frage, wie Sonne und Wind unser Haus hell und warm machen. Bei der 25. KinderUni am Samstag, 15. März, geht es um Bionik, Automatisierung, Erziehung und „Das magische Innenleben eines Smartphones“.

Als Sofia Prestien vor über zehn Jahren die KinderUni besuchte, gab es Mobiltelefone vor allem für Nachrichten und Fotos passabler Qualität. Heute bieten Smartphones Funktionen eines persönlichen Assistenten. Die Welt verändert sich. In der KinderUni geht’s immer um den neuesten Stand. „Der Hochschule ist wichtig, Kindern Freude am Entdecken und Lernen zu vermitteln. Wir wollen das Bewusstsein stärken, dass Wissen Spaß macht“, sagt Monika Faaß, Leiterin des Familienbüros im Referat Diversity. Seit den Anfängen im Jahr 2009 organisiert sie die KinderUni an der Hochschule. Bis auf die coronabedingte Pause gab es seitdem in jedem Sommer- und jedem Wintersemester für Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, für einen Tag Studierende zu werden. In den Anfangsjahren unterstützte das Bildungsbüro der Stadt Coburg die Veranstaltung für Kinder aus allen Schultypen der Stadt und des Landkreises. Heute kümmert sich Faaß mit einem kleinen Orga-Team, Studierende betreuen die Kinder ehrenamtlich, Forschende kommen am Samstag vor Semesterbeginn nur für die Kinder in die Hochschule. Das Studierendenwerk Oberfranken schließt extra die Mensa auf. „Die vielen engagierten Helferinnen und Helfer ermöglichen immer wieder, dass unsere jungen Studis so richtige Hochschul-Luft schnuppern und an wissenschaftlichen Themen teilhaben dürfen.“ Mit Studi-Ausweis, Campus-Feeling und allem, was dazugehört.

&nbsp;
<h4><strong>Grundschulkids am großen Campus</strong></h4>
„Ich bin damals aus Ahorn mit einem Freund zusammen mit dem Bus ganz alleine zum ersten Mal in die Hochschule gefahren – das war für uns ein Feeling als würde man echt studieren gehen“, erzählt Sofia Prestien. Sie erinnert sich noch gut an das erste Mal in einem Hörsaal, zusammen mit vielen anderen Kindern, daran, wie sie über den Campus von einer Vorlesung zur anderen geführt wurden und an das KinderUni-Band mit dem Studi-Ausweis. „Und die Mensa!“ Prestien lacht. „Das erste Mal in eine Mensa zu gehen, war schon was Besonderes. Als Kind hast du ja keine Ahnung, wie das abläuft. Es ist auch interessant, wie riesengroß die Hochschule für mich damals war.“ Heute fühlt sie sich hier zu Hause. „Es ist immer noch groß und es gibt Ecken, in denen ich mich noch verloren fühle. Aber in meinem Bereich, der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, kenne ich alles und habe hier tolle Studienkolleginnen kennengelernt. Es ist schön, hier zu sein.“ Eine andere Hochschule sei für sie nie ernsthaft infrage gekommen. „Ich habe mich nur in Coburg beworben.“ Mitte März startet Sofia Prestien ins dritte Fachsemester. Aber ihre Geschichte an der Hochschule Coburg hat schon vor vielen Jahren mit der KinderUni begonnen.
<h4><strong>KinderUni und Schnuppertage</strong></h4>
Anmeldung und Infos zur <a href="http://www.hs-coburg.de/kinderuni-2025/">KinderUni der Hochschule Coburg gibt's hier</a>. Abiturientinnen und Abiturienten, die sich für die Hochschule Coburg interessieren, sind bei den <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2025/">Schnuppertagen</a> in den Osterferien am 15. und 16. April richtig.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk </em>

<em>Die KinderUni der Hochschule Coburg findet am Samstag, 15. März schon zum 25. Mal statt. In etwa 200 Lehrveranstaltungen mit 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben bereits über 5.000 Schülerinnen und Schüler die Rätsel der Welt erkundet. Oft hat das bleibenden Eindruck hinterlassen – einige kamen Jahre später als Studierende zurück an die Hochschule Coburg. So wie Sofia Prestien. </em>

Industriewirtschaft ist für Sofia Prestien der ideale Studiengang: „Meine Familie hat ein Industrieunternehmen, deswegen ist mir wichtig zu lernen, wie alles funktioniert“, sagt die 22-Jährige. Ihr Studiengang an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg ergänzt eine klassische betriebswirtschaftliche Ausbildung mit Technik, Naturwissenschaften und Informationsverarbeitung. „Das ist alles interessant.“ Sofia Prestien zuckt die Schultern: „Ich bin da einfach sehr neugierig.“ Und das war sie auch schon als Grundschulkind. Im März 2011 besuchte sie in der <a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen/kinder-uni/">KinderUni</a> die Vorlesung von Dr. Holger Meinhard aus der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personenuebersicht/">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> und ging der Frage nach „Wo wohnen die Außerirdischen?“ Außerdem erfuhr die damals Achtjährige in der Vorlesung von Prof. Barbara Fuchs von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a>, wie Architektur und Innenarchitektur beeinflussen, dass Menschen gut leben können.

&nbsp;
<h4><strong>Zeitgemäße Wissenschaft</strong></h4>
Die KinderUni ist ein besonderes Wissenschaftsprogramm für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren und die Hochschule Coburg hat schon mehr als 5000 neugierigen Nachwuchs-Forschenden Antworten zu wichtigen Fragen unserer Zeit gegeben: zu Geld, Wasser, der Gesundheit unseres Planeten, der Frage, wie Maschinen lernen, zum Verhältnis von Mensch und Tier (Untertitel: Muss ich mein Fischbrötchen mit meiner Katze teilen?) oder der Frage, wie Sonne und Wind unser Haus hell und warm machen. Bei der 25. KinderUni am Samstag, 15. März, geht es um Bionik, Automatisierung, Erziehung und „Das magische Innenleben eines Smartphones“.

Als Sofia Prestien vor über zehn Jahren die KinderUni besuchte, gab es Mobiltelefone vor allem für Nachrichten und Fotos passabler Qualität. Heute bieten Smartphones Funktionen eines persönlichen Assistenten. Die Welt verändert sich. In der KinderUni geht’s immer um den neuesten Stand. „Der Hochschule ist wichtig, Kindern Freude am Entdecken und Lernen zu vermitteln. Wir wollen das Bewusstsein stärken, dass Wissen Spaß macht“, sagt Monika Faaß, Leiterin des Familienbüros im Referat Diversity. Seit den Anfängen im Jahr 2009 organisiert sie die KinderUni an der Hochschule. Bis auf die coronabedingte Pause gab es seitdem in jedem Sommer- und jedem Wintersemester für Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, für einen Tag Studierende zu werden. In den Anfangsjahren unterstützte das Bildungsbüro der Stadt Coburg die Veranstaltung für Kinder aus allen Schultypen der Stadt und des Landkreises. Heute kümmert sich Faaß mit einem kleinen Orga-Team, Studierende betreuen die Kinder ehrenamtlich, Forschende kommen am Samstag vor Semesterbeginn nur für die Kinder in die Hochschule. Das Studierendenwerk Oberfranken schließt extra die Mensa auf. „Die vielen engagierten Helferinnen und Helfer ermöglichen immer wieder, dass unsere jungen Studis so richtige Hochschul-Luft schnuppern und an wissenschaftlichen Themen teilhaben dürfen.“ Mit Studi-Ausweis, Campus-Feeling und allem, was dazugehört.

&nbsp;
<h4><strong>Grundschulkids am großen Campus</strong></h4>
„Ich bin damals aus Ahorn mit einem Freund zusammen mit dem Bus ganz alleine zum ersten Mal in die Hochschule gefahren – das war für uns ein Feeling als würde man echt studieren gehen“, erzählt Sofia Prestien. Sie erinnert sich noch gut an das erste Mal in einem Hörsaal, zusammen mit vielen anderen Kindern, daran, wie sie über den Campus von einer Vorlesung zur anderen geführt wurden und an das KinderUni-Band mit dem Studi-Ausweis. „Und die Mensa!“ Prestien lacht. „Das erste Mal in eine Mensa zu gehen, war schon was Besonderes. Als Kind hast du ja keine Ahnung, wie das abläuft. Es ist auch interessant, wie riesengroß die Hochschule für mich damals war.“ Heute fühlt sie sich hier zu Hause. „Es ist immer noch groß und es gibt Ecken, in denen ich mich noch verloren fühle. Aber in meinem Bereich, der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, kenne ich alles und habe hier tolle Studienkolleginnen kennengelernt. Es ist schön, hier zu sein.“ Eine andere Hochschule sei für sie nie ernsthaft infrage gekommen. „Ich habe mich nur in Coburg beworben.“ Mitte März startet Sofia Prestien ins dritte Fachsemester. Aber ihre Geschichte an der Hochschule Coburg hat schon vor vielen Jahren mit der KinderUni begonnen.
<h4><strong>KinderUni und Schnuppertage</strong></h4>
Anmeldung und Infos zur <a href="http://www.hs-coburg.de/kinderuni-2025/">KinderUni der Hochschule Coburg gibt's hier</a>. Abiturientinnen und Abiturienten, die sich für die Hochschule Coburg interessieren, sind bei den <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2025/">Schnuppertagen</a> in den Osterferien am 15. und 16. April richtig.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/36-Jubilaeum-Kinderuni-1024x709.jpg"
                        fileSize="98864"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="709"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/36-Jubilaeum-Kinderuni02-1024x688.jpg"
                        fileSize="112442"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="688"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/Kinder-Uni-Faass-Thiel-1024x710.jpg"
                        fileSize="103857"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="710"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Podcast: „E-Autos werden in Zukunft günstiger sein als Verbrenner“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/podcast-e-autos-werden-in-zukunft-guenstiger-sein-als-verbrenner/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Mar 2025 10:48:33 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Als Gast im New Mobility Podcast von auto motor und sport berichtet Prof. Dr. Marco Denk von der Fakultät </em><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/"><em>Maschinenbau und Automobiltechnik</em></a><em> der Hochschule Coburg über aktuelle Entwicklungen der Elektromobilität und Chancen für die deutsche Autoindustrie. </em>

Elektromobilität ist immer noch jung und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Prof. Dr. Marco Denk</a> spricht von einer ersten Generation auf den Straßen. „Man kann damit 500 Kilometer fahren. Das ist schon ein guter Start. Was nicht passt, sind die Kosten. Die meisten können sich ein Elektroauto einfach nicht leisten.“ Denk forscht und lehrt an der Hochschule Coburg unter anderem zu Leistungselektronik und Thermomanagement: wesentlichen Variablen, die den Wirkungsgrad und auch andere entscheidende Faktoren wie das Lade- und letztlich das Fahrverhalten bei Elektroautos beeinflussen. Er ist sich sicher, dass Elektrofahrzeuge langfristig günstiger werden als Verbrenner – sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb. „Das wird es ausmachen, dass sich die Technologie durchsetzen wird.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" /><strong>    <em> Allein bei den Batterien wird sich in den nächsten Jahren einiges tun. Eine Batterie ist keine Black Box. Da stecken </em></strong><strong><em>klassische Ingenieursdisziplinen drin: Maschinenbau, Elektrotechnik, Fluidik, Informatik, Chemie - und Deutschland ist bei den Ingenieurswissenschaften gut aufgestellt.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Marco Denk</em></p>
&nbsp;

Im aktuellen Podcast Moove von auto motor und sport spricht Denk über die Übergangsphase, in der sich die Industrie gerade befindet. Unter dem Motto „Kein Lithium-Ion darf vergeudet werden“ erklärt er beispielsweise was bei E-Maschinen, aber auch bei der Batterieentwicklung ansteht: Die dritte, prozesskostenoptimierte Batterie-Generation wird Einzug halten und noch in diesem Jahrzehnt sollen sich die Kosten der Batterieherstellung halbieren. Aktuell ist sie einer der größten Kostentreiber. „Direkt neben Batteriewerken werden Photovoltaikparks entstehen, sodass bei der Herstellung die Energiekosten reduziert werden“, nennt Denk als Beispiel. Potenziale für eine Reduktion der Fertigungskosten sieht er vor allem in Massenproduktion, Automatisierung und Digitalisierung. Für den Betrieb der Fahrzeuge ist Strom günstig und der Wirkungsgrad bei E-Mobilität hoch. Es geht viel weniger Energie verloren als beim Verbrenner. Auch die Wartung wird Denk zufolge künftig deutlich günstiger sein.

&nbsp;
<h4><strong>Klassische Ingenieursdisziplinen und Innovationskultur im Podcast</strong></h4>
Für die Weiterentwicklung der E-Mobilität braucht’s dem Coburger Professor zufolge klassische Ingenieursdisziplinen. „Wer zum Beispiel an der Hochschule Coburg Maschinenbau studiert, kann auch Batterieentwicklung vorantreiben und E-Mobilität mitgestalten.“ Welche speziellen technologischen Themen aktuell in der Branche anstehen, welche Rolle Innovationskultur und Erfindergeist spielen und auch politische Weichenstellungen sind Thema im Podcast New Mobility Podcast von auto motor und sport. Hier zum Nachhören auf<a href="https://www.podcast.de/episode/677022214/moove-kein-lithium-ion-darf-vergeudet-werden"> podcast.de</a> und <a href="https://open.spotify.com/episode/4xbgZoIue5X6ILE322LutX">hier auf Spotify</a>.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" /><strong>    <em>Die Automobilindustrie ist wichtig für die Zukunft, für den Wohlstand in Deutschland. Jetzt ist keine Zeit, auszuruhen. </em><em> </em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Marco Denk</em></p>
&nbsp;
<h4><strong>Studium in Coburg</strong></h4>
Wer sich für E-Mobilität interessiert, ist an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg richtig - beispielsweise im Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/automobiltechnologie-nachhaltige-fahrzeug-und-antriebstechnik/">Automobiltechnologie – Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik</a>. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">Anmeldung und Einschreibung</a> fürs Sommersemester ist aktuell möglich – wer überlegt, ob und welches Studium zu ihm oder ihr passt, kann das im Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> ausprobieren. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/">Infos dazu und zu den Studiengängen</a> fürs Wintersemester gibt’s auch bei den <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2025/">Schnuppertagen</a> am 15. und 16. April.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Als Gast im New Mobility Podcast von auto motor und sport berichtet Prof. Dr. Marco Denk von der Fakultät </em><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/"><em>Maschinenbau und Automobiltechnik</em></a><em> der Hochschule Coburg über aktuelle Entwicklungen der Elektromobilität und Chancen für die deutsche Autoindustrie. </em>

Elektromobilität ist immer noch jung und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Prof. Dr. Marco Denk</a> spricht von einer ersten Generation auf den Straßen. „Man kann damit 500 Kilometer fahren. Das ist schon ein guter Start. Was nicht passt, sind die Kosten. Die meisten können sich ein Elektroauto einfach nicht leisten.“ Denk forscht und lehrt an der Hochschule Coburg unter anderem zu Leistungselektronik und Thermomanagement: wesentlichen Variablen, die den Wirkungsgrad und auch andere entscheidende Faktoren wie das Lade- und letztlich das Fahrverhalten bei Elektroautos beeinflussen. Er ist sich sicher, dass Elektrofahrzeuge langfristig günstiger werden als Verbrenner – sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb. „Das wird es ausmachen, dass sich die Technologie durchsetzen wird.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" /><strong>    <em> Allein bei den Batterien wird sich in den nächsten Jahren einiges tun. Eine Batterie ist keine Black Box. Da stecken </em></strong><strong><em>klassische Ingenieursdisziplinen drin: Maschinenbau, Elektrotechnik, Fluidik, Informatik, Chemie - und Deutschland ist bei den Ingenieurswissenschaften gut aufgestellt.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Marco Denk</em></p>
&nbsp;

Im aktuellen Podcast Moove von auto motor und sport spricht Denk über die Übergangsphase, in der sich die Industrie gerade befindet. Unter dem Motto „Kein Lithium-Ion darf vergeudet werden“ erklärt er beispielsweise was bei E-Maschinen, aber auch bei der Batterieentwicklung ansteht: Die dritte, prozesskostenoptimierte Batterie-Generation wird Einzug halten und noch in diesem Jahrzehnt sollen sich die Kosten der Batterieherstellung halbieren. Aktuell ist sie einer der größten Kostentreiber. „Direkt neben Batteriewerken werden Photovoltaikparks entstehen, sodass bei der Herstellung die Energiekosten reduziert werden“, nennt Denk als Beispiel. Potenziale für eine Reduktion der Fertigungskosten sieht er vor allem in Massenproduktion, Automatisierung und Digitalisierung. Für den Betrieb der Fahrzeuge ist Strom günstig und der Wirkungsgrad bei E-Mobilität hoch. Es geht viel weniger Energie verloren als beim Verbrenner. Auch die Wartung wird Denk zufolge künftig deutlich günstiger sein.

&nbsp;
<h4><strong>Klassische Ingenieursdisziplinen und Innovationskultur im Podcast</strong></h4>
Für die Weiterentwicklung der E-Mobilität braucht’s dem Coburger Professor zufolge klassische Ingenieursdisziplinen. „Wer zum Beispiel an der Hochschule Coburg Maschinenbau studiert, kann auch Batterieentwicklung vorantreiben und E-Mobilität mitgestalten.“ Welche speziellen technologischen Themen aktuell in der Branche anstehen, welche Rolle Innovationskultur und Erfindergeist spielen und auch politische Weichenstellungen sind Thema im Podcast New Mobility Podcast von auto motor und sport. Hier zum Nachhören auf<a href="https://www.podcast.de/episode/677022214/moove-kein-lithium-ion-darf-vergeudet-werden"> podcast.de</a> und <a href="https://open.spotify.com/episode/4xbgZoIue5X6ILE322LutX">hier auf Spotify</a>.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" /><strong>    <em>Die Automobilindustrie ist wichtig für die Zukunft, für den Wohlstand in Deutschland. Jetzt ist keine Zeit, auszuruhen. </em><em> </em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Marco Denk</em></p>
&nbsp;
<h4><strong>Studium in Coburg</strong></h4>
Wer sich für E-Mobilität interessiert, ist an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg richtig - beispielsweise im Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/automobiltechnologie-nachhaltige-fahrzeug-und-antriebstechnik/">Automobiltechnologie – Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik</a>. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">Anmeldung und Einschreibung</a> fürs Sommersemester ist aktuell möglich – wer überlegt, ob und welches Studium zu ihm oder ihr passt, kann das im Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> ausprobieren. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/">Infos dazu und zu den Studiengängen</a> fürs Wintersemester gibt’s auch bei den <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2025/">Schnuppertagen</a> am 15. und 16. April.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/person_denk_marco_20241001.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Simulation und Test]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Von Katastrophenschutz über Recyling bis Medizintechnik: Sensorik als Gamechanger]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-katastrophenschutz-ueber-recyling-bis-medizintechnik-sensorik-als-gamechanger/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 13:50:09 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Katrin Schwuchow</em>

<em>Sensorik als Schlüsseltechnologie für die Zukunft: Unter diesem Leitgedanken fand der vierte Technologietag Angewandte Sensorik (TAS) des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) </a>der Hochschule Coburg statt. Expertinnen und Experten aus Industrie und Forschung nutzten die Plattform, um neueste Entwicklungen zu diskutieren, innovative Anwendungen zu entdecken und Netzwerke zu erweitern. </em>

„Sensorik-Innovationen aus Forschung &amp; Anwenderpraxis im Fokus“ – so lautete das diesjährige Motto des TAS, der zwei Tage lang die große Bandbreite und Relevanz von Sensorik aufzeigte. Ob Energiewende, Nachhaltigkeit, Sicherheit oder Medizintechnik – Sensoren leisten entscheidende Beiträge zur Lösung aktueller Herausforderungen. Zwölf Referentinnen und Referenten präsentierten an zwei Tagen wegweisende Technologien und praxisnahe Anwendungen.

&nbsp;
<h4><strong>Sensorik im Einsatz: Mehr Sicherheit für Infrastruktur und Umwelt</strong></h4>
Besonders praxisnah gestaltete sich die Session „Sensorik für Umwelt- und Infrastrukturmonitoring“. Das CIS Forschungsinstitut für Mikrosystemtechnik aus Erfurt stellte hochempfindliche Dehnungssensoren vor, die Schraubverbindungen in Windkraftanlagen überwachen und so deren Sicherheit erhöhen. Die Firma PicoLAS präsentierte den Einsatz von NDIR-Sensoren in Drohnen, die Feuerwehr und THW bei Katastropheneinsätzen unterstützen – indem sie gefährliche Umweltgase in Echtzeit analysieren und Einsatzkräfte rechtzeitig warnen.

Ein weiteres Highlight war die Vorstellung von Messgeräten zur Echtzeitvermessung von Kanalisationsrohren durch die Firma KupTec aus Ilmenau. Diese Technologie ermöglicht zukünftig eine präzisere Abwasserkartografie und verbessert die Vorhersage von Überflutungen. „Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass keine Menschen mehr in die Kanalisation hinabsteigen müssen – das spart Kosten und erhöht die Sicherheit“, so CEO Mageeban Kuperan.

In der Session „Industrielle Sensorik“ stellte das SKZ-Kunststoffzentrum aus Würzburg ein spektrales Farbmesssystem vor, das Farbtöne von Kunststoffen hochpräzise erfasst. Warum ist das wichtig? Weil immer mehr Kunststoffe recycelt und erneut verwendet werden. Um sie in industriellen Produktionsprozessen nahtlos einzusetzen, muss ihre Farbe genau stimmen – insbesondere bei Markenprodukten, wo Farbabweichungen nicht toleriert werden. Das Farbmesssystem ermöglicht eine exakte Farberkennung und sorgt dafür, dass recycelte Kunststoffe gezielt eingefärbt werden, um höchste Qualität und Konsistenz zu gewährleisten.

&nbsp;
<h4><strong>Medizin und Mikrosystemtechnik im Fokus des zweiten Tages</strong></h4>
Am zweiten Veranstaltungstag standen sensorische Innovationen für die Medizin und Mikrosystemtechnik im Mittelpunkt. Das Fraunhofer IMM stellte einen implantierbaren Herzaktivitätssensor für Spenderherzen vor. Ein weiteres Beispiel für den Einsatz modernster Sensortechnologien war ein Medizinradar, das unter der Matratze von Krankenbetten platziert werden kann und berührungslos EKG- und Vitalparameter misst. „Mit dieser Technologie können Patientendaten erfasst werden, ohne dass der Patient selbst es bemerkt – ein echter Fortschritt für die medizinische Überwachung“, erklärte Prof. Dr. Christine Ruffert vom Fraunhofer IPMS.

Auch das ISAT selbst brachte spannende Forschungsergebnisse ein: Jan Lützelberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, präsentierte seine Voruntersuchungen an Ersatzmaterialien und Modellsystemen zur ultraschallbasierten Lockerungsdetektion bei Hüftimplantaten – eine Technologie, die zukünftig dazu beitragen soll, gezieltere Therapieplanung zu ermöglich und so mache Operationen zu vermeiden.

Ein innovativer Therapieanzug des Fraunhofer ISC, der mittels Sensorik Muskelaktivität von Schlaganfallpatienten misst, stieß ebenfalls auf großes Interesse. „Unsere Technologie ermöglicht eine individuelle Anpassung der Therapie und hilft Patienten, schneller wieder mobil zu werden“, betonte Dr. Bernhard Brunner vom Fraunhofer ISC.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />    <strong><em> Ich bin beeindruckt von den vielen neuen Impulsen und Ideen, die entstehen, wenn Forschende und Anwender aus der Industrie bei unserem TAS ins Gespräch kommen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em> Prof. Dr. Stefan Drese, ISAT-Leiter</em></p>
&nbsp;
<h4><strong>Ausstellung und Networking – Sensorik hautnah erleben</strong></h4>
Außer spannenden Fachvorträgen bot der TAS auch eine Ausstellung mit zukunftsweisenden Produkten. Die Firma Polytec präsentierte ein hochauflösendes Laserdopplervibrometer, das selbst Schwingungen kleiner als ein Wasserstoffatom sichtbar macht. Die SAW Components GmbH stellte ihre Fertigungsmöglichkeiten für innovativen Sensorchips vor, die speziell für Start-ups und kleinere Unternehmen auch in kleinen Stückzahlen individuell gefertigt werden können und unter anderem berührungslose Temperaturmessungen ermöglichen. Auch das Innovationszentrum Kronach war als regionaler Impulsgeber vertreten.

In der begleitenden Postersession wurden weitere spannende Forschungsansätze präsentiert. Das Berliner Start-up PoroUS stellte ein innovatives Sensorkonzept zur quantitativen Osteoporosemessung vor, das präzisere Diagnosen ermöglichen könnte. Ein weiteres Poster aus dem ISAT zeigte beispielsweise, wie Künstliche Intelligenz genutzt werden kann, um Ultraschalldaten zu analysieren und Defekte in bewegten Stahlseilen frühzeitig zu erkennen. Diese Entwicklungen verdeutlichten, wie vielseitig Sensorik-Technologien in Medizin und Industrie angewendet werden können.

&nbsp;
<h4><strong>Rundum positives Feedback und Blick in die Zukunft</strong></h4>
Die Teilnehmenden zogen ein durchweg positives Fazit. „Der vierte TAS hat mir einen direkten Austausch mit Sensor-Spezialisten in ungezwungener Atmosphäre ermöglicht. Ich konnte mit einem der Aussteller direkt eine neue Projektidee für mein Unternehmen entwickeln und mein Netzwerk ausbauen“, resümierte Andreas Buchholz von der Firma Dr. E. Horn. Auch <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese/">Prof. Dr. Stefan Drese</a>, Leiter des Instituts für Sensor- und Aktortechnik und Gastgeber der Veranstaltung, zeigte sich begeistert: „Ich bin beeindruckt von den vielen neuen Impulsen und Ideen, die entstehen, wenn Forschende und Anwender aus der Industrie bei unserem TAS ins Gespräch kommen.“

Angesichts des großen Erfolges steht fest: Der Technologietag Angewandte Sensorik wird auch Anfang 2027 wieder stattfinden – als Plattform für wegweisende Innovationen, die durch Sensoranwendungen erst realisierbar werden. Schließlich bilden die über Sensorik aufgenommenen Daten die Grundlage für digitale Prozesse und smarte Technologien der Zukunft.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Katrin Schwuchow</em>

<em>Sensorik als Schlüsseltechnologie für die Zukunft: Unter diesem Leitgedanken fand der vierte Technologietag Angewandte Sensorik (TAS) des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) </a>der Hochschule Coburg statt. Expertinnen und Experten aus Industrie und Forschung nutzten die Plattform, um neueste Entwicklungen zu diskutieren, innovative Anwendungen zu entdecken und Netzwerke zu erweitern. </em>

„Sensorik-Innovationen aus Forschung &amp; Anwenderpraxis im Fokus“ – so lautete das diesjährige Motto des TAS, der zwei Tage lang die große Bandbreite und Relevanz von Sensorik aufzeigte. Ob Energiewende, Nachhaltigkeit, Sicherheit oder Medizintechnik – Sensoren leisten entscheidende Beiträge zur Lösung aktueller Herausforderungen. Zwölf Referentinnen und Referenten präsentierten an zwei Tagen wegweisende Technologien und praxisnahe Anwendungen.

&nbsp;
<h4><strong>Sensorik im Einsatz: Mehr Sicherheit für Infrastruktur und Umwelt</strong></h4>
Besonders praxisnah gestaltete sich die Session „Sensorik für Umwelt- und Infrastrukturmonitoring“. Das CIS Forschungsinstitut für Mikrosystemtechnik aus Erfurt stellte hochempfindliche Dehnungssensoren vor, die Schraubverbindungen in Windkraftanlagen überwachen und so deren Sicherheit erhöhen. Die Firma PicoLAS präsentierte den Einsatz von NDIR-Sensoren in Drohnen, die Feuerwehr und THW bei Katastropheneinsätzen unterstützen – indem sie gefährliche Umweltgase in Echtzeit analysieren und Einsatzkräfte rechtzeitig warnen.

Ein weiteres Highlight war die Vorstellung von Messgeräten zur Echtzeitvermessung von Kanalisationsrohren durch die Firma KupTec aus Ilmenau. Diese Technologie ermöglicht zukünftig eine präzisere Abwasserkartografie und verbessert die Vorhersage von Überflutungen. „Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass keine Menschen mehr in die Kanalisation hinabsteigen müssen – das spart Kosten und erhöht die Sicherheit“, so CEO Mageeban Kuperan.

In der Session „Industrielle Sensorik“ stellte das SKZ-Kunststoffzentrum aus Würzburg ein spektrales Farbmesssystem vor, das Farbtöne von Kunststoffen hochpräzise erfasst. Warum ist das wichtig? Weil immer mehr Kunststoffe recycelt und erneut verwendet werden. Um sie in industriellen Produktionsprozessen nahtlos einzusetzen, muss ihre Farbe genau stimmen – insbesondere bei Markenprodukten, wo Farbabweichungen nicht toleriert werden. Das Farbmesssystem ermöglicht eine exakte Farberkennung und sorgt dafür, dass recycelte Kunststoffe gezielt eingefärbt werden, um höchste Qualität und Konsistenz zu gewährleisten.

&nbsp;
<h4><strong>Medizin und Mikrosystemtechnik im Fokus des zweiten Tages</strong></h4>
Am zweiten Veranstaltungstag standen sensorische Innovationen für die Medizin und Mikrosystemtechnik im Mittelpunkt. Das Fraunhofer IMM stellte einen implantierbaren Herzaktivitätssensor für Spenderherzen vor. Ein weiteres Beispiel für den Einsatz modernster Sensortechnologien war ein Medizinradar, das unter der Matratze von Krankenbetten platziert werden kann und berührungslos EKG- und Vitalparameter misst. „Mit dieser Technologie können Patientendaten erfasst werden, ohne dass der Patient selbst es bemerkt – ein echter Fortschritt für die medizinische Überwachung“, erklärte Prof. Dr. Christine Ruffert vom Fraunhofer IPMS.

Auch das ISAT selbst brachte spannende Forschungsergebnisse ein: Jan Lützelberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, präsentierte seine Voruntersuchungen an Ersatzmaterialien und Modellsystemen zur ultraschallbasierten Lockerungsdetektion bei Hüftimplantaten – eine Technologie, die zukünftig dazu beitragen soll, gezieltere Therapieplanung zu ermöglich und so mache Operationen zu vermeiden.

Ein innovativer Therapieanzug des Fraunhofer ISC, der mittels Sensorik Muskelaktivität von Schlaganfallpatienten misst, stieß ebenfalls auf großes Interesse. „Unsere Technologie ermöglicht eine individuelle Anpassung der Therapie und hilft Patienten, schneller wieder mobil zu werden“, betonte Dr. Bernhard Brunner vom Fraunhofer ISC.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />    <strong><em> Ich bin beeindruckt von den vielen neuen Impulsen und Ideen, die entstehen, wenn Forschende und Anwender aus der Industrie bei unserem TAS ins Gespräch kommen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em> Prof. Dr. Stefan Drese, ISAT-Leiter</em></p>
&nbsp;
<h4><strong>Ausstellung und Networking – Sensorik hautnah erleben</strong></h4>
Außer spannenden Fachvorträgen bot der TAS auch eine Ausstellung mit zukunftsweisenden Produkten. Die Firma Polytec präsentierte ein hochauflösendes Laserdopplervibrometer, das selbst Schwingungen kleiner als ein Wasserstoffatom sichtbar macht. Die SAW Components GmbH stellte ihre Fertigungsmöglichkeiten für innovativen Sensorchips vor, die speziell für Start-ups und kleinere Unternehmen auch in kleinen Stückzahlen individuell gefertigt werden können und unter anderem berührungslose Temperaturmessungen ermöglichen. Auch das Innovationszentrum Kronach war als regionaler Impulsgeber vertreten.

In der begleitenden Postersession wurden weitere spannende Forschungsansätze präsentiert. Das Berliner Start-up PoroUS stellte ein innovatives Sensorkonzept zur quantitativen Osteoporosemessung vor, das präzisere Diagnosen ermöglichen könnte. Ein weiteres Poster aus dem ISAT zeigte beispielsweise, wie Künstliche Intelligenz genutzt werden kann, um Ultraschalldaten zu analysieren und Defekte in bewegten Stahlseilen frühzeitig zu erkennen. Diese Entwicklungen verdeutlichten, wie vielseitig Sensorik-Technologien in Medizin und Industrie angewendet werden können.

&nbsp;
<h4><strong>Rundum positives Feedback und Blick in die Zukunft</strong></h4>
Die Teilnehmenden zogen ein durchweg positives Fazit. „Der vierte TAS hat mir einen direkten Austausch mit Sensor-Spezialisten in ungezwungener Atmosphäre ermöglicht. Ich konnte mit einem der Aussteller direkt eine neue Projektidee für mein Unternehmen entwickeln und mein Netzwerk ausbauen“, resümierte Andreas Buchholz von der Firma Dr. E. Horn. Auch <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese/">Prof. Dr. Stefan Drese</a>, Leiter des Instituts für Sensor- und Aktortechnik und Gastgeber der Veranstaltung, zeigte sich begeistert: „Ich bin beeindruckt von den vielen neuen Impulsen und Ideen, die entstehen, wenn Forschende und Anwender aus der Industrie bei unserem TAS ins Gespräch kommen.“

Angesichts des großen Erfolges steht fest: Der Technologietag Angewandte Sensorik wird auch Anfang 2027 wieder stattfinden – als Plattform für wegweisende Innovationen, die durch Sensoranwendungen erst realisierbar werden. Schließlich bilden die über Sensorik aufgenommenen Daten die Grundlage für digitale Prozesse und smarte Technologien der Zukunft.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250225_73-1024x683.jpg"
                        fileSize="125590"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250225_158-1024x680.jpg"
                        fileSize="136707"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250225_196-1024x683.jpg"
                        fileSize="110122"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250225_220-1024x714.jpg"
                        fileSize="122375"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="714"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250225_281-1024x683.jpg"
                        fileSize="116225"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250225_327-1024x692.jpg"
                        fileSize="101604"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250225_375-1024x698.jpg"
                        fileSize="178760"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="698"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250225_380-1024x683.jpg"
                        fileSize="162203"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250225_445-670x1024.jpg"
                        fileSize="124966"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="670" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250225_630-1024x707.jpg"
                        fileSize="148722"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="707"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250226_860-643x1024.jpg"
                        fileSize="142011"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="643" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250226_869-1024x683.jpg"
                        fileSize="132514"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250226_1103-683x1024.jpg"
                        fileSize="104643"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250226_1263-1024x706.jpg"
                        fileSize="138731"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="706"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/TAS25-20250226_1284-683x1024.jpg"
                        fileSize="120394"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>                                <title><![CDATA[IT-Forum in Coburg: starke Daten, starke Wirtschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/it-forum-in-coburg-starke-daten-starke-wirtschaft/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 08:59:09 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Interview: Natalie Schalk</em>

<em>Ob Hidden Champions oder globale Marktführer: Viele digitale Wege beginnen bei Unternehmen in Oberfranken. Mitte März zeigt das<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/it-forum-oberfranken-2025/"> IT-Forum Oberfranken 2025 </a></em>(ITFO 2025) <em>an der Hochschule Coburg, wie innovative IT-Werkzeuge in Data Science und künstlicher Intelligenz unentdeckte Datenschätze zugänglich machen. Denn starke Daten bedeuten starke Wirtschaft.</em>

Das IT-Forum Oberfranken schafft bereits zum 13. Mal eine Plattform für die Vernetzung von Unternehmen, dem Branchennetzwerk IT-Cluster Oberfranken und den vier Hochschulen der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsunterstuetzung/technologieallianz-oberfranken-tao/">Technologie Allianz Oberfranken (TAO)</a> sowie der regionalen HWK und IHK. Diesmal findet es wieder an der Hochschule Coburg statt. Unter dem Motto „Intelligente Daten – Motor der effektiven Wertschöpfung“ werden hier am Mittwoch, 12. März, effektive Technologien und wegweisende Lösungen präsentiert. Die Anmeldung ist bis Mittwoch, 5. März, vorgesehen und die Teilnahme ist für Besucherinnen und Besucher kostenlos. <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-henning-maier/">Prof. Dr. Henning Maier</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> organisiert die diesjährige Veranstaltung federführend an der Hochschule Coburg. Er gibt vorab einen Einblick, was die Besucherinnen und Besucher erwartet.

<em>Sie sind Professor für Sichere Softwaresysteme an der Hochschule Coburg – ist Cybersecurity in Zeiten von KI ein großes Thema?
</em><strong>Prof. Dr. Henning Maier:</strong> Heute nutzt man ja bei allen möglichen alltäglichen Fragen Large Language Machine Models („Große Sprachmodelle“) und Chatbots wie beispielsweise ChatGPT, um sich die Arbeit zu vereinfachen – und genauso können natürlich auch Angreiferinnen und Angreifer sich ihre Arbeit mithilfe von KI erleichtern. Wenn man fragt, wie man ein fremdes System angreifen kann, bekommt man von ChatGPT höchstwahrscheinlich eine Antwort wie: Das ist unethisch und illegal. Aber es gibt entsprechende Sprachmodelle im Darknet, die mit einer genauen Anleitung antworten. Die Vorteile, die KI hat, können auch für kriminelle Machenschaften genutzt werden. Das Problem ist also, dass Angriffe wesentlich schneller und leichter werden – und da muss man als rechtschaffener Mensch gegen angehen und entsprechende Mittel finden, seine Systeme zu schützen. Beim IT Forum beschäftigen wir uns mit vielen aktuellen KI-Theme. „Cybersecurity für smarte Wertschöpfung“ ist nur eines – es geht auch um die großen Chancen, die KI bietet.

<em>Also vor allem Chancen für die Wirtschaft?
</em>Absolut. Es geht darum, durch intelligente Datennutzung die Effizienz und Flexibilität in der Produktion und Logistik zu steigern, Kosten zu senken und individuelle Kundenanforderungen – wie beispielsweise Maßanfertigungen oder Ersatzteillieferungen – durch Automatisierung optimal zu erfüllen. Wir haben eine Session zu „Potenziale heben durch Datenanalyse und KI“, eine zu „Smart Data im Mittelstand“, sowie „Neue Wertschöpfung durch Datenanalyse im Handwerk“. Im Handwerk fallen sehr viele Daten an: Das kann von der Angebotserstellung über den Einkauf von Werkzeug und Material bis zur Rechnung genutzt werden. KI kann solche Abläufe erheblich beschleunigen. Und wir wissen ja alle, wie schwierig es manchmal sein kann, Handwerker zu bekommen! Da gibt es interessante Ansätze. Das IT-Forum fungiert als Leistungsschau regionaler Industrie- und Handwerksunternehmen und IT-Dienstleister sowie der Hochschulen – es ist eine Bühne für innovative Köpfe und starke Partnerschaften.

<em>Sind die Expertinnen und Experten alle aus Oberfranken?
</em>Nein, einer der Keynote Speaker, Quintus Stierstorfer, mit dem Thema „KI-gestützte Lösungen für personalisiertes Lernen und Arbeiten“ kommt zum Beispiel von der IU Internationale Hochschule. Wir haben auch Prof. Dr. Maria Leitner aus der oberpfälzischen Nachbarschaft zu Gast. Unsere regionalen Größen sind deutschlandweit sehr renommiert. Wir treffen auf die IT-Kompetenz aus Oberfranken und freuen uns auf wirklich spannende Impulsvorträge aus der Praxis. Der zweite Keynote Speaker Martin Tupy, von der Mediengruppe Oberfranken, referiert zum Thema „Zwischen Bits und Druckerschwärze: Wie Künstliche Intelligenz und Daten die Medienzukunft prägen“.

<em>Wenn ich Google nach dem „IT Forum Oberfranken“ frage, bekomme ich 256.000 Ergebnisse – bei ChatGPT nur eines …
</em>Ja, der Medienwandel ist ein wichtiges Thema. Mit den Large Language Models kann man vieles schnell ausprobieren und das klappt häufig wunderbar. Andererseits werden Informationen auch flacher und geradezu weichgespült, sodass sie einem nicht mehr so richtig viel sagen. Auch Studierende benutzen so etwas, um studentische Arbeiten zu schreiben und da müssen wir als Dozerende natürlich auch sehr genau hinschauen. Es gibt also einerseits Risiken, aber eben auch sehr positive neue Möglichkeiten. Die Hochschule Coburg verfolgt mit dem Center for Responsible Artificial Intelligence ja den Ansatz verantwortungsvolle KI zu fördern: Darum geht es auch beim IT Forum. Wir knüpfen da auch an wichtige Themen wie Nachhaltigkeit an, die auch schon in den vorigen IT-Foren vertieft wurden.

<strong>Mehr zur Veranstaltung:
</strong>Die Teilnahme am IT Forum 2025 ist kostenlos. Die Plätze sind begrenzt. Anmeldung wird bis Mittwoch, 5. März, empfohlen. Das Programm, weitere Details sowie das Anmeldeformular gibt‘s unter <a href="http://www.itfo2025.de/"><strong>www.itfo2025.de</strong></a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Interview: Natalie Schalk</em>

<em>Ob Hidden Champions oder globale Marktführer: Viele digitale Wege beginnen bei Unternehmen in Oberfranken. Mitte März zeigt das<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/it-forum-oberfranken-2025/"> IT-Forum Oberfranken 2025 </a></em>(ITFO 2025) <em>an der Hochschule Coburg, wie innovative IT-Werkzeuge in Data Science und künstlicher Intelligenz unentdeckte Datenschätze zugänglich machen. Denn starke Daten bedeuten starke Wirtschaft.</em>

Das IT-Forum Oberfranken schafft bereits zum 13. Mal eine Plattform für die Vernetzung von Unternehmen, dem Branchennetzwerk IT-Cluster Oberfranken und den vier Hochschulen der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsunterstuetzung/technologieallianz-oberfranken-tao/">Technologie Allianz Oberfranken (TAO)</a> sowie der regionalen HWK und IHK. Diesmal findet es wieder an der Hochschule Coburg statt. Unter dem Motto „Intelligente Daten – Motor der effektiven Wertschöpfung“ werden hier am Mittwoch, 12. März, effektive Technologien und wegweisende Lösungen präsentiert. Die Anmeldung ist bis Mittwoch, 5. März, vorgesehen und die Teilnahme ist für Besucherinnen und Besucher kostenlos. <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-henning-maier/">Prof. Dr. Henning Maier</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> organisiert die diesjährige Veranstaltung federführend an der Hochschule Coburg. Er gibt vorab einen Einblick, was die Besucherinnen und Besucher erwartet.

<em>Sie sind Professor für Sichere Softwaresysteme an der Hochschule Coburg – ist Cybersecurity in Zeiten von KI ein großes Thema?
</em><strong>Prof. Dr. Henning Maier:</strong> Heute nutzt man ja bei allen möglichen alltäglichen Fragen Large Language Machine Models („Große Sprachmodelle“) und Chatbots wie beispielsweise ChatGPT, um sich die Arbeit zu vereinfachen – und genauso können natürlich auch Angreiferinnen und Angreifer sich ihre Arbeit mithilfe von KI erleichtern. Wenn man fragt, wie man ein fremdes System angreifen kann, bekommt man von ChatGPT höchstwahrscheinlich eine Antwort wie: Das ist unethisch und illegal. Aber es gibt entsprechende Sprachmodelle im Darknet, die mit einer genauen Anleitung antworten. Die Vorteile, die KI hat, können auch für kriminelle Machenschaften genutzt werden. Das Problem ist also, dass Angriffe wesentlich schneller und leichter werden – und da muss man als rechtschaffener Mensch gegen angehen und entsprechende Mittel finden, seine Systeme zu schützen. Beim IT Forum beschäftigen wir uns mit vielen aktuellen KI-Theme. „Cybersecurity für smarte Wertschöpfung“ ist nur eines – es geht auch um die großen Chancen, die KI bietet.

<em>Also vor allem Chancen für die Wirtschaft?
</em>Absolut. Es geht darum, durch intelligente Datennutzung die Effizienz und Flexibilität in der Produktion und Logistik zu steigern, Kosten zu senken und individuelle Kundenanforderungen – wie beispielsweise Maßanfertigungen oder Ersatzteillieferungen – durch Automatisierung optimal zu erfüllen. Wir haben eine Session zu „Potenziale heben durch Datenanalyse und KI“, eine zu „Smart Data im Mittelstand“, sowie „Neue Wertschöpfung durch Datenanalyse im Handwerk“. Im Handwerk fallen sehr viele Daten an: Das kann von der Angebotserstellung über den Einkauf von Werkzeug und Material bis zur Rechnung genutzt werden. KI kann solche Abläufe erheblich beschleunigen. Und wir wissen ja alle, wie schwierig es manchmal sein kann, Handwerker zu bekommen! Da gibt es interessante Ansätze. Das IT-Forum fungiert als Leistungsschau regionaler Industrie- und Handwerksunternehmen und IT-Dienstleister sowie der Hochschulen – es ist eine Bühne für innovative Köpfe und starke Partnerschaften.

<em>Sind die Expertinnen und Experten alle aus Oberfranken?
</em>Nein, einer der Keynote Speaker, Quintus Stierstorfer, mit dem Thema „KI-gestützte Lösungen für personalisiertes Lernen und Arbeiten“ kommt zum Beispiel von der IU Internationale Hochschule. Wir haben auch Prof. Dr. Maria Leitner aus der oberpfälzischen Nachbarschaft zu Gast. Unsere regionalen Größen sind deutschlandweit sehr renommiert. Wir treffen auf die IT-Kompetenz aus Oberfranken und freuen uns auf wirklich spannende Impulsvorträge aus der Praxis. Der zweite Keynote Speaker Martin Tupy, von der Mediengruppe Oberfranken, referiert zum Thema „Zwischen Bits und Druckerschwärze: Wie Künstliche Intelligenz und Daten die Medienzukunft prägen“.

<em>Wenn ich Google nach dem „IT Forum Oberfranken“ frage, bekomme ich 256.000 Ergebnisse – bei ChatGPT nur eines …
</em>Ja, der Medienwandel ist ein wichtiges Thema. Mit den Large Language Models kann man vieles schnell ausprobieren und das klappt häufig wunderbar. Andererseits werden Informationen auch flacher und geradezu weichgespült, sodass sie einem nicht mehr so richtig viel sagen. Auch Studierende benutzen so etwas, um studentische Arbeiten zu schreiben und da müssen wir als Dozerende natürlich auch sehr genau hinschauen. Es gibt also einerseits Risiken, aber eben auch sehr positive neue Möglichkeiten. Die Hochschule Coburg verfolgt mit dem Center for Responsible Artificial Intelligence ja den Ansatz verantwortungsvolle KI zu fördern: Darum geht es auch beim IT Forum. Wir knüpfen da auch an wichtige Themen wie Nachhaltigkeit an, die auch schon in den vorigen IT-Foren vertieft wurden.

<strong>Mehr zur Veranstaltung:
</strong>Die Teilnahme am IT Forum 2025 ist kostenlos. Die Plätze sind begrenzt. Anmeldung wird bis Mittwoch, 5. März, empfohlen. Das Programm, weitere Details sowie das Anmeldeformular gibt‘s unter <a href="http://www.itfo2025.de/"><strong>www.itfo2025.de</strong></a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/03/32-IT-Forum-Maier01-e1740991941250-1024x688.jpg"
                        fileSize="79328"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="688"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Klimapakt2030plus im Frankenfernsehen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/klimapakt2030plus-im-frankenfernsehen/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 08:41:11 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>In der Metropolregion Nürnberg ist Forschung Teil des Klimapakts2030 plus, bei dem Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammenarbeiten. Die Hochschule Coburg ist über <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-weindl/">Prof. Dr. Christian Weindl</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> beteiligt. Das Projekt ist Thema eines aktuellen Beitrags im Frankenfernsehen.</em>

Beim Forschungsprojekt „Klimapakt2030plus“ kooperieren unter anderem FAU und Hochschule Coburg. Der Energiehaushalt und maßgebliche Teile der Energienetze der gesamten europäischen Metropolregion Nürnberg werden modelliert, dargestellt und weitergehend untersucht.

<a href="https://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/diskussion-um-klimaneutralitaet-wo-steht-die-metropolregion/">Den Beitrag des Frankenfernsehens gibt’s hier zu sehen</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>In der Metropolregion Nürnberg ist Forschung Teil des Klimapakts2030 plus, bei dem Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammenarbeiten. Die Hochschule Coburg ist über <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-weindl/">Prof. Dr. Christian Weindl</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> beteiligt. Das Projekt ist Thema eines aktuellen Beitrags im Frankenfernsehen.</em>

Beim Forschungsprojekt „Klimapakt2030plus“ kooperieren unter anderem FAU und Hochschule Coburg. Der Energiehaushalt und maßgebliche Teile der Energienetze der gesamten europäischen Metropolregion Nürnberg werden modelliert, dargestellt und weitergehend untersucht.

<a href="https://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/diskussion-um-klimaneutralitaet-wo-steht-die-metropolregion/">Den Beitrag des Frankenfernsehens gibt’s hier zu sehen</a>.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr Bildung: Hochschule Coburg fördert Landwirtschaft auf den Seychellen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-bildung-hochschule-coburg-foerdert-landwirtschaft-auf-den-seychellen/</link>
                <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 09:58:50 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>Im italienischen Bologna wurde gerade eine europäische Initiative gestartet, die den Seychellen helfen soll, mehr Nahrungsmittel auf den eigenen Inseln zu produzieren: Die Agrarwirtschaft des Inselstaates im Indischen Ozean soll ausgebaut und weiterentwickelt werden – aber so, dass auch die Biodiversität bewahrt wird. Die Lösung für diese Herausforderung ist Bildung. Deutschland unterstützt dabei mit der Expertise aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/bioanalytik/">Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg. </em>

Türkisfarbenes Meer und weiße Sandstrände, üppige Regenwälder und Berge: Die Seychellen gelten als eines der schönsten tropischen Archipele der Welt, sie leben gut vom Tourismus und haben viel zu bieten – dennoch fehlt dem Inselstaat etwas Grundlegendes: eine nennenswerte Lebensmittelproduktion. Etwa 90 Prozent der Nahrungsmittel werden dem Africa Business Guide zufolge importiert. Die Seychellen wollen schon lange eine nachhaltige Landwirtschaft ausbauen, um weniger abhängig zu sein. Oberste Priorität hat dabei allerdings die Erhaltung des besonderen Ökosystems und der biologischen Vielfalt. Das Projekt „GreenTraINT“ hilft deshalb, Nahrungsmittelproduktion und Nachhaltigkeit zu verbinden. Dabei werden von der Universität Bologna und der Hochschule Coburg Lehr- und Ausbildungsmodule für nachhaltige Agrarwirtschaft entwickelt, die dann an der Universität der Seychellen und anderen Bildungseinrichtungen angeboten werden sollen. So kann das Land eigene Fachleute ausbilden. Dieses Projekt GreenTraINT wird von der Europäischen Union unterstützt.
<h4>Europäische Zusammenarbeit</h4>
Das Programm Erasmus+ fördert die Zusammenarbeit von Europa und internationalen Partnerinnen und Partnern bei Bildungsthemen. GreenTraINT ist Teil des Programms und verbindet wichtige Fachbereiche in Lehre, Ausbildung und Forschung verschiedener Länder: In Deutschland ist die Hochschule Coburg beteiligt, in Italien die Universität Bologna und der Parco Natura Viva (Verona), und auf den Seychellen die Unviersity of Seychelles, das SIAH Seychelles Institute of Agriculture and horticulture sowie Parks and Gardens Authority Seychelles. Die Seychellen analysieren den Bedarf und wählen Lehrende aus, die ausgebildet werden sollen. Aus Italien kommt Fachwissen zu landwirtschaftlichen Fragen und Tierhaltung. Für Deutschland bringt die Hochschule Coburg die Expertise für neue Methoden in der Analytik und Data Science ein.

„Gemeinsam entwickeln wir ein Lehrkonzept, damit auf den Seychellen besser angebaut werden kann“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-simm/">Prof. Dr. Stefan Simm</a>, der als Bioinformatiker an der Hochschule Coburg forscht und lehrt. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/">Prof. Dr. Matthias Noll</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stephan-pflugmacher-lima/">Prof. Dr. Stephan Pflugmacher-Lima</a> sind weitere Experten aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Bioanalytik-Forschung</a> der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg, die mit „GreenTraINT“ dabei unterstützen, das Bildungs- und Forschungsniveau auf den Seychellen zu verbessern. „Unsere Expertise in der angewandten Mikrobiologie, Bioinformatik, Instrumentelle Analytik und Öxotoxikologie ergänzen das Portfolio der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bologna“, sagt Prof. Dr. Matthias Noll.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" /><strong>  </strong><em><strong>   Gerade der Schutz vor Lebensmittelverderbnis-Errergern und vor mikrobiellen Schädlingen in der landwirtschaftlichen Produktion sind Probleme, die durch die Fachexpertise der Bioanalytik perfekt bedient werden können.</strong> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Matthias Noll</em></p>
&nbsp;

Das Projekt läuft bis Ende 2026. Ziel ist ein Intensivkurs zu drei Schwerpunkten: nachhaltige Landwirtschaft, nachhaltige Viehzucht und die Erhaltung von Naturräumen und biologischer Vielfalt. Wenn die Schulungsmaterialien entwickelt sind, werden sie auch in einer Sommerschule getestet. Die Wirkung soll weit über das Projekt hinaus reichen. Die Seychellen bekommen damit gut funktionierende und auf die Herausforderungen angepasste Lehr- und Ausbildungsmodule, die sie langfristig nutzen können – und auf diese Weise bekommen sie Fachleute, die modernste Technologien bei der Nahrungsmittelproduktion und Nachhaltigkeit verbinden. Damit der größte Schatz des Inselstaates erhalten bleibt: die einzigartige Natur.

&nbsp;

[caption id="attachment_101082" align="alignnone" width="300"]<img class="size-medium wp-image-101082" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/28-EN-Co-funded-by-the-EU_PANTONE-300x63.jpg" alt="Blaues EU-Logo mit 12 weißen Sternen in einem Kreis auf der linken Seite. Rechts steht in blauem Text „Kofinanziert durch die Europäische Union“. Diese Initiative unterstützt nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken, bekannt als Landwirtschaft, in verschiedenen Regionen, darunter den Seychellen und Partnern wie der Hochschule Coburg. at Hochschule Coburg" width="300" height="63" /> <em>Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.</em>[/caption]]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>Im italienischen Bologna wurde gerade eine europäische Initiative gestartet, die den Seychellen helfen soll, mehr Nahrungsmittel auf den eigenen Inseln zu produzieren: Die Agrarwirtschaft des Inselstaates im Indischen Ozean soll ausgebaut und weiterentwickelt werden – aber so, dass auch die Biodiversität bewahrt wird. Die Lösung für diese Herausforderung ist Bildung. Deutschland unterstützt dabei mit der Expertise aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/bioanalytik/">Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg. </em>

Türkisfarbenes Meer und weiße Sandstrände, üppige Regenwälder und Berge: Die Seychellen gelten als eines der schönsten tropischen Archipele der Welt, sie leben gut vom Tourismus und haben viel zu bieten – dennoch fehlt dem Inselstaat etwas Grundlegendes: eine nennenswerte Lebensmittelproduktion. Etwa 90 Prozent der Nahrungsmittel werden dem Africa Business Guide zufolge importiert. Die Seychellen wollen schon lange eine nachhaltige Landwirtschaft ausbauen, um weniger abhängig zu sein. Oberste Priorität hat dabei allerdings die Erhaltung des besonderen Ökosystems und der biologischen Vielfalt. Das Projekt „GreenTraINT“ hilft deshalb, Nahrungsmittelproduktion und Nachhaltigkeit zu verbinden. Dabei werden von der Universität Bologna und der Hochschule Coburg Lehr- und Ausbildungsmodule für nachhaltige Agrarwirtschaft entwickelt, die dann an der Universität der Seychellen und anderen Bildungseinrichtungen angeboten werden sollen. So kann das Land eigene Fachleute ausbilden. Dieses Projekt GreenTraINT wird von der Europäischen Union unterstützt.
<h4>Europäische Zusammenarbeit</h4>
Das Programm Erasmus+ fördert die Zusammenarbeit von Europa und internationalen Partnerinnen und Partnern bei Bildungsthemen. GreenTraINT ist Teil des Programms und verbindet wichtige Fachbereiche in Lehre, Ausbildung und Forschung verschiedener Länder: In Deutschland ist die Hochschule Coburg beteiligt, in Italien die Universität Bologna und der Parco Natura Viva (Verona), und auf den Seychellen die Unviersity of Seychelles, das SIAH Seychelles Institute of Agriculture and horticulture sowie Parks and Gardens Authority Seychelles. Die Seychellen analysieren den Bedarf und wählen Lehrende aus, die ausgebildet werden sollen. Aus Italien kommt Fachwissen zu landwirtschaftlichen Fragen und Tierhaltung. Für Deutschland bringt die Hochschule Coburg die Expertise für neue Methoden in der Analytik und Data Science ein.

„Gemeinsam entwickeln wir ein Lehrkonzept, damit auf den Seychellen besser angebaut werden kann“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-simm/">Prof. Dr. Stefan Simm</a>, der als Bioinformatiker an der Hochschule Coburg forscht und lehrt. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/">Prof. Dr. Matthias Noll</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stephan-pflugmacher-lima/">Prof. Dr. Stephan Pflugmacher-Lima</a> sind weitere Experten aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Bioanalytik-Forschung</a> der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg, die mit „GreenTraINT“ dabei unterstützen, das Bildungs- und Forschungsniveau auf den Seychellen zu verbessern. „Unsere Expertise in der angewandten Mikrobiologie, Bioinformatik, Instrumentelle Analytik und Öxotoxikologie ergänzen das Portfolio der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bologna“, sagt Prof. Dr. Matthias Noll.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" /><strong>  </strong><em><strong>   Gerade der Schutz vor Lebensmittelverderbnis-Errergern und vor mikrobiellen Schädlingen in der landwirtschaftlichen Produktion sind Probleme, die durch die Fachexpertise der Bioanalytik perfekt bedient werden können.</strong> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Matthias Noll</em></p>
&nbsp;

Das Projekt läuft bis Ende 2026. Ziel ist ein Intensivkurs zu drei Schwerpunkten: nachhaltige Landwirtschaft, nachhaltige Viehzucht und die Erhaltung von Naturräumen und biologischer Vielfalt. Wenn die Schulungsmaterialien entwickelt sind, werden sie auch in einer Sommerschule getestet. Die Wirkung soll weit über das Projekt hinaus reichen. Die Seychellen bekommen damit gut funktionierende und auf die Herausforderungen angepasste Lehr- und Ausbildungsmodule, die sie langfristig nutzen können – und auf diese Weise bekommen sie Fachleute, die modernste Technologien bei der Nahrungsmittelproduktion und Nachhaltigkeit verbinden. Damit der größte Schatz des Inselstaates erhalten bleibt: die einzigartige Natur.

&nbsp;

[caption id="attachment_101082" align="alignnone" width="300"]<img class="size-medium wp-image-101082" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/28-EN-Co-funded-by-the-EU_PANTONE-300x63.jpg" alt="Blaues EU-Logo mit 12 weißen Sternen in einem Kreis auf der linken Seite. Rechts steht in blauem Text „Kofinanziert durch die Europäische Union“. Diese Initiative unterstützt nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken, bekannt als Landwirtschaft, in verschiedenen Regionen, darunter den Seychellen und Partnern wie der Hochschule Coburg. at Hochschule Coburg" width="300" height="63" /> <em>Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.</em>[/caption]]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/28-GreenTraINT-Simm-Noll-Kalkhof-Pflugmacher-Lima01-1024x473.jpeg"
                        fileSize="105035"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="473"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/28-GreenTraint-Seychellen-Insel-Mahe-Foto-yuliya-pankevich-unsplash-e1740736986645-1024x883.jpg"
                        fileSize="187452"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="883"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/28-GreenTraint-1-1024x768.jpg"
                        fileSize="975478"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Deutschlandradio zu Erfahrungswissen an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutschlandradio-zu-erfahrungswissen-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 13:59:34 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Sendung „Systemfragen“ im Deutschlandradio hat diesmal als Thema „Kompetenzerhalt: Warum Erfahrungswissen für unsere Gesellschaft so wichtig ist“ – dabei geht es auch um das Projekt EWIG und die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/senior-experts/">Senior Experts </a>der Hochschule Coburg.</em>

Die ehrenamtlichen Senior Experts der Hochschule Coburg geben ihr Wissen und ihre Lebenserfahrungen an Studentinnen und Studenten sowie Dozentinnen und Dozenten weiter – ein Projekt, von dem alle Generationen profitieren. Das Erfahrungswissen der nicht mehr im Erwerbsleben stehenden Experts stützt zusätzlich die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in der Region. Darum geht es auch in der Sendung „Systemfragen“ am Donnerstag, 28. Februar, im Deutschlandradio.

In den „Systemfragen“ gibt es jede Woche Wissen aus der Forschung zu aktuellen Debatten und Herausforderungen sowie Lösungsansätze für die Probleme unserer Zeit. Diesmal ist der Ausgangspunkt Aristoteles‘ Ansatz: „Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens“. Aber die Arbeitswelt hat sich durch die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung rasant verändert. Gerade bei Störungen, in Situationen abseits der Routinen, sind aber die Kenntnisse erfahrener Mitarbeitender gefragt. Während Seniorinnen und Senioren und ihre Berufserfahrungen im Bildungsbereich schon länger genutzt werden, sickert auch in anderen Bereichen langsam durch, wie fruchtbar Erfahrungen sind.

Karin Schlecht wurde für die Sendung zu ihren Erfahrungen als Senior Expert der Hochschule Coburg interviewt, außerdem ist <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> zu Gast. Sie leitet das Projekt „EWIG – Generationen lernen von- und miteinander“ an der Hochschule. In diesem Projekt werden die Senior Experts unterstützt. Gegründet wurden sie bereits vor einigen Jahren mit Unterstützung von <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS </a>und dort lange von den Mitarbeiterinnen Verena Blume und später Carina Fobbe begleitet.
<h4><strong>Die Sendung</strong></h4>
Die Hochschule Coburg ist am Donnerstag, 27. Februar, um 20.10 Uhr in den „Systemfragen“ im Deutschlandradio zu Gast. Später auch zum Nachhören in der Mediathek unter <a href="https://www.deutschlandfunk.de/systemfragen-100.html">Systemfragen</a> oder <a href="https://www.ardaudiothek.de/sendung/systemfragen/21679100/">hier als Podcast</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Sendung „Systemfragen“ im Deutschlandradio hat diesmal als Thema „Kompetenzerhalt: Warum Erfahrungswissen für unsere Gesellschaft so wichtig ist“ – dabei geht es auch um das Projekt EWIG und die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/senior-experts/">Senior Experts </a>der Hochschule Coburg.</em>

Die ehrenamtlichen Senior Experts der Hochschule Coburg geben ihr Wissen und ihre Lebenserfahrungen an Studentinnen und Studenten sowie Dozentinnen und Dozenten weiter – ein Projekt, von dem alle Generationen profitieren. Das Erfahrungswissen der nicht mehr im Erwerbsleben stehenden Experts stützt zusätzlich die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in der Region. Darum geht es auch in der Sendung „Systemfragen“ am Donnerstag, 28. Februar, im Deutschlandradio.

In den „Systemfragen“ gibt es jede Woche Wissen aus der Forschung zu aktuellen Debatten und Herausforderungen sowie Lösungsansätze für die Probleme unserer Zeit. Diesmal ist der Ausgangspunkt Aristoteles‘ Ansatz: „Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens“. Aber die Arbeitswelt hat sich durch die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung rasant verändert. Gerade bei Störungen, in Situationen abseits der Routinen, sind aber die Kenntnisse erfahrener Mitarbeitender gefragt. Während Seniorinnen und Senioren und ihre Berufserfahrungen im Bildungsbereich schon länger genutzt werden, sickert auch in anderen Bereichen langsam durch, wie fruchtbar Erfahrungen sind.

Karin Schlecht wurde für die Sendung zu ihren Erfahrungen als Senior Expert der Hochschule Coburg interviewt, außerdem ist <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> zu Gast. Sie leitet das Projekt „EWIG – Generationen lernen von- und miteinander“ an der Hochschule. In diesem Projekt werden die Senior Experts unterstützt. Gegründet wurden sie bereits vor einigen Jahren mit Unterstützung von <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS </a>und dort lange von den Mitarbeiterinnen Verena Blume und später Carina Fobbe begleitet.
<h4><strong>Die Sendung</strong></h4>
Die Hochschule Coburg ist am Donnerstag, 27. Februar, um 20.10 Uhr in den „Systemfragen“ im Deutschlandradio zu Gast. Später auch zum Nachhören in der Mediathek unter <a href="https://www.deutschlandfunk.de/systemfragen-100.html">Systemfragen</a> oder <a href="https://www.ardaudiothek.de/sendung/systemfragen/21679100/">hier als Podcast</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/person_schlecht_karin_20241001.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/71Nachhaltigkeitstage_-_Esslinger-1024x683.jpg"
                        fileSize="150262"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Alumni]]></category><category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Exkursion zu Google: Einblick in die Zukunft der Arbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/exkursion-zu-google-einblick-in-die-zukunft-der-arbeit/</link>
                <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 13:03:37 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Beim Besuch der Google-Zentrale in München gewannen Studierende der Hochschule Coburg Einblick in die moderne Arbeits- und Denkweise des innovativen Unternehmens. Die Exkursion richtete sich an Studierende verschiedener Fachrichtungen, die sich für digitale Transformation, Change-Management und innovative Technologien interessieren. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. Hedwig Schmid, die den Austausch zwischen Theorie und Praxis fördern möchte.</em>

Ein Alumnus der Hochschule hatte diesen Tag möglich gemacht: Matthias Oehm, Account Director - Automotive at Google Cloud Germany, hat selbst in Coburg studiert und führte jetzt durch das Unternehmen. Vorbei an kreativ benannten Räumen wie „Münchner Freiheit“ und „OIdda Socken“ erhielten die Teilnehmenden einen ersten Eindruck von der besonderen Arbeitskultur bei Google.

Prof. Dr. Hedwig Schmid leitete nicht nur die Exkursion für Studierende verschiedener Fachrichtungen, sondern auch den Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/">Change Management und Transformation</a> an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule. Hier geht es speziell um die großen Herausforderungen, vor denen Unternehmen heute stehen: Digitalisierung und ökologische Veränderungen beeinflussen ihre Produkte, Produktionsprozesse und Arbeitsweisen. Um diese Transformationen erfolgreich zu meistern, brauchen sie Fachkräfte, die sowohl mit Menschen als auch mit Zahlen umgehen können und in der Lage sind, komplexe Veränderungsprozesse zu managen. Dazu gehören Einblicke in die Praxis wie beim Ausflug zu Google.

Hier war ein besonderes Highlight der Vortrag von Max Tschochohei, Head of AI Engineering EMEA bei Google Cloud Consulting, der seine Erfahrungen im Umgang mit Veränderungsprozessen offen mit den Studierenden teilte. Dadurch entstand ein ehrlicher und lebhafter Austausch zu Herausforderungen und potenziellen Hürden im Kontext von Change. Er betonte: „Im Team passiert Veränderung“ und „Team ist Interaktion.“ Teamarbeit spielt in der Innovationskultur von Google eine zentrale Rolle.

Tobias Riegg, Google Cloud Sales Lead Auto OEMs Germany, teilte seine persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen mit Beispielen aus dem Change-Management im realen Leben. Sein Vortrag hinterließ einen bleibenden Eindruck und inspirierte die Studierenden, die vorgetragenen Ansätze in ihren eigenen Projekten zu reflektieren und anzuwenden.

„Beide Referenten beeindruckten uns mit ihren tiefen Einblicken in die moderne Arbeits- und Denkweise von Google“, sagte Studentin Franziska Porzelt aus dem Masterstudiengang Change Management und Transformation. „Besonders ihre Ansätze zum Thema Change-Management regten uns zum Nachdenken an und boten zahlreiche Impulse, die wir in unsere eigenen Projekte und Überlegungen mitnehmen konnten.“

Die Exkursion zu Google war eine interessante Erfahrung. Sie bot den Studierenden Gelegenheit, ihre eigenen Ansätze zur digitalen Transformation und Teamarbeit zu reflektieren und die gewonnenen Erkenntnisse in zukünftige Projekte und Studienarbeiten einfließen zu lassen.

<strong>Studium in Coburg</strong>

<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">Anmeldung und Einschreibung</a> fürs Sommersemester ist aktuell möglich – wer überlegt, ob und welches Studium zu ihm oder ihr passt, kann das im Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> ausprobieren. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/">Infos dazu und zu den Studiengängen</a> fürs Wintersemester gibt’s auch bei den <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2025/">Schnuppertagen</a> am 15. und 16. April und hier gibt’s Infos zu den<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/weiterbildung/"> Weiterbildungs-Angeboten</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Beim Besuch der Google-Zentrale in München gewannen Studierende der Hochschule Coburg Einblick in die moderne Arbeits- und Denkweise des innovativen Unternehmens. Die Exkursion richtete sich an Studierende verschiedener Fachrichtungen, die sich für digitale Transformation, Change-Management und innovative Technologien interessieren. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. Hedwig Schmid, die den Austausch zwischen Theorie und Praxis fördern möchte.</em>

Ein Alumnus der Hochschule hatte diesen Tag möglich gemacht: Matthias Oehm, Account Director - Automotive at Google Cloud Germany, hat selbst in Coburg studiert und führte jetzt durch das Unternehmen. Vorbei an kreativ benannten Räumen wie „Münchner Freiheit“ und „OIdda Socken“ erhielten die Teilnehmenden einen ersten Eindruck von der besonderen Arbeitskultur bei Google.

Prof. Dr. Hedwig Schmid leitete nicht nur die Exkursion für Studierende verschiedener Fachrichtungen, sondern auch den Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/change-management-und-transformation/">Change Management und Transformation</a> an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule. Hier geht es speziell um die großen Herausforderungen, vor denen Unternehmen heute stehen: Digitalisierung und ökologische Veränderungen beeinflussen ihre Produkte, Produktionsprozesse und Arbeitsweisen. Um diese Transformationen erfolgreich zu meistern, brauchen sie Fachkräfte, die sowohl mit Menschen als auch mit Zahlen umgehen können und in der Lage sind, komplexe Veränderungsprozesse zu managen. Dazu gehören Einblicke in die Praxis wie beim Ausflug zu Google.

Hier war ein besonderes Highlight der Vortrag von Max Tschochohei, Head of AI Engineering EMEA bei Google Cloud Consulting, der seine Erfahrungen im Umgang mit Veränderungsprozessen offen mit den Studierenden teilte. Dadurch entstand ein ehrlicher und lebhafter Austausch zu Herausforderungen und potenziellen Hürden im Kontext von Change. Er betonte: „Im Team passiert Veränderung“ und „Team ist Interaktion.“ Teamarbeit spielt in der Innovationskultur von Google eine zentrale Rolle.

Tobias Riegg, Google Cloud Sales Lead Auto OEMs Germany, teilte seine persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen mit Beispielen aus dem Change-Management im realen Leben. Sein Vortrag hinterließ einen bleibenden Eindruck und inspirierte die Studierenden, die vorgetragenen Ansätze in ihren eigenen Projekten zu reflektieren und anzuwenden.

„Beide Referenten beeindruckten uns mit ihren tiefen Einblicken in die moderne Arbeits- und Denkweise von Google“, sagte Studentin Franziska Porzelt aus dem Masterstudiengang Change Management und Transformation. „Besonders ihre Ansätze zum Thema Change-Management regten uns zum Nachdenken an und boten zahlreiche Impulse, die wir in unsere eigenen Projekte und Überlegungen mitnehmen konnten.“

Die Exkursion zu Google war eine interessante Erfahrung. Sie bot den Studierenden Gelegenheit, ihre eigenen Ansätze zur digitalen Transformation und Teamarbeit zu reflektieren und die gewonnenen Erkenntnisse in zukünftige Projekte und Studienarbeiten einfließen zu lassen.

<strong>Studium in Coburg</strong>

<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">Anmeldung und Einschreibung</a> fürs Sommersemester ist aktuell möglich – wer überlegt, ob und welches Studium zu ihm oder ihr passt, kann das im Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> ausprobieren. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/">Infos dazu und zu den Studiengängen</a> fürs Wintersemester gibt’s auch bei den <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2025/">Schnuppertagen</a> am 15. und 16. April und hier gibt’s Infos zu den<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/weiterbildung/"> Weiterbildungs-Angeboten</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/Gruppenbild-1024x768.jpg"
                        fileSize="127156"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/Eingang-768x1024.jpg"
                        fileSize="203031"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/Studis-1024x768.jpg"
                        fileSize="169786"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/PXL_20241213_134916839-2-1024x576.jpeg"
                        fileSize="106631"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/Schilder-768x1024.jpg"
                        fileSize="179491"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/Innen-768x1024.jpg"
                        fileSize="186681"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[TVO berichtet über Gesundheitsförderung an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tvo-berichtet-ueber-gesundheitsfoerderung-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 16:10:53 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Fabian Kiesch studiert Integrative Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg und hat einen besonderen Nebenjob: Das Fernsehteam der Sendung 4you auf TV Oberfranken begleitet ihn als Trainer der „Aktiven Pause“ für Hochschul-Mitarbeitende.</em>

Gesund, erfolgreich und produktiv zu arbeiten wird immer wichtiger. Das bietet Studierenden des Bachelor-Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Integrative Gesundheitsförderung </a>(IGF) sehr vielfältige Berufsmöglichkeiten. Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-eberhard-noefer/">Prof. Dr. Eberhard Nöfer</a> erklärt im Magazin 4you Ziele und Möglichkeiten des Studiengangs.

Die Wechselwirkung aus Erfolg und Gesundheit wird auch im Arbeits- und Studienalltag der Hochschule gesehen: Das Referat Studienerfolg und Gesundheit bietet für Studierende und Mitarbeitende eine ganze Reihe an Maßnahmen an, wie Referatsleiterin Ina Sinterhauf erklärt: von sozialer Vernetzung über Förderung mentaler Stärke und Resilienz bis zur Förderung der körperlichen Gesundheit beispielsweise durch Hochschulsport oder die „Aktive Pause“ für Mitarbeitende.

Diese „Aktive Pause“ regt im Arbeitsalltag zur Bewegung an – und wird von einem IGF-Studierenden geleitet: Fabian Kiesch hat nicht nur den idealen Nebenjob für seine Interessen, sondern auch das ideale Studium gefunden. In mehreren Jahren als Fitnesstrainer hat er bereits einige praktische Erfahrung gesammelt. Der Studiengang vermittelt ihm aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und etablierte Elemente der Gesundheitsförderung in Bereichen wie Prävention, Kuration und Rehabilitation in verschiedenen Lebenswelten.
<h4><strong>Zur Sendung</strong></h4>
Mehr darüber gibt’s in der Sendung 4You – das Hochschulmagazin auf TVO am Mittwoch, 26. Februar, um 18.30 Uhr im Kabel und um 19.30 Uhr via Satellit auf FrankenPlus und danach <a href="https://www.tvo.de/mediathek/tag/4you-das-hochschulmagazin/">hier online in der Mediathek</a>.
<h4><strong>Studium in Coburg</strong></h4>
Wer grundsätzlich testen möchte, ob ein Studium das Richtige für ihn oder sie ist und wer Module aus verschiedenen Studiengängen ausprobieren möchte, kann im Sommer in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> an der Hochschule Coburg starten. Einige Studiengänge der Hochschule Coburg starten auch im Sommersemester. Interessierte können sich jetzt <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">anmelden und einschreiben</a>. Weitere Informationen gibt es <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Fabian Kiesch studiert Integrative Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg und hat einen besonderen Nebenjob: Das Fernsehteam der Sendung 4you auf TV Oberfranken begleitet ihn als Trainer der „Aktiven Pause“ für Hochschul-Mitarbeitende.</em>

Gesund, erfolgreich und produktiv zu arbeiten wird immer wichtiger. Das bietet Studierenden des Bachelor-Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Integrative Gesundheitsförderung </a>(IGF) sehr vielfältige Berufsmöglichkeiten. Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-eberhard-noefer/">Prof. Dr. Eberhard Nöfer</a> erklärt im Magazin 4you Ziele und Möglichkeiten des Studiengangs.

Die Wechselwirkung aus Erfolg und Gesundheit wird auch im Arbeits- und Studienalltag der Hochschule gesehen: Das Referat Studienerfolg und Gesundheit bietet für Studierende und Mitarbeitende eine ganze Reihe an Maßnahmen an, wie Referatsleiterin Ina Sinterhauf erklärt: von sozialer Vernetzung über Förderung mentaler Stärke und Resilienz bis zur Förderung der körperlichen Gesundheit beispielsweise durch Hochschulsport oder die „Aktive Pause“ für Mitarbeitende.

Diese „Aktive Pause“ regt im Arbeitsalltag zur Bewegung an – und wird von einem IGF-Studierenden geleitet: Fabian Kiesch hat nicht nur den idealen Nebenjob für seine Interessen, sondern auch das ideale Studium gefunden. In mehreren Jahren als Fitnesstrainer hat er bereits einige praktische Erfahrung gesammelt. Der Studiengang vermittelt ihm aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und etablierte Elemente der Gesundheitsförderung in Bereichen wie Prävention, Kuration und Rehabilitation in verschiedenen Lebenswelten.
<h4><strong>Zur Sendung</strong></h4>
Mehr darüber gibt’s in der Sendung 4You – das Hochschulmagazin auf TVO am Mittwoch, 26. Februar, um 18.30 Uhr im Kabel und um 19.30 Uhr via Satellit auf FrankenPlus und danach <a href="https://www.tvo.de/mediathek/tag/4you-das-hochschulmagazin/">hier online in der Mediathek</a>.
<h4><strong>Studium in Coburg</strong></h4>
Wer grundsätzlich testen möchte, ob ein Studium das Richtige für ihn oder sie ist und wer Module aus verschiedenen Studiengängen ausprobieren möchte, kann im Sommer in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> an der Hochschule Coburg starten. Einige Studiengänge der Hochschule Coburg starten auch im Sommersemester. Interessierte können sich jetzt <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">anmelden und einschreiben</a>. Weitere Informationen gibt es <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">hier</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/30-TVO-4you-Sport-Sinterhauf-e1740499362344-1024x652.jpg"
                        fileSize="172375"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="652"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/NoeferEberhard.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/30-TVO-4you-Sport-Februar-Kiesch-e1740499829507-1024x668.jpg"
                        fileSize="67537"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="668"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/30-TVO-4you-Sport-Februar-Aktive-Pause-e1740499512361-1024x654.jpg"
                        fileSize="105652"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="654"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Weiterbildung]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Weiterbildung: Berufsschulen steuern Kfz-Ausbildung in Richtung E-Auto]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weiterbildung-berufsschulen-steuern-kfz-ausbildung-in-richtung-e-auto/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 09:18:38 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>Bei Elektromobilität gibt es zwar sehr unterschiedliche politische Positionen und persönliche Meinungen – unbestreitbar ist, dass der Anteil der E-Fahrzeuge kontinuierlich zunimmt. Und damit auch der Bedarf an Fachkräften, die sich damit auskennen. Aus allen bayerischen Regierungsbezirken wurden Berufsschul-Lehrende zu einer Weiterbildung an die Hochschule Coburg geschickt.</em>

Weltweit kommen aus China und Amerika derzeit die meisten Elektroautos. „Alles, was derzeit auf den Straßen unterwegs ist, gehört zu einer ersten Generation“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Prof. Dr. Marco Denk</a>. Er leitet das Kfz-Labor der Hochschule Coburg, forscht und lehrt an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personenuebersicht/">Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg zu Themen wie der Temperierung von Hochvoltbatterien, Kühlung von Komponenten des elektrischen Antriebstrangs und dem elektrischen und thermischen Energiemanagement. Er sieht noch enormes Potenzial in der Entwicklung der E-Autos.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Bei der zweiten Generation der E-Autos werden deutsche Unternehmen ganz sicher einen wichtigen Beitrag leisten.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Marco Denk</em></p>
&nbsp;

Dafür braucht’s Fachleute wie die jungen Menschen, die an der Hochschule Coburg studieren, und es braucht qualifizierte Leute in den Lehrberufen rund ums Kfz: Automobil- oder Fahrzeugtechniker und -technikerin oder Kfz-Mechatroniker und Kfz-Mechatronikerinnen zum Beispiel. Sie werden an den Berufsschulen ausgebildet. Traditionell standen bei der Kfz-Berufs-Ausbildung in Deutschland lange die Verbrenner-Fahrzeuge im Fokus. Als zentrale Fortbildungseinrichtung in Bayern wandte sich die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen deshalb an die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/studienfakultaet-fuer-weiterbildung/">Studienfakultät für Weiterbildung</a> der Hochschule Coburg: Um die Fachkräfte von morgen auf dem Stand der modernsten Technik ausbilden zu können, wurde bayerischen Berufsschullehrenden an der Hochschule jetzt spezielles Wissen über Elektromobilität vermittelt.

Aus allen Ecken Bayerns kamen die Berufsschul-Lehrenden für den einwöchigen Intensivkurs unter Leitung von Prof. Denk nach Coburg: von Ansbach bis Augsburg und von Miesbach bis Traunreut. Zwei aus jedem bayerischen Regierungsbezirk. Sie sind Multiplikatoren und geben nun selbst eine Schulung für weitere Lehrerinnen und Lehrer in ihrem Regierungsbezirk, die wiederum Kolleginnen und Kollegen schulen – so wird das Wissen über E-Maschinen für E-Autos aus der Hochschule Coburg schließlich in alle bayerischen Berufsschulen weitergetragen.

&nbsp;
<h4><strong>Gast-Dozierende stellten spannende Innovationen vor</strong></h4>
&nbsp;

In Coburg beschäftigten sich die Berufsschul-Lehrenden zum Beispiel mit verschiedenen Motortypen und ihrer Anwendung im Elektro-Fahrzeug, mit Kennlinien der Motoren, der Auslegung aber auch der Kühlung, Fragen nach Wirkungsgradbereich und Leistungsdichte. Dabei ging es aber nicht nur um Theorie: Im Labor wurden Elektroantrieb eines Tesla Model Y und eines Mercedes EQC in Einzelteile zerlegt und im Detail besprochen. Promovierende und Laboringenieure der Hochschule gaben Einblicke in ihre Themen, außerdem gab es spannende Beiträge von Gast-Dozierenden beispielsweise der Automobil-Zeitschrift Auto Motor und Sport und aus dem jungen Münchener Hightech-Unternehmen Deepdrive: Es entwickelt wegweisende E-Antriebseinheiten mit höherer Reichweite, die dabei günstiger sind, weniger Platz, weniger Materialien und weniger seltene Erden benötigen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Deutschland hat keine Rohstoffe, deswegen sind kluge Köpfe für unsere Zukunft so wichtig.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Marco Denk</em></p>
&nbsp;

Ein Höhepunkt war die Live-Demonstration der Messtechnik der beiden Unternehmen Vector und CSM: Viel präziser als in einer Kfz-Werkstatt kann damit der Strom gemessen werden – pro Sekunde eine Millionen Mal. Aus den Messungen wichtige Parameter herauszulesen fanden die Berufsschullehrenden besonders aufschlussreich. „Beste Fortbildung aller Zeiten“ war eine der Rückmeldungen, über die sich Hochschul-Prof Denk sehr freute. „Sie waren alle von der ersten Sekunde an total wissbegierig. Man merkte, dass sie sich mit dem Thema stark identifizieren.“ Nachhaltige Mobilität ist Denk zufolge nicht nur wegen der Klimaziele für bedeutend. „Deutschland hat keine Rohstoffe, deswegen sind kluge Köpfe für unsere Zukunft so wichtig“ stellt der Professor fest, „und deswegen ist es mir so wichtig, dass wir Wissen verständlich aufbereiten und weitergeben.“

&nbsp;
<h4><strong>Studium in Coburg</strong></h4>
&nbsp;

Das Weiterbildung-Seminar hat Prof. Dr. Marco Denk aus seiner Vorlesung „Elektrische Antriebstechnik“ im Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/automobiltechnologie-nachhaltige-fahrzeug-und-antriebstechnik/">Automobiltechnologie – Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik</a> abgeleitet. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">Anmeldung und Einschreibung</a> fürs Sommersemester ist aktuell möglich – wer überlegt, ob und welches Studium zu ihm oder ihr passt, kann das im Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> ausprobieren. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/">Infos dazu und zu den Studiengängen</a> fürs Wintersemester gibt’s auch bei den <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2025/">Schnuppertagen</a> am 15. und 16. April und hier gibt's Infos zu den<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/weiterbildung/"> Weiterbildungs-Angeboten</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>Bei Elektromobilität gibt es zwar sehr unterschiedliche politische Positionen und persönliche Meinungen – unbestreitbar ist, dass der Anteil der E-Fahrzeuge kontinuierlich zunimmt. Und damit auch der Bedarf an Fachkräften, die sich damit auskennen. Aus allen bayerischen Regierungsbezirken wurden Berufsschul-Lehrende zu einer Weiterbildung an die Hochschule Coburg geschickt.</em>

Weltweit kommen aus China und Amerika derzeit die meisten Elektroautos. „Alles, was derzeit auf den Straßen unterwegs ist, gehört zu einer ersten Generation“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Prof. Dr. Marco Denk</a>. Er leitet das Kfz-Labor der Hochschule Coburg, forscht und lehrt an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personenuebersicht/">Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg zu Themen wie der Temperierung von Hochvoltbatterien, Kühlung von Komponenten des elektrischen Antriebstrangs und dem elektrischen und thermischen Energiemanagement. Er sieht noch enormes Potenzial in der Entwicklung der E-Autos.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Bei der zweiten Generation der E-Autos werden deutsche Unternehmen ganz sicher einen wichtigen Beitrag leisten.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Marco Denk</em></p>
&nbsp;

Dafür braucht’s Fachleute wie die jungen Menschen, die an der Hochschule Coburg studieren, und es braucht qualifizierte Leute in den Lehrberufen rund ums Kfz: Automobil- oder Fahrzeugtechniker und -technikerin oder Kfz-Mechatroniker und Kfz-Mechatronikerinnen zum Beispiel. Sie werden an den Berufsschulen ausgebildet. Traditionell standen bei der Kfz-Berufs-Ausbildung in Deutschland lange die Verbrenner-Fahrzeuge im Fokus. Als zentrale Fortbildungseinrichtung in Bayern wandte sich die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen deshalb an die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/studienfakultaet-fuer-weiterbildung/">Studienfakultät für Weiterbildung</a> der Hochschule Coburg: Um die Fachkräfte von morgen auf dem Stand der modernsten Technik ausbilden zu können, wurde bayerischen Berufsschullehrenden an der Hochschule jetzt spezielles Wissen über Elektromobilität vermittelt.

Aus allen Ecken Bayerns kamen die Berufsschul-Lehrenden für den einwöchigen Intensivkurs unter Leitung von Prof. Denk nach Coburg: von Ansbach bis Augsburg und von Miesbach bis Traunreut. Zwei aus jedem bayerischen Regierungsbezirk. Sie sind Multiplikatoren und geben nun selbst eine Schulung für weitere Lehrerinnen und Lehrer in ihrem Regierungsbezirk, die wiederum Kolleginnen und Kollegen schulen – so wird das Wissen über E-Maschinen für E-Autos aus der Hochschule Coburg schließlich in alle bayerischen Berufsschulen weitergetragen.

&nbsp;
<h4><strong>Gast-Dozierende stellten spannende Innovationen vor</strong></h4>
&nbsp;

In Coburg beschäftigten sich die Berufsschul-Lehrenden zum Beispiel mit verschiedenen Motortypen und ihrer Anwendung im Elektro-Fahrzeug, mit Kennlinien der Motoren, der Auslegung aber auch der Kühlung, Fragen nach Wirkungsgradbereich und Leistungsdichte. Dabei ging es aber nicht nur um Theorie: Im Labor wurden Elektroantrieb eines Tesla Model Y und eines Mercedes EQC in Einzelteile zerlegt und im Detail besprochen. Promovierende und Laboringenieure der Hochschule gaben Einblicke in ihre Themen, außerdem gab es spannende Beiträge von Gast-Dozierenden beispielsweise der Automobil-Zeitschrift Auto Motor und Sport und aus dem jungen Münchener Hightech-Unternehmen Deepdrive: Es entwickelt wegweisende E-Antriebseinheiten mit höherer Reichweite, die dabei günstiger sind, weniger Platz, weniger Materialien und weniger seltene Erden benötigen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Deutschland hat keine Rohstoffe, deswegen sind kluge Köpfe für unsere Zukunft so wichtig.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Marco Denk</em></p>
&nbsp;

Ein Höhepunkt war die Live-Demonstration der Messtechnik der beiden Unternehmen Vector und CSM: Viel präziser als in einer Kfz-Werkstatt kann damit der Strom gemessen werden – pro Sekunde eine Millionen Mal. Aus den Messungen wichtige Parameter herauszulesen fanden die Berufsschullehrenden besonders aufschlussreich. „Beste Fortbildung aller Zeiten“ war eine der Rückmeldungen, über die sich Hochschul-Prof Denk sehr freute. „Sie waren alle von der ersten Sekunde an total wissbegierig. Man merkte, dass sie sich mit dem Thema stark identifizieren.“ Nachhaltige Mobilität ist Denk zufolge nicht nur wegen der Klimaziele für bedeutend. „Deutschland hat keine Rohstoffe, deswegen sind kluge Köpfe für unsere Zukunft so wichtig“ stellt der Professor fest, „und deswegen ist es mir so wichtig, dass wir Wissen verständlich aufbereiten und weitergeben.“

&nbsp;
<h4><strong>Studium in Coburg</strong></h4>
&nbsp;

Das Weiterbildung-Seminar hat Prof. Dr. Marco Denk aus seiner Vorlesung „Elektrische Antriebstechnik“ im Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/automobiltechnologie-nachhaltige-fahrzeug-und-antriebstechnik/">Automobiltechnologie – Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik</a> abgeleitet. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">Anmeldung und Einschreibung</a> fürs Sommersemester ist aktuell möglich – wer überlegt, ob und welches Studium zu ihm oder ihr passt, kann das im Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> ausprobieren. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/">Infos dazu und zu den Studiengängen</a> fürs Wintersemester gibt’s auch bei den <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/schnuppertage-2025/">Schnuppertagen</a> am 15. und 16. April und hier gibt's Infos zu den<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/weiterbildung/"> Weiterbildungs-Angeboten</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/08-Denk-1-Weiterbildung-BS-Leher_021-1024x683.jpg"
                        fileSize="127720"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/08-Denk-1-Weiterbildung-BS-Leher_001-1024x683.jpg"
                        fileSize="67380"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/08-Denk-1-Weiterbildung-BS-Leher_030-1024x683.jpg"
                        fileSize="94113"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/08-Denk-1-Weiterbildung-BS-Leher_009-1024x683.jpg"
                        fileSize="103286"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/08-Denk-1-Weiterbildung-BS-Leher_008-1024x683.jpg"
                        fileSize="99100"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/08-Denk-1-Weiterbildung-BS-Leher_012-1024x683.jpg"
                        fileSize="95718"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/08-Denk-1-Weiterbildung-BS-Leher_003-1024x683.jpg"
                        fileSize="76529"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/08-Denk-1-Weiterbildung-BS-Leher_013-e1740129962450-1024x697.jpg"
                        fileSize="103897"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="697"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/08-Denk-1-Weiterbildung-BS-Leher_015-1024x683.jpg"
                        fileSize="88580"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/08-Denk-1-Weiterbildung-BS-Leher_023-1024x683.jpg"
                        fileSize="83927"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/08-Denk-1-Weiterbildung-BS-Leher_025-1024x683.jpg"
                        fileSize="90346"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Interview: Wissenschaft zu Homeoffice, Karenztag und Produktivität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/interview-wissenschaft-zu-homeoffice-karenztag-und-produktivitaet/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 14:09:08 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[von Andreas T. Wolf

<em>Die USA machen es bereits vor: Unternehmen wollen die Homeoffice-Regelungen wieder verschärfen und die Arbeitskräfte wieder ins „Office“ zurückholen, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Medizinpsychologe </em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/"><em>Prof. Dr. Niko Kohls</em></a><em> ist Dozent an der </em><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/"><em>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</em></a><em> im Lehrgebiet Gesundheitswissenschaften sowie </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/"><em>Gesundheitsförderung</em></a><em> und bewertet das aus gesundheitlicher und psychologischer Sicht.</em>

<em>In der Pandemie war es die Rettung, jetzt soll sie der Sündenbock sein. Ergibt es Sinn, jetzt wieder alle ins Office zurückzuholen? </em>
<strong>Prof. Dr. Niko Kohls: </strong>Diese Beobachtung ist richtig, vergessen sollte man jedoch keinesfalls: Homeoffice ist nur bei bestimmten Tätigkeiten möglich. Ein Kollege hat mal sehr passend festgestellt, dass Unternehmen aus diesem Grund organisatorisch oft „ausfransen“. Die aktuell oft geforderte starre Rückkehrpflicht ins Büro ist jedoch umstritten. Während gemeinsame Bürozeit Kommunikation, Vertrauen und Teamgeist stärkt, bietet Homeoffice vermeintlich mehr Flexibilität und Autonomie. Eine starre Rückkehr könnte zwar den Austausch fördern, aber auch Fachkräfte abschrecken, die es gewohnt sind, selbstbestimmt zu arbeiten. Sinnvoller scheinen mir hybride Modelle, die Zusammenarbeit ermöglichen, ohne zusätzliche Belastungen zu schaffen und als gerecht empfunden werden. Unternehmen sollten stärker auf Ergebnisse statt auf Präsenz setzen, um Gleichstellung und Produktivität zu fördern.

<em>Was macht das aus psychologischer Sicht mit den Mitarbeitenden? Hat das auch gesundheitliche Auswirkungen? </em>
Die Arbeitsweise und das Arbeitsumfeld beeinflusst das Wohlbefinden, die Gesundheit und Motivation der Mitarbeitenden. Eine erzwungene Rückkehr ins Büro kann Stress, Frustration und Motivationsverlust verursachen, besonders bei jenen, die sich an die Autonomie und Flexibilität des Homeoffice gewöhnt haben. Andererseits kann dauerhaftes Homeoffice soziale Isolation und Entgrenzung von Arbeit und Privatleben verstärken. Frauen sind hier besonders betroffen, da sie im Homeoffice oft eine Doppelbelastung erleben. Dies kann zu Erschöpfung, erhöhtem Burnout-Risiko und verminderter Arbeitszufriedenheit führen. Ein hybrides Modell könnte helfen, die Vorteile beider Welten zu nutzen und psychische sowie physische Gesundheit zu schützen.

<em>Es gibt Stimmen die fordern, in Deutschland müsse mehr gearbeitet werden. Geht das überhaupt? Welche Auswirkungen kann das auf Gesundheit und Psyche haben – und welche Botschaft vermittelt das der Bevölkerung? </em>
Ob eine längere Arbeitszeit geht und sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die WHO betont die Bedeutung gesundheitsförderlicher Rahmenbedingungen, und Studien zeigen: Mehr als acht Stunden Arbeit täglich erhöhen das Risiko für Stress, Schlafprobleme, Angst und Herzkrankheiten. Viele Berufsgruppen arbeiten bereits an der Belastungsgrenze – fragen Sie mal eine Pflegekraft auf einer Intensivstation oder einen Polizisten im Schichtdienst. Eine generelle Erhöhung der Arbeitszeit könnte Produktivität eher mindern als fördern. Psychologisch vermittelt sie das Signal, dass bisherige Leistung nicht ausreicht, was Frustration und Demotivation verstärken kann. Andererseits müssen wir international wettbewerbsfähig bleiben. Die Diskussion wird nach der Wahl sicher an Fahrt aufnehmen.

<em>Kein Lohn ab ersten Krankheitstag? Ist das eine faire Forderung? Wie könnte die Reaktion der Arbeitnehmenden bei so einem Beschluss ausfallen? </em>
Die Forderung nach Lohnausfall ab dem ersten Krankheitstag trifft vor allem Geringverdienende und chronisch Kranke hart. Sie könnte dazu führen, dass Arbeitnehmende trotz Krankheit arbeiten (Präsentismus), was langfristig die Produktivität und Gesundheit gefährdet. Corona hat uns doch gezeigt, dass kranke Mitarbeitende am Arbeitsplatz Infektionen verstärken können – mit höheren Ausfällen für alle. Psychologisch sendet die Regel das Signal, dass Krankheit individuelles Versagen ist. Die Reaktion dürfte von Unmut bis zu taktischen Krankmeldungen reichen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[von Andreas T. Wolf

<em>Die USA machen es bereits vor: Unternehmen wollen die Homeoffice-Regelungen wieder verschärfen und die Arbeitskräfte wieder ins „Office“ zurückholen, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Medizinpsychologe </em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/"><em>Prof. Dr. Niko Kohls</em></a><em> ist Dozent an der </em><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/"><em>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</em></a><em> im Lehrgebiet Gesundheitswissenschaften sowie </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/"><em>Gesundheitsförderung</em></a><em> und bewertet das aus gesundheitlicher und psychologischer Sicht.</em>

<em>In der Pandemie war es die Rettung, jetzt soll sie der Sündenbock sein. Ergibt es Sinn, jetzt wieder alle ins Office zurückzuholen? </em>
<strong>Prof. Dr. Niko Kohls: </strong>Diese Beobachtung ist richtig, vergessen sollte man jedoch keinesfalls: Homeoffice ist nur bei bestimmten Tätigkeiten möglich. Ein Kollege hat mal sehr passend festgestellt, dass Unternehmen aus diesem Grund organisatorisch oft „ausfransen“. Die aktuell oft geforderte starre Rückkehrpflicht ins Büro ist jedoch umstritten. Während gemeinsame Bürozeit Kommunikation, Vertrauen und Teamgeist stärkt, bietet Homeoffice vermeintlich mehr Flexibilität und Autonomie. Eine starre Rückkehr könnte zwar den Austausch fördern, aber auch Fachkräfte abschrecken, die es gewohnt sind, selbstbestimmt zu arbeiten. Sinnvoller scheinen mir hybride Modelle, die Zusammenarbeit ermöglichen, ohne zusätzliche Belastungen zu schaffen und als gerecht empfunden werden. Unternehmen sollten stärker auf Ergebnisse statt auf Präsenz setzen, um Gleichstellung und Produktivität zu fördern.

<em>Was macht das aus psychologischer Sicht mit den Mitarbeitenden? Hat das auch gesundheitliche Auswirkungen? </em>
Die Arbeitsweise und das Arbeitsumfeld beeinflusst das Wohlbefinden, die Gesundheit und Motivation der Mitarbeitenden. Eine erzwungene Rückkehr ins Büro kann Stress, Frustration und Motivationsverlust verursachen, besonders bei jenen, die sich an die Autonomie und Flexibilität des Homeoffice gewöhnt haben. Andererseits kann dauerhaftes Homeoffice soziale Isolation und Entgrenzung von Arbeit und Privatleben verstärken. Frauen sind hier besonders betroffen, da sie im Homeoffice oft eine Doppelbelastung erleben. Dies kann zu Erschöpfung, erhöhtem Burnout-Risiko und verminderter Arbeitszufriedenheit führen. Ein hybrides Modell könnte helfen, die Vorteile beider Welten zu nutzen und psychische sowie physische Gesundheit zu schützen.

<em>Es gibt Stimmen die fordern, in Deutschland müsse mehr gearbeitet werden. Geht das überhaupt? Welche Auswirkungen kann das auf Gesundheit und Psyche haben – und welche Botschaft vermittelt das der Bevölkerung? </em>
Ob eine längere Arbeitszeit geht und sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die WHO betont die Bedeutung gesundheitsförderlicher Rahmenbedingungen, und Studien zeigen: Mehr als acht Stunden Arbeit täglich erhöhen das Risiko für Stress, Schlafprobleme, Angst und Herzkrankheiten. Viele Berufsgruppen arbeiten bereits an der Belastungsgrenze – fragen Sie mal eine Pflegekraft auf einer Intensivstation oder einen Polizisten im Schichtdienst. Eine generelle Erhöhung der Arbeitszeit könnte Produktivität eher mindern als fördern. Psychologisch vermittelt sie das Signal, dass bisherige Leistung nicht ausreicht, was Frustration und Demotivation verstärken kann. Andererseits müssen wir international wettbewerbsfähig bleiben. Die Diskussion wird nach der Wahl sicher an Fahrt aufnehmen.

<em>Kein Lohn ab ersten Krankheitstag? Ist das eine faire Forderung? Wie könnte die Reaktion der Arbeitnehmenden bei so einem Beschluss ausfallen? </em>
Die Forderung nach Lohnausfall ab dem ersten Krankheitstag trifft vor allem Geringverdienende und chronisch Kranke hart. Sie könnte dazu führen, dass Arbeitnehmende trotz Krankheit arbeiten (Präsentismus), was langfristig die Produktivität und Gesundheit gefährdet. Corona hat uns doch gezeigt, dass kranke Mitarbeitende am Arbeitsplatz Infektionen verstärken können – mit höheren Ausfällen für alle. Psychologisch sendet die Regel das Signal, dass Krankheit individuelles Versagen ist. Die Reaktion dürfte von Unmut bis zu taktischen Krankmeldungen reichen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/KohlsNiko-1024x683.jpg"
                        fileSize="69343"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/22-Kohls-Arbeitspsychologie-1024x683.jpg"
                        fileSize="176017"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category>                                <title><![CDATA[Akkreditierungsrat bestätigt Qualität von IT- und Informatik-Studium in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/akkreditierungsrat-bestaetigt-qualitaet-des-it-studiums-in-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 12:27:31 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Der Akkreditierungsrat ist in Deutschland dafür zuständig, die Qualität von Studiengängen sicherzustellen und prüft dafür ausgewählte Kriterien: Die Hochschule Coburg freut sich, dass zwei Bachelor- und zwei Master-Studiengänge rund um zukunftsträchtige Informatikthemen akkreditiert wurden - und das ohne</em><em> Auflagen und ohne Empfehlungen</em><em>.</em>

Im reinen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/informatik/">Informatik</a>-Bachelor-Studiengang in Coburg werden die Studierenden gezielt auf die Anforderungen der IT-Welt vorbereitet. Sie erwerben umfassende Fachkenntnisse, die ihnen Zugang zu verschiedenen Branchen verschaffen. Aber auch hier gilt: Neben technischen Fähigkeiten wird auch großer Wert auf die Entwicklung deiner Soft Skills gelegt, um die Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Wirtschaftsinformatik 2.0 – Digitale Innovation &amp; Transformation</a> (vormals Applied Digital Transformation) ist ein innovativer Bachelorstudiengang, der IT und BWL verbindet. Die Studierenden lernen projektzentriert am<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/start-ins-studium/faq-fuer-studieninteressierte/"> Lucas-Cranach-Campus Kronach</a> und online, arbeiten praktisch mit spannenden Tools beispielsweise zu KI und 3D-Druck, erstellen Prototypen und lernen auch Team- und Konzeptarbeit, Kreativität und Projektarbeit.

Der Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/data-science/">Data Science</a> ermöglicht, Grundlagen aus verschiedenen Bachelorstudiengängen in Bereichen wie Maschinenbau oder Automatisierungstechnik mit modernen IT-Kenntnissen zu erweitern. Im Data Science geht es darum, aus Daten wertvolles Wissen zu gewinnen und daraus sinnvolle Handlungsempfehlungen abzuleiten. Der Master qualifizierst nicht nur für Führungsaufgaben, sondern auch für wissenschaftliche Tätigkeiten.

Mit einem der innovativsten und zukunftsweisenden Feldern der Informatik beschäftigt sich der Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/visual-computing-artificial-intelligence/">Visual Computing &amp; Artificial Intelligence</a> der Hochschule Coburg: Es geht darum, wie visuelle Informationen digital erzeugt, analysiert und verarbeitet werden. Die Schwerpunkte liegen auf Bildsynthese, Bildverstehen und der Mensch-Maschine-Interaktion. KI ist ein zentraler Bestandteil des Programms.

Bei der Akkreditierung wurden Studienprogramm, Module und relevante Inhalte geprüft – die Hochschule Coburg freut sich über die Bestätigung der Qualität ihrer Informatik-Studiengänge durch den Akkreditierungsrat.

<strong>Studium in Coburg</strong>

In Visual Computing &amp; Artificial Intelligence, Data Science und einigen anderen zukunftsträchtigen Studiengängen kann an der Hochschule Coburg auch im Sommersemester begonnen werden – und da ist es außerdem möglich, in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> zu starten. <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">Weitere Informationen hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Der Akkreditierungsrat ist in Deutschland dafür zuständig, die Qualität von Studiengängen sicherzustellen und prüft dafür ausgewählte Kriterien: Die Hochschule Coburg freut sich, dass zwei Bachelor- und zwei Master-Studiengänge rund um zukunftsträchtige Informatikthemen akkreditiert wurden - und das ohne</em><em> Auflagen und ohne Empfehlungen</em><em>.</em>

Im reinen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/informatik/">Informatik</a>-Bachelor-Studiengang in Coburg werden die Studierenden gezielt auf die Anforderungen der IT-Welt vorbereitet. Sie erwerben umfassende Fachkenntnisse, die ihnen Zugang zu verschiedenen Branchen verschaffen. Aber auch hier gilt: Neben technischen Fähigkeiten wird auch großer Wert auf die Entwicklung deiner Soft Skills gelegt, um die Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/wirtschaftsinformatik-2-0/">Wirtschaftsinformatik 2.0 – Digitale Innovation &amp; Transformation</a> (vormals Applied Digital Transformation) ist ein innovativer Bachelorstudiengang, der IT und BWL verbindet. Die Studierenden lernen projektzentriert am<a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/start-ins-studium/faq-fuer-studieninteressierte/"> Lucas-Cranach-Campus Kronach</a> und online, arbeiten praktisch mit spannenden Tools beispielsweise zu KI und 3D-Druck, erstellen Prototypen und lernen auch Team- und Konzeptarbeit, Kreativität und Projektarbeit.

Der Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/data-science/">Data Science</a> ermöglicht, Grundlagen aus verschiedenen Bachelorstudiengängen in Bereichen wie Maschinenbau oder Automatisierungstechnik mit modernen IT-Kenntnissen zu erweitern. Im Data Science geht es darum, aus Daten wertvolles Wissen zu gewinnen und daraus sinnvolle Handlungsempfehlungen abzuleiten. Der Master qualifizierst nicht nur für Führungsaufgaben, sondern auch für wissenschaftliche Tätigkeiten.

Mit einem der innovativsten und zukunftsweisenden Feldern der Informatik beschäftigt sich der Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/visual-computing-artificial-intelligence/">Visual Computing &amp; Artificial Intelligence</a> der Hochschule Coburg: Es geht darum, wie visuelle Informationen digital erzeugt, analysiert und verarbeitet werden. Die Schwerpunkte liegen auf Bildsynthese, Bildverstehen und der Mensch-Maschine-Interaktion. KI ist ein zentraler Bestandteil des Programms.

Bei der Akkreditierung wurden Studienprogramm, Module und relevante Inhalte geprüft – die Hochschule Coburg freut sich über die Bestätigung der Qualität ihrer Informatik-Studiengänge durch den Akkreditierungsrat.

<strong>Studium in Coburg</strong>

In Visual Computing &amp; Artificial Intelligence, Data Science und einigen anderen zukunftsträchtigen Studiengängen kann an der Hochschule Coburg auch im Sommersemester begonnen werden – und da ist es außerdem möglich, in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> zu starten. <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">Weitere Informationen hier</a>.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Promotion zu Mobilität und sozialen Kontakten im Alter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/promotion-zu-mobilitaet-und-sozialen-kontakten-im-alter/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 13:22:43 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg gratuliert Absolventin Mareike Reiche zum Doktortitel. Thema war „Sozialer Raum und Lebenszufriedenheit im Alter. Außerhäusliche Mobilität, soziale Kontakte und regionaler Kontext.“</em>

Mareike Reiche arbeitete von 2012 bis 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Soziale Arbeit im Forschungsbereich der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsunterstuetzung/technologieallianz-oberfranken-tao/">Technologie-Allianz Oberfranken (TAO)</a> „Demografischer Wandel und Technik“ unter Projektleitung von Prof. Dr. Veronika Hammer. Dort war auch das kooperative Promotionsvorhaben inhaltlich angesiedelt. Betreut wurde dieses Vorhaben von Prof. Dr. Henriette Engelhardt-Wölfler, Professur für Demografie, Universität Bamberg, von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-veronika-hammer/">Prof. Dr. Veronika Hammer</a>, Fakultät Soziale Arbeit, Hochschule Coburg, und von dem technischen Betreuer Prof. Dr. Kai Fischbach, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Lehrstuhl für soziale Netzwerke, Universität Bamberg, derzeit Präsident. Inspiriert durch das TAO-Projekt konzentrierte sich Mareike Reiche mit ihrem Dissertationsvorhaben auf demografische Bezüge und innovative technische Erhebungsformen zur Messung von Mobilitätsdaten in sozialen Räumen.

Zentrales methodisches Anliegen ihrer Dissertation war es, die Ergebnisse ihrer quantitativen Studie mit den Befunden ihrer qualitativen Studie zu kombinieren. Dieses Vorgehen hebt sich durch ihre Entwicklung der qualitativen GPS-gestützten Mobilitäts- und Sozialraumanalyse (QGPS) besonders hervor. Diese Methode ermöglicht es, durch GPS-Technologien erhobene Bewegungsdaten in Verbindung mit qualitativen Interviewdaten zu analysieren. In der Sozialen Arbeit sowie in der Sozialraumplanung kann diese Herangehensweise beispielsweise zur aktiven Gestaltung von Lebensräumen älterer Menschen und anderer Zielgruppen genutzt werden.
<h4>Anspruchsvolle Konzepte, aufwändige empirische Analysen, bedeutende Interpretation</h4>
Das Thema „Sozialer Raum und Lebenszufriedenheit im Alter. Außerhäusliche Mobilität, soziale Kontakte und regionaler Kontext“ wurde von Reiche zufolge Prof. Dr. Veronika Hammer auf hohem Niveau wissenschaftlich bearbeitet. „Die schriftliche Arbeit zeichnet sich durch mehrere methodisch anspruchsvollen Konzepte und äußerst aufwändige empirische Analysen mit hoher Interpretationsleistung aus.“ Mareike Reiche bearbeitet Forschungslücken, die in die Demografie und in die Soziale Arbeit sowie in die Sozialgeografie und die Alterns- und Raumsoziologie hineinreichen. Die vorgelegte Arbeit bietet ein hohes und zukünftig zu entfaltendes, relevantes Anschluss- und Transferpotenzial. In der Disputation zeigte sie erneut eine hervorragende Leistung und konfrontierte die anspruchsvollen Fragen des Prüfungsgremiums an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, mit akademisch fundierten Antworten und Überlegungen.

Mareike Reiche blickt inzwischen auf eine umfangreiche berufliche Praxis zurück: Sie arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Öko-Institut e.V., Berlin; zuvor an unserer Fakultät, an der sie auch als Lehrbeauftragte tätig war. Sie war Stipendiatin der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Masterandin im Competence Center Energiepolitik und Energiesysteme, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, Karlsruhe. Sie absolvierte ein Diplom- und ein Masterstudium der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg. Unter anderem übernahm sie berufliche Tätigkeiten beim Jobcoaching, in Kinder- und Jugendeinrichtungen und in einer psychosomatischen Klinik.

Inzwischen ist Mareike Reiche verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit ihrem Mann und ihrer Familie in Berlin. „Wir wünschen ihr alles erdenklich Gute und hoffen auf weiteres Gelingen und allzeit sehr gute Zusammenarbeit“, erklärt Hammer im Namen der Hochschule]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg gratuliert Absolventin Mareike Reiche zum Doktortitel. Thema war „Sozialer Raum und Lebenszufriedenheit im Alter. Außerhäusliche Mobilität, soziale Kontakte und regionaler Kontext.“</em>

Mareike Reiche arbeitete von 2012 bis 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Soziale Arbeit im Forschungsbereich der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsunterstuetzung/technologieallianz-oberfranken-tao/">Technologie-Allianz Oberfranken (TAO)</a> „Demografischer Wandel und Technik“ unter Projektleitung von Prof. Dr. Veronika Hammer. Dort war auch das kooperative Promotionsvorhaben inhaltlich angesiedelt. Betreut wurde dieses Vorhaben von Prof. Dr. Henriette Engelhardt-Wölfler, Professur für Demografie, Universität Bamberg, von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-veronika-hammer/">Prof. Dr. Veronika Hammer</a>, Fakultät Soziale Arbeit, Hochschule Coburg, und von dem technischen Betreuer Prof. Dr. Kai Fischbach, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Lehrstuhl für soziale Netzwerke, Universität Bamberg, derzeit Präsident. Inspiriert durch das TAO-Projekt konzentrierte sich Mareike Reiche mit ihrem Dissertationsvorhaben auf demografische Bezüge und innovative technische Erhebungsformen zur Messung von Mobilitätsdaten in sozialen Räumen.

Zentrales methodisches Anliegen ihrer Dissertation war es, die Ergebnisse ihrer quantitativen Studie mit den Befunden ihrer qualitativen Studie zu kombinieren. Dieses Vorgehen hebt sich durch ihre Entwicklung der qualitativen GPS-gestützten Mobilitäts- und Sozialraumanalyse (QGPS) besonders hervor. Diese Methode ermöglicht es, durch GPS-Technologien erhobene Bewegungsdaten in Verbindung mit qualitativen Interviewdaten zu analysieren. In der Sozialen Arbeit sowie in der Sozialraumplanung kann diese Herangehensweise beispielsweise zur aktiven Gestaltung von Lebensräumen älterer Menschen und anderer Zielgruppen genutzt werden.
<h4>Anspruchsvolle Konzepte, aufwändige empirische Analysen, bedeutende Interpretation</h4>
Das Thema „Sozialer Raum und Lebenszufriedenheit im Alter. Außerhäusliche Mobilität, soziale Kontakte und regionaler Kontext“ wurde von Reiche zufolge Prof. Dr. Veronika Hammer auf hohem Niveau wissenschaftlich bearbeitet. „Die schriftliche Arbeit zeichnet sich durch mehrere methodisch anspruchsvollen Konzepte und äußerst aufwändige empirische Analysen mit hoher Interpretationsleistung aus.“ Mareike Reiche bearbeitet Forschungslücken, die in die Demografie und in die Soziale Arbeit sowie in die Sozialgeografie und die Alterns- und Raumsoziologie hineinreichen. Die vorgelegte Arbeit bietet ein hohes und zukünftig zu entfaltendes, relevantes Anschluss- und Transferpotenzial. In der Disputation zeigte sie erneut eine hervorragende Leistung und konfrontierte die anspruchsvollen Fragen des Prüfungsgremiums an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, mit akademisch fundierten Antworten und Überlegungen.

Mareike Reiche blickt inzwischen auf eine umfangreiche berufliche Praxis zurück: Sie arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Öko-Institut e.V., Berlin; zuvor an unserer Fakultät, an der sie auch als Lehrbeauftragte tätig war. Sie war Stipendiatin der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Masterandin im Competence Center Energiepolitik und Energiesysteme, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, Karlsruhe. Sie absolvierte ein Diplom- und ein Masterstudium der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg. Unter anderem übernahm sie berufliche Tätigkeiten beim Jobcoaching, in Kinder- und Jugendeinrichtungen und in einer psychosomatischen Klinik.

Inzwischen ist Mareike Reiche verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit ihrem Mann und ihrer Familie in Berlin. „Wir wünschen ihr alles erdenklich Gute und hoffen auf weiteres Gelingen und allzeit sehr gute Zusammenarbeit“, erklärt Hammer im Namen der Hochschule]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Interview: Welcher Strom und welche Heizung?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/interview-welcher-strom-und-welche-heizung/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 11:09:03 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[von Andreas T. Wolf

<em>Beim Thema Heizung, Sanierung und Strom herrschen Unmut und Resignation in der Gesellschaft. Den aktuellen Stand kann </em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-schaub/">Prof. Dr. Michael Schaub</a><em> erklären. Er lehrt und forscht seit dem Sommersemester 2023 an der </em><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/"><em>Fakultät Design</em></a><em> der Hochschule Coburg im Bereich </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-energieeffizientes-gebaeudedesign/"><em>Energieeffiziente Gebäudetechnik</em></a><em>. Zuvor war der 34-jährige in der Technologie-Vorentwicklung und Forschungskoordination für einen großen Heizungstechnik-Hersteller sowie als Teamleiter der Forschungsgruppe Heiz- und Kühlsysteme am Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin.</em>

<em>Das Thema Heizung hat im vergangenen Jahr die Menschen verunsichert. Viele fragen sich, welche für sie die richtige ist oder ab wann sie zum Umrüsten gezwungen sind. Sie empfehlen Wärmepumpen?
</em><strong>Prof. Dr. Michael Schaub:</strong> Ein defekter Öl- oder Gaskessel kann in den allermeisten Fällen auch in unsanierten Bestandsgebäuden problemlos durch eine Wärmepumpe ersetzt werden. Das ist erst seit einigen Jahren der Fall, nämlich seitdem Wärmepumpen mit dem Kältemittel Propan verfügbar sind. Diese können auch ausreichend hohe Temperaturen für den Weiterbetrieb von Heizkörpern liefern. Der weit verbreitete Wissensstand, dass eine Wärmepumpe nur mit Fußbodenheizung effizient funktioniert, ist überholt. Bei sehr großen Gebäuden kommt als Übergangslösung ein Hybridsystem, also eine Wärmepumpe in Kombination mit einem Öl- oder Gaskessel infrage. Die Wärmepumpe übernimmt dann etwa zwei Drittel des Heizens und der Kessel ergänzt an den ganz kalten Tagen. Dies verschafft Zeit, um die Gebäudesanierung nachzuholen und den Kessel dann stillzulegen.

<em>Wie viel kostet denn der Umstieg auf Propan-Wärmepumpe? </em>
Die Preise für Wärmepumpen unterlagen in den letzten zwei Jahren massiven Schwankungen. Für typische Einfamilienhäuser liegen die Angebotspreise aktuell je nach Region und Produkt häufig zwischen 35.000 und 45.000 Euro. Dies reduziert sich bei selbstgenutztem Wohneigentum in den meisten Fällen um eine Förderung von 16.500 Euro. Bei niedrigen Einkommen, wie zum Beispiel bei Rentnerinnen und Rentnern, sind derzeit bis zu 21.000 Euro Förderung möglich. In Mehrfamilienhäusern hängt die Förderhöhe unter anderem von der Anzahl der Wohneinheiten ab. In jedem Falle sollte der erste Schritt die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans durch einen Energieberater sein. Dann wird klar, in welcher Reihenfolge Heizungstausch und Sanierungsmaßnahmen technisch und wirtschaftlich am sinnvollsten sind.

<em>Der Wärmepumpen-Absatz soll zuletzt eingebrochen sein.</em>
Das ist eine Frage der Perspektive. Gemäß den Absatzzahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie wurden im Jahr 2024 in Deutschland etwa 46 Prozent weniger Wärmeerzeuger aller Art verkauft als im Jahr zuvor. Doch das Jahr 2023 muss als absolute Sonderkonjunktur mit besonders hohen Absatzzahlen betrachtet werden und auch in den Corona-Jahren 2022 und 2021 waren diese schon ungewöhnlich hoch. Der Heizungsmarkt ist in Deutschland im Wesentlichen ein Austauschgeschäft; das heißt, defekte Geräte werden ersetzt. Das waren in der gesamten letzten Dekade immer um die 700 Tausend Stück pro Jahr, in 2023 dann 1,3 Millionen. Kurz gesagt war durch Vorzugseffekte und Lagerhaltung ein Absatzjahr zu viel im Markt. 2024 lag der Absatz wieder bei gut 700 Tausend Stück. Es liegt also eher eine Normalisierung vor. Der Anteil der Wärmepumpen liegt mittlerweile bei rund 27 Prozent. Davon gehen etwa zwei Drittel in Bestandsgebäude.

<em>Wärmepumpen brauchen aber Strom und der ist teuer, oder? </em>
Tatsächlich ist der Strompreis in Deutschland aktuell ungefähr dreimal so hoch, wie der Gaspreis. Das macht den Effizienzvorteil der Wärmepumpe im un- oder teilsanierten Bestand wieder zunichte, sodass die Betriebskosten in etwa gleichbleiben. Neben den oft genannten Netzentgelten ist ein wesentlicher Grund dafür jedoch das Merit-Order-Prinzip, ein europaweites Steuerungsinstrument zur Strompreisbildung an der Börse. Dabei bestimmt das teuerste eingeschaltete Kraftwerk – das ist in der Regel Gas – den Preis für die gesamte Strommenge, auch wenn diese überwiegend aus erneuerbaren Quellen stammt und für einen Bruchteil der Kosten erzeugt wurde.

<em>Würde eine Verlängerung der Kohle-Verstromung helfen?</em>
Häufig ist zu hören, China baue für günstigen Strom im großen Stil neue Kohlekraftwerke. Gemäß der jüngsten Zahlen der Internationalen Energie Agentur waren das 2024 etwa 54 Gigawatt (GW). Ebenfalls baute China in 2024 jedoch etwa 277 GW Photovoltaik (PV) und rund 80 GW Windkraft hinzu. Damit nimmt China derzeit etwa alle sechs Monate so viel Windkraft und PV neu ans Netz, wie in Deutschland insgesamt vorhanden ist. Die Gründe dafür sind, dass Strom aus Wind und PV mangels laufender Brennstoffkosten um etwa das Zwei- bis Sechsfache günstiger ist als aus thermischen Kraftwerken. Außerdem gelingt der Zubau aufgrund der industriellen Fertigung der Komponenten im Vergleich zu Kraftwerks-Einzelbauten vielfach schneller und das Stromnetz wird aufgrund der dezentralen Struktur robuster. Grüner Strom ist also längst zum Standortfaktor geworden und langfristig der einzige Weg für günstige Strompreise und somit für den Erhalt der industriellen Wertschöpfung und des Wohlstands in Europa. Hinzukommt, dass in Deutschland allein das Fünftel des Stroms, das noch aus Kohle stammt rund die Hälfte der CO<sub>2</sub>-Emissionen des Strommix’ verursacht. Windkraft liefert bereits etwa ein Drittel des Stroms, verursacht dabei aber nur gut ein Prozent der Emissionen.

<em>Einige kritisieren, dass Windkraft und Photovoltaik nicht reichen, damit zu Hause immer die Heizung läuft (Stichwort Dunkelflaute). Reicht unser Stromnetz?</em>
Für die Energiewende ist der Netzausbau ein zentraler Baustein und zugleich eine Herkulesaufgabe. Zum einen sind massive Investitionen in Hochspannungs-Übertragungsnetze – auch “Stromautobahnen” genannt – erforderlich, um regionale Engpässe im europäischen Verbundnetz auszugleichen. Gleichzeitig müssen die Kapazitäten in den lokalen Verteilnetzen nahezu überall nachgerüstet werden, um die zusätzlichen Verbraucher und dezentralen Erzeuger anzuschließen. Aber: Neue Energie-Infrastruktur brauchen wir ohnehin!  Das Ende der flächendeckenden Erdgasnetze in Deutschland ist absehbar. Unsere Importmöglichkeiten von Erdgas per Pipeline haben sich dramatisch verschlechtert und LNG kann schon wegen der enormen Verluste bei Verflüssigung und Transport keine Dauerlösung sein. Für den Wärmesektor bedeutet dies, dass wir gut 81 Prozent des Energiebedarfs neu organisieren müssen, da dieser Anteil noch immer aus fossilen Quellen stammt. Etwa 40 Prozent davon sind Prozesswärme, die sehr hohe Temperaturen erfordert und daher grüne Brennstoffe oder direkt-elektrische Lösungen benötigt. Der Wärmebedarf für Heizen und Trinkwarmwasser kann jedoch mithilfe von Wärmepumpen zu etwa zwei Dritteln unmittelbar am Ort des Bedarfs und zum Zeitpunkt des Bedarfs aus der Umwelt entnommen werden. Diese zwei Drittel müssen also weder transportiert noch gespeichert werden. Folglich reduziert sich die erforderliche Energie-Infrastruktur für diesen Technologiepfad auf ein Drittel, nämlich den Strom. Alle anderen Technologiepfade erfordern Infrastruktur für alle drei Drittel, da dann die gesamte Wärmemenge transportiert und gegebenenfalls gespeichert werden muss.
<h4>Studium in Coburg</h4>
In einigen zukunftsträchtigen Studiengängen kann an der Hochschule Coburg auch im Sommersemester begonnen werden – und da ist es außerdem möglich, in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> zu starten. <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">Weitere Informationen hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[von Andreas T. Wolf

<em>Beim Thema Heizung, Sanierung und Strom herrschen Unmut und Resignation in der Gesellschaft. Den aktuellen Stand kann </em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-schaub/">Prof. Dr. Michael Schaub</a><em> erklären. Er lehrt und forscht seit dem Sommersemester 2023 an der </em><a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/"><em>Fakultät Design</em></a><em> der Hochschule Coburg im Bereich </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-energieeffizientes-gebaeudedesign/"><em>Energieeffiziente Gebäudetechnik</em></a><em>. Zuvor war der 34-jährige in der Technologie-Vorentwicklung und Forschungskoordination für einen großen Heizungstechnik-Hersteller sowie als Teamleiter der Forschungsgruppe Heiz- und Kühlsysteme am Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin.</em>

<em>Das Thema Heizung hat im vergangenen Jahr die Menschen verunsichert. Viele fragen sich, welche für sie die richtige ist oder ab wann sie zum Umrüsten gezwungen sind. Sie empfehlen Wärmepumpen?
</em><strong>Prof. Dr. Michael Schaub:</strong> Ein defekter Öl- oder Gaskessel kann in den allermeisten Fällen auch in unsanierten Bestandsgebäuden problemlos durch eine Wärmepumpe ersetzt werden. Das ist erst seit einigen Jahren der Fall, nämlich seitdem Wärmepumpen mit dem Kältemittel Propan verfügbar sind. Diese können auch ausreichend hohe Temperaturen für den Weiterbetrieb von Heizkörpern liefern. Der weit verbreitete Wissensstand, dass eine Wärmepumpe nur mit Fußbodenheizung effizient funktioniert, ist überholt. Bei sehr großen Gebäuden kommt als Übergangslösung ein Hybridsystem, also eine Wärmepumpe in Kombination mit einem Öl- oder Gaskessel infrage. Die Wärmepumpe übernimmt dann etwa zwei Drittel des Heizens und der Kessel ergänzt an den ganz kalten Tagen. Dies verschafft Zeit, um die Gebäudesanierung nachzuholen und den Kessel dann stillzulegen.

<em>Wie viel kostet denn der Umstieg auf Propan-Wärmepumpe? </em>
Die Preise für Wärmepumpen unterlagen in den letzten zwei Jahren massiven Schwankungen. Für typische Einfamilienhäuser liegen die Angebotspreise aktuell je nach Region und Produkt häufig zwischen 35.000 und 45.000 Euro. Dies reduziert sich bei selbstgenutztem Wohneigentum in den meisten Fällen um eine Förderung von 16.500 Euro. Bei niedrigen Einkommen, wie zum Beispiel bei Rentnerinnen und Rentnern, sind derzeit bis zu 21.000 Euro Förderung möglich. In Mehrfamilienhäusern hängt die Förderhöhe unter anderem von der Anzahl der Wohneinheiten ab. In jedem Falle sollte der erste Schritt die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans durch einen Energieberater sein. Dann wird klar, in welcher Reihenfolge Heizungstausch und Sanierungsmaßnahmen technisch und wirtschaftlich am sinnvollsten sind.

<em>Der Wärmepumpen-Absatz soll zuletzt eingebrochen sein.</em>
Das ist eine Frage der Perspektive. Gemäß den Absatzzahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie wurden im Jahr 2024 in Deutschland etwa 46 Prozent weniger Wärmeerzeuger aller Art verkauft als im Jahr zuvor. Doch das Jahr 2023 muss als absolute Sonderkonjunktur mit besonders hohen Absatzzahlen betrachtet werden und auch in den Corona-Jahren 2022 und 2021 waren diese schon ungewöhnlich hoch. Der Heizungsmarkt ist in Deutschland im Wesentlichen ein Austauschgeschäft; das heißt, defekte Geräte werden ersetzt. Das waren in der gesamten letzten Dekade immer um die 700 Tausend Stück pro Jahr, in 2023 dann 1,3 Millionen. Kurz gesagt war durch Vorzugseffekte und Lagerhaltung ein Absatzjahr zu viel im Markt. 2024 lag der Absatz wieder bei gut 700 Tausend Stück. Es liegt also eher eine Normalisierung vor. Der Anteil der Wärmepumpen liegt mittlerweile bei rund 27 Prozent. Davon gehen etwa zwei Drittel in Bestandsgebäude.

<em>Wärmepumpen brauchen aber Strom und der ist teuer, oder? </em>
Tatsächlich ist der Strompreis in Deutschland aktuell ungefähr dreimal so hoch, wie der Gaspreis. Das macht den Effizienzvorteil der Wärmepumpe im un- oder teilsanierten Bestand wieder zunichte, sodass die Betriebskosten in etwa gleichbleiben. Neben den oft genannten Netzentgelten ist ein wesentlicher Grund dafür jedoch das Merit-Order-Prinzip, ein europaweites Steuerungsinstrument zur Strompreisbildung an der Börse. Dabei bestimmt das teuerste eingeschaltete Kraftwerk – das ist in der Regel Gas – den Preis für die gesamte Strommenge, auch wenn diese überwiegend aus erneuerbaren Quellen stammt und für einen Bruchteil der Kosten erzeugt wurde.

<em>Würde eine Verlängerung der Kohle-Verstromung helfen?</em>
Häufig ist zu hören, China baue für günstigen Strom im großen Stil neue Kohlekraftwerke. Gemäß der jüngsten Zahlen der Internationalen Energie Agentur waren das 2024 etwa 54 Gigawatt (GW). Ebenfalls baute China in 2024 jedoch etwa 277 GW Photovoltaik (PV) und rund 80 GW Windkraft hinzu. Damit nimmt China derzeit etwa alle sechs Monate so viel Windkraft und PV neu ans Netz, wie in Deutschland insgesamt vorhanden ist. Die Gründe dafür sind, dass Strom aus Wind und PV mangels laufender Brennstoffkosten um etwa das Zwei- bis Sechsfache günstiger ist als aus thermischen Kraftwerken. Außerdem gelingt der Zubau aufgrund der industriellen Fertigung der Komponenten im Vergleich zu Kraftwerks-Einzelbauten vielfach schneller und das Stromnetz wird aufgrund der dezentralen Struktur robuster. Grüner Strom ist also längst zum Standortfaktor geworden und langfristig der einzige Weg für günstige Strompreise und somit für den Erhalt der industriellen Wertschöpfung und des Wohlstands in Europa. Hinzukommt, dass in Deutschland allein das Fünftel des Stroms, das noch aus Kohle stammt rund die Hälfte der CO<sub>2</sub>-Emissionen des Strommix’ verursacht. Windkraft liefert bereits etwa ein Drittel des Stroms, verursacht dabei aber nur gut ein Prozent der Emissionen.

<em>Einige kritisieren, dass Windkraft und Photovoltaik nicht reichen, damit zu Hause immer die Heizung läuft (Stichwort Dunkelflaute). Reicht unser Stromnetz?</em>
Für die Energiewende ist der Netzausbau ein zentraler Baustein und zugleich eine Herkulesaufgabe. Zum einen sind massive Investitionen in Hochspannungs-Übertragungsnetze – auch “Stromautobahnen” genannt – erforderlich, um regionale Engpässe im europäischen Verbundnetz auszugleichen. Gleichzeitig müssen die Kapazitäten in den lokalen Verteilnetzen nahezu überall nachgerüstet werden, um die zusätzlichen Verbraucher und dezentralen Erzeuger anzuschließen. Aber: Neue Energie-Infrastruktur brauchen wir ohnehin!  Das Ende der flächendeckenden Erdgasnetze in Deutschland ist absehbar. Unsere Importmöglichkeiten von Erdgas per Pipeline haben sich dramatisch verschlechtert und LNG kann schon wegen der enormen Verluste bei Verflüssigung und Transport keine Dauerlösung sein. Für den Wärmesektor bedeutet dies, dass wir gut 81 Prozent des Energiebedarfs neu organisieren müssen, da dieser Anteil noch immer aus fossilen Quellen stammt. Etwa 40 Prozent davon sind Prozesswärme, die sehr hohe Temperaturen erfordert und daher grüne Brennstoffe oder direkt-elektrische Lösungen benötigt. Der Wärmebedarf für Heizen und Trinkwarmwasser kann jedoch mithilfe von Wärmepumpen zu etwa zwei Dritteln unmittelbar am Ort des Bedarfs und zum Zeitpunkt des Bedarfs aus der Umwelt entnommen werden. Diese zwei Drittel müssen also weder transportiert noch gespeichert werden. Folglich reduziert sich die erforderliche Energie-Infrastruktur für diesen Technologiepfad auf ein Drittel, nämlich den Strom. Alle anderen Technologiepfade erfordern Infrastruktur für alle drei Drittel, da dann die gesamte Wärmemenge transportiert und gegebenenfalls gespeichert werden muss.
<h4>Studium in Coburg</h4>
In einigen zukunftsträchtigen Studiengängen kann an der Hochschule Coburg auch im Sommersemester begonnen werden – und da ist es außerdem möglich, in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> zu starten. <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">Weitere Informationen hier</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/21-Strom-Heizung-Ausbau_WindPV_Schaub_-1024x575.png"
                        fileSize="99554"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="575"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/schaub_michael-1024x682.jpg"
                        fileSize="59148"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/21-Strom-Heizung-Michael-Schaub-1024x576.jpg"
                        fileSize="135425"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Superkondensator-Projekt im Fernsehen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/superkondensator-projekt-im-hr-fernsehen/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 08:22:33 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Bei Prof. Dr. Markus Weber hat der Coburger Student Simeon Ulm für seine Masterarbeit im Studiengang </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/"><em>Bauingenieurwesen</em></a><em> einen Superkondensator mit Beton gebaut: Darüber berichtete er auch im hr-Fernsehen und ist als Studiogast bei nectv AKTUELL zu sehen.</em>

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-weber/">Prof. Dr. Markus Weber</a> hat die Masterarbeit an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> betreut und sieht großes Potenzial in dem Thema, bei dem mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) zusammengearbeitet wurde. Es geht darum, Beton als Stromspeicher zu nutzen – eine große Chance für die Energiewende, auch wenn die Forschung noch ganz am Anfang steht. Von seinem Prototypen und der Technologie berichtet Simeon Ulm am Dienstag, 18. Februar, um 19 Uhr im lokalen Fernsehen – der Beitrag ist um 17 Uhr online zu sehen auf <a href="https://nectv.de/">nectv</a>.
Außerdem hat der Coburger Student das Thema im Hessischen Rundfunk in einer Live-Schalte in die Sendung „alle wetter!“ erklärt. Hier werden jeden Abend spannende neue Themen rund um Wetter und Klima vorgestellt – <a href="https://www.ardmediathek.de/video/alle-wetter/alle-wetter-vom-10-02-2025/hr/NWFkN2YzODAtZmFjMC00NDBiLWE2NzEtMzBkZmFjNDYyMWIy">das Interview gibt’s hier zu sehen (ab Minute 6.50)</a>.

<iframe src="https://www.ardmediathek.de/embed/NWFkN2YzODAtZmFjMC00NDBiLWE2NzEtMzBkZmFjNDYyMWIy?startTime=410.00&amp;endTime=762.00" width="640" height="360" frameborder="0" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Bei Prof. Dr. Markus Weber hat der Coburger Student Simeon Ulm für seine Masterarbeit im Studiengang </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/"><em>Bauingenieurwesen</em></a><em> einen Superkondensator mit Beton gebaut: Darüber berichtete er auch im hr-Fernsehen und ist als Studiogast bei nectv AKTUELL zu sehen.</em>

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-weber/">Prof. Dr. Markus Weber</a> hat die Masterarbeit an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> betreut und sieht großes Potenzial in dem Thema, bei dem mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) zusammengearbeitet wurde. Es geht darum, Beton als Stromspeicher zu nutzen – eine große Chance für die Energiewende, auch wenn die Forschung noch ganz am Anfang steht. Von seinem Prototypen und der Technologie berichtet Simeon Ulm am Dienstag, 18. Februar, um 19 Uhr im lokalen Fernsehen – der Beitrag ist um 17 Uhr online zu sehen auf <a href="https://nectv.de/">nectv</a>.
Außerdem hat der Coburger Student das Thema im Hessischen Rundfunk in einer Live-Schalte in die Sendung „alle wetter!“ erklärt. Hier werden jeden Abend spannende neue Themen rund um Wetter und Klima vorgestellt – <a href="https://www.ardmediathek.de/video/alle-wetter/alle-wetter-vom-10-02-2025/hr/NWFkN2YzODAtZmFjMC00NDBiLWE2NzEtMzBkZmFjNDYyMWIy">das Interview gibt’s hier zu sehen (ab Minute 6.50)</a>.

<iframe src="https://www.ardmediathek.de/embed/NWFkN2YzODAtZmFjMC00NDBiLWE2NzEtMzBkZmFjNDYyMWIy?startTime=410.00&amp;endTime=762.00" width="640" height="360" frameborder="0" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC08815-1024x683.jpg"
                        fileSize="118718"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>                                <title><![CDATA[Mode und Zero Waste: Spannendes Modul im Integrierten Produktdesign]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mode-und-zero-waste-spannendes-modul-im-integrierten-produktdesign/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 08:09:02 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im Studienganges <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign (IP)</a> wurden an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg neue Individualmodule entwickelt. Jetzt haben Studierende ihre Arbeiten zum Thema „Fashion Constructed“ vorgestellt.</em>

Die neuen Individualmodule wurden mit der Reform des Studienganges „Integriertes Produktdesign“ eingeführt und bei „Fashion Constructed“ setzten sich die Studierenden im Wintersemester 2024/25 intensiv mit den Themen Schnittkonstruktion und Modedesign auseinander. <a href="https://www.taf-woman.de/" target="_blank" rel="noopener">Modedesignerin Anett Franke vom Label TAF Leipzig</a> vermittelte Kenntnisse zur Schnittkonstruktion, Produktdesigner Ralph Neisser von der Hochschule half bei Produktdesign und CAD-Umsetzung.

Grundidee bei allen Entwürfen war dabei der Zero-Waste-Gedanke, also die Gestaltung von Kleidung mit möglichst wenig bis idealerweise keinem Verschnitt (Abfall) bei der Schnittkonstruktion. Die Ergebnisse haben die IP-Studierenden aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Bachelor</a> und Master jetzt präsentiert: Sie reichen vom edlen Kapuzenumhang bis zur eleganten, zweiteiligen Kombination. Die „Zero-Waste“-Vorgabe wurde gestalterisch clever in tragbare Mode umgesetzt. Inspiration für die Arbeit gab es während des Semesters auch durch begleitende Materialversuche wie zum Beispiel die Herstellung von „Crushed-Stoffen“ und die Verarbeitung von sehr feinen Textilien.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im Studienganges <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign (IP)</a> wurden an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg neue Individualmodule entwickelt. Jetzt haben Studierende ihre Arbeiten zum Thema „Fashion Constructed“ vorgestellt.</em>

Die neuen Individualmodule wurden mit der Reform des Studienganges „Integriertes Produktdesign“ eingeführt und bei „Fashion Constructed“ setzten sich die Studierenden im Wintersemester 2024/25 intensiv mit den Themen Schnittkonstruktion und Modedesign auseinander. <a href="https://www.taf-woman.de/" target="_blank" rel="noopener">Modedesignerin Anett Franke vom Label TAF Leipzig</a> vermittelte Kenntnisse zur Schnittkonstruktion, Produktdesigner Ralph Neisser von der Hochschule half bei Produktdesign und CAD-Umsetzung.

Grundidee bei allen Entwürfen war dabei der Zero-Waste-Gedanke, also die Gestaltung von Kleidung mit möglichst wenig bis idealerweise keinem Verschnitt (Abfall) bei der Schnittkonstruktion. Die Ergebnisse haben die IP-Studierenden aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Bachelor</a> und Master jetzt präsentiert: Sie reichen vom edlen Kapuzenumhang bis zur eleganten, zweiteiligen Kombination. Die „Zero-Waste“-Vorgabe wurde gestalterisch clever in tragbare Mode umgesetzt. Inspiration für die Arbeit gab es während des Semesters auch durch begleitende Materialversuche wie zum Beispiel die Herstellung von „Crushed-Stoffen“ und die Verarbeitung von sehr feinen Textilien.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/24-IP-Mode-und-Zero-Waste-Gruppe-1024x683.jpg"
                        fileSize="190062"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/24-IP-Mode-und-Zero-Waste-Workshop-1024x768.jpg"
                        fileSize="170838"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Das Herz eines Ortes: Wie sich Architektur anfühlen sollte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-herz-eines-ortes-wie-sich-architektur-anfuehlen-sollte/</link>
                <pubDate>Thu, 13 Feb 2025 16:44:20 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Ob Valdimir Putin oder Donald Trump, ob alleinerziehender Vater aus Kinshasa oder Oma auf einem oberfränkischen Dorf: Politik und Menschen haben immer und überall eine Vorstellung davon, was schöne Architektur und gute Stadtplanung ist. Architektinnen und Architekten wiederum setzen ihre eigenen Qualitätskriterien an. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-heinrich/">Prof. Dr. Michael Heinrich</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg bemüht sich um Vermittlung zwischen Fachwelt und Bevölkerung. </em>

Zwei große Strömungen lassen sich in der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> ausmachen – zumindest unter den Gebäuden, die einen großen Teil der Fläche dominieren: Auf der einen Seite stehen traditionalistisch inspirierte Architektursprachen, auf der anderen Form- und Strukturauffassungen, die sich am Modernismus, am International Style, am Bauhaus oder am Neues Bauen orientieren. Prof. Dr. Michael Heinrich forscht und lehrt an der Hochschule Coburg zu Architektur und Ästhetik und leitet den Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a>. Er sagt:

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     In der öffentlichen Debatte artikuliert sich häufig Unbehagen bezüglich ,moderner‘ Architektur, die als kalt, unwirtlich, monoton, indifferent, lieblos und als Störung von Ortsidentität wahrgenommen wird.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Michael Heinrich</em></p>
&nbsp;

. Umgekehrt orientiere sich die architektonische Fachwelt vielfach an der Klassischen Moderne und leite aus ihrem anfangs sozialreformerischem Ansatz gerne eine dauerhafte Legitimierung ab. „Diese Haltung grenzt sich gegen alles ab, was als konservativ eingeordnet und oft als Kitsch, Kommerz, bürgerliche Idylle oder als Rechte Räume kategorisiert wird.“ Beide Strömungen machen den öffentlichen Raum und die Baukultur zu einer Projektionsfläche politisch-ideologischer Ideen.

Das ist nicht neu, aber extreme Gegensätze sind momentan im Trend, und so ignoriert die traditionalistische Seite gesellschaftliche Entwicklungen und Transformationsnotwendigkeiten, während eine eher klassisch-modernistisch orientierte Fraktion einer heute längst überholten, rationalistischen Vorstellung des Menschen und der Gesellschaft frönt. Bei den aktuellen Herausforderungen hilft beides nichts. Architektur entwickelt sich weiter. Und für den Coburger Architekturprofessor Heinrich ist klar, wohin: Er tritt für eine stärkere Orientierung an menschlichen Bedürfnissen, Emotionen und sozialen Erfordernissen ein.
<h4>Innovative Architektur im 21. Jahrhundert</h4>
Als kürzlich bei den „Berliner Gesprächen“ des Bundes deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) über das Thema „Was Ihr wollt – Annäherungen zwischen Architektur und Öffentlichkeit“ diskutiert wurde, gab Heinrich wichtige Impulse in die Fachwelt. Er ist Teil des Leitungsteams des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-mensch-aesthetik/">Instituts Mensch &amp; Ästhetik</a>, einer transdisziplinären, gemeinsamen Forschungsgruppe der Hochschule Coburg mit der Universität Bamberg und beschäftigt sich hier intensiv mit der Frage, nach welchen ästhetisch-emotionalen Kriterien und Bedürfnissen Menschen ihre Umgebungen bewerten. „Humanorientierte Architektur“ geht über funktionalen Nutzen und strukturelle Qualität hinaus. Die gebaute Umgebung soll sich auch gut anfühlen, Wohlbefinden und Resilienz stärken. Um dabei unterschiedlichen Herkünften, Prägungen, Erziehungen, Kulturen, Geschlechtern, Altersstufen und Charaktermerkmalen gerecht zu werden, muss Architekturlehre heute ein zeitgemäßes, differenziertes Menschenbild vermitteln. Heinrich plädiert dafür, aus verschiedenen Disziplinen Wissen über das ästhetische Erleben von Menschen einzubeziehen: „Die Humanbiologie und die Psychologie benennen eine Reihe zentraler physischer, aber auch psychischer Bedürfnisse von Menschen, denen jeweils viele ästhetisch erfahrbare Umwelteigenschaften entsprechen.“ Auch Soziologie, Gestalt-, Systemtheorie, Anthropologie, Philosophie könnten Erkenntnisse liefern.
<h4>Zwänge, Bürokratie und explodierende technische Möglichkeiten</h4>
Es braucht darüber hinaus aber auch einen anderen gesellschaftlichen Blick auf die Architektur, wie Heinrich beim BDA in Berlin ausführte:

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Ökonomische Ansprüche von Investorinnen und Investoren, gesetzliche Rahmenbedingungen, steigende Komfort-Erwartungen, explodierende Entwicklung von Bau-, Material- und Planungstechnik und von Kosten und nicht zuletzt divergierende ästhetische Ansprüche verschiedener Milieus setzen Architektinnen und Architekten einem ungeheuren Druck aus.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Michael Heinrich</em></p>
&nbsp;

Die häufig beklagte Monotonie moderner Baugebiete – aber auch der Verlust von Zusammenhang, Wärme, Ortsidentität oder Ausdruck – seien komplexe weltweite Phänomene, die längst nicht mehr im Entscheidungsraum der Architektur verortet sind. „Sie müssten zunächst auf politischer Ebene adressiert werden“, sagt Heinrich. Gefragt ist eine zeitgemäße Architektur fernab von politisch-ideologischer Verherrlichung von Traditionalismus oder Moderne. „Viele Architektinnen und Architekten suchen nach neuen Wegen und einer Umwelt, die ernst macht mit dem Wert der Nachhaltigkeit, der Diversität, aber auch mit der Erkenntnis, dass Wärme und Ortsidentität wichtige menschliche Bedürfnisse sind“, erklärt Heinrich. „Regionalismus, Materialbewusstheit, Sensibilität für soziale und kulturelle Praktiken und für die Potentiale des Baubestands ziehen immer stärker als Werte in die Architektur ein.“
<h4>Studium in Coburg</h4>
Die Studiengänge der Fakultät Design an der Hochschule Coburg starten jeweils zum Wintersemester. Im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/design/">Master Design</a> besteht die Möglichkeit, sich intensiv mit Humanorientierter Architektur &amp; Gestaltung sowie Psychologischer Ästhetik zu beschäftigen. Wer noch nicht genau weiß, was der richtige Studiengang ist oder ob er oder sie überhaupt studieren möchte, kann das im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> der Hochschule Coburg auch im Sommersemester ausprobieren. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">Hier geht's in sechs Schritten zum Wunsch-Studienplatz.</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Ob Valdimir Putin oder Donald Trump, ob alleinerziehender Vater aus Kinshasa oder Oma auf einem oberfränkischen Dorf: Politik und Menschen haben immer und überall eine Vorstellung davon, was schöne Architektur und gute Stadtplanung ist. Architektinnen und Architekten wiederum setzen ihre eigenen Qualitätskriterien an. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-heinrich/">Prof. Dr. Michael Heinrich</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg bemüht sich um Vermittlung zwischen Fachwelt und Bevölkerung. </em>

Zwei große Strömungen lassen sich in der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a> ausmachen – zumindest unter den Gebäuden, die einen großen Teil der Fläche dominieren: Auf der einen Seite stehen traditionalistisch inspirierte Architektursprachen, auf der anderen Form- und Strukturauffassungen, die sich am Modernismus, am International Style, am Bauhaus oder am Neues Bauen orientieren. Prof. Dr. Michael Heinrich forscht und lehrt an der Hochschule Coburg zu Architektur und Ästhetik und leitet den Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a>. Er sagt:

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     In der öffentlichen Debatte artikuliert sich häufig Unbehagen bezüglich ,moderner‘ Architektur, die als kalt, unwirtlich, monoton, indifferent, lieblos und als Störung von Ortsidentität wahrgenommen wird.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Michael Heinrich</em></p>
&nbsp;

. Umgekehrt orientiere sich die architektonische Fachwelt vielfach an der Klassischen Moderne und leite aus ihrem anfangs sozialreformerischem Ansatz gerne eine dauerhafte Legitimierung ab. „Diese Haltung grenzt sich gegen alles ab, was als konservativ eingeordnet und oft als Kitsch, Kommerz, bürgerliche Idylle oder als Rechte Räume kategorisiert wird.“ Beide Strömungen machen den öffentlichen Raum und die Baukultur zu einer Projektionsfläche politisch-ideologischer Ideen.

Das ist nicht neu, aber extreme Gegensätze sind momentan im Trend, und so ignoriert die traditionalistische Seite gesellschaftliche Entwicklungen und Transformationsnotwendigkeiten, während eine eher klassisch-modernistisch orientierte Fraktion einer heute längst überholten, rationalistischen Vorstellung des Menschen und der Gesellschaft frönt. Bei den aktuellen Herausforderungen hilft beides nichts. Architektur entwickelt sich weiter. Und für den Coburger Architekturprofessor Heinrich ist klar, wohin: Er tritt für eine stärkere Orientierung an menschlichen Bedürfnissen, Emotionen und sozialen Erfordernissen ein.
<h4>Innovative Architektur im 21. Jahrhundert</h4>
Als kürzlich bei den „Berliner Gesprächen“ des Bundes deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) über das Thema „Was Ihr wollt – Annäherungen zwischen Architektur und Öffentlichkeit“ diskutiert wurde, gab Heinrich wichtige Impulse in die Fachwelt. Er ist Teil des Leitungsteams des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-mensch-aesthetik/">Instituts Mensch &amp; Ästhetik</a>, einer transdisziplinären, gemeinsamen Forschungsgruppe der Hochschule Coburg mit der Universität Bamberg und beschäftigt sich hier intensiv mit der Frage, nach welchen ästhetisch-emotionalen Kriterien und Bedürfnissen Menschen ihre Umgebungen bewerten. „Humanorientierte Architektur“ geht über funktionalen Nutzen und strukturelle Qualität hinaus. Die gebaute Umgebung soll sich auch gut anfühlen, Wohlbefinden und Resilienz stärken. Um dabei unterschiedlichen Herkünften, Prägungen, Erziehungen, Kulturen, Geschlechtern, Altersstufen und Charaktermerkmalen gerecht zu werden, muss Architekturlehre heute ein zeitgemäßes, differenziertes Menschenbild vermitteln. Heinrich plädiert dafür, aus verschiedenen Disziplinen Wissen über das ästhetische Erleben von Menschen einzubeziehen: „Die Humanbiologie und die Psychologie benennen eine Reihe zentraler physischer, aber auch psychischer Bedürfnisse von Menschen, denen jeweils viele ästhetisch erfahrbare Umwelteigenschaften entsprechen.“ Auch Soziologie, Gestalt-, Systemtheorie, Anthropologie, Philosophie könnten Erkenntnisse liefern.
<h4>Zwänge, Bürokratie und explodierende technische Möglichkeiten</h4>
Es braucht darüber hinaus aber auch einen anderen gesellschaftlichen Blick auf die Architektur, wie Heinrich beim BDA in Berlin ausführte:

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Ökonomische Ansprüche von Investorinnen und Investoren, gesetzliche Rahmenbedingungen, steigende Komfort-Erwartungen, explodierende Entwicklung von Bau-, Material- und Planungstechnik und von Kosten und nicht zuletzt divergierende ästhetische Ansprüche verschiedener Milieus setzen Architektinnen und Architekten einem ungeheuren Druck aus.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Michael Heinrich</em></p>
&nbsp;

Die häufig beklagte Monotonie moderner Baugebiete – aber auch der Verlust von Zusammenhang, Wärme, Ortsidentität oder Ausdruck – seien komplexe weltweite Phänomene, die längst nicht mehr im Entscheidungsraum der Architektur verortet sind. „Sie müssten zunächst auf politischer Ebene adressiert werden“, sagt Heinrich. Gefragt ist eine zeitgemäße Architektur fernab von politisch-ideologischer Verherrlichung von Traditionalismus oder Moderne. „Viele Architektinnen und Architekten suchen nach neuen Wegen und einer Umwelt, die ernst macht mit dem Wert der Nachhaltigkeit, der Diversität, aber auch mit der Erkenntnis, dass Wärme und Ortsidentität wichtige menschliche Bedürfnisse sind“, erklärt Heinrich. „Regionalismus, Materialbewusstheit, Sensibilität für soziale und kulturelle Praktiken und für die Potentiale des Baubestands ziehen immer stärker als Werte in die Architektur ein.“
<h4>Studium in Coburg</h4>
Die Studiengänge der Fakultät Design an der Hochschule Coburg starten jeweils zum Wintersemester. Im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/design/">Master Design</a> besteht die Möglichkeit, sich intensiv mit Humanorientierter Architektur &amp; Gestaltung sowie Psychologischer Ästhetik zu beschäftigen. Wer noch nicht genau weiß, was der richtige Studiengang ist oder ob er oder sie überhaupt studieren möchte, kann das im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> der Hochschule Coburg auch im Sommersemester ausprobieren. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">Hier geht's in sechs Schritten zum Wunsch-Studienplatz.</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/Heinrich_Michael03kl-1024x689.jpg"
                        fileSize="73838"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="689"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category>                                <title><![CDATA[Design-Aktivismus: Studierenden-Projekt regt Diskussion an]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/design-aktivismus-studierenden-projekt-regt-diskussion-an/</link>
                <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 11:01:50 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Charlotte Warnke</em>

<em>Das Landestheater Coburg zeigt im Sommer „Liv Strömquist denkt über sich nach“ und passend dazu haben Studierende des Bachelor-Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> der Hochschule Coburg besondere Produkte gestaltet. Sie zeigen gesellschaftskritische Aspekte und regen zum Nachdenken und zum Diskurs an.</em>

Wenn Themen wie Liebe, Tod, Patriarchat, Geschlechterrollen und Kapitalismus sich im Design manifestieren, kann daraus ein Kalender werden. Ein Kartenspiel. Oder eine Warnweste: „Stop Hass im Netz“, steht auf dem Rücken. Unter Leitung von Prof. Natalie Weinmann haben ein Dutzend Studierende sich an der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/"> Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg mit gesellschaftlichen Themen auf humorvolle und zugleich kritische Weise auseinandergesetzt. Inspiriert von der scharfsinnigen Satire und den gesellschaftskritischen Gedanken der schwedischen Künstlerin und Autorin Liv Strömquist gestalteten sie kreative Produkte, die auf verschiedene Facetten der heutigen Gesellschaft eingehen. Unterstützt wurde das Semesterprojekt von Illustratorin Eva Jauss und Philipe Roth aus dem Landestheater Coburg. Die Ergebnisse wurden jetzt im Café Cosmos öffentlich präsentiert.
<h4>Produkte, aus denen ein kritischer Geist spricht</h4>
Die schwedische Comiczeichnerin Liv Strömquist ist bekannt für ihre tiefgehenden Analysen und provokativen Fragen zu Themen wie Kapitalismus, Geschlechterrollen und Sexualität. Mit ihren Werken stellt sie nicht nur die gesellschaftlichen Normen infrage, sondern regt auch zu einer kritischen Reflexion über Machtstrukturen und individuelle Freiheit an. Dieser Geist war auch die treibende Kraft der Veranstaltung, bei der die Studierenden eingeladen waren, sich mit Strömquists kritischen Ansätzen auseinanderzusetzen und diese in kreative Produktideen zu transformieren.

Das Projekt wurde durch die Unterstützung von Philippe Roth aus dem Landestheater mitgestaltet und möchte die Leserschaft und die Besucher.innen der Veranstaltung zu dem Stück: „Liv Strömquist denkt über sich nach“ einladen, welches <a href="https://landestheater-coburg.reservix.de/p/reservix/event/2272912">im Sommer am 02.05.2025</a> den ersten Auftakt hat.

Die Studierenden nahmen sich eine Vielzahl von bedeutenden Themen vor: Der Kapitalismus und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft standen genauso auf der Agenda wie die Frage nach der Authentizität im digitalen Zeitalter. Auch der Hass im Netz, der immer stärker werdende Druck, sich in einer perfekten Welt zu präsentieren, sowie die Herausforderungen der Geschlechterrollen im Tanz und die damit verbundenen Erwartungen wurden in den Mittelpunkt gestellt. Nicht zuletzt wurde auch das Thema des Scheiterns kritisch hinterfragt und als kreativer Prozess begreifbar gemacht. Diese Reflexion inspirierte nicht nur die Studierenden der Hochschule Coburg, sondern auch Philippe Roth, denn die kreative Aufarbeitung der Themen ermöglicht ihm eine Vernetzung zwischen Szenen Gestaltung und der Hochschule Coburg.
<h4><strong>Einladung, gewohnte Denkmuster zu hinterfragen</strong></h4>
Das Ergebnis dieser kreativen Auseinandersetzung mit Gesellschaft und Normen war ebenso vielfältig wie die Themen selbst. Einige Studierende setzten ihre Gedanken in Form von Kalendern um, die zum Nachdenken anregen sollten, während andere ihre Visionen im Buchdruck oder in Form von Kartenspielen und Warnwesten materialisierten. Diese Produkte waren nicht nur gestalterisch ansprechend, sondern hatten auch eine klare Botschaft, die die Besucherinnen und Besucher dazu einlud, die gewohnten Denkmuster zu hinterfragen, zu reflektieren und sie dem Theater ein Stück weit näher zu bringen.

Die kreativen Designs und gesellschaftskritischen Inhalte sorgten für spannende Diskussionen und regten zu weiteren Überlegungen an. Die Veranstaltung demonstrierte, wie produktives Design als Werkzeug genutzt werden kann, um gesellschaftliche Themen kritisch zu beleuchten und zum Nachdenken anzuregen. Die Studierenden des Integrierten Produktdesigns haben gezeigt, wie wichtig es ist, aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen in den Vordergrund zu rücken – und dabei auch mal ein Lächeln auf die Lippen herauszufordern.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Charlotte Warnke</em>

<em>Das Landestheater Coburg zeigt im Sommer „Liv Strömquist denkt über sich nach“ und passend dazu haben Studierende des Bachelor-Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> der Hochschule Coburg besondere Produkte gestaltet. Sie zeigen gesellschaftskritische Aspekte und regen zum Nachdenken und zum Diskurs an.</em>

Wenn Themen wie Liebe, Tod, Patriarchat, Geschlechterrollen und Kapitalismus sich im Design manifestieren, kann daraus ein Kalender werden. Ein Kartenspiel. Oder eine Warnweste: „Stop Hass im Netz“, steht auf dem Rücken. Unter Leitung von Prof. Natalie Weinmann haben ein Dutzend Studierende sich an der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/"> Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg mit gesellschaftlichen Themen auf humorvolle und zugleich kritische Weise auseinandergesetzt. Inspiriert von der scharfsinnigen Satire und den gesellschaftskritischen Gedanken der schwedischen Künstlerin und Autorin Liv Strömquist gestalteten sie kreative Produkte, die auf verschiedene Facetten der heutigen Gesellschaft eingehen. Unterstützt wurde das Semesterprojekt von Illustratorin Eva Jauss und Philipe Roth aus dem Landestheater Coburg. Die Ergebnisse wurden jetzt im Café Cosmos öffentlich präsentiert.
<h4>Produkte, aus denen ein kritischer Geist spricht</h4>
Die schwedische Comiczeichnerin Liv Strömquist ist bekannt für ihre tiefgehenden Analysen und provokativen Fragen zu Themen wie Kapitalismus, Geschlechterrollen und Sexualität. Mit ihren Werken stellt sie nicht nur die gesellschaftlichen Normen infrage, sondern regt auch zu einer kritischen Reflexion über Machtstrukturen und individuelle Freiheit an. Dieser Geist war auch die treibende Kraft der Veranstaltung, bei der die Studierenden eingeladen waren, sich mit Strömquists kritischen Ansätzen auseinanderzusetzen und diese in kreative Produktideen zu transformieren.

Das Projekt wurde durch die Unterstützung von Philippe Roth aus dem Landestheater mitgestaltet und möchte die Leserschaft und die Besucher.innen der Veranstaltung zu dem Stück: „Liv Strömquist denkt über sich nach“ einladen, welches <a href="https://landestheater-coburg.reservix.de/p/reservix/event/2272912">im Sommer am 02.05.2025</a> den ersten Auftakt hat.

Die Studierenden nahmen sich eine Vielzahl von bedeutenden Themen vor: Der Kapitalismus und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft standen genauso auf der Agenda wie die Frage nach der Authentizität im digitalen Zeitalter. Auch der Hass im Netz, der immer stärker werdende Druck, sich in einer perfekten Welt zu präsentieren, sowie die Herausforderungen der Geschlechterrollen im Tanz und die damit verbundenen Erwartungen wurden in den Mittelpunkt gestellt. Nicht zuletzt wurde auch das Thema des Scheiterns kritisch hinterfragt und als kreativer Prozess begreifbar gemacht. Diese Reflexion inspirierte nicht nur die Studierenden der Hochschule Coburg, sondern auch Philippe Roth, denn die kreative Aufarbeitung der Themen ermöglicht ihm eine Vernetzung zwischen Szenen Gestaltung und der Hochschule Coburg.
<h4><strong>Einladung, gewohnte Denkmuster zu hinterfragen</strong></h4>
Das Ergebnis dieser kreativen Auseinandersetzung mit Gesellschaft und Normen war ebenso vielfältig wie die Themen selbst. Einige Studierende setzten ihre Gedanken in Form von Kalendern um, die zum Nachdenken anregen sollten, während andere ihre Visionen im Buchdruck oder in Form von Kartenspielen und Warnwesten materialisierten. Diese Produkte waren nicht nur gestalterisch ansprechend, sondern hatten auch eine klare Botschaft, die die Besucherinnen und Besucher dazu einlud, die gewohnten Denkmuster zu hinterfragen, zu reflektieren und sie dem Theater ein Stück weit näher zu bringen.

Die kreativen Designs und gesellschaftskritischen Inhalte sorgten für spannende Diskussionen und regten zu weiteren Überlegungen an. Die Veranstaltung demonstrierte, wie produktives Design als Werkzeug genutzt werden kann, um gesellschaftliche Themen kritisch zu beleuchten und zum Nachdenken anzuregen. Die Studierenden des Integrierten Produktdesigns haben gezeigt, wie wichtig es ist, aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen in den Vordergrund zu rücken – und dabei auch mal ein Lächeln auf die Lippen herauszufordern.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/19-Dorothee-Bellinger-Jasmin-Erk1-1024x857.jpg"
                        fileSize="160193"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="857"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/19-Dorothee-Bellinger-Jasmin-Erk2-932x1024.jpg"
                        fileSize="162411"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="932" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/19-Laura-Thiess-952x1024.jpg"
                        fileSize="155484"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="952" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/19-_DSC9495-1024x692.jpg"
                        fileSize="79867"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/119-Liv-Stroemquist-e1739271694700-1024x695.jpg"
                        fileSize="145077"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="695"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/19-David-Meyer-975x1024.jpg"
                        fileSize="160516"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="975" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/19-Elisa-Wirges-Lilo-Metzger-1024x814.jpg"
                        fileSize="157722"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="814"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/19-Theodor-Ritter-und-Ida-Stoehr-1024x851.jpg"
                        fileSize="195001"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="851"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/19-Lyn-Maeve-1024x1009.jpg"
                        fileSize="156996"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1009"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/19-Pia-Stoetzer-978x1024.jpg"
                        fileSize="184416"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="978" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/19-Magdalena-Kell-759x1024.jpg"
                        fileSize="133898"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="759" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Digitale Bestandsanalyse soll helfen, Gebäude zu erhalten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digitale-bestandsanalyse-soll-helfen-gebaeude-zu-erhalten/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 11:22:07 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Franziska Ritz</em>

<em>Das Unternehmen LUCID. Berlin und die Hochschule Coburg arbeiten gemeinsam an einer digitalen Bestandsanalyseplattform, die nachhaltiges Bauen und den Erhalt wertvoller Gebäude erleichtern soll. </em>

„Phase 0“ heißt die Plattform und dahinter stehen Felix Matschinske, Geschäftsführer von LUCID. Berlin und Nachhaltigkeitsexperte Alexander Werle. Von der Hochschule Coburg unterstützen Prof. Dr. Olaf Huth sowie Gerhard Gresik aus dem Master-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/digitale-denkmaltechnologien/">Digitale Denkmaltechnologien</a> das Team aktiv dabei, die Plattform Phase 0 zu realisieren. Sie macht die die Komplexität bestehender Bauwerke sichtbar ermöglicht so fundierte Entscheidungen zur Weiternutzung. Das Projekt wird außerdem von Prof. Natalie Weinmann begleitet. Sie forscht und lehrt im Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> und im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/design/">Master Design</a> der Hochschule Coburg und bringt insbesondere ihre Designexpertise zu Usertestings ein. Jetzt traf sich die Projektgruppe zu einem gemeinsamen Kick-off-Workshop in Berlin.

<strong>Nachhaltige Bauwende durch digitale Technologien</strong>

Ziel des Projekts ist es, eine digitale Lösung zu entwickeln, die hilft, Abriss zu vermeiden und bestehende Gebäude durch intelligente, digitale Analyse zu erhalten. Eine Plattform kombiniert dreidimensionale Gebäudeerfassungen, Messergebnisse und Materialinformationen an einem zentralen digitalen Ort. Damit bietet sie eine fundierte Basis für nachhaltige Entscheidungen im Sinne der Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft. Entwicklungsgrundlage ist die von LUCID entwickelte Lösung orto, die als eigenes Unternehmen ausgegründet wurde.
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />    Wir wollen den Wert von Bestandsgebäuden sichtbar machen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Felix Matschinske</em></p>
Rund ein Viertel der 19,5 Millionen Wohngebäude in Deutschland wurde zufolge dem Dena Gebäudereport 2024 vor 1946 errichtet, weitere 36 Prozent vor 1978. Oft fehlen belastbare Dokumentationen zu früheren Bau- und Sanierungsmaßnahmen, was den Erhalt erschwert. Hier setzt Phase 0 an – als kollaborative Plattform, die Nutzerinnen und Nutzern digitale Werkzeuge und erfolgreiche Fallbeispiele zugänglich macht. So kann bereits in der frühen Planungsphase – der sogenannten Phase 0 – eine transparente Entscheidungsgrundlage geschaffen werden, um den Abriss zu vermeiden. Das ist auch ein wichtiges Thema im Studium: „In Phase 0 sehe ich auch ein großes Potential für neue Lehrformate um Studierende fit für die Bauwende zu machen“, erklärt Olaf Huth.

<strong>Machbarkeitsstudie und erste Testprojekte</strong>

Technische und gesetzliche Rahmenbedingungen werden analysiert sowie ein erster Prototyp erstellt. Anhand zweier Modellprojekte, einer Gründerzeitvilla in Coburg und einem Plattenwohnbau in Altwarp am Stettiner Haff, werden 3D-Punktwolkenmodelle und Materialanalysen erarbeitet. Anschließend wird der digitale Prototyp mit potenziellen Nutzerinnen und Nutzern getestet, um Anwendbarkeit und Optimierungspotenzial zu identifizieren. Am Ende der Studie soll geklärt werden, ob Phase 0 das Potenzial hat, sich am Markt zu etablieren. „Wir werden unterschiedliche Hypothesen im Rahmen der Projektlaufzeit prüfen um eine aussagekräftige Basis für die Plattform zu schaffen“, sagt Alexander Werle.

Die Vielfalt der Ansätze überzeugt Prof. Natalie Weinmann: „Besonders interessiert mich das Projekt auf Grund der Multidisziplinarität des Teams, da ich überzeugt bin, dass dies ein wesentlicher Erfolgsfaktor für zukunftsfähige Innovationen ist.“

Das Projekt wird im Rahmen des Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Franziska Ritz</em>

<em>Das Unternehmen LUCID. Berlin und die Hochschule Coburg arbeiten gemeinsam an einer digitalen Bestandsanalyseplattform, die nachhaltiges Bauen und den Erhalt wertvoller Gebäude erleichtern soll. </em>

„Phase 0“ heißt die Plattform und dahinter stehen Felix Matschinske, Geschäftsführer von LUCID. Berlin und Nachhaltigkeitsexperte Alexander Werle. Von der Hochschule Coburg unterstützen Prof. Dr. Olaf Huth sowie Gerhard Gresik aus dem Master-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/digitale-denkmaltechnologien/">Digitale Denkmaltechnologien</a> das Team aktiv dabei, die Plattform Phase 0 zu realisieren. Sie macht die die Komplexität bestehender Bauwerke sichtbar ermöglicht so fundierte Entscheidungen zur Weiternutzung. Das Projekt wird außerdem von Prof. Natalie Weinmann begleitet. Sie forscht und lehrt im Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> und im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/design/">Master Design</a> der Hochschule Coburg und bringt insbesondere ihre Designexpertise zu Usertestings ein. Jetzt traf sich die Projektgruppe zu einem gemeinsamen Kick-off-Workshop in Berlin.

<strong>Nachhaltige Bauwende durch digitale Technologien</strong>

Ziel des Projekts ist es, eine digitale Lösung zu entwickeln, die hilft, Abriss zu vermeiden und bestehende Gebäude durch intelligente, digitale Analyse zu erhalten. Eine Plattform kombiniert dreidimensionale Gebäudeerfassungen, Messergebnisse und Materialinformationen an einem zentralen digitalen Ort. Damit bietet sie eine fundierte Basis für nachhaltige Entscheidungen im Sinne der Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft. Entwicklungsgrundlage ist die von LUCID entwickelte Lösung orto, die als eigenes Unternehmen ausgegründet wurde.
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />    Wir wollen den Wert von Bestandsgebäuden sichtbar machen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Felix Matschinske</em></p>
Rund ein Viertel der 19,5 Millionen Wohngebäude in Deutschland wurde zufolge dem Dena Gebäudereport 2024 vor 1946 errichtet, weitere 36 Prozent vor 1978. Oft fehlen belastbare Dokumentationen zu früheren Bau- und Sanierungsmaßnahmen, was den Erhalt erschwert. Hier setzt Phase 0 an – als kollaborative Plattform, die Nutzerinnen und Nutzern digitale Werkzeuge und erfolgreiche Fallbeispiele zugänglich macht. So kann bereits in der frühen Planungsphase – der sogenannten Phase 0 – eine transparente Entscheidungsgrundlage geschaffen werden, um den Abriss zu vermeiden. Das ist auch ein wichtiges Thema im Studium: „In Phase 0 sehe ich auch ein großes Potential für neue Lehrformate um Studierende fit für die Bauwende zu machen“, erklärt Olaf Huth.

<strong>Machbarkeitsstudie und erste Testprojekte</strong>

Technische und gesetzliche Rahmenbedingungen werden analysiert sowie ein erster Prototyp erstellt. Anhand zweier Modellprojekte, einer Gründerzeitvilla in Coburg und einem Plattenwohnbau in Altwarp am Stettiner Haff, werden 3D-Punktwolkenmodelle und Materialanalysen erarbeitet. Anschließend wird der digitale Prototyp mit potenziellen Nutzerinnen und Nutzern getestet, um Anwendbarkeit und Optimierungspotenzial zu identifizieren. Am Ende der Studie soll geklärt werden, ob Phase 0 das Potenzial hat, sich am Markt zu etablieren. „Wir werden unterschiedliche Hypothesen im Rahmen der Projektlaufzeit prüfen um eine aussagekräftige Basis für die Plattform zu schaffen“, sagt Alexander Werle.

Die Vielfalt der Ansätze überzeugt Prof. Natalie Weinmann: „Besonders interessiert mich das Projekt auf Grund der Multidisziplinarität des Teams, da ich überzeugt bin, dass dies ein wesentlicher Erfolgsfaktor für zukunftsfähige Innovationen ist.“

Das Projekt wird im Rahmen des Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/16-Phase0-1-1024x627.jpg"
                        fileSize="73130"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="627"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/16-Phase0-1024x768.jpg"
                        fileSize="113743"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschul-Profs informieren an der Bamberger BOS]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschul-profs-informieren-an-der-bamberger-bos/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 09:06:49 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Informativ und kurzweilig berichteten <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ada-baeumner/">Prof. Dr. Ada Bäumner</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thorsten-uphues/">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg technikbegeisterten Schülerinnen und Schülern der Berufsoberschule (BOS) Bamberg von aktuellen Themen aus Hochschule und Forschung. </em>

Prof. Dr. Thorsten Uphues gab einen Einblick in die Attosekunden-Physik. Er war zeitweise Teil des <a href="https://attoworld.de/team/alumni.html">Attoworld</a>-Teams des Physik-Nobelpreisträgers von 2023, Prof. Dr. Ferenc Krausz, am <a href="https://www.mpq.mpg.de/">Max-Planck-Institut für Quantenoptik</a> in Garching und brachte den Bamberger Schülerinnen und Schülern der Fachrichtung Technik die Themen dieser Forschung anschaulich nahe. Unter dem Motto „Elektronen im Blitzlicht“ erklärte Uphues, dass ultrakurze Laserblitze benötigt werden, um im atomaren Bereich Vorgänge in rasanter Geschwindigkeit beobachten zu können. Zu diesem Thema gibt's<a href="https://open.spotify.com/episode/2Sxo6Dn40BRDyhW0hpWGgb"> hier auch einen Podcast</a> mit ihm.

<strong>Studium in Coburg</strong>

Prof. Dr. Ada Bäumner informierte außerdem über die vielfältigen und attraktiven Studienmöglichkeiten, die die Hochschule Coburg Technikinteressierten bietet. Wer grundsätzlich testen möchte, ob ein Studium das Richtige für ihn oder sie ist und wer Module aus verschiedenen Studiengängen ausprobieren möchte, kann im Sommer in ein Orientierungssemester an der Hochschule Coburg starten. Interessierte können sich jetzt <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">anmelden und einschreiben</a>. Weitere Informationen zum Studium an der Hochschule Coburg gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">www.hs-coburg.de/studieren/.</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Informativ und kurzweilig berichteten <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ada-baeumner/">Prof. Dr. Ada Bäumner</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thorsten-uphues/">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg technikbegeisterten Schülerinnen und Schülern der Berufsoberschule (BOS) Bamberg von aktuellen Themen aus Hochschule und Forschung. </em>

Prof. Dr. Thorsten Uphues gab einen Einblick in die Attosekunden-Physik. Er war zeitweise Teil des <a href="https://attoworld.de/team/alumni.html">Attoworld</a>-Teams des Physik-Nobelpreisträgers von 2023, Prof. Dr. Ferenc Krausz, am <a href="https://www.mpq.mpg.de/">Max-Planck-Institut für Quantenoptik</a> in Garching und brachte den Bamberger Schülerinnen und Schülern der Fachrichtung Technik die Themen dieser Forschung anschaulich nahe. Unter dem Motto „Elektronen im Blitzlicht“ erklärte Uphues, dass ultrakurze Laserblitze benötigt werden, um im atomaren Bereich Vorgänge in rasanter Geschwindigkeit beobachten zu können. Zu diesem Thema gibt's<a href="https://open.spotify.com/episode/2Sxo6Dn40BRDyhW0hpWGgb"> hier auch einen Podcast</a> mit ihm.

<strong>Studium in Coburg</strong>

Prof. Dr. Ada Bäumner informierte außerdem über die vielfältigen und attraktiven Studienmöglichkeiten, die die Hochschule Coburg Technikinteressierten bietet. Wer grundsätzlich testen möchte, ob ein Studium das Richtige für ihn oder sie ist und wer Module aus verschiedenen Studiengängen ausprobieren möchte, kann im Sommer in ein Orientierungssemester an der Hochschule Coburg starten. Interessierte können sich jetzt <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">anmelden und einschreiben</a>. Weitere Informationen zum Studium an der Hochschule Coburg gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">www.hs-coburg.de/studieren/.</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/BaeumnerAda.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category>                                <title><![CDATA[Lehrerfortbildung am Campus Design]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lehrerfortbildung-am-campus-design/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Feb 2025 11:39:33 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im Werkunterricht der Schule geht’s um Kreativität und handwerkliche Fähigkeiten – Dinge, die auch an der Fakultät Design der Hochschule Coburg zum Alltag gehören.  Werklehrerinnen und -lehrer aus ganz Oberfranken besuchten hier einen Fortbildungstag.</em>

An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg fand der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/weiterbildung/">Fortbildungstag</a> für Lehrkräfte im Fach Werken unter dem Motto „Der Designprozess und dessen praktische Anwendungsmöglichkeiten im Fach Werken“ statt.  Inspiration gab es zunächst in den Werkstätten am Campus Design. Außerdem die Möglichkeit, sich fachlich auszutauschen und mit den Werkstattmeistern ins Gespräch zu kommen.

Nach einem kurzen Brainstorming ging’s zum praktischen Teil über: mit Ideenfindung, Visualisierung (Skizzieren) und Mock-Up-Bau (Volumenmodelle).  Die Gruppe probierte verschiedene Arbeitstechniken und den Umgang mit verschiedenen Materialkombinationen, die beim Mock-Up-Bau vorkommen, aus. Insgesamt entstanden vielversprechende Skizzen und Modelle – und neue Kontakte für einen weiteren, zukünftigen Austausch.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im Werkunterricht der Schule geht’s um Kreativität und handwerkliche Fähigkeiten – Dinge, die auch an der Fakultät Design der Hochschule Coburg zum Alltag gehören.  Werklehrerinnen und -lehrer aus ganz Oberfranken besuchten hier einen Fortbildungstag.</em>

An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg fand der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/weiterbildung/">Fortbildungstag</a> für Lehrkräfte im Fach Werken unter dem Motto „Der Designprozess und dessen praktische Anwendungsmöglichkeiten im Fach Werken“ statt.  Inspiration gab es zunächst in den Werkstätten am Campus Design. Außerdem die Möglichkeit, sich fachlich auszutauschen und mit den Werkstattmeistern ins Gespräch zu kommen.

Nach einem kurzen Brainstorming ging’s zum praktischen Teil über: mit Ideenfindung, Visualisierung (Skizzieren) und Mock-Up-Bau (Volumenmodelle).  Die Gruppe probierte verschiedene Arbeitstechniken und den Umgang mit verschiedenen Materialkombinationen, die beim Mock-Up-Bau vorkommen, aus. Insgesamt entstanden vielversprechende Skizzen und Modelle – und neue Kontakte für einen weiteren, zukünftigen Austausch.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/14-Lehrerfortbildung-Werrkunterricht-Gruppen_Bild_Abschluss_250129-2-1024x768.jpeg"
                        fileSize="150034"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/14-Lehrerfortbildung-Werrkunterricht-Gruppen_Bild_Abschluss_250129-3-1024x768.jpeg"
                        fileSize="133155"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/14-Lehrerfortbildung-Werrkunterricht-Gruppen_Bild_Abschluss_250129-1-1024x768.jpeg"
                        fileSize="139228"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category>                                <title><![CDATA[Einblick in den BiasScanner: Jugendliche besuchen das CRAI]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/99933/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Feb 2025 10:31:25 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Albertinum informierten sich im Forschungsinstitut CRAI der Hochschule Coburg über KI-Forschung und erfuhren, wie sich das Projekt BiasScanner gegen Verzerrung in Nachrichten einsetzt.</em>

Wie bestimmt die Perspektive den Unterschied zwischen einem Terroristen und einem Freiheitskämpfer? Damit beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler des Coburger Gymnasiums Albertinum beim Besuch im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a> der Hochschule Coburg. Mit Mathe- und Physiklehrer Stefan Scheler informierten sich Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Jahrgangsstufen allgemein über das Forschungsinstitut und die KI-Forschung an der Hochschule und insbesondere über das Projekt <a href="https://biasscanner.org">BiasScanner</a> unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-leidner/">Prof. Dr. Jochen Leidner</a>.

Als „Bias“ wird die verfälschte mediale Verzerrung von Informationen bezeichnet. Der BiasScanner ist eine Software, die ein mathematisches Modell verzerrter Sprache umsetzt und ausführbar macht: Das Programm prüft gemäß des Modells, ob ein Nachrichtenartikel verzerrt ist oder nicht, und wenn ja, welche Form medialer Bias in welchem Satz vorliegt und wie stark diese eingeschätzt wird. Der wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktorand Tim Menzner und sein Betreuer Prof. Dr. Jochen Leidner, Informatiker und Sprachwissenschaftler, gehen Bias nach. Den Schülerinnen und Schülern erklärten sie unter anderem den Wort-Wahl-Bias, einen von 27 Bias-Typen, mit denen sie sich befassen: Am Beispiel von Mahatma Gandhi, Nelson Mandela und Osama bin Laden diskutierten sie die Frage der Perspektive, die bestimmt, ob das Wort „Terrorist“ oder „Freiheitskämpfer“ gewählt wird.

Die Wissenschaftler sprachen mit den Schülerinnen und Schülern über verzerrte Darstellung, Nachrichten-Bias, und über Propaganda, aber auch über ihren Medienkonsum und die Frage, wo sie Nachrichten beziehen und woher sie wissen, ob sie der Berichterstattung vertrauen können. Am Campus Design testeten die jungen Gäste außerdem ein wenig Studierenden-Feeling in der Mensa und nahmen Informationen über das Studienangebot der Hochschule Coburg mit.

Mit dem BiasScanner bekamen sie Einblick in ein Projekt, das große aktuelle Relevanz hat – wie es funktioniert, berichtete beispielsweise <a href="https://www.mdr.de/wissen/bildung/forscher-ki-textscanner-nachrichten-manipulation-erkennen-100.html">MDR Wissen</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Albertinum informierten sich im Forschungsinstitut CRAI der Hochschule Coburg über KI-Forschung und erfuhren, wie sich das Projekt BiasScanner gegen Verzerrung in Nachrichten einsetzt.</em>

Wie bestimmt die Perspektive den Unterschied zwischen einem Terroristen und einem Freiheitskämpfer? Damit beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler des Coburger Gymnasiums Albertinum beim Besuch im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a> der Hochschule Coburg. Mit Mathe- und Physiklehrer Stefan Scheler informierten sich Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Jahrgangsstufen allgemein über das Forschungsinstitut und die KI-Forschung an der Hochschule und insbesondere über das Projekt <a href="https://biasscanner.org">BiasScanner</a> unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-leidner/">Prof. Dr. Jochen Leidner</a>.

Als „Bias“ wird die verfälschte mediale Verzerrung von Informationen bezeichnet. Der BiasScanner ist eine Software, die ein mathematisches Modell verzerrter Sprache umsetzt und ausführbar macht: Das Programm prüft gemäß des Modells, ob ein Nachrichtenartikel verzerrt ist oder nicht, und wenn ja, welche Form medialer Bias in welchem Satz vorliegt und wie stark diese eingeschätzt wird. Der wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktorand Tim Menzner und sein Betreuer Prof. Dr. Jochen Leidner, Informatiker und Sprachwissenschaftler, gehen Bias nach. Den Schülerinnen und Schülern erklärten sie unter anderem den Wort-Wahl-Bias, einen von 27 Bias-Typen, mit denen sie sich befassen: Am Beispiel von Mahatma Gandhi, Nelson Mandela und Osama bin Laden diskutierten sie die Frage der Perspektive, die bestimmt, ob das Wort „Terrorist“ oder „Freiheitskämpfer“ gewählt wird.

Die Wissenschaftler sprachen mit den Schülerinnen und Schülern über verzerrte Darstellung, Nachrichten-Bias, und über Propaganda, aber auch über ihren Medienkonsum und die Frage, wo sie Nachrichten beziehen und woher sie wissen, ob sie der Berichterstattung vertrauen können. Am Campus Design testeten die jungen Gäste außerdem ein wenig Studierenden-Feeling in der Mensa und nahmen Informationen über das Studienangebot der Hochschule Coburg mit.

Mit dem BiasScanner bekamen sie Einblick in ein Projekt, das große aktuelle Relevanz hat – wie es funktioniert, berichtete beispielsweise <a href="https://www.mdr.de/wissen/bildung/forscher-ki-textscanner-nachrichten-manipulation-erkennen-100.html">MDR Wissen</a>.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Prototyping und Handwerken: BR berichtet aus dem CREAPOLIS Makerspace]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prototyping-und-handwerken-der-br-im-creapolis-makerspace/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 11:08:15 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im CREAPOLIS Makerspace hat jeder die Möglichkeit, seine Ideen mit traditionellen Werkzeugen und High-Tech-Tools umzusetzen. Der Bayerische Rundfunk warf jetzt für Radio und Fernsehen einen Blick hinter die Kulissen der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg.</em>

Der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/"> CREAPOLIS Makerspace</a> in der<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/alte-kuehlhalleschlachthofstr-2-coburg/"> Alten Kühlhalle</a> auf dem ehemaligen Gelände des ehemaligen Coburger Schlachthofs ist die offene Werkstatt der Hochschule Coburg. Von traditionellen Werkzeugen bis zu High-Tech-Tools gibt es hier alles, was das Herz begehrt. Der Makerspace soll ein Ort sein, an dem Wissen geteilt wird. Nach einer Einweisung kann hier jede und jeder ab einem Alter von 16 Jahren seine Ideen umsetzen und neue Fertigkeiten erlernen. „Wir stellen die Räume und die verschiedenen Geräte und Maschinen zur Verfügung – die Nutzung ist kostenlos“, sagt Makerspace-Leiter Lorenz Raab. Lediglich die Arbeitsmaterialien müssen selbst gekauft werden. Vom Handwerken bis Startup-Prototyping ist im CREAPOLIS Makerspace alles erlaubt.

Einer der rund 2000 registrierten Nutzerinnen und Nutzer, mit denen der BR gesprochen hat, ist Wolfram Klatt. Er hat sich 2019, kurz nach der Eröffnung des CREAPOLIS Makerspace, registriert. „Ich war bei den ersten Workshops dabei, die angeboten wurden“, erinnert er sich. Seitdem ist er immer wieder in die offene Werkstatt gekommen, um an verschiedenen Projekten zu arbeiten. Er hat unter anderem eine Bewässerungsanlage für seinen Balkon gebaut und ein Fahrrad zum E-Bike umfunktioniert. Ein Projekt, in das er mittlerweile mehrere 100 Stunden Arbeit gesteckt hat, sind seine selbstgebauten Soundboxen. Die Boxen baut er für einen Coburger Salsa-Verein, in dem er sich ehrenamtlich engagiert.
<h4><strong>CREAPOLIS Makerspace im TV</strong></h4>
Ein Beitrag wurde im Hörfunk ausgestrahlt: <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/makerspace-coburg-bietet-offene-werkstatt-fuer-hobbyhandwerker,UbH2g2o">Makerspace: Coburg bietet offene Werkstatt für Hobbyhandwerker | BR24</a>. Außerdem gab's einen Beitrag im BR Fernsehen, der <a href="https://www.ardmediathek.de/video/frankenschau-aktuell/kostenfreie-werkstatt-in-coburg-fuer-jedermann/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNFdPMDEyMjA5QTAvc2VjdGlvbi9lODZiYTYzNi1iYzFmLTQzNTktOTQ1NC0wYWE4YzBkMTU5YjQ">hier in der Mediathek</a> abrufbar ist.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Im CREAPOLIS Makerspace hat jeder die Möglichkeit, seine Ideen mit traditionellen Werkzeugen und High-Tech-Tools umzusetzen. Der Bayerische Rundfunk warf jetzt für Radio und Fernsehen einen Blick hinter die Kulissen der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg.</em>

Der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/"> CREAPOLIS Makerspace</a> in der<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/alte-kuehlhalleschlachthofstr-2-coburg/"> Alten Kühlhalle</a> auf dem ehemaligen Gelände des ehemaligen Coburger Schlachthofs ist die offene Werkstatt der Hochschule Coburg. Von traditionellen Werkzeugen bis zu High-Tech-Tools gibt es hier alles, was das Herz begehrt. Der Makerspace soll ein Ort sein, an dem Wissen geteilt wird. Nach einer Einweisung kann hier jede und jeder ab einem Alter von 16 Jahren seine Ideen umsetzen und neue Fertigkeiten erlernen. „Wir stellen die Räume und die verschiedenen Geräte und Maschinen zur Verfügung – die Nutzung ist kostenlos“, sagt Makerspace-Leiter Lorenz Raab. Lediglich die Arbeitsmaterialien müssen selbst gekauft werden. Vom Handwerken bis Startup-Prototyping ist im CREAPOLIS Makerspace alles erlaubt.

Einer der rund 2000 registrierten Nutzerinnen und Nutzer, mit denen der BR gesprochen hat, ist Wolfram Klatt. Er hat sich 2019, kurz nach der Eröffnung des CREAPOLIS Makerspace, registriert. „Ich war bei den ersten Workshops dabei, die angeboten wurden“, erinnert er sich. Seitdem ist er immer wieder in die offene Werkstatt gekommen, um an verschiedenen Projekten zu arbeiten. Er hat unter anderem eine Bewässerungsanlage für seinen Balkon gebaut und ein Fahrrad zum E-Bike umfunktioniert. Ein Projekt, in das er mittlerweile mehrere 100 Stunden Arbeit gesteckt hat, sind seine selbstgebauten Soundboxen. Die Boxen baut er für einen Coburger Salsa-Verein, in dem er sich ehrenamtlich engagiert.
<h4><strong>CREAPOLIS Makerspace im TV</strong></h4>
Ein Beitrag wurde im Hörfunk ausgestrahlt: <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/makerspace-coburg-bietet-offene-werkstatt-fuer-hobbyhandwerker,UbH2g2o">Makerspace: Coburg bietet offene Werkstatt für Hobbyhandwerker | BR24</a>. Außerdem gab's einen Beitrag im BR Fernsehen, der <a href="https://www.ardmediathek.de/video/frankenschau-aktuell/kostenfreie-werkstatt-in-coburg-fuer-jedermann/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNFdPMDEyMjA5QTAvc2VjdGlvbi9lODZiYTYzNi1iYzFmLTQzNTktOTQ1NC0wYWE4YzBkMTU5YjQ">hier in der Mediathek</a> abrufbar ist.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/13-CREAPOLIS_Makerspace01-1024x576.jpg"
                        fileSize="118265"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/13-CREAPOLIS_Makerspace02-1024x576.jpg"
                        fileSize="97281"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/13-CREAPOLIS_Makerspace03-1024x576.jpg"
                        fileSize="83788"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/13-CREAPOLIS_Makerspace04-1024x576.jpg"
                        fileSize="93401"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[TVO berichtet über Vielfalt, Religion und Miteinander]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tvo-berichtet-ueber-vielfalt-religion-und-miteinander/</link>
                <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 12:05:35 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Nicht nur die Studiengänge der Hochschule Coburg sind vielfältig, sondern auch das Miteinander auf dem Campus. Darum geht es in der Januar-Ausgabe der Sendung 4you auf TV Oberfranken. </em>

Geistliche und Vertreterinnen und Vertreter verschiedener religiöser Gemeinschaften sprechen beim Semesteranfangsgebet Texte und Segensworte für die Menschen der Hochschule Coburg – dieses multireligiöse Angebot ist ein Beispiel dafür, wie das Miteinander auf dem Campus im Idealfall gelebt wird: mit Offenheit, Toleranz und dem Ziel, Verbindungen zu schaffen. Die Januar-Sendung „4you“ von TV Oberfranken gibt dazu einen Einblick. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/maschinenbau-2/">Maschinenbau</a>-Student  Timon Klughardt vertritt die Ökumenische Studierendengemeinde und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung/">Gesundheitsförderung</a>-Studentin Sara Maddouch die Muslimische Hochschulgemeinde. Richard Schilling, Student der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Sozialen Arbeit</a>, bezeichnet sich als „religiös offen“, manchmal auch als Agnostiker. Sophie Voigt, ebenfalls Studentin der Sozialen Arbeit, ist evangelisch.
<h4><strong>Ein Ort für alle, die Ruhe suchen: „der Raum der Stille“</strong></h4>
„Es geht darum, spirituelle Bedürfnisse von Studierenden mit Offenheit zu verbinden“, erklärt die evangelische Pfarrerin Susanne Thorwart – und das sieht auch ihr katholischer Kollege Markus Lüttke so. Die beiden Hochschul-Seelsorger begleiten das Fernsehteam auch in den neuen „Raum der Stille“, der von Hochschulangehörigen auf ganz unterschiedliche Weise genutzt werden kann: für Gebet, Meditation oder auch, wenn jemand zum Beispiel beim Yoga zur Ruhe kommen möchte.

Der Dialog zwischen verschiedenen Weltanschauungen und Perspektiven bereichert die Gemeinschaft. Deshalb setzt die Hochschule auf Vielfalt und Chancengleichheit und dabei spielt das Referat Diversity eine Schlüsselrolle. Geleitet wird es von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-kishan-veerashekar/"><strong>Dr. Kishan Veerashekar</strong></a><strong>,</strong> der die Hochschulgemeinschaft auch als Diversitybeauftragter sowie als <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/ausschuesse-und-beauftragte/ansprechperson-fuer-antidiskriminierung/">Antidiskriminierungs- und Antisemitismusbeauftragter</a> unterstützt. „Alle zu inkludieren, ein ist langer, langer Prozess“, er lächelt: „und wir sind alle mit dabei!“
<h4><strong>Zur Sendung</strong></h4>
Mehr darüber gibt’s hier in der Sendung <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-vielfalt-religion-und-das-miteinander/">4You – das Hochschulmagazin: Vielfalt, Religion und das Miteinander | tvo.de</a>
<h4><strong>Studium in Coburg</strong></h4>
Wer grundsätzlich testen möchte, ob ein Studium das Richtige für ihn oder sie ist und wer Module aus verschiedenen Studiengängen ausprobieren möchte, kann im Sommer in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> an der Hochschule Coburg starten. Einige Studiengänge der Hochschule Coburg starten auch im Sommersemester. Interessierte können sich jetzt <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">anmelden und einschreiben</a>. Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">www.hs-coburg.de/studieren/.</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Nicht nur die Studiengänge der Hochschule Coburg sind vielfältig, sondern auch das Miteinander auf dem Campus. Darum geht es in der Januar-Ausgabe der Sendung 4you auf TV Oberfranken. </em>

Geistliche und Vertreterinnen und Vertreter verschiedener religiöser Gemeinschaften sprechen beim Semesteranfangsgebet Texte und Segensworte für die Menschen der Hochschule Coburg – dieses multireligiöse Angebot ist ein Beispiel dafür, wie das Miteinander auf dem Campus im Idealfall gelebt wird: mit Offenheit, Toleranz und dem Ziel, Verbindungen zu schaffen. Die Januar-Sendung „4you“ von TV Oberfranken gibt dazu einen Einblick. <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/maschinenbau-2/">Maschinenbau</a>-Student  Timon Klughardt vertritt die Ökumenische Studierendengemeinde und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung/">Gesundheitsförderung</a>-Studentin Sara Maddouch die Muslimische Hochschulgemeinde. Richard Schilling, Student der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Sozialen Arbeit</a>, bezeichnet sich als „religiös offen“, manchmal auch als Agnostiker. Sophie Voigt, ebenfalls Studentin der Sozialen Arbeit, ist evangelisch.
<h4><strong>Ein Ort für alle, die Ruhe suchen: „der Raum der Stille“</strong></h4>
„Es geht darum, spirituelle Bedürfnisse von Studierenden mit Offenheit zu verbinden“, erklärt die evangelische Pfarrerin Susanne Thorwart – und das sieht auch ihr katholischer Kollege Markus Lüttke so. Die beiden Hochschul-Seelsorger begleiten das Fernsehteam auch in den neuen „Raum der Stille“, der von Hochschulangehörigen auf ganz unterschiedliche Weise genutzt werden kann: für Gebet, Meditation oder auch, wenn jemand zum Beispiel beim Yoga zur Ruhe kommen möchte.

Der Dialog zwischen verschiedenen Weltanschauungen und Perspektiven bereichert die Gemeinschaft. Deshalb setzt die Hochschule auf Vielfalt und Chancengleichheit und dabei spielt das Referat Diversity eine Schlüsselrolle. Geleitet wird es von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-kishan-veerashekar/"><strong>Dr. Kishan Veerashekar</strong></a><strong>,</strong> der die Hochschulgemeinschaft auch als Diversitybeauftragter sowie als <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/ausschuesse-und-beauftragte/ansprechperson-fuer-antidiskriminierung/">Antidiskriminierungs- und Antisemitismusbeauftragter</a> unterstützt. „Alle zu inkludieren, ein ist langer, langer Prozess“, er lächelt: „und wir sind alle mit dabei!“
<h4><strong>Zur Sendung</strong></h4>
Mehr darüber gibt’s hier in der Sendung <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-vielfalt-religion-und-das-miteinander/">4You – das Hochschulmagazin: Vielfalt, Religion und das Miteinander | tvo.de</a>
<h4><strong>Studium in Coburg</strong></h4>
Wer grundsätzlich testen möchte, ob ein Studium das Richtige für ihn oder sie ist und wer Module aus verschiedenen Studiengängen ausprobieren möchte, kann im Sommer in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> an der Hochschule Coburg starten. Einige Studiengänge der Hochschule Coburg starten auch im Sommersemester. Interessierte können sich jetzt <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">anmelden und einschreiben</a>. Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">www.hs-coburg.de/studieren/.</a>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category>                                <title><![CDATA[Modernes Fasten, wissenschaftlich fundiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/modernes-fasten-wissenschaftlich-fundiert/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Jan 2025 16:21:55 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Andreas T. Wolf</em>

<em>Ob nun Neujahresvorsätze oder religiöser Verzicht, Abnehmen oder gesünder Ernähren: Im ersten Jahresviertel entscheiden sich viele Menschen, mehr auf ihre Gesundheit zu achten. Dabei ist das Fasten ein bewährtes und beliebtes Mittel, um diese Ziele zu erreichen. Doch welche Fastenkur eben im Trend liegt, ist unterschiedlich und die Auswahl an Methoden nicht nur groß – sondern manchmal gar nicht so gesund, weiß <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michaela-axt-gadermann/">Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann</a>, Ernährungs- und Sportmedizinerin sowie Professorin für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg.</em>

„Fasten an sich hat zahlreiche gesundheitsförderliche Effekte, doch viele der althergebrachten, begleitenden Maßnahmen und Empfehlungen zum Fasten sind wissenschaftlich nicht belegt und können hingegen der Gesundheit sogar schaden“, sagt Axt-Gadermann. Die Professorin für Gesundheitsförderung an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>hat bereits mehr als 20 Bücher veröffentlicht und zusammen mit Johanna Katzera, Managerin für angewandte Gesundheitswissenschaften und Physiotherapeutin, ein neues wissenschaftlich fundiertes Werk herausgebracht. In <em>„Der neue Fastencode“</em> werfen die Autorinnen einen kritischen Blick auf traditionelle Fastenmethoden und präsentieren ein modernes Konzept, das wissenschaftlich belegte Erkenntnisse mit praktischen Anwendungen vereint. Ein Ansatz, der nicht nur gesundheitliche Vorteile verspricht, sondern auch die individuellen Bedürfnisse der heutigen Zeit berücksichtigt. Denn Fasten ist nicht nur sinnvoll, sondern kann auch einfacher und angenehmer gestaltet werden.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Fasten und Verzicht fühlt sich zunächst mal nicht an wie eine Wellnessbehandlung. Aber wenn moderne wissenschaftliche Erkenntnisse zum Fasten umgesetzt werden, fällt den meisten Fastenden das Durchhalten tatsächlich deutlich leichter.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>(Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann)</em></p>
&nbsp;

Die Konzepte der klassischen Heilkuren wurden vor mehr als 100 Jahren entwickelt, in einer Zeit, in der das Mikrobiom unbekannt war und es Ernährungswissenschaften noch nicht gab, heißt es im Buch: „Viele dieser alten Fastenkonzepte werden aber bis heute unverändert oder mit lediglich geringfügigen Anpassungen durchgeführt und bisher kaum hinterfragt.“ Wie zum Beispiel das strenge Verbot, Kaffee zu trinken oder regelmäßige Darmreinigungen durch Abführen oder Darmspülungen. Sie sind noch immer fester Bestandteil verschiedener Fastenkonzepte. Heute weiß man, dass der Darm mit seinem Mikrobiom ein Ökosystem ist, das nicht gereinigt werden muss. Im Gegenteil: regelmäßige Reinigungsmaßnahmen können sogar nachhaltig schädlich sein. “Eine Auswertung der Daten der UK Biobank von mehr als 500.000 Personen hat ergeben, dass der regelmäßige Gebrauch von osmotischen Abführmitteln, zu denen auch Glauber- und Bittersalz gehören, das Risiko für Demenz deutlich erhöht.”

Viele dieser Erkenntnisse sind erst durch die moderne Mikrobiomforschung sowie gezielte empirische Studien möglich geworden, die belastbare Beweise für Fastenmethoden erbringen. „Fasten fördert die Gesundheit des Mikrobioms, wenn wir ein paar moderne Erkenntnisse umsetzen. Neben dem Verzicht auf Darmreinigungsmaßnahmen zählen dazu auch präbiotische Ballaststoffe, probiotische Bakterien und die Empfehlung, während des Fastens Kaffee zu trinken“, sagt Professorin Axt-Gadermann.

Ein positiver Nebeneffekt ist der leichtere Einstieg: „Wir haben in Tests mit rund 80 Fastenden festgestellt, dass auch die sogenannte Fastenkrise – das sind Kreislaufprobleme, allgemeine Erschöpfung und Kopfschmerzen in den ersten Tagen der Fastenkur – beinahe völlig ausbleibt. Oft wird erklärt, das seien Anzeichen dafür, dass der Körper „entgifte“. In Wirklichkeit entsteht die Fastenkrise offensichtlich als Folge eines massiven Flüssigkeits- und Elektrolytverlusts durch das Abführen. Verzichtet man darauf, sind die Fastenden während der gesamten Zeit fit und energiegeladen“, sagt die Expertin.

Zu den vielen Tipps für ein erfolgreiches Fastenkonzept sollten neben dem Genuss von Kaffee zur Anregung der Zell-Erneuerung (Autophagie) auch präbiotische Ballaststoffe, pflanzliche Öle und probiotische Bakterien in das Fastenprogramm integriert werden. “Ich unterrichte im Studiengang Gesundheitsförderung unter anderem das Fach Ernährung und möchte den Studierenden auch auf diesem Gebiet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln. Gerade im Bereich Ernährung gibt es nämlich viele unbelegte und auch falsche Behauptungen. Mir ist es wichtig, die Studierenden dazu anzuregen, diese kritisch zu hinterfragen.”
<h4>Studium in Coburg</h4>
Ernährung, Fasten und das Mikrobiom sind wichtige Themen, die in den Coburger Studiengängen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Integrative Gesundheitsförderung,</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung/">Gesundheitsförderung</a> und in der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/bioanalytik/">Bioanalytik</a> umfangreich behandelt werden. Am Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/"><em>Analytics4Health</em></a> der Hochschule Coburg bildet das Thema Gesundheit den Schwerpunkt und ermöglicht die Promotion.

Wer grundsätzlich testen möchte, ob ein Studium das Richtige für ihn oder sie ist und wer Module aus verschiedenen Studiengängen ausprobieren möchte, kann im Sommer in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> an der Hochschule Coburg starten. Einige Studiengänge der Hochschule Coburg starten auch im Sommersemester. Interessierte können sich jetzt <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">anmelden und einschreiben</a>. Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">www.hs-coburg.de/studieren/.</a>
<h4>Zum Buch</h4>
Der neue Fastencode |Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann &amp; Johanna Katzera | Südwest-Verlag | Südwest-Verlag | 192 Seiten | 20 Euro]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Andreas T. Wolf</em>

<em>Ob nun Neujahresvorsätze oder religiöser Verzicht, Abnehmen oder gesünder Ernähren: Im ersten Jahresviertel entscheiden sich viele Menschen, mehr auf ihre Gesundheit zu achten. Dabei ist das Fasten ein bewährtes und beliebtes Mittel, um diese Ziele zu erreichen. Doch welche Fastenkur eben im Trend liegt, ist unterschiedlich und die Auswahl an Methoden nicht nur groß – sondern manchmal gar nicht so gesund, weiß <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michaela-axt-gadermann/">Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann</a>, Ernährungs- und Sportmedizinerin sowie Professorin für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg.</em>

„Fasten an sich hat zahlreiche gesundheitsförderliche Effekte, doch viele der althergebrachten, begleitenden Maßnahmen und Empfehlungen zum Fasten sind wissenschaftlich nicht belegt und können hingegen der Gesundheit sogar schaden“, sagt Axt-Gadermann. Die Professorin für Gesundheitsförderung an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>hat bereits mehr als 20 Bücher veröffentlicht und zusammen mit Johanna Katzera, Managerin für angewandte Gesundheitswissenschaften und Physiotherapeutin, ein neues wissenschaftlich fundiertes Werk herausgebracht. In <em>„Der neue Fastencode“</em> werfen die Autorinnen einen kritischen Blick auf traditionelle Fastenmethoden und präsentieren ein modernes Konzept, das wissenschaftlich belegte Erkenntnisse mit praktischen Anwendungen vereint. Ein Ansatz, der nicht nur gesundheitliche Vorteile verspricht, sondern auch die individuellen Bedürfnisse der heutigen Zeit berücksichtigt. Denn Fasten ist nicht nur sinnvoll, sondern kann auch einfacher und angenehmer gestaltet werden.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Fasten und Verzicht fühlt sich zunächst mal nicht an wie eine Wellnessbehandlung. Aber wenn moderne wissenschaftliche Erkenntnisse zum Fasten umgesetzt werden, fällt den meisten Fastenden das Durchhalten tatsächlich deutlich leichter.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>(Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann)</em></p>
&nbsp;

Die Konzepte der klassischen Heilkuren wurden vor mehr als 100 Jahren entwickelt, in einer Zeit, in der das Mikrobiom unbekannt war und es Ernährungswissenschaften noch nicht gab, heißt es im Buch: „Viele dieser alten Fastenkonzepte werden aber bis heute unverändert oder mit lediglich geringfügigen Anpassungen durchgeführt und bisher kaum hinterfragt.“ Wie zum Beispiel das strenge Verbot, Kaffee zu trinken oder regelmäßige Darmreinigungen durch Abführen oder Darmspülungen. Sie sind noch immer fester Bestandteil verschiedener Fastenkonzepte. Heute weiß man, dass der Darm mit seinem Mikrobiom ein Ökosystem ist, das nicht gereinigt werden muss. Im Gegenteil: regelmäßige Reinigungsmaßnahmen können sogar nachhaltig schädlich sein. “Eine Auswertung der Daten der UK Biobank von mehr als 500.000 Personen hat ergeben, dass der regelmäßige Gebrauch von osmotischen Abführmitteln, zu denen auch Glauber- und Bittersalz gehören, das Risiko für Demenz deutlich erhöht.”

Viele dieser Erkenntnisse sind erst durch die moderne Mikrobiomforschung sowie gezielte empirische Studien möglich geworden, die belastbare Beweise für Fastenmethoden erbringen. „Fasten fördert die Gesundheit des Mikrobioms, wenn wir ein paar moderne Erkenntnisse umsetzen. Neben dem Verzicht auf Darmreinigungsmaßnahmen zählen dazu auch präbiotische Ballaststoffe, probiotische Bakterien und die Empfehlung, während des Fastens Kaffee zu trinken“, sagt Professorin Axt-Gadermann.

Ein positiver Nebeneffekt ist der leichtere Einstieg: „Wir haben in Tests mit rund 80 Fastenden festgestellt, dass auch die sogenannte Fastenkrise – das sind Kreislaufprobleme, allgemeine Erschöpfung und Kopfschmerzen in den ersten Tagen der Fastenkur – beinahe völlig ausbleibt. Oft wird erklärt, das seien Anzeichen dafür, dass der Körper „entgifte“. In Wirklichkeit entsteht die Fastenkrise offensichtlich als Folge eines massiven Flüssigkeits- und Elektrolytverlusts durch das Abführen. Verzichtet man darauf, sind die Fastenden während der gesamten Zeit fit und energiegeladen“, sagt die Expertin.

Zu den vielen Tipps für ein erfolgreiches Fastenkonzept sollten neben dem Genuss von Kaffee zur Anregung der Zell-Erneuerung (Autophagie) auch präbiotische Ballaststoffe, pflanzliche Öle und probiotische Bakterien in das Fastenprogramm integriert werden. “Ich unterrichte im Studiengang Gesundheitsförderung unter anderem das Fach Ernährung und möchte den Studierenden auch auf diesem Gebiet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln. Gerade im Bereich Ernährung gibt es nämlich viele unbelegte und auch falsche Behauptungen. Mir ist es wichtig, die Studierenden dazu anzuregen, diese kritisch zu hinterfragen.”
<h4>Studium in Coburg</h4>
Ernährung, Fasten und das Mikrobiom sind wichtige Themen, die in den Coburger Studiengängen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/">Integrative Gesundheitsförderung,</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung/">Gesundheitsförderung</a> und in der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/bioanalytik/">Bioanalytik</a> umfangreich behandelt werden. Am Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/"><em>Analytics4Health</em></a> der Hochschule Coburg bildet das Thema Gesundheit den Schwerpunkt und ermöglicht die Promotion.

Wer grundsätzlich testen möchte, ob ein Studium das Richtige für ihn oder sie ist und wer Module aus verschiedenen Studiengängen ausprobieren möchte, kann im Sommer in ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> an der Hochschule Coburg starten. Einige Studiengänge der Hochschule Coburg starten auch im Sommersemester. Interessierte können sich jetzt <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">anmelden und einschreiben</a>. Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">www.hs-coburg.de/studieren/.</a>
<h4>Zum Buch</h4>
Der neue Fastencode |Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann &amp; Johanna Katzera | Südwest-Verlag | Südwest-Verlag | 192 Seiten | 20 Euro]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/10-Axt-Gadermann-1024x683.jpg"
                        fileSize="88164"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/10-Axt-Gadermann-Fastencode-734x1024.jpg"
                        fileSize="109161"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="734" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Klima-E-Bus – ein Zeichen für den Klimaschutz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-klima-e-bus-ein-zeichen-fuer-den-klimaschutz/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Jan 2025 16:13:55 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Tübingen hat schon einen. Leipzig ebenfalls. Und nun auch Coburg: Ein Klima-E-Bus zeigt den globalen Temperaturanstieg mit blauen, rosafarbenen und roten Streifen. </em>

Der Coburger „Klima-E-Bus“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Verpa Folie Weidhausen, Stadt Coburg, SÜC Bus und Aquaria sowie der Hochschule Coburg. Am Campus Friedrich Streib der Hochschule wurde der E-Bus jetzt vorgestellt. Als Folierung sind auf dem Bus die auffälligen Klima-Streifen zu sehen. Sie gehen zurück auf den britischen Klimaforscher Ed Hawkins und sind wie eine Zeitachse aufgebaut: Der Verlauf von blauen (kühleren) zu roten (wärmeren) Streifen stellt den langfristigen Anstieg der globalen Temperatur von 1850 bis 2023 dar. Auf einen Blick, selbsterklärend, eindrücklich.

„In Zeiten multipler Krisen ist es schwer, den Überblick zu behalten“, sagte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg</a>. Die aktuellen politischen Entwicklungen ließen befürchten, dass der Klimaschutz „hinten runterfällt“ und umso wichtiger sei es nun, das Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln wieder nachzuschärfen. „Der Klima-E-Bus, der durch sein charakteristisches Äußeres ja auch das tägliche Stadtbild in Coburg prägt, schafft genau das: Er ist eine eindringliche Erinnerung an uns alle, mehr zu tun!“ Gast dankte den Beteiligten in der Hochschulgemeinschaft und den Projektpartnerinnen und -partnern.

Auch der Oberbürgermeister der Stadt Coburg, Dominik Sauerteig, dankte den Projektbeteiligten. Er betonte: „Der Klimaschutz ist eine große Aufgabe, der wir uns nur gemeinsam stellen können. Wir als Stadt Coburg bereiten uns mit Konzepten und Umsetzungen wie zum Beispiel zur Begrünung der Innenstadt, zum Hochwasserschutz, et cetera auf den Klimawandel vor.“ Wichtiger sei aber, dass wir ihn gemeinsam so gut wie möglich aufhalten. „Durch den Klimastreifenbus werden wir daran täglich erinnert.“

Seitens der SÜC waren Geschäftsführer Franz-Josef Loscar und Michael Blümlein, stellvertretender Betriebsleiter Verkehrsbetrieb, vor Ort. Aus Sicht des Sponsors Verpa berichtete Geschäftsführer André Baumann, wie sich das Unternehmen seit Jahrzehnten aktiv für Nachhaltigkeit und Klimaschutz einsetzt, unter anderem durch eigene Recyclingwerke. Er betonte, wie sehr er sich darüber freut, dass die Hochschule auf das mittelständische Unternehmen zugegangen ist.

An der Hochschule ist das Thema Teil des Projekts „KSI: KlimaCo - Integriertes Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement für die Hochschule Coburg", das <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtkovic</a> ins Leben gerufen hat. Initiiert hat den Klima-E-Bus Rafael Vogt, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/ausschuesse-und-beauftragte/klimaschutzmanagement/">Klimaschutzmanager</a> der Hochschule Coburg, gefördert durch die Initiative „Kommunaler Klimaschutz“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Von Anfang an arbeitete er dabei mit Stefan Sauerteig, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Coburg, zusammen. Der Klima-E-Bus informiert die Öffentlichkeit in Coburg nun über die Herausforderungen und Risiken der Klimakrise - unter anderem auch durch den Internetauftritt <a href="https://www.coburg.de/klima-e-bus">https://www.coburg.de/klima-e-bus</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Tübingen hat schon einen. Leipzig ebenfalls. Und nun auch Coburg: Ein Klima-E-Bus zeigt den globalen Temperaturanstieg mit blauen, rosafarbenen und roten Streifen. </em>

Der Coburger „Klima-E-Bus“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Verpa Folie Weidhausen, Stadt Coburg, SÜC Bus und Aquaria sowie der Hochschule Coburg. Am Campus Friedrich Streib der Hochschule wurde der E-Bus jetzt vorgestellt. Als Folierung sind auf dem Bus die auffälligen Klima-Streifen zu sehen. Sie gehen zurück auf den britischen Klimaforscher Ed Hawkins und sind wie eine Zeitachse aufgebaut: Der Verlauf von blauen (kühleren) zu roten (wärmeren) Streifen stellt den langfristigen Anstieg der globalen Temperatur von 1850 bis 2023 dar. Auf einen Blick, selbsterklärend, eindrücklich.

„In Zeiten multipler Krisen ist es schwer, den Überblick zu behalten“, sagte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg</a>. Die aktuellen politischen Entwicklungen ließen befürchten, dass der Klimaschutz „hinten runterfällt“ und umso wichtiger sei es nun, das Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln wieder nachzuschärfen. „Der Klima-E-Bus, der durch sein charakteristisches Äußeres ja auch das tägliche Stadtbild in Coburg prägt, schafft genau das: Er ist eine eindringliche Erinnerung an uns alle, mehr zu tun!“ Gast dankte den Beteiligten in der Hochschulgemeinschaft und den Projektpartnerinnen und -partnern.

Auch der Oberbürgermeister der Stadt Coburg, Dominik Sauerteig, dankte den Projektbeteiligten. Er betonte: „Der Klimaschutz ist eine große Aufgabe, der wir uns nur gemeinsam stellen können. Wir als Stadt Coburg bereiten uns mit Konzepten und Umsetzungen wie zum Beispiel zur Begrünung der Innenstadt, zum Hochwasserschutz, et cetera auf den Klimawandel vor.“ Wichtiger sei aber, dass wir ihn gemeinsam so gut wie möglich aufhalten. „Durch den Klimastreifenbus werden wir daran täglich erinnert.“

Seitens der SÜC waren Geschäftsführer Franz-Josef Loscar und Michael Blümlein, stellvertretender Betriebsleiter Verkehrsbetrieb, vor Ort. Aus Sicht des Sponsors Verpa berichtete Geschäftsführer André Baumann, wie sich das Unternehmen seit Jahrzehnten aktiv für Nachhaltigkeit und Klimaschutz einsetzt, unter anderem durch eigene Recyclingwerke. Er betonte, wie sehr er sich darüber freut, dass die Hochschule auf das mittelständische Unternehmen zugegangen ist.

An der Hochschule ist das Thema Teil des Projekts „KSI: KlimaCo - Integriertes Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement für die Hochschule Coburg", das <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtkovic</a> ins Leben gerufen hat. Initiiert hat den Klima-E-Bus Rafael Vogt, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/ausschuesse-und-beauftragte/klimaschutzmanagement/">Klimaschutzmanager</a> der Hochschule Coburg, gefördert durch die Initiative „Kommunaler Klimaschutz“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Von Anfang an arbeitete er dabei mit Stefan Sauerteig, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Coburg, zusammen. Der Klima-E-Bus informiert die Öffentlichkeit in Coburg nun über die Herausforderungen und Risiken der Klimakrise - unter anderem auch durch den Internetauftritt <a href="https://www.coburg.de/klima-e-bus">https://www.coburg.de/klima-e-bus</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC9154-1024x683.jpg"
                        fileSize="181255"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC9163-1024x683.jpg"
                        fileSize="202274"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC9170-1024x683.jpg"
                        fileSize="127970"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC9275-1024x683.jpg"
                        fileSize="204893"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/Klimabus_Baumann-1024x683.jpg"
                        fileSize="149294"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/Klimabus_Praesident-Stefan-Gast-1024x683.jpg"
                        fileSize="111432"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/Klimabus-OB-Sauerteig-1024x683.jpg"
                        fileSize="166717"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/Klimabus-Projektbeteiligte-1024x578.jpg"
                        fileSize="140426"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="578"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/Klimabus-Projektgruppe-1024x683.jpg"
                        fileSize="204133"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Von Kaufhof bis Krankenhaus: TVO berichtet über Architekturstudium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-kaufhof-bis-krankenhaus-tvo-berichtet-ueber-architekturstudium/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 16:43:21 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Nachhaltige Stadtentwicklung ist ein wichtiger Bereich im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architekturstudium</a> der Hochschule Coburg – damit beschäftigt sich auch TV Oberfranken in einer Sendung zum Thema Stadtgeschichten und Stadtgrößen.</em>

Aber was ist nachhaltige Stadtentwicklung überhaupt? Ein entscheidender Ansatz ist, Flächen, die bereits genutzt werden und Gebäude, die schon da sind, weiterzunutzen, zu aktivieren, mit ihnen zu arbeiten. „Es geht darum, den Bestand weiterzuentwickeln, statt sich nur auf Neubau zu konzentrieren“, erklärt<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/"> Prof. Mario Tvrtkovic</a>. Er forscht und lehrt als Professur für Städtebau und Entwerfen an der Fakultät Design der Hochschule Coburg und seine Studierenden beschäftigen sich in ihren Projekten mit den Herausforderungen der Stadtentwicklung.

In der Sendung „4you“ von TV Oberfranken stellen die Studierenden Annika Kramer und Tarek Hansen Ideen vor. Beispielsweise für die Umnutzung des leerstehenden Kaufhof-Gebäudes in der Coburger Innenstadt. „Die Fassade ist sehr prägnant und auch prägend für das Stadtbild in dieser Ecke.“ Es gehe darum, das in Architektursprache zu übersetzen, erklärt Hansen einen Entwurf seines Kommilitonen Thilo Kästner. Wie der Entwurf aussieht und was die Studierenden außerdem für Projekte ausarbeiten, ist in der 4you-Sendung über „Stadtgeschichte und Stadtgrößen“ hier zu sehen: <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-stadtgeschichte-und-stadtgroessen/">4you – das Hochschulmagazin: Stadtgeschichte und Stadtgrößen | tvo.de</a>

<strong>Studium in Coburg</strong>

Die Studiengänge der Fakultät Design der Hochschule Coburg starten im Wintersemester. Wer grundsätzlich testen möchte, ob ein Studium das Richtige für ihn oder sie ist und wer Module aus verschiedenen Studiengängen ausprobieren möchte, kann im Sommer in ein Orientierungssemester an der Hochschule Coburg starten. Interessierte können sich jetzt <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">anmelden und einschreiben</a>. Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">www.hs-coburg.de/studieren/.</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Nachhaltige Stadtentwicklung ist ein wichtiger Bereich im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architekturstudium</a> der Hochschule Coburg – damit beschäftigt sich auch TV Oberfranken in einer Sendung zum Thema Stadtgeschichten und Stadtgrößen.</em>

Aber was ist nachhaltige Stadtentwicklung überhaupt? Ein entscheidender Ansatz ist, Flächen, die bereits genutzt werden und Gebäude, die schon da sind, weiterzunutzen, zu aktivieren, mit ihnen zu arbeiten. „Es geht darum, den Bestand weiterzuentwickeln, statt sich nur auf Neubau zu konzentrieren“, erklärt<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/"> Prof. Mario Tvrtkovic</a>. Er forscht und lehrt als Professur für Städtebau und Entwerfen an der Fakultät Design der Hochschule Coburg und seine Studierenden beschäftigen sich in ihren Projekten mit den Herausforderungen der Stadtentwicklung.

In der Sendung „4you“ von TV Oberfranken stellen die Studierenden Annika Kramer und Tarek Hansen Ideen vor. Beispielsweise für die Umnutzung des leerstehenden Kaufhof-Gebäudes in der Coburger Innenstadt. „Die Fassade ist sehr prägnant und auch prägend für das Stadtbild in dieser Ecke.“ Es gehe darum, das in Architektursprache zu übersetzen, erklärt Hansen einen Entwurf seines Kommilitonen Thilo Kästner. Wie der Entwurf aussieht und was die Studierenden außerdem für Projekte ausarbeiten, ist in der 4you-Sendung über „Stadtgeschichte und Stadtgrößen“ hier zu sehen: <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-stadtgeschichte-und-stadtgroessen/">4you – das Hochschulmagazin: Stadtgeschichte und Stadtgrößen | tvo.de</a>

<strong>Studium in Coburg</strong>

Die Studiengänge der Fakultät Design der Hochschule Coburg starten im Wintersemester. Wer grundsätzlich testen möchte, ob ein Studium das Richtige für ihn oder sie ist und wer Module aus verschiedenen Studiengängen ausprobieren möchte, kann im Sommer in ein Orientierungssemester an der Hochschule Coburg starten. Interessierte können sich jetzt <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/">anmelden und einschreiben</a>. Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/">www.hs-coburg.de/studieren/.</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/05-4you-Tvrtkovic-6-1024x681.jpg"
                        fileSize="182488"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/05-4you-Tvrtkovic-5-1024x681.jpg"
                        fileSize="194959"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/05-4you-Tvrtkovic-4-1024x681.jpg"
                        fileSize="206712"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/05-4you-Tvrtkovic-3-1024x681.jpg"
                        fileSize="232118"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/05-4you-Tvrtkovic-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="222471"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Schmidt Max sucht die Schönheit – und Prof. Heinrich hilft dabei]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schmidt-max-sucht-die-schoenheit-und-prof-heinrich-hilft-dabei/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Jan 2025 15:09:12 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>In der zweiten Staffel von „Schmidt Max auf der Suche“ geht’s am Montag, 27. Januar, im BR Fernsehen um die Schönheit. Dabei führt seine Suche den Moderator und Geschichtenerzähler auch an den Campus Design der Hochschule Coburg.</em>

Der Schmidt Max reist durch Bayern und sucht Antworten auf besondere Fragen unserer Zeit. Auch mit der Frage nach der Schönheit beschäftigt sich das bayerische Urgestein offen, warm und voller Humor. Schönheit kann man sehen, riechen, fühlen und hören – aber was ist Schönheit eigentlich? „Ein Experte für Schönheit wär‘ jetzt schön“, stellt Schmidt Max fest. So findet er <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-heinrich/">Prof. Dr. Michael Heinrich</a>: An der Fakultät Design der Hochschule Coburg forscht und lehrt Heinrich nicht nur als Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a>, sondern gehört auch zum Leitungsteam des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-mensch-aesthetik/">Institut Mensch &amp; Ästhetik</a>. Es ist eine transdisziplinäre, gemeinsame Forschungsgruppe der Hochschule Coburg mit der Universität Bamberg und Schönheit ist hier Kernthema. „Die Evolutionsbiologen sagen, dass Schönheit etwas mit Bedürfnissen zu tun hat“, sagt Heinrich. Dabei blickt er mit Schmidt Max vom Campus Friedrich Streib über Coburg hinüber zur Veste. „Weite beispielsweise befriedigt viele Bedürfnisse.“ Orientierung zum Beispiel.

Der Coburger Professor erklärt biologische, biografische und soziokulturelle Ebenen der Schönheit – und wie sich der Schönheitsbegriff im Lauf der Jahrhunderte gewandelt hat. Schmidt Max kommt auf seiner Reise durch Bayern immer wieder auf ihn zurück, wenn er interessante Menschen zum Thema befragt: Er erlebt die Schönheit der Natur mit Almwirt und Ex-Manager Matthias Schmidlin, trifft die selbst- und schönheitsbewusste Anna Osicki, die mit einer Beinprothese lebt und wagt ein Experiment mit dem Weltklassegeiger Thomas Reif.
<h4><strong>Fernsehbeitrag</strong></h4>
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, 27. Januar, um 20.15 im BR Fernsehen und ist auch in der Mediathek verfügbar: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/der-schmidt-max-auf-der-suche/suche-nach-der-schoenheit-s02-e03/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNFdPMDA2NTc4QTA">Der Schmidt Max auf der Suche: Suche nach der Schönheit (S02/E03) - hier anschauen</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In der zweiten Staffel von „Schmidt Max auf der Suche“ geht’s am Montag, 27. Januar, im BR Fernsehen um die Schönheit. Dabei führt seine Suche den Moderator und Geschichtenerzähler auch an den Campus Design der Hochschule Coburg.</em>

Der Schmidt Max reist durch Bayern und sucht Antworten auf besondere Fragen unserer Zeit. Auch mit der Frage nach der Schönheit beschäftigt sich das bayerische Urgestein offen, warm und voller Humor. Schönheit kann man sehen, riechen, fühlen und hören – aber was ist Schönheit eigentlich? „Ein Experte für Schönheit wär‘ jetzt schön“, stellt Schmidt Max fest. So findet er <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-heinrich/">Prof. Dr. Michael Heinrich</a>: An der Fakultät Design der Hochschule Coburg forscht und lehrt Heinrich nicht nur als Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/innenarchitektur/">Innenarchitektur</a>, sondern gehört auch zum Leitungsteam des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-mensch-aesthetik/">Institut Mensch &amp; Ästhetik</a>. Es ist eine transdisziplinäre, gemeinsame Forschungsgruppe der Hochschule Coburg mit der Universität Bamberg und Schönheit ist hier Kernthema. „Die Evolutionsbiologen sagen, dass Schönheit etwas mit Bedürfnissen zu tun hat“, sagt Heinrich. Dabei blickt er mit Schmidt Max vom Campus Friedrich Streib über Coburg hinüber zur Veste. „Weite beispielsweise befriedigt viele Bedürfnisse.“ Orientierung zum Beispiel.

Der Coburger Professor erklärt biologische, biografische und soziokulturelle Ebenen der Schönheit – und wie sich der Schönheitsbegriff im Lauf der Jahrhunderte gewandelt hat. Schmidt Max kommt auf seiner Reise durch Bayern immer wieder auf ihn zurück, wenn er interessante Menschen zum Thema befragt: Er erlebt die Schönheit der Natur mit Almwirt und Ex-Manager Matthias Schmidlin, trifft die selbst- und schönheitsbewusste Anna Osicki, die mit einer Beinprothese lebt und wagt ein Experiment mit dem Weltklassegeiger Thomas Reif.
<h4><strong>Fernsehbeitrag</strong></h4>
Die Sendung wird ausgestrahlt am Montag, 27. Januar, um 20.15 im BR Fernsehen und ist auch in der Mediathek verfügbar: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/der-schmidt-max-auf-der-suche/suche-nach-der-schoenheit-s02-e03/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyNFdPMDA2NTc4QTA">Der Schmidt Max auf der Suche: Suche nach der Schönheit (S02/E03) - hier anschauen</a>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Best Paper-Award auf US-Konferenz für Coburger Doktoranden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/best-paper-award-auf-us-konferenz-fuer-coburger-doktoranden/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Jan 2025 08:53:39 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Mirko Kraft)</em>

<em>Der Gewinner des Dorfman Doctoral Student Support Award ist Tim Brasch, Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Coburg. Geehrt wurde damit das beste eingereichte Paper von Promovierenden auf der US-amerikanischen Versicherungskonferenz der Western Risk and Insurance Association (WRIA). Die Entscheidung wurde von Prof. Dr. James Hilliard, Past President der WRIA, beim Business Luncheon der 59. WRIA Annual Conference 2025 in Puerto Vallarta, Mexiko, bekannt gegeben.</em>

Am ersten Tag der Konferenz hatte Tim Brasch zum Thema "Deconstructing ESG Scores: An Analysis of LSEG and the Insurance Industry" vorgetragen, es ging also um Nachhaltigkeitsbewertungen für Versicherungsunternehmen. Die Session "Sustainability", in der dieser Vortrag war, wurde moderiert von Prof. Dr. Tice Sirmans, Illinois State University und Mit-Herausgeberin des Journal of Insurance Issues. Der Vortrag basierte auf einem gemeinsamen Papier mit Prof. Dr. Christian Eckert, der auch sein Doktorvater und Professor für Versicherungs- und IT-Management an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften Hochschule Coburg ist. Tim Braschs weitere Doktorbetreuerin ist Prof. Dr. Nadine Gatzert (FAU Erlangen-Nürnberg). Herzlichen Glückwunsch, Tim Brasch! Die Teilnahme von Tim Brasch an der Konferenz wurde durch das Forum V-Förderprogramm ermöglicht.

Die WRIA hat seinen Preis für das beste Paper zu Ehren des ehemaligen WRIA-Präsidenten Mark Dorfman benannt, der im Dezember 2006 verstorben ist. Dieser Preis wird an Promovierende verliehen, die ihre Forschungsarbeiten auf einer WRIA-Jahrestagung vorstellen. Ein Komitee trifft die Auswahl nach einem vorgeschriebenen Verfahren.

Die Konferenz wurde von Prof. Dr. Mirko Kraft, Professor für Versicherungs­betriebslehre an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, als Program Chair organisiert. Darüber hinaus hielt er einen Vortrag mit dem Titel „Climate Risk Requiring Adapted Prevention Modeling“ (in Zusammenarbeit mit Florian Neuland, Hochschule Coburg, und Prof. Dr. Christoph Schwarzbach, EURO-FH) ebenfalls in der Session „Sustainability“. Die Konferenz fand schon zum 59. Mal statt und auch nächstes Jahr wird wieder Prof. Dr. Mirko Kraft die Organisation übernehmen, aber an einem anderen Ort im Westen der USA.

<em>Die Anmeldung für den Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/versicherungsmanagement/">Versicherungsmanagement</a> ist aktuell möglich. Ausprobieren kann man die Studieninhalte in einem Orientierungssemester. Interessierte können sich jetzt </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/"><em>anmelden und einschreiben</em></a><em>. Weitere Informationen gibt es unter </em><a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/"><em>www.hs-coburg.de/studieren/.</em></a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Mirko Kraft)</em>

<em>Der Gewinner des Dorfman Doctoral Student Support Award ist Tim Brasch, Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Coburg. Geehrt wurde damit das beste eingereichte Paper von Promovierenden auf der US-amerikanischen Versicherungskonferenz der Western Risk and Insurance Association (WRIA). Die Entscheidung wurde von Prof. Dr. James Hilliard, Past President der WRIA, beim Business Luncheon der 59. WRIA Annual Conference 2025 in Puerto Vallarta, Mexiko, bekannt gegeben.</em>

Am ersten Tag der Konferenz hatte Tim Brasch zum Thema "Deconstructing ESG Scores: An Analysis of LSEG and the Insurance Industry" vorgetragen, es ging also um Nachhaltigkeitsbewertungen für Versicherungsunternehmen. Die Session "Sustainability", in der dieser Vortrag war, wurde moderiert von Prof. Dr. Tice Sirmans, Illinois State University und Mit-Herausgeberin des Journal of Insurance Issues. Der Vortrag basierte auf einem gemeinsamen Papier mit Prof. Dr. Christian Eckert, der auch sein Doktorvater und Professor für Versicherungs- und IT-Management an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften Hochschule Coburg ist. Tim Braschs weitere Doktorbetreuerin ist Prof. Dr. Nadine Gatzert (FAU Erlangen-Nürnberg). Herzlichen Glückwunsch, Tim Brasch! Die Teilnahme von Tim Brasch an der Konferenz wurde durch das Forum V-Förderprogramm ermöglicht.

Die WRIA hat seinen Preis für das beste Paper zu Ehren des ehemaligen WRIA-Präsidenten Mark Dorfman benannt, der im Dezember 2006 verstorben ist. Dieser Preis wird an Promovierende verliehen, die ihre Forschungsarbeiten auf einer WRIA-Jahrestagung vorstellen. Ein Komitee trifft die Auswahl nach einem vorgeschriebenen Verfahren.

Die Konferenz wurde von Prof. Dr. Mirko Kraft, Professor für Versicherungs­betriebslehre an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, als Program Chair organisiert. Darüber hinaus hielt er einen Vortrag mit dem Titel „Climate Risk Requiring Adapted Prevention Modeling“ (in Zusammenarbeit mit Florian Neuland, Hochschule Coburg, und Prof. Dr. Christoph Schwarzbach, EURO-FH) ebenfalls in der Session „Sustainability“. Die Konferenz fand schon zum 59. Mal statt und auch nächstes Jahr wird wieder Prof. Dr. Mirko Kraft die Organisation übernehmen, aber an einem anderen Ort im Westen der USA.

<em>Die Anmeldung für den Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/versicherungsmanagement/">Versicherungsmanagement</a> ist aktuell möglich. Ausprobieren kann man die Studieninhalte in einem Orientierungssemester. Interessierte können sich jetzt </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/"><em>anmelden und einschreiben</em></a><em>. Weitere Informationen gibt es unter </em><a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/"><em>www.hs-coburg.de/studieren/.</em></a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/06-Best-Paper-Award_Konferenzhotel-in-Puerto-Vallarta-Mexiko-1024x599.jpg"
                        fileSize="115367"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="599"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/06-Best-Paper-Award_Teilnehmer-der-US-Konferenz-1024x637.jpg"
                        fileSize="129953"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="637"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Neujahrskonzert: musikalisch in die 1920er Jahre]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neujahrskonzert-musikalisch-in-die-1920er-jahre/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Jan 2025 13:08:22 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das Neujahrskonzert der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studentische-initiativen/hochschul-big-band/">Big Band der Hochschule Coburg</a> begeisterte die Gäste mit einer spritzigen Mischung aus Jazz und Swing – direkt aus den „goldenen“ 1920er Jahren. </em>

Unter der versierten Leitung von Ralf Probst bot das Ensemble am Donnerstag in der Brose-Aula am Campus Friedrich Streib eine große Klangvielfalt. Der musikalische Abend verband Saxophon, Trompete und Posaune, Klavier, Gitarre, Gesang – und vieles mehr. Auf humorvolle Weise wurden dabei auch Anekdoten und interessante Hintergrundgeschichten der ikonischen Songs präsentiert, die den Jazz dieser Ära prägten. Zwei Stunden lang herrschte eine ausgelassene Stimmung, die Jung und Alt in ihren Bann zog. Die Mischung aus mitreißender Musik und lebendig erzählten Geschichten bot den perfekten Rahmen für einen unvergesslichen Abend voller Tanzlaune und Nostalgie – ein toller Auftakt für das neue Jahr.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das Neujahrskonzert der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studentische-initiativen/hochschul-big-band/">Big Band der Hochschule Coburg</a> begeisterte die Gäste mit einer spritzigen Mischung aus Jazz und Swing – direkt aus den „goldenen“ 1920er Jahren. </em>

Unter der versierten Leitung von Ralf Probst bot das Ensemble am Donnerstag in der Brose-Aula am Campus Friedrich Streib eine große Klangvielfalt. Der musikalische Abend verband Saxophon, Trompete und Posaune, Klavier, Gitarre, Gesang – und vieles mehr. Auf humorvolle Weise wurden dabei auch Anekdoten und interessante Hintergrundgeschichten der ikonischen Songs präsentiert, die den Jazz dieser Ära prägten. Zwei Stunden lang herrschte eine ausgelassene Stimmung, die Jung und Alt in ihren Bann zog. Die Mischung aus mitreißender Musik und lebendig erzählten Geschichten bot den perfekten Rahmen für einen unvergesslichen Abend voller Tanzlaune und Nostalgie – ein toller Auftakt für das neue Jahr.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC08978-1024x683.jpg"
                        fileSize="146477"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC08979-1024x683.jpg"
                        fileSize="166842"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC08988-1024x683.jpg"
                        fileSize="189382"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC08997-1024x683.jpg"
                        fileSize="161191"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC09000-1024x683.jpg"
                        fileSize="159952"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC09013-683x1024.jpg"
                        fileSize="144786"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC09023-683x1024.jpg"
                        fileSize="98427"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC09027-1024x683.jpg"
                        fileSize="135751"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC09050-1024x683.jpg"
                        fileSize="99590"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC09052-1024x683.jpg"
                        fileSize="165089"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/DSC09059-1024x683.jpg"
                        fileSize="159863"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Hebammenwissenschaft]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Von Coburg nach Washington: Coburger Forscherin untersucht neuralen Wandel in der Schwangerschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-coburg-nach-washington-coburger-forscherin-untersucht-neuralen-wandel-in-der-schwangerschaft/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Jan 2025 08:29:40 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Mit ihrer Doktorarbeit zur Prävention von Wochenbettdepression erregte die Coburger Forscherin Dr. Maria Kuhn einiges Aufsehen. Nun ist sie mit einem Fulbright Forschungsstipendium für ein paar Monate von der Hochschule Coburg an die Georgetown University in Washington DC, USA, gewechselt: Hier untersucht sie ethische, rechtliche und soziale Folgen der neuronalen Veränderungen des Gehirns durch eine Schwangerschaft.</em>

Verrückte Essgelüste und eine seltsame Vergesslichkeit, die umgangssprachlich „Schwangerschafts-Demenz“ genannt wird: Jede Frau, die ein Baby bekommt, erlebt gravierende Veränderungen. Der Bauch wächst. Hormone bereiten den Körper aufs Mama-Sein vor. Sogar das Gehirn verändert sich, wie verschiedene Studien zum Beispiel anhand von MRT-Bildern belegen. Damit verbunden sind auch ethische Fragen, die sich in Rechts- und Sozialsystemen bislang kaum widerspiegeln. Dr. Maria Kuhn von der Hochschule Coburg beschäftigt sich mit diesem neuen Gebiet: Mit einem Fulbright Forschungsstipendium forscht sie noch bis April an der Georgetown University in Washington DC, USA, zum Thema „Ethische Implikationen von neuronalen Veränderungen des Gehirns in der perinatalen Phase“.

Per Videokonferenz erklärt die 31-Jährige, dass sich die graue Masse im Gehirn in einer Schwangerschaft deutlich reduzieren. Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen, die sogenannte weiße Hirnsubstanz, nimmt dafür stark zu. „In der Wissenschaft wird das gerne mit einem Obstbaumschnitt verglichen“, sagt die Forscherin. „Da werden Triebe abgeschnitten, um wichtige Äste zu stärken – die stehen hier zum Beispiel für Empathie und erhöhte Aufmerksamkeit. Diese Faktoren sind wichtig, um sich nach der Geburt um das Kind zu kümmern, Bindung aufzubauen, Gefahren wahrzunehmen.“ Dieser Umbau zu einem mütterlichen Gehirn findet immer statt. Auch wenn eine Frau das Baby dann verliert. Sollten Mutterschutzbestimmungen deshalb auch nach einer Fehlgeburt gelten? „In Deutschland wird darüber diskutiert. In den USA gibt es so etwas gar nicht. Hier ist das soziale Netz der Frauen, die Familie, viel präsenter und Communitys sind anders aufgebaut. Das amerikanische Gesundheitssystem hat andere Aufgaben.“ Kuhn vergleicht verschiedene Ansätze und Studien, um herausfinden, was im Sinne der Gesundheitsförderung sinnvoll ist.

<strong>Gesundheitsförderung und Prävention aus internationaler Sicht</strong>

An der Hochschule Coburg hat sie <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Integrative Gesundheitsförderung</a> studiert und später im Verbund mit ihrem Betreuer Prof. Dr. Thilo Hinterberger von der Partneruniversität Regensburg an der Hochschule Coburg bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Niko Kohls</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> auch promoviert. Bereits für ihre Doktorarbeit beschäftigte sie sich damit, was eine Schwangerschaft körperlich, aber auch psychisch verändert. Sie entwickelte eine App zur Prävention von Wochenbettdepressionen, die Schwangeren Methoden der Selbstfürsorge und Selbstregulationsfähigkeit vermittelt. Ihr aktuelles Forschungsprojekt knüpft teilweise daran an.

Prof. Dr. James Giordano, Pellegrino Center Professor im Department of Neurology and Biochemistry, und Chef des Neuroethics Studies Program lehrt auch als Gastprofessor in Coburg und ist Kuhns Supervisor am Georgetown University Medical Center in Washington. Ihre Studien zu Geschlechtsdimorphismen im weiblichen Gehirn beurteilt er als sehr wichtig und „notwendig für die Weiterentwicklung eines echten Ansatzes der Präzisionsmedizin.“ Giordano beschreibt damit ein Konzept, das darauf abzielt, Therapien auf einzelne Menschen individuell zuzuschneiden. Von Kuhns Fokus auf ethischer Verantwortung verspricht sich der US-amerikanische Wissenschaftler auch einen großen Beitrag zur Zusammenarbeit seiner Gruppe mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Niko Kohls</a> laufender Forschung im Bereich der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Integrativen Gesundheitsförderung</a> an der Hochschule Coburg.

„Ich glaube, beide Länder können viel voneinander lernen“, sagt Kuhn. Der Aufenthalt in den USA erweitert auch ihre Forschungsfragen. Zum Beispiel betreffen die Veränderungen im weiblichen Gehirn auch Leihmütter – welche rechtlichen und sozialen Folgen das hat, ist in Deutschland überhaupt kein Thema. „In der Bibliothek hier in Georgetown füllt das mehrere Regale. Es macht großen Spaß, durchzugehen und sich inspirieren zu lassen. Die Bibliothek ist fantastisch, auch ein sehr historisches Gebäude.“ Wunderschön sei der Campus in Washington DC, und viel größer als im oberfränkischen Coburg. Eine spannende Erfahrung. „Aber ich mag das in Coburg schon gern: Man läuft über den Campus, kennt jeden, trifft sich einfach in der Cafeteria oder der Mensa.“ Kuhn freut sich auch darauf, zurückzukommen – mit einer Menge neuer Erkenntnisse aus internationaler Forschungs-Perspektive im Gepäck.

<strong>Anmelden und einschreiben</strong>

Der Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Integrative Gesundheitsförderung</a> (IGF) und der Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Gesundheitsförderung</a> der Hochschule Coburg starten im nächsten Wintersemester wieder – im Rahmen eines <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemesters</a> ist es hier aber auch möglich, einzelne IGF-Module im Sommersemester zu belegen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Mit ihrer Doktorarbeit zur Prävention von Wochenbettdepression erregte die Coburger Forscherin Dr. Maria Kuhn einiges Aufsehen. Nun ist sie mit einem Fulbright Forschungsstipendium für ein paar Monate von der Hochschule Coburg an die Georgetown University in Washington DC, USA, gewechselt: Hier untersucht sie ethische, rechtliche und soziale Folgen der neuronalen Veränderungen des Gehirns durch eine Schwangerschaft.</em>

Verrückte Essgelüste und eine seltsame Vergesslichkeit, die umgangssprachlich „Schwangerschafts-Demenz“ genannt wird: Jede Frau, die ein Baby bekommt, erlebt gravierende Veränderungen. Der Bauch wächst. Hormone bereiten den Körper aufs Mama-Sein vor. Sogar das Gehirn verändert sich, wie verschiedene Studien zum Beispiel anhand von MRT-Bildern belegen. Damit verbunden sind auch ethische Fragen, die sich in Rechts- und Sozialsystemen bislang kaum widerspiegeln. Dr. Maria Kuhn von der Hochschule Coburg beschäftigt sich mit diesem neuen Gebiet: Mit einem Fulbright Forschungsstipendium forscht sie noch bis April an der Georgetown University in Washington DC, USA, zum Thema „Ethische Implikationen von neuronalen Veränderungen des Gehirns in der perinatalen Phase“.

Per Videokonferenz erklärt die 31-Jährige, dass sich die graue Masse im Gehirn in einer Schwangerschaft deutlich reduzieren. Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen, die sogenannte weiße Hirnsubstanz, nimmt dafür stark zu. „In der Wissenschaft wird das gerne mit einem Obstbaumschnitt verglichen“, sagt die Forscherin. „Da werden Triebe abgeschnitten, um wichtige Äste zu stärken – die stehen hier zum Beispiel für Empathie und erhöhte Aufmerksamkeit. Diese Faktoren sind wichtig, um sich nach der Geburt um das Kind zu kümmern, Bindung aufzubauen, Gefahren wahrzunehmen.“ Dieser Umbau zu einem mütterlichen Gehirn findet immer statt. Auch wenn eine Frau das Baby dann verliert. Sollten Mutterschutzbestimmungen deshalb auch nach einer Fehlgeburt gelten? „In Deutschland wird darüber diskutiert. In den USA gibt es so etwas gar nicht. Hier ist das soziale Netz der Frauen, die Familie, viel präsenter und Communitys sind anders aufgebaut. Das amerikanische Gesundheitssystem hat andere Aufgaben.“ Kuhn vergleicht verschiedene Ansätze und Studien, um herausfinden, was im Sinne der Gesundheitsförderung sinnvoll ist.

<strong>Gesundheitsförderung und Prävention aus internationaler Sicht</strong>

An der Hochschule Coburg hat sie <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Integrative Gesundheitsförderung</a> studiert und später im Verbund mit ihrem Betreuer Prof. Dr. Thilo Hinterberger von der Partneruniversität Regensburg an der Hochschule Coburg bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Niko Kohls</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> auch promoviert. Bereits für ihre Doktorarbeit beschäftigte sie sich damit, was eine Schwangerschaft körperlich, aber auch psychisch verändert. Sie entwickelte eine App zur Prävention von Wochenbettdepressionen, die Schwangeren Methoden der Selbstfürsorge und Selbstregulationsfähigkeit vermittelt. Ihr aktuelles Forschungsprojekt knüpft teilweise daran an.

Prof. Dr. James Giordano, Pellegrino Center Professor im Department of Neurology and Biochemistry, und Chef des Neuroethics Studies Program lehrt auch als Gastprofessor in Coburg und ist Kuhns Supervisor am Georgetown University Medical Center in Washington. Ihre Studien zu Geschlechtsdimorphismen im weiblichen Gehirn beurteilt er als sehr wichtig und „notwendig für die Weiterentwicklung eines echten Ansatzes der Präzisionsmedizin.“ Giordano beschreibt damit ein Konzept, das darauf abzielt, Therapien auf einzelne Menschen individuell zuzuschneiden. Von Kuhns Fokus auf ethischer Verantwortung verspricht sich der US-amerikanische Wissenschaftler auch einen großen Beitrag zur Zusammenarbeit seiner Gruppe mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Niko Kohls</a> laufender Forschung im Bereich der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Integrativen Gesundheitsförderung</a> an der Hochschule Coburg.

„Ich glaube, beide Länder können viel voneinander lernen“, sagt Kuhn. Der Aufenthalt in den USA erweitert auch ihre Forschungsfragen. Zum Beispiel betreffen die Veränderungen im weiblichen Gehirn auch Leihmütter – welche rechtlichen und sozialen Folgen das hat, ist in Deutschland überhaupt kein Thema. „In der Bibliothek hier in Georgetown füllt das mehrere Regale. Es macht großen Spaß, durchzugehen und sich inspirieren zu lassen. Die Bibliothek ist fantastisch, auch ein sehr historisches Gebäude.“ Wunderschön sei der Campus in Washington DC, und viel größer als im oberfränkischen Coburg. Eine spannende Erfahrung. „Aber ich mag das in Coburg schon gern: Man läuft über den Campus, kennt jeden, trifft sich einfach in der Cafeteria oder der Mensa.“ Kuhn freut sich auch darauf, zurückzukommen – mit einer Menge neuer Erkenntnisse aus internationaler Forschungs-Perspektive im Gepäck.

<strong>Anmelden und einschreiben</strong>

Der Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Integrative Gesundheitsförderung</a> (IGF) und der Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Gesundheitsförderung</a> der Hochschule Coburg starten im nächsten Wintersemester wieder – im Rahmen eines <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemesters</a> ist es hier aber auch möglich, einzelne IGF-Module im Sommersemester zu belegen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/221-Maria-Kuhn-Forschungsstipendium-Georgetown-1024x835.jpg"
                        fileSize="135433"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="835"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Erster Promotionsjahrgang am Promotionszentrum NISys gestartet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erster-promotionsjahrgang-am-promotionszentrum-nisys-gestartet/</link>
                <pubDate>Fri, 03 Jan 2025 11:21:35 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Promovierende in Würzburg</em><em>‐</em><em>Schweinfurt, Aschaffenburg und Coburg profitieren von interdisziplinärer Kooperation der drei Hochschulen.
</em>
Das neu gegründete, interdisziplinäre Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Nachhaltige und Intelligente Systeme (NISys) </a>hat den ersten Jahrgang von Promovendinnen und Promovenden angenommen. Diese Kooperation der Technischen Hochschule Würzburg‐Schweinfurt (THWS), der Technischen Hochschule Aschaffenburg (TH AB) und der Hochschule Coburg (HSCO) konzentriert sich auf ingenieurwissenschaftliche Promotionen in den zukunftsträchtigen Bereichen nachhaltiger und intelligenter Systeme. Unabhängig davon gibt es an der Hochschule Coburg außerdem noch das eigenständige Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Analytics4Health (A4H)</a>.

Mit der Verleihung des Promotionsrechts durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst betreten die teilnehmenden Hochschulen Neuland. Zum ersten Mal können Promotionsverfahren unabhängig von einer Universität eigenständig durchgeführt werden. Das Promotionszentrum NISys hat in der ersten Antragsrunde bereits 27 Promovierende für den angestrebten Abschluss Doktor der Ingenieurwissenschaften (Dr.‐Ing.) in der ersten Antragsrunde im Oktober angenommen. „Dies stellt eine signifikante Stärkung der  praxisorientierten Forschung an Technischen Hochschulen sowie Hochschulen für angewandte Wissenschaften dar,“ so THWS‐Professor Dr. Jürgen Hartmann, wissenschaftlicher Leiter des Promotionszentrums. Die stellvertretende Leitung haben Prof. Dr. Christiane Thielemann, TH AB, sowie Prof. Dr. Christian Weindl, HSCO, inne. Geschäftsführer ist Dr. Christian Lengl, Leitung des Campus Angewandte Forschung der THWS.
<h4>Ein zukunftsweisender Prozess</h4>
Prof. Dr. Hartmann betont: „Mit der Annahme unserer ersten Promovierenden setzen wir einen bedeutenden Meilenstein. Wir sind stolz darauf, Teil dieses zukunftsweisenden Prozesses zu sein, und freuen uns darauf, die kommenden Generationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern.“ Das Promotionszentrum NISys leiste einen wesentlichen Beitrag zur Lösung drängender globaler Herausforderungen, indem es die Qualifizierung akademischer Fach‐ und Führungskräfte in der nachhaltigen Umgestaltung von Wirtschaft, Gesellschaft und Industrie vorantreibt. Die breit gefächerten Anwendungsfelder des Zentrums umfassen Energie‐ und Infrastruktursysteme, Mobilität sowie Produktion und Materialien.

„Die Themengebiete des Promotionszentrum NISys bilden somit zentrale Fragestellungen unseres gesellschaftlichen Handelns ab ohne deren Lösung die Ziele der Energiewende sowie langfristig eine wirtschaftlich tragfähige Dekarbonisierung nicht zu erreichen ist,“ führt Prof. Dr. Christian Weindl aus.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Durch eine intelligente und flexible Gestaltung und Nutzung der </em></strong><strong><em>Energiesysteme, der Produktion, der Mobilität und der Infrastruktur und die </em></strong><strong><em>sich hieraus ergebenden Optionen werden die Voraussetzungen geschaffen, </em></strong><strong><em>die anstehenden Herausforderungen nachhaltigen Lösungen zuzuführen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Christian Weindl</em></p>
&nbsp;

[caption id="attachment_61477" align="aligncenter" width="800"]<img class="wp-image-61477 size-full" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/csm_2024-02-16_NISys-Konzepthaus_235e4e68d1.png" alt="Darstellung der Promotionsbereiche des NIsys" width="800" height="355" /> Anwendungsfelder und Querschnittstechnologien des Promotionszentrums NISys[/caption]
<h4></h4>
<h4>Qualifizierungsprogramm für Promovierende</h4>
<p style="text-align: left;">Die Promovierenden durchlaufen zusätzlich ein Qualifizierungsprogramm in vier Modulen:</p>

<ul>
 	<li style="text-align: left;"> Hochschulübergreifende, außerfachliche Qualifizierung zur persönlichen
und zur Karriereentwicklung: Seminar „Gute wissenschaftliche Praxis“ als fachgebietsunabhängige Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themen, die wissenschaftlich Arbeitende berücksichtigen sollten</li>
 	<li style="text-align: left;">Fachliche Qualifizierung in den Anwendungsfeldern:
Übernahme einer Lehraufgabe; wissenschaftliche Publikation als Autorin bzw. Autor auf dem Themengebiet der Dissertation</li>
 	<li style="text-align: left;">Vernetzung innerhalb und außerhalb des Promotionszentrums:
Teilnahme am Promotionsseminar des Promotionszentrums mit
Vorstellung der eigenen Forschung bzw. Präsentation der eigenen
Forschung auf externer Konferenz</li>
 	<li style="text-align: left;">Internationalisierung:
Teilnahme an einer internationalen Konferenz mit eigenem Beitrag
Im nächsten Jahr wird das Promotionszentrum seine ersten eigenen
Veranstaltungen im Rahmen des Qualifizierungsprogramms ins Leben rufen, darunter eine zweitägige Promotionstagung für Promovierende sowie Professorinnen und Professoren für den wissenschaftlichen Austausch. Die Anträge zur Aufnahme in das Promotionszentrum prüfen die Mitglieder des Promotionsausschusses: Prof. Dr. Hartmann und Prof. Dr. Markus Zink (beide THWS),<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-philipp-epple/"> Prof. Dr. Philipp Epple</a> (HSCO) und Prof. Dr. Peter Rötzel (TH AB).</li>
</ul>
<h4>Kontakt:</h4>
<ul>
 	<li>Technische Hochschule Würzburg‐Schweinfurt
Leitung Campus Angewandte Forschung
Dr. Christian Lengl
Münzstraße 12
97072 Würzburg
christian.lengl@thws.de</li>
 	<li>Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg
Referentin Promotion
Dr. Renate Lucke
Friedrich‐Streib‐Str. 2
96450 Coburg
09561 317‐267
Renate.lucke@hs‐coburg.de</li>
 	<li>Technische Hochschule Aschaffenburg
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik
Prof. Dr.‐Ing. Christiane Thielemann
Würzburger Straße 45
63743 Aschaffenburg
Christiane.thielemann@th‐ab.de</li>
</ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Promovierende in Würzburg</em><em>‐</em><em>Schweinfurt, Aschaffenburg und Coburg profitieren von interdisziplinärer Kooperation der drei Hochschulen.
</em>
Das neu gegründete, interdisziplinäre Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Nachhaltige und Intelligente Systeme (NISys) </a>hat den ersten Jahrgang von Promovendinnen und Promovenden angenommen. Diese Kooperation der Technischen Hochschule Würzburg‐Schweinfurt (THWS), der Technischen Hochschule Aschaffenburg (TH AB) und der Hochschule Coburg (HSCO) konzentriert sich auf ingenieurwissenschaftliche Promotionen in den zukunftsträchtigen Bereichen nachhaltiger und intelligenter Systeme. Unabhängig davon gibt es an der Hochschule Coburg außerdem noch das eigenständige Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Analytics4Health (A4H)</a>.

Mit der Verleihung des Promotionsrechts durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst betreten die teilnehmenden Hochschulen Neuland. Zum ersten Mal können Promotionsverfahren unabhängig von einer Universität eigenständig durchgeführt werden. Das Promotionszentrum NISys hat in der ersten Antragsrunde bereits 27 Promovierende für den angestrebten Abschluss Doktor der Ingenieurwissenschaften (Dr.‐Ing.) in der ersten Antragsrunde im Oktober angenommen. „Dies stellt eine signifikante Stärkung der  praxisorientierten Forschung an Technischen Hochschulen sowie Hochschulen für angewandte Wissenschaften dar,“ so THWS‐Professor Dr. Jürgen Hartmann, wissenschaftlicher Leiter des Promotionszentrums. Die stellvertretende Leitung haben Prof. Dr. Christiane Thielemann, TH AB, sowie Prof. Dr. Christian Weindl, HSCO, inne. Geschäftsführer ist Dr. Christian Lengl, Leitung des Campus Angewandte Forschung der THWS.
<h4>Ein zukunftsweisender Prozess</h4>
Prof. Dr. Hartmann betont: „Mit der Annahme unserer ersten Promovierenden setzen wir einen bedeutenden Meilenstein. Wir sind stolz darauf, Teil dieses zukunftsweisenden Prozesses zu sein, und freuen uns darauf, die kommenden Generationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern.“ Das Promotionszentrum NISys leiste einen wesentlichen Beitrag zur Lösung drängender globaler Herausforderungen, indem es die Qualifizierung akademischer Fach‐ und Führungskräfte in der nachhaltigen Umgestaltung von Wirtschaft, Gesellschaft und Industrie vorantreibt. Die breit gefächerten Anwendungsfelder des Zentrums umfassen Energie‐ und Infrastruktursysteme, Mobilität sowie Produktion und Materialien.

„Die Themengebiete des Promotionszentrum NISys bilden somit zentrale Fragestellungen unseres gesellschaftlichen Handelns ab ohne deren Lösung die Ziele der Energiewende sowie langfristig eine wirtschaftlich tragfähige Dekarbonisierung nicht zu erreichen ist,“ führt Prof. Dr. Christian Weindl aus.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Durch eine intelligente und flexible Gestaltung und Nutzung der </em></strong><strong><em>Energiesysteme, der Produktion, der Mobilität und der Infrastruktur und die </em></strong><strong><em>sich hieraus ergebenden Optionen werden die Voraussetzungen geschaffen, </em></strong><strong><em>die anstehenden Herausforderungen nachhaltigen Lösungen zuzuführen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Christian Weindl</em></p>
&nbsp;

[caption id="attachment_61477" align="aligncenter" width="800"]<img class="wp-image-61477 size-full" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/csm_2024-02-16_NISys-Konzepthaus_235e4e68d1.png" alt="Darstellung der Promotionsbereiche des NIsys" width="800" height="355" /> Anwendungsfelder und Querschnittstechnologien des Promotionszentrums NISys[/caption]
<h4></h4>
<h4>Qualifizierungsprogramm für Promovierende</h4>
<p style="text-align: left;">Die Promovierenden durchlaufen zusätzlich ein Qualifizierungsprogramm in vier Modulen:</p>

<ul>
 	<li style="text-align: left;"> Hochschulübergreifende, außerfachliche Qualifizierung zur persönlichen
und zur Karriereentwicklung: Seminar „Gute wissenschaftliche Praxis“ als fachgebietsunabhängige Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themen, die wissenschaftlich Arbeitende berücksichtigen sollten</li>
 	<li style="text-align: left;">Fachliche Qualifizierung in den Anwendungsfeldern:
Übernahme einer Lehraufgabe; wissenschaftliche Publikation als Autorin bzw. Autor auf dem Themengebiet der Dissertation</li>
 	<li style="text-align: left;">Vernetzung innerhalb und außerhalb des Promotionszentrums:
Teilnahme am Promotionsseminar des Promotionszentrums mit
Vorstellung der eigenen Forschung bzw. Präsentation der eigenen
Forschung auf externer Konferenz</li>
 	<li style="text-align: left;">Internationalisierung:
Teilnahme an einer internationalen Konferenz mit eigenem Beitrag
Im nächsten Jahr wird das Promotionszentrum seine ersten eigenen
Veranstaltungen im Rahmen des Qualifizierungsprogramms ins Leben rufen, darunter eine zweitägige Promotionstagung für Promovierende sowie Professorinnen und Professoren für den wissenschaftlichen Austausch. Die Anträge zur Aufnahme in das Promotionszentrum prüfen die Mitglieder des Promotionsausschusses: Prof. Dr. Hartmann und Prof. Dr. Markus Zink (beide THWS),<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-philipp-epple/"> Prof. Dr. Philipp Epple</a> (HSCO) und Prof. Dr. Peter Rötzel (TH AB).</li>
</ul>
<h4>Kontakt:</h4>
<ul>
 	<li>Technische Hochschule Würzburg‐Schweinfurt
Leitung Campus Angewandte Forschung
Dr. Christian Lengl
Münzstraße 12
97072 Würzburg
christian.lengl@thws.de</li>
 	<li>Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg
Referentin Promotion
Dr. Renate Lucke
Friedrich‐Streib‐Str. 2
96450 Coburg
09561 317‐267
Renate.lucke@hs‐coburg.de</li>
 	<li>Technische Hochschule Aschaffenburg
Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik
Prof. Dr.‐Ing. Christiane Thielemann
Würzburger Straße 45
63743 Aschaffenburg
Christiane.thielemann@th‐ab.de</li>
</ul>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Financial Management]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Von Bad Rodach nach Übersee: BWL-Alumnus in New York ]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-bad-rodach-nach-uebersee-bwl-alumnus-in-new-york/</link>
                <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 21:55:03 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Interview: Andreas T. Wolf </em>

<em>Wie viel Verantwortung tragen Bankenchefs im Umgang mit den weltweiten Finanzmärkten? Internationalisierung und Nachhaltigkeit sind zwei von vielen Fragen, die den 29-jährige Tom Thiel aus Bad Rodach beschäftigen und ihn in das Herz des Finanzwesens geführt haben. Nach seiner Bank-Ausbildung ging es zum <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft/">BWL</a>-Studium an die Hochschule Coburg und mit seinem Bachelorabschluss weiter an die Bayerische Landesbank (BayernLB). Dort wurde der Hochschul-Alumnus in ein Trainee-Programm aufgenommen und nach seiner Festanstellung über ein Talentprogramm für sechs Wochen in die USA geschickt.</em>

<strong><em>Was waren die größten Herausforderungen und Highlights während Ihres fast zweimonatigen Aufenthalts in New York? </em> </strong>

<strong>Tom Thiel: </strong>Im Rahmen eines internen Förderprogramms hatte ich die Möglichkeit, eine sechswöchige Hospitation im Kapitalmarktbereich unserer Auslandsniederlassung der Bayern LB in New York zu absolvieren. Neben der täglichen Arbeit und Kommunikation auf Englisch war die größte Herausforderung die Eingewöhnung in der neuen Umgebung. Die ersten Tage erlebte ich eine regelrechte Reizüberflutung durch den ständigen Lärm, Menschenmassen und permanente Ereignisse um einen herum. Die Stadt steht einfach nie still. Beruflich konnte der Zeitpunkt auch nicht spannender sein. Die Präsidentschaftswahlen habe ich mit privatem wie auch beruflichem Interesse direkt vor Ort verfolgt und der Ausgang wirft viele Fragen auf: Investiert die USA nun weiterhin in erneuerbare Energien? Wie wird das zukünftige Zollsystem aussehen? Welchen Einfluss hat die Wahl auf Deutschland? Das hat mich bewegt.

<strong><em>Wie hat Ihre Ausbildung an der Hochschule Coburg Sie auf Ihre Karriere vorbereitet?</em> </strong>

Die Ausbildung legt eine fundamentale Grundlage für das spätere Berufsleben. Mein Praxissemester bei Brose Fahrzeugteile gab mir wertvolle Einblicke, was die theoretische Ausbildung sehr gut ergänzt hat und entscheidend für meine ersten beruflichen Schritte war. Für mich persönlich waren die Vorlesungen von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-victor-randall/">Prof. Dr. Victor J. Randall</a> besonders thematisch interessant und hilfreich, etwa Allgemeine Betriebswirtschaftslehre oder Finanz- und Kapitalmärkte im Schwerpunkt.

<strong><em> Was hat Sie dazu bewogen, eine Karriere im Finanzsektor zu verfolgen und wie nehmen Sie jetzt die globale Finanzwelt wahr? </em> </strong>

Als Auszubildender bei einer genossenschaftlichen Bank bin ich früh in Kontakt mit dem Finanzsektor gekommen. Für mich stellt die Finanzwelt einen zentralen Knotenpunkt der globalen Wirtschaft dar, der durch die Steuerung von Kapitalflüssen einen enormen Einfluss ausübt. Sie ermöglicht es, stets am Puls der Zeit zu bleiben. Die Herausforderungen der Finanzwelt sind vielfältig und reichen von internen Themen wie der Digitalisierung bis hin zu externen Aspekten wie Nachhaltigkeit und Regulieren. Diese Dynamik sorgt dafür, dass kontinuierlich neue Themen und Herausforderungen aufkommen und man nie stillsteht.

<strong> <em>Nachhaltigkeit war eines Ihrer Themen während des Trainee-Programms. Können Sie uns mehr darüber erzählen, wie Sie dieses Thema in Ihrer Arbeit integriert haben? </em></strong>

Nachhaltigkeit hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Angesichts unterschiedlicher Klimaziele und globaler Herausforderungen ist es politisch und aufsichtsrechtlich hochrelevant. Da Banken Kapitalflüsse lenken, müssen sie solche wichtigen Themen in der operativen und strategischen Ausrichtung integrieren. Wir müssen als Finanzinstitution Verantwortung übernehmen, zum Beispiel, indem wir auf der Refinanzierungsseite „grüne Anleihen“ ausgeben, die mit nachhaltigen Krediten hinterlegt sind.

<strong><em>Wie geht es für Sie nun weiter? </em> </strong>

Im neuen Jahr werde ich eine Position als Analyst für internationale Immobilien bei der BayernLB antreten. Ich freue mich darauf, die unterschiedlichen Facetten der internationalen Immobilienmärkte sowie der verschiedenen Anlageklassen näher kennenzulernen und zu analysieren. Diese Herausforderung ermöglicht es mir, mein Fachwissen auszubauen und wertvolle Einblicke in den dynamischen Markt zu gewinnen.

<em><strong>Welche Ratschläge geben Sie aktuellen Studierenden, die eine ähnliche Karriere anstreben?</strong> </em>

Der Universitäts- oder Hochschulabschluss bildet eine wichtige Grundlage, doch letztlich ist es die Kombination aus methodischem Verständnis, praktischer Erfahrung und Teamfähigkeit, die zum Erfolg beiträgt. Ebenso wichtig ist es, die eigene Komfortzone zu verlassen, um sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen anzunehmen. Diese Aspekte sind maßgeblich für eine langfristige berufliche und persönliche Entwicklung. Neben den angebotenen Vorlesungen empfehle ich Auslandserfahrungen, wie beispielsweise das Erasmus-Programm. Der Standort Coburg bietet ideale Bedingungen, um Theorie und Praxis effektiv zu verbinden, sei es als Praktikant oder Werkstudent. So sammelt man schnell wertvolle Erfahrungen. Ich jedenfalls, habe meine Zeit dort sehr genossen.

<em>Betriebswirtschaft kann an der Hochschule Coburg in Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitend studiert werden sowie im Verbund mit einer Berufsausbildung. Ein Start ist zum Winter- oder Sommersemester möglich. Ausprobieren kann man die Studieninhalte in einem Orientierungssemester. Interessierte können sich jetzt </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/"><em>anmelden und einschreiben</em></a><em>. Weitere Informationen gibt es unter </em><a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/"><em>www.hs-coburg.de/studieren/.</em></a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Interview: Andreas T. Wolf </em>

<em>Wie viel Verantwortung tragen Bankenchefs im Umgang mit den weltweiten Finanzmärkten? Internationalisierung und Nachhaltigkeit sind zwei von vielen Fragen, die den 29-jährige Tom Thiel aus Bad Rodach beschäftigen und ihn in das Herz des Finanzwesens geführt haben. Nach seiner Bank-Ausbildung ging es zum <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft/">BWL</a>-Studium an die Hochschule Coburg und mit seinem Bachelorabschluss weiter an die Bayerische Landesbank (BayernLB). Dort wurde der Hochschul-Alumnus in ein Trainee-Programm aufgenommen und nach seiner Festanstellung über ein Talentprogramm für sechs Wochen in die USA geschickt.</em>

<strong><em>Was waren die größten Herausforderungen und Highlights während Ihres fast zweimonatigen Aufenthalts in New York? </em> </strong>

<strong>Tom Thiel: </strong>Im Rahmen eines internen Förderprogramms hatte ich die Möglichkeit, eine sechswöchige Hospitation im Kapitalmarktbereich unserer Auslandsniederlassung der Bayern LB in New York zu absolvieren. Neben der täglichen Arbeit und Kommunikation auf Englisch war die größte Herausforderung die Eingewöhnung in der neuen Umgebung. Die ersten Tage erlebte ich eine regelrechte Reizüberflutung durch den ständigen Lärm, Menschenmassen und permanente Ereignisse um einen herum. Die Stadt steht einfach nie still. Beruflich konnte der Zeitpunkt auch nicht spannender sein. Die Präsidentschaftswahlen habe ich mit privatem wie auch beruflichem Interesse direkt vor Ort verfolgt und der Ausgang wirft viele Fragen auf: Investiert die USA nun weiterhin in erneuerbare Energien? Wie wird das zukünftige Zollsystem aussehen? Welchen Einfluss hat die Wahl auf Deutschland? Das hat mich bewegt.

<strong><em>Wie hat Ihre Ausbildung an der Hochschule Coburg Sie auf Ihre Karriere vorbereitet?</em> </strong>

Die Ausbildung legt eine fundamentale Grundlage für das spätere Berufsleben. Mein Praxissemester bei Brose Fahrzeugteile gab mir wertvolle Einblicke, was die theoretische Ausbildung sehr gut ergänzt hat und entscheidend für meine ersten beruflichen Schritte war. Für mich persönlich waren die Vorlesungen von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-victor-randall/">Prof. Dr. Victor J. Randall</a> besonders thematisch interessant und hilfreich, etwa Allgemeine Betriebswirtschaftslehre oder Finanz- und Kapitalmärkte im Schwerpunkt.

<strong><em> Was hat Sie dazu bewogen, eine Karriere im Finanzsektor zu verfolgen und wie nehmen Sie jetzt die globale Finanzwelt wahr? </em> </strong>

Als Auszubildender bei einer genossenschaftlichen Bank bin ich früh in Kontakt mit dem Finanzsektor gekommen. Für mich stellt die Finanzwelt einen zentralen Knotenpunkt der globalen Wirtschaft dar, der durch die Steuerung von Kapitalflüssen einen enormen Einfluss ausübt. Sie ermöglicht es, stets am Puls der Zeit zu bleiben. Die Herausforderungen der Finanzwelt sind vielfältig und reichen von internen Themen wie der Digitalisierung bis hin zu externen Aspekten wie Nachhaltigkeit und Regulieren. Diese Dynamik sorgt dafür, dass kontinuierlich neue Themen und Herausforderungen aufkommen und man nie stillsteht.

<strong> <em>Nachhaltigkeit war eines Ihrer Themen während des Trainee-Programms. Können Sie uns mehr darüber erzählen, wie Sie dieses Thema in Ihrer Arbeit integriert haben? </em></strong>

Nachhaltigkeit hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Angesichts unterschiedlicher Klimaziele und globaler Herausforderungen ist es politisch und aufsichtsrechtlich hochrelevant. Da Banken Kapitalflüsse lenken, müssen sie solche wichtigen Themen in der operativen und strategischen Ausrichtung integrieren. Wir müssen als Finanzinstitution Verantwortung übernehmen, zum Beispiel, indem wir auf der Refinanzierungsseite „grüne Anleihen“ ausgeben, die mit nachhaltigen Krediten hinterlegt sind.

<strong><em>Wie geht es für Sie nun weiter? </em> </strong>

Im neuen Jahr werde ich eine Position als Analyst für internationale Immobilien bei der BayernLB antreten. Ich freue mich darauf, die unterschiedlichen Facetten der internationalen Immobilienmärkte sowie der verschiedenen Anlageklassen näher kennenzulernen und zu analysieren. Diese Herausforderung ermöglicht es mir, mein Fachwissen auszubauen und wertvolle Einblicke in den dynamischen Markt zu gewinnen.

<em><strong>Welche Ratschläge geben Sie aktuellen Studierenden, die eine ähnliche Karriere anstreben?</strong> </em>

Der Universitäts- oder Hochschulabschluss bildet eine wichtige Grundlage, doch letztlich ist es die Kombination aus methodischem Verständnis, praktischer Erfahrung und Teamfähigkeit, die zum Erfolg beiträgt. Ebenso wichtig ist es, die eigene Komfortzone zu verlassen, um sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen anzunehmen. Diese Aspekte sind maßgeblich für eine langfristige berufliche und persönliche Entwicklung. Neben den angebotenen Vorlesungen empfehle ich Auslandserfahrungen, wie beispielsweise das Erasmus-Programm. Der Standort Coburg bietet ideale Bedingungen, um Theorie und Praxis effektiv zu verbinden, sei es als Praktikant oder Werkstudent. So sammelt man schnell wertvolle Erfahrungen. Ich jedenfalls, habe meine Zeit dort sehr genossen.

<em>Betriebswirtschaft kann an der Hochschule Coburg in Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitend studiert werden sowie im Verbund mit einer Berufsausbildung. Ein Start ist zum Winter- oder Sommersemester möglich. Ausprobieren kann man die Studieninhalte in einem Orientierungssemester. Interessierte können sich jetzt </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/anmelden-und-einschreiben/"><em>anmelden und einschreiben</em></a><em>. Weitere Informationen gibt es unter </em><a href="http://www.hs-coburg.de/studieren/"><em>www.hs-coburg.de/studieren/.</em></a>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Weihnachtsvorlesung mit Santa Klaus und Prof. X-Mas]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weihnachtsvorlesung-mit-santa-klaus-und-x-mas-stefan/</link>
                <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 18:08:32 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Brennende Schneebälle, Flammen in allen Regenbogenfarben und bunte Kristalle, die vor den Augen der Zuschauerinnen und Zuschauer an einem kleinen Deko-Weihnachtsbaum wachsen: <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-klaus-drese/">Prof. Dr. „Santa“ Klaus Drese</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. „X-Mas“-Stefan Kalkhof</a> verzaubern das Publikum bei der öffentlichen Weihnachtsvorlesung der Hochschule Coburg mit magischen Experimenten aus Physik und Chemie.</em>

Wissenschaft und Weihnachts-Zauber gehören schon lange zusammen: Bereits vor 200 Jahren gab es in England Weihnachtsvorlesungen. „Weil man auf den Jahrmärkten festgestellt hatte, dass man Leute mit Chemie begeistern kann“, erklärt Prof. Dr. Stefan Kalkhof. In der Tradition dieser Spektakel steht auch die Weihnachtsvorlesung der Hochschule Coburg.
<h4>Der Chemiker Prof. X-Mas</h4>
Kalkhof sagt: „Ich bin hier der Chemiker“, 200 Augenpaare warten gespannt, was nun kommt, „und die wichtigste Regel ist: Solange ich nicht renne, ist alles in Ordnung.“ Er verweist auf die Bedeutung der Schutzausrüstung, rückt dabei grinsend seine blinkende X-Mas-Mütze zurecht und das Spektakel startet: Beim Kontakt mit einer kleinen Flamme explodieren im Lauf der Vorlesung knallend mit Gasen gefüllte Luftballons, am „Chemistree“ wachsen bunte Kristalle und das Phänomen der Chemolumineszenz zeigt, wie die Reaktion zweier Chemikalien geheimnisvoll leuchtendes Neonlicht produziert. Ganze Schulklassen, aber auch einzelne Besucherinnen und Besucher lauschen gespannt den Informationen, die nebenbei von den Forschenden in einem Quiz präsentiert werden. Beispielsweise eben, dass Kastanien Aesculin enthalten und diese Substanz eine starke Fluoreszenz aufweist, die einen Bestandteil des Neonleuchtens liefert.

Durch Handheben zeigt das Publikum, welche Antworten es im Quiz für richtig hält. Zum Beispiel: Welcher Forscher ging mit einer revidierten Version folgender Erkenntnis in die Geschichte ein: „Heute bewegt mich nichts. Ich bleib im Bett und chill.“ Bei Galileo Galilei (1564 - 1642) sind einige Hände oben, aber auch bei Albert Einstein (1879 - 1955) und Werner Heisenberg (1901 - 1976). Die meisten tippen aber richtig auf Isaac Newton (1643 - 1727), der mit seinen Newtonschen Gesetzen die Bewegung von Körpern beschrieb – und mit dem Trägheitsgesetz auch die Nichtbewegung.
<h4>Santa Klaus, der Physiker</h4>
Mit Rauschebart, roter Mütze und vollem Körpereinsatz demonstriert Santa Klaus physikalische Gesetze vom Bernoulli-Effekt bis zur Drehimpulserhaltung. Auf einer Drehstuhlkonstruktion sitzend lässt sich der auch als Prof. Dr. Klaus Drese bekannte Weihnachtsmann ein sich schnell drehendes Rad in die Hand geben. Er dreht sich selbst mit seinem Stuhl in die andere Richtung – und wird dabei von Jan Lützelberger und Patrick Haas mit Weihnachtsschmuck verziert. Auch Josefine Schlemmer und Olaf Schröder gehören zum Team und tragen entscheidend zum Gelingen des chemisch-physikalischen Rätselratens in der magischen Weihnachtszeit bei.

Mit viel Humor und unterhaltsamen Experimenten aus Chemie und Physik begeistern die Forschenden der Hochschule Coburg mit der Weihnachtsvorlesung für die faszinierende Welt der Naturwissenschaften. Am Schluss gibt’s Applaus, der laut donnert wie eine kleine Knallgasexplosion - das wie die Besucherinnen und Besucher wissen, übrigens aus einer Mischung aus Wasserstoff (H<sub>2</sub>) und Sauerstoff (O<sub>2</sub>) besteht.

<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ch3pmWss0wY">Hier geht's zum Video der Weihnachtsvorlesung der Hochschule Coburg: Ein chemisch-physikalisches Rätselraten - YouTube</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Brennende Schneebälle, Flammen in allen Regenbogenfarben und bunte Kristalle, die vor den Augen der Zuschauerinnen und Zuschauer an einem kleinen Deko-Weihnachtsbaum wachsen: <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-klaus-drese/">Prof. Dr. „Santa“ Klaus Drese</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. „X-Mas“-Stefan Kalkhof</a> verzaubern das Publikum bei der öffentlichen Weihnachtsvorlesung der Hochschule Coburg mit magischen Experimenten aus Physik und Chemie.</em>

Wissenschaft und Weihnachts-Zauber gehören schon lange zusammen: Bereits vor 200 Jahren gab es in England Weihnachtsvorlesungen. „Weil man auf den Jahrmärkten festgestellt hatte, dass man Leute mit Chemie begeistern kann“, erklärt Prof. Dr. Stefan Kalkhof. In der Tradition dieser Spektakel steht auch die Weihnachtsvorlesung der Hochschule Coburg.
<h4>Der Chemiker Prof. X-Mas</h4>
Kalkhof sagt: „Ich bin hier der Chemiker“, 200 Augenpaare warten gespannt, was nun kommt, „und die wichtigste Regel ist: Solange ich nicht renne, ist alles in Ordnung.“ Er verweist auf die Bedeutung der Schutzausrüstung, rückt dabei grinsend seine blinkende X-Mas-Mütze zurecht und das Spektakel startet: Beim Kontakt mit einer kleinen Flamme explodieren im Lauf der Vorlesung knallend mit Gasen gefüllte Luftballons, am „Chemistree“ wachsen bunte Kristalle und das Phänomen der Chemolumineszenz zeigt, wie die Reaktion zweier Chemikalien geheimnisvoll leuchtendes Neonlicht produziert. Ganze Schulklassen, aber auch einzelne Besucherinnen und Besucher lauschen gespannt den Informationen, die nebenbei von den Forschenden in einem Quiz präsentiert werden. Beispielsweise eben, dass Kastanien Aesculin enthalten und diese Substanz eine starke Fluoreszenz aufweist, die einen Bestandteil des Neonleuchtens liefert.

Durch Handheben zeigt das Publikum, welche Antworten es im Quiz für richtig hält. Zum Beispiel: Welcher Forscher ging mit einer revidierten Version folgender Erkenntnis in die Geschichte ein: „Heute bewegt mich nichts. Ich bleib im Bett und chill.“ Bei Galileo Galilei (1564 - 1642) sind einige Hände oben, aber auch bei Albert Einstein (1879 - 1955) und Werner Heisenberg (1901 - 1976). Die meisten tippen aber richtig auf Isaac Newton (1643 - 1727), der mit seinen Newtonschen Gesetzen die Bewegung von Körpern beschrieb – und mit dem Trägheitsgesetz auch die Nichtbewegung.
<h4>Santa Klaus, der Physiker</h4>
Mit Rauschebart, roter Mütze und vollem Körpereinsatz demonstriert Santa Klaus physikalische Gesetze vom Bernoulli-Effekt bis zur Drehimpulserhaltung. Auf einer Drehstuhlkonstruktion sitzend lässt sich der auch als Prof. Dr. Klaus Drese bekannte Weihnachtsmann ein sich schnell drehendes Rad in die Hand geben. Er dreht sich selbst mit seinem Stuhl in die andere Richtung – und wird dabei von Jan Lützelberger und Patrick Haas mit Weihnachtsschmuck verziert. Auch Josefine Schlemmer und Olaf Schröder gehören zum Team und tragen entscheidend zum Gelingen des chemisch-physikalischen Rätselratens in der magischen Weihnachtszeit bei.

Mit viel Humor und unterhaltsamen Experimenten aus Chemie und Physik begeistern die Forschenden der Hochschule Coburg mit der Weihnachtsvorlesung für die faszinierende Welt der Naturwissenschaften. Am Schluss gibt’s Applaus, der laut donnert wie eine kleine Knallgasexplosion - das wie die Besucherinnen und Besucher wissen, übrigens aus einer Mischung aus Wasserstoff (H<sub>2</sub>) und Sauerstoff (O<sub>2</sub>) besteht.

<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ch3pmWss0wY">Hier geht's zum Video der Weihnachtsvorlesung der Hochschule Coburg: Ein chemisch-physikalisches Rätselraten - YouTube</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/226-Weihnachtsvorlesung04-1024x730.jpg"
                        fileSize="133348"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="730"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/226-Weihnachtsvorlesung05-1024x648.jpg"
                        fileSize="111440"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="648"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/226-Weihnachtsvorlesung06-711x1024.jpg"
                        fileSize="76148"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="711" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/226-Weihnachtsvorlesung07-691x1024.jpg"
                        fileSize="61472"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="691" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/226-Weihnachtsvorlesung08-1024x688.jpg"
                        fileSize="113298"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="688"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/226-Weihnachtsvorlesung09-1024x752.jpg"
                        fileSize="100557"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="752"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/226-Weihnachtsvorlesung10-1024x676.jpg"
                        fileSize="84445"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="676"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/226-Weihnachtsvorlesung11-1024x748.jpg"
                        fileSize="96578"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="748"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/226-Werihnachtsvorlesung01-1024x706.jpg"
                        fileSize="112351"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="706"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/226-Werihnachtsvorlesung02-1024x692.jpg"
                        fileSize="85693"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/226-Werihnachtsvorlesung03-739x1024.jpg"
                        fileSize="127600"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="739" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Wissenschaft am Schlachthof: Klappe, die Erste]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/101493/</link>
                <pubDate>Tue, 17 Dec 2024 09:12:24 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Auf dem ehemaligen Schlachthofareal in Coburg soll ein lebendiges Quartier entstehen, das von der Hochschule Coburg durch Reallabore und Veranstaltungen geprägt wird. Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, findet bereits jetzt regelmäßig „Wissenschaft am Schlachthof“ statt. Zum Beispiel in Form von Filmabenden.</em>

Zum Auftakt der Reihe wurde der Dokumentarfilm „The Human Scale – bringing Cities to Life“ von Andreas M. Dalsgaard in der Alten Kühlhalle gezeigt. Wissenschaftlicher Pate des Abends war Mario Tvrtkovic, Professor für Städtebau und Entwerfen im Studiengang Architektur. Nach dem Film hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit ihm über die Inhalte des Films auszutauschen und zu diskutieren. Damit wurde das Ziel des Abends direkt in die Tat umgesetzt: den Dialog über das zukünftige Campusquartier anzustoßen.

„The Human Scale“ untersucht die Gestaltung lebenswerterer und zukunftsfester Städte. Der Film beleuchtet die Arbeit des dänischen Architekten und Stadtplaners Jan Gehl und legt den Fokus auf die Bedeutung des öffentlichen Raums für die Lebensqualität sowie dessen Zugänglichkeit für Menschen. Fußgängerzonen, Fahrradwege und Plätze werden geschaffen, um zwischenmenschliche Interaktionen zu ermöglichen und zu erleichtern.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     </em><strong><em>‘The Human Scale‘ verdeutlicht, wie kleine Änderungen in der Stadtplanung das Leben in Städten erheblich verbessern können, indem der Fokus auf menschliche Bedürfnisse gelegt wird. Vielen Dank an das Referat für Transfer &amp; Entrepreneurship für die Organisation und Durchführung des neuen Formates ‚Wissenschaft am Schlachthof‘.“</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Mario Tvrtkovic
Hochschule Coburg</em></p>
<em> </em>
<h4><strong>Wie planen wir einen „menschengerechten“ Campus?</strong></h4>
Der Film zeigte einerseits, dass es für künftige Planungsaufgaben essenziell ist, sich mit den menschlichen Bedürfnissen und der Fragestellung „Was macht eine Stadt lebenswert?“ auseinanderzusetzen. Dies gilt umso mehr für einen Hochschulcampus, auf dem mehrere hundert Menschen, vor allem Studierende, einen Großteil ihrer Zeit verbringen. Ein Hochschulcampus ist ein Ort, an dem gelernt und gearbeitet wird. Studierende verbringen hier aber auch ihre Freizeit.

In Anbetracht dessen kommt bei der Campusplanung die Komplexität städtischer Entwicklung mit Sicherheit etwas zu kurz. Auf Aspekte wie die Koexistenz von Mensch und Tier, die Fragen der Biodiversität, Aspekte der Profitorientierung sowie die Effizienz und Funktion als treibende Kraft der modernen Stadtentwicklung wird zu wenig eingegangen. Für einen neuen Campus sind aber auch dies relevante Faktoren – gerade aufgrund der besonderen Lage an der Itz.

Auch die Frage der Übertragbarkeit steht im Raum: Coburg ist keine Metropole wie die im Film gezeigten Städte New York, Dhaka oder Melbourne. Coburg hat als Mittelstadt schlichtweg andere Herausforderungen. Die zentrale Fragestellung, welche Rolle der Mensch in der Planung neuer Quartiere spielt, bleibt davon freilich unberührt – und dies nehmen wir aus dem Dokumentarfilm für die zukünftige Campusentwicklung mit: Wie können wir einen „menschengerechten“ Campus planen und gestalten?
<h4></h4>
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     <strong>Der Film „The Human Scale – bringing Cities to Life“ beindruckte mit den Arbeiten des Architekten Jan Gehl und einigen seiner Kollegen. Alle sind bemüht städtisches Leben ‚menschengerechter‘und ‚qualitativ‘ zu machen. Der Filmabend und die anschließende Diskussion waren sehr interessant! Für Coburg wünsche ich mir, dass das neue Format der Hochschule Coburg ‘Wissenschaft am Schlachthof‘ den Dialog zwischen Wissenschaft, Bürgerschaft und Wirtschaft erfolgreich weiterführt und umsetzt.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Peter Langendorf </em><em> </em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Auf dem ehemaligen Schlachthofareal in Coburg soll ein lebendiges Quartier entstehen, das von der Hochschule Coburg durch Reallabore und Veranstaltungen geprägt wird. Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, findet bereits jetzt regelmäßig „Wissenschaft am Schlachthof“ statt. Zum Beispiel in Form von Filmabenden.</em>

Zum Auftakt der Reihe wurde der Dokumentarfilm „The Human Scale – bringing Cities to Life“ von Andreas M. Dalsgaard in der Alten Kühlhalle gezeigt. Wissenschaftlicher Pate des Abends war Mario Tvrtkovic, Professor für Städtebau und Entwerfen im Studiengang Architektur. Nach dem Film hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit ihm über die Inhalte des Films auszutauschen und zu diskutieren. Damit wurde das Ziel des Abends direkt in die Tat umgesetzt: den Dialog über das zukünftige Campusquartier anzustoßen.

„The Human Scale“ untersucht die Gestaltung lebenswerterer und zukunftsfester Städte. Der Film beleuchtet die Arbeit des dänischen Architekten und Stadtplaners Jan Gehl und legt den Fokus auf die Bedeutung des öffentlichen Raums für die Lebensqualität sowie dessen Zugänglichkeit für Menschen. Fußgängerzonen, Fahrradwege und Plätze werden geschaffen, um zwischenmenschliche Interaktionen zu ermöglichen und zu erleichtern.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     </em><strong><em>‘The Human Scale‘ verdeutlicht, wie kleine Änderungen in der Stadtplanung das Leben in Städten erheblich verbessern können, indem der Fokus auf menschliche Bedürfnisse gelegt wird. Vielen Dank an das Referat für Transfer &amp; Entrepreneurship für die Organisation und Durchführung des neuen Formates ‚Wissenschaft am Schlachthof‘.“</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Mario Tvrtkovic
Hochschule Coburg</em></p>
<em> </em>
<h4><strong>Wie planen wir einen „menschengerechten“ Campus?</strong></h4>
Der Film zeigte einerseits, dass es für künftige Planungsaufgaben essenziell ist, sich mit den menschlichen Bedürfnissen und der Fragestellung „Was macht eine Stadt lebenswert?“ auseinanderzusetzen. Dies gilt umso mehr für einen Hochschulcampus, auf dem mehrere hundert Menschen, vor allem Studierende, einen Großteil ihrer Zeit verbringen. Ein Hochschulcampus ist ein Ort, an dem gelernt und gearbeitet wird. Studierende verbringen hier aber auch ihre Freizeit.

In Anbetracht dessen kommt bei der Campusplanung die Komplexität städtischer Entwicklung mit Sicherheit etwas zu kurz. Auf Aspekte wie die Koexistenz von Mensch und Tier, die Fragen der Biodiversität, Aspekte der Profitorientierung sowie die Effizienz und Funktion als treibende Kraft der modernen Stadtentwicklung wird zu wenig eingegangen. Für einen neuen Campus sind aber auch dies relevante Faktoren – gerade aufgrund der besonderen Lage an der Itz.

Auch die Frage der Übertragbarkeit steht im Raum: Coburg ist keine Metropole wie die im Film gezeigten Städte New York, Dhaka oder Melbourne. Coburg hat als Mittelstadt schlichtweg andere Herausforderungen. Die zentrale Fragestellung, welche Rolle der Mensch in der Planung neuer Quartiere spielt, bleibt davon freilich unberührt – und dies nehmen wir aus dem Dokumentarfilm für die zukünftige Campusentwicklung mit: Wie können wir einen „menschengerechten“ Campus planen und gestalten?
<h4></h4>
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     <strong>Der Film „The Human Scale – bringing Cities to Life“ beindruckte mit den Arbeiten des Architekten Jan Gehl und einigen seiner Kollegen. Alle sind bemüht städtisches Leben ‚menschengerechter‘und ‚qualitativ‘ zu machen. Der Filmabend und die anschließende Diskussion waren sehr interessant! Für Coburg wünsche ich mir, dass das neue Format der Hochschule Coburg ‘Wissenschaft am Schlachthof‘ den Dialog zwischen Wissenschaft, Bürgerschaft und Wirtschaft erfolgreich weiterführt und umsetzt.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Peter Langendorf </em><em> </em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/Auswahl-1-1024x576.jpg"
                        fileSize="111476"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/Auswahl-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="94242"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/Auswahl-3-1024x576.jpg"
                        fileSize="98623"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/Auswahl-4-1024x576.jpg"
                        fileSize="92575"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Basler Thesen: Hochschulen haben Schlüsselrolle bei Nachhaltigkeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/basler-thesen-hochschulen-haben-schluesselrolle-bei-nachhaltigkeit/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Dec 2024 15:24:02 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>In Basel wurden Leitlinien für eine zukunftsorientierte Stadt- und Regionalentwicklung entwickelt. Damit wurde der 8. Internationale Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik aus dem Frühjahr fortgeführt – diesen hatte der Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a>– und Stadtplanungs-<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Professor Mario Tvrtkovic </a>mit organisiert. </em>

Boden-, Bau- und Mobilitätswende, Klimaschutz und Biodiversität, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt – ob in der Planungspraxis oder in der Forschung und der Lehre: Auch die Hochschulen stehen vor drängenden Herausforderungen. Im April 2024 haben das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) zu einem länderübergreifenden Austausch nach Basel eingeladen. Akteure des Hochschultags der Nationalen Stadtentwicklungspolitik beschäftigten sich mit dem Verständnis einer europäischen Planungskultur für eine transformative Regional- und Stadtplanung. Hierbei ging es insbesondere um die Frage, welche Rolle den Hochschulen für die Umsetzung einer transformativen Planungskultur zukommt. Gemeinsam mit Prof. Mario Tvrtkovic von der  Hochschule Coburg nahmen auch Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design </a> an der Tagung in Basel teil.
<h4>Transformation zur Nachhaltigkeit</h4>
Seit Ende vergangenen Jahres ist Tvrtkovic Wissenschaftlicher Sekretär und Präsidiumsmitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung. In der DASL haben sich Fachleute aus Städtebau und Landesplanung zusammengeschlossen, die besondere Leistungen in Forschung und praktischer Planung erbracht haben. „Die Fachdisziplinen, die für die räumliche Entwicklung zuständig sind, tragen auch für die Transformation zur Nachhaltigkeit eine Verantwortung. Die DASL fördert diese Themen in Wissenschaft und Praxis und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich“, erklärt der Coburger Wissenschaftler. Für das Thema engagiert er sich seit Jahren. Tvrtkovic ist überzeugt davon, dass den Universitäten und Hochschulen als Orten der Bildung zukünftiger Expertinnen und Experten eine Schlüsselrolle zukommt – und das ist auch Kern der Basler Thesen, die als Ergebnis der Veranstaltung erarbeitet wurden. <a href="https://dasl.de/basler-thesen-zum-8-hochschultag-der-nationalen-stadtentwicklungspolitik/">Sie sind nun hier in deutscher und englischer Sprache nachzulesen.</a>
<h4>Hochschulen als Plattformen des wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurses</h4>
Durch transdisziplinäres Engagement und Wissenstransfer fördern Hochschulen demzufolge eine Kultur sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Verantwortlichkeit. Sie bereiten zukünftige Entscheidungsträger- und Gestaltende auf die anstehenden Aufgaben vor, generieren das hierfür erforderliche Wissen, ziehen Rückschlüsse für die Anwendung in der Planung und erproben wegweisende Konzepte. Dafür sind, so wird in den Thesen gefordert, Hochschulen als Plattformen des wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurses zu stärken, um den fachlichen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen und den Dialog mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus Kommunen, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu stärken.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>In Basel wurden Leitlinien für eine zukunftsorientierte Stadt- und Regionalentwicklung entwickelt. Damit wurde der 8. Internationale Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik aus dem Frühjahr fortgeführt – diesen hatte der Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a>– und Stadtplanungs-<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Professor Mario Tvrtkovic </a>mit organisiert. </em>

Boden-, Bau- und Mobilitätswende, Klimaschutz und Biodiversität, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt – ob in der Planungspraxis oder in der Forschung und der Lehre: Auch die Hochschulen stehen vor drängenden Herausforderungen. Im April 2024 haben das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) zu einem länderübergreifenden Austausch nach Basel eingeladen. Akteure des Hochschultags der Nationalen Stadtentwicklungspolitik beschäftigten sich mit dem Verständnis einer europäischen Planungskultur für eine transformative Regional- und Stadtplanung. Hierbei ging es insbesondere um die Frage, welche Rolle den Hochschulen für die Umsetzung einer transformativen Planungskultur zukommt. Gemeinsam mit Prof. Mario Tvrtkovic von der  Hochschule Coburg nahmen auch Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design </a> an der Tagung in Basel teil.
<h4>Transformation zur Nachhaltigkeit</h4>
Seit Ende vergangenen Jahres ist Tvrtkovic Wissenschaftlicher Sekretär und Präsidiumsmitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung. In der DASL haben sich Fachleute aus Städtebau und Landesplanung zusammengeschlossen, die besondere Leistungen in Forschung und praktischer Planung erbracht haben. „Die Fachdisziplinen, die für die räumliche Entwicklung zuständig sind, tragen auch für die Transformation zur Nachhaltigkeit eine Verantwortung. Die DASL fördert diese Themen in Wissenschaft und Praxis und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich“, erklärt der Coburger Wissenschaftler. Für das Thema engagiert er sich seit Jahren. Tvrtkovic ist überzeugt davon, dass den Universitäten und Hochschulen als Orten der Bildung zukünftiger Expertinnen und Experten eine Schlüsselrolle zukommt – und das ist auch Kern der Basler Thesen, die als Ergebnis der Veranstaltung erarbeitet wurden. <a href="https://dasl.de/basler-thesen-zum-8-hochschultag-der-nationalen-stadtentwicklungspolitik/">Sie sind nun hier in deutscher und englischer Sprache nachzulesen.</a>
<h4>Hochschulen als Plattformen des wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurses</h4>
Durch transdisziplinäres Engagement und Wissenstransfer fördern Hochschulen demzufolge eine Kultur sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Verantwortlichkeit. Sie bereiten zukünftige Entscheidungsträger- und Gestaltende auf die anstehenden Aufgaben vor, generieren das hierfür erforderliche Wissen, ziehen Rückschlüsse für die Anwendung in der Planung und erproben wegweisende Konzepte. Dafür sind, so wird in den Thesen gefordert, Hochschulen als Plattformen des wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurses zu stärken, um den fachlichen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen und den Dialog mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus Kommunen, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu stärken.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Bayerns erste Hochschul-Doktorin: In Coburg erforschte sie Dehydration]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bayerns-erste-hochschul-doktorin-in-coburg-erforschte-sie-dehydration/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Dec 2024 13:46:17 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Laura Wester aus Nordrhein-Westfalen ist die Erste, die in Bayern einen Doktortitel an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) erwirbt. Sie erforschte an der Hochschule Coburg, wie sich Dehydration auf menschliche Hautzellen und Blutplasma auswirkt. Es geht darum, einen Biomarker zu finden, mit dem sich Flüssigkeitsmangel bei älteren Menschen frühzeitig und unkompliziert feststellen lässt.</em>

Wenn das Wetter normal ist und er sich nicht übermäßig verausgabt, benötigt ein durchschnittlicher Mensch etwa zwei bis 2,5 Liter Wasser pro Tag. Laura Wester streckt spontan den Schokoriegel in die Luft, den sie als Notfallproviant mitgebracht hat: „Aber wenn wir Nahrung verstoffwechseln, entsteht auch Oxidationswasser.“ Deshalb reicht es, 1,5 Liter zu trinken. Die meisten Menschen regulieren ihren körpereigenen Wasserhaushalt instinktiv richtig, aber bei älteren Menschen ist Dehydration, also die Austrocknung des Körpers, ein verbreitetes Problem. Und das liegt nicht nur daran, dass sie zu wenig trinken, weil das Durstgefühl im Alter abnimmt. Laura Wester erklärt, dass der Körper sich verändert und im Alter weniger Flüssigkeitsreserven speichert. Ältere Menschen nehmen auch häufig Medikamente, die harntreibend wirken, außerdem verstärken verschiedene Krankheiten die Dehydration. „Die multiplen Einflussfaktoren erschweren die Diagnose“, sagt Wester. Dabei sind die Augen von etwa einem Dutzend Professorinnen und Professoren auf sie gerichtet. Außerdem sind Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden und eine Reihe Mitarbeitende zur heutigen hochschulöffentlichen Disputation gekommen. Dieses als wissenschaftliches Streitgespräch angelegte Format ist traditionell eine der Prüfungen zur Erlangung der Doktorwürde. Laura Wester ist die Erste, die im<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/"> Promotionszentrum Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg auf diese Weise ihre Doktorarbeit verteidigt. Und sie ist die Erste in Bayern, die ihren Doktortitel von einer Hochschule für angewandte Wissenschaften verliehen bekommt.
<h4><strong>An der Hochschule Coburg zum Doktortitel</strong></h4>
Ermöglicht wurde das durch eine Änderung im bayerischen Hochschulrecht: In besonders forschungsstarken Bereichen können Hochschulen für angewandte Wissenschaften seit einigen Monaten ein Promotionsrecht erhalten. Bis dahin war das in Bayern den Universitäten vorbehalten. Coburg gehörte im Oktober 2023 zu den ersten Hochschulen mit Promotionsrecht. Am eigenständigen Promotionszentrum Analytics4Health (A4H) und dem kooperativen <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Promotionszentrum Nachhaltige und intelligente Systeme</a> kann zu verschiedenen Zukunftsthemen in Coburg promoviert werden. In Zusammenarbeit mit einer Universität wurden an der Hochschule Coburg auch vorher schon zahlreiche Doktorandinnen und Doktoranden betreut – so hat auch Laura Wester mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit zur Dehydration ursprünglich begonnen. 2018 startete sie im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Institut für Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg ihre Suche nach den Geheimnissen der Wasserregulierung im menschlichen Körper. Sie wollte herausfinden, wie die Mechanismen in menschlichen Hautzellen und im Blutplasma funktionieren, wie sie sich verändern und ob es einen Biomarker gibt, der eine Dehydration frühzeitig anzeigt.
<h4><strong>Ein auffälliges Protein</strong></h4>
„Identification of Mechanisms and Adaption to Osmoregulation in Human Skin Cells and Blood Plasma“ ist der Titel ihrer Doktorarbeit. Dank der Zusammenarbeit mit dem Sana Klinikum Coburg konnte Wester Daten oberfränkischer Patientinnen und Patienten stellvertretend für die Bevölkerung ab 65 Jahren als Referenzpopulation nutzen. Sie wurden mit Hilfe einer so genannten „Bioelektrischen Impedanz-Vectoranalyse“ nach ihrem Hydratations-Status unterteilt. Bei einer Gruppe chronisch dehydrierter Menschen analysierte die Forscherin die Proteine im Blutplasma. Dabei stellte sie einen Zusammenhang zwischen Dehydration und verminderter Blutgerinnung und Wundheilung fest. Sie fand heraus, dass Dehydration Stress in speziellen Zellen in der Oberhaut (Epidermis), den so genannten Keratinozyten, auslöst. Im Labor setzte sie die Zellkulturen zusätzlichem Stress beispielsweise durch UV-Licht aus und so fand sie es: Ein Eiweiß, ein Protein namens H2AX, wird bei Dehydration und UV-Licht stark beeinträchtigt. Es ist ein früher Ansatz, um zukünftig Biomarker für Dehydration zu bestimmen. „Ideal wäre eine Bestimmung wie bei einem Diabetes-Armsensor, der kontinuierlich und leicht messbar den Blutzuckerspiegel erfasst“, erklärt Wester bei der Disputation.
<h4><strong>Forschung und Familie</strong></h4>
Die 32-Jährige war aus Nordrhein-Westfalen an die Hochschule Coburg gekommen und fühlte sich hier an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> gut aufgehoben. Sie hat über die Jahre eine Reihe an Versuchen und Analysen durchgeführt – und wurde nebenbei Mama. Jetzt stellt sie sich dem wissenschaftlichen Streitgespräch zu ihrer Arbeit und beantwortet alle Fragen mit einem Lächeln. Die Prüfungskommission braucht nicht lange für die Beratung: Laura Wester wird der Titel Dr. rer. nat. verliehen.

<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-janosch-hildebrand/">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a> haben die Arbeit gemeinschaftlich betreut. Zusammen mit Prof. Dr. Janin Henkel-Oberländer, Dekanin der Fakultät für Lebenswissenschaften der Uni Bayreuth in Kulmbach, bildeten die beiden Coburger Professoren die Prüfungskommission. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-gerd-uwe-flechsig/">Prof. Dr. Gerd-Uwe Flechsig</a>, stellvertretender Wissenschaftlicher Leiter des Promotionszentrums A4H, leitete das Promotionsverfahren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Laura Wester aus Nordrhein-Westfalen ist die Erste, die in Bayern einen Doktortitel an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) erwirbt. Sie erforschte an der Hochschule Coburg, wie sich Dehydration auf menschliche Hautzellen und Blutplasma auswirkt. Es geht darum, einen Biomarker zu finden, mit dem sich Flüssigkeitsmangel bei älteren Menschen frühzeitig und unkompliziert feststellen lässt.</em>

Wenn das Wetter normal ist und er sich nicht übermäßig verausgabt, benötigt ein durchschnittlicher Mensch etwa zwei bis 2,5 Liter Wasser pro Tag. Laura Wester streckt spontan den Schokoriegel in die Luft, den sie als Notfallproviant mitgebracht hat: „Aber wenn wir Nahrung verstoffwechseln, entsteht auch Oxidationswasser.“ Deshalb reicht es, 1,5 Liter zu trinken. Die meisten Menschen regulieren ihren körpereigenen Wasserhaushalt instinktiv richtig, aber bei älteren Menschen ist Dehydration, also die Austrocknung des Körpers, ein verbreitetes Problem. Und das liegt nicht nur daran, dass sie zu wenig trinken, weil das Durstgefühl im Alter abnimmt. Laura Wester erklärt, dass der Körper sich verändert und im Alter weniger Flüssigkeitsreserven speichert. Ältere Menschen nehmen auch häufig Medikamente, die harntreibend wirken, außerdem verstärken verschiedene Krankheiten die Dehydration. „Die multiplen Einflussfaktoren erschweren die Diagnose“, sagt Wester. Dabei sind die Augen von etwa einem Dutzend Professorinnen und Professoren auf sie gerichtet. Außerdem sind Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden und eine Reihe Mitarbeitende zur heutigen hochschulöffentlichen Disputation gekommen. Dieses als wissenschaftliches Streitgespräch angelegte Format ist traditionell eine der Prüfungen zur Erlangung der Doktorwürde. Laura Wester ist die Erste, die im<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/"> Promotionszentrum Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg auf diese Weise ihre Doktorarbeit verteidigt. Und sie ist die Erste in Bayern, die ihren Doktortitel von einer Hochschule für angewandte Wissenschaften verliehen bekommt.
<h4><strong>An der Hochschule Coburg zum Doktortitel</strong></h4>
Ermöglicht wurde das durch eine Änderung im bayerischen Hochschulrecht: In besonders forschungsstarken Bereichen können Hochschulen für angewandte Wissenschaften seit einigen Monaten ein Promotionsrecht erhalten. Bis dahin war das in Bayern den Universitäten vorbehalten. Coburg gehörte im Oktober 2023 zu den ersten Hochschulen mit Promotionsrecht. Am eigenständigen Promotionszentrum Analytics4Health (A4H) und dem kooperativen <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Promotionszentrum Nachhaltige und intelligente Systeme</a> kann zu verschiedenen Zukunftsthemen in Coburg promoviert werden. In Zusammenarbeit mit einer Universität wurden an der Hochschule Coburg auch vorher schon zahlreiche Doktorandinnen und Doktoranden betreut – so hat auch Laura Wester mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit zur Dehydration ursprünglich begonnen. 2018 startete sie im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/institut-fuer-bioanalytik/">Institut für Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg ihre Suche nach den Geheimnissen der Wasserregulierung im menschlichen Körper. Sie wollte herausfinden, wie die Mechanismen in menschlichen Hautzellen und im Blutplasma funktionieren, wie sie sich verändern und ob es einen Biomarker gibt, der eine Dehydration frühzeitig anzeigt.
<h4><strong>Ein auffälliges Protein</strong></h4>
„Identification of Mechanisms and Adaption to Osmoregulation in Human Skin Cells and Blood Plasma“ ist der Titel ihrer Doktorarbeit. Dank der Zusammenarbeit mit dem Sana Klinikum Coburg konnte Wester Daten oberfränkischer Patientinnen und Patienten stellvertretend für die Bevölkerung ab 65 Jahren als Referenzpopulation nutzen. Sie wurden mit Hilfe einer so genannten „Bioelektrischen Impedanz-Vectoranalyse“ nach ihrem Hydratations-Status unterteilt. Bei einer Gruppe chronisch dehydrierter Menschen analysierte die Forscherin die Proteine im Blutplasma. Dabei stellte sie einen Zusammenhang zwischen Dehydration und verminderter Blutgerinnung und Wundheilung fest. Sie fand heraus, dass Dehydration Stress in speziellen Zellen in der Oberhaut (Epidermis), den so genannten Keratinozyten, auslöst. Im Labor setzte sie die Zellkulturen zusätzlichem Stress beispielsweise durch UV-Licht aus und so fand sie es: Ein Eiweiß, ein Protein namens H2AX, wird bei Dehydration und UV-Licht stark beeinträchtigt. Es ist ein früher Ansatz, um zukünftig Biomarker für Dehydration zu bestimmen. „Ideal wäre eine Bestimmung wie bei einem Diabetes-Armsensor, der kontinuierlich und leicht messbar den Blutzuckerspiegel erfasst“, erklärt Wester bei der Disputation.
<h4><strong>Forschung und Familie</strong></h4>
Die 32-Jährige war aus Nordrhein-Westfalen an die Hochschule Coburg gekommen und fühlte sich hier an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> gut aufgehoben. Sie hat über die Jahre eine Reihe an Versuchen und Analysen durchgeführt – und wurde nebenbei Mama. Jetzt stellt sie sich dem wissenschaftlichen Streitgespräch zu ihrer Arbeit und beantwortet alle Fragen mit einem Lächeln. Die Prüfungskommission braucht nicht lange für die Beratung: Laura Wester wird der Titel Dr. rer. nat. verliehen.

<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/prof-dr-stefan-kalkhof/">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-janosch-hildebrand/">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a> haben die Arbeit gemeinschaftlich betreut. Zusammen mit Prof. Dr. Janin Henkel-Oberländer, Dekanin der Fakultät für Lebenswissenschaften der Uni Bayreuth in Kulmbach, bildeten die beiden Coburger Professoren die Prüfungskommission. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-gerd-uwe-flechsig/">Prof. Dr. Gerd-Uwe Flechsig</a>, stellvertretender Wissenschaftlicher Leiter des Promotionszentrums A4H, leitete das Promotionsverfahren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/223-Laura-Wester-Dissertation-Osmoregulation01-1024x682.jpg"
                        fileSize="123136"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/223-Laura-Wester-Dissertation-Osmoregulation05-e1741605442820-1024x727.jpg"
                        fileSize="105318"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="727"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/223-Laura-Wester-Dissertation-Osmoregulation06-1024x686.jpg"
                        fileSize="110725"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/223-Laura-Wester-Dissertation-Osmoregulation04-1024x669.jpg"
                        fileSize="119156"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="669"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/223-Laura-Wester-Dissertation-Osmoregulation07-1024x695.jpg"
                        fileSize="136657"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="695"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/223-Laura-Wester-Dissertation-Osmoregulation-03-1024x682.jpg"
                        fileSize="76111"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/223-Laura-Wester-Dissertation-Osmoregulation02-1024x694.jpg"
                        fileSize="113549"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Industriewirtschaft]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Internationales Studierenden-Projekt in Sofia und Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationales-studierenden-projekt-in-sofia-und-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Dec 2024 08:17:08 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Johanna Raßmann</em>

<em>Studierende der Hochschule Coburg und der VUZF-Universität in Sofia, Bulgarien, lernen gemeinsam in einem internationalen Projekt moderne Projektmanagement- Methoden, interkulturelle Kompetenz und Teamarbeit in einem praxisnahen Umfeld. </em>

Zum Start des Wintersemesters begann das Projekt zunächst digital und wurde dann auf persönlicher Ebene fortgesetzt: Eine Gruppe der VUZF-Universität Sofia besuchte die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg. Gemeinsam mit Coburger Studierenden aus den Bachelor-Studiengängen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft/">Betriebswirtschaft</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/industriewirtschaft/">Industriewirtschaft</a> arbeiteten sie an Aufgaben, die Theorie und Praxis verknüpften. Außer Workshops zu agilen Projektmanagement-Methoden sowie der gemeinsamen Arbeit am Projekt standen auch kulturelle Aktivitäten auf dem Programm. Fachlich und organisatorisch geleitet wird das Modul Internationales Projektmanagement von<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-eduard-gerhardt/"> Prof. Dr. Eduard Gerhardt</a>, dem Auslandsbeauftragten der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg.
<h4><strong>Eine Woche voller Highlights </strong></h4>
Stadtführung, Kennenlernen, Kick-off- Meeting und Ziel-Definition: Die Studierenden informierten sich in Vorträgen über Beschaffungsmanagement und Finanzwissen, tauschten Ideen aus, übten, wie man agile Methoden in echten Projekten anwendet, und setzten diese direkt um. Ein Höhepunkt war der Besuch der Firma Kaeser Kompressoren, die es den Studierenden möglich machte, Einblicke in die Arbeitswelt eines global agierenden Unternehmens zu erhalten. „Neben der interessanten Projektarbeit haben wir neue Freundschaften geschlossen“, erzählt Tristan Schultz, der Industriewirtschaft an der Hochschule Coburg studiert. „Und wir hatten eine Menge Spaß dabei, den bulgarischen Studierenden die deutsche Kultur näher zu bringen.“ Bei einer Cultural Exchange Night, einem Ausflug nach Bamberg und in einen Escape-Room standen kultureller Austausch, Teambuilding und Problemlösungsfähigkeiten im Vordergrund.
<h4><strong>Internationalität und Interkulturalität im Fokus </strong></h4>
Zentrales Ziel des Projekts ist, die interkulturelle Kompetenz der Teilnehmenden zu fördern. Dabei spielen wissenschaftliche Modelle wie die Kulturdimensionen der bekannten Kulturwissenschaftler Geert Hofstede und Edward Hall eine entscheidende Rolle. Die Studierenden entwickelten dazu eigene Experimente, die sowohl in Coburg als auch in Sofia durchgeführt werden. Diese praxisorientierte Herangehensweise ermöglicht es, die theoretischen Konzepte in realen Situationen zu überprüfen und wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Neben den fachlichen Inhalten erstellten die Teams auch Informations- und Werbematerialien, um das Projekt und die beiden Hochschulen potenziellen Austauschstudierenden vorzustellen. Dazu gehören ein professionell gestaltetes Video, Poster und Präsentationen.
<h4><strong>Ein Projekt mit Zukunft </strong></h4>
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie internationale Kooperation die Ausbildung bereichern und den Horizont erweitern kann. Die nächste Phase findet im Frühjahr 2025 statt, wenn die Coburger Studierenden nach Sofia reisen, um dort gemeinsam am Projekt weiterzuarbeiten und neue Erfahrungen zu sammeln
<h4><strong>Studium in Coburg </strong></h4>
Die Bachelor-Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft/">Betriebswirtschaft</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/industriewirtschaft/">Industriewirtschaft</a> starten an der Hochschule Coburg auch im Sommersemester – es gibt außerdem Möglichkeiten für berufsbegleitendes und Teilzeit-Studium. Die Anmeldung ist aktuell möglich. Wer noch nicht genau weiß, was der richtige Studiengang ist oder ob er oder sie überhaupt studieren möchte, kann das auch im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> der Hochschule Coburg ausprobieren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Johanna Raßmann</em>

<em>Studierende der Hochschule Coburg und der VUZF-Universität in Sofia, Bulgarien, lernen gemeinsam in einem internationalen Projekt moderne Projektmanagement- Methoden, interkulturelle Kompetenz und Teamarbeit in einem praxisnahen Umfeld. </em>

Zum Start des Wintersemesters begann das Projekt zunächst digital und wurde dann auf persönlicher Ebene fortgesetzt: Eine Gruppe der VUZF-Universität Sofia besuchte die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg. Gemeinsam mit Coburger Studierenden aus den Bachelor-Studiengängen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft/">Betriebswirtschaft</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/industriewirtschaft/">Industriewirtschaft</a> arbeiteten sie an Aufgaben, die Theorie und Praxis verknüpften. Außer Workshops zu agilen Projektmanagement-Methoden sowie der gemeinsamen Arbeit am Projekt standen auch kulturelle Aktivitäten auf dem Programm. Fachlich und organisatorisch geleitet wird das Modul Internationales Projektmanagement von<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-eduard-gerhardt/"> Prof. Dr. Eduard Gerhardt</a>, dem Auslandsbeauftragten der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg.
<h4><strong>Eine Woche voller Highlights </strong></h4>
Stadtführung, Kennenlernen, Kick-off- Meeting und Ziel-Definition: Die Studierenden informierten sich in Vorträgen über Beschaffungsmanagement und Finanzwissen, tauschten Ideen aus, übten, wie man agile Methoden in echten Projekten anwendet, und setzten diese direkt um. Ein Höhepunkt war der Besuch der Firma Kaeser Kompressoren, die es den Studierenden möglich machte, Einblicke in die Arbeitswelt eines global agierenden Unternehmens zu erhalten. „Neben der interessanten Projektarbeit haben wir neue Freundschaften geschlossen“, erzählt Tristan Schultz, der Industriewirtschaft an der Hochschule Coburg studiert. „Und wir hatten eine Menge Spaß dabei, den bulgarischen Studierenden die deutsche Kultur näher zu bringen.“ Bei einer Cultural Exchange Night, einem Ausflug nach Bamberg und in einen Escape-Room standen kultureller Austausch, Teambuilding und Problemlösungsfähigkeiten im Vordergrund.
<h4><strong>Internationalität und Interkulturalität im Fokus </strong></h4>
Zentrales Ziel des Projekts ist, die interkulturelle Kompetenz der Teilnehmenden zu fördern. Dabei spielen wissenschaftliche Modelle wie die Kulturdimensionen der bekannten Kulturwissenschaftler Geert Hofstede und Edward Hall eine entscheidende Rolle. Die Studierenden entwickelten dazu eigene Experimente, die sowohl in Coburg als auch in Sofia durchgeführt werden. Diese praxisorientierte Herangehensweise ermöglicht es, die theoretischen Konzepte in realen Situationen zu überprüfen und wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Neben den fachlichen Inhalten erstellten die Teams auch Informations- und Werbematerialien, um das Projekt und die beiden Hochschulen potenziellen Austauschstudierenden vorzustellen. Dazu gehören ein professionell gestaltetes Video, Poster und Präsentationen.
<h4><strong>Ein Projekt mit Zukunft </strong></h4>
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie internationale Kooperation die Ausbildung bereichern und den Horizont erweitern kann. Die nächste Phase findet im Frühjahr 2025 statt, wenn die Coburger Studierenden nach Sofia reisen, um dort gemeinsam am Projekt weiterzuarbeiten und neue Erfahrungen zu sammeln
<h4><strong>Studium in Coburg </strong></h4>
Die Bachelor-Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft/">Betriebswirtschaft</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/industriewirtschaft/">Industriewirtschaft</a> starten an der Hochschule Coburg auch im Sommersemester – es gibt außerdem Möglichkeiten für berufsbegleitendes und Teilzeit-Studium. Die Anmeldung ist aktuell möglich. Wer noch nicht genau weiß, was der richtige Studiengang ist oder ob er oder sie überhaupt studieren möchte, kann das auch im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/orientierungssemester/">Orientierungssemester</a> der Hochschule Coburg ausprobieren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/222-internationale-Kooperation-Sofia-Coburg03-768x1024.jpeg"
                        fileSize="150910"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/222-internationale-Kooperation-Sofia-Coburg01-e1734077812235-1024x878.jpeg"
                        fileSize="251691"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="878"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/222-internationale-Kooperation-Sofia-Coburg02-768x1024.jpeg"
                        fileSize="68264"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/222-internationale-Kooperation-Sofia-Coburg04-1024x768.jpeg"
                        fileSize="148672"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/222-internationale-Kooperation-Sofia-Coburg05.jpeg.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Startschuss für die Gründerinnen und Gründer von morgen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/startschuss-fuer-die-gruenderinnen-und-gruender-von-morgen/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 08:53:06 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel</em>

<em>Mitte November sind 23 Studierende, davon neun von der Hochschule Coburg, in das Projekt GO! gestartet. Innerhalb eines Jahres werden sie ein Programm durchlaufen, durch das sie auf dem Weg zur erfolgreichen Gründung unterstützt werden.</em>

Wie entwickelt man Ideen für eine eigene Unternehmung? Wie wird aus einer Idee ein tragfähiges unternehmerisches Konzept? Welche Kompetenzen sind entscheidend, um ein Unternehmen zu gründen? Und wie findet man ein Team für ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/gruenden/">Gründungsvorhaben</a>? Mit diesen Fragen haben sich 23 Studierende der Hochschule Coburg, der Hochschule Hof, der Universität Bamberg und der Universität Bayreuth bei einem Workshop auf Kloster Banz auseinandergesetzt. Der Workshop war das Kick-Off-Event des Programms Gründungshub Oberfranken GO! für die erste Kohorte, die nun das einjährige Programm durchlaufen wird.
<h4><strong>Programm und Ausblick</strong></h4>
Bei der zweitägigen Kick-off-Veranstaltung auf Kloster Banz standen praxisnahe Workshops und Impulse zu <em>Entrepreneurial Skills</em> und <em>Zukunftstrends</em> im Fokus. Zu den Programmpunkten zählten der offizielle Startschuss mit einer Vorstellung des Programms, ein moderiertes Speeddating zum Kennenlernen der anderen Teilnehmenden und Coaches sowie der Austausch zu Interessensfeldern und eigenen Ideen, die im Programm weiterentwickelt werden sollen. Weitere Highlights waren der Kurzworkshop zum Thema <em>Entrepreneurial Mindset und Skillset</em> und Fragen zu <em>Team Essentials und Teammatching</em>, die auf die gemeinsame Arbeit in der Projektphase vorbereitete. „Der Auftakt war eine gelungene Mischung aus inhaltlichem Input und persönlichem Austausch“, sagt Elena Friedel, die die Studierenden und das Programm GO! von Seiten der Hochschule Coburg als Coach begleitet.

Für Silas Weber, der im fünften Semester <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> an der Hochschule Coburg studiert, war der Austausch mit Johannes Garbarek, der petcap, ein Unternehmen das Deckel für Tierfutterdosen herstellt, ein Highlight. „Johannes hat Erfahrungen aus der Praxis mit uns geteilt. Er hat nicht nur über die Herausforderungen des Gründens erzählt, sondern auch praktische Tipps gegeben, wie man die ersten Schritte macht. Er hat seine Reise vom Anfang bis heute beschrieben – das hat mir gezeigt, dass man trotz aller Unsicherheiten einfach anfangen muss und, dass jeder Schritt wichtig ist, um weiterzukommen.“

In den kommenden Monaten stehen für die Teilnehmenden Workshops zu den Themen Ideation, Business-Modellierung, Pitch-Training und rechtlichen Grundlangen, Networking-Events, individuelle Coachings und Teamarbeiten auf dem Programm. Zum Abschluss werden die Ergebnisse und Fortschritte in einer Abschlussveranstaltung präsentiert. „Unser Ziel ist es, dass wir die Teilnehmenden während des Programms bestmöglich auf dem Weg zur Gründung und Selbstständigkeit begleiten“, sagt Elena Friedel.

Das Programm Gründungshub Oberfranken GO! richtet sich an Studierende und Beschäftigte aller Fakultäten der Hochschule Coburg. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Teilnehmenden bereits eine konkrete Idee haben oder noch auf der Suche nach Inspiration sind. Durch GO! sollen die Teilnehmenden dazu ermutigt werden, über den Tellerrand hinauszublicken und ihre Visionen in die Realität umzusetzen. Wer im kommenden Herbst in der zweiten Kohorte durchstarten möchte, kann sich per Mail an Elena Friedel wenden (<a href="mailto:Elena.Friedel@hs-coburg.de">Elena.Friedel@hs-coburg.de</a>).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel</em>

<em>Mitte November sind 23 Studierende, davon neun von der Hochschule Coburg, in das Projekt GO! gestartet. Innerhalb eines Jahres werden sie ein Programm durchlaufen, durch das sie auf dem Weg zur erfolgreichen Gründung unterstützt werden.</em>

Wie entwickelt man Ideen für eine eigene Unternehmung? Wie wird aus einer Idee ein tragfähiges unternehmerisches Konzept? Welche Kompetenzen sind entscheidend, um ein Unternehmen zu gründen? Und wie findet man ein Team für ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/beratung-und-unterstuetzung/gruenden/">Gründungsvorhaben</a>? Mit diesen Fragen haben sich 23 Studierende der Hochschule Coburg, der Hochschule Hof, der Universität Bamberg und der Universität Bayreuth bei einem Workshop auf Kloster Banz auseinandergesetzt. Der Workshop war das Kick-Off-Event des Programms Gründungshub Oberfranken GO! für die erste Kohorte, die nun das einjährige Programm durchlaufen wird.
<h4><strong>Programm und Ausblick</strong></h4>
Bei der zweitägigen Kick-off-Veranstaltung auf Kloster Banz standen praxisnahe Workshops und Impulse zu <em>Entrepreneurial Skills</em> und <em>Zukunftstrends</em> im Fokus. Zu den Programmpunkten zählten der offizielle Startschuss mit einer Vorstellung des Programms, ein moderiertes Speeddating zum Kennenlernen der anderen Teilnehmenden und Coaches sowie der Austausch zu Interessensfeldern und eigenen Ideen, die im Programm weiterentwickelt werden sollen. Weitere Highlights waren der Kurzworkshop zum Thema <em>Entrepreneurial Mindset und Skillset</em> und Fragen zu <em>Team Essentials und Teammatching</em>, die auf die gemeinsame Arbeit in der Projektphase vorbereitete. „Der Auftakt war eine gelungene Mischung aus inhaltlichem Input und persönlichem Austausch“, sagt Elena Friedel, die die Studierenden und das Programm GO! von Seiten der Hochschule Coburg als Coach begleitet.

Für Silas Weber, der im fünften Semester <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> an der Hochschule Coburg studiert, war der Austausch mit Johannes Garbarek, der petcap, ein Unternehmen das Deckel für Tierfutterdosen herstellt, ein Highlight. „Johannes hat Erfahrungen aus der Praxis mit uns geteilt. Er hat nicht nur über die Herausforderungen des Gründens erzählt, sondern auch praktische Tipps gegeben, wie man die ersten Schritte macht. Er hat seine Reise vom Anfang bis heute beschrieben – das hat mir gezeigt, dass man trotz aller Unsicherheiten einfach anfangen muss und, dass jeder Schritt wichtig ist, um weiterzukommen.“

In den kommenden Monaten stehen für die Teilnehmenden Workshops zu den Themen Ideation, Business-Modellierung, Pitch-Training und rechtlichen Grundlangen, Networking-Events, individuelle Coachings und Teamarbeiten auf dem Programm. Zum Abschluss werden die Ergebnisse und Fortschritte in einer Abschlussveranstaltung präsentiert. „Unser Ziel ist es, dass wir die Teilnehmenden während des Programms bestmöglich auf dem Weg zur Gründung und Selbstständigkeit begleiten“, sagt Elena Friedel.

Das Programm Gründungshub Oberfranken GO! richtet sich an Studierende und Beschäftigte aller Fakultäten der Hochschule Coburg. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Teilnehmenden bereits eine konkrete Idee haben oder noch auf der Suche nach Inspiration sind. Durch GO! sollen die Teilnehmenden dazu ermutigt werden, über den Tellerrand hinauszublicken und ihre Visionen in die Realität umzusetzen. Wer im kommenden Herbst in der zweiten Kohorte durchstarten möchte, kann sich per Mail an Elena Friedel wenden (<a href="mailto:Elena.Friedel@hs-coburg.de">Elena.Friedel@hs-coburg.de</a>).]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/219-Kick-Off-Go6-1024x768.jpg"
                        fileSize="116278"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/219-Kick-Off-Go7-1024x768.jpg"
                        fileSize="130982"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/219-Kick-Off-Go-9-1024x768.jpg"
                        fileSize="117368"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/219-Kick-Off-Go14-1024x768.jpg"
                        fileSize="116157"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/219-Kick-Off-Go16-1024x768.jpg"
                        fileSize="116240"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/219-Kick-Off-Go17-e1733820436858-1024x778.jpg"
                        fileSize="130900"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="778"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/219-Kick-Off-Go18-e1733820491924-1024x906.jpg"
                        fileSize="149273"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="906"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/219-Kick-Off-Go19-e1733820727776-1024x922.jpg"
                        fileSize="149493"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="922"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Saisonabschluss bei CAT-Racing – ein erfolgreiches Jahr geht zu Ende!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/saisonabschluss-bei-cat-racing-ein-erfolgreiches-jahr-geht-zu-ende/</link>
                <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 14:10:51 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Die studentische Initiative CAT-Racing der Hochschule Coburg feierte den Abschluss einer erfolgreichen Saison, in der sie erstmals einen Elektro-Rennwagen, den C-24e Colocolo, entwickelte. Trotz technischer Herausforderungen erzielte das Team in Frankreich drei Top-3-Platzierungen und stellte mit der neuen Gesamtleitung die Weichen für eine vielversprechende Zukunft.</em>

Für die studentische Initiative CAT-Racing war es der Abschluss einer außergewöhnlichen Saison. Erstmals entwickelte das Team einen Rennwagen mit Elektroantrieb, den C-24e Colocolo, und verabschiedete diesen feierlich im Kreis von Teammitgliedern, Alumni, Hochschulangehörigen, Sponsoren und weiteren Gästen. Auch die Familie Stoschek und der Brose CEO Stefan Krug waren vor Ort.

<span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8">Es wurde unheimlich viel Arbeit geleistet, um den E-Umstieg in die Wege zu leiten. </span><span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8">So wurde eine neue Infrastruktur geschaff</span><span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8">en</span><span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8">, neues Wissen erlangt und mit dem </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW70499706 BCX8">Colocolo</span><span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8"> eine Grundlage für eine vielversprechende und wettbewerbsfähige Zukunft</span><span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8"> bereitgestellt</span><span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8">.</span>

Die Veranstaltung am Campus Design bot Raum, auf die Erfolge und Herausforderungen der vergangenen Saison zurückzublicken und gleichzeitig einen Ausblick auf die kommende Saison zu geben. Trotz technischer Hürden konnte CAT Racing in Frankreich drei Top-3-Platzierungen erzielen und wichtige Grundlagen für die Zukunft schaffen. Abschließend wurde mit <span data-contrast="auto">Hannes Betz, </span><span data-contrast="auto">Michel Seufert und </span><span data-contrast="auto">Simeon Mattha die neue Gesamtleitung von CAT-Racing für die kommende Saison vorgestellt.</span>

Das Team dankt herzlich allen Beteiligten, die mit ihrer Unterstützung diesen Fortschritt ermöglicht haben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Die studentische Initiative CAT-Racing der Hochschule Coburg feierte den Abschluss einer erfolgreichen Saison, in der sie erstmals einen Elektro-Rennwagen, den C-24e Colocolo, entwickelte. Trotz technischer Herausforderungen erzielte das Team in Frankreich drei Top-3-Platzierungen und stellte mit der neuen Gesamtleitung die Weichen für eine vielversprechende Zukunft.</em>

Für die studentische Initiative CAT-Racing war es der Abschluss einer außergewöhnlichen Saison. Erstmals entwickelte das Team einen Rennwagen mit Elektroantrieb, den C-24e Colocolo, und verabschiedete diesen feierlich im Kreis von Teammitgliedern, Alumni, Hochschulangehörigen, Sponsoren und weiteren Gästen. Auch die Familie Stoschek und der Brose CEO Stefan Krug waren vor Ort.

<span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8">Es wurde unheimlich viel Arbeit geleistet, um den E-Umstieg in die Wege zu leiten. </span><span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8">So wurde eine neue Infrastruktur geschaff</span><span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8">en</span><span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8">, neues Wissen erlangt und mit dem </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW70499706 BCX8">Colocolo</span><span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8"> eine Grundlage für eine vielversprechende und wettbewerbsfähige Zukunft</span><span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8"> bereitgestellt</span><span class="NormalTextRun SCXW70499706 BCX8">.</span>

Die Veranstaltung am Campus Design bot Raum, auf die Erfolge und Herausforderungen der vergangenen Saison zurückzublicken und gleichzeitig einen Ausblick auf die kommende Saison zu geben. Trotz technischer Hürden konnte CAT Racing in Frankreich drei Top-3-Platzierungen erzielen und wichtige Grundlagen für die Zukunft schaffen. Abschließend wurde mit <span data-contrast="auto">Hannes Betz, </span><span data-contrast="auto">Michel Seufert und </span><span data-contrast="auto">Simeon Mattha die neue Gesamtleitung von CAT-Racing für die kommende Saison vorgestellt.</span>

Das Team dankt herzlich allen Beteiligten, die mit ihrer Unterstützung diesen Fortschritt ermöglicht haben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/CAT-Racing-002-1024x690.jpg"
                        fileSize="122281"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="690"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/CAT-Racing-007-1024x683.jpg"
                        fileSize="90073"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/CAT-Racing-003-1024x684.jpg"
                        fileSize="93730"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/CAT-Racing-001-1024x683.jpg"
                        fileSize="99995"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/CAT-Racing-006-1024x683.jpg"
                        fileSize="96256"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/CAT-Racing-004-1024x683.jpg"
                        fileSize="97498"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/CAT-Racing-005-1024x683.jpg"
                        fileSize="75960"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/CAT-Racing-010-1024x683.jpg"
                        fileSize="113934"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/CAT-Racing-008-1024x683.jpg"
                        fileSize="114362"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Regenerative Kraftstoffe: Baukasten für die Verkehrswende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/regenerative-kraftstoffe-baukasten-fuer-die-verkehrswende/</link>
                <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 11:16:43 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Vor etwa zehn Jahren wurde an der Hochschule Coburg der Diesel-Kraftstoff R33 entwickelt – der Name steht für einen Anteil von 33 Prozent erneuerbarer Komponenten. Dieses Potenzial wurde nun mit dem Diesel R51 auf mehr als 50 Prozent erweitert.  </em>

Regenerative Kraftstoffe ergänzen den Ausbau der Elektromobilität und können dazu beitragen, beim Verkehr schnell unabhängiger von fossilen Rohstoffen zu werden. Für Fahrzeuge, die derzeit bereits auf den Straßen unterwegs sind, wollte ein Forschungsprojekt die Serienverträglichkeit bei der Nutzung neuer Kraftstoffe sicherstellen: Die Hochschule Coburg hat gemeinsam mit der Volkswagen AG und der AGQM Biodiesel e.V. den Schritt vom Diesel R33 zum B10 und Diesel R51 untersucht.
<h4>Mehr als die Hälfte sind erneuerbare Komponenten</h4>
Diesel R33 ist ein Mischkraftstoff, der vor über zehn Jahren an der Hochschule Coburg konzipiert wurde und mit Volumenanteilen von 7 Prozent Biodiesel und 26 Prozent hydriertem Pflanzenöl (HVO) einen regenerativen Anteil von 33 Volumenprozent abbilden kann. Die Unterschiede in der  Dichte- und Viskosität von HVO und Biodiesel gleichen sich gegenseitig aus. In dem neuen Forschungsprojekt wurden zwei Kraftstoffe untersucht: Der Dieselkraftstoff B10 enthält zehn Volumenprozent Biodiesel. Diesel R51 enthält ebenfalls zehn Volumenprozent Biodiesel und zusätzlich 41 Volumenprozent HVO. Er ist die Weiterentwicklung des Diesel R33. Das neue Forschungsprojekt umfasste Untersuchungen mit mehreren Testfahrzeugen im Realbetrieb und am Emissions-Rollenprüfstand der Hochschule sowie umfangreiche Analysen von Kraftstoff und Motorölproben im Chemielabor.

An der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg wurde das Projekt von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-jakob/">Prof. Dr. Markus Jakob</a> gemeinsam mit Chemikerin Anja Singer geleitet. Das System der  Mischkraftstoffe bezeichnet Jakob als „Baukasten“ – und sieht in diesem Ansatz eines der wichtigsten Werkzeuge für die Energiewende im Verkehr. „Auf der einen Seite erzielt man durch die richtige Kombination mehrerer Beimischkomponenten schnell hohe Regenerativanteile“, erklärt der Wissenschaftler. Gleichzeitig könne auch weiterhin die Verträglichkeit mit den aktuellen Serienfahrzeugen sichergestellt werden. „Und auf der anderen Seite nutzt man bei dem Baukasten gleichzeitig die Produktionskapazitäten mehrerer Quellen, wodurch sich auch schneller höhere Beimischanteile realisieren lassen. Die 51 Volumenprozent des Diesel R51 sind ein erster wichtiger Schritt, der aber noch nicht das Maximum des Baukastens darstellt.“
<h4>Die Kraftstoffe im Praxistest</h4>
Die Praxistests am Emissions-Rollenprüfstand der Hochschule belegen, dass alle getesteten Kraftstoffe die Euro 6d Grenzwerte im verpflichteten Messverfahren  des Worldwide harmonized Light Duty Test Procedure (WLTP) sicher einhalten können. Über die Abgasnorm herausgehende Abgaskomponenten wie Formaldehyd oder Ammoniak liegen an der messbaren Detektionsgrenze. Die Motorölverdünnungstests, die sowohl am Rollenprüfstand als auch in einem realen Kurzstrecken- und Langstreckenbetrieb durchgeführt worden sind, zeigen, dass alle getesteten Kraftstoffe eine vergleichbare Motorölverdünnung aufweisen.

Bei den Detailanalysen im Chemielabor zeigte sich außerdem, dass die Kraftstoffe und Kraftstoff-Motoröl-Gemische alle Anforderungen an die Alterungsstabilität mehrfach übertreffen. Das Projekt demonstriert damit, dass das Kraftstoffbaukastenprinzip des Diesel R33 auf einen Diesel R51 erweitert werden kann, ohne dass negative Effekte bei den Emissionen und der Motorölverdünnungsneigung auftreten. Damit bieten die Kraftstoffe B10 und Diesel R51 das Potenzial, um neben der Elektromobilität einen weiteren Beitrag zur Defossilisierung im Verkehrssektor anbieten zu können.

Die <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>  der Hochschule Coburg dankt den Projektpartnern für die Kooperation und Forschungsmöglichkeiten an der Hochschule, unter anderem von der DFG gefördert. Die Projektpartner stellen <a href="https://www.agqm-biodiesel.de/f-und-e/forschungsberichte">hier eine gekürzte Variante des Abschlussberichts öffentlich zur Verfügung</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Vor etwa zehn Jahren wurde an der Hochschule Coburg der Diesel-Kraftstoff R33 entwickelt – der Name steht für einen Anteil von 33 Prozent erneuerbarer Komponenten. Dieses Potenzial wurde nun mit dem Diesel R51 auf mehr als 50 Prozent erweitert.  </em>

Regenerative Kraftstoffe ergänzen den Ausbau der Elektromobilität und können dazu beitragen, beim Verkehr schnell unabhängiger von fossilen Rohstoffen zu werden. Für Fahrzeuge, die derzeit bereits auf den Straßen unterwegs sind, wollte ein Forschungsprojekt die Serienverträglichkeit bei der Nutzung neuer Kraftstoffe sicherstellen: Die Hochschule Coburg hat gemeinsam mit der Volkswagen AG und der AGQM Biodiesel e.V. den Schritt vom Diesel R33 zum B10 und Diesel R51 untersucht.
<h4>Mehr als die Hälfte sind erneuerbare Komponenten</h4>
Diesel R33 ist ein Mischkraftstoff, der vor über zehn Jahren an der Hochschule Coburg konzipiert wurde und mit Volumenanteilen von 7 Prozent Biodiesel und 26 Prozent hydriertem Pflanzenöl (HVO) einen regenerativen Anteil von 33 Volumenprozent abbilden kann. Die Unterschiede in der  Dichte- und Viskosität von HVO und Biodiesel gleichen sich gegenseitig aus. In dem neuen Forschungsprojekt wurden zwei Kraftstoffe untersucht: Der Dieselkraftstoff B10 enthält zehn Volumenprozent Biodiesel. Diesel R51 enthält ebenfalls zehn Volumenprozent Biodiesel und zusätzlich 41 Volumenprozent HVO. Er ist die Weiterentwicklung des Diesel R33. Das neue Forschungsprojekt umfasste Untersuchungen mit mehreren Testfahrzeugen im Realbetrieb und am Emissions-Rollenprüfstand der Hochschule sowie umfangreiche Analysen von Kraftstoff und Motorölproben im Chemielabor.

An der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg wurde das Projekt von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-jakob/">Prof. Dr. Markus Jakob</a> gemeinsam mit Chemikerin Anja Singer geleitet. Das System der  Mischkraftstoffe bezeichnet Jakob als „Baukasten“ – und sieht in diesem Ansatz eines der wichtigsten Werkzeuge für die Energiewende im Verkehr. „Auf der einen Seite erzielt man durch die richtige Kombination mehrerer Beimischkomponenten schnell hohe Regenerativanteile“, erklärt der Wissenschaftler. Gleichzeitig könne auch weiterhin die Verträglichkeit mit den aktuellen Serienfahrzeugen sichergestellt werden. „Und auf der anderen Seite nutzt man bei dem Baukasten gleichzeitig die Produktionskapazitäten mehrerer Quellen, wodurch sich auch schneller höhere Beimischanteile realisieren lassen. Die 51 Volumenprozent des Diesel R51 sind ein erster wichtiger Schritt, der aber noch nicht das Maximum des Baukastens darstellt.“
<h4>Die Kraftstoffe im Praxistest</h4>
Die Praxistests am Emissions-Rollenprüfstand der Hochschule belegen, dass alle getesteten Kraftstoffe die Euro 6d Grenzwerte im verpflichteten Messverfahren  des Worldwide harmonized Light Duty Test Procedure (WLTP) sicher einhalten können. Über die Abgasnorm herausgehende Abgaskomponenten wie Formaldehyd oder Ammoniak liegen an der messbaren Detektionsgrenze. Die Motorölverdünnungstests, die sowohl am Rollenprüfstand als auch in einem realen Kurzstrecken- und Langstreckenbetrieb durchgeführt worden sind, zeigen, dass alle getesteten Kraftstoffe eine vergleichbare Motorölverdünnung aufweisen.

Bei den Detailanalysen im Chemielabor zeigte sich außerdem, dass die Kraftstoffe und Kraftstoff-Motoröl-Gemische alle Anforderungen an die Alterungsstabilität mehrfach übertreffen. Das Projekt demonstriert damit, dass das Kraftstoffbaukastenprinzip des Diesel R33 auf einen Diesel R51 erweitert werden kann, ohne dass negative Effekte bei den Emissionen und der Motorölverdünnungsneigung auftreten. Damit bieten die Kraftstoffe B10 und Diesel R51 das Potenzial, um neben der Elektromobilität einen weiteren Beitrag zur Defossilisierung im Verkehrssektor anbieten zu können.

Die <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>  der Hochschule Coburg dankt den Projektpartnern für die Kooperation und Forschungsmöglichkeiten an der Hochschule, unter anderem von der DFG gefördert. Die Projektpartner stellen <a href="https://www.agqm-biodiesel.de/f-und-e/forschungsberichte">hier eine gekürzte Variante des Abschlussberichts öffentlich zur Verfügung</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/216-Kraftstoffforschung-Diesel-R51_1-1024x576.jpg"
                        fileSize="62008"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/216-Kraftstoffforschung-Diesel-R51_-1024x576.jpg"
                        fileSize="106761"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/JakobMarkus.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Design-Baum „Freedom“ kehrt heim]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/design-baum-freedom-kehrt-heim/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Dec 2024 12:13:54 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Vor fünf Jahren faszinierte ein Design-Weihnachtsbaum der Hochschule Coburg die Besucherinnen und Besucher des Victoria and Albert Museums in London. Nach Stationen im belgischen Oudenaarde und auf der Isle of Wight ist der Baum jetzt an die Fakultät Design zurückgekehrt. </em>

Anna Hünnerkopf hat ihr Studium längst abgeschlossen und arbeitet in Mittelfranken als Designerin für einen Küchenhersteller – aber immer in der Weihnachtszeit ist ihr Projekt „Freedom“ aus dem dritten Semester wieder Thema. Damals, 2019, stellte Prof. Peter Raab im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> die Aufgabe: „Gestalten Sie einen Weihnachtsbaum, der den Betrachter zum Staunen und Träumen bringt“. Hünnerkopfs Entwurf wurde von einer Jury in die Endauswahl und dann von Antonia Boström, Direktorin des <a href="https://www.vam.ac.uk/articles/christmas-tree-installations">Victoria and Albert Museums (V &amp; A) London</a>, zum Siegerprojekt gewählt. Der Baum besteht aus einem Konstrukt aus Stangen in der typischen Spitzkegel-Form eines Tannenbaumes. Daran schweben 200 weiße Origami-Vögel, in Handarbeit aus Papier gefaltet. „Ich war damals – ich will nicht sagen geschockt“, Anna Hünnerkopf sucht die richtige Formulierung: „sehr, sehr überrascht. Ich war 22 Jahre alt und in so einem Museum ausgestellt zu werden, konnte ich mir nicht mal im Traum vorstellen.“
<h4>Coburg und das britische Königshaus</h4>
Durch die Hochzeit der britischen Königin Victoria mit dem Coburger Prinzen Albert im Jahr 1840 ist Coburg mit England auf besondere Weise verbunden. Den Kontakt zwischen dem V &amp; A Museum und der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> der Hochschule hatte das Coburger Stadtmarketing hergestellt. Michael Selzer von der Stadt hat das Projekt Weihnachtsbaum von Anfang an begleitet und organisatorisch unterstützt. Heute erklärt er: „Als Stadt Coburg freuen wir uns sehr darüber, dass der Design-Weihnachtsbaum nach seiner kleinen Tournee durch einige unserer Partnerstädte quasi wieder nach Hause gekommen ist.“ Nach der Premiere 2019 im V &amp; A erstrahlte der Baum auch im belgischen Oudenaarde und 2023 im Osborne House auf der Isle of Wight. Im Frühjahr 2024 kam er zurück nach Coburg, um jetzt in der Weihnachtszeit den Campus Design  zu schmücken.
<h4>Freiheit und Frieden</h4>
Die Einzelteile wurden aus drei Paletten und Umzugskartons geholt, die Vögel zurechtgerückt und in Position gebracht. Christian Licht, Werkstattmeister am Campus Design, gehört zu dem Team, das jedes Mal beim Aufbau dabei war: „Das kann nicht jeder aufbauen – wir“, dabei spricht er auch für seinen Kollegen Fabian Angermüller, „wir begleiten hier viele studentische Arbeiten. Dass ein Entwurf so eine Tragweite hat, ist schon sensationell.“ Die Arbeit des Coburger Campus Design könne sich sehen lassen – und das gleich in mehreren Ländern. Anna Hünnerkopf freut besonders, dass die Menschen unterschiedliche Ideen mit dem Baum verbinden. „Freedom“ hat sie das Projekt getauft, weil die weißen Vögel „Freiheit“ symbolisieren. Sie sollten Ruhe in der hektischen Adventszeit verkörpern. Aber sie ermöglichen auch andere Interpretationen. „Der Baum hat mehr Bedeutungen gewonnen. Bei der Eröffnungsrede im Osboune House vergangenes Jahr ging es auch um Frieden“, erklärt Hünnerkopf. Die weißen Vögel erinnern an Friedenstauben. „Für mich ist er inzwischen eine Art Friedensbaum“, erklärt die Designerin.
<h4>Weitere Infos:</h4>
Hier stellt das V&amp;A London die Design-Weihnachtsbäume der vergangenen Jahre vor: <a href="https://www.vam.ac.uk/articles/christmas-tree-installations">https://www.vam.ac.uk/articles/christmas-tree-installations</a>

Hier informiert das Osborne House auf der Isle of Wight über die Ausstellung des Coburger Design Baumes: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=bxpzFykHlNI">https://www.youtube.com/watch?v=bxpzFykHlNI</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Vor fünf Jahren faszinierte ein Design-Weihnachtsbaum der Hochschule Coburg die Besucherinnen und Besucher des Victoria and Albert Museums in London. Nach Stationen im belgischen Oudenaarde und auf der Isle of Wight ist der Baum jetzt an die Fakultät Design zurückgekehrt. </em>

Anna Hünnerkopf hat ihr Studium längst abgeschlossen und arbeitet in Mittelfranken als Designerin für einen Küchenhersteller – aber immer in der Weihnachtszeit ist ihr Projekt „Freedom“ aus dem dritten Semester wieder Thema. Damals, 2019, stellte Prof. Peter Raab im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/">Integriertes Produktdesign</a> die Aufgabe: „Gestalten Sie einen Weihnachtsbaum, der den Betrachter zum Staunen und Träumen bringt“. Hünnerkopfs Entwurf wurde von einer Jury in die Endauswahl und dann von Antonia Boström, Direktorin des <a href="https://www.vam.ac.uk/articles/christmas-tree-installations">Victoria and Albert Museums (V &amp; A) London</a>, zum Siegerprojekt gewählt. Der Baum besteht aus einem Konstrukt aus Stangen in der typischen Spitzkegel-Form eines Tannenbaumes. Daran schweben 200 weiße Origami-Vögel, in Handarbeit aus Papier gefaltet. „Ich war damals – ich will nicht sagen geschockt“, Anna Hünnerkopf sucht die richtige Formulierung: „sehr, sehr überrascht. Ich war 22 Jahre alt und in so einem Museum ausgestellt zu werden, konnte ich mir nicht mal im Traum vorstellen.“
<h4>Coburg und das britische Königshaus</h4>
Durch die Hochzeit der britischen Königin Victoria mit dem Coburger Prinzen Albert im Jahr 1840 ist Coburg mit England auf besondere Weise verbunden. Den Kontakt zwischen dem V &amp; A Museum und der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> der Hochschule hatte das Coburger Stadtmarketing hergestellt. Michael Selzer von der Stadt hat das Projekt Weihnachtsbaum von Anfang an begleitet und organisatorisch unterstützt. Heute erklärt er: „Als Stadt Coburg freuen wir uns sehr darüber, dass der Design-Weihnachtsbaum nach seiner kleinen Tournee durch einige unserer Partnerstädte quasi wieder nach Hause gekommen ist.“ Nach der Premiere 2019 im V &amp; A erstrahlte der Baum auch im belgischen Oudenaarde und 2023 im Osborne House auf der Isle of Wight. Im Frühjahr 2024 kam er zurück nach Coburg, um jetzt in der Weihnachtszeit den Campus Design  zu schmücken.
<h4>Freiheit und Frieden</h4>
Die Einzelteile wurden aus drei Paletten und Umzugskartons geholt, die Vögel zurechtgerückt und in Position gebracht. Christian Licht, Werkstattmeister am Campus Design, gehört zu dem Team, das jedes Mal beim Aufbau dabei war: „Das kann nicht jeder aufbauen – wir“, dabei spricht er auch für seinen Kollegen Fabian Angermüller, „wir begleiten hier viele studentische Arbeiten. Dass ein Entwurf so eine Tragweite hat, ist schon sensationell.“ Die Arbeit des Coburger Campus Design könne sich sehen lassen – und das gleich in mehreren Ländern. Anna Hünnerkopf freut besonders, dass die Menschen unterschiedliche Ideen mit dem Baum verbinden. „Freedom“ hat sie das Projekt getauft, weil die weißen Vögel „Freiheit“ symbolisieren. Sie sollten Ruhe in der hektischen Adventszeit verkörpern. Aber sie ermöglichen auch andere Interpretationen. „Der Baum hat mehr Bedeutungen gewonnen. Bei der Eröffnungsrede im Osboune House vergangenes Jahr ging es auch um Frieden“, erklärt Hünnerkopf. Die weißen Vögel erinnern an Friedenstauben. „Für mich ist er inzwischen eine Art Friedensbaum“, erklärt die Designerin.
<h4>Weitere Infos:</h4>
Hier stellt das V&amp;A London die Design-Weihnachtsbäume der vergangenen Jahre vor: <a href="https://www.vam.ac.uk/articles/christmas-tree-installations">https://www.vam.ac.uk/articles/christmas-tree-installations</a>

Hier informiert das Osborne House auf der Isle of Wight über die Ausstellung des Coburger Design Baumes: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=bxpzFykHlNI">https://www.youtube.com/watch?v=bxpzFykHlNI</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-WeihnachtsbaumDSC08926-1024x683.jpg"
                        fileSize="110390"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-WeihnachtsbaumDSC08875-1024x683.jpg"
                        fileSize="122320"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-WeihnachtsbaumDSC08880-1024x683.jpg"
                        fileSize="113622"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-WeihnachtsbaumDSC08892-1024x683.jpg"
                        fileSize="68579"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-WeihnachtsbaumDSC08898-1024x683.jpg"
                        fileSize="88480"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-WeihnachtsbaumDSC08874-1024x683.jpg"
                        fileSize="99619"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-Weihnachtsbaum01-683x1024.jpg"
                        fileSize="125426"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-WeihnachtsbaumDSC08905-1024x683.jpg"
                        fileSize="108549"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-WeihnachtsbaumDSC08914-1024x683.jpg"
                        fileSize="71682"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-WeihnachtsbaumDSC08895-1024x683.jpg"
                        fileSize="65246"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-Weihnachtsbaum02P1070570-683x1024.jpg"
                        fileSize="144905"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-Weihnachtsbaum-678x1024.jpg"
                        fileSize="114654"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="678" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/211-Weihnachtsbaum0-1024x683.jpg"
                        fileSize="124273"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Klinische Sozialarbeit]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Tabuthema Behinderung: von Ängsten und gesellschaftlichen Defiziten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tabuthema-behinderung-von-aengsten-und-gesellschaftlichen-defiziten/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Dec 2024 09:31:43 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Interview: Natalie Schalk</em>

<em>Am 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Er soll auf die Belange von Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen aufmerksam machen. Warum das wichtig ist, erklärt Sozialpädagoge <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/mathias-stuebinger/">Mathias Stübinger</a>, stellvertretender Studiengangsleiter im </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit/"><em>Bachelor Soziale Arbeit</em></a><em> der Hochschule Coburg und auch Beauftragter der Hochschule für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung. Bevor er 2008 hauptamtlich an die Hochschule wechselte, arbeitete er beispielsweise in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung und in einer Koplex-Einrichtung mit angeschlossenem Wohnheim. Heute lehrt er an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a> unter anderem zu Sozialer Arbeit mit Menschen mit Behinderung.</em>
<h5><em>Wofür braucht’s einen Tag der Menschen mit Behinderung?</em></h5>
<strong>Mathias Stübinger:</strong> Es ist wie bei vielen anderen Gedenk- und Erinnerungs-Tagen: Sie machen auf Themen aufmerksam, die im Bewusstsein der Gesellschaft wenig verankert sind. Uns begegnen in der Regel ja kaum Menschen mit Behinderung. Es gibt Sondereinrichtungen, besondere Plätze, wo sie sind. Ich meine das nicht abwertend, denn für viele sind das geschützte Einrichtungen. Aber es führt auch dazu, dass Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft kaum sichtbar sind. Meine Frau und ich arbeiten in diesem Bereich, unsere Kinder kennen das Thema, weil wir sie auch sehr früh mit auf die Arbeit genommen haben. Aber viele ihrer Freunde sind noch nie bewusst einem Menschen mit Behinderung begegnet. Natürlich kommt irgendwo im Fernsehen mal eine Person mit Handicap vor oder  es gibt mal eine Begegnung im Zug – aber Begegnungen im normalen Leben, im Schul- oder Arbeitsalltag: Die gibt es kaum. Die meisten Menschen setzen sich nicht mit Behinderung auseinander.
<h5><em>Hat das mit unserer Angst vor Verletzlichkeit zu tun?</em></h5>
Das spielt schon eine Rolle. Wir blenden ja auch gerne aus, dass wir alle mal alt werden und wahrscheinlich – wenn wir ein gewisses Alter erreichen – auch Formen von Handicaps und Barrieren erleben werden. Selbst wenn man heutzutage auch in dörflichen Gegenden öfter einen ambulanten Pflegedienst sieht, berührt es einen erst, wenn es die eigene Familie betrifft. Dass Menschen mit Behinderung nicht so sichtbar sind, liegt aber auch daran, dass sie meist nicht so offensiv nach außen auftreten. Viele möchten zum Beispiel nicht öffentlich in Interviews darüber sprechen. Ich lehre an der Hochschule Coburg in einem Vertiefungsmodul zu Menschen mit Behinderung im Studiengang „Soziale Arbeit“ und da haben wir hin und wieder behinderte Menschen zu Gast, die von ihren Erfahrungen berichten. Das ist immer sehr eindrücklich. Aber die Menschen wollen nicht auf ihre Behinderung reduziert werden.
<h5><em>Wird ein altersbedingtes Handicap anders wahrgenommen als eine angeborene Behinderung?</em></h5>
Wenn jemand eine Armbinde für Blinde hat oder wir erleben, wie ein hörbehinderter Mensch in einem Café in Gebärdensprache mit anderen kommuniziert, sind das sichtbare Behinderungen. Und es sind körperliche Behinderungen. Ja, da haben wir eine andere Wahrnehmung – das sieht man zum Beispiel auch im Sport: Die Paralympics werden mittlerweile im Fernsehen präsent übertragen, teilweise sogar live. Die Special Olympics mit Menschen mit geistiger Behinderung werden in der Mitte der Gesellschaft bei Weitem nicht so wahrgenommen. Auch im Arbeitskontext ist es sehr viel einfacher, jemanden im Rollstuhl zu vermitteln als jemanden mit einer geistigen Behinderung. Und wenn wir bei uns an der Hochschule an Studierende mit Körperbehinderung denken, dann sind Dinge wie Treppen, Türen oder die Bedienelemente im Fahrstuhl Thema. Bei einem Menschen mit geistiger Behinderung geht es zum Beispiel um eine leichte Sprache in Vorträgen oder Vorlesungsskripten. Das ist deutlich komplexer.
<h5><em>Es gibt Menschen mit geistiger Behinderung, die ein Hochschulstudium schaffen? </em></h5>
Wir haben an der Hochschule Coburg vereinzelt Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung. Das wird eher in den Bereich seelischer Behinderungen eingeordnet, aber diese Zuordnung ist für mich nachrangig. Vorrangig schaue ich nach dem Hilfebedarf. Diese Menschen haben Schwierigkeiten im Bereich Interaktion und Kommunikation, aber auf der anderen Seite vielleicht eine Spezialbegabung im mathematischen oder physikalischen Bereich und das kann in einem akademischen Studium mit entsprechender Hilfe gut funktionieren. Es gibt auch Beispiele von Menschen mit Trisomie 21, dem „Down-Syndrom“, die einen Hochschulabschluss machen – allerdings sehr wenige. Ich kenne das zum Beispiel durch YouTube-Kanäle. Da braucht es einfach unglaublich viel Unterstützung. Wenn man Inklusion richtig denkt, müssten wir uns dafür öffnen. Aber die Barrieren entstehen schon viel früher: Die Menschen bräuchten ja erst einmal eine Hochschulzugangsberechtigung, also beispielsweise Abitur.
<h5><em>Inklusive Schule ist also ein Thema ... Fast jeder zehnte Mensch in Deutschland hat eine schwere Behinderung. Wo liegen die großen Defizite bei der gleichberechtigten Teilhabe?</em></h5>
Inklusive Schule ist ein großes Thema – aber es gibt zwei Perspektiven: Sonder-Einrichtungen haben etwas Ausgrenzendes, andererseits sind sie für viele auch ein sicherer Ort. Es gibt auch Studien denen zufolge Menschen mit Lernbehinderung zum Beispiel auf einer Sonderschule positive Erfahrungen gemacht haben. Und es gibt Studien nach denen sich behinderte Menschen in einer inklusiven Schule total abgehängt fühlten und genau wussten, dass sie in der Hierarchie der Gruppe „ganz weit unten“ sind. Die Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen, auch unterschiedliche Bedarfe. Bildungschancen insgesamt sind aber sehr wichtig. Ein Riesenthema ist der Zugang zum Arbeitsmarkt. Die meisten Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten in einer Werkstatt. Viele Nicht-Behinderte wissen nicht, was da für Maschinen stehen, welche Produktionsketten aufgebaut werden - die behinderten Menschen könnten genauso gut am Fließband im Betrieb arbeiten. Aber die Unternehmen zahlen oft lieber die Ausgleichsabgabe, als einen Menschen mit Behinderung einzustellen. Das Label „Behinderung“ ist mit vielen Vorurteilen verbunden. Bauliche Barrieren lassen sich per Verordnung abbauen – bei den Barrieren in den Köpfen geht das nicht.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Interview: Natalie Schalk</em>

<em>Am 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Er soll auf die Belange von Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen aufmerksam machen. Warum das wichtig ist, erklärt Sozialpädagoge <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/mathias-stuebinger/">Mathias Stübinger</a>, stellvertretender Studiengangsleiter im </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit/"><em>Bachelor Soziale Arbeit</em></a><em> der Hochschule Coburg und auch Beauftragter der Hochschule für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung. Bevor er 2008 hauptamtlich an die Hochschule wechselte, arbeitete er beispielsweise in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung und in einer Koplex-Einrichtung mit angeschlossenem Wohnheim. Heute lehrt er an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Soziale Arbeit</a> unter anderem zu Sozialer Arbeit mit Menschen mit Behinderung.</em>
<h5><em>Wofür braucht’s einen Tag der Menschen mit Behinderung?</em></h5>
<strong>Mathias Stübinger:</strong> Es ist wie bei vielen anderen Gedenk- und Erinnerungs-Tagen: Sie machen auf Themen aufmerksam, die im Bewusstsein der Gesellschaft wenig verankert sind. Uns begegnen in der Regel ja kaum Menschen mit Behinderung. Es gibt Sondereinrichtungen, besondere Plätze, wo sie sind. Ich meine das nicht abwertend, denn für viele sind das geschützte Einrichtungen. Aber es führt auch dazu, dass Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft kaum sichtbar sind. Meine Frau und ich arbeiten in diesem Bereich, unsere Kinder kennen das Thema, weil wir sie auch sehr früh mit auf die Arbeit genommen haben. Aber viele ihrer Freunde sind noch nie bewusst einem Menschen mit Behinderung begegnet. Natürlich kommt irgendwo im Fernsehen mal eine Person mit Handicap vor oder  es gibt mal eine Begegnung im Zug – aber Begegnungen im normalen Leben, im Schul- oder Arbeitsalltag: Die gibt es kaum. Die meisten Menschen setzen sich nicht mit Behinderung auseinander.
<h5><em>Hat das mit unserer Angst vor Verletzlichkeit zu tun?</em></h5>
Das spielt schon eine Rolle. Wir blenden ja auch gerne aus, dass wir alle mal alt werden und wahrscheinlich – wenn wir ein gewisses Alter erreichen – auch Formen von Handicaps und Barrieren erleben werden. Selbst wenn man heutzutage auch in dörflichen Gegenden öfter einen ambulanten Pflegedienst sieht, berührt es einen erst, wenn es die eigene Familie betrifft. Dass Menschen mit Behinderung nicht so sichtbar sind, liegt aber auch daran, dass sie meist nicht so offensiv nach außen auftreten. Viele möchten zum Beispiel nicht öffentlich in Interviews darüber sprechen. Ich lehre an der Hochschule Coburg in einem Vertiefungsmodul zu Menschen mit Behinderung im Studiengang „Soziale Arbeit“ und da haben wir hin und wieder behinderte Menschen zu Gast, die von ihren Erfahrungen berichten. Das ist immer sehr eindrücklich. Aber die Menschen wollen nicht auf ihre Behinderung reduziert werden.
<h5><em>Wird ein altersbedingtes Handicap anders wahrgenommen als eine angeborene Behinderung?</em></h5>
Wenn jemand eine Armbinde für Blinde hat oder wir erleben, wie ein hörbehinderter Mensch in einem Café in Gebärdensprache mit anderen kommuniziert, sind das sichtbare Behinderungen. Und es sind körperliche Behinderungen. Ja, da haben wir eine andere Wahrnehmung – das sieht man zum Beispiel auch im Sport: Die Paralympics werden mittlerweile im Fernsehen präsent übertragen, teilweise sogar live. Die Special Olympics mit Menschen mit geistiger Behinderung werden in der Mitte der Gesellschaft bei Weitem nicht so wahrgenommen. Auch im Arbeitskontext ist es sehr viel einfacher, jemanden im Rollstuhl zu vermitteln als jemanden mit einer geistigen Behinderung. Und wenn wir bei uns an der Hochschule an Studierende mit Körperbehinderung denken, dann sind Dinge wie Treppen, Türen oder die Bedienelemente im Fahrstuhl Thema. Bei einem Menschen mit geistiger Behinderung geht es zum Beispiel um eine leichte Sprache in Vorträgen oder Vorlesungsskripten. Das ist deutlich komplexer.
<h5><em>Es gibt Menschen mit geistiger Behinderung, die ein Hochschulstudium schaffen? </em></h5>
Wir haben an der Hochschule Coburg vereinzelt Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung. Das wird eher in den Bereich seelischer Behinderungen eingeordnet, aber diese Zuordnung ist für mich nachrangig. Vorrangig schaue ich nach dem Hilfebedarf. Diese Menschen haben Schwierigkeiten im Bereich Interaktion und Kommunikation, aber auf der anderen Seite vielleicht eine Spezialbegabung im mathematischen oder physikalischen Bereich und das kann in einem akademischen Studium mit entsprechender Hilfe gut funktionieren. Es gibt auch Beispiele von Menschen mit Trisomie 21, dem „Down-Syndrom“, die einen Hochschulabschluss machen – allerdings sehr wenige. Ich kenne das zum Beispiel durch YouTube-Kanäle. Da braucht es einfach unglaublich viel Unterstützung. Wenn man Inklusion richtig denkt, müssten wir uns dafür öffnen. Aber die Barrieren entstehen schon viel früher: Die Menschen bräuchten ja erst einmal eine Hochschulzugangsberechtigung, also beispielsweise Abitur.
<h5><em>Inklusive Schule ist also ein Thema ... Fast jeder zehnte Mensch in Deutschland hat eine schwere Behinderung. Wo liegen die großen Defizite bei der gleichberechtigten Teilhabe?</em></h5>
Inklusive Schule ist ein großes Thema – aber es gibt zwei Perspektiven: Sonder-Einrichtungen haben etwas Ausgrenzendes, andererseits sind sie für viele auch ein sicherer Ort. Es gibt auch Studien denen zufolge Menschen mit Lernbehinderung zum Beispiel auf einer Sonderschule positive Erfahrungen gemacht haben. Und es gibt Studien nach denen sich behinderte Menschen in einer inklusiven Schule total abgehängt fühlten und genau wussten, dass sie in der Hierarchie der Gruppe „ganz weit unten“ sind. Die Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen, auch unterschiedliche Bedarfe. Bildungschancen insgesamt sind aber sehr wichtig. Ein Riesenthema ist der Zugang zum Arbeitsmarkt. Die meisten Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten in einer Werkstatt. Viele Nicht-Behinderte wissen nicht, was da für Maschinen stehen, welche Produktionsketten aufgebaut werden - die behinderten Menschen könnten genauso gut am Fließband im Betrieb arbeiten. Aber die Unternehmen zahlen oft lieber die Ausgleichsabgabe, als einen Menschen mit Behinderung einzustellen. Das Label „Behinderung“ ist mit vielen Vorurteilen verbunden. Bauliche Barrieren lassen sich per Verordnung abbauen – bei den Barrieren in den Köpfen geht das nicht.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschulpreis der Bayerischen Bauindustrie für Coburger Bachelorarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschulpreis-der-bayerischen-bauindustrie-fuer-coburger-bachelorarbeit/</link>
                <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 16:14:18 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Bauwesen wurden mit dem Hochschulpreis der Bayerischen Bauindustrie ausgezeichnet. Der zweite Preis in der Kategorie „Computergestütztes Modellieren und Fertigen“ ging an Juliane Mohr für ihre Bachelorthesis im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a> an der Fakultät Design der Hochschule Coburg.</em>

Bisherige analytische Verfahren für den Standsicherheitsnachweis von Böschungen nutzen viele Vereinfachungen und Annahmen. Die Folge sind größere „Teilsicherheitsbeiwerte“ und eine unwirtschaftlichere Planung. Um bewerten zu können, ob in die Norm für Geländebruchberechnungen auch numerische Verfahren integriert werden sollten, hat Juliane Mohr in ihrer Bachelorarbeit die analytischen und numerischen Berechnungsweisen erläutert sowie die Vor- und Nachteile der Verfahren gegenübergestellt. Sie führte Vergleichsberechnungen durch und analysierte die Einflüsse von acht Parametern. Ihre Arbeit zeigt, dass es sinnvoll ist, die so genannte „φ-c-Reduktionsmethode“ in die Norm für Geländebruchberechnungen aufzunehmen. Bei der Verleihung des Hochschulpreises der Bayerischen Bauindustrie 2024 wurde Juliane Mohr für ihre Arbeit mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Computergestütztes Modellieren und Fertigen“ gewürdigt.

Stellvertretend für die Hochschule Coburg begrüßte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-egbert-kessler/">Prof. Dr. Egbert Keßler</a>, Dekan der Fakultät Design, die Gäste bei der Veranstaltung im Oskar-von-Miller-Forum in München. Der Hochschulpreis der Bayerischen Bauindustrie würdigt seit vier Jahren innovative Forschung und stärkt die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis. Im Fokus standen diesmal die zukunftsweisenden Themen „Innovative Materialien und Konstruktionen“, „Computergestütztes Modellieren und Fertigen“ sowie „Kreislauffähiges und regeneratives Bauen“ mit je drei Preisen und zwei Anerkennungen.

Betreut wurde die ausgezeichnete Bachelorarbeit von Juliane Mohr im Coburger  Studiengang Bauingenieurwesen von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-almut-lottmann-loeer/">Prof. Dr. Almut Lottmann-Löer</a>. Die Jury hob die „für eine Bachelorthesis beeindruckende wissenschaftliche Tiefe der Aufgabenstellung mit gleichzeitig hohem Praxisbezug“ der „innovative Arbeit“ hervor.

Staatsminister Thorsten Glauber betonte in seiner Festrede die Schlüsselrolle des Bauwesens in der Gesellschaft. Er ermutigte die Preisträger, ihre Ideen mutig in die Praxis umzusetzen und auch unkonventionelle Wege zu gehen, um die Bauwirtschaft nachhaltig zu prägen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Bauwesen wurden mit dem Hochschulpreis der Bayerischen Bauindustrie ausgezeichnet. Der zweite Preis in der Kategorie „Computergestütztes Modellieren und Fertigen“ ging an Juliane Mohr für ihre Bachelorthesis im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a> an der Fakultät Design der Hochschule Coburg.</em>

Bisherige analytische Verfahren für den Standsicherheitsnachweis von Böschungen nutzen viele Vereinfachungen und Annahmen. Die Folge sind größere „Teilsicherheitsbeiwerte“ und eine unwirtschaftlichere Planung. Um bewerten zu können, ob in die Norm für Geländebruchberechnungen auch numerische Verfahren integriert werden sollten, hat Juliane Mohr in ihrer Bachelorarbeit die analytischen und numerischen Berechnungsweisen erläutert sowie die Vor- und Nachteile der Verfahren gegenübergestellt. Sie führte Vergleichsberechnungen durch und analysierte die Einflüsse von acht Parametern. Ihre Arbeit zeigt, dass es sinnvoll ist, die so genannte „φ-c-Reduktionsmethode“ in die Norm für Geländebruchberechnungen aufzunehmen. Bei der Verleihung des Hochschulpreises der Bayerischen Bauindustrie 2024 wurde Juliane Mohr für ihre Arbeit mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Computergestütztes Modellieren und Fertigen“ gewürdigt.

Stellvertretend für die Hochschule Coburg begrüßte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-egbert-kessler/">Prof. Dr. Egbert Keßler</a>, Dekan der Fakultät Design, die Gäste bei der Veranstaltung im Oskar-von-Miller-Forum in München. Der Hochschulpreis der Bayerischen Bauindustrie würdigt seit vier Jahren innovative Forschung und stärkt die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis. Im Fokus standen diesmal die zukunftsweisenden Themen „Innovative Materialien und Konstruktionen“, „Computergestütztes Modellieren und Fertigen“ sowie „Kreislauffähiges und regeneratives Bauen“ mit je drei Preisen und zwei Anerkennungen.

Betreut wurde die ausgezeichnete Bachelorarbeit von Juliane Mohr im Coburger  Studiengang Bauingenieurwesen von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-almut-lottmann-loeer/">Prof. Dr. Almut Lottmann-Löer</a>. Die Jury hob die „für eine Bachelorthesis beeindruckende wissenschaftliche Tiefe der Aufgabenstellung mit gleichzeitig hohem Praxisbezug“ der „innovative Arbeit“ hervor.

Staatsminister Thorsten Glauber betonte in seiner Festrede die Schlüsselrolle des Bauwesens in der Gesellschaft. Er ermutigte die Preisträger, ihre Ideen mutig in die Praxis umzusetzen und auch unkonventionelle Wege zu gehen, um die Bauwirtschaft nachhaltig zu prägen.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Studie: Deutschland braucht ausländische Arbeitskräfte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-arbeitsmarkt-braucht-zuwanderung-prof-schneider-in-bayern-2-radio/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 10:48:38 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Der neuen Bertelsmann- Studie „Zuwanderung und Arbeitsmarkt – eine Analyse für Deutschland und die Bundesländer“ zufolge werden bis 2040 in Deutschland 288.000 Fachkräfte aus dem Ausland benötigt. Prof. Dr. Lutz Schneider, Volkswirtschafts-Professor an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg, ist einer der beiden Autoren der Studie und weiß, welche Maßnahmen jetzt erforderlich sind. </em>

Die Babyboomer gehen in Rente - und was das in den kommenden Jahren bedeutet, lässt sich ausrechnen: Ohne Zuwanderung sinkt die Zahl der Arbeitskräfte in Deutschland bis 2040 um zehn Prozent. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie „Zuwanderung und Arbeitsmarkt – eine Analyse für Deutschland und die Bundesländer“. Die Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung wurde von der Hochschule Coburg und vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erstellt. Grundlage für die Berechnungen ist eine Projektion des Arbeitskräftebedarfs durch das IAB und das Bundesinstitut für Berufsbildung. Demnach ginge ohne zusätzliche Einwanderer und Einwanderinnen die Zahl der Arbeitskräfte von derzeit 46,4 Millionen bis 2040 auf 41,9 Millionen und bis 2060 auf 35,1 Millionen zurück.

Als einer der beiden Studienautoren erklärt Prof. Dr. Lutz Schneider von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg, wo der Bedarf am größten sein wird: Von einem Rückgang der Arbeitskräfte über zehn Prozent besonders betroffen wären Thüringen, Sachsen-Anhalt und das Saarland. Aber auch wenn der Rückgang in einer Region geringer ist, kann es bei größerer Nachfrage nach Personal problematisch werden. Das betrifft vor allem die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Berlin und Hamburg.

Die Studie unterscheidet zwischen Zuwanderung aufgrund von Flucht- und einer arbeitsmarktorientierten Zuwanderung. „Die Zahl der Menschen, die über das neue Fachkräfte-Einwanderungsgesetz nach Deutschland kommt, liegt bei 50- bis 60.000 pro Jahr. Das ist zu niedrig“, sagt Schneider. Rechtlich gebe es aber kaum noch Stellschrauben, erforderlich seien andere Maßnahmen. Ein Hindernis bei der arbeitsmarktorientierten Zuwanderung sei die deutsche Sprache. Unterricht im Ausland beispielsweise über die Goethe-Institute komme deshalb große Bedeutung zu. Auch bürokratische Hemmnisse beispielsweise bei der Visa-Vergabe sollten abgebaut werden. Relevant, aber schwer zu beziffern seien weiche Faktoren wie der Einfluss des Wohnungsmarktes und einer offenen Willkommenskultur.

Die Studie erreicht große öffentliche Aufmerksamkeit und Prof. Schneider stand unter anderem der BR2-Radiosendung „Stadt Land Leute“ am Dienstag, 26. November, Rede und Antwort. In der BR Radio App bei Bayern 2 gibt es die Sendung <a href="https://www.br.de/radio/live/bayern2/programm/2024-11-26/3597352">hier auch zum Nachhören</a>.

Zur Studie geht es hier: <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2024/november/ohne-zuwanderung-geht-die-zahl-der-arbeitskraefte-in-deutschland-bis-2040-deutlich-zurueck">Ohne Zuwanderung geht die Zahl der Arbeitskräfte in Deutschland bis 2040 deutlich zurück</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Der neuen Bertelsmann- Studie „Zuwanderung und Arbeitsmarkt – eine Analyse für Deutschland und die Bundesländer“ zufolge werden bis 2040 in Deutschland 288.000 Fachkräfte aus dem Ausland benötigt. Prof. Dr. Lutz Schneider, Volkswirtschafts-Professor an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg, ist einer der beiden Autoren der Studie und weiß, welche Maßnahmen jetzt erforderlich sind. </em>

Die Babyboomer gehen in Rente - und was das in den kommenden Jahren bedeutet, lässt sich ausrechnen: Ohne Zuwanderung sinkt die Zahl der Arbeitskräfte in Deutschland bis 2040 um zehn Prozent. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der neuen Studie „Zuwanderung und Arbeitsmarkt – eine Analyse für Deutschland und die Bundesländer“. Die Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung wurde von der Hochschule Coburg und vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erstellt. Grundlage für die Berechnungen ist eine Projektion des Arbeitskräftebedarfs durch das IAB und das Bundesinstitut für Berufsbildung. Demnach ginge ohne zusätzliche Einwanderer und Einwanderinnen die Zahl der Arbeitskräfte von derzeit 46,4 Millionen bis 2040 auf 41,9 Millionen und bis 2060 auf 35,1 Millionen zurück.

Als einer der beiden Studienautoren erklärt Prof. Dr. Lutz Schneider von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg, wo der Bedarf am größten sein wird: Von einem Rückgang der Arbeitskräfte über zehn Prozent besonders betroffen wären Thüringen, Sachsen-Anhalt und das Saarland. Aber auch wenn der Rückgang in einer Region geringer ist, kann es bei größerer Nachfrage nach Personal problematisch werden. Das betrifft vor allem die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Berlin und Hamburg.

Die Studie unterscheidet zwischen Zuwanderung aufgrund von Flucht- und einer arbeitsmarktorientierten Zuwanderung. „Die Zahl der Menschen, die über das neue Fachkräfte-Einwanderungsgesetz nach Deutschland kommt, liegt bei 50- bis 60.000 pro Jahr. Das ist zu niedrig“, sagt Schneider. Rechtlich gebe es aber kaum noch Stellschrauben, erforderlich seien andere Maßnahmen. Ein Hindernis bei der arbeitsmarktorientierten Zuwanderung sei die deutsche Sprache. Unterricht im Ausland beispielsweise über die Goethe-Institute komme deshalb große Bedeutung zu. Auch bürokratische Hemmnisse beispielsweise bei der Visa-Vergabe sollten abgebaut werden. Relevant, aber schwer zu beziffern seien weiche Faktoren wie der Einfluss des Wohnungsmarktes und einer offenen Willkommenskultur.

Die Studie erreicht große öffentliche Aufmerksamkeit und Prof. Schneider stand unter anderem der BR2-Radiosendung „Stadt Land Leute“ am Dienstag, 26. November, Rede und Antwort. In der BR Radio App bei Bayern 2 gibt es die Sendung <a href="https://www.br.de/radio/live/bayern2/programm/2024-11-26/3597352">hier auch zum Nachhören</a>.

Zur Studie geht es hier: <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2024/november/ohne-zuwanderung-geht-die-zahl-der-arbeitskraefte-in-deutschland-bis-2040-deutlich-zurueck">Ohne Zuwanderung geht die Zahl der Arbeitskräfte in Deutschland bis 2040 deutlich zurück</a>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Alumni]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category>                                <title><![CDATA[TVO berichtet über „Additive Manufacturing and Lightweight Design“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tvo-berichtet-ueber-additive-manufacturing-and-lightweight-design/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 09:56:38 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das Hochschulmagazin 4you von TV Oberfranken besucht den Master-Studiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ in Lichtenfels.</em>

Die Bauteile einer Beinprothese müssen stabil sein – aber zu schwer soll’s auch nicht werden: So etwas ist ein typischer Anwendungsfall für Leichtbau und additive Fertigung und damit ein ideales Praxisprojekt für den <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/additive-manufacturing-and-lightweight-design/">Master-Studiengang Additive Manufacturing and Lightweight</a> Design (AL). Dieser deutschlandweit einzigartige Studiengang wird in Coburg und Lichtenfels gelehrt und bildet Expertinnen und Experten aus, die zukunftsorientierte Unternehmen heute brauchen. Besonders am Studiengang ist dabei nicht nur die inhaltliche Ausrichtung, sondern eben auch die starke Praxisorientierung, wie Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-stark/">Prof. Dr. Markus Stark</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg erklärt. Eine große Rolle spielt deshalb die enge Verzahnung mit der regionalen Wirtschaft.

AL-Absolvent Florian Zosig berichtet von einem Praxisprojekt, in dem es darum ging, gemeinsam mit dem Lichtenfelser Orthopädie- und Sanitätshaus Wirth ein Teil einer Bein-Prothese zu optimieren. Die Studierenden scannten es ein, überführten es in eine Datei, simulierten, was sich bei verschiedenen Strukturen oder Materialien ändert. Geschäftsführer Karlheinz Wirth und der Coburger Student erzählen in der TV-Oberfranken-Sendung 4you von diesem Projekt. Außerdem schildert Studentin Celina Sawatzki, warum sie sich für den Studiengang entschieden hat, Prof. Dr. Markus Stark, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-stark/">Studiengangsleiter Additive Manufacturing and Lightweight Design</a>, erklärt den großen Nutzen der Technologien und Johannes Zeck, Geschäftsleiter des Zweckverbands Forschungs- &amp; Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien Lichtenfels (FADZ) gibt einen Einblick ins Machbar - Makerspace - Lichtenfels ... und einen Ausblick, wie die Aktivitäten nach der Sanierung  in der Kirschbaummühle gebündelt werden: Das Kamerateam war kurz vor Beginn der Bauarbeiten auch mit im Gebäude.

<strong>Fernsehbeitrag</strong>

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, 27. November, um 18.30 Uhr über Kabel und um 19.30 Uhr über Satellit (FrankenPlus) und ist zeitnah auch in der Mediathek von TVO verfügbar: <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-vernetzung-zwischen-hochschulen-und-wirtschaft-im-fokus/" target="_blank" rel="noopener">http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das Hochschulmagazin 4you von TV Oberfranken besucht den Master-Studiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ in Lichtenfels.</em>

Die Bauteile einer Beinprothese müssen stabil sein – aber zu schwer soll’s auch nicht werden: So etwas ist ein typischer Anwendungsfall für Leichtbau und additive Fertigung und damit ein ideales Praxisprojekt für den <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/additive-manufacturing-and-lightweight-design/">Master-Studiengang Additive Manufacturing and Lightweight</a> Design (AL). Dieser deutschlandweit einzigartige Studiengang wird in Coburg und Lichtenfels gelehrt und bildet Expertinnen und Experten aus, die zukunftsorientierte Unternehmen heute brauchen. Besonders am Studiengang ist dabei nicht nur die inhaltliche Ausrichtung, sondern eben auch die starke Praxisorientierung, wie Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-stark/">Prof. Dr. Markus Stark</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg erklärt. Eine große Rolle spielt deshalb die enge Verzahnung mit der regionalen Wirtschaft.

AL-Absolvent Florian Zosig berichtet von einem Praxisprojekt, in dem es darum ging, gemeinsam mit dem Lichtenfelser Orthopädie- und Sanitätshaus Wirth ein Teil einer Bein-Prothese zu optimieren. Die Studierenden scannten es ein, überführten es in eine Datei, simulierten, was sich bei verschiedenen Strukturen oder Materialien ändert. Geschäftsführer Karlheinz Wirth und der Coburger Student erzählen in der TV-Oberfranken-Sendung 4you von diesem Projekt. Außerdem schildert Studentin Celina Sawatzki, warum sie sich für den Studiengang entschieden hat, Prof. Dr. Markus Stark, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-stark/">Studiengangsleiter Additive Manufacturing and Lightweight Design</a>, erklärt den großen Nutzen der Technologien und Johannes Zeck, Geschäftsleiter des Zweckverbands Forschungs- &amp; Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien Lichtenfels (FADZ) gibt einen Einblick ins Machbar - Makerspace - Lichtenfels ... und einen Ausblick, wie die Aktivitäten nach der Sanierung  in der Kirschbaummühle gebündelt werden: Das Kamerateam war kurz vor Beginn der Bauarbeiten auch mit im Gebäude.

<strong>Fernsehbeitrag</strong>

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, 27. November, um 18.30 Uhr über Kabel und um 19.30 Uhr über Satellit (FrankenPlus) und ist zeitnah auch in der Mediathek von TVO verfügbar: <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-hochschulmagazin-vernetzung-zwischen-hochschulen-und-wirtschaft-im-fokus/" target="_blank" rel="noopener">http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/</a>.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Dies academicus: prominenter Besuch diskutiert lebhaft über Demokratie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/dies-academicus-prominenter-besuch-diskutiert-lebhaft-ueber-demokratie/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 09:16:01 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Bei der <a href="https://www.hs-coburg.de/news/feierlich-froehlich-auch-nachdenklich-der-dies-academicus-2024/">akademischen Jahrfeier</a> der Hochschule Coburg wurden Demokratie, Gemeinschaft und Vielfalt gefeiert – auch in diesem Jahr mit prominenten Gästen: Bei einer Podiumsdiskussion sprachen der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann und Autor Ruprecht Polenz mit Coburger Studierenden über das Thema „Demokratie und Freiheit in Gefahr?!“ </em>

Lilo Eitel nimmt das Mikrofon und sagt „Hallo“. Sie lacht. Klingt nervös. Etwa 250 Menschen lauschen dem Podiumsgespräch beim Dies academicus der Hochschule Coburg: Sie kommen aus Medien, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, Wissenschaft und der Hochschule selbst – und auf der Bühne bei Moderator Andreas Renner sitzen neben den Studierenden bekannte Persönlichkeiten: Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, der dienstälteste Innenminister aller Bundesländer und seit 2007 im Amt. Außerdem Autor Ruprecht Polenz, als Politiker unter anderem selbst fast 20 Jahre lang Bundestagsmitglied und als „Demokratie-Influencer“ mit seinem aktuellen Buch „Tu was!“ auf der Bestsellerliste gelandet. Unter dem Motto „Demokratie und Freiheit in Gefahr!?“ sprechen die prominenten Gäste bei der Podiumsdiskussion mit drei Studierenden der Hochschule: Ulf Wunderlich studiert im Master Soziale Arbeit und ist Vorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung,</a> Isabella Fuchs und Lilo Eitel sind im fünften Semester des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit/">Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit</a>.
<h4><strong>Was die Jungen sagen</strong></h4>
Lilo Eitel erzählt, dass sie neben dem Studium in einer stationären Jugendeinrichtung arbeitet. Dort hat sie die Jugendlichen gefragt, was sie über das Thema denken, hat mit ihnen Eindrücke gesammelt. „Wenn vielleicht eine Minute Zeit ist,“ sagt sie, schaut in die Podiumsrunde und zu den Zuschauerinnen und Zuschauern, „ich würde das gern kurz vorlesen.“ Die Studentin öffnet ein Notizbuch mit Kuhfellmuster. Sie liest:

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     In Deutschland ist viel los. Ich fühle mich haltlos, nutzlos, schutzlos, fassungslos, hoffnungslos, hilflos. Oft auch kraftlos. Motivationslos. Aussichtslos. Was man sieht und mitbekommt: skrupellos, respektlos, verantwortungslos! Ich bin verständnislos. Dabei wäre ich gerne beschwerdelos, sorglos, bedenkenlos und ginge angstlos, grenzenlos, anstrengungslos durch die Welt. Ich bin doch so gerne selbstlos, wunschlos, hemmungslos! Denn Politik ist für mich kostenlos. Bedingungslos und gewaltlos. Stopp und ab auf Los! Eine neue Runde. Denn kampflos geben wir nicht auf!</em></strong></p>
&nbsp;

Eitel erzählt, dass sie das sehr berührt hat, weil es von Kindern zwischen 12 und 18 Jahren kommt. „Dass wir Jungen schon so viel mitbekommen und mitsprechen, berührt mich. Aber es macht mich auch emotional. Und traurig, weil die Sicherheit, die uns unsere Eltern vermittelt haben, nicht das ist, was unsere Generation gerade empfinden kann.“ Sie selbst möchte anderen Menschen Hoffnung geben – eine starke Motivation bei der Wahl ihres Studiengangs. „Genau.“ Sie lächelt, gibt das Mikro weiter. Zwischenapplaus in der Brose-Aula.
<h4><strong>Aufgabe der Politik</strong></h4>
Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann stellt fest, dass es aktuell viel berechtigte Kritik an „vorhandenen Unzulänglichkeiten in unserer Gesellschaft“ gibt. Er sehe es als Aufgabe der Politik, die Ängste der Menschen ernstzunehmen und überzeugende Ergebnisse zu liefern. „Wir müssen uns mit den Herausforderungen auseinandersetzen.“ Er gibt sich optimistisch, auch kämpferisch, als er darüber spricht, wie schnelllebig die heutige Zeit ist. „Unser aller Leben ist von starken Veränderungen geprägt. Das bedeutet aber nicht, dass alles immer schlimmer wird.“ Technik und Naturwissenschaften haben viele wichtige Entwicklungen und echten Fortschritt gebracht, dank der Medizin steigt beispielsweise die Lebenserwartung der Menschen und die Realeinkommen und der Wohlstand hätten sich über viele Jahre positiv entwickelt. Der Bayerische Innenminister hebt auch die Bedeutung eines geeinten Europas in Zeiten globaler Herausforderungen wie Extremismus, dem Krieg in der Ukraine und den Entwicklungen in den USA hervor. „Wenn Organisationen und andere Staaten das Volk bei uns aufhetzen oder Unruhe bringen, indem ein falsches Bild unserer Gesellschaft verbreitet wird, indem bewusst auch falsche Informationen verbreitet werden, wenn Leute meinen: Wenn da ein starker Mann an der Spitze steht, würde es dem ganzen Land besser gehen, dann müssen wir mit Selbstbewusstsein antreten und sagen: Nein! Dass wir heute insgesamt in Deutschland im Vergleich zu vielen Ländern der Welt so gut dastehen, dass wir in Frieden und Freiheit leben dürfen, dass wir einen so hohen Lebensstandard haben, all das haben wir mit genau dieser Demokratie erreicht.“ Wieder Applaus.
<h4><strong>Eine riskante Regierungsform</strong></h4>
Herrmann stimmt Coburgs <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast</a> zu, der beim Dies academicus appelliert: „Demokratie ist eine voraussetzungsvolle und damit auch immer riskante Regierungsform. Sie hat zur Bedingung, dass die Bürgerinnen und Bürger eine wohl informierte politische Urteilsfindung besitzen. Schauen wir also, was wir hier an unserer Hochschule, hier in unserer Region, dafür leisten können.“

Diese Gedanken greift auch Ruprecht Polenz, Autor des Spiegel-Bestsellers „Tu was! Eine kurze Anleitung zur Verteidigung der Demokratie“ auf. Polenz berichtet von Umfragen, denen zufolge 20 Prozent der Deutschen glauben, Medien würden die Bevölkerung systematisch belügen. „Warum ist das so gefährlich?“, Polenz lässt die Frage kurz im Raum stehen, bevor er sie beantwortet: „weil unser Weltbild, das, was wir glauben, was gerade stattfindet, nur zu vielleicht fünf Prozent von unserer persönlichen Erfahrung geprägt ist.“ Es ist schwer, sich zu orientieren, wenn man glaubt, dass Tagesschau und heute journal, Zeitung und Rundfunk, dass traditionelle Medien lügen. „Das ist wie im Nebel. Und was macht man im Nebel? Man spitzt die Ohren, ob man irgendwo was hört und reißt die Augen auf, ob man ein Licht sieht, damit man wieder unter Menschen kommt. Und was hört man als Erstes? Den lautesten Schreihals. Und was sieht man als Erstes? Den grellsten Scheinwerfer.“ Übertragen auf die politische Orientierung bedeutet das: „Man nimmt Signale auf, die sagen: Die Welt ist schwarz-weiß. Die Welt ist: Du die anderen. Die Welt ist: Wir gegen die.“ Diese Strategie der AfD greife die Grundlagen unserer Demokratie direkt an, sagt Polenz. „Denn unsere Demokratie kann ohne Vertrauen durch soziales Kapital, das wir immer wieder jeden Tag neu erwirtschaften müssen, nicht funktionieren.“ Viele glaubten, die Demokratie sei sicher, solange kein Panzer vor dem Reichstag oder vor der Bayerischen Staatskanzlei steht. „Das ist aber nicht der Weg, wie heute Demokratien kaputtgehen. Demokratien sterben heute durch Wahlen.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" /></em></strong><em>   <strong>  </strong></em><strong><em>Demokratie ist kein Zuschauersport.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ruprecht Polenz</em></p>
&nbsp;

Polenz appelliert an Zivilcourage in alltäglichen Situationen. Zum Beispiel auf rassistische Sprüche zu reagieren. „Jeder kann und sollte etwas tun“, betont er, „Weil Demokratie kein Zuschauersport ist.“ Man könne das nicht an Politikerinnen und Politiker oder Parteien outsourcen. „Unsere Demokratie lebt von der lebendigen Zivilgesellschaft und dem gesellschaftlichen Klima.“

SV-Vorsitzender Ulf Wunderlich berichtet von zivilgesellschaftlichen, parteiübergreifenden Demokratie-Aktionen in Coburg und einer Mischung aus „Hoffnung und Angst“, die er empfindet. Er plädiert für mehr politischen Anstand und dafür, jungen Menschen mehr Möglichkeiten zu geben, Demokratie mitzugestalten und so erlebbar zu machen. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit.“

Isabella Fuchs, Studentin im Bachelor Soziale Arbeit, erklärt wie sie Demokratie in Bezug auf ihr Fach sieht: „Ich finde, dass es auch etwas mit sozialer Gerechtigkeit zu tun hat, dass viele Menschen sich vielleicht auch gar nicht mehr gehört fühlen.“ Zu einer lebendigen Demokratie gehört ihrer Auffassung nach, dass alle daran teilhaben. „Und dass wir nicht nur übereinander reden sollten, sondern vor allem miteinander. Denn es ist einfach, gegen etwas zu sein. Ich würde mir wünschen, dass wir öfter zusammen sagen: Für was sind wir denn?“

Sie knüpft an das aktuelle Buch an, das <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-veronika-hammer/">Prof. Dr. Veronika Hammer</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg herausgegeben hat. „Demokratie lernen. Ländliche Räume und Volkshochschulen“ (Beltz Juventa Verlag) heißt es und basiert auf einem Kooperationsprojekt mit der Volkshochschule Kreis Kronach. Es zeigt Beispiele dafür, was im Einzelnen getan werden kann und wie wichtig ein Miteinander in der Gesellschaft ist.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Bei der <a href="https://www.hs-coburg.de/news/feierlich-froehlich-auch-nachdenklich-der-dies-academicus-2024/">akademischen Jahrfeier</a> der Hochschule Coburg wurden Demokratie, Gemeinschaft und Vielfalt gefeiert – auch in diesem Jahr mit prominenten Gästen: Bei einer Podiumsdiskussion sprachen der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann und Autor Ruprecht Polenz mit Coburger Studierenden über das Thema „Demokratie und Freiheit in Gefahr?!“ </em>

Lilo Eitel nimmt das Mikrofon und sagt „Hallo“. Sie lacht. Klingt nervös. Etwa 250 Menschen lauschen dem Podiumsgespräch beim Dies academicus der Hochschule Coburg: Sie kommen aus Medien, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, Wissenschaft und der Hochschule selbst – und auf der Bühne bei Moderator Andreas Renner sitzen neben den Studierenden bekannte Persönlichkeiten: Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, der dienstälteste Innenminister aller Bundesländer und seit 2007 im Amt. Außerdem Autor Ruprecht Polenz, als Politiker unter anderem selbst fast 20 Jahre lang Bundestagsmitglied und als „Demokratie-Influencer“ mit seinem aktuellen Buch „Tu was!“ auf der Bestsellerliste gelandet. Unter dem Motto „Demokratie und Freiheit in Gefahr!?“ sprechen die prominenten Gäste bei der Podiumsdiskussion mit drei Studierenden der Hochschule: Ulf Wunderlich studiert im Master Soziale Arbeit und ist Vorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung,</a> Isabella Fuchs und Lilo Eitel sind im fünften Semester des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit/">Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit</a>.
<h4><strong>Was die Jungen sagen</strong></h4>
Lilo Eitel erzählt, dass sie neben dem Studium in einer stationären Jugendeinrichtung arbeitet. Dort hat sie die Jugendlichen gefragt, was sie über das Thema denken, hat mit ihnen Eindrücke gesammelt. „Wenn vielleicht eine Minute Zeit ist,“ sagt sie, schaut in die Podiumsrunde und zu den Zuschauerinnen und Zuschauern, „ich würde das gern kurz vorlesen.“ Die Studentin öffnet ein Notizbuch mit Kuhfellmuster. Sie liest:

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     In Deutschland ist viel los. Ich fühle mich haltlos, nutzlos, schutzlos, fassungslos, hoffnungslos, hilflos. Oft auch kraftlos. Motivationslos. Aussichtslos. Was man sieht und mitbekommt: skrupellos, respektlos, verantwortungslos! Ich bin verständnislos. Dabei wäre ich gerne beschwerdelos, sorglos, bedenkenlos und ginge angstlos, grenzenlos, anstrengungslos durch die Welt. Ich bin doch so gerne selbstlos, wunschlos, hemmungslos! Denn Politik ist für mich kostenlos. Bedingungslos und gewaltlos. Stopp und ab auf Los! Eine neue Runde. Denn kampflos geben wir nicht auf!</em></strong></p>
&nbsp;

Eitel erzählt, dass sie das sehr berührt hat, weil es von Kindern zwischen 12 und 18 Jahren kommt. „Dass wir Jungen schon so viel mitbekommen und mitsprechen, berührt mich. Aber es macht mich auch emotional. Und traurig, weil die Sicherheit, die uns unsere Eltern vermittelt haben, nicht das ist, was unsere Generation gerade empfinden kann.“ Sie selbst möchte anderen Menschen Hoffnung geben – eine starke Motivation bei der Wahl ihres Studiengangs. „Genau.“ Sie lächelt, gibt das Mikro weiter. Zwischenapplaus in der Brose-Aula.
<h4><strong>Aufgabe der Politik</strong></h4>
Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann stellt fest, dass es aktuell viel berechtigte Kritik an „vorhandenen Unzulänglichkeiten in unserer Gesellschaft“ gibt. Er sehe es als Aufgabe der Politik, die Ängste der Menschen ernstzunehmen und überzeugende Ergebnisse zu liefern. „Wir müssen uns mit den Herausforderungen auseinandersetzen.“ Er gibt sich optimistisch, auch kämpferisch, als er darüber spricht, wie schnelllebig die heutige Zeit ist. „Unser aller Leben ist von starken Veränderungen geprägt. Das bedeutet aber nicht, dass alles immer schlimmer wird.“ Technik und Naturwissenschaften haben viele wichtige Entwicklungen und echten Fortschritt gebracht, dank der Medizin steigt beispielsweise die Lebenserwartung der Menschen und die Realeinkommen und der Wohlstand hätten sich über viele Jahre positiv entwickelt. Der Bayerische Innenminister hebt auch die Bedeutung eines geeinten Europas in Zeiten globaler Herausforderungen wie Extremismus, dem Krieg in der Ukraine und den Entwicklungen in den USA hervor. „Wenn Organisationen und andere Staaten das Volk bei uns aufhetzen oder Unruhe bringen, indem ein falsches Bild unserer Gesellschaft verbreitet wird, indem bewusst auch falsche Informationen verbreitet werden, wenn Leute meinen: Wenn da ein starker Mann an der Spitze steht, würde es dem ganzen Land besser gehen, dann müssen wir mit Selbstbewusstsein antreten und sagen: Nein! Dass wir heute insgesamt in Deutschland im Vergleich zu vielen Ländern der Welt so gut dastehen, dass wir in Frieden und Freiheit leben dürfen, dass wir einen so hohen Lebensstandard haben, all das haben wir mit genau dieser Demokratie erreicht.“ Wieder Applaus.
<h4><strong>Eine riskante Regierungsform</strong></h4>
Herrmann stimmt Coburgs <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast</a> zu, der beim Dies academicus appelliert: „Demokratie ist eine voraussetzungsvolle und damit auch immer riskante Regierungsform. Sie hat zur Bedingung, dass die Bürgerinnen und Bürger eine wohl informierte politische Urteilsfindung besitzen. Schauen wir also, was wir hier an unserer Hochschule, hier in unserer Region, dafür leisten können.“

Diese Gedanken greift auch Ruprecht Polenz, Autor des Spiegel-Bestsellers „Tu was! Eine kurze Anleitung zur Verteidigung der Demokratie“ auf. Polenz berichtet von Umfragen, denen zufolge 20 Prozent der Deutschen glauben, Medien würden die Bevölkerung systematisch belügen. „Warum ist das so gefährlich?“, Polenz lässt die Frage kurz im Raum stehen, bevor er sie beantwortet: „weil unser Weltbild, das, was wir glauben, was gerade stattfindet, nur zu vielleicht fünf Prozent von unserer persönlichen Erfahrung geprägt ist.“ Es ist schwer, sich zu orientieren, wenn man glaubt, dass Tagesschau und heute journal, Zeitung und Rundfunk, dass traditionelle Medien lügen. „Das ist wie im Nebel. Und was macht man im Nebel? Man spitzt die Ohren, ob man irgendwo was hört und reißt die Augen auf, ob man ein Licht sieht, damit man wieder unter Menschen kommt. Und was hört man als Erstes? Den lautesten Schreihals. Und was sieht man als Erstes? Den grellsten Scheinwerfer.“ Übertragen auf die politische Orientierung bedeutet das: „Man nimmt Signale auf, die sagen: Die Welt ist schwarz-weiß. Die Welt ist: Du die anderen. Die Welt ist: Wir gegen die.“ Diese Strategie der AfD greife die Grundlagen unserer Demokratie direkt an, sagt Polenz. „Denn unsere Demokratie kann ohne Vertrauen durch soziales Kapital, das wir immer wieder jeden Tag neu erwirtschaften müssen, nicht funktionieren.“ Viele glaubten, die Demokratie sei sicher, solange kein Panzer vor dem Reichstag oder vor der Bayerischen Staatskanzlei steht. „Das ist aber nicht der Weg, wie heute Demokratien kaputtgehen. Demokratien sterben heute durch Wahlen.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" /></em></strong><em>   <strong>  </strong></em><strong><em>Demokratie ist kein Zuschauersport.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ruprecht Polenz</em></p>
&nbsp;

Polenz appelliert an Zivilcourage in alltäglichen Situationen. Zum Beispiel auf rassistische Sprüche zu reagieren. „Jeder kann und sollte etwas tun“, betont er, „Weil Demokratie kein Zuschauersport ist.“ Man könne das nicht an Politikerinnen und Politiker oder Parteien outsourcen. „Unsere Demokratie lebt von der lebendigen Zivilgesellschaft und dem gesellschaftlichen Klima.“

SV-Vorsitzender Ulf Wunderlich berichtet von zivilgesellschaftlichen, parteiübergreifenden Demokratie-Aktionen in Coburg und einer Mischung aus „Hoffnung und Angst“, die er empfindet. Er plädiert für mehr politischen Anstand und dafür, jungen Menschen mehr Möglichkeiten zu geben, Demokratie mitzugestalten und so erlebbar zu machen. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit.“

Isabella Fuchs, Studentin im Bachelor Soziale Arbeit, erklärt wie sie Demokratie in Bezug auf ihr Fach sieht: „Ich finde, dass es auch etwas mit sozialer Gerechtigkeit zu tun hat, dass viele Menschen sich vielleicht auch gar nicht mehr gehört fühlen.“ Zu einer lebendigen Demokratie gehört ihrer Auffassung nach, dass alle daran teilhaben. „Und dass wir nicht nur übereinander reden sollten, sondern vor allem miteinander. Denn es ist einfach, gegen etwas zu sein. Ich würde mir wünschen, dass wir öfter zusammen sagen: Für was sind wir denn?“

Sie knüpft an das aktuelle Buch an, das <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-veronika-hammer/">Prof. Dr. Veronika Hammer</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg herausgegeben hat. „Demokratie lernen. Ländliche Räume und Volkshochschulen“ (Beltz Juventa Verlag) heißt es und basiert auf einem Kooperationsprojekt mit der Volkshochschule Kreis Kronach. Es zeigt Beispiele dafür, was im Einzelnen getan werden kann und wie wichtig ein Miteinander in der Gesellschaft ist.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/207-Dies-Podium-1024x683.jpg"
                        fileSize="78540"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/208-Dies-Podium-DSC08179-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="71931"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/DSC08149-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="79506"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/208-Dies-Podium--1024x536.jpg"
                        fileSize="77095"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="536"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/208-Dies-Podium-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="84512"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/208-Dies-Podium-DSC08055-min-1024x731.jpg"
                        fileSize="85090"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="731"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/208-Dies-Podium-4-1024x683.jpg"
                        fileSize="103443"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/208-Dies-DSC08008-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="91668"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/DSC08044-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="78703"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/208-Dies-Podium-DSC08223-min-1024x762.jpg"
                        fileSize="102423"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="762"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/208-Dies-Podium-DSC08396-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="82576"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/DSC08400-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="97966"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/208-Dies-Podium-DSC08403-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="84839"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/208-Dies-Podium-2-1024x682.jpg"
                        fileSize="88306"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/208-Dies-Podium-DSC08461-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="72240"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[„Wir bauen Bayern“: über das große Potenzial der Bestandsgebäude]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wir-bauen-bayern-ueber-das-grosse-potenzial-der-bestandsgebaeude/</link>
                <pubDate>Mon, 25 Nov 2024 14:39:36 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em><strong>von Cindy Dötschel-Langbein
</strong></em>

<em><strong>Nicht nur die Wanderausstellung „Wir bauen Bayern“ am Campus Design kam gut an – zum Abschluss fand kürzlich auch eine Fishbowl-Diskussion statt. Dabei hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, auf dem Podium Platz zu nehmen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.</strong></em>

<sup>­­</sup>Ein zukunftsfähiges Bayern entsteht durch den achtsamen, regenerativen Umgang mit Landschaften, Gebäuden und Infrastruktur. Hier verschmelzen Baukultur, Ressourcenschonung, Treibhausgasreduktion, hochwertige öffentliche Räume und Lebensqualität im Alltag. Um Ressourcen und Energie effektiv zu sparen, bieten der Umbau und die Modernisierung bestehender Gebäude und Infrastrukturen großes Potenzial. Nur wenn dieses Potenzial genutzt wird und nicht neu gebaut oder abgerissen wird, kann Bayern klimaneutral werden. Bislang werden diese Erkenntnisse in der Praxis oft unzureichend umgesetzt. Normen, Richtlinien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen sind noch nicht auf die Schonung und Wiederverwendung von Flächen und Ressourcen sowie den Erhalt der in der Umwelt gebundenen „grauen Energie“ ausgerichtet. Was ist also zu tun? Wie passen wir in der Praxis Werte, Ziele und Entscheidungsprozesse an, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden? Welchen Beitrag kann die Hochschule Coburg mit ihren Bauvorhaben zu diesen Zielen in Forschung, Lehre und Transfer leisten?
<h4><strong>Aus dem Publikum aufs Podium</strong></h4>
Diese Fragen diskutierten kürzlich Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Forschung, Lehre und Praxis an der Hochschule Coburg bei einer Fishbowl-Diskussion. Die Veranstaltung war zugleich die Finissage der Wanderausstellung Verkehr „Wir bauen Bayern. 150 Jahre Hochbau in Bayern“ des staatlichen Hochbaus. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, auf dem Podium Platz zu nehmen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtković</a>, Professor für Städtebau und Entwerfen an der Hochschule Coburg und wissenschaftlicher Sekretär der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), führte thematisch ein. Er betonte, wie wichtig eine integrative Planung mit Fokus auf die Reduktion von Ressourcenverbrauch, Abfallaufkommen und Flächeninanspruchnahme ist. Außerdem appellierte er an den Staat, ein Vorbild in Sachen Umbaukultur zu werden. Tvrtković warb darüber hinaus für eine transformative Planungskultur in der Hochschullehre.

An der Diskussion beteiligten sich außerdem Ulrich Delles, Leiter des Staatlichen Bauamts Bamberg, Stefan Reiss-Schmidt, Stadtdirektor a.D. der Landeshauptstadt München und Mitinitiator des bundesweiten Bündnis Bodenwende und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-matthias-j-kaiser/">Dr. Mattias J. Kaiser</a>, Kanzler der Hochschule Coburg. Die Diskussion, moderiert von Dr. Markus Neufeld vom Referat Transfer &amp; Entrepreneurship der HS Coburg, reichte thematisch vom nachhaltigen Umbau über Ressourcenschonung bis zur Klimaneutralität 2040 – alles mit dem Ziel, Perspektiven zu schaffen, wie wir Bayern zukunftsfähig gestalten können. Die Runde war sich einig: Wir brauchen mehr Allianzen, mehr Mut, auch experimentelle Gebäudetypen im Bestand bei öffentlichen Bauten zu erproben sowie mehr Dialog und Austausch zu diesen Themen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em><strong>von Cindy Dötschel-Langbein
</strong></em>

<em><strong>Nicht nur die Wanderausstellung „Wir bauen Bayern“ am Campus Design kam gut an – zum Abschluss fand kürzlich auch eine Fishbowl-Diskussion statt. Dabei hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, auf dem Podium Platz zu nehmen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.</strong></em>

<sup>­­</sup>Ein zukunftsfähiges Bayern entsteht durch den achtsamen, regenerativen Umgang mit Landschaften, Gebäuden und Infrastruktur. Hier verschmelzen Baukultur, Ressourcenschonung, Treibhausgasreduktion, hochwertige öffentliche Räume und Lebensqualität im Alltag. Um Ressourcen und Energie effektiv zu sparen, bieten der Umbau und die Modernisierung bestehender Gebäude und Infrastrukturen großes Potenzial. Nur wenn dieses Potenzial genutzt wird und nicht neu gebaut oder abgerissen wird, kann Bayern klimaneutral werden. Bislang werden diese Erkenntnisse in der Praxis oft unzureichend umgesetzt. Normen, Richtlinien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen sind noch nicht auf die Schonung und Wiederverwendung von Flächen und Ressourcen sowie den Erhalt der in der Umwelt gebundenen „grauen Energie“ ausgerichtet. Was ist also zu tun? Wie passen wir in der Praxis Werte, Ziele und Entscheidungsprozesse an, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden? Welchen Beitrag kann die Hochschule Coburg mit ihren Bauvorhaben zu diesen Zielen in Forschung, Lehre und Transfer leisten?
<h4><strong>Aus dem Publikum aufs Podium</strong></h4>
Diese Fragen diskutierten kürzlich Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Forschung, Lehre und Praxis an der Hochschule Coburg bei einer Fishbowl-Diskussion. Die Veranstaltung war zugleich die Finissage der Wanderausstellung Verkehr „Wir bauen Bayern. 150 Jahre Hochbau in Bayern“ des staatlichen Hochbaus. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, auf dem Podium Platz zu nehmen und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtković</a>, Professor für Städtebau und Entwerfen an der Hochschule Coburg und wissenschaftlicher Sekretär der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), führte thematisch ein. Er betonte, wie wichtig eine integrative Planung mit Fokus auf die Reduktion von Ressourcenverbrauch, Abfallaufkommen und Flächeninanspruchnahme ist. Außerdem appellierte er an den Staat, ein Vorbild in Sachen Umbaukultur zu werden. Tvrtković warb darüber hinaus für eine transformative Planungskultur in der Hochschullehre.

An der Diskussion beteiligten sich außerdem Ulrich Delles, Leiter des Staatlichen Bauamts Bamberg, Stefan Reiss-Schmidt, Stadtdirektor a.D. der Landeshauptstadt München und Mitinitiator des bundesweiten Bündnis Bodenwende und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-matthias-j-kaiser/">Dr. Mattias J. Kaiser</a>, Kanzler der Hochschule Coburg. Die Diskussion, moderiert von Dr. Markus Neufeld vom Referat Transfer &amp; Entrepreneurship der HS Coburg, reichte thematisch vom nachhaltigen Umbau über Ressourcenschonung bis zur Klimaneutralität 2040 – alles mit dem Ziel, Perspektiven zu schaffen, wie wir Bayern zukunftsfähig gestalten können. Die Runde war sich einig: Wir brauchen mehr Allianzen, mehr Mut, auch experimentelle Gebäudetypen im Bestand bei öffentlichen Bauten zu erproben sowie mehr Dialog und Austausch zu diesen Themen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/210-Finissage-241106_Finissage-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="100577"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/210-Finissage-241106_Finissage-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="135396"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/210-Finissage-241106_Finissage-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="160652"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/210-Finissage-Auswahl-_-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="118697"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/210-Finissage-Auswahl-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="160605"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/210-Finissage-Auswahl-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="113756"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/210-Finissage-Auswahl-4-1024x683.jpg"
                        fileSize="113958"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/210-Finissage-Auswahl-5-1024x683.jpg"
                        fileSize="100397"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/210-Finissage-Auswahl-7-1024x683.jpg"
                        fileSize="134150"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/210-Finissage-Auswahl-8-1024x683.jpg"
                        fileSize="116511"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/210-Finissage-Auswahl-10-1024x683.jpg"
                        fileSize="135278"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Feierlich, fröhlich, auch nachdenklich: der Dies academicus 2024]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/feierlich-froehlich-auch-nachdenklich-der-dies-academicus-2024/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 14:31:41 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Was für eine Feier! Gute Gespräche, die inspirieren und zum Nachdenken anregen, besondere Menschen und Begegnungen: Der Dies academicus zeigte 2024 wieder die Vielfalt der Hochschule Coburg, den Zusammenhalt in der Region, die tollen Partnerinnen und Partner, Forschende und Lehrende und natürlich Studis! Präsident Prof. Dr. Stefan Gast begrüßte bei der akademischen Jahrfeier auch zu einer <a href="https://www.hs-coburg.de/news/dies-academicus-prominenter-besuch-diskutiert-lebhaft-ueber-demokratie/">besonderen Podiumsdiskussion</a>: Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann und Publizist Ruprecht Polenz waren gekommen, um mit Coburger Studierenden über das Thema „Demokratie und Freiheit in Gefahr?!“ zu sprechen. Es wurden besondere Leistungen und Höhepunkte des akademischen Jahres gefeiert. Prof. Auwi Stübbe wurde die Ehrenmedaille der Hochschule Coburg für sein außergewöhnliches Wirken verliehen.</em>

Auch eine Hochschule feiert einmal im Jahr Geburtstag: Bei der akademischen Jahrfeier ging Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> auf besondere Entwicklungen im Jahr 2024 ein – von der Begrüßung der ersten Promovierenden am eigenständigen <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Promotionszentrum Analytics4Health</a> und dem kooperativen <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Promotionszentrum Nachhaltige und intelligente Systeme</a> bis zur Eröffnung des HTAplus Modulbaus am ehemaligen Schlachthofgelände als neues Zuhause für das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a>. Die bauliche Entwicklung des nördlichen Schlachthofareals für MINT-Fakultäten sei ein Prozess, der weiterhin sehr intensiver Begleitung bedarf. In diesem Jahr wurde einiges bewegt, um das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels als Zukunftsregion zu etablieren, wie Gast verbunden mit Dank an die IHK zu Coburg und die Wirtschaftsförderungsgesellschaften von Stadt und Landkreis feststellte.

Der Präsident begrüßte Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, Vertreter der Kammern und Verbände, der Wissenschaft, Mitglieder der Hochschule und ihrer Gremien zu einem festlichen, fröhlichen, aber auch nachdenklichem Abend, der sich aktuellen Fragen mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Demokratie und Freiheit in Gefahr?!“ widmete (gesonderte News dazu folgt).
<h4>Eine Hochschule in der Region für die Region - mit internationalem Anspruch</h4>
Der neue Claim „Für dich – für morgen – für die Region“ drückt das Selbstverständnis der Hochschule aus und Gast blickte auch zurück auf die enge Zusammenarbeit mit Kronach und Lichtenfels beispielsweise bei der Erarbeitung eines gemeinsamen Positionspapiers zur Gesundheitsregion Oberfranken. Die räumlichen Entwicklungen rund um das kooperative <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/technologietransferzentrum/">Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken: „Digitale Intelligenz” (TTZ)</a> am Standort Lichtenfels schreiten voran und der Präsident dankte dem FADZ und allen unterstützenden Stellen in Lichtenfels. Aber auch in Kronach gab es 2024 eine intensive und gute Kooperation, beispielsweise würdigte Gast die Unterstützung des <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/lucas-cranach-campus-kronach/">Lucas Cranach Campus (LCC)</a> im Community Management. Dies komme besonders den ausländischen Studierenden - und damit auch der Internationalisierungs-Strategie der Hochschule zugute. Im Winter 2025/26 will die Hochschule neben den drei bereits etablierten Masterstudiengängen vier weitere Bachelorstudiengänge internationaler Couleur einrichten.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wir haben uns in diesem Jahr dazu bekannt, die Internationalisierung unserer Hochschule weiter voranzutreiben.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;
<h4>CREAPOLIS-Award für ISAT und Brose</h4>
Ein besonderes Beispiel dafür, was die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in der Region auf internationalem Niveau erreicht, ist das Projekt KaliBot. Präsident Gast zeichnete das Team des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> und des Automobilzulieferers Brose mit dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-award/">CREAPOLIS</a>-Award 2024 für herausragenden <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Transfer</a> aus (<a href="https://www.hs-coburg.de/news/kollege-roboter-soll-besser-sehen-creapolis-award-fuer-isat-und-brose/">News dazu hier</a>). Gast dankte auch allen anderen, die sich im Bereich Transfer engagieren. Die weiteren Einreichungen für den Award wurden in einer Ausstellung im Rahmen des Dies academicus gewürdigt.
<h4>Ehrenmedaille für Auwi Stübbe</h4>
Mit der Ehrenmedaille wurde in diesem Jahr ein Mensch gewürdigt, der sich um die Hochschule und die Region gleichermaßen verdient gemacht hat: Vor über einem Vierteljahrhundert, 1982, war Prof. Auwi Stübbe für die Lehrgebiete „Entwerfen und Innenraumgestaltung im Fachbereich Architektur und Innenarchitektur“ berufen worden. Von da an prägte er die Entwicklung des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/bauen-und-design/">Design-Standortes</a> Coburg zu einer bundesweit bekannten Marke, wie <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, in seiner Laudatio feststellte. Seit 1988 gibt es jährlich Coburger Designtage: „Bundesweit bekannt und Highlight des Coburger Jahres.“ 2000 bekam Innenarchitektur einen eigenen Fachbereich und fünf Jahre später wurde die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> gegründet – woran Auwi Stübbe intensiv beteiligt war. 2001 schuf er das Coburger Designforum Oberfranken als Plattform, von 2007 an war er auch Vorstand im Innovationszentrum Lichtenfels gewesen und das war eine der Grundlagen für das Engagement der Hochschule in Lichtenfels. Synold erklärte, dass auch die Idee, Designtage in der Alten Pakethalle stattfinden zu lassen, auf Stübbe zurückgeht. „Das war auch Teil der Transformation des ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofsgeländes hin zu einem Band für Wissenschaft und Kultur.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Die Hochschule leistet jedes Jahr unglaubliches und bringt an die 1000 junge Menschen in die Stadt. Das treibt mich an.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Auwi Stübbe</em></p>
&nbsp;

Synold zitierte aus dem Empfehlungsschreiben, das der ehemalige Dekan der Fakultät Design, Prof. Dr. Holger Falter für die Auszeichnung verfasst hatte: „Professor Stübbe war fachlich und politisch ein streitbarer Kollege“ – der Preisträger, 83 Jahre alt, ein weißes T-Shirt unterm Sakko, bis zu diesem Moment unbewegt –  schnaubte kurz, aber hörbar auf: „Wieso war?“ Prof. Auwi Stübbe übernahm das Mikrofon und nutzte die Bühne für seine Herzensthemen der Stadtentwicklung. Zukunftsthemen, Themen für junge Menschen in Coburg. Eine Jugendherberge zum Beispiel. Mit seinen Worten bewies Professor Stübbe eindrücklich den Grund, warum ihm die Ehrenmedaille der Hochschule Coburg 2024 verliehen wurde: aufgrund seines außergewöhnlichen Wirkens aus der Hochschule heraus in die Gesellschaft.
<h4>Willkommen an der Hochschule</h4>
Präsident Prof. Dr. Stefan Gast begrüßte neue Professorinnen und Professoren:
<ul>
 	<li><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-sophia-frank/">Prof. Dr. Sophia Frank</a>, Professorin für Future Skills</li>
 	<li>Prof. Dr. Bettina Friedel, Professorin für Regenerative Energiesysteme</li>
 	<li><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-johannes-hagen/">Prof. Dr. Johannes Hagen</a>, Professor für Experimentalphysik mit dem Schwerpunkt Photonik und Lasertechnik</li>
 	<li>Prof. Karin Handl, Nachwuchsprofessorin für Hebammenwissenschaften</li>
 	<li><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ulrich-heil/">Prof. Dr. Ulrich Heil</a>, Professor für Supply und Operations Management</li>
 	<li><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-henning-maier/">Prof. Dr. Henning Maier</a>, Professor für Sichere Softwaresysteme</li>
 	<li><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stephan-pflugmacher-lima/">Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima</a>, Professor für Umweltchemie und Ökotoxikologie</li>
 	<li>(sowie Prof. Dr. Pauline Herzog - aktuell in Elternzeit)</li>
</ul>
<h4>An der Hochschule Coburg zum Doktortitel</h4>
Vizepräsident Prof. Dr. Martin Synold würdigte die Leistung und die Bandbreite der abgeschlossenen Promotionen – und hob dabei den erfreulich hohen Frauenanteil hervor. Zur Promotion herzlich gratuliert wird:
<ul>
 	<li>Dr.rer.nat. Verena Biener mit dem Thema „Virtual Reality for Mobile Knowledge Work“ (Betreuer: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/">Prof. Dr. Jens Grubert </a>| <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>)</li>
 	<li>Dr.rer.nat. Angeline Hoffmann mit dem Thema „Characterization of the microbiome of human-relevant ticks and optimization of diagnostics of tick-associated pathogens“ (Betreuer: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/">Prof. Dr. Matthias Noll</a> | <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>)</li>
 	<li>Dr.-Ing. Manuel Fritsche mit dem Thema „Simulationsgetriebene Auslegungs- und Optimierungsstrategie für den Anwendungsfall eines Axialventilators mit Leitapparat“ (Betreuer: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-philipp-epple/">Prof. Dr. Philipp Epple</a> | <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>)</li>
 	<li>Dr.sc.hum. Maria Kuhn mit dem Thema „Selbstfürsorge und Selbstregulationsfähigkeit als Präventionsstrategien gegen postpartale Depression: Ein App-basiertes Programm zur Bewältigung der Transition in die Mutterschaft.“ (Betreuer: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/">Prof. Dr. Niko Kohls</a> | <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>)</li>
 	<li>Dr.rer.nat. Sandra Lasota mit dem Thema „Mikrobielle Dynamik und Holzabbau: Eine ökologische Analyse der Wechselwirkungen zwischen Bodengemeinschaften und verbauten Holzelementen im Wein- und Obstbau“ (Betreuer: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/">Prof. Dr. Matthias Noll</a> | <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>)</li>
 	<li>Dr.phil. Evamaria Lösche mit dem Thema „Ein Weg in die Moderne - Günther von Pechmann Sammeln. Produzieren. Netzwerken“ (Betreuer: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-joachim-driller/">Prof. Dr. Joachim Driller</a> | <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a>)</li>
</ul>
Zum 2. Platz beim BayWISS Preis für Verbundpromovierende 2024 gratuliert wurde außerdem Ann-Catrin Uhr-Müller (im Verbund mit der FAU - Betreuer an der Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-weindl/">Prof. Dr. Christian Weindl</a>). Thema ihrer Doktorarbeit: „Entwicklung und Applikation eines Systems zur künstlich-beschleunigten Alterung und diagnostischen Analyse von Mittelspannungskabel“

Die Leistung von Studierenden, die beispielsweise für ihre Bachelor und Masterarbeiten ausgezeichnet wurden, wurde beim Dies academicus an einer „Wall of Fame“ gezeigt.
<h4><strong>Demokratie und Studium
</strong></h4>
Als Vorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung </a>gab Ulf Wunderlich einen Rückblick auf die Aktivitäten der SV und ging dabei auch auf das aktuelle Thema des Abends ein. „Brücken verbinden“, sagte er. Sie seien aber keine Selbstverständlichkeit, sondern benötigen ein Fundament, Pflege – so wie die Demokratie.
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Auch Brücken zwischen Bürgerinnen und Bürgern brauchen ein Fundament und Pflege.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ulf Wunderlich</em></p>
Auch das Rahmenprogramm drehte sich zum Teil um Demokratie: Es wurde eine Ausstellung gezeigt, die für die Lange Nacht der Demokratie 2024 in Kronach entwickelt worden war – ergänzend zum Buch „Demokratie lernen. Ländliche Räume und Volkshochschulen“ (Beltz Juventa Verlag). Herausgegeben wurde das Buch von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-veronika-hammer/">Prof. Dr. Veronika Hammer</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> und basiert auf einem Kooperationsprojekt mit der Volkshochschule Kreis Kronach.
<h4>Helfen mit dem Hochschulverein</h4>
Durch den Abend führte Andreas Renner, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-marketing-und-kommunikation/">Referats Marketing und Kommunikation</a> – und er freute sich besonders, am Ende noch seinen früheren Marketing-Professor Prof. Dr. Roland Hertrich auf die Bühne zu holen. Als  Vorsitzender des <a href="https://www.hochschulverein-coburg.de/">Hochschulvereins </a>erklärte Hertrich, was die Mitglieder in diesem Jahr mit ihrem Beitrag für die Hochschule bewirkt haben – und wie es möglich ist, sich zu beteiligen. Außerdem erwartete die Besucherinnen und Besucher ein musikalisches Rahmenprogramm mit dem kleinen Ensemble der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studentische-initiativen/hochschul-big-band/">Big Band</a> unter Leitung von Ralf Probst, dem <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studentische-initiativen/hochschulchor-die-klangfaenger/">Hochschulchor „Die Klangfänger“</a> und DJGramoe - denn wie es sich bei einer Feier gehört, durfte auch ordentlich abgetanzt werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Was für eine Feier! Gute Gespräche, die inspirieren und zum Nachdenken anregen, besondere Menschen und Begegnungen: Der Dies academicus zeigte 2024 wieder die Vielfalt der Hochschule Coburg, den Zusammenhalt in der Region, die tollen Partnerinnen und Partner, Forschende und Lehrende und natürlich Studis! Präsident Prof. Dr. Stefan Gast begrüßte bei der akademischen Jahrfeier auch zu einer <a href="https://www.hs-coburg.de/news/dies-academicus-prominenter-besuch-diskutiert-lebhaft-ueber-demokratie/">besonderen Podiumsdiskussion</a>: Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann und Publizist Ruprecht Polenz waren gekommen, um mit Coburger Studierenden über das Thema „Demokratie und Freiheit in Gefahr?!“ zu sprechen. Es wurden besondere Leistungen und Höhepunkte des akademischen Jahres gefeiert. Prof. Auwi Stübbe wurde die Ehrenmedaille der Hochschule Coburg für sein außergewöhnliches Wirken verliehen.</em>

Auch eine Hochschule feiert einmal im Jahr Geburtstag: Bei der akademischen Jahrfeier ging Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> auf besondere Entwicklungen im Jahr 2024 ein – von der Begrüßung der ersten Promovierenden am eigenständigen <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/analytics4health/">Promotionszentrum Analytics4Health</a> und dem kooperativen <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/promovieren/nisys/">Promotionszentrum Nachhaltige und intelligente Systeme</a> bis zur Eröffnung des HTAplus Modulbaus am ehemaligen Schlachthofgelände als neues Zuhause für das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a>. Die bauliche Entwicklung des nördlichen Schlachthofareals für MINT-Fakultäten sei ein Prozess, der weiterhin sehr intensiver Begleitung bedarf. In diesem Jahr wurde einiges bewegt, um das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels als Zukunftsregion zu etablieren, wie Gast verbunden mit Dank an die IHK zu Coburg und die Wirtschaftsförderungsgesellschaften von Stadt und Landkreis feststellte.

Der Präsident begrüßte Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, Vertreter der Kammern und Verbände, der Wissenschaft, Mitglieder der Hochschule und ihrer Gremien zu einem festlichen, fröhlichen, aber auch nachdenklichem Abend, der sich aktuellen Fragen mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Demokratie und Freiheit in Gefahr?!“ widmete (gesonderte News dazu folgt).
<h4>Eine Hochschule in der Region für die Region - mit internationalem Anspruch</h4>
Der neue Claim „Für dich – für morgen – für die Region“ drückt das Selbstverständnis der Hochschule aus und Gast blickte auch zurück auf die enge Zusammenarbeit mit Kronach und Lichtenfels beispielsweise bei der Erarbeitung eines gemeinsamen Positionspapiers zur Gesundheitsregion Oberfranken. Die räumlichen Entwicklungen rund um das kooperative <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/technologietransferzentrum/">Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken: „Digitale Intelligenz” (TTZ)</a> am Standort Lichtenfels schreiten voran und der Präsident dankte dem FADZ und allen unterstützenden Stellen in Lichtenfels. Aber auch in Kronach gab es 2024 eine intensive und gute Kooperation, beispielsweise würdigte Gast die Unterstützung des <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/lucas-cranach-campus-kronach/">Lucas Cranach Campus (LCC)</a> im Community Management. Dies komme besonders den ausländischen Studierenden - und damit auch der Internationalisierungs-Strategie der Hochschule zugute. Im Winter 2025/26 will die Hochschule neben den drei bereits etablierten Masterstudiengängen vier weitere Bachelorstudiengänge internationaler Couleur einrichten.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wir haben uns in diesem Jahr dazu bekannt, die Internationalisierung unserer Hochschule weiter voranzutreiben.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;
<h4>CREAPOLIS-Award für ISAT und Brose</h4>
Ein besonderes Beispiel dafür, was die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft in der Region auf internationalem Niveau erreicht, ist das Projekt KaliBot. Präsident Gast zeichnete das Team des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> und des Automobilzulieferers Brose mit dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-award/">CREAPOLIS</a>-Award 2024 für herausragenden <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Transfer</a> aus (<a href="https://www.hs-coburg.de/news/kollege-roboter-soll-besser-sehen-creapolis-award-fuer-isat-und-brose/">News dazu hier</a>). Gast dankte auch allen anderen, die sich im Bereich Transfer engagieren. Die weiteren Einreichungen für den Award wurden in einer Ausstellung im Rahmen des Dies academicus gewürdigt.
<h4>Ehrenmedaille für Auwi Stübbe</h4>
Mit der Ehrenmedaille wurde in diesem Jahr ein Mensch gewürdigt, der sich um die Hochschule und die Region gleichermaßen verdient gemacht hat: Vor über einem Vierteljahrhundert, 1982, war Prof. Auwi Stübbe für die Lehrgebiete „Entwerfen und Innenraumgestaltung im Fachbereich Architektur und Innenarchitektur“ berufen worden. Von da an prägte er die Entwicklung des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/bauen-und-design/">Design-Standortes</a> Coburg zu einer bundesweit bekannten Marke, wie <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, in seiner Laudatio feststellte. Seit 1988 gibt es jährlich Coburger Designtage: „Bundesweit bekannt und Highlight des Coburger Jahres.“ 2000 bekam Innenarchitektur einen eigenen Fachbereich und fünf Jahre später wurde die <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> gegründet – woran Auwi Stübbe intensiv beteiligt war. 2001 schuf er das Coburger Designforum Oberfranken als Plattform, von 2007 an war er auch Vorstand im Innovationszentrum Lichtenfels gewesen und das war eine der Grundlagen für das Engagement der Hochschule in Lichtenfels. Synold erklärte, dass auch die Idee, Designtage in der Alten Pakethalle stattfinden zu lassen, auf Stübbe zurückgeht. „Das war auch Teil der Transformation des ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofsgeländes hin zu einem Band für Wissenschaft und Kultur.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Die Hochschule leistet jedes Jahr unglaubliches und bringt an die 1000 junge Menschen in die Stadt. Das treibt mich an.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Auwi Stübbe</em></p>
&nbsp;

Synold zitierte aus dem Empfehlungsschreiben, das der ehemalige Dekan der Fakultät Design, Prof. Dr. Holger Falter für die Auszeichnung verfasst hatte: „Professor Stübbe war fachlich und politisch ein streitbarer Kollege“ – der Preisträger, 83 Jahre alt, ein weißes T-Shirt unterm Sakko, bis zu diesem Moment unbewegt –  schnaubte kurz, aber hörbar auf: „Wieso war?“ Prof. Auwi Stübbe übernahm das Mikrofon und nutzte die Bühne für seine Herzensthemen der Stadtentwicklung. Zukunftsthemen, Themen für junge Menschen in Coburg. Eine Jugendherberge zum Beispiel. Mit seinen Worten bewies Professor Stübbe eindrücklich den Grund, warum ihm die Ehrenmedaille der Hochschule Coburg 2024 verliehen wurde: aufgrund seines außergewöhnlichen Wirkens aus der Hochschule heraus in die Gesellschaft.
<h4>Willkommen an der Hochschule</h4>
Präsident Prof. Dr. Stefan Gast begrüßte neue Professorinnen und Professoren:
<ul>
 	<li><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-sophia-frank/">Prof. Dr. Sophia Frank</a>, Professorin für Future Skills</li>
 	<li>Prof. Dr. Bettina Friedel, Professorin für Regenerative Energiesysteme</li>
 	<li><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-johannes-hagen/">Prof. Dr. Johannes Hagen</a>, Professor für Experimentalphysik mit dem Schwerpunkt Photonik und Lasertechnik</li>
 	<li>Prof. Karin Handl, Nachwuchsprofessorin für Hebammenwissenschaften</li>
 	<li><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ulrich-heil/">Prof. Dr. Ulrich Heil</a>, Professor für Supply und Operations Management</li>
 	<li><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-henning-maier/">Prof. Dr. Henning Maier</a>, Professor für Sichere Softwaresysteme</li>
 	<li><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stephan-pflugmacher-lima/">Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima</a>, Professor für Umweltchemie und Ökotoxikologie</li>
 	<li>(sowie Prof. Dr. Pauline Herzog - aktuell in Elternzeit)</li>
</ul>
<h4>An der Hochschule Coburg zum Doktortitel</h4>
Vizepräsident Prof. Dr. Martin Synold würdigte die Leistung und die Bandbreite der abgeschlossenen Promotionen – und hob dabei den erfreulich hohen Frauenanteil hervor. Zur Promotion herzlich gratuliert wird:
<ul>
 	<li>Dr.rer.nat. Verena Biener mit dem Thema „Virtual Reality for Mobile Knowledge Work“ (Betreuer: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/">Prof. Dr. Jens Grubert </a>| <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>)</li>
 	<li>Dr.rer.nat. Angeline Hoffmann mit dem Thema „Characterization of the microbiome of human-relevant ticks and optimization of diagnostics of tick-associated pathogens“ (Betreuer: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/">Prof. Dr. Matthias Noll</a> | <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>)</li>
 	<li>Dr.-Ing. Manuel Fritsche mit dem Thema „Simulationsgetriebene Auslegungs- und Optimierungsstrategie für den Anwendungsfall eines Axialventilators mit Leitapparat“ (Betreuer: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-philipp-epple/">Prof. Dr. Philipp Epple</a> | <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>)</li>
 	<li>Dr.sc.hum. Maria Kuhn mit dem Thema „Selbstfürsorge und Selbstregulationsfähigkeit als Präventionsstrategien gegen postpartale Depression: Ein App-basiertes Programm zur Bewältigung der Transition in die Mutterschaft.“ (Betreuer: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/">Prof. Dr. Niko Kohls</a> | <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>)</li>
 	<li>Dr.rer.nat. Sandra Lasota mit dem Thema „Mikrobielle Dynamik und Holzabbau: Eine ökologische Analyse der Wechselwirkungen zwischen Bodengemeinschaften und verbauten Holzelementen im Wein- und Obstbau“ (Betreuer: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/">Prof. Dr. Matthias Noll</a> | <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>)</li>
 	<li>Dr.phil. Evamaria Lösche mit dem Thema „Ein Weg in die Moderne - Günther von Pechmann Sammeln. Produzieren. Netzwerken“ (Betreuer: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-joachim-driller/">Prof. Dr. Joachim Driller</a> | <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a>)</li>
</ul>
Zum 2. Platz beim BayWISS Preis für Verbundpromovierende 2024 gratuliert wurde außerdem Ann-Catrin Uhr-Müller (im Verbund mit der FAU - Betreuer an der Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-weindl/">Prof. Dr. Christian Weindl</a>). Thema ihrer Doktorarbeit: „Entwicklung und Applikation eines Systems zur künstlich-beschleunigten Alterung und diagnostischen Analyse von Mittelspannungskabel“

Die Leistung von Studierenden, die beispielsweise für ihre Bachelor und Masterarbeiten ausgezeichnet wurden, wurde beim Dies academicus an einer „Wall of Fame“ gezeigt.
<h4><strong>Demokratie und Studium
</strong></h4>
Als Vorsitzender der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung </a>gab Ulf Wunderlich einen Rückblick auf die Aktivitäten der SV und ging dabei auch auf das aktuelle Thema des Abends ein. „Brücken verbinden“, sagte er. Sie seien aber keine Selbstverständlichkeit, sondern benötigen ein Fundament, Pflege – so wie die Demokratie.
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Auch Brücken zwischen Bürgerinnen und Bürgern brauchen ein Fundament und Pflege.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ulf Wunderlich</em></p>
Auch das Rahmenprogramm drehte sich zum Teil um Demokratie: Es wurde eine Ausstellung gezeigt, die für die Lange Nacht der Demokratie 2024 in Kronach entwickelt worden war – ergänzend zum Buch „Demokratie lernen. Ländliche Räume und Volkshochschulen“ (Beltz Juventa Verlag). Herausgegeben wurde das Buch von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-veronika-hammer/">Prof. Dr. Veronika Hammer</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> und basiert auf einem Kooperationsprojekt mit der Volkshochschule Kreis Kronach.
<h4>Helfen mit dem Hochschulverein</h4>
Durch den Abend führte Andreas Renner, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-marketing-und-kommunikation/">Referats Marketing und Kommunikation</a> – und er freute sich besonders, am Ende noch seinen früheren Marketing-Professor Prof. Dr. Roland Hertrich auf die Bühne zu holen. Als  Vorsitzender des <a href="https://www.hochschulverein-coburg.de/">Hochschulvereins </a>erklärte Hertrich, was die Mitglieder in diesem Jahr mit ihrem Beitrag für die Hochschule bewirkt haben – und wie es möglich ist, sich zu beteiligen. Außerdem erwartete die Besucherinnen und Besucher ein musikalisches Rahmenprogramm mit dem kleinen Ensemble der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studentische-initiativen/hochschul-big-band/">Big Band</a> unter Leitung von Ralf Probst, dem <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studentische-initiativen/hochschulchor-die-klangfaenger/">Hochschulchor „Die Klangfänger“</a> und DJGramoe - denn wie es sich bei einer Feier gehört, durfte auch ordentlich abgetanzt werden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/207-Dies-GastDSC08569-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="54374"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/207-Dies-DSC08170-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="67391"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/207-Dies-DSC08528-min-1024x691.jpg"
                        fileSize="80613"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/207-Dies-DSC08480-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="111281"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/DSC08564-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="52438"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/DSC08586-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="62245"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/207-Dies-neue-ProfsDSC08601-min-1024x639.jpg"
                        fileSize="91314"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="639"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/DSC08505-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="66143"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/207-Dies-DSC08621-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="53267"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/DSC08631-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="53790"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/207-Dies-DSC07994-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="104805"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/207-DiesDSC_7147-1024x681.jpg"
                        fileSize="56773"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/205-CREAPOLIS-Award-Kalibot01-1024x682.jpg"
                        fileSize="139828"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/207-Dies-Hertrich-1024x681.jpg"
                        fileSize="60834"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/12/DSC08652-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="71447"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Simulation und Test]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Kollege Roboter soll besser sehen: CREAPOLIS-Award für ISAT und Brose]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kollege-roboter-soll-besser-sehen-creapolis-award-fuer-isat-und-brose/</link>
                <pubDate>Wed, 20 Nov 2024 10:58:50 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Es gibt Möglichkeiten, Robotern beizubringen, in industriellen Produktionszellen flexibel miteinander zu arbeiten. Das Projekt KaliBot erreicht dabei aber eine ganz neue Präzision. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thorsten-uphues/">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a> vom ISAT der Hochschule Coburg und Claus Schäfer vom Automobilzulieferer Brose in Coburg wurden mit ihren Teams dafür jetzt mit dem CREAPOLIS-Award ausgezeichnet. Diesen Preis vergibt die Hochschule Coburg einmal jährlich für herausragende Transfer-Projekte.</em>

Einer hält das Bauteil, einer setzt eine Komponente darauf, der dritte kommt dazu und schraubt beides vorsichtig zusammen: Was für Menschen wirklich einfach ist, können Roboter gar nicht gut. Sie fühlen das Gewinde nicht, sehen nicht, was der andere tut – oder wo er überhaupt gerade ist. Roboter haben keine Sinne. Aber sie haben Sensoren: Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg hilft Maschinen in unterschiedlichen Bereichen dabei, ihre Umgebung wahrzunehmen. Einer dieser Bereiche sind Roboter. „Klassisch arbeitet einer von ihnen an einem Werkstück, das fest aufgespannt und perfekt positioniert ist: Einzeln sind sie sehr präzise“, erklärt Prof. Dr. Thorsten Uphues aus dem ISAT-Leitungsteam. Moderne Roboterarbeit in der Industrie ist aber daran angelehnt, wie Menschen zusammenarbeiten: flexibel, miteinander. Die Präzision von mehreren Robotern bei so einer „flexiblen Fertigung“ liegt heute im Millimeterbereich, manchmal auch im Bereich eines halben Millimeters. Das, was das ISAT-Team seit März 2022 gemeinsam mit Kooperationspartner Brose entwickelt hat, ermöglicht eine Genauigkeit bis auf 80 Mikrometer. Das ist halb so viel wie ein menschliches Haar dick ist – also viel genauer als Menschen arbeiten, bei allen beteiligten Robotern absolut gleich und außerdem mobil einsetzbar.
<h4><strong>Zwei Expertisen, ein Team</strong></h4>
<p style="text-align: left;">KaliBot heißt das Verbund-Projekt zur „Entwicklung eines mobilen Mess-Systems zur Absolut-Kalibrierung von robotergestützten Fertigungszellen in der flexiblen und additiven Fertigung“, das vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Rahmen des Programms BayVFP für drei Jahre gefördert wird. Bereits jetzt bewerten es alle Beteiligten als großen Erfolg: „Der im Rahmen des Forschungsprojektes entwickelte Prototyp wird uns in Zukunft die Kalibrierung von Multi-Roboter-Anlagen deutlich erleichtern“, sagt Claus Schäfer, der als Technologieverantwortlicher Automatisierungstechnik bei Brose für das Projekt verantwortlich ist. „In der Produktionstechnik sind wir bereits seit geraumer Zeit mit einer deutlich gestiegenen Variantenvielfalt und einer hohen Volatilität der Abrufmengen konfrontiert. Die Herausforderung besteht daher darin, unsere Produktionsanlagen flexibler und skalierbarer zu gestalten, um besser auf Änderungen am Produkt und an den Abrufzahlen reagieren zu können. Ein möglicher Ansatz hierfür ist es, mehrere Roboter gemeinsam an einem Produkt arbeiten zu lassen, ohne dass eine spezielle Vorrichtung erforderlich ist.“</p>
&nbsp;

https://www.youtube.com/watch?v=qWO2r2CCLTQ

&nbsp;
<p style="text-align: left;">Prof. Dr.  Thorsten Uphues von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg hebt die „außergewöhnliche Zusammenarbeit“ hervor: „In diesem Projekt war es nicht so, dass jeder seinen Satz von Aufgaben erfüllt hat, sondern wir haben ein großes, gemeinsames Team mit den beiden Expertisen gebildet: die Roboter- und Konstruktions-Expertise auf der Seite von Brose und die Expertise zu Sensorik und KI seitens der Hochschule.“ Kurze Wege, eine spannende Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft in der Region und Menschen, die sich gut verstehen.</p>
&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" /><em>  <strong>    Dieses Team ist ein echter Glücksgriff.
</strong></em><em>Prof. Dr.  Thorsten Uphues</em></p>
&nbsp;

Dieses außergewöhnliche Team und die in vieler Hinsicht besondere und erfolgreiche Zusammenarbeit wurde jetzt mit dem CREAPOLIS-Award ausgezeichnet. Im Rahmen des Dies academicus verlieh Hochschul-Präsident Prof. Dr. Stefan Gast die Auszeichnung stellvertretend für das Team an die Projektleiter Uphues und Schäfer. „Der CREAPOLIS-Award ehrt Personen und Projekte der Hochschule, die sich neben Lehre und Forschung besonders um Transferaktivitäten verdient gemacht haben“, erklärt Gast. Der Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ist neben Lehre und Forschung fest in der Hochschule verankert. „Und da Transfer nicht allein, sondern immer nur gemeinsam funktioniert, wird der CREAPOLIS-Award als Tandem-Preis verliehen, also an Kolleginnen und Kollegen unserer Hochschule und deren Kooperationspartner.“

Präsident Gast hatte KaliBot unter den eingereichten Projekten gemeinsam mit einer dreiköpfigen Jury ausgewählt: Sylvia Endres, Geschäftsführerin des Coburger Designforum Oberfranken, Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv und Siegmar Schnabel, Hautgeschäftsführer der IHK zu Coburg, überzeugte der innovative Ansatz von KaliBot, weil er zu Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Region beiträgt. „Das Transfer-Projekt konnte durch den direkten Wirtschaftsbezug, die Regionalität und den unmittelbar generierten Nutzen überzeugen“, sagt Schnabel. „ISAT Mal lokales Unternehmen Mal Hochschultransferaktivitäten ist gleich Mehrwert hoch drei!“
<h4><strong>So geht es mit KaliBot weiter</strong></h4>
Durch die präzise Kalibrierung der Roboter können Ausfallzeiten reduziert, Produktionsprozesse beschleunigt, Fehler minimiert, Ressourcen geschont und Kosten gesenkt werden. Verliert eine Produktionszelle bei Brose ihre Genauigkeit, können die Roboter dank Kalibot künftig sehr genau und relativ leicht wieder justiert werden. In der letzten Projektphase bis Ende Februar 2025 wird noch eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) entwickelt, damit alle, die mit den Robotern arbeiten, das mobile System nutzen können. So komplex die algorithmischen Optimierungen im Hintergrund sind – der Einsatz in der Praxis soll einfach sein: Eine Laserquelle, ein Strahlteiler und eine Photodiode als Mess-Sensor stehen jeweils auf einem Alu-Rohr. Jeder Roboterkopf hat eine kleine Lochblende. Auf der anderen Seite misst die Photodiode das Licht. Liegt die Lochblende genau im Laserstrahl, ist der Roboter auf die richtige Position kalibriert. „Die Roboter haben selbst zwar unterschiedliche Koordinaten, aber sie kennen alle den Weg des Laserstrahls“, sagt Uphues. „Auf gewisse Weise machen wir die Roboter also in diesem Moment sehend.“

&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Es gibt Möglichkeiten, Robotern beizubringen, in industriellen Produktionszellen flexibel miteinander zu arbeiten. Das Projekt KaliBot erreicht dabei aber eine ganz neue Präzision. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thorsten-uphues/">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a> vom ISAT der Hochschule Coburg und Claus Schäfer vom Automobilzulieferer Brose in Coburg wurden mit ihren Teams dafür jetzt mit dem CREAPOLIS-Award ausgezeichnet. Diesen Preis vergibt die Hochschule Coburg einmal jährlich für herausragende Transfer-Projekte.</em>

Einer hält das Bauteil, einer setzt eine Komponente darauf, der dritte kommt dazu und schraubt beides vorsichtig zusammen: Was für Menschen wirklich einfach ist, können Roboter gar nicht gut. Sie fühlen das Gewinde nicht, sehen nicht, was der andere tut – oder wo er überhaupt gerade ist. Roboter haben keine Sinne. Aber sie haben Sensoren: Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg hilft Maschinen in unterschiedlichen Bereichen dabei, ihre Umgebung wahrzunehmen. Einer dieser Bereiche sind Roboter. „Klassisch arbeitet einer von ihnen an einem Werkstück, das fest aufgespannt und perfekt positioniert ist: Einzeln sind sie sehr präzise“, erklärt Prof. Dr. Thorsten Uphues aus dem ISAT-Leitungsteam. Moderne Roboterarbeit in der Industrie ist aber daran angelehnt, wie Menschen zusammenarbeiten: flexibel, miteinander. Die Präzision von mehreren Robotern bei so einer „flexiblen Fertigung“ liegt heute im Millimeterbereich, manchmal auch im Bereich eines halben Millimeters. Das, was das ISAT-Team seit März 2022 gemeinsam mit Kooperationspartner Brose entwickelt hat, ermöglicht eine Genauigkeit bis auf 80 Mikrometer. Das ist halb so viel wie ein menschliches Haar dick ist – also viel genauer als Menschen arbeiten, bei allen beteiligten Robotern absolut gleich und außerdem mobil einsetzbar.
<h4><strong>Zwei Expertisen, ein Team</strong></h4>
<p style="text-align: left;">KaliBot heißt das Verbund-Projekt zur „Entwicklung eines mobilen Mess-Systems zur Absolut-Kalibrierung von robotergestützten Fertigungszellen in der flexiblen und additiven Fertigung“, das vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Rahmen des Programms BayVFP für drei Jahre gefördert wird. Bereits jetzt bewerten es alle Beteiligten als großen Erfolg: „Der im Rahmen des Forschungsprojektes entwickelte Prototyp wird uns in Zukunft die Kalibrierung von Multi-Roboter-Anlagen deutlich erleichtern“, sagt Claus Schäfer, der als Technologieverantwortlicher Automatisierungstechnik bei Brose für das Projekt verantwortlich ist. „In der Produktionstechnik sind wir bereits seit geraumer Zeit mit einer deutlich gestiegenen Variantenvielfalt und einer hohen Volatilität der Abrufmengen konfrontiert. Die Herausforderung besteht daher darin, unsere Produktionsanlagen flexibler und skalierbarer zu gestalten, um besser auf Änderungen am Produkt und an den Abrufzahlen reagieren zu können. Ein möglicher Ansatz hierfür ist es, mehrere Roboter gemeinsam an einem Produkt arbeiten zu lassen, ohne dass eine spezielle Vorrichtung erforderlich ist.“</p>
&nbsp;

https://www.youtube.com/watch?v=qWO2r2CCLTQ

&nbsp;
<p style="text-align: left;">Prof. Dr.  Thorsten Uphues von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg hebt die „außergewöhnliche Zusammenarbeit“ hervor: „In diesem Projekt war es nicht so, dass jeder seinen Satz von Aufgaben erfüllt hat, sondern wir haben ein großes, gemeinsames Team mit den beiden Expertisen gebildet: die Roboter- und Konstruktions-Expertise auf der Seite von Brose und die Expertise zu Sensorik und KI seitens der Hochschule.“ Kurze Wege, eine spannende Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft in der Region und Menschen, die sich gut verstehen.</p>
&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" /><em>  <strong>    Dieses Team ist ein echter Glücksgriff.
</strong></em><em>Prof. Dr.  Thorsten Uphues</em></p>
&nbsp;

Dieses außergewöhnliche Team und die in vieler Hinsicht besondere und erfolgreiche Zusammenarbeit wurde jetzt mit dem CREAPOLIS-Award ausgezeichnet. Im Rahmen des Dies academicus verlieh Hochschul-Präsident Prof. Dr. Stefan Gast die Auszeichnung stellvertretend für das Team an die Projektleiter Uphues und Schäfer. „Der CREAPOLIS-Award ehrt Personen und Projekte der Hochschule, die sich neben Lehre und Forschung besonders um Transferaktivitäten verdient gemacht haben“, erklärt Gast. Der Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ist neben Lehre und Forschung fest in der Hochschule verankert. „Und da Transfer nicht allein, sondern immer nur gemeinsam funktioniert, wird der CREAPOLIS-Award als Tandem-Preis verliehen, also an Kolleginnen und Kollegen unserer Hochschule und deren Kooperationspartner.“

Präsident Gast hatte KaliBot unter den eingereichten Projekten gemeinsam mit einer dreiköpfigen Jury ausgewählt: Sylvia Endres, Geschäftsführerin des Coburger Designforum Oberfranken, Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv und Siegmar Schnabel, Hautgeschäftsführer der IHK zu Coburg, überzeugte der innovative Ansatz von KaliBot, weil er zu Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Region beiträgt. „Das Transfer-Projekt konnte durch den direkten Wirtschaftsbezug, die Regionalität und den unmittelbar generierten Nutzen überzeugen“, sagt Schnabel. „ISAT Mal lokales Unternehmen Mal Hochschultransferaktivitäten ist gleich Mehrwert hoch drei!“
<h4><strong>So geht es mit KaliBot weiter</strong></h4>
Durch die präzise Kalibrierung der Roboter können Ausfallzeiten reduziert, Produktionsprozesse beschleunigt, Fehler minimiert, Ressourcen geschont und Kosten gesenkt werden. Verliert eine Produktionszelle bei Brose ihre Genauigkeit, können die Roboter dank Kalibot künftig sehr genau und relativ leicht wieder justiert werden. In der letzten Projektphase bis Ende Februar 2025 wird noch eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) entwickelt, damit alle, die mit den Robotern arbeiten, das mobile System nutzen können. So komplex die algorithmischen Optimierungen im Hintergrund sind – der Einsatz in der Praxis soll einfach sein: Eine Laserquelle, ein Strahlteiler und eine Photodiode als Mess-Sensor stehen jeweils auf einem Alu-Rohr. Jeder Roboterkopf hat eine kleine Lochblende. Auf der anderen Seite misst die Photodiode das Licht. Liegt die Lochblende genau im Laserstrahl, ist der Roboter auf die richtige Position kalibriert. „Die Roboter haben selbst zwar unterschiedliche Koordinaten, aber sie kennen alle den Weg des Laserstrahls“, sagt Uphues. „Auf gewisse Weise machen wir die Roboter also in diesem Moment sehend.“

&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/205-CREAPOLIS-Award-Kalibot01-1024x682.jpg"
                        fileSize="139828"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/205-CREAPOLIS-Award-Kalibot02-1024x683.jpg"
                        fileSize="99051"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/205-CREAPOLIS-Award-Kalibot-Ennes-Schaefer-1024x682.jpg"
                        fileSize="122120"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/205-CREAPOLIS-Award-Roboter-1024x576.jpg"
                        fileSize="160214"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[Wissen für alle: So kann die Medizin von KI profitieren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissen-fuer-alle-so-kann-die-medizin-von-ki-profitieren/</link>
                <pubDate>Tue, 19 Nov 2024 10:32:34 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Mit der Reihe <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">„Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“</a> werden die Themenabende aus dem TAO-Gesundheitsjahr 2023 weitergeführt. Der Abend zum Thema „Künstliche Intelligenz in der personalisierten Medizin“ war ein voller Erfolg.</em>

<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/one-health/">„<span data-teams="true">One Health</span>“</a> ist einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg. Ziel der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ ist es, Expertenwissen für jedermann zugänglich zu machen und den Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit zu ermöglichen. Mit dem Themenabend „Künstliche Intelligenz in der personalisierten Medizin: Wer entscheidet über meine Therapie?“ fand im November in der <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/alte-kuehlhalleschlachthofstr-2-coburg/">Alten Kühlhalle</a> der sechste Themenabend in zwei Jahren statt. Das Besondere: Nach den Vorträgen haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre mit den Expertinnen und Experten auszutauschen.
<h4><strong>So profitiert die Medizin von der KI</strong></h4>
Durch das Programm führte Dr. Markus Neufeld, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referats Transfer und Entrepreneurship</a>. Prof. Dr. Andreas Rowald, Gruppenleiter für Digital Health an der FAU Erlangen-Nürnberg, sprach über digitale Zwillinge und deren Nutzen bei der Behandlung neurologischer Behandlungen. Anhand eines Videos demonstrierte er den Teilnehmenden unter anderem, wie querschnittsgelähmte Personen mit einer Verletzung im Rückenmark durch das Einsetzen einer Elektrode und entsprechende Impulse dabei unterstützt werden, wieder laufen zu können.

Den zweiten Vortrag hielt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-simm/">Prof. Dr. Stefan Simm</a>, Professor für Bioinformatik an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. Er referierte darüber, wie erklärbare KI-Modelle zur Detektion von Biomarkern für Krankheiten eingesetzt werden. Außerdem gab er einen Einblick in die Forschung an der Hochschule Coburg. Eine Arbeitsgruppe entwickelt derzeit zum Beispiel unter der Hinzunahme biologischer Informationen Modelle, die in der Krebsforschung zum Einsatz kommen können.

Zum Abschluss referierte Julia Obenauer, Data Value and Ideation Managerin beim Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim, darüber, wie Medikamente wirken und wie maschinelles Lernen in der personalisierten Medizin eingesetzt werden kann. Sie ging darauf ein, wie gesammelte medizinische Daten sich auf die Vorhersage der Wirksamkeit eines Medikaments auswirken und für die Früherkennung, Diagnose und Therapien eingesetzt werden.
<h4><strong>Wissenschaft am Schlachthof</strong></h4>
Um den ehemaligen Schlachthof als Hochschulstandort zu etablieren, findet hier jetzt regelmäßig Wissenschaft statt. Zum Beispiel in Form von Themenabenden und Vorträgen.

Mit der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ führt die Hochschule Coburg die Themenabende aus dem TAO-Gesundheitsjahr 2023 weiter. Unterstützt werden die Themenabende durch das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS + design</a> im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule. Der nächste Abend aus der Reihe soll im Frühjahr 2025 stattfinden: Dann geht es um das Thema Nierengesundheit.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Mit der Reihe <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg/">„Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“</a> werden die Themenabende aus dem TAO-Gesundheitsjahr 2023 weitergeführt. Der Abend zum Thema „Künstliche Intelligenz in der personalisierten Medizin“ war ein voller Erfolg.</em>

<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsprofil/one-health/">„<span data-teams="true">One Health</span>“</a> ist einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg. Ziel der Reihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ ist es, Expertenwissen für jedermann zugänglich zu machen und den Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit zu ermöglichen. Mit dem Themenabend „Künstliche Intelligenz in der personalisierten Medizin: Wer entscheidet über meine Therapie?“ fand im November in der <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/alte-kuehlhalleschlachthofstr-2-coburg/">Alten Kühlhalle</a> der sechste Themenabend in zwei Jahren statt. Das Besondere: Nach den Vorträgen haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in lockerer Atmosphäre mit den Expertinnen und Experten auszutauschen.
<h4><strong>So profitiert die Medizin von der KI</strong></h4>
Durch das Programm führte Dr. Markus Neufeld, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Referats Transfer und Entrepreneurship</a>. Prof. Dr. Andreas Rowald, Gruppenleiter für Digital Health an der FAU Erlangen-Nürnberg, sprach über digitale Zwillinge und deren Nutzen bei der Behandlung neurologischer Behandlungen. Anhand eines Videos demonstrierte er den Teilnehmenden unter anderem, wie querschnittsgelähmte Personen mit einer Verletzung im Rückenmark durch das Einsetzen einer Elektrode und entsprechende Impulse dabei unterstützt werden, wieder laufen zu können.

Den zweiten Vortrag hielt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-simm/">Prof. Dr. Stefan Simm</a>, Professor für Bioinformatik an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. Er referierte darüber, wie erklärbare KI-Modelle zur Detektion von Biomarkern für Krankheiten eingesetzt werden. Außerdem gab er einen Einblick in die Forschung an der Hochschule Coburg. Eine Arbeitsgruppe entwickelt derzeit zum Beispiel unter der Hinzunahme biologischer Informationen Modelle, die in der Krebsforschung zum Einsatz kommen können.

Zum Abschluss referierte Julia Obenauer, Data Value and Ideation Managerin beim Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim, darüber, wie Medikamente wirken und wie maschinelles Lernen in der personalisierten Medizin eingesetzt werden kann. Sie ging darauf ein, wie gesammelte medizinische Daten sich auf die Vorhersage der Wirksamkeit eines Medikaments auswirken und für die Früherkennung, Diagnose und Therapien eingesetzt werden.
<h4><strong>Wissenschaft am Schlachthof</strong></h4>
Um den ehemaligen Schlachthof als Hochschulstandort zu etablieren, findet hier jetzt regelmäßig Wissenschaft statt. Zum Beispiel in Form von Themenabenden und Vorträgen.

Mit der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ führt die Hochschule Coburg die Themenabende aus dem TAO-Gesundheitsjahr 2023 weiter. Unterstützt werden die Themenabende durch das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS + design</a> im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule. Der nächste Abend aus der Reihe soll im Frühjahr 2025 stattfinden: Dann geht es um das Thema Nierengesundheit.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/206-KI-Medizin-Abend-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="89143"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/206-KI-Medizin-Abend-5-e1732012320229-1024x693.jpg"
                        fileSize="86183"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="693"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/206-KI-Medizin-Abend2-1024x683.jpg"
                        fileSize="98429"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/206-KI-Medizin-Abend3-1024x683.jpg"
                        fileSize="93571"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/206-KI-Medizin-Abend4-1024x683.jpg"
                        fileSize="116860"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Connections 2024 am Campus Design]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/connections-2024-am-campus-design/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Nov 2024 09:53:07 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<strong>Connections 2024 am Campus Design</strong>

<em>Über 20 Unternehmen aus der Region haben die Job- und Karrieremesse COnnections 2024 am Campus Design genutzt, um mit Studierenden der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fachrichtungen Bauen und Design</a> der Hochschule Coburg und somit potenziellen Arbeitnehmern ins Gespräch zu kommen.</em>

Den Kaffeebecher in der einen, die Goodie-Bag in der anderen Hand – bei der Job- und Karrieremesse COnnections haben die Vertreterinnen und Vertreter von 22 Unternehmen aus der Region die Möglichkeit genutzt, die Studierenden der Fakultät Design der Hochschule Coburg als qualifizierte Fachkräfte kennenzulernen. Für eine lockere Atmosphäre war direkt im Eingangsbereich eine Kaffeebar aufgebaut: Denn mit einem Kaffee ausgestattet, lässt es sich gleich viel ungezwungener plaudern.

Für Lea Biesenecker, die bei dechant als Personalreferentin arbeitet und BWL an der Hochschule Coburg studiert hat, war der Vormittag auf der COnnections überaus erfolgreich: „Wir haben heute schon wertvolle Gespräche geführt und sind guter Dinge, dass sich aus zwei oder drei Gesprächen ein Praktikum oder eine Werkstudierendentätigkeit ergibt.“ Ein weiterer Absolvent der Hochschule Coburg, der sein Unternehmen vertreten hat, ist Max Kräußlich. Er arbeitet als Prokurist bei CONFIDO Ingenieure und hat selbst Bauingenieurwesen studiert. „Uns ist der Kontakt direkt vor Ort an der Ausbildungsstelle wichtig. So können wir von den Studierenden und die Studierenden von uns erfahren, was für die andere Seite jeweils wichtig ist“, betonte er.
<h4><strong>Nachfrage nach Fachkräften sehr hoch</strong></h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, ist stolz darauf, dass unter den Ausstellenden viele Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg sind. „Für uns Lehrende ist es eine wahre Freude, wenn wir unsere Absolventen wiedersehen, die beruflich gut untergekommen sind und nun aus eigener Motivation an unsere Hochschule kommen, um Studierende für Ihre Firmen zu akquirieren“, sagte er beim Rundgang. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-egbert-kessler/">Prof. Dr. Egbert Keßler</a>, Dekan der Fakultät Design, ergänzte, dass die Messe eine Gelegenheit ist, die Praxisnähe der Hochschule Coburg und des Campus Design weiter zu intensivieren: „Die COnnections ist ein wichtiges Element zur Kontaktfindung zwischen Firmen, Büros und Studierenden sowie Dozierenden und Firmen.“ Beim Rundgang war auch Gerold Gebhard von der Handwerkskammer für Oberfranken dabei. „„Bei der Messe geht es viel um das Thema Bau. Das ist die Schnittstelle zu den Handwerksbetrieben. Die Hochschule Coburg ist auch für Handwerker hochinteressant.“
<h4><strong>Kontakte knüpfen und beruflich orientieren</strong></h4>
Nicht nur für die Ausstellenden, sondern auch für die Studierenden ist die COnnections eine gute Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und vor allem, um sich beruflich zu orientieren. Franziska Zehnter, die im dritten Semester Bauingenieurwesen studiert, ist noch auf der Suche nach einem Unternehmen für ihr Praxissemester. „Beim Messebesuch heute hat sich für mich herauskristallisiert, dass ich mein Praxissemester gerne in einer großen Firma absolvieren möchte, um einen Einblick in verschiedene Richtungen zu bekommen“, sagte sie. Für ihre Kommilitonin Paula Frank war der Messebesuch ebenfalls sehr aufschlussreich. Sie ist noch unsicher, in welche Richtung es gehen soll, und könnte sich vorstellen, ihr Praxissemester im Bereich Bauleitung oder Straßenbau zu absolvieren.

<strong>Aussteller bei der COnnections 2025 werden</strong>

Die Job- und Karrieremesse COnnections findet jährlich zweimal an der Hochschule Coburg statt – einmal am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/campus-friedrich-streib/">Campus Friedrich Streib</a> und einmal am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/campus-design/">Campus Design</a>. Wer Interesse daran hat, im kommenden Jahr teilzunehmen, meldet sich einfach kurz per an <a href="mailto:connections@]hs-coburg.de">connections@]hs-coburg.de</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<strong>Connections 2024 am Campus Design</strong>

<em>Über 20 Unternehmen aus der Region haben die Job- und Karrieremesse COnnections 2024 am Campus Design genutzt, um mit Studierenden der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fachrichtungen Bauen und Design</a> der Hochschule Coburg und somit potenziellen Arbeitnehmern ins Gespräch zu kommen.</em>

Den Kaffeebecher in der einen, die Goodie-Bag in der anderen Hand – bei der Job- und Karrieremesse COnnections haben die Vertreterinnen und Vertreter von 22 Unternehmen aus der Region die Möglichkeit genutzt, die Studierenden der Fakultät Design der Hochschule Coburg als qualifizierte Fachkräfte kennenzulernen. Für eine lockere Atmosphäre war direkt im Eingangsbereich eine Kaffeebar aufgebaut: Denn mit einem Kaffee ausgestattet, lässt es sich gleich viel ungezwungener plaudern.

Für Lea Biesenecker, die bei dechant als Personalreferentin arbeitet und BWL an der Hochschule Coburg studiert hat, war der Vormittag auf der COnnections überaus erfolgreich: „Wir haben heute schon wertvolle Gespräche geführt und sind guter Dinge, dass sich aus zwei oder drei Gesprächen ein Praktikum oder eine Werkstudierendentätigkeit ergibt.“ Ein weiterer Absolvent der Hochschule Coburg, der sein Unternehmen vertreten hat, ist Max Kräußlich. Er arbeitet als Prokurist bei CONFIDO Ingenieure und hat selbst Bauingenieurwesen studiert. „Uns ist der Kontakt direkt vor Ort an der Ausbildungsstelle wichtig. So können wir von den Studierenden und die Studierenden von uns erfahren, was für die andere Seite jeweils wichtig ist“, betonte er.
<h4><strong>Nachfrage nach Fachkräften sehr hoch</strong></h4>
<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, ist stolz darauf, dass unter den Ausstellenden viele Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg sind. „Für uns Lehrende ist es eine wahre Freude, wenn wir unsere Absolventen wiedersehen, die beruflich gut untergekommen sind und nun aus eigener Motivation an unsere Hochschule kommen, um Studierende für Ihre Firmen zu akquirieren“, sagte er beim Rundgang. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-egbert-kessler/">Prof. Dr. Egbert Keßler</a>, Dekan der Fakultät Design, ergänzte, dass die Messe eine Gelegenheit ist, die Praxisnähe der Hochschule Coburg und des Campus Design weiter zu intensivieren: „Die COnnections ist ein wichtiges Element zur Kontaktfindung zwischen Firmen, Büros und Studierenden sowie Dozierenden und Firmen.“ Beim Rundgang war auch Gerold Gebhard von der Handwerkskammer für Oberfranken dabei. „„Bei der Messe geht es viel um das Thema Bau. Das ist die Schnittstelle zu den Handwerksbetrieben. Die Hochschule Coburg ist auch für Handwerker hochinteressant.“
<h4><strong>Kontakte knüpfen und beruflich orientieren</strong></h4>
Nicht nur für die Ausstellenden, sondern auch für die Studierenden ist die COnnections eine gute Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und vor allem, um sich beruflich zu orientieren. Franziska Zehnter, die im dritten Semester Bauingenieurwesen studiert, ist noch auf der Suche nach einem Unternehmen für ihr Praxissemester. „Beim Messebesuch heute hat sich für mich herauskristallisiert, dass ich mein Praxissemester gerne in einer großen Firma absolvieren möchte, um einen Einblick in verschiedene Richtungen zu bekommen“, sagte sie. Für ihre Kommilitonin Paula Frank war der Messebesuch ebenfalls sehr aufschlussreich. Sie ist noch unsicher, in welche Richtung es gehen soll, und könnte sich vorstellen, ihr Praxissemester im Bereich Bauleitung oder Straßenbau zu absolvieren.

<strong>Aussteller bei der COnnections 2025 werden</strong>

Die Job- und Karrieremesse COnnections findet jährlich zweimal an der Hochschule Coburg statt – einmal am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/campus-friedrich-streib/">Campus Friedrich Streib</a> und einmal am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/campus-design/">Campus Design</a>. Wer Interesse daran hat, im kommenden Jahr teilzunehmen, meldet sich einfach kurz per an <a href="mailto:connections@]hs-coburg.de">connections@]hs-coburg.de</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/204-COnnections3-1024x683.jpg"
                        fileSize="132155"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/204-COnnections1-1024x683.jpg"
                        fileSize="97046"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/204-COnnections-7-1024x683.jpg"
                        fileSize="137885"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/204-COnnections-6-1024x683.jpg"
                        fileSize="168155"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/204-COnnections-5-1024x683.jpg"
                        fileSize="145391"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/204-COnnections-4-1024x683.jpg"
                        fileSize="121512"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/204-COnnections-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="131072"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Ideen, bessere Welt, Zukunft der Stadt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-ideen-eine-bessere-welt-und-die-zukunft-der-stadt/</link>
                <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 15:59:23 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Beim Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik kommen kommunale Vertreterinnen und Vertreter, Unis und Hochschulen und Politiker zusammen und diskutieren über wesentliche Themen. Dieses Jahr ging es um „Zukunft gestalten in unsicheren Zeiten: globale Trends und Treiber“ – darüber spricht Prof. Mario Tvrtković von der Fakultät Design jetzt auch in einem neuen Podcast.</em>

Architekt und Stadtplaner <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtković</a> forscht und lehrt an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg. Als Wissenschaftlicher Sekretär und Präsidiumsmitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) hat er den Hochschultag mit vorbereitet. Tvrtković spricht im aktuellen Podcast „Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum“ über das, was Wissenschaft, Politik und Praxis bei der Veranstaltung in Basel beschäftigte: Welchen Herausforderungen muss sich die Planung zukünftig stellen? Was sind die heutigen und zukünftigen Trends und Treiber? Worauf müssen wir uns einstellen?
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Eine gute mögliche Zukunft entsteht im jetzigen Handeln. Zukunft ist jetzt.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Mario Tvrtković</em></p>
Im Podcast sprechen Expertinnen und Experten am Beispiel aktueller städtebaulicher Fragen über die Abkehr von bestehenden planerischen Denkmodellen und über mutige Entwürfe und unorthodoxe Ideen zur Gestaltung städtischer Zukünfte. Außer dem Coburger Architektur-Professor Tvrtković sind zu Gast Prof. Dr. Barbara Engel, KIT Karlsruhe Institute of Technology, und Noam Schaulin, Student an der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil und Vertreter des Beirats der Fachschaften Stadt- und Raumplanung. Spannend ist auch, wie wichtig die unterschiedlichen Expertinnen und Experten die Rolle der Hochschulen sehen – <a href="https://open.spotify.com/episode/2aPG2M3PBfTY1cXLBN7Mns">wer mehr darüber erfahren will, findet hier den Podcast</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Beim Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik kommen kommunale Vertreterinnen und Vertreter, Unis und Hochschulen und Politiker zusammen und diskutieren über wesentliche Themen. Dieses Jahr ging es um „Zukunft gestalten in unsicheren Zeiten: globale Trends und Treiber“ – darüber spricht Prof. Mario Tvrtković von der Fakultät Design jetzt auch in einem neuen Podcast.</em>

Architekt und Stadtplaner <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtković</a> forscht und lehrt an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg. Als Wissenschaftlicher Sekretär und Präsidiumsmitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) hat er den Hochschultag mit vorbereitet. Tvrtković spricht im aktuellen Podcast „Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum“ über das, was Wissenschaft, Politik und Praxis bei der Veranstaltung in Basel beschäftigte: Welchen Herausforderungen muss sich die Planung zukünftig stellen? Was sind die heutigen und zukünftigen Trends und Treiber? Worauf müssen wir uns einstellen?
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Eine gute mögliche Zukunft entsteht im jetzigen Handeln. Zukunft ist jetzt.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Mario Tvrtković</em></p>
Im Podcast sprechen Expertinnen und Experten am Beispiel aktueller städtebaulicher Fragen über die Abkehr von bestehenden planerischen Denkmodellen und über mutige Entwürfe und unorthodoxe Ideen zur Gestaltung städtischer Zukünfte. Außer dem Coburger Architektur-Professor Tvrtković sind zu Gast Prof. Dr. Barbara Engel, KIT Karlsruhe Institute of Technology, und Noam Schaulin, Student an der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil und Vertreter des Beirats der Fachschaften Stadt- und Raumplanung. Spannend ist auch, wie wichtig die unterschiedlichen Expertinnen und Experten die Rolle der Hochschulen sehen – <a href="https://open.spotify.com/episode/2aPG2M3PBfTY1cXLBN7Mns">wer mehr darüber erfahren will, findet hier den Podcast</a>.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category>                                <title><![CDATA[Wissenschaft am Schlachthof: Das haben Taylor Swift und die Hochschule Coburg gemeinsam]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissenschaft-am-schlachthof-das-haben-taylor-swift-und-die-hochschule-coburg-gemeinsam/</link>
                <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 14:54:50 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(von Cindy Dötschel-Langbein)

<em>Am ehemaligen Schlachthof entsteht in den nächsten Jahren sukzessive ein dritter Campus. Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, soll hier bereits jetzt regelmäßig Wissenschaft stattfinden. Zum Beispiel in Form von Vorträgen.</em>

Nach und nach wird das ehemalige Schlachthofgelände zum dritten Campus der Hochschule. Das neu gebaute <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/" target="_blank" rel="noopener">Coburg University Research Center for Responsible Artifical Intelligence (CRAI)</a> hat im September eröffnet, in der ehemaligen Schlachthalle können sich Studierende im BauLab ausprobieren und die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/designfabrik/" target="_blank" rel="noopener">Designfabrik</a> entwickelt sich nach und nach. Außerdem ist in der Alten Kühlhalle der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS Makerspace</a>, die offene Werkstatt der Hochschule Coburg, untergebracht. Der CREAPOLIS Makerspace gehört zum <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/" target="_blank" rel="noopener">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a>. Das Referat ist erste Anlaufstelle für kooperationsinteressierte Organisationen in der Region. Wir beraten zu möglichen Formaten und Inhalten der Zusammenarbeit mit unserer Hochschule, vermitteln die passenden Ansprechpersonen und begleiten den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis.

<strong>Experte aus Bamberg</strong>

Und in Kooperation mit der Volkshochschule Coburg Stadt und Land fand Mitte Oktober ein Vortrag mit dem Titel „Das Phänomen Taylor Swift“ in der Alten Kühlhalle statt. „Intern haben wir den Abend unter das Narrativ ,Wissenschaft am Schlachthof‘ gestellt – genau das ist das Vorhaben der Hochschule Coburg. Wir fangen an, regelmäßig wissenschaftliches Leben auf das Gelände zu bringen“, sagte Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship zu Beginn des Abends.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Taylor Swift ist eine Meisterin der Kooperation.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Jörn Glasenapp
</em></p>
&nbsp;

Den Vortrag über Taylor Swift hat Prof. Dr. Jörn Glasenapp, Inhaber des Lehrstuhls für Literatur und Medien an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg gehalten. In seinem Vortrag betonte der Wissenschaftler immer wieder, wie immens die Bedeutung von Kooperationen für den Verlauf der Karriere der Sängerin waren. „Taylor Swift ist eine Meisterin der Kooperation. Insbesondere weiß sie auch, mit wem sie wann kooperieren sollte und ist diesbezüglich sehr durchsetzungsstark“, sagte Glasenapp. Sie hätte sich immer wieder als Kooperationsgenie bewiesen und zum richtigen Zeitpunkt, die Personen für ihre Projekte an Bord geholt.

In seinem kurzweiligen Vortrag hat der Experte, der selbst bekennender „Swiftie“ ist, Fotos von Orten, die Bedeutung für Taylor Swift haben und die er selbst bereist hat, gezeigt und Songs abgespielt. Unter den Teilnehmern waren auch Studierende der Hochschule Coburg: Antonia und Linda, die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Integrative Gesundheitsförderung</a> studieren, waren im Juli bei einem der drei Konzerte, die die Sängerin im Rahmen ihrer Tour „The Eras Tour“ in Gelsenkirchen gegeben hat. „Ich wusste zwar, welche Orte in der Laufbahn von Taylor Swift relevant waren, fand es aber spannend, im Vortrag auch Fotos davon zu sehen“, sagte Antonia. Auch Linda weiß viel über die Sängerin – dennoch konnte sie einiges von dem Abend mitnehmen.

<strong>Kooperieren mit der Hochschule Coburg</strong>

Doch was hat unsere Hochschule nun mit Taylor Swift gemeinsam? Wenn wir mit Unternehmen oder Institutionen kooperieren, einen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis ermöglichen, dann fließt dabei Wissen und innovative Ideen entstehen. In dem Moment, wo Wissenschaft praktisch angewendet wird, profitieren alle Seiten. Unsere Studierenden, Sie als Unternehmen oder Organisation und nicht zuletzt unsere Region. Taylor Swift hat es durch ihr musikalisches Talent und die passenden Kooperationen zum Weltstar geschafft – 2006 veröffentlichte sie als Teenager ihr erstes Album und von 2023 bis 2024 war sie mit „The Eras Tour“ auf Welttournee.  Sie wollen gemeinsam mit uns an Ihrem Erfolg arbeiten und zu einem Kooperationsgenie wie Taylor Swift werden? Hier erfahren Sie, wie sie mit der Hochschule Coburg kooperieren können: <a href="https://www.hs-coburg.de/kooperieren/">Kooperationen – Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(von Cindy Dötschel-Langbein)

<em>Am ehemaligen Schlachthof entsteht in den nächsten Jahren sukzessive ein dritter Campus. Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, soll hier bereits jetzt regelmäßig Wissenschaft stattfinden. Zum Beispiel in Form von Vorträgen.</em>

Nach und nach wird das ehemalige Schlachthofgelände zum dritten Campus der Hochschule. Das neu gebaute <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/" target="_blank" rel="noopener">Coburg University Research Center for Responsible Artifical Intelligence (CRAI)</a> hat im September eröffnet, in der ehemaligen Schlachthalle können sich Studierende im BauLab ausprobieren und die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/designfabrik/" target="_blank" rel="noopener">Designfabrik</a> entwickelt sich nach und nach. Außerdem ist in der Alten Kühlhalle der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS Makerspace</a>, die offene Werkstatt der Hochschule Coburg, untergebracht. Der CREAPOLIS Makerspace gehört zum <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/" target="_blank" rel="noopener">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a>. Das Referat ist erste Anlaufstelle für kooperationsinteressierte Organisationen in der Region. Wir beraten zu möglichen Formaten und Inhalten der Zusammenarbeit mit unserer Hochschule, vermitteln die passenden Ansprechpersonen und begleiten den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis.

<strong>Experte aus Bamberg</strong>

Und in Kooperation mit der Volkshochschule Coburg Stadt und Land fand Mitte Oktober ein Vortrag mit dem Titel „Das Phänomen Taylor Swift“ in der Alten Kühlhalle statt. „Intern haben wir den Abend unter das Narrativ ,Wissenschaft am Schlachthof‘ gestellt – genau das ist das Vorhaben der Hochschule Coburg. Wir fangen an, regelmäßig wissenschaftliches Leben auf das Gelände zu bringen“, sagte Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship zu Beginn des Abends.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Taylor Swift ist eine Meisterin der Kooperation.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Jörn Glasenapp
</em></p>
&nbsp;

Den Vortrag über Taylor Swift hat Prof. Dr. Jörn Glasenapp, Inhaber des Lehrstuhls für Literatur und Medien an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg gehalten. In seinem Vortrag betonte der Wissenschaftler immer wieder, wie immens die Bedeutung von Kooperationen für den Verlauf der Karriere der Sängerin waren. „Taylor Swift ist eine Meisterin der Kooperation. Insbesondere weiß sie auch, mit wem sie wann kooperieren sollte und ist diesbezüglich sehr durchsetzungsstark“, sagte Glasenapp. Sie hätte sich immer wieder als Kooperationsgenie bewiesen und zum richtigen Zeitpunkt, die Personen für ihre Projekte an Bord geholt.

In seinem kurzweiligen Vortrag hat der Experte, der selbst bekennender „Swiftie“ ist, Fotos von Orten, die Bedeutung für Taylor Swift haben und die er selbst bereist hat, gezeigt und Songs abgespielt. Unter den Teilnehmern waren auch Studierende der Hochschule Coburg: Antonia und Linda, die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Integrative Gesundheitsförderung</a> studieren, waren im Juli bei einem der drei Konzerte, die die Sängerin im Rahmen ihrer Tour „The Eras Tour“ in Gelsenkirchen gegeben hat. „Ich wusste zwar, welche Orte in der Laufbahn von Taylor Swift relevant waren, fand es aber spannend, im Vortrag auch Fotos davon zu sehen“, sagte Antonia. Auch Linda weiß viel über die Sängerin – dennoch konnte sie einiges von dem Abend mitnehmen.

<strong>Kooperieren mit der Hochschule Coburg</strong>

Doch was hat unsere Hochschule nun mit Taylor Swift gemeinsam? Wenn wir mit Unternehmen oder Institutionen kooperieren, einen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis ermöglichen, dann fließt dabei Wissen und innovative Ideen entstehen. In dem Moment, wo Wissenschaft praktisch angewendet wird, profitieren alle Seiten. Unsere Studierenden, Sie als Unternehmen oder Organisation und nicht zuletzt unsere Region. Taylor Swift hat es durch ihr musikalisches Talent und die passenden Kooperationen zum Weltstar geschafft – 2006 veröffentlichte sie als Teenager ihr erstes Album und von 2023 bis 2024 war sie mit „The Eras Tour“ auf Welttournee.  Sie wollen gemeinsam mit uns an Ihrem Erfolg arbeiten und zu einem Kooperationsgenie wie Taylor Swift werden? Hier erfahren Sie, wie sie mit der Hochschule Coburg kooperieren können: <a href="https://www.hs-coburg.de/kooperieren/">Kooperationen – Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/197-Taylor-Swift-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="56246"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/197-Taylor-Swift-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="63272"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/197-Taylor-Swift-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="61819"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/197-Taylor-Swift-4-1024x683.jpg"
                        fileSize="154333"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Lernen und vernetzen: Powerfrauen in der Werkstatt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/powerfrauen-in-der-werkstatt-lernen-austauschen-vernetzen/</link>
                <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 08:31:42 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Mit dem Innofonds Transfer wurden 2024 erstmals 13 Projekte gefördert, die von Wissenschaflerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule Coburg gemeinsam mit einem externen Partner umgesetzt wurden. Ein Beispiel ist das Projekt „Power für Frauen“.</em>

<em> </em>„Power für Frauen“ heißt das Projekt, das Dr. Maria Kuhn gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/">Prof. Dr. Niko Kohls</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>seit 2021 wissenschaftlich begleitet. In diesem Jahr fand es zum ersten Mal im CREAPOLIS Makerspace, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg, statt. „Unsere Erhebungen haben gezeigt, dass die Frauen gerne neue handwerkliche Fähigkeiten lernen wollen. Die offene Werkstatt der Hochschule Coburg ist der perfekte Ort dafür“, sagt Maria Kuhn. „Power für Frauen“ wird durch die AOK Bayern gefördert, von der Stadt Coburg unterstützt und vom Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Coburg koordiniert. Ziel der Workshops ist es, dass sich die Teilnehmerinnen untereinander vernetzen, neue Kompetenzen erwerben und so ihre Gesundheit stärken.

In den vergangenen Wochen hatten 60 Teilnehmerinnen aus der Ukraine, Moldawien, Russland und Kasachstan in zehn Workshops die Möglichkeit, unter Anleitung im<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/creapolis-makerspace/"> CREAPOLIS Makerspace</a> eigene Schneidebretter in der Holzwerkstatt zu bauen und einen Brotbeutel oder eine Tasche im Kreativlab zu nähen. In den Pausen hatten die Frauen außerdem genug Zeit, um sich auszutauschen und miteinander zu vernetzen.
<h4><strong>Weitere Kurse in Planung</strong></h4>
„Die Räumlichkeiten gefallen mir sehr und in der Gruppe verstehen wir uns alle gut. Außerdem ist das Team hier sehr nett. Die Mitarbeiter haben uns die einzelnen Schritte gut erklärt“, sagte eine Teilnehmerin nach dem Workshop. Eine andere Teilnehmerin ergänzte, dass ihr die Arbeit mit dem Naturprodukt Holz sehr viel Spaß gemacht habe. Sie habe das erste Mal selbst etwas, in diesem Fall die einzelnen Latten für ihr Schneidebrett, verleimt.

Bislang konnten sieben Kurse angeboten werden, weitere Termine für den Herbst sind derzeit in Planung. Die Kooperation ist ein voller Erfolg. „Wir sind glücklich über die Vernetzung. Die Workshops waren direkt voll“, sagt Olga Biryukov, die Projektkoordinatorin der Caritas, über das Projekt „Power für Frauen“.
<h4><strong>Innofonds geht in die nächste Runde</strong></h4>
<strong> </strong>Das Projekt „Power für Frauen“ wurde 2024 mit 1000 Euro durch den Innovationsfonds Transfer unterstützt. Durch die finanzielle Unterstützung wurde den Teilnehmerinnen der Erwerb neuer kreativer und handwerklicher Fähigkeiten und der Aufbau neuer sozialer Strukturen ermöglicht. Ab Herbst werden leitfadengestützte Interviews mit den Teilnehmerinnen geführt und die Ergebnisse publiziert.

Der Innovationsfonds Transfer, den das <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat für Transfer &amp; Entrepreneurship</a> ins Leben gerufen hat, wird im Rahmen des durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule geförderten Projekts CREAPOLIS + design finanziert. 2025 werden wieder bis zu 14 Transferprojekte finanziell unterstützt. Zwei Projekte werden mit je bis zu 10.000 Euro, zwei Projekte mit je bis zu 5.000 Euro und zehn weitere Projekte mit je bis zu 1.000 Euro gefördert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Mit dem Innofonds Transfer wurden 2024 erstmals 13 Projekte gefördert, die von Wissenschaflerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule Coburg gemeinsam mit einem externen Partner umgesetzt wurden. Ein Beispiel ist das Projekt „Power für Frauen“.</em>

<em> </em>„Power für Frauen“ heißt das Projekt, das Dr. Maria Kuhn gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/">Prof. Dr. Niko Kohls</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>seit 2021 wissenschaftlich begleitet. In diesem Jahr fand es zum ersten Mal im CREAPOLIS Makerspace, der offenen Werkstatt der Hochschule Coburg, statt. „Unsere Erhebungen haben gezeigt, dass die Frauen gerne neue handwerkliche Fähigkeiten lernen wollen. Die offene Werkstatt der Hochschule Coburg ist der perfekte Ort dafür“, sagt Maria Kuhn. „Power für Frauen“ wird durch die AOK Bayern gefördert, von der Stadt Coburg unterstützt und vom Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Coburg koordiniert. Ziel der Workshops ist es, dass sich die Teilnehmerinnen untereinander vernetzen, neue Kompetenzen erwerben und so ihre Gesundheit stärken.

In den vergangenen Wochen hatten 60 Teilnehmerinnen aus der Ukraine, Moldawien, Russland und Kasachstan in zehn Workshops die Möglichkeit, unter Anleitung im<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/creapolis-makerspace/"> CREAPOLIS Makerspace</a> eigene Schneidebretter in der Holzwerkstatt zu bauen und einen Brotbeutel oder eine Tasche im Kreativlab zu nähen. In den Pausen hatten die Frauen außerdem genug Zeit, um sich auszutauschen und miteinander zu vernetzen.
<h4><strong>Weitere Kurse in Planung</strong></h4>
„Die Räumlichkeiten gefallen mir sehr und in der Gruppe verstehen wir uns alle gut. Außerdem ist das Team hier sehr nett. Die Mitarbeiter haben uns die einzelnen Schritte gut erklärt“, sagte eine Teilnehmerin nach dem Workshop. Eine andere Teilnehmerin ergänzte, dass ihr die Arbeit mit dem Naturprodukt Holz sehr viel Spaß gemacht habe. Sie habe das erste Mal selbst etwas, in diesem Fall die einzelnen Latten für ihr Schneidebrett, verleimt.

Bislang konnten sieben Kurse angeboten werden, weitere Termine für den Herbst sind derzeit in Planung. Die Kooperation ist ein voller Erfolg. „Wir sind glücklich über die Vernetzung. Die Workshops waren direkt voll“, sagt Olga Biryukov, die Projektkoordinatorin der Caritas, über das Projekt „Power für Frauen“.
<h4><strong>Innofonds geht in die nächste Runde</strong></h4>
<strong> </strong>Das Projekt „Power für Frauen“ wurde 2024 mit 1000 Euro durch den Innovationsfonds Transfer unterstützt. Durch die finanzielle Unterstützung wurde den Teilnehmerinnen der Erwerb neuer kreativer und handwerklicher Fähigkeiten und der Aufbau neuer sozialer Strukturen ermöglicht. Ab Herbst werden leitfadengestützte Interviews mit den Teilnehmerinnen geführt und die Ergebnisse publiziert.

Der Innovationsfonds Transfer, den das <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat für Transfer &amp; Entrepreneurship</a> ins Leben gerufen hat, wird im Rahmen des durch die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule geförderten Projekts CREAPOLIS + design finanziert. 2025 werden wieder bis zu 14 Transferprojekte finanziell unterstützt. Zwei Projekte werden mit je bis zu 10.000 Euro, zwei Projekte mit je bis zu 5.000 Euro und zehn weitere Projekte mit je bis zu 1.000 Euro gefördert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/203-Innofonds-Kuhn-Power-fuer-Frauen-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="146425"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/203-Innofonds-Kuhn-Power-fuer-Frauen-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="129128"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/203-Innofonds-Kuhn-Power-fuer-Frauen-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="136396"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/203-Innofonds-Kuhn-Power-fuer-Frauen-5-1024x683.jpg"
                        fileSize="124287"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/203-Innofonds-Kuhn-Power-fuer-Frauen-4-1024x683.jpg"
                        fileSize="132767"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Pro7-Reporterin Nadine interviewt Prof. Wilde]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/pro7-reporterin-nadine-interviewt-prof-wilde/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Nov 2024 16:06:46 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Eigentlich wollte die Reporterin des ProSieben-Wissensmagazins Galileo mit dem FlixBus zum Interview mit Prof. Dr. Mathias Wilde zur Hochschule Coburg kommen – schließlich ist der größte Player auf dem Bus-Fernreisen-Markt Thema der Sendung. Aber bei Bamberg musste sie umsteigen.</em>

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mathias-wilde/">Prof. Dr. Mathias Wilde</a> forscht und lehrt an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg unter anderem zu regionaler Verkehrsgestaltung, Konzepten nachhaltiger Mobilität, Verkehrspolitik, Mobilität im ländlichen Raum und sozialgeographischer Mobilitätsforschung. Der Verkehrsgeograf kennt die Besonderheiten der unterschiedlichen Transportmittel. In der Sendung „Galileo": Deconstructed: Welche Strategien machen FlixBus zum Fernbus-Big Player?“ erklärt er das Geschäftsmodell mit den günstigen Fernreisen per FlixBus, was es für die Deutsche Bahn bedeutet – und was für die Fahrgäste.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />   <strong><em>  Dort, wo sie unterwegs sind, tut es der Bahn schon weh.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Mathias Wilde</em></p>
&nbsp;

Viele Fernreisen gibt es bei FlixBus bereits für zehn Euro. Wilde erklärt, wie das Unternehmen es damit in wenigen Jahren auf einen Marktanteil von 95 Prozent geschafft hat. Außerdem weiß der Verkehrsgeograf der Hochschule Coburg auch, warum Galileo-Reporterin Nadine Hadad mit dem FlixBus nur bis ins 80 Kilometer entfernte Himmelkron gekommen ist – wer wissen will, welche Strategie dahinter steckt und wie der Coburger Professor das Thema einordnet, kann die <a href="https://www.prosieben.de/serien/galileo/videos/galileo-deconstructed-welche-strategien-machen-flixbus-zum-fernbus-big-player-v_vb6hgit6u47f">Sendung hier streamen</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Eigentlich wollte die Reporterin des ProSieben-Wissensmagazins Galileo mit dem FlixBus zum Interview mit Prof. Dr. Mathias Wilde zur Hochschule Coburg kommen – schließlich ist der größte Player auf dem Bus-Fernreisen-Markt Thema der Sendung. Aber bei Bamberg musste sie umsteigen.</em>

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mathias-wilde/">Prof. Dr. Mathias Wilde</a> forscht und lehrt an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg unter anderem zu regionaler Verkehrsgestaltung, Konzepten nachhaltiger Mobilität, Verkehrspolitik, Mobilität im ländlichen Raum und sozialgeographischer Mobilitätsforschung. Der Verkehrsgeograf kennt die Besonderheiten der unterschiedlichen Transportmittel. In der Sendung „Galileo": Deconstructed: Welche Strategien machen FlixBus zum Fernbus-Big Player?“ erklärt er das Geschäftsmodell mit den günstigen Fernreisen per FlixBus, was es für die Deutsche Bahn bedeutet – und was für die Fahrgäste.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />   <strong><em>  Dort, wo sie unterwegs sind, tut es der Bahn schon weh.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Mathias Wilde</em></p>
&nbsp;

Viele Fernreisen gibt es bei FlixBus bereits für zehn Euro. Wilde erklärt, wie das Unternehmen es damit in wenigen Jahren auf einen Marktanteil von 95 Prozent geschafft hat. Außerdem weiß der Verkehrsgeograf der Hochschule Coburg auch, warum Galileo-Reporterin Nadine Hadad mit dem FlixBus nur bis ins 80 Kilometer entfernte Himmelkron gekommen ist – wer wissen will, welche Strategie dahinter steckt und wie der Coburger Professor das Thema einordnet, kann die <a href="https://www.prosieben.de/serien/galileo/videos/galileo-deconstructed-welche-strategien-machen-flixbus-zum-fernbus-big-player-v_vb6hgit6u47f">Sendung hier streamen</a>.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Auf ein Blind Date mit Professorin oder Professor]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auf-ein-blind-date-mit-professorin-oder-professor/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Nov 2024 11:02:24 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(von Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Der erste Vernetzungs- und Matchmaking-Abend der Hochschule Coburg war ein voller Erfolg. In kürzester Zeit hat sich abgezeichnet, was entstehen kann, wenn die ­­„richtigen“ Personen zusammenkommen. </em>

Intensive Gespräche, angeregte Diskussionen, positive Neugier auf die bevorstehenden Gespräche. Die Teilnehmenden des ersten Vernetzungs- und Matchmaking-Abends der Hochschule Coburg wussten nicht, was sie erwartet. Im Laufe der Veranstaltung hatten zwölf Professorinnen und Professoren und zehn Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen dreimal zehn Minuten Zeit, um sich in bilateralen Gesprächen zu vernetzen. Die Unternehmensvertretenden wussten im Vorfeld nicht, mit welchem Professor oder welcher Professorin sie „matchen“ und wurden so jede Runde aufs Neue überrascht. Die Dozierenden erhielten zu Beginn der Veranstaltung einen Zettel mit ihren Gesprächspartnern.

Schnell wurde deutlich, dass Großartiges entstehen kann, wenn Wissenschaft und Wirtschaft zusammenkommen. Zum Beispiel könnte ein Studierender der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik/">Automatisierungstechnik</a> im Rahmen seiner Abschlussarbeit ein sensorgesteuertes Gerät entwickeln, das ein Mensch mit Behinderung nur mit seinen Augen steuern kann. Damit so ein Projekt zustande kommt, müssen im Vorfeld die „richtigen“ Personen aus Wissenschaft und Praxis zusammengebracht werden – und genau dieses Ziel hatte die Veranstaltung, die im IT- und Medienzentrum stattfand. Für diese Idee haben die Vertreterin einer sozialen Einrichtung und ein Professor nur zehn Minuten gebraucht. Danach ging es direkt weiter zum nächsten „Match“.

In Vorbereitung auf die Veranstaltung hatten sich Mitarbeitende aus dem Referat Transfer &amp; Entrepreneurship genau überlegt, wer mit wem matchen könnte. „Es war gar nicht so einfach, die Matches festzulegen. Das hing zum einen von den Zusagen der Unternehmensvertreter und Professoren und zum anderen von den gewünschten Themenfeldern ab, die während der Key-Account-Management-Besuche bei den Unternehmen in den letzten vier Jahren definiert wurden. Dabei war uns sehr wichtig, neue Matches herzustellen, damit neue Kontakte entstehen“, sagt Verena Blume, die das Referat leitet und für die Key-Account-Management Initiative des Präsidenten der Hochschule Coburg verantwortlich ist.

Wie Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast betonte, sei es der Anspruch der Hochschule Coburg, neue Ideen in Wissenschaft und Wirtschaft zu generieren. „Wir legen sehr viel Wert darauf, dass die entstehenden Ideen nicht nur selbst ausgestaltet werden, sondern auch einen Anwendungsbezug haben. Das gelingt nur mit unseren Partnern aus der Region und das sind Sie“, sagte er zu Beginn des Abends. Damit der gegenseitige Wissenstransfer gut und nachhaltig im Sinne dauerhafter Kooperationen gelingt, wurde vor knapp vier Jahren die Key-Account-Management Initiative etabliert, um Hochschule und regionale Partner strategisch miteinander zu vernetzen. Ziel nach über 15 Besuchen war und ist es , dem Austausch einen institutionellen Rahmen zu geben.

Nach den Gesprächsrunden hatten die Teilnehmenden noch Zeit, sich in lockerer Atmosphäre weiter auszutauschen. Sowohl bei den Dozierenden als auch bei den Unternehmensvertreterinnen und -vertretern kam das Format sehr gut an:

<strong><em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-johannes-stuebinger/">Prof. Dr. Johannes Stübinger</a>, Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/applied-digital-transformation-bachelor-of-science-redirect/">Applied Digital Transformation</a></em></strong><em>: </em>

„Ich bin hergekommen, um neue Kontakte in verschiedene Branchen zu knüpfen. Der Abend ist eine Chance, um neue Impulse zu bekommen und aus den festgefahrenen Mustern wieder rauszukommen. Ich bin gespannt, wie man die Kontakte für die Lehre und Forschung nutzen kann.“

<strong><em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thomas-schauerte/">Prof. Dr. Thomas Schauerte</a>, Dekan der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Wirtschaftswissenschaften</a>:</em></strong>

„Die Veranstaltung ist wunderbar gelungen und die Gespräche waren ganz zwanglos, spannend und inspirierend. Ich bin beim nächsten Matchmaking-Abend gerne wieder dabei, denn der Austausch mit Praxispartnern ist mir wichtig. Die Studierenden wünschen sich mehr Praxis – das wird durch dieses Format gefördert. Wir können heute Kontakte knüpfen und dann schauen, ob mehr geht.“

<strong><em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthaeus-brela/">Prof. Dr. Matthäus Brela</a>: <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik/">Automatisierungstechnik</a>, Leiter des Labors für Automatisierungstechnik: </em></strong>

„Am Anfang waren einem die Schnittstellen gar nicht so bewusst – die identifiziert man erst während der netten Gespräche. Die Zuteilung für die Gesprächsrunden war sehr passend.“

<strong><em>Isabella Pühlhorn, Kaufmännische Leiterin bei der Diakonie Coburg:</em></strong>

„Ich bin ohne Erwartungen gekommen und habe mit einem Professor aus der Sozialen Arbeit und einem Professor aus der Automatisierungstechnik Kontaktdaten ausgetauscht. Für eine Zusammenarbeit mit dem Bereich Automatisierungstechnik haben wir im Gespräch einige Möglichkeiten gefunden – denkbar wären zum Beispiel Abschlussarbeiten zum Thema Sensorik, denn durch Sensorik könnten Menschen mit Behinderung, die in unserer Werkstatt in Ahorn arbeiten und im Wohnheim leben, im Alltag unterstützt werden.“

<strong><em>Steven Wolf, Leiter technischer Projektservice bei der W. Markgraf GmbH &amp; CO KG</em></strong>

„Der interdisziplinäre Austausch war sehr gut und wir konnten schnell Schnittstellen identifizieren. Zu dieser fachübergreifenden Gesprächs-Konstellation wäre es ohne die Struktur des Matchmaiking-Abends vermutlich nicht gekommen. Im nächsten Schritt möchten wir unsere internen Abteilungen mit den neu gewonnen Kontakten vernetzen, um somit konkrete Anwendungsfälle in den Bereichen IT, Automatisierung und Gesundheitswesen zu entwickeln.“

Sie möchten an ähnlichen Vernetzungsformaten unserer Hochschule teilnehmen? Dann wenden Sie sich gerne per Mail an <a href="mailto:transfer@hs-coburg.de">transfer@hs-coburg.de</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(von Cindy Dötschel-Langbein)</em>

<em>Der erste Vernetzungs- und Matchmaking-Abend der Hochschule Coburg war ein voller Erfolg. In kürzester Zeit hat sich abgezeichnet, was entstehen kann, wenn die ­­„richtigen“ Personen zusammenkommen. </em>

Intensive Gespräche, angeregte Diskussionen, positive Neugier auf die bevorstehenden Gespräche. Die Teilnehmenden des ersten Vernetzungs- und Matchmaking-Abends der Hochschule Coburg wussten nicht, was sie erwartet. Im Laufe der Veranstaltung hatten zwölf Professorinnen und Professoren und zehn Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen dreimal zehn Minuten Zeit, um sich in bilateralen Gesprächen zu vernetzen. Die Unternehmensvertretenden wussten im Vorfeld nicht, mit welchem Professor oder welcher Professorin sie „matchen“ und wurden so jede Runde aufs Neue überrascht. Die Dozierenden erhielten zu Beginn der Veranstaltung einen Zettel mit ihren Gesprächspartnern.

Schnell wurde deutlich, dass Großartiges entstehen kann, wenn Wissenschaft und Wirtschaft zusammenkommen. Zum Beispiel könnte ein Studierender der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik/">Automatisierungstechnik</a> im Rahmen seiner Abschlussarbeit ein sensorgesteuertes Gerät entwickeln, das ein Mensch mit Behinderung nur mit seinen Augen steuern kann. Damit so ein Projekt zustande kommt, müssen im Vorfeld die „richtigen“ Personen aus Wissenschaft und Praxis zusammengebracht werden – und genau dieses Ziel hatte die Veranstaltung, die im IT- und Medienzentrum stattfand. Für diese Idee haben die Vertreterin einer sozialen Einrichtung und ein Professor nur zehn Minuten gebraucht. Danach ging es direkt weiter zum nächsten „Match“.

In Vorbereitung auf die Veranstaltung hatten sich Mitarbeitende aus dem Referat Transfer &amp; Entrepreneurship genau überlegt, wer mit wem matchen könnte. „Es war gar nicht so einfach, die Matches festzulegen. Das hing zum einen von den Zusagen der Unternehmensvertreter und Professoren und zum anderen von den gewünschten Themenfeldern ab, die während der Key-Account-Management-Besuche bei den Unternehmen in den letzten vier Jahren definiert wurden. Dabei war uns sehr wichtig, neue Matches herzustellen, damit neue Kontakte entstehen“, sagt Verena Blume, die das Referat leitet und für die Key-Account-Management Initiative des Präsidenten der Hochschule Coburg verantwortlich ist.

Wie Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast betonte, sei es der Anspruch der Hochschule Coburg, neue Ideen in Wissenschaft und Wirtschaft zu generieren. „Wir legen sehr viel Wert darauf, dass die entstehenden Ideen nicht nur selbst ausgestaltet werden, sondern auch einen Anwendungsbezug haben. Das gelingt nur mit unseren Partnern aus der Region und das sind Sie“, sagte er zu Beginn des Abends. Damit der gegenseitige Wissenstransfer gut und nachhaltig im Sinne dauerhafter Kooperationen gelingt, wurde vor knapp vier Jahren die Key-Account-Management Initiative etabliert, um Hochschule und regionale Partner strategisch miteinander zu vernetzen. Ziel nach über 15 Besuchen war und ist es , dem Austausch einen institutionellen Rahmen zu geben.

Nach den Gesprächsrunden hatten die Teilnehmenden noch Zeit, sich in lockerer Atmosphäre weiter auszutauschen. Sowohl bei den Dozierenden als auch bei den Unternehmensvertreterinnen und -vertretern kam das Format sehr gut an:

<strong><em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-johannes-stuebinger/">Prof. Dr. Johannes Stübinger</a>, Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/applied-digital-transformation-bachelor-of-science-redirect/">Applied Digital Transformation</a></em></strong><em>: </em>

„Ich bin hergekommen, um neue Kontakte in verschiedene Branchen zu knüpfen. Der Abend ist eine Chance, um neue Impulse zu bekommen und aus den festgefahrenen Mustern wieder rauszukommen. Ich bin gespannt, wie man die Kontakte für die Lehre und Forschung nutzen kann.“

<strong><em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-thomas-schauerte/">Prof. Dr. Thomas Schauerte</a>, Dekan der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Wirtschaftswissenschaften</a>:</em></strong>

„Die Veranstaltung ist wunderbar gelungen und die Gespräche waren ganz zwanglos, spannend und inspirierend. Ich bin beim nächsten Matchmaking-Abend gerne wieder dabei, denn der Austausch mit Praxispartnern ist mir wichtig. Die Studierenden wünschen sich mehr Praxis – das wird durch dieses Format gefördert. Wir können heute Kontakte knüpfen und dann schauen, ob mehr geht.“

<strong><em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthaeus-brela/">Prof. Dr. Matthäus Brela</a>: <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik/">Automatisierungstechnik</a>, Leiter des Labors für Automatisierungstechnik: </em></strong>

„Am Anfang waren einem die Schnittstellen gar nicht so bewusst – die identifiziert man erst während der netten Gespräche. Die Zuteilung für die Gesprächsrunden war sehr passend.“

<strong><em>Isabella Pühlhorn, Kaufmännische Leiterin bei der Diakonie Coburg:</em></strong>

„Ich bin ohne Erwartungen gekommen und habe mit einem Professor aus der Sozialen Arbeit und einem Professor aus der Automatisierungstechnik Kontaktdaten ausgetauscht. Für eine Zusammenarbeit mit dem Bereich Automatisierungstechnik haben wir im Gespräch einige Möglichkeiten gefunden – denkbar wären zum Beispiel Abschlussarbeiten zum Thema Sensorik, denn durch Sensorik könnten Menschen mit Behinderung, die in unserer Werkstatt in Ahorn arbeiten und im Wohnheim leben, im Alltag unterstützt werden.“

<strong><em>Steven Wolf, Leiter technischer Projektservice bei der W. Markgraf GmbH &amp; CO KG</em></strong>

„Der interdisziplinäre Austausch war sehr gut und wir konnten schnell Schnittstellen identifizieren. Zu dieser fachübergreifenden Gesprächs-Konstellation wäre es ohne die Struktur des Matchmaiking-Abends vermutlich nicht gekommen. Im nächsten Schritt möchten wir unsere internen Abteilungen mit den neu gewonnen Kontakten vernetzen, um somit konkrete Anwendungsfälle in den Bereichen IT, Automatisierung und Gesundheitswesen zu entwickeln.“

Sie möchten an ähnlichen Vernetzungsformaten unserer Hochschule teilnehmen? Dann wenden Sie sich gerne per Mail an <a href="mailto:transfer@hs-coburg.de">transfer@hs-coburg.de</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/Auswahl-1-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="122772"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/Auswahl-2-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="69261"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/Auswahl-3-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="77314"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/Auswahl-4-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="117132"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/Auswahl-5-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="74004"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/Auswahl-6-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="111517"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Einer von sechs „Digitalen Orten“ Deutschlands]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/einer-von-sechs-digitalen-orten-deutschlands/</link>
                <pubDate>Mon, 11 Nov 2024 13:57:05 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Shuttle Modellregion Oberfranken (SMO) hat beim Wettbewerb „Digitale Orte 2024“ den 1. Preis in der Kategorie Mobilität und Infrastruktur gewonnen. Städte und Kommunen, Industrie und Wissenschaft haben in der SMO zusammengearbeitet, um etwas Außergewöhnliches in der Region entstehen zu lassen.</em>

Für den Wettbewerb „Digitale Orte 2024“ waren Erfolgsgeschichten gesucht, die die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen wissen, dabei das Leben der Menschen vor Ort verbessern und ganz Deutschland für die Zukunft fit machen. Von der Wissenswerkstatt bis hin zur Matching-Plattform für gemeinschaftliche Wohnprojekte haben sich sechs Projekte unter über 160 Teilnehmenden durchgesetzt. Die Shuttle Modellregion Oberfranken (SMO) gewann die Kategorie Mobilität und Infrastruktur.

Die SMO wurde fünf Jahre lang durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert. Diesen Herbst endete das Projekt. Das Projektkonsortium umfasste zehn Partner: die Kommunen Stadt Hof, Landkreis Hof und Landkreis Kronach, die Industriepartner Valeo Schalter (Konsortialführer) und Sensoren GmbH, REHAU Automotive SE &amp; Co. KG, DB Regio Bus und Brose Fahrzeugteile SE &amp; Co. KG sowie die Hochschulpartner Hochschule Coburg, Hochschule Hof und die Technische Universität Chemnitz. Die Nuts One GmbH fungierte im Unterauftrag als Projektbüro für das Projektmanagement.

<strong>Coburger Forschende in der SMO</strong>

Im Vordergrund von SMO stand der Betrieb von sechs hochautomatisierten Shuttles im öffentlichen Straßenraum in den oberfränkischen Städten Hof, Kronach, Rehau und Bad Steben. Ziel war es, durch die Etablierung des Shuttle-Betriebs im ÖPNV, Forschungsfragen für einen fahrerlosen Betrieb zu erarbeiten und unter anderem mithilfe von KI möglichst alle Abläufe rund um die Mobilitätskette zu automatisieren – beispielsweise zum Thema Fahrgastbetreuung zur Weiterentwicklung der Mensch-Maschine-Interaktion. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mathias-wilde/">Prof. Dr. Mathias Wilde</a>, Professor für Vernetzte Mobilität an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg, erforschte beispielsweise, was Menschen brauchen, um sich in autonomen Shuttles sicher zu fühlen, sein Kollege <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-ralf-reissing.html">Prof. Dr. Ralf Reißing</a>, Professor für Automobilinformatik, befasste sich mit Sicherheits- und Störfallmanagement.

In Kronach bietet die Hochschule Coburg auch den <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/autonomous-driving/">Masterstudiengang „Autonomous Driving“</a> an. Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-georg-arbeiter/">Prof. Dr. Georg Arbeiter</a> befasste sich im Forschungsprojekt mit der Umfelderfassung bei schlechten Wetterbedingungen und der Vorhersage von Bewegungen von Passanten. Seine Kollegin <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-lucila-patino-studencki/">Prof. Dr. Lucila Patino Studencki</a> erforschte Teleoperation der Shuttles über 5G. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-alisa-lindner/">Prof. Dr. Alisa Lindner</a> hatte User Experience von Shuttle und Leitstelle im Fokus.
<h4>Viel Mobilität, wenig Ressourcen</h4>
In Kronach waren die Shuttles der SMO ein touristisches Erlebnis, in Rehau wurden sie zum Beispiel im Werksverkehr eingesetzt und in Hof verkehrten sie zwischen Innenstadt und Bahnhof: Ziel war überall eine möglichst hohe Mobilität mit geringstmöglichem Ressourceneinsatz. Das kam auch im Wettbewerb „Digitale Orte 2024“ gut an. Mit dem Preis würdigen die Initiatoren, Deutsche Glasfaser und Deutschland - Land der Ideen, erfolgreiche Digitalisierungsprojekte im ländlichen Raum.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Shuttle Modellregion Oberfranken (SMO) hat beim Wettbewerb „Digitale Orte 2024“ den 1. Preis in der Kategorie Mobilität und Infrastruktur gewonnen. Städte und Kommunen, Industrie und Wissenschaft haben in der SMO zusammengearbeitet, um etwas Außergewöhnliches in der Region entstehen zu lassen.</em>

Für den Wettbewerb „Digitale Orte 2024“ waren Erfolgsgeschichten gesucht, die die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen wissen, dabei das Leben der Menschen vor Ort verbessern und ganz Deutschland für die Zukunft fit machen. Von der Wissenswerkstatt bis hin zur Matching-Plattform für gemeinschaftliche Wohnprojekte haben sich sechs Projekte unter über 160 Teilnehmenden durchgesetzt. Die Shuttle Modellregion Oberfranken (SMO) gewann die Kategorie Mobilität und Infrastruktur.

Die SMO wurde fünf Jahre lang durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert. Diesen Herbst endete das Projekt. Das Projektkonsortium umfasste zehn Partner: die Kommunen Stadt Hof, Landkreis Hof und Landkreis Kronach, die Industriepartner Valeo Schalter (Konsortialführer) und Sensoren GmbH, REHAU Automotive SE &amp; Co. KG, DB Regio Bus und Brose Fahrzeugteile SE &amp; Co. KG sowie die Hochschulpartner Hochschule Coburg, Hochschule Hof und die Technische Universität Chemnitz. Die Nuts One GmbH fungierte im Unterauftrag als Projektbüro für das Projektmanagement.

<strong>Coburger Forschende in der SMO</strong>

Im Vordergrund von SMO stand der Betrieb von sechs hochautomatisierten Shuttles im öffentlichen Straßenraum in den oberfränkischen Städten Hof, Kronach, Rehau und Bad Steben. Ziel war es, durch die Etablierung des Shuttle-Betriebs im ÖPNV, Forschungsfragen für einen fahrerlosen Betrieb zu erarbeiten und unter anderem mithilfe von KI möglichst alle Abläufe rund um die Mobilitätskette zu automatisieren – beispielsweise zum Thema Fahrgastbetreuung zur Weiterentwicklung der Mensch-Maschine-Interaktion. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mathias-wilde/">Prof. Dr. Mathias Wilde</a>, Professor für Vernetzte Mobilität an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg, erforschte beispielsweise, was Menschen brauchen, um sich in autonomen Shuttles sicher zu fühlen, sein Kollege <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-ralf-reissing.html">Prof. Dr. Ralf Reißing</a>, Professor für Automobilinformatik, befasste sich mit Sicherheits- und Störfallmanagement.

In Kronach bietet die Hochschule Coburg auch den <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/autonomous-driving/">Masterstudiengang „Autonomous Driving“</a> an. Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-georg-arbeiter/">Prof. Dr. Georg Arbeiter</a> befasste sich im Forschungsprojekt mit der Umfelderfassung bei schlechten Wetterbedingungen und der Vorhersage von Bewegungen von Passanten. Seine Kollegin <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-lucila-patino-studencki/">Prof. Dr. Lucila Patino Studencki</a> erforschte Teleoperation der Shuttles über 5G. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-alisa-lindner/">Prof. Dr. Alisa Lindner</a> hatte User Experience von Shuttle und Leitstelle im Fokus.
<h4>Viel Mobilität, wenig Ressourcen</h4>
In Kronach waren die Shuttles der SMO ein touristisches Erlebnis, in Rehau wurden sie zum Beispiel im Werksverkehr eingesetzt und in Hof verkehrten sie zwischen Innenstadt und Bahnhof: Ziel war überall eine möglichst hohe Mobilität mit geringstmöglichem Ressourceneinsatz. Das kam auch im Wettbewerb „Digitale Orte 2024“ gut an. Mit dem Preis würdigen die Initiatoren, Deutsche Glasfaser und Deutschland - Land der Ideen, erfolgreiche Digitalisierungsprojekte im ländlichen Raum.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Kulturpreis Bayern für Masterarbeit zu E-Motoren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/95981/</link>
                <pubDate>Mon, 11 Nov 2024 12:14:14 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Jens Blienert beschäftigt sich in seiner Masterarbeit im Studiengang  Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Coburg mit roboterbasierter Technologie für die Produktion von Elektromotoren. Dafür wird er am Donnerstag, 14. November, mit dem Bayerischen Kulturpreis in der Sparte Wissenschaft ausgezeichnet. Das wird online und im Fernsehen live übertragen.</em>

Zum 20. Mal in Folge verleiht die Bayernwerk AG (Bayernwerk) am Donnerstag um 19 Uhr den Kulturpreis Bayern. Diesen erhalten in der Sparte Kunst namhafte Künstlerinnen und Künstler aus dem Freistaat. In der Sparte Wissenschaft werden 33 Absolventinnen und Absolventen sowie Doktorandinnen und Doktoranden bayerischer Hochschulen, Universitäten und Kunsthochschulen ausgezeichnet. Darunter Jens Blienert, Absolvent der Hochschule Coburg. Er wird für seine Abschlussarbeit im Master-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/elektro-und-informationstechnik/">Elektro- und Informationstechnik</a> geehrt.
<h4>Erkenntnisse für die Serienfertigung von Elektromotoren</h4>
Seine Arbeit liefert neue Erkenntnisse für die serielle Herstellung von Elektromotoren. Blienert beschäftigt sich dabei mit roboterbasierter Technologie für die Produktion von Elektromotoren. Er untersucht beispielsweise durch klassische Bildverarbeitung und Tests, wie bestimmte Objekte bei der Produktion von Elektromotoren erkannt, lokalisiert und gehandhabt werden können. Das trägt dazu bei, auch kleinere Serien optimiert herstellen zu können.

An die Hochschule Coburg war Blienert aus dem nordrhein-westfälischen Beelen zunächst für den Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik/">Automatisierungstechnik und Robotik</a> gekommen. Nach dem Bachelor-Abschluss blieb er auch für den Master an der Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>. Er freut sich sehr, dass er nun für seine Masterarbeit mit dem Bayerischen Kulturpreis in der Sparte Wissenschaft ausgezeichnet wird. Der Preis ist jeweils mit 3.000 Euro dotiert.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />    <strong> Die Preisträger beleben mit ihrem Zukunfts-Spirit unseren Wissenschaftsstandort. Hier zeigt sich: Unsere Hochschulen sind echte Talent- und Innovationschmieden.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Markus Blume, Staatsminister für Wissenschaft und Kultur</em></p>
&nbsp;

Den Bayerischen Kulturpreis verleiht das Bayernwerk in Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur. Markus Blume, Staatsminister für Wissenschaft und Kultur, erklärt: „Wissenschaft und Kunst sind aufs engste miteinander verbunden – sie sind Lebenselixier der freiheitlichen Gesellschaft. Es ist richtig und wichtig, dass wir beim Kulturpreis Bayern in der Sparte Wissenschaft junge Talente aus unseren Hochschulen für ihre Ideen und ihren Mut auszeichnen. Die Preisträger beleben mit ihrem Zukunfts-Spirit unseren Wissenschaftsstandort. Hier zeigt sich: Unsere Hochschulen sind echte Talent- und Innovationschmieden.“ Den Absolventinnen und Absolventen wünsche er das Beste für ihren Lebensweg. „Machen Sie weiter so – Sie sind die Zukunft unseres Landes!“

Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG, sieht die Wissenschaft als Basis für die Realität von morgen: „Unsere Welt verändert sich in hoher Geschwindigkeit. Als Energieunternehmen sind wir zum Beispiel längst in der Umsetzung der Energiezukunft angekommen. Die Energiewende wird mehr und mehr Teil der Gesellschaft. Innovation, Technologie und Wissenschaft sind die Fundamente, um Realitäten zu verändern oder neue zu schaffen – das gilt nicht nur für die Energiewirtschaft, sondern für alle Lebensbereiche. Die Wissenschaft zeigt uns auf, was nötig ist und was möglich ist.“
<h4>Live im TV</h4>
Das 20-jährige Jubiläum der Preisverleihung findet im Münchener Showpalast statt – mit Auftritten verschiedener Künstlerinnen und Künstler und informativen Gespräche auf dem Podium. Außerdem wird die Veranstaltung ab 19 Uhr online per Stream oder im Lokalfernsehen übertragen<strong>. </strong>Interessierte sehen die Kultursendung am 14. November um 19 Uhr auf Oberpfalz TV, Niederbayern TV, TVA Ostbayern, TV Mainfranken, TV Oberfranken, Franken Fernsehen, München TV, Ingolstadt TV, RFO – Regional Fernsehen Oberbayern, Regio TV Schwaben, Augsburg TV und Allgäu TV, im Stream unter <a href="https://bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern/">https://bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern/</a><u> oder auf den Social-Media-Kanälen des Bayernwerks</u>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Jens Blienert beschäftigt sich in seiner Masterarbeit im Studiengang  Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Coburg mit roboterbasierter Technologie für die Produktion von Elektromotoren. Dafür wird er am Donnerstag, 14. November, mit dem Bayerischen Kulturpreis in der Sparte Wissenschaft ausgezeichnet. Das wird online und im Fernsehen live übertragen.</em>

Zum 20. Mal in Folge verleiht die Bayernwerk AG (Bayernwerk) am Donnerstag um 19 Uhr den Kulturpreis Bayern. Diesen erhalten in der Sparte Kunst namhafte Künstlerinnen und Künstler aus dem Freistaat. In der Sparte Wissenschaft werden 33 Absolventinnen und Absolventen sowie Doktorandinnen und Doktoranden bayerischer Hochschulen, Universitäten und Kunsthochschulen ausgezeichnet. Darunter Jens Blienert, Absolvent der Hochschule Coburg. Er wird für seine Abschlussarbeit im Master-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/elektro-und-informationstechnik/">Elektro- und Informationstechnik</a> geehrt.
<h4>Erkenntnisse für die Serienfertigung von Elektromotoren</h4>
Seine Arbeit liefert neue Erkenntnisse für die serielle Herstellung von Elektromotoren. Blienert beschäftigt sich dabei mit roboterbasierter Technologie für die Produktion von Elektromotoren. Er untersucht beispielsweise durch klassische Bildverarbeitung und Tests, wie bestimmte Objekte bei der Produktion von Elektromotoren erkannt, lokalisiert und gehandhabt werden können. Das trägt dazu bei, auch kleinere Serien optimiert herstellen zu können.

An die Hochschule Coburg war Blienert aus dem nordrhein-westfälischen Beelen zunächst für den Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik/">Automatisierungstechnik und Robotik</a> gekommen. Nach dem Bachelor-Abschluss blieb er auch für den Master an der Coburger <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>. Er freut sich sehr, dass er nun für seine Masterarbeit mit dem Bayerischen Kulturpreis in der Sparte Wissenschaft ausgezeichnet wird. Der Preis ist jeweils mit 3.000 Euro dotiert.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />    <strong> Die Preisträger beleben mit ihrem Zukunfts-Spirit unseren Wissenschaftsstandort. Hier zeigt sich: Unsere Hochschulen sind echte Talent- und Innovationschmieden.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Markus Blume, Staatsminister für Wissenschaft und Kultur</em></p>
&nbsp;

Den Bayerischen Kulturpreis verleiht das Bayernwerk in Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur. Markus Blume, Staatsminister für Wissenschaft und Kultur, erklärt: „Wissenschaft und Kunst sind aufs engste miteinander verbunden – sie sind Lebenselixier der freiheitlichen Gesellschaft. Es ist richtig und wichtig, dass wir beim Kulturpreis Bayern in der Sparte Wissenschaft junge Talente aus unseren Hochschulen für ihre Ideen und ihren Mut auszeichnen. Die Preisträger beleben mit ihrem Zukunfts-Spirit unseren Wissenschaftsstandort. Hier zeigt sich: Unsere Hochschulen sind echte Talent- und Innovationschmieden.“ Den Absolventinnen und Absolventen wünsche er das Beste für ihren Lebensweg. „Machen Sie weiter so – Sie sind die Zukunft unseres Landes!“

Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG, sieht die Wissenschaft als Basis für die Realität von morgen: „Unsere Welt verändert sich in hoher Geschwindigkeit. Als Energieunternehmen sind wir zum Beispiel längst in der Umsetzung der Energiezukunft angekommen. Die Energiewende wird mehr und mehr Teil der Gesellschaft. Innovation, Technologie und Wissenschaft sind die Fundamente, um Realitäten zu verändern oder neue zu schaffen – das gilt nicht nur für die Energiewirtschaft, sondern für alle Lebensbereiche. Die Wissenschaft zeigt uns auf, was nötig ist und was möglich ist.“
<h4>Live im TV</h4>
Das 20-jährige Jubiläum der Preisverleihung findet im Münchener Showpalast statt – mit Auftritten verschiedener Künstlerinnen und Künstler und informativen Gespräche auf dem Podium. Außerdem wird die Veranstaltung ab 19 Uhr online per Stream oder im Lokalfernsehen übertragen<strong>. </strong>Interessierte sehen die Kultursendung am 14. November um 19 Uhr auf Oberpfalz TV, Niederbayern TV, TVA Ostbayern, TV Mainfranken, TV Oberfranken, Franken Fernsehen, München TV, Ingolstadt TV, RFO – Regional Fernsehen Oberbayern, Regio TV Schwaben, Augsburg TV und Allgäu TV, im Stream unter <a href="https://bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern/">https://bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern/</a><u> oder auf den Social-Media-Kanälen des Bayernwerks</u>.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg gewinnt „MöglichMacher 2024“-Preis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-gewinnt-moeglichmacher-2024-preis/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 17:05:22 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Zum zweiten Mal wurde am Donnerstag, 7. November, der MöglichMacher – Bayerischer Hochschulpreis Entrepreneurship vergeben. Für das herausragende Innovations- und Lernfestival IMPACT wurde die Hochschule Coburg beim Festakt an der Technischen Hochschule Ingolstadt mit dem ersten Preis ausgezeichnet.</em>

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft würdigen mit dem Preis herausragende Leistungen für die Entrepreneurship- und Gründungsförderung an bayerischen Hochschulen. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Startup-Szene wählte Personen und Projekte aus, die in besonderem Maße Entrepreneurship und Gründungskultur an ihren Hochschulen fördern. Insgesamt wurden Preise im Wert von 65.000 Euro übergeben. Die Auszeichnung für die Hochschule Coburg ist mit 15.000 Euro dotiert.

Das Coburger Innovations- und Lernfestival IMPACT hat die Jury aus allen Beiträgen von Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen auf Platz 1 gewählt. Die Jury würdigte die besondere Strahlkraft des IMPACT-Festivals und hob hervor, dass es für die Region einen bedeutenden Mehrwert schafft. Die Auszeichnung für die Hochschule Coburg ist mit 15.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll verwendet werden, um IMPACT 2025 für die Studierenden noch attraktiver zu gestalten, außerdem auch als Anschubfinanzierung für tolle Ideen, die bereits erarbeitet wurden.

<strong>Ein Festival für die Zukunft</strong>

Das IMPACT-Festival bietet eine einzigartige Kombination aus intensivem Arbeiten an realen Aufgabestellungen in interdisziplinären Projektgruppen und einem vielfältigen Rahmenprogramm. Studierende werden ermutigt, für gesellschaftliche, unternehmerische und soziale Fragestellungen innovative Lösungen und Geschäftsideen zu entwickeln und diese praktisch umzusetzen. Workshops und Mentoring-Programme helfen dabei, unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern. „Es ist unser Ziel, den Studierenden durch die Zusammenarbeit mit Experten und Expertinnen die Methoden und Netzwerke an die Hand zu geben, die sie für eine verantwortungsvolle Gestaltung unserer Zukunft benötigen“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-nicole-hegel/">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity der Hochschule Coburg. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit, Öffentlichkeitsarbeit und Entrepreneurship, ergänzt zur Bedeutung der Verbindung von akademischer Forschung und praktischer Anwendung: „Sie ermöglicht innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Durch den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen vor Ort trägt Transfer zur regionalen Entwicklung bei und fördert die Schaffung von Arbeitsplätzen.“

<strong>Hinter IMPACT stehen viele</strong>

Der Erfolg von IMPACT beruht auf der intensiven Zusammenarbeit verschiedener Stellen innerhalb der Hochschule Coburg: dem <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a>, dem <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a>, dem <a href="t3://page?uid=422">Referat Lehrinnovation und Qualität </a>und dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/eric/">Projekt Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges (ERIC)</a>. IMPACT wurde außerdem im Rahmen des Projekts <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS + design</a> der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ mitorganisiert. Stellvertretend für die engagierte Hochschul-Gemeinschaft nahmen Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> und Verena Blume, Thomas Nick und Elena Friedel aus dem Referat Transfer &amp; Entrepreneurship (TrEn) die Auszeichnung in Ingolstadt entgegen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Studierende und Projektpartner kommen beim IMPACT gemeinsam ins Machen, wenden ihr Wissen praxisbezogen an und entwickeln Lösungsansätze für gesellschaftliche, unternehmerische und soziale Fragestellungen. </em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Verena Blume</em></p>
&nbsp;

Verena Blume, Leiterin Transfer &amp; Entrepreneurship, betonte: „Um IMPACT jedes Jahr zum Leben zu erwecken, greifen zahlreiche Hände ineinander, sowohl hochschulintern als auch extern in unserem regionalen Ökosystem. In diesem Sinne geht diese Auszeichnung an viele Menschen innerhalb und außerhalb der Hochschule, die sich für IMPACT engagieren. Wir freuen uns riesig!“

<strong>Wissenschaftsminister Blume: Preisträger „begeistern und beflügeln“</strong>

Auch Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume freute sich: „Champions, die den Unterschied machen: Die Gewinnerinnen und Gewinner unseres Bayerischen Hochschulpreises für Entrepreneurship betreuen, begeistern und beflügeln“, sagte Blume bei der Preisverleihung. „Die ‚MöglichMacher‘ bieten kostenlose Rechtsberatung für Unternehmensgründer, veranstalten Innovationsfestivals oder schaffen ganze Ökosysteme für die Gründerszene ihrer Hochschule. Das ist ganz im Geist unserer 100-Millionen-Euro-Initiative Hightech Transfer Bayern!“. Stellvertretender vbw Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl betonte: „Für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes brauchen wir Unternehmernachwuchs mit innovativen Ideen und Gründergeist. Bei der Förderung und Vermittlung der Kompetenzen, die es für eine Unternehmensgründung braucht, spielen die bayerischen Hochschulen und das Lehrpersonal eine Schlüsselrolle.“

<strong>Weitere Preisträger</strong>

Nach der Hochschule Coburg ging der zweite Preis unter den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Technischen Hochschulen an das OTH Startup Center der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg. Bei den Universitäten wurde die Startup Law Clinic (Universität Passau) mit dem ersten Preis und das Digital Tech Fellows Programm (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) mit dem zweiten ausgezeichnet. Auch unter den Kunst- und Musikhochschulen wurden zwei Auszeichnungen vergeben: Rembrandt* als Unternehmerin (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg) &amp; Wavelab (Hochschule für Musik und Theater München).

Der MöglichMacher 2024 wurde organisiert von HOCHSPRUNG – dem Entrepreneurship-Netzwerk der bayerischen Hochschulen, BayZiel – Bayerisches Zentrum für Innovative Lehre sowie ProfiLehrePlus – dem Netzwerk der hochschuldidaktischen Einrichtungen der bayerischen Universitäten. Begleitet wurde die Veranstaltung von einer Fachtagung zum Thema Entrepreneurship in der Lehre, die an der Technischen Hochschule Ingolstadt stattfand.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Zum zweiten Mal wurde am Donnerstag, 7. November, der MöglichMacher – Bayerischer Hochschulpreis Entrepreneurship vergeben. Für das herausragende Innovations- und Lernfestival IMPACT wurde die Hochschule Coburg beim Festakt an der Technischen Hochschule Ingolstadt mit dem ersten Preis ausgezeichnet.</em>

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft würdigen mit dem Preis herausragende Leistungen für die Entrepreneurship- und Gründungsförderung an bayerischen Hochschulen. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Startup-Szene wählte Personen und Projekte aus, die in besonderem Maße Entrepreneurship und Gründungskultur an ihren Hochschulen fördern. Insgesamt wurden Preise im Wert von 65.000 Euro übergeben. Die Auszeichnung für die Hochschule Coburg ist mit 15.000 Euro dotiert.

Das Coburger Innovations- und Lernfestival IMPACT hat die Jury aus allen Beiträgen von Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen auf Platz 1 gewählt. Die Jury würdigte die besondere Strahlkraft des IMPACT-Festivals und hob hervor, dass es für die Region einen bedeutenden Mehrwert schafft. Die Auszeichnung für die Hochschule Coburg ist mit 15.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll verwendet werden, um IMPACT 2025 für die Studierenden noch attraktiver zu gestalten, außerdem auch als Anschubfinanzierung für tolle Ideen, die bereits erarbeitet wurden.

<strong>Ein Festival für die Zukunft</strong>

Das IMPACT-Festival bietet eine einzigartige Kombination aus intensivem Arbeiten an realen Aufgabestellungen in interdisziplinären Projektgruppen und einem vielfältigen Rahmenprogramm. Studierende werden ermutigt, für gesellschaftliche, unternehmerische und soziale Fragestellungen innovative Lösungen und Geschäftsideen zu entwickeln und diese praktisch umzusetzen. Workshops und Mentoring-Programme helfen dabei, unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern. „Es ist unser Ziel, den Studierenden durch die Zusammenarbeit mit Experten und Expertinnen die Methoden und Netzwerke an die Hand zu geben, die sie für eine verantwortungsvolle Gestaltung unserer Zukunft benötigen“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-nicole-hegel/">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity der Hochschule Coburg. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit, Öffentlichkeitsarbeit und Entrepreneurship, ergänzt zur Bedeutung der Verbindung von akademischer Forschung und praktischer Anwendung: „Sie ermöglicht innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Durch den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen vor Ort trägt Transfer zur regionalen Entwicklung bei und fördert die Schaffung von Arbeitsplätzen.“

<strong>Hinter IMPACT stehen viele</strong>

Der Erfolg von IMPACT beruht auf der intensiven Zusammenarbeit verschiedener Stellen innerhalb der Hochschule Coburg: dem <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer &amp; Entrepreneurship</a>, dem <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a>, dem <a href="t3://page?uid=422">Referat Lehrinnovation und Qualität </a>und dem <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/zentrale-drittmittelprojekte/eric/">Projekt Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges (ERIC)</a>. IMPACT wurde außerdem im Rahmen des Projekts <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS + design</a> der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ mitorganisiert. Stellvertretend für die engagierte Hochschul-Gemeinschaft nahmen Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> und Verena Blume, Thomas Nick und Elena Friedel aus dem Referat Transfer &amp; Entrepreneurship (TrEn) die Auszeichnung in Ingolstadt entgegen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Studierende und Projektpartner kommen beim IMPACT gemeinsam ins Machen, wenden ihr Wissen praxisbezogen an und entwickeln Lösungsansätze für gesellschaftliche, unternehmerische und soziale Fragestellungen. </em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Verena Blume</em></p>
&nbsp;

Verena Blume, Leiterin Transfer &amp; Entrepreneurship, betonte: „Um IMPACT jedes Jahr zum Leben zu erwecken, greifen zahlreiche Hände ineinander, sowohl hochschulintern als auch extern in unserem regionalen Ökosystem. In diesem Sinne geht diese Auszeichnung an viele Menschen innerhalb und außerhalb der Hochschule, die sich für IMPACT engagieren. Wir freuen uns riesig!“

<strong>Wissenschaftsminister Blume: Preisträger „begeistern und beflügeln“</strong>

Auch Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume freute sich: „Champions, die den Unterschied machen: Die Gewinnerinnen und Gewinner unseres Bayerischen Hochschulpreises für Entrepreneurship betreuen, begeistern und beflügeln“, sagte Blume bei der Preisverleihung. „Die ‚MöglichMacher‘ bieten kostenlose Rechtsberatung für Unternehmensgründer, veranstalten Innovationsfestivals oder schaffen ganze Ökosysteme für die Gründerszene ihrer Hochschule. Das ist ganz im Geist unserer 100-Millionen-Euro-Initiative Hightech Transfer Bayern!“. Stellvertretender vbw Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl betonte: „Für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes brauchen wir Unternehmernachwuchs mit innovativen Ideen und Gründergeist. Bei der Förderung und Vermittlung der Kompetenzen, die es für eine Unternehmensgründung braucht, spielen die bayerischen Hochschulen und das Lehrpersonal eine Schlüsselrolle.“

<strong>Weitere Preisträger</strong>

Nach der Hochschule Coburg ging der zweite Preis unter den Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Technischen Hochschulen an das OTH Startup Center der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg. Bei den Universitäten wurde die Startup Law Clinic (Universität Passau) mit dem ersten Preis und das Digital Tech Fellows Programm (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) mit dem zweiten ausgezeichnet. Auch unter den Kunst- und Musikhochschulen wurden zwei Auszeichnungen vergeben: Rembrandt* als Unternehmerin (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg) &amp; Wavelab (Hochschule für Musik und Theater München).

Der MöglichMacher 2024 wurde organisiert von HOCHSPRUNG – dem Entrepreneurship-Netzwerk der bayerischen Hochschulen, BayZiel – Bayerisches Zentrum für Innovative Lehre sowie ProfiLehrePlus – dem Netzwerk der hochschuldidaktischen Einrichtungen der bayerischen Universitäten. Begleitet wurde die Veranstaltung von einer Fachtagung zum Thema Entrepreneurship in der Lehre, die an der Technischen Hochschule Ingolstadt stattfand.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/193-MoeglichMacheras-2808-e1731085705554-1024x708.jpg"
                        fileSize="112921"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="708"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/193-MoeglichMacheras-2472-683x1024.jpg"
                        fileSize="98992"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/193-MoeglichMacher001_AK_6591-c-Axel-Koenig-StMWK-1024x1024.jpg"
                        fileSize="111463"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/193-MoeglichMacher_AK_7171-c-Axel-Koenig-StMWK-1024x1024.jpg"
                        fileSize="122615"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/193-MoeglichMacher_AK_7156-c-Axel-Koenig-StMWK-1024x1024.jpg"
                        fileSize="130267"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Echtzeit-Test im Waldkindergarten: Hochschule forscht an Raummodulsystem]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/echtzeit-test-im-waldkindergarten-hochschule-forscht-an-raummodulsystem/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 13:38:42 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Neugierig inspizierte die Gruppe „Wackelzähne“ des </em><em>Waldkindergartens Pinzberg (Kreis Forchheim) den aktuellen Stand eines Forschungsprojekts der Hochschule Coburg: </em><em>Prof. Dr. Rainer Hirth leitet das Projekt zur „Entwicklung eines klimaneutralen, energieautarken, mobilen Raummodulsystems für Waldkindergärten“. Den innovativen Ansatz würdigte gestern b</em><em>eim Richtfest auch der Bayerische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber.</em>

An der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/"> Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg lehrt und forscht <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> im Bereich <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a>. Nachhaltigkeit ist dabei immer Thema – und Schwerpunkt beim Forschungsprojekt zur „Entwicklung eines klimaneutralen, energieautarken, mobilen Raummodulsystems für Waldkindergärten“. Hierbei werden CO2-emittierende Baustoffe wie beispielsweise Zement oder Gips vermieden, erklärt Hirth. „Stattdessen kommen lokal verfügbare, nachhaltige Baustoffe zum Einsatz: Käferholz aus den benachbarten Forsten für die Konstruktion, Pinzberger Stroh für die Dämmung und Lehm für den Putz aus der früheren Lehmgrube des Ortes, die nur wenige Schritte entfernt liegt.“ Die „Wackelzähne“ des Pinzberger Waldkindergartens freuen sich schon aufs Mitmachen beim Lehmputz: Eltern und Kinder werden dabei aktiv mitwirken. „Das wird sicher auch etwas chaotisch werden“ vermutet Hirth, „aber der transformatorische Ansatz ist uns auch sehr wichtig“.
<h4>Das Technik-Modul kommt aus dem Coburger BauLab</h4>
Das Raummodul-System ist dem Professor zufolge auf ein erweitertes Waldkindergarten-Konzept ausgerichtet. „Die Kinder essen auch dort, können sich aufwärmen, schlafen und bis in den Nachmittag hinein bleiben - aber die meiste Zeit werden sie natürlich in der Natur verbringen.“ Es gibt zwei Raummodule zu je 16 Quadratmeter und das Technik-Modul in der Mitte mit Trockentrenntoilette und Haustechnik. Die Technik ist ganz auf der Höhe der Zeit: viel Photovoltaik, ein großer Stromspeicher und eine spezielle Wärmepumpe, die noch durch eine Methanol-Brennstoffzelle ergänzt werden soll. Das Technik-Modul wurde in Coburg im BauLab auf dem ehemaligen Schlachthofgelände gefertigt und wird Anfang Dezember mit dem Kranwagen vor Ort eingesetzt. Hirth weist darauf hin, dass außer ihm auch weitere Kollegen der Hochschule Coburg ihre Expertise einbringen: insbesondere <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-friedemann-zeitler/">Prof. Friedemann Zeitler</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-schaub/">Prof. Dr. Michael Schaub</a> von der Fakultät Design sowie <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stephan-pflugmacher-lima/">Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>.
<h4>Innovativer Ansatz interessiert auch Umweltminister Glauber</h4>
Beim Richtfest würdigte der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber in seinem Grußwort des Fördermittelgebers den innovativen Ansatz des Konzepts. Dabei sprach er auch kritisch über überbordende Vorschriften und langwierige Genehmigungsprozesse im Bauwesen. Zimmermeister Fabian Lipfert ergänzte den traditionellen Richtspruch. Jonas, einer der kleinen „Wackelzähne“, fasste nach Besichtigung des künftigen Schutzraumes sein Urteil in einem Wort zusammen: „Super!“

Im Frühsommer 2025 wird der Betrieb aufgenommen. Jonas und der Rest des Kindergartens werden das „klimaneutrale, energieautarke, mobile Raummodulsystem für Waldkindergärten“ im Alltag erproben. Für die Forschenden der Hochschule Coburg beginnt dann die Phase des Monitorings und der Auswertung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Neugierig inspizierte die Gruppe „Wackelzähne“ des </em><em>Waldkindergartens Pinzberg (Kreis Forchheim) den aktuellen Stand eines Forschungsprojekts der Hochschule Coburg: </em><em>Prof. Dr. Rainer Hirth leitet das Projekt zur „Entwicklung eines klimaneutralen, energieautarken, mobilen Raummodulsystems für Waldkindergärten“. Den innovativen Ansatz würdigte gestern b</em><em>eim Richtfest auch der Bayerische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber.</em>

An der<a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/"> Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg lehrt und forscht <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> im Bereich <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a>. Nachhaltigkeit ist dabei immer Thema – und Schwerpunkt beim Forschungsprojekt zur „Entwicklung eines klimaneutralen, energieautarken, mobilen Raummodulsystems für Waldkindergärten“. Hierbei werden CO2-emittierende Baustoffe wie beispielsweise Zement oder Gips vermieden, erklärt Hirth. „Stattdessen kommen lokal verfügbare, nachhaltige Baustoffe zum Einsatz: Käferholz aus den benachbarten Forsten für die Konstruktion, Pinzberger Stroh für die Dämmung und Lehm für den Putz aus der früheren Lehmgrube des Ortes, die nur wenige Schritte entfernt liegt.“ Die „Wackelzähne“ des Pinzberger Waldkindergartens freuen sich schon aufs Mitmachen beim Lehmputz: Eltern und Kinder werden dabei aktiv mitwirken. „Das wird sicher auch etwas chaotisch werden“ vermutet Hirth, „aber der transformatorische Ansatz ist uns auch sehr wichtig“.
<h4>Das Technik-Modul kommt aus dem Coburger BauLab</h4>
Das Raummodul-System ist dem Professor zufolge auf ein erweitertes Waldkindergarten-Konzept ausgerichtet. „Die Kinder essen auch dort, können sich aufwärmen, schlafen und bis in den Nachmittag hinein bleiben - aber die meiste Zeit werden sie natürlich in der Natur verbringen.“ Es gibt zwei Raummodule zu je 16 Quadratmeter und das Technik-Modul in der Mitte mit Trockentrenntoilette und Haustechnik. Die Technik ist ganz auf der Höhe der Zeit: viel Photovoltaik, ein großer Stromspeicher und eine spezielle Wärmepumpe, die noch durch eine Methanol-Brennstoffzelle ergänzt werden soll. Das Technik-Modul wurde in Coburg im BauLab auf dem ehemaligen Schlachthofgelände gefertigt und wird Anfang Dezember mit dem Kranwagen vor Ort eingesetzt. Hirth weist darauf hin, dass außer ihm auch weitere Kollegen der Hochschule Coburg ihre Expertise einbringen: insbesondere <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-friedemann-zeitler/">Prof. Friedemann Zeitler</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-schaub/">Prof. Dr. Michael Schaub</a> von der Fakultät Design sowie <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stephan-pflugmacher-lima/">Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>.
<h4>Innovativer Ansatz interessiert auch Umweltminister Glauber</h4>
Beim Richtfest würdigte der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber in seinem Grußwort des Fördermittelgebers den innovativen Ansatz des Konzepts. Dabei sprach er auch kritisch über überbordende Vorschriften und langwierige Genehmigungsprozesse im Bauwesen. Zimmermeister Fabian Lipfert ergänzte den traditionellen Richtspruch. Jonas, einer der kleinen „Wackelzähne“, fasste nach Besichtigung des künftigen Schutzraumes sein Urteil in einem Wort zusammen: „Super!“

Im Frühsommer 2025 wird der Betrieb aufgenommen. Jonas und der Rest des Kindergartens werden das „klimaneutrale, energieautarke, mobile Raummodulsystem für Waldkindergärten“ im Alltag erproben. Für die Forschenden der Hochschule Coburg beginnt dann die Phase des Monitorings und der Auswertung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-09.09.55_Anders-1024x768.jpg"
                        fileSize="154448"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-_093321_Robin-1024x768.jpg"
                        fileSize="210262"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-11-07-09.31.50_Anders-1024x768.jpg"
                        fileSize="176126"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-1931_Robin-768x1024.jpg"
                        fileSize="206277"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-2024-11-07-08.53.01_Anders-1024x768.jpg"
                        fileSize="153298"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-092700_Robin-768x1024.jpg"
                        fileSize="239440"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-093359_Robin-768x1024.jpg"
                        fileSize="208770"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-093425_Robin-1024x768.jpg"
                        fileSize="174221"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-0241107_090812_Robin-768x1024.jpg"
                        fileSize="211941"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-20241107_094851_Tarek-461x1024.jpg"
                        fileSize="95085"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="461" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-IMG_4627_Jonas-e1731073105276-1024x815.jpg"
                        fileSize="162691"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="815"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-IMG_4631_Jonas-768x1024.jpg"
                        fileSize="182199"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-Robin-1024x768.jpg"
                        fileSize="227273"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/192-Pinzberg-Wald-Uebersicht-Hirth-1024x768.jpg"
                        fileSize="176462"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Fünf Millionen Euro für klimagerechtes Sanieren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fuenf-millionen-euro-fuer-klimagerechtes-sanieren/</link>
                <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 09:30:03 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Hochschule Coburg, die Universität Bamberg und die Handwerkskammer für Oberfranken widmen sich in einem Verbundprojekt nachhaltigen Sanierungs- und Instandhaltungsstrategien.</em>

Großer Erfolg für ein gemeinsames Projekt: Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die Hochschule Coburg und die Handwerkskammer für Oberfranken setzen sich mit ihrer gemeinsamen Projektskizze „InTra-Bau“ unter 500 Anträgen durch und werden nun vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2028 mit insgesamt fünf Millionen Euro gefördert. Ziel des Projekts ist es, durch eine enge Vernetzung von Wissenschaft und Handwerk, nachhaltiges und klimagerechtes Bauen im Bestand und in der Denkmalpflege voranzutreiben und damit einen Beitrag zur Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Klimaneutralität im Bausektor zu leisten. Die Universität Bamberg, die Hochschule Coburg und die Handwerkskammer bilden damit eine von 20 sogenannten Innovationscommunities, die bundesweit zur Förderung ausgewählt wurden.
<h4><strong>Bestandssanierung statt Neubau</strong></h4>
„InTra-Bau“ ist das Akronym für „Innovation aus Tradition – Transferstrukturen für nachhaltiges und klimagerechtes Bauen im Bestand und in der Denkmalpflege“. Die drei Projektpartner aus Wissenschaft und Handwerk wollen durch die Zusammenarbeit das bisher vernachlässigte, in Denkmälern und traditionellen Handwerkstechniken gespeicherte Wissen über nachhaltige und klimafreundliche Bautechniken und -materialien nutzbar machen.  Durch die Verknüpfung mit modernen Technologien soll zukunftsfähiges, nachhaltiges Bauen im Bestand zudem innovationsfähig gemacht und bestehendes Wissen konserviert werden. Prof. Dr. Stefan Breitling vom Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT) der Universität Bamberg, Sprecher des Verbundprojekts, erklärt die Beweggründe: „Aus unserer Sicht bedarf es einer nachhaltigen Sanierungs- und Instandhaltungsstrategie, die dem Bauen im Bestand sowie dem Reparieren und Optimieren vorhandener Bauteile den Vorrang vor dem Austausch derselben einräumt.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />  <em>   <strong>Trotz der großen Ressource an gebauter Umwelt, geht der Trend und die Förderungen bislang immer noch zum Neubau statt zur Bestandssanierung</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Markus Schlempp</em></p>
&nbsp;

Notwendig ist dies aus Sicht der drei Projektpartner, da die Baubranche nicht nur einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren Deutschlands ist, sondern zugleich enorm ressourcenintensiv. Eine zunehmende Rohstoffverknappung, die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten sowie damit verbundene Lieferprobleme und Preissteigerungen stellen die Baubranche daher vor neue Herausforderungen. „Trotz der großen Ressource an gebauter Umwelt, geht der Trend und die Förderungen bislang immer noch zum Neubau statt zur Bestandssanierung“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-markus-schlempp/">Prof. Markus Schlempp</a>, Inhaber der Professur für Entwerfen und Konstruieren mit innovativen Werkstoffen unter Einbeziehung denkmalgeschützter Bauten an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg und Projektleiter im Projekt an der Hochschule Coburg. „Das Ziel unseres Zusammenschlusses ist es, hierbei eine Umkehr einzuleiten, indem wir in den Communities nachhaltige Strategien für den Bausektor entwickeln und damit einen Beitrag zur Bauwende leisten.“ Die Hochschule Coburg wird hierbei auf ihre in den vergangenen Jahren erworbene Kompetenz im Bereich Transfer zurückgreifen und sich verstärkt dem Aufbau der Community-Cluster und der Initiierung von Community-Projekten widmen.
<h4><strong>Wissenstransfer zwischen Handwerk und Forschung</strong></h4>
Die Handwerkskammer für Oberfranken ist Praxispartner im Projekt und damit für die Forschenden der direkte Kontakt in die Handwerkspraxis. Von den über 17.400 Mitgliedsbetrieben beschäftigen sich rund 6.400 mit Bau und Ausbau, Denkmalpflege und Bauen im Bestand. „Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass Projekte dann besonders erfolgreich sind, wenn eine enge Zusammenarbeit mit den Betrieben und damit der Praxis stattfindet“, betont Rainer Beck, Geschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken und Kammer-seitig mit dem Projekt InTra-Bau betraut. „Wir stellen sicher, dass die Expertise des Handwerks bestmöglich genutzt wird und die erarbeiteten Ergebnisse auch in das Handwerk transferiert werden.“
<h4><strong>Konkrete Maßnahmen und Ziele</strong></h4>
Im Projektverlauf wird ein Netzwerk von Partnerinnen und Partnern aus Handwerk, Forschung, aber beispielweise auch Architekturbüros oder Interessenverbänden aufgebaut. Für dieses Netzwerk sollen Strukturen geschaffen werden, die einen effizienten Austausch – etwa in Workshops, Symposien und Fortbildungen – und eine effektive Zusammenarbeit ermöglichen.

Aus diesem Netzwerk heraus werden schließlich konkrete Bedarfe rund um nachhaltige Sanierung und Instandhaltung ermittelt. Schon jetzt zeichnen sich zum Beispiel folgende Themenfelder ab:
<ul>
 	<li>Bewahrung und Nutzung von traditionellem Handwerkswissen und -techniken sowie Langzeiterfahrungen</li>
 	<li>Möglichkeiten einer Kreislaufwirtschaft von regionalen Beständen und wiederverwertbarer Baumaterialien</li>
 	<li>Umgang mit Bioziden und gesundheitsgefährdenden Stoffen wie etwa Asbest</li>
</ul>
Aus den Themenfeldern, die sich im Verlauf herauskristallisieren, sollen konkrete, sogenannte Community-Projekte entstehen. Zwei gehen bereits zu Beginn von InTra-Bau an den Start: Das Community-Projekt „Historische Fenster erhalten und energetisch verbessern“ wird koordiniert von Prof. Dr. Alexandra Troi von der Fakultät Design der Hochschule Coburg. Prof. Dr. Marianne Tauber, Inhaberin der Professur für Forensische Restaurierungswissenschaft organischer Polymere an der Universität Bamberg, ist für das Community-Projekt „Historische Beschichtungstechnologien – Nachhaltige Sanierung von historischen Stahlträgern“ zuständig.

Das Wissen, das in den Projekten geschaffen und zusammengeführt wird, soll unter anderem in Fortbildungen einfließen – online und offline. Unterstützt werden die Community-Projekte auch von Studierenden in Form von Projektseminaren oder Abschlussarbeiten. Zudem ist an der Hochschule Coburg in Kooperation mit der Universität Bamberg und der Handwerkskammer für Oberfranken ein neuer dualer Studiengang „Bauerhalt und traditionelle Handwerkstechniken“ geplant, in dessen Lehrinhalte das neu- bzw. wiedererworbene Wissen einfließen kann. Nicht zuletzt werden aus den Projekten auch Ausgründungen angestrebt.
<h4><strong>Bundesweit einmaliger Kompetenzverbund</strong></h4>
„Unser oberfränkischer Kompetenzverbund im Bereich der Denkmalwissenschaften, Kulturgutsicherung und Baukultur ist bundesweit einmalig und bietet ideale Bedingungen für das Innovationsnetzwerk“, sagt Prof. Dr. Kai Fischbach, Präsident der Universität Bamberg. Er ist überzeugt, dass die Innovationscommunity die Zukunft des Handwerks langfristig stärkt und neben ökologischen und ökonomischen vor allem auch soziale und kulturelle Aspekte der Nachhaltigkeit adressiert. Dazu zählen etwa die Stärkung urbaner und ländlicher Gemeinschaften und des Tourismussektors sowie die Revitalisierung von Dörfern und historischen Innenstädten, die als weiche Faktoren die Innovationskraft von Regionen maßgeblich beeinflussen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Hochschule Coburg, die Universität Bamberg und die Handwerkskammer für Oberfranken widmen sich in einem Verbundprojekt nachhaltigen Sanierungs- und Instandhaltungsstrategien.</em>

Großer Erfolg für ein gemeinsames Projekt: Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die Hochschule Coburg und die Handwerkskammer für Oberfranken setzen sich mit ihrer gemeinsamen Projektskizze „InTra-Bau“ unter 500 Anträgen durch und werden nun vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2028 mit insgesamt fünf Millionen Euro gefördert. Ziel des Projekts ist es, durch eine enge Vernetzung von Wissenschaft und Handwerk, nachhaltiges und klimagerechtes Bauen im Bestand und in der Denkmalpflege voranzutreiben und damit einen Beitrag zur Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Klimaneutralität im Bausektor zu leisten. Die Universität Bamberg, die Hochschule Coburg und die Handwerkskammer bilden damit eine von 20 sogenannten Innovationscommunities, die bundesweit zur Förderung ausgewählt wurden.
<h4><strong>Bestandssanierung statt Neubau</strong></h4>
„InTra-Bau“ ist das Akronym für „Innovation aus Tradition – Transferstrukturen für nachhaltiges und klimagerechtes Bauen im Bestand und in der Denkmalpflege“. Die drei Projektpartner aus Wissenschaft und Handwerk wollen durch die Zusammenarbeit das bisher vernachlässigte, in Denkmälern und traditionellen Handwerkstechniken gespeicherte Wissen über nachhaltige und klimafreundliche Bautechniken und -materialien nutzbar machen.  Durch die Verknüpfung mit modernen Technologien soll zukunftsfähiges, nachhaltiges Bauen im Bestand zudem innovationsfähig gemacht und bestehendes Wissen konserviert werden. Prof. Dr. Stefan Breitling vom Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT) der Universität Bamberg, Sprecher des Verbundprojekts, erklärt die Beweggründe: „Aus unserer Sicht bedarf es einer nachhaltigen Sanierungs- und Instandhaltungsstrategie, die dem Bauen im Bestand sowie dem Reparieren und Optimieren vorhandener Bauteile den Vorrang vor dem Austausch derselben einräumt.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />  <em>   <strong>Trotz der großen Ressource an gebauter Umwelt, geht der Trend und die Förderungen bislang immer noch zum Neubau statt zur Bestandssanierung</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Markus Schlempp</em></p>
&nbsp;

Notwendig ist dies aus Sicht der drei Projektpartner, da die Baubranche nicht nur einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren Deutschlands ist, sondern zugleich enorm ressourcenintensiv. Eine zunehmende Rohstoffverknappung, die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten sowie damit verbundene Lieferprobleme und Preissteigerungen stellen die Baubranche daher vor neue Herausforderungen. „Trotz der großen Ressource an gebauter Umwelt, geht der Trend und die Förderungen bislang immer noch zum Neubau statt zur Bestandssanierung“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-markus-schlempp/">Prof. Markus Schlempp</a>, Inhaber der Professur für Entwerfen und Konstruieren mit innovativen Werkstoffen unter Einbeziehung denkmalgeschützter Bauten an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/design/">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg und Projektleiter im Projekt an der Hochschule Coburg. „Das Ziel unseres Zusammenschlusses ist es, hierbei eine Umkehr einzuleiten, indem wir in den Communities nachhaltige Strategien für den Bausektor entwickeln und damit einen Beitrag zur Bauwende leisten.“ Die Hochschule Coburg wird hierbei auf ihre in den vergangenen Jahren erworbene Kompetenz im Bereich Transfer zurückgreifen und sich verstärkt dem Aufbau der Community-Cluster und der Initiierung von Community-Projekten widmen.
<h4><strong>Wissenstransfer zwischen Handwerk und Forschung</strong></h4>
Die Handwerkskammer für Oberfranken ist Praxispartner im Projekt und damit für die Forschenden der direkte Kontakt in die Handwerkspraxis. Von den über 17.400 Mitgliedsbetrieben beschäftigen sich rund 6.400 mit Bau und Ausbau, Denkmalpflege und Bauen im Bestand. „Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass Projekte dann besonders erfolgreich sind, wenn eine enge Zusammenarbeit mit den Betrieben und damit der Praxis stattfindet“, betont Rainer Beck, Geschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken und Kammer-seitig mit dem Projekt InTra-Bau betraut. „Wir stellen sicher, dass die Expertise des Handwerks bestmöglich genutzt wird und die erarbeiteten Ergebnisse auch in das Handwerk transferiert werden.“
<h4><strong>Konkrete Maßnahmen und Ziele</strong></h4>
Im Projektverlauf wird ein Netzwerk von Partnerinnen und Partnern aus Handwerk, Forschung, aber beispielweise auch Architekturbüros oder Interessenverbänden aufgebaut. Für dieses Netzwerk sollen Strukturen geschaffen werden, die einen effizienten Austausch – etwa in Workshops, Symposien und Fortbildungen – und eine effektive Zusammenarbeit ermöglichen.

Aus diesem Netzwerk heraus werden schließlich konkrete Bedarfe rund um nachhaltige Sanierung und Instandhaltung ermittelt. Schon jetzt zeichnen sich zum Beispiel folgende Themenfelder ab:
<ul>
 	<li>Bewahrung und Nutzung von traditionellem Handwerkswissen und -techniken sowie Langzeiterfahrungen</li>
 	<li>Möglichkeiten einer Kreislaufwirtschaft von regionalen Beständen und wiederverwertbarer Baumaterialien</li>
 	<li>Umgang mit Bioziden und gesundheitsgefährdenden Stoffen wie etwa Asbest</li>
</ul>
Aus den Themenfeldern, die sich im Verlauf herauskristallisieren, sollen konkrete, sogenannte Community-Projekte entstehen. Zwei gehen bereits zu Beginn von InTra-Bau an den Start: Das Community-Projekt „Historische Fenster erhalten und energetisch verbessern“ wird koordiniert von Prof. Dr. Alexandra Troi von der Fakultät Design der Hochschule Coburg. Prof. Dr. Marianne Tauber, Inhaberin der Professur für Forensische Restaurierungswissenschaft organischer Polymere an der Universität Bamberg, ist für das Community-Projekt „Historische Beschichtungstechnologien – Nachhaltige Sanierung von historischen Stahlträgern“ zuständig.

Das Wissen, das in den Projekten geschaffen und zusammengeführt wird, soll unter anderem in Fortbildungen einfließen – online und offline. Unterstützt werden die Community-Projekte auch von Studierenden in Form von Projektseminaren oder Abschlussarbeiten. Zudem ist an der Hochschule Coburg in Kooperation mit der Universität Bamberg und der Handwerkskammer für Oberfranken ein neuer dualer Studiengang „Bauerhalt und traditionelle Handwerkstechniken“ geplant, in dessen Lehrinhalte das neu- bzw. wiedererworbene Wissen einfließen kann. Nicht zuletzt werden aus den Projekten auch Ausgründungen angestrebt.
<h4><strong>Bundesweit einmaliger Kompetenzverbund</strong></h4>
„Unser oberfränkischer Kompetenzverbund im Bereich der Denkmalwissenschaften, Kulturgutsicherung und Baukultur ist bundesweit einmalig und bietet ideale Bedingungen für das Innovationsnetzwerk“, sagt Prof. Dr. Kai Fischbach, Präsident der Universität Bamberg. Er ist überzeugt, dass die Innovationscommunity die Zukunft des Handwerks langfristig stärkt und neben ökologischen und ökonomischen vor allem auch soziale und kulturelle Aspekte der Nachhaltigkeit adressiert. Dazu zählen etwa die Stärkung urbaner und ländlicher Gemeinschaften und des Tourismussektors sowie die Revitalisierung von Dörfern und historischen Innenstädten, die als weiche Faktoren die Innovationskraft von Regionen maßgeblich beeinflussen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/188-InTraBau_Materialanalyse-e1730973599886-1024x701.jpg"
                        fileSize="72076"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="701"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/188-InTraBau_Fenster-1024x768.jpg"
                        fileSize="161651"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Hand in Hand für die Jugend in der Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hand-in-hand-fuer-die-jugend-in-der-region/</link>
                <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 09:16:30 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel </em>

<em>Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule Coburg, der Stadt Coburg und der Innovativen Sozialarbeit e.V. haben sich getroffen, um die bereits enge Zusammenarbeit weiter auszubauen.</em>

Herzliche Begrüßungen, überschwängliches Händeschütteln, Gespräche über alte Zeiten und vergangene Projekte: Man könnte an diesem Montagvormittag meinen, man sei bei einem Treffen alter Bekannter. Manche sind zum ersten Mal hier und schauen sich neugierig um. Andere fühlen sich in ihre Jugend zurückversetzt. Throwback, Rückblick, nennen das junge Menschen auf Neudeutsch. Und um die geht es bei dem Treffen im Jugend- und Kulturzentrum „Cosmos“ am Anger, das vielen noch als „Domino“ bekannt sein dürfte.

Zum ersten Mal treffen sich Vertreterinnen und Vertreter des Amts für Jugend und Familie der Stadt Coburg, der Hochschule Coburg und des Trägers Innovative Sozialarbeit (iSO) in dieser Zusammensetzung. Ziel ist es, über die weitere Zusammenarbeit zu sprechen und diese auszubauen. Der Rahmen dafür ist der 2024 geschlossene Kooperationsvertrag „COxScience“ zwischen der Stadt und der Hochschule.

<strong>Konzept mit wissenschaftlicher Begleitung</strong>

„Wir nehmen unseren Auftrag mehr als ernst“, eröffnet Can Aydin, Dritter Bürgermeister der Stadt Coburg und Leiter des Sozialreferats das Treffen, „die Gesamtkonzeption ,Jugendarbeit 2030‘ ist wahrlich kein Papiertiger.“ Ein Großteil der Ideen wurde bereits umgesetzt – so gibt es in Coburg mittlerweile Streetworker und den Kiosk CoJe in der Rosenauer Straße, beides koordiniert iSO­. Auch deshalb könne man sich in dieser Zusammensetzung am Ort des Geschehens, im Cosmos, treffen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wir sind eine Hochschule in der Region und für die Region.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Gast</em></p>
&nbsp;

Dem schließt sich <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr.  Stefan Gast, Präsident</a> der Hochschule Coburg, an: „Wir nehmen unsere Verantwortung ebenfalls sehr ernst. Wir sind eine Hochschule in der Region und für die Region. Ich bin sehr stolz, dass unsere Hochschule die Erstellung der Gesamtkonzeption ,Jungendarbeit 2030‘ durch die Expertise von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-hellen-gross/">Prof. Dr. Hellen Gross</a>, Dekanin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-bjoern-bicker/">Prof. Björn Bicker</a>, Professor für Kulturarbeit und Community Building, wissenschaftlich begleiten durfte.“

<strong>Weiter Weg zum Ziel</strong>

Der Stufenplan zur Umsetzung der Gesamtkonzeption sei ein steiler Weg gewesen, verrät Reinhold Ehl, Leiter des Amtes für Jugend und Familie. Der Zeitplan vom Start der Initiative im Januar 2022 über die Vorstellung im Stadtrat im November 2022 bis zur Umsetzung der Maßnahmen mit einem passenden Träger ab März 2023 ambitioniert. Das Besondere: der gesamte Prozess wurde von der Hochschule Coburg wissenschaftlich begleitet.

Doch nicht nur, wie Prof. Dr. Hellen Gross wissen lässt. So wurden Fragestellungen der Arbeitsgruppe „Jugendkultur am Anger“ in eine Lehrveranstaltung des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit integriert. Studierende waren in den Prozess eingebunden, führten beispielsweise Best Practice Analysen und Befragungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Coburg durch. Die Studierenden konnten als Impulsgeber an der Entwicklung ihrer Studienstadt teilhaben. „Ich bin beeindruckt, wieviel von dem, was wir erarbeitet haben, bereits umgesetzt wurde. Das ist toll“, schließt sich Prof. Björn Bicker begeistert an.

<strong>Das ist mehr als Standard</strong>

Auch iSO ist von dem gemeinsamen Vorgehen begeistert. „Das ist kein Standard, dass sich eine Kommune so intensiv Gedanken zur Jugend- und Kulturarbeit macht. Da ist Coburg ein absoluter Vorreiter“, betont Geschäftsführer Matthias Gensner. Nicht häufig gingen Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft derart Hand in Hand für ein gelingendes Aufwachsen, soziale Teilhabe sowie soziale Gerechtigkeit.

Schlussendlich sind sich alle Teilnehmenden einig: Von der engen Zusammenarbeit und den kurzen Wegen in Coburg profitieren alle drei Seiten. Sei es die Hochschule Coburg, die durch Fragestellungen aus der Praxis den Studierenden ein anwendungsbezogenes und praxisnahes Studium bieten kann. Oder die Stadt Coburg, die die Impulse aus der Wissenschaft für die Stadtentwicklung nutzen kann. Oder iSO, der als Arbeitgeber darauf angewiesen ist, Fachkräfte zu gewinnen und sich gezielt an einem Hochschulstandort ein neues Standbein aufgebaut hat.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel </em>

<em>Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule Coburg, der Stadt Coburg und der Innovativen Sozialarbeit e.V. haben sich getroffen, um die bereits enge Zusammenarbeit weiter auszubauen.</em>

Herzliche Begrüßungen, überschwängliches Händeschütteln, Gespräche über alte Zeiten und vergangene Projekte: Man könnte an diesem Montagvormittag meinen, man sei bei einem Treffen alter Bekannter. Manche sind zum ersten Mal hier und schauen sich neugierig um. Andere fühlen sich in ihre Jugend zurückversetzt. Throwback, Rückblick, nennen das junge Menschen auf Neudeutsch. Und um die geht es bei dem Treffen im Jugend- und Kulturzentrum „Cosmos“ am Anger, das vielen noch als „Domino“ bekannt sein dürfte.

Zum ersten Mal treffen sich Vertreterinnen und Vertreter des Amts für Jugend und Familie der Stadt Coburg, der Hochschule Coburg und des Trägers Innovative Sozialarbeit (iSO) in dieser Zusammensetzung. Ziel ist es, über die weitere Zusammenarbeit zu sprechen und diese auszubauen. Der Rahmen dafür ist der 2024 geschlossene Kooperationsvertrag „COxScience“ zwischen der Stadt und der Hochschule.

<strong>Konzept mit wissenschaftlicher Begleitung</strong>

„Wir nehmen unseren Auftrag mehr als ernst“, eröffnet Can Aydin, Dritter Bürgermeister der Stadt Coburg und Leiter des Sozialreferats das Treffen, „die Gesamtkonzeption ,Jugendarbeit 2030‘ ist wahrlich kein Papiertiger.“ Ein Großteil der Ideen wurde bereits umgesetzt – so gibt es in Coburg mittlerweile Streetworker und den Kiosk CoJe in der Rosenauer Straße, beides koordiniert iSO­. Auch deshalb könne man sich in dieser Zusammensetzung am Ort des Geschehens, im Cosmos, treffen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wir sind eine Hochschule in der Region und für die Region.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Gast</em></p>
&nbsp;

Dem schließt sich <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr.  Stefan Gast, Präsident</a> der Hochschule Coburg, an: „Wir nehmen unsere Verantwortung ebenfalls sehr ernst. Wir sind eine Hochschule in der Region und für die Region. Ich bin sehr stolz, dass unsere Hochschule die Erstellung der Gesamtkonzeption ,Jungendarbeit 2030‘ durch die Expertise von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-hellen-gross/">Prof. Dr. Hellen Gross</a>, Dekanin der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-bjoern-bicker/">Prof. Björn Bicker</a>, Professor für Kulturarbeit und Community Building, wissenschaftlich begleiten durfte.“

<strong>Weiter Weg zum Ziel</strong>

Der Stufenplan zur Umsetzung der Gesamtkonzeption sei ein steiler Weg gewesen, verrät Reinhold Ehl, Leiter des Amtes für Jugend und Familie. Der Zeitplan vom Start der Initiative im Januar 2022 über die Vorstellung im Stadtrat im November 2022 bis zur Umsetzung der Maßnahmen mit einem passenden Träger ab März 2023 ambitioniert. Das Besondere: der gesamte Prozess wurde von der Hochschule Coburg wissenschaftlich begleitet.

Doch nicht nur, wie Prof. Dr. Hellen Gross wissen lässt. So wurden Fragestellungen der Arbeitsgruppe „Jugendkultur am Anger“ in eine Lehrveranstaltung des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit integriert. Studierende waren in den Prozess eingebunden, führten beispielsweise Best Practice Analysen und Befragungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Coburg durch. Die Studierenden konnten als Impulsgeber an der Entwicklung ihrer Studienstadt teilhaben. „Ich bin beeindruckt, wieviel von dem, was wir erarbeitet haben, bereits umgesetzt wurde. Das ist toll“, schließt sich Prof. Björn Bicker begeistert an.

<strong>Das ist mehr als Standard</strong>

Auch iSO ist von dem gemeinsamen Vorgehen begeistert. „Das ist kein Standard, dass sich eine Kommune so intensiv Gedanken zur Jugend- und Kulturarbeit macht. Da ist Coburg ein absoluter Vorreiter“, betont Geschäftsführer Matthias Gensner. Nicht häufig gingen Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft derart Hand in Hand für ein gelingendes Aufwachsen, soziale Teilhabe sowie soziale Gerechtigkeit.

Schlussendlich sind sich alle Teilnehmenden einig: Von der engen Zusammenarbeit und den kurzen Wegen in Coburg profitieren alle drei Seiten. Sei es die Hochschule Coburg, die durch Fragestellungen aus der Praxis den Studierenden ein anwendungsbezogenes und praxisnahes Studium bieten kann. Oder die Stadt Coburg, die die Impulse aus der Wissenschaft für die Stadtentwicklung nutzen kann. Oder iSO, der als Arbeitgeber darauf angewiesen ist, Fachkräfte zu gewinnen und sich gezielt an einem Hochschulstandort ein neues Standbein aufgebaut hat.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/191-iSo-CoXScience-Jugendkulturarbeit-Impressionen01-e1730972649978-1024x719.png"
                        fileSize="1081558"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="719"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/191-iSo-CoXScience-Jugendkulturarbeit-Impressionen04-1024x768.png"
                        fileSize="1021696"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/191-iSo-CoXScience-Jugendkulturarbeit-Impressionen03-768x1024.png"
                        fileSize="1003093"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/191-iSo-CoXScience-Jugendkulturarbeit-Impressionen02-1024x768.png"
                        fileSize="1070173"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/191-iSo-CoXScience-Jugendkulturarbeit-Gruppe-1024x683.png"
                        fileSize="1159379"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/191-iSo-CoXScience-Jugendkulturarbeit-Impressionen02-1-1024x768.png"
                        fileSize="1070173"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Ewig junge Haut dank KI? Therapien der (baldigen) Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ewig-junge-haut-dank-ki-therapien-der-baldigen-zukunft/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Nov 2024 08:41:56 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Andreas T. Wolf</em>

<em>Straffe, junge Haut – auch im höheren Alter mit nur einer Creme: Das könnte die Zukunft von Anti-Aging-Produkten sein. Nicht nur den Alterungsprozess der Haut aufhalten, sondern ihn gar umkehren. Das Projekt Paraskin an der Hochschule Coburg versucht, mithilfe modernster Mittel die Faktoren zu entschlüsseln, die unsere Haut frisch aussehen lassen – um sie dann auch in Hauttherapien einsetzen zu können. </em>

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-janosch-hildebrand/">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a>, Professor für Biomedizinische Analytik an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> ist sich sicher, dass mithilfe von KI die Schlüssel zur Hautverjüngung gefunden werden können: „Gerade die letzten fünf Jahre haben Durchbrüche in der Anti-Aging-Forschung erzielt. Wir sind inzwischen in der Lage, ganze Organismen zu verjüngen. Unser Ziel in diesem Projekt ist es, die Parabiose für die Hautalterung nutzbar zu machen.“ Das heißt, es werden beispielsweise junge und alte Hautzellen miteinander verglichen, um die Faktoren zu finden die für die „jung“ wirkenden Eigenschaften verantwortlich sind und diese gezielt zu beeinflussen. Wie genau das funktioniert, das erklärt Prof. Hildebrand in unserem <a href="https://open.spotify.com/episode/46FmC6c8nevGsurHPwmHi7?si=AtID58zBQAKFQw-zrOpgGw:">Zeitgeist-Podcast „Wissen Sie was?“</a>
<h4><strong>Weiterentwicklung der modernen Medizin</strong></h4>
Doch nicht nur bei Hautalterung kann Künstliche Intelligenz helfen. Krankheiten frühzeitig erkennen und auf jeden Menschen speziell angepasste Therapieformen zu entwickeln sind ebenfalls vielversprechende Forschungsrichtungen. Der Themenabend “Künstliche Intelligenz in der personalisierten Medizin: Wer entscheidet über meine Therapie?” beleuchtet die Chancen von KI und maschinellem Lernen für die personalisierte Medizin und deren Einsatzmöglichkeiten.

Am 12. November von 18 bis 19.30 Uhr sind Interessierte dazu eingeladen, sich ein Bild vom aktuellen Stand der Forschung zu machen. Der Eintritt in der Alten Kühlhalle, Schlachthofstraße 1, Coburg, ist frei, es wird jedoch um <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/themenabend-digitalisierung-und-kuenstliche-intelligenz-in-der-personalisierten-medizin-wer-entscheidet-ueber-meine-therapie/">Anmeldung</a> gebeten.
<h4><strong>Das Programm</strong></h4>
<ul>
 	<li>Andreas Rowald, Gruppenleiter für Digital Health an der FAU Erlangen-Nürnberg, spricht über das Thema ProModell: digitale Zwillinge zur Behandlung neurologischer Erkrankungen. Eine Technologie mit großem therapeutischem Nutzen, bei der maschinelles Lernen den Prozess modernisiert und beeindruckende Erfolge erzielt.</li>
 	<li><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-simm/"> Dr. Stefan Simm</a>, Professor für Bioinformatik an der Hochschule Coburg, spricht darüber, wie erklärbare KI-Modelle zur Detektion von Biomarkern für Krankheiten eingesetzt werden. Eine Arbeitsgruppe an der Hochschule Coburg entwickelt zu diesem Zweck gezielt Modelle unter Hinzunahme biologischer Informationen, zum Beispiel in der Krebsforschung.</li>
 	<li>Julia Obenauer aus der klinischen Bioinformatik Boehringer Ingelheim stellt das Thema vor: „Wie wirkt ein Medikament bei mir?“ und erklärt, wie maschinelles Lernen in der personalisierten Medizin eingesetzt werden kann, am Beispiel bereits gesammelter medizinischer Daten. An konkreten Anwendungsbeispielen zeigt sie, wie sich das auf Vorhersage der Wirksamkeit eines Medikaments oder der Früherkennung, Diagnose und Therapie einsetzen lässt.</li>
</ul>
Durch den Abend begleitet Moderator Dr. Markus Neufeld, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Referats Transfer und Entrepreneurship</a>. Am Ende der Veranstaltung haben die Gäste die Gelegenheit, sich mit den Referierenden  auszutauschen.

Mit der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ führt die Hochschule Coburg die Themenabende aus dem TAO-Gesundheitsjahr 2023 weiter. Unterstützt werden die Themenabende durch das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS + design</a> im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Andreas T. Wolf</em>

<em>Straffe, junge Haut – auch im höheren Alter mit nur einer Creme: Das könnte die Zukunft von Anti-Aging-Produkten sein. Nicht nur den Alterungsprozess der Haut aufhalten, sondern ihn gar umkehren. Das Projekt Paraskin an der Hochschule Coburg versucht, mithilfe modernster Mittel die Faktoren zu entschlüsseln, die unsere Haut frisch aussehen lassen – um sie dann auch in Hauttherapien einsetzen zu können. </em>

<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-janosch-hildebrand/">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a>, Professor für Biomedizinische Analytik an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> ist sich sicher, dass mithilfe von KI die Schlüssel zur Hautverjüngung gefunden werden können: „Gerade die letzten fünf Jahre haben Durchbrüche in der Anti-Aging-Forschung erzielt. Wir sind inzwischen in der Lage, ganze Organismen zu verjüngen. Unser Ziel in diesem Projekt ist es, die Parabiose für die Hautalterung nutzbar zu machen.“ Das heißt, es werden beispielsweise junge und alte Hautzellen miteinander verglichen, um die Faktoren zu finden die für die „jung“ wirkenden Eigenschaften verantwortlich sind und diese gezielt zu beeinflussen. Wie genau das funktioniert, das erklärt Prof. Hildebrand in unserem <a href="https://open.spotify.com/episode/46FmC6c8nevGsurHPwmHi7?si=AtID58zBQAKFQw-zrOpgGw:">Zeitgeist-Podcast „Wissen Sie was?“</a>
<h4><strong>Weiterentwicklung der modernen Medizin</strong></h4>
Doch nicht nur bei Hautalterung kann Künstliche Intelligenz helfen. Krankheiten frühzeitig erkennen und auf jeden Menschen speziell angepasste Therapieformen zu entwickeln sind ebenfalls vielversprechende Forschungsrichtungen. Der Themenabend “Künstliche Intelligenz in der personalisierten Medizin: Wer entscheidet über meine Therapie?” beleuchtet die Chancen von KI und maschinellem Lernen für die personalisierte Medizin und deren Einsatzmöglichkeiten.

Am 12. November von 18 bis 19.30 Uhr sind Interessierte dazu eingeladen, sich ein Bild vom aktuellen Stand der Forschung zu machen. Der Eintritt in der Alten Kühlhalle, Schlachthofstraße 1, Coburg, ist frei, es wird jedoch um <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/themenabend-digitalisierung-und-kuenstliche-intelligenz-in-der-personalisierten-medizin-wer-entscheidet-ueber-meine-therapie/">Anmeldung</a> gebeten.
<h4><strong>Das Programm</strong></h4>
<ul>
 	<li>Andreas Rowald, Gruppenleiter für Digital Health an der FAU Erlangen-Nürnberg, spricht über das Thema ProModell: digitale Zwillinge zur Behandlung neurologischer Erkrankungen. Eine Technologie mit großem therapeutischem Nutzen, bei der maschinelles Lernen den Prozess modernisiert und beeindruckende Erfolge erzielt.</li>
 	<li><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-simm/"> Dr. Stefan Simm</a>, Professor für Bioinformatik an der Hochschule Coburg, spricht darüber, wie erklärbare KI-Modelle zur Detektion von Biomarkern für Krankheiten eingesetzt werden. Eine Arbeitsgruppe an der Hochschule Coburg entwickelt zu diesem Zweck gezielt Modelle unter Hinzunahme biologischer Informationen, zum Beispiel in der Krebsforschung.</li>
 	<li>Julia Obenauer aus der klinischen Bioinformatik Boehringer Ingelheim stellt das Thema vor: „Wie wirkt ein Medikament bei mir?“ und erklärt, wie maschinelles Lernen in der personalisierten Medizin eingesetzt werden kann, am Beispiel bereits gesammelter medizinischer Daten. An konkreten Anwendungsbeispielen zeigt sie, wie sich das auf Vorhersage der Wirksamkeit eines Medikaments oder der Früherkennung, Diagnose und Therapie einsetzen lässt.</li>
</ul>
Durch den Abend begleitet Moderator Dr. Markus Neufeld, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Referats Transfer und Entrepreneurship</a>. Am Ende der Veranstaltung haben die Gäste die Gelegenheit, sich mit den Referierenden  auszutauschen.

Mit der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ führt die Hochschule Coburg die Themenabende aus dem TAO-Gesundheitsjahr 2023 weiter. Unterstützt werden die Themenabende durch das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS + design</a> im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule erfolgreich beim Stadtradeln]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-erfolgreich-beim-stadtradeln/</link>
                <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 14:44:52 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die fleißigsten Radler der Aktion „Stadtradeln" sind jetzt bei der Abschlussveranstaltung im Landratsamt von Landrat Sebastian Straubel und Oberbürgermeister Dominik Sauerteig ausgezeichnet worden. Die Hochschule Coburg radelte ganz vorne mit.</em>

Beim Stadtradeln 2024 traten 498 engagierte Radlerinnen und Radler aus Stadt und Landkreis Coburg drei Wochen lang in die Pedale und erzielten dabei eine beachtliche Gesamtleistung von 115.724 Kilometern. Das Team der Hochschule Coburg schnitt dabei hervorragend ab und sicherte sich mit 8.997 Kilometern den vierten Platz in der Gesamtwertung. Besonders hervorzuheben ist die starke Beteiligung des Hochschulteams mit 51 aktiven Teilnehmenden, was den zweiten Platz in der Kategorie aktive Teammitglieder einbrachte.

Führend im Team Hochschule war die Familie von Dr. Markus Neufeld (<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer und Entrepreneurship</a>), die maßgeblich zum Erfolg des Teams beigetragen hat. Die sechsköpfige Familie im Alter von 4+ legte gemeinsam über 1.000 Kilometer zurück und setzte damit ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ralf-reissing/">Prof. Dr. Ralf Reißing</a>, Teamkapitän und Professor an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, lobte das Engagement der Familie: „Die Neufelds sind ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie klimafreundliche Mobilität ohne Automobil im Alltag umgesetzt werden kann.“
<h4>Nachhaltige Mobilität</h4>
Die Ergebnisse des diesjährigen Stadtradelns sind nicht nur für die Hochschule Coburg, sondern auch für die gesamte Region ein großer Erfolg. „Das Engagement unserer Teilnehmenden trägt dazu bei, das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität zu schärfen und zeigt, wie viel man gemeinsam erreichen kann“, so Reißing abschließend.

Die Gewinner in den verschiedenen Kategorien wurden im Rahmen einer Preisverleihung von Oberbürgermeister Dominik Sauerteig und Landrat Sebastian Straubel geehrt.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen in Coburg finden sich auf der offiziellen Seite des Stadtradelns hier: <a href="https://www.stadtradeln.de/coburg"><strong>https://www.stadtradeln.de/coburg</strong></a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die fleißigsten Radler der Aktion „Stadtradeln" sind jetzt bei der Abschlussveranstaltung im Landratsamt von Landrat Sebastian Straubel und Oberbürgermeister Dominik Sauerteig ausgezeichnet worden. Die Hochschule Coburg radelte ganz vorne mit.</em>

Beim Stadtradeln 2024 traten 498 engagierte Radlerinnen und Radler aus Stadt und Landkreis Coburg drei Wochen lang in die Pedale und erzielten dabei eine beachtliche Gesamtleistung von 115.724 Kilometern. Das Team der Hochschule Coburg schnitt dabei hervorragend ab und sicherte sich mit 8.997 Kilometern den vierten Platz in der Gesamtwertung. Besonders hervorzuheben ist die starke Beteiligung des Hochschulteams mit 51 aktiven Teilnehmenden, was den zweiten Platz in der Kategorie aktive Teammitglieder einbrachte.

Führend im Team Hochschule war die Familie von Dr. Markus Neufeld (<a href="https://www.hs-coburg.de/kontaktperson/referat-transfer-entrepreneurship/">Referat Transfer und Entrepreneurship</a>), die maßgeblich zum Erfolg des Teams beigetragen hat. Die sechsköpfige Familie im Alter von 4+ legte gemeinsam über 1.000 Kilometer zurück und setzte damit ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ralf-reissing/">Prof. Dr. Ralf Reißing</a>, Teamkapitän und Professor an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, lobte das Engagement der Familie: „Die Neufelds sind ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie klimafreundliche Mobilität ohne Automobil im Alltag umgesetzt werden kann.“
<h4>Nachhaltige Mobilität</h4>
Die Ergebnisse des diesjährigen Stadtradelns sind nicht nur für die Hochschule Coburg, sondern auch für die gesamte Region ein großer Erfolg. „Das Engagement unserer Teilnehmenden trägt dazu bei, das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität zu schärfen und zeigt, wie viel man gemeinsam erreichen kann“, so Reißing abschließend.

Die Gewinner in den verschiedenen Kategorien wurden im Rahmen einer Preisverleihung von Oberbürgermeister Dominik Sauerteig und Landrat Sebastian Straubel geehrt.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen in Coburg finden sich auf der offiziellen Seite des Stadtradelns hier: <a href="https://www.stadtradeln.de/coburg"><strong>https://www.stadtradeln.de/coburg</strong></a>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>                                <title><![CDATA[10 Jahre Master Bioanalytik: Jubiläumsfeier an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/10-jahre-master-bioanalytik-jubilaeumsfeier-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 31 Oct 2024 10:18:07 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<strong>10 Jahre Master Bioanalytik: Jubiläumsfeier an der Hochschule Coburg</strong>

<i>Rund 120 Studierende, Alumni und Lehrende des </i><a id="menur4kd" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/bioanalytik/" href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/bioanalytik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Masterstudiengangs Bioanalytik"><i>Masterstudiengangs Bioanalytik</i></a><i> feierten gemeinsam mit weiteren Gästen das zehnjährige Bestehen des Studiengangs an der Hochschule Coburg. Die Jubiläumsfeier bot ein abwechslungsreiches Programm: </i><i>von einer Posterausstellung, über ein Speed Networking mit Alumni bis hin zu zwei spannenden Vorträgen. Finale war die musikalische Einlage von Matthias Noll mit seiner Band Escandaliza.</i>

Moderiert wurde der Abend von Dr. Markus Neufeld, der durch die vielseitigen Programmpunkte führte.

<strong>Jubiläumsvortrag mit Einblicken in die Studiengangs-Geschichte</strong>

In einem Jubiläumsvortrag gab <a id="menur4kf" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/" href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Prof. Dr. Stefan Kalkhof">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> einen Rückblick auf die Entwicklung des Masterprogramms seit dessen Gründung. Er präsentierte seltene Aufnahmen und persönliche Anekdoten aus der Startzeit des Studiengangs. „Es ist mir eine große Freude und ich bin auch ein bisschen stolz, auf zehn Jahre unseres Masterstudiengangs Bioanalytik zurückblicken zu dürfen,“ betonte Kalkhof. Er hob hervor, dass in dieser Zeit bereits über 130 Masterabsolventinnen und -absolventen aus dem Programm hervorgegangen sind. Dabei sei der Studiengang weit mehr als nur eine akademische Ausbildung: „Exkursionen, Summerschool, interdisziplinäre Veranstaltungen, spannende Praktika und ein umfangreiches Netzwerk mit großer Themenvielfalt für Projekte sind nur einige der Highlights,“ so Kalkhof weiter. Besonders erfreut zeigte er sich über die Wiedersehensfreude und den regen Austausch bei der Alumnifeier.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     <em><strong> Es ist inspirierend zu sehen, wie unsere Absolventinnen und Absolventen ihren Weg in der Industrie oder Academia oft weit über Bayern hinaus erfolgreich gestalten</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Kalkhof</em></p>
&nbsp;

Anschließendes Highlight für die Studierenden war sowohl die Speed Networking Session mit den Alumni als auch die Verleihung des Posterpreises an Sophie Jandl für ihre Arbeit zur <i>Überprüfung von Natursteineigenschaften in Bayern</i>, überreicht durch <a id="menur4kh" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke/" href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Prof. Dr. Aileen Funke">Prof. Dr. Aileen Funke</a> und <a id="menur4kj" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-simm/" href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-simm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Prof. Dr. Stefan Simm">Prof. Dr. Stefan Simm</a>.

<strong>Spannende Einblicke aus Forschung und Praxis</strong>

Auch ehemalige Lehrende bereicherten das Programm: Herr Egert, einst Professor in Coburg und nun an der Hochschule Furtwangen tätig, griff in seinem Vortrag das Thema <i>Mikrobiologie im Alltag</i> auf und stellte anschaulich die Verkeimung von Waschmaschinen vor. Er regte das Publikum mit Fragen wie „Warum wachsen unten in der Gummidichtung am Bullauge der Waschmaschine mehr Keime als oben?“ zum Nachdenken an. Seine Antwort: „Weil sich unten das Wasser sammelt, was die Lebensbedingungen für Mikroben fördert.“ Mit praktischen Tipps schloss er seinen Vortrag, wie sich die Keimvermehrung in Wäschestücken und Haushaltsgeräten reduzieren lässt.

Herr Wolf von der <a id="menur4kl" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.hohpe.de/ueber-uns/hohpe.html" href="https://www.hohpe.de/ueber-uns/hohpe.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Home of Health &amp; Performance GmbH"><i>Home of Health &amp; Performance GmbH</i></a> sprach über das Zusammenspiel von Sport und Bioanalytik. „Wer glaubt, keine Zeit für körperliche Fitness zu haben, wird früher oder später Zeit zum Kranksein haben müssen,“ betonte Wolf gleich zu Beginn. Sein Unternehmen betreut professionelle Eishockeymannschaften und wertet deren Vitaldaten in Echtzeit aus – ein Praxisbeispiel für die Studierenden, wie Bioanalytik und Sportwissenschaften zusammenarbeiten können.

<strong>Feierlicher Abschluss mit Musik</strong>

Der Abend klang mit der Coburger Band <i>Escandaliza</i> aus, die mit <a id="menur4kn" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/" href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Prof. Dr.  Matthias Noll">Prof. Dr.  Matthias Noll</a> am Bass für Stimmung sorgte. Die Feierlichkeiten zeigten die lebendige Gemeinschaft und das breit gefächerte Netzwerk des Studiengangs, wie Prof. Dr. Kalkhof resümierte: „Unser Masterstudiengang bietet weit mehr als nur eine akademische Ausbildung – er ist ein Sprungbrett in die Welt der Wissenschaft und Industrie.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<strong>10 Jahre Master Bioanalytik: Jubiläumsfeier an der Hochschule Coburg</strong>

<i>Rund 120 Studierende, Alumni und Lehrende des </i><a id="menur4kd" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/bioanalytik/" href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/bioanalytik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Masterstudiengangs Bioanalytik"><i>Masterstudiengangs Bioanalytik</i></a><i> feierten gemeinsam mit weiteren Gästen das zehnjährige Bestehen des Studiengangs an der Hochschule Coburg. Die Jubiläumsfeier bot ein abwechslungsreiches Programm: </i><i>von einer Posterausstellung, über ein Speed Networking mit Alumni bis hin zu zwei spannenden Vorträgen. Finale war die musikalische Einlage von Matthias Noll mit seiner Band Escandaliza.</i>

Moderiert wurde der Abend von Dr. Markus Neufeld, der durch die vielseitigen Programmpunkte führte.

<strong>Jubiläumsvortrag mit Einblicken in die Studiengangs-Geschichte</strong>

In einem Jubiläumsvortrag gab <a id="menur4kf" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/" href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-kalkhof/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Prof. Dr. Stefan Kalkhof">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> einen Rückblick auf die Entwicklung des Masterprogramms seit dessen Gründung. Er präsentierte seltene Aufnahmen und persönliche Anekdoten aus der Startzeit des Studiengangs. „Es ist mir eine große Freude und ich bin auch ein bisschen stolz, auf zehn Jahre unseres Masterstudiengangs Bioanalytik zurückblicken zu dürfen,“ betonte Kalkhof. Er hob hervor, dass in dieser Zeit bereits über 130 Masterabsolventinnen und -absolventen aus dem Programm hervorgegangen sind. Dabei sei der Studiengang weit mehr als nur eine akademische Ausbildung: „Exkursionen, Summerschool, interdisziplinäre Veranstaltungen, spannende Praktika und ein umfangreiches Netzwerk mit großer Themenvielfalt für Projekte sind nur einige der Highlights,“ so Kalkhof weiter. Besonders erfreut zeigte er sich über die Wiedersehensfreude und den regen Austausch bei der Alumnifeier.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     <em><strong> Es ist inspirierend zu sehen, wie unsere Absolventinnen und Absolventen ihren Weg in der Industrie oder Academia oft weit über Bayern hinaus erfolgreich gestalten</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Kalkhof</em></p>
&nbsp;

Anschließendes Highlight für die Studierenden war sowohl die Speed Networking Session mit den Alumni als auch die Verleihung des Posterpreises an Sophie Jandl für ihre Arbeit zur <i>Überprüfung von Natursteineigenschaften in Bayern</i>, überreicht durch <a id="menur4kh" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke/" href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Prof. Dr. Aileen Funke">Prof. Dr. Aileen Funke</a> und <a id="menur4kj" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-simm/" href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-simm/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Prof. Dr. Stefan Simm">Prof. Dr. Stefan Simm</a>.

<strong>Spannende Einblicke aus Forschung und Praxis</strong>

Auch ehemalige Lehrende bereicherten das Programm: Herr Egert, einst Professor in Coburg und nun an der Hochschule Furtwangen tätig, griff in seinem Vortrag das Thema <i>Mikrobiologie im Alltag</i> auf und stellte anschaulich die Verkeimung von Waschmaschinen vor. Er regte das Publikum mit Fragen wie „Warum wachsen unten in der Gummidichtung am Bullauge der Waschmaschine mehr Keime als oben?“ zum Nachdenken an. Seine Antwort: „Weil sich unten das Wasser sammelt, was die Lebensbedingungen für Mikroben fördert.“ Mit praktischen Tipps schloss er seinen Vortrag, wie sich die Keimvermehrung in Wäschestücken und Haushaltsgeräten reduzieren lässt.

Herr Wolf von der <a id="menur4kl" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.hohpe.de/ueber-uns/hohpe.html" href="https://www.hohpe.de/ueber-uns/hohpe.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Home of Health &amp; Performance GmbH"><i>Home of Health &amp; Performance GmbH</i></a> sprach über das Zusammenspiel von Sport und Bioanalytik. „Wer glaubt, keine Zeit für körperliche Fitness zu haben, wird früher oder später Zeit zum Kranksein haben müssen,“ betonte Wolf gleich zu Beginn. Sein Unternehmen betreut professionelle Eishockeymannschaften und wertet deren Vitaldaten in Echtzeit aus – ein Praxisbeispiel für die Studierenden, wie Bioanalytik und Sportwissenschaften zusammenarbeiten können.

<strong>Feierlicher Abschluss mit Musik</strong>

Der Abend klang mit der Coburger Band <i>Escandaliza</i> aus, die mit <a id="menur4kn" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/" href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-matthias-noll/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Prof. Dr.  Matthias Noll">Prof. Dr.  Matthias Noll</a> am Bass für Stimmung sorgte. Die Feierlichkeiten zeigten die lebendige Gemeinschaft und das breit gefächerte Netzwerk des Studiengangs, wie Prof. Dr. Kalkhof resümierte: „Unser Masterstudiengang bietet weit mehr als nur eine akademische Ausbildung – er ist ein Sprungbrett in die Welt der Wissenschaft und Industrie.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-7-1024x711.jpg"
                        fileSize="135234"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="711"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-3-1024x625.jpg"
                        fileSize="127852"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="625"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-4-1024x702.jpg"
                        fileSize="158485"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="702"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-1-1024x655.jpg"
                        fileSize="109728"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="655"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-2-1024x570.jpg"
                        fileSize="84712"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="570"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-5-1024x576.jpg"
                        fileSize="77759"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_0247-1024x686.jpg"
                        fileSize="153366"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-6-1024x696.jpg"
                        fileSize="101044"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="696"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-9-1024x625.jpg"
                        fileSize="70131"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="625"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-8-1024x687.jpg"
                        fileSize="151848"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="687"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-10-1024x683.jpg"
                        fileSize="108377"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-15-1024x600.jpg"
                        fileSize="138652"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="600"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-14-1024x683.jpg"
                        fileSize="103630"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-11-1024x683.jpg"
                        fileSize="110843"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-13-1024x649.jpg"
                        fileSize="114547"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="649"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-12-1024x656.jpg"
                        fileSize="132514"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="656"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_0013-1024x686.jpg"
                        fileSize="144280"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-21-1024x683.jpg"
                        fileSize="89937"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-18-1024x446.jpg"
                        fileSize="80270"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="446"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-20-1024x683.jpg"
                        fileSize="77734"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-19-1024x987.jpg"
                        fileSize="137075"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="987"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-22-1024x683.jpg"
                        fileSize="74351"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-23-1024x683.jpg"
                        fileSize="72016"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-17-1024x705.jpg"
                        fileSize="146706"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="705"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-24-1024x650.jpg"
                        fileSize="92184"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="650"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/BA-25-1024x683.jpg"
                        fileSize="66540"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_0445-1024x686.jpg"
                        fileSize="154758"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_0415-1024x686.jpg"
                        fileSize="164589"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/11/DSC_0461-1024x686.jpg"
                        fileSize="145623"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[50 Musikerinnen und Musiker rockten die Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/50-musikerinnen-und-musiker-rockten-die-hochschule/</link>
                <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 16:08:12 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Am Mittwoch und Donnerstagabend vergangener Woche verwandelten die Bigband der Hochschule Coburg und der Hochschulchor "Die Klangfänger" die Brose-Aula am Campus Friedrich Streib in eine stimmungsvolle Konzertbühne. </em>

Unter dem Motto <em>„Rock You Like A Hurricane“</em> feierten die beiden Ensembles ihr gemeinsames Jubiläum: Während die Bigband ihr zehnjähriges Bestehen würdigte, blicken die Klangfänger sogar schon auf 15 Jahre musikalischen Erfolg zurück. Beide Konzertabende waren nahezu vollständig ausgebucht, und die Ensembles begeisterten das Publikum mit einer energiegeladenen Mischung aus Rock- und Popklassikern. Rund 50 Musikerinnen und Musiker präsentierten ein beeindruckendes Programm, das das Publikum von Beginn an mitriss. Unter der musikalischen Leitung von Ralf Probst (BigBand) und Jochen Kästner (Chor) gab’s knapp zwei Stunden Rock- und Popklänge.
<h4><strong>Highlights der Rock- und Popgeschichte</strong></h4>
Zu hören waren Hits wie "<em>Bohemian Rhapsody"</em> von Queen, "<em>Purple Rain"</em> von Prince, "<em>Eye of the Tiger"</em> von Survivor, "<em>Take a Look at Me Now"</em> von Phil Collins, "<em>Jump"</em> von Van Halen, "<em>I Gotta Feeling"</em> von den Black Eyed Peas und natürlich der Titelgeber der Konzerte, "<em>Rock You Like A Hurricane"</em> von den Scorpions. Die Gäste zeigten ihre Begeisterung durch langanhaltenden Applaus und eine Standing Ovation am Ende der Abende. Als das Publikum nach einer Zugabe verlangte, beendeten Bigband und Chor das Konzert mit "<em>Music"</em> von John Miles – ein Stück, das mit seinem kraftvollen Refrain das Publikum ein letztes Mal in den Bann zog und den Abend unvergesslich machte.
<h4><strong>Ehrung durch den Kanzler und ein besonderer Dank</strong></h4>
Auch die Hochschule würdigte die musikalischen Leistungen der Ensembles: Der Kanzler der Hochschule Coburg, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-matthias-j-kaiser/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Matthias J. Kaiser</a>, ehrte die Bigband und den Hochschulchor für ihren langjährigen Einsatz und ihre kontinuierlichen Beiträge zum kulturellen Leben der Hochschule. Zum Dank für ihr Engagement kündigte er einen gemeinsamen Ausflug für die Musikerinnen und Musiker an und versprach, auch weiterhin die musikalische Arbeit an der Hochschule aktiv zu unterstützen.

&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Am Mittwoch und Donnerstagabend vergangener Woche verwandelten die Bigband der Hochschule Coburg und der Hochschulchor "Die Klangfänger" die Brose-Aula am Campus Friedrich Streib in eine stimmungsvolle Konzertbühne. </em>

Unter dem Motto <em>„Rock You Like A Hurricane“</em> feierten die beiden Ensembles ihr gemeinsames Jubiläum: Während die Bigband ihr zehnjähriges Bestehen würdigte, blicken die Klangfänger sogar schon auf 15 Jahre musikalischen Erfolg zurück. Beide Konzertabende waren nahezu vollständig ausgebucht, und die Ensembles begeisterten das Publikum mit einer energiegeladenen Mischung aus Rock- und Popklassikern. Rund 50 Musikerinnen und Musiker präsentierten ein beeindruckendes Programm, das das Publikum von Beginn an mitriss. Unter der musikalischen Leitung von Ralf Probst (BigBand) und Jochen Kästner (Chor) gab’s knapp zwei Stunden Rock- und Popklänge.
<h4><strong>Highlights der Rock- und Popgeschichte</strong></h4>
Zu hören waren Hits wie "<em>Bohemian Rhapsody"</em> von Queen, "<em>Purple Rain"</em> von Prince, "<em>Eye of the Tiger"</em> von Survivor, "<em>Take a Look at Me Now"</em> von Phil Collins, "<em>Jump"</em> von Van Halen, "<em>I Gotta Feeling"</em> von den Black Eyed Peas und natürlich der Titelgeber der Konzerte, "<em>Rock You Like A Hurricane"</em> von den Scorpions. Die Gäste zeigten ihre Begeisterung durch langanhaltenden Applaus und eine Standing Ovation am Ende der Abende. Als das Publikum nach einer Zugabe verlangte, beendeten Bigband und Chor das Konzert mit "<em>Music"</em> von John Miles – ein Stück, das mit seinem kraftvollen Refrain das Publikum ein letztes Mal in den Bann zog und den Abend unvergesslich machte.
<h4><strong>Ehrung durch den Kanzler und ein besonderer Dank</strong></h4>
Auch die Hochschule würdigte die musikalischen Leistungen der Ensembles: Der Kanzler der Hochschule Coburg, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/dr-matthias-j-kaiser/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Matthias J. Kaiser</a>, ehrte die Bigband und den Hochschulchor für ihren langjährigen Einsatz und ihre kontinuierlichen Beiträge zum kulturellen Leben der Hochschule. Zum Dank für ihr Engagement kündigte er einen gemeinsamen Ausflug für die Musikerinnen und Musiker an und versprach, auch weiterhin die musikalische Arbeit an der Hochschule aktiv zu unterstützen.

&nbsp;]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Klinische Sozialarbeit]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[KlinSA-Handbuch: Wenn das soziale Umfeld krank macht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/klinsa-handbuch-wenn-das-soziale-umfeld-krank-macht/</link>
                <pubDate>Thu, 24 Oct 2024 10:04:06 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Interview: Natalie Schalk</em>

<em>Während die Medizin in erster Linie körperliche Faktoren untersucht und die Psychologie sich eher auf das innerpsychische Geschehen konzentriert, hat Klinische Sozialarbeit den Fokus auf einem weiteren Aspekt, der die Gesundheit stark beeinflusst: soziale Bedingungen und Erfahrungen. Den aktuellen Forschungsstand im deutschsprachigen Raum führt das „Handbuch Klinische Sozialarbeit“ zusammen. Zu den Herausgebenden gehört<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/"> Prof. Dr. Christine Kröger</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg. Diese Fakultät spielt eine führende Rolle bei der Entwicklung und Etablierung der Klinischen Sozialarbeit als Fachdisziplin im deutschsprachigen Raum. Kröger leitet hier den Weiterbildungsmaster <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/berufsbegleitend-studieren/soziale-arbeit-klinische-sozialarbeit-master/">Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a>, den die Hochschule Coburg gemeinsam mit der Alice Salomon Hochschule Berlin anbietet. Jetzt spricht die Coburger Wissenschaftlerin über ihr Fachgebiet, über das neue Buch und über Menschen, die selten gehört werden.</em>

<strong>„Klinische Sozialarbeit“ klingt erst mal nach Krankenhaus, eben nach Klinik: Aber worum geht es genau?
</strong><strong><em>Prof. Dr. Christine Kröger:</em></strong> Klinische Sozialarbeit versteht sich als gesundheitsbezogene Sozialarbeit, die eigenständig beratende und behandelnde Aufgaben wahrnimmt. Daher kommt der Begriff. Das findet nicht nur in Kliniken statt, sondern beispielsweise auch in Beratungsstellen oder in der aufsuchenden Arbeit. Es geht um die Unterstützung von komplex belasteten Menschen, oft mit gravierenden Erkrankungen, die gleichzeitig in prekären Verhältnissen leben. Sie werden kaum oder gar nicht von der Gesundheitsversorgung und psychosozialen Angeboten erreicht. Sie ringen um ein würdevolles Leben und gesellschaftliche Teilhabe.

<strong>Was sind das für Menschen, die durchs Raster der Gesundheitsversorgung fallen?
</strong>Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Kinder und Jugendliche, die massiv Gewalt erleben müssen, beispielsweise in ihren Herkunftsfamilien. Wohnungslose Menschen. Menschen mit schweren psychiatrischen oder körperlichen Erkrankungen. Auch Angehörige, die, gerade wenn sie unterstützen und helfen, selbst oft enorm belastet sind.

<strong>Dann braucht es zusätzlich zu medizinischer und psychologischer Hilfe auch soziale Unterstützung?
</strong>Genau, denn soziale Bedingungen können die Gesundheit gefährden und krank machen. Gleichzeitig helfen gelingende soziale Beziehungen, Belastungen zu bewältigen. Während die Medizin in erster Linie auf Körperliches blickt und die Psychologie eher auf das innerpsychische Geschehen, legt die Klinische Sozialarbeit ihren Schwerpunkt auf soziale und psychosoziale Aspekte, das heißt auf soziale Verhältnisse, auf das soziale Umfeld und auf zwischenmenschliche Beziehungen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Ausgangspunkt in der Klinischen Sozialarbeit ist eine feinfühlige Beziehungsgestaltung und Milieuarbeit.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em> Prof. Dr. Christine Kröger</em></p>
&nbsp;

<strong>Und wie funktioniert das?
</strong>Gemeinsam mit Betroffenen werden wesentliche soziale Faktoren und Beziehungserfahrungen ermittelt. Welche sozialen Beziehungen wirken unterstützend oder bereichernd? Wo liegen besondere Belastungen? Oft vermag das bereits erste Veränderungen anzustoßen. Diagnostik und Intervention gehen häufig ineinander über. Das kennen wir auch aus der Medizin und Psychotherapie, wo es entlastend ist, zunächst unklare Beschwerden zu klären: Was ist überhaupt los? Dann kann man intervenieren. Ausgangspunkt in der Klinischen Sozialarbeit ist eine feinfühlige Beziehungsgestaltung und Milieuarbeit. Das breite Spektrum sozialklinischer Interventionskonzepte und Methoden wird auch im „Handbuch Klinische Sozialarbeit“ dargestellt.

<strong>Da gibt es also verschiedene theoretische, konzeptionelle, ethische und methodische Ansätze – und dieses Handbuch bringt die Grundlagen der Klinischen Sozialarbeit im deutschsprachigen Raum nun erstmals zusammen?
</strong>Ja, wir sind in der Sektion Klinische Sozialarbeit der Deutschen Gesellschaft für Sozialarbeit (DGSA) zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit ist für so einen großen, aktuellen Überblick. Kolleginnen und Kollegen in der Forschung, aber auch in der Praxis können sich damit einen Eindruck vom State of the Art verschaffen. Studierenden der Sozialen Arbeit bietet das Buch die Möglichkeit, sich differenziert über Perspektiven Klinischer Sozialarbeit zu informieren. Typische Arbeitsfelder liegen in der Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitsversorgung, Rehabilitation und Teilhabe, Suchthilfe, Familienberatung und justiznahen Sozialarbeit.

<strong>Hat sich in den letzten Jahren viel verändert?
</strong>Die Corona-Pandemie, Krieg in Europa, massive Flucht- und Migrationsbewegungen: Durch ganz unterschiedliche Einflüsse haben sich soziale Bedingungen entwickelt, die Menschen erschüttern und verunsichern können und die auch dazu führen, dass soziale Ungleichheit in unserer Gesellschaft zunimmt. Mit niederschwelligen Angeboten versucht Klinische Sozialarbeit diejenigen zu erreichen, die am Rande der Gesellschaft stehen, die, die selten gehört werden.

<strong>Welche Themen haben Sie für das Buch selbst bearbeitet?
</strong>Es sind gut ein halbes Dutzend Beiträge aus einem relativ breiten Spektrum: angefangen beim Gesundheits- und Krankheitsverständnis, über die Frage: Was wirkt denn eigentlich bei therapeutischen Interventionen? Zwei weitere für mich besonders bedeutsame Themen sind dieAngehörigen-Arbeit und die Unterstützung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen. In der Gruppe der Herausgebenden haben wir insgesamt etwa 40 Beiträge von 50 Autorinnen und Autoren koordiniert.
<h4><strong>Zum Buch:</strong></h4>
Sektion Klinische Sozialarbeit (Hrsg.): Silke Birgitta Gahleitner | Julia Gebrande | Karsten Giertz | Christine Kröger | Dieter Röh | Eva Wunderer: Handbuch Klinische Sozialarbeit. 434 Seiten, Weinheim: Juventa, 2024, 30 Euro.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Interview: Natalie Schalk</em>

<em>Während die Medizin in erster Linie körperliche Faktoren untersucht und die Psychologie sich eher auf das innerpsychische Geschehen konzentriert, hat Klinische Sozialarbeit den Fokus auf einem weiteren Aspekt, der die Gesundheit stark beeinflusst: soziale Bedingungen und Erfahrungen. Den aktuellen Forschungsstand im deutschsprachigen Raum führt das „Handbuch Klinische Sozialarbeit“ zusammen. Zu den Herausgebenden gehört<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christine-kroeger/"> Prof. Dr. Christine Kröger</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg. Diese Fakultät spielt eine führende Rolle bei der Entwicklung und Etablierung der Klinischen Sozialarbeit als Fachdisziplin im deutschsprachigen Raum. Kröger leitet hier den Weiterbildungsmaster <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/berufsbegleitend-studieren/soziale-arbeit-klinische-sozialarbeit-master/">Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a>, den die Hochschule Coburg gemeinsam mit der Alice Salomon Hochschule Berlin anbietet. Jetzt spricht die Coburger Wissenschaftlerin über ihr Fachgebiet, über das neue Buch und über Menschen, die selten gehört werden.</em>

<strong>„Klinische Sozialarbeit“ klingt erst mal nach Krankenhaus, eben nach Klinik: Aber worum geht es genau?
</strong><strong><em>Prof. Dr. Christine Kröger:</em></strong> Klinische Sozialarbeit versteht sich als gesundheitsbezogene Sozialarbeit, die eigenständig beratende und behandelnde Aufgaben wahrnimmt. Daher kommt der Begriff. Das findet nicht nur in Kliniken statt, sondern beispielsweise auch in Beratungsstellen oder in der aufsuchenden Arbeit. Es geht um die Unterstützung von komplex belasteten Menschen, oft mit gravierenden Erkrankungen, die gleichzeitig in prekären Verhältnissen leben. Sie werden kaum oder gar nicht von der Gesundheitsversorgung und psychosozialen Angeboten erreicht. Sie ringen um ein würdevolles Leben und gesellschaftliche Teilhabe.

<strong>Was sind das für Menschen, die durchs Raster der Gesundheitsversorgung fallen?
</strong>Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Kinder und Jugendliche, die massiv Gewalt erleben müssen, beispielsweise in ihren Herkunftsfamilien. Wohnungslose Menschen. Menschen mit schweren psychiatrischen oder körperlichen Erkrankungen. Auch Angehörige, die, gerade wenn sie unterstützen und helfen, selbst oft enorm belastet sind.

<strong>Dann braucht es zusätzlich zu medizinischer und psychologischer Hilfe auch soziale Unterstützung?
</strong>Genau, denn soziale Bedingungen können die Gesundheit gefährden und krank machen. Gleichzeitig helfen gelingende soziale Beziehungen, Belastungen zu bewältigen. Während die Medizin in erster Linie auf Körperliches blickt und die Psychologie eher auf das innerpsychische Geschehen, legt die Klinische Sozialarbeit ihren Schwerpunkt auf soziale und psychosoziale Aspekte, das heißt auf soziale Verhältnisse, auf das soziale Umfeld und auf zwischenmenschliche Beziehungen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Ausgangspunkt in der Klinischen Sozialarbeit ist eine feinfühlige Beziehungsgestaltung und Milieuarbeit.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em> Prof. Dr. Christine Kröger</em></p>
&nbsp;

<strong>Und wie funktioniert das?
</strong>Gemeinsam mit Betroffenen werden wesentliche soziale Faktoren und Beziehungserfahrungen ermittelt. Welche sozialen Beziehungen wirken unterstützend oder bereichernd? Wo liegen besondere Belastungen? Oft vermag das bereits erste Veränderungen anzustoßen. Diagnostik und Intervention gehen häufig ineinander über. Das kennen wir auch aus der Medizin und Psychotherapie, wo es entlastend ist, zunächst unklare Beschwerden zu klären: Was ist überhaupt los? Dann kann man intervenieren. Ausgangspunkt in der Klinischen Sozialarbeit ist eine feinfühlige Beziehungsgestaltung und Milieuarbeit. Das breite Spektrum sozialklinischer Interventionskonzepte und Methoden wird auch im „Handbuch Klinische Sozialarbeit“ dargestellt.

<strong>Da gibt es also verschiedene theoretische, konzeptionelle, ethische und methodische Ansätze – und dieses Handbuch bringt die Grundlagen der Klinischen Sozialarbeit im deutschsprachigen Raum nun erstmals zusammen?
</strong>Ja, wir sind in der Sektion Klinische Sozialarbeit der Deutschen Gesellschaft für Sozialarbeit (DGSA) zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit ist für so einen großen, aktuellen Überblick. Kolleginnen und Kollegen in der Forschung, aber auch in der Praxis können sich damit einen Eindruck vom State of the Art verschaffen. Studierenden der Sozialen Arbeit bietet das Buch die Möglichkeit, sich differenziert über Perspektiven Klinischer Sozialarbeit zu informieren. Typische Arbeitsfelder liegen in der Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitsversorgung, Rehabilitation und Teilhabe, Suchthilfe, Familienberatung und justiznahen Sozialarbeit.

<strong>Hat sich in den letzten Jahren viel verändert?
</strong>Die Corona-Pandemie, Krieg in Europa, massive Flucht- und Migrationsbewegungen: Durch ganz unterschiedliche Einflüsse haben sich soziale Bedingungen entwickelt, die Menschen erschüttern und verunsichern können und die auch dazu führen, dass soziale Ungleichheit in unserer Gesellschaft zunimmt. Mit niederschwelligen Angeboten versucht Klinische Sozialarbeit diejenigen zu erreichen, die am Rande der Gesellschaft stehen, die, die selten gehört werden.

<strong>Welche Themen haben Sie für das Buch selbst bearbeitet?
</strong>Es sind gut ein halbes Dutzend Beiträge aus einem relativ breiten Spektrum: angefangen beim Gesundheits- und Krankheitsverständnis, über die Frage: Was wirkt denn eigentlich bei therapeutischen Interventionen? Zwei weitere für mich besonders bedeutsame Themen sind dieAngehörigen-Arbeit und die Unterstützung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen. In der Gruppe der Herausgebenden haben wir insgesamt etwa 40 Beiträge von 50 Autorinnen und Autoren koordiniert.
<h4><strong>Zum Buch:</strong></h4>
Sektion Klinische Sozialarbeit (Hrsg.): Silke Birgitta Gahleitner | Julia Gebrande | Karsten Giertz | Christine Kröger | Dieter Röh | Eva Wunderer: Handbuch Klinische Sozialarbeit. 434 Seiten, Weinheim: Juventa, 2024, 30 Euro.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/181-Kroeger-Handbuch-KlinSa-01-1024x715.jpg"
                        fileSize="88184"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="715"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Wirtschaftswissenschaft: Von Menschen, ihren Interessen und Beziehungen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wirtschaftswissenschaft-von-menschen-ihren-interessen-und-beziehungen/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 17:28:10 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Globale Lieferketten sind aktuell ein besonders wichtiges Thema - und einer der Schwerpunkte von </em><em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ulrich-heil/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Ulrich Heil</a> (Jahrgang 1972). </em><em>Seit dem Wintersemester 2024  forscht und lehrt der Unterfranke als Professor für Supply und Operations Management an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg. Heute verrät er nicht nur, was ihm fachlich wichtig ist, sondern er wird hier auch kurz privat vorgestellt. </em>

<strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?
</strong>Ich war bei verschiedenen Unternehmen in unterschiedlichen Führungspositionen im Bereich „Einkauf und Materialwirtschaft“ tätig. Dabei habe ich durch die „Beschaffungsbrille“ interessante Branchen kennenlernen dürfen.

<strong>Wo / wie leben Sie?
</strong>Ich lebe im „Weinland“ Unterfranken.

<strong>Ihre Spezialgebiete sind?
</strong>Einkaufsmethoden, -prozesse und Verhandlungsführung.

<strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?
</strong>Es geht viel um Menschen, deren Interessen und Beziehungen.

<strong>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....
</strong>… neugierig sein und unbedingt ausprobieren!

<strong>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?
</strong>Als ich mein erstes kleines Team im Einkauf aufbauen durfte.

<strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</strong>Gute Gespräche und Diskussionen mit den Studierenden.

<strong>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?
</strong>Der Gamechanger in dieser Zeit war sicher die Entwicklung des Internets. Die KI wird eine ähnlich bedeutende Rolle in der Zukunft spielen.

<strong>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
</strong>Gesundheit, Familie und dazu ein erfüllender Beruf.

<strong>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?
</strong>Herrn Gauck, Bundespräsident a.D.<strong> </strong>

<strong>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?
</strong>Ich wollte von klein auf Pilot werden und um die Welt fliegen.

<strong>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</strong>Harari Y.N., 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wissenschaft muss neugierig sein und unbedingt ausprobieren!</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Ulrich Heil</em></p>
&nbsp;

<strong>Welches Design bevorzugen Sie?
</strong>Bauhaus-Stil.

<strong>Lieblingstier?
</strong>Hund und Katze, obwohl ich kein Haustier halte.

<strong>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?
</strong>Rinderroulade mit Mehlklößen.

<strong>Welchen Sport treiben Sie?
</strong>Joggen.

<strong>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?
</strong>Offenheit, Ehrlichkeit und Humor.

<strong>Ihr Hauptcharakterzug?
</strong>Humorvoll, loyal und bodenständig.

<strong>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
</strong>Den Tippfehler.

<strong>Welche Reform bewundern Sie am meisten?
</strong>Hartz 4, weil die Umsetzung eine mutige Entscheidung war.

<strong>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?
</strong>Ich habe mal eine Probefahrt mit einem Porsche 911 Carrera GTS Cabriolet gemacht. Das Fahrgefühl ist unbeschreiblich. Seitdem habe ich mein Traumauto gefunden 😊.

<strong>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?
</strong>Ein Zelt, um ein Dach über dem Kopf zu haben. Einen WiFi-Router, um Kontakt zur Außenwelt zu halten. Einen Zauberstab, für alle Fälle 😊.

<strong>Ihr Motto?
</strong>Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben!]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Globale Lieferketten sind aktuell ein besonders wichtiges Thema - und einer der Schwerpunkte von </em><em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-ulrich-heil/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Ulrich Heil</a> (Jahrgang 1972). </em><em>Seit dem Wintersemester 2024  forscht und lehrt der Unterfranke als Professor für Supply und Operations Management an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg. Heute verrät er nicht nur, was ihm fachlich wichtig ist, sondern er wird hier auch kurz privat vorgestellt. </em>

<strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?
</strong>Ich war bei verschiedenen Unternehmen in unterschiedlichen Führungspositionen im Bereich „Einkauf und Materialwirtschaft“ tätig. Dabei habe ich durch die „Beschaffungsbrille“ interessante Branchen kennenlernen dürfen.

<strong>Wo / wie leben Sie?
</strong>Ich lebe im „Weinland“ Unterfranken.

<strong>Ihre Spezialgebiete sind?
</strong>Einkaufsmethoden, -prozesse und Verhandlungsführung.

<strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?
</strong>Es geht viel um Menschen, deren Interessen und Beziehungen.

<strong>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....
</strong>… neugierig sein und unbedingt ausprobieren!

<strong>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?
</strong>Als ich mein erstes kleines Team im Einkauf aufbauen durfte.

<strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</strong>Gute Gespräche und Diskussionen mit den Studierenden.

<strong>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?
</strong>Der Gamechanger in dieser Zeit war sicher die Entwicklung des Internets. Die KI wird eine ähnlich bedeutende Rolle in der Zukunft spielen.

<strong>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
</strong>Gesundheit, Familie und dazu ein erfüllender Beruf.

<strong>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?
</strong>Herrn Gauck, Bundespräsident a.D.<strong> </strong>

<strong>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?
</strong>Ich wollte von klein auf Pilot werden und um die Welt fliegen.

<strong>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</strong>Harari Y.N., 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wissenschaft muss neugierig sein und unbedingt ausprobieren!</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Ulrich Heil</em></p>
&nbsp;

<strong>Welches Design bevorzugen Sie?
</strong>Bauhaus-Stil.

<strong>Lieblingstier?
</strong>Hund und Katze, obwohl ich kein Haustier halte.

<strong>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?
</strong>Rinderroulade mit Mehlklößen.

<strong>Welchen Sport treiben Sie?
</strong>Joggen.

<strong>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?
</strong>Offenheit, Ehrlichkeit und Humor.

<strong>Ihr Hauptcharakterzug?
</strong>Humorvoll, loyal und bodenständig.

<strong>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
</strong>Den Tippfehler.

<strong>Welche Reform bewundern Sie am meisten?
</strong>Hartz 4, weil die Umsetzung eine mutige Entscheidung war.

<strong>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?
</strong>Ich habe mal eine Probefahrt mit einem Porsche 911 Carrera GTS Cabriolet gemacht. Das Fahrgefühl ist unbeschreiblich. Seitdem habe ich mein Traumauto gefunden 😊.

<strong>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?
</strong>Ein Zelt, um ein Dach über dem Kopf zu haben. Einen WiFi-Router, um Kontakt zur Außenwelt zu halten. Einen Zauberstab, für alle Fälle 😊.

<strong>Ihr Motto?
</strong>Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben!]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category><category><![CDATA[Simulation und Test]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category>                                <title><![CDATA[„Junge Menschen für Technik begeistern!“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/junge-menschen-fuer-technik-begeistern/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 14:43:36 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Sensortechnik, Photonik und Lasertechnik zählen zu seinen Spezialgebieten: Seit dem Wintersemester 2024  forscht und lehrt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-johannes-hagen/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Johannes Hagen</a> als Professor für Experimentalphysik an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. Zum Auftakt verrät er ein wenig, was ihn beschäftigt: von persönlichen Interessen, Vorlieben und der Begeisterung für Lasertechnik.</em>

<strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?
</strong>Entwickler bei der Robert Bosch GmbH.

<strong>Wo / wie leben Sie?
</strong>In der Nähe von Bamberg zusammen mit meiner Frau und meinen drei Kindern. Und neuerdings acht Hasen 😊.

<strong>Wie möchten Sie leben?
</strong>Genau so.

<strong>Ihre Spezialgebiete sind?
</strong>Photonik und Lasertechnik im industriellen Umfeld.

<strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?
</strong>Dass der Laser so unglaublich viel kann.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Der schönste Moment in meinem Beruf? Das sind unzählige.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Johannes Hagen</em></p>
&nbsp;

<strong>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?
</strong>Das sind unzählige. Zum einen wenn etwas so klappt wie gedacht (oder manchmal sogar besser!) und zum anderen, wenn ich wieder etwas dazugelernt habe.

<strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</strong>Junge Menschen für Technik zu begeistern.

<strong>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?
</strong>Natürlich der Laser.

<strong>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
</strong>Ein kühles Bier an einem heißen Sommertag.

<strong>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?
</strong>Stephen Hawking.

<strong>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?
</strong>Erst Busfahrer, dann Baggerfahrer.

<strong>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</strong>Conni auf dem Ponyhof.

<strong>Ihre Lieblingsmusik?
</strong>Orgelwerke von Max Reger.

<strong>Lieblingstier?
</strong>Hase.

<strong>Lieblingsblume?
</strong>Die auf dem Bier. 😉

<strong>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?
</strong>Alles Süße.

<strong>Ihre Lieblingsbeschäftigung?
</strong>Im Wald Brennholz machen.

<strong>Welchen Sport betreiben Sie?
</strong>Mountainbiken.

<strong>Ihr Hauptcharakterzug?
</strong>Ich suche den Fehler immer erst bei mir.

<strong>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
</strong>Mehr Geduld.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Sensortechnik, Photonik und Lasertechnik zählen zu seinen Spezialgebieten: Seit dem Wintersemester 2024  forscht und lehrt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-johannes-hagen/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Johannes Hagen</a> als Professor für Experimentalphysik an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. Zum Auftakt verrät er ein wenig, was ihn beschäftigt: von persönlichen Interessen, Vorlieben und der Begeisterung für Lasertechnik.</em>

<strong>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?
</strong>Entwickler bei der Robert Bosch GmbH.

<strong>Wo / wie leben Sie?
</strong>In der Nähe von Bamberg zusammen mit meiner Frau und meinen drei Kindern. Und neuerdings acht Hasen 😊.

<strong>Wie möchten Sie leben?
</strong>Genau so.

<strong>Ihre Spezialgebiete sind?
</strong>Photonik und Lasertechnik im industriellen Umfeld.

<strong>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?
</strong>Dass der Laser so unglaublich viel kann.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Der schönste Moment in meinem Beruf? Das sind unzählige.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Johannes Hagen</em></p>
&nbsp;

<strong>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?
</strong>Das sind unzählige. Zum einen wenn etwas so klappt wie gedacht (oder manchmal sogar besser!) und zum anderen, wenn ich wieder etwas dazugelernt habe.

<strong>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</strong>Junge Menschen für Technik zu begeistern.

<strong>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?
</strong>Natürlich der Laser.

<strong>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?
</strong>Ein kühles Bier an einem heißen Sommertag.

<strong>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?
</strong>Stephen Hawking.

<strong>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?
</strong>Erst Busfahrer, dann Baggerfahrer.

<strong>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</strong>Conni auf dem Ponyhof.

<strong>Ihre Lieblingsmusik?
</strong>Orgelwerke von Max Reger.

<strong>Lieblingstier?
</strong>Hase.

<strong>Lieblingsblume?
</strong>Die auf dem Bier. 😉

<strong>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?
</strong>Alles Süße.

<strong>Ihre Lieblingsbeschäftigung?
</strong>Im Wald Brennholz machen.

<strong>Welchen Sport betreiben Sie?
</strong>Mountainbiken.

<strong>Ihr Hauptcharakterzug?
</strong>Ich suche den Fehler immer erst bei mir.

<strong>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
</strong>Mehr Geduld.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[PV-Forschung: TV-Sender steigt der Hochschule aufs Dach]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/pv-forschung-tv-sender-steigt-der-hochschule-aufs-dach/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Oct 2024 14:06:53 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Das Hochschulmagazin 4you besucht das Photovoltaik-Labor von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-bernd-huettl/">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a> auf dem Dach des Zentrums für Mobilität und Energie (ZME). Außerdem spricht die Redaktion mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-dieter-landes/">Prof. Dr. Dieter Landes</a>, Professor für Künstliche Intelligenz und Data Stream Mining. In dem Beitrag geht es darum, wie Künstliche Intelligenz die Ausbeute von Photovoltaik-Kraftwerken verbessern kann. </em>

Als einer der Wissenschaftler im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a>, dem KI-Forschungszentrum der Hochschule Coburg, forscht Prof. Dr. Dieter Landes an verschiedenen KI-Themen. In einem arbeitet er mit einem Professoren-Kollegen aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> zusammen, der sich mit einem ganz anderen Gebiet beschäftigt: Prof. Dr. Bernd Hüttl ist Experte für Erneuerbare Energien. Photovoltaik-Kraftwerke werden immer größer, und das führt zu einem Problem: „Die überall verteilten Photovoltaikanlagen kann man schlecht im Auge behalten“, sagt Hüttl.

Wichtig ist eine kalkulierbare, stabile Erzeugung und verlässliche Prognosen darüber, wieviel Energie wann und wo produziert wird. Mögliche Leistungs-Ausfälle müssen frühzeitig erkannt und vermieden werden. „KI-basierte Charakterisierung und Klassifizierung von PV-Anlagen zur prädiktiven Wartung“ (Kick-PV) heißt ein Projekt, das mit Hilfe von Datenanalyseverfahren eine Ferndiagnose ermöglichen soll. Für die Datenanalyse braucht es Informationen – und Photovoltaik-Kraftwerke produzieren jede Menge davon: die Messwerte der Anlage selbst und der Nachbaranlagen, Wetterdaten und beispielsweise Satellitenaufnahmen, die zeigen, ob Schnee oder Schmutz auf der Anlage vielleicht die Leistung beeinträchtigen. Für KI-Verfahren ist es nicht schwer, auch in riesigen Datenmengen Muster zu finden.

Die Hochschule Coburg, die TH Rosenheim und als Industriepartner das Münchner Hightech-Unternehmen Smartblue haben sich in diesem Forschungsprojekt zusammengetan, das von der Bayerischen Forschungsstiftung gefördert wird. Das Projekt ist  diesmal auch Thema des Hochschulmagazins 4you. In der Sendung ermöglicht TV Oberfranken regelmäßig Einblicke in die vier oberfränkischen Hochschulen.
<h4>Fernsehbeitrag</h4>
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, 23. Oktober, um 18.30 Uhr über Kabel und um 19.30 Uhr über Satellit (FrankenPlus) und ist danach in der Mediathek von TVO verfügbar: <a href="http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/">http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Das Hochschulmagazin 4you besucht das Photovoltaik-Labor von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-bernd-huettl/">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a> auf dem Dach des Zentrums für Mobilität und Energie (ZME). Außerdem spricht die Redaktion mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-dieter-landes/">Prof. Dr. Dieter Landes</a>, Professor für Künstliche Intelligenz und Data Stream Mining. In dem Beitrag geht es darum, wie Künstliche Intelligenz die Ausbeute von Photovoltaik-Kraftwerken verbessern kann. </em>

Als einer der Wissenschaftler im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a>, dem KI-Forschungszentrum der Hochschule Coburg, forscht Prof. Dr. Dieter Landes an verschiedenen KI-Themen. In einem arbeitet er mit einem Professoren-Kollegen aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> zusammen, der sich mit einem ganz anderen Gebiet beschäftigt: Prof. Dr. Bernd Hüttl ist Experte für Erneuerbare Energien. Photovoltaik-Kraftwerke werden immer größer, und das führt zu einem Problem: „Die überall verteilten Photovoltaikanlagen kann man schlecht im Auge behalten“, sagt Hüttl.

Wichtig ist eine kalkulierbare, stabile Erzeugung und verlässliche Prognosen darüber, wieviel Energie wann und wo produziert wird. Mögliche Leistungs-Ausfälle müssen frühzeitig erkannt und vermieden werden. „KI-basierte Charakterisierung und Klassifizierung von PV-Anlagen zur prädiktiven Wartung“ (Kick-PV) heißt ein Projekt, das mit Hilfe von Datenanalyseverfahren eine Ferndiagnose ermöglichen soll. Für die Datenanalyse braucht es Informationen – und Photovoltaik-Kraftwerke produzieren jede Menge davon: die Messwerte der Anlage selbst und der Nachbaranlagen, Wetterdaten und beispielsweise Satellitenaufnahmen, die zeigen, ob Schnee oder Schmutz auf der Anlage vielleicht die Leistung beeinträchtigen. Für KI-Verfahren ist es nicht schwer, auch in riesigen Datenmengen Muster zu finden.

Die Hochschule Coburg, die TH Rosenheim und als Industriepartner das Münchner Hightech-Unternehmen Smartblue haben sich in diesem Forschungsprojekt zusammengetan, das von der Bayerischen Forschungsstiftung gefördert wird. Das Projekt ist  diesmal auch Thema des Hochschulmagazins 4you. In der Sendung ermöglicht TV Oberfranken regelmäßig Einblicke in die vier oberfränkischen Hochschulen.
<h4>Fernsehbeitrag</h4>
Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, 23. Oktober, um 18.30 Uhr über Kabel und um 19.30 Uhr über Satellit (FrankenPlus) und ist danach in der Mediathek von TVO verfügbar: <a href="http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/">http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/</a>.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erst der Pitch, dann der Abschluss]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erst-der-pitch-dann-der-abschluss/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Oct 2024 14:19:49 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk </em>

<em>Beim dritten Thesis-Pitch der Hochschule Coburg stellten drei Unternehmen aus der Region Themen vor, die Studierende im Rahmen ihrer Bachelor- oder Masterprojekte bearbeiten können.</em>

Ihr Studium im Bachelor <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik/">Automatisierungstechnik und Robotik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Maschinenbau</a> oder im Master <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/master-betriebswirtschaft/">Betriebswirtschaft</a>, oder <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/entwicklung-und-management-im-maschinen-und-automobilbau/">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a> geht langsam auf die Zielgerade zu: Studierende verschiedener Fakultäten der Hochschule Coburg waren zum Thesis Pitch gekommen, um sich über mögliche Themen für ihre Abschlussarbeiten zu informieren. Darin müssen sie ihr Wissen und Können unter Beweis stellen – und Neues erarbeiten. Für die Studierenden sind dabei konkrete Fragen aus der Praxis spannend. Und Unternehmen profitieren davon, wenn ihre Themen aus einem frischen Blickwinkel betrachtet und bearbeitet werden. Der Thesis Pitch bringt beide zusammen.

Diesmal besuchten drei Firmen aus der Region den Hörsaal: Die Themen von Bittner Werkzeugbau aus Dörfles-Esbach stellte Inhaber und Geschäftsführer Dr. Florian Bertges zusammen mit Prozessingenieur Peter Bretzner, einem Absolventen der Hochschule, vor.  Wieland Electric aus Bamberg wurde durch Young Talent Coordinator Stephanie Sonntag und Daniel Weihermüller aus der Entwicklung vertreten. Und für die Firma Dietz aus Neustadt bei Coburg war Geschäftsführer Matthias Dietz gekommen. Sie brachten gut ein Dutzend zukunftsweisende Ideen mit, die Studierende in anwendungsorientierten Abschlussarbeiten vertiefen können. Das breite Themenspektrum reichte vom Machine Monitoring über ein Automatisierungskonzept bis zur Marktumfeld-Analyse.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />  <strong>  <em> Ich habe gern den direkten Kontakt.      </em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Thomas Senker, Maschinenbau-Student</em></p>
&nbsp;

Thomas Senker studiert Maschinenbau und berichtet, dass er bereits vor zwei Jahren an so einem Pitch teilgenommen hat. „Ich habe gern den direkten Kontakt“, sagt der 24-Jährige. „Damals habe ich durch den Pitch mein Grundpraktikum gefunden. Jetzt bin ich hier, weil ich eine Bachelorarbeit suche.“ Er interessiert sich für Fertigung und Entwicklung und freut sich, dass einige spannende Themen dabei waren.

Auch die Unternehmen waren sehr zufrieden. „Aus ihrer Sicht gab es gute Treffer und sehr anregende Gespräche“, fasst <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-claus-burkard-boehnlein.html">Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> das Feedback zusammen. „Es wurden vielversprechende Kontakte geknüpft.“ Böhnlein selbst leitet den Bachelorstudiengang Industriewirtschaft und hat den fakultätsübergreifenden Thesis Pitch bereits zum dritten Mal organisiert, um Studierende mit Unternehmen zusammenzubringen. Sobald sie sich konkreter über das gegenseitige Interesse verständigt haben, erfolgt die Kontaktaufnahme mit einem Betreuer oder einer Betreuerin für die Bachelor- oder Masterarbeit – und dann geht’s schon in Richtung Abschlussarbeit.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk </em>

<em>Beim dritten Thesis-Pitch der Hochschule Coburg stellten drei Unternehmen aus der Region Themen vor, die Studierende im Rahmen ihrer Bachelor- oder Masterprojekte bearbeiten können.</em>

Ihr Studium im Bachelor <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik/">Automatisierungstechnik und Robotik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/">Maschinenbau</a> oder im Master <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/master-betriebswirtschaft/">Betriebswirtschaft</a>, oder <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/entwicklung-und-management-im-maschinen-und-automobilbau/">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a> geht langsam auf die Zielgerade zu: Studierende verschiedener Fakultäten der Hochschule Coburg waren zum Thesis Pitch gekommen, um sich über mögliche Themen für ihre Abschlussarbeiten zu informieren. Darin müssen sie ihr Wissen und Können unter Beweis stellen – und Neues erarbeiten. Für die Studierenden sind dabei konkrete Fragen aus der Praxis spannend. Und Unternehmen profitieren davon, wenn ihre Themen aus einem frischen Blickwinkel betrachtet und bearbeitet werden. Der Thesis Pitch bringt beide zusammen.

Diesmal besuchten drei Firmen aus der Region den Hörsaal: Die Themen von Bittner Werkzeugbau aus Dörfles-Esbach stellte Inhaber und Geschäftsführer Dr. Florian Bertges zusammen mit Prozessingenieur Peter Bretzner, einem Absolventen der Hochschule, vor.  Wieland Electric aus Bamberg wurde durch Young Talent Coordinator Stephanie Sonntag und Daniel Weihermüller aus der Entwicklung vertreten. Und für die Firma Dietz aus Neustadt bei Coburg war Geschäftsführer Matthias Dietz gekommen. Sie brachten gut ein Dutzend zukunftsweisende Ideen mit, die Studierende in anwendungsorientierten Abschlussarbeiten vertiefen können. Das breite Themenspektrum reichte vom Machine Monitoring über ein Automatisierungskonzept bis zur Marktumfeld-Analyse.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />  <strong>  <em> Ich habe gern den direkten Kontakt.      </em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Thomas Senker, Maschinenbau-Student</em></p>
&nbsp;

Thomas Senker studiert Maschinenbau und berichtet, dass er bereits vor zwei Jahren an so einem Pitch teilgenommen hat. „Ich habe gern den direkten Kontakt“, sagt der 24-Jährige. „Damals habe ich durch den Pitch mein Grundpraktikum gefunden. Jetzt bin ich hier, weil ich eine Bachelorarbeit suche.“ Er interessiert sich für Fertigung und Entwicklung und freut sich, dass einige spannende Themen dabei waren.

Auch die Unternehmen waren sehr zufrieden. „Aus ihrer Sicht gab es gute Treffer und sehr anregende Gespräche“, fasst <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-claus-burkard-boehnlein.html">Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> das Feedback zusammen. „Es wurden vielversprechende Kontakte geknüpft.“ Böhnlein selbst leitet den Bachelorstudiengang Industriewirtschaft und hat den fakultätsübergreifenden Thesis Pitch bereits zum dritten Mal organisiert, um Studierende mit Unternehmen zusammenzubringen. Sobald sie sich konkreter über das gegenseitige Interesse verständigt haben, erfolgt die Kontaktaufnahme mit einem Betreuer oder einer Betreuerin für die Bachelor- oder Masterarbeit – und dann geht’s schon in Richtung Abschlussarbeit.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/185-ThesisPitch-Boehnlein-und-Sonntag-1024x657.jpg"
                        fileSize="78914"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="657"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/185-ThesisPitch-Sonntag-Weihermueller-1024x689.jpg"
                        fileSize="86612"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="689"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/185-ThesisPitch-Matthias-Dietz-1024x688.jpg"
                        fileSize="70995"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="688"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/185-ThesisPitch-Bertges-und-Bretzner-1024x692.jpg"
                        fileSize="105891"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/185-IMG_7018-1024x683.jpg"
                        fileSize="58502"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/185-IMG_7015-1024x683.jpg"
                        fileSize="98502"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement]]></category>                                <title><![CDATA[InsureMe 2024: von KI in der Versicherung bis zur Arbeitswelt 2030]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/insureme-2024-von-ki-in-der-versicherung-bis-zur-arbeitswelt-2030/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Oct 2024 10:52:35 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Regina Rumler</em>

<em>Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeitswelt waren Thema beim InsureMe 2024: Beim großen Branchentreff der Versicherungswirtschaft informierten sich über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg über Chancen, Herausforderungen und innovative Ideen. Außerdem wurden die besten Abschlussarbeiten im Versicherungsbereich mit dem Forum V-Preis ausgezeichnet.</em>

Das InsureMe (Insurance Meeting Nordbayern) wird organisiert von <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/profil/unser-netzwerk/forum-v/">Forum V</a> und dem BWV Nordbayern-Thüringen und ist ein wichtiger Branchentreff der Versicherungswirtschaft. Die Hochschule Coburg ist Gründungsmitglied des Forum V: Zuletzt fand der Versicherungstag auch in Coburg statt. Beim vierten InsureMe am Donnerstag, 17. Oktober, im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg stand nun das Thema „Arbeitswelten &amp; Künstliche Intelligenz (KI)“ im Fokus.

„Für die Versicherungsbranche besteht eine besondere Notwendigkeit, KI verantwortungsvoll einzusetzen“, erklärte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraf</a>t. Der Professor für Versicherungsbetriebslehre an der Hochschule Coburg ist Forum V-Vorstandsmitglied und auch Mitglied des neu gegründeten Forschungsinstituts <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a> der Hochschule.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     Für die Versicherungsbranche besteht eine besondere Notwendigkeit, KI verantwortungsvoll einzusetzen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Mirko Kraft</em></p>
&nbsp;

Prof. Dr. Sascha Friesike von der Universität der Künste Berlin hielt die Keynote Speech über Arbeitswelten 2030 und die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für die Versicherungswirtschaft. Dr. Thomas Körzdörfer, Leiter der Data Analytics der HUK-COBURG, erläuterte den Einsatz von Data Science und von KI in der Wertschöpfungskette. Er betonte die Notwendigkeit, Menschen, Arbeitswelten und Methoden einzubinden. Es gab drei spannende Impulsvorträge und als einen Höhepunkt eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Angela Roth von der FAU, Christine Kaaz von der NÜRNBERGER Allgemeine Versicherungs-AG und Armin Lutz vom BWV Nordbayern-Thüringen.

Auf großes Interesse stieß auch die Präsentation innovativer Ideen von drei regionalen Start-ups: Vitas stellte einen virtuellen Telefonassistenten zur Automatisierung des Kundenservices vor, Kern AI präsentierte eine GenAI-Lösung für das Underwriting, und XUND erläuterte die Reise der Gesundheitsdienstleister vom Kostenträger zum Gesundheitsnavigator.

<strong>Nachwuchsförderung: Minister Herrmann verleiht Forum V-Preis</strong>

Jedes Jahr wird beim InsureMe auch der Forum V-Preis für herausragende Bachelor- und Masterarbeiten der Hochschule Coburg und der FAU Erlangen-Nürnberg  vergeben. Diese Nachwuchsförderung der Versicherungsbranche wurde diesmal von Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann überreicht. Er würdigte die besten Abschlussarbeiten 2023/2024: Im Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/versicherungsmanagement/">Versicherungsmanagement</a> der Hochschule Coburg ging der Preis an Hans Andersch und Julika Riß. Oliver Hauenstein erhielt hier den Preis für seine Masterarbeit in <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/berufsbegleitend-studieren/betriebswirtschaft-mba/">Betriebswirtschaft</a> und Yu-Yun Lee für ihre Masterarbeit in Financial Management.

Erstmals wurden auch Studierende für hervorragende Leistungen im Versicherungsbereich der Hochschule Coburg und der FAU geehrt. Damit wird insbesondere das Engagement der Studierenden hervorgehoben. Die Urkunden übergaben Stefan Gronbach, Vorstandsmitglied der HUK-COBURG, und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-eckert/">Prof. Dr. Christian Eckert</a>, Professor für Versicherungs- und IT-Management an der Hochschule Coburg. Von der der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg wurden acht Studierende ausgezeichnet: Hans Andersch, Tobias Dauer, Luc Fischer, Lea Graßmuck, Florian Neuland, Maxine Poldrack, Amelie Riek und Brian Rückert.

Das vierte InsureMe – Insurance Meeting Nordbayern bot eine Plattform für den Austausch von Ideen und Perspektiven für alle Teilnehmenden und verdeutlicht vor allem eines: dass die Versicherungsbranche sich fortwährend weiterentwickelt. Auch, weil sie sich stets für die Förderung des Nachwuchses engagiert. Das fünfte InsureMe ist für Herbst 2026 wieder in Coburg geplant.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Regina Rumler</em>

<em>Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeitswelt waren Thema beim InsureMe 2024: Beim großen Branchentreff der Versicherungswirtschaft informierten sich über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg über Chancen, Herausforderungen und innovative Ideen. Außerdem wurden die besten Abschlussarbeiten im Versicherungsbereich mit dem Forum V-Preis ausgezeichnet.</em>

Das InsureMe (Insurance Meeting Nordbayern) wird organisiert von <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/profil/unser-netzwerk/forum-v/">Forum V</a> und dem BWV Nordbayern-Thüringen und ist ein wichtiger Branchentreff der Versicherungswirtschaft. Die Hochschule Coburg ist Gründungsmitglied des Forum V: Zuletzt fand der Versicherungstag auch in Coburg statt. Beim vierten InsureMe am Donnerstag, 17. Oktober, im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg stand nun das Thema „Arbeitswelten &amp; Künstliche Intelligenz (KI)“ im Fokus.

„Für die Versicherungsbranche besteht eine besondere Notwendigkeit, KI verantwortungsvoll einzusetzen“, erklärte <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-mirko-kraft/">Prof. Dr. Mirko Kraf</a>t. Der Professor für Versicherungsbetriebslehre an der Hochschule Coburg ist Forum V-Vorstandsmitglied und auch Mitglied des neu gegründeten Forschungsinstituts <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a> der Hochschule.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     Für die Versicherungsbranche besteht eine besondere Notwendigkeit, KI verantwortungsvoll einzusetzen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Mirko Kraft</em></p>
&nbsp;

Prof. Dr. Sascha Friesike von der Universität der Künste Berlin hielt die Keynote Speech über Arbeitswelten 2030 und die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für die Versicherungswirtschaft. Dr. Thomas Körzdörfer, Leiter der Data Analytics der HUK-COBURG, erläuterte den Einsatz von Data Science und von KI in der Wertschöpfungskette. Er betonte die Notwendigkeit, Menschen, Arbeitswelten und Methoden einzubinden. Es gab drei spannende Impulsvorträge und als einen Höhepunkt eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Angela Roth von der FAU, Christine Kaaz von der NÜRNBERGER Allgemeine Versicherungs-AG und Armin Lutz vom BWV Nordbayern-Thüringen.

Auf großes Interesse stieß auch die Präsentation innovativer Ideen von drei regionalen Start-ups: Vitas stellte einen virtuellen Telefonassistenten zur Automatisierung des Kundenservices vor, Kern AI präsentierte eine GenAI-Lösung für das Underwriting, und XUND erläuterte die Reise der Gesundheitsdienstleister vom Kostenträger zum Gesundheitsnavigator.

<strong>Nachwuchsförderung: Minister Herrmann verleiht Forum V-Preis</strong>

Jedes Jahr wird beim InsureMe auch der Forum V-Preis für herausragende Bachelor- und Masterarbeiten der Hochschule Coburg und der FAU Erlangen-Nürnberg  vergeben. Diese Nachwuchsförderung der Versicherungsbranche wurde diesmal von Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann überreicht. Er würdigte die besten Abschlussarbeiten 2023/2024: Im Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/wirtschaft/versicherungsmanagement/">Versicherungsmanagement</a> der Hochschule Coburg ging der Preis an Hans Andersch und Julika Riß. Oliver Hauenstein erhielt hier den Preis für seine Masterarbeit in <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/berufsbegleitend-studieren/betriebswirtschaft-mba/">Betriebswirtschaft</a> und Yu-Yun Lee für ihre Masterarbeit in Financial Management.

Erstmals wurden auch Studierende für hervorragende Leistungen im Versicherungsbereich der Hochschule Coburg und der FAU geehrt. Damit wird insbesondere das Engagement der Studierenden hervorgehoben. Die Urkunden übergaben Stefan Gronbach, Vorstandsmitglied der HUK-COBURG, und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-eckert/">Prof. Dr. Christian Eckert</a>, Professor für Versicherungs- und IT-Management an der Hochschule Coburg. Von der der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg wurden acht Studierende ausgezeichnet: Hans Andersch, Tobias Dauer, Luc Fischer, Lea Graßmuck, Florian Neuland, Maxine Poldrack, Amelie Riek und Brian Rückert.

Das vierte InsureMe – Insurance Meeting Nordbayern bot eine Plattform für den Austausch von Ideen und Perspektiven für alle Teilnehmenden und verdeutlicht vor allem eines: dass die Versicherungsbranche sich fortwährend weiterentwickelt. Auch, weil sie sich stets für die Förderung des Nachwuchses engagiert. Das fünfte InsureMe ist für Herbst 2026 wieder in Coburg geplant.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/184-InsureME-172208-e1729248611396-1024x719.jpg"
                        fileSize="185950"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="719"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/184-InsureMe_171034-1024x768.jpg"
                        fileSize="167117"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/184-InsureMe_155301-1024x768.jpg"
                        fileSize="179475"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Stromnetz der Zukunft: BayWISS-Preis für Coburger Forscherin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/94149/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 16:16:52 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Einmal im Jahr vergibt das Bayerische Wissenschaftsforum (<a href="https://www.baywiss.de/">BayWISS</a>) einen Preis für herausragende oder zukunftsweisende Forschungsleistungen. Der zweite Platz ging 2024 an Ann-Catrin Uhr-Müller, die an der Hochschule Coburg in ihrer Doktorarbeit eine wichtige Frage zum Zustand unserer Stromnetze erforscht. </em>

Wo Energie aus Wind und Sonne eingefangen wird, gibt es in der Erzeugung Leistungsspitzen und tiefe Täler. Solche Schwankungen im Stromnetz gehören zu den Faktoren, die Stromkabel schneller altern lassen. Damit beschäftigt sich Ann-Catrin Uhr-Müller in ihrer Promotion zum Thema „Entwicklung und Applikation eines Systems zur künstlich-beschleunigten Alterung und diagnostischen Analyse von Mittelspannungskabeln“. Betreut wird sie dabei an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-weindl/">Prof. Dr. Christian Weindl</a>, außerdem von Prof. Dr. Reinhard German von der FAU Erlangen-Nürnberg.
<h4>Erneuerbare Energien als Herausforderung für das Stromnetz</h4>
In dem Forschungsprojekt wird untersucht, wie Papier-Masse-Kabel (Paper Insulated Lead Covered, kurz PILC-Kabel) während des Betriebs altern und wie das von der Last im Netz abhängt. Diese Frage ist entscheidend, um das Bestandsnetz in Deutschland für die Herausforderungen der Energiewende vorzubereiten.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     <em><strong>Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und die damit verbundene Dezentralisierung des Energienetzes nehmen einen enormen Einfluss gerade auf das Mittelspannungsnetz.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ann-Catrin Uhr-Müller</em></p>
&nbsp;

Mit dem steigenden Anteil an E-Mobilität und dem zunehmenden Betrieb von Wärmepumpen verändert sich die Nutzung des Stromnetzes. Die Belastungen steigen. Das Netz altert deutlich schneller. Kritisch sind dabei die PILC-Kabel mit einer erwarteten Lebensdauer von 40 bis 80 Jahren. Bei vielen ist die Lebensdauer bereits erreicht – oder sogar schon überschritten. „Es gibt aber auch Lösungen beispielsweise für die Diagnose, in welcher ich durch meine Arbeit deutliche Erkenntnisse hinsichtlich Frequenz- und vor allem der Temperaturabhängigkeit der Verlustfaktormessung erarbeitet habe“, sagt die Wissenschaftlerin. Derzeit ist es üblich, unter 20 Grad Celsius und der langsamen VLF-Frequenz zu messen. Dadurch entstehen Uhr-Müller zufolge aber zum Teil sehr unscharfe Aussagen. Aus Ihrer Arbeit resultieren hier bessere Handlungsempfehlungen. Außerdem konnte sie Theorien, die bisher nur durch Kleinstversuche und Reinmaterialien aufgestellt wurden, in einem großen Umfang und mit realen Kabeln mit unterschiedlichen, degenerationsabhängigen Ausprägungen nachweisen.
<h4>Kabel von 1946 im Versuchsfeld</h4>
Dafür wurden in einem Versuchsfeld zur Alterung neben acht fabrikneuen auch 24 Kabel verbaut, die aus dem Bestandsnetz entnommen worden sind. Sie waren im Betrieb unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt und stammen aus Baujahren von 1946 bis 1990. Dadurch können Rückschlüsse auf die verschiedenen alters- und lastabhängigen Degenerationszustände gezogen werden. „Es hat sich gezeigt, dass auch alte Prüflinge noch in teilweise guten Zustand sind. Das ist erstmal beruhigend.“

Durch sehr hohe Temperaturen von bis zu 65 Grad und Spannungen bis zu 22 kV wurde die Alterung der Kabel im Versuch beschleunigt. Die gesamte Anlage ist vollautomatisiert und läuft rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Durch tägliche diagnostische Messungen bei verschiedenen Spannungen und regelmäßige Parameterstudien verfügt Uhr-Müller nun über eine umfangreiche Datenbasis. Ein Hauptziel der intensiven, mehrjährigen empirischen Untersuchungen ist die Ableitung und Bewertung von diagnostischen Methoden. So soll später ermöglicht werden, auf zerstörungsfreie Weise bei spezifischen Stromtrassen den aktuellen Zustand herauszufinden und die Restlebensdauer zu prognostizieren. Durch den empirischen Versuchsaufbau des Forschungsprojekts können die Ergebnisse auf das gesamte Mittelspannungsnetz angewendet werden.
<h4>Die Netze der Zukunft: effizient, sicher und ressourcenschonend</h4>
„Meine Alterungsmodelle können zukünftig verwendet werden, um die Netze möglichst effizient aber gleichzeitig auch sicher zu betreiben.“ Uhr-Müller ergänzt: „Ich denke da gerade auch an Smart Grids, bei denen dann direkt ein Alterungsmodell hinterlegt werden kann, welches selbstständig die Leistung runterregelt, um das Kabel zu schonen.“

Die Doktorandin freut sich sehr über die Würdigung Ihrer Arbeit mit dem zweiten Platz des BayWISS-Preises 2024.

[caption id="attachment_94151" align="aligncenter" width="1024"]<img class="wp-image-94151 size-large" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/183-BayWiss-Preis-Uhr-Mueller-e1729099484396-1024x548.jpg" alt="" width="1024" height="548" /> Ann-Catrin Uhr-Müller mit ihren Mit-Preisträgern Jonathan Ganz und Thomas Kellerer beim BayWISS-Jahreskolloquium an der KU Eichstätt-Ingolstadt. Verliehen wurde der Preis durch BayWISS-Vorsitzenden Prof. Dr. Kai Fischbach (zweiter von links). Foto: BayWISS[/caption]]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Einmal im Jahr vergibt das Bayerische Wissenschaftsforum (<a href="https://www.baywiss.de/">BayWISS</a>) einen Preis für herausragende oder zukunftsweisende Forschungsleistungen. Der zweite Platz ging 2024 an Ann-Catrin Uhr-Müller, die an der Hochschule Coburg in ihrer Doktorarbeit eine wichtige Frage zum Zustand unserer Stromnetze erforscht. </em>

Wo Energie aus Wind und Sonne eingefangen wird, gibt es in der Erzeugung Leistungsspitzen und tiefe Täler. Solche Schwankungen im Stromnetz gehören zu den Faktoren, die Stromkabel schneller altern lassen. Damit beschäftigt sich Ann-Catrin Uhr-Müller in ihrer Promotion zum Thema „Entwicklung und Applikation eines Systems zur künstlich-beschleunigten Alterung und diagnostischen Analyse von Mittelspannungskabeln“. Betreut wird sie dabei an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-weindl/">Prof. Dr. Christian Weindl</a>, außerdem von Prof. Dr. Reinhard German von der FAU Erlangen-Nürnberg.
<h4>Erneuerbare Energien als Herausforderung für das Stromnetz</h4>
In dem Forschungsprojekt wird untersucht, wie Papier-Masse-Kabel (Paper Insulated Lead Covered, kurz PILC-Kabel) während des Betriebs altern und wie das von der Last im Netz abhängt. Diese Frage ist entscheidend, um das Bestandsnetz in Deutschland für die Herausforderungen der Energiewende vorzubereiten.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     <em><strong>Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und die damit verbundene Dezentralisierung des Energienetzes nehmen einen enormen Einfluss gerade auf das Mittelspannungsnetz.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Ann-Catrin Uhr-Müller</em></p>
&nbsp;

Mit dem steigenden Anteil an E-Mobilität und dem zunehmenden Betrieb von Wärmepumpen verändert sich die Nutzung des Stromnetzes. Die Belastungen steigen. Das Netz altert deutlich schneller. Kritisch sind dabei die PILC-Kabel mit einer erwarteten Lebensdauer von 40 bis 80 Jahren. Bei vielen ist die Lebensdauer bereits erreicht – oder sogar schon überschritten. „Es gibt aber auch Lösungen beispielsweise für die Diagnose, in welcher ich durch meine Arbeit deutliche Erkenntnisse hinsichtlich Frequenz- und vor allem der Temperaturabhängigkeit der Verlustfaktormessung erarbeitet habe“, sagt die Wissenschaftlerin. Derzeit ist es üblich, unter 20 Grad Celsius und der langsamen VLF-Frequenz zu messen. Dadurch entstehen Uhr-Müller zufolge aber zum Teil sehr unscharfe Aussagen. Aus Ihrer Arbeit resultieren hier bessere Handlungsempfehlungen. Außerdem konnte sie Theorien, die bisher nur durch Kleinstversuche und Reinmaterialien aufgestellt wurden, in einem großen Umfang und mit realen Kabeln mit unterschiedlichen, degenerationsabhängigen Ausprägungen nachweisen.
<h4>Kabel von 1946 im Versuchsfeld</h4>
Dafür wurden in einem Versuchsfeld zur Alterung neben acht fabrikneuen auch 24 Kabel verbaut, die aus dem Bestandsnetz entnommen worden sind. Sie waren im Betrieb unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt und stammen aus Baujahren von 1946 bis 1990. Dadurch können Rückschlüsse auf die verschiedenen alters- und lastabhängigen Degenerationszustände gezogen werden. „Es hat sich gezeigt, dass auch alte Prüflinge noch in teilweise guten Zustand sind. Das ist erstmal beruhigend.“

Durch sehr hohe Temperaturen von bis zu 65 Grad und Spannungen bis zu 22 kV wurde die Alterung der Kabel im Versuch beschleunigt. Die gesamte Anlage ist vollautomatisiert und läuft rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Durch tägliche diagnostische Messungen bei verschiedenen Spannungen und regelmäßige Parameterstudien verfügt Uhr-Müller nun über eine umfangreiche Datenbasis. Ein Hauptziel der intensiven, mehrjährigen empirischen Untersuchungen ist die Ableitung und Bewertung von diagnostischen Methoden. So soll später ermöglicht werden, auf zerstörungsfreie Weise bei spezifischen Stromtrassen den aktuellen Zustand herauszufinden und die Restlebensdauer zu prognostizieren. Durch den empirischen Versuchsaufbau des Forschungsprojekts können die Ergebnisse auf das gesamte Mittelspannungsnetz angewendet werden.
<h4>Die Netze der Zukunft: effizient, sicher und ressourcenschonend</h4>
„Meine Alterungsmodelle können zukünftig verwendet werden, um die Netze möglichst effizient aber gleichzeitig auch sicher zu betreiben.“ Uhr-Müller ergänzt: „Ich denke da gerade auch an Smart Grids, bei denen dann direkt ein Alterungsmodell hinterlegt werden kann, welches selbstständig die Leistung runterregelt, um das Kabel zu schonen.“

Die Doktorandin freut sich sehr über die Würdigung Ihrer Arbeit mit dem zweiten Platz des BayWISS-Preises 2024.

[caption id="attachment_94151" align="aligncenter" width="1024"]<img class="wp-image-94151 size-large" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/183-BayWiss-Preis-Uhr-Mueller-e1729099484396-1024x548.jpg" alt="" width="1024" height="548" /> Ann-Catrin Uhr-Müller mit ihren Mit-Preisträgern Jonathan Ganz und Thomas Kellerer beim BayWISS-Jahreskolloquium an der KU Eichstätt-Ingolstadt. Verliehen wurde der Preis durch BayWISS-Vorsitzenden Prof. Dr. Kai Fischbach (zweiter von links). Foto: BayWISS[/caption]]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Ausstellung „Wir bauen Bayern“ am Campus Design]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausstellung-wir-bauen-bayern-am-campus-design/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 10:22:23 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Ob Klinik oder Museum, ob Kirche oder Forschungsinstitut - wie wir öffentliche Gebäude nutzen, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Eindrucksvolle Beispiele des modernen Staatlichen Hochbaus aus unterschiedlichen Regionen Bayerns werden in einer Wanderausstellung präsentiert, die jetzt an der Fakultät Design der Hochschule Coburg gastiert. Dabei gibt es auch Einblick in spannende Projekte aus Oberfranken.</em>

Der Regierungsvizepräsident von Oberfranken Thomas Engel hat zusammen mit dem Präsidenten der Hochschule Coburg, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, und Ingrid Simet, Ministerialdirektorin des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, die Ausstellung „Wir bauen Bayern“ an der Hochschule Coburg eröffnet.
<h4>Einblicke in beeindruckende Bauprojekte</h4>
Die Wanderausstellung ist konzipiert wie ein begehbares Buch und zeigt eindrucksvoll die Vielfalt und Herausforderungen des staatlichen Hochbaus in Bayern, der seit über 150 Jahren die bayerische Baukultur prägt. Sie ist im Gebäude D1 am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/campus-design/">Campus Design</a> der Hochschule Coburg zugänglich und bietet noch bis Dienstag, 5. November, Einblicke in Projekte, darunter der Erweiterungsbau des Staatsarchivs Bamberg, die Instandsetzung des Schlosses Seehof bei Bamberg, der Neubau des <a href="https://www.hs-coburg.de/news/neubau-eroeffnet-itmz-der-hochschule-glaenzt-mit-wissen/">IT- und Medienzentrums der Hochschule Coburg</a>, die Restaurierung des Markgräflichen Opernhauses Bayreuth und der Neubau eines wissenschaftlichen Forschungsgebäudes der Technologie-Allianz Oberfranken.
<h4>Vielfalt und Bedeutung des Staatlichen Hochbaus</h4>
Bayerns Bauminister Christian Bernreiter, vor Ort vertreten von Ministerialdirektorin Ingrid Simet, lobte die Ausstellung als spannenden Einblick in die Arbeit des Staatlichen Hochbaus: „Wir wollen zeigen, wie spannend, attraktiv und wichtig die Arbeit der bayerischen Staatsbauverwaltung ist. Die Ausstellung ist ein wichtiger Baustein dafür, denn sie macht den Staatlichen Hochbau in Bayern für Nachwuchskräfte erlebbar und verständlich.“

Regierungsvizepräsident Thomas Engel hob in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung, die der bayerische Hochbau für die Baubranche hat, und die Chancen, die er für kreative Fachkräfte bietet, hervor: „Der Staatliche Hochbau in Bayern zählt zu den größten Auftraggebern der bayerischen Bauwirtschaft. Mit einem vielfältigen Aufgabenfeld, das von Hochschulen und Museen über Kliniken und Polizeistationen bis hin zu Kulturdenkmälern reicht, bietet er Architektinnen und Ingenieuren, Bautechnikerinnen und Verwaltungsspezialisten ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten. Neben Neubauten steht der Erhalt, Umbau und die energetische Modernisierung im Fokus. Dafür suchen wir kreative Köpfe, die Verantwortung übernehmen und mitgestalten wollen.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong> <img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     Die Ausstellung bietet Gelegenheit für anregenden Austausch und liefert hervorragende Praxis-Beispiele und Inspiration für unsere Studierenden an der Fakultät Design.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Gast</em></p>
&nbsp;

„Ob <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/digitale-denkmaltechnologien/">Digitale Denkmaltechnologien</a> oder <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/ressourceneffizientes-planen-und-bauen/">Ressourceneffizientes Planen und Bauen</a>: Unsere Studierenden sind die Expertinnen und Experten von morgen“, sagte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Stefan Gast. „Die Ausstellung bietet Gelegenheit für anregenden Austausch und liefert hervorragende Praxis-Beispiele und Inspiration für unsere Studierenden an der Fakultät Design.“ Ein eindrucksvolles Beispiel Staatlichen Hochbaus wurde auch erst vor wenigen Wochen mit dem Modulbau für das KI-Forschungszentrum CRAI an der Hochschule Coburg eröffnet, wie der Präsident bei der Ausstellungseröffnung berichtete.
<h4>Bauen im Bestand und zukunftsfähige Konzepte</h4>
In der anschließenden Podiumsdiskussion debattierten Ministerialdirektorin Ingrid Simet vom Bayerischen Bauministerium, Prof. Katharina Bonhag-De Rosa von der Hochschule Coburg und der Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg Ulrich Delles über das Bauen im Bestand und zukunftsfähige Erhaltungskonzepte.

Die Auftaktveranstaltung bot aber auch Studierenden die Gelegenheit, sich im persönlichen Gespräch mit jungen Kolleginnen und Kollegen der Staatlichen Bauämter Bayreuth und Bamberg über die vielfältigen interessanten Tätigkeitsfelder in der Staatsbauverwaltung auszutauschen.
<h4>Rückblick zur Wanderausstellung „Wir bauen Bayern“</h4>
Unter dem Motto „Wir bauen Bayern“ war die Wanderausstellung des staatlichen Hochbaus seit April 2023 bereits in sechs bayerischen Städten rund 30 Wochen lang zu sehen. Nach dem Auftakt im Bauministerium in München wurde sie an der Regierung von Unterfranken in Würzburg, im Staatlichen Bauamt Krumbach, an der Technischen Hochschule Deggendorf, im Staatlichen Bauamt Rosenheim und an der OTH Regensburg gezeigt. Die große Bandbreite staatlichen Bauens reicht vom Neubau für Universitäten und Forschungsinstitute über Kliniken, Sportstätten, Museen und Verwaltungsgebäude bis hin zum Erhalt historischer Gebäude. Insgesamt betreut die Staatsbauverwaltung über 25.000 Bauten auf rund 5.100 Liegenschaften und Grundstücken und derzeit weit über 900 laufende Bauprojekte.
<h4>Wann und wo?</h4>
Die Ausstellung ist von Mittwoch, 16. Oktober, bis Dienstag, 5. November, montags bis freitags von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Ort: Gebäude D1-Multifunktionsraum, Am Hofbräuhaus 1 a, 96450 Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Ob Klinik oder Museum, ob Kirche oder Forschungsinstitut - wie wir öffentliche Gebäude nutzen, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Eindrucksvolle Beispiele des modernen Staatlichen Hochbaus aus unterschiedlichen Regionen Bayerns werden in einer Wanderausstellung präsentiert, die jetzt an der Fakultät Design der Hochschule Coburg gastiert. Dabei gibt es auch Einblick in spannende Projekte aus Oberfranken.</em>

Der Regierungsvizepräsident von Oberfranken Thomas Engel hat zusammen mit dem Präsidenten der Hochschule Coburg, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, und Ingrid Simet, Ministerialdirektorin des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, die Ausstellung „Wir bauen Bayern“ an der Hochschule Coburg eröffnet.
<h4>Einblicke in beeindruckende Bauprojekte</h4>
Die Wanderausstellung ist konzipiert wie ein begehbares Buch und zeigt eindrucksvoll die Vielfalt und Herausforderungen des staatlichen Hochbaus in Bayern, der seit über 150 Jahren die bayerische Baukultur prägt. Sie ist im Gebäude D1 am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/campus-design/">Campus Design</a> der Hochschule Coburg zugänglich und bietet noch bis Dienstag, 5. November, Einblicke in Projekte, darunter der Erweiterungsbau des Staatsarchivs Bamberg, die Instandsetzung des Schlosses Seehof bei Bamberg, der Neubau des <a href="https://www.hs-coburg.de/news/neubau-eroeffnet-itmz-der-hochschule-glaenzt-mit-wissen/">IT- und Medienzentrums der Hochschule Coburg</a>, die Restaurierung des Markgräflichen Opernhauses Bayreuth und der Neubau eines wissenschaftlichen Forschungsgebäudes der Technologie-Allianz Oberfranken.
<h4>Vielfalt und Bedeutung des Staatlichen Hochbaus</h4>
Bayerns Bauminister Christian Bernreiter, vor Ort vertreten von Ministerialdirektorin Ingrid Simet, lobte die Ausstellung als spannenden Einblick in die Arbeit des Staatlichen Hochbaus: „Wir wollen zeigen, wie spannend, attraktiv und wichtig die Arbeit der bayerischen Staatsbauverwaltung ist. Die Ausstellung ist ein wichtiger Baustein dafür, denn sie macht den Staatlichen Hochbau in Bayern für Nachwuchskräfte erlebbar und verständlich.“

Regierungsvizepräsident Thomas Engel hob in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung, die der bayerische Hochbau für die Baubranche hat, und die Chancen, die er für kreative Fachkräfte bietet, hervor: „Der Staatliche Hochbau in Bayern zählt zu den größten Auftraggebern der bayerischen Bauwirtschaft. Mit einem vielfältigen Aufgabenfeld, das von Hochschulen und Museen über Kliniken und Polizeistationen bis hin zu Kulturdenkmälern reicht, bietet er Architektinnen und Ingenieuren, Bautechnikerinnen und Verwaltungsspezialisten ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten. Neben Neubauten steht der Erhalt, Umbau und die energetische Modernisierung im Fokus. Dafür suchen wir kreative Köpfe, die Verantwortung übernehmen und mitgestalten wollen.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong> <img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     Die Ausstellung bietet Gelegenheit für anregenden Austausch und liefert hervorragende Praxis-Beispiele und Inspiration für unsere Studierenden an der Fakultät Design.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Gast</em></p>
&nbsp;

„Ob <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Architektur</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen/">Bauingenieurwesen</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/digitale-denkmaltechnologien/">Digitale Denkmaltechnologien</a> oder <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-bauen-design/ressourceneffizientes-planen-und-bauen/">Ressourceneffizientes Planen und Bauen</a>: Unsere Studierenden sind die Expertinnen und Experten von morgen“, sagte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Stefan Gast. „Die Ausstellung bietet Gelegenheit für anregenden Austausch und liefert hervorragende Praxis-Beispiele und Inspiration für unsere Studierenden an der Fakultät Design.“ Ein eindrucksvolles Beispiel Staatlichen Hochbaus wurde auch erst vor wenigen Wochen mit dem Modulbau für das KI-Forschungszentrum CRAI an der Hochschule Coburg eröffnet, wie der Präsident bei der Ausstellungseröffnung berichtete.
<h4>Bauen im Bestand und zukunftsfähige Konzepte</h4>
In der anschließenden Podiumsdiskussion debattierten Ministerialdirektorin Ingrid Simet vom Bayerischen Bauministerium, Prof. Katharina Bonhag-De Rosa von der Hochschule Coburg und der Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg Ulrich Delles über das Bauen im Bestand und zukunftsfähige Erhaltungskonzepte.

Die Auftaktveranstaltung bot aber auch Studierenden die Gelegenheit, sich im persönlichen Gespräch mit jungen Kolleginnen und Kollegen der Staatlichen Bauämter Bayreuth und Bamberg über die vielfältigen interessanten Tätigkeitsfelder in der Staatsbauverwaltung auszutauschen.
<h4>Rückblick zur Wanderausstellung „Wir bauen Bayern“</h4>
Unter dem Motto „Wir bauen Bayern“ war die Wanderausstellung des staatlichen Hochbaus seit April 2023 bereits in sechs bayerischen Städten rund 30 Wochen lang zu sehen. Nach dem Auftakt im Bauministerium in München wurde sie an der Regierung von Unterfranken in Würzburg, im Staatlichen Bauamt Krumbach, an der Technischen Hochschule Deggendorf, im Staatlichen Bauamt Rosenheim und an der OTH Regensburg gezeigt. Die große Bandbreite staatlichen Bauens reicht vom Neubau für Universitäten und Forschungsinstitute über Kliniken, Sportstätten, Museen und Verwaltungsgebäude bis hin zum Erhalt historischer Gebäude. Insgesamt betreut die Staatsbauverwaltung über 25.000 Bauten auf rund 5.100 Liegenschaften und Grundstücken und derzeit weit über 900 laufende Bauprojekte.
<h4>Wann und wo?</h4>
Die Ausstellung ist von Mittwoch, 16. Oktober, bis Dienstag, 5. November, montags bis freitags von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Ort: Gebäude D1-Multifunktionsraum, Am Hofbräuhaus 1 a, 96450 Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/182-Wir-bauen-Bayern01-1024x683.jpg"
                        fileSize="116640"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/182-Wir-bauen-Bayern02-2-1024x640.jpg"
                        fileSize="84734"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="640"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/182-Wir-bauen-Bayern03-2-1024x576.jpg"
                        fileSize="144238"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/182-Wir-bauen-Bayern04-1024x683.jpg"
                        fileSize="94802"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/182-Wir-bauen-Bayern05-1024x683.jpg"
                        fileSize="129374"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/182-Wir-bauen-Bayern06-1024x683.jpg"
                        fileSize="139507"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/182-Wir-bauen-Bayern07-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="95503"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/182-Wir-bauen-Bayern08-1024x683.jpg"
                        fileSize="135159"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Professur vom Ingenieur zum Branchenretter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-professur-vom-ingenieur-zum-branchenretter/</link>
                <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 09:13:05 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Andreas T. Wolf</em>

<em>Sie werden händeringend gesucht, nicht nur in der Industrie, sondern auch an Hochschulen: Spezialistinnen und Spezialisten für Embedded Systems haben in Deutschland einen hohen Stellenwert, um Technologie-Kompetenz zu fördern und zu erhalten. An der Hochschule Coburg gibt es die Chance, Studierenden diese Expertise zu vermitteln. Dafür braucht es aber eine Professorin oder einen Professor. </em>

Sie sind geradezu allgegenwärtig und dennoch nimmt sie kaum jemand wahr: Während alle Laptops, Desktop-PCs und Smartphones kennen und nutzen, sind die millionenfachen und geradezu unsichtbaren Computer kaum sichtbar. Embedded Systems, also „eingebettete Systeme“ finden sich in den meisten modernen Geräten. In Autos, Kaffeemaschinen, Staubsaugern, Bankautomaten oder Flugzeugen steuern, überwachen oder reglementieren sie einfache bis komplexe Abläufe, die wir kaum wahrnehmen. Ohne sie wären viele unserer heutigen Annehmlichkeiten, Dienstleistungen aber auch Sicherheitsmaßnahmen nicht denkbar.

<strong>Gefragtes Wissen</strong>

Doch um eine solche Technologie zu entwickeln, zu bauen, warten und zu programmieren, braucht es breit aufgestellte Expertinnen und Experten. Denn Embedded Systems kann man kaum einfach bei großen Tech-Konzernen kaufen, die sonst den IT-Markt dominieren. Ausgebildet werden solche Ingenieurinnen und Ingenieure zum Beispiel an der Hochschule Coburg. Hier vermittelt an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen.html">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> Prof. Dr. Michael Engel die erforderlichen Kenntnisse: „Wir bilden die Menschen aus, die sich im Zweifelsfall von den vorgegebenen Systemen lösen können und ihr eigenes entwickeln. Das ist ein in der Industrie sehr gefragtes Wissen.“

Sowohl mittelständische als auch international führende Unternehmen in den Bereichen Werkzeugmaschinenbau, Additive Fertigung oder Automobilteil-Fertigung sind hier zu finden – mit überregional wirkenden Lieferketten. Allein schon in der oberfränkischen Region, wo es mehrere globale Akteure in der Technik-Branche gibt, ist der Know-How-Bedarf hoch. Gut, dass es vor Ort entsprechende Studienmöglichkeiten gibt, so auch an weiteren Standorten der Hochschule wie Kronach, mit dem Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/autonomous-driving/">Autonomous Driving</a>, oder Lichtenfels mit dem Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/additive-manufacturing-and-lightweight-design/">Additive Manufacturing and Lightweight </a>Design. „Man lernt beide Seiten kennen: Hard- und Software. Es ist erstaunlich, was wir hier selbst an Hardware produzieren können und wie gut wir ausgestattet sind.“ Damit meint Prof. Engel nicht nur die Ausstattung der Labore, sondern auch die Möglichkeiten, die sich beispielsweise in Coburg durch den <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/">CREAPOLIS-Makerspace</a> in der Alten Kühlhalle oder am FabLab am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/lucas-cranach-campus-kronach/">LCC </a>in Kronach ergeben. Dort kann auch die Bevölkerung in den offenen Werkstätten mit Lasercuttern, 3D-Druckern oder Nähmaschinen arbeiten.
<h4>Offene Stelle in Coburg</h4>
Engel selbst war von August 2016 bis Dezember 2019 Hochschulprofessor, ist dann aus persönlichen Gründen ins Ausland gegangen und hat später einen Lehrstuhl an der Universität Bamberg angenommen. Dennoch ist er noch regelmäßig in der Vestestadt, sowohl als Lehrbeauftragter, als auch Beauftragter der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsunterstuetzung/technologieallianz-oberfranken-tao/">Technologie-Allianz-Oberfranken (TAO)</a>. Seine ehemalige Stelle muss <a href="https://stellenangebote.hs-coburg.de/jobposting/a9274e37760a73c1e1e33c97a1a50996e3767c330?ref=homepage">neu besetzt</a> werden, doch dafür braucht es mehr als nur die verpflichtende Promotion (oder entsprechende Leistung) und fünfjährige Anschlusstätigkeit, von der zumindest drei Jahre außerhalb einer Hochschule geleistet wurden: „Wer nicht nur Technik, sondern auch Menschen mag, gerne Wissen vermittelt und mit jungen Menschen zusammenarbeiten will, der ist als Professorin oder Professor richtig. Es ist einfach großartig zu sehen, wie man die Studierenden beeinflusst hat“, sagt Engel lächelnd.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Andreas T. Wolf</em>

<em>Sie werden händeringend gesucht, nicht nur in der Industrie, sondern auch an Hochschulen: Spezialistinnen und Spezialisten für Embedded Systems haben in Deutschland einen hohen Stellenwert, um Technologie-Kompetenz zu fördern und zu erhalten. An der Hochschule Coburg gibt es die Chance, Studierenden diese Expertise zu vermitteln. Dafür braucht es aber eine Professorin oder einen Professor. </em>

Sie sind geradezu allgegenwärtig und dennoch nimmt sie kaum jemand wahr: Während alle Laptops, Desktop-PCs und Smartphones kennen und nutzen, sind die millionenfachen und geradezu unsichtbaren Computer kaum sichtbar. Embedded Systems, also „eingebettete Systeme“ finden sich in den meisten modernen Geräten. In Autos, Kaffeemaschinen, Staubsaugern, Bankautomaten oder Flugzeugen steuern, überwachen oder reglementieren sie einfache bis komplexe Abläufe, die wir kaum wahrnehmen. Ohne sie wären viele unserer heutigen Annehmlichkeiten, Dienstleistungen aber auch Sicherheitsmaßnahmen nicht denkbar.

<strong>Gefragtes Wissen</strong>

Doch um eine solche Technologie zu entwickeln, zu bauen, warten und zu programmieren, braucht es breit aufgestellte Expertinnen und Experten. Denn Embedded Systems kann man kaum einfach bei großen Tech-Konzernen kaufen, die sonst den IT-Markt dominieren. Ausgebildet werden solche Ingenieurinnen und Ingenieure zum Beispiel an der Hochschule Coburg. Hier vermittelt an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen.html">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> Prof. Dr. Michael Engel die erforderlichen Kenntnisse: „Wir bilden die Menschen aus, die sich im Zweifelsfall von den vorgegebenen Systemen lösen können und ihr eigenes entwickeln. Das ist ein in der Industrie sehr gefragtes Wissen.“

Sowohl mittelständische als auch international führende Unternehmen in den Bereichen Werkzeugmaschinenbau, Additive Fertigung oder Automobilteil-Fertigung sind hier zu finden – mit überregional wirkenden Lieferketten. Allein schon in der oberfränkischen Region, wo es mehrere globale Akteure in der Technik-Branche gibt, ist der Know-How-Bedarf hoch. Gut, dass es vor Ort entsprechende Studienmöglichkeiten gibt, so auch an weiteren Standorten der Hochschule wie Kronach, mit dem Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/autonomous-driving/">Autonomous Driving</a>, oder Lichtenfels mit dem Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/additive-manufacturing-and-lightweight-design/">Additive Manufacturing and Lightweight </a>Design. „Man lernt beide Seiten kennen: Hard- und Software. Es ist erstaunlich, was wir hier selbst an Hardware produzieren können und wie gut wir ausgestattet sind.“ Damit meint Prof. Engel nicht nur die Ausstattung der Labore, sondern auch die Möglichkeiten, die sich beispielsweise in Coburg durch den <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/creapolis-makerspace/">CREAPOLIS-Makerspace</a> in der Alten Kühlhalle oder am FabLab am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/lucas-cranach-campus-kronach/">LCC </a>in Kronach ergeben. Dort kann auch die Bevölkerung in den offenen Werkstätten mit Lasercuttern, 3D-Druckern oder Nähmaschinen arbeiten.
<h4>Offene Stelle in Coburg</h4>
Engel selbst war von August 2016 bis Dezember 2019 Hochschulprofessor, ist dann aus persönlichen Gründen ins Ausland gegangen und hat später einen Lehrstuhl an der Universität Bamberg angenommen. Dennoch ist er noch regelmäßig in der Vestestadt, sowohl als Lehrbeauftragter, als auch Beauftragter der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungsunterstuetzung/technologieallianz-oberfranken-tao/">Technologie-Allianz-Oberfranken (TAO)</a>. Seine ehemalige Stelle muss <a href="https://stellenangebote.hs-coburg.de/jobposting/a9274e37760a73c1e1e33c97a1a50996e3767c330?ref=homepage">neu besetzt</a> werden, doch dafür braucht es mehr als nur die verpflichtende Promotion (oder entsprechende Leistung) und fünfjährige Anschlusstätigkeit, von der zumindest drei Jahre außerhalb einer Hochschule geleistet wurden: „Wer nicht nur Technik, sondern auch Menschen mag, gerne Wissen vermittelt und mit jungen Menschen zusammenarbeiten will, der ist als Professorin oder Professor richtig. Es ist einfach großartig zu sehen, wie man die Studierenden beeinflusst hat“, sagt Engel lächelnd.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Simulation und Test]]></category><category><![CDATA[Zukunftstechnologien]]></category>                                <title><![CDATA[Der Physik-Nobelpreis aus Sicht innovativer Forschung und Lehre]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-physik-nobelpreis-aus-sicht-innovativer-angewandter-forschung-und-lehre/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 15:10:03 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der diesjährige Physik-Nobelpreis ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie interdisziplinäre Forschung Innovationen voranbringt. Basis für moderne Spitzenforschung ist eine zukunftsweisende Ausbildung, wie sie in diesem Bereich der Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/zukunftstechnologien-emerging-technologies/">Zukunftstechnologien</a> und der Master </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/simulation-und-test/"><em>Simulation und Test</em></a><em> der Hochschule Coburg bietet. In angewandter Forschung und Lehre werden an der Hochschule Coburg physikalische Phänomene mit modernen Simulationsmethoden und Künstlicher Intelligenz (KI) verbunden</em>. <em>Eine entscheidende Rolle dabei spielt auch das neue  <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a>.</em>

Der Physik-Nobelpreis 2024 würdigt die bahnbrechenden Arbeiten von John J. Hopfield und Geoffrey E. Hinton im Bereich der künstlichen neuronalen Netzwerke. Diese Forschungen haben den Grundstein für heutige maschinelle Lerntechnologien gelegt. In vielen Bereichen der modernen Wissenschaft und Industrie sind sie heute unverzichtbar. Hopfield entwickelte in den 1980er Jahren das nach ihm benannte neuronale Netzwerk, das die Speicherung und Wiederherstellung von Mustern auf physikalischen Prinzipien basiert. Hinton trug mit seiner Arbeit zur Entwicklung der sogenannten Boltzmann-Maschine bei, die es Computern ermöglicht, Muster in Daten autonom zu erkennen. Diese Erfindungen sind wesentliche Bausteine der heutigen Deep-Learning-Modelle, die unter anderem in der Bild- und Spracherkennung sowie in der wissenschaftlichen Datenanalyse weit verbreitet sind​.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     Die Verbindung von physikalischen Phänomenen mit modernen Simulationsmethoden ist essenziell, um in der heutigen Hightech-Welt erfolgreich zu sein.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Thorsten Uphues, Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;

Die Arbeit der beiden Nobelpreisträger zeigt eindrucksvoll, wie eng Physik und Informatik miteinander verflochten sind. Methoden, die ursprünglich aus der Physik stammen, insbesondere aus der statistischen Physik, haben maschinelles Lernen revolutioniert und erlauben es nun, große Datenmengen effizient zu verarbeiten und komplexe Probleme zu lösen, die zuvor als unzugänglich galten. Die Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, was vor allem auf die Pionierarbeit von Hopfield und Hinton zurückzuführen ist. Ihre Entdeckungen beeinflussen nicht nur die Forschung in der KI, sondern auch in zahlreichen anderen wissenschaftlichen Disziplinen wie der Materialforschung, der Astronomie und der medizinischen Diagnostik​.
<h4>Das Studium für Herausforderungen in der physikalischen Forschung</h4>
Diese Errungenschaften unterstreichen die zentrale Rolle, die interdisziplinäre Forschung für den technologischen Fortschritt spielt – eine Verbindung, die auch in Coburg gelebt wird. Gerade erst hat die Hochschule Coburg ein Forschungszentrum für verantwortungsvolle Künstliche Intelligenz eröffnet: Das Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI) ist im September in den <a href="https://www.stmwk.bayern.de/hightech-agenda.html">Hightech-Agenda</a>-Neubau eingezogen.

&nbsp;

[caption id="attachment_91111" align="aligncenter" width="600"]<img class="wp-image-91111" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-CRAIEroeffnung-01-AxelKoenig-1-e1727435630303-300x200.jpeg" alt="" width="600" height="401" /> Offizielle Eröffnung des neuen KI-Forschungsgebäudes der Hochschule Coburg: Bauamtsleiter Ulrich Delles (Bamberg), Hochschul-Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser, MdL Martin Mittag, Wissenschaftsminister Markus Blume, Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast, Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, MdB Jonas Geissler, Regierungspräsident Florian Luderschmid. Foto: Axel König[/caption]

Auch im Bereich der Lehre fördert die Hochschule innovative Ausbildungsmöglichkeiten und interdisziplinäre Methoden. An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> ist beispielsweise der Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studienangebot/master/simulation-test.html">Simulation und Test</a> angesiedelt: Er bereitet Studierende gezielt auf die Herausforderungen in der physikalischen Forschung und Entwicklung vor. „Dieser Studiengang schließt die Lücke zwischen Theorie und Praxis in den Bereichen numerische Simulation und experimentelle Tests“, sagt Prof. Dr. Thorsten Uphues. Er ist einer der Leiter des Institutes für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg und Gründungsmitglied des CRAI. „Die Verbindung von physikalischen Phänomenen mit modernen Simulationsmethoden ist essenziell, um in der heutigen Hightech-Welt erfolgreich zu sein. Innovative, anwendungsnahe Forschung in diesen Bereichen muss in der Lage sein, Lösungsmethoden neu zu denken. Einen Grundstein hierfür legen wir bereits in der physikalischen Ausbildung an unserer Hochschule.“

Der Studiengang Simulation und Test vermittelt tiefgehendes Wissen in den Bereichen numerische Verfahren und Testmethoden, die für die Entwicklung und Optimierung von Technologien in Bereichen wie beispielsweise der Automobilindustrie und erneuerbaren Energien unerlässlich sind. Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Industriepartnern und dem <a href="https://www.isat-coburg.de/">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> haben die Studierenden zudem die Möglichkeit, ihre Masterarbeit in praxisnahen und forschungsrelevanten Projekten zu verfassen.

„Die Forschungsergebnisse der diesjährigen Nobelpreisträger zeigen, wie stark physikalische Grundlagen auch moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz beeinflussen können“, ergänzt Uphues. „Mit unseren Studiengängen Zukunftstechnologien und Simulation und Test geben wir unseren Studierenden die Werkzeuge an die Hand, physikalische und ingenieurwissenschaftliche Herausforderungen mithilfe modernster Technologien in Theorie und Praxis zu bewältigen.“

Die Hochschule Coburg setzt mit der Stärkung ihrer physikalisch-technischen Studiengänge und der Eröffnung des CRAI auf einen interdisziplinären Ansatz, der sowohl Forschung als auch Praxis in den Vordergrund stellt. Prof. Dr. Wolfram Haupt, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften betont: „Coburg wird durch diese Initiativen zu einem starken Forschungs- und Innovationsstandort in Nordbayern“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der diesjährige Physik-Nobelpreis ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie interdisziplinäre Forschung Innovationen voranbringt. Basis für moderne Spitzenforschung ist eine zukunftsweisende Ausbildung, wie sie in diesem Bereich der Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/zukunftstechnologien-emerging-technologies/">Zukunftstechnologien</a> und der Master </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/technik-informatik/simulation-und-test/"><em>Simulation und Test</em></a><em> der Hochschule Coburg bietet. In angewandter Forschung und Lehre werden an der Hochschule Coburg physikalische Phänomene mit modernen Simulationsmethoden und Künstlicher Intelligenz (KI) verbunden</em>. <em>Eine entscheidende Rolle dabei spielt auch das neue  <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a>.</em>

Der Physik-Nobelpreis 2024 würdigt die bahnbrechenden Arbeiten von John J. Hopfield und Geoffrey E. Hinton im Bereich der künstlichen neuronalen Netzwerke. Diese Forschungen haben den Grundstein für heutige maschinelle Lerntechnologien gelegt. In vielen Bereichen der modernen Wissenschaft und Industrie sind sie heute unverzichtbar. Hopfield entwickelte in den 1980er Jahren das nach ihm benannte neuronale Netzwerk, das die Speicherung und Wiederherstellung von Mustern auf physikalischen Prinzipien basiert. Hinton trug mit seiner Arbeit zur Entwicklung der sogenannten Boltzmann-Maschine bei, die es Computern ermöglicht, Muster in Daten autonom zu erkennen. Diese Erfindungen sind wesentliche Bausteine der heutigen Deep-Learning-Modelle, die unter anderem in der Bild- und Spracherkennung sowie in der wissenschaftlichen Datenanalyse weit verbreitet sind​.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     Die Verbindung von physikalischen Phänomenen mit modernen Simulationsmethoden ist essenziell, um in der heutigen Hightech-Welt erfolgreich zu sein.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Thorsten Uphues, Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;

Die Arbeit der beiden Nobelpreisträger zeigt eindrucksvoll, wie eng Physik und Informatik miteinander verflochten sind. Methoden, die ursprünglich aus der Physik stammen, insbesondere aus der statistischen Physik, haben maschinelles Lernen revolutioniert und erlauben es nun, große Datenmengen effizient zu verarbeiten und komplexe Probleme zu lösen, die zuvor als unzugänglich galten. Die Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, was vor allem auf die Pionierarbeit von Hopfield und Hinton zurückzuführen ist. Ihre Entdeckungen beeinflussen nicht nur die Forschung in der KI, sondern auch in zahlreichen anderen wissenschaftlichen Disziplinen wie der Materialforschung, der Astronomie und der medizinischen Diagnostik​.
<h4>Das Studium für Herausforderungen in der physikalischen Forschung</h4>
Diese Errungenschaften unterstreichen die zentrale Rolle, die interdisziplinäre Forschung für den technologischen Fortschritt spielt – eine Verbindung, die auch in Coburg gelebt wird. Gerade erst hat die Hochschule Coburg ein Forschungszentrum für verantwortungsvolle Künstliche Intelligenz eröffnet: Das Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI) ist im September in den <a href="https://www.stmwk.bayern.de/hightech-agenda.html">Hightech-Agenda</a>-Neubau eingezogen.

&nbsp;

[caption id="attachment_91111" align="aligncenter" width="600"]<img class="wp-image-91111" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-CRAIEroeffnung-01-AxelKoenig-1-e1727435630303-300x200.jpeg" alt="" width="600" height="401" /> Offizielle Eröffnung des neuen KI-Forschungsgebäudes der Hochschule Coburg: Bauamtsleiter Ulrich Delles (Bamberg), Hochschul-Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser, MdL Martin Mittag, Wissenschaftsminister Markus Blume, Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast, Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, MdB Jonas Geissler, Regierungspräsident Florian Luderschmid. Foto: Axel König[/caption]

Auch im Bereich der Lehre fördert die Hochschule innovative Ausbildungsmöglichkeiten und interdisziplinäre Methoden. An der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> ist beispielsweise der Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studienangebot/master/simulation-test.html">Simulation und Test</a> angesiedelt: Er bereitet Studierende gezielt auf die Herausforderungen in der physikalischen Forschung und Entwicklung vor. „Dieser Studiengang schließt die Lücke zwischen Theorie und Praxis in den Bereichen numerische Simulation und experimentelle Tests“, sagt Prof. Dr. Thorsten Uphues. Er ist einer der Leiter des Institutes für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg und Gründungsmitglied des CRAI. „Die Verbindung von physikalischen Phänomenen mit modernen Simulationsmethoden ist essenziell, um in der heutigen Hightech-Welt erfolgreich zu sein. Innovative, anwendungsnahe Forschung in diesen Bereichen muss in der Lage sein, Lösungsmethoden neu zu denken. Einen Grundstein hierfür legen wir bereits in der physikalischen Ausbildung an unserer Hochschule.“

Der Studiengang Simulation und Test vermittelt tiefgehendes Wissen in den Bereichen numerische Verfahren und Testmethoden, die für die Entwicklung und Optimierung von Technologien in Bereichen wie beispielsweise der Automobilindustrie und erneuerbaren Energien unerlässlich sind. Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Industriepartnern und dem <a href="https://www.isat-coburg.de/">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> haben die Studierenden zudem die Möglichkeit, ihre Masterarbeit in praxisnahen und forschungsrelevanten Projekten zu verfassen.

„Die Forschungsergebnisse der diesjährigen Nobelpreisträger zeigen, wie stark physikalische Grundlagen auch moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz beeinflussen können“, ergänzt Uphues. „Mit unseren Studiengängen Zukunftstechnologien und Simulation und Test geben wir unseren Studierenden die Werkzeuge an die Hand, physikalische und ingenieurwissenschaftliche Herausforderungen mithilfe modernster Technologien in Theorie und Praxis zu bewältigen.“

Die Hochschule Coburg setzt mit der Stärkung ihrer physikalisch-technischen Studiengänge und der Eröffnung des CRAI auf einen interdisziplinären Ansatz, der sowohl Forschung als auch Praxis in den Vordergrund stellt. Prof. Dr. Wolfram Haupt, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften betont: „Coburg wird durch diese Initiativen zu einem starken Forschungs- und Innovationsstandort in Nordbayern“.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Sexualforschung: Alte Liebe rastet nicht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sexualforschung-alte-liebe-rastet-nicht/</link>
                <pubDate>Fri, 11 Oct 2024 07:44:13 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wechseljahre, Erektionsprobleme, Krankheit: Altwerden verändert den Körper. Wie ist das dann mit dem Sex? Wann lässt die Lust nach? „Gar nicht“, sagt Prof. Dr. Michael Vogt von der Hochschule Coburg. In einem Podcast gibt er jetzt wertvolle Einblicke und praktische Ratschläge für alle, die sich mit Partnerschaft, Intimität und Sexualität im Alter auseinandersetzen.</em>

In seinem neuen Podcast „Gelassen älter werden“ begrüßt Bertram Kasper den Coburger Wissenschaftler <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-vogt/">Prof. Dr. Michael Vogt</a> als einen der führenden Experten in der Erforschung von Partnerschaft und Sexualität im Alter. Vogt forscht und lehrt dazu an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg und ist deutschlandweit einer der wenigen Experten, die sich damit beschäftigen. Intimität und Sexualität ist noch immer ein Tabuthema. Vogt erklärt, wie die Gesellschaft einerseits durch die allgegenwärtige sexuelle Darstellung in der Werbung geprägt ist, gleichzeitig aber in Bezug auf die persönliche Sexualität, vorwiegend im Alter, große Hemmungen bestehen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     <em><strong>Die beste Voraussetzung, lebendig zu bleiben, heißt, neugierig zu bleiben – auf sich selbst und auf den anderen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Michael Vogt</em></p>
&nbsp;

Intimität, Übereinstimmung, Individualität und Sexualität sind Vogt zufolge die vier Säulen der Partnerschaft im Alter: Im Podcast erklärt der Professor der Hochschule Coburg, wie mit der Balance zwischen diesen vier Säulen eine langjährige Beziehung glückt und was die Voraussetzungen für einen Neustart von Partnerschaften im Alter sind. Es geht auch um schmerzhafte Themen wie Demenz und Vogt erklärt welche Rolle erfüllende Partnerschaften für die Gesundheit im Alter spielen.

Der Professor ermutigt dazu, neugierig zu bleiben und sich selbst treu zu sein und er betont, dass Zärtlichkeit, Nähe und Intimität zu den grundlegenden Bedürfnissen des Menschen gehören – und zwar ein Leben lang.

<code><iframe style="border-radius: 12px;" src="https://open.spotify.com/embed/episode/0ZBacLLBio4JTSFfKT53Uq?utm_source=generator" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></code>

&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wechseljahre, Erektionsprobleme, Krankheit: Altwerden verändert den Körper. Wie ist das dann mit dem Sex? Wann lässt die Lust nach? „Gar nicht“, sagt Prof. Dr. Michael Vogt von der Hochschule Coburg. In einem Podcast gibt er jetzt wertvolle Einblicke und praktische Ratschläge für alle, die sich mit Partnerschaft, Intimität und Sexualität im Alter auseinandersetzen.</em>

In seinem neuen Podcast „Gelassen älter werden“ begrüßt Bertram Kasper den Coburger Wissenschaftler <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-vogt/">Prof. Dr. Michael Vogt</a> als einen der führenden Experten in der Erforschung von Partnerschaft und Sexualität im Alter. Vogt forscht und lehrt dazu an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit/">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg und ist deutschlandweit einer der wenigen Experten, die sich damit beschäftigen. Intimität und Sexualität ist noch immer ein Tabuthema. Vogt erklärt, wie die Gesellschaft einerseits durch die allgegenwärtige sexuelle Darstellung in der Werbung geprägt ist, gleichzeitig aber in Bezug auf die persönliche Sexualität, vorwiegend im Alter, große Hemmungen bestehen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     <em><strong>Die beste Voraussetzung, lebendig zu bleiben, heißt, neugierig zu bleiben – auf sich selbst und auf den anderen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Michael Vogt</em></p>
&nbsp;

Intimität, Übereinstimmung, Individualität und Sexualität sind Vogt zufolge die vier Säulen der Partnerschaft im Alter: Im Podcast erklärt der Professor der Hochschule Coburg, wie mit der Balance zwischen diesen vier Säulen eine langjährige Beziehung glückt und was die Voraussetzungen für einen Neustart von Partnerschaften im Alter sind. Es geht auch um schmerzhafte Themen wie Demenz und Vogt erklärt welche Rolle erfüllende Partnerschaften für die Gesundheit im Alter spielen.

Der Professor ermutigt dazu, neugierig zu bleiben und sich selbst treu zu sein und er betont, dass Zärtlichkeit, Nähe und Intimität zu den grundlegenden Bedürfnissen des Menschen gehören – und zwar ein Leben lang.

<code><iframe style="border-radius: 12px;" src="https://open.spotify.com/embed/episode/0ZBacLLBio4JTSFfKT53Uq?utm_source=generator" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></code>

&nbsp;]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Ruhemodus: Warum Menschen Stille brauchen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ruhemodus-warum-menschen-stille-brauchen/</link>
                <pubDate>Fri, 11 Oct 2024 06:10:32 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Innehalten, reflektieren, regenerieren: Ruhe ist eine starke Ressource. Damit beschäftigt sich ein aktueller BR-Podcast, indem unter anderem Prof. Dr. Niko Kohls aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg zu Wort kommt.</em>

Stille als elementares Bedürfnis ist heute manchmal nicht so leicht zu „stillen“. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/">Prof. Dr. Niko Kohls</a> ist Professor für Gesundheitswissenschaften an der Hochschule Coburg und beschäftigt sich als Medizinpsychologie und Achtsamkeitsforscher mit Stress und Entspannung. Achtsamkeitsmeditation ist Kohls zufolge für körperliche und psychische Gesundheit sehr hilfreich – der Professor praktiziert sie selbst seit 25 Jahren.
Im Podcast des Bayerischen Rundfunk zum Thema „Das Bedürfnis nach Stille - Ruhe als Ressource“ spricht Kohls als einer der Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft darüber, wie wir in uns selber Stille und Ruhe finden können.

<code><iframe src="https://www.br.de/mediathek/podcast/embed?episode=2098262" width="320px" height="120px"></iframe></code>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Innehalten, reflektieren, regenerieren: Ruhe ist eine starke Ressource. Damit beschäftigt sich ein aktueller BR-Podcast, indem unter anderem Prof. Dr. Niko Kohls aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg zu Wort kommt.</em>

Stille als elementares Bedürfnis ist heute manchmal nicht so leicht zu „stillen“. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/">Prof. Dr. Niko Kohls</a> ist Professor für Gesundheitswissenschaften an der Hochschule Coburg und beschäftigt sich als Medizinpsychologie und Achtsamkeitsforscher mit Stress und Entspannung. Achtsamkeitsmeditation ist Kohls zufolge für körperliche und psychische Gesundheit sehr hilfreich – der Professor praktiziert sie selbst seit 25 Jahren.
Im Podcast des Bayerischen Rundfunk zum Thema „Das Bedürfnis nach Stille - Ruhe als Ressource“ spricht Kohls als einer der Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft darüber, wie wir in uns selber Stille und Ruhe finden können.

<code><iframe src="https://www.br.de/mediathek/podcast/embed?episode=2098262" width="320px" height="120px"></iframe></code>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Theatre]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Mit den Betroffenen der Flut 2021 die Katastrophenhilfe verbessern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-den-betroffenen-der-flut-2021-die-katastrophenhilfe-verbessern/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Oct 2024 12:47:45 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em><strong>
</strong>

<em>Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung: Forschungsprojekt von Frankfurt UAS und Hochschule Coburg ist gestartet.</em>

Wie werden Menschen und Gemeinschaften weniger anfällig für Katastrophen? Der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung macht am 13. Oktober darauf aufmerksam und schafft Bewusstsein für Katastrophenrisiken. Damit im Ernstfall Menschen mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen die richtige Unterstützung erhalten, sind aber die Erfahrungen derjenigen wichtig, die schon eine Katastrophe erlebt haben. Im neuen Verbundprojekt „Transformationswissen für die Katastrophenhilfe“ richten Forschende der Sozialen Arbeit an der der Hochschule Coburg und der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) daher ihren Blick auf die Auswirkungen der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal und der Eifel. Mit Betroffenen, lokalen sozialen Initiativen, Helfenden vor Ort sowie eingebundenen Fachkräften als Forschungspartnerinnen und -partnern wollen sie eine sozialarbeiterische Katastrophenhilfe etablieren.

Geleitet wird es gemeinsam von Prof. Dr. Andrea Schmelz, Professorin für Internationale Soziale Arbeit und globale Entwicklung an der Hochschule Coburg, sowie Prof. Dr. Caroline Schmitt, Professorin für Ecosocial Work and Care an der Frankfurt UAS.
<h4>Biografische Folgen der Flutkatastrophe</h4>
Seit 2022 befassen sich die Projektleitenden bereits mit der Erforschung der Folgen der Katastrophe im Ahrtal. Im Juli 2021 war es ein Hotspot der Hochwasserkatastrophe, die insbesondere Gebiete in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen betraf. Diese war dem Bundesinnenministerium zufolge „das größte Schadensereignis, das wir in Deutschland seit der Hamburger Sturmflut im Jahr 1962 erlebt haben“. „Wir haben in unserer Vor-Studie gesehen, dass die Belastungen im Ahrtal hoch sind und viele soziale Dimensionen umfassen: Kindliche und jugendliche Lebenswelten wie Schulen waren etwa in Teilen zerstört, ältere Menschen fühlten sich an den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Die biografischen Folgen der Flutkatastrophe verlangen nach einer langfristigen psychosozialen Unterstützung. Zugleich haben soziale Dienste, Initiativen und Kunstschaffende Bewältigungs- und Community-Orte geschaffen. Im Verbundprojekt möchten wir nun die Erfahrungen gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern für gesamtgesellschaftliche Lern- und Veränderungsprozesse aufbereiten“, so Schmitt.

Um zu analysieren, wie die Bevölkerung, die Helfenden und involvierten Fachkräfte die Katastrophe erleben und bewältigen, kooperiert das Forschungsteam mit der Katastrophenhilfe, sozialen Trägern, Bildungs- und Kultureinrichtungen, sowie sozialen Initiativen und Kunstschaffenden. Darunter vertreten sind beispielsweise die Caritasverbände Rhein-Mosel-Ahr e.V. und Westeifel e.V., die Fluthilfe-Ahr e.V., das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das Hoffnungswerk e.V. sowie die Kreis-Volkshochschule Ahr e.V..

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />    <em><strong> Wir verwenden verschiedene Beteiligungsformate wie Netzwerkkarten, narrative Wanderungen, Photovoice-Methoden oder Fishbowl-Diskussionen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Andrea Schmelz</em></p>
&nbsp;

Prof. Dr. Andrea Schmelz, Projektleiterin der Hochschule Coburg, erklärt<em>: „</em>In der gemeinsamen Forschung mit den Praxispartnerinnen und Praxispartnern gehen wir von partizipativen Zugängen aus und arbeiten mit künstlerisch-kulturellen Methoden. Wir verwenden verschiedene Beteiligungsformate wie Netzwerkkarten, narrative Wanderungen, Photovoice-Methoden oder Fishbowl-Diskussionen. Am Ende der Forschung erstellen wir Bildungsmaterialien und entwickeln Handlungsempfehlungen. Dieses Wissen hilft der Sozialen Arbeit, besser auf Katastrophen vorbereitet zu sein, denn durch die Klimakrise gibt es immer mehr Extremwetterereignisse in Deutschland und weltweit.“

Das Projekt, das von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Initiative „Pioniervorhaben: Gesellschaftliche Transformation“ gefördert wird, hat eine Laufzeit von drei Jahren und ist offiziell im September 2024 gestartet.

<strong>Weitere Informationen zur Vorstudie: </strong>
<ul>
 	<li>Schmitt, C.<strong>/</strong>Schmelz, A. (2024): Soziale Arbeit als Katastrophenhilfe. Internationales Erfahrungslernen, Green Social Work und die Bedeutung von Community. In: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (Ed.): Forschung für den Bevölkerungsschutz.BBK: Bonn, S. 216-218. Das <a href="http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/FiB/kongressband-I.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5">pdf finden Sie hier</a>.</li>
 	<li>Schmelz, A./Schmitt, C. (2023): Katastrophenhilfe als sozialarbeiterisches Handlungsfeld. Green Social Work und die Flutkatastrophe im Ahrtal. In: Blätter der Wohlfahrtspflege 170(5). pp. 163-166.</li>
</ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em><strong>
</strong>

<em>Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung: Forschungsprojekt von Frankfurt UAS und Hochschule Coburg ist gestartet.</em>

Wie werden Menschen und Gemeinschaften weniger anfällig für Katastrophen? Der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung macht am 13. Oktober darauf aufmerksam und schafft Bewusstsein für Katastrophenrisiken. Damit im Ernstfall Menschen mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen die richtige Unterstützung erhalten, sind aber die Erfahrungen derjenigen wichtig, die schon eine Katastrophe erlebt haben. Im neuen Verbundprojekt „Transformationswissen für die Katastrophenhilfe“ richten Forschende der Sozialen Arbeit an der der Hochschule Coburg und der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) daher ihren Blick auf die Auswirkungen der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal und der Eifel. Mit Betroffenen, lokalen sozialen Initiativen, Helfenden vor Ort sowie eingebundenen Fachkräften als Forschungspartnerinnen und -partnern wollen sie eine sozialarbeiterische Katastrophenhilfe etablieren.

Geleitet wird es gemeinsam von Prof. Dr. Andrea Schmelz, Professorin für Internationale Soziale Arbeit und globale Entwicklung an der Hochschule Coburg, sowie Prof. Dr. Caroline Schmitt, Professorin für Ecosocial Work and Care an der Frankfurt UAS.
<h4>Biografische Folgen der Flutkatastrophe</h4>
Seit 2022 befassen sich die Projektleitenden bereits mit der Erforschung der Folgen der Katastrophe im Ahrtal. Im Juli 2021 war es ein Hotspot der Hochwasserkatastrophe, die insbesondere Gebiete in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen betraf. Diese war dem Bundesinnenministerium zufolge „das größte Schadensereignis, das wir in Deutschland seit der Hamburger Sturmflut im Jahr 1962 erlebt haben“. „Wir haben in unserer Vor-Studie gesehen, dass die Belastungen im Ahrtal hoch sind und viele soziale Dimensionen umfassen: Kindliche und jugendliche Lebenswelten wie Schulen waren etwa in Teilen zerstört, ältere Menschen fühlten sich an den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert. Die biografischen Folgen der Flutkatastrophe verlangen nach einer langfristigen psychosozialen Unterstützung. Zugleich haben soziale Dienste, Initiativen und Kunstschaffende Bewältigungs- und Community-Orte geschaffen. Im Verbundprojekt möchten wir nun die Erfahrungen gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern für gesamtgesellschaftliche Lern- und Veränderungsprozesse aufbereiten“, so Schmitt.

Um zu analysieren, wie die Bevölkerung, die Helfenden und involvierten Fachkräfte die Katastrophe erleben und bewältigen, kooperiert das Forschungsteam mit der Katastrophenhilfe, sozialen Trägern, Bildungs- und Kultureinrichtungen, sowie sozialen Initiativen und Kunstschaffenden. Darunter vertreten sind beispielsweise die Caritasverbände Rhein-Mosel-Ahr e.V. und Westeifel e.V., die Fluthilfe-Ahr e.V., das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das Hoffnungswerk e.V. sowie die Kreis-Volkshochschule Ahr e.V..

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />    <em><strong> Wir verwenden verschiedene Beteiligungsformate wie Netzwerkkarten, narrative Wanderungen, Photovoice-Methoden oder Fishbowl-Diskussionen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Andrea Schmelz</em></p>
&nbsp;

Prof. Dr. Andrea Schmelz, Projektleiterin der Hochschule Coburg, erklärt<em>: „</em>In der gemeinsamen Forschung mit den Praxispartnerinnen und Praxispartnern gehen wir von partizipativen Zugängen aus und arbeiten mit künstlerisch-kulturellen Methoden. Wir verwenden verschiedene Beteiligungsformate wie Netzwerkkarten, narrative Wanderungen, Photovoice-Methoden oder Fishbowl-Diskussionen. Am Ende der Forschung erstellen wir Bildungsmaterialien und entwickeln Handlungsempfehlungen. Dieses Wissen hilft der Sozialen Arbeit, besser auf Katastrophen vorbereitet zu sein, denn durch die Klimakrise gibt es immer mehr Extremwetterereignisse in Deutschland und weltweit.“

Das Projekt, das von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Initiative „Pioniervorhaben: Gesellschaftliche Transformation“ gefördert wird, hat eine Laufzeit von drei Jahren und ist offiziell im September 2024 gestartet.

<strong>Weitere Informationen zur Vorstudie: </strong>
<ul>
 	<li>Schmitt, C.<strong>/</strong>Schmelz, A. (2024): Soziale Arbeit als Katastrophenhilfe. Internationales Erfahrungslernen, Green Social Work und die Bedeutung von Community. In: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (Ed.): Forschung für den Bevölkerungsschutz.BBK: Bonn, S. 216-218. Das <a href="http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/FiB/kongressband-I.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5">pdf finden Sie hier</a>.</li>
 	<li>Schmelz, A./Schmitt, C. (2023): Katastrophenhilfe als sozialarbeiterisches Handlungsfeld. Green Social Work und die Flutkatastrophe im Ahrtal. In: Blätter der Wohlfahrtspflege 170(5). pp. 163-166.</li>
</ul>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Gesundheit vom Bachelor bis zum Doktor]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesundheit-vom-bachelor-bis-zum-doktor/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Oct 2024 08:28:51 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Andreas T. Wolf</em>

<em>Gerade ist ihre Masterarbeit in einer renommierten Fachzeitschrift erschienen, wie zuvor schon ihre Bachelor-Arbeit. Nun strebt sie ihren Doktor im </em><a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/promotion/promotionszentrum-analytics4health.html"><em>Promotionszentrum Analytics4Health</em></a><em> an der Hochschule Coburg an. Für Katharina Weiß stand </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html"><em>Gesundheitsförderung</em></a><em> immer im Fokus, denn Gesundheit brauchen alle. Ein Werdegang vom Bachelor bis zum Doktor.</em>

Sie wollte, dass ihre Arbeit einen direkten, praktischen Nutzen für die Menschen hat, darum hat sie sich stets für die Verbesserung der Lebensqualität von gesundheitlich eingeschränkten Personen entschieden. Die Coburger Promovendin Katharina Weiß hat an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> zuerst <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Integrative Gesundheitsförderung</a> im Bachelor, danach Gesundheitsförderung im Master studiert und mit ihren beiden Abschlussarbeiten gleich zweimal eine Veröffentlichung in renommierten Fachzeitschriften erwirkt.

Außergewöhnlich, wie ihr Betreuer <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/">Prof. Dr. Niko Kohls</a> findet: „Katharina Weiß ist mir ziemlich schnell durch Ihre intrinsische Motivation sowie ihre schnelle Auffassungsgabe und nicht zuletzt durch ihre Leistungsbereitschaft aufgefallen. Dass jemand sowohl die Bachelor- als auch Masterarbeit ohne größere Probleme in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlichen kann, das ist mir in mehr als 25 Jahre noch nicht untergekommen.“
<h4>Psychotherapie über die Augen</h4>
In ihrer Bachelor-Thesis „Schmerztherapie mit EMDR […]“ ging es darum, den Einsatz von Schmerzmittel gegen chronisch Kranken zu senken und deren Lebensqualität zu verbessern. Dafür sollte eine „Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)“ -Therapie eingesetzt werden. Das ist eine Psychotherapiemethode, die ihren Ursprung in der Psychotraumatherapie hat. Dabei werden traumatische Erinnerungen fokussiert, während gleichzeitig beidseitige Stimulationen wie Augenbewegungen durchgeführt werden, was die emotionale Belastung und Lebhaftigkeit dieser Erinnerungen reduzieren soll. Inzwischen wird die Methode auch in anderen Bereichen angewandt, zum Beispiel in der Therapie chronischer Schmerzpatientinnen und Patienten.

In ihrer Pilot-Langzeitstudie zeigte die 36-Jährige empirisch, dass der EMDR-Therapieansatz eine Verbesserung der Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen ermöglichen kann – alles im Rahmen einer Bachelorarbeit. Diese wurde im Springer Medizin Journal „Prävention und Gesundheitsförderung“ veröffentlicht.
<h4>Weniger Krankenhaus durch Meditation</h4>
Ihre Master-Thesis „Auswirkungen von Meditation auf gesundheitsförderliche Schutzfaktoren – eine quasi-experimentelle Pilotstudie mit Prä-Post-Vergleich“ ist inzwischen im internationalen Journal „Cardiovascular Diagnosis and Therapy“ erschienen und mit dem Award „Outstanding Authors“ ausgezeichnet worden: „Ich habe untersucht, ob bei Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen die persönlichen Schutzfaktoren, die gesundheitsförderlich sind, durch das Ausüben einer bestimmten Meditationsform gestärkt werden können. Explizit als Schutzfaktoren habe ich mir Resilienz, Selbstmitgefühl und das Kohärenzgefühl angeschaut“, erklärt Weiß. Die Datenerhebung erfolgte im Rahmen einer sogenannten kontrollierten, nicht-randomisierten Langzeit-Pilot-Interventionsstudie, in die Personen mit kardiovaskulären Erkrankungen eingeschlossen wurden.

Bei diesen drei Merkmalen habe sich durch das Meditieren kein Unterschied zu vorher gezeigt, allerdings sei das Stresslevel der Personen, die teilgenommen haben, entscheidend gesunken, sagt die Promovendin. „Sie waren auch weniger häufig im Krankenhaus als vor dem Beginn der Meditation und im Vergleich zur Kontrollgruppe, in der Personen waren, die nicht meditiert haben.“ Sie schränkt aber ein, dass die untersuchte Gruppengröße klein war und diese Tendenz erst durch größere Studien sicher bestätigt werden müsste. Für Prof. Kohls sind die Ergebnisse dennoch bemerkenswert: „In Kooperation mit dem Chefarzt für Kardiologie bei Regiomed, Dr. Christian Mahnkopf ist es Katharina Weiß gelungen, Patienten zu finden und zu motivieren und sie selbst hat die Intervention in dem Klinik-Alltag integriert, Daten erhoben und ausgewertet. Das ist eine großartige Leistung!“
<h4>Den Hochschul-Kreis schließen</h4>
Für Ihre Doktorarbeit befasst sich Weiß mit Endometriose, einer chronischen Erkrankung der Gebärmutter, die zu Schmerzen und Fruchtbarkeitsproblemen führen kann. Betroffene Frauen und ihre Partnerinnen oder Partner leiden häufig sehr, wenn der Kinderwunsch nicht erfüllt werden kann. Bewältigungsstrategien (engl. Coping) für Frauen, die aufgrund spezifischer Krankheitsfaktoren unfruchtbar sind, werden Weiß während ihrer Promotion beschäftigen. „Coping bei Adenomyose-induzierter Infertilität“ ist Thema der Doktorarbeit und dafür hat sie drei Studien geplant.: „Nachdem es nun das Promotionszentrum ,Analytics4Health‘ an der HS gibt, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-karin-meissner.html">Prof. Dr. Karin Meißner</a> im Bereich der Endometriose-Forschung viel Erfahrung hat und meine Familie in Coburg lebt, war für mich die Entscheidung schnell gefallen.“ Die Arbeit wird federführend von Prof. Meißner als Erstbetreuerin und von Prof. Kohls als Zweitbetreuer betreut.

Den Coburger Studierenden rät Weiß, mutig bei der Job-Wahl zu sein und sich nichts aufzwingen zu lassen: „Verkauft euch nicht unter Wert! Nehmt euch die Zeit, die ihr braucht, um euren Weg zu finden und euch gesund entfalten zu können. Erkennt den Wert von Gesundheit!“

Das Promotionszentrum Analytics4Health der Hochschule Coburg bündelt Forschungsaktivitäten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen im Kontext ihrer Umwelt nachhaltig zu verbessern und darf Doktortitel vergeben. Ein Abschluss führt zu einem Titel als Dr. rer. nat. oder Dr.-Ing.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Andreas T. Wolf</em>

<em>Gerade ist ihre Masterarbeit in einer renommierten Fachzeitschrift erschienen, wie zuvor schon ihre Bachelor-Arbeit. Nun strebt sie ihren Doktor im </em><a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/promotion/promotionszentrum-analytics4health.html"><em>Promotionszentrum Analytics4Health</em></a><em> an der Hochschule Coburg an. Für Katharina Weiß stand </em><a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html"><em>Gesundheitsförderung</em></a><em> immer im Fokus, denn Gesundheit brauchen alle. Ein Werdegang vom Bachelor bis zum Doktor.</em>

Sie wollte, dass ihre Arbeit einen direkten, praktischen Nutzen für die Menschen hat, darum hat sie sich stets für die Verbesserung der Lebensqualität von gesundheitlich eingeschränkten Personen entschieden. Die Coburger Promovendin Katharina Weiß hat an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> zuerst <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Integrative Gesundheitsförderung</a> im Bachelor, danach Gesundheitsförderung im Master studiert und mit ihren beiden Abschlussarbeiten gleich zweimal eine Veröffentlichung in renommierten Fachzeitschriften erwirkt.

Außergewöhnlich, wie ihr Betreuer <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-niko-kohls/">Prof. Dr. Niko Kohls</a> findet: „Katharina Weiß ist mir ziemlich schnell durch Ihre intrinsische Motivation sowie ihre schnelle Auffassungsgabe und nicht zuletzt durch ihre Leistungsbereitschaft aufgefallen. Dass jemand sowohl die Bachelor- als auch Masterarbeit ohne größere Probleme in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlichen kann, das ist mir in mehr als 25 Jahre noch nicht untergekommen.“
<h4>Psychotherapie über die Augen</h4>
In ihrer Bachelor-Thesis „Schmerztherapie mit EMDR […]“ ging es darum, den Einsatz von Schmerzmittel gegen chronisch Kranken zu senken und deren Lebensqualität zu verbessern. Dafür sollte eine „Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)“ -Therapie eingesetzt werden. Das ist eine Psychotherapiemethode, die ihren Ursprung in der Psychotraumatherapie hat. Dabei werden traumatische Erinnerungen fokussiert, während gleichzeitig beidseitige Stimulationen wie Augenbewegungen durchgeführt werden, was die emotionale Belastung und Lebhaftigkeit dieser Erinnerungen reduzieren soll. Inzwischen wird die Methode auch in anderen Bereichen angewandt, zum Beispiel in der Therapie chronischer Schmerzpatientinnen und Patienten.

In ihrer Pilot-Langzeitstudie zeigte die 36-Jährige empirisch, dass der EMDR-Therapieansatz eine Verbesserung der Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen ermöglichen kann – alles im Rahmen einer Bachelorarbeit. Diese wurde im Springer Medizin Journal „Prävention und Gesundheitsförderung“ veröffentlicht.
<h4>Weniger Krankenhaus durch Meditation</h4>
Ihre Master-Thesis „Auswirkungen von Meditation auf gesundheitsförderliche Schutzfaktoren – eine quasi-experimentelle Pilotstudie mit Prä-Post-Vergleich“ ist inzwischen im internationalen Journal „Cardiovascular Diagnosis and Therapy“ erschienen und mit dem Award „Outstanding Authors“ ausgezeichnet worden: „Ich habe untersucht, ob bei Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen die persönlichen Schutzfaktoren, die gesundheitsförderlich sind, durch das Ausüben einer bestimmten Meditationsform gestärkt werden können. Explizit als Schutzfaktoren habe ich mir Resilienz, Selbstmitgefühl und das Kohärenzgefühl angeschaut“, erklärt Weiß. Die Datenerhebung erfolgte im Rahmen einer sogenannten kontrollierten, nicht-randomisierten Langzeit-Pilot-Interventionsstudie, in die Personen mit kardiovaskulären Erkrankungen eingeschlossen wurden.

Bei diesen drei Merkmalen habe sich durch das Meditieren kein Unterschied zu vorher gezeigt, allerdings sei das Stresslevel der Personen, die teilgenommen haben, entscheidend gesunken, sagt die Promovendin. „Sie waren auch weniger häufig im Krankenhaus als vor dem Beginn der Meditation und im Vergleich zur Kontrollgruppe, in der Personen waren, die nicht meditiert haben.“ Sie schränkt aber ein, dass die untersuchte Gruppengröße klein war und diese Tendenz erst durch größere Studien sicher bestätigt werden müsste. Für Prof. Kohls sind die Ergebnisse dennoch bemerkenswert: „In Kooperation mit dem Chefarzt für Kardiologie bei Regiomed, Dr. Christian Mahnkopf ist es Katharina Weiß gelungen, Patienten zu finden und zu motivieren und sie selbst hat die Intervention in dem Klinik-Alltag integriert, Daten erhoben und ausgewertet. Das ist eine großartige Leistung!“
<h4>Den Hochschul-Kreis schließen</h4>
Für Ihre Doktorarbeit befasst sich Weiß mit Endometriose, einer chronischen Erkrankung der Gebärmutter, die zu Schmerzen und Fruchtbarkeitsproblemen führen kann. Betroffene Frauen und ihre Partnerinnen oder Partner leiden häufig sehr, wenn der Kinderwunsch nicht erfüllt werden kann. Bewältigungsstrategien (engl. Coping) für Frauen, die aufgrund spezifischer Krankheitsfaktoren unfruchtbar sind, werden Weiß während ihrer Promotion beschäftigen. „Coping bei Adenomyose-induzierter Infertilität“ ist Thema der Doktorarbeit und dafür hat sie drei Studien geplant.: „Nachdem es nun das Promotionszentrum ,Analytics4Health‘ an der HS gibt, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-karin-meissner.html">Prof. Dr. Karin Meißner</a> im Bereich der Endometriose-Forschung viel Erfahrung hat und meine Familie in Coburg lebt, war für mich die Entscheidung schnell gefallen.“ Die Arbeit wird federführend von Prof. Meißner als Erstbetreuerin und von Prof. Kohls als Zweitbetreuer betreut.

Den Coburger Studierenden rät Weiß, mutig bei der Job-Wahl zu sein und sich nichts aufzwingen zu lassen: „Verkauft euch nicht unter Wert! Nehmt euch die Zeit, die ihr braucht, um euren Weg zu finden und euch gesund entfalten zu können. Erkennt den Wert von Gesundheit!“

Das Promotionszentrum Analytics4Health der Hochschule Coburg bündelt Forschungsaktivitäten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen im Kontext ihrer Umwelt nachhaltig zu verbessern und darf Doktortitel vergeben. Ein Abschluss führt zu einem Titel als Dr. rer. nat. oder Dr.-Ing.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Zukunftswerkstatt Automotive kommt 2025 nach Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunftswerkstatt-automotive-2025-in-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 15:11:29 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Fehlender Absatz, drohender Personalabbau: Der Druck auf die deutsche Automobilindustrie wächst. Das trifft Autobauer wie Zulieferer – und </em><em> in der Metropolregion Nürnberg sind </em><em>etwa 500 kleine und mittlere Automobil-Zulieferer ansässig. Besonders im Raum Coburg ist die Branche stark vertreten. Hier geht es im April 2025 bei der „Zukunftswerkstatt Automotive Metropolregion Nürnberg“ darum, wie örtliche Unternehmen den bislang größten Wandel der Branchengeschichte meistern können. Die Hochschule Coburg unterstützt die Veranstaltung.</em>

Die Herausforderungen der Zulieferbranche sind am 2. April 2025 Thema der „Zukunftswerkstatt Automotive Metropolregion Nürnberg“ im Kongresshaus Rosengarten in Coburg. Es ist der dritte große Branchentreff des Projekts transform_EMN. Dabei werden Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Politik, Wissenschaft und Verwaltung über den Wandel der Automobil-Zulieferindustrie diskutieren und Lösungen für zukunftsfähiges Handels aufzeigen.
<h4><strong>Automobile Transformation bietet hohes Potenzial für Raum Coburg</strong></h4>
Im Kongresshaus Rosengarten traf sich jetzt das Organisations-Team des Projekts transform_EMN zur Vorbereitung mit Coburger Beteiligten des Netzwerks. Die Automotive- und Maschinenbaubranche hat besonders für den Wirtschaftsstandort Coburg eine hohe Bedeutung. „Mit einem Anteil von gut zehn Prozent der Beschäftigten in der Automobilwirtschaft liegen wir in Deutschland im oberen Drittel“, sagte Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. „Gleichzeitig befindet sich der Raum Coburg in den automobilen Chancenfeldern – also Elektrifizierung, Vernetzung oder Automatisierung – unter den Top-Regionen. Die Transformation bietet also hohes Potenzial für unsere Region, das es zu nutzen gilt. Die   Zukunftswerkstatt Automotive bietet die optimale Gelegenheit, die relevanten Akteure miteinander zu vernetzen.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" /><em>   Wir freuen uns sehr, dass die Zukunftswerkstatt Automotive Technologie- und Wissenstransfer in der Region gemeinsam mit vorantreibt und die Branche und Wissenschaft vor Ort zusammenbringt.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;">     <em>Prof. Dr. Felix Weispfenning</em></p>
&nbsp;

Mögliche Wege in eine erfolgreiche Zukunft zeigen die wissenschaftlichen Partner des Projekts transform_EMN auf: Der Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAPS), das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB) und die Hochschule Coburg. Vizepräsident<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/"> Prof. Dr. Felix Weispfenning</a> betont: „Die Hochschule Coburg ist bereits lange und eng mit der regionalen Automotive-Branche verzahnt, profitiert von Impulsen aus der Praxis und orientiert sich an regionalen Bedarfen in der Zulieferindustrie.“ Weispfenning ist gespannt auf die Veranstaltung im kommenden Jahr: „Eine ländlich strukturierte Region wie der Raum Coburg kommt um Vernetzung nicht herum, weshalb wir uns sehr freuen, dass die Zukunftswerkstatt Automotive im April kommenden Jahres Technologie- und Wissenstransfer in der Region gemeinsam mit vorantreibt und die Branche und Wissenschaft vor Ort zusammenbringt.“
<h4>Weitere Stimmen zur Transformation der Branche</h4>
Peter Reiß, Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg und Oberbürgermeister der Stadt Schwabach erklärt: „Für uns geht es um die Zukunft der Beschäftigung der Menschen in der Region. In den vergangenen zweieinhalb Jahren haben das Projekt transform_EMN und die Zukunftswerkstatt Automotive gezeigt, wie wichtig Vernetzung, Wissenstransfer und Kooperation für das gemeinsame Meistern der Transformation sind.“

Die Dietz GmbH in Neustadt bei Coburg ist ein Beispiel dafür, wie die Branche die Transformation erfolgreich angehen kann: „Wir spüren Kostendruck und Veränderungen im Automotive-Geschäft schon seit vielen Jahren und haben entsprechend die Erschließung neuer Märkte aktiv vorangetrieben“, sagt Geschäftsführer Matthias Dietz. Die Präzisionsfedern, Stanz-Biegeteile und hybriden Baugruppen des Unternehmens sind mittlerweile auch beispielsweise in OP-Robotern oder Haushaltsgeräten zu finden. „So konnten wir unseren Automotive-Anteil von ursprünglich 75 auf aktuell unter 50 Prozent senken. Geholfen haben uns hierbei unter anderem regionale Netzwerke für Unternehmen, damit die Erschließung neuer Geschäftsfelder gelingt.“

Die Perspektive der Beschäftigten vertritt im Projekt das gewerkschaftsnahe IMU Institut. Nicole Ehrsam, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Coburg, sagt: „Ganz besonders angesichts des Fachkräftemangels können wir in der aktuellen Krise in der Autozulieferbranche nur vor überstürztem Personalabbau warnen und rufen Unternehmen in der Region dazu auf, andere Möglichkeiten der Kosteneinsparung zu prüfen. Andernfalls wird es später in konjunkturell besseren Zeiten extrem schwierig werden, qualifiziertes Personal zu finden.“

Sebastian Straubel, Landrat des Landkreises Coburg außerdem: „Das Coburger Land zählt zu den am dichtesten industrialisierten Standorten Deutschlands und ist gerade in der Automobilzulieferbranche besonders stark aufgestellt. Es freut mich sehr, dass namhafte Unternehmen und Hidden Champions aus unserer Region den Transformationsprozess innovativ angehen und sich von Beginn an bei transform_EMN aktiv engagieren!“

Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg, weiter: „Mit dem regionalen Automotive-Zielbild, das unter Federführung der IHK Nürnberg für Mittelfranken entstanden ist, geben wir der ansässigen Branche eine Perspektive. Im Projektverlauf haben wir feststellen können, dass Vernetzungsangebote vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen mit wenig Forschungs- und Entwicklungskapazitäten zugutekommen. Von politischer Seite ist die Branche aber auf langfristige Unterstützung, etwa angesichts der hohen Energiepreise, sowie eine verlässliche Planbarkeit und den Abbau von Bürokratie angewiesen.“
<h4>Die Veranstaltung in Kürze</h4>
Die „Zukunftswerkstatt Automotive Metropolregion Nürnberg“ findet statt am Mittwoch, 2. April 2025, im Kongresshaus Rosengarten in Coburg. Passend dazu wird von Dienstag, 8. März, bis Dienstag, 6. April 2025, eine Wanderausstellung gezeigt: „Futur II – Mobilität 2050 in der Metropolregion Nürnberg – Wie wir es geschafft haben werden“ wird in der Herrngasse 3-5 (neben Gasthaus „Goldenes Kreuz“) zu sehen sein. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum Nürnberg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Fehlender Absatz, drohender Personalabbau: Der Druck auf die deutsche Automobilindustrie wächst. Das trifft Autobauer wie Zulieferer – und </em><em> in der Metropolregion Nürnberg sind </em><em>etwa 500 kleine und mittlere Automobil-Zulieferer ansässig. Besonders im Raum Coburg ist die Branche stark vertreten. Hier geht es im April 2025 bei der „Zukunftswerkstatt Automotive Metropolregion Nürnberg“ darum, wie örtliche Unternehmen den bislang größten Wandel der Branchengeschichte meistern können. Die Hochschule Coburg unterstützt die Veranstaltung.</em>

Die Herausforderungen der Zulieferbranche sind am 2. April 2025 Thema der „Zukunftswerkstatt Automotive Metropolregion Nürnberg“ im Kongresshaus Rosengarten in Coburg. Es ist der dritte große Branchentreff des Projekts transform_EMN. Dabei werden Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Politik, Wissenschaft und Verwaltung über den Wandel der Automobil-Zulieferindustrie diskutieren und Lösungen für zukunftsfähiges Handels aufzeigen.
<h4><strong>Automobile Transformation bietet hohes Potenzial für Raum Coburg</strong></h4>
Im Kongresshaus Rosengarten traf sich jetzt das Organisations-Team des Projekts transform_EMN zur Vorbereitung mit Coburger Beteiligten des Netzwerks. Die Automotive- und Maschinenbaubranche hat besonders für den Wirtschaftsstandort Coburg eine hohe Bedeutung. „Mit einem Anteil von gut zehn Prozent der Beschäftigten in der Automobilwirtschaft liegen wir in Deutschland im oberen Drittel“, sagte Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. „Gleichzeitig befindet sich der Raum Coburg in den automobilen Chancenfeldern – also Elektrifizierung, Vernetzung oder Automatisierung – unter den Top-Regionen. Die Transformation bietet also hohes Potenzial für unsere Region, das es zu nutzen gilt. Die   Zukunftswerkstatt Automotive bietet die optimale Gelegenheit, die relevanten Akteure miteinander zu vernetzen.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" /><em>   Wir freuen uns sehr, dass die Zukunftswerkstatt Automotive Technologie- und Wissenstransfer in der Region gemeinsam mit vorantreibt und die Branche und Wissenschaft vor Ort zusammenbringt.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;">     <em>Prof. Dr. Felix Weispfenning</em></p>
&nbsp;

Mögliche Wege in eine erfolgreiche Zukunft zeigen die wissenschaftlichen Partner des Projekts transform_EMN auf: Der Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAPS), das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB) und die Hochschule Coburg. Vizepräsident<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/"> Prof. Dr. Felix Weispfenning</a> betont: „Die Hochschule Coburg ist bereits lange und eng mit der regionalen Automotive-Branche verzahnt, profitiert von Impulsen aus der Praxis und orientiert sich an regionalen Bedarfen in der Zulieferindustrie.“ Weispfenning ist gespannt auf die Veranstaltung im kommenden Jahr: „Eine ländlich strukturierte Region wie der Raum Coburg kommt um Vernetzung nicht herum, weshalb wir uns sehr freuen, dass die Zukunftswerkstatt Automotive im April kommenden Jahres Technologie- und Wissenstransfer in der Region gemeinsam mit vorantreibt und die Branche und Wissenschaft vor Ort zusammenbringt.“
<h4>Weitere Stimmen zur Transformation der Branche</h4>
Peter Reiß, Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg und Oberbürgermeister der Stadt Schwabach erklärt: „Für uns geht es um die Zukunft der Beschäftigung der Menschen in der Region. In den vergangenen zweieinhalb Jahren haben das Projekt transform_EMN und die Zukunftswerkstatt Automotive gezeigt, wie wichtig Vernetzung, Wissenstransfer und Kooperation für das gemeinsame Meistern der Transformation sind.“

Die Dietz GmbH in Neustadt bei Coburg ist ein Beispiel dafür, wie die Branche die Transformation erfolgreich angehen kann: „Wir spüren Kostendruck und Veränderungen im Automotive-Geschäft schon seit vielen Jahren und haben entsprechend die Erschließung neuer Märkte aktiv vorangetrieben“, sagt Geschäftsführer Matthias Dietz. Die Präzisionsfedern, Stanz-Biegeteile und hybriden Baugruppen des Unternehmens sind mittlerweile auch beispielsweise in OP-Robotern oder Haushaltsgeräten zu finden. „So konnten wir unseren Automotive-Anteil von ursprünglich 75 auf aktuell unter 50 Prozent senken. Geholfen haben uns hierbei unter anderem regionale Netzwerke für Unternehmen, damit die Erschließung neuer Geschäftsfelder gelingt.“

Die Perspektive der Beschäftigten vertritt im Projekt das gewerkschaftsnahe IMU Institut. Nicole Ehrsam, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Coburg, sagt: „Ganz besonders angesichts des Fachkräftemangels können wir in der aktuellen Krise in der Autozulieferbranche nur vor überstürztem Personalabbau warnen und rufen Unternehmen in der Region dazu auf, andere Möglichkeiten der Kosteneinsparung zu prüfen. Andernfalls wird es später in konjunkturell besseren Zeiten extrem schwierig werden, qualifiziertes Personal zu finden.“

Sebastian Straubel, Landrat des Landkreises Coburg außerdem: „Das Coburger Land zählt zu den am dichtesten industrialisierten Standorten Deutschlands und ist gerade in der Automobilzulieferbranche besonders stark aufgestellt. Es freut mich sehr, dass namhafte Unternehmen und Hidden Champions aus unserer Region den Transformationsprozess innovativ angehen und sich von Beginn an bei transform_EMN aktiv engagieren!“

Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg, weiter: „Mit dem regionalen Automotive-Zielbild, das unter Federführung der IHK Nürnberg für Mittelfranken entstanden ist, geben wir der ansässigen Branche eine Perspektive. Im Projektverlauf haben wir feststellen können, dass Vernetzungsangebote vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen mit wenig Forschungs- und Entwicklungskapazitäten zugutekommen. Von politischer Seite ist die Branche aber auf langfristige Unterstützung, etwa angesichts der hohen Energiepreise, sowie eine verlässliche Planbarkeit und den Abbau von Bürokratie angewiesen.“
<h4>Die Veranstaltung in Kürze</h4>
Die „Zukunftswerkstatt Automotive Metropolregion Nürnberg“ findet statt am Mittwoch, 2. April 2025, im Kongresshaus Rosengarten in Coburg. Passend dazu wird von Dienstag, 8. März, bis Dienstag, 6. April 2025, eine Wanderausstellung gezeigt: „Futur II – Mobilität 2050 in der Metropolregion Nürnberg – Wie wir es geschafft haben werden“ wird in der Herrngasse 3-5 (neben Gasthaus „Goldenes Kreuz“) zu sehen sein. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum Nürnberg.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category>                                <title><![CDATA[Forschende lassen 3D-Computer-Welten in Millisekunden wachsen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschende-lassen-3d-compter-welten-in-sekunden-wachsen/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 13:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Gute Grafik schafft die Atmosphäre, die Gamer und Gamerinnen emotional und gedanklich in die Welt eines Videospiels zieht. Bei der Technik dahinter hat ein Forschungsteam rund um den Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/visual-computing/">Visual Computing</a> der Hochschule Coburg in einer Kooperation mit dem Grafikkartenhersteller AMD aufsehenerregende Fortschritte erzielt: Unter anderem ist es zum ersten Mal gelungen, mit der neuen Grafikkartentechnologie Work-Graphs bei einem Prototyp eine detaillierte 3D-Szene innerhalb von Millisekunden zu bestücken. Inspiration dafür lieferte unter anderem der Coburger Weihnachtsmarkt.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Die Forschungsarbeit zum Thema Prozedurale Echtzeit-Generierung mittels GPU Work-Graphs entstand im Projekt GeoFlow, einer Zusammenarbeit zwischen dem Grafikkartenhersteller Advanced Micro Devices (AMD) und dem Visual-Computing-Team der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg. In dem Projekt untersuchen die Forschenden die neue Grafikkartentechnologie Work Graphs. Work Graphs erlauben es, Grafikkarten mit einem hohen Grad an Flexibilität zu programmieren, was neuartige Algorithmen erfordert, die in diesem Projekt prototypisch untersucht werden. Es geht um eine Zukunftstechnologie, die viele Bereiche betrifft: Computerspiele genau wie Computer Aided Design, High Performance Computing und Künstliche Intelligenz.</p>

<h4 class="ai-optimize-9"><strong>Buden am Coburger Marktplatz als Inspiration</strong></h4>
<p class="ai-optimize-10">Das Forschungs-Team hat es geschafft, mit Work-Graphs eine 3D-Szene mit einer hohen Zahl an unterschiedlichen 3D-Modellen in wenigen Millisekunden zu bestücken. Als eines von vielen Beispielen führt der Coburger Visual-Computing-Doktorand Bastian Kuth die Erzeugung eines 3D-Modells eines Marktplatzes mit Wegen, Buden, Girlanden und weiteren Requisiten an. „Für Teile unserer Generierung haben wir uns vom Coburger Weihnachtsmarkt inspirieren lassen“, erklärt der Wissenschaftler. Entstanden ist die Arbeit im Team rund um<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-quirin-meyer/"> Prof. Dr. Quirin Meyer</a>, Studiengangsleiter im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/visual-computing/">Bachelor Visual Computing</a> und Leiter des Labors für Computergrafik, Doktorand Bastian Kuth, sowie Carsten Faber von der Hochschule Coburg. Seitens AMD beteiligen sich Dr. Matthäus Chajdas, Max Oberberger und Dominik Baumeister an diesem Forschungsthema.</p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-11" style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" /><em><strong>     Für Teile unserer Generierung haben wir uns vom Coburger Weihnachtsmarkt inspirieren lassen.</strong></em></p>
<p class="ai-optimize-12" style="text-align: center;"><em>Visual-Computing-Doktorand Bastian Kuth</em></p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-13">Die neuen Algorithmen können ganze 3D-Computerwelten mit einer nie dagewesen Menge an Efeu, Pilzen und Gras überwuchern lassen. Dabei wird Vegetation auf einem bestehenden 3D Modell verteilt. Mit dem System können 3D-Welten schneller und interaktiver gestaltet werden. Das Gras wurde maßgeblich von dem Coburg Masteranden Carsten Faber mitentwickelt, worüber der Halbleiterhersteller AMD bereits in seinem Forschungs-Blog berichtete. Prof. Dr. Quirin Meyer freut sich: „Das zeigt die hervorragende Arbeit in Forschung und Lehre, die wir hier in Coburg im Bereich Visual Computing leisten!“</p>

<h4 class="ai-optimize-14"><strong>Internationale Erfolge</strong></h4>
<p class="ai-optimize-15">Die Arbeit der Coburger Forschenden erregt international Aufsehen: Auf der Konferenz „High Performance Graphics 2024“ (HPG) in Denver, USA, <a href="http://highperformancegraphics.org/2024/fastforwards/HPG_2024_Fastforward_8.mp4">präsentierte Doktorand Bastian Kuth die Ergebnisse zum Thema Prozedurale Echtzeit-Generierung mittels GPU Work-Graphs</a>. Bei der HPG werden jährlich wissenschaftliche Ergebnisse im Bereich Hochleistungscomputergrafik veröffentlicht. Das internationale Fachpublikum vergab der Coburger Gruppe den Best-Paper Award, eine Auszeichnung der wissenschaftlichen Community für hervorragende Leistungen. Gleichzeitig wurde der zugehörige Aufsatz „Real-Time Procedural Generation with GPU Work Graphs“ im angesehenen Journal „Proceedings of the ACM on Computer Graphics and Interactive Techniques“ veröffentlicht.</p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-16" style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     <em><strong>Das zeigt die hervorragende Arbeit in Forschung und Lehre, die wir hier in Coburg im Bereich Visual Computing leisten.</strong></em></p>
<p class="ai-optimize-17" style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Quirin Meyer, Studiengangsleiter im Bachelor Visual Computing </em></p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-18">Die Auszeichnung ergänzt die Erfolgsgeschichte des Visual-Computing-Teams der Hochschule Coburg: Nach dem Best-Paper Award 2020 auf der HPG und 2022 auf der I3D, gelang 2023 auf der HPG ebenfalls der dritte Platz. Im März 2024 stellten AMD und Microsoft den weltweit ersten Demonstrator, der im Rahmen dieser Zusammenarbeit maßgeblich von der Hochschule Coburg mitentwickelt wurde, auf der Spieleentwicklungskonferenz GDC (Game Developer Conference) in San Francisco vor.</p>

<h4 class="ai-optimize-19"><strong>Schneller und weniger Speicherplatz: Kompakte Darstellung von Dreiecksnetzen</strong></h4>
<p class="ai-optimize-20">Im September brachte Kooperation zwischen der Hochschule Coburg und dem Grafikkartenhersteller AMD noch eine Auszeichnung hervor: Die Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Quirin Meyer und Dr. Matthäus Chajdas wurden auch auf der wissenschaftlichen Konferenz „Vision Modelling and Visualisation 2025“ in Garching von einer Fachjury und Peer-Reviewer mit dem Best-Paper Award ausgezeichnet. Präsentiert wurde eine neuartige Datenstruktur zur kompakten Darstellung von Dreiecksnetzen, die aus der Kooperation zwischen Hochschule Coburg und AMD hervorgegangen ist. Dazu wurde ein paralleler Algorithmus zur schnellen Dekompression entwickelt. In Kombination benötigen 3D-Modelle substanziell weniger Speicher bei für den Menschen nicht erkennbaren Qualitätsverlust. Gleichzeitig ergaben Messungen der Wissenschaftler, dass die 3D-Modelle bis zu 80 Prozent schneller angezeigt werden können als mit bisherigen Ansätzen. Maßgeblich für die Umsetzung des Projektes waren Visual Computing Doktorand Bastian Kuth, die Masteranden Sander Reitter (jetzt bei AMD), Felix Kawala (nun Doktorand an der TH Ingolstadt) und Sebastian Michel, sowie Max Oberberger (AMD).</p>
[video width="1920" height="1080" mp4="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/HPG_2024_Fastforward_8.mp4"][/video]]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Pressestelle)</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Gute Grafik schafft die Atmosphäre, die Gamer und Gamerinnen emotional und gedanklich in die Welt eines Videospiels zieht. Bei der Technik dahinter hat ein Forschungsteam rund um den Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/visual-computing/">Visual Computing</a> der Hochschule Coburg in einer Kooperation mit dem Grafikkartenhersteller AMD aufsehenerregende Fortschritte erzielt: Unter anderem ist es zum ersten Mal gelungen, mit der neuen Grafikkartentechnologie Work-Graphs bei einem Prototyp eine detaillierte 3D-Szene innerhalb von Millisekunden zu bestücken. Inspiration dafür lieferte unter anderem der Coburger Weihnachtsmarkt.</em></p>
<p class="ai-optimize-8">Die Forschungsarbeit zum Thema Prozedurale Echtzeit-Generierung mittels GPU Work-Graphs entstand im Projekt GeoFlow, einer Zusammenarbeit zwischen dem Grafikkartenhersteller Advanced Micro Devices (AMD) und dem Visual-Computing-Team der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg. In dem Projekt untersuchen die Forschenden die neue Grafikkartentechnologie Work Graphs. Work Graphs erlauben es, Grafikkarten mit einem hohen Grad an Flexibilität zu programmieren, was neuartige Algorithmen erfordert, die in diesem Projekt prototypisch untersucht werden. Es geht um eine Zukunftstechnologie, die viele Bereiche betrifft: Computerspiele genau wie Computer Aided Design, High Performance Computing und Künstliche Intelligenz.</p>

<h4 class="ai-optimize-9"><strong>Buden am Coburger Marktplatz als Inspiration</strong></h4>
<p class="ai-optimize-10">Das Forschungs-Team hat es geschafft, mit Work-Graphs eine 3D-Szene mit einer hohen Zahl an unterschiedlichen 3D-Modellen in wenigen Millisekunden zu bestücken. Als eines von vielen Beispielen führt der Coburger Visual-Computing-Doktorand Bastian Kuth die Erzeugung eines 3D-Modells eines Marktplatzes mit Wegen, Buden, Girlanden und weiteren Requisiten an. „Für Teile unserer Generierung haben wir uns vom Coburger Weihnachtsmarkt inspirieren lassen“, erklärt der Wissenschaftler. Entstanden ist die Arbeit im Team rund um<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-quirin-meyer/"> Prof. Dr. Quirin Meyer</a>, Studiengangsleiter im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/visual-computing/">Bachelor Visual Computing</a> und Leiter des Labors für Computergrafik, Doktorand Bastian Kuth, sowie Carsten Faber von der Hochschule Coburg. Seitens AMD beteiligen sich Dr. Matthäus Chajdas, Max Oberberger und Dominik Baumeister an diesem Forschungsthema.</p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-11" style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" /><em><strong>     Für Teile unserer Generierung haben wir uns vom Coburger Weihnachtsmarkt inspirieren lassen.</strong></em></p>
<p class="ai-optimize-12" style="text-align: center;"><em>Visual-Computing-Doktorand Bastian Kuth</em></p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-13">Die neuen Algorithmen können ganze 3D-Computerwelten mit einer nie dagewesen Menge an Efeu, Pilzen und Gras überwuchern lassen. Dabei wird Vegetation auf einem bestehenden 3D Modell verteilt. Mit dem System können 3D-Welten schneller und interaktiver gestaltet werden. Das Gras wurde maßgeblich von dem Coburg Masteranden Carsten Faber mitentwickelt, worüber der Halbleiterhersteller AMD bereits in seinem Forschungs-Blog berichtete. Prof. Dr. Quirin Meyer freut sich: „Das zeigt die hervorragende Arbeit in Forschung und Lehre, die wir hier in Coburg im Bereich Visual Computing leisten!“</p>

<h4 class="ai-optimize-14"><strong>Internationale Erfolge</strong></h4>
<p class="ai-optimize-15">Die Arbeit der Coburger Forschenden erregt international Aufsehen: Auf der Konferenz „High Performance Graphics 2024“ (HPG) in Denver, USA, <a href="http://highperformancegraphics.org/2024/fastforwards/HPG_2024_Fastforward_8.mp4">präsentierte Doktorand Bastian Kuth die Ergebnisse zum Thema Prozedurale Echtzeit-Generierung mittels GPU Work-Graphs</a>. Bei der HPG werden jährlich wissenschaftliche Ergebnisse im Bereich Hochleistungscomputergrafik veröffentlicht. Das internationale Fachpublikum vergab der Coburger Gruppe den Best-Paper Award, eine Auszeichnung der wissenschaftlichen Community für hervorragende Leistungen. Gleichzeitig wurde der zugehörige Aufsatz „Real-Time Procedural Generation with GPU Work Graphs“ im angesehenen Journal „Proceedings of the ACM on Computer Graphics and Interactive Techniques“ veröffentlicht.</p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-16" style="text-align: center;"><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     <em><strong>Das zeigt die hervorragende Arbeit in Forschung und Lehre, die wir hier in Coburg im Bereich Visual Computing leisten.</strong></em></p>
<p class="ai-optimize-17" style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Quirin Meyer, Studiengangsleiter im Bachelor Visual Computing </em></p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-18">Die Auszeichnung ergänzt die Erfolgsgeschichte des Visual-Computing-Teams der Hochschule Coburg: Nach dem Best-Paper Award 2020 auf der HPG und 2022 auf der I3D, gelang 2023 auf der HPG ebenfalls der dritte Platz. Im März 2024 stellten AMD und Microsoft den weltweit ersten Demonstrator, der im Rahmen dieser Zusammenarbeit maßgeblich von der Hochschule Coburg mitentwickelt wurde, auf der Spieleentwicklungskonferenz GDC (Game Developer Conference) in San Francisco vor.</p>

<h4 class="ai-optimize-19"><strong>Schneller und weniger Speicherplatz: Kompakte Darstellung von Dreiecksnetzen</strong></h4>
<p class="ai-optimize-20">Im September brachte Kooperation zwischen der Hochschule Coburg und dem Grafikkartenhersteller AMD noch eine Auszeichnung hervor: Die Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Quirin Meyer und Dr. Matthäus Chajdas wurden auch auf der wissenschaftlichen Konferenz „Vision Modelling and Visualisation 2025“ in Garching von einer Fachjury und Peer-Reviewer mit dem Best-Paper Award ausgezeichnet. Präsentiert wurde eine neuartige Datenstruktur zur kompakten Darstellung von Dreiecksnetzen, die aus der Kooperation zwischen Hochschule Coburg und AMD hervorgegangen ist. Dazu wurde ein paralleler Algorithmus zur schnellen Dekompression entwickelt. In Kombination benötigen 3D-Modelle substanziell weniger Speicher bei für den Menschen nicht erkennbaren Qualitätsverlust. Gleichzeitig ergaben Messungen der Wissenschaftler, dass die 3D-Modelle bis zu 80 Prozent schneller angezeigt werden können als mit bisherigen Ansätzen. Maßgeblich für die Umsetzung des Projektes waren Visual Computing Doktorand Bastian Kuth, die Masteranden Sander Reitter (jetzt bei AMD), Felix Kawala (nun Doktorand an der TH Ingolstadt) und Sebastian Michel, sowie Max Oberberger (AMD).</p>
[video width="1920" height="1080" mp4="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/HPG_2024_Fastforward_8.mp4"][/video]]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/168-mit-Work-Graphs-Garching.jpg-1024x768.png"
                        fileSize="778504"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/168-mit-Work-Graphs-Denver.docx-1024x787.jpg"
                        fileSize="104564"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="787"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/168-geoflow_erzeugung_0-002-1024x548.png"
                        fileSize="931353"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="548"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/168-geoflow_kompression_0-002-1024x467.png"
                        fileSize="1308292"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="467"
                        width="1024" />
                                <enclosure url="http://highperformancegraphics.org/2024/fastforwards/HPG_2024_Fastforward_8.mp4" length="0" type="video/mp4" />
<enclosure url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/HPG_2024_Fastforward_8.mp4" length="84438680" type="video/mp4" />
                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category>                                <title><![CDATA[Von der Faszination regenerativer Energiesysteme]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-der-faszination-regenerativer-energiesysteme/</link>
                <pubDate>Fri, 04 Oct 2024 08:27:46 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute Prof. Dr. Bettina Friedel (Jahrgang 1978) vorzustellen. Seit dem Wintersemester 2024/25  forscht und lehrt sie als Professorin für Regenerative Energiesysteme an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg. </em><em>Ihre bisherige wissenschaftliche Arbeit überspannt Gebiete der Physik, Chemie, Materialwissenschaften, Halbleitertechnik und diversen Energietechnologien an Orten wie Cambridge, Graz, Dornbirn, Braunschweig - und jetzt eben in Coburg. </em><em>Mit Witz und Charme verrät sie, welche Vorzüge sie an ihrer neuen Heimatstadt findet, wie es sich anfühlt, wenn man nach einem Antrags-Marathon endlich zwei Paletten mit einer riesigen Kiste im Labor stehen hat - und allerlei Persönliches.</em>

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?</em><strong>
Prof. Dr. Bettina Friedel:</strong> Ursprünglich komme ich aus Braunschweig, habe in Paderborn Physik studiert und promoviert auf dem Thema „Sol-Gel-basiertes kubisches Siliziumkarbid für Halbleiteranwendungen“. Dann habe ich vier Jahre an der Universität Cambridge als Forscherin für organische Photovoltaik gearbeitet. Danach hat es mich nach Österreich verschlagen, wo ich zehn Jahre lang tätig war, zunächst als Assistant Professor for Organic and Hybrid Photovoltaics (Institut für Festkörperphysik, TU Graz), dann als FH-Professorin für Energie- und Materialtechnologien (Fachhochschule Vorarlberg). Aus dem schönen bergigen Österreich ging es dann in die ziemlich ebene Löwenstadt, das heißt nach Braunschweig, an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, wo ich mich als Forscherin nun nicht mehr mit niedlichen kleinen (wenige Zentimeter großen) experimentellen Solarzellen beschäftigte, sondern mit der Entwicklung von Methoden und Anlagen zum Testen, Vorbehandeln, Altern und Kalibrieren von ein bis zwei Meter großen  kommerziellen Solarmodulen. Nebenbei habe ich weiterhin Kooperationsprojekte mit Österreich zu den Themen Siliziumkarbid und Lithium-Ionen Batterien und Beratungs-/Forschungsaufträge mit Firmen basierend auf meinen Siliziumkarbid-Patenten. Meine bisherige Tätigkeit in Forschung und Lehre ist vielfältig und überspannt verschiedenste Gebiete der Physik, Chemie, Materialwissenschaften, Halbleitertechnik und diversen Energietechnologien.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     Es ist erstaunlich, was einem eine Kennlinie alles über die „inneren Werte“ eines Bauteils erzählen kann…</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Bettina Friedel</em></p>
&nbsp;
<p style="text-align: left;"><em>Wo / wie leben Sie?</em><strong>
</strong>In der Nähe von Coburg. Da ich gerne im Grünen lebe – praktisch ein Muss nach zehn Jahren „Wohnen wo andere Urlaub machen“ in Österreich - freut es mich, dass ich mit Coburg und Oberfranken wieder einen Ort gefunden habe, wo man das haben kann und gleichzeitig eine absolut ausgezeichnete Infrastruktur und Verkehrsanbindung. Außerdem bevorzuge ich seit meinem England-Aufenthalt relativ große weiße Wohnflächen… denn nach vier Jahren in einem schimmel-befallenen neun Quadratmeter großen pinken Zimmer + türkisem Bad für 600 Euro Miete, wollte ich nie wieder so wohnen…</p>
<em>Wie möchten Sie leben?</em><strong>
</strong>Siehe oben ...

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><strong>
</strong>Dünnschicht-Photovoltaik; Optoelektronik; Lithium-Ionen Batterien; PEM Brennstoffzellen; chemische Synthese/Dotierung von Siliziumkarbid; Bauteilphysik, insbesondere elektronische Transportprozesse, Korrelation zwischen Materialauswahl/ Materialveränderungen/ Defekten/ Alterung/ Betriebsbedingungen und der Bauteil-Performance, Polymerphysik, chemische Sicherheit und Strahlenschutz.

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?
</em>Was einem eine Kennlinie alles über die „inneren Werte“ eines Bauteils erzählen kann…

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...</em><strong>
</strong>... glaubhaft und nachvollziehbar sein und darf Spaß machen.

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><strong>
</strong>Als ich 2013 nach zwei Jahren unermüdlichem Kampf um Drittmittel endlich meinen ersten 350k€ Forschungsantrag durchbekommen habe und - damit finanziert - mein 2000°C Induktionshochtemperaturofen aus Italien angeliefert wurde. Dieser Moment, wo die Riesen-Holzkiste auf zwei Paletten endlich im Labor stand… unglaublich.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     Ich freue mich darauf, hoffentlich den ein oder anderen Studierenden mit meiner Faszination über die Thematik mitreißen und über Durststrecken hinüber retten zu können.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Bettina Friedel</em></p>
&nbsp;

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</em>Hoffentlich den ein oder anderen Studierenden mit meiner Faszination über die Thematik mitreißen und über Durststrecken hinüber retten zu können. Das ist mir wichtig. Außerdem freue ich mich auf den Aufbau der Wasserstofftechnologie-Forschung an der HS Coburg – obwohl man da sicher wieder Geduld, Frustrationstoleranz, Überredungskunst und Improvisationstalent für braucht. Aber ich hab ja schon ein bissel Übung im „neue Labors aufzubauen“… Cambridge, Graz, Dornbirn, Braunschweig… also jedes mal wenn ich wo anders anfange… wär also jetzt das 5. Mal. Mit diesem und angrenzenden Themen die Hochschule Coburg regional, überregional oder international noch sichtbarer machen, wäre eine feine Sache.

<em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?
</em>Huh… schwierige Frage… nehm' ich jetzt das Internet (1968), Mobiltelefonie (1991) oder die Currywurst (1949). Alle drei absolut unverzichtbar.

<em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em><strong>
</strong>Mit einer heißen Tasse English Breakfast entspannt an einem kühlen Frühlingsmorgen auf der Dachterrasse sitzen und den Vögeln zuhören.

<em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em><strong>
</strong>Wenn meiner Familie etwas zustieße.

<em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?
</em>Larry the Cat.

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?
</em>Astronautin.

<em>Wer wären Sie gerne?</em><strong>
</strong>Ich.

<em>Ihre Heldinnen und Helden der Wirklichkeit?
</em>Ersthelfer, Feuerwehrleute, Katastrophenhelfer, Technisches Hilfswerk, DLRG,…. Alle die, die anderen Menschen und Tieren in blöden, grausigen und gefährlichen Situationen helfen, ohne dafür jemals die Anerkennung zu ernten, die sie verdient hätten.

<em>Ihre liebsten Romanheldinnen / -helden? / Ihre Lieblingsheldinnen / -helden der Filmgeschichte?
</em>Romanheld: 高伟光 (三生三世枕上书)  / Filmheld: Leonard Nimoy (Star Trek)

<em>Ihr Lieblingsautor / -autorin?
</em>Catherine Cookson.

<em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</em>Grundlagen der Technischen Informatik (Hoffmann)… Räusper… denn was ich anderen beibringen will muss ja erst selbst lernen, gelle?

<em>Ihre Lieblingsmusik?</em><strong>
</strong>Epic Music (vor allem Two Steps From Hell, Audio Machine, Eternal Eclipse, Immediate Music).

<em>Welches Design bevorzugen Sie?
</em>Retro.

<em>Lieblingsmaler / -malerin?
</em>Franz Marc.

<em>Lieblingstier?
</em>Panzerwelse.

<em>Lieblingsblume?
</em>Löwenmäulchen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />    Lieblingsbeschäftigung online: ... checken diverser Webcams (Marsrover Perseverance, Livefromiceland, Tiere in der Namib, Braunbären beim Lachse fangen im Katmai National Park, Raben am Tower of London oder Eichhörnchen auf Balkonen) oder des Wetterradars ...</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Bettina Friedel</em></p>
&nbsp;

<em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?
</em>Jahrmarkt-Champignons mit Knoblauchsoße.

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><strong>
</strong>Technische Eigenbauten und Acrylmalerei.

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?
</em>Auf X schauen was für Unsinn die Menschheit gerade wieder treibt… oder checken diverser Webcams (Marsrover Perseverance, Livefromiceland, Tiere in der Namib, Braunbären beim Lachse fangen im Katmai National Park, Raben am Tower of London oder Eichhörnchen auf Balkonen) oder des Wetterradars.

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><strong>
</strong>Gewichtheben.

<em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><strong>
</strong>Ehrlichkeit und Toleranz.

<em>Ihr Hauptcharakterzug?
</em>Individuell.

<em>Ihr größter Fehler?</em><strong>
</strong>Perfektionismus.

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
</em>Versprecher.

<em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em><strong>
</strong>Emotionen und Motivationen anderer besser interpretieren können.

<em>Wie möchten Sie gern sterben?
</em>Gar nicht.

<em>Welche Reform bewundern Sie am meisten?
</em>Einführung des Frauenwahlrechts.

Haben Sie schon einmal eine Petition unterschrieben (wofür/wogegen)?<strong><em>
</em></strong>Gegen die Sechs-Jahres-Regelung bei befristeten Verträgen an Hochschulen.

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?
</em>VW ID. Buzz Pick-up

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em><strong>
</strong>Einen Wasserkocher, ein Mikroskop und (je nach Klima der Insel) einen Ventilator oder einen Ofen.

<em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em><strong>
</strong>Amüsiert über die Frage. Erinnert mich an eine Bewerbung eines Inders, die ich mal erhalten habe, die so ging „Dear Professor Sir, I hope I find you in the best of spirits…“. So I’ll answer this question here in kind: „You find me in the best of spirits”.

<em>Ihr Motto?
</em>„Leben und leben lassen.“ Und „Aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden, kann man hübsche Häuschen bauen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute Prof. Dr. Bettina Friedel (Jahrgang 1978) vorzustellen. Seit dem Wintersemester 2024/25  forscht und lehrt sie als Professorin für Regenerative Energiesysteme an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg. </em><em>Ihre bisherige wissenschaftliche Arbeit überspannt Gebiete der Physik, Chemie, Materialwissenschaften, Halbleitertechnik und diversen Energietechnologien an Orten wie Cambridge, Graz, Dornbirn, Braunschweig - und jetzt eben in Coburg. </em><em>Mit Witz und Charme verrät sie, welche Vorzüge sie an ihrer neuen Heimatstadt findet, wie es sich anfühlt, wenn man nach einem Antrags-Marathon endlich zwei Paletten mit einer riesigen Kiste im Labor stehen hat - und allerlei Persönliches.</em>

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?</em><strong>
Prof. Dr. Bettina Friedel:</strong> Ursprünglich komme ich aus Braunschweig, habe in Paderborn Physik studiert und promoviert auf dem Thema „Sol-Gel-basiertes kubisches Siliziumkarbid für Halbleiteranwendungen“. Dann habe ich vier Jahre an der Universität Cambridge als Forscherin für organische Photovoltaik gearbeitet. Danach hat es mich nach Österreich verschlagen, wo ich zehn Jahre lang tätig war, zunächst als Assistant Professor for Organic and Hybrid Photovoltaics (Institut für Festkörperphysik, TU Graz), dann als FH-Professorin für Energie- und Materialtechnologien (Fachhochschule Vorarlberg). Aus dem schönen bergigen Österreich ging es dann in die ziemlich ebene Löwenstadt, das heißt nach Braunschweig, an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, wo ich mich als Forscherin nun nicht mehr mit niedlichen kleinen (wenige Zentimeter großen) experimentellen Solarzellen beschäftigte, sondern mit der Entwicklung von Methoden und Anlagen zum Testen, Vorbehandeln, Altern und Kalibrieren von ein bis zwei Meter großen  kommerziellen Solarmodulen. Nebenbei habe ich weiterhin Kooperationsprojekte mit Österreich zu den Themen Siliziumkarbid und Lithium-Ionen Batterien und Beratungs-/Forschungsaufträge mit Firmen basierend auf meinen Siliziumkarbid-Patenten. Meine bisherige Tätigkeit in Forschung und Lehre ist vielfältig und überspannt verschiedenste Gebiete der Physik, Chemie, Materialwissenschaften, Halbleitertechnik und diversen Energietechnologien.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     Es ist erstaunlich, was einem eine Kennlinie alles über die „inneren Werte“ eines Bauteils erzählen kann…</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Bettina Friedel</em></p>
&nbsp;
<p style="text-align: left;"><em>Wo / wie leben Sie?</em><strong>
</strong>In der Nähe von Coburg. Da ich gerne im Grünen lebe – praktisch ein Muss nach zehn Jahren „Wohnen wo andere Urlaub machen“ in Österreich - freut es mich, dass ich mit Coburg und Oberfranken wieder einen Ort gefunden habe, wo man das haben kann und gleichzeitig eine absolut ausgezeichnete Infrastruktur und Verkehrsanbindung. Außerdem bevorzuge ich seit meinem England-Aufenthalt relativ große weiße Wohnflächen… denn nach vier Jahren in einem schimmel-befallenen neun Quadratmeter großen pinken Zimmer + türkisem Bad für 600 Euro Miete, wollte ich nie wieder so wohnen…</p>
<em>Wie möchten Sie leben?</em><strong>
</strong>Siehe oben ...

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><strong>
</strong>Dünnschicht-Photovoltaik; Optoelektronik; Lithium-Ionen Batterien; PEM Brennstoffzellen; chemische Synthese/Dotierung von Siliziumkarbid; Bauteilphysik, insbesondere elektronische Transportprozesse, Korrelation zwischen Materialauswahl/ Materialveränderungen/ Defekten/ Alterung/ Betriebsbedingungen und der Bauteil-Performance, Polymerphysik, chemische Sicherheit und Strahlenschutz.

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?
</em>Was einem eine Kennlinie alles über die „inneren Werte“ eines Bauteils erzählen kann…

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...</em><strong>
</strong>... glaubhaft und nachvollziehbar sein und darf Spaß machen.

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><strong>
</strong>Als ich 2013 nach zwei Jahren unermüdlichem Kampf um Drittmittel endlich meinen ersten 350k€ Forschungsantrag durchbekommen habe und - damit finanziert - mein 2000°C Induktionshochtemperaturofen aus Italien angeliefert wurde. Dieser Moment, wo die Riesen-Holzkiste auf zwei Paletten endlich im Labor stand… unglaublich.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     Ich freue mich darauf, hoffentlich den ein oder anderen Studierenden mit meiner Faszination über die Thematik mitreißen und über Durststrecken hinüber retten zu können.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Bettina Friedel</em></p>
&nbsp;

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?
</em>Hoffentlich den ein oder anderen Studierenden mit meiner Faszination über die Thematik mitreißen und über Durststrecken hinüber retten zu können. Das ist mir wichtig. Außerdem freue ich mich auf den Aufbau der Wasserstofftechnologie-Forschung an der HS Coburg – obwohl man da sicher wieder Geduld, Frustrationstoleranz, Überredungskunst und Improvisationstalent für braucht. Aber ich hab ja schon ein bissel Übung im „neue Labors aufzubauen“… Cambridge, Graz, Dornbirn, Braunschweig… also jedes mal wenn ich wo anders anfange… wär also jetzt das 5. Mal. Mit diesem und angrenzenden Themen die Hochschule Coburg regional, überregional oder international noch sichtbarer machen, wäre eine feine Sache.

<em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?
</em>Huh… schwierige Frage… nehm' ich jetzt das Internet (1968), Mobiltelefonie (1991) oder die Currywurst (1949). Alle drei absolut unverzichtbar.

<em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em><strong>
</strong>Mit einer heißen Tasse English Breakfast entspannt an einem kühlen Frühlingsmorgen auf der Dachterrasse sitzen und den Vögeln zuhören.

<em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em><strong>
</strong>Wenn meiner Familie etwas zustieße.

<em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?
</em>Larry the Cat.

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?
</em>Astronautin.

<em>Wer wären Sie gerne?</em><strong>
</strong>Ich.

<em>Ihre Heldinnen und Helden der Wirklichkeit?
</em>Ersthelfer, Feuerwehrleute, Katastrophenhelfer, Technisches Hilfswerk, DLRG,…. Alle die, die anderen Menschen und Tieren in blöden, grausigen und gefährlichen Situationen helfen, ohne dafür jemals die Anerkennung zu ernten, die sie verdient hätten.

<em>Ihre liebsten Romanheldinnen / -helden? / Ihre Lieblingsheldinnen / -helden der Filmgeschichte?
</em>Romanheld: 高伟光 (三生三世枕上书)  / Filmheld: Leonard Nimoy (Star Trek)

<em>Ihr Lieblingsautor / -autorin?
</em>Catherine Cookson.

<em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?
</em>Grundlagen der Technischen Informatik (Hoffmann)… Räusper… denn was ich anderen beibringen will muss ja erst selbst lernen, gelle?

<em>Ihre Lieblingsmusik?</em><strong>
</strong>Epic Music (vor allem Two Steps From Hell, Audio Machine, Eternal Eclipse, Immediate Music).

<em>Welches Design bevorzugen Sie?
</em>Retro.

<em>Lieblingsmaler / -malerin?
</em>Franz Marc.

<em>Lieblingstier?
</em>Panzerwelse.

<em>Lieblingsblume?
</em>Löwenmäulchen.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />    Lieblingsbeschäftigung online: ... checken diverser Webcams (Marsrover Perseverance, Livefromiceland, Tiere in der Namib, Braunbären beim Lachse fangen im Katmai National Park, Raben am Tower of London oder Eichhörnchen auf Balkonen) oder des Wetterradars ...</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Bettina Friedel</em></p>
&nbsp;

<em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?
</em>Jahrmarkt-Champignons mit Knoblauchsoße.

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><strong>
</strong>Technische Eigenbauten und Acrylmalerei.

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?
</em>Auf X schauen was für Unsinn die Menschheit gerade wieder treibt… oder checken diverser Webcams (Marsrover Perseverance, Livefromiceland, Tiere in der Namib, Braunbären beim Lachse fangen im Katmai National Park, Raben am Tower of London oder Eichhörnchen auf Balkonen) oder des Wetterradars.

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><strong>
</strong>Gewichtheben.

<em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><strong>
</strong>Ehrlichkeit und Toleranz.

<em>Ihr Hauptcharakterzug?
</em>Individuell.

<em>Ihr größter Fehler?</em><strong>
</strong>Perfektionismus.

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?
</em>Versprecher.

<em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em><strong>
</strong>Emotionen und Motivationen anderer besser interpretieren können.

<em>Wie möchten Sie gern sterben?
</em>Gar nicht.

<em>Welche Reform bewundern Sie am meisten?
</em>Einführung des Frauenwahlrechts.

Haben Sie schon einmal eine Petition unterschrieben (wofür/wogegen)?<strong><em>
</em></strong>Gegen die Sechs-Jahres-Regelung bei befristeten Verträgen an Hochschulen.

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?
</em>VW ID. Buzz Pick-up

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em><strong>
</strong>Einen Wasserkocher, ein Mikroskop und (je nach Klima der Insel) einen Ventilator oder einen Ofen.

<em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em><strong>
</strong>Amüsiert über die Frage. Erinnert mich an eine Bewerbung eines Inders, die ich mal erhalten habe, die so ging „Dear Professor Sir, I hope I find you in the best of spirits…“. So I’ll answer this question here in kind: „You find me in the best of spirits”.

<em>Ihr Motto?
</em>„Leben und leben lassen.“ Und „Aus den Steinen die einem in den Weg gelegt werden, kann man hübsche Häuschen bauen.“]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Willkommen! Hochschule Coburg begrüßt ihre Erstis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/willkommen-hochschule-coburg-begruesst-ihre-erstis/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Oct 2024 09:38:32 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Für etwa 1200 Studienanfänger und -anfängerinnen beginnt mit dem Wintersemester 2024 / 25 an der Hochschule Coburg ein neuer Lebensabschnitt.</em>

Es herrschte wie immer quirlig-fröhliches Gewusel bei der traditionellen Ersti-Begrüßung am Campus Friedrich Streib: Knapp 950 Studierende haben diese Woche ihr Bachelorstudium an der Hochschule Coburg begonnen, knapp 250 ihr Masterstudium – darunter auch die ersten im neuen Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/applied-theatre-theater-als-soziale-arbeit/">Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit</a>.

Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> begrüßte die Studierenden der Standorte Campus Friedrich Streib und Campus Design in Coburg, des LCC in und der Standorte Lichtenfels und Bamberg. Er versprach, praxisorientierte, zeitgemäße Lehre, entsprechend den Herausforderungen unserer Zeit: Klimawandel, nachhaltige Energieversorgung, Mobilitätsversorgung, Gesundheitsversorgung, Demokratieverständnis.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     Die Hochschule Coburg versteht sich als ein Ort der hervorragenden wissenschaftlichen Ausbildung, aber auch als ein Ort der ganzheitlichen Bildung.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg </em></p>
&nbsp;

Gast hob die Bedeutung der Vielfalt hervor. „Ich darf Sie alle ermutigen: Nehmen Sie diese Vielfalt als Reichtum wahr, von dem Sie lernen können!“ Er wünschte allen Erstsemestern „von Herzen einen tollen Start in Ihren neuen Lebensabschnitt an unserer Hochschule und einen erfolgreichen Studienverlauf!“

Im Namen der Stadt Coburg begrüßte 2. Bürgermeister Hans-Herbert Hartan die Erstsemester des neuen Studienjahres herzlich und wünschte viel Erfolg.

Dr. Katja Kessel, Leiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung und Career Service</a>, stellte die vielfältigen Service- und Unterstützungsangebote und Anlaufstellen vor. Kurze Wege sind eines der Merkmale der Hochschule Coburg.

Stellvertretend für die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung</a> begrüßten Greta Schlimm und Philipp Hofmann die Erstis und stellten kurz die Arbeit der Studierendenvertretung vor. Dazu gehören alle Belange rund ums Studium – wie die nächste Party, die Ende Oktober / Anfang November stattfindet.

Die Hochschule wünscht allen Studierenden viel Spaß im Wintersemester und viel Erfolg für den weiteren Studienverlauf.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Für etwa 1200 Studienanfänger und -anfängerinnen beginnt mit dem Wintersemester 2024 / 25 an der Hochschule Coburg ein neuer Lebensabschnitt.</em>

Es herrschte wie immer quirlig-fröhliches Gewusel bei der traditionellen Ersti-Begrüßung am Campus Friedrich Streib: Knapp 950 Studierende haben diese Woche ihr Bachelorstudium an der Hochschule Coburg begonnen, knapp 250 ihr Masterstudium – darunter auch die ersten im neuen Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/master-studiengaenge-soziales-gesundheit/applied-theatre-theater-als-soziale-arbeit/">Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit</a>.

Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> begrüßte die Studierenden der Standorte Campus Friedrich Streib und Campus Design in Coburg, des LCC in und der Standorte Lichtenfels und Bamberg. Er versprach, praxisorientierte, zeitgemäße Lehre, entsprechend den Herausforderungen unserer Zeit: Klimawandel, nachhaltige Energieversorgung, Mobilitätsversorgung, Gesundheitsversorgung, Demokratieverständnis.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />     Die Hochschule Coburg versteht sich als ein Ort der hervorragenden wissenschaftlichen Ausbildung, aber auch als ein Ort der ganzheitlichen Bildung.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg </em></p>
&nbsp;

Gast hob die Bedeutung der Vielfalt hervor. „Ich darf Sie alle ermutigen: Nehmen Sie diese Vielfalt als Reichtum wahr, von dem Sie lernen können!“ Er wünschte allen Erstsemestern „von Herzen einen tollen Start in Ihren neuen Lebensabschnitt an unserer Hochschule und einen erfolgreichen Studienverlauf!“

Im Namen der Stadt Coburg begrüßte 2. Bürgermeister Hans-Herbert Hartan die Erstsemester des neuen Studienjahres herzlich und wünschte viel Erfolg.

Dr. Katja Kessel, Leiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service/">Studienberatung und Career Service</a>, stellte die vielfältigen Service- und Unterstützungsangebote und Anlaufstellen vor. Kurze Wege sind eines der Merkmale der Hochschule Coburg.

Stellvertretend für die <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/campusleben/studierendenvertretung/">Studierendenvertretung</a> begrüßten Greta Schlimm und Philipp Hofmann die Erstis und stellten kurz die Arbeit der Studierendenvertretung vor. Dazu gehören alle Belange rund ums Studium – wie die nächste Party, die Ende Oktober / Anfang November stattfindet.

Die Hochschule wünscht allen Studierenden viel Spaß im Wintersemester und viel Erfolg für den weiteren Studienverlauf.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/170-Ersti-BegruessungC0299T01-1024x576.jpg"
                        fileSize="45055"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/170-Ersti-BegruessungC0297T01-1024x576.jpg"
                        fileSize="90553"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/170-Ersti-BegruessungIMG_5566-1024x683.jpg"
                        fileSize="74954"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/170-Ersti-BegruessungIMG_5538-1024x683.jpg"
                        fileSize="176859"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/170-Ersti-BegruessungIMG_5546-1024x683.jpg"
                        fileSize="141105"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/170-Ersti-Begruessung-IMG_5578-1024x683.jpg"
                        fileSize="103941"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/170-Ersti-BegruessungIMG_5585-1024x683.jpg"
                        fileSize="96249"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Erstsemestertage: mit Spaß gemeinsam starten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erstsemestertage-mit-spass-gemeinsam-starten/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 09:21:50 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Ina Sinterhauf)</em>

<em>Mit Beginn des Studiums startet auch eine neue Lebensphase, die Vorfreude, aber auch Unsicherheit mit sich bringt. Um die Orientierung und das Ankommen am Studienort zu erleichtern, gibt es in jedem Jahr die Erstsemestertage für Studierende aus Technik und Naturwissenschaften, Gesundheit und Wirtschaft.</em>

Unmittelbar vor Studienbeginn starten die neuen Studierenden auf diese Weise mit Spaß in Coburg, erkunden die Hochschule und knüpfen erste Kontakte. Eine Coburger Besonderheit sind dabei die Mentoratsgruppen, die über den Start hinaus bis ins zweite Semester bestehen bleiben und so alle wichtigen Schritte begleiten.

Die Mentorinnen und Mentoren sind jeweils Studierende aus dem dritten oder einem höheren Semester des gleichen Studiengangs und engagieren sich ehrenamtlich für die nächste Generation. Sie geben eigene Erfahrungen weiter, Tipps und Hinweise, ermutigen bei Schwierigkeiten und freuen sich über Fortschritte. Die Mentoratsgruppen sind für viele Erstsemester eine wichtige Anlaufstelle und schaffen Zugehörigkeit.
<h4>Kennenlernen bei einer ersten Projektaufgabe</h4>
Nach dem Kennenlernen in der Mentoratsgruppe, einem Rundgang durch die Hochschule und einem gruppenübergreifenden Austausch bei Sportlichen Stationen bearbeiteten die Erstsemester in der Gruppe eine studiengangsbezogene Projektaufgabe. Dabei ging es zum Beispiel um Bewegung im Hochschulalltag, Konzepte für einen Saugroboter, die Personalauswahl für eine Spezialmission, weihnachtliche Beleuchtungen und chemische Prozesse am Nachtischbuffet. Die Projekte geben einen Ausblick auf Inhalte und Arbeitsweisen des Studiums, unterstützen aber auch das weitere Kennenlernen und machen Lust auf das Kommende.

Ein gemeinsames Grillen rundete zwei erlebnisreiche und vielfältige Tage ab – und Orga-Team und Mentorinnen und Mentoren zogen ein rundum positives Fazit.

In den MINT-Studiengängen ist für die Studierenden bei Problemen und persönlichen Anliegen auch im weiteren Studienverlauf Projekt:ING &amp; Gesunde Hochschule die zentrale Anlaufstelle, in den Wirtschaftsstudiengängen unterstützt Kerstin Kroner. An der Hochschule Coburg werden Studierende somit gut begleitet und betreut – vom Studienstart bis zum Abschluss.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Ina Sinterhauf)</em>

<em>Mit Beginn des Studiums startet auch eine neue Lebensphase, die Vorfreude, aber auch Unsicherheit mit sich bringt. Um die Orientierung und das Ankommen am Studienort zu erleichtern, gibt es in jedem Jahr die Erstsemestertage für Studierende aus Technik und Naturwissenschaften, Gesundheit und Wirtschaft.</em>

Unmittelbar vor Studienbeginn starten die neuen Studierenden auf diese Weise mit Spaß in Coburg, erkunden die Hochschule und knüpfen erste Kontakte. Eine Coburger Besonderheit sind dabei die Mentoratsgruppen, die über den Start hinaus bis ins zweite Semester bestehen bleiben und so alle wichtigen Schritte begleiten.

Die Mentorinnen und Mentoren sind jeweils Studierende aus dem dritten oder einem höheren Semester des gleichen Studiengangs und engagieren sich ehrenamtlich für die nächste Generation. Sie geben eigene Erfahrungen weiter, Tipps und Hinweise, ermutigen bei Schwierigkeiten und freuen sich über Fortschritte. Die Mentoratsgruppen sind für viele Erstsemester eine wichtige Anlaufstelle und schaffen Zugehörigkeit.
<h4>Kennenlernen bei einer ersten Projektaufgabe</h4>
Nach dem Kennenlernen in der Mentoratsgruppe, einem Rundgang durch die Hochschule und einem gruppenübergreifenden Austausch bei Sportlichen Stationen bearbeiteten die Erstsemester in der Gruppe eine studiengangsbezogene Projektaufgabe. Dabei ging es zum Beispiel um Bewegung im Hochschulalltag, Konzepte für einen Saugroboter, die Personalauswahl für eine Spezialmission, weihnachtliche Beleuchtungen und chemische Prozesse am Nachtischbuffet. Die Projekte geben einen Ausblick auf Inhalte und Arbeitsweisen des Studiums, unterstützen aber auch das weitere Kennenlernen und machen Lust auf das Kommende.

Ein gemeinsames Grillen rundete zwei erlebnisreiche und vielfältige Tage ab – und Orga-Team und Mentorinnen und Mentoren zogen ein rundum positives Fazit.

In den MINT-Studiengängen ist für die Studierenden bei Problemen und persönlichen Anliegen auch im weiteren Studienverlauf Projekt:ING &amp; Gesunde Hochschule die zentrale Anlaufstelle, in den Wirtschaftsstudiengängen unterstützt Kerstin Kroner. An der Hochschule Coburg werden Studierende somit gut begleitet und betreut – vom Studienstart bis zum Abschluss.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC06844-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="95308"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC06723-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="51777"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC06746-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="62731"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC06857-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="92814"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC06886-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="92421"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC06875-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="79594"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC06882-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="91773"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC06868-min-1024x682.jpg"
                        fileSize="120259"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC06900-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="73738"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC06968-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="79053"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC07002-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="50394"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC07005-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="63805"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/DSC06929-min-1024x683.jpg"
                        fileSize="58609"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/173-erstsemestertage-27.-28.09.24-067--1024x768.jpg"
                        fileSize="139246"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/173-erstsemestertage-27.-28.09.24-070--1024x768.jpg"
                        fileSize="107481"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/173-erstsemestertage-27.-28.09.24-044--1024x768.jpg"
                        fileSize="126763"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/173-erstsemestertage-27.-28.09.24-037--1024x768.jpg"
                        fileSize="127379"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/173-erstsemestertage-27.-28.09.24-041--1024x768.jpg"
                        fileSize="141070"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/173-erstsemestertage-27.-28.09.24-095--1024x768.jpg"
                        fileSize="142708"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/173-erstsemestertage-27.-28.09.24-104--1024x768.jpg"
                        fileSize="114898"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/173-erstsemestertage-27.-28.09.24-074--1024x768.jpg"
                        fileSize="139385"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/173-erstsemestertage-27.-28.09.24-131-1024x768.jpg"
                        fileSize="109470"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/10/173-erstsemestertage-27.-28.09.24-153-1024x768.jpg"
                        fileSize="194006"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category>                                <title><![CDATA[Kinderuni macht schlau! Vom Klassenzimmercheck bis zu fantastischen Welten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kinderuni-macht-schlau-vom-klassenzimmercheck-zu-fantastischen-welten/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Sep 2024 10:50:32 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Die Kinderuni der Hochschule Coburg öffnete am Samstag, 28. September, wieder ihre Türen: 170 neugierige Kinder nutzten dabei die Gelegenheit, einen spannenden Einblick in die Welt der Wissenschaft zu erhalten. </em>

Mit der Kinderuni begeistert die Hochschule Coburg junge Menschen für wissenschaftliche Themen und bringt ihnen spielerisch die Welt der Forschung näher. Zwei Professoren und zwei Professorinnen boten auch diesmal wieder abwechslungsreiche und interaktive Vorträge, die das junge Publikum begeisterten.
<h4>Aha-Effekte: von Tiefbau bis zu schwierigen Gesprächen</h4>
Sehr faszinierend fanden die Nachwuchs-Studis zum Beispiel den „Klassenzimmercheck“ von<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-schaub/"> Prof. Dr. Michael Schaub</a>, bei dem die Schülerinnen und Schüler selbst testen konnten, ob sie eher „Frostbeulen“ oder „Heißblüter“ sind, und wie man optimale Lernbedingungen im Klassenzimmer erkennt. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-wick/">Prof. Dr. Michael Wick</a> erklärte in „Tieraugen“, warum der Adler so gut sieht und wie die Augen von Insekten funktionieren. Tiefbau-Expertin <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-almut-lottmann-loeer/">Prof. Dr. Almut Lottmann-Loer</a> nahm die Kinder mit in die Welt der Baugruben und Maschinen, während Dozentin Verena Heer in „Wie sag ich das?“ half, schwierige Gespräche selbstsicher zu meistern.

Wie echte, große Studierende schnupperten die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag Coburger Campusluft und futterten mittags auch in der Mensa. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Urkunde.
<h4>Bald wird die Coburger Kinderuni 25 Jahre alt</h4>
Das Team der Hochschule dankte besonders den engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass die Hochschule mit diesem besonderen Format wieder einmal so vielen Kindern die Welt der Wissenschaft nahegebracht hat. Die Kinderuni  bietet die Hochschule Coburg bereits seit 24 Jahren erfolgreich an. Im März 2025 wird das 25-jährige Jubiläum gefeiert – mit spannenden Vorträgen und einem Programm, das neugierig auf mehr macht.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Die Kinderuni der Hochschule Coburg öffnete am Samstag, 28. September, wieder ihre Türen: 170 neugierige Kinder nutzten dabei die Gelegenheit, einen spannenden Einblick in die Welt der Wissenschaft zu erhalten. </em>

Mit der Kinderuni begeistert die Hochschule Coburg junge Menschen für wissenschaftliche Themen und bringt ihnen spielerisch die Welt der Forschung näher. Zwei Professoren und zwei Professorinnen boten auch diesmal wieder abwechslungsreiche und interaktive Vorträge, die das junge Publikum begeisterten.
<h4>Aha-Effekte: von Tiefbau bis zu schwierigen Gesprächen</h4>
Sehr faszinierend fanden die Nachwuchs-Studis zum Beispiel den „Klassenzimmercheck“ von<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-schaub/"> Prof. Dr. Michael Schaub</a>, bei dem die Schülerinnen und Schüler selbst testen konnten, ob sie eher „Frostbeulen“ oder „Heißblüter“ sind, und wie man optimale Lernbedingungen im Klassenzimmer erkennt. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-wick/">Prof. Dr. Michael Wick</a> erklärte in „Tieraugen“, warum der Adler so gut sieht und wie die Augen von Insekten funktionieren. Tiefbau-Expertin <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-almut-lottmann-loeer/">Prof. Dr. Almut Lottmann-Loer</a> nahm die Kinder mit in die Welt der Baugruben und Maschinen, während Dozentin Verena Heer in „Wie sag ich das?“ half, schwierige Gespräche selbstsicher zu meistern.

Wie echte, große Studierende schnupperten die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag Coburger Campusluft und futterten mittags auch in der Mensa. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Urkunde.
<h4>Bald wird die Coburger Kinderuni 25 Jahre alt</h4>
Das Team der Hochschule dankte besonders den engagierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass die Hochschule mit diesem besonderen Format wieder einmal so vielen Kindern die Welt der Wissenschaft nahegebracht hat. Die Kinderuni  bietet die Hochschule Coburg bereits seit 24 Jahren erfolgreich an. Im März 2025 wird das 25-jährige Jubiläum gefeiert – mit spannenden Vorträgen und einem Programm, das neugierig auf mehr macht.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/169-Kinderuni-11-1024x768.jpg"
                        fileSize="105465"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/169-Kinderuni-8-1024x768.jpg"
                        fileSize="100532"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/169-Kinderuni-6-1024x768.jpg"
                        fileSize="125619"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/169-Kinderuni-5-1024x768.jpg"
                        fileSize="118239"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/169-Kinderuni-2-1024x768.jpg"
                        fileSize="111836"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category><category><![CDATA[Zukunftstechnologien]]></category>                                <title><![CDATA[KI-Forschung: CRAI-Neubau der Hochschule Coburg eröffnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ki-forschung-im-crai-hightech-agenda-neubau-der-hochschule-coburg-offiziell-eroeffnet/</link>
                <pubDate>Mon, 23 Sep 2024 08:14:50 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Natalie Schalk)

<em>Der Freistaat Bayern hat in Coburg auf dem ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofsareal einen HTAplus Modulbau für die KI-Forschung geschaffen. Hier ist jetzt das neue Institut „CRAI“ untergebracht: Dieses <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence</a> bündelt die Forschung der Hochschule Coburg zu verantwortungsvoller künstlicher Intelligenz (KI). Jetzt wurde die Eröffnung gefeiert.</em>

Im ersten Stock des neuen Forschungsgebäudes der Hochschule Coburg spaziert Minister Markus Blume durch einen Wald. Der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst blickt nach unten zu den Blättern unter seinen Schuhen, er geht ein paar Schritte in Richtung einer Lichtung, atmet den Duft der Bäume, lauscht Amseln und einem Zaunkönig. Dann nimmt er die VR-Brille ab und verlässt den virtuellen Wald. Die intelligente, interaktive Umgebung ist Teil eines der Labore, die in das neue KI-Forschungsgebäude der Hochschule Coburg eingezogen sind. Am Donnerstag, 19. September, wurde das CRAI im HTAplus Modulbau der Hochschule Coburg auf dem ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofs-Areal offiziell eröffnet.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class=" wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />Wir forschen hier an KI, die transparent und erklärbar ist. Unser Schwerpunkt liegt deshalb auf ,Responsible AI‘, zu deutsch auf verantwortungsvoller KI.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;
<h4><strong>Entwicklung von Wissenschaft und Wirtschaft zum Wohl der Gesellschaft</strong></h4>
CRAI steht für Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence. Im neuen HTAplus Modulbau bündelt die Hochschule mit dem CRAI ihre bestehenden wie zukünftigen Forschungs-Aktivitäten auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. „In der Begrifflichkeit wird eine Fokussierung bereits deutlich: "Wir forschen hier an KI, die transparent und erklärbar ist. Unser Schwerpunkt liegt deshalb auf ,Responsible AI‘, zu deutsch auf verantwortungsvoller KI“, sagte Hochschul-Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> bei der Eröffnung. Er dankte dem Freistaat Bayern und besonders dem Wissenschaftsminister herzlich, denn über die sogenannte „Beschleunigung der Maßnahmen der Hightech-Agenda Bayern“ werden hier über vier Millionen Euro in den Ausbau der KI-Forschung an der Hochschule Coburg investiert. Dies werde in Nordbayern maßgeblich dazu beitragen, Wissenschaft und Wirtschaft zum Wohl der Gesellschaft in diesem Bereich voranzubringen, sagte Gast. Minister Blume betonte: „Wir versprechen, wir bleiben weiter an der Seite dieser Hochschule und dieser Stadt, weil wir wissen: Hier ist das Geld gut angelegt.“

&nbsp;

[caption id="attachment_91111" align="aligncenter" width="1024"]<img class="wp-image-91111 size-large" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-CRAIEroeffnung-01-AxelKoenig-1-e1727435630303-1024x684.jpeg" alt="" width="1024" height="684" /> Bauamtsleiter Ulrich Delles, Hochschul-Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser, MdL Martin Mittag, Wissenschaftsminister Markus Blume, Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast, Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, MdB Jonas Geissler, Regierungspräsident Florian Luderschmid. Foto: Axel König[/caption]
<h4></h4>
<h4><strong>Innovatives Umfeld und Forschung auf internationalem Niveau</strong></h4>
Der Präsident der Hochschule sprach von einer wirklich herausragenden Ausgangslage für Forschung auf internationalem Niveau und berichtete von viel Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das spiegelte sich auch im großen Interesse vor Ort: Etwa 150 geladene Gäste nahmen an der Eröffnung teil. Gast hob die Bedeutung des Innovationsdreiecks Coburg – Kronach – Lichtenfels hervor und würdigte die lebendige, innovative Nachbarschaft mit der HUK-COBURG, die nebenan ihre InnoVilla eingerichtet hat, sowie Zukunft.Coburg.Digital und dem CREAPOLIS Makerspace der Hochschule, die beide in der Alten Kühlhalle angesiedelt sind. „Während das CRAI als Forschungsgebäude dient, haben wir mit CREAPOLIS direkt gegenüber auch eine Anlaufstelle für die Gesellschaft. Es sind alle willkommen. Coburgs ehemaliges Schlachthof- und Güterbahnhofsareal füllt sich weiter mit Leben.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="wp-image-2455 alignnone" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="32" height="29" />     Für uns ist klar: Wir dienen nicht der Technik, die Technik muss den Menschen dienen!</strong> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Wissenschaftsminister Markus Blume</em></p>
&nbsp;
<h4><strong>Bindeglied zwischen Forschung und Praxis
</strong></h4>
Präsident Gast und Minister Blume hoben dabei gleichermaßen die besondere Bedeutung des ethischen Ansatzes der Coburger Forschung hervor. „Was wäre KI ohne diesen Aspekt?“, fragte Gast. Mit Hilfe von KI werde zwar in kürzester Zeit Wissen generiert. „Aber für uns als Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ist neben dem Ergebnis häufig auch entscheidend, transparent nachzuvollziehen zu können, wie die Ergebnisse zustande kommen.“ Blume betonte: „Wir schaffen ein wichtiges Bindeglied zwischen Forschung und Praxis, zwischen Technologie und Ethik. Für uns ist klar: Wir dienen nicht der Technik, die Technik muss den Menschen dienen! Deshalb gestalten wir Künstliche Intelligenz verantwortlich und auf der Grundlage unserer Werte.“ Gerade die Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben dem Minister zufolge dabei eine zentrale Rolle. „Sie bringen Wissen in die Anwendung, sie bringen die PS der Forschung auf die Straße!“

Zum Konzept der Modulbauten im Rahmen der Hightech Agenda Bayern sagte Blume: „Modulbau ist ein Zauberwort für ,wir können‘s‘ – und zwar schnell, günstig und funktional.“ In nur etwas mehr als einem Jahr wurde das Gebäude aus nachhaltigen Materialien und mit einer Photovoltaik-Fassade errichtet. Die Projektleitung lag beim Staatlichen Bauamt Bamberg und auch Bauamtsleiter Ulrich Delles dankte dem Ministerium sowie dem Landtag für die Bereitstellung der Mittel, der Baufirma sowie der Hochschule Coburg für die außerordentlich konstruktive Zusammenarbeit.

&nbsp;
<div style="position: relative; padding-top: 56.25%;"><iframe style="position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%;" src="https://www.youtube.com/embed/QQZ6y7o9NIw?si=zJGPqR873CjxF5K7" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></div>
&nbsp;

Dass beim Bau außerdem auf Nachhaltigkeit geachtet wurde, freut unter anderem Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. Auch er dankte dem Freistaat herzlich und wünschte der Hochschule einen guten Start im neuen Forschungs-Zuhause. In dem neuen HTAplus-Modulbau sind jetzt auf insgesamt 650 Quadratmeter Nutzfläche fünf Labore des CRAI untergebracht:
<ul>
 	<li>Labor für Natural Language Processing</li>
 	<li>Labor für Data Stream Mining</li>
 	<li>Labor für KI-gestützte Qualitätssicherung</li>
 	<li>Labor für KI-gestützte multimodale Mensch-Maschine-Interaktion</li>
 	<li>Labor für erklärbare und verantwortungsvolle KI im Versicherungsbereich</li>
</ul>
Die KI-Forschung im CRAI ist interdisziplinär. Dem Institut gehören zehn Gründungsmitglieder an, von denen drei mit ihren Arbeitsgruppen in das neue Gebäude gezogen sind: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-dieter-landes/">Prof. Dr. Dieter Landes</a>, Professor für Künstliche Intelligenz und Data Stream Mining, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/jochen-leidner/">Prof. Dr. Jochen Leidner</a>, Professor für erklärbare und verantwortungsvolle KI im Versicherungsbereich und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/">Prof. Dr. Jens Grubert</a>, Professor für Mensch-Maschine-Interaktion im Internet der Dinge. Mit ihren wissenschaftlichen Mitarbeitenden werden fest insgesamt zwei Dutzend kluge Köpfe hier an den Themen der Zukunft arbeiten und sich und ihre Themen innerhalb und außerhalb der Hochschule vernetzen.

[caption id="attachment_91146" align="aligncenter" width="1024"]<img class="wp-image-91146 size-large" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-CRAI-Gruppenbild-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" /> Die KI-Forschung im CRAI ist interdisziplinär. Zum Institut gehören zehn Gründungsmitglieder. Foto: Dennis Mangold / Hochschule Coburg[/caption]
<h4></h4>
<h4><strong>KI mit allen Sinnen erleben</strong></h4>
Bei der Eröffnung bekamen die Gäste Einblick in Forschungsprojekte zur KI-gestützten Prävention von Cyberangriffen, sie erfuhren vom Coburger BiasScanner, mit dem Populismus und Manipulation in Online-Medien erkannt werden kann und konnten das außergewöhnliche interaktive Kino besuchen. Das CIVE (Coburg Intelligent Virtual Environment) dient verschiedenen Forschungsvorhaben, unter anderem geht es darum, wie Menschen mit Bewegungseinschränkungen einen Waldspaziergang erleben können. Und weil dabei mit Hilfe verschiedener Technologien alle Sinne einbezogen werden, sang bei der Eröffnung im ersten Stock des Modulbaus ein Zaunkönig, als Staatsminister Blume sich im virtuellen Wald über die KI-Forschung der Hochschule Coburg informierte.

[folder-gallery fid="461" orderby="rml" size="medium"]]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Natalie Schalk)

<em>Der Freistaat Bayern hat in Coburg auf dem ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofsareal einen HTAplus Modulbau für die KI-Forschung geschaffen. Hier ist jetzt das neue Institut „CRAI“ untergebracht: Dieses <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence</a> bündelt die Forschung der Hochschule Coburg zu verantwortungsvoller künstlicher Intelligenz (KI). Jetzt wurde die Eröffnung gefeiert.</em>

Im ersten Stock des neuen Forschungsgebäudes der Hochschule Coburg spaziert Minister Markus Blume durch einen Wald. Der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst blickt nach unten zu den Blättern unter seinen Schuhen, er geht ein paar Schritte in Richtung einer Lichtung, atmet den Duft der Bäume, lauscht Amseln und einem Zaunkönig. Dann nimmt er die VR-Brille ab und verlässt den virtuellen Wald. Die intelligente, interaktive Umgebung ist Teil eines der Labore, die in das neue KI-Forschungsgebäude der Hochschule Coburg eingezogen sind. Am Donnerstag, 19. September, wurde das CRAI im HTAplus Modulbau der Hochschule Coburg auf dem ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofs-Areal offiziell eröffnet.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class=" wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />Wir forschen hier an KI, die transparent und erklärbar ist. Unser Schwerpunkt liegt deshalb auf ,Responsible AI‘, zu deutsch auf verantwortungsvoller KI.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident Hochschule Coburg</em></p>
&nbsp;
<h4><strong>Entwicklung von Wissenschaft und Wirtschaft zum Wohl der Gesellschaft</strong></h4>
CRAI steht für Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence. Im neuen HTAplus Modulbau bündelt die Hochschule mit dem CRAI ihre bestehenden wie zukünftigen Forschungs-Aktivitäten auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. „In der Begrifflichkeit wird eine Fokussierung bereits deutlich: "Wir forschen hier an KI, die transparent und erklärbar ist. Unser Schwerpunkt liegt deshalb auf ,Responsible AI‘, zu deutsch auf verantwortungsvoller KI“, sagte Hochschul-Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a> bei der Eröffnung. Er dankte dem Freistaat Bayern und besonders dem Wissenschaftsminister herzlich, denn über die sogenannte „Beschleunigung der Maßnahmen der Hightech-Agenda Bayern“ werden hier über vier Millionen Euro in den Ausbau der KI-Forschung an der Hochschule Coburg investiert. Dies werde in Nordbayern maßgeblich dazu beitragen, Wissenschaft und Wirtschaft zum Wohl der Gesellschaft in diesem Bereich voranzubringen, sagte Gast. Minister Blume betonte: „Wir versprechen, wir bleiben weiter an der Seite dieser Hochschule und dieser Stadt, weil wir wissen: Hier ist das Geld gut angelegt.“

&nbsp;

[caption id="attachment_91111" align="aligncenter" width="1024"]<img class="wp-image-91111 size-large" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-CRAIEroeffnung-01-AxelKoenig-1-e1727435630303-1024x684.jpeg" alt="" width="1024" height="684" /> Bauamtsleiter Ulrich Delles, Hochschul-Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser, MdL Martin Mittag, Wissenschaftsminister Markus Blume, Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast, Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, MdB Jonas Geissler, Regierungspräsident Florian Luderschmid. Foto: Axel König[/caption]
<h4></h4>
<h4><strong>Innovatives Umfeld und Forschung auf internationalem Niveau</strong></h4>
Der Präsident der Hochschule sprach von einer wirklich herausragenden Ausgangslage für Forschung auf internationalem Niveau und berichtete von viel Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das spiegelte sich auch im großen Interesse vor Ort: Etwa 150 geladene Gäste nahmen an der Eröffnung teil. Gast hob die Bedeutung des Innovationsdreiecks Coburg – Kronach – Lichtenfels hervor und würdigte die lebendige, innovative Nachbarschaft mit der HUK-COBURG, die nebenan ihre InnoVilla eingerichtet hat, sowie Zukunft.Coburg.Digital und dem CREAPOLIS Makerspace der Hochschule, die beide in der Alten Kühlhalle angesiedelt sind. „Während das CRAI als Forschungsgebäude dient, haben wir mit CREAPOLIS direkt gegenüber auch eine Anlaufstelle für die Gesellschaft. Es sind alle willkommen. Coburgs ehemaliges Schlachthof- und Güterbahnhofsareal füllt sich weiter mit Leben.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class="wp-image-2455 alignnone" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="32" height="29" />     Für uns ist klar: Wir dienen nicht der Technik, die Technik muss den Menschen dienen!</strong> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Wissenschaftsminister Markus Blume</em></p>
&nbsp;
<h4><strong>Bindeglied zwischen Forschung und Praxis
</strong></h4>
Präsident Gast und Minister Blume hoben dabei gleichermaßen die besondere Bedeutung des ethischen Ansatzes der Coburger Forschung hervor. „Was wäre KI ohne diesen Aspekt?“, fragte Gast. Mit Hilfe von KI werde zwar in kürzester Zeit Wissen generiert. „Aber für uns als Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ist neben dem Ergebnis häufig auch entscheidend, transparent nachzuvollziehen zu können, wie die Ergebnisse zustande kommen.“ Blume betonte: „Wir schaffen ein wichtiges Bindeglied zwischen Forschung und Praxis, zwischen Technologie und Ethik. Für uns ist klar: Wir dienen nicht der Technik, die Technik muss den Menschen dienen! Deshalb gestalten wir Künstliche Intelligenz verantwortlich und auf der Grundlage unserer Werte.“ Gerade die Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben dem Minister zufolge dabei eine zentrale Rolle. „Sie bringen Wissen in die Anwendung, sie bringen die PS der Forschung auf die Straße!“

Zum Konzept der Modulbauten im Rahmen der Hightech Agenda Bayern sagte Blume: „Modulbau ist ein Zauberwort für ,wir können‘s‘ – und zwar schnell, günstig und funktional.“ In nur etwas mehr als einem Jahr wurde das Gebäude aus nachhaltigen Materialien und mit einer Photovoltaik-Fassade errichtet. Die Projektleitung lag beim Staatlichen Bauamt Bamberg und auch Bauamtsleiter Ulrich Delles dankte dem Ministerium sowie dem Landtag für die Bereitstellung der Mittel, der Baufirma sowie der Hochschule Coburg für die außerordentlich konstruktive Zusammenarbeit.

&nbsp;
<div style="position: relative; padding-top: 56.25%;"><iframe style="position: absolute; top: 0; left: 0; width: 100%; height: 100%;" src="https://www.youtube.com/embed/QQZ6y7o9NIw?si=zJGPqR873CjxF5K7" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></div>
&nbsp;

Dass beim Bau außerdem auf Nachhaltigkeit geachtet wurde, freut unter anderem Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig. Auch er dankte dem Freistaat herzlich und wünschte der Hochschule einen guten Start im neuen Forschungs-Zuhause. In dem neuen HTAplus-Modulbau sind jetzt auf insgesamt 650 Quadratmeter Nutzfläche fünf Labore des CRAI untergebracht:
<ul>
 	<li>Labor für Natural Language Processing</li>
 	<li>Labor für Data Stream Mining</li>
 	<li>Labor für KI-gestützte Qualitätssicherung</li>
 	<li>Labor für KI-gestützte multimodale Mensch-Maschine-Interaktion</li>
 	<li>Labor für erklärbare und verantwortungsvolle KI im Versicherungsbereich</li>
</ul>
Die KI-Forschung im CRAI ist interdisziplinär. Dem Institut gehören zehn Gründungsmitglieder an, von denen drei mit ihren Arbeitsgruppen in das neue Gebäude gezogen sind: <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-dieter-landes/">Prof. Dr. Dieter Landes</a>, Professor für Künstliche Intelligenz und Data Stream Mining, <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/jochen-leidner/">Prof. Dr. Jochen Leidner</a>, Professor für erklärbare und verantwortungsvolle KI im Versicherungsbereich und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/">Prof. Dr. Jens Grubert</a>, Professor für Mensch-Maschine-Interaktion im Internet der Dinge. Mit ihren wissenschaftlichen Mitarbeitenden werden fest insgesamt zwei Dutzend kluge Köpfe hier an den Themen der Zukunft arbeiten und sich und ihre Themen innerhalb und außerhalb der Hochschule vernetzen.

[caption id="attachment_91146" align="aligncenter" width="1024"]<img class="wp-image-91146 size-large" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-CRAI-Gruppenbild-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" /> Die KI-Forschung im CRAI ist interdisziplinär. Zum Institut gehören zehn Gründungsmitglieder. Foto: Dennis Mangold / Hochschule Coburg[/caption]
<h4></h4>
<h4><strong>KI mit allen Sinnen erleben</strong></h4>
Bei der Eröffnung bekamen die Gäste Einblick in Forschungsprojekte zur KI-gestützten Prävention von Cyberangriffen, sie erfuhren vom Coburger BiasScanner, mit dem Populismus und Manipulation in Online-Medien erkannt werden kann und konnten das außergewöhnliche interaktive Kino besuchen. Das CIVE (Coburg Intelligent Virtual Environment) dient verschiedenen Forschungsvorhaben, unter anderem geht es darum, wie Menschen mit Bewegungseinschränkungen einen Waldspaziergang erleben können. Und weil dabei mit Hilfe verschiedener Technologien alle Sinne einbezogen werden, sang bei der Eröffnung im ersten Stock des Modulbaus ein Zaunkönig, als Staatsminister Blume sich im virtuellen Wald über die KI-Forschung der Hochschule Coburg informierte.

[folder-gallery fid="461" orderby="rml" size="medium"]]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Projekte]]></category>                                <title><![CDATA[TTZ zieht von Lichtenfels nach Bad Staffelstein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/technologietransferzentrum-oberfranken-im-landkreis-lichtenfels-mit-dem-schwerpunkt-digitale-intelligenz-zieht-nach-bad-staffelstein/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Sep 2024 10:36:33 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Voraussichtlich Ende 2026 soll es in der Lichtenfelser Kirschbaummühle losgehen: Dort werden nach der Sanierung des Gebäudes </em><em>die Aktivitäten des TTZ mit dem Schwerpunkt „Digitale Intelligenz im Produktlebenszyklus“ im Landkreis Lichtenfels zentralisiert. Für die Übergangszeit ziehen Labore und Mitarbeitende der Hochschule Coburg in</em><em> Räumlichkeiten der Firma Moll in Bad Staffelstein.</em>
<p style="text-align: left;">Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/technologietransferzentrum/">Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken: Digitale Intelligenz</a> wird kooperativ von den Hochschulen Coburg und Nürnberg an den Standorten Lichtenfels und Kronach betrieben, und jetzt zieht das TTZ mit dem Schwerpunkt „Digitale Intelligenz im Produktlebenszyklus“ im Landkreis Lichtenfels in Räumlichkeiten in Bad Staffelstein. Es wird in der Angerstraße über drei Labore sowie Büroräume für das Personal der Hochschule Coburg verfügen. Ab voraussichtlich Ende 2026 sollen die Aktivitäten des TTZ in der sanierten Kirschbaummühle in Lichtenfels zentralisiert werden. Vor diesem Hintergrund war es notwendig, einen geeigneten Interimsstandort zu finden, der den technischen Anforderungen des TTZ gerecht wird. Ein Gebäude der Firma Moll Batterien GmbH in Bad Staffelstein erwies sich dafür als ideal. Dieses bietet Gewerbehallen mit ausreichender Deckenhöhe, die den Ansprüchen im Bereich Automatisierungstechnik gerecht werden, sowie angrenzende Büroräume für das Personal. Derzeit laufen noch einige bauliche Anpassungen, bevor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Coburg in Kürze einziehen können. „Wir freuen uns, dass wir für unser TTZ in Bad Staffelstein nun eine neue Heimat haben“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg.</p>
&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" /> <em>     <strong>Die großzügigen Räumlichkeiten hier bieten allerbeste Voraussetzungen für die Forschungs- und Transferaktivitäten, die wir gemeinsam mit regionalen Unternehmen auf den Weg bringen wollen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg
</em></p>
&nbsp;
<h4>Bedarfsorientierte Forschung und Entwicklung</h4>
Mit dem Ausbau von Technologietransferzentren (TTZ) stärkt der Freistaat Bayern im Rahmen des Programms „Hightech Transfer Bayern“ die Innovationskraft des Mittelstands, insbesondere im ländlichen Raum. Seit November 2023 profitieren auch die Hochschule Coburg und die Technische Hochschule Nürnberg von einer Förderung in Höhe von insgesamt rund acht Millionen Euro, die vor allem in wissenschaftliches Personal an den Standorten Landkreis Lichtenfels und Kronach investiert wird. Im TTZ im Landkreis Lichtenfels legt die Hochschule Coburg ihren Fokus auf digitale Kompetenzen im Produktlebenszyklus, die speziell auf die Bedürfnisse regionaler Unternehmen abgestimmt sind. Der Freistaat Bayern unterstützt diesen Standort mit knapp vier Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Hightech Transfer Bayern“.

Das übergeordnete Ziel an den Standorten Lichtenfels und Kronach ist es, innovative Lösungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, Additiven Fertigung und Automatisierung zu entwickeln, die gezielt auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) ausgerichtet sind. Durch die direkte Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft sollen Synergieeffekte zwischen Forschung, Entwicklung und Produktion entstehen.

Im TTZ im Landkreis Lichtenfels ergeben sich daraus drei zentrale Arbeitsbereiche:
<ul>
 	<li>Automatisierung (<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-veit-mueller/">Prof. Dr. Veit Müller</a>)</li>
 	<li>Neue Werkstoffe und Produktionsverfahren (<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-alexander-rost/">Prof. Dr. Alexander Rost</a> und<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-stark/"> Prof. Dr. Markus Stark</a>)</li>
 	<li>KI für Engineering und Produktion (<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/">Prof. Dr. Jens Grubert</a>)</li>
</ul>
Diese Arbeitsbereiche basieren auf den Forschungsschwerpunkten der Hochschule Coburg und werden kontinuierlich an die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft angepasst und weiterentwickelt. Dies eröffnet vielfältige Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen, darunter geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, direkte Forschungsaufträge, Beratungsleistungen zu digitalen Technologien sowie kooperative Promotionen. Für regionale Unternehmen bietet das TTZ die Möglichkeit, direkt auf Ergebnisse angewandter Forschung zuzugreifen und mit Unterstützung der Experten an der Weiterentwicklung ihrer Unternehmen zu arbeiten. Aktuell analysiert das TTZ mit 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Bedarfe von 40 regionalen Unternehmen und Partnern. Erste Forschungsprojekte wurden bereits beantragt, die zeitnah in den neuen Räumlichkeiten umgesetzt werden können. So wurde die Schlüsselübergabe durch die Firma Moll Batterien GmbH zudem mit einer Interessensbekundung untermauert, um gemeinsam an Technologien für Natrium-Ionen-Akkus zu forschen.
<h4>Stimmen aus Hochschule, Kommunalpolitik und regionaler Wirtschaft</h4>
Dass die Forschung eine Investition in die Zukunft der Unternehmen ist, betont <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung der Hochschule Coburg: „,Für dich. Für morgen. Für die Region‘ ist nicht nur das Motto der Hochschule Coburg, sondern gleichzeitig selbstgestellter Auftrag, die Forschungsergebnisse der Wissenschaftler direkt in zukunftsfesten Mehrwert für die Wirtschaftsunternehmen und die Gesellschaft unserer Region umzusetzen.“

[caption id="attachment_88166" align="aligncenter" width="1024"]<img class="wp-image-88166 size-large" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-TTZ-02_TTZ_Begehung_Innenraum-002-e1727349506419-1024x669.jpg" alt="" width="1024" height="669" /> Prof. Dr. Stefan Gast und Dr. Johannes Schütz erläutern den Aufbau der Labore im TTZ. Foto: FADZ Zweckverband[/caption]

Dr. Johannes Schütz, Geschäftsleiter des TTZ ergänzt: „Unsere Türen werden für Handwerksbetriebe und Unternehmen jeder Größe offenstehen. Wir sehen uns als Katalysator und Innovator für die regionale Wirtschaftskraft, der auch über den Tellerrand hinausblickt und Forschungsergebnisse mit den Herausforderungen der Wirtschaft verknüpft.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />    <em><strong>Mit dem TTZ machen wir Hochtechnologie für die regionalen Unternehmen zugänglich.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Jens Grubert</em></p>
&nbsp;

Prof. Dr. Jens Grubert, wissenschaftlicher Leiter des TTZ, führt weiter aus: „Gleichzeitig erweitern wir durch die enge Kooperation mit der regionalen Wirtschaft den Wirkungshorizont der Hochschule und schaffen so Synergien zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.“

Als kommunale Vertreter freuen sich Mario Schönwald, Bürgermeister der Stadt Bad Staffelstein, Andreas Hügerich, Erster Verbandsvorsitzender des FADZ Zweckverbands und Bürgermeister der Stadt Lichtenfels und Christian Meißner, Stellvertretender Verbandsvorsitzender des FADZ Zweckverbands und Landrat des Landkreises Lichtenfels: „Das TTZ bietet großartiges Potential für die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises Lichtenfels und auch darüber hinaus. Gemeinsam mit den beteiligten Partnern möchten wir nachhaltige Strukturen für die digitale Zukunft der Unternehmen in der Region schaffen.“

„Als Teil der regionalen Wirtschaft sind wir bei MOLL stetig bestrebt, innovative Projekte wie aktuell das TTZ zu unterstützen," erklärt Dr. Klaus Eichhorn, Geschäftsführer von MOLL Batterien. "Wir konnten dem FADZ Zweckverband bei seiner Suche nach einem geeigneten Interimsstandort unkompliziert und schnell helfen. Besonders freut uns mit dem TTZ eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit dem Ziel der Forschung und Entwicklung neuer Batteriematerialien zu unterzeichnen. Wir freuen uns auf eine spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kollegen vom TTZ".

Gisela Raab, Zweite Vorsitzende des FADZ Wirtschaftsverbands, war sehr erfreut über den nun gefundenen Interimsstandort des TTZ in Bad Staffelstein. Sie selbst hat schon einige Projekte gemeinsam mit der Hochschule umgesetzt und immer eine Weiterentwicklung im Unternehmen und einen deutlichen Mehrwert erfahren: „Mit dem TTZ verankert sich die Hochschule Coburg noch ein gutes Stück mehr in der Region und zudem noch direkt bei einem innovativen und auch traditionsreichen Wirtschaftsbetrieb. Aus eigener Erfahrung heraus kann ich jedem Wirtschaftsunternehmen, egal wie groß es ist, wärmsten empfehlen mit Ideen und Projektideen an die Hochschule bzw. dem TTZ als Transfereinrichtung heranzutreten.“

[caption id="attachment_88168" align="aligncenter" width="350"]<img class="wp-image-88168" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-TTZ-03_Unterzeichnung_LoI_Moll-TTZ-002-e1727425704523-300x227.png" alt="" width="350" height="265" /> Dr. Klaus Eichhorn, Geschäftsführer der Moll Batterien GmbH, und Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, unterzeichnen eine Interessenbekundung zur gemeinsamen Forschung an Natrium-Ionen-Akkus. Foto: FADZ Zweckverband[/caption]

Voraussichtlich ab Ende 2026 werden die Aktivitäten des TTZ in der ehemaligen Kirschbaummühle in Lichtenfels gebündelt. Nach intensiven Planungen und der Identifizierung von Einsparpotenzialen konnten im Juli 2024 die notwendigen kommunalen Beschlüsse zur Baudurchführung durch den FADZ Zweckverband und die Stadt Lichtenfels gefasst werden. Das historische Gebäude wird umfassend saniert und an die speziellen Anforderungen für die Labore angepasst.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[(Pressestelle)

<em>Voraussichtlich Ende 2026 soll es in der Lichtenfelser Kirschbaummühle losgehen: Dort werden nach der Sanierung des Gebäudes </em><em>die Aktivitäten des TTZ mit dem Schwerpunkt „Digitale Intelligenz im Produktlebenszyklus“ im Landkreis Lichtenfels zentralisiert. Für die Übergangszeit ziehen Labore und Mitarbeitende der Hochschule Coburg in</em><em> Räumlichkeiten der Firma Moll in Bad Staffelstein.</em>
<p style="text-align: left;">Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/technologietransferzentrum/">Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken: Digitale Intelligenz</a> wird kooperativ von den Hochschulen Coburg und Nürnberg an den Standorten Lichtenfels und Kronach betrieben, und jetzt zieht das TTZ mit dem Schwerpunkt „Digitale Intelligenz im Produktlebenszyklus“ im Landkreis Lichtenfels in Räumlichkeiten in Bad Staffelstein. Es wird in der Angerstraße über drei Labore sowie Büroräume für das Personal der Hochschule Coburg verfügen. Ab voraussichtlich Ende 2026 sollen die Aktivitäten des TTZ in der sanierten Kirschbaummühle in Lichtenfels zentralisiert werden. Vor diesem Hintergrund war es notwendig, einen geeigneten Interimsstandort zu finden, der den technischen Anforderungen des TTZ gerecht wird. Ein Gebäude der Firma Moll Batterien GmbH in Bad Staffelstein erwies sich dafür als ideal. Dieses bietet Gewerbehallen mit ausreichender Deckenhöhe, die den Ansprüchen im Bereich Automatisierungstechnik gerecht werden, sowie angrenzende Büroräume für das Personal. Derzeit laufen noch einige bauliche Anpassungen, bevor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Coburg in Kürze einziehen können. „Wir freuen uns, dass wir für unser TTZ in Bad Staffelstein nun eine neue Heimat haben“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-stefan-gast/">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg.</p>
&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" /> <em>     <strong>Die großzügigen Räumlichkeiten hier bieten allerbeste Voraussetzungen für die Forschungs- und Transferaktivitäten, die wir gemeinsam mit regionalen Unternehmen auf den Weg bringen wollen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg
</em></p>
&nbsp;
<h4>Bedarfsorientierte Forschung und Entwicklung</h4>
Mit dem Ausbau von Technologietransferzentren (TTZ) stärkt der Freistaat Bayern im Rahmen des Programms „Hightech Transfer Bayern“ die Innovationskraft des Mittelstands, insbesondere im ländlichen Raum. Seit November 2023 profitieren auch die Hochschule Coburg und die Technische Hochschule Nürnberg von einer Förderung in Höhe von insgesamt rund acht Millionen Euro, die vor allem in wissenschaftliches Personal an den Standorten Landkreis Lichtenfels und Kronach investiert wird. Im TTZ im Landkreis Lichtenfels legt die Hochschule Coburg ihren Fokus auf digitale Kompetenzen im Produktlebenszyklus, die speziell auf die Bedürfnisse regionaler Unternehmen abgestimmt sind. Der Freistaat Bayern unterstützt diesen Standort mit knapp vier Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Hightech Transfer Bayern“.

Das übergeordnete Ziel an den Standorten Lichtenfels und Kronach ist es, innovative Lösungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, Additiven Fertigung und Automatisierung zu entwickeln, die gezielt auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) ausgerichtet sind. Durch die direkte Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft sollen Synergieeffekte zwischen Forschung, Entwicklung und Produktion entstehen.

Im TTZ im Landkreis Lichtenfels ergeben sich daraus drei zentrale Arbeitsbereiche:
<ul>
 	<li>Automatisierung (<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-veit-mueller/">Prof. Dr. Veit Müller</a>)</li>
 	<li>Neue Werkstoffe und Produktionsverfahren (<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-alexander-rost/">Prof. Dr. Alexander Rost</a> und<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-markus-stark/"> Prof. Dr. Markus Stark</a>)</li>
 	<li>KI für Engineering und Produktion (<a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jens-grubert/">Prof. Dr. Jens Grubert</a>)</li>
</ul>
Diese Arbeitsbereiche basieren auf den Forschungsschwerpunkten der Hochschule Coburg und werden kontinuierlich an die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft angepasst und weiterentwickelt. Dies eröffnet vielfältige Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen, darunter geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte, direkte Forschungsaufträge, Beratungsleistungen zu digitalen Technologien sowie kooperative Promotionen. Für regionale Unternehmen bietet das TTZ die Möglichkeit, direkt auf Ergebnisse angewandter Forschung zuzugreifen und mit Unterstützung der Experten an der Weiterentwicklung ihrer Unternehmen zu arbeiten. Aktuell analysiert das TTZ mit 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Bedarfe von 40 regionalen Unternehmen und Partnern. Erste Forschungsprojekte wurden bereits beantragt, die zeitnah in den neuen Räumlichkeiten umgesetzt werden können. So wurde die Schlüsselübergabe durch die Firma Moll Batterien GmbH zudem mit einer Interessensbekundung untermauert, um gemeinsam an Technologien für Natrium-Ionen-Akkus zu forschen.
<h4>Stimmen aus Hochschule, Kommunalpolitik und regionaler Wirtschaft</h4>
Dass die Forschung eine Investition in die Zukunft der Unternehmen ist, betont <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-martin-synold/">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung der Hochschule Coburg: „,Für dich. Für morgen. Für die Region‘ ist nicht nur das Motto der Hochschule Coburg, sondern gleichzeitig selbstgestellter Auftrag, die Forschungsergebnisse der Wissenschaftler direkt in zukunftsfesten Mehrwert für die Wirtschaftsunternehmen und die Gesellschaft unserer Region umzusetzen.“

[caption id="attachment_88166" align="aligncenter" width="1024"]<img class="wp-image-88166 size-large" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-TTZ-02_TTZ_Begehung_Innenraum-002-e1727349506419-1024x669.jpg" alt="" width="1024" height="669" /> Prof. Dr. Stefan Gast und Dr. Johannes Schütz erläutern den Aufbau der Labore im TTZ. Foto: FADZ Zweckverband[/caption]

Dr. Johannes Schütz, Geschäftsleiter des TTZ ergänzt: „Unsere Türen werden für Handwerksbetriebe und Unternehmen jeder Größe offenstehen. Wir sehen uns als Katalysator und Innovator für die regionale Wirtschaftskraft, der auch über den Tellerrand hinausblickt und Forschungsergebnisse mit den Herausforderungen der Wirtschaft verknüpft.“

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />    <em><strong>Mit dem TTZ machen wir Hochtechnologie für die regionalen Unternehmen zugänglich.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Jens Grubert</em></p>
&nbsp;

Prof. Dr. Jens Grubert, wissenschaftlicher Leiter des TTZ, führt weiter aus: „Gleichzeitig erweitern wir durch die enge Kooperation mit der regionalen Wirtschaft den Wirkungshorizont der Hochschule und schaffen so Synergien zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.“

Als kommunale Vertreter freuen sich Mario Schönwald, Bürgermeister der Stadt Bad Staffelstein, Andreas Hügerich, Erster Verbandsvorsitzender des FADZ Zweckverbands und Bürgermeister der Stadt Lichtenfels und Christian Meißner, Stellvertretender Verbandsvorsitzender des FADZ Zweckverbands und Landrat des Landkreises Lichtenfels: „Das TTZ bietet großartiges Potential für die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises Lichtenfels und auch darüber hinaus. Gemeinsam mit den beteiligten Partnern möchten wir nachhaltige Strukturen für die digitale Zukunft der Unternehmen in der Region schaffen.“

„Als Teil der regionalen Wirtschaft sind wir bei MOLL stetig bestrebt, innovative Projekte wie aktuell das TTZ zu unterstützen," erklärt Dr. Klaus Eichhorn, Geschäftsführer von MOLL Batterien. "Wir konnten dem FADZ Zweckverband bei seiner Suche nach einem geeigneten Interimsstandort unkompliziert und schnell helfen. Besonders freut uns mit dem TTZ eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit dem Ziel der Forschung und Entwicklung neuer Batteriematerialien zu unterzeichnen. Wir freuen uns auf eine spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Kollegen vom TTZ".

Gisela Raab, Zweite Vorsitzende des FADZ Wirtschaftsverbands, war sehr erfreut über den nun gefundenen Interimsstandort des TTZ in Bad Staffelstein. Sie selbst hat schon einige Projekte gemeinsam mit der Hochschule umgesetzt und immer eine Weiterentwicklung im Unternehmen und einen deutlichen Mehrwert erfahren: „Mit dem TTZ verankert sich die Hochschule Coburg noch ein gutes Stück mehr in der Region und zudem noch direkt bei einem innovativen und auch traditionsreichen Wirtschaftsbetrieb. Aus eigener Erfahrung heraus kann ich jedem Wirtschaftsunternehmen, egal wie groß es ist, wärmsten empfehlen mit Ideen und Projektideen an die Hochschule bzw. dem TTZ als Transfereinrichtung heranzutreten.“

[caption id="attachment_88168" align="aligncenter" width="350"]<img class="wp-image-88168" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-TTZ-03_Unterzeichnung_LoI_Moll-TTZ-002-e1727425704523-300x227.png" alt="" width="350" height="265" /> Dr. Klaus Eichhorn, Geschäftsführer der Moll Batterien GmbH, und Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, unterzeichnen eine Interessenbekundung zur gemeinsamen Forschung an Natrium-Ionen-Akkus. Foto: FADZ Zweckverband[/caption]

Voraussichtlich ab Ende 2026 werden die Aktivitäten des TTZ in der ehemaligen Kirschbaummühle in Lichtenfels gebündelt. Nach intensiven Planungen und der Identifizierung von Einsparpotenzialen konnten im Juli 2024 die notwendigen kommunalen Beschlüsse zur Baudurchführung durch den FADZ Zweckverband und die Stadt Lichtenfels gefasst werden. Das historische Gebäude wird umfassend saniert und an die speziellen Anforderungen für die Labore angepasst.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Denkmalschutz-Kongress: Rundgänge, Workshops, Geschichte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/denkmalschutz-kongress-rundgaenge-workshops-geschichte/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Sep 2024 10:14:25 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Seit 1991 findet jährlich der Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz statt. In diesem Jahr hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen nach Coburg in das Kongresshaus Rosengarten eingeladen. Auch die Hochschule Coburg war mit mehreren Programmpunkten beteiligt.</em>

„Beständig im Wandel – Historische Quartiere an die Folgen des Klimawandels anpassen“ – unter diesem Motto stand der Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz, zu dem Teilnehmende aus ganz Deutschland Anfang September nach Coburg gekommen sind. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtković</a>, der im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Studiengang Architektur </a>lehrt und forscht, hat stellvertretend für die Hochschule Coburg mehrere Programmpunkte organisiert und seine Expertise weitergegeben.
<h4><strong>Rundgang durch den Coburger Süden</strong></h4>
Am ersten Kongresstag standen Stadtrundgänge durch Coburg mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten auf dem Programm. Den Rundgang mit dem Thema „Coburger Süden: Rosengarten, Itzufer, Güterbahnhof – Teile der produktiven Stadt“ leitete Prof. Mario Tvrtković. Der Rundgang führte auch über das ehemalige Schlachthofgelände, wo die Hochschule mit der Eröffnung des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a>, dem <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS Makerspace</a>, der offenen Werkstatt der Hochschule, und der Designfabrik bald drei Anlaufstellen hat.
<h4><strong>Das ehemalige Schlachthofgelände als Hochschulstandort</strong></h4>
Beim Gang über das ehemalige Schlachthofgelände berichtete Tvrtković, wie er nach der Einstellung des Betriebs 2013 mit seinen Studierenden die alten Gebäude gesichtet und dabei Fotos gesichert hat, die dem Stadtarchiv als Zeugnisse übergeben wurden. Wenige Jahre später hat die Hochschule Coburg bei der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule den Zuschlag für das Projekt CREAPOLIS bekommen. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). In der Zeit von 2018 bis 2022 sind damit rund 6,5 Millionen in die Region geflossen. „Die ehemalige Direktorenvilla wurde mit wenigen Mitteln etwas renoviert und das Projekt ist mit dem CREAPOLIS Makerspace eingezogen“, sagt der Wissenschaftler. Im Juni 2022 zog die offene Werkstatt der Hochschule dann in die frisch sanierte und wesentlich geräumigere Alte Kühlhalle um. Die Hochschule Coburg bekam auch den Zuschlag für die zweite Förderphase – im Zuge des Projekts CREAPOLIS + design wurde das Areal zum Reallabor für kooperative und nachhaltige Standentwicklung.

Teil des Reallabors ist auch die ehemalige Fleischhalle. Das Gebäude, in dem das Bau-Lab der Hochschule untergebracht ist, wird momentan zur Designfabrik weiterentwickelt. Das Bau-Lab leitet <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/">Prof. Dr. Rainer Hirth</a>. Gemeinsam mit Studierenden setzt der Architektur-Professor hier Projekte zu den Themen suffizientes Wohnen und Kreislaufwirtschaft um. Das Bau-Lab ist ein Ort, an dem die Studierenden in ihrem ersten Semester mit Holzübungen anfangen. Manche nehmen zum ersten Mal einen Akkuschrauber in die Hand. Auch größere Arbeiten, wie zum Beispiel Außenmöbel, werden gebaut. Die Designfabrik wird unter anderem als Ausstellungsfläche für Semesterabschlussarbeiten genutzt.
<h4><strong>Arbeitsgruppe und Ausstellung</strong></h4>
Neben dem Rundgang leitete Prof. Mario Tvrtković am zweiten Kongresstag eine Arbeitsgruppe zum Thema „Akteure und Kooperationen“. Hier ging es um den Wandel hin zu einer zukunftsfesten Stadt. Als Akteur hat er hier das Projekt CREAPOLIS + design vorgestellt. Er betonte, dass Hochschulen Ressourcen für transformative Raumentwicklung seien – zum Beispiel dann, wenn Gebäude für Forschungsprojekte genutzt werden und im Zuge dessen als erhaltungswert betitelt und weiterentwickelt werden.

­­­­Während des gesamten Kongresses konnten sich die Teilnehmenden außerdem einen Überblick über einen Teil der Projekte der Architektur-Studierenden machen. Das Modell zum Projekt „Neue Mitte Mitwitz“, das Mitte 2023 umgesetzt wurde, und ein Modell der Stadt Coburg waren im Kongresshaus ausgestellt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Seit 1991 findet jährlich der Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz statt. In diesem Jahr hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen nach Coburg in das Kongresshaus Rosengarten eingeladen. Auch die Hochschule Coburg war mit mehreren Programmpunkten beteiligt.</em>

„Beständig im Wandel – Historische Quartiere an die Folgen des Klimawandels anpassen“ – unter diesem Motto stand der Kongress Städtebaulicher Denkmalschutz, zu dem Teilnehmende aus ganz Deutschland Anfang September nach Coburg gekommen sind. <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-mario-tvrtkovic/">Prof. Mario Tvrtković</a>, der im <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/architektur/">Studiengang Architektur </a>lehrt und forscht, hat stellvertretend für die Hochschule Coburg mehrere Programmpunkte organisiert und seine Expertise weitergegeben.
<h4><strong>Rundgang durch den Coburger Süden</strong></h4>
Am ersten Kongresstag standen Stadtrundgänge durch Coburg mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten auf dem Programm. Den Rundgang mit dem Thema „Coburger Süden: Rosengarten, Itzufer, Güterbahnhof – Teile der produktiven Stadt“ leitete Prof. Mario Tvrtković. Der Rundgang führte auch über das ehemalige Schlachthofgelände, wo die Hochschule mit der Eröffnung des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/crai/">Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a>, dem <a href="https://www.hs-coburg.de/projekt/832-creapolis-design/">CREAPOLIS Makerspace</a>, der offenen Werkstatt der Hochschule, und der Designfabrik bald drei Anlaufstellen hat.
<h4><strong>Das ehemalige Schlachthofgelände als Hochschulstandort</strong></h4>
Beim Gang über das ehemalige Schlachthofgelände berichtete Tvrtković, wie er nach der Einstellung des Betriebs 2013 mit seinen Studierenden die alten Gebäude gesichtet und dabei Fotos gesichert hat, die dem Stadtarchiv als Zeugnisse übergeben wurden. Wenige Jahre später hat die Hochschule Coburg bei der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule den Zuschlag für das Projekt CREAPOLIS bekommen. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). In der Zeit von 2018 bis 2022 sind damit rund 6,5 Millionen in die Region geflossen. „Die ehemalige Direktorenvilla wurde mit wenigen Mitteln etwas renoviert und das Projekt ist mit dem CREAPOLIS Makerspace eingezogen“, sagt der Wissenschaftler. Im Juni 2022 zog die offene Werkstatt der Hochschule dann in die frisch sanierte und wesentlich geräumigere Alte Kühlhalle um. Die Hochschule Coburg bekam auch den Zuschlag für die zweite Förderphase – im Zuge des Projekts CREAPOLIS + design wurde das Areal zum Reallabor für kooperative und nachhaltige Standentwicklung.

Teil des Reallabors ist auch die ehemalige Fleischhalle. Das Gebäude, in dem das Bau-Lab der Hochschule untergebracht ist, wird momentan zur Designfabrik weiterentwickelt. Das Bau-Lab leitet <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-rainer-hirth/">Prof. Dr. Rainer Hirth</a>. Gemeinsam mit Studierenden setzt der Architektur-Professor hier Projekte zu den Themen suffizientes Wohnen und Kreislaufwirtschaft um. Das Bau-Lab ist ein Ort, an dem die Studierenden in ihrem ersten Semester mit Holzübungen anfangen. Manche nehmen zum ersten Mal einen Akkuschrauber in die Hand. Auch größere Arbeiten, wie zum Beispiel Außenmöbel, werden gebaut. Die Designfabrik wird unter anderem als Ausstellungsfläche für Semesterabschlussarbeiten genutzt.
<h4><strong>Arbeitsgruppe und Ausstellung</strong></h4>
Neben dem Rundgang leitete Prof. Mario Tvrtković am zweiten Kongresstag eine Arbeitsgruppe zum Thema „Akteure und Kooperationen“. Hier ging es um den Wandel hin zu einer zukunftsfesten Stadt. Als Akteur hat er hier das Projekt CREAPOLIS + design vorgestellt. Er betonte, dass Hochschulen Ressourcen für transformative Raumentwicklung seien – zum Beispiel dann, wenn Gebäude für Forschungsprojekte genutzt werden und im Zuge dessen als erhaltungswert betitelt und weiterentwickelt werden.

­­­­Während des gesamten Kongresses konnten sich die Teilnehmenden außerdem einen Überblick über einen Teil der Projekte der Architektur-Studierenden machen. Das Modell zum Projekt „Neue Mitte Mitwitz“, das Mitte 2023 umgesetzt wurde, und ein Modell der Stadt Coburg waren im Kongresshaus ausgestellt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/Auswahl-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="137236"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/Auswahl-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="148506"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/Auswahl-4-1024x683.jpg"
                        fileSize="152328"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/Auswahl-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="146815"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/Auswahl-5-1024x683.jpg"
                        fileSize="143907"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/Auswahl-6-1024x683.jpg"
                        fileSize="103811"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Ein bisschen alt, oder doch ewig jung?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-bisschen-alt-oder-doch-ewig-jung/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Sep 2024 05:41:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-bisschen-alt-oder-doch-ewig-jung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>An der Hochschule Coburg wird die Hautalterung erforscht – und wie man sie verlangsamen oder gar zurückdrehen kann. </em>

Für ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt in Kooperation mit der Beiersdorf AG stehen der Hochschule Coburg knapp eine Million Euro Fördermittel zur Verfügung. Im Zentrum des Forschungsbündnisses steht ein Thema, das viele Menschen seit langem beschäftigt: Den Alternsprozess und damit auch die Hautalterung aufzuhalten und ein Stück weit zurückzudrehen.

Die Professoren des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-bioanalytik.html">Instituts für Bioanalytik</a> an der Hochschule Coburg – <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-janosch-hildebrand.html">Janosch Hildebrand</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Stefan Kalkhof</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-simm.html">Stefan Simm</a> – werden in Zusammenarbeit mit der Beiersdorf AG Prozesse der Hautalterung untersuchen und neue Ansätze zur Verjüngung ableiten. „Durch die Verwendung sogenannter Omics-Daten, die eine Analyse tausender molekularer Merkmale, beispielsweise Proteine und Stoffwechselprodukte, abbilden, können Stoffwechselprozesse aufgeklärt werden, die in der Alterung der Haut eine wichtige Rolle spielen.“ fasst Projektleiter Prof. Dr. Janosch Hildebrand das Projekt zusammen.

Hautbezogene Daten aus großen Kohorten-Studien werden die Grundlage bilden, um zielgerichtete Strategien zu entwickeln, die Alterungsprozesse in der Haut verlangsamen können. Die hierfür zu entwickelnden Analyse-Technologien und bioinformatischen Methoden sind nur der erste Schritt.  „Altersbedingte Krankheiten zu verhindern und dabei die Spuren des Altwerdens zu verringern, ist ein Antrieb für uns Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an der Hochschule Coburg,” ergänzt Prof. Dr. Janosch Hildebrand.

Die Beteiligung der Beiersdorf AG macht Relevanz und Anwendbarkeit der Ergebnisse deutlich. Das in Hamburg ansässige Unternehmen steht seit über 140 Jahren für innovative Hautpflegeprodukte und erforscht in diesem Zusammenhang unter anderem intensiv die komplexen biologischen Prozesse der Haut. „Ein maßgebliches Augenmerk unserer Forschungsarbeit bei Beiersdorf liegt darauf, die Hautalterung immer weiter zu entschlüsseln. Das gewonnene Wissen nutzen wir, um künftig noch effektivere Produktlösungen im Feld der Hautverjüngung zu entwickeln", sagt Dr. Elke Grönniger, Leiterin des Labors Skin Aging.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt mit dem Förderprogramm „Forschung an Fachhochschulen“ explizit die Kooperation von Hochschulen und Unternehmen. Passgenau wird hier eine Finanzierungslücke geschlossen, die anwendungsorientierte Forschungsprojekte unterstützt. Im Zuge dieses Projekts kann die Hochschule Coburg ihren Gerätepark deutlich erweitern und damit zukunftsfähige Technologien auch am Standort Coburg anbieten. Stefan Kalkhof und Stefan Simm hoffen mit ihrer Unterstützung in den nächsten drei Jahren den Schlüssel zu entscheidenden Stoffwechselwegen zu identifizieren und damit nicht nur die Alterung der Haut aufhalten zu können.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>An der Hochschule Coburg wird die Hautalterung erforscht – und wie man sie verlangsamen oder gar zurückdrehen kann. </em>

Für ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt in Kooperation mit der Beiersdorf AG stehen der Hochschule Coburg knapp eine Million Euro Fördermittel zur Verfügung. Im Zentrum des Forschungsbündnisses steht ein Thema, das viele Menschen seit langem beschäftigt: Den Alternsprozess und damit auch die Hautalterung aufzuhalten und ein Stück weit zurückzudrehen.

Die Professoren des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-bioanalytik.html">Instituts für Bioanalytik</a> an der Hochschule Coburg – <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-janosch-hildebrand.html">Janosch Hildebrand</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Stefan Kalkhof</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-simm.html">Stefan Simm</a> – werden in Zusammenarbeit mit der Beiersdorf AG Prozesse der Hautalterung untersuchen und neue Ansätze zur Verjüngung ableiten. „Durch die Verwendung sogenannter Omics-Daten, die eine Analyse tausender molekularer Merkmale, beispielsweise Proteine und Stoffwechselprodukte, abbilden, können Stoffwechselprozesse aufgeklärt werden, die in der Alterung der Haut eine wichtige Rolle spielen.“ fasst Projektleiter Prof. Dr. Janosch Hildebrand das Projekt zusammen.

Hautbezogene Daten aus großen Kohorten-Studien werden die Grundlage bilden, um zielgerichtete Strategien zu entwickeln, die Alterungsprozesse in der Haut verlangsamen können. Die hierfür zu entwickelnden Analyse-Technologien und bioinformatischen Methoden sind nur der erste Schritt.  „Altersbedingte Krankheiten zu verhindern und dabei die Spuren des Altwerdens zu verringern, ist ein Antrieb für uns Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an der Hochschule Coburg,” ergänzt Prof. Dr. Janosch Hildebrand.

Die Beteiligung der Beiersdorf AG macht Relevanz und Anwendbarkeit der Ergebnisse deutlich. Das in Hamburg ansässige Unternehmen steht seit über 140 Jahren für innovative Hautpflegeprodukte und erforscht in diesem Zusammenhang unter anderem intensiv die komplexen biologischen Prozesse der Haut. „Ein maßgebliches Augenmerk unserer Forschungsarbeit bei Beiersdorf liegt darauf, die Hautalterung immer weiter zu entschlüsseln. Das gewonnene Wissen nutzen wir, um künftig noch effektivere Produktlösungen im Feld der Hautverjüngung zu entwickeln", sagt Dr. Elke Grönniger, Leiterin des Labors Skin Aging.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt mit dem Förderprogramm „Forschung an Fachhochschulen“ explizit die Kooperation von Hochschulen und Unternehmen. Passgenau wird hier eine Finanzierungslücke geschlossen, die anwendungsorientierte Forschungsprojekte unterstützt. Im Zuge dieses Projekts kann die Hochschule Coburg ihren Gerätepark deutlich erweitern und damit zukunftsfähige Technologien auch am Standort Coburg anbieten. Stefan Kalkhof und Stefan Simm hoffen mit ihrer Unterstützung in den nächsten drei Jahren den Schlüssel zu entscheidenden Stoffwechselwegen zu identifizieren und damit nicht nur die Alterung der Haut aufhalten zu können.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/161-Beiersdorf_Hildebrand-1024x682.jpg"
                        fileSize="71505"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category>                                <title><![CDATA[Aufbruchstimmung in der Alzheimer-Forschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vielversprechende-alzheimer-forschung-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 12 Sep 2024 10:06:37 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[Von Natalie Schalk

<em>Bei der Alzheimer Erkrankung lagern sich Eiweiße im Gehirn ab und schädigen es. Prof. Dr. Susanne Aileen Funke von der Hochschule Coburg hat eine Methode gefunden, die solche gefährlichen Eiweißverbindungen verhindern soll. Es ist angewandte Grundlagenforschung – noch weit entfernt davon, ein Medikament zu werden. Aber die bisherigen Forschungsergebnisse sind vielversprechend und stoßen auf großes Interesse. Die Coburger Wissenschaftlerin hat sie der Fachwelt bei der diesjährigen Conference on Alzheimer’s and Parkinson’s Diseases (AD/PD) präsentiert und erklärt sie einer breiten Bevölkerung in der Sendung 4you von TV Oberfranken.</em>

Wenn ein Mensch an Alzheimer erkrankt, verändert sich etwas im Gehirn: Zwei köpereigene Proteine fangen an, sich auf eine spezielle Art zusammenzuballen. Das Amyloid-beta-Peptid verbindet sich mit Peptiden der gleichen Sorte und lagert sich zwischen den Nervenzellen als Plaques ab. Und in den Nervenzellen beginnen Tau-Proteine, mit anderen Tau-Proteinen so genannte Tangles oder Fibrillen zu bilden. „Als einzelnes Protein ist Tau sehr wichtig für den Körper“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke.html">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. „Aber sobald es mit sich selbst aggregiert, wird es sehr giftig.“ Nach einiger Zeit sterben die betroffenen Nervenzellen. Alzheimer-Demenz ist eine neurodegenerative Erkrankung. Die Betroffenen verlieren kognitive Fähigkeiten. Mehr und mehr Erinnerungen werden gelöscht, Persönlichkeiten langsam zerstört.

Die Arbeitsgruppe der Coburger Molekularbiologin Funke forscht an kleinen Eiweißwirkstoffen, Peptiden, die an das Tau-Protein binden. So wird verhindert, dass Tau mit sich selber aggregieren kann. „Im Reagenzglas funktioniert das und wir haben inzwischen erste Zellkulturversuche durchgeführt.“ Von einem Medikament ist das noch weit entfernt: „Da müssen noch einige Zellkulturversuche folgen und für die weitere Entwicklung braucht es Kooperationspartner.“ Bis die Wirkstoffe in der Pharmaindustrie weiterentwickelt und getestet werden, können Jahre, vielleicht Jahrzehnte vergehen.

<strong>Was sich weltweit in der Alzheimer-Forschung tut</strong>

Funke berichtet von der 18th International Conference on Alzheimer’s and Parkinson’s Diseases (AD/PD), einer der wichtigsten europäischen Tagungen zum Thema mit 4700 Teilnehmenden aus über 70 verschiedenen Ländern. Die renommierte Alzheimer-Forscherin der Hochschule Coburg hielt dort einen Vortrag und leitete die entsprechende Session. „Die Atmosphäre war diesmal anders, es herrscht eine Art Aufbruchsstimmung“, sagt sie. „Es ist ja so, dass sehr, sehr lange keine neuen Medikamente zugelassen worden sind.“ Nur die Symptome von Alzheimer konnten bisher behandelt werden. „Jetzt sind aber beispielsweise in den USA erste Therapien zugelassen worden, die den Krankheitsverlauf verändern können.“ Der Effekt ist allerdings nicht so deutlich wie erhofft, die Medikamente sind teuer, haben Nebenwirkungen und müssen in einer sehr frühen Phase der Krankheit verabreicht werden, was nicht so einfach ist. Alzheimer wird ja meist erst diagnostiziert, wenn die Symptome deutlich werden. Bis dahin sind durch die Krankheit aber unbemerkt schon viele Schäden im Gehirn entstanden, denn sie beginnt viele Jahre vorher.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="29" height="27" /><em><strong>Auch bei der Biomarker-Forschung, die bei der frühzeitigen Diagnose hilft, tut sich etwas.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</em></p>
&nbsp;

Ihre eigene Forschung ist ein weiterer bedeutender Ansatz: Am <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-bioanalytik.html">Institut für Bioanalytik </a>der Hochschule Coburg wurde mit Methoden wie dem so genannten Phagen-Display-Verfahren zwei D-Peptide gefunden, die an genau den richtigen Stellen des Tau-Proteins andocken. D-Peptide bestehen aus D-Aminosäuren, diese sind das räumliche Spiegelbild natürlicher L-Aminosäuren. Sie kommen so in der Natur nicht vor und werden im Körper nicht so schnell wie natürliche Peptide durch körpereigene Abwehrsysteme angegriffen. Entscheidend für die gefährliche Verbindung mehrerer Tau-Proteine sind die Hexapeptid-Motive PHF6* (Aminosäuren 275 bis 280 von Tau, Sequenz VQIINK) und PHF6 (Aminosäuren 306 bis 311 von Tau, Sequenz VQIVYK). Funkes Arbeitsgruppe fand dafür zwei ideale D-Peptide: MMD3 bindet an PHF6* und ISAD1 an PHF6. Die Aggregation von Tau-Proteinen wird damit verändert.

<strong>Die Coburger Peptide verhindern die giftige Reaktion</strong>

„Wir haben die Fähigkeit der D-Peptide, an Tau zu binden und dessen Fibrillierung zu verändern, durch biochemische, biophysikalische und bioinformatische Methoden untersucht”, erklärt Funke. Außerdem wurde in ersten Zellkulturexperimenten gezeigt, dass die D-Peptide von den Zellen effizient aufgenommen werden und in der Praxis tatsächlich die giftige Reaktion der Tau-Peptide hemmen. „Das kann sehr interessant für eine Therapie von Alzheimer sein”, sagt die Professorin vorsichtig. Alzheimer sei eine sehr komplexe Krankheit, bei der die Ursachen und Zusammenhänge immer noch nicht ganz klar sind. Außerdem ist nicht gesagt, dass das, was in Reagenzglas und Zellkultur passiert, genauso im Gehirn eines Menschen läuft.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class=" wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />Es sind noch viele Schritte nötig, bis MMD3 und ISAD1 vielleicht als Therapeutika für ein </strong></em><em><strong>frühzeitiges Eingreifen in die Alzheimer-Krankheit entwickelt werden.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</em></p>
Funke will keine falschen Hoffnungen schüren: „Es kann immer ein Punkt kommen, an dem es kippt, an dem man merkt: Hier funktioniert es doch nicht.“ Aber immerhin wurde bereits für eine Reihe anderer D-Peptide gezeigt, dass sie nach oraler Verabreichung die Blut-Hirn-Schranke überwinden – ein wichtiger Punkt, damit ein Medikament in den Hirnzellen wirken kann. Alle Tests, alle Versuche, alle Ergebnisse sind bisher positiv gelaufen. Jetzt sucht die Professorin erst einmal die richtigen Partner, um das Thema weiter voranzutreiben. Wenn aus der Forschung ein Medikament entwickelt wird, dauert das vielleicht dann noch zehn, 15 Jahre. „Aber es sieht wirklich aus, als könnte was draus werden.”

<strong>Beitrag von TV Oberfranken</strong>

Um die Alzheimerforschung an der Hochschule Coburg ging es am Mittwoch, 22. Mai, auch in der Sendung 4you auf TV Oberfranken: Der Beitrag ist <a href="http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/" target="_blank" rel="noopener">hier in der Mediathek von TVO</a> verfügbar.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Von Natalie Schalk

<em>Bei der Alzheimer Erkrankung lagern sich Eiweiße im Gehirn ab und schädigen es. Prof. Dr. Susanne Aileen Funke von der Hochschule Coburg hat eine Methode gefunden, die solche gefährlichen Eiweißverbindungen verhindern soll. Es ist angewandte Grundlagenforschung – noch weit entfernt davon, ein Medikament zu werden. Aber die bisherigen Forschungsergebnisse sind vielversprechend und stoßen auf großes Interesse. Die Coburger Wissenschaftlerin hat sie der Fachwelt bei der diesjährigen Conference on Alzheimer’s and Parkinson’s Diseases (AD/PD) präsentiert und erklärt sie einer breiten Bevölkerung in der Sendung 4you von TV Oberfranken.</em>

Wenn ein Mensch an Alzheimer erkrankt, verändert sich etwas im Gehirn: Zwei köpereigene Proteine fangen an, sich auf eine spezielle Art zusammenzuballen. Das Amyloid-beta-Peptid verbindet sich mit Peptiden der gleichen Sorte und lagert sich zwischen den Nervenzellen als Plaques ab. Und in den Nervenzellen beginnen Tau-Proteine, mit anderen Tau-Proteinen so genannte Tangles oder Fibrillen zu bilden. „Als einzelnes Protein ist Tau sehr wichtig für den Körper“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke.html">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. „Aber sobald es mit sich selbst aggregiert, wird es sehr giftig.“ Nach einiger Zeit sterben die betroffenen Nervenzellen. Alzheimer-Demenz ist eine neurodegenerative Erkrankung. Die Betroffenen verlieren kognitive Fähigkeiten. Mehr und mehr Erinnerungen werden gelöscht, Persönlichkeiten langsam zerstört.

Die Arbeitsgruppe der Coburger Molekularbiologin Funke forscht an kleinen Eiweißwirkstoffen, Peptiden, die an das Tau-Protein binden. So wird verhindert, dass Tau mit sich selber aggregieren kann. „Im Reagenzglas funktioniert das und wir haben inzwischen erste Zellkulturversuche durchgeführt.“ Von einem Medikament ist das noch weit entfernt: „Da müssen noch einige Zellkulturversuche folgen und für die weitere Entwicklung braucht es Kooperationspartner.“ Bis die Wirkstoffe in der Pharmaindustrie weiterentwickelt und getestet werden, können Jahre, vielleicht Jahrzehnte vergehen.

<strong>Was sich weltweit in der Alzheimer-Forschung tut</strong>

Funke berichtet von der 18th International Conference on Alzheimer’s and Parkinson’s Diseases (AD/PD), einer der wichtigsten europäischen Tagungen zum Thema mit 4700 Teilnehmenden aus über 70 verschiedenen Ländern. Die renommierte Alzheimer-Forscherin der Hochschule Coburg hielt dort einen Vortrag und leitete die entsprechende Session. „Die Atmosphäre war diesmal anders, es herrscht eine Art Aufbruchsstimmung“, sagt sie. „Es ist ja so, dass sehr, sehr lange keine neuen Medikamente zugelassen worden sind.“ Nur die Symptome von Alzheimer konnten bisher behandelt werden. „Jetzt sind aber beispielsweise in den USA erste Therapien zugelassen worden, die den Krankheitsverlauf verändern können.“ Der Effekt ist allerdings nicht so deutlich wie erhofft, die Medikamente sind teuer, haben Nebenwirkungen und müssen in einer sehr frühen Phase der Krankheit verabreicht werden, was nicht so einfach ist. Alzheimer wird ja meist erst diagnostiziert, wenn die Symptome deutlich werden. Bis dahin sind durch die Krankheit aber unbemerkt schon viele Schäden im Gehirn entstanden, denn sie beginnt viele Jahre vorher.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><img class="wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="29" height="27" /><em><strong>Auch bei der Biomarker-Forschung, die bei der frühzeitigen Diagnose hilft, tut sich etwas.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</em></p>
&nbsp;

Ihre eigene Forschung ist ein weiterer bedeutender Ansatz: Am <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-bioanalytik.html">Institut für Bioanalytik </a>der Hochschule Coburg wurde mit Methoden wie dem so genannten Phagen-Display-Verfahren zwei D-Peptide gefunden, die an genau den richtigen Stellen des Tau-Proteins andocken. D-Peptide bestehen aus D-Aminosäuren, diese sind das räumliche Spiegelbild natürlicher L-Aminosäuren. Sie kommen so in der Natur nicht vor und werden im Körper nicht so schnell wie natürliche Peptide durch körpereigene Abwehrsysteme angegriffen. Entscheidend für die gefährliche Verbindung mehrerer Tau-Proteine sind die Hexapeptid-Motive PHF6* (Aminosäuren 275 bis 280 von Tau, Sequenz VQIINK) und PHF6 (Aminosäuren 306 bis 311 von Tau, Sequenz VQIVYK). Funkes Arbeitsgruppe fand dafür zwei ideale D-Peptide: MMD3 bindet an PHF6* und ISAD1 an PHF6. Die Aggregation von Tau-Proteinen wird damit verändert.

<strong>Die Coburger Peptide verhindern die giftige Reaktion</strong>

„Wir haben die Fähigkeit der D-Peptide, an Tau zu binden und dessen Fibrillierung zu verändern, durch biochemische, biophysikalische und bioinformatische Methoden untersucht”, erklärt Funke. Außerdem wurde in ersten Zellkulturexperimenten gezeigt, dass die D-Peptide von den Zellen effizient aufgenommen werden und in der Praxis tatsächlich die giftige Reaktion der Tau-Peptide hemmen. „Das kann sehr interessant für eine Therapie von Alzheimer sein”, sagt die Professorin vorsichtig. Alzheimer sei eine sehr komplexe Krankheit, bei der die Ursachen und Zusammenhänge immer noch nicht ganz klar sind. Außerdem ist nicht gesagt, dass das, was in Reagenzglas und Zellkultur passiert, genauso im Gehirn eines Menschen läuft.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class=" wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />Es sind noch viele Schritte nötig, bis MMD3 und ISAD1 vielleicht als Therapeutika für ein </strong></em><em><strong>frühzeitiges Eingreifen in die Alzheimer-Krankheit entwickelt werden.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</em></p>
Funke will keine falschen Hoffnungen schüren: „Es kann immer ein Punkt kommen, an dem es kippt, an dem man merkt: Hier funktioniert es doch nicht.“ Aber immerhin wurde bereits für eine Reihe anderer D-Peptide gezeigt, dass sie nach oraler Verabreichung die Blut-Hirn-Schranke überwinden – ein wichtiger Punkt, damit ein Medikament in den Hirnzellen wirken kann. Alle Tests, alle Versuche, alle Ergebnisse sind bisher positiv gelaufen. Jetzt sucht die Professorin erst einmal die richtigen Partner, um das Thema weiter voranzutreiben. Wenn aus der Forschung ein Medikament entwickelt wird, dauert das vielleicht dann noch zehn, 15 Jahre. „Aber es sieht wirklich aus, als könnte was draus werden.”

<strong>Beitrag von TV Oberfranken</strong>

Um die Alzheimerforschung an der Hochschule Coburg ging es am Mittwoch, 22. Mai, auch in der Sendung 4you auf TV Oberfranken: Der Beitrag ist <a href="http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/" target="_blank" rel="noopener">hier in der Mediathek von TVO</a> verfügbar.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement dual]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Lego im Versicherungsstudium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lego-im-versicherungsstudium/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Sep 2024 12:34:09 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[von Pressestelle

<em>Versicherungsaufsicht, Anforderungen an Eigenkapital – das klingt nach ziemlich trockenem Stoff und anstrengenden Vorlesungen. Aber es geht auch anders. Im 3. Semester Bachelor Versicherung bauten die Studierenden mit Lego, welche Erlebnisse sie persönlich schon mit Versicherungen hatten. Sehr fix bauten sie Schadenfälle – wie einen Motorradunfall oder ein Haus im Hochwasser.</em>

Aber nicht nur konkrete Situationen lassen sich mit Lego auf den Punkt bringen. Was ist das Ziel von Solvency II, einem ganz großen Thema der Versicherungsaufsicht? Was sollen die 3 Säulen von Solvency II bewirken? Die Lego-Kunstwerke zeigen eindrücklich Aspekte wie Transparenz, Kommunikation, ausreichendes Kapital, Kontrolle, Nachhaltigkeit.

Prof. Dr. Jutta Michel freut sich, dass die Fakultät Wirtschaftswissenschaften genügend Lego-Steine hat, damit sich auch größere Gruppen so kreativ mit den abstrakten Themen des Studiums auseinandersetzen können.

An dieser Stelle herzlichen Dank an den Hochschulverein Coburg e.V. für seine großzügige Unterstützung!]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[von Pressestelle

<em>Versicherungsaufsicht, Anforderungen an Eigenkapital – das klingt nach ziemlich trockenem Stoff und anstrengenden Vorlesungen. Aber es geht auch anders. Im 3. Semester Bachelor Versicherung bauten die Studierenden mit Lego, welche Erlebnisse sie persönlich schon mit Versicherungen hatten. Sehr fix bauten sie Schadenfälle – wie einen Motorradunfall oder ein Haus im Hochwasser.</em>

Aber nicht nur konkrete Situationen lassen sich mit Lego auf den Punkt bringen. Was ist das Ziel von Solvency II, einem ganz großen Thema der Versicherungsaufsicht? Was sollen die 3 Säulen von Solvency II bewirken? Die Lego-Kunstwerke zeigen eindrücklich Aspekte wie Transparenz, Kommunikation, ausreichendes Kapital, Kontrolle, Nachhaltigkeit.

Prof. Dr. Jutta Michel freut sich, dass die Fakultät Wirtschaftswissenschaften genügend Lego-Steine hat, damit sich auch größere Gruppen so kreativ mit den abstrakten Themen des Studiums auseinandersetzen können.

An dieser Stelle herzlichen Dank an den Hochschulverein Coburg e.V. für seine großzügige Unterstützung!]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165_IMG_5253-768x1024.jpg"
                        fileSize="116852"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165_Elementar-2-768x1024.jpg"
                        fileSize="109501"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165_Solvency-b-768x1024.jpg"
                        fileSize="112068"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165_IMG_5273-768x1024.jpg"
                        fileSize="121868"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165_IMG_5279-768x1024.jpg"
                        fileSize="106496"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schutzbrief-768x1024.jpg"
                        fileSize="103550"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Solvency-a-768x1024.jpg"
                        fileSize="107745"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category>                                <title><![CDATA[KI-Projekt der HS Coburg entlarvt Populismus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ki-projekt-der-hochschule-coburg-entlarvt-populismus-und-propaganda-2/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Aug 2024 06:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ki-projekt-der-hochschule-coburg-entlarvt-populismus-und-propaganda-2/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk </em>

<em>Forschende der Hochschule Coburg haben ein Tool entwickelt, das mithilfe von KI verfälschte und einseitige Informationen in Online-Nachrichten anzeigt.</em>

Als „Bias“ wird die verfälschte mediale Verzerrung von Informationen bezeichnet. Das sind nicht immer absichtlich propagandistische Texte, sondern auch unbewusst einseitige Formulierungen. Das Thema ist wichtig, denn Media-Bias beeinflusst unser Kaufverhalten genauso wie Wahlergebnisse. „Jeder informiert sich heute auf seinen eigenen Kanälen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-leidner/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Jochen L. Leidner</a>. „Die Informationen sind verstreut und die Leute sind nicht dazu ausgebildet, zu hinterfragen, wo Inhalte herkommen und wer Interesse daran hat, dass sie dies oder jenes glauben“. Der Computerlinguist hat eine Forschungsprofessur an der Hochschule Coburg inne, war vorher Forschungsdirektor bei der weltweiten Nachrichtenagentur Reuters in London und hat sein Interesse an Medien mit nach Oberfranken gebracht: Er unterrichtet an der Hochschule Coburg und als Gast an der Universität Sheffield zum Beispiel den interdisziplinären Kurs „Media Manipulation, Propaganda and Fake News“.
<h4><strong>Fakten statt Fake News</strong></h4>
Leidner ist Gründungsmitglied des neuen Forschungsinstituts „Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence” (CRAI) der Hochschule Coburg. In diesem Rahmen hat er gemeinsam mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Tim Menzner ein System entwickelt, das in der Lage ist, 27 Arten von medialer Verzerrung zu erkennen und voneinander zu unterscheiden. Dieser sogenannte „BiasScanner“ wendet maschinelles Lernen an, und kann mithilfe eines sogenannten „großen Sprachmodells“ basierend auf einem neuronalen Netz beispielsweise persönliche Angriffe auf Minderheiten identifizieren, kommerziellen Bias, bei dem die Textstelle wirtschaftliche Interessen bedient oder auch den „Kausales-Missverständnis-Bias“: Das ist der Fall, wenn eine Ursache-Wirkung-Beziehung zwischen zwei Variablen angenommen wird, ohne dass ausreichende Beweise vorliegen. Erkannt wird auch der weit verbreitete „Ad-Hominem-Bias“. Dabei wird nicht auf den Inhalt eines Arguments eingegangen, sondern auf denjenigen, der das Argument vorbringt – Charakter, Motive oder andere Eigenschaften der Person werden angegriffen. Also zum Beispiel etwas wie: „Von anderen bessere Klimapolitik fordern, aber selbst mit dem Flieger in den Urlaub jetten: Die reinste Heuchelei!“
<h4><strong>Eine einzigartige KI-Anwendung für Textanalysen</strong></h4>
Häufig werden in Online-Medien Fakten und Meinung vermischt. Bei der Masse an Informationen ist es für Menschen unmöglich, das immer kritisch zu prüfen. Es gibt bereits verschiedene Versuche, technische Lösungen dafür zu entwickeln. Dabei wird zum Beispiel die Tendenz eines ganzen Textes im Vergleich zu anderen Texten analysiert. Oder aus Kommentaren von Nutzerinnen und Nutzern wird eine Tendenz geschlussfolgert. „Das sieht auf den ersten Blick ähnlich aus“, sagt Leidner, „aber es ist etwas völlig anderes.“ Der BiasScanner der Coburger Wissenschaftler wendet Methoden der Textanalyse völlig wertfrei auf jeden Satz einzeln an und prüft, welche der 27 Bias-Unterkategorien, auf die das KI-Tool trainiert wurde, auf einen Satz zutreffen – und ob überhaupt eine vorkommt. Das System markiert Bias im Text farblich und erzeugt erklärende Begründungen für jede automatische Entscheidung. Gleichzeitig wird die Stärke der Beeinflussung auf einer Skala angezeigt.
<h4><strong>Partnerinnen und Partner gesucht: So geht es mit dem BiasScanner weiter</strong></h4>
Die Software unterstützt mehrere Sprachen und kann in einer Demo-Version unter biasscanner.org ausprobiert werden. Ziel ist, dass möglichst viele Menschen sie nutzen können, um manipulative Aussagen im Internet zu erkennen und besser zu verstehen. Der BiasScanner ist inzwischen auch schon als Add-on für den ersten Browser erhältlich und die Coburger Forschungsgruppe sucht Unterstützung, um das Projekt weiter voranzutreiben und zu entwickeln. Gefragt sind Fördermittel, Spenden sowie Forschungskollaborationen. Aber auch die Bevölkerung kann dabei helfen, die Qualität der Ergebnisse zu verbessern. Leidner erklärt: „Wir haben eine Daten-Spende-Funktion eingebaut. Wenn jemand spannende Beispiele hat, bei denen der BiasScanner eine Manipulation noch nicht entdeckt, kann er solche Artikel auf Knopfdruck für die Forschung spenden.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk </em>

<em>Forschende der Hochschule Coburg haben ein Tool entwickelt, das mithilfe von KI verfälschte und einseitige Informationen in Online-Nachrichten anzeigt.</em>

Als „Bias“ wird die verfälschte mediale Verzerrung von Informationen bezeichnet. Das sind nicht immer absichtlich propagandistische Texte, sondern auch unbewusst einseitige Formulierungen. Das Thema ist wichtig, denn Media-Bias beeinflusst unser Kaufverhalten genauso wie Wahlergebnisse. „Jeder informiert sich heute auf seinen eigenen Kanälen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-jochen-leidner/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Jochen L. Leidner</a>. „Die Informationen sind verstreut und die Leute sind nicht dazu ausgebildet, zu hinterfragen, wo Inhalte herkommen und wer Interesse daran hat, dass sie dies oder jenes glauben“. Der Computerlinguist hat eine Forschungsprofessur an der Hochschule Coburg inne, war vorher Forschungsdirektor bei der weltweiten Nachrichtenagentur Reuters in London und hat sein Interesse an Medien mit nach Oberfranken gebracht: Er unterrichtet an der Hochschule Coburg und als Gast an der Universität Sheffield zum Beispiel den interdisziplinären Kurs „Media Manipulation, Propaganda and Fake News“.
<h4><strong>Fakten statt Fake News</strong></h4>
Leidner ist Gründungsmitglied des neuen Forschungsinstituts „Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence” (CRAI) der Hochschule Coburg. In diesem Rahmen hat er gemeinsam mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Tim Menzner ein System entwickelt, das in der Lage ist, 27 Arten von medialer Verzerrung zu erkennen und voneinander zu unterscheiden. Dieser sogenannte „BiasScanner“ wendet maschinelles Lernen an, und kann mithilfe eines sogenannten „großen Sprachmodells“ basierend auf einem neuronalen Netz beispielsweise persönliche Angriffe auf Minderheiten identifizieren, kommerziellen Bias, bei dem die Textstelle wirtschaftliche Interessen bedient oder auch den „Kausales-Missverständnis-Bias“: Das ist der Fall, wenn eine Ursache-Wirkung-Beziehung zwischen zwei Variablen angenommen wird, ohne dass ausreichende Beweise vorliegen. Erkannt wird auch der weit verbreitete „Ad-Hominem-Bias“. Dabei wird nicht auf den Inhalt eines Arguments eingegangen, sondern auf denjenigen, der das Argument vorbringt – Charakter, Motive oder andere Eigenschaften der Person werden angegriffen. Also zum Beispiel etwas wie: „Von anderen bessere Klimapolitik fordern, aber selbst mit dem Flieger in den Urlaub jetten: Die reinste Heuchelei!“
<h4><strong>Eine einzigartige KI-Anwendung für Textanalysen</strong></h4>
Häufig werden in Online-Medien Fakten und Meinung vermischt. Bei der Masse an Informationen ist es für Menschen unmöglich, das immer kritisch zu prüfen. Es gibt bereits verschiedene Versuche, technische Lösungen dafür zu entwickeln. Dabei wird zum Beispiel die Tendenz eines ganzen Textes im Vergleich zu anderen Texten analysiert. Oder aus Kommentaren von Nutzerinnen und Nutzern wird eine Tendenz geschlussfolgert. „Das sieht auf den ersten Blick ähnlich aus“, sagt Leidner, „aber es ist etwas völlig anderes.“ Der BiasScanner der Coburger Wissenschaftler wendet Methoden der Textanalyse völlig wertfrei auf jeden Satz einzeln an und prüft, welche der 27 Bias-Unterkategorien, auf die das KI-Tool trainiert wurde, auf einen Satz zutreffen – und ob überhaupt eine vorkommt. Das System markiert Bias im Text farblich und erzeugt erklärende Begründungen für jede automatische Entscheidung. Gleichzeitig wird die Stärke der Beeinflussung auf einer Skala angezeigt.
<h4><strong>Partnerinnen und Partner gesucht: So geht es mit dem BiasScanner weiter</strong></h4>
Die Software unterstützt mehrere Sprachen und kann in einer Demo-Version unter biasscanner.org ausprobiert werden. Ziel ist, dass möglichst viele Menschen sie nutzen können, um manipulative Aussagen im Internet zu erkennen und besser zu verstehen. Der BiasScanner ist inzwischen auch schon als Add-on für den ersten Browser erhältlich und die Coburger Forschungsgruppe sucht Unterstützung, um das Projekt weiter voranzutreiben und zu entwickeln. Gefragt sind Fördermittel, Spenden sowie Forschungskollaborationen. Aber auch die Bevölkerung kann dabei helfen, die Qualität der Ergebnisse zu verbessern. Leidner erklärt: „Wir haben eine Daten-Spende-Funktion eingebaut. Wenn jemand spannende Beispiele hat, bei denen der BiasScanner eine Manipulation noch nicht entdeckt, kann er solche Artikel auf Knopfdruck für die Forschung spenden.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/144-Biasscanner-Leidner-Menzner-1024x654.jpg"
                        fileSize="98961"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="654"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Ein langer Weg zur Gründung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-langer-weg-zur-gruendung/</link>
                <pubDate>Fri, 23 Aug 2024 05:08:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-langer-weg-zur-gruendung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)

Sebastian Stadler, der an unserer Hochschule Informatik studiert, steht kurz vor der Gründung. Auf dem Weg dorthin begleitet ihn Thomas Nick, Koordinator für Gründungsförderung an der Hochschule Coburg.</em>

Sebastian Städler ist als Student im Fach Informatik an der Hochschule Coburg eingeschrieben. Er möchte eine Managementplattform für Sportvereine entwickeln und auf Grundlage dessen sein erstes Startup gründen. Dabei unterstützt ihn Thomas Nick, Koordinator für Gründungsförderung.

<strong>Sebastian, Du hast eine Geschäftsidee und noch nicht gegründet – was sind Deine nächsten Schritte?</strong>

<strong><em>Sebastian</em></strong>: Ich bin in einer sehr frühen Phase mit meiner Idee zu „Pitch &amp; Beer“, dem Startup-Event von Zukunft.Coburg.Digital in Rödental, und habe meine Idee präsentiert. Das Pitchen hat mir richtig Spaß gemacht. Gegründet habe ich noch nicht. Ich hatte mir von der Veranstaltung weitere Impulse und Feedback erhofft – und auch bekommen. Meine Idee ist es, eine Kommunikations- und Communityplattform für Sportvereine zu entwickeln. Ich befinde mich gerade in der Validierungsphase, ich stehe also in engem Kontakt zu regionalen Sportvereinen, um deren Herausforderungen und Probleme zu identifizieren.

<strong>Und wie bist Du auf das Angebot von Thomas aufmerksam geworden, Sebastian?</strong>

<em><strong>Sebastian</strong></em>: Erst bin ich auf die Veranstaltung „Pitch &amp; Beer“ aufmerksam geworden. Ich dachte, dass die Veranstaltung eine gute Möglichkeit ist, die Idee außerhalb meiner Gedankenwelt zu präsentieren und darüber zu sprechen. Dann kam die Meldung auf mycampus, durch die ich auf Thomas Nick aufmerksam geworden bin. Im Interview haben er und seine Kollegin Elena Friedel über ihre Angebote gesprochen – daraufhin habe ich mich bei ihm gemeldet.

<strong>Inwiefern konnte Thomas Dich unterstützen?</strong>

<em><strong>Sebastian</strong></em>: Thomas hat mir Feedback für den Pitch gegeben und mich beraten. Er hat mir aufgezeigt, auf was ich in der frühen Phase alles achten muss und auf was ich mein Augenmerk legen sollte. Auch haben wir über kurz- und langfristige Ziele gesprochen. Thomas hat mir viel an die Hand gegeben, was ich nun konkretisieren kann.

<strong>Wie läuft ein Beratungstermin bei Dir ab, Thomas?</strong>

<em><strong>Thomas</strong></em>: Das hängt ganz davon ab, wie weit die Studis schon sind. Die meisten kommen mit einer Idee zu mir und haben die Fragen drum rum noch nicht geklärt.  Grundsätzlich sind Gründungsinteressierte jederzeit bei mir willkommen – auch, wer noch keine Idee hat aber gründen möchte, kann zur gemeinsamen Ideenfindung vorbeikommen.

Sebastian kam zum Beispiel zu mir, als seine Idee noch relativ am Anfang war. In dem Fall frage ich die Studis dann erst einmal nach ihrer Motivation und ihrem Ziel sowie den Lebensumständen. Danach erkundige ich mich nach ihrer Idee und danach, ob durch die damit verbundene Dienstleistung ein Problem gelöst werden kann und tatsächlich Bedarf da ist. Das evaluieren wir gemeinsam und vergleichen, was andere Wettbewerber anbieten. Wir arbeiten uns Stück für Stück vor und versuchen aus dem Problem einen Prototyp mit kommerziellem Nutzen zu entwickeln. Am Ende erstellen wir einen Business- und Finanzierungsplan und berechnen auch den Stundenlohn. Gegründet wird erst dann, wenn die Person auch bereit dazu ist.

<strong>Wie konntest Du Sebastian bis jetzt konkret unterstützen?</strong>

<em><strong>Thomas</strong></em>: Weil bis zu „Pitch &amp; Beer“ nicht mehr viel Zeit war, lag der Fokus zunächst darauf, Sebastian „reif“ für den Pitch zu machen. Jetzt arbeiten wir an der Ideenvalidierung – Sebastian soll zuallererst mit mindestens zehn Sportvereinen sprechen, um so herauszufinden, welche tatsächlichen Probleme in Hinsicht auf Management eines Vereines, Kommunikation und Sponsoring auftreten. Dadurch kann er die genauen Bedürfnisse zukünftiger Kunden ermitteln. Bis zur tatsächlichen Gründung ist es aber noch ein langer Weg.

<strong>Und wie geht es nun, nach dem Pitch, für Dich weiter, Sebastian?</strong>

<em><strong>Sebastian</strong></em>: Der Fokus liegt auf der Suche nach einem Co-Founder – ideal wäre jemand, der Know-how aus dem Bereich Wirtschaft und Marketing mitbringt und mit dem täglichen Vereins- und Mannschaftleben vertraut ist.  Außerdem stehe ich im engen Austausch mit potenziellen Nutzern und Unterstützern. Momentan steht noch viel Kommunikation und wenig Technisches an. Ich arbeite weiterhin daran, meine Idee zu konkretisieren, um dann mit einem klaren Plan in die Entwicklung der Plattform zu gehen.

<strong>Thomas, wie können Dich Studierende, die am Thema Gründung interessiert sind, erreichen?</strong>

<em><strong>Thomas</strong></em>: Am einfachsten vereinbart ihr einen Termin per Mail mit mir. Egal, ob ihr Lust habt, euch selbstständig zu machen oder bisher nur eine Idee verfolgt oder entwickeln wollt. Ich helfe euch immer gerne weiter. Ihr könnt daher jederzeit <a href="mailto:Thomas.Nick@hs-coburg.de">Kontakt </a>zu mir aufnehmen. Ich werde übrigens auch bei der Job- und Karrieremesse COnnections am Campus Design am 13. November vor Ort sein. Ich freue mich auf den Austausch mit Gründungsinteressierten vom Campus Design!]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Cindy Dötschel-Langbein)

Sebastian Stadler, der an unserer Hochschule Informatik studiert, steht kurz vor der Gründung. Auf dem Weg dorthin begleitet ihn Thomas Nick, Koordinator für Gründungsförderung an der Hochschule Coburg.</em>

Sebastian Städler ist als Student im Fach Informatik an der Hochschule Coburg eingeschrieben. Er möchte eine Managementplattform für Sportvereine entwickeln und auf Grundlage dessen sein erstes Startup gründen. Dabei unterstützt ihn Thomas Nick, Koordinator für Gründungsförderung.

<strong>Sebastian, Du hast eine Geschäftsidee und noch nicht gegründet – was sind Deine nächsten Schritte?</strong>

<strong><em>Sebastian</em></strong>: Ich bin in einer sehr frühen Phase mit meiner Idee zu „Pitch &amp; Beer“, dem Startup-Event von Zukunft.Coburg.Digital in Rödental, und habe meine Idee präsentiert. Das Pitchen hat mir richtig Spaß gemacht. Gegründet habe ich noch nicht. Ich hatte mir von der Veranstaltung weitere Impulse und Feedback erhofft – und auch bekommen. Meine Idee ist es, eine Kommunikations- und Communityplattform für Sportvereine zu entwickeln. Ich befinde mich gerade in der Validierungsphase, ich stehe also in engem Kontakt zu regionalen Sportvereinen, um deren Herausforderungen und Probleme zu identifizieren.

<strong>Und wie bist Du auf das Angebot von Thomas aufmerksam geworden, Sebastian?</strong>

<em><strong>Sebastian</strong></em>: Erst bin ich auf die Veranstaltung „Pitch &amp; Beer“ aufmerksam geworden. Ich dachte, dass die Veranstaltung eine gute Möglichkeit ist, die Idee außerhalb meiner Gedankenwelt zu präsentieren und darüber zu sprechen. Dann kam die Meldung auf mycampus, durch die ich auf Thomas Nick aufmerksam geworden bin. Im Interview haben er und seine Kollegin Elena Friedel über ihre Angebote gesprochen – daraufhin habe ich mich bei ihm gemeldet.

<strong>Inwiefern konnte Thomas Dich unterstützen?</strong>

<em><strong>Sebastian</strong></em>: Thomas hat mir Feedback für den Pitch gegeben und mich beraten. Er hat mir aufgezeigt, auf was ich in der frühen Phase alles achten muss und auf was ich mein Augenmerk legen sollte. Auch haben wir über kurz- und langfristige Ziele gesprochen. Thomas hat mir viel an die Hand gegeben, was ich nun konkretisieren kann.

<strong>Wie läuft ein Beratungstermin bei Dir ab, Thomas?</strong>

<em><strong>Thomas</strong></em>: Das hängt ganz davon ab, wie weit die Studis schon sind. Die meisten kommen mit einer Idee zu mir und haben die Fragen drum rum noch nicht geklärt.  Grundsätzlich sind Gründungsinteressierte jederzeit bei mir willkommen – auch, wer noch keine Idee hat aber gründen möchte, kann zur gemeinsamen Ideenfindung vorbeikommen.

Sebastian kam zum Beispiel zu mir, als seine Idee noch relativ am Anfang war. In dem Fall frage ich die Studis dann erst einmal nach ihrer Motivation und ihrem Ziel sowie den Lebensumständen. Danach erkundige ich mich nach ihrer Idee und danach, ob durch die damit verbundene Dienstleistung ein Problem gelöst werden kann und tatsächlich Bedarf da ist. Das evaluieren wir gemeinsam und vergleichen, was andere Wettbewerber anbieten. Wir arbeiten uns Stück für Stück vor und versuchen aus dem Problem einen Prototyp mit kommerziellem Nutzen zu entwickeln. Am Ende erstellen wir einen Business- und Finanzierungsplan und berechnen auch den Stundenlohn. Gegründet wird erst dann, wenn die Person auch bereit dazu ist.

<strong>Wie konntest Du Sebastian bis jetzt konkret unterstützen?</strong>

<em><strong>Thomas</strong></em>: Weil bis zu „Pitch &amp; Beer“ nicht mehr viel Zeit war, lag der Fokus zunächst darauf, Sebastian „reif“ für den Pitch zu machen. Jetzt arbeiten wir an der Ideenvalidierung – Sebastian soll zuallererst mit mindestens zehn Sportvereinen sprechen, um so herauszufinden, welche tatsächlichen Probleme in Hinsicht auf Management eines Vereines, Kommunikation und Sponsoring auftreten. Dadurch kann er die genauen Bedürfnisse zukünftiger Kunden ermitteln. Bis zur tatsächlichen Gründung ist es aber noch ein langer Weg.

<strong>Und wie geht es nun, nach dem Pitch, für Dich weiter, Sebastian?</strong>

<em><strong>Sebastian</strong></em>: Der Fokus liegt auf der Suche nach einem Co-Founder – ideal wäre jemand, der Know-how aus dem Bereich Wirtschaft und Marketing mitbringt und mit dem täglichen Vereins- und Mannschaftleben vertraut ist.  Außerdem stehe ich im engen Austausch mit potenziellen Nutzern und Unterstützern. Momentan steht noch viel Kommunikation und wenig Technisches an. Ich arbeite weiterhin daran, meine Idee zu konkretisieren, um dann mit einem klaren Plan in die Entwicklung der Plattform zu gehen.

<strong>Thomas, wie können Dich Studierende, die am Thema Gründung interessiert sind, erreichen?</strong>

<em><strong>Thomas</strong></em>: Am einfachsten vereinbart ihr einen Termin per Mail mit mir. Egal, ob ihr Lust habt, euch selbstständig zu machen oder bisher nur eine Idee verfolgt oder entwickeln wollt. Ich helfe euch immer gerne weiter. Ihr könnt daher jederzeit <a href="mailto:Thomas.Nick@hs-coburg.de">Kontakt </a>zu mir aufnehmen. Ich werde übrigens auch bei der Job- und Karrieremesse COnnections am Campus Design am 13. November vor Ort sein. Ich freue mich auf den Austausch mit Gründungsinteressierten vom Campus Design!]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154_Gruendungsberatung__1-1024x768.jpg"
                        fileSize="69076"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154_Gruendungsberatung__2-1024x683.jpg"
                        fileSize="124229"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154_Gruendungsberatung__3-1024x683.jpg"
                        fileSize="206601"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category>                                <title><![CDATA[3D-Druck und Leichtbau revolutionieren die Industrie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vom-gardinenhaken-bis-zur-raumfahrttechnik-3d-druck-und-leichtbau-revolutionieren-die-industrie/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Aug 2024 16:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vom-gardinenhaken-bis-zur-raumfahrttechnik-3d-druck-und-leichtbau-revolutionieren-die-industrie/</guid>
                <description><![CDATA[Von Natalie Schalk

<em>Oft sind kleine Spielereien der Einstieg in die Welt des 3D-Drucks – so wie bei Felix Felgenträger. Der Sonneberger studiert „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg. Dieser deutschlandweit einzigartige Studiengang wird in Coburg und Lichtenfels gelehrt und bildet Expertinnen und Experten aus, die es für die Zukunft der industriellen Fertigung braucht. Felgenträger erzählt, warum 3D-Druck und Leichtbau so revolutionär sind.</em>

Benötigt ein technikliebender Mittzwanziger wie Felix Felgenträger heute ein paar Gardinenhaken, dann denkt er nicht darüber nach, wo er sie kauft. Er überlegt, wie er sie ausdruckt. Einen 3D-Drucker hat der Thüringer schon länger Zuhause in Sonneberg stehen und Fused Layer Modeling (FLM) ist aus seiner Sicht für so etwas Banales wie Gardinenhaken die ideale Lösung: Dabei wird Filament, also thermoplastischer Kunststoff, schichtweise zu einem festen Bauteil verschmolzen. Felgenträger erzählt, dass er außer Gardinenhaken zum Beispiel auch Fantasy-Figuren aus Welten wie Warhammer oder Star Wars „gedruckt“ hat. Dafür nutzte er allerdings Stereolithografie (SLA), eine Methode, bei der mit Hilfe von Licht ein flüssiges Kunstharz Schicht für Schicht ausgehärtet wird.

3D-Druck umfasst unterschiedliche Verfahren. Fachleute sprechen dabei von Additiver Fertigung oder englisch von additive manufacturing und sehen darin eine der bedeutendsten Zukunftstechnologien, um nachhaltigere Produkte und Prozesse zu entwickeln. Deshalb hat sich Felix Felgenträger auch für den Masterstudiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ (AL) der Hochschule Coburg entschieden – und das, obwohl er erst gar keinen Master machen wollte. „Ich fand AL dann aber einfach cool, weil ich ja privat schon ein paar Spielereien mit 3D-Druck ausprobiert habe“, erzählt er. Kleinigkeiten könne man damit relativ simpel umsetzen.

Der Sonneberger hat an der Hochschule Coburg, nur 20 Minuten von seinem Heimatort entfernt, bereits den <a href="t3://page?uid=115">Bachelorstudiengang Technische Physik</a> absolviert. Für seine Bachelorarbeit entwickelte er ein Puls-Messgerät. Auch hier kam die zugehörige Halterung aus dem 3D-Drucker. Aber was die Technologie – gerade in Verbindung mit Leichtbau – wirklich kann, wurde ihm erst im Masterstudium richtig klar.<a href="t3://page?uid=1321"> Additive Manufacturing and Lightweight Design</a> wird in Coburg und Lichtenfels gelehrt, denn die Hochschule Coburg kooperiert dabei mit dem Lichtenfelser Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ). Felix Felgenträger fährt jetzt öfter mit der Bahn.
<h4><strong>Was die Industrie braucht</strong></h4>
Bauteile leichter, günstiger effizienter herstellen. Oder einfach individueller. Das macht 3D-Druck und Leichtbau für viele Branchen attraktiv. Im Studiengang AL geht’s um Anwendungen in Autoindustrie, Luft- und Raumfahrttechnik, Bauindustrie oder Medizintechnik und um Strukturen aus verschiedenen Kunststoffen oder Metallen. In drei Semestern werden die Bereiche Maschinenbau, Werkstofftechnik, technisches Produktdesign und Automatisierungstechnik verknüpft. „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ ist deutschlandweit der einzige Studiengang mit dieser Ausrichtung. „Der Studiengang steht Bachelorabsolventinnen und -absolventen unterschiedlicher ingenieurwissenschaftlicher Fachrichtungen offen“, erklärt Studiengangsleiter <a href="t3://page?uid=595">Prof. Dr. Markus Stark</a>. „Wo weniger Material eingesetzt werden muss, schont das Ressourcen.“ Es spart Material in der Produktion und wenn weniger Masse bewegt werden muss, spart das Energie beim Transport und später auch bei der Nutzung. Gut für die Umwelt – und gleichzeitig sehr wirtschaftlich. „Der Bedarf der Unternehmen in diesem Bereich ist groß. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind in der Industrie gefragt“, sagt Stark.

Im FADZ-Wirtschaftsverband sind zahlreiche Industriebetriebe aus der Region vertreten und insgesamt gibt es in Oberfranken, Thüringen und Sachsen viele Firmen, die sich mit den Technologien beschäftigen. Für die AL-Studierenden finden sich immer interessante Kooperationen und Praxisprojekte und bereits während des Studiums entstehen Kontakte zu Unternehmen. Die Praxisorientierung und die enge Verzahnung mit der regionalen Wirtschaft sieht Stark als große Vorteile des Studiengangs.
<h4><strong>Stahl, Alu oder Kobalt: In der Simulation ist alles denkbar</strong></h4>
Wie das im Studienalltag läuft, erzählt Felix Felgenträger. In einem Praxisprojekt ging es darum, ein Teil für eine Bein-Prothese zu optimieren. Die Studierenden scannten es ein, überführten es in eine Datei, simulierten, was sich bei verschiedenen Strukturen oder Materialien ändert. „Ich habe es mit Kobalt probiert: Das war halt relativ schwer“, der 26-Jährige grinst, „und teuer. Aber für hohe Temperaturen um die 600 Grad hätte es sich wunderbar geeignet!“ Das Studium macht Spaß. Simulationen wie die Finite Element Methode und Topologie-Optimierung erlauben freies Experimentieren mit den technologischen Möglichkeiten. „Wir simulieren zum Beispiel wo hohe Beanspruchungen sind, wie Kräfte wirken und wo ich Material weglassen kann.“ Ein Bauteil im Auto-Innenraum, das wenig Belastungen ausgesetzt ist, kann als Gitterstruktur aufgebaut werden. „Wo stärkere Kräfte wirken, brauche ich eine Fachwerkstruktur, eine Stützstruktur.“ Solche optimierten, oft komplexen Konstruktionen können mit 3D-Druck auch real produziert werden. „Und wenn ich Kühlkanäle oder etwas anderes brauche, kann ich das gleich integrieren. Das ist natürlich schön“, sagt der Student begeistert. Und was das Teil für die Bein-Prothese betrifft: Auch dafür wurde eine optimierte Struktur und ein ideales Material gefunden „Im Endeffekt haben wir ein leichtes Gitterprodukt erstellt. Statt vorher 600 Gramm wiegt es um die 300 Gramm.“
<h4><strong>Weitere Informationen</strong></h4>
Eine Anmeldung zum Studium ist fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wintersemester ist hier aktuell</a> bis 30. September möglich; Informationen zu „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ gibt es auf <a href="http://www.hs-coburg.de/al">www.hs-coburg.de/al</a>. Eine Infoveranstaltung zum Studiengang findet am Mittwoch, 18. September, zwischen 18 und 19 Uhr online über Zoom statt. Mehr dazu im Veranstaltungskalender der Hochschule auf <a href="http://www.hs-coburg.de/veranstaltungen.html">www.hs-coburg.de/veranstaltungen.html</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Von Natalie Schalk

<em>Oft sind kleine Spielereien der Einstieg in die Welt des 3D-Drucks – so wie bei Felix Felgenträger. Der Sonneberger studiert „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg. Dieser deutschlandweit einzigartige Studiengang wird in Coburg und Lichtenfels gelehrt und bildet Expertinnen und Experten aus, die es für die Zukunft der industriellen Fertigung braucht. Felgenträger erzählt, warum 3D-Druck und Leichtbau so revolutionär sind.</em>

Benötigt ein technikliebender Mittzwanziger wie Felix Felgenträger heute ein paar Gardinenhaken, dann denkt er nicht darüber nach, wo er sie kauft. Er überlegt, wie er sie ausdruckt. Einen 3D-Drucker hat der Thüringer schon länger Zuhause in Sonneberg stehen und Fused Layer Modeling (FLM) ist aus seiner Sicht für so etwas Banales wie Gardinenhaken die ideale Lösung: Dabei wird Filament, also thermoplastischer Kunststoff, schichtweise zu einem festen Bauteil verschmolzen. Felgenträger erzählt, dass er außer Gardinenhaken zum Beispiel auch Fantasy-Figuren aus Welten wie Warhammer oder Star Wars „gedruckt“ hat. Dafür nutzte er allerdings Stereolithografie (SLA), eine Methode, bei der mit Hilfe von Licht ein flüssiges Kunstharz Schicht für Schicht ausgehärtet wird.

3D-Druck umfasst unterschiedliche Verfahren. Fachleute sprechen dabei von Additiver Fertigung oder englisch von additive manufacturing und sehen darin eine der bedeutendsten Zukunftstechnologien, um nachhaltigere Produkte und Prozesse zu entwickeln. Deshalb hat sich Felix Felgenträger auch für den Masterstudiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ (AL) der Hochschule Coburg entschieden – und das, obwohl er erst gar keinen Master machen wollte. „Ich fand AL dann aber einfach cool, weil ich ja privat schon ein paar Spielereien mit 3D-Druck ausprobiert habe“, erzählt er. Kleinigkeiten könne man damit relativ simpel umsetzen.

Der Sonneberger hat an der Hochschule Coburg, nur 20 Minuten von seinem Heimatort entfernt, bereits den <a href="t3://page?uid=115">Bachelorstudiengang Technische Physik</a> absolviert. Für seine Bachelorarbeit entwickelte er ein Puls-Messgerät. Auch hier kam die zugehörige Halterung aus dem 3D-Drucker. Aber was die Technologie – gerade in Verbindung mit Leichtbau – wirklich kann, wurde ihm erst im Masterstudium richtig klar.<a href="t3://page?uid=1321"> Additive Manufacturing and Lightweight Design</a> wird in Coburg und Lichtenfels gelehrt, denn die Hochschule Coburg kooperiert dabei mit dem Lichtenfelser Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ). Felix Felgenträger fährt jetzt öfter mit der Bahn.
<h4><strong>Was die Industrie braucht</strong></h4>
Bauteile leichter, günstiger effizienter herstellen. Oder einfach individueller. Das macht 3D-Druck und Leichtbau für viele Branchen attraktiv. Im Studiengang AL geht’s um Anwendungen in Autoindustrie, Luft- und Raumfahrttechnik, Bauindustrie oder Medizintechnik und um Strukturen aus verschiedenen Kunststoffen oder Metallen. In drei Semestern werden die Bereiche Maschinenbau, Werkstofftechnik, technisches Produktdesign und Automatisierungstechnik verknüpft. „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ ist deutschlandweit der einzige Studiengang mit dieser Ausrichtung. „Der Studiengang steht Bachelorabsolventinnen und -absolventen unterschiedlicher ingenieurwissenschaftlicher Fachrichtungen offen“, erklärt Studiengangsleiter <a href="t3://page?uid=595">Prof. Dr. Markus Stark</a>. „Wo weniger Material eingesetzt werden muss, schont das Ressourcen.“ Es spart Material in der Produktion und wenn weniger Masse bewegt werden muss, spart das Energie beim Transport und später auch bei der Nutzung. Gut für die Umwelt – und gleichzeitig sehr wirtschaftlich. „Der Bedarf der Unternehmen in diesem Bereich ist groß. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind in der Industrie gefragt“, sagt Stark.

Im FADZ-Wirtschaftsverband sind zahlreiche Industriebetriebe aus der Region vertreten und insgesamt gibt es in Oberfranken, Thüringen und Sachsen viele Firmen, die sich mit den Technologien beschäftigen. Für die AL-Studierenden finden sich immer interessante Kooperationen und Praxisprojekte und bereits während des Studiums entstehen Kontakte zu Unternehmen. Die Praxisorientierung und die enge Verzahnung mit der regionalen Wirtschaft sieht Stark als große Vorteile des Studiengangs.
<h4><strong>Stahl, Alu oder Kobalt: In der Simulation ist alles denkbar</strong></h4>
Wie das im Studienalltag läuft, erzählt Felix Felgenträger. In einem Praxisprojekt ging es darum, ein Teil für eine Bein-Prothese zu optimieren. Die Studierenden scannten es ein, überführten es in eine Datei, simulierten, was sich bei verschiedenen Strukturen oder Materialien ändert. „Ich habe es mit Kobalt probiert: Das war halt relativ schwer“, der 26-Jährige grinst, „und teuer. Aber für hohe Temperaturen um die 600 Grad hätte es sich wunderbar geeignet!“ Das Studium macht Spaß. Simulationen wie die Finite Element Methode und Topologie-Optimierung erlauben freies Experimentieren mit den technologischen Möglichkeiten. „Wir simulieren zum Beispiel wo hohe Beanspruchungen sind, wie Kräfte wirken und wo ich Material weglassen kann.“ Ein Bauteil im Auto-Innenraum, das wenig Belastungen ausgesetzt ist, kann als Gitterstruktur aufgebaut werden. „Wo stärkere Kräfte wirken, brauche ich eine Fachwerkstruktur, eine Stützstruktur.“ Solche optimierten, oft komplexen Konstruktionen können mit 3D-Druck auch real produziert werden. „Und wenn ich Kühlkanäle oder etwas anderes brauche, kann ich das gleich integrieren. Das ist natürlich schön“, sagt der Student begeistert. Und was das Teil für die Bein-Prothese betrifft: Auch dafür wurde eine optimierte Struktur und ein ideales Material gefunden „Im Endeffekt haben wir ein leichtes Gitterprodukt erstellt. Statt vorher 600 Gramm wiegt es um die 300 Gramm.“
<h4><strong>Weitere Informationen</strong></h4>
Eine Anmeldung zum Studium ist fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wintersemester ist hier aktuell</a> bis 30. September möglich; Informationen zu „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ gibt es auf <a href="http://www.hs-coburg.de/al">www.hs-coburg.de/al</a>. Eine Infoveranstaltung zum Studiengang findet am Mittwoch, 18. September, zwischen 18 und 19 Uhr online über Zoom statt. Mehr dazu im Veranstaltungskalender der Hochschule auf <a href="http://www.hs-coburg.de/veranstaltungen.html">www.hs-coburg.de/veranstaltungen.html</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-AL-Felgentraeger-1-1024x670.jpg"
                        fileSize="96616"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="670"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/152-AL-Felgentraeger-3.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/152-AL-Felgentraeger-2-1024x662.jpg"
                        fileSize="91606"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="662"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule sucht Patinnen und Paten für internationale Studierende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-sucht-patinnen-und-pate-fuer-internationale-studierende/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Aug 2024 15:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-sucht-patinnen-und-pate-fuer-internationale-studierende/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Im Oktober startet das Wintersemester und auch etwa 50  junge Menschen aus aller Welt beginnen ein Studium an der Hochschule Coburg. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern, sucht das <a href="t3://page?uid=428">International Office</a> der Hochschule Patinnen und Paten aus der Region. Die Teilnehmenden können sich auf einen spannenden interkulturellen Austausch freuen.</em>

Das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/interkulturell-durchs-semester.html">GastFREUNDschaft</a> bringt junge Menschen aus aller Welt, die an der Hochschule Coburg ein Studium beginnen oder einen Austausch absolvieren, mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region zusammen. Dadurch soll den Studierenden der Start in ein völlig fremdes Umfeld erleichtert werden. Wer sich für fremde Kulturen interessiert, seine Fremdsprachenkenntnisse auffrischen will oder einfach Freude daran hat, jungen Studierenden die Höhepunkte von Coburg und der Region näherzubringen, ist bei GastFREUNDschaft richtig. Die Teilnehmenden erwarten spannende Begegnungen, interkultureller Austausch und internationale Freundschaften. Ob gemeinsame Spaziergänge, Theaterbesuche oder der Genuss von fränkischen Leckereien – alles kann, nichts muss! Wie oft und wozu man sich trifft, entscheiden die Beteiligten individuell.

Das International Office der Hochschule Coburg gibt auch gerne Ideen und Hilfestellung an die Hand und steht mit Beratung zur Seite. Gemeinsam mit Coburg Marketing werden außerdem in den kommenden Monaten einige Rahmenevents organisiert. So ist beispielsweise die Zusammenführung der Patinnen und Paten auf Zeit und der Paten„kinder“ in einer Auftaktveranstaltung der Hochschule Coburg, am Donnerstag, 17. Oktober, um 17 Uhr, vorgesehen. Für weitere Informationen rund um das Projekt sowie die Anmeldung bis Sonntag, 6. Oktober, steht das International Office der Hochschule Coburg gerne zur Verfügung: <a href="mailto:marion.haase@hs-coburg.de">marion.haase@hs-coburg.de</a>, Tel. 09561 317 317.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Im Oktober startet das Wintersemester und auch etwa 50  junge Menschen aus aller Welt beginnen ein Studium an der Hochschule Coburg. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern, sucht das <a href="t3://page?uid=428">International Office</a> der Hochschule Patinnen und Paten aus der Region. Die Teilnehmenden können sich auf einen spannenden interkulturellen Austausch freuen.</em>

Das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/interkulturell-durchs-semester.html">GastFREUNDschaft</a> bringt junge Menschen aus aller Welt, die an der Hochschule Coburg ein Studium beginnen oder einen Austausch absolvieren, mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region zusammen. Dadurch soll den Studierenden der Start in ein völlig fremdes Umfeld erleichtert werden. Wer sich für fremde Kulturen interessiert, seine Fremdsprachenkenntnisse auffrischen will oder einfach Freude daran hat, jungen Studierenden die Höhepunkte von Coburg und der Region näherzubringen, ist bei GastFREUNDschaft richtig. Die Teilnehmenden erwarten spannende Begegnungen, interkultureller Austausch und internationale Freundschaften. Ob gemeinsame Spaziergänge, Theaterbesuche oder der Genuss von fränkischen Leckereien – alles kann, nichts muss! Wie oft und wozu man sich trifft, entscheiden die Beteiligten individuell.

Das International Office der Hochschule Coburg gibt auch gerne Ideen und Hilfestellung an die Hand und steht mit Beratung zur Seite. Gemeinsam mit Coburg Marketing werden außerdem in den kommenden Monaten einige Rahmenevents organisiert. So ist beispielsweise die Zusammenführung der Patinnen und Paten auf Zeit und der Paten„kinder“ in einer Auftaktveranstaltung der Hochschule Coburg, am Donnerstag, 17. Oktober, um 17 Uhr, vorgesehen. Für weitere Informationen rund um das Projekt sowie die Anmeldung bis Sonntag, 6. Oktober, steht das International Office der Hochschule Coburg gerne zur Verfügung: <a href="mailto:marion.haase@hs-coburg.de">marion.haase@hs-coburg.de</a>, Tel. 09561 317 317.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/159-GastFREUNDschaft_2024-1024x683.jpg"
                        fileSize="205516"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category><category><![CDATA[Zukunftstechnologien]]></category>                                <title><![CDATA[Winzige Sterne aus Silber-Strukturen: Nanotechnologie am ISAT]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/winzige-sterne-aus-silber-strukturen-nanotechnologie-am-isat/</link>
                <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 15:27:56 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>Mit Hilfe der so genannten Shadow Mask Lithographie können winzige Muster auf Oberflächen erzeugt werden. Im <a href="https://www.isat-coburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg ist es nun erstmals gelungen, mit dieser Technik plasmonische Nanostrukturen herzustellen – und das hat großes Potenzial für die Entwicklung hochempfindlicher Sensoren.</em>

Nano kommt aus dem Griechischen, bedeutet Zwerg und Nanotechnologie ist die Wissenschaft und Technik der winzigen Nanopartikel. Dabei gibt es so genannte plasmonische Nanopartikel, die über besondere optische Eigenschaften verfügen: Plasmonische Strukturen interagieren auf definierte Weise mit Licht und können für Sensoranwendungen sowie für optoelektronische Interaktionen maßgeschneidert werden. Sie können Licht auf unglaublich kleinem Raum bündeln, was für die Entwicklung hochempfindlicher Sensoren entscheidend ist. Diese Sensoren haben das Potenzial, die Sensorik in Bereichen wie Medizin, Umweltüberwachung, Arbeitsschutz und Sicherheit permanent zu verbessern. Auch einige hochempfindliche Sensoren für die Gasdiagnostik beruhen auf diesen Wechselwirkungen – insgesamt ein spannendes Feld für das Institut für <a href="https://www.isat-coburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg. Das Team freut sich sehr, dass die Forschung zu plasmonischen Strukturen einen bedeutenden Schritt vorangekommen ist: Erstmals ist es gelungen, plasmonische Nanostrukturen durch Shadow Mask Lithographie herzustellen.
<h4><strong>Von der chinesischen Partner-Uni ans Coburger ISAT</strong></h4>
Dieser Erfolg ist Ergebnis des Praxissemesters von Yuzhong Shi. Der Student aus China hat ein Jahr an der Hochschule Coburg im Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/zukunftstechnologien.html" target="_blank" rel="noopener">Zukunftstechnologien</a> absolviert und war dabei  in den vergangenen Monaten fürs Praxissemester am ISAT. „Das hat meinen Horizont sehr erweitert“, erzählt er. Vieles unterscheide sich hier doch stark von China: Es gibt nicht zu jeder Mahlzeit Reis, Kultur und Unterhaltung in Franken sind anders – und an der Hochschule Coburg gibt es viele Möglichkeiten, praktisch zu arbeiten. Shi lächelt: „Möglichkeiten, ins Labor zu gehen und einfach Nanoforschung zu betreiben.“ In seinem Praxissemester hat er plasmonische Nanostrukturen mittels Shadow Mask Lithographie mit Polystyrol-Mikrokügelchen als Maske für die Sputterabscheidung hergestellt. Die Arbeit wurde am ISAT unter der Leitung von Klaus Lutter, Sandra Ebert und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-thorsten-uphues.html">Prof. Dr. Thorsten Uphues </a>durchgeführt. „An der Hochschule unterstützen wir junge, motivierte Forschende gerne, sich auch mit solchen komplizierten Themen zu beschäftigen”, sagt Uphues.
<h4><strong>Ein sternförmiges Muster aus dreieckigen Silber-Strukturen</strong></h4>
Die Shadow Mask Lithographie ist eine Technik, mit der winzige Muster auf einer Oberfläche erzeugt werden können. Dabei wird eine Maske mit bestimmten Öffnungen zwischen dem Substrat und einer Sputterquelle platziert. Das Sputtermaterial wird durch die Öffnungen hindurch aufgebracht und erzeugt so das gewünschte Muster auf der Oberfläche. Danach wird die Maske entfernt und die Strukturen verbleiben auf der Oberfläche. Diese Methode bietet eine einfache, aber dennoch präzise Möglichkeit zur Herstellung von Nanostrukturen. In dieser speziellen Arbeit wurde ein sternförmiges Muster aus dreieckigen Silber-Strukturen erzeugt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>Mit Hilfe der so genannten Shadow Mask Lithographie können winzige Muster auf Oberflächen erzeugt werden. Im <a href="https://www.isat-coburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg ist es nun erstmals gelungen, mit dieser Technik plasmonische Nanostrukturen herzustellen – und das hat großes Potenzial für die Entwicklung hochempfindlicher Sensoren.</em>

Nano kommt aus dem Griechischen, bedeutet Zwerg und Nanotechnologie ist die Wissenschaft und Technik der winzigen Nanopartikel. Dabei gibt es so genannte plasmonische Nanopartikel, die über besondere optische Eigenschaften verfügen: Plasmonische Strukturen interagieren auf definierte Weise mit Licht und können für Sensoranwendungen sowie für optoelektronische Interaktionen maßgeschneidert werden. Sie können Licht auf unglaublich kleinem Raum bündeln, was für die Entwicklung hochempfindlicher Sensoren entscheidend ist. Diese Sensoren haben das Potenzial, die Sensorik in Bereichen wie Medizin, Umweltüberwachung, Arbeitsschutz und Sicherheit permanent zu verbessern. Auch einige hochempfindliche Sensoren für die Gasdiagnostik beruhen auf diesen Wechselwirkungen – insgesamt ein spannendes Feld für das Institut für <a href="https://www.isat-coburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg. Das Team freut sich sehr, dass die Forschung zu plasmonischen Strukturen einen bedeutenden Schritt vorangekommen ist: Erstmals ist es gelungen, plasmonische Nanostrukturen durch Shadow Mask Lithographie herzustellen.
<h4><strong>Von der chinesischen Partner-Uni ans Coburger ISAT</strong></h4>
Dieser Erfolg ist Ergebnis des Praxissemesters von Yuzhong Shi. Der Student aus China hat ein Jahr an der Hochschule Coburg im Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/zukunftstechnologien.html" target="_blank" rel="noopener">Zukunftstechnologien</a> absolviert und war dabei  in den vergangenen Monaten fürs Praxissemester am ISAT. „Das hat meinen Horizont sehr erweitert“, erzählt er. Vieles unterscheide sich hier doch stark von China: Es gibt nicht zu jeder Mahlzeit Reis, Kultur und Unterhaltung in Franken sind anders – und an der Hochschule Coburg gibt es viele Möglichkeiten, praktisch zu arbeiten. Shi lächelt: „Möglichkeiten, ins Labor zu gehen und einfach Nanoforschung zu betreiben.“ In seinem Praxissemester hat er plasmonische Nanostrukturen mittels Shadow Mask Lithographie mit Polystyrol-Mikrokügelchen als Maske für die Sputterabscheidung hergestellt. Die Arbeit wurde am ISAT unter der Leitung von Klaus Lutter, Sandra Ebert und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-thorsten-uphues.html">Prof. Dr. Thorsten Uphues </a>durchgeführt. „An der Hochschule unterstützen wir junge, motivierte Forschende gerne, sich auch mit solchen komplizierten Themen zu beschäftigen”, sagt Uphues.
<h4><strong>Ein sternförmiges Muster aus dreieckigen Silber-Strukturen</strong></h4>
Die Shadow Mask Lithographie ist eine Technik, mit der winzige Muster auf einer Oberfläche erzeugt werden können. Dabei wird eine Maske mit bestimmten Öffnungen zwischen dem Substrat und einer Sputterquelle platziert. Das Sputtermaterial wird durch die Öffnungen hindurch aufgebracht und erzeugt so das gewünschte Muster auf der Oberfläche. Danach wird die Maske entfernt und die Strukturen verbleiben auf der Oberfläche. Diese Methode bietet eine einfache, aber dennoch präzise Möglichkeit zur Herstellung von Nanostrukturen. In dieser speziellen Arbeit wurde ein sternförmiges Muster aus dreieckigen Silber-Strukturen erzeugt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/158-ISAT-Nanotechnologie-Praktikant-Shi1-1024x717.jpg"
                        fileSize="81429"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="717"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/158-ISAT-Nanotechnologie-Praktikant-Shi-1024x682.jpg"
                        fileSize="60153"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/158-ISAT-Nanotechnologie-1024x908.jpg"
                        fileSize="132781"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="908"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Publikationen]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Streitkultur, Miteinander und Demokratie lernen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-publikation-wie-streitkultur-miteinander-und-demokratie-in-volkshochschulen-gelebt-werden/</link>
                <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 10:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-publikation-wie-streitkultur-miteinander-und-demokratie-in-volkshochschulen-gelebt-werden/</guid>
                <description><![CDATA[Von Natalie Schalk

<em>Während sich aktuell viele darauf konzentrieren, was die Gesellschaft spaltet und trennt, verstehen sich Volkshochschulen als Orte, die verbinden, die Menschen zur Reflexion und in den Austausch miteinander bringen. Prof. Dr. Veronika Hammer von der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Coburg hat einen wissenschaftlichen Sammelband darüber herausgegeben, wie Demokratie und ihre erforderliche zwischenmenschliche Kultur ganz generell und speziell  an Volkshochschulen erlernt werden. Das Buch verbindet tiefgreifende Erkenntnisse aus der Theorie mit lebendigen Anregungen am Beispiel der vhs Kreis Kronach. </em>

Klimawandel, Corona-Pandemie, Flüchtlings- und Migrationsgeschehen, Kriege in und außerhalb Europas: Solche außergewöhnlichen Krisen verunsichern viele Menschen. „Derzeit scheinen die westlichen Demokratien zerbrechlich zu sein“, sagt<a href="t3://page?uid=536"> Prof. Dr. Veronika Hammer </a>von der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg. Demokratie ist nicht selbstverständlich. Es ist ein sozialer Prozess und demokratische Kompetenzen müssen dabei immer wieder gelernt und geübt werden. Beim einem vhs-Kurs gibt es keine spezifischen Bildungsvoraussetzungen und die Preise sind sozial verträglich. Qualitativ hochwertige Bildung ohne große Hürden – deshalb sind die Volkshochschulen die größten Institutionen der freien Erwachsenenbildung in Deutschland und haben auch beim Demokratielernen große Bedeutung. Gerade in ländlichen Räumen. Als Professorin der Hochschule Coburg hat Hammer deshalb einen wissenschaftlichen Sammelband über die Volkshochschule im Kontext von Demokratielernen im ländlichen Raum herausgegeben.

Das gerade im Beltz Juventa Verlag erschienene Buch heißt „Demokratie lernen – Ländliche Räume und Volkshochschulen“ und nimmt die Volkshochschule Kreis Kronach als beispielhaftes Modell in den Fokus. Beiträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland setzen fachliche Akzente. Auf diese Art und Weise wird ein profundes, qualifiziertes Spektrum an Perspektiven auf die drei großen Themen „Demokratie lernen“, „Ländliche Räume“ und „Volkshochschulen und Demokratie“ erschlossen. Mal geht es um Populismus, mal ums „Demokratielernen mit Wut-Bürgern“, mal darum, was Demokratie-Erleben mit Fahrradfahren zu tun hat.
<h4><strong>Anregung zum Handeln, zum Lehren und zum Forschen</strong></h4>
Neue Formate des gegenseitigen Respekts regen zu einem friedvollen, reflektierten Mit- und Nebeneinander in Gemeinschaften an. Zu Wort kommen dabei auch die Expertinnen und Experten aus der vhs und der Region Kronach. Wie im Austausch miteinander ein gemeinsames Vorankommen möglich wird, macht ein Kapitel am Beispiel des Lucas-Cranach-Campus Kronach deutlich, der ein Standort der Hochschule Coburg ist. In einem anderen Kapitel berichten Studierende der Sozialen Arbeit der Hochschule Coburg aus einem Lehrforschungsprojekt. Da das Buch neben wissenschaftlichen Abhandlungen auch Reflexionen aus Praxis und angewandter Lehre in der Modellregion vhs Kreis Kronach bietet, eignet es sich für Praktikerinnen und Praktiker aus der Jugend- und Erwachsenenbildung, der Sozialen Arbeit, Kultur, Politik, Medien, Soziologie, Pädagogik und Psychologie. „Das Buch möge zum Handeln, zum Lehren und zum Forschen motivieren“ erklärt Hammer. „Entwickelt und durchgeführt werden sollen demokratisch orientierte Bildungs- und Kulturformen, die es ermöglichen, sich konstruktiv und werteorientiert zu bewegen. Die Verbindung mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung dient dazu, sich mit Freude und Zuversicht mit anderen Menschen auseinanderzusetzen.“

Politische Bildung ist mehr als die theoretische Vermittlung von Wissen über Institutionen und Strukturen der Demokratie. Erforderlich ist eine demokratische Streitkultur, die es ermöglicht, Konflikte auszuhandeln und im Dialog über aktuelle Herausforderungen Lösungen für ein friedliches Miteinander und eine inklusive und solidarische Gemeinschaft zu finden. Das Buch bietet wissenschaftlich fundierte Anregungen dazu, wie Demokratie und ihre erforderliche zwischenmenschliche Kultur erlernt und gelebt werden können.

<strong>Zum Buch:</strong>

Veronika Hammer (Hrsg.): Demokratie lernen. Ländliche Räume und Volkshochschulen. 2024, 431 Seiten broschiert, € 38,00, Beltz Juventa. ISBN 978-3-7799-7471-0. Auch als E-Book Open Access erhältlich: <a href="https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/51965-demokratie-lernen.html">https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/51965-demokratie-lernen.html</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Von Natalie Schalk

<em>Während sich aktuell viele darauf konzentrieren, was die Gesellschaft spaltet und trennt, verstehen sich Volkshochschulen als Orte, die verbinden, die Menschen zur Reflexion und in den Austausch miteinander bringen. Prof. Dr. Veronika Hammer von der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Coburg hat einen wissenschaftlichen Sammelband darüber herausgegeben, wie Demokratie und ihre erforderliche zwischenmenschliche Kultur ganz generell und speziell  an Volkshochschulen erlernt werden. Das Buch verbindet tiefgreifende Erkenntnisse aus der Theorie mit lebendigen Anregungen am Beispiel der vhs Kreis Kronach. </em>

Klimawandel, Corona-Pandemie, Flüchtlings- und Migrationsgeschehen, Kriege in und außerhalb Europas: Solche außergewöhnlichen Krisen verunsichern viele Menschen. „Derzeit scheinen die westlichen Demokratien zerbrechlich zu sein“, sagt<a href="t3://page?uid=536"> Prof. Dr. Veronika Hammer </a>von der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg. Demokratie ist nicht selbstverständlich. Es ist ein sozialer Prozess und demokratische Kompetenzen müssen dabei immer wieder gelernt und geübt werden. Beim einem vhs-Kurs gibt es keine spezifischen Bildungsvoraussetzungen und die Preise sind sozial verträglich. Qualitativ hochwertige Bildung ohne große Hürden – deshalb sind die Volkshochschulen die größten Institutionen der freien Erwachsenenbildung in Deutschland und haben auch beim Demokratielernen große Bedeutung. Gerade in ländlichen Räumen. Als Professorin der Hochschule Coburg hat Hammer deshalb einen wissenschaftlichen Sammelband über die Volkshochschule im Kontext von Demokratielernen im ländlichen Raum herausgegeben.

Das gerade im Beltz Juventa Verlag erschienene Buch heißt „Demokratie lernen – Ländliche Räume und Volkshochschulen“ und nimmt die Volkshochschule Kreis Kronach als beispielhaftes Modell in den Fokus. Beiträge namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland setzen fachliche Akzente. Auf diese Art und Weise wird ein profundes, qualifiziertes Spektrum an Perspektiven auf die drei großen Themen „Demokratie lernen“, „Ländliche Räume“ und „Volkshochschulen und Demokratie“ erschlossen. Mal geht es um Populismus, mal ums „Demokratielernen mit Wut-Bürgern“, mal darum, was Demokratie-Erleben mit Fahrradfahren zu tun hat.
<h4><strong>Anregung zum Handeln, zum Lehren und zum Forschen</strong></h4>
Neue Formate des gegenseitigen Respekts regen zu einem friedvollen, reflektierten Mit- und Nebeneinander in Gemeinschaften an. Zu Wort kommen dabei auch die Expertinnen und Experten aus der vhs und der Region Kronach. Wie im Austausch miteinander ein gemeinsames Vorankommen möglich wird, macht ein Kapitel am Beispiel des Lucas-Cranach-Campus Kronach deutlich, der ein Standort der Hochschule Coburg ist. In einem anderen Kapitel berichten Studierende der Sozialen Arbeit der Hochschule Coburg aus einem Lehrforschungsprojekt. Da das Buch neben wissenschaftlichen Abhandlungen auch Reflexionen aus Praxis und angewandter Lehre in der Modellregion vhs Kreis Kronach bietet, eignet es sich für Praktikerinnen und Praktiker aus der Jugend- und Erwachsenenbildung, der Sozialen Arbeit, Kultur, Politik, Medien, Soziologie, Pädagogik und Psychologie. „Das Buch möge zum Handeln, zum Lehren und zum Forschen motivieren“ erklärt Hammer. „Entwickelt und durchgeführt werden sollen demokratisch orientierte Bildungs- und Kulturformen, die es ermöglichen, sich konstruktiv und werteorientiert zu bewegen. Die Verbindung mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung dient dazu, sich mit Freude und Zuversicht mit anderen Menschen auseinanderzusetzen.“

Politische Bildung ist mehr als die theoretische Vermittlung von Wissen über Institutionen und Strukturen der Demokratie. Erforderlich ist eine demokratische Streitkultur, die es ermöglicht, Konflikte auszuhandeln und im Dialog über aktuelle Herausforderungen Lösungen für ein friedliches Miteinander und eine inklusive und solidarische Gemeinschaft zu finden. Das Buch bietet wissenschaftlich fundierte Anregungen dazu, wie Demokratie und ihre erforderliche zwischenmenschliche Kultur erlernt und gelebt werden können.

<strong>Zum Buch:</strong>

Veronika Hammer (Hrsg.): Demokratie lernen. Ländliche Räume und Volkshochschulen. 2024, 431 Seiten broschiert, € 38,00, Beltz Juventa. ISBN 978-3-7799-7471-0. Auch als E-Book Open Access erhältlich: <a href="https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/51965-demokratie-lernen.html">https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/produkte/details/51965-demokratie-lernen.html</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/151-Hammer-Demokratie-lernen-1024x678.jpg"
                        fileSize="114951"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="678"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[AIMS]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Financial Management]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Workshop für internationale Studis: So klappt’s mit der Bewerbung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/workshop-fuer-auslaendische-studis-so-klappts-mit-der-bewerbung/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Aug 2024 10:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/workshop-fuer-auslaendische-studis-so-klappts-mit-der-bewerbung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Marion Haase</em>

<em>Für ausländische Studierende ist nicht nur ein Studium an der Hochschule Coburg attraktiv, sondern sie interessieren sich auch für Praktika oder Arbeitsstellen in der Region. So etwas wie Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche sehen in Ländern wie Indien, Ägypten oder Pakistan aber anders aus als in Deutschland. Deshalb veranstaltete das International Office der Hochschule gemeinsam mit den Senior Experts einen Bewerbungs-Workshop für internationale Studierende.</em>

Studierende aus fünf Nationen nahmen an dem Workshop teil. Ziel war, den Teilnehmenden die notwendigen Werkzeuge und Techniken zu vermitteln, um ihre Bewerbungsunterlagen zu optimieren, sich erfolgreich auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten und kulturelle Unterschiede im Bewerbungsprozess aufzuklären. Die Studierenden beispielsweise aus Studiengängen wie den englischsprachigen Masterprogrammen <a href="t3://page?uid=262">Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS)</a>, <a href="t3://page?uid=258">Financial Management</a>, <a href="t3://page?uid=1117">Autonomous Driving</a> und dem Bachelorstudiengang <a title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik.html">Automatisierungstechnik und Robotik</a> hatten auch Bewerbungsunterlagen mitgebracht, um praktische Tipps für die Jobsuche zu erhalten.

<strong>Stärken präsentieren, Fehler vermeiden</strong>

Stellvertretend für das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/international-office.html">International Office</a>, das den Workshop organisiert hat, begrüßte Marion Haase die drei <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/seniorexperts.html">Senior Experts</a>, Ralf Faaß, Gerald Jirka und Karin Schlecht. Die Senior Experts sind eine Gruppe erfahrener Fachkräfte, die bereits im Ruhestand sind oder kurz davorstehen. Sie bieten ihre beruflichen Erfahrungen und Kenntnisse allen Studierenden und Dozierenden der Hochschule Coburg an, um sie mit praktischen Hilfestellungen in unterschiedlichen Bereichen weiterzubringen. Drei dieser Senior Experts gaben beim Bewerbungs-Workshop auch Einblick in die Bereiche Verwaltung, Finanzen, Controlling, Vertrieb, Marketing, Entwicklung, Unternehmensführung, Consulting, Projektmanagement und Organisation. „Die Studierenden sind sehr interessiert an der Praxis des Arbeitslebens in Deutschland“, erklärt Karin Schlecht. Gemeinsam mit Gerald Jirka informierte sie darüber, wie man seine Stärken und Erfahrungen optimal präsentiert und typische Fehler vermeidet. Ralf Faaß teilte mit den Studierenden aus seinem langjährigen beruflichen Erfahrungsschatz wichtige Ansätze der Kommunikation und des Verhaltens bei der Kontaktaufnahme mit Firmen.

<strong>Kulturelle Unterschiede</strong>

Nachdem die Grundlagen für die Erstellung eines Lebenslaufs und eines Anschreibens vermittelt waren, wurden die bisherigen Bewerbungserfahrungen in Kleingruppen mit den Senior Experts besprochen. In der großen Runde wurden einzelne Motivationsschreiben und Lebensläufe betrachtet, Veränderungsvorschläge erarbeitet und die Rückmeldungen von Firmen und der Umgang mit Ab- beziehungsweise Zusagen besprochen. Aus ihrer langjährigen Berufserfahrung gaben die drei Senior Experts auch Tipps für die Vorbereitung und das Verhalten in einem Vorstellungsgespräch und beleuchteten im Gespräch mit den Studierenden kulturelle Unterschiede im Bewerbungsprozess. „In Deutschland ist es zum Beispiel nicht üblich, nur einen Zweizeiler per E-Mail zu schicken“, erklärt Karin Schlecht.

Der Workshop bot den internationalen Studierenden wertvolle Unterstützung auf ihrem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt. Besonders positiv hoben sie die persönliche Betreuung und die praxisnahen Übungen hervor – und die Teilnehmenden können auch während ihres weiteren Studiums auf Unterstützung durch die Senior Experts zählen: Wer Fragen hat, Rat oder Begleitung wünscht, solle auf sie zukommen, betonte Ralf Faaß. Die Senior Experts bieten allen Studierenden der Hochschule Coburg individuelle Beratung und kompetente Begleitung zum Berufseinstieg. Die Senior Experts geben ihre berufspraktischen Erfahrungen an Studierende weiter und freuen sich über den lebhaften Austausch. „Das macht uns sehr viel Spaß“, sagt Schlecht. „Der Workshop war sehr lebhaft und unterhaltsam.“ Das International Office der Hochschule Coburg plant, ähnliche Workshops künftig regelmäßig anzubieten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Marion Haase</em>

<em>Für ausländische Studierende ist nicht nur ein Studium an der Hochschule Coburg attraktiv, sondern sie interessieren sich auch für Praktika oder Arbeitsstellen in der Region. So etwas wie Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche sehen in Ländern wie Indien, Ägypten oder Pakistan aber anders aus als in Deutschland. Deshalb veranstaltete das International Office der Hochschule gemeinsam mit den Senior Experts einen Bewerbungs-Workshop für internationale Studierende.</em>

Studierende aus fünf Nationen nahmen an dem Workshop teil. Ziel war, den Teilnehmenden die notwendigen Werkzeuge und Techniken zu vermitteln, um ihre Bewerbungsunterlagen zu optimieren, sich erfolgreich auf Vorstellungsgespräche vorzubereiten und kulturelle Unterschiede im Bewerbungsprozess aufzuklären. Die Studierenden beispielsweise aus Studiengängen wie den englischsprachigen Masterprogrammen <a href="t3://page?uid=262">Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS)</a>, <a href="t3://page?uid=258">Financial Management</a>, <a href="t3://page?uid=1117">Autonomous Driving</a> und dem Bachelorstudiengang <a title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik.html">Automatisierungstechnik und Robotik</a> hatten auch Bewerbungsunterlagen mitgebracht, um praktische Tipps für die Jobsuche zu erhalten.

<strong>Stärken präsentieren, Fehler vermeiden</strong>

Stellvertretend für das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/international-office.html">International Office</a>, das den Workshop organisiert hat, begrüßte Marion Haase die drei <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/seniorexperts.html">Senior Experts</a>, Ralf Faaß, Gerald Jirka und Karin Schlecht. Die Senior Experts sind eine Gruppe erfahrener Fachkräfte, die bereits im Ruhestand sind oder kurz davorstehen. Sie bieten ihre beruflichen Erfahrungen und Kenntnisse allen Studierenden und Dozierenden der Hochschule Coburg an, um sie mit praktischen Hilfestellungen in unterschiedlichen Bereichen weiterzubringen. Drei dieser Senior Experts gaben beim Bewerbungs-Workshop auch Einblick in die Bereiche Verwaltung, Finanzen, Controlling, Vertrieb, Marketing, Entwicklung, Unternehmensführung, Consulting, Projektmanagement und Organisation. „Die Studierenden sind sehr interessiert an der Praxis des Arbeitslebens in Deutschland“, erklärt Karin Schlecht. Gemeinsam mit Gerald Jirka informierte sie darüber, wie man seine Stärken und Erfahrungen optimal präsentiert und typische Fehler vermeidet. Ralf Faaß teilte mit den Studierenden aus seinem langjährigen beruflichen Erfahrungsschatz wichtige Ansätze der Kommunikation und des Verhaltens bei der Kontaktaufnahme mit Firmen.

<strong>Kulturelle Unterschiede</strong>

Nachdem die Grundlagen für die Erstellung eines Lebenslaufs und eines Anschreibens vermittelt waren, wurden die bisherigen Bewerbungserfahrungen in Kleingruppen mit den Senior Experts besprochen. In der großen Runde wurden einzelne Motivationsschreiben und Lebensläufe betrachtet, Veränderungsvorschläge erarbeitet und die Rückmeldungen von Firmen und der Umgang mit Ab- beziehungsweise Zusagen besprochen. Aus ihrer langjährigen Berufserfahrung gaben die drei Senior Experts auch Tipps für die Vorbereitung und das Verhalten in einem Vorstellungsgespräch und beleuchteten im Gespräch mit den Studierenden kulturelle Unterschiede im Bewerbungsprozess. „In Deutschland ist es zum Beispiel nicht üblich, nur einen Zweizeiler per E-Mail zu schicken“, erklärt Karin Schlecht.

Der Workshop bot den internationalen Studierenden wertvolle Unterstützung auf ihrem Weg in den deutschen Arbeitsmarkt. Besonders positiv hoben sie die persönliche Betreuung und die praxisnahen Übungen hervor – und die Teilnehmenden können auch während ihres weiteren Studiums auf Unterstützung durch die Senior Experts zählen: Wer Fragen hat, Rat oder Begleitung wünscht, solle auf sie zukommen, betonte Ralf Faaß. Die Senior Experts bieten allen Studierenden der Hochschule Coburg individuelle Beratung und kompetente Begleitung zum Berufseinstieg. Die Senior Experts geben ihre berufspraktischen Erfahrungen an Studierende weiter und freuen sich über den lebhaften Austausch. „Das macht uns sehr viel Spaß“, sagt Schlecht. „Der Workshop war sehr lebhaft und unterhaltsam.“ Das International Office der Hochschule Coburg plant, ähnliche Workshops künftig regelmäßig anzubieten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/156-international_Office_-_Bewerbungsworkshop-Senior_Experts-1024x681.jpg"
                        fileSize="104225"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/156-international_Office_-_Bewerbungsworkshop-Studis-1024x670.jpg"
                        fileSize="105525"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="670"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Cybersecurity-Student in Japan]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-cybersecurity-student-in-japan-2/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Aug 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-cybersecurity-student-in-japan-2/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Andreas T. Wolf</em>

<em>IT-Studis steht die Welt offen. Den Hochschul-Studenten Luca Jung hat es zum coden nach Nara in Japan gezogen. Sein Praxissemester verbringt der 25-jährige <a href="t3://page?uid=113">Informatik-Bachelor</a> deshalb in einem Wissenschafts- und Technologie-Institut in Übersee. Hilfe hatte er dabei von seinem Professor aus der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>.</em>

Es ist eine unglaublich vielfältige Zusammenfindung von klugen Köpfen aus aller Welt, die sich am Nara Institute of Science and Technology (NAIST) zusammenfindet. So jedenfalls beschreibt es Informatik-Student Luca Jung, wenn er von seinem Praxissemester in Japan schwärmt: „Kommunikation wird hier großgeschrieben, wodurch man viele verschiedene Themengebiete der Cyber-Security kennenlernt, ernsthaft forschen kann und trotzdem einen sehr engen Bezug zu allen Kollegen hat, sei es Sensei, Senpai oder Mitstudenten.“

Jung arbeitet am NAIST in einem Labor für Cybersicherheit, wo er neben Vorträgen und Versuchen auch Events und Konferenzen besucht: „Besonders beeindruckt hat mich die hohe Motivation und die professionelle Arbeitsweise der japanischen Forscher, die mich täglich inspiriert.“ Zu seinen Hauptaufgaben vor Ort gehört zuallererst die Forschung, also viel lesen und praktische Anwendungsfälle betrachten und programmieren. Dabei hat er unter anderem auch ein kleines Intrusion-Detection-System entwickelt, das unerwünschte Einflüsse zum Beispiel auf Auto-Kameras erkennt und größere Fehler verhindert. Derzeit arbeitet er im Bereich "DPDK - Enhancing Security in High-Performance Packet Processing Frameworks" – also Systeme „hacken“, um Sicherheitslücken zu finden und zu schließen. „Besonders spannend dabei ist, dass trotz der Sicherheitsmaßnahmen alles weiterhin schnell ablaufen muss, da High-Performance Packet Processing sehr hohe Geschwindigkeiten erfordert“, schwärmt Jung.
<h4><strong>Exotische Erfahrungen</strong></h4>
Anders als an seiner Hochschule in Deutschland verläuft sein Praxissemester überraschend Theorie-lastig: „An unserer Hochschule lernt man dagegen gleichzeitig Theorie und Praxis. Die japanischen Studierenden nutzen viel von ihrer Freizeit, um die nötigen Fähigkeiten zu erlangen. Beide Systeme sind sehr unterschiedlich, aber auch sehr effektiv.“

Japan habe ihn schon immer fasziniert. Die Kultur, Sprache und Geschichte hätten ihn ebenso gereizt wie technischen Errungenschaften in Robotik und Künstliche Intelligenz (KI). Entsprechend leicht sei ihm dann die Entscheidung gefallen, ins Flugzeug zu steigen: „Um diese Eindrücke und Erfahrungen selbst zu erleben, habe ich die Chance des Praxissemesters und der möglichen Stipendien genutzt, um mich dafür zu bewerben. Mein Ziel ist es, durch diese Auslandserfahrung sowohl mein fachliches als auch mein kulturelles Wissen zu erweitern und wertvolle internationale Kontakte zu knüpfen.“
<h4><strong>Internationalisierung an der Hochschule</strong></h4>
Mitgeholfen hat dabei sein <a href="t3://page?uid=1224">Professor Dr. Florian Mittag</a>, Praxisbeauftragter der Bachelorstudiengänge Informatik und Visual Computing und Leiter des Labors für Künstliche Intelligenz an der Hochschule Coburg. Auch ihm hat es die einzigartige Kultur in Fernost angetan. Das wissen auch seine Studierenden aus den Vorlesungen, darum habe Jung ihn um Hilfe gebeten. Zusammen mit dem International Office der Hochschule konnte schließlich ein Platz vermittelt werden. Denn ab dem fünften Semester sind Praktika in der Industrie vorgesehen, um einen Einblick ins Berufsleben des Fachgebiets zu erhalten, sagt Mittag: „Es gibt Erfahrungen, die nur schwer allein im Hochschul-Umfeld umzusetzen sind. Einige unserer Studis nutzen die Chance, ihr Praktikum im Ausland zu absolvieren und dabei helfen wir gern.“

Gerade im IT-Bereich komme es in der Industrie immer häufiger zu Geschäftsbeziehungen mit internationalen Partnern, weshalb ein Blick über den kulturellen Tellerrand eine sehr lehrreiche Erfahrung sein könne, weiß der IT-Prof: „Neugier ist der beste Lehrmeister und das Studium ist die beste Zeit, um Erfahrungen zu sammeln.“

Nicht nur in der Industrie, auch für die Hochschule Coburg ist die Internationalisierung wichtig. Zwar ist das Praxissemester in Japan aktuell noch eine Besonderheit, doch wird an weiteren Möglichkeiten, Angeboten und Vernetzungen gearbeitet. Prof. Dr. Mittag würde sich auch über mehr japanische Studierende in Coburg freuen: „Das Nara Institute of Science and Technology ist eine Partner-Uni der HS Coburg und einen intensiveren Austausch würde ich sehr begrüßen.“ Zudem spielt er selbst mit dem Gedanken, ein Forschungssemester in Japan zu verbringen.
<h4><strong>Egal, ob Programmier- oder Landessprache</strong></h4>
Die Informatik ist schon im Kern international, denn sie ist überall präsent und ermöglicht eine Verständigung über Programmiersprachen. Alles, was es braucht, sind ein Computer mit Internetzugang – dann kann von überall auf der Welt gearbeitet und kommuniziert werden, sagt Mittag: „Software-Entwicklung geschieht (gerade im Open-Source-Bereich) verteilt über die ganze Welt und kann dann auch überall eingesetzt werden. Der nächste Fortschritt, um ein Gebiet weiter voranzubringen, könnte überall auf dem Planeten passieren – vielleicht auch bei uns in Coburg. Wissenschaft und Forschung lebt vom freien Gedanken- und Ideenaustausch.“

Luca Jung jedenfalls ist sehr glücklich über die Möglichkeit, sein Praxissemester im Ausland zu verbringen. Er hat inzwischen viele japanische Freunde gefunden und tiefgehende Einblicke in Kultur und Denkweise gewonnen: „Ich erlebe hier eine der schönsten Zeiten meines Lebens und möchte jedem so eine Erfahrung empfehlen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Andreas T. Wolf</em>

<em>IT-Studis steht die Welt offen. Den Hochschul-Studenten Luca Jung hat es zum coden nach Nara in Japan gezogen. Sein Praxissemester verbringt der 25-jährige <a href="t3://page?uid=113">Informatik-Bachelor</a> deshalb in einem Wissenschafts- und Technologie-Institut in Übersee. Hilfe hatte er dabei von seinem Professor aus der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>.</em>

Es ist eine unglaublich vielfältige Zusammenfindung von klugen Köpfen aus aller Welt, die sich am Nara Institute of Science and Technology (NAIST) zusammenfindet. So jedenfalls beschreibt es Informatik-Student Luca Jung, wenn er von seinem Praxissemester in Japan schwärmt: „Kommunikation wird hier großgeschrieben, wodurch man viele verschiedene Themengebiete der Cyber-Security kennenlernt, ernsthaft forschen kann und trotzdem einen sehr engen Bezug zu allen Kollegen hat, sei es Sensei, Senpai oder Mitstudenten.“

Jung arbeitet am NAIST in einem Labor für Cybersicherheit, wo er neben Vorträgen und Versuchen auch Events und Konferenzen besucht: „Besonders beeindruckt hat mich die hohe Motivation und die professionelle Arbeitsweise der japanischen Forscher, die mich täglich inspiriert.“ Zu seinen Hauptaufgaben vor Ort gehört zuallererst die Forschung, also viel lesen und praktische Anwendungsfälle betrachten und programmieren. Dabei hat er unter anderem auch ein kleines Intrusion-Detection-System entwickelt, das unerwünschte Einflüsse zum Beispiel auf Auto-Kameras erkennt und größere Fehler verhindert. Derzeit arbeitet er im Bereich "DPDK - Enhancing Security in High-Performance Packet Processing Frameworks" – also Systeme „hacken“, um Sicherheitslücken zu finden und zu schließen. „Besonders spannend dabei ist, dass trotz der Sicherheitsmaßnahmen alles weiterhin schnell ablaufen muss, da High-Performance Packet Processing sehr hohe Geschwindigkeiten erfordert“, schwärmt Jung.
<h4><strong>Exotische Erfahrungen</strong></h4>
Anders als an seiner Hochschule in Deutschland verläuft sein Praxissemester überraschend Theorie-lastig: „An unserer Hochschule lernt man dagegen gleichzeitig Theorie und Praxis. Die japanischen Studierenden nutzen viel von ihrer Freizeit, um die nötigen Fähigkeiten zu erlangen. Beide Systeme sind sehr unterschiedlich, aber auch sehr effektiv.“

Japan habe ihn schon immer fasziniert. Die Kultur, Sprache und Geschichte hätten ihn ebenso gereizt wie technischen Errungenschaften in Robotik und Künstliche Intelligenz (KI). Entsprechend leicht sei ihm dann die Entscheidung gefallen, ins Flugzeug zu steigen: „Um diese Eindrücke und Erfahrungen selbst zu erleben, habe ich die Chance des Praxissemesters und der möglichen Stipendien genutzt, um mich dafür zu bewerben. Mein Ziel ist es, durch diese Auslandserfahrung sowohl mein fachliches als auch mein kulturelles Wissen zu erweitern und wertvolle internationale Kontakte zu knüpfen.“
<h4><strong>Internationalisierung an der Hochschule</strong></h4>
Mitgeholfen hat dabei sein <a href="t3://page?uid=1224">Professor Dr. Florian Mittag</a>, Praxisbeauftragter der Bachelorstudiengänge Informatik und Visual Computing und Leiter des Labors für Künstliche Intelligenz an der Hochschule Coburg. Auch ihm hat es die einzigartige Kultur in Fernost angetan. Das wissen auch seine Studierenden aus den Vorlesungen, darum habe Jung ihn um Hilfe gebeten. Zusammen mit dem International Office der Hochschule konnte schließlich ein Platz vermittelt werden. Denn ab dem fünften Semester sind Praktika in der Industrie vorgesehen, um einen Einblick ins Berufsleben des Fachgebiets zu erhalten, sagt Mittag: „Es gibt Erfahrungen, die nur schwer allein im Hochschul-Umfeld umzusetzen sind. Einige unserer Studis nutzen die Chance, ihr Praktikum im Ausland zu absolvieren und dabei helfen wir gern.“

Gerade im IT-Bereich komme es in der Industrie immer häufiger zu Geschäftsbeziehungen mit internationalen Partnern, weshalb ein Blick über den kulturellen Tellerrand eine sehr lehrreiche Erfahrung sein könne, weiß der IT-Prof: „Neugier ist der beste Lehrmeister und das Studium ist die beste Zeit, um Erfahrungen zu sammeln.“

Nicht nur in der Industrie, auch für die Hochschule Coburg ist die Internationalisierung wichtig. Zwar ist das Praxissemester in Japan aktuell noch eine Besonderheit, doch wird an weiteren Möglichkeiten, Angeboten und Vernetzungen gearbeitet. Prof. Dr. Mittag würde sich auch über mehr japanische Studierende in Coburg freuen: „Das Nara Institute of Science and Technology ist eine Partner-Uni der HS Coburg und einen intensiveren Austausch würde ich sehr begrüßen.“ Zudem spielt er selbst mit dem Gedanken, ein Forschungssemester in Japan zu verbringen.
<h4><strong>Egal, ob Programmier- oder Landessprache</strong></h4>
Die Informatik ist schon im Kern international, denn sie ist überall präsent und ermöglicht eine Verständigung über Programmiersprachen. Alles, was es braucht, sind ein Computer mit Internetzugang – dann kann von überall auf der Welt gearbeitet und kommuniziert werden, sagt Mittag: „Software-Entwicklung geschieht (gerade im Open-Source-Bereich) verteilt über die ganze Welt und kann dann auch überall eingesetzt werden. Der nächste Fortschritt, um ein Gebiet weiter voranzubringen, könnte überall auf dem Planeten passieren – vielleicht auch bei uns in Coburg. Wissenschaft und Forschung lebt vom freien Gedanken- und Ideenaustausch.“

Luca Jung jedenfalls ist sehr glücklich über die Möglichkeit, sein Praxissemester im Ausland zu verbringen. Er hat inzwischen viele japanische Freunde gefunden und tiefgehende Einblicke in Kultur und Denkweise gewonnen: „Ich erlebe hier eine der schönsten Zeiten meines Lebens und möchte jedem so eine Erfahrung empfehlen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/157-01-Mittag-Jung-Nara-Japan-Informatik-1024x576.jpg"
                        fileSize="201228"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/157-03-Mittag-Jung-Nara-Japan-Informatik-1024x576.jpg"
                        fileSize="128477"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/157-04-Mittag-Jung-Nara-Japan-Informatik-1024x576.jpg"
                        fileSize="103585"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/157-05-Mittag-Jung-Nara-Japan-Informatik-1024x576.jpg"
                        fileSize="184066"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/157-06-Mittag-Jung-Nara-Japan-Informatik-1024x576.jpg"
                        fileSize="197997"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MittagFlorian-1024x692.jpg"
                        fileSize="88351"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category>                                <title><![CDATA[CREAPOLIS Makerspace als Lernort: Hochschule Coburg stärkt Bildungsnetzwerke]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-creapolis-makerspace-als-lernort-hochschule-coburg-staerkt-bildungsnetzwerke/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Aug 2024 10:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-creapolis-makerspace-als-lernort-hochschule-coburg-staerkt-bildungsnetzwerke/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Dr. Katja Kessel und Dr. Markus Neufeld</em>

<em>Die Schulleiter der Gymnasien aus Stadt und Landkreis Coburg haben sich ein vor Ort ein Bild davon gemacht, wie sie den CREAPOLIS Makerspace als Lernort nutzen könnten. Dabei sind einige Ideen entstanden.</em>

Der 3D-Drucker surrt. Schicht für Schicht wird das Kunststoff-Filament aus extrudiert, während das Bauteil langsam aber sicher in die Höhe wächst. Nebenan rauscht die Absaugung des Lasercutters. „Unsere digitale Laubsäge,“ erklärt Lorenz Raab, Leiter des <a href="https://www.creapolis-coburg.de/">CREAPOLIS Makerspace</a> in der Alten Kühlhalle. Hier wird gefräst, gelötet, gescannt – die offene Werkstatt der Hochschule Coburg steht allen Macherinnen und Machern offen – selbstverständlich auch den Lehrkräften mit ihren Schülerinnen und Schülern. „Ab 16 Jahren kann man einen Einführungskurs belegen und dann die jeweiligen Geräte und Maschinen nutzen“, berichtet Raab weiter. „Unter wir unterstützen dabei mit unserem Team.“
<h4><strong>Ideen für die Praxis</strong></h4>
Die Potenziale des CREAPOLIS Makerspace als Lernort zu nutzen – das war das Anliegen von Prof. Dr. Stefan Gast, dem Präsidenten der Hochschule Coburg, der genau dazu die Schulleiter der Coburger Gymnasien aus Stadt und Landkreis eingeladen hatte, um sich vor Ort selbst ein Bild von den vielfältigen Möglichkeiten zu verschaffen. „Wir wollen noch mehr mit den Gymnasien zusammenarbeiten – wo gibt es schon so eine top ausgestattete offene Werkstatt direkt vor Ort?“, fasst Gast seine Motivation zusammen.

Und tatsächlich entstanden bei dem gemeinsamen Rundgang gleich eine ganze Reihe an Ideen für ganz unterschiedliche Schulfächer – vom Instrumentenbau in der Musik bis zum Druck von Platinen für elektronische Schaltungen in der Physik. Von einem gefrästen Geländemodell in der Geographie bis zum 3D-Druck platonischer Körper für die Mathematik. Siebdruck im Kunstunterricht oder Feuchte-Sensorik für Hochbeete in der Umwelt-AG. Der Kreativität für mögliche Projekte sind kaum Grenzen gesetzt – und eine ganze Reihe an Lehrkräften aus der Region sind bereits selbst aktive Maker und nutzen das Angebot, sei es für den Unterricht oder auch ganz privat. Um noch mehr Begeisterte zu gewinnen wird es zukünftig unter anderem Lehrerfortbildungen geben, um die Lehrkräfte mit den Technologien vertraut zu machen, die den Makerspace dann natürlich auch nutzen könnten: für W- oder P-Seminare, in der Begabtenförderung oder auch für diverse Arbeitsgruppen, denkt Lorenz Raab schon weiter.
<h4><strong>Kooperationsvereinbarung unterschrieben</strong></h4>
„Natürlich freuen wir uns, wenn Schülerinnen und Schüler durch die Nutzung des CREAPOLIS Makerspace langfristig auch an die Hochschule Coburg und ihre Studienangebote selbst herangeführt werden,“ bemerkt Präsident Gast. Das jedoch stünde nicht generell im Vordergrund. Vielmehr sieht er sich hier auch den Zielen der Bildungsregion Coburg verpflichtet: Der stärkeren Zusammenarbeit der verschiedenen Bildungsstätten und Partner, um die Qualität bestehender Bildungsangebote zu verbessern und neue Ideen langfristig zu initiieren.  Seinem Wunsch ließ Präsident Gast auch Taten folgen. Im Rahmen des Besuchs wurde eine weitere Kooperationsvereinbarung geschlossen: Martin Kleiner, Schulleiter des Gymnasiums Albertinum, und Hochschulpräsident Stefan Gast unterzeichneten ein entsprechendes Papier. Nunmehr bestehen mit allen weiterführenden Schulen von Stadt und Landkreis Coburg offizielle Kooperationen.

Die Schulleiter haben die Kühlhalle längst wieder verlassen, als Lorenz Raab das fertige Bauteil aus dem 3D-Drucker holt. „14 Stunden Druckzeit!“, sagt er mit einem Lächeln – und startet den nächsten Druck. Dieses Mal ein Ersatzteil, das vorher 3D-gescannt wurde und nun reproduziert wird.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Dr. Katja Kessel und Dr. Markus Neufeld</em>

<em>Die Schulleiter der Gymnasien aus Stadt und Landkreis Coburg haben sich ein vor Ort ein Bild davon gemacht, wie sie den CREAPOLIS Makerspace als Lernort nutzen könnten. Dabei sind einige Ideen entstanden.</em>

Der 3D-Drucker surrt. Schicht für Schicht wird das Kunststoff-Filament aus extrudiert, während das Bauteil langsam aber sicher in die Höhe wächst. Nebenan rauscht die Absaugung des Lasercutters. „Unsere digitale Laubsäge,“ erklärt Lorenz Raab, Leiter des <a href="https://www.creapolis-coburg.de/">CREAPOLIS Makerspace</a> in der Alten Kühlhalle. Hier wird gefräst, gelötet, gescannt – die offene Werkstatt der Hochschule Coburg steht allen Macherinnen und Machern offen – selbstverständlich auch den Lehrkräften mit ihren Schülerinnen und Schülern. „Ab 16 Jahren kann man einen Einführungskurs belegen und dann die jeweiligen Geräte und Maschinen nutzen“, berichtet Raab weiter. „Unter wir unterstützen dabei mit unserem Team.“
<h4><strong>Ideen für die Praxis</strong></h4>
Die Potenziale des CREAPOLIS Makerspace als Lernort zu nutzen – das war das Anliegen von Prof. Dr. Stefan Gast, dem Präsidenten der Hochschule Coburg, der genau dazu die Schulleiter der Coburger Gymnasien aus Stadt und Landkreis eingeladen hatte, um sich vor Ort selbst ein Bild von den vielfältigen Möglichkeiten zu verschaffen. „Wir wollen noch mehr mit den Gymnasien zusammenarbeiten – wo gibt es schon so eine top ausgestattete offene Werkstatt direkt vor Ort?“, fasst Gast seine Motivation zusammen.

Und tatsächlich entstanden bei dem gemeinsamen Rundgang gleich eine ganze Reihe an Ideen für ganz unterschiedliche Schulfächer – vom Instrumentenbau in der Musik bis zum Druck von Platinen für elektronische Schaltungen in der Physik. Von einem gefrästen Geländemodell in der Geographie bis zum 3D-Druck platonischer Körper für die Mathematik. Siebdruck im Kunstunterricht oder Feuchte-Sensorik für Hochbeete in der Umwelt-AG. Der Kreativität für mögliche Projekte sind kaum Grenzen gesetzt – und eine ganze Reihe an Lehrkräften aus der Region sind bereits selbst aktive Maker und nutzen das Angebot, sei es für den Unterricht oder auch ganz privat. Um noch mehr Begeisterte zu gewinnen wird es zukünftig unter anderem Lehrerfortbildungen geben, um die Lehrkräfte mit den Technologien vertraut zu machen, die den Makerspace dann natürlich auch nutzen könnten: für W- oder P-Seminare, in der Begabtenförderung oder auch für diverse Arbeitsgruppen, denkt Lorenz Raab schon weiter.
<h4><strong>Kooperationsvereinbarung unterschrieben</strong></h4>
„Natürlich freuen wir uns, wenn Schülerinnen und Schüler durch die Nutzung des CREAPOLIS Makerspace langfristig auch an die Hochschule Coburg und ihre Studienangebote selbst herangeführt werden,“ bemerkt Präsident Gast. Das jedoch stünde nicht generell im Vordergrund. Vielmehr sieht er sich hier auch den Zielen der Bildungsregion Coburg verpflichtet: Der stärkeren Zusammenarbeit der verschiedenen Bildungsstätten und Partner, um die Qualität bestehender Bildungsangebote zu verbessern und neue Ideen langfristig zu initiieren.  Seinem Wunsch ließ Präsident Gast auch Taten folgen. Im Rahmen des Besuchs wurde eine weitere Kooperationsvereinbarung geschlossen: Martin Kleiner, Schulleiter des Gymnasiums Albertinum, und Hochschulpräsident Stefan Gast unterzeichneten ein entsprechendes Papier. Nunmehr bestehen mit allen weiterführenden Schulen von Stadt und Landkreis Coburg offizielle Kooperationen.

Die Schulleiter haben die Kühlhalle längst wieder verlassen, als Lorenz Raab das fertige Bauteil aus dem 3D-Drucker holt. „14 Stunden Druckzeit!“, sagt er mit einem Lächeln – und startet den nächsten Druck. Dieses Mal ein Ersatzteil, das vorher 3D-gescannt wurde und nun reproduziert wird.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/147_Schulleiter_im_Makerspace__2-1024x768.jpg"
                        fileSize="54176"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/147_Schulleiter_im_Makerspace__2-1024x683.png"
                        fileSize="840744"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/147_Schulleiter_im_Makerspace__3-1024x683.png"
                        fileSize="754246"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/147_Schulleiter_im_Makerspace__4-1024x768.png"
                        fileSize="890538"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Professorin für Future Skills: von New Work bis Meetingkultur]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-professorin-fuer-future-skills-von-new-work-bis-meetingkultur/</link>
                <pubDate>Fri, 09 Aug 2024 09:07:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-professorin-fuer-future-skills-von-new-work-bis-meetingkultur/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-sophia-frank/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Sophia Frank</a> (Jahrgang 1985) forscht und lehrt seit dem Sommersemester 2024  als Professorin für Future Skills am <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a>. Die Hochschule Coburg stellt sie mit hier mit einem kurzen Fragebogen vor. </em>

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?</em>
<strong>Prof. Dr. Sophia Frank:</strong> Ich habe Wirtschaftsinformatik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg studiert und dort auch promoviert (mit der Siemens AG als Kooperationspartner). Nach meiner Promotion habe ich bei der uvex group (ein mittelständisches Familienunternehmen aus Fürth bei Nürnberg) das Thema „digitale Zusammenarbeit“ und anschließend den Bereich „Modern Work &amp; Learning“ verantwortet und hier in neun Berufsjahren spannende Projekte und Vorhaben im Bereich Digitale Transformation, Collaboration, Unternehmenskultur, Führung und Moderation umgesetzt und Trainings entwickelt und durchgeführt.

<em>Wo / wie leben Sie?</em>
Nach meiner Berufung bin ich mit meiner Familie aus Erlangen nach Kronach gezogen, wo auch der Großteil meiner Lehrveranstaltungen am Lucas Cranach Campus stattfinden. So habe ich es nicht weit und kann mit dem Rad zur Arbeit :-)

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em>
Meine Spezialgebiete sind New Work, Change Management und Teamdynamik, virtuelle Zusammenarbeit, Meetingkultur und Moderation.

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em>
Dass Fäden aus verschiedensten Disziplinen darin zusammenlaufen.

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</em>
…Sinn und Spaß machen und klar verständlich kommuniziert werden.

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em>
ein Empfang durch das Team in Kronach und immer wieder das Gefühl, mitgestalten zu können und spannende, sinnvolle Projekte in die Lehre einbinden zu können.

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em>
Ich freue mich besonders darauf, Menschen mit verschiedenen Hintergründen, Erfahrungen und in verschiedenen Lebensphasen eine Zeitlang zu begleiten und ihnen neue Perspektiven zu vermitteln, die sie dann wiederum in ihr (Berufs)leben übertragen können. Und auf spannende Kooperationen mit motivierten Menschen.

<em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em>
Das Grundgesetz und kabellose Kopfhörer.

<em>Welches Design bevorzugen Sie?</em>
Klare Linien und auch mal bunt.

<em>Lieblingsblume?</em>
Linnea Borealis (Moosglöckchen).

<em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em>
Indian Street Food – vor allem Dosa.

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em>
Yoga - kann entspannend oder herausfordernd und sehr anstrengend sein.

<em>Ihr Hauptcharakterzug?</em>
Positiv.

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em>
Ich finde nicht, dass Fehler immer entschuldigt werden müssen – am meisten freut es mich, wenn Refexion stattfindet und Menschen versuchen, sich dadurch weiterzuentwickeln.

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em>
Podcast, Kopfhörer und ein Kissen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em><a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-sophia-frank/" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Sophia Frank</a> (Jahrgang 1985) forscht und lehrt seit dem Sommersemester 2024  als Professorin für Future Skills am <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a>. Die Hochschule Coburg stellt sie mit hier mit einem kurzen Fragebogen vor. </em>

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?</em>
<strong>Prof. Dr. Sophia Frank:</strong> Ich habe Wirtschaftsinformatik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg studiert und dort auch promoviert (mit der Siemens AG als Kooperationspartner). Nach meiner Promotion habe ich bei der uvex group (ein mittelständisches Familienunternehmen aus Fürth bei Nürnberg) das Thema „digitale Zusammenarbeit“ und anschließend den Bereich „Modern Work &amp; Learning“ verantwortet und hier in neun Berufsjahren spannende Projekte und Vorhaben im Bereich Digitale Transformation, Collaboration, Unternehmenskultur, Führung und Moderation umgesetzt und Trainings entwickelt und durchgeführt.

<em>Wo / wie leben Sie?</em>
Nach meiner Berufung bin ich mit meiner Familie aus Erlangen nach Kronach gezogen, wo auch der Großteil meiner Lehrveranstaltungen am Lucas Cranach Campus stattfinden. So habe ich es nicht weit und kann mit dem Rad zur Arbeit :-)

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em>
Meine Spezialgebiete sind New Work, Change Management und Teamdynamik, virtuelle Zusammenarbeit, Meetingkultur und Moderation.

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em>
Dass Fäden aus verschiedensten Disziplinen darin zusammenlaufen.

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</em>
…Sinn und Spaß machen und klar verständlich kommuniziert werden.

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em>
ein Empfang durch das Team in Kronach und immer wieder das Gefühl, mitgestalten zu können und spannende, sinnvolle Projekte in die Lehre einbinden zu können.

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em>
Ich freue mich besonders darauf, Menschen mit verschiedenen Hintergründen, Erfahrungen und in verschiedenen Lebensphasen eine Zeitlang zu begleiten und ihnen neue Perspektiven zu vermitteln, die sie dann wiederum in ihr (Berufs)leben übertragen können. Und auf spannende Kooperationen mit motivierten Menschen.

<em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em>
Das Grundgesetz und kabellose Kopfhörer.

<em>Welches Design bevorzugen Sie?</em>
Klare Linien und auch mal bunt.

<em>Lieblingsblume?</em>
Linnea Borealis (Moosglöckchen).

<em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em>
Indian Street Food – vor allem Dosa.

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em>
Yoga - kann entspannend oder herausfordernd und sehr anstrengend sein.

<em>Ihr Hauptcharakterzug?</em>
Positiv.

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em>
Ich finde nicht, dass Fehler immer entschuldigt werden müssen – am meisten freut es mich, wenn Refexion stattfindet und Menschen versuchen, sich dadurch weiterzuentwickeln.

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em>
Podcast, Kopfhörer und ein Kissen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/150-Fragebogen_Frank-683x1024.jpg"
                        fileSize="170346"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Klinische Sozialarbeit]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Jubiläum: Seit 30 Jahren trägt das IPSG dazu bei, Lebensbedingungen zu verbessern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jubilaeum-seit-30-jahren-traegt-das-ipsg-dazu-bei-lebensbedingungen-zu-verbessern/</link>
                <pubDate>Thu, 08 Aug 2024 07:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jubilaeum-seit-30-jahren-traegt-das-ipsg-dazu-bei-lebensbedingungen-zu-verbessern/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das Institut für Psycho-Soziale Gesundheit (IPSG) feiert 2024 seinen 30. Geburtstag. Das wurde mit verschiedenen, interessanten Veranstaltungen begangen. An der Hochschule Coburg fand eine Podiumsdiskussion zu einem aktuellen Thema statt, das für die Klinische Sozialarbeit und insgesamt für die Fakultät Soziale Arbeit hohe Relevanz hat – aber nicht nur soziale Berufe betrifft: „Wie gelingt Mitarbeitendenfürsorge in Zeiten des Fachkräftemangels?“.</em>

Als das Institut für Psycho-Soziale Gesundheit (IPSG) gegründet wurde, war der heutige Präsident der Hochschule Coburg Maschinenbau-Student in Kaiserslautern und ahnte nichts von diesem Institut mit drei Mitarbeitenden, das sich zu einer bedeutenden Größe im deutschsprachigen Raum entwickeln würde – und erst recht ahnte er nicht, dass er, Stefan Gast, drei Jahrzehnte später die beeindruckende Entwicklung dieses Instituts würdigen würde. Bei der Feier zum 30. Jubiläum des IPSG erklärte Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>: „Heute sind 70 Fachkräfte im IPSG tätig, und es ist besonders schön, dass viele von ihnen Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg sind.“ Dies reicht von der Fachleitung einzelner Maßnahmen bis zur Ebene der Geschäftsführung. Gast betonte, dass die Hochschule ohne den intensiven Theorie-Praxis-Transfer, der den Kern der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und IPSG ausmacht, nicht ihre Vorreiterrolle bei der Profilierung der Klinischen Sozialarbeit hätte. Und bei all den Veränderungen sei in 30 Jahren IPSG eines immer gleich geblieben: „das besondere Engagement für schwerbelastete Kinder, Jugendliche und Familien, die in hochproblematischen sozialen Kontexten leben und intensive sozialtherapeutische Unterstützung brauchen.“

Das IPSG ist das einzige An-Institut der Hochschule Coburg. Es wurde 1993 durch Helmut Pauls (von 1984 bis 2016 Professor an der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a>) gegründet. Zwei Jahre später wurde der Status als An-Institut nach dem Bayerischen Hochschulgesetz verliehen. Das Institut verwirklicht als staatlich anerkannter freier Träger der Jugendhilfe ein breites Spektrum an Maßnahmen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe wie beispielsweise Ambulante Familienhilfe, Frühe Hilfen, Stütz- und Förderklassen, psychosoziale Fachdienste, Heilpädagogisch-therapeutische Ambulanz. Das Konzept basiert auf einem humanistischen Verständnis Klinischer Sozialarbeit, das Menschen in ihrer besonderen Lebenssituation wahrnimmt und unterstützt.
<h4><strong>Ein bereichernder Austausch zwischen Hochschule und exzellenter Praxis</strong></h4>
„Mit dem IPSG verbindet uns als Fakultät Soziale Arbeit eine sehr lebendige und langjährige Kooperation“, erklärte <a href="t3://page?uid=1234">Prof. Dr. Hellen Gross</a>, Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Coburg. Jedes Jahr absolvieren Studierende aus dem <a href="t3://page?uid=98">Bachelor Soziale Arbeit </a>ihr Praxissemester am IPSG und werden dort sehr gut angeleitet. Mitarbeitende des IPSG unterstützen insbesondere die Lehre in den beiden sozialklinischen Masterstudiengängen der Fakultät (<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">berufsbegleitender Weiterbildungsmaster Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/master-soziale-arbeit/klinische-sozialarbeit.html">Konsekutiver Master Soziale Arbeit mit der Vertiefung in Klinischer Sozialarbeit</a>) - durch Angebote von Selbsterfahrung, Supervision und die Möglichkeit von Exkursionen in das IPSG. Die Dekanin unterstrich die Bedeutung des Austauschs mit exzellenter Praxis und wies auf die vielfältigen Berufsmöglichkeiten der Absolventinnen und Absolventen hin. „Die Studierenden tragen dazu bei, die Lebensbedingungen von Menschen zu verbessern und leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.“

<a href="t3://page?uid=456">Prof. Dr. Christine Kröger</a>, die als Studiengangsleiterin des berufsbegleitenden Weiterbildungsmasters intensiv mit dem IPSG zusammenarbeitet, betonte die Aktualität und Bedeutung des Themas der Mitarbeitendenfürsorge in der Sozialen Arbeit: Gerade die Arbeit mit komplex belasteten Familien, in denen beispielsweise Kinder und Jugendliche schwere emotionale Probleme und psychiatrische Erkrankungen entwickeln und Hilferoutinen mitunter an Grenzen stoßen, stellt hohe Anforderungen an Fachkräfte. Aus Anlass des 30. Jubiläums hat sich das IPSG mit Veranstaltungen wie einem Tag der offenen Tür, einem Straßenfest und Fachvorträgen präsentiert und so einen facettenreichen Einblick in die verschiedenen Maßnahmen gegeben. Aufgrund der besonderen Verbindung zur Hochschule Coburg fand im HUK-COBURG-Audimax eine spannende Podiumsdiskussion statt, die Prof. Kröger mitorganisierte. Thema war „Wie gelingt Mitarbeitendenfürsorge in Zeiten des Fachkräftemangels?“.
<h4><strong>Wertschätzende Führung als Grundpfeiler der Mitarbeitendenfürsorge</strong></h4>
Das Thema Mitarbeitendenfürsorge wurde dabei aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet von Christian Kuhn, Geschäftsführer des Vereins für Sozialpädagogische Jugendbetreuung, Steffen Tauss, Leiter Sozial und Gesundheitswesen der Brose Gruppe, Prof. Dr. Christiane Alberternst, Gleichstellungsbeauftrage der Hochschule Coburg, Psychotherapeutin und Führungskräftecoach sowie von Pia Keller, Institutsleitung des IPSG, Entwicklung eines Konzepts der Mitarbeitendenfürsorge am IPSG. Carola Gollub, Geschäftsführung des IPSG, gab als Moderatorin immer wieder neue Denkanstöße in die Gesprächsrunde.

Ausgangspunkt war die provokante Frage, ob es den Fachkräftemangel überhaupt gibt; Pia Keller zufolge wird in der Kinder- und Jugendhilfe sehr deutlich, dass es gerade im Bereich der stationären Hilfen deutlich schwieriger sei, Fachkräfte zu gewinnen als in anderen Hilfeformen. Zur Frage, wie Mitarbeitendenfürsorge konkret gelingt, betonte <a href="t3://page?uid=1041">Prof Dr. Christiane Alberternst </a>vor allem die Bedeutung einer guten Führung, die sich durch klare Zielsetzung und eine individuelle Orientierung an den Mitarbeitenden auszeichne. Christian Kuhn stimmt zu: Zur Mitarbeitendenfürsorge gehöre gerade in der Kinder- und Jugendhilfe Klarheit zum Beispiel durch Krisenpläne und eine insgesamt gute Atmosphäre mit unmittelbarer Kommunikation. Das bedeute auch als Geschäftsführung möglichst jederzeit ansprechbar zu sein. Steffen Tauss betonte, wie wichtig „Sinnhaftigkeit“ in der eigenen Tätigkeit für die Zufriedenheit sei; darüber hinaus seien Beratungsangebote wichtig. Es fördere auch die emotionale Bindung an ein Unternehmen oder einen Träger, wenn Mitarbeitende – auch in persönlichen Krisen – unterstützt werden. Pia Keller stellte dar, dass am IPSG Wertschätzung, Offenheit, aber auch Supervisionsangebote, Willkommensteams für neue Mitarbeitende und gemeinsame Rituale und Feste Ausdruck der Fürsorge für Mitarbeitende sei. Die Diskussionsrunde war sich einig darüber, dass wertschätzende Führung ein Grundpfeiler und Ausgangspunkt für die Mitarbeitendenfürsorge sei. Es wurden auch konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie Mitarbeitende auch in Zeiten des Fachkräftemangels gebunden werden können: konstruktive Feedbackgespräche, eine Kultur der gelebten Wertschätzung und Gestaltungsmöglichkeiten durch Partizipation zum Beispiel durch Arbeitskreise während der Arbeitszeit.

Das Publikum bestand aus Fachkräften der Sozialen Arbeit, Studierenden und auch wichtigen Kooperationspartnerinnen und -partner des IPSG, beispielsweise aus dem Amt für Jugend und Familie, die hier die Gelegenheit nutzten, sich zu informieren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das Institut für Psycho-Soziale Gesundheit (IPSG) feiert 2024 seinen 30. Geburtstag. Das wurde mit verschiedenen, interessanten Veranstaltungen begangen. An der Hochschule Coburg fand eine Podiumsdiskussion zu einem aktuellen Thema statt, das für die Klinische Sozialarbeit und insgesamt für die Fakultät Soziale Arbeit hohe Relevanz hat – aber nicht nur soziale Berufe betrifft: „Wie gelingt Mitarbeitendenfürsorge in Zeiten des Fachkräftemangels?“.</em>

Als das Institut für Psycho-Soziale Gesundheit (IPSG) gegründet wurde, war der heutige Präsident der Hochschule Coburg Maschinenbau-Student in Kaiserslautern und ahnte nichts von diesem Institut mit drei Mitarbeitenden, das sich zu einer bedeutenden Größe im deutschsprachigen Raum entwickeln würde – und erst recht ahnte er nicht, dass er, Stefan Gast, drei Jahrzehnte später die beeindruckende Entwicklung dieses Instituts würdigen würde. Bei der Feier zum 30. Jubiläum des IPSG erklärte Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>: „Heute sind 70 Fachkräfte im IPSG tätig, und es ist besonders schön, dass viele von ihnen Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg sind.“ Dies reicht von der Fachleitung einzelner Maßnahmen bis zur Ebene der Geschäftsführung. Gast betonte, dass die Hochschule ohne den intensiven Theorie-Praxis-Transfer, der den Kern der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und IPSG ausmacht, nicht ihre Vorreiterrolle bei der Profilierung der Klinischen Sozialarbeit hätte. Und bei all den Veränderungen sei in 30 Jahren IPSG eines immer gleich geblieben: „das besondere Engagement für schwerbelastete Kinder, Jugendliche und Familien, die in hochproblematischen sozialen Kontexten leben und intensive sozialtherapeutische Unterstützung brauchen.“

Das IPSG ist das einzige An-Institut der Hochschule Coburg. Es wurde 1993 durch Helmut Pauls (von 1984 bis 2016 Professor an der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a>) gegründet. Zwei Jahre später wurde der Status als An-Institut nach dem Bayerischen Hochschulgesetz verliehen. Das Institut verwirklicht als staatlich anerkannter freier Träger der Jugendhilfe ein breites Spektrum an Maßnahmen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe wie beispielsweise Ambulante Familienhilfe, Frühe Hilfen, Stütz- und Förderklassen, psychosoziale Fachdienste, Heilpädagogisch-therapeutische Ambulanz. Das Konzept basiert auf einem humanistischen Verständnis Klinischer Sozialarbeit, das Menschen in ihrer besonderen Lebenssituation wahrnimmt und unterstützt.
<h4><strong>Ein bereichernder Austausch zwischen Hochschule und exzellenter Praxis</strong></h4>
„Mit dem IPSG verbindet uns als Fakultät Soziale Arbeit eine sehr lebendige und langjährige Kooperation“, erklärte <a href="t3://page?uid=1234">Prof. Dr. Hellen Gross</a>, Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Coburg. Jedes Jahr absolvieren Studierende aus dem <a href="t3://page?uid=98">Bachelor Soziale Arbeit </a>ihr Praxissemester am IPSG und werden dort sehr gut angeleitet. Mitarbeitende des IPSG unterstützen insbesondere die Lehre in den beiden sozialklinischen Masterstudiengängen der Fakultät (<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">berufsbegleitender Weiterbildungsmaster Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/master-soziale-arbeit/klinische-sozialarbeit.html">Konsekutiver Master Soziale Arbeit mit der Vertiefung in Klinischer Sozialarbeit</a>) - durch Angebote von Selbsterfahrung, Supervision und die Möglichkeit von Exkursionen in das IPSG. Die Dekanin unterstrich die Bedeutung des Austauschs mit exzellenter Praxis und wies auf die vielfältigen Berufsmöglichkeiten der Absolventinnen und Absolventen hin. „Die Studierenden tragen dazu bei, die Lebensbedingungen von Menschen zu verbessern und leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.“

<a href="t3://page?uid=456">Prof. Dr. Christine Kröger</a>, die als Studiengangsleiterin des berufsbegleitenden Weiterbildungsmasters intensiv mit dem IPSG zusammenarbeitet, betonte die Aktualität und Bedeutung des Themas der Mitarbeitendenfürsorge in der Sozialen Arbeit: Gerade die Arbeit mit komplex belasteten Familien, in denen beispielsweise Kinder und Jugendliche schwere emotionale Probleme und psychiatrische Erkrankungen entwickeln und Hilferoutinen mitunter an Grenzen stoßen, stellt hohe Anforderungen an Fachkräfte. Aus Anlass des 30. Jubiläums hat sich das IPSG mit Veranstaltungen wie einem Tag der offenen Tür, einem Straßenfest und Fachvorträgen präsentiert und so einen facettenreichen Einblick in die verschiedenen Maßnahmen gegeben. Aufgrund der besonderen Verbindung zur Hochschule Coburg fand im HUK-COBURG-Audimax eine spannende Podiumsdiskussion statt, die Prof. Kröger mitorganisierte. Thema war „Wie gelingt Mitarbeitendenfürsorge in Zeiten des Fachkräftemangels?“.
<h4><strong>Wertschätzende Führung als Grundpfeiler der Mitarbeitendenfürsorge</strong></h4>
Das Thema Mitarbeitendenfürsorge wurde dabei aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet von Christian Kuhn, Geschäftsführer des Vereins für Sozialpädagogische Jugendbetreuung, Steffen Tauss, Leiter Sozial und Gesundheitswesen der Brose Gruppe, Prof. Dr. Christiane Alberternst, Gleichstellungsbeauftrage der Hochschule Coburg, Psychotherapeutin und Führungskräftecoach sowie von Pia Keller, Institutsleitung des IPSG, Entwicklung eines Konzepts der Mitarbeitendenfürsorge am IPSG. Carola Gollub, Geschäftsführung des IPSG, gab als Moderatorin immer wieder neue Denkanstöße in die Gesprächsrunde.

Ausgangspunkt war die provokante Frage, ob es den Fachkräftemangel überhaupt gibt; Pia Keller zufolge wird in der Kinder- und Jugendhilfe sehr deutlich, dass es gerade im Bereich der stationären Hilfen deutlich schwieriger sei, Fachkräfte zu gewinnen als in anderen Hilfeformen. Zur Frage, wie Mitarbeitendenfürsorge konkret gelingt, betonte <a href="t3://page?uid=1041">Prof Dr. Christiane Alberternst </a>vor allem die Bedeutung einer guten Führung, die sich durch klare Zielsetzung und eine individuelle Orientierung an den Mitarbeitenden auszeichne. Christian Kuhn stimmt zu: Zur Mitarbeitendenfürsorge gehöre gerade in der Kinder- und Jugendhilfe Klarheit zum Beispiel durch Krisenpläne und eine insgesamt gute Atmosphäre mit unmittelbarer Kommunikation. Das bedeute auch als Geschäftsführung möglichst jederzeit ansprechbar zu sein. Steffen Tauss betonte, wie wichtig „Sinnhaftigkeit“ in der eigenen Tätigkeit für die Zufriedenheit sei; darüber hinaus seien Beratungsangebote wichtig. Es fördere auch die emotionale Bindung an ein Unternehmen oder einen Träger, wenn Mitarbeitende – auch in persönlichen Krisen – unterstützt werden. Pia Keller stellte dar, dass am IPSG Wertschätzung, Offenheit, aber auch Supervisionsangebote, Willkommensteams für neue Mitarbeitende und gemeinsame Rituale und Feste Ausdruck der Fürsorge für Mitarbeitende sei. Die Diskussionsrunde war sich einig darüber, dass wertschätzende Führung ein Grundpfeiler und Ausgangspunkt für die Mitarbeitendenfürsorge sei. Es wurden auch konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie Mitarbeitende auch in Zeiten des Fachkräftemangels gebunden werden können: konstruktive Feedbackgespräche, eine Kultur der gelebten Wertschätzung und Gestaltungsmöglichkeiten durch Partizipation zum Beispiel durch Arbeitskreise während der Arbeitszeit.

Das Publikum bestand aus Fachkräften der Sozialen Arbeit, Studierenden und auch wichtigen Kooperationspartnerinnen und -partner des IPSG, beispielsweise aus dem Amt für Jugend und Familie, die hier die Gelegenheit nutzten, sich zu informieren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/145-30-Jubilaeum_IPSG-1-1024x718.jpg"
                        fileSize="84639"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="718"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/145-30-Jubilaeum_IPSG-gross-1024x720.jpg"
                        fileSize="75811"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="720"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/145-30-Jubilaeum_IPSG-kroeger-1024x657.jpg"
                        fileSize="88320"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="657"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/145-30-Jubilaeum_IPSG-kroeger2-1024x699.jpg"
                        fileSize="79529"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="699"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/145-30-Jubilaeum_IPSG-podium-1024x638.jpg"
                        fileSize="109285"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="638"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Alumni]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category>                                <title><![CDATA[Nach dem Bachelor in die Startup-Szene]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nach-dem-bachelor-in-die-starrtup-szene-mal-eben-die-welt-logistik-umkrempeln/</link>
                <pubDate>Thu, 08 Aug 2024 06:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nach-dem-bachelor-in-die-starrtup-szene-mal-eben-die-welt-logistik-umkrempeln/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="MsoTitle"><em>Andreas T. Wolf</em></p>
<p class="MsoTitle"><em>Was er da plant, klingt wie Science-Fiction, doch es könnte schon bald Realität werden: Der Entrepreneur Philipp Scheler, plant nicht weniger als den weltweiten Güterverkehr zu revolutionieren. Im Interview verrät der heutige Alumnus und den Mitbegründer von ecoro, wie ihn die Hochschule Coburg geprägt hat. Vor acht Jahren hat er hier sein Studium in <a href="t3://page?uid=266">Automotive Technologies and Management </a>an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> abgeschlossen.</em></p>
<em>Was macht das Unternehmen ecoro und wie wollen Sie die Welt verändern?</em>
<strong>Philipp Scheler:</strong> Ecoro entwickelt ein geschlossenes Transportsystem, das einen CO2-neutralen und modularen Gütertransport ermöglicht. Die Kernkomponenten sind von uns entwickelte automatisierte Fahrzeuge zu möglichst günstigen Preisen. Auch die Fahrzeugkommunikation und die Steuerungssoftware entwickeln wir selbst.

<em>Sie wollen also den Güterverkehr unter die Erde bringen?</em>
Unser Geschäftsmodell ist ein Vier-Stufen-Plan, den wir bei jedem Projekt individuell anwenden. Zuerst führen wir mit Kunden Machbarkeitsstudien durch. Dann liefern wir ihnen die notwendige Technik, die in der großen Ausführung eine geschlossene Infrastruktur mit unserem Transportsystem im Inneren sein kann. Wir können aber auch mit einer deutlich abgespeckten Variante einzelne Punkt-zu-Punkt-Verbindungen oberirdisch auf privatem Gelände automatisieren, zum Beispiel auf dem Produktionsgelände eines Unternehmens. Kunden können beispielsweise Flughäfen, große Warenhäuser, Regierungen oder Unternehmen sein, die Ihre Frachtstrecke automatisieren wollen. Wir sprechen derzeit auch mit einer großen Bank. Gerade entwickeln wir unsere Technologie weiter Richtung B-Muster, was dann die ersten Serienkomponenten beinhalten wird.

<em>Sie haben 2016 Ihr Studium in Automotive Technologies and Management mit einem Bachelor of Engineering abgeschlossen. Heute sind Sie Mitgründer und CMO eines Unternehmens. Wie kam es dazu?</em>
Meine ersten größeren Schritte in selbstständige Projekte ging ich schon während meiner Studienzeit. Manche Alumni können sich vielleicht noch an die Studentenfeier Departure am Güterbahnhof erinnern. Ohne Genehmigungen, ohne Budget und ohne funktionierende Infrastruktur sagte man meinem Kollegen Lars Eggers und mir, dass wir aufhören sollen zu träumen. Eine Veranstaltung in dieser Form sei unmöglich. Drei Veranstaltungen mit über 4000 Besuchern später wissen wir es besser. Unmöglich gibt es bei mir nicht. Ich brauche große Aufgaben (lacht).

<em>Haben Sie die Studienzeit zwischen 2012 und 2016 in guter Erinnerung?</em>
Zu Beginn meines Studiums habe ich meine Großeltern und meinen Vater verloren. Das hat mich emotional sehr erschüttert aber auch für das Leben geprägt. Doch an der Hochschule Coburg hatte ich dann eine starke Gemeinschaft. Ob beim Lernen oder in der Freizeit: Viele Dinge fielen mir mit meinen Mitstudierenden leichter. Wir achteten aufeinander.

<em>Wie ging es nach dem Studium weiter?</em>
Durch mein Praxissemester bei MAN hätte ich mir einen Berufseinstieg bei einem Ausrüstungshersteller vorstellen können. Während meiner Bachelorarbeit bekam ich dann aber von einem guten Freund die Empfehlung, den Weg in eine junge Berateragentur zu wählen. Damals war das Team mit 20 Leuten sehr dynamisch und wir wurde direkt in verantwortungsvolle Themen reingeworfen. Prozessoptimierung und Digitalisierung, Probleme lösen und echten Mehrwert generieren – das überzeugte mich. Das Unternehmen hat heute mehrere hundert Mitarbeitende. Die kontinuierliche Weiterentwicklung meiner Persönlichkeit war im Grunde das, was ich wirklich wollte.

<em>Wie sind Sie zu ecoro gekommen?</em>
Mein Kollege Daniel Daum hatte eine langjährige Erfahrung im Bauwesen und zusätzlich im Hyperloop Projekt von Elon Musk mitgearbeitet. Von ihm stammt die Idee und ihm ist es zu verdanken, dass wir jetzt in einem sechs-köpfigen Team an der Ausarbeitung des Transportnetzwerks arbeiten. Ich war davon so begeistert, dass ich als Mitgründer zu ecoro dazustieß.

<em>Hat das Studium ihre Entscheidung beeinflusst?</em>
Die Inspiration, an diesem Projekt mitzuwirken, kam tatsächlich aus dem Studium. Wir entwickeln heute autonome Fahrzeuge, für die ich dank des Studiums ein gutes Grundlagenverständnis besitze. Das fachliche Wissen hat mir außerdem eine solide Basis für das Bestehen in der Arbeitswelt gegeben. Ich selbst würde mich eher als Praktiker bezeichnen, konnte aber trotzdem viel aus der Theorie mitnehmen. Mir ist zum Beispiel ein Seminar bei Bosch in Bamberg in Erinnerung geblieben, bei dem wir die Fertigungslinie eines Akkuschraubers optimieren durften. Dort konnten wir das theoretische Wissen dann in der Praxis anwenden. Diese Mischung hat mir am meisten für mein Berufsleben geholfen.

<em>Die Fragen stellte Andreas Wolf vom Team IMPETUS, ein im Rahmen der Bund-Länder-Initiative‚ FH-Personal und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz GWK gefördertes Projekt.</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoTitle"><em>Andreas T. Wolf</em></p>
<p class="MsoTitle"><em>Was er da plant, klingt wie Science-Fiction, doch es könnte schon bald Realität werden: Der Entrepreneur Philipp Scheler, plant nicht weniger als den weltweiten Güterverkehr zu revolutionieren. Im Interview verrät der heutige Alumnus und den Mitbegründer von ecoro, wie ihn die Hochschule Coburg geprägt hat. Vor acht Jahren hat er hier sein Studium in <a href="t3://page?uid=266">Automotive Technologies and Management </a>an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> abgeschlossen.</em></p>
<em>Was macht das Unternehmen ecoro und wie wollen Sie die Welt verändern?</em>
<strong>Philipp Scheler:</strong> Ecoro entwickelt ein geschlossenes Transportsystem, das einen CO2-neutralen und modularen Gütertransport ermöglicht. Die Kernkomponenten sind von uns entwickelte automatisierte Fahrzeuge zu möglichst günstigen Preisen. Auch die Fahrzeugkommunikation und die Steuerungssoftware entwickeln wir selbst.

<em>Sie wollen also den Güterverkehr unter die Erde bringen?</em>
Unser Geschäftsmodell ist ein Vier-Stufen-Plan, den wir bei jedem Projekt individuell anwenden. Zuerst führen wir mit Kunden Machbarkeitsstudien durch. Dann liefern wir ihnen die notwendige Technik, die in der großen Ausführung eine geschlossene Infrastruktur mit unserem Transportsystem im Inneren sein kann. Wir können aber auch mit einer deutlich abgespeckten Variante einzelne Punkt-zu-Punkt-Verbindungen oberirdisch auf privatem Gelände automatisieren, zum Beispiel auf dem Produktionsgelände eines Unternehmens. Kunden können beispielsweise Flughäfen, große Warenhäuser, Regierungen oder Unternehmen sein, die Ihre Frachtstrecke automatisieren wollen. Wir sprechen derzeit auch mit einer großen Bank. Gerade entwickeln wir unsere Technologie weiter Richtung B-Muster, was dann die ersten Serienkomponenten beinhalten wird.

<em>Sie haben 2016 Ihr Studium in Automotive Technologies and Management mit einem Bachelor of Engineering abgeschlossen. Heute sind Sie Mitgründer und CMO eines Unternehmens. Wie kam es dazu?</em>
Meine ersten größeren Schritte in selbstständige Projekte ging ich schon während meiner Studienzeit. Manche Alumni können sich vielleicht noch an die Studentenfeier Departure am Güterbahnhof erinnern. Ohne Genehmigungen, ohne Budget und ohne funktionierende Infrastruktur sagte man meinem Kollegen Lars Eggers und mir, dass wir aufhören sollen zu träumen. Eine Veranstaltung in dieser Form sei unmöglich. Drei Veranstaltungen mit über 4000 Besuchern später wissen wir es besser. Unmöglich gibt es bei mir nicht. Ich brauche große Aufgaben (lacht).

<em>Haben Sie die Studienzeit zwischen 2012 und 2016 in guter Erinnerung?</em>
Zu Beginn meines Studiums habe ich meine Großeltern und meinen Vater verloren. Das hat mich emotional sehr erschüttert aber auch für das Leben geprägt. Doch an der Hochschule Coburg hatte ich dann eine starke Gemeinschaft. Ob beim Lernen oder in der Freizeit: Viele Dinge fielen mir mit meinen Mitstudierenden leichter. Wir achteten aufeinander.

<em>Wie ging es nach dem Studium weiter?</em>
Durch mein Praxissemester bei MAN hätte ich mir einen Berufseinstieg bei einem Ausrüstungshersteller vorstellen können. Während meiner Bachelorarbeit bekam ich dann aber von einem guten Freund die Empfehlung, den Weg in eine junge Berateragentur zu wählen. Damals war das Team mit 20 Leuten sehr dynamisch und wir wurde direkt in verantwortungsvolle Themen reingeworfen. Prozessoptimierung und Digitalisierung, Probleme lösen und echten Mehrwert generieren – das überzeugte mich. Das Unternehmen hat heute mehrere hundert Mitarbeitende. Die kontinuierliche Weiterentwicklung meiner Persönlichkeit war im Grunde das, was ich wirklich wollte.

<em>Wie sind Sie zu ecoro gekommen?</em>
Mein Kollege Daniel Daum hatte eine langjährige Erfahrung im Bauwesen und zusätzlich im Hyperloop Projekt von Elon Musk mitgearbeitet. Von ihm stammt die Idee und ihm ist es zu verdanken, dass wir jetzt in einem sechs-köpfigen Team an der Ausarbeitung des Transportnetzwerks arbeiten. Ich war davon so begeistert, dass ich als Mitgründer zu ecoro dazustieß.

<em>Hat das Studium ihre Entscheidung beeinflusst?</em>
Die Inspiration, an diesem Projekt mitzuwirken, kam tatsächlich aus dem Studium. Wir entwickeln heute autonome Fahrzeuge, für die ich dank des Studiums ein gutes Grundlagenverständnis besitze. Das fachliche Wissen hat mir außerdem eine solide Basis für das Bestehen in der Arbeitswelt gegeben. Ich selbst würde mich eher als Praktiker bezeichnen, konnte aber trotzdem viel aus der Theorie mitnehmen. Mir ist zum Beispiel ein Seminar bei Bosch in Bamberg in Erinnerung geblieben, bei dem wir die Fertigungslinie eines Akkuschraubers optimieren durften. Dort konnten wir das theoretische Wissen dann in der Praxis anwenden. Diese Mischung hat mir am meisten für mein Berufsleben geholfen.

<em>Die Fragen stellte Andreas Wolf vom Team IMPETUS, ein im Rahmen der Bund-Länder-Initiative‚ FH-Personal und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz GWK gefördertes Projekt.</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/143-Scheler-Alumni-ecoro-768x1024.jpg"
                        fileSize="146543"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Kann KI Klima und Medizin? Antworten gibt’s im Podcast!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kann-ki-klima-und-medizin-antworten-gibts-im-podcast/</link>
                <pubDate>Tue, 06 Aug 2024 10:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kann-ki-klima-und-medizin-antworten-gibts-im-podcast/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Künstliche Intelligenz in Bioanalytik und Bioinformatik: Das ist jetzt auch an der Hochschule Coburg normal. Mit neuen Schwerpunktfächern und engerer interdisziplinärer Zusammenarbeit bekommen Studierende und Forschende noch moderne Möglichkeiten zu arbeiten und zu lernen. In unserem <a href="https://open.spotify.com/episode/6dZWolAlMUF3yc3tuzLbcu">Zeitgeistpodcast "Wissen Sie was?" </a>erklären <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll</a> und <a href="t3://page?uid=1441">Prof. Dr. Stefan Simm</a> von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>, was sich ändert und wie das die Region betrifft. </em>

In den neuen Studienvertiefungen Humanbiologie oder Umwelt Data Science bekommen Studierende das Werkzeug an die Hand, Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden: egal ob in der Lebensmittelbranche, im Gesundheitssektor oder in der Datenwissenschaft. Denn die <a href="t3://page?uid=263">Bioanalytik </a>untersucht im Grunde Daten und findet Zusammenhänge – was durch die Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zukunft noch einfacher werden dürfte. Die Geschwindigkeit, mit der KI entnommene Daten durchforsten und Unstimmigkeiten oder Regelmäßigkeiten erkennen kann, ist immens und könnte dazu beitragen, zum Beispiel Krankheitstypen schneller zu erkennen und Therapien besser anzupassen.

Modernes Wissen braucht moderne Lehre, kein Wunder also, dass sich die Studierenden verschiedener Fakultäten nun auch im Bereich KI weiterbilden können. Hierfür wird die Zusammenarbeit mit dem neuen KI-Zentrum Center for Responsible Artificial Intelligence auch die Bioanalytik bereichern. Für die Promovierenden des <a href="t3://page?uid=1453">Promotionszentrums Analytics4Health</a> sind damit ebenfalls mehr Optionen für Forschungsarbeiten eröffnet. Wie und was da genau geforscht wird und wie es unsere Region betrifft, gibt es in unserem Podcast auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=r73uzwgY5M4">Youtube</a> und Spotify zu hören.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Künstliche Intelligenz in Bioanalytik und Bioinformatik: Das ist jetzt auch an der Hochschule Coburg normal. Mit neuen Schwerpunktfächern und engerer interdisziplinärer Zusammenarbeit bekommen Studierende und Forschende noch moderne Möglichkeiten zu arbeiten und zu lernen. In unserem <a href="https://open.spotify.com/episode/6dZWolAlMUF3yc3tuzLbcu">Zeitgeistpodcast "Wissen Sie was?" </a>erklären <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll</a> und <a href="t3://page?uid=1441">Prof. Dr. Stefan Simm</a> von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>, was sich ändert und wie das die Region betrifft. </em>

In den neuen Studienvertiefungen Humanbiologie oder Umwelt Data Science bekommen Studierende das Werkzeug an die Hand, Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden: egal ob in der Lebensmittelbranche, im Gesundheitssektor oder in der Datenwissenschaft. Denn die <a href="t3://page?uid=263">Bioanalytik </a>untersucht im Grunde Daten und findet Zusammenhänge – was durch die Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zukunft noch einfacher werden dürfte. Die Geschwindigkeit, mit der KI entnommene Daten durchforsten und Unstimmigkeiten oder Regelmäßigkeiten erkennen kann, ist immens und könnte dazu beitragen, zum Beispiel Krankheitstypen schneller zu erkennen und Therapien besser anzupassen.

Modernes Wissen braucht moderne Lehre, kein Wunder also, dass sich die Studierenden verschiedener Fakultäten nun auch im Bereich KI weiterbilden können. Hierfür wird die Zusammenarbeit mit dem neuen KI-Zentrum Center for Responsible Artificial Intelligence auch die Bioanalytik bereichern. Für die Promovierenden des <a href="t3://page?uid=1453">Promotionszentrums Analytics4Health</a> sind damit ebenfalls mehr Optionen für Forschungsarbeiten eröffnet. Wie und was da genau geforscht wird und wie es unsere Region betrifft, gibt es in unserem Podcast auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=r73uzwgY5M4">Youtube</a> und Spotify zu hören.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/156-Bioanalytik-Noll-Simm-1024x576.jpg"
                        fileSize="92853"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Begeisterung bei der Sache – Ferienaktion von „MUT – Mädchen und Technik“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-begeisterung-bei-der-sache-ferienaktion-von-mut-maedchen-und-technik/</link>
                <pubDate>Fri, 02 Aug 2024 06:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-begeisterung-bei-der-sache-ferienaktion-von-mut-maedchen-und-technik/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Sommerferien, Sonnenschein und nichts zu tun? Für 64 Teilnehmerinnen und eine Tutorin begannen die Ferien mit einem spannenden Programm an der Hochschule Coburg. Unter dem Motto „Auf die Plätze – Technik – los!“ gab es vom 29.-31. Juli drei Tage lang Einblicke in Technik und Naturwissenschaften, viele Gelegenheiten, die eigenen Stärken besser kennen zu lernen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ihren Beruf wirklich gern machen.</em>

In praktischen Workshops konnten die Teilnehmerinnen z.B. erste Programmiererfahrungen machen oder im Labor Analysen durchführen, eine elektrische Trommel bauen oder die Potenziale erneuerbarer Energien kennenlernen, sich mit Codes und Verschlüsselungen beschäftigen oder die eigene DNA extrahieren, eine Hütte im Wald bauen und vieles mehr. Insgesamt 20 Workshops standen auf dem Programm und zeigten, wie vielfältig Technik und Naturwissenschaften sind.

Die Ferienaktion ist Teil des Programms von MUT – Mädchen und Technik“, mit dem die Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen begleitet und der weibliche MINT-Nachwuchs gefördert werden soll. Das Programm setzt bewusst in einem frühen Alter an, um die Offenheit für vermeintlich geschlechtsuntypische Themen zu stärken und somit eine bessere Ausgangsbasis für die spätere Berufswahl zu schaffen. Information dazu und zum oberfrankenweiten Netzwerk gibt es unter <a href="http://www.mut-oberfranken.de">www.mut-oberfranken.de</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Sommerferien, Sonnenschein und nichts zu tun? Für 64 Teilnehmerinnen und eine Tutorin begannen die Ferien mit einem spannenden Programm an der Hochschule Coburg. Unter dem Motto „Auf die Plätze – Technik – los!“ gab es vom 29.-31. Juli drei Tage lang Einblicke in Technik und Naturwissenschaften, viele Gelegenheiten, die eigenen Stärken besser kennen zu lernen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ihren Beruf wirklich gern machen.</em>

In praktischen Workshops konnten die Teilnehmerinnen z.B. erste Programmiererfahrungen machen oder im Labor Analysen durchführen, eine elektrische Trommel bauen oder die Potenziale erneuerbarer Energien kennenlernen, sich mit Codes und Verschlüsselungen beschäftigen oder die eigene DNA extrahieren, eine Hütte im Wald bauen und vieles mehr. Insgesamt 20 Workshops standen auf dem Programm und zeigten, wie vielfältig Technik und Naturwissenschaften sind.

Die Ferienaktion ist Teil des Programms von MUT – Mädchen und Technik“, mit dem die Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen begleitet und der weibliche MINT-Nachwuchs gefördert werden soll. Das Programm setzt bewusst in einem frühen Alter an, um die Offenheit für vermeintlich geschlechtsuntypische Themen zu stärken und somit eine bessere Ausgangsbasis für die spätere Berufswahl zu schaffen. Information dazu und zum oberfrankenweiten Netzwerk gibt es unter <a href="http://www.mut-oberfranken.de">www.mut-oberfranken.de</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/146_MUT_1-1024x768.jpg"
                        fileSize="93581"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/146-MUT_2-1024x768.jpg"
                        fileSize="163385"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/146-MUT_3-1024x768.jpg"
                        fileSize="129666"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/146-MUT_4-1024x768.jpg"
                        fileSize="82395"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[WiKE3: Nordbayerns Hochschulen tauschen sich in Coburg zu Energie-Forschung aus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wike3-nordbayerns-hochschulen-tauschen-sich-in-coburg-zu-energie-forschung-aus/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Aug 2024 10:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wike3-nordbayerns-hochschulen-tauschen-sich-in-coburg-zu-energie-forschung-aus/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das Wissenschaftliche Kolloquium für Elektrische Energietechnik und Elektromobilität (WiKE3) der Hochschulen Aschaffenburg, Nürnberg, Würzburg-Schweinfurt und Coburg fand diesmal an der Hochschule Coburg statt.  </em>

Energietechnik und Elektromobilität sind grundlegende Themen der Energiewende – Themen, an denen die Wissenschaft in Nordbayern intensiv arbeitet. Seit 2013 treffen sich Doktorandinnen und Doktoranden und ihre Betreuerinnen und Betreuer der Hochschulen Aschaffenburg, Nürnberg, Würzburg-Schweinfurt und Coburg, die in den Bereichen Energietechnik und Elektromobilität forschen. Jeweils zum Semesterende findet abwechselnd an den Hochschulstandorten ein aktiver Gedankenaustausch mit Vorträgen, Poster-Session, Laborführungen und Abendveranstaltung statt.

Das Treffen in Coburg war dieses Jahr auch durch eine rechtliche Neuerung etwas Besonderes: Bayerische Hochschulen haben in forschungsstarken Bereichen das Promotionsrecht bekommen. Doktorandinnen und Doktoranden können jetzt Doktorväter und -mütter, sogenannte Erstbetreuer, aus der eigenen Hochschule wählen und sind nicht mehr zwingend auf kooperative Promotionen mit Universitäten angewiesen. Weil die beteiligten Hochschulen nun ein eigenständiges Promotionsrecht im forschungsstarken Promotionszentrum <a href="t3://page?uid=1467">„Nachhaltige und intelligente Systeme (NISys)“</a> haben, bieten sich weitere Zukunftsoptionen für die Hochschulen und deren Studierende in Forschung und Lehre.
<h4><strong>Vom Fachkolloquium zum Promotionszentrum</strong></h4>
Keimzelle des Promotionszentrums NISys war das wissenschaftliche Fachkolloquium WiKE3, dessen 18 Professorinnen und Professoren seit 2018 über 15 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben haben und in über 175 Fachveröffentlichungen über ihre Themen in der Fachwelt informiert haben. 22 ihrer Doktorandinnen und Doktoranden haben seitdem erfolgreich abgeschlossen. Vier sind inzwischen selbst Professor geworden. Die Grundidee, ein fachliches Austauschforum für wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen, hat einen wertvollen Beitrag zum wissenschaftlichen Austausch geleistet und ist auch wichtiger Bestandteil des jetzt institutionalisierten Promotionszentrums. WiKE3 und NISys verdeutlichen, wie intensiv die Hochschulen derzeit die angewandte Forschung und den Transfer der Forschungsleistungen in die Gesellschaft und die Wirtschaft ausbauen.

Die diesjährige Gastgeberhochschule vertieft ihr wissenschaftliches Forschungsprofil und bietet mit dem eigenständigen Promotionszentrum ,Analytics4Health‘ und dem Promotionszentrum NISys im Verbund mit der TH Würzburg-Schweinfurt und der TH Aschaffenburg vielfältige Möglichkeiten einen Doktortitel zu erwerben.
<h4><strong>Studium</strong></h4>
Wer sich für einen zukunftsträchtigen Studiengang an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich hier aktuell fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc" target="_blank" rel="noopener">Wintersemester anmelden</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Das Wissenschaftliche Kolloquium für Elektrische Energietechnik und Elektromobilität (WiKE3) der Hochschulen Aschaffenburg, Nürnberg, Würzburg-Schweinfurt und Coburg fand diesmal an der Hochschule Coburg statt.  </em>

Energietechnik und Elektromobilität sind grundlegende Themen der Energiewende – Themen, an denen die Wissenschaft in Nordbayern intensiv arbeitet. Seit 2013 treffen sich Doktorandinnen und Doktoranden und ihre Betreuerinnen und Betreuer der Hochschulen Aschaffenburg, Nürnberg, Würzburg-Schweinfurt und Coburg, die in den Bereichen Energietechnik und Elektromobilität forschen. Jeweils zum Semesterende findet abwechselnd an den Hochschulstandorten ein aktiver Gedankenaustausch mit Vorträgen, Poster-Session, Laborführungen und Abendveranstaltung statt.

Das Treffen in Coburg war dieses Jahr auch durch eine rechtliche Neuerung etwas Besonderes: Bayerische Hochschulen haben in forschungsstarken Bereichen das Promotionsrecht bekommen. Doktorandinnen und Doktoranden können jetzt Doktorväter und -mütter, sogenannte Erstbetreuer, aus der eigenen Hochschule wählen und sind nicht mehr zwingend auf kooperative Promotionen mit Universitäten angewiesen. Weil die beteiligten Hochschulen nun ein eigenständiges Promotionsrecht im forschungsstarken Promotionszentrum <a href="t3://page?uid=1467">„Nachhaltige und intelligente Systeme (NISys)“</a> haben, bieten sich weitere Zukunftsoptionen für die Hochschulen und deren Studierende in Forschung und Lehre.
<h4><strong>Vom Fachkolloquium zum Promotionszentrum</strong></h4>
Keimzelle des Promotionszentrums NISys war das wissenschaftliche Fachkolloquium WiKE3, dessen 18 Professorinnen und Professoren seit 2018 über 15 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben haben und in über 175 Fachveröffentlichungen über ihre Themen in der Fachwelt informiert haben. 22 ihrer Doktorandinnen und Doktoranden haben seitdem erfolgreich abgeschlossen. Vier sind inzwischen selbst Professor geworden. Die Grundidee, ein fachliches Austauschforum für wissenschaftlichen Nachwuchs zu schaffen, hat einen wertvollen Beitrag zum wissenschaftlichen Austausch geleistet und ist auch wichtiger Bestandteil des jetzt institutionalisierten Promotionszentrums. WiKE3 und NISys verdeutlichen, wie intensiv die Hochschulen derzeit die angewandte Forschung und den Transfer der Forschungsleistungen in die Gesellschaft und die Wirtschaft ausbauen.

Die diesjährige Gastgeberhochschule vertieft ihr wissenschaftliches Forschungsprofil und bietet mit dem eigenständigen Promotionszentrum ,Analytics4Health‘ und dem Promotionszentrum NISys im Verbund mit der TH Würzburg-Schweinfurt und der TH Aschaffenburg vielfältige Möglichkeiten einen Doktortitel zu erwerben.
<h4><strong>Studium</strong></h4>
Wer sich für einen zukunftsträchtigen Studiengang an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich hier aktuell fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc" target="_blank" rel="noopener">Wintersemester anmelden</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/141-Rossner-WIKE3-Treffen-Angeschnitten-1024x460.jpg"
                        fileSize="90632"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="460"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category>                                <title><![CDATA[Spannender Blick hinter Hochschul-Kulissen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/spannender-blick-hinter-hochschul-kulissen/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Aug 2024 10:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/spannender-blick-hinter-hochschul-kulissen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie funktioniert Künstliche Intelligenz in der Praxis, was passiert eigentlich in einem „Makerspace“ und welche Funktion hat ein BauLab? Darüber informierte sich Dr. Jonas Geissler, Mitglied des deutschen Bundestages, während einer Besichtigung der Hochschul-Transfereinrichtung „CREAPOLIS“ und des neuen CRAI (Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence).</em>

<a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, und Dr. Markus Neufeld, Referatsleiter Transfer &amp; Entrepreneurship, führten Dr. Geissler durch die Einrichtungen der Hochschule am Alten Güterbahnhof. Der Bundespolitiker zeigte sich angetan, wie  <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Menschen innerhalb und außerhalb der Hochschule miteinander vernetzt und von den gestalterischen Möglichkeiten, die allen Bürgerinnen und Bürgern offenstehen.

Auch am BauLab unter der Leitung von<a href="t3://page?uid=695"> Prof. Dr. Rainer Hirth</a>, wo aktuell etwa ein Modelprojekt für einen Kindergarten entsteht, der überwiegend aus natürlichen Rohstoffen gebaut wird, zeigte sich Geissler sehr interessiert. Besonders beeindruckt zeigte sich Geissler von den Möglichkeiten, die moderne KI mittlerweile bietet. Nach einem Rundgang durch das CRAI-Gebäude sagte Geissler: „Ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich einmal einen so spannenden Blick hinter die Kulissen dieses wichtigen Themas KI werfen durfte. Sehr faszinierend.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Wie funktioniert Künstliche Intelligenz in der Praxis, was passiert eigentlich in einem „Makerspace“ und welche Funktion hat ein BauLab? Darüber informierte sich Dr. Jonas Geissler, Mitglied des deutschen Bundestages, während einer Besichtigung der Hochschul-Transfereinrichtung „CREAPOLIS“ und des neuen CRAI (Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence).</em>

<a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, und Dr. Markus Neufeld, Referatsleiter Transfer &amp; Entrepreneurship, führten Dr. Geissler durch die Einrichtungen der Hochschule am Alten Güterbahnhof. Der Bundespolitiker zeigte sich angetan, wie  <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Menschen innerhalb und außerhalb der Hochschule miteinander vernetzt und von den gestalterischen Möglichkeiten, die allen Bürgerinnen und Bürgern offenstehen.

Auch am BauLab unter der Leitung von<a href="t3://page?uid=695"> Prof. Dr. Rainer Hirth</a>, wo aktuell etwa ein Modelprojekt für einen Kindergarten entsteht, der überwiegend aus natürlichen Rohstoffen gebaut wird, zeigte sich Geissler sehr interessiert. Besonders beeindruckt zeigte sich Geissler von den Möglichkeiten, die moderne KI mittlerweile bietet. Nach einem Rundgang durch das CRAI-Gebäude sagte Geissler: „Ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich einmal einen so spannenden Blick hinter die Kulissen dieses wichtigen Themas KI werfen durfte. Sehr faszinierend.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/155-Geissler-Besuch-Gruppenfoto-1024x683.jpg"
                        fileSize="148158"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Ein echt cooler Wissenschaftler: über Rautenpythons, die beste Art zu sterben und Wunderbares aus der Bioanalytik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fragebogen-pflugmacher-lima/</link>
                <pubDate>Wed, 31 Jul 2024 08:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fragebogen-pflugmacher-lima/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Von der University of Manitoba, Winnipeg, Kanada, an die Hochschule Coburg, Oberfranken: Als Professor für Chemie, Umweltchemie und Ökotoxikologie forscht und lehrt <a href="t3://page?uid=1485">Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima</a> seit dem Sommersemester 2024 an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>. Die Hochschule Coburg stellt ihn mit hier mit einem besonderen Fragebogen vor. Offen, sehr persönlich und mit viel Witz verrät er manch privates Detail  ... und macht Lust auf den Studiengang Bioanalytik.</em>

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?</em>
<strong>Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima: </strong>Ich war Dekan und Professor für Ökotoxikologie der Clayton H. Riddell Faculty of Environment, Earth &amp; Resources an der University of Manitoba (Winnipeg, Kanada).

<em>Wo / wie leben Sie?</em>
Augsburg, mit meiner Familie.

<em>Wie möchten Sie leben?</em>
Ich lebe das Leben, wie es zu mir und meiner Familie passt und bin glücklich.

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em>
Angewandte Ökotoxikologie, Umweltchemie, Wissensvermittlung, Mentoring von Studierenden und Coaching.

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em>
Das Entwickeln von Lösungen für die drängendsten Umweltprobleme unseres Planeten.

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</em>
Spaß machen, dabei ist Forschung und Lehre eine unverzichtbare Einheit.

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?
... z</em>u sehen wie meine Studierenden erfolgreich sind.

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em>
Die interdisziplinäre freundschaftliche Zusammenarbeit.

<em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em>
Bücher, ja ich meine die aus Papier zum Anfassen :-)

<em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em>
Meine Familie und meinen Sohn aufwachsen zu sehen.

<em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em>
Wie wir mit unserem Planeten umgehen.

<em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?</em>
Michelle Obama.

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em>
Professor (sorry, war da ziemlich fokussiert).

<em>Wer wären Sie gerne?</em>
Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima, soll ein echt cooler Professor und Wissenschaftler sein.

<em>Ihre Heldinnen / Helden der Wirklichkeit?</em>
Mein Papa.

<em>Ihre liebsten Romanfiguren? / Ihre Lieblingsfiguren der Filmgeschichte?</em>
Ludwig Thoma (Lausbubengeschichten) / Captain James T. Kirk.

<em>Ihr Lieblingsautor / -autorin?</em>
Haruki Murakami.

<em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em>
Die Stadt und ihre ungewisse Mauer (das neue von Murakami, logisch!)

<em>Ihre Lieblingsmusik?</em>
Kommt auf die Stimmung an: Rammstein, Nightwish, Sido, Moses Pelham, Mike Oldfield, Vangelis, Yiruma.

<em>Welches Design bevorzugen Sie?</em>
Modern gemütlich, leicht koreanisch angehaucht da ich dort gelebt und gearbeitet habe.

<em>Lieblingsmalerin oder -maler?</em>
Gabriele Helene Henriette Münter (Der Blaue Reiter).

<em>Lieblingstier?</em>
Schlangen, vorzugsweise australische Rautenphytons (hatte ich lange Jahre selbst).

<em>Lieblingsblume?</em>
Eukalyptus (ist ein Baum aber blüht superschön in vielen Varianten).

<em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em>
Käsespätzle mit Röstzwiebeln.

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em>
Ich bin Hobbyfotograf.

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em>
Fotos bearbeiten und Vorlesungen vorbereiten :-)

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em>
Ich halte es wie Churchill: No Sports…only Whisky.

<em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em>
Ehrlichkeit und gerade heraus.

<em>Ihr Hauptcharakterzug?</em>
Zielstrebigkeit …

<em>Ihr größter Fehler?</em>
Arbeitstier …

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em>
Alle, solange es schlüssig erklärt wird.

<em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em>
So viele Sprachen wie möglich fließend sprechen.

<em>Wie möchten Sie gern sterben?</em>
Connor MacLeod (hier bitte Sean Connery) schlägt mir nach einem fairen und epischen Schwertkampf den Kopf ab. Who wants to live forever…

<em>Welche Reform bewundern Sie am meisten?</em>
Die Reform unseres Studiengangs der Bioanalytik mit den neuen Schwerpunkten Bioinformatik, Ökotoxikologie und Humanbiologie. Ein innovatives Programm für unsere Studierenden mit wirklich guten Jobaussichten.

<em>Haben Sie schon einmal eine Petition unterschrieben (wofür/wogegen)?</em>
Nein, hab immer Sorge, dass man meinen Namen in so einer langen Liste nicht findet und liest…

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em>
Jeep Wranger (mein Auto die letzten drei Jahre in Kanada, super zuverlässig auch bei -35°C).

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em>
<ol>
 	<li>Meinen Survivalrucksack (gepackt versteht sich)</li>
 	<li>Einen Kasten Hacker-Pschorr Bier</li>
 	<li>Mein Handy (mit Empfang!) um Hilfe zu rufen…</li>
</ol>
<em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em>
Persönlich würde ich sagen: einwandfrei, alles im Lack, kann nicht besser sein.

<em>Ihr Motto?</em>
Ich bin ein Genussmensch ….]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Von der University of Manitoba, Winnipeg, Kanada, an die Hochschule Coburg, Oberfranken: Als Professor für Chemie, Umweltchemie und Ökotoxikologie forscht und lehrt <a href="t3://page?uid=1485">Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima</a> seit dem Sommersemester 2024 an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>. Die Hochschule Coburg stellt ihn mit hier mit einem besonderen Fragebogen vor. Offen, sehr persönlich und mit viel Witz verrät er manch privates Detail  ... und macht Lust auf den Studiengang Bioanalytik.</em>

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie vor der Hochschule gemacht?</em>
<strong>Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima: </strong>Ich war Dekan und Professor für Ökotoxikologie der Clayton H. Riddell Faculty of Environment, Earth &amp; Resources an der University of Manitoba (Winnipeg, Kanada).

<em>Wo / wie leben Sie?</em>
Augsburg, mit meiner Familie.

<em>Wie möchten Sie leben?</em>
Ich lebe das Leben, wie es zu mir und meiner Familie passt und bin glücklich.

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em>
Angewandte Ökotoxikologie, Umweltchemie, Wissensvermittlung, Mentoring von Studierenden und Coaching.

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em>
Das Entwickeln von Lösungen für die drängendsten Umweltprobleme unseres Planeten.

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</em>
Spaß machen, dabei ist Forschung und Lehre eine unverzichtbare Einheit.

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?
... z</em>u sehen wie meine Studierenden erfolgreich sind.

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em>
Die interdisziplinäre freundschaftliche Zusammenarbeit.

<em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em>
Bücher, ja ich meine die aus Papier zum Anfassen :-)

<em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em>
Meine Familie und meinen Sohn aufwachsen zu sehen.

<em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em>
Wie wir mit unserem Planeten umgehen.

<em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?</em>
Michelle Obama.

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em>
Professor (sorry, war da ziemlich fokussiert).

<em>Wer wären Sie gerne?</em>
Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima, soll ein echt cooler Professor und Wissenschaftler sein.

<em>Ihre Heldinnen / Helden der Wirklichkeit?</em>
Mein Papa.

<em>Ihre liebsten Romanfiguren? / Ihre Lieblingsfiguren der Filmgeschichte?</em>
Ludwig Thoma (Lausbubengeschichten) / Captain James T. Kirk.

<em>Ihr Lieblingsautor / -autorin?</em>
Haruki Murakami.

<em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em>
Die Stadt und ihre ungewisse Mauer (das neue von Murakami, logisch!)

<em>Ihre Lieblingsmusik?</em>
Kommt auf die Stimmung an: Rammstein, Nightwish, Sido, Moses Pelham, Mike Oldfield, Vangelis, Yiruma.

<em>Welches Design bevorzugen Sie?</em>
Modern gemütlich, leicht koreanisch angehaucht da ich dort gelebt und gearbeitet habe.

<em>Lieblingsmalerin oder -maler?</em>
Gabriele Helene Henriette Münter (Der Blaue Reiter).

<em>Lieblingstier?</em>
Schlangen, vorzugsweise australische Rautenphytons (hatte ich lange Jahre selbst).

<em>Lieblingsblume?</em>
Eukalyptus (ist ein Baum aber blüht superschön in vielen Varianten).

<em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em>
Käsespätzle mit Röstzwiebeln.

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em>
Ich bin Hobbyfotograf.

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em>
Fotos bearbeiten und Vorlesungen vorbereiten :-)

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em>
Ich halte es wie Churchill: No Sports…only Whisky.

<em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em>
Ehrlichkeit und gerade heraus.

<em>Ihr Hauptcharakterzug?</em>
Zielstrebigkeit …

<em>Ihr größter Fehler?</em>
Arbeitstier …

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em>
Alle, solange es schlüssig erklärt wird.

<em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em>
So viele Sprachen wie möglich fließend sprechen.

<em>Wie möchten Sie gern sterben?</em>
Connor MacLeod (hier bitte Sean Connery) schlägt mir nach einem fairen und epischen Schwertkampf den Kopf ab. Who wants to live forever…

<em>Welche Reform bewundern Sie am meisten?</em>
Die Reform unseres Studiengangs der Bioanalytik mit den neuen Schwerpunkten Bioinformatik, Ökotoxikologie und Humanbiologie. Ein innovatives Programm für unsere Studierenden mit wirklich guten Jobaussichten.

<em>Haben Sie schon einmal eine Petition unterschrieben (wofür/wogegen)?</em>
Nein, hab immer Sorge, dass man meinen Namen in so einer langen Liste nicht findet und liest…

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em>
Jeep Wranger (mein Auto die letzten drei Jahre in Kanada, super zuverlässig auch bei -35°C).

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em>
<ol>
 	<li>Meinen Survivalrucksack (gepackt versteht sich)</li>
 	<li>Einen Kasten Hacker-Pschorr Bier</li>
 	<li>Mein Handy (mit Empfang!) um Hilfe zu rufen…</li>
</ol>
<em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em>
Persönlich würde ich sagen: einwandfrei, alles im Lack, kann nicht besser sein.

<em>Ihr Motto?</em>
Ich bin ein Genussmensch ….]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PflugmacherLimaStephan.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Denkmalpflege]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg im „EU Innovation Valley“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-im-eu-innovation-valley/</link>
                <pubDate>Mon, 29 Jul 2024 08:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-im-eu-innovation-valley/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die EU-Kommission hat die Metropolregion Nürnberg als Regional Innovation Valley ausgezeichnet. Das bestärkt auch die Aktivitäten der Hochschule Coburg im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels.</em>

Das Label ist eine offizielle Anerkennung der Europäischen Union für ein leistungsfähiges regionales Innovations-Ökosystem. Die Metropolregion punktet dabei insbesondere auch bei der Verzahnung von Industrie und Forschung – ein Thema, für das sich <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html">Prof. Dr. Felix Weispfenning </a>als Vizepräsident für Transfer der Hochschule Coburg besonders einsetzt: „Bei Forschungsaktivitäten an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften geht es darum, die wissenschaftlichen Ergebnisse in konkrete Anwendungen, zu den Unternehmen und den Menschen zu bringen.“
<h4><strong>Innovationen für gesellschaftlich bedeutende Fragen</strong></h4>
Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/ttz-oberfranken.html">Kooperative Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken Digitale Intelligenz</a> am Standort Lichtenfels hilft mit Additiven Fertigungsverfahren (industrieller 3D-Druck) und Künstlicher Intelligenz (KI) für Engineering und Produktion, die Innovationskraft des Mittelstands im ländlichen Raum zu stärken. Unternehmen aus der Region können Ideen oder Projekte vorschlagen. KI ist aber auch Thema des neuen Coburg University Research Center for Responsible Artificial lntelligence (CRAI), das im Herbst offiziell eröffnet wird. <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung erklärt: „Hier bündelt die Hochschule Coburg ihre etablierte, konkrete und angewandte Forschung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz.“ Innovativ und ethisch nachhaltig: So will die Hochschule die Technologie einsetzen.

Bei der Forschung an der Hochschule Coburg geht es um Innovationen, die einen Beitrag zu zukunftsweisenden und gesellschaftlich bedeutenden Fragen leisten – von der Sozialforschung über Gesundheitsförderung bis zu nachhaltigen Energiesystemen oder beispielsweise auch dem autonomen Fahren. Dieses Thema der Shuttle-Modellregion Oberfranken rund um den Hochschulstandort Kronach steht beispielhaft auch für die dynamische Kraft im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels. Gemeinsam mit innovativen Partnerinnen und Partnern gelingt es auf vielfältige Weise, Brücken zwischen Forschung und Praxis zu schlagen.
<h4><strong>Innovationscommunity im Innovation Valley</strong></h4>
Die Metropolregion Nürnberg ist eines von insgesamt zwölf deutschen Innovation Valleys (EU-Innovationstäler). Die Auszeichnung soll die Sichtbarkeit der Metropolregion als zentrale europäische Innovationsregion erhöhen. „Die Innovationstäler veranschaulichen den europäischen Mehrwert und zeigen die Stärken ortsbezogener Innovationen zur Bewältigung der brennenden Herausforderungen unserer Zeit“, sagte EU-Kommissarin Elisa Ferreira.

Für die Auszeichnung Regional Innovation Valley wurden Regionen mit vielseitiger Forschungslandschaft ausgewählt. Die hohe Innovationskraft bestätigt das von der EU-Kommission herausgegebene European Innovation Scoreboard (RIS): Die Metropolregion gehört zur Spitzengruppe der Strong Innovators. Durch die Vernetzung ihrer wichtigsten Innovations-Akteure sollen regionale Innovations-Ökosysteme gestärkt, Innovationslücken geschlossen und die Innovationsleistung Europas verbessert werden.

Ein Beispiel, wie das funktioniert ist die Zusammenarbeit im Projekt „InTra-Bau“, das im Herbst startet. Die Fakultät Design der Hochschule Coburg, die Otto-Friedrich-Universität Bamberg und die Handwerkskammer für Oberfranken widmen sich vor dem Hintergrund der aktuellen Krise der Baubranche nachhaltigem und klimagerechten Bauen im Bestand und in der Denkmalpflege. Ziel ist es, einen Beitrag zur Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Klimaneutralität im Bausektor zu leisten. Durch den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Handwerk soll das vernachlässigte, in Denkmälern und tradierten Handwerkstechniken gespeicherte Wissen über nachhaltige, klimafreundliche Bautechniken und -materialien nutzbar und durch die Verknüpfung mit modernen Technologien für ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Bauen im Bestand innovationsfähig gemacht werden.

Aus 500 Anträgen hat die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung InTra-Bau kürzlich als eine von 20 Innovationscommunities zur Förderung ausgewählt. Und mit der jüngsten Auszeichnung der EU-Kommission startet Frankens Innovationscommunity im fränkischen „EU Regional Innovation Valley“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die EU-Kommission hat die Metropolregion Nürnberg als Regional Innovation Valley ausgezeichnet. Das bestärkt auch die Aktivitäten der Hochschule Coburg im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels.</em>

Das Label ist eine offizielle Anerkennung der Europäischen Union für ein leistungsfähiges regionales Innovations-Ökosystem. Die Metropolregion punktet dabei insbesondere auch bei der Verzahnung von Industrie und Forschung – ein Thema, für das sich <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html">Prof. Dr. Felix Weispfenning </a>als Vizepräsident für Transfer der Hochschule Coburg besonders einsetzt: „Bei Forschungsaktivitäten an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften geht es darum, die wissenschaftlichen Ergebnisse in konkrete Anwendungen, zu den Unternehmen und den Menschen zu bringen.“
<h4><strong>Innovationen für gesellschaftlich bedeutende Fragen</strong></h4>
Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/ttz-oberfranken.html">Kooperative Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken Digitale Intelligenz</a> am Standort Lichtenfels hilft mit Additiven Fertigungsverfahren (industrieller 3D-Druck) und Künstlicher Intelligenz (KI) für Engineering und Produktion, die Innovationskraft des Mittelstands im ländlichen Raum zu stärken. Unternehmen aus der Region können Ideen oder Projekte vorschlagen. KI ist aber auch Thema des neuen Coburg University Research Center for Responsible Artificial lntelligence (CRAI), das im Herbst offiziell eröffnet wird. <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung erklärt: „Hier bündelt die Hochschule Coburg ihre etablierte, konkrete und angewandte Forschung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz.“ Innovativ und ethisch nachhaltig: So will die Hochschule die Technologie einsetzen.

Bei der Forschung an der Hochschule Coburg geht es um Innovationen, die einen Beitrag zu zukunftsweisenden und gesellschaftlich bedeutenden Fragen leisten – von der Sozialforschung über Gesundheitsförderung bis zu nachhaltigen Energiesystemen oder beispielsweise auch dem autonomen Fahren. Dieses Thema der Shuttle-Modellregion Oberfranken rund um den Hochschulstandort Kronach steht beispielhaft auch für die dynamische Kraft im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels. Gemeinsam mit innovativen Partnerinnen und Partnern gelingt es auf vielfältige Weise, Brücken zwischen Forschung und Praxis zu schlagen.
<h4><strong>Innovationscommunity im Innovation Valley</strong></h4>
Die Metropolregion Nürnberg ist eines von insgesamt zwölf deutschen Innovation Valleys (EU-Innovationstäler). Die Auszeichnung soll die Sichtbarkeit der Metropolregion als zentrale europäische Innovationsregion erhöhen. „Die Innovationstäler veranschaulichen den europäischen Mehrwert und zeigen die Stärken ortsbezogener Innovationen zur Bewältigung der brennenden Herausforderungen unserer Zeit“, sagte EU-Kommissarin Elisa Ferreira.

Für die Auszeichnung Regional Innovation Valley wurden Regionen mit vielseitiger Forschungslandschaft ausgewählt. Die hohe Innovationskraft bestätigt das von der EU-Kommission herausgegebene European Innovation Scoreboard (RIS): Die Metropolregion gehört zur Spitzengruppe der Strong Innovators. Durch die Vernetzung ihrer wichtigsten Innovations-Akteure sollen regionale Innovations-Ökosysteme gestärkt, Innovationslücken geschlossen und die Innovationsleistung Europas verbessert werden.

Ein Beispiel, wie das funktioniert ist die Zusammenarbeit im Projekt „InTra-Bau“, das im Herbst startet. Die Fakultät Design der Hochschule Coburg, die Otto-Friedrich-Universität Bamberg und die Handwerkskammer für Oberfranken widmen sich vor dem Hintergrund der aktuellen Krise der Baubranche nachhaltigem und klimagerechten Bauen im Bestand und in der Denkmalpflege. Ziel ist es, einen Beitrag zur Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Klimaneutralität im Bausektor zu leisten. Durch den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Handwerk soll das vernachlässigte, in Denkmälern und tradierten Handwerkstechniken gespeicherte Wissen über nachhaltige, klimafreundliche Bautechniken und -materialien nutzbar und durch die Verknüpfung mit modernen Technologien für ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Bauen im Bestand innovationsfähig gemacht werden.

Aus 500 Anträgen hat die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung InTra-Bau kürzlich als eine von 20 Innovationscommunities zur Förderung ausgewählt. Und mit der jüngsten Auszeichnung der EU-Kommission startet Frankens Innovationscommunity im fränkischen „EU Regional Innovation Valley“.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WeispfenningFelix.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SynoldMartin_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Digital Transformation]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Frankenschau berichtet über Studi-Leben am Kronacher LCC]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierendenleben-am-lcc-in-der-frankenschau/</link>
                <pubDate>Mon, 29 Jul 2024 07:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierendenleben-am-lcc-in-der-frankenschau/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Unter dem Titel „Mit dem Prof. per Du – studieren in Kronach“ hat die Frankenschau am Sonntag den Lucas-Cranach-Campus im BR-Fernsehen vorgestellt.</em>

Lina Helwig ist aus dem Raum Stuttgart nach Kronach gekommen und studiert hier den Bachelorstudiengang <a href="t3://page?uid=1340">Applied Digital Transformation</a>. Ibrahim Aldabbagh aus Dubai studiert in Kronach den englischsprachigen Master <a href="t3://page?uid=1117">Autonomous Driving</a> – einen Studiengang, der weltweit gefragt ist. Die beiden Kronacher Studierenden der Hochschule Coburg sowie Kommilitoninnen der Studiengänge der Hochschule Hof und Lehrende erklären in dem Beitrag, was den Studienort Kronach ausmacht, wie das Studi-Leben hier funktioniert und wie sie in Teamarbeit und Projekten lernen.

Die Sendung ist <a href="https://www.ardmediathek.de/video/frankenschau/studieren-in-kronach-oder-die-sattlerinnen-von-engelthal-oder-ferien-in-franken/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdFNjaGVkdWxlU2xvdC80MDM3NDAyNTI4MTNfRjIwMjNXTzAxMDY4NEEw">hier in der Mediathek</a> abrufbar.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Unter dem Titel „Mit dem Prof. per Du – studieren in Kronach“ hat die Frankenschau am Sonntag den Lucas-Cranach-Campus im BR-Fernsehen vorgestellt.</em>

Lina Helwig ist aus dem Raum Stuttgart nach Kronach gekommen und studiert hier den Bachelorstudiengang <a href="t3://page?uid=1340">Applied Digital Transformation</a>. Ibrahim Aldabbagh aus Dubai studiert in Kronach den englischsprachigen Master <a href="t3://page?uid=1117">Autonomous Driving</a> – einen Studiengang, der weltweit gefragt ist. Die beiden Kronacher Studierenden der Hochschule Coburg sowie Kommilitoninnen der Studiengänge der Hochschule Hof und Lehrende erklären in dem Beitrag, was den Studienort Kronach ausmacht, wie das Studi-Leben hier funktioniert und wie sie in Teamarbeit und Projekten lernen.

Die Sendung ist <a href="https://www.ardmediathek.de/video/frankenschau/studieren-in-kronach-oder-die-sattlerinnen-von-engelthal-oder-ferien-in-franken/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdFNjaGVkdWxlU2xvdC80MDM3NDAyNTI4MTNfRjIwMjNXTzAxMDY4NEEw">hier in der Mediathek</a> abrufbar.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/142-LCC_in_der_Frankenschau-1024x683.jpg"
                        fileSize="201307"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category>                                <title><![CDATA[400 Schülerinnen und Schüler … und ein Roboterhund]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/400-schuelerinnen-und-schueler-und-ein-roboterhund-1/</link>
                <pubDate>Mon, 29 Jul 2024 07:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/400-schuelerinnen-und-schueler-und-ein-roboterhund-1/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Traditionelle Veranstaltung mit neuem Konzept: Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Oberschulen lernten am FOS-Tag die Bachelor-Studiengänge der Hochschule Coburg kennen.</em>

Rund 400 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Oberschulen aus Bamberg, Bayreuth, Coburg und Neustadt/Saale besuchten am 18.7.24 im Rahmen des „FOS-Tags“ die Hochschule Coburg. Nach der Begrüßung gab es allgemeine Informationen zum Studium an der Hochschule Coburg, zu Zugangsmöglichkeiten und möglichen Perspektiven vom Team <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service.html" target="_blank" rel="noopener">Studienberatung und Career Service</a>, das die Veranstaltung wie immer organisiert hat.

Danach stellten sich die <a href="t3://page?uid=57">Bachelor-Studiengänge</a> an Messeständen vor. Durch das mitgebrachte Anschauungsmaterial wie z.B. einen Roboterhund oder eine VR-Brille war das Eis schnell gebrochen. In den anschließenden zahlreichen Workshops, Laborführungen und Vorlesungen durften die Schülerinnen und Schüler z.B. ihren eigenen Magneten aus dem 3D-Drucker designen, waren Krankheitserregern auf der Spur und bekamen Einblicke in die Arbeit mit Lasern oder Microcomputertechnik. Außerdem lernten sie u.a. die Zirkuspädagogik sowie den Einfluss von Verhalten auf die Gesundheit kennen. Es gab auch extra Vorlesungen, z.B. zu den Themen Marketing, energieautarke Unternehmen und KI. Und gestalterisch Interessierte konnten im Workshop Design selbst kreativ werden.

Die FOS-Tage gibt es schon seit vielen Jahren – dieses Jahr erstmals mit neuem Konzept: mit mehr Interaktion, mehr Wahlmöglichkeiten und mehr Bewegung über unseren Campus. „Man hat einfach gemerkt, dass sich die Hochschule richtig viel Mühe gegeben hat. Wir kommen nächstes Jahr wieder!“ so ein begleitender Lehrer. Sehr gerne! Wir freuen uns schon auf’s nächste Jahr!]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle) </em>

<em>Traditionelle Veranstaltung mit neuem Konzept: Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Oberschulen lernten am FOS-Tag die Bachelor-Studiengänge der Hochschule Coburg kennen.</em>

Rund 400 Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Oberschulen aus Bamberg, Bayreuth, Coburg und Neustadt/Saale besuchten am 18.7.24 im Rahmen des „FOS-Tags“ die Hochschule Coburg. Nach der Begrüßung gab es allgemeine Informationen zum Studium an der Hochschule Coburg, zu Zugangsmöglichkeiten und möglichen Perspektiven vom Team <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service.html" target="_blank" rel="noopener">Studienberatung und Career Service</a>, das die Veranstaltung wie immer organisiert hat.

Danach stellten sich die <a href="t3://page?uid=57">Bachelor-Studiengänge</a> an Messeständen vor. Durch das mitgebrachte Anschauungsmaterial wie z.B. einen Roboterhund oder eine VR-Brille war das Eis schnell gebrochen. In den anschließenden zahlreichen Workshops, Laborführungen und Vorlesungen durften die Schülerinnen und Schüler z.B. ihren eigenen Magneten aus dem 3D-Drucker designen, waren Krankheitserregern auf der Spur und bekamen Einblicke in die Arbeit mit Lasern oder Microcomputertechnik. Außerdem lernten sie u.a. die Zirkuspädagogik sowie den Einfluss von Verhalten auf die Gesundheit kennen. Es gab auch extra Vorlesungen, z.B. zu den Themen Marketing, energieautarke Unternehmen und KI. Und gestalterisch Interessierte konnten im Workshop Design selbst kreativ werden.

Die FOS-Tage gibt es schon seit vielen Jahren – dieses Jahr erstmals mit neuem Konzept: mit mehr Interaktion, mehr Wahlmöglichkeiten und mehr Bewegung über unseren Campus. „Man hat einfach gemerkt, dass sich die Hochschule richtig viel Mühe gegeben hat. Wir kommen nächstes Jahr wieder!“ so ein begleitender Lehrer. Sehr gerne! Wir freuen uns schon auf’s nächste Jahr!]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/142-FOS-Tage_2024-IMG_2535-1024x683.jpg"
                        fileSize="117952"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/142-FOS-Tage_2024-IMG_2523-1024x683.jpg"
                        fileSize="123074"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/142-FOS-Tage_2024-IMG_2537-1024x683.jpg"
                        fileSize="131259"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/142-FOS-Tage_2024-IMG_2548-1024x683.jpg"
                        fileSize="209193"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category>                                <title><![CDATA[Barrierefrei die Natur zwischen Coburg und dem Rennsteig entdecken]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/barrierefrei-die-natur-zwischen-coburg-und-dem-rennsteig-entdecken/</link>
                <pubDate>Fri, 26 Jul 2024 07:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/barrierefrei-die-natur-zwischen-coburg-und-dem-rennsteig-entdecken/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Studierende des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung </a>der Hochschule Coburg haben Handlungsempfehlungen für barrierefreie Naturangebote in der Tourismusregion Coburg.Rennsteig erarbeitet.</em>

Rund 13 Prozent der Deutschen haben eine leichte oder schwere Behinderung. Hinzu kommt eine zunehmende Zahl älterer Menschen sowie Familien mit kleinen Kindern. Sie alle wünschen sich barrierefreie Angebote; auch in Freizeit und Tourismus. Gesundheitsförderung im Sinne der WHO ist inklusiv angelegt, weil sie darauf abzielt, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund ergeben sich unter anderem folgende Fragen: Wie könnten attraktive barrierefreie Naturangebote auch in der Tourismusregion Coburg.Rennsteig aussehen? Welche Bedingungen müssen sie erfüllen und welche Förderprogramme gibt es?

Diesen Fragen gingen sieben Studentinnen im sechsten Fachsemester des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Bachelorstudiengangs Integrative Gesundheitsförderung </a>unter akademischer Leitung von <a href="t3://page?uid=533">Prof. Dr. Pamela Heise </a>sowie Lehrbeauftragtem Rudolf Scholze im Sommersemester 2024 nach. Der Studiengang an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit der Hochschule Coburg vermittelt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und etablierte praktische Elemente der Gesundheitsförderung.

Für den Projektpartner, Geschäftsführer des eingetragenen Vereins Tourismusregion Coburg.Rennsteig, Dr. Jörg Steinhardt, wurden daher Handlungsempfehlungen zur Schaffung barrierefreier Naturangebote erarbeitet. Dabei verfassten die Studentinnen eine umfangreiche Machbarkeitsstudie, in der neben planerischen und rechtlichen Rahmenbedingungen auch Zertifizierungsmodalitäten, Förderprogramme, Vermarktungsempfehlungen und Good-Practice-Beispiele vorgestellt werden. Das Kernstück der Machbarkeitsstudie bildet die Analyse der im Rahmen einer Ortsbegehung vorgefundenen Situationen. Darauf aufbauend wurden konkrete Handlungsempfehlungen für die Tourismusregion Coburg.Rennsteig abgeleitet.

Am Ende des Projektes präsentierte die Projektgruppe ihre Ergebnisse und überreichte Dr. Steinhardt die umfänglichen Handlungsempfehlungen. „Von der Ergebnisvielfalt und dem Umfang her ist Ihre Machbarkeitsstudie eine Riesenarbeit“, bedankte er sich. „Ihre Handlungsempfehlungen sind ein sehr guter Einstieg für die Region in die Schaffung barrierefreier Angebote“. Denn, wie es das Portal nullbarriere.de formuliert: "Barrierefreiheit ist für 10 Prozent der Bevölkerung unverzichtbar, für 30 bis 40 Prozent erforderlich und für 100 Prozent komfortabel."

<strong>Studium</strong>

Wer sich für IGF oder einen anderen zukunftsträchtigen Studiengang an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich hier aktuell fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc" target="_blank" rel="noopener">Wintersemester anmelden</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Studierende des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung </a>der Hochschule Coburg haben Handlungsempfehlungen für barrierefreie Naturangebote in der Tourismusregion Coburg.Rennsteig erarbeitet.</em>

Rund 13 Prozent der Deutschen haben eine leichte oder schwere Behinderung. Hinzu kommt eine zunehmende Zahl älterer Menschen sowie Familien mit kleinen Kindern. Sie alle wünschen sich barrierefreie Angebote; auch in Freizeit und Tourismus. Gesundheitsförderung im Sinne der WHO ist inklusiv angelegt, weil sie darauf abzielt, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund ergeben sich unter anderem folgende Fragen: Wie könnten attraktive barrierefreie Naturangebote auch in der Tourismusregion Coburg.Rennsteig aussehen? Welche Bedingungen müssen sie erfüllen und welche Förderprogramme gibt es?

Diesen Fragen gingen sieben Studentinnen im sechsten Fachsemester des <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung/" target="_blank" rel="noopener">Bachelorstudiengangs Integrative Gesundheitsförderung </a>unter akademischer Leitung von <a href="t3://page?uid=533">Prof. Dr. Pamela Heise </a>sowie Lehrbeauftragtem Rudolf Scholze im Sommersemester 2024 nach. Der Studiengang an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit der Hochschule Coburg vermittelt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und etablierte praktische Elemente der Gesundheitsförderung.

Für den Projektpartner, Geschäftsführer des eingetragenen Vereins Tourismusregion Coburg.Rennsteig, Dr. Jörg Steinhardt, wurden daher Handlungsempfehlungen zur Schaffung barrierefreier Naturangebote erarbeitet. Dabei verfassten die Studentinnen eine umfangreiche Machbarkeitsstudie, in der neben planerischen und rechtlichen Rahmenbedingungen auch Zertifizierungsmodalitäten, Förderprogramme, Vermarktungsempfehlungen und Good-Practice-Beispiele vorgestellt werden. Das Kernstück der Machbarkeitsstudie bildet die Analyse der im Rahmen einer Ortsbegehung vorgefundenen Situationen. Darauf aufbauend wurden konkrete Handlungsempfehlungen für die Tourismusregion Coburg.Rennsteig abgeleitet.

Am Ende des Projektes präsentierte die Projektgruppe ihre Ergebnisse und überreichte Dr. Steinhardt die umfänglichen Handlungsempfehlungen. „Von der Ergebnisvielfalt und dem Umfang her ist Ihre Machbarkeitsstudie eine Riesenarbeit“, bedankte er sich. „Ihre Handlungsempfehlungen sind ein sehr guter Einstieg für die Region in die Schaffung barrierefreier Angebote“. Denn, wie es das Portal nullbarriere.de formuliert: "Barrierefreiheit ist für 10 Prozent der Bevölkerung unverzichtbar, für 30 bis 40 Prozent erforderlich und für 100 Prozent komfortabel."

<strong>Studium</strong>

Wer sich für IGF oder einen anderen zukunftsträchtigen Studiengang an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich hier aktuell fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc" target="_blank" rel="noopener">Wintersemester anmelden</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/140-Heise-Naturangebote_in_der_TourismusregionCO.Rennsteig-1024x576.jpg"
                        fileSize="84427"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Financial Management]]></category><category><![CDATA[International]]></category>                                <title><![CDATA[Broker statt Bollywood: Indische Professoren besuchen Coburger Campus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/broker-statt-bollywood-indische-professoren-besuchen-coburger-campus-1/</link>
                <pubDate>Mon, 22 Jul 2024 13:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/broker-statt-bollywood-indische-professoren-besuchen-coburger-campus-1/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Eine Professorin und ein Professor aus Indien geben ihr Finanz-Know-how an Studierende der Hochschule Coburg weiter: Erstmals hat der englischsprachige MBA-Studiengang Financial Management im Sommersemester 2024 zwei Experten der BIM Trichy, einer Universität in Südindien, als Gastprofessoren eingeladen, um unterschiedliche Ansätze zur Unternehmensbewertung unter Einbeziehung von Bloomberg-Anwendungen zu lehren.</em>

Krieg, Störungen auf der Angebotsseite, rasante technologische Entwicklungen: Viele Faktoren beeinflussen die Entwicklung der Finanzmärkte. Die Bewertung von Investitionen kann komplex sein. Für Unternehmen, für Optionen, Dividenden oder geistiges Eigentum wie Patente gibt es unterschiedliche theoretische Ansätze. Und wie sieht es mit der Bewertung eines Start-ups aus? „Als Investor musst du wissen, wann du einen Vermögenswert kaufen, behalten oder verkaufen solltest“, sagt Suraj Jadhav. Der 37-Jährige studiert den <a href="t3://page?uid=258">englischsprachigen Master Financial Management</a> an der Hochschule Coburg und vertieft sein Verständnis der Finanzwelt. Die Bewertung von Unternehmen in unterschiedlichen Settings hat er gerade mit einem neuen Wahlfach abgedeckt: „Investment Valuation with Bloomberg Applications“, das im Sommersemester 2024 erstmals von zwei Gastprofessoren des Bharathidasan Institute of Management (BIM Trichy) an der Hochschule Coburg gelehrt wird.

<strong>Internationale Runde im Bloomberg Lab in Coburg</strong>

Für Prof. Dr. V.P. Sriraman und Prof. Dr. Sadrita Deb ist es ihr erster Besuch in Deutschland. Aber wie kamen sie von Tiruchirappalli in Tamil Nadu ins fränkische Coburg? Eigentlich ist es ganz einfach: „Vor einem Jahr habe ich sie auf einer Konferenz in London kennengelernt“, erklärt <a href="t3://page?uid=538">Prof. Dr. Victor Randall</a>, Leiter des MBA Financial Management Studiengangs in Coburg. „Ihr Vortrag hat mich so inspiriert, dass ich dachte: Wir brauchen diese Professoren in Coburg, um einen Kurs zur Investmentbewertung mit Bloomberg-Anwendungen zu unterrichten.“ Und jetzt stehen sie alle vor zwei großen Monitoren im neuen Bloomberg Lab (International Common Room (ICR) im Raum 10 des Gebäudes 9) und analysieren Charts, Grafiken und Zahlen, die auf großen Monitoren angezeigt werden. Bloomberg ist ein globaler Informationsdienst, das Finanzsoftware-Tools wie Analytics und Statistiken mit Echtzeit-Marktpreisen und Live-Finanzdaten kombiniert. Die Gastprofessoren lehren Corporate Finance und Valuation in Indien – und sind Bloomberg-Experten.

„Alle Finanzunternehmen haben in der Regel Bloomberg-Terminals“, sagt Prof. Dr. Sriraman. „Bloomberg hat viele, viele Funktionen.“ Wenn die Studierenden beispielsweise eine Karriere als Investmentbanker beginnen, können sie dieses wichtige Tool sofort nutzen. Der indische Professor lächelt. „Ich hoffe, dass dieser Kurs ihnen in ihrer weiteren Karriere wirklich von Nutzen sein wird.“ Prof. Deb fügt hinzu: „Wenn sie in ihrem Lebenslauf erwähnen, dass sie Bloomberg-zertifiziert sind, dann verschafft ihnen das definitiv einen Vorteil.“ Die Professorin erklärt, dass ihr Kurs theoretisches Wissen über die verschiedenen Bewertungskonzepte, -methoden und -herausforderungen mit praktischem learning by doing kombiniert. Bloomberg-Anwendungen ermöglichen es den Studierenden, Echtzeitdaten zu interpretieren.

<strong>Internationale Expertise, fränkische Lebenskompetenz</strong>

Die Fähigkeit, eine Bewertung von Investitionen vorzunehmen, ist äußerst nützlich: Shrenik Chowdhari berichtet: „Vermögenswerte einzuschätzen hilft mir nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in meinem Privatleben, wo ich fundierte Anlageentscheidungen treffen muss.“ Der 27-jährige FM-Student ist auch gespannt, wie er sein Wissen während seines Praktikums bei der Allianz anwenden kann. Und es wird ihm bei seiner Masterarbeit helfen, in der er sich mit dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank beschäftigt. Wie sein Kommilitone Suraj Jadhav, der sich auf sein Praxissemester bei BMW freut, kam er aus Indien nach Coburg, um FM zu studieren. Suraj schreibt derzeit ebenfalls seine Masterarbeit. „Das Studium in Coburg war für mich ein echter Wendepunkt, ein Game Changer, weil ich die Natur mag und es eine ruhige Umgebung bietet, in der man einfach an sich selbst denken, sich auf sein Studium konzentrieren und die Natur genießen kann. Und ich habe ziemlich viele einheimische Familien kennengelernt. Sie sind wirklich gastfreundlich.“
<blockquote>„Studierende aus Indien und anderen Kulturen sollten hierherkommen, weil sie nicht nur interessante Fächer lernen, sondern wichtige Lebenskompetenzen erwerben.“</blockquote>
Prof. Dr. Parthasarathy Sriraman bestätigt, der Ort sei „bildschön“. Es gibt weniger Studierende und die Kurse sind kleiner. Aus Sriramans Sicht ein klarer Vorteil. Er empfiehlt das Studium hier aber auch aus einem anderen Grund: „Die Studierenden werden unabhängiger und selbstständiger, weil sie sich um ihre Ernährung kümmern müssen, sie müssen sich um ihre Arbeit und auch um ihr Studium und viele andere Dinge gleichzeitig kümmern.“ Für deutsche Studis völlig normal – aber Prof. Dr. Sadrita Deb sieht das ebenfalls als besonderen Pluspunkt: „Studierende aus Indien und anderen Kulturen sollten hierherkommen, weil sie nicht nur interessante Fächer lernen, sondern wichtige Lebenskompetenzen erwerben.“

<strong>Weitere Informationen</strong>

Das FM-Programm bietet im Wintersemester 2024/25 wöchentliche Bloomberg-Workshops an, die allen eingeschriebenen Studierenden offen stehen. Anmeldung im FM-Masterbüro in Gebäude 5 Raum 101.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Eine Professorin und ein Professor aus Indien geben ihr Finanz-Know-how an Studierende der Hochschule Coburg weiter: Erstmals hat der englischsprachige MBA-Studiengang Financial Management im Sommersemester 2024 zwei Experten der BIM Trichy, einer Universität in Südindien, als Gastprofessoren eingeladen, um unterschiedliche Ansätze zur Unternehmensbewertung unter Einbeziehung von Bloomberg-Anwendungen zu lehren.</em>

Krieg, Störungen auf der Angebotsseite, rasante technologische Entwicklungen: Viele Faktoren beeinflussen die Entwicklung der Finanzmärkte. Die Bewertung von Investitionen kann komplex sein. Für Unternehmen, für Optionen, Dividenden oder geistiges Eigentum wie Patente gibt es unterschiedliche theoretische Ansätze. Und wie sieht es mit der Bewertung eines Start-ups aus? „Als Investor musst du wissen, wann du einen Vermögenswert kaufen, behalten oder verkaufen solltest“, sagt Suraj Jadhav. Der 37-Jährige studiert den <a href="t3://page?uid=258">englischsprachigen Master Financial Management</a> an der Hochschule Coburg und vertieft sein Verständnis der Finanzwelt. Die Bewertung von Unternehmen in unterschiedlichen Settings hat er gerade mit einem neuen Wahlfach abgedeckt: „Investment Valuation with Bloomberg Applications“, das im Sommersemester 2024 erstmals von zwei Gastprofessoren des Bharathidasan Institute of Management (BIM Trichy) an der Hochschule Coburg gelehrt wird.

<strong>Internationale Runde im Bloomberg Lab in Coburg</strong>

Für Prof. Dr. V.P. Sriraman und Prof. Dr. Sadrita Deb ist es ihr erster Besuch in Deutschland. Aber wie kamen sie von Tiruchirappalli in Tamil Nadu ins fränkische Coburg? Eigentlich ist es ganz einfach: „Vor einem Jahr habe ich sie auf einer Konferenz in London kennengelernt“, erklärt <a href="t3://page?uid=538">Prof. Dr. Victor Randall</a>, Leiter des MBA Financial Management Studiengangs in Coburg. „Ihr Vortrag hat mich so inspiriert, dass ich dachte: Wir brauchen diese Professoren in Coburg, um einen Kurs zur Investmentbewertung mit Bloomberg-Anwendungen zu unterrichten.“ Und jetzt stehen sie alle vor zwei großen Monitoren im neuen Bloomberg Lab (International Common Room (ICR) im Raum 10 des Gebäudes 9) und analysieren Charts, Grafiken und Zahlen, die auf großen Monitoren angezeigt werden. Bloomberg ist ein globaler Informationsdienst, das Finanzsoftware-Tools wie Analytics und Statistiken mit Echtzeit-Marktpreisen und Live-Finanzdaten kombiniert. Die Gastprofessoren lehren Corporate Finance und Valuation in Indien – und sind Bloomberg-Experten.

„Alle Finanzunternehmen haben in der Regel Bloomberg-Terminals“, sagt Prof. Dr. Sriraman. „Bloomberg hat viele, viele Funktionen.“ Wenn die Studierenden beispielsweise eine Karriere als Investmentbanker beginnen, können sie dieses wichtige Tool sofort nutzen. Der indische Professor lächelt. „Ich hoffe, dass dieser Kurs ihnen in ihrer weiteren Karriere wirklich von Nutzen sein wird.“ Prof. Deb fügt hinzu: „Wenn sie in ihrem Lebenslauf erwähnen, dass sie Bloomberg-zertifiziert sind, dann verschafft ihnen das definitiv einen Vorteil.“ Die Professorin erklärt, dass ihr Kurs theoretisches Wissen über die verschiedenen Bewertungskonzepte, -methoden und -herausforderungen mit praktischem learning by doing kombiniert. Bloomberg-Anwendungen ermöglichen es den Studierenden, Echtzeitdaten zu interpretieren.

<strong>Internationale Expertise, fränkische Lebenskompetenz</strong>

Die Fähigkeit, eine Bewertung von Investitionen vorzunehmen, ist äußerst nützlich: Shrenik Chowdhari berichtet: „Vermögenswerte einzuschätzen hilft mir nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in meinem Privatleben, wo ich fundierte Anlageentscheidungen treffen muss.“ Der 27-jährige FM-Student ist auch gespannt, wie er sein Wissen während seines Praktikums bei der Allianz anwenden kann. Und es wird ihm bei seiner Masterarbeit helfen, in der er sich mit dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank beschäftigt. Wie sein Kommilitone Suraj Jadhav, der sich auf sein Praxissemester bei BMW freut, kam er aus Indien nach Coburg, um FM zu studieren. Suraj schreibt derzeit ebenfalls seine Masterarbeit. „Das Studium in Coburg war für mich ein echter Wendepunkt, ein Game Changer, weil ich die Natur mag und es eine ruhige Umgebung bietet, in der man einfach an sich selbst denken, sich auf sein Studium konzentrieren und die Natur genießen kann. Und ich habe ziemlich viele einheimische Familien kennengelernt. Sie sind wirklich gastfreundlich.“
<blockquote>„Studierende aus Indien und anderen Kulturen sollten hierherkommen, weil sie nicht nur interessante Fächer lernen, sondern wichtige Lebenskompetenzen erwerben.“</blockquote>
Prof. Dr. Parthasarathy Sriraman bestätigt, der Ort sei „bildschön“. Es gibt weniger Studierende und die Kurse sind kleiner. Aus Sriramans Sicht ein klarer Vorteil. Er empfiehlt das Studium hier aber auch aus einem anderen Grund: „Die Studierenden werden unabhängiger und selbstständiger, weil sie sich um ihre Ernährung kümmern müssen, sie müssen sich um ihre Arbeit und auch um ihr Studium und viele andere Dinge gleichzeitig kümmern.“ Für deutsche Studis völlig normal – aber Prof. Dr. Sadrita Deb sieht das ebenfalls als besonderen Pluspunkt: „Studierende aus Indien und anderen Kulturen sollten hierherkommen, weil sie nicht nur interessante Fächer lernen, sondern wichtige Lebenskompetenzen erwerben.“

<strong>Weitere Informationen</strong>

Das FM-Programm bietet im Wintersemester 2024/25 wöchentliche Bloomberg-Workshops an, die allen eingeschriebenen Studierenden offen stehen. Anmeldung im FM-Masterbüro in Gebäude 5 Raum 101.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/114-FM-Randall-indische_Gastprofs02-1024x642.jpg"
                        fileSize="118285"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="642"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[3×3: Neues Format, voller Erfolg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/3x3-neues-format-voller-erfolg/</link>
                <pubDate>Mon, 22 Jul 2024 10:10:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/3x3-neues-format-voller-erfolg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel</em>

<em>In Kooperation mit der bayme bietet die Hochschule Coburg Unternehmen aus Oberfranken jedes Jahr im Juni die Möglichkeit, sich den Studierenden und Lehrenden zu präsentieren. In diesem Jahr mit neuem Konzept.</em>

Drei oberfränkische Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie, drei Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg, drei aktuelle Themen der Geschäftswelt – Ziel der Veranstaltung „3x3“ ist es, gemeinsam herauszufinden, wo der Schuh drückt, was theoretisch und praktisch funktioniert und wo die Herausforderungen bei der Gestaltung der Zukunft liegen. Mit unterschiedlichen Perspektiven und Lösungsansätzen und wissenschaftlicher Expertise.

Die erste Veranstaltung der Reihe im neuen Format war ein voller Erfolg. Nach einem kurzen Einblick in ihr Unternehmen ging es für die Geschäftsführer der KAPP NILES Unternehmensgruppe, der biTTner Werkzeugbau GmbH und der Dietz GmbH ans Eingemachte.

Gemeinsam mit Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg diskutierten die Geschäftsführer über relevante Themen wie Krisensicherheit, Unternehmensnachfolge und die Bedeutung des Heimatmarktes.

Die Veranstaltung, die teils äußerst persönliche Einblicke in den Alltag der Geschäftsführer gab, wurde von Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats für Transfer und Entrepreneurship der Hochschule Coburg, moderiert.

Im Anschluss hatten die rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich an verschiedenen Themeninseln zu vernetzen und auszutauschen

Sie waren in diesem Jahr nicht bei der Veranstaltung dabei? Hier neun Gründe, warum Sie etwas verpasst haben:
<blockquote>„Der Austausch zwischen uns Unternehmern, Hochschule und Studierenden war sowohl auf der Bühne als auch in den Nachgesprächen ein Gewinn für alle Seiten. Gerade für uns kleinere Unternehmen war dies eine hervorragende Möglichkeit, sich mit den jungen Experten und Innovatoren der Zukunft zu vernetzen!“
<em>Dr. Florian Bertges, biTTner Werkzeugbau GmbH</em>

„Es war ein sehr gelungener Abend. Spannende Diskussionsrunden, interessante Menschen und ein lebhafter Austausch. Rundum eine tolle Veranstaltung und ein super Format!"
<em>Amelie Riek, Studentin</em>

„Damit wir als Wirtschaftsstandort Oberfranken weiter wettbewerbs- und zukunftsfähig bleiben, ist ein enger Austausch mit unsren Bildungseinrichtungen unglaublich wichtig. Denn an den Hochschulen und Universitäten in der Region werden die jungen Nachwuchstalente ausgebildet und qualifiziert, auf die unsere Unternehmen dringend angewiesen sind. Veranstaltungen wie diese sind ein großartiges Forum für engen Austausch zwischen Wirtschaft und Lehre. Darum haben wir sie gemeinsam mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg gerne ausgerichtet.“
<em>Patrick Püttner, Geschäftsführer der vbw-Bezirksgruppe Oberfranken</em>

„Der Abend hat gezeigt, dass wir mit unseren Kompetenzen an der Hochschule Coburg absolut am Puls der Zeit und damit wertvoll für die Region sind. Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig es ist miteinander im Gespräch zu sein und voneinander zu lernen – dafür bot dieser Abend ausgiebig Gelegenheit: sowohl auf der Bühne mit den anwesenden Unternehmen und unseren beteiligten ProfessorInnen als auch beim informellen Teil im Anschluss. Chapeau!“
<em>Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Cobur</em>g</blockquote>
<blockquote>„An dem Abend sind Praxis und Wissenschaft wieder mal näher zusammengerückt. Einfach nur inspirierend.“
<em>Prof. Dr. Michael Hartmann</em></blockquote>
<blockquote>„3x3 ist mehr als 9. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis sein kann. Die Begeisterung und die praxisnahen Einblicke aller Beteiligten haben wertvolle Anregungen für meine Forschung und Lehre geliefert.“
<em>Prof. Dr. Thomas Schauerte</em>

„Die Podiumsdiskussion gab Einblick wie individuelle Lösungen gefunden wurden, damit die Unternehmensnachfolge gelingen kann. Eine besondere Freude für mich war auch, dass das Format viele Studierende angesprochen hat, um mit Unternehmen in den Austausch zu gehen und Kontakte zu knüpfen.“
<em>Prof. Dr. Hedwig Schmid</em>

„Ich kannte seit Jahren die Vorgängerveranstaltung, die ich immer gerne besucht habe. Was Ihnen und Ihrem Team mit dem Konzept ,3 x 3 …´ gelungen ist, bedeutet nicht nur ein update, Sie haben die Veranstaltung auf eine ganz neue Ebene gehoben. Das frische Format, bei dem Sie als Moderator eine Frage wie einen Ball in die Runde werfen und Antworten von einem Gesprächspartner durch schlagfertige und sehr authentische Kommentare der anderen Unternehmer und ExpertInnen ergänzt wurden war einmalig und sehr kurzweilig. Dies deckt sich auch mit den vielen, sehr positiven Rückmeldungen von den anwesenden Studierenden. Weiter so, ich freue mich schon auf das nächste 3x3 in 2025!“
<em>Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein</em>

„Das neue Format 3x3 als Kooperation unserer Hochschule Coburg und dem vbw zeigt wie wichtig ein Zusammenarbeiten zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist. Die intensiven, kurzweiligen und hochinteressanten Diskussionen bei der Premiere lassen den möglichen Fortschritt, der in diesen Kooperationen liegt, spürbar werden. Für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort ist dieses Format ein absoluter Gewinn.“
Eric Rösner, Prokurist der Wifög Coburg</blockquote>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel</em>

<em>In Kooperation mit der bayme bietet die Hochschule Coburg Unternehmen aus Oberfranken jedes Jahr im Juni die Möglichkeit, sich den Studierenden und Lehrenden zu präsentieren. In diesem Jahr mit neuem Konzept.</em>

Drei oberfränkische Unternehmen aus der Metall- und Elektroindustrie, drei Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg, drei aktuelle Themen der Geschäftswelt – Ziel der Veranstaltung „3x3“ ist es, gemeinsam herauszufinden, wo der Schuh drückt, was theoretisch und praktisch funktioniert und wo die Herausforderungen bei der Gestaltung der Zukunft liegen. Mit unterschiedlichen Perspektiven und Lösungsansätzen und wissenschaftlicher Expertise.

Die erste Veranstaltung der Reihe im neuen Format war ein voller Erfolg. Nach einem kurzen Einblick in ihr Unternehmen ging es für die Geschäftsführer der KAPP NILES Unternehmensgruppe, der biTTner Werkzeugbau GmbH und der Dietz GmbH ans Eingemachte.

Gemeinsam mit Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg diskutierten die Geschäftsführer über relevante Themen wie Krisensicherheit, Unternehmensnachfolge und die Bedeutung des Heimatmarktes.

Die Veranstaltung, die teils äußerst persönliche Einblicke in den Alltag der Geschäftsführer gab, wurde von Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats für Transfer und Entrepreneurship der Hochschule Coburg, moderiert.

Im Anschluss hatten die rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich an verschiedenen Themeninseln zu vernetzen und auszutauschen

Sie waren in diesem Jahr nicht bei der Veranstaltung dabei? Hier neun Gründe, warum Sie etwas verpasst haben:
<blockquote>„Der Austausch zwischen uns Unternehmern, Hochschule und Studierenden war sowohl auf der Bühne als auch in den Nachgesprächen ein Gewinn für alle Seiten. Gerade für uns kleinere Unternehmen war dies eine hervorragende Möglichkeit, sich mit den jungen Experten und Innovatoren der Zukunft zu vernetzen!“
<em>Dr. Florian Bertges, biTTner Werkzeugbau GmbH</em>

„Es war ein sehr gelungener Abend. Spannende Diskussionsrunden, interessante Menschen und ein lebhafter Austausch. Rundum eine tolle Veranstaltung und ein super Format!"
<em>Amelie Riek, Studentin</em>

„Damit wir als Wirtschaftsstandort Oberfranken weiter wettbewerbs- und zukunftsfähig bleiben, ist ein enger Austausch mit unsren Bildungseinrichtungen unglaublich wichtig. Denn an den Hochschulen und Universitäten in der Region werden die jungen Nachwuchstalente ausgebildet und qualifiziert, auf die unsere Unternehmen dringend angewiesen sind. Veranstaltungen wie diese sind ein großartiges Forum für engen Austausch zwischen Wirtschaft und Lehre. Darum haben wir sie gemeinsam mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg gerne ausgerichtet.“
<em>Patrick Püttner, Geschäftsführer der vbw-Bezirksgruppe Oberfranken</em>

„Der Abend hat gezeigt, dass wir mit unseren Kompetenzen an der Hochschule Coburg absolut am Puls der Zeit und damit wertvoll für die Region sind. Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig es ist miteinander im Gespräch zu sein und voneinander zu lernen – dafür bot dieser Abend ausgiebig Gelegenheit: sowohl auf der Bühne mit den anwesenden Unternehmen und unseren beteiligten ProfessorInnen als auch beim informellen Teil im Anschluss. Chapeau!“
<em>Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Cobur</em>g</blockquote>
<blockquote>„An dem Abend sind Praxis und Wissenschaft wieder mal näher zusammengerückt. Einfach nur inspirierend.“
<em>Prof. Dr. Michael Hartmann</em></blockquote>
<blockquote>„3x3 ist mehr als 9. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie bereichernd der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis sein kann. Die Begeisterung und die praxisnahen Einblicke aller Beteiligten haben wertvolle Anregungen für meine Forschung und Lehre geliefert.“
<em>Prof. Dr. Thomas Schauerte</em>

„Die Podiumsdiskussion gab Einblick wie individuelle Lösungen gefunden wurden, damit die Unternehmensnachfolge gelingen kann. Eine besondere Freude für mich war auch, dass das Format viele Studierende angesprochen hat, um mit Unternehmen in den Austausch zu gehen und Kontakte zu knüpfen.“
<em>Prof. Dr. Hedwig Schmid</em>

„Ich kannte seit Jahren die Vorgängerveranstaltung, die ich immer gerne besucht habe. Was Ihnen und Ihrem Team mit dem Konzept ,3 x 3 …´ gelungen ist, bedeutet nicht nur ein update, Sie haben die Veranstaltung auf eine ganz neue Ebene gehoben. Das frische Format, bei dem Sie als Moderator eine Frage wie einen Ball in die Runde werfen und Antworten von einem Gesprächspartner durch schlagfertige und sehr authentische Kommentare der anderen Unternehmer und ExpertInnen ergänzt wurden war einmalig und sehr kurzweilig. Dies deckt sich auch mit den vielen, sehr positiven Rückmeldungen von den anwesenden Studierenden. Weiter so, ich freue mich schon auf das nächste 3x3 in 2025!“
<em>Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein</em>

„Das neue Format 3x3 als Kooperation unserer Hochschule Coburg und dem vbw zeigt wie wichtig ein Zusammenarbeiten zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist. Die intensiven, kurzweiligen und hochinteressanten Diskussionen bei der Premiere lassen den möglichen Fortschritt, der in diesen Kooperationen liegt, spürbar werden. Für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort ist dieses Format ein absoluter Gewinn.“
Eric Rösner, Prokurist der Wifög Coburg</blockquote>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/138-TrEn-3x3__1-1024x683.jpg"
                        fileSize="145118"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/138-TrEn-3x3__2-1024x683.jpg"
                        fileSize="126173"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/138-TrEn-3x3__3-1024x683.jpg"
                        fileSize="180083"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/138-TrEn-3x3__4-1024x683.jpg"
                        fileSize="165517"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Publikationen]]></category>                                <title><![CDATA[Eine etwas andere Sportgeschichte: Wie Hightech Menschen bewegt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-etwas-andere-sportgeschichte-wie-hightech-menschen-bewegt/</link>
                <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 07:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-etwas-andere-sportgeschichte-wie-hightech-menschen-bewegt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Von Körperkult und innovativer Technik: Das neue Buch „Technologien im Sport“ zeigt, wie technologischer Wandel und große gesellschaftliche Veränderungen mit Gesundheit, Fitness und Freizeitspaß zusammenhängen. Mit-Herausgeber Prof. Dr. Christian Holtorf von der Hochschule Coburg geht der Frage nach, was Sport so innovativ, dynamisch und faszinierend macht. Renommierte Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen entwerfen ein aufschlussreiches und unterhaltsames Gesamtbild. </em>

Sport erfordert Anstrengung. Technologie nimmt uns Arbeit ab. Das klingt zwar erst einmal nach einem Gegensatz, passt aber tatsächlich sehr gut zusammen, wie <a href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorf </a>erklärt. Der Professor für Wissenschaftsforschung und Wissenschaftskommunikation an der Hochschule Coburg hat sich intensiv damit beschäftigt, dass schon lange Technologie im Sport eingesetzt wird. Im Barock zum Beispiel traten die Damen des Hofes mit Lanzen, Degen oder Pistolen zu Turnierspielen an – und zwar in einem Caroussel-Schlitten, wie er heute noch in den Kunstsammlungen der Veste Coburg zu sehen ist. Dieses kunstvoll verzierte Modell wird auch auf einer der zahlreichen Abbildungen gezeigt, die das neue Buch „Technologien im Sport. Körper, Praktiken und Diskurse im historischen Wandel“ illustrieren. Die Bilder zeigen auf den ersten Blick, dass es in jeder Zeit viele und dabei sehr unterschiedliche Wechselwirkungen zwischen Sport und der jeweils aktuellen Technik gab.

<strong>Technologischer Wandel im Sport </strong>

Heute reicht das vom Snowfarming in Wintersportgebieten über Wearables wie Fitnessuhren bis zum E-Sport der Computerspiel-Industrie. Der technologische Wandel im Sport steht dabei auch für drängende gesellschaftliche Aufgaben wie Nachhaltigkeit, Gesundheit und Globalisierung. Diese Zusammenhänge und die gesellschaftlichen Voraussetzungen und Folgen, die Sport so innovativ, dynamisch und faszinierend machen, werden in dem Sammelband wissenschaftlich von Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen beleuchtet.

Die Entstehung des Buches geht zurück auf das Themenjahr 2022 der <a href="t3://page?uid=137">TechnologieAllianzOberfranken (TAO)</a>. In TAO haben sich die beiden Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen Coburg und Hof zusammengeschlossen und im Themenjahr „Technologie und Sport“ ging es darum, einer breiten Öffentlichkeit technologische Innovationen, gesellschaftliche Trends und soziale Entwicklungen im Sport vorzustellen und zu diskutieren. Initiiert und geleitet wurde das Themenjahr von Prof. Dr. Christian Holtorf von der Hochschule Coburg. Er hat nun den Sammelband gemeinsam mit Prof. Dr. Olaf Stieglitz, Professor für Amerikanische Kulturgeschichte an der Uni Leipzig, herausgegeben. Viele der Beiträge im Buch haben deshalb einen Bezug zu Coburg oder Oberfranken.

In einem Kapitel erklärt der Landeshistoriker und Stadtheimatpfleger Dr. Christian Boseckert am Beispiel des Coburger Volksbades die deutsche Badekultur des 19. und 20. Jahrhunderts. Mit der Ausbreitung privater Badezimmer verloren sie ihre medizinisch-hygienische Bedeutung und wurden vielerorts abgerissen – so wie 1977 große Teile des Coburger Jugendstilbaus Alexandrinenbad. Die Leserinnen und Leser können sich mit ethischen Aspekten von Wearables auseinandersetzen, mit Körper- und Persönlichkeitsbildung, Geld und Profi-Fußball oder der Frage, ob E-Sport tatsächlich eine Sportart ist. Es geht um Männer, Frauen und Symbole im Sport, um Nationalsozialismus, um hintergründige und unterhaltsame Zusammenhänge zwischen Sport, technologischem Wandel und Gesellschaft.

<strong>Leichtathletik-Star Felix Streng im Interview</strong>

Die Sicht eines Spitzensportlers vertritt Felix Streng. „Ich habe für mich festgelegt, dass es für mich Lebenserfolg sein soll, in Tokio die 100 Meter zu gewinnen“, sagt der deutsche Leichtathletik-Star in einem Interview, das ebenfalls in dem Band nachzulesen ist. Er spricht sehr persönlich über internationale Erfolge, davon wie er bei den Paralympischen Spielen in Tokio Gold gewann, von Trainingsroutine und Teamgeist und davon welche Rolle Technik im Sport für ihn spielt. Streng wurde 1995 in La Paz ohne rechten Unterschenkel geboren, wuchs in Bolivien, England und einem Dorf im Landkreis Coburg auf, zog aber als 16-Jähriger in ein Sport-Internat. Technische Hilfsmittel wie Prothesen sind im paralympischen Spitzensport Hightech-Erfindungen. „Leistungssport wird immer innovations- und technikaffin sein“, sagt Streng. Er hat aber auch den Blick fürs Alltägliche, wo Technik ebenfalls viele Vorteile habe: Und die reichen vom klassischen Hometrainer über das Smartphone bis zu interaktiven Spiegeln für Fitnessprogramme oder YouTube-Videos für Yoga.

<strong>Zum Buch:</strong>
Technologien im Sport. Körper, Praktiken und Diskurse im historischen Wandel. Hg.: Prof. Dr. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html" target="Prof. Christian Holtorf" rel="noopener">Christian Holtorf</a> und Prof. Dr. Olaf Stieglitz. Verlag Erich Weiß, Bamberg, 2024, 152 Seiten mit vielen Abbildungen, 14,90 Euro, erhältlich  in der Buchhandlung Riemann am Markt 9 in Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Von Körperkult und innovativer Technik: Das neue Buch „Technologien im Sport“ zeigt, wie technologischer Wandel und große gesellschaftliche Veränderungen mit Gesundheit, Fitness und Freizeitspaß zusammenhängen. Mit-Herausgeber Prof. Dr. Christian Holtorf von der Hochschule Coburg geht der Frage nach, was Sport so innovativ, dynamisch und faszinierend macht. Renommierte Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen entwerfen ein aufschlussreiches und unterhaltsames Gesamtbild. </em>

Sport erfordert Anstrengung. Technologie nimmt uns Arbeit ab. Das klingt zwar erst einmal nach einem Gegensatz, passt aber tatsächlich sehr gut zusammen, wie <a href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorf </a>erklärt. Der Professor für Wissenschaftsforschung und Wissenschaftskommunikation an der Hochschule Coburg hat sich intensiv damit beschäftigt, dass schon lange Technologie im Sport eingesetzt wird. Im Barock zum Beispiel traten die Damen des Hofes mit Lanzen, Degen oder Pistolen zu Turnierspielen an – und zwar in einem Caroussel-Schlitten, wie er heute noch in den Kunstsammlungen der Veste Coburg zu sehen ist. Dieses kunstvoll verzierte Modell wird auch auf einer der zahlreichen Abbildungen gezeigt, die das neue Buch „Technologien im Sport. Körper, Praktiken und Diskurse im historischen Wandel“ illustrieren. Die Bilder zeigen auf den ersten Blick, dass es in jeder Zeit viele und dabei sehr unterschiedliche Wechselwirkungen zwischen Sport und der jeweils aktuellen Technik gab.

<strong>Technologischer Wandel im Sport </strong>

Heute reicht das vom Snowfarming in Wintersportgebieten über Wearables wie Fitnessuhren bis zum E-Sport der Computerspiel-Industrie. Der technologische Wandel im Sport steht dabei auch für drängende gesellschaftliche Aufgaben wie Nachhaltigkeit, Gesundheit und Globalisierung. Diese Zusammenhänge und die gesellschaftlichen Voraussetzungen und Folgen, die Sport so innovativ, dynamisch und faszinierend machen, werden in dem Sammelband wissenschaftlich von Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen beleuchtet.

Die Entstehung des Buches geht zurück auf das Themenjahr 2022 der <a href="t3://page?uid=137">TechnologieAllianzOberfranken (TAO)</a>. In TAO haben sich die beiden Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen Coburg und Hof zusammengeschlossen und im Themenjahr „Technologie und Sport“ ging es darum, einer breiten Öffentlichkeit technologische Innovationen, gesellschaftliche Trends und soziale Entwicklungen im Sport vorzustellen und zu diskutieren. Initiiert und geleitet wurde das Themenjahr von Prof. Dr. Christian Holtorf von der Hochschule Coburg. Er hat nun den Sammelband gemeinsam mit Prof. Dr. Olaf Stieglitz, Professor für Amerikanische Kulturgeschichte an der Uni Leipzig, herausgegeben. Viele der Beiträge im Buch haben deshalb einen Bezug zu Coburg oder Oberfranken.

In einem Kapitel erklärt der Landeshistoriker und Stadtheimatpfleger Dr. Christian Boseckert am Beispiel des Coburger Volksbades die deutsche Badekultur des 19. und 20. Jahrhunderts. Mit der Ausbreitung privater Badezimmer verloren sie ihre medizinisch-hygienische Bedeutung und wurden vielerorts abgerissen – so wie 1977 große Teile des Coburger Jugendstilbaus Alexandrinenbad. Die Leserinnen und Leser können sich mit ethischen Aspekten von Wearables auseinandersetzen, mit Körper- und Persönlichkeitsbildung, Geld und Profi-Fußball oder der Frage, ob E-Sport tatsächlich eine Sportart ist. Es geht um Männer, Frauen und Symbole im Sport, um Nationalsozialismus, um hintergründige und unterhaltsame Zusammenhänge zwischen Sport, technologischem Wandel und Gesellschaft.

<strong>Leichtathletik-Star Felix Streng im Interview</strong>

Die Sicht eines Spitzensportlers vertritt Felix Streng. „Ich habe für mich festgelegt, dass es für mich Lebenserfolg sein soll, in Tokio die 100 Meter zu gewinnen“, sagt der deutsche Leichtathletik-Star in einem Interview, das ebenfalls in dem Band nachzulesen ist. Er spricht sehr persönlich über internationale Erfolge, davon wie er bei den Paralympischen Spielen in Tokio Gold gewann, von Trainingsroutine und Teamgeist und davon welche Rolle Technik im Sport für ihn spielt. Streng wurde 1995 in La Paz ohne rechten Unterschenkel geboren, wuchs in Bolivien, England und einem Dorf im Landkreis Coburg auf, zog aber als 16-Jähriger in ein Sport-Internat. Technische Hilfsmittel wie Prothesen sind im paralympischen Spitzensport Hightech-Erfindungen. „Leistungssport wird immer innovations- und technikaffin sein“, sagt Streng. Er hat aber auch den Blick fürs Alltägliche, wo Technik ebenfalls viele Vorteile habe: Und die reichen vom klassischen Hometrainer über das Smartphone bis zu interaktiven Spiegeln für Fitnessprogramme oder YouTube-Videos für Yoga.

<strong>Zum Buch:</strong>
Technologien im Sport. Körper, Praktiken und Diskurse im historischen Wandel. Hg.: Prof. Dr. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html" target="Prof. Christian Holtorf" rel="noopener">Christian Holtorf</a> und Prof. Dr. Olaf Stieglitz. Verlag Erich Weiß, Bamberg, 2024, 152 Seiten mit vielen Abbildungen, 14,90 Euro, erhältlich  in der Buchhandlung Riemann am Markt 9 in Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Logo_Diversity_Audit_Zertifikat_2018_200x240_RGB_72dpi.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/136-Holtorf-Technologien-im-Sport-Ernst-Alexandrinen-Bad-Stadtmuseum-1024x670.jpg"
                        fileSize="188953"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="670"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/136-Holtorf-Technologien_im_Sport-Caroussel-SchlittenGr.Kat_.XII_.018-1024x675.jpg"
                        fileSize="57227"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="675"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Simulation der Hochschule Coburg im Deutschen Museum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/flugwissen/</link>
                <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 06:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/flugwissen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Andreas T. Wolf</em>

<em>Ein Stück Hochschule Coburg steht nun auch in München: Für eine Medienstation im Deutschen Museum haben zwei Wissenschaftler sogar den Tragflügel eines ikonischen Flugzeugs vermessen und eine Simulation erstellt. Diese ist nun dauerhaft Teil der Ausstellung.</em>

Wer hat nicht schon einmal die Hand aus dem fahrenden Auto gehalten, um den Wind an den ausgestreckten Fingern zu spüren? Wie so ein Luftstrom an einem echten Flugzeugflügel und mit allen technischen Details visualisiert aussieht, können Besucherinnen und Besucher des Deutschen Museums in München erfahren. In der Ausstellung für Moderne Luftfahrt steht nun eine Medienstation, an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-philipp-epple.html">Prof. Dr. Philipp Epple</a> zusammen mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Michael Steppert gearbeitet haben. Sie zeigt die Simulation eines Landeanflugs und wie sich dabei die Luft um den Flügel verhält.
<h4><strong>Praktisches Wissen für den Urlaubsflug</strong></h4>
Strömungsmechanik und Strömungsmaschinen sind Prof. Epples Spezialgebiete an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>. Er pflegte schon seit langem einen guten Kontakt zum Deutschen Museum und als eine Umstrukturierung der Ausstellung „Moderne Luftfahrt“ anstand, war klar, dass er helfen konnte. Heute ist die Strömungssimulation fester Bestandteil der Ausstellung.

Dr. Robert Kluge, Kurator für Luftfahrt nach 1945 im Deutschen Museum bedankt sich für die enge Zusammenarbeit: „Prof. Epple und Dr. Steppert haben an verschiedenen, didaktisch aufwändigen Stellen der neuen Dauerausstellung wirklich sehr geholfen. Hunderte Besucher können nun täglich an dieser Medienstation einen eigenen Eindruck von den flugmechanischen Zusammenhängen und der Funktionsweise von Flugzeugkomponenten gewinnen, die sie vielleicht beim Landeanflug auf ihr Urlaubsziel aus dem Kabinenfenster beobachten.“
<h4><strong>Berühmter Flügel</strong></h4>
Zu sehen ist der Flügelschnitt einer VFW 614, eines der ersten Passagierflugzeuge, welches nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik entwickelt wurde und über zwei Strahltriebwerke verfügte. Der Fokus liegt auf der Veränderung der Luftströmung beim Abbremsen und Ausfahren verschiedener Landeklappen: „Hier konnte die Funktionsweise eines Tragflügels mit Landeklappe und Spoiler mit einer komplexen numerischen Strömungssimulation im Landeanflug erläutert und die Strömung visualisiert werden“, erklärt Prof. Epple.

Hierfür wurden extra Aufnahmen der Flügelgeometrie in der Flugwerft Schleißheim erstellt, da dem Deutschen Museum weder ein computer-gestütztes Modell (CAD) noch eine Zeichnung vorlag. Neben der Form brauchte es auch Detailaufnahmen, wie zum Beispiel die Bahnbewegung der Landeklappen und der Luftbremse.

In Coburg konnte dann ein CAD-Modell aus den Daten erstellt werden, das als Grundlage für eine CFD-Simulation diente, so Epple: „Als Ergebnis war es möglich, den Landevorgang des entsprechenden Flügelschnitts der VFW 614 im Deutschen Museum in der Strömungssimulation nachzubilden. Anhand des ausgestellten Flügelschnitts können alle Stationen des Landeanfluges, was die Position von Landeklappe und Luftbremse angeht, verfolgt werden. Zugleich können Besucher die Veränderung im Luftstrom zu jedem Zeitpunkt des Landeanflugs sehen.“
<h4><strong>Coburger Expertise in München</strong></h4>
Die Visualisierung der Stromlinien helfe zudem, Geschwindigkeiten und Druckverteilung parallel zum Ausfahren der Landeklappen und des Spoilers am ausgestellten Flügelschnitts im Detail zu verstehen, ebenso sind der erzeugte Auftrieb und der Widerstand in zusätzlichen Grafiken dargestellt. Die entsprechenden Daten des Landeanfluges einer VFW 614 wurden dem Flughandbuch entnommen, so konnte die Lande-Simulation virtuell sehr genau nachgebildet werden.

Die Früchte ihrer Arbeit nun in einem der renommiertesten Museen Deutschlands ausgestellt zu wissen, macht die Coburger Wissenschaftler durchaus etwas stolz: „Da wir selbst sehr gerne die Ausstellung Moderne Luftfahrt besuchen, war es uns natürlich eine Riesenfreude, hier mitwirken zu dürfen“, sagt Prof. Epple und Dr. Steppert ergänzt: „Es ist schön zu wissen, dass wir mit unserer Arbeit mehr Wissen in die Gesellschaft getragen haben.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Andreas T. Wolf</em>

<em>Ein Stück Hochschule Coburg steht nun auch in München: Für eine Medienstation im Deutschen Museum haben zwei Wissenschaftler sogar den Tragflügel eines ikonischen Flugzeugs vermessen und eine Simulation erstellt. Diese ist nun dauerhaft Teil der Ausstellung.</em>

Wer hat nicht schon einmal die Hand aus dem fahrenden Auto gehalten, um den Wind an den ausgestreckten Fingern zu spüren? Wie so ein Luftstrom an einem echten Flugzeugflügel und mit allen technischen Details visualisiert aussieht, können Besucherinnen und Besucher des Deutschen Museums in München erfahren. In der Ausstellung für Moderne Luftfahrt steht nun eine Medienstation, an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-philipp-epple.html">Prof. Dr. Philipp Epple</a> zusammen mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Michael Steppert gearbeitet haben. Sie zeigt die Simulation eines Landeanflugs und wie sich dabei die Luft um den Flügel verhält.
<h4><strong>Praktisches Wissen für den Urlaubsflug</strong></h4>
Strömungsmechanik und Strömungsmaschinen sind Prof. Epples Spezialgebiete an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>. Er pflegte schon seit langem einen guten Kontakt zum Deutschen Museum und als eine Umstrukturierung der Ausstellung „Moderne Luftfahrt“ anstand, war klar, dass er helfen konnte. Heute ist die Strömungssimulation fester Bestandteil der Ausstellung.

Dr. Robert Kluge, Kurator für Luftfahrt nach 1945 im Deutschen Museum bedankt sich für die enge Zusammenarbeit: „Prof. Epple und Dr. Steppert haben an verschiedenen, didaktisch aufwändigen Stellen der neuen Dauerausstellung wirklich sehr geholfen. Hunderte Besucher können nun täglich an dieser Medienstation einen eigenen Eindruck von den flugmechanischen Zusammenhängen und der Funktionsweise von Flugzeugkomponenten gewinnen, die sie vielleicht beim Landeanflug auf ihr Urlaubsziel aus dem Kabinenfenster beobachten.“
<h4><strong>Berühmter Flügel</strong></h4>
Zu sehen ist der Flügelschnitt einer VFW 614, eines der ersten Passagierflugzeuge, welches nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik entwickelt wurde und über zwei Strahltriebwerke verfügte. Der Fokus liegt auf der Veränderung der Luftströmung beim Abbremsen und Ausfahren verschiedener Landeklappen: „Hier konnte die Funktionsweise eines Tragflügels mit Landeklappe und Spoiler mit einer komplexen numerischen Strömungssimulation im Landeanflug erläutert und die Strömung visualisiert werden“, erklärt Prof. Epple.

Hierfür wurden extra Aufnahmen der Flügelgeometrie in der Flugwerft Schleißheim erstellt, da dem Deutschen Museum weder ein computer-gestütztes Modell (CAD) noch eine Zeichnung vorlag. Neben der Form brauchte es auch Detailaufnahmen, wie zum Beispiel die Bahnbewegung der Landeklappen und der Luftbremse.

In Coburg konnte dann ein CAD-Modell aus den Daten erstellt werden, das als Grundlage für eine CFD-Simulation diente, so Epple: „Als Ergebnis war es möglich, den Landevorgang des entsprechenden Flügelschnitts der VFW 614 im Deutschen Museum in der Strömungssimulation nachzubilden. Anhand des ausgestellten Flügelschnitts können alle Stationen des Landeanfluges, was die Position von Landeklappe und Luftbremse angeht, verfolgt werden. Zugleich können Besucher die Veränderung im Luftstrom zu jedem Zeitpunkt des Landeanflugs sehen.“
<h4><strong>Coburger Expertise in München</strong></h4>
Die Visualisierung der Stromlinien helfe zudem, Geschwindigkeiten und Druckverteilung parallel zum Ausfahren der Landeklappen und des Spoilers am ausgestellten Flügelschnitts im Detail zu verstehen, ebenso sind der erzeugte Auftrieb und der Widerstand in zusätzlichen Grafiken dargestellt. Die entsprechenden Daten des Landeanfluges einer VFW 614 wurden dem Flughandbuch entnommen, so konnte die Lande-Simulation virtuell sehr genau nachgebildet werden.

Die Früchte ihrer Arbeit nun in einem der renommiertesten Museen Deutschlands ausgestellt zu wissen, macht die Coburger Wissenschaftler durchaus etwas stolz: „Da wir selbst sehr gerne die Ausstellung Moderne Luftfahrt besuchen, war es uns natürlich eine Riesenfreude, hier mitwirken zu dürfen“, sagt Prof. Epple und Dr. Steppert ergänzt: „Es ist schön zu wissen, dass wir mit unserer Arbeit mehr Wissen in die Gesellschaft getragen haben.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/133-DeutschesMuseum1-1024x577.jpg"
                        fileSize="164692"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="577"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/133-DeutschesMuseum2-1024x570.jpg"
                        fileSize="76797"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="570"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Dr. Thorsten Uphues zum OPTICA Senior Member ernannt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-dr-thorsten-uphues-zum-optica-senior-member-ernannt/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Jul 2024 12:03:03 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die weltweit führende Fachorganisation für Optik und Photonik OPTICA verleiht an ausgewählte Mitglieder den Status eines Distinguished Senior Member – ganz aktuell an Prof. Dr. Thorsten Uphues von der Hochschule Coburg. Darüber freut sich ganz besonders der Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit, Prof. Dr. Wolfram Haupt.</em>

OPTICA verleiht den Status eines Distinguished Senior Member an eine ausgewählte Gruppe von Mitgliedern, die außergewöhnliche Fortschritte auf diesem Gebiet geleistet haben. Prof. Dr. Thorsten Uphues forscht und lehrt an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg und gehört zum Leitungsteam des<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-sensor-und-aktortechnik-isat.html"> Instituts für Sensor- und Aktortechnik ISAT</a>. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der ultraschnellen Laserphysik, der optischen Spektroskopie, der optischen Messtechnik sowie der laserbasierten XUV- und Röntgenstrahlenerzeugung in der Grundlagen- und angewandten Forschung, was ihn zu einer bekannten Persönlichkeit in der Optikgemeinschaft macht. Als Teil des <a href="https://attoworld.de/team/alumni.html" data-cke-saved-href="https://attoworld.de/team/alumni.html">Attoworld</a>-Teams des Physik-Nobelpreisträgers von 2023, Prof. Dr. Ferenc Krausz, am <a href="https://www.mpq.mpg.de/" data-cke-saved-href="https://www.mpq.mpg.de/">Max-Planck-Institut für Quantenoptik</a> in Garching und als Juniorprofessor am <a href="https://www.cfel.de/" data-cke-saved-href="https://www.cfel.de/">Center of Free Electron Laser Science (CFEL)</a> in Hamburg hat er wesentliche Beiträge zur Attosekundenphysik geleistet. Derzeit ist er Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts <a href="https://www.photonikforschung.de/projekte/lasertechnik/projekt/xprolas.html" data-cke-saved-href="https://www.photonikforschung.de/projekte/lasertechnik/projekt/xprolas.html">XProLas</a> unter der Leitung der Leibniz Universität Hannover, das eine Röntgenquelle der nächsten Generation für anspruchsvolle Anwendungen wie die Batterieinspektion entwickelt.

Die Ernennung von Prof. Uphues sei ein Zeugnis für sein Engagement und seine bahnbrechende Arbeit auf dem Gebiet der Optik, erklärt Prof. Dr. Haupt, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit der Hochschule Coburg. „Das Fachwissen von Prof. Uphues ist für die Hochschule von unschätzbarem Wert, und seine Anerkennung durch OPTICA stärkt den Ruf der Hochschule für ihre exzellente Forschung, insbesondere in unseren Bachelor-Studiengängen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/technische-physik/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="t3://page?uid=115">Technische Physik</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/zukunftstechnologien-emerging-technologies/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="t3://page?uid=812">Zukunftstechnologien</a>.“

Die Hochschule Coburg freut sich über Uphues‘ Ernennung zum <a href="https://www.optica.org/" data-cke-saved-href="https://www.optica.org/">OPTICA</a> Senior Member. Diese prestigeträchtige Auszeichnung würdigt seine bedeutenden und nachhaltigen Beiträge auf dem Gebiet der Optik und zeigt sein kontinuierliches Engagement, die Grenzen der optischen Wissenschaft und Technologie zu erweitern. Mit seinen Beiträgen will er auch künftige Generationen von Forscherinnen und Forschern inspirieren und die Zukunft des Fachgebiets an der Hochschule Coburg sowie international prägen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die weltweit führende Fachorganisation für Optik und Photonik OPTICA verleiht an ausgewählte Mitglieder den Status eines Distinguished Senior Member – ganz aktuell an Prof. Dr. Thorsten Uphues von der Hochschule Coburg. Darüber freut sich ganz besonders der Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit, Prof. Dr. Wolfram Haupt.</em>

OPTICA verleiht den Status eines Distinguished Senior Member an eine ausgewählte Gruppe von Mitgliedern, die außergewöhnliche Fortschritte auf diesem Gebiet geleistet haben. Prof. Dr. Thorsten Uphues forscht und lehrt an der <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg und gehört zum Leitungsteam des<a href="https://www.hs-coburg.de/forschen/forschungseinrichtungen/institute/isat/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-sensor-und-aktortechnik-isat.html"> Instituts für Sensor- und Aktortechnik ISAT</a>. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der ultraschnellen Laserphysik, der optischen Spektroskopie, der optischen Messtechnik sowie der laserbasierten XUV- und Röntgenstrahlenerzeugung in der Grundlagen- und angewandten Forschung, was ihn zu einer bekannten Persönlichkeit in der Optikgemeinschaft macht. Als Teil des <a href="https://attoworld.de/team/alumni.html" data-cke-saved-href="https://attoworld.de/team/alumni.html">Attoworld</a>-Teams des Physik-Nobelpreisträgers von 2023, Prof. Dr. Ferenc Krausz, am <a href="https://www.mpq.mpg.de/" data-cke-saved-href="https://www.mpq.mpg.de/">Max-Planck-Institut für Quantenoptik</a> in Garching und als Juniorprofessor am <a href="https://www.cfel.de/" data-cke-saved-href="https://www.cfel.de/">Center of Free Electron Laser Science (CFEL)</a> in Hamburg hat er wesentliche Beiträge zur Attosekundenphysik geleistet. Derzeit ist er Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts <a href="https://www.photonikforschung.de/projekte/lasertechnik/projekt/xprolas.html" data-cke-saved-href="https://www.photonikforschung.de/projekte/lasertechnik/projekt/xprolas.html">XProLas</a> unter der Leitung der Leibniz Universität Hannover, das eine Röntgenquelle der nächsten Generation für anspruchsvolle Anwendungen wie die Batterieinspektion entwickelt.

Die Ernennung von Prof. Uphues sei ein Zeugnis für sein Engagement und seine bahnbrechende Arbeit auf dem Gebiet der Optik, erklärt Prof. Dr. Haupt, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit der Hochschule Coburg. „Das Fachwissen von Prof. Uphues ist für die Hochschule von unschätzbarem Wert, und seine Anerkennung durch OPTICA stärkt den Ruf der Hochschule für ihre exzellente Forschung, insbesondere in unseren Bachelor-Studiengängen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/technische-physik/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="t3://page?uid=115">Technische Physik</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/zukunftstechnologien-emerging-technologies/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="t3://page?uid=812">Zukunftstechnologien</a>.“

Die Hochschule Coburg freut sich über Uphues‘ Ernennung zum <a href="https://www.optica.org/" data-cke-saved-href="https://www.optica.org/">OPTICA</a> Senior Member. Diese prestigeträchtige Auszeichnung würdigt seine bedeutenden und nachhaltigen Beiträge auf dem Gebiet der Optik und zeigt sein kontinuierliches Engagement, die Grenzen der optischen Wissenschaft und Technologie zu erweitern. Mit seinen Beiträgen will er auch künftige Generationen von Forscherinnen und Forschern inspirieren und die Zukunft des Fachgebiets an der Hochschule Coburg sowie international prägen.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Gesundheits- und Umweltexperten aus Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesundheits-und-umweltexperten-aus-coburg/</link>
                <pubDate>Tue, 16 Jul 2024 10:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesundheits-und-umweltexperten-aus-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Gesundheit oder Umwelt: Was darfs sein? Wenn Studierende der Hochschule Coburg nach drei Semestern die Grundlagen der Bioanalytik erlernt haben, können sie sich spezialisieren. Auch im Masterstudium dürfen sie ihren Fokus auf Bioinformatik, Ökotoxikologie oder Humanbiologie setzen. Dadurch wird die Lehre flexibler und zeiteffizient. Zwei neuberufene Professoren geben Einblicke in das Studium und ihre Arbeit als Professoren.</em>

<strong>Schwerpunkte der Bioanalytik</strong>

Die Erstellung, Analyse und Interpretation von biologischen Daten ist Kern des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Studiengangs Bioanalytik</a> an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>. In den ersten drei Semestern des Bachelorstudiums besuchen die Studierenden dieselben Vorlesungen, um eine gemeinsame Wissensbasis zu schaffen. Danach entscheiden Sie sich vor ihrem Praxissemester, welchen Weg Sie einschlagen wollen: Humanbiologie oder Umwelt Data Science.

Ersterer bildet vor allem für Labore und Pharmazie aus, letzterer fokussiert vor allem „One Health“, also beispielsweise Veterinärmedizin und Umwelttoxikologie. Ähnlich ist es auch im Masterstudium. Dort wählen die Studierenden zwischen Bioinformatik, Ökotoxikologie oder Humanbiologie.

<strong>Fokus Ökotoxikologie</strong>

Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima ist einer der frischesten Neuberufenen. Seit März 2024 arbeitet er an der Hochschule Coburg als Professor für Chemie mit Schwerpunkt Umweltchemie und Ökotoxikologie. Dabei konzentriert er sich auf den Aufbau der Studienrichtung Ökotoxikologie innerhalb der Bioanalytik, die sich insbesondere mit Umweltproblemen und dadurch verursachte gesundheitlichen Nachteile, befasst.

Dafür erarbeitet er in seiner Forschung Lösungsansätze: Ein Beispiel dafür ist das von ihm entwickelte System der „Grünen Leber“, welche das Entgiftungspotential aquatischer Pflanzen zur Wasserreinigung nutzt. An der Hochschule findet er dazu ideale Forschungsbedingungen: Die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die enge Verknüpfung mit der Industrie ermöglichen es ihm, seine Forschung praxisnah und innovativ zu gestalten. „Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sowie die hervorragenden industriellen Netzwerke sind für meine Forschung essenziell,“ erklärt Pflugmacher Lima.

<strong>Umweltexperten der Zukunft</strong>

Den Studierenden will er nicht nur Wissen vermitteln, versichert er: „Ich sehe mich als Professor nicht nur in der Rolle des Lehrers, sondern auch als Mentor und Coach für unsere Studierenden, um erfolgreich durchs Studium zu gehen.“ Diese enge Zusammenarbeit sieht er auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen – wie zum Beispiel die Bioinformatik: „Ich möchte zeigen, dass die Ökotoxikologie eine interessante Verknüpfung zwischen der Bioanalytik und der Bioinformatik ist und unsere Studierende hier einen einmaligen Studiengang zur Auswahl haben, um sich Expertisen in einem interdisziplinären Umfeld anzueignen. Damit können sie später zentrale Positionen in Forschung, Industrie und Politikberatung einnehmen.“

<strong>Künstliche Intelligenz und Lebenswissenschaften</strong>

Der ideale Sparringspartner für so eine Zusammenarbeit ist der neuberufene <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-simm.html">Prof. Dr. Stefan Simm</a>. Er ist seit September 2023 Teil der Hochschule Coburg und bringt eine breite Expertise im Bereich der Bioinformatik mit. Als Forschungsprofessor legt er den Fokus auf die Anwendung bioinformatischer und KI-Methoden in den Lebenswissenschaften. Sein besonderes Interesse gilt der Entwicklung und Anwendung von erklärbaren KI-Modellen zur Auswertung großer Datensätze. Diese Modelle helfen dabei Biomarker zu identifizieren und deren Bedeutung für verschiedene Vorhersagen zu bewerten.

Solche Modelle könnten den klinischen Alltag revolutionieren: „Bei der Krankheit Krebs zum Beispiel gibt es viele verschiedene Arten, die an verschiedenen Stellen im Körper auftreten. Wir können KI trainieren, diese einzelnen Mutationen zu finden und auch neue mögliche Biomarker zu identifizieren.“ Damit können dann passgenauere Therapien vorschlagen werden. Solche Informationen in den immensen Datenmengen zu finden, sei mit bloßem Auge kaum möglich, weiß Simm. Aber auch in der Landwirtschaft können solche Modelle präzisere Arbeiten ermöglichen und stressresistentere Pflanzen hervorbringen oder Erträge erhöhen.

<strong>KI is Key-Technology</strong>

Für Simm sind die Schnittstellen zwischen Informatik und Biologie äußerst vielfältig, auch bei der Berufswahl: „Die bioinformatischen Methoden bieten viele Möglichkeiten für die Bioanalytik. Durch die Interdisziplinarität sind Jobs vom Consultant über Stellen in der IT bis hin zur Marktdatenanalyse möglich.“ Auch hier bringen die praxisorientierte Lehre und die enge Verzahnung von Hochschule und Wirtschaft viele Vorteile mit sich. Durch die direkte Nutzung von KI anhand realer Beispiele brauchen Studierende später weniger Einarbeitung – das Wissen über Digitales geht geradezu in Fleisch und Blut über.

Die fachübergreifende Zusammenarbeit haben sich auch die beiden Neuberufenen zu Herzen genommen: Ökotoxikologie und Bioinformatik sollen bald ebenfalls verschränkt werden. Pflugmacher Lima findet das inspirierend: „Die Nähe zu den Studierenden und die kleinen Gruppen ermöglichen eine optimale Betreuung und schaffen ein fruchtbares Forschungsumfeld. Die Arbeitsbedingungen für Professoren sind optimal!“  Gerade wegen der vorhandenen Netzwerke, sei die Hochschule Coburg in einer besonderen Position, sagt der Professor: „Industrielle Netzwerke, die Universitäten erst aufbauen müssen, sind hier an den Hochschulen naturgemäß schon vorhanden.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Gesundheit oder Umwelt: Was darfs sein? Wenn Studierende der Hochschule Coburg nach drei Semestern die Grundlagen der Bioanalytik erlernt haben, können sie sich spezialisieren. Auch im Masterstudium dürfen sie ihren Fokus auf Bioinformatik, Ökotoxikologie oder Humanbiologie setzen. Dadurch wird die Lehre flexibler und zeiteffizient. Zwei neuberufene Professoren geben Einblicke in das Studium und ihre Arbeit als Professoren.</em>

<strong>Schwerpunkte der Bioanalytik</strong>

Die Erstellung, Analyse und Interpretation von biologischen Daten ist Kern des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Studiengangs Bioanalytik</a> an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>. In den ersten drei Semestern des Bachelorstudiums besuchen die Studierenden dieselben Vorlesungen, um eine gemeinsame Wissensbasis zu schaffen. Danach entscheiden Sie sich vor ihrem Praxissemester, welchen Weg Sie einschlagen wollen: Humanbiologie oder Umwelt Data Science.

Ersterer bildet vor allem für Labore und Pharmazie aus, letzterer fokussiert vor allem „One Health“, also beispielsweise Veterinärmedizin und Umwelttoxikologie. Ähnlich ist es auch im Masterstudium. Dort wählen die Studierenden zwischen Bioinformatik, Ökotoxikologie oder Humanbiologie.

<strong>Fokus Ökotoxikologie</strong>

Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima ist einer der frischesten Neuberufenen. Seit März 2024 arbeitet er an der Hochschule Coburg als Professor für Chemie mit Schwerpunkt Umweltchemie und Ökotoxikologie. Dabei konzentriert er sich auf den Aufbau der Studienrichtung Ökotoxikologie innerhalb der Bioanalytik, die sich insbesondere mit Umweltproblemen und dadurch verursachte gesundheitlichen Nachteile, befasst.

Dafür erarbeitet er in seiner Forschung Lösungsansätze: Ein Beispiel dafür ist das von ihm entwickelte System der „Grünen Leber“, welche das Entgiftungspotential aquatischer Pflanzen zur Wasserreinigung nutzt. An der Hochschule findet er dazu ideale Forschungsbedingungen: Die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die enge Verknüpfung mit der Industrie ermöglichen es ihm, seine Forschung praxisnah und innovativ zu gestalten. „Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sowie die hervorragenden industriellen Netzwerke sind für meine Forschung essenziell,“ erklärt Pflugmacher Lima.

<strong>Umweltexperten der Zukunft</strong>

Den Studierenden will er nicht nur Wissen vermitteln, versichert er: „Ich sehe mich als Professor nicht nur in der Rolle des Lehrers, sondern auch als Mentor und Coach für unsere Studierenden, um erfolgreich durchs Studium zu gehen.“ Diese enge Zusammenarbeit sieht er auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen – wie zum Beispiel die Bioinformatik: „Ich möchte zeigen, dass die Ökotoxikologie eine interessante Verknüpfung zwischen der Bioanalytik und der Bioinformatik ist und unsere Studierende hier einen einmaligen Studiengang zur Auswahl haben, um sich Expertisen in einem interdisziplinären Umfeld anzueignen. Damit können sie später zentrale Positionen in Forschung, Industrie und Politikberatung einnehmen.“

<strong>Künstliche Intelligenz und Lebenswissenschaften</strong>

Der ideale Sparringspartner für so eine Zusammenarbeit ist der neuberufene <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-simm.html">Prof. Dr. Stefan Simm</a>. Er ist seit September 2023 Teil der Hochschule Coburg und bringt eine breite Expertise im Bereich der Bioinformatik mit. Als Forschungsprofessor legt er den Fokus auf die Anwendung bioinformatischer und KI-Methoden in den Lebenswissenschaften. Sein besonderes Interesse gilt der Entwicklung und Anwendung von erklärbaren KI-Modellen zur Auswertung großer Datensätze. Diese Modelle helfen dabei Biomarker zu identifizieren und deren Bedeutung für verschiedene Vorhersagen zu bewerten.

Solche Modelle könnten den klinischen Alltag revolutionieren: „Bei der Krankheit Krebs zum Beispiel gibt es viele verschiedene Arten, die an verschiedenen Stellen im Körper auftreten. Wir können KI trainieren, diese einzelnen Mutationen zu finden und auch neue mögliche Biomarker zu identifizieren.“ Damit können dann passgenauere Therapien vorschlagen werden. Solche Informationen in den immensen Datenmengen zu finden, sei mit bloßem Auge kaum möglich, weiß Simm. Aber auch in der Landwirtschaft können solche Modelle präzisere Arbeiten ermöglichen und stressresistentere Pflanzen hervorbringen oder Erträge erhöhen.

<strong>KI is Key-Technology</strong>

Für Simm sind die Schnittstellen zwischen Informatik und Biologie äußerst vielfältig, auch bei der Berufswahl: „Die bioinformatischen Methoden bieten viele Möglichkeiten für die Bioanalytik. Durch die Interdisziplinarität sind Jobs vom Consultant über Stellen in der IT bis hin zur Marktdatenanalyse möglich.“ Auch hier bringen die praxisorientierte Lehre und die enge Verzahnung von Hochschule und Wirtschaft viele Vorteile mit sich. Durch die direkte Nutzung von KI anhand realer Beispiele brauchen Studierende später weniger Einarbeitung – das Wissen über Digitales geht geradezu in Fleisch und Blut über.

Die fachübergreifende Zusammenarbeit haben sich auch die beiden Neuberufenen zu Herzen genommen: Ökotoxikologie und Bioinformatik sollen bald ebenfalls verschränkt werden. Pflugmacher Lima findet das inspirierend: „Die Nähe zu den Studierenden und die kleinen Gruppen ermöglichen eine optimale Betreuung und schaffen ein fruchtbares Forschungsumfeld. Die Arbeitsbedingungen für Professoren sind optimal!“  Gerade wegen der vorhandenen Netzwerke, sei die Hochschule Coburg in einer besonderen Position, sagt der Professor: „Industrielle Netzwerke, die Universitäten erst aufbauen müssen, sind hier an den Hochschulen naturgemäß schon vorhanden.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/132-Bioanalytik-Simm-Pflugmacher01-1024x683.jpg"
                        fileSize="105299"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/132-Bioanalytik-Simm-Pflugmacher02-1024x683.jpg"
                        fileSize="101024"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Simulation und Test]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category><category><![CDATA[Visual Computing]]></category>                                <title><![CDATA[Auf zum Doktortitel: Promovieren an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auf-zum-doktortitel-promovieren-an-der-hochschule-coburg-1/</link>
                <pubDate>Mon, 15 Jul 2024 11:10:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auf-zum-doktortitel-promovieren-an-der-hochschule-coburg-1/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="MsoTitle"><em>von Andreas T. Wolf</em></p>
<p class="MsoTitle"><em>Endlich geht’s los! In ihrer dritten Sitzung haben die Mitglieder des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/promotion/promotionszentrum-analytics4health.html">Promotionszentrums Analytics4Health</a> (A4H) sieben Promovierende aufgenommen. Sie sind die Ersten, die vom Promotionsrecht der Hochschule Coburg profitieren können. Zudem bringen zwei neue Professoren neue Forschungsmöglichkeiten mit.</em></p>
Können virtuelle Realitäten Stress reduzieren? Können passive Haut-Implantate Energie gewinnen, um Temperaturen zu messen und Daten zu transferieren? Wie kann die weltweite Gesundheit im Klimawandel geschützt werden? Diese und weitere komplexe Fragen stellen sich die ersten sieben Promovierenden der Hochschule Coburg, die durch das Promotionszentrum A4H begleitet werden. Anfang Juli wurden sie in der dritten Mitgliederversammlung feierlich aufgenommen.

Bei ihrer Promotion werden sie von Professorinnen und Professoren aus den Forschungsbereichen Gesundheitswissenschaften, Bioanalytik und Datenwissenschaften begleitet. Wo sich Themenbereiche überschneiden, sichern Betreuende aus den jeweiligen Fachgebieten einen hohen Qualitätsgrad der Arbeit ab, wie die wissenschaftliche Leiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-karin-meissner.html">Prof. Dr. Karin Meißner</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> versichert: „Unsere aktuellen Promotionsprojekte setzen auf interdisziplinäre Ansätze, um innovative Lösungen für dringende Herausforderungen zu entwickeln.“

Als Beispiel nennt sie wegweisende Studien zur Rolle der Rückversicherung im Zeitalter des Klimawandels, zur Identifizierung von Biomarkern bei dehydrierten Patienten sowie zur Erwärmung von Implantaten während einer Magnetresonanztomographie (MRT)-Untersuchung. „Vier weitere Promotionsprojekte erforschen fortschrittliche Lösungen für einen entspannteren Umgang mit Stress im Kontext Gesundheit und chronische Erkrankung, wobei die Ansätze von ganzheitlichen Methoden bis hin zum Einsatz modernster Technologien wie virtueller Realität und künstlicher Intelligenz reichen.“

<strong>Die Doktorthemen</strong>

So untersucht beispielsweise Katharina Weiß Coping-Strategien bei Adenomyose-induzierter Infertilität: Das sind Methoden, um mit den stressigen Situationen umzugehen, die durch dieses Krankheitsbild verursacht werden. Durch ein ungewöhnliches Wachstum von schleimhautähnlichem Gewebe in der Gebärmutter können Patientinnen unter Schmerzen, Blutungen oder gar Unfruchtbarkeit leiden.

Isabel Schuil widmet sich der Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Gesundheitsförderung. Sie plant experimentelle Untersuchungen, um den stressreduzierenden Effekt von virtueller Realität in verschiedenen Settings zu erforschen.

Ähnlich dazu sucht Hanna Strauch nach Chancen und Herausforderungen in VR-basierten Interventionen zum Umgang mit Stress. Sie ist daran interessiert, wie Virtuelle Realität genutzt werden kann, um Menschen dabei zu helfen, besser mit Stress umzugehen. Louis Wilhelm arbeitet an einem Projekt zum Schutz der Planetary Health vor dem Klimawandel. Er analysiert die Einflussmöglichkeiten durch das Rückversicherungsgeschäft, um zu verstehen, wie diese Branche zum Schutz unserer Erde beitragen kann.

Laura Wester untersucht die „Mechanismen der Osmoregulation und Biomarker-Identifikation in menschlichen Hautzellen und Plasma”. Sie hofft, durch ihre Forschung neue Erkenntnisse über die Funktionsweise unserer Haut und unseres Blutes zu gewinnen.

Schließlich erforscht Viktoria Veltkamp „Energy Harvesting, Temperaturmessung und Datenübertragung in einem elektrisch passiven Implantat mit Spule und Elektrodendraht während einer MRT-Untersuchung”. Sie arbeitet an der Entwicklung von Technologien, die es ermöglichen, Energie zu ernten und Daten während einer MRT-Untersuchung zu übertragen.

Annika Hiller konzentriert sich auf die Integration komplementärer und alternativer Medizinmethoden in die Gesundheitsförderung. Ihr Ziel ist es, die Auswirkungen dieser Methoden auf Stress in verschiedenen therapeutischen Kontexten zu untersuchen. Zudem ist sie eine der Tandem-Promovierenden, die über das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/impetus.html">Projekt Impetus</a> mit einem lokalen Unternehmen vernetzt wurde. Somit kann sie sowohl an ihrem Doktortitel als auch an ihrer Karriere zeitgleich arbeiten, wie sie sagt: „So bin ich insgesamt Vollzeit beschäftigt. Meine Tandempromotion führe ich in Kooperation mit der Sozialstiftung Bamberg durch, und zwar in der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde, Abteilung Wissenschaft und Forschung. Derzeit arbeite ich an einer Yoga-Studie zu Brustkrebs.“ Für die Studie werden noch <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/brustkrebs-studie-hochschule-sucht-teilnehmerinnen-fuer-yoga-kurs.html">Teilnehmerinnen</a> gesucht.

<strong>Neuberufene Verstärkung</strong>

Zusätzlich wurden zwei neuberufene Professoren im Promotionszentrum begrüßt: Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-simm.html">Prof. Dr. Stefan Simm</a> bringen sich zukünftig als Betreuer vor allem für ihre Forschungsbereiche Umweltchemie und Ökotoxikologie sowie Bioinformatik ein. Die wissenschaftliche Leiterin des Promotionszentrums, Prof. Dr. Karin Meißner, freut sich über die zusätzlichen Möglichkeiten: „Professor Simm trägt durch seine Expertise in der Analyse großer biologischer Datensätze zur Entwicklung präziser und datengetriebener Gesundheitslösungen bei. Die Forschung von Professor Pflugmacher Lima liefert wertvolle Erkenntnisse über Umweltfaktoren und deren Auswirkungen auf die planetare Gesundheit.“ Beide Professoren verstärken Meißner zufolge somit die interdisziplinäre Verbindung von Datenwissenschaft, Bioanalytik und Gesundheitswissenschaft im Promotionszentrum Analytics4Health.

Prof. Simm bringt schon viel Erfahrung im Promotionsbereich mit: „Aktuell betreue ich noch sechs Promovierende in Greifswald und habe bereits drei zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten mit je einer Doktorandenstelle eingeworben, die ich auch gerne nach Coburg holen würden.“ An der Hochschule Coburg sind bereits zwei weitere Betreuungen im Bereich Smart-Farming geplant.

<strong>Selbst promovieren</strong>

Bewerbungen können fortlaufend am Promotionszentrum in <a href="https://stellenangebote.hs-coburg.de/jobposting/e39bd046c174df1b2714c18dbf191c77b70005e50?ref=homepage">Deutsch</a> oder <a href="https://stellenangebote.hs-coburg.de/jobposting/b0468c865c06499142eb7ae6c2844bb1853310be0?ref=homepage">Englisch</a> eingereicht werden. Für eine Berücksichtigung im nächsten Ausschuss sollen diese bis zum 1. Oktober 2024 eingehen.

Das Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/promotion/promotionszentrum-analytics4health.html">Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg bündelt Forschungsaktivitäten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen im Kontext ihrer Umwelt nachhaltig zu verbessern. Es ist eines von elf Promotionszentren an bayerischen Hochschulen und verfügt seit dem 26. September 2023 über ein eigenes Promotionsrecht. Ein Abschluss führt zu einem Titel als Dr. rer. nat. oder Dr.-Ing. Mit dem neuen Zuwachs durch die Neuberufenen umfasst A4H nun insgesamt 26 Menschen, davon 18 professorale Mitglieder und sieben Promovierende. Diese Forschungsprojekte sind nur einige Beispiele für die vielfältigen und innovativen Arbeiten, die derzeit an der Hochschule Coburg durchgeführt werden.

Das Projekt <a href="t3://page?uid=1446">Impetus </a>ist ein im Rahmen der Bund-Länder-Initiative‚ FH-Personal, gefördertes Projekt, dass Professuren im Hochschulbereich schafft und begleitet. Mit den Tandempromotionen werden Promovierende und regionale Wirtschaft unterstützt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoTitle"><em>von Andreas T. Wolf</em></p>
<p class="MsoTitle"><em>Endlich geht’s los! In ihrer dritten Sitzung haben die Mitglieder des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/promotion/promotionszentrum-analytics4health.html">Promotionszentrums Analytics4Health</a> (A4H) sieben Promovierende aufgenommen. Sie sind die Ersten, die vom Promotionsrecht der Hochschule Coburg profitieren können. Zudem bringen zwei neue Professoren neue Forschungsmöglichkeiten mit.</em></p>
Können virtuelle Realitäten Stress reduzieren? Können passive Haut-Implantate Energie gewinnen, um Temperaturen zu messen und Daten zu transferieren? Wie kann die weltweite Gesundheit im Klimawandel geschützt werden? Diese und weitere komplexe Fragen stellen sich die ersten sieben Promovierenden der Hochschule Coburg, die durch das Promotionszentrum A4H begleitet werden. Anfang Juli wurden sie in der dritten Mitgliederversammlung feierlich aufgenommen.

Bei ihrer Promotion werden sie von Professorinnen und Professoren aus den Forschungsbereichen Gesundheitswissenschaften, Bioanalytik und Datenwissenschaften begleitet. Wo sich Themenbereiche überschneiden, sichern Betreuende aus den jeweiligen Fachgebieten einen hohen Qualitätsgrad der Arbeit ab, wie die wissenschaftliche Leiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-karin-meissner.html">Prof. Dr. Karin Meißner</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> versichert: „Unsere aktuellen Promotionsprojekte setzen auf interdisziplinäre Ansätze, um innovative Lösungen für dringende Herausforderungen zu entwickeln.“

Als Beispiel nennt sie wegweisende Studien zur Rolle der Rückversicherung im Zeitalter des Klimawandels, zur Identifizierung von Biomarkern bei dehydrierten Patienten sowie zur Erwärmung von Implantaten während einer Magnetresonanztomographie (MRT)-Untersuchung. „Vier weitere Promotionsprojekte erforschen fortschrittliche Lösungen für einen entspannteren Umgang mit Stress im Kontext Gesundheit und chronische Erkrankung, wobei die Ansätze von ganzheitlichen Methoden bis hin zum Einsatz modernster Technologien wie virtueller Realität und künstlicher Intelligenz reichen.“

<strong>Die Doktorthemen</strong>

So untersucht beispielsweise Katharina Weiß Coping-Strategien bei Adenomyose-induzierter Infertilität: Das sind Methoden, um mit den stressigen Situationen umzugehen, die durch dieses Krankheitsbild verursacht werden. Durch ein ungewöhnliches Wachstum von schleimhautähnlichem Gewebe in der Gebärmutter können Patientinnen unter Schmerzen, Blutungen oder gar Unfruchtbarkeit leiden.

Isabel Schuil widmet sich der Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Gesundheitsförderung. Sie plant experimentelle Untersuchungen, um den stressreduzierenden Effekt von virtueller Realität in verschiedenen Settings zu erforschen.

Ähnlich dazu sucht Hanna Strauch nach Chancen und Herausforderungen in VR-basierten Interventionen zum Umgang mit Stress. Sie ist daran interessiert, wie Virtuelle Realität genutzt werden kann, um Menschen dabei zu helfen, besser mit Stress umzugehen. Louis Wilhelm arbeitet an einem Projekt zum Schutz der Planetary Health vor dem Klimawandel. Er analysiert die Einflussmöglichkeiten durch das Rückversicherungsgeschäft, um zu verstehen, wie diese Branche zum Schutz unserer Erde beitragen kann.

Laura Wester untersucht die „Mechanismen der Osmoregulation und Biomarker-Identifikation in menschlichen Hautzellen und Plasma”. Sie hofft, durch ihre Forschung neue Erkenntnisse über die Funktionsweise unserer Haut und unseres Blutes zu gewinnen.

Schließlich erforscht Viktoria Veltkamp „Energy Harvesting, Temperaturmessung und Datenübertragung in einem elektrisch passiven Implantat mit Spule und Elektrodendraht während einer MRT-Untersuchung”. Sie arbeitet an der Entwicklung von Technologien, die es ermöglichen, Energie zu ernten und Daten während einer MRT-Untersuchung zu übertragen.

Annika Hiller konzentriert sich auf die Integration komplementärer und alternativer Medizinmethoden in die Gesundheitsförderung. Ihr Ziel ist es, die Auswirkungen dieser Methoden auf Stress in verschiedenen therapeutischen Kontexten zu untersuchen. Zudem ist sie eine der Tandem-Promovierenden, die über das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/impetus.html">Projekt Impetus</a> mit einem lokalen Unternehmen vernetzt wurde. Somit kann sie sowohl an ihrem Doktortitel als auch an ihrer Karriere zeitgleich arbeiten, wie sie sagt: „So bin ich insgesamt Vollzeit beschäftigt. Meine Tandempromotion führe ich in Kooperation mit der Sozialstiftung Bamberg durch, und zwar in der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde, Abteilung Wissenschaft und Forschung. Derzeit arbeite ich an einer Yoga-Studie zu Brustkrebs.“ Für die Studie werden noch <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/brustkrebs-studie-hochschule-sucht-teilnehmerinnen-fuer-yoga-kurs.html">Teilnehmerinnen</a> gesucht.

<strong>Neuberufene Verstärkung</strong>

Zusätzlich wurden zwei neuberufene Professoren im Promotionszentrum begrüßt: Prof. Dr. Stephan Pflugmacher Lima und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-simm.html">Prof. Dr. Stefan Simm</a> bringen sich zukünftig als Betreuer vor allem für ihre Forschungsbereiche Umweltchemie und Ökotoxikologie sowie Bioinformatik ein. Die wissenschaftliche Leiterin des Promotionszentrums, Prof. Dr. Karin Meißner, freut sich über die zusätzlichen Möglichkeiten: „Professor Simm trägt durch seine Expertise in der Analyse großer biologischer Datensätze zur Entwicklung präziser und datengetriebener Gesundheitslösungen bei. Die Forschung von Professor Pflugmacher Lima liefert wertvolle Erkenntnisse über Umweltfaktoren und deren Auswirkungen auf die planetare Gesundheit.“ Beide Professoren verstärken Meißner zufolge somit die interdisziplinäre Verbindung von Datenwissenschaft, Bioanalytik und Gesundheitswissenschaft im Promotionszentrum Analytics4Health.

Prof. Simm bringt schon viel Erfahrung im Promotionsbereich mit: „Aktuell betreue ich noch sechs Promovierende in Greifswald und habe bereits drei zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten mit je einer Doktorandenstelle eingeworben, die ich auch gerne nach Coburg holen würden.“ An der Hochschule Coburg sind bereits zwei weitere Betreuungen im Bereich Smart-Farming geplant.

<strong>Selbst promovieren</strong>

Bewerbungen können fortlaufend am Promotionszentrum in <a href="https://stellenangebote.hs-coburg.de/jobposting/e39bd046c174df1b2714c18dbf191c77b70005e50?ref=homepage">Deutsch</a> oder <a href="https://stellenangebote.hs-coburg.de/jobposting/b0468c865c06499142eb7ae6c2844bb1853310be0?ref=homepage">Englisch</a> eingereicht werden. Für eine Berücksichtigung im nächsten Ausschuss sollen diese bis zum 1. Oktober 2024 eingehen.

Das Promotionszentrum <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/promotion/promotionszentrum-analytics4health.html">Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg bündelt Forschungsaktivitäten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen im Kontext ihrer Umwelt nachhaltig zu verbessern. Es ist eines von elf Promotionszentren an bayerischen Hochschulen und verfügt seit dem 26. September 2023 über ein eigenes Promotionsrecht. Ein Abschluss führt zu einem Titel als Dr. rer. nat. oder Dr.-Ing. Mit dem neuen Zuwachs durch die Neuberufenen umfasst A4H nun insgesamt 26 Menschen, davon 18 professorale Mitglieder und sieben Promovierende. Diese Forschungsprojekte sind nur einige Beispiele für die vielfältigen und innovativen Arbeiten, die derzeit an der Hochschule Coburg durchgeführt werden.

Das Projekt <a href="t3://page?uid=1446">Impetus </a>ist ein im Rahmen der Bund-Länder-Initiative‚ FH-Personal, gefördertes Projekt, dass Professuren im Hochschulbereich schafft und begleitet. Mit den Tandempromotionen werden Promovierende und regionale Wirtschaft unterstützt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/131-A4H_1_Promotionszentrum-1024x793.jpg"
                        fileSize="168407"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="793"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/131-A4H_2_Promotionszentrum-1024x660.jpg"
                        fileSize="82210"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="660"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/131-A4H_3_Promotionszentrum-1024x557.jpg"
                        fileSize="138220"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="557"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Körperlos Goethes Schubladen öffnen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/koerperlos-goethes-schubladen-oeffnen/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Jul 2024 10:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/koerperlos-goethes-schubladen-oeffnen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Andreas T. Wolf</em>

<em>In einem Pilotprojekt der Klassik Stiftung Weimar wurde Johann Wolfgang von Goethes Studier- und Arbeitszimmer digital und hochauflösend nachgebildet. Besucherinnen und Besucher können sich im Goethe-Nationalmuseum Weimar am „Goethe-Apparat“ einen realistischen Eindruck des Raumes machen. Wie er greifbar werden sollte, damit beschäftigten sich unter anderem Studierende des Fachs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html">Integriertes Produktdesign</a> der Hochschule Coburg. Ihre Arbeiten sind heute und morgen in Goethes Wohnhaus zu sehen.</em>

Das eigentliche Arbeitszimmer Goethes in seinem Wohnhaus am Frauenplan darf ansonsten nur betrachtet, aber nicht betreten werden. Doch Besucherinnen und Besucher sollen mehr dürfen, als nur zu schauen. Sie sollen erleben, erkunden und lernen – und auch gern mal eine Schublade öffnen dürfen. Dafür braucht es den Kontakt mit dem Zimmer.

Gemeinsam mit der Agentur Digitus Art und der Direktion Digitale Transformation der Klassik Stiftung Weimar haben <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-markert.html">Prof. Dr. Michael Markert</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen.html">Fakultät Design</a> und seine Studierenden nun an Vorschlägen für eine klare und intuitive Steuerung gearbeitet, damit Museumsgäste das Zimmer erkunden können. Aber wie bewegen sie sich, ohne zu laufen, in einem virtuellen Zimmer? Wie sehen sie sich ohne Körper um? Wie können sie eine Schublade öffnen oder Goethes Zeichentisch ausklappen? Das sind Fragen, mit denen sich Designer beschäftigen müssen, weiß Prof. Markert: „Denn es geht schließlich nicht nur darum, ansprechende Produkte zu designen, sondern auch um die wichtige Erkenntnis, dass die Benutzung und Bedienung von gestalteten Dingen auf uns rückwirkt und somit unser Verhalten gestaltet: Damit nimmt die Interaktionsgestaltung im Bereich des Produktdesign eine wichtige Rolle ein.“

Komplexe Gaming-Controller sind nicht für alle Benutzergruppen verständlich, darum mussten die Studierenden den Kernfragen der Interaktion, Orientierung und Navigation an der Schnittstelle zwischen digitalen, physischen und virtuellen Räumen nachgehen. Dafür entwarfen und modellierten die jungen Designer dank ihres Hintergrunds aus dem Produktdesign-Studium Bedienoberflächen, Eingabe-Geräte, Controller und Panels. Diese wurden dann mit Testpersonen erprobt und verbessert. Die Übersetzung von Eingaben mit physischen, „be-greifbaren“ – also anfassbaren Interfaces in eine Bewegung und Aktionen in einem virtuellen Raum, ist dabei nicht so einfach wie es scheint, sagt Prof. Markert: „Je nach Perspektive ist irgendwann rechts nicht mehr links, nämlich dann, wenn ich mich umdrehe“.

<strong>So wird Raum erfahrbar</strong>

Um diese Fragen zu beantworten, haben zehn Studierende an Lösungen gearbeitet, wie zum Beispiel Lea Kemmelmeier: Sie hat zwei intelligente Griffe entworfen, deren Bedienung auf natürlichen Bewegungen der Hände und Arme für Greifen, Öffnen und Schließen beruht. Damit können Gäste zum Beispiel Goethes Zeichentisch ausklappen oder die Schubladen am Arbeitstisch öffnen. Julia Kipke experimentierte mit einer Kugel-Steuerung, ein intuitiver und Maus-ähnlicher Track-Ball, dessen äußerliche Erscheinung Goethes „Stein des guten Glücks“ entspricht, eine Skulptur aus Goethes Garten, die seine komplizierte Beziehung zu Charlotte von Stein bildhauerisch thematisiert.

Bei der historischen Darstellung von Räumen in Museen muss man sich zwangsläufig auf eine bestimme Zeit festlegen, obwohl sich private und halböffentliche Lebensräume verändern. Es kommen neue Möbel hinzu, neue Wandfarben und neue Gegenstände. Fabian Söllner griff dieses Thema mit einer digitalen Zeitleiste auf. Nach Auswahl einer bestimmten Jahreszahl oder eines Themas ordnet sich der Raum entsprechend um.

Einen aktuellen Ansatz verfolgten Laura Ankenbauer und Nadja Chrystianowicz: Sie verwendeten einen KI-basierten Sensor auf einem Mikrochip, der Gesten erkennt. Durch diese natürliche Eingabeform kann natürlich und dennoch hochtechnologisch interagiert werden. Anders verhält es sich mit einem verkleinerten Modell des Arbeitszimmers: Stella Schrüfer hat physische Modelle, deren Objekte und Oberflächen direkt berührt werden können, gebaut.

Johannes Schmidt experimentierte mit Touch-Oberflächen, die ohne Blickkontrolle einfach bedient werden können. Über dem Touchscreen angebrachte schablonenartige Oberflächen können durch die Benutzenden intuitiv haptisch erfasst werden. Mit dieser Technik könnten auch ältere Tablets noch als universelle Controller für vielfältige Anwendungszwecke verwendet werden. An einer Multi-User Eingabe über mobile Geräte, die zukünftig auch Interaktionen von Zuschauenden ermöglichen soll, arbeitete schließlich Nils Rohlfs.

Diese Arbeiten sind bis 12. Juli in Goethes Wohnhaus im Sonderausstellungsraum, Zugang Hofdurchfahrt, in Weimar zu sehen. Bereits im Mai gab es beim Campus.Design Open an der Hochschule Coburg im Interface Design Lab in Coburg einen Einblick in die laufende Arbeit. Dies ist die zweite Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar, bei der schon im Juli 2023 spannende Projekte entstanden sind. Mit 31 Museen und Orten des Erlebens sowie 12 UNESCO-Welterbestätten zählt die Stiftung zu den größten und bedeutendsten Kultureinrichtungen Deutschlands. Das von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien über die Kulturinitiative Neustart geförderte Pilotprojekt „<a href="https://www.klassik-stiftung.de/ihr-besuch/ausstellung/goethe-apparat/">Goethe-Apparat</a>“ ist im Goethe-Nationalmuseum in Weimar zu sehen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Andreas T. Wolf</em>

<em>In einem Pilotprojekt der Klassik Stiftung Weimar wurde Johann Wolfgang von Goethes Studier- und Arbeitszimmer digital und hochauflösend nachgebildet. Besucherinnen und Besucher können sich im Goethe-Nationalmuseum Weimar am „Goethe-Apparat“ einen realistischen Eindruck des Raumes machen. Wie er greifbar werden sollte, damit beschäftigten sich unter anderem Studierende des Fachs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html">Integriertes Produktdesign</a> der Hochschule Coburg. Ihre Arbeiten sind heute und morgen in Goethes Wohnhaus zu sehen.</em>

Das eigentliche Arbeitszimmer Goethes in seinem Wohnhaus am Frauenplan darf ansonsten nur betrachtet, aber nicht betreten werden. Doch Besucherinnen und Besucher sollen mehr dürfen, als nur zu schauen. Sie sollen erleben, erkunden und lernen – und auch gern mal eine Schublade öffnen dürfen. Dafür braucht es den Kontakt mit dem Zimmer.

Gemeinsam mit der Agentur Digitus Art und der Direktion Digitale Transformation der Klassik Stiftung Weimar haben <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-markert.html">Prof. Dr. Michael Markert</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen.html">Fakultät Design</a> und seine Studierenden nun an Vorschlägen für eine klare und intuitive Steuerung gearbeitet, damit Museumsgäste das Zimmer erkunden können. Aber wie bewegen sie sich, ohne zu laufen, in einem virtuellen Zimmer? Wie sehen sie sich ohne Körper um? Wie können sie eine Schublade öffnen oder Goethes Zeichentisch ausklappen? Das sind Fragen, mit denen sich Designer beschäftigen müssen, weiß Prof. Markert: „Denn es geht schließlich nicht nur darum, ansprechende Produkte zu designen, sondern auch um die wichtige Erkenntnis, dass die Benutzung und Bedienung von gestalteten Dingen auf uns rückwirkt und somit unser Verhalten gestaltet: Damit nimmt die Interaktionsgestaltung im Bereich des Produktdesign eine wichtige Rolle ein.“

Komplexe Gaming-Controller sind nicht für alle Benutzergruppen verständlich, darum mussten die Studierenden den Kernfragen der Interaktion, Orientierung und Navigation an der Schnittstelle zwischen digitalen, physischen und virtuellen Räumen nachgehen. Dafür entwarfen und modellierten die jungen Designer dank ihres Hintergrunds aus dem Produktdesign-Studium Bedienoberflächen, Eingabe-Geräte, Controller und Panels. Diese wurden dann mit Testpersonen erprobt und verbessert. Die Übersetzung von Eingaben mit physischen, „be-greifbaren“ – also anfassbaren Interfaces in eine Bewegung und Aktionen in einem virtuellen Raum, ist dabei nicht so einfach wie es scheint, sagt Prof. Markert: „Je nach Perspektive ist irgendwann rechts nicht mehr links, nämlich dann, wenn ich mich umdrehe“.

<strong>So wird Raum erfahrbar</strong>

Um diese Fragen zu beantworten, haben zehn Studierende an Lösungen gearbeitet, wie zum Beispiel Lea Kemmelmeier: Sie hat zwei intelligente Griffe entworfen, deren Bedienung auf natürlichen Bewegungen der Hände und Arme für Greifen, Öffnen und Schließen beruht. Damit können Gäste zum Beispiel Goethes Zeichentisch ausklappen oder die Schubladen am Arbeitstisch öffnen. Julia Kipke experimentierte mit einer Kugel-Steuerung, ein intuitiver und Maus-ähnlicher Track-Ball, dessen äußerliche Erscheinung Goethes „Stein des guten Glücks“ entspricht, eine Skulptur aus Goethes Garten, die seine komplizierte Beziehung zu Charlotte von Stein bildhauerisch thematisiert.

Bei der historischen Darstellung von Räumen in Museen muss man sich zwangsläufig auf eine bestimme Zeit festlegen, obwohl sich private und halböffentliche Lebensräume verändern. Es kommen neue Möbel hinzu, neue Wandfarben und neue Gegenstände. Fabian Söllner griff dieses Thema mit einer digitalen Zeitleiste auf. Nach Auswahl einer bestimmten Jahreszahl oder eines Themas ordnet sich der Raum entsprechend um.

Einen aktuellen Ansatz verfolgten Laura Ankenbauer und Nadja Chrystianowicz: Sie verwendeten einen KI-basierten Sensor auf einem Mikrochip, der Gesten erkennt. Durch diese natürliche Eingabeform kann natürlich und dennoch hochtechnologisch interagiert werden. Anders verhält es sich mit einem verkleinerten Modell des Arbeitszimmers: Stella Schrüfer hat physische Modelle, deren Objekte und Oberflächen direkt berührt werden können, gebaut.

Johannes Schmidt experimentierte mit Touch-Oberflächen, die ohne Blickkontrolle einfach bedient werden können. Über dem Touchscreen angebrachte schablonenartige Oberflächen können durch die Benutzenden intuitiv haptisch erfasst werden. Mit dieser Technik könnten auch ältere Tablets noch als universelle Controller für vielfältige Anwendungszwecke verwendet werden. An einer Multi-User Eingabe über mobile Geräte, die zukünftig auch Interaktionen von Zuschauenden ermöglichen soll, arbeitete schließlich Nils Rohlfs.

Diese Arbeiten sind bis 12. Juli in Goethes Wohnhaus im Sonderausstellungsraum, Zugang Hofdurchfahrt, in Weimar zu sehen. Bereits im Mai gab es beim Campus.Design Open an der Hochschule Coburg im Interface Design Lab in Coburg einen Einblick in die laufende Arbeit. Dies ist die zweite Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar, bei der schon im Juli 2023 spannende Projekte entstanden sind. Mit 31 Museen und Orten des Erlebens sowie 12 UNESCO-Welterbestätten zählt die Stiftung zu den größten und bedeutendsten Kultureinrichtungen Deutschlands. Das von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien über die Kulturinitiative Neustart geförderte Pilotprojekt „<a href="https://www.klassik-stiftung.de/ihr-besuch/ausstellung/goethe-apparat/">Goethe-Apparat</a>“ ist im Goethe-Nationalmuseum in Weimar zu sehen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/130-Markert-Goethe_1-760x1024.jpg"
                        fileSize="106232"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="760" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/130-Markert-Goethe_2-768x1024.jpg"
                        fileSize="81386"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/130-Markert-Goethe_Interface_Design_Lab_Prototype_Plot.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/130-Markert-Goethe_Poster-1024x724.jpg"
                        fileSize="114274"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="724"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Architektur: Bayerische Akademie Ländlicher Raum würdigt Coburger Bachelorarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/architektur-bayerische-akademie-laendlicher-raum-wuerdigt-coburger-bachelorarbeit-1/</link>
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2024 07:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/architektur-bayerische-akademie-laendlicher-raum-wuerdigt-coburger-bachelorarbeit-1/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>„Zsamm wachsn“ hat Philip Swoboda seine Bachelorarbeit im Studiengang Architektur an der Fakultät Design der Hochschule Coburg betitelt. Er entwickelt am Beispiel der Gemeinde Redwitz a.d. Rodach baulich, ökologisch und sozial innovative Ansätze für zukünftiges Wohnen und wurde dafür von der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum mit einem Anerkennungspreis gewürdigt.</em>

Der ländliche Raum und seine Entwicklung brauchen neue Konzepte. Manchmal haben Studierende wunderbare Ideen dafür: Für hervorragende Abschlussarbeiten vergibt die Bayerische Akademie Ländlicher Raum alle zwei Jahre einen Preis. Unter vielen inspirierenden Arbeiten der Jahre 2022 bis 2024 aus unterschiedlichen Hochschulen und in unterschiedlichen Disziplinen wählte die Jury auch eine Arbeit der Hochschule Coburg aus. Philip Swoboda erhält den Anerkennungspreis für „Zsamm wachsn“, eine Bachelorarbeit im <a href="t3://page?uid=70">Studiengang Architektur</a> an der Hochschule Coburg, die an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design </a>von<a href="t3://page?uid=695"> Prof. Dr. Rainer Hirth</a> und <a href="t3://page?uid=816">Prof. Mario Tvrtkovic</a> betreut wurde.

<strong>Resiliente Dorfstrukturen und alternative Wohnkonzepte</strong>

Swoboda hat seine Bachelorarbeit im Rahmen der <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/kleiner-wohnen-redwitz-umweltminister-glauber-besichtigt-studi-entwuerfe.html">Forschungsarbeit der Fakultät Design der Hochschule Coburg zum Projekt „Kleiner Wohnen in Redwitz“ </a>geschrieben. Dabei geht es um ganzheitliche Transformation, um nachhaltige Wohnkonzepte und resiliente Dorfstrukturen auf dem Land. „Philip Swoboda verbindet thematisch den sich immer deutlicher in Extremwetterereignissen manifestierenden Klimawandel mit den nach wie vor vorherrschenden flächen- und ressourcenverbrauchenden Siedlungsentwicklungen durch Einfamilienhausgebiete in ländlichen Gebieten“, begründete die Jury ihre Wahl. Mit seinem Fokus auf die Gefährdungen durch den Klimawandel mache Swoboda die Dringlichkeit von ganzheitlichen Transformationen deutlich und zeige in seinem Vorschlag mögliche Handlungsansätze im baulichen, ökologischen und sozialen Bereich. Dabei testet er am konkreten Beispiel der oberfränkischen Gemeinde Redwitz durchaus die Grenzen der Realisierbarkeit aus. Er sieht das Dorf selbst als „Initiator und Transformationstreiber“, das in übergeordneter Rolle gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Pionieren des Wandels resiliente Dorfstrukturen und alternative Wohnkonzepte auf den Weg bringen kann.

Mit seinem unkonventionellen Ansatz zeigt Swoboda der Jury zufolge vielfältige Möglichkeiten des Handelns auch auf kleinräumlicher Ebene auf. Die Anerkennung durch den Preis soll ihn ermutigen, die „erfrischende und kreative Art“ der Beschäftigung mit der entwerferischen Praxis für die Gestaltung zukünftiger ländlicher Lebensumgebungen fortzusetzen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>„Zsamm wachsn“ hat Philip Swoboda seine Bachelorarbeit im Studiengang Architektur an der Fakultät Design der Hochschule Coburg betitelt. Er entwickelt am Beispiel der Gemeinde Redwitz a.d. Rodach baulich, ökologisch und sozial innovative Ansätze für zukünftiges Wohnen und wurde dafür von der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum mit einem Anerkennungspreis gewürdigt.</em>

Der ländliche Raum und seine Entwicklung brauchen neue Konzepte. Manchmal haben Studierende wunderbare Ideen dafür: Für hervorragende Abschlussarbeiten vergibt die Bayerische Akademie Ländlicher Raum alle zwei Jahre einen Preis. Unter vielen inspirierenden Arbeiten der Jahre 2022 bis 2024 aus unterschiedlichen Hochschulen und in unterschiedlichen Disziplinen wählte die Jury auch eine Arbeit der Hochschule Coburg aus. Philip Swoboda erhält den Anerkennungspreis für „Zsamm wachsn“, eine Bachelorarbeit im <a href="t3://page?uid=70">Studiengang Architektur</a> an der Hochschule Coburg, die an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design </a>von<a href="t3://page?uid=695"> Prof. Dr. Rainer Hirth</a> und <a href="t3://page?uid=816">Prof. Mario Tvrtkovic</a> betreut wurde.

<strong>Resiliente Dorfstrukturen und alternative Wohnkonzepte</strong>

Swoboda hat seine Bachelorarbeit im Rahmen der <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/kleiner-wohnen-redwitz-umweltminister-glauber-besichtigt-studi-entwuerfe.html">Forschungsarbeit der Fakultät Design der Hochschule Coburg zum Projekt „Kleiner Wohnen in Redwitz“ </a>geschrieben. Dabei geht es um ganzheitliche Transformation, um nachhaltige Wohnkonzepte und resiliente Dorfstrukturen auf dem Land. „Philip Swoboda verbindet thematisch den sich immer deutlicher in Extremwetterereignissen manifestierenden Klimawandel mit den nach wie vor vorherrschenden flächen- und ressourcenverbrauchenden Siedlungsentwicklungen durch Einfamilienhausgebiete in ländlichen Gebieten“, begründete die Jury ihre Wahl. Mit seinem Fokus auf die Gefährdungen durch den Klimawandel mache Swoboda die Dringlichkeit von ganzheitlichen Transformationen deutlich und zeige in seinem Vorschlag mögliche Handlungsansätze im baulichen, ökologischen und sozialen Bereich. Dabei testet er am konkreten Beispiel der oberfränkischen Gemeinde Redwitz durchaus die Grenzen der Realisierbarkeit aus. Er sieht das Dorf selbst als „Initiator und Transformationstreiber“, das in übergeordneter Rolle gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Pionieren des Wandels resiliente Dorfstrukturen und alternative Wohnkonzepte auf den Weg bringen kann.

Mit seinem unkonventionellen Ansatz zeigt Swoboda der Jury zufolge vielfältige Möglichkeiten des Handelns auch auf kleinräumlicher Ebene auf. Die Anerkennung durch den Preis soll ihn ermutigen, die „erfrischende und kreative Art“ der Beschäftigung mit der entwerferischen Praxis für die Gestaltung zukünftiger ländlicher Lebensumgebungen fortzusetzen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-Tvrtkovic-Hirth-Swoboda00-1024x683.jpg"
                        fileSize="94957"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-Tvrtkovic-Hirth-Swoboda01-768x1024.jpg"
                        fileSize="61167"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Alumni]]></category><category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Liebe, Licht und Lehmbau: DAAD-Preis 2024 geht an Lovedeep Chauhan]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/liebe-licht-und-lehmbau-daad-preis-2024-geht-an-lovedeep-chauhan/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 12:10:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/liebe-licht-und-lehmbau-daad-preis-2024-geht-an-lovedeep-chauhan/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>Wenn der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) vergeben wird, zeigt sich eines immer ganz besonders deutlich: welch große Bereicherung ausländische Studierende für die Hochschule Coburg sind. In diesem Jahr wurde <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>-Studentin Lovedeep Chauhan ausgezeichnet.</em>

Wer ihren Namen hört, lächelt. Lovedeep ist auch in Indien nicht besonders verbreitet, aber zumindest im Norden des Landes gibt es ab und an Mädchen und Frauen, die so heißen. In Europa denken alle, dass der Name aus dem Englischen kommt. Das stimmt aber nur halb. „Love steht für das englische Wort für Liebe. Deep bedeutet in Hindi Licht“, erklärt die 27-Jährige, deren Eltern sie „Licht der Liebe“ genannt  haben. Manchmal sind die Eltern ein bisschen traurig, dass ihre Lovedeep so weit weg ist. Gleichzeitig sind sie sehr stolz. Als herausragende Studentin wurde Lovedeep Chauhan an der Hochschule Coburg jetzt mit dem DAAD-Preis 2024 ausgezeichnet. „Das bedeutet mir wirklich sehr viel“, sagte sie bei der Preisverleihung.

<strong>Internationales Flair</strong>

Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="t3://page?uid=428">International Office</a> der Hochschule Coburg, betonte, dass nicht nur akademische Höchstleistungen, sondern auch vorbildliches Verhalten gewürdigt werden. „Das zeigt, wie ausländische Studierende die Hochschulgemeinschaft bereichern.“ <a href="t3://page?uid=816">Prof. Mario Tvrtkovic</a> von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule sagte, „als jemand, der selbst internationalen Hintergrund hat“, freue er sich besonders, die Auszeichnung in diesem Jahr überreichen zu dürfen. Tvrtkovic hob außer den fachlichen Leistungen auch Chauhans Engagement und ihre Werthaltung hervor. Sie brachte sich in vielen Bereichen der Fakultät Design ein und ist bekannt als Mensch, der andere zusammenbringt.

Im Bachelor-Studiengang Architektur der Hochschule Coburg war sie bei mehreren Design Build Projekten sehr engagiert, beispielsweise beim Tiny-House-Projekt von Architekturprofessor <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-rainer-hirth.html">Dr. Rainer Hirth </a>auf dem Campus Design oder auch beim Bauprojekt „Women Empowerment Center“ in Indien, wo Hirth mit Studierenden ehrenamtlich und tatkräftig eine zivilgesellschaftliche Organisation (Non-governmental organization, NGO) dabei unterstützte, ein Frauenzentrum zu errichten. Chauhan half Kommilitoninnen und Kommilitonen, leitete sie an, hielt die Gruppe zusammen. Das Thema Lehmbau interessierte sie bei den Projekten besonders. „Ich will einen Unterschied in der Architekturwelt bewirken, wo es um Nachhaltigkeit geht.“

<strong>„Ich liebe es, hier zu sein!"</strong>

Nach Deutschland war sie 2018 gekommen, nach einem Intensiv-Sprachkurs in Nürnberg besuchte sie am Studienkolleg Coburg ein Jahr lang den Vorbereitungskurs für technische und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge. So ein Studium sei schon etwas anderes, wenn man kein Muttersprachler sei, erklärte sie. Heute spricht sie Hindi, Punjabi, Englisch und Deutsch fließend und lernt Italienisch. Lächelnd erzählt sie, wie wertgeschätzt sie sich hier fühlt. „Das hat mich sehr motiviert. Ich habe engste Freunde gefunden und die Dozenten an der Hochschule sind unglaublich toll." Sie lacht: „Ich liebe es, hier zu sein!“

Im Rahmen ihres <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/dual-studieren.html">„Studiums mit vertiefter Praxis“</a> arbeitet Chauhan außerhalb der Vorlesungszeiten am Standort Coburg des Staatlichen Bauamts Bamberg. Das findet sie spannend und kann sich auch vorstellen, später in so einem Bereich zu arbeiten. Mutter und Vater Chauhan in Indien werden sich wohl daran gewöhnen müssen, ihr Licht der Liebe nicht ganz so oft zu sehen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>Wenn der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) vergeben wird, zeigt sich eines immer ganz besonders deutlich: welch große Bereicherung ausländische Studierende für die Hochschule Coburg sind. In diesem Jahr wurde <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>-Studentin Lovedeep Chauhan ausgezeichnet.</em>

Wer ihren Namen hört, lächelt. Lovedeep ist auch in Indien nicht besonders verbreitet, aber zumindest im Norden des Landes gibt es ab und an Mädchen und Frauen, die so heißen. In Europa denken alle, dass der Name aus dem Englischen kommt. Das stimmt aber nur halb. „Love steht für das englische Wort für Liebe. Deep bedeutet in Hindi Licht“, erklärt die 27-Jährige, deren Eltern sie „Licht der Liebe“ genannt  haben. Manchmal sind die Eltern ein bisschen traurig, dass ihre Lovedeep so weit weg ist. Gleichzeitig sind sie sehr stolz. Als herausragende Studentin wurde Lovedeep Chauhan an der Hochschule Coburg jetzt mit dem DAAD-Preis 2024 ausgezeichnet. „Das bedeutet mir wirklich sehr viel“, sagte sie bei der Preisverleihung.

<strong>Internationales Flair</strong>

Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="t3://page?uid=428">International Office</a> der Hochschule Coburg, betonte, dass nicht nur akademische Höchstleistungen, sondern auch vorbildliches Verhalten gewürdigt werden. „Das zeigt, wie ausländische Studierende die Hochschulgemeinschaft bereichern.“ <a href="t3://page?uid=816">Prof. Mario Tvrtkovic</a> von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule sagte, „als jemand, der selbst internationalen Hintergrund hat“, freue er sich besonders, die Auszeichnung in diesem Jahr überreichen zu dürfen. Tvrtkovic hob außer den fachlichen Leistungen auch Chauhans Engagement und ihre Werthaltung hervor. Sie brachte sich in vielen Bereichen der Fakultät Design ein und ist bekannt als Mensch, der andere zusammenbringt.

Im Bachelor-Studiengang Architektur der Hochschule Coburg war sie bei mehreren Design Build Projekten sehr engagiert, beispielsweise beim Tiny-House-Projekt von Architekturprofessor <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-rainer-hirth.html">Dr. Rainer Hirth </a>auf dem Campus Design oder auch beim Bauprojekt „Women Empowerment Center“ in Indien, wo Hirth mit Studierenden ehrenamtlich und tatkräftig eine zivilgesellschaftliche Organisation (Non-governmental organization, NGO) dabei unterstützte, ein Frauenzentrum zu errichten. Chauhan half Kommilitoninnen und Kommilitonen, leitete sie an, hielt die Gruppe zusammen. Das Thema Lehmbau interessierte sie bei den Projekten besonders. „Ich will einen Unterschied in der Architekturwelt bewirken, wo es um Nachhaltigkeit geht.“

<strong>„Ich liebe es, hier zu sein!"</strong>

Nach Deutschland war sie 2018 gekommen, nach einem Intensiv-Sprachkurs in Nürnberg besuchte sie am Studienkolleg Coburg ein Jahr lang den Vorbereitungskurs für technische und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge. So ein Studium sei schon etwas anderes, wenn man kein Muttersprachler sei, erklärte sie. Heute spricht sie Hindi, Punjabi, Englisch und Deutsch fließend und lernt Italienisch. Lächelnd erzählt sie, wie wertgeschätzt sie sich hier fühlt. „Das hat mich sehr motiviert. Ich habe engste Freunde gefunden und die Dozenten an der Hochschule sind unglaublich toll." Sie lacht: „Ich liebe es, hier zu sein!“

Im Rahmen ihres <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/dual-studieren.html">„Studiums mit vertiefter Praxis“</a> arbeitet Chauhan außerhalb der Vorlesungszeiten am Standort Coburg des Staatlichen Bauamts Bamberg. Das findet sie spannend und kann sich auch vorstellen, später in so einem Bereich zu arbeiten. Mutter und Vater Chauhan in Indien werden sich wohl daran gewöhnen müssen, ihr Licht der Liebe nicht ganz so oft zu sehen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/126-DAAD-Preis1-1024x656.jpg"
                        fileSize="65953"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="656"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/126-DAAD-Preis2-1024x681.jpg"
                        fileSize="184398"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category>                                <title><![CDATA[Angewandte Forschung für die Region: Vizepräsident Synold wiedergewählt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vizepraesident-synold-wiedergewaehlt/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Jul 2024 08:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vizepraesident-synold-wiedergewaehlt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Prof. Dr. Martin Synold wurde erneut für zweieinhalb Jahre als Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Hochschule Coburg gewählt.</em>

Eines der großen Ziele von<a href="t3://page?uid=712"> Prof. Dr. Martin Synold </a>in seiner ersten Amtszeit als Vizepräsident war, dass die Hochschule Coburg das Promotionsrecht erhält und hier ein Doktortitel erworben werden kann. Dieses Vorhaben ist gleich doppelt gelungen: Coburg hat zwei bekommen: das eigenständige <a href="t3://page?uid=1453">Promotionszentrum Analytics4Health</a> und das <a href="t3://page?uid=1467">Promotionszentrum „Nachhaltige und Intelligente Systeme (NISys)“</a>, in dem die Hochschulen Coburg, Würzburg-Schweinfurt und Aschaffenburg eng zusammenarbeiten. Ein Promotionszentrum bedeutet auch, dass die angewandten Wissenschaften hier noch stärker einen Beitrag zu zukunftsweisenden und gesellschaftlich bedeutenden Fragen leisten. „Von der Gesundheitsförderung über verantwortungsvolle Künstliche Intelligenz bis zu Themen nachhaltiger Energie- und Infrastruktursysteme oder zum Hochwasserschutz forscht unsere Hochschule zu drängenden Fragen, auf die unsere Gesellschaft Antworten benötigt.“ Synold betont außerdem den Stellenwert der Sozialforschung für die Entwicklung unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Der Vizepräsident freut sich sehr über die erfolgreiche Arbeit des Wissenschaftsstandortes Coburg. Für die Zukunft hat er sich vorgenommen, das forschungsfördernde Umfeld weiter auszubauen: „Es ist wichtig, die Erkenntnisse aus der angewandten Forschung möglichst unmittelbar in der Gesellschaft und der Wirtschaft unserer Region zu verankern. Ich freue mich, dass ich in meiner zweiten Amtszeit verstärkt die <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/ttz-oberfranken.html">Technologietransferzentren </a>zu einem Schwerpunkt der Arbeit machen kann.“

Der <a href="t3://page?uid=17">Hochschulrat</a> unter Vorsitz von Dr. Andreas Engel, Präsident der IHK zu Coburg hat Vizepräsident Synold im Juni für die Dauer von zweieinhalb Jahren wiedergewählt. Die neue Amtszeit beginnt im Oktober.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Prof. Dr. Martin Synold wurde erneut für zweieinhalb Jahre als Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Hochschule Coburg gewählt.</em>

Eines der großen Ziele von<a href="t3://page?uid=712"> Prof. Dr. Martin Synold </a>in seiner ersten Amtszeit als Vizepräsident war, dass die Hochschule Coburg das Promotionsrecht erhält und hier ein Doktortitel erworben werden kann. Dieses Vorhaben ist gleich doppelt gelungen: Coburg hat zwei bekommen: das eigenständige <a href="t3://page?uid=1453">Promotionszentrum Analytics4Health</a> und das <a href="t3://page?uid=1467">Promotionszentrum „Nachhaltige und Intelligente Systeme (NISys)“</a>, in dem die Hochschulen Coburg, Würzburg-Schweinfurt und Aschaffenburg eng zusammenarbeiten. Ein Promotionszentrum bedeutet auch, dass die angewandten Wissenschaften hier noch stärker einen Beitrag zu zukunftsweisenden und gesellschaftlich bedeutenden Fragen leisten. „Von der Gesundheitsförderung über verantwortungsvolle Künstliche Intelligenz bis zu Themen nachhaltiger Energie- und Infrastruktursysteme oder zum Hochwasserschutz forscht unsere Hochschule zu drängenden Fragen, auf die unsere Gesellschaft Antworten benötigt.“ Synold betont außerdem den Stellenwert der Sozialforschung für die Entwicklung unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Der Vizepräsident freut sich sehr über die erfolgreiche Arbeit des Wissenschaftsstandortes Coburg. Für die Zukunft hat er sich vorgenommen, das forschungsfördernde Umfeld weiter auszubauen: „Es ist wichtig, die Erkenntnisse aus der angewandten Forschung möglichst unmittelbar in der Gesellschaft und der Wirtschaft unserer Region zu verankern. Ich freue mich, dass ich in meiner zweiten Amtszeit verstärkt die <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/ttz-oberfranken.html">Technologietransferzentren </a>zu einem Schwerpunkt der Arbeit machen kann.“

Der <a href="t3://page?uid=17">Hochschulrat</a> unter Vorsitz von Dr. Andreas Engel, Präsident der IHK zu Coburg hat Vizepräsident Synold im Juni für die Dauer von zweieinhalb Jahren wiedergewählt. Die neue Amtszeit beginnt im Oktober.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_0021-1024x849.jpg"
                        fileSize="178078"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="849"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_0008-1024x803.jpg"
                        fileSize="101329"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="803"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Personen, Persönlichkeiten, Personalien]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Dr. Mirko Kraft berät künftig EU-Versicherungsaufsichtsbehörde]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-dr-mirko-kraft-beraet-kuenftig-eu-versicherungsaufsichtsbehoerde/</link>
                <pubDate>Thu, 04 Jul 2024 11:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-dr-mirko-kraft-beraet-kuenftig-eu-versicherungsaufsichtsbehoerde/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die EU-Versicherungsaufsichtsbehörde EIOPA mit Sitz in Frankfurt hat die neuen Mitglieder ihrer Stakeholder-Gruppen bekannt gegeben: Eines von ihnen ist Prof. <a href="t3://page?uid=444">Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für <a href="t3://page?uid=1024">Versicherungsbetriebslehre </a>an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg.</em>

Der Rat der Aufseher der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) hat neue <a href="https://www.eiopa.europa.eu/members-insurance-and-reinsurance-stakeholder-group_en">Mitglieder</a> für die Interessengruppe Versicherung und Rückversicherung (Insurance and Reinsurance Stakeholder Group, <a href="https://www.eiopa.europa.eu/about/governance-structure/working-stakeholders_en">IRSG</a>) und die Interessengruppe betriebliche Altersversorgung (OPSG) ausgewählt. Die vierjährige Amtszeit beginnt nun.

Die beiden Gruppen mit je 30 Mitgliedern spielen eine wichtige Rolle, indem sie die Konsultation der EIOPA mit den Interessenvertretern in der EU zu Fragen, die den Versicherungs- und Pensionssektor betreffen, sowohl im Hinblick auf die Regulierung als auch auf die Aufsicht, erleichtern. Die Stakeholder-Gruppen wurden mit Blick auf die Zuständigkeiten der EIOPA und die zu erwartenden Arbeiten in Bereichen wie nachhaltige Finanzen, Digitalisierung und operative Widerstandsfähigkeit gebildet. Die IRSG setzt sich aus hochrangigen Vertretern der Versicherungsbranche, der Verbraucherverbände, der Wissenschaft, der kleinen und mittleren Unternehmen, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der Berufsverbände zusammen.

Als einer der fünf vertretenen „independent top-ranking academics“ freut sich Prof. Kraft über seine Berufung: „Ich fühle mich geehrt, in dem Beratungsgremien auch Themen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Versicherungsbranche auch mit einer wissenschaftlichen Perspektive, zum Teil aus meiner eigenen Forschung heraus, voranzubringen.“

Vor seiner Zeit als Professor an der Hochschule Coburg ab 2012 war Kraft auch schon aktiv auf EU-Ebene im Feld Versicherungsregulierung unterwegs.  Die Hochschule Coburg war auch in das Partnerprogramm der EU-Aufsichtsbehörden (ESAs) aufgenommen worden, wo Kraft als Ansprechpartner fungiert. Studierende und Forschung profitieren davon, dass der Coburger Professor nun noch näher an den Diskussionen zur Beaufsichtigung von Versicherungsunternehmen und -konzernen dran ist.

Auf die Ausschreibung erhielt die EIOPA 179 Bewerbungen aus 28 europäischen Ländern. Bei der Auswahl der Mitglieder achtete die EIOPA auf geografische und geschlechtsspezifische Ausgewogenheit sowie auf eine vielfältige Interessenvertretung. In den beratenden Gremien der EIOPA sind nun Mitglieder aus 21 verschiedenen Ländern und 22 Frauen vertreten. Ein erstes Treffen wird im September in Frankfurt sein.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die EU-Versicherungsaufsichtsbehörde EIOPA mit Sitz in Frankfurt hat die neuen Mitglieder ihrer Stakeholder-Gruppen bekannt gegeben: Eines von ihnen ist Prof. <a href="t3://page?uid=444">Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für <a href="t3://page?uid=1024">Versicherungsbetriebslehre </a>an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg.</em>

Der Rat der Aufseher der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) hat neue <a href="https://www.eiopa.europa.eu/members-insurance-and-reinsurance-stakeholder-group_en">Mitglieder</a> für die Interessengruppe Versicherung und Rückversicherung (Insurance and Reinsurance Stakeholder Group, <a href="https://www.eiopa.europa.eu/about/governance-structure/working-stakeholders_en">IRSG</a>) und die Interessengruppe betriebliche Altersversorgung (OPSG) ausgewählt. Die vierjährige Amtszeit beginnt nun.

Die beiden Gruppen mit je 30 Mitgliedern spielen eine wichtige Rolle, indem sie die Konsultation der EIOPA mit den Interessenvertretern in der EU zu Fragen, die den Versicherungs- und Pensionssektor betreffen, sowohl im Hinblick auf die Regulierung als auch auf die Aufsicht, erleichtern. Die Stakeholder-Gruppen wurden mit Blick auf die Zuständigkeiten der EIOPA und die zu erwartenden Arbeiten in Bereichen wie nachhaltige Finanzen, Digitalisierung und operative Widerstandsfähigkeit gebildet. Die IRSG setzt sich aus hochrangigen Vertretern der Versicherungsbranche, der Verbraucherverbände, der Wissenschaft, der kleinen und mittleren Unternehmen, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der Berufsverbände zusammen.

Als einer der fünf vertretenen „independent top-ranking academics“ freut sich Prof. Kraft über seine Berufung: „Ich fühle mich geehrt, in dem Beratungsgremien auch Themen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Versicherungsbranche auch mit einer wissenschaftlichen Perspektive, zum Teil aus meiner eigenen Forschung heraus, voranzubringen.“

Vor seiner Zeit als Professor an der Hochschule Coburg ab 2012 war Kraft auch schon aktiv auf EU-Ebene im Feld Versicherungsregulierung unterwegs.  Die Hochschule Coburg war auch in das Partnerprogramm der EU-Aufsichtsbehörden (ESAs) aufgenommen worden, wo Kraft als Ansprechpartner fungiert. Studierende und Forschung profitieren davon, dass der Coburger Professor nun noch näher an den Diskussionen zur Beaufsichtigung von Versicherungsunternehmen und -konzernen dran ist.

Auf die Ausschreibung erhielt die EIOPA 179 Bewerbungen aus 28 europäischen Ländern. Bei der Auswahl der Mitglieder achtete die EIOPA auf geografische und geschlechtsspezifische Ausgewogenheit sowie auf eine vielfältige Interessenvertretung. In den beratenden Gremien der EIOPA sind nun Mitglieder aus 21 verschiedenen Ländern und 22 Frauen vertreten. Ein erstes Treffen wird im September in Frankfurt sein.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-Kraft-Berufung-eiopa-isrg-Gebaeude-682x1024.jpg"
                        fileSize="131437"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KraftMirko.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[„Mit Feminismus und Kreativität gegen Gewalt” – Ausstellung und Vortrag]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-feminismus-und-kreativitaet-gegen-gewalt/</link>
                <pubDate>Wed, 03 Jul 2024 05:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-feminismus-und-kreativitaet-gegen-gewalt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Geschlechtergerechtigkeit und die Bekämpfung und Prävention von sexualisierter Gewalt zählen zu den zentralen Themen der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Coburg. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Verein „Keine Gewalt gegen Frauen“ informierte Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit im Coburger Münzmeisterhaus über aktuelle Fragen. Hier wird noch bis Samstag, 6. Juli, die Ausstellung „Was ich anhatte“ gezeigt.</em>

Diese Wanderausstellung zu sexualisierter Gewalt trägt das Motto „Schuld ist nicht das Opfer! – eine Frau wird nicht vergewaltigt, weil sie einen Minirock trägt“. Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit.html">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg bereicherte das Begleitprogramm inhaltlich: Im Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Verein „Keine Gewalt gegen Frauen e.V.“ Coburg – Kronach – Lichtenfels unterstützte Lohrenscheit mit ihrem Vortrag die Vereinsfrauen und das Coburger Frauenhaus sowie die Fachberatungsstelle Frauennotruf und Interventionsstelle. Dabei betonte die Professorin die gesamtgesellschaftliche Relevanz des Themas.

<strong>Gewalt gegen Frauen in allen Altersgruppen und sozialen Schichten</strong>

Jede dritte Frau hat mindestens einmal im Leben körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren – und das gilt in allen Altersgruppen und sozialen Schichten. „Die jährliche Statistik des Bundeskriminalamtes belegt: Der gefährlichste Ort für Frauen ist ihr Zuhause“, sagte Lohrenscheit, „jeden Tag versucht ein Mann, seine Partnerin oder Ex-Partnerin umzubringen; jeden zweiten oder dritten Tag gelingt dies. Deswegen fordern Feministinnen weltweit einen eigenen Straftatbestand gegen diese Form geschlechtsspezifischer Gewalt (Femizid)“.

Politik und Menschenrechte, Gender, Inklusion, Diversity und sexuelle Selbstbestimmungsrechte zählen zu Lohrenscheits Schwerpunkten in Forschung und Lehre an der Hochschule Coburg. In ihrem Vortrag erläuterte sie, dass zwar ein Netzwerk hochprofessioneller sozialer und juristischer Arbeit existiere, die Opfer von Gewalt beraten, begleiten und unterstützen. „Es gibt Rückhalt und Solidarität in den globalen Frauen- und queer-feministischen Bewegungen. Aber: Es reicht nicht.“ Sexismus und Gewalt gegen Frauen seien nicht rückläufig; im Gegenteil: Die Zahlen steigen – nicht nur in der Zeit der Corona-Pandemie, auch gerade jetzt, während der Fußball EM oder regelmäßig an Fest- und Feiertagen.

Eine Mitarbeiterin vom Verein „Keine Gewalt gegen Frauen“ erläuterte: „Frauenhäuser und Fachberatungsstellen retten Leben! Aber es gibt noch immer nicht ausreichende Plätze, sie sind ungleich verteilt und unterfinanziert. In absoluten Notsituationen müssen Frauen die Finanzierung ihres Schutzes selbst tragen. Das muss sich jetzt ändern! Wir hoffen auf das geplante Gewalthilfegesetz.“ Lohrenscheit ergänzte: „Es fehlen nicht nur permanent ausreichende Ressourcen, sondern der Gegenwind wird immer schärfer: Antifeminismus ist wieder salonfähig geworden. Weltweit sind rechtsextreme und rechtspopulistische Bewegungen auf dem Vormarsch und mit ihnen der Ruf nach traditionellen Werten und Geschlechterrollen, die Frauen auf ihre Rollen als Hausfrau und Mutter reduzieren wollen“.

Die Wanderausstellung ist noch bis Samstag, 6. Juli, zu besichtigen; auch Führungen für kleine Gruppen können gebucht werden (unter <a href="mailto:info@keinegewaltgegenfrauen-coburg.de">info@keinegewaltgegenfrauen-coburg.de</a>). Weitere Infos unter: <a href="https://www.keinegewaltgegenfrauen-coburg.de/">Home (keinegewaltgegenfrauen-coburg.de)</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Geschlechtergerechtigkeit und die Bekämpfung und Prävention von sexualisierter Gewalt zählen zu den zentralen Themen der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Coburg. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Verein „Keine Gewalt gegen Frauen“ informierte Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit im Coburger Münzmeisterhaus über aktuelle Fragen. Hier wird noch bis Samstag, 6. Juli, die Ausstellung „Was ich anhatte“ gezeigt.</em>

Diese Wanderausstellung zu sexualisierter Gewalt trägt das Motto „Schuld ist nicht das Opfer! – eine Frau wird nicht vergewaltigt, weil sie einen Minirock trägt“. Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit.html">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg bereicherte das Begleitprogramm inhaltlich: Im Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Verein „Keine Gewalt gegen Frauen e.V.“ Coburg – Kronach – Lichtenfels unterstützte Lohrenscheit mit ihrem Vortrag die Vereinsfrauen und das Coburger Frauenhaus sowie die Fachberatungsstelle Frauennotruf und Interventionsstelle. Dabei betonte die Professorin die gesamtgesellschaftliche Relevanz des Themas.

<strong>Gewalt gegen Frauen in allen Altersgruppen und sozialen Schichten</strong>

Jede dritte Frau hat mindestens einmal im Leben körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren – und das gilt in allen Altersgruppen und sozialen Schichten. „Die jährliche Statistik des Bundeskriminalamtes belegt: Der gefährlichste Ort für Frauen ist ihr Zuhause“, sagte Lohrenscheit, „jeden Tag versucht ein Mann, seine Partnerin oder Ex-Partnerin umzubringen; jeden zweiten oder dritten Tag gelingt dies. Deswegen fordern Feministinnen weltweit einen eigenen Straftatbestand gegen diese Form geschlechtsspezifischer Gewalt (Femizid)“.

Politik und Menschenrechte, Gender, Inklusion, Diversity und sexuelle Selbstbestimmungsrechte zählen zu Lohrenscheits Schwerpunkten in Forschung und Lehre an der Hochschule Coburg. In ihrem Vortrag erläuterte sie, dass zwar ein Netzwerk hochprofessioneller sozialer und juristischer Arbeit existiere, die Opfer von Gewalt beraten, begleiten und unterstützen. „Es gibt Rückhalt und Solidarität in den globalen Frauen- und queer-feministischen Bewegungen. Aber: Es reicht nicht.“ Sexismus und Gewalt gegen Frauen seien nicht rückläufig; im Gegenteil: Die Zahlen steigen – nicht nur in der Zeit der Corona-Pandemie, auch gerade jetzt, während der Fußball EM oder regelmäßig an Fest- und Feiertagen.

Eine Mitarbeiterin vom Verein „Keine Gewalt gegen Frauen“ erläuterte: „Frauenhäuser und Fachberatungsstellen retten Leben! Aber es gibt noch immer nicht ausreichende Plätze, sie sind ungleich verteilt und unterfinanziert. In absoluten Notsituationen müssen Frauen die Finanzierung ihres Schutzes selbst tragen. Das muss sich jetzt ändern! Wir hoffen auf das geplante Gewalthilfegesetz.“ Lohrenscheit ergänzte: „Es fehlen nicht nur permanent ausreichende Ressourcen, sondern der Gegenwind wird immer schärfer: Antifeminismus ist wieder salonfähig geworden. Weltweit sind rechtsextreme und rechtspopulistische Bewegungen auf dem Vormarsch und mit ihnen der Ruf nach traditionellen Werten und Geschlechterrollen, die Frauen auf ihre Rollen als Hausfrau und Mutter reduzieren wollen“.

Die Wanderausstellung ist noch bis Samstag, 6. Juli, zu besichtigen; auch Führungen für kleine Gruppen können gebucht werden (unter <a href="mailto:info@keinegewaltgegenfrauen-coburg.de">info@keinegewaltgegenfrauen-coburg.de</a>). Weitere Infos unter: <a href="https://www.keinegewaltgegenfrauen-coburg.de/">Home (keinegewaltgegenfrauen-coburg.de)</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/125-Lohrenscheit-Gewalt01-768x1024.jpg"
                        fileSize="140539"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/125-Lohrenscheit-Gewalt02-768x1024.jpg"
                        fileSize="181992"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[„Kleiner Wohnen Redwitz“: Umweltminister Glauber besichtigt Studi-Entwürfe]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kleiner-wohnen-redwitz-umweltminister-glauber-besichtigt-studi-entwuerfe/</link>
                <pubDate>Tue, 02 Jul 2024 04:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kleiner-wohnen-redwitz-umweltminister-glauber-besichtigt-studi-entwuerfe/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Ressourcenschonend, umweltverträglich und auch finanzierbar: „Kleiner Wohnen Redwitz“ ist ein beispielhaftes Projekt für zukunftsweisendes Bauen. Es wird durch ein Forschungsprojekt der Hochschule Coburg von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-rainer-hirth.html">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> begleitet – und für die Entwürfe von Coburger Architektur-Studierenden interessierte sich auch schon der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber.</em>

Studierenden der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg haben Bebauungsentwürfe erstellt, die jetzt im Bürgerhaus in Redwitz gezeigt wurden. Bei dem innovativen innerörtlichen Siedlungs- und Wohn-Pilotprojekt geht es darum alternative, platzsparende, ressourceneffiziente und soziale Wohnformen im ländlichen Raum zu schaffen. Auch die Umweltverträglichkeit hat beim Bauen höchste Priorität.

Das Projekt der Gemeinde Redwitz a.d.Rodach und der Raab Baugesellschaft (Ebensfeld) wird durch ein Forschungsprojekt der Hochschule Coburg von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-rainer-hirth.html">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> zwei Jahre lang begleitet und unterstützt und gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Ein paar Tage nach einer Infoveranstaltung für Interessierte und zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner, besuchte nun auch Umweltminister Glauber das Projekt, begutachtete interessiert die studentischen Entwürfe und tauschte sich mit den Projektbeteiligten aus.

Ziel ist naturnahes, gemeinschaftliches Wohnen ohne Zäune. Dabei soll eine einfache Bauweise (Gebäudeklasse E) kostengünstiges, optimiertes Wohnen auf kleinen Grundrissen ermöglichen. Ein weiteres Ziel für das Projekt ist eine Energie- und ressourcenschonende, klimafreundliche Bauweise mit geringer Flächenversiegelung durch einen zentralen Parkplatz statt Zufahrtsstraßen und Parkflächen im Wohngebiet. Auch ein ehemaliger Teich soll wieder hergestellt werden. „So etwas gelingt nur, wenn alle Beteiligten mit Herzblut bei der Sache sind“, stellte der Minister fest.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Ressourcenschonend, umweltverträglich und auch finanzierbar: „Kleiner Wohnen Redwitz“ ist ein beispielhaftes Projekt für zukunftsweisendes Bauen. Es wird durch ein Forschungsprojekt der Hochschule Coburg von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-rainer-hirth.html">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> begleitet – und für die Entwürfe von Coburger Architektur-Studierenden interessierte sich auch schon der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber.</em>

Studierenden der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg haben Bebauungsentwürfe erstellt, die jetzt im Bürgerhaus in Redwitz gezeigt wurden. Bei dem innovativen innerörtlichen Siedlungs- und Wohn-Pilotprojekt geht es darum alternative, platzsparende, ressourceneffiziente und soziale Wohnformen im ländlichen Raum zu schaffen. Auch die Umweltverträglichkeit hat beim Bauen höchste Priorität.

Das Projekt der Gemeinde Redwitz a.d.Rodach und der Raab Baugesellschaft (Ebensfeld) wird durch ein Forschungsprojekt der Hochschule Coburg von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-rainer-hirth.html">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> zwei Jahre lang begleitet und unterstützt und gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Ein paar Tage nach einer Infoveranstaltung für Interessierte und zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner, besuchte nun auch Umweltminister Glauber das Projekt, begutachtete interessiert die studentischen Entwürfe und tauschte sich mit den Projektbeteiligten aus.

Ziel ist naturnahes, gemeinschaftliches Wohnen ohne Zäune. Dabei soll eine einfache Bauweise (Gebäudeklasse E) kostengünstiges, optimiertes Wohnen auf kleinen Grundrissen ermöglichen. Ein weiteres Ziel für das Projekt ist eine Energie- und ressourcenschonende, klimafreundliche Bauweise mit geringer Flächenversiegelung durch einen zentralen Parkplatz statt Zufahrtsstraßen und Parkflächen im Wohngebiet. Auch ein ehemaliger Teich soll wieder hergestellt werden. „So etwas gelingt nur, wenn alle Beteiligten mit Herzblut bei der Sache sind“, stellte der Minister fest.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/122-Hirth-Kleiner_Wohnen_Redwitz01-1024x936.jpg"
                        fileSize="130464"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="936"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/122-Hirth-Kleiner_Wohnen_Redwitz02-1024x799.jpg"
                        fileSize="114201"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="799"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Bio-Heroes gesucht: Naturwissenschaften liefern Antworten auf aktuelle Fragen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bio-heroes-gesucht-naturwissenschaften-liefern-antworten-auf-aktuelle-fragen/</link>
                <pubDate>Mon, 01 Jul 2024 12:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bio-heroes-gesucht-naturwissenschaften-liefern-antworten-auf-aktuelle-fragen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mal eben kurz die Welt retten – zumindest ein bisschen kann das auch eine künftige Aufgabe von Studierenden der Hochschule Coburg sein. Bioanalytik ist ein wichtiger Ansatz, um große Probleme unserer Zeit zu lösen. Klimawandel und Pandemien zum Beispiel sind Thema in neuen Studienvertiefungen im Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg. </em>

Ob Lebensmittelbranche, Gesundheitssektor oder Datenwissenschaft: In den neuen Studienvertiefungen Humanbiologie oder Umwelt Data Science bekommen Studierende das Werkzeug an die Hand, Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden, versichert <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-matthias-noll.html">Prof. Dr. Matthias Noll</a>, Leiter des <a href="t3://page?uid=110">Bachelorstudiengangs Bioanalytik</a> an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundhei</a>t der Hochschule Coburg: „Die Bioanalytik zählt international zu den großen Wachstumsbranchen und Deutschland hat eine starke, historisch gewachsene chemische Industrie und moderne Unternehmen in der Bio- und Umwelttechnologie. Dort braucht es dringend zukunftsorientiertes Fachpersonal.“

Der Studiengang Bioanalytik ist breit angelegt. Gelehrt werden Auswertung und Anwendung klassischer chemischer Analyseverfahren ebenso wie moderne instrumentell-analytische, molekularbiologische und bioinformatische Methoden. Das Studium vermittelt fundiertes biologisches, physikalisch-chemisches und analytisches Wissen: zum Beispiel, wie DNA, Enzyme, Hormone oder ähnliches in komplexen Materialien, wie Speichel, Lebensmitteln oder zellulären Systemen untersucht werden.

<strong>Klimaretter und Quarantäne-Checker</strong>

In der Vertiefungsrichtung Bioanalytik-Humanbiologie liegt der Fokus dabei verstärkt auf klinischer Analytik, Forensik, medizinischer Mikrobiologie, Pharmakologie und sequenzbasierter Bioinformatik. Dort werden Expertinnen und Experten für Spurensicherung und Pandemiebekämpfung fit gemacht.

Bei Umwelt Data Science geht es um Umweltchemie, Ökotoxikologie, umfangreiche bioinformatische Datenanalyse und Chemometrie. Dazu gehört, komplexe Datensätze auslesen und interpretieren zu können, um die Einflüsse aus und auf die Umwelt sichtbar zu machen.

Das Arbeiten im Labor nimmt einen breiten Raum ein. „Auf diese Weise setzen die Studierenden ihr theoretisches Wissen von Anfang an praktisch um. Sie bauen frühzeitig Kontakte zur Industrie und forschenden Einrichtungen auf und machen sich mit interdisziplinären Fragestellungen vertraut“, erklärt Noll. Mit einigen Unternehmen besteht die Möglichkeit eines Studiums mit vertiefter Praxis und Verbundstudium.

Mögliche Tätigkeitsfelder sind die Chemische und Pharmazeutische Industrie, die Klinische Medizin und Veterinärmedizin, die Lebensmittelindustrie, die Toxikologie, die Biotechnologie sowie die Umweltchemie und Umwelttechnik. Noll erklärt: „Die bestehenden und ansteigenden Herausforderungen wie vor allem Klimawandel, Pandemie und alternative Energiequellen können nur mit einem umfänglichen naturwissenschaftlichen Fachwissen fundiert analysiert und bewertet werden. Unsere Absolventinnen und Absolventen haben hierzu das Expertisenportfolio passgenaue Antworten zu diesen Herausforderungen zu generieren.“

Wer nach dem Bachelor-Abschluss tiefer in die Materie einsteigen will, hat an der Hochschule Coburg im Master Bioanalytik die Möglichkeit dazu. Hier gibt es sogar drei neue Vertiefungsrichtungen: Ökotoxikologie, Bioinformatik und Humanbiologie. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, Leiter des <a href="t3://page?uid=263">Masterstudiengangs Bioanalytik</a>: „Unsere Studierenden nehmen teil an aktuellen Forschungsprozessen und lernen dabei problemorientiert Arbeiten in projektzentrierten Gruppen. Jede Vertiefungsrichtung thematisiert die einschlägigen Themen, wie Pestizideinträge in der Umwelt, Stoffwechselvorhersagen von synthetisch hergestellten Mikroorganismen und personalisierte Lösung von derzeit unheilbaren Erkrankungen. Sie bauen frühzeitig Kontakte zur Industrie und forschenden Einrichtungen auf und machen sich mit interdisziplinären Fragestellungen vertraut.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mal eben kurz die Welt retten – zumindest ein bisschen kann das auch eine künftige Aufgabe von Studierenden der Hochschule Coburg sein. Bioanalytik ist ein wichtiger Ansatz, um große Probleme unserer Zeit zu lösen. Klimawandel und Pandemien zum Beispiel sind Thema in neuen Studienvertiefungen im Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg. </em>

Ob Lebensmittelbranche, Gesundheitssektor oder Datenwissenschaft: In den neuen Studienvertiefungen Humanbiologie oder Umwelt Data Science bekommen Studierende das Werkzeug an die Hand, Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden, versichert <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-matthias-noll.html">Prof. Dr. Matthias Noll</a>, Leiter des <a href="t3://page?uid=110">Bachelorstudiengangs Bioanalytik</a> an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundhei</a>t der Hochschule Coburg: „Die Bioanalytik zählt international zu den großen Wachstumsbranchen und Deutschland hat eine starke, historisch gewachsene chemische Industrie und moderne Unternehmen in der Bio- und Umwelttechnologie. Dort braucht es dringend zukunftsorientiertes Fachpersonal.“

Der Studiengang Bioanalytik ist breit angelegt. Gelehrt werden Auswertung und Anwendung klassischer chemischer Analyseverfahren ebenso wie moderne instrumentell-analytische, molekularbiologische und bioinformatische Methoden. Das Studium vermittelt fundiertes biologisches, physikalisch-chemisches und analytisches Wissen: zum Beispiel, wie DNA, Enzyme, Hormone oder ähnliches in komplexen Materialien, wie Speichel, Lebensmitteln oder zellulären Systemen untersucht werden.

<strong>Klimaretter und Quarantäne-Checker</strong>

In der Vertiefungsrichtung Bioanalytik-Humanbiologie liegt der Fokus dabei verstärkt auf klinischer Analytik, Forensik, medizinischer Mikrobiologie, Pharmakologie und sequenzbasierter Bioinformatik. Dort werden Expertinnen und Experten für Spurensicherung und Pandemiebekämpfung fit gemacht.

Bei Umwelt Data Science geht es um Umweltchemie, Ökotoxikologie, umfangreiche bioinformatische Datenanalyse und Chemometrie. Dazu gehört, komplexe Datensätze auslesen und interpretieren zu können, um die Einflüsse aus und auf die Umwelt sichtbar zu machen.

Das Arbeiten im Labor nimmt einen breiten Raum ein. „Auf diese Weise setzen die Studierenden ihr theoretisches Wissen von Anfang an praktisch um. Sie bauen frühzeitig Kontakte zur Industrie und forschenden Einrichtungen auf und machen sich mit interdisziplinären Fragestellungen vertraut“, erklärt Noll. Mit einigen Unternehmen besteht die Möglichkeit eines Studiums mit vertiefter Praxis und Verbundstudium.

Mögliche Tätigkeitsfelder sind die Chemische und Pharmazeutische Industrie, die Klinische Medizin und Veterinärmedizin, die Lebensmittelindustrie, die Toxikologie, die Biotechnologie sowie die Umweltchemie und Umwelttechnik. Noll erklärt: „Die bestehenden und ansteigenden Herausforderungen wie vor allem Klimawandel, Pandemie und alternative Energiequellen können nur mit einem umfänglichen naturwissenschaftlichen Fachwissen fundiert analysiert und bewertet werden. Unsere Absolventinnen und Absolventen haben hierzu das Expertisenportfolio passgenaue Antworten zu diesen Herausforderungen zu generieren.“

Wer nach dem Bachelor-Abschluss tiefer in die Materie einsteigen will, hat an der Hochschule Coburg im Master Bioanalytik die Möglichkeit dazu. Hier gibt es sogar drei neue Vertiefungsrichtungen: Ökotoxikologie, Bioinformatik und Humanbiologie. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, Leiter des <a href="t3://page?uid=263">Masterstudiengangs Bioanalytik</a>: „Unsere Studierenden nehmen teil an aktuellen Forschungsprozessen und lernen dabei problemorientiert Arbeiten in projektzentrierten Gruppen. Jede Vertiefungsrichtung thematisiert die einschlägigen Themen, wie Pestizideinträge in der Umwelt, Stoffwechselvorhersagen von synthetisch hergestellten Mikroorganismen und personalisierte Lösung von derzeit unheilbaren Erkrankungen. Sie bauen frühzeitig Kontakte zur Industrie und forschenden Einrichtungen auf und machen sich mit interdisziplinären Fragestellungen vertraut.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-Bioanalytik-Studien-Vertiefung-1024x683.jpg"
                        fileSize="96017"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Für ein besseres Morgen: Themen der Coburger Nachhaltigkeitstage 2024]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fuer-ein-besseres-morgen-themen-der-coburger-nachhaltigkeitstage-2024/</link>
                <pubDate>Mon, 01 Jul 2024 10:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fuer-ein-besseres-morgen-themen-der-coburger-nachhaltigkeitstage-2024/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Zu den Coburger Nachhaltigkeitstagen 2024 kamen etwa 1000 Besucherinnen und Besucher in die Kulturfabrik Cortendorf: Die Hochschule Coburg und Making Culture haben die Reihe mit spannenden Diskussionen, Vorträgen und Workshops rund ums Thema Nachhaltigkeit bereits zum dritten Mal organisiert.</em>

Mit zwei sehr unterschiedlichen und auf ihre Weise beeindruckenden Speakern startete die dreitägige Veranstaltung in der Kulturfabrik: Till Kellerhoff, Staatswissenschafter, Autor und Programmdirektor der gemeinnützigen Organisation Club of Rome sprach über „Fünf Kehrtwenden für eine bessere Welt“. Prof. Dr. Martin Grambow, Experte für Internationale Wasserpolitik im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit widmete sich danach dem Thema „Nachhaltige Wasserwirtschaft im Anthropozän“. Ein junger Mann und ein Professor im Ruhestand, zwei Generationen und eine eindringliche Message: Wir müssen jetzt umschwenken, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen und Katastrophen zu verhindern.

Grambow hatte Wasser im Fokus – ein Thema, mit dem sich auch die Hochschule Coburg beschäftigt. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-ing-andreas-weiss.html">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> von der Fakultät Design erklärte, welchen Einfluss die angewandte Forschung beispielsweise auf Themen wie Wasserhaushalt und Hochwasserschutz hat. Welche Chancen für ein besseres Leben für alle in einem Umschwenken heute stecken, zeigte der Beitrag von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a>. Er erklärte, wie eine „blau-grüne Stadt“ funktioniert.

<strong>Von der blau-grünen Stadt und planetarer Gesundheit</strong>

Die Nachhaltigkeitstage wurden von der Hochschule gemeinsam mit der Experimentierplattform <a href="https://makingculture.de/" target="_blank" rel="noopener">Making Culture </a>organisiert. „Sie stehen im Zeichen der Bewahrung unserer Lebensgrundlagen“, erklärte <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger.html">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, die sich wissenschaftlich mit der planetaren Gesundheit beschäftigt und sich als Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg um Inhalt, Planung und Organisation der Veranstaltung kümmerte. Erstmals gab es bei diesen dritten Coburger Nachhaltigkeitstagen ein spezielles Schul-Programm: Etwa 400 Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur 11. Klasse erfuhren gemeinsam mit etwa 80 Studierenden, 20 Lehrenden der Hochschule Coburg sowie neun externen Kooperationspartnerinnen und -partnern ganz praktisch, was Nachhaltigkeit bedeutet.

Unterstützt wurde die Veranstaltung mit dem dreitägigen, vielseitigen Programm auch von den Seniorexperts der Hochschule. Es gab viel zukunftsweisenden fachlichen Input, Ausstellungen, Kunstprojekte und Aktionen, ein musikalisches, unterhaltsames Rahmenprogramm und regionale Akteurinnen und Akteure präsentierten ihre Beiträge.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Zu den Coburger Nachhaltigkeitstagen 2024 kamen etwa 1000 Besucherinnen und Besucher in die Kulturfabrik Cortendorf: Die Hochschule Coburg und Making Culture haben die Reihe mit spannenden Diskussionen, Vorträgen und Workshops rund ums Thema Nachhaltigkeit bereits zum dritten Mal organisiert.</em>

Mit zwei sehr unterschiedlichen und auf ihre Weise beeindruckenden Speakern startete die dreitägige Veranstaltung in der Kulturfabrik: Till Kellerhoff, Staatswissenschafter, Autor und Programmdirektor der gemeinnützigen Organisation Club of Rome sprach über „Fünf Kehrtwenden für eine bessere Welt“. Prof. Dr. Martin Grambow, Experte für Internationale Wasserpolitik im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit widmete sich danach dem Thema „Nachhaltige Wasserwirtschaft im Anthropozän“. Ein junger Mann und ein Professor im Ruhestand, zwei Generationen und eine eindringliche Message: Wir müssen jetzt umschwenken, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen und Katastrophen zu verhindern.

Grambow hatte Wasser im Fokus – ein Thema, mit dem sich auch die Hochschule Coburg beschäftigt. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-ing-andreas-weiss.html">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> von der Fakultät Design erklärte, welchen Einfluss die angewandte Forschung beispielsweise auf Themen wie Wasserhaushalt und Hochwasserschutz hat. Welche Chancen für ein besseres Leben für alle in einem Umschwenken heute stecken, zeigte der Beitrag von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a>. Er erklärte, wie eine „blau-grüne Stadt“ funktioniert.

<strong>Von der blau-grünen Stadt und planetarer Gesundheit</strong>

Die Nachhaltigkeitstage wurden von der Hochschule gemeinsam mit der Experimentierplattform <a href="https://makingculture.de/" target="_blank" rel="noopener">Making Culture </a>organisiert. „Sie stehen im Zeichen der Bewahrung unserer Lebensgrundlagen“, erklärte <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger.html">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, die sich wissenschaftlich mit der planetaren Gesundheit beschäftigt und sich als Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg um Inhalt, Planung und Organisation der Veranstaltung kümmerte. Erstmals gab es bei diesen dritten Coburger Nachhaltigkeitstagen ein spezielles Schul-Programm: Etwa 400 Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur 11. Klasse erfuhren gemeinsam mit etwa 80 Studierenden, 20 Lehrenden der Hochschule Coburg sowie neun externen Kooperationspartnerinnen und -partnern ganz praktisch, was Nachhaltigkeit bedeutet.

Unterstützt wurde die Veranstaltung mit dem dreitägigen, vielseitigen Programm auch von den Seniorexperts der Hochschule. Es gab viel zukunftsweisenden fachlichen Input, Ausstellungen, Kunstprojekte und Aktionen, ein musikalisches, unterhaltsames Rahmenprogramm und regionale Akteurinnen und Akteure präsentierten ihre Beiträge.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage262-1024x683.jpg"
                        fileSize="199343"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-04140-1024x683.jpg"
                        fileSize="197124"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-4250-1024x683.jpg"
                        fileSize="204295"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-04275-1024x683.jpg"
                        fileSize="246383"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-184210-768x1024.jpg"
                        fileSize="180992"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-184232-768x1024.jpg"
                        fileSize="176078"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-2361-1024x683.jpg"
                        fileSize="145408"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-2371-1024x683.jpg"
                        fileSize="119025"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-2373-1024x683.jpg"
                        fileSize="94104"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-2376-1024x683.jpg"
                        fileSize="167836"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-2383-1024x683.jpg"
                        fileSize="98653"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-2386-1024x683.jpg"
                        fileSize="146706"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-2388-1024x683.jpg"
                        fileSize="124246"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage-2395-1024x683.jpg"
                        fileSize="137326"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Nachhaltigkeitstage2393-1024x683.jpg"
                        fileSize="108229"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[„Labor-Partnerinnen fürs Leben“: Studium gesucht, Freundin gefunden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/labor-partnerinnen-fuers-leben-studium-gesucht-freundin-gefunden/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Jun 2024 13:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/labor-partnerinnen-fuers-leben-studium-gesucht-freundin-gefunden/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Mit dem Abi in der Tasche sind beruflich alle Wege offen – aber welcher ist der richtige? Ellen Gensior und Hannah Schischeg berichten von den Schwierigkeiten und davon, wie sie im Orientierungssemester der Hochschule Coburg sogar mehr als nur ihren beruflichen Weg gefunden haben. Sie fanden eine richtig gute Freundin. Wer sich auch für das Orientierungssemester  interessiert, kann am Donnerstag, 4. Juli, online eine Infoveranstaltung besuchen.</em>

Ellen Gensior kommt aus der Bodenseeregion, aus der Nähe von Ravensburg. Für sie war klar, dass sie nach ihrem Abi 2023 in Richtung Medizin gehen will. Aber ein weiteres Halbjahr pausieren und bis zum Start des Wintersemesters warten? Das wollte sie nicht. Als sie auf das Orientierungssemester der Hochschule Coburg aufmerksam wurde, beschloss sie, in der oberfränkischen Hochschulstadt den <a href="t3://page?uid=110">Bachelor-Studiengang Bioanalytik </a>auszuprobieren. „Ich wollte die Bestätigung, dass mir das wirklich Spaß macht“, erzählt die 21-Jährige. Ihre Freundin Hannah Schischeg nickt: „Ging mir genauso. Ich wusste, dass ich in diese Richtung gehen will, wollte aber sicherstellen, dass es mir wirklich gefällt.“ Die 20-Jährige kommt aus der Nähe von Bayreuth und fand es sehr praktisch, den Studiengang Bioanalytik kennenzulernen, ohne dafür umziehen zu müssen.

<strong>Individueller Stundenplan</strong>

Welche Studiengänge und wie viele Lehrveranstaltungen sie ausprobieren, können die Studierenden im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/orientierungssemester.html">Orientierungssemester </a>der Hochschule Coburg ganz nach ihren persönlichen Bedürfnissen entscheiden. Sie stellen einen individuellen Stundenplan zusammen und können so einen oder mehrere Studiengänge kennenlernen: Die Orientierungs-Studis können Module aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik &amp; Informatik, Soziales &amp; Gesundheit sowie Wirtschaft wählen. Dabei genießen sie viele Vorteile des Studierendenlebens vom Semesterticket für den ÖPNV bis zur Möglichkeit, im Studentenwohnheim zu wohnen und Mensa, Bibliothek und Hochschulsport zu nutzen. Die Eltern bekommen weiterhin Kindergeld – ob Wunschstudienplatz oder erst einmal Orientierung: Alle <a href="http://www.hs-coburg.de/bewerben" target="_blank" rel="noopener">Informationen zum Anmeldeprozess gibt es hier</a>.

Ellen Gensior und Hannah Schischeg probierten das Orientierungssemester bereits 2023, als die Hochschule Coburg es zum ersten Mal anbot. „Wir würden es allen empfehlen, die sich unsicher sind in ihrer Studienwahl oder in der Wahl zwischen Studium und Ausbildung“, sagt Schischeg. Gensior ergänzt: „Und es ist echt geschickt für diejenigen, die etwas Sinnvolles mit ihrer Zeit anfangen wollen, ohne ein ganzes Semester zu verschwenden.“ Schischeg nickt bestätigend – die beiden sind oft einer Meinung. Ob sie sich direkt am ersten Tag des Orientierungssemesters kennen gelernt haben? „Ja!“, sagen sie gleichzeitig, schauen sich an, müssen lachen. „Wir denken oft das Gleiche“, erzählt Gensior. „Uns ist am ersten Tag aufgefallen, dass unsere Fächerwahl sehr ähnlich ist, und deswegen haben wir dann alle Labore zusammen gemacht.“ Das habe sie zusammengeschweißt. „Seitdem sind wir Laborpartnerinnen for life“, erklärt Schischeg. „Ein Dreamteam“, sagt Gensior und lächelt.

<strong>Chilliger Start ins reguläre Studium</strong>

Dass Leistungen aus dem Orientierungssemester wie zum Beispiel Laborpraktika im regulären Studium angerechnet werden können, sei cool. Beide entschieden sich nach dem Orientierungssemester für den Bachelor Bioanalytik in Coburg, entdeckten die Stadt als „schon wirklich sehr hübsch“ (Gensior) und „auch mit vielen Cafés, netten Clubs und allem, was man braucht“ (Schischeg). „Wir haben uns sehr schnell hier wohlgefühlt, weil einfach eine sehr familiäre Stimmung herrscht, der Umgang mit allen echt entspannt ist und wir uns schnell zurechtgefunden haben“, sagt Schischeg. Mit dem Orientierungssemester im Hintergrund hatten sie einen „verhältnismäßig chilligen Studienstart“. Im Herbst kommen sie bereits ins dritte Semester. „Der Studiengang Bioanalytik gefällt uns beiden ziemlich gut, weil er so vielseitig ist und viele Richtungen abdeckt“, erklärt Gensior. „Der Praxisbezug war uns ziemlich wichtig und ist stark vorhanden.“ Ganz neu werden zum Beispiel die Studienvertiefungen Humanbiologie oder Umwelt Data Science angeboten.

<strong>Info-Veranstaltung zum Orientierungssemester</strong>

Das Orientierungssemester richtet sich an alle, die nach dem Abi noch nicht sicher sind, wohin sie beruflich wollen. Sie können ein Semester lang sogar gleichzeitig verschiedene Studiengänge an der Hochschule Coburg ausprobieren. Wer mehr darüber erfahren will: Eine Online-Infoveranstaltung zum Orientierungssemester der Hochschule Coburg findet am Donnerstag, 4. Juli, um 17.30 Uhr statt. Keine Anmeldung erforderlich, Link über die Infoseite <a href="http://www.hs-coburg.de/orientierungssemester">www.hs-coburg.de/orientierungssemester</a>

Wer sich für das Orientierungssemester oder einen anderen Studiengang an der Hochschule Coburg entscheidet, kann sich hier aktuell fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wintersemester anmelden</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Mit dem Abi in der Tasche sind beruflich alle Wege offen – aber welcher ist der richtige? Ellen Gensior und Hannah Schischeg berichten von den Schwierigkeiten und davon, wie sie im Orientierungssemester der Hochschule Coburg sogar mehr als nur ihren beruflichen Weg gefunden haben. Sie fanden eine richtig gute Freundin. Wer sich auch für das Orientierungssemester  interessiert, kann am Donnerstag, 4. Juli, online eine Infoveranstaltung besuchen.</em>

Ellen Gensior kommt aus der Bodenseeregion, aus der Nähe von Ravensburg. Für sie war klar, dass sie nach ihrem Abi 2023 in Richtung Medizin gehen will. Aber ein weiteres Halbjahr pausieren und bis zum Start des Wintersemesters warten? Das wollte sie nicht. Als sie auf das Orientierungssemester der Hochschule Coburg aufmerksam wurde, beschloss sie, in der oberfränkischen Hochschulstadt den <a href="t3://page?uid=110">Bachelor-Studiengang Bioanalytik </a>auszuprobieren. „Ich wollte die Bestätigung, dass mir das wirklich Spaß macht“, erzählt die 21-Jährige. Ihre Freundin Hannah Schischeg nickt: „Ging mir genauso. Ich wusste, dass ich in diese Richtung gehen will, wollte aber sicherstellen, dass es mir wirklich gefällt.“ Die 20-Jährige kommt aus der Nähe von Bayreuth und fand es sehr praktisch, den Studiengang Bioanalytik kennenzulernen, ohne dafür umziehen zu müssen.

<strong>Individueller Stundenplan</strong>

Welche Studiengänge und wie viele Lehrveranstaltungen sie ausprobieren, können die Studierenden im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/orientierungssemester.html">Orientierungssemester </a>der Hochschule Coburg ganz nach ihren persönlichen Bedürfnissen entscheiden. Sie stellen einen individuellen Stundenplan zusammen und können so einen oder mehrere Studiengänge kennenlernen: Die Orientierungs-Studis können Module aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik &amp; Informatik, Soziales &amp; Gesundheit sowie Wirtschaft wählen. Dabei genießen sie viele Vorteile des Studierendenlebens vom Semesterticket für den ÖPNV bis zur Möglichkeit, im Studentenwohnheim zu wohnen und Mensa, Bibliothek und Hochschulsport zu nutzen. Die Eltern bekommen weiterhin Kindergeld – ob Wunschstudienplatz oder erst einmal Orientierung: Alle <a href="http://www.hs-coburg.de/bewerben" target="_blank" rel="noopener">Informationen zum Anmeldeprozess gibt es hier</a>.

Ellen Gensior und Hannah Schischeg probierten das Orientierungssemester bereits 2023, als die Hochschule Coburg es zum ersten Mal anbot. „Wir würden es allen empfehlen, die sich unsicher sind in ihrer Studienwahl oder in der Wahl zwischen Studium und Ausbildung“, sagt Schischeg. Gensior ergänzt: „Und es ist echt geschickt für diejenigen, die etwas Sinnvolles mit ihrer Zeit anfangen wollen, ohne ein ganzes Semester zu verschwenden.“ Schischeg nickt bestätigend – die beiden sind oft einer Meinung. Ob sie sich direkt am ersten Tag des Orientierungssemesters kennen gelernt haben? „Ja!“, sagen sie gleichzeitig, schauen sich an, müssen lachen. „Wir denken oft das Gleiche“, erzählt Gensior. „Uns ist am ersten Tag aufgefallen, dass unsere Fächerwahl sehr ähnlich ist, und deswegen haben wir dann alle Labore zusammen gemacht.“ Das habe sie zusammengeschweißt. „Seitdem sind wir Laborpartnerinnen for life“, erklärt Schischeg. „Ein Dreamteam“, sagt Gensior und lächelt.

<strong>Chilliger Start ins reguläre Studium</strong>

Dass Leistungen aus dem Orientierungssemester wie zum Beispiel Laborpraktika im regulären Studium angerechnet werden können, sei cool. Beide entschieden sich nach dem Orientierungssemester für den Bachelor Bioanalytik in Coburg, entdeckten die Stadt als „schon wirklich sehr hübsch“ (Gensior) und „auch mit vielen Cafés, netten Clubs und allem, was man braucht“ (Schischeg). „Wir haben uns sehr schnell hier wohlgefühlt, weil einfach eine sehr familiäre Stimmung herrscht, der Umgang mit allen echt entspannt ist und wir uns schnell zurechtgefunden haben“, sagt Schischeg. Mit dem Orientierungssemester im Hintergrund hatten sie einen „verhältnismäßig chilligen Studienstart“. Im Herbst kommen sie bereits ins dritte Semester. „Der Studiengang Bioanalytik gefällt uns beiden ziemlich gut, weil er so vielseitig ist und viele Richtungen abdeckt“, erklärt Gensior. „Der Praxisbezug war uns ziemlich wichtig und ist stark vorhanden.“ Ganz neu werden zum Beispiel die Studienvertiefungen Humanbiologie oder Umwelt Data Science angeboten.

<strong>Info-Veranstaltung zum Orientierungssemester</strong>

Das Orientierungssemester richtet sich an alle, die nach dem Abi noch nicht sicher sind, wohin sie beruflich wollen. Sie können ein Semester lang sogar gleichzeitig verschiedene Studiengänge an der Hochschule Coburg ausprobieren. Wer mehr darüber erfahren will: Eine Online-Infoveranstaltung zum Orientierungssemester der Hochschule Coburg findet am Donnerstag, 4. Juli, um 17.30 Uhr statt. Keine Anmeldung erforderlich, Link über die Infoseite <a href="http://www.hs-coburg.de/orientierungssemester">www.hs-coburg.de/orientierungssemester</a>

Wer sich für das Orientierungssemester oder einen anderen Studiengang an der Hochschule Coburg entscheidet, kann sich hier aktuell fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wintersemester anmelden</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-Orientierungssemester01-1024x710.jpg"
                        fileSize="139011"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="710"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-Orientierungssemester02-1024x698.jpg"
                        fileSize="133977"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="698"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-Orientierungssemester03-1024x690.jpg"
                        fileSize="133821"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="690"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Extremes Wetter: So gefragt ist die Hochwasser-Expertise der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/extremes-wetter-hochwasser-expertise-der-hochschule-gefragt/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Jun 2024 13:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/extremes-wetter-hochwasser-expertise-der-hochschule-gefragt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die immensen Schäden durch das Hochwasser Anfang Juni in Bayern sind lange nicht beseitigt, als Starkregen und Überschwemmungen Ende Juni auch die Schweiz hart treffen: Extremwetterereignisse nehmen überall zu. Politik, Wirtschaft und Bevölkerung fragen, wie darauf am besten reagiert werden kann – Antworten liefert die angewandte Wissenschaft. Forschende der Hochschule Coburg arbeiten in verschiedenen Disziplinen daran. Wie gefragt ihre Expertise ist, zeigt auch die Medienberichterstattung im vergangenen Monat.</em>

Der Umgang mit Naturkatastrophen im 21. Jahrhundert ist eine große Herausforderung. Gesellschaft und Politik diskutieren Lösungswege. Beispielsweise steht die Versicherungspflicht für sogenannte Elementarschäden an Häusern, also Schäden durch Wetterextreme wie Starkregen, auf der politischen Agenda – eines der Themen, mit denen sich <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-mirko-kraft.html">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Versicherungsbetriebslehre an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen.html">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg, beschäftigt. Er leitet auch ein <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/forschungsprojekt-zu-wirksamem-schutz-vor-starkregen.html">Forschungsprojekt</a>, das ein wichtiges Ziel hat: eine umfassende Analyse des Risikos von Starkregen sowie von wirksamen Präventionsmaßnahmen. Welche Maßnahmen am Haus sind sinnvoll, um den Schaden zu begrenzen oder sogar zu verhindern? Welche helfen am besten und sind trotzdem günstig? Es geht den Forschenden darum, verschiedene Baumaßnahmen ganz konkret auf Kosten und Nutzen zu untersuchen und die vertragliche Gestaltung der Versicherungen in den Fokus zu nehmen. Das bezieht sich beispielsweise auf Rabatte bei den Versicherungsprämien.

An diesem Projekt ist auch<a href="t3://page?uid=1235"> Prof. Dr. Andreas Weiß </a>von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg beteiligt. Er ist spezialisiert auf Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Vermessung. Gemeinsam mit<a href="t3://page?uid=923"> Prof. Dr. Klaus Drese </a>von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>arbeitet Weiß außerdem an einem <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/fischfinder-und-forschung-hochschule-prueft-citizen-science-ansatz.html">Citizen-Science-Ansatz</a> zur Gewässerüberwachung und er leitet das DATIpilot-Projekt BauWaOpKliN, in dem ein Baukastensystem entwickelt wird, das Kommunen künftig helfen soll, das Risiko von Hochwasser mit Maßnahmen vor Ort zu minimieren. Kürzlich berichtete der <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/coburg-der-goldbergsee-schuetzt-die-stadt-vor-hochwasser,UFURZzP">Bayerische Rundfunk über Weiß‘ Forschung am Beispiel des Hochwasserschutzes durch den Goldbergsee in Coburg</a>. Der Coburger Wissenschaftler war Anfang Juni nicht nur in der aktuellen Hochwasser-Sondersendung Brennpunkt des BR live im Fernsehen zugeschaltet, sondern stand als Experte beispielsweise auch in der Sendung „Land und Leute“ auf Bayern 2, auf Antenne Bayern und im <a href="https://www.spiegel.de/panorama/hochwasser-praevention-schlamm-verursacht-die-hauptschaeden-a-8e9e7bc0-8c57-4ba7-a6c9-3db58da87c82">Spiegel</a> Rede und Antwort und erklärte auch allgemein im <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/hochwasserschutz-wie-gut-sind-die-gefahrenkarten-im-internet,UFSEIEA">BR-Radio, wie Hochwasserkarten</a> im Internet funktionieren und wie sich Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer informieren können.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die immensen Schäden durch das Hochwasser Anfang Juni in Bayern sind lange nicht beseitigt, als Starkregen und Überschwemmungen Ende Juni auch die Schweiz hart treffen: Extremwetterereignisse nehmen überall zu. Politik, Wirtschaft und Bevölkerung fragen, wie darauf am besten reagiert werden kann – Antworten liefert die angewandte Wissenschaft. Forschende der Hochschule Coburg arbeiten in verschiedenen Disziplinen daran. Wie gefragt ihre Expertise ist, zeigt auch die Medienberichterstattung im vergangenen Monat.</em>

Der Umgang mit Naturkatastrophen im 21. Jahrhundert ist eine große Herausforderung. Gesellschaft und Politik diskutieren Lösungswege. Beispielsweise steht die Versicherungspflicht für sogenannte Elementarschäden an Häusern, also Schäden durch Wetterextreme wie Starkregen, auf der politischen Agenda – eines der Themen, mit denen sich <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-mirko-kraft.html">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Versicherungsbetriebslehre an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen.html">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg, beschäftigt. Er leitet auch ein <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/forschungsprojekt-zu-wirksamem-schutz-vor-starkregen.html">Forschungsprojekt</a>, das ein wichtiges Ziel hat: eine umfassende Analyse des Risikos von Starkregen sowie von wirksamen Präventionsmaßnahmen. Welche Maßnahmen am Haus sind sinnvoll, um den Schaden zu begrenzen oder sogar zu verhindern? Welche helfen am besten und sind trotzdem günstig? Es geht den Forschenden darum, verschiedene Baumaßnahmen ganz konkret auf Kosten und Nutzen zu untersuchen und die vertragliche Gestaltung der Versicherungen in den Fokus zu nehmen. Das bezieht sich beispielsweise auf Rabatte bei den Versicherungsprämien.

An diesem Projekt ist auch<a href="t3://page?uid=1235"> Prof. Dr. Andreas Weiß </a>von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg beteiligt. Er ist spezialisiert auf Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Vermessung. Gemeinsam mit<a href="t3://page?uid=923"> Prof. Dr. Klaus Drese </a>von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>arbeitet Weiß außerdem an einem <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/fischfinder-und-forschung-hochschule-prueft-citizen-science-ansatz.html">Citizen-Science-Ansatz</a> zur Gewässerüberwachung und er leitet das DATIpilot-Projekt BauWaOpKliN, in dem ein Baukastensystem entwickelt wird, das Kommunen künftig helfen soll, das Risiko von Hochwasser mit Maßnahmen vor Ort zu minimieren. Kürzlich berichtete der <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/coburg-der-goldbergsee-schuetzt-die-stadt-vor-hochwasser,UFURZzP">Bayerische Rundfunk über Weiß‘ Forschung am Beispiel des Hochwasserschutzes durch den Goldbergsee in Coburg</a>. Der Coburger Wissenschaftler war Anfang Juni nicht nur in der aktuellen Hochwasser-Sondersendung Brennpunkt des BR live im Fernsehen zugeschaltet, sondern stand als Experte beispielsweise auch in der Sendung „Land und Leute“ auf Bayern 2, auf Antenne Bayern und im <a href="https://www.spiegel.de/panorama/hochwasser-praevention-schlamm-verursacht-die-hauptschaeden-a-8e9e7bc0-8c57-4ba7-a6c9-3db58da87c82">Spiegel</a> Rede und Antwort und erklärte auch allgemein im <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/hochwasserschutz-wie-gut-sind-die-gefahrenkarten-im-internet,UFSEIEA">BR-Radio, wie Hochwasserkarten</a> im Internet funktionieren und wie sich Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer informieren können.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/27-Weiss-BauWaOpKliNu01-1024x692.jpg"
                        fileSize="87741"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Hebammenwissenschaft]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Themenabend Schwangerschaft: Bereit für die größte Veränderung?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/themenabend-schwangerschaft-bereit-fuer-die-groesste-veraenderung/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Jun 2024 12:58:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/themenabend-schwangerschaft-bereit-fuer-die-groesste-veraenderung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Andreas T. Wolf</em>

<em>Zum Themenabend „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ am Mittwoch kamen junge Mütter und die, die es vielleicht noch werden wollten. Sie informierten sich darüber, warum wir in der besten Zeit für gute Hoffnung leben und welche Hilfen es für Schwangerschaft, davor- und danach gibt. </em>

„<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/themenabend-gesundheit-gesund-schwanger-gemeinsam-stark.html">Gesund schwanger - Gemeinsam stark</a>“ war nicht nur ein Mutter-Thema, sondern auch für Begleitungen und Väter spannend. Denn der Abend sollte dazu dienen, gesundheitswissenschaftliche Zusammenhänge und Hilfsangebote – und Hilfstechniken zu vermitteln. Dieses Wissen könnten auch die Begleitenden verinnerlichen – schließlich machen werdende Mütter eine Veränderung durch, wie sonst nur in der Pubertät.

<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-eberhard-noefer.html">Prof. Dr. Eberhard Nöfer</a>, in Vertretung von Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship vom Projekt <a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS + design</a>, brachte den Beweggrund solcher Informationsveranstaltungen auf den Punkt: „Wir alle sind das Ergebnis einer geglückten Schwangerschaft, können uns aber tragischerweise nicht an unsere eigene Geburt erinnern. Wenn wir dann gebären, ist dieses Wissen nicht mehr da.“ Oft seien Betroffene dann unvorbereitet oder gar überrascht, wenn es auf die Geburt zugeht.

Dabei ist Schwangerschaft heute etwas Selbstverständliches und es gibt mehr Wissen und Hilfsangebote als jemals zuvor, wie Hebamme Barbara Wank vom Klinikum Coburg in einem kleinen Geschichtsexkurs über die Sichtweisen und Darstellung von Schwangerschaft erläuterte. Von den ersten bekannten Darstellungen von Fruchtbarkeitsgöttinnen über die auf Feldern arbeitenden Hochschwangeren des Mittelalters bis zur Revolution mit der „Antibabypille“ bekamen die Gäste einen Eindruck, wie sich die Sichtweisen auf werdende Mütter gewandelt hat. Heute müssen sich werdende Mütter nicht verstecken und können auch Hilfe von Gesellschaft und Partnerinnen und Partnern erwarten.

Einen Crashkurs in Selbstfürsorge und aktuellste Forschungserkenntnisse lieferte Doktorandin Maria Kuhn aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg: „Was haben pubertierende Jugendliche und Schwangere gemeinsam? Der Körper verändert sich ganz massiv! Durch die große Hormonumstellung baut sich das Gehirn um.“

Neuste Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass die graue Hirnmasse während einer Schwangerschaft stark abnehme und weniger wichtige Funktionen reduziert würden, damit für die Elternschaft kritische Fähigkeiten – wie beispielsweise Aufmerksamkeit, Empathie aber auch Geschmacks- und Geruchssinn verstärkt würden. Die Wissenschaft vergleicht das mit einem Obstbaumschnitt, sagte Kuhn: „Auch das Belohnungssystem wird beeinflusst und es entsteht eine hohe Motivation zur Verhaltensänderung. Darum fällt es einigen Frauen leichter zum Beispiel mit dem Rauchen oder dem Alkoholkonsum einfach aufzuhören. Eine Schwangerschaft kann man sogar noch Jahre später in einem MRT-Scan nachweisen. Je häufiger sie schwanger werden, desto stärker werden die Veränderungen.“

Frauen die ein Kind erwarten müssen, kurz gesagt, durch vier Phasen hindurch:
<ul>
 	<li>Verunsicherung: nach der Feststellung der Umstände kommen die Fragen und der Zweifel.</li>
 	<li>Anpassung: Ein Kind-Konzept entsteht, ein gewisses Wohlbefinden stellt sich ein.</li>
 	<li>Konkretisierung: Veränderung des Körpers und aktive Wahrnehmung des Kindes.</li>
 	<li>Vorbereitung: Beginn des Mutterschutzes und aktive Geburtenplanung. Rückkehr von Ängsten und Sorgen.</li>
</ul>
„Die Schwangerschaft kann sehr herausfordernd sein. Frauen haben mit viel zu kämpfen“, weiß die Doktorandin. Darum wolle sie die Wichtigkeit der Selbstführsorge hervorheben: „Das ist nichts Egoistisches. Das ist eine Fähigkeit mit sich selbst umzugehen, Bedürfnisse ernst zu nehmen und mit einer vertrauten Person darüber zu sprechen.“

Sieben Tipps sollen schnell und einfach dabei helfen, auch schon vor der schweren Zeit, neue und gesunde Verhaltensmuster anzutrainieren. Bestenfalls schreibe man sich diese einzeln auf und lege sie ab, wo sie dann wiedergefunden werden können. Ihre Tipps:
<ol>
 	<li>Benennen Sie ihre Ressourcen und Kraftquellen.</li>
 	<li>Machen Sie sich eine Liste mit Menschen, die sie unterstützen.</li>
 	<li>Bewegen Sie sich an der frischen Luft!</li>
 	<li>Nehmen Sie Ihre Gefühle und Bedürfnisse ernst!</li>
 	<li>Erlernen Sie eine aktive Entspannungstechnik.</li>
 	<li>Benennen Sie abends 10 Dinge, für die Sie dankbar sind.</li>
 	<li>Schreiben Sie eine „Erledigt-Liste“, denn manchmal gäbe es Tage an denen Mütter denken sie hätten nichts Sinnvolles gemacht.</li>
</ol>
„Wenn sie jedes Windelwechseln und Stillen aufgeschrieben haben, merken Sie, wieviel sie eigentlich geschafft haben!“ versichert Kuhn. Zudem hat sie eine App im Zuge ihrer Doktorarbeit entwickelt, die eben dabei helfen soll: „Mein Baumhaus“ (<a href="https://meba-studie.de/">MeBa</a>) bietet 14 Module. Acht für während der Schwangerschaft, sechs fürs Wochenbett. Dabei werden verschiedene Lern- und Verhaltenstechniken aus der Wissenschaft vermittelt, um gesundheitsförderliches Verhalten zu üben.

Zum Abschluss des Abends präsentierte Hebamme Henrike Beck von der Hebammenkoordination von Stadt- und Landkreis Coburg die lokalen Hilfsmöglichkeiten für werdende Eltern. Finanzielle Unterstützung vor der Geburt gibt es bereits durch Mutterschaftsgeld, Mutterschaftslohn oder die Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind. Nach der Geburt kommen zudem Kindergeld, Basiselterngeld, Elterngeld Plus, Bürger- oder Wohngeld, Coburger Familienpass und vieles mehr hinzu.

Jede Schwangere hat Anspruch auf Voruntersuchungen und Hebammenhilfe und Beratung. In Coburg gibt es hierzu sogar speziell die Hebammensprechstunde für Familien ohne Hebamme. Eine der ersten Anlaufstellen ist die Schwangerenberatung beispielsweise der Diakonie oder Caritas. Auch das Jugendamt bietet Hilfe mit Beratung zur Erziehung oder Hilfe zur Anerkennung der Vaterschaft – oder wenn es um den Unterhalt oder Adoption geht.

Im Familienzentrum Coburg finden sich mehrere Hilfsstellen wie das KoKi, Harl.e.kin Nachsorge für Risikogeburten und kranke Kinder. Ein Second-Hand-Laden und Elterncafés, Vorträge und Beratung runden die zahlreichen Möglichkeiten ab. Auch für schwierige Situationen wie Wochenbettdepression, Kindsverlust oder Behinderung oder Gewalt und Konflikt in der gibt es zahlreiche Hilfsstellen, versichert Beck: „Wir haben hier in Coburg großartige Angebote.“

Mit der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ führt die Hochschule Coburg die Themenabende aus dem TAO-Gesundheitsjahr 2023 weiter. Das nächste Thema im November wird „KI in der personalisierten Medizin“ mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-simm.html">Prof. Dr. Stefan Simm</a> sein.

Unterstützt werden die Themenabende durch das Projekt CREAPOLIS + design im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule und durch die Technologie-Allianz Oberfranken (TAO).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Andreas T. Wolf</em>

<em>Zum Themenabend „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ am Mittwoch kamen junge Mütter und die, die es vielleicht noch werden wollten. Sie informierten sich darüber, warum wir in der besten Zeit für gute Hoffnung leben und welche Hilfen es für Schwangerschaft, davor- und danach gibt. </em>

„<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/themenabend-gesundheit-gesund-schwanger-gemeinsam-stark.html">Gesund schwanger - Gemeinsam stark</a>“ war nicht nur ein Mutter-Thema, sondern auch für Begleitungen und Väter spannend. Denn der Abend sollte dazu dienen, gesundheitswissenschaftliche Zusammenhänge und Hilfsangebote – und Hilfstechniken zu vermitteln. Dieses Wissen könnten auch die Begleitenden verinnerlichen – schließlich machen werdende Mütter eine Veränderung durch, wie sonst nur in der Pubertät.

<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-eberhard-noefer.html">Prof. Dr. Eberhard Nöfer</a>, in Vertretung von Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship vom Projekt <a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS + design</a>, brachte den Beweggrund solcher Informationsveranstaltungen auf den Punkt: „Wir alle sind das Ergebnis einer geglückten Schwangerschaft, können uns aber tragischerweise nicht an unsere eigene Geburt erinnern. Wenn wir dann gebären, ist dieses Wissen nicht mehr da.“ Oft seien Betroffene dann unvorbereitet oder gar überrascht, wenn es auf die Geburt zugeht.

Dabei ist Schwangerschaft heute etwas Selbstverständliches und es gibt mehr Wissen und Hilfsangebote als jemals zuvor, wie Hebamme Barbara Wank vom Klinikum Coburg in einem kleinen Geschichtsexkurs über die Sichtweisen und Darstellung von Schwangerschaft erläuterte. Von den ersten bekannten Darstellungen von Fruchtbarkeitsgöttinnen über die auf Feldern arbeitenden Hochschwangeren des Mittelalters bis zur Revolution mit der „Antibabypille“ bekamen die Gäste einen Eindruck, wie sich die Sichtweisen auf werdende Mütter gewandelt hat. Heute müssen sich werdende Mütter nicht verstecken und können auch Hilfe von Gesellschaft und Partnerinnen und Partnern erwarten.

Einen Crashkurs in Selbstfürsorge und aktuellste Forschungserkenntnisse lieferte Doktorandin Maria Kuhn aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg: „Was haben pubertierende Jugendliche und Schwangere gemeinsam? Der Körper verändert sich ganz massiv! Durch die große Hormonumstellung baut sich das Gehirn um.“

Neuste Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass die graue Hirnmasse während einer Schwangerschaft stark abnehme und weniger wichtige Funktionen reduziert würden, damit für die Elternschaft kritische Fähigkeiten – wie beispielsweise Aufmerksamkeit, Empathie aber auch Geschmacks- und Geruchssinn verstärkt würden. Die Wissenschaft vergleicht das mit einem Obstbaumschnitt, sagte Kuhn: „Auch das Belohnungssystem wird beeinflusst und es entsteht eine hohe Motivation zur Verhaltensänderung. Darum fällt es einigen Frauen leichter zum Beispiel mit dem Rauchen oder dem Alkoholkonsum einfach aufzuhören. Eine Schwangerschaft kann man sogar noch Jahre später in einem MRT-Scan nachweisen. Je häufiger sie schwanger werden, desto stärker werden die Veränderungen.“

Frauen die ein Kind erwarten müssen, kurz gesagt, durch vier Phasen hindurch:
<ul>
 	<li>Verunsicherung: nach der Feststellung der Umstände kommen die Fragen und der Zweifel.</li>
 	<li>Anpassung: Ein Kind-Konzept entsteht, ein gewisses Wohlbefinden stellt sich ein.</li>
 	<li>Konkretisierung: Veränderung des Körpers und aktive Wahrnehmung des Kindes.</li>
 	<li>Vorbereitung: Beginn des Mutterschutzes und aktive Geburtenplanung. Rückkehr von Ängsten und Sorgen.</li>
</ul>
„Die Schwangerschaft kann sehr herausfordernd sein. Frauen haben mit viel zu kämpfen“, weiß die Doktorandin. Darum wolle sie die Wichtigkeit der Selbstführsorge hervorheben: „Das ist nichts Egoistisches. Das ist eine Fähigkeit mit sich selbst umzugehen, Bedürfnisse ernst zu nehmen und mit einer vertrauten Person darüber zu sprechen.“

Sieben Tipps sollen schnell und einfach dabei helfen, auch schon vor der schweren Zeit, neue und gesunde Verhaltensmuster anzutrainieren. Bestenfalls schreibe man sich diese einzeln auf und lege sie ab, wo sie dann wiedergefunden werden können. Ihre Tipps:
<ol>
 	<li>Benennen Sie ihre Ressourcen und Kraftquellen.</li>
 	<li>Machen Sie sich eine Liste mit Menschen, die sie unterstützen.</li>
 	<li>Bewegen Sie sich an der frischen Luft!</li>
 	<li>Nehmen Sie Ihre Gefühle und Bedürfnisse ernst!</li>
 	<li>Erlernen Sie eine aktive Entspannungstechnik.</li>
 	<li>Benennen Sie abends 10 Dinge, für die Sie dankbar sind.</li>
 	<li>Schreiben Sie eine „Erledigt-Liste“, denn manchmal gäbe es Tage an denen Mütter denken sie hätten nichts Sinnvolles gemacht.</li>
</ol>
„Wenn sie jedes Windelwechseln und Stillen aufgeschrieben haben, merken Sie, wieviel sie eigentlich geschafft haben!“ versichert Kuhn. Zudem hat sie eine App im Zuge ihrer Doktorarbeit entwickelt, die eben dabei helfen soll: „Mein Baumhaus“ (<a href="https://meba-studie.de/">MeBa</a>) bietet 14 Module. Acht für während der Schwangerschaft, sechs fürs Wochenbett. Dabei werden verschiedene Lern- und Verhaltenstechniken aus der Wissenschaft vermittelt, um gesundheitsförderliches Verhalten zu üben.

Zum Abschluss des Abends präsentierte Hebamme Henrike Beck von der Hebammenkoordination von Stadt- und Landkreis Coburg die lokalen Hilfsmöglichkeiten für werdende Eltern. Finanzielle Unterstützung vor der Geburt gibt es bereits durch Mutterschaftsgeld, Mutterschaftslohn oder die Landesstiftung Hilfe für Mutter und Kind. Nach der Geburt kommen zudem Kindergeld, Basiselterngeld, Elterngeld Plus, Bürger- oder Wohngeld, Coburger Familienpass und vieles mehr hinzu.

Jede Schwangere hat Anspruch auf Voruntersuchungen und Hebammenhilfe und Beratung. In Coburg gibt es hierzu sogar speziell die Hebammensprechstunde für Familien ohne Hebamme. Eine der ersten Anlaufstellen ist die Schwangerenberatung beispielsweise der Diakonie oder Caritas. Auch das Jugendamt bietet Hilfe mit Beratung zur Erziehung oder Hilfe zur Anerkennung der Vaterschaft – oder wenn es um den Unterhalt oder Adoption geht.

Im Familienzentrum Coburg finden sich mehrere Hilfsstellen wie das KoKi, Harl.e.kin Nachsorge für Risikogeburten und kranke Kinder. Ein Second-Hand-Laden und Elterncafés, Vorträge und Beratung runden die zahlreichen Möglichkeiten ab. Auch für schwierige Situationen wie Wochenbettdepression, Kindsverlust oder Behinderung oder Gewalt und Konflikt in der gibt es zahlreiche Hilfsstellen, versichert Beck: „Wir haben hier in Coburg großartige Angebote.“

Mit der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ führt die Hochschule Coburg die Themenabende aus dem TAO-Gesundheitsjahr 2023 weiter. Das nächste Thema im November wird „KI in der personalisierten Medizin“ mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-simm.html">Prof. Dr. Stefan Simm</a> sein.

Unterstützt werden die Themenabende durch das Projekt CREAPOLIS + design im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule und durch die Technologie-Allianz Oberfranken (TAO).]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_0043-1024x681.jpg"
                        fileSize="204361"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_0091-1024x681.jpg"
                        fileSize="162813"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_0098-1024x681.jpg"
                        fileSize="188042"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_0102-1024x681.jpg"
                        fileSize="230774"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_0107-1024x681.jpg"
                        fileSize="174518"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[TVO berichtet über Institut für Ästhetik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tvo-berichtet-ueber-institut-fuer-aesthetik/</link>
                <pubDate>Wed, 26 Jun 2024 10:53:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tvo-berichtet-ueber-institut-fuer-aesthetik/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Was ist schön, was ästhetisch – und was ist der Unterschied? Darum geht es in der neuesten Ausgabe von 4you, dem Hochschulmagazin von TV Oberfranken. Diesmal mit Prof. Dr. Michael Heinrich von der Fakultät Design der Hochschule Coburg.</em>

In der Sendung 4you ermöglicht TV Oberfranken regelmäßig Einblicke in die vier oberfränkischen Hochschulen. Für den aktuellen Beitrag besuchte das Filmteam das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-mensch-aesthetik.html">Institut Mensch &amp; Ästhetik</a> der Uni Bamberg und der Hochschule Coburg. An der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg erklärt Prof. Dr. Michael Heinrich, warum Ästhetik nicht das Gleiche ist wie „schön“ und wie die ästhetische Gestaltung menschlicher Umgebungen das Wohlergehen beeinflusst.

<strong>Menschliche Bedürfnisse</strong>

Heinrich kommt aus der Gestaltung, dem Bühnenbild - und an diesem praktischen Beispiel vermittelt er Studierenden in  Coburg in Projekten und Seminaren auch ästhetische Prinzipien. „Die Studierenden lernen über die Ästhehtik, wieviele menschliche Bedürfnisse es gibt, auch psychische Bedürfnisse - und wie Gestaltung diese erfüllen kann.“ Orientierung, Sicherheit, das Neuartige, Geborgenheit, soziale Zugehörigkeit sind Beispiele für solche unterschiedlichen, essenziellen Bedürfnisse. „Ästhetik kann auf alle eine Antwort geben“, sagt Heinrich und erklärt, dass die Studierenden bei der Gestaltung eines Bühnenbildes zum Beispiel lernen, wie Heiterkeit erzeugt werden kann und wie eine unheimliche Wirkung entsteht.

Heinrich hat im Bereich psychologische Ästhetik promoviert und ist im Institut auch für diese Themen zuständig. Der Medizinpsychologe <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a> von der<a href="t3://page?uid=24"> Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg bringt die Expertise der Gesundheitsförderung ein und Prof. Dr. Christian Illies von der Otto-Friedrich Universität Bamberg bereichert das Institut um die Aspekte der Philosophie und Ethik.

<strong>Fernsehbeitrag</strong>

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, 26. Juni um 18.30 Uhr über Kabel und um 19.30 Uhr über Satellit (FrankenPlus) und ist danach in der Mediathek von TVO verfügbar: <a href="http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/" target="_blank" rel="noopener">http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/</a>.

<strong>Studium</strong>

Wer sich für einen der spannenden Studiengänge an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich hier aktuell fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wintersemester anmelden</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Was ist schön, was ästhetisch – und was ist der Unterschied? Darum geht es in der neuesten Ausgabe von 4you, dem Hochschulmagazin von TV Oberfranken. Diesmal mit Prof. Dr. Michael Heinrich von der Fakultät Design der Hochschule Coburg.</em>

In der Sendung 4you ermöglicht TV Oberfranken regelmäßig Einblicke in die vier oberfränkischen Hochschulen. Für den aktuellen Beitrag besuchte das Filmteam das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-mensch-aesthetik.html">Institut Mensch &amp; Ästhetik</a> der Uni Bamberg und der Hochschule Coburg. An der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg erklärt Prof. Dr. Michael Heinrich, warum Ästhetik nicht das Gleiche ist wie „schön“ und wie die ästhetische Gestaltung menschlicher Umgebungen das Wohlergehen beeinflusst.

<strong>Menschliche Bedürfnisse</strong>

Heinrich kommt aus der Gestaltung, dem Bühnenbild - und an diesem praktischen Beispiel vermittelt er Studierenden in  Coburg in Projekten und Seminaren auch ästhetische Prinzipien. „Die Studierenden lernen über die Ästhehtik, wieviele menschliche Bedürfnisse es gibt, auch psychische Bedürfnisse - und wie Gestaltung diese erfüllen kann.“ Orientierung, Sicherheit, das Neuartige, Geborgenheit, soziale Zugehörigkeit sind Beispiele für solche unterschiedlichen, essenziellen Bedürfnisse. „Ästhetik kann auf alle eine Antwort geben“, sagt Heinrich und erklärt, dass die Studierenden bei der Gestaltung eines Bühnenbildes zum Beispiel lernen, wie Heiterkeit erzeugt werden kann und wie eine unheimliche Wirkung entsteht.

Heinrich hat im Bereich psychologische Ästhetik promoviert und ist im Institut auch für diese Themen zuständig. Der Medizinpsychologe <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a> von der<a href="t3://page?uid=24"> Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg bringt die Expertise der Gesundheitsförderung ein und Prof. Dr. Christian Illies von der Otto-Friedrich Universität Bamberg bereichert das Institut um die Aspekte der Philosophie und Ethik.

<strong>Fernsehbeitrag</strong>

Die Sendung wird ausgestrahlt am Mittwoch, 26. Juni um 18.30 Uhr über Kabel und um 19.30 Uhr über Satellit (FrankenPlus) und ist danach in der Mediathek von TVO verfügbar: <a href="http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/" target="_blank" rel="noopener">http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/</a>.

<strong>Studium</strong>

Wer sich für einen der spannenden Studiengänge an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich hier aktuell fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wintersemester anmelden</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-4you-AEsthetik-Heinrich-1024x662.jpg"
                        fileSize="102058"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="662"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-Heinrich-TVO-1024x692.jpg"
                        fileSize="89132"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Alumni]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category><category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>                                <title><![CDATA[Laut, bunt – und doch so feierlich: die Absolventenfeier 2024]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/laut-bunt-und-doch-so-feierlich-die-absolventenfeier-2024/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Jun 2024 12:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/laut-bunt-und-doch-so-feierlich-die-absolventenfeier-2024/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Für die Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg gab es 2024 mehr als nur einen Trommelwirbel: Die Gruppe Aipalé brachte Samba-Rhythmen und ausgelassene Stimmung zur Absolventenfeier. Im offiziellen Teil der feierlichen Verabschiedung wurden auch besondere Leistungen der Studierenden gewürdigt.</em>

Mit Freunden und Familie waren viele Absolventinnen und Absolventen ins Kongresshaus Rosengarten gekommen, um feierlich von der Hochschule Coburg Abschied zu nehmen und ihren Abschluss an einem für dieses Jahr ungewöhnlich schönen Sommerabend zu feiern. Vor etwa 700 Gästen sprach <a href="t3://page?uid=462">Hochschul-Präsident Prof. Dr. Stefan Gast </a>über die Bedeutung des Erreichten, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen herzlich und gab Ihnen die besten Wünsche für die Zukunft mit auf den Weg.

<strong>Auszeichnung für besondere Verdienste</strong>

<a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity</a>, würdigte Studierende, die sich durch besonders langes oder außerordentliches ehrenamtliches Engagement an der Hochschule verdient gemacht haben. <span style="font-size: 11pt;"><span style="line-height: 107%;"><span style="font-family: 'Aptos',sans-serif;">„</span></span></span>Sie haben das gesellschaftliche Leben an der Hochschule bereichert - von der Fakultät bis zur Studierendenvertretung." Die Verdienstmedaille für besonderes ehrenamtliches Engagement ging 2024 an Sarah Biewald, Theresa Blenk, Sebastian Blüml, Henning Dölker, Samuel Sebastian Feil, Tim Greiner, Masoud Heydari, Julia Köhler, Simon Künzel, Jan Müller, Sven Nauhauser, Florian Neuland, Marisa Oster, Moritz Scharfenberg und Anna-Maria Williams.

Stellvertretend für das studentische Parlament dankten Nadine Freitag und Corinna Haenlein allen engagierten Studierenden und Mitgliedern der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studierendenvertretung.html">Studierendenvertretung </a>und beglückwünschten die Absolventinnen und Absolventen.

<strong>DAAD-Preis</strong>

Den bedeutenden Beitrag ausländischer Studierender für die Hochschul-Gemeinschaft macht der DAAD-Preis sichtbar. Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/international-office.html">International Office</a> der Hochschule, erklärte, dass mit diesem Preis sowohl besonderes ehrenamtliches Engagement als auch hervorragende Leistung von ausländischen Studierenden gewürdigt wird. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a> von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> sprach die Laudatio auf Architektur-Absolventin Lovedeep Chauhan, die nicht nur fachlich Herausragendes geleistet hat, sondern sich auch in vielen Projekten engagiert hatte.

<strong>GfB-Anerkennungspreis</strong>

Auch beim GfB-Anerkennungspreis geht es um fachliche Leistungen und gesellschaftliches Engagement, beispielsweise in der Fachschaft, wie GfB-Vorsitzender Prof. Dr. Mirko Kraft betonte. Die Gesellschaft für Betriebswirtschaft (GfB) ist der Alumni-Verein der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Darin wirken ehemalige und aktive Studierende, Professorinnen und Professoren der Fakultät Wirtschaft und Menschen, die mit der Fakultät verbunden sind. 2024 wurde der Preis an Julia Köhler vergeben. Sie hat Betriebswirtschaft (Bachelor) als Jahrgangsbeste abgeschlossen und ermutigte aus ihrer eigenen Erfahrung heraus ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen dazu, sich zu engagieren und als Vertreter oder Vertreterin der Studierenden wählen zu lassen. „Demokratisch zu wählen ist wichtig“, sagte Kraft in seiner Dankesrede, „und sich wählen zu lassen gehört auch dazu“.

<strong>Die Jahrgangsbesten</strong>

Mit Leistungsmedaillen in Gold, Silber und Bronze wurden die besten Absolventinnen und Absolventen des Wintersemesters 2023/24 und des Sommersemesters 2024 ausgezeichnet.

Goldmedaillen erhielten 2023:

Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit – überreicht von  Prodekan Prof. Dr. Michael Wick, Prodekan:
<ul>
 	<li>Valerie Segatz</li>
 	<li>Sina Bialdiga</li>
 	<li>Johanna Graml</li>
 	<li>Sophie Helene von der Sahle</li>
 	<li>Samel Sebastian Feil</li>
 	<li>Quan Nian Zhang</li>
 	<li>Ke Wen</li>
 	<li>Benita Michelle Burghardt</li>
 	<li>Clara Bartenstein</li>
 	<li>Katharina Weiß</li>
 	<li>Philipp Wige</li>
 	<li>Lukas Maria Dippold</li>
</ul>
Fakultät Design – überreicht von Dekan Prof. Dr. Egbert Keßler:
<ul>
 	<li>Sarah Schmidt</li>
 	<li>Philip Swoboda</li>
 	<li>Marc Wolf</li>
 	<li>Jonas Wagner</li>
 	<li>Lisa-Marie Sarré</li>
 	<li>Andrea Wirth</li>
 	<li>Moritz Hornung</li>
 	<li>Johannes Gold</li>
</ul>
Fakultät Elektrotechnik und Informatik – überreicht von Dekan Prof. Dr. Jochen Merhof:
<ul>
 	<li>Christian Vollhardt</li>
 	<li>Emily Hofmann</li>
 	<li>Niclas Baumgart</li>
 	<li>Linda Baumann</li>
 	<li>Samuel Gareis</li>
 	<li>Lennart Köpper</li>
 	<li>Kai Bechmann</li>
 	<li>Jens Blienert</li>
 	<li>Michael Schader</li>
 	<li>Felix Kawala</li>
</ul>
Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik – überreicht von Dekan Prof. Dr. Alexander Rost:
<ul>
 	<li>Andreas Deinhart</li>
 	<li>Nico Schmitt</li>
 	<li>Simon Krappmann</li>
 	<li>Oliver Gareis</li>
 	<li>Jonas Nüßlein</li>
 	<li>Kevin Walther</li>
 	<li>Kim Heinrich Pipke</li>
 	<li>Markus Dietzmann</li>
 	<li>Leonie Nüßlein</li>
</ul>
Fakultät Soziale Arbeit – überreicht von Dekanin Prof. Dr. Hellen Gross:
<ul>
 	<li> Antonia Pauline Katzke</li>
 	<li>Jennifer Anita Schwarz</li>
 	<li>Elisa Hartmann</li>
</ul>
Fakultät Wirtschaftswissenschaften – überreicht durch Prodekan Prof. Dr. Uwe Demmler:
<ul>
 	<li>Julia Köhler</li>
 	<li>Nathalie Scholz</li>
 	<li>Franziska Nicklaus</li>
 	<li>Vanessa Dietrich</li>
 	<li>Jan Stegner</li>
 	<li>Stefan König</li>
 	<li>Bianca Stenzel</li>
 	<li>Julia Bätz</li>
 	<li>Helena Neff</li>
 	<li>Enkh-Erdene</li>
 	<li>Rishabh Tiwari</li>
</ul>
Studienfakultät für Weiterbildung – überreicht durch Studiendekan Prof. Dr. Michael Hartmann:
<ul>
 	<li>Niklas Winkler</li>
 	<li>Raimund Chudoba</li>
 	<li>Michael Zehe</li>
</ul>
Moderatorin Uli Noll – bekannt auch aus dem regionalen Sender RadioEINS – führte mit Witz und Charme durch den Abend und entlockte den Dekanen am Rande zum Beispiel die Berufswünsche ihrer Kindheit (vom Elektriker bis zur Försterin), was sich seit ihrer eigenen Studienzeit am meisten verändert hat (Social Media zum Beispiel) und ob Studierende verschiedener Generationen eigentlich immer die gleichen Fragen stellen („Ja: Kommt das dran?“). <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-hellen-gross.html">Prof. Dr. Hellen Gross, </a>Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, appellierte herzlich und eindringlich an die Absolventinnen und Absolventen: „Übernehmen Sie Verantwortung für sich und Ihre Mitmenschen, machen Sie die Welt ein kleines bisshcen besser!“ DJ Gramoe spielte die Wunschlieder der Absolventinnen und Absolventen und die Sambagruppe Aipalé gab mit Trommeln und bunter Lichtshow im Kongresshaus und im Rosengarten einen Vorgeschmack auf das Sambafestival.

Unterstützt wurde die Veranstaltung auch durch den Hochschulverein. Der Vorsitzende, Prof. Dr. Roland Hertrich, stellte ebenfalls kurz vor, wieviel Gutes die Mitglieder mit ihren Beiträgen bewirken. Mehr Informationen dazu gibt es <a href="https://hochschulverein-coburg.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Für die Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg gab es 2024 mehr als nur einen Trommelwirbel: Die Gruppe Aipalé brachte Samba-Rhythmen und ausgelassene Stimmung zur Absolventenfeier. Im offiziellen Teil der feierlichen Verabschiedung wurden auch besondere Leistungen der Studierenden gewürdigt.</em>

Mit Freunden und Familie waren viele Absolventinnen und Absolventen ins Kongresshaus Rosengarten gekommen, um feierlich von der Hochschule Coburg Abschied zu nehmen und ihren Abschluss an einem für dieses Jahr ungewöhnlich schönen Sommerabend zu feiern. Vor etwa 700 Gästen sprach <a href="t3://page?uid=462">Hochschul-Präsident Prof. Dr. Stefan Gast </a>über die Bedeutung des Erreichten, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen herzlich und gab Ihnen die besten Wünsche für die Zukunft mit auf den Weg.

<strong>Auszeichnung für besondere Verdienste</strong>

<a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity</a>, würdigte Studierende, die sich durch besonders langes oder außerordentliches ehrenamtliches Engagement an der Hochschule verdient gemacht haben. <span style="font-size: 11pt;"><span style="line-height: 107%;"><span style="font-family: 'Aptos',sans-serif;">„</span></span></span>Sie haben das gesellschaftliche Leben an der Hochschule bereichert - von der Fakultät bis zur Studierendenvertretung." Die Verdienstmedaille für besonderes ehrenamtliches Engagement ging 2024 an Sarah Biewald, Theresa Blenk, Sebastian Blüml, Henning Dölker, Samuel Sebastian Feil, Tim Greiner, Masoud Heydari, Julia Köhler, Simon Künzel, Jan Müller, Sven Nauhauser, Florian Neuland, Marisa Oster, Moritz Scharfenberg und Anna-Maria Williams.

Stellvertretend für das studentische Parlament dankten Nadine Freitag und Corinna Haenlein allen engagierten Studierenden und Mitgliedern der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studierendenvertretung.html">Studierendenvertretung </a>und beglückwünschten die Absolventinnen und Absolventen.

<strong>DAAD-Preis</strong>

Den bedeutenden Beitrag ausländischer Studierender für die Hochschul-Gemeinschaft macht der DAAD-Preis sichtbar. Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/international-office.html">International Office</a> der Hochschule, erklärte, dass mit diesem Preis sowohl besonderes ehrenamtliches Engagement als auch hervorragende Leistung von ausländischen Studierenden gewürdigt wird. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a> von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> sprach die Laudatio auf Architektur-Absolventin Lovedeep Chauhan, die nicht nur fachlich Herausragendes geleistet hat, sondern sich auch in vielen Projekten engagiert hatte.

<strong>GfB-Anerkennungspreis</strong>

Auch beim GfB-Anerkennungspreis geht es um fachliche Leistungen und gesellschaftliches Engagement, beispielsweise in der Fachschaft, wie GfB-Vorsitzender Prof. Dr. Mirko Kraft betonte. Die Gesellschaft für Betriebswirtschaft (GfB) ist der Alumni-Verein der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Darin wirken ehemalige und aktive Studierende, Professorinnen und Professoren der Fakultät Wirtschaft und Menschen, die mit der Fakultät verbunden sind. 2024 wurde der Preis an Julia Köhler vergeben. Sie hat Betriebswirtschaft (Bachelor) als Jahrgangsbeste abgeschlossen und ermutigte aus ihrer eigenen Erfahrung heraus ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen dazu, sich zu engagieren und als Vertreter oder Vertreterin der Studierenden wählen zu lassen. „Demokratisch zu wählen ist wichtig“, sagte Kraft in seiner Dankesrede, „und sich wählen zu lassen gehört auch dazu“.

<strong>Die Jahrgangsbesten</strong>

Mit Leistungsmedaillen in Gold, Silber und Bronze wurden die besten Absolventinnen und Absolventen des Wintersemesters 2023/24 und des Sommersemesters 2024 ausgezeichnet.

Goldmedaillen erhielten 2023:

Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit – überreicht von  Prodekan Prof. Dr. Michael Wick, Prodekan:
<ul>
 	<li>Valerie Segatz</li>
 	<li>Sina Bialdiga</li>
 	<li>Johanna Graml</li>
 	<li>Sophie Helene von der Sahle</li>
 	<li>Samel Sebastian Feil</li>
 	<li>Quan Nian Zhang</li>
 	<li>Ke Wen</li>
 	<li>Benita Michelle Burghardt</li>
 	<li>Clara Bartenstein</li>
 	<li>Katharina Weiß</li>
 	<li>Philipp Wige</li>
 	<li>Lukas Maria Dippold</li>
</ul>
Fakultät Design – überreicht von Dekan Prof. Dr. Egbert Keßler:
<ul>
 	<li>Sarah Schmidt</li>
 	<li>Philip Swoboda</li>
 	<li>Marc Wolf</li>
 	<li>Jonas Wagner</li>
 	<li>Lisa-Marie Sarré</li>
 	<li>Andrea Wirth</li>
 	<li>Moritz Hornung</li>
 	<li>Johannes Gold</li>
</ul>
Fakultät Elektrotechnik und Informatik – überreicht von Dekan Prof. Dr. Jochen Merhof:
<ul>
 	<li>Christian Vollhardt</li>
 	<li>Emily Hofmann</li>
 	<li>Niclas Baumgart</li>
 	<li>Linda Baumann</li>
 	<li>Samuel Gareis</li>
 	<li>Lennart Köpper</li>
 	<li>Kai Bechmann</li>
 	<li>Jens Blienert</li>
 	<li>Michael Schader</li>
 	<li>Felix Kawala</li>
</ul>
Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik – überreicht von Dekan Prof. Dr. Alexander Rost:
<ul>
 	<li>Andreas Deinhart</li>
 	<li>Nico Schmitt</li>
 	<li>Simon Krappmann</li>
 	<li>Oliver Gareis</li>
 	<li>Jonas Nüßlein</li>
 	<li>Kevin Walther</li>
 	<li>Kim Heinrich Pipke</li>
 	<li>Markus Dietzmann</li>
 	<li>Leonie Nüßlein</li>
</ul>
Fakultät Soziale Arbeit – überreicht von Dekanin Prof. Dr. Hellen Gross:
<ul>
 	<li> Antonia Pauline Katzke</li>
 	<li>Jennifer Anita Schwarz</li>
 	<li>Elisa Hartmann</li>
</ul>
Fakultät Wirtschaftswissenschaften – überreicht durch Prodekan Prof. Dr. Uwe Demmler:
<ul>
 	<li>Julia Köhler</li>
 	<li>Nathalie Scholz</li>
 	<li>Franziska Nicklaus</li>
 	<li>Vanessa Dietrich</li>
 	<li>Jan Stegner</li>
 	<li>Stefan König</li>
 	<li>Bianca Stenzel</li>
 	<li>Julia Bätz</li>
 	<li>Helena Neff</li>
 	<li>Enkh-Erdene</li>
 	<li>Rishabh Tiwari</li>
</ul>
Studienfakultät für Weiterbildung – überreicht durch Studiendekan Prof. Dr. Michael Hartmann:
<ul>
 	<li>Niklas Winkler</li>
 	<li>Raimund Chudoba</li>
 	<li>Michael Zehe</li>
</ul>
Moderatorin Uli Noll – bekannt auch aus dem regionalen Sender RadioEINS – führte mit Witz und Charme durch den Abend und entlockte den Dekanen am Rande zum Beispiel die Berufswünsche ihrer Kindheit (vom Elektriker bis zur Försterin), was sich seit ihrer eigenen Studienzeit am meisten verändert hat (Social Media zum Beispiel) und ob Studierende verschiedener Generationen eigentlich immer die gleichen Fragen stellen („Ja: Kommt das dran?“). <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-hellen-gross.html">Prof. Dr. Hellen Gross, </a>Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, appellierte herzlich und eindringlich an die Absolventinnen und Absolventen: „Übernehmen Sie Verantwortung für sich und Ihre Mitmenschen, machen Sie die Welt ein kleines bisshcen besser!“ DJ Gramoe spielte die Wunschlieder der Absolventinnen und Absolventen und die Sambagruppe Aipalé gab mit Trommeln und bunter Lichtshow im Kongresshaus und im Rosengarten einen Vorgeschmack auf das Sambafestival.

Unterstützt wurde die Veranstaltung auch durch den Hochschulverein. Der Vorsitzende, Prof. Dr. Roland Hertrich, stellte ebenfalls kurz vor, wieviel Gutes die Mitglieder mit ihren Beiträgen bewirken. Mehr Informationen dazu gibt es <a href="https://hochschulverein-coburg.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Auf halber Strecke zum selbstfahrenden Fahrzeug: mit autonomen Autos kommunizieren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auf-halber-strecke-zum-selbstfahrenden-fahrzeug-mit-autonomen-autos-kommunizieren/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 12:08:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auf-halber-strecke-zum-selbstfahrenden-fahrzeug-mit-autonomen-autos-kommunizieren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Andreas Wolf</em>

<em>Drei Jahre wurde an Fernsteuerung mit 5G-Mobilfunktechnologie entwickelt, gebaut und geforscht. Wie soll die Mobilität von Morgen aussehen? Ein Konsortium aus Unternehmen und Hochschule haben dies in Kronach getestet. Was die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sind, wurde am 13. Juni 2024 bei der Abschlussveranstaltung „5GKC“ präsentiert. Die Grundlagen sind erarbeitet.</em>

Autonomes Fahren braucht nicht nur eine reibungslose Fernsteuerung, sondern auch eine möglichst Latenzfreie Netz-Verbindung. Die Hoffnung liegt auf der Mobilfunktechnologie 5G, auf die sich das Projekt 5GKC stützt. Zu diesem Zweck haben sich Projektleiter Valeo und die Hochschule Coburg, in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS sowie das Innovations-Zentrum Region Kronach zu einem Konsortium zusammengeschlossen.

Das Fazit der dreijährigen Partnerschaft: Zwei 5G-Campusnetzwerke wurden als Testfelder für 5G-Kommunikation in Kronach aufgebaut. Fünf für diesen Zweck ausgestattete und testbereite Fahrzeuge sind verfügbar, davon wurde eines für die Hochschule Coburg neu bestückt. Die Forschungsergebnisse haben die Grundlagen geschaffen, um weiter an einer sicheren Steuerung und Überwachung von autonomen Fahrzeugen zu forschen. Kronach ist damit zu einer Modellregion für automatisiertes Fahren geworden – mit eigenen Teststrecken.

<strong>Von der Theorie in die Praxis </strong>

Während die technische Weiterentwicklung, und Kommunikation der 5G-Technologie bei den Projektpartnern Valeo und dem Frauenhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) lag, konzentrierte sich die Hochschule Coburg auf die Forschung und akademischen Ausbildung des dafür notwendigen Fachpersonals. Ein großer Forschungspunkt: die Erweiterung der „Wahrnehmung“ des Teleoperators und des Fahrzeugs in Hinblick auf Umgebung, sowie deren Visualisierung mit Virtual Reality.

In etlichen Arbeitsstunden wurde die Datenauswertung der fünf LIDAR-Sensoren und 14 Kameras des autonomen Fahrzeugs verfeinert und erfolgreich getestet. Das Fahrzeug kann sich sowohl automatisch bewegen als auch vom Leitstand am Lucas-Cranach-Campus gesteuert werden, sagt Forschungsleiter Prof. Dr. Thomas Wieland von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen.html">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>: „Wir haben untersucht was passiert wenn ein selbstgesteuertes Fahrzeug an schwer einsehbaren Stellen kommt und plötzlich taucht ein Fußgänger oder Radfahrer auf. Das mit der Lokalisierung im 5G-Netz war anfangs noch nicht möglich, sodass wir eine eigene App bauen mussten, um die Wahrnehmung zu ermöglichen.“

Entsprechende Softwareanpassungen wurden entwickelt, um ein neuronales Netz mit Daten zu versorgen, die verschieden Verkehrsteilnehmer und ihre Bewegungsmuster erkennen und kategorisieren soll. „Hier sind wir dann schon im Bereich maschinelles Lernen. Das Auto muss am Ende wissen, wie es mit den Informationen umgehen soll“, sagt Wieland.

<strong>Keine Wahrnehmung ohne Empfang</strong>

Damit diese möglichst verzögerungs- und störungsfrei braucht es aber entsprechend angepasste Netze, die in Kronach erst aufgebaut werden mussten. Zum Start des Projekts 2021 war die Netzabdeckung im Test-Landkreis noch sehr löchrig – inzwischen hat sich das aber geändert.

In der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> wurde erarbeitet, welche Daten für die Fernsteuerung benötigt werden, um die Fahraufgabe sicher zu erfüllen sagt Prof. Dr. Lucila Patiño Studencki: „Das Projekt hat dazu gedient, wichtige Herausforderungen zu identifizieren, die bei der Wahrnehmung des Teleoperators und eines autonomen Fahrzeugs bestehen. Obwohl nun ein besseres Verständnis für diese Komplexität gewonnen haben, bleiben viele Forschungsfragen offen, die vor der Realisierung der Vollautomatisierung auf öffentlichen Straßen gelöst werden müssen.“

Untersucht wurde, wie die statische Umgebung des Fahrzeugs aussieht und wie sich andere Verkehrsteilnehmer verhalten. Denn insbesondere sogenannte verletzliche Verkehrsteilnehmer müssen vom Fahrzeug oder Netzwerk erkannt und die Informationen schnell and den Teleoperator übermittelt werden. Wie gut das gelingt, hängt aber nicht nur von den Daten, sondern auch von den Auswirkungen der Latenzzeiten – also Signalverzögerungen auf der Teststrecke – ab.

Hierzu wurden Verbesserungen erarbeitet und ein Modellierungsansatz zum Einfluss auf das Fahrverhalten entworfen. Zukünftige Verbesserungen sollen schließlich zu einer möglichst effizienten Fernsteuerung und nahtlosen Umgebungskommunikation führen – auch bei verschiedenen Netzanbietern und unterschiedlicher Netzqualität.

Abschließend wurde auch noch die Frage untersucht, wie die Teleoperation und Überwachung von autonomen Fahrzeugen in einer Virtuellen Realität funktioniert. Hier war die Simulation im Nachteil gegenüber realen Fahrleitständen – auch wenn neuere VR-Generationen das Potenzial zeigen, zukünftig mit echten Displays gleichzuziehen.

<strong>Anwendungsnahe Forschung</strong>

Die Grundlagen für den Ausbau des autonomen Fahrens sind nun vorhanden und die ersten spezialisierten Fachkräfte wurden in den letzten drei Jahren im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-autonomous-driving.html">Masterstudiengang Autonomes Fahren</a> nicht nur ausgebildet, sondern haben auch eigene Produkte entwickelt. Durch die Zusammenarbeit mit Valeo, dem IIS und dem Innovations-Zentrum Kronach konnte die Region zum Vorreiter in Sachen autonome Automobiltechnologie werden.

Auch für Prof. Dr. Wieland ist das Projekt ein Erfolg: „Wir konnten so unseren Hochschulstandort Kronach und damit das Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels deutlich stärken. Wir sind nun in der Lage am ersten und einzigen unserer Hochschulstandorte ein eigenes 5G-Campusnetz auszubauen und tiefergehende Forschungsaufträge zu realisieren.“

In Zukunft soll das autonome Fahren damit noch sicherer werden und die Überwachung und Steuerung von automatisierten Fahrzeugen leichter und angenehmer. Dafür braucht es aber noch mehr Arbeit mit der 5G-Mobilfunktechnologie.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Andreas Wolf</em>

<em>Drei Jahre wurde an Fernsteuerung mit 5G-Mobilfunktechnologie entwickelt, gebaut und geforscht. Wie soll die Mobilität von Morgen aussehen? Ein Konsortium aus Unternehmen und Hochschule haben dies in Kronach getestet. Was die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit sind, wurde am 13. Juni 2024 bei der Abschlussveranstaltung „5GKC“ präsentiert. Die Grundlagen sind erarbeitet.</em>

Autonomes Fahren braucht nicht nur eine reibungslose Fernsteuerung, sondern auch eine möglichst Latenzfreie Netz-Verbindung. Die Hoffnung liegt auf der Mobilfunktechnologie 5G, auf die sich das Projekt 5GKC stützt. Zu diesem Zweck haben sich Projektleiter Valeo und die Hochschule Coburg, in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS sowie das Innovations-Zentrum Region Kronach zu einem Konsortium zusammengeschlossen.

Das Fazit der dreijährigen Partnerschaft: Zwei 5G-Campusnetzwerke wurden als Testfelder für 5G-Kommunikation in Kronach aufgebaut. Fünf für diesen Zweck ausgestattete und testbereite Fahrzeuge sind verfügbar, davon wurde eines für die Hochschule Coburg neu bestückt. Die Forschungsergebnisse haben die Grundlagen geschaffen, um weiter an einer sicheren Steuerung und Überwachung von autonomen Fahrzeugen zu forschen. Kronach ist damit zu einer Modellregion für automatisiertes Fahren geworden – mit eigenen Teststrecken.

<strong>Von der Theorie in die Praxis </strong>

Während die technische Weiterentwicklung, und Kommunikation der 5G-Technologie bei den Projektpartnern Valeo und dem Frauenhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) lag, konzentrierte sich die Hochschule Coburg auf die Forschung und akademischen Ausbildung des dafür notwendigen Fachpersonals. Ein großer Forschungspunkt: die Erweiterung der „Wahrnehmung“ des Teleoperators und des Fahrzeugs in Hinblick auf Umgebung, sowie deren Visualisierung mit Virtual Reality.

In etlichen Arbeitsstunden wurde die Datenauswertung der fünf LIDAR-Sensoren und 14 Kameras des autonomen Fahrzeugs verfeinert und erfolgreich getestet. Das Fahrzeug kann sich sowohl automatisch bewegen als auch vom Leitstand am Lucas-Cranach-Campus gesteuert werden, sagt Forschungsleiter Prof. Dr. Thomas Wieland von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen.html">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>: „Wir haben untersucht was passiert wenn ein selbstgesteuertes Fahrzeug an schwer einsehbaren Stellen kommt und plötzlich taucht ein Fußgänger oder Radfahrer auf. Das mit der Lokalisierung im 5G-Netz war anfangs noch nicht möglich, sodass wir eine eigene App bauen mussten, um die Wahrnehmung zu ermöglichen.“

Entsprechende Softwareanpassungen wurden entwickelt, um ein neuronales Netz mit Daten zu versorgen, die verschieden Verkehrsteilnehmer und ihre Bewegungsmuster erkennen und kategorisieren soll. „Hier sind wir dann schon im Bereich maschinelles Lernen. Das Auto muss am Ende wissen, wie es mit den Informationen umgehen soll“, sagt Wieland.

<strong>Keine Wahrnehmung ohne Empfang</strong>

Damit diese möglichst verzögerungs- und störungsfrei braucht es aber entsprechend angepasste Netze, die in Kronach erst aufgebaut werden mussten. Zum Start des Projekts 2021 war die Netzabdeckung im Test-Landkreis noch sehr löchrig – inzwischen hat sich das aber geändert.

In der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> wurde erarbeitet, welche Daten für die Fernsteuerung benötigt werden, um die Fahraufgabe sicher zu erfüllen sagt Prof. Dr. Lucila Patiño Studencki: „Das Projekt hat dazu gedient, wichtige Herausforderungen zu identifizieren, die bei der Wahrnehmung des Teleoperators und eines autonomen Fahrzeugs bestehen. Obwohl nun ein besseres Verständnis für diese Komplexität gewonnen haben, bleiben viele Forschungsfragen offen, die vor der Realisierung der Vollautomatisierung auf öffentlichen Straßen gelöst werden müssen.“

Untersucht wurde, wie die statische Umgebung des Fahrzeugs aussieht und wie sich andere Verkehrsteilnehmer verhalten. Denn insbesondere sogenannte verletzliche Verkehrsteilnehmer müssen vom Fahrzeug oder Netzwerk erkannt und die Informationen schnell and den Teleoperator übermittelt werden. Wie gut das gelingt, hängt aber nicht nur von den Daten, sondern auch von den Auswirkungen der Latenzzeiten – also Signalverzögerungen auf der Teststrecke – ab.

Hierzu wurden Verbesserungen erarbeitet und ein Modellierungsansatz zum Einfluss auf das Fahrverhalten entworfen. Zukünftige Verbesserungen sollen schließlich zu einer möglichst effizienten Fernsteuerung und nahtlosen Umgebungskommunikation führen – auch bei verschiedenen Netzanbietern und unterschiedlicher Netzqualität.

Abschließend wurde auch noch die Frage untersucht, wie die Teleoperation und Überwachung von autonomen Fahrzeugen in einer Virtuellen Realität funktioniert. Hier war die Simulation im Nachteil gegenüber realen Fahrleitständen – auch wenn neuere VR-Generationen das Potenzial zeigen, zukünftig mit echten Displays gleichzuziehen.

<strong>Anwendungsnahe Forschung</strong>

Die Grundlagen für den Ausbau des autonomen Fahrens sind nun vorhanden und die ersten spezialisierten Fachkräfte wurden in den letzten drei Jahren im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-autonomous-driving.html">Masterstudiengang Autonomes Fahren</a> nicht nur ausgebildet, sondern haben auch eigene Produkte entwickelt. Durch die Zusammenarbeit mit Valeo, dem IIS und dem Innovations-Zentrum Kronach konnte die Region zum Vorreiter in Sachen autonome Automobiltechnologie werden.

Auch für Prof. Dr. Wieland ist das Projekt ein Erfolg: „Wir konnten so unseren Hochschulstandort Kronach und damit das Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels deutlich stärken. Wir sind nun in der Lage am ersten und einzigen unserer Hochschulstandorte ein eigenes 5G-Campusnetz auszubauen und tiefergehende Forschungsaufträge zu realisieren.“

In Zukunft soll das autonome Fahren damit noch sicherer werden und die Überwachung und Steuerung von automatisierten Fahrzeugen leichter und angenehmer. Dafür braucht es aber noch mehr Arbeit mit der 5G-Mobilfunktechnologie.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-DSC02077-1024x576.jpg"
                        fileSize="120123"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-5G-DSC01952-1024x576.jpg"
                        fileSize="105073"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-5G-DSC01971-1024x576.jpg"
                        fileSize="152908"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-5G-DSC02029-1024x576.jpg"
                        fileSize="135703"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-5G-DSC02055-1024x576.jpg"
                        fileSize="184479"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-5G-DSC02069-1024x576.jpg"
                        fileSize="125052"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-5GDSC02112-1024x576.jpg"
                        fileSize="230267"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-DSC01973-1024x576.jpg"
                        fileSize="214674"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschultag des bdia: Coburger Impulse zu Forschung in der Innenarchitektur]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschultag-des-bdia-coburger-impulse-zu-forschung-in-der-innenarchitektur/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Jun 2024 12:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschultag-des-bdia-coburger-impulse-zu-forschung-in-der-innenarchitektur/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>In Berlin fand am Montag der jährlich vom Bund Deutscher Innenarchitektinnen und Innenarchitekten (bdia) organisierte Hochschultag statt. Er widmet sich dem Austausch und der Vernetzung der Dozentinnen und Dozenten, die den Studiengang Innenarchitektur lehren. Gastgeber war in diesem Jahr  die International University of Applied Sciences Berlin in Kooperation mit der Hochschule Coburg.</em>

Als Key-Note-Speaker bereicherte Prof. Dr. Michael Heinrich von der Fakultät Design der Hochschule Coburg den regen Austausch mit spannenden Impulsen. Heinrich leitet den Bachelor-Studiengangsleitung <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html">Innenarchitektur</a> an der Hochschule Coburg und forscht und lehrt unter anderem zu Wahrnehmungs- und Gestaltungsgrundlagen sowie zu wissenschaftlicher und angewandter Ästhetik.

Vorträge und Diskussion fokussierten sich in diesem Jahr auf das Thema „Forschung in der Innenarchitektur“. Mit Gästen von zehn Hochschulen, Innenarchitektinnen und Innenarchitekten, bdia-Vorstandsmitgliedern sowie Studierenden wurden verschiedene Aspekte des weitreichenden Themenschwerpunkts beleuchtet: der Forschungsbegriff und seine Definition, der Status Quo an den Hochschulen, Promotion, die Strukturen der Forschungs- und Wissenschaftslandschaft in Deutschland sowie relevante Forschungsthemen, zu denen bereits geforscht wird oder die erschlossen werden müssen.

Mit Brigitta Sommer und Verena Fritsch war die Hochschule Coburg mit weiteren Lehrenden vertreten. Einen Impuls zum Thema Forschung gab es außerdem von Prof. Mark Phillips, der ebenfalls an der Fakultät Design der Hochschule Coburg lehrt und forscht. „Die Integration von Forschung in das Selbstverständnis des bdia schafft eine Erweiterung des Berufsbildes für angehende Innenarchitektinnen und Innenarchitekten“, erklärte er. „Wir wünschen uns, dass sie nicht nur Mitarbeitende in Büros werden oder sich selbständig machen. Innenarchitektinnen und Innenarchitekten werden in Zukunft wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, Professorinnen, Bauminister und Bauministerinnen, promovierte Influencer und so weiter.“

Der nächste bdia Hochschultag Innenarchitektur findet voraussichtlich im Frühsommer 2025 statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>In Berlin fand am Montag der jährlich vom Bund Deutscher Innenarchitektinnen und Innenarchitekten (bdia) organisierte Hochschultag statt. Er widmet sich dem Austausch und der Vernetzung der Dozentinnen und Dozenten, die den Studiengang Innenarchitektur lehren. Gastgeber war in diesem Jahr  die International University of Applied Sciences Berlin in Kooperation mit der Hochschule Coburg.</em>

Als Key-Note-Speaker bereicherte Prof. Dr. Michael Heinrich von der Fakultät Design der Hochschule Coburg den regen Austausch mit spannenden Impulsen. Heinrich leitet den Bachelor-Studiengangsleitung <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html">Innenarchitektur</a> an der Hochschule Coburg und forscht und lehrt unter anderem zu Wahrnehmungs- und Gestaltungsgrundlagen sowie zu wissenschaftlicher und angewandter Ästhetik.

Vorträge und Diskussion fokussierten sich in diesem Jahr auf das Thema „Forschung in der Innenarchitektur“. Mit Gästen von zehn Hochschulen, Innenarchitektinnen und Innenarchitekten, bdia-Vorstandsmitgliedern sowie Studierenden wurden verschiedene Aspekte des weitreichenden Themenschwerpunkts beleuchtet: der Forschungsbegriff und seine Definition, der Status Quo an den Hochschulen, Promotion, die Strukturen der Forschungs- und Wissenschaftslandschaft in Deutschland sowie relevante Forschungsthemen, zu denen bereits geforscht wird oder die erschlossen werden müssen.

Mit Brigitta Sommer und Verena Fritsch war die Hochschule Coburg mit weiteren Lehrenden vertreten. Einen Impuls zum Thema Forschung gab es außerdem von Prof. Mark Phillips, der ebenfalls an der Fakultät Design der Hochschule Coburg lehrt und forscht. „Die Integration von Forschung in das Selbstverständnis des bdia schafft eine Erweiterung des Berufsbildes für angehende Innenarchitektinnen und Innenarchitekten“, erklärte er. „Wir wünschen uns, dass sie nicht nur Mitarbeitende in Büros werden oder sich selbständig machen. Innenarchitektinnen und Innenarchitekten werden in Zukunft wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, Professorinnen, Bauminister und Bauministerinnen, promovierte Influencer und so weiter.“

Der nächste bdia Hochschultag Innenarchitektur findet voraussichtlich im Frühsommer 2025 statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/113-bdiaDSC05642-1024x683.jpg"
                        fileSize="156286"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/113-bdiaDSC05614-1024x683.jpg"
                        fileSize="128878"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/113-bdiaDSC05573-683x1024.jpg"
                        fileSize="94320"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/113-bdiaDSC05683-1024x682.jpg"
                        fileSize="108252"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Gesund schwanger: Themenabend rund um das Eltern werden (mit Podcast)]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesund-schwanger-themenabend-rund-um-das-eltern-werden-mit-podcast/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Jun 2024 09:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesund-schwanger-themenabend-rund-um-das-eltern-werden-mit-podcast/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wer ein Kind will oder schon erwartet, für die stellen sich ganz schön viele neue Fragen. Antworten auf viele davon geben Forschende und Expertinnen aus der Praxis beim Themenabend: „Gesund schwanger - Gemeinsam stark“. Vom Wandel der Schwangerschaft im zeitlichen Verlauf über Hilfsnetzwerke bis zur Selbstfürsorge in der herausfordernden Zeit kurz nach der Geburt, erwarten die Gäste umfangreiches Wissen – und ein Buffet speziell für Mütter. </em>

Ein Baby kann werdende Eltern schnell aus der Bahn werfen, schon allein deshalb, weil sie am liebsten alles perfekt und richtig machen wollen. Dabei hilft es wenig, dass so manche gut gemeinten Rategeber mehr Marketing als Information sind, die perfekt aufgeräumte Wohnungen, gut frisierte, geschminkte und lächelnde Mamas und Papas abbilden. Dass das alles andere als realistisch ist, wissen Hebammen und erfahrene Familien zu gut – nur klaffen Erwartung, Versprechung und Wirklichkeit oft weit auseinander. Was sind die Herausforderungen und wie können sie bewältigt werden?

<strong>Infoveranstaltung rund um die Geburt</strong>

Antworten und Strategien gibt es bei der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“. Am Dienstag, 25. Juni, dreht sich alles um das Thema „<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/themenabend-gesundheit-gesund-schwanger-gemeinsam-stark.html">Gesund schwanger - Gemeinsam stark</a>“ von 18 bis 19.30 Uhr in der Alten Kühlhalle, Schlachthofstraße 1, Coburg.

Erwartet werden sowohl Paare und Alleinstehende in guter Hoffnung als auch Angehörige, Studierende, Hebammen, Gynäkologinnen und Gynäkologen sowie Mitarbeitende von lokalen Beratungsstellen. Die drei Vorträge zielen dabei nicht nur auf die Gesundheit der Mütter – sondern richten sich auch an deren zweite Hälften, Begleitenden und Unterstützenden. Papas, Partnerinnen und Wegbegleitende sind explizit willkommen! Der Eintritt ist frei, jedoch wird um eine vorherige <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg.html#c12596">Anmeldung</a> gebeten.

<strong>Gesundes Programm</strong>
<ul>
 	<li>Wie sich die Erwartungen an die Schwangerschaft im Laufe der Zeit geändert haben und wie das Gesundheitssystem damit umgeht: darüber berichtet Barbara Wank, leitenden Hebamme des Kreissaals Coburg im ersten Vortrag.</li>
 	<li>Danach informiert Maria Kuhn zum Thema „Selbstfürsorge in der Schwangerschaft und im Wochenbett“. Dazu gibt sie praktische Übungen an die Hand. Kuhn promoviert an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg und hat in unserem <a href="https://open.spotify.com/show/1MlI8e61xZIVUHudUHCpNi">Zeitgeist-Podcast „Wissen Sie was!?“</a> über moderne Elternschaft gesprochen. Praktisches Wissen direkt vom Friedrich-Streib-Campus!</li>
 	<li>Dass Kinderkriegen keine One-Woman-Show sein sollte, weiß Henrike Beck, von der Hebammen-Koordinierungsstelle am besten. Sie referiert zu den Unterstützungsnetzwerken und der Bedeutung sozialer Unterstützung in dieser kritischen Phase. Außerdem gibt sie einen Überblick über die Netzwerkstrukturen der Stadt Coburg.</li>
</ul>
Durch den Abend begleitet Moderator Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship vom Projekt <a href="https://www.creapolis-coburg.de/">CREAPOLIS + design</a>. Am Ende der Veranstaltung haben die Gäste die Chance, sich mit den Referierenden beim Buffet auszutauschen.

Mit der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ führt die Hochschule Coburg die Themenabende aus dem TAO-Gesundheitsjahr 2023 weiter. Unterstützt werden die Themenabende durch das Projekt CREAPOLIS + design im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule und durch die Technologie-Allianz Oberfranken (TAO). TAO ist ein Zusammenschluss der vier Hochschulen Oberfrankens, also der Hochschulen Coburg und Hof sowie der Universitäten Bamberg und Bayreuth, der das Ziel verfolgt, Oberfranken als Wissenschaftsstandort zu stärken und Transfer zu fördern.

Weiter geht es am 12. November mit „KI in der personalisierten Medizin“ mit <a href="t3://page?uid=1441">Prof. Dr. Stefan Simm</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wer ein Kind will oder schon erwartet, für die stellen sich ganz schön viele neue Fragen. Antworten auf viele davon geben Forschende und Expertinnen aus der Praxis beim Themenabend: „Gesund schwanger - Gemeinsam stark“. Vom Wandel der Schwangerschaft im zeitlichen Verlauf über Hilfsnetzwerke bis zur Selbstfürsorge in der herausfordernden Zeit kurz nach der Geburt, erwarten die Gäste umfangreiches Wissen – und ein Buffet speziell für Mütter. </em>

Ein Baby kann werdende Eltern schnell aus der Bahn werfen, schon allein deshalb, weil sie am liebsten alles perfekt und richtig machen wollen. Dabei hilft es wenig, dass so manche gut gemeinten Rategeber mehr Marketing als Information sind, die perfekt aufgeräumte Wohnungen, gut frisierte, geschminkte und lächelnde Mamas und Papas abbilden. Dass das alles andere als realistisch ist, wissen Hebammen und erfahrene Familien zu gut – nur klaffen Erwartung, Versprechung und Wirklichkeit oft weit auseinander. Was sind die Herausforderungen und wie können sie bewältigt werden?

<strong>Infoveranstaltung rund um die Geburt</strong>

Antworten und Strategien gibt es bei der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“. Am Dienstag, 25. Juni, dreht sich alles um das Thema „<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/themenabend-gesundheit-gesund-schwanger-gemeinsam-stark.html">Gesund schwanger - Gemeinsam stark</a>“ von 18 bis 19.30 Uhr in der Alten Kühlhalle, Schlachthofstraße 1, Coburg.

Erwartet werden sowohl Paare und Alleinstehende in guter Hoffnung als auch Angehörige, Studierende, Hebammen, Gynäkologinnen und Gynäkologen sowie Mitarbeitende von lokalen Beratungsstellen. Die drei Vorträge zielen dabei nicht nur auf die Gesundheit der Mütter – sondern richten sich auch an deren zweite Hälften, Begleitenden und Unterstützenden. Papas, Partnerinnen und Wegbegleitende sind explizit willkommen! Der Eintritt ist frei, jedoch wird um eine vorherige <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/gesundheit-wissen-fuer-alle-by-hochschule-coburg.html#c12596">Anmeldung</a> gebeten.

<strong>Gesundes Programm</strong>
<ul>
 	<li>Wie sich die Erwartungen an die Schwangerschaft im Laufe der Zeit geändert haben und wie das Gesundheitssystem damit umgeht: darüber berichtet Barbara Wank, leitenden Hebamme des Kreissaals Coburg im ersten Vortrag.</li>
 	<li>Danach informiert Maria Kuhn zum Thema „Selbstfürsorge in der Schwangerschaft und im Wochenbett“. Dazu gibt sie praktische Übungen an die Hand. Kuhn promoviert an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg und hat in unserem <a href="https://open.spotify.com/show/1MlI8e61xZIVUHudUHCpNi">Zeitgeist-Podcast „Wissen Sie was!?“</a> über moderne Elternschaft gesprochen. Praktisches Wissen direkt vom Friedrich-Streib-Campus!</li>
 	<li>Dass Kinderkriegen keine One-Woman-Show sein sollte, weiß Henrike Beck, von der Hebammen-Koordinierungsstelle am besten. Sie referiert zu den Unterstützungsnetzwerken und der Bedeutung sozialer Unterstützung in dieser kritischen Phase. Außerdem gibt sie einen Überblick über die Netzwerkstrukturen der Stadt Coburg.</li>
</ul>
Durch den Abend begleitet Moderator Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship vom Projekt <a href="https://www.creapolis-coburg.de/">CREAPOLIS + design</a>. Am Ende der Veranstaltung haben die Gäste die Chance, sich mit den Referierenden beim Buffet auszutauschen.

Mit der Themenreihe „Gesundheit! Wissen für alle by Hochschule Coburg“ führt die Hochschule Coburg die Themenabende aus dem TAO-Gesundheitsjahr 2023 weiter. Unterstützt werden die Themenabende durch das Projekt CREAPOLIS + design im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule und durch die Technologie-Allianz Oberfranken (TAO). TAO ist ein Zusammenschluss der vier Hochschulen Oberfrankens, also der Hochschulen Coburg und Hof sowie der Universitäten Bamberg und Bayreuth, der das Ziel verfolgt, Oberfranken als Wissenschaftsstandort zu stärken und Transfer zu fördern.

Weiter geht es am 12. November mit „KI in der personalisierten Medizin“ mit <a href="t3://page?uid=1441">Prof. Dr. Stefan Simm</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/110-Themenabend_Gesundheit-Gesund_schwanger-1024x678.jpg"
                        fileSize="62317"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="678"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/110-Themenabend_01-1024x576.jpg"
                        fileSize="162522"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende der Gesundheitsförderung entwickeln Projekt gegen Online-Mobbing]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-der-gesundheitsfoerderung-entwickeln-mit-berufsschule-lichtenfels-ein-projekt-gegen-online-mobbing/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Jun 2024 10:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-der-gesundheitsfoerderung-entwickeln-mit-berufsschule-lichtenfels-ein-projekt-gegen-online-mobbing/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Studierende des <a href="t3://page?uid=95">Bachelorstudiengangs Integrative Gesundheitsförderung</a> der Hochschule Coburg haben in einer Kooperation mit der Staatlichen Berufsschule Lichtenfels Materialien entwickelt, mit denen im Unterricht praktische Möglichkeiten zur Vermeidung von Mobbing mit dem Smartphone erarbeitet werden. Diese Lehr-Lern-Einheit wird in die Lehrpläne aller zehnten Klassen integriert.</em>

Über das Projekt Entrepreneurship <a href="t3://page?uid=1366">Track for Regional Impact on Global Challenges (ERIC)</a> wurde eine Kooperation zwischen der Berufsschule Lichtenfels und dem Bachelorstudiengang Integrative Gesundheitsförderung vermittelt. Die Studierenden erarbeiteten in einem Projektseminar eine Lehr-Lern-Einheit zum Thema „Mach dein Smartphone nicht zur Waffe“. Konkret geht es dabei um die Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema: Smartphone und Social Media als Mobbinginstrument. Im Schulalltag ist dies Dr. Joachim Selzam, dem Leiter der Staatlichen Berufsschule Lichtenfels, zufolge immer wieder Thema.

Von den Studierenden wurden didaktische Materialien entwickelt, mit denen Lehrkräfte gemeinsam mit ihre Schülerinnen und Schülern praktische Möglichkeiten zur Vermeidung von Mobbing mit dem Smartphone im Schulalltag erarbeiten können. Die Schule wird die von den Studierenden entwickelte Lehr-Lern-Einheit in die Lehrpläne aller zehnten Klassen integrieren. Für die Berufsschule Lichtenfels war es nicht die erste Kooperation mit der Hochschule Coburg und die Beteiligten freuen sich auf weitere gemeinsame Vorhaben.

Betreut wurde das Lehr-Projekt federführend von <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>. Unterstützt wurden die Studierenden außerdem von Denise Heimrich aus dem Projekt „Erfahrungswissen weitergeben – intergenerativ lernen“ (EWIG)  und <a href="t3://page?uid=1455">Dr. Christian Schadt</a> aus dem Projekt ERIC.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Studierende des <a href="t3://page?uid=95">Bachelorstudiengangs Integrative Gesundheitsförderung</a> der Hochschule Coburg haben in einer Kooperation mit der Staatlichen Berufsschule Lichtenfels Materialien entwickelt, mit denen im Unterricht praktische Möglichkeiten zur Vermeidung von Mobbing mit dem Smartphone erarbeitet werden. Diese Lehr-Lern-Einheit wird in die Lehrpläne aller zehnten Klassen integriert.</em>

Über das Projekt Entrepreneurship <a href="t3://page?uid=1366">Track for Regional Impact on Global Challenges (ERIC)</a> wurde eine Kooperation zwischen der Berufsschule Lichtenfels und dem Bachelorstudiengang Integrative Gesundheitsförderung vermittelt. Die Studierenden erarbeiteten in einem Projektseminar eine Lehr-Lern-Einheit zum Thema „Mach dein Smartphone nicht zur Waffe“. Konkret geht es dabei um die Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema: Smartphone und Social Media als Mobbinginstrument. Im Schulalltag ist dies Dr. Joachim Selzam, dem Leiter der Staatlichen Berufsschule Lichtenfels, zufolge immer wieder Thema.

Von den Studierenden wurden didaktische Materialien entwickelt, mit denen Lehrkräfte gemeinsam mit ihre Schülerinnen und Schülern praktische Möglichkeiten zur Vermeidung von Mobbing mit dem Smartphone im Schulalltag erarbeiten können. Die Schule wird die von den Studierenden entwickelte Lehr-Lern-Einheit in die Lehrpläne aller zehnten Klassen integrieren. Für die Berufsschule Lichtenfels war es nicht die erste Kooperation mit der Hochschule Coburg und die Beteiligten freuen sich auf weitere gemeinsame Vorhaben.

Betreut wurde das Lehr-Projekt federführend von <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>. Unterstützt wurden die Studierenden außerdem von Denise Heimrich aus dem Projekt „Erfahrungswissen weitergeben – intergenerativ lernen“ (EWIG)  und <a href="t3://page?uid=1455">Dr. Christian Schadt</a> aus dem Projekt ERIC.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-BS_LIF___HS_Coburg_Projekt_Smartphonenutzung-1024x683.jpg"
                        fileSize="182269"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Epigenetik und Kitesurfen in der dänischen Südsee]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/epigenetik-und-kitsurfen-in-der-daenischen-suedsee/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Jun 2024 07:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/epigenetik-und-kitsurfen-in-der-daenischen-suedsee/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)

Strand, Surfen und Lernen: Im Wahlpflichtkurs Epigenetik im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Bachelorstudiengang Bioanalytik</a> gehört das zusammen. Die Studierenden lernten die Grundlagen der Epigenetik in Dänemark.</em>

Die Epigenetik ist eines der wichtigsten Forschungs- und Anwendungsfelder in der humanen Bioanalytik. Die Epigenetik beeinflusst die Entstehung von Krankheiten und erklärt, wie unsere Umwelt und unser Lebensstil sich auf unser Genom und dessen Aktivität auswirken. Zu diesem spannenden Thema bot Prof. Dr. Janosch Hildebrand von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> das Wahlpflichtfach „Epigenetik und kleine nicht-kodierende RNAs“ an.

Das fünftägige Blockseminar fand in der dänischen Südsee in Kegneas statt. Bei bestem Wetter und in entspannter und motivierender Atmosphäre lernten die Studierenden das Thema kennen und hielten interessante Vorträge zu ausgewählten Themen der Epigenetik. Die perfekte Mischung aus Lernen und gemeinsamer Freizeit machte das Seminar zu einem ganz besonderen Erlebnis. Neben der faszinierenden Welt der Epigentik lernten die Studierenden das Kitesurfen in einem Kitekurs vor Ort. Am traumhaften Strand vor Ort und bei seichten Wellen klangen die Abende unter der Sonne aus. Das Seminar findet auch nächstes Sommersemester wieder statt.

Wer sich für Bioanalytik oder einen anderen interessanten Studiengang an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich hier fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc">Wintersemester anmelden</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)

Strand, Surfen und Lernen: Im Wahlpflichtkurs Epigenetik im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Bachelorstudiengang Bioanalytik</a> gehört das zusammen. Die Studierenden lernten die Grundlagen der Epigenetik in Dänemark.</em>

Die Epigenetik ist eines der wichtigsten Forschungs- und Anwendungsfelder in der humanen Bioanalytik. Die Epigenetik beeinflusst die Entstehung von Krankheiten und erklärt, wie unsere Umwelt und unser Lebensstil sich auf unser Genom und dessen Aktivität auswirken. Zu diesem spannenden Thema bot Prof. Dr. Janosch Hildebrand von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> das Wahlpflichtfach „Epigenetik und kleine nicht-kodierende RNAs“ an.

Das fünftägige Blockseminar fand in der dänischen Südsee in Kegneas statt. Bei bestem Wetter und in entspannter und motivierender Atmosphäre lernten die Studierenden das Thema kennen und hielten interessante Vorträge zu ausgewählten Themen der Epigenetik. Die perfekte Mischung aus Lernen und gemeinsamer Freizeit machte das Seminar zu einem ganz besonderen Erlebnis. Neben der faszinierenden Welt der Epigentik lernten die Studierenden das Kitesurfen in einem Kitekurs vor Ort. Am traumhaften Strand vor Ort und bei seichten Wellen klangen die Abende unter der Sonne aus. Das Seminar findet auch nächstes Sommersemester wieder statt.

Wer sich für Bioanalytik oder einen anderen interessanten Studiengang an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich hier fürs <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v3/index.pl?FH=fhc">Wintersemester anmelden</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/111-Epigenetik_und_Kiten_03-1024x768.jpg"
                        fileSize="145935"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/111-Epigenetik_und_Kiten_04-1024x768.jpg"
                        fileSize="173799"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/111-Epigenetik_und_Kiten_01.docx-577x1024.jpg"
                        fileSize="93355"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="577" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/111-Epigenetik_und_Kiten_02-1024x768.jpg"
                        fileSize="143955"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Nachhaltig und erschwinglich bauen: Projekt Kleiner Wohnen Redwitz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachhaltig-und-erschwinglich-bauen-projekt-kleiner-wohnen-redwitz/</link>
                <pubDate>Mon, 17 Jun 2024 08:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nachhaltig-und-erschwinglich-bauen-projekt-kleiner-wohnen-redwitz/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Weg von der Standard-Einfamilienhaus-Siedlung: „Kleiner Wohnen Redwitz“ ist ein beispielhaftes, innovatives Projekt für einfaches Bauen auf eine Energie- und ressourcenschonende, klimafreundliche Weise. Ziel ist naturnahes, gemeinschaftliches Wohnen auf kleinen Grundrissen: ohne Zäune, kostengünstiges und optimiertes Wohnen mit Gemeinschaftseinrichtungen. Wohnideen für Redwitz von <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>-Studierenden der Fakultät Design der Hochschule Coburg werden von Dienstag, 18. Juni, bis Sonntag, 23. Juni, im Bürgerhaus in Redwitz gezeigt, außerdem gibt’s eine Infoveranstaltung für Interessierte und zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner.</em>

Hoher Energie- und Ressourcenverbrauch, aber auch CO2-Emissionen, Abfallbelastung und Flächenversiegelung: Der Bau- und Wohnsektor ist eine Herausforderung für Mensch und Umwelt. Gebäude werden zwar konstruktiv besser, steigende Komfortansprüche und wachsende Wohnflächen machen diese Errungenschaften aber wieder zunichte. Gleichzeitig steigen Bau-, Betriebs- und Immobilienkosten stark an, was den Erwerb von Wohneigentum, gerade für Familien ohne finanzielle Grundlage, fast unmöglich macht. Hier setzt „Kleiner Wohnen Redwitz“ als beispielhaftes, innovatives Projekt für einfaches Bauen an.

Bei dem innerörtlichen Siedlungs- und Wohn-Pilotprojekt zur Schaffung alternativer, platzsparender, ressourceneffizienter und sozialer Wohnformen (Baugenossenschaft) im ländlichen Raum hat auch die Umweltverträglichkeit beim Bauen höchste Priorität.
Das Projekt der Gemeinde Redwitz a.d.Rodach und der Raab Baugesellschaft (Ebensfeld) wird durch ein Forschungsprojekt der Hochschule Coburg von <a href="t3://page?uid=695">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> zwei Jahre lang begleitet und unterstützt und gefördert durch das Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

<strong>Naturbrache wird zur Klima- und Naturoase</strong>

Ein Naturgrundstück von etwa 15.000 Quadratmetern im Ort liegt in der Nähe von Industrie, Wohngebiet, Kirche, Friedhof, Schule, Sportplätzen und Freibad. Hier wird von der Gemeinde ein neues Wohngebiet angestrebt. Nachhaltiges, flächen- und ressourcensparendes, naturverträgliches, erschwingliches Bauen in Einklang mit Ort und Natur kann den negativen Folgen des heutigen Bauens entgegenwirken und zum Klimaschutz beitragen. Die Naturräume im Projektgebiet werden möglichst nicht geschädigt, sondern bereichern die Wohnnutzung. Die innerörtliche Naturbrache mit revitalisiertem Gewässer wird zur Klima- und Naturoase. Es profitieren die Bewohnerinnen und Bewohner des ganzen Ortes: Resilienz gegen Überhitzung oder Überschwemmungen (Schwammstadt). Das Wohngebiet bleibt autofrei, nachhaltige Mobilität wird gefördert.
Beim Planen findet der Naturraum in enger Zusammenarbeit mit Zoologen, Biologen und Geoökologen besondere Berücksichtigung. Auf betonierte Keller und Fundamente wird verzichtet, die Gebäude sollen die Erde kaum berühren, bei den Baustoffen wird auf Ökologie gesetzt.
„Einfaches Bauen“ kommt auf kleiner aber effektiv genutzter Wohnfläche mit wenig, aber suffizienter Haustechnik aus. Die Bewohnerinnen und Bewohner lassen sich zugunsten des Klimaschutzkonzeptes auf gewisse Komfortanpassungen ein. Durch das sozial verträgliche, gemeinschaftliche, genossenschaftliche Baukonzept und eine kostengünstige Umsetzung soll der entstandene Wohnraum (mit Gemeinschaftseinrichtungen) besonders auch für einkommensschwache Personen oder Familien finanziell erschwinglich sein.

<strong>Der ausgetrocknete Teich wird wieder hergestellt</strong>

Das zu beplanende Stück Natur mitten in Redwitz mit ausgetrocknetem Teich soll bewusst nicht werden wie gängige Einfamilienhaussiedlungen: keine Standard-Bebauung mit großen und teuren Einfamilienhäusern mit Ziergärten auf privaten Einzelparzelle. Es wird, keine große Straßen- und Flächenversiegelung durch autogerechte Planung geben und keine herkömmliche Bauweise mit hohem CO2-Fußabdruck und großem Flächenverbrauch.
Stattdessen ist das Ziel, ein naturnahes, gemeinschaftliches Wohnen ohne Zäune sowie ein einfaches Bauen (Gebäudeklasse E) und dadurch kostengünstiges, optimiertes Wohnen auf kleinen Grundrissen. Ein weiteres Ziel für das Projekt ist eine Energie- und ressourcenschonende, klimafreundliche Bauweise mit geringer Flächenversiegelung durch einen zentralen Parkplatz statt Zufahrtsstraßen und Parkflächen im Wohngebiet. Bei der Planung wird auf das Grundstück, die Natur und die Tierwelt eingegangen, der ehemalige Teich wird wieder hergestellt. Als Klimaoase wird das Quartier und die Umgebung aufgewertet.

<strong>Ausstellung von 18. bis 23. Juni</strong>

Unter diesen Vorgaben entwickelten Studierende des Studiengangs Architektur an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg im Wintersemester 2023/24 Quartierskonzepte für das Projektgebiet in Redwitz. Eine Auswahl der Bachelor- und Semesterprojekte ist von Dienstag, 18. Juni, bis Sonntag, 23. Juni, im Bürgerhaus in Redwitz (Am Markt 5, 96257 Redwitz) zu sehen. Die Eröffnung findet am Dienstag, um 18 Uhr statt, die Ausstellung ist täglich von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Zudem dient die Ausstellung als Infoveranstaltung für Interessenten an der Bewohnergenossenschaft „Kleiner Wohnen Redwitz“.

<strong>Ansprechpersonen</strong>

Bewohner, Unternehmen, Investoren oder sonstige Interesse am Projekt und Konzept Bewohnergenossenschaft „Kleiner Wohnen Redwitz“ melden sich bei Gisela Raab (09573 338-15, <a href="mailto:g.raab@raab-bau.de">g.raab@raab-bau.de</a>), RAAB Baugesellschaft (Ebensfeld), Prof. Dr. Rainer Hirth (09561 317-352, <a href="mailto:rainer.hirth@hs-coburg.de">rainer.hirth@hs-coburg.de</a>), Hochschule Coburg, Jürgen Gäbelein (Erster Bürgermeister, 09574 6224-0, <a href="mailto:rathaus@redwitz.de">rathaus@redwitz.de</a>), Gemeinde Redwitz a.d.Rodach.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Weg von der Standard-Einfamilienhaus-Siedlung: „Kleiner Wohnen Redwitz“ ist ein beispielhaftes, innovatives Projekt für einfaches Bauen auf eine Energie- und ressourcenschonende, klimafreundliche Weise. Ziel ist naturnahes, gemeinschaftliches Wohnen auf kleinen Grundrissen: ohne Zäune, kostengünstiges und optimiertes Wohnen mit Gemeinschaftseinrichtungen. Wohnideen für Redwitz von <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>-Studierenden der Fakultät Design der Hochschule Coburg werden von Dienstag, 18. Juni, bis Sonntag, 23. Juni, im Bürgerhaus in Redwitz gezeigt, außerdem gibt’s eine Infoveranstaltung für Interessierte und zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner.</em>

Hoher Energie- und Ressourcenverbrauch, aber auch CO2-Emissionen, Abfallbelastung und Flächenversiegelung: Der Bau- und Wohnsektor ist eine Herausforderung für Mensch und Umwelt. Gebäude werden zwar konstruktiv besser, steigende Komfortansprüche und wachsende Wohnflächen machen diese Errungenschaften aber wieder zunichte. Gleichzeitig steigen Bau-, Betriebs- und Immobilienkosten stark an, was den Erwerb von Wohneigentum, gerade für Familien ohne finanzielle Grundlage, fast unmöglich macht. Hier setzt „Kleiner Wohnen Redwitz“ als beispielhaftes, innovatives Projekt für einfaches Bauen an.

Bei dem innerörtlichen Siedlungs- und Wohn-Pilotprojekt zur Schaffung alternativer, platzsparender, ressourceneffizienter und sozialer Wohnformen (Baugenossenschaft) im ländlichen Raum hat auch die Umweltverträglichkeit beim Bauen höchste Priorität.
Das Projekt der Gemeinde Redwitz a.d.Rodach und der Raab Baugesellschaft (Ebensfeld) wird durch ein Forschungsprojekt der Hochschule Coburg von <a href="t3://page?uid=695">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> zwei Jahre lang begleitet und unterstützt und gefördert durch das Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

<strong>Naturbrache wird zur Klima- und Naturoase</strong>

Ein Naturgrundstück von etwa 15.000 Quadratmetern im Ort liegt in der Nähe von Industrie, Wohngebiet, Kirche, Friedhof, Schule, Sportplätzen und Freibad. Hier wird von der Gemeinde ein neues Wohngebiet angestrebt. Nachhaltiges, flächen- und ressourcensparendes, naturverträgliches, erschwingliches Bauen in Einklang mit Ort und Natur kann den negativen Folgen des heutigen Bauens entgegenwirken und zum Klimaschutz beitragen. Die Naturräume im Projektgebiet werden möglichst nicht geschädigt, sondern bereichern die Wohnnutzung. Die innerörtliche Naturbrache mit revitalisiertem Gewässer wird zur Klima- und Naturoase. Es profitieren die Bewohnerinnen und Bewohner des ganzen Ortes: Resilienz gegen Überhitzung oder Überschwemmungen (Schwammstadt). Das Wohngebiet bleibt autofrei, nachhaltige Mobilität wird gefördert.
Beim Planen findet der Naturraum in enger Zusammenarbeit mit Zoologen, Biologen und Geoökologen besondere Berücksichtigung. Auf betonierte Keller und Fundamente wird verzichtet, die Gebäude sollen die Erde kaum berühren, bei den Baustoffen wird auf Ökologie gesetzt.
„Einfaches Bauen“ kommt auf kleiner aber effektiv genutzter Wohnfläche mit wenig, aber suffizienter Haustechnik aus. Die Bewohnerinnen und Bewohner lassen sich zugunsten des Klimaschutzkonzeptes auf gewisse Komfortanpassungen ein. Durch das sozial verträgliche, gemeinschaftliche, genossenschaftliche Baukonzept und eine kostengünstige Umsetzung soll der entstandene Wohnraum (mit Gemeinschaftseinrichtungen) besonders auch für einkommensschwache Personen oder Familien finanziell erschwinglich sein.

<strong>Der ausgetrocknete Teich wird wieder hergestellt</strong>

Das zu beplanende Stück Natur mitten in Redwitz mit ausgetrocknetem Teich soll bewusst nicht werden wie gängige Einfamilienhaussiedlungen: keine Standard-Bebauung mit großen und teuren Einfamilienhäusern mit Ziergärten auf privaten Einzelparzelle. Es wird, keine große Straßen- und Flächenversiegelung durch autogerechte Planung geben und keine herkömmliche Bauweise mit hohem CO2-Fußabdruck und großem Flächenverbrauch.
Stattdessen ist das Ziel, ein naturnahes, gemeinschaftliches Wohnen ohne Zäune sowie ein einfaches Bauen (Gebäudeklasse E) und dadurch kostengünstiges, optimiertes Wohnen auf kleinen Grundrissen. Ein weiteres Ziel für das Projekt ist eine Energie- und ressourcenschonende, klimafreundliche Bauweise mit geringer Flächenversiegelung durch einen zentralen Parkplatz statt Zufahrtsstraßen und Parkflächen im Wohngebiet. Bei der Planung wird auf das Grundstück, die Natur und die Tierwelt eingegangen, der ehemalige Teich wird wieder hergestellt. Als Klimaoase wird das Quartier und die Umgebung aufgewertet.

<strong>Ausstellung von 18. bis 23. Juni</strong>

Unter diesen Vorgaben entwickelten Studierende des Studiengangs Architektur an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg im Wintersemester 2023/24 Quartierskonzepte für das Projektgebiet in Redwitz. Eine Auswahl der Bachelor- und Semesterprojekte ist von Dienstag, 18. Juni, bis Sonntag, 23. Juni, im Bürgerhaus in Redwitz (Am Markt 5, 96257 Redwitz) zu sehen. Die Eröffnung findet am Dienstag, um 18 Uhr statt, die Ausstellung ist täglich von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Zudem dient die Ausstellung als Infoveranstaltung für Interessenten an der Bewohnergenossenschaft „Kleiner Wohnen Redwitz“.

<strong>Ansprechpersonen</strong>

Bewohner, Unternehmen, Investoren oder sonstige Interesse am Projekt und Konzept Bewohnergenossenschaft „Kleiner Wohnen Redwitz“ melden sich bei Gisela Raab (09573 338-15, <a href="mailto:g.raab@raab-bau.de">g.raab@raab-bau.de</a>), RAAB Baugesellschaft (Ebensfeld), Prof. Dr. Rainer Hirth (09561 317-352, <a href="mailto:rainer.hirth@hs-coburg.de">rainer.hirth@hs-coburg.de</a>), Hochschule Coburg, Jürgen Gäbelein (Erster Bürgermeister, 09574 6224-0, <a href="mailto:rathaus@redwitz.de">rathaus@redwitz.de</a>), Gemeinde Redwitz a.d.Rodach.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/06/105-Kleiner-Wohnen-Redwitz-853x1024.jpg"
                        fileSize="142695"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="853" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/06/105-Kleiner-Wohnen-Redwitz.-2jpg-1024x669.png"
                        fileSize="1068464"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="669"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/06/106-Kleiner-Wohnen-Redwitz-Entwurf_Lovedeep_Chauhan__Helen_Walz-1024x751.jpg"
                        fileSize="158134"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="751"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Data Science]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category>                                <title><![CDATA[Datenanalyse im Fußball: HS Coburg und VfL Wolfsburg kooperieren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-algorithmen-zum-tor-hochschule-coburg-und-vfl-wolfsburg-ueber-datenanalysen-im-fussball-mit-podcast/</link>
                <pubDate>Wed, 12 Jun 2024 12:12:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-algorithmen-zum-tor-hochschule-coburg-und-vfl-wolfsburg-ueber-datenanalysen-im-fussball-mit-podcast/</guid>
                <description><![CDATA[Von Natalie Schalk

<em>Verwandelte Standardsituationen, Passerfolg, Ballbesitz: So etwas wird schon lange analysiert. Aber im Profi-Fußball wird heute in allen Bereichen Datenanalyse und KI eingesetzt – von der Suche nach neuen Talenten über die Live-Analyse während eines Spiels bis zum Merchandising. Damit befassen sich Studierende des <a href="t3://page?uid=1399">Masterstudiengangs Data Science</a> der Hochschule Coburg gemeinsam mit zwei Profis des VfL Wolfsburg. Diese Profis des Bundesliga-Vereins sind keine Spieler. Es sind Daten-Spezialisten mit viel Liebe zum Ballsport.</em>

Wenn Benjamin Hoppenz über den „Data Lake“ des VfL Wolfsburg spricht, strahlt er genauso wie wenn er von großen sportlichen Erfolgen erzählt. Die Studierenden im Masterstudiengang Data Science der Hochschule Coburg bekommen regelmäßig Besuch von Praxispartnerinnen und -partnern, die aus ihrem Alltag in der Welt der Daten berichten. Aber dieser Vortrag kurz vor Start der Fußball-Europameisterschaft ist schon besonders. Hoppenz leitet als Koordinator Sport auch das Sports Analytics Technology Lab, die Abteilung, die beim VfL Wolfsburg alles zum Thema Daten weiß. Sein Kollege Lennart Wingerath kommt aus dem Scouting, der Abteilung, die passende Talente für den Verein findet – am besten, bevor sie große Stars sind.
<h4><strong>„Tempo" als Key Performance Indicator des Innenverteidigers</strong></h4>
Die beiden Mitarbeiter des niedersächsischen Bundesligisten sind ins fränkische Coburg gekommen, um zu erklären, wie KI und Daten bei so etwas helfen. Hoppenz erzählt den Studierenden, wie der Verein auf diese Weise zum Beispiel Micky van de Ven entdeckte: „Wir hatten fußballerisch den Ansatz, relativ hoch mit der Abwehr zu stehen, also relativ weit weg vom eigenen Tor.“ Die Wölfe brauchten also einen Innenverteidiger, der ziemlich schnell ist. Normalerweise ist die zweite holländische Liga nicht der Bereich, in dem sie als erstes suchen – aber mit Hilfe der Daten fanden sie hier einen jungen Spieler, der beim Key Performance Indicator (KPI) „Tempo“ außergewöhnliche Werte aufwies. „Zu einem Transfer gehören viele Komponenten. Daten sind dabei ein großes Puzzleteil.“ Aber gerade bei der ersten Filterung sind sie sehr hilfreich. „Unsere Philosophie ist, junge, entwicklungsfähige Spieler zu holen und weiterzuentwickeln“, sagt Hoppenz. Bei van de Ven hat das sehr gut funktioniert. Er konnte für eine überschaubare Ablöse verpflichtet werden und entwickelte sich zu einem der schnellsten Spieler der Bundesliga. Als der dann 22-Jährige 2023 nach zwei Jahren zu Tottenham Hotspur wechselte, belief sich die Ablösesumme Medienberichten zufolge auf bis zu 50 Millionen Euro.
<h4><strong>Software fürs Daten-Scouting von Absolventen der Hochschule Coburg</strong></h4>
Fußballvereine nutzen Datenanalysen, machen aber nicht die Software dafür. Der VfL Wolfsburg arbeitet zum Beispiel mit Produkten von Vebasoft, einem Unternehmen aus Rödental bei Coburg, das webbasierte Datenanalyse- und Organisationssoftware im Sportbereich anbietet – und von einem <a href="t3://page?uid=159">BWL-</a> und <a href="t3://page?uid=113">Informatik-</a>Absolventen der Hochschule Coburg gegründet wurde. So kam auch der Kontakt zur Hochschule zustande. Jetzt hören die Studierenden des Masterstudiengangs <a href="t3://page?uid=1399">Data Science</a> gespannt zu, wie KI und Daten nicht nur beim Scouting, sondern zum Beispiel auch in der medizinischen Reha eingesetzt werden. „Unsere Abteilung Datenanalyse ist übergreifend über allen Bereichen angesiedelt“, sagt Hoppenz.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class=" wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />Männerfußball, Frauenfußball und die Akademie: Jeder Fachbereich hat KPIs, die für seine Arbeit besonders wichtig sind.</strong> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Benjamin Hoppenz</em></p>
&nbsp;

Bei der Spielanalyse unterstützen die Algorithmen die Trainer zum Beispiel dabei, die Mannschaften, einzelne Spieler und ihre Spielweise live zu analysieren. „Auf jeder Trainerbank gibt‘s ein Tablet. Dahinter steht ein Team, das die Daten so in den Kontext bringt, dass sie den Trainern bei ihren Entscheidungen helfen.“
<h4><strong>Von KI mit Deep Learning über Machine Learning und Data Mining bis zu Visualisierung und Cloud Computing</strong></h4>
„Datenanalyse, Daten-Handling, Künstliche Intelligenz: Das Thema hat man heute überall“, sagt <a href="t3://page?uid=489">Prof. Dr. Thomas Wieland</a>, der den Masterstudiengang Data Science an der Hochschule Coburg leitet. Oft gehe es zu Beginn darum, das Data Engineering aufzusetzen, also die Daten aus den verschiedenen Quellen erst einmal zusammenzuführen, zu bündeln und überhaupt für die Analyse verfügbar zu machen. Künstliche Intelligenz mit Deep Learning, Machine Learning und Data Mining, aber auch Visualisierung und Cloud Computing gehören zu den Inhalten, die seine Studierenden lernen. Über die technischen Hintergründe und ein hohes wissenschaftliches Niveau hinaus wird in dem Masterstudiengang außerdem vermittelt, wie Datenanalysen praktisch angewendet werden. Dabei sind die Praxispartner der Hochschule Coburg entscheidend. „Den einen geht’s darum, online Zäune zu konfigurieren, andere kommen aus der Versicherungsbranche oder der Energieversorgung – das ist schon ein Unterschied.“ Um das jeweilige Problem zu verstehen, braucht es also nicht nur einen Zugang zur Welt der Daten – sondern auch zum Thema. Der Master Data Science der Hochschule Coburg ist deshalb offen für Bachelor-Absolventinnen und -absolventen aus verschiedenen Ingenieurwissenschaften, Betriebswirtschaft oder einer Naturwissenschaft. „Es ist eben nicht das Gleiche, ob ich ein Getriebe untersuche oder Veränderungen in der Laufdynamik eines Fußballers“, sagt Wieland.
<h4><strong>Jeder Trainer hat seine Spieltaktik – und jeder Verein eine Datenstrategie</strong></h4>
Für die Daten im Fußball gibt es viele Quellen – und nicht jeder Verein nutzt sie gleich. Beispielsweise sammeln Vereine während eines Spieles Trackingdaten, teils auch biometrische Daten wie die Herzfrequenz und Schweißkonzentrationen mit Hilfe spezieller Westen. Wer Live-Spiele im Fernsehen schaut, kann das beim Trikotwechsel manchmal sehen. Der VfL Wolfsburg hat sich aber zum Beispiel dafür entschieden, während des Spiels vor allem Video-Daten zu nutzen. Dabei wird die Position jedes Spielers und des Balls in jedem Moment einer Fußballpartie getrackt. Mit Videodaten der Deutsche Fußball Liga (DFL) kann in jedem Stadion sehr schnell jede Bewegung berechnet werden. Jeder Trainer hat seine Spieltaktik – und jeder Verein seine Datenstrategie. „In den letzten Jahren hat sich das rasant entwickelt sowohl in quantitativer Hinsicht als auch in qualitativer Hinsicht. Die Datenqualität hat sich erhöht. Die generellen Daten, die zur Verfügung stehen, sind immer mehr geworden.“ Sie seien eine große Hilfe. Hoppenz lächelt: „Aber am Ende stehen 22 Jungs oder Mädels auf dem Platz und dort entscheidet sich, wie das Spiel ausgeht.“
<h4><strong>Podcast</strong></h4>
Mehr zur Datenstrategie im Fußball gibt’s im neuesten Podcast der Hochschule Coburg mit Benjamin Hoppenz vom VfL Wolfsburg und Prof. Dr. Thomas Wieland von der Hochschule Coburg. Und die beiden verraten auch, auf welche Mannschaften sie bei der Europameisterschaft 2024 tippen: Hier geht's zum Podcast <a href="https://podcasters.spotify.com/pod/show/hochschule-coburg/episodes/Mit-Algorithmen-zum-Tor-Datenanalysen-im-Profi-Fuball-e2kqa3v">auf Spotify</a> , <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hkVyOND4ryY">YouTube</a>, <a href="https://podcasts.apple.com/tr/podcast/wissen-sie-was-der-zeitgeist-podcast/id1698319018">Apple Podcasts</a> und <a href="https://music.amazon.de/podcasts/90443041-3fff-439a-b81f-3a2d3fb4a9c6/episodes/dcd02305-a5f2-4f8d-b6e2-471dfed38fac/wissen-sie-was---der-zeitgeist-podcast-mit-algorithmen-zum-tor-datenanalysen-im-profi-fu%C3%9Fball">Amazon</a>.

https://youtu.be/hkVyOND4ryY?si=1jC7LTYm49cRO145]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Von Natalie Schalk

<em>Verwandelte Standardsituationen, Passerfolg, Ballbesitz: So etwas wird schon lange analysiert. Aber im Profi-Fußball wird heute in allen Bereichen Datenanalyse und KI eingesetzt – von der Suche nach neuen Talenten über die Live-Analyse während eines Spiels bis zum Merchandising. Damit befassen sich Studierende des <a href="t3://page?uid=1399">Masterstudiengangs Data Science</a> der Hochschule Coburg gemeinsam mit zwei Profis des VfL Wolfsburg. Diese Profis des Bundesliga-Vereins sind keine Spieler. Es sind Daten-Spezialisten mit viel Liebe zum Ballsport.</em>

Wenn Benjamin Hoppenz über den „Data Lake“ des VfL Wolfsburg spricht, strahlt er genauso wie wenn er von großen sportlichen Erfolgen erzählt. Die Studierenden im Masterstudiengang Data Science der Hochschule Coburg bekommen regelmäßig Besuch von Praxispartnerinnen und -partnern, die aus ihrem Alltag in der Welt der Daten berichten. Aber dieser Vortrag kurz vor Start der Fußball-Europameisterschaft ist schon besonders. Hoppenz leitet als Koordinator Sport auch das Sports Analytics Technology Lab, die Abteilung, die beim VfL Wolfsburg alles zum Thema Daten weiß. Sein Kollege Lennart Wingerath kommt aus dem Scouting, der Abteilung, die passende Talente für den Verein findet – am besten, bevor sie große Stars sind.
<h4><strong>„Tempo" als Key Performance Indicator des Innenverteidigers</strong></h4>
Die beiden Mitarbeiter des niedersächsischen Bundesligisten sind ins fränkische Coburg gekommen, um zu erklären, wie KI und Daten bei so etwas helfen. Hoppenz erzählt den Studierenden, wie der Verein auf diese Weise zum Beispiel Micky van de Ven entdeckte: „Wir hatten fußballerisch den Ansatz, relativ hoch mit der Abwehr zu stehen, also relativ weit weg vom eigenen Tor.“ Die Wölfe brauchten also einen Innenverteidiger, der ziemlich schnell ist. Normalerweise ist die zweite holländische Liga nicht der Bereich, in dem sie als erstes suchen – aber mit Hilfe der Daten fanden sie hier einen jungen Spieler, der beim Key Performance Indicator (KPI) „Tempo“ außergewöhnliche Werte aufwies. „Zu einem Transfer gehören viele Komponenten. Daten sind dabei ein großes Puzzleteil.“ Aber gerade bei der ersten Filterung sind sie sehr hilfreich. „Unsere Philosophie ist, junge, entwicklungsfähige Spieler zu holen und weiterzuentwickeln“, sagt Hoppenz. Bei van de Ven hat das sehr gut funktioniert. Er konnte für eine überschaubare Ablöse verpflichtet werden und entwickelte sich zu einem der schnellsten Spieler der Bundesliga. Als der dann 22-Jährige 2023 nach zwei Jahren zu Tottenham Hotspur wechselte, belief sich die Ablösesumme Medienberichten zufolge auf bis zu 50 Millionen Euro.
<h4><strong>Software fürs Daten-Scouting von Absolventen der Hochschule Coburg</strong></h4>
Fußballvereine nutzen Datenanalysen, machen aber nicht die Software dafür. Der VfL Wolfsburg arbeitet zum Beispiel mit Produkten von Vebasoft, einem Unternehmen aus Rödental bei Coburg, das webbasierte Datenanalyse- und Organisationssoftware im Sportbereich anbietet – und von einem <a href="t3://page?uid=159">BWL-</a> und <a href="t3://page?uid=113">Informatik-</a>Absolventen der Hochschule Coburg gegründet wurde. So kam auch der Kontakt zur Hochschule zustande. Jetzt hören die Studierenden des Masterstudiengangs <a href="t3://page?uid=1399">Data Science</a> gespannt zu, wie KI und Daten nicht nur beim Scouting, sondern zum Beispiel auch in der medizinischen Reha eingesetzt werden. „Unsere Abteilung Datenanalyse ist übergreifend über allen Bereichen angesiedelt“, sagt Hoppenz.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><em><strong><img class=" wp-image-2455 alignleft" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="" width="30" height="28" />Männerfußball, Frauenfußball und die Akademie: Jeder Fachbereich hat KPIs, die für seine Arbeit besonders wichtig sind.</strong> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Benjamin Hoppenz</em></p>
&nbsp;

Bei der Spielanalyse unterstützen die Algorithmen die Trainer zum Beispiel dabei, die Mannschaften, einzelne Spieler und ihre Spielweise live zu analysieren. „Auf jeder Trainerbank gibt‘s ein Tablet. Dahinter steht ein Team, das die Daten so in den Kontext bringt, dass sie den Trainern bei ihren Entscheidungen helfen.“
<h4><strong>Von KI mit Deep Learning über Machine Learning und Data Mining bis zu Visualisierung und Cloud Computing</strong></h4>
„Datenanalyse, Daten-Handling, Künstliche Intelligenz: Das Thema hat man heute überall“, sagt <a href="t3://page?uid=489">Prof. Dr. Thomas Wieland</a>, der den Masterstudiengang Data Science an der Hochschule Coburg leitet. Oft gehe es zu Beginn darum, das Data Engineering aufzusetzen, also die Daten aus den verschiedenen Quellen erst einmal zusammenzuführen, zu bündeln und überhaupt für die Analyse verfügbar zu machen. Künstliche Intelligenz mit Deep Learning, Machine Learning und Data Mining, aber auch Visualisierung und Cloud Computing gehören zu den Inhalten, die seine Studierenden lernen. Über die technischen Hintergründe und ein hohes wissenschaftliches Niveau hinaus wird in dem Masterstudiengang außerdem vermittelt, wie Datenanalysen praktisch angewendet werden. Dabei sind die Praxispartner der Hochschule Coburg entscheidend. „Den einen geht’s darum, online Zäune zu konfigurieren, andere kommen aus der Versicherungsbranche oder der Energieversorgung – das ist schon ein Unterschied.“ Um das jeweilige Problem zu verstehen, braucht es also nicht nur einen Zugang zur Welt der Daten – sondern auch zum Thema. Der Master Data Science der Hochschule Coburg ist deshalb offen für Bachelor-Absolventinnen und -absolventen aus verschiedenen Ingenieurwissenschaften, Betriebswirtschaft oder einer Naturwissenschaft. „Es ist eben nicht das Gleiche, ob ich ein Getriebe untersuche oder Veränderungen in der Laufdynamik eines Fußballers“, sagt Wieland.
<h4><strong>Jeder Trainer hat seine Spieltaktik – und jeder Verein eine Datenstrategie</strong></h4>
Für die Daten im Fußball gibt es viele Quellen – und nicht jeder Verein nutzt sie gleich. Beispielsweise sammeln Vereine während eines Spieles Trackingdaten, teils auch biometrische Daten wie die Herzfrequenz und Schweißkonzentrationen mit Hilfe spezieller Westen. Wer Live-Spiele im Fernsehen schaut, kann das beim Trikotwechsel manchmal sehen. Der VfL Wolfsburg hat sich aber zum Beispiel dafür entschieden, während des Spiels vor allem Video-Daten zu nutzen. Dabei wird die Position jedes Spielers und des Balls in jedem Moment einer Fußballpartie getrackt. Mit Videodaten der Deutsche Fußball Liga (DFL) kann in jedem Stadion sehr schnell jede Bewegung berechnet werden. Jeder Trainer hat seine Spieltaktik – und jeder Verein seine Datenstrategie. „In den letzten Jahren hat sich das rasant entwickelt sowohl in quantitativer Hinsicht als auch in qualitativer Hinsicht. Die Datenqualität hat sich erhöht. Die generellen Daten, die zur Verfügung stehen, sind immer mehr geworden.“ Sie seien eine große Hilfe. Hoppenz lächelt: „Aber am Ende stehen 22 Jungs oder Mädels auf dem Platz und dort entscheidet sich, wie das Spiel ausgeht.“
<h4><strong>Podcast</strong></h4>
Mehr zur Datenstrategie im Fußball gibt’s im neuesten Podcast der Hochschule Coburg mit Benjamin Hoppenz vom VfL Wolfsburg und Prof. Dr. Thomas Wieland von der Hochschule Coburg. Und die beiden verraten auch, auf welche Mannschaften sie bei der Europameisterschaft 2024 tippen: Hier geht's zum Podcast <a href="https://podcasters.spotify.com/pod/show/hochschule-coburg/episodes/Mit-Algorithmen-zum-Tor-Datenanalysen-im-Profi-Fuball-e2kqa3v">auf Spotify</a> , <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hkVyOND4ryY">YouTube</a>, <a href="https://podcasts.apple.com/tr/podcast/wissen-sie-was-der-zeitgeist-podcast/id1698319018">Apple Podcasts</a> und <a href="https://music.amazon.de/podcasts/90443041-3fff-439a-b81f-3a2d3fb4a9c6/episodes/dcd02305-a5f2-4f8d-b6e2-471dfed38fac/wissen-sie-was---der-zeitgeist-podcast-mit-algorithmen-zum-tor-datenanalysen-im-profi-fu%C3%9Fball">Amazon</a>.

https://youtu.be/hkVyOND4ryY?si=1jC7LTYm49cRO145]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/06/105-Wieland-Hoppenz-Fussball-Daten-VfL-Wolfsburg-1024x675.jpg"
                        fileSize="94661"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="675"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Nachhaltigkeitstage 2024: lässige Atmosphäre und innovative Themen in der Kulturfabrik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-nachhaltigkeitstage-2024-laessige-atmosphaere-und-innovative-themen-in-der-kulturfabrik/</link>
                <pubDate>Tue, 11 Jun 2024 07:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-nachhaltigkeitstage-2024-laessige-atmosphaere-und-innovative-themen-in-der-kulturfabrik/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>Wasser ist eines der großen Themen der diesjährigen Coburger Nachhaltigkeitstage. Im Fokus stehen außerdem Biodiversität und Ernährung. Die Veranstaltungsreihe mit unterhaltsamem und informativen Rahmenprogramm findet in Coburg bereits zum dritten Mal statt. Diesmal von Donnerstag, 20. Juni, bis Samstag, 22. Juni, in der Kulturfabrik Cortendorf – für den Auftakt wurden zwei außergewöhnliche Keynote-Speaker gewonnen. Der Eintritt ist frei.</em>

Ein „Jahrhunderthochwasser“ wie in Bayern Anfang Juni gibt es inzwischen fast jedes Jahr, die Schäden sind immens und zeigen auf schmerzhafte Weise, wie dringend Vorkehrungen notwendig sind. Nachhaltiges Handeln ist gefragt. Es ist der Schlüssel für einen wirtschaftlich zukunftsfähigen Umgang mit wertvollen Ressourcen, eine sichere Energieversorgung, lebenswerte Städte und einen gesunden Planeten. Um innovative Ideen dafür geht es bei den dritten Coburger Nachhaltigkeitstagen – hier ist Hochwasserschutz eines der vielfältigen Themen für die Gestaltung einer guten Zukunft: Von Donnerstag, 20. Juni bis Samstag, 22. Juni, dreht sich in der Kulturfabrik Cortendorf (Mühlenweg 6, Coburg) alles um Wasser, Ernährung, Gesundheit, Kunst, Kultur und Design.

Die Hochschule Coburg und Making Culture organisieren spannende Diskussionen und Vorträge. Zum Start am Donnerstag, 20. Juni, gibt’s nicht nur Jazz-Musik und Bieranstich sondern auch außergewöhnliche Sichtweisen auf das Thema „Wasser: Ressource des (Über)Lebens“. Ein Höhepunkt ist der Besuch von Till Kellerhoff, Staatswissenschafter, Autor und Programmdirektor der gemeinnützigen Organisation Club of Rome. Er wird ab 19 Uhr über „Fünf Kehrtwenden für eine bessere Welt“ sprechen. Prof. Dr. Martin Grambow, Experte für Internationale Wasserpolitik im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit widmet sich danach dem Thema „Nachhaltige Wasserwirtschaft im Anthropozän“.

„Die diesjährigen dritten Coburger Nachhaltigkeitstage stehen im Zeichen der Bewahrung unserer Lebensgrundlagen. Schließlich kann die Menschheit dauerhaft nur überleben, wenn die Erde selbst gesund bleibt und wir die Klimakrise bewältigen“, erklärt <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, die sich als Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg um Inhalt, Planung und Organisation kümmert und sich wissenschaftlich mit der planetaren Gesundheit beschäftigt. Auch die Seniorexperts der Hochschule unterstützen die Veranstaltung. Die Nachhaltigkeitstage werden von der Hochschule gemeinsam mit der Experimentierplattform <a href="https://makingculture.de/" target="_blank" rel="noopener">Making Culture </a>organisiert.

Ziel des Vereins Making Culture ist die Gestaltung einer permanenten Experimentierkultur zur Stärkung der Innovationskraft der Region. Peter Langendorf setzt sich bei Making Culture für Kultur der Nachhaltigkeit ein – er berichtet, wie aus einer Vortragsreihe in Kooperation mit der Hochschule mehrere „Nächte der Nachhaltigkeit“ entstanden. „Und weiter entwickelten sich die regelmäßig stattfindenden Coburger Nachhaltigkeitstage, die inzwischen überregionale Bedeutung erlangt haben.“

<strong>Coburger Nachhaltigkeitstage als Event für Bevölkerung, Politik und Wirtschaft</strong>

Ob Studierende, Schülerinnen und Schüler oder andere interessierte Bürgerinnen und Bürger, ob Politik oder Wirtschaft: Alle sind eingeladen. Der Eintritt ist frei. Und das vielfältige Programm mit fachlichem Input, Ausstellungen, Kunstprojekten und Aktionen bietet für jeden einen interessanten Zugang zu diesem entscheidenden Thema.

Dabei steht am Freitag, 21. Juni, „Wasser, Landwirtschaft und Ernährung“ auf dem Programm. Erstmals gibt es bei den Coburger Nachhaltigkeitstagen auch ein Schulprogramm: Am Vormittag werden etwa 400 Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur 11. Klasse gemeinsam mit etwa 80 Studierenden und 20 Lehrenden der Hochschule Coburg Nachhaltigkeit hautnah erfahren. Dabei wird mit externen Organisationen zusammengearbeitet. Außerdem werden Forschungsaktivitäten und Projekte der Hochschule vorgestellt. Beispielsweise geht es ab 14 Uhr bei <a href="t3://page?uid=1235">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> um Wasserhaushalt und Landwirtschaft und bei <a href="t3://page?uid=816">Prof. Mario Tvrtkovic </a>darum, wie das Leben in einer „blau-grünen Stadt“ funktioniert. Regionale Akteurinnen und Akteure von der SÜC bis zur Ökolandbäuerin präsentieren ihre Beiträge. Philosoph Fritz Reheis widmet sich ab 15.45 Uhr im Philosophischen Café dem Zusammenhang von Nachhaltigkeit und Zeit. Und auch der HSC nimmt die Frage, was wir Menschen zur Nachhaltigkeit beitragen können, in den Fokus. Danach starten die Besucherinnen und Besucher am Freitagabend in eine musikalisch untermalte lange Sommernacht in der Kulturfabrik.

Am Samstag, 22. Juni, steht „Kultur, Design, Kunst“ im Fokus. Anhand praktischer Beispiele und einer Podiumsdiskussion wird dargestellt, welchen Einfluss Kultur, Design und Kunst im Kontext von Bildung, neuen Materialien wie Pilzmyzel als nachwachsendem Rohstoff, und beispielsweise der Produktentwicklung für einen Outdoor-Hersteller auf nachhaltige Transformationen haben. Auch das internationale Kunstprojekt Human-Nature-Connect ist vertreten. Mit der „Konferenz der Tiere“ des Jugendclub und Club 56, Landestheater Coburg und offenem Austausch bei Musik endet die Veranstaltungsreihe am Samstagabend.

Das dreitägige Programm wird mit etwa 20 Workshops abgerundet. Sie reichen von der Begehung der Itz-Auen über Pfeifenbau bis hin zur Lebensmittel-Retter-Kochaktion und einem Bierseminar. Teilweise ist eine Anmeldung erforderlich. <a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage">Infos dazu und das detaillierte Programm gibt’s hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Natalie Schalk</em>

<em>Wasser ist eines der großen Themen der diesjährigen Coburger Nachhaltigkeitstage. Im Fokus stehen außerdem Biodiversität und Ernährung. Die Veranstaltungsreihe mit unterhaltsamem und informativen Rahmenprogramm findet in Coburg bereits zum dritten Mal statt. Diesmal von Donnerstag, 20. Juni, bis Samstag, 22. Juni, in der Kulturfabrik Cortendorf – für den Auftakt wurden zwei außergewöhnliche Keynote-Speaker gewonnen. Der Eintritt ist frei.</em>

Ein „Jahrhunderthochwasser“ wie in Bayern Anfang Juni gibt es inzwischen fast jedes Jahr, die Schäden sind immens und zeigen auf schmerzhafte Weise, wie dringend Vorkehrungen notwendig sind. Nachhaltiges Handeln ist gefragt. Es ist der Schlüssel für einen wirtschaftlich zukunftsfähigen Umgang mit wertvollen Ressourcen, eine sichere Energieversorgung, lebenswerte Städte und einen gesunden Planeten. Um innovative Ideen dafür geht es bei den dritten Coburger Nachhaltigkeitstagen – hier ist Hochwasserschutz eines der vielfältigen Themen für die Gestaltung einer guten Zukunft: Von Donnerstag, 20. Juni bis Samstag, 22. Juni, dreht sich in der Kulturfabrik Cortendorf (Mühlenweg 6, Coburg) alles um Wasser, Ernährung, Gesundheit, Kunst, Kultur und Design.

Die Hochschule Coburg und Making Culture organisieren spannende Diskussionen und Vorträge. Zum Start am Donnerstag, 20. Juni, gibt’s nicht nur Jazz-Musik und Bieranstich sondern auch außergewöhnliche Sichtweisen auf das Thema „Wasser: Ressource des (Über)Lebens“. Ein Höhepunkt ist der Besuch von Till Kellerhoff, Staatswissenschafter, Autor und Programmdirektor der gemeinnützigen Organisation Club of Rome. Er wird ab 19 Uhr über „Fünf Kehrtwenden für eine bessere Welt“ sprechen. Prof. Dr. Martin Grambow, Experte für Internationale Wasserpolitik im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit widmet sich danach dem Thema „Nachhaltige Wasserwirtschaft im Anthropozän“.

„Die diesjährigen dritten Coburger Nachhaltigkeitstage stehen im Zeichen der Bewahrung unserer Lebensgrundlagen. Schließlich kann die Menschheit dauerhaft nur überleben, wenn die Erde selbst gesund bleibt und wir die Klimakrise bewältigen“, erklärt <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, die sich als Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg um Inhalt, Planung und Organisation kümmert und sich wissenschaftlich mit der planetaren Gesundheit beschäftigt. Auch die Seniorexperts der Hochschule unterstützen die Veranstaltung. Die Nachhaltigkeitstage werden von der Hochschule gemeinsam mit der Experimentierplattform <a href="https://makingculture.de/" target="_blank" rel="noopener">Making Culture </a>organisiert.

Ziel des Vereins Making Culture ist die Gestaltung einer permanenten Experimentierkultur zur Stärkung der Innovationskraft der Region. Peter Langendorf setzt sich bei Making Culture für Kultur der Nachhaltigkeit ein – er berichtet, wie aus einer Vortragsreihe in Kooperation mit der Hochschule mehrere „Nächte der Nachhaltigkeit“ entstanden. „Und weiter entwickelten sich die regelmäßig stattfindenden Coburger Nachhaltigkeitstage, die inzwischen überregionale Bedeutung erlangt haben.“

<strong>Coburger Nachhaltigkeitstage als Event für Bevölkerung, Politik und Wirtschaft</strong>

Ob Studierende, Schülerinnen und Schüler oder andere interessierte Bürgerinnen und Bürger, ob Politik oder Wirtschaft: Alle sind eingeladen. Der Eintritt ist frei. Und das vielfältige Programm mit fachlichem Input, Ausstellungen, Kunstprojekten und Aktionen bietet für jeden einen interessanten Zugang zu diesem entscheidenden Thema.

Dabei steht am Freitag, 21. Juni, „Wasser, Landwirtschaft und Ernährung“ auf dem Programm. Erstmals gibt es bei den Coburger Nachhaltigkeitstagen auch ein Schulprogramm: Am Vormittag werden etwa 400 Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur 11. Klasse gemeinsam mit etwa 80 Studierenden und 20 Lehrenden der Hochschule Coburg Nachhaltigkeit hautnah erfahren. Dabei wird mit externen Organisationen zusammengearbeitet. Außerdem werden Forschungsaktivitäten und Projekte der Hochschule vorgestellt. Beispielsweise geht es ab 14 Uhr bei <a href="t3://page?uid=1235">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> um Wasserhaushalt und Landwirtschaft und bei <a href="t3://page?uid=816">Prof. Mario Tvrtkovic </a>darum, wie das Leben in einer „blau-grünen Stadt“ funktioniert. Regionale Akteurinnen und Akteure von der SÜC bis zur Ökolandbäuerin präsentieren ihre Beiträge. Philosoph Fritz Reheis widmet sich ab 15.45 Uhr im Philosophischen Café dem Zusammenhang von Nachhaltigkeit und Zeit. Und auch der HSC nimmt die Frage, was wir Menschen zur Nachhaltigkeit beitragen können, in den Fokus. Danach starten die Besucherinnen und Besucher am Freitagabend in eine musikalisch untermalte lange Sommernacht in der Kulturfabrik.

Am Samstag, 22. Juni, steht „Kultur, Design, Kunst“ im Fokus. Anhand praktischer Beispiele und einer Podiumsdiskussion wird dargestellt, welchen Einfluss Kultur, Design und Kunst im Kontext von Bildung, neuen Materialien wie Pilzmyzel als nachwachsendem Rohstoff, und beispielsweise der Produktentwicklung für einen Outdoor-Hersteller auf nachhaltige Transformationen haben. Auch das internationale Kunstprojekt Human-Nature-Connect ist vertreten. Mit der „Konferenz der Tiere“ des Jugendclub und Club 56, Landestheater Coburg und offenem Austausch bei Musik endet die Veranstaltungsreihe am Samstagabend.

Das dreitägige Programm wird mit etwa 20 Workshops abgerundet. Sie reichen von der Begehung der Itz-Auen über Pfeifenbau bis hin zur Lebensmittel-Retter-Kochaktion und einem Bierseminar. Teilweise ist eine Anmeldung erforderlich. <a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage">Infos dazu und das detaillierte Programm gibt’s hier</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/100-Nachhaltigkeitstage-2023-Orga-Team-1024x683.jpg"
                        fileSize="123604"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/100-Nachhaltigkeitstage-2023-musik-1024x683.jpg"
                        fileSize="203837"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/100-Nachhaltigkeitstage-2023-Praesident_Gast-1024x683.jpg"
                        fileSize="156744"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Formula Student Team der Hochschule Coburg präsentiert erstes E-Rennauto]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/formula-student-team-der-hochschule-coburg-praesentiert-erstes-e-rennauto/</link>
                <pubDate>Mon, 10 Jun 2024 05:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/formula-student-team-der-hochschule-coburg-praesentiert-erstes-e-rennauto/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel</em>

<em>Der „C-24e Colocolo“ ist das erste elektrisch angetriebene Rennauto, das von Studierenden des Motorsportteams CAT-Racing entwickelt wurde. Möglich war dieser Meilenstein nur durch eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg und externen Partnern.</em>

Rund 80 Kilo wiegt der eigenentwickelte Hochvoltakku, der im ersten elektrischen Rennwagen Coburgs, dem „C-24e Colocolo“, verbaut ist. Das funktioniert nur wegen der hohen Leistungsfähigkeit des Akkus. „Der Akku hat eine Maximalspannung von 571,2 V. Die Maximalleistung liegt bei 86 kW und der maximale Energieinhalt bei starken 8,6 kWh“, sagte Leon Wildgans, technischer Leiter im Projekt Coburger Automobile Team-Racing (<a href="t3://page?uid=350">CAT-Racing</a>), nach der Enthüllung des neuen Rennwagens „C-24e Colocolo“ begeistert. 86 kW entsprechen umgerechnet der Leistung von 116 PS. Das neue Auto ist, wie in jedem Jahr, nach einer Wildkatzenart benannt. Der Colocolo lebt in Chile.

<strong>Umstieg zum Elektromotor</strong>

CAT-Racing, das Formula Student Team der Hochschule Coburg, wurde 2007 gegründet. Seitdem wurden 15 Rennwagen mit Verbrennungsmotor gebaut. „Wir haben unermüdlich gearbeitet, um den Umstieg vom Verbrennungsmotor auf ein elektrisches Antriebsstrang­­­ zu stellen. Glücklicherweise mussten wir der Herausforderung nicht allein gegenüberstehen, weil wir stets auf die Unterstützung unserer Sponsoren aber auch unserer Hochschule zählen konnten“, sagte Teamleaderin Heidi Daouk. Ein Projekt wie CAT-Racing würde es dem Team, das sich aus 50 Studierenden sämtlicher Fachrichtungen der Hochschule Coburg zusammensetzt, ermöglichen, über den Vorlesungssaal hinaus zu wachsen. „Wir sind froh, dass uns die Möglichkeit gegeben wird, mit dem Zeitgeist der Industrie zu gehen und uns an neue Technologien zu wagen.“

<strong>Sponsoren als Triebwerk der Vision CAT-Racing</strong>

Wie Heidi Daouk betonte, sei ein einzigartiges Projekt wie CAT-Racing nur dank verschiedener Kooperationen möglich. „Die Sponsoren sind die Triebkraft unserer Vision. Dank ihrer Beteiligung am Projekt können wir uns jedes Jahr wieder aufs Neue selbst übertreffen und unseren Fokus auf den Bau eines Rennwagens legen.“ Stellvertretend für den Hauptsponsor Brose sprach Bernd Kaufer, Werkleiter des Standorts Coburg, ein Grußwort: „Mit der Vorstellung des ersten elektrisch angetriebenen Fahrzeugs beginnt eine neue Ära. CAT-Racing betritt mit diesem Projekt innovatives Neuland – und ich bin zuversichtlich, dass das Team mit diesem Fahrzeug an seine Erfolgsgeschichte anschließen wird“, sagte er. Durch die Formula Student und insbesondere durch das Projekt CAT-Racing würden immer wieder Studierende sowie Vertreter der Hochschule mit der regionalen Wirtschaft zusammenkommen. „Wir alle teilen eine Leidenschaft, und zwar die Begeisterungen für automobile Innovationen. Die gemeinsamen Erfolgsgeschichten machen uns stolz.“

<strong>Unterstützung seitens der Hochschule</strong>

<a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Matthias Geuß</a>, Studiengangsleiter des <a href="t3://page?uid=116">Bachelor Automobiltechnologie </a>an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg und Faculty Advisor von CAT-Racing, bezeichnete den Umstieg zum E-Motor als „Meilenstein“ in der Geschichte des Teams von CAT-Racing. Gerade auch in Hinblick darauf, dass durch die ständig optimierten Verbrennungsmotoren immer wieder Erfolge verzeichnet wurden und das Team auch eine Zeit lang weit oben an der Weltrangliste stand. „Es ist ein mutiger Schritt, die Erfolge hinter sich zu lassen, einen Neustart zu wagen und sich nun mit den etablierten Elektroautoteams zu messen“, sagte der Wissenschaftler. Mit dem Umstieg seien viele Herausforderungen einhergegangen. So musste die Teamorganisation umstrukturiert werden, um neue Kompetenzen im Hochvoltbereich zu integrieren. Auch neue Sicherheitsvorkehrungen und bauliche Maßnahmen, wie der Bau eines Hochvolt-Containers zum sicheren Arbeiten am Akku, mussten umgesetzt werden. Hochschul-Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast </a>war selbst zehn Jahre lang Faculty Advisor bei CAT-Racing und ist nach wie vor Fan des Projekts. „Die studentische Initiative trägt deutlich dazu bei, die Sichtbarkeit der Hochschule in der Region und international zu steigern“, sagte er und sicherte dem Projekt weiterhin volle Unterstützung durch die Hochschulleitung zu.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel</em>

<em>Der „C-24e Colocolo“ ist das erste elektrisch angetriebene Rennauto, das von Studierenden des Motorsportteams CAT-Racing entwickelt wurde. Möglich war dieser Meilenstein nur durch eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg und externen Partnern.</em>

Rund 80 Kilo wiegt der eigenentwickelte Hochvoltakku, der im ersten elektrischen Rennwagen Coburgs, dem „C-24e Colocolo“, verbaut ist. Das funktioniert nur wegen der hohen Leistungsfähigkeit des Akkus. „Der Akku hat eine Maximalspannung von 571,2 V. Die Maximalleistung liegt bei 86 kW und der maximale Energieinhalt bei starken 8,6 kWh“, sagte Leon Wildgans, technischer Leiter im Projekt Coburger Automobile Team-Racing (<a href="t3://page?uid=350">CAT-Racing</a>), nach der Enthüllung des neuen Rennwagens „C-24e Colocolo“ begeistert. 86 kW entsprechen umgerechnet der Leistung von 116 PS. Das neue Auto ist, wie in jedem Jahr, nach einer Wildkatzenart benannt. Der Colocolo lebt in Chile.

<strong>Umstieg zum Elektromotor</strong>

CAT-Racing, das Formula Student Team der Hochschule Coburg, wurde 2007 gegründet. Seitdem wurden 15 Rennwagen mit Verbrennungsmotor gebaut. „Wir haben unermüdlich gearbeitet, um den Umstieg vom Verbrennungsmotor auf ein elektrisches Antriebsstrang­­­ zu stellen. Glücklicherweise mussten wir der Herausforderung nicht allein gegenüberstehen, weil wir stets auf die Unterstützung unserer Sponsoren aber auch unserer Hochschule zählen konnten“, sagte Teamleaderin Heidi Daouk. Ein Projekt wie CAT-Racing würde es dem Team, das sich aus 50 Studierenden sämtlicher Fachrichtungen der Hochschule Coburg zusammensetzt, ermöglichen, über den Vorlesungssaal hinaus zu wachsen. „Wir sind froh, dass uns die Möglichkeit gegeben wird, mit dem Zeitgeist der Industrie zu gehen und uns an neue Technologien zu wagen.“

<strong>Sponsoren als Triebwerk der Vision CAT-Racing</strong>

Wie Heidi Daouk betonte, sei ein einzigartiges Projekt wie CAT-Racing nur dank verschiedener Kooperationen möglich. „Die Sponsoren sind die Triebkraft unserer Vision. Dank ihrer Beteiligung am Projekt können wir uns jedes Jahr wieder aufs Neue selbst übertreffen und unseren Fokus auf den Bau eines Rennwagens legen.“ Stellvertretend für den Hauptsponsor Brose sprach Bernd Kaufer, Werkleiter des Standorts Coburg, ein Grußwort: „Mit der Vorstellung des ersten elektrisch angetriebenen Fahrzeugs beginnt eine neue Ära. CAT-Racing betritt mit diesem Projekt innovatives Neuland – und ich bin zuversichtlich, dass das Team mit diesem Fahrzeug an seine Erfolgsgeschichte anschließen wird“, sagte er. Durch die Formula Student und insbesondere durch das Projekt CAT-Racing würden immer wieder Studierende sowie Vertreter der Hochschule mit der regionalen Wirtschaft zusammenkommen. „Wir alle teilen eine Leidenschaft, und zwar die Begeisterungen für automobile Innovationen. Die gemeinsamen Erfolgsgeschichten machen uns stolz.“

<strong>Unterstützung seitens der Hochschule</strong>

<a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Matthias Geuß</a>, Studiengangsleiter des <a href="t3://page?uid=116">Bachelor Automobiltechnologie </a>an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg und Faculty Advisor von CAT-Racing, bezeichnete den Umstieg zum E-Motor als „Meilenstein“ in der Geschichte des Teams von CAT-Racing. Gerade auch in Hinblick darauf, dass durch die ständig optimierten Verbrennungsmotoren immer wieder Erfolge verzeichnet wurden und das Team auch eine Zeit lang weit oben an der Weltrangliste stand. „Es ist ein mutiger Schritt, die Erfolge hinter sich zu lassen, einen Neustart zu wagen und sich nun mit den etablierten Elektroautoteams zu messen“, sagte der Wissenschaftler. Mit dem Umstieg seien viele Herausforderungen einhergegangen. So musste die Teamorganisation umstrukturiert werden, um neue Kompetenzen im Hochvoltbereich zu integrieren. Auch neue Sicherheitsvorkehrungen und bauliche Maßnahmen, wie der Bau eines Hochvolt-Containers zum sicheren Arbeiten am Akku, mussten umgesetzt werden. Hochschul-Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast </a>war selbst zehn Jahre lang Faculty Advisor bei CAT-Racing und ist nach wie vor Fan des Projekts. „Die studentische Initiative trägt deutlich dazu bei, die Sichtbarkeit der Hochschule in der Region und international zu steigern“, sagte er und sicherte dem Projekt weiterhin volle Unterstützung durch die Hochschulleitung zu.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-Cat-Racing-Roll_Out-SEO-1024x683.jpg"
                        fileSize="141090"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-Cat-Racing-Roll_Out-Daouk-1024x683.jpg"
                        fileSize="119781"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-Cat-Racing-Roll_Out-Wildgans-1024x683.jpg"
                        fileSize="102921"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-Cat-Racing-Roll_Out_Gruppe-1024x683.jpg"
                        fileSize="203637"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-CAT-Rollout1509-1024x576.jpg"
                        fileSize="186233"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-CAT-Rollout1465-1024x576.jpg"
                        fileSize="137398"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-CAT-Rollout1500-1024x655.jpg"
                        fileSize="162994"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="655"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-CAT-Rollout1505-1024x576.jpg"
                        fileSize="129574"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-CAT-Rollout1497-1024x576.jpg"
                        fileSize="136457"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Außenmöbel – für den Kurzurlaub zwischen den Vorlesungen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-aussensitzmoeglichkeiten-fuer-den-kurzurlaub-zwischen-den-vorlesungen/</link>
                <pubDate>Fri, 07 Jun 2024 10:44:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-aussensitzmoeglichkeiten-fuer-den-kurzurlaub-zwischen-den-vorlesungen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Nicole Schmöe</em>

<em>Der Sommer bringt Sonne, Urlaubsstimmung und die bunten Enzis an den Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg: Seit diesem Jahr erfreuen sich die Studierenden an diesen farbenfrohen Liege-, Sitz- und Chillmöbeln. Sie stehen vorm IT- und Medienzentrum (ITMZ) und wurden vom Hochschulverein gesponsert.</em>

„Hier kommen wir gerne hin, um uns eine kurze Auszeit zwischen den Vorlesungen zu gönnen und ein bisschen Sonne zu tanken“, sagt Corinna Haenlein von der <a href="t3://page?uid=347">Studierendenvertretung </a>über die Enzis. Diese besonderen Außenmöbel zeichnen sich durch ihre einzigartige Geometrie aus. Sie ermöglicht unzählige Kombinationen und Erweiterungen sowie eine vielfältige farbliche Gestaltung. Die Enzis bestehen zu 100 Prozent aus recycelbarem Polyethylen und bieten vielseitige Nutzungsmöglichkeiten: Man kann auf ihnen sitzen, liegen, picknicken oder einfach die Umgebung genießen.

Realisiert wurde diese Neuanschaffung durch die Zusammenarbeit mit der Abteilung Technik und Bauen und die Finanzierung des <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">Hochschulvereins</a>. <a href="t3://page?uid=464">Prof. Dr. Jutta Michel</a> vom Vorstand des Hochschulvereins betont: „Unsere Ziele mit diesen Anschaffungen waren die Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Campus, die Förderung der sozialen Interaktionen im Freien und die Bereitstellung komfortabler Lern- und Ruheplätze im Außenbereich. Das bringt den Studierenden eine neue Lebensqualität.“

<strong>Der Hochschulverein </strong>

Der Hochschulverein Coburg e.V. (ehemals Förderverein der Fachhochschule Coburg) unterstützt die Hochschule Coburg seit seiner Gründung im Jahr 1966 sowohl ideell als auch materiell. Beispiele dazu sind die Förderung von Studierenden in finanziellen Notlagen, Unterstützung von Exkursionen und die Anschaffung von Ausstattungsgegenständen auf Wunsch der Studierendenvertretung. Generell versucht der Förderverein, dort zu helfen, wo die Hochschule selbst aufgrund ihres rechtlichen Status' nicht helfen kann.

Zu den Mitgliedern zählen Unternehmen und Persönlichkeiten aus der regionalen Wirtschaft und dem öffentlichen Leben sowie Studierende, Absolventinnen und Absolventen, Professorinnen und Professoren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Coburg.

Der Hochschulverein ist auf die Unterstützung seiner Mitglieder angewiesen – beispielsweise durch Mitgliedschaft, Spenden, ehrenamtliche Mitarbeit oder das Halten von Vorträgen. Die Enzis sind ein hervorragendes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und dem Hochschulverein. Dank dieser Unterstützung können die Studierenden die Zeit auf dem Campus in gemütlicher Atmosphäre genießen und sich über mehr Lebensqualität freuen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Nicole Schmöe</em>

<em>Der Sommer bringt Sonne, Urlaubsstimmung und die bunten Enzis an den Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg: Seit diesem Jahr erfreuen sich die Studierenden an diesen farbenfrohen Liege-, Sitz- und Chillmöbeln. Sie stehen vorm IT- und Medienzentrum (ITMZ) und wurden vom Hochschulverein gesponsert.</em>

„Hier kommen wir gerne hin, um uns eine kurze Auszeit zwischen den Vorlesungen zu gönnen und ein bisschen Sonne zu tanken“, sagt Corinna Haenlein von der <a href="t3://page?uid=347">Studierendenvertretung </a>über die Enzis. Diese besonderen Außenmöbel zeichnen sich durch ihre einzigartige Geometrie aus. Sie ermöglicht unzählige Kombinationen und Erweiterungen sowie eine vielfältige farbliche Gestaltung. Die Enzis bestehen zu 100 Prozent aus recycelbarem Polyethylen und bieten vielseitige Nutzungsmöglichkeiten: Man kann auf ihnen sitzen, liegen, picknicken oder einfach die Umgebung genießen.

Realisiert wurde diese Neuanschaffung durch die Zusammenarbeit mit der Abteilung Technik und Bauen und die Finanzierung des <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">Hochschulvereins</a>. <a href="t3://page?uid=464">Prof. Dr. Jutta Michel</a> vom Vorstand des Hochschulvereins betont: „Unsere Ziele mit diesen Anschaffungen waren die Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Campus, die Förderung der sozialen Interaktionen im Freien und die Bereitstellung komfortabler Lern- und Ruheplätze im Außenbereich. Das bringt den Studierenden eine neue Lebensqualität.“

<strong>Der Hochschulverein </strong>

Der Hochschulverein Coburg e.V. (ehemals Förderverein der Fachhochschule Coburg) unterstützt die Hochschule Coburg seit seiner Gründung im Jahr 1966 sowohl ideell als auch materiell. Beispiele dazu sind die Förderung von Studierenden in finanziellen Notlagen, Unterstützung von Exkursionen und die Anschaffung von Ausstattungsgegenständen auf Wunsch der Studierendenvertretung. Generell versucht der Förderverein, dort zu helfen, wo die Hochschule selbst aufgrund ihres rechtlichen Status' nicht helfen kann.

Zu den Mitgliedern zählen Unternehmen und Persönlichkeiten aus der regionalen Wirtschaft und dem öffentlichen Leben sowie Studierende, Absolventinnen und Absolventen, Professorinnen und Professoren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Coburg.

Der Hochschulverein ist auf die Unterstützung seiner Mitglieder angewiesen – beispielsweise durch Mitgliedschaft, Spenden, ehrenamtliche Mitarbeit oder das Halten von Vorträgen. Die Enzis sind ein hervorragendes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und dem Hochschulverein. Dank dieser Unterstützung können die Studierenden die Zeit auf dem Campus in gemütlicher Atmosphäre genießen und sich über mehr Lebensqualität freuen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/103-Aussenmoebel-Projekt_Enzis1-1024x682.jpg"
                        fileSize="273650"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/103-Aussenmoebel-Projekt_Enzis2-1024x731.jpg"
                        fileSize="285194"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="731"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Klinische Sozialarbeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit Master]]></category>                                <title><![CDATA[Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jahrestagung-der-deutschen-gesellschaft-fuer-soziale-arbeit-dgsa-an-der-ernst-abbe-hochschule-jena/</link>
                <pubDate>Fri, 31 May 2024 07:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jahrestagung-der-deutschen-gesellschaft-fuer-soziale-arbeit-dgsa-an-der-ernst-abbe-hochschule-jena/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Gut 600 Teilnehmende haben auf der Jahrestagung der DGSA in Jena in über 50 Panels lebendig miteinander diskutiert – auch Studierende und Lehrende der Fakultät Soziale Arbeit waren dabei.</em>

Die Rolle der Klinischen Sozialarbeit als Akteurin im Kontext gesellschaftlicher Transformation wurde in einem eigenen Symposium (moderiert von Eva Wunderer, HAW Landshut) kritisch eingeordnet. Aus unterschiedlichen Perspektiven wurde herausgearbeitet, wie Klinische Sozialarbeit gesellschaftliche Wandlungsprozesse mitgestaltet und mit welchen Herausforderungen sie dabei konfrontiert ist.

Den Auftakt in diesem Panel haben Julia Gebrande (Hochschule Esslingen) und Marion Mayer (Alice Salomon Hochschule) gemacht, die für strukturelle soziale Ungleichheiten sowie gesellschaftliche Machtverhältnisse und Diskriminierungsformen sensibilisieren. In den Disability Studies, Mad Studies, Queer Studies, Gender Studies, Black Studies u.v.m. werden die gesellschaftlichen Verhältnisse und Konstruktionsprozesse von ,Andersheit‘ ins Zentrum gerückt und Ideen für eine diskriminierungsfreie und barrierefreie oder zumindest -arme Gesellschaft entworfen. Zentrale Frage war: Was kann daraus für das klinisch-sozialarbeiterische Handeln gelernt werden?

Christine Kröger (Hochschule Coburg), Lisa Große (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Gernot Hahn (Klinikum am Europakanal Erlagen) haben - vor dem Hintergrund der ‚person-in-environment‘-Perspektive - Angehörigenarbeit als wichtige Aufgabe Klinischer Sozialarbeit fokussiert. Gravierende psychosoziale Belastungen, schwere Erkrankungen, Krisen und Behinderungen betreffen immer auch das soziale Umfeld einer Person. Daher stellen sich Aufgaben der Angehörigenarbeit in nahezu allen Kernfeldern der Sozialen Arbeit, in der Kinder- und Jugendhilfe ebenso wie in der Altenhilfe, der Hospizarbeit, der Sozialpsychiatrie, der Suchthilfe oder der justiznahen Sozialen Arbeit. Dennoch zeigt ein Blick in die Praxis, dass Angehörigenarbeit oft kaum konzeptionell bzw. institutionell verankert ist und dass die Not und Bedürfnisse von Angehörige viel zu wenig Beachtung finden. Deutlich wurde: Psychosoziale Angehörigenarbeit ist weder auf den Erhalt sozialer Ressourcen zu reduzieren, noch können Belastungen von Angehörigen ,nebenbei‘ bewältigt werden. Letztendlich ist gelingende Angehörigenarbeit hochanspruchsvoll, da sie in ein Gesamtkonzept einzubetten ist, in dem unterschiedliche Hilfen auch aus verschiedenen disziplinären Bezügen (z.B. lebensweltorientierte Unterstützung im Alltag, pflegerisch-medizinische Versorgung,  Psychotherapie und sozialtherapeutische Hilfen) ineinander greifen. Die grundsätzliche Haltung, die Theoriebezüge und das breite Methodenrepertoire der (Klinischen) Sozialen Arbeit bieten jedoch eine gute Basis, um fundierte Angehörigenarbeit zu konzipieren und umzusetzen

Da sozialklinische Diagnostik und Intervention in komplexen Behandlungskontexten zusätzliche und spezifische Kompetenzen braucht, wird derzeit forschungsbasiert an passenden Aus- und Weiterbildungsmodellen gearbeitet. Silke Birgitta Gahleitner (Alice Salomon Hochschule) und Karsten Giertz (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern) haben entlang eines mehrstufigen Professionalisierungsmodells konkrete Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Klinischen Sozialarbeit zur Diskussion gestellt. Das zugrundeliegende Professionalisierungsmodell akzentuiert zugleich die tiefe Verwurzelung sozialklinischer Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit und stellt damit auch einen Anknüpfungspunkt für die dortigen Professionalisierungsdiskurs dar.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Gut 600 Teilnehmende haben auf der Jahrestagung der DGSA in Jena in über 50 Panels lebendig miteinander diskutiert – auch Studierende und Lehrende der Fakultät Soziale Arbeit waren dabei.</em>

Die Rolle der Klinischen Sozialarbeit als Akteurin im Kontext gesellschaftlicher Transformation wurde in einem eigenen Symposium (moderiert von Eva Wunderer, HAW Landshut) kritisch eingeordnet. Aus unterschiedlichen Perspektiven wurde herausgearbeitet, wie Klinische Sozialarbeit gesellschaftliche Wandlungsprozesse mitgestaltet und mit welchen Herausforderungen sie dabei konfrontiert ist.

Den Auftakt in diesem Panel haben Julia Gebrande (Hochschule Esslingen) und Marion Mayer (Alice Salomon Hochschule) gemacht, die für strukturelle soziale Ungleichheiten sowie gesellschaftliche Machtverhältnisse und Diskriminierungsformen sensibilisieren. In den Disability Studies, Mad Studies, Queer Studies, Gender Studies, Black Studies u.v.m. werden die gesellschaftlichen Verhältnisse und Konstruktionsprozesse von ,Andersheit‘ ins Zentrum gerückt und Ideen für eine diskriminierungsfreie und barrierefreie oder zumindest -arme Gesellschaft entworfen. Zentrale Frage war: Was kann daraus für das klinisch-sozialarbeiterische Handeln gelernt werden?

Christine Kröger (Hochschule Coburg), Lisa Große (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Gernot Hahn (Klinikum am Europakanal Erlagen) haben - vor dem Hintergrund der ‚person-in-environment‘-Perspektive - Angehörigenarbeit als wichtige Aufgabe Klinischer Sozialarbeit fokussiert. Gravierende psychosoziale Belastungen, schwere Erkrankungen, Krisen und Behinderungen betreffen immer auch das soziale Umfeld einer Person. Daher stellen sich Aufgaben der Angehörigenarbeit in nahezu allen Kernfeldern der Sozialen Arbeit, in der Kinder- und Jugendhilfe ebenso wie in der Altenhilfe, der Hospizarbeit, der Sozialpsychiatrie, der Suchthilfe oder der justiznahen Sozialen Arbeit. Dennoch zeigt ein Blick in die Praxis, dass Angehörigenarbeit oft kaum konzeptionell bzw. institutionell verankert ist und dass die Not und Bedürfnisse von Angehörige viel zu wenig Beachtung finden. Deutlich wurde: Psychosoziale Angehörigenarbeit ist weder auf den Erhalt sozialer Ressourcen zu reduzieren, noch können Belastungen von Angehörigen ,nebenbei‘ bewältigt werden. Letztendlich ist gelingende Angehörigenarbeit hochanspruchsvoll, da sie in ein Gesamtkonzept einzubetten ist, in dem unterschiedliche Hilfen auch aus verschiedenen disziplinären Bezügen (z.B. lebensweltorientierte Unterstützung im Alltag, pflegerisch-medizinische Versorgung,  Psychotherapie und sozialtherapeutische Hilfen) ineinander greifen. Die grundsätzliche Haltung, die Theoriebezüge und das breite Methodenrepertoire der (Klinischen) Sozialen Arbeit bieten jedoch eine gute Basis, um fundierte Angehörigenarbeit zu konzipieren und umzusetzen

Da sozialklinische Diagnostik und Intervention in komplexen Behandlungskontexten zusätzliche und spezifische Kompetenzen braucht, wird derzeit forschungsbasiert an passenden Aus- und Weiterbildungsmodellen gearbeitet. Silke Birgitta Gahleitner (Alice Salomon Hochschule) und Karsten Giertz (Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern) haben entlang eines mehrstufigen Professionalisierungsmodells konkrete Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Klinischen Sozialarbeit zur Diskussion gestellt. Das zugrundeliegende Professionalisierungsmodell akzentuiert zugleich die tiefe Verwurzelung sozialklinischer Fachlichkeit in der Sozialen Arbeit und stellt damit auch einen Anknüpfungspunkt für die dortigen Professionalisierungsdiskurs dar.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/99-Kroeger-1024x744.jpg"
                        fileSize="91254"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="744"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[AIMS]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Publikationen]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category>                                <title><![CDATA[Online-Tool für Mathematische Zusammenhänge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/online-tool-fuer-mathematische-zusammenhaenge/</link>
                <pubDate>Mon, 27 May 2024 09:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/online-tool-fuer-mathematische-zusammenhaenge/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Andreas Wolf und Raik Pawlowsky</em>

<em>Bei der Vermittlung von Wissen können viele mehr tun, als bloße Vorträge halten. Im Lehrlabor "hoch drei" arbeiten Studierende, Mitarbeitende und Lehrende an verbesserten Lehrformaten. Ein Coburger Team arbeitet an einem Tool für mathematische Concept-Maps in den MINT-Fächern der Hochschullehre.</em>

Concept-Maps verbildlichen Konzepte und deren Zusammenhänge in Form von Netzen. Sie dienen dazu, Gedanken zu sortieren und Themenkomplexe zueinander in Relation zu setzen. In der MINT-Lehre wird diese Lehrtechnik scheinbar noch wenig genutzt, wenn es um die Vermittlung von Zusammenhängen geht, schätzt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-michael-wick.html">Prof. Dr. Michael Wick</a>, Studiengangsleiter für den <a href="t3://page?uid=115">Bachelor Technische Physik </a>an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>. Er arbeitet an einem Online-Tool, das diese Verwendung vereinfachen und vervielfachen soll: „Unser Ziel ist es, das Tool aus didaktischer Perspektive näher zu beleuchten, um es lernförderlich weiterzuentwickeln, bevor es veröffentlicht wird. Deshalb sammeln wir Anwendungsmöglichkeiten in der Lehre und im eigenständigen Lernen der Studierenden, um didaktische Handreichungen mit auf den Weg zu geben sowie entsprechende Funktionen in das Tool zu integrieren.“

Prof. Dr. Wick wird unterstützt von Didaktiker Raik Pawlowsky sowie Student Christian Adler. Besonders Adler ist auf das Ergebnis gespannt: „Ich bin sehr erleichtert und froh, dass das endlose Blättern in Physikbüchern bald ein Ende hat. Mit Concept-Maps habe ich jetzt eine Zusammenfassung zum Lernen. Das ist besonders für den technischen Bereich hilfreich, weil es mir hilft komplexe Themen kompakt und übersichtlich zusammenzufassen und die Zusammenhänge einfacher zu überblicken.“

Das Lehrlabor "hoch drei" ist der perfekte Ort, um das Tool zu testen und zu überarbeiten. Das Programm der TH Nürnberg zur teambasierten Lehrentwicklung an Hochschulen bringt Lehrende, Studierende und Mitarbeitende zusammen. Sie sollen gemeinsam und mit spielerischem Ansatz an Projekten arbeiten, die die Wissensvermittlung befördern. Die Konzeption und Umsetzung des Programms erfolgt auf dem grundlegenden Verständnis, dass zukunftsweisende Lehre gemeinsam gedacht und gestaltet werden muss. Über die Laufzeit von etwa acht Monaten erfolgt die Vernetzung zur teambasierten Entwicklung neuer Lehrvorhaben.

Dabei wird auf eine Hierarchie zwischen den Teilnehmenden verzichtet: Alle arbeiten gleichberechtigt am gemeinsamen Projekt, entwickeln, testen und probieren aus, damit Nutzerinnen und Nutzer am Ende das beste Ergebnis bekommen können. Dadurch, dass jede Perspektive am Tisch vertreten sei, könnten unnötige Arbeitsschleifen und Kontrolldurchgänge vermieden werden – schließlich arbeiten Entwickler und Nutzer zeitgleich am Produkt, laut Raik Pawlowsky, Didaktiker im Team <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/impetus.html">IMPETUS</a> der Hochschule Coburg: „Wichtig ist uns, dass es am Ende das Lernen positiv und nachhaltig beeinflusst. Die gemeinsame Entwicklung mit den Perspektiven Lehrender – Lernender – Didaktiker ist sehr anregend und effizient.“

Die diesjährige zweite Präsenzphase fand zwischen dem 15. und 17. Mai an der Hochschule Coburg statt. Bei den insgesamt vier Veranstaltungen stellen die Hochschulen jeweils ihre Projekte und Zwischenergebnisse vor, bekommen Feedback und probieren neue Ideen direkt aus. Sechs Teams feilen an ihren Projekten, wie Projektleiter Dr. Benjamin Zinger sagt: „Die zweite Förderrunde des Programms Lehrlabor setzt seinen Fokus auf die Weitentwicklung in der MINT-Lehre. Neben der erfolgreichen Bewerbung des Coburger Teams rund um Prof. Dr. Wick sind je ein Team der TH Aschaffenburg, Hochschule Hof, Hochschule München, TH Nürnberg und TH Rosenheim für ihre innovativen Lehrentwicklungsprojekte ausgewählt worden. Die Themen der Projekte reichen von KI-Entwicklungen in Mathematik und dessen Integration in der Lehre bis hin zur Umsetzung eines Peer-Teaching-Konzepts in der Medizintechnik.“

Das Team aus Coburg konnte mit der Idee überzeugen, mathematische Zusammenhänge in Form von Concept-Maps zu vermitteln. Das habe auch ein hohes Transferpotenzial für andere Lehrveranstaltungen, weiß Zinger: „Der größte Vorteil ist, dass über diese Art der Wissensaufbereitung besser auf den individuellen Lernbedarf der Studierenden eingegangen werden kann.“

Schon im ersten Durchlauf des Programms 2023 wurden Lerndesigns entwickelt, die nach ihrer Implementierung deutliche Effekte aufwiesen. Die Evaluationen auf Studierendenseite und Rückmeldungen der Lehrenden zeigte laut Zinger eine signifikante Reduktion von Abbruchraten, ein stärkeres Studierendenengagement sowie verbesserte Lernleistungen.

Was schlussendlich die Ergebnisse der Teilnehmenden sind, wird beim Abschlussevent im Oktober veröffentlicht. Die Ergebnisse der bisher umgesetzten Lehrentwicklungsprojekte wurden in einer <a href="http://www.fidl.education/lehrlabor">Publikation</a> aufbereitet. Das vom Bayerischen Staatministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Verein der bayerischen Wirtschaft (vbw) geförderte Programm wird vom Forschungs- und Innovationslabor Digitale Lehre (FIDL) in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Zentrum für Innovative Lehre (BayZiel) initiiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Andreas Wolf und Raik Pawlowsky</em>

<em>Bei der Vermittlung von Wissen können viele mehr tun, als bloße Vorträge halten. Im Lehrlabor "hoch drei" arbeiten Studierende, Mitarbeitende und Lehrende an verbesserten Lehrformaten. Ein Coburger Team arbeitet an einem Tool für mathematische Concept-Maps in den MINT-Fächern der Hochschullehre.</em>

Concept-Maps verbildlichen Konzepte und deren Zusammenhänge in Form von Netzen. Sie dienen dazu, Gedanken zu sortieren und Themenkomplexe zueinander in Relation zu setzen. In der MINT-Lehre wird diese Lehrtechnik scheinbar noch wenig genutzt, wenn es um die Vermittlung von Zusammenhängen geht, schätzt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-michael-wick.html">Prof. Dr. Michael Wick</a>, Studiengangsleiter für den <a href="t3://page?uid=115">Bachelor Technische Physik </a>an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>. Er arbeitet an einem Online-Tool, das diese Verwendung vereinfachen und vervielfachen soll: „Unser Ziel ist es, das Tool aus didaktischer Perspektive näher zu beleuchten, um es lernförderlich weiterzuentwickeln, bevor es veröffentlicht wird. Deshalb sammeln wir Anwendungsmöglichkeiten in der Lehre und im eigenständigen Lernen der Studierenden, um didaktische Handreichungen mit auf den Weg zu geben sowie entsprechende Funktionen in das Tool zu integrieren.“

Prof. Dr. Wick wird unterstützt von Didaktiker Raik Pawlowsky sowie Student Christian Adler. Besonders Adler ist auf das Ergebnis gespannt: „Ich bin sehr erleichtert und froh, dass das endlose Blättern in Physikbüchern bald ein Ende hat. Mit Concept-Maps habe ich jetzt eine Zusammenfassung zum Lernen. Das ist besonders für den technischen Bereich hilfreich, weil es mir hilft komplexe Themen kompakt und übersichtlich zusammenzufassen und die Zusammenhänge einfacher zu überblicken.“

Das Lehrlabor "hoch drei" ist der perfekte Ort, um das Tool zu testen und zu überarbeiten. Das Programm der TH Nürnberg zur teambasierten Lehrentwicklung an Hochschulen bringt Lehrende, Studierende und Mitarbeitende zusammen. Sie sollen gemeinsam und mit spielerischem Ansatz an Projekten arbeiten, die die Wissensvermittlung befördern. Die Konzeption und Umsetzung des Programms erfolgt auf dem grundlegenden Verständnis, dass zukunftsweisende Lehre gemeinsam gedacht und gestaltet werden muss. Über die Laufzeit von etwa acht Monaten erfolgt die Vernetzung zur teambasierten Entwicklung neuer Lehrvorhaben.

Dabei wird auf eine Hierarchie zwischen den Teilnehmenden verzichtet: Alle arbeiten gleichberechtigt am gemeinsamen Projekt, entwickeln, testen und probieren aus, damit Nutzerinnen und Nutzer am Ende das beste Ergebnis bekommen können. Dadurch, dass jede Perspektive am Tisch vertreten sei, könnten unnötige Arbeitsschleifen und Kontrolldurchgänge vermieden werden – schließlich arbeiten Entwickler und Nutzer zeitgleich am Produkt, laut Raik Pawlowsky, Didaktiker im Team <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/impetus.html">IMPETUS</a> der Hochschule Coburg: „Wichtig ist uns, dass es am Ende das Lernen positiv und nachhaltig beeinflusst. Die gemeinsame Entwicklung mit den Perspektiven Lehrender – Lernender – Didaktiker ist sehr anregend und effizient.“

Die diesjährige zweite Präsenzphase fand zwischen dem 15. und 17. Mai an der Hochschule Coburg statt. Bei den insgesamt vier Veranstaltungen stellen die Hochschulen jeweils ihre Projekte und Zwischenergebnisse vor, bekommen Feedback und probieren neue Ideen direkt aus. Sechs Teams feilen an ihren Projekten, wie Projektleiter Dr. Benjamin Zinger sagt: „Die zweite Förderrunde des Programms Lehrlabor setzt seinen Fokus auf die Weitentwicklung in der MINT-Lehre. Neben der erfolgreichen Bewerbung des Coburger Teams rund um Prof. Dr. Wick sind je ein Team der TH Aschaffenburg, Hochschule Hof, Hochschule München, TH Nürnberg und TH Rosenheim für ihre innovativen Lehrentwicklungsprojekte ausgewählt worden. Die Themen der Projekte reichen von KI-Entwicklungen in Mathematik und dessen Integration in der Lehre bis hin zur Umsetzung eines Peer-Teaching-Konzepts in der Medizintechnik.“

Das Team aus Coburg konnte mit der Idee überzeugen, mathematische Zusammenhänge in Form von Concept-Maps zu vermitteln. Das habe auch ein hohes Transferpotenzial für andere Lehrveranstaltungen, weiß Zinger: „Der größte Vorteil ist, dass über diese Art der Wissensaufbereitung besser auf den individuellen Lernbedarf der Studierenden eingegangen werden kann.“

Schon im ersten Durchlauf des Programms 2023 wurden Lerndesigns entwickelt, die nach ihrer Implementierung deutliche Effekte aufwiesen. Die Evaluationen auf Studierendenseite und Rückmeldungen der Lehrenden zeigte laut Zinger eine signifikante Reduktion von Abbruchraten, ein stärkeres Studierendenengagement sowie verbesserte Lernleistungen.

Was schlussendlich die Ergebnisse der Teilnehmenden sind, wird beim Abschlussevent im Oktober veröffentlicht. Die Ergebnisse der bisher umgesetzten Lehrentwicklungsprojekte wurden in einer <a href="http://www.fidl.education/lehrlabor">Publikation</a> aufbereitet. Das vom Bayerischen Staatministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Verein der bayerischen Wirtschaft (vbw) geförderte Programm wird vom Forschungs- und Innovationslabor Digitale Lehre (FIDL) in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Zentrum für Innovative Lehre (BayZiel) initiiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/96-Lehrlabor-Gruppenfoto-1024x629.jpg"
                        fileSize="83377"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="629"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/96-Lehrlabor-1024x683.jpg"
                        fileSize="150965"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/96-Lehrlabor_IMG_2074-1024x683.jpg"
                        fileSize="185595"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Wissen für alle: Vernetzung gegen den Pflegenotstand]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissen-fuer-alle-vernetzung-gegen-den-pflegenotstand/</link>
                <pubDate>Fri, 24 May 2024 07:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wissen-fuer-alle-vernetzung-gegen-den-pflegenotstand/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel</em>

<em>Um die Versorgung der Pflegebedürftigen in Zukunft zu sichern, bedarf es neuer Modelle und Ansätze. Darum ging es beim Themenabend „Pflegefall – was nun? Probleme und Lösungen. </em>

Der 63-jährige Helmut ist vor Kurzem in den Ruhestand gegangen. Seitdem geht er zweimal die Woche gegen eine kleine Aufwandsentschädigung für seine pflegebedürftige Nachbarin Elisabeth einkaufen. Außerdem mäht er ihren Rasen. Elisabeth ist 80 Jahre alt und gehbehindert, sie ist geistig fit und lebt in ihrer eigenen Wohnung im Erdgeschoss. Der ambulante Pflegedienst kommt zweimal am Tag und ihre Tochter hilft ihr mit dem Haushalt. Weil Elisabeth unterstützt wird, wird sie noch einige Jahre in ihren eigenen vier Wänden leben können. Der Kontakt zwischen Helmut und Elisabeth hat sich über das Pflegemodell „Pflege-Coop!“ ergeben, bei dem sich Helmut angemeldet hat. Von der Initiative profitieren alle drei: Elisabeth und ihre Tochter werden entlastet, Helmut hat eine ehrenamtliche Tätigkeit gefunden, bei der er wertgeschätzt wird und direkt helfen kann.

<strong>Hilfe für Pflegebedürftige, Entlastung für Angehörige</strong>

Das vorausgehend Beispiel beschreibt eine Situation, die dann entstehen kann, wenn die „passenden“ Leute zusammengebracht werden. Das Projekt „Pflege-Coop!“ wird unter Beteiligung der Hochschule Coburg entwickelt. Verantwortlich dafür ist <a href="t3://page?uid=596">Prof. Dr. Eberhard Nöfer</a>, der an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> lehrt und forscht. Durch das neue Modell, das auf vorhandenen Strukturen und finanziellen Mitteln aufbaut, sollen Angehörige und Pflegekräfte entlastet und Pflegebedürftige besser versorgt werden. Im Rahmen des <a href="t3://page?uid=1420#13416">Themenabends „Pflegefall – was nun? Probleme und Lösungen“</a> hat der Wissenschaftler das Projekt in seinem Vortrag „Wege aus der Pflegefalle“ vorgestellt. „Der Druck auf Pflegebedürftige und deren Angehörige steigt. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, die Versorgung der Pflegebedürftigen in Deutschland sicherzustellen“, sagte er in seinem Vortrag. Man wolle das System ändern und der Pflege personenzentriert Komplexleistungen im Rahmen von kommunalintegrierten Bürgergenossenschaften und Vereinen zugrunde legen.

<strong>Situation Pflegender Angehöriger</strong>

Laut Statistik werden über 84 Prozent der in Pflegegraden erfassten 5 Millionen Pflegebedürftigen ambulant von ihren Angehörigen gepflegt und versorgt, 51 Prozent davon ausschließlich. „Die Zahl bezieht sich nur auf die Personen, die eine Pflegestufe oder einen Pflegegrad haben. Anders als ,Pflegepersonen‘ sind ,pflegende Angehörige“ nicht erfasst“, sagt Brigitte Bührlen, Vorsitzende von Wir! Stiftung pflegender Angehöriger. Dabei würden pro Jahr rund fünf Milliarden Arbeitsstunden in der Pflege von pflegenden Angehörigen erbracht, was umgerechnet 3,2 Millionen Vollzeitarbeitsplätzen entspricht. „Es heißt immer, die Angehörigenpflege sei die Säule des Systems – deshalb muss sich auch etwas ändern“, appellierte Brigitte Bührlen. Sie ist der Meinung, dass die Angehörigenpflege eine rechtliche Verankerung mit Status- und Tätigkeitsbeschreibung benötigt. Außerdem brauche die Pflegeversicherung eine Reform, die auch einen finanziellen Ausgleich vorsieht. „Für diejenigen, die ein Kind betreuen, gibt es mittlerweile einen finanziellen Ausgleich – bei der Pflege ist das noch schwierig, da ist Altersarmut vorprogrammiert.“

<strong>Pflege als Regionales Handlungsfeld</strong>

Zum Abschluss des Themenabends gab Vanessa Kaiser von der <a href="https://gesundheitsregionplus.coburg-stadt-landkreis.de/">Gesundheitsregionplus Coburger Land</a> einen Überblick über die Versorgungssituation in der Region und definierte drei Handlungsfelder. Mit stationären Pflegeangeboten sei man generell gut aufgestellt. Was die ambulanten Angebote betrifft, sei die Lage in einem Teil des Landkreises etwas angespannter. „Bis 2041 wird sich das Potenzial Pflegender, die nicht aus der Professionalität kommen, sinken. Die Zunahme der älteren Bevölkerung geht mit einer gleichzeitigen Abnahme der jüngeren Bevölkerung vor allem im Landkreis einher“, prognostiziert die Expertin. Weil Pflege immer regional ist, müsse man schauen, wie die Entwicklungen vor Ort seien, wo Bedarfe lägen und wo angesetzt werden könne. Um dieses Ziel zu erreichen, fand Anfang des Jahres die erste Pflegekonferenz von Stadt und Landkreis Coburg statt, bei der drei Handlungsschwerpunkte definiert wurden: Fachkräftesicherung, Stärkung der häuslichen Pflege und neue Versorgungsmodelle, die die Abstimmung zwischen Diensten erleichtern und sektorenübergreifend angelegt sind. „Wir müssen an der Vernetzung arbeiten, neue Berufsbilder entwickeln und Kompetenzen verschieben.“

<strong>Weitere Termine 2024</strong>

Der Themenabend „Pflegefall – was nun? Probleme und Lösungen“ fand im Rahmen der Reihe <a href="t3://page?uid=1420">„Gesundheit! Wissen für alle“</a> statt. Die Reihe wird durch das Projekt CREAPOLIS + design im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule unterstützt. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis geben Einblicke in die aktuelle Forschung und Entwicklung. Außerdem können sich interessierte Bürger und Bürgerinnen, Akteure aus der Region und Forschende austauschen und vernetzen. In diesem Jahr finden noch zwei Themenabende statt. Am 25. Juni 2024 geht es um das Thema <a href="t3://page?uid=1420#13417">„Gesund schwanger – Gemeinsam stark“</a> und am 12. November 2024 steht das Thema „KI zur Unterstützung in der individualisierten Medizin“ im Fokus. Im nächsten Jahr bildet der Themenabend „Leben mit Nierenerkrankungen. Prävention, Behandlung, Neues aus der Forschung“ am 28. Januar 2025 den Auftakt der Reihe.  <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/forschungsprofil/gesundheit-analysieren-und-foerdern.html" target="_blank" rel="noopener">„Gesundheit analysieren &amp; fördern“</a> ist einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg, die im Gesundheitsbereich gut vernetzt ist und auf vielfältige Kooperationen blicken kann, von denen das Veranstaltungsformat profitiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel</em>

<em>Um die Versorgung der Pflegebedürftigen in Zukunft zu sichern, bedarf es neuer Modelle und Ansätze. Darum ging es beim Themenabend „Pflegefall – was nun? Probleme und Lösungen. </em>

Der 63-jährige Helmut ist vor Kurzem in den Ruhestand gegangen. Seitdem geht er zweimal die Woche gegen eine kleine Aufwandsentschädigung für seine pflegebedürftige Nachbarin Elisabeth einkaufen. Außerdem mäht er ihren Rasen. Elisabeth ist 80 Jahre alt und gehbehindert, sie ist geistig fit und lebt in ihrer eigenen Wohnung im Erdgeschoss. Der ambulante Pflegedienst kommt zweimal am Tag und ihre Tochter hilft ihr mit dem Haushalt. Weil Elisabeth unterstützt wird, wird sie noch einige Jahre in ihren eigenen vier Wänden leben können. Der Kontakt zwischen Helmut und Elisabeth hat sich über das Pflegemodell „Pflege-Coop!“ ergeben, bei dem sich Helmut angemeldet hat. Von der Initiative profitieren alle drei: Elisabeth und ihre Tochter werden entlastet, Helmut hat eine ehrenamtliche Tätigkeit gefunden, bei der er wertgeschätzt wird und direkt helfen kann.

<strong>Hilfe für Pflegebedürftige, Entlastung für Angehörige</strong>

Das vorausgehend Beispiel beschreibt eine Situation, die dann entstehen kann, wenn die „passenden“ Leute zusammengebracht werden. Das Projekt „Pflege-Coop!“ wird unter Beteiligung der Hochschule Coburg entwickelt. Verantwortlich dafür ist <a href="t3://page?uid=596">Prof. Dr. Eberhard Nöfer</a>, der an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> lehrt und forscht. Durch das neue Modell, das auf vorhandenen Strukturen und finanziellen Mitteln aufbaut, sollen Angehörige und Pflegekräfte entlastet und Pflegebedürftige besser versorgt werden. Im Rahmen des <a href="t3://page?uid=1420#13416">Themenabends „Pflegefall – was nun? Probleme und Lösungen“</a> hat der Wissenschaftler das Projekt in seinem Vortrag „Wege aus der Pflegefalle“ vorgestellt. „Der Druck auf Pflegebedürftige und deren Angehörige steigt. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, die Versorgung der Pflegebedürftigen in Deutschland sicherzustellen“, sagte er in seinem Vortrag. Man wolle das System ändern und der Pflege personenzentriert Komplexleistungen im Rahmen von kommunalintegrierten Bürgergenossenschaften und Vereinen zugrunde legen.

<strong>Situation Pflegender Angehöriger</strong>

Laut Statistik werden über 84 Prozent der in Pflegegraden erfassten 5 Millionen Pflegebedürftigen ambulant von ihren Angehörigen gepflegt und versorgt, 51 Prozent davon ausschließlich. „Die Zahl bezieht sich nur auf die Personen, die eine Pflegestufe oder einen Pflegegrad haben. Anders als ,Pflegepersonen‘ sind ,pflegende Angehörige“ nicht erfasst“, sagt Brigitte Bührlen, Vorsitzende von Wir! Stiftung pflegender Angehöriger. Dabei würden pro Jahr rund fünf Milliarden Arbeitsstunden in der Pflege von pflegenden Angehörigen erbracht, was umgerechnet 3,2 Millionen Vollzeitarbeitsplätzen entspricht. „Es heißt immer, die Angehörigenpflege sei die Säule des Systems – deshalb muss sich auch etwas ändern“, appellierte Brigitte Bührlen. Sie ist der Meinung, dass die Angehörigenpflege eine rechtliche Verankerung mit Status- und Tätigkeitsbeschreibung benötigt. Außerdem brauche die Pflegeversicherung eine Reform, die auch einen finanziellen Ausgleich vorsieht. „Für diejenigen, die ein Kind betreuen, gibt es mittlerweile einen finanziellen Ausgleich – bei der Pflege ist das noch schwierig, da ist Altersarmut vorprogrammiert.“

<strong>Pflege als Regionales Handlungsfeld</strong>

Zum Abschluss des Themenabends gab Vanessa Kaiser von der <a href="https://gesundheitsregionplus.coburg-stadt-landkreis.de/">Gesundheitsregionplus Coburger Land</a> einen Überblick über die Versorgungssituation in der Region und definierte drei Handlungsfelder. Mit stationären Pflegeangeboten sei man generell gut aufgestellt. Was die ambulanten Angebote betrifft, sei die Lage in einem Teil des Landkreises etwas angespannter. „Bis 2041 wird sich das Potenzial Pflegender, die nicht aus der Professionalität kommen, sinken. Die Zunahme der älteren Bevölkerung geht mit einer gleichzeitigen Abnahme der jüngeren Bevölkerung vor allem im Landkreis einher“, prognostiziert die Expertin. Weil Pflege immer regional ist, müsse man schauen, wie die Entwicklungen vor Ort seien, wo Bedarfe lägen und wo angesetzt werden könne. Um dieses Ziel zu erreichen, fand Anfang des Jahres die erste Pflegekonferenz von Stadt und Landkreis Coburg statt, bei der drei Handlungsschwerpunkte definiert wurden: Fachkräftesicherung, Stärkung der häuslichen Pflege und neue Versorgungsmodelle, die die Abstimmung zwischen Diensten erleichtern und sektorenübergreifend angelegt sind. „Wir müssen an der Vernetzung arbeiten, neue Berufsbilder entwickeln und Kompetenzen verschieben.“

<strong>Weitere Termine 2024</strong>

Der Themenabend „Pflegefall – was nun? Probleme und Lösungen“ fand im Rahmen der Reihe <a href="t3://page?uid=1420">„Gesundheit! Wissen für alle“</a> statt. Die Reihe wird durch das Projekt CREAPOLIS + design im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule unterstützt. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sowie Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis geben Einblicke in die aktuelle Forschung und Entwicklung. Außerdem können sich interessierte Bürger und Bürgerinnen, Akteure aus der Region und Forschende austauschen und vernetzen. In diesem Jahr finden noch zwei Themenabende statt. Am 25. Juni 2024 geht es um das Thema <a href="t3://page?uid=1420#13417">„Gesund schwanger – Gemeinsam stark“</a> und am 12. November 2024 steht das Thema „KI zur Unterstützung in der individualisierten Medizin“ im Fokus. Im nächsten Jahr bildet der Themenabend „Leben mit Nierenerkrankungen. Prävention, Behandlung, Neues aus der Forschung“ am 28. Januar 2025 den Auftakt der Reihe.  <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/forschungsprofil/gesundheit-analysieren-und-foerdern.html" target="_blank" rel="noopener">„Gesundheit analysieren &amp; fördern“</a> ist einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg, die im Gesundheitsbereich gut vernetzt ist und auf vielfältige Kooperationen blicken kann, von denen das Veranstaltungsformat profitiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/98-ThemenabendNoefer_Kopie-1024x683.jpg"
                        fileSize="73928"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/98-Themenabend_Kaiser_Kopie-1024x683.jpg"
                        fileSize="83741"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/98-Themenabend_Pflege_Buehrlen_Kopie-1024x683.jpg"
                        fileSize="84287"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Alumni]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[COnnections 2024: Einfach mit potenziellen Arbeitnehmern ins Gespräch kommen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/connections-2024-einfach-mit-potenziellen-arbeitnehmern-ins-gespraech-kommen/</link>
                <pubDate>Thu, 23 May 2024 05:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/connections-2024-einfach-mit-potenziellen-arbeitnehmern-ins-gespraech-kommen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Über 70 Unternehmen aus der Region haben die Job- und Karrieremesse COnnections 2024 genutzt, um Studierende der Hochschule Coburg als qualifizierte Fachkräfte kennenzulernen und ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.</em>

„An jedem zweiten Tisch stehen Absolvierende unserer Hochschule als Vertretung für ihre Arbeitgeber und -geberinnen – das spricht für unsere Qualität in der Lehre und gleichzeitig für unsere gute Vernetzung in der Region“, sagte <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity an der Hochschule Coburg, beim Rundgang über die Job- und Karrieremesse COnnections 2024. Gemeinsam mit Björn Cukrowski, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der <a href="https://www.ihk.de/coburg/">IHK zu Coburg</a>, hat Nicole Hegel die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. Er sieht die Job- und Karrieremesse als eine gute Gelegenheit für die Arbeitgeber, Gesicht zu zeigen und sich den Studierenden zu präsentieren: „Veranstaltungen wie diese sind wichtig, damit man ins Gespräch kommt, um die vielfältigen Möglichkeiten und hervorragenden Karrierechancen zu erkennen und zu nutzen, die unsere Coburger Region bietet und die sich mit den Angeboten in Ballungsgebieten locker messen können.“

<strong>Arbeitgeber sind sehr zufrieden</strong>

Und diese Möglichkeit haben die über 70 Aussteller genutzt. Für Marco Haseney, der 1997 sein BWL-Studium an der Hochschule Coburg mit dem Diplom-Betriebswirt abgeschlossen hat, war die COnnections ein voller Erfolg. Er arbeitet als Senior SAP Consultant bei der Aequitas AG, deren Hauptsitz in Hamburg ist und lebt in Coburg. Das Unternehmen hat sich auf die IT-Business-Beratung mit dem Schwerpunkt SAP spezialisiert. „Wir suchen vor allem Absolventen aus den Fachrichtungen IT und BWL – und genau aus dieser Zielgruppe sind Studierende auf uns zugekommen. Wir wollten zwölf vielversprechende Gespräche führen und das haben wir geschafft“, zieht er Resümee. Ihn hat die Möglichkeit, sich niederschwellig an Stehtischen mit den Studierenden austauschen zu können, überzeugt. Bei der nächsten Job- und Karrieremesse an der Hochschule Coburg vertritt er sein Unternehmen gerne wieder.

Eine weitere Absolventin, die die Studierenden für ihren Arbeitgeber begeistern möchte, ist Sophia Hoydem. Sie hat ein Bachelor- und Masterstudium im Fach Soziale Arbeit an der Hochschule Coburg abgeschlossen und arbeitet als Streetworkerin bei iSo – Innovative Sozialarbeit. Ihr Arbeitsplatz ist in Coburg, einem von 30 Standorten des Unternehmens in Franken. „Wir haben sehr interessante Gespräche geführt und konnten die Studierenden auf unser vielfältiges Jobangebot aufmerksam machen.“ Sie kann es sich über die Messe hinaus gut vorstellen, ihr Praxiswissen auch in Form von Workshops oder Kursen an Studierende weiterzugeben. So ergeben sich wiederum Kontakte mit potenziellen Arbeitnehmern.

Ein Unternehmen, das die Messe vor allem als Möglichkeit genutzt hat, bei potenziellen Arbeitnehmern bekannter zu werden, ist das Hildburghäuser Unternehmen LION Smart, das sich auf Batterietechnologie spezialisiert hat. „Unser Unternehmen wurde 2022 gegründet, wir befinden uns im Aufbau und suchen Personal. Wir sind hier, um Absolventen und Studierende für unser Unternehmen zu begeistern“, sagte Janine Heß, die selbst ein BWL-Studium an der Hochschule Coburg abgeschlossen hat. Sie und ihr Kollege konnten im Laufe des Nachmittags viele Kontakte mit Studierenden knüpfen.

<strong>Einfach Kontakte knüpfen</strong>

Nicht nur die Aussteller, sondern auch die Studierenden waren begeistert von der Job- und Karrieremesse. Viktoria Lauterbach schließt im Herbst ihr Studium im Fach <a href="t3://page?uid=109">Automatisierung und Robotik</a> mit dem Bachelor ab. Sie ist zur COnnections gekommen, um einen Überblick darüber zu gewinnen, in welche Richtungen sie sich mit ihren Qualifikationen beruflich orientieren kann: „Es waren viele interessante Firmen dabei, bei denen ich mir auf jeden Fall vorstellen kann, mich zu bewerben. Durch die Messe wurde mir klar, wie viele berufliche Möglichkeiten und Chancen ich hier in der Region habe“, sagte sie. Im Vergleich zu anderen Studienmessen, die sie bereits besucht hat, hat ihr vor allem das neu entwickelte Konzept mit den Stehtischen zugesagt. „Man kommt viel besser in Kontakt und kann ganz einfach Kontakte knüpfen und Gespräche führen. Im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder teilnehmen“, sagt sie überzeugt.

Die Job- und Karrieremesse COnnections findet jährlich an der Hochschule Coburg statt. Sie haben Interesse daran, im kommenden Jahr teilzunehmen? Dann schreiben Sie uns eine Mail an <a href="mailto:connections@hs-coburg.de">connections[at]hs-coburg.de</a>. Wir nehmen Sie gerne in den Verteiler auf.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>Über 70 Unternehmen aus der Region haben die Job- und Karrieremesse COnnections 2024 genutzt, um Studierende der Hochschule Coburg als qualifizierte Fachkräfte kennenzulernen und ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.</em>

„An jedem zweiten Tisch stehen Absolvierende unserer Hochschule als Vertretung für ihre Arbeitgeber und -geberinnen – das spricht für unsere Qualität in der Lehre und gleichzeitig für unsere gute Vernetzung in der Region“, sagte <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity an der Hochschule Coburg, beim Rundgang über die Job- und Karrieremesse COnnections 2024. Gemeinsam mit Björn Cukrowski, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der <a href="https://www.ihk.de/coburg/">IHK zu Coburg</a>, hat Nicole Hegel die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. Er sieht die Job- und Karrieremesse als eine gute Gelegenheit für die Arbeitgeber, Gesicht zu zeigen und sich den Studierenden zu präsentieren: „Veranstaltungen wie diese sind wichtig, damit man ins Gespräch kommt, um die vielfältigen Möglichkeiten und hervorragenden Karrierechancen zu erkennen und zu nutzen, die unsere Coburger Region bietet und die sich mit den Angeboten in Ballungsgebieten locker messen können.“

<strong>Arbeitgeber sind sehr zufrieden</strong>

Und diese Möglichkeit haben die über 70 Aussteller genutzt. Für Marco Haseney, der 1997 sein BWL-Studium an der Hochschule Coburg mit dem Diplom-Betriebswirt abgeschlossen hat, war die COnnections ein voller Erfolg. Er arbeitet als Senior SAP Consultant bei der Aequitas AG, deren Hauptsitz in Hamburg ist und lebt in Coburg. Das Unternehmen hat sich auf die IT-Business-Beratung mit dem Schwerpunkt SAP spezialisiert. „Wir suchen vor allem Absolventen aus den Fachrichtungen IT und BWL – und genau aus dieser Zielgruppe sind Studierende auf uns zugekommen. Wir wollten zwölf vielversprechende Gespräche führen und das haben wir geschafft“, zieht er Resümee. Ihn hat die Möglichkeit, sich niederschwellig an Stehtischen mit den Studierenden austauschen zu können, überzeugt. Bei der nächsten Job- und Karrieremesse an der Hochschule Coburg vertritt er sein Unternehmen gerne wieder.

Eine weitere Absolventin, die die Studierenden für ihren Arbeitgeber begeistern möchte, ist Sophia Hoydem. Sie hat ein Bachelor- und Masterstudium im Fach Soziale Arbeit an der Hochschule Coburg abgeschlossen und arbeitet als Streetworkerin bei iSo – Innovative Sozialarbeit. Ihr Arbeitsplatz ist in Coburg, einem von 30 Standorten des Unternehmens in Franken. „Wir haben sehr interessante Gespräche geführt und konnten die Studierenden auf unser vielfältiges Jobangebot aufmerksam machen.“ Sie kann es sich über die Messe hinaus gut vorstellen, ihr Praxiswissen auch in Form von Workshops oder Kursen an Studierende weiterzugeben. So ergeben sich wiederum Kontakte mit potenziellen Arbeitnehmern.

Ein Unternehmen, das die Messe vor allem als Möglichkeit genutzt hat, bei potenziellen Arbeitnehmern bekannter zu werden, ist das Hildburghäuser Unternehmen LION Smart, das sich auf Batterietechnologie spezialisiert hat. „Unser Unternehmen wurde 2022 gegründet, wir befinden uns im Aufbau und suchen Personal. Wir sind hier, um Absolventen und Studierende für unser Unternehmen zu begeistern“, sagte Janine Heß, die selbst ein BWL-Studium an der Hochschule Coburg abgeschlossen hat. Sie und ihr Kollege konnten im Laufe des Nachmittags viele Kontakte mit Studierenden knüpfen.

<strong>Einfach Kontakte knüpfen</strong>

Nicht nur die Aussteller, sondern auch die Studierenden waren begeistert von der Job- und Karrieremesse. Viktoria Lauterbach schließt im Herbst ihr Studium im Fach <a href="t3://page?uid=109">Automatisierung und Robotik</a> mit dem Bachelor ab. Sie ist zur COnnections gekommen, um einen Überblick darüber zu gewinnen, in welche Richtungen sie sich mit ihren Qualifikationen beruflich orientieren kann: „Es waren viele interessante Firmen dabei, bei denen ich mir auf jeden Fall vorstellen kann, mich zu bewerben. Durch die Messe wurde mir klar, wie viele berufliche Möglichkeiten und Chancen ich hier in der Region habe“, sagte sie. Im Vergleich zu anderen Studienmessen, die sie bereits besucht hat, hat ihr vor allem das neu entwickelte Konzept mit den Stehtischen zugesagt. „Man kommt viel besser in Kontakt und kann ganz einfach Kontakte knüpfen und Gespräche führen. Im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder teilnehmen“, sagt sie überzeugt.

Die Job- und Karrieremesse COnnections findet jährlich an der Hochschule Coburg statt. Sie haben Interesse daran, im kommenden Jahr teilzunehmen? Dann schreiben Sie uns eine Mail an <a href="mailto:connections@hs-coburg.de">connections[at]hs-coburg.de</a>. Wir nehmen Sie gerne in den Verteiler auf.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-COnecctions1-1024x683.jpg"
                        fileSize="122345"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-COnnections2-1024x683.jpg"
                        fileSize="169674"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-COnnections3-1024x683.jpg"
                        fileSize="103938"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-COnnections4-1024x683.jpg"
                        fileSize="157336"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-COnnections5-1024x683.jpg"
                        fileSize="143106"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[“Gründen in a nutshell” begeistert über 50 Teilnehmende in Rödental]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gruenden-in-a-nutshell-begeistert-ueber-50-teilnehmende-in-roedental/</link>
                <pubDate>Wed, 22 May 2024 09:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gruenden-in-a-nutshell-begeistert-ueber-50-teilnehmende-in-roedental/</guid>
                <description><![CDATA[<em><a href="https://www.existenzgruendung-in-coburg.de/">Das Gründungsnetzwerk Coburg</a> konnte am 15. Mai 2024 beim Event "Gründen in a nutshell" über 50 motivierte Teilnehmende in der Digitalen Manufaktur in Rödental begrüßen. Es gab spannende Impulse, praxisnahe Workshops und inspirierendem Austausch – ein voller Erfolg für die gesamte Gründungs-Community der Region.</em>

Paul Redetzky, Gründer von <a href="https://emergo-entertainment.com/">Emergo Entertainment</a>, eröffnete die Veranstaltung mit einer mitreißenden Keynote. Bereits in seiner Schulzeit begann er mit unternehmerischen Aktivitäten und lernte schnell, mit Rückschlägen umzugehen. Seine Leidenschaft für Spieleentwicklung hat ihn dazu gebracht, interaktive Medien für verschiedene Branchen und Kunden zu entwickeln. Sein Vortrag bot nicht nur persönliche Anekdoten, sondern auch spannende Einblicke in eine kreative Branche. Selbstverständlich hatte er auch den einen oder anderen Tipp für seine Zuhörerschaft parat und so legte er – passend zum Rahmen der Veranstaltung – den Gründerinnen und Gründern insbesondere den Aufbau eines Netzwerks nahe: „Ein Netzwerk ist etwas langfristiges. Vielleicht ist ein Kontakt heute noch nicht relevant, aber in ein paar Jahren wird er es.“

Die darauffolgenden Workshop-Runden boten den Teilnehmenden eine breite Auswahl an Themen. Im Workshop von <a href="t3://page?uid=466">Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> von der Hochschule Coburg lernten  die Teilnehmenden ihren eigenen Führungsstil kennen und erfuhren, wie sie Co-Founder und Mitarbeitende finden, welche sie selbst optimal ergänzen.<a href="t3://page?uid=982#6714">Lorenz Raab</a> vom <a href="t3://page?uid=982#6713">CREAPOLIS Makerspace</a> zeigte in seinem Workshop, wie man durch Prototyping Ideen schnell visualisieren, testen und verbessern kann – ein praktischer Ansatz, der auf große Resonanz stieß. Jonathan Fischer, Creative Art-Director bei nuspace GmbH, brachte den Teilnehmenden näher, wie man kostengünstig ansprechende Kurzvideos für soziale Netzwerke erstellt und welche Aspekte dabei für den Algorithmus entscheidend sind. Alisa Ehrlicher von der Zukunft.Coburg.Digital stieg in die Welt der Künstlichen Intelligenz ein und zeigte, wie KI als nützliches Werkzeug bei der Gründung eingesetzt werden kann.

Ein besonderes Highlight war das anschließende Grillen auf der Terrasse der Digitalen Manufaktur, wo die Teilnehmenden die Gelegenheit hatten, ihre neu gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die vielen Gäste aus den unterschiedlichsten Branchen zeigten sich zum Ende des Abends begeistert. Nicole Krüger aus Coburg: "Ein sehr gelungenes Format. Mir gefällt die Mischung aus Netzwerken, kurzweiligen und sehr interessanten Workshops bei lässig entspannter Atmosphäre." Merlin Schneider aus Bad Rodach konnte sich dem nur anschließen und hob noch einmal die besondere Atmosphäre des Events hervor: „Gründen in a nutshell bot eine sehr gute Gelegenheit, andere Gründerinnen und Gründer aus komplett unterschiedlichen Bereichen kennenzulernen und sich gemeinsam in den Workshops niederschwellig mit Themen der digitalen Welt auseinanderzusetzen. Besonders hat mir gefallen, dass sich alle hier auf Augenhöhe begegnet sind, egal ob Gäste, Vortragende oder Organisatoren. Dadurch entstand eine ungezwungene und konstruktive Atmosphäre, welche durch den Ausklang auf der Terrasse abgerundet wurde. Ich komme gerne wieder."

Während des gesamten Nachmittags standen Vertreterinnen und Vertreter der <a href="https://www.ihk.de/coburg/">IHK zu Coburg</a>, der <a href="https://www.hwk-oberfranken.de/">Handwerkskammer Oberfranken</a> sowie der Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Coburg den Gründerinnen und Gründern zur Verfügung und gaben wertvolle Tipps zu den formalen Aspekten einer Gründung. Auch die <a href="https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/bamberg-coburg">Agentur für Arbeit</a> war mit dabei und beantwortete Fragen zur "Gründung aus der Arbeitslosigkeit".

Um Existenzgründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit bestmöglich zu unterstützen, haben sich die beiden Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Coburg, die Industrie- und Handelskammer zu Coburg sowie die Handwerkskammer Oberfranken, die Hochschule Coburg, die Agentur für Arbeit Coburg und das digitale Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital zu einem regionalen Bündnis zusammengeschlossen. Das Gründungsnetzwerk bietet durch seine einzelnen Mitglieder verschiedene Services, Unterstützungsangebote und Veranstaltungen an. In regelmäßigen Abständen werden auch gemeinsame Events durchgeführt, um das Thema Existenzgründung zu bewerben. Weitere Informationen zu den Netzwerkpartnern gibt es unter: <a href="https://www.existenzgruendung-in-coburg.de">https://www.existenzgruendung-in-coburg.de</a>

<span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="letter-spacing: 1pt;"><strong>  </strong></span></span></span>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em><a href="https://www.existenzgruendung-in-coburg.de/">Das Gründungsnetzwerk Coburg</a> konnte am 15. Mai 2024 beim Event "Gründen in a nutshell" über 50 motivierte Teilnehmende in der Digitalen Manufaktur in Rödental begrüßen. Es gab spannende Impulse, praxisnahe Workshops und inspirierendem Austausch – ein voller Erfolg für die gesamte Gründungs-Community der Region.</em>

Paul Redetzky, Gründer von <a href="https://emergo-entertainment.com/">Emergo Entertainment</a>, eröffnete die Veranstaltung mit einer mitreißenden Keynote. Bereits in seiner Schulzeit begann er mit unternehmerischen Aktivitäten und lernte schnell, mit Rückschlägen umzugehen. Seine Leidenschaft für Spieleentwicklung hat ihn dazu gebracht, interaktive Medien für verschiedene Branchen und Kunden zu entwickeln. Sein Vortrag bot nicht nur persönliche Anekdoten, sondern auch spannende Einblicke in eine kreative Branche. Selbstverständlich hatte er auch den einen oder anderen Tipp für seine Zuhörerschaft parat und so legte er – passend zum Rahmen der Veranstaltung – den Gründerinnen und Gründern insbesondere den Aufbau eines Netzwerks nahe: „Ein Netzwerk ist etwas langfristiges. Vielleicht ist ein Kontakt heute noch nicht relevant, aber in ein paar Jahren wird er es.“

Die darauffolgenden Workshop-Runden boten den Teilnehmenden eine breite Auswahl an Themen. Im Workshop von <a href="t3://page?uid=466">Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> von der Hochschule Coburg lernten  die Teilnehmenden ihren eigenen Führungsstil kennen und erfuhren, wie sie Co-Founder und Mitarbeitende finden, welche sie selbst optimal ergänzen.<a href="t3://page?uid=982#6714">Lorenz Raab</a> vom <a href="t3://page?uid=982#6713">CREAPOLIS Makerspace</a> zeigte in seinem Workshop, wie man durch Prototyping Ideen schnell visualisieren, testen und verbessern kann – ein praktischer Ansatz, der auf große Resonanz stieß. Jonathan Fischer, Creative Art-Director bei nuspace GmbH, brachte den Teilnehmenden näher, wie man kostengünstig ansprechende Kurzvideos für soziale Netzwerke erstellt und welche Aspekte dabei für den Algorithmus entscheidend sind. Alisa Ehrlicher von der Zukunft.Coburg.Digital stieg in die Welt der Künstlichen Intelligenz ein und zeigte, wie KI als nützliches Werkzeug bei der Gründung eingesetzt werden kann.

Ein besonderes Highlight war das anschließende Grillen auf der Terrasse der Digitalen Manufaktur, wo die Teilnehmenden die Gelegenheit hatten, ihre neu gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die vielen Gäste aus den unterschiedlichsten Branchen zeigten sich zum Ende des Abends begeistert. Nicole Krüger aus Coburg: "Ein sehr gelungenes Format. Mir gefällt die Mischung aus Netzwerken, kurzweiligen und sehr interessanten Workshops bei lässig entspannter Atmosphäre." Merlin Schneider aus Bad Rodach konnte sich dem nur anschließen und hob noch einmal die besondere Atmosphäre des Events hervor: „Gründen in a nutshell bot eine sehr gute Gelegenheit, andere Gründerinnen und Gründer aus komplett unterschiedlichen Bereichen kennenzulernen und sich gemeinsam in den Workshops niederschwellig mit Themen der digitalen Welt auseinanderzusetzen. Besonders hat mir gefallen, dass sich alle hier auf Augenhöhe begegnet sind, egal ob Gäste, Vortragende oder Organisatoren. Dadurch entstand eine ungezwungene und konstruktive Atmosphäre, welche durch den Ausklang auf der Terrasse abgerundet wurde. Ich komme gerne wieder."

Während des gesamten Nachmittags standen Vertreterinnen und Vertreter der <a href="https://www.ihk.de/coburg/">IHK zu Coburg</a>, der <a href="https://www.hwk-oberfranken.de/">Handwerkskammer Oberfranken</a> sowie der Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Coburg den Gründerinnen und Gründern zur Verfügung und gaben wertvolle Tipps zu den formalen Aspekten einer Gründung. Auch die <a href="https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/bamberg-coburg">Agentur für Arbeit</a> war mit dabei und beantwortete Fragen zur "Gründung aus der Arbeitslosigkeit".

Um Existenzgründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit bestmöglich zu unterstützen, haben sich die beiden Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Coburg, die Industrie- und Handelskammer zu Coburg sowie die Handwerkskammer Oberfranken, die Hochschule Coburg, die Agentur für Arbeit Coburg und das digitale Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital zu einem regionalen Bündnis zusammengeschlossen. Das Gründungsnetzwerk bietet durch seine einzelnen Mitglieder verschiedene Services, Unterstützungsangebote und Veranstaltungen an. In regelmäßigen Abständen werden auch gemeinsame Events durchgeführt, um das Thema Existenzgründung zu bewerben. Weitere Informationen zu den Netzwerkpartnern gibt es unter: <a href="https://www.existenzgruendung-in-coburg.de">https://www.existenzgruendung-in-coburg.de</a>

<span style="font-size: 11pt;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="letter-spacing: 1pt;"><strong>  </strong></span></span></span>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/95-Netzwerk_Existenzgruendung_Auswahl_2_2-1024x683.jpg"
                        fileSize="134163"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/95-Netzwerk_Existenzgruendung_P1050861-1024x684.jpg"
                        fileSize="153355"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/95-Netzwerk_Existenzgruendung_Auswahl_4-1024x671.jpg"
                        fileSize="110884"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="671"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/95-Netzwerk_Existenzgruendung_P1050901-1024x684.jpg"
                        fileSize="232647"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[AIMS]]></category><category><![CDATA[International]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category><category><![CDATA[Technische Physik]]></category><category><![CDATA[Zukunftstechnologien]]></category>                                <title><![CDATA[Auslandsstudium in Tokio: Emerging Technologies zwischen Kirschblüte und Schneefestival]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auslandsstudium-in-tokio-emerging-technologies-zwischen-kirschbluete-und-schneefestival/</link>
                <pubDate>Fri, 17 May 2024 14:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auslandsstudium-in-tokio-emerging-technologies-zwischen-kirschbluete-und-schneefestival/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>In ihrem zweiten Auslandssemester in Tokio macht die Coburger Studentin Marie Stengel noch einmal ganz neue Erfahrungen. Sie lernt Land, Leute und Kultur besser kennen und gewinnt neue fachliche Perspektiven: Energietechnologien, das Thema, das sie besonders interessiert, wird global teilweise unterschiedlich angegangen – die Welt braucht Physiker und Physikerinnen, die über den Tellerrand blicken. Das lernen sie im Coburger Bachelor-Studiengang „Emerging Technologies“, in dem ein Auslandsjahr grundsätzlich dazu gehört.</em>

Elektrizität aus der Tiefe des Meeres zu gewinnen, ist keine sehr verbreitete Methode. Erst recht nicht in Oberfranken. Studentin Marie Stengel hat sich trotzdem intensiver damit beschäftigt: An der Hochschule Coburg studiert sie „Emerging Technologies“, absolviert gerade ihr Auslandsjahr in Tokio und erlebt nicht nur japanische Kultur und Lebensart, sondern lernt auch, fachliche Grenzen zu überschreiten. Im Kurs „Material for Energies“ suchte sie sich das Meereswärmekraftwerk als Arbeitsthema heraus. „Das ist faszinierend, mal was ganz anderes: ein Kraftwerk, das mit dem Temperaturunterschied der Meeresschichten arbeitet.“

In der Tiefe ist das Wasser eisig, aber an der Oberfläche ist es warm, besonders in tropischen Regionen wie Hawaii, wo seit etwa 20 Jahren eine Testanlage betrieben wird. Auch in Japan beschäftigen sich Forscherinnen und Forscher mit der Technologie. Ocean thermal energy conversion (OTEC) wird das Kreislaufprinzip aus Verdampfung, Abkühlung und Verflüssigung genannt, das im OTEC-Kraftwerk eine Turbine antreibt. „Das wäre zum Beispiel für die Malediven spannend, wo Strom immer noch mit Dieselgeneratoren erzeugt wird“, erklärt die Coburger Studentin mit Blick auf globale Herausforderungen. „Die Technologie hat natürlich auch Nachteile, vor allem in Bezug auf die Folgen für das Ökosystem gibt es viele offene Fragen.“ Im vierten Semester beeindruckt Marie Stengel aber vor allem erst einmal, wie viele verschiedene Methoden es überhaupt auf der Welt gibt, Energie zu erzeugen. Sie grinst: „Das ist einfach ziemlich cool!“

<strong>So individuell ist Physik </strong>

Meereswärmekraftwerk, Quantenmechanik und Nuklearenergie, Nanotechnologie und Supraleiter: Was Marie Stengel cool findet, wird teilweise auch an der Hochschule Coburg gelehrt, aber manches eben auch nicht. Ein Problem ist das nicht. Im Gegenteil: Die Studierenden sollen die Möglichkeit haben, im Ausland etwas anderes zu lernen, den Blick zu weiten und individuelle Schwerpunkte zu setzen. „Im ersten Semester kommen sie erst mal bei uns in Coburg an. Im zweiten haben wir ein Orientierungscolloquium“, erklärt Studiengangsleiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-ada-baeumner.html">Prof. Dr. Ada Bäumner</a>. „Da legen wir ein bisschen einen roten Faden, wie das Studium verlaufen soll. Man hat bei uns eben diese großen Wahlmöglichkeiten – aber die muss man erstmal ja auch kennenlernen.“

Zusätzlich zu den klassischen Fächern Mathematik, Informatik, Chemie und Physik können sich Studierende ab dem dritten Semester ihren Stundenplan individuell zusammenstellen. Das gilt im Bachelor-Studiengang Zukunftstechnologie in Coburg, wo beispielsweise auch Fächer aus dem Maschinenbau, dem Design oder der Elektrotechnik möglich sind. <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/zukunftstechnologien.html#c10059" target="_blank" rel="noopener">Emerging Technologies</a> ist der international ausgerichtete Studienzweig von Zukunftstechnologien und wer sich dafür entscheidet, verbringt das dritte und vierte Semester an einer der Partnerhochschulen: der <a title="Opens external link in new window" href="http://isoe.usst.edu.cn/" target="_blank" rel="noopener">University of Shanghai for Science and Technology</a> in China, der <a title="Opens external link in new window" href="https://www.utwente.nl/de" target="_blank" rel="noopener">Universität Twente</a> in den Niederlanden, der <a title="Opens external link in new window" href="https://www.uwinnipeg.ca/" target="_blank" rel="noopener">Universität Winnipeg</a> in Kanada oder dem Shibaura Institute of Technology (SIT) in Japans Hauptstadt Tokio. Mit dem SIT wurde erst vergangenes Jahr eine Kooperation vereinbart und Stengel ist die erste Studierende aus Coburg, die ihr Auslandsjahr in Tokio verbringt.

Seit September lebt die 25-Jährige in der größten Stadt der Welt, tauscht sich aber auch regelmäßig mit den Physik-Profs in Coburg aus. Gerade spricht sie in einem Videotelefonat mit Studiengangsleiterin Prof. Dr Ada Bäumner und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-michael-wick.html">Prof. Dr. Michael Wick</a>, der sich als Auslandsbeauftragter seit mehreren Jahren um den internationalen Austausch kümmert. Er leitete lange den internationalen Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/analytical-instruments-measurement-and-sensor-technology.html">Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) </a>der Hochschule Coburg und den Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/technische-physik.html">Technische Physik - Engineering Physics</a>, einen Schwesterstudiengang zu Emerging Technologies. Als Stengel von ihren Reisen in den langen japanischen Semesterferien erzählt, gesteht Wick: „Ich bin ein bisschen neidisch.“ Die Studentin lächelt. Sie genießt ihr Auslandsjahr. „Japan ist echt ein sehr faszinierendes Land. Man kann hier alles finden.“ Sie erzählt von wunderschönen Eis-Figuren beim Schnee-Festival in Sapporo und von der Kirschblüte, vom skurrilen Kanamara-Fest zu Ehren des Phallus in Kawasaki und dem bayerisch-bierseligen Oktoberfest in Yokohama. „Ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich die Chance hatte, hierher kommen zu dürfen.

<strong>International vernetzt</strong>

Über das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/international-office.html">International Office der Hochschule</a> Coburg bekam Marie Stengel ein Stipendium des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und sie muss dank der Kooperation auch nicht die am SIT üblichen hohen Studiengebühren bezahlen. Vor Ort in Tokio half ihr die Partnerhochschule auch, Kontakte zu den anderen internationalen Studierenden zu knüpfen. Sie kommen aus Amerika, Frankreich, Italien, Thailand, Indien, Tschechien … und alle sprechen Englisch – jeweils auf ihre Weise. Bei den Japanerinnen und Japanern klingt es schon deshalb anders, weil sie die für uns Deutsche so unterschiedlich klingenden Laute „r“ und „l“ identisch benutzen. „Bei so einem Wort wie Marylin sprechen sie entweder beides als ,r‘ oder beides als ,l‘.“ Stengel lacht: „Am Anfang war das echt ein Schock. Aber man gewöhnt sich daran. Mit der Zeit lernt man, jeden zu verstehen.“

Nebenbei erwirbt sie im Studium das, was „interkulturelle Kompetenz“ genannt wird. Verständnis für andere Kulturen und einen frischen Blick auf die eigene. „Ich habe in der ganzen Zeit in Japan nie einen Menschen schreien hören. Keine Leute, die sich streiten, in der Bahn ist es leise und ein Busfahrer würde nie losfahren, bevor alle sitzen. Als Frau, die allein reist, hatte ich keine einzige unangenehme Situation. Die ganze Bevölkerung geht so respektvoll miteinander um, im Vergleich dazu sind wir in Deutschland schon ziemlich – “, sie spricht den Satz nicht zu Ende, schüttelt nur den Kopf.

Wie es für sie in Deutschland, in Coburg weitergeht, weiß sie noch nicht genau. „Für mich ist klar, dass Grundlagenforschung in der Physik nicht so mein Ding ist. Eher etwas anwendungsbezogenes.“ Wahrscheinlich im Bereich Energie. Sie interessiert Kernphysik, eines der Themen, die Prof. Wick an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit lehrt, aber auch das große Feld der erneuerbaren Energien, mit denen sich die Nachbarfakultät Elektrotechnik und Informatik beschäftigt. Wenn sie sich weiter für Ocean thermal energy conversion (OTEC) begeistert, findet sie in Coburg vielleicht den besten Input an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, wo es auch um Strömungsdynamik geht. All das ist möglich. „Da braucht man nur ein bisschen Kreativität, ein bisschen Flexibilität“, sagt Prof. Bäumner. Auch das vermittelt der Studiengang – und vielleicht ist es das Wichtigste, was Physiker und Physikerinnen für die Themen des 21. Jahrhunderts lernen müssen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>In ihrem zweiten Auslandssemester in Tokio macht die Coburger Studentin Marie Stengel noch einmal ganz neue Erfahrungen. Sie lernt Land, Leute und Kultur besser kennen und gewinnt neue fachliche Perspektiven: Energietechnologien, das Thema, das sie besonders interessiert, wird global teilweise unterschiedlich angegangen – die Welt braucht Physiker und Physikerinnen, die über den Tellerrand blicken. Das lernen sie im Coburger Bachelor-Studiengang „Emerging Technologies“, in dem ein Auslandsjahr grundsätzlich dazu gehört.</em>

Elektrizität aus der Tiefe des Meeres zu gewinnen, ist keine sehr verbreitete Methode. Erst recht nicht in Oberfranken. Studentin Marie Stengel hat sich trotzdem intensiver damit beschäftigt: An der Hochschule Coburg studiert sie „Emerging Technologies“, absolviert gerade ihr Auslandsjahr in Tokio und erlebt nicht nur japanische Kultur und Lebensart, sondern lernt auch, fachliche Grenzen zu überschreiten. Im Kurs „Material for Energies“ suchte sie sich das Meereswärmekraftwerk als Arbeitsthema heraus. „Das ist faszinierend, mal was ganz anderes: ein Kraftwerk, das mit dem Temperaturunterschied der Meeresschichten arbeitet.“

In der Tiefe ist das Wasser eisig, aber an der Oberfläche ist es warm, besonders in tropischen Regionen wie Hawaii, wo seit etwa 20 Jahren eine Testanlage betrieben wird. Auch in Japan beschäftigen sich Forscherinnen und Forscher mit der Technologie. Ocean thermal energy conversion (OTEC) wird das Kreislaufprinzip aus Verdampfung, Abkühlung und Verflüssigung genannt, das im OTEC-Kraftwerk eine Turbine antreibt. „Das wäre zum Beispiel für die Malediven spannend, wo Strom immer noch mit Dieselgeneratoren erzeugt wird“, erklärt die Coburger Studentin mit Blick auf globale Herausforderungen. „Die Technologie hat natürlich auch Nachteile, vor allem in Bezug auf die Folgen für das Ökosystem gibt es viele offene Fragen.“ Im vierten Semester beeindruckt Marie Stengel aber vor allem erst einmal, wie viele verschiedene Methoden es überhaupt auf der Welt gibt, Energie zu erzeugen. Sie grinst: „Das ist einfach ziemlich cool!“

<strong>So individuell ist Physik </strong>

Meereswärmekraftwerk, Quantenmechanik und Nuklearenergie, Nanotechnologie und Supraleiter: Was Marie Stengel cool findet, wird teilweise auch an der Hochschule Coburg gelehrt, aber manches eben auch nicht. Ein Problem ist das nicht. Im Gegenteil: Die Studierenden sollen die Möglichkeit haben, im Ausland etwas anderes zu lernen, den Blick zu weiten und individuelle Schwerpunkte zu setzen. „Im ersten Semester kommen sie erst mal bei uns in Coburg an. Im zweiten haben wir ein Orientierungscolloquium“, erklärt Studiengangsleiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-ada-baeumner.html">Prof. Dr. Ada Bäumner</a>. „Da legen wir ein bisschen einen roten Faden, wie das Studium verlaufen soll. Man hat bei uns eben diese großen Wahlmöglichkeiten – aber die muss man erstmal ja auch kennenlernen.“

Zusätzlich zu den klassischen Fächern Mathematik, Informatik, Chemie und Physik können sich Studierende ab dem dritten Semester ihren Stundenplan individuell zusammenstellen. Das gilt im Bachelor-Studiengang Zukunftstechnologie in Coburg, wo beispielsweise auch Fächer aus dem Maschinenbau, dem Design oder der Elektrotechnik möglich sind. <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/zukunftstechnologien.html#c10059" target="_blank" rel="noopener">Emerging Technologies</a> ist der international ausgerichtete Studienzweig von Zukunftstechnologien und wer sich dafür entscheidet, verbringt das dritte und vierte Semester an einer der Partnerhochschulen: der <a title="Opens external link in new window" href="http://isoe.usst.edu.cn/" target="_blank" rel="noopener">University of Shanghai for Science and Technology</a> in China, der <a title="Opens external link in new window" href="https://www.utwente.nl/de" target="_blank" rel="noopener">Universität Twente</a> in den Niederlanden, der <a title="Opens external link in new window" href="https://www.uwinnipeg.ca/" target="_blank" rel="noopener">Universität Winnipeg</a> in Kanada oder dem Shibaura Institute of Technology (SIT) in Japans Hauptstadt Tokio. Mit dem SIT wurde erst vergangenes Jahr eine Kooperation vereinbart und Stengel ist die erste Studierende aus Coburg, die ihr Auslandsjahr in Tokio verbringt.

Seit September lebt die 25-Jährige in der größten Stadt der Welt, tauscht sich aber auch regelmäßig mit den Physik-Profs in Coburg aus. Gerade spricht sie in einem Videotelefonat mit Studiengangsleiterin Prof. Dr Ada Bäumner und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-michael-wick.html">Prof. Dr. Michael Wick</a>, der sich als Auslandsbeauftragter seit mehreren Jahren um den internationalen Austausch kümmert. Er leitete lange den internationalen Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/analytical-instruments-measurement-and-sensor-technology.html">Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) </a>der Hochschule Coburg und den Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/technische-physik.html">Technische Physik - Engineering Physics</a>, einen Schwesterstudiengang zu Emerging Technologies. Als Stengel von ihren Reisen in den langen japanischen Semesterferien erzählt, gesteht Wick: „Ich bin ein bisschen neidisch.“ Die Studentin lächelt. Sie genießt ihr Auslandsjahr. „Japan ist echt ein sehr faszinierendes Land. Man kann hier alles finden.“ Sie erzählt von wunderschönen Eis-Figuren beim Schnee-Festival in Sapporo und von der Kirschblüte, vom skurrilen Kanamara-Fest zu Ehren des Phallus in Kawasaki und dem bayerisch-bierseligen Oktoberfest in Yokohama. „Ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich die Chance hatte, hierher kommen zu dürfen.

<strong>International vernetzt</strong>

Über das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/international-office.html">International Office der Hochschule</a> Coburg bekam Marie Stengel ein Stipendium des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und sie muss dank der Kooperation auch nicht die am SIT üblichen hohen Studiengebühren bezahlen. Vor Ort in Tokio half ihr die Partnerhochschule auch, Kontakte zu den anderen internationalen Studierenden zu knüpfen. Sie kommen aus Amerika, Frankreich, Italien, Thailand, Indien, Tschechien … und alle sprechen Englisch – jeweils auf ihre Weise. Bei den Japanerinnen und Japanern klingt es schon deshalb anders, weil sie die für uns Deutsche so unterschiedlich klingenden Laute „r“ und „l“ identisch benutzen. „Bei so einem Wort wie Marylin sprechen sie entweder beides als ,r‘ oder beides als ,l‘.“ Stengel lacht: „Am Anfang war das echt ein Schock. Aber man gewöhnt sich daran. Mit der Zeit lernt man, jeden zu verstehen.“

Nebenbei erwirbt sie im Studium das, was „interkulturelle Kompetenz“ genannt wird. Verständnis für andere Kulturen und einen frischen Blick auf die eigene. „Ich habe in der ganzen Zeit in Japan nie einen Menschen schreien hören. Keine Leute, die sich streiten, in der Bahn ist es leise und ein Busfahrer würde nie losfahren, bevor alle sitzen. Als Frau, die allein reist, hatte ich keine einzige unangenehme Situation. Die ganze Bevölkerung geht so respektvoll miteinander um, im Vergleich dazu sind wir in Deutschland schon ziemlich – “, sie spricht den Satz nicht zu Ende, schüttelt nur den Kopf.

Wie es für sie in Deutschland, in Coburg weitergeht, weiß sie noch nicht genau. „Für mich ist klar, dass Grundlagenforschung in der Physik nicht so mein Ding ist. Eher etwas anwendungsbezogenes.“ Wahrscheinlich im Bereich Energie. Sie interessiert Kernphysik, eines der Themen, die Prof. Wick an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit lehrt, aber auch das große Feld der erneuerbaren Energien, mit denen sich die Nachbarfakultät Elektrotechnik und Informatik beschäftigt. Wenn sie sich weiter für Ocean thermal energy conversion (OTEC) begeistert, findet sie in Coburg vielleicht den besten Input an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, wo es auch um Strömungsdynamik geht. All das ist möglich. „Da braucht man nur ein bisschen Kreativität, ein bisschen Flexibilität“, sagt Prof. Bäumner. Auch das vermittelt der Studiengang – und vielleicht ist es das Wichtigste, was Physiker und Physikerinnen für die Themen des 21. Jahrhunderts lernen müssen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/87-Marie_Stengel_in_Tokio-1024x776.jpg"
                        fileSize="223480"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="776"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/87-Marie_Stengel_in_Tokio4-768x1024.jpeg"
                        fileSize="106711"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/87-Marie_Stengel_in_Tokio2-755x1024.jpeg"
                        fileSize="189527"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="755" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/87-Marie_Stengel_in_Tokio3-768x1024.jpeg"
                        fileSize="224708"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/87-Marie_Stengel_in_Tokio1-1024x683.jpg"
                        fileSize="139132"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/87-Marie_Stengel_in_Tokio5-768x1024.jpeg"
                        fileSize="253750"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/87-Marie_Stengel_in_Tokio6-768x1024.jpeg"
                        fileSize="161421"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Automobiltechnologie Mechatronik und IT]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik]]></category><category><![CDATA[Automobiltechnologie Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Entwicklung und Simulation]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Digitale Produktion]]></category><category><![CDATA[Maschinenbau Wirtschaftsingenieurwesen]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category><category><![CDATA[Technik]]></category>                                <title><![CDATA[Energieeffiziente Ventilatoren: auf der Suche nach der optimalen Luftströmung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/energieeffiziente-ventilatoren-auf-der-suche-nach-der-optimalen-luftstroemung/</link>
                <pubDate>Fri, 17 May 2024 09:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/energieeffiziente-ventilatoren-auf-der-suche-nach-der-optimalen-luftstroemung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Im Autobahntunnel oder dem Einkaufszentrum kann nicht einfach mal schnell ein Fenster geöffnet werden – dass hier trotzdem keine dicke Luft herrscht, ist moderner Technik zu verdanken. Große industrielle Lüftungsanlagen funktionieren so gut, dass sie im Alltag kaum wahrgenommen werden, haben allerdings einen Nachteil: den Energieverbrauch. Die Europäische Union hat angekündigt, die Ökodesign-Richtlinie für Industrieventilatoren kommendes Jahr zu verschärfen. In seiner Doktorarbeit an der Hochschule Coburg und der FAU Erlangen-Nürnberg hat Manuel Fritsche dafür eine Lösung entwickelt.</em>

Im Bereich der Ventilatoren gibt es Handlungsbedarf. Grund ist eine EU-Verordnung: Nr. 327/2011 als Teil der ErP Richtlinie 2009/125/EG schreibt immer strengere Anforderungen an die Energieeffizienz für diese Maschinen vor. „Der Mindestwirkungsgrad wird vom Gesetzgeber mit der Zeit systematisch erhöht“, sagt Manuel Fritsche. „Das stellt für Ventilatorenhersteller eine ernstzunehmende technische Herausforderung dar.“ Fritsche sitzt an einem Rechner im Labor für Strömungsmechanik der Hochschule Coburg; die beiden großen Bildschirme vor ihm zeigen ineinanderfließendes Pink, Gelb und Grün. „Numerische Strömungssimulationen“, erklärt er. Um sie darzustellen, wird berechnet, wie verschiedene Faktoren die Luftströmung am Ventilator beeinflussen.

„Strömungen sind komplexe Vorgänge: Da gibt’s Turbulenz, Dreidimensionalität, Instationarität.“ Vom Zusammenspiel hängt ab, wie Luftströme fließen. Wenn zum Beispiel am Ventilatoren-Blatt eine Verwirbelung entsteht, wird die Energie nicht gut umgesetzt; der Wirkungsgrad ist schlecht. Im Idealfall strömt die Luft einfach entlang der Schaufel des Ventilators. „Wie die optimale Strömungsführung ist, haben sich Ingenieure und Ingenieurinnen schon früher überlegt“, berichtet Fritsche. „Man hat dann mehrere Prototypen erstellt und getestet, was am besten funktioniert.“ Seit etwa 20 Jahren verlagern sich diese Tests immer mehr in Computersimulationen und statt wie früher ein paar Prototypen zu bauen, hat der 34-Jährige für seine Doktorarbeit Tausende Simulationen durchgeführt.

<strong>Wo bisher bekannte Verfahren scheitern</strong>

Bei den altbekannten Auslegungsverfahren wird von einer zylindrischen Nabenform und aerodynamisch profilierten Schaufeln ausgegangen, für die empirische Profildaten benötigt werden. Niederdruck-Axialventilatoren werden in der industriellen Praxis aus Kosten- und Fertigungsgründen allerdings meist mit dreidimensional gebogenen Schaufeln aus gleichbleibend dickem Blech hergestellt. Dafür hat Fritsche eine „Simulationsgetriebene Auslegungs- und Optimierungsstrategie für den Anwendungsfall eines Axialventilators mit Leitapparat“ entwickelt. Für die überdurchschnittliche Leistung dieser Doktorarbeit wurde er mit „Magna Cum Laude“ ausgezeichnet. Betreut wurde die kooperative Promotion an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-philipp-epple.html">Prof. Dr. Philipp Epple</a>, Leiter des Labors für Strömungsmechanik, sowie von Prof. Dr. Antonio Delgado vom Lehrstuhl für Strömungsmechanik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

<strong>Vom ersten Semester bis zur Promotion an der Hochschule</strong>

Epple freut sich sehr über das abgeschlossene Promotionsverfahren seines wissenschaftlichen Mitarbeiters. Fritsche ist mit der Hochschule schon lange verbunden. Er lebt in Ebensfeld im Kreis Lichtenfels, hat an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau- und Automobiltechnik </a>der Hochschule Coburg bereits sein Diplom- und sein Masterstudium absolviert und bleibt nach der Promotion als Postdoc an der Fakultät. Sein Coburger Doktorvater Epple dankt dem Dekan Prof. Dr. Alexander Rost für die Unterstützung dieses Promotionsverfahrens. „Mein besonderer Dank gilt außerdem der Hochschulleitung“, sagt Epple. „Insbesondere unser Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a> und unser Vize-Präsident für Forschung,<a href="t3://page?uid=712"> Prof. Dr. Martin Synold</a>, haben die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen und unterstützen Forschung und Promotionsvorhaben stetig.“

<strong>Wissenschaft und Industrie: ein erfolgreiches Transferprojekt</strong>

Präsident Gast kommt selbst aus der Fakultät Maschinenbau- und Automobiltechnik, hat Fritsches Arbeit einige Zeit aus nächster Nähe erlebt und freut sich sehr, dass die Forschungsergebnisse aus dieser Doktorarbeit in die industrielle Praxis transferiert werden. Die Dissertation ist Teil eines Kooperationsprojekts zwischen der Hochschule Coburg und einem Ventilatorenhersteller, das über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums gefördert wird.

Mit Hilfe von Prototypen des Industriepartners wurde Fritsches neues Auslegungs- und Optimierungsverfahren validiert. „Als Handmuster hat mir außerdem das Institut für Prototypen- und Modelltechnik der Hochschule Coburg Ventilatoren im 3D-Druckverfahren erstellt“, ergänzt der Doktorand. Auf Basis seiner Forschung können Axialventilatoren nun mit nennenswerten Wirkungsgradsteigerungen und optimiertem Betriebsverhalten ausgelegt werden. Das trägt dazu bei, die künftig strengere EU-Richtlinie zu erfüllen. Überall dort, wo wie im Parkhaus oder Einkaufszentrum große Lüftungsanlagen eingesetzt werden, kann das entwickelte Verfahren die Energieeffizienz von Ventilatoren verbessern – und das trifft den eigentlichen Kern der manchmal sperrigen Verordnungen der EU: Es ist ein Beitrag zum Klimaschutz.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Im Autobahntunnel oder dem Einkaufszentrum kann nicht einfach mal schnell ein Fenster geöffnet werden – dass hier trotzdem keine dicke Luft herrscht, ist moderner Technik zu verdanken. Große industrielle Lüftungsanlagen funktionieren so gut, dass sie im Alltag kaum wahrgenommen werden, haben allerdings einen Nachteil: den Energieverbrauch. Die Europäische Union hat angekündigt, die Ökodesign-Richtlinie für Industrieventilatoren kommendes Jahr zu verschärfen. In seiner Doktorarbeit an der Hochschule Coburg und der FAU Erlangen-Nürnberg hat Manuel Fritsche dafür eine Lösung entwickelt.</em>

Im Bereich der Ventilatoren gibt es Handlungsbedarf. Grund ist eine EU-Verordnung: Nr. 327/2011 als Teil der ErP Richtlinie 2009/125/EG schreibt immer strengere Anforderungen an die Energieeffizienz für diese Maschinen vor. „Der Mindestwirkungsgrad wird vom Gesetzgeber mit der Zeit systematisch erhöht“, sagt Manuel Fritsche. „Das stellt für Ventilatorenhersteller eine ernstzunehmende technische Herausforderung dar.“ Fritsche sitzt an einem Rechner im Labor für Strömungsmechanik der Hochschule Coburg; die beiden großen Bildschirme vor ihm zeigen ineinanderfließendes Pink, Gelb und Grün. „Numerische Strömungssimulationen“, erklärt er. Um sie darzustellen, wird berechnet, wie verschiedene Faktoren die Luftströmung am Ventilator beeinflussen.

„Strömungen sind komplexe Vorgänge: Da gibt’s Turbulenz, Dreidimensionalität, Instationarität.“ Vom Zusammenspiel hängt ab, wie Luftströme fließen. Wenn zum Beispiel am Ventilatoren-Blatt eine Verwirbelung entsteht, wird die Energie nicht gut umgesetzt; der Wirkungsgrad ist schlecht. Im Idealfall strömt die Luft einfach entlang der Schaufel des Ventilators. „Wie die optimale Strömungsführung ist, haben sich Ingenieure und Ingenieurinnen schon früher überlegt“, berichtet Fritsche. „Man hat dann mehrere Prototypen erstellt und getestet, was am besten funktioniert.“ Seit etwa 20 Jahren verlagern sich diese Tests immer mehr in Computersimulationen und statt wie früher ein paar Prototypen zu bauen, hat der 34-Jährige für seine Doktorarbeit Tausende Simulationen durchgeführt.

<strong>Wo bisher bekannte Verfahren scheitern</strong>

Bei den altbekannten Auslegungsverfahren wird von einer zylindrischen Nabenform und aerodynamisch profilierten Schaufeln ausgegangen, für die empirische Profildaten benötigt werden. Niederdruck-Axialventilatoren werden in der industriellen Praxis aus Kosten- und Fertigungsgründen allerdings meist mit dreidimensional gebogenen Schaufeln aus gleichbleibend dickem Blech hergestellt. Dafür hat Fritsche eine „Simulationsgetriebene Auslegungs- und Optimierungsstrategie für den Anwendungsfall eines Axialventilators mit Leitapparat“ entwickelt. Für die überdurchschnittliche Leistung dieser Doktorarbeit wurde er mit „Magna Cum Laude“ ausgezeichnet. Betreut wurde die kooperative Promotion an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-philipp-epple.html">Prof. Dr. Philipp Epple</a>, Leiter des Labors für Strömungsmechanik, sowie von Prof. Dr. Antonio Delgado vom Lehrstuhl für Strömungsmechanik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

<strong>Vom ersten Semester bis zur Promotion an der Hochschule</strong>

Epple freut sich sehr über das abgeschlossene Promotionsverfahren seines wissenschaftlichen Mitarbeiters. Fritsche ist mit der Hochschule schon lange verbunden. Er lebt in Ebensfeld im Kreis Lichtenfels, hat an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau- und Automobiltechnik </a>der Hochschule Coburg bereits sein Diplom- und sein Masterstudium absolviert und bleibt nach der Promotion als Postdoc an der Fakultät. Sein Coburger Doktorvater Epple dankt dem Dekan Prof. Dr. Alexander Rost für die Unterstützung dieses Promotionsverfahrens. „Mein besonderer Dank gilt außerdem der Hochschulleitung“, sagt Epple. „Insbesondere unser Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a> und unser Vize-Präsident für Forschung,<a href="t3://page?uid=712"> Prof. Dr. Martin Synold</a>, haben die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen und unterstützen Forschung und Promotionsvorhaben stetig.“

<strong>Wissenschaft und Industrie: ein erfolgreiches Transferprojekt</strong>

Präsident Gast kommt selbst aus der Fakultät Maschinenbau- und Automobiltechnik, hat Fritsches Arbeit einige Zeit aus nächster Nähe erlebt und freut sich sehr, dass die Forschungsergebnisse aus dieser Doktorarbeit in die industrielle Praxis transferiert werden. Die Dissertation ist Teil eines Kooperationsprojekts zwischen der Hochschule Coburg und einem Ventilatorenhersteller, das über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundeswirtschaftsministeriums gefördert wird.

Mit Hilfe von Prototypen des Industriepartners wurde Fritsches neues Auslegungs- und Optimierungsverfahren validiert. „Als Handmuster hat mir außerdem das Institut für Prototypen- und Modelltechnik der Hochschule Coburg Ventilatoren im 3D-Druckverfahren erstellt“, ergänzt der Doktorand. Auf Basis seiner Forschung können Axialventilatoren nun mit nennenswerten Wirkungsgradsteigerungen und optimiertem Betriebsverhalten ausgelegt werden. Das trägt dazu bei, die künftig strengere EU-Richtlinie zu erfüllen. Überall dort, wo wie im Parkhaus oder Einkaufszentrum große Lüftungsanlagen eingesetzt werden, kann das entwickelte Verfahren die Energieeffizienz von Ventilatoren verbessern – und das trifft den eigentlichen Kern der manchmal sperrigen Verordnungen der EU: Es ist ein Beitrag zum Klimaschutz.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/90-Promotion-Fritsche-84-1024x667.jpg"
                        fileSize="133289"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="667"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/90-Promotions_Fritsche_Delgado_Epple.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/90-Promotion-Fritsche-30-1024x684.jpg"
                        fileSize="105973"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Aufbruchstimmung in der Alzheimer-Forschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aufbruchstimmung-in-der-alzheimer-forschung/</link>
                <pubDate>Fri, 17 May 2024 07:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aufbruchstimmung-in-der-alzheimer-forschung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bei der Alzheimer Erkrankung lagern sich Eiweiße im Gehirn ab und schädigen es. Prof. Dr. Susanne Aileen Funke von der Hochschule Coburg hat eine Methode gefunden, die solche gefährlichen Eiweißverbindungen verhindern soll. Es ist angewandte Grundlagenforschung – noch weit entfernt davon, ein Medikament zu werden. Aber die bisherigen Forschungsergebnisse sind vielversprechend und stoßen auf großes Interesse. Die Coburger Wissenschaftlerin hat sie der Fachwelt bei der diesjährigen Conference on Alzheimer’s and Parkinson’s Diseases (AD/PD) präsentiert und erklärt sie einer breiten Bevölkerung in der Sendung 4you von TV Oberfranken.</em></p>&#13;
<p>Wenn ein Mensch an Alzheimer erkrankt, verändert sich etwas im Gehirn: Zwei köpereigene Proteine fangen an, sich auf eine spezielle Art zusammenzuballen. Das Amyloid-beta-Peptid verbindet sich mit Peptiden der gleichen Sorte und lagert sich zwischen den Nervenzellen als Plaques ab. Und in den Nervenzellen beginnen Tau-Proteine, mit anderen Tau-Proteinen so genannte Tangles oder Fibrillen zu bilden. „Als einzelnes Protein ist Tau sehr wichtig für den Körper“, erklärt <a href="t3://page?uid=512">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a> aus der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. „Aber sobald es mit sich selbst aggregiert, wird es sehr giftig.“ Nach einiger Zeit sterben die betroffenen Nervenzellen. Alzheimer-Demenz ist eine neurodegenerative Erkrankung. Die Betroffenen verlieren kognitive Fähigkeiten. Mehr und mehr Erinnerungen werden gelöscht, Persönlichkeiten langsam zerstört.</p>&#13;
<p>Die Arbeitsgruppe der Coburger Molekularbiologin Funke forscht an kleinen Eiweißwirkstoffen, Peptiden, die an das Tau-Protein binden. So wird verhindert, dass Tau mit sich selber aggregieren kann.&nbsp;„Im Reagenzglas funktioniert das und wir haben inzwischen erste Zellkulturversuche durchgeführt.“ Von einem Medikament ist das noch weit entfernt: „Da müssen noch einige Zellkulturversuche folgen und für die weitere Entwicklung braucht es Kooperationspartner.“ Bis die Wirkstoffe in der Pharmaindustrie weiterentwickelt und getestet werden, können Jahre, vielleicht Jahrzehnte vergehen.</p>&#13;
<p><strong>Was sich weltweit in der Alzheimer-Forschung tut</strong></p>&#13;
<p>Funke berichtet von der 18th International Conference on Alzheimer’s and Parkinson’s Diseases (AD/PD), einer der wichtigsten europäischen Tagungen zum Thema mit 4700 Teilnehmenden aus über 70 verschiedenen Ländern. Die renommierte Alzheimer-Forscherin der Hochschule Coburg hielt dort einen Vortrag und leitete die entsprechende Session. „Die Atmosphäre war diesmal anders, es herrscht eine Art Aufbruchsstimmung“, sagt sie. „Es ist ja so, dass sehr, sehr lange keine neuen Medikamente zugelassen worden sind.“ Nur die Symptome von Alzheimer konnten bisher behandelt werden. „Jetzt sind aber beispielsweise in den USA erste Therapien zugelassen worden, die den Krankheitsverlauf verändern können.“ Der Effekt ist allerdings nicht so deutlich wie erhofft, die Medikamente sind teuer, haben Nebenwirkungen und müssen in einer sehr frühen Phase der Krankheit verabreicht werden, was nicht so einfach ist. Alzheimer wird ja meist erst diagnostiziert, wenn die Symptome deutlich werden. Bis dahin sind durch die Krankheit aber unbemerkt schon viele Schäden im Gehirn entstanden, denn sie beginnt viele Jahre vorher. „Aber auch bei der Biomarker-Forschung, die bei der frühzeitigen Diagnose hilft, tut sich etwas“, erklärt Funke. Ihre eigene Forschung ist ein weiterer bedeutender Ansatz: Am <a href="t3://page?uid=891">Institut für Bioanalytik </a>der Hochschule Coburg wurde mit Methoden wie dem so genannten Phagen-Display-Verfahren zwei D-Peptide gefunden, die an genau den richtigen Stellen des Tau-Proteins andocken. D-Peptide bestehen aus D-Aminosäuren, diese sind das räumliche Spiegelbild natürlicher L-Aminosäuren. Sie kommen so in der Natur nicht vor und werden im Körper nicht so schnell wie natürliche Peptide durch körpereigene Abwehrsysteme angegriffen. Entscheidend für die gefährliche Verbindung mehrerer Tau-Proteine sind die Hexapeptid-Motive PHF6* (Aminosäuren 275 bis 280 von Tau, Sequenz VQIINK) und PHF6 (Aminosäuren 306 bis 311 von Tau, Sequenz VQIVYK). Funkes Arbeitsgruppe fand dafür zwei ideale D-Peptide: MMD3 bindet an PHF6* und ISAD1 an PHF6. Die Aggregation von Tau-Proteinen wird damit verändert.</p>&#13;
<p><strong>Die Coburger Peptide verhindern die giftige Reaktion</strong></p>&#13;
<p>„Wir haben die Fähigkeit der D-Peptide, an Tau zu binden und dessen Fibrillierung zu verändern, durch biochemische, biophysikalische und bioinformatische Methoden untersucht”, erklärt Funke. Außerdem wurde in ersten Zellkulturexperimenten gezeigt, dass die D-Peptide von den Zellen effizient aufgenommen werden und in der Praxis tatsächlich die giftige Reaktion der Tau-Peptide hemmen. „Das kann sehr interessant für eine Therapie von Alzheimer sein”, sagt die Professorin vorsichtig. Alzheimer sei eine sehr komplexe Krankheit, bei der die Ursachen und Zusammenhänge immer noch nicht ganz klar sind. Außerdem ist nicht&nbsp;gesagt, dass das, was in Reagenzglas und Zellkultur passiert, genauso im Gehirn eines Menschen läuft. „Es sind noch viele Schritte nötig, bis MMD3 und ISAD1 vielleicht als Therapeutika für ein frühzeitiges Eingreifen in die Alzheimer-Krankheit entwickelt werden.” Funke will keine falschen Hoffnungen schüren:&nbsp;„Es kann immer ein Punkt kommen, an dem es kippt, an dem man merkt: Hier funktioniert es doch nicht.“ Aber immerhin wurde bereits für eine Reihe anderer D-Peptide gezeigt, dass sie nach oraler Verabreichung die Blut-Hirn-Schranke überwinden – ein wichtiger Punkt, damit ein Medikament in den Hirnzellen wirken kann. Alle Tests, alle Versuche, alle Ergebnisse sind bisher positiv gelaufen. Jetzt sucht die Professorin erst einmal die richtigen Partner, um das Thema weiter voranzutreiben. Wenn aus der Forschung ein Medikament entwickelt wird, dauert das vielleicht dann noch zehn, 15 Jahre. „Aber es sieht wirklich aus, als könnte was draus werden.”</p>&#13;
<p><strong>Beitrag von TV Oberfranken</strong></p>&#13;
<p>Um die Alzheimerforschung an der Hochschule Coburg geht es am Mittwoch, 22. Mai, auch in der Sendung 4you auf TV Oberfranken: Zu sehen über Kabel um 18.30 Uhr und über SAT (FrankenPlus) um 19.30 Uhr. Danach ist der Beitrag in der Mediathek von TVO verfügbar: <a href="http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/" target="_blank" rel="noopener">http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei der Alzheimer Erkrankung lagern sich Eiweiße im Gehirn ab und schädigen es. Prof. Dr. Susanne Aileen Funke von der Hochschule Coburg hat eine Methode gefunden, die solche gefährlichen Eiweißverbindungen verhindern soll. Es ist angewandte Grundlagenforschung – noch weit entfernt davon, ein Medikament zu werden. Aber die bisherigen Forschungsergebnisse sind vielversprechend und stoßen auf großes Interesse. Die Coburger Wissenschaftlerin hat sie der Fachwelt bei der diesjährigen Conference on Alzheimer’s and Parkinson’s Diseases (AD/PD) präsentiert und erklärt sie einer breiten Bevölkerung in der Sendung 4you von TV Oberfranken.</em></p>&#13;
<p>Wenn ein Mensch an Alzheimer erkrankt, verändert sich etwas im Gehirn: Zwei köpereigene Proteine fangen an, sich auf eine spezielle Art zusammenzuballen. Das Amyloid-beta-Peptid verbindet sich mit Peptiden der gleichen Sorte und lagert sich zwischen den Nervenzellen als Plaques ab. Und in den Nervenzellen beginnen Tau-Proteine, mit anderen Tau-Proteinen so genannte Tangles oder Fibrillen zu bilden. „Als einzelnes Protein ist Tau sehr wichtig für den Körper“, erklärt <a href="t3://page?uid=512">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a> aus der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. „Aber sobald es mit sich selbst aggregiert, wird es sehr giftig.“ Nach einiger Zeit sterben die betroffenen Nervenzellen. Alzheimer-Demenz ist eine neurodegenerative Erkrankung. Die Betroffenen verlieren kognitive Fähigkeiten. Mehr und mehr Erinnerungen werden gelöscht, Persönlichkeiten langsam zerstört.</p>&#13;
<p>Die Arbeitsgruppe der Coburger Molekularbiologin Funke forscht an kleinen Eiweißwirkstoffen, Peptiden, die an das Tau-Protein binden. So wird verhindert, dass Tau mit sich selber aggregieren kann.&nbsp;„Im Reagenzglas funktioniert das und wir haben inzwischen erste Zellkulturversuche durchgeführt.“ Von einem Medikament ist das noch weit entfernt: „Da müssen noch einige Zellkulturversuche folgen und für die weitere Entwicklung braucht es Kooperationspartner.“ Bis die Wirkstoffe in der Pharmaindustrie weiterentwickelt und getestet werden, können Jahre, vielleicht Jahrzehnte vergehen.</p>&#13;
<p><strong>Was sich weltweit in der Alzheimer-Forschung tut</strong></p>&#13;
<p>Funke berichtet von der 18th International Conference on Alzheimer’s and Parkinson’s Diseases (AD/PD), einer der wichtigsten europäischen Tagungen zum Thema mit 4700 Teilnehmenden aus über 70 verschiedenen Ländern. Die renommierte Alzheimer-Forscherin der Hochschule Coburg hielt dort einen Vortrag und leitete die entsprechende Session. „Die Atmosphäre war diesmal anders, es herrscht eine Art Aufbruchsstimmung“, sagt sie. „Es ist ja so, dass sehr, sehr lange keine neuen Medikamente zugelassen worden sind.“ Nur die Symptome von Alzheimer konnten bisher behandelt werden. „Jetzt sind aber beispielsweise in den USA erste Therapien zugelassen worden, die den Krankheitsverlauf verändern können.“ Der Effekt ist allerdings nicht so deutlich wie erhofft, die Medikamente sind teuer, haben Nebenwirkungen und müssen in einer sehr frühen Phase der Krankheit verabreicht werden, was nicht so einfach ist. Alzheimer wird ja meist erst diagnostiziert, wenn die Symptome deutlich werden. Bis dahin sind durch die Krankheit aber unbemerkt schon viele Schäden im Gehirn entstanden, denn sie beginnt viele Jahre vorher. „Aber auch bei der Biomarker-Forschung, die bei der frühzeitigen Diagnose hilft, tut sich etwas“, erklärt Funke. Ihre eigene Forschung ist ein weiterer bedeutender Ansatz: Am <a href="t3://page?uid=891">Institut für Bioanalytik </a>der Hochschule Coburg wurde mit Methoden wie dem so genannten Phagen-Display-Verfahren zwei D-Peptide gefunden, die an genau den richtigen Stellen des Tau-Proteins andocken. D-Peptide bestehen aus D-Aminosäuren, diese sind das räumliche Spiegelbild natürlicher L-Aminosäuren. Sie kommen so in der Natur nicht vor und werden im Körper nicht so schnell wie natürliche Peptide durch körpereigene Abwehrsysteme angegriffen. Entscheidend für die gefährliche Verbindung mehrerer Tau-Proteine sind die Hexapeptid-Motive PHF6* (Aminosäuren 275 bis 280 von Tau, Sequenz VQIINK) und PHF6 (Aminosäuren 306 bis 311 von Tau, Sequenz VQIVYK). Funkes Arbeitsgruppe fand dafür zwei ideale D-Peptide: MMD3 bindet an PHF6* und ISAD1 an PHF6. Die Aggregation von Tau-Proteinen wird damit verändert.</p>&#13;
<p><strong>Die Coburger Peptide verhindern die giftige Reaktion</strong></p>&#13;
<p>„Wir haben die Fähigkeit der D-Peptide, an Tau zu binden und dessen Fibrillierung zu verändern, durch biochemische, biophysikalische und bioinformatische Methoden untersucht”, erklärt Funke. Außerdem wurde in ersten Zellkulturexperimenten gezeigt, dass die D-Peptide von den Zellen effizient aufgenommen werden und in der Praxis tatsächlich die giftige Reaktion der Tau-Peptide hemmen. „Das kann sehr interessant für eine Therapie von Alzheimer sein”, sagt die Professorin vorsichtig. Alzheimer sei eine sehr komplexe Krankheit, bei der die Ursachen und Zusammenhänge immer noch nicht ganz klar sind. Außerdem ist nicht&nbsp;gesagt, dass das, was in Reagenzglas und Zellkultur passiert, genauso im Gehirn eines Menschen läuft. „Es sind noch viele Schritte nötig, bis MMD3 und ISAD1 vielleicht als Therapeutika für ein frühzeitiges Eingreifen in die Alzheimer-Krankheit entwickelt werden.” Funke will keine falschen Hoffnungen schüren:&nbsp;„Es kann immer ein Punkt kommen, an dem es kippt, an dem man merkt: Hier funktioniert es doch nicht.“ Aber immerhin wurde bereits für eine Reihe anderer D-Peptide gezeigt, dass sie nach oraler Verabreichung die Blut-Hirn-Schranke überwinden – ein wichtiger Punkt, damit ein Medikament in den Hirnzellen wirken kann. Alle Tests, alle Versuche, alle Ergebnisse sind bisher positiv gelaufen. Jetzt sucht die Professorin erst einmal die richtigen Partner, um das Thema weiter voranzutreiben. Wenn aus der Forschung ein Medikament entwickelt wird, dauert das vielleicht dann noch zehn, 15 Jahre. „Aber es sieht wirklich aus, als könnte was draus werden.”</p>&#13;
<p><strong>Beitrag von TV Oberfranken</strong></p>&#13;
<p>Um die Alzheimerforschung an der Hochschule Coburg geht es am Mittwoch, 22. Mai, auch in der Sendung 4you auf TV Oberfranken: Zu sehen über Kabel um 18.30 Uhr und über SAT (FrankenPlus) um 19.30 Uhr. Danach ist der Beitrag in der Mediathek von TVO verfügbar: <a href="http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/" target="_blank" rel="noopener">http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/91-Funke-Alzheimer-1024x607.jpg"
                        fileSize="79485"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="607"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Alumni]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Allgemein]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Das war Campus.Design Open 2024]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-war-campusdesign-open-2024/</link>
                <pubDate>Thu, 16 May 2024 14:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-war-campusdesign-open-2024/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg öffnete im Mai 2024 bereits zum zehnten Mal ihre Türen zum Campus.Design Open. Den Besucherinnen und Besuchern wurde viel geboten: 40 inspirierende Ausstellungen, 15 spannende Fachvorträge, zehn Workshops, Führungen über den Campus Design, außerdem Führungen im Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) und an allen drei Tagen Live-Musik. </em>

Acht Bands spielten auf der Bühne am Hofbrauhaus – in den Räumen gab es jede Menge Interessantes aus den Bachelor-Studiengängen <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen</a>,<a href="t3://page?uid=156"> Innenarchitektur</a>,<a href="t3://page?uid=157"> Integriertes Produktdesign</a>, dem <a href="t3://page?uid=158">Master Design</a>, dem<a href="t3://page?uid=532"> Master Ressourceneffizientes Planen und Bauen – Bauingenieurwesen</a>, <a href="t3://page?uid=932">Digitale Denkmaltechnologien und Denkmalpflege</a>. Die Studiengänge berichteten aus Seminaren, von Projekten und Exkursionen, zeigten hervorragende Beispiele anhand von Entwürfen und Modellen aus Studienarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Thema Holzbau – und dazu war der renommierte Architekt Tomoaki Uno als Referent extra aus Japan angereist. Weitere Höhepunkte waren zum Beispiel der Tag der Bauingenieure und der Tag der offenen Tür im ISAT. Viele der Entwürfe und Themen zeigten außerdem auf zukunftsweisende Art, wie Nachhaltigkeit mit Ästhetik und Funktion verbunden werden kann. Wie grundlegend der Bezug zur Praxis im Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften ist, beweisen auch die vielen Kooperationen – und für besonders gute Verbindungen standen auch in diesem Jahr wieder der <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/herausragende-abschlussarbeiten-mit-kurbasik-preis-und-hanses-preis-ausgezeichnet.html">Joachim-Kurbasik-Preis und der Ullrich-Hanses-Preis.</a> Sie wurden gestiftet für Absolventinnen und Absolventen mit herausragenden Abschlussarbeiten im Studiengang Bauingenieurwesen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg öffnete im Mai 2024 bereits zum zehnten Mal ihre Türen zum Campus.Design Open. Den Besucherinnen und Besuchern wurde viel geboten: 40 inspirierende Ausstellungen, 15 spannende Fachvorträge, zehn Workshops, Führungen über den Campus Design, außerdem Führungen im Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) und an allen drei Tagen Live-Musik. </em>

Acht Bands spielten auf der Bühne am Hofbrauhaus – in den Räumen gab es jede Menge Interessantes aus den Bachelor-Studiengängen <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen</a>,<a href="t3://page?uid=156"> Innenarchitektur</a>,<a href="t3://page?uid=157"> Integriertes Produktdesign</a>, dem <a href="t3://page?uid=158">Master Design</a>, dem<a href="t3://page?uid=532"> Master Ressourceneffizientes Planen und Bauen – Bauingenieurwesen</a>, <a href="t3://page?uid=932">Digitale Denkmaltechnologien und Denkmalpflege</a>. Die Studiengänge berichteten aus Seminaren, von Projekten und Exkursionen, zeigten hervorragende Beispiele anhand von Entwürfen und Modellen aus Studienarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Thema Holzbau – und dazu war der renommierte Architekt Tomoaki Uno als Referent extra aus Japan angereist. Weitere Höhepunkte waren zum Beispiel der Tag der Bauingenieure und der Tag der offenen Tür im ISAT. Viele der Entwürfe und Themen zeigten außerdem auf zukunftsweisende Art, wie Nachhaltigkeit mit Ästhetik und Funktion verbunden werden kann. Wie grundlegend der Bezug zur Praxis im Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften ist, beweisen auch die vielen Kooperationen – und für besonders gute Verbindungen standen auch in diesem Jahr wieder der <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/herausragende-abschlussarbeiten-mit-kurbasik-preis-und-hanses-preis-ausgezeichnet.html">Joachim-Kurbasik-Preis und der Ullrich-Hanses-Preis.</a> Sie wurden gestiftet für Absolventinnen und Absolventen mit herausragenden Abschlussarbeiten im Studiengang Bauingenieurwesen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-Campus.Design_1160069-1024x768.jpg"
                        fileSize="165263"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-Campus.Design_1150881-768x1024.jpg"
                        fileSize="185725"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-Campus.Design_1150952-1024x768.jpg"
                        fileSize="136603"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-Campus.Design_1150959-768x1024.jpg"
                        fileSize="114670"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-Campus.Design_1150994-1024x768.jpg"
                        fileSize="204636"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-Campus.Design_1160020-1024x768.jpg"
                        fileSize="200937"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-Campus.Design_1160113-1024x768.jpg"
                        fileSize="127891"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-Campus.Design_1160120-1024x768.jpg"
                        fileSize="208696"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-Campus.Design_1160143-1024x768.jpg"
                        fileSize="162256"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-Campus.Design_1160157-768x1024.jpg"
                        fileSize="100474"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-ISAT-_1150969-768x1024.jpg"
                        fileSize="97850"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-ISAT-_1150970-1024x768.jpg"
                        fileSize="128264"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-ISAT-_1150978-1024x768.jpg"
                        fileSize="108706"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Landleben neu gestalten mit RURASMUS]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/landleben-neu-gestalten-mit-rurasmus/</link>
                <pubDate>Thu, 16 May 2024 13:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/landleben-neu-gestalten-mit-rurasmus/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit einem Auslandsemester bringen viele Studis vibrierende Metropolen und kulturelle Epizentren in Verbindung. Doch statt dem Rausch der Großstadt können sie auch die idyllische Stille eines Kulturzentrums wählen und dafür Einblicke erhaschen, die es sonst nirgends gibt: Studierende der Hochschule Coburg arbeiten in einer „Aufs Land Woche“ des RURASMUS-Programms an Wohnkonzepten der Zukunft.</em></p>&#13;
<p>Ein Hochschul-Semester auf dem Land ist nicht nur was für Naturverliebte. Für elf Studierende der Hochschule Coburg im 6. Semester <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Bachelor Architektur</a> ist es auch ein Lehr- und Gestaltungsauftrag. Dafür sind sie aktuell für fünf Tage im Rahmen des „RURASMUS“-Programms zur Workshop-Woche in der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl im Salzkammergut.&nbsp;Der Projektname setzt sich aus den Worten „rural“ (ländlich) und „ERASMUS“, dem Förderprogramm der EU für Auslandsaufenthalte von Studierenden, zusammen.</p>&#13;
<p>Doch statt an Universitäten und Hochschulen in großen Städten haben die internationalen Studis ganz gezielt den Weg aufs ruhige Land gewählt, denn genau dort finden sie die Probleme, die sie lösen lernen möchten: leerstehende Gebäude, Mehrgenerationen-Wohnen, mangelnde Wohnmöglichkeiten oder explodierende Wohnkosten sowie Tourismusorientierung im Abwanderungsgebiet. „Neues Wohnen in ländlichen Räumen“ heißt das Projekt.</p>&#13;
<p><strong>Wohnen, wo sie wegziehen</strong></p>&#13;
<p>Der Auftrag sei, Konzepte zu entwickeln, wie das Wohnen auf dem Land sich weiterentwickeln muss, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Mario Tvrtkovic</a>, Professur für Städtebau und Entwerfen an der Fakultät Design der Hochschule Coburg: „Das Aufs-Land-Semester verknüpft die universitäre Ausbildung mit der Praxis und Aufenthalt in ländlichen Räumen.“ Tvrtkovic war bereits mit einer anderen Studierendengruppe im Salzkammergut. „Es ist eine Chance, das Leben im ländlichen Europa zu verbessern. Ich habe mich sehr über den Austausch mit den Studierenden aus den deutschen und österreichischen Universitäten und Hochschulen gefreut. Die Eindrücke und Erfahrungen, wie wir zukunftsweisende Transformationen in der Region leisten können, war inspirierend!“ Tvrtkovic ist Initiator und Vorsitzende des Forschungsinstituts zur Förderung neuer Perspektiven für das ländliche Europa.</p>&#13;
<p><strong>Studis mitten im Gemeindeleben</strong></p>&#13;
<p>Anders als in klassischen Auslandssemestern arbeiten die Studierenden eng mit den Kommunen vor Ort zusammen und bekommen Einsichten und Möglichkeiten, die es sonst nicht geben würde. Sie werden in das Gemeindeleben eingebunden und erfahren so, wie durch Eigeninitiative Ideen schnell umgesetzt werden können. Dabei setzen sie sich mit realen Problemstellungen in einem Praxisprojekt mit betroffenen Menschen auseinander.</p>&#13;
<p>Das ist dann für die Studierenden auch gleich zu Hause von Nutzen, sagt Tarek Hansen: „Da ich selbst auf dem Land wohne, betrifft mich die Thematik von RURASMUS und ich finde es spannend wie die Studierenden vor Ort aufgenommen wurden.&nbsp;Ich wollte die Kommilitonen, die Menschen vor Ort und die Region kennenlernen und konkret das Potenzial der dortigen Sichelbauernhofstrukturen weiter ausnutzen und in diese neuen Wohnformen etablieren.“</p>&#13;
<p>Für Jana Will war der Besuch eine Möglichkeit, das Thema Mehrgenerationen-Wohnen oder ländliches Wohnen praktisch zu analysieren: „Vor Ort konnten wir direkt mit den Bewohnern und Ansprechpersonen in einen Austausch kommen und das Salzkammergut kennenlernen. Wir möchten bestehende Strukturen auf ihre Chancen und Herausforderungen prüfen und diese mit unserem Entwurf ergänzen und verbessern.“</p>&#13;
<p><strong>Langfristig rural studieren</strong></p>&#13;
<p>Für die Coburger war es der erste – aber noch nicht letzte Besuch: Die Abschlusspräsentation findet am 30. Juni 2024 in Bad Ischl statt. Dort werden die Ergebnisse des Workshops zusammen mit den Studierenden aus anderen Hochschulen veröffentlicht, die ebenfalls das Salzkammergut besucht haben. Dieser Kulturraum befindet sich in Österreich, am Nordrand der Alpen. Die Kurstadt Bad Ischl ist mit nur 15.000 Einwohnern die kleineste Kulturhauptstadt in diesem Jahr. Der Titel wird von der EU jährlich an drei Städte vergeben, die sich durch besondere Vielfalt und kulturelle Kreativität auszeichnen. Erstmalig haben sich jedoch mehrere Gemeinden zusammengeschlossen, um diesen Titel zu tragen. Acht davon sind Teil des RURASMUS-Projekts „Wohnen der Zukunft“ und somit Studienorte für die Coburger Gäste. Dazu gehören neben der Kurstadt Altmünster, Bad Mitterndorf, Ebensee, Gosau, Grundlsee, Steinbach am Attersee und St. Konrad.</p>&#13;
<p>Professor Tvrtkovic hofft nun, dass diese Form des Auslandsemesters langfristig ein fester Bestandteil des Studiums werden wird. Die Aussicht, dass die jungen Architektur- und Design-Expertinnen und -Experten bald in ländliche Kommunen aus ganz Europa reisen könnten, eröffne ein größeres Spektrum an Bildungs-, Forschungs- und Projektmöglichkeiten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit einem Auslandsemester bringen viele Studis vibrierende Metropolen und kulturelle Epizentren in Verbindung. Doch statt dem Rausch der Großstadt können sie auch die idyllische Stille eines Kulturzentrums wählen und dafür Einblicke erhaschen, die es sonst nirgends gibt: Studierende der Hochschule Coburg arbeiten in einer „Aufs Land Woche“ des RURASMUS-Programms an Wohnkonzepten der Zukunft.</em></p>&#13;
<p>Ein Hochschul-Semester auf dem Land ist nicht nur was für Naturverliebte. Für elf Studierende der Hochschule Coburg im 6. Semester <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Bachelor Architektur</a> ist es auch ein Lehr- und Gestaltungsauftrag. Dafür sind sie aktuell für fünf Tage im Rahmen des „RURASMUS“-Programms zur Workshop-Woche in der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl im Salzkammergut.&nbsp;Der Projektname setzt sich aus den Worten „rural“ (ländlich) und „ERASMUS“, dem Förderprogramm der EU für Auslandsaufenthalte von Studierenden, zusammen.</p>&#13;
<p>Doch statt an Universitäten und Hochschulen in großen Städten haben die internationalen Studis ganz gezielt den Weg aufs ruhige Land gewählt, denn genau dort finden sie die Probleme, die sie lösen lernen möchten: leerstehende Gebäude, Mehrgenerationen-Wohnen, mangelnde Wohnmöglichkeiten oder explodierende Wohnkosten sowie Tourismusorientierung im Abwanderungsgebiet. „Neues Wohnen in ländlichen Räumen“ heißt das Projekt.</p>&#13;
<p><strong>Wohnen, wo sie wegziehen</strong></p>&#13;
<p>Der Auftrag sei, Konzepte zu entwickeln, wie das Wohnen auf dem Land sich weiterentwickeln muss, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Mario Tvrtkovic</a>, Professur für Städtebau und Entwerfen an der Fakultät Design der Hochschule Coburg: „Das Aufs-Land-Semester verknüpft die universitäre Ausbildung mit der Praxis und Aufenthalt in ländlichen Räumen.“ Tvrtkovic war bereits mit einer anderen Studierendengruppe im Salzkammergut. „Es ist eine Chance, das Leben im ländlichen Europa zu verbessern. Ich habe mich sehr über den Austausch mit den Studierenden aus den deutschen und österreichischen Universitäten und Hochschulen gefreut. Die Eindrücke und Erfahrungen, wie wir zukunftsweisende Transformationen in der Region leisten können, war inspirierend!“ Tvrtkovic ist Initiator und Vorsitzende des Forschungsinstituts zur Förderung neuer Perspektiven für das ländliche Europa.</p>&#13;
<p><strong>Studis mitten im Gemeindeleben</strong></p>&#13;
<p>Anders als in klassischen Auslandssemestern arbeiten die Studierenden eng mit den Kommunen vor Ort zusammen und bekommen Einsichten und Möglichkeiten, die es sonst nicht geben würde. Sie werden in das Gemeindeleben eingebunden und erfahren so, wie durch Eigeninitiative Ideen schnell umgesetzt werden können. Dabei setzen sie sich mit realen Problemstellungen in einem Praxisprojekt mit betroffenen Menschen auseinander.</p>&#13;
<p>Das ist dann für die Studierenden auch gleich zu Hause von Nutzen, sagt Tarek Hansen: „Da ich selbst auf dem Land wohne, betrifft mich die Thematik von RURASMUS und ich finde es spannend wie die Studierenden vor Ort aufgenommen wurden.&nbsp;Ich wollte die Kommilitonen, die Menschen vor Ort und die Region kennenlernen und konkret das Potenzial der dortigen Sichelbauernhofstrukturen weiter ausnutzen und in diese neuen Wohnformen etablieren.“</p>&#13;
<p>Für Jana Will war der Besuch eine Möglichkeit, das Thema Mehrgenerationen-Wohnen oder ländliches Wohnen praktisch zu analysieren: „Vor Ort konnten wir direkt mit den Bewohnern und Ansprechpersonen in einen Austausch kommen und das Salzkammergut kennenlernen. Wir möchten bestehende Strukturen auf ihre Chancen und Herausforderungen prüfen und diese mit unserem Entwurf ergänzen und verbessern.“</p>&#13;
<p><strong>Langfristig rural studieren</strong></p>&#13;
<p>Für die Coburger war es der erste – aber noch nicht letzte Besuch: Die Abschlusspräsentation findet am 30. Juni 2024 in Bad Ischl statt. Dort werden die Ergebnisse des Workshops zusammen mit den Studierenden aus anderen Hochschulen veröffentlicht, die ebenfalls das Salzkammergut besucht haben. Dieser Kulturraum befindet sich in Österreich, am Nordrand der Alpen. Die Kurstadt Bad Ischl ist mit nur 15.000 Einwohnern die kleineste Kulturhauptstadt in diesem Jahr. Der Titel wird von der EU jährlich an drei Städte vergeben, die sich durch besondere Vielfalt und kulturelle Kreativität auszeichnen. Erstmalig haben sich jedoch mehrere Gemeinden zusammengeschlossen, um diesen Titel zu tragen. Acht davon sind Teil des RURASMUS-Projekts „Wohnen der Zukunft“ und somit Studienorte für die Coburger Gäste. Dazu gehören neben der Kurstadt Altmünster, Bad Mitterndorf, Ebensee, Gosau, Grundlsee, Steinbach am Attersee und St. Konrad.</p>&#13;
<p>Professor Tvrtkovic hofft nun, dass diese Form des Auslandsemesters langfristig ein fester Bestandteil des Studiums werden wird. Die Aussicht, dass die jungen Architektur- und Design-Expertinnen und -Experten bald in ländliche Kommunen aus ganz Europa reisen könnten, eröffne ein größeres Spektrum an Bildungs-, Forschungs- und Projektmöglichkeiten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/86-Rurasmus-Architektur1-768x1024.jpg"
                        fileSize="116955"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/86-Rurasmus-Architektur2-768x1024.jpg"
                        fileSize="125270"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Diversität]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category><category><![CDATA[Soziale Arbeit]]></category>                                <title><![CDATA[Inklusion oder Sensation? Kleinwüchsige Menschen am Herzogshof]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/inklusion-oder-sensation-kleinwuechsige-menschen-am-herzogshof/</link>
                <pubDate>Wed, 15 May 2024 06:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/inklusion-oder-sensation-kleinwuechsige-menschen-am-herzogshof/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Für ein besonderes Exponat hat die Veste Coburg gerade eine neue Präsentation entwickelt: die Rüstung von Rupert, einem kleinwüchsigen Mann, der im späten 16. Jahrhundert als „Hofzwerg“ auf der Veste Coburg lebte. Kurator Dr. Marcus Pilz spricht am Dienstag, 28. Mai, an der Hochschule Coburg über „Inklusion oder Sensation? Kleinwüchsige Menschen in der frühen Neuzeit“. Die Veranstaltung ist eingebettet in die diesjährigen Gender &amp; Diversity Days der Hochschule.</em>

An den Fürstenhöfen des 16. und 17. Jahrhunderts waren kleinwüchsige Menschen eine häufige Erscheinung. Dies galt auch für den Hof Herzog Johann Casimirs von Sachsen-Coburg (reg. 1586/96-1633), an dem mehrere Menschen als „Hofzwerge“ nachweisbar sind. Ihre Rollen im Hofleben lassen sich nur bruchstückhaft rekonstruieren. Umso wertvoller ist der aufwändige Harnisch, der wohl im späten 16. Jahrhundert für Ruppert, einen kleinwüchsigen Mann am Hof Herzog Johann Casimirs gefertigt wurde.

Zu diesem Thema wird Dr. Marcus Pilz am Dienstag, 28. Mai, einen spannenden Vortrag am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg halten. Er ist Kunsthistoriker und Kurator bei den Kunstsammlungen der Veste Coburg und sein Thema heißt „Inklusion oder Sensation? Kleinwüchsige Menschen in der frühen Neuzeit. Der Harnisch des Coburger „Hofzwergs“ Ruppert und seine Neupräsentation auf der Veste.“

Marcus Pilz wird nicht nur die Rüstung von Ruppert und die Geschichte dahinter vorstellen, sondern auch auf die Frage eingehen, wie man sie heute angemessen, nämlich inklusiv und barrierefrei, also in jeder Hinsicht auf Augenhöhe präsentieren kann. Dies hat die Veste gerade im Zuge einer Restaurierung und Neupräsentation des Exponats getan.

Die Veranstaltung an der Hochschule Coburg findet im Rahmen von <a href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorfs </a>Kursen zur Geschichte der Sozialen Arbeit im <a href="t3://page?uid=99">Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit</a> statt, ist aber auch für die Bevölkerung geöffnet. Der Eintritt ist frei, Beginn ist Dienstag, 28. Mai, um 17.30 Uhr in der Aula, Ende gegen 19 Uhr. Der Vortrag ist außerdem integriert in die Gender &amp; Diversity Days 2024 der Hochschule. Hier geht es am Dienstag, 28. Mai, und Mittwoch, 29. Mai, auf vielfältige Weise um Antidiskriminierung und Empowerment. Weitere Informationen dazu gibt es <a href="http://www.hs-coburg.de/gender-diversity-days">hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Für ein besonderes Exponat hat die Veste Coburg gerade eine neue Präsentation entwickelt: die Rüstung von Rupert, einem kleinwüchsigen Mann, der im späten 16. Jahrhundert als „Hofzwerg“ auf der Veste Coburg lebte. Kurator Dr. Marcus Pilz spricht am Dienstag, 28. Mai, an der Hochschule Coburg über „Inklusion oder Sensation? Kleinwüchsige Menschen in der frühen Neuzeit“. Die Veranstaltung ist eingebettet in die diesjährigen Gender &amp; Diversity Days der Hochschule.</em>

An den Fürstenhöfen des 16. und 17. Jahrhunderts waren kleinwüchsige Menschen eine häufige Erscheinung. Dies galt auch für den Hof Herzog Johann Casimirs von Sachsen-Coburg (reg. 1586/96-1633), an dem mehrere Menschen als „Hofzwerge“ nachweisbar sind. Ihre Rollen im Hofleben lassen sich nur bruchstückhaft rekonstruieren. Umso wertvoller ist der aufwändige Harnisch, der wohl im späten 16. Jahrhundert für Ruppert, einen kleinwüchsigen Mann am Hof Herzog Johann Casimirs gefertigt wurde.

Zu diesem Thema wird Dr. Marcus Pilz am Dienstag, 28. Mai, einen spannenden Vortrag am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg halten. Er ist Kunsthistoriker und Kurator bei den Kunstsammlungen der Veste Coburg und sein Thema heißt „Inklusion oder Sensation? Kleinwüchsige Menschen in der frühen Neuzeit. Der Harnisch des Coburger „Hofzwergs“ Ruppert und seine Neupräsentation auf der Veste.“

Marcus Pilz wird nicht nur die Rüstung von Ruppert und die Geschichte dahinter vorstellen, sondern auch auf die Frage eingehen, wie man sie heute angemessen, nämlich inklusiv und barrierefrei, also in jeder Hinsicht auf Augenhöhe präsentieren kann. Dies hat die Veste gerade im Zuge einer Restaurierung und Neupräsentation des Exponats getan.

Die Veranstaltung an der Hochschule Coburg findet im Rahmen von <a href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorfs </a>Kursen zur Geschichte der Sozialen Arbeit im <a href="t3://page?uid=99">Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit</a> statt, ist aber auch für die Bevölkerung geöffnet. Der Eintritt ist frei, Beginn ist Dienstag, 28. Mai, um 17.30 Uhr in der Aula, Ende gegen 19 Uhr. Der Vortrag ist außerdem integriert in die Gender &amp; Diversity Days 2024 der Hochschule. Hier geht es am Dienstag, 28. Mai, und Mittwoch, 29. Mai, auf vielfältige Weise um Antidiskriminierung und Empowerment. Weitere Informationen dazu gibt es <a href="http://www.hs-coburg.de/gender-diversity-days">hier</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/88-Inklusion_3-1024x782.jpg"
                        fileSize="217110"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="782"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/88-Inklusion_2-768x1024.jpg"
                        fileSize="100800"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/88-Inklusion01-768x1024.jpg"
                        fileSize="143862"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/88-Helme_3-1024x607.jpg"
                        fileSize="76802"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="607"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Herausragende Abschlussarbeiten mit Kurbasik-Preis und Hanses-Preis ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/herausragende-abschlussarbeiten-mit-kurbasik-preis-und-hanses-preis-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Wed, 15 May 2024 06:07:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/herausragende-abschlussarbeiten-mit-kurbasik-preis-und-hanses-preis-ausgezeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="Default"><em>Für ihre herausragenden Abschlussarbeiten im Studiengang Bauingenieurwesen wurden am Freitag Studierende der Hochschule Coburg mit dem Joachim-Kurbasik-Preis und dem Ullrich-Hanses-Preis ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Jeweils vier zukünftige Bauingenieure und Bauingenieurinnen mit den Schwerpunkten „Konstruktiver Ingenieurbau“ und „Infrastrukturplanung“ freuten sich über eine Auszeichnung ihrer Abschlussarbeiten im Rahmen des Campus.Design Open der Hochschule Coburg. Die Jury bestand aus den Lehrenden der jeweiligen Fachbereiche sowie Vertreterinnen und Vertretern der stiftenden Ingenieurgesellschaften – auch diesmal hatte sie es nicht leicht, aus der Fülle an durchweg überdurchschnittlichen Arbeiten die drei herausragendsten auszuwählen. So wurden diesmal auch zwei 3. Preise ausgelobt.</p>&#13;
<p>Die beiden Preise gehen namentlich zurück auf zwei ehemalige Professoren der Hochschule Coburg, die bei ihren Studierenden bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Joachim Kurbasik lehrte von 1963 bis 1993 die Fächer Statik, Stahl- und Spannbetonbau. „Er faszinierte seine Studierenden und begegnete ihnen stets auf Augenhöhe“, so Michael Knörnschild, einem der Initiatoren des seit 2014 verliehenen Kurbasik-Preises. Ullrich Hanses war von 1987 bis 2012 Professor für Bodenmechanik und Grundbau. Hundert Studierende begleitete er bei ihrer Abschlussarbeit und weit über tausend Bauingenieure wurden von Ullrich Hanses unterrichtet. Für seine zahlreichen Verdienste wurde ihm die Ehrenmedaille der Hochschule Coburg verliehen.</p>&#13;
<p>In Erinnerung an ihren gemeinsamen Coburger Professor Joachim Kurbasik stiften den mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Preis jedes Jahr vier nordbayerische Ingenieurgesellschaften: Ingenieurgruppe Knörnschild &amp; Kollegen GmbH, IB Federlein Ingenieurgesellschaft mbH, SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult GmbH, G.I.A. Planung GmbH &amp; Co. KG.</p>&#13;
<p><strong>In diesem Jahr wurden mit dem Joachim-Kurbasik-Preis folgende Absolventen mit ihren Abschlussarbeiten im konstruktiven Ingenieurbau ausgezeichnet:</strong></p>&#13;
<p><strong>1. Preis: Jonas Wagner (Preisgeld 900 €)</strong><br /> Thema: Statischer und wirtschaftlicher Vergleich zwischen Holz-Beton-Hybridbauweise, Stahlbetonskelettbauweise und Massivbauweise anhand eines mehrgeschossigen Hochbauprojektes</p>&#13;
<p><strong>2. Preis: Luca Endler (Preisgeld 700 €)</strong><br /> Thema: Dachtragwerksanalyse der Thüringenhalle in Erfurt</p>&#13;
<p><strong>3. Preis: Lukas Eck (Preisgeld 450 €)</strong><br /> Thema: Vergleich zum CO2-Bilanz zwischen Holz- und Stahlkonstruktionen am Beispiel des Pavillons in Mitwitz</p>&#13;
<p><strong>3. Preis: Simon Künzel (Preisgeld 450 €)</strong><br /> Thema: Entwurf und Modellierung einer Brücke über die A73 bei der Anschlussstelle Bad Staffelstein Kurzentrum</p>&#13;
<p>Die Laudatio für den Kurbasik-Preis war eine inspirierende Reise durch das Leben von Prof. Kurbasik. Benjamin Steven Reiche (GIA) und Christian Neubauer (SRP) zeichneten ein lebendiges Bild von Professor Kurbasik und verknüpfen sein Leben mit geschichtlichen Ereignissen und technischen Entwicklungen. Die Werte und Botschaften, für die der Professor stand, sind heute aktuell wie nie: Ihm ging es auch darum, den Absolventinnen und Absolventen in verschiedenen Beispielen Lektionen wie Mut und Demut mit auf den Weg zu geben zeigt.</p>&#13;
<p>Stifter des Ullrich-Hanses-Preises sind: SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult GmbH, agc Abfallwirtschaft GmbH, dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH, Krumpholz Bodentechnik GmbH, Ingenieurbüro Greiner Eisfeld GbR.</p>&#13;
<p><strong>Die diesjährigen Preisträger des Ullrich-Hanses-Preises (Schwerpunkt „Infrastrukturplanung“) sind:</strong></p>&#13;
<p><strong>1. Preis: Juliane Mohr (Preisgeld 1.000 €)</strong><br /> Thema: Vergleich von Böschungsbruchberechnungen mit analytischen und numerischen Verfahren</p>&#13;
<p><strong>2. Preis: Florian Dippold (Preisgeld 700 €)</strong><br /> Thema: Lean Management im Tiefbau am Beispiel eines konkreten Bauprojekts</p>&#13;
<p><strong>3. Preis: Lisa Göldner (Preisgeld 400 €)</strong><br /> Thema: Planung der Gründung des Neubaus auf dem Schlachthofgelände in Coburg<br /> <strong>3. Preis: Max Ruppert (Preisgeld 400 €)</strong><br /> Thema: Implementierung von BIM zur modellbasierten Mengenermittlung und Kalkulation in einem mittelständischen Bauunternehmen</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Markus Weber hielt die Laudatio für den Ullrich-Hanses-Preis. Er zeigte sich beeindruckt von Ullrich Hanses und gab einen Einblick in dessen Leben und Verdienste innerhalb und außerhalb der Hochschule. Besonders erfreut war Prof. Weber darüber, dass Lena Hanses, die Ehefrau von Ullrich Hanses, nach wie vor eine enge Bindung zum Studiengang und zur Hochschule hat.</p>&#13;
<p>Wie in den Vorjahren war die Veranstaltung auch dieses Jahr mit beeindruckenden Arbeiten von glücklichen Preisträgerinnen und Preisträgern ein voller Erfolg. Die Vorfreude der Jury auf das nächste Jahr ist bereits geweckt. Die stiftenden Unternehmen sind sich der Bedeutung der Förderung von Nachwuchstalenten für eine erfolgreiche Zukunft bewusst und beabsichtigen daher, diese Bemühungen auch in den kommenden Jahren fortzusetzen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="Default"><em>Für ihre herausragenden Abschlussarbeiten im Studiengang Bauingenieurwesen wurden am Freitag Studierende der Hochschule Coburg mit dem Joachim-Kurbasik-Preis und dem Ullrich-Hanses-Preis ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Jeweils vier zukünftige Bauingenieure und Bauingenieurinnen mit den Schwerpunkten „Konstruktiver Ingenieurbau“ und „Infrastrukturplanung“ freuten sich über eine Auszeichnung ihrer Abschlussarbeiten im Rahmen des Campus.Design Open der Hochschule Coburg. Die Jury bestand aus den Lehrenden der jeweiligen Fachbereiche sowie Vertreterinnen und Vertretern der stiftenden Ingenieurgesellschaften – auch diesmal hatte sie es nicht leicht, aus der Fülle an durchweg überdurchschnittlichen Arbeiten die drei herausragendsten auszuwählen. So wurden diesmal auch zwei 3. Preise ausgelobt.</p>&#13;
<p>Die beiden Preise gehen namentlich zurück auf zwei ehemalige Professoren der Hochschule Coburg, die bei ihren Studierenden bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Joachim Kurbasik lehrte von 1963 bis 1993 die Fächer Statik, Stahl- und Spannbetonbau. „Er faszinierte seine Studierenden und begegnete ihnen stets auf Augenhöhe“, so Michael Knörnschild, einem der Initiatoren des seit 2014 verliehenen Kurbasik-Preises. Ullrich Hanses war von 1987 bis 2012 Professor für Bodenmechanik und Grundbau. Hundert Studierende begleitete er bei ihrer Abschlussarbeit und weit über tausend Bauingenieure wurden von Ullrich Hanses unterrichtet. Für seine zahlreichen Verdienste wurde ihm die Ehrenmedaille der Hochschule Coburg verliehen.</p>&#13;
<p>In Erinnerung an ihren gemeinsamen Coburger Professor Joachim Kurbasik stiften den mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Preis jedes Jahr vier nordbayerische Ingenieurgesellschaften: Ingenieurgruppe Knörnschild &amp; Kollegen GmbH, IB Federlein Ingenieurgesellschaft mbH, SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult GmbH, G.I.A. Planung GmbH &amp; Co. KG.</p>&#13;
<p><strong>In diesem Jahr wurden mit dem Joachim-Kurbasik-Preis folgende Absolventen mit ihren Abschlussarbeiten im konstruktiven Ingenieurbau ausgezeichnet:</strong></p>&#13;
<p><strong>1. Preis: Jonas Wagner (Preisgeld 900 €)</strong><br /> Thema: Statischer und wirtschaftlicher Vergleich zwischen Holz-Beton-Hybridbauweise, Stahlbetonskelettbauweise und Massivbauweise anhand eines mehrgeschossigen Hochbauprojektes</p>&#13;
<p><strong>2. Preis: Luca Endler (Preisgeld 700 €)</strong><br /> Thema: Dachtragwerksanalyse der Thüringenhalle in Erfurt</p>&#13;
<p><strong>3. Preis: Lukas Eck (Preisgeld 450 €)</strong><br /> Thema: Vergleich zum CO2-Bilanz zwischen Holz- und Stahlkonstruktionen am Beispiel des Pavillons in Mitwitz</p>&#13;
<p><strong>3. Preis: Simon Künzel (Preisgeld 450 €)</strong><br /> Thema: Entwurf und Modellierung einer Brücke über die A73 bei der Anschlussstelle Bad Staffelstein Kurzentrum</p>&#13;
<p>Die Laudatio für den Kurbasik-Preis war eine inspirierende Reise durch das Leben von Prof. Kurbasik. Benjamin Steven Reiche (GIA) und Christian Neubauer (SRP) zeichneten ein lebendiges Bild von Professor Kurbasik und verknüpfen sein Leben mit geschichtlichen Ereignissen und technischen Entwicklungen. Die Werte und Botschaften, für die der Professor stand, sind heute aktuell wie nie: Ihm ging es auch darum, den Absolventinnen und Absolventen in verschiedenen Beispielen Lektionen wie Mut und Demut mit auf den Weg zu geben zeigt.</p>&#13;
<p>Stifter des Ullrich-Hanses-Preises sind: SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult GmbH, agc Abfallwirtschaft GmbH, dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH, Krumpholz Bodentechnik GmbH, Ingenieurbüro Greiner Eisfeld GbR.</p>&#13;
<p><strong>Die diesjährigen Preisträger des Ullrich-Hanses-Preises (Schwerpunkt „Infrastrukturplanung“) sind:</strong></p>&#13;
<p><strong>1. Preis: Juliane Mohr (Preisgeld 1.000 €)</strong><br /> Thema: Vergleich von Böschungsbruchberechnungen mit analytischen und numerischen Verfahren</p>&#13;
<p><strong>2. Preis: Florian Dippold (Preisgeld 700 €)</strong><br /> Thema: Lean Management im Tiefbau am Beispiel eines konkreten Bauprojekts</p>&#13;
<p><strong>3. Preis: Lisa Göldner (Preisgeld 400 €)</strong><br /> Thema: Planung der Gründung des Neubaus auf dem Schlachthofgelände in Coburg<br /> <strong>3. Preis: Max Ruppert (Preisgeld 400 €)</strong><br /> Thema: Implementierung von BIM zur modellbasierten Mengenermittlung und Kalkulation in einem mittelständischen Bauunternehmen</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Markus Weber hielt die Laudatio für den Ullrich-Hanses-Preis. Er zeigte sich beeindruckt von Ullrich Hanses und gab einen Einblick in dessen Leben und Verdienste innerhalb und außerhalb der Hochschule. Besonders erfreut war Prof. Weber darüber, dass Lena Hanses, die Ehefrau von Ullrich Hanses, nach wie vor eine enge Bindung zum Studiengang und zur Hochschule hat.</p>&#13;
<p>Wie in den Vorjahren war die Veranstaltung auch dieses Jahr mit beeindruckenden Arbeiten von glücklichen Preisträgerinnen und Preisträgern ein voller Erfolg. Die Vorfreude der Jury auf das nächste Jahr ist bereits geweckt. Die stiftenden Unternehmen sind sich der Bedeutung der Förderung von Nachwuchstalenten für eine erfolgreiche Zukunft bewusst und beabsichtigen daher, diese Bemühungen auch in den kommenden Jahren fortzusetzen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/89-hanses_01_final02_presse-1024x683.jpg"
                        fileSize="932108"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/89-kurbasik_03_final_presse-1024x683.jpg"
                        fileSize="923972"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/89-1kurbasik_03_final_presse-1024x576.jpg"
                        fileSize="125345"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/89-1hanses_01_final02_presse-1024x576.jpg"
                        fileSize="136584"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[„Gründen kann man lernen“: Auftakt Gründungs-Hub Oberfranken GO!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-der-idee-zum-produkt-auftakt-gruendungs-hub-oberfranken-go/</link>
                <pubDate>Fri, 10 May 2024 10:06:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-der-idee-zum-produkt-auftakt-gruendungs-hub-oberfranken-go/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wissenschaftsminister Markus Blume hat Bayerns neue Gründungs-Hubs eröffnet. Sie sind eine Starthilfe für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeitende, damit ihre Geschäftsideen tatsächlich den Weg auf den Markt finden. Die Hochschule Coburg ist Teil des oberfränkischen Gründungshubs GO! und hat ihren Fokus auf Kreativwirtschaft, sozialem Unternehmertum und Technik/Informatik.</em>

Was braucht es, damit eine gute Idee nicht in der Schublade liegen bleibt? Zuspruch, Erfahrungsaustausch und tatkräftige Unterstützung. In fünf bayerischen Gründungs-Hubs finden Studierende mit innovativen Start-Up-Ideen nun genau das. „Gründen kann man lernen: Unsere Gründungs-Hubs helfen Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Durchstarten“, sagte Wissenschaftsminister Markus Blume bei der offiziellen Eröffnung der Hubs. „Jede große Idee hat einmal klein angefangen: Wer eine echte Vision hat, kann diese in Bayern mit unserer Unterstützung auch in die Tat umsetzen. Bayern ist die beste Base für Start-ups!“

Der mittelfränkische Hub „Entrepreneurial Innovation Hub“ richtete das Eröffnungs-Event stellvertretend für alle Hubs aus. Die fünf neuen Gründungszentren sind Teil der Initiative „Hightech Transfer Bayern“, in welche die Bayerische Staatsregierung insgesamt über 100 Millionen Euro investiert. Die Hubs setzen sich zusammen aus regional benachbarten Hochschulen und Universitäten. Der oberfränkische Gründungs-Hub GO! will Gründungstalente fördern, Innovation nähren und Oberfranken voranbringen.

<strong>Hochschule Coburg stärkt Kreativwirtschaft, soziales Unternehmertum und Technik/Informatik</strong>

„Wir bauen Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und wir bündeln unsere Kräfte und Kompetenzen für ein robustes, eng vernetztes Gründungsökosystem. So gestaltet Bayreuth ein breites Bildungsangebot für eine profunde Unternehmerausbildung, das Forschung in Handeln übersetzt. Bamberg verknüpft geisteswissenschaftliche Perspektiven mit digitalen Technologien. Der Coburger Fokus liegt auf Kreativwirtschaft, sozialem Unternehmertum und Technik/Informatik, während Hof wiederum die technologiebasierten Gründungen stärkt. Aus unserer Sicht eine vielversprechende Kombination für die Zukunft Oberfrankens!“, sagte Prof. Dr. Kai Fischbach, Präsident der Universität Bamberg. An der Universität Bamberg wird der Gründungshub GO! federführend koordiniert. Die Themen der Hochschule Coburg wurden von <a href="t3://page?uid=462">Präsident Prof. Dr. Stefan Gast</a> präsentiert. Mit dem Referat Transfer und Entrepreneurship bietet die Hochschule Gründungsinteressierten vielfältige Unterstützung.

In den Hubs gehen Qualifizierungs- und Vernetzungsprogramme für gründungsaffine Studierende und Mitarbeitende an den Start, die umfassendes Wissen in Sachen Innovation und Unternehmertum vermitteln, Gründerinnen und Gründer untereinander sowie mit Unternehmen und Leistungspartnern vernetzen und ihnen die Chance geben, in verschiedenen Modulen praxisnahe Erfahrung zu erwerben, auch beispielsweise im Ausland. Weitere  Informationen gibt es <a href="https://www.stmwk.bayern.de/allgemein/meldung/7127/von-der-idee-zum-produkt-gruendungs-hubs-in-fuenf-hochschulregionen-sind-starthilfe-fuer-studierende-und-wissenschaftliche-mitarbeitende.html">hier in der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wissenschaftsminister Markus Blume hat Bayerns neue Gründungs-Hubs eröffnet. Sie sind eine Starthilfe für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeitende, damit ihre Geschäftsideen tatsächlich den Weg auf den Markt finden. Die Hochschule Coburg ist Teil des oberfränkischen Gründungshubs GO! und hat ihren Fokus auf Kreativwirtschaft, sozialem Unternehmertum und Technik/Informatik.</em>

Was braucht es, damit eine gute Idee nicht in der Schublade liegen bleibt? Zuspruch, Erfahrungsaustausch und tatkräftige Unterstützung. In fünf bayerischen Gründungs-Hubs finden Studierende mit innovativen Start-Up-Ideen nun genau das. „Gründen kann man lernen: Unsere Gründungs-Hubs helfen Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Durchstarten“, sagte Wissenschaftsminister Markus Blume bei der offiziellen Eröffnung der Hubs. „Jede große Idee hat einmal klein angefangen: Wer eine echte Vision hat, kann diese in Bayern mit unserer Unterstützung auch in die Tat umsetzen. Bayern ist die beste Base für Start-ups!“

Der mittelfränkische Hub „Entrepreneurial Innovation Hub“ richtete das Eröffnungs-Event stellvertretend für alle Hubs aus. Die fünf neuen Gründungszentren sind Teil der Initiative „Hightech Transfer Bayern“, in welche die Bayerische Staatsregierung insgesamt über 100 Millionen Euro investiert. Die Hubs setzen sich zusammen aus regional benachbarten Hochschulen und Universitäten. Der oberfränkische Gründungs-Hub GO! will Gründungstalente fördern, Innovation nähren und Oberfranken voranbringen.

<strong>Hochschule Coburg stärkt Kreativwirtschaft, soziales Unternehmertum und Technik/Informatik</strong>

„Wir bauen Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und wir bündeln unsere Kräfte und Kompetenzen für ein robustes, eng vernetztes Gründungsökosystem. So gestaltet Bayreuth ein breites Bildungsangebot für eine profunde Unternehmerausbildung, das Forschung in Handeln übersetzt. Bamberg verknüpft geisteswissenschaftliche Perspektiven mit digitalen Technologien. Der Coburger Fokus liegt auf Kreativwirtschaft, sozialem Unternehmertum und Technik/Informatik, während Hof wiederum die technologiebasierten Gründungen stärkt. Aus unserer Sicht eine vielversprechende Kombination für die Zukunft Oberfrankens!“, sagte Prof. Dr. Kai Fischbach, Präsident der Universität Bamberg. An der Universität Bamberg wird der Gründungshub GO! federführend koordiniert. Die Themen der Hochschule Coburg wurden von <a href="t3://page?uid=462">Präsident Prof. Dr. Stefan Gast</a> präsentiert. Mit dem Referat Transfer und Entrepreneurship bietet die Hochschule Gründungsinteressierten vielfältige Unterstützung.

In den Hubs gehen Qualifizierungs- und Vernetzungsprogramme für gründungsaffine Studierende und Mitarbeitende an den Start, die umfassendes Wissen in Sachen Innovation und Unternehmertum vermitteln, Gründerinnen und Gründer untereinander sowie mit Unternehmen und Leistungspartnern vernetzen und ihnen die Chance geben, in verschiedenen Modulen praxisnahe Erfahrung zu erwerben, auch beispielsweise im Ausland. Weitere  Informationen gibt es <a href="https://www.stmwk.bayern.de/allgemein/meldung/7127/von-der-idee-zum-produkt-gruendungs-hubs-in-fuenf-hochschulregionen-sind-starthilfe-fuer-studierende-und-wissenschaftliche-mitarbeitende.html">hier in der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/85-Auftakt-Gruendungshub_R_-Uwe-Niklas-073-1024x683.jpg"
                        fileSize="206644"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Gemeinsam für mehr Lebensqualität und Nachhaltigkeit an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gemeinsam-fuer-mehr-lebensqualitaet-und-nachhaltigkeit-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Fri, 10 May 2024 07:41:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gemeinsam-fuer-mehr-lebensqualitaet-und-nachhaltigkeit-an-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ein Ort, an dem sich Studierende und Beschäftigte gerne aufhalten: Das Studierendenwerk Oberfranken und die Hochschule Coburg arbeiten gemeinsam daran, die Aufenthaltsqualität an den Hochschulstandorten weiter zu verbessern. Die Cafébar im IT- und Medienzentrum (ITMZ) wurde reaktiviert, ein Mensa-Ausschuss gegründet und das Studierendenwerk in die Informations-Plattform mycampus integriert. Jetzt wurde außerdem gemeinsam mit Dallmayr Vending &amp; Office Bayreuth ein Mehrwegsystem für Kaffeebecher eingeführt.</em>

Für die Studierenden der Hochschule Coburg bietet das Studierendenwerk Oberfranken einen Rundum-Service in allen Lebenslagen: von der Mensaverpflegung bis zu den Wohnheimen, vom BaföG über die Kinderbetreuung bis zum Angebot psychologischer, sozialer und juristischer Beratungsmöglichkeiten. Die gewachsene Zusammenarbeit entwickelt sich zum Wohl der Hochschulgemeinschaft weiter und beim Brand im Studierendenwohnheim im April zeigte sich eindrücklich, wie gut im Austausch miteinander selbst Krisen gemeistert werden. Im normalen Alltag ist das große gemeinsame Interesse, die Aufenthaltsqualität an den Standorten weiter zu verbessern. Unter anderem wurde ein Mensa-Ausschuss gegründet. Ein Ergebnis lässt sich zum Beispiel bereits jeden Mittag am Campus Friedrich Streib probieren: Hier bietet die Vegan-Bar in der Mensa täglich eine große Auswahl abwechslungsreicher, leckerer veganer Gerichte und Beilagen. Ständig wird das Angebot von Mensa, Cafeteria und Cafébar optimiert – und damit die Hochschulgemeinschaft immer auf dem Laufenden ist, wurde auf der internen Hochschul-Plattform <a href="https://mycampus.hs-coburg.de/de/service/studierendenwerk-oberfranken">mycampus</a> auch ein eigener, kommunikativer Bereich für das Studierendenwerk eingerichtet.

<strong>Gemütlich und nachhaltig in der Cafébar </strong>

Die vielfältige Verpflegung durch das Studierendenwerk und die liebenswerten Mitarbeitenden machen aber nicht nur den die Studierenden den Aufenthalt am Campus angenehm – auch für die Beschäftigten der Hochschule ist es ein wichtiger Service. <a href="t3://page?uid=1253">Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser</a> freut besonders, dass die Cafébar im IT- und Medienzentrum am Campus Friedrich Streib revitalisiert wurde. Hier bietet das Studierendenwerk GEPA-Kaffee- und Schokoladenspezialitäten und gesunde und leckere Snacks von frischem Obst über vegane Kuchen bis zu vegetarisch belegten Brötchen. Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und fair gehandelte Produkte sind Hochschule und Studierendenwerk sehr wichtig und das Angebot wird zunehmend darauf umgestellt. Die offizielle Übergabe von zwei neuen Pfand-Rückgabe-Automaten nahm die Hochschulleitung zum Anlass, im Namen der Hochschulgemeinschaft für die hervorragende Kooperation herzlich zu danken. Besonderheit der Pfandautomaten ist, dass es hier nicht um Mehrweg-Flaschen geht, sondern um Kaffeebecher. „Ehemalige Getränkeautomaten wurden zu Pfandbecher-Rücknahmeautomaten umgebaut und vermeiden den allseits bekannten Coffee-to-Go-Bechermüll. Nachhaltigkeit lässt sich hier vortrefflich aktiv erleben“, erklärt der Kanzler.

<strong>Zukunftsfähig in Forschung, Lehre, Transfer – und in Leben und Alltag</strong>

Umgesetzt wird das Mehrwegsystem von Dallmayr Vending &amp; Office Bayreuth. Es trägt zur effizienten Müllvermeidung am Campus und damit zur Nachhaltigkeit im Hochschulalltag bei. Der Mehrwegbecher garantiert Kaffeegenuss mit gutem Gewissen – und macht mit seiner fröhlichen Optik mit Coburg-Motiv auch gute Laune. „Nachhaltigkeit ist an der Hochschule Coburg nicht nur in Forschung, Lehre und Transfer verankert, sondern wird hier gelebt“, erklärt <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg. Deshalb sei wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die der Hochschulgemeinschaft nachhaltiges Verhalten im Alltag erleichtern. „Ab jetzt gibt es Pfand statt Müll an der Hochschule. Wir freuen uns sehr, dass wir das Mehrwegsystem gemeinsam mit dem Studierendenwerk Oberfranken und Dallmayr umsetzen können.“

<strong>Studierendenwerke als Vorreiter ökologischer Weiterentwicklungen</strong>

Die Studierendenwerke seien immer Vorreiter bei ökologischen Weiterentwicklungen an den Universitäten und Hochschulen gewesen, ergänzt Josef Tost, Geschäftsführer des Studierendenwerks Oberfranken. „Deshalb freut es mich sehr, für die Versorgung der Studierenden und Bediensteten an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg in Zusammenarbeit mit der Firma Dallmayr ein Mehrwegbechersystem einsetzen zu können.“

Das Mehrwegsystem funktioniert ähnlich wie ein Pfandflaschenautomat. Wird ein Becher nicht mehr benötigt, kann er an einem der beiden Rücknahmeautomaten der Hochschule Coburg zurückgegeben werden. Einer steht in der Cafeteria am Campus Friedrich Streib, der andere wurde im Haupteingang am Campus Design aufgestellt. Beide werden noch eingehaust. Bezahlung und Pfandrückgabe erfolgen bargeldlos. Die Automaten scannen den Barcode auf dem Becher und die Studierenden bekommen das Pfand in Höhe von einem Euro auf den Studierendenausweis zurückgebucht. „Das Projekt ist ein großartiges Beispiel dafür, wie wir mit kreativen Konzepten und starken Partnerschaften nicht nur die Umweltbelastung reduzieren, sondern auch das Bewusstsein und Engagement der Studierenden für Nachhaltigkeit schärfen können“, sagt Stefan Heuberger, Geschäftsführer Dallmayr Vending &amp; Office Bayreuth.

Nach Rückgabe der Becher werden diese lokal professionell gereinigt, getrocknet und anschließend wieder in die Automaten für den nächsten Gebrauch zurückgeführt. Die Becher sind für bis zu 300 Spülgänge konzipiert – und für die Studierenden sind sie letztendlich sogar etwas günstiger als die zuvor verwendeten Pappbecher.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ein Ort, an dem sich Studierende und Beschäftigte gerne aufhalten: Das Studierendenwerk Oberfranken und die Hochschule Coburg arbeiten gemeinsam daran, die Aufenthaltsqualität an den Hochschulstandorten weiter zu verbessern. Die Cafébar im IT- und Medienzentrum (ITMZ) wurde reaktiviert, ein Mensa-Ausschuss gegründet und das Studierendenwerk in die Informations-Plattform mycampus integriert. Jetzt wurde außerdem gemeinsam mit Dallmayr Vending &amp; Office Bayreuth ein Mehrwegsystem für Kaffeebecher eingeführt.</em>

Für die Studierenden der Hochschule Coburg bietet das Studierendenwerk Oberfranken einen Rundum-Service in allen Lebenslagen: von der Mensaverpflegung bis zu den Wohnheimen, vom BaföG über die Kinderbetreuung bis zum Angebot psychologischer, sozialer und juristischer Beratungsmöglichkeiten. Die gewachsene Zusammenarbeit entwickelt sich zum Wohl der Hochschulgemeinschaft weiter und beim Brand im Studierendenwohnheim im April zeigte sich eindrücklich, wie gut im Austausch miteinander selbst Krisen gemeistert werden. Im normalen Alltag ist das große gemeinsame Interesse, die Aufenthaltsqualität an den Standorten weiter zu verbessern. Unter anderem wurde ein Mensa-Ausschuss gegründet. Ein Ergebnis lässt sich zum Beispiel bereits jeden Mittag am Campus Friedrich Streib probieren: Hier bietet die Vegan-Bar in der Mensa täglich eine große Auswahl abwechslungsreicher, leckerer veganer Gerichte und Beilagen. Ständig wird das Angebot von Mensa, Cafeteria und Cafébar optimiert – und damit die Hochschulgemeinschaft immer auf dem Laufenden ist, wurde auf der internen Hochschul-Plattform <a href="https://mycampus.hs-coburg.de/de/service/studierendenwerk-oberfranken">mycampus</a> auch ein eigener, kommunikativer Bereich für das Studierendenwerk eingerichtet.

<strong>Gemütlich und nachhaltig in der Cafébar </strong>

Die vielfältige Verpflegung durch das Studierendenwerk und die liebenswerten Mitarbeitenden machen aber nicht nur den die Studierenden den Aufenthalt am Campus angenehm – auch für die Beschäftigten der Hochschule ist es ein wichtiger Service. <a href="t3://page?uid=1253">Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser</a> freut besonders, dass die Cafébar im IT- und Medienzentrum am Campus Friedrich Streib revitalisiert wurde. Hier bietet das Studierendenwerk GEPA-Kaffee- und Schokoladenspezialitäten und gesunde und leckere Snacks von frischem Obst über vegane Kuchen bis zu vegetarisch belegten Brötchen. Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und fair gehandelte Produkte sind Hochschule und Studierendenwerk sehr wichtig und das Angebot wird zunehmend darauf umgestellt. Die offizielle Übergabe von zwei neuen Pfand-Rückgabe-Automaten nahm die Hochschulleitung zum Anlass, im Namen der Hochschulgemeinschaft für die hervorragende Kooperation herzlich zu danken. Besonderheit der Pfandautomaten ist, dass es hier nicht um Mehrweg-Flaschen geht, sondern um Kaffeebecher. „Ehemalige Getränkeautomaten wurden zu Pfandbecher-Rücknahmeautomaten umgebaut und vermeiden den allseits bekannten Coffee-to-Go-Bechermüll. Nachhaltigkeit lässt sich hier vortrefflich aktiv erleben“, erklärt der Kanzler.

<strong>Zukunftsfähig in Forschung, Lehre, Transfer – und in Leben und Alltag</strong>

Umgesetzt wird das Mehrwegsystem von Dallmayr Vending &amp; Office Bayreuth. Es trägt zur effizienten Müllvermeidung am Campus und damit zur Nachhaltigkeit im Hochschulalltag bei. Der Mehrwegbecher garantiert Kaffeegenuss mit gutem Gewissen – und macht mit seiner fröhlichen Optik mit Coburg-Motiv auch gute Laune. „Nachhaltigkeit ist an der Hochschule Coburg nicht nur in Forschung, Lehre und Transfer verankert, sondern wird hier gelebt“, erklärt <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg. Deshalb sei wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die der Hochschulgemeinschaft nachhaltiges Verhalten im Alltag erleichtern. „Ab jetzt gibt es Pfand statt Müll an der Hochschule. Wir freuen uns sehr, dass wir das Mehrwegsystem gemeinsam mit dem Studierendenwerk Oberfranken und Dallmayr umsetzen können.“

<strong>Studierendenwerke als Vorreiter ökologischer Weiterentwicklungen</strong>

Die Studierendenwerke seien immer Vorreiter bei ökologischen Weiterentwicklungen an den Universitäten und Hochschulen gewesen, ergänzt Josef Tost, Geschäftsführer des Studierendenwerks Oberfranken. „Deshalb freut es mich sehr, für die Versorgung der Studierenden und Bediensteten an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg in Zusammenarbeit mit der Firma Dallmayr ein Mehrwegbechersystem einsetzen zu können.“

Das Mehrwegsystem funktioniert ähnlich wie ein Pfandflaschenautomat. Wird ein Becher nicht mehr benötigt, kann er an einem der beiden Rücknahmeautomaten der Hochschule Coburg zurückgegeben werden. Einer steht in der Cafeteria am Campus Friedrich Streib, der andere wurde im Haupteingang am Campus Design aufgestellt. Beide werden noch eingehaust. Bezahlung und Pfandrückgabe erfolgen bargeldlos. Die Automaten scannen den Barcode auf dem Becher und die Studierenden bekommen das Pfand in Höhe von einem Euro auf den Studierendenausweis zurückgebucht. „Das Projekt ist ein großartiges Beispiel dafür, wie wir mit kreativen Konzepten und starken Partnerschaften nicht nur die Umweltbelastung reduzieren, sondern auch das Bewusstsein und Engagement der Studierenden für Nachhaltigkeit schärfen können“, sagt Stefan Heuberger, Geschäftsführer Dallmayr Vending &amp; Office Bayreuth.

Nach Rückgabe der Becher werden diese lokal professionell gereinigt, getrocknet und anschließend wieder in die Automaten für den nächsten Gebrauch zurückgeführt. Die Becher sind für bis zu 300 Spülgänge konzipiert – und für die Studierenden sind sie letztendlich sogar etwas günstiger als die zuvor verwendeten Pappbecher.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/63-MehrwegbecherDSC03506-1024x683.jpg"
                        fileSize="127117"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/63-Mehrweg-CafetteDSC03583-1024x683.jpg"
                        fileSize="120595"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/63-Mehrweg-BecherDSC02415-1024x683.jpg"
                        fileSize="70904"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/63-Mehrweg-_AutomatDSC02349-1024x683.jpg"
                        fileSize="59774"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/63-Mehrweg_MuffinDSC03584-1024x683.jpg"
                        fileSize="65535"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Studie zu Brustkrebs: Hochschule sucht wieder Teilnehmerinnen für Yoga-Kurs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studie-zu-brustkrebs-hochschule-sucht-wieder-teilnehmerinnen-fuer-yoga-kurs/</link>
                <pubDate>Wed, 08 May 2024 14:06:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studie-zu-brustkrebs-hochschule-sucht-wieder-teilnehmerinnen-fuer-yoga-kurs/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Angst, Unruhe, Schlafstörungen, Müdigkeit und Erschöpfung: Patientinnen mit Brustkrebs leiden auch unter solchen krankheitsbedingten Begleiterscheinungen. Die Hochschule Coburg sucht aktuell Teilnehmerinnen für die zweite Runde einer Studie zur Frage: Wie kann Yoga Frauen helfen, die an Brustkrebs erkrankt sind? </em></p>&#13;
<p>„Yoga kann bei regelmäßiger Praxis nachweislich das Stressempfinden reduzieren", erklärt <a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. Sie leitet die Studie, deren zweite Runde am Donnerstag, 6. Juni, startet, startet. Yoga bringe Linderung bei den genannten Symptomen und steigere gleichzeitig das Wohlempfinden und die Lebensqualität.</p>&#13;
<p>Den Teilnehmerinnen der Studie bietet die Hochschule einen kostenlosen achtwöchigen Yoga-Kurs mit wöchentlichen Übungseinheiten in Coburg an. Dabei werden Übungen vermittelt, die nach dem Kurs auch Zuhause selbstständig angewendet werden können. Die Yoga-Kurse leitet Cornelia Antwerpen, Ärztin in einer gynäko-onkologischen Praxis in Coburg und zertifizierte Yogalehrerin. „Bei den Kursen geht es nicht um sportliches Yoga mit Handstand im freien Raum", erklärt die Medizinerin, vielmehr stehe entspanntes Üben im Fokus. Dazu zählen Meditations- und Achtsamkeitsübungen sowie die Verbindung von körperlicher Bewegung mit dem eigenen Atem, „um so wieder ein gesundes Körpergefühl und Vertrauen zu entwickeln.“</p>&#13;
<p>Teilnehmen an der Studie können Frauen ab 18 Jahren mit der Erstdiagnose eines nichtmetastasierenden Mammakarzinoms, die nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Frauen, die bereits regelmäßig Yoga oder ähnliche Entspannungstechniken anwenden, können leider nicht teilnehmen. Erforderlich für die Studie ist ein regelmäßiger Kursbesuch über einen Zeitraum von acht Wochen. Dazu gehören eine wöchentlich angeleitete 90-minütige Yoga-Praxis in der Gruppe, Übungen für die Eigenpraxis Zuhause und das Ausfüllen von Fragebögen, das etwa 30 Minuten benötigt. Ähnliche Studien laufen am Immanuel Krankenhaus Berlin und am Uni-Klinikum Essen.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen und Anmeldung bei Annika Hiller, Doktorandin im Bereich Gesundheitsförderung,&nbsp;<a href="mailto:annika.hiller@stud.hs-coburg.de">annika.hiller@stud.hs-coburg.de</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Angst, Unruhe, Schlafstörungen, Müdigkeit und Erschöpfung: Patientinnen mit Brustkrebs leiden auch unter solchen krankheitsbedingten Begleiterscheinungen. Die Hochschule Coburg sucht aktuell Teilnehmerinnen für die zweite Runde einer Studie zur Frage: Wie kann Yoga Frauen helfen, die an Brustkrebs erkrankt sind? </em></p>&#13;
<p>„Yoga kann bei regelmäßiger Praxis nachweislich das Stressempfinden reduzieren", erklärt <a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner</a> aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. Sie leitet die Studie, deren zweite Runde am Donnerstag, 6. Juni, startet, startet. Yoga bringe Linderung bei den genannten Symptomen und steigere gleichzeitig das Wohlempfinden und die Lebensqualität.</p>&#13;
<p>Den Teilnehmerinnen der Studie bietet die Hochschule einen kostenlosen achtwöchigen Yoga-Kurs mit wöchentlichen Übungseinheiten in Coburg an. Dabei werden Übungen vermittelt, die nach dem Kurs auch Zuhause selbstständig angewendet werden können. Die Yoga-Kurse leitet Cornelia Antwerpen, Ärztin in einer gynäko-onkologischen Praxis in Coburg und zertifizierte Yogalehrerin. „Bei den Kursen geht es nicht um sportliches Yoga mit Handstand im freien Raum", erklärt die Medizinerin, vielmehr stehe entspanntes Üben im Fokus. Dazu zählen Meditations- und Achtsamkeitsübungen sowie die Verbindung von körperlicher Bewegung mit dem eigenen Atem, „um so wieder ein gesundes Körpergefühl und Vertrauen zu entwickeln.“</p>&#13;
<p>Teilnehmen an der Studie können Frauen ab 18 Jahren mit der Erstdiagnose eines nichtmetastasierenden Mammakarzinoms, die nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Frauen, die bereits regelmäßig Yoga oder ähnliche Entspannungstechniken anwenden, können leider nicht teilnehmen. Erforderlich für die Studie ist ein regelmäßiger Kursbesuch über einen Zeitraum von acht Wochen. Dazu gehören eine wöchentlich angeleitete 90-minütige Yoga-Praxis in der Gruppe, Übungen für die Eigenpraxis Zuhause und das Ausfüllen von Fragebögen, das etwa 30 Minuten benötigt. Ähnliche Studien laufen am Immanuel Krankenhaus Berlin und am Uni-Klinikum Essen.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen und Anmeldung bei Annika Hiller, Doktorandin im Bereich Gesundheitsförderung,&nbsp;<a href="mailto:annika.hiller@stud.hs-coburg.de">annika.hiller@stud.hs-coburg.de</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/84-Yoga-1024x798.jpg"
                        fileSize="135693"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="798"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MeissnerKarin_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Alumni]]></category><category><![CDATA[Autonomous Driving]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[Industriewirtschaft]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[ZukunftsDesign]]></category>                                <title><![CDATA[Exzellentes Fachwissen in praxisnaher Anwendung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/exzellentes-fachwissen-in-praxisnaher-anwendung/</link>
                <pubDate>Wed, 08 May 2024 07:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/exzellentes-fachwissen-in-praxisnaher-anwendung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit dem IHK-Preis 2023 wurden Bachelor- und Master-Arbeiten von sechs Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg gewürdigt: Matthia Leyendecker, Astrid Weil-Helmbold, Daniela Weisenberger, Patrick Brockardt-Riemann, Valentin Schäffer und Benedikt Stromer. Die Auszeichnung der gewerblichen Wirtschaft Coburg für herausragende Abschlussarbeiten an der Hochschule Coburg wurde von IHK-Präsident Dr. Andreas Engel und Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel in feierlichem Rahmen im Kreis geladener Gäste im Palais Edinburg überreicht.  </em>

Die IHK-Vollversammlung stellt jedes Jahr ein Preisgeld zur Verfügung, um hervorragende Abschlussarbeiten auch finanziell zu honorieren. „Dieser Preis symbolisiert die Wertschätzung für akademische Exzellenz und den Innovationsgeist, der unsere Region stärkt und bereichert“, betonte Dr. Engel. Und er sei auch ein Symbol für „die Bedeutung, die wir der Förderung unserer akademischen Nachwuchskräfte beimessen“.

Die Master-Arbeit von Preisträgerin Matthia Leyendecker an der<a href="t3://page?uid=152"> Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> im Studiengang <a href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign</a> leistet einen bedeutenden Beitrag zur Ergonomie am Arbeitsplatz. Ihr Thema ist „Konzeption und prototypische Entwicklung eines effektiven Systems zur automatisierten Einrichtung des Büroarbeitsplatzes nach anthropometrischen Gesichtspunkten mit dem Ziel der nachhaltigen Verbesserung der individuellen Ergonomie“. Damit wird das zunehmend präsente Problem der ergonomischen Gestaltung in modernen Büroumgebungen adressiert, die immer häufiger auf flexible Arbeitsplatzkonzepte wie Desk- Sharing und Co-Working setzen. Unter Betreuung von Prof. Dr. Barbara Kühnlenz entwickelte Leyendecker einen innovativen Prototyp zur automatischen Anpassung von Tisch, Stuhl und Monitor an die individuellen Körpermaße der Nutzenden, basierend auf deren einmalig erfassten Daten.

Preisträgerin Astrid Weil-Helmbold brillierte zu einem lokalen Thema: „Kultur im Kulissenhaus – Entwicklung eines kulturellen Begegnungsortes im alten Kulissenhaus in Coburg“. Die Studie der <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektin </a>erkundet an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> innovative Wege zur Revitalisierung dieses architektonischen Juwels Coburgs, mit dem Ziel, es zu einem lebendigen Zentrum für Kultur und Kunst umzugestalten. Sie bewahrt dabei sorgfältig dessen ursprünglichen Geist, indem sie dessen Charakter als Inspirationsquelle und Bühne für kulturellen Austausch und künstlerische Ausdrucksformen neu interpretiert. Durch den Einsatz modernster Techniken, wie der digitalen Punktwolkenvermessung, und unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte gelingt es ihr, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen. Weil-Helmbold verfasste ihre Bachelor-Arbeit an der Fakultät Design im Studiengang Innenarchitektur unter Betreuung von <a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich</a>.

Die Master-Arbeit von Daniela Weisenberger trägt den Titel: „Identifizierung der mikrobiellen Gemeinschaften an biozidhaltigen und -freien Fassaden mittels Next Generation Sequencing“. Sie ist, so Dr. Engel, „ein Beweis dafür, dass wir Gebäudeschutz verbessern und gleichzeitig Umweltrisiken minimieren können, wenn wir mit Wissen, Kreativität und Engagement an die Sache herangehen“. Weisenberger gelang es, eine innovative Nukleinsäure-Extraktionsmethode zu entwickeln und in der Praxis zu etablieren, die es erstmals ermöglicht, DNA aus bislang unerforschten Probenmatrizen – speziell Fassaden – zu extrahieren. Angefertigt wurde die Arbeit an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</a> im Studiengang <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik</a> unter Betreuung von <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll</a>.

In seiner preisgekrönten Master-Arbeit hat sich Patrick Brockardt-Riemann tiefgehend mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) auseinandergesetzt, einer richtungsweisenden Initiative der Europäischen Union zur Harmonisierung der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Sie trägt den Titel „Ausgestaltung und aktueller Stand der Corporate Sustainability Reporting Directive, einer umfassenden Nachhaltigkeitsberichterstattung der EU – unter praktischer Bezugnahme auf das Nachhaltigkeitsreporting der Schaeffl er Gruppe“ und entstand an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> im Studiengang <a href="t3://page?uid=159">Betriebswirtschaftslehre</a> unter Betreuung von <a href="t3://page?uid=468">Prof. Dr. Christian Wallasch</a>. Sie unterstreicht durch ihre Verbindung von Theorie und Praxis am Beispiel der Schaeffler Gruppe die Bedeutung und die Herausforderungen der CSRD-Einführung die auch für Unternehmen im Coburger Raum mit mehr als 250 Mitarbeitern gilt.

An der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>im Studiengang <a href="t3://page?uid=1117">Autonomous Driving </a>erstellte Preisträger Valentin Schäffer seine Master-Arbeit „Simulative Optimierung von Posen stationärer Umfeldsensoren“. Unter Betreuung von <a href="t3://page?uid=1222">Prof. Dr. Georg Arbeiter</a> widmet er sich einer Schlüsseltechnologie in der Automobilindustrie und Logistik: stationäre Umfeldsensoren für Automated Valet Parking. Um das Ziel maximaler Abdeckung mit minimaler Sensoranzahl zu erreichen, entwickelte Schäffer bei Valeo Schalter und Sensoren GmbH einen Algorithmus, der ein signifikanter Fortschritt in der Praxis ist und bereits in seriennahen Projekten umgesetzt wird.

Brose-Fahrzeugteile ist Industriepartner der Bachelor-Arbeit von Benedikt Stromer zum Thema „Erstellung eines Prognosemodells für Luftschall am Komplettsitz auf Basis der Sitzübertragungsfunktion und Körperschallanregung von Verstellermotoren“, die an der<a href="t3://page?uid=26"> Fakultät Elektrotechnik und Informatik </a>entstand. Innovative Dämpfungsmaterialien, die Vibrationen und somit Geräusche minimieren, werden ebenso erforscht wie die Integration von smarten Antriebssystemen, die eine sanfte und geräuscharme Verstellung ermöglichen. Auch an der Perfektionierung der Bauweise von Sitzkomponenten wird gearbeitet, um Reibungsgeräusche zu reduzieren. Betreut wurde diese Arbeit von <a href="t3://page?uid=547">Prof. Dr. Peter Raab</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit dem IHK-Preis 2023 wurden Bachelor- und Master-Arbeiten von sechs Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg gewürdigt: Matthia Leyendecker, Astrid Weil-Helmbold, Daniela Weisenberger, Patrick Brockardt-Riemann, Valentin Schäffer und Benedikt Stromer. Die Auszeichnung der gewerblichen Wirtschaft Coburg für herausragende Abschlussarbeiten an der Hochschule Coburg wurde von IHK-Präsident Dr. Andreas Engel und Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel in feierlichem Rahmen im Kreis geladener Gäste im Palais Edinburg überreicht.  </em>

Die IHK-Vollversammlung stellt jedes Jahr ein Preisgeld zur Verfügung, um hervorragende Abschlussarbeiten auch finanziell zu honorieren. „Dieser Preis symbolisiert die Wertschätzung für akademische Exzellenz und den Innovationsgeist, der unsere Region stärkt und bereichert“, betonte Dr. Engel. Und er sei auch ein Symbol für „die Bedeutung, die wir der Förderung unserer akademischen Nachwuchskräfte beimessen“.

Die Master-Arbeit von Preisträgerin Matthia Leyendecker an der<a href="t3://page?uid=152"> Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> im Studiengang <a href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign</a> leistet einen bedeutenden Beitrag zur Ergonomie am Arbeitsplatz. Ihr Thema ist „Konzeption und prototypische Entwicklung eines effektiven Systems zur automatisierten Einrichtung des Büroarbeitsplatzes nach anthropometrischen Gesichtspunkten mit dem Ziel der nachhaltigen Verbesserung der individuellen Ergonomie“. Damit wird das zunehmend präsente Problem der ergonomischen Gestaltung in modernen Büroumgebungen adressiert, die immer häufiger auf flexible Arbeitsplatzkonzepte wie Desk- Sharing und Co-Working setzen. Unter Betreuung von Prof. Dr. Barbara Kühnlenz entwickelte Leyendecker einen innovativen Prototyp zur automatischen Anpassung von Tisch, Stuhl und Monitor an die individuellen Körpermaße der Nutzenden, basierend auf deren einmalig erfassten Daten.

Preisträgerin Astrid Weil-Helmbold brillierte zu einem lokalen Thema: „Kultur im Kulissenhaus – Entwicklung eines kulturellen Begegnungsortes im alten Kulissenhaus in Coburg“. Die Studie der <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektin </a>erkundet an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> innovative Wege zur Revitalisierung dieses architektonischen Juwels Coburgs, mit dem Ziel, es zu einem lebendigen Zentrum für Kultur und Kunst umzugestalten. Sie bewahrt dabei sorgfältig dessen ursprünglichen Geist, indem sie dessen Charakter als Inspirationsquelle und Bühne für kulturellen Austausch und künstlerische Ausdrucksformen neu interpretiert. Durch den Einsatz modernster Techniken, wie der digitalen Punktwolkenvermessung, und unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte gelingt es ihr, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen. Weil-Helmbold verfasste ihre Bachelor-Arbeit an der Fakultät Design im Studiengang Innenarchitektur unter Betreuung von <a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich</a>.

Die Master-Arbeit von Daniela Weisenberger trägt den Titel: „Identifizierung der mikrobiellen Gemeinschaften an biozidhaltigen und -freien Fassaden mittels Next Generation Sequencing“. Sie ist, so Dr. Engel, „ein Beweis dafür, dass wir Gebäudeschutz verbessern und gleichzeitig Umweltrisiken minimieren können, wenn wir mit Wissen, Kreativität und Engagement an die Sache herangehen“. Weisenberger gelang es, eine innovative Nukleinsäure-Extraktionsmethode zu entwickeln und in der Praxis zu etablieren, die es erstmals ermöglicht, DNA aus bislang unerforschten Probenmatrizen – speziell Fassaden – zu extrahieren. Angefertigt wurde die Arbeit an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</a> im Studiengang <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik</a> unter Betreuung von <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll</a>.

In seiner preisgekrönten Master-Arbeit hat sich Patrick Brockardt-Riemann tiefgehend mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) auseinandergesetzt, einer richtungsweisenden Initiative der Europäischen Union zur Harmonisierung der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Sie trägt den Titel „Ausgestaltung und aktueller Stand der Corporate Sustainability Reporting Directive, einer umfassenden Nachhaltigkeitsberichterstattung der EU – unter praktischer Bezugnahme auf das Nachhaltigkeitsreporting der Schaeffl er Gruppe“ und entstand an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> im Studiengang <a href="t3://page?uid=159">Betriebswirtschaftslehre</a> unter Betreuung von <a href="t3://page?uid=468">Prof. Dr. Christian Wallasch</a>. Sie unterstreicht durch ihre Verbindung von Theorie und Praxis am Beispiel der Schaeffler Gruppe die Bedeutung und die Herausforderungen der CSRD-Einführung die auch für Unternehmen im Coburger Raum mit mehr als 250 Mitarbeitern gilt.

An der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>im Studiengang <a href="t3://page?uid=1117">Autonomous Driving </a>erstellte Preisträger Valentin Schäffer seine Master-Arbeit „Simulative Optimierung von Posen stationärer Umfeldsensoren“. Unter Betreuung von <a href="t3://page?uid=1222">Prof. Dr. Georg Arbeiter</a> widmet er sich einer Schlüsseltechnologie in der Automobilindustrie und Logistik: stationäre Umfeldsensoren für Automated Valet Parking. Um das Ziel maximaler Abdeckung mit minimaler Sensoranzahl zu erreichen, entwickelte Schäffer bei Valeo Schalter und Sensoren GmbH einen Algorithmus, der ein signifikanter Fortschritt in der Praxis ist und bereits in seriennahen Projekten umgesetzt wird.

Brose-Fahrzeugteile ist Industriepartner der Bachelor-Arbeit von Benedikt Stromer zum Thema „Erstellung eines Prognosemodells für Luftschall am Komplettsitz auf Basis der Sitzübertragungsfunktion und Körperschallanregung von Verstellermotoren“, die an der<a href="t3://page?uid=26"> Fakultät Elektrotechnik und Informatik </a>entstand. Innovative Dämpfungsmaterialien, die Vibrationen und somit Geräusche minimieren, werden ebenso erforscht wie die Integration von smarten Antriebssystemen, die eine sanfte und geräuscharme Verstellung ermöglichen. Auch an der Perfektionierung der Bauweise von Sitzkomponenten wird gearbeitet, um Reibungsgeräusche zu reduzieren. Betreut wurde diese Arbeit von <a href="t3://page?uid=547">Prof. Dr. Peter Raab</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/83-Brockardt-Riemann-1024x694.jpg"
                        fileSize="109278"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/83-DSC_2633-1024x683.jpg"
                        fileSize="116622"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/83-HL12934-1024x694.jpg"
                        fileSize="244147"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/83-Leyendecker-1024x694.jpg"
                        fileSize="98350"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/83-Schaeffer-1024x694.jpg"
                        fileSize="114076"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/83-Stromer-1024x694.jpg"
                        fileSize="97768"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/83-Weil_Helmbold-1024x694.jpg"
                        fileSize="100323"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/83-Weisenberger-1024x694.jpg"
                        fileSize="113353"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Süße Verlockung: Gründungsnetzwerk Coburg lädt zu „Gründen in a nutshell“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/suesse-verlockung-gruendungsnetzwerk-coburg-laedt-zum-event-gruenden-in-a-nutshell-ein/</link>
                <pubDate>Tue, 07 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/suesse-verlockung-gruendungsnetzwerk-coburg-laedt-zum-event-gruenden-in-a-nutshell-ein/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Gründungsnetzwerk Coburg lädt am Mittwoch, 15. Mai, ab 16 Uhr zu einem verlockenden Nachmittag voller praxisnaher Workshops und süßem Input zum Thema Existenzgründung in die Digitale Manufaktur nach Rödental ein. Unter dem verheißungsvollen Motto „Gründen in a nutshell“ erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Vielzahl an spannenden Programmpunkte</em>n.</p>&#13;
<p>Eröffnet wird die Veranstaltung für Gründerinnen und Gründer durch Paul Redetzky, dem Gründer von Emergo Entertainment. Mit einem Impulsvortrag teilt er seine Erfahrungen und Einblicke in die Welt der Selbstständigkeit und stimmt die Gäste auf den weiteren Nachmittag ein. Anschließend stehen zwei Workshop-Runden auf dem Programm, in denen die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, aus verschiedenen Themengebieten zu wählen. Unter der Leitung von<a href="t3://page?uid=466"> Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> aus der Fakultät <a href="t3://page?uid=152">Wirtschaftswissenschaften </a>der Hochschule Coburg erfahren die angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer im Workshop „Twix“, wie sie ihren eigenen Führungsstil kennen lernen und Co-Founder sowie Mitarbeitende finden können, die sie und ihre Stärken gut ergänzen. Im Workshop „Mars“ zeigt Lorenz Raab aus dem Referat Transfer und Entrepreneuership der Hochschule Coburg den Wissbegierigen, wie sie durch den Bau von Prototypen Ideen schnell visualisieren, testen und verbessern können, um effektivere Lösungen zu entwickeln. Jonathan Fischer, Creative Art-Director bei nuspace GmbH,&nbsp; vermittelt im Workshop „Smarties“, was man für erfolgreiche Videos in der bunten Welt der sozialen Netzwerke benötigt. Die Teilnehmenden lernen, kostengünstig ansprechende Kurzvideos zu erstellen und erhalten Einblicke in die wichtigen Aspekte des Algorithmus. Im Workshop „Milky Way“ führt Alisa Ehrlicher, Head of Marketing &amp; Communication der Zukunft.Coburg.Digital GmbH, ihre Zuhörerinnen und Zuhörer in die Grundlagen von KI im Bereich Sprachmodelle und Bilderkennung ein. Sie zeigt, wie man mit einer KI sprechen muss (Prompting), um optimale Ergebnisse in kurzer Zeit zu erhalten, und gibt einen Einblick in die Möglichkeiten, wie KI als Arbeitsmittel bei der Gründung unterstützen kann.</p>&#13;
<p><strong>Infos zu formalen Aspekten der Gründung und zu einer Gründung aus der Arbeitslosigkeit</strong></p>&#13;
<p>Vor, während und nach der Veranstaltung stehen Vertreterinnen und Vertreter der IHK zu Coburg sowie der Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Coburg mit dem Angebot „Snickers“ beratend zur Seite und führen Gründerinnen und Gründer durch die formalen Aspekte einer Gründung, damit es (eben nicht) „mal wieder länger dauert“. Die Agentur für Arbeit steht in dieser Zeit unter dem Titel „KitKat“ für alle Fragen zur Gründung aus der Arbeitslosigkeit zur Verfügung und hilft Gründerinnen und Gründern weiter, die nach einer beruflichen Pause neu durchstarten wollen.</p>&#13;
<p>Nach den Workshops lädt das Gründungsnetzwerk Coburg zum entspannten Networking und Grillen ein, um den Tag mit neuen Ideen und Kontakten ausklingen zu lassen. Da das Gründungsnetzwerk Coburg auch Lust machen möchte auf eine Selbstständigkeit, richtet sich die Veranstaltung nicht nur an Gründerinnen und Gründer, sondern auch an alle die es noch werden wollen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Anmeldeschluss ist am Freitag, 10. Mai 2024. Weitere Infos, Kontaktdaten zu den teilnehmenden Organisationen und den Link zur Anmeldung gibt es im Bereich Veranstaltungen unter: <a href="http://www.existenzgruendung-in-coburg.de">www.existenzgruendung-in-coburg.de</a></p>&#13;
<p><strong>Das ist das Gründungsnetzwerk Coburg</strong></p>&#13;
<p>Um Existenzgründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit bestmöglich zu unterstützen, haben sich die beiden Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Coburg, die Industrie- und Handelskammer zu Coburg sowie die Handwerkskammer Oberfranken, die Hochschule Coburg, die Agentur für Arbeit Coburg und das digitale Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital zu einem regionalen Bündnis zusammengeschlossen. Das Gründungsnetzwerk bietet durch seine einzelnen Mitglieder verschiedene Services, Unterstützungsangebote und Veranstaltungen an. In regelmäßigen Abständen werden auch gemeinsame Events durchgeführt, um das Thema Existenzgründung zu bewerben. Weitere Informationen zu den Netzwerkpartnern gibt es unter: https://www.existenzgruendung-in-coburg.de</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Gründungsnetzwerk Coburg lädt am Mittwoch, 15. Mai, ab 16 Uhr zu einem verlockenden Nachmittag voller praxisnaher Workshops und süßem Input zum Thema Existenzgründung in die Digitale Manufaktur nach Rödental ein. Unter dem verheißungsvollen Motto „Gründen in a nutshell“ erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Vielzahl an spannenden Programmpunkte</em>n.</p>&#13;
<p>Eröffnet wird die Veranstaltung für Gründerinnen und Gründer durch Paul Redetzky, dem Gründer von Emergo Entertainment. Mit einem Impulsvortrag teilt er seine Erfahrungen und Einblicke in die Welt der Selbstständigkeit und stimmt die Gäste auf den weiteren Nachmittag ein. Anschließend stehen zwei Workshop-Runden auf dem Programm, in denen die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, aus verschiedenen Themengebieten zu wählen. Unter der Leitung von<a href="t3://page?uid=466"> Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> aus der Fakultät <a href="t3://page?uid=152">Wirtschaftswissenschaften </a>der Hochschule Coburg erfahren die angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer im Workshop „Twix“, wie sie ihren eigenen Führungsstil kennen lernen und Co-Founder sowie Mitarbeitende finden können, die sie und ihre Stärken gut ergänzen. Im Workshop „Mars“ zeigt Lorenz Raab aus dem Referat Transfer und Entrepreneuership der Hochschule Coburg den Wissbegierigen, wie sie durch den Bau von Prototypen Ideen schnell visualisieren, testen und verbessern können, um effektivere Lösungen zu entwickeln. Jonathan Fischer, Creative Art-Director bei nuspace GmbH,&nbsp; vermittelt im Workshop „Smarties“, was man für erfolgreiche Videos in der bunten Welt der sozialen Netzwerke benötigt. Die Teilnehmenden lernen, kostengünstig ansprechende Kurzvideos zu erstellen und erhalten Einblicke in die wichtigen Aspekte des Algorithmus. Im Workshop „Milky Way“ führt Alisa Ehrlicher, Head of Marketing &amp; Communication der Zukunft.Coburg.Digital GmbH, ihre Zuhörerinnen und Zuhörer in die Grundlagen von KI im Bereich Sprachmodelle und Bilderkennung ein. Sie zeigt, wie man mit einer KI sprechen muss (Prompting), um optimale Ergebnisse in kurzer Zeit zu erhalten, und gibt einen Einblick in die Möglichkeiten, wie KI als Arbeitsmittel bei der Gründung unterstützen kann.</p>&#13;
<p><strong>Infos zu formalen Aspekten der Gründung und zu einer Gründung aus der Arbeitslosigkeit</strong></p>&#13;
<p>Vor, während und nach der Veranstaltung stehen Vertreterinnen und Vertreter der IHK zu Coburg sowie der Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Coburg mit dem Angebot „Snickers“ beratend zur Seite und führen Gründerinnen und Gründer durch die formalen Aspekte einer Gründung, damit es (eben nicht) „mal wieder länger dauert“. Die Agentur für Arbeit steht in dieser Zeit unter dem Titel „KitKat“ für alle Fragen zur Gründung aus der Arbeitslosigkeit zur Verfügung und hilft Gründerinnen und Gründern weiter, die nach einer beruflichen Pause neu durchstarten wollen.</p>&#13;
<p>Nach den Workshops lädt das Gründungsnetzwerk Coburg zum entspannten Networking und Grillen ein, um den Tag mit neuen Ideen und Kontakten ausklingen zu lassen. Da das Gründungsnetzwerk Coburg auch Lust machen möchte auf eine Selbstständigkeit, richtet sich die Veranstaltung nicht nur an Gründerinnen und Gründer, sondern auch an alle die es noch werden wollen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich. Anmeldeschluss ist am Freitag, 10. Mai 2024. Weitere Infos, Kontaktdaten zu den teilnehmenden Organisationen und den Link zur Anmeldung gibt es im Bereich Veranstaltungen unter: <a href="http://www.existenzgruendung-in-coburg.de">www.existenzgruendung-in-coburg.de</a></p>&#13;
<p><strong>Das ist das Gründungsnetzwerk Coburg</strong></p>&#13;
<p>Um Existenzgründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit bestmöglich zu unterstützen, haben sich die beiden Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Coburg, die Industrie- und Handelskammer zu Coburg sowie die Handwerkskammer Oberfranken, die Hochschule Coburg, die Agentur für Arbeit Coburg und das digitale Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital zu einem regionalen Bündnis zusammengeschlossen. Das Gründungsnetzwerk bietet durch seine einzelnen Mitglieder verschiedene Services, Unterstützungsangebote und Veranstaltungen an. In regelmäßigen Abständen werden auch gemeinsame Events durchgeführt, um das Thema Existenzgründung zu bewerben. Weitere Informationen zu den Netzwerkpartnern gibt es unter: https://www.existenzgruendung-in-coburg.de</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/81-Gruendernetzwerk-Gruendungstage_2023.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Vernissage: Diskussion über Deutschen Städtebaupreis und Städtebau]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vernissage-diskussion-ueber-deutschen-staedtebaupreis-und-staedtebau-in-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 03 May 2024 11:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vernissage-diskussion-ueber-deutschen-staedtebaupreis-und-staedtebau-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Unter dem Motto „Stadtbaukultur für eine zukunftsfeste Stadtentwicklung – Perspektiven für Coburg und Region“ wird am Dienstag, 7. Mai, eine Ausstellung zum Deutschen Städtebaupreis eröffnet. Die Hochschule Coburg, die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und die Wohnbau der Stadt Coburg laden dazu ein, anhand der prämierten Beispiele aktuelle städtebauliche Entwicklungsprojekte in Coburg zu diskutieren. </em></p>&#13;
<p>Städtebau und Landesplanung haben eine Kernaufgabe: die räumliche und bauliche Entwicklung so zu lenken, dass gesellschaftspolitische Wertvorstellungen über eine angemessene Lebensumwelt jetzt und für die kommenden Generationen umgesetzt werden können. Dafür braucht es ein vorausschauendes, planerisches Handeln der Kommunen, Städte und Bundesländer. Gelungene Praxisbeispiele würdigt die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) seit über 40 Jahren mit dem Deutschen Städtebaupreis. Diese Auszeichnung wird an städtebauliche Projekte vergeben, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur auszeichnen. Dabei sollen die Projekte den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung tragen wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raums, dem sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege.</p>&#13;
<p><strong>Ausstellung zum Städtebaupreis</strong></p>&#13;
<p>Der Deutsche Städtebaupreis wird von der von der Wüstenrot Stiftung gefördert. Prämierte Beispiele des Jahres 2023 sind Thema der Ausstellung, die von Dienstag, 7. Mai, bis Freitag, 7. Juni, im Foyer der Wohnbau der Stadt Coburg (Mauer 12, 96540 Coburg) zu sehen ist. Hier findet am Dienstag, 7. Mai, um 19.30 Uhr auch die Eröffnung mit Diskussionsabend statt. Zu den Veranstaltenden gehört die DASL, deren Wissenschaftlicher Sekretär Prof. <a href="t3://page?uid=816">Mario Tvrtkovic</a>, außerdem die <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg vertritt. Hier forscht und lehrt Tvrtkovic als Professur für Städtebau und Entwerfen im Studiengang <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>. Die Hochschule beteiligt sich darüber hinaus mit dem Reallabor „CREAPOLIS Campus“. Als Gastgeberin liefert außerdem die Wohnbau der Stadt Coburg wertvolle Impulse.</p>&#13;
<p><strong>Themen in Coburg: Klima, Gemeinwohl, vielfältige Nutzung</strong></p>&#13;
<p>Wie können die Ziele des Integrierten städtebaulichen Konzepts und des Integrierten Stadtklimakonzepts Coburg umgesetzt werden? Und wie gehen wir mit Zielkonflikten um? Das sind Fragen, mit denen sich die Diskussionsrunde bei der Eröffnung beschäftigen wird. Ein anderes Thema ist beispielsweise: Wie gelingt es, eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung und Ziele des Flächensparens mit einer mehrfachen Innenentwicklung - höhere Dichten und mehr Nutzungsvielfalt, multimodale und nachhaltige Mobilitätsangebote, mehr Raum für Grün und Blau – zu verwirklichen? Und es wird darum gehen, wie intermediäre Akteure wie beispielsweise die Hochschule mit der Entwicklung am Coburger Güterbahnhof mit dem Reallabor „CREAPOLIS Campus“ einen Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung und die Transformation zur Nachhaltigkeit leisten können.</p>&#13;
<p>Der Eintritt zu Eröffnung und Ausstellung ist frei. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Wohnbau frei zugänglich.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Unter dem Motto „Stadtbaukultur für eine zukunftsfeste Stadtentwicklung – Perspektiven für Coburg und Region“ wird am Dienstag, 7. Mai, eine Ausstellung zum Deutschen Städtebaupreis eröffnet. Die Hochschule Coburg, die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und die Wohnbau der Stadt Coburg laden dazu ein, anhand der prämierten Beispiele aktuelle städtebauliche Entwicklungsprojekte in Coburg zu diskutieren. </em></p>&#13;
<p>Städtebau und Landesplanung haben eine Kernaufgabe: die räumliche und bauliche Entwicklung so zu lenken, dass gesellschaftspolitische Wertvorstellungen über eine angemessene Lebensumwelt jetzt und für die kommenden Generationen umgesetzt werden können. Dafür braucht es ein vorausschauendes, planerisches Handeln der Kommunen, Städte und Bundesländer. Gelungene Praxisbeispiele würdigt die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) seit über 40 Jahren mit dem Deutschen Städtebaupreis. Diese Auszeichnung wird an städtebauliche Projekte vergeben, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur auszeichnen. Dabei sollen die Projekte den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung tragen wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raums, dem sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege.</p>&#13;
<p><strong>Ausstellung zum Städtebaupreis</strong></p>&#13;
<p>Der Deutsche Städtebaupreis wird von der von der Wüstenrot Stiftung gefördert. Prämierte Beispiele des Jahres 2023 sind Thema der Ausstellung, die von Dienstag, 7. Mai, bis Freitag, 7. Juni, im Foyer der Wohnbau der Stadt Coburg (Mauer 12, 96540 Coburg) zu sehen ist. Hier findet am Dienstag, 7. Mai, um 19.30 Uhr auch die Eröffnung mit Diskussionsabend statt. Zu den Veranstaltenden gehört die DASL, deren Wissenschaftlicher Sekretär Prof. <a href="t3://page?uid=816">Mario Tvrtkovic</a>, außerdem die <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg vertritt. Hier forscht und lehrt Tvrtkovic als Professur für Städtebau und Entwerfen im Studiengang <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>. Die Hochschule beteiligt sich darüber hinaus mit dem Reallabor „CREAPOLIS Campus“. Als Gastgeberin liefert außerdem die Wohnbau der Stadt Coburg wertvolle Impulse.</p>&#13;
<p><strong>Themen in Coburg: Klima, Gemeinwohl, vielfältige Nutzung</strong></p>&#13;
<p>Wie können die Ziele des Integrierten städtebaulichen Konzepts und des Integrierten Stadtklimakonzepts Coburg umgesetzt werden? Und wie gehen wir mit Zielkonflikten um? Das sind Fragen, mit denen sich die Diskussionsrunde bei der Eröffnung beschäftigen wird. Ein anderes Thema ist beispielsweise: Wie gelingt es, eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung und Ziele des Flächensparens mit einer mehrfachen Innenentwicklung - höhere Dichten und mehr Nutzungsvielfalt, multimodale und nachhaltige Mobilitätsangebote, mehr Raum für Grün und Blau – zu verwirklichen? Und es wird darum gehen, wie intermediäre Akteure wie beispielsweise die Hochschule mit der Entwicklung am Coburger Güterbahnhof mit dem Reallabor „CREAPOLIS Campus“ einen Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung und die Transformation zur Nachhaltigkeit leisten können.</p>&#13;
<p>Der Eintritt zu Eröffnung und Ausstellung ist frei. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Wohnbau frei zugänglich.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/79-Stadtbaukultur-Ausstellung-Tvrtkovic-1024x683.jpg"
                        fileSize="100412"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Special Guest zum Japan-Schwerpunkt beim Campus.Design Open]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/special-guest-zum-japan-schwerpunkt-beim-campusdesign-open-2024/</link>
                <pubDate>Thu, 02 May 2024 08:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/special-guest-zum-japan-schwerpunkt-beim-campusdesign-open-2024/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Tomoaki Uno entwickelt, plant und baut Holzbauten handwerklicher Tradition entsprechend – aber in zeitgemäßer Architektursprache. Die Online-Vorträge des japanischen Architekten sind weltweit sehr beliebt. Außerhalb Japans ist er selten in Präsenz zu erleben, in Europa bisher nur einmal in Oslo. Deshalb freut sich die Fakultät Design der Hochschule Coburg besonders, dass Uno 2024 beim Campus.Design Open einen Werkbericht vorstellt. </em></p>&#13;
<p>Die Fakultät Design der Hochschule Coburg vereint die Studiengänge <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a>, <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen </a>und <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> und präsentiert beim Campus.Design Open von Donnerstag, 9. Mai, bis Samstag, 11. Mai, über 50 Ausstellungen, zehn Workshops und mehr als ein Dutzend Vorträge. Am Freitag, 10. Mai, geht es ab 13 Uhr um den Schwerpunkt Japan. Unter anderem wird um 15.15 Uhr Dr. Christoph Henrichsen, Kunstgeschichtler und Japanologe, in das Thema „Holzkultur Japan“ einführen.</p>&#13;
<p>Als Höhepunkt folgt um 16 Uhr der Werkbericht von Tomoaki Uno. Ein Alleinstellungsmerkmal seiner Architektur ist die selbstverantwortliche Umsetzung seiner Entwürfe. Er zeichnet sich durch seine aktive Präsenz auf der Baustelle aus, arbeitet eng mit Handwerkerinnen und Handwerkern zusammen und bleibt stets im Kontakt mit den Bauherrinnen und Bauherren. Statt einer strikten Trennung von Entwurf und Umsetzung bewahrt er die integrale Einheit beider Aspekte. So garantiert er Kontrolle bis ins Detail und die flexible Reaktion auf Herausforderungen. Auch durch iterative Versuchsprozesse – also die stetige Weiterentwicklung – entwickelte er seine eigenständige Methode der Gebäudekonstruktion, die ihm die kompromisslose Verwirklichung seiner Visionen ermöglicht.</p>&#13;
<p>Einen Einblick gibt er beim Campus.Design Open 2024 der Hochschule Coburg. Weitere Informationen unter <a href="http://www.campus.design">www.campus.design</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Tomoaki Uno entwickelt, plant und baut Holzbauten handwerklicher Tradition entsprechend – aber in zeitgemäßer Architektursprache. Die Online-Vorträge des japanischen Architekten sind weltweit sehr beliebt. Außerhalb Japans ist er selten in Präsenz zu erleben, in Europa bisher nur einmal in Oslo. Deshalb freut sich die Fakultät Design der Hochschule Coburg besonders, dass Uno 2024 beim Campus.Design Open einen Werkbericht vorstellt. </em></p>&#13;
<p>Die Fakultät Design der Hochschule Coburg vereint die Studiengänge <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a>, <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen </a>und <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> und präsentiert beim Campus.Design Open von Donnerstag, 9. Mai, bis Samstag, 11. Mai, über 50 Ausstellungen, zehn Workshops und mehr als ein Dutzend Vorträge. Am Freitag, 10. Mai, geht es ab 13 Uhr um den Schwerpunkt Japan. Unter anderem wird um 15.15 Uhr Dr. Christoph Henrichsen, Kunstgeschichtler und Japanologe, in das Thema „Holzkultur Japan“ einführen.</p>&#13;
<p>Als Höhepunkt folgt um 16 Uhr der Werkbericht von Tomoaki Uno. Ein Alleinstellungsmerkmal seiner Architektur ist die selbstverantwortliche Umsetzung seiner Entwürfe. Er zeichnet sich durch seine aktive Präsenz auf der Baustelle aus, arbeitet eng mit Handwerkerinnen und Handwerkern zusammen und bleibt stets im Kontakt mit den Bauherrinnen und Bauherren. Statt einer strikten Trennung von Entwurf und Umsetzung bewahrt er die integrale Einheit beider Aspekte. So garantiert er Kontrolle bis ins Detail und die flexible Reaktion auf Herausforderungen. Auch durch iterative Versuchsprozesse – also die stetige Weiterentwicklung – entwickelte er seine eigenständige Methode der Gebäudekonstruktion, die ihm die kompromisslose Verwirklichung seiner Visionen ermöglicht.</p>&#13;
<p>Einen Einblick gibt er beim Campus.Design Open 2024 der Hochschule Coburg. Weitere Informationen unter <a href="http://www.campus.design">www.campus.design</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/77-Special_Guest_CDO_Tomoaki_Uno-768x1024.jpeg"
                        fileSize="154722"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Hebammenwissenschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Bachelor-Studium: ein Upgrade für Hebammen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-upgrade-fuer-hebammen/</link>
                <pubDate>Thu, 02 May 2024 08:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-upgrade-fuer-hebammen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wenn die Schmerzen beginnen, möchten werdende Mütter sicher sein, dass sie in kompetenten Händen sind. Dann wünscht sich jede Gebärende die absolute Aufmerksamkeit einer Eins-zu-Eins-Betreuung durch eine gelernte Hebamme. An der Hochschule Coburg werden Studierende zu solchen Geburts-Profis ausgebildet und mit dem aktuellsten Fachwissen ausgestattet. </em>

&nbsp;

Mehr als 500 Kilometer hat die Wienerin zurückgelegt, um die Hebammen von Morgen auszubilden <span style="font-size: 11.0pt;"><span style="line-height: 107%;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">– </span></span></span> Prof. Karin Handl unterrichtet nun in Bamberg: „Ich will junge Menschen so auf ihrem Weg zum Hebamme-Sein begleiten, unterstützen und sicher gehen, dass sie die Hochschule als kompetente Hebammen verlassen. Man kann nicht alles wissen, aber die Absolventinnen müssen handlungsfähig sein, ihre Grenzen kennen und wissen, wo sie nachschauen können, wenn sie etwas nicht wissen.“

&nbsp;

<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziales-und-gesundheit/hebammenwissenschaft.html">Hebammenwissenschaft</a> ist ein duales Bachelorstudium, in dem sich die Studierenden an der Hochschule das notwendige theoretische und praktische Wissen zur Geburtenhilfe und Säuglingspflege erarbeiten. Während der gesamten Studiendauer an den Bamberger Akademien sind sie in einer von mehreren Partnerkliniken angestellt. Dort absolvieren sie ihre Praktikumseinsätze, begleiten erfahrene Hebammen in den Diensten und übernehmen nach und nach Aufgaben. Mindestens einmal während der Studienzeit lernen sie in einem externen Praktikum die freiberufliche Hebammentätigkeit kennen. Der klassische Werdegang einer Hebammenausbildung bekommt so einen wissenschaftlichen Unterbau und Fähigkeiten, auf die heute nicht mehr verzichtet werden darf, sagt Professorin Handl: „Die Betreuung und Begleitung von (werdenden) Müttern und Neugeborenen war schon immer die Essenz der Ausbildung und wird es auch im Rahmen des Studiums bleiben. Die übliche Ausbildung wird es bald so nicht mehr geben und das duale Studium wird der einzige Ausbildungsweg zur Hebamme sein.“

&nbsp;

<strong>Wissenschaftliches Arbeiten in der Geburtshilfe</strong>

&nbsp;

Denn auch wissenschaftliches Arbeiten brauchen die modernen Geburtenhelferinnen und -helfer immer mehr: Wie liest und interpretiert man eine Studie? Woran erkennt man gute Forschung? Und wie kann man selbst etwas erforschen? Diese Fragen werden im Zuge des Studiums beantwortet, versichert Handl: „Viele Hebammentätigkeiten basieren bislang auf Erfahrungsevidenz. Das Studium erweitert diese Komponente um die wissenschaftliche Evidenz, die in der Medizin bereits länger zum Standard gehört.“ Einer der ältesten Berufe der Welt erhält damit ein wertvolles Upgrade, das es auch ermöglicht, von anderen Berufsgruppen, auf Forschungsebene, unabhängiger zu werden. Ein in Deutschland schon längst überfälliger Schritt, betont Professorin.

&nbsp;

Noch befindet sich der Studiengang allerdings im Aufbau. Das ist Chance und Herausforderung zugleich, weiß die Professorin: „Mit jedem Jahrgang lernen wir viele junge Frauen kennen, die Hebammen werden wollen und zielstrebig den Weg dahin verfolgen. Wir haben viele externe Lehrende, die Praxispartner und Praxispartnerinnen und unser Kernteam, die die Studierenden unterstützen. Doch wir brauchen noch Ressourcen: personelle, um das Kernteam zu erweitern, und zeitliche, um Modulhandbuch, Praktikums-Curricula oder auch Examensprüfungen qualitativ hochwertig zu konzipieren.“

&nbsp;

Handl promoviert selbst als Nachwuchsprofessorin an der Hochschule Coburg. Ihre langjährige Erfahrung als Hebamme im Klinikdienst und der Wochenbettbetreuung hilft ihr dabei, ihre Vorlesungen praktisch zu gestalten, um Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln: „Wissenschaftliche Evidenzen, Forschungsergebnisse und Erfahrungsevidenzen sind für mich die Grundlage, um die relevanten Inhalte für das Studium auszuwählen. Die Darbringungsform hängt von der Lehrveranstaltung ab und ermöglicht es, den zukünftigen Arbeitsalltag der Studierenden früh zu berücksichtigen. Manchmal trainieren wir im ‚Skills Lab‘ am Modell eine Geburt zu leiten, ein anderes Mal präsentiere ich ein Thema und wir tauschen unsere Erfahrungen dazu aus.“

&nbsp;

<strong>Simulation unter realitätsnahen Bedingungen</strong>

&nbsp;

Beim <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ureZb1dNCT0">Skills Lab</a> handelt es sich um Räume, die real eingerichtet sind, wie zum Beispiel Kreißzimmer, in denen Simulationen stattfinden, um Arbeitssituationen so realitätsnah wie möglich zu trainieren. Dort, wo es bereits möglich ist, kommen die Studierenden selbst ins Forschen und Erforschen.

&nbsp;

Für werdende Mütter hat diese Form der Hebammen-Lehre konkrete Auswirkungen, weiß die Professorin: „Die Überprüfung von Interventionen und das Abwägen von Nutzen und Risiken bringt eine Veränderung im Einsatz dieser Interventionen. Manche Tätigkeiten werden aus der Geburtshilfe verschwinden, andere werden sich etablieren. Eine Eins-zu-Eins-Betreuung während der Geburt zum Beispiel führt zu mehr vaginalen Geburten und weniger höhergradigen Geburtsverletzungen. Das ist wissenschaftlich belegt und es liegt an uns allen, diese Erkenntnis in die Praxis zu implementieren.“

&nbsp;

<strong>Gesuchte Fachkräfte</strong>

&nbsp;

Aber nicht nur die Kompetenz, auch die Arbeitsbedingungen und die Fachkräfteknappheit haben direkte Auswirkungen auf Patientinnen. In einer Umfrage des Deutschen Hebammenverbands gaben 70 Prozent der befragten Hebammen an, dass sie in der Klinik häufig drei oder mehr Frauen parallel betreuen. 90 Prozent der Hebammen beklagten Überstunden (Quelle: Deutscher Hebammenverband, 2022). Auch damit umzugehen zu lernen, ist Teil der Ausbildung: „Keine Hebamme lehnt gerne die Übernahme der Betreuung von Frauen ab. Noch schwieriger fällt es, wenn es zu wenig Kapazitäten gibt. Gut ausgebildete Hebammen, die verantwortungsbewusst die vielfältigen Aufgaben erfüllen können, werden heute also noch stärker gebraucht als zuvor.“

&nbsp;

Trotz mancher Hürden lehrt Professorin Karin Handl mit Leidenschaft: „Für mich ist es ein Privileg zu sehen, wie sich innerhalb von dreieinhalb Jahren die Studierenden zu kompetenten Persönlichkeiten entwickeln und sowohl fachlich als auch persönlich reifen. Es ist etwas Besonderes, beim Aufbau eines neuen Studiengangs mitzuwirken, obwohl es den Beruf bereits sehr lange gibt. Diese Möglichkeit gibt es in vielen anderen Berufen nicht. Es ist schön, wenn man Studierende sogar für die Geschichte des eigenen Berufsstands begeistern kann – dann weiß man, dass sie hier richtig sind.“

&nbsp;

Der Studiengang Hebammenwissenschaft ist an die Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> angegliedert, dauert sieben Semester und ermöglicht einen Bachelor of Science Abschluss.

&nbsp;

Wer Lust hat mitzuwirken, kann uns gern im <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/stellenangebote.html">professoralen Bereich</a> oder als <a href="https://stellenangebote.hs-coburg.de/jobposting/bfde58af6c21ecee8477f0e09db55727f3a4c9010?ref=homepage">Lehrkraft</a> vor Ort in Bamberg unterstützen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wenn die Schmerzen beginnen, möchten werdende Mütter sicher sein, dass sie in kompetenten Händen sind. Dann wünscht sich jede Gebärende die absolute Aufmerksamkeit einer Eins-zu-Eins-Betreuung durch eine gelernte Hebamme. An der Hochschule Coburg werden Studierende zu solchen Geburts-Profis ausgebildet und mit dem aktuellsten Fachwissen ausgestattet. </em>

&nbsp;

Mehr als 500 Kilometer hat die Wienerin zurückgelegt, um die Hebammen von Morgen auszubilden <span style="font-size: 11.0pt;"><span style="line-height: 107%;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">– </span></span></span> Prof. Karin Handl unterrichtet nun in Bamberg: „Ich will junge Menschen so auf ihrem Weg zum Hebamme-Sein begleiten, unterstützen und sicher gehen, dass sie die Hochschule als kompetente Hebammen verlassen. Man kann nicht alles wissen, aber die Absolventinnen müssen handlungsfähig sein, ihre Grenzen kennen und wissen, wo sie nachschauen können, wenn sie etwas nicht wissen.“

&nbsp;

<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziales-und-gesundheit/hebammenwissenschaft.html">Hebammenwissenschaft</a> ist ein duales Bachelorstudium, in dem sich die Studierenden an der Hochschule das notwendige theoretische und praktische Wissen zur Geburtenhilfe und Säuglingspflege erarbeiten. Während der gesamten Studiendauer an den Bamberger Akademien sind sie in einer von mehreren Partnerkliniken angestellt. Dort absolvieren sie ihre Praktikumseinsätze, begleiten erfahrene Hebammen in den Diensten und übernehmen nach und nach Aufgaben. Mindestens einmal während der Studienzeit lernen sie in einem externen Praktikum die freiberufliche Hebammentätigkeit kennen. Der klassische Werdegang einer Hebammenausbildung bekommt so einen wissenschaftlichen Unterbau und Fähigkeiten, auf die heute nicht mehr verzichtet werden darf, sagt Professorin Handl: „Die Betreuung und Begleitung von (werdenden) Müttern und Neugeborenen war schon immer die Essenz der Ausbildung und wird es auch im Rahmen des Studiums bleiben. Die übliche Ausbildung wird es bald so nicht mehr geben und das duale Studium wird der einzige Ausbildungsweg zur Hebamme sein.“

&nbsp;

<strong>Wissenschaftliches Arbeiten in der Geburtshilfe</strong>

&nbsp;

Denn auch wissenschaftliches Arbeiten brauchen die modernen Geburtenhelferinnen und -helfer immer mehr: Wie liest und interpretiert man eine Studie? Woran erkennt man gute Forschung? Und wie kann man selbst etwas erforschen? Diese Fragen werden im Zuge des Studiums beantwortet, versichert Handl: „Viele Hebammentätigkeiten basieren bislang auf Erfahrungsevidenz. Das Studium erweitert diese Komponente um die wissenschaftliche Evidenz, die in der Medizin bereits länger zum Standard gehört.“ Einer der ältesten Berufe der Welt erhält damit ein wertvolles Upgrade, das es auch ermöglicht, von anderen Berufsgruppen, auf Forschungsebene, unabhängiger zu werden. Ein in Deutschland schon längst überfälliger Schritt, betont Professorin.

&nbsp;

Noch befindet sich der Studiengang allerdings im Aufbau. Das ist Chance und Herausforderung zugleich, weiß die Professorin: „Mit jedem Jahrgang lernen wir viele junge Frauen kennen, die Hebammen werden wollen und zielstrebig den Weg dahin verfolgen. Wir haben viele externe Lehrende, die Praxispartner und Praxispartnerinnen und unser Kernteam, die die Studierenden unterstützen. Doch wir brauchen noch Ressourcen: personelle, um das Kernteam zu erweitern, und zeitliche, um Modulhandbuch, Praktikums-Curricula oder auch Examensprüfungen qualitativ hochwertig zu konzipieren.“

&nbsp;

Handl promoviert selbst als Nachwuchsprofessorin an der Hochschule Coburg. Ihre langjährige Erfahrung als Hebamme im Klinikdienst und der Wochenbettbetreuung hilft ihr dabei, ihre Vorlesungen praktisch zu gestalten, um Wissen und Fähigkeiten zu vermitteln: „Wissenschaftliche Evidenzen, Forschungsergebnisse und Erfahrungsevidenzen sind für mich die Grundlage, um die relevanten Inhalte für das Studium auszuwählen. Die Darbringungsform hängt von der Lehrveranstaltung ab und ermöglicht es, den zukünftigen Arbeitsalltag der Studierenden früh zu berücksichtigen. Manchmal trainieren wir im ‚Skills Lab‘ am Modell eine Geburt zu leiten, ein anderes Mal präsentiere ich ein Thema und wir tauschen unsere Erfahrungen dazu aus.“

&nbsp;

<strong>Simulation unter realitätsnahen Bedingungen</strong>

&nbsp;

Beim <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ureZb1dNCT0">Skills Lab</a> handelt es sich um Räume, die real eingerichtet sind, wie zum Beispiel Kreißzimmer, in denen Simulationen stattfinden, um Arbeitssituationen so realitätsnah wie möglich zu trainieren. Dort, wo es bereits möglich ist, kommen die Studierenden selbst ins Forschen und Erforschen.

&nbsp;

Für werdende Mütter hat diese Form der Hebammen-Lehre konkrete Auswirkungen, weiß die Professorin: „Die Überprüfung von Interventionen und das Abwägen von Nutzen und Risiken bringt eine Veränderung im Einsatz dieser Interventionen. Manche Tätigkeiten werden aus der Geburtshilfe verschwinden, andere werden sich etablieren. Eine Eins-zu-Eins-Betreuung während der Geburt zum Beispiel führt zu mehr vaginalen Geburten und weniger höhergradigen Geburtsverletzungen. Das ist wissenschaftlich belegt und es liegt an uns allen, diese Erkenntnis in die Praxis zu implementieren.“

&nbsp;

<strong>Gesuchte Fachkräfte</strong>

&nbsp;

Aber nicht nur die Kompetenz, auch die Arbeitsbedingungen und die Fachkräfteknappheit haben direkte Auswirkungen auf Patientinnen. In einer Umfrage des Deutschen Hebammenverbands gaben 70 Prozent der befragten Hebammen an, dass sie in der Klinik häufig drei oder mehr Frauen parallel betreuen. 90 Prozent der Hebammen beklagten Überstunden (Quelle: Deutscher Hebammenverband, 2022). Auch damit umzugehen zu lernen, ist Teil der Ausbildung: „Keine Hebamme lehnt gerne die Übernahme der Betreuung von Frauen ab. Noch schwieriger fällt es, wenn es zu wenig Kapazitäten gibt. Gut ausgebildete Hebammen, die verantwortungsbewusst die vielfältigen Aufgaben erfüllen können, werden heute also noch stärker gebraucht als zuvor.“

&nbsp;

Trotz mancher Hürden lehrt Professorin Karin Handl mit Leidenschaft: „Für mich ist es ein Privileg zu sehen, wie sich innerhalb von dreieinhalb Jahren die Studierenden zu kompetenten Persönlichkeiten entwickeln und sowohl fachlich als auch persönlich reifen. Es ist etwas Besonderes, beim Aufbau eines neuen Studiengangs mitzuwirken, obwohl es den Beruf bereits sehr lange gibt. Diese Möglichkeit gibt es in vielen anderen Berufen nicht. Es ist schön, wenn man Studierende sogar für die Geschichte des eigenen Berufsstands begeistern kann – dann weiß man, dass sie hier richtig sind.“

&nbsp;

Der Studiengang Hebammenwissenschaft ist an die Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> angegliedert, dauert sieben Semester und ermöglicht einen Bachelor of Science Abschluss.

&nbsp;

Wer Lust hat mitzuwirken, kann uns gern im <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/stellenangebote.html">professoralen Bereich</a> oder als <a href="https://stellenangebote.hs-coburg.de/jobposting/bfde58af6c21ecee8477f0e09db55727f3a4c9010?ref=homepage">Lehrkraft</a> vor Ort in Bamberg unterstützen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Karin_Handl-768x1024.jpg"
                        fileSize="111651"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Campus.Design Open 2024: von Japans Holzbaukunst bis zur Wärmepumpe]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/campusdesign-open-2024-von-japans-holzbaukunst-bis-zur-waermepumpe/</link>
                <pubDate>Tue, 30 Apr 2024 09:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/campusdesign-open-2024-von-japans-holzbaukunst-bis-zur-waermepumpe/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Fakultät Design der Hochschule Coburg öffnet an Himmelfahrt drei Tage lang ihre Türen: Der Campus.Design Open 2024 erwartet die Besucherinnen und Besucher mit über 50 Ausstellungen, zehn Workshops und mehr als einem Dutzend Vorträgen zu verbrauchernahen und zukunftsweisenden Themen rund um Bauen und Design.</em></p>&#13;
<p>Noch sind die Türen am <a href="t3://page?uid=25">Campus Design</a> der Hochschule Coburg für die Öffentlichkeit geschlossen. Dahinter steht bereits alles im Zeichen des jährlichen Groß-Events. Die Studierenden freuen sich schon darauf, von Donnerstag, 9., bis Samstag, 11. Mai, endlich wieder ihre Arbeiten zeigen zu können und den Campus für alle erlebbar zu machen. Heute gibt es vorab schon einen kleinen Blick hinter die Kulissen. „Wir erwarten hohen Besuch aus Japan: Tomoaki Uno!“, erzählt zum Beispiel Architekturstudentin Stefanie Lederer. Sie berichtet voller Begeisterung von der Arbeit des japanischen Architekten, der bekannt ist für Holzbauten nach dem Vorbild traditioneller Handwerkskunst. „Alte japanische Pavillons stehen seit Jahrhunderten. Wenn ein Holzteil kaputt geht, kann es wieder ausgetauscht werden: sehr, sehr nachhaltig.“ Und anregend für heutige Architektur-Entwürfe. Bei einer Exkursion von Prof. Markus Schlempp mit Studierenden nach Japan entstand vergangenes Jahr ein freundschaftlicher Kontakt zu Uno. Er folgte der Einladung nach Coburg: „Das ist wirklich sehr besonders, weil er zwar online zahlreiche Vorträge hält“, sagt Lederer, „aber bisher hat er nur einmal in Präsenz in Europa gesprochen, in Oslo.“ Das zweite Mal ist jetzt beim Campus.Design Open.</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltige Holzbauten in Franken und der Welt</strong></p>&#13;
<p>Den Werkbericht von Uno gibt’s am Freitag, 10. Mai, um 16 Uhr. Bereits um 13 Uhr beginnt die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Japan und um 15.15 Uhr wird Dr. Christoph Henrichsen, Kunstgeschichtler und Japanologe in das Thema „Holzkultur Japan“ einführen. Passend dazu werden Holzverbindungen gezeigt, die Studierende angefertigt haben – einige nach japanischer Art, andere dem klassischen deutschen Zimmererhandwerk entsprechend, wie Tarek Hansen erklärt. Er ist ebenfalls Architektur-Student und gehört zu einem Team, das in Mitwitz (Kreis Kronach) einen besonderen Pavillon geplant und umgesetzt hat. Nachdem ein altes Haus mitten im Ortskern abgerissen werden musste, entstand die Idee, hier eine neue Mitte zu schaffen. „Am Ende wurde aus Käferholz ein großer überdachter Treffpunkt mit viel regionalem Bezug umgesetzt.“ Beim Campus.Design Open werden aber nicht nur solche spannenden regionalen Projekte vorgestellt, sondern auch bedeutende internationale wie das „Women Empowerment Center“, das Prof. Dr. Rainer Hirth mit Studierenden in Sri Lanka umgesetzt hat. Außerdem gibt es eine Ausstellung zu vorbildlichen Stallbauten, die landschaftsgerechte Architektur, artgerechte Tierhaltung und zimmermannsmäßige Bauweise ineinander verschmelzen lassen.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Für Neulinge und Wiederkehrer</strong></p>&#13;
<p>Insgesamt werden an den drei Tagen über 50 Ausstellungen zu sehen sein. Der Campus Design vereint die Studiengänge <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a>, <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen </a>und <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> und aus allen Studiengängen werden auch Bachelor- und Masterarbeiten gezeigt. „Wir öffnen unsere Hochschule, präsentieren die sehenswerten Arbeiten unserer Studierenden und zeigen Beispiele, wie das Thema Nachhaltigkeit im Alltag umgesetzt werden kann“, sagt Prof. Dr. Egbert Keßler, der die Veranstaltung als Nachfolger von Prof. Dr. Holger Falter zum ersten Mal als Dekan der Fakultät vorstellt. „Es gibt immer ein erstes Mal“, erklärt er – und das gilt nicht nur als Dekan. „Diejenigen, die den Campus Design kennen, kommen sicher auch dieses Jahr gerne wieder und allen anderen empfehle ich, ihr persönliches ,erstes Mal‘ am Campus Design. Sie werden ihr Kommen nicht bereuen!“</p>&#13;
<p><strong>Schwebende Tropfen und Ultraschallspionage im ISAT</strong></p>&#13;
<p>Bei Workshops zu Themen wie Siebdruck, Portraitmalen und Foto-Entwicklung können die Besucherinnen und Besucher auch selbst aktiv werden. Nachmittags und abends spielen Bands im Außenbereich. Dort werden auch Getränke, kaltes und warmes, veganes und fränkisches Essen angeboten. Campus.Design Open ist ein Fest, macht Spaß, vermittelt aber auch viel praxisnahes Wissen. In einer Ausstellung geht Prof. Dr. Alexandra Troi der Frage auf den Grund: „Was läuft ab in der Wand. Wärme und Feuchte im Visier“. Dazu passt auch das Programm des <a href="t3://page?uid=375">Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg. Im Rahmen des Campus.Design Open öffnet das ISAT am Donnerstag 9. Mai, von 13.30 Uhr bis 17 Uhr seine Türen und Labore unter dem Motto „Von schwebenden Tropfen, Ultraschallspionage, Feuchtemessung im Mauerwerk und Sensorik für Hüftprothesen: Forschung hautnah und interaktiv erleben“. Mehr dazu unter: <a href="http://www.isat-coburg.de">www.isat-coburg.de</a>.</p>&#13;
<p>Laborführungen gibt’s aber auch bei den Bauingenieurinnen und Bauingenieuren. Freitagvormittag ist ihnen mit dem „Tag der Bauingenieure“ gewidmet: Der Coburger Professor für Energieeffizientes Gebäudedesign Prof. Dr. Michael Schaub spricht ab 10 Uhr über das Thema „Status quo – Energiewende und Wärmpumpe“, gefolgt um 10.45 Uhr von Roland Koenigsdorff von der Hochschule Biberach zu „Geothermie“, um 11.20 Uhr von Prof. Dr. Bernd Hüttl und Prof. Dr. Michael Rossner aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg zu „Photovoltaik und Stromspeicher“ und um kurz vor 12 Uhr von Stefan Grafe (Baurconsult) zu „Planungspraxis“.</p>&#13;
<p><strong>Viel Praxis und gute Partnerschaften</strong></p>&#13;
<p>Wie grundlegend der Bezug zur Praxis im Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften ist, zeigen auch die vielen Kooperationen: Unter Leitung von Prof. Mark Phillips, Prof. Philipp Stingl und Gastdozentin Maria Pfeiffer haben Studierende der Studiengänge Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign ein Konzept für die Ausstellung „Waffen und so...“ für die Räume der Kunstsammlungen der Veste Coburg entwickelt. Integriertes Produktdesign präsentiert außerdem beispielsweise auch die Zusammenarbeit mit einem Outdoorhersteller. Dabei konzentrierten sich die Studierenden unter Leitung von Prof. Natalie Weinmann auf innovative Ansätze für nachhaltiges Produktdesign, den sinnvollen Einsatz von Materialien, Recycling und Kreislaufwirtschaft. Im Projekt „Ctrl-Goethe“ geht es um den zweiten Teil einer Kooperation des Studiengangs mit der Klassik Stiftung Weimar: Unter Leitung von Prof. Dr. Michael Markert gestalten Studierende Interaktionen zur Kontrolle des virtuellen Arbeitszimmers von Johann Wolfgang von Goethe. Darum, wie KI das Berufsfeld von Designerinnen und Designern in Zukunft verändern wird, dreht sich am Freitag um 11 Uhr der Vortrag „Fast Digital Prototyping - Mockups With AI“ im Hofbrauhaus.</p>&#13;
<p>Mehr Informationen finden sich auf <a href="http://www.campus.design">www.campus.design</a>. Es lohnt sich, immer mal wieder auf der Seite vorbeizuschauen, denn auch hier wird noch fleißig gewerkelt. So wie hinter allen Türen des Campus Design. Fürs Erste gibt es einen kleinen Einblick in das große Programm.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Fakultät Design der Hochschule Coburg öffnet an Himmelfahrt drei Tage lang ihre Türen: Der Campus.Design Open 2024 erwartet die Besucherinnen und Besucher mit über 50 Ausstellungen, zehn Workshops und mehr als einem Dutzend Vorträgen zu verbrauchernahen und zukunftsweisenden Themen rund um Bauen und Design.</em></p>&#13;
<p>Noch sind die Türen am <a href="t3://page?uid=25">Campus Design</a> der Hochschule Coburg für die Öffentlichkeit geschlossen. Dahinter steht bereits alles im Zeichen des jährlichen Groß-Events. Die Studierenden freuen sich schon darauf, von Donnerstag, 9., bis Samstag, 11. Mai, endlich wieder ihre Arbeiten zeigen zu können und den Campus für alle erlebbar zu machen. Heute gibt es vorab schon einen kleinen Blick hinter die Kulissen. „Wir erwarten hohen Besuch aus Japan: Tomoaki Uno!“, erzählt zum Beispiel Architekturstudentin Stefanie Lederer. Sie berichtet voller Begeisterung von der Arbeit des japanischen Architekten, der bekannt ist für Holzbauten nach dem Vorbild traditioneller Handwerkskunst. „Alte japanische Pavillons stehen seit Jahrhunderten. Wenn ein Holzteil kaputt geht, kann es wieder ausgetauscht werden: sehr, sehr nachhaltig.“ Und anregend für heutige Architektur-Entwürfe. Bei einer Exkursion von Prof. Markus Schlempp mit Studierenden nach Japan entstand vergangenes Jahr ein freundschaftlicher Kontakt zu Uno. Er folgte der Einladung nach Coburg: „Das ist wirklich sehr besonders, weil er zwar online zahlreiche Vorträge hält“, sagt Lederer, „aber bisher hat er nur einmal in Präsenz in Europa gesprochen, in Oslo.“ Das zweite Mal ist jetzt beim Campus.Design Open.</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltige Holzbauten in Franken und der Welt</strong></p>&#13;
<p>Den Werkbericht von Uno gibt’s am Freitag, 10. Mai, um 16 Uhr. Bereits um 13 Uhr beginnt die Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Japan und um 15.15 Uhr wird Dr. Christoph Henrichsen, Kunstgeschichtler und Japanologe in das Thema „Holzkultur Japan“ einführen. Passend dazu werden Holzverbindungen gezeigt, die Studierende angefertigt haben – einige nach japanischer Art, andere dem klassischen deutschen Zimmererhandwerk entsprechend, wie Tarek Hansen erklärt. Er ist ebenfalls Architektur-Student und gehört zu einem Team, das in Mitwitz (Kreis Kronach) einen besonderen Pavillon geplant und umgesetzt hat. Nachdem ein altes Haus mitten im Ortskern abgerissen werden musste, entstand die Idee, hier eine neue Mitte zu schaffen. „Am Ende wurde aus Käferholz ein großer überdachter Treffpunkt mit viel regionalem Bezug umgesetzt.“ Beim Campus.Design Open werden aber nicht nur solche spannenden regionalen Projekte vorgestellt, sondern auch bedeutende internationale wie das „Women Empowerment Center“, das Prof. Dr. Rainer Hirth mit Studierenden in Sri Lanka umgesetzt hat. Außerdem gibt es eine Ausstellung zu vorbildlichen Stallbauten, die landschaftsgerechte Architektur, artgerechte Tierhaltung und zimmermannsmäßige Bauweise ineinander verschmelzen lassen.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Für Neulinge und Wiederkehrer</strong></p>&#13;
<p>Insgesamt werden an den drei Tagen über 50 Ausstellungen zu sehen sein. Der Campus Design vereint die Studiengänge <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a>, <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen </a>und <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> und aus allen Studiengängen werden auch Bachelor- und Masterarbeiten gezeigt. „Wir öffnen unsere Hochschule, präsentieren die sehenswerten Arbeiten unserer Studierenden und zeigen Beispiele, wie das Thema Nachhaltigkeit im Alltag umgesetzt werden kann“, sagt Prof. Dr. Egbert Keßler, der die Veranstaltung als Nachfolger von Prof. Dr. Holger Falter zum ersten Mal als Dekan der Fakultät vorstellt. „Es gibt immer ein erstes Mal“, erklärt er – und das gilt nicht nur als Dekan. „Diejenigen, die den Campus Design kennen, kommen sicher auch dieses Jahr gerne wieder und allen anderen empfehle ich, ihr persönliches ,erstes Mal‘ am Campus Design. Sie werden ihr Kommen nicht bereuen!“</p>&#13;
<p><strong>Schwebende Tropfen und Ultraschallspionage im ISAT</strong></p>&#13;
<p>Bei Workshops zu Themen wie Siebdruck, Portraitmalen und Foto-Entwicklung können die Besucherinnen und Besucher auch selbst aktiv werden. Nachmittags und abends spielen Bands im Außenbereich. Dort werden auch Getränke, kaltes und warmes, veganes und fränkisches Essen angeboten. Campus.Design Open ist ein Fest, macht Spaß, vermittelt aber auch viel praxisnahes Wissen. In einer Ausstellung geht Prof. Dr. Alexandra Troi der Frage auf den Grund: „Was läuft ab in der Wand. Wärme und Feuchte im Visier“. Dazu passt auch das Programm des <a href="t3://page?uid=375">Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg. Im Rahmen des Campus.Design Open öffnet das ISAT am Donnerstag 9. Mai, von 13.30 Uhr bis 17 Uhr seine Türen und Labore unter dem Motto „Von schwebenden Tropfen, Ultraschallspionage, Feuchtemessung im Mauerwerk und Sensorik für Hüftprothesen: Forschung hautnah und interaktiv erleben“. Mehr dazu unter: <a href="http://www.isat-coburg.de">www.isat-coburg.de</a>.</p>&#13;
<p>Laborführungen gibt’s aber auch bei den Bauingenieurinnen und Bauingenieuren. Freitagvormittag ist ihnen mit dem „Tag der Bauingenieure“ gewidmet: Der Coburger Professor für Energieeffizientes Gebäudedesign Prof. Dr. Michael Schaub spricht ab 10 Uhr über das Thema „Status quo – Energiewende und Wärmpumpe“, gefolgt um 10.45 Uhr von Roland Koenigsdorff von der Hochschule Biberach zu „Geothermie“, um 11.20 Uhr von Prof. Dr. Bernd Hüttl und Prof. Dr. Michael Rossner aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg zu „Photovoltaik und Stromspeicher“ und um kurz vor 12 Uhr von Stefan Grafe (Baurconsult) zu „Planungspraxis“.</p>&#13;
<p><strong>Viel Praxis und gute Partnerschaften</strong></p>&#13;
<p>Wie grundlegend der Bezug zur Praxis im Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften ist, zeigen auch die vielen Kooperationen: Unter Leitung von Prof. Mark Phillips, Prof. Philipp Stingl und Gastdozentin Maria Pfeiffer haben Studierende der Studiengänge Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign ein Konzept für die Ausstellung „Waffen und so...“ für die Räume der Kunstsammlungen der Veste Coburg entwickelt. Integriertes Produktdesign präsentiert außerdem beispielsweise auch die Zusammenarbeit mit einem Outdoorhersteller. Dabei konzentrierten sich die Studierenden unter Leitung von Prof. Natalie Weinmann auf innovative Ansätze für nachhaltiges Produktdesign, den sinnvollen Einsatz von Materialien, Recycling und Kreislaufwirtschaft. Im Projekt „Ctrl-Goethe“ geht es um den zweiten Teil einer Kooperation des Studiengangs mit der Klassik Stiftung Weimar: Unter Leitung von Prof. Dr. Michael Markert gestalten Studierende Interaktionen zur Kontrolle des virtuellen Arbeitszimmers von Johann Wolfgang von Goethe. Darum, wie KI das Berufsfeld von Designerinnen und Designern in Zukunft verändern wird, dreht sich am Freitag um 11 Uhr der Vortrag „Fast Digital Prototyping - Mockups With AI“ im Hofbrauhaus.</p>&#13;
<p>Mehr Informationen finden sich auf <a href="http://www.campus.design">www.campus.design</a>. Es lohnt sich, immer mal wieder auf der Seite vorbeizuschauen, denn auch hier wird noch fleißig gewerkelt. So wie hinter allen Türen des Campus Design. Fürs Erste gibt es einen kleinen Einblick in das große Programm.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/70-Campus-Design-Open-Ank-09-1024x668.jpg"
                        fileSize="110503"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="668"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/70-Campus-Design-Open-Ank-01-1024x667.jpg"
                        fileSize="107208"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="667"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/70-Campus-Design-Open-Ank-03-1024x680.jpg"
                        fileSize="104772"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/70-Campus-Design-Open-Ank-04-1024x681.jpg"
                        fileSize="95851"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/70-Campus-Design-Open-Ank-07-768x1024.jpg"
                        fileSize="101185"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/70-Campus-Design-Open-Ank-08-1024x725.jpg"
                        fileSize="46595"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="725"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/70-Campus-Design-Open-Ank06-1024x681.jpg"
                        fileSize="93463"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/70-Campus-Design-Open-Ank-10-1024x664.jpg"
                        fileSize="73595"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="664"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Lehrergesundheitstag in Coburg: Unterstützung und Stärkung für Lehrkräfte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lehrergesundheitstag-in-coburg-unterstuetzung-und-staerkung-fuer-lehrkraefte/</link>
                <pubDate>Tue, 30 Apr 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/lehrergesundheitstag-in-coburg-unterstuetzung-und-staerkung-fuer-lehrkraefte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein inspirierender Lehrergesundheitstag fand am heutigen Dienstag in Coburg statt: Er bot 140 Lehrkräften aus der Stadt und der umliegenden Region eine Vielzahl von Unterstützungsmaßnahmen zur Förderung und zum Erhalt ihrer Gesundheit. </em></p>&#13;
<p>Die Schulpsychologische Beratungsstelle Coburg, die Hochschule Coburg, die Stabsstelle Demografie, Bildung und Familie der Stadt Coburg und viele weitere Partnerinnen und Partner luden zu einem abwechslungsreichen Programm ein, das speziell auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte zugeschnitten war. Die Veranstaltung am Campus Friedrich Streib der Hochschule erwies sich als großer Erfolg und wurde von den Teilnehmenden hochgeschätzt.</p>&#13;
<p>Der Lehrergesundheitstag startete mit inspirierenden Grußworten des Präsidenten der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Stefan Gast, und des 3. Bürgermeisters der Stadt Coburg, Can Aydin. Beide betonten die Bedeutung der Lehrergesundheit und die wertvolle Rolle der Lehrkräfte im Bildungssystem. Sie ermutigten alle Lehrkräfte dazu, die Gelegenheit zu nutzen und von den Angeboten des Lehrergesundheitstags für ihren bedeutsamen, aber auch herausfordernden Beruf zu profitieren.</p>&#13;
<p>„Die Hochschule Coburg versteht sich als eine Hochschule in der Region für die Region“, betonte Hochschulpräsident Gast. Die Veranstaltung sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie gemeinsam mit lokalen Akteuren passgenaue Lösungen erarbeitet werden. Gast lud die Lehrerinnen und Lehrer ein, „wirksame Impulse zu den zentralen Themen Resilienz, Ernährung und Achtsamkeit“ mitzunehmen. „Für Ihre berufliche Praxis und Ihre persönliche Stärkung.“ Der dritte Bürgermeister, Can Aydin: „Sie sind nicht nur Wissensvermittler, sondern auch Vorbilder und Unterstützende für Ihre Schülerinnen und Schüler. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass Lernumgebungen entstehen, in denen Wissen nicht nur vermittelt, sondern auch mit Begeisterung erlebt wird. Vielen Dank für ihre wertvolle Arbeit“.</p>&#13;
<p><strong>Expertin Vera Kaltwasser über Achtsamkeit in Bildungseinrichtungen</strong></p>&#13;
<p>Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Keynote der im In- und Ausland renommierten Pädagogin Vera Kaltwasser zum Thema „Das Potenzial der Achtsamkeit im pädagogischen Kontext". In ihrem Vortrag informierte sie Lehrkräfte und pädagogische Führungskräfte über die Bedeutung und praktische Anwendung von Achtsamkeit in Bildungseinrichtungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert von den theoretischen Grundlagen und den aktuellen Forschungsergebnissen zur Achtsamkeit und dem Body-Mind-Link. Die Referentin vermittelte eindrucksvoll, dass Stress über den Körper und die Gedanken gesteuert werden kann und dass dies für Erwachsene wie Kinder elementar wichtig und erlernbar ist.</p>&#13;
<p>Darüber hinaus bot der Lehrergesundheitstag eine Reihe von Workshops verschiedener Akteurinnen und Akteure aus Coburger Institutionen im Bereich Gesundheitsförderung, der MedauSchule, MedauTherapy und der Regiomed Klinken, zu Themen wie Achtsamkeit im Unterricht, Stressbewältigung, gesunde Ernährung, Stimme und Bewegung. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, neue Impulse und praktische Werkzeuge für sich selbst und ihr Kollegium mitzunehmen.</p>&#13;
<p>Zudem erhielten die teilnehmenden 140 Lehrkräfte in zahlreichen Workshops, die die Fakultäten der Hochschule in einem Stationenrundgang anboten, vielfältige Anregungen und interessante Projektvorschläge für den Unterricht und ihre Schule. Prof. Dr. Niko Kohls forscht und lehrt im Bereich Integrative Gesundheitsförderung an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit der Hochschule und hat den Lehrergesundheitstag hier federführend organisiert. Unterstützt wurde er insbesondere von Dekan Prof. Dr. Wolfram Haupt und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Maria Kuhn.</p>&#13;
<p><strong>Denkanstöße vom Spitzenkoch</strong></p>&#13;
<p>Mit seinem Impulsvortrag sorgte Spitzenkoch Holger Stromberg vor der Mittagspause für die richtige Einstimmung „Wenn der Brennstoff nicht passt, kann der Motor nicht arbeiten“. Der Vier-Sterne Koch vermittelte mit großer Begeisterung, warum Ernährung unsere zweitwichtigste Energiequelle ist, welche Wirkung Lebensmittel auf unsere geistige und körperliche Leistungsfähigkeit haben und wie viel mit grüner Küche für den blauen Planeten gewonnen werden kann. Danach konnten sich die Teilnehmenden beim Mittagsimbiss, der von Holger Stromberg und Team sowie dem Team der Hochschulmensa vorbereitet wurde, stärken und austauschen.</p>&#13;
<p>Die Veranstaltenden waren sehr zufrieden mit dem Verlauf des Lehrergesundheitstags und betonten die Bedeutung des Engagements der Lehrkräfte für ihre eigene Gesundheit und ihr Wohlbefinden. „Unser Ziel ist es, gesundheitlichen Belastungen vorzubeugen und die Berufszufriedenheit der Lehrkräfte zu steigern“, sagte die Regionalbeauftragte für Lehrergesundheit in Oberfranken und Coburger Schulpsychologin Regina Knape. „Der Lehrergesundheitstag war ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Wir danken der Stadt und der Hochschule für die Kooperation und Unterstützung sowie der Oskar-Hacker-Stiftung und der Rainer-Markgraf-Stiftung daher sehr für die Förderung der Veranstaltung. Wir wollen die Lehrkräfte gemeinsam weiter im Blick behalten und freuen uns darauf, auch in Zukunft weitere Veranstaltungen dieser Art anzubieten."</p>&#13;
<p>Insgesamt war der Lehrergesundheitstag in Coburg ein voller Erfolg und zeigte deutlich das große Interesse und den Bedarf bei den Lehrkräften in Bezug auf ihre Gesundheit und ihre Resilienz. Die Organisatoren sind bereits dabei, die nächsten Schritte zu planen, um Lehrkräfte auch in Zukunft bestmöglich zu unterstützen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein inspirierender Lehrergesundheitstag fand am heutigen Dienstag in Coburg statt: Er bot 140 Lehrkräften aus der Stadt und der umliegenden Region eine Vielzahl von Unterstützungsmaßnahmen zur Förderung und zum Erhalt ihrer Gesundheit. </em></p>&#13;
<p>Die Schulpsychologische Beratungsstelle Coburg, die Hochschule Coburg, die Stabsstelle Demografie, Bildung und Familie der Stadt Coburg und viele weitere Partnerinnen und Partner luden zu einem abwechslungsreichen Programm ein, das speziell auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte zugeschnitten war. Die Veranstaltung am Campus Friedrich Streib der Hochschule erwies sich als großer Erfolg und wurde von den Teilnehmenden hochgeschätzt.</p>&#13;
<p>Der Lehrergesundheitstag startete mit inspirierenden Grußworten des Präsidenten der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Stefan Gast, und des 3. Bürgermeisters der Stadt Coburg, Can Aydin. Beide betonten die Bedeutung der Lehrergesundheit und die wertvolle Rolle der Lehrkräfte im Bildungssystem. Sie ermutigten alle Lehrkräfte dazu, die Gelegenheit zu nutzen und von den Angeboten des Lehrergesundheitstags für ihren bedeutsamen, aber auch herausfordernden Beruf zu profitieren.</p>&#13;
<p>„Die Hochschule Coburg versteht sich als eine Hochschule in der Region für die Region“, betonte Hochschulpräsident Gast. Die Veranstaltung sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie gemeinsam mit lokalen Akteuren passgenaue Lösungen erarbeitet werden. Gast lud die Lehrerinnen und Lehrer ein, „wirksame Impulse zu den zentralen Themen Resilienz, Ernährung und Achtsamkeit“ mitzunehmen. „Für Ihre berufliche Praxis und Ihre persönliche Stärkung.“ Der dritte Bürgermeister, Can Aydin: „Sie sind nicht nur Wissensvermittler, sondern auch Vorbilder und Unterstützende für Ihre Schülerinnen und Schüler. Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass Lernumgebungen entstehen, in denen Wissen nicht nur vermittelt, sondern auch mit Begeisterung erlebt wird. Vielen Dank für ihre wertvolle Arbeit“.</p>&#13;
<p><strong>Expertin Vera Kaltwasser über Achtsamkeit in Bildungseinrichtungen</strong></p>&#13;
<p>Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Keynote der im In- und Ausland renommierten Pädagogin Vera Kaltwasser zum Thema „Das Potenzial der Achtsamkeit im pädagogischen Kontext". In ihrem Vortrag informierte sie Lehrkräfte und pädagogische Führungskräfte über die Bedeutung und praktische Anwendung von Achtsamkeit in Bildungseinrichtungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert von den theoretischen Grundlagen und den aktuellen Forschungsergebnissen zur Achtsamkeit und dem Body-Mind-Link. Die Referentin vermittelte eindrucksvoll, dass Stress über den Körper und die Gedanken gesteuert werden kann und dass dies für Erwachsene wie Kinder elementar wichtig und erlernbar ist.</p>&#13;
<p>Darüber hinaus bot der Lehrergesundheitstag eine Reihe von Workshops verschiedener Akteurinnen und Akteure aus Coburger Institutionen im Bereich Gesundheitsförderung, der MedauSchule, MedauTherapy und der Regiomed Klinken, zu Themen wie Achtsamkeit im Unterricht, Stressbewältigung, gesunde Ernährung, Stimme und Bewegung. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, neue Impulse und praktische Werkzeuge für sich selbst und ihr Kollegium mitzunehmen.</p>&#13;
<p>Zudem erhielten die teilnehmenden 140 Lehrkräfte in zahlreichen Workshops, die die Fakultäten der Hochschule in einem Stationenrundgang anboten, vielfältige Anregungen und interessante Projektvorschläge für den Unterricht und ihre Schule. Prof. Dr. Niko Kohls forscht und lehrt im Bereich Integrative Gesundheitsförderung an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit der Hochschule und hat den Lehrergesundheitstag hier federführend organisiert. Unterstützt wurde er insbesondere von Dekan Prof. Dr. Wolfram Haupt und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Maria Kuhn.</p>&#13;
<p><strong>Denkanstöße vom Spitzenkoch</strong></p>&#13;
<p>Mit seinem Impulsvortrag sorgte Spitzenkoch Holger Stromberg vor der Mittagspause für die richtige Einstimmung „Wenn der Brennstoff nicht passt, kann der Motor nicht arbeiten“. Der Vier-Sterne Koch vermittelte mit großer Begeisterung, warum Ernährung unsere zweitwichtigste Energiequelle ist, welche Wirkung Lebensmittel auf unsere geistige und körperliche Leistungsfähigkeit haben und wie viel mit grüner Küche für den blauen Planeten gewonnen werden kann. Danach konnten sich die Teilnehmenden beim Mittagsimbiss, der von Holger Stromberg und Team sowie dem Team der Hochschulmensa vorbereitet wurde, stärken und austauschen.</p>&#13;
<p>Die Veranstaltenden waren sehr zufrieden mit dem Verlauf des Lehrergesundheitstags und betonten die Bedeutung des Engagements der Lehrkräfte für ihre eigene Gesundheit und ihr Wohlbefinden. „Unser Ziel ist es, gesundheitlichen Belastungen vorzubeugen und die Berufszufriedenheit der Lehrkräfte zu steigern“, sagte die Regionalbeauftragte für Lehrergesundheit in Oberfranken und Coburger Schulpsychologin Regina Knape. „Der Lehrergesundheitstag war ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Wir danken der Stadt und der Hochschule für die Kooperation und Unterstützung sowie der Oskar-Hacker-Stiftung und der Rainer-Markgraf-Stiftung daher sehr für die Förderung der Veranstaltung. Wir wollen die Lehrkräfte gemeinsam weiter im Blick behalten und freuen uns darauf, auch in Zukunft weitere Veranstaltungen dieser Art anzubieten."</p>&#13;
<p>Insgesamt war der Lehrergesundheitstag in Coburg ein voller Erfolg und zeigte deutlich das große Interesse und den Bedarf bei den Lehrkräften in Bezug auf ihre Gesundheit und ihre Resilienz. Die Organisatoren sind bereits dabei, die nächsten Schritte zu planen, um Lehrkräfte auch in Zukunft bestmöglich zu unterstützen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Lehrergesundheitstag01-1024x720.jpg"
                        fileSize="145376"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="720"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Lehrergesundheitstag02-1024x683.jpg"
                        fileSize="151532"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Lehrergesundheitstag03-1024x683.jpg"
                        fileSize="121245"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Lehrergesundheitstag04-1024x716.jpg"
                        fileSize="165067"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="716"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Change Management und Transformation]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Weiterbildung]]></category><category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Nachhaltigkeit – ein wichtiges Change Projekt für Unternehmen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachhaltigkeit-ein-change-projekt-fuer-unternehmen/</link>
                <pubDate>Tue, 30 Apr 2024 06:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nachhaltigkeit-ein-change-projekt-fuer-unternehmen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Veranstaltung „Perspektiven unternehmerischer Nachhaltigkeit" an der Hochschule Coburg bot über 70 Teilnehmenden aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Alumni des Zertifikatskurses „Green Supply Network Management" eine Plattform für den Austausch von Ideen und Erfahrungen im Bereich der Nachhaltigkeitsaktivitäten von Unternehmen.</em>

Keynote-Speaker diskutierten die Herausforderungen und Chancen der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit in Unternehmen. Nick Macrea von der @KMPG Deutschland thematisierte die Rolle des Gesetzgebers bei der Förderung nachhaltigen Handelns und riet Unternehmen zur Vorbereitung auf nicht-finanzielle Berichterstattung. Er wies darauf hin, dass bereits etwa 15.000 Unternehmen in Deutschland direkt von einer nicht-finanziellen Berichterstattung betroffen sind. Bei weiteren großen Unternehmen beginnt die Pflicht dann für das Berichtsjahr 2025. Indirekt seien aber auch jetzt schon viele kleine und mittlere Unternehmen betroffen, die zwar rechtlich noch nicht verpflichtet sind, die aber eine Berichterstattung auf Verlangen ihrer Großkunden umsetzen müssen.

<strong>„Klimaschutz kostet, aber Nichtstun wird teurer“</strong>

Lisa Reehten von Bosch ging auf die Kosten des Klimaschutzes ein und ermutigte Unternehmen, pragmatisch zu sein und Maßnahmen zu ergreifen. Unter dem Motto „Klimaschutz kostet, aber Nichtstun wird teurer“ berichtete vom Weg der Robert Bosch GmbH zur Klimaneutralität und betonte die Bedeutung von Energieeffizienz, der Erzeugung von klimaneutralem Strom, dem Kauf von grünem Strom und den Möglichkeiten von Kompensationen. Sie ermutigte die Teilnehmenden, pragmatisch zu sein und einfach loszulegen, da oft schon kleine Maßnahmen gute Verbesserungen bringen können. Beispiele aus der Beratungspraxis zeigen, wie lohnenswert Klimaneutralität sein kann. Beispielsweise hat Hansgrohe durch seinen guten Ruf Premiumprodukte, bei denen Kundschaft auch bereit ist für mehr Qualität und Nachhaltigkeit zu zahlen. Automobilzulieferer Chiron ermöglicht durch nachhaltigere Produkte seinen Kunden Energie und damit Kosten zu sparen. Nachhaltigkeit ist auch ein Merkmal von Arbeitgeberattraktivität.

<strong>Podiumsdiskussion: Transparenz, Verantwortlichkeit und Weiterbildung</strong>

Bedeutung von Transparenz, Verantwortlichkeiten und kontinuierlicher Weiterbildung für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsbemühungen war Thema einer Podiumsdiskussion mit Nadja Büttner von Wiegand-Glas aus Steinbach am Wald, Friedemann Decker von Dr. Pfleger Arzneimittel, Bamberg und Prof. Dr. Hedwig Schmid, Professorin für Personalmanagement, Führung und Change Management von der Hochschule Coburg. Als Professor für Marketing und Vertrieb und Prodekan der gastgebenden <a href="t3://page?uid=1293">Studienfakultät für Weiterbildung</a> moderierte <a href="t3://page?uid=1032">Prof. Dr Michael Hartmann</a>.  Nachhaltigkeit wurde als Change Projekt diskutiert. Dabei ging es um den Aufbau notwendiger Kompetenzen für mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen. Die Diskussionsteilnehmenden betonten die Notwendigkeit von Transparenz, der Festlegung von Verantwortlichkeiten und der Kommunikation von Dringlichkeit und Nutzen an alle Mitarbeitenden. Es bedürfe eines klaren „tone from the top” und einer konstruktiven Firmenkultur. Die Diskutanten betonten die Bedeutung von regelmäßiger Weiterbildung für Mitarbeitende.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Veranstaltung „Perspektiven unternehmerischer Nachhaltigkeit" an der Hochschule Coburg bot über 70 Teilnehmenden aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Alumni des Zertifikatskurses „Green Supply Network Management" eine Plattform für den Austausch von Ideen und Erfahrungen im Bereich der Nachhaltigkeitsaktivitäten von Unternehmen.</em>

Keynote-Speaker diskutierten die Herausforderungen und Chancen der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit in Unternehmen. Nick Macrea von der @KMPG Deutschland thematisierte die Rolle des Gesetzgebers bei der Förderung nachhaltigen Handelns und riet Unternehmen zur Vorbereitung auf nicht-finanzielle Berichterstattung. Er wies darauf hin, dass bereits etwa 15.000 Unternehmen in Deutschland direkt von einer nicht-finanziellen Berichterstattung betroffen sind. Bei weiteren großen Unternehmen beginnt die Pflicht dann für das Berichtsjahr 2025. Indirekt seien aber auch jetzt schon viele kleine und mittlere Unternehmen betroffen, die zwar rechtlich noch nicht verpflichtet sind, die aber eine Berichterstattung auf Verlangen ihrer Großkunden umsetzen müssen.

<strong>„Klimaschutz kostet, aber Nichtstun wird teurer“</strong>

Lisa Reehten von Bosch ging auf die Kosten des Klimaschutzes ein und ermutigte Unternehmen, pragmatisch zu sein und Maßnahmen zu ergreifen. Unter dem Motto „Klimaschutz kostet, aber Nichtstun wird teurer“ berichtete vom Weg der Robert Bosch GmbH zur Klimaneutralität und betonte die Bedeutung von Energieeffizienz, der Erzeugung von klimaneutralem Strom, dem Kauf von grünem Strom und den Möglichkeiten von Kompensationen. Sie ermutigte die Teilnehmenden, pragmatisch zu sein und einfach loszulegen, da oft schon kleine Maßnahmen gute Verbesserungen bringen können. Beispiele aus der Beratungspraxis zeigen, wie lohnenswert Klimaneutralität sein kann. Beispielsweise hat Hansgrohe durch seinen guten Ruf Premiumprodukte, bei denen Kundschaft auch bereit ist für mehr Qualität und Nachhaltigkeit zu zahlen. Automobilzulieferer Chiron ermöglicht durch nachhaltigere Produkte seinen Kunden Energie und damit Kosten zu sparen. Nachhaltigkeit ist auch ein Merkmal von Arbeitgeberattraktivität.

<strong>Podiumsdiskussion: Transparenz, Verantwortlichkeit und Weiterbildung</strong>

Bedeutung von Transparenz, Verantwortlichkeiten und kontinuierlicher Weiterbildung für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsbemühungen war Thema einer Podiumsdiskussion mit Nadja Büttner von Wiegand-Glas aus Steinbach am Wald, Friedemann Decker von Dr. Pfleger Arzneimittel, Bamberg und Prof. Dr. Hedwig Schmid, Professorin für Personalmanagement, Führung und Change Management von der Hochschule Coburg. Als Professor für Marketing und Vertrieb und Prodekan der gastgebenden <a href="t3://page?uid=1293">Studienfakultät für Weiterbildung</a> moderierte <a href="t3://page?uid=1032">Prof. Dr Michael Hartmann</a>.  Nachhaltigkeit wurde als Change Projekt diskutiert. Dabei ging es um den Aufbau notwendiger Kompetenzen für mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen. Die Diskussionsteilnehmenden betonten die Notwendigkeit von Transparenz, der Festlegung von Verantwortlichkeiten und der Kommunikation von Dringlichkeit und Nutzen an alle Mitarbeitenden. Es bedürfe eines klaren „tone from the top” und einer konstruktiven Firmenkultur. Die Diskutanten betonten die Bedeutung von regelmäßiger Weiterbildung für Mitarbeitende.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/74-Netzwerktreffen01-1024x576.jpg"
                        fileSize="78981"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/74-Netzwerktreffen02-680x1024.jpg"
                        fileSize="125888"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="680" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/74-Netzwerktreffen03-680x1024.jpg"
                        fileSize="89214"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="680" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Einen Ort schaffen, der für Gründungen sensibilisiert“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/einen-ort-schaffen-der-fuer-gruendungen-sensibilisiert/</link>
                <pubDate>Mon, 29 Apr 2024 04:53:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/einen-ort-schaffen-der-fuer-gruendungen-sensibilisiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Elena Friedel und Thomas Nick sind neu im Referat Transfer &amp; Entrepreneurship der Hochschule Coburg. Als Coach Entrepreneurship Education und als Koordinator Gründungsförderung vervollständigen sie seit April den Arbeitsbereich Kooperation und Gründung. Im Interview sprechen sie über ihre Tätigkeiten und Ziele.</em>

&nbsp;

<em>Elena Friedel, was sind die Aufgaben als Coach Entrepreneurship Education?</em>
<strong>Elena Friedel:</strong> Mein Schwerpunkt ist die Betreuung und Begleitung des Projekts „<a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/gruendungs-hub-oberfranken-geht-an-den-start.html">GO! Gründungshub Oberfranken</a>“, dem Vernetzungs- und Qualifizierungsprogramm zwischen den vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten in Bamberg, Bayreuth, Hof und Coburg. Ziel des Projektes ist es, in einem jährlichen Zyklus Gründungsinteressierte unternehmerisch auszubilden, sie untereinander aber vor allem auch mit regionalen Partnern und innovativen Unternehmen zu vernetzen und letztlich erfolgreiche Gründungen auf den Weg zu bringen. Ich begleitete Studierende, die eine Gründungsidee haben und sich für das Programm anmelden, idealerweise bis zur Gründung. Außerdem konzipiere und entwickle ich Lehrveranstaltungen mit Gründungsbezug. Gleichzeitig knüpfe ich an bereits bestehende Projekte und Angebote an der Hochschule an und unterstütze Dozierende dabei, in ihren Lehrformaten einen Bezug zur Thematik herzustellen. Dabei baue ich auch darauf auf, was es an unserer Hochschule bereits für Angebote und Projekte gibt.

&nbsp;

<em>Und Thomas Nick: Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Koordinator Gründungsförderung aus?</em>
<strong>Thomas Nick:</strong> Aktuell analysiere ich viel und sortiere, welche Möglichkeiten zur Gründungsunterstützung die Hochschule Coburg bereits bietet – da gibt es zum Beispiel das Projekt Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges (<a href="t3://page?uid=1366">ERIC</a>), die Gründungsbeauftragten der Fakultäten oder das FTC, aber auch externe Netzwerkpartnerinnen und -partner in Coburg, wie zum Beispiel das Gründernetzwerk Coburg. Daraus möchte ich ermitteln, was noch fehlt und was wir noch anbieten können. Ein optimaler Arbeitstag sieht für mich so aus: Vormittags kommt ein gründungsinteressiertes Team bei mir vorbei, welches ich schon eine Weile in ihrem Gründungsvorhaben begleite. Da sich das Team auf einen Gründungspitch vorbereitet, gehen wir gemeinsam die Unterlagen durch und üben den Pitch zusammen. Am Nachmittag recherchiere ich externe Förderprogramme und Angebote, um unseren Studierenden zusätzliche Hilfe auf ihrer Startup-Reise anbieten zu können. Abends vertrete ich die Hochschule Coburg auf einer Netzwerkveranstaltung rund um das Thema Gründen.

&nbsp;

<em>Warum haben Sie sich auf die ausgeschriebenen Stellen beworben? </em>
<strong>Elena Friedel: </strong>Mich begeistert es, Ideen jeglicher Art voranzutreiben. Studierende zu begleiten, macht mir viel Spaß. Und weil GO! ein Projekt ist, das noch gefüllt werden darf, kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen bei der Entwicklung von Formaten. Gleichzeitig existieren auch schon spannende Projekte und Angebote.
Thomas: Ich war schon immer am Gründertum und der Selbstständigkeit interessiert und konnte bereits erste Erfahrungen während und nach meines Masterstudiums sammeln. In meiner Position habe ich die Möglichkeit, meine Erfahrungen und Wissen in meiner Heimathochschule einzubringen, um gemeinsam mit unserem Team etwas Großartiges aufzubauen. Wie Elena bereits sinngemäß gesagt hat, haben wir hier eine Spielwiese, auf der wir uns kreativ beweisen dürfen.

&nbsp;

<em>Was ist aus dem Startup geworden, Thoma Nick? Inwiefern können die Erfahrungen und Kenntnisse aus der Zeit für die jetzige Tätigkeit helfen?</em>
<strong>Thomas Nick:</strong> Ich habe im Fürstentum Liechtenstein Entrepreneurship und Management studiert. Der Studiengang war darauf ausgelegt, dass man im Studium eine Businessidee entwickelt, im Optimalfall gründet und an seinem Startup arbeitet. Mein Team und ich haben die Chance wahrgenommen und eineinhalb Jahre an unserem Projekt gearbeitet – wir waren unter anderem auf Pitchmessen, haben Kapital eingesammelt und einen Startup Accelerator durchlaufen. Wir haben ein Kohlenstoff-Nano-Technologie Patent des Frauenhofer Instituts gefunden, die Technologie optimiert und neue Anwendungsmöglichkeiten entwickelt. Nach eineinhalb Jahren sind wir als Team auseinandergegangen und haben realisiert, dass wir den nächsten größeren Schritt nicht gehen wollten. Da ich den Gründungsprozess selbst durchlaufen habe, kann ich den Studierenden meine Erfahrungswerte weitergeben und abschätzen, was sie in welcher Phase der Gründung brauchen könnten.

&nbsp;

<em>Welche Berührungspunkte es mit dem Thema Gründung hatten Sie, Elena Friedel?</em>
<strong>Elena Friedel:</strong> Mein Partner hat vor ein paar Jahren gegründet. So hatte ich viele Einblicke in den Gründungsprozess und die ersten Jahre einer Unternehmung. Zudem arbeite ich noch an der Universität Bamberg in der Lehrkräfteausbildung und beschäftige mich dort intensiv mit dem Thema Schule der Zukunft. Schulen stehen aktuell vor vielen Herausforderungen - inhaltlich, strukturell sowie in Hinblick auf die Digitalisierung, Differenzierung oder den Lehrkräftemangel. Daraus ist die Idee entstanden, Schulen im Transformationsprozess zu unterstützen. Aktuell befinde ich mich aber noch in der Ideenfindungsphase und Konkretisierung.

&nbsp;

<em>Unsere Aktivitäten laufen vorerst bis Ende 2027. Was soll bis dahin auf jeden Fall erreicht werden?</em>
<strong>Elena Friedel:</strong> Ich wünsche mir, dass wir einen Ort geschaffen haben, der einerseits für das Thema Gründung sensibilisiert und spannende Formate bündelt. Gleichzeitig hoffe ich, dass wir Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten aus allen Fachbereichen sind. Dass sich auch Studierende und Lehrende, die denken, sie hätten nichts mit dem Thema zu tun, an uns wenden und wir schauen dann gemeinsam, was alles möglich ist. Für das Projekt „GO!“ wünsche ich mir, dass ich viele Studierende auf ihrem Weg begleitet habe – im Idealfall mit Thomas zusammen bis zur Gründung. Ich hoffe besonders auch Frauen, Personen mit Behinderung oder mit familiären Verpflichtungen zu erreichen – diese gründen statistisch gesehen nämlich nach wie vor besonders selten.
<strong>Thomas Nick:</strong> Mein Ziel ist es, dass wir eine Servicestruktur und ein Netzwerk geschaffen haben, das Gründungsinteressierten, vom Studierenden über Mitarbeitende der Hochschule bis hin zu den Dozierenden, alle Wege öffnet. Wenn ich in drei Jahren zurückschaue, möchte ich, dass es mehr hochschulnahe Gründungen gibt. Ich würde mir wünschen, dass die Hochschule dann mit den Worten Innovation, Kultur und Gründertum beschrieben wird. Außerdem wünsche ich mir Gründertum als interdisziplinäres Wahlpflichtfach für die Bachelor- und Masterstudiengänge. So können erfolgreiche, heterogene Gründerteams entstehen und bereits frühzeitig das notwendige Skillset vermittelt werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Elena Friedel und Thomas Nick sind neu im Referat Transfer &amp; Entrepreneurship der Hochschule Coburg. Als Coach Entrepreneurship Education und als Koordinator Gründungsförderung vervollständigen sie seit April den Arbeitsbereich Kooperation und Gründung. Im Interview sprechen sie über ihre Tätigkeiten und Ziele.</em>

&nbsp;

<em>Elena Friedel, was sind die Aufgaben als Coach Entrepreneurship Education?</em>
<strong>Elena Friedel:</strong> Mein Schwerpunkt ist die Betreuung und Begleitung des Projekts „<a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/gruendungs-hub-oberfranken-geht-an-den-start.html">GO! Gründungshub Oberfranken</a>“, dem Vernetzungs- und Qualifizierungsprogramm zwischen den vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten in Bamberg, Bayreuth, Hof und Coburg. Ziel des Projektes ist es, in einem jährlichen Zyklus Gründungsinteressierte unternehmerisch auszubilden, sie untereinander aber vor allem auch mit regionalen Partnern und innovativen Unternehmen zu vernetzen und letztlich erfolgreiche Gründungen auf den Weg zu bringen. Ich begleitete Studierende, die eine Gründungsidee haben und sich für das Programm anmelden, idealerweise bis zur Gründung. Außerdem konzipiere und entwickle ich Lehrveranstaltungen mit Gründungsbezug. Gleichzeitig knüpfe ich an bereits bestehende Projekte und Angebote an der Hochschule an und unterstütze Dozierende dabei, in ihren Lehrformaten einen Bezug zur Thematik herzustellen. Dabei baue ich auch darauf auf, was es an unserer Hochschule bereits für Angebote und Projekte gibt.

&nbsp;

<em>Und Thomas Nick: Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Koordinator Gründungsförderung aus?</em>
<strong>Thomas Nick:</strong> Aktuell analysiere ich viel und sortiere, welche Möglichkeiten zur Gründungsunterstützung die Hochschule Coburg bereits bietet – da gibt es zum Beispiel das Projekt Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges (<a href="t3://page?uid=1366">ERIC</a>), die Gründungsbeauftragten der Fakultäten oder das FTC, aber auch externe Netzwerkpartnerinnen und -partner in Coburg, wie zum Beispiel das Gründernetzwerk Coburg. Daraus möchte ich ermitteln, was noch fehlt und was wir noch anbieten können. Ein optimaler Arbeitstag sieht für mich so aus: Vormittags kommt ein gründungsinteressiertes Team bei mir vorbei, welches ich schon eine Weile in ihrem Gründungsvorhaben begleite. Da sich das Team auf einen Gründungspitch vorbereitet, gehen wir gemeinsam die Unterlagen durch und üben den Pitch zusammen. Am Nachmittag recherchiere ich externe Förderprogramme und Angebote, um unseren Studierenden zusätzliche Hilfe auf ihrer Startup-Reise anbieten zu können. Abends vertrete ich die Hochschule Coburg auf einer Netzwerkveranstaltung rund um das Thema Gründen.

&nbsp;

<em>Warum haben Sie sich auf die ausgeschriebenen Stellen beworben? </em>
<strong>Elena Friedel: </strong>Mich begeistert es, Ideen jeglicher Art voranzutreiben. Studierende zu begleiten, macht mir viel Spaß. Und weil GO! ein Projekt ist, das noch gefüllt werden darf, kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen bei der Entwicklung von Formaten. Gleichzeitig existieren auch schon spannende Projekte und Angebote.
Thomas: Ich war schon immer am Gründertum und der Selbstständigkeit interessiert und konnte bereits erste Erfahrungen während und nach meines Masterstudiums sammeln. In meiner Position habe ich die Möglichkeit, meine Erfahrungen und Wissen in meiner Heimathochschule einzubringen, um gemeinsam mit unserem Team etwas Großartiges aufzubauen. Wie Elena bereits sinngemäß gesagt hat, haben wir hier eine Spielwiese, auf der wir uns kreativ beweisen dürfen.

&nbsp;

<em>Was ist aus dem Startup geworden, Thoma Nick? Inwiefern können die Erfahrungen und Kenntnisse aus der Zeit für die jetzige Tätigkeit helfen?</em>
<strong>Thomas Nick:</strong> Ich habe im Fürstentum Liechtenstein Entrepreneurship und Management studiert. Der Studiengang war darauf ausgelegt, dass man im Studium eine Businessidee entwickelt, im Optimalfall gründet und an seinem Startup arbeitet. Mein Team und ich haben die Chance wahrgenommen und eineinhalb Jahre an unserem Projekt gearbeitet – wir waren unter anderem auf Pitchmessen, haben Kapital eingesammelt und einen Startup Accelerator durchlaufen. Wir haben ein Kohlenstoff-Nano-Technologie Patent des Frauenhofer Instituts gefunden, die Technologie optimiert und neue Anwendungsmöglichkeiten entwickelt. Nach eineinhalb Jahren sind wir als Team auseinandergegangen und haben realisiert, dass wir den nächsten größeren Schritt nicht gehen wollten. Da ich den Gründungsprozess selbst durchlaufen habe, kann ich den Studierenden meine Erfahrungswerte weitergeben und abschätzen, was sie in welcher Phase der Gründung brauchen könnten.

&nbsp;

<em>Welche Berührungspunkte es mit dem Thema Gründung hatten Sie, Elena Friedel?</em>
<strong>Elena Friedel:</strong> Mein Partner hat vor ein paar Jahren gegründet. So hatte ich viele Einblicke in den Gründungsprozess und die ersten Jahre einer Unternehmung. Zudem arbeite ich noch an der Universität Bamberg in der Lehrkräfteausbildung und beschäftige mich dort intensiv mit dem Thema Schule der Zukunft. Schulen stehen aktuell vor vielen Herausforderungen - inhaltlich, strukturell sowie in Hinblick auf die Digitalisierung, Differenzierung oder den Lehrkräftemangel. Daraus ist die Idee entstanden, Schulen im Transformationsprozess zu unterstützen. Aktuell befinde ich mich aber noch in der Ideenfindungsphase und Konkretisierung.

&nbsp;

<em>Unsere Aktivitäten laufen vorerst bis Ende 2027. Was soll bis dahin auf jeden Fall erreicht werden?</em>
<strong>Elena Friedel:</strong> Ich wünsche mir, dass wir einen Ort geschaffen haben, der einerseits für das Thema Gründung sensibilisiert und spannende Formate bündelt. Gleichzeitig hoffe ich, dass wir Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten aus allen Fachbereichen sind. Dass sich auch Studierende und Lehrende, die denken, sie hätten nichts mit dem Thema zu tun, an uns wenden und wir schauen dann gemeinsam, was alles möglich ist. Für das Projekt „GO!“ wünsche ich mir, dass ich viele Studierende auf ihrem Weg begleitet habe – im Idealfall mit Thomas zusammen bis zur Gründung. Ich hoffe besonders auch Frauen, Personen mit Behinderung oder mit familiären Verpflichtungen zu erreichen – diese gründen statistisch gesehen nämlich nach wie vor besonders selten.
<strong>Thomas Nick:</strong> Mein Ziel ist es, dass wir eine Servicestruktur und ein Netzwerk geschaffen haben, das Gründungsinteressierten, vom Studierenden über Mitarbeitende der Hochschule bis hin zu den Dozierenden, alle Wege öffnet. Wenn ich in drei Jahren zurückschaue, möchte ich, dass es mehr hochschulnahe Gründungen gibt. Ich würde mir wünschen, dass die Hochschule dann mit den Worten Innovation, Kultur und Gründertum beschrieben wird. Außerdem wünsche ich mir Gründertum als interdisziplinäres Wahlpflichtfach für die Bachelor- und Masterstudiengänge. So können erfolgreiche, heterogene Gründerteams entstehen und bereits frühzeitig das notwendige Skillset vermittelt werden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/71-Gruendungsbeauftragte_Elena_Friedel_und_Thomas_Nick-1024x666.jpg"
                        fileSize="83827"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="666"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Gründen und Transfer]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Co-Gardening in der Stadt: Pflanzen, Pflücken, Platznehmen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/cogardening-in-der-stadt-pflanzen-pfluecken-platznehmen/</link>
                <pubDate>Fri, 26 Apr 2024 07:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/cogardening-in-der-stadt-pflanzen-pfluecken-platznehmen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Coburg erweitert seine städtischen Grünoasen: Neue Hochbeete und kreative Grün-Spiele beleben ab sofort die Innenstadt. Die Projekte wurden von Studierenden der Hochschule Coburg entwickelt und fördern Gemeinschaft und Urban Gardening.</em>

Nachdem mit „Scrat“ im letzten Jahr bereits ein Co-Gardening-Projekt vor dem AWO-Mehrgenerationenhaus seinen Platz gefunden hat, ziehen jetzt weitere Hochbeete, Grün-Spiele und mobile Sitzgruppen in die Coburger Innenstadt ein. Sie laden zum Mitmachen, zum Pflanzen, Ernten, zum Platznehmen und sogar zum spontanen Pflanz-Schachspiel ein. Alle Ideen dazu sind aus einer Kooperation mit Dozenten und Studierenden der Hochschule Coburg (Studiengang <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a> und<a href="t3://page?uid=157"> Integriertes Produktdesign</a>) und der Stadt Coburg (Green Deal) entstanden und wurden gemeinsam mit dem AWO-Mehrgenerationenhaus und den Stadtmachern realisiert.

Die Studierenden Celine Reither, Marie-Lou Sapinel und Eva Brunner haben die Idee zum Beet-Sharing entwickelt, da oftmals gerade im Stadtleben der Platz fehlt, um eigenständig Gemüse und Kräuter anzupflanzen. Um allen Ansprüchen gerecht zu werden, gibt es die Beete als kleine Gefäße für den Einsatz an Gartenzäunen, als Hochbeet sowie als Bodenbeet. In allen Varianten ist das besondere Gestaltungselement eine Langlochplatte. Diese bietet außerdem die Möglichkeit kleine Gefäße, als auch benötigtes Werkzeug einzuhängen. Durch die gemeinsame Nutzung soll ein kommunikativer Kontakt entstehen, die Gelegenheit Erträge zu teilen und die Stadt gleichzeitig grüner zu gestalten. Ein solches Hochbeet wurde inzwischen gebaut und steht ab sofort und zur Nutzung für die Öffentlichkeit vor dem Zukunftsbüro im Steinweg 14.

<strong>Platznehmen am Kräutertisch</strong>

Gemeinsam Gärtnern seht auch beim Objekt „open up“ im Vordergrund, welches Agnes Raabs, Noreen Schulz, Lea Hering und Nina Sadel entworfen und gebaut haben. Das vier Meter lange Holzmodul besitzt kleinere Sitzbänke, die sich ohne Probleme auseinanderziehen lassen und zum Platznehmen einladen. So werden kleinere und größere Personengruppen zusammengebracht und die Unterfahrbarkeit des Kräutertisches wird dabei auch Personen im Rollstuhl gerecht. Die in den Tisch eingelassenen Tontöpfe sind mit Kräutern bepflanzt und laden dazu ein, eigenständig Hand anzulegen – sei es durch die Kräuterpflege oder um sich etwas der benötigten Kräuter ab zu schneiden und die eigenen Kochkünste aufzupeppen. Das pfiffige Grünmöbel finden Sie temporär und erstmals zu Coburg blüht auf“, dem Frühlingsevent der Stadtmacher am Samstag, 27. April vor dem Zukunftsraum im Steinweg 14.

Wie man Pflanzen spielerisch in das Stadtbild integrieren kann, zeigt das modulare und damit flexibel einsetzbare Riesenschachfeld „Pflanzmatt“. Lea Neubauer, Vanessa Dorn und Sarah Horn waren die Ideengeber. Durch drei verschieden hohe Tischbeine wird der Rang der Figuren optisch verdeutlicht. Die verschiedenen Figuren werden durch sechs verschiedene Pflanzen dargestellt, die je nach Jahreszeit und persönlicher Vorliebe selbst gewählt werden können. So werden zusätzlich Kenntnisse zu den jeweiligen Pflanzen, beispielsweise ihrem Aussehen, ihren Blühzeiten, etc. vermittelt. Die Holzmodule werden außerdem mit Moos bepflanzt um das grüne Spielfeld zu erschaffen. Auch das besondere Schachspiel kommt erstmals bei „Coburg blüht auf“ am Samstag, 27.04 auf dem Coburger Wochenmarkt zum Einsatz und darf gerne bespielt werden.

<strong>So einfach lässt sich Coburgs Urban Gardening nachbauen</strong>

„Besonders wichtig bei allen Objekten ist die Zugänglichkeit und die Möglichkeit zum Nachbauen für alle“, erklärt Karin Engelhardt, Projektmanagerin Green Deal. „Jedes Element kann mit wenig Erfahrung aufgebaut werden - die benötigten Materialien sind im Baumarkt nebenan zu finden“, so Engelhardt weiter.

Finanziert wurde der Bau aus Mitteln des Sonderfonds Innenstädte beleben, den die Stadtmacher für genau solche POP-UP Maßnahmen beim Land Bayern eingeworben haben. „Die pfiffigen Objekte sorgen künftig beim Stadtbummel für grüne Augenblicke, Sitz- und Spielmöglichkeiten und sollen an immer wieder unterschiedlichen Orten in der Innenstadt zum Einsatz kommen“, freut sich Anette Vogel von den Stadtmachern. Wer Interesse hat, die Objekte zu leihen, der kann sich bei den Stadtmachern melden (<a href="mailto:stadtmacher@coburg.de">stadtmacher@coburg.de</a> Tel. 09561-877-300).

<strong>Hintergrund CO-Gardening 2.0 </strong>

„CO-Gardening 2.0 – Hochbeete mit Mehrwert in Form von Kleinstgärten für unsere Stadt Coburg“ hieß das Projekt der Studiengänge Integriertes Produktdesign und Innenarchitektur, das von Prof. Philipp Stingl und Carl Baetjer betreut worden ist. „Angezettelt“ wurde dieses Praxisprojekt  bereits 2022 über das Green-Deal-Team der Stadt Coburg. Die Besonderheit: Sowohl über ein Online-Voting, aber auch analog konnten alle Cobugerinnen und Coburger für ihr Lieblingsprojekt stimmen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Coburg erweitert seine städtischen Grünoasen: Neue Hochbeete und kreative Grün-Spiele beleben ab sofort die Innenstadt. Die Projekte wurden von Studierenden der Hochschule Coburg entwickelt und fördern Gemeinschaft und Urban Gardening.</em>

Nachdem mit „Scrat“ im letzten Jahr bereits ein Co-Gardening-Projekt vor dem AWO-Mehrgenerationenhaus seinen Platz gefunden hat, ziehen jetzt weitere Hochbeete, Grün-Spiele und mobile Sitzgruppen in die Coburger Innenstadt ein. Sie laden zum Mitmachen, zum Pflanzen, Ernten, zum Platznehmen und sogar zum spontanen Pflanz-Schachspiel ein. Alle Ideen dazu sind aus einer Kooperation mit Dozenten und Studierenden der Hochschule Coburg (Studiengang <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a> und<a href="t3://page?uid=157"> Integriertes Produktdesign</a>) und der Stadt Coburg (Green Deal) entstanden und wurden gemeinsam mit dem AWO-Mehrgenerationenhaus und den Stadtmachern realisiert.

Die Studierenden Celine Reither, Marie-Lou Sapinel und Eva Brunner haben die Idee zum Beet-Sharing entwickelt, da oftmals gerade im Stadtleben der Platz fehlt, um eigenständig Gemüse und Kräuter anzupflanzen. Um allen Ansprüchen gerecht zu werden, gibt es die Beete als kleine Gefäße für den Einsatz an Gartenzäunen, als Hochbeet sowie als Bodenbeet. In allen Varianten ist das besondere Gestaltungselement eine Langlochplatte. Diese bietet außerdem die Möglichkeit kleine Gefäße, als auch benötigtes Werkzeug einzuhängen. Durch die gemeinsame Nutzung soll ein kommunikativer Kontakt entstehen, die Gelegenheit Erträge zu teilen und die Stadt gleichzeitig grüner zu gestalten. Ein solches Hochbeet wurde inzwischen gebaut und steht ab sofort und zur Nutzung für die Öffentlichkeit vor dem Zukunftsbüro im Steinweg 14.

<strong>Platznehmen am Kräutertisch</strong>

Gemeinsam Gärtnern seht auch beim Objekt „open up“ im Vordergrund, welches Agnes Raabs, Noreen Schulz, Lea Hering und Nina Sadel entworfen und gebaut haben. Das vier Meter lange Holzmodul besitzt kleinere Sitzbänke, die sich ohne Probleme auseinanderziehen lassen und zum Platznehmen einladen. So werden kleinere und größere Personengruppen zusammengebracht und die Unterfahrbarkeit des Kräutertisches wird dabei auch Personen im Rollstuhl gerecht. Die in den Tisch eingelassenen Tontöpfe sind mit Kräutern bepflanzt und laden dazu ein, eigenständig Hand anzulegen – sei es durch die Kräuterpflege oder um sich etwas der benötigten Kräuter ab zu schneiden und die eigenen Kochkünste aufzupeppen. Das pfiffige Grünmöbel finden Sie temporär und erstmals zu Coburg blüht auf“, dem Frühlingsevent der Stadtmacher am Samstag, 27. April vor dem Zukunftsraum im Steinweg 14.

Wie man Pflanzen spielerisch in das Stadtbild integrieren kann, zeigt das modulare und damit flexibel einsetzbare Riesenschachfeld „Pflanzmatt“. Lea Neubauer, Vanessa Dorn und Sarah Horn waren die Ideengeber. Durch drei verschieden hohe Tischbeine wird der Rang der Figuren optisch verdeutlicht. Die verschiedenen Figuren werden durch sechs verschiedene Pflanzen dargestellt, die je nach Jahreszeit und persönlicher Vorliebe selbst gewählt werden können. So werden zusätzlich Kenntnisse zu den jeweiligen Pflanzen, beispielsweise ihrem Aussehen, ihren Blühzeiten, etc. vermittelt. Die Holzmodule werden außerdem mit Moos bepflanzt um das grüne Spielfeld zu erschaffen. Auch das besondere Schachspiel kommt erstmals bei „Coburg blüht auf“ am Samstag, 27.04 auf dem Coburger Wochenmarkt zum Einsatz und darf gerne bespielt werden.

<strong>So einfach lässt sich Coburgs Urban Gardening nachbauen</strong>

„Besonders wichtig bei allen Objekten ist die Zugänglichkeit und die Möglichkeit zum Nachbauen für alle“, erklärt Karin Engelhardt, Projektmanagerin Green Deal. „Jedes Element kann mit wenig Erfahrung aufgebaut werden - die benötigten Materialien sind im Baumarkt nebenan zu finden“, so Engelhardt weiter.

Finanziert wurde der Bau aus Mitteln des Sonderfonds Innenstädte beleben, den die Stadtmacher für genau solche POP-UP Maßnahmen beim Land Bayern eingeworben haben. „Die pfiffigen Objekte sorgen künftig beim Stadtbummel für grüne Augenblicke, Sitz- und Spielmöglichkeiten und sollen an immer wieder unterschiedlichen Orten in der Innenstadt zum Einsatz kommen“, freut sich Anette Vogel von den Stadtmachern. Wer Interesse hat, die Objekte zu leihen, der kann sich bei den Stadtmachern melden (<a href="mailto:stadtmacher@coburg.de">stadtmacher@coburg.de</a> Tel. 09561-877-300).

<strong>Hintergrund CO-Gardening 2.0 </strong>

„CO-Gardening 2.0 – Hochbeete mit Mehrwert in Form von Kleinstgärten für unsere Stadt Coburg“ hieß das Projekt der Studiengänge Integriertes Produktdesign und Innenarchitektur, das von Prof. Philipp Stingl und Carl Baetjer betreut worden ist. „Angezettelt“ wurde dieses Praxisprojekt  bereits 2022 über das Green-Deal-Team der Stadt Coburg. Die Besonderheit: Sowohl über ein Online-Voting, aber auch analog konnten alle Cobugerinnen und Coburger für ihr Lieblingsprojekt stimmen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/67-CoGardening-Hochbeete-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="225260"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Eisenach-Erfurt-Coburg und zurück: Berufsberatungen aus Thüringen zu Gast]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eisenach-erfurt-coburg-und-zurueck-berufsberatungen-aus-thueringen-zu-gast/</link>
                <pubDate>Fri, 26 Apr 2024 05:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eisenach-erfurt-coburg-und-zurueck-berufsberatungen-aus-thueringen-zu-gast/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sie beraten thüringische Schülerinnen und Schüler zu allen Fragen rund um Studium und Beruf: Berufsberaterinnen und Berater der Agentur für Arbeit Thüringen Südwest besuchten diese Woche den Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg. Die Studienberatung hatte sie eingeladen, sich vor Ort zu informieren und den Kontakt zu festigen. </em></p>&#13;
<p>Für die meisten war es der erste Besuch an der Hochschule Coburg. Auf besonderes Interesse stießen beim Netzwerkgespräch das <a href="t3://page?uid=1386">Orientierungssemester</a> und <a href="t3://page?uid=59">Studieren mit Praxispartner</a>. Ein anschließender Campus-Rundgang mit Laborbesuch in der <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik </a>überzeugte die Gäste von den guten Studienbedingungen in Coburg. Dr. Katja Kessel, Leiterin<a href="t3://page?uid=423"> Studienberatung &amp; Career Service</a>, freute sich über den Besuch: „Wir arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll mit der Agentur für Arbeit im Bereich der Studien- und Berufsorientierung zusammen. Dass wir das persönliche Netzwerk zu den Beraterinnen und Beraterin in Thüringen weiter ausbauen können, ist für uns auch wegen des fehlenden Abiturjahrgangs in Bayern 2025 enorm wichtig“.</p>&#13;
<p>Neue Kontakte ergeben sich nicht nur aufgrund personeller Wechsel, sondern auch, indem Netzwerke regional wachsen. Gekommen waren Teamleiter Marcus Pötzschig, außerdem Berater für Sonneberg und Hildburghausen sowie Kolleginnen und Kollegen aus Meiningen, Eisenach, Schmalkalden und Bad Salza. „Hochschule Coburg – näher als du denkst!“ gilt für weite Teile Thüringens ab Juni noch mehr: Erstmals fahren Regionalzüge auf der ICE-Strecke zwischen Coburg-Erfurt und brauchen dafür nur 30 Minuten. „Eisenach-Erfurt-Coburg und zurück“ könnte also der Fahrplan für neue Studierende aus Thüringen lauten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sie beraten thüringische Schülerinnen und Schüler zu allen Fragen rund um Studium und Beruf: Berufsberaterinnen und Berater der Agentur für Arbeit Thüringen Südwest besuchten diese Woche den Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg. Die Studienberatung hatte sie eingeladen, sich vor Ort zu informieren und den Kontakt zu festigen. </em></p>&#13;
<p>Für die meisten war es der erste Besuch an der Hochschule Coburg. Auf besonderes Interesse stießen beim Netzwerkgespräch das <a href="t3://page?uid=1386">Orientierungssemester</a> und <a href="t3://page?uid=59">Studieren mit Praxispartner</a>. Ein anschließender Campus-Rundgang mit Laborbesuch in der <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik </a>überzeugte die Gäste von den guten Studienbedingungen in Coburg. Dr. Katja Kessel, Leiterin<a href="t3://page?uid=423"> Studienberatung &amp; Career Service</a>, freute sich über den Besuch: „Wir arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll mit der Agentur für Arbeit im Bereich der Studien- und Berufsorientierung zusammen. Dass wir das persönliche Netzwerk zu den Beraterinnen und Beraterin in Thüringen weiter ausbauen können, ist für uns auch wegen des fehlenden Abiturjahrgangs in Bayern 2025 enorm wichtig“.</p>&#13;
<p>Neue Kontakte ergeben sich nicht nur aufgrund personeller Wechsel, sondern auch, indem Netzwerke regional wachsen. Gekommen waren Teamleiter Marcus Pötzschig, außerdem Berater für Sonneberg und Hildburghausen sowie Kolleginnen und Kollegen aus Meiningen, Eisenach, Schmalkalden und Bad Salza. „Hochschule Coburg – näher als du denkst!“ gilt für weite Teile Thüringens ab Juni noch mehr: Erstmals fahren Regionalzüge auf der ICE-Strecke zwischen Coburg-Erfurt und brauchen dafür nur 30 Minuten. „Eisenach-Erfurt-Coburg und zurück“ könnte also der Fahrplan für neue Studierende aus Thüringen lauten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/69-Studienberatung-ArbeitsagenturThueringen-1024x768.jpg"
                        fileSize="139398"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category>                                <title><![CDATA[Ansägen in Mitwitz’ neuer Mitte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ansaegen-in-mitwitz-neuer-mitte/</link>
                <pubDate>Thu, 25 Apr 2024 10:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ansaegen-in-mitwitz-neuer-mitte/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von Andreas Wolf </em>

<em>Bald gehört sie ganz den Bürgern: Anfang Mai wird die „Neue Mitte“ in Mitwitz eröffnet. Planung und Umsetzung des besonderen Holzpavillons lagen in den Händen von Lehrenden und Studierenden der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg. Die Eröffnung am Samstag, 4. Mai, ist auch was für Holzliebhaber, denn Besucherinnen und Besucher dürfen selbst etwas bauen.</em>

Der neue Holzpavillon im Herzen der Marktgemeinde Mitwitz macht nicht nur was her, sondern ist auch sehr nachhaltig, ist er doch aus recyceltem Käferholz konstruiert worden. Am Samstag, 4. Mai, um 14 Uhr soll das moderne Gebilde mit rustikalem Charme mit musikalischer Untermalung der Band Lizharmonic, einem symbolischen Baumstammsägen und dem Zusammenbau eigener Mini-Pavillons eingeweiht werden. Auch die Mockups und das Modell werden vor Ort ausgestellt sein.

<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-markus-schlempp.html">Professor Markus Schlempp</a>, Studiengangsleiter im <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/master-design.html">Master Design</a> sieht zwei Lehr-Schwerpunkte der Fakultät in dem Projekt vereint: „Zum einen handelt es sich aus architektonisch städtebaulicher Sicht um eine Stadtreparatur, die an dem vorhandenen Potenzial anknüpft und die Attraktivität in der Ortsmitte erhöht.“ Dadurch würden baukulturelle Werte geschaffen, die den Folgen der allgemeinen Landflucht und dem demografischen Wandel entgegenstehen und somit Heimat schaffen. „Zum anderen zeigt das Projekt, wie die Zukunft des Holzbaus, aber auch des Handwerks an sich aussehen muss.“

<strong>Rückkehr zur alten Bedeutung der Marktstraße</strong>

Nach dem Abriss eines alten Hauses war im Ortskern von Mitwitz eine Lücke geblieben. Heute steht dort eine neue Markthalle in Form eines Pavillons auf einem modernisierten Dorfplatz. Dieser ist nicht nur multifunktional, sondern verbindet auch ästhetisch die regionale Holzbautradition mit nachhaltigem, modernem Holzbau, der sich beinahe nahtlos in die umliegenden, rustikalen Gebäude einpasst. Der leicht vergrößerte Abstand der Markthalle zum Nachbargebäude schafft eine neue Wegverbindung in die Natur und zu zukünftigen Bauprojekten in Mitwitz und die anliegende Hauptstraße bekommt wieder ihre Bedeutung als Marktstraße zurück.

Wo sich heute wieder Menschen treffen, Märkte und Veranstaltungen stattfinden steht das Herzensprojekt der Studierenden und Lehrenden der Hochschule – ein Paradebeispiel für gewinnbringende Zusammenarbeit von Hochschule, lokalen Betrieben und Markt-Gemeinde. So wird auch an der Hochschule gelehrt, versichert Schlempp: „In unserer Lehre haben die Eins-zu-Eins Projekte einen ganz besonderen Stellenwert, da der Lerneffekt durch das Begreifen, wie das Wort schon innehat, Be-Greifen, am effektivsten ist und den Studierenden eine praxisnahe Ausbildung sichert.“

Startschuss für Idee und Umsetzung hatte ein Symposium des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a> zum Thema Nachhaltiger Holzbau im Wintersemester 2021/22 gegeben. Die Frage lautete, wie in der industriellen Verarbeitung ein sparsamerer Einsatz von Holz möglich sei, um vor allem regionale Unternehmen zu stärken. Im Rahmen eines interdisziplinären Seminars mit der Marktgemeinde Mitwitz wurden mehrere Entwürfe für einen nachhaltigen Holzbau erarbeitet.

Kaum ein anderer Rohstoff im Bausektor wird im Moment so gefördert, wie das Holz. Diese nachwachsende und CO2-bindende Ressource erlebt trotz seiner traditionellen Verwendung im Hausbau derzeit eine Renaissance, sogar beim Bau mehrgeschossiger Wohnungen. Da der gesamte Bausektor für rund ein Viertel des globalen CO2-Ausstosses verantwortlich ist, verwundert es nicht, dass auch hier neue Wege zum Umweltschutz und der Schonung von Ressourcen gefunden werden müssen und zukünftige Fachkräfte sich genau darauf spezialisieren.

Auch vonseiten der Politik, muss sich etwas tun, weiß Professor Schlempp: „Das Handwerk vor Ort muss wieder gestärkt werden. Große, industrialisierte Handwerksbetriebe sind zu schwerfällig, unflexibel und oft zu weit weg, um angemessene Lösungen im Bestand zu erbringen. Es braucht nachhaltige, ressourcenschonende und partizipative Ansätze, um mit den Leuten und den Materialien vor Ort, einfache und erschwingliche Gebäude zu erstellen, die an der traditionellen Baukultur im ländlichen Raum anknüpft und vertraute Werte schaffen.“

<strong>Höchste Präzision</strong>

Im Wintersemester 2022/23 erstellten Studierende die ersten Modelle und Mock-Ups. In Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben wie einem Betonfertigteilhersteller und einem Zimmerermeister wurden die notwendigen Grundarbeiten ausgeführt. Obwohl die Fundamente in höchster Präzision gefertigt und versetzt wurden, mussten sie im Nachgang nochmals genau vermessen werden, um den Abbund millimetergenau darauf anzupassen. Dies geschah in einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/digitale-denkmaltechnologien.html">Digitale Denkmaltechnologien</a> der Hochschule Coburg in Kooperation mit der Universität Bamberg. Mittels eines 3D-Scanners wurden die Fundamente durch Gerhard Gresik von der Coburger Fakultät Design lagerichtig, millimetergenau erfasst. So konnten passgenaue Pläne entwickelt werden.

In den Semesterferien, nachdem die Ausführungsplanung von dem Prüfstatiker freigegeben und das Holz im Sägewerk begutachtet worden war, konnten die Studierenden mit dem Zimmerermeister den Abbund des Holzes für den Pavillon beginnen. Im März 2023 wurden die Bauarbeiten für die Platzgestaltung durch das Gartenbauunternehmen abgeschlossen. Nachdem das Gerüst gestellt war, starteten die Studierenden im April nach Ostern mit dem Zimmermeister Samuel Friedrich mit der Montage der abgebundenen Holzkonstruktion. Innerhalb einer Woche und der tatkräftigen Mithilfe des Zimmerermeisters Harald Gräf aus Mainleus und des Krahns der Zimmerei Kögel, stand der Rohbau innerhalb einer Woche. Am 3.Mai wurde das Richtfest gefeiert.

Mitte August 2023 wurde ein Unterdach aus Polycarbonatplatten montiert, wonach die Dach- und Fassadenelemente aus heimischer Lärche, die die Studierenden an der Hochschule vorgefertigt hatten, montiert wurden und der Pavillon bis auf die Beleuchtung und kleineren Abschlussarbeiten fertiggestellt werden konnte. Inzwischen sind alle Arbeiten abgeschlossen, nur die Eröffnung steht noch aus. Das Projekt wird von der Bayerischen Städteförderung unterstützt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von Andreas Wolf </em>

<em>Bald gehört sie ganz den Bürgern: Anfang Mai wird die „Neue Mitte“ in Mitwitz eröffnet. Planung und Umsetzung des besonderen Holzpavillons lagen in den Händen von Lehrenden und Studierenden der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg. Die Eröffnung am Samstag, 4. Mai, ist auch was für Holzliebhaber, denn Besucherinnen und Besucher dürfen selbst etwas bauen.</em>

Der neue Holzpavillon im Herzen der Marktgemeinde Mitwitz macht nicht nur was her, sondern ist auch sehr nachhaltig, ist er doch aus recyceltem Käferholz konstruiert worden. Am Samstag, 4. Mai, um 14 Uhr soll das moderne Gebilde mit rustikalem Charme mit musikalischer Untermalung der Band Lizharmonic, einem symbolischen Baumstammsägen und dem Zusammenbau eigener Mini-Pavillons eingeweiht werden. Auch die Mockups und das Modell werden vor Ort ausgestellt sein.

<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-markus-schlempp.html">Professor Markus Schlempp</a>, Studiengangsleiter im <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/master-design.html">Master Design</a> sieht zwei Lehr-Schwerpunkte der Fakultät in dem Projekt vereint: „Zum einen handelt es sich aus architektonisch städtebaulicher Sicht um eine Stadtreparatur, die an dem vorhandenen Potenzial anknüpft und die Attraktivität in der Ortsmitte erhöht.“ Dadurch würden baukulturelle Werte geschaffen, die den Folgen der allgemeinen Landflucht und dem demografischen Wandel entgegenstehen und somit Heimat schaffen. „Zum anderen zeigt das Projekt, wie die Zukunft des Holzbaus, aber auch des Handwerks an sich aussehen muss.“

<strong>Rückkehr zur alten Bedeutung der Marktstraße</strong>

Nach dem Abriss eines alten Hauses war im Ortskern von Mitwitz eine Lücke geblieben. Heute steht dort eine neue Markthalle in Form eines Pavillons auf einem modernisierten Dorfplatz. Dieser ist nicht nur multifunktional, sondern verbindet auch ästhetisch die regionale Holzbautradition mit nachhaltigem, modernem Holzbau, der sich beinahe nahtlos in die umliegenden, rustikalen Gebäude einpasst. Der leicht vergrößerte Abstand der Markthalle zum Nachbargebäude schafft eine neue Wegverbindung in die Natur und zu zukünftigen Bauprojekten in Mitwitz und die anliegende Hauptstraße bekommt wieder ihre Bedeutung als Marktstraße zurück.

Wo sich heute wieder Menschen treffen, Märkte und Veranstaltungen stattfinden steht das Herzensprojekt der Studierenden und Lehrenden der Hochschule – ein Paradebeispiel für gewinnbringende Zusammenarbeit von Hochschule, lokalen Betrieben und Markt-Gemeinde. So wird auch an der Hochschule gelehrt, versichert Schlempp: „In unserer Lehre haben die Eins-zu-Eins Projekte einen ganz besonderen Stellenwert, da der Lerneffekt durch das Begreifen, wie das Wort schon innehat, Be-Greifen, am effektivsten ist und den Studierenden eine praxisnahe Ausbildung sichert.“

Startschuss für Idee und Umsetzung hatte ein Symposium des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a> zum Thema Nachhaltiger Holzbau im Wintersemester 2021/22 gegeben. Die Frage lautete, wie in der industriellen Verarbeitung ein sparsamerer Einsatz von Holz möglich sei, um vor allem regionale Unternehmen zu stärken. Im Rahmen eines interdisziplinären Seminars mit der Marktgemeinde Mitwitz wurden mehrere Entwürfe für einen nachhaltigen Holzbau erarbeitet.

Kaum ein anderer Rohstoff im Bausektor wird im Moment so gefördert, wie das Holz. Diese nachwachsende und CO2-bindende Ressource erlebt trotz seiner traditionellen Verwendung im Hausbau derzeit eine Renaissance, sogar beim Bau mehrgeschossiger Wohnungen. Da der gesamte Bausektor für rund ein Viertel des globalen CO2-Ausstosses verantwortlich ist, verwundert es nicht, dass auch hier neue Wege zum Umweltschutz und der Schonung von Ressourcen gefunden werden müssen und zukünftige Fachkräfte sich genau darauf spezialisieren.

Auch vonseiten der Politik, muss sich etwas tun, weiß Professor Schlempp: „Das Handwerk vor Ort muss wieder gestärkt werden. Große, industrialisierte Handwerksbetriebe sind zu schwerfällig, unflexibel und oft zu weit weg, um angemessene Lösungen im Bestand zu erbringen. Es braucht nachhaltige, ressourcenschonende und partizipative Ansätze, um mit den Leuten und den Materialien vor Ort, einfache und erschwingliche Gebäude zu erstellen, die an der traditionellen Baukultur im ländlichen Raum anknüpft und vertraute Werte schaffen.“

<strong>Höchste Präzision</strong>

Im Wintersemester 2022/23 erstellten Studierende die ersten Modelle und Mock-Ups. In Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben wie einem Betonfertigteilhersteller und einem Zimmerermeister wurden die notwendigen Grundarbeiten ausgeführt. Obwohl die Fundamente in höchster Präzision gefertigt und versetzt wurden, mussten sie im Nachgang nochmals genau vermessen werden, um den Abbund millimetergenau darauf anzupassen. Dies geschah in einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/digitale-denkmaltechnologien.html">Digitale Denkmaltechnologien</a> der Hochschule Coburg in Kooperation mit der Universität Bamberg. Mittels eines 3D-Scanners wurden die Fundamente durch Gerhard Gresik von der Coburger Fakultät Design lagerichtig, millimetergenau erfasst. So konnten passgenaue Pläne entwickelt werden.

In den Semesterferien, nachdem die Ausführungsplanung von dem Prüfstatiker freigegeben und das Holz im Sägewerk begutachtet worden war, konnten die Studierenden mit dem Zimmerermeister den Abbund des Holzes für den Pavillon beginnen. Im März 2023 wurden die Bauarbeiten für die Platzgestaltung durch das Gartenbauunternehmen abgeschlossen. Nachdem das Gerüst gestellt war, starteten die Studierenden im April nach Ostern mit dem Zimmermeister Samuel Friedrich mit der Montage der abgebundenen Holzkonstruktion. Innerhalb einer Woche und der tatkräftigen Mithilfe des Zimmerermeisters Harald Gräf aus Mainleus und des Krahns der Zimmerei Kögel, stand der Rohbau innerhalb einer Woche. Am 3.Mai wurde das Richtfest gefeiert.

Mitte August 2023 wurde ein Unterdach aus Polycarbonatplatten montiert, wonach die Dach- und Fassadenelemente aus heimischer Lärche, die die Studierenden an der Hochschule vorgefertigt hatten, montiert wurden und der Pavillon bis auf die Beleuchtung und kleineren Abschlussarbeiten fertiggestellt werden konnte. Inzwischen sind alle Arbeiten abgeschlossen, nur die Eröffnung steht noch aus. Das Projekt wird von der Bayerischen Städteförderung unterstützt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/68-Stefan_Meyer_2-1024x683.jpg"
                        fileSize="93753"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/68-Stefan_Meyer_4-1024x683.jpg"
                        fileSize="205954"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/68-Stefan_Meyer_6-1024x683.jpg"
                        fileSize="153447"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/68-Timo_Do__tzer_2-768x1024.jpg"
                        fileSize="179229"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Mehr Mut zur Kooperation]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-mut-zur-kooperation/</link>
                <pubDate>Thu, 25 Apr 2024 07:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-mut-zur-kooperation/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Warum das Technologietransferzentrum Oberfranken eine gewinnbringende Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Region schlägt.</em></p>&#13;
<p>Innovative Unternehmen, ausgezeichnete Hochschulen und eine hohe Lebensqualität – Oberfranken hat beste Voraussetzungen, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein. Welch wichtige Rolle dabei die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft spielt, zeigte vergangene Woche die Vorstellung des Technologietransferzentrums (TTZ) Oberfranken im Lichtenfelser Stadtschloss. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, die deutlich machten, wie sich die wirtschaftlichen und demografischen Herausforderungen mit klugen Kooperationen, Mut und Selbstbewusstsein meistern lassen.</p>&#13;
<p>Frank Carsten Herzog, erster Vorsitzender des FADZ Wirtschaftsverbands, unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung des Technologietransferzentrums Oberfranken: „Mit dem TTZ Digitale Intelligenz läuten wir eine neue Ära des Wissenstransfers in der Region ein. Das wegweisende Projekt hat das Potenzial, die Wettbewerbsfähigkeit der oberfränkischen Wirtschaft und ihrer innovativen Unternehmen weiter zu stärken. Es ermöglicht nicht nur einen Austausch von Ideen, sondern auch die Entwicklung ganz neuer Perspektiven für Unternehmen, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft.“</p>&#13;
<p><strong>Kluge Kombination von Kompetenzen</strong></p>&#13;
<p>Tatsächlich fügt sich das TTZ optimal in bestehende Strukturen ein und bietet eine kluge Kombination von Kompetenzen: Während die Hochschule Coburg den Schwerpunkt am Standort Lichtenfels auf digitale Kompetenz im Produktlebenszyklus legt, befasst sich die Technische Hochschule Nürnberg am Standort Kronach damit, Künstliche Intelligenz für den Mittelstand nutzbar zu machen.</p>&#13;
<p>„Ob Mensch-Roboter-Kollaborationen, der Einsatz von Virtual Reality bei Schulungen, die KI-gestützte Qualitätssicherung in der Glasproduktion oder auch die Früherkennung von Demenz mit Hilfe von Sprachmarkern – die Vielfalt an Forschungsprojekten und Kooperationen ist immens“, erklärte Dr. Johannes Schütz, Geschäftsleiter des TTZ Oberfranken am Standort Lichtenfels. Dies veranschaulichte er gemeinsam mit Prof. Dr. Tobias Bocklet, wissenschaftlicher Leiter am Standort Kronach, anhand konkreter Beispiele. „Das Technologietransferzentrum stellt die Brücke zwischen der akademischen Welt und der Wirtschaft dar und unterstützt Unternehmen bei der Forschung und Entwicklung, der Umsetzung neuer Geschäftsideen und der Optimierung bestehender Prozesse“, ergänzte Bocklet.</p>&#13;
<p><strong>Kooperationen und Forschungsprojekte wagen</strong></p>&#13;
<p>Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte die Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Siegfried Russwurm dar. Unter der Moderation von Andreas Renner von der Hochschule Coburg erörterte der BDI-Präsident gemeinsam mit Philipp Steinberger, CEO der Wöhner GmbH, Gisela Raab, Geschäftsführerin der Raab Baugesellschaft, Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg und Johannes Zeck, Geschäftsleiter des FADZ Zweckverbands, sowohl die Herausforderungen als auch mögliche Lösungsansätze für eine zukunftsfähige oberfränkische Wirtschaft.</p>&#13;
<p>„Wir haben in Oberfranken nicht nur einen starken Mittelstand mit einer immensen Innovationskraft, sondern auch eine hohe Lebensqualität. Zu diesen Stärken müssen wir stehen und diese auch selbstbewusst nach außen tragen“, machte Russwurm deutlich. Das Erfolgsrezept der deutschen Wirtschaft sei ein Mix aus großen Systemintegratoren und eben jenen mittelständischen Technologiespezialisten, von denen es in Oberfranken reichlich gebe. „Es gibt viele disruptiv-innovative Ideen hier. Wir müssen die Menschen dazu bewegen, diese gemeinsam zu entwickeln und voranzutreiben. Hier gilt es, entsprechendes Know-how an den Hochschulen zu generieren und dieses Wissen auch zu Geld zu machen. Dafür brauchen wir wiederum entsprechende Vernetzungsmöglichkeiten“, sagte Russwurm.</p>&#13;
<p>Dass derartige Vernetzungen bereits erfolgreich genutzt werden, hob Philipp Steinberger, CEO der Wöhner GmbH, hervor. „Innovation ist seit 90 Jahren das Lebenselixier unseres Unternehmens und wir sind sehr froh über die Brücken, die zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in der Region Coburg-Kronach-Lichtenfels bestehen“, erläuterte Steinberger und ergänzte: „Wir profitieren vom Kontakt zu Studierenden und erhalten hier immer wieder frische Ideen. „Ich kann nur jedem raten, mit Mut voranzugehen und keine Scheu vor Forschungskooperationen zu haben. Die Finanzierung ist durchaus stemmbar und wenn einmal der Kontakt aufgebaut ist, findet sich immer ein Weg, um Innovation auch bezahlbar zu machen“.</p>&#13;
<p><strong>Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze</strong></p>&#13;
<p>Wie sich im Zuge der Podiumsdiskussion ebenfalls herausstellte, geht mit dem TTZ Oberfranken ein weiterer Nutzen einher: das Angebot attraktiver Arbeitsplätze. „Über einen nachhaltigen Technologietransfer wollen wir natürlich auch den Nachwuchs für die innovativen Möglichkeiten begeistern“, erklärte Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg. Dem stimmte Johannes Zeck vom FADZ Zweckverband zu: „Wir können dem Fachkräftemangel nur begegnen, wenn wir unsere Region und unsere Wirtschaft attraktiv gestalten. Neben dem TTZ ist unsere Zukunftswerkstatt Machbar in Lichtenfels ebenfalls ein wichtiger Baustein, um bei der breiten Bevölkerung, insbesondere bei der jungen Genration, das Interesse für Technologie und Innovation zu wecken.“</p>&#13;
<p>Dass sich Oberfranken keineswegs verstecken dürfe, hatte zu Beginn bereits Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner deutlich gemacht, indem Sie auf die höchste Industriedichte Europas verwies und erklärte, dass Oberfranken viermal so viele Hidden Champions und doppelt so viele Patente wie der Bundesdurchschnitt habe. Gisela Raab, Geschäftsführerin der Raab Baugesellschaft, nahm diesen Faden wieder auf und ergänzte ihn um die Vorteile, die der ländliche Raum für den Mittelstand zu bieten hat: „Durch die kurzen Wege und die direkten Kontakte zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kommen wir hier schnell ins Handeln. Mit dem TTZ Oberfranken und den Institutionen des FADZ haben wir die besten Voraussetzungen, um unsere Region gemeinsam erfolgreich voranzubringen.“</p>&#13;
<p><strong>Über den FADZ Wirtschaftsverband </strong></p>&#13;
<p>Der FADZ Wirtschaftsverband e.V. bildet das unternehmerische Engagement von mehr als 50 regionalen Mitgliedsunternehmen aus Industrie und Handwerk ab, vertritt deren Interessen und gestaltet Formate und Projekte im FADZ.</p>&#13;
<p><strong>Über das FADZ</strong></p>&#13;
<p>Ziel des im Jahr 2019 gestarteten FADZ-Projekts ist Aufbau und Betrieb eines Forschungs- und Anwendungszentrum für Digitale Zukunftstechnologien in Lichtenfels / Oberfranken. Das Projekt ist ein Zusammenschluss aus Ehrenamt, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Im FADZ Wirtschaftsverband e.V. bündeln über 50 Unternehmen aus der Region ihre Interessen. Der Machbar e.V. ist die Zukunftswerkstatt des FADZ und bietet Angebote für die breite Öffentlichkeit. Im FADZ Zweckverband ist der politische Wille aus Stadt und Landkreis Lichtenfels organisiert. Der Zweckverband koordiniert die Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg und den öffentlich geförderten Umbau der Immobilie Kirschbaummühle.&nbsp;<a href="http://www.fadz.vision" target="_blank" rel="noopener">www.fadz.vision</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Warum das Technologietransferzentrum Oberfranken eine gewinnbringende Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Region schlägt.</em></p>&#13;
<p>Innovative Unternehmen, ausgezeichnete Hochschulen und eine hohe Lebensqualität – Oberfranken hat beste Voraussetzungen, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein. Welch wichtige Rolle dabei die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft spielt, zeigte vergangene Woche die Vorstellung des Technologietransferzentrums (TTZ) Oberfranken im Lichtenfelser Stadtschloss. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, die deutlich machten, wie sich die wirtschaftlichen und demografischen Herausforderungen mit klugen Kooperationen, Mut und Selbstbewusstsein meistern lassen.</p>&#13;
<p>Frank Carsten Herzog, erster Vorsitzender des FADZ Wirtschaftsverbands, unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung des Technologietransferzentrums Oberfranken: „Mit dem TTZ Digitale Intelligenz läuten wir eine neue Ära des Wissenstransfers in der Region ein. Das wegweisende Projekt hat das Potenzial, die Wettbewerbsfähigkeit der oberfränkischen Wirtschaft und ihrer innovativen Unternehmen weiter zu stärken. Es ermöglicht nicht nur einen Austausch von Ideen, sondern auch die Entwicklung ganz neuer Perspektiven für Unternehmen, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft.“</p>&#13;
<p><strong>Kluge Kombination von Kompetenzen</strong></p>&#13;
<p>Tatsächlich fügt sich das TTZ optimal in bestehende Strukturen ein und bietet eine kluge Kombination von Kompetenzen: Während die Hochschule Coburg den Schwerpunkt am Standort Lichtenfels auf digitale Kompetenz im Produktlebenszyklus legt, befasst sich die Technische Hochschule Nürnberg am Standort Kronach damit, Künstliche Intelligenz für den Mittelstand nutzbar zu machen.</p>&#13;
<p>„Ob Mensch-Roboter-Kollaborationen, der Einsatz von Virtual Reality bei Schulungen, die KI-gestützte Qualitätssicherung in der Glasproduktion oder auch die Früherkennung von Demenz mit Hilfe von Sprachmarkern – die Vielfalt an Forschungsprojekten und Kooperationen ist immens“, erklärte Dr. Johannes Schütz, Geschäftsleiter des TTZ Oberfranken am Standort Lichtenfels. Dies veranschaulichte er gemeinsam mit Prof. Dr. Tobias Bocklet, wissenschaftlicher Leiter am Standort Kronach, anhand konkreter Beispiele. „Das Technologietransferzentrum stellt die Brücke zwischen der akademischen Welt und der Wirtschaft dar und unterstützt Unternehmen bei der Forschung und Entwicklung, der Umsetzung neuer Geschäftsideen und der Optimierung bestehender Prozesse“, ergänzte Bocklet.</p>&#13;
<p><strong>Kooperationen und Forschungsprojekte wagen</strong></p>&#13;
<p>Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte die Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Siegfried Russwurm dar. Unter der Moderation von Andreas Renner von der Hochschule Coburg erörterte der BDI-Präsident gemeinsam mit Philipp Steinberger, CEO der Wöhner GmbH, Gisela Raab, Geschäftsführerin der Raab Baugesellschaft, Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg und Johannes Zeck, Geschäftsleiter des FADZ Zweckverbands, sowohl die Herausforderungen als auch mögliche Lösungsansätze für eine zukunftsfähige oberfränkische Wirtschaft.</p>&#13;
<p>„Wir haben in Oberfranken nicht nur einen starken Mittelstand mit einer immensen Innovationskraft, sondern auch eine hohe Lebensqualität. Zu diesen Stärken müssen wir stehen und diese auch selbstbewusst nach außen tragen“, machte Russwurm deutlich. Das Erfolgsrezept der deutschen Wirtschaft sei ein Mix aus großen Systemintegratoren und eben jenen mittelständischen Technologiespezialisten, von denen es in Oberfranken reichlich gebe. „Es gibt viele disruptiv-innovative Ideen hier. Wir müssen die Menschen dazu bewegen, diese gemeinsam zu entwickeln und voranzutreiben. Hier gilt es, entsprechendes Know-how an den Hochschulen zu generieren und dieses Wissen auch zu Geld zu machen. Dafür brauchen wir wiederum entsprechende Vernetzungsmöglichkeiten“, sagte Russwurm.</p>&#13;
<p>Dass derartige Vernetzungen bereits erfolgreich genutzt werden, hob Philipp Steinberger, CEO der Wöhner GmbH, hervor. „Innovation ist seit 90 Jahren das Lebenselixier unseres Unternehmens und wir sind sehr froh über die Brücken, die zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in der Region Coburg-Kronach-Lichtenfels bestehen“, erläuterte Steinberger und ergänzte: „Wir profitieren vom Kontakt zu Studierenden und erhalten hier immer wieder frische Ideen. „Ich kann nur jedem raten, mit Mut voranzugehen und keine Scheu vor Forschungskooperationen zu haben. Die Finanzierung ist durchaus stemmbar und wenn einmal der Kontakt aufgebaut ist, findet sich immer ein Weg, um Innovation auch bezahlbar zu machen“.</p>&#13;
<p><strong>Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze</strong></p>&#13;
<p>Wie sich im Zuge der Podiumsdiskussion ebenfalls herausstellte, geht mit dem TTZ Oberfranken ein weiterer Nutzen einher: das Angebot attraktiver Arbeitsplätze. „Über einen nachhaltigen Technologietransfer wollen wir natürlich auch den Nachwuchs für die innovativen Möglichkeiten begeistern“, erklärte Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg. Dem stimmte Johannes Zeck vom FADZ Zweckverband zu: „Wir können dem Fachkräftemangel nur begegnen, wenn wir unsere Region und unsere Wirtschaft attraktiv gestalten. Neben dem TTZ ist unsere Zukunftswerkstatt Machbar in Lichtenfels ebenfalls ein wichtiger Baustein, um bei der breiten Bevölkerung, insbesondere bei der jungen Genration, das Interesse für Technologie und Innovation zu wecken.“</p>&#13;
<p>Dass sich Oberfranken keineswegs verstecken dürfe, hatte zu Beginn bereits Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner deutlich gemacht, indem Sie auf die höchste Industriedichte Europas verwies und erklärte, dass Oberfranken viermal so viele Hidden Champions und doppelt so viele Patente wie der Bundesdurchschnitt habe. Gisela Raab, Geschäftsführerin der Raab Baugesellschaft, nahm diesen Faden wieder auf und ergänzte ihn um die Vorteile, die der ländliche Raum für den Mittelstand zu bieten hat: „Durch die kurzen Wege und die direkten Kontakte zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kommen wir hier schnell ins Handeln. Mit dem TTZ Oberfranken und den Institutionen des FADZ haben wir die besten Voraussetzungen, um unsere Region gemeinsam erfolgreich voranzubringen.“</p>&#13;
<p><strong>Über den FADZ Wirtschaftsverband </strong></p>&#13;
<p>Der FADZ Wirtschaftsverband e.V. bildet das unternehmerische Engagement von mehr als 50 regionalen Mitgliedsunternehmen aus Industrie und Handwerk ab, vertritt deren Interessen und gestaltet Formate und Projekte im FADZ.</p>&#13;
<p><strong>Über das FADZ</strong></p>&#13;
<p>Ziel des im Jahr 2019 gestarteten FADZ-Projekts ist Aufbau und Betrieb eines Forschungs- und Anwendungszentrum für Digitale Zukunftstechnologien in Lichtenfels / Oberfranken. Das Projekt ist ein Zusammenschluss aus Ehrenamt, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Im FADZ Wirtschaftsverband e.V. bündeln über 50 Unternehmen aus der Region ihre Interessen. Der Machbar e.V. ist die Zukunftswerkstatt des FADZ und bietet Angebote für die breite Öffentlichkeit. Im FADZ Zweckverband ist der politische Wille aus Stadt und Landkreis Lichtenfels organisiert. Der Zweckverband koordiniert die Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg und den öffentlich geförderten Umbau der Immobilie Kirschbaummühle.&nbsp;<a href="http://www.fadz.vision" target="_blank" rel="noopener">www.fadz.vision</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/66-TTZ_0437_c_fotostudio_bewe-1024x682.jpg"
                        fileSize="151235"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/66-TTZ_0136_c_fotostudio_bewe-1024x682.jpg"
                        fileSize="115676"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/66-TTZ_0144_c_fotostudio_66-TTZbewe-1024x682.jpg"
                        fileSize="157355"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Zukunft gestalten in unsicheren Zeiten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunft-gestalten-in-unsicheren-zeiten/</link>
                <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 07:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zukunft-gestalten-in-unsicheren-zeiten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zu einer Tagung über die „Transformative Kraft europäischer Städte und Regionen“ trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Im schweizerischen Basel ging es darum, Leitlinien für eine zukunftsorientierte Stadt- und Regionalentwicklung zu entwickeln. Der Internationale Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik wurde vom Coburger <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>- und Stadtplanungs-<a href="t3://page?uid=816">Professor Mario Tvrtkovic </a>mitorganisiert. Seit Jahren engagiert er sich für das Thema, vermittelt es an der Hochschule Coburg in der Lehre und war vergangene Woche auch mit einer Studierendengruppe in Basel vertreten.</em></p>&#13;
<p>Den Universitäten und Hochschulen kommt als Orten der Bildung zukünftiger Expertinnen und Experten eine Schlüsselrolle zu: Ihr Engagement und der Wissenstransfer sind entscheidend für die Umsetzung einer Kultur sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Verantwortlichkeit. Sie fördern und entwickeln Grundsätze einer transformativen Planung und entfalten Wirkung in der Gesellschaft. Gemeinsam mit Prof. Mario Tvrtkovic von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design </a> der Hochschule Coburg nahmen vergangene Woche Studierende in Basel an der Tagung „Transformative Kraft europäischer Städte und Regionen. Zukunft gestalten in unsicheren Zeiten“ teil. Hier wurden aus internationaler Perspektive ein gemeinsames Verständnis europäischer Planungskultur für eine transformative Regional- und Stadtplanung und -gestaltung diskutiert und Wege für eine gemeinsame Umsetzung entwickelt. Im Zentrum stand die Frage, wie die Hochschulen als wertvolle Ressourcen für die Realisierung einer nachhaltigen Entwicklung von Städten und Regionen besser genutzt werden können.</p>&#13;
<p><strong>Krisen und komplexe Herausforderungen</strong></p>&#13;
<p>Unter den Vorzeichen vieler Krisen wurden bereits auf den Hochschultagen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Coburg und Berlin 2022 und 2023 die veränderten, komplexen Herausforderungen für die Gestaltung räumlicher Entwicklung diskutiert. Gleichzeitig wurden Impulse für eine notwendige Neuausrichtung unseres Handelns gegeben. Daran knüpfte nun die Tagung in Basel an. Der Coburger Architektur- und Stadtplanungs-Professor Tvrtkovic hat sie wie auch die vergangenen Tagungen wieder mitorganisiert. Er betont: „Nur mit vorausschauendem, planerischen Handeln der Kommunen, Städte und der Bundesländer lässt sich die räumliche und bauliche Entwicklung so lenken, dass gesellschaftspolitische Wertvorstellungen über eine angemessene Lebensumwelt jetzt und für die kommenden Generationen umgesetzt werden.“</p>&#13;
<p><strong>Chancen durch Städtebau und Landesplanung</strong></p>&#13;
<p>Seit Ende vergangenen Jahres ist Tvrtkovic Wissenschaftlicher Sekretär und Präsidiumsmitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), von der die Tagung in Basel federführend und in enger Kooperation mit dem Institut für Raumentwicklung (IRAP) der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswill veranstaltet wurde. In der DASL haben sich Fachleute aus Städtebau und Landesplanung zusammengeschlossen, die besondere Leistungen in Forschung und praktischer Planung erbracht haben. „Die Fachdisziplinen, die für die räumliche Entwicklung zuständig sind, tragen auch für die Transformation zur Nachhaltigkeit eine Verantwortung. Die DASL fördert diese Themen in Wissenschaft und Praxis und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich“, erklärt der Coburger Wissenschaftler.</p>&#13;
<p>Die Tagung wurde vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zu einer Tagung über die „Transformative Kraft europäischer Städte und Regionen“ trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Im schweizerischen Basel ging es darum, Leitlinien für eine zukunftsorientierte Stadt- und Regionalentwicklung zu entwickeln. Der Internationale Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik wurde vom Coburger <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>- und Stadtplanungs-<a href="t3://page?uid=816">Professor Mario Tvrtkovic </a>mitorganisiert. Seit Jahren engagiert er sich für das Thema, vermittelt es an der Hochschule Coburg in der Lehre und war vergangene Woche auch mit einer Studierendengruppe in Basel vertreten.</em></p>&#13;
<p>Den Universitäten und Hochschulen kommt als Orten der Bildung zukünftiger Expertinnen und Experten eine Schlüsselrolle zu: Ihr Engagement und der Wissenstransfer sind entscheidend für die Umsetzung einer Kultur sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Verantwortlichkeit. Sie fördern und entwickeln Grundsätze einer transformativen Planung und entfalten Wirkung in der Gesellschaft. Gemeinsam mit Prof. Mario Tvrtkovic von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design </a> der Hochschule Coburg nahmen vergangene Woche Studierende in Basel an der Tagung „Transformative Kraft europäischer Städte und Regionen. Zukunft gestalten in unsicheren Zeiten“ teil. Hier wurden aus internationaler Perspektive ein gemeinsames Verständnis europäischer Planungskultur für eine transformative Regional- und Stadtplanung und -gestaltung diskutiert und Wege für eine gemeinsame Umsetzung entwickelt. Im Zentrum stand die Frage, wie die Hochschulen als wertvolle Ressourcen für die Realisierung einer nachhaltigen Entwicklung von Städten und Regionen besser genutzt werden können.</p>&#13;
<p><strong>Krisen und komplexe Herausforderungen</strong></p>&#13;
<p>Unter den Vorzeichen vieler Krisen wurden bereits auf den Hochschultagen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Coburg und Berlin 2022 und 2023 die veränderten, komplexen Herausforderungen für die Gestaltung räumlicher Entwicklung diskutiert. Gleichzeitig wurden Impulse für eine notwendige Neuausrichtung unseres Handelns gegeben. Daran knüpfte nun die Tagung in Basel an. Der Coburger Architektur- und Stadtplanungs-Professor Tvrtkovic hat sie wie auch die vergangenen Tagungen wieder mitorganisiert. Er betont: „Nur mit vorausschauendem, planerischen Handeln der Kommunen, Städte und der Bundesländer lässt sich die räumliche und bauliche Entwicklung so lenken, dass gesellschaftspolitische Wertvorstellungen über eine angemessene Lebensumwelt jetzt und für die kommenden Generationen umgesetzt werden.“</p>&#13;
<p><strong>Chancen durch Städtebau und Landesplanung</strong></p>&#13;
<p>Seit Ende vergangenen Jahres ist Tvrtkovic Wissenschaftlicher Sekretär und Präsidiumsmitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), von der die Tagung in Basel federführend und in enger Kooperation mit dem Institut für Raumentwicklung (IRAP) der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswill veranstaltet wurde. In der DASL haben sich Fachleute aus Städtebau und Landesplanung zusammengeschlossen, die besondere Leistungen in Forschung und praktischer Planung erbracht haben. „Die Fachdisziplinen, die für die räumliche Entwicklung zuständig sind, tragen auch für die Transformation zur Nachhaltigkeit eine Verantwortung. Die DASL fördert diese Themen in Wissenschaft und Praxis und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich“, erklärt der Coburger Wissenschaftler.</p>&#13;
<p>Die Tagung wurde vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fluechtlingsgespraeche_bearbeitet-1024x692.jpg"
                        fileSize="180473"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/62-Tagung01-1024x791.jpg"
                        fileSize="186586"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="791"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/62-Tagung02-1024x768.jpg"
                        fileSize="114042"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category>                                <title><![CDATA[Baustoffe, Biozide & Biologie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/baustoffe-biozide-biologie/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 14:34:57 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/?p=3105</guid>
                <description><![CDATA[<em>Am 15.04.2024 trafen sich an der HS Coburg Unternehmens- und Behördenvertreter mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zu einem spannenden Transfermeeting.</em>

Eine „saubere“ Hausfassade ohne grünliche Verfärbungen- dafür sorgt der Einsatz von Bioziden in den Putzen. Durch Regenereignisse werden die Biozide teils aus den Fassaden gelöst und über den Boden in das Grundwasser eingetragen. Daher sind Forschungsprojekte sehr relevant, die sich mit den entstehenden Umweltbelastungen beschäftigen.

Eine Finanzierung des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ermöglichte in den vergangenen drei Jahren ein Forschungsprojekt: „OMiBiB*: Optimierung und Minimierung des Biozideinsatzes in Baustoffen“. Hier wurden Strategien entwickelt, um die Prüfung und Entwicklung von Bauprodukten zu optimieren. Diese Kompetenzen umfassen u.a. Analytik und Bewertung von Biozid und Transformationsprodukte, Aufbau von biologischen Testsystemen, Entwicklung von mikrofluidischen und sensorische Testsystemen sowie Konzepte zur Modellierung und Visualisierung.

Zum Projektabschluss war nun ein ganzer Tag für Vorträge von der Risikobewertung bis hin zur Modellierung, Analytik, mikrobiellen Besiedelung von Fassaden und Visualisierung reserviert. Gäste vom Umweltbundesamt oder der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) unterstrichen die Relevanz der Bewältigung dieser Umweltproblematik. Dimitrios Skodras vom Fraunhofer IME stellte zum Beispiel in seinem Vortrag die Modellierung der Bodenbelastung von Bioziden aus Fassaden vor. Mittlerweile gibt es mehrere Modelle, die es erlauben Vorhersagen zum Auswaschverhalten mathematisch herzuleiten.

Abgesehen von einer Minimierung des Biozideinsatzes in Fassaden, kommt auch noch ein ganz anderer Ansatz ins Spiel: Frau Dr. von Werder von der BAM zeigte, dass gezieltes Fördern von Algenwachstum eine architektonische Gestaltungsmöglichkeiten sein kann, welche auch langfristig ohne Biozideinsatz auskommt.

In den Diskussionsrunden fand ein interessanter Austausch zwischen den Teilnehmenden aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden hinsichtlich der Optimierung und Lösungsansätze statt. Gemeinsames Fazit: Ziel muss sein, den Einsatz von Bioziden zu reduzieren oder sogar vollständig zu vermeiden. Das Projekt der HS Coburg hat wichtige Datengrundlagen geschaffen. Die Regulation obliegt nun anderen Stellen.

Abgerundet wurde der Tag durch Informationen über Fördermöglichkeiten für kleine, mittlere und große bayerische Unternehmen von Dr. Viktor Becher von Bayern Innovativ. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-matthias-noll.html">Prof. Dr. Matthias Noll</a> als Projektleiter des Projekts OMiBiB sehen hier großes Potential für eine Kooperation mit der Hochschule Coburg. Dabei spielen dann vermutlich weniger Biozide eine Rolle. „Was wir jetzt bei den Bioziden wissen, müssen wir auch für Mikroplastik herausfinden“ – das war ein wertvolles Fazit von Vertretern der Industrie.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Am 15.04.2024 trafen sich an der HS Coburg Unternehmens- und Behördenvertreter mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zu einem spannenden Transfermeeting.</em>

Eine „saubere“ Hausfassade ohne grünliche Verfärbungen- dafür sorgt der Einsatz von Bioziden in den Putzen. Durch Regenereignisse werden die Biozide teils aus den Fassaden gelöst und über den Boden in das Grundwasser eingetragen. Daher sind Forschungsprojekte sehr relevant, die sich mit den entstehenden Umweltbelastungen beschäftigen.

Eine Finanzierung des Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ermöglichte in den vergangenen drei Jahren ein Forschungsprojekt: „OMiBiB*: Optimierung und Minimierung des Biozideinsatzes in Baustoffen“. Hier wurden Strategien entwickelt, um die Prüfung und Entwicklung von Bauprodukten zu optimieren. Diese Kompetenzen umfassen u.a. Analytik und Bewertung von Biozid und Transformationsprodukte, Aufbau von biologischen Testsystemen, Entwicklung von mikrofluidischen und sensorische Testsystemen sowie Konzepte zur Modellierung und Visualisierung.

Zum Projektabschluss war nun ein ganzer Tag für Vorträge von der Risikobewertung bis hin zur Modellierung, Analytik, mikrobiellen Besiedelung von Fassaden und Visualisierung reserviert. Gäste vom Umweltbundesamt oder der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) unterstrichen die Relevanz der Bewältigung dieser Umweltproblematik. Dimitrios Skodras vom Fraunhofer IME stellte zum Beispiel in seinem Vortrag die Modellierung der Bodenbelastung von Bioziden aus Fassaden vor. Mittlerweile gibt es mehrere Modelle, die es erlauben Vorhersagen zum Auswaschverhalten mathematisch herzuleiten.

Abgesehen von einer Minimierung des Biozideinsatzes in Fassaden, kommt auch noch ein ganz anderer Ansatz ins Spiel: Frau Dr. von Werder von der BAM zeigte, dass gezieltes Fördern von Algenwachstum eine architektonische Gestaltungsmöglichkeiten sein kann, welche auch langfristig ohne Biozideinsatz auskommt.

In den Diskussionsrunden fand ein interessanter Austausch zwischen den Teilnehmenden aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden hinsichtlich der Optimierung und Lösungsansätze statt. Gemeinsames Fazit: Ziel muss sein, den Einsatz von Bioziden zu reduzieren oder sogar vollständig zu vermeiden. Das Projekt der HS Coburg hat wichtige Datengrundlagen geschaffen. Die Regulation obliegt nun anderen Stellen.

Abgerundet wurde der Tag durch Informationen über Fördermöglichkeiten für kleine, mittlere und große bayerische Unternehmen von Dr. Viktor Becher von Bayern Innovativ. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-matthias-noll.html">Prof. Dr. Matthias Noll</a> als Projektleiter des Projekts OMiBiB sehen hier großes Potential für eine Kooperation mit der Hochschule Coburg. Dabei spielen dann vermutlich weniger Biozide eine Rolle. „Was wir jetzt bei den Bioziden wissen, müssen wir auch für Mikroplastik herausfinden“ – das war ein wertvolles Fazit von Vertretern der Industrie.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Schulen]]></category>                                <title><![CDATA[Schülerinnen und Schüler besuchen Ausstellung „Züge in den Tod“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schuelerinnen-und-schueler-besuchen-ausstellung-zuege-in-den-tod/</link>
                <pubDate>Mon, 15 Apr 2024 08:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schuelerinnen-und-schueler-besuchen-ausstellung-zuege-in-den-tod/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg zeigt die Ausstellung „Da49, Da512: Züge in den Tod“. Bei der Eröffnung betonte Präsident Prof. Dr. Stefan Gast wie wichtig das Gedenken an die Opfer des Holocaust heute ist. Dr. Hubertus Habel, einer der Ausstellungsmacher, bringt das Thema an der Hochschule auch Schülerinnen und Schülern nahe.</em>

Die <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ausstellung-zuege-in-den-tod-an-der-hochschule-coburg.html">Ausstellung </a>zu den letzten Deportationen jüdischer Coburgerinnen ins Ghetto Krasnycin im April 1942 sowie ins KZ Theresienstadt im September und Oktober1942 vermittelt allgemeine Zusammenhänge des Völkermords an den europäischen Juden im Rahmen des NS-Rassen-Antisemitismus. Die Verläufe der beiden Deportationen werden detailliert gezeigt. Den Kern der Ausstellung bilden die Biografien der elf Coburger Opfer, von denen nur eine Frau überlebte.

<a href="t3://page?uid=462">Präsident Prof. Dr. Stefan Gast </a>erklärte bei der Eröffnung der Ausstellung, dass die Opfer nicht vergessen werden dürfen. „Und wir werden sie nicht vergessen!“ Der Blick in die Vergangenheit sei wichtig für die Zukunft, sagte Gast. Er dankte<a href="t3://page?uid=457"> Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a>, die im Kurs „Erinnerung, Menschenrechte und politisch-historische Bildung“ die Geschichte des Holocaust und die langen Tradition jüdischen Lebens in Deutschland an Studierende vermittelt. Unter anderem hat sie dazu die Ausstellung an die Hochschule geholt. Gast dankte auch <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-diversity/dr-kishan-veerashekar.html">Dr. Kishan Veerashekar</a>, dem Leiter des Referats Diversity, für sein Engagement für dieses Thema sowie den Ausstellungsmachern: Dr. Hubertus Habel hat die coburgspezifische Fassung der Ausstellung gemeinsam mit Gaby Schuller aus dem Arbeitskreis „Lebendige Erinnerungskultur Coburg“ erarbeitet.

Am Montag führte Kultur- &amp; Museumswissenschaftler Habel außerdem knapp 70 Schülerinnen und Schüler der 9. bis 11. Klassen der Rudolf-Steiner-Schule Coburg durch die Ausstellung.

Die Ausstellung ist noch bis Freitag, 19. April, zu sehen: Gebäude 11, Säulenhalle, Friedrich-Streib-Straße 2, kein Eintritt, keine Anmeldung, frei zugänglich während der Öffnungszeiten der Hochschule Coburg: Mo - Fr: 6.30 bis 18 Uhr, Sa 7 bis 13 Uhr.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg zeigt die Ausstellung „Da49, Da512: Züge in den Tod“. Bei der Eröffnung betonte Präsident Prof. Dr. Stefan Gast wie wichtig das Gedenken an die Opfer des Holocaust heute ist. Dr. Hubertus Habel, einer der Ausstellungsmacher, bringt das Thema an der Hochschule auch Schülerinnen und Schülern nahe.</em>

Die <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ausstellung-zuege-in-den-tod-an-der-hochschule-coburg.html">Ausstellung </a>zu den letzten Deportationen jüdischer Coburgerinnen ins Ghetto Krasnycin im April 1942 sowie ins KZ Theresienstadt im September und Oktober1942 vermittelt allgemeine Zusammenhänge des Völkermords an den europäischen Juden im Rahmen des NS-Rassen-Antisemitismus. Die Verläufe der beiden Deportationen werden detailliert gezeigt. Den Kern der Ausstellung bilden die Biografien der elf Coburger Opfer, von denen nur eine Frau überlebte.

<a href="t3://page?uid=462">Präsident Prof. Dr. Stefan Gast </a>erklärte bei der Eröffnung der Ausstellung, dass die Opfer nicht vergessen werden dürfen. „Und wir werden sie nicht vergessen!“ Der Blick in die Vergangenheit sei wichtig für die Zukunft, sagte Gast. Er dankte<a href="t3://page?uid=457"> Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a>, die im Kurs „Erinnerung, Menschenrechte und politisch-historische Bildung“ die Geschichte des Holocaust und die langen Tradition jüdischen Lebens in Deutschland an Studierende vermittelt. Unter anderem hat sie dazu die Ausstellung an die Hochschule geholt. Gast dankte auch <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-diversity/dr-kishan-veerashekar.html">Dr. Kishan Veerashekar</a>, dem Leiter des Referats Diversity, für sein Engagement für dieses Thema sowie den Ausstellungsmachern: Dr. Hubertus Habel hat die coburgspezifische Fassung der Ausstellung gemeinsam mit Gaby Schuller aus dem Arbeitskreis „Lebendige Erinnerungskultur Coburg“ erarbeitet.

Am Montag führte Kultur- &amp; Museumswissenschaftler Habel außerdem knapp 70 Schülerinnen und Schüler der 9. bis 11. Klassen der Rudolf-Steiner-Schule Coburg durch die Ausstellung.

Die Ausstellung ist noch bis Freitag, 19. April, zu sehen: Gebäude 11, Säulenhalle, Friedrich-Streib-Straße 2, kein Eintritt, keine Anmeldung, frei zugänglich während der Öffnungszeiten der Hochschule Coburg: Mo - Fr: 6.30 bis 18 Uhr, Sa 7 bis 13 Uhr.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/57-Ausstellungseroeffnung-01-1024x728.jpg"
                        fileSize="97196"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="728"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/57-Ausstellungseroeffnung-02-1024x681.jpg"
                        fileSize="192087"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/57-Ausstellungseroeffnung-03-1024x696.jpg"
                        fileSize="97476"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="696"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/57-Ausstellungseroeffnung-04-1024x669.jpg"
                        fileSize="130404"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="669"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/57-Ausstellungseroeffnung-05-1024x683.jpg"
                        fileSize="94777"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/57-Ausstellungseroeffnung-06-1024x683.jpg"
                        fileSize="111533"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Digitale Feedback-Instrumente helfen beim Lernen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digitale-feedback-instrumente-helfen-beim-lernen/</link>
                <pubDate>Fri, 12 Apr 2024 14:46:33 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/?p=3118</guid>
                <description><![CDATA[<div id="newsgallery" class="newsgallery">
<figure class="row newsslide newsslideact"><figcaption class="news-single-imgcaption col-md-4">Prof. Volkhard Pfeiffer - Foto: Danny Wiegand / Hochschule Coburg</figcaption></figure>
</div>
<em>An der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg hat sich <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-volkhard-pfeiffer.html">Prof. Volkhard Pfeiffer </a>damit beschäftigt, wie digital kompetenzorientiert prüfen mit Moodle-Test und Coderunner funktioniert. Pfeiffer lehrt Informatik, ist Studiendekan und Studiengangsleiter und hat seine Erkenntnisse hier zusammengefasst.</em>

Ein Studium der Informatik ist grundsätzlich kompetenzorientiert – auch im Teilgebiet Programmierung, bei dem es darum geht, Programmiersprachen-Konzepte zu beherrschen und auf Probleme anzuwenden. Gleichzeitig müssen Informatikerinnen und Informatiker persönlich-soziale Kompetenzen besitzen, um zum Beispiel Lösungen in Teams zu entwickeln. Diese Kompetenzen werden auf unterschiedlichen Taxonomiestufen verortet. Eine gute Prüfung misst daher Kompetenzen auf mehreren Taxonomiestufen. Für diese Aufgaben werden Moodle-Fragetypen verwendet und ein Moodle-Test mit Coderunner wird durchgeführt: Statt den Programmcode bei einer Klausur auf Papier zu schreiben, kann Coderunner den Programmcode, den die Prüflinge als Lösung auf eine Programmieraufgabe bearbeiten, direkt compilieren, ausführen und testen. Diese Prüfungsart prüft daher deutlich realistischer die geforderten Kompetenzen ab als eine Klausur auf Papier und spiegelt auch die Vorgehensweise wider, die Informatiker zur Lösung von Programmier-Problemstellungen methodisch anwenden. Auf der Grundlage aller Test- und Antwortergebnisse wird die Prüfung weitestgehend automatisch bewertet. Durch die hinterlegten Testfälle erhalten Studierende direktes Feedback, ob ihre Antwort und Programmierlösung korrekt sind. Außerdem bildet dieses Setting die Grundlage für eine automatisierte Bewertung der Prüfung.

<strong>Vorbereitung zur digitalen Prüfung</strong>

Um die verschiedenen Taxonomiestufen zu bedienen, wurden verschiedene Fragetypen wie Multiple Choice, Zuordnung, Coderunner festgelegt. Eine solche digitale Prüfung setzt technische und organisatorische Bedingungen voraus: Einerseits muss die IT-Infrastruktur zuverlässig, leistungsfähig und verfügbar sein (zum Beispiel stabiles WLAN); andererseits sind große Räume gerade für große Kohorten mit entsprechender Ausstattung wie ausreichend viele Steckdosen notwendig. Für Studierende, die nicht über einen funktionsfähigen Laptop verfügen, wird ein PC zur Verfügung gestellt. Außerdem ist eine digitale Prüfung in den jeweiligen Hochschul-IT-Prüfungsprozess zu integrieren: nur zur Prüfung angemeldete Teilnehmende im Prüfungskurs zulässig, Durchführung auf separatem Prüfungs-Server, Notenmeldung zum Hochschul-IT-System und digitale Archivierung der Prüfung.

<strong>Umsetzung der digitalen Prüfung</strong>

Um Täuschungsversuche zu verhindern, wird die Prüfung nur mit Safe Exam Browser durchgeführt, der den Laptop nach außen und innen absichert. Zusätzlich ermöglicht Safe Exam die gezielte Konfiguration, welche Hilfsmittel (zum Beispiel spezielle URLs) und / oder Drittapplikationen während der Prüfung erlaubt sind. Übliche Programmier-Entwicklungsumgebungen (wie Eclipse Foundation, o.D.) werden in den Übungen verwendet, sind aber während der Prüfung nicht zulässig, da diese immer einen Internetzugriff ermöglichen. Eine automatische Bewertung der Aufgabe ist beispielsweise bei Multiple-Choice- und Zuordnung-Fragetypen und unter Berücksichtigung von Ratekorrekturfaktoren kanonisch. Bei Coderunner-Aufgaben ist die zentrale Idee, Punkte für jeden erfolgreichen Testfall zu vergeben. Dabei sind nicht alle Testfälle für den Prüfling sichtbar, um zu verhindern, dass die Lösung nur die erwarteten Test-Resultate liefert, aber die eigentliche Aufgabe nicht löst. Allerdings ermöglicht Coderunner nur das Bewerten einer funktionalen Korrektheit. Das heißt, wenn das Prüfen eines Lernziels eine spezifische Lösung erfordert, kann dies nicht automatisiert bewertet werden, sondern muss manuell nachkorrigiert werden.

<strong>Erkenntnisse und Ausblick</strong>

Eine notwendige Voraussetzung für Lernziele höherer Taxonomiestufen ist das Erlernen der Syntax einer Programmiersprache. Fehler in der Syntax der Lösung führen dazu, dass keine Testfälle ausgeführt werden können und daher die Aufgabe mit null Punkten bewertet wird. Dabei wurde deutlich, dass bei komplexeren Aufgabenstellungen unter Prüfungsbedingungen und Zeitdruck die Anzahl der Syntaxfehler deutlich zunimmt und die entworfene Lösung im Falle einer Papierbewertung zumindest noch Teilpunkte erzielt hätte. Auch aus diesem Grunde lässt sich die digitale Prüfung nicht komplett automatisiert bewerten, sondern erfordert einzelne manuelle Nachkorrekturen. Außerdem müssen für eine automatisierte Prüfungsbewertung die gleichen Gütekriterien zugrunde gelegt werden wie bei einer Papierprüfung. Daher ergeben sich weitere Konsequenzen: Aufgaben in einer Papierklausur mit aufeinander aufbauenden Teilaufgaben müssen bei einer digitalen Prüfung für eine automatisierte Bewertung in Einzelaufgaben so zerlegt werden, dass Studierende zumindest für die Teillösungen auch noch Punkte erzielen können. Die Prüfung unter den angegebenen technischen und didaktischen Rahmenbedingungen haben einen deutlich höheren organisatorischen Aufwand, da die Prüflinge auf verschiedene Räume aufgeteilt werden müssen. Prüfungsergebnisse sind vergleichbar zu den früheren Papierklausuren.

Zusammenfassend hat sich der Umstieg von einer Papierklausur zu einer digitalen Prüfung unter den genannten Randbedingungen bewährt. Direkte Feedbackinstrumente helfen Studierenden beim Lernen, obwohl die erfassten Metriken (Durchschnittsnote, Durchfallquote) dies aktuell nicht messbar belegen können. Allerdings ist das Aufwand-Nutzen-Verhältnis für einen Umstieg von Papier auf digital nur bei größeren Kohorten zu rechtfertigen. Auch in Zukunft werden die Kompetenzen dieser Module durch eine digitale Prüfung abgeprüft und die Prüfungsaufgaben im Sinne des Messens von Lernzielen und einer verbesserten automatisierten Bewertung weiterentwickelt.

<em>Der Text ist erschienen in DUZ Wissenschaft &amp; Management, Ausgabe 02.2024, <a href="http://www.duz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.duz.de</a>.</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<div id="newsgallery" class="newsgallery">
<figure class="row newsslide newsslideact"><figcaption class="news-single-imgcaption col-md-4">Prof. Volkhard Pfeiffer - Foto: Danny Wiegand / Hochschule Coburg</figcaption></figure>
</div>
<em>An der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg hat sich <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-volkhard-pfeiffer.html">Prof. Volkhard Pfeiffer </a>damit beschäftigt, wie digital kompetenzorientiert prüfen mit Moodle-Test und Coderunner funktioniert. Pfeiffer lehrt Informatik, ist Studiendekan und Studiengangsleiter und hat seine Erkenntnisse hier zusammengefasst.</em>

Ein Studium der Informatik ist grundsätzlich kompetenzorientiert – auch im Teilgebiet Programmierung, bei dem es darum geht, Programmiersprachen-Konzepte zu beherrschen und auf Probleme anzuwenden. Gleichzeitig müssen Informatikerinnen und Informatiker persönlich-soziale Kompetenzen besitzen, um zum Beispiel Lösungen in Teams zu entwickeln. Diese Kompetenzen werden auf unterschiedlichen Taxonomiestufen verortet. Eine gute Prüfung misst daher Kompetenzen auf mehreren Taxonomiestufen. Für diese Aufgaben werden Moodle-Fragetypen verwendet und ein Moodle-Test mit Coderunner wird durchgeführt: Statt den Programmcode bei einer Klausur auf Papier zu schreiben, kann Coderunner den Programmcode, den die Prüflinge als Lösung auf eine Programmieraufgabe bearbeiten, direkt compilieren, ausführen und testen. Diese Prüfungsart prüft daher deutlich realistischer die geforderten Kompetenzen ab als eine Klausur auf Papier und spiegelt auch die Vorgehensweise wider, die Informatiker zur Lösung von Programmier-Problemstellungen methodisch anwenden. Auf der Grundlage aller Test- und Antwortergebnisse wird die Prüfung weitestgehend automatisch bewertet. Durch die hinterlegten Testfälle erhalten Studierende direktes Feedback, ob ihre Antwort und Programmierlösung korrekt sind. Außerdem bildet dieses Setting die Grundlage für eine automatisierte Bewertung der Prüfung.

<strong>Vorbereitung zur digitalen Prüfung</strong>

Um die verschiedenen Taxonomiestufen zu bedienen, wurden verschiedene Fragetypen wie Multiple Choice, Zuordnung, Coderunner festgelegt. Eine solche digitale Prüfung setzt technische und organisatorische Bedingungen voraus: Einerseits muss die IT-Infrastruktur zuverlässig, leistungsfähig und verfügbar sein (zum Beispiel stabiles WLAN); andererseits sind große Räume gerade für große Kohorten mit entsprechender Ausstattung wie ausreichend viele Steckdosen notwendig. Für Studierende, die nicht über einen funktionsfähigen Laptop verfügen, wird ein PC zur Verfügung gestellt. Außerdem ist eine digitale Prüfung in den jeweiligen Hochschul-IT-Prüfungsprozess zu integrieren: nur zur Prüfung angemeldete Teilnehmende im Prüfungskurs zulässig, Durchführung auf separatem Prüfungs-Server, Notenmeldung zum Hochschul-IT-System und digitale Archivierung der Prüfung.

<strong>Umsetzung der digitalen Prüfung</strong>

Um Täuschungsversuche zu verhindern, wird die Prüfung nur mit Safe Exam Browser durchgeführt, der den Laptop nach außen und innen absichert. Zusätzlich ermöglicht Safe Exam die gezielte Konfiguration, welche Hilfsmittel (zum Beispiel spezielle URLs) und / oder Drittapplikationen während der Prüfung erlaubt sind. Übliche Programmier-Entwicklungsumgebungen (wie Eclipse Foundation, o.D.) werden in den Übungen verwendet, sind aber während der Prüfung nicht zulässig, da diese immer einen Internetzugriff ermöglichen. Eine automatische Bewertung der Aufgabe ist beispielsweise bei Multiple-Choice- und Zuordnung-Fragetypen und unter Berücksichtigung von Ratekorrekturfaktoren kanonisch. Bei Coderunner-Aufgaben ist die zentrale Idee, Punkte für jeden erfolgreichen Testfall zu vergeben. Dabei sind nicht alle Testfälle für den Prüfling sichtbar, um zu verhindern, dass die Lösung nur die erwarteten Test-Resultate liefert, aber die eigentliche Aufgabe nicht löst. Allerdings ermöglicht Coderunner nur das Bewerten einer funktionalen Korrektheit. Das heißt, wenn das Prüfen eines Lernziels eine spezifische Lösung erfordert, kann dies nicht automatisiert bewertet werden, sondern muss manuell nachkorrigiert werden.

<strong>Erkenntnisse und Ausblick</strong>

Eine notwendige Voraussetzung für Lernziele höherer Taxonomiestufen ist das Erlernen der Syntax einer Programmiersprache. Fehler in der Syntax der Lösung führen dazu, dass keine Testfälle ausgeführt werden können und daher die Aufgabe mit null Punkten bewertet wird. Dabei wurde deutlich, dass bei komplexeren Aufgabenstellungen unter Prüfungsbedingungen und Zeitdruck die Anzahl der Syntaxfehler deutlich zunimmt und die entworfene Lösung im Falle einer Papierbewertung zumindest noch Teilpunkte erzielt hätte. Auch aus diesem Grunde lässt sich die digitale Prüfung nicht komplett automatisiert bewerten, sondern erfordert einzelne manuelle Nachkorrekturen. Außerdem müssen für eine automatisierte Prüfungsbewertung die gleichen Gütekriterien zugrunde gelegt werden wie bei einer Papierprüfung. Daher ergeben sich weitere Konsequenzen: Aufgaben in einer Papierklausur mit aufeinander aufbauenden Teilaufgaben müssen bei einer digitalen Prüfung für eine automatisierte Bewertung in Einzelaufgaben so zerlegt werden, dass Studierende zumindest für die Teillösungen auch noch Punkte erzielen können. Die Prüfung unter den angegebenen technischen und didaktischen Rahmenbedingungen haben einen deutlich höheren organisatorischen Aufwand, da die Prüflinge auf verschiedene Räume aufgeteilt werden müssen. Prüfungsergebnisse sind vergleichbar zu den früheren Papierklausuren.

Zusammenfassend hat sich der Umstieg von einer Papierklausur zu einer digitalen Prüfung unter den genannten Randbedingungen bewährt. Direkte Feedbackinstrumente helfen Studierenden beim Lernen, obwohl die erfassten Metriken (Durchschnittsnote, Durchfallquote) dies aktuell nicht messbar belegen können. Allerdings ist das Aufwand-Nutzen-Verhältnis für einen Umstieg von Papier auf digital nur bei größeren Kohorten zu rechtfertigen. Auch in Zukunft werden die Kompetenzen dieser Module durch eine digitale Prüfung abgeprüft und die Prüfungsaufgaben im Sinne des Messens von Lernzielen und einer verbesserten automatisierten Bewertung weiterentwickelt.

<em>Der Text ist erschienen in DUZ Wissenschaft &amp; Management, Ausgabe 02.2024, <a href="http://www.duz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.duz.de</a>.</em>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Digitale Feedback-Instrumente helfen beim Lernen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digitale-feedback-instrumente-helfen-beim-lernen-2/</link>
                <pubDate>Fri, 12 Apr 2024 13:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/digitale-feedback-instrumente-helfen-beim-lernen-2/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>An der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg hat sich <a href="t3://page?uid=485">Prof. Volkhard Pfeiffer </a>damit beschäftigt, wie digital kompetenzorientiert prüfen mit Moodle-Test und Coderunner funktioniert. Pfeiffer lehrt Informatik, ist Studiendekan und Studiengangsleiter und hat seine Erkenntnisse hier zusammengefasst.</em></p>&#13;
<p>Ein Studium der Informatik ist grundsätzlich kompetenzorientiert – auch im Teilgebiet Programmierung, bei dem es darum geht, Programmiersprachen-Konzepte zu beherrschen und auf Probleme anzuwenden. Gleichzeitig müssen Informatikerinnen und Informatiker persönlich-soziale Kompetenzen besitzen, um zum Beispiel Lösungen in Teams zu entwickeln. Diese Kompetenzen werden auf unterschiedlichen Taxonomiestufen verortet. Eine gute Prüfung misst daher Kompetenzen auf mehreren Taxonomiestufen. Für diese Aufgaben werden Moodle-Fragetypen verwendet und ein Moodle-Test mit Coderunner wird durchgeführt: Statt den Programmcode bei einer Klausur auf Papier zu schreiben, kann Coderunner den Programmcode, den die Prüflinge als Lösung auf eine Programmieraufgabe bearbeiten, direkt compilieren, ausführen und testen. Diese Prüfungsart prüft daher deutlich realistischer die geforderten Kompetenzen ab als eine Klausur auf Papier und spiegelt auch die Vorgehensweise wider, die Informatiker zur Lösung von Programmier-Problemstellungen methodisch anwenden. Auf der Grundlage aller Test- und Antwortergebnisse wird die Prüfung weitestgehend automatisch bewertet. Durch die hinterlegten Testfälle erhalten Studierende direktes Feedback, ob ihre Antwort und Programmierlösung korrekt sind. Außerdem bildet dieses Setting die Grundlage für eine automatisierte Bewertung der Prüfung.</p>&#13;
<p><strong>Vorbereitung zur digitalen Prüfung </strong></p>&#13;
<p>Um die verschiedenen Taxonomiestufen zu bedienen, wurden verschiedene Fragetypen wie Multiple Choice, Zuordnung, Coderunner festgelegt. Eine solche digitale Prüfung setzt technische und organisatorische Bedingungen voraus: Einerseits muss die IT-Infrastruktur zuverlässig, leistungsfähig und verfügbar sein (zum Beispiel stabiles WLAN); andererseits sind große Räume gerade für große Kohorten mit entsprechender Ausstattung wie ausreichend viele Steckdosen notwendig. Für Studierende, die nicht über einen funktionsfähigen Laptop verfügen, wird ein PC zur Verfügung gestellt. Außerdem ist eine digitale Prüfung in den jeweiligen Hochschul-IT-Prüfungsprozess zu integrieren: nur zur Prüfung angemeldete Teilnehmende im Prüfungskurs zulässig, Durchführung auf separatem Prüfungs-Server, Notenmeldung zum Hochschul-IT-System und digitale Archivierung der Prüfung.</p>&#13;
<p><strong>Umsetzung der digitalen Prüfung </strong></p>&#13;
<p>Um Täuschungsversuche zu verhindern, wird die Prüfung nur mit Safe Exam Browser durchgeführt, der den Laptop nach außen und innen absichert. Zusätzlich ermöglicht Safe Exam die gezielte Konfiguration, welche Hilfsmittel (zum Beispiel spezielle URLs) und / oder Drittapplikationen während der Prüfung erlaubt sind. Übliche Programmier-Entwicklungsumgebungen (wie Eclipse Foundation, o.D.) werden in den Übungen verwendet, sind aber während der Prüfung nicht zulässig, da diese immer einen Internetzugriff ermöglichen. Eine automatische Bewertung der Aufgabe ist beispielsweise bei Multiple-Choice- und Zuordnung-Fragetypen und unter Berücksichtigung von Ratekorrekturfaktoren kanonisch. Bei Coderunner-Aufgaben ist die zentrale Idee, Punkte für jeden erfolgreichen Testfall zu vergeben. Dabei sind nicht alle Testfälle für den Prüfling sichtbar, um zu verhindern, dass die Lösung nur die erwarteten Test-Resultate liefert, aber die eigentliche Aufgabe nicht löst. Allerdings ermöglicht Coderunner nur das Bewerten einer funktionalen Korrektheit. Das heißt, wenn das Prüfen eines Lernziels eine spezifische Lösung erfordert, kann dies nicht automatisiert bewertet werden, sondern muss manuell nachkorrigiert werden.</p>&#13;
<p><strong>Erkenntnisse und Ausblick</strong></p>&#13;
<p>Eine notwendige Voraussetzung für Lernziele höherer Taxonomiestufen ist das Erlernen der Syntax einer Programmiersprache. Fehler in der Syntax der Lösung führen dazu, dass keine Testfälle ausgeführt werden können und daher die Aufgabe mit null Punkten bewertet wird. Dabei wurde deutlich, dass bei komplexeren Aufgabenstellungen unter Prüfungsbedingungen und Zeitdruck die Anzahl der Syntaxfehler deutlich zunimmt und die entworfene Lösung im Falle einer Papierbewertung zumindest noch Teilpunkte erzielt hätte. Auch aus diesem Grunde lässt sich die digitale Prüfung nicht komplett automatisiert bewerten, sondern erfordert einzelne manuelle Nachkorrekturen. Außerdem müssen für eine automatisierte Prüfungsbewertung die gleichen Gütekriterien zugrunde gelegt werden wie bei einer Papierprüfung. Daher ergeben sich weitere Konsequenzen: Aufgaben in einer Papierklausur mit aufeinander aufbauenden Teilaufgaben müssen bei einer digitalen Prüfung für eine automatisierte Bewertung in Einzelaufgaben so zerlegt werden, dass Studierende zumindest für die Teillösungen auch noch Punkte erzielen können. Die Prüfung unter den angegebenen technischen und didaktischen Rahmenbedingungen haben einen deutlich höheren organisatorischen Aufwand, da die Prüflinge auf verschiedene Räume aufgeteilt werden müssen. Prüfungsergebnisse sind vergleichbar zu den früheren Papierklausuren.</p>&#13;
<p>Zusammenfassend hat sich der Umstieg von einer Papierklausur zu einer digitalen Prüfung unter den genannten Randbedingungen bewährt. Direkte Feedbackinstrumente helfen Studierenden beim Lernen, obwohl die erfassten Metriken (Durchschnittsnote, Durchfallquote) dies aktuell nicht messbar belegen können. Allerdings ist das Aufwand-Nutzen-Verhältnis für einen Umstieg von Papier auf digital nur bei größeren Kohorten zu rechtfertigen. Auch in Zukunft werden die Kompetenzen dieser Module durch eine digitale Prüfung abgeprüft und die Prüfungsaufgaben im Sinne des Messens von Lernzielen und einer verbesserten automatisierten Bewertung weiterentwickelt.</p>&#13;
<p><em>Der Text ist erschienen in DUZ Wissenschaft &amp; Management, Ausgabe 02.2024, <a href="http://www.duz.de/">www.duz.de</a>.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>An der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg hat sich <a href="t3://page?uid=485">Prof. Volkhard Pfeiffer </a>damit beschäftigt, wie digital kompetenzorientiert prüfen mit Moodle-Test und Coderunner funktioniert. Pfeiffer lehrt Informatik, ist Studiendekan und Studiengangsleiter und hat seine Erkenntnisse hier zusammengefasst.</em></p>&#13;
<p>Ein Studium der Informatik ist grundsätzlich kompetenzorientiert – auch im Teilgebiet Programmierung, bei dem es darum geht, Programmiersprachen-Konzepte zu beherrschen und auf Probleme anzuwenden. Gleichzeitig müssen Informatikerinnen und Informatiker persönlich-soziale Kompetenzen besitzen, um zum Beispiel Lösungen in Teams zu entwickeln. Diese Kompetenzen werden auf unterschiedlichen Taxonomiestufen verortet. Eine gute Prüfung misst daher Kompetenzen auf mehreren Taxonomiestufen. Für diese Aufgaben werden Moodle-Fragetypen verwendet und ein Moodle-Test mit Coderunner wird durchgeführt: Statt den Programmcode bei einer Klausur auf Papier zu schreiben, kann Coderunner den Programmcode, den die Prüflinge als Lösung auf eine Programmieraufgabe bearbeiten, direkt compilieren, ausführen und testen. Diese Prüfungsart prüft daher deutlich realistischer die geforderten Kompetenzen ab als eine Klausur auf Papier und spiegelt auch die Vorgehensweise wider, die Informatiker zur Lösung von Programmier-Problemstellungen methodisch anwenden. Auf der Grundlage aller Test- und Antwortergebnisse wird die Prüfung weitestgehend automatisch bewertet. Durch die hinterlegten Testfälle erhalten Studierende direktes Feedback, ob ihre Antwort und Programmierlösung korrekt sind. Außerdem bildet dieses Setting die Grundlage für eine automatisierte Bewertung der Prüfung.</p>&#13;
<p><strong>Vorbereitung zur digitalen Prüfung </strong></p>&#13;
<p>Um die verschiedenen Taxonomiestufen zu bedienen, wurden verschiedene Fragetypen wie Multiple Choice, Zuordnung, Coderunner festgelegt. Eine solche digitale Prüfung setzt technische und organisatorische Bedingungen voraus: Einerseits muss die IT-Infrastruktur zuverlässig, leistungsfähig und verfügbar sein (zum Beispiel stabiles WLAN); andererseits sind große Räume gerade für große Kohorten mit entsprechender Ausstattung wie ausreichend viele Steckdosen notwendig. Für Studierende, die nicht über einen funktionsfähigen Laptop verfügen, wird ein PC zur Verfügung gestellt. Außerdem ist eine digitale Prüfung in den jeweiligen Hochschul-IT-Prüfungsprozess zu integrieren: nur zur Prüfung angemeldete Teilnehmende im Prüfungskurs zulässig, Durchführung auf separatem Prüfungs-Server, Notenmeldung zum Hochschul-IT-System und digitale Archivierung der Prüfung.</p>&#13;
<p><strong>Umsetzung der digitalen Prüfung </strong></p>&#13;
<p>Um Täuschungsversuche zu verhindern, wird die Prüfung nur mit Safe Exam Browser durchgeführt, der den Laptop nach außen und innen absichert. Zusätzlich ermöglicht Safe Exam die gezielte Konfiguration, welche Hilfsmittel (zum Beispiel spezielle URLs) und / oder Drittapplikationen während der Prüfung erlaubt sind. Übliche Programmier-Entwicklungsumgebungen (wie Eclipse Foundation, o.D.) werden in den Übungen verwendet, sind aber während der Prüfung nicht zulässig, da diese immer einen Internetzugriff ermöglichen. Eine automatische Bewertung der Aufgabe ist beispielsweise bei Multiple-Choice- und Zuordnung-Fragetypen und unter Berücksichtigung von Ratekorrekturfaktoren kanonisch. Bei Coderunner-Aufgaben ist die zentrale Idee, Punkte für jeden erfolgreichen Testfall zu vergeben. Dabei sind nicht alle Testfälle für den Prüfling sichtbar, um zu verhindern, dass die Lösung nur die erwarteten Test-Resultate liefert, aber die eigentliche Aufgabe nicht löst. Allerdings ermöglicht Coderunner nur das Bewerten einer funktionalen Korrektheit. Das heißt, wenn das Prüfen eines Lernziels eine spezifische Lösung erfordert, kann dies nicht automatisiert bewertet werden, sondern muss manuell nachkorrigiert werden.</p>&#13;
<p><strong>Erkenntnisse und Ausblick</strong></p>&#13;
<p>Eine notwendige Voraussetzung für Lernziele höherer Taxonomiestufen ist das Erlernen der Syntax einer Programmiersprache. Fehler in der Syntax der Lösung führen dazu, dass keine Testfälle ausgeführt werden können und daher die Aufgabe mit null Punkten bewertet wird. Dabei wurde deutlich, dass bei komplexeren Aufgabenstellungen unter Prüfungsbedingungen und Zeitdruck die Anzahl der Syntaxfehler deutlich zunimmt und die entworfene Lösung im Falle einer Papierbewertung zumindest noch Teilpunkte erzielt hätte. Auch aus diesem Grunde lässt sich die digitale Prüfung nicht komplett automatisiert bewerten, sondern erfordert einzelne manuelle Nachkorrekturen. Außerdem müssen für eine automatisierte Prüfungsbewertung die gleichen Gütekriterien zugrunde gelegt werden wie bei einer Papierprüfung. Daher ergeben sich weitere Konsequenzen: Aufgaben in einer Papierklausur mit aufeinander aufbauenden Teilaufgaben müssen bei einer digitalen Prüfung für eine automatisierte Bewertung in Einzelaufgaben so zerlegt werden, dass Studierende zumindest für die Teillösungen auch noch Punkte erzielen können. Die Prüfung unter den angegebenen technischen und didaktischen Rahmenbedingungen haben einen deutlich höheren organisatorischen Aufwand, da die Prüflinge auf verschiedene Räume aufgeteilt werden müssen. Prüfungsergebnisse sind vergleichbar zu den früheren Papierklausuren.</p>&#13;
<p>Zusammenfassend hat sich der Umstieg von einer Papierklausur zu einer digitalen Prüfung unter den genannten Randbedingungen bewährt. Direkte Feedbackinstrumente helfen Studierenden beim Lernen, obwohl die erfassten Metriken (Durchschnittsnote, Durchfallquote) dies aktuell nicht messbar belegen können. Allerdings ist das Aufwand-Nutzen-Verhältnis für einen Umstieg von Papier auf digital nur bei größeren Kohorten zu rechtfertigen. Auch in Zukunft werden die Kompetenzen dieser Module durch eine digitale Prüfung abgeprüft und die Prüfungsaufgaben im Sinne des Messens von Lernzielen und einer verbesserten automatisierten Bewertung weiterentwickelt.</p>&#13;
<p><em>Der Text ist erschienen in DUZ Wissenschaft &amp; Management, Ausgabe 02.2024, <a href="http://www.duz.de/">www.duz.de</a>.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PfeifferVolkhard-1024x692.jpg"
                        fileSize="145724"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Neubau am ehemaligen Schlachthof: KI-Forschung der Hochschule Coburg zieht im Sommer ein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neubau-am-ehemaligen-schlachthof-ki-forschung-der-hochschule-coburg-zieht-im-sommer-ein/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Apr 2024 07:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neubau-am-ehemaligen-schlachthof-ki-forschung-der-hochschule-coburg-zieht-im-sommer-ein/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Auf dem ehemaligen Schlachthofgelände wird gebaut: Bald werden in das neue Gebäude etwa&nbsp;25&nbsp;Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeitende und Studierende einziehen, die zu Künstlicher Intelligenz (KI) forschen. Gegenüber der Alten Kühlhalle entsteht das Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI – deutsch: Zentrum für verantwortungsvolle künstliche Intelligenz), in dem KI-Aktivitäten an der Hochschule Coburg gebündelt werden. Damit soll verantwortungsvolle KI für die Menschen, für die Unternehmen und die Region vorangebracht werden. </em></p>&#13;
<p>Der Freistaat Bayern investiert über die HighTech Agenda Bayern in diesen sogenannten HTAplus Modulbau der Hochschule Coburg circa 4,1 Millionen Euro. Es wird ein nachhaltiges Gebäude. An der Fassade werden zum Beispiel Fotovoltaik-Anlagen angebracht. Mit dem<a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ein-neubau-fuer-ki-forschung-gleich-neben-der-alten-kuehlhalle-mit-podcast.html"> Spatenstich im Juli 2023 </a>ging es los und die Eröffnung ist schon für Juni 2024 geplant. Das CRAI ist kein öffentliches Gebäude, aber durch die Zusammenarbeit der Forschenden mit Wirtschaft und Gesellschaft in der Region auch für die Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung.</p>&#13;
<p>An KI wird an der Hochschule Coburg schon lange geforscht. Im bereits laufenden Projekt Voll-KI wird untersucht, KI in der Lehre einzubinden und besser an die individuellen Bedarfe von Studierenden anzupassen. Mit Hilfe von KI werden in einem neuen Projekt Photovoltaik-Anlagen optimiert, indem deren Leistung verlässlicher prognostiziert und fehlerhafte Anlagenteile identifiziert werden. Zudem wird unter anderem im Projekt Shuttle Modell Region Oberfranken 2 erforscht, wie autonome Fahrzeuge auch unter schlechten Wetterverhältnissen sicher fahren können. Im Projekt GENESIS wird daran gearbeitet, KI-gestützt die Erkennung von Einbrüchen in Unternehmensnetze besser zu erkennen und geeignet zu reagieren. Und jüngst ist auch ein Projekt zur Stressbewältigung durch KI gestartet (AI4Coping).</p>&#13;
<p>Einziehen wird in das neue Gebäude auch einiges an Technik. Mehrere Labore sind geplant, unter anderem: ein Labor für Natural Language Processing, ein Labor für Data Stream Mining, ein Labor für KI-gestützte Qualitätssicherung, ein Labor für KI-gestützte multimodale Mensch-Maschine-Interaktion und, ein Labor für erklärbare und verantwortungsvolle KI im Versicherungsbereich.</p>&#13;
<p>Schon in den vergangenen Jahren – auch vor ChatGPT – ist auch die technische IT-Infrastruktur massiv ausgebaut worden, zum Teil im Rechenzentrum Erlangen. Zum Austausch untereinander ist zudem beispielsweise auch ein Co-Working-Space vorgesehen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Auf dem ehemaligen Schlachthofgelände wird gebaut: Bald werden in das neue Gebäude etwa&nbsp;25&nbsp;Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeitende und Studierende einziehen, die zu Künstlicher Intelligenz (KI) forschen. Gegenüber der Alten Kühlhalle entsteht das Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI – deutsch: Zentrum für verantwortungsvolle künstliche Intelligenz), in dem KI-Aktivitäten an der Hochschule Coburg gebündelt werden. Damit soll verantwortungsvolle KI für die Menschen, für die Unternehmen und die Region vorangebracht werden. </em></p>&#13;
<p>Der Freistaat Bayern investiert über die HighTech Agenda Bayern in diesen sogenannten HTAplus Modulbau der Hochschule Coburg circa 4,1 Millionen Euro. Es wird ein nachhaltiges Gebäude. An der Fassade werden zum Beispiel Fotovoltaik-Anlagen angebracht. Mit dem<a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ein-neubau-fuer-ki-forschung-gleich-neben-der-alten-kuehlhalle-mit-podcast.html"> Spatenstich im Juli 2023 </a>ging es los und die Eröffnung ist schon für Juni 2024 geplant. Das CRAI ist kein öffentliches Gebäude, aber durch die Zusammenarbeit der Forschenden mit Wirtschaft und Gesellschaft in der Region auch für die Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung.</p>&#13;
<p>An KI wird an der Hochschule Coburg schon lange geforscht. Im bereits laufenden Projekt Voll-KI wird untersucht, KI in der Lehre einzubinden und besser an die individuellen Bedarfe von Studierenden anzupassen. Mit Hilfe von KI werden in einem neuen Projekt Photovoltaik-Anlagen optimiert, indem deren Leistung verlässlicher prognostiziert und fehlerhafte Anlagenteile identifiziert werden. Zudem wird unter anderem im Projekt Shuttle Modell Region Oberfranken 2 erforscht, wie autonome Fahrzeuge auch unter schlechten Wetterverhältnissen sicher fahren können. Im Projekt GENESIS wird daran gearbeitet, KI-gestützt die Erkennung von Einbrüchen in Unternehmensnetze besser zu erkennen und geeignet zu reagieren. Und jüngst ist auch ein Projekt zur Stressbewältigung durch KI gestartet (AI4Coping).</p>&#13;
<p>Einziehen wird in das neue Gebäude auch einiges an Technik. Mehrere Labore sind geplant, unter anderem: ein Labor für Natural Language Processing, ein Labor für Data Stream Mining, ein Labor für KI-gestützte Qualitätssicherung, ein Labor für KI-gestützte multimodale Mensch-Maschine-Interaktion und, ein Labor für erklärbare und verantwortungsvolle KI im Versicherungsbereich.</p>&#13;
<p>Schon in den vergangenen Jahren – auch vor ChatGPT – ist auch die technische IT-Infrastruktur massiv ausgebaut worden, zum Teil im Rechenzentrum Erlangen. Zum Austausch untereinander ist zudem beispielsweise auch ein Co-Working-Space vorgesehen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/31-CRAI-1024x681.jpg"
                        fileSize="247675"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[An drei Standorten der Hochschule wurde geschnuppert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/an-drei-standorten-der-hochschule-wurde-geschnuppert/</link>
                <pubDate>Wed, 10 Apr 2024 05:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/an-drei-standorten-der-hochschule-wurde-geschnuppert/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>An den Schnuppertagen lud die Hochschule wieder Studieninteressierte ein – an den Campus Friedrich Streib, den Campus Design und den Lucas-Cranach-Campus in Kronach.</em></p>&#13;
<p>Aus 16 verschiedenen Vor-Ort-Programmen an zwei Tagen und drei Standorten, in denen 20 Bachelor-Studiengänge vorgestellt wurden, konnten Studieninteressierte wählen. Architektur am Campus Design erleben? Automobiltechnologie am Campus Friedrich Streib kennenlernen? Oder einen Einblick in Applied Digital Transformation am Lucas-Cranach-Campus? All das war möglich – und noch viel mehr: Denn zusätzlich zu den Vor-Ort-Programmen gab es jeweils am Nachmittag auch wieder Online-Events für alle, die nicht nach Coburg kommen konnten.</p>&#13;
<p>„Toll hier, so individuell und kreativ und freundlich wirkt alles“, fand ein Besucher des<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/standorte.html#c1632"> Campus Design</a>, der am Donnerstag das Programm des Studiengangs Innenarchitektur besuchte. Aus Bayreuth, Bamberg, Nürnberg, aber auch aus Augsburg, Dresden oder dem Sauerland kamen Besucher:innen in diesem Jahr nach Coburg, um das Studienangebot der Fakultät Design kennenzulernen. Ein Highlight war hier wieder die bereits traditionelle Exkursion des Studiengangs Bauingenieurwesen, die die Interessierten per Bus zu zwei Baustellen der Region brachte – Praxisbezug schon vor Studienbeginn!&nbsp;</p>&#13;
<p>Besonders spannend war am<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/standorte.html#c1631"> Campus Friedrich Streib</a> die Vorstellung des <a href="CAT-Racing :: Hochschule Coburg (hs-coburg.de)">CAT-Racing-Teams</a>, das mit seinem selbst konstruierten Rennwagen dieses Jahr erstmals in der elektrischen Klasse starten wird. Auch hier zogen die Schnupperangebote Besucher:innen aus Nah und Fern an – am weitesten angereist war eine Familie aus Schleswig-Holstein, die gleich ihren Urlaub in Franken mit dem Besuch der Schnuppertage verknüpft hatte.</p>&#13;
<p>Vor allem der Studiengang<a href="t3://page?uid=98"> Soziale Arbeit</a> stieß auch dieses Jahr wieder auf großes Interesse. Es gab aber auch zahlreiche Rückfragen zum <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/orientierungssemester.html">Orientierungssemester</a>, einem noch relativ neuen Angebot, das unter dem Motto „studieren probieren“ besonders für diejenigen geeignet ist, die sich noch nicht für einen Vollzeitstudiengang entscheiden können.</p>&#13;
<p>Am <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/standorte.html#c5012">Lucas-Cranach-Campus </a>stellte sich der Studiengang <a href="t3://page?uid=1429">Applied Digital Transformation </a>vor. Hier konnten die Studieninteressierten in die Veranstaltung „Innovations- und Kreativitätsmethoden“ hineinschnuppern und beim Workshop „Entwicklung eines neuen Geldbeutels“ ihre Ideen einbringen.&nbsp; &nbsp;</p>&#13;
<p>Für alle, die Coburg noch nicht kennen, gab es auch dieses Jahr wieder an beiden Tagen eine Stadtführung mit allen Herausforderungen, die das Aprilwetter so bot.</p>&#13;
<p>Die Online-Events am Nachmittag boten ebenfalls die Gelegenheit, die Studiengänge kennenzulernen: In Zoom-Veranstaltungen von je 45 Minuten gab es hier die wichtigsten Infos. Ergänzt wurde dies durch eine Online-Campus-Führung sowie eine Sprechstunde zum Thema Anmelden und Studieren an der Hochschule Coburg, in der zahlreiche Fragen geklärt werden konnten.</p>&#13;
<p>Wem es an der Hochschule Coburg gefallen hat, hat ab Donnerstag, 2. Mai, die Möglichkeit, sich für das Wintersemester zu bewerben.<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/jetzt-deinen-wunschstudienplatz-sichern.html"> Alle Infos zum Anmeldeprozess gibt es hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>An den Schnuppertagen lud die Hochschule wieder Studieninteressierte ein – an den Campus Friedrich Streib, den Campus Design und den Lucas-Cranach-Campus in Kronach.</em></p>&#13;
<p>Aus 16 verschiedenen Vor-Ort-Programmen an zwei Tagen und drei Standorten, in denen 20 Bachelor-Studiengänge vorgestellt wurden, konnten Studieninteressierte wählen. Architektur am Campus Design erleben? Automobiltechnologie am Campus Friedrich Streib kennenlernen? Oder einen Einblick in Applied Digital Transformation am Lucas-Cranach-Campus? All das war möglich – und noch viel mehr: Denn zusätzlich zu den Vor-Ort-Programmen gab es jeweils am Nachmittag auch wieder Online-Events für alle, die nicht nach Coburg kommen konnten.</p>&#13;
<p>„Toll hier, so individuell und kreativ und freundlich wirkt alles“, fand ein Besucher des<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/standorte.html#c1632"> Campus Design</a>, der am Donnerstag das Programm des Studiengangs Innenarchitektur besuchte. Aus Bayreuth, Bamberg, Nürnberg, aber auch aus Augsburg, Dresden oder dem Sauerland kamen Besucher:innen in diesem Jahr nach Coburg, um das Studienangebot der Fakultät Design kennenzulernen. Ein Highlight war hier wieder die bereits traditionelle Exkursion des Studiengangs Bauingenieurwesen, die die Interessierten per Bus zu zwei Baustellen der Region brachte – Praxisbezug schon vor Studienbeginn!&nbsp;</p>&#13;
<p>Besonders spannend war am<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/standorte.html#c1631"> Campus Friedrich Streib</a> die Vorstellung des <a href="CAT-Racing :: Hochschule Coburg (hs-coburg.de)">CAT-Racing-Teams</a>, das mit seinem selbst konstruierten Rennwagen dieses Jahr erstmals in der elektrischen Klasse starten wird. Auch hier zogen die Schnupperangebote Besucher:innen aus Nah und Fern an – am weitesten angereist war eine Familie aus Schleswig-Holstein, die gleich ihren Urlaub in Franken mit dem Besuch der Schnuppertage verknüpft hatte.</p>&#13;
<p>Vor allem der Studiengang<a href="t3://page?uid=98"> Soziale Arbeit</a> stieß auch dieses Jahr wieder auf großes Interesse. Es gab aber auch zahlreiche Rückfragen zum <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/orientierungssemester.html">Orientierungssemester</a>, einem noch relativ neuen Angebot, das unter dem Motto „studieren probieren“ besonders für diejenigen geeignet ist, die sich noch nicht für einen Vollzeitstudiengang entscheiden können.</p>&#13;
<p>Am <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/standorte.html#c5012">Lucas-Cranach-Campus </a>stellte sich der Studiengang <a href="t3://page?uid=1429">Applied Digital Transformation </a>vor. Hier konnten die Studieninteressierten in die Veranstaltung „Innovations- und Kreativitätsmethoden“ hineinschnuppern und beim Workshop „Entwicklung eines neuen Geldbeutels“ ihre Ideen einbringen.&nbsp; &nbsp;</p>&#13;
<p>Für alle, die Coburg noch nicht kennen, gab es auch dieses Jahr wieder an beiden Tagen eine Stadtführung mit allen Herausforderungen, die das Aprilwetter so bot.</p>&#13;
<p>Die Online-Events am Nachmittag boten ebenfalls die Gelegenheit, die Studiengänge kennenzulernen: In Zoom-Veranstaltungen von je 45 Minuten gab es hier die wichtigsten Infos. Ergänzt wurde dies durch eine Online-Campus-Führung sowie eine Sprechstunde zum Thema Anmelden und Studieren an der Hochschule Coburg, in der zahlreiche Fragen geklärt werden konnten.</p>&#13;
<p>Wem es an der Hochschule Coburg gefallen hat, hat ab Donnerstag, 2. Mai, die Möglichkeit, sich für das Wintersemester zu bewerben.<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/jetzt-deinen-wunschstudienplatz-sichern.html"> Alle Infos zum Anmeldeprozess gibt es hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/56-Nachbericht-SchnuppertageDSC02602-1024x683.jpg"
                        fileSize="133910"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/56-Nachbericht-SchnuppertageDSC02643-1024x683.jpg"
                        fileSize="93218"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/56-Nachbericht-SchnuppertageIMG_0742_1-895x1024.jpg"
                        fileSize="134658"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="895" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Ausstellung „Züge in den Tod” – Zeitzeugin mahnt: Nicht vergessen!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausstellung-zuege-in-den-tod-zeitzeugin-mahnt-nicht-vergessen-2/</link>
                <pubDate>Tue, 09 Apr 2024 12:54:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ausstellung-zuege-in-den-tod-zeitzeugin-mahnt-nicht-vergessen-2/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Ausstellung „Da49, Da512 – Züge in den Tod“ über Deportationen jüdischer Coburgerinnen und Coburger war noch nicht aufgebaut, als Ilse Gössl die Hochschule Coburg besuchte. „Es ist ein schlimmes Thema, da braucht man ein bisschen Ruhe. Ich wollte früh kommen, wenn nicht so viele Leute da sind.“ Am ersten Tag wurde aber erst nachmittags aufgebaut. Weil sie sich nun ohnehin von Cortendorf auf den Weg gemacht und am Campus Friedrich Streib durchgefragt hatte, erklärte sich die 89-Jährige auch bereit, zu erzählen, warum ihr das Thema so wichtig ist. Ilse Gössl hat die NS-Diktatur in Coburg als Kind erlebt. </em></p>&#13;
<p>Die 89-Jährige hat ganz klare, wache, blaue Augen, die in die Ferne blicken, als sie sich an die 1930er und 40er Jahre erinnert. „Als Kind habe ich nicht so viel mitbekommen. Bis das mit meinem Vater passiert ist.“ Ilse Gössl hakt sich unter, mit erstaunlich flottem Schritt geht es in Richtung Cafeteria. „Ich bin in Coburg geboren und aufgewachsen.“ Sie erzählt von der schönen Wohnung in der Hirsch-Villa. „Früher war das eine Judenschule mit Internat und riesigem Garten. Meine Eltern waren befreundet mit dem Juden Hirsch, der diese Schule geleitet hat. Die Hirschs sind gottseidank rechtzeitig geflüchtet.“ Ilse Gössls Familie mietete die Wohnung in der Hirsch-Villa von der Stadt.</p>&#13;
<p><strong>Systematischer Mord</strong></p>&#13;
<p>Nachdem im Herbst 1941 in Franken eine erste Deportationsserie stattfand, unter anderem mit dem „Frankentransport“ nach Riga-Jungfernhof, wurden in den Jahren 1942/43 die noch verbliebenen Juden in Konzentrations- und Vernichtungslager im östlichen Mitteleuropa verschleppt. Die meisten wurden dort ermordet. In der<a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ausstellung-zuege-in-den-tod-an-der-hochschule-coburg.html"> Ausstellung an der Hochschule Coburg </a>geht es um die Schicksale von elf jüdischen Coburgerinnen und Coburgern. &nbsp;</p>&#13;
<p>„Ganz schlimm!“ Ilse Gössl sagt, es sei damals nicht viel über die Juden gesprochen worden. Sie hatte eine schöne Kindheit. „Mein Vater war Lehrer am Ernestinum, Naturliebhaber und ein sehr korrekter Mensch.“ Er habe sich standhaft geweigert, in die NSDAP einzutreten. „Dann haben sie ihn ins Gefängnis gebracht. Sie haben gesagt, wenn er nicht eintritt, wird er erschossen.“ Das war kurz bevor die Amerikaner kamen. Ihr Vater wurde schnell wieder freigelassen. Bei Kriegsende war Ilse Gössl zehn Jahre alt. „Ich war froh, als das alles zu Ende war.“</p>&#13;
<p><strong>Warum die Geschichte nicht vergessen werden darf</strong></p>&#13;
<p>Fast 80 Jahre sind seit dem Ende von NS-Diktatur und Zweitem Weltkrieg vergangen. „Ich bin erschrocken, dass die Rechten heute so viele Stimmen gewinnen“, sagt Ilse Gössl. Sie spricht über politische Entwicklungen und über die Lebenszeit, die ihr noch bleibt. „Ich werde das alles nicht mehr miterleben. Aber ich habe drei wunderbare Urenkelkinder. Sie sind fünf, eindreiviertel und eineinhalb Jahre alt und ich habe Angst, dass sie noch schlimme Dinge erleben werden.“ Die aktuelle politische Situation mache ihr Sorgen. „Ich hoffe nicht, dass es sich in so eine Richtung wie damals entwickelt.“ Auch deshalb sei der Blick in die Geschichte wichtig. Die Ausstellung ist ein Beitrag dazu.</p>&#13;
<p>Die offizielle Eröffnung mit Rahmenprogramm findet am Mittwoch, 10. April, um 17 Uhr in der Säulenhalle statt. Die Ausstellung läuft bis Freitag, 19. April (frei zugänglich während der Öffnungszeiten der Hochschule Coburg: Mo - Fr: 6.30 bis 18 Uhr, Sa 7 bis 13 Uhr, So geschlossen). Gaby Schuller und Dr. Hubertus Habel aus dem Arbeitskreis „Lebendige Erinnerungskultur Coburg“ haben sie in Kooperation mit fachkundigen Kolleginnen und Kollegen aus Lichtenfels und Kulmbach erarbeitet. Die Ausstellung ist eingebettet in einen Kurs der Hochschule Coburg&nbsp;zur Geschichte des Holocaust und der langen Tradition jüdischen Lebens in Deutschland.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Ausstellung „Da49, Da512 – Züge in den Tod“ über Deportationen jüdischer Coburgerinnen und Coburger war noch nicht aufgebaut, als Ilse Gössl die Hochschule Coburg besuchte. „Es ist ein schlimmes Thema, da braucht man ein bisschen Ruhe. Ich wollte früh kommen, wenn nicht so viele Leute da sind.“ Am ersten Tag wurde aber erst nachmittags aufgebaut. Weil sie sich nun ohnehin von Cortendorf auf den Weg gemacht und am Campus Friedrich Streib durchgefragt hatte, erklärte sich die 89-Jährige auch bereit, zu erzählen, warum ihr das Thema so wichtig ist. Ilse Gössl hat die NS-Diktatur in Coburg als Kind erlebt. </em></p>&#13;
<p>Die 89-Jährige hat ganz klare, wache, blaue Augen, die in die Ferne blicken, als sie sich an die 1930er und 40er Jahre erinnert. „Als Kind habe ich nicht so viel mitbekommen. Bis das mit meinem Vater passiert ist.“ Ilse Gössl hakt sich unter, mit erstaunlich flottem Schritt geht es in Richtung Cafeteria. „Ich bin in Coburg geboren und aufgewachsen.“ Sie erzählt von der schönen Wohnung in der Hirsch-Villa. „Früher war das eine Judenschule mit Internat und riesigem Garten. Meine Eltern waren befreundet mit dem Juden Hirsch, der diese Schule geleitet hat. Die Hirschs sind gottseidank rechtzeitig geflüchtet.“ Ilse Gössls Familie mietete die Wohnung in der Hirsch-Villa von der Stadt.</p>&#13;
<p><strong>Systematischer Mord</strong></p>&#13;
<p>Nachdem im Herbst 1941 in Franken eine erste Deportationsserie stattfand, unter anderem mit dem „Frankentransport“ nach Riga-Jungfernhof, wurden in den Jahren 1942/43 die noch verbliebenen Juden in Konzentrations- und Vernichtungslager im östlichen Mitteleuropa verschleppt. Die meisten wurden dort ermordet. In der<a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ausstellung-zuege-in-den-tod-an-der-hochschule-coburg.html"> Ausstellung an der Hochschule Coburg </a>geht es um die Schicksale von elf jüdischen Coburgerinnen und Coburgern. &nbsp;</p>&#13;
<p>„Ganz schlimm!“ Ilse Gössl sagt, es sei damals nicht viel über die Juden gesprochen worden. Sie hatte eine schöne Kindheit. „Mein Vater war Lehrer am Ernestinum, Naturliebhaber und ein sehr korrekter Mensch.“ Er habe sich standhaft geweigert, in die NSDAP einzutreten. „Dann haben sie ihn ins Gefängnis gebracht. Sie haben gesagt, wenn er nicht eintritt, wird er erschossen.“ Das war kurz bevor die Amerikaner kamen. Ihr Vater wurde schnell wieder freigelassen. Bei Kriegsende war Ilse Gössl zehn Jahre alt. „Ich war froh, als das alles zu Ende war.“</p>&#13;
<p><strong>Warum die Geschichte nicht vergessen werden darf</strong></p>&#13;
<p>Fast 80 Jahre sind seit dem Ende von NS-Diktatur und Zweitem Weltkrieg vergangen. „Ich bin erschrocken, dass die Rechten heute so viele Stimmen gewinnen“, sagt Ilse Gössl. Sie spricht über politische Entwicklungen und über die Lebenszeit, die ihr noch bleibt. „Ich werde das alles nicht mehr miterleben. Aber ich habe drei wunderbare Urenkelkinder. Sie sind fünf, eindreiviertel und eineinhalb Jahre alt und ich habe Angst, dass sie noch schlimme Dinge erleben werden.“ Die aktuelle politische Situation mache ihr Sorgen. „Ich hoffe nicht, dass es sich in so eine Richtung wie damals entwickelt.“ Auch deshalb sei der Blick in die Geschichte wichtig. Die Ausstellung ist ein Beitrag dazu.</p>&#13;
<p>Die offizielle Eröffnung mit Rahmenprogramm findet am Mittwoch, 10. April, um 17 Uhr in der Säulenhalle statt. Die Ausstellung läuft bis Freitag, 19. April (frei zugänglich während der Öffnungszeiten der Hochschule Coburg: Mo - Fr: 6.30 bis 18 Uhr, Sa 7 bis 13 Uhr, So geschlossen). Gaby Schuller und Dr. Hubertus Habel aus dem Arbeitskreis „Lebendige Erinnerungskultur Coburg“ haben sie in Kooperation mit fachkundigen Kolleginnen und Kollegen aus Lichtenfels und Kulmbach erarbeitet. Die Ausstellung ist eingebettet in einen Kurs der Hochschule Coburg&nbsp;zur Geschichte des Holocaust und der langen Tradition jüdischen Lebens in Deutschland.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/55-Ausstellung-Zeitzeugin-Goessl-1024x706.jpg"
                        fileSize="76143"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="706"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Und wieder 48 Stunden: der zweite Gamesfactory Game Jam]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/frei-nach-frieza-der-zweite-gamesfactory-game-jam/</link>
                <pubDate>Mon, 08 Apr 2024 09:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/frei-nach-frieza-der-zweite-gamesfactory-game-jam/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie lange dauert es, ein Videospiel zu entwickeln? Beim zweiten Gamesfactory Game Jam der Hochschule Coburg haben Studierende und Mitarbeitende der Fakultäten Elektrotechnik und Informatik sowie Soziale Arbeit gleich fünf Videospiele entwickelt. In nur 48 Stunden.</em>

&nbsp;

Das Motto lieferte in diesem Jahr die japanische Animeserie Dragonball-Z: „This isn’t even my final form“, soll Bösewicht Frieza geprahlt haben, bevor er eine weitere Entwicklungsstufe erreichte. Das Zitat ist so falsch wie legendär und eignet sich hervorragend als Thema für Videospiele. Es steht für eine fortlaufende Weiterentwicklung von etwas, ohne große Einschränkungen. Genau diese kreative Freiheit machte das Entwickeln selbst ein wenig zum Spiel: Der Gamesfactory Game Jam war so auch beim zweiten Mal ein gelungenes Beispiel dafür, wieviel Spaß die praktische Anwendung von Lehrinhalten macht.

&nbsp;

<strong>Frei nach Frieza</strong>

&nbsp;

In interdisziplinärer Zusammenarbeit entwickelten über 20 Studierende und Mitarbeitende der Fakultäten <a href="t3://page?uid=26">Elektrotechnik und Informatik</a> sowie <a href="t3://page?uid=132">Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg am Ende fünf Videospiele. Die Ideen passten zum Motto der fortlaufenden Weiterentwicklung frei nach Frieza, dabei reichten die spannenden Ergebnisse vom Bekämpfen einer geometrischen Form, der immer mehr Ecken wachsen, bis hin zu T-Shirts, die mit immer mehr Stickern versehen werden können.

&nbsp;

Und wo können diese Spiele ausprobiert werden? Für den ersten Gamesfactory Game Jam im vergangenen Jahr war ein Arcade-Automat gebaut worden, auf dem nun auch die neuen Videospiele des zweiten Game Jams installiert wurden. Wer sie testen möchte, kann das aber auch unabhängig vom Arcade-Automaten tun: Sie wurden auch auf <a href="https://itch.io/jam/hsco-gamesfactory-game-jam-2024/entries">itch.io</a> hochgeladen.

&nbsp;

Orga-Team und Teilnehmende danken folgenden Unternehmen/Personen, ohne die der Game Jam nicht in diesem Umfang möglich gewesen wäre:

&nbsp;
<ul>
 	<li>marcapo GmbH</li>
 	<li>PVA SPA Software Entwicklungs GmbH</li>
 	<li>e.solutions GmbH</li>
 	<li>Werbeagentur Strobel</li>
 	<li>CREAPOLIS</li>
 	<li>Katharina Bork (Design Sticker und Game Jam Logo – Studentin Visual Computing)</li>
</ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie lange dauert es, ein Videospiel zu entwickeln? Beim zweiten Gamesfactory Game Jam der Hochschule Coburg haben Studierende und Mitarbeitende der Fakultäten Elektrotechnik und Informatik sowie Soziale Arbeit gleich fünf Videospiele entwickelt. In nur 48 Stunden.</em>

&nbsp;

Das Motto lieferte in diesem Jahr die japanische Animeserie Dragonball-Z: „This isn’t even my final form“, soll Bösewicht Frieza geprahlt haben, bevor er eine weitere Entwicklungsstufe erreichte. Das Zitat ist so falsch wie legendär und eignet sich hervorragend als Thema für Videospiele. Es steht für eine fortlaufende Weiterentwicklung von etwas, ohne große Einschränkungen. Genau diese kreative Freiheit machte das Entwickeln selbst ein wenig zum Spiel: Der Gamesfactory Game Jam war so auch beim zweiten Mal ein gelungenes Beispiel dafür, wieviel Spaß die praktische Anwendung von Lehrinhalten macht.

&nbsp;

<strong>Frei nach Frieza</strong>

&nbsp;

In interdisziplinärer Zusammenarbeit entwickelten über 20 Studierende und Mitarbeitende der Fakultäten <a href="t3://page?uid=26">Elektrotechnik und Informatik</a> sowie <a href="t3://page?uid=132">Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg am Ende fünf Videospiele. Die Ideen passten zum Motto der fortlaufenden Weiterentwicklung frei nach Frieza, dabei reichten die spannenden Ergebnisse vom Bekämpfen einer geometrischen Form, der immer mehr Ecken wachsen, bis hin zu T-Shirts, die mit immer mehr Stickern versehen werden können.

&nbsp;

Und wo können diese Spiele ausprobiert werden? Für den ersten Gamesfactory Game Jam im vergangenen Jahr war ein Arcade-Automat gebaut worden, auf dem nun auch die neuen Videospiele des zweiten Game Jams installiert wurden. Wer sie testen möchte, kann das aber auch unabhängig vom Arcade-Automaten tun: Sie wurden auch auf <a href="https://itch.io/jam/hsco-gamesfactory-game-jam-2024/entries">itch.io</a> hochgeladen.

&nbsp;

Orga-Team und Teilnehmende danken folgenden Unternehmen/Personen, ohne die der Game Jam nicht in diesem Umfang möglich gewesen wäre:

&nbsp;
<ul>
 	<li>marcapo GmbH</li>
 	<li>PVA SPA Software Entwicklungs GmbH</li>
 	<li>e.solutions GmbH</li>
 	<li>Werbeagentur Strobel</li>
 	<li>CREAPOLIS</li>
 	<li>Katharina Bork (Design Sticker und Game Jam Logo – Studentin Visual Computing)</li>
</ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/54-Bild1-1024x768.jpg"
                        fileSize="120695"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/54-Bild2-1024x682.jpg"
                        fileSize="100903"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/54-Bild3-1024x768.jpg"
                        fileSize="125081"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/54-Bild4-1024x682.jpg"
                        fileSize="92156"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/54-Bild5-1024x682.jpg"
                        fileSize="73069"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[24/7 gesundes Essen gewinnt ERIC-Gründerwettbewerb]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/24-7-gesundes-essen-gewinnt-eric-gruenderwettbewerb/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 16:59:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/24-7-gesundes-essen-gewinnt-eric-gruenderwettbewerb/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Schnell mal noch was Gesundes zu essen kaufen, auch wenn Cafeteria und Mensa zu haben: Das fehlt den Studierenden am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg. Die Lösung könnte ein immer verfügbarer Lebensmittelautomat sein, der saisonale Produkte aus der Region bietet. Mit diesem Konzept gewann ein Studierenden-Team den ERIC-Gründerwettbewerb – und die Hochschule sieht großes Potenzial für eine Umsetzung der Idee.</em></p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/nachhaltigkeit/eric.html">ERIC </a>steht für „Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges“ und wird vom&nbsp;Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert, um den Weg für nachhaltige Gründungsvorhaben und Pilotprojekte zu bereiten. Der ERIC-Gründerwettbewerb wurde im Wintersemester 2023 / 24 zum ersten Mal ausgerufen. Studierende und Mitarbeitende der Hochschule Coburg werden dadurch auf eine niederschwellige Weise bestärkt, ökologisch-soziale Herausforderungen als Treiber für Ideen und Innovationen zu sehen. Die Entwicklung von nachhaltigen Geschäftsmodellen (Sustainable Business Modelling) wurde teilweise auch in Lehrveranstaltungen methodisch begleitet. „Unsere Idee haben wir im Rahmen unseres BWL-Kurses entwickelt“, erzählt Studentin Tina Knipper. „Und das ist dann gewachsen.“ Sie gehört mit Jana Adler, Lina Bätz, Amelie Motschmann, Susann Müller und Milena Scherz zu dem Team, das den Wettbewerb gewonnen hat. Die sechs Studierenden der Bachelor-Studiengänge <a href="t3://page?uid=159">BWL </a>und<a href="t3://page?uid=95"> Integrative Gesundheitsförderung </a>haben sich in ihrem ersten Semester an der Hochschule Coburg in einem Projekt zusammengefunden und den Lebensmittelautomat 24/7 Regiofresh konzipiert.</p>&#13;
<p>Für gesunde, ausgewogene Ernährung taugen die vorhandenen Snackautomaten am Campus Friedrich Streib und der Dönerladen um die Ecke nicht. Durch die Lage auf dem Judenberg im Westen Coburgs geht’s auch nicht einfach mal schnell in den nächsten Supermarkt, außerdem sind die Portionen dort oft zu groß und die Studierenden wünschen sich auch Produkte aus der regionalen Landwirtschaft. Studentin Amelie Motschmann erzählt, dass im Regiofresh-Konzept vorgesehen ist, den Automaten mit regionalen, saisonalen und gesunden Produkten von umliegenden Bauernhöfen zu füllen: zum Beispiel mit frischem Obst und Gemüse, Nudeln, Brot, passierten Tomaten, Eier, Käse und frischer Milch. Kleine Mengen für bis zu zwei Personen sollen dabei auch ein Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung sein. „Das ist ein sehr pragmatischer Ansatz und er verbindet die Gestaltung eines lebens- und liebenswerten Campus‘ mit regionalen Aspekten. Beides ist der Hochschule Coburg sehr wichtig“, erklärt Prof. Dr. Felix Weispfenning. Als Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit, Öffentlichkeitsarbeit und Entrepreneurship hat er den Wettbewerb initiiert und sieht in 24/7 Regiofresh eine Idee, die „großes Potenzial hat, umgesetzt zu werden“.</p>&#13;
<p><strong>Die Idee gewinnt den Jury- und den Publikumspreis </strong></p>&#13;
<p>Das Konzept hat sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis gewonnen. Zur Jury gehörten aus der Hochschule Vizepräsident <a href="t3://page?uid=657">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a> sowie<a href="t3://page?uid=896"> Prof. Dr. Christian Zagel</a>, Professor für Entrepreneurship, Innovation und digitale Zukunftstechnologien. Als externe Jurymitglieder waren der Entrepreneur Uwe Schellenberger (koha-Stiftung Bamberg) und Frank Jakobs (IHK zu Coburg) dabei. Der Publikumspreis wurde von der Hochschulgemeinschaft über eine Online-Abstimmung gewählt. Verliehen wurden beide Preise zu Beginn des Sommersemesters im Rahmen des Innovations- und Lernfestivals IMPACT der Hochschule.</p>&#13;
<p>Auch wenn die anderen Projekte „Farmers First Bank“, „Nutri Know – Gesunde Ernährung“, „Healthy Angels“ sowie „Reduzierung Smartphone Nutzung am Arbeitsplatz“ nicht mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurden, hätten sie ebenfalls gewonnen, sagt ERIC-Mitarbeiterin Julia Karberg. „Und zwar nicht nur Rebuy-Gutscheine, sondern vor allem Wertschätzung und Erfahrung!“ Vizepräsident Weispfenning ergänzt: „Wir wollen Studierende zu Persönlichkeiten ausbilden und sie befähigen, Dinge nach ihren eigenen Werten zu beurteilen, Ideen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen – auch im Rahmen von gesellschaftlichem Engagement.“ Wenn sich Studierende mit dem Prozess des Gründens beschäftigen, entwickeln sie Fähigkeiten, die dabei helfen, eine Firma zu gründen. „Solche Persönlichkeiten sind auch innerhalb von Unternehmen gefragt.“</p>&#13;
<p>Das Teams des 24/7 Regiofresh-Konzepts freut, dass es beide Preise abgeräumt hat und nun eine mögliche Umsetzung Thema ist. Amelie Motschmann lächelt: „Dass wir im ersten Semester schon ein Projekt anstoßen konnten, dass so gut ankommt, ist toll. Das motiviert für die Zukunft!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Schnell mal noch was Gesundes zu essen kaufen, auch wenn Cafeteria und Mensa zu haben: Das fehlt den Studierenden am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg. Die Lösung könnte ein immer verfügbarer Lebensmittelautomat sein, der saisonale Produkte aus der Region bietet. Mit diesem Konzept gewann ein Studierenden-Team den ERIC-Gründerwettbewerb – und die Hochschule sieht großes Potenzial für eine Umsetzung der Idee.</em></p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/nachhaltigkeit/eric.html">ERIC </a>steht für „Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges“ und wird vom&nbsp;Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert, um den Weg für nachhaltige Gründungsvorhaben und Pilotprojekte zu bereiten. Der ERIC-Gründerwettbewerb wurde im Wintersemester 2023 / 24 zum ersten Mal ausgerufen. Studierende und Mitarbeitende der Hochschule Coburg werden dadurch auf eine niederschwellige Weise bestärkt, ökologisch-soziale Herausforderungen als Treiber für Ideen und Innovationen zu sehen. Die Entwicklung von nachhaltigen Geschäftsmodellen (Sustainable Business Modelling) wurde teilweise auch in Lehrveranstaltungen methodisch begleitet. „Unsere Idee haben wir im Rahmen unseres BWL-Kurses entwickelt“, erzählt Studentin Tina Knipper. „Und das ist dann gewachsen.“ Sie gehört mit Jana Adler, Lina Bätz, Amelie Motschmann, Susann Müller und Milena Scherz zu dem Team, das den Wettbewerb gewonnen hat. Die sechs Studierenden der Bachelor-Studiengänge <a href="t3://page?uid=159">BWL </a>und<a href="t3://page?uid=95"> Integrative Gesundheitsförderung </a>haben sich in ihrem ersten Semester an der Hochschule Coburg in einem Projekt zusammengefunden und den Lebensmittelautomat 24/7 Regiofresh konzipiert.</p>&#13;
<p>Für gesunde, ausgewogene Ernährung taugen die vorhandenen Snackautomaten am Campus Friedrich Streib und der Dönerladen um die Ecke nicht. Durch die Lage auf dem Judenberg im Westen Coburgs geht’s auch nicht einfach mal schnell in den nächsten Supermarkt, außerdem sind die Portionen dort oft zu groß und die Studierenden wünschen sich auch Produkte aus der regionalen Landwirtschaft. Studentin Amelie Motschmann erzählt, dass im Regiofresh-Konzept vorgesehen ist, den Automaten mit regionalen, saisonalen und gesunden Produkten von umliegenden Bauernhöfen zu füllen: zum Beispiel mit frischem Obst und Gemüse, Nudeln, Brot, passierten Tomaten, Eier, Käse und frischer Milch. Kleine Mengen für bis zu zwei Personen sollen dabei auch ein Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung sein. „Das ist ein sehr pragmatischer Ansatz und er verbindet die Gestaltung eines lebens- und liebenswerten Campus‘ mit regionalen Aspekten. Beides ist der Hochschule Coburg sehr wichtig“, erklärt Prof. Dr. Felix Weispfenning. Als Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit, Öffentlichkeitsarbeit und Entrepreneurship hat er den Wettbewerb initiiert und sieht in 24/7 Regiofresh eine Idee, die „großes Potenzial hat, umgesetzt zu werden“.</p>&#13;
<p><strong>Die Idee gewinnt den Jury- und den Publikumspreis </strong></p>&#13;
<p>Das Konzept hat sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis gewonnen. Zur Jury gehörten aus der Hochschule Vizepräsident <a href="t3://page?uid=657">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a> sowie<a href="t3://page?uid=896"> Prof. Dr. Christian Zagel</a>, Professor für Entrepreneurship, Innovation und digitale Zukunftstechnologien. Als externe Jurymitglieder waren der Entrepreneur Uwe Schellenberger (koha-Stiftung Bamberg) und Frank Jakobs (IHK zu Coburg) dabei. Der Publikumspreis wurde von der Hochschulgemeinschaft über eine Online-Abstimmung gewählt. Verliehen wurden beide Preise zu Beginn des Sommersemesters im Rahmen des Innovations- und Lernfestivals IMPACT der Hochschule.</p>&#13;
<p>Auch wenn die anderen Projekte „Farmers First Bank“, „Nutri Know – Gesunde Ernährung“, „Healthy Angels“ sowie „Reduzierung Smartphone Nutzung am Arbeitsplatz“ nicht mit dem ersten Platz ausgezeichnet wurden, hätten sie ebenfalls gewonnen, sagt ERIC-Mitarbeiterin Julia Karberg. „Und zwar nicht nur Rebuy-Gutscheine, sondern vor allem Wertschätzung und Erfahrung!“ Vizepräsident Weispfenning ergänzt: „Wir wollen Studierende zu Persönlichkeiten ausbilden und sie befähigen, Dinge nach ihren eigenen Werten zu beurteilen, Ideen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen – auch im Rahmen von gesellschaftlichem Engagement.“ Wenn sich Studierende mit dem Prozess des Gründens beschäftigen, entwickeln sie Fähigkeiten, die dabei helfen, eine Firma zu gründen. „Solche Persönlichkeiten sind auch innerhalb von Unternehmen gefragt.“</p>&#13;
<p>Das Teams des 24/7 Regiofresh-Konzepts freut, dass es beide Preise abgeräumt hat und nun eine mögliche Umsetzung Thema ist. Amelie Motschmann lächelt: „Dass wir im ersten Semester schon ein Projekt anstoßen konnten, dass so gut ankommt, ist toll. Das motiviert für die Zukunft!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/43-IMPACT_Gruenderwettbewerb-1024x768.jpg"
                        fileSize="151249"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[„Züge in den Tod“: Ausstellung an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausstellung-zuege-in-den-tod-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 13:44:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ausstellung-zuege-in-den-tod-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Eine Zahl, unvorstellbar und monströs: Sechs Millionen Menschen wurden von den Nazis ermordet. Jeder von ihnen hat eine ganz eigene Lebensgeschichte. Die Schicksale von elf jüdischen Coburgerinnen und Coburgern zeigt die Ausstellung „Da49, Da512 – Züge in den Tod“. Im April ist sie an der Hochschule Coburg zu sehen.</em></p>&#13;
<p>Seit 1933, dem Beginn ihrer radikal nationalistischen und vom gewalttätigen Rassenwahn geprägten Diktatur, hatten die Nazis den Juden in Deutschland die wirtschaftliche, berufliche und die bürgerliche Existenz geraubt. Mit der Verschleppung in die todbringenden Konzentrationslager raubten sie ihren Opfern zuletzt auch Individualität und Namen: KZ-Häftlinge waren nur noch Nummern. Um an elf Coburger Opfer der Deportationen des Jahres 1942 zu erinnern, haben Gaby Schuller und Dr. Hubertus Habel aus dem Arbeitskreis „Lebendige Erinnerungskultur Coburg“ in Kooperation mit fachkundigen Kolleginnen und Kollegen aus Lichtenfels und Kulmbach eine Ausstellung erarbeitet, deren coburgspezifische Fassung im April an der Hochschule gezeigt wird. Die offizielle Eröffnung mit Rahmenprogramm findet am Mittwoch, 10. April, statt. Die Ausstellung ist eingebettet in einen Kurs der Hochschule Coburg&nbsp;zur Geschichte des Holocaust und der langen Tradition jüdischen Lebens in Deutschland.</p>&#13;
<p>Insgesamt 5,6 bis 6,3 Millionen Menschen fielen dem Holocaust zum Opfer. Die Ausstellung an der Hochschule Coburg verdeutlicht den Völkermord und die Schicksale von elf jüdischen Coburgerinnen und Coburgern. Nachdem im Herbst 1941 eine erste Deportationsserie stattgefunden hatte, unter anderem mit dem „Frankentransport“ nach Riga-Jungfernhof, wurden in den Jahren 1942/43 die noch verbliebenen Juden in Konzentrations- und Vernichtungslager im östlichen Mitteleuropa verschleppt. Die meisten wurden dort ermordet.</p>&#13;
<p><strong>60 Reichsmark zahlten die Opfer für die Fahrt im Todeszug</strong></p>&#13;
<p>Dem Sonderzug „Da49“ wurden in Bamberg am 25. April 1942 die Opfer aus Unter-, Ober- und Mittelfranken „zugeladen“; 52 aus dem westlichen Oberfranken, darunter fünf aus Coburg. Am Bamberger Bahnhof wurde der Zug zum rollenden KZ. Mit etwa 1.000 Gefangenen war er zu 140 Prozent überbelegt. Das Kürzel „Da“ war die Bahnkennung für „Deutsche Aussiedler“. Die Bahn berechnete den normalen Fahrpreis von 4 Pfennig pro Person und Kilometer, gewährte aber bei mehr als 400 Personen 50 Prozent „Mengenrabatt“. Die Gestapo hatte sich das Geld von den Deportierten geholt, die für die Fahrt in ihren Tod 60 Reichsmark zahlen mussten. Knapp vier Tage später erreichte der Zug Krasnystaw bei Lublin, von wo aus der Fußweg 17 Kilometer ins Transit-Ghetto Kràsniczyn führte. Vermutlich Anfang Juni 1942 ermordete die SS sie in den Gaskammern des Vernichtungslagers Sobibor. Dahinter steckte ein komplexes von SS und Gestapo gesteuertes Täter-Netzwerk, das in den wesentlichen Grundzügen während der sogenannten „Wannsee-Konferenz“ im Januar 1942 organisiert worden war.</p>&#13;
<p>Am 9. Und 10. September 1942 wurden die letzten zwölf Juden aus Oberfranken verschleppt, darunter sechs Coburgerinnen und Coburger: Die bisher verbliebenen Älteren und während des ersten Weltkrieges Ausgezeichneten aus ganz Franken sammelte die Gestapo an der „Fäkalienverladestation“ der Stadt Nürnberg und schickte die 1.000 Opfer mit dem Sonderzug „Da 512“ in das vorgebliche „Altersghetto“ Theresienstadt nördlich von Prag – in den „Stall vor dem Schlachthaus“, wie es eine Überlebende treffend bezeichnet hat: Wer von den 140.000 hierher Deportierten nicht verhungerte, wie Frieda Reuter aus Hochstadt, wurde später in die Vernichtungslager im heutigen Polen in den Tod geschickt. Nur 51 der Deportierten von „Da 512“ überlebten, darunter Sali Altmann aus Coburg.</p>&#13;
<p>Die Ausstellung thematisiert unter anderem Antisemitismus, die Ghettos, die Planung, die Transporte und die persönlichen Biografien der Coburger Opfer über 80 Jahre nach ihrer Deportation. Elf Schicksale. Aus sechs Millionen.</p>&#13;
<p><strong>Zur Ausstellung: </strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Zeit: Die Ausstellung ist von Montag, 8. April, bis Freitag, 19. April, zu sehen. Kein Eintritt, keine Anmeldung, frei zugänglich während der Öffnungszeiten der Hochschule Coburg: Mo - Fr: 6.30 bis 18 Uhr, Sa 7 bis 13 Uhr, So geschlossen.</li> 	<li>Ort: Säulenhalle am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg, Friedrich-Streib-Str. 2, 96450 Coburg</li> 	<li>Offizielle Eröffnung mit Rahmenprogramm: Mittwoch, 10. April, 17 Uhr</li> 	<li>Schulklassenführungen: Buchbar bei Dr. Hubertus Habel: Mobil: 0151-10066552; E-Mail: <a href="mailto:buero@dr-habel.de">buero@dr-habel.de</a> - Kosten: 50 Euro Aufwandsentschädigung, förderfähig durch den Kultur- und Schulservice ks-cob.</li> </ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Zahl, unvorstellbar und monströs: Sechs Millionen Menschen wurden von den Nazis ermordet. Jeder von ihnen hat eine ganz eigene Lebensgeschichte. Die Schicksale von elf jüdischen Coburgerinnen und Coburgern zeigt die Ausstellung „Da49, Da512 – Züge in den Tod“. Im April ist sie an der Hochschule Coburg zu sehen.</em></p>&#13;
<p>Seit 1933, dem Beginn ihrer radikal nationalistischen und vom gewalttätigen Rassenwahn geprägten Diktatur, hatten die Nazis den Juden in Deutschland die wirtschaftliche, berufliche und die bürgerliche Existenz geraubt. Mit der Verschleppung in die todbringenden Konzentrationslager raubten sie ihren Opfern zuletzt auch Individualität und Namen: KZ-Häftlinge waren nur noch Nummern. Um an elf Coburger Opfer der Deportationen des Jahres 1942 zu erinnern, haben Gaby Schuller und Dr. Hubertus Habel aus dem Arbeitskreis „Lebendige Erinnerungskultur Coburg“ in Kooperation mit fachkundigen Kolleginnen und Kollegen aus Lichtenfels und Kulmbach eine Ausstellung erarbeitet, deren coburgspezifische Fassung im April an der Hochschule gezeigt wird. Die offizielle Eröffnung mit Rahmenprogramm findet am Mittwoch, 10. April, statt. Die Ausstellung ist eingebettet in einen Kurs der Hochschule Coburg&nbsp;zur Geschichte des Holocaust und der langen Tradition jüdischen Lebens in Deutschland.</p>&#13;
<p>Insgesamt 5,6 bis 6,3 Millionen Menschen fielen dem Holocaust zum Opfer. Die Ausstellung an der Hochschule Coburg verdeutlicht den Völkermord und die Schicksale von elf jüdischen Coburgerinnen und Coburgern. Nachdem im Herbst 1941 eine erste Deportationsserie stattgefunden hatte, unter anderem mit dem „Frankentransport“ nach Riga-Jungfernhof, wurden in den Jahren 1942/43 die noch verbliebenen Juden in Konzentrations- und Vernichtungslager im östlichen Mitteleuropa verschleppt. Die meisten wurden dort ermordet.</p>&#13;
<p><strong>60 Reichsmark zahlten die Opfer für die Fahrt im Todeszug</strong></p>&#13;
<p>Dem Sonderzug „Da49“ wurden in Bamberg am 25. April 1942 die Opfer aus Unter-, Ober- und Mittelfranken „zugeladen“; 52 aus dem westlichen Oberfranken, darunter fünf aus Coburg. Am Bamberger Bahnhof wurde der Zug zum rollenden KZ. Mit etwa 1.000 Gefangenen war er zu 140 Prozent überbelegt. Das Kürzel „Da“ war die Bahnkennung für „Deutsche Aussiedler“. Die Bahn berechnete den normalen Fahrpreis von 4 Pfennig pro Person und Kilometer, gewährte aber bei mehr als 400 Personen 50 Prozent „Mengenrabatt“. Die Gestapo hatte sich das Geld von den Deportierten geholt, die für die Fahrt in ihren Tod 60 Reichsmark zahlen mussten. Knapp vier Tage später erreichte der Zug Krasnystaw bei Lublin, von wo aus der Fußweg 17 Kilometer ins Transit-Ghetto Kràsniczyn führte. Vermutlich Anfang Juni 1942 ermordete die SS sie in den Gaskammern des Vernichtungslagers Sobibor. Dahinter steckte ein komplexes von SS und Gestapo gesteuertes Täter-Netzwerk, das in den wesentlichen Grundzügen während der sogenannten „Wannsee-Konferenz“ im Januar 1942 organisiert worden war.</p>&#13;
<p>Am 9. Und 10. September 1942 wurden die letzten zwölf Juden aus Oberfranken verschleppt, darunter sechs Coburgerinnen und Coburger: Die bisher verbliebenen Älteren und während des ersten Weltkrieges Ausgezeichneten aus ganz Franken sammelte die Gestapo an der „Fäkalienverladestation“ der Stadt Nürnberg und schickte die 1.000 Opfer mit dem Sonderzug „Da 512“ in das vorgebliche „Altersghetto“ Theresienstadt nördlich von Prag – in den „Stall vor dem Schlachthaus“, wie es eine Überlebende treffend bezeichnet hat: Wer von den 140.000 hierher Deportierten nicht verhungerte, wie Frieda Reuter aus Hochstadt, wurde später in die Vernichtungslager im heutigen Polen in den Tod geschickt. Nur 51 der Deportierten von „Da 512“ überlebten, darunter Sali Altmann aus Coburg.</p>&#13;
<p>Die Ausstellung thematisiert unter anderem Antisemitismus, die Ghettos, die Planung, die Transporte und die persönlichen Biografien der Coburger Opfer über 80 Jahre nach ihrer Deportation. Elf Schicksale. Aus sechs Millionen.</p>&#13;
<p><strong>Zur Ausstellung: </strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Zeit: Die Ausstellung ist von Montag, 8. April, bis Freitag, 19. April, zu sehen. Kein Eintritt, keine Anmeldung, frei zugänglich während der Öffnungszeiten der Hochschule Coburg: Mo - Fr: 6.30 bis 18 Uhr, Sa 7 bis 13 Uhr, So geschlossen.</li> 	<li>Ort: Säulenhalle am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg, Friedrich-Streib-Str. 2, 96450 Coburg</li> 	<li>Offizielle Eröffnung mit Rahmenprogramm: Mittwoch, 10. April, 17 Uhr</li> 	<li>Schulklassenführungen: Buchbar bei Dr. Hubertus Habel: Mobil: 0151-10066552; E-Mail: <a href="mailto:buero@dr-habel.de">buero@dr-habel.de</a> - Kosten: 50 Euro Aufwandsentschädigung, förderfähig durch den Kultur- und Schulservice ks-cob.</li> </ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/53-Ausstellung-Quelle_StAWue_Gestapostelle_Wuerzburg_18880_a_Nr._55-1024x749.jpg"
                        fileSize="169827"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="749"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/53-Ausstellung-Quelle_StAWue_Gestapostelle_Wuerzburg_18880_a_Nr._80-1024x787.jpg"
                        fileSize="177771"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="787"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/53-Ausstellung-Quelle_StAWue_Gestapostelle_Wuerzburg_18880_a_Nr._90-1024x753.jpg"
                        fileSize="165729"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="753"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[IMPACT‘24-Projekt für die Region: Zukunft des Dorfladens]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/impact24-projekt-fuer-die-region-zukunft-des-dorfladens/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 10:13:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/impact24-projekt-fuer-die-region-zukunft-des-dorfladens/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie können Dorf&shy;läden zu einem (Einkaufs-)Modell der Zukunft gestaltet werden? Diese Frage hat die Bürgergemeinschaft Dorf&shy;laden Marktgraitz als Projektvorschlag für das Innovationsfestival Impact‘24 der Hochschule Coburg eingereicht. Das Thema wurde ausgewählt, von Studierenden mit Unter&shy;stützung durch Lerncoaches innerhalb der Projektwoche bearbeitetet und präsentiert. Und es wirkt in die Zukunft.</em></p>&#13;
<p>Beim „IMPACT'24 – Innovations- und Lernfestival“ der Hochschule Coburg hatten Studierende auch dieses Jahr wieder die Gelegenheit, ihr Fach- und Methodenwissen praktisch anzuwenden und zu vertiefen. Dabei stellen sie ihren kreativen Geist zur Verfügung, um Ideen für die Region zu entwickeln.&nbsp;Eines der Projekte kam aus Marktgraitz: In den leerste&shy;hen&shy;den Verkaufsflächen einer ehemaligen Bäcke&shy;&shy;rei in der Ortsmitte wünscht sich die Bürgergemeinschaft einen Dorfladen, um die Nahversorgung sicherzustellen und das Dorfleben attraktiver zu gestalten. Nach Coro&shy;na-be&shy;dingter Zwangspause soll das Projekt mit den Ideen der Coburger Studierenden wieder an Fahrt gewinnen.</p>&#13;
<p><strong>Ein Studierenden-Team und zwei Coaches</strong></p>&#13;
<p>Ein Projektteam Studierender der Sozialen Arbeit und des Bau&shy;inge&shy;nieurwesens be&shy;schäf&shy;&shy;tig&shy;te sich mit dieser Aufgabe. Begleitet wurden sie dabei von zwei Lerncoaches: Janine Koch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Coburg im Projekt Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/nachhaltigkeit/eric.html">ERIC</a>, kommt aus der Praxis und setzt mit ihren Projektkolle&shy;ginnen und -kollegen verstärkt auf praktische Lehr-Lern-Formate in Koope&shy;ration mit externen Partnern. Bernd Kleim gehört zu den <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/seniorexperts.html">Seniorexperts</a>, Fachkräften, die bereits im Ruhestand sind oder kurz davorstehen und die Hochschule auf Basis ihrer beruflichen Erfahrungen und Kenntnisse unterstützen.</p>&#13;
<p>Koch berichtet, dass zu Beginn eine Ex&shy;kur&shy;sion nach Markt&shy;graitz auf der Agenda stand, um sich einen Eindruck von den Gegebenheiten vor Ort zu verschaffen und die Projektgeber befragen zu können. „Auch eine Besichtigung des Dorfladens der Nachbargemeinde Marktzeuln inklusive Erfahrungsaustausch mit dem dortigen Geschäfts&shy;füh&shy;rer gehörte dazu. Die kommenden drei Tage wurden dann intensiv genutzt, um sich immer wieder im Team neu zu organisieren, sich Stück für Stück metho&shy;disch vorzutasten und Inhalte reifen zu lassen“, sagt Koch. Kleim ergänzt: „Dem Konzept Design Thinking folgend, sam&shy;melte unsere Gruppe zunächst eigene Ideen und bewer&shy;tete diese im Team.“ Entstanden sei dabei ein bunter Blu&shy;menstrauß an Ideen. „Dieser wurde im nächsten Schritt einem ersten Praxistest unterzogen.“</p>&#13;
<p><strong>Identifikation mit dem Thema </strong></p>&#13;
<p>„Mit Hilfe eines gemeinsam vorbereiteten Inter&shy;viewleitfadens befragten unsere Studie&shy;renden einen Tag lang Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde nach ihren Meinungen und eigenen Ideen“, sagt Kleim. Dabei wur&shy;den anfängliche Bedenken, wie ‚Sind unsere Ideen vielleicht unrealistisch?‘ oder ‚Traue ich mir zu, ein Gespräch mit fremden Leuten zu führen?‘, Stück für Stück ausgeräumt. „Die Begeisterung der Gruppe war zunehmend spürbar. Wir haben beobachtet, wie die Identifikation der Studieren&shy;den mit dem The&shy;ma mit jedem Teilerfolg stieg und unsere Gruppe zunehmend das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die Potenziale des Teams gewann, um am letzten Tag ihre Ideen selbst&shy;sicher zu präsentieren und zu vertreten.“ Eine Studen&shy;tin aus dem Team berichtete danach: „Dorfläden und Regiona&shy;lität interessieren mich und ich konnte wertvolle Einblicke gewinnen.“ Sie könne sich „das auch als Arbeitsfeld durchaus gut vorstellen."</p>&#13;
<p><strong>Die Zukunft des Dorfladens </strong></p>&#13;
<p>Auch die Projektgebenden waren sehr angetan. Christine Seemüller-Kohles von der Bürgerge&shy;meinschaft Dorfladen Marktgraitz erklärt: „Die Durchführung der Interviews durch die Studierenden wurde hoch gelobt.“ Als „sehr angenehm“ wurden die Interviews demnach wahrgenommen. „Die Ge&shy;frag&shy;&shy;&shy;ten hatten Freude daran und sehen es als gute Grundlage für die Weiterentwicklung des Dorf&shy;la&shy;dens.“ Und was kam dabei heraus? Die Studierenden waren sich nach den Befragungen einig darin, dass Dorfläden als Geschäftsmodell nur dann zukunfts&shy;fähig sind, wenn Konzepte des sozialen Austauschs im Vordergrund stehen. Der Fokus liegt deshalb auf innovativen Ideen für den Dorfladen als sozialen Treffpunkt für Klein und Groß. Damit hatten die Studierenden den Wandel der Ge&shy;sell&shy;schaft hin zu einer generationengerechten, ökologisch-sozialen Wirtschafts- und Le&shy;bens&shy;wei&shy;se im Sinne der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele im Blick. Der Fokus lag insbesondere auf dem Ziel „Nachhaltige Gestaltung von Städten und Gemeinden“. Vor Ort in Marktgraitz kam das gut an. Die Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise wurden bereits intensiv disku&shy;tiert. Der Erste Bürgermeister Jochen Partheymüller erklärte, er würde sich freuen, wenn die Studie&shy;ren&shy;den das Geschehen weiter begleiten und machte gleich ein konkretes Angebot. „Gerne würden wir Sie einladen, die Präsentation im Gemeinderat vorzustellen.“</p>&#13;
<p><strong>Podcast</strong></p>&#13;
<p>Wie technische und soziale Inno&shy;va&shy;tionen Hand in Hand gehen kön&shy;nen, war zuletzt Gegen&shy;stand einer Podiumsdiskussion mit Gründerteams – zum Nachhören als Podcast: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZN4KvPb1W6E&amp;list=PLRlPF9oO5_dNr3k4EA8umcWOsnI9ZTNkx&amp;index=8">„Technische und soziale Innovationen – (k)ein Widerspruch?“</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie können Dorf&shy;läden zu einem (Einkaufs-)Modell der Zukunft gestaltet werden? Diese Frage hat die Bürgergemeinschaft Dorf&shy;laden Marktgraitz als Projektvorschlag für das Innovationsfestival Impact‘24 der Hochschule Coburg eingereicht. Das Thema wurde ausgewählt, von Studierenden mit Unter&shy;stützung durch Lerncoaches innerhalb der Projektwoche bearbeitetet und präsentiert. Und es wirkt in die Zukunft.</em></p>&#13;
<p>Beim „IMPACT'24 – Innovations- und Lernfestival“ der Hochschule Coburg hatten Studierende auch dieses Jahr wieder die Gelegenheit, ihr Fach- und Methodenwissen praktisch anzuwenden und zu vertiefen. Dabei stellen sie ihren kreativen Geist zur Verfügung, um Ideen für die Region zu entwickeln.&nbsp;Eines der Projekte kam aus Marktgraitz: In den leerste&shy;hen&shy;den Verkaufsflächen einer ehemaligen Bäcke&shy;&shy;rei in der Ortsmitte wünscht sich die Bürgergemeinschaft einen Dorfladen, um die Nahversorgung sicherzustellen und das Dorfleben attraktiver zu gestalten. Nach Coro&shy;na-be&shy;dingter Zwangspause soll das Projekt mit den Ideen der Coburger Studierenden wieder an Fahrt gewinnen.</p>&#13;
<p><strong>Ein Studierenden-Team und zwei Coaches</strong></p>&#13;
<p>Ein Projektteam Studierender der Sozialen Arbeit und des Bau&shy;inge&shy;nieurwesens be&shy;schäf&shy;&shy;tig&shy;te sich mit dieser Aufgabe. Begleitet wurden sie dabei von zwei Lerncoaches: Janine Koch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Coburg im Projekt Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/nachhaltigkeit/eric.html">ERIC</a>, kommt aus der Praxis und setzt mit ihren Projektkolle&shy;ginnen und -kollegen verstärkt auf praktische Lehr-Lern-Formate in Koope&shy;ration mit externen Partnern. Bernd Kleim gehört zu den <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/seniorexperts.html">Seniorexperts</a>, Fachkräften, die bereits im Ruhestand sind oder kurz davorstehen und die Hochschule auf Basis ihrer beruflichen Erfahrungen und Kenntnisse unterstützen.</p>&#13;
<p>Koch berichtet, dass zu Beginn eine Ex&shy;kur&shy;sion nach Markt&shy;graitz auf der Agenda stand, um sich einen Eindruck von den Gegebenheiten vor Ort zu verschaffen und die Projektgeber befragen zu können. „Auch eine Besichtigung des Dorfladens der Nachbargemeinde Marktzeuln inklusive Erfahrungsaustausch mit dem dortigen Geschäfts&shy;füh&shy;rer gehörte dazu. Die kommenden drei Tage wurden dann intensiv genutzt, um sich immer wieder im Team neu zu organisieren, sich Stück für Stück metho&shy;disch vorzutasten und Inhalte reifen zu lassen“, sagt Koch. Kleim ergänzt: „Dem Konzept Design Thinking folgend, sam&shy;melte unsere Gruppe zunächst eigene Ideen und bewer&shy;tete diese im Team.“ Entstanden sei dabei ein bunter Blu&shy;menstrauß an Ideen. „Dieser wurde im nächsten Schritt einem ersten Praxistest unterzogen.“</p>&#13;
<p><strong>Identifikation mit dem Thema </strong></p>&#13;
<p>„Mit Hilfe eines gemeinsam vorbereiteten Inter&shy;viewleitfadens befragten unsere Studie&shy;renden einen Tag lang Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde nach ihren Meinungen und eigenen Ideen“, sagt Kleim. Dabei wur&shy;den anfängliche Bedenken, wie ‚Sind unsere Ideen vielleicht unrealistisch?‘ oder ‚Traue ich mir zu, ein Gespräch mit fremden Leuten zu führen?‘, Stück für Stück ausgeräumt. „Die Begeisterung der Gruppe war zunehmend spürbar. Wir haben beobachtet, wie die Identifikation der Studieren&shy;den mit dem The&shy;ma mit jedem Teilerfolg stieg und unsere Gruppe zunehmend das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die Potenziale des Teams gewann, um am letzten Tag ihre Ideen selbst&shy;sicher zu präsentieren und zu vertreten.“ Eine Studen&shy;tin aus dem Team berichtete danach: „Dorfläden und Regiona&shy;lität interessieren mich und ich konnte wertvolle Einblicke gewinnen.“ Sie könne sich „das auch als Arbeitsfeld durchaus gut vorstellen."</p>&#13;
<p><strong>Die Zukunft des Dorfladens </strong></p>&#13;
<p>Auch die Projektgebenden waren sehr angetan. Christine Seemüller-Kohles von der Bürgerge&shy;meinschaft Dorfladen Marktgraitz erklärt: „Die Durchführung der Interviews durch die Studierenden wurde hoch gelobt.“ Als „sehr angenehm“ wurden die Interviews demnach wahrgenommen. „Die Ge&shy;frag&shy;&shy;&shy;ten hatten Freude daran und sehen es als gute Grundlage für die Weiterentwicklung des Dorf&shy;la&shy;dens.“ Und was kam dabei heraus? Die Studierenden waren sich nach den Befragungen einig darin, dass Dorfläden als Geschäftsmodell nur dann zukunfts&shy;fähig sind, wenn Konzepte des sozialen Austauschs im Vordergrund stehen. Der Fokus liegt deshalb auf innovativen Ideen für den Dorfladen als sozialen Treffpunkt für Klein und Groß. Damit hatten die Studierenden den Wandel der Ge&shy;sell&shy;schaft hin zu einer generationengerechten, ökologisch-sozialen Wirtschafts- und Le&shy;bens&shy;wei&shy;se im Sinne der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele im Blick. Der Fokus lag insbesondere auf dem Ziel „Nachhaltige Gestaltung von Städten und Gemeinden“. Vor Ort in Marktgraitz kam das gut an. Die Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise wurden bereits intensiv disku&shy;tiert. Der Erste Bürgermeister Jochen Partheymüller erklärte, er würde sich freuen, wenn die Studie&shy;ren&shy;den das Geschehen weiter begleiten und machte gleich ein konkretes Angebot. „Gerne würden wir Sie einladen, die Präsentation im Gemeinderat vorzustellen.“</p>&#13;
<p><strong>Podcast</strong></p>&#13;
<p>Wie technische und soziale Inno&shy;va&shy;tionen Hand in Hand gehen kön&shy;nen, war zuletzt Gegen&shy;stand einer Podiumsdiskussion mit Gründerteams – zum Nachhören als Podcast: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZN4KvPb1W6E&amp;list=PLRlPF9oO5_dNr3k4EA8umcWOsnI9ZTNkx&amp;index=8">„Technische und soziale Innovationen – (k)ein Widerspruch?“</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/51-Dorfladen_Marktgraitz-Projektarbeit-1024x615.jpg"
                        fileSize="64034"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="615"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/51-Dorfladen_Marktgraitz-Exkursion-1024x720.jpg"
                        fileSize="109008"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="720"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/51-Dorfladen_Marktgraitz-Abschlusspraese-1024x767.jpg"
                        fileSize="95822"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="767"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/51-Dorfladen_Marktgraitz-Abschlusspraese2-1024x560.jpg"
                        fileSize="70402"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="560"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Schöne Ostern!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schoene-ostern-2/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 07:37:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schoene-ostern-2/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Die Hochschule Coburg wünscht allen Studierenden, Beschäftigten, externen Partnerinnen und Partnern und allen Studieninteressierten ein schönes Osterfest. Haben Sie entspannte Feiertage und genießen Sie den Frühling!</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Coburg wünscht allen Studierenden, Beschäftigten, externen Partnerinnen und Partnern und allen Studieninteressierten ein schönes Osterfest. Haben Sie entspannte Feiertage und genießen Sie den Frühling!</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ostern2-1024x512.jpg"
                        fileSize="81480"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="512"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Fischfinder und Forschung: Hochschule prüft Citizen Science-Ansatz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fischfinder-und-forschung-hochschule-prueft-citizen-science-ansatz/</link>
                <pubDate>Wed, 27 Mar 2024 11:10:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fischfinder-und-forschung-hochschule-prueft-citizen-science-ansatz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wenn gewässerökologische Ziele verfehlt werden, sind stoffliche Eintragungen eine der Hauptursachen. Damit weniger Stoffe in Gewässern landen, müssen die Eintragspfade und Ablagerungsbereiche sichtbar gemacht und bilanziert werden. Ob Citizen Science eine Möglichkeit ist, die dafür nötigen Daten zu erfassen? Das ist Thema eines neuen Forschungsprojekts, das im März an der Hochschule Coburg gestartet ist. Darum dreht sich auch der jüngste Beitrag der Wissenschaftssendung 4you auf TV Oberfranken.</em></p>&#13;
<p>Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt zum „Monitoring von Sedimenteinträgen in stehenden Gewässern mittels vereinfachtem Echoloteinsatz als Entscheidungshilfe erforderlicher Gegenmaßnahmen“. Die Erfassung und Aufzeichnung der Eintragspfade und Ablagerungsbereiche hängt davon ab, welche Messtechnik zur Verfügung steht. Sind die Kosten zu hoch, wird die Ursache für Probleme im Gewässersystem oft nicht konsequent genug untersucht beziehungsweise nicht kontinuierlich verfolgt. Zwei Professoren der Hochschule Coburg prüfen nun, ob Citizen Science eine Lösung darstellt: Prof. Dr. Andreas Weiß ist spezialisiert auf Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Vermessung. Prof. Dr. Klaus Drese ist Professor für Sensorik und Analytik und Leiter des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT). Die integrative Kooperation ermöglicht interdisziplinäres Arbeiten und gewährleistet die Betrachtung verschiedener Perspektiven der&nbsp;Forschungsthemen Messtechnik und Wasserwirtschaft. Gemeinsam mit ihren Teams wollen Weiß und Drese herausfinden, ob Fischfinder für die Forschung nutzbare Daten liefern können. Solche Systeme nutzen Privatleute beim Fischen.</p>&#13;
<p><strong>Wie die Wissenschaft private Beobachtungen oder Messungen nutzt</strong></p>&#13;
<p>Als Fischfinder werden Echolote bezeichnet, die vornehmlich der Identifikation und Lokalisierung von Fischen dienen. Darüber hinaus gibt ein integriertes Fischfinder-Echolot auch Aufschluss über Wassertiefe und Bodenbeschaffenheit oder zeigt Senken sowie Erhebungen und Veränderungen am Gewässergrund. Die Ergebnisse der Messungen können in Tiefenkarten sichtbar gemacht werden und somit eine unterstützende Funktion für Gewässerunterhalter mitbringen. Ziel des Coburger Projektes ist, zu prüfen, ob derartige Systeme grundsätzlich nutzbar sind und ob es Fischfinder gibt, die zielgerichtet anwendbar sind, sodass ihre Daten auch als Informations- und Entscheidungsquelle genutzt werden können. Die Untersuchungen finden an lokalen Standgewässern wie dem Goldbergsee und dem Froschgrundsee statt.</p>&#13;
<p>Solche Citizen Science-Ansätze können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, private Beobachtungen oder Messungen unterstützend einzusetzen. Über die Analyse der Messdaten sollen im Coburger Projekt neue geeignete Messparameter abgeleitet werden, die das Bodenprofil und damit den Sedimentierungsprozess am repräsentativsten abbilden. Eine Maßnahmenmatrix in Abhängigkeit der erfassten Eintragspunkte und Ursachen wird erarbeitet. Die Maßnahmen umfassen sowohl organisatorische, nutzungsorientierte als auch bauliche Überlegungen. Als Projektbeirat unterstützt das Wasserwirtschaftsamt Kronach mit seiner Fachexpertise beratend.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Fernsehbeitrag zum Projekt</strong></p>&#13;
<p>Der Filmbeitrag von TV Oberfranken im Magazin „4you" wird gezeigt am Mittwoch, 27. März um 18.30 Uhr über Kabel und um 19.30 Uhr über SAT (FrankenPlus) und ist danach in der Mediathek von TVO verfügbar: <a href="http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/" target="_blank" rel="noopener">http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn gewässerökologische Ziele verfehlt werden, sind stoffliche Eintragungen eine der Hauptursachen. Damit weniger Stoffe in Gewässern landen, müssen die Eintragspfade und Ablagerungsbereiche sichtbar gemacht und bilanziert werden. Ob Citizen Science eine Möglichkeit ist, die dafür nötigen Daten zu erfassen? Das ist Thema eines neuen Forschungsprojekts, das im März an der Hochschule Coburg gestartet ist. Darum dreht sich auch der jüngste Beitrag der Wissenschaftssendung 4you auf TV Oberfranken.</em></p>&#13;
<p>Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt zum „Monitoring von Sedimenteinträgen in stehenden Gewässern mittels vereinfachtem Echoloteinsatz als Entscheidungshilfe erforderlicher Gegenmaßnahmen“. Die Erfassung und Aufzeichnung der Eintragspfade und Ablagerungsbereiche hängt davon ab, welche Messtechnik zur Verfügung steht. Sind die Kosten zu hoch, wird die Ursache für Probleme im Gewässersystem oft nicht konsequent genug untersucht beziehungsweise nicht kontinuierlich verfolgt. Zwei Professoren der Hochschule Coburg prüfen nun, ob Citizen Science eine Lösung darstellt: Prof. Dr. Andreas Weiß ist spezialisiert auf Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Vermessung. Prof. Dr. Klaus Drese ist Professor für Sensorik und Analytik und Leiter des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT). Die integrative Kooperation ermöglicht interdisziplinäres Arbeiten und gewährleistet die Betrachtung verschiedener Perspektiven der&nbsp;Forschungsthemen Messtechnik und Wasserwirtschaft. Gemeinsam mit ihren Teams wollen Weiß und Drese herausfinden, ob Fischfinder für die Forschung nutzbare Daten liefern können. Solche Systeme nutzen Privatleute beim Fischen.</p>&#13;
<p><strong>Wie die Wissenschaft private Beobachtungen oder Messungen nutzt</strong></p>&#13;
<p>Als Fischfinder werden Echolote bezeichnet, die vornehmlich der Identifikation und Lokalisierung von Fischen dienen. Darüber hinaus gibt ein integriertes Fischfinder-Echolot auch Aufschluss über Wassertiefe und Bodenbeschaffenheit oder zeigt Senken sowie Erhebungen und Veränderungen am Gewässergrund. Die Ergebnisse der Messungen können in Tiefenkarten sichtbar gemacht werden und somit eine unterstützende Funktion für Gewässerunterhalter mitbringen. Ziel des Coburger Projektes ist, zu prüfen, ob derartige Systeme grundsätzlich nutzbar sind und ob es Fischfinder gibt, die zielgerichtet anwendbar sind, sodass ihre Daten auch als Informations- und Entscheidungsquelle genutzt werden können. Die Untersuchungen finden an lokalen Standgewässern wie dem Goldbergsee und dem Froschgrundsee statt.</p>&#13;
<p>Solche Citizen Science-Ansätze können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, private Beobachtungen oder Messungen unterstützend einzusetzen. Über die Analyse der Messdaten sollen im Coburger Projekt neue geeignete Messparameter abgeleitet werden, die das Bodenprofil und damit den Sedimentierungsprozess am repräsentativsten abbilden. Eine Maßnahmenmatrix in Abhängigkeit der erfassten Eintragspunkte und Ursachen wird erarbeitet. Die Maßnahmen umfassen sowohl organisatorische, nutzungsorientierte als auch bauliche Überlegungen. Als Projektbeirat unterstützt das Wasserwirtschaftsamt Kronach mit seiner Fachexpertise beratend.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Fernsehbeitrag zum Projekt</strong></p>&#13;
<p>Der Filmbeitrag von TV Oberfranken im Magazin „4you" wird gezeigt am Mittwoch, 27. März um 18.30 Uhr über Kabel und um 19.30 Uhr über SAT (FrankenPlus) und ist danach in der Mediathek von TVO verfügbar: <a href="http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/" target="_blank" rel="noopener">http://www.tvo.de/mediathek/kategorie/sendungen/4you/</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/50-DBU-Weiss-Drese-1024x673.jpg"
                        fileSize="130115"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="673"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Präsident Gast mit Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume in Indien]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/praesident-gast-mit-bayerns-wissenschaftsminister-markus-blume-in-indien/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Mar 2024 09:14:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/praesident-gast-mit-bayerns-wissenschaftsminister-markus-blume-in-indien/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Über den Wissenschaftsstandort Indien informierte sich Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, bei einer Delegationsreise des Bayerisch-Indischen Zentrums für Wirtschaft und Hochschulen (BayIND). Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume begleitete die Reise mit dem Ziel des Ausbaus der wissenschaftlichen Zusammenarbeit sowie von Kooperationen bei Technologie und Innovation.</em><br /> <br /> Der Fokus der Reise lag nicht nur auf der Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder und dem Ausbau von Kooperationen, sondern auch auf dem Thema Fachkräftegewinnung. Dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zufolge bieten sich besonders dank der europaweit einzigartigen 5,5 Milliarden starken Hightech Agenda Bayern mit ihrer Fokussierung auf Zukunftstechnologien für den Freistaat zahlreiche Anknüpfungspunkte mit Indiens Wissenschaftslandschaft. Der Besuch von Minister Blume fand im Rahmen der Delegationsreise des Bayerisch-Indischen Zentrums für Wirtschaft und Hochschulen (BayIND) statt, an der auch Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, teilnahm. „Indien ist ein faszinierendes Land mit einer spannenden Wissenschafts-Gemeinschaft. Das bietet für die Hochschule Coburg zahlreiche Anknüpfungspunkte und Möglichkeiten, bestehende Partnerschaften zu vertiefen und auszubauen“, sagt Gast. Der Hochschule geht es dabei auch um die Lehre: In Coburg wird großer Wert darauf gelegt, internationalen Studierenden wie den Kommilitoninnen und Kommilitonen aus Indien ideale Bedingungen zu bieten.<br /> <br /> Minister Blume tauschte sich in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi mit dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie sowie dem für die Hochschullehre zuständigen indischen Bildungsministerium über die Vertiefung bestehender Kooperationen aus. Auf der Agenda standen außerdem unter anderem das Indian Institute of Technology Delhi (IIT) und in Indien tätige und ansässige deutsche Wissenschaftsorganisationen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Über den Wissenschaftsstandort Indien informierte sich Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, bei einer Delegationsreise des Bayerisch-Indischen Zentrums für Wirtschaft und Hochschulen (BayIND). Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume begleitete die Reise mit dem Ziel des Ausbaus der wissenschaftlichen Zusammenarbeit sowie von Kooperationen bei Technologie und Innovation.</em><br /> <br /> Der Fokus der Reise lag nicht nur auf der Stärkung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit beider Länder und dem Ausbau von Kooperationen, sondern auch auf dem Thema Fachkräftegewinnung. Dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zufolge bieten sich besonders dank der europaweit einzigartigen 5,5 Milliarden starken Hightech Agenda Bayern mit ihrer Fokussierung auf Zukunftstechnologien für den Freistaat zahlreiche Anknüpfungspunkte mit Indiens Wissenschaftslandschaft. Der Besuch von Minister Blume fand im Rahmen der Delegationsreise des Bayerisch-Indischen Zentrums für Wirtschaft und Hochschulen (BayIND) statt, an der auch Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, teilnahm. „Indien ist ein faszinierendes Land mit einer spannenden Wissenschafts-Gemeinschaft. Das bietet für die Hochschule Coburg zahlreiche Anknüpfungspunkte und Möglichkeiten, bestehende Partnerschaften zu vertiefen und auszubauen“, sagt Gast. Der Hochschule geht es dabei auch um die Lehre: In Coburg wird großer Wert darauf gelegt, internationalen Studierenden wie den Kommilitoninnen und Kommilitonen aus Indien ideale Bedingungen zu bieten.<br /> <br /> Minister Blume tauschte sich in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi mit dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie sowie dem für die Hochschullehre zuständigen indischen Bildungsministerium über die Vertiefung bestehender Kooperationen aus. Auf der Agenda standen außerdem unter anderem das Indian Institute of Technology Delhi (IIT) und in Indien tätige und ansässige deutsche Wissenschaftsorganisationen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/47-Delegationsreise_Indien_Gast_Blume01-768x1024.jpg"
                        fileSize="152527"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/47-Delegationsreise_Indien_Gast_Blume02-1024x768.jpg"
                        fileSize="265125"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/47-Delegationsreise_Indien_Gast_Blume03-1024x1024.jpg"
                        fileSize="156038"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Klinische Sozialarbeit]]></category>                                <title><![CDATA[Weiterbildungsmaster Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit reakkreditiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weiterbildungsmaster-soziale-arbeit-klinische-sozialarbeit-re-akkreditiert/</link>
                <pubDate>Mon, 25 Mar 2024 15:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/weiterbildungsmaster-soziale-arbeit-klinische-sozialarbeit-re-akkreditiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Gerade erst wurde der berufsbegleitende <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Weiterbildungsmaster Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> zum dritten Mal erfolgreich reakkreditiert – und schon hat der 23. Jahrgang das Studium aufgenommen. </em>

Vom hohen Norden in Husum bis nach Bern kamen die neuen Studierenden am Wochenende aus ganz Deutschland und der Schweiz nach Coburg, um ihr Studium im berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit zu beginnen. Es sind Fachkräfte, die in der Praxis bereits in ganz unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit tätig sind, zum Beispiel in der Forensischen Psychiatrie, der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe und den Hilfen für wohnungs- und obdachlose Menschen. Die neue Studiengruppe verbindet der Wunsch, ihre fachlichen Kompetenzen in den Bereichen psychosozialer Diagnostik, psychosozialer Beratung, Sozialtherapie und Krisenintervention zu erweitern. In den kommenden fünf Semestern haben die knapp 20 Sozialarbeitenden Wochenendblöcke an den beiden Studienstandorten Coburg und Berlin.

<strong>In der scientific community allseits geschätzt</strong>

Der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Weiterbildungsmaster Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> wird von der Hochschule Coburg seit über 20 Jahren gemeinsam mit der Alice Salomon Hochschule in Berlin als berufsbegleitendes Studienangebot verwirklicht. Die Vorreiterrolle des Studiengangs würdigte kürzlich auch der Akkreditierungsrat. Der weiterbildende, berufsbegleitende Masterstudiengang habe in den zurückliegenden gut zwei Jahrzehnten sehr wesentlich zur Etablierung der Klinischen Sozialarbeit als Fachsozialarbeit beigetragen. Im Gutachten heißt es: „Nach dem Vorbild des Studiengangs KlinSa entstanden in den Folgejahren weitere Masterstudiengänge mit einem klaren Bekenntnis zu den Inhalten und Zielen der Klinischen Sozialarbeit. Folgerichtig wird der Studiengang KlinSa in der scientific community allseits geschätzt und hat bereits eine Vielzahl bestens qualifizierter Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht, welche wiederum maßgeblich zur Weiterentwicklung der Klinischen Sozialarbeit beigetragen haben.“

Der Studiengang wurde vom Akkreditierungsrat ohne Auflagen reakkreditiert – es handelt sich bereits um die dritte Reakkreditierung. Dem Gutachtergremium zufolge stellt besonders die Forschungsstärke der Lehrenden den Studiengang heraus.

Die beiden Studiengangsleiterinnen <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-christine-kroeger.html">Prof. Dr. Christine Kröger</a> von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner von der Alice Salomon Hochschule in Berlin freuen sich mit ihrem Team über dieses positive Ergebnis. Gerade vor dem Hintergrund hochaktueller gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen und Krisen wie dem Krieg in Europa, massiven Migrationsbewegungen und hoher Inflationsrate sei die Professionalisierung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern wichtig.

<strong>Vielfalt der beruflichen Hintergründe bereichert das Studium</strong>

Klinische Sozialarbeit fühlt sich in besonderer Weise verpflichtet, Menschen in komplexen Belastungslagen zu unterstützen, die oft kaum oder nur mangelhaft von der Gesundheitsversorgung und psychosozialen Angeboten erreicht werden. Es geht darum, „schwer erreichbaren“ Menschen durch sozialtherapeutische Interventionen konstruktive und entwicklungsförderliche Erfahrungsräume zu eröffnen. „Sozialklinische Aufgaben stellen sich ganz verschiedenen Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit“ erläutert Prof. Dr. Christine Kröger. „Die Vielfalt der beruflichen Erfahrungen und Hintergründe erleben unsere Studierenden als große Bereicherung für den gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozess“.

„Die Nachfrage nach unseren sozialklinischen Studienangeboten ist hoch“ sagt Prof. Dr. Christine Kröger „zum Sommersemester haben an unserer Hochschule insgesamt gut 200 Studierende ein Masterstudium aufgenommen. Ein Viertel davon, also 50 Studierende, haben sich für ein Angebot der Klinischen Sozialarbeit entschieden, entweder <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">berufsbegleitend in unserem Kooperationsstudiengang mit der Alice Salomon Hochschule</a> oder im Rahmen des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/master-soziale-arbeit.html">Konsekutiven Masters Soziale Arbeit</a> mit der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/master-soziale-arbeit/klinische-sozialarbeit.html">Vertiefung Klinische Sozialarbeit</a>“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Gerade erst wurde der berufsbegleitende <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Weiterbildungsmaster Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> zum dritten Mal erfolgreich reakkreditiert – und schon hat der 23. Jahrgang das Studium aufgenommen. </em>

Vom hohen Norden in Husum bis nach Bern kamen die neuen Studierenden am Wochenende aus ganz Deutschland und der Schweiz nach Coburg, um ihr Studium im berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit zu beginnen. Es sind Fachkräfte, die in der Praxis bereits in ganz unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit tätig sind, zum Beispiel in der Forensischen Psychiatrie, der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe und den Hilfen für wohnungs- und obdachlose Menschen. Die neue Studiengruppe verbindet der Wunsch, ihre fachlichen Kompetenzen in den Bereichen psychosozialer Diagnostik, psychosozialer Beratung, Sozialtherapie und Krisenintervention zu erweitern. In den kommenden fünf Semestern haben die knapp 20 Sozialarbeitenden Wochenendblöcke an den beiden Studienstandorten Coburg und Berlin.

<strong>In der scientific community allseits geschätzt</strong>

Der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Weiterbildungsmaster Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> wird von der Hochschule Coburg seit über 20 Jahren gemeinsam mit der Alice Salomon Hochschule in Berlin als berufsbegleitendes Studienangebot verwirklicht. Die Vorreiterrolle des Studiengangs würdigte kürzlich auch der Akkreditierungsrat. Der weiterbildende, berufsbegleitende Masterstudiengang habe in den zurückliegenden gut zwei Jahrzehnten sehr wesentlich zur Etablierung der Klinischen Sozialarbeit als Fachsozialarbeit beigetragen. Im Gutachten heißt es: „Nach dem Vorbild des Studiengangs KlinSa entstanden in den Folgejahren weitere Masterstudiengänge mit einem klaren Bekenntnis zu den Inhalten und Zielen der Klinischen Sozialarbeit. Folgerichtig wird der Studiengang KlinSa in der scientific community allseits geschätzt und hat bereits eine Vielzahl bestens qualifizierter Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht, welche wiederum maßgeblich zur Weiterentwicklung der Klinischen Sozialarbeit beigetragen haben.“

Der Studiengang wurde vom Akkreditierungsrat ohne Auflagen reakkreditiert – es handelt sich bereits um die dritte Reakkreditierung. Dem Gutachtergremium zufolge stellt besonders die Forschungsstärke der Lehrenden den Studiengang heraus.

Die beiden Studiengangsleiterinnen <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-christine-kroeger.html">Prof. Dr. Christine Kröger</a> von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner von der Alice Salomon Hochschule in Berlin freuen sich mit ihrem Team über dieses positive Ergebnis. Gerade vor dem Hintergrund hochaktueller gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen und Krisen wie dem Krieg in Europa, massiven Migrationsbewegungen und hoher Inflationsrate sei die Professionalisierung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern wichtig.

<strong>Vielfalt der beruflichen Hintergründe bereichert das Studium</strong>

Klinische Sozialarbeit fühlt sich in besonderer Weise verpflichtet, Menschen in komplexen Belastungslagen zu unterstützen, die oft kaum oder nur mangelhaft von der Gesundheitsversorgung und psychosozialen Angeboten erreicht werden. Es geht darum, „schwer erreichbaren“ Menschen durch sozialtherapeutische Interventionen konstruktive und entwicklungsförderliche Erfahrungsräume zu eröffnen. „Sozialklinische Aufgaben stellen sich ganz verschiedenen Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit“ erläutert Prof. Dr. Christine Kröger. „Die Vielfalt der beruflichen Erfahrungen und Hintergründe erleben unsere Studierenden als große Bereicherung für den gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozess“.

„Die Nachfrage nach unseren sozialklinischen Studienangeboten ist hoch“ sagt Prof. Dr. Christine Kröger „zum Sommersemester haben an unserer Hochschule insgesamt gut 200 Studierende ein Masterstudium aufgenommen. Ein Viertel davon, also 50 Studierende, haben sich für ein Angebot der Klinischen Sozialarbeit entschieden, entweder <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">berufsbegleitend in unserem Kooperationsstudiengang mit der Alice Salomon Hochschule</a> oder im Rahmen des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/master-soziale-arbeit.html">Konsekutiven Masters Soziale Arbeit</a> mit der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/master-soziale-arbeit/klinische-sozialarbeit.html">Vertiefung Klinische Sozialarbeit</a>“.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/48-Klinsa-Reakkreditierung2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/48-Klinsa-Reakkreditierung02-1024x677.jpeg"
                        fileSize="151471"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="677"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[IHK-Präsident Engel ist neuer Vorsitzender des Hochschulrates]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ihk-praesident-engel-ist-neuer-vorsitzender-des-hochschulrates/</link>
                <pubDate>Mon, 25 Mar 2024 14:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ihk-praesident-engel-ist-neuer-vorsitzender-des-hochschulrates/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Hochschulrat der Hochschule Coburg hat Dr. Andreas Engel, Präsident der IHK zu Coburg, zum neuen Vorsitzenden gewählt.</em></p>&#13;
<p>Der Hochschulrat setzt sich zusammen aus dem <a href="https://mycampus.hs-coburg.de/de/executive-committee/senat">Senat</a> der Hochschule Coburg sowie zehn externen Mitgliedern. Gemeinsam haben sie am Freitag Dr. Andreas Engel, Präsident der IHK zu Coburg, zum neuen Vorsitzenden gewählt. „Ich freue mich sehr“, sagte er nach der Wahl. Ihm geht es dabei besonders um die Entwicklung der Region: „Die Hochschule ist der Leuchtturm im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels. Dabei trägt der Hochschulrat zur Weiterentwicklung der Hochschule bei: Dafür engagiere ich mich gerne!“</p>&#13;
<p>Der Hochschulrat beschließt unter anderem die Grundordnung der Hochschule, er wählt den Präsidenten sowie dessen Stellvertreter. Die Amtszeit des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/gremien/hochschulrat.html" title="Opens internal link in current window">aktuellen Hochschulrats</a> geht vom 15. November 2023 bis 14. November 2027.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Hochschulrat der Hochschule Coburg hat Dr. Andreas Engel, Präsident der IHK zu Coburg, zum neuen Vorsitzenden gewählt.</em></p>&#13;
<p>Der Hochschulrat setzt sich zusammen aus dem <a href="https://mycampus.hs-coburg.de/de/executive-committee/senat">Senat</a> der Hochschule Coburg sowie zehn externen Mitgliedern. Gemeinsam haben sie am Freitag Dr. Andreas Engel, Präsident der IHK zu Coburg, zum neuen Vorsitzenden gewählt. „Ich freue mich sehr“, sagte er nach der Wahl. Ihm geht es dabei besonders um die Entwicklung der Region: „Die Hochschule ist der Leuchtturm im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels. Dabei trägt der Hochschulrat zur Weiterentwicklung der Hochschule bei: Dafür engagiere ich mich gerne!“</p>&#13;
<p>Der Hochschulrat beschließt unter anderem die Grundordnung der Hochschule, er wählt den Präsidenten sowie dessen Stellvertreter. Die Amtszeit des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/gremien/hochschulrat.html" title="Opens internal link in current window">aktuellen Hochschulrats</a> geht vom 15. November 2023 bis 14. November 2027.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/46-Hochschulrat-DSC02247-1024x683.jpg"
                        fileSize="206076"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/46-Hochschulrat-DSC02260-1024x683.jpg"
                        fileSize="217641"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[„IMPACT’24 – Innovations- und Lernfestival“: So profitieren Studierende und Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/impact24-innovations-und-lernfestival-so-profitieren-studierende-und-region/</link>
                <pubDate>Mon, 25 Mar 2024 07:02:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/impact24-innovations-und-lernfestival-so-profitieren-studierende-und-region/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Fünf Tage hatten 149 Studierende der Hochschule Coburg Zeit, um in Gruppen Problemstellungen zu bearbeiten, die von externen Projektgebern aus der Region eingereicht wurden. Die Ergebnisse können Grundlage für die Entwicklung neuer innovativer Ansätze im Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels und darüber hinaus sein.</em></p>&#13;
<p>Durch das „IMPACT’24 – Innovations- und Lernfestival“ sollen neue Ideen- und Lösungsansätze für die Region erarbeitet werden. Mit diesem Ziel haben zu Beginn des Sommersemesters 149 Studierende der Hochschule Coburg aus den Bereichen Soziale Arbeit, Applied Digital Transformation und Design fünf Tage lang in Gruppen an Projekten gearbeitet. Die Studierenden konnten aus 14 Projekten aus den Kategorien Gesundheit, Soziales und Nachhaltigkeit wählen. Sechs Projekte davon fanden in Kooperation mit externen Partnerinnen und Partnern statt.</p>&#13;
<p>Jeder Gruppe wurde ein Lerncoach zugeteilt – einer davon war <a href="t3://page?uid=1455">Dr. Christian Schadt</a>, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt <a href="t3://page?uid=1366">Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges (ERIC)</a>. „Das Tolle an dem Festival war die interdisziplinäre Zusammenarbeit und das Voneinander-Lernen. In den Ergebnissen kann gegebenenfalls Potenzial für die Entwicklung neuer, innovativer Geschäftsideen stecken“, resümierte er am Ende der Woche. Er selbst hat das Seminar „Upcycling und ,cradle to cradle‘ - ,Zurück in die Zukunft‘“ betreut, das im <a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/newsblog/makerspace-statt-seminarraum">CREAPOLIS Makerspace</a>, der öffentlichen Werkstatt der Hochschule Coburg, stattfand. Hier wurden Reststücke von IKEA zu neuen Möbeln unter der Anleitung eines Schreiners umgebaut.</p>&#13;
<p><strong>Blick über den Tellerrand</strong></p>&#13;
<p>Wie interdisziplinär das Festival war, wird anhand von zwei weiteren Beispielen deutlich: In einer Projektgruppe ging es darum, ein Konzept für die Jugendräume in Schalkau und Almerswind im Landkreis Sonneberg zu erarbeiten. Gemeinsam mit ihrem Lerncoach <a href="t3://page?uid=1245">Prof. Björn Bicker</a>, Studiendekan der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a>, haben sich die Studierenden vor Ort ein Bild von vorhandenen und potenziellen Jugendräumen gemacht. Gemeinsam mit einem Sozialarbeiter der Volkssolidarität Thüringen, einem Vertreter des Projektpartners Flechtwerk und den Schülerinnen und Schülern einer Gemeinschaftsschule wurden Ideen und Visionen entwickelt. „Was könnte es für eine bessere Erfahrung für die Studierenden geben? Das Lernen und Anwenden gehen in der Projektwoche ineinander über.“</p>&#13;
<p>In zwei Projekten, die vom Coburger Automobilzulieferer Brose eingereicht wurden, ging es um Aufklärungsarbeit über mentale Gesundheit im betrieblichen Kontext mittels moderner Medien und um die Erarbeitung eines Diversity-Konzepts mit Handlungsempfehlungen. Steffen Tauss, Leiter Sozial- und Gesundheitswesen bei Brose, zeigte sich beeindruckt von den Ergebnissen: "Die Studierenden haben in kürzester Zeit nicht nur ein durchdachtes Konzept erarbeitet, sondern auch erste Entwürfe für die konkrete Umsetzung vorgelegt. Wir sind gespannt darauf, wie sich die Ideen in der Praxis bewähren werden."&nbsp;Außer Brose und Schreiner Rudolf Worofka waren das Gymnasium Albertinum Coburg, die&nbsp;Bürgergenossenschaft Dorfladen Marktgraitz und das Sozial- und Versicherungsamt der Stadt Coburg weitere externe Partner, deren Projekte bearbeitet wurden.</p>&#13;
<p><strong>Motto-Tage mit Rahmenprogramm</strong></p>&#13;
<p>Das „IMPACT’24 – Lern- und Innovationsfestival“ wurde vom Referat Transfer und Entrepreneurship, dem <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum </a>und dem <a href="t3://page?uid=422">Referat Lehrinnovation und Qualität </a>geplant und organisiert. Um den Studierenden möglichst unterschiedliche Impulse zu liefern, stand jeder Tag unter einem anderen Motto. Zum Auftakt brachten die Gründer des Smoothie-Herstellers Kraftschluck den Studierenden am Montag in einem kurzen Exkurs zu ihrer eigenen Gründungsgeschichte das Thema Innovation näher. Am Dienstag hatten die Studierenden die Möglichkeit, verschiedene Kreativitätsmethoden wie beispielsweise die Ideenfindung anhand von Lego-Steinen, kennenzulernen. Passend zum Motto Entrepreneurship wurde am Mittwoch in der Aula live eine Podcast-Folge zum Thema „Soziale Innovation, technische Innovation und Entrepreneurship“ aufgenommen, abends wurde noch der Gründerpreis verliehen. Das Rahmenprogramm für diesen Tag hat das Projekt ERIC organisiert. Am Donnerstag konnten die Studierenden „Forschungsluft“ schnuppern. Im vorgestellten Forschungsprojekt der Hochschule Coburg „AI4Coping“ geht es darum, zu untersuchen, ob und wie Künstliche Intelligenz bei der Stressbewältigung helfen kann.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Fünf Tage hatten 149 Studierende der Hochschule Coburg Zeit, um in Gruppen Problemstellungen zu bearbeiten, die von externen Projektgebern aus der Region eingereicht wurden. Die Ergebnisse können Grundlage für die Entwicklung neuer innovativer Ansätze im Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels und darüber hinaus sein.</em></p>&#13;
<p>Durch das „IMPACT’24 – Innovations- und Lernfestival“ sollen neue Ideen- und Lösungsansätze für die Region erarbeitet werden. Mit diesem Ziel haben zu Beginn des Sommersemesters 149 Studierende der Hochschule Coburg aus den Bereichen Soziale Arbeit, Applied Digital Transformation und Design fünf Tage lang in Gruppen an Projekten gearbeitet. Die Studierenden konnten aus 14 Projekten aus den Kategorien Gesundheit, Soziales und Nachhaltigkeit wählen. Sechs Projekte davon fanden in Kooperation mit externen Partnerinnen und Partnern statt.</p>&#13;
<p>Jeder Gruppe wurde ein Lerncoach zugeteilt – einer davon war <a href="t3://page?uid=1455">Dr. Christian Schadt</a>, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt <a href="t3://page?uid=1366">Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges (ERIC)</a>. „Das Tolle an dem Festival war die interdisziplinäre Zusammenarbeit und das Voneinander-Lernen. In den Ergebnissen kann gegebenenfalls Potenzial für die Entwicklung neuer, innovativer Geschäftsideen stecken“, resümierte er am Ende der Woche. Er selbst hat das Seminar „Upcycling und ,cradle to cradle‘ - ,Zurück in die Zukunft‘“ betreut, das im <a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/newsblog/makerspace-statt-seminarraum">CREAPOLIS Makerspace</a>, der öffentlichen Werkstatt der Hochschule Coburg, stattfand. Hier wurden Reststücke von IKEA zu neuen Möbeln unter der Anleitung eines Schreiners umgebaut.</p>&#13;
<p><strong>Blick über den Tellerrand</strong></p>&#13;
<p>Wie interdisziplinär das Festival war, wird anhand von zwei weiteren Beispielen deutlich: In einer Projektgruppe ging es darum, ein Konzept für die Jugendräume in Schalkau und Almerswind im Landkreis Sonneberg zu erarbeiten. Gemeinsam mit ihrem Lerncoach <a href="t3://page?uid=1245">Prof. Björn Bicker</a>, Studiendekan der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a>, haben sich die Studierenden vor Ort ein Bild von vorhandenen und potenziellen Jugendräumen gemacht. Gemeinsam mit einem Sozialarbeiter der Volkssolidarität Thüringen, einem Vertreter des Projektpartners Flechtwerk und den Schülerinnen und Schülern einer Gemeinschaftsschule wurden Ideen und Visionen entwickelt. „Was könnte es für eine bessere Erfahrung für die Studierenden geben? Das Lernen und Anwenden gehen in der Projektwoche ineinander über.“</p>&#13;
<p>In zwei Projekten, die vom Coburger Automobilzulieferer Brose eingereicht wurden, ging es um Aufklärungsarbeit über mentale Gesundheit im betrieblichen Kontext mittels moderner Medien und um die Erarbeitung eines Diversity-Konzepts mit Handlungsempfehlungen. Steffen Tauss, Leiter Sozial- und Gesundheitswesen bei Brose, zeigte sich beeindruckt von den Ergebnissen: "Die Studierenden haben in kürzester Zeit nicht nur ein durchdachtes Konzept erarbeitet, sondern auch erste Entwürfe für die konkrete Umsetzung vorgelegt. Wir sind gespannt darauf, wie sich die Ideen in der Praxis bewähren werden."&nbsp;Außer Brose und Schreiner Rudolf Worofka waren das Gymnasium Albertinum Coburg, die&nbsp;Bürgergenossenschaft Dorfladen Marktgraitz und das Sozial- und Versicherungsamt der Stadt Coburg weitere externe Partner, deren Projekte bearbeitet wurden.</p>&#13;
<p><strong>Motto-Tage mit Rahmenprogramm</strong></p>&#13;
<p>Das „IMPACT’24 – Lern- und Innovationsfestival“ wurde vom Referat Transfer und Entrepreneurship, dem <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum </a>und dem <a href="t3://page?uid=422">Referat Lehrinnovation und Qualität </a>geplant und organisiert. Um den Studierenden möglichst unterschiedliche Impulse zu liefern, stand jeder Tag unter einem anderen Motto. Zum Auftakt brachten die Gründer des Smoothie-Herstellers Kraftschluck den Studierenden am Montag in einem kurzen Exkurs zu ihrer eigenen Gründungsgeschichte das Thema Innovation näher. Am Dienstag hatten die Studierenden die Möglichkeit, verschiedene Kreativitätsmethoden wie beispielsweise die Ideenfindung anhand von Lego-Steinen, kennenzulernen. Passend zum Motto Entrepreneurship wurde am Mittwoch in der Aula live eine Podcast-Folge zum Thema „Soziale Innovation, technische Innovation und Entrepreneurship“ aufgenommen, abends wurde noch der Gründerpreis verliehen. Das Rahmenprogramm für diesen Tag hat das Projekt ERIC organisiert. Am Donnerstag konnten die Studierenden „Forschungsluft“ schnuppern. Im vorgestellten Forschungsprojekt der Hochschule Coburg „AI4Coping“ geht es darum, zu untersuchen, ob und wie Künstliche Intelligenz bei der Stressbewältigung helfen kann.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/45-Auswahl_2_bearbeitet-1024x683.jpg"
                        fileSize="102095"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/45-Eroeffnung__1-1024x683.jpg"
                        fileSize="141996"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/45-Lego__1-1024x683.jpg"
                        fileSize="288209"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/45-Lego__3-1024x683.jpg"
                        fileSize="217861"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/45-Siebdruck__2-1024x683.jpg"
                        fileSize="202702"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/45-Stockbrot__2-1024x683.jpg"
                        fileSize="197093"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/45-Exkursion_1-1024x768.jpg"
                        fileSize="134683"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/45-Exkursion_2-694x1024.jpg"
                        fileSize="111742"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="694" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/45-Exkursion_4-768x1024.jpg"
                        fileSize="197822"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/45-Exkursion_5-768x1024.jpg"
                        fileSize="172058"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Diesmal in der Kinder-Uni: von einer Superkraft bis zur fühlenden Maschine]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/diesmal-in-der-kinder-uni-von-einer-superkraft-bis-zur-fuehlenden-maschine/</link>
                <pubDate>Wed, 20 Mar 2024 14:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/diesmal-in-der-kinder-uni-von-einer-superkraft-bis-zur-fuehlenden-maschine/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Acht- bis zwölfjährige Jungs und Mädchen werden bei der Kinder-Uni der Hochschule Coburg für einen Tag zu Studierenden. Etwa 210 Kinder haben sich aus vier spannenden Vorlesungen je zwei Themen ausgesucht.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorf</a> nahm die kleinen Studis mit auf eine Reise in die Geschichte. Im Sommer 1858 wurde das erste elektrische Telegrafenkabel mitten durch den Atlantischen Ozean verlegt. Die spektakuläre Unterwasserverbindung zwischen Europa und Amerika war die Geburtsstunde des „world-wide web“.</p>&#13;
<p>Bei <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls </a>ging es um eine Superkraft: Wie Resilienz dabei hilft, gesund und&nbsp;stark zu bleiben und auch schwierige Situationen zu meistern. Resilienz zeigt uns, wie wir aus Fehlern lernen können, ohne aufzugeben und gibt uns die Stärke, immer wieder aufzustehen, egal wie oft wir hinfallen.</p>&#13;
<p>Bei <a href="t3://page?uid=634">Prof. Dr. Oliver Koch</a> erkundeten die kleinen Zuhörer einen besonderen Aspekt der Technik: Unter dem Motto „Wie fühlen Maschinen?“ ging es um Fragen wie zum Beispiel: Wie weiß der Wasserkocher, dass das Wasser kocht? Wie merkt der Wecker, wann er klingeln soll?</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> ist eine Wissenschaftlerin, die sich mit der Gesundheit unserer Erde beschäftigt. Bei ihr ging es darum: Was können wir tun, um die Erde wieder gesund zu machen? Antworten gab‘s in der Vorlesung „Kranke Erde – kranker Mensch: lasst uns gemeinsam handeln!“.</p>&#13;
<p>Die Kinder besuchten je eine Vorlesung am Vor- und eine am Nachmittag – und wie’s eben zum Alltag im Studium gehört, ging’s zwischendurch zum Mittagessen in die Mensa.</p>&#13;
<p>Es war die 24. Kinder-Uni der Hochschule Coburg. „Die Bewerbung ging diesmal ausschließlich über die Schulmanager der jeweiligen Schulen, also papierlos“, erklärt Organisatorin Monika Faaß. „Das freut auch die Kolleginnen und Kollegen aus dem Referat Nachhaltigkeit.“ Sie dankt den Beteiligten innerhalb der Hochschule für die Unterstützung. „Die Betreuung haben wieder 22 ehrenamtliche Studierende übernommen.“ Das Orga-Team freut sich schon auf Samstag, 28. September: Dann gibt’s die Jubiläums-Kinder-Uni.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Acht- bis zwölfjährige Jungs und Mädchen werden bei der Kinder-Uni der Hochschule Coburg für einen Tag zu Studierenden. Etwa 210 Kinder haben sich aus vier spannenden Vorlesungen je zwei Themen ausgesucht.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorf</a> nahm die kleinen Studis mit auf eine Reise in die Geschichte. Im Sommer 1858 wurde das erste elektrische Telegrafenkabel mitten durch den Atlantischen Ozean verlegt. Die spektakuläre Unterwasserverbindung zwischen Europa und Amerika war die Geburtsstunde des „world-wide web“.</p>&#13;
<p>Bei <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls </a>ging es um eine Superkraft: Wie Resilienz dabei hilft, gesund und&nbsp;stark zu bleiben und auch schwierige Situationen zu meistern. Resilienz zeigt uns, wie wir aus Fehlern lernen können, ohne aufzugeben und gibt uns die Stärke, immer wieder aufzustehen, egal wie oft wir hinfallen.</p>&#13;
<p>Bei <a href="t3://page?uid=634">Prof. Dr. Oliver Koch</a> erkundeten die kleinen Zuhörer einen besonderen Aspekt der Technik: Unter dem Motto „Wie fühlen Maschinen?“ ging es um Fragen wie zum Beispiel: Wie weiß der Wasserkocher, dass das Wasser kocht? Wie merkt der Wecker, wann er klingeln soll?</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> ist eine Wissenschaftlerin, die sich mit der Gesundheit unserer Erde beschäftigt. Bei ihr ging es darum: Was können wir tun, um die Erde wieder gesund zu machen? Antworten gab‘s in der Vorlesung „Kranke Erde – kranker Mensch: lasst uns gemeinsam handeln!“.</p>&#13;
<p>Die Kinder besuchten je eine Vorlesung am Vor- und eine am Nachmittag – und wie’s eben zum Alltag im Studium gehört, ging’s zwischendurch zum Mittagessen in die Mensa.</p>&#13;
<p>Es war die 24. Kinder-Uni der Hochschule Coburg. „Die Bewerbung ging diesmal ausschließlich über die Schulmanager der jeweiligen Schulen, also papierlos“, erklärt Organisatorin Monika Faaß. „Das freut auch die Kolleginnen und Kollegen aus dem Referat Nachhaltigkeit.“ Sie dankt den Beteiligten innerhalb der Hochschule für die Unterstützung. „Die Betreuung haben wieder 22 ehrenamtliche Studierende übernommen.“ Das Orga-Team freut sich schon auf Samstag, 28. September: Dann gibt’s die Jubiläums-Kinder-Uni.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/42-Kinder-UniK_1-1024x680.jpg"
                        fileSize="168883"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/42-Kinderuni-K_4-1024x680.jpg"
                        fileSize="170958"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/42-KinderuniK_10-1024x680.jpg"
                        fileSize="161254"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/42-KinderuniK_2-1024x680.jpg"
                        fileSize="196381"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/42-KinderuniK_5-1024x680.jpg"
                        fileSize="159304"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/42-KinderuniK_6-1024x680.jpg"
                        fileSize="150328"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/42-KinderuniK_8-1024x680.jpg"
                        fileSize="135079"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/42-KinderunniK_3-1024x680.jpg"
                        fileSize="136112"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesellschaft]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Ressourceneffizientes Planen und Bauen]]></category>                                <title><![CDATA[Die Landschaft als Schwamm: Warum Hochwasserschutz in Wald und Flur beginnt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-landschaft-als-schwamm-warum-hochwasserschutz-in-wald-und-flur-beginnt/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 15:17:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-landschaft-als-schwamm-warum-hochwasserschutz-in-wald-und-flur-beginnt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Wer das Risiko von Hochwasser minimieren will, muss vor Ort etwas tun. Genauer gesagt: noch vor dem Ortsschild. In einem neuen Forschungsprojekt will die Hochschule Coburg ein Baukastensystem entwickeln, das Kommunen bei einer klugen Planung der unbebauten Flächen außerorts unterstützt. Das Projekt wird über DATIpilot des Bundeforschungsministeriums gefördert. Projektpartner ist TNL Umweltplanung aus Buttenheim (Kreis Bamberg).</em>

Immer häufiger kommt es vor, dass starke Regenfälle Hochwasser verursachen und dadurch enorme Schäden entstehen. In Bremen drohten im Dezember und Januar Deiche zu brechen, in Bayern wurden zahlreiche Straßen und Bahngleise geflutet und auch die Region rund um Coburg war stark betroffen. Aber das ist nicht der Grund, warum <a href="t3://page?uid=1235">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> von der Hochschule Coburg sich mit dem Thema beschäftigt. „Der Ansatz ist meist, bei Hochwasser auf das aktuelle Ereignis zu reagieren“, sagt Weiß. Es gibt technische Lösungen wie Rückhaltesysteme und viele organisatorische Lösungen der Vorsorge. Aber der Coburger Wissenschaftler will nicht nur das Problem bekämpfen. Sondern die Ursachen.

<strong>Gemeinsam mit der Region </strong>

Weiß forscht und lehrt an der Fakultät Design der Hochschule Coburg unter anderem zu Siedlungswasserwirtschaft und zukunftsorientierter Stadtentwässerung. Mit seinem Team startet er in diesem Jahr ein Forschungsprojekt, das Kommunen künftig dabei helfen soll, die Ursachen von Hochwasser durch eine kluge Flächenplanung zu bekämpfen. Er freut sich sehr, dass sein Konzept für ein „Baukastensystem für eine wasserwirtschaftlich optimierte, klimaresiliente, multifunktionale Flächennutzung“ (BauWaOpKliNu) für eine Förderung durch die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt wurde. Von deutschlandweit 3000 Bewerbungen für das neue Format DATIpilot haben 300 eine Zusage erhalten. Die Hochschule Coburg ist mit zwei Projekten vertreten: Nach UltraHip von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese.html">Prof. Dr. Klaus Drese</a> und Master-Student Jan Lützelberger nun auch mit BauWaOpKliNu. 150.000 Euro wurden beantragt, um das Projekt an der Hochschule voranzutreiben, hinzu kommen 130.000 für den Projektpartner TNL Umweltplanung aus Buttenheim. „Dieses Planungsbüro passt perfekt zu unserem Ansatz: Sie denken weitsichtig und hinterfragen bei der Umweltplanung wo nötig auch die Vorstellungen der Auftraggeberinnen und Auftraggeber“, sagt Weiß. „Außerdem stärkt die Zusammenarbeit auch den Forschungstransfer in die Region – das ist wichtig.“ Um das Baukastensystem zu entwickeln, sollen gemeinsam mit TNL die Flächen verschiedener Kommunen der Region genau bewertet werden.

Das Besondere ist, dass es hier nicht um Hochwasserschutz in den Ortschaften geht, sondern die Einzugsgebiete analysiert werden: Wald, Wiese, Acker, Photovoltaik- oder Windparks. „Wenn das Wasser schon in den Einzugsgebieten besser versickert, kommt gar nicht soviel auf die Ortschaften zu. Deshalb betrachten wir unbebaute Flächen außerorts“, erklärt Weiß. Es geht darum, im Einzugsgebiet großflächig zu ermitteln, wo Wasser nicht versickert, sondern wegfließt. Und warum. Wie wirken diese so genannten Abflüsse zusammen? Welche Fläche hat Potenzial, Wasser zurückzuhalten? Und wieviel? Was muss sich dafür ändern? Mit solchen Fragen werden sich die Forschenden der Hochschule Coburg genau beschäftigen. Dafür wollen sie vor allem vorhandene Daten nutzen, beispielsweise aus Geoinformationssystemen und Geländemodellen der Kommunen und des Landes. Auch die Unterstützung von Künstlicher Intelligenz soll geprüft werden. Abhängig von verschiedenen Parametern für die Durchlässigkeit des Bodens lässt sich ermitteln, wie sich der Wasserrückhalt verbessern lässt: Vielleicht reicht ein einfaches technisches Bauwerk, eine Mulde oder eine Erhöhung? Vielleicht sollte eine Fläche anders bewirtschaftet werden? Oder lassen sich verschiedene Nutzungsmöglichkeiten sinnvoll kombinieren?

<strong>Schwamm-Stadt und Schwamm-Land</strong>

Ähnlich wie beim gerade sehr beliebten Konzept von so genannten „Schwamm-Städten“ ist auch Weiß‘ Ansatz, Wasser nicht abzuleiten oder wegfließen zu lassen, sondern für trockene Perioden zu speichern. Er zuckt die Schultern: „Ziel der Wasserwirtschaft ist immer, das Wasser zu halten.“ Aber ein viel größeres Potenzial als in den Städten sieht der Coburger Professor außerorts. Das Problem ist: Das betrifft auch mehr Flächen. Mehr Interessen. Deshalb sollen für das Baukastensystem Maßnahmenmodule zusammengestellt, kategorisiert und bewertet werden, die alle Nutzungsinteressen berücksichtigen: Kriterien wie Kosten für eine Maßnahme, die Auswirkungen auf den Naturhaushalt sowie Wechselwirkungen mit anderen Flächennutzungen und gesellschaftliche Akzeptanz können so berücksichtigt werden. Die Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort miteinzubeziehen ist für den Studiengangsleiter des Coburger Masterstudiengangs „<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/ressourceneffizientes-planen-und-bauen.html">Ressourceneffizientes Planen und Bauen</a>“ entscheidend.

Das geplante Baukastensystem zur Flächennutzung soll deshalb vielseitige Ansatzpunkte aufzeigen. So wird es für Kommunen, aber beispielsweise auch für Flächeneigentümer und Zweckverbände leichter, wirksame Maßnahmen zu finden, um ihr direktes Umfeld widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Wer das Risiko von Hochwasser minimieren will, muss vor Ort etwas tun. Genauer gesagt: noch vor dem Ortsschild. In einem neuen Forschungsprojekt will die Hochschule Coburg ein Baukastensystem entwickeln, das Kommunen bei einer klugen Planung der unbebauten Flächen außerorts unterstützt. Das Projekt wird über DATIpilot des Bundeforschungsministeriums gefördert. Projektpartner ist TNL Umweltplanung aus Buttenheim (Kreis Bamberg).</em>

Immer häufiger kommt es vor, dass starke Regenfälle Hochwasser verursachen und dadurch enorme Schäden entstehen. In Bremen drohten im Dezember und Januar Deiche zu brechen, in Bayern wurden zahlreiche Straßen und Bahngleise geflutet und auch die Region rund um Coburg war stark betroffen. Aber das ist nicht der Grund, warum <a href="t3://page?uid=1235">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> von der Hochschule Coburg sich mit dem Thema beschäftigt. „Der Ansatz ist meist, bei Hochwasser auf das aktuelle Ereignis zu reagieren“, sagt Weiß. Es gibt technische Lösungen wie Rückhaltesysteme und viele organisatorische Lösungen der Vorsorge. Aber der Coburger Wissenschaftler will nicht nur das Problem bekämpfen. Sondern die Ursachen.

<strong>Gemeinsam mit der Region </strong>

Weiß forscht und lehrt an der Fakultät Design der Hochschule Coburg unter anderem zu Siedlungswasserwirtschaft und zukunftsorientierter Stadtentwässerung. Mit seinem Team startet er in diesem Jahr ein Forschungsprojekt, das Kommunen künftig dabei helfen soll, die Ursachen von Hochwasser durch eine kluge Flächenplanung zu bekämpfen. Er freut sich sehr, dass sein Konzept für ein „Baukastensystem für eine wasserwirtschaftlich optimierte, klimaresiliente, multifunktionale Flächennutzung“ (BauWaOpKliNu) für eine Förderung durch die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt wurde. Von deutschlandweit 3000 Bewerbungen für das neue Format DATIpilot haben 300 eine Zusage erhalten. Die Hochschule Coburg ist mit zwei Projekten vertreten: Nach UltraHip von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese.html">Prof. Dr. Klaus Drese</a> und Master-Student Jan Lützelberger nun auch mit BauWaOpKliNu. 150.000 Euro wurden beantragt, um das Projekt an der Hochschule voranzutreiben, hinzu kommen 130.000 für den Projektpartner TNL Umweltplanung aus Buttenheim. „Dieses Planungsbüro passt perfekt zu unserem Ansatz: Sie denken weitsichtig und hinterfragen bei der Umweltplanung wo nötig auch die Vorstellungen der Auftraggeberinnen und Auftraggeber“, sagt Weiß. „Außerdem stärkt die Zusammenarbeit auch den Forschungstransfer in die Region – das ist wichtig.“ Um das Baukastensystem zu entwickeln, sollen gemeinsam mit TNL die Flächen verschiedener Kommunen der Region genau bewertet werden.

Das Besondere ist, dass es hier nicht um Hochwasserschutz in den Ortschaften geht, sondern die Einzugsgebiete analysiert werden: Wald, Wiese, Acker, Photovoltaik- oder Windparks. „Wenn das Wasser schon in den Einzugsgebieten besser versickert, kommt gar nicht soviel auf die Ortschaften zu. Deshalb betrachten wir unbebaute Flächen außerorts“, erklärt Weiß. Es geht darum, im Einzugsgebiet großflächig zu ermitteln, wo Wasser nicht versickert, sondern wegfließt. Und warum. Wie wirken diese so genannten Abflüsse zusammen? Welche Fläche hat Potenzial, Wasser zurückzuhalten? Und wieviel? Was muss sich dafür ändern? Mit solchen Fragen werden sich die Forschenden der Hochschule Coburg genau beschäftigen. Dafür wollen sie vor allem vorhandene Daten nutzen, beispielsweise aus Geoinformationssystemen und Geländemodellen der Kommunen und des Landes. Auch die Unterstützung von Künstlicher Intelligenz soll geprüft werden. Abhängig von verschiedenen Parametern für die Durchlässigkeit des Bodens lässt sich ermitteln, wie sich der Wasserrückhalt verbessern lässt: Vielleicht reicht ein einfaches technisches Bauwerk, eine Mulde oder eine Erhöhung? Vielleicht sollte eine Fläche anders bewirtschaftet werden? Oder lassen sich verschiedene Nutzungsmöglichkeiten sinnvoll kombinieren?

<strong>Schwamm-Stadt und Schwamm-Land</strong>

Ähnlich wie beim gerade sehr beliebten Konzept von so genannten „Schwamm-Städten“ ist auch Weiß‘ Ansatz, Wasser nicht abzuleiten oder wegfließen zu lassen, sondern für trockene Perioden zu speichern. Er zuckt die Schultern: „Ziel der Wasserwirtschaft ist immer, das Wasser zu halten.“ Aber ein viel größeres Potenzial als in den Städten sieht der Coburger Professor außerorts. Das Problem ist: Das betrifft auch mehr Flächen. Mehr Interessen. Deshalb sollen für das Baukastensystem Maßnahmenmodule zusammengestellt, kategorisiert und bewertet werden, die alle Nutzungsinteressen berücksichtigen: Kriterien wie Kosten für eine Maßnahme, die Auswirkungen auf den Naturhaushalt sowie Wechselwirkungen mit anderen Flächennutzungen und gesellschaftliche Akzeptanz können so berücksichtigt werden. Die Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort miteinzubeziehen ist für den Studiengangsleiter des Coburger Masterstudiengangs „<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/ressourceneffizientes-planen-und-bauen.html">Ressourceneffizientes Planen und Bauen</a>“ entscheidend.

Das geplante Baukastensystem zur Flächennutzung soll deshalb vielseitige Ansatzpunkte aufzeigen. So wird es für Kommunen, aber beispielsweise auch für Flächeneigentümer und Zweckverbände leichter, wirksame Maßnahmen zu finden, um ihr direktes Umfeld widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/27-Weiss-BauWaOpKliNu03klein-1024x694.jpg"
                        fileSize="89976"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/27-Weiss-BauWaOpKliNu01-1024x692.jpg"
                        fileSize="87741"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Willkommen zum Studium in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/willkommen-zum-studium-in-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 12:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/willkommen-zum-studium-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Hochschule und Stadt Coburg heißen die Erstis im Sommersemester willkommen. Am Montag beginnen die Vorlesungen <span style="font-size:11.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">– </span></span></span> die neuen Studierenden wurden bereits am&nbsp; Freitag am Campus Friedrich Streib begrüßt.</em></p>&#13;
<p>Für etwa 400 neue Studierende beginnt mit dem Sommersemester ein neuer Abschnitt des Lebens: Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Can Aydin, 3. Bürgermeister der Stadt Coburg, und die Studierendenvertretung hießen die Erstsemester herzlich in Coburg und an der Hochschule willkommen.</p>&#13;
<p>Die Veranstaltung in der Aula wurde von der Hochschulbigband begleitet. Für alle neuen Bachelor- und Master-Studis gab’s in gemütlichem Rahmen die Gelegenheit, neue Kommiliton:innen kennenzulernen, die Service-Angebote wurden vorgestellt und die gut gefüllten Ersti-Taschen verteilt. In den Studiengangseinführungen erfuhren die Neuen dann schon mehr darüber, wie die kommenden Monate laufen werden.</p>&#13;
<p>Am Montag starten die Vorlesungen für alle Studierenden in Coburg – die Hochschule freut sich darauf, wenn dann auch alle&nbsp; höheren Semester zurück kommen und auf jedem Campus wieder reger Betrieb herrscht: Viel Erfolg allen Studierenden!</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hochschule und Stadt Coburg heißen die Erstis im Sommersemester willkommen. Am Montag beginnen die Vorlesungen <span style="font-size:11.0pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">– </span></span></span> die neuen Studierenden wurden bereits am&nbsp; Freitag am Campus Friedrich Streib begrüßt.</em></p>&#13;
<p>Für etwa 400 neue Studierende beginnt mit dem Sommersemester ein neuer Abschnitt des Lebens: Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Can Aydin, 3. Bürgermeister der Stadt Coburg, und die Studierendenvertretung hießen die Erstsemester herzlich in Coburg und an der Hochschule willkommen.</p>&#13;
<p>Die Veranstaltung in der Aula wurde von der Hochschulbigband begleitet. Für alle neuen Bachelor- und Master-Studis gab’s in gemütlichem Rahmen die Gelegenheit, neue Kommiliton:innen kennenzulernen, die Service-Angebote wurden vorgestellt und die gut gefüllten Ersti-Taschen verteilt. In den Studiengangseinführungen erfuhren die Neuen dann schon mehr darüber, wie die kommenden Monate laufen werden.</p>&#13;
<p>Am Montag starten die Vorlesungen für alle Studierenden in Coburg – die Hochschule freut sich darauf, wenn dann auch alle&nbsp; höheren Semester zurück kommen und auf jedem Campus wieder reger Betrieb herrscht: Viel Erfolg allen Studierenden!</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Automobilinformatik_Labor-1024x683.jpg"
                        fileSize="158958"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/38-Semesterstart-DSC02084-1024x683.jpg"
                        fileSize="243084"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/38-SemesterstartDSC01927-1024x683.jpg"
                        fileSize="215779"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/38-Semesterstart-DSC01894_01-1024x683.jpg"
                        fileSize="84255"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/38-Semesterstart-DSC01977-1024x683.jpg"
                        fileSize="169853"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Physik und Kuchen: Warum Naturwissenschaftler:innen den 14.3. feiern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/physik-und-kuchen-warum-naturwissenschaftlerinnen-den-143-feiern/</link>
                <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 13:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/physik-und-kuchen-warum-naturwissenschaftlerinnen-den-143-feiern/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Happy birthday Einstein und viel Spaß allen beim Pi-Day: Freunde der Naturwissenschaften genießen heute weltweit jede Menge leckeren Kuchen. Auch im Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT der Hochschule Coburg. ISAT-Leiter Prof. Dr. Klaus Drese erklärt, warum der 14.3. ein Feiertag der Naturwissenschaften ist.</em></p>&#13;
<p>Der 14.&nbsp;März ist der Geburtstag&nbsp;Albert Einsteins, der Todestag&nbsp;Stephen Hawkings&nbsp;(2018), seit 2020 der&nbsp;Internationale Tag der Mathematik, außerdem: der Pi-Day! „Im englischsprachigen Raum wird das Datum 14.3. als 3-14 geschrieben. Die ersten drei Ziffern der Kreiszahl Pi“, erklärt <a href="t3://page?uid=923">Prof. Dr. Klaus Drese</a>. Pi braucht’s für viele mathematische Phänomene, unter anderem auch, um Schallwellen zu berechnen. Also für die Arbeit des <a href="t3://page?uid=375">ISAT</a>, denn ein Schwerpunkt ist hier die Entwicklung von Sensor-und Aktorlösungen auf Basis sogenannter geführter akustischer Wellen, einer Sonderform des Ultraschalls. Am Pi-Day gibt's Kuchen im ISAT.</p>&#13;
<p>Der Pi-Day wurde 1988 vom Physiker Larry Shaw in San Franciso initiiert. 2009 hat der US-Kongress den 14. März in den USA zum offiziellen Nationaltag für die Kreiskonstante erklärt. Aber warum wird der Tag mit dem gemeinsamen Verzehr von Kuchen begangen? Ganz einfach: Im Englischen wird die Kreiszahl Pi genauso ausgesprochen wie das Wort pie, also Kuchen. Traditionell sollte der Kuchen am Pi-Day außerdem kreiszahlenmäßig-rund sein – damit alle satt werden, dürfen’s am ISAT aber auch große, eckige Kuchen sein.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Happy birthday Einstein und viel Spaß allen beim Pi-Day: Freunde der Naturwissenschaften genießen heute weltweit jede Menge leckeren Kuchen. Auch im Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT der Hochschule Coburg. ISAT-Leiter Prof. Dr. Klaus Drese erklärt, warum der 14.3. ein Feiertag der Naturwissenschaften ist.</em></p>&#13;
<p>Der 14.&nbsp;März ist der Geburtstag&nbsp;Albert Einsteins, der Todestag&nbsp;Stephen Hawkings&nbsp;(2018), seit 2020 der&nbsp;Internationale Tag der Mathematik, außerdem: der Pi-Day! „Im englischsprachigen Raum wird das Datum 14.3. als 3-14 geschrieben. Die ersten drei Ziffern der Kreiszahl Pi“, erklärt <a href="t3://page?uid=923">Prof. Dr. Klaus Drese</a>. Pi braucht’s für viele mathematische Phänomene, unter anderem auch, um Schallwellen zu berechnen. Also für die Arbeit des <a href="t3://page?uid=375">ISAT</a>, denn ein Schwerpunkt ist hier die Entwicklung von Sensor-und Aktorlösungen auf Basis sogenannter geführter akustischer Wellen, einer Sonderform des Ultraschalls. Am Pi-Day gibt's Kuchen im ISAT.</p>&#13;
<p>Der Pi-Day wurde 1988 vom Physiker Larry Shaw in San Franciso initiiert. 2009 hat der US-Kongress den 14. März in den USA zum offiziellen Nationaltag für die Kreiskonstante erklärt. Aber warum wird der Tag mit dem gemeinsamen Verzehr von Kuchen begangen? Ganz einfach: Im Englischen wird die Kreiszahl Pi genauso ausgesprochen wie das Wort pie, also Kuchen. Traditionell sollte der Kuchen am Pi-Day außerdem kreiszahlenmäßig-rund sein – damit alle satt werden, dürfen’s am ISAT aber auch große, eckige Kuchen sein.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/37-ISAT-Kuchen-1024x902.jpg"
                        fileSize="138990"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="902"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/37-ISAT-Kuchen-Pi-Day-1024x902.jpg"
                        fileSize="148452"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="902"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Ja, sie wollen: Rathaus und Campus gehen Bund ein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ja-sie-wollen-rathaus-und-campus-gehen-bund-ein/</link>
                <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 06:48:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ja-sie-wollen-rathaus-und-campus-gehen-bund-ein/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Aus einem Vertrauensverhältnis sollte etwas Festes werden, deshalb haben die Stadt Coburg und die Hochschule Coburg am Mittwoch, 13. März, einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Unter dem Motto „COxScience“ geht es um eine langfristige Zusammenarbeit und eine gemeinsame und nachhaltige Zukunft.</em></p>&#13;
<p>Ob Schach mit Blumen als Schachfiguren oder transportable Grünflächen für die Innenstadt: Aus der Hochschule Coburg kommen immer wieder tolle Ideen und spannende Projekte, um die Stadt zu verschönern und die Lebensqualität zu erhöhen. Das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ausstellungseroeffnung-co-gardening.html">CoGardening</a> etwa will Plätze grüner machen und den Bewohner:innen mehr Zugang zu frei gestaltbaren Beeten verschaffen, die auch generationenübergreifend und integrativ wirken. Eine Bachelorarbeit beschäftigt sich mit Hitzebelastung und gesundheitsfördernden Maßnahmen in der Innenstadt.</p>&#13;
<p>Das sind zwei von vielen Projekten, die im Rahmen des <a href="https://mitmachen.coburg.de/de-DE/projects/projektubersicht-green-deal-coburg-2030">„Green Deal Coburg 2030“</a> oder der Forschung- und Transferarbeit auf dem Campus entstehen sollen. Wenn es um die Gemeinschaft geht, dann sind Studis, Profs und Co. enthusiastisch dabei.</p>&#13;
<p>Die Region für soziale, ökologische und ökonomische Innovationen zu prägen, das ist das erklärte Ziel der Hochschule, verspricht Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a>: „Unsere Bildungs- und Forschungseinrichtung trägt maßgeblich zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung unserer Heimatregion bei und gibt mit ihren vielfältigen Aktivitäten wegweisende Impulse für die Zukunft von Städten und Gemeinden. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Coburg findet die Gestaltung der Zukunft schon heute statt.“</p>&#13;
<p>Auch für Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, war es nur konsequent, diese Verbindung auf die nächste Ebene zu heben und einen Kooperationsvertrag zu schließen: „Von den innovativen Ideen der Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule profitiert die gesamte Stadtgesellschaft, ja die gesamte Region. Deshalb ist es wichtig, das Potential unserer Hochschule noch konsequenter zum Wohle der Stadtentwicklung und -gestaltung zu nutzen – und dafür legen wir heute eine weitere Grundlage“, sagt Sauerteig.</p>&#13;
<p>Denn um Wissen und Teilhabe für die Bevölkerung und die lokale Wirtschaft zu ermöglichen, braucht es mehr als Ideen und fleißige Umsetzer:innen. Es braucht eine langfristige und verlässliche Partnerschaft und eine Stadtentwicklung, die „Ja“ sagt und beste Voraussetzungen für die Umsetzung schafft. Wie zum Beispiel beim <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS Makerspace</a>. In diesem Innovationsraum können Bürger:innen sowohl auf moderne Maschinen für eigene Vorhaben zugreifen, als sich auch in praxisnahen Lernprojekten weiterbilden und sozial engagieren. Die <a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/newsblog/cogardening-jetzt-geht-es-an-die-umsetzung">ersten Prototypen</a> für die CoGardening-Ideen wurden dort gebaut – die Entwürfe zum Nachbauen sollen dort für alle Interessierten frei verfügbar werden.</p>&#13;
<p>Den Anstoß zur Intensivierung der Zusammenarbeit gaben Dekan Prof. Dr. Holger Falter und Prof. Dr. Philipp Stingl vom Campus Design gemeinsam mit Karin Engelhardt, Verantwortliche für Innovation und Projektmanagement bei der Stadt Coburg. &nbsp;</p>&#13;
<p>Mit der Vereinbarung „COxScience“ setzt die Stadtverwaltung auf eine partnerschaftliche Zukunftsgestaltung. Insbesondere im Rahmen des Green Deals sollen mehr Bürger an den Veränderungen und Fortschritten einer nachhaltigen Stadtentwicklung beteiligt werden. So wird die Vestestadt für alle, die hier leben oder hinzuziehen, nicht nur ein attraktiver Bildungs- und Forschungsstandort, sondern auch ein lebendiger Raum für soziale, ökologische und ökonomische Innovationen. Stadt und Hochschule gestalten Zukunft gemeinsam.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Aus einem Vertrauensverhältnis sollte etwas Festes werden, deshalb haben die Stadt Coburg und die Hochschule Coburg am Mittwoch, 13. März, einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Unter dem Motto „COxScience“ geht es um eine langfristige Zusammenarbeit und eine gemeinsame und nachhaltige Zukunft.</em></p>&#13;
<p>Ob Schach mit Blumen als Schachfiguren oder transportable Grünflächen für die Innenstadt: Aus der Hochschule Coburg kommen immer wieder tolle Ideen und spannende Projekte, um die Stadt zu verschönern und die Lebensqualität zu erhöhen. Das Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ausstellungseroeffnung-co-gardening.html">CoGardening</a> etwa will Plätze grüner machen und den Bewohner:innen mehr Zugang zu frei gestaltbaren Beeten verschaffen, die auch generationenübergreifend und integrativ wirken. Eine Bachelorarbeit beschäftigt sich mit Hitzebelastung und gesundheitsfördernden Maßnahmen in der Innenstadt.</p>&#13;
<p>Das sind zwei von vielen Projekten, die im Rahmen des <a href="https://mitmachen.coburg.de/de-DE/projects/projektubersicht-green-deal-coburg-2030">„Green Deal Coburg 2030“</a> oder der Forschung- und Transferarbeit auf dem Campus entstehen sollen. Wenn es um die Gemeinschaft geht, dann sind Studis, Profs und Co. enthusiastisch dabei.</p>&#13;
<p>Die Region für soziale, ökologische und ökonomische Innovationen zu prägen, das ist das erklärte Ziel der Hochschule, verspricht Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a>: „Unsere Bildungs- und Forschungseinrichtung trägt maßgeblich zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung unserer Heimatregion bei und gibt mit ihren vielfältigen Aktivitäten wegweisende Impulse für die Zukunft von Städten und Gemeinden. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Coburg findet die Gestaltung der Zukunft schon heute statt.“</p>&#13;
<p>Auch für Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, war es nur konsequent, diese Verbindung auf die nächste Ebene zu heben und einen Kooperationsvertrag zu schließen: „Von den innovativen Ideen der Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule profitiert die gesamte Stadtgesellschaft, ja die gesamte Region. Deshalb ist es wichtig, das Potential unserer Hochschule noch konsequenter zum Wohle der Stadtentwicklung und -gestaltung zu nutzen – und dafür legen wir heute eine weitere Grundlage“, sagt Sauerteig.</p>&#13;
<p>Denn um Wissen und Teilhabe für die Bevölkerung und die lokale Wirtschaft zu ermöglichen, braucht es mehr als Ideen und fleißige Umsetzer:innen. Es braucht eine langfristige und verlässliche Partnerschaft und eine Stadtentwicklung, die „Ja“ sagt und beste Voraussetzungen für die Umsetzung schafft. Wie zum Beispiel beim <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS Makerspace</a>. In diesem Innovationsraum können Bürger:innen sowohl auf moderne Maschinen für eigene Vorhaben zugreifen, als sich auch in praxisnahen Lernprojekten weiterbilden und sozial engagieren. Die <a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/newsblog/cogardening-jetzt-geht-es-an-die-umsetzung">ersten Prototypen</a> für die CoGardening-Ideen wurden dort gebaut – die Entwürfe zum Nachbauen sollen dort für alle Interessierten frei verfügbar werden.</p>&#13;
<p>Den Anstoß zur Intensivierung der Zusammenarbeit gaben Dekan Prof. Dr. Holger Falter und Prof. Dr. Philipp Stingl vom Campus Design gemeinsam mit Karin Engelhardt, Verantwortliche für Innovation und Projektmanagement bei der Stadt Coburg. &nbsp;</p>&#13;
<p>Mit der Vereinbarung „COxScience“ setzt die Stadtverwaltung auf eine partnerschaftliche Zukunftsgestaltung. Insbesondere im Rahmen des Green Deals sollen mehr Bürger an den Veränderungen und Fortschritten einer nachhaltigen Stadtentwicklung beteiligt werden. So wird die Vestestadt für alle, die hier leben oder hinzuziehen, nicht nur ein attraktiver Bildungs- und Forschungsstandort, sondern auch ein lebendiger Raum für soziale, ökologische und ökonomische Innovationen. Stadt und Hochschule gestalten Zukunft gemeinsam.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/08-COX-DSC01845_Form-1024x683.jpg"
                        fileSize="131082"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/08-COX-DSC01819_Form-1024x683.jpg"
                        fileSize="123653"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/08-COX-DSC01758_Form-1024x683.jpg"
                        fileSize="97286"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/08-COX-DSC01849_Form-1024x683.jpg"
                        fileSize="140450"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Forschungsprojekt zu wirksamem Schutz vor Starkregen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschungsprojekt-zu-wirksamem-schutz-vor-starkregen/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Mar 2024 11:48:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschungsprojekt-zu-wirksamem-schutz-vor-starkregen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit dem Ziel einer umfassenden Analyse des Risikos von Starkregen sowie von wirksamen Präventionsmaßnahmen ist ein neues Forschungsprojekt der Hochschule Coburg gestartet.</em></p>&#13;
<p>Überfluteter Keller, nasser Dachboden, feuchte Wände: Die Folgen von starken Regenfällen können vielfältig sein. Doch welche Maßnahmen am Haus sind sinnvoll, um den Schaden zu begrenzen oder sogar zu verhindern? Welche helfen am besten und sind trotzdem günstig? Und was hat die Wohngebäudeversicherung damit zu tun? Diese Fragen klären Forschende der Hochschule Coburg in einem Projekt, das der Deutsche Verein für Versicherungswissenschaft (DVfVW) mit etwa 40.000 Euro über eine Laufzeit von einem Jahr fördert.</p>&#13;
<p>Der Umgang mit Naturkatastrophen im 21. Jahrhundert ist eine große Herausforderung. Gesellschaft und Politik diskutieren Lösungswege. Beispielsweise steht die Pflichtversicherung für sogenannte Elementarschäden an Häusern, also Schäden durch Wetterextreme wie Starkregen auf der politischen Agenda. Zu Starkregen können Karten mit gefährdeten Gebieten beispielsweise auch in der Coburger Innenstadt öffentlich abgerufen werden. „Angesichts der Diskussionen über eine Versicherungspflicht gegen Naturkatastrophen ist Prävention auch wieder stärker in den Blick geraten, sodass wir mit dem Forschungsprojekt auch zu einer Versachlichung der doch teilweise ideologischen Debatte beitragen können“, sagt <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Versicherungsbetriebslehre an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Am Beispiel bayerischer Kommunen </strong></p>&#13;
<p>Kraft leitet das Forschungsprojekt, in dem es darum geht, verschiedene Baumaßnahmen ganz konkret auf Kosten und Nutzen zu untersuchen und die vertragliche Gestaltung der Versicherungen in den Fokus zu nehmen. Das bezieht sich beispielsweise auf Rabatte bei den Versicherungsprämien. Ziel des Projekts ist eine umfassende Analyse des Risikos von Starkregen und dessen Prävention. Dabei wird auf praxisnahe Umsetzung und theoretisch fundierte Erkenntnisse gesetzt sowie wie durch beispielhafte Kommunen in Bayern, Regionalität gefördert.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Mirko Kraft vertritt den Bereich Versicherungswissenschaften. <a href="t3://page?uid=1235">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> bringt zusätzlich die Expertise aus den Bereichen Wasserbau und Siedlungswirtschaft ein. Die beiden Coburger Wissenschaftler kooperieren in dem Projekt mit Prof. Dr. Christoph Schwarzbach Professor für Gesundheits- &amp; Versicherungsökonomie an der Europäischen Fernhochschule Hamburg. Außerdem unterstützen an der Hochschule Coburg noch zwei wissenschaftliche Mitarbeitende, Larissa Fischer und Jannik Wolf, das Forschungsprojekt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit dem Ziel einer umfassenden Analyse des Risikos von Starkregen sowie von wirksamen Präventionsmaßnahmen ist ein neues Forschungsprojekt der Hochschule Coburg gestartet.</em></p>&#13;
<p>Überfluteter Keller, nasser Dachboden, feuchte Wände: Die Folgen von starken Regenfällen können vielfältig sein. Doch welche Maßnahmen am Haus sind sinnvoll, um den Schaden zu begrenzen oder sogar zu verhindern? Welche helfen am besten und sind trotzdem günstig? Und was hat die Wohngebäudeversicherung damit zu tun? Diese Fragen klären Forschende der Hochschule Coburg in einem Projekt, das der Deutsche Verein für Versicherungswissenschaft (DVfVW) mit etwa 40.000 Euro über eine Laufzeit von einem Jahr fördert.</p>&#13;
<p>Der Umgang mit Naturkatastrophen im 21. Jahrhundert ist eine große Herausforderung. Gesellschaft und Politik diskutieren Lösungswege. Beispielsweise steht die Pflichtversicherung für sogenannte Elementarschäden an Häusern, also Schäden durch Wetterextreme wie Starkregen auf der politischen Agenda. Zu Starkregen können Karten mit gefährdeten Gebieten beispielsweise auch in der Coburger Innenstadt öffentlich abgerufen werden. „Angesichts der Diskussionen über eine Versicherungspflicht gegen Naturkatastrophen ist Prävention auch wieder stärker in den Blick geraten, sodass wir mit dem Forschungsprojekt auch zu einer Versachlichung der doch teilweise ideologischen Debatte beitragen können“, sagt <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Versicherungsbetriebslehre an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Am Beispiel bayerischer Kommunen </strong></p>&#13;
<p>Kraft leitet das Forschungsprojekt, in dem es darum geht, verschiedene Baumaßnahmen ganz konkret auf Kosten und Nutzen zu untersuchen und die vertragliche Gestaltung der Versicherungen in den Fokus zu nehmen. Das bezieht sich beispielsweise auf Rabatte bei den Versicherungsprämien. Ziel des Projekts ist eine umfassende Analyse des Risikos von Starkregen und dessen Prävention. Dabei wird auf praxisnahe Umsetzung und theoretisch fundierte Erkenntnisse gesetzt sowie wie durch beispielhafte Kommunen in Bayern, Regionalität gefördert.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Mirko Kraft vertritt den Bereich Versicherungswissenschaften. <a href="t3://page?uid=1235">Prof. Dr. Andreas Weiß</a> von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> bringt zusätzlich die Expertise aus den Bereichen Wasserbau und Siedlungswirtschaft ein. Die beiden Coburger Wissenschaftler kooperieren in dem Projekt mit Prof. Dr. Christoph Schwarzbach Professor für Gesundheits- &amp; Versicherungsökonomie an der Europäischen Fernhochschule Hamburg. Außerdem unterstützen an der Hochschule Coburg noch zwei wissenschaftliche Mitarbeitende, Larissa Fischer und Jannik Wolf, das Forschungsprojekt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/35-Starkergen-Kraft-1024x668.jpg"
                        fileSize="131541"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="668"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/35-Starkergen-Kraft1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Staunen bei der Kinder-Uni: acht spannende Vorlesungen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/staunen-bei-der-kinder-uni-acht-spannende-vorlesungen/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Mar 2024 14:32:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/staunen-bei-der-kinder-uni-acht-spannende-vorlesungen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vier Themen, acht Vorlesungen, zwei darf sich jedes Kind aussuchen: Am Samstag, 16. März, werden acht- bis zwölfjährige Jungs und Mädchen bei der Kinder-Uni der Hochschule Coburg einen Tag lang zu Studierenden.</em></p>&#13;
<p>Die spannende Welt der Wissenschaft kennenlernen, Profs Löcher in den Bauch fragen, mitmachen, Campusluft schnuppern: Wer für die Kinder-Uni angemeldet wird, erlebt am Samstag, 16. März, auf spielerische Weise, wieviel Spaß es macht, die Rätsel der Welt zu erkunden.</p>&#13;
<p>Bei<a href="t3://page?uid=503"> Prof. Dr. Niko Kohls </a>geht es um eine Superkraft: Wie Resilienz dabei hilft, gesund und &nbsp;stark zu bleiben und auch schwierige Situationen zu meistern. Resilienz zeigt uns, wie wir aus Fehlern lernen können, ohne aufzugeben, und gibt uns die Stärke, immer wieder aufzustehen, egal wie oft wir hinfallen. Durch Spiele, Freundschaften und Herausforderungen lernen wir, unsere Resilienz zu stärken, sodass wir wie Superhelden durchs Leben gehen können, bereit für jedes Abenteuer, das auf uns wartet!</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorf</a> nimmt die Kinder mit auf eine Reise in die Geschichte. Im Sommer 1858 wurde das erste elektrische Telegrafenkabel mitten durch den Atlantischen Ozean verlegt. Die spektakuläre Unterwasserverbindung zwischen Europa und Amerika war die Geburtsstunde des „world-wide web“. Eine abenteuerliche Geschichte voller Visionen, Enttäuschungen und großer Veränderungen ist Thema der Vorlesung „Wie alt ist das Internet? Auf den Spuren des ersten Tiefseekabels“.</p>&#13;
<p>Bei <a href="t3://page?uid=634">Prof. Dr. Oliver Koch </a>erkunden die kleinen Zuhörer einen besonderen Aspekt der Technik: Unter dem Motto „Wie fühlen Maschinen?“ geht es um Fragen wie zum Beispiel: Wie weiß der Wasserkocher, dass das Wasser kocht? Wie merkt der Wecker, wann er klingeln soll? Das wird im Rahmen der Kinderuni-Vorlesung zum Thema „Sensoren“ erläutert.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> ist eine Wissenschaftlerin, die sich mit der Gesundheit unserer Erde beschäftigt. Der Planet ist wie ein lebender Organismus. Die Erde kann deshalb auch wie ein Lebewesen krank sein. Aber was können wir tun, um die Erde wieder gesund zu machen? Antworten gibt’s in der Vorlesung „Kranke Erde – kranker Mensch: lasst uns gemeinsam handeln!“.</p>&#13;
<p><strong>Zwei von vier Vorlesungen auswählen</strong></p>&#13;
<p>Die KinderUni der Hochschule Coburg hat Platz für&nbsp;260 Kinder. Die Teilnahmegebühr beträgt zwei Euro (inklusive Mittagsessen). Die Kinder müssen sich für zwei der vier Vorlesungen entscheiden. Start ist um 10.30 Uhr, alle bekommen für diesen Tag einen Studierendenausweis und ab geht’s in den Hörsaal, wo die Professorinnen und Professoren Spannendes aus ihrem Fachgebiet berichten und Fragen beantworten.</p>&#13;
<p>Alles Weitere zu Anmeldung, Mensa-Besuch und Zeitplan steht auf <a href="http://www.hs-coburg.de/kinderuni">www.hs-coburg.de/kinderuni</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vier Themen, acht Vorlesungen, zwei darf sich jedes Kind aussuchen: Am Samstag, 16. März, werden acht- bis zwölfjährige Jungs und Mädchen bei der Kinder-Uni der Hochschule Coburg einen Tag lang zu Studierenden.</em></p>&#13;
<p>Die spannende Welt der Wissenschaft kennenlernen, Profs Löcher in den Bauch fragen, mitmachen, Campusluft schnuppern: Wer für die Kinder-Uni angemeldet wird, erlebt am Samstag, 16. März, auf spielerische Weise, wieviel Spaß es macht, die Rätsel der Welt zu erkunden.</p>&#13;
<p>Bei<a href="t3://page?uid=503"> Prof. Dr. Niko Kohls </a>geht es um eine Superkraft: Wie Resilienz dabei hilft, gesund und &nbsp;stark zu bleiben und auch schwierige Situationen zu meistern. Resilienz zeigt uns, wie wir aus Fehlern lernen können, ohne aufzugeben, und gibt uns die Stärke, immer wieder aufzustehen, egal wie oft wir hinfallen. Durch Spiele, Freundschaften und Herausforderungen lernen wir, unsere Resilienz zu stärken, sodass wir wie Superhelden durchs Leben gehen können, bereit für jedes Abenteuer, das auf uns wartet!</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorf</a> nimmt die Kinder mit auf eine Reise in die Geschichte. Im Sommer 1858 wurde das erste elektrische Telegrafenkabel mitten durch den Atlantischen Ozean verlegt. Die spektakuläre Unterwasserverbindung zwischen Europa und Amerika war die Geburtsstunde des „world-wide web“. Eine abenteuerliche Geschichte voller Visionen, Enttäuschungen und großer Veränderungen ist Thema der Vorlesung „Wie alt ist das Internet? Auf den Spuren des ersten Tiefseekabels“.</p>&#13;
<p>Bei <a href="t3://page?uid=634">Prof. Dr. Oliver Koch </a>erkunden die kleinen Zuhörer einen besonderen Aspekt der Technik: Unter dem Motto „Wie fühlen Maschinen?“ geht es um Fragen wie zum Beispiel: Wie weiß der Wasserkocher, dass das Wasser kocht? Wie merkt der Wecker, wann er klingeln soll? Das wird im Rahmen der Kinderuni-Vorlesung zum Thema „Sensoren“ erläutert.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> ist eine Wissenschaftlerin, die sich mit der Gesundheit unserer Erde beschäftigt. Der Planet ist wie ein lebender Organismus. Die Erde kann deshalb auch wie ein Lebewesen krank sein. Aber was können wir tun, um die Erde wieder gesund zu machen? Antworten gibt’s in der Vorlesung „Kranke Erde – kranker Mensch: lasst uns gemeinsam handeln!“.</p>&#13;
<p><strong>Zwei von vier Vorlesungen auswählen</strong></p>&#13;
<p>Die KinderUni der Hochschule Coburg hat Platz für&nbsp;260 Kinder. Die Teilnahmegebühr beträgt zwei Euro (inklusive Mittagsessen). Die Kinder müssen sich für zwei der vier Vorlesungen entscheiden. Start ist um 10.30 Uhr, alle bekommen für diesen Tag einen Studierendenausweis und ab geht’s in den Hörsaal, wo die Professorinnen und Professoren Spannendes aus ihrem Fachgebiet berichten und Fragen beantworten.</p>&#13;
<p>Alles Weitere zu Anmeldung, Mensa-Besuch und Zeitplan steht auf <a href="http://www.hs-coburg.de/kinderuni">www.hs-coburg.de/kinderuni</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/30-Kinder-Uni-Kids07-1024x681.jpg"
                        fileSize="104071"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category>                                <title><![CDATA[Fakultät Design beeindruckt in München mit “Neue Mitte Mitwitz” und Designfabrik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/designfabrik-coburg-neue-mitte-mitwitz-und-porzellan/</link>
                <pubDate>Mon, 04 Mar 2024 12:21:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/designfabrik-coburg-neue-mitte-mitwitz-und-porzellan/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design </a>der Hochschule Coburg präsentiert Transferprojekte auf der Internationalen Handwerksmesse in München im Rahmen von „Wege zum Design – Ausbildung in Bayern“. Diese Ausstellung wird jährlich durch das Coburger Designforum Oberfranken e.V. gestaltet.</em>

Am Messestand ist reger Betrieb. Aufmerksamkeit erregt das Projekt „Neue Mitte Mitwitz“. In der Marktgemeinde im Landkreis Kronach wurde ein Holzpavillon als neuer Ortsmittelpunkt errichtet und diesen können die Besucherinnen und Besucher auf der Messe in München erleben. Sie kommen in einer 1:1 gebauten Ecke des Pavillons auf dem Dorfplatz in Mitwitz an. Ein Video zeigt die Umsetzung des interdisziplinären Entwurfsprojekt der Studiengänge Architektur und Bauingenieurwesen – im Mai 2023 wurde Richtfest gefeiert. Dieses Jahr folgt die offizielle Eröffnung.

Am Modell „Designfabrik Coburg“ erläutert Dekan Prof. Dr. Holger Falter den Begriff Designfabrik. Dieser steht für einen Ort, an dem Studierende der Hochschule Coburg, vor allem aus den Studiengängen am Campus Design, die Planung, Umsetzung und Präsentation von Projekten lernen können. Die Designfabrik ist Raum für Designtransfer, ermöglicht wird dies im Rahmen des Projektes <a href="t3://page?uid=982">Creapolis+design</a>, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“. Diese Projekte brauchen einen Raum voller Möglichkeiten, zum Beispiel auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs, welches nur darauf wartet hierfür nutzbar gemacht zu werden.

Das Modell der Designfabrik ist ein Schnitt durch die ehemaligen Schlachthalle. Es gibt die Synergie zwischen dem Bestand und den temporären Umbauten atmosphärisch wieder. Das Konzept sieht in der historischen Schlachthalle Raum für praxisnahe Experimente (so genannte Reallabore), Ausstellungen und Events vor. Ab dem Frühsommer 2024 sollen die ersten Interventionen umgesetzt werden.

<strong>Aufschäumen, 3D-Druck und Aufblasen: Wie Studierende mit Porzellan bearbeiten</strong>

„Was ist denn Schaumporzellan?“ staunt eine Besucherin der Internationalen Handwerksmesse. Im Rahmen des Projekts „Hacking the Porcelain Industry“ im Studiengang Integriertes Produktdesign experimentierten Studierende mit verschiedenen Fertigungsverfahren, wie dem Aufschäumen, dem 3D-Druck und dem Aufblasen von Porzellan. Diese innovativen Ansätze ermöglichen es, neue gestalterische Potenziale zu entdecken und das traditionelle Material Porzellan auf unkonventionelle Weise zu nutzen, auch als hauchdünnen Lampenschirm oder steckbare Module. Die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Coburg, dem Industriepartner KOBER-Porzellan und den Studierenden zeigt hier, wie durch den Dialog zwischen Design und Industrie zukunftsweisende Innovationen entstehen können.

<strong>Hintergrund-Info Creapolis+design</strong>

Bund und Länder haben vor sieben Jahren gemeinsam eine Initiative ins Leben gerufen, die Hochschulen dabei unterstützt, ihre Ideen, ihr Wissen und ihre Technologien in ihre Region zu bringen. Die Hochschule Coburg war eine der Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Innovative Hochschule“. Von 2018 bis Ende 2022 bekommt die sie aus dem Programm insgesamt 6,5 Millionen Euro Förderung für den Ausbau ihrer vielfältigen Innovations- und Transferaktivitäten. Auf dem brachliegenden Gelände des ehemaligen Coburger Schlachthofs konnte so die Innovations- und Vernetzungsplattform <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS </a>entstehen.

In der zweiten Förderperiode werden insgesamt 9,1 Millionen Euro für das Folgeprojekt „CREAPOLIS+design“ bereitgestellt, davon gehen 7,6 Millionen Euro an die Hochschule. Sie hat den Antrag mit Partnern aus der Region eingereicht: der Lucas-Cranach-Campus-Stiftung Kronach, dem Förderverein des Forschungs- und Anwendungszentrums für digitale Zukunftstechnologien FADZ Lichtenfels und dem Coburger Designforum Oberfranken. „Creapolis+Design“ rückt seit 2023 das Thema Design ins Zentrum der Transferaktivitäten des Projekts. Dies soll sich in der Umgestaltung der Industriebrache am Schlachthof- und Güterbahnhofsareal Coburg zum „Mitmachcampus“ manifestieren. Die Designfabrik ist Bestandteil des Projektes Creapolis+design, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“. Die ehemalige Schlachthalle wird zur Designfabrik, als temporäre Bespielung während der Transformation des Schlachthofgeländes. Mit Ausstellungen, Diskussionsabende, Vorträgen und praxisnahen, handwerklichen Veranstaltungen öffnet sich die Hochschule und erweitert die Kulturlandschaft der Region Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design </a>der Hochschule Coburg präsentiert Transferprojekte auf der Internationalen Handwerksmesse in München im Rahmen von „Wege zum Design – Ausbildung in Bayern“. Diese Ausstellung wird jährlich durch das Coburger Designforum Oberfranken e.V. gestaltet.</em>

Am Messestand ist reger Betrieb. Aufmerksamkeit erregt das Projekt „Neue Mitte Mitwitz“. In der Marktgemeinde im Landkreis Kronach wurde ein Holzpavillon als neuer Ortsmittelpunkt errichtet und diesen können die Besucherinnen und Besucher auf der Messe in München erleben. Sie kommen in einer 1:1 gebauten Ecke des Pavillons auf dem Dorfplatz in Mitwitz an. Ein Video zeigt die Umsetzung des interdisziplinären Entwurfsprojekt der Studiengänge Architektur und Bauingenieurwesen – im Mai 2023 wurde Richtfest gefeiert. Dieses Jahr folgt die offizielle Eröffnung.

Am Modell „Designfabrik Coburg“ erläutert Dekan Prof. Dr. Holger Falter den Begriff Designfabrik. Dieser steht für einen Ort, an dem Studierende der Hochschule Coburg, vor allem aus den Studiengängen am Campus Design, die Planung, Umsetzung und Präsentation von Projekten lernen können. Die Designfabrik ist Raum für Designtransfer, ermöglicht wird dies im Rahmen des Projektes <a href="t3://page?uid=982">Creapolis+design</a>, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“. Diese Projekte brauchen einen Raum voller Möglichkeiten, zum Beispiel auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofs, welches nur darauf wartet hierfür nutzbar gemacht zu werden.

Das Modell der Designfabrik ist ein Schnitt durch die ehemaligen Schlachthalle. Es gibt die Synergie zwischen dem Bestand und den temporären Umbauten atmosphärisch wieder. Das Konzept sieht in der historischen Schlachthalle Raum für praxisnahe Experimente (so genannte Reallabore), Ausstellungen und Events vor. Ab dem Frühsommer 2024 sollen die ersten Interventionen umgesetzt werden.

<strong>Aufschäumen, 3D-Druck und Aufblasen: Wie Studierende mit Porzellan bearbeiten</strong>

„Was ist denn Schaumporzellan?“ staunt eine Besucherin der Internationalen Handwerksmesse. Im Rahmen des Projekts „Hacking the Porcelain Industry“ im Studiengang Integriertes Produktdesign experimentierten Studierende mit verschiedenen Fertigungsverfahren, wie dem Aufschäumen, dem 3D-Druck und dem Aufblasen von Porzellan. Diese innovativen Ansätze ermöglichen es, neue gestalterische Potenziale zu entdecken und das traditionelle Material Porzellan auf unkonventionelle Weise zu nutzen, auch als hauchdünnen Lampenschirm oder steckbare Module. Die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Coburg, dem Industriepartner KOBER-Porzellan und den Studierenden zeigt hier, wie durch den Dialog zwischen Design und Industrie zukunftsweisende Innovationen entstehen können.

<strong>Hintergrund-Info Creapolis+design</strong>

Bund und Länder haben vor sieben Jahren gemeinsam eine Initiative ins Leben gerufen, die Hochschulen dabei unterstützt, ihre Ideen, ihr Wissen und ihre Technologien in ihre Region zu bringen. Die Hochschule Coburg war eine der Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Innovative Hochschule“. Von 2018 bis Ende 2022 bekommt die sie aus dem Programm insgesamt 6,5 Millionen Euro Förderung für den Ausbau ihrer vielfältigen Innovations- und Transferaktivitäten. Auf dem brachliegenden Gelände des ehemaligen Coburger Schlachthofs konnte so die Innovations- und Vernetzungsplattform <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS </a>entstehen.

In der zweiten Förderperiode werden insgesamt 9,1 Millionen Euro für das Folgeprojekt „CREAPOLIS+design“ bereitgestellt, davon gehen 7,6 Millionen Euro an die Hochschule. Sie hat den Antrag mit Partnern aus der Region eingereicht: der Lucas-Cranach-Campus-Stiftung Kronach, dem Förderverein des Forschungs- und Anwendungszentrums für digitale Zukunftstechnologien FADZ Lichtenfels und dem Coburger Designforum Oberfranken. „Creapolis+Design“ rückt seit 2023 das Thema Design ins Zentrum der Transferaktivitäten des Projekts. Dies soll sich in der Umgestaltung der Industriebrache am Schlachthof- und Güterbahnhofsareal Coburg zum „Mitmachcampus“ manifestieren. Die Designfabrik ist Bestandteil des Projektes Creapolis+design, gefördert durch die Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“. Die ehemalige Schlachthalle wird zur Designfabrik, als temporäre Bespielung während der Transformation des Schlachthofgeländes. Mit Ausstellungen, Diskussionsabende, Vorträgen und praxisnahen, handwerklichen Veranstaltungen öffnet sich die Hochschule und erweitert die Kulturlandschaft der Region Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/28-IHM_Designfabrik-BlickModell-1024x768.jpeg"
                        fileSize="168183"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/28-IHM_Designfabrik-Falter-768x1024.jpeg"
                        fileSize="141953"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/28-IHM_MitwitzGlauber-768x1024.jpeg"
                        fileSize="172151"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/28-IHM_Schaumporzellan-1024x768.jpeg"
                        fileSize="199438"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Im Notfall wollen Fahrgäste im autonomen Shuttle einen Menschen sprechen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/im-notfall-wollen-fahrgaeste-im-autonomen-shuttle-einen-menschen-sprechen/</link>
                <pubDate>Fri, 01 Mar 2024 09:59:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/im-notfall-wollen-fahrgaeste-im-autonomen-shuttle-einen-menschen-sprechen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Als Ergänzung zu Bus und Bahn können automatisierte Fahrzeuge im ÖPNV einen wichtigen Baustein zur Verkehrswende leisten – vorausgesetzt, die Menschen fühlen sich sicher und wohl, auch wenn kein Fahrer und keine Fahrerin an Bord ist. Deshalb ist das Sicherheitsgefühl ein wichtiges Thema in der Forschung rund um die Integration automatisierter Shuttles in den öffentlichen Verkehr. Die Hochschule Coburg liefert dazu neue Erkenntnisse. </em></p>&#13;
<p>Angst vor Verbrechen und Belästigung sind der Hauptgrund, warum Menschen im ÖPNV automatisierte Busse nicht so sicher finden wie klassische Busse mit Fahrer oder Fahrerin – zumindest laut einer Studie aus Texas. Die Bedenken wurden hier vor allem von Frauen geäußert und das insbesondere mit Blick auf Nachtfahrten. Bei einer Studie in Pennsylvania kam allerdings heraus, dass doch die Sorge vor technischen Defekten größer ist. Die wissenschaftlichen Beiträge zum Sicherheitsgefühl in automatisierten Fahrzeugen sind noch nicht eindeutig und haben meist einen gravierenden Nachteil: Das Empfinden der Nutzerinnen und Nutzer ist rein hypothetisch. Sie sind nie in einem solchen Fahrzeug gesessen. In diesem Punkt unterscheidet sich eine neue Studie der Hochschule Coburg von bisherigen Untersuchungen: Wie sicher sich die Passagiere fühlen, wurde in Oberfranken anhand einer tatsächlichen Fahrt mit einem autonomen Shuttlebus ermittelt.</p>&#13;
<p>Oberfranken ist eine führende Region in der Forschung zum Autonomen Fahren. Die Hochschule Coburg ist am Studienort Kronach nicht nur mit dem Master <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-autonomous-driving.html">Autonomous Driving (Master of Engineering)</a> vertreten, sondern auch am Projekt Shuttle-Modellregion Oberfranken (SMO) beteiligt, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert wird. Hier werden in Modellkommunen verschiedene Anwendungsszenarien automatisierter Shuttlebusse untersucht. Die Hochschule Coburg widmet sich dabei unter anderem Aspekten wie Bürgerbeteiligung und Sicherheit. Dazu gab es Ende vergangenen Jahres eine Versuchsfahrt mit 25 Bürgerinnen und Bürgern auf dem Firmengelände von Valeo in Kronach-Neuses, dem Konsortialführer des SMO-Projekts. Der Shuttlebus war vollautomatisiert unterwegs, ohne Begleitpersonal, das hätte eingreifen können. Dabei wurden alltägliche Verkehrssituationen nachgestellt: beispielsweise eine starke Bremsung an einem Fußgängerüberweg und das Kreuzen eines Scooterfahrers.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Gute Erfahrung: Versuchsfahrt mildert Ängste</strong></p>&#13;
<p>Vor und nach der Fahrt wurden die Testpersonen befragt. „Eine Probefahrt hat oft den Effekt, dass die meisten Vorbehalte gegenüber dem Shuttle abgebaut werden“, sagt <a href="t3://page?uid=1012">Prof. Dr. Mathias Wilde</a> von der F<a href="t3://page?uid=27">akultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg. „Durch das direkte Erleben werden Ängste gemildert und das Vertrauen in die Technik gestärkt“, erklärt der Professor für Vernetzte Mobilität. Tatsächlich gaben die meisten Probandinnen und Probanden in Kronach an, dass das Fahr-Erlebnis ihr Sicherheitsgefühl verbessert hat. Die Geschwindigkeit von acht Stundenkilometern, die strengen Regularien in Deutschland und Prüf-Instanzen wie der TÜV vermittelten ebenfalls Sicherheit. „Die Probandinnen und Probanden legen Wert auf Transparenz und möchten verstehen, welche Prozesse ablaufen und welche Gründe hinter den Aktionen des Shuttles stecken“, sagt Wilde. „Dieses Wissen gibt ihnen das Gefühl, aktiv beteiligt und informiert zu sein.“</p>&#13;
<p>Es wurden aber auch verunsichernde Faktoren identifiziert, beispielsweise das ruckartige Anfahren und starke Bremsen der Shuttles und fehlende Kopfstützen, außerdem wurden äußere Faktoren genannt: Alleinfahrten oder unangenehme Mitfahrende, Dunkelheit, schlechte Wetterverhältnisse, komplexe Verkehrsumgebungen, wie größere Städte und Berufsverkehr.</p>&#13;
<p><strong>Testpersonen wollen nicht das Gefühl haben, der Technik ausgeliefert zu sein</strong></p>&#13;
<p>Gemeinsam mit seinem Team hat Wilde in einem Workshop mit den Testpersonen Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Dabei standen sowohl technische also auch soziale Faktoren im Fokus. Insgesamt geht aus der Versuchsfahrt hervor, dass die Probandinnen und Probanden nicht das Gefühl haben möchten, dass sie alleingelassen oder der Technik ausgeliefert sind. Die Testpersonen gaben an, dass sie für eine Fahrt ohne Begleitpersonal einen Nothalteknopf, eine festgelegte und erprobte Strecke und eine Fernüberwachung aus der Leitwarte für ein hohes Sicherheitsgefühl bräuchten. „Viele wünschen sich eine schnelle und zuverlässige Kommunikation mit einem Menschen“, sagt Wilde. „Ideal ist eine Videoübertragung in die Leitstelle. Eine solche Lösung würde das Sicherheitsgefühl erhöhen und das Gefühl der Hilflosigkeit verringern.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Als Ergänzung zu Bus und Bahn können automatisierte Fahrzeuge im ÖPNV einen wichtigen Baustein zur Verkehrswende leisten – vorausgesetzt, die Menschen fühlen sich sicher und wohl, auch wenn kein Fahrer und keine Fahrerin an Bord ist. Deshalb ist das Sicherheitsgefühl ein wichtiges Thema in der Forschung rund um die Integration automatisierter Shuttles in den öffentlichen Verkehr. Die Hochschule Coburg liefert dazu neue Erkenntnisse. </em></p>&#13;
<p>Angst vor Verbrechen und Belästigung sind der Hauptgrund, warum Menschen im ÖPNV automatisierte Busse nicht so sicher finden wie klassische Busse mit Fahrer oder Fahrerin – zumindest laut einer Studie aus Texas. Die Bedenken wurden hier vor allem von Frauen geäußert und das insbesondere mit Blick auf Nachtfahrten. Bei einer Studie in Pennsylvania kam allerdings heraus, dass doch die Sorge vor technischen Defekten größer ist. Die wissenschaftlichen Beiträge zum Sicherheitsgefühl in automatisierten Fahrzeugen sind noch nicht eindeutig und haben meist einen gravierenden Nachteil: Das Empfinden der Nutzerinnen und Nutzer ist rein hypothetisch. Sie sind nie in einem solchen Fahrzeug gesessen. In diesem Punkt unterscheidet sich eine neue Studie der Hochschule Coburg von bisherigen Untersuchungen: Wie sicher sich die Passagiere fühlen, wurde in Oberfranken anhand einer tatsächlichen Fahrt mit einem autonomen Shuttlebus ermittelt.</p>&#13;
<p>Oberfranken ist eine führende Region in der Forschung zum Autonomen Fahren. Die Hochschule Coburg ist am Studienort Kronach nicht nur mit dem Master <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-autonomous-driving.html">Autonomous Driving (Master of Engineering)</a> vertreten, sondern auch am Projekt Shuttle-Modellregion Oberfranken (SMO) beteiligt, das vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert wird. Hier werden in Modellkommunen verschiedene Anwendungsszenarien automatisierter Shuttlebusse untersucht. Die Hochschule Coburg widmet sich dabei unter anderem Aspekten wie Bürgerbeteiligung und Sicherheit. Dazu gab es Ende vergangenen Jahres eine Versuchsfahrt mit 25 Bürgerinnen und Bürgern auf dem Firmengelände von Valeo in Kronach-Neuses, dem Konsortialführer des SMO-Projekts. Der Shuttlebus war vollautomatisiert unterwegs, ohne Begleitpersonal, das hätte eingreifen können. Dabei wurden alltägliche Verkehrssituationen nachgestellt: beispielsweise eine starke Bremsung an einem Fußgängerüberweg und das Kreuzen eines Scooterfahrers.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Gute Erfahrung: Versuchsfahrt mildert Ängste</strong></p>&#13;
<p>Vor und nach der Fahrt wurden die Testpersonen befragt. „Eine Probefahrt hat oft den Effekt, dass die meisten Vorbehalte gegenüber dem Shuttle abgebaut werden“, sagt <a href="t3://page?uid=1012">Prof. Dr. Mathias Wilde</a> von der F<a href="t3://page?uid=27">akultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg. „Durch das direkte Erleben werden Ängste gemildert und das Vertrauen in die Technik gestärkt“, erklärt der Professor für Vernetzte Mobilität. Tatsächlich gaben die meisten Probandinnen und Probanden in Kronach an, dass das Fahr-Erlebnis ihr Sicherheitsgefühl verbessert hat. Die Geschwindigkeit von acht Stundenkilometern, die strengen Regularien in Deutschland und Prüf-Instanzen wie der TÜV vermittelten ebenfalls Sicherheit. „Die Probandinnen und Probanden legen Wert auf Transparenz und möchten verstehen, welche Prozesse ablaufen und welche Gründe hinter den Aktionen des Shuttles stecken“, sagt Wilde. „Dieses Wissen gibt ihnen das Gefühl, aktiv beteiligt und informiert zu sein.“</p>&#13;
<p>Es wurden aber auch verunsichernde Faktoren identifiziert, beispielsweise das ruckartige Anfahren und starke Bremsen der Shuttles und fehlende Kopfstützen, außerdem wurden äußere Faktoren genannt: Alleinfahrten oder unangenehme Mitfahrende, Dunkelheit, schlechte Wetterverhältnisse, komplexe Verkehrsumgebungen, wie größere Städte und Berufsverkehr.</p>&#13;
<p><strong>Testpersonen wollen nicht das Gefühl haben, der Technik ausgeliefert zu sein</strong></p>&#13;
<p>Gemeinsam mit seinem Team hat Wilde in einem Workshop mit den Testpersonen Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Dabei standen sowohl technische also auch soziale Faktoren im Fokus. Insgesamt geht aus der Versuchsfahrt hervor, dass die Probandinnen und Probanden nicht das Gefühl haben möchten, dass sie alleingelassen oder der Technik ausgeliefert sind. Die Testpersonen gaben an, dass sie für eine Fahrt ohne Begleitpersonal einen Nothalteknopf, eine festgelegte und erprobte Strecke und eine Fernüberwachung aus der Leitwarte für ein hohes Sicherheitsgefühl bräuchten. „Viele wünschen sich eine schnelle und zuverlässige Kommunikation mit einem Menschen“, sagt Wilde. „Ideal ist eine Videoübertragung in die Leitstelle. Eine solche Lösung würde das Sicherheitsgefühl erhöhen und das Gefühl der Hilflosigkeit verringern.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/25-SMO-Shuttle-1024x644.jpg"
                        fileSize="163628"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="644"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/25-SMO-Gruppe-1024x576.jpg"
                        fileSize="160264"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WildeMathias_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Mode, Zeichnungen, Produkte: KI als Designer]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mode-zeichnungen-produkte-ki-als-designer/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 14:08:27 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Künstliche Intelligenz (KI) schreibt Texte, erzeugt lebensechte Bilder und programmiert auch bereits selbst Computerprogramme. Wird KI bald menschliche Designerinnen und Designer ersetzen? Kann sie die Arbeiten bereichern und verbessern? Mit diesen Fragen haben sich Studierende im Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> der Hochschule Coburg ein Semester lang auseinandergesetzt. Herausgekommen sind vielfältige Entwürfe, die jetzt in einer digitalen Ausstellung präsentiert werden.</em>

Statt zu zeichnen und zu konstruieren, haben die Studierenden bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-markert/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="t3://page?uid=1128">Prof. Dr. Michael Markert</a> im Seminar „AI-Aided Design“ auf Hochleistungs-Computern sowie auf den eigenen Laptops und Smartphones verschiedene Anwendungen für Maschinelles Lernen ausprobiert, trainiert und experimentiert. Der Professor spricht von Maschinellem Lernen statt von Künstlicher Intelligenz: „Dieser Begriff ist schon irreführend, denn es handelt sich nach wie vor lediglich um mathematische Modelle, die nichts verstehen, sondern einfach nur statistisch wahrscheinliche Ergänzungen berechnen.“

Markert ist überrascht von der hohen Qualität der Ergebnisse des Seminars: „Die Arbeiten zeigen fast alle ein gutes Verständnis aktueller Technologien des Machine-Learning“. Herausgekommen sind erstaunliche Design-Entwürfe von 3D-Darstellungen mit neuartigen Neural Radiant Fields über Stimm-Klone bis hin zu einer komplett von KI erzeugten Mode-Linie. Bis Mitte März werden sie in einer Instagram-Ausstellung gezeigt – auf dem Kanal gibt es bereits seit Anfang Februar jeden Tag ein neues Werk zu sehen.

<strong>Digitale Assistenten</strong>

„Für die Studierenden war es ein interessantes Experiment, bei dem sie viel gelernt haben, vor allem, was die Leistungsfähigkeit von KI und die eigenen Erwartungen im Umgang mit den neuen synthetischen Medien betrifft“, erklärt Markert. Dabei seien alle aber auch relativ schnell an Grenzen gestoßen, die vor allem mit zu hohen Erwartungen zu tun hatten. „So kann ein System, das nur mit bereits Bestehendem trainiert wurde, grundsätzlich nichts Neues erschaffen, so wie dies Menschen tun können.“ Als digitale Assistenten könne KI den Entwurfsprozess allerdings beschleunigen und den Designerinnen und Designern viel Arbeit abnehmen. Dies zeigen die Experimente der beiden Studierenden Anton Zerbe und Sascha Meus zur Synthetisierung von Texturen und Geometrien. Die KI erzeugt hier nicht die komplette Gestaltung eines Produktes sondern nur spezielle Teilbereiche davon, also beispielsweise die Darstellung von Oberflächen.

Student Lukas Bebb hat ein System anhand von 250 seiner eigenen Zeichnungen trainiert – und dieses kann tatsächlich Variationen in sehr guter Qualität erzeugen und seinen Zeichenstil auch auf andere Darstellungen übertragen. Utisi Mwendwa-Wavamunno hat sich mit synthetisch erzeugten Bildern west- und ostafrikanischer Frauen auseinandergesetzt und untersucht, welche kulturellen und gesellschaftlichen Vorurteile in den generierten Darstellungen zu finden sind. Lisa Bialon sorgt sich um die die Demokratie, weil es für sie fast schon zu leicht war, Stimmen von Politikern zu klonen und diese sagen zu lassen, was sie wollte.

<strong>Ein Hype, differenziert betrachtet</strong>

Ein Lerneffekt war auch: Wer gute Ergebnisse erzielen will, muss imstande sein, sehr genau auszudrücken, was erreicht werden soll. „Ebenso muss man ein kritisches Auge auf die generierten Ergebnisse haben, denn die Verantwortung dafür, was man produziert, hat man selbst“, sagt Markert. „Die neuronalen Netze sind nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert wurden und oft halluzinieren diese oder erzeugen sinnlose Ergebnisse, die allerdings auf den ersten Blick sehr plausibel erscheinen.“ Die Studierenden haben Einblicke gewonnen, die über das Schreiben von „Prompts“, also Anweisungen für das künstliche Netzwerk, hinausgehen – dadurch entstand eine erstaunlich differenzierte Betrachtung des aktuellen Hypes, wie Markert erklärt.

„Die gesellschaftlich und mittlerweile auch politisch aufgeladene Debatte ist aufgrund ihrer technologischen Komplexität häufig von Unkenntnis geprägt bis hin zu einer übertriebenen Angst vor dem Untergang der Menschheit“, sagt der Design-Professor. „Statt nur darüber zu reden, haben wir es einfach ausprobiert.“ Markert ist überzeugt, dass sich das Berufsbild des Produktdesigns durch neue Technologien stetig verändern wird. „Die Studierenden in Coburg sind darauf nun gut vorbereitet.“

<strong>Die Ausstellung</strong>

Die KI-generierten Entwürfe der Studierenden sind bis März hier zu sehen: <a href="https://ai-productdesign.de/" data-cke-saved-href="https://ai-productdesign.de/">https://ai-productdesign.de/</a>

<a href="https://www.instagram.com/ai_productdesign/" data-cke-saved-href="https://www.instagram.com/ai_productdesign/">AI Product Design (@ai_productdesign) • Instagram-Fotos und -Videos</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Künstliche Intelligenz (KI) schreibt Texte, erzeugt lebensechte Bilder und programmiert auch bereits selbst Computerprogramme. Wird KI bald menschliche Designerinnen und Designer ersetzen? Kann sie die Arbeiten bereichern und verbessern? Mit diesen Fragen haben sich Studierende im Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/bauen-und-design/integriertes-produktdesign/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> der Hochschule Coburg ein Semester lang auseinandergesetzt. Herausgekommen sind vielfältige Entwürfe, die jetzt in einer digitalen Ausstellung präsentiert werden.</em>

Statt zu zeichnen und zu konstruieren, haben die Studierenden bei <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-markert/" target="_blank" rel="noopener" data-cke-saved-href="t3://page?uid=1128">Prof. Dr. Michael Markert</a> im Seminar „AI-Aided Design“ auf Hochleistungs-Computern sowie auf den eigenen Laptops und Smartphones verschiedene Anwendungen für Maschinelles Lernen ausprobiert, trainiert und experimentiert. Der Professor spricht von Maschinellem Lernen statt von Künstlicher Intelligenz: „Dieser Begriff ist schon irreführend, denn es handelt sich nach wie vor lediglich um mathematische Modelle, die nichts verstehen, sondern einfach nur statistisch wahrscheinliche Ergänzungen berechnen.“

Markert ist überrascht von der hohen Qualität der Ergebnisse des Seminars: „Die Arbeiten zeigen fast alle ein gutes Verständnis aktueller Technologien des Machine-Learning“. Herausgekommen sind erstaunliche Design-Entwürfe von 3D-Darstellungen mit neuartigen Neural Radiant Fields über Stimm-Klone bis hin zu einer komplett von KI erzeugten Mode-Linie. Bis Mitte März werden sie in einer Instagram-Ausstellung gezeigt – auf dem Kanal gibt es bereits seit Anfang Februar jeden Tag ein neues Werk zu sehen.

<strong>Digitale Assistenten</strong>

„Für die Studierenden war es ein interessantes Experiment, bei dem sie viel gelernt haben, vor allem, was die Leistungsfähigkeit von KI und die eigenen Erwartungen im Umgang mit den neuen synthetischen Medien betrifft“, erklärt Markert. Dabei seien alle aber auch relativ schnell an Grenzen gestoßen, die vor allem mit zu hohen Erwartungen zu tun hatten. „So kann ein System, das nur mit bereits Bestehendem trainiert wurde, grundsätzlich nichts Neues erschaffen, so wie dies Menschen tun können.“ Als digitale Assistenten könne KI den Entwurfsprozess allerdings beschleunigen und den Designerinnen und Designern viel Arbeit abnehmen. Dies zeigen die Experimente der beiden Studierenden Anton Zerbe und Sascha Meus zur Synthetisierung von Texturen und Geometrien. Die KI erzeugt hier nicht die komplette Gestaltung eines Produktes sondern nur spezielle Teilbereiche davon, also beispielsweise die Darstellung von Oberflächen.

Student Lukas Bebb hat ein System anhand von 250 seiner eigenen Zeichnungen trainiert – und dieses kann tatsächlich Variationen in sehr guter Qualität erzeugen und seinen Zeichenstil auch auf andere Darstellungen übertragen. Utisi Mwendwa-Wavamunno hat sich mit synthetisch erzeugten Bildern west- und ostafrikanischer Frauen auseinandergesetzt und untersucht, welche kulturellen und gesellschaftlichen Vorurteile in den generierten Darstellungen zu finden sind. Lisa Bialon sorgt sich um die die Demokratie, weil es für sie fast schon zu leicht war, Stimmen von Politikern zu klonen und diese sagen zu lassen, was sie wollte.

<strong>Ein Hype, differenziert betrachtet</strong>

Ein Lerneffekt war auch: Wer gute Ergebnisse erzielen will, muss imstande sein, sehr genau auszudrücken, was erreicht werden soll. „Ebenso muss man ein kritisches Auge auf die generierten Ergebnisse haben, denn die Verantwortung dafür, was man produziert, hat man selbst“, sagt Markert. „Die neuronalen Netze sind nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert wurden und oft halluzinieren diese oder erzeugen sinnlose Ergebnisse, die allerdings auf den ersten Blick sehr plausibel erscheinen.“ Die Studierenden haben Einblicke gewonnen, die über das Schreiben von „Prompts“, also Anweisungen für das künstliche Netzwerk, hinausgehen – dadurch entstand eine erstaunlich differenzierte Betrachtung des aktuellen Hypes, wie Markert erklärt.

„Die gesellschaftlich und mittlerweile auch politisch aufgeladene Debatte ist aufgrund ihrer technologischen Komplexität häufig von Unkenntnis geprägt bis hin zu einer übertriebenen Angst vor dem Untergang der Menschheit“, sagt der Design-Professor. „Statt nur darüber zu reden, haben wir es einfach ausprobiert.“ Markert ist überzeugt, dass sich das Berufsbild des Produktdesigns durch neue Technologien stetig verändern wird. „Die Studierenden in Coburg sind darauf nun gut vorbereitet.“

<strong>Die Ausstellung</strong>

Die KI-generierten Entwürfe der Studierenden sind bis März hier zu sehen: <a href="https://ai-productdesign.de/" data-cke-saved-href="https://ai-productdesign.de/">https://ai-productdesign.de/</a>

<a href="https://www.instagram.com/ai_productdesign/" data-cke-saved-href="https://www.instagram.com/ai_productdesign/">AI Product Design (@ai_productdesign) • Instagram-Fotos und -Videos</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/22-KI-Produktdesign-Markert-683x1024.jpg"
                        fileSize="154400"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/22-KI-Produktdesign-Markert-afrikanischeFraujpg.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/22-KI-Produktdesign-Markert-Zeichnung1-819x1024.jpg"
                        fileSize="137694"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="819" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/01/22-KI-Produktdesign-Markert-Zeichnung2-819x1024.jpg"
                        fileSize="128441"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="819" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Winterklausur von Hochschule Bayern in Karlstadt am Main]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/winterklausur-von-hochschule-bayern-in-karlstadt-am-main/</link>
                <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 06:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/winterklausur-von-hochschule-bayern-in-karlstadt-am-main/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Bei ihrer Winterklausur tauschten sich die Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit Staatsminister Markus Blume und Amtschef Dr. Rolf-Dieter Jungk über die Weiterentwicklung ihres Hochschultyps aus. Die Hochschule Coburg wurde vertreten durch Präsident Prof. Dr. Stefan Gast.</p>&#13;
<p>Die traditionelle Winterklausur von Hochschule Bayern e.V. fand in diesem Jahr am 20. und 21. Februar in Karlstadt am Main statt. Am zweiten Tag der Winterklausur begrüßte Prof. Dr. Walter Schober, Vorsitzender von Hochschule Bayern e.V., den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume und Amtschef Dr. Rolf-Dieter Jungk im Kreis der 19 Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW/TH). Die Mitglieder von Hochschule Bayern nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam mit dem Minister die Entwicklung der Hochschulen (HAW/TH) in den vergangenen Jahren zu reflektieren und einen Blick auf die zukünftigen Chancen und Herausforderungen zu werfen.</p>&#13;
<p><strong>Zunahme der Studierenden- und Studienanfängerzahlen an den HAWs/THs</strong></p>&#13;
<p>Entgegen dem bundesweiten Trend sinkender Studierendenzahlen, ist es den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen erneut gelungen, die Zahl ihrer Studierenden im Wintersemester 2023/24 auf mehr als 123.700 zu erhöhen. Im Bereich der Studienanfängerinnen und -Anfänger ist die Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert mit einem Plus von knapp acht Prozent sogar noch deutlicher ausgefallen. An der Hochschule Coburg liegt dieser Wert bei neun Prozent. „Die Entwicklung zeugt von der hohen Attraktivität des vielfältigen und praxisorientierten Studienangebots an unseren bayerischen HAWs/THs – auch im internationalen Umfeld,“ resümiert Schober. Insbesondere die Zahl der internationalen Studierenden und Studienanfänger hat an den Hochschulen (HAW/TH) deutlich zugenommen, was mit Blick auf die demografische Entwicklung und den sich verschärfenden Fachkräftemangel von hoher Bedeutung ist, aber auch wegen der höheren Betreuungsintensität internationaler Studierender mehr Ressourcen fordert. Die bayerischen HAWs/THs bilden in diesem Zusammenhang nicht nur die dringend benötigten hochqualifizierten Fachkräfte von morgen aus, sondern unterstützen durch die enge Partnerschaft mit regionalen Unternehmen sowie durch Sprach- und Integrationsangebote auch die Überführung der internationalen Studierenden in den bayerischen Arbeitsmarkt.</p>&#13;
<p><strong>Spitzenleistungen in Forschung, Entwicklung und Transfer</strong></p>&#13;
<p>Auch im Bereich von Forschung und Transfer konnten die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen Staatsminister Blume beim gemeinsamen Austausch beeindruckende Zahlen präsentieren. So hat sich das Drittmittelvolumen der HAWs/THs im MINT-Bereich im Jahr 2022 gegenüber dem Jahr 2018 um knapp 50 Prozent erhöht. Auch die Zahl der Ausgründungen, der eingeworbenen Stipendien, der Publikationen und der laufenden Promotionsvorhaben konnte deutlich gesteigert werden. Außerdem wurden über 300 Professorinnen und Professoren neu berufen. „Die Förderung der HAWs/THs im Rahmen der Hightech Agenda Bayern hat den Hochschulen gemeinsam mit den Neuerungen des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes neue Handlungsspielräume eröffnet – das zahlt sich nun aus,“ stellt Prof.&nbsp; Schober fest. Mit Blick auf die Zukunft der Hochschulen (HAW/TH) fährt er fort: „Damit die HAWs/THs ihren gesellschaftlichen Auftrag weiterhin in diesem Umfang erfüllen können und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Bayern gewahrt werden kann, ist eine aufgabenadäquate Finanzierung der HAWs/THs gerade in Zeiten knapperer Kassen ein Investment in Bayerns Zukunft.“</p>&#13;
<p>Staatsminister Markus Blume zeigte sich beeindruckt von der hervorragenden Entwicklung der Hochschulen (HAW/TH) und hob insbesondere die Bedeutung dieses Hochschultyps für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Bayern hervor: „Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen sind Talentschmieden und Innovationsmotoren. Sie sind DER Gamechanger gegen den Fachkräftemangel - sie nutzen die Chancen unserer Hightech Agenda Bayern optimal aus.“</p>&#13;
<p>In der Klausursitzung verabschiedeten die Präsidentinnen und Präsidenten auch das Ende letzten Jahres erarbeitete <a href="https://www.hochschule-bayern.de/fileadmin/daten/Positionspapiere/240226_Positionspapier_HSB_Hochschule_2030.pdf">Positionspapier „Hochschule 2030“</a>, welches die notwendige Entwicklung der HAWs/THs in den nächsten Jahren aufzeigt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bei ihrer Winterklausur tauschten sich die Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit Staatsminister Markus Blume und Amtschef Dr. Rolf-Dieter Jungk über die Weiterentwicklung ihres Hochschultyps aus. Die Hochschule Coburg wurde vertreten durch Präsident Prof. Dr. Stefan Gast.</p>&#13;
<p>Die traditionelle Winterklausur von Hochschule Bayern e.V. fand in diesem Jahr am 20. und 21. Februar in Karlstadt am Main statt. Am zweiten Tag der Winterklausur begrüßte Prof. Dr. Walter Schober, Vorsitzender von Hochschule Bayern e.V., den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume und Amtschef Dr. Rolf-Dieter Jungk im Kreis der 19 Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW/TH). Die Mitglieder von Hochschule Bayern nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam mit dem Minister die Entwicklung der Hochschulen (HAW/TH) in den vergangenen Jahren zu reflektieren und einen Blick auf die zukünftigen Chancen und Herausforderungen zu werfen.</p>&#13;
<p><strong>Zunahme der Studierenden- und Studienanfängerzahlen an den HAWs/THs</strong></p>&#13;
<p>Entgegen dem bundesweiten Trend sinkender Studierendenzahlen, ist es den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen erneut gelungen, die Zahl ihrer Studierenden im Wintersemester 2023/24 auf mehr als 123.700 zu erhöhen. Im Bereich der Studienanfängerinnen und -Anfänger ist die Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert mit einem Plus von knapp acht Prozent sogar noch deutlicher ausgefallen. An der Hochschule Coburg liegt dieser Wert bei neun Prozent. „Die Entwicklung zeugt von der hohen Attraktivität des vielfältigen und praxisorientierten Studienangebots an unseren bayerischen HAWs/THs – auch im internationalen Umfeld,“ resümiert Schober. Insbesondere die Zahl der internationalen Studierenden und Studienanfänger hat an den Hochschulen (HAW/TH) deutlich zugenommen, was mit Blick auf die demografische Entwicklung und den sich verschärfenden Fachkräftemangel von hoher Bedeutung ist, aber auch wegen der höheren Betreuungsintensität internationaler Studierender mehr Ressourcen fordert. Die bayerischen HAWs/THs bilden in diesem Zusammenhang nicht nur die dringend benötigten hochqualifizierten Fachkräfte von morgen aus, sondern unterstützen durch die enge Partnerschaft mit regionalen Unternehmen sowie durch Sprach- und Integrationsangebote auch die Überführung der internationalen Studierenden in den bayerischen Arbeitsmarkt.</p>&#13;
<p><strong>Spitzenleistungen in Forschung, Entwicklung und Transfer</strong></p>&#13;
<p>Auch im Bereich von Forschung und Transfer konnten die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen Staatsminister Blume beim gemeinsamen Austausch beeindruckende Zahlen präsentieren. So hat sich das Drittmittelvolumen der HAWs/THs im MINT-Bereich im Jahr 2022 gegenüber dem Jahr 2018 um knapp 50 Prozent erhöht. Auch die Zahl der Ausgründungen, der eingeworbenen Stipendien, der Publikationen und der laufenden Promotionsvorhaben konnte deutlich gesteigert werden. Außerdem wurden über 300 Professorinnen und Professoren neu berufen. „Die Förderung der HAWs/THs im Rahmen der Hightech Agenda Bayern hat den Hochschulen gemeinsam mit den Neuerungen des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes neue Handlungsspielräume eröffnet – das zahlt sich nun aus,“ stellt Prof.&nbsp; Schober fest. Mit Blick auf die Zukunft der Hochschulen (HAW/TH) fährt er fort: „Damit die HAWs/THs ihren gesellschaftlichen Auftrag weiterhin in diesem Umfang erfüllen können und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Bayern gewahrt werden kann, ist eine aufgabenadäquate Finanzierung der HAWs/THs gerade in Zeiten knapperer Kassen ein Investment in Bayerns Zukunft.“</p>&#13;
<p>Staatsminister Markus Blume zeigte sich beeindruckt von der hervorragenden Entwicklung der Hochschulen (HAW/TH) und hob insbesondere die Bedeutung dieses Hochschultyps für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Bayern hervor: „Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen sind Talentschmieden und Innovationsmotoren. Sie sind DER Gamechanger gegen den Fachkräftemangel - sie nutzen die Chancen unserer Hightech Agenda Bayern optimal aus.“</p>&#13;
<p>In der Klausursitzung verabschiedeten die Präsidentinnen und Präsidenten auch das Ende letzten Jahres erarbeitete <a href="https://www.hochschule-bayern.de/fileadmin/daten/Positionspapiere/240226_Positionspapier_HSB_Hochschule_2030.pdf">Positionspapier „Hochschule 2030“</a>, welches die notwendige Entwicklung der HAWs/THs in den nächsten Jahren aufzeigt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/22-Winterklausur-1024x384.jpg"
                        fileSize="152444"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="384"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Die Wohlfühlgemeinde: Wie Marktrodach sich mit Hilfe der Hochschule neu erfindet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-wohlfuehlgemeinde-wie-marktrodach-sich-mit-hilfe-der-hochschule-neu-erfindet/</link>
                <pubDate>Tue, 27 Feb 2024 10:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-wohlfuehlgemeinde-wie-marktrodach-sich-mit-hilfe-der-hochschule-neu-erfindet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In der Wirtschaft wird Feelgood-Management genutzt, um Unternehmen für Mitarbeitende attraktiv zu machen. Dieses Konzept wurde in Marktrodach (Kreis Kronach) auf die Gemeinde übertragen: Hier hat Feelgood-Managerin Paula Smettane die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger im Blick. Die besondere Verbindung zwischen Menschen und Verwaltung entstand aus einem Projekt des Masterstudiengangs <a href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign </a>der Hochschule Coburg. Sie ist jetzt auch Thema eines Beitrags von TV Oberfranken.</em></p>&#13;
<p>Wie kann man neue Bürgerinnen und Bürger gut ins örtliche Leben integrieren? Wollen sie das überhaupt? Sind sie selbst schuld, wenn es nicht klappt, liegt es an den Alteingesessenen oder womöglich an beiden? In den vergangenen Jahren wurde es in Marktrodach schwieriger, Ehrenämter zu besetzen und Nachwuchs für die Vereinsarbeit zu finden. Wie überall. Aber woran liegt das – und vor allem: Was lässt sich dagegen unternehmen? Andreas Buckreus und Katja Wich aus der Marktrodacher Verwaltung wandten sich an den Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg am Kronacher Lucas-Cranach-Campus (LCC), um herauszufinden, wie das bürgerschaftliche Engagement und der Zusammenhalt verbessert werden können. Zentrale Frage war dabei das Verhältnis von Alteingesessenen und Zugezogenen. Im Projekt „Vom Bewohner zum aktiven Bürger" begleitete ein halbes Dutzend Studierende Marktrodach auf dem Weg zu einer lebendigen Mitmachgemeinde.</p>&#13;
<p><strong>Kreative Lösungen für die regionale Entwicklung</strong></p>&#13;
<p>„ZukunftsDesign - Innovation.Unternehmertum.Gestaltung“ ist ein berufsbegleitender Masterstudiengang in dem Studierende mit verschiedenen Bachelorabschlüssen gemeinsam in praktischen Projekten lernen. In kleinen Gruppen blicken sie mit ihren unterschiedlichen Perspektiven und Hintergründen auf das Thema, definieren die Zielrichtung und entwickeln kreative Lösungsansätze – jedes Semester aufs Neue in einem Projektteam. „Die Vielfalt macht den Charme aus“, erklärt Studiengangsleiter <a href="t3://page?uid=896">Prof. Dr. Christian Zagel</a>. „Bisher hatten wir 120 Projekte. Die Studierenden können in Welten eintauchen, in die man normalerweise keinen Einblick hat.“ Das öffnet den Geist – und in der Praxis lernen die Studierenden unter anderem Innovationsmethoden, die sie auch in ihr berufliches Umfeld übertragen können. Dabei dient der Studiengang auch der Regionalentwicklung: Kooperationen wie die mit Marktrodach halten die Region zukunftsfähig.</p>&#13;
<p><strong>Ziel: Bürgerinnen und Bürger aktivieren</strong></p>&#13;
<p>Im Sommersemester 2023 nahmen sich die Studierenden des Themas mit wissenschaftlichen Methoden an. Mit Hilfe von Befragungen fanden sie heraus, dass die Situation in Marktrodach ein wenig anders ist als zuerst angenommen. Die Gemeinde im Naturpark Frankenwald hat etwa 3700 Einwohner, herrliche Natur und sie blickt auf eine lange und spannende Geschichte der Flößerei und Holzwirtschaft zurück, die sich auch in den prächtigen Floßherrenhäusern spiegelt. Die Kreisstadt Kronach ist nur wenige Kilometer entfernt. „Unser Dorf ist wirklich superschön und ich liebe es, hier zu wohnen“, erklärte Tim Schmierer, der Jugendwart der Feuerwehr, den Studierenden. Die Menschen sind gerne hier – die Alteingesessenen genau wie die Zugezogenen. Die befürchtete Kluft wurde nicht festgestellt. Die Ausrichtung des Projektes verschob sich dadurch. Neue Zielrichtung war, herauszufinden, wie die Bürgerinnen und Bürger aktiver in die Gemeinde integriert werden können. Entscheidend war dabei die Frage, wo im Leben wichtige Berührungspunkte zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit ihrer Kommune sind – und wie diese verbessert werden können. „Für die Marktgemeinde ist dieser Blick von außen auf unser Gemeindeleben und das Miteinander in der Gemeinde ein großer Schatz“, sagt Katja Wich, Geschäftsstellenleiterin des Marktes Marktrodach.</p>&#13;
<p><strong>Mitmach-Gemeinde der Zukunft</strong></p>&#13;
<p>ZD-Studentin Jasmin Block berichtet, wie sich das Projekt entwickelte und wie dann Themen priorisiert wurden: Gefühlt Tausende Klebezettel, intensiver Austausch mit dem Projektpartner und viel Lachen. ZukunftsDesign mache einfach Spaß. „Ich studiere das, weil ich mich weiterentwickeln will: fachlich, aber auch persönlich.“ Aus den obersten Prioritäten ergab sich die neue Position der Marktrodacher Feelgood-Managerin, die mit Paula Smettane besetzt wurde. Sie hatte das Projekt vorher als Auszubildende in der Verwaltung mitbegleitet. Die Gruppe des Studiengangs ZukunftsDesign überreichten der Gemeinde zusätzlich ein „buntes Potpourri an weiteren Ideen und Ansätzen, seine Bürger immer wieder zu aktivieren“. Und damit ging es richtig los. Die ersten drei Aktionen werden 2024 unter Federführung der neuen Feelgood-Managerin Paula Smettane starten. Geplant sind Kino-Veranstaltungen für Jugendliche, ein Austausch in lockerer Atmosphäre beim gemeinsamen Frühstück für Unternehmerinnen und Unternehmer und eine Schnitzeljagd, an der sich unter anderem die Vereine beteiligen. Eingeladen werden alle Bürgerinnen und Bürger. Marktrodach geht als Mitmach-Gemeinde in die Zukunft.</p>&#13;
<p><strong>Fernseh-Beitrag</strong></p>&#13;
<p>Über dieses besondere Projekt gibt es jetzt auch einen Filmbeitrag von TV Oberfranken: Zu sehen am Mittwoch, 28. Februar, im Magazin „4you" | Kabel: 18.30 Uhr | FrankenPlus: 19.30 Uhr | oder in der Mediathek.</p>&#13;
<p><strong>Fürs Studium anmelden</strong></p>&#13;
<p>Wer sich für ZukunftsDesign oder einen anderen zukunftsträchtigen Studiengang anmelden möchte,<a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language="> klickt hier weiter</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In der Wirtschaft wird Feelgood-Management genutzt, um Unternehmen für Mitarbeitende attraktiv zu machen. Dieses Konzept wurde in Marktrodach (Kreis Kronach) auf die Gemeinde übertragen: Hier hat Feelgood-Managerin Paula Smettane die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger im Blick. Die besondere Verbindung zwischen Menschen und Verwaltung entstand aus einem Projekt des Masterstudiengangs <a href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign </a>der Hochschule Coburg. Sie ist jetzt auch Thema eines Beitrags von TV Oberfranken.</em></p>&#13;
<p>Wie kann man neue Bürgerinnen und Bürger gut ins örtliche Leben integrieren? Wollen sie das überhaupt? Sind sie selbst schuld, wenn es nicht klappt, liegt es an den Alteingesessenen oder womöglich an beiden? In den vergangenen Jahren wurde es in Marktrodach schwieriger, Ehrenämter zu besetzen und Nachwuchs für die Vereinsarbeit zu finden. Wie überall. Aber woran liegt das – und vor allem: Was lässt sich dagegen unternehmen? Andreas Buckreus und Katja Wich aus der Marktrodacher Verwaltung wandten sich an den Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg am Kronacher Lucas-Cranach-Campus (LCC), um herauszufinden, wie das bürgerschaftliche Engagement und der Zusammenhalt verbessert werden können. Zentrale Frage war dabei das Verhältnis von Alteingesessenen und Zugezogenen. Im Projekt „Vom Bewohner zum aktiven Bürger" begleitete ein halbes Dutzend Studierende Marktrodach auf dem Weg zu einer lebendigen Mitmachgemeinde.</p>&#13;
<p><strong>Kreative Lösungen für die regionale Entwicklung</strong></p>&#13;
<p>„ZukunftsDesign - Innovation.Unternehmertum.Gestaltung“ ist ein berufsbegleitender Masterstudiengang in dem Studierende mit verschiedenen Bachelorabschlüssen gemeinsam in praktischen Projekten lernen. In kleinen Gruppen blicken sie mit ihren unterschiedlichen Perspektiven und Hintergründen auf das Thema, definieren die Zielrichtung und entwickeln kreative Lösungsansätze – jedes Semester aufs Neue in einem Projektteam. „Die Vielfalt macht den Charme aus“, erklärt Studiengangsleiter <a href="t3://page?uid=896">Prof. Dr. Christian Zagel</a>. „Bisher hatten wir 120 Projekte. Die Studierenden können in Welten eintauchen, in die man normalerweise keinen Einblick hat.“ Das öffnet den Geist – und in der Praxis lernen die Studierenden unter anderem Innovationsmethoden, die sie auch in ihr berufliches Umfeld übertragen können. Dabei dient der Studiengang auch der Regionalentwicklung: Kooperationen wie die mit Marktrodach halten die Region zukunftsfähig.</p>&#13;
<p><strong>Ziel: Bürgerinnen und Bürger aktivieren</strong></p>&#13;
<p>Im Sommersemester 2023 nahmen sich die Studierenden des Themas mit wissenschaftlichen Methoden an. Mit Hilfe von Befragungen fanden sie heraus, dass die Situation in Marktrodach ein wenig anders ist als zuerst angenommen. Die Gemeinde im Naturpark Frankenwald hat etwa 3700 Einwohner, herrliche Natur und sie blickt auf eine lange und spannende Geschichte der Flößerei und Holzwirtschaft zurück, die sich auch in den prächtigen Floßherrenhäusern spiegelt. Die Kreisstadt Kronach ist nur wenige Kilometer entfernt. „Unser Dorf ist wirklich superschön und ich liebe es, hier zu wohnen“, erklärte Tim Schmierer, der Jugendwart der Feuerwehr, den Studierenden. Die Menschen sind gerne hier – die Alteingesessenen genau wie die Zugezogenen. Die befürchtete Kluft wurde nicht festgestellt. Die Ausrichtung des Projektes verschob sich dadurch. Neue Zielrichtung war, herauszufinden, wie die Bürgerinnen und Bürger aktiver in die Gemeinde integriert werden können. Entscheidend war dabei die Frage, wo im Leben wichtige Berührungspunkte zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit ihrer Kommune sind – und wie diese verbessert werden können. „Für die Marktgemeinde ist dieser Blick von außen auf unser Gemeindeleben und das Miteinander in der Gemeinde ein großer Schatz“, sagt Katja Wich, Geschäftsstellenleiterin des Marktes Marktrodach.</p>&#13;
<p><strong>Mitmach-Gemeinde der Zukunft</strong></p>&#13;
<p>ZD-Studentin Jasmin Block berichtet, wie sich das Projekt entwickelte und wie dann Themen priorisiert wurden: Gefühlt Tausende Klebezettel, intensiver Austausch mit dem Projektpartner und viel Lachen. ZukunftsDesign mache einfach Spaß. „Ich studiere das, weil ich mich weiterentwickeln will: fachlich, aber auch persönlich.“ Aus den obersten Prioritäten ergab sich die neue Position der Marktrodacher Feelgood-Managerin, die mit Paula Smettane besetzt wurde. Sie hatte das Projekt vorher als Auszubildende in der Verwaltung mitbegleitet. Die Gruppe des Studiengangs ZukunftsDesign überreichten der Gemeinde zusätzlich ein „buntes Potpourri an weiteren Ideen und Ansätzen, seine Bürger immer wieder zu aktivieren“. Und damit ging es richtig los. Die ersten drei Aktionen werden 2024 unter Federführung der neuen Feelgood-Managerin Paula Smettane starten. Geplant sind Kino-Veranstaltungen für Jugendliche, ein Austausch in lockerer Atmosphäre beim gemeinsamen Frühstück für Unternehmerinnen und Unternehmer und eine Schnitzeljagd, an der sich unter anderem die Vereine beteiligen. Eingeladen werden alle Bürgerinnen und Bürger. Marktrodach geht als Mitmach-Gemeinde in die Zukunft.</p>&#13;
<p><strong>Fernseh-Beitrag</strong></p>&#13;
<p>Über dieses besondere Projekt gibt es jetzt auch einen Filmbeitrag von TV Oberfranken: Zu sehen am Mittwoch, 28. Februar, im Magazin „4you" | Kabel: 18.30 Uhr | FrankenPlus: 19.30 Uhr | oder in der Mediathek.</p>&#13;
<p><strong>Fürs Studium anmelden</strong></p>&#13;
<p>Wer sich für ZukunftsDesign oder einen anderen zukunftsträchtigen Studiengang anmelden möchte,<a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language="> klickt hier weiter</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/21-ZD-Marktrodach01-1024x733.jpg"
                        fileSize="122734"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="733"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/21-ZD-Marktrodach02-1024x747.jpg"
                        fileSize="108397"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="747"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/21-ZD-Marktrodach03-1024x672.jpg"
                        fileSize="117160"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="672"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/21-ZD-Marktrodach04-1024x640.jpg"
                        fileSize="140023"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="640"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Perfect match: Diese Themen verbinden Forschende und Fachleute aus der Industrie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/perfect-match-diese-themen-verbinden-forschende-und-fachleute-aus-der-industrie/</link>
                <pubDate>Mon, 26 Feb 2024 10:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/perfect-match-diese-themen-verbinden-forschende-und-fachleute-aus-der-industrie/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Elektrotechnik und Informatik sowie Automobiltechnik und Maschinenbau: Bei gemeinsamen Workshops der Hochschule Coburg und des Automobilzulieferers Brose wurden 30 thematische Übereinstimmungen identifiziert. &nbsp;Jetzt geht es darum, Kooperationsformate zu finden, um die regionale Automobilindustrie mit wissenschaftlichen Impulsen zu unterstützen.</em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg und Brose wollen ihre langjährige und bereits sehr enge Zusammenarbeit noch weiter ausbauen. Und wie? Durch Matchmaking! Der Begriff kommt aus dem Englischen und beschreibt den Prozess, die passenden Personen, zum Beispiel Geschäfts- und Kooperationspartner, miteinander zu vernetzen. Deshalb fanden Anfang Februar drei Workshops am Campus Friedrich Streib statt. Mit dem Ziel Expertinnen und Experten aus dem Unternehmen und Forschende, die sich mit den gleichen thematischen Schwerpunkten auseinandersetzen, zusammenzubringen. Das ist in gleich 30 Fällen gelungen.</p>&#13;
<p><strong>Das sind die nächsten Schritte</strong></p>&#13;
<p>Beim ersten Workshop ging es um Automotive, beim zweiten Workshop standen die Themen Produktion, Industrie 4.0 und KI im Fokus. Zuletzt haben sich die Teilnehmenden zu den Schwerpunkten Elektro- und Informationstechnik und Informatik ausgetauscht. Die Themen wurden bei den Workshops zunächst vorgestellt und anschließend gemeinsam von den Professor:innen der Hochschule und den Expert:innen von Brose diskutiert.</p>&#13;
<p>Die beiden Dekane <a href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Alexander Rost</a> von der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> und <a href="t3://page?uid=1028">Prof Dr. Jochen Merhof</a> von der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> fungierten dabei als Matchmaker: Sie moderierten die Workshops und unterstützten dabei, das passende Match zu finden. Die Expertinnen und Experten von Brose und der Hochschule, zwischen denen es ein Match gibt, werden die gemeinsamen Themenfelder vertiefen und passende Kooperationsformate identifizieren.</p>&#13;
<p>Nach dem Austausch im Senatssaal stand für die Teilnehmenden am dritten Workshoptag noch eine Führung durch das IT- und Medienzentrum und einige Labore der Hochschule, unter anderem das Labor für Computermesstechnik und das Labor für Mikrocomputer, auf dem Programm. Ein Teil der Workshop-Teilnehmenden hat früher selbst an der Hochschule studiert, erinnerte sich beim Rundgang an schöne Zeiten und entdeckte dabei auch viel Neues.</p>&#13;
<p><strong>Viele gemeinsame Themen und Kontaktpunkte</strong></p>&#13;
<p>Johannes Schulz, Leiter Vorentwicklung bei Brose, hat die drei Workshops zusammen mit Verena Blume vom Referat Transfer &amp; Entrepreneurship organisiert und ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis „Ich bin beeindruckt von der Vielzahl neuer Themen und Kontaktpunkte, die wir gemeinsam herausgearbeitet haben“, sagte er. Nun gelte es über die Vernetzung hinaus fachlich noch tiefer einzusteigen und so eine langfristige Zusammenarbeit auszubauen.</p>&#13;
<p>Auch Verena Blume, die bei der Anbahnung von Kooperationen zwischen Externen und unserer Hochschule unterstützt und den Workshop organisiert hat, zieht eine positive Bilanz: „Trotz der bereits sehr guten und langjährigen gemeinsamen Kontakte konnten wir bei den Workshops weitere Themenfelder identifizieren, die wir nun gemeinsam angehen können. It’s a perfect match!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Elektrotechnik und Informatik sowie Automobiltechnik und Maschinenbau: Bei gemeinsamen Workshops der Hochschule Coburg und des Automobilzulieferers Brose wurden 30 thematische Übereinstimmungen identifiziert. &nbsp;Jetzt geht es darum, Kooperationsformate zu finden, um die regionale Automobilindustrie mit wissenschaftlichen Impulsen zu unterstützen.</em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg und Brose wollen ihre langjährige und bereits sehr enge Zusammenarbeit noch weiter ausbauen. Und wie? Durch Matchmaking! Der Begriff kommt aus dem Englischen und beschreibt den Prozess, die passenden Personen, zum Beispiel Geschäfts- und Kooperationspartner, miteinander zu vernetzen. Deshalb fanden Anfang Februar drei Workshops am Campus Friedrich Streib statt. Mit dem Ziel Expertinnen und Experten aus dem Unternehmen und Forschende, die sich mit den gleichen thematischen Schwerpunkten auseinandersetzen, zusammenzubringen. Das ist in gleich 30 Fällen gelungen.</p>&#13;
<p><strong>Das sind die nächsten Schritte</strong></p>&#13;
<p>Beim ersten Workshop ging es um Automotive, beim zweiten Workshop standen die Themen Produktion, Industrie 4.0 und KI im Fokus. Zuletzt haben sich die Teilnehmenden zu den Schwerpunkten Elektro- und Informationstechnik und Informatik ausgetauscht. Die Themen wurden bei den Workshops zunächst vorgestellt und anschließend gemeinsam von den Professor:innen der Hochschule und den Expert:innen von Brose diskutiert.</p>&#13;
<p>Die beiden Dekane <a href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Alexander Rost</a> von der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> und <a href="t3://page?uid=1028">Prof Dr. Jochen Merhof</a> von der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> fungierten dabei als Matchmaker: Sie moderierten die Workshops und unterstützten dabei, das passende Match zu finden. Die Expertinnen und Experten von Brose und der Hochschule, zwischen denen es ein Match gibt, werden die gemeinsamen Themenfelder vertiefen und passende Kooperationsformate identifizieren.</p>&#13;
<p>Nach dem Austausch im Senatssaal stand für die Teilnehmenden am dritten Workshoptag noch eine Führung durch das IT- und Medienzentrum und einige Labore der Hochschule, unter anderem das Labor für Computermesstechnik und das Labor für Mikrocomputer, auf dem Programm. Ein Teil der Workshop-Teilnehmenden hat früher selbst an der Hochschule studiert, erinnerte sich beim Rundgang an schöne Zeiten und entdeckte dabei auch viel Neues.</p>&#13;
<p><strong>Viele gemeinsame Themen und Kontaktpunkte</strong></p>&#13;
<p>Johannes Schulz, Leiter Vorentwicklung bei Brose, hat die drei Workshops zusammen mit Verena Blume vom Referat Transfer &amp; Entrepreneurship organisiert und ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis „Ich bin beeindruckt von der Vielzahl neuer Themen und Kontaktpunkte, die wir gemeinsam herausgearbeitet haben“, sagte er. Nun gelte es über die Vernetzung hinaus fachlich noch tiefer einzusteigen und so eine langfristige Zusammenarbeit auszubauen.</p>&#13;
<p>Auch Verena Blume, die bei der Anbahnung von Kooperationen zwischen Externen und unserer Hochschule unterstützt und den Workshop organisiert hat, zieht eine positive Bilanz: „Trotz der bereits sehr guten und langjährigen gemeinsamen Kontakte konnten wir bei den Workshops weitere Themenfelder identifizieren, die wir nun gemeinsam angehen können. It’s a perfect match!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/16-Brose_3-1024x682.jpg"
                        fileSize="115264"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/16-Brose_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="131207"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/16-Brose_5-1024x683.jpg"
                        fileSize="142827"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Auftakt des gemeinsamen Promotionszentrums “Nachhaltige und Intelligente Systeme”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auftakt-des-gemeinsamen-promotionszentrums-nachhaltige-und-intelligente-systeme/</link>
                <pubDate>Fri, 23 Feb 2024 08:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auftakt-des-gemeinsamen-promotionszentrums-nachhaltige-und-intelligente-systeme/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>An einer Hochschule den Doktortitel erwerben: Das ist in einem Promotionszentrum möglich. In Coburg ist bereits das eigenständige Promotionszentrum Analytics4Health an den Start gegangen. Nun folgt das gemeinsame Promotionszentrum „Nachhaltige und Intelligente Systeme (NISys)“. Hier arbeiten die Hochschulen Coburg, Würzburg-Schweinfurt und Aschaffenburg eng zusammen. Das Auftakttreffen hat in Würzburg stattgefunden.</em></p>&#13;
<p>Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule Coburg, der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) und der Technischen Hochschule Aschaffenburg haben sich zum Auftakt in Würzburg getroffen. Inzwischen hat auch die Interimsleitung ihre Arbeit aufgenommen. Mit dem Promotionszentrum bieten die drei Hochschulen erstmals die Möglichkeit für Masterabsolventinnen und -absolventen, ohne Kooperation mit einer Universität zu promovieren. „Wir freuen uns sehr, nun die höchste akademische Qualifikationsstufe an unserer Hochschule ermöglichen zu können. Wir vertiefen damit die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Aschaffenburg und der Hochschule Coburg in verschiedenen Feldern der Lehre und Forschung nun im Promotionszentrum, betont Prof. Dr. Robert Greber, Präsident der THWS.</p>&#13;
<p><strong>Anwendungsbezogene Forschung</strong></p>&#13;
<p>„Durch den Ausbau der etablierten Kooperation unserer drei fränkischen Hochschulen können Synergien in den drängenden Forschungs- und Zukunftsfragen nachhaltiger Systeme auf Basis intelligenter Methoden und Technologien noch stärker als bisher genutzt werden“, sagt <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule Coburg. „Mit der Unterstützung des Freistaates erwarten wir wegweisende Beiträge zur gesamtgesellschaftlichen Transformation hin zu einem schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen.“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Klaus Zindler, Vizepräsident Forschung und Transfer der Technischen Hochschule Aschaffenburg ergänzt: „Das gemeinsame Promotionszentrum für ,Nachhaltige und Intelligente Systeme‘ (NISys) wird maßgeblich dazu beitragen, die Zusammenarbeit der TH Würzburg-Schweinfurt, der Hochschule Coburg und der TH Aschaffenburg im Bereich der anwendungsbezogenen Forschung weiter auszubauen. Es bietet den Promovierenden ein durch hochwertige Forschung, konsequenten Anwendungsbezug und enge Betreuung geprägtes wissenschaftliches Umfeld, welches eine große Zahl eigener und externer Absolventinnen und Absolventen ansprechen wird.“</p>&#13;
<p><strong>Interimsleitung startet</strong></p>&#13;
<p>Beim Auftakttreffen wurden nun die entscheidenden Weichen für einen baldigen Start des Promotionszentrums geschaffen. Zum einen wurden die Eckpunkte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit vereinbart, zum anderen wurden operative Prozesse abgestimmt. Bis zur ersten Mitgliederversammlung wird das Promotionszentrum durch eine Interimsleitung geführt. Diese übernimmt Prof. Dr. Jürgen Hartmann der THWS gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Christiane Thielemann von der Technischen Hochschule Aschaffenburg und <a href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl</a> von der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Im interdisziplinären Promotionszentrum NISys können Nachwuchsforschende ihre Promotionsthemen in einem der drei Anwendungsfelder bearbeiten: Energie- und Infrastruktursysteme, Mobilität, Produktion und Materialien.</p>&#13;
<p>Als Abschluss ist der Doktor der Ingenieurwissenschaften (Dr.-Ing.) vorgesehen. Die Promovierenden können jeweils an einer der drei beteiligten Hochschulen angesiedelt sein und dort betreut werden. Sie durchlaufen ein Qualifizierungsprogramm in vier Modulen: Hochschulübergreifende außerfachliche Qualifizierung, Fachliche Qualifizierung in den Anwendungsfeldern des Promotionszentrums, Vernetzung innerhalb und außerhalb des Promotionszentrums, außerdem Internationalisierung.</p>&#13;
<p>Dr. Christian Lengl, Leiter des Campus Angewandte Forschung an der THWS, sagt: „An der THWS wird das Promotionszentrum unter dem Dach des THWS Graduiertenzentrums eng verknüpft sein mit unseren Serviceangeboten für Nachwuchsforschende insgesamt.“ Damit könne auch der fachübergreifende Austausch mit kooperativ Promovierenden angeregt werden.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum konkreten Startzeitpunkt des Promotionszentrums sowie den Anforderungen zur Aufnahme von Mitgliedern werden auf der Informationsseite des Promotionszentrums bekannt gegeben: <a href="http://www.thws.de/promotionszentrum-nisys">www.thws.de/promotionszentrum-nisys</a></p>&#13;
<p>Weitere Informationen zur Promotion an der Hochschule Coburg gibt es hier: <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/promotion/wege-zur-promotion.html">Wege zur Promotion :: Hochschule Coburg (hs-coburg.de)</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>An einer Hochschule den Doktortitel erwerben: Das ist in einem Promotionszentrum möglich. In Coburg ist bereits das eigenständige Promotionszentrum Analytics4Health an den Start gegangen. Nun folgt das gemeinsame Promotionszentrum „Nachhaltige und Intelligente Systeme (NISys)“. Hier arbeiten die Hochschulen Coburg, Würzburg-Schweinfurt und Aschaffenburg eng zusammen. Das Auftakttreffen hat in Würzburg stattgefunden.</em></p>&#13;
<p>Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule Coburg, der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) und der Technischen Hochschule Aschaffenburg haben sich zum Auftakt in Würzburg getroffen. Inzwischen hat auch die Interimsleitung ihre Arbeit aufgenommen. Mit dem Promotionszentrum bieten die drei Hochschulen erstmals die Möglichkeit für Masterabsolventinnen und -absolventen, ohne Kooperation mit einer Universität zu promovieren. „Wir freuen uns sehr, nun die höchste akademische Qualifikationsstufe an unserer Hochschule ermöglichen zu können. Wir vertiefen damit die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Aschaffenburg und der Hochschule Coburg in verschiedenen Feldern der Lehre und Forschung nun im Promotionszentrum, betont Prof. Dr. Robert Greber, Präsident der THWS.</p>&#13;
<p><strong>Anwendungsbezogene Forschung</strong></p>&#13;
<p>„Durch den Ausbau der etablierten Kooperation unserer drei fränkischen Hochschulen können Synergien in den drängenden Forschungs- und Zukunftsfragen nachhaltiger Systeme auf Basis intelligenter Methoden und Technologien noch stärker als bisher genutzt werden“, sagt <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule Coburg. „Mit der Unterstützung des Freistaates erwarten wir wegweisende Beiträge zur gesamtgesellschaftlichen Transformation hin zu einem schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen.“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Klaus Zindler, Vizepräsident Forschung und Transfer der Technischen Hochschule Aschaffenburg ergänzt: „Das gemeinsame Promotionszentrum für ,Nachhaltige und Intelligente Systeme‘ (NISys) wird maßgeblich dazu beitragen, die Zusammenarbeit der TH Würzburg-Schweinfurt, der Hochschule Coburg und der TH Aschaffenburg im Bereich der anwendungsbezogenen Forschung weiter auszubauen. Es bietet den Promovierenden ein durch hochwertige Forschung, konsequenten Anwendungsbezug und enge Betreuung geprägtes wissenschaftliches Umfeld, welches eine große Zahl eigener und externer Absolventinnen und Absolventen ansprechen wird.“</p>&#13;
<p><strong>Interimsleitung startet</strong></p>&#13;
<p>Beim Auftakttreffen wurden nun die entscheidenden Weichen für einen baldigen Start des Promotionszentrums geschaffen. Zum einen wurden die Eckpunkte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit vereinbart, zum anderen wurden operative Prozesse abgestimmt. Bis zur ersten Mitgliederversammlung wird das Promotionszentrum durch eine Interimsleitung geführt. Diese übernimmt Prof. Dr. Jürgen Hartmann der THWS gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Christiane Thielemann von der Technischen Hochschule Aschaffenburg und <a href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl</a> von der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Im interdisziplinären Promotionszentrum NISys können Nachwuchsforschende ihre Promotionsthemen in einem der drei Anwendungsfelder bearbeiten: Energie- und Infrastruktursysteme, Mobilität, Produktion und Materialien.</p>&#13;
<p>Als Abschluss ist der Doktor der Ingenieurwissenschaften (Dr.-Ing.) vorgesehen. Die Promovierenden können jeweils an einer der drei beteiligten Hochschulen angesiedelt sein und dort betreut werden. Sie durchlaufen ein Qualifizierungsprogramm in vier Modulen: Hochschulübergreifende außerfachliche Qualifizierung, Fachliche Qualifizierung in den Anwendungsfeldern des Promotionszentrums, Vernetzung innerhalb und außerhalb des Promotionszentrums, außerdem Internationalisierung.</p>&#13;
<p>Dr. Christian Lengl, Leiter des Campus Angewandte Forschung an der THWS, sagt: „An der THWS wird das Promotionszentrum unter dem Dach des THWS Graduiertenzentrums eng verknüpft sein mit unseren Serviceangeboten für Nachwuchsforschende insgesamt.“ Damit könne auch der fachübergreifende Austausch mit kooperativ Promovierenden angeregt werden.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum konkreten Startzeitpunkt des Promotionszentrums sowie den Anforderungen zur Aufnahme von Mitgliedern werden auf der Informationsseite des Promotionszentrums bekannt gegeben: <a href="http://www.thws.de/promotionszentrum-nisys">www.thws.de/promotionszentrum-nisys</a></p>&#13;
<p>Weitere Informationen zur Promotion an der Hochschule Coburg gibt es hier: <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/promotion/wege-zur-promotion.html">Wege zur Promotion :: Hochschule Coburg (hs-coburg.de)</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/18-Auftakt_Promotionszentrum_NISys-1024x683.jpg"
                        fileSize="189692"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hüftprothesen-Lockerungen: Coburger Student wirbt 150.000 Euro für Forschung ein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hueftprothesen-lockerungen-coburger-student-wirbt-150-000-euro-fuer-forschung-ein/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Feb 2024 11:50:13 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://www.hs-coburg.de/news//</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundesforschungsministeriums (BMBF) hat ein neues Format, um Innovationen aus der Forschung schneller in die Praxis zu bringen: Für DATIpilot gab es deutschlandweit etwa 3000 Bewerbungen. </em><em>D</em><em>as Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg</em><em> war mit seiner Idee erfolgreich und </em><em>erhält 150.000 Euro Förderung. Master-Student Jan Lützelberger und Prof. Dr. Klaus Drese von der Hochschule Coburg überzeugten mit „UltraHip“, einer Sensorik zur Früherkennung von Hüftprothesen-Lockerungen mithilfe von Ultraschall. </em>

Zwei Millimeter sind zu viel. „Das ist wie ein dicker Pappkarton“, sagt Jan Lützelberger. Aber erst wenn ein so dicker Spalt zwischen Hüftprothese und Knochen klafft, wird das Problem auf dem Röntgenbild deutlich sichtbar. „Mit unserem neuen, ultraschallbasierten Verfahren können wir im Mikrometerbereich messen. Eine Prothesenlockerung wird auf diese Weise schon erkannt, wenn der Spalt nur so dünn ist wie ein Blatt Papier.“ Die frühzeitige Diagnose hat das Potenzial, Schmerzen, Komplikationen beim Folgeeingriff und stärkere Knochenschädigungen zu vermeiden. Lützelberger hat das neue Messverfahren im Rahmen seiner Bachelorarbeit am Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) entwickelt. Der Sonneberger hat Technische Physik an der Hochschule Coburg studiert und suchte ein praxisnahes Abschlussarbeitsthema. Angewandte Forschung ist ihm wichtig. Er wollte „etwas, das auch den Menschen hilft. Und jeder kennt doch jemanden, der eine künstliche Hüfte hat.“

Der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks ist einer der häufigsten medizinischen Eingriffe in Deutschland. Eine Routine-OP: Ins weiche Mark im Inneren des Oberschenkelknochens wird ein metallischer Prothesenschaft geschlagen. Als Gelenk wird darauf eine Kugel geschraubt, die wiederum mit einer Pfanne im Becken verbunden wird. Im Oberschenkel bildet sich dann neuer Knochen, der den Prothesenschaft umschließt und die Prothese hält. „Cool, oder? Was der menschliche Körper alles kann, ist - “, Jan Lützelberger schüttelt den Kopf, in seinen Augen strahlt Begeisterung: „einfach Wahnsinn!“ Eine künstliche Hüfte ist eine geniale Verbindung von Körper und Technik. Aber sie hält nicht ewig. Mal liegt es an einer bakteriellen Infektion, mal ist‘s einfach Abnutzung: Irgendwann lockert sich das Implantat. Klassische medizinische Verfahren wie Röntgen oder CT sind nicht geeignet, um das frühzeitig festzustellen. Deshalb kamen Ärzte des Regiomed-Klinikum Coburg mit dem ISAT ins Gespräch. Dr. Alexander Franck, Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, unterstützt das UltraHip-Team schon lange mit seiner medizinischen Expertise.
<h4>Eine Bachelorarbeit erregt Aufsehen</h4>
ISAT-Leiter Prof. Dr. Klaus Drese berichtet, dass bereits 2017 die Idee entstand, den Abstand zwischen Hüftprothese und Knochen mithilfe von Schallwellen zu ermitteln. „Ursprünglich gab es den Ansatz, mit sogenannten geführten Wellen zu arbeiten. Auf die jetzige Methodik sind wir über andere Projekte gestoßen“, erklärt Drese. Auf den Oberschenkel wird ein Schallwandler aufgesetzt, ein Gerät, das etwa die Größe und Form eines Lippenstiftes hat. Es sendet und empfängt Schallwellen. Fleisch, Knochen, Spalt, Metall: Jede Schicht verändert die Schallwellen und genau diese Veränderung wird per Software ausgewertet, um punktgenaue Informationen über den Spalt zu erhalten – wie dick er ist und was sich darin befindet. „In dem Thema steckte eine große Chance.“ Drese nickt seinem Studenten dabei anerkennend zu. Jan Lützelberger hat die Chance genutzt.

Die Ergebnisse seiner Bachelorarbeit wurden vergangenes Jahr bereits in einem bedeutenden wissenschaftlichen Fachmagazin, dem Journal Sensors, veröffentlicht, er präsentierte sie auch schon auf einer Konferenz. Im März wird ihn die <em>Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) den Georg-Simon-Ohm-Preis feierlich überreichen. Viel Ansehen für einen 24-jährigen Nachwuchs-Wissenschaftler. </em>„Ich habe viele verschiedene Aspekte mitbekommen“, erzählt er. Medizinerinnen und Mediziner denken anders als Physiker oder Physikerinnen. „Und die Firmen haben wieder einen ganz anderen Fokus. Durch die Anwendungsnähe am ISAT fühle ich mich einfach fitter als wenn ich alles im Studium nur theoretisch gelernt hätte.“ Seit dem Bachelorabschluss studiert er Simulation und Test an der Hochschule Coburg und schreibt jetzt schon an seiner Masterarbeit zur neuen Ultraschall-Messtechnik.

<strong>Industriepartner gesucht</strong>

Drese erklärt: „Ziel ist, die Technologie so weiterzuführen, dass sie zu einer Firma transferiert werden kann. Wir suchen einen Industriepartner.“ Für die Weiterentwicklung gibt es nun schon einmal 18 Monate lang Unterstützung durch die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundesforschungsministeriums. Das neue Konzept DATIpilot soll gute Ideen und Forschungsleistungen schneller zu den Unternehmen und zu den Menschen bringen. Von 3000 eingereichten Projekten wurden 600 dazu eingeladen, ihre Idee im Rahmen eines Pitch-Vortrags auf der Bühne zu präsentieren – bei 23 Veranstaltungen zwischen November 2023 und März 2024 in verschiedenen deutschen Städten. Wer eingeladen ist, gehört automatisch auch zur Jury, die entscheidet, welche Projekte eine Förderung erhalten. Mit dem besonders innovativen Gedanken, dem hohen gesellschaftlichen Nutzen, einer passenden Umsetzungsstrategie und einem mitreißenden Pitch konnte „UltraHip – Nicht-Invasives Ultraschall-Messverfahren zur Frühdiagnostik der Lockerung bei Hüftprothesen“ das Publikum überzeugen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundesforschungsministeriums (BMBF) hat ein neues Format, um Innovationen aus der Forschung schneller in die Praxis zu bringen: Für DATIpilot gab es deutschlandweit etwa 3000 Bewerbungen. </em><em>D</em><em>as Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg</em><em> war mit seiner Idee erfolgreich und </em><em>erhält 150.000 Euro Förderung. Master-Student Jan Lützelberger und Prof. Dr. Klaus Drese von der Hochschule Coburg überzeugten mit „UltraHip“, einer Sensorik zur Früherkennung von Hüftprothesen-Lockerungen mithilfe von Ultraschall. </em>

Zwei Millimeter sind zu viel. „Das ist wie ein dicker Pappkarton“, sagt Jan Lützelberger. Aber erst wenn ein so dicker Spalt zwischen Hüftprothese und Knochen klafft, wird das Problem auf dem Röntgenbild deutlich sichtbar. „Mit unserem neuen, ultraschallbasierten Verfahren können wir im Mikrometerbereich messen. Eine Prothesenlockerung wird auf diese Weise schon erkannt, wenn der Spalt nur so dünn ist wie ein Blatt Papier.“ Die frühzeitige Diagnose hat das Potenzial, Schmerzen, Komplikationen beim Folgeeingriff und stärkere Knochenschädigungen zu vermeiden. Lützelberger hat das neue Messverfahren im Rahmen seiner Bachelorarbeit am Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) entwickelt. Der Sonneberger hat Technische Physik an der Hochschule Coburg studiert und suchte ein praxisnahes Abschlussarbeitsthema. Angewandte Forschung ist ihm wichtig. Er wollte „etwas, das auch den Menschen hilft. Und jeder kennt doch jemanden, der eine künstliche Hüfte hat.“

Der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks ist einer der häufigsten medizinischen Eingriffe in Deutschland. Eine Routine-OP: Ins weiche Mark im Inneren des Oberschenkelknochens wird ein metallischer Prothesenschaft geschlagen. Als Gelenk wird darauf eine Kugel geschraubt, die wiederum mit einer Pfanne im Becken verbunden wird. Im Oberschenkel bildet sich dann neuer Knochen, der den Prothesenschaft umschließt und die Prothese hält. „Cool, oder? Was der menschliche Körper alles kann, ist - “, Jan Lützelberger schüttelt den Kopf, in seinen Augen strahlt Begeisterung: „einfach Wahnsinn!“ Eine künstliche Hüfte ist eine geniale Verbindung von Körper und Technik. Aber sie hält nicht ewig. Mal liegt es an einer bakteriellen Infektion, mal ist‘s einfach Abnutzung: Irgendwann lockert sich das Implantat. Klassische medizinische Verfahren wie Röntgen oder CT sind nicht geeignet, um das frühzeitig festzustellen. Deshalb kamen Ärzte des Regiomed-Klinikum Coburg mit dem ISAT ins Gespräch. Dr. Alexander Franck, Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, unterstützt das UltraHip-Team schon lange mit seiner medizinischen Expertise.
<h4>Eine Bachelorarbeit erregt Aufsehen</h4>
ISAT-Leiter Prof. Dr. Klaus Drese berichtet, dass bereits 2017 die Idee entstand, den Abstand zwischen Hüftprothese und Knochen mithilfe von Schallwellen zu ermitteln. „Ursprünglich gab es den Ansatz, mit sogenannten geführten Wellen zu arbeiten. Auf die jetzige Methodik sind wir über andere Projekte gestoßen“, erklärt Drese. Auf den Oberschenkel wird ein Schallwandler aufgesetzt, ein Gerät, das etwa die Größe und Form eines Lippenstiftes hat. Es sendet und empfängt Schallwellen. Fleisch, Knochen, Spalt, Metall: Jede Schicht verändert die Schallwellen und genau diese Veränderung wird per Software ausgewertet, um punktgenaue Informationen über den Spalt zu erhalten – wie dick er ist und was sich darin befindet. „In dem Thema steckte eine große Chance.“ Drese nickt seinem Studenten dabei anerkennend zu. Jan Lützelberger hat die Chance genutzt.

Die Ergebnisse seiner Bachelorarbeit wurden vergangenes Jahr bereits in einem bedeutenden wissenschaftlichen Fachmagazin, dem Journal Sensors, veröffentlicht, er präsentierte sie auch schon auf einer Konferenz. Im März wird ihn die <em>Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) den Georg-Simon-Ohm-Preis feierlich überreichen. Viel Ansehen für einen 24-jährigen Nachwuchs-Wissenschaftler. </em>„Ich habe viele verschiedene Aspekte mitbekommen“, erzählt er. Medizinerinnen und Mediziner denken anders als Physiker oder Physikerinnen. „Und die Firmen haben wieder einen ganz anderen Fokus. Durch die Anwendungsnähe am ISAT fühle ich mich einfach fitter als wenn ich alles im Studium nur theoretisch gelernt hätte.“ Seit dem Bachelorabschluss studiert er Simulation und Test an der Hochschule Coburg und schreibt jetzt schon an seiner Masterarbeit zur neuen Ultraschall-Messtechnik.

<strong>Industriepartner gesucht</strong>

Drese erklärt: „Ziel ist, die Technologie so weiterzuführen, dass sie zu einer Firma transferiert werden kann. Wir suchen einen Industriepartner.“ Für die Weiterentwicklung gibt es nun schon einmal 18 Monate lang Unterstützung durch die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) des Bundesforschungsministeriums. Das neue Konzept DATIpilot soll gute Ideen und Forschungsleistungen schneller zu den Unternehmen und zu den Menschen bringen. Von 3000 eingereichten Projekten wurden 600 dazu eingeladen, ihre Idee im Rahmen eines Pitch-Vortrags auf der Bühne zu präsentieren – bei 23 Veranstaltungen zwischen November 2023 und März 2024 in verschiedenen deutschen Städten. Wer eingeladen ist, gehört automatisch auch zur Jury, die entscheidet, welche Projekte eine Förderung erhalten. Mit dem besonders innovativen Gedanken, dem hohen gesellschaftlichen Nutzen, einer passenden Umsetzungsstrategie und einem mitreißenden Pitch konnte „UltraHip – Nicht-Invasives Ultraschall-Messverfahren zur Frühdiagnostik der Lockerung bei Hüftprothesen“ das Publikum überzeugen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/15-Ultrahip2-1024x686.jpg"
                        fileSize="86672"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/15-Ultrahip3-1024x687.jpg"
                        fileSize="108401"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="687"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2025/02/15-Ultrahip0120240207_152310-768x1024.jpg"
                        fileSize="158667"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Brustkrebs-Studie: Hochschule sucht Teilnehmerinnen für Yoga-Kurs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/brustkrebs-studie-hochschule-sucht-teilnehmerinnen-fuer-yoga-kurs/</link>
                <pubDate>Wed, 07 Feb 2024 11:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/brustkrebs-studie-hochschule-sucht-teilnehmerinnen-fuer-yoga-kurs/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Angst, Unruhe, Schlafstörungen, Müdigkeit und Erschöpfung: Patientinnen mit Brustkrebs leiden auch unter solchen krankheitsbedingten Begleiterscheinungen. Die Hochschule Coburg sucht aktuell Teilnehmerinnen für eine Studie zur Frage: Wie kann Yoga Frauen helfen, die an Brustkrebs erkrankt sind? </em></p>&#13;
<p>„Yoga kann bei regelmäßiger Praxis nachweislich das Stressempfinden reduzieren", erklärt <a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner </a>aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. Sie leitet die Studie, die am Donnerstag, 29. Februar, startet. Yoga bringe Linderung bei den genannten Symptomen und steigere gleichzeitig das Wohlempfinden und die Lebensqualität.</p>&#13;
<p><strong>Meditations- und Achtsamkeitsübungen </strong></p>&#13;
<p>Den Teilnehmerinnen der Studie bietet die Hochschule einen kostenlosen achtwöchigen Yoga-Kurs mit wöchentlichen Übungseinheiten in Coburg an. Dabei werden Übungen vermittelt, die nach dem Kurs auch Zuhause selbstständig angewendet werden können. Die Yoga-Kurse leitet Cornelia Antwerpen, Ärztin in einer gynäko-onkologischen Praxis in Coburg und zertifizierte Yogalehrerin. „Bei den Kursen geht es nicht um sportliches Yoga mit Handstand im freien Raum", erklärt die Medizinerin, vielmehr stehe entspanntes Üben im Fokus. Dazu zählen Meditations- und Achtsamkeitsübungen sowie die Verbindung von körperlicher Bewegung mit dem eigenen Atem, „um so wieder ein gesundes Körpergefühl und Vertrauen zu entwickeln.“</p>&#13;
<p><strong>Yoga in der Gruppe und Zuhause</strong></p>&#13;
<p>Teilnehmen an der Studie können Frauen ab 18 Jahren mit der Erstdiagnose eines nichtmetastasierenden Mammakarzinoms, die nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Frauen, die bereits regelmäßig Yoga oder ähnliche Entspannungstechniken anwenden, können leider nicht teilnehmen. Erforderlich für die Studie ist ein regelmäßiger Kursbesuch über einen Zeitraum von acht Wochen. Dazu gehören eine wöchentlich angeleitete 90-minütige Yoga-Praxis in der Gruppe, Übungen für die Eigenpraxis Zuhause und das Ausfüllen von Fragebögen, das etwa 30 Minuten benötigt. Ähnliche Studien laufen am Immanuel Krankenhaus Berlin und am Uni-Klinikum Essen.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen und Anmeldung bei Lilli Iser, Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung, <a href="mailto:lilli.iser@stud.hs-coburg.de">lilli.iser@stud.hs-coburg.de</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Angst, Unruhe, Schlafstörungen, Müdigkeit und Erschöpfung: Patientinnen mit Brustkrebs leiden auch unter solchen krankheitsbedingten Begleiterscheinungen. Die Hochschule Coburg sucht aktuell Teilnehmerinnen für eine Studie zur Frage: Wie kann Yoga Frauen helfen, die an Brustkrebs erkrankt sind? </em></p>&#13;
<p>„Yoga kann bei regelmäßiger Praxis nachweislich das Stressempfinden reduzieren", erklärt <a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner </a>aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg. Sie leitet die Studie, die am Donnerstag, 29. Februar, startet. Yoga bringe Linderung bei den genannten Symptomen und steigere gleichzeitig das Wohlempfinden und die Lebensqualität.</p>&#13;
<p><strong>Meditations- und Achtsamkeitsübungen </strong></p>&#13;
<p>Den Teilnehmerinnen der Studie bietet die Hochschule einen kostenlosen achtwöchigen Yoga-Kurs mit wöchentlichen Übungseinheiten in Coburg an. Dabei werden Übungen vermittelt, die nach dem Kurs auch Zuhause selbstständig angewendet werden können. Die Yoga-Kurse leitet Cornelia Antwerpen, Ärztin in einer gynäko-onkologischen Praxis in Coburg und zertifizierte Yogalehrerin. „Bei den Kursen geht es nicht um sportliches Yoga mit Handstand im freien Raum", erklärt die Medizinerin, vielmehr stehe entspanntes Üben im Fokus. Dazu zählen Meditations- und Achtsamkeitsübungen sowie die Verbindung von körperlicher Bewegung mit dem eigenen Atem, „um so wieder ein gesundes Körpergefühl und Vertrauen zu entwickeln.“</p>&#13;
<p><strong>Yoga in der Gruppe und Zuhause</strong></p>&#13;
<p>Teilnehmen an der Studie können Frauen ab 18 Jahren mit der Erstdiagnose eines nichtmetastasierenden Mammakarzinoms, die nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Frauen, die bereits regelmäßig Yoga oder ähnliche Entspannungstechniken anwenden, können leider nicht teilnehmen. Erforderlich für die Studie ist ein regelmäßiger Kursbesuch über einen Zeitraum von acht Wochen. Dazu gehören eine wöchentlich angeleitete 90-minütige Yoga-Praxis in der Gruppe, Übungen für die Eigenpraxis Zuhause und das Ausfüllen von Fragebögen, das etwa 30 Minuten benötigt. Ähnliche Studien laufen am Immanuel Krankenhaus Berlin und am Uni-Klinikum Essen.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen und Anmeldung bei Lilli Iser, Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung, <a href="mailto:lilli.iser@stud.hs-coburg.de">lilli.iser@stud.hs-coburg.de</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/13-Meissner-Yoga-683x1024.jpg"
                        fileSize="66506"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MeissnerKarin_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Die Hochschule als Arbeitgeberin: Einladung zum Praxistag]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-hochschule-als-arbeitgeberin-einladung-zum-praxistag/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Feb 2024 15:15:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-hochschule-als-arbeitgeberin-einladung-zum-praxistag/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Auch als Arbeitgeberin ist die Hochschule Coburg sehr attraktiv. Die große Bandbreite beruflicher Möglichkeiten wird beim Praxistag am Donnerstag, 7. März, vorgestellt. Um Anmeldung bis Freitag, 23. Februar, wird gebeten.</em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg hat eines von zwei eigenständigen <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/promotion/promotionszentrum-analytics4health.html">Promotionszentren </a>an bayerischen Hochschulen erhalten, gerade erst hat sich der&nbsp;bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume&nbsp;über das neue <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/ttz-oberfranken.html">Kooperative Technologie-Transferzentrum (TTZ) Oberfranken Digitale Intelligenz</a> informiert und noch in diesem Jahr wird in Coburg das <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ein-neubau-fuer-ki-forschung-gleich-neben-der-alten-kuehlhalle-mit-podcast.html">Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a> eröffnet - und das sind nur drei Beispiele für vielfältige und spannende Entwicklungen. Als eine der modernsten Bildungseinrichtungen Nordbayerns bietet die Hochschule insbesondere Akademikerinnen und Akademikern zukunftsweisende Möglichkeiten für eine berufliche Laufbahn im wissenschaftlichen und im wissenschaftsstützenden Bereich.</p>&#13;
<p>Informationen über die Hochschule als Arbeitgeberin werden am Praxistag vorgestellt: Die Hochschule lädt am Donnerstag, 7. März, zu einem aufschlussreichen Tag auf den Campus Friedrich Streib in Coburg ein. Es gibt Einblicke in Projekte und moderne Lehre. Mitarbeitende der Bereiche Elektro-/Feinwerktechnik/Mechatronik, Wirtschaftswissenschaften und auch Architektur und Bauingenieurwesen freuen sich auf spannende Begegnungen. Für Post-Docs mit Berufserfahrung kommt eine Laufbahn als W2-Professor:in an der Hochschule Coburg infrage.</p>&#13;
<p>Ein Shuttle-Service bringt die Teilnehmenden dann auch zum Campus Design. Hier wird unter anderem ein Rundgang durch das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-sensor-und-aktortechnik-isat.html">Institut für Sensor- und Aktortechnik - ISAT</a> angeboten.</p>&#13;
<p>Die Hochschule bittet um Anmeldung bis Freitag, 23. Februar: per Mail an impetus@hs-coburg.de (Betreff: Praxistag 2024 – 07.03.24). Bitte Kontaktdaten angeben. Matthias Diekmeyer, Referent für Personalmarketing, steht unter &nbsp;09561- 317 299 auch telefonisch für Fragen zur Verfügung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Auch als Arbeitgeberin ist die Hochschule Coburg sehr attraktiv. Die große Bandbreite beruflicher Möglichkeiten wird beim Praxistag am Donnerstag, 7. März, vorgestellt. Um Anmeldung bis Freitag, 23. Februar, wird gebeten.</em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg hat eines von zwei eigenständigen <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/promotion/promotionszentrum-analytics4health.html">Promotionszentren </a>an bayerischen Hochschulen erhalten, gerade erst hat sich der&nbsp;bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume&nbsp;über das neue <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/ttz-oberfranken.html">Kooperative Technologie-Transferzentrum (TTZ) Oberfranken Digitale Intelligenz</a> informiert und noch in diesem Jahr wird in Coburg das <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ein-neubau-fuer-ki-forschung-gleich-neben-der-alten-kuehlhalle-mit-podcast.html">Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI)</a> eröffnet - und das sind nur drei Beispiele für vielfältige und spannende Entwicklungen. Als eine der modernsten Bildungseinrichtungen Nordbayerns bietet die Hochschule insbesondere Akademikerinnen und Akademikern zukunftsweisende Möglichkeiten für eine berufliche Laufbahn im wissenschaftlichen und im wissenschaftsstützenden Bereich.</p>&#13;
<p>Informationen über die Hochschule als Arbeitgeberin werden am Praxistag vorgestellt: Die Hochschule lädt am Donnerstag, 7. März, zu einem aufschlussreichen Tag auf den Campus Friedrich Streib in Coburg ein. Es gibt Einblicke in Projekte und moderne Lehre. Mitarbeitende der Bereiche Elektro-/Feinwerktechnik/Mechatronik, Wirtschaftswissenschaften und auch Architektur und Bauingenieurwesen freuen sich auf spannende Begegnungen. Für Post-Docs mit Berufserfahrung kommt eine Laufbahn als W2-Professor:in an der Hochschule Coburg infrage.</p>&#13;
<p>Ein Shuttle-Service bringt die Teilnehmenden dann auch zum Campus Design. Hier wird unter anderem ein Rundgang durch das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-sensor-und-aktortechnik-isat.html">Institut für Sensor- und Aktortechnik - ISAT</a> angeboten.</p>&#13;
<p>Die Hochschule bittet um Anmeldung bis Freitag, 23. Februar: per Mail an impetus@hs-coburg.de (Betreff: Praxistag 2024 – 07.03.24). Bitte Kontaktdaten angeben. Matthias Diekmeyer, Referent für Personalmarketing, steht unter &nbsp;09561- 317 299 auch telefonisch für Fragen zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-Praxistag-1024x682.jpg"
                        fileSize="122887"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Aus aktuellem Anlass: Bekenntnis zu Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Vielfalt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aus-aktuellem-anlass-bekenntnis-zu-rechtsstaatlichkeit-demokratie-vielfalt/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Feb 2024 11:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aus-aktuellem-anlass-bekenntnis-zu-rechtsstaatlichkeit-demokratie-vielfalt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg schließt sich dem deutlichen Statement der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zu freiheitlicher Demokratie und Rechtsstaatlichkeit an und unterstützt als Mitglied in der „Allianz gegen Rechtsextremismus” die zentrale Kundgebung für die Metropolregion am Samstag, 3. Februar, in Nürnberg.</em></p>&#13;
<p>Mit Sorge beobachtet die Hochschule Coburg offen antidemokratische Tendenzen in unserer Gesellschaft. Als Hochschule, die sich der Zukunftsgestaltung und der prägenden Rolle in der Region verschrieben hat, leben wir Vielfalt, freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit täglich in Lehre, Forschung und Transfer. Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Aufgabe an, diese grundlegenden Prinzipien zu stärken und setzen uns dafür gemeinsam mit unseren lokalen, regionalen und internationalen Partnerinnen und Partnern ein.</p>&#13;
<p>Wir sind Mitglied der <a href="https://www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de/">Allianz gegen Rechtsextremismus </a>in der Metropolregion Nürnberg und laden dazu ein, bei der <a href="https://www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de/newsmeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=156&amp;cHash=c9d3ff2cde2747ea0314aafbcda117fa">zentralen Kundgebung dieser Allianz am Samstag</a>, 3. Februar, um 16 Uhr in Nürnberg (Kornmarkt / Straße der Menschenrechte) gemeinsam ein Zeichen zu setzen unter dem Motto „Nie wieder ist Jetzt! Demokrat:innen gegen rechte Brandstifter“.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg bekräftigt damit ihr Engagement für Menschlichkeit, Pluralität und Freiheit. Sie sind Fundament unserer Gesellschaft und essenziell für die Wissenschaft. Wir unterstützen uneingeschränkt das klare Statement der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) „Wissenschaft braucht freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ (unten im Wortlaut).</p>&#13;
<p>Die Hochschulleitung<br /> ______________________</p>&#13;
<p><strong>Statement des Präsidiums der Hochschulrektorenkonferenz (HRK):</strong></p>&#13;
<p><strong><span style="font-size:18pt"><span style="font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif">Wissenschaft braucht freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit</span></span></strong></p>&#13;
<p>Vor dem Hintergrund immer unverhohlener antidemokratischer Bestrebungen und damit verbundener Menschenverachtung betonen wir klar und eindeutig: Freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind die unverrückbaren Säulen unseres Landes und seiner Institutionen. Sie sind auch wesentliche Voraussetzung für die Existenz eines wettbewerbsfähigen und international kompatiblen deutschen Hochschulsystems.<br /> <br /> Der umfassende rechtliche Schutz der Wissenschaftsfreiheit, wie ihn unser Grundgesetz vorsieht, ist die Basis für den Erfolg unserer Wissenschaft. Wissenschaftler:innen müssen Forschungsthemen frei wählen und bearbeiten können. Forschung und Lehre dürfen nicht zu politischen Zwecken instrumentalisiert werden. Nur so entfaltet Wissenschaft ihr ganzes Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft.<br /> <br /> Auch der im Grundgesetz verbriefte rechtliche Schutz vor Diskriminierung in jeder Form ist ein Pfeiler unserer wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit. Die Vielfalt von internationalen Perspektiven und Hintergründen macht unsere Wissenschaft stark und trägt wesentlich zu ihrem Fortschritt bei. Wir sind stolz darauf und unterstützen ausdrücklich, dass an unseren Hochschulen Menschen aus aller Welt und mit den unterschiedlichsten Hintergründen studieren und arbeiten. Die Mitgliedshochschulen der HRK haben in ihrer langjährigen Kampagne <a href="https://www.hrk.de/weltoffene-hochschulen/" target="_top" title="Opens internal link in current window" rel="noopener">„Weltoffene Hochschulen“</a> dazu vielfach erklärt und bekräftigt: Nur eine Hochschule, die international denkt und handelt, ist zukunfts- und wettbewerbsfähig. Ein offener und internationaler Campus und die internationale Mobilität von Lehrenden und Lernenden sind essenzielle Grundlagen für qualitätsvolles Lehren, Lernen und Forschen.<br /> <br /> Die steigende Tendenz im öffentlichen und politischen Raum, den gesellschaftlichen Diskurs inhaltlich und tonal zu verändern, um Wissenschaftsfeindlichkeit, Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit, Rassismus, Intoleranz und auf Ausgrenzung fußende Ideen und Feindbilder zu normalisieren, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu zersetzen und das Vertrauen in die freiheitliche Demokratie zu untergraben, ist höchst alarmierend. Dem stellen wir uns als Präsidium der HRK klar entgegen. Jedes einzelne Mitglied unserer Hochschulen ist gefordert, für die Grundwerte unserer Verfassung einzutreten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg schließt sich dem deutlichen Statement der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zu freiheitlicher Demokratie und Rechtsstaatlichkeit an und unterstützt als Mitglied in der „Allianz gegen Rechtsextremismus” die zentrale Kundgebung für die Metropolregion am Samstag, 3. Februar, in Nürnberg.</em></p>&#13;
<p>Mit Sorge beobachtet die Hochschule Coburg offen antidemokratische Tendenzen in unserer Gesellschaft. Als Hochschule, die sich der Zukunftsgestaltung und der prägenden Rolle in der Region verschrieben hat, leben wir Vielfalt, freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit täglich in Lehre, Forschung und Transfer. Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Aufgabe an, diese grundlegenden Prinzipien zu stärken und setzen uns dafür gemeinsam mit unseren lokalen, regionalen und internationalen Partnerinnen und Partnern ein.</p>&#13;
<p>Wir sind Mitglied der <a href="https://www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de/">Allianz gegen Rechtsextremismus </a>in der Metropolregion Nürnberg und laden dazu ein, bei der <a href="https://www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de/newsmeldung?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=156&amp;cHash=c9d3ff2cde2747ea0314aafbcda117fa">zentralen Kundgebung dieser Allianz am Samstag</a>, 3. Februar, um 16 Uhr in Nürnberg (Kornmarkt / Straße der Menschenrechte) gemeinsam ein Zeichen zu setzen unter dem Motto „Nie wieder ist Jetzt! Demokrat:innen gegen rechte Brandstifter“.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg bekräftigt damit ihr Engagement für Menschlichkeit, Pluralität und Freiheit. Sie sind Fundament unserer Gesellschaft und essenziell für die Wissenschaft. Wir unterstützen uneingeschränkt das klare Statement der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) „Wissenschaft braucht freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ (unten im Wortlaut).</p>&#13;
<p>Die Hochschulleitung<br /> ______________________</p>&#13;
<p><strong>Statement des Präsidiums der Hochschulrektorenkonferenz (HRK):</strong></p>&#13;
<p><strong><span style="font-size:18pt"><span style="font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif">Wissenschaft braucht freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit</span></span></strong></p>&#13;
<p>Vor dem Hintergrund immer unverhohlener antidemokratischer Bestrebungen und damit verbundener Menschenverachtung betonen wir klar und eindeutig: Freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind die unverrückbaren Säulen unseres Landes und seiner Institutionen. Sie sind auch wesentliche Voraussetzung für die Existenz eines wettbewerbsfähigen und international kompatiblen deutschen Hochschulsystems.<br /> <br /> Der umfassende rechtliche Schutz der Wissenschaftsfreiheit, wie ihn unser Grundgesetz vorsieht, ist die Basis für den Erfolg unserer Wissenschaft. Wissenschaftler:innen müssen Forschungsthemen frei wählen und bearbeiten können. Forschung und Lehre dürfen nicht zu politischen Zwecken instrumentalisiert werden. Nur so entfaltet Wissenschaft ihr ganzes Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft.<br /> <br /> Auch der im Grundgesetz verbriefte rechtliche Schutz vor Diskriminierung in jeder Form ist ein Pfeiler unserer wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit. Die Vielfalt von internationalen Perspektiven und Hintergründen macht unsere Wissenschaft stark und trägt wesentlich zu ihrem Fortschritt bei. Wir sind stolz darauf und unterstützen ausdrücklich, dass an unseren Hochschulen Menschen aus aller Welt und mit den unterschiedlichsten Hintergründen studieren und arbeiten. Die Mitgliedshochschulen der HRK haben in ihrer langjährigen Kampagne <a href="https://www.hrk.de/weltoffene-hochschulen/" target="_top" title="Opens internal link in current window" rel="noopener">„Weltoffene Hochschulen“</a> dazu vielfach erklärt und bekräftigt: Nur eine Hochschule, die international denkt und handelt, ist zukunfts- und wettbewerbsfähig. Ein offener und internationaler Campus und die internationale Mobilität von Lehrenden und Lernenden sind essenzielle Grundlagen für qualitätsvolles Lehren, Lernen und Forschen.<br /> <br /> Die steigende Tendenz im öffentlichen und politischen Raum, den gesellschaftlichen Diskurs inhaltlich und tonal zu verändern, um Wissenschaftsfeindlichkeit, Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit, Rassismus, Intoleranz und auf Ausgrenzung fußende Ideen und Feindbilder zu normalisieren, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu zersetzen und das Vertrauen in die freiheitliche Demokratie zu untergraben, ist höchst alarmierend. Dem stellen wir uns als Präsidium der HRK klar entgegen. Jedes einzelne Mitglied unserer Hochschulen ist gefordert, für die Grundwerte unserer Verfassung einzutreten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/11-Demokratei-822x1024.jpg"
                        fileSize="204187"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="822" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/11-Demokratie2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Die Besetzung für das Promotionszentrum steht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-besetzung-fuer-das-promotionszentrum-steht/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Feb 2024 09:11:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-besetzung-fuer-das-promotionszentrum-steht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das <a href="t3://page?uid=1453">Promotionszentrum Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg bündelt Forschungsaktivitäten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen im Kontext ihrer Umwelt nachhaltig zu verbessern. Es ist eines von zwei eigenständigen Promotionszentren an bayerischen Hochschulen. Gerade hat das Gründungstreffen stattgefunden. </em></p>&#13;
<p>Zwei Stunden hat die erste Mitgliederversammlung getagt und mit eindeutigen Ergebnissen abgestimmt. Zwischen Tee- und Kaffeetassen wurde konzentriert diskutiert, geklärt und gewählt. <a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner</a> aus der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> wurde zur Wissenschaftlichen Leiterin gewählt. Nach der Bestätigung durch die Hochschulleitung wird sie nun zusammen mit ihrem ebenfalls gewählten Kollegen <a href="t3://page?uid=1010">Prof. Dr. Gerd-Uwe Flechsig</a> (ebenfalls Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit) sowie der Operativen Leitung Dr. Renate Lucke die Ausübung des Promotionsrechts sicherstellen, die Geschäfte führen und Beschlüsse durchsetzen. „Ich freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen und kann es kaum erwarten, das Zentrum jetzt auch praktisch auf den Weg zu bringen. Ich sehe das als große Chance für Coburg, sich wissenschaftlich weiterzuentwickeln“, sagte Meißner.</p>&#13;
<p>Unterstützt wird die Leitung durch den ebenfalls gewählten Promotionsausschuss bestehend aus  <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, <a href="t3://page?uid=1380">Prof. Dr. Jasmin Walk</a> und <a href="t3://page?uid=489">Prof. Dr. Thomas Wieland</a> sowie die unter anderem für die Annahme der Promovierenden und die Bestellung der betreuenden Doktoreltern zuständig sein werden. Alle Ämter sind für drei Jahre gewählt. Die gewählten Gremien werden in den kommenden Monaten zusammen mit den Mitgliedern des Promotionszentrums und der ebenfalls neu geformten Arbeitsgruppe bestehend aus <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, <a href="t3://page?uid=1251">Prof. Dr. Jochen Leidner</a>, <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll</a>, <a href="t3://page?uid=1226">Prof. Dr. Christian Eckert</a>,<a href="t3://page?uid=1372"> Prof. Dr. Tilo Strutz</a>, <a href="t3://page?uid=766">Prof. Dr. Kolja Kühnlenz</a> sowie <a href="t3://page?uid=923">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</a> die Grundlagen etwa für Qualitätskriterien festlegen.</p>&#13;
<p>Weitere Mitglieder sind <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke.html">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-jens-grubert.html">Prof. Dr. Jens Grubert, </a><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls, </a><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-dieter-landes.html">Prof. Dr. Dieter Landes</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-thorsten-uphues.html">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a>. Das interdisziplinäre Team verbindet Expertisen der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>, der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> und der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a>.</p>&#13;
<p><strong>Einer von zwei Standorten in Bayern</strong></p>&#13;
<p>Zum 1. Januar 2024 wurde das Promotionszentrum „Analytics4Health“ als eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule Coburg eingerichtet und verfügt über das eigenständige Promotionsrecht – dies gibt es nur an zwei Hochschulstandorten in Bayern. Das Gründungstreffen wurde durch das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/forschungstransfercenter.html">Forschungs- und Transfer Center</a> begleitet: durch Dr. Renate Lucke und FTC-Leiter Jakob Hanke. Im Zentrum „Analytics4Health“ können bald die ersten Doktorandinnen und Doktoranden zukunftsweisende Themen rund um die trans- und interdisziplinären Bereiche Bioanalytik, Gesundheits- und Datenwissenschaften erforschen. Beinahe 20 Kandidatinnen und Kandidaten stehen schon in den Startlöchern für einen Doktortitel. Die Promotion am Promotionszentrum „Analytics4Health“ führt zu den jeweiligen Titeln Dr. rer. nat. oder Dr.-Ing.. Zusätzlich zu diesem Promotionszentrum beteiligt sich Coburg an einem weiteren Promotionszentrum im Verbund: „<a href="https://www.thws.de/forschung/caf-campus-angewandte-forschung/wissenschaftlicher-nachwuchs/promotionszentrum-nisys/#c123310">Nachhaltige und intelligente Systeme</a>“ mit der TH Würzburg-Schweinfurt und der TH Aschaffenburg befindet sich in der Gründung.</p>&#13;
<p>Mit der Besetzung der wichtigen Posten kann das „Analytics4Health“ seine Arbeit nun aufnehmen. Darüber freut sich auch <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs: „Es wird bei uns weiterhin die bisher üblichen Modelle wie die kooperative Promotion mit Universitäten geben“, erklärt Synold. „Aber dass ein eigenständiges Promotionsrecht an Hochschulen in Bayern nun möglich ist: Das ist mit viel Freiheit bei gleichzeitig höchster wissenschaftlicher Qualität verbunden. Und das ist einfach toll.“ Synold dankte den Gründungsmitgliedern für das große Engagement, das den Erfolg der Hochschule Coburg in diesem Bereich ermöglicht hat. Der Enthusiasmus für diese außergewöhnliche Chance war im Raum deutlich zu spüren: Am Ende der Versammlung wurde weiter eifrig diskutiert und organisiert. Jetzt kann es losgehen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das <a href="t3://page?uid=1453">Promotionszentrum Analytics4Health</a> der Hochschule Coburg bündelt Forschungsaktivitäten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen im Kontext ihrer Umwelt nachhaltig zu verbessern. Es ist eines von zwei eigenständigen Promotionszentren an bayerischen Hochschulen. Gerade hat das Gründungstreffen stattgefunden. </em></p>&#13;
<p>Zwei Stunden hat die erste Mitgliederversammlung getagt und mit eindeutigen Ergebnissen abgestimmt. Zwischen Tee- und Kaffeetassen wurde konzentriert diskutiert, geklärt und gewählt. <a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner</a> aus der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> wurde zur Wissenschaftlichen Leiterin gewählt. Nach der Bestätigung durch die Hochschulleitung wird sie nun zusammen mit ihrem ebenfalls gewählten Kollegen <a href="t3://page?uid=1010">Prof. Dr. Gerd-Uwe Flechsig</a> (ebenfalls Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit) sowie der Operativen Leitung Dr. Renate Lucke die Ausübung des Promotionsrechts sicherstellen, die Geschäfte führen und Beschlüsse durchsetzen. „Ich freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen und kann es kaum erwarten, das Zentrum jetzt auch praktisch auf den Weg zu bringen. Ich sehe das als große Chance für Coburg, sich wissenschaftlich weiterzuentwickeln“, sagte Meißner.</p>&#13;
<p>Unterstützt wird die Leitung durch den ebenfalls gewählten Promotionsausschuss bestehend aus  <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, <a href="t3://page?uid=1380">Prof. Dr. Jasmin Walk</a> und <a href="t3://page?uid=489">Prof. Dr. Thomas Wieland</a> sowie die unter anderem für die Annahme der Promovierenden und die Bestellung der betreuenden Doktoreltern zuständig sein werden. Alle Ämter sind für drei Jahre gewählt. Die gewählten Gremien werden in den kommenden Monaten zusammen mit den Mitgliedern des Promotionszentrums und der ebenfalls neu geformten Arbeitsgruppe bestehend aus <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, <a href="t3://page?uid=1251">Prof. Dr. Jochen Leidner</a>, <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll</a>, <a href="t3://page?uid=1226">Prof. Dr. Christian Eckert</a>,<a href="t3://page?uid=1372"> Prof. Dr. Tilo Strutz</a>, <a href="t3://page?uid=766">Prof. Dr. Kolja Kühnlenz</a> sowie <a href="t3://page?uid=923">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</a> die Grundlagen etwa für Qualitätskriterien festlegen.</p>&#13;
<p>Weitere Mitglieder sind <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke.html">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-jens-grubert.html">Prof. Dr. Jens Grubert, </a><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls, </a><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-dieter-landes.html">Prof. Dr. Dieter Landes</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-thorsten-uphues.html">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a>. Das interdisziplinäre Team verbindet Expertisen der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>, der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> und der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a>.</p>&#13;
<p><strong>Einer von zwei Standorten in Bayern</strong></p>&#13;
<p>Zum 1. Januar 2024 wurde das Promotionszentrum „Analytics4Health“ als eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule Coburg eingerichtet und verfügt über das eigenständige Promotionsrecht – dies gibt es nur an zwei Hochschulstandorten in Bayern. Das Gründungstreffen wurde durch das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/forschungstransfercenter.html">Forschungs- und Transfer Center</a> begleitet: durch Dr. Renate Lucke und FTC-Leiter Jakob Hanke. Im Zentrum „Analytics4Health“ können bald die ersten Doktorandinnen und Doktoranden zukunftsweisende Themen rund um die trans- und interdisziplinären Bereiche Bioanalytik, Gesundheits- und Datenwissenschaften erforschen. Beinahe 20 Kandidatinnen und Kandidaten stehen schon in den Startlöchern für einen Doktortitel. Die Promotion am Promotionszentrum „Analytics4Health“ führt zu den jeweiligen Titeln Dr. rer. nat. oder Dr.-Ing.. Zusätzlich zu diesem Promotionszentrum beteiligt sich Coburg an einem weiteren Promotionszentrum im Verbund: „<a href="https://www.thws.de/forschung/caf-campus-angewandte-forschung/wissenschaftlicher-nachwuchs/promotionszentrum-nisys/#c123310">Nachhaltige und intelligente Systeme</a>“ mit der TH Würzburg-Schweinfurt und der TH Aschaffenburg befindet sich in der Gründung.</p>&#13;
<p>Mit der Besetzung der wichtigen Posten kann das „Analytics4Health“ seine Arbeit nun aufnehmen. Darüber freut sich auch <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs: „Es wird bei uns weiterhin die bisher üblichen Modelle wie die kooperative Promotion mit Universitäten geben“, erklärt Synold. „Aber dass ein eigenständiges Promotionsrecht an Hochschulen in Bayern nun möglich ist: Das ist mit viel Freiheit bei gleichzeitig höchster wissenschaftlicher Qualität verbunden. Und das ist einfach toll.“ Synold dankte den Gründungsmitgliedern für das große Engagement, das den Erfolg der Hochschule Coburg in diesem Bereich ermöglicht hat. Der Enthusiasmus für diese außergewöhnliche Chance war im Raum deutlich zu spüren: Am Ende der Versammlung wurde weiter eifrig diskutiert und organisiert. Jetzt kann es losgehen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-Promotionszentrum02-1024x624.jpg"
                        fileSize="138793"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="624"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-Promotionszentrum04-1024x681.jpg"
                        fileSize="106417"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-Promotionszentrum07-1024x681.jpg"
                        fileSize="96461"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-Promotionszentrum05-1024x720.jpg"
                        fileSize="94943"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="720"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-Promotionszentrum06-1024x681.jpg"
                        fileSize="79284"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-Promotionszentrum01DSC01585-1024x683.jpg"
                        fileSize="173186"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-PromotionszentrumDSC01579-683x1024.jpg"
                        fileSize="172873"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-PromotionszentrumDSC01578-683x1024.jpg"
                        fileSize="164240"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-Promotionszentrum01-1024x774.jpg"
                        fileSize="156321"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="774"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-Promotionszentrum03-1024x823.jpg"
                        fileSize="143139"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="823"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-Promotionszentrum08-1024x683.jpg"
                        fileSize="91121"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-PromotionszentrumDSC01597-1024x683.jpg"
                        fileSize="186779"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-PromotionszentrumDSC01604-1024x683.jpg"
                        fileSize="189210"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Applied Theatre]]></category>                                <title><![CDATA[Masterstudiengang „Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit“ startet im Winter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-masterstudiengang-applied-theatre-theater-als-soziale-arbeit-an-der-universitaet-bayreuth-und-der-haw-coburg-ab-dem-wintersemester-2024-25/</link>
                <pubDate>Tue, 23 Jan 2024 07:48:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-masterstudiengang-applied-theatre-theater-als-soziale-arbeit-an-der-universitaet-bayreuth-und-der-haw-coburg-ab-dem-wintersemester-2024-25/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Universität Bayreuth und die Hochschule Coburg erweitern gemeinsam ihr Angebot für Studierende, die den immer komplexer werdenden gesellschaftlichen Herausforderungen auf künstlerische Art und Weise begegnen wollen. In Kooperation  bieten sie den bundesweit einzigartigen Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=1454">Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit </a>an. Studierende erforschen und praktizieren hier neue künstlerische Ausdrucksformen. Soziale und politische Themen werden gemeinsam mit Menschen und ihren Communities in künstlerische und aktivistische Praxis verwandelt. Bis zum 15. Mai können sich Studieninteressierte für den Start im Wintersemester bewerben. </em>

In den vergangenen Jahren haben das Theater, seine Künstler:innen und Einrichtungen innovative künstlerische Ausdrucksweisen entwickelt. Die Globalisierung, zunehmende Migration und die dadurch entstehende Vielfalt in unseren europäischen Gesellschaften haben dazu geführt, dass sich die darstellenden Künste aktiv in soziale und politische Bereiche einbringen. Theater,  Performance, Tanz beschäftigen sich nicht nur mit Themen, die für die Soziale Arbeit relevant sind, sondern erweitern ihre Möglichkeiten, indem sie mit nicht professionellen Akteur:innen zusammenarbeiten und so neue Formen ästhetisch-künstlerischer Praxis entstehen lassen.

Für diese neuen Theaterformen hat sich der Begriff „Applied Theatre" etabliert. Applied Theatre zeigt sich etwa als Bürgerbühne oder Stadtteilprojekt, als partizipatives Theater mit diversen Zielgruppen und hat eine fünfte Sparte in den öffentlich geförderten Theatern etabliert. Nicht selten nehmen diese partizipativen Theaterformen auch aktivistische Züge an. Die Kunstform bewegt sich zwischen ästhetischer Freiheit und ihrem Engagement in gesellschaftlichen Belangen, zwischen künstlerischer Forschung und sozialem Handeln. Im deutschsprachigen Raum wächst eine solche Kunstform heran, die bisher in Ausbildungseinrichtungen – sei es in der Theaterwissenschaft oder in der Sozialen Arbeit – kaum Berücksichtigung gefunden hat.

<strong>„Die verändernde, befreiende Kraft der künstlerischen Praxis"</strong>

„Wir gehen mit diesem Studiengang neue Wege, hinein in konkrete gesellschaftliche Problemfelder. Nehmen wir beispielsweise das Thema Integration. Da geht es um einen gewissen sozialen Zusammenhalt, um Begegnung und die Vermittlung demokratischer Werte. Applied Theatre kann die Erreichung dieser Ziele nachhaltig fördern."  so Prof. Dr. Wolf-Dieter Ernst.

<a href="t3://page?uid=1245">Professor Björn Bicker</a>, der als praktizierender Künstler in diesem Feld den Studiengang von Coburger Seite gemeinsam mit Professor Ernst aus Bayreuth leiten wird, unterstreicht die Relevanz des neuen Studienangebots: „Es geht darum, Community, Gemeinschaft zu praktizieren und die verändernde, befreiende Kraft der künstlerischen Praxis zu erfahren. In einer Gesellschaft, die vom Zerfall bedroht ist, scheint mir das die zentrale Herausforderung zu sein. Zu dieser Arbeit wollen wir unsere Studierenden befähigen.“

<strong>Künstlerische Projekt- und Stückentwicklung und Produktionsdramaturgie</strong>

Der Masterstudiengang „Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit“ führt innerhalb von vier Semestern zu einem zweiten, berufsqualifizierenden Abschluss, der dazu befähigt, künstlerische Projekt- und Stückentwicklung und Produktionsdramaturgie in und außerhalb des Theaters anzuleiten. Die Studienstruktur sieht vor, dass die ersten zwei Semester sowohl der Einführung in die Teilbereiche des Studiums Theaterwissenschaft, Theaterdidaktik, Soziale Arbeit, Kulturpolitik und Kulturmanagement dienen als auch dem unmittelbaren Beginn erster projektorientierter Arbeiten. In kleinen Teams und im Präsenzstudium an beiden Standorten erarbeiten und erforschen die Studierenden ihre Vision des Applied Theatre. Ab dem zweiten Semester ist das Studium sehr praxisnah auf Partnerinstitutionen im sozialen Feld hin ausgerichtet. Das können etwa Schulen, Altenheime, Jugendzentren, Kulturvereine und Theater sein. Im Fokus steht nun die Entwicklung eines Projektes im sozialen Feld, das von einer interdisziplinären studentischen Gruppe durchgeführt wird. In Kooperation mit Partnerinstitutionen der Zivilgesellschaft entstehen so einzigartige Aufführung von und mit nicht-professionellen Akteuer:innen. Das vierte Semester vertieft die Studienerfahrung in Form der abschließenden Masterarbeit.

Dank eines praxisnahen, interdisziplinären Studienangebots erwerben Absolvent:innen Fähigkeiten in der Entwicklung, Umsetzung und Beurteilung von Theaterprojekten mit nicht professionellen Darsteller:innen und diversen Zielgruppen. Dies schließt insbesondere die erfolgreiche Realisierung von Projekten für unterschiedliche Projektträger und Förderstrukturen sowie die Kenntnis juristischer und sozialer Rahmenbedingungen ein, also die Kernkompetenzen guter Sozialer Arbeit.

Zu den entscheidenden Qualifikationen erfolgreicher Absolvent:innen des Masterstudiums gehören organisatorische Kompetenz, eigenständiges konzeptionelles und künstlerisches Arbeiten sowie sozial-gesellschaftliche Sensibilität im Umgang mit vielfältigen Zielgruppen und Akteuren. Ebenso beherrschen sie die Begleitung von Gruppenprozessen.

Eingebettet ist der Studiengang in die Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth und die Fakultät für Soziale Arbeit der HAW Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Pressestelle)</em>

<em>Die Universität Bayreuth und die Hochschule Coburg erweitern gemeinsam ihr Angebot für Studierende, die den immer komplexer werdenden gesellschaftlichen Herausforderungen auf künstlerische Art und Weise begegnen wollen. In Kooperation  bieten sie den bundesweit einzigartigen Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=1454">Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit </a>an. Studierende erforschen und praktizieren hier neue künstlerische Ausdrucksformen. Soziale und politische Themen werden gemeinsam mit Menschen und ihren Communities in künstlerische und aktivistische Praxis verwandelt. Bis zum 15. Mai können sich Studieninteressierte für den Start im Wintersemester bewerben. </em>

In den vergangenen Jahren haben das Theater, seine Künstler:innen und Einrichtungen innovative künstlerische Ausdrucksweisen entwickelt. Die Globalisierung, zunehmende Migration und die dadurch entstehende Vielfalt in unseren europäischen Gesellschaften haben dazu geführt, dass sich die darstellenden Künste aktiv in soziale und politische Bereiche einbringen. Theater,  Performance, Tanz beschäftigen sich nicht nur mit Themen, die für die Soziale Arbeit relevant sind, sondern erweitern ihre Möglichkeiten, indem sie mit nicht professionellen Akteur:innen zusammenarbeiten und so neue Formen ästhetisch-künstlerischer Praxis entstehen lassen.

Für diese neuen Theaterformen hat sich der Begriff „Applied Theatre" etabliert. Applied Theatre zeigt sich etwa als Bürgerbühne oder Stadtteilprojekt, als partizipatives Theater mit diversen Zielgruppen und hat eine fünfte Sparte in den öffentlich geförderten Theatern etabliert. Nicht selten nehmen diese partizipativen Theaterformen auch aktivistische Züge an. Die Kunstform bewegt sich zwischen ästhetischer Freiheit und ihrem Engagement in gesellschaftlichen Belangen, zwischen künstlerischer Forschung und sozialem Handeln. Im deutschsprachigen Raum wächst eine solche Kunstform heran, die bisher in Ausbildungseinrichtungen – sei es in der Theaterwissenschaft oder in der Sozialen Arbeit – kaum Berücksichtigung gefunden hat.

<strong>„Die verändernde, befreiende Kraft der künstlerischen Praxis"</strong>

„Wir gehen mit diesem Studiengang neue Wege, hinein in konkrete gesellschaftliche Problemfelder. Nehmen wir beispielsweise das Thema Integration. Da geht es um einen gewissen sozialen Zusammenhalt, um Begegnung und die Vermittlung demokratischer Werte. Applied Theatre kann die Erreichung dieser Ziele nachhaltig fördern."  so Prof. Dr. Wolf-Dieter Ernst.

<a href="t3://page?uid=1245">Professor Björn Bicker</a>, der als praktizierender Künstler in diesem Feld den Studiengang von Coburger Seite gemeinsam mit Professor Ernst aus Bayreuth leiten wird, unterstreicht die Relevanz des neuen Studienangebots: „Es geht darum, Community, Gemeinschaft zu praktizieren und die verändernde, befreiende Kraft der künstlerischen Praxis zu erfahren. In einer Gesellschaft, die vom Zerfall bedroht ist, scheint mir das die zentrale Herausforderung zu sein. Zu dieser Arbeit wollen wir unsere Studierenden befähigen.“

<strong>Künstlerische Projekt- und Stückentwicklung und Produktionsdramaturgie</strong>

Der Masterstudiengang „Applied Theatre: Theater als Soziale Arbeit“ führt innerhalb von vier Semestern zu einem zweiten, berufsqualifizierenden Abschluss, der dazu befähigt, künstlerische Projekt- und Stückentwicklung und Produktionsdramaturgie in und außerhalb des Theaters anzuleiten. Die Studienstruktur sieht vor, dass die ersten zwei Semester sowohl der Einführung in die Teilbereiche des Studiums Theaterwissenschaft, Theaterdidaktik, Soziale Arbeit, Kulturpolitik und Kulturmanagement dienen als auch dem unmittelbaren Beginn erster projektorientierter Arbeiten. In kleinen Teams und im Präsenzstudium an beiden Standorten erarbeiten und erforschen die Studierenden ihre Vision des Applied Theatre. Ab dem zweiten Semester ist das Studium sehr praxisnah auf Partnerinstitutionen im sozialen Feld hin ausgerichtet. Das können etwa Schulen, Altenheime, Jugendzentren, Kulturvereine und Theater sein. Im Fokus steht nun die Entwicklung eines Projektes im sozialen Feld, das von einer interdisziplinären studentischen Gruppe durchgeführt wird. In Kooperation mit Partnerinstitutionen der Zivilgesellschaft entstehen so einzigartige Aufführung von und mit nicht-professionellen Akteuer:innen. Das vierte Semester vertieft die Studienerfahrung in Form der abschließenden Masterarbeit.

Dank eines praxisnahen, interdisziplinären Studienangebots erwerben Absolvent:innen Fähigkeiten in der Entwicklung, Umsetzung und Beurteilung von Theaterprojekten mit nicht professionellen Darsteller:innen und diversen Zielgruppen. Dies schließt insbesondere die erfolgreiche Realisierung von Projekten für unterschiedliche Projektträger und Förderstrukturen sowie die Kenntnis juristischer und sozialer Rahmenbedingungen ein, also die Kernkompetenzen guter Sozialer Arbeit.

Zu den entscheidenden Qualifikationen erfolgreicher Absolvent:innen des Masterstudiums gehören organisatorische Kompetenz, eigenständiges konzeptionelles und künstlerisches Arbeiten sowie sozial-gesellschaftliche Sensibilität im Umgang mit vielfältigen Zielgruppen und Akteuren. Ebenso beherrschen sie die Begleitung von Gruppenprozessen.

Eingebettet ist der Studiengang in die Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth und die Fakultät für Soziale Arbeit der HAW Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/05-AppliedTheatre-1024x683.jpg"
                        fileSize="146209"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Die Börse der Traumjobs: Job- und Karrieremesse am Campus Design]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-boerse-der-traumjobs-job-und-karrieremesse-am-campus-design/</link>
                <pubDate>Fri, 19 Jan 2024 15:01:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-boerse-der-traumjobs-job-und-karrieremesse-am-campus-design/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Qualifizierte Fachkräfte und Mitarbeitende sind schwer zu finden. Am <a href="t3://page?uid=25">Campus Design</a>&nbsp;hat die Hochschule Coburg ein Job- und Karriereevent veranstaltet, um Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus der Baubranche und Studierende auf Jobsuche in lockerem Rahmen zusammenzubringen.</em></p>&#13;
<p>Etwa 20 Ausstellende tauschten sich mit den Studierenden des Campus Design aus und stellten Job- und Karrieremöglichkeiten vor. Und das wurde dankend angenommen: In ungezwungener Atmosphäre wurden erste Kontakte geknüpft, ungezwungene Gespräche geführt, das eigene Netzwerk ausgebaut.</p>&#13;
<p>Ganz oft trafen aber auch alte Bekannte aufeinander. Wenn die Wiedersehensfreude Dozierende und ehemalige Kommilitoninnen und Kommilitonen überkam,&nbsp;war die Job- und Karriereveranstaltung für einen Moment lang ein bisschen wie ein Klassentreffen. Selten macht die Suche nach dem Traumjob oder idealen Mitarbeitenden so viel Spaß.<br /> <br /> Die Hochschule freut sich über die rege Teilnahme und dankt den Unternehmen, dass sie das Angebot genutzt haben, am Campus Design die zahlreichen und spannenden Berufsoptionen in der Region aufzuzeigen.</p>&#13;
<p>Für alle Studiengänge und Branchen, die bei der Veranstaltung nicht vertreten waren, findet am&nbsp; Dienstag, 14. Mai, eine <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/campusmesse.html">Job- und Karriereveranstaltung am Campus Friedrich Streib</a>&nbsp;statt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Qualifizierte Fachkräfte und Mitarbeitende sind schwer zu finden. Am <a href="t3://page?uid=25">Campus Design</a>&nbsp;hat die Hochschule Coburg ein Job- und Karriereevent veranstaltet, um Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus der Baubranche und Studierende auf Jobsuche in lockerem Rahmen zusammenzubringen.</em></p>&#13;
<p>Etwa 20 Ausstellende tauschten sich mit den Studierenden des Campus Design aus und stellten Job- und Karrieremöglichkeiten vor. Und das wurde dankend angenommen: In ungezwungener Atmosphäre wurden erste Kontakte geknüpft, ungezwungene Gespräche geführt, das eigene Netzwerk ausgebaut.</p>&#13;
<p>Ganz oft trafen aber auch alte Bekannte aufeinander. Wenn die Wiedersehensfreude Dozierende und ehemalige Kommilitoninnen und Kommilitonen überkam,&nbsp;war die Job- und Karriereveranstaltung für einen Moment lang ein bisschen wie ein Klassentreffen. Selten macht die Suche nach dem Traumjob oder idealen Mitarbeitenden so viel Spaß.<br /> <br /> Die Hochschule freut sich über die rege Teilnahme und dankt den Unternehmen, dass sie das Angebot genutzt haben, am Campus Design die zahlreichen und spannenden Berufsoptionen in der Region aufzuzeigen.</p>&#13;
<p>Für alle Studiengänge und Branchen, die bei der Veranstaltung nicht vertreten waren, findet am&nbsp; Dienstag, 14. Mai, eine <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/campusmesse.html">Job- und Karriereveranstaltung am Campus Friedrich Streib</a>&nbsp;statt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-DSC01391__1-1024x683.jpg"
                        fileSize="216180"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-DSC01391__2-1024x683.jpg"
                        fileSize="176985"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-DSC01391__3-1024x683.jpg"
                        fileSize="201908"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-DSC01391__4-1024x683.jpg"
                        fileSize="197923"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-DSC01391__5-1024x683.jpg"
                        fileSize="183729"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-DSC01391__6-1024x683.jpg"
                        fileSize="230893"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-DSC01391__7-1024x683.jpg"
                        fileSize="210919"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-DSC01391__8-1024x683.jpg"
                        fileSize="243380"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-DSC01391__9-1024x683.jpg"
                        fileSize="226433"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Kooperationen]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Wissenschafts-Minister Blume besucht Technologietransferzentrum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissenschafts-minister-blume-besucht-technologie-transferzentrum/</link>
                <pubDate>Fri, 19 Jan 2024 09:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wissenschafts-minister-blume-besucht-technologie-transferzentrum/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Der bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume informierte sich im „MACHBAR“ in der Lichtenfelser Innenstadt über das <a href="t3://page?uid=1450">Kooperative Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken Digitale Intelligenz</a>. Es hat das Ziel, mit Hilfe der Wissenschaft die Innovationskraft des Mittelstands im ländlichen Raum zu stärken.</em>

Digitale Technologien bieten die Chance, für aktuelle Fragen von kleinen und mittelständischen Unternehmen innovative und völlig neuartige Lösungen zu entwickeln. Das noch junge TTZ Oberfranken mit dem Standort in Lichtenfels will digitale Kompetenzen im Produktlebenszyklus vermitteln. Der bayerische Wissenschaftsminister erfuhr vor Ort von spannenden Anwendungsmöglichkeiten wie 3D-gedruckten Spritzgusswerkzeugen, er informierte sich über intelligente Industriegreifer in Leichtbauweise und betrachte virtuelle Gebäckstücke: Für die Lehrlingsausbildung im Bäckereifachverkauf wurde gemeinsam mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk (MDZH) ein Prototyp entwickelt, bei dem der Bäckerladen mit Hilfe von VR-Brillen simuliert wird. „Um den Wirtschaftsstandort Bayern weiterzuentwickeln, braucht es technologische Impulse“, erklärte Blume. Er sprach über die Bedeutung der Hightech Agenda Bayern und berichtete, dass Künstliche Intelligenz (KI) auch bei der Winterklausur der CSU-Fraktion auf Kloster Banz im Fokus stand. „Das spannendste Konzept, das wir aktuell haben, sind die TTZ“, sagte Blume. „Hochschulen mit einem überzeugenden Konzept, Unternehmen, die sagen: Das sind die Themen, die uns interessieren – und Kommunen, die es wollen und Räumlichkeiten zur Verfügung stellen“, zählte der Minister auf: „Es braucht eine Allianz der Willigen.“ Wie groß diese in Oberfranken ist, zeigte der rege Besuch im MACHBAR, der Zukunftswerkstatt des Forschungs- und Anwendungszentrum für Digitale Zukunftstechnologien (FADZ). Blume dankte den Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, die das „Kooperative TTZ Oberfranken Digitale Intelligenz“ ermöglicht haben und würdigte dabei insbesondere das Engagement von Jürgen Baumgärtner, MdL des Stimmkreises Kronach Lichtenfels.

<strong>Technologische Exzellenz in Oberfranken</strong>

<a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, hob die gute Zusammenarbeit vor Ort, und auch mit dem TTZ-Standort in Kronach hervor, erklärte kurz den TTZ-Start in Lichtenfels und welche Möglichkeiten sich künftig eröffnen: „Unsere ersten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des TTZ sind jetzt erst einmal für einen schnellen Start im MACHBAR untergebracht. Hier zeigt sich der Geist unseres TTZ gerade durch die enge Zusammenarbeit mit dem ja bereits etablierten FADZ schon sehr gut. Wenn dann die Unterbringung des TTZ feststeht, wird auch sichergestellt, dass wir weitere Möglichkeiten technologischer Exzellenz ausschöpfen können.“

Für die Spitzenforschung des TTZ geht es in Lichtenfels darum, wie Unternehmen von der Entwicklung bis zur Produktion mit Hilfe von Individualisierung, Automatisierung und künstlicher Intelligenz technologische Wettbewerbsvorteile verwirklichen können. Eine wertvolle Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft, in die der Freistaat Bayern stark investiert: Rund acht Millionen Euro fließen in das TTZ an den Standorten Lichtenfels und Kronach. Kooperationspartner sind die Hochschule Coburg und die Technische Hochschule Nürnberg.

Mit dem Schwerpunkt auf digitalen Kompetenzen im Produktlebenszyklus ergänzt das TTZ am Standort Lichtenfels auch den Master-Studiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ der Hochschule Coburg. Studierende bearbeiten dabei Projekte aus dem echten Unternehmensalltag und auch hier besteht enge Zusammenarbeit mit dem FADZ.

<strong>Gemeinsam Perspektiven für die Region entwickeln</strong>

„Ich freue mich, dass Minister Blume meine Einladung angenommen hat, sich direkt vor Ort über das FADZ und das TTZ zu informieren. Im Landkreis Lichtenfels gibt es keine Hochschule, weshalb die Zusammenarbeit über das TTZ eine große Chance für die heimische Wirtschaft ist, ihre Unternehmen zukunftsfest zu machen. Das TTZ ist zudem ein guter Baustein, um den Wohn- und Arbeitsstandort Landkreis Lichtenfels zu stärken“, erläuterte Landrat Christian Meißner.

Philipp Steinberger, CEO des Unternehmens Wöhner und Vorstandsmitglied im FADZ Wirtschaftsverband, ergänzt: „Aus Zukunftstechnologien entwickeln wir in Oberfranken gemeinsam Perspektiven für die regionale Entwicklung. Das TTZ haben wir vom Start an tatkräftig unterstützt und wir freuen uns, dass mit dem Einzug in das MACHBAR ein erster pragmatischer Rahmen für das Projekt gefunden wurde. Es ist die Voraussetzung, um unmittelbaren Nutzen für die Unternehmen zu schaffen.“

Auch die Stadt freut sich: „Wir begrüßen das Engagement der Hochschule Coburg in Lichtenfels sehr, da hierdurch die Kreisstadt die Chance erhalten hat, Hochschulstandort zu werden", sagte Bürgermeister Andreas Hügerich. „Gemeinsam mit der heimischen Wirtschaft arbeiten wir nun am weiteren Ausbau des Angebots von FADZ und TTZ, um den Standort Lichtenfels langfristig zu sichern. Deshalb sind wir auch sehr erfreut darüber, dass Herr Staatsminister Blume mit seinem Ministerium sowie die Bayerische Staatsregierung hinter dem Standort Lichtenfels stehen.“

<strong>Ein starkes Hochschulteam</strong>

Die Themen der Hochschule stellte Präsident Gast gemeinsam mit <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs vor. Inhalte wurden präsentiert von <a href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert</a>, dem wissenschaftlichen Leiter des TTZ am Standort Lichtenfels und Experte für Künstliche Intelligenz (KI) für Engineering und Produktion und seinen Kollegen <a href="t3://page?uid=1448">Prof. Dr. Veit Müller</a> mit Schwerpunkt Automatisierung, sowie <a href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Alexander Rost</a> und <a href="t3://page?uid=595">Prof. Dr. Markus Stark</a>, mit Expertise für neue Werkstoffe und Produktionsverfahren.

Während von den Verantwortlichen viel über die technologische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Zukunft der Region gesprochen wurde, stand der Nachwuchs bereits in den Startlöchern: Im Eingangsbereich des MACHBAR testete eine Mittelschulklasse praktisch die Möglichkeiten des 3D-Drucks und Lasercuttings im Rahmen eines Workshops. Minister Blume plauderte mit den Schülern, nickte dann zufrieden: „Dieser gemeinsame Ansatz mit Handwerk, Mittelstand, Schulen bis hin zu den Hochschulen: Das macht das Konzept so spannend!“

Kleine und mittelständische Unternehmen, die Ideen oder Projekte vorschlagen möchten, können sich an <a>ttz[at]hs-coburg.de</a> wenden.

Weitere Informationen:  <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/ttz-oberfranken.html">https://www.hs-coburg.de/forschung/ttz-oberfranken.html</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Der bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume informierte sich im „MACHBAR“ in der Lichtenfelser Innenstadt über das <a href="t3://page?uid=1450">Kooperative Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken Digitale Intelligenz</a>. Es hat das Ziel, mit Hilfe der Wissenschaft die Innovationskraft des Mittelstands im ländlichen Raum zu stärken.</em>

Digitale Technologien bieten die Chance, für aktuelle Fragen von kleinen und mittelständischen Unternehmen innovative und völlig neuartige Lösungen zu entwickeln. Das noch junge TTZ Oberfranken mit dem Standort in Lichtenfels will digitale Kompetenzen im Produktlebenszyklus vermitteln. Der bayerische Wissenschaftsminister erfuhr vor Ort von spannenden Anwendungsmöglichkeiten wie 3D-gedruckten Spritzgusswerkzeugen, er informierte sich über intelligente Industriegreifer in Leichtbauweise und betrachte virtuelle Gebäckstücke: Für die Lehrlingsausbildung im Bäckereifachverkauf wurde gemeinsam mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk (MDZH) ein Prototyp entwickelt, bei dem der Bäckerladen mit Hilfe von VR-Brillen simuliert wird. „Um den Wirtschaftsstandort Bayern weiterzuentwickeln, braucht es technologische Impulse“, erklärte Blume. Er sprach über die Bedeutung der Hightech Agenda Bayern und berichtete, dass Künstliche Intelligenz (KI) auch bei der Winterklausur der CSU-Fraktion auf Kloster Banz im Fokus stand. „Das spannendste Konzept, das wir aktuell haben, sind die TTZ“, sagte Blume. „Hochschulen mit einem überzeugenden Konzept, Unternehmen, die sagen: Das sind die Themen, die uns interessieren – und Kommunen, die es wollen und Räumlichkeiten zur Verfügung stellen“, zählte der Minister auf: „Es braucht eine Allianz der Willigen.“ Wie groß diese in Oberfranken ist, zeigte der rege Besuch im MACHBAR, der Zukunftswerkstatt des Forschungs- und Anwendungszentrum für Digitale Zukunftstechnologien (FADZ). Blume dankte den Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, die das „Kooperative TTZ Oberfranken Digitale Intelligenz“ ermöglicht haben und würdigte dabei insbesondere das Engagement von Jürgen Baumgärtner, MdL des Stimmkreises Kronach Lichtenfels.

<strong>Technologische Exzellenz in Oberfranken</strong>

<a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, hob die gute Zusammenarbeit vor Ort, und auch mit dem TTZ-Standort in Kronach hervor, erklärte kurz den TTZ-Start in Lichtenfels und welche Möglichkeiten sich künftig eröffnen: „Unsere ersten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des TTZ sind jetzt erst einmal für einen schnellen Start im MACHBAR untergebracht. Hier zeigt sich der Geist unseres TTZ gerade durch die enge Zusammenarbeit mit dem ja bereits etablierten FADZ schon sehr gut. Wenn dann die Unterbringung des TTZ feststeht, wird auch sichergestellt, dass wir weitere Möglichkeiten technologischer Exzellenz ausschöpfen können.“

Für die Spitzenforschung des TTZ geht es in Lichtenfels darum, wie Unternehmen von der Entwicklung bis zur Produktion mit Hilfe von Individualisierung, Automatisierung und künstlicher Intelligenz technologische Wettbewerbsvorteile verwirklichen können. Eine wertvolle Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft, in die der Freistaat Bayern stark investiert: Rund acht Millionen Euro fließen in das TTZ an den Standorten Lichtenfels und Kronach. Kooperationspartner sind die Hochschule Coburg und die Technische Hochschule Nürnberg.

Mit dem Schwerpunkt auf digitalen Kompetenzen im Produktlebenszyklus ergänzt das TTZ am Standort Lichtenfels auch den Master-Studiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ der Hochschule Coburg. Studierende bearbeiten dabei Projekte aus dem echten Unternehmensalltag und auch hier besteht enge Zusammenarbeit mit dem FADZ.

<strong>Gemeinsam Perspektiven für die Region entwickeln</strong>

„Ich freue mich, dass Minister Blume meine Einladung angenommen hat, sich direkt vor Ort über das FADZ und das TTZ zu informieren. Im Landkreis Lichtenfels gibt es keine Hochschule, weshalb die Zusammenarbeit über das TTZ eine große Chance für die heimische Wirtschaft ist, ihre Unternehmen zukunftsfest zu machen. Das TTZ ist zudem ein guter Baustein, um den Wohn- und Arbeitsstandort Landkreis Lichtenfels zu stärken“, erläuterte Landrat Christian Meißner.

Philipp Steinberger, CEO des Unternehmens Wöhner und Vorstandsmitglied im FADZ Wirtschaftsverband, ergänzt: „Aus Zukunftstechnologien entwickeln wir in Oberfranken gemeinsam Perspektiven für die regionale Entwicklung. Das TTZ haben wir vom Start an tatkräftig unterstützt und wir freuen uns, dass mit dem Einzug in das MACHBAR ein erster pragmatischer Rahmen für das Projekt gefunden wurde. Es ist die Voraussetzung, um unmittelbaren Nutzen für die Unternehmen zu schaffen.“

Auch die Stadt freut sich: „Wir begrüßen das Engagement der Hochschule Coburg in Lichtenfels sehr, da hierdurch die Kreisstadt die Chance erhalten hat, Hochschulstandort zu werden", sagte Bürgermeister Andreas Hügerich. „Gemeinsam mit der heimischen Wirtschaft arbeiten wir nun am weiteren Ausbau des Angebots von FADZ und TTZ, um den Standort Lichtenfels langfristig zu sichern. Deshalb sind wir auch sehr erfreut darüber, dass Herr Staatsminister Blume mit seinem Ministerium sowie die Bayerische Staatsregierung hinter dem Standort Lichtenfels stehen.“

<strong>Ein starkes Hochschulteam</strong>

Die Themen der Hochschule stellte Präsident Gast gemeinsam mit <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs vor. Inhalte wurden präsentiert von <a href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert</a>, dem wissenschaftlichen Leiter des TTZ am Standort Lichtenfels und Experte für Künstliche Intelligenz (KI) für Engineering und Produktion und seinen Kollegen <a href="t3://page?uid=1448">Prof. Dr. Veit Müller</a> mit Schwerpunkt Automatisierung, sowie <a href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Alexander Rost</a> und <a href="t3://page?uid=595">Prof. Dr. Markus Stark</a>, mit Expertise für neue Werkstoffe und Produktionsverfahren.

Während von den Verantwortlichen viel über die technologische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Zukunft der Region gesprochen wurde, stand der Nachwuchs bereits in den Startlöchern: Im Eingangsbereich des MACHBAR testete eine Mittelschulklasse praktisch die Möglichkeiten des 3D-Drucks und Lasercuttings im Rahmen eines Workshops. Minister Blume plauderte mit den Schülern, nickte dann zufrieden: „Dieser gemeinsame Ansatz mit Handwerk, Mittelstand, Schulen bis hin zu den Hochschulen: Das macht das Konzept so spannend!“

Kleine und mittelständische Unternehmen, die Ideen oder Projekte vorschlagen möchten, können sich an <a>ttz[at]hs-coburg.de</a> wenden.

Weitere Informationen:  <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/ttz-oberfranken.html">https://www.hs-coburg.de/forschung/ttz-oberfranken.html</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/06-Minister-Blume-TTZ-Gruppe-1024x681.jpg"
                        fileSize="175734"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/06-Minister-Blume-TTZ-Rundgang-04-1024x649.jpg"
                        fileSize="99409"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="649"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/06-Minister-Blume-TTZ-Metall-3-1024x681.jpg"
                        fileSize="145222"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/06-Minister-Blume-TTZ-3D-Druck-2-681x1024.jpg"
                        fileSize="99982"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="681" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/06-Minister-Blume-TTZ-Schueler-1024x681.jpg"
                        fileSize="145660"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/06-Minister-Blume-TTZ-Rundgang-06-1024x681.jpg"
                        fileSize="112851"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/06-Minister-Blume-TTZ-Rundgang-05-1024x681.jpg"
                        fileSize="96209"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/06-Minister-Blume-TTZ-Rundgang-01-1024x681.jpg"
                        fileSize="136877"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/06-Minister-Blume-TTZ-Greifer-1024x681.jpg"
                        fileSize="136698"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/387855-1024x702.jpg"
                        fileSize="131343"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="702"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg bei Versicherungskonferenz in den USA]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-bei-versicherungskonferenz-in-den-usa/</link>
                <pubDate>Fri, 12 Jan 2024 09:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-bei-versicherungskonferenz-in-den-usa/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die internationale Bedeutung der EU-Versicherungsaufsicht und KI in der Versicherungslehre: Darüber sprach Prof. Dr. Mirko Kraft aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg in Scottsdale (Arizona, USA) bei der jährlichen Tagung der Western Risk and Insurance Association (<a href="http://www.wria.org">WRIA</a>). Zum wiederholten Mal nahm der Coburger Professor zum Jahresbeginn an der Versicherungskonferenz im westamerikanischen Raum teil. </em></p>&#13;
<p><a href="http://www.hs-coburg.de/kraft">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> thematisierte dort in seinem Vortrag die Auswirkungen der sich ändernden EU-Versicherungsaufsicht (Solvency II Review) auf internationale Versicherungsgruppen. Außerdem moderierte er eine Session zu Aspekten der Versicherungslehre, unter anderem den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre. Seit 2012 ist Kraft Professor für Versicherungsbetriebslehre und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenfächer an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg. Er leitet den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/versicherungswirtschaft-bachelor.html" title="Opens internal link in current window">Versicherungswirtschaft</a> und ist Ansprechpartner im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/master-betriebswirtschaft-schwerpunkt-versicherungsmanagement.html" title="Opens internal link in current window">Schwerpunkt&nbsp; Versicherungsmanagement im Master-Studiengang Betriebswirtschaft</a>. Aktuell hat er eine Forschungsprofessur inne und beschäftigt sich mit Fragen der Versicherungs- und KI-Regulierung.</p>&#13;
<p><strong>Kraft übernimmt wissenschaftliche Leitung der Konferenz in Mexiko 2025</strong></p>&#13;
<p>Im kommenden Jahr wird die Konferenz im mexikanischen Puerto Vallarta stattfinden. Dort kommt die Rolle des „program chairs“ Prof. Kraft zuteil. Er war vergangenes Jahr bereits in das Board der WRIA gewählt worden und übernimmt nun die wissenschaftliche Leitung, die dieses Jahr noch Prof. Brenda Powell Wells, Ph.D., East Carolina University (ECU) innehatte. Dies beinhaltet die Begutachtung der eingegangenen Vortragsvorschläge und auch die Auswahl von Preisträger:innen.</p>&#13;
<p>Bei der diesjährigen Tagung waren neben vielen US-amerikanischen Versicherungsprofessor:innen auch Teilnehmer:innen aus anderen Teilen der Welt vor Ort im Wüstenstaat Arizona, beispielsweise aus Taiwan. Auch die Themen waren vielfältig: von Tontinen, einer historischen Form der Absicherung, über Insolvenzen von Versicherungsunternehmen bis hin zu KI-Methoden bei der Modellierung von Storno von Versicherungsverträgen.</p>&#13;
<p><strong>Auch für Nachwuchs-Wissenschaftler:innen eine Gelegenheit</strong></p>&#13;
<p>Als besonders erwähnenswert sieht Kraft die freundliche Diskussionskultur, welche vor Ort bei den Konferenzen herrscht, von dieser könnten alle profitieren, insbesondere auch Doktorand:innen. Zudem ist die Konferenz &nbsp;auch bekannt für praxisrelevante Empfehlungen, zum Beipsiel zu Datenschutz bei Telematik-Tarifen. „Ich würde mich freuen, wenn nächstes Jahr wieder weitere (Nachwuchs-)Wissenschaftler:innen auch aus Europa Ihre Forschungsansätze vorstellen“, betont Kraft. Für Auslandsvorträge gibt es verschiedene Förder-Möglichkeiten wie beispielsweise Reisekostenzuschüsse.</p>&#13;
<p>Die Konferenz fand bereits zum 58. Mal statt. Die Orte wechseln jeweils im westamerikanischen Raum: 2023 fand sie in Oceanside, CA – im Süden Kaliforniens zwischen Los Angeles und San Diego statt. Alle fünf Jahre wird die Konferenz auf Hawaii ausgerichtet (zuletzt 2022). Der Konferenzort 2025 für die 59. Tagung in Mexiko ist sicher; schon 2020 hat dort die Konferenz ohne Sicherheitsprobleme stattgefunden.</p>&#13;
<p>Kraft kennt die wichtigen Konferenzen und Tagungen der Versicherungswissenschaft. Er ist auch Vorstandsmitglied im Deutschen Verein für Versicherungswissenschaft e.V. (DVfVW) und hatte deren Jahrestagung 2023 lokal an der Hochschule Coburg organisiert. Zur Frage, warum er die Konferenz der WRIA für sehr geeignet hält, sagt der Coburger Wissenschaftler: „Gerade für Doktorand:innen ist diese Konferenz ein guter Start, um Erfahrungen mit englisch-sprachigen Fachvorträgen vor internationalem Publikum zu sammeln, zudem finden sich so Co-Autor:innen zusammen und es bilden sich internationale Forschungsnetzwerke.“ Die WRIA gibt auch eine versicherungswissenschaftliche Zeitschrift (<a href="https://insuranceissues.org/">Journal of Insurance Issues</a>, JII) heraus, in der Beiträge basierend auf den Vorträgen der Tagung veröffentlicht werden können.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die internationale Bedeutung der EU-Versicherungsaufsicht und KI in der Versicherungslehre: Darüber sprach Prof. Dr. Mirko Kraft aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg in Scottsdale (Arizona, USA) bei der jährlichen Tagung der Western Risk and Insurance Association (<a href="http://www.wria.org">WRIA</a>). Zum wiederholten Mal nahm der Coburger Professor zum Jahresbeginn an der Versicherungskonferenz im westamerikanischen Raum teil. </em></p>&#13;
<p><a href="http://www.hs-coburg.de/kraft">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> thematisierte dort in seinem Vortrag die Auswirkungen der sich ändernden EU-Versicherungsaufsicht (Solvency II Review) auf internationale Versicherungsgruppen. Außerdem moderierte er eine Session zu Aspekten der Versicherungslehre, unter anderem den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre. Seit 2012 ist Kraft Professor für Versicherungsbetriebslehre und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenfächer an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg. Er leitet den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/versicherungswirtschaft-bachelor.html" title="Opens internal link in current window">Versicherungswirtschaft</a> und ist Ansprechpartner im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/master-betriebswirtschaft-schwerpunkt-versicherungsmanagement.html" title="Opens internal link in current window">Schwerpunkt&nbsp; Versicherungsmanagement im Master-Studiengang Betriebswirtschaft</a>. Aktuell hat er eine Forschungsprofessur inne und beschäftigt sich mit Fragen der Versicherungs- und KI-Regulierung.</p>&#13;
<p><strong>Kraft übernimmt wissenschaftliche Leitung der Konferenz in Mexiko 2025</strong></p>&#13;
<p>Im kommenden Jahr wird die Konferenz im mexikanischen Puerto Vallarta stattfinden. Dort kommt die Rolle des „program chairs“ Prof. Kraft zuteil. Er war vergangenes Jahr bereits in das Board der WRIA gewählt worden und übernimmt nun die wissenschaftliche Leitung, die dieses Jahr noch Prof. Brenda Powell Wells, Ph.D., East Carolina University (ECU) innehatte. Dies beinhaltet die Begutachtung der eingegangenen Vortragsvorschläge und auch die Auswahl von Preisträger:innen.</p>&#13;
<p>Bei der diesjährigen Tagung waren neben vielen US-amerikanischen Versicherungsprofessor:innen auch Teilnehmer:innen aus anderen Teilen der Welt vor Ort im Wüstenstaat Arizona, beispielsweise aus Taiwan. Auch die Themen waren vielfältig: von Tontinen, einer historischen Form der Absicherung, über Insolvenzen von Versicherungsunternehmen bis hin zu KI-Methoden bei der Modellierung von Storno von Versicherungsverträgen.</p>&#13;
<p><strong>Auch für Nachwuchs-Wissenschaftler:innen eine Gelegenheit</strong></p>&#13;
<p>Als besonders erwähnenswert sieht Kraft die freundliche Diskussionskultur, welche vor Ort bei den Konferenzen herrscht, von dieser könnten alle profitieren, insbesondere auch Doktorand:innen. Zudem ist die Konferenz &nbsp;auch bekannt für praxisrelevante Empfehlungen, zum Beipsiel zu Datenschutz bei Telematik-Tarifen. „Ich würde mich freuen, wenn nächstes Jahr wieder weitere (Nachwuchs-)Wissenschaftler:innen auch aus Europa Ihre Forschungsansätze vorstellen“, betont Kraft. Für Auslandsvorträge gibt es verschiedene Förder-Möglichkeiten wie beispielsweise Reisekostenzuschüsse.</p>&#13;
<p>Die Konferenz fand bereits zum 58. Mal statt. Die Orte wechseln jeweils im westamerikanischen Raum: 2023 fand sie in Oceanside, CA – im Süden Kaliforniens zwischen Los Angeles und San Diego statt. Alle fünf Jahre wird die Konferenz auf Hawaii ausgerichtet (zuletzt 2022). Der Konferenzort 2025 für die 59. Tagung in Mexiko ist sicher; schon 2020 hat dort die Konferenz ohne Sicherheitsprobleme stattgefunden.</p>&#13;
<p>Kraft kennt die wichtigen Konferenzen und Tagungen der Versicherungswissenschaft. Er ist auch Vorstandsmitglied im Deutschen Verein für Versicherungswissenschaft e.V. (DVfVW) und hatte deren Jahrestagung 2023 lokal an der Hochschule Coburg organisiert. Zur Frage, warum er die Konferenz der WRIA für sehr geeignet hält, sagt der Coburger Wissenschaftler: „Gerade für Doktorand:innen ist diese Konferenz ein guter Start, um Erfahrungen mit englisch-sprachigen Fachvorträgen vor internationalem Publikum zu sammeln, zudem finden sich so Co-Autor:innen zusammen und es bilden sich internationale Forschungsnetzwerke.“ Die WRIA gibt auch eine versicherungswissenschaftliche Zeitschrift (<a href="https://insuranceissues.org/">Journal of Insurance Issues</a>, JII) heraus, in der Beiträge basierend auf den Vorträgen der Tagung veröffentlicht werden können.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/01-Versicherungskonferenz03-1024x1024.jpg"
                        fileSize="154865"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/01-Versicherungskonferenz02-1024x587.jpg"
                        fileSize="108787"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="587"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/01-Versicherungskonferenz01-768x1024.jpg"
                        fileSize="247691"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/01-Versicherungskonferenz04-768x1024.jpg"
                        fileSize="276751"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[Integrative Gesundheitsförderung]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Forschungsprojekt „AI4Coping“: mithilfe von KI Stress besser bewältigen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-forschungsprojekt-ai4coping-mit-hilfe-von-ki-stress-besser-bewaeltigen/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Dec 2023 07:45:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-forschungsprojekt-ai4coping-mit-hilfe-von-ki-stress-besser-bewaeltigen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Wie Menschen zum Beispiel mit Stress umgehen, wird in der Wissenschaft „Coping“ genannt. Im Forschungsprojekt „AI4Coping“ der Hochschule Coburg geht es darum, zu untersuchen, ob und gegebenenfalls wie Stress mithilfe der Methoden Künstlicher Intelligenz (KI) besser zu bewältigen ist. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit unterschiedlicher Expertise werden in den kommenden drei Jahren interdisziplinär an diesem Thema arbeiten. Das Projekt wird mit knapp 715.000 Euro aus dem Bayerischen Förderprogramm für angewandte Forschung und Entwicklung gefördert. </em>

In einer Welt, die sich ständig und rapide verändert, ist die Bewältigung von Stress zu einer zentralen Herausforderung geworden. Insbesondere seit der COVID-19-Pandemie hat die Stressbelastung der Bevölkerung – und damit einhergehend auch die Häufigkeit psychischer Erkrankungen – zugenommen. Coping ist eine Bewältigungsstrategie, die Abkürzung AI steht im englischen für „artificial intelligence“ und entspricht im Deutschen KI, also Künstlicher Intelligenz. Daraus setzt sich der Name des Verbundforschungsprojektes „AI4Coping“ zusammen. Es zielt darauf ab, durch den Einsatz von KI effiziente Stressbewältigungsansätze zu generieren und somit dazu beizutragen, die Resilienz und Gesundheit der Menschen zu verbessern.

Das interdisziplinäre Team des AI4Coping-Projekts wird dabei unter Verwendung modernster Technologien wie Virtueller Realität, Sprachmodellierung und maschinellem Lernen verschiedene Aspekte der Stressbewältigung in den Fokus nehmen. Die Forschergruppe besteht aus neun Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg mit Expertise in den Bereichen Informatik, Gesundheitsförderung und Prävention, Neurowissenschaften, Bioanalytik, Betriebswirtschaftslehre und Sozialer Arbeit. Sie wollen zum Beispiel ein virtuelles Stressbewältigungstraining für Studierende mit Prüfungsangst entwickeln, Menschen mit Bewegungseinschränkungen sollen einen Waldspaziergang virtuell durchführen können und ein virtuelles Hygienetraining zur Minderung von Ansteckungsängsten soll entwickelt werden. Dabei wird der Nutzen der virtuellen Unterstützung durch Messung der Stressreaktion und Selbstregulationskompetenz bewertet und laufend verbessert. In einem weiteren Teilprojekt werden die individuelle und gesellschaftliche Akzeptanz der verantwortungsvollen Nutzung von KI in der Gesundheitsförderung erforscht und ethische Aspekte diskutiert.

„Durch den Einsatz von KI und modernster Technik können maßgeschneiderte Stressbewältigungsstrategien entwickelt werden, die auf die spezifischen Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen zugeschnitten sind“, sagt <a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner</a>, Sprecherin des Verbundforschungsprojekts. „KI-Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie kontinuierliches Feedback geben und ihre Empfehlungen in Echtzeit anpassen können. Dies ermöglicht eine höchst individuelle Vermittlung von Stressbewältigungs-Strategien, die in virtuellen Umgebungen eingeübt werden können. Mit Hilfe der so erlernten Fähigkeiten können die Nutzer:innen konkrete Alltagssituationen besser bewältigen.“

Ein zentrales Ziel des AI4Coping-Projekts ist die Integration der Forschungsergebnisse in eine Toolbox für digitale Stressbewältigungsstrategien. Diese Toolbox ist individuell anpassbar und lässt sich auf weitere Gruppen von Nutzerinnen und Nutzern und Situationen übertragen, was eine breite Anwendbarkeit und langfristige Nutzung der Forschungsergebnisse ermöglicht.

Das AI4Coping-Projekt ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer effizienten und leicht zugänglichen Stressbewältigung. Durch die Verknüpfung modernster Technologien mit interdisziplinärer Expertise will es neue Maßstäbe für Prävention und Gesundheitsförderung setzen. Die technologischen Entwicklungen, die aus dem AI4Coping-Projekt hervorgehen, geben innovative Antworten auf aktuelle Herausforderungen in der Stressbewältigung. Sie bieten die Grundlage für zukünftige Forschungs- und Praxisprojekte und stärken das Profil der Hochschule Coburg in Richtung Gesundheit und <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ein-neubau-fuer-ki-forschung-gleich-neben-der-alten-kuehlhalle-mit-podcast.html">KI.</a> Die Zusammenarbeit mit regionalen Praxis- und Wissenschaftspartnerinnen und -partnern wird während der dreijährigen Projektdauer vertieft und ausgebaut, um den Weg für nachhaltige Innovationen sowie Firmengründungen in Oberfranken zu ebnen.

Hier geht's zum <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-neue-hochschulmagazin-2/">Beitrag von TV Oberfranken</a> über das Projekt.

<em>Für weitere Informationen zum AI4Coping-Projekt oder Anfragen steht Ihnen Prof. Dr. Karin Meißner gerne zur Verfügung: per Mail an <a href="mailto:karin.meissner@hs-coburg.de">karin.meissner@hs-coburg.de</a> oder telefonisch unter 09561 317-8030.</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Wie Menschen zum Beispiel mit Stress umgehen, wird in der Wissenschaft „Coping“ genannt. Im Forschungsprojekt „AI4Coping“ der Hochschule Coburg geht es darum, zu untersuchen, ob und gegebenenfalls wie Stress mithilfe der Methoden Künstlicher Intelligenz (KI) besser zu bewältigen ist. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit unterschiedlicher Expertise werden in den kommenden drei Jahren interdisziplinär an diesem Thema arbeiten. Das Projekt wird mit knapp 715.000 Euro aus dem Bayerischen Förderprogramm für angewandte Forschung und Entwicklung gefördert. </em>

In einer Welt, die sich ständig und rapide verändert, ist die Bewältigung von Stress zu einer zentralen Herausforderung geworden. Insbesondere seit der COVID-19-Pandemie hat die Stressbelastung der Bevölkerung – und damit einhergehend auch die Häufigkeit psychischer Erkrankungen – zugenommen. Coping ist eine Bewältigungsstrategie, die Abkürzung AI steht im englischen für „artificial intelligence“ und entspricht im Deutschen KI, also Künstlicher Intelligenz. Daraus setzt sich der Name des Verbundforschungsprojektes „AI4Coping“ zusammen. Es zielt darauf ab, durch den Einsatz von KI effiziente Stressbewältigungsansätze zu generieren und somit dazu beizutragen, die Resilienz und Gesundheit der Menschen zu verbessern.

Das interdisziplinäre Team des AI4Coping-Projekts wird dabei unter Verwendung modernster Technologien wie Virtueller Realität, Sprachmodellierung und maschinellem Lernen verschiedene Aspekte der Stressbewältigung in den Fokus nehmen. Die Forschergruppe besteht aus neun Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg mit Expertise in den Bereichen Informatik, Gesundheitsförderung und Prävention, Neurowissenschaften, Bioanalytik, Betriebswirtschaftslehre und Sozialer Arbeit. Sie wollen zum Beispiel ein virtuelles Stressbewältigungstraining für Studierende mit Prüfungsangst entwickeln, Menschen mit Bewegungseinschränkungen sollen einen Waldspaziergang virtuell durchführen können und ein virtuelles Hygienetraining zur Minderung von Ansteckungsängsten soll entwickelt werden. Dabei wird der Nutzen der virtuellen Unterstützung durch Messung der Stressreaktion und Selbstregulationskompetenz bewertet und laufend verbessert. In einem weiteren Teilprojekt werden die individuelle und gesellschaftliche Akzeptanz der verantwortungsvollen Nutzung von KI in der Gesundheitsförderung erforscht und ethische Aspekte diskutiert.

„Durch den Einsatz von KI und modernster Technik können maßgeschneiderte Stressbewältigungsstrategien entwickelt werden, die auf die spezifischen Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen zugeschnitten sind“, sagt <a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner</a>, Sprecherin des Verbundforschungsprojekts. „KI-Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie kontinuierliches Feedback geben und ihre Empfehlungen in Echtzeit anpassen können. Dies ermöglicht eine höchst individuelle Vermittlung von Stressbewältigungs-Strategien, die in virtuellen Umgebungen eingeübt werden können. Mit Hilfe der so erlernten Fähigkeiten können die Nutzer:innen konkrete Alltagssituationen besser bewältigen.“

Ein zentrales Ziel des AI4Coping-Projekts ist die Integration der Forschungsergebnisse in eine Toolbox für digitale Stressbewältigungsstrategien. Diese Toolbox ist individuell anpassbar und lässt sich auf weitere Gruppen von Nutzerinnen und Nutzern und Situationen übertragen, was eine breite Anwendbarkeit und langfristige Nutzung der Forschungsergebnisse ermöglicht.

Das AI4Coping-Projekt ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer effizienten und leicht zugänglichen Stressbewältigung. Durch die Verknüpfung modernster Technologien mit interdisziplinärer Expertise will es neue Maßstäbe für Prävention und Gesundheitsförderung setzen. Die technologischen Entwicklungen, die aus dem AI4Coping-Projekt hervorgehen, geben innovative Antworten auf aktuelle Herausforderungen in der Stressbewältigung. Sie bieten die Grundlage für zukünftige Forschungs- und Praxisprojekte und stärken das Profil der Hochschule Coburg in Richtung Gesundheit und <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ein-neubau-fuer-ki-forschung-gleich-neben-der-alten-kuehlhalle-mit-podcast.html">KI.</a> Die Zusammenarbeit mit regionalen Praxis- und Wissenschaftspartnerinnen und -partnern wird während der dreijährigen Projektdauer vertieft und ausgebaut, um den Weg für nachhaltige Innovationen sowie Firmengründungen in Oberfranken zu ebnen.

Hier geht's zum <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/4you-das-neue-hochschulmagazin-2/">Beitrag von TV Oberfranken</a> über das Projekt.

<em>Für weitere Informationen zum AI4Coping-Projekt oder Anfragen steht Ihnen Prof. Dr. Karin Meißner gerne zur Verfügung: per Mail an <a href="mailto:karin.meissner@hs-coburg.de">karin.meissner@hs-coburg.de</a> oder telefonisch unter 09561 317-8030.</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/198-AI4Coping-Meissner-1024x690.jpg"
                        fileSize="66699"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="690"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[ZukunftsDesign]]></category>                                <title><![CDATA[Master ZukunftsDesign erfolgreich reakkreditiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/master-zukunftsdesign-erfolgreich-reakkreditiert/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Dec 2023 05:33:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/master-zukunftsdesign-erfolgreich-reakkreditiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Masterstudiengang ZukunftsDesign wurde erfolgreich bis Ende September 2031 reakkreditiert. Studiengangsleiter Prof. Dr. Josef Löffl und Studiengangskoordinator Dr. Mark Hofmann freuen sich, dass die Reakkreditierung ohne weitere Auflagen für die nächsten acht Jahre erfolgt ist. Die langfristige Anerkennung bestätigt auch die nachhaltige Qualität des Studiengangs und gibt den Studierenden die Gewissheit, dass sie weiterhin in einem herausragenden akademischen Umfeld studieren können.</em>

Seit bereits über 16 Semestern gibt es an der Hochschule Coburg den <a href="t3://page?uid=748">Master-Studiengang ZukunftsDesign</a>. Das Team arbeitet fortlaufend an der Optimierung des Studiengangs, um den Studierenden eine inspirierende Lernumgebung zu schaffen. Im Rahmen des derzeitigen Reakkreditierungsprozesses für den Studiengang wurden einige Anpassungen vorgenommen, bei denen die Studierenden und Alumni einen maßgeblichen Beitrag geleistet haben.

Neue Modultitel tragen dazu bei, die Inhalte verständlicher zu machen und eine klare Orientierung zu bieten. Alle Module zeichnen sich nun durch eine Laufzeit von einem Semester aus. Dadurch wird nicht nur der <a href="https://www.zukunftsdesign.net/wp-content/uploads/2023/09/Studienverlaufsplan_ZukunftsDesign.pdf">Studienverlaufsplan</a> optimiert, sondern auch die Flexibilität für die Studierenden erhöht. Auch die Projektergebnisse werden ab sofort bewertet und damit ein lang gehegter Wunsch der Studierenden umgesetzt.

Die Möglichkeiten des Studiums wurden damit in Summe auf ein neues Niveau gehoben und diese Veränderungen spiegeln sich auch in der aktualisierten <a href="https://www.zukunftsdesign.net/wp-content/uploads/2023/09/SPO-M-ZD-3.pdf">Studien- und Prüfungsordnung (SPO M ZD 3</a>) wider. Dem externen Reakkreditierungsteam war außerdem eine Namenserweiterung besonders wichtig. Daher trägt der Studiengang ab sofort den Namen ZukunftsDesign Innovation.Unternehmertum.Gestaltung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Masterstudiengang ZukunftsDesign wurde erfolgreich bis Ende September 2031 reakkreditiert. Studiengangsleiter Prof. Dr. Josef Löffl und Studiengangskoordinator Dr. Mark Hofmann freuen sich, dass die Reakkreditierung ohne weitere Auflagen für die nächsten acht Jahre erfolgt ist. Die langfristige Anerkennung bestätigt auch die nachhaltige Qualität des Studiengangs und gibt den Studierenden die Gewissheit, dass sie weiterhin in einem herausragenden akademischen Umfeld studieren können.</em>

Seit bereits über 16 Semestern gibt es an der Hochschule Coburg den <a href="t3://page?uid=748">Master-Studiengang ZukunftsDesign</a>. Das Team arbeitet fortlaufend an der Optimierung des Studiengangs, um den Studierenden eine inspirierende Lernumgebung zu schaffen. Im Rahmen des derzeitigen Reakkreditierungsprozesses für den Studiengang wurden einige Anpassungen vorgenommen, bei denen die Studierenden und Alumni einen maßgeblichen Beitrag geleistet haben.

Neue Modultitel tragen dazu bei, die Inhalte verständlicher zu machen und eine klare Orientierung zu bieten. Alle Module zeichnen sich nun durch eine Laufzeit von einem Semester aus. Dadurch wird nicht nur der <a href="https://www.zukunftsdesign.net/wp-content/uploads/2023/09/Studienverlaufsplan_ZukunftsDesign.pdf">Studienverlaufsplan</a> optimiert, sondern auch die Flexibilität für die Studierenden erhöht. Auch die Projektergebnisse werden ab sofort bewertet und damit ein lang gehegter Wunsch der Studierenden umgesetzt.

Die Möglichkeiten des Studiums wurden damit in Summe auf ein neues Niveau gehoben und diese Veränderungen spiegeln sich auch in der aktualisierten <a href="https://www.zukunftsdesign.net/wp-content/uploads/2023/09/SPO-M-ZD-3.pdf">Studien- und Prüfungsordnung (SPO M ZD 3</a>) wider. Dem externen Reakkreditierungsteam war außerdem eine Namenserweiterung besonders wichtig. Daher trägt der Studiengang ab sofort den Namen ZukunftsDesign Innovation.Unternehmertum.Gestaltung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/201-ZukunftsDesign-Reakkreditierung-1024x770.jpg"
                        fileSize="99224"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="770"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Schulen]]></category>                                <title><![CDATA[Chemie des Christkinds, Physik des Festes]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/chemie-des-christkinds-physik-des-festes/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 08:08:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/chemie-des-christkinds-physik-des-festes/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die erste öffentliche Weihnachtsvorlesung der Hochschule Coburg begeisterte etwa 200 Schülerinnen und Schüler mit unterhaltsamen Experimenten. Unter dem Motto „The Speed of Xmas“ begaben sich Naturwissenschaftler:innen auf die Spur weihnachtlicher Geheimnisse – und im Hörsaal knisterte, rauchte und knallte es gehörig.</em>

Weihnachten aus Sicht von Chemiker:innen? Strontium und Bor-Ester! Das eine brennt in einer Flamme in schickem Weihnachts-Rot, das andere in leuchtendem Christbaum-Grün. Experimente wie der „Fluoreszenzbrunnen“ und der „brennende Weihnachtsbaum“ beeindruckten bei der ersten öffentlichen Weihnachtsvorlesung der Hochschule Coburg mit bunten Farben. „Das brennt in einer alkoholischen Flamme“, erklärt Prof. Dr. Stefan Kalkhof. „Wir haben das mit verschiedenen Salzen eingefärbt. Dabei werden unterschieldiche Elemente angeregt, die dann zum Beispiel in Rot und Grün leuchten.“ Kalkhof beschwor gemeinsam mit Josefine Schlemmer und Olaf Schröder die Chemie der Weihnacht herauf.

<strong>Die Pirouetten der Physik</strong>

Aber auch physikalisch hat das Fest einiges zu bieten: Das Team aus Prof. Dr. Stefan Drese, David Kessel und Martin Holzhaus beschäftigte sich ebenfalls mit viel Humor und faszinierenden Effekten rund um „The Speed of Xmas“. Dabei wurde beispielsweise eine Wassertonne genutzt, bei der auf eine Seite eine Plastiktüte als Membran gespannt wurde. Auf der anderen Seite war ein großes Loch. Rauch wurde in die Tonne gefüllt. Sobald die Forscher:innen hinten auf die Membran kickten, waberten große Kringel aus dem Loch heraus und über die Köpfe des gespannten Publikums durch den Hörsaal. „So was finden Kinder natürlich klasse“, stellt Drese fest und erklärt, dass hinter diesem Effekt eine physikalische Erhaltungsgröße steckt: das Prinzip der Drehimpulserhaltung. „Das kennt man, wenn man Pirouetten dreht: Man dreht sich und dreht sich, immer weiter. Bis einen irgendwann die Reibung ausbremst.“

<strong>Wissenschaft und Weihnachtszauber</strong>

Die Schülerinnen und Schüler waren fasziniert – und die Wiessenschaftler:innen auch: „Davon, wie begeistert die Kinder waren“, sagt Drese. Kalkhof ergänzt: „Solche strahlenden Gesichter sind der beste Beweis dafür, dass Wissenschaft und Spaß zusammengehören.“ Er sei sicher, dass einige der Teilnehmer:innen die Forschung von morgen bereichern werden. „Ich freue mich schon darauf, viele von ihnen bald wieder an der Hochschule Coburg begrüßen zu dürfen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die erste öffentliche Weihnachtsvorlesung der Hochschule Coburg begeisterte etwa 200 Schülerinnen und Schüler mit unterhaltsamen Experimenten. Unter dem Motto „The Speed of Xmas“ begaben sich Naturwissenschaftler:innen auf die Spur weihnachtlicher Geheimnisse – und im Hörsaal knisterte, rauchte und knallte es gehörig.</em>

Weihnachten aus Sicht von Chemiker:innen? Strontium und Bor-Ester! Das eine brennt in einer Flamme in schickem Weihnachts-Rot, das andere in leuchtendem Christbaum-Grün. Experimente wie der „Fluoreszenzbrunnen“ und der „brennende Weihnachtsbaum“ beeindruckten bei der ersten öffentlichen Weihnachtsvorlesung der Hochschule Coburg mit bunten Farben. „Das brennt in einer alkoholischen Flamme“, erklärt Prof. Dr. Stefan Kalkhof. „Wir haben das mit verschiedenen Salzen eingefärbt. Dabei werden unterschieldiche Elemente angeregt, die dann zum Beispiel in Rot und Grün leuchten.“ Kalkhof beschwor gemeinsam mit Josefine Schlemmer und Olaf Schröder die Chemie der Weihnacht herauf.

<strong>Die Pirouetten der Physik</strong>

Aber auch physikalisch hat das Fest einiges zu bieten: Das Team aus Prof. Dr. Stefan Drese, David Kessel und Martin Holzhaus beschäftigte sich ebenfalls mit viel Humor und faszinierenden Effekten rund um „The Speed of Xmas“. Dabei wurde beispielsweise eine Wassertonne genutzt, bei der auf eine Seite eine Plastiktüte als Membran gespannt wurde. Auf der anderen Seite war ein großes Loch. Rauch wurde in die Tonne gefüllt. Sobald die Forscher:innen hinten auf die Membran kickten, waberten große Kringel aus dem Loch heraus und über die Köpfe des gespannten Publikums durch den Hörsaal. „So was finden Kinder natürlich klasse“, stellt Drese fest und erklärt, dass hinter diesem Effekt eine physikalische Erhaltungsgröße steckt: das Prinzip der Drehimpulserhaltung. „Das kennt man, wenn man Pirouetten dreht: Man dreht sich und dreht sich, immer weiter. Bis einen irgendwann die Reibung ausbremst.“

<strong>Wissenschaft und Weihnachtszauber</strong>

Die Schülerinnen und Schüler waren fasziniert – und die Wiessenschaftler:innen auch: „Davon, wie begeistert die Kinder waren“, sagt Drese. Kalkhof ergänzt: „Solche strahlenden Gesichter sind der beste Beweis dafür, dass Wissenschaft und Spaß zusammengehören.“ Er sei sicher, dass einige der Teilnehmer:innen die Forschung von morgen bereichern werden. „Ich freue mich schon darauf, viele von ihnen bald wieder an der Hochschule Coburg begrüßen zu dürfen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200-Weihnachtsvorlesung-IMG_20231214_162020-1024x768.jpg"
                        fileSize="136463"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200-Weihnachtsvorlesung-IMG_20231214_162004-1024x768.jpg"
                        fileSize="119207"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200-Weihnachtsvorlesung-IMG_20231214_145147-1024x768.jpg"
                        fileSize="132097"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200-Weihnachtsvorlesung-IMG_20231214_145630-1024x768.jpg"
                        fileSize="115556"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200-Weihnachtsvorlesung-IMG_20231214_145641-1024x768.jpg"
                        fileSize="112397"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200-Weihnachtsvorlesung-IMG_20231214_161718-576x1024.jpg"
                        fileSize="74861"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschung: vom Cheat- zum Lernprogramm]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschung-vom-cheat-zum-lernprogramm/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 08:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschung-vom-cheat-zum-lernprogramm/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Chatbots wie ChatGPT oder Bard sind schon in der Lage, Hausarbeiten oder Hausaufgaben zu gewünschten Themen zu schreiben. <a href="t3://page?uid=1251">Prof. Dr. Jochen L. Leidner FRGS</a> erklärt im Interview, wie das Projekt VoLL-K.I. mit maschinellem Training lieber Lern-Methoden gestaltet. Er ist eines der Mitglieder des in Gründung befindlichen Coburg Center for Responsible Artificial Intelligence Research (CRAI) der Hochschule Coburg und forscht und&nbsp;lehrt unter anderem über Sprachverarbeitung und maschinelles Lernen an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät für Wirtschaftswissenschaften</a>.</em></p>&#13;
<p><em>Die sogenannte KI ist inzwischen in aller Munde, dabei ist nicht alles, was wir derzeit verwenden, echte Künstliche Intelligenz? </em><br /> <strong>Prof. Dr. Jochen Leidner:</strong> Aus meiner Sicht ist der Begriff „KI“ unglücklich. Solange wir keine Ahnung haben, wie menschliche Intelligenz funktioniert, können wir auch schlecht Nachbildungen im Sinne eines wissenschaftlichen Modells erreichen. Es sollen menschliche Funktionsweisen, auf einer abstrakteren Ebene nachgebildet werden. Aus Sicht von&nbsp;Ingenieuren und Informatikern ist das weniger wichtig. Da möchte ich dann nur eine Technik oder Methode entwickeln, die nützlich ist und mir hilft, praktisch anliegende Probleme zu lösen.</p>&#13;
<p><em>Was genau sind ChatGPT oder&nbsp;Bard?</em><br /> Das sind sogenannte Sprachmodelle. Sie sind dazu gedacht, nicht die Intelligenz oder einen ganzen Menschen, sondern lediglich die Sprache zu modellieren: Die Abfolge von Wörtern (Syntagmatik, wie der Linguist sagt) beziehungsweise deren Austauschbarkeit (Paradigmatik) stehen im Vordergrund.&nbsp;<br /> Im Wesentlichen ermöglicht das dem Computer einen&nbsp;Textanfang zu geben, der dann gemäß statistischem Muster und mit einer Prise Zufallsauswahl fortgeführt wird. Oder sie präsentieren dem Computer einen Satz, in dem Wörter fehlen, die das Sprachmodell mit einer Liste der häufigsten Wörter und&nbsp;zugehörigen Wahrscheinlichkeiten.<br /> Diese Modelle wurden mit Milliarden von Texten trainiert: Von eingescannten Büchern, die gesamte Wikipedia und beträchtliche Teile des Internets. Dabei stellten die Entwickler fest, dass nicht nur Sprache abgebildet wird, sondern auch beträchtliches Wissen, welches nun in den Modellen enthalten ist und abgerufen werden kann. Das wird bereits in der nahen Zukunft die Art und Weise der Internet-Suche verändern. Noch sind sie aber primitiv, kurzsichtig und ohne Gedächtnis, Willen oder Gewissen. Das wollen Forscher jedoch ändern.</p>&#13;
<p><em>Sie sind Mitbegründer des <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ein-neubau-fuer-ki-forschung-gleich-neben-der-alten-kuehlhalle-mit-podcast.html">KI-Zentrums</a> der Hochschule Coburg, das voraussichtlich im April 2024 fertig werden soll. Wird dort an solchen Werkzeugen geforscht werden?</em><br /> Ja, natürlich. Wir sind aktiv daran beteiligt und ich bin in genau diesem Bereich seit 1996&nbsp;in Forschung, Entwicklung und Beratung&nbsp;aktiv. Im März dieses Jahres haben wir ein Sprachmodell in Dublin auf Europas führender Suchmaschinenkonferenz vorgestellt, welches 60-minütige&nbsp;Meetings inhaltlich zusammenfassen kann. Es kann diese sogar auf Wunsch um 10 Prozent der Originallänge oder gar auf fünf Punkte reduzieren. Auch Fragebeantwortungssysteme habe ich in der Vergangenheit schon oft gebaut.<br /> Es ist gut, ein Forschungszentrum zu haben, das sich dediziert mit dem Thema K.I.&nbsp;befasst. Wir sind der bayerischen Staatsregierung für die großzügige&nbsp;Unterstützung dieses Projekts am alten Güterbahnhof sehr dankbar. Dort wollen wir dann auch Geistwissenschaftler:innen einladen, denn große Ideen entstehen oft im Austausch mit passionierten&nbsp;Gleichgesinnten. Europa muss seine Ressourcen über bayerische und deutsche Grenzen hinaus bündeln, um international gegenüber der Forschungskonkurrenz aus den&nbsp;USA und China&nbsp;aufholen zu können.</p>&#13;
<p><em>Für viele Menschen ist KI ein willkommenes Mittel, um ihre Arbeit zu vereinfachen. An der Wirtschafts-Uni in Prag wurden Bachelorarbeiten unlängst abgeschafft. Übernimmt Künstliche Intelligenz bald unser Lernen?</em><br /> Ich möchte gerne allen nahelegen, diese Systeme nicht durch Ihre verwendete Sprache zu „vermenschlichen“. Meine Kollegin Emily Bender in Washington hat einmal den Begriff „stochastic parrot“ also statistischer Papagei dafür geprägt, das ist nicht schlecht, denn die Technologie, so eindrucksvoll sie uns zunächst erscheint, hat kein „ich“.</p>&#13;
<p><em>Wie können solche Werkzeuge zum Lernen eingesetzt werden? Damit befasst sich ihr Projekt VoLL-KI.</em><br /> „VoLL-KI“ ist ein vom BMBF und vom Freistaat gefördertes&nbsp;Projekt im Verbund der Universitäten Erlangen und Bamberg sowie der Hochschule Coburg. Es befasst sich mit dem Thema „Von Lernenden Lernen“, wobei sich das erste „Lernen“ auf die Studierenden bezieht und das zweite „Lernen“ auf die Computer. Wir wollen eine Toolbox liefern, mit der jede Organisation selbst entscheiden kann, wie sie diese einsetzen möchte, um zu lehren. Das soll zu einer positiveren und nachhaltigeren Veränderung führen. Die Coburger Teilprojektleitung untersteht Dieter Landes, Jens Grubert, Florian Mittag und mir.<br /> In meinem Teilprojekt geht es darum,&nbsp;einen Chatbot zu entwickeln, der Studierenden der künstlichen Intelligenz&nbsp;hilft, selbstständiger zu lernen - also KI-Methoden selbst auf das Lernen von KI-Methoden anzuwenden. Natürlich können sie diesen Chatbot dann Fragen zu Vorlesungen oder eigenen Lösungen stellen. Die Frage ist, wie man das nötige Domänenwissen mit Allgemeinwissen sinnvoll integriert. Modelle wie ChatGPT geben falsche Antworten&nbsp;und klingen dabei noch sehr selbstsicher. Das ist natürlich nicht akzeptabel für Studierende, die ein Recht auf qualifiziertes Wissen haben.</p>&#13;
<p><em>Wie werden diese Modelle trainiert?</em><br /> Dazu werden bald freiwillige Tester benötigt. Indem wir die Software kostenlos bereitstellen, hoffen wir, möglichst viele zu erreichen und das System im operativen&nbsp;Betrieb ständig verfeinern zu können, zum Beispiel durch Datenspenden und Feedbacks. Das bringt die Forschung voran und im Idealfall endet diese Spirale nie.</p>&#13;
<p><em>Wie viel davon wird hier an der Hochschule erforscht oder eingesetzt?</em><br /> Wir arbeiten an Applikationen für automatische Erkennung von&nbsp;Nachrichten-Bias, Online-Hassreden und vielem mehr. Dazu trainieren wir unsere eigenen Modelle für verschiedene Aufgaben, sowohl von Grund auf als auch in Form von Weiterentwicklung bereits existierender Angebote. Das nennt man „Vortrainieren“ beziehungsweise. „Feintuning“.<br /> Es wird immer nötig sein, die Computer zu kontrollieren und dazu müssen wir die Funktionsweise hinter der Anwendung verstehen, wie bei einem Taschenrechner. Als Professor bin ich daran interessiert, dass meine Studierenden lernen, wie Dinge funktionieren und sie von dieser Technologie nicht abhängig werden.<br /> Mein Doktorand Michael Reiche hat ausprobiert, wie gut Studierende ohne viel technisches Vorwissen, aber mit einem Sprachmodell ausgestattet, selbst maschinelle Lernsoftware entwickeln und&nbsp;einsetzen können. Das Ergebnis war: Ein Team aus Menschen und Maschine kann überraschend viel in kurzer Zeit erreichen, aber leider bei geringem Lerneffekt.</p>&#13;
<p><em>Wie und wo sollen Ihre Ergebnisse eingesetzt werden?</em><br /> Innerhalb von wenigen Jahren werden diese Modelle überall „drin“ sein. Es ist enorm spannend, das Gebiet von 1993 bis 2023 verfolgen zu dürfen - beim Anfang der Physik war ja niemand dabei, der heute noch lebt. Wir hoffen auf die Kreativität unserer Studierenden und der Betriebe in der Region. Gerne unterstützen wir sie mit unserer Expertise auf dem Weg zur positiven und verantwortungsvollen Nutzung von K.I.&nbsp;Unser Blick bleibt dabei ganzheitlich; das heißt, wir beziehen nachdrücklich auch ethische und soziale Gesichtspunkte in Forschung,&nbsp;Lehre und Transfer&nbsp;mit ein.</p>&#13;
<p><em>Das Interview führte Andreas Wolf aus dem Team <a href="t3://page?uid=1446">IMPETUS</a>, das zum Ziel hat, Impulse zu setzen, um die Hochschule Coburg besonders attraktiv für potenzielle Professorinnen und Professoren zu machen.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Chatbots wie ChatGPT oder Bard sind schon in der Lage, Hausarbeiten oder Hausaufgaben zu gewünschten Themen zu schreiben. <a href="t3://page?uid=1251">Prof. Dr. Jochen L. Leidner FRGS</a> erklärt im Interview, wie das Projekt VoLL-K.I. mit maschinellem Training lieber Lern-Methoden gestaltet. Er ist eines der Mitglieder des in Gründung befindlichen Coburg Center for Responsible Artificial Intelligence Research (CRAI) der Hochschule Coburg und forscht und&nbsp;lehrt unter anderem über Sprachverarbeitung und maschinelles Lernen an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät für Wirtschaftswissenschaften</a>.</em></p>&#13;
<p><em>Die sogenannte KI ist inzwischen in aller Munde, dabei ist nicht alles, was wir derzeit verwenden, echte Künstliche Intelligenz? </em><br /> <strong>Prof. Dr. Jochen Leidner:</strong> Aus meiner Sicht ist der Begriff „KI“ unglücklich. Solange wir keine Ahnung haben, wie menschliche Intelligenz funktioniert, können wir auch schlecht Nachbildungen im Sinne eines wissenschaftlichen Modells erreichen. Es sollen menschliche Funktionsweisen, auf einer abstrakteren Ebene nachgebildet werden. Aus Sicht von&nbsp;Ingenieuren und Informatikern ist das weniger wichtig. Da möchte ich dann nur eine Technik oder Methode entwickeln, die nützlich ist und mir hilft, praktisch anliegende Probleme zu lösen.</p>&#13;
<p><em>Was genau sind ChatGPT oder&nbsp;Bard?</em><br /> Das sind sogenannte Sprachmodelle. Sie sind dazu gedacht, nicht die Intelligenz oder einen ganzen Menschen, sondern lediglich die Sprache zu modellieren: Die Abfolge von Wörtern (Syntagmatik, wie der Linguist sagt) beziehungsweise deren Austauschbarkeit (Paradigmatik) stehen im Vordergrund.&nbsp;<br /> Im Wesentlichen ermöglicht das dem Computer einen&nbsp;Textanfang zu geben, der dann gemäß statistischem Muster und mit einer Prise Zufallsauswahl fortgeführt wird. Oder sie präsentieren dem Computer einen Satz, in dem Wörter fehlen, die das Sprachmodell mit einer Liste der häufigsten Wörter und&nbsp;zugehörigen Wahrscheinlichkeiten.<br /> Diese Modelle wurden mit Milliarden von Texten trainiert: Von eingescannten Büchern, die gesamte Wikipedia und beträchtliche Teile des Internets. Dabei stellten die Entwickler fest, dass nicht nur Sprache abgebildet wird, sondern auch beträchtliches Wissen, welches nun in den Modellen enthalten ist und abgerufen werden kann. Das wird bereits in der nahen Zukunft die Art und Weise der Internet-Suche verändern. Noch sind sie aber primitiv, kurzsichtig und ohne Gedächtnis, Willen oder Gewissen. Das wollen Forscher jedoch ändern.</p>&#13;
<p><em>Sie sind Mitbegründer des <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ein-neubau-fuer-ki-forschung-gleich-neben-der-alten-kuehlhalle-mit-podcast.html">KI-Zentrums</a> der Hochschule Coburg, das voraussichtlich im April 2024 fertig werden soll. Wird dort an solchen Werkzeugen geforscht werden?</em><br /> Ja, natürlich. Wir sind aktiv daran beteiligt und ich bin in genau diesem Bereich seit 1996&nbsp;in Forschung, Entwicklung und Beratung&nbsp;aktiv. Im März dieses Jahres haben wir ein Sprachmodell in Dublin auf Europas führender Suchmaschinenkonferenz vorgestellt, welches 60-minütige&nbsp;Meetings inhaltlich zusammenfassen kann. Es kann diese sogar auf Wunsch um 10 Prozent der Originallänge oder gar auf fünf Punkte reduzieren. Auch Fragebeantwortungssysteme habe ich in der Vergangenheit schon oft gebaut.<br /> Es ist gut, ein Forschungszentrum zu haben, das sich dediziert mit dem Thema K.I.&nbsp;befasst. Wir sind der bayerischen Staatsregierung für die großzügige&nbsp;Unterstützung dieses Projekts am alten Güterbahnhof sehr dankbar. Dort wollen wir dann auch Geistwissenschaftler:innen einladen, denn große Ideen entstehen oft im Austausch mit passionierten&nbsp;Gleichgesinnten. Europa muss seine Ressourcen über bayerische und deutsche Grenzen hinaus bündeln, um international gegenüber der Forschungskonkurrenz aus den&nbsp;USA und China&nbsp;aufholen zu können.</p>&#13;
<p><em>Für viele Menschen ist KI ein willkommenes Mittel, um ihre Arbeit zu vereinfachen. An der Wirtschafts-Uni in Prag wurden Bachelorarbeiten unlängst abgeschafft. Übernimmt Künstliche Intelligenz bald unser Lernen?</em><br /> Ich möchte gerne allen nahelegen, diese Systeme nicht durch Ihre verwendete Sprache zu „vermenschlichen“. Meine Kollegin Emily Bender in Washington hat einmal den Begriff „stochastic parrot“ also statistischer Papagei dafür geprägt, das ist nicht schlecht, denn die Technologie, so eindrucksvoll sie uns zunächst erscheint, hat kein „ich“.</p>&#13;
<p><em>Wie können solche Werkzeuge zum Lernen eingesetzt werden? Damit befasst sich ihr Projekt VoLL-KI.</em><br /> „VoLL-KI“ ist ein vom BMBF und vom Freistaat gefördertes&nbsp;Projekt im Verbund der Universitäten Erlangen und Bamberg sowie der Hochschule Coburg. Es befasst sich mit dem Thema „Von Lernenden Lernen“, wobei sich das erste „Lernen“ auf die Studierenden bezieht und das zweite „Lernen“ auf die Computer. Wir wollen eine Toolbox liefern, mit der jede Organisation selbst entscheiden kann, wie sie diese einsetzen möchte, um zu lehren. Das soll zu einer positiveren und nachhaltigeren Veränderung führen. Die Coburger Teilprojektleitung untersteht Dieter Landes, Jens Grubert, Florian Mittag und mir.<br /> In meinem Teilprojekt geht es darum,&nbsp;einen Chatbot zu entwickeln, der Studierenden der künstlichen Intelligenz&nbsp;hilft, selbstständiger zu lernen - also KI-Methoden selbst auf das Lernen von KI-Methoden anzuwenden. Natürlich können sie diesen Chatbot dann Fragen zu Vorlesungen oder eigenen Lösungen stellen. Die Frage ist, wie man das nötige Domänenwissen mit Allgemeinwissen sinnvoll integriert. Modelle wie ChatGPT geben falsche Antworten&nbsp;und klingen dabei noch sehr selbstsicher. Das ist natürlich nicht akzeptabel für Studierende, die ein Recht auf qualifiziertes Wissen haben.</p>&#13;
<p><em>Wie werden diese Modelle trainiert?</em><br /> Dazu werden bald freiwillige Tester benötigt. Indem wir die Software kostenlos bereitstellen, hoffen wir, möglichst viele zu erreichen und das System im operativen&nbsp;Betrieb ständig verfeinern zu können, zum Beispiel durch Datenspenden und Feedbacks. Das bringt die Forschung voran und im Idealfall endet diese Spirale nie.</p>&#13;
<p><em>Wie viel davon wird hier an der Hochschule erforscht oder eingesetzt?</em><br /> Wir arbeiten an Applikationen für automatische Erkennung von&nbsp;Nachrichten-Bias, Online-Hassreden und vielem mehr. Dazu trainieren wir unsere eigenen Modelle für verschiedene Aufgaben, sowohl von Grund auf als auch in Form von Weiterentwicklung bereits existierender Angebote. Das nennt man „Vortrainieren“ beziehungsweise. „Feintuning“.<br /> Es wird immer nötig sein, die Computer zu kontrollieren und dazu müssen wir die Funktionsweise hinter der Anwendung verstehen, wie bei einem Taschenrechner. Als Professor bin ich daran interessiert, dass meine Studierenden lernen, wie Dinge funktionieren und sie von dieser Technologie nicht abhängig werden.<br /> Mein Doktorand Michael Reiche hat ausprobiert, wie gut Studierende ohne viel technisches Vorwissen, aber mit einem Sprachmodell ausgestattet, selbst maschinelle Lernsoftware entwickeln und&nbsp;einsetzen können. Das Ergebnis war: Ein Team aus Menschen und Maschine kann überraschend viel in kurzer Zeit erreichen, aber leider bei geringem Lerneffekt.</p>&#13;
<p><em>Wie und wo sollen Ihre Ergebnisse eingesetzt werden?</em><br /> Innerhalb von wenigen Jahren werden diese Modelle überall „drin“ sein. Es ist enorm spannend, das Gebiet von 1993 bis 2023 verfolgen zu dürfen - beim Anfang der Physik war ja niemand dabei, der heute noch lebt. Wir hoffen auf die Kreativität unserer Studierenden und der Betriebe in der Region. Gerne unterstützen wir sie mit unserer Expertise auf dem Weg zur positiven und verantwortungsvollen Nutzung von K.I.&nbsp;Unser Blick bleibt dabei ganzheitlich; das heißt, wir beziehen nachdrücklich auch ethische und soziale Gesichtspunkte in Forschung,&nbsp;Lehre und Transfer&nbsp;mit ein.</p>&#13;
<p><em>Das Interview führte Andreas Wolf aus dem Team <a href="t3://page?uid=1446">IMPETUS</a>, das zum Ziel hat, Impulse zu setzen, um die Hochschule Coburg besonders attraktiv für potenzielle Professorinnen und Professoren zu machen.</em></p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gesundheitstour hält an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesundheitstour-haelt-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 11:13:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesundheitstour-haelt-an-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie steht es um die Ausbildung von Hebammen, Pflegepersonal und Physiotherapeut:innen? Das wollten Emmi Zeulner (CSU, MdB) und Staatssekretär Martin Schöffel (CSU, MdL) bei einem Besuch auf dem Campus Friedrich Streib wissen. Die Hochschule Coburg bietet bereits gesundheitswissenschaftliche Studiengänge für die Fachkräfte im Gesundheitswesen von morgen an. </em></p>&#13;
<p>Die Situation ist prekär: Rund 70 Prozent der Hausärztinnen und Hausärzte in der Region Coburg sind im fortgeschrittenen Alter und werden in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen. Trotz umfangreicher Werbung ist die Bereitschaft junger Mediziner, sich hier niederzulassen, überschaubar. Ebenso fehlt es an Fachpersonal wie Pflegekräften in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen.</p>&#13;
<p>Dies schadet der Attraktivität der Region insbesondere für junge Familien, die auf eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung angewiesen sind. Entsprechend besorgt zeigte sich MdB Emmi Zeulner, die sich derzeit gemeinsam mit MdL Martin Schöffel auf einer Gesundheitstour befindet, die auch an der Hochschule Coburg Halt machte: „Für die Zukunft unserer Gesundheitsregion Oberfranken sind gut qualifizierte, engagierte Fachkräfte entscheidend. Zudem verhindern Ausbildungsplätze vor Ort, dass angehende Fachkräfte abwandern. Deshalb ist das Engagement der Hochschule Coburg unter anderem im Bereich der Gesundheitsberufe so bedeutend.“ Durch die Möglichkeiten an der HAW, würden junge Menschen eher eine Ausbildung und Arbeit vor Ort anstreben und die Gesundheitsversorgung in Oberfranken zukünftig mitgestalten.</p>&#13;
<p>Das sei für gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Bayern bedeutend, stimmte ihr Schöffel zu: „Deshalb ist es mein erklärtes Ziel, dass die Gesundheitsversorgung in Oberfranken erhalten und weiterentwickelt wird. Dazu gehört auch eine hochwertige Ausbildung von engagierten Fachkräften – sowohl im praktischen Bereich und in der Ausbildung wie auch durch entsprechende Studiengänge.&nbsp;Insgesamt müssen mehr Menschen für Berufe im Bereich Medizin und Pflege begeistert werden.“ Dazu sprachen die Abgeordneten mit Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Vizepräsidentin <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, dem Dekan für Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit <a href="t3://page?uid=518">Prof. Dr. Wolfgang Haupt</a>, sowie der Studiengangskoordinatorin des Studiengangs <a href="t3://page?uid=1233">Hebammenwissenschaft </a>Clarissa Schmitt, der Referentin des Präsidenten Tina Vetter und Kanzler <a href="t3://page?uid=1253">Dr. Matthias J. Kaiser</a>.</p>&#13;
<p>Präsident Gast weiß, dass die Region vom Fachkräftemangel, gerade im Bereich der Gesundheitsberufe, geprägt ist: „Um zukünftige Fachkräfte anzulocken, Studierende vor Ort zu halten, bietet die Hochschule Coburg unter anderem schon Studiengänge der Hebammenwissenschaft und der <a href="t3://page?uid=95">Integrativen Gesundheitsförderung</a> an und möchte diese kontinuierlich ausbauen“, so Gast. Nun fokussiere sich die Hochschule auf die Weiterentwicklung eines akademischen Bildungsangebots, das gezielte Studieninhalte zur Akademisierung der Pflege- und Gesundheitsberufe aufruft. Dabei könne auch auf vorhandene Expertise in Lehre und Forschung bei gesundheitsrelevanten IT-Anwendungen und der <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik </a>zurückgegriffen werden. „Das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels soll sich so zur Keimzelle der gesundheitlichen Bildung in unserer Region entwickeln“, so der Hochschulpräsident.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie steht es um die Ausbildung von Hebammen, Pflegepersonal und Physiotherapeut:innen? Das wollten Emmi Zeulner (CSU, MdB) und Staatssekretär Martin Schöffel (CSU, MdL) bei einem Besuch auf dem Campus Friedrich Streib wissen. Die Hochschule Coburg bietet bereits gesundheitswissenschaftliche Studiengänge für die Fachkräfte im Gesundheitswesen von morgen an. </em></p>&#13;
<p>Die Situation ist prekär: Rund 70 Prozent der Hausärztinnen und Hausärzte in der Region Coburg sind im fortgeschrittenen Alter und werden in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen. Trotz umfangreicher Werbung ist die Bereitschaft junger Mediziner, sich hier niederzulassen, überschaubar. Ebenso fehlt es an Fachpersonal wie Pflegekräften in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen.</p>&#13;
<p>Dies schadet der Attraktivität der Region insbesondere für junge Familien, die auf eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung angewiesen sind. Entsprechend besorgt zeigte sich MdB Emmi Zeulner, die sich derzeit gemeinsam mit MdL Martin Schöffel auf einer Gesundheitstour befindet, die auch an der Hochschule Coburg Halt machte: „Für die Zukunft unserer Gesundheitsregion Oberfranken sind gut qualifizierte, engagierte Fachkräfte entscheidend. Zudem verhindern Ausbildungsplätze vor Ort, dass angehende Fachkräfte abwandern. Deshalb ist das Engagement der Hochschule Coburg unter anderem im Bereich der Gesundheitsberufe so bedeutend.“ Durch die Möglichkeiten an der HAW, würden junge Menschen eher eine Ausbildung und Arbeit vor Ort anstreben und die Gesundheitsversorgung in Oberfranken zukünftig mitgestalten.</p>&#13;
<p>Das sei für gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Bayern bedeutend, stimmte ihr Schöffel zu: „Deshalb ist es mein erklärtes Ziel, dass die Gesundheitsversorgung in Oberfranken erhalten und weiterentwickelt wird. Dazu gehört auch eine hochwertige Ausbildung von engagierten Fachkräften – sowohl im praktischen Bereich und in der Ausbildung wie auch durch entsprechende Studiengänge.&nbsp;Insgesamt müssen mehr Menschen für Berufe im Bereich Medizin und Pflege begeistert werden.“ Dazu sprachen die Abgeordneten mit Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Vizepräsidentin <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, dem Dekan für Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit <a href="t3://page?uid=518">Prof. Dr. Wolfgang Haupt</a>, sowie der Studiengangskoordinatorin des Studiengangs <a href="t3://page?uid=1233">Hebammenwissenschaft </a>Clarissa Schmitt, der Referentin des Präsidenten Tina Vetter und Kanzler <a href="t3://page?uid=1253">Dr. Matthias J. Kaiser</a>.</p>&#13;
<p>Präsident Gast weiß, dass die Region vom Fachkräftemangel, gerade im Bereich der Gesundheitsberufe, geprägt ist: „Um zukünftige Fachkräfte anzulocken, Studierende vor Ort zu halten, bietet die Hochschule Coburg unter anderem schon Studiengänge der Hebammenwissenschaft und der <a href="t3://page?uid=95">Integrativen Gesundheitsförderung</a> an und möchte diese kontinuierlich ausbauen“, so Gast. Nun fokussiere sich die Hochschule auf die Weiterentwicklung eines akademischen Bildungsangebots, das gezielte Studieninhalte zur Akademisierung der Pflege- und Gesundheitsberufe aufruft. Dabei könne auch auf vorhandene Expertise in Lehre und Forschung bei gesundheitsrelevanten IT-Anwendungen und der <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik </a>zurückgegriffen werden. „Das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels soll sich so zur Keimzelle der gesundheitlichen Bildung in unserer Region entwickeln“, so der Hochschulpräsident.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/197-Schoeffel-Zeulner-Besuch01-1024x683.jpg"
                        fileSize="175109"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das Festival der Ideen: Hochschule sucht wieder Themen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-festival-der-ideen-hochschule-sucht-wieder-themen/</link>
                <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 09:09:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-festival-der-ideen-hochschule-sucht-wieder-themen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im März findet an der Hochschule Coburg das „IMPACT24 – Innovations- und Lernfestival“ statt. Studierende werden in diesem Rahmen zum zweiten Mal spannende Ideen und unkonventionelle Lösungsansätze entwickeln – und zwar für Projekte, die von Menschen und Institutionen aus der Region vorgeschlagen werden. Jede:r kann Themen einreichen. Die Vorschlagsplattform ist bis Sonntag, 7. Januar, geöffnet.</em></p>&#13;
<p>„Impact“ bedeutet „Wirkung“ und weil alle gemeinsam am meisten bewirken können, ruft die Hochschule öffentlich dazu auf, Themen aus der Region einzureichen – und zwar in vier Kategorien: Digitalisierung &amp; Technologie, Nachhaltigkeit, Gesundheit sowie Kultur und Soziales. Institutionen und Initiativen, Privatpersonen, Unternehmen und Vereine, Kunstschaffende und auch Hochschulangehörige – alle können Themen vorschlagen, zu denen Studierende sich vom 11. bis 15. März 2023 Gedanken machen. Dabei soll vor allem darauf geachtet werden, dass sich innerhalb von fünf Tagen ein tragfähiges Konzept entwickeln lässt. Bis einschließlich Sonntag, 7. Januar 2024, können Vorschläge eingereicht werden auf der Seite <a href="http://www.hs-coburg.de/impact">www.hs-coburg.de/impact</a>. Hier finden sich auch weitere Informationen. Noch im Januar wird eine Auswahl der Projekte getroffen. Wieviele es werden, hängt von der Anzahl der Teilnehmenden ab.</p>&#13;
<p>Eingeladen sind Studierende aller Fachrichtungen. Beim „IMPACT24 – Innovations- und Lernfestival“ im März stellen sie eine Woche lang ihren kreativen Geist zur Verfügung, um für konkrete Herausforderungen in der Region zukunftsweisende Ideen und nachhaltige Handlungsoptionen zu entwickeln. Sie arbeiten während der Festivalwoche&nbsp; in interdisziplinären Gruppen an den Themen und werden dabei von Lerncoaches begleitet, die bei Fragen zur Verfügung stehen, die Lernprozesse erleichtern und die fachübergreifende Zusammenarbeit fördern. Auch die externen Projektgeber:innen werden dazu aufgerufen, im Rahmen ihrer zeitlichen Kapazität die Gruppe zu besuchen, die ihr Thema bearbeitet.</p>&#13;
<p>Beim ersten Festival im Frühjahr 2023 wurde beispielsweise ein Konzept für eine naturnahe Arbeitswelt auf einem Firmengelände entwickelt. Im Vordergrund stand dabei, die Gesundheit und das Wohlergehen der Mitarbeitenden durch eine Ruhezone im Grünen zu stärken. Die Studierenden beschäftigten sich auch mit der Bedeutung von Biodiversitätsmanagement und grüner Infrastruktur, also damit, wie der Außenbereich gestaltet werden kann, ohne zu stark in die Umwelt eingreifen zu müssen, um heimische Arten erhalten sowie gleichzeitig neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere schaffen zu können. Zum Konzept gehörte auch das Upcycling von Containern zu einem produktiven Workingspace und die ressourcenschonende Planung mit vorhandenen Materialen.&nbsp;</p>&#13;
<p>Gesellschaftliche Herausforderungen sind ein besonderes Anliegen der IMPACT24-Woche. Deshalb geht es auch darum, die Studierenden zu befähigen, das eigene Handeln kritisch in Bezug auf gesellschaftliche Erwartungen und Folgen zu reflektieren, Verantwortung für nachhaltige Entwicklung zu übernehmen, neue Perspektiven einzunehmen und mit anderen Fachdisziplinen zu kooperieren.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im März findet an der Hochschule Coburg das „IMPACT24 – Innovations- und Lernfestival“ statt. Studierende werden in diesem Rahmen zum zweiten Mal spannende Ideen und unkonventionelle Lösungsansätze entwickeln – und zwar für Projekte, die von Menschen und Institutionen aus der Region vorgeschlagen werden. Jede:r kann Themen einreichen. Die Vorschlagsplattform ist bis Sonntag, 7. Januar, geöffnet.</em></p>&#13;
<p>„Impact“ bedeutet „Wirkung“ und weil alle gemeinsam am meisten bewirken können, ruft die Hochschule öffentlich dazu auf, Themen aus der Region einzureichen – und zwar in vier Kategorien: Digitalisierung &amp; Technologie, Nachhaltigkeit, Gesundheit sowie Kultur und Soziales. Institutionen und Initiativen, Privatpersonen, Unternehmen und Vereine, Kunstschaffende und auch Hochschulangehörige – alle können Themen vorschlagen, zu denen Studierende sich vom 11. bis 15. März 2023 Gedanken machen. Dabei soll vor allem darauf geachtet werden, dass sich innerhalb von fünf Tagen ein tragfähiges Konzept entwickeln lässt. Bis einschließlich Sonntag, 7. Januar 2024, können Vorschläge eingereicht werden auf der Seite <a href="http://www.hs-coburg.de/impact">www.hs-coburg.de/impact</a>. Hier finden sich auch weitere Informationen. Noch im Januar wird eine Auswahl der Projekte getroffen. Wieviele es werden, hängt von der Anzahl der Teilnehmenden ab.</p>&#13;
<p>Eingeladen sind Studierende aller Fachrichtungen. Beim „IMPACT24 – Innovations- und Lernfestival“ im März stellen sie eine Woche lang ihren kreativen Geist zur Verfügung, um für konkrete Herausforderungen in der Region zukunftsweisende Ideen und nachhaltige Handlungsoptionen zu entwickeln. Sie arbeiten während der Festivalwoche&nbsp; in interdisziplinären Gruppen an den Themen und werden dabei von Lerncoaches begleitet, die bei Fragen zur Verfügung stehen, die Lernprozesse erleichtern und die fachübergreifende Zusammenarbeit fördern. Auch die externen Projektgeber:innen werden dazu aufgerufen, im Rahmen ihrer zeitlichen Kapazität die Gruppe zu besuchen, die ihr Thema bearbeitet.</p>&#13;
<p>Beim ersten Festival im Frühjahr 2023 wurde beispielsweise ein Konzept für eine naturnahe Arbeitswelt auf einem Firmengelände entwickelt. Im Vordergrund stand dabei, die Gesundheit und das Wohlergehen der Mitarbeitenden durch eine Ruhezone im Grünen zu stärken. Die Studierenden beschäftigten sich auch mit der Bedeutung von Biodiversitätsmanagement und grüner Infrastruktur, also damit, wie der Außenbereich gestaltet werden kann, ohne zu stark in die Umwelt eingreifen zu müssen, um heimische Arten erhalten sowie gleichzeitig neuen Lebensraum für Pflanzen und Tiere schaffen zu können. Zum Konzept gehörte auch das Upcycling von Containern zu einem produktiven Workingspace und die ressourcenschonende Planung mit vorhandenen Materialen.&nbsp;</p>&#13;
<p>Gesellschaftliche Herausforderungen sind ein besonderes Anliegen der IMPACT24-Woche. Deshalb geht es auch darum, die Studierenden zu befähigen, das eigene Handeln kritisch in Bezug auf gesellschaftliche Erwartungen und Folgen zu reflektieren, Verantwortung für nachhaltige Entwicklung zu übernehmen, neue Perspektiven einzunehmen und mit anderen Fachdisziplinen zu kooperieren.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/196-Nachhaltigkeits_und_Innovationsfestival_Impact_2024_Jule_Bamberg_2-1024x768.jpg"
                        fileSize="134964"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/196-Nachhaltigkeits_und_Innovationsfestival_Impact_2024_Marie_Unger___Celine_Lang__Rosalie_Heer-1024x768.jpg"
                        fileSize="172621"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Personalrat: der Frankenwald-Rambo und die Diplomatie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/personalrat-der-frankenwald-rambo-und-die-diplomatie/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 15:41:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/personalrat-der-frankenwald-rambo-und-die-diplomatie/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Vor 30 Jahren kam Peter Grüdl als Maschinenbau-Student an die Hochschule (damals FH), machte seinen Abschluss – und blieb. Er fing als Laboringenieur im Bereich Verbrennungsmotoren und Werkzeugüberwachung an, später in der Messtechnik. Heute arbeitet er im Labor für Strömungsmechanik der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>. Aber bekannt ist der 52-Jährige in allen Fakultäten: 17 Jahre lang war Peter Grüdl <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/personalrat.html">Personalratsvorsitzender</a>. Die Personalversammlung am Donnerstag, 14. Dezember, wird erstmals seine Nachfolgerin Monika Faaß leiten. Grüdl ist einen Schritt zurückgetreten, unterstützt das Gremium aber weiter tatkräftig als stellvertretender Vorsitzender. Im Interview spricht er über seine Motivation, stille Erfolge und künftige Herausforderungen. Und darüber, warum er beruflich und privat eine „Rampensau“ ist.</p>&#13;
<p><em>So viele Jahre Ehrenamt … warum engagieren Sie sich im Personalrat? </em><br /> <strong>Peter Grüdl: </strong>Dafür muss man geboren sein, denke ich mal? Mein Vater war Betriebsratsvorsitzender in einer großen Firma. Vielleicht habe ich es in die Wiege gelegt bekommen. Man braucht eine gewisse Liebe zu so einem Posten. Sonst macht man es nicht. Der Personalrat genießt zwar Ansehen, bekommt aber auch Druck von unten. Und fällt der Personalrat eine Entscheidung, die der Hochschulleitung nicht gefällt, kommt Druck von oben. Konfrontation ist also vorprogrammiert. Da gehört ein gewisser Charakter dazu. Kampfgeist sowieso. Wenn man immer gleich aufgibt, dann wird man auch nicht wiedergewählt.</p>&#13;
<p><em>Warum haben Sie den Vorsitz abgegeben? </em><br /> Das hat gesundheitliche Gründe. Ich habe auch meine Arbeitszeit reduziert und ich glaube, in der Hälfte der Zeit kann man dem Amt als Personalrats-Vorsitzender nicht gerecht werden.</p>&#13;
<p><em>Wo gab es in fast 20 Jahren die größten Konfliktpunkte? Was waren die größten Erfolge?</em><br /> Konflikte? Sind meist Probleme zwischen Beschäftigten und Vorgesetzten. Und Erfolge? Der Personalrat feiert keine großen Erfolge. Wenn er Erfolge hat, feiert er die im Stillen. Wir können nicht darüber reden, wenn es zum Beispiel um Einstellungen geht, um Höhergruppierungen, um Einzelpersonen. Wir sind aber auch nicht für alle Wehwehchen jedes Einzelnen zuständig. Wir prüfen, ob ein Problem möglicherweise eine Gruppe der Hochschule betrifft, dann nehmen wir uns dem an und gehen ins Gespräch. Es geht darum, dass eine Instanz da ist, die für alle eine gerechte Lösung sucht. Ist ja klar, dass die <a href="t3://page?uid=15">Hochschulleitung </a>manchmal eine andere Position vertritt als die Beschäftigten. Und irgendwo in der Mitte treffen wir uns und finden dann einen Kompromiss. Erfolge … Ein wichtiger Schritt zum Beispiel in Richtung Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Homeoffice-Vereinbarung. Das ist auch etwas, womit die Hochschule bei Fachkräften punktet.</p>&#13;
<p><em>Was hat sich in den vergangenen Jahren, Jahrzehnten, verändert? Wachstum, neue Studiengänge, Digitalisierung …</em><br /> Architektur, die Gebäude. Da hat sich einiges bewegt. Digitalisierung ist aktuell ein ganz großes Thema. Wie überall in der Wirtschaft erleben wir auch in der Hochschule, dass der Druck an vielen Stellen zunimmt. Die Arbeit wird mehr, möglicherweise auch anspruchsvoller. Ich dachte: Die Digitalisierung soll Zeit sparen. Davon sehe ich aber nichts. Auch die Studierenden verändern sich. Mir macht die Arbeit mit den Studierenden Spaß. Deshalb habe ich mich nie freistellen lassen. Aber ich habe den Eindruck, dass sie weniger neugierig sind. Es verändert sich vieles.</p>&#13;
<p><em>Sie haben vor dem heutigen Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser auch seine Vorgängerin Maria Knott-Lutze erlebt … außerdem mehrere Präsident:innen …</em><br /> Als ich angefangen habe, war Klaus Schubert Kanzler – ich habe also sogar schon drei erlebt. Kanzlerin Knott-Lutze war die „menschliche Chefin“ und Kanzler Kaiser ist ein „harter Brocken“. Mit unserem <a href="t3://page?uid=1253">Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser</a> treffen wir uns heute regelmäßig: In Monatsgesprächen wird von beiden Seiten alles frei angesprochen. Es ist wichtig, zu verstehen, warum manche Entscheidungen getroffen werden. Wünschenswert wäre ein roter Faden, der vielen Stellen der Hochschule Arbeit ersparen würde. Ausnahmen sollten auch Einzelfälle bleiben. Wir haben auch eingeführt, dass wir uns jetzt einmal im Semester mit dem Präsidenten treffen. Es geht darum, dass die Hochschulleitung erfährt, wie die Beschäftigten manche Sachen sehen. Nur so können sie darauf hinwirken, dass sich Dinge verbessern.</p>&#13;
<p><em>Nimmt die Hochschulleitung das an?</em><br /> Ja. Die Hochschulleitung hat immer ein offenes Ohr. Aber von heute auf morgen geht gar nichts. Es sind immer Prozesse, und die müssen wir positiv begleiten.</p>&#13;
<p><em>Sie haben schon viele Entwicklungen begleitet. Sind Sie ruhiger geworden?</em><br /> Nicht mehr über alles – aber ich reg‘ mich schon immer noch auf. Ich bin so. Auch privat. Eine Rampensau, Musikant und Entertainer.</p>&#13;
<p><em>Welche Art von Musik machen Sie?</em><br /> Querbeet. Ich hab alles gemacht: Alleinunterhalter, Oberkrainer, Tanzmusik, Blasmusik und Wirtshaussingen. Instrumente: Trompete, Akkordeon, Keyboard und Gesang und Moderation. Bei uns in Buchbach.</p>&#13;
<p><em>Sie sind in Franken geboren, haben in Franken studiert und arbeiten schon immer hier im „Innovationsdreieck“. Warum?</em><br /> Ich komme aus dem Frankenwald. Buchbach liegt zwischen Kronach und Ludwigstadt und ist wegen seiner Kirche über die Landkreis-Grenzen hinaus bekannt: Der „Frankenwald-Dom“ ist ein besonderes Bauwerk. Ich mag den Ort. Die Menschen. Die Musik. Es ist Heimat. Familie. Ich sitze auch im Gemeinderat, bin im Kreistag.</p>&#13;
<p><em>Die Personalversammlung der Hochschule am Donnerstag, 14. Dezember, ist die erste unter der Vorsitzenden Monika Faaß – wie funktioniert die Zusammenarbeit im Gremium?</em><br /> Mit ihr haben wir ein sehr erfahrenes Mitglied zur Vorsitzenden gewählt. Die Moni und ich: Wir sind ein gutes Team. Ich bin mehr der Frankenwald-Rambo. Sie ist diplomatischer. Sie macht es anders. Charmanter. Das ist nicht schlecht. Gut ist auch, dass das Gremium aus verschiedensten Bereichen der Hochschule zusammengesetzt ist. Da hat jeder andere Erfahrungen und wir bekommen mit, was in den verschiedenen Bereichen los ist. Es gibt innerhalb des Gremiums Expertinnen und Experten für verschiedene Themen. Die schicken wir auch auf Schulungen. Die Zusammenarbeit ist gut. Kritisch? Ja, schon. Nicht jede Entscheidung ist einstimmig. Aber wenn eine Entscheidung gefallen ist, stehen wir zusammen. Es stimmen aber auch nicht immer alle ab. Wenn es zum Beispiel darum geht, einen Beschäftigten einzustellen, entscheidet nur die Gruppe der Beschäftigten. Im Personalrat sind das sieben Leute. Zwei weitere vertreten die Gruppe der Beamtinnen und Beamten. Es gibt auch Bereiche, in denen alle gemeinsam entscheiden, immer dann, wenn es alle betrifft. Und wir beraten uns immer alle gemeinsam.</p>&#13;
<p><em>Wo holt sich das Gremium Rat, wenn es Probleme gibt? </em><br /> Von den regelmäßigen Treffen der Personalrats-Vorsitzenden der Hochschulen in Bayern bringen wir viele Themen mit. Der Austausch funktioniert hervorragend. Wenn keine Einigung erzielt wird, gibt es ein dreistufiges System, das bis zum Verwaltungsgericht geht. An der Hochschule war das aber noch nie nötig.</p>&#13;
<p><em>Die nächste Personalversammlung wird hybrid angeboten – um welche Themen geht es?</em><br /> Schon wegen der Außenstandorte Kronach und Lichtenfels macht eine hybride Versammlung Sinn. Als Vorsitzende wird Monika Faaß den Tätigkeitsbericht vortragen. Der Kanzler übernimmt einen Part. Und bei einzelnen, wichtigen Themen steigen wir dann etwas tiefer ein. Es wird interessant.</p>&#13;
<p><em>Welche Themen stehen in Zukunft an?</em><br /> Uns beschäftigt die Frage: Wie gehen wir in der Hochschule miteinander um? Es geht um eine Dienstvereinbarung zum Thema Mobbing. So etwas muss gelebt werden. Es muss in den Köpfen passieren, dass man aufrichtig, menschlich miteinander umgeht. Außerdem möchten wir eine Vereinbarung zum Einstellungsprozess. Der beschäftigt den Personalrat in einer Tour. Es gibt unterschiedliche Vorstellungen, wie und wie schnell eine Einstellung geschehen muss. Ein weiteres Thema ist das Hochschul-Innovations-Gesetz. Wenn es um Ausgründungen geht, fragen wir, was das für die Beschäftigten bedeutet. Wenn es um mehr Eigenständigkeit der Hochschule geht, fragen wir, welche zusätzliche Arbeit damit verbunden ist, welche Ressourcen das bindet. Mit solchen Themen wird sich das Gremium unter dem Vorsitz von Monika Faaß befassen.</p>&#13;
<p><em>Und Sie? Wird Ihnen nicht langweilig?</em><br /> Auf keinen Fall. Schon wegen der Tiere! Ich habe Ziegen. Schafe. Hasen. Ich habe Tauben, Hühner, Fasane, Zebrafinken, Kanarienvögel, Wachteln und Zwergwachteln. Ich habe auch japanische Mövchen! Die Familie. Die Musik. Die Vereine. Mir wird ganz sicher nicht langweilig.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vor 30 Jahren kam Peter Grüdl als Maschinenbau-Student an die Hochschule (damals FH), machte seinen Abschluss – und blieb. Er fing als Laboringenieur im Bereich Verbrennungsmotoren und Werkzeugüberwachung an, später in der Messtechnik. Heute arbeitet er im Labor für Strömungsmechanik der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>. Aber bekannt ist der 52-Jährige in allen Fakultäten: 17 Jahre lang war Peter Grüdl <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/personalrat.html">Personalratsvorsitzender</a>. Die Personalversammlung am Donnerstag, 14. Dezember, wird erstmals seine Nachfolgerin Monika Faaß leiten. Grüdl ist einen Schritt zurückgetreten, unterstützt das Gremium aber weiter tatkräftig als stellvertretender Vorsitzender. Im Interview spricht er über seine Motivation, stille Erfolge und künftige Herausforderungen. Und darüber, warum er beruflich und privat eine „Rampensau“ ist.</p>&#13;
<p><em>So viele Jahre Ehrenamt … warum engagieren Sie sich im Personalrat? </em><br /> <strong>Peter Grüdl: </strong>Dafür muss man geboren sein, denke ich mal? Mein Vater war Betriebsratsvorsitzender in einer großen Firma. Vielleicht habe ich es in die Wiege gelegt bekommen. Man braucht eine gewisse Liebe zu so einem Posten. Sonst macht man es nicht. Der Personalrat genießt zwar Ansehen, bekommt aber auch Druck von unten. Und fällt der Personalrat eine Entscheidung, die der Hochschulleitung nicht gefällt, kommt Druck von oben. Konfrontation ist also vorprogrammiert. Da gehört ein gewisser Charakter dazu. Kampfgeist sowieso. Wenn man immer gleich aufgibt, dann wird man auch nicht wiedergewählt.</p>&#13;
<p><em>Warum haben Sie den Vorsitz abgegeben? </em><br /> Das hat gesundheitliche Gründe. Ich habe auch meine Arbeitszeit reduziert und ich glaube, in der Hälfte der Zeit kann man dem Amt als Personalrats-Vorsitzender nicht gerecht werden.</p>&#13;
<p><em>Wo gab es in fast 20 Jahren die größten Konfliktpunkte? Was waren die größten Erfolge?</em><br /> Konflikte? Sind meist Probleme zwischen Beschäftigten und Vorgesetzten. Und Erfolge? Der Personalrat feiert keine großen Erfolge. Wenn er Erfolge hat, feiert er die im Stillen. Wir können nicht darüber reden, wenn es zum Beispiel um Einstellungen geht, um Höhergruppierungen, um Einzelpersonen. Wir sind aber auch nicht für alle Wehwehchen jedes Einzelnen zuständig. Wir prüfen, ob ein Problem möglicherweise eine Gruppe der Hochschule betrifft, dann nehmen wir uns dem an und gehen ins Gespräch. Es geht darum, dass eine Instanz da ist, die für alle eine gerechte Lösung sucht. Ist ja klar, dass die <a href="t3://page?uid=15">Hochschulleitung </a>manchmal eine andere Position vertritt als die Beschäftigten. Und irgendwo in der Mitte treffen wir uns und finden dann einen Kompromiss. Erfolge … Ein wichtiger Schritt zum Beispiel in Richtung Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Homeoffice-Vereinbarung. Das ist auch etwas, womit die Hochschule bei Fachkräften punktet.</p>&#13;
<p><em>Was hat sich in den vergangenen Jahren, Jahrzehnten, verändert? Wachstum, neue Studiengänge, Digitalisierung …</em><br /> Architektur, die Gebäude. Da hat sich einiges bewegt. Digitalisierung ist aktuell ein ganz großes Thema. Wie überall in der Wirtschaft erleben wir auch in der Hochschule, dass der Druck an vielen Stellen zunimmt. Die Arbeit wird mehr, möglicherweise auch anspruchsvoller. Ich dachte: Die Digitalisierung soll Zeit sparen. Davon sehe ich aber nichts. Auch die Studierenden verändern sich. Mir macht die Arbeit mit den Studierenden Spaß. Deshalb habe ich mich nie freistellen lassen. Aber ich habe den Eindruck, dass sie weniger neugierig sind. Es verändert sich vieles.</p>&#13;
<p><em>Sie haben vor dem heutigen Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser auch seine Vorgängerin Maria Knott-Lutze erlebt … außerdem mehrere Präsident:innen …</em><br /> Als ich angefangen habe, war Klaus Schubert Kanzler – ich habe also sogar schon drei erlebt. Kanzlerin Knott-Lutze war die „menschliche Chefin“ und Kanzler Kaiser ist ein „harter Brocken“. Mit unserem <a href="t3://page?uid=1253">Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser</a> treffen wir uns heute regelmäßig: In Monatsgesprächen wird von beiden Seiten alles frei angesprochen. Es ist wichtig, zu verstehen, warum manche Entscheidungen getroffen werden. Wünschenswert wäre ein roter Faden, der vielen Stellen der Hochschule Arbeit ersparen würde. Ausnahmen sollten auch Einzelfälle bleiben. Wir haben auch eingeführt, dass wir uns jetzt einmal im Semester mit dem Präsidenten treffen. Es geht darum, dass die Hochschulleitung erfährt, wie die Beschäftigten manche Sachen sehen. Nur so können sie darauf hinwirken, dass sich Dinge verbessern.</p>&#13;
<p><em>Nimmt die Hochschulleitung das an?</em><br /> Ja. Die Hochschulleitung hat immer ein offenes Ohr. Aber von heute auf morgen geht gar nichts. Es sind immer Prozesse, und die müssen wir positiv begleiten.</p>&#13;
<p><em>Sie haben schon viele Entwicklungen begleitet. Sind Sie ruhiger geworden?</em><br /> Nicht mehr über alles – aber ich reg‘ mich schon immer noch auf. Ich bin so. Auch privat. Eine Rampensau, Musikant und Entertainer.</p>&#13;
<p><em>Welche Art von Musik machen Sie?</em><br /> Querbeet. Ich hab alles gemacht: Alleinunterhalter, Oberkrainer, Tanzmusik, Blasmusik und Wirtshaussingen. Instrumente: Trompete, Akkordeon, Keyboard und Gesang und Moderation. Bei uns in Buchbach.</p>&#13;
<p><em>Sie sind in Franken geboren, haben in Franken studiert und arbeiten schon immer hier im „Innovationsdreieck“. Warum?</em><br /> Ich komme aus dem Frankenwald. Buchbach liegt zwischen Kronach und Ludwigstadt und ist wegen seiner Kirche über die Landkreis-Grenzen hinaus bekannt: Der „Frankenwald-Dom“ ist ein besonderes Bauwerk. Ich mag den Ort. Die Menschen. Die Musik. Es ist Heimat. Familie. Ich sitze auch im Gemeinderat, bin im Kreistag.</p>&#13;
<p><em>Die Personalversammlung der Hochschule am Donnerstag, 14. Dezember, ist die erste unter der Vorsitzenden Monika Faaß – wie funktioniert die Zusammenarbeit im Gremium?</em><br /> Mit ihr haben wir ein sehr erfahrenes Mitglied zur Vorsitzenden gewählt. Die Moni und ich: Wir sind ein gutes Team. Ich bin mehr der Frankenwald-Rambo. Sie ist diplomatischer. Sie macht es anders. Charmanter. Das ist nicht schlecht. Gut ist auch, dass das Gremium aus verschiedensten Bereichen der Hochschule zusammengesetzt ist. Da hat jeder andere Erfahrungen und wir bekommen mit, was in den verschiedenen Bereichen los ist. Es gibt innerhalb des Gremiums Expertinnen und Experten für verschiedene Themen. Die schicken wir auch auf Schulungen. Die Zusammenarbeit ist gut. Kritisch? Ja, schon. Nicht jede Entscheidung ist einstimmig. Aber wenn eine Entscheidung gefallen ist, stehen wir zusammen. Es stimmen aber auch nicht immer alle ab. Wenn es zum Beispiel darum geht, einen Beschäftigten einzustellen, entscheidet nur die Gruppe der Beschäftigten. Im Personalrat sind das sieben Leute. Zwei weitere vertreten die Gruppe der Beamtinnen und Beamten. Es gibt auch Bereiche, in denen alle gemeinsam entscheiden, immer dann, wenn es alle betrifft. Und wir beraten uns immer alle gemeinsam.</p>&#13;
<p><em>Wo holt sich das Gremium Rat, wenn es Probleme gibt? </em><br /> Von den regelmäßigen Treffen der Personalrats-Vorsitzenden der Hochschulen in Bayern bringen wir viele Themen mit. Der Austausch funktioniert hervorragend. Wenn keine Einigung erzielt wird, gibt es ein dreistufiges System, das bis zum Verwaltungsgericht geht. An der Hochschule war das aber noch nie nötig.</p>&#13;
<p><em>Die nächste Personalversammlung wird hybrid angeboten – um welche Themen geht es?</em><br /> Schon wegen der Außenstandorte Kronach und Lichtenfels macht eine hybride Versammlung Sinn. Als Vorsitzende wird Monika Faaß den Tätigkeitsbericht vortragen. Der Kanzler übernimmt einen Part. Und bei einzelnen, wichtigen Themen steigen wir dann etwas tiefer ein. Es wird interessant.</p>&#13;
<p><em>Welche Themen stehen in Zukunft an?</em><br /> Uns beschäftigt die Frage: Wie gehen wir in der Hochschule miteinander um? Es geht um eine Dienstvereinbarung zum Thema Mobbing. So etwas muss gelebt werden. Es muss in den Köpfen passieren, dass man aufrichtig, menschlich miteinander umgeht. Außerdem möchten wir eine Vereinbarung zum Einstellungsprozess. Der beschäftigt den Personalrat in einer Tour. Es gibt unterschiedliche Vorstellungen, wie und wie schnell eine Einstellung geschehen muss. Ein weiteres Thema ist das Hochschul-Innovations-Gesetz. Wenn es um Ausgründungen geht, fragen wir, was das für die Beschäftigten bedeutet. Wenn es um mehr Eigenständigkeit der Hochschule geht, fragen wir, welche zusätzliche Arbeit damit verbunden ist, welche Ressourcen das bindet. Mit solchen Themen wird sich das Gremium unter dem Vorsitz von Monika Faaß befassen.</p>&#13;
<p><em>Und Sie? Wird Ihnen nicht langweilig?</em><br /> Auf keinen Fall. Schon wegen der Tiere! Ich habe Ziegen. Schafe. Hasen. Ich habe Tauben, Hühner, Fasane, Zebrafinken, Kanarienvögel, Wachteln und Zwergwachteln. Ich habe auch japanische Mövchen! Die Familie. Die Musik. Die Vereine. Mir wird ganz sicher nicht langweilig.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/186-Gruedl-PR_Vorsitz-2023__002-1024x768.jpg"
                        fileSize="81946"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/186-Interview_Personalrat_-_Gruedl_-Faass-1024x681.jpg"
                        fileSize="108722"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Verleihung des Preises für exzellente Lehre: Das sind die Gewinner]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/verleihung-des-preises-fuer-exzellente-lehre-das-sind-die-gewinner/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 13:54:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/verleihung-des-preises-fuer-exzellente-lehre-das-sind-die-gewinner/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Studierenden der Hochschule Coburg haben auch in diesem Jahr wieder an jeder Fakultät die besten Lehrenden gewählt. Der Preis für exzellente Lehre wurde von Vertreterinnen und Vertretern der Studierenden gemeinsam mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast und Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel verliehen. Auch die hochschuldidaktische Weiterbildung von Professor:innen wurde in diesem Rahmen gewürdigt.</em></p>&#13;
<p>Einmal im Jahr wählen die Studierenden der Hochschule Coburg an jeder Fakultät die besten Professor:innen und Dozent:innen. Ihnen wird in feierlichem Ambiente der Preis für exzellente Lehre 2022/2023 verliehen für hervorragende didaktische Kompetenzen, moderne Lehrkonzepte, die Verknüpfung von Forschung und Lehre und interdisziplinäre Lehrveranstaltungen. Gestiftet wird der Preis vom Hochschulverein Coburg. Prof. Dr. Stefan Gast und Prof. Dr. Nicole Hegel freuten sich, die besonderen Leistungen in der Lehre an diesem Abend mit der Auszeichnung zu würdigen. Vertreter:innen der Studierenden gingen auf humorvolle und persönliche Weise jeweils in einer Laudatio auf die herausragende Arbeit der Preisträgerinnen und Preisträger ein.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Prof. Dr. Janosch Hildebrand<br /> 	Ausschnitt aus der Laudatio von Jan Lützelberger und Lea Sophie Hössel:<br /> 	„Sein Vortragsstil ist fesselnd, seine Art zu lehren begeisternd. In seinen Vorlesungen, die er erfolgreich teils in Präsenz und teils online gibt, vermittelt er nicht nur Wissen, sondern auch eine selbstbewusste und überzeugende Haltung. Die Zusatzinhalte, die er über den Vorlesungsstoff hinaus vermittelt, motivieren die Studierenden, sich auch mit vorlesungsfremden Inhalten zu beschäftigen. Dabei sucht Professor Hildebrand stets nach besonderen Lehrmethoden, die nachhaltig in Erinnerung bleiben. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist das Wahlpflichtmodul Epigenetik, das er geschickt mit einem Kitesurfen-Kurs in Dänemark kombiniert hat.“</li> 	<li>Antje Vondran<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Lilith van Kempen<br /> 	…Frau Vondran ist nicht nur eine Dozentin, sondern auch eine Mentorin und eine Vertrauensperson für ihre Studierenden. … Sie schafft es, den Sinn und die Bedeutung hinter den Konzepten herauszuarbeiten und sie in einen größeren Zusammenhang zu stellen. … Sie bietet individuelle Beispiele und Lernformen, die auf die Bedürfnisse ihrer Studierenden zugeschnitten sind. Dies zeigt ihre Empathie und ihr Engagement für den Bildungserfolg jedes Einzelnen. … Frau Vondran verkörpert die besten Eigenschaften einer Dozentin: Hingabe, Leidenschaft, Anpassungsfähigkeit und Empathie. Sie ist eine herausragende Pädagogin, die das Leben ihrer Studierenden nachhaltig prägt.“</li> </ul>&#13;
<p><strong>Fakultät Design</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Prof. Friedemann Zeitler<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Charlotte Kaczmarczyk:<br /> 	„Seine Expertise auf seinem Fachgebiet ist unbestreitbar und seine Begeisterung für die Wissenschaft ist ansteckend. Was Professor Zeitler jedoch besonders auszeichnet, ist sein außerordentliches Engagement für seine Studierenden. Er geht über das normale Maß der Vorlesungen und Lehrinhalte hinaus, um sicherzustellen, dass wir Studierende unser volles Potenzial ausschöpfen und für unsere Zukunft und Karriere viel mitnehmen können. … Ein weiteres Merkmal von Professor Zeitlers Lehre ist ihre besondere Praxisnähe.“</li> </ul>&#13;
<p><strong>Fakultät Elektrotechnik und Informatik</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Prof. Dr. Florian Mittag<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Alexander Ultsch:<br /> 	„Mit aktuellen physischen uns sehr interessanten Themen füllen Sie, Herr Professor Mittag, Semester für Semester, von der ersten Stunde der Vorlesung bis zur Prüfungsvorbereitung, die Hörsäle mit wissbegierigen und lernwilligen Studierenden. .. Unabhängig von Ihren hohen fachlichen Anforderungen haben … immer wieder miterleben dürfen, wie sehr Ihnen zu unterrichten und zu lehren Spaß macht und es Sie mit Freude erfüllt, wenn Sie das Verständnis bei uns Studenten entzünden konnten. … Ihrem Humor, Memes auf T-Shirt und Pullover-Aufdrucken lockern die Vorlesungen deutlich auf.“</li> 	<li>Prof. Dr. Marco Denk (inzwischen Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik)<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Andreas Fröhlich:<br /> 	„… Dr. Denk hat nicht nur ein Tablet für seine Lehre verwendet, nein, er hat den Bildschirm virtuell auf den Beamer übertragen und konnte somit völlig frei im Hörsaal agieren. … er hat zur Überraschung aller die Lösungswege von einzelnen Studierenden abfotografiert, direkt vom Platz im Hörsaal auf den Beamer übertragen und gemeinsam mit allen Kommilitonen live korrigiert. .. Also gemeinsam lernen durch Fehler, auf die modernste-mögliche Art: Das ist es, was unsere Studiereden bei Professor Denk besonders honorieren möchten…. Er betreut viele Abschlussarbeiten und hält dazu sehr anschauliche und praxisnahe Themengebiete bereit, perfekt für unsere Hochschule für angewandte Wissenschaften.“</li> </ul>&#13;
<p><strong>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Prof. Dr. Ingo Faber<br /> 	Die Laudatio wurde stellvertretend für die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik vorgetragen von Nadine Freitag:<br /> 	„Der Elan, mit dem sie vermeintlich trockenen Stoff wie Technische Mechanik vortragen, ist ein Highlight in ihren Vorlesungen. Auch Ihre Fähigkeit, auf Fragen einzugehen, ist bemerkenswert. Seien es leichte Verständnisfragen oder schwierige Detailfragen; die Antworten von ihnen sind immer wohlwollend und fachlich fundiert. … Auch bei den Feiern sind sie ein gern gesehener Gast. Sei es … wenn Sie beim Flunky Ball die Studierenden herausfordern oder das Sommerfest mit dem Clausthaler Mitternachtsschrei bereichern.“</li> 	<li>Steffen Krajewski<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Christopher Riedl:<br /> 	„… Wenn am Wochenende - morgens oder abends spielte keine Rolle - bei CAT-Racing mal wieder der Gasalarm anging, weil man ja das Fahrzeug testen wollte und dazu noch mal etwas Benzin abfüllen musste: Steffens Nummer war bekannt, durch seine Hilfe in der Freizeit war alles fix gebannt. … Wenn es etwas zu wissen gibt, zu verstehen gibt, dann ist er mit dabei. Probleme sind da, um gelöst zu werden. Basteln inklusive. ,Schritt für Schritt, Eins nach dem Andern. Hauptsache ist, dass man was draus lernt‘ wären hier recht typische Sprüche von ihm. . …Studierende schätzen ihn dafür, dass er auf sie eingeht, sich auf Augenhöhe Zeit nimmt.“</li> </ul>&#13;
<p><strong>Fakultät Soziale Arbeit</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>&nbsp;Prof. Björn Bicker<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Sebastian Pilz:<br /> 	„Sie stellten sich vor als Mann vom Theater, als Schriftsteller, Autor. Sie stellten sich vor als Mensch mit der Aufgabe, die Stimmen und Meinungen der ganz leisen Menschen einzufangen und zu verlauten. … Die zwei Worte Community und Kultur bringen wir seitdem mit Ihnen in Verbindung. … Mit Sicherheit haben Sie alle Hände voll zu tun – wie viele andere natürlich auch. Für viele Dinge haben Sie ein offenes Ohr, Sie sind sich für eine helfende Hand nicht zu schade, das schätzen wir sehr. … Wir erhoffen uns, dass Sie noch viele Themen, Vertiefungsmodule, Fachwissen, Bücher und Geschichten mit uns teilen werden.“</li> 	<li>Mathias Stübinger<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Anna-Lena Kind &amp; Corinna Haenlein:<br /> 	„… Mh, weiß ich nicht – frag mal Stübi.“ – Dies ist wohl eine Antwort, die jeder und jede Studierende unserer Fakultät auf eine Frage bezüglich Prüfungsangelegenheiten, Schwierigkeiten oder Benachteiligungen im Studienverlauf bereits einmal erhalten hat. … Durch Ihr ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Darstellen fachlich komplexer Inhalte und dem Untermauern dieser durch persönliche, humoristisch aufbereitete Erfahrungen aus der Praxis catchen Sie schon eine Vielzahl der Studierenden - den Rest scheinen Sie mit ausgeklügelten Animationseffekten und begleitenden Animationsfiguren auf Ihren PowerPoint-Folien abzuholen.“</li> </ul>&#13;
<p><strong>Fakultät Wirtschaftswissenschaften</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Prof. Dr. Uwe Demmler<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Henri Lindner:<br /> 	„Sein Lehrstil zeichnet sich als sehr studentennah aus, er ist begeisternd und – ja - auch durchaus euphorisch! … Lieber Dr. Demmler, Sie haben es geschafft, die sonst eher trockenen Module begeisterungsfähig und erfolgreich zu vermitteln. Sie bereiteten uns intensiv und systematisch auf die bevorstehenden Prüfungen vor. Mithilfe zahlreicher Übungen und Lehrvideos - die von uns Studis sehr hoch geschätzt werden und liebevoll „Demmler TV“ getauft wurden - war es vielen Studierenden möglich, sehr gute Ergebnisse zu erzielen.“</li> 	<li>Dr. Detlef Bittner<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Philipp Schuhmann:<br /> 	„Ob im ersten Semester in Wirtschaftsmathematik und den interdisziplinären Perspektiven oder dem interdisziplinären Modul im zweiten und dritten Semester: Dr. Bittner zählt für alle Studierenden im Bereich der Wirtschaftswissenschaften zum Stammpersonal. Ich möchte auch hervorheben, dass wir Studierenden uns nach dem Besuch ihrer Vorlesungen sehr gut vorbereitet gefühlt haben, um ein so schwieriges Fach wie Wirtschaftsmathematik erfolgreich zu bestehen. … Neben ihrer fachlichen Kompetenz möchte ich betonen, dass sie es geschafft haben, alle Studierenden mit Ihrer offenen Art und Freundlichkeit zu beindrucken.“</li> </ul>&#13;
<p><strong>Wissenschafts- und Kulturzentrum</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Prof. Dr. Christian Holtorf<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Nadine Freitag:<br /> 	„Seine Forschungsschwerpunkte in den Gebieten der Wissensgeschichte und Kulturwissenschaft zeugen von einer tiefschürfenden intellektuellen Neugierde, die er geschickt in seinen Lehrveranstaltungen weitergibt. … Besonders hervorzuheben ist dabei die Fähigkeit von Prof. Dr. Holtorf, uns Studierende bei der Entwicklung von analytischem und kritischem Denken zu fördern. … Er ist zweifellos ein Hochschullehrer, Forscher und Mentor, der die akademische Gemeinschaft inspiriert und bereichert. Sein Wirken hinterlässt nachhaltigen Eindruck in den Köpfen seiner Studierenden …“</li> 	<li>Ina Sinterhauf<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Jasmin Block<br /> 	„ … Eingebettet in das Gesamtkonzept der Hochschule Coburg steht Ina Sinterhauf wie keine andere für die Akquise und Förderung von Nachwuchs-Ingenieur:innen. Von der Vorschule an mit dem Programm „MUT – Mädchen und Technik“ bis zum Studienabschluss und Berufseinstieg mit dem Projekt:ING begünstigt sie die Orientierung, Entscheidung und Weiterentwicklung der jungen Leute. … So repräsentiert Ina Sinterhauf vorbildhaft, wie die individuelle Begleitung und Beratung an der Hochschule Coburg einen nachhaltigen Beitrag zum Studienerfolg leistet. Mit ihrer Expertise prägt sie unser Lernen, Leben und Arbeiten, indem sie gezielte Impulse setzt, die den Unterschied ausmachen.“</li> </ul>&#13;
<p>Prof. Dr. Nicole Hegel, gratulierte außerdem drei Professor:innen zu Ihrer erfolgreich abgeschlossenen hochschuldidaktischen Weiterbildung und dem Zertifikat von „Hochschullehre Bayern“: Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Prof. Dr. Philipp Precht, Prof. Dr. Matthias Wilde.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg legt größten Wert auf die Qualität der Lehre und sucht gezielt Professorinnen und Professoren, die ihr Praxiswissen mit moderner Forschung verbinden und den Studierenden ihre Expertise mitgeben. Weitere Informationen gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/impetus.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a> beim Projekt IMPETUS.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Studierenden der Hochschule Coburg haben auch in diesem Jahr wieder an jeder Fakultät die besten Lehrenden gewählt. Der Preis für exzellente Lehre wurde von Vertreterinnen und Vertretern der Studierenden gemeinsam mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast und Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel verliehen. Auch die hochschuldidaktische Weiterbildung von Professor:innen wurde in diesem Rahmen gewürdigt.</em></p>&#13;
<p>Einmal im Jahr wählen die Studierenden der Hochschule Coburg an jeder Fakultät die besten Professor:innen und Dozent:innen. Ihnen wird in feierlichem Ambiente der Preis für exzellente Lehre 2022/2023 verliehen für hervorragende didaktische Kompetenzen, moderne Lehrkonzepte, die Verknüpfung von Forschung und Lehre und interdisziplinäre Lehrveranstaltungen. Gestiftet wird der Preis vom Hochschulverein Coburg. Prof. Dr. Stefan Gast und Prof. Dr. Nicole Hegel freuten sich, die besonderen Leistungen in der Lehre an diesem Abend mit der Auszeichnung zu würdigen. Vertreter:innen der Studierenden gingen auf humorvolle und persönliche Weise jeweils in einer Laudatio auf die herausragende Arbeit der Preisträgerinnen und Preisträger ein.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Prof. Dr. Janosch Hildebrand<br /> 	Ausschnitt aus der Laudatio von Jan Lützelberger und Lea Sophie Hössel:<br /> 	„Sein Vortragsstil ist fesselnd, seine Art zu lehren begeisternd. In seinen Vorlesungen, die er erfolgreich teils in Präsenz und teils online gibt, vermittelt er nicht nur Wissen, sondern auch eine selbstbewusste und überzeugende Haltung. Die Zusatzinhalte, die er über den Vorlesungsstoff hinaus vermittelt, motivieren die Studierenden, sich auch mit vorlesungsfremden Inhalten zu beschäftigen. Dabei sucht Professor Hildebrand stets nach besonderen Lehrmethoden, die nachhaltig in Erinnerung bleiben. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist das Wahlpflichtmodul Epigenetik, das er geschickt mit einem Kitesurfen-Kurs in Dänemark kombiniert hat.“</li> 	<li>Antje Vondran<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Lilith van Kempen<br /> 	…Frau Vondran ist nicht nur eine Dozentin, sondern auch eine Mentorin und eine Vertrauensperson für ihre Studierenden. … Sie schafft es, den Sinn und die Bedeutung hinter den Konzepten herauszuarbeiten und sie in einen größeren Zusammenhang zu stellen. … Sie bietet individuelle Beispiele und Lernformen, die auf die Bedürfnisse ihrer Studierenden zugeschnitten sind. Dies zeigt ihre Empathie und ihr Engagement für den Bildungserfolg jedes Einzelnen. … Frau Vondran verkörpert die besten Eigenschaften einer Dozentin: Hingabe, Leidenschaft, Anpassungsfähigkeit und Empathie. Sie ist eine herausragende Pädagogin, die das Leben ihrer Studierenden nachhaltig prägt.“</li> </ul>&#13;
<p><strong>Fakultät Design</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Prof. Friedemann Zeitler<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Charlotte Kaczmarczyk:<br /> 	„Seine Expertise auf seinem Fachgebiet ist unbestreitbar und seine Begeisterung für die Wissenschaft ist ansteckend. Was Professor Zeitler jedoch besonders auszeichnet, ist sein außerordentliches Engagement für seine Studierenden. Er geht über das normale Maß der Vorlesungen und Lehrinhalte hinaus, um sicherzustellen, dass wir Studierende unser volles Potenzial ausschöpfen und für unsere Zukunft und Karriere viel mitnehmen können. … Ein weiteres Merkmal von Professor Zeitlers Lehre ist ihre besondere Praxisnähe.“</li> </ul>&#13;
<p><strong>Fakultät Elektrotechnik und Informatik</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Prof. Dr. Florian Mittag<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Alexander Ultsch:<br /> 	„Mit aktuellen physischen uns sehr interessanten Themen füllen Sie, Herr Professor Mittag, Semester für Semester, von der ersten Stunde der Vorlesung bis zur Prüfungsvorbereitung, die Hörsäle mit wissbegierigen und lernwilligen Studierenden. .. Unabhängig von Ihren hohen fachlichen Anforderungen haben … immer wieder miterleben dürfen, wie sehr Ihnen zu unterrichten und zu lehren Spaß macht und es Sie mit Freude erfüllt, wenn Sie das Verständnis bei uns Studenten entzünden konnten. … Ihrem Humor, Memes auf T-Shirt und Pullover-Aufdrucken lockern die Vorlesungen deutlich auf.“</li> 	<li>Prof. Dr. Marco Denk (inzwischen Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik)<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Andreas Fröhlich:<br /> 	„… Dr. Denk hat nicht nur ein Tablet für seine Lehre verwendet, nein, er hat den Bildschirm virtuell auf den Beamer übertragen und konnte somit völlig frei im Hörsaal agieren. … er hat zur Überraschung aller die Lösungswege von einzelnen Studierenden abfotografiert, direkt vom Platz im Hörsaal auf den Beamer übertragen und gemeinsam mit allen Kommilitonen live korrigiert. .. Also gemeinsam lernen durch Fehler, auf die modernste-mögliche Art: Das ist es, was unsere Studiereden bei Professor Denk besonders honorieren möchten…. Er betreut viele Abschlussarbeiten und hält dazu sehr anschauliche und praxisnahe Themengebiete bereit, perfekt für unsere Hochschule für angewandte Wissenschaften.“</li> </ul>&#13;
<p><strong>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Prof. Dr. Ingo Faber<br /> 	Die Laudatio wurde stellvertretend für die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik vorgetragen von Nadine Freitag:<br /> 	„Der Elan, mit dem sie vermeintlich trockenen Stoff wie Technische Mechanik vortragen, ist ein Highlight in ihren Vorlesungen. Auch Ihre Fähigkeit, auf Fragen einzugehen, ist bemerkenswert. Seien es leichte Verständnisfragen oder schwierige Detailfragen; die Antworten von ihnen sind immer wohlwollend und fachlich fundiert. … Auch bei den Feiern sind sie ein gern gesehener Gast. Sei es … wenn Sie beim Flunky Ball die Studierenden herausfordern oder das Sommerfest mit dem Clausthaler Mitternachtsschrei bereichern.“</li> 	<li>Steffen Krajewski<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Christopher Riedl:<br /> 	„… Wenn am Wochenende - morgens oder abends spielte keine Rolle - bei CAT-Racing mal wieder der Gasalarm anging, weil man ja das Fahrzeug testen wollte und dazu noch mal etwas Benzin abfüllen musste: Steffens Nummer war bekannt, durch seine Hilfe in der Freizeit war alles fix gebannt. … Wenn es etwas zu wissen gibt, zu verstehen gibt, dann ist er mit dabei. Probleme sind da, um gelöst zu werden. Basteln inklusive. ,Schritt für Schritt, Eins nach dem Andern. Hauptsache ist, dass man was draus lernt‘ wären hier recht typische Sprüche von ihm. . …Studierende schätzen ihn dafür, dass er auf sie eingeht, sich auf Augenhöhe Zeit nimmt.“</li> </ul>&#13;
<p><strong>Fakultät Soziale Arbeit</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>&nbsp;Prof. Björn Bicker<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Sebastian Pilz:<br /> 	„Sie stellten sich vor als Mann vom Theater, als Schriftsteller, Autor. Sie stellten sich vor als Mensch mit der Aufgabe, die Stimmen und Meinungen der ganz leisen Menschen einzufangen und zu verlauten. … Die zwei Worte Community und Kultur bringen wir seitdem mit Ihnen in Verbindung. … Mit Sicherheit haben Sie alle Hände voll zu tun – wie viele andere natürlich auch. Für viele Dinge haben Sie ein offenes Ohr, Sie sind sich für eine helfende Hand nicht zu schade, das schätzen wir sehr. … Wir erhoffen uns, dass Sie noch viele Themen, Vertiefungsmodule, Fachwissen, Bücher und Geschichten mit uns teilen werden.“</li> 	<li>Mathias Stübinger<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Anna-Lena Kind &amp; Corinna Haenlein:<br /> 	„… Mh, weiß ich nicht – frag mal Stübi.“ – Dies ist wohl eine Antwort, die jeder und jede Studierende unserer Fakultät auf eine Frage bezüglich Prüfungsangelegenheiten, Schwierigkeiten oder Benachteiligungen im Studienverlauf bereits einmal erhalten hat. … Durch Ihr ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Darstellen fachlich komplexer Inhalte und dem Untermauern dieser durch persönliche, humoristisch aufbereitete Erfahrungen aus der Praxis catchen Sie schon eine Vielzahl der Studierenden - den Rest scheinen Sie mit ausgeklügelten Animationseffekten und begleitenden Animationsfiguren auf Ihren PowerPoint-Folien abzuholen.“</li> </ul>&#13;
<p><strong>Fakultät Wirtschaftswissenschaften</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Prof. Dr. Uwe Demmler<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Henri Lindner:<br /> 	„Sein Lehrstil zeichnet sich als sehr studentennah aus, er ist begeisternd und – ja - auch durchaus euphorisch! … Lieber Dr. Demmler, Sie haben es geschafft, die sonst eher trockenen Module begeisterungsfähig und erfolgreich zu vermitteln. Sie bereiteten uns intensiv und systematisch auf die bevorstehenden Prüfungen vor. Mithilfe zahlreicher Übungen und Lehrvideos - die von uns Studis sehr hoch geschätzt werden und liebevoll „Demmler TV“ getauft wurden - war es vielen Studierenden möglich, sehr gute Ergebnisse zu erzielen.“</li> 	<li>Dr. Detlef Bittner<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Philipp Schuhmann:<br /> 	„Ob im ersten Semester in Wirtschaftsmathematik und den interdisziplinären Perspektiven oder dem interdisziplinären Modul im zweiten und dritten Semester: Dr. Bittner zählt für alle Studierenden im Bereich der Wirtschaftswissenschaften zum Stammpersonal. Ich möchte auch hervorheben, dass wir Studierenden uns nach dem Besuch ihrer Vorlesungen sehr gut vorbereitet gefühlt haben, um ein so schwieriges Fach wie Wirtschaftsmathematik erfolgreich zu bestehen. … Neben ihrer fachlichen Kompetenz möchte ich betonen, dass sie es geschafft haben, alle Studierenden mit Ihrer offenen Art und Freundlichkeit zu beindrucken.“</li> </ul>&#13;
<p><strong>Wissenschafts- und Kulturzentrum</strong></p>&#13;
<ul> 	<li>Prof. Dr. Christian Holtorf<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Nadine Freitag:<br /> 	„Seine Forschungsschwerpunkte in den Gebieten der Wissensgeschichte und Kulturwissenschaft zeugen von einer tiefschürfenden intellektuellen Neugierde, die er geschickt in seinen Lehrveranstaltungen weitergibt. … Besonders hervorzuheben ist dabei die Fähigkeit von Prof. Dr. Holtorf, uns Studierende bei der Entwicklung von analytischem und kritischem Denken zu fördern. … Er ist zweifellos ein Hochschullehrer, Forscher und Mentor, der die akademische Gemeinschaft inspiriert und bereichert. Sein Wirken hinterlässt nachhaltigen Eindruck in den Köpfen seiner Studierenden …“</li> 	<li>Ina Sinterhauf<br /> 	Auschnitt aus der Laudatio von Jasmin Block<br /> 	„ … Eingebettet in das Gesamtkonzept der Hochschule Coburg steht Ina Sinterhauf wie keine andere für die Akquise und Förderung von Nachwuchs-Ingenieur:innen. Von der Vorschule an mit dem Programm „MUT – Mädchen und Technik“ bis zum Studienabschluss und Berufseinstieg mit dem Projekt:ING begünstigt sie die Orientierung, Entscheidung und Weiterentwicklung der jungen Leute. … So repräsentiert Ina Sinterhauf vorbildhaft, wie die individuelle Begleitung und Beratung an der Hochschule Coburg einen nachhaltigen Beitrag zum Studienerfolg leistet. Mit ihrer Expertise prägt sie unser Lernen, Leben und Arbeiten, indem sie gezielte Impulse setzt, die den Unterschied ausmachen.“</li> </ul>&#13;
<p>Prof. Dr. Nicole Hegel, gratulierte außerdem drei Professor:innen zu Ihrer erfolgreich abgeschlossenen hochschuldidaktischen Weiterbildung und dem Zertifikat von „Hochschullehre Bayern“: Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Prof. Dr. Philipp Precht, Prof. Dr. Matthias Wilde.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg legt größten Wert auf die Qualität der Lehre und sucht gezielt Professorinnen und Professoren, die ihr Praxiswissen mit moderner Forschung verbinden und den Studierenden ihre Expertise mitgeben. Weitere Informationen gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/impetus.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a> beim Projekt IMPETUS.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_fuer_exzellente_Lehre-Gruppe-1024x511.jpg"
                        fileSize="136160"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="511"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis-Jan_Luetzelberger_und_Lea_Sophie_Hoessel-1024x681.jpg"
                        fileSize="76367"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis-Prof._Dr._Janosch_Hildebrand-1024x681.jpg"
                        fileSize="112927"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis-Janosch_Hildebrand-1024x681.jpg"
                        fileSize="122911"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Luetzelberger_und_Hoessel-1024x681.jpg"
                        fileSize="82706"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis-Antje_Vondran_Gruppe-1024x681.jpg"
                        fileSize="137915"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Charlotte_Kaczmarczyk-1024x681.jpg"
                        fileSize="83663"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191Preis-Zeitler-1024x681.jpg"
                        fileSize="103924"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis-Alexander_Ultsch-1024x681.jpg"
                        fileSize="80235"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis-Mittag-1024x722.jpg"
                        fileSize="103658"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="722"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis-Froehlich_-_Denk-1024x681.jpg"
                        fileSize="107228"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191Preis-Faber-1024x686.jpg"
                        fileSize="110092"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Christopher_Riedl-1024x681.jpg"
                        fileSize="67727"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Prewis-Steffen_Krajewski-1024x681.jpg"
                        fileSize="178033"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Publikumk-1024x681.jpg"
                        fileSize="116502"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Bicker-1024x681.jpg"
                        fileSize="112887"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Bicker_Gruppe-1024x654.jpg"
                        fileSize="118324"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="654"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Stuebinger_Gruppe-1024x681.jpg"
                        fileSize="146919"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Demmler_Gruppe-1024x681.jpg"
                        fileSize="156709"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Philipp_Schuhmann-1024x681.jpg"
                        fileSize="81317"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Dr._Detlef_Bittner-1024x681.jpg"
                        fileSize="119630"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Sinterhauf-1024x695.jpg"
                        fileSize="113977"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="695"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_SinterhaufGruppe-1024x717.jpg"
                        fileSize="161103"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="717"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Hertrich-1024x681.jpg"
                        fileSize="126477"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Prof._Dr._Christian_Holtorf-1024x704.jpg"
                        fileSize="106429"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="704"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Holtorf_Gruppe-1024x700.jpg"
                        fileSize="153949"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="700"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Preis_Feier-1024x681.jpg"
                        fileSize="135143"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Module des KI-Zentrums CRAI schweben am Kran auf die Baustelle]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-ki-zentrum-fuer-die-hochschule-coburg-waechst/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 08:54:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-ki-zentrum-fuer-die-hochschule-coburg-waechst/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Viel Action gegenüber der Alten Kühlhalle: Vorgefertigte Bauelemente für das KI-Zentrum CRAI werden auf LKW angeliefert und mit einem Autokran direkt an ihrem finalen Platz auf dem Betonfundament platziert.</em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg bekommt ein besonderes KI-Zentrum – der Freistaat Bayern errichtet hier ein Gebäude für das CRAI: In diesem Center for Responsible Artificial Intelligence wird es um verantwortungsvolle künstliche Intelligenz (KI) gehen. <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg sagt: „In diesem Gebäude werden die Forschungsaktivitäten der Hochschule Coburg auf dem Gebiet künstlicher Intelligenz gebündelt. Innovative Methoden der KI können vielfältige wirtschaftliche Anwendungen bereichern und neue Möglichkeiten eröffnen. Für die Hochschule Coburg ist wichtig, die Chancen zu nutzen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels zu sichern.“ Aber auch gesellschaftliche Risiken werden wahrgenommen. „Unser Fokus liegt deshalb auf verantwortungsvoller Forschung zum Thema. Das steckt schon im Namen unseres Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI), also Zentrum für verantwortungsvolle künstliche Intelligenz.“</p>&#13;
<p>Die Baumaßnahme schreitet gut voran, derzeit kann live zugesehen werden, wie das Gebäude entsteht: Seit dieser Woche läuft auf dem ehemaligen Coburger Schlachthofgelände der Einhub der Modulbauteile. Die vorgefertigten Bauelemente werden auf LKW angeliefert und dann mit einem Autokran direkt an ihrem finalen Platz auf dem Betonfundament platziert.</p>&#13;
<p>„<strong>Ein außergewöhnliches Erlebnis</strong>“</p>&#13;
<p>Bei einem Termin vor Ort machten sich Vertreter:innen des Staatlichen Bauamtes Bamberg und die Hochschulleitung ein Bild vom aktuellen Sachstand. Dabei erlebten sie mit, wie die Modulteile einschwebten.</p>&#13;
<p>„Es ist schon ein außergewöhnliches Erlebnis, wenn man nach intensiver Planung ein Gebäude wie ein Päckchen geliefert bekommt und dann erkennt, mit welchem Know-how und baulicher Präzision hier gearbeitet wird“, stellt Ulrich Delles, Leiter des Staatlichen Bauamtes, fest.</p>&#13;
<p>Bauherr ist das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Der Entwurf für das Gebäude entstand in einem Kooperationsprojekt der Hochschule Coburg und des Staatlichen Bauamtes Bamberg. Voraussichtlich im Mai 2024 soll das Gebäude fertig gestellt werden. Es wird durch das Programm Hightech Agenda plus des Freistaates Bayern finanziert, welches zur schnellstmöglichen Umsetzung die Modulbauweise vorsieht. Die Baukosten betragen 4,1 Mio. Euro, die Nutzfläche beträgt 650 Quadratmeter.</p>&#13;
<p><strong>Investition in die Zukunft</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1253">Dr. Matthias J. Kaiser</a>, Kanzler der Hochschule Coburg, freut sich: „Der Freistaat investiert hier in die Zukunft – für die Förderung im Rahmen der Rahmen der Hightech Agenda Bayern und der Hightech Agenda Plus sind wir extrem dankbar. Außerdem danken wir unserem Bauträger, dem Staatlichen Bauamt Bamberg. Der Entwurf für das Gebäude entstand in einem Kooperationsprojekt der Hochschule Coburg und des Bauamtes und die Projektgruppe hat hervorragend zusammengearbeitet.“ Das Ergebnis ist ein zukunftsgerichteter, nachhaltiger Bau. „Durch die Modulbauweise kann er bei Bedarf einfach um ein drittes Geschoss erweitert werden.“</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltige Materialien</strong></p>&#13;
<p>Aktuell werden die weiteren Modulteile nach und nach aufeinandergesetzt, bis das zweistöckige Gebäude fertig gestellt ist. Anschließend wird ein provisorisches Dach errichtet, um die Baustelle winterfest zu machen. Nach der witterungsbedingten Pause geht es zügig weiter.</p>&#13;
<p>Das gesamte Gebäude wird aus nachhaltigen Materialien - überwiegend lasiertem Weichholz - errichtet und abschließend mit einer Photovoltaik-Fassade umhüllt, um den für die Rechnerleistungen benötigten Strom möglichst klimagerecht bereit zu stellen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Viel Action gegenüber der Alten Kühlhalle: Vorgefertigte Bauelemente für das KI-Zentrum CRAI werden auf LKW angeliefert und mit einem Autokran direkt an ihrem finalen Platz auf dem Betonfundament platziert.</em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg bekommt ein besonderes KI-Zentrum – der Freistaat Bayern errichtet hier ein Gebäude für das CRAI: In diesem Center for Responsible Artificial Intelligence wird es um verantwortungsvolle künstliche Intelligenz (KI) gehen. <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg sagt: „In diesem Gebäude werden die Forschungsaktivitäten der Hochschule Coburg auf dem Gebiet künstlicher Intelligenz gebündelt. Innovative Methoden der KI können vielfältige wirtschaftliche Anwendungen bereichern und neue Möglichkeiten eröffnen. Für die Hochschule Coburg ist wichtig, die Chancen zu nutzen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels zu sichern.“ Aber auch gesellschaftliche Risiken werden wahrgenommen. „Unser Fokus liegt deshalb auf verantwortungsvoller Forschung zum Thema. Das steckt schon im Namen unseres Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI), also Zentrum für verantwortungsvolle künstliche Intelligenz.“</p>&#13;
<p>Die Baumaßnahme schreitet gut voran, derzeit kann live zugesehen werden, wie das Gebäude entsteht: Seit dieser Woche läuft auf dem ehemaligen Coburger Schlachthofgelände der Einhub der Modulbauteile. Die vorgefertigten Bauelemente werden auf LKW angeliefert und dann mit einem Autokran direkt an ihrem finalen Platz auf dem Betonfundament platziert.</p>&#13;
<p>„<strong>Ein außergewöhnliches Erlebnis</strong>“</p>&#13;
<p>Bei einem Termin vor Ort machten sich Vertreter:innen des Staatlichen Bauamtes Bamberg und die Hochschulleitung ein Bild vom aktuellen Sachstand. Dabei erlebten sie mit, wie die Modulteile einschwebten.</p>&#13;
<p>„Es ist schon ein außergewöhnliches Erlebnis, wenn man nach intensiver Planung ein Gebäude wie ein Päckchen geliefert bekommt und dann erkennt, mit welchem Know-how und baulicher Präzision hier gearbeitet wird“, stellt Ulrich Delles, Leiter des Staatlichen Bauamtes, fest.</p>&#13;
<p>Bauherr ist das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Der Entwurf für das Gebäude entstand in einem Kooperationsprojekt der Hochschule Coburg und des Staatlichen Bauamtes Bamberg. Voraussichtlich im Mai 2024 soll das Gebäude fertig gestellt werden. Es wird durch das Programm Hightech Agenda plus des Freistaates Bayern finanziert, welches zur schnellstmöglichen Umsetzung die Modulbauweise vorsieht. Die Baukosten betragen 4,1 Mio. Euro, die Nutzfläche beträgt 650 Quadratmeter.</p>&#13;
<p><strong>Investition in die Zukunft</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1253">Dr. Matthias J. Kaiser</a>, Kanzler der Hochschule Coburg, freut sich: „Der Freistaat investiert hier in die Zukunft – für die Förderung im Rahmen der Rahmen der Hightech Agenda Bayern und der Hightech Agenda Plus sind wir extrem dankbar. Außerdem danken wir unserem Bauträger, dem Staatlichen Bauamt Bamberg. Der Entwurf für das Gebäude entstand in einem Kooperationsprojekt der Hochschule Coburg und des Bauamtes und die Projektgruppe hat hervorragend zusammengearbeitet.“ Das Ergebnis ist ein zukunftsgerichteter, nachhaltiger Bau. „Durch die Modulbauweise kann er bei Bedarf einfach um ein drittes Geschoss erweitert werden.“</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltige Materialien</strong></p>&#13;
<p>Aktuell werden die weiteren Modulteile nach und nach aufeinandergesetzt, bis das zweistöckige Gebäude fertig gestellt ist. Anschließend wird ein provisorisches Dach errichtet, um die Baustelle winterfest zu machen. Nach der witterungsbedingten Pause geht es zügig weiter.</p>&#13;
<p>Das gesamte Gebäude wird aus nachhaltigen Materialien - überwiegend lasiertem Weichholz - errichtet und abschließend mit einer Photovoltaik-Fassade umhüllt, um den für die Rechnerleistungen benötigten Strom möglichst klimagerecht bereit zu stellen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/193-Aufbau_KI-Modulbau_-_CRAI-1024x683.jpg"
                        fileSize="176578"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/193-Aufbau_KI-Modulbau_-_CRAI__26-1024x683.jpg"
                        fileSize="252408"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/193-Aufbau_KI-Modulbau_-_CRAI_35-1024x683.jpg"
                        fileSize="263622"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/193-Aufbau_KI-Modulbau_-_CRAI03525-1024x683.jpg"
                        fileSize="256687"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie die Wissenschaft die Zukunft mobilisiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-die-wissenschaft-die-zukunft-mobilisiert/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Dec 2023 08:17:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-die-wissenschaft-die-zukunft-mobilisiert/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie entwickelt sich die Fortbewegung? Hat der Verbrenner-Motor eine Zukunft? <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a> forscht seit Jahren an E-Fuels und ist überzeugt, dass sie essenziell für zukünftige Fahrzeugtechnologien sind. An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg hat er seit 2019 eine Forschungsprofessur zu diesem Thema inne. Er organisiert auch die Seminarreihe „Trends der Fahrzeugtechnik“ mit Expertenvorträgen für Wissenschaftler:innen, Studierende und Interessierte aus Gesellschaft und Wirtschaft.</em></p>&#13;
<p>Die Zukunft der Mobilität betrifft uns alle. Sie ist nicht nur eine Frage der Bequemlichkeit, sondern vor allem auch der Nachhaltigkeit. Prof. Dr. Markus Jakob forscht an der Hochschule Coburg an alternativen Kraftstoffen und motorischen Brennverfahren. Seine Forschung umfasst chemische Analysen, Sensorentwicklungen und thermodynamische Untersuchungen regenerativer Kraftstoffe an Motoren und Fahrzeugen. Die Hochschule verfügt über modernste Einrichtungen, darunter einen Allrad-Fahrzeugrollenprüfstand, Abgasmesstechnik, Motorprüfstände und ein portables Emissionsmessgerät (PEMS).</p>&#13;
<p>„Um regenerative Energieträger wie E-Fuels bewerten zu können, müssen verschiedene Aspekte betrachtet werden. Bei chemischen Analysen untersuchen wir die Zusammensetzung dieser Kraftstoffe. Basierend auf diesen Informationen stellen wir fest, wie wir verschiedene regenerative Einzelkomponenten zu einem serientauglichen Mischkraftstoff kombinieren können. Diese Analysen unterstützen wir mit eigener Sensorentwicklung und testen die Kraftstoffe an unseren Prüfständen", erklärt Jakob.</p>&#13;
<p><strong>Sind synthetische Kraftstoffe die Rettung?</strong></p>&#13;
<p>Sofern sie mit grünem Strom produziert werden, könnten chemische Energieträger wie E-Fuels dem Coburger Wissenschaftler zufolge eine einfache Lösung sein, um Verbrenner-Motoren die CO2-Bilanz von Verbrenner-Motoren deutlich zu verbessern. Ein großer Beitrag zur Verkehrswende, ohne alle Diesel- und Benzinfahrzeuge sofort ersetzen zu müssen. Jakob ist überzeugt, dass E-Fuels in Zukunft für einen globalen Handel regenerativer Energien genutzt werden können. Die Preise könnten auf etwa einen Euro pro Liter sinken, wie es bereits in Italien teilweise mit biomassebasiertem HVO-Kraftstoff geschieht. Bereits heute sind Kraftstoffe mit einem Anteil von bis zu zehn Prozent regenerativem Anteil an Tankstellen erhältlich, bei Diesel liegt der Anteil bei etwa sieben Prozent. Bei einem Anstieg auf über 50 Prozent könnten theoretisch fast die Hälfte der Fahrzeuge CO2-neutral werden, so der Professor.</p>&#13;
<p>Die Herausforderung besteht darin, mit regenerativen Komponenten Gemische zu erzeugen, die den fossilen Kraftstoffen entsprechen, so dass aktuelle Serienfahrzeuge diese Kraftstoffe auch problemlos nutzen können.. Gleichzeitig muss aber auchh die Nutzung der regenerativen Komponenten nachweisbar sein, um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten. In der fachübergreifenden Schnittstelle mit der Sensorik-Entwicklung werden Prototypen entwickelt, die in Zapfsäulen oder innerhalb der Lieferketten verbaut werden könnten. Auf den Prüfständen werden auch Batterie-elektronische Fahrzeuge oder Leistungselektronik-Bauteile erforscht und verbessert.</p>&#13;
<p><strong>Von der Theorie zur Praxis</strong></p>&#13;
<p>Die Umsetzung liegt später auch in den Händen der Absolvent:innen, die an der Hochschule Coburg ihre Abschlüsse erwerben. Die Erkenntnisse müssen in Politik, Gesellschaft und Industrie umgesetzt werden. Außer seiner Arbeit in der Forschung lehrt Jakob auch in den Bereichen Fahrzeugtechnik, technische Verbrennung, Motorentechnik und Kraftstoffchemie, die in den Studiengängen Maschinenbau und Automobiltechnik angeboten werden. „Die Lehre ist extrem wichtig, da wir sehr lange brauchen werden, um die Herausforderungen der Energiewende und des Klimawandels zu bewältigen. Mit einer guten Lehre können wir jedoch die Expert:innen von morgen ausbilden." Die Vorlesungen umfassen verschiedene Antriebskonzepte wie E-Mobilität, Brennstoffzellen, Hybridsysteme und Verbrennungsmotoren. Absolvent:innen haben vielfältige Berufsperspektiven, da Fachleuchte im Bereich nachhaltige Mobilität in der Wirtschaft stark nachgefragt sind.</p>&#13;
<p>Für Lehrende bringt es Zufriedenheit mit sich, die Fachkräfte von morgen auszubilden und in namhaften Firmen zu wissen. Der praktische Ansatz der Forschung hat zudem einen spürbaren Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft. „Wir beschäftigen uns mit Systemen, die es in zehn Jahren vielleicht zu kaufen gibt. Dabei müssen wir sicherstellen, dass das, was wir schaffen, nicht nur gut funktioniert, sondern auch wirtschaftlich umsetzbar ist.“</p>&#13;
<p><strong>Transferauftrag: Die Menschen mitnehmen</strong></p>&#13;
<p>Ein schneller Weg, dieses Wissen in die Gesellschaft zu tragen, sind Veranstaltungen, die für jeden zugänglich sind. „Wir müssen den Dialog mit der Öffentlichkeit suchen. Wenn wir unsere Ergebnisse nicht vorstellen, bekommen wir auch keine neuen Impulse“, ist Markus Jakob überzeugt. Aus diesem Grund organisiert er regelmäßige Seminare wie „Trends der Fahrzeugtechnik“, bei denen externe Experten ihre neuesten Daten und Ergebnisse vorstellen können. Das ist Teil der Transferaufgabe von Hochschulprofessor:innen: ein zukunftsorientierter Beruf mit Freude an der Forschung, direktem Einfluss auf die Umwelt und Beitrag zur Fortbewegung in Gesellschaft und Wirtschaft.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg sucht gezielt Professorinnen und Professoren, die i<span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:13.0pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:&quot;Roboto Condensed&quot;">hr Praxiswissen mit moderner Forschung verbinden und den Studierenden ihre Expertise mitgeben. Weitere Informationen zum Projekt IMPETUS gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/impetus.html">hier</a>.</span></span></span></span></span></span></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie entwickelt sich die Fortbewegung? Hat der Verbrenner-Motor eine Zukunft? <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a> forscht seit Jahren an E-Fuels und ist überzeugt, dass sie essenziell für zukünftige Fahrzeugtechnologien sind. An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg hat er seit 2019 eine Forschungsprofessur zu diesem Thema inne. Er organisiert auch die Seminarreihe „Trends der Fahrzeugtechnik“ mit Expertenvorträgen für Wissenschaftler:innen, Studierende und Interessierte aus Gesellschaft und Wirtschaft.</em></p>&#13;
<p>Die Zukunft der Mobilität betrifft uns alle. Sie ist nicht nur eine Frage der Bequemlichkeit, sondern vor allem auch der Nachhaltigkeit. Prof. Dr. Markus Jakob forscht an der Hochschule Coburg an alternativen Kraftstoffen und motorischen Brennverfahren. Seine Forschung umfasst chemische Analysen, Sensorentwicklungen und thermodynamische Untersuchungen regenerativer Kraftstoffe an Motoren und Fahrzeugen. Die Hochschule verfügt über modernste Einrichtungen, darunter einen Allrad-Fahrzeugrollenprüfstand, Abgasmesstechnik, Motorprüfstände und ein portables Emissionsmessgerät (PEMS).</p>&#13;
<p>„Um regenerative Energieträger wie E-Fuels bewerten zu können, müssen verschiedene Aspekte betrachtet werden. Bei chemischen Analysen untersuchen wir die Zusammensetzung dieser Kraftstoffe. Basierend auf diesen Informationen stellen wir fest, wie wir verschiedene regenerative Einzelkomponenten zu einem serientauglichen Mischkraftstoff kombinieren können. Diese Analysen unterstützen wir mit eigener Sensorentwicklung und testen die Kraftstoffe an unseren Prüfständen", erklärt Jakob.</p>&#13;
<p><strong>Sind synthetische Kraftstoffe die Rettung?</strong></p>&#13;
<p>Sofern sie mit grünem Strom produziert werden, könnten chemische Energieträger wie E-Fuels dem Coburger Wissenschaftler zufolge eine einfache Lösung sein, um Verbrenner-Motoren die CO2-Bilanz von Verbrenner-Motoren deutlich zu verbessern. Ein großer Beitrag zur Verkehrswende, ohne alle Diesel- und Benzinfahrzeuge sofort ersetzen zu müssen. Jakob ist überzeugt, dass E-Fuels in Zukunft für einen globalen Handel regenerativer Energien genutzt werden können. Die Preise könnten auf etwa einen Euro pro Liter sinken, wie es bereits in Italien teilweise mit biomassebasiertem HVO-Kraftstoff geschieht. Bereits heute sind Kraftstoffe mit einem Anteil von bis zu zehn Prozent regenerativem Anteil an Tankstellen erhältlich, bei Diesel liegt der Anteil bei etwa sieben Prozent. Bei einem Anstieg auf über 50 Prozent könnten theoretisch fast die Hälfte der Fahrzeuge CO2-neutral werden, so der Professor.</p>&#13;
<p>Die Herausforderung besteht darin, mit regenerativen Komponenten Gemische zu erzeugen, die den fossilen Kraftstoffen entsprechen, so dass aktuelle Serienfahrzeuge diese Kraftstoffe auch problemlos nutzen können.. Gleichzeitig muss aber auchh die Nutzung der regenerativen Komponenten nachweisbar sein, um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten. In der fachübergreifenden Schnittstelle mit der Sensorik-Entwicklung werden Prototypen entwickelt, die in Zapfsäulen oder innerhalb der Lieferketten verbaut werden könnten. Auf den Prüfständen werden auch Batterie-elektronische Fahrzeuge oder Leistungselektronik-Bauteile erforscht und verbessert.</p>&#13;
<p><strong>Von der Theorie zur Praxis</strong></p>&#13;
<p>Die Umsetzung liegt später auch in den Händen der Absolvent:innen, die an der Hochschule Coburg ihre Abschlüsse erwerben. Die Erkenntnisse müssen in Politik, Gesellschaft und Industrie umgesetzt werden. Außer seiner Arbeit in der Forschung lehrt Jakob auch in den Bereichen Fahrzeugtechnik, technische Verbrennung, Motorentechnik und Kraftstoffchemie, die in den Studiengängen Maschinenbau und Automobiltechnik angeboten werden. „Die Lehre ist extrem wichtig, da wir sehr lange brauchen werden, um die Herausforderungen der Energiewende und des Klimawandels zu bewältigen. Mit einer guten Lehre können wir jedoch die Expert:innen von morgen ausbilden." Die Vorlesungen umfassen verschiedene Antriebskonzepte wie E-Mobilität, Brennstoffzellen, Hybridsysteme und Verbrennungsmotoren. Absolvent:innen haben vielfältige Berufsperspektiven, da Fachleuchte im Bereich nachhaltige Mobilität in der Wirtschaft stark nachgefragt sind.</p>&#13;
<p>Für Lehrende bringt es Zufriedenheit mit sich, die Fachkräfte von morgen auszubilden und in namhaften Firmen zu wissen. Der praktische Ansatz der Forschung hat zudem einen spürbaren Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft. „Wir beschäftigen uns mit Systemen, die es in zehn Jahren vielleicht zu kaufen gibt. Dabei müssen wir sicherstellen, dass das, was wir schaffen, nicht nur gut funktioniert, sondern auch wirtschaftlich umsetzbar ist.“</p>&#13;
<p><strong>Transferauftrag: Die Menschen mitnehmen</strong></p>&#13;
<p>Ein schneller Weg, dieses Wissen in die Gesellschaft zu tragen, sind Veranstaltungen, die für jeden zugänglich sind. „Wir müssen den Dialog mit der Öffentlichkeit suchen. Wenn wir unsere Ergebnisse nicht vorstellen, bekommen wir auch keine neuen Impulse“, ist Markus Jakob überzeugt. Aus diesem Grund organisiert er regelmäßige Seminare wie „Trends der Fahrzeugtechnik“, bei denen externe Experten ihre neuesten Daten und Ergebnisse vorstellen können. Das ist Teil der Transferaufgabe von Hochschulprofessor:innen: ein zukunftsorientierter Beruf mit Freude an der Forschung, direktem Einfluss auf die Umwelt und Beitrag zur Fortbewegung in Gesellschaft und Wirtschaft.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg sucht gezielt Professorinnen und Professoren, die i<span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:13.0pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:&quot;Roboto Condensed&quot;">hr Praxiswissen mit moderner Forschung verbinden und den Studierenden ihre Expertise mitgeben. Weitere Informationen zum Projekt IMPETUS gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/impetus.html">hier</a>.</span></span></span></span></span></span></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/JakobMarkus.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[E-Auto – Ladestation – Stromnetz: Forschung für die Energiewende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/e-auto-ladestation-stromnetz-forschung-fuer-die-energiewende/</link>
                <pubDate>Mon, 04 Dec 2023 14:10:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/e-auto-ladestation-stromnetz-forschung-fuer-die-energiewende/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Ertüchtigung der Stromnetze von heute für die Anforderungen von morgen ist eines der zentralen Themen der internationalen Konferenz &amp; Ausstellung für Elektrizitätsverteilung (CIRED – Congrès&nbsp;International&nbsp;des Réseaux Electriques de Distribution). Die Forschung des<a href="t3://page?uid=980"> Instituts für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA) </a>der Hochschule Coburg im Bereich intelligente Steuerung von Ladeinfrastruktur für E-Autos stellt einen der wichtigsten Beiträge der CIRED 2023 dar. &nbsp;</em></p>&#13;
<p>Ziel des Projekts DEServE ist, die Ladekapazitäten bereitstellen zu können, die in den kommenden Jahren für E-Mobilität benötigt werden. Damit kann volkswirtschaftlich ineffizienter Netzausbau vermieden werden. IHEA untersucht dafür im Projekt die netzdienliche Integration von Ladeinfrastruktur in die bestehenden Verteilnetze. DEServE steht für „Digitale Energieservices für Verteilnetze mit integrierter Ladeinfrastruktur für Elektromobilität“. Das Verbundforschungsvorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Das IHEA der Hochschule Coburg arbeitet dabei auch mit regionalen Partnern aus dem Netzbetrieb, der Wohnungswirtschaft und der Industrie zusammen.</p>&#13;
<p>Die Ergebnisse wurden dieses Jahr auf einer der größten Konferenzen für den Betrieb von Verteilnetzen in Rom, der CIRED, vorgestellt. Über 2500 Experten aus 62 Ländern konnten sich über den aktuellen Stand des Projekts informieren. Sie beschäftigen sich mit der Planung, dem Bau und dem Betrieb von öffentlichen Verteilungssystemen. Das Coburger Projekt-Team um <a href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl</a> bearbeitet Themen rund um den Betrieb und die Diagnose von Betriebsmitteln und Verteilnetzstrukturen innerhalb der elektrischen Energieversorgung. Tobias Blenk und Timo Hertlein arbeiten dabei als wissenschaftliche Mitarbeiter am IHEA an innovativen Verfahren und neuen technischen Lösungen für eine erfolgreiche und volkswirtschaftliche Umsetzung der Energie- und Verkehrswende.</p>&#13;
<p><strong>Für einen sicheren, wirtschaftlichen und transparenten Netzbetrieb</strong></p>&#13;
<p>Im Rahmen des DEServE-Projektes untersucht IHEA einen netzdienlichen Einsatz von Ladeprozessen für E-Autos, mit denen ein sicherer, wirtschaftlicher und transparenter Netzbetrieb gewährleistet werden kann. Hierfür wurde ein so genanntes „clusterorientiertes motivationsbasiertes Energiemanagementsystem“ entwickelt, durch das eine wirtschaftliche Bewertung des aktuellen Netzzustandes ermöglicht wird. Außerdem werden die entwickelten Steuerverfahren auf Basis von Echtzeitdaten in einem Hardware-in-the-Loop Ansatz validiert. Hierfür wurden an gezielten Stellen in einem realen städtischen Stromverteilnetz installiert. Die Mess- und Kommunikationssysteme dafür wurden ebenfalls im Projekt konzipiert und entwickelt.</p>&#13;
<p>Nach der internationalen CIRED-Konferenz in Rom fand Ende November in München der CIRED Workshop der Energietechnischen Gesellschaft (ETG) statt. Bei beiden war der Coburger Doktorand Timo Hertlein im Rahmen seines Promotionsvorhabens dabei – er freut sich, dass sein Beitrag „Grid Seerving charging control of electric verhicles“ in München Erwähnung fand. „Das verdeutlicht auch die hohe Relevanz und Qualität der Arbeiten am Institut IHEA“, sagt Prof. Dr. Christian Weindl. Der ETG-CIRED-Workshop stand unter dem Motto „Innovationen im Verteilnetz“.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Ertüchtigung der Stromnetze von heute für die Anforderungen von morgen ist eines der zentralen Themen der internationalen Konferenz &amp; Ausstellung für Elektrizitätsverteilung (CIRED – Congrès&nbsp;International&nbsp;des Réseaux Electriques de Distribution). Die Forschung des<a href="t3://page?uid=980"> Instituts für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA) </a>der Hochschule Coburg im Bereich intelligente Steuerung von Ladeinfrastruktur für E-Autos stellt einen der wichtigsten Beiträge der CIRED 2023 dar. &nbsp;</em></p>&#13;
<p>Ziel des Projekts DEServE ist, die Ladekapazitäten bereitstellen zu können, die in den kommenden Jahren für E-Mobilität benötigt werden. Damit kann volkswirtschaftlich ineffizienter Netzausbau vermieden werden. IHEA untersucht dafür im Projekt die netzdienliche Integration von Ladeinfrastruktur in die bestehenden Verteilnetze. DEServE steht für „Digitale Energieservices für Verteilnetze mit integrierter Ladeinfrastruktur für Elektromobilität“. Das Verbundforschungsvorhaben wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Das IHEA der Hochschule Coburg arbeitet dabei auch mit regionalen Partnern aus dem Netzbetrieb, der Wohnungswirtschaft und der Industrie zusammen.</p>&#13;
<p>Die Ergebnisse wurden dieses Jahr auf einer der größten Konferenzen für den Betrieb von Verteilnetzen in Rom, der CIRED, vorgestellt. Über 2500 Experten aus 62 Ländern konnten sich über den aktuellen Stand des Projekts informieren. Sie beschäftigen sich mit der Planung, dem Bau und dem Betrieb von öffentlichen Verteilungssystemen. Das Coburger Projekt-Team um <a href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl</a> bearbeitet Themen rund um den Betrieb und die Diagnose von Betriebsmitteln und Verteilnetzstrukturen innerhalb der elektrischen Energieversorgung. Tobias Blenk und Timo Hertlein arbeiten dabei als wissenschaftliche Mitarbeiter am IHEA an innovativen Verfahren und neuen technischen Lösungen für eine erfolgreiche und volkswirtschaftliche Umsetzung der Energie- und Verkehrswende.</p>&#13;
<p><strong>Für einen sicheren, wirtschaftlichen und transparenten Netzbetrieb</strong></p>&#13;
<p>Im Rahmen des DEServE-Projektes untersucht IHEA einen netzdienlichen Einsatz von Ladeprozessen für E-Autos, mit denen ein sicherer, wirtschaftlicher und transparenter Netzbetrieb gewährleistet werden kann. Hierfür wurde ein so genanntes „clusterorientiertes motivationsbasiertes Energiemanagementsystem“ entwickelt, durch das eine wirtschaftliche Bewertung des aktuellen Netzzustandes ermöglicht wird. Außerdem werden die entwickelten Steuerverfahren auf Basis von Echtzeitdaten in einem Hardware-in-the-Loop Ansatz validiert. Hierfür wurden an gezielten Stellen in einem realen städtischen Stromverteilnetz installiert. Die Mess- und Kommunikationssysteme dafür wurden ebenfalls im Projekt konzipiert und entwickelt.</p>&#13;
<p>Nach der internationalen CIRED-Konferenz in Rom fand Ende November in München der CIRED Workshop der Energietechnischen Gesellschaft (ETG) statt. Bei beiden war der Coburger Doktorand Timo Hertlein im Rahmen seines Promotionsvorhabens dabei – er freut sich, dass sein Beitrag „Grid Seerving charging control of electric verhicles“ in München Erwähnung fand. „Das verdeutlicht auch die hohe Relevanz und Qualität der Arbeiten am Institut IHEA“, sagt Prof. Dr. Christian Weindl. Der ETG-CIRED-Workshop stand unter dem Motto „Innovationen im Verteilnetz“.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-Hertlein-Postervorstellung_Rom_2-768x1024.jpg"
                        fileSize="118391"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-Postervorstellung_Muenchen-473x1024.png"
                        fileSize="402026"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="1024"
                        width="473" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-Hertlein-Wichtigste_Beitraege_in_Session_Netzbetrieb-1024x768.jpg"
                        fileSize="102927"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der neue Hochschulrat nimmt die Arbeit auf]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-neue-hochschulrat-nimmt-die-arbeit-auf/</link>
                <pubDate>Fri, 01 Dec 2023 12:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-neue-hochschulrat-nimmt-die-arbeit-auf/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Er ist eines der zentralen Gremien der Hochschule Coburg: In den <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/gremien/hochschulrat.html">Hochschulrat </a>werden alle vier Jahre zehn externe Persönlichkeiten berufen. Hinzu kommen noch zehn gewählte interne Vertreter:innen des&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/gremien/senat.html" title="Opens internal link in current window">Senats</a>&nbsp;der Hochschule. Jetzt hat die konstituierende Sitzung des neuen Hochschulrates stattgefunden. Den scheidenden Mitgliedern dankte Präsident Prof. Dr. Stefan Gast herzlich.&nbsp; </em></p>&#13;
<p>Die Sicht Externer auf die Arbeit der Hochschule ist Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast </a>zufolge eine große Bereicherung. Er begrüßte die Mitglieder des Gremiums herzlich zur konstituierenden Sitzung. „Wir profitieren von der Vielfalt unterschiedlicher Sichtweisen und der guten Mischung aus Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft und Unternehmen“, betonte Gast.<br /> <br /> <strong>Die externen Mitglieder</strong></p>&#13;
<p>Dr. Andreas Engel, Präsident der Industrie- und Handelskammer&nbsp;zu Coburg, vertritt im Gremium die Wirtschaft - genau wie Frank Carsten Herzog, Gründer von Concept Laser, Geschäftsführer der HZG Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH, Coburg. Annegret Kestler leitet die Volkshochschule im Kreis&nbsp;Kronach. Für die Wissenschaft stehen Prof. Dr. Andrea Klug von der Technischen Hochschule Ingolstadt und Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident der Technischen Hochschule Deggendorf. Michael Musick ist Geschäftsführer bei Regiomed-Kliniken GmbH und Gisela Raab Geschäftsführerin der Raab Baugesellschaft mbh &amp; Co. KG. Hans Rebhan vertritt als Vorstand Lucas-Cranach-Campus Stiftung den Studienort Kronach. Thomas Spangler wirkt als Vorstandsvorsitzender der Brose Sitech Gruppe und Dr. Christa Standecker als Geschäftsführerin der Europäischen Metropolregion Nürnberg.</p>&#13;
<p>Präsident Gast freut sich über diese Mischung aus regionalen Vertreterinnen und Vertretern sowie Mitgliedern aus der erweiterten Region: Dies ermögliche einen Blick von außen auf das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels und gleichzeitig regionale Verbundenheit. Der Präsident würdigte aber auch das Engagement der internen Mitglieder und dankte dem Senat. „Ich freue mich insgesamt sehr auf die Zusammenarbeit!“</p>&#13;
<p><strong>Vier Jahre Amtszeit</strong></p>&#13;
<p>Der aktuelle Hochschulrat ist bis November 2027 im Amt. Der Vorsitz wird kommendes Jahr gewählt. Bis dahin übernimmt der Senatsvorsitzende <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls </a>den Vorsitz. Die Aufgaben des Hochschulrates sind im Bayerischen&nbsp;Hochschulinnovationsgesetz (BayHIG) festgelegt: Unter anderem beschließt das Gremium beispielsweise die Grundordnung und deren Änderung, kann die Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen vorschlagen und wählt die Präsident:in und Vizepräsident:innen.</p>&#13;
<p><strong>Ausscheidende Mitglieder mit großem Dank verabschiedet</strong></p>&#13;
<p>In der letzten Sitzung des alten Gremiums waren kürzlich die scheidenden Mitglieder verabschiedet worden: Die selbstständige Beraterin und Diplom-Mathematikerin Andrea Prehofer und Irene von der Weth, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes für Oberfranken, gehören in dieser Amtszeit nicht mehr dem Hochschulrat an. Auch der frühere Präsident der IHK zu Coburg, Friedrich Herdan, sowie Prof. Dr. Albert Heuberger vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen und Prof. Dr. Martin Sternberg vom Graduierteninstitut der FHs in NRW, sind ausgeschieden. Präsident Gast dankte den langjährigen Mitgliedern sehr für den konstruktiven Austausch und die interessanten Impulse und Diskussionen. Die scheidenden Mitglieder haben die starke Entwicklung der Hochschule begleitet und mitgestaltet, dazu zählen unter anderem neue Gebäude und der Ausbau der Forschungsaktivitäten.</p>&#13;
<p>Im Namen der Hochschule dankte Gast ganz besonders Andrea Prehofer. Acht Jahre lang war sie Mitglied des Hochschulrates gewesen und vier Jahre lang Vorsitzende. Ihr satzungsbedingtes Ausscheiden wurde sehr bedauert und für ihr großes Engagement wurde sie beim <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/renate-schmidt-beim-dies-academicus.html">Dies academicus</a> mit der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg ausgezeichnet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Er ist eines der zentralen Gremien der Hochschule Coburg: In den <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/gremien/hochschulrat.html">Hochschulrat </a>werden alle vier Jahre zehn externe Persönlichkeiten berufen. Hinzu kommen noch zehn gewählte interne Vertreter:innen des&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/gremien/senat.html" title="Opens internal link in current window">Senats</a>&nbsp;der Hochschule. Jetzt hat die konstituierende Sitzung des neuen Hochschulrates stattgefunden. Den scheidenden Mitgliedern dankte Präsident Prof. Dr. Stefan Gast herzlich.&nbsp; </em></p>&#13;
<p>Die Sicht Externer auf die Arbeit der Hochschule ist Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast </a>zufolge eine große Bereicherung. Er begrüßte die Mitglieder des Gremiums herzlich zur konstituierenden Sitzung. „Wir profitieren von der Vielfalt unterschiedlicher Sichtweisen und der guten Mischung aus Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft und Unternehmen“, betonte Gast.<br /> <br /> <strong>Die externen Mitglieder</strong></p>&#13;
<p>Dr. Andreas Engel, Präsident der Industrie- und Handelskammer&nbsp;zu Coburg, vertritt im Gremium die Wirtschaft - genau wie Frank Carsten Herzog, Gründer von Concept Laser, Geschäftsführer der HZG Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH, Coburg. Annegret Kestler leitet die Volkshochschule im Kreis&nbsp;Kronach. Für die Wissenschaft stehen Prof. Dr. Andrea Klug von der Technischen Hochschule Ingolstadt und Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident der Technischen Hochschule Deggendorf. Michael Musick ist Geschäftsführer bei Regiomed-Kliniken GmbH und Gisela Raab Geschäftsführerin der Raab Baugesellschaft mbh &amp; Co. KG. Hans Rebhan vertritt als Vorstand Lucas-Cranach-Campus Stiftung den Studienort Kronach. Thomas Spangler wirkt als Vorstandsvorsitzender der Brose Sitech Gruppe und Dr. Christa Standecker als Geschäftsführerin der Europäischen Metropolregion Nürnberg.</p>&#13;
<p>Präsident Gast freut sich über diese Mischung aus regionalen Vertreterinnen und Vertretern sowie Mitgliedern aus der erweiterten Region: Dies ermögliche einen Blick von außen auf das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels und gleichzeitig regionale Verbundenheit. Der Präsident würdigte aber auch das Engagement der internen Mitglieder und dankte dem Senat. „Ich freue mich insgesamt sehr auf die Zusammenarbeit!“</p>&#13;
<p><strong>Vier Jahre Amtszeit</strong></p>&#13;
<p>Der aktuelle Hochschulrat ist bis November 2027 im Amt. Der Vorsitz wird kommendes Jahr gewählt. Bis dahin übernimmt der Senatsvorsitzende <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls </a>den Vorsitz. Die Aufgaben des Hochschulrates sind im Bayerischen&nbsp;Hochschulinnovationsgesetz (BayHIG) festgelegt: Unter anderem beschließt das Gremium beispielsweise die Grundordnung und deren Änderung, kann die Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen vorschlagen und wählt die Präsident:in und Vizepräsident:innen.</p>&#13;
<p><strong>Ausscheidende Mitglieder mit großem Dank verabschiedet</strong></p>&#13;
<p>In der letzten Sitzung des alten Gremiums waren kürzlich die scheidenden Mitglieder verabschiedet worden: Die selbstständige Beraterin und Diplom-Mathematikerin Andrea Prehofer und Irene von der Weth, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes für Oberfranken, gehören in dieser Amtszeit nicht mehr dem Hochschulrat an. Auch der frühere Präsident der IHK zu Coburg, Friedrich Herdan, sowie Prof. Dr. Albert Heuberger vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen und Prof. Dr. Martin Sternberg vom Graduierteninstitut der FHs in NRW, sind ausgeschieden. Präsident Gast dankte den langjährigen Mitgliedern sehr für den konstruktiven Austausch und die interessanten Impulse und Diskussionen. Die scheidenden Mitglieder haben die starke Entwicklung der Hochschule begleitet und mitgestaltet, dazu zählen unter anderem neue Gebäude und der Ausbau der Forschungsaktivitäten.</p>&#13;
<p>Im Namen der Hochschule dankte Gast ganz besonders Andrea Prehofer. Acht Jahre lang war sie Mitglied des Hochschulrates gewesen und vier Jahre lang Vorsitzende. Ihr satzungsbedingtes Ausscheiden wurde sehr bedauert und für ihr großes Engagement wurde sie beim <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/renate-schmidt-beim-dies-academicus.html">Dies academicus</a> mit der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg ausgezeichnet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-neuer_Hochschulrat-Externen-1024x846.jpg"
                        fileSize="146532"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="846"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-neuer_Hochschulrat-GesamterHochschulrat-1024x683.jpg"
                        fileSize="147639"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Hochschulrat-1024x616.jpg"
                        fileSize="155588"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="616"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Über 50 „Innovative Hochschulen“ treffen sich in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ueber-50-innovative-hochschulen-treffen-sich-in-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 08:33:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ueber-50-innovative-hochschulen-treffen-sich-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Workshop des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fand in der Alten Kühlhalle in Coburg statt. Thema war „Fachkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ und eingeladen waren alle Projekte der zweiten Förderphase „Innovative Hochschule“.</em></p>&#13;
<p>Etwa 60 Teilnehmer:innen waren von 55 Hochschulen deutschlandweit angereist, um sich über ihre Projekte und die zugehörigen Kommunikationsmaßnahmen auszutauschen. Gastgeber war die Hochschule Coburg, die mit ihrem Projekt <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS+Design</a> bereits das zweite Mal gefördert wird. „Ich wünsche uns, dass wir es alle gemeinsam als Innovative Hochschulen in Deutschland schaffen, den forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfer in den verbleibenden gut vier Jahren auf ein neues Niveau zu heben“, sagte Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>. &nbsp;Das BMBF wurde vor Ort vertreten durch Nils Schröder – ergänzt durch eine Video-Botschaft des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Jens Brandenburg.</p>&#13;
<p>Die zweitägige Präsenzveranstaltung bot viele Möglichkeiten, sich kennenzulernen, zu informieren und zu diskutieren: in verschiedenen Vorträgen, Hands-on-Workshops und einem World Café, einem Format, bei dem mehrere Gruppen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an wechselnden Tischen Fragen zu einem Thema diskutieren und Ideen entwickeln. Die Hochschule Coburg als Gastgeberin bot drei Workshops zu den Themen Videokonzepte, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit an.</p>&#13;
<p><strong>Teilnehmerin: „Am liebsten wäre ich geblieben“</strong></p>&#13;
<p>Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kam das bestens an: „Den Mix aus Erfahrungsberichten von Innovativen Hochschulen aus der ersten Förderrunde, den Austausch mit den Mitgliedern der anderen geförderten Projekte und die Hands-on Workshops zu Wissenschaftskommunikation fand ich sehr gelungen“, resümiert&nbsp;Sophia Timmermann, Transfermanagerin im EMPOWER Verbundprojekt der Katholischen Hochschule Mainz. „Ich habe während der beiden Workshop-Tage viele spannende neue Menschen getroffen, interessante Einblicke gewonnen und wertvolle Anregungen für meine Arbeit mitgenommen.“ Auch die Räumlichkeiten in der Alten Kühlhalle fanden großen Anklang: „Insbesondere den CREAPOLIS Makerspace fand ich sehr beeindruckend“, sagt Timmermann. „Am liebsten wäre ich noch länger geblieben, um die viele tollen Geräte direkt selbst auszuprobieren.“</p>&#13;
<p>Die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des BMBF hat zum Ziel, die Hochschulen bei Transfer und Innovation zu unterstützen und richtet sich damit vorwiegend an kleine und mittlere Universitäten und Hochschulen. Durch den ständigen Dialog zwischen Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft werden Innovationen vorangetrieben. So dienen alle Projekte der „Innovativen Hochschule“ dem Austausch und fördern damit den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Workshop des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fand in der Alten Kühlhalle in Coburg statt. Thema war „Fachkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ und eingeladen waren alle Projekte der zweiten Förderphase „Innovative Hochschule“.</em></p>&#13;
<p>Etwa 60 Teilnehmer:innen waren von 55 Hochschulen deutschlandweit angereist, um sich über ihre Projekte und die zugehörigen Kommunikationsmaßnahmen auszutauschen. Gastgeber war die Hochschule Coburg, die mit ihrem Projekt <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS+Design</a> bereits das zweite Mal gefördert wird. „Ich wünsche uns, dass wir es alle gemeinsam als Innovative Hochschulen in Deutschland schaffen, den forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfer in den verbleibenden gut vier Jahren auf ein neues Niveau zu heben“, sagte Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>. &nbsp;Das BMBF wurde vor Ort vertreten durch Nils Schröder – ergänzt durch eine Video-Botschaft des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Jens Brandenburg.</p>&#13;
<p>Die zweitägige Präsenzveranstaltung bot viele Möglichkeiten, sich kennenzulernen, zu informieren und zu diskutieren: in verschiedenen Vorträgen, Hands-on-Workshops und einem World Café, einem Format, bei dem mehrere Gruppen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an wechselnden Tischen Fragen zu einem Thema diskutieren und Ideen entwickeln. Die Hochschule Coburg als Gastgeberin bot drei Workshops zu den Themen Videokonzepte, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit an.</p>&#13;
<p><strong>Teilnehmerin: „Am liebsten wäre ich geblieben“</strong></p>&#13;
<p>Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kam das bestens an: „Den Mix aus Erfahrungsberichten von Innovativen Hochschulen aus der ersten Förderrunde, den Austausch mit den Mitgliedern der anderen geförderten Projekte und die Hands-on Workshops zu Wissenschaftskommunikation fand ich sehr gelungen“, resümiert&nbsp;Sophia Timmermann, Transfermanagerin im EMPOWER Verbundprojekt der Katholischen Hochschule Mainz. „Ich habe während der beiden Workshop-Tage viele spannende neue Menschen getroffen, interessante Einblicke gewonnen und wertvolle Anregungen für meine Arbeit mitgenommen.“ Auch die Räumlichkeiten in der Alten Kühlhalle fanden großen Anklang: „Insbesondere den CREAPOLIS Makerspace fand ich sehr beeindruckend“, sagt Timmermann. „Am liebsten wäre ich noch länger geblieben, um die viele tollen Geräte direkt selbst auszuprobieren.“</p>&#13;
<p>Die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des BMBF hat zum Ziel, die Hochschulen bei Transfer und Innovation zu unterstützen und richtet sich damit vorwiegend an kleine und mittlere Universitäten und Hochschulen. Durch den ständigen Dialog zwischen Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft werden Innovationen vorangetrieben. So dienen alle Projekte der „Innovativen Hochschule“ dem Austausch und fördern damit den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/183-IHS-DSC03120-1024x683.jpg"
                        fileSize="88310"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/183-IHS-DSC03158-1024x683.jpg"
                        fileSize="64619"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/183-IHS-DSC03163-1024x683.jpg"
                        fileSize="204986"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/183-IHS-DSC03195-1024x683.jpg"
                        fileSize="84321"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/183-IHS-DSC03239-1024x683.jpg"
                        fileSize="71793"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/183-IHS-DSC03280-1024x683.jpg"
                        fileSize="111542"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/183-IHS-DSC03290-1024x683.jpg"
                        fileSize="98468"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/183-IHSPXL_20231121_121535257.MP_-1024x768.jpg"
                        fileSize="107992"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Science Innovation Award für Coburger Kraftstoffforschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/science-innovation-award-fuer-coburger-kraftstoffforschung/</link>
                <pubDate>Mon, 27 Nov 2023 07:02:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/science-innovation-award-fuer-coburger-kraftstoffforschung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für den Aufbau eines E-Fuels Sensorkonzepts wurde die Kraftstoffforschung der Hochschule Coburg mit dem Wissenschafts-Innovationspreis 2023 des CNA-Netzwerks ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Wieviel fossile Energie steckt in einem Kraftstoff – und wieviel regenerative? Für nachhaltige Automobilanwendungen sind diese Fragen grundlegend, deshalb wurden an der Hochschule Coburg innovative Sensorkonzepte entwickelt, mit denen alternative Kraftstoffe identifiziert und überwacht werden können. „Sie bieten die Möglichkeit, dass chemische Energieträger wie E-Fuels bei der Produktion, dem Transport, der Lagerung, der Weiterverarbeitung und dem Verkauf sensorisch identifiziert und kontrolliert werden können“, erklärt <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a>, Leiter der Kraftstoffforschung an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Bei der Sensor-Entwicklung wurden hier mehrere Messtechniken kombiniert. Es geht dabei darum, die Qualität der Kraftstoffe sicherzustellen und außerdem zwischen fossilen und regenerativen Energieträgern zu unterscheiden. „Die regenerativen Energieträger können ein zentrales Bauteil einer nachhaltigen Weltwirtschaft darstellen, da diese Energieträger weltweit hergestellt und weltweit transportiert werden können.“ Für solche Anwendungen sind die Sensorkonzepte der Hochschule Coburg gemacht. Sie sind ein Beitrag zur Energiewende. Die Kraftstoffforschung an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>&nbsp;der Hochschule Coburg wurde dafür jetzt mit dem CNA-Wissenschafts-Innovationspreis 2023 ausgezeichnet.</p>&#13;
<p>CNA ist ein Verein, in dem sich Kommunen, IHK, Institute und Unternehmen in der Metropolregion Nürnberg zusammengeschlossen haben. Einmal im Jahr werden Innovotionspreise vergeben. Ziel ist, damit die Innovationsdynamik im Kontext Mobilität zu fördern und zu würdigen, wie Forschung zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum, zur Sicherung von Arbeitsplätzen sowie zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Bayern beiträgt. In Vertretung von Staatsminister&nbsp;Hubert Aiwanger&nbsp;wurde der Preis 2023 von Regierungsrat Marc Lüke aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie&nbsp;feierlich übergeben.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für den Aufbau eines E-Fuels Sensorkonzepts wurde die Kraftstoffforschung der Hochschule Coburg mit dem Wissenschafts-Innovationspreis 2023 des CNA-Netzwerks ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Wieviel fossile Energie steckt in einem Kraftstoff – und wieviel regenerative? Für nachhaltige Automobilanwendungen sind diese Fragen grundlegend, deshalb wurden an der Hochschule Coburg innovative Sensorkonzepte entwickelt, mit denen alternative Kraftstoffe identifiziert und überwacht werden können. „Sie bieten die Möglichkeit, dass chemische Energieträger wie E-Fuels bei der Produktion, dem Transport, der Lagerung, der Weiterverarbeitung und dem Verkauf sensorisch identifiziert und kontrolliert werden können“, erklärt <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a>, Leiter der Kraftstoffforschung an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Bei der Sensor-Entwicklung wurden hier mehrere Messtechniken kombiniert. Es geht dabei darum, die Qualität der Kraftstoffe sicherzustellen und außerdem zwischen fossilen und regenerativen Energieträgern zu unterscheiden. „Die regenerativen Energieträger können ein zentrales Bauteil einer nachhaltigen Weltwirtschaft darstellen, da diese Energieträger weltweit hergestellt und weltweit transportiert werden können.“ Für solche Anwendungen sind die Sensorkonzepte der Hochschule Coburg gemacht. Sie sind ein Beitrag zur Energiewende. Die Kraftstoffforschung an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>&nbsp;der Hochschule Coburg wurde dafür jetzt mit dem CNA-Wissenschafts-Innovationspreis 2023 ausgezeichnet.</p>&#13;
<p>CNA ist ein Verein, in dem sich Kommunen, IHK, Institute und Unternehmen in der Metropolregion Nürnberg zusammengeschlossen haben. Einmal im Jahr werden Innovotionspreise vergeben. Ziel ist, damit die Innovationsdynamik im Kontext Mobilität zu fördern und zu würdigen, wie Forschung zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum, zur Sicherung von Arbeitsplätzen sowie zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Bayern beiträgt. In Vertretung von Staatsminister&nbsp;Hubert Aiwanger&nbsp;wurde der Preis 2023 von Regierungsrat Marc Lüke aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie&nbsp;feierlich übergeben.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/182-CNA-Innovationspreis-Jakob01-1024x766.jpeg"
                        fileSize="196615"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="766"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/182-CNA-Innovationspreis-Jakob02-768x1024.jpg"
                        fileSize="193165"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[CREAPOLIS-Award: Hochschule würdigt innovatives Projekt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/creapolis-award-hochschule-wuerdigt-innovatives-projekt/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Nov 2023 09:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/creapolis-award-hochschule-wuerdigt-innovatives-projekt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>&shy;&shy;&shy;E-Scooter und Pedelecs sind von den Straßen nicht mehr wegzudenken. Angebote wie Car-, Bike- und Ridesharing nehmen zu. Und Versicherungsunternehmen? Die beschäftigen sich mit dem Wandel der Mobilität. Genau daran forscht das Projekt „DiVers“.</em></p>&#13;
<p>„DiVers“ heißt das Projekt, das 2023 mit dem <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>-Award ausgezeichnet wurde. Das Kürzel steht für „Wandel des Mobilitätsverhaltens und Dienstleistungen der Versicherungswirtschaft“. Leiter des Projekts ist <a href="t3://page?uid=1012">Prof. Dr. Mathias Wilde</a>, der an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>lehrt und forscht. Gerade in größeren Städten ist die Mobilität im Wandel: Car-, Bike- und Ridesharing nehmen zu, E-Scooter und Pedelecs sind auf dem Vormarsch. „Multimodalität ist die Form des Unterwegsseins, in der man sich das Verkehrsmittel auswählt, das für den Weg am besten geeignet ist“, sagt er.&nbsp; Das Projekt „DiVers“ setzt genau an diesem Punkt an. Ziel ist es herauszufinden, welche Bedürfnisse und Anforderungen Menschen an ihre Mobilität stellen, um daraus Ansatzpunkte für die Versicherungen abzuleiten.</p>&#13;
<p>Das Projekt hat ein Gesamtvolumen 250.000 Euro. Als Modellregion wurde der Großraum Nürnberg ausgewählt. Dort sind alle Formen von Mobilitätsdienstleistern vorhanden. Gefördert wird „DiVers“ vom Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Insgesamt gibt es vier Projektpartner. Neben der HUK-COBURG , sind die VAG Verkehrs- und Aktiengesellschaft Nürnberg sowie die Unternehmen VOI Technology GmbH und PB Consult GmbH beteiligt.</p>&#13;
<p><strong>&shy;&shy;Zuspruch aus der Hochschule</strong></p>&#13;
<p>Seit 2018 wird der&nbsp;CREAPOLIS-Award&nbsp;von der Hochschule Coburg als Anerkennung für herausragenden Transfer vergeben. Initiator des Preises ist das Referat Transfer und Entrepreneurship. „Unter Transfer verstehen wir als Hochschule jede wissenschaftsbasierte Interaktion oder Kooperation mit externen Dritten, zum Beispiel aus Wirtschaft, Kultur, der Zivilgesellschaft oder öffentlicher Hand. Ziel ist es dabei, Technologie, Wissen, Dienstleistungen und personelle Ressourcen auszutauschen sowie voneinander und miteinander zu lernen“, sagte Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, bei der Preisverleihung&nbsp;im Rahmen des<a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/renate-schmidt-beim-dies-academicus.html" target="Artikel Dies" rel="noopener">&nbsp;Dies Academicus,</a> der akademischen Jahrfeier der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Nicht nur das Gewinnerprojekt, sondern auch die weiteren eingereichten Bewerbungen würden in beeindruckender Weise die Transferaktivitäten der Hochschule zeigen. Von interdisziplinären Studierendenprojekten, über Kooperationsformaten und -veranstaltungen sei alles vertreten gewesen. Die Kooperationspartner kommen unter anderem aus der Wirtschaft, der Kultur, der öffentlichen Hand und der Zivilgesellschaft. Der Award wird als Tandem-Preis an die beteiligten Kollegen der Hochschule und die Kooperationspartner verliehen. „Das Projekt ,DiVers‘ beeindruckt durch seine vielfältige Konsortialstruktur, indem es Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft, der Versicherungsbranche, Verkehrsbetriebe und neue Mobilitätsdienstleister zusammenbringt, um an der Mobilität von Morgen zu forschen“, sagte Prof. Dr. Stefan Gast.</p>&#13;
<p><strong>&shy;&shy;&shy;&shy;Großes Lob aus der Jury</strong></p>&#13;
<p>Professor Dr. Stefan Gast wählte unter den eingereichten Projekten gemeinsam mit&nbsp;einer dreiköpfigen Jury bestehend aus Sylvia Endres, Geschäftsführerin des Coburger Designforum Oberfranken, Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv und Siegmar Schnabel, Hautgeschäftsführer der IHK zu Coburg. „Die Mobilität befindet sich in ihrer größten Transformation seit Erfindung des Kraftfahrzeuges. Davon ist unmittelbar auch die Branche der Versicherer betroffen, aus Gewerbesteuersicht der bedeutendste Wirtschaftszweit am Standort Coburg. Verkehrsübergreifende Lösungen werden für die Versicherungsbranche, aber auch für Kommunen und Unternehmen vor Ort zentrale Bedeutung erlangen, sind sie doch entscheidende Standortfaktoren für Zuzug, Rückkehr oder als Bleibeperspektive“, lobte Frank Ebert den Preisträger. Von „DiVers“ könne das gesamte Netzwerk an Versicherern, Mobilitätsdienstleistern und Verkehrsunternehmern profitieren.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>&shy;&shy;&shy;E-Scooter und Pedelecs sind von den Straßen nicht mehr wegzudenken. Angebote wie Car-, Bike- und Ridesharing nehmen zu. Und Versicherungsunternehmen? Die beschäftigen sich mit dem Wandel der Mobilität. Genau daran forscht das Projekt „DiVers“.</em></p>&#13;
<p>„DiVers“ heißt das Projekt, das 2023 mit dem <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>-Award ausgezeichnet wurde. Das Kürzel steht für „Wandel des Mobilitätsverhaltens und Dienstleistungen der Versicherungswirtschaft“. Leiter des Projekts ist <a href="t3://page?uid=1012">Prof. Dr. Mathias Wilde</a>, der an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>lehrt und forscht. Gerade in größeren Städten ist die Mobilität im Wandel: Car-, Bike- und Ridesharing nehmen zu, E-Scooter und Pedelecs sind auf dem Vormarsch. „Multimodalität ist die Form des Unterwegsseins, in der man sich das Verkehrsmittel auswählt, das für den Weg am besten geeignet ist“, sagt er.&nbsp; Das Projekt „DiVers“ setzt genau an diesem Punkt an. Ziel ist es herauszufinden, welche Bedürfnisse und Anforderungen Menschen an ihre Mobilität stellen, um daraus Ansatzpunkte für die Versicherungen abzuleiten.</p>&#13;
<p>Das Projekt hat ein Gesamtvolumen 250.000 Euro. Als Modellregion wurde der Großraum Nürnberg ausgewählt. Dort sind alle Formen von Mobilitätsdienstleistern vorhanden. Gefördert wird „DiVers“ vom Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Insgesamt gibt es vier Projektpartner. Neben der HUK-COBURG , sind die VAG Verkehrs- und Aktiengesellschaft Nürnberg sowie die Unternehmen VOI Technology GmbH und PB Consult GmbH beteiligt.</p>&#13;
<p><strong>&shy;&shy;Zuspruch aus der Hochschule</strong></p>&#13;
<p>Seit 2018 wird der&nbsp;CREAPOLIS-Award&nbsp;von der Hochschule Coburg als Anerkennung für herausragenden Transfer vergeben. Initiator des Preises ist das Referat Transfer und Entrepreneurship. „Unter Transfer verstehen wir als Hochschule jede wissenschaftsbasierte Interaktion oder Kooperation mit externen Dritten, zum Beispiel aus Wirtschaft, Kultur, der Zivilgesellschaft oder öffentlicher Hand. Ziel ist es dabei, Technologie, Wissen, Dienstleistungen und personelle Ressourcen auszutauschen sowie voneinander und miteinander zu lernen“, sagte Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, bei der Preisverleihung&nbsp;im Rahmen des<a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/renate-schmidt-beim-dies-academicus.html" target="Artikel Dies" rel="noopener">&nbsp;Dies Academicus,</a> der akademischen Jahrfeier der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Nicht nur das Gewinnerprojekt, sondern auch die weiteren eingereichten Bewerbungen würden in beeindruckender Weise die Transferaktivitäten der Hochschule zeigen. Von interdisziplinären Studierendenprojekten, über Kooperationsformaten und -veranstaltungen sei alles vertreten gewesen. Die Kooperationspartner kommen unter anderem aus der Wirtschaft, der Kultur, der öffentlichen Hand und der Zivilgesellschaft. Der Award wird als Tandem-Preis an die beteiligten Kollegen der Hochschule und die Kooperationspartner verliehen. „Das Projekt ,DiVers‘ beeindruckt durch seine vielfältige Konsortialstruktur, indem es Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft, der Versicherungsbranche, Verkehrsbetriebe und neue Mobilitätsdienstleister zusammenbringt, um an der Mobilität von Morgen zu forschen“, sagte Prof. Dr. Stefan Gast.</p>&#13;
<p><strong>&shy;&shy;&shy;&shy;Großes Lob aus der Jury</strong></p>&#13;
<p>Professor Dr. Stefan Gast wählte unter den eingereichten Projekten gemeinsam mit&nbsp;einer dreiköpfigen Jury bestehend aus Sylvia Endres, Geschäftsführerin des Coburger Designforum Oberfranken, Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv und Siegmar Schnabel, Hautgeschäftsführer der IHK zu Coburg. „Die Mobilität befindet sich in ihrer größten Transformation seit Erfindung des Kraftfahrzeuges. Davon ist unmittelbar auch die Branche der Versicherer betroffen, aus Gewerbesteuersicht der bedeutendste Wirtschaftszweit am Standort Coburg. Verkehrsübergreifende Lösungen werden für die Versicherungsbranche, aber auch für Kommunen und Unternehmen vor Ort zentrale Bedeutung erlangen, sind sie doch entscheidende Standortfaktoren für Zuzug, Rückkehr oder als Bleibeperspektive“, lobte Frank Ebert den Preisträger. Von „DiVers“ könne das gesamte Netzwerk an Versicherern, Mobilitätsdienstleistern und Verkehrsunternehmern profitieren.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/181-CREAPOLIS_Award_1-683x1024.jpg"
                        fileSize="123103"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/181-CREAPOLIS_Award_2-683x1024.jpg"
                        fileSize="103218"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/181-CREAPOLIS_Award_3-683x1024.jpg"
                        fileSize="79449"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/181-CREAPOLIS_Award_4-1024x683.jpg"
                        fileSize="122164"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/181-CREAPOLIS_Award_5-683x1024.jpg"
                        fileSize="163484"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-CREAPOLIS_Award-1024x681.jpg"
                        fileSize="76225"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Faszinierende Reise in die Welt der Teilchenphysik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/faszinierende-reise-in-die-welt-der-teilchenphysik/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 15:05:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/faszinierende-reise-in-die-welt-der-teilchenphysik/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bei einer dreitägigen Exkursion unter Leitung von <a href="t3://page?uid=873">Prof. Dr. Michael Wick</a> und <a href="t3://page?uid=923">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese </a>zum CERN im schweizerischen Genf erlebten etwa 50 Coburger Studierende eine faszinierende Mischung aus Teilchenphysik, Zukunftstechnologien und kulturellen Highlights.</em></p>&#13;
<p>Die Europäische Organisation für Kernforschung, besser bekannt als Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire (CERN), ist eines der weltweit führenden Forschungszentren im Bereich der Teilchenphysik. Studierende der Fachrichtungen <a href="t3://page?uid=115">Technische Physik</a>, <a href="t3://page?uid=812">Zukunftstechnologien</a>, <a href="t3://page?uid=267">Simulation und Test </a>sowie <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik </a>der Hochschule Coburg erfuhren vor Ort, wie fundamentale Fragen zur Entstehung des Universums erforscht werden. „Der Besuch des brandneuen CERN Science Gateway allein war die Reise wert“, sagt Wick. „Die interaktiven Ausstellungen und Präsentationen ermöglichten den Studierenden, unabhängig von ihrem Fachgebiet oder Fachsemester, tiefere Einblicke in die Welt der Teilchenphysik und Hochenergiephysik zu gewinnen.“</p>&#13;
<p>Bei exklusiven Führungen bekamen die Studierenden aber noch weitere Informationen zu den bahnbrechenden Experimente und Projekten am CERN. Außerdem konnten sie sich mit Expert:innen wie Joni Pham, Dr. Moritz Wiehe, Prof. Dr. Stefano Argiro und Prof. Dr. Mario Campanelli austauschen.</p>&#13;
<p><strong>Forschungsfelder, Karrieremöglichkeiten und die spannende Begegnung mit einem Alumni</strong></p>&#13;
<p>Die Exkursion öffnete Türen zu neuen Forschungsfeldern und Karrieremöglichkeiten, nicht nur für die Studierenden der Physik-Studiengänge. Auch die Bioanalytik-Studierenden fanden im CERN überraschende Anwendungen für ihre Fachrichtung. Von der Erforschung der Struktur von Biomolekülen bis hin zur Analyse von Spurenstoffen in der Umwelt, zeigte das CERN, wie Bioanalytik in der Praxis eingesetzt wird.</p>&#13;
<p>Die Professoren Wick und Drese danken besonders Dr. Florian Rehm. Er ist Absolvent der Hochschule Coburg im Bachelor Technische Physik und dem Master Simulation und Test. Während des Besuchs im CERN hielt er für die Gruppe einen fesselnden Vortrag über seine Arbeit. Nach seiner Promotion in (Quanten-)Maschinellem Lernen an der RWTH Aachen und am CERN, ist Rehm heute als Data Scientist in der Beams-Abteilung am CERN tätig.</p>&#13;
<p>Rehm kann gut nachfühlen, wie aufregend die Exkursion für die Coburger Studierenden ist. Käsefondue und Einsteinhaus in Bern, innovative Technologien und angewandte Forschung in Genf – auch Rehm war einmal mit der Hochschule Coburg auf einer solchen Exkursion in der Schweiz. Vor fünf Jahren war das sein erster Berührungspunkt mit dem CERN.</p>&#13;
<p><strong>Studieren in Coburg</strong><br /> Wer sich für ein Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich jetzt <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language=" target="_blank" rel="noopener">hier</a> anmelden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei einer dreitägigen Exkursion unter Leitung von <a href="t3://page?uid=873">Prof. Dr. Michael Wick</a> und <a href="t3://page?uid=923">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese </a>zum CERN im schweizerischen Genf erlebten etwa 50 Coburger Studierende eine faszinierende Mischung aus Teilchenphysik, Zukunftstechnologien und kulturellen Highlights.</em></p>&#13;
<p>Die Europäische Organisation für Kernforschung, besser bekannt als Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire (CERN), ist eines der weltweit führenden Forschungszentren im Bereich der Teilchenphysik. Studierende der Fachrichtungen <a href="t3://page?uid=115">Technische Physik</a>, <a href="t3://page?uid=812">Zukunftstechnologien</a>, <a href="t3://page?uid=267">Simulation und Test </a>sowie <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik </a>der Hochschule Coburg erfuhren vor Ort, wie fundamentale Fragen zur Entstehung des Universums erforscht werden. „Der Besuch des brandneuen CERN Science Gateway allein war die Reise wert“, sagt Wick. „Die interaktiven Ausstellungen und Präsentationen ermöglichten den Studierenden, unabhängig von ihrem Fachgebiet oder Fachsemester, tiefere Einblicke in die Welt der Teilchenphysik und Hochenergiephysik zu gewinnen.“</p>&#13;
<p>Bei exklusiven Führungen bekamen die Studierenden aber noch weitere Informationen zu den bahnbrechenden Experimente und Projekten am CERN. Außerdem konnten sie sich mit Expert:innen wie Joni Pham, Dr. Moritz Wiehe, Prof. Dr. Stefano Argiro und Prof. Dr. Mario Campanelli austauschen.</p>&#13;
<p><strong>Forschungsfelder, Karrieremöglichkeiten und die spannende Begegnung mit einem Alumni</strong></p>&#13;
<p>Die Exkursion öffnete Türen zu neuen Forschungsfeldern und Karrieremöglichkeiten, nicht nur für die Studierenden der Physik-Studiengänge. Auch die Bioanalytik-Studierenden fanden im CERN überraschende Anwendungen für ihre Fachrichtung. Von der Erforschung der Struktur von Biomolekülen bis hin zur Analyse von Spurenstoffen in der Umwelt, zeigte das CERN, wie Bioanalytik in der Praxis eingesetzt wird.</p>&#13;
<p>Die Professoren Wick und Drese danken besonders Dr. Florian Rehm. Er ist Absolvent der Hochschule Coburg im Bachelor Technische Physik und dem Master Simulation und Test. Während des Besuchs im CERN hielt er für die Gruppe einen fesselnden Vortrag über seine Arbeit. Nach seiner Promotion in (Quanten-)Maschinellem Lernen an der RWTH Aachen und am CERN, ist Rehm heute als Data Scientist in der Beams-Abteilung am CERN tätig.</p>&#13;
<p>Rehm kann gut nachfühlen, wie aufregend die Exkursion für die Coburger Studierenden ist. Käsefondue und Einsteinhaus in Bern, innovative Technologien und angewandte Forschung in Genf – auch Rehm war einmal mit der Hochschule Coburg auf einer solchen Exkursion in der Schweiz. Vor fünf Jahren war das sein erster Berührungspunkt mit dem CERN.</p>&#13;
<p><strong>Studieren in Coburg</strong><br /> Wer sich für ein Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich jetzt <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language=" target="_blank" rel="noopener">hier</a> anmelden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/180-CERN-IMG_5604-1024x768.jpeg"
                        fileSize="203142"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/180-CERN-IMG_5580_2-1024x768.jpeg"
                        fileSize="125214"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/180-CERN-IMG_5582-1024x768.jpeg"
                        fileSize="192217"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studiengänge der Gesundheitsförderung informieren sich in Bad Kissingen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studiengaenge-der-gesundheitsfoerderung-informieren-sich-in-bad-kissingen/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 13:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studiengaenge-der-gesundheitsfoerderung-informieren-sich-in-bad-kissingen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bad Kissingen als Gesundheitsstandort für Reha-Patient:innen und für gesunde Selbstzahler:innen: Das war Thema einer Exkursion von Studierenden des Bachelorstudiengangs <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung (IGF) </a>sowie des Masterstudiengangs <a href="t3://page?uid=582">Gesundheitsförderung</a>. Die Exkursion in das Bayerische Kurbad wurde geleitet von <a href="t3://page?uid=533">Prof. Dr. Pamela Heise</a>.</em></p>&#13;
<p>Bei der Exkursion Mitte November bekamen die Studierenden vielfältige Einblicke in das, was verschiedene Akteure zum Gesundheitsstandort Bad Kissingen beitragen. Kurdirektorin Sylvie Thormann stellte das Angebotsportfolio zu den Themen Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation sowie touristische Kennzahlen und ökonomische Parameter des Kurortes vor. Sie informierte auch über einen weiteren Themenbereich, der im IGF-Studium hohe Relevanz hat: die Marketingmaßnahmen und -aktivitäten des Unternehmens „Bayerische Staatsbad Bad Kissingen“.</p>&#13;
<p>Außerdem gab Julia Schmitt als Gesundheitslotsin der „Bayerische Staatsbad Bad Kissingen“ einen Einblick in ihre Arbeit. Da die verschiedenen Heilquellen den Mittelpunkt der Gesundheitsaufenthalte in Bad Kissingen darstellen, erhielten die Studierenden die Möglichkeit, vier Heilwässer im historischen Ambiente der Wandelhalle zu verkosten.</p>&#13;
<p>Zum Abschluss trafen die Studierenden eine IGF-Absolventin: Johanna Waibl ist als Projektkoordinatorin in der Gesundheitsregion Bäderland Bayerische Rhön tätig und stellte das Projekt KOMBINE vor. KOMBINE steht für „Kommunale Bewegungsförderung zur Implementierung der Nationalen Empfehlungen“.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Pamela Heise ist Praxisbeauftragte im Bachelorstudiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg. Die enge Projektpartnerschaft mit der Kurdirektorin und dem Kurort Bad Kissingen, gelebt durch studentische Projekte, Fachvorträge, Exkursionen und Abschlussarbeiten, ist ihr seit Jahren ein besonderes Anliegen: „Am Beispiel dieses Kurortes ist zu sehen, wie ein innovativer und zukunftsfähiger Gesundheitstourismus gestaltet sein sollte. Dies ist, neben anderen, ein zukunftsfähiges, potenzielles Aufgabengebiet unserer Absolventinnen und Absolventen.“</p>&#13;
<p><strong>Studieren in Coburg</strong><br /> Wer sich für ein Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich jetzt <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language=" rel="noreferrer noopener" target="_blank">hier</a> anmelden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bad Kissingen als Gesundheitsstandort für Reha-Patient:innen und für gesunde Selbstzahler:innen: Das war Thema einer Exkursion von Studierenden des Bachelorstudiengangs <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung (IGF) </a>sowie des Masterstudiengangs <a href="t3://page?uid=582">Gesundheitsförderung</a>. Die Exkursion in das Bayerische Kurbad wurde geleitet von <a href="t3://page?uid=533">Prof. Dr. Pamela Heise</a>.</em></p>&#13;
<p>Bei der Exkursion Mitte November bekamen die Studierenden vielfältige Einblicke in das, was verschiedene Akteure zum Gesundheitsstandort Bad Kissingen beitragen. Kurdirektorin Sylvie Thormann stellte das Angebotsportfolio zu den Themen Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation sowie touristische Kennzahlen und ökonomische Parameter des Kurortes vor. Sie informierte auch über einen weiteren Themenbereich, der im IGF-Studium hohe Relevanz hat: die Marketingmaßnahmen und -aktivitäten des Unternehmens „Bayerische Staatsbad Bad Kissingen“.</p>&#13;
<p>Außerdem gab Julia Schmitt als Gesundheitslotsin der „Bayerische Staatsbad Bad Kissingen“ einen Einblick in ihre Arbeit. Da die verschiedenen Heilquellen den Mittelpunkt der Gesundheitsaufenthalte in Bad Kissingen darstellen, erhielten die Studierenden die Möglichkeit, vier Heilwässer im historischen Ambiente der Wandelhalle zu verkosten.</p>&#13;
<p>Zum Abschluss trafen die Studierenden eine IGF-Absolventin: Johanna Waibl ist als Projektkoordinatorin in der Gesundheitsregion Bäderland Bayerische Rhön tätig und stellte das Projekt KOMBINE vor. KOMBINE steht für „Kommunale Bewegungsförderung zur Implementierung der Nationalen Empfehlungen“.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Pamela Heise ist Praxisbeauftragte im Bachelorstudiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg. Die enge Projektpartnerschaft mit der Kurdirektorin und dem Kurort Bad Kissingen, gelebt durch studentische Projekte, Fachvorträge, Exkursionen und Abschlussarbeiten, ist ihr seit Jahren ein besonderes Anliegen: „Am Beispiel dieses Kurortes ist zu sehen, wie ein innovativer und zukunftsfähiger Gesundheitstourismus gestaltet sein sollte. Dies ist, neben anderen, ein zukunftsfähiges, potenzielles Aufgabengebiet unserer Absolventinnen und Absolventen.“</p>&#13;
<p><strong>Studieren in Coburg</strong><br /> Wer sich für ein Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich jetzt <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language=" rel="noreferrer noopener" target="_blank">hier</a> anmelden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/188-Exkursion_IGF_Bad_Kissingen-Heise-3_Bad_Kissingen-1024x683.jpg"
                        fileSize="143922"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/188-Exkursion_IGF_Bad_Kissingen-Heise_1_Bad_Kissingen-1024x683.jpg"
                        fileSize="164331"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/188-Exkursion_IGF_Bad_Kissingen-Heise_2_Bad_Kissingen-1024x683.jpg"
                        fileSize="152877"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Additive Manufacturing and Lightweight Design]]></category><category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Es geht los: Jetzt startet das Technologietransferzentrum in Lichtenfels]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/es-geht-los-jetzt-startet-das-technologietransferzentrum-in-lichtenfels/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 12:45:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/es-geht-los-jetzt-startet-das-technologietransferzentrum-in-lichtenfels/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken „Digitale Intelligenz“ am Standort Lichtenfels hat die Arbeit aufgenommen. </em>

Forouzan Farzinnejad ist die erste wissenschaftliche Mitarbeiterin am neuen TTZ in Lichtenfels. Navid Khezrian ist der erste wissenschaftliche Mitarbeiter. Es tut sich etwas. Anfang November ist das TTZ offiziell gestartet, Mitarbeitende nehmen die Arbeit auf und im „Machbar“ in der Lichtenfelser Innenstadt treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus der Hochschule Coburg und der Region Lichtenfels, um die nächsten Schritte zu diskutieren. Und, um den Beginn einer großen Entwicklung zu würdigen.

Von der Hochschule sind außer den beiden neuen Mitarbeitenden auch der Präsident, <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, und <a href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert </a>nach Lichtenfels gekommen. Grubert wird im TTZ in Lichtenfels die wissenschaftliche Leitung übernehmen. Eine bedeutende Rolle spielt hier auch das „Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien“ (FADZ). Christian Meißner, Landrat und Erster Verbandsvorsitzender des FADZ Zweckverbandes, Johannes Zeck, Geschäftsleiter des FADZ Zweckverbandes, und Laboringenieur Johannes Hajer sind sehr zufrieden mit dem Auftakt und begrüßen Forouzan Farzinnejad und Navid Khezrian herzlich. Auch im FADZ Wirtschaftsverband ist die Freude groß: Vorstandsmitglied Mathias Söllner und Netzwerkmanagerin Birgit Partheymüller sind vor allem begeistert, welche innovativen Möglichkeiten wirtschaftsnaher Forschung sich nun eröffnen.

Im Mai hatte der Freistaat Bayern bekannt gegeben, dass an den Standorten Lichtenfels und Kronach von der Hochschule Coburg und der Technischen Hochschule Nürnberg das „Kooperative TTZ Oberfranken Digitale Intelligenz“ aufgebaut wird. Wirtschaft und Gesellschaft sollen das Wissen und die Technologien aus den bayerischen Hochschulen schnell und reibungslos nutzen können. „Die Wirtschaftsstruktur im Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels ist geprägt von Produktion“, stellt der Coburger Hochschul-Präsident Gast fest. „An diesem Bedarf richtet sich die Integration intelligenter, digitaler Technologien aus.“ Der Standort Lichtenfels ist an die Hochschule Coburg angebunden. In den vergangenen 20 Jahren hat Lichtenfels im Bereich der additiven Fertigung eine herausragende Stellung erreicht, der Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=1321">Additive Manufacturing and Lightweight Design</a>“ der Hochschule Coburg ist hier verortet und auch durch die praxisnahe Ausrichtung des Studiengangs ist die Hochschule bereits im engen Austausch mit der regionalen Wirtschaft. Im TTZ werden Kooperationen bei studentischen Projekten und Abschlussarbeiten möglich sein, aber auch (kooperative) Promotionen, Forschungs- und Entwicklungsaufträge oder Drittmittel-geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Grubert erklärt: „Unser Schwerpunkt im TTZ liegt auf digitaler Kompetenz im Produktlebenszyklus. Dafür werden wir gezielte Impulse geben.“ Dabei geht es vor allem um drei Bereiche: Als erstes dreht sich Automatisierung um eine Potenzialanalyse, innovative Automatisierungs- und Robotikanwendung​en und mechatronische Systementwürfe. Beim Thema „Neue Werkstoffe und Produktionsverfahren“ geht es um Prozesse und Technologien für additive Fertigung und Leichtbau. Als drittes großes Thema ermöglicht künstliche Intelligenz (KI) für Engineering und Produktion den Einsatz von generativer KI, Realitätserfassung und maschinellem Lernen sowie erweiterter und virtueller Realität.

„Wir suchen aktiv den Kontakt zur Wirtschaft und arbeiten hier eng mit dem FADZ Wirtschaftsverband zusammen“, erklärt Grubert. Kleine und mittelständische Unternehmen können sich mit ihren Ideen und Fragen auch an <a href="mailto:ttz@hs-coburg.de">ttz@hs-coburg.de</a> wenden. „Vieles ist gerade im Entstehen.“ Die letzten Wochen und die Phase, die jetzt folgt, beschreibt Grubert als „Aufbauarbeit“: Kontakte werden geknüpft und ausgebaut, weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt und zusammen mit den Lichtenfelser Kooperationspartnern Perspektiven für das wachsende Team entwickelt. Der Start im „Machbar“ ist erst der Anfang.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Technologietransferzentrum (TTZ) Oberfranken „Digitale Intelligenz“ am Standort Lichtenfels hat die Arbeit aufgenommen. </em>

Forouzan Farzinnejad ist die erste wissenschaftliche Mitarbeiterin am neuen TTZ in Lichtenfels. Navid Khezrian ist der erste wissenschaftliche Mitarbeiter. Es tut sich etwas. Anfang November ist das TTZ offiziell gestartet, Mitarbeitende nehmen die Arbeit auf und im „Machbar“ in der Lichtenfelser Innenstadt treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus der Hochschule Coburg und der Region Lichtenfels, um die nächsten Schritte zu diskutieren. Und, um den Beginn einer großen Entwicklung zu würdigen.

Von der Hochschule sind außer den beiden neuen Mitarbeitenden auch der Präsident, <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, und <a href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert </a>nach Lichtenfels gekommen. Grubert wird im TTZ in Lichtenfels die wissenschaftliche Leitung übernehmen. Eine bedeutende Rolle spielt hier auch das „Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien“ (FADZ). Christian Meißner, Landrat und Erster Verbandsvorsitzender des FADZ Zweckverbandes, Johannes Zeck, Geschäftsleiter des FADZ Zweckverbandes, und Laboringenieur Johannes Hajer sind sehr zufrieden mit dem Auftakt und begrüßen Forouzan Farzinnejad und Navid Khezrian herzlich. Auch im FADZ Wirtschaftsverband ist die Freude groß: Vorstandsmitglied Mathias Söllner und Netzwerkmanagerin Birgit Partheymüller sind vor allem begeistert, welche innovativen Möglichkeiten wirtschaftsnaher Forschung sich nun eröffnen.

Im Mai hatte der Freistaat Bayern bekannt gegeben, dass an den Standorten Lichtenfels und Kronach von der Hochschule Coburg und der Technischen Hochschule Nürnberg das „Kooperative TTZ Oberfranken Digitale Intelligenz“ aufgebaut wird. Wirtschaft und Gesellschaft sollen das Wissen und die Technologien aus den bayerischen Hochschulen schnell und reibungslos nutzen können. „Die Wirtschaftsstruktur im Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels ist geprägt von Produktion“, stellt der Coburger Hochschul-Präsident Gast fest. „An diesem Bedarf richtet sich die Integration intelligenter, digitaler Technologien aus.“ Der Standort Lichtenfels ist an die Hochschule Coburg angebunden. In den vergangenen 20 Jahren hat Lichtenfels im Bereich der additiven Fertigung eine herausragende Stellung erreicht, der Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=1321">Additive Manufacturing and Lightweight Design</a>“ der Hochschule Coburg ist hier verortet und auch durch die praxisnahe Ausrichtung des Studiengangs ist die Hochschule bereits im engen Austausch mit der regionalen Wirtschaft. Im TTZ werden Kooperationen bei studentischen Projekten und Abschlussarbeiten möglich sein, aber auch (kooperative) Promotionen, Forschungs- und Entwicklungsaufträge oder Drittmittel-geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Grubert erklärt: „Unser Schwerpunkt im TTZ liegt auf digitaler Kompetenz im Produktlebenszyklus. Dafür werden wir gezielte Impulse geben.“ Dabei geht es vor allem um drei Bereiche: Als erstes dreht sich Automatisierung um eine Potenzialanalyse, innovative Automatisierungs- und Robotikanwendung​en und mechatronische Systementwürfe. Beim Thema „Neue Werkstoffe und Produktionsverfahren“ geht es um Prozesse und Technologien für additive Fertigung und Leichtbau. Als drittes großes Thema ermöglicht künstliche Intelligenz (KI) für Engineering und Produktion den Einsatz von generativer KI, Realitätserfassung und maschinellem Lernen sowie erweiterter und virtueller Realität.

„Wir suchen aktiv den Kontakt zur Wirtschaft und arbeiten hier eng mit dem FADZ Wirtschaftsverband zusammen“, erklärt Grubert. Kleine und mittelständische Unternehmen können sich mit ihren Ideen und Fragen auch an <a href="mailto:ttz@hs-coburg.de">ttz@hs-coburg.de</a> wenden. „Vieles ist gerade im Entstehen.“ Die letzten Wochen und die Phase, die jetzt folgt, beschreibt Grubert als „Aufbauarbeit“: Kontakte werden geknüpft und ausgebaut, weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt und zusammen mit den Lichtenfelser Kooperationspartnern Perspektiven für das wachsende Team entwickelt. Der Start im „Machbar“ ist erst der Anfang.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/175-TTZ-Start01-1024x683.jpg"
                        fileSize="205460"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau]]></category>                                <title><![CDATA[CHE-Master-Ranking: Spitzenwerte fürs Studium in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/che-master-ranking-spitzenwerte-fuers-studium-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Nov 2023 13:46:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/che-master-ranking-spitzenwerte-fuers-studium-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit den Masterstudiengängen <a href="t3://page?uid=208">Betriebswirtschaft </a>und <a href="t3://page?uid=266">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a> erzielt die Hochschule Coburg Bestnoten im Ranking für Masterstudiengänge 2023/24 des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Die beiden Coburger Studiengänge bekamen Bestnoten – unter anderem wurden die Möglichkeiten zur Spezialisierung und Schwerpunktsetzung innerhalb des Studiums sehr positiv gewertet.</em>

Im deutschlandweiten Ranking wurden Fächer der Wirtschaftswissenschaften untersucht. In der Zusammenfassung des Rankings heißt es: „In Coburg glänzt die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg in den Fächern BWL und Wirtschaftsingenieurwesen mit vielen sehr guten Bewertungen durch die Masterstudierenden.“ <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity der Hochschule Coburg, sagt: „Wir freuen uns sehr über die sehr guten Ergebnisse im CHE Ranking der beiden Master-Studiengänge, welche die exzellente Qualität der Lehre widerspiegeln. Diese Erfolge bekräftigen unser Engagement für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Studiengänge und die Art der Betreuung unserer Studierenden, um ihnen stets eine erstklassige Ausbildung zu bieten.“ Hegel sieht die Ergebnisse als Bestärkung des Bestrebens, den Fokus weiterhin streng auf Qualitätskriterien und die Optimierung der Lehre zu richten, um den sich wandelnden Anforderungen der Studierenden gerecht zu werden.

<strong>Top-Bewertung für Coburger Wirtschaftsingenieur-Studiengang</strong>

Der Wirtschaftsingenieur-Studiengang heißt in Coburg <a href="t3://page?uid=266">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a>, ist an der<a href="t3://page?uid=27"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> angesiedelt, wird von <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-philipp-precht.html">Prof. Dr. Philipp Precht</a> geleitet und zeichnet sich durch einen hohen Anwendungsbezug und starke Kontakte zur industriellen Praxis aus. Beispielsweise ist ein ingenieurwissenschaftliches Praxisprojekt integraler Bestandteil des Masterprogramms. Überdurchschnittlich bewertet wurden im CHE-Ranking das Lehrangebot, die Betreuung durch Lehrende, die Unterstützung im Studium sowie digitale Lehrelemente. Am besten fanden die befragten Studierenden die Möglichkeiten der individuellen fachlichen Schwerpunktsetzung im Studium, also Freiheiten bei der Veranstaltungswahl, bei Themen wissenschaftlicher Arbeiten. Auch der Zugang zu Lehrveranstaltungen, also beispielsweise geringe Wartezeiten, wurde überdurchschnittlich gut eingeschätzt.

<strong>Spitzenplatz für Coburger Master-Studium Betriebswirtschaft </strong>

Die Transparenz und Eindeutigkeit der Zugangsvoraussetzungen zum Masterstudium Betriebswirtschaft hoben die Studierenden in der Befragung als herausragend hervor – und auch die Möglichkeiten der individuellen fachlichen Schwerpunktsetzung im Studium, die Freiheiten bei der Veranstaltungswahl und bei den Themen ihrer wissenschaftlichen Arbeiten. Das Master-Studium Betriebswirtschaft an der Hochschule Coburg ist fachlich breit ausgerichtet. Die Studierenden stellen sich ihre Module individuell zusammen. „Unser Markenzeichen ist das breite, vielfältige Studienangebot mit der Option zur Spezialisierung. Außerdem gibt’s bei uns die Möglichkeit, ein Double Degree zusammen mit unserer australischen Partneruni zu erlangen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-uwe-demmler.html">Prof. Dr. Uwe Demmler</a>, Studiengangsleiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/master-betriebswirtschaft.html">Masterstudiengangs Betriebswirtschaft</a> und Prodekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen.html">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a>. „Das positive Feedback ist für uns großer Ansporn, weiter an einem abwechslungsreichen, modernen Lehrangebot und der internationalen Ausrichtung zu arbeiten.“ Überdurchschnittlich positiv gesehen wurde auch die Erreichbarkeit von Lehrenden und die Unterstützung bei Fragen und Problemen. „Toll, dass den Studierenden die Managementausbildung hier in Coburg so gut gefällt. Wir freuen uns natürlich riesig über die vielen guten Bewertungen!“

Im CHE Hochschulranking ist <a href="https://www.heystudium.de/masterranking ">hier online </a>einsehbar. Zusammen mit Fakten über die Studienangebote gibt es in den betreffenden Fächern einen Überblick über die Bedingungen im Masterstudium an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW)/ Fachhochschulen. Die Hochschulen werden je Fach und Kriterium einzeln bewertet. Bei den Fakten-Kriterien werden die Hochschulen / Fachbereiche in eine Spitzen-, eine Mittel- und eine Schlussgruppe eingeteilt. Die Studierenden beurteilen die Studiensituation auf einer Skala von 1 bis 5 Sternen. Die Studiengänge der Hochschule Coburg erreichten bei keinem Indikator einen schlechteren Durchschnittswert als 4,3 und zählen deutschlandweit zur Spitzengruppe.

<strong>Studieren in Coburg</strong>
Wer sich für ein Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich jetzt <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language=" target="_blank" rel="noopener">hier</a> anmelden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit den Masterstudiengängen <a href="t3://page?uid=208">Betriebswirtschaft </a>und <a href="t3://page?uid=266">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a> erzielt die Hochschule Coburg Bestnoten im Ranking für Masterstudiengänge 2023/24 des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Die beiden Coburger Studiengänge bekamen Bestnoten – unter anderem wurden die Möglichkeiten zur Spezialisierung und Schwerpunktsetzung innerhalb des Studiums sehr positiv gewertet.</em>

Im deutschlandweiten Ranking wurden Fächer der Wirtschaftswissenschaften untersucht. In der Zusammenfassung des Rankings heißt es: „In Coburg glänzt die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg in den Fächern BWL und Wirtschaftsingenieurwesen mit vielen sehr guten Bewertungen durch die Masterstudierenden.“ <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity der Hochschule Coburg, sagt: „Wir freuen uns sehr über die sehr guten Ergebnisse im CHE Ranking der beiden Master-Studiengänge, welche die exzellente Qualität der Lehre widerspiegeln. Diese Erfolge bekräftigen unser Engagement für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Studiengänge und die Art der Betreuung unserer Studierenden, um ihnen stets eine erstklassige Ausbildung zu bieten.“ Hegel sieht die Ergebnisse als Bestärkung des Bestrebens, den Fokus weiterhin streng auf Qualitätskriterien und die Optimierung der Lehre zu richten, um den sich wandelnden Anforderungen der Studierenden gerecht zu werden.

<strong>Top-Bewertung für Coburger Wirtschaftsingenieur-Studiengang</strong>

Der Wirtschaftsingenieur-Studiengang heißt in Coburg <a href="t3://page?uid=266">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a>, ist an der<a href="t3://page?uid=27"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> angesiedelt, wird von <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-philipp-precht.html">Prof. Dr. Philipp Precht</a> geleitet und zeichnet sich durch einen hohen Anwendungsbezug und starke Kontakte zur industriellen Praxis aus. Beispielsweise ist ein ingenieurwissenschaftliches Praxisprojekt integraler Bestandteil des Masterprogramms. Überdurchschnittlich bewertet wurden im CHE-Ranking das Lehrangebot, die Betreuung durch Lehrende, die Unterstützung im Studium sowie digitale Lehrelemente. Am besten fanden die befragten Studierenden die Möglichkeiten der individuellen fachlichen Schwerpunktsetzung im Studium, also Freiheiten bei der Veranstaltungswahl, bei Themen wissenschaftlicher Arbeiten. Auch der Zugang zu Lehrveranstaltungen, also beispielsweise geringe Wartezeiten, wurde überdurchschnittlich gut eingeschätzt.

<strong>Spitzenplatz für Coburger Master-Studium Betriebswirtschaft </strong>

Die Transparenz und Eindeutigkeit der Zugangsvoraussetzungen zum Masterstudium Betriebswirtschaft hoben die Studierenden in der Befragung als herausragend hervor – und auch die Möglichkeiten der individuellen fachlichen Schwerpunktsetzung im Studium, die Freiheiten bei der Veranstaltungswahl und bei den Themen ihrer wissenschaftlichen Arbeiten. Das Master-Studium Betriebswirtschaft an der Hochschule Coburg ist fachlich breit ausgerichtet. Die Studierenden stellen sich ihre Module individuell zusammen. „Unser Markenzeichen ist das breite, vielfältige Studienangebot mit der Option zur Spezialisierung. Außerdem gibt’s bei uns die Möglichkeit, ein Double Degree zusammen mit unserer australischen Partneruni zu erlangen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-uwe-demmler.html">Prof. Dr. Uwe Demmler</a>, Studiengangsleiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/master-betriebswirtschaft.html">Masterstudiengangs Betriebswirtschaft</a> und Prodekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen.html">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a>. „Das positive Feedback ist für uns großer Ansporn, weiter an einem abwechslungsreichen, modernen Lehrangebot und der internationalen Ausrichtung zu arbeiten.“ Überdurchschnittlich positiv gesehen wurde auch die Erreichbarkeit von Lehrenden und die Unterstützung bei Fragen und Problemen. „Toll, dass den Studierenden die Managementausbildung hier in Coburg so gut gefällt. Wir freuen uns natürlich riesig über die vielen guten Bewertungen!“

Im CHE Hochschulranking ist <a href="https://www.heystudium.de/masterranking ">hier online </a>einsehbar. Zusammen mit Fakten über die Studienangebote gibt es in den betreffenden Fächern einen Überblick über die Bedingungen im Masterstudium an Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW)/ Fachhochschulen. Die Hochschulen werden je Fach und Kriterium einzeln bewertet. Bei den Fakten-Kriterien werden die Hochschulen / Fachbereiche in eine Spitzen-, eine Mittel- und eine Schlussgruppe eingeteilt. Die Studierenden beurteilen die Studiensituation auf einer Skala von 1 bis 5 Sternen. Die Studiengänge der Hochschule Coburg erreichten bei keinem Indikator einen schlechteren Durchschnittswert als 4,3 und zählen deutschlandweit zur Spitzengruppe.

<strong>Studieren in Coburg</strong>
Wer sich für ein Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich jetzt <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language=" target="_blank" rel="noopener">hier</a> anmelden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-CHE-Ranking-Bibliothek-1024x683.jpg"
                        fileSize="120944"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HegelNicole_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Renate Schmidt beim Dies academicus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/renate-schmidt-beim-dies-academicus/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 15:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/renate-schmidt-beim-dies-academicus/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bei der akademischen Jahrfeier der Hochschule Coburg wurden am Donnerstag Höhepunkte und besondere Leistungen gefeiert: zusammen mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft – und mit der ehemaligen Bundesfamilienministerin und Bundestagsvizepräsidentin Renate Schmidt, die den Abend bei einem Podiumsgespräch bereicherte.</em></p>&#13;
<p>Wie schon oft in ihrem Leben geht Renate Schmidt nach vorne, zur Bühne. Den Blick hält sie konzentriert auf den Boden gerichtet, große, ovale Ohrringe glänzen silbern wie ihr Haar. Die paar Stufen hinauf lässt sie sich heute helfen.&nbsp;Im Dezember wird sie 80. Noch ein Schritt. In der Aula der Hochschule Coburg herrscht gespannte Stille. Vertreter:innen der Politik und Wirtschaft, Studierende, Professorinnen und Professoren und Mitarbeitende der Hochschule warten beim diesjährigen Dies academicus mit einer Mischung aus Neugier und Respekt darauf, was von der Polit-Rentnerin kommt.&nbsp;Sie setzt sich. Nimmt das Mikrofon in die Hand. Und dann legt sie los. Kraftvolle Stimme, starke Worte, perfekt gesetzte Pointen. Die „rote Renate“, wie die bayerische SPD-Politikerin getauft wurde, ist nach wie vor eine leidenschaftliche Rednerin.</p>&#13;
<p>„Ich bin in Coburg aufgewachsen“, sagt sie und erzählt von ihrem Onkel und der Tante, deren Eltern in Untersiemau eine Gurken- und Sauerkrautfabrik hatten, von der Großmutter, die aus Prag herzog und dass sie selbst als Baby mit ihrer Mutter aus dem hessischen Hanau kam. Coburg wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zum Familien-Stützpunkt. Schmidt erinnert sich ans Flanieren und Jungs-Schauen in der Spitalgasse und daran, wie sie einmal im Religionsunterricht am Gymnasium Alexandrinum aus dem Fenster stieg, weil sie eine Laufmasche hatte. „Nylonstrümpfe waren damals etwas ganz Besonderes. Ich wusste: Ich darf so nicht nach Hause kommen.“ Sie eilte in ein Geschäft, ließ die Strümpfe schnell reparieren, kletterte durchs Fenster zurück in den Unterricht. Schmidt lacht herzlich, rau: „Und hatte wieder eine Laufmasche!“ Das Auditorium hängt an ihren Lippen.</p>&#13;
<p>Schmidt berichtet, dass sie sich selbst am Gymnasium angemeldet hatte. Eigentlich war eine Karriere als Verkäuferin oder Sekretärin und vor allem Ehefrau und Mutter vorgesehen. Aber es verlief alles anders als gedacht. „Als ich 13 war, bin ich zu meinem großen Leidwesen zwangsweise umgezogen, weil mein Vater einen neuen Job in Fürth hatte.“ Immer sei sie neugierig gewesen. „Und das Ergebnis dieser Neugierde war, dass ich mit 17 schwanger geworden bin.“ Dass sie deshalb von der Schule flog und dass das auch mit ihrem späteren Engagement besonders für Familien- und Frauenpolitik zu tun hat, erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer beim Dies academicus der Hochschule später noch im Podiumsgespräch unter dem Motto „Gleichberechtigung im Wandel der Generationen“. &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Gleichberechtigung als großes Thema bei der akademischen Jahrfeier</strong></p>&#13;
<p>Es geht an diesem Abend um Schmidts Tagesbetreuungsausbaugesetz und das Elterngeld, die Bonner Republik, Hausarbeit, Care-Arbeit, Frauenquoten und Gender-Pay-Gap, Führungspositionen, Sexismus, Vielfalt, Gesetze, Strukturen, Diverses, Zukunft. Die Ausstellung „Wie weiblich ist die Stadt“ zu Coburgs Ökonomie, kommunaler Verwaltung, Soziales und Gesundheit, Bildung, Kultur und Sicherheit rundet das Thema ab. Sie wurde entwickelt von Studierenden der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit </a>in der Projektwerkstatt unter der Leitung von Prof. Dr. Franger-Huhle und Soz.-Päd. Beate Weigle und wird auch am diesjährigen Dies academicus gezeigt.</p>&#13;
<p>Bei der akademischen Jahrfeier blickt <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, auf 2023 als ein Jahr zurück, mit dem viel Neues begann: das Hochschulinnovationsgesetz und die Hochschulverträge, die Umsetzung des Strategiepapiers der Hochschule und das kooperative TTZ Oberfranken mit der TH Nürnberg als Teil der Regionalisierungsstrategie im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels, der Bau des Coburger CRAI (Center of Responisible Artificial Intelligence) und „GO! Gründungshub Oberfranken“ im TAO-Verbund, außerdem das Promotionszentrum.</p>&#13;
<p>Gast dankt den Partnerinnen und Partnern und er vergibt auch eine Ehrenmedaille: Damit würdigt die Hochschule Coburg die besonderen Verdienste und die Gestaltungskraft von Andrea Prehofer, die acht Jahre lang Mitglied des Hochschulrates und vier Jahre lang Vorsitzende war und satzungsbedingt ausscheiden muss. Die selbstständige Beraterin und Diplom-Mathematikerin ist per Video zugeschaltet. Sie dankt für die „tolle Zusammenarbeit“ und wünscht weiterhin Kreativität, Mut Zukunftsorientierung.</p>&#13;
<p><strong>Podiumsgespräch dreier Generationen</strong></p>&#13;
<p>Ein besonderer Programmpunkt an diesem Abend ist das Podiumsgespräch. Moderator Andreas Renner, Leiter des Referats Marketing und Kommunikation der Hochschule, holt dazu <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, und Antonia Strobl, Studentin der Sozialen Arbeit, auf die Bühne. „Wir haben hier drei Generationen Frauen und sprechen darüber, was sich getan hat.“ Hegel differenziert Gleichstellung und Gleichberechtigung, Privates und Gesellschaft und erlernte Rollen. Sie sagt: „Vielleicht ist es auch so, dass wir auch als Frauen konfliktbereiter sein müssen, um …“ Renate Schmidt nickt deutlich zustimmend, Hegel führt aus: „um die Dinge, die uns zustehen, noch einmal ganz anders einzufordern.“</p>&#13;
<p>Weil Mädchen auch heute noch oft eher als „lieb, nett, fürsorglich und hilfsbereit“ erzogen werden und Jungs eher dazu, „sich durchzusetzen“, fordert Antonia Strobl, dass schon im Kindergarten Geschlechterstereotype aufgebrochen werden. Sie berichtet von der His-or-Hers-Kampagne der Hochschule zu Geschlechterstereotypen und von heutigen Herausforderungen wie zum Beispiel Gewalt gegen Flinta-Personen, also gegen Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans und agender Personen. Mit Blick auf Renate Schmidt sagt die Studentin: „Ich verspüre eine große Dankbarkeit für alles, was erreicht wurde. Aber das Patriarchat ist noch nicht überwunden. Wir brauchen noch ganz viele mutige Menschen, die sich dem entgegenstellen.“</p>&#13;
<p>Mut ist ein Lebensthema von Renate Schmidt. Als schwangere 17-Jährige ist sie damals Programmiererin geworden und schrieb auf Lochkarten ihr erstes Programm für Expressbriefe für den Sperrgutversand bei Quelle. Sie wurde Betriebsrätin, Gewerkschafterin, Landtagsabgeordnete in Bayern, dann Abgeordnete im Bund, Bundestagsvizepräsidentin, Bundesfamilienministerin. „Ich habe soviel Angst gehabt in meinem Leben“, sagt sie. „Was glauben Sie, wieviel Angst ich bei meiner ersten Rede im Bundestag hatte ... Magenkrämpfe!“ Die Schmidt weiß genau, wie eine gute Rede funktioniert:&nbsp;Wer keine Angst hat, habe auch keine Fantasie. „Mutige Menschen bestehen aus lauter überwundenen Ängsten“, sagt sie. „Trauen Sie sich etwas zu!“ Stürmischer Applaus im Audimax der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Würdigung für besondere Leistungen</strong></p>&#13;
<p>Beim Dies academicus geht es traditionell auch um besondere Leistungen und Verdienste. Die Jury des CREAPOLIS-Awards für erfolgreichen Transfer hat gewählt: Präsident Gast verleiht 2023 den sechsten <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/creapolis-award-hochschule-wuerdigt-innovatives-projekt.html">CREAPOLIS-Award</a> an das Projekt „Wandel des Mobilitätsverhaltens und Dienstleistungen der Versicherungswirtschaft“ – kurz „DiVers“, an Prof.&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-mathias-wilde.html" target="Prof. Wilde" rel="noopener">Dr. Mathias Wilde</a>, Lukas Riedelbauch, Mitarbeiter der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, und die HUK-COBURG als Kooperationspartner, stellvertretend für das gesamte Projekt-Konsortium.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-martin-synold.html">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, beglückwünscht Michael Steppert zu seiner abgeschlossenen Doktorarbeit in Kooperation mit der Uni der Bundeswehr in München. Betreut wurde die Arbeit an der Fakultät Maschinenbau von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-philipp-epple.html">Prof. Dr. Philipp Epple</a>. Synold freut sich auch über die Chancen, die das fachspezifische Promotionsrecht dem wissenschaftlichen Nachwuchs in Cobug eröffnet: Die Hochschule erhält ein eigenes Promotionszentrum „Analytics4Health“ und ein kooperatives zu „nachhaltige und intelligente Systeme“ kooperativ mit den Hochschulen Aschaffenburg und Würzburg/Schweinfurt.</p>&#13;
<p>Hochschul-Kanzler Dr. Matthias Kaiser ehrt die Fußballmannschaft der Hochschule, die mit viel Spaß und Teamgeist bei den 4. Fußballmeisterschaften der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften den ersten Platz abgeräumt hat.</p>&#13;
<p><strong>Neue Professorinnen und Professoren</strong></p>&#13;
<p>Moderator Andreas Renner stellt kurz die Professorinnen und Professoren vor, die in diesem Jahr neu an die Hochschule gekommen sind: Prof. Dr. Carolin Helbig, Prof. Gemma Koppen, Prof. Dr. Veit Müller, Prof. Dr. Roman Rischke, Prof. Dr. Michael Schaub, Prof. Dr. Stefan Simm und Prof. Dr. Johannes Stübinger. Vom Landestheater Coburg werden Sie mit Eintrittskarten begrüßt.</p>&#13;
<p>Renner weist außerdem darauf hin, dass der gemeinnützige Hochschulverein ideell und materiell überall dort unterstützt, wo die Hochschule als staatliche Einrichtung keine Unterstützung leisten kann. Mehr Informationen dazu gibt es <a href="https://hochschulverein-coburg.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">https://hochschulverein-coburg.de/</a></p>&#13;
<p>Musikalisch begleitet wird der Abend vom <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studentische-initiativen/hochschulchor-die-klangfaenger.html">Hochschulchor</a> Die „Klangfänger“ unter Leitung von Jochen Kästner und der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studentische-initiativen/hochschul-big-band.html">Hochschul Big Band </a>unter Leitung von Ralf Probst.</p>&#13;
<p><strong>Die Studierendenvertretung</strong></p>&#13;
<p>Als Vertreterin und Vertreter des Studentischen Parlaments lassen Eva Seelinger und Jan Lützelberger das Jahr aus Sicht der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studierendenvertretung.html">Studierendenvertretung</a> Revue passieren. Vom Austausch mit der Hochschulleitung und den Fakultäten über Neuerungen wie dem „WC für alle“, dem Tauschegal und dem Wasserspender im ITMZ bis zu den beliebten SV-Veranstaltungen. Und das nächste größere Event ist längst auch eine Tradition, auf die sich schon viele freuen: In zwei Wochen startet der lebendige Adventskalender.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei der akademischen Jahrfeier der Hochschule Coburg wurden am Donnerstag Höhepunkte und besondere Leistungen gefeiert: zusammen mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft – und mit der ehemaligen Bundesfamilienministerin und Bundestagsvizepräsidentin Renate Schmidt, die den Abend bei einem Podiumsgespräch bereicherte.</em></p>&#13;
<p>Wie schon oft in ihrem Leben geht Renate Schmidt nach vorne, zur Bühne. Den Blick hält sie konzentriert auf den Boden gerichtet, große, ovale Ohrringe glänzen silbern wie ihr Haar. Die paar Stufen hinauf lässt sie sich heute helfen.&nbsp;Im Dezember wird sie 80. Noch ein Schritt. In der Aula der Hochschule Coburg herrscht gespannte Stille. Vertreter:innen der Politik und Wirtschaft, Studierende, Professorinnen und Professoren und Mitarbeitende der Hochschule warten beim diesjährigen Dies academicus mit einer Mischung aus Neugier und Respekt darauf, was von der Polit-Rentnerin kommt.&nbsp;Sie setzt sich. Nimmt das Mikrofon in die Hand. Und dann legt sie los. Kraftvolle Stimme, starke Worte, perfekt gesetzte Pointen. Die „rote Renate“, wie die bayerische SPD-Politikerin getauft wurde, ist nach wie vor eine leidenschaftliche Rednerin.</p>&#13;
<p>„Ich bin in Coburg aufgewachsen“, sagt sie und erzählt von ihrem Onkel und der Tante, deren Eltern in Untersiemau eine Gurken- und Sauerkrautfabrik hatten, von der Großmutter, die aus Prag herzog und dass sie selbst als Baby mit ihrer Mutter aus dem hessischen Hanau kam. Coburg wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zum Familien-Stützpunkt. Schmidt erinnert sich ans Flanieren und Jungs-Schauen in der Spitalgasse und daran, wie sie einmal im Religionsunterricht am Gymnasium Alexandrinum aus dem Fenster stieg, weil sie eine Laufmasche hatte. „Nylonstrümpfe waren damals etwas ganz Besonderes. Ich wusste: Ich darf so nicht nach Hause kommen.“ Sie eilte in ein Geschäft, ließ die Strümpfe schnell reparieren, kletterte durchs Fenster zurück in den Unterricht. Schmidt lacht herzlich, rau: „Und hatte wieder eine Laufmasche!“ Das Auditorium hängt an ihren Lippen.</p>&#13;
<p>Schmidt berichtet, dass sie sich selbst am Gymnasium angemeldet hatte. Eigentlich war eine Karriere als Verkäuferin oder Sekretärin und vor allem Ehefrau und Mutter vorgesehen. Aber es verlief alles anders als gedacht. „Als ich 13 war, bin ich zu meinem großen Leidwesen zwangsweise umgezogen, weil mein Vater einen neuen Job in Fürth hatte.“ Immer sei sie neugierig gewesen. „Und das Ergebnis dieser Neugierde war, dass ich mit 17 schwanger geworden bin.“ Dass sie deshalb von der Schule flog und dass das auch mit ihrem späteren Engagement besonders für Familien- und Frauenpolitik zu tun hat, erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer beim Dies academicus der Hochschule später noch im Podiumsgespräch unter dem Motto „Gleichberechtigung im Wandel der Generationen“. &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Gleichberechtigung als großes Thema bei der akademischen Jahrfeier</strong></p>&#13;
<p>Es geht an diesem Abend um Schmidts Tagesbetreuungsausbaugesetz und das Elterngeld, die Bonner Republik, Hausarbeit, Care-Arbeit, Frauenquoten und Gender-Pay-Gap, Führungspositionen, Sexismus, Vielfalt, Gesetze, Strukturen, Diverses, Zukunft. Die Ausstellung „Wie weiblich ist die Stadt“ zu Coburgs Ökonomie, kommunaler Verwaltung, Soziales und Gesundheit, Bildung, Kultur und Sicherheit rundet das Thema ab. Sie wurde entwickelt von Studierenden der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit </a>in der Projektwerkstatt unter der Leitung von Prof. Dr. Franger-Huhle und Soz.-Päd. Beate Weigle und wird auch am diesjährigen Dies academicus gezeigt.</p>&#13;
<p>Bei der akademischen Jahrfeier blickt <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, auf 2023 als ein Jahr zurück, mit dem viel Neues begann: das Hochschulinnovationsgesetz und die Hochschulverträge, die Umsetzung des Strategiepapiers der Hochschule und das kooperative TTZ Oberfranken mit der TH Nürnberg als Teil der Regionalisierungsstrategie im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels, der Bau des Coburger CRAI (Center of Responisible Artificial Intelligence) und „GO! Gründungshub Oberfranken“ im TAO-Verbund, außerdem das Promotionszentrum.</p>&#13;
<p>Gast dankt den Partnerinnen und Partnern und er vergibt auch eine Ehrenmedaille: Damit würdigt die Hochschule Coburg die besonderen Verdienste und die Gestaltungskraft von Andrea Prehofer, die acht Jahre lang Mitglied des Hochschulrates und vier Jahre lang Vorsitzende war und satzungsbedingt ausscheiden muss. Die selbstständige Beraterin und Diplom-Mathematikerin ist per Video zugeschaltet. Sie dankt für die „tolle Zusammenarbeit“ und wünscht weiterhin Kreativität, Mut Zukunftsorientierung.</p>&#13;
<p><strong>Podiumsgespräch dreier Generationen</strong></p>&#13;
<p>Ein besonderer Programmpunkt an diesem Abend ist das Podiumsgespräch. Moderator Andreas Renner, Leiter des Referats Marketing und Kommunikation der Hochschule, holt dazu <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, und Antonia Strobl, Studentin der Sozialen Arbeit, auf die Bühne. „Wir haben hier drei Generationen Frauen und sprechen darüber, was sich getan hat.“ Hegel differenziert Gleichstellung und Gleichberechtigung, Privates und Gesellschaft und erlernte Rollen. Sie sagt: „Vielleicht ist es auch so, dass wir auch als Frauen konfliktbereiter sein müssen, um …“ Renate Schmidt nickt deutlich zustimmend, Hegel führt aus: „um die Dinge, die uns zustehen, noch einmal ganz anders einzufordern.“</p>&#13;
<p>Weil Mädchen auch heute noch oft eher als „lieb, nett, fürsorglich und hilfsbereit“ erzogen werden und Jungs eher dazu, „sich durchzusetzen“, fordert Antonia Strobl, dass schon im Kindergarten Geschlechterstereotype aufgebrochen werden. Sie berichtet von der His-or-Hers-Kampagne der Hochschule zu Geschlechterstereotypen und von heutigen Herausforderungen wie zum Beispiel Gewalt gegen Flinta-Personen, also gegen Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans und agender Personen. Mit Blick auf Renate Schmidt sagt die Studentin: „Ich verspüre eine große Dankbarkeit für alles, was erreicht wurde. Aber das Patriarchat ist noch nicht überwunden. Wir brauchen noch ganz viele mutige Menschen, die sich dem entgegenstellen.“</p>&#13;
<p>Mut ist ein Lebensthema von Renate Schmidt. Als schwangere 17-Jährige ist sie damals Programmiererin geworden und schrieb auf Lochkarten ihr erstes Programm für Expressbriefe für den Sperrgutversand bei Quelle. Sie wurde Betriebsrätin, Gewerkschafterin, Landtagsabgeordnete in Bayern, dann Abgeordnete im Bund, Bundestagsvizepräsidentin, Bundesfamilienministerin. „Ich habe soviel Angst gehabt in meinem Leben“, sagt sie. „Was glauben Sie, wieviel Angst ich bei meiner ersten Rede im Bundestag hatte ... Magenkrämpfe!“ Die Schmidt weiß genau, wie eine gute Rede funktioniert:&nbsp;Wer keine Angst hat, habe auch keine Fantasie. „Mutige Menschen bestehen aus lauter überwundenen Ängsten“, sagt sie. „Trauen Sie sich etwas zu!“ Stürmischer Applaus im Audimax der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Würdigung für besondere Leistungen</strong></p>&#13;
<p>Beim Dies academicus geht es traditionell auch um besondere Leistungen und Verdienste. Die Jury des CREAPOLIS-Awards für erfolgreichen Transfer hat gewählt: Präsident Gast verleiht 2023 den sechsten <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/creapolis-award-hochschule-wuerdigt-innovatives-projekt.html">CREAPOLIS-Award</a> an das Projekt „Wandel des Mobilitätsverhaltens und Dienstleistungen der Versicherungswirtschaft“ – kurz „DiVers“, an Prof.&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-mathias-wilde.html" target="Prof. Wilde" rel="noopener">Dr. Mathias Wilde</a>, Lukas Riedelbauch, Mitarbeiter der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, und die HUK-COBURG als Kooperationspartner, stellvertretend für das gesamte Projekt-Konsortium.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-martin-synold.html">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, beglückwünscht Michael Steppert zu seiner abgeschlossenen Doktorarbeit in Kooperation mit der Uni der Bundeswehr in München. Betreut wurde die Arbeit an der Fakultät Maschinenbau von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-philipp-epple.html">Prof. Dr. Philipp Epple</a>. Synold freut sich auch über die Chancen, die das fachspezifische Promotionsrecht dem wissenschaftlichen Nachwuchs in Cobug eröffnet: Die Hochschule erhält ein eigenes Promotionszentrum „Analytics4Health“ und ein kooperatives zu „nachhaltige und intelligente Systeme“ kooperativ mit den Hochschulen Aschaffenburg und Würzburg/Schweinfurt.</p>&#13;
<p>Hochschul-Kanzler Dr. Matthias Kaiser ehrt die Fußballmannschaft der Hochschule, die mit viel Spaß und Teamgeist bei den 4. Fußballmeisterschaften der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften den ersten Platz abgeräumt hat.</p>&#13;
<p><strong>Neue Professorinnen und Professoren</strong></p>&#13;
<p>Moderator Andreas Renner stellt kurz die Professorinnen und Professoren vor, die in diesem Jahr neu an die Hochschule gekommen sind: Prof. Dr. Carolin Helbig, Prof. Gemma Koppen, Prof. Dr. Veit Müller, Prof. Dr. Roman Rischke, Prof. Dr. Michael Schaub, Prof. Dr. Stefan Simm und Prof. Dr. Johannes Stübinger. Vom Landestheater Coburg werden Sie mit Eintrittskarten begrüßt.</p>&#13;
<p>Renner weist außerdem darauf hin, dass der gemeinnützige Hochschulverein ideell und materiell überall dort unterstützt, wo die Hochschule als staatliche Einrichtung keine Unterstützung leisten kann. Mehr Informationen dazu gibt es <a href="https://hochschulverein-coburg.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">https://hochschulverein-coburg.de/</a></p>&#13;
<p>Musikalisch begleitet wird der Abend vom <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studentische-initiativen/hochschulchor-die-klangfaenger.html">Hochschulchor</a> Die „Klangfänger“ unter Leitung von Jochen Kästner und der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studentische-initiativen/hochschul-big-band.html">Hochschul Big Band </a>unter Leitung von Ralf Probst.</p>&#13;
<p><strong>Die Studierendenvertretung</strong></p>&#13;
<p>Als Vertreterin und Vertreter des Studentischen Parlaments lassen Eva Seelinger und Jan Lützelberger das Jahr aus Sicht der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studierendenvertretung.html">Studierendenvertretung</a> Revue passieren. Vom Austausch mit der Hochschulleitung und den Fakultäten über Neuerungen wie dem „WC für alle“, dem Tauschegal und dem Wasserspender im ITMZ bis zu den beliebten SV-Veranstaltungen. Und das nächste größere Event ist längst auch eine Tradition, auf die sich schon viele freuen: In zwei Wochen startet der lebendige Adventskalender.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus01-1024x559.jpg"
                        fileSize="103785"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="559"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-REnate_Schmidt-672x1024.jpg"
                        fileSize="59182"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="672" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-Renate_Schmidt04-1024x712.jpg"
                        fileSize="78193"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="712"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-Renate_Schmidt03-1024x629.jpg"
                        fileSize="83327"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="629"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-Gast-1024x617.jpg"
                        fileSize="59649"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="617"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-Renate_Prehofer-1024x677.jpg"
                        fileSize="87304"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="677"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-CREAPOLIS_Award-1024x681.jpg"
                        fileSize="76225"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-CREAPOLIS_Award-Film-1024x669.jpg"
                        fileSize="94484"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="669"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-1-Chor2-1024x681.jpg"
                        fileSize="156364"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-1-Schmidt-Renner-1024x691.jpg"
                        fileSize="123190"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-1-Strobl-1024x681.jpg"
                        fileSize="82440"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-1-Talkrunde-1024x681.jpg"
                        fileSize="128254"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-1-Schmidt-Hegel-1024x681.jpg"
                        fileSize="118742"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-1-Publikum-Mittag-Rebhan-1024x681.jpg"
                        fileSize="128643"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-1-Fussballteam-1024x681.jpg"
                        fileSize="121735"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-1-Publikum-Wilde-Blume-1024x681.jpg"
                        fileSize="154010"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-1-neue_Profs-1024x681.jpg"
                        fileSize="200413"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-1-Publikum-Synold-Kaiser-1024x681.jpg"
                        fileSize="158772"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-1-Publikum-Kanzler-1024x681.jpg"
                        fileSize="138582"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Dies_academicus-1-SV-1024x737.jpg"
                        fileSize="97389"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="737"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Georg-Simon-Ohm-Preis der DPG geht an Coburger Studenten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/georg-simon-ohm-preis-der-dpg-geht-an-coburger-studenten/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 12:24:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/georg-simon-ohm-preis-der-dpg-geht-an-coburger-studenten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Jan Lützelberger hat am <a href="t3://page?uid=375">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) </a>der Hochschule Coburg die Grundlagen für ein neues medizintechnisches Verfahren entwickelt: Bei Hüftprothesen sollen Schallwellen helfen, die Schnittstelle zwischen Knochen und Implantat zu analysieren um eine Implantatlockerung frühzeitig zu erkennen. Für seine Bachelorarbeit im <a href="t3://page?uid=115">Studiengang Technische Physik</a> erhält er nun den Georg-Simon-Ohm-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).</em></p>&#13;
<p>Weniger Schmerzen, mehr Beweglichkeit: Ein künstliches Hüftgelenk schenkt Patientinnen und Patienten Lebensqualität. Doch bei zehn Prozent der Patient:innen mit einem künstlichen Hüftgelenk treten in den ersten Jahren nach der Implantation Komplikationen auf. Der Grund: eine Lockerung des Implantats durch Spaltbildung zwischen Knochen und Prothese, die im Frühstadium mit konventionellen Methoden nur schwer zu diagnostizieren ist. Häufig wird diese frühzeitige Lockerung durch Bakterien verursacht, die sich in der Knochen-Implantat-Schnittstelle als Biofilm ansiedeln und zu schweren Infektionen führen können. Die Patient:innen müssen dann erneut operiert und aufwendig behandelt werden. Schmerzen und Spätfolgen lassen sich verhindern, wenn die Spaltbildung frühzeitig erkannt wird. Dafür fand der Coburger Student Jan Lützelberger im Rahmen seiner Bachelorarbeit einen neuen Ansatz zur Früherkennung und Analyse.</p>&#13;
<p>Im Studiengang Technische Physik entwickelte Lützelberger am Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg ein ultraschallbasiertes Messverfahren. Damit lässt sich der sehr dünne Spalt zwischen Knochen und Prothese vermessen. „Das Ultraschall-Messverfahren, das wir am ISAT entwickelt haben, ist nicht-invasiv. Das heißt, dass kein Gewebe verletzt werden muss und der Patient bei der Anwendung keine Schmerzen hat“, erklärt Lützelberger. Für seine Abschlussarbeit holte er sich auch Expertise aus der Medizin ein und arbeitete eng mit Orthopäden aus dem Regiomed-Klinikum in Coburg zusammen. Jetzt freut er sich über eine besondere Würdigung: Jan Lützelberger wird mit dem Georg-Simon-Ohm-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet. Die größte physikalische Fachgesellschaft der Welt vergibt diesen Preis jedes Jahr für eine herausragende Arbeit an einen Studierenden der physikalischen Technik oder verwandter Studiengänge.</p>&#13;
<p><strong>Theoretisches Verständnis und experimentelles Geschick</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=923">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</a>, der die Arbeit als einer der Leiter des ISAT betreut hat, freut sich mit seinem Studenten. Drese hebt Lützelbergers „außerordentliches experimentelles Geschick“ hervor und betont, dass dieses Thema gleichzeitig ein tiefes theoretisches Verständnis erfordere: „Jan Lützelberger ist es gelungen, beides in Einklang zu bringen und er hat damit die Grundlage für den Transfer von hochpräziser Messtechnik in eine medizintechnische Anwendung geschaffen.“</p>&#13;
<p>Lützelberger hat ein bekanntes analytisches Modell der Reflexion von Schallwellen in einem Dreischichtsystem auf die Knochen-Implantat-Schnittstelle angepasst und erweitert. Eine besondere Herausforderung stellte die Wahl der Messmethodik dar. Das Verfahren wurde sowohl an idealisierten Testsystemen als auch an einem realitätsnahen Knochen-Implantat-System erfolgreich zur Schichtdickenbestimmung im Bereich von 200 Mikrometern bis zwei Millimetern eingesetzt. &nbsp;„Es bietet das Potenzial, die Diagnostik einer Prothesenlockerung im Frühstadium deutlich zu verbessern und gegebenenfalls auch die Bildung eines bakteriellen Biofilms zu erkennen“, sagt Drese. Dazu seien nun weitere Optimierungen und Anpassungen sowie weiterführende experimentelle Tests notwendig. Und damit beschäftigt sich Lützelberger auch im Masterstudium. Der Student, der an der Hochschule Coburg auch für sein vielfältiges soziales Engagement bekannt ist, experimentiert und forscht auch nach seinem Bachelorabschluss in Coburg und am ISAT. Er hat sich für den <a href="t3://page?uid=267">Masterstudiengang Simulation und Test</a> entschieden: ideal, um die Hüftprothesen-Sensorik weiterzuentwickeln.</p>&#13;
<p><strong>Studieren in Coburg</strong><br /> Wer sich für ein Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich jetzt <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language=">hier</a> anmelden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jan Lützelberger hat am <a href="t3://page?uid=375">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) </a>der Hochschule Coburg die Grundlagen für ein neues medizintechnisches Verfahren entwickelt: Bei Hüftprothesen sollen Schallwellen helfen, die Schnittstelle zwischen Knochen und Implantat zu analysieren um eine Implantatlockerung frühzeitig zu erkennen. Für seine Bachelorarbeit im <a href="t3://page?uid=115">Studiengang Technische Physik</a> erhält er nun den Georg-Simon-Ohm-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).</em></p>&#13;
<p>Weniger Schmerzen, mehr Beweglichkeit: Ein künstliches Hüftgelenk schenkt Patientinnen und Patienten Lebensqualität. Doch bei zehn Prozent der Patient:innen mit einem künstlichen Hüftgelenk treten in den ersten Jahren nach der Implantation Komplikationen auf. Der Grund: eine Lockerung des Implantats durch Spaltbildung zwischen Knochen und Prothese, die im Frühstadium mit konventionellen Methoden nur schwer zu diagnostizieren ist. Häufig wird diese frühzeitige Lockerung durch Bakterien verursacht, die sich in der Knochen-Implantat-Schnittstelle als Biofilm ansiedeln und zu schweren Infektionen führen können. Die Patient:innen müssen dann erneut operiert und aufwendig behandelt werden. Schmerzen und Spätfolgen lassen sich verhindern, wenn die Spaltbildung frühzeitig erkannt wird. Dafür fand der Coburger Student Jan Lützelberger im Rahmen seiner Bachelorarbeit einen neuen Ansatz zur Früherkennung und Analyse.</p>&#13;
<p>Im Studiengang Technische Physik entwickelte Lützelberger am Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg ein ultraschallbasiertes Messverfahren. Damit lässt sich der sehr dünne Spalt zwischen Knochen und Prothese vermessen. „Das Ultraschall-Messverfahren, das wir am ISAT entwickelt haben, ist nicht-invasiv. Das heißt, dass kein Gewebe verletzt werden muss und der Patient bei der Anwendung keine Schmerzen hat“, erklärt Lützelberger. Für seine Abschlussarbeit holte er sich auch Expertise aus der Medizin ein und arbeitete eng mit Orthopäden aus dem Regiomed-Klinikum in Coburg zusammen. Jetzt freut er sich über eine besondere Würdigung: Jan Lützelberger wird mit dem Georg-Simon-Ohm-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet. Die größte physikalische Fachgesellschaft der Welt vergibt diesen Preis jedes Jahr für eine herausragende Arbeit an einen Studierenden der physikalischen Technik oder verwandter Studiengänge.</p>&#13;
<p><strong>Theoretisches Verständnis und experimentelles Geschick</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=923">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</a>, der die Arbeit als einer der Leiter des ISAT betreut hat, freut sich mit seinem Studenten. Drese hebt Lützelbergers „außerordentliches experimentelles Geschick“ hervor und betont, dass dieses Thema gleichzeitig ein tiefes theoretisches Verständnis erfordere: „Jan Lützelberger ist es gelungen, beides in Einklang zu bringen und er hat damit die Grundlage für den Transfer von hochpräziser Messtechnik in eine medizintechnische Anwendung geschaffen.“</p>&#13;
<p>Lützelberger hat ein bekanntes analytisches Modell der Reflexion von Schallwellen in einem Dreischichtsystem auf die Knochen-Implantat-Schnittstelle angepasst und erweitert. Eine besondere Herausforderung stellte die Wahl der Messmethodik dar. Das Verfahren wurde sowohl an idealisierten Testsystemen als auch an einem realitätsnahen Knochen-Implantat-System erfolgreich zur Schichtdickenbestimmung im Bereich von 200 Mikrometern bis zwei Millimetern eingesetzt. &nbsp;„Es bietet das Potenzial, die Diagnostik einer Prothesenlockerung im Frühstadium deutlich zu verbessern und gegebenenfalls auch die Bildung eines bakteriellen Biofilms zu erkennen“, sagt Drese. Dazu seien nun weitere Optimierungen und Anpassungen sowie weiterführende experimentelle Tests notwendig. Und damit beschäftigt sich Lützelberger auch im Masterstudium. Der Student, der an der Hochschule Coburg auch für sein vielfältiges soziales Engagement bekannt ist, experimentiert und forscht auch nach seinem Bachelorabschluss in Coburg und am ISAT. Er hat sich für den <a href="t3://page?uid=267">Masterstudiengang Simulation und Test</a> entschieden: ideal, um die Hüftprothesen-Sensorik weiterzuentwickeln.</p>&#13;
<p><strong>Studieren in Coburg</strong><br /> Wer sich für ein Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich jetzt <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language=">hier</a> anmelden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/141-Hueftprothesenlockerung_Drese-Luetzelberger1-1024x686.jpg"
                        fileSize="93910"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft berufsbegleitend]]></category><category><![CDATA[Betriebswirtschaft Master]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Versicherungsmanagement]]></category>                                <title><![CDATA[Kulturpreis Bayern für Coburger BWL-Absolventen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-fuer-coburger-bwl-absolventen/</link>
                <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 13:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-fuer-coburger-bwl-absolventen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie Geoinformationssysteme (GIS) effizient beim Vertrieb von Versicherungen helfen können – das untersuchte Florian Görtner in seiner Masterarbeit an der Hochschule Coburg. Dafür wird er am Donnerstag, 16. November, mit dem Bayerischen Kulturpreis in der Sparte Wissenschaft ausgezeichnet.</em>

Der Kulturpreis Bayern hat eine jahrzehntelange Tradition. Das Energieunternehmen Bayernwerk verleiht die bayerische Kunst- und Wissenschaftsauszeichnung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Ab 19 Uhr wird die Preisverleihung am Donnerstag online und im Fernsehen übertragen. Neben Kunst- und Kulturschaffenden werden 33 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bayerischer Hochschulen und Universitäten ausgezeichnet. Auch der in Kaltennordheim (Thüringen) lebende Florian Görtner wird für seine Masterarbeit im Studiengang Betriebswirtschaft der Hochschule Coburg geehrt.

<strong>Geoinformationssysteme im Einsatz bei Versicherungen</strong>

In seiner Abschlussarbeit geht es um die Einsatzpotenziale von Geoinformationssystemen (GIS) im Vertriebsmanagement von Versicherungen. Konzentriert hat sich Görtner dabei auf die Komposit-Sparten, also Versicherungen, die Schäden etwa durch Unfälle, Feuer oder Unwetter abdecken. Das Thema knüpft an seinen Berufsalltag im Vertriebscontrolling bei der Versicherung HUK-COBURG an. „Hier konnte ich die Ergebnisse meiner Arbeit schon im Vertriebsmanagement implementieren, mittelfristig strebe ich in dem Bereich eine Spezialistenstelle an“, sagt er.

<strong>Begabung, Mut und Kreativität</strong>

„Wir leben in einer Zeit mit neuen Aufgaben und Herausforderungen. Um sich diesen zu stellen, braucht es von uns allen den Mut zu Neuem und zu Veränderungen. Entscheidende Impulse schenkt uns neben der Kunst die Wissenschaft“, sagt Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG. Der Bayerische Kunst- und Wissenschaftsminister Markus Blume betont: „33 neue Sterne am bayerischen Forschungshimmel: Die Preisträger beleben mit ihrem Ideenreichtum unseren Wissenschaftsstandort. Hier zeigt sich: Unsere Hochschulen sind Talent- und Innovationschmieden“

<strong>Kulturpreisverleihung im Stream und im lokalen TV</strong>

Der Kulturpreis Bayern soll eine Bühne für die Kunst und Wissenschaft Bayerns sein. Die Veranstaltung wird live übertragen um 19 Uhr – unter anderem auf TV Mainfranken, TV Oberfranken, Franken Fernsehen, außerdem im Stream unter <a href="https://bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern/">https://bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern/</a> oder auf den Social-Media-Kanälen des Bayernwerks.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie Geoinformationssysteme (GIS) effizient beim Vertrieb von Versicherungen helfen können – das untersuchte Florian Görtner in seiner Masterarbeit an der Hochschule Coburg. Dafür wird er am Donnerstag, 16. November, mit dem Bayerischen Kulturpreis in der Sparte Wissenschaft ausgezeichnet.</em>

Der Kulturpreis Bayern hat eine jahrzehntelange Tradition. Das Energieunternehmen Bayernwerk verleiht die bayerische Kunst- und Wissenschaftsauszeichnung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Ab 19 Uhr wird die Preisverleihung am Donnerstag online und im Fernsehen übertragen. Neben Kunst- und Kulturschaffenden werden 33 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bayerischer Hochschulen und Universitäten ausgezeichnet. Auch der in Kaltennordheim (Thüringen) lebende Florian Görtner wird für seine Masterarbeit im Studiengang Betriebswirtschaft der Hochschule Coburg geehrt.

<strong>Geoinformationssysteme im Einsatz bei Versicherungen</strong>

In seiner Abschlussarbeit geht es um die Einsatzpotenziale von Geoinformationssystemen (GIS) im Vertriebsmanagement von Versicherungen. Konzentriert hat sich Görtner dabei auf die Komposit-Sparten, also Versicherungen, die Schäden etwa durch Unfälle, Feuer oder Unwetter abdecken. Das Thema knüpft an seinen Berufsalltag im Vertriebscontrolling bei der Versicherung HUK-COBURG an. „Hier konnte ich die Ergebnisse meiner Arbeit schon im Vertriebsmanagement implementieren, mittelfristig strebe ich in dem Bereich eine Spezialistenstelle an“, sagt er.

<strong>Begabung, Mut und Kreativität</strong>

„Wir leben in einer Zeit mit neuen Aufgaben und Herausforderungen. Um sich diesen zu stellen, braucht es von uns allen den Mut zu Neuem und zu Veränderungen. Entscheidende Impulse schenkt uns neben der Kunst die Wissenschaft“, sagt Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG. Der Bayerische Kunst- und Wissenschaftsminister Markus Blume betont: „33 neue Sterne am bayerischen Forschungshimmel: Die Preisträger beleben mit ihrem Ideenreichtum unseren Wissenschaftsstandort. Hier zeigt sich: Unsere Hochschulen sind Talent- und Innovationschmieden“

<strong>Kulturpreisverleihung im Stream und im lokalen TV</strong>

Der Kulturpreis Bayern soll eine Bühne für die Kunst und Wissenschaft Bayerns sein. Die Veranstaltung wird live übertragen um 19 Uhr – unter anderem auf TV Mainfranken, TV Oberfranken, Franken Fernsehen, außerdem im Stream unter <a href="https://bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern/">https://bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern/</a> oder auf den Social-Media-Kanälen des Bayernwerks.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/174-Kulturpreis_Bayern-goertner-florian-1024x1024.jpg"
                        fileSize="287890"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/174-Kulturpreis_Bayern-goertner-florian-Blume-1024x683.jpg"
                        fileSize="156844"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gibt es eine Lebenskraft? Das Philosophische Café lädt zur Diskussion]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gibt-es-eine-lebenskraft-das-philosophische-cafe-laedt-zur-diskussion/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 13:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gibt-es-eine-lebenskraft-das-philosophische-cafe-laedt-zur-diskussion/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Philosophische Café der Hochschule Coburg lädt zu einer besonderen Veranstaltung an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Philosophie ein.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>Was macht eigentlich Lebendigkeit aus? Wie wird sie in den Naturwissenschaften erklärt? Gibt es womöglich eine eigene „Lebenskraft“? Das fragt Prof. Dr. Klaus Ruthenberg am Donnerstag,&nbsp;30. November, ab 17.30 Uhr&nbsp;im philosophischen Café. Die Hochschule Coburg hat dafür das Mehrgenerationenhaus als Partner gewonnen, und im Café des Mehrgenerationenhauses (Oberer Bürglaß 3, Coburg) findet auch die öffentliche Diskussionsveranstaltung statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.&nbsp;Jede:r kann kommen, Vorwissen wird nicht verlangt.&nbsp;</p>&#13;
<p>Klaus Ruthenberg hat in Chemie und in Philosophie promoviert und war bis 2022 Professor in der naturwissenschaftlichen Fakultät der Hochschule Coburg,<a href="t3://page?uid=24"> der heutigen Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit.</a> Sein Grundlagenwerk „Chemiephilosophie“ ist im Jahr 2022 im renommierten Verlag de Gruyter erschienen. Die Moderation des Abends übernimmt <a href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorf</a> vom <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a> der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Die Molekularbiologie und das Leben</strong></p>&#13;
<p>Der Lebensbegriff ist ein großes philosophisches Thema. In den Naturwissenschaften, insbesondere in der modernen Molekularbiologie, wird zwar kaum noch hinterfragt, was genau ein lebendiges Objekt ist und was nicht, viele Fachleute werden aber dennoch weiterhin der These zustimmen, dass Lebendiges nur aus Lebendigem entstehen kann.&nbsp;</p>&#13;
<p>Vor über 200 Jahren tauchte der Begriff „Lebenskraft“ auf, um die offensichtliche Erklärungsverlegenheit aus der Welt zu schaffen. Offiziell galt sie bald als widerlegt und wurde als metaphysische Spekulation zur Seite geschoben. Auch in der heutigen akademischen Philosophie wird die Theorie des „Vitalismus“ kaum noch ernst genommen. Doch die zentrale Frage, ob der moderne Molekularismus tatsächlich in der Lage ist, Leben zu erklären, ist weiterhin offen. Wir werden in dieser Veranstaltung versuchen, das angedeutete Problemfeld und seine zentralen Begrifflichkeiten zu verstehen.</p>&#13;
<p>Das Philosophische Cafés ist in diesen Herbst mit neuem Schwung gestartet. Es steht mehr Zeit als früher zur Vorbereitung und zur öffentlichen Diskussion zur Verfügung. Beteiligt sind Dozent:innen aus vier verschiedenen Fakultäten der Hochschule Coburg. Das Mehrgenerationenhaus wurde als zusätzlicher Partner gewonnen. Zum folgenden Termin am 14. Dezember werden Studierende ein selbst gewähltes Thema vorstellen. Die Diskussion findet wiederum ab 17.30 Uhr im Café des Mehrgenerationenhaus statt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Philosophische Café der Hochschule Coburg lädt zu einer besonderen Veranstaltung an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Philosophie ein.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>Was macht eigentlich Lebendigkeit aus? Wie wird sie in den Naturwissenschaften erklärt? Gibt es womöglich eine eigene „Lebenskraft“? Das fragt Prof. Dr. Klaus Ruthenberg am Donnerstag,&nbsp;30. November, ab 17.30 Uhr&nbsp;im philosophischen Café. Die Hochschule Coburg hat dafür das Mehrgenerationenhaus als Partner gewonnen, und im Café des Mehrgenerationenhauses (Oberer Bürglaß 3, Coburg) findet auch die öffentliche Diskussionsveranstaltung statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.&nbsp;Jede:r kann kommen, Vorwissen wird nicht verlangt.&nbsp;</p>&#13;
<p>Klaus Ruthenberg hat in Chemie und in Philosophie promoviert und war bis 2022 Professor in der naturwissenschaftlichen Fakultät der Hochschule Coburg,<a href="t3://page?uid=24"> der heutigen Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit.</a> Sein Grundlagenwerk „Chemiephilosophie“ ist im Jahr 2022 im renommierten Verlag de Gruyter erschienen. Die Moderation des Abends übernimmt <a href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorf</a> vom <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a> der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Die Molekularbiologie und das Leben</strong></p>&#13;
<p>Der Lebensbegriff ist ein großes philosophisches Thema. In den Naturwissenschaften, insbesondere in der modernen Molekularbiologie, wird zwar kaum noch hinterfragt, was genau ein lebendiges Objekt ist und was nicht, viele Fachleute werden aber dennoch weiterhin der These zustimmen, dass Lebendiges nur aus Lebendigem entstehen kann.&nbsp;</p>&#13;
<p>Vor über 200 Jahren tauchte der Begriff „Lebenskraft“ auf, um die offensichtliche Erklärungsverlegenheit aus der Welt zu schaffen. Offiziell galt sie bald als widerlegt und wurde als metaphysische Spekulation zur Seite geschoben. Auch in der heutigen akademischen Philosophie wird die Theorie des „Vitalismus“ kaum noch ernst genommen. Doch die zentrale Frage, ob der moderne Molekularismus tatsächlich in der Lage ist, Leben zu erklären, ist weiterhin offen. Wir werden in dieser Veranstaltung versuchen, das angedeutete Problemfeld und seine zentralen Begrifflichkeiten zu verstehen.</p>&#13;
<p>Das Philosophische Cafés ist in diesen Herbst mit neuem Schwung gestartet. Es steht mehr Zeit als früher zur Vorbereitung und zur öffentlichen Diskussion zur Verfügung. Beteiligt sind Dozent:innen aus vier verschiedenen Fakultäten der Hochschule Coburg. Das Mehrgenerationenhaus wurde als zusätzlicher Partner gewonnen. Zum folgenden Termin am 14. Dezember werden Studierende ein selbst gewähltes Thema vorstellen. Die Diskussion findet wiederum ab 17.30 Uhr im Café des Mehrgenerationenhaus statt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/RuthenbergKlaus-1024x692.jpg"
                        fileSize="123352"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category>                                <title><![CDATA[Von KI und Robotersteuerung: neuer Prof für Automatisierungstechnik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-ki-und-robotersteuerung-neuer-prof-fuer-automatisierungstechnik/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 09:44:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-ki-und-robotersteuerung-neuer-prof-fuer-automatisierungstechnik/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Industrierobotik, Greifertechnologien, Sensorik, Datenverarbeitung und virtuelle Prozesssimulation zählen zu seinen Schwerpunkten: Seit dem Wintersemester 2023 / 2024 forscht und lehrt Prof. Dr. Veit Müller (Jahrgang 1988) als Professor für Automatisierungstechnik an der Fakultät  Maschinenbau und Automobiltechnik. Die Hochschule Coburg stellt ihn hier mit einem kurzen Fragebogen vor. </em>

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em>
<strong>Prof. Dr. Veit Müller: </strong>Gebürtig komme ich aus Berlin und habe bis vor Kurzem in Rosenheim gewohnt. Dort habe ich bei einem namhaften Projektträger gearbeitet und war für die Begutachtung und Betreuung von Forschungsprojekten, überwiegend mit einem Schwerpunkt im Bereich der Automatisierung und Robotik. Zuvor habe ich am Fraunhofer IFF im Geschäftsfeld Robotersysteme an intelligenten Handhabungsstrategien mit Roboterrn sowie Drucksensorik für verschiedene Anwendungen im Bereich der Mensch-Roboter-Kollaboration geforscht.

<em>Wo / wie leben Sie?</em>
Ich lebe mit meiner Familie in einer ruhigen Wohnsiedlung im Raum Coburg.

<em>Wie möchten Sie leben?</em>
So wie ich es aktuell tue.

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em>
Robotik, Sensorik und Datenverarbeitung.

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em>
Die rasante Geschwindigkeit mit der sich die Robotik durch die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz entwickelt hat.

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em>
Auf interessierte Sudierende und die Herausforderungen beim Aufbau des Technologietransferzentrums (TTZ) in Lichtenfels.

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em>
Polizist.

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em>
Volleyball.

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em>
Den Fehler, den man sich selbst eingesteht.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Industrierobotik, Greifertechnologien, Sensorik, Datenverarbeitung und virtuelle Prozesssimulation zählen zu seinen Schwerpunkten: Seit dem Wintersemester 2023 / 2024 forscht und lehrt Prof. Dr. Veit Müller (Jahrgang 1988) als Professor für Automatisierungstechnik an der Fakultät  Maschinenbau und Automobiltechnik. Die Hochschule Coburg stellt ihn hier mit einem kurzen Fragebogen vor. </em>

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em>
<strong>Prof. Dr. Veit Müller: </strong>Gebürtig komme ich aus Berlin und habe bis vor Kurzem in Rosenheim gewohnt. Dort habe ich bei einem namhaften Projektträger gearbeitet und war für die Begutachtung und Betreuung von Forschungsprojekten, überwiegend mit einem Schwerpunkt im Bereich der Automatisierung und Robotik. Zuvor habe ich am Fraunhofer IFF im Geschäftsfeld Robotersysteme an intelligenten Handhabungsstrategien mit Roboterrn sowie Drucksensorik für verschiedene Anwendungen im Bereich der Mensch-Roboter-Kollaboration geforscht.

<em>Wo / wie leben Sie?</em>
Ich lebe mit meiner Familie in einer ruhigen Wohnsiedlung im Raum Coburg.

<em>Wie möchten Sie leben?</em>
So wie ich es aktuell tue.

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em>
Robotik, Sensorik und Datenverarbeitung.

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em>
Die rasante Geschwindigkeit mit der sich die Robotik durch die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz entwickelt hat.

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em>
Auf interessierte Sudierende und die Herausforderungen beim Aufbau des Technologietransferzentrums (TTZ) in Lichtenfels.

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em>
Polizist.

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em>
Volleyball.

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em>
Den Fehler, den man sich selbst eingesteht.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MuellerVeit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gründungs-Hub Oberfranken geht an den Start]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gruendungs-hub-oberfranken-geht-an-den-start/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Nov 2023 12:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gruendungs-hub-oberfranken-geht-an-den-start/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Engagierte Studierende mit Gründungsinteresse fördern, sie für Unternehmertum und Innovation qualifizieren und damit das regionale Gründungsökosystem anreichern – dafür steht der &nbsp;Gründungshub-Oberfranken – GO!. Er geht im November 2023 an den Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Coburg und Hof an den Start.</em></p>&#13;
<p>Die oberfränkischen Hochschulen sind Gründungsmotoren für die Region: Für zunächst fünf Jahre wird der Gründungs-Hub im Rahmen der Offensive „Hightech Transfer Bayern“ vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) mit zwei Planstellen sowie rund 500.000 Euro gefördert – danach ist eine Verstetigung vorgesehen.</p>&#13;
<p><strong>Hochschulen als Keimzellen für Existenzgründungen</strong></p>&#13;
<p>Neben den zahlreichen mittelständischen Unternehmen in der Region, die für eine gedeihende Wirtschaft in Oberfranken eine zentrale Rolle spielen, hat sich in den vergangenen Jahren eine lebhafte Startup-Szene entwickelt. Sowohl für etablierte Mittelständler:innen als auch für junge Gründer:innen ist die Wissenschaftslandschaft in Oberfranken mit je zwei Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften eine bedeutende Ressource – sei es für den Wissens- und Technologietransfer, als Kaderschmiede für den akademischen Fachkräftenachwuchs oder als Keimzelle für Existenzgründungen.</p>&#13;
<p>„Gemeinsam prägen die oberfränkischen Universitäten und Hochschulen seit mehr als 15 Jahren das regionale Innovationsökosystem, arbeiten partnerschaftlich an gegenwärtigen Herausforderungen und gestalten die Zukunft Oberfrankens mit“, sagt Prof. Dr. Kai Fischbach, Präsident der Universität Bamberg. „Mit dem Gründungshub Oberfranken – GO! – wollen wir in den nächsten fünf Jahren einen weiteren Schritt nach vorne machen.“</p>&#13;
<p>„Durch den Zusammenschluss zum Gründungs-Hub Oberfranken wird die Partnerschaft der Universitäten und Hochschulen, die wir durch die Technologie-Allianz Oberfranken (TAO) bereits seit mehr als zehn Jahren leben, noch weiter gestärkt“, ergänzt der Bayreuther Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible. „Wir sind mit unserem Institut für Entrepreneurship und Innovation gerne Impulsgeber dieses neuen Netzwerks.“</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg</a>, sagt: „Wir freuen uns sehr, Teil des Gründungshub-Oberfranken – GO – zu sein und in den kommenden fünf Jahren das regionalen Gründungsökosystems mitzugestalten. Dadurch können wir neue Gründungspotenziale erschließen sowie Unternehmertum und Gründerkultur fördern. Eine tolle Chance für das Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels!“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof ergänzt: „Das GO soll der wirtschaftlichen Entwicklung in ganz Oberfranken weiteren Schwung verleihen.“</p>&#13;
<p><strong>Praxisorientiertes Qualifizierungs- und Vernetzungsprogramm</strong></p>&#13;
<p>Aufbauend auf den bereits bestehenden Gründungs- und Innovationsinfrastrukturen an allen vier Hochschulen sowie den existierenden Kooperationen miteinander, aber auch mit weiteren Partnern in der Region, wird im Rahmen des Projekts ein eng verzahntes und an die Zielgruppe angepasstes Förderprogramm entwickelt. Gemeinsam wollen die Hochschulen ein praxisorientiertes Qualifizierungs- und Vernetzungsangebot im Themenbereich Unternehmertum und Innovation für talentierte gründungsaffine Studierende und Mitarbeitende schaffen. Die Teilnehmenden durchlaufen dabei mehrere Phasen, die dazu dienen, eine gemeinsame Basis zu schaffen, enge Zusammenarbeit und Vernetzung zu ermöglichen und auch nach Abschluss des Programms die optimale Gründungsunterstützung zu gewährleisten.</p>&#13;
<p>In Vorbereitungsmodulen erwerben die Teilnehmenden zunächst grundlegendes Wissen zu Unternehmertum und Innovation: Wie können Innovationen in verschiedenen Kontexten effektiv herbeigeführt werden? Wie können Trends analysiert und auf deren Basis innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Prozesse entwickelt werden? Und wie kann effizient experimentiert werden, um schnell und kostengünstig Projekte weiterzuentwickeln und zentrale Annahmen von Geschäftsmodellen zu testen? Das Programm bietet den Teilnehmenden anschließend die Chance, sich untereinander besser kennenzulernen und gemeinsam an konkreten Innovations- und Gründungsvorhaben zu arbeiten. Zudem besteht die Möglichkeit, Kurse zu belegen, in denen die Teilnehmer*innen einen Businessplan oder einen Trendreport zu einer bestimmten Branche erstellen können. Darüber hinaus werden die Hochschulen zahlreiche Netzwerkveranstaltungen organisieren. Das Programm unterliegt einer kontinuierlichen Evaluation. So ist zunächst ein Soft-Launch im ersten Jahrgang geplant, in dessen Folge das Konzept des Programms überarbeitet und ab Sommersemester 2024 voll ausgerollt wird.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Engagierte Studierende mit Gründungsinteresse fördern, sie für Unternehmertum und Innovation qualifizieren und damit das regionale Gründungsökosystem anreichern – dafür steht der &nbsp;Gründungshub-Oberfranken – GO!. Er geht im November 2023 an den Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Coburg und Hof an den Start.</em></p>&#13;
<p>Die oberfränkischen Hochschulen sind Gründungsmotoren für die Region: Für zunächst fünf Jahre wird der Gründungs-Hub im Rahmen der Offensive „Hightech Transfer Bayern“ vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) mit zwei Planstellen sowie rund 500.000 Euro gefördert – danach ist eine Verstetigung vorgesehen.</p>&#13;
<p><strong>Hochschulen als Keimzellen für Existenzgründungen</strong></p>&#13;
<p>Neben den zahlreichen mittelständischen Unternehmen in der Region, die für eine gedeihende Wirtschaft in Oberfranken eine zentrale Rolle spielen, hat sich in den vergangenen Jahren eine lebhafte Startup-Szene entwickelt. Sowohl für etablierte Mittelständler:innen als auch für junge Gründer:innen ist die Wissenschaftslandschaft in Oberfranken mit je zwei Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften eine bedeutende Ressource – sei es für den Wissens- und Technologietransfer, als Kaderschmiede für den akademischen Fachkräftenachwuchs oder als Keimzelle für Existenzgründungen.</p>&#13;
<p>„Gemeinsam prägen die oberfränkischen Universitäten und Hochschulen seit mehr als 15 Jahren das regionale Innovationsökosystem, arbeiten partnerschaftlich an gegenwärtigen Herausforderungen und gestalten die Zukunft Oberfrankens mit“, sagt Prof. Dr. Kai Fischbach, Präsident der Universität Bamberg. „Mit dem Gründungshub Oberfranken – GO! – wollen wir in den nächsten fünf Jahren einen weiteren Schritt nach vorne machen.“</p>&#13;
<p>„Durch den Zusammenschluss zum Gründungs-Hub Oberfranken wird die Partnerschaft der Universitäten und Hochschulen, die wir durch die Technologie-Allianz Oberfranken (TAO) bereits seit mehr als zehn Jahren leben, noch weiter gestärkt“, ergänzt der Bayreuther Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible. „Wir sind mit unserem Institut für Entrepreneurship und Innovation gerne Impulsgeber dieses neuen Netzwerks.“</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg</a>, sagt: „Wir freuen uns sehr, Teil des Gründungshub-Oberfranken – GO – zu sein und in den kommenden fünf Jahren das regionalen Gründungsökosystems mitzugestalten. Dadurch können wir neue Gründungspotenziale erschließen sowie Unternehmertum und Gründerkultur fördern. Eine tolle Chance für das Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels!“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof ergänzt: „Das GO soll der wirtschaftlichen Entwicklung in ganz Oberfranken weiteren Schwung verleihen.“</p>&#13;
<p><strong>Praxisorientiertes Qualifizierungs- und Vernetzungsprogramm</strong></p>&#13;
<p>Aufbauend auf den bereits bestehenden Gründungs- und Innovationsinfrastrukturen an allen vier Hochschulen sowie den existierenden Kooperationen miteinander, aber auch mit weiteren Partnern in der Region, wird im Rahmen des Projekts ein eng verzahntes und an die Zielgruppe angepasstes Förderprogramm entwickelt. Gemeinsam wollen die Hochschulen ein praxisorientiertes Qualifizierungs- und Vernetzungsangebot im Themenbereich Unternehmertum und Innovation für talentierte gründungsaffine Studierende und Mitarbeitende schaffen. Die Teilnehmenden durchlaufen dabei mehrere Phasen, die dazu dienen, eine gemeinsame Basis zu schaffen, enge Zusammenarbeit und Vernetzung zu ermöglichen und auch nach Abschluss des Programms die optimale Gründungsunterstützung zu gewährleisten.</p>&#13;
<p>In Vorbereitungsmodulen erwerben die Teilnehmenden zunächst grundlegendes Wissen zu Unternehmertum und Innovation: Wie können Innovationen in verschiedenen Kontexten effektiv herbeigeführt werden? Wie können Trends analysiert und auf deren Basis innovative Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Prozesse entwickelt werden? Und wie kann effizient experimentiert werden, um schnell und kostengünstig Projekte weiterzuentwickeln und zentrale Annahmen von Geschäftsmodellen zu testen? Das Programm bietet den Teilnehmenden anschließend die Chance, sich untereinander besser kennenzulernen und gemeinsam an konkreten Innovations- und Gründungsvorhaben zu arbeiten. Zudem besteht die Möglichkeit, Kurse zu belegen, in denen die Teilnehmer*innen einen Businessplan oder einen Trendreport zu einer bestimmten Branche erstellen können. Darüber hinaus werden die Hochschulen zahlreiche Netzwerkveranstaltungen organisieren. Das Programm unterliegt einer kontinuierlichen Evaluation. So ist zunächst ein Soft-Launch im ersten Jahrgang geplant, in dessen Folge das Konzept des Programms überarbeitet und ab Sommersemester 2024 voll ausgerollt wird.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BauchowitzAnja.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/170-Gruendungsraeume-1024x683.jpg"
                        fileSize="125296"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auto, Motor, Trends]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auto-motor-trends/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 13:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auto-motor-trends/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie sieht Fortbewegung in der Zukunft aus? Hat der Verbrenner-Motor eine Zukunft? In der öffentlichen Seminarreihe „Trends der Fahrzeugtechnik“ werden auch in diesem Semester spannende Themen rund um Fahrzeuge und Mobilität vorgestellt und diskutiert. Die kostenlosen Veranstaltungen bieten die aktuellsten Einblicke in die Zukunft der Fortbewegung.</em></p>&#13;
<p><strong>Von alternativen Kraftstoffen bis autonomes Fahren</strong></p>&#13;
<p>Wenn Professor Dr. Markus Jakob zur Arbeit kommt, dann nimmt er wie die meisten Menschen im ländlich geprägten Raum das Auto. Da wo Bus und Bahn eben nicht jedem – oder nicht oft genug zur Verfügung stehen, ist das eigene Fahrzeug für viele unerlässlich. Entsprechend haben sehr viele Menschen in Deutschland eine Meinung- aber auch Fragen zur Mobilität und wie diese morgen vielleicht aussehen wird. Antworten und Einblicke liefert die Seminarreihe „Trends der Fahrzeugtechnik“, wie der Professor für motorische Verbrennung in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik an der Hochschule Coburg weiß: „Wir bieten der Öffentlichkeit eine Möglichkeit, neustes Wissen von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie zu erfahren, die es normalerweise nur auf kostenpflichtigen Konferenzen gibt. Für Forschende ist es eine gute Möglichkeit, Ergebnisse zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen.“</p>&#13;
<p><strong>Elektromobilität und E-Fuels</strong></p>&#13;
<p>Dabei behandeln die Vorträge ein weites Spektrum an Themen, die so manche Mythen und Vorurteile abbauen könnte: Wie steht es um die Wasserstoff-Brennzelle? Wann sind wir für das vollautomatische Fahren bereit? Warum sind E-Autos allein noch nicht die Antwort und wie hilfreich sind „Climate Fuels“? „Da gibt es sehr viele kontroverse Themen. Wir zeigen den Stand der Technologien von Übermorgen und wie sie einen zentralen Beitrag zur Mobilität leisten werden“, ist sich Professor Jakob sicher. Während auf kurzer Strecke die Elektromobilität noch zweifelsfrei die beste Lösung sei, – dies jedoch nicht ganz ohne eigene Herausforderungen, - würden auch synthetische und klimaneutrale Kraftstoffe benötigt, um kurzfristig und schnell den heutigen Straßenverkehr CO₂-neutraler zu bekommen. „Das ist keine Technologie von gestern, sondern wird übermorgen einen zentralen Beitrag zur Mobilität leisten. Ich gehe fest davon aus, dass es in unserer Seminarreihe Themen gibt, die man noch gar nicht gehört hatte. Hier können Zuhörer einiges dazulernen und auch Experten direkt befragen“, versichert Professor Jakob.</p>&#13;
<p><strong>Wöchentliche Veranstaltung ohne Anmeldung</strong></p>&#13;
<p>Die kostenlose Seminarreihe startet am 6. November um 17:45 Uhr mit dem Thema<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-die-nutzung-von-b10-zur-partiellen-defossilisierung-der-bestandsflotte.html" target="_blank" rel="noopener"> „Die Nutzung von B10 zur partiellen Defossilisierung der Bestandsflotte”</a> und findet bis zum 11. Dezember wöchentlich im Gebäude 4, Raum 019 statt. Der letzte Vortrag schließt nach den Winterferien am 15. Januar 2025 mit dem Thema <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-climate-fuels.html" target="_blank" rel="noopener">„Climate Fuels“</a>. Es ist keine vorherige Anmeldung notwendig.</p>&#13;
<p>Weitere Veranstaltungen aus der Vortragsreihe:</p>&#13;
<ul> 	<li>13. November: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-entwicklung-und-erprobung-hochautomatisierter-fahrfunktionen-in-der-bahntechnik-mit-dem-schwerpunkt-fahren-auf-sicht.html" target="_blank" rel="noopener">Entwicklung und Erprobung hochautomatisierter Fahrfunktionen in der Bahntechnik mit dem Schwerpunkt Fahren auf Sicht</a></li> 	<li>20. November: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-vollautonom-schnell-und-praezise-fahren-im-fahrdynamischen-grenzbereich-erfahrungen-aus-dem-autonomen-motorsport.html" target="_blank" rel="noopener">Vollautonom schnell und präzise Fahren im fahrdynamischen Grenzbereich - Erfahrungen aus dem autonomen Motorsport</a></li> 	<li>27. November: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-battery-systems-key-components-for-future-mobility.html" target="_blank" rel="noopener">Battery Systems – Key components for future mobility</a></li> 	<li>04. Dezember: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-wasserstoff-brennstoffzellen-in-der-mobilitaet-nische-oder-breitenanwendung.html" target="_blank" rel="noopener">Wasserstoff-Brennstoffzellen in der Mobilität – Nische oder Breitenanwendung?</a></li> 	<li>11. Dezember: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-fuel-design-for-sustainable-mobility-a-ketone-ester-alcohol-alkane-keaa-blend-for-future-spark-ignition-engines.html" target="_blank" rel="noopener">Fuel Design for Sustainable Mobility: A Ketone-Ester-Alcohol-Alkane (KEAA) Blend for Future Spark-Ignition Engines</a></li> </ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie sieht Fortbewegung in der Zukunft aus? Hat der Verbrenner-Motor eine Zukunft? In der öffentlichen Seminarreihe „Trends der Fahrzeugtechnik“ werden auch in diesem Semester spannende Themen rund um Fahrzeuge und Mobilität vorgestellt und diskutiert. Die kostenlosen Veranstaltungen bieten die aktuellsten Einblicke in die Zukunft der Fortbewegung.</em></p>&#13;
<p><strong>Von alternativen Kraftstoffen bis autonomes Fahren</strong></p>&#13;
<p>Wenn Professor Dr. Markus Jakob zur Arbeit kommt, dann nimmt er wie die meisten Menschen im ländlich geprägten Raum das Auto. Da wo Bus und Bahn eben nicht jedem – oder nicht oft genug zur Verfügung stehen, ist das eigene Fahrzeug für viele unerlässlich. Entsprechend haben sehr viele Menschen in Deutschland eine Meinung- aber auch Fragen zur Mobilität und wie diese morgen vielleicht aussehen wird. Antworten und Einblicke liefert die Seminarreihe „Trends der Fahrzeugtechnik“, wie der Professor für motorische Verbrennung in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik an der Hochschule Coburg weiß: „Wir bieten der Öffentlichkeit eine Möglichkeit, neustes Wissen von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie zu erfahren, die es normalerweise nur auf kostenpflichtigen Konferenzen gibt. Für Forschende ist es eine gute Möglichkeit, Ergebnisse zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen.“</p>&#13;
<p><strong>Elektromobilität und E-Fuels</strong></p>&#13;
<p>Dabei behandeln die Vorträge ein weites Spektrum an Themen, die so manche Mythen und Vorurteile abbauen könnte: Wie steht es um die Wasserstoff-Brennzelle? Wann sind wir für das vollautomatische Fahren bereit? Warum sind E-Autos allein noch nicht die Antwort und wie hilfreich sind „Climate Fuels“? „Da gibt es sehr viele kontroverse Themen. Wir zeigen den Stand der Technologien von Übermorgen und wie sie einen zentralen Beitrag zur Mobilität leisten werden“, ist sich Professor Jakob sicher. Während auf kurzer Strecke die Elektromobilität noch zweifelsfrei die beste Lösung sei, – dies jedoch nicht ganz ohne eigene Herausforderungen, - würden auch synthetische und klimaneutrale Kraftstoffe benötigt, um kurzfristig und schnell den heutigen Straßenverkehr CO₂-neutraler zu bekommen. „Das ist keine Technologie von gestern, sondern wird übermorgen einen zentralen Beitrag zur Mobilität leisten. Ich gehe fest davon aus, dass es in unserer Seminarreihe Themen gibt, die man noch gar nicht gehört hatte. Hier können Zuhörer einiges dazulernen und auch Experten direkt befragen“, versichert Professor Jakob.</p>&#13;
<p><strong>Wöchentliche Veranstaltung ohne Anmeldung</strong></p>&#13;
<p>Die kostenlose Seminarreihe startet am 6. November um 17:45 Uhr mit dem Thema<a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-die-nutzung-von-b10-zur-partiellen-defossilisierung-der-bestandsflotte.html" target="_blank" rel="noopener"> „Die Nutzung von B10 zur partiellen Defossilisierung der Bestandsflotte”</a> und findet bis zum 11. Dezember wöchentlich im Gebäude 4, Raum 019 statt. Der letzte Vortrag schließt nach den Winterferien am 15. Januar 2025 mit dem Thema <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-climate-fuels.html" target="_blank" rel="noopener">„Climate Fuels“</a>. Es ist keine vorherige Anmeldung notwendig.</p>&#13;
<p>Weitere Veranstaltungen aus der Vortragsreihe:</p>&#13;
<ul> 	<li>13. November: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-entwicklung-und-erprobung-hochautomatisierter-fahrfunktionen-in-der-bahntechnik-mit-dem-schwerpunkt-fahren-auf-sicht.html" target="_blank" rel="noopener">Entwicklung und Erprobung hochautomatisierter Fahrfunktionen in der Bahntechnik mit dem Schwerpunkt Fahren auf Sicht</a></li> 	<li>20. November: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-vollautonom-schnell-und-praezise-fahren-im-fahrdynamischen-grenzbereich-erfahrungen-aus-dem-autonomen-motorsport.html" target="_blank" rel="noopener">Vollautonom schnell und präzise Fahren im fahrdynamischen Grenzbereich - Erfahrungen aus dem autonomen Motorsport</a></li> 	<li>27. November: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-battery-systems-key-components-for-future-mobility.html" target="_blank" rel="noopener">Battery Systems – Key components for future mobility</a></li> 	<li>04. Dezember: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-wasserstoff-brennstoffzellen-in-der-mobilitaet-nische-oder-breitenanwendung.html" target="_blank" rel="noopener">Wasserstoff-Brennstoffzellen in der Mobilität – Nische oder Breitenanwendung?</a></li> 	<li>11. Dezember: <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/trends-der-fahrzeugtechnik-fuel-design-for-sustainable-mobility-a-ketone-ester-alcohol-alkane-keaa-blend-for-future-spark-ignition-engines.html" target="_blank" rel="noopener">Fuel Design for Sustainable Mobility: A Ketone-Ester-Alcohol-Alkane (KEAA) Blend for Future Spark-Ignition Engines</a></li> </ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Prof._Markus.Jakob_-1024x576.jpg"
                        fileSize="148708"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationales Interesse an Coburger Teilchenbeschleuniger]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationales-interesse-an-coburger-teilchenbeschleuniger/</link>
                <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 16:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/internationales-interesse-an-coburger-teilchenbeschleuniger/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Zyklotron ist wie Achterbahn für Ionen: Wenn elektrisch geladene Teilchen in einer spiralförmigen Bahn beschleunigt werden, ermöglicht das einen Blick in die kleinen und großen Geheimnisse des Universums. An der Hochschule Coburg gibt es ein besonderes, kleines Zyklotron – und das führte den japanischen Wissenschaftler Takaoki Takanashi nach Oberfranken und direkt ins Labor von Prof. Dr. Martin Prechtl. </em></p>&#13;
<p>Im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/angewandte-vakuumtechnik.html" title="Opens internal link in current window">Labor für Angewandte Vakuumtechnik</a> der Hochschule Coburg steht ein halbes Dutzend Wissenschaftler:innen beisammen. „Ich habe acht Jahre damit verbracht, ein Zyklotron in meiner Wohnung zu bauen“, erzählt der japanische Physiker PhD Takaoki Takanashi. Er forscht im Neutron Beam Technology Team des renommierten Riken Center for Advanced Photonics in Tokio zum Thema Teilchenbeschleunigung. In einem Zyklotron werden Ionen, elektrisch geladene Teilchen, durch ein elektromagnetisches Feld in eine spiralähnliche Beschleunigungsbahn gelenkt. Sie durchlaufen sie immer wieder, werden schneller und schneller. Auch der erste Teilchenbeschleuniger im CERN war ein Zyklotron.</p>&#13;
<p><strong>Von großen und kleinen Teilchenbeschleunigern</strong></p>&#13;
<p>Der Teilchenbeschleuniger im CERN nahe Genf ist jetzt die größte Forschungsmaschine der Welt: In einem 27 Kilometer langen, ringförmigen Tunnel unter der Erde werden Teilchen fast bis auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Wenn zum Beispiel Protonen dann zusammenkrachen, lässt das Rückschlüsse auf den Urknall zu, auf den Aufbau der Materie und die Entstehung des Lebens. Die großen Geheimnisse des Universums also. „Studierende und auch schon Schülerinnen und Schüler lernen in Physik, wie ein Teilchenbeschleuniger funktioniert“, sagt <a href="t3://page?uid=478">Prof. Dr. Martin Prechtl</a>. „Aber gesehen haben die wenigsten einen.“ Prechtl ist Professor für Technische Mechanik und Mechatronik an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg und leitet das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/angewandte-vakuumtechnik.html" title="Opens internal link in current window">Labor für Angewandte Vakuumtechnik</a>, in dem das Coburger Zyklotron steht. „COLUMBUS“ heißt es und hat eine Vakuumkammer mit einem Durchmesser von 200 Millimetern und einer Höhe von 75 Millimetern. „Seine große Bedeutung liegt in der überschaubaren Größe“, erklärt Prechtl. „Es ist ein Labor-Experiment.“ Das kleine Zyklotron ist voll funktionsfähig und in Praktika und Workshops können Studierende und auch <a href="t3://page?uid=593">Schüler:innen damit selbst experimentieren</a>. „Das wäre im CERN – naja“, der Professor lacht: „ziemlich ausgeschlossen.“</p>&#13;
<p><strong>Workshops der TechnologieAllianzOberfranken</strong></p>&#13;
<p>Das Lehr-Zyklotron an der Hochschule Coburg wurde mit Unterstützung des Forschungszentrums Jülich und einiger deutscher Firmen gebaut und bereits vor gut zehn Jahren in Betrieb genommen. Initiiert hat das Projekt Christian Wolf – damals, um als Physiklehrer am Coburger Gymnasium Ernestinum ein Jugend-forscht-Projekt zu unterstützen. „Heute haben wir an der Hochschule jedes Jahr zwei bis drei Workshops mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Oberfranken“, erzählt Wolf. Im Rahmen des Schülerforschungszentrums der <a href="t3://page?uid=137">TechnologieAllianzOberfranken (TAO)</a> hat er als Lehrbeauftragter der Hochschule inzwischen schon vielen jungen Menschen die faszinierende Welt der Beschleunigungsphysik vermittelt.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1380">Prof. Dr. Jasmin Walk</a> von der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>berichtet, wie das Zyklotron an der Hochschule Coburg in den Bachelor-Studiengängen <a href="t3://page?uid=115">Technische Physik</a> und <a href="t3://page?uid=812">Zukunftstechnologien </a>genutzt wird, um den Lehrstoff in der Praxis zu vermitteln. „Die Studierenden führen verschiedene Messungen durch und können bei Themen wie Wellen und Magnetismus gut die physikalisch-technischen Zusammenhänge erarbeiten.“ An der Hochschule entstehen rund ums Zyklotron Berichte, Referate, Bachelor- oder Masterarbeiten. Walk forscht und lehrt an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit unter anderem zu Life-Science und Medizintechnik. „Teilchenbeschleuniger – vor allem die kleinen – werden in diesem Bereich eingesetzt, um die medizinische Bildgebung zu unterstützen, beispielsweise um Markerstoffe herzustellen.“ Es geht also nicht immer um die großen Geheimnisse des Universums. Manchmal geht es auch um so etwas wie die Bestrahlung von Tumoren. Alltäglich. Wichtig. Walk lächelt: „Genau das interessiert unsere Studierenden!“</p>&#13;
<p><strong>Home Lab ergänzt Home Office</strong></p>&#13;
<p>Für das Thema begeistern möchte auch Takaoki Takanashi, der japanische Forscher mit dem Zyklotron im Appartement. Ob seine Nachbarn eigentlich ahnen, womit er in seiner Wohnung experimentiert? „Na klar. Die sind selbst alle in der Forschung – ich wohne beim Institut.“ Er lacht: „Ich bin kein verrückter Wissenschaftler oder so.“ Takanashis wissenschaftlicher Hintergrund ist Technische Physik und Mathematik. Also eigentlich der theoretische Part. Er erzählt, wie er durch den Bau seines kleinen Zyklotrons feststellte, dass sich damit etwas über alle möglichen Arten von physikalischen Experimenten praktisch lernen lässt. „Nicht nur Mechanik, auch starke Magneten oder andere Dinge. Es ist wirklich sehr lehrreich! Für jedermann!“ Es gibt ein Programm, um Schülerinnen und Schülern und Studierenden in Japan die Teilchenbeschleunigung zu vermitteln: Dabei sollen sie gemeinsam ein Zyklotron für die jeweilige Bildungseinrichtung bauen. Bisher funktioniert das in der Praxis aber noch nicht. Takanashi sucht Unterstützung bei verschiedenen Fachleuten – &nbsp;so kam er nach Coburg.</p>&#13;
<p><strong>China, Japan, Oberfranken</strong></p>&#13;
<p>Prechtl und Wolf hatten für eine Konferenz im chinesischen Peking einen Fachartikel geschrieben. Dadurch wurde Takanashi auf den Coburger Ansatz aufmerksam und kam in Peking mit Wolf ins Gespräch. Dabei ging es auch um das Buch, das Prechtl und Wolf geschrieben haben: „Das Lehr-Zyklotron COLUMBUS. Mit einem Teilchenbeschleuniger Physik und Technik erleben“. Es ist in der Buchreihe „Essentials“ des Springer-Verlags erschienen. Takanashi denkt darüber nach, es ins Japanische zu übersetzen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Zyklotron ist wie Achterbahn für Ionen: Wenn elektrisch geladene Teilchen in einer spiralförmigen Bahn beschleunigt werden, ermöglicht das einen Blick in die kleinen und großen Geheimnisse des Universums. An der Hochschule Coburg gibt es ein besonderes, kleines Zyklotron – und das führte den japanischen Wissenschaftler Takaoki Takanashi nach Oberfranken und direkt ins Labor von Prof. Dr. Martin Prechtl. </em></p>&#13;
<p>Im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/angewandte-vakuumtechnik.html" title="Opens internal link in current window">Labor für Angewandte Vakuumtechnik</a> der Hochschule Coburg steht ein halbes Dutzend Wissenschaftler:innen beisammen. „Ich habe acht Jahre damit verbracht, ein Zyklotron in meiner Wohnung zu bauen“, erzählt der japanische Physiker PhD Takaoki Takanashi. Er forscht im Neutron Beam Technology Team des renommierten Riken Center for Advanced Photonics in Tokio zum Thema Teilchenbeschleunigung. In einem Zyklotron werden Ionen, elektrisch geladene Teilchen, durch ein elektromagnetisches Feld in eine spiralähnliche Beschleunigungsbahn gelenkt. Sie durchlaufen sie immer wieder, werden schneller und schneller. Auch der erste Teilchenbeschleuniger im CERN war ein Zyklotron.</p>&#13;
<p><strong>Von großen und kleinen Teilchenbeschleunigern</strong></p>&#13;
<p>Der Teilchenbeschleuniger im CERN nahe Genf ist jetzt die größte Forschungsmaschine der Welt: In einem 27 Kilometer langen, ringförmigen Tunnel unter der Erde werden Teilchen fast bis auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Wenn zum Beispiel Protonen dann zusammenkrachen, lässt das Rückschlüsse auf den Urknall zu, auf den Aufbau der Materie und die Entstehung des Lebens. Die großen Geheimnisse des Universums also. „Studierende und auch schon Schülerinnen und Schüler lernen in Physik, wie ein Teilchenbeschleuniger funktioniert“, sagt <a href="t3://page?uid=478">Prof. Dr. Martin Prechtl</a>. „Aber gesehen haben die wenigsten einen.“ Prechtl ist Professor für Technische Mechanik und Mechatronik an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg und leitet das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/angewandte-vakuumtechnik.html" title="Opens internal link in current window">Labor für Angewandte Vakuumtechnik</a>, in dem das Coburger Zyklotron steht. „COLUMBUS“ heißt es und hat eine Vakuumkammer mit einem Durchmesser von 200 Millimetern und einer Höhe von 75 Millimetern. „Seine große Bedeutung liegt in der überschaubaren Größe“, erklärt Prechtl. „Es ist ein Labor-Experiment.“ Das kleine Zyklotron ist voll funktionsfähig und in Praktika und Workshops können Studierende und auch <a href="t3://page?uid=593">Schüler:innen damit selbst experimentieren</a>. „Das wäre im CERN – naja“, der Professor lacht: „ziemlich ausgeschlossen.“</p>&#13;
<p><strong>Workshops der TechnologieAllianzOberfranken</strong></p>&#13;
<p>Das Lehr-Zyklotron an der Hochschule Coburg wurde mit Unterstützung des Forschungszentrums Jülich und einiger deutscher Firmen gebaut und bereits vor gut zehn Jahren in Betrieb genommen. Initiiert hat das Projekt Christian Wolf – damals, um als Physiklehrer am Coburger Gymnasium Ernestinum ein Jugend-forscht-Projekt zu unterstützen. „Heute haben wir an der Hochschule jedes Jahr zwei bis drei Workshops mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Oberfranken“, erzählt Wolf. Im Rahmen des Schülerforschungszentrums der <a href="t3://page?uid=137">TechnologieAllianzOberfranken (TAO)</a> hat er als Lehrbeauftragter der Hochschule inzwischen schon vielen jungen Menschen die faszinierende Welt der Beschleunigungsphysik vermittelt.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1380">Prof. Dr. Jasmin Walk</a> von der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit.html">Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>berichtet, wie das Zyklotron an der Hochschule Coburg in den Bachelor-Studiengängen <a href="t3://page?uid=115">Technische Physik</a> und <a href="t3://page?uid=812">Zukunftstechnologien </a>genutzt wird, um den Lehrstoff in der Praxis zu vermitteln. „Die Studierenden führen verschiedene Messungen durch und können bei Themen wie Wellen und Magnetismus gut die physikalisch-technischen Zusammenhänge erarbeiten.“ An der Hochschule entstehen rund ums Zyklotron Berichte, Referate, Bachelor- oder Masterarbeiten. Walk forscht und lehrt an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit unter anderem zu Life-Science und Medizintechnik. „Teilchenbeschleuniger – vor allem die kleinen – werden in diesem Bereich eingesetzt, um die medizinische Bildgebung zu unterstützen, beispielsweise um Markerstoffe herzustellen.“ Es geht also nicht immer um die großen Geheimnisse des Universums. Manchmal geht es auch um so etwas wie die Bestrahlung von Tumoren. Alltäglich. Wichtig. Walk lächelt: „Genau das interessiert unsere Studierenden!“</p>&#13;
<p><strong>Home Lab ergänzt Home Office</strong></p>&#13;
<p>Für das Thema begeistern möchte auch Takaoki Takanashi, der japanische Forscher mit dem Zyklotron im Appartement. Ob seine Nachbarn eigentlich ahnen, womit er in seiner Wohnung experimentiert? „Na klar. Die sind selbst alle in der Forschung – ich wohne beim Institut.“ Er lacht: „Ich bin kein verrückter Wissenschaftler oder so.“ Takanashis wissenschaftlicher Hintergrund ist Technische Physik und Mathematik. Also eigentlich der theoretische Part. Er erzählt, wie er durch den Bau seines kleinen Zyklotrons feststellte, dass sich damit etwas über alle möglichen Arten von physikalischen Experimenten praktisch lernen lässt. „Nicht nur Mechanik, auch starke Magneten oder andere Dinge. Es ist wirklich sehr lehrreich! Für jedermann!“ Es gibt ein Programm, um Schülerinnen und Schülern und Studierenden in Japan die Teilchenbeschleunigung zu vermitteln: Dabei sollen sie gemeinsam ein Zyklotron für die jeweilige Bildungseinrichtung bauen. Bisher funktioniert das in der Praxis aber noch nicht. Takanashi sucht Unterstützung bei verschiedenen Fachleuten – &nbsp;so kam er nach Coburg.</p>&#13;
<p><strong>China, Japan, Oberfranken</strong></p>&#13;
<p>Prechtl und Wolf hatten für eine Konferenz im chinesischen Peking einen Fachartikel geschrieben. Dadurch wurde Takanashi auf den Coburger Ansatz aufmerksam und kam in Peking mit Wolf ins Gespräch. Dabei ging es auch um das Buch, das Prechtl und Wolf geschrieben haben: „Das Lehr-Zyklotron COLUMBUS. Mit einem Teilchenbeschleuniger Physik und Technik erleben“. Es ist in der Buchreihe „Essentials“ des Springer-Verlags erschienen. Takanashi denkt darüber nach, es ins Japanische zu übersetzen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-Zyklotron1-1024x675.jpg"
                        fileSize="133363"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="675"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-Zyklotron2-1024x681.jpg"
                        fileSize="107799"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-Zyklotron3-1024x681.jpg"
                        fileSize="108103"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der Informatiker mit dem Faible für RNA und Biomarker]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bioinformatiker-prof-dr-stefan-simm/</link>
                <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 11:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bioinformatiker-prof-dr-stefan-simm/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="t3://page?uid=1441">Prof. Dr. Stefan Simm</a> (Jahrgang 1985) vorzustellen. Seit dem Wintersemester 2023/24&nbsp; forscht und lehrt er als Professor für Bioinformatik an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>.</em></p>&#13;
<p><em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> Ich komme ursprünglich aus Frankfurt am Main und habe zuletzt als Juniorprofessor an der Universitätsmedizin Greifswald geforscht und gelehrt.</p>&#13;
<p><em>Wo und wie leben Sie?</em><br /> Aktuell lebe ich in Coburg zur Miete.</p>&#13;
<p><em>Wie möchten Sie leben?</em><br /> Aktuell bin ich sehr zufireden möchte aber natürlich auf meinem Forschungsgebiet weiter arbeiten und meine Arbeitsgruppe hier in Coburg vor Ort ausbauen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Meine Spezialgebiete sind erklärbare KI (explainable AI) und Multi-Omics Analysen (Genomics, Transcriptomics, Proteomics) verknüpft mit Bild- und Metadaten.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Die Möglichkeit zur Verknüpfung heterogener Datensätze welche bereits veröffentlicht wurden um neue Erkenntnisse mit Hilfe von KI zu erlangen aber auch neue Informationen zu Biomarkern zu gewinnen.</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss .... </em><br /> FAIR und transparent sein.</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf? </em><br /> Die Verknüpfung mit europäischen Wissenschaftler:innen in Drittmittelprojekten und der Kooperation für Wissenschaft und Technologie.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Die Mitgestaltung des Schwerpunktes der Bioanalytik und der Möglichkeit mein Wissen in die Lehre einzubringen.</p>&#13;
<p><em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em><br /> Für mich und meinen Beruf definitiv die Hochdurchsatzsequenzierer von verschiedenen Firmen zur Analysen von RNA-Expressionswerten.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em><br /> Ein erfolgreiche Publikation meiner Doktorand:innen und danach ein gutes Essen mit meiner Arbeitsgruppe, um darauf anzustoßen.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em><br /> Unglück ist generell relativ und man kann immer auch etwas Gutes darin sehen.</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><br /> Als Kind wollte ich eigentlich Fluglotse werden.</p>&#13;
<p><em>Wer wären Sie gerne?</em><br /> Ich bin sehr zufrieden mit mir, um ehrlich zu sein.</p>&#13;
<p><em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit?</em><br /> Leute die versuchen, ihre Passion in die Tat umzusetzen und dabei die Gesellschaft respektieren.</p>&#13;
<p><em>Ihre liebsten Romanheld:innen? / Ihre Lieblingsheld:innen der Filmgeschichte?</em><br /> Als Marvel-Fan würde ich hier zu Rocket Racoon tendieren.</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsautor:in?</em><br /> Stephen King.</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em><br /> Aera.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsmusik?</em><br /> Rock bis Metal.</p>&#13;
<p><em>Welches Design bevorzugen Sie?</em><br /> Bin da nicht wirklich firm drinne.</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsmaler:in?</em><br /> Dali.</p>&#13;
<p><em>Lieblingstier?</em><br /> Nashorn.</p>&#13;
<p><em>Lieblingsblume?</em><br /> Arabidopsis thaliana.</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Gutes indisches Essen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><br /> Neben der Arbeit und dem Sport gerne abends auf der Couch oder am Rechner etwas zocken.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em><br /> Gaming.</p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> Fussball, Squash und Kraftsport.</p>&#13;
<p><em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><br /> Motivation und Begeisterungsfähigkeit.</p>&#13;
<p><em>Ihr Hauptcharakterzug?</em><br /> Geduld.</p>&#13;
<p><em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em>Gedankenlesen.</p>&#13;
<p><em>Haben Sie schon einmal eine Petition unterschrieben (wofür/wogegen)? </em><br /> Nein.</p>&#13;
<p><em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em><br /> Audi A3 Sportback.</p>&#13;
<p><em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em><br /> Laptop, gutes W-Lan, Kochutensilien.</p>&#13;
<p><em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em><br /> Sehr zufrieden.</p>&#13;
<p><em>Ihr Motto?</em><br /> Leben und leben lassen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="t3://page?uid=1441">Prof. Dr. Stefan Simm</a> (Jahrgang 1985) vorzustellen. Seit dem Wintersemester 2023/24&nbsp; forscht und lehrt er als Professor für Bioinformatik an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>.</em></p>&#13;
<p><em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> Ich komme ursprünglich aus Frankfurt am Main und habe zuletzt als Juniorprofessor an der Universitätsmedizin Greifswald geforscht und gelehrt.</p>&#13;
<p><em>Wo und wie leben Sie?</em><br /> Aktuell lebe ich in Coburg zur Miete.</p>&#13;
<p><em>Wie möchten Sie leben?</em><br /> Aktuell bin ich sehr zufireden möchte aber natürlich auf meinem Forschungsgebiet weiter arbeiten und meine Arbeitsgruppe hier in Coburg vor Ort ausbauen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Meine Spezialgebiete sind erklärbare KI (explainable AI) und Multi-Omics Analysen (Genomics, Transcriptomics, Proteomics) verknüpft mit Bild- und Metadaten.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Die Möglichkeit zur Verknüpfung heterogener Datensätze welche bereits veröffentlicht wurden um neue Erkenntnisse mit Hilfe von KI zu erlangen aber auch neue Informationen zu Biomarkern zu gewinnen.</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss .... </em><br /> FAIR und transparent sein.</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf? </em><br /> Die Verknüpfung mit europäischen Wissenschaftler:innen in Drittmittelprojekten und der Kooperation für Wissenschaft und Technologie.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Die Mitgestaltung des Schwerpunktes der Bioanalytik und der Möglichkeit mein Wissen in die Lehre einzubringen.</p>&#13;
<p><em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em><br /> Für mich und meinen Beruf definitiv die Hochdurchsatzsequenzierer von verschiedenen Firmen zur Analysen von RNA-Expressionswerten.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em><br /> Ein erfolgreiche Publikation meiner Doktorand:innen und danach ein gutes Essen mit meiner Arbeitsgruppe, um darauf anzustoßen.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em><br /> Unglück ist generell relativ und man kann immer auch etwas Gutes darin sehen.</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><br /> Als Kind wollte ich eigentlich Fluglotse werden.</p>&#13;
<p><em>Wer wären Sie gerne?</em><br /> Ich bin sehr zufrieden mit mir, um ehrlich zu sein.</p>&#13;
<p><em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit?</em><br /> Leute die versuchen, ihre Passion in die Tat umzusetzen und dabei die Gesellschaft respektieren.</p>&#13;
<p><em>Ihre liebsten Romanheld:innen? / Ihre Lieblingsheld:innen der Filmgeschichte?</em><br /> Als Marvel-Fan würde ich hier zu Rocket Racoon tendieren.</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsautor:in?</em><br /> Stephen King.</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em><br /> Aera.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsmusik?</em><br /> Rock bis Metal.</p>&#13;
<p><em>Welches Design bevorzugen Sie?</em><br /> Bin da nicht wirklich firm drinne.</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsmaler:in?</em><br /> Dali.</p>&#13;
<p><em>Lieblingstier?</em><br /> Nashorn.</p>&#13;
<p><em>Lieblingsblume?</em><br /> Arabidopsis thaliana.</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Gutes indisches Essen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><br /> Neben der Arbeit und dem Sport gerne abends auf der Couch oder am Rechner etwas zocken.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em><br /> Gaming.</p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> Fussball, Squash und Kraftsport.</p>&#13;
<p><em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><br /> Motivation und Begeisterungsfähigkeit.</p>&#13;
<p><em>Ihr Hauptcharakterzug?</em><br /> Geduld.</p>&#13;
<p><em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em>Gedankenlesen.</p>&#13;
<p><em>Haben Sie schon einmal eine Petition unterschrieben (wofür/wogegen)? </em><br /> Nein.</p>&#13;
<p><em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em><br /> Audi A3 Sportback.</p>&#13;
<p><em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em><br /> Laptop, gutes W-Lan, Kochutensilien.</p>&#13;
<p><em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em><br /> Sehr zufrieden.</p>&#13;
<p><em>Ihr Motto?</em><br /> Leben und leben lassen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SimmStefan-1024x681.jpg"
                        fileSize="147165"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sein Spezialgebiet: KI in Wirtschaft und Gesellschaft bringen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sein-spezialgebiet-ki-in-wirtschaft-und-gesellschaft-bringen/</link>
                <pubDate>Thu, 26 Oct 2023 11:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sein-spezialgebiet-ki-in-wirtschaft-und-gesellschaft-bringen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-johannes-stuebinger/">Prof. Dr. Johannes Stübinger</a> (Jahrgang 1991) vorzustellen. Seit dem Sommer 2023  forscht und lehrt er als Professor für Data Analytics und Digitale Kommunikation am <span class="result-title"><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum.html">Wissenschafts- und Kulturzentrum (WiKu)</a>.</span></em>

&nbsp;

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em>
<strong>Prof. Dr. Johannes Stübinger: </strong>Mitte Oberfrankens = Kulmbach. Zuletzt Key Expert Data Science and Artificial Intelligence

&nbsp;

<em>Wo / wie leben Sie? </em>
Kulmbach

<em>Ihre Spezialgebiete sind? </em>
Transfer von Künstlicher Intelligenz in Gesellschaft und Wirtschaft.

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em>
Jeden Tag gibt es etwas Neues.

&nbsp;

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</em>
für alle verständlich sein.

&nbsp;

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em>
Gewinn Fußballmeisterschaft der bayerischen Hochschulen

&nbsp;

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf? </em>
Interessante und verschiedene Persönlichkeiten.

&nbsp;

<em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre? </em>
Die Entwicklung des Internets hat die Art und Weise, wie wir kommunizieren, Informationen teilen und Geschäfte tätigen, revolutioniert.

<em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em>
Zufriedenheit aller Menschen.

&nbsp;

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden? </em>
Astronaut.

&nbsp;

<em>Lieblingstier?</em>
Erdmännchen.

&nbsp;

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung? </em>
Außerhalb der HS: Sport + Ganzheitliches Erstellen eines Esstisches von Fällen des Baums bis zur Schreinertätigkeit.

&nbsp;

Welchen Sport betreiben Sie?
Joggen, Radfahren, Fussball, Skifahren, Bouldern.

&nbsp;

<em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten? </em>
Ehrlichkeit

&nbsp;

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em>
Fehler passieren, man muss daraus lernen.

&nbsp;

<em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em>
Fliegen.

&nbsp;

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren? </em>
Ich bin mit meinem Auto zufrieden :-)

&nbsp;

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em>
Meine Partnerin, ein gutes Buch, Angelrute.

&nbsp;

<em>Ihr Motto?</em>
Dinge passieren lassen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-johannes-stuebinger/">Prof. Dr. Johannes Stübinger</a> (Jahrgang 1991) vorzustellen. Seit dem Sommer 2023  forscht und lehrt er als Professor für Data Analytics und Digitale Kommunikation am <span class="result-title"><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum.html">Wissenschafts- und Kulturzentrum (WiKu)</a>.</span></em>

&nbsp;

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em>
<strong>Prof. Dr. Johannes Stübinger: </strong>Mitte Oberfrankens = Kulmbach. Zuletzt Key Expert Data Science and Artificial Intelligence

&nbsp;

<em>Wo / wie leben Sie? </em>
Kulmbach

<em>Ihre Spezialgebiete sind? </em>
Transfer von Künstlicher Intelligenz in Gesellschaft und Wirtschaft.

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em>
Jeden Tag gibt es etwas Neues.

&nbsp;

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</em>
für alle verständlich sein.

&nbsp;

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em>
Gewinn Fußballmeisterschaft der bayerischen Hochschulen

&nbsp;

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf? </em>
Interessante und verschiedene Persönlichkeiten.

&nbsp;

<em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre? </em>
Die Entwicklung des Internets hat die Art und Weise, wie wir kommunizieren, Informationen teilen und Geschäfte tätigen, revolutioniert.

<em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em>
Zufriedenheit aller Menschen.

&nbsp;

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden? </em>
Astronaut.

&nbsp;

<em>Lieblingstier?</em>
Erdmännchen.

&nbsp;

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung? </em>
Außerhalb der HS: Sport + Ganzheitliches Erstellen eines Esstisches von Fällen des Baums bis zur Schreinertätigkeit.

&nbsp;

Welchen Sport betreiben Sie?
Joggen, Radfahren, Fussball, Skifahren, Bouldern.

&nbsp;

<em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten? </em>
Ehrlichkeit

&nbsp;

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em>
Fehler passieren, man muss daraus lernen.

&nbsp;

<em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em>
Fliegen.

&nbsp;

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren? </em>
Ich bin mit meinem Auto zufrieden :-)

&nbsp;

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em>
Meine Partnerin, ein gutes Buch, Angelrute.

&nbsp;

<em>Ihr Motto?</em>
Dinge passieren lassen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/StuebingerJohannes-1024x704.jpg"
                        fileSize="77492"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="704"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Prof. Heinrich freut sich über Auszeichnung für Theater Ulm]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-prof-heinrich-freut-sich-ueber-auszeichnung-fuer-theater-ulm/</link>
                <pubDate>Thu, 26 Oct 2023 07:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-prof-heinrich-freut-sich-ueber-auszeichnung-fuer-theater-ulm/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Jedes Jahr kürt die „Opernwelt“ herausragende Leistungen der vergangenen Spielzeit. Diesmal wurde in der Kritiker-Umfrage die Ulmer Aufführung „La Légende de Tristan“ gewählt – und daran hat auch <a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich</a> von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg einen Anteil.</em></p>&#13;
<p>Kay Metzgers Inszenierung von Charles Tournemires „La Légende de Tristan“ fand bereits bei der Premiere viel Beachtung&nbsp; und wurde von der „Opernwelt“ zur „Uraufführung des Jahres“ gewählt. Mit dem Team des Theaters Ulm freut sich auch ein Coburger Professor über die Auszeichnung der maßgeblichen Fachzeitschrift: Als Bühnen- und Kostümbildner hat Prof. Dr. Michael Heinrich zur überzeugenden Produktion beigetragen.</p>&#13;
<p>Unabhängig davon wurde die Ulmer Aufführung jetzt außerdem in der Kategorie „Wiederentdecktes Werk“ für den „International Opera Award 2023“ nominiert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jedes Jahr kürt die „Opernwelt“ herausragende Leistungen der vergangenen Spielzeit. Diesmal wurde in der Kritiker-Umfrage die Ulmer Aufführung „La Légende de Tristan“ gewählt – und daran hat auch <a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich</a> von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg einen Anteil.</em></p>&#13;
<p>Kay Metzgers Inszenierung von Charles Tournemires „La Légende de Tristan“ fand bereits bei der Premiere viel Beachtung&nbsp; und wurde von der „Opernwelt“ zur „Uraufführung des Jahres“ gewählt. Mit dem Team des Theaters Ulm freut sich auch ein Coburger Professor über die Auszeichnung der maßgeblichen Fachzeitschrift: Als Bühnen- und Kostümbildner hat Prof. Dr. Michael Heinrich zur überzeugenden Produktion beigetragen.</p>&#13;
<p>Unabhängig davon wurde die Ulmer Aufführung jetzt außerdem in der Kategorie „Wiederentdecktes Werk“ für den „International Opera Award 2023“ nominiert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165-Heinrich-748x1024.jpg"
                        fileSize="111377"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="748" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studienmesse: 700 Besucher:innen aus nah und fern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/6-coburger-studienmesse-700-besucherinnen-aus-nah-und-fern/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 12:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/6-coburger-studienmesse-700-besucherinnen-aus-nah-und-fern/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studienwahl-Check der Agentur für Arbeit, Vorträge von Berufspraktiker:innen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und Info-Stände von über 30 Unis und Hochschulen – dieses breite Angebot lockte rund 700 Besucher:innen aus Coburg und Umgebung, aber auch zum Beispiel aus Bamberg, Bayreuth, Würzburg oder Herzogenaurach zur 6. Coburger Studienmesse auf den Campus Friedrich Streib.</em></p>&#13;
<p>„Wir freuen uns sehr, dass das Angebot wieder so gut angenommen wurde“, sagt Dr. Katja Kessel, Leiterin von <a href="t3://page?uid=412">Studienberatung und Career Service</a> der Hochschule Coburg. Ihre Abteilung organisiert regelmäßig die Studienmesse in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. „Dies ist ein wichtiger Baustein der Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen und Schüler der Region und eine gute Gelegenheit, den Campus der Hochschule Coburg und die Studienmöglichkeiten hier vor Ort kennenzulernen.“</p>&#13;
<p>Schülerinnen und Schüler, die noch gar nicht wussten, welchen Weg sie einschlagen könnten, bekamen am Messestand der Berufsberatung der Agentur für Arbeit erste Impulse: Mit dem Studienwahl-Check konnten sie ihre Interessen und Fähigkeiten erkunden und bekamen Berufs- und Studienfelder vorgeschlagen, zu denen sie sich an den Messeständen der Aussteller und in den Vorträgen näher informieren konnten.</p>&#13;
<p>Als Aussteller eingeladen waren Hochschulen und Universitäten aus ganz Bayern und den angrenzenden Bundesländern. Auch die Hochschule Coburg war mit ihrem Messestand vertreten, um die über 20 <a href="t3://page?uid=57">Bachelor-Studiengänge </a>aus den Bereichen Technik, Informatik und Naturwissenschaften, Wirtschaft, Soziales und Gesundheit sowie Bauen und Design zu präsentieren und jede Menge Fragen zu beantworten: Rund 100 Gespräche mit Studieninteressierten und deren Eltern wurden allein dort geführt.</p>&#13;
<p>Parallel zum Messebetrieb gab es ein Programm mit 15 Vorträgen, in denen Berufspraktiker:innen, darunter viele Absolvent:innen der Hochschule Coburg, anschaulich von ihrem Werdegang und Arbeitsalltag berichteten. Vertreten waren ganz unterschiedliche Berufsfelder wie Maschinenbau, Betriebswirtschaft, Lehramt oder Landschaftsarchitektur. Insgesamt wurden in den Vorträgen etwa 1000 Zuhörer:innen gezählt, wobei die Berufsfelder Psychologie und Innenarchitektur die größte Zuhörerschar lockten.</p>&#13;
<p>„Ich persönlich fand den Vortrag über Soziale Arbeit sehr interessant“ berichtete eine Schülerin aus Hildburghausen. „Die beiden Referenten haben persönliche Erlebnisse erzählt und die Spontaneität hat den Vortrag perfekt gemacht. Der Vortrag über Lehramt war auch sehr gut!“ Sie und ihre Freunde hätten sich nach den Vorträgen zum Teil sogar noch mit den Referent:innen unterhalten. „Die Messe war sehr schön und gut organisiert“, so ihr Resümee.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studienwahl-Check der Agentur für Arbeit, Vorträge von Berufspraktiker:innen aus ganz unterschiedlichen Bereichen und Info-Stände von über 30 Unis und Hochschulen – dieses breite Angebot lockte rund 700 Besucher:innen aus Coburg und Umgebung, aber auch zum Beispiel aus Bamberg, Bayreuth, Würzburg oder Herzogenaurach zur 6. Coburger Studienmesse auf den Campus Friedrich Streib.</em></p>&#13;
<p>„Wir freuen uns sehr, dass das Angebot wieder so gut angenommen wurde“, sagt Dr. Katja Kessel, Leiterin von <a href="t3://page?uid=412">Studienberatung und Career Service</a> der Hochschule Coburg. Ihre Abteilung organisiert regelmäßig die Studienmesse in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. „Dies ist ein wichtiger Baustein der Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen und Schüler der Region und eine gute Gelegenheit, den Campus der Hochschule Coburg und die Studienmöglichkeiten hier vor Ort kennenzulernen.“</p>&#13;
<p>Schülerinnen und Schüler, die noch gar nicht wussten, welchen Weg sie einschlagen könnten, bekamen am Messestand der Berufsberatung der Agentur für Arbeit erste Impulse: Mit dem Studienwahl-Check konnten sie ihre Interessen und Fähigkeiten erkunden und bekamen Berufs- und Studienfelder vorgeschlagen, zu denen sie sich an den Messeständen der Aussteller und in den Vorträgen näher informieren konnten.</p>&#13;
<p>Als Aussteller eingeladen waren Hochschulen und Universitäten aus ganz Bayern und den angrenzenden Bundesländern. Auch die Hochschule Coburg war mit ihrem Messestand vertreten, um die über 20 <a href="t3://page?uid=57">Bachelor-Studiengänge </a>aus den Bereichen Technik, Informatik und Naturwissenschaften, Wirtschaft, Soziales und Gesundheit sowie Bauen und Design zu präsentieren und jede Menge Fragen zu beantworten: Rund 100 Gespräche mit Studieninteressierten und deren Eltern wurden allein dort geführt.</p>&#13;
<p>Parallel zum Messebetrieb gab es ein Programm mit 15 Vorträgen, in denen Berufspraktiker:innen, darunter viele Absolvent:innen der Hochschule Coburg, anschaulich von ihrem Werdegang und Arbeitsalltag berichteten. Vertreten waren ganz unterschiedliche Berufsfelder wie Maschinenbau, Betriebswirtschaft, Lehramt oder Landschaftsarchitektur. Insgesamt wurden in den Vorträgen etwa 1000 Zuhörer:innen gezählt, wobei die Berufsfelder Psychologie und Innenarchitektur die größte Zuhörerschar lockten.</p>&#13;
<p>„Ich persönlich fand den Vortrag über Soziale Arbeit sehr interessant“ berichtete eine Schülerin aus Hildburghausen. „Die beiden Referenten haben persönliche Erlebnisse erzählt und die Spontaneität hat den Vortrag perfekt gemacht. Der Vortrag über Lehramt war auch sehr gut!“ Sie und ihre Freunde hätten sich nach den Vorträgen zum Teil sogar noch mit den Referent:innen unterhalten. „Die Messe war sehr schön und gut organisiert“, so ihr Resümee.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-StudienmesseBild1-1024x755.jpg"
                        fileSize="114454"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="755"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-StudienmesseBild2-1024x726.jpg"
                        fileSize="123707"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="726"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-StudienmesseBild3-1024x768.jpg"
                        fileSize="89274"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-StudienmesseBild4-1024x768.jpg"
                        fileSize="109151"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ideen für die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wir-haben-keinen-fachkraeftemangel/</link>
                <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 13:26:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wir-haben-keinen-fachkraeftemangel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Vortrag von David-Ruben Thies, Geschäftsführer der Eisenberg Kliniken, beeindruckte die Zuhörer der Abschlussveranstaltung der TAO-Themenreihe Gesundheit. Sie fand an der Hochschule Hof statt. </em></p>&#13;
<p>Die <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/technologieallianz-oberfranken-tao.html" target="_blank" rel="noopener">Technologie-Allianz Oberfranken TAO </a>ist eine Kooperation der vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof. Das TAO-Themenjahr&nbsp;stand 2023 unter dem Motto „Gesundheit“. Wissenschaftler:innen und Expert:innen aus der Praxis gaben bei verschiedenen Veranstaltungen Einblick in aktuelle Forschung und Entwicklungen&nbsp;– und auch der Abschlussabend bot spannende und bedeutende Themen.</p>&#13;
<p>Als einer der Keynote-Speaker stellte David-Ruben Thies ein Modell für das Krankenhaus der Zukunft vor. Tatsächlich präsentierte er ein völlig neu gedachtes System: das Krankenhaus als Hotel, der oder die Mitarbeiter:in als eigenständige Organisationseinheit, eine digitale Patientenakte und eine Synagoge im Klinikum. In der Waldklinik Eisenberg (Saale-Holzland-Kreis, Thüringen) fusionieren innovative Konzepte zu einem beeindruckenden Erfolgsmodell – und das zieht auch auf dem Arbeitsmarkt: „Wir haben keinen Fachkräftemangel“, erklärte Thies.</p>&#13;
<p>Doch auch im Raum Oberfranken läuft an den Universitäten Bamberg und Bayreuth und den Hochschulen Hof und Coburg viel im Bereich Forschung zum Thema Gesundheit. Vortragende präsentierten zu den Themen „Psychologie und Wohlbefinden“, „Digitale Gesundheitsanwendungen“ und „Ernährung und Gesundheit“ den neuesten Stand der Wissenschaft- für Fachpublikum und Bürger:innen. Allein von der Hochschule Coburg wurden sechs Vorträge beigesteuert. Die „Akzeptanz digitaler Gesundheitsanwendungen bei Älteren im ländlichen Raum“ war ein Vortrag von <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>. Die Hochschule Coburg präsentierte außergewöhnliche Themen wie „Wege zu einer human- und gesundheitsorientierten Architektur und Gestaltung“, mit denen sich das Coburger <a href="t3://page?uid=1379">Institut für Mensch &amp; Ästhetik</a> unter Leitung von <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a> und <a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich</a> beschäftigt.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg war außerdem mit einem Messestand vertreten, der über Studiengänge im Bereich Gesundheit und den Forschungsschwerpunkt Gesundheit informierte. Das Publikum zeigte sich begeistert von der Vielfalt, die es hier zu entdecken gab.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Vortrag von David-Ruben Thies, Geschäftsführer der Eisenberg Kliniken, beeindruckte die Zuhörer der Abschlussveranstaltung der TAO-Themenreihe Gesundheit. Sie fand an der Hochschule Hof statt. </em></p>&#13;
<p>Die <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/technologieallianz-oberfranken-tao.html" target="_blank" rel="noopener">Technologie-Allianz Oberfranken TAO </a>ist eine Kooperation der vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof. Das TAO-Themenjahr&nbsp;stand 2023 unter dem Motto „Gesundheit“. Wissenschaftler:innen und Expert:innen aus der Praxis gaben bei verschiedenen Veranstaltungen Einblick in aktuelle Forschung und Entwicklungen&nbsp;– und auch der Abschlussabend bot spannende und bedeutende Themen.</p>&#13;
<p>Als einer der Keynote-Speaker stellte David-Ruben Thies ein Modell für das Krankenhaus der Zukunft vor. Tatsächlich präsentierte er ein völlig neu gedachtes System: das Krankenhaus als Hotel, der oder die Mitarbeiter:in als eigenständige Organisationseinheit, eine digitale Patientenakte und eine Synagoge im Klinikum. In der Waldklinik Eisenberg (Saale-Holzland-Kreis, Thüringen) fusionieren innovative Konzepte zu einem beeindruckenden Erfolgsmodell – und das zieht auch auf dem Arbeitsmarkt: „Wir haben keinen Fachkräftemangel“, erklärte Thies.</p>&#13;
<p>Doch auch im Raum Oberfranken läuft an den Universitäten Bamberg und Bayreuth und den Hochschulen Hof und Coburg viel im Bereich Forschung zum Thema Gesundheit. Vortragende präsentierten zu den Themen „Psychologie und Wohlbefinden“, „Digitale Gesundheitsanwendungen“ und „Ernährung und Gesundheit“ den neuesten Stand der Wissenschaft- für Fachpublikum und Bürger:innen. Allein von der Hochschule Coburg wurden sechs Vorträge beigesteuert. Die „Akzeptanz digitaler Gesundheitsanwendungen bei Älteren im ländlichen Raum“ war ein Vortrag von <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>. Die Hochschule Coburg präsentierte außergewöhnliche Themen wie „Wege zu einer human- und gesundheitsorientierten Architektur und Gestaltung“, mit denen sich das Coburger <a href="t3://page?uid=1379">Institut für Mensch &amp; Ästhetik</a> unter Leitung von <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a> und <a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich</a> beschäftigt.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg war außerdem mit einem Messestand vertreten, der über Studiengänge im Bereich Gesundheit und den Forschungsschwerpunkt Gesundheit informierte. Das Publikum zeigte sich begeistert von der Vielfalt, die es hier zu entdecken gab.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/163-TAO-768x1024.jpg"
                        fileSize="148660"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Solidarität mit Israel / We stand with Israel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/solidaritaet-mit-israel-solidarity-with-israel/</link>
                <pubDate>Mon, 23 Oct 2023 10:12:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/solidaritaet-mit-israel-solidarity-with-israel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg fühlt mit den Opfern und ihren Familien, verurteilt Terrorismus und steht gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz und dem DAAD solidarisch an der Seite Israels.</em></p>&#13;
<p>Die Gewalt in Israel erschüttert die Hochschule Coburg. Wir verurteilen entschieden die terroristischen Angriffe von Hamas und Hisbollah auf die israelische Bevölkerung und den Staat Israel. An unserer Hochschule gibt es keinen Raum für die Rechtfertigung von terroristischen Aktivitäten, keinen Platz für Antisemitismus und Israel-Hass. Wir stehen für Toleranz, Vielfalt und Menschlichkeit.</p>&#13;
<p>In Gedanken sind wir bei unseren Freund:innen in Israel, bei den Studierenden, Lehrenden und Forschenden unserer Partnerhochschulen, dem Shenkar College in Tel Aviv und der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem. Unsere Anteilnahme und unser aufrichtiges Mitgefühl gelten allen, die unter dem Terror leiden: den Opfern und ihren Angehörigen, dem gesamten israelischen Volk.</p>&#13;
<p>Gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD sehen wir als Handlungsmaxime die besondere Beziehung zu Israel und unsere geschichtliche Verantwortung. Wir stehen fest an der Seite Israels und schließen uns der Stellungnahme der Kultusministerkonferenz an: Die terroristischen Gewaltakte sehen wir auch als Angriff auf die gelebten Werte von Hochschulen und Forschungseinrichtungen als weltoffene Institutionen.</p>&#13;
<p><em>Die Hochschulleitung</em></p>&#13;
<p>||||||||||||||||||||||||||||||||||||||</p>&#13;
<p>SOLIDARITY WITH ISRAEL</p>&#13;
<p><em>Coburg University feels for the victims and their families, condemns terrorism and, together with the Conference of Ministers of Education and Cultural Affairs and the DAAD, stands in solidarity with Israel.</em></p>&#13;
<p>The violence in the Middle East appalls Coburg University. We strongly condemn the terrorist attacks by Hamas and Hezbollah on the Israeli population and the state of Israel. At our university there is no room for the justification of terrorist activities, no place for anti-Semitism and hatred towards Israel. We stand for tolerance, diversity and humanity.</p>&#13;
<p>Our thoughts are with our friends in Israel, with the students, teachers and researchers of our partner universities, Shenkar College in Tel Aviv and Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem. Our sympathy and sincere condolences go out to all those who suffered from the terror: the victims and their families, the entire Israeli people.</p>&#13;
<p>Together with the German Academic Exchange Service DAAD, we see our special relationship with Israel and our historical responsibility as the maxim for action. We stand firmly by Israel's side and endorse the statement of the Conference of Ministers of Education and Cultural Affairs: We also see the terrorist acts of violence as an attack on the core values of universities and research institutions as open-minded institutions.</p>&#13;
<p><em>The University Administration</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg fühlt mit den Opfern und ihren Familien, verurteilt Terrorismus und steht gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz und dem DAAD solidarisch an der Seite Israels.</em></p>&#13;
<p>Die Gewalt in Israel erschüttert die Hochschule Coburg. Wir verurteilen entschieden die terroristischen Angriffe von Hamas und Hisbollah auf die israelische Bevölkerung und den Staat Israel. An unserer Hochschule gibt es keinen Raum für die Rechtfertigung von terroristischen Aktivitäten, keinen Platz für Antisemitismus und Israel-Hass. Wir stehen für Toleranz, Vielfalt und Menschlichkeit.</p>&#13;
<p>In Gedanken sind wir bei unseren Freund:innen in Israel, bei den Studierenden, Lehrenden und Forschenden unserer Partnerhochschulen, dem Shenkar College in Tel Aviv und der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem. Unsere Anteilnahme und unser aufrichtiges Mitgefühl gelten allen, die unter dem Terror leiden: den Opfern und ihren Angehörigen, dem gesamten israelischen Volk.</p>&#13;
<p>Gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD sehen wir als Handlungsmaxime die besondere Beziehung zu Israel und unsere geschichtliche Verantwortung. Wir stehen fest an der Seite Israels und schließen uns der Stellungnahme der Kultusministerkonferenz an: Die terroristischen Gewaltakte sehen wir auch als Angriff auf die gelebten Werte von Hochschulen und Forschungseinrichtungen als weltoffene Institutionen.</p>&#13;
<p><em>Die Hochschulleitung</em></p>&#13;
<p>||||||||||||||||||||||||||||||||||||||</p>&#13;
<p>SOLIDARITY WITH ISRAEL</p>&#13;
<p><em>Coburg University feels for the victims and their families, condemns terrorism and, together with the Conference of Ministers of Education and Cultural Affairs and the DAAD, stands in solidarity with Israel.</em></p>&#13;
<p>The violence in the Middle East appalls Coburg University. We strongly condemn the terrorist attacks by Hamas and Hezbollah on the Israeli population and the state of Israel. At our university there is no room for the justification of terrorist activities, no place for anti-Semitism and hatred towards Israel. We stand for tolerance, diversity and humanity.</p>&#13;
<p>Our thoughts are with our friends in Israel, with the students, teachers and researchers of our partner universities, Shenkar College in Tel Aviv and Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem. Our sympathy and sincere condolences go out to all those who suffered from the terror: the victims and their families, the entire Israeli people.</p>&#13;
<p>Together with the German Academic Exchange Service DAAD, we see our special relationship with Israel and our historical responsibility as the maxim for action. We stand firmly by Israel's side and endorse the statement of the Conference of Ministers of Education and Cultural Affairs: We also see the terrorist acts of violence as an attack on the core values of universities and research institutions as open-minded institutions.</p>&#13;
<p><em>The University Administration</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/161-Solidaritaet.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Netzwerk: Tagung Gesundheitsförderung in Tirol]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/netzwerk-tagung-gesundheitsfoerderung-in-tirol/</link>
                <pubDate>Mon, 23 Oct 2023 08:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/netzwerk-tagung-gesundheitsfoerderung-in-tirol/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bei einer Tagung an der Privatuniversität UMIT in Hall in Tirol diskutierten Teilnehmer:innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien über Capacity building und die Wirkungsforschung und Evaluation der Gesundheitsförderung. Die Hochschule Coburg beteiligte sich intensiv am fachlichen Austausch. </em></p>&#13;
<p>Die Jahrestagung des D|A|CH-Netzwerks für Gesundheitsförderung wurde federführend von Prof. Dr. Harald Stummer und Prof. Dr. Elisabeth Nöhammer vom Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen der UMIT Tirol ausgerichtet, gemeinsam mit <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls </a>von der Hochschule Coburg und Verena Biehl der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Kohls forscht und lehrt als Professor für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg, außer ihm reisten von Coburg nach Tirol auch Monika Schnabel, Mitarbeiterin im Team Forschungsanbahnung und Wissenstransfer, Promovendin Maria Kuhn und Lilli Iser, Studierende und Referentin des Berufsverbands Gesundheitsförderung.</p>&#13;
<p>Als Satellitenveranstaltung fand der Fachbereichstag Gesundheitswissenschaften statt. Die 15. Konferenzdes offenen Netzwerks für Hochschulvertreter:innen der Gesundheitswissenschaften aus Deutschland, Österreich und Schweiz wurde von den Fachbereichstagssprecher:innen Prof. Dr. Mathias Bonse-Rohmann und Anna-Lena Sting von der Hochschule Hannover und Monika Schnabel von der Hochschule Coburg moderiert. Die Konferenz widmete sich schwerpunktmäßig Karriereperspektiven in den Gesundheitswissenschaften. Der Fokus des Austausches lag auf hochschulischen Entwicklungen, aber auch berufspolitische Fragestellungen wurden diskutiert. Damit stand die Satellitenkonferenz thematisch in engem Schulterschluss zur Jahrestagung und wärmte bereits für das Auftaktthema des ersten Tagungstages auf.</p>&#13;
<p><strong>Von Capacity building über Nachhaltigkeit bis zur Gesundheit der Studierenden</strong></p>&#13;
<p>Im einleitenden und ersten Workshop der Tagung des Netzwerks Gesundheitsförderung, moderiert von Verena Biehl und Anna Wahl (Gesundheit Österreich GmbH), wurden Ideen zu Capacity building in der Gesundheitsförderung und zur Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten in der D|A|CH-Region erarbeitet.</p>&#13;
<p>Das facettenreiche Programm bot neben einem weiteren Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Erwin Goller, Prof. Dr. Florian Schnabel und Lisa Schöndorfer der Fachhochschule Burgendland zum Thema Nachhaltigkeit in der Gesundheitsförderung auch fachliche Vorträge. Diese beleuchteten unter anderem die Studierendengesundheit in Deutschland, präsentiert von Prof. Dr. Wolf Polenz, sowie in Österreich, vorgestellt von Prof. Dr. Nöhammer. Besorgniserregend war der starke Anstieg von Depressions- und Angstwerten bei Studierenden, der sich im Vergleich zu früheren Erhebungen zeigte. In den Diskussionsrunden tauschten die Teilnehmenden Erfahrungen in Bezug auf Gesundheitsmonitoring an Hochschulen, auf den Umgang mit psychischen Belastungen bei Studierenden und auf studentisches Gesundheitsmanagements aus.</p>&#13;
<p>&nbsp;„Insbesondere im dritten Pandemiejahr brauchen wir wieder eine starke Stimme für die Gesundheit und nicht nur für die Krankheit“, so der Tagungsleiter Prof. Harald Stummer von der UMIT Tirol.</p>&#13;
<p>Eine spannendes Reflexions- und Diskussionsfeld ergab sich aus der Vorstellung von zwei integrativen Modellen zu Gesundheitsmanagement bzw. Gesundheit. Das Modell zum Integrativen Gesundheitsmanagement und die TirolGESUND Studie wurden von Prof. Dr. Martin Widschwender vorgestellt. In seinem Vortrag plädierte er für eine bessere Verzahnung von Präventionsakteur:innen und -programmen und einen 4P-Ansatz (predictive, preventive, personalized und participatory) in der medizinischen Versorgung.&nbsp; Der Vortrag gab einen eindrucksvollen Einblick in die Möglichkeiten der personalisierten Risikoerkennung und Prävention, insbesondere im Bereich der Feststellung individueller Erkrankungsrisiken und der Evaluation von Effekten gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen anhand von alters- und krankheitsassoziierten biologischen und physiologischen Markern. Bei aller Faszination stimmte der Vortrag auch nachdenklich in Bezug auf einen reflektierten und ethischen Umgang mit solcherart weitrechenden Diagnosemöglichkeiten – beispielsweise mit dem potenziell resultierenden normativen Druck für risikoangepasstes Verhalten, einer gegebenenfalls verstärkten Negativ-Fokussierung auf Risiken und deren Vermeidung bis hin zur sinnvollen Einbettung entsprechender Untersuchungen und folgender Schritte in medizinische Regelabläufe. &nbsp;Fokussierend auf das Verständnis von Gesundheit an sich stellte Dr. Theodor Dierk Petzold vom Salutogenese Zentrum ein integratives Gesundheitsmodell vor, das die gesunde Entwicklung von Menschen unter anderem im Kontext der Motivationspsychologie beleuchtet. Petzolds Ansatz postuliert die Wichtigkeit der Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und fordert eine stärkere Fokussierung auf Kohärenzziele, zu denen er Dimensionen wie stimmige Verbundenheit, Autonomie, Zugehörigkeitsgefühl, Sinnhaftigkeit, Integration und Gesundheit zählt. Sein biopsychosoziales Gesundheitsmodell begreift den Einzelnen als eingebettet in soziale und kulturelle Bezugs- und Kontextsysteme, in denen sowohl direkte als auch vermittelte Kommunikation eine wichtige Rolle einnimmt. Insofern ergaben sich aus der Kombination der beiden Vorträge interessante Impulse zur Reflexion, wie präventive und gesundheitsförderliche Ansätze in die Versorgung so integriert werden könnten, dass sie im besten Fall komplementär und auch mit therapeutischen Maßnahmen ineinandergreifen.</p>&#13;
<p><strong>Kooperative Promotion in Coburg zur psychischen Gesundheit werdender Mütter</strong></p>&#13;
<p>Ein Beispiel praktisch angewandter Gesundheitsförderung stellte Maria Kuhn vor. Sie promoviert an der Hochschule Coburg und der Universität Regensburg zu Selbstfürsorge und Selbstregulierung als Determinanten psychischer Gesundheit werdender Mütter und stellte aktuelle Ergebnisse ihrer Längsschnittstudie zu salutogenen Faktoren am Übergang zwischen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett vor. Für ihre Längsschnittstudie hatte Frau Kuhn die Entwicklung verschiedener Gesundheitswerte, unter anderem psychischer Belastung, Kohärenz und Lebensqualität, von Frauen vom dritten Schwangerschaftstrimester bis zu einigen Wochen nach der Geburt über vier Messzeitpunkte verglichen. Die Erhebungen verdeutlichten die teilweise starke Belastungssituation der Frauen und die Wichtigkeit der weiteren Forschung und Entwicklung unterstützender Angebote.</p>&#13;
<p>Als konkretes und bottom-up gelebtes Beispiel für Capacity building in der Gesundheitsförderung stellte Christian Hermann den Verein Foodsharing vor. Durch die intensive Auseinandersetzung mit Produktions- und Verwertungsketten von Lebensmitteln, die ehrenamtliche Involvierung in Verteilungsregelugen oder auch die eigene Nutzung „geteilter“ Nahrungsmittel ergeben sich neue, von den Beteiligten selbst initiierte und gesteuerte Zugänge zu Ernährung, die jenseits klassisch moderierter Interventionen liegen.</p>&#13;
<p>Die Tagung endete mit einem intensiven Austausch vor den Tiroler Alpen über die zukünftigen Ziele des Netzwerkes und mit dem Wunsch aus allen beteiligten Ländern im kommenden September 2023 sich an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften wieder zu treffen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei einer Tagung an der Privatuniversität UMIT in Hall in Tirol diskutierten Teilnehmer:innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien über Capacity building und die Wirkungsforschung und Evaluation der Gesundheitsförderung. Die Hochschule Coburg beteiligte sich intensiv am fachlichen Austausch. </em></p>&#13;
<p>Die Jahrestagung des D|A|CH-Netzwerks für Gesundheitsförderung wurde federführend von Prof. Dr. Harald Stummer und Prof. Dr. Elisabeth Nöhammer vom Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen der UMIT Tirol ausgerichtet, gemeinsam mit <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls </a>von der Hochschule Coburg und Verena Biehl der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Kohls forscht und lehrt als Professor für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg, außer ihm reisten von Coburg nach Tirol auch Monika Schnabel, Mitarbeiterin im Team Forschungsanbahnung und Wissenstransfer, Promovendin Maria Kuhn und Lilli Iser, Studierende und Referentin des Berufsverbands Gesundheitsförderung.</p>&#13;
<p>Als Satellitenveranstaltung fand der Fachbereichstag Gesundheitswissenschaften statt. Die 15. Konferenzdes offenen Netzwerks für Hochschulvertreter:innen der Gesundheitswissenschaften aus Deutschland, Österreich und Schweiz wurde von den Fachbereichstagssprecher:innen Prof. Dr. Mathias Bonse-Rohmann und Anna-Lena Sting von der Hochschule Hannover und Monika Schnabel von der Hochschule Coburg moderiert. Die Konferenz widmete sich schwerpunktmäßig Karriereperspektiven in den Gesundheitswissenschaften. Der Fokus des Austausches lag auf hochschulischen Entwicklungen, aber auch berufspolitische Fragestellungen wurden diskutiert. Damit stand die Satellitenkonferenz thematisch in engem Schulterschluss zur Jahrestagung und wärmte bereits für das Auftaktthema des ersten Tagungstages auf.</p>&#13;
<p><strong>Von Capacity building über Nachhaltigkeit bis zur Gesundheit der Studierenden</strong></p>&#13;
<p>Im einleitenden und ersten Workshop der Tagung des Netzwerks Gesundheitsförderung, moderiert von Verena Biehl und Anna Wahl (Gesundheit Österreich GmbH), wurden Ideen zu Capacity building in der Gesundheitsförderung und zur Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten in der D|A|CH-Region erarbeitet.</p>&#13;
<p>Das facettenreiche Programm bot neben einem weiteren Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Erwin Goller, Prof. Dr. Florian Schnabel und Lisa Schöndorfer der Fachhochschule Burgendland zum Thema Nachhaltigkeit in der Gesundheitsförderung auch fachliche Vorträge. Diese beleuchteten unter anderem die Studierendengesundheit in Deutschland, präsentiert von Prof. Dr. Wolf Polenz, sowie in Österreich, vorgestellt von Prof. Dr. Nöhammer. Besorgniserregend war der starke Anstieg von Depressions- und Angstwerten bei Studierenden, der sich im Vergleich zu früheren Erhebungen zeigte. In den Diskussionsrunden tauschten die Teilnehmenden Erfahrungen in Bezug auf Gesundheitsmonitoring an Hochschulen, auf den Umgang mit psychischen Belastungen bei Studierenden und auf studentisches Gesundheitsmanagements aus.</p>&#13;
<p>&nbsp;„Insbesondere im dritten Pandemiejahr brauchen wir wieder eine starke Stimme für die Gesundheit und nicht nur für die Krankheit“, so der Tagungsleiter Prof. Harald Stummer von der UMIT Tirol.</p>&#13;
<p>Eine spannendes Reflexions- und Diskussionsfeld ergab sich aus der Vorstellung von zwei integrativen Modellen zu Gesundheitsmanagement bzw. Gesundheit. Das Modell zum Integrativen Gesundheitsmanagement und die TirolGESUND Studie wurden von Prof. Dr. Martin Widschwender vorgestellt. In seinem Vortrag plädierte er für eine bessere Verzahnung von Präventionsakteur:innen und -programmen und einen 4P-Ansatz (predictive, preventive, personalized und participatory) in der medizinischen Versorgung.&nbsp; Der Vortrag gab einen eindrucksvollen Einblick in die Möglichkeiten der personalisierten Risikoerkennung und Prävention, insbesondere im Bereich der Feststellung individueller Erkrankungsrisiken und der Evaluation von Effekten gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen anhand von alters- und krankheitsassoziierten biologischen und physiologischen Markern. Bei aller Faszination stimmte der Vortrag auch nachdenklich in Bezug auf einen reflektierten und ethischen Umgang mit solcherart weitrechenden Diagnosemöglichkeiten – beispielsweise mit dem potenziell resultierenden normativen Druck für risikoangepasstes Verhalten, einer gegebenenfalls verstärkten Negativ-Fokussierung auf Risiken und deren Vermeidung bis hin zur sinnvollen Einbettung entsprechender Untersuchungen und folgender Schritte in medizinische Regelabläufe. &nbsp;Fokussierend auf das Verständnis von Gesundheit an sich stellte Dr. Theodor Dierk Petzold vom Salutogenese Zentrum ein integratives Gesundheitsmodell vor, das die gesunde Entwicklung von Menschen unter anderem im Kontext der Motivationspsychologie beleuchtet. Petzolds Ansatz postuliert die Wichtigkeit der Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und fordert eine stärkere Fokussierung auf Kohärenzziele, zu denen er Dimensionen wie stimmige Verbundenheit, Autonomie, Zugehörigkeitsgefühl, Sinnhaftigkeit, Integration und Gesundheit zählt. Sein biopsychosoziales Gesundheitsmodell begreift den Einzelnen als eingebettet in soziale und kulturelle Bezugs- und Kontextsysteme, in denen sowohl direkte als auch vermittelte Kommunikation eine wichtige Rolle einnimmt. Insofern ergaben sich aus der Kombination der beiden Vorträge interessante Impulse zur Reflexion, wie präventive und gesundheitsförderliche Ansätze in die Versorgung so integriert werden könnten, dass sie im besten Fall komplementär und auch mit therapeutischen Maßnahmen ineinandergreifen.</p>&#13;
<p><strong>Kooperative Promotion in Coburg zur psychischen Gesundheit werdender Mütter</strong></p>&#13;
<p>Ein Beispiel praktisch angewandter Gesundheitsförderung stellte Maria Kuhn vor. Sie promoviert an der Hochschule Coburg und der Universität Regensburg zu Selbstfürsorge und Selbstregulierung als Determinanten psychischer Gesundheit werdender Mütter und stellte aktuelle Ergebnisse ihrer Längsschnittstudie zu salutogenen Faktoren am Übergang zwischen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett vor. Für ihre Längsschnittstudie hatte Frau Kuhn die Entwicklung verschiedener Gesundheitswerte, unter anderem psychischer Belastung, Kohärenz und Lebensqualität, von Frauen vom dritten Schwangerschaftstrimester bis zu einigen Wochen nach der Geburt über vier Messzeitpunkte verglichen. Die Erhebungen verdeutlichten die teilweise starke Belastungssituation der Frauen und die Wichtigkeit der weiteren Forschung und Entwicklung unterstützender Angebote.</p>&#13;
<p>Als konkretes und bottom-up gelebtes Beispiel für Capacity building in der Gesundheitsförderung stellte Christian Hermann den Verein Foodsharing vor. Durch die intensive Auseinandersetzung mit Produktions- und Verwertungsketten von Lebensmitteln, die ehrenamtliche Involvierung in Verteilungsregelugen oder auch die eigene Nutzung „geteilter“ Nahrungsmittel ergeben sich neue, von den Beteiligten selbst initiierte und gesteuerte Zugänge zu Ernährung, die jenseits klassisch moderierter Interventionen liegen.</p>&#13;
<p>Die Tagung endete mit einem intensiven Austausch vor den Tiroler Alpen über die zukünftigen Ziele des Netzwerkes und mit dem Wunsch aus allen beteiligten Ländern im kommenden September 2023 sich an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften wieder zu treffen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/162-Konferenz_Gesundheitsfoerderung_Hall-1-1024x768.jpg"
                        fileSize="94475"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/162-Konferenz_Gesundheitsfoerderung_Hall-2-1024x768.jpg"
                        fileSize="317522"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/162-Konferenz_Gesundheitsfoerderung_Hall-3-1024x719.jpg"
                        fileSize="112515"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="719"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Soziale Bewegungen und Wissenschaft: „Jetzt gehen wir auch auf die Straße“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/soziale-bewegungen-und-wissenschaft-jetzt-gehen-wir-auch-auf-die-strasse/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 12:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/soziale-bewegungen-und-wissenschaft-jetzt-gehen-wir-auch-auf-die-strasse/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Welt entwickelt sich weiter – wie viele positive Entwicklungen dabei aus sozialen Bewegungen entstanden sind, verdeutlicht ein neues Fachbuch. Mit-Herausgeberinnen <a href="t3://page?uid=457">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit </a>und <a href="t3://page?uid=679">Prof. Dr. Andrea Schmelz </a>von der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg sprechen im Interview über bedeutende Bewegungen, über Verbindungen zu Sozialer Arbeit und darüber, warum es Forscher:innen nicht nur um analytische Ergebnisse geht. Sondern auch um Haltung.</em></p>&#13;
<p>Eine der seltenen Filmaufnahmen des Jahres 1913 stammt von einem Derby in England und zeigt, wie sich die Frauenrechts-Aktivistin Emily Davison vor das Rennpferd des Königs wirft. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es nur eine Frau in England, die sich politisch betätigen durfte, und das war die Queen. Mit aufsehenerregenden Aktionen kämpften die Suffragetten für das Wahlrecht (englisch „suffrage“) für Frauen. Es ist ein Beispiel – insgesamt ist die Geschichte sozialer Bewegungen geprägt von tragischen Schicksalen und Anfeindungen, aber eben auch von bahnbrechenden Erfolgen für Freiheit und Gerechtigkeit. Als entscheidender Faktor erwies sich dabei eine maximale mediale Aufmerksamkeit. Daran hat sich von den Suffragetten bis zu den heutigen Klima-Aktivist:innen der letzten Generation nichts geändert. Das neue Fach- und Lehrbuch „Internationale Soziale Arbeit und soziale Bewegungen“ ermöglicht einen historischen und internationalen Vergleich und eine professionelle Einordnung. Zwei der Herausgeber:innen forschen und lehren an der Hochschule Coburg: Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit und Prof. Dr. Andrea Schmelz von der Fakultät Soziale Arbeit berichten im Interview, wie die Wissenschaft zur Versachlichung der Diskussion beitragen kann – und warum es auch bei nüchterner Einschätzung manchmal richtig ist, Partei zu ergreifen.</p>&#13;
<p><em>Die Klima-Aktisti:innen der „Letzten Generation“ erregen viel Aufsehen – und viel Unmut. Wie ordnen Sie das ein?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Andrea Schmelz: </strong>Die deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit hat sich durch ein Positionspapier solidarisch mit dieser Bewegung gezeigt und darüber bin ich sehr froh. In unserem Buch kommt die Letzte Generation im Kontext der Verbindungen zwischen nationalen und internationalen Klima-, Gerechtigkeits- und auch Umweltbewegungen und ökologisch bewegter Sozialer Arbeit vor. Der Blick in die Geschichte zeigt, dass Protestformen des zivilen Ungehorsams in den sozialen Bewegungen immer eine Rolle spielten – ob bei den Suffragetten oder in der Frauen-Bewegung - immer ging es darum, Aufmerksamkeit für unhaltbare Zustände zu erregen. Die Klimakrise betrifft uns alle: Jetzt können wir noch etwas tun. Jetzt müssen wir aber auch handeln.</p>&#13;
<p><em>Viele finden die Protestformen zu radikal und kriminell – auch Polizei und Justiz …</em><br /> <strong>Schmelz: </strong>Wenn die Letzte Generation beispielsweise Landschaftsgemälde mit Kartoffelbrei beworfen hat, ging es nicht darum, die Werke zu beschädigen – sie sind ohnehin hinter Glas – sondern darum, eine Diskussion anzustoßen darüber, dass es diese Landschaften vielleicht bald nicht mehr gibt und um Folgen wie Lebensmittelknappheit aufgrund von Extremwetterereignissen oder Dürrekastastrophen im globalen Maßstab, aber auch hierzulande. Bei dem viel diskutierten Verkehrsunfall in Berlin wurde inzwischen gerichtlich bestätigt, dass die Radfahrerin auch ohne die Verkehrsblockade leider nicht hätte gerettet werden können. Die Aktivist:innen achten auch darauf, einen Rettungskorridor zu ermöglichen, beispielsweise in dem sie sich mit einer Hand nicht auf die Straße, sondern an einen anderen Aktivisten kleben. Die Kriminalisierung ist unerträglich.</p>&#13;
<p><em>Was ist so schlimm?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit: </strong>Mitglieder der letzten Generation können präventiv in Haft genommen werden – besonders weitreichend sind dabei die Befugnisse der bayerischen Polizei. Jemand, der keine Straftat begangen hat, kann wochenlang eingesperrt werden. Ohne Gerichtsverfahren! Das ist ein schwerer Eingriff in Grund- und Menschenrechte. Und wir reden hier nicht von erwachsenen Straftätern, sondern von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die friedlich demonstrieren. Es ist sehr bedenklich, wenn Menschenrechtsbewegungen so kriminalisiert werden. Sie werden uns politisch vorantreiben und wenn wir in zehn Jahren auf diese Bewegung zurückblicken, werden wir dankbar dafür sein. Das ist die Natur von Menschenrechtsbewegungen: Sie müssen Störungsereignisse produzieren, um Gehör zu finden, um Aufmerksamkeit zu erregen. Innovation und positive demokratische Entwicklung kommen oft vom Rand und nicht aus der Mitte. Wir wären heute eine andere Gesellschaft, wenn wir diese ganzen wunderbaren sozialen Bewegungen nicht hätten. Zum Beispiel hätten wir ohne die ökologischen Bewegungen, die sich seit den 1980er Jahren entwickeln, nicht das Bewusstsein, dass Atomkraftwerke problematisch sind oder dass wir die Wälder schützen müssen. Dasselbe gilt für viele andere soziale Bewegungen.</p>&#13;
<p><em>Welche Bewegungen waren die erfolgreichsten?</em><br /> <strong>Lohrenscheit:</strong> Bewegungen, die für Geschlechtergerechtigkeit eintreten, waren und sind sehr erfolgreich. Wenn wir 40, 50 Jahre zurückschauen, geht es um Frauenrechte. Hinzu kam der Schutz der sexuellen Orientierung. Insgesamt geht es einfach darum, dass für alle dieselben Freiheits- und Gleichheitsrechte gelten: beispielsweise das Recht auf eine Eheschließung von schwulen und lesbischen Paaren, aber auch die Selbstbestimmung der eigenen geschlechtlichen Identität. In Deutschland ist es heute verboten, bei Babys, die nicht mit einem eindeutigen männlichen oder weiblichen Geschlecht geboren werden, eine geschlechtskorrigierende Operation vorzunehmen. In unserem Buch wird auch ein intergeschlechtlicher Aktivist aus Uganda porträtiert, der dieses Thema gegen große Widerstände in seinem Heimatland gesetzt hat. Es gibt Riesenerfolge – aber gerade im Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auch Rückschritte. Schwangerschaftsabbrüche werden in vielen Ländern kriminalisiert und die Frauen verfolgt, in einigen US-amerikanischen Staaten ist es verboten, im Schulunterricht über die sexuelle Orientierung zu sprechen. Die Worte schwul, lesbisch, bi, trans oder queer dürfen im Unterricht nicht gesagt werden. Es dürfen keine Kunstwerke gezeigt werden, in denen das Geschlecht zu sehen ist – wegen Michelangelos David verlor eine Schulleiterin ihren Job. Es ist verrückt! Wir sehen sehr konträre Entwicklungen: sehr erfreuliche und gleichzeitig sehr besorgniserregende.</p>&#13;
<p><em>Wie kamen Sie auf das Thema?</em><br /> <strong>Lohrenscheit: </strong>Wir beide und auch unsere beiden Herausgeber-Kolleginnen forschen und lehren schon lange in diesen Bereichen – der Verlag hat uns wegen eines Lehrbuchs für die Internationale Soziale Arbeit angefragt.<br /> <strong>Schmelz:</strong> Das Buch bündelt unsere jahrelangen Forschungsergebnisse, die wir auch immer wieder in die Lehre eingebracht haben.</p>&#13;
<p><em>Was haben Sie Neues entdeckt?</em><br /> <strong>Lohrenscheit: </strong>Ich bin auf den Begriff Adultismus gestoßen, der das Machtungleichgewicht zwischen jungen Menschen und Erwachsenen bezeichnet – auch im Bezug auf gesellschaftliche Strukturen. Manche sagen da: Na logisch! Kinder sind noch klein und Erwachsene müssen sich kümmern. Aber die UN-Kinderrechtskonvention gibt vor, dass Kinder das Recht haben mitzubestimmen und auch politisch teilzuhaben. Ich beschäftige mich seit 20 Jahren mit dem Thema Menschenrechte und mit Kinderrechten – und Adultismus ist ein relativ neues, spannendes Thema. Das höre ich auch von den Studierenden.<br /> <strong>Schmelz: </strong>Einer meiner Schwerpunkte ist Migrationssozialarbeit und ich habe festgestellt, dass soziale Bewegungen im Bereich der Migration in der Sozialen Arbeit kaum wahrgenommen werden – und umgekehrt gibt es Aktivist:innen, die zum Beispiel geflüchtet sind und große Vorbehalte gegen die Soziale Arbeit haben, weil Soziale Arbeit in diesem Bereich eben sehr oft Erfüllungsgehilfin staatlicher Aufträge ist. Beispielsweise, wenn es um Abschiebung geht. Ein anderer Schwerpunkt sind bei mir die ökologischen Bewegungen, die es seit Jahrzehnten sowohl weltweit als auch hier in Deutschland gibt und was Klimagerechtigkeit und sozialökologische Transformation für sozialarbeiterisches Handeln &nbsp;bedeutet. In diesem Bereich gibt es noch wenig Forschung.<br /> <strong>Lohrenscheit:</strong> Was ich beim Thema Klima wirklich überraschend finde, ist dass Wissenschaftler:innen sich heute mehr und mehr auch selbst als Aktivist:innen verstehen – das ist in dieser Dimension neu, obwohl wir dieses Engagement zum Beispiel auch aus der Frauenhausbewegung kennen.</p>&#13;
<p><em>Die Wissenschaft warnt aber doch bereits seit Jahrzehnten vor den Folgen des Klimawandels …</em><br /> <strong>Lohrenscheit:</strong> Ja, und jetzt gehen wir auch auf die Straße. Eine Kollegin war beispielsweise in Lüzerath dabei, als das Dorf für den Abriss geräumt wurde, weil ein Energiekonzern den Kohleabbau ausbauen will.&nbsp;</p>&#13;
<p><em>Ihr Buch gibt einen Überblick über weltweite Bewegungen und die Verbindungen zu Sozialer Arbeit. Wem würden Sie es gerne mal auf den Nachttisch legen?</em><br /> <strong>Schmelz: </strong>In erster Linie richten wir uns an Studierende der Sozialen Arbeit, aber natürlich auch an Praktiker:innen und alle, die sich für sozialwissenschaftliche Themen und Proteste gegen globale Ungleichheiten und Gewaltverhältnisse interessieren. Mit diesen gesellschaftlich relevanten Fragen sollen sich auch diejenigen beschäftigen, die ansonsten eher in technischen Fächern unterwegs sind.<br /> <strong>Lohrenscheit: </strong>Es ist natürlich auch für die Aktivist:innen selbst spannend, die finden sich darin wieder und es sind auch viele Ikonen der sozialen Bewegungen porträtiert. Was mich in meinem Themenfeld beschäftigt, richtet sich vor allem an die Politik, deshalb – ja, ich würde es dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf den Tisch legen, dem Bundesjustizministerium und dem Bundesinnenministerium.</p>&#13;
<p><strong>Zum Buch:</strong><br /> Claudia Lohrenscheit / Andrea Schmelz / Caroline Schmitt / Ute Straub: Internationale Soziale Arbeit und soziale Bewegungen. Nomos-Verlag, Baden-Baden, 2023, 232 Seiten, 24 Euro.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Welt entwickelt sich weiter – wie viele positive Entwicklungen dabei aus sozialen Bewegungen entstanden sind, verdeutlicht ein neues Fachbuch. Mit-Herausgeberinnen <a href="t3://page?uid=457">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit </a>und <a href="t3://page?uid=679">Prof. Dr. Andrea Schmelz </a>von der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a> der Hochschule Coburg sprechen im Interview über bedeutende Bewegungen, über Verbindungen zu Sozialer Arbeit und darüber, warum es Forscher:innen nicht nur um analytische Ergebnisse geht. Sondern auch um Haltung.</em></p>&#13;
<p>Eine der seltenen Filmaufnahmen des Jahres 1913 stammt von einem Derby in England und zeigt, wie sich die Frauenrechts-Aktivistin Emily Davison vor das Rennpferd des Königs wirft. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es nur eine Frau in England, die sich politisch betätigen durfte, und das war die Queen. Mit aufsehenerregenden Aktionen kämpften die Suffragetten für das Wahlrecht (englisch „suffrage“) für Frauen. Es ist ein Beispiel – insgesamt ist die Geschichte sozialer Bewegungen geprägt von tragischen Schicksalen und Anfeindungen, aber eben auch von bahnbrechenden Erfolgen für Freiheit und Gerechtigkeit. Als entscheidender Faktor erwies sich dabei eine maximale mediale Aufmerksamkeit. Daran hat sich von den Suffragetten bis zu den heutigen Klima-Aktivist:innen der letzten Generation nichts geändert. Das neue Fach- und Lehrbuch „Internationale Soziale Arbeit und soziale Bewegungen“ ermöglicht einen historischen und internationalen Vergleich und eine professionelle Einordnung. Zwei der Herausgeber:innen forschen und lehren an der Hochschule Coburg: Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit und Prof. Dr. Andrea Schmelz von der Fakultät Soziale Arbeit berichten im Interview, wie die Wissenschaft zur Versachlichung der Diskussion beitragen kann – und warum es auch bei nüchterner Einschätzung manchmal richtig ist, Partei zu ergreifen.</p>&#13;
<p><em>Die Klima-Aktisti:innen der „Letzten Generation“ erregen viel Aufsehen – und viel Unmut. Wie ordnen Sie das ein?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Andrea Schmelz: </strong>Die deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit hat sich durch ein Positionspapier solidarisch mit dieser Bewegung gezeigt und darüber bin ich sehr froh. In unserem Buch kommt die Letzte Generation im Kontext der Verbindungen zwischen nationalen und internationalen Klima-, Gerechtigkeits- und auch Umweltbewegungen und ökologisch bewegter Sozialer Arbeit vor. Der Blick in die Geschichte zeigt, dass Protestformen des zivilen Ungehorsams in den sozialen Bewegungen immer eine Rolle spielten – ob bei den Suffragetten oder in der Frauen-Bewegung - immer ging es darum, Aufmerksamkeit für unhaltbare Zustände zu erregen. Die Klimakrise betrifft uns alle: Jetzt können wir noch etwas tun. Jetzt müssen wir aber auch handeln.</p>&#13;
<p><em>Viele finden die Protestformen zu radikal und kriminell – auch Polizei und Justiz …</em><br /> <strong>Schmelz: </strong>Wenn die Letzte Generation beispielsweise Landschaftsgemälde mit Kartoffelbrei beworfen hat, ging es nicht darum, die Werke zu beschädigen – sie sind ohnehin hinter Glas – sondern darum, eine Diskussion anzustoßen darüber, dass es diese Landschaften vielleicht bald nicht mehr gibt und um Folgen wie Lebensmittelknappheit aufgrund von Extremwetterereignissen oder Dürrekastastrophen im globalen Maßstab, aber auch hierzulande. Bei dem viel diskutierten Verkehrsunfall in Berlin wurde inzwischen gerichtlich bestätigt, dass die Radfahrerin auch ohne die Verkehrsblockade leider nicht hätte gerettet werden können. Die Aktivist:innen achten auch darauf, einen Rettungskorridor zu ermöglichen, beispielsweise in dem sie sich mit einer Hand nicht auf die Straße, sondern an einen anderen Aktivisten kleben. Die Kriminalisierung ist unerträglich.</p>&#13;
<p><em>Was ist so schlimm?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit: </strong>Mitglieder der letzten Generation können präventiv in Haft genommen werden – besonders weitreichend sind dabei die Befugnisse der bayerischen Polizei. Jemand, der keine Straftat begangen hat, kann wochenlang eingesperrt werden. Ohne Gerichtsverfahren! Das ist ein schwerer Eingriff in Grund- und Menschenrechte. Und wir reden hier nicht von erwachsenen Straftätern, sondern von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die friedlich demonstrieren. Es ist sehr bedenklich, wenn Menschenrechtsbewegungen so kriminalisiert werden. Sie werden uns politisch vorantreiben und wenn wir in zehn Jahren auf diese Bewegung zurückblicken, werden wir dankbar dafür sein. Das ist die Natur von Menschenrechtsbewegungen: Sie müssen Störungsereignisse produzieren, um Gehör zu finden, um Aufmerksamkeit zu erregen. Innovation und positive demokratische Entwicklung kommen oft vom Rand und nicht aus der Mitte. Wir wären heute eine andere Gesellschaft, wenn wir diese ganzen wunderbaren sozialen Bewegungen nicht hätten. Zum Beispiel hätten wir ohne die ökologischen Bewegungen, die sich seit den 1980er Jahren entwickeln, nicht das Bewusstsein, dass Atomkraftwerke problematisch sind oder dass wir die Wälder schützen müssen. Dasselbe gilt für viele andere soziale Bewegungen.</p>&#13;
<p><em>Welche Bewegungen waren die erfolgreichsten?</em><br /> <strong>Lohrenscheit:</strong> Bewegungen, die für Geschlechtergerechtigkeit eintreten, waren und sind sehr erfolgreich. Wenn wir 40, 50 Jahre zurückschauen, geht es um Frauenrechte. Hinzu kam der Schutz der sexuellen Orientierung. Insgesamt geht es einfach darum, dass für alle dieselben Freiheits- und Gleichheitsrechte gelten: beispielsweise das Recht auf eine Eheschließung von schwulen und lesbischen Paaren, aber auch die Selbstbestimmung der eigenen geschlechtlichen Identität. In Deutschland ist es heute verboten, bei Babys, die nicht mit einem eindeutigen männlichen oder weiblichen Geschlecht geboren werden, eine geschlechtskorrigierende Operation vorzunehmen. In unserem Buch wird auch ein intergeschlechtlicher Aktivist aus Uganda porträtiert, der dieses Thema gegen große Widerstände in seinem Heimatland gesetzt hat. Es gibt Riesenerfolge – aber gerade im Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auch Rückschritte. Schwangerschaftsabbrüche werden in vielen Ländern kriminalisiert und die Frauen verfolgt, in einigen US-amerikanischen Staaten ist es verboten, im Schulunterricht über die sexuelle Orientierung zu sprechen. Die Worte schwul, lesbisch, bi, trans oder queer dürfen im Unterricht nicht gesagt werden. Es dürfen keine Kunstwerke gezeigt werden, in denen das Geschlecht zu sehen ist – wegen Michelangelos David verlor eine Schulleiterin ihren Job. Es ist verrückt! Wir sehen sehr konträre Entwicklungen: sehr erfreuliche und gleichzeitig sehr besorgniserregende.</p>&#13;
<p><em>Wie kamen Sie auf das Thema?</em><br /> <strong>Lohrenscheit: </strong>Wir beide und auch unsere beiden Herausgeber-Kolleginnen forschen und lehren schon lange in diesen Bereichen – der Verlag hat uns wegen eines Lehrbuchs für die Internationale Soziale Arbeit angefragt.<br /> <strong>Schmelz:</strong> Das Buch bündelt unsere jahrelangen Forschungsergebnisse, die wir auch immer wieder in die Lehre eingebracht haben.</p>&#13;
<p><em>Was haben Sie Neues entdeckt?</em><br /> <strong>Lohrenscheit: </strong>Ich bin auf den Begriff Adultismus gestoßen, der das Machtungleichgewicht zwischen jungen Menschen und Erwachsenen bezeichnet – auch im Bezug auf gesellschaftliche Strukturen. Manche sagen da: Na logisch! Kinder sind noch klein und Erwachsene müssen sich kümmern. Aber die UN-Kinderrechtskonvention gibt vor, dass Kinder das Recht haben mitzubestimmen und auch politisch teilzuhaben. Ich beschäftige mich seit 20 Jahren mit dem Thema Menschenrechte und mit Kinderrechten – und Adultismus ist ein relativ neues, spannendes Thema. Das höre ich auch von den Studierenden.<br /> <strong>Schmelz: </strong>Einer meiner Schwerpunkte ist Migrationssozialarbeit und ich habe festgestellt, dass soziale Bewegungen im Bereich der Migration in der Sozialen Arbeit kaum wahrgenommen werden – und umgekehrt gibt es Aktivist:innen, die zum Beispiel geflüchtet sind und große Vorbehalte gegen die Soziale Arbeit haben, weil Soziale Arbeit in diesem Bereich eben sehr oft Erfüllungsgehilfin staatlicher Aufträge ist. Beispielsweise, wenn es um Abschiebung geht. Ein anderer Schwerpunkt sind bei mir die ökologischen Bewegungen, die es seit Jahrzehnten sowohl weltweit als auch hier in Deutschland gibt und was Klimagerechtigkeit und sozialökologische Transformation für sozialarbeiterisches Handeln &nbsp;bedeutet. In diesem Bereich gibt es noch wenig Forschung.<br /> <strong>Lohrenscheit:</strong> Was ich beim Thema Klima wirklich überraschend finde, ist dass Wissenschaftler:innen sich heute mehr und mehr auch selbst als Aktivist:innen verstehen – das ist in dieser Dimension neu, obwohl wir dieses Engagement zum Beispiel auch aus der Frauenhausbewegung kennen.</p>&#13;
<p><em>Die Wissenschaft warnt aber doch bereits seit Jahrzehnten vor den Folgen des Klimawandels …</em><br /> <strong>Lohrenscheit:</strong> Ja, und jetzt gehen wir auch auf die Straße. Eine Kollegin war beispielsweise in Lüzerath dabei, als das Dorf für den Abriss geräumt wurde, weil ein Energiekonzern den Kohleabbau ausbauen will.&nbsp;</p>&#13;
<p><em>Ihr Buch gibt einen Überblick über weltweite Bewegungen und die Verbindungen zu Sozialer Arbeit. Wem würden Sie es gerne mal auf den Nachttisch legen?</em><br /> <strong>Schmelz: </strong>In erster Linie richten wir uns an Studierende der Sozialen Arbeit, aber natürlich auch an Praktiker:innen und alle, die sich für sozialwissenschaftliche Themen und Proteste gegen globale Ungleichheiten und Gewaltverhältnisse interessieren. Mit diesen gesellschaftlich relevanten Fragen sollen sich auch diejenigen beschäftigen, die ansonsten eher in technischen Fächern unterwegs sind.<br /> <strong>Lohrenscheit: </strong>Es ist natürlich auch für die Aktivist:innen selbst spannend, die finden sich darin wieder und es sind auch viele Ikonen der sozialen Bewegungen porträtiert. Was mich in meinem Themenfeld beschäftigt, richtet sich vor allem an die Politik, deshalb – ja, ich würde es dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf den Tisch legen, dem Bundesjustizministerium und dem Bundesinnenministerium.</p>&#13;
<p><strong>Zum Buch:</strong><br /> Claudia Lohrenscheit / Andrea Schmelz / Caroline Schmitt / Ute Straub: Internationale Soziale Arbeit und soziale Bewegungen. Nomos-Verlag, Baden-Baden, 2023, 232 Seiten, 24 Euro.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/126-Schmelz-Lohrenscheit-1024x681.jpg"
                        fileSize="96878"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Prof. Uphues Vollmitglied in wissenschaftlicher Gesellschaft Sigma Xi]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-prof-uphues-vollmitglied-in-wissenschaftlicher-gesellschaft-sigma-xi/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 12:06:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-prof-uphues-vollmitglied-in-wissenschaftlicher-gesellschaft-sigma-xi/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Sigma Xi Society hat Prof. Dr. Thorsten Uphues von der Hochschule Coburg als Full Member aufgenommen.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>Die an der Cornell University (USA) gegründete Sigma Xi Society würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen und fördert die Zusammenarbeit zwischen Forscher:innen verschiedener Disziplinen. Die griechischen Buchstaben „sigma“ (Σ) und „xi“ (Ξ) stehen für das Motto „Spoudon Xynones“, das so viel wie „Partner in der Forschung“ bedeutet. Bisher erhielten mehr als 200 Mitglieder der internationalen Gesellschaft einen Nobelpreis. „Es ist eine unerwartete und besondere Auszeichnung von der renommierten <a href="https://www.sigmaxi.org/ ">Sigma Xi Society</a> als Full Member ernannt zu werden, die mich besonders freut“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-thorsten-uphues.html">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a>.</p>&#13;
<p>Mit seiner Expertise in den Bereichen der Optik und Laserphysik, sowie modernen Methoden der Datenwissenschaften und des HPC Computing für physikalische Simulationen verstärkt der Physik-Professor seit 2020 das Team der Hochschule Coburg als Forschungsprofessor und einer der Leiter des<a href="t3://page?uid=375"> Instituts für Sensor- und Aktortechnik ISAT</a>. Seine Aufnahme in die Sigma Xi Society verdeutlicht die Relevanz von interdisziplinärer, angewandter Forschung und in besonderem Maße dem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung.&nbsp;&nbsp;</p>&#13;
<p>Uphues studierte Physik an der Universität Bielefeld, promovierte dort und beschäftigte sich dabei unter anderem mit der Entwicklung der „Ionisations-Chronoskopie“ mit einer Zeitauflösung von Attosekunden (1 as&nbsp; = 10-18 s, das entspricht einem Milliardstel von einer Milliardstel Sekunde). Die Experimentellen Arbeiten führte er beim diesjährigen&nbsp;<a href="https://www.nobelprize.org/prizes/physics/2023/summary/" target="_blank" title="https://www.nobelprize.org/prizes/physics/2023/summary/" rel="noopener">Physiknobelpreisträger Prof. Dr. Ferenc Krausz</a> am <a href="https://www.mpq.mpg.de/4425400/attosekunden" target="_blank" title="https://www.mpq.mpg.de/4425400/attosekunden" rel="noopener">Max Planck Institut für Quantenoptik</a> in Garching durch.&nbsp;Als „Postdoctoral Researcher“ arbeitete er insbesondere an der experimentellen Weiterentwicklung der Attosekundenmetrologie. Im Jahr 2008 erhielt er hierfür die <a href="https://www.mpq.mpg.de/4891585/08_04_21" target="_blank" title="https://www.mpq.mpg.de/4891585/08_04_21" rel="noopener">Otto-Hahn-Medaille der Max Planck Gesellschaft</a>.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Sigma Xi Society hat Prof. Dr. Thorsten Uphues von der Hochschule Coburg als Full Member aufgenommen.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>Die an der Cornell University (USA) gegründete Sigma Xi Society würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen und fördert die Zusammenarbeit zwischen Forscher:innen verschiedener Disziplinen. Die griechischen Buchstaben „sigma“ (Σ) und „xi“ (Ξ) stehen für das Motto „Spoudon Xynones“, das so viel wie „Partner in der Forschung“ bedeutet. Bisher erhielten mehr als 200 Mitglieder der internationalen Gesellschaft einen Nobelpreis. „Es ist eine unerwartete und besondere Auszeichnung von der renommierten <a href="https://www.sigmaxi.org/ ">Sigma Xi Society</a> als Full Member ernannt zu werden, die mich besonders freut“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-thorsten-uphues.html">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a>.</p>&#13;
<p>Mit seiner Expertise in den Bereichen der Optik und Laserphysik, sowie modernen Methoden der Datenwissenschaften und des HPC Computing für physikalische Simulationen verstärkt der Physik-Professor seit 2020 das Team der Hochschule Coburg als Forschungsprofessor und einer der Leiter des<a href="t3://page?uid=375"> Instituts für Sensor- und Aktortechnik ISAT</a>. Seine Aufnahme in die Sigma Xi Society verdeutlicht die Relevanz von interdisziplinärer, angewandter Forschung und in besonderem Maße dem Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung.&nbsp;&nbsp;</p>&#13;
<p>Uphues studierte Physik an der Universität Bielefeld, promovierte dort und beschäftigte sich dabei unter anderem mit der Entwicklung der „Ionisations-Chronoskopie“ mit einer Zeitauflösung von Attosekunden (1 as&nbsp; = 10-18 s, das entspricht einem Milliardstel von einer Milliardstel Sekunde). Die Experimentellen Arbeiten führte er beim diesjährigen&nbsp;<a href="https://www.nobelprize.org/prizes/physics/2023/summary/" target="_blank" title="https://www.nobelprize.org/prizes/physics/2023/summary/" rel="noopener">Physiknobelpreisträger Prof. Dr. Ferenc Krausz</a> am <a href="https://www.mpq.mpg.de/4425400/attosekunden" target="_blank" title="https://www.mpq.mpg.de/4425400/attosekunden" rel="noopener">Max Planck Institut für Quantenoptik</a> in Garching durch.&nbsp;Als „Postdoctoral Researcher“ arbeitete er insbesondere an der experimentellen Weiterentwicklung der Attosekundenmetrologie. Im Jahr 2008 erhielt er hierfür die <a href="https://www.mpq.mpg.de/4891585/08_04_21" target="_blank" title="https://www.mpq.mpg.de/4891585/08_04_21" rel="noopener">Otto-Hahn-Medaille der Max Planck Gesellschaft</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wenn der Arbeitsplatz ein Chamäleon ist]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wenn-der-arbeitsplatz-ein-chamaeleon-ist/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 11:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wenn-der-arbeitsplatz-ein-chamaeleon-ist/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Pandemie hat den Wandel der Arbeitswelt beschleunigt. Viele Unternehmen ermöglichen heute das Arbeiten von dezentralen Orten. Aber es gab bisher kein Produkt, das ortsungebundene Arbeiten vielseitig und gut unterstützt, findet Ramona Böhm – also hat sie in ihrer Masterarbeit an der Hochschule Coburg eines entwickelt. Es heißt Chamäleon. Und es ist wunderbar wandelbar.</em></p>&#13;
<p>Ramona Böhm hat ein großes Ziel: „Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, dazu beizutragen, unsere Arbeit angenehmer und zeitgemäß zu gestalten“, erklärt die Absolventin der Hochschule Coburg. Ihre Intention ist, gegebene Möglichkeiten zu nutzen und so individuelle Lebenskonzepte zu ermöglichen: Dazu gehören die Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben, Hobbys, aber auch Erfahrungen, Erlebnisse und die Verwirklichung von Träumen. Damit es möglich ist, ortsunabhängig und frei zu arbeiten, hat sie das „Chamäleon“ entwickelt. Der flexible Arbeitsplatz besteht aus einer Base mit Höhenverstellung, abschirmenden Akustikelementen, einer vielseitig anwendbaren Leuchte, einem Modul, das Powerbank, Anschlüsse und mobilen WLan-Router enthält und dem Case, einem Trolley und / oder Rucksack. Es ist mittels Stecker oder Solarmodul nutzbar, wird außerdem aus nachhaltigen Materialien produziert.</p>&#13;
<p>Ihren Entwurf stellte Böhm jetzt auch in der AIT vor. „Das ist die führende Fachzeitschrift für Architektur, Innenarchitektur und Technischen Ausbau – die Veröffentlichung dokumentiert gut die Qualität der Masterarbeit“, sagt <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a>. Er hat die Arbeit betreut und weiß, dass Böhm an der Hochschule erst einen „hervorragenden Bachelor <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a>“ absolviert und anschließend einen ausgezeichneten Masterabschluss im <a href="t3://page?uid=158">Master Design</a> hinzugefügt hat. Böhm hatte bei Phillips den Master-Schwerpunkt „Interior architecture &amp; architectural design – new work // new office” und entwickelte einen Arbeitsplatz, der sich in unterschiedlichen Konstellationen einsetzen lässt.</p>&#13;
<p>Das Chamäleon kann unterwegs auf Reisen oder an wiederkehrenden Orten, wie dem eigenen Zuhause, dem Lieblingscafé oder auch im Büro verwendet werden. Es bietet die funktionale Grundlage für das ortsungebundene Arbeiten und bringt an jeden fremden Ort ein Stück Gewohnheit und Beständigkeit durch den transportablen persönlichen Arbeitsraum mit. Durch die einzelnen Bestandteile kann der flexible Arbeitsplatz modular erweitert oder reduziert werden. Dies ermöglicht die Anpassung an verschiedene Arbeitssituation.</p>&#13;
<p>Es wurden recycelte, langlebige, nachwachsende oder ressourcenschonende Materialien gewählt. Außerdem hilft das Chamäleon dabei, dass jeder Ort zum idealen Arbeitsort werden kann – und das spart Wege und damit CO2. Das Produkt ist auch so konzipiert, dass einzelne Bestandteile leicht repariert oder einzeln ausgetauscht werden können. Die Komponenten sind nicht kompliziert verbaut. Bei Verschleiß oder Defekt wird einfach ein Modul erneuert. Also ein bedürfnisorientierter, ortsungebundener, ökologisch nachhaltiger und flexibler Arbeitsplatz – wunderbar wandelbar. Ein Chamäleon eben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Pandemie hat den Wandel der Arbeitswelt beschleunigt. Viele Unternehmen ermöglichen heute das Arbeiten von dezentralen Orten. Aber es gab bisher kein Produkt, das ortsungebundene Arbeiten vielseitig und gut unterstützt, findet Ramona Böhm – also hat sie in ihrer Masterarbeit an der Hochschule Coburg eines entwickelt. Es heißt Chamäleon. Und es ist wunderbar wandelbar.</em></p>&#13;
<p>Ramona Böhm hat ein großes Ziel: „Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, dazu beizutragen, unsere Arbeit angenehmer und zeitgemäß zu gestalten“, erklärt die Absolventin der Hochschule Coburg. Ihre Intention ist, gegebene Möglichkeiten zu nutzen und so individuelle Lebenskonzepte zu ermöglichen: Dazu gehören die Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben, Hobbys, aber auch Erfahrungen, Erlebnisse und die Verwirklichung von Träumen. Damit es möglich ist, ortsunabhängig und frei zu arbeiten, hat sie das „Chamäleon“ entwickelt. Der flexible Arbeitsplatz besteht aus einer Base mit Höhenverstellung, abschirmenden Akustikelementen, einer vielseitig anwendbaren Leuchte, einem Modul, das Powerbank, Anschlüsse und mobilen WLan-Router enthält und dem Case, einem Trolley und / oder Rucksack. Es ist mittels Stecker oder Solarmodul nutzbar, wird außerdem aus nachhaltigen Materialien produziert.</p>&#13;
<p>Ihren Entwurf stellte Böhm jetzt auch in der AIT vor. „Das ist die führende Fachzeitschrift für Architektur, Innenarchitektur und Technischen Ausbau – die Veröffentlichung dokumentiert gut die Qualität der Masterarbeit“, sagt <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a>. Er hat die Arbeit betreut und weiß, dass Böhm an der Hochschule erst einen „hervorragenden Bachelor <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a>“ absolviert und anschließend einen ausgezeichneten Masterabschluss im <a href="t3://page?uid=158">Master Design</a> hinzugefügt hat. Böhm hatte bei Phillips den Master-Schwerpunkt „Interior architecture &amp; architectural design – new work // new office” und entwickelte einen Arbeitsplatz, der sich in unterschiedlichen Konstellationen einsetzen lässt.</p>&#13;
<p>Das Chamäleon kann unterwegs auf Reisen oder an wiederkehrenden Orten, wie dem eigenen Zuhause, dem Lieblingscafé oder auch im Büro verwendet werden. Es bietet die funktionale Grundlage für das ortsungebundene Arbeiten und bringt an jeden fremden Ort ein Stück Gewohnheit und Beständigkeit durch den transportablen persönlichen Arbeitsraum mit. Durch die einzelnen Bestandteile kann der flexible Arbeitsplatz modular erweitert oder reduziert werden. Dies ermöglicht die Anpassung an verschiedene Arbeitssituation.</p>&#13;
<p>Es wurden recycelte, langlebige, nachwachsende oder ressourcenschonende Materialien gewählt. Außerdem hilft das Chamäleon dabei, dass jeder Ort zum idealen Arbeitsort werden kann – und das spart Wege und damit CO2. Das Produkt ist auch so konzipiert, dass einzelne Bestandteile leicht repariert oder einzeln ausgetauscht werden können. Die Komponenten sind nicht kompliziert verbaut. Bei Verschleiß oder Defekt wird einfach ein Modul erneuert. Also ein bedürfnisorientierter, ortsungebundener, ökologisch nachhaltiger und flexibler Arbeitsplatz – wunderbar wandelbar. Ein Chamäleon eben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/156-RamonaBoehm-Phillips-Chamaeleon-1024x697.jpg"
                        fileSize="66815"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="697"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/156-RamonaBoehm-Phillips-Chamaeleon2-707x1024.jpg"
                        fileSize="59731"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="707" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/156-Ramona_Boehm-1024x683.jpg"
                        fileSize="80354"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Reallabor: Nachhaltiges Raummodulsystem für Waldkindergärten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/reallabor-nachhaltiges-raummodulsystem-fuer-waldkindergaerten-2/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 10:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/reallabor-nachhaltiges-raummodulsystem-fuer-waldkindergaerten-2/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Landkreis Forchheim startet die Hochschule Coburg ein Forschungsprojekt zur Entwicklung eines klimaneutralen, energieautarken, mobilen Raummodulsystems für Waldkindergärten.</em></p>&#13;
<p>Das Projekt wird in Pinzberg bei Forchheim durchgeführt – und hier fand auch der symbolische Spatenstich zum Auftakt statt. „Wir müssen beim Bauen neue Wege gehen“, betonte der Bayerische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber. Er sprach das Grußwort für den Auftraggeber – und legte beim Einschrauben des ersten Schraubfundamentes gleich selbst mit Hand an. <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule Coburg, und der Dekan der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a>, Prof. Dr. Holger Falter, begleiteten den Auftakt des Projekts mit weiteren Informationen.</p>&#13;
<p>Glauber interessierte besonders die geplante Ausführung mit nachhaltigen Baustoffen und Photovoltaik. Projektleiter<a href="t3://page?uid=695"> Prof. Dr. Rainer Hirth</a> erklärte, welche Herausforderungen dieses anspruchsvolle Konzept mit sich bringt, betonte aber vor allem die Chancen, die darin liegen: „Bei dem Projekt handelt es um ein Reallabor, ein kleines Gebäude, das im Alltag funktionieren muss.“ Der Echtzeittest in einem bayerischen Referenzkindergarten wird Erfahrungen liefern, die sich auch andere Bauten übertragen lassen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Landkreis Forchheim startet die Hochschule Coburg ein Forschungsprojekt zur Entwicklung eines klimaneutralen, energieautarken, mobilen Raummodulsystems für Waldkindergärten.</em></p>&#13;
<p>Das Projekt wird in Pinzberg bei Forchheim durchgeführt – und hier fand auch der symbolische Spatenstich zum Auftakt statt. „Wir müssen beim Bauen neue Wege gehen“, betonte der Bayerische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber. Er sprach das Grußwort für den Auftraggeber – und legte beim Einschrauben des ersten Schraubfundamentes gleich selbst mit Hand an. <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule Coburg, und der Dekan der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a>, Prof. Dr. Holger Falter, begleiteten den Auftakt des Projekts mit weiteren Informationen.</p>&#13;
<p>Glauber interessierte besonders die geplante Ausführung mit nachhaltigen Baustoffen und Photovoltaik. Projektleiter<a href="t3://page?uid=695"> Prof. Dr. Rainer Hirth</a> erklärte, welche Herausforderungen dieses anspruchsvolle Konzept mit sich bringt, betonte aber vor allem die Chancen, die darin liegen: „Bei dem Projekt handelt es um ein Reallabor, ein kleines Gebäude, das im Alltag funktionieren muss.“ Der Echtzeittest in einem bayerischen Referenzkindergarten wird Erfahrungen liefern, die sich auch andere Bauten übertragen lassen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/157-Hirt-Waldkindergarten-1024x768.jpeg"
                        fileSize="279810"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/157-Hirt-Waldkindergarten1-1024x768.jpeg"
                        fileSize="212423"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Reallabor: Nachhaltiges Raummodulsystem]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/reallabor-nachhaltiges-raummodulsystem-fuer-waldkindergaerten/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 10:12:35 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/?p=1133</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im Landkreis Forchheim startet die Hochschule Coburg ein Forschungsprojekt zur Entwicklung eines klimaneutralen, energieautarken, mobilen Raummodulsystems für Waldkindergärten.</em>

Das Projekt wird in Pinzberg bei Forchheim durchgeführt – und hier fand auch der symbolische Spatenstich zum Auftakt statt. „Wir müssen beim Bauen neue Wege gehen“, betonte der Bayerische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber. Er sprach das Grußwort für den Auftraggeber – und legte beim Einschrauben des ersten Schraubfundamentes gleich selbst mit Hand an. Prof. Dr. Martin Synold, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule Coburg, und der Dekan der Fakultät Design, Prof. Dr. Holger Falter, begleiteten den Auftakt des Projekts mit weiteren Informationen.

Glauber interessierte besonders die geplante Ausführung mit nachhaltigen Baustoffen und Photovoltaik. Projektleiter Prof. Dr. Rainer Hirth erklärte, welche Herausforderungen dieses anspruchsvolle Konzept mit sich bringt, betonte aber vor allem die Chancen, die darin liegen: „Bei dem Projekt handelt es um ein Reallabor, ein kleines Gebäude, das im Alltag funktionieren muss.“ Der Echtzeittest in einem bayerischen Referenzkindergarten wird Erfahrungen liefern, die sich auch andere Bauten übertragen lassen.

(Pressestelle)]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im Landkreis Forchheim startet die Hochschule Coburg ein Forschungsprojekt zur Entwicklung eines klimaneutralen, energieautarken, mobilen Raummodulsystems für Waldkindergärten.</em>

Das Projekt wird in Pinzberg bei Forchheim durchgeführt – und hier fand auch der symbolische Spatenstich zum Auftakt statt. „Wir müssen beim Bauen neue Wege gehen“, betonte der Bayerische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber. Er sprach das Grußwort für den Auftraggeber – und legte beim Einschrauben des ersten Schraubfundamentes gleich selbst mit Hand an. Prof. Dr. Martin Synold, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule Coburg, und der Dekan der Fakultät Design, Prof. Dr. Holger Falter, begleiteten den Auftakt des Projekts mit weiteren Informationen.

Glauber interessierte besonders die geplante Ausführung mit nachhaltigen Baustoffen und Photovoltaik. Projektleiter Prof. Dr. Rainer Hirth erklärte, welche Herausforderungen dieses anspruchsvolle Konzept mit sich bringt, betonte aber vor allem die Chancen, die darin liegen: „Bei dem Projekt handelt es um ein Reallabor, ein kleines Gebäude, das im Alltag funktionieren muss.“ Der Echtzeittest in einem bayerischen Referenzkindergarten wird Erfahrungen liefern, die sich auch andere Bauten übertragen lassen.

(Pressestelle)]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAO Themenjahr: Demenz betrifft die gesamte Gesellschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tao-themenjahr-demenz-betrifft-die-gesamte-gesellschaft/</link>
                <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 11:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tao-themenjahr-demenz-betrifft-die-gesamte-gesellschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Beim „TAO Themenabend Demenz“ ging es darum&shy;&shy;, warum Früherkennung so wichtig ist, was es Neues in der Forschung gibt und wie Demenz-Betroffene bestmöglich unterstützt werden können.</em></p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/forschungsprofil/gesundheit-analysieren-und-foerdern.html">„Gesundheit analysieren &amp; fördern“</a> ist einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg. Die Hochschule ist im Gesundheitsbereich gut vernetzt und kann auf vielfältige Kooperationen blicken. Ein langjähriger Partner ist das Regiomed-Klinikum, mit dem die Hochschule drei Themenabende im Rahmen des TAO Themenjahres Gesundheit organisierte. Rund 80 Besucher:innen kamen&nbsp; zum Themenabend Demenz in die Alte Kühlhalle. Der Abend wurde vom Referat für Transfer und Entrepreneurship und dem Forschungsschwerpunkt der Hochschule Coburg organisiert. Außer Vertreter:innen der Hochschule und des Klinikums gab an diesem Abend auch eine Expertin aus der Praxis ihr Wissen weiter. Im Fokus stand unter anderem die Frage, wie einer Demenzerkrankung vorgebeugt werden kann und was im Fall einer Erkrankung zum Erhalt und zur Steigerung der Lebensqualität getan werden kann.</p>&#13;
<p>„In Deutschland haben 1,8 Millionen Menschen Demenz“, sagte Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship, der die Veranstaltung moderierte. Demenz sei mittlerweile eine Volkskrankheit. Für die Hochschule Coburg ist der Themenabend eine Möglichkeit, sich zu vernetzen. „Unser Ziel ist es, das, was gelehrt und geforscht wird, in die Gesellschaft zu tragen“, sagte <a href="t3://page?uid=712">Vizepräsident Prof. Dr. Martin Synold</a>.</p>&#13;
<p><strong>Die Krankheit verzögern</strong></p>&#13;
<p>Den ersten Vortrag hielt Prof. Dr. Johannes Kraft von Regiomed. Bei ihm ging es um Möglichkeiten zur Vorbeugung und zur Therapie. „Je früher eine Demenz diagnostiziert wird, desto besser kann man helfen“, sagte er. Ziel der Therapie sei es, den Verlauf zu verzögern und die Symptome zu verbessern. Eine Heilung sei nur in etwa zehn Prozent der Fälle möglich. Risikofaktoren für eine Demenz seien unter anderem Adipositas, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Herzerkrankungen und eine Hörschwäche. „Die Hälfte aller Demenzerkrankungen könnte man Studien zufolge verhindern oder soweit verschieben, dass man sie nicht mehr erlebt“, so der Chefarzt. Weltweit werde nur ein Drittel der Erkrankungen richtig diagnostiziert.</p>&#13;
<p><strong>Schmerzen lindern</strong></p>&#13;
<p>Im Vortrag von Prof. Dr. Stefan Lautenbacher vom Bamberg Living Lab Dementia ging es um Schmerzen bei einer Demenzerkrankung. „Schmerzen sind eine sehr komplexe Angelegenheit. Menschen mit chronischen Schmerzen werden schneller und schwerer dement. Umgekehrt kann eine Demenz vorhandene Schmerzen verstärken“, sagte er. Auch wenn die Demenz nicht die direkte Ursache ist, würden Schmerzen bei einer Erkrankung tendenziell eher zunehmen. &nbsp;Aus der Kombination von Schmerz und kognitiver Beeinträchtigung ergibt sich eine besondere Belastung: Mehr als die Hälfte der ausschließlich von Schmerz oder von kognitiver Beeinträchtigung betroffenen Personen ist in der Ausübung komplexerer Aktivitäten des täglichen Lebens eingeschränkt. Treten Schmerz und kognitive Einschränkungen allerdings in Kombination auf, wirkt sich das bei mehr als Dreiviertel der Betroffenen behindernd auf Alltagstätigkeiten aus.</p>&#13;
<p>Da Menschen mit Demenz sich ab einem gewissen Stadium nicht mehr umfassend artikulieren können, komme der Fremdbeobachtung zur Erkennung von Schmerzen eine bedeutende Rolle zu. „Dementen werden bei der gleichen Ausgangssituation durchschnittlich weniger Schmerzmittel verschrieben als nicht dementen Patient:innen“, stellte der Wissenschaftler einhellige Ergebnisse aus Studien verschiedener Jahre vor. Strukturierte Fremdbeobachtung mit speziell entwickelten Beobachtungsbögen und Ratingskalen können bei der Schmerzmessung bis zu einer mittelgradigen Demenz helfen, etwa die Pain Assessment in Impaired Cognition, kurz PAIC15. Hier bewertet eine außenstehende Person verschiedene Merkmale im Gesichtsausdruck, der Körperbewegung und Lautäußerungen, die auf Schmerz hindeuten können, anhand einer Skala.</p>&#13;
<p><strong>Hilfe nicht nur für Betroffene</strong></p>&#13;
<p>Den vorletzten Vortrag hielt Sozialpädagogin Johanna Thomack von der Fachstelle für pflegende Angehörige am "AWO Mehr Generationen Haus". Sie betonte, wie wichtig es sei, Informationen und Wissen zu der Krankheit zu verbreiten: „Demenz geht uns alle an – schließlich ist nicht nur die Patient:in betroffen. Wenn ich weiß, was sich verändert, kann ich im Alltag besser damit umgehen.“ Neben der Medikamententherapie für die Betroffenen gibt es zahlreiche Angebote, durch die vor allem auch die Angehörigen unterstützt werden können. „Es gibt Möglichkeiten, finanziell und rechtlich zu unterstützen. Außerdem kann durch Vorträge, Kurse und Seminare dazu beigetragen werden, dass die Demenz schneller erkannt wird.“ Beim anschließenden offenen Austausch stellte Thomack Informationsmaterial der Fachstelle und des Netzwerks Demenz bereit.</p>&#13;
<p><strong>Das wird an der Hochschule Coburg erforscht</strong></p>&#13;
<p>Zum Abschluss des Abends referierte <a href="t3://page?uid=512">Prof. Dr. Aileen Funke</a> über neue Therapieoptionen für die Alzheimer-Demenz, die sie an der Hochschule Coburg erforscht. „Weil Alzheimer bis heute nicht heilbar ist, sind dringend neue Therapien nötig. Das Gehirn schrumpft, Nervenzellen gehen verloren und mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume werden immer größer“, sagte sie. Bei der Forschung kommen biotechnologische Methoden zum Einsatz. Ziel ist es, herauszufinden, wie verhindert werden kann, dass körpereigene Proteine im Gehirn verklumpen und sich so Ablagerungen bilden, die eine Demenz auslösen können.</p>&#13;
<p><strong>Abschluss der Vortragsreihe</strong></p>&#13;
<p>&shy;Der „TAO Themenabend Demenz“ war nach dem <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/tao-themenjahr-uebergewicht-und-das-toedliche-quartett.html">TAO Themenabend Übergewicht</a>&nbsp;und dem <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/tao-themenjahr-wohlbefinden-und-lebensqualitaet-steigern-trotz-krebs.html">TAO Themenabend Krebs</a>&nbsp;letzte Themenabend, der im Rahmen des TAO Themenjahrs Gesundheit 2023&nbsp;von der Hochschule Coburg gemeinsam mit den Regiomed-Kliniken organisiert wurde. <a href="t3://page?uid=137">TAO ste&shy;&shy;&shy;&shy;&shy;ht für Technologie-Allianz Oberfranken</a>&nbsp;und ist eine Kooperation der vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof. Die Veranstaltungen werden unterstützt durch das Projekt <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS + design</a>, gefördert im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim „TAO Themenabend Demenz“ ging es darum&shy;&shy;, warum Früherkennung so wichtig ist, was es Neues in der Forschung gibt und wie Demenz-Betroffene bestmöglich unterstützt werden können.</em></p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/forschungsprofil/gesundheit-analysieren-und-foerdern.html">„Gesundheit analysieren &amp; fördern“</a> ist einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg. Die Hochschule ist im Gesundheitsbereich gut vernetzt und kann auf vielfältige Kooperationen blicken. Ein langjähriger Partner ist das Regiomed-Klinikum, mit dem die Hochschule drei Themenabende im Rahmen des TAO Themenjahres Gesundheit organisierte. Rund 80 Besucher:innen kamen&nbsp; zum Themenabend Demenz in die Alte Kühlhalle. Der Abend wurde vom Referat für Transfer und Entrepreneurship und dem Forschungsschwerpunkt der Hochschule Coburg organisiert. Außer Vertreter:innen der Hochschule und des Klinikums gab an diesem Abend auch eine Expertin aus der Praxis ihr Wissen weiter. Im Fokus stand unter anderem die Frage, wie einer Demenzerkrankung vorgebeugt werden kann und was im Fall einer Erkrankung zum Erhalt und zur Steigerung der Lebensqualität getan werden kann.</p>&#13;
<p>„In Deutschland haben 1,8 Millionen Menschen Demenz“, sagte Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship, der die Veranstaltung moderierte. Demenz sei mittlerweile eine Volkskrankheit. Für die Hochschule Coburg ist der Themenabend eine Möglichkeit, sich zu vernetzen. „Unser Ziel ist es, das, was gelehrt und geforscht wird, in die Gesellschaft zu tragen“, sagte <a href="t3://page?uid=712">Vizepräsident Prof. Dr. Martin Synold</a>.</p>&#13;
<p><strong>Die Krankheit verzögern</strong></p>&#13;
<p>Den ersten Vortrag hielt Prof. Dr. Johannes Kraft von Regiomed. Bei ihm ging es um Möglichkeiten zur Vorbeugung und zur Therapie. „Je früher eine Demenz diagnostiziert wird, desto besser kann man helfen“, sagte er. Ziel der Therapie sei es, den Verlauf zu verzögern und die Symptome zu verbessern. Eine Heilung sei nur in etwa zehn Prozent der Fälle möglich. Risikofaktoren für eine Demenz seien unter anderem Adipositas, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Herzerkrankungen und eine Hörschwäche. „Die Hälfte aller Demenzerkrankungen könnte man Studien zufolge verhindern oder soweit verschieben, dass man sie nicht mehr erlebt“, so der Chefarzt. Weltweit werde nur ein Drittel der Erkrankungen richtig diagnostiziert.</p>&#13;
<p><strong>Schmerzen lindern</strong></p>&#13;
<p>Im Vortrag von Prof. Dr. Stefan Lautenbacher vom Bamberg Living Lab Dementia ging es um Schmerzen bei einer Demenzerkrankung. „Schmerzen sind eine sehr komplexe Angelegenheit. Menschen mit chronischen Schmerzen werden schneller und schwerer dement. Umgekehrt kann eine Demenz vorhandene Schmerzen verstärken“, sagte er. Auch wenn die Demenz nicht die direkte Ursache ist, würden Schmerzen bei einer Erkrankung tendenziell eher zunehmen. &nbsp;Aus der Kombination von Schmerz und kognitiver Beeinträchtigung ergibt sich eine besondere Belastung: Mehr als die Hälfte der ausschließlich von Schmerz oder von kognitiver Beeinträchtigung betroffenen Personen ist in der Ausübung komplexerer Aktivitäten des täglichen Lebens eingeschränkt. Treten Schmerz und kognitive Einschränkungen allerdings in Kombination auf, wirkt sich das bei mehr als Dreiviertel der Betroffenen behindernd auf Alltagstätigkeiten aus.</p>&#13;
<p>Da Menschen mit Demenz sich ab einem gewissen Stadium nicht mehr umfassend artikulieren können, komme der Fremdbeobachtung zur Erkennung von Schmerzen eine bedeutende Rolle zu. „Dementen werden bei der gleichen Ausgangssituation durchschnittlich weniger Schmerzmittel verschrieben als nicht dementen Patient:innen“, stellte der Wissenschaftler einhellige Ergebnisse aus Studien verschiedener Jahre vor. Strukturierte Fremdbeobachtung mit speziell entwickelten Beobachtungsbögen und Ratingskalen können bei der Schmerzmessung bis zu einer mittelgradigen Demenz helfen, etwa die Pain Assessment in Impaired Cognition, kurz PAIC15. Hier bewertet eine außenstehende Person verschiedene Merkmale im Gesichtsausdruck, der Körperbewegung und Lautäußerungen, die auf Schmerz hindeuten können, anhand einer Skala.</p>&#13;
<p><strong>Hilfe nicht nur für Betroffene</strong></p>&#13;
<p>Den vorletzten Vortrag hielt Sozialpädagogin Johanna Thomack von der Fachstelle für pflegende Angehörige am "AWO Mehr Generationen Haus". Sie betonte, wie wichtig es sei, Informationen und Wissen zu der Krankheit zu verbreiten: „Demenz geht uns alle an – schließlich ist nicht nur die Patient:in betroffen. Wenn ich weiß, was sich verändert, kann ich im Alltag besser damit umgehen.“ Neben der Medikamententherapie für die Betroffenen gibt es zahlreiche Angebote, durch die vor allem auch die Angehörigen unterstützt werden können. „Es gibt Möglichkeiten, finanziell und rechtlich zu unterstützen. Außerdem kann durch Vorträge, Kurse und Seminare dazu beigetragen werden, dass die Demenz schneller erkannt wird.“ Beim anschließenden offenen Austausch stellte Thomack Informationsmaterial der Fachstelle und des Netzwerks Demenz bereit.</p>&#13;
<p><strong>Das wird an der Hochschule Coburg erforscht</strong></p>&#13;
<p>Zum Abschluss des Abends referierte <a href="t3://page?uid=512">Prof. Dr. Aileen Funke</a> über neue Therapieoptionen für die Alzheimer-Demenz, die sie an der Hochschule Coburg erforscht. „Weil Alzheimer bis heute nicht heilbar ist, sind dringend neue Therapien nötig. Das Gehirn schrumpft, Nervenzellen gehen verloren und mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume werden immer größer“, sagte sie. Bei der Forschung kommen biotechnologische Methoden zum Einsatz. Ziel ist es, herauszufinden, wie verhindert werden kann, dass körpereigene Proteine im Gehirn verklumpen und sich so Ablagerungen bilden, die eine Demenz auslösen können.</p>&#13;
<p><strong>Abschluss der Vortragsreihe</strong></p>&#13;
<p>&shy;Der „TAO Themenabend Demenz“ war nach dem <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/tao-themenjahr-uebergewicht-und-das-toedliche-quartett.html">TAO Themenabend Übergewicht</a>&nbsp;und dem <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/tao-themenjahr-wohlbefinden-und-lebensqualitaet-steigern-trotz-krebs.html">TAO Themenabend Krebs</a>&nbsp;letzte Themenabend, der im Rahmen des TAO Themenjahrs Gesundheit 2023&nbsp;von der Hochschule Coburg gemeinsam mit den Regiomed-Kliniken organisiert wurde. <a href="t3://page?uid=137">TAO ste&shy;&shy;&shy;&shy;&shy;ht für Technologie-Allianz Oberfranken</a>&nbsp;und ist eine Kooperation der vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof. Die Veranstaltungen werden unterstützt durch das Projekt <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS + design</a>, gefördert im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TAODSC02223-1024x683.jpg"
                        fileSize="196902"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TAO-DSC02247-1024x683.jpg"
                        fileSize="179818"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TAO-DSC02254-1024x683.jpg"
                        fileSize="180625"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TAO-DSC02257-1024x683.jpg"
                        fileSize="204038"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TAODSC02236-1024x683.jpg"
                        fileSize="177783"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TAODSC02239-1024x683.jpg"
                        fileSize="184387"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Große Wiedersehensfreude: Alumni feiern Silberjubiläum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/grosse-wiedersehensfreude-alumni-feiern-silberjubilaeum/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Oct 2023 13:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/grosse-wiedersehensfreude-alumni-feiern-silberjubilaeum/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Abschlussjahrgänge 1995 bis 1998 trafen sich nach 25 Jahren wieder an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Weil auch das Silberjubiläum mehrmals wegen Corona ausgefallen war, luden die Hochschule Coburg und der <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">Hochschulverein </a>diesmal aus vier Jahrgängen Absolvent:innen ein. Es gab eine Jubiläums-Abschluss-Urkunde und Lehrende und Mitarbeitende der <a href="t3://page?uid=19">Fakultäten </a>ermöglichten Führungen durch die Hochschule. Dabei entdeckten die Alumni teils große Veränderungen, freuten sich aber auch über Altbekanntes – und immer wieder auch über alte Bekannte, über frühere Kommiliton:innen und ehemalige Profs.</p>&#13;
<p>In einem kleinen Festakt begrüßte Vizepräsident Prof. Dr. Felix Weispfenning die Alumni und stellte die Entwicklung der Hochschule vor. Dr. Markus Neufeld aus dem Referat Transfer und Entrepreneurship führte durch den Abend und veranschaulichte gemeinsam mit Verena Blume, wie erfolgreich die Wege vieler Absolvent:innen verlaufen sind. Mit roten und grünen Karten zeigten die Gäste beispielsweise an, wie viele von ihnen selbstständig sind, wie viele Personalverantwortung tragen – und für wieviel Personal: mehr als fünf Mitarbeitende? Mehr als zehn, 20, 50, 100? Blume ist zuständig für Unternehmenskooperationen und wollte auch wissen, wer von den Alumni schon einmal mit der Hochschule kooperiert hatte – verbunden mit der Einladung, sich gerne mit Ideen an sie zu wenden. Das Silberjubiläum bietet Gelegenheit, mit ehemaligen Kommiliton:innen und auch mit der Alma Mater in Kontakt zu kommen.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Roland Hertrich, Vorsitzender des Hochschulvereins Coburg, berichtete, wofür sich der Verein einsetzt: Unter anderem unterstützte er diese Veranstaltung. Musikalisch wurde der Abend begleitet vom Hochschulchor und Ralf Probst mit der Jazz Combo. Für Lacher sorgte der fränkische Humor des Mundart-Kabarettisten Sven Bach. Die Atmosphäre war locker und entspannt und das gemeinsame Dinner dauerte dann noch lange an. Nach 25 Jahren gab es an allen Tischen viel zu erzählen.</p>&#13;
<p>Damit es solche Abende auch künftig gibt, recherchiert die Hochschule kontinuierlich Kontaktdaten von Alumni. Wer im Austausch mit Freunden und Bekannten aus der Zeit des Studiums steht und weiß, dass sie gerne zum nächsten oder übernächsten Silberjubiläum eingeladen werden möchten, kann sie gerne an die Hochschule verweisen: Bitte Bescheid geben per Mail an <a href="http://events[at]hs-coburg.de">events[at]hs-coburg.de</a>. Die Hochschule sucht&nbsp; auch sonst den Kontakt zu ihren Absolvent:innen – wer Interesse hat, findet<a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/alumni.html"> hier Angebote für Alumni</a>.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Abschlussjahrgänge 1995 bis 1998 trafen sich nach 25 Jahren wieder an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Weil auch das Silberjubiläum mehrmals wegen Corona ausgefallen war, luden die Hochschule Coburg und der <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">Hochschulverein </a>diesmal aus vier Jahrgängen Absolvent:innen ein. Es gab eine Jubiläums-Abschluss-Urkunde und Lehrende und Mitarbeitende der <a href="t3://page?uid=19">Fakultäten </a>ermöglichten Führungen durch die Hochschule. Dabei entdeckten die Alumni teils große Veränderungen, freuten sich aber auch über Altbekanntes – und immer wieder auch über alte Bekannte, über frühere Kommiliton:innen und ehemalige Profs.</p>&#13;
<p>In einem kleinen Festakt begrüßte Vizepräsident Prof. Dr. Felix Weispfenning die Alumni und stellte die Entwicklung der Hochschule vor. Dr. Markus Neufeld aus dem Referat Transfer und Entrepreneurship führte durch den Abend und veranschaulichte gemeinsam mit Verena Blume, wie erfolgreich die Wege vieler Absolvent:innen verlaufen sind. Mit roten und grünen Karten zeigten die Gäste beispielsweise an, wie viele von ihnen selbstständig sind, wie viele Personalverantwortung tragen – und für wieviel Personal: mehr als fünf Mitarbeitende? Mehr als zehn, 20, 50, 100? Blume ist zuständig für Unternehmenskooperationen und wollte auch wissen, wer von den Alumni schon einmal mit der Hochschule kooperiert hatte – verbunden mit der Einladung, sich gerne mit Ideen an sie zu wenden. Das Silberjubiläum bietet Gelegenheit, mit ehemaligen Kommiliton:innen und auch mit der Alma Mater in Kontakt zu kommen.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Roland Hertrich, Vorsitzender des Hochschulvereins Coburg, berichtete, wofür sich der Verein einsetzt: Unter anderem unterstützte er diese Veranstaltung. Musikalisch wurde der Abend begleitet vom Hochschulchor und Ralf Probst mit der Jazz Combo. Für Lacher sorgte der fränkische Humor des Mundart-Kabarettisten Sven Bach. Die Atmosphäre war locker und entspannt und das gemeinsame Dinner dauerte dann noch lange an. Nach 25 Jahren gab es an allen Tischen viel zu erzählen.</p>&#13;
<p>Damit es solche Abende auch künftig gibt, recherchiert die Hochschule kontinuierlich Kontaktdaten von Alumni. Wer im Austausch mit Freunden und Bekannten aus der Zeit des Studiums steht und weiß, dass sie gerne zum nächsten oder übernächsten Silberjubiläum eingeladen werden möchten, kann sie gerne an die Hochschule verweisen: Bitte Bescheid geben per Mail an <a href="http://events[at]hs-coburg.de">events[at]hs-coburg.de</a>. Die Hochschule sucht&nbsp; auch sonst den Kontakt zu ihren Absolvent:innen – wer Interesse hat, findet<a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/alumni.html"> hier Angebote für Alumni</a>.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-001-1024x681.jpg"
                        fileSize="57973"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-002-1024x681.jpg"
                        fileSize="63173"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-006-1024x681.jpg"
                        fileSize="98883"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-008-1024x681.jpg"
                        fileSize="168379"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-009-1024x681.jpg"
                        fileSize="110641"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-010-1024x681.jpg"
                        fileSize="199475"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-012-1024x681.jpg"
                        fileSize="156634"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-014-1024x681.jpg"
                        fileSize="104949"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-015-1024x681.jpg"
                        fileSize="160402"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-019-1024x681.jpg"
                        fileSize="89342"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-021-1024x681.jpg"
                        fileSize="140061"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-024-1024x681.jpg"
                        fileSize="174344"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-026-1024x681.jpg"
                        fileSize="124956"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-028-1024x681.jpg"
                        fileSize="141723"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-030-1024x681.jpg"
                        fileSize="160324"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-031-1024x681.jpg"
                        fileSize="163517"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-032-1024x681.jpg"
                        fileSize="81836"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-037-1024x681.jpg"
                        fileSize="179150"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-038-1024x681.jpg"
                        fileSize="156140"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-039-1024x681.jpg"
                        fileSize="178700"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-043-1024x681.jpg"
                        fileSize="110892"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-044-1024x681.jpg"
                        fileSize="179335"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-045-1024x681.jpg"
                        fileSize="119036"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-046-1024x681.jpg"
                        fileSize="173829"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-059-1024x681.jpg"
                        fileSize="90303"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-060-1024x681.jpg"
                        fileSize="81329"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-063-1024x681.jpg"
                        fileSize="144915"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-071-1024x681.jpg"
                        fileSize="179570"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-074-1024x681.jpg"
                        fileSize="192672"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-081-1024x681.jpg"
                        fileSize="79755"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-093-1024x681.jpg"
                        fileSize="115269"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-096-1024x681.jpg"
                        fileSize="219546"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-102-1024x681.jpg"
                        fileSize="112853"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-103-1024x681.jpg"
                        fileSize="122108"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-016-1024x681.jpg"
                        fileSize="205814"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-2023-10-Silberjubilaeum-049-1024x681.jpg"
                        fileSize="123332"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-IMG_4176.jpeg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nach der Wahl: Neuer Hochschul-Senat nimmt Arbeit auf]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nach-der-wahl-neuer-hochschul-senat-nimmt-arbeit-auf/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Oct 2023 08:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nach-der-wahl-neuer-hochschul-senat-nimmt-arbeit-auf/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Niko Kohls wurde im Amt des Vorsitzenden des Senats bestätigt. Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel und Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser würdigten das bisherige Engagement des Gremiums: Die Hochschulleitung freut sich auf weitere gute Zusammenarbeit.</em>

&nbsp;

Der <a href="t3://page?uid=406">Senat </a>ist die gewählte Vertretung aller Mitglieder der Hochschule. Er beschließt unter anderem die von der Hochschule zu erlassenden Rechtsvorschriften, bestimmt die Forschungsschwerpunkte, beschließt Vorschläge für die Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen und nimmt zu Berufungsvorschlägen Stellung.

&nbsp;

Anfang Oktober wählte der Senat den bisherigen Vorsitzenden <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Niko Kohls </a> erneut in dieses Amt. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Als stellvertretender Senatsvorsitzender wurde <a href="t3://page?uid=483">Prof. Dr. Bernd Hüttl </a>gewählt. Ebenfalls gewählt wurden die Beauftragten der Hochschule Coburg für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst: <a href="t3://page?uid=1041">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a> und als Stellvertreterin <a href="t3://page?uid=457">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a>.

&nbsp;

Die weiteren Senatsmitglieder sind Carl Baetjer, <a href="t3://page?uid=498">Prof. Dr. Egbert Keßler</a>, <a href="t3://page?uid=1394">Prof. Dr. Josef Löffl</a>, <a href="t3://page?uid=538">Prof. Dr. Victor Randall</a>, Prof. Dr. Georg Roth und Maximilian Schunk. Die <a href="t3://page?uid=347">Studierenden werden vertreten </a>durch Nadine Freitag und Eva Maria Seelinger.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Niko Kohls wurde im Amt des Vorsitzenden des Senats bestätigt. Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel und Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser würdigten das bisherige Engagement des Gremiums: Die Hochschulleitung freut sich auf weitere gute Zusammenarbeit.</em>

&nbsp;

Der <a href="t3://page?uid=406">Senat </a>ist die gewählte Vertretung aller Mitglieder der Hochschule. Er beschließt unter anderem die von der Hochschule zu erlassenden Rechtsvorschriften, bestimmt die Forschungsschwerpunkte, beschließt Vorschläge für die Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen und nimmt zu Berufungsvorschlägen Stellung.

&nbsp;

Anfang Oktober wählte der Senat den bisherigen Vorsitzenden <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Niko Kohls </a> erneut in dieses Amt. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Als stellvertretender Senatsvorsitzender wurde <a href="t3://page?uid=483">Prof. Dr. Bernd Hüttl </a>gewählt. Ebenfalls gewählt wurden die Beauftragten der Hochschule Coburg für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst: <a href="t3://page?uid=1041">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a> und als Stellvertreterin <a href="t3://page?uid=457">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a>.

&nbsp;

Die weiteren Senatsmitglieder sind Carl Baetjer, <a href="t3://page?uid=498">Prof. Dr. Egbert Keßler</a>, <a href="t3://page?uid=1394">Prof. Dr. Josef Löffl</a>, <a href="t3://page?uid=538">Prof. Dr. Victor Randall</a>, Prof. Dr. Georg Roth und Maximilian Schunk. Die <a href="t3://page?uid=347">Studierenden werden vertreten </a>durch Nadine Freitag und Eva Maria Seelinger.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/155-neuer_Senat-1024x576.jpg"
                        fileSize="198477"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/155-neuer_Senat-Kohls-1024x576.jpg"
                        fileSize="195895"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Abteilungsdirektor Endres: „für die Stadt Coburg eine tolle Entwicklung“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/abteilungsdirektor-endres-fuer-die-stadt-coburg-eine-tolle-entwicklung/</link>
                <pubDate>Wed, 11 Oct 2023 13:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/abteilungsdirektor-endres-fuer-die-stadt-coburg-eine-tolle-entwicklung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Regierung von Oberfranken ist für viele Bauwerke im Bezirk zuständig – dazu gehören auch einige sehr unterschiedliche Gebäude der Hochschule Coburg. Der neue Bereichsleiter Planung und Bau der Regierung von Oberfranken, Bernd Endres, und der neue Leiter des Staatlichen Bauamts Bamberg, Ulrich Delles, machten sich vor Ort ein Bild von der Situation.</em></p>&#13;
<p>Bei Hochschulpräsident<a href="t3://page?uid=462"> Prof. Dr. Stefan Gast</a> trafen sich an diesem Nachmittag die Bauexpert:innen: Bernd Endres, der Bereichsleiter Planung und Bau der Regierung mit viel Erfahrung in unterschiedlichsten Bereichen der Bauwirtschaft und Bauverwaltung, Franz Schmidt, Sachgebietsleiter Hochbau und Betriebstechnik in der Regierung, Ulrich Delles, Leiter des Staatlichen Bauamts Bamberg und Sabrina Stodolka, die Bereichsleiterin für Liegenschaften unter anderem für Hochschulbau. Seitens der Hochschule: <a href="t3://page?uid=1253">Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser</a>, Susanna Buchwald, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulverwaltung.html" target="_blank" rel="noopener">Abteilung Technik und Bauen</a> und <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, der als Vizepräsident zwar für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs zuständig ist, fachlich aber aus dem Bauingenieurwesen kommt. In dieser Runde ging’s um abgeschlossene und begonnene Bauprojekte, anstehende Herausforderungen und Lösungsideen.</p>&#13;
<p>„Uns beschäftigt zum Beispiel die CO2-Bilanz der Gebäude“, erklärte Kanzler Kaiser. Die gewünschte Klimaneutralität der Infrastruktur wird mit verschiedenen Maßnahmen angegangen: von Photovoltaik über Fernwärme bis zu Lösungen für eine bessere Fahrradinfrastruktur. Dann ging es um die Substanz der Gebäude. Der Rundgang am Campus Friedrich Streib machte deutlich, wie extrem sich der Zustand im Einzelnen unterscheidet: Beim Ende 2021 eröffneten Neubau des IT- und Medienzentrums ITMZ glänzt die Hochschule außen mit einer schimmernden Messingfassade – und innen mit lichtdurchfluteten Räumen und modernster Technik. Großer Kontrast: direkt gegenüber das stark sanierungsbedürftige Gebäude 2. Wie hier Abhilfe beziehungsweise Ersatz geschaffen werden kann, war noch Thema als die Gruppe sich hinunter auf den Weg zum Schlachthof- und Güterbahnhofsareal machte.</p>&#13;
<p><strong>Ein neues Quartier entsteht</strong></p>&#13;
<p>Hier wurde der Standort von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS + design</a> in der Alten Kühlhalle besichtigt, ein Blick über den Hof auf die Innovationsvilla der HUK Coburg geworfen und über bereits geplante sowie mögliche Baumaßnahmen auf dem Areal gesprochen, das viele sich als künftiges „Band für Wissenschaft, Technik und Design“ vorstellen. „Es gibt hier eine gemeinsame Quartiersentwicklung, zusammen mit Stadt, Land und Wifög“, sagte Gast. Und das sei nicht nur zugunsten der Hochschule. „Für Unternehmen und auch für die Bevölkerung und die Aufenthaltsqualität auf dem Areal hat das großes Potenzial.“ Dies werde sich stufenweise auch in den CREAPOLIS-Reallaboren zeigen. Endres betonte, dass er sich für Baukultur und Architekturwettbewerbe stark macht.</p>&#13;
<p>Aber erst einmal entsteht der HTAplus Modulbau der Hochschule. Mit dem Spatenstich im Sommer war der Baubeginn gefeiert worden. Bereits im 2. Quartal 2024 soll hier das Forschungsinstitut Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI) der Hochschule Coburg auf gut 600 Quadratmetern einziehen. „Dieses Areal anzugehen – und auch mit einer so hohen Qualität anzugehen – das ist auch für die Stadt Coburg eine tolle Entwicklung“, sagte Abteilungsdirektor Endres. Etwa 4,1 Millionen Euro investiert der Freistaat hier aus der High Tech Agenda und der Entwurf für das Gebäude ist in einem Kooperationsprojekt von Hochschule und Bauamt entstanden, erklärte Susanna Buchwald, Leiterin der Abteilung Technik und Bauen, „Das war wirklich sehr gute Teamarbeit in der Projektgruppe.“ Gast bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Staatlichem Bauamt Bamberg, das die Projektleitung übernommen hat, und insgesamt für die Unterstützung der Regierung. Endres betonte zum Abschluss des Treffens: „Die Hochschule ist uns sehr wichtig.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Regierung von Oberfranken ist für viele Bauwerke im Bezirk zuständig – dazu gehören auch einige sehr unterschiedliche Gebäude der Hochschule Coburg. Der neue Bereichsleiter Planung und Bau der Regierung von Oberfranken, Bernd Endres, und der neue Leiter des Staatlichen Bauamts Bamberg, Ulrich Delles, machten sich vor Ort ein Bild von der Situation.</em></p>&#13;
<p>Bei Hochschulpräsident<a href="t3://page?uid=462"> Prof. Dr. Stefan Gast</a> trafen sich an diesem Nachmittag die Bauexpert:innen: Bernd Endres, der Bereichsleiter Planung und Bau der Regierung mit viel Erfahrung in unterschiedlichsten Bereichen der Bauwirtschaft und Bauverwaltung, Franz Schmidt, Sachgebietsleiter Hochbau und Betriebstechnik in der Regierung, Ulrich Delles, Leiter des Staatlichen Bauamts Bamberg und Sabrina Stodolka, die Bereichsleiterin für Liegenschaften unter anderem für Hochschulbau. Seitens der Hochschule: <a href="t3://page?uid=1253">Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser</a>, Susanna Buchwald, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulverwaltung.html" target="_blank" rel="noopener">Abteilung Technik und Bauen</a> und <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, der als Vizepräsident zwar für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs zuständig ist, fachlich aber aus dem Bauingenieurwesen kommt. In dieser Runde ging’s um abgeschlossene und begonnene Bauprojekte, anstehende Herausforderungen und Lösungsideen.</p>&#13;
<p>„Uns beschäftigt zum Beispiel die CO2-Bilanz der Gebäude“, erklärte Kanzler Kaiser. Die gewünschte Klimaneutralität der Infrastruktur wird mit verschiedenen Maßnahmen angegangen: von Photovoltaik über Fernwärme bis zu Lösungen für eine bessere Fahrradinfrastruktur. Dann ging es um die Substanz der Gebäude. Der Rundgang am Campus Friedrich Streib machte deutlich, wie extrem sich der Zustand im Einzelnen unterscheidet: Beim Ende 2021 eröffneten Neubau des IT- und Medienzentrums ITMZ glänzt die Hochschule außen mit einer schimmernden Messingfassade – und innen mit lichtdurchfluteten Räumen und modernster Technik. Großer Kontrast: direkt gegenüber das stark sanierungsbedürftige Gebäude 2. Wie hier Abhilfe beziehungsweise Ersatz geschaffen werden kann, war noch Thema als die Gruppe sich hinunter auf den Weg zum Schlachthof- und Güterbahnhofsareal machte.</p>&#13;
<p><strong>Ein neues Quartier entsteht</strong></p>&#13;
<p>Hier wurde der Standort von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS + design</a> in der Alten Kühlhalle besichtigt, ein Blick über den Hof auf die Innovationsvilla der HUK Coburg geworfen und über bereits geplante sowie mögliche Baumaßnahmen auf dem Areal gesprochen, das viele sich als künftiges „Band für Wissenschaft, Technik und Design“ vorstellen. „Es gibt hier eine gemeinsame Quartiersentwicklung, zusammen mit Stadt, Land und Wifög“, sagte Gast. Und das sei nicht nur zugunsten der Hochschule. „Für Unternehmen und auch für die Bevölkerung und die Aufenthaltsqualität auf dem Areal hat das großes Potenzial.“ Dies werde sich stufenweise auch in den CREAPOLIS-Reallaboren zeigen. Endres betonte, dass er sich für Baukultur und Architekturwettbewerbe stark macht.</p>&#13;
<p>Aber erst einmal entsteht der HTAplus Modulbau der Hochschule. Mit dem Spatenstich im Sommer war der Baubeginn gefeiert worden. Bereits im 2. Quartal 2024 soll hier das Forschungsinstitut Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI) der Hochschule Coburg auf gut 600 Quadratmetern einziehen. „Dieses Areal anzugehen – und auch mit einer so hohen Qualität anzugehen – das ist auch für die Stadt Coburg eine tolle Entwicklung“, sagte Abteilungsdirektor Endres. Etwa 4,1 Millionen Euro investiert der Freistaat hier aus der High Tech Agenda und der Entwurf für das Gebäude ist in einem Kooperationsprojekt von Hochschule und Bauamt entstanden, erklärte Susanna Buchwald, Leiterin der Abteilung Technik und Bauen, „Das war wirklich sehr gute Teamarbeit in der Projektgruppe.“ Gast bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Staatlichem Bauamt Bamberg, das die Projektleitung übernommen hat, und insgesamt für die Unterstützung der Regierung. Endres betonte zum Abschluss des Treffens: „Die Hochschule ist uns sehr wichtig.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-Gruppenbild-1024x654.jpg"
                        fileSize="142751"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="654"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-DSC_7394-1024x681.jpg"
                        fileSize="83786"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-DSC_7369-1024x658.jpg"
                        fileSize="102807"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="658"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-DSC_7352-681x1024.jpg"
                        fileSize="210763"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="681" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-DSC_7362-1024x663.jpg"
                        fileSize="94773"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="663"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-DSC02213-1024x683.jpg"
                        fileSize="187559"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-DSC02204-1024x683.jpg"
                        fileSize="198871"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-DSC02175-1024x683.jpg"
                        fileSize="295476"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-DSC02168-1024x683.jpg"
                        fileSize="273233"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137DSC02178-1024x683.jpg"
                        fileSize="209486"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[KL besucht KK: „Es fühlt sich an wie Heimkommen“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/es-fuehlt-sich-an-wie-heimkommen/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 06:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/es-fuehlt-sich-an-wie-heimkommen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sie war die erste Frau, die in Bayern Kanzlerin einer Hochschule wurde: 20 Jahre lang prägte Maria Knott-Lutze das Geschehen an der Hochschule Coburg aktiv mit. Im Jahr 2020 hieß es Abschied nehmen: von ihrem geschätzten Kollegium, den vielfältigen Aufgabenbereichen und einem Arbeitsplatz, den sie jahrzehntelang gern aufgesucht hat. Auch jetzt, drei Jahre später, kehrt sie immer wieder mit Freude an die Hochschule zurück: „Aber nur noch, weil es Spaß macht“, sagt sie mit einem Schmunzeln. </em></p>&#13;
<p>Obgleich sie sich jetzt schon seit 36 Monaten im Ruhestand befindet, kommt bei „KL“, wie sie intern noch immer liebevoll genannt wird, keine Langeweile auf. Als sie ging, war Enkeltochter Anna grade unterwegs. Vor kurzem folgte Enkelchen Nummer zwei und der Sohnemann feierte Hochzeit: „Die Familie wächst. Man könnte sich gar nicht glücklicher preisen.“</p>&#13;
<p>Für ihren Ruhestand hatte sich Knott-Lutze zwei wesentliche Ziele vorgenommen: „Abnehmen und die Wohnung renovieren. Beides habe ich erfolgreich erledigt“, sagt sie lachend. Überhaupt versetzt einen der Terminplan der 68-Jährigen ins Staunen: von Morgensport, Verwaltungsaufgaben daheim, in der Neustädter Kantorei sowie innerhalb ihrer Kirche über Besuche im Fitnessstudio, radeln und wandern bis hin zum wöchentlichen Stammtisch und die Chorproben – Maria Knott-Lutze ist so engagiert und agil wie eh und je. Doch zwischendurch genießt sie es, keinen Zeitdruck zu haben. „Manchmal gehe ich in die Bäckerei und setze mich mit meinem Espresso in aller Ruhe hin, um das Geschehen zu beobachten.“</p>&#13;
<p><strong>„Es wurde einfach ans große Ganze gedacht.“</strong></p>&#13;
<p>Solche Momente waren selten, als sie im Dienste der Hochschule stand. „20 Jahre, das bedeutete ein Auf und Ab in der Hochschulpolitik. Die politischen Rahmenbedingungen änderten sich regelmäßig und man musste sich immer wieder anpassen und auf das Geschehen reagieren. Doch man konnte jede neue Hürde gemeinsam mit beziehungsweise dank der vielen tollen Menschen an der Hochschule Coburg meistern. Selbst wenn man dachte: Wie geht es jetzt bloß weiter?“ Sie lächelt und schwelgt in der Erinnerung. „Die Hochschule war vor allem in der Krise stark. Über die Jahre standen immer wieder ein anderer Dekan oder eine Dekanin auf und erklärte, dass man bereit sei, den anderen zu helfen oder sie mitzuziehen. Vor allem die Fakultäten haben gerade in der Krise einander geholfen und dabei einfach ans große Ganze gedacht.“</p>&#13;
<p>Jetzt ist Knott-Lutze drei Jahre im Ruhestand – und der neue Kanzler bereits drei Jahre in Amt und Würden: <a href="t3://page?uid=1253">Dr. Matthias J. Kaiser</a> – auch bekannt als „KK“ – nahm den Jahrestag zum Anlass, seine Vorgängerin nach Coburg einzuladen. „Dass, was KL aus 20 Dienstjahren so erfrischend beschreibt, habe ich auch in den ersten drei Jahren als Kanzler überwiegend genauso erlebt“ resümiert er. „Jeder Tag ist zwar professionell durchgeplant, aber durch stetige Prioritätsverschiebungen wird es niemals langweilig“ scherzt der Kanzler. Es ist zu spüren, dass er und seine Vorgängerin sich blendend verstehen, dass sie viele Ansichten und eine ordentliche Portion Humor teilen.</p>&#13;
&#13;
<p>Als die Fakultät Design noch jung war</p>&#13;
<p>Die wichtigsten und größten Meilensteine ihrer Laufbahn an der Hochschule waren für Knott-Lutze die Gründung der Fakultät Design und in Verbindung damit der Neubau auf dem Campus Design: „Etwas ganz Neues für uns, gestalterische und technische Studiengänge unter einem Dach, in einer Fakultät“. Auch die Gründung des Wissenschafts- und Kulturzentrums (Wiku) lag ihr sehr am Herzen. „Das war ein Traum von mir – nicht allein eine Ausbildungsstätte zu sein, sondern einem weiterreichenden Bildungsanspruch gerecht zu werden“.</p>&#13;
<p>Die ehemalige Kanzlerin denkt auch gerne an die Zusammenarbeit mit den Studierenden zurück. „Es ist doch einfach hoch befriedigend, mit gut gebildeten beziehungsweise gut ausgebildeten jungen Menschen zu arbeiten und dann später wieder von ihnen zu hören. Was aus ihnen geworden ist und was sie so machen. Allgemein ist das charakteristisch für diese Hochschule: Man erfährt hier einen sehr offenen Austausch und eine unkomplizierte Kommunikation. Das hat mir immer viel Freude bereitet.“</p>&#13;
&#13;
<p>Augen auf! Und auch das Herz öffnen …</p>&#13;
<p>Wenn es nach „KL“ geht, kann man an der HS Coburg viel erreichen, egal ob als Studi oder Mitarbeiter:in. „Man muss einfach offenen Auges und Herzens mitmachen und sich einbringen, der Rest kommt von selbst.“ Das spiegelt sich auch in den Worten ihres Nachfolgers Kaiser wider: „Mein Ziel ist es, unsere Hochschule als Entwicklungsplattform auszubauen, damit jede Person hier individuelle Entwicklungsmöglichkeiten erhält. Natürlich gibt es Leitplanken“, sagt KK. „Aber im Kern dann die eben große Freiheit!“</p>&#13;
<p>Die Altkanzlerin selbst startet in Kürze schon wieder ihr nächstes Herzensprojekt – und auch das hat viel mit Freiheit zu tun: Es geht auf Wanderschaft nach Italien.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sie war die erste Frau, die in Bayern Kanzlerin einer Hochschule wurde: 20 Jahre lang prägte Maria Knott-Lutze das Geschehen an der Hochschule Coburg aktiv mit. Im Jahr 2020 hieß es Abschied nehmen: von ihrem geschätzten Kollegium, den vielfältigen Aufgabenbereichen und einem Arbeitsplatz, den sie jahrzehntelang gern aufgesucht hat. Auch jetzt, drei Jahre später, kehrt sie immer wieder mit Freude an die Hochschule zurück: „Aber nur noch, weil es Spaß macht“, sagt sie mit einem Schmunzeln. </em></p>&#13;
<p>Obgleich sie sich jetzt schon seit 36 Monaten im Ruhestand befindet, kommt bei „KL“, wie sie intern noch immer liebevoll genannt wird, keine Langeweile auf. Als sie ging, war Enkeltochter Anna grade unterwegs. Vor kurzem folgte Enkelchen Nummer zwei und der Sohnemann feierte Hochzeit: „Die Familie wächst. Man könnte sich gar nicht glücklicher preisen.“</p>&#13;
<p>Für ihren Ruhestand hatte sich Knott-Lutze zwei wesentliche Ziele vorgenommen: „Abnehmen und die Wohnung renovieren. Beides habe ich erfolgreich erledigt“, sagt sie lachend. Überhaupt versetzt einen der Terminplan der 68-Jährigen ins Staunen: von Morgensport, Verwaltungsaufgaben daheim, in der Neustädter Kantorei sowie innerhalb ihrer Kirche über Besuche im Fitnessstudio, radeln und wandern bis hin zum wöchentlichen Stammtisch und die Chorproben – Maria Knott-Lutze ist so engagiert und agil wie eh und je. Doch zwischendurch genießt sie es, keinen Zeitdruck zu haben. „Manchmal gehe ich in die Bäckerei und setze mich mit meinem Espresso in aller Ruhe hin, um das Geschehen zu beobachten.“</p>&#13;
<p><strong>„Es wurde einfach ans große Ganze gedacht.“</strong></p>&#13;
<p>Solche Momente waren selten, als sie im Dienste der Hochschule stand. „20 Jahre, das bedeutete ein Auf und Ab in der Hochschulpolitik. Die politischen Rahmenbedingungen änderten sich regelmäßig und man musste sich immer wieder anpassen und auf das Geschehen reagieren. Doch man konnte jede neue Hürde gemeinsam mit beziehungsweise dank der vielen tollen Menschen an der Hochschule Coburg meistern. Selbst wenn man dachte: Wie geht es jetzt bloß weiter?“ Sie lächelt und schwelgt in der Erinnerung. „Die Hochschule war vor allem in der Krise stark. Über die Jahre standen immer wieder ein anderer Dekan oder eine Dekanin auf und erklärte, dass man bereit sei, den anderen zu helfen oder sie mitzuziehen. Vor allem die Fakultäten haben gerade in der Krise einander geholfen und dabei einfach ans große Ganze gedacht.“</p>&#13;
<p>Jetzt ist Knott-Lutze drei Jahre im Ruhestand – und der neue Kanzler bereits drei Jahre in Amt und Würden: <a href="t3://page?uid=1253">Dr. Matthias J. Kaiser</a> – auch bekannt als „KK“ – nahm den Jahrestag zum Anlass, seine Vorgängerin nach Coburg einzuladen. „Dass, was KL aus 20 Dienstjahren so erfrischend beschreibt, habe ich auch in den ersten drei Jahren als Kanzler überwiegend genauso erlebt“ resümiert er. „Jeder Tag ist zwar professionell durchgeplant, aber durch stetige Prioritätsverschiebungen wird es niemals langweilig“ scherzt der Kanzler. Es ist zu spüren, dass er und seine Vorgängerin sich blendend verstehen, dass sie viele Ansichten und eine ordentliche Portion Humor teilen.</p>&#13;
&#13;
<p>Als die Fakultät Design noch jung war</p>&#13;
<p>Die wichtigsten und größten Meilensteine ihrer Laufbahn an der Hochschule waren für Knott-Lutze die Gründung der Fakultät Design und in Verbindung damit der Neubau auf dem Campus Design: „Etwas ganz Neues für uns, gestalterische und technische Studiengänge unter einem Dach, in einer Fakultät“. Auch die Gründung des Wissenschafts- und Kulturzentrums (Wiku) lag ihr sehr am Herzen. „Das war ein Traum von mir – nicht allein eine Ausbildungsstätte zu sein, sondern einem weiterreichenden Bildungsanspruch gerecht zu werden“.</p>&#13;
<p>Die ehemalige Kanzlerin denkt auch gerne an die Zusammenarbeit mit den Studierenden zurück. „Es ist doch einfach hoch befriedigend, mit gut gebildeten beziehungsweise gut ausgebildeten jungen Menschen zu arbeiten und dann später wieder von ihnen zu hören. Was aus ihnen geworden ist und was sie so machen. Allgemein ist das charakteristisch für diese Hochschule: Man erfährt hier einen sehr offenen Austausch und eine unkomplizierte Kommunikation. Das hat mir immer viel Freude bereitet.“</p>&#13;
&#13;
<p>Augen auf! Und auch das Herz öffnen …</p>&#13;
<p>Wenn es nach „KL“ geht, kann man an der HS Coburg viel erreichen, egal ob als Studi oder Mitarbeiter:in. „Man muss einfach offenen Auges und Herzens mitmachen und sich einbringen, der Rest kommt von selbst.“ Das spiegelt sich auch in den Worten ihres Nachfolgers Kaiser wider: „Mein Ziel ist es, unsere Hochschule als Entwicklungsplattform auszubauen, damit jede Person hier individuelle Entwicklungsmöglichkeiten erhält. Natürlich gibt es Leitplanken“, sagt KK. „Aber im Kern dann die eben große Freiheit!“</p>&#13;
<p>Die Altkanzlerin selbst startet in Kürze schon wieder ihr nächstes Herzensprojekt – und auch das hat viel mit Freiheit zu tun: Es geht auf Wanderschaft nach Italien.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WickMichael-1024x692.jpg"
                        fileSize="116301"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/148-IMG_1880-1024x683.jpg"
                        fileSize="96870"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Baukunst: „Mit allen Sinnen erfahrbar und gleichzeitig nützlich”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/baukunst-mit-allen-sinnen-erfahrbar-und-gleichzeitig-nuetzlich/</link>
                <pubDate>Mon, 09 Oct 2023 10:22:58 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/?p=1136</guid>
                <description><![CDATA[<em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, um interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante – heute, um Prof. Gemma Koppen (Jahrgang 1969) vorzustellen. Seit dem Sommersemester 2023  forscht und lehrt sie als Professorin für Entwerfen &amp; Gesundheit an der Fakultät Design.</em>

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em>
<strong>Prof. Gemma Koppen:</strong> Ich bin die „fliegende Holländerin“, komme aus Rotterdam. Zuletzt habe ich dort einen Bauantrag eingereicht für ein Gebäude-Ensemble für Menschen mit schweren geistigen Behinderungen. Mein Entwurf soll dazu beitragen, die Betreuungsintensität der schwerst Betroffenen zu reduzieren und ihnen auf diesem Weg zu mehr Selbständigkeit verhelfen.

<em>Wo / wie leben Sie?</em>
In Berlin lebe ich in einem turbulenten, bunten von Kunst und Kultur geprägten urbanen Kiez des schönen Stadtteils Schöneberg. Meine Wohnungstür im Erdgeschoss katapultiert mich an den Wochenenden direkt ins pulsierende Leben der Stadt. In Coburg bewohne ich das zurückgezogene Dachgeschoss einer alten Villa mit Garten. Die Aussicht auf Natur und Schloss Callenberg schaffen den idealen Ausgleich und guten Ort zum (ver)arbeiten.

<em>Wie möchten Sie leben?</em>
Mit kürzerem Abstand zwischen Stadtkultur und Landleben.

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em>
Entwerfen von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen (Architecture for Health and Healing Architecture), exploratives und evidenzbasiertes Entwerfen (Evidence Based Design), Einfluss der gebauten Umwelt auf Gesundheit, Raum- und Stresswahrnehmung (Architekturpsychologie)

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em>
Die Baukunst ist die höchste Form der Kunst, da sie mit allen Sinnen erfahrbar und gleichzeitig nützlich ist, Kulturen und Gesellschaften gestaltet, beheimatet oder befremdet.

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...</em>
… Wissen schaffen, nicht verwalten.

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em>
Als ich mit 29 Jahren durch das erste Gebäude gehen konnte, das ich selbst entworfen hatte.

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em>
Die Erkenntnisse, die ich in meiner bisherigen Forschungs- und Entwurfsarbeit gewonnen habe, an die nächste Generation von Raumschaffenden weitergeben und mit ihnen weiterentwickeln zu können.

<em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em>
Das Radio, es bringt Menschen und Geschichten in alle Winkel der Erde, ohne dass man sie sehen muss.

<em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em>
An einen warmen Frühlings- oder Herbsttag barfuß durch den Apfelbaumgarten meiner Eltern zu wandeln.

<em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em>
Dass Frauen und Männer nicht gleichberechtigt sind.

<em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?</em>
Da lasse ich mich gern vom Leben überraschen.

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em>
Steffi Graf

<em>Wer wären Sie gerne?</em>
Le Corbusier

<em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit?</em>
Mária Telkes, sie hat bereits 1948 gemeinsam mit der Architektin Eleanor Raymond das erste durch Sonnenenergie beheizte Haus entwickelt (Das Dover Sun House). Leider wissen das nur die Wenigsten.

<em>Ihre liebsten Romanheld:innen? / Ihre Lieblingsheld:innen der Filmgeschichte?</em>
Eline Vere (Louis Couperus) / Francis Mc. Dormand

<em>Ihr/e Lieblingsautor:in?</em>
Louis Couperus, Fjodor Dostojewski, Hanya Yanagihara, aber vor allem Marieke Lucas Rijneveld.

<em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em>
Mijn lieve gunsteling (Mein kleines Prachttier)

<em>Ihre Lieblingsmusik?</em>
Immer in Anhängigkeit von der gewünschten Wirkung: Zum Arbeiten Klassik, zum Tanzen Techno, beim Feiern spanische Klänge, zum Entspannen Lounge Musik (zB Café del Mar)

<em>Welches Design bevorzugen Sie?</em>
Wer sich hier festlegt, beschränkt sich im Genuss. Im Design ist keine Richtung ein Kriterium für Güte und Qualität sondern die Stimmigkeit in sich, mit dem Kontext und den gesteckten Zielen und Absichten der Designer:in

<em>Ihr/e Lieblingsmaler:in?</em>
Die Auswahl ist grenzenlos.

<em>Lieblingstier?</em>
Katze

<em>Lieblingsblume?</em>
Löwenzahn (Pferdeblume auf Niedlerändisch), sie ist wunderschön, formenreich, kann Metamorphose und hat heilende Inhaltsstoffe. Einfach toll.

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em>
Architektur betrachten, studieren, bewundern, schaffen

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em>
Mit Google Maps spannende Routen austüfteln, auf die ich mich dann auf Entdeckungstouren mit dem selbst umgebauten Rot-Kreuz-Krankenwagen begebe.

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em>
Im Moment leider viel zu wenig. Bin aber begeisterte Radfahrerin und Volleyballerin im Tun, Fußballerin im Zuschauen und Kitesurferin im unermüdlichen Ausprobieren.

<em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em>
Die Paarung aus Humor, Ironie und Empathie.

<em>Ihr Hauptcharakterzug?</em>
Kein Humor.

<em>Ihr größter Fehler?</em>
Dass ich nicht schon in jungen Jahren nach Berlin gezogen bin, beim Klavierunterricht nicht mein Bestes gegeben habe und Schillers’s “Ode an die Freude” nicht auswendig rezitieren kann.

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em>
Für den man sich entschuldigt.

<em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em>
Fliegen zu können.

<em>Wie möchten Sie gern sterben?</em>
Still und leise.

<em>Welche Reform bewundern Sie am meisten?</em>
Auf eine solche warte ich noch: dass ganz selbstverständlich eine Frau zur Päpstin gewählt werden würde.

<em>Haben Sie schon einmal eine Petition unterschrieben (wofür/wogegen)?</em>
Die Petition für den Erhalt des Tempelhofer Feldes als Freifläche in Berlin.

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em>
Auf jeden Fall ein deutsches.

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em>
Wenn es mich auf eine einsame Insel verschlägt, dann ganz sicher, ohne vorher darüber nachgedacht zu haben, was ich dahin mitnehmen würde.

<em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em>
Sehr glücklich und entspannt.

<em>Ihr Motto?</em>
Greife immer nach etwas Höherem als du eigentlich denkst, erreichen zu können und lass dich dabei nicht von deinen Ängsten zurückhalten.

(Pressestelle)]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, um interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante – heute, um Prof. Gemma Koppen (Jahrgang 1969) vorzustellen. Seit dem Sommersemester 2023  forscht und lehrt sie als Professorin für Entwerfen &amp; Gesundheit an der Fakultät Design.</em>

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em>
<strong>Prof. Gemma Koppen:</strong> Ich bin die „fliegende Holländerin“, komme aus Rotterdam. Zuletzt habe ich dort einen Bauantrag eingereicht für ein Gebäude-Ensemble für Menschen mit schweren geistigen Behinderungen. Mein Entwurf soll dazu beitragen, die Betreuungsintensität der schwerst Betroffenen zu reduzieren und ihnen auf diesem Weg zu mehr Selbständigkeit verhelfen.

<em>Wo / wie leben Sie?</em>
In Berlin lebe ich in einem turbulenten, bunten von Kunst und Kultur geprägten urbanen Kiez des schönen Stadtteils Schöneberg. Meine Wohnungstür im Erdgeschoss katapultiert mich an den Wochenenden direkt ins pulsierende Leben der Stadt. In Coburg bewohne ich das zurückgezogene Dachgeschoss einer alten Villa mit Garten. Die Aussicht auf Natur und Schloss Callenberg schaffen den idealen Ausgleich und guten Ort zum (ver)arbeiten.

<em>Wie möchten Sie leben?</em>
Mit kürzerem Abstand zwischen Stadtkultur und Landleben.

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em>
Entwerfen von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen (Architecture for Health and Healing Architecture), exploratives und evidenzbasiertes Entwerfen (Evidence Based Design), Einfluss der gebauten Umwelt auf Gesundheit, Raum- und Stresswahrnehmung (Architekturpsychologie)

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em>
Die Baukunst ist die höchste Form der Kunst, da sie mit allen Sinnen erfahrbar und gleichzeitig nützlich ist, Kulturen und Gesellschaften gestaltet, beheimatet oder befremdet.

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...</em>
… Wissen schaffen, nicht verwalten.

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em>
Als ich mit 29 Jahren durch das erste Gebäude gehen konnte, das ich selbst entworfen hatte.

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em>
Die Erkenntnisse, die ich in meiner bisherigen Forschungs- und Entwurfsarbeit gewonnen habe, an die nächste Generation von Raumschaffenden weitergeben und mit ihnen weiterentwickeln zu können.

<em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em>
Das Radio, es bringt Menschen und Geschichten in alle Winkel der Erde, ohne dass man sie sehen muss.

<em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em>
An einen warmen Frühlings- oder Herbsttag barfuß durch den Apfelbaumgarten meiner Eltern zu wandeln.

<em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em>
Dass Frauen und Männer nicht gleichberechtigt sind.

<em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?</em>
Da lasse ich mich gern vom Leben überraschen.

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em>
Steffi Graf

<em>Wer wären Sie gerne?</em>
Le Corbusier

<em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit?</em>
Mária Telkes, sie hat bereits 1948 gemeinsam mit der Architektin Eleanor Raymond das erste durch Sonnenenergie beheizte Haus entwickelt (Das Dover Sun House). Leider wissen das nur die Wenigsten.

<em>Ihre liebsten Romanheld:innen? / Ihre Lieblingsheld:innen der Filmgeschichte?</em>
Eline Vere (Louis Couperus) / Francis Mc. Dormand

<em>Ihr/e Lieblingsautor:in?</em>
Louis Couperus, Fjodor Dostojewski, Hanya Yanagihara, aber vor allem Marieke Lucas Rijneveld.

<em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em>
Mijn lieve gunsteling (Mein kleines Prachttier)

<em>Ihre Lieblingsmusik?</em>
Immer in Anhängigkeit von der gewünschten Wirkung: Zum Arbeiten Klassik, zum Tanzen Techno, beim Feiern spanische Klänge, zum Entspannen Lounge Musik (zB Café del Mar)

<em>Welches Design bevorzugen Sie?</em>
Wer sich hier festlegt, beschränkt sich im Genuss. Im Design ist keine Richtung ein Kriterium für Güte und Qualität sondern die Stimmigkeit in sich, mit dem Kontext und den gesteckten Zielen und Absichten der Designer:in

<em>Ihr/e Lieblingsmaler:in?</em>
Die Auswahl ist grenzenlos.

<em>Lieblingstier?</em>
Katze

<em>Lieblingsblume?</em>
Löwenzahn (Pferdeblume auf Niedlerändisch), sie ist wunderschön, formenreich, kann Metamorphose und hat heilende Inhaltsstoffe. Einfach toll.

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em>
Architektur betrachten, studieren, bewundern, schaffen

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em>
Mit Google Maps spannende Routen austüfteln, auf die ich mich dann auf Entdeckungstouren mit dem selbst umgebauten Rot-Kreuz-Krankenwagen begebe.

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em>
Im Moment leider viel zu wenig. Bin aber begeisterte Radfahrerin und Volleyballerin im Tun, Fußballerin im Zuschauen und Kitesurferin im unermüdlichen Ausprobieren.

<em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em>
Die Paarung aus Humor, Ironie und Empathie.

<em>Ihr Hauptcharakterzug?</em>
Kein Humor.

<em>Ihr größter Fehler?</em>
Dass ich nicht schon in jungen Jahren nach Berlin gezogen bin, beim Klavierunterricht nicht mein Bestes gegeben habe und Schillers’s “Ode an die Freude” nicht auswendig rezitieren kann.

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em>
Für den man sich entschuldigt.

<em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em>
Fliegen zu können.

<em>Wie möchten Sie gern sterben?</em>
Still und leise.

<em>Welche Reform bewundern Sie am meisten?</em>
Auf eine solche warte ich noch: dass ganz selbstverständlich eine Frau zur Päpstin gewählt werden würde.

<em>Haben Sie schon einmal eine Petition unterschrieben (wofür/wogegen)?</em>
Die Petition für den Erhalt des Tempelhofer Feldes als Freifläche in Berlin.

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em>
Auf jeden Fall ein deutsches.

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em>
Wenn es mich auf eine einsame Insel verschlägt, dann ganz sicher, ohne vorher darüber nachgedacht zu haben, was ich dahin mitnehmen würde.

<em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em>
Sehr glücklich und entspannt.

<em>Ihr Motto?</em>
Greife immer nach etwas Höherem als du eigentlich denkst, erreichen zu können und lass dich dabei nicht von deinen Ängsten zurückhalten.

(Pressestelle)]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Baukunst: „mit allen Sinnen erfahrbar und gleichzeitig nützlich”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/baukunst-mit-allen-sinnen-erfahrbar-und-gleichzeitig-nuetzlich-2/</link>
                <pubDate>Mon, 09 Oct 2023 05:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/baukunst-mit-allen-sinnen-erfahrbar-und-gleichzeitig-nuetzlich-2/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, um interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante – heute, um <a href="t3://page?uid=1437">Prof. Gemma Koppen </a>(Jahrgang 1969) vorzustellen. Seit dem Sommersemester 2023  forscht und lehrt sie als Professorin für Entwerfen &amp; Gesundheit an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a>.</em>

&nbsp;

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht? </em>
<strong>Prof. Gemma Koppen: </strong>Ich bin die „fliegende Holländerin“, komme aus Rotterdam. Zuletzt habe ich dort einen Bauantrag eingereicht für ein Gebäude-Ensemble für Menschen mit schweren geistigen Behinderungen. Mein Entwurf soll dazu beitragen, die Betreuungsintensität der schwerst Betroffenen zu reduzieren und ihnen auf diesem Weg zu mehr Selbständigkeit verhelfen.

&nbsp;

<em>Wo / wie leben Sie? </em>
In Berlin lebe ich in einem turbulenten, bunten von Kunst und Kultur geprägten urbanen Kiez des schönen Stadtteils Schöneberg. Meine Wohnungstür im Erdgeschoss katapultiert mich an den Wochenenden direkt ins pulsierende Leben der Stadt. In Coburg bewohne ich das zurückgezogene Dachgeschoss einer alten Villa mit Garten. Die Aussicht auf Natur und Schloss Callenberg schaffen den idealen Ausgleich und guten Ort zum (ver)arbeiten.

&nbsp;

<em>Wie möchten Sie leben?</em>
Mit kürzerem Abstand zwischen Stadtkultur und Landleben.

&nbsp;

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em>
Entwerfen von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen (Architecture for Health and Healing Architecture), exploratives und evidenzbasiertes Entwerfen (Evidence Based Design), Einfluss der gebauten Umwelt auf Gesundheit, Raum- und Stresswahrnehmung (Architekturpsychologie)

&nbsp;

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em>
Die Baukunst ist die höchste Form der Kunst, da sie mit allen Sinnen erfahrbar und gleichzeitig nützlich ist, Kulturen und Gesellschaften gestaltet, beheimatet oder befremdet.

&nbsp;

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...</em>
… Wissen schaffen, nicht verwalten.

&nbsp;

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf? </em>
Als ich mit 29 Jahren durch das erste Gebäude gehen konnte, das ich selbst entworfen hatte.

&nbsp;

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em>
Die Erkenntnisse, die ich in meiner bisherigen Forschungs- und Entwurfsarbeit gewonnen habe, an die nächste Generation von Raumschaffenden weitergeben und mit ihnen weiterentwickeln zu können.

&nbsp;

<em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em>
Das Radio, es bringt Menschen und Geschichten in alle Winkel der Erde, ohne dass man sie sehen muss.

&nbsp;

<em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück? </em>
An einen warmen Frühlings- oder Herbsttag barfuß durch den Apfelbaumgarten meiner Eltern zu wandeln.

&nbsp;

<em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em>
Dass Frauen und Männer nicht gleichberechtigt sind.

&nbsp;

<em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?</em>
Da lasse ich mich gern vom Leben überraschen.

&nbsp;

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em>
Steffi Graf

&nbsp;

<em>Wer wären Sie gerne?</em>
Le Corbusier

&nbsp;

<em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit? </em>
Mária Telkes, sie hat bereits 1948 gemeinsam mit der Architektin Eleanor Raymond das erste durch Sonnenenergie beheizte Haus entwickelt (Das Dover Sun House). Leider wissen das nur die Wenigsten.

&nbsp;

<em>Ihre liebsten Romanheld:innen? / Ihre Lieblingsheld:innen der Filmgeschichte?</em>Eline Vere (Louis Couperus) / Francis Mc. Dormand

&nbsp;

<em>Ihr/e Lieblingsautor:in?</em>
Louis Couperus, Fjodor Dostojewski, Hanya Yanagihara, aber vor allem Marieke Lucas Rijneveld.

&nbsp;

<em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em>
Mijn lieve gunsteling (Mein kleines Prachttier)

&nbsp;

<em>Ihre Lieblingsmusik?</em>
Immer in Anhängigkeit von der gewünschten Wirkung: Zum Arbeiten Klassik, zum Tanzen Techno, beim Feiern spanische Klänge, zum Entspannen Lounge Musik (zB Café del Mar)

&nbsp;

<em>Welches Design bevorzugen Sie?</em>
Wer sich hier festlegt, beschränkt sich im Genuss. Im Design ist keine Richtung ein Kriterium für Güte und Qualität sondern die Stimmigkeit in sich, mit dem Kontext und den gesteckten Zielen und Absichten der Designer:in

&nbsp;

<em>Ihr/e Lieblingsmaler:in?</em>
Die Auswahl ist grenzenlos.

&nbsp;

<em>Lieblingstier?</em>
Katze

&nbsp;

<em>Lieblingsblume?</em>
Löwenzahn (Pferdeblume auf Niedlerändisch), sie ist wunderschön, formenreich, kann Metamorphose und hat heilende Inhaltsstoffe. Einfach toll.

&nbsp;

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em>
Architektur betrachten, studieren, bewundern, schaffen

&nbsp;

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em>
Mit Google Maps spannende Routen austüfteln, auf die ich mich dann auf Entdeckungstouren mit dem selbst umgebauten Rot-Kreuz-Krankenwagen begebe.

&nbsp;

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em>
Im Moment leider viel zu wenig. Bin aber begeisterte Radfahrerin und Volleyballerin im Tun, Fußballerin im Zuschauen und Kitesurferin im unermüdlichen Ausprobieren.

&nbsp;

<em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em>
Die Paarung aus Humor, Ironie und Empathie.

&nbsp;

<em>Ihr Hauptcharakterzug?</em>
Kein Humor.

&nbsp;

<em>Ihr größter Fehler?</em>
Dass ich nicht schon in jungen Jahren nach Berlin gezogen bin, beim Klavierunterricht nicht mein Bestes gegeben habe und Schillers’s “Ode an die Freude” nicht auswendig rezitieren kann.

&nbsp;

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em>
Für den man sich entschuldigt.

&nbsp;

<em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em>
Fliegen zu können.

&nbsp;

<em>Wie möchten Sie gern sterben?</em>
Still und leise.

&nbsp;

<em>Welche Reform bewundern Sie am meisten? </em>
Auf eine solche warte ich noch: dass ganz selbstverständlich eine Frau zur Päpstin gewählt werden würde.

&nbsp;

<em>Haben Sie schon einmal eine Petition unterschrieben (wofür/wogegen)?</em>
Die Petition für den Erhalt des Tempelhofer Feldes als Freifläche in Berlin.

&nbsp;

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em>
Auf jeden Fall ein deutsches.

&nbsp;

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em>
Wenn es mich auf eine einsame Insel verschlägt, dann ganz sicher, ohne vorher darüber nachgedacht zu haben, was ich dahin mitnehmen würde.

&nbsp;

<em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em>
Sehr glücklich und entspannt.

&nbsp;

<em>Ihr Motto?</em>
Greife immer nach etwas Höherem als du eigentlich denkst, erreichen zu können und lass dich dabei nicht von deinen Ängsten zurückhalten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, um interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante – heute, um <a href="t3://page?uid=1437">Prof. Gemma Koppen </a>(Jahrgang 1969) vorzustellen. Seit dem Sommersemester 2023  forscht und lehrt sie als Professorin für Entwerfen &amp; Gesundheit an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a>.</em>

&nbsp;

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht? </em>
<strong>Prof. Gemma Koppen: </strong>Ich bin die „fliegende Holländerin“, komme aus Rotterdam. Zuletzt habe ich dort einen Bauantrag eingereicht für ein Gebäude-Ensemble für Menschen mit schweren geistigen Behinderungen. Mein Entwurf soll dazu beitragen, die Betreuungsintensität der schwerst Betroffenen zu reduzieren und ihnen auf diesem Weg zu mehr Selbständigkeit verhelfen.

&nbsp;

<em>Wo / wie leben Sie? </em>
In Berlin lebe ich in einem turbulenten, bunten von Kunst und Kultur geprägten urbanen Kiez des schönen Stadtteils Schöneberg. Meine Wohnungstür im Erdgeschoss katapultiert mich an den Wochenenden direkt ins pulsierende Leben der Stadt. In Coburg bewohne ich das zurückgezogene Dachgeschoss einer alten Villa mit Garten. Die Aussicht auf Natur und Schloss Callenberg schaffen den idealen Ausgleich und guten Ort zum (ver)arbeiten.

&nbsp;

<em>Wie möchten Sie leben?</em>
Mit kürzerem Abstand zwischen Stadtkultur und Landleben.

&nbsp;

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em>
Entwerfen von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen (Architecture for Health and Healing Architecture), exploratives und evidenzbasiertes Entwerfen (Evidence Based Design), Einfluss der gebauten Umwelt auf Gesundheit, Raum- und Stresswahrnehmung (Architekturpsychologie)

&nbsp;

<em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em>
Die Baukunst ist die höchste Form der Kunst, da sie mit allen Sinnen erfahrbar und gleichzeitig nützlich ist, Kulturen und Gesellschaften gestaltet, beheimatet oder befremdet.

&nbsp;

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...</em>
… Wissen schaffen, nicht verwalten.

&nbsp;

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf? </em>
Als ich mit 29 Jahren durch das erste Gebäude gehen konnte, das ich selbst entworfen hatte.

&nbsp;

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em>
Die Erkenntnisse, die ich in meiner bisherigen Forschungs- und Entwurfsarbeit gewonnen habe, an die nächste Generation von Raumschaffenden weitergeben und mit ihnen weiterentwickeln zu können.

&nbsp;

<em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em>
Das Radio, es bringt Menschen und Geschichten in alle Winkel der Erde, ohne dass man sie sehen muss.

&nbsp;

<em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück? </em>
An einen warmen Frühlings- oder Herbsttag barfuß durch den Apfelbaumgarten meiner Eltern zu wandeln.

&nbsp;

<em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em>
Dass Frauen und Männer nicht gleichberechtigt sind.

&nbsp;

<em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?</em>
Da lasse ich mich gern vom Leben überraschen.

&nbsp;

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em>
Steffi Graf

&nbsp;

<em>Wer wären Sie gerne?</em>
Le Corbusier

&nbsp;

<em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit? </em>
Mária Telkes, sie hat bereits 1948 gemeinsam mit der Architektin Eleanor Raymond das erste durch Sonnenenergie beheizte Haus entwickelt (Das Dover Sun House). Leider wissen das nur die Wenigsten.

&nbsp;

<em>Ihre liebsten Romanheld:innen? / Ihre Lieblingsheld:innen der Filmgeschichte?</em>Eline Vere (Louis Couperus) / Francis Mc. Dormand

&nbsp;

<em>Ihr/e Lieblingsautor:in?</em>
Louis Couperus, Fjodor Dostojewski, Hanya Yanagihara, aber vor allem Marieke Lucas Rijneveld.

&nbsp;

<em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em>
Mijn lieve gunsteling (Mein kleines Prachttier)

&nbsp;

<em>Ihre Lieblingsmusik?</em>
Immer in Anhängigkeit von der gewünschten Wirkung: Zum Arbeiten Klassik, zum Tanzen Techno, beim Feiern spanische Klänge, zum Entspannen Lounge Musik (zB Café del Mar)

&nbsp;

<em>Welches Design bevorzugen Sie?</em>
Wer sich hier festlegt, beschränkt sich im Genuss. Im Design ist keine Richtung ein Kriterium für Güte und Qualität sondern die Stimmigkeit in sich, mit dem Kontext und den gesteckten Zielen und Absichten der Designer:in

&nbsp;

<em>Ihr/e Lieblingsmaler:in?</em>
Die Auswahl ist grenzenlos.

&nbsp;

<em>Lieblingstier?</em>
Katze

&nbsp;

<em>Lieblingsblume?</em>
Löwenzahn (Pferdeblume auf Niedlerändisch), sie ist wunderschön, formenreich, kann Metamorphose und hat heilende Inhaltsstoffe. Einfach toll.

&nbsp;

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em>
Architektur betrachten, studieren, bewundern, schaffen

&nbsp;

<em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em>
Mit Google Maps spannende Routen austüfteln, auf die ich mich dann auf Entdeckungstouren mit dem selbst umgebauten Rot-Kreuz-Krankenwagen begebe.

&nbsp;

<em>Welchen Sport betreiben Sie?</em>
Im Moment leider viel zu wenig. Bin aber begeisterte Radfahrerin und Volleyballerin im Tun, Fußballerin im Zuschauen und Kitesurferin im unermüdlichen Ausprobieren.

&nbsp;

<em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em>
Die Paarung aus Humor, Ironie und Empathie.

&nbsp;

<em>Ihr Hauptcharakterzug?</em>
Kein Humor.

&nbsp;

<em>Ihr größter Fehler?</em>
Dass ich nicht schon in jungen Jahren nach Berlin gezogen bin, beim Klavierunterricht nicht mein Bestes gegeben habe und Schillers’s “Ode an die Freude” nicht auswendig rezitieren kann.

&nbsp;

<em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em>
Für den man sich entschuldigt.

&nbsp;

<em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em>
Fliegen zu können.

&nbsp;

<em>Wie möchten Sie gern sterben?</em>
Still und leise.

&nbsp;

<em>Welche Reform bewundern Sie am meisten? </em>
Auf eine solche warte ich noch: dass ganz selbstverständlich eine Frau zur Päpstin gewählt werden würde.

&nbsp;

<em>Haben Sie schon einmal eine Petition unterschrieben (wofür/wogegen)?</em>
Die Petition für den Erhalt des Tempelhofer Feldes als Freifläche in Berlin.

&nbsp;

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em>
Auf jeden Fall ein deutsches.

&nbsp;

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em>
Wenn es mich auf eine einsame Insel verschlägt, dann ganz sicher, ohne vorher darüber nachgedacht zu haben, was ich dahin mitnehmen würde.

&nbsp;

<em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em>
Sehr glücklich und entspannt.

&nbsp;

<em>Ihr Motto?</em>
Greife immer nach etwas Höherem als du eigentlich denkst, erreichen zu können und lass dich dabei nicht von deinen Ängsten zurückhalten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KoppenGemma-1024x657.jpg"
                        fileSize="82404"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="657"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kinder-Uni: Schüler:innen entdecken Wissenschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kinder-uni-schuelerinnen-entdecken-wissenschaft/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 16:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kinder-uni-schuelerinnen-entdecken-wissenschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Etwa 260 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren beschäftigten sich in den Vorlesungen mit den Geheimnissen der Chemie, der faszinierenden Welt von Licht und Optik, der rasanten Entwicklung von der Steinzeit zur künstlichen Intelligenz und dem rätselhaften Spiegelparadoxon. </em></p>&#13;
<p>Bei Schrift wird es ganz deutlich: Im Spiegel ist sie andersherum. Warum vertauscht ein Spiegel rechts und links, aber nicht oben und unten? In Prof. Dr. Egbert Keßlers Vorlesung „Spieglein, Spieglein …“ wurde klar, dass ein Spiegel eigentlich vorn und hinten vertauscht. Bei einem stehenden oder hängenden Spiegel interpretiert das Gehirn das,&nbsp; als würden rechts und links vertauscht. Und wie hoch und wie breit muss ein Spiegel eigentlich sein, damit man sich selbst komplett sehen kann? Oder muss man nur den Abstand zum Spiegel vergrößern? Mit solchen Fragen beschäftigten sich die Nachwuchs-Studis in dieser Vorlesung.</p>&#13;
<p>Bei Prof. Dr. Ada Bäumner ging es unter dem Motto „Die Natur im Blick“ auf eine Abenteuerreise durch die faszinierende Welt von Licht und Optik. Gemeinsam wurde erforscht, wie Tiere und Pflanzen Licht auf geniale Weise nutzen: von der Frage, wie Tiere die Welt sehen über schillernde Regenbogenfarben bis zur Tarnungsfähigkeit mancher Lebewesen: Hier wurden die Geheimnisse hinter einigen Naturerscheinungen enthüllt.</p>&#13;
<p>Hexerei? Zauber? Prof. Dr. Stefan Kalkhofs Antwort: „Chemie!“ Bei ihm entdeckten die kleinen Naturforscher:innen in einer Experimentalvorlesung zum Mitmachen, wie unterschiedlich die Eigenschaften chemischer Stoffe genutzt und verändert werden können. Sie lernten Kohlendioxid als Multitalent kennen: als Abgas, Trockeneis, Sprudelwasserkomponente, Treibhausgas, Säure, Feuerlöscherinhaltsstoff, Düngemittel und Salzbildner.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Gunther Herrs Vorlesungsthema lautete „Von der Steinzeit zur künstlichen Intelligenz“. Dabei ging es um unsere zunehmend schnelllebige Zeit, in der wir täglich mit Neuem konfrontiert werden – und Fragen wie: Wo kommen wir her? Welche Meilensteine der Menschheitsgeschichte haben uns maßgeblich beeinflusst? Und wohin führten diese Fragen? Zu der logischen Feststellung, dass es in der Zukunft keinen Tag geben wird, an dem sich die Welt so langsam weiterentwickelt wie heute.</p>&#13;
<p>Die Wissenschaftler:innen vermittelten ihre Themen wieder auf spannende Weise. „Und es ist einfach toll, wie interessiert und aufgeschlossen die Kinder sind“, sagte Monika Faaß aus dem Familienbüro der Hochschule. Gemeinsam mit Silke Thiel aus dem Referat Studienberatung und Career Service organisiert sie die Kinder-Uni und betont: „Dass es wieder so wunderbar funktioniert hat, verdanken wir auch den zwei Dutzend engagierten Studierenden, die uns ehrenamtlich unterstützt haben!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Etwa 260 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren beschäftigten sich in den Vorlesungen mit den Geheimnissen der Chemie, der faszinierenden Welt von Licht und Optik, der rasanten Entwicklung von der Steinzeit zur künstlichen Intelligenz und dem rätselhaften Spiegelparadoxon. </em></p>&#13;
<p>Bei Schrift wird es ganz deutlich: Im Spiegel ist sie andersherum. Warum vertauscht ein Spiegel rechts und links, aber nicht oben und unten? In Prof. Dr. Egbert Keßlers Vorlesung „Spieglein, Spieglein …“ wurde klar, dass ein Spiegel eigentlich vorn und hinten vertauscht. Bei einem stehenden oder hängenden Spiegel interpretiert das Gehirn das,&nbsp; als würden rechts und links vertauscht. Und wie hoch und wie breit muss ein Spiegel eigentlich sein, damit man sich selbst komplett sehen kann? Oder muss man nur den Abstand zum Spiegel vergrößern? Mit solchen Fragen beschäftigten sich die Nachwuchs-Studis in dieser Vorlesung.</p>&#13;
<p>Bei Prof. Dr. Ada Bäumner ging es unter dem Motto „Die Natur im Blick“ auf eine Abenteuerreise durch die faszinierende Welt von Licht und Optik. Gemeinsam wurde erforscht, wie Tiere und Pflanzen Licht auf geniale Weise nutzen: von der Frage, wie Tiere die Welt sehen über schillernde Regenbogenfarben bis zur Tarnungsfähigkeit mancher Lebewesen: Hier wurden die Geheimnisse hinter einigen Naturerscheinungen enthüllt.</p>&#13;
<p>Hexerei? Zauber? Prof. Dr. Stefan Kalkhofs Antwort: „Chemie!“ Bei ihm entdeckten die kleinen Naturforscher:innen in einer Experimentalvorlesung zum Mitmachen, wie unterschiedlich die Eigenschaften chemischer Stoffe genutzt und verändert werden können. Sie lernten Kohlendioxid als Multitalent kennen: als Abgas, Trockeneis, Sprudelwasserkomponente, Treibhausgas, Säure, Feuerlöscherinhaltsstoff, Düngemittel und Salzbildner.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Gunther Herrs Vorlesungsthema lautete „Von der Steinzeit zur künstlichen Intelligenz“. Dabei ging es um unsere zunehmend schnelllebige Zeit, in der wir täglich mit Neuem konfrontiert werden – und Fragen wie: Wo kommen wir her? Welche Meilensteine der Menschheitsgeschichte haben uns maßgeblich beeinflusst? Und wohin führten diese Fragen? Zu der logischen Feststellung, dass es in der Zukunft keinen Tag geben wird, an dem sich die Welt so langsam weiterentwickelt wie heute.</p>&#13;
<p>Die Wissenschaftler:innen vermittelten ihre Themen wieder auf spannende Weise. „Und es ist einfach toll, wie interessiert und aufgeschlossen die Kinder sind“, sagte Monika Faaß aus dem Familienbüro der Hochschule. Gemeinsam mit Silke Thiel aus dem Referat Studienberatung und Career Service organisiert sie die Kinder-Uni und betont: „Dass es wieder so wunderbar funktioniert hat, verdanken wir auch den zwei Dutzend engagierten Studierenden, die uns ehrenamtlich unterstützt haben!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4299-1024x768.jpg"
                        fileSize="144552"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4295-768x1024.jpg"
                        fileSize="126827"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4296-1024x768.jpg"
                        fileSize="130901"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4297-1024x768.jpg"
                        fileSize="135995"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4298-768x1024.jpg"
                        fileSize="139600"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4302-1024x768.jpg"
                        fileSize="152787"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4303-1024x768.jpg"
                        fileSize="122755"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4306-1024x768.jpg"
                        fileSize="137224"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4307-1024x768.jpg"
                        fileSize="109800"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4308-1024x768.jpg"
                        fileSize="115081"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4309-1024x768.jpg"
                        fileSize="142253"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4310-1024x768.jpg"
                        fileSize="142158"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4311-1024x768.jpg"
                        fileSize="129418"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4312-1024x768.jpg"
                        fileSize="143177"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4320-1024x768.jpg"
                        fileSize="80392"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4322-1024x768.jpg"
                        fileSize="85042"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kinderuni-IMG_4323-768x1024.jpg"
                        fileSize="184200"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Semesterstart: Jetzt geht’s auf ins Wintersemester]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/semesterstart-jetzt-gehts-auf-ins-wintersemester/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Oct 2023 20:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/semesterstart-jetzt-gehts-auf-ins-wintersemester/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nach den Ferien sind Vorlesungs- und Seminarräume, Bibliotheken, Mensa und Cafete jetzt wieder voller Leben: Für etwa 4700 Studierende ist das Wintersemester 2023/24 an der Hochschule Coburg gestartet – und für über 1200 Studienanfänger beginnt ein neuer Lebensabschnitt.</em></p>&#13;
<p>Fast 1000 Studierende haben diese Woche ihr Bachelorstudium an der Hochschule Coburg begonnen, knapp 200 ihr Masterstudium – darunter auch die ersten im neuen Studiengang Data Science und die ersten, die Autonomous Driving am Studienort Kronach in englischer Sprache lernen. Die zentrale Begrüßung am Campus Friedrich Streib war sehr gut besucht.</p>&#13;
<p>Vizepräsidentin <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a> hieß die Studierenden in Coburg willkommen und wünschte viel Erfolg, und damit der Start ins Studium gut gelingt, stellte Dr. Katja Kessel, Leiterin des Referats <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/studienberatung.html">Studienberatung und Career Service</a>, die Service-Angebote vor, die gut gefüllten Ersti-Tachen wurden verteilt und die <a href="t3://page?uid=347">Studierendenvertretung </a>spendierte Kaffee und Kuchen. Und für diejenigen, die die Stadt noch nicht kennen, gab’s außer einer herzlichen Begrüßung auch ein paar Insider-Tipps von Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach den Ferien sind Vorlesungs- und Seminarräume, Bibliotheken, Mensa und Cafete jetzt wieder voller Leben: Für etwa 4700 Studierende ist das Wintersemester 2023/24 an der Hochschule Coburg gestartet – und für über 1200 Studienanfänger beginnt ein neuer Lebensabschnitt.</em></p>&#13;
<p>Fast 1000 Studierende haben diese Woche ihr Bachelorstudium an der Hochschule Coburg begonnen, knapp 200 ihr Masterstudium – darunter auch die ersten im neuen Studiengang Data Science und die ersten, die Autonomous Driving am Studienort Kronach in englischer Sprache lernen. Die zentrale Begrüßung am Campus Friedrich Streib war sehr gut besucht.</p>&#13;
<p>Vizepräsidentin <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a> hieß die Studierenden in Coburg willkommen und wünschte viel Erfolg, und damit der Start ins Studium gut gelingt, stellte Dr. Katja Kessel, Leiterin des Referats <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/studienberatung.html">Studienberatung und Career Service</a>, die Service-Angebote vor, die gut gefüllten Ersti-Tachen wurden verteilt und die <a href="t3://page?uid=347">Studierendenvertretung </a>spendierte Kaffee und Kuchen. Und für diejenigen, die die Stadt noch nicht kennen, gab’s außer einer herzlichen Begrüßung auch ein paar Insider-Tipps von Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/153-Semesterstart1-1024x1024.jpg"
                        fileSize="179883"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/153-Semesterstart2-1024x1024.jpg"
                        fileSize="126965"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/153-Semesterstart3-1024x1024.jpg"
                        fileSize="97035"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Riesige Freude“: Hochschule Coburg erhält zwei Promotionszentren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/riesige-freude-hochschule-coburg-erhaelt-zwei-promotionszentren/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Oct 2023 06:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/riesige-freude-hochschule-coburg-erhaelt-zwei-promotionszentren/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Heute beginnt eine neue Ära für alle Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern: Wissenschaftsminister Markus Blume gab am Morgen in München die Einrichtung von elf Promotionszentren bekannt. Eigenständige Promotionszentren wird es an zwei Standorten geben – einer davon ist die Hochschule Coburg mit „Analytics4Health“. Zusätzlich bekommt Coburg noch ein Promotionszentrum im Verbund: „Nachhaltige und intelligente Systeme“ wird mit der TH Würzburg-Schweinfurt und der TH Aschaffenburg eingerichtet. Was das für die Hochschule Coburg bedeutet, erklärt <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für <a href="t3://page?uid=4">Forschung</a>.</em></p>&#13;
<p>Für besonders forschungsstarke Bereiche konnten bayerische Hochschulen beim Wissenschaftsministerium das fachlich begrenzte Promotionsrecht beantragen. Grundlage ist das neue Bayerische Hochschulinnovationsgesetz. In einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren wurden die Anträge von einer Expert:innenkommission begutachtet. „Die Qualität der eingereichten Konzepte ist extrem überzeugend“, sagte Wissenschaftsminister Markus Blume. „Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen haben sich als herausragende Forschungseinrichtungen etabliert. Es ist logische Folge, dass sie nun auch das Promotionsrecht erhalten.“ Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler können in den elf Promotionszentren nun direkt an den Hochschulen promovieren. Blume betonte dabei auch die große Bedeutung der Praxis-Forschung für die Wirtschaft. Weitere Details dazu gibt es in der <a href="https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12724/nr-107-vom-04-10-2023.html">Pressemitteilung des Ministeriums hier</a>. Die Hochschule Coburg ist gleich mit zwei Promotionszentren vertreten. Wie das kommt und was es für die Zukunft bedeutet? Prof. Dr. Martin Synold beantwortet die wichtigsten Fragen.</p>&#13;
<p><em>Sie sind Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule Coburg – welche Rolle spielt Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Martin Synold: </strong>Im neuen bayerischen Hochschulinnovationsgesetz ist Forschung &nbsp;nicht nur für Universitäten, sondern auch für die Hochschulen als Aufgabe verankert – hier in Coburg genießt die Forschung aber schon seit längerem einen hohen Stellenwert. Die Professorinnen und Professoren, der akademische Mittelbau, die Verwaltung und das Präsidium: Alle haben jahrelang daran mitgearbeitet, dass sich ein forschungsförderndes Umfeld entwickelt. Es wurden Bedingungen geschaffen, damit die forschenden Kolleginnen und Kollegen neben der Lehre auch Freiraum und Ressourcen für das wissenschaftliche Arbeiten haben. So ist es uns gelungen, forschungsstarke Professorinnen und Professoren für unsere Hochschule zu gewinnen. Unsere jährlich eingeworbenen öffentlichen Drittmittel für Forschung haben sich deutlich erhöht. Zusätzlich haben auch wir mehrere Millionen Euro für die Bearbeitung wirtschaftlicher Forschungsaufträge erhalten. Wir haben es geschafft, in Forschungsschwerpunkten eine Community aufzubauen, die in Franken, in Bayern, deutschlandweit und auch international geachtet wird. Als Bestätigung dieser Erfolge dürfen wir jetzt zwei Promotionszentren einrichten. Das freut uns riesig!</p>&#13;
<p><em>In welchen Bereichen bekommt die Hochschule Coburg das Promotionsrecht?</em><br /> Es werden zwei Promotionszentren aufgebaut: „Analytics4Health“ bündelt Forschungsaktivitäten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen im Kontext ihrer Umwelt nachhaltig zu verbessern. Wir wollen hier wissenschaftsbasierte Lösungen für komplexe, gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln: Themen wie der Wunsch nach selbstbestimmten Leben bis ins hohe Alter, berufliche Rahmenbedingungen in einer alternden Gesellschaft, Gesundheitsvorsorge bis hin zu Ressourcenknappheit auch im internationalen Kontext. Für das Ziel innovativer, technologieunterstützter Gesundheitsförderung verfolgen wir konsequent einen interdisziplinären Ansatz in den Forschungsbereichen Bioanalytik, Gesundheits- und Datenwissenschaften. Das schließt auch Querschnittsthemen wie „Gesundes Bauen“ und Informationstechnologien ein. Hierfür haben wir in unserer Region eine hohe Expertise und freuen uns, dass wir die Kraft und Vernetzung im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels noch stärker nach außen präsentieren können: Mit „Analytics4Health“ ist Coburg einer von nur zwei genehmigten Hochschulstandorten in Bayern, die ein eigenständiges Promotionszentrum einrichten dürfen!<br /> Bei unserem zweiten Promotionszentrum „Nachhaltige und intelligente Systeme“ kooperieren wir mit der federführenden TH Würzburg-Schweinfurt und der TH Aschaffenburg. Auch hier geht es um drängende Zukunftsaufgaben: um die Etablierung nachhaltiger Prozesse und Wertschöpfungsketten, sei es im Bereich der Mobilität, der Energie- und Infrastruktursysteme oder bei Produktion und Materialien. Dabei ist die Forschung der Hochschule Coburg anwendungsbezogen und interdisziplinär: Themen wie regenerative Energieerzeugung, intelligente Energiespeichersysteme, energieeffiziente Gebäude bis hin zu vernetzter urbaner und regionaler Mobilität erlauben einen direkten Wissenstransfer mit der sehr starken Wirtschaft im Innovationsdreieck. Wir legen großen Wert darauf, dass die Lösung konkreter, praktischer und gesellschaftlich relevanter Fragestellungen und wissenschaftliche Exzellenz Hand in Hand gehen.</p>&#13;
<p><em>Was verändert sich durch das Promotionsrecht?</em><br /> Das Promotionsrecht hat eine weitreichende profilstärkende Strahlkraft, weil es zeigt, dass hier zum einen nachweislich exzellent geforscht wird und zum anderen vergleichsweise fokussiert promoviert werden kann - und zwar unabhängig von dem bisher üblichen kooperativen Modell, bei dem eine HAW eine Promotion gemeinsam mit einer Universität betreut. Derzeit forschen 58 Promovierende an der Hochschule Coburg– in der Regel als kooperative Promotionen. Diese wird es auch künftig geben; die beiden Varianten ergänzen sich. Aber: In einem Promotionszentrum werden die formalen Strukturen zusammengefasst und dadurch deutlich vereinfacht. Es ist wirklich sehr, sehr zukunftsweisend, dass eine intensive disziplinübergreifende Betreuung in einem breiten Fächerkanon ermöglicht wird. Das macht die Hochschule für den wissenschaftlichen Nachwuchs und auch als akademische Arbeitgeberin sehr attraktiv. Das Promotionsrecht gilt zwar nicht für die gesamte Hochschule, aber es strahlt auf andere Bereiche aus – ich denke: Es ist der Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen.</p>&#13;
<p><em>Gibt es an der Hochschule Coburg Ambitionen für weitere Promotionszentren?</em><br /> Wir sind sehr stolz, dass wir zwei Promotionszentren einrichten dürfen – diese müssen wir jetzt mit Leben füllen. Mitglieder eines Promotionszentrums haben hohe individuelle akademische Voraussetzungen zu erfüllen. Wir werden gezielte Qualifikationsprogramme für Promovierende auflegen und neue Kolleginnen und Kollegen an die Promotionszentren heranführen. Das Promotionsrecht muss nach sieben Jahren verlängert werden – die Zeit bis dahin werden wir intensiv nutzen…</p>&#13;
<p><em>Erwarten Sie, dass sich die Zahl der Promovierenden in Coburg kurz- bis mittelfristig signifikant verändert?</em><br /> &lt;lacht&gt; Ja, das ist das Ziel! Wenn Studierende merken: „Oh, das ist toll, ich kann in meinem Thema wissenschaftlich weiter gehen“, dann ist der Übergang von der Masterarbeit zu einer Forschungsarbeit ab jetzt viel leichter. Eine direkte Betreuung und gute strukturelle Bedingungen vereinfachen die Promotionszeit bei gleichzeitig hohem wissenschaftlichem Niveau. Auch für Professorinnen und Professoren, die jetzt selbst das Hauptgutachten übernehmen können und die Forschungsarbeiten unmittelbar begleiten, hat diese neue Promotionsmöglichkeit spürbare Vorteile. Letztendlich ist es ein sich selbst verstärkendes System, das für alle Beteiligten attraktiv ist.</p>&#13;
<p><em>Was bedeutet das im Verhältnis von HAWs und Unis – welche Unterscheidungsmerkmale gibt es noch?</em><br /> Die Grundlagenforschung wird derzeit hauptsächlich an den Universitäten geleistet während wir an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften eher anwendungsbezogene Forschung betreiben. Das hat den großen Vorteil, dass wir uns viel stärker in den interdisziplinären Bereichen engagieren und der Wissenstransfer zu Gesellschaft und Wirtschaft einfacher ist. Die fächerübergreifende Zusammenarbeit der Kolleginnen und Kollegen mit ihren verschiedenen Blickwinkeln bereichert die Forschung. Außerdem: Forschungsgelder kommen nicht von allein, sondern müssen von den Forschenden erwirtschaftet werden – gemeinsam kann man da viel mehr erreichen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Heute beginnt eine neue Ära für alle Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern: Wissenschaftsminister Markus Blume gab am Morgen in München die Einrichtung von elf Promotionszentren bekannt. Eigenständige Promotionszentren wird es an zwei Standorten geben – einer davon ist die Hochschule Coburg mit „Analytics4Health“. Zusätzlich bekommt Coburg noch ein Promotionszentrum im Verbund: „Nachhaltige und intelligente Systeme“ wird mit der TH Würzburg-Schweinfurt und der TH Aschaffenburg eingerichtet. Was das für die Hochschule Coburg bedeutet, erklärt <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für <a href="t3://page?uid=4">Forschung</a>.</em></p>&#13;
<p>Für besonders forschungsstarke Bereiche konnten bayerische Hochschulen beim Wissenschaftsministerium das fachlich begrenzte Promotionsrecht beantragen. Grundlage ist das neue Bayerische Hochschulinnovationsgesetz. In einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren wurden die Anträge von einer Expert:innenkommission begutachtet. „Die Qualität der eingereichten Konzepte ist extrem überzeugend“, sagte Wissenschaftsminister Markus Blume. „Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen haben sich als herausragende Forschungseinrichtungen etabliert. Es ist logische Folge, dass sie nun auch das Promotionsrecht erhalten.“ Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler können in den elf Promotionszentren nun direkt an den Hochschulen promovieren. Blume betonte dabei auch die große Bedeutung der Praxis-Forschung für die Wirtschaft. Weitere Details dazu gibt es in der <a href="https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12724/nr-107-vom-04-10-2023.html">Pressemitteilung des Ministeriums hier</a>. Die Hochschule Coburg ist gleich mit zwei Promotionszentren vertreten. Wie das kommt und was es für die Zukunft bedeutet? Prof. Dr. Martin Synold beantwortet die wichtigsten Fragen.</p>&#13;
<p><em>Sie sind Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule Coburg – welche Rolle spielt Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Martin Synold: </strong>Im neuen bayerischen Hochschulinnovationsgesetz ist Forschung &nbsp;nicht nur für Universitäten, sondern auch für die Hochschulen als Aufgabe verankert – hier in Coburg genießt die Forschung aber schon seit längerem einen hohen Stellenwert. Die Professorinnen und Professoren, der akademische Mittelbau, die Verwaltung und das Präsidium: Alle haben jahrelang daran mitgearbeitet, dass sich ein forschungsförderndes Umfeld entwickelt. Es wurden Bedingungen geschaffen, damit die forschenden Kolleginnen und Kollegen neben der Lehre auch Freiraum und Ressourcen für das wissenschaftliche Arbeiten haben. So ist es uns gelungen, forschungsstarke Professorinnen und Professoren für unsere Hochschule zu gewinnen. Unsere jährlich eingeworbenen öffentlichen Drittmittel für Forschung haben sich deutlich erhöht. Zusätzlich haben auch wir mehrere Millionen Euro für die Bearbeitung wirtschaftlicher Forschungsaufträge erhalten. Wir haben es geschafft, in Forschungsschwerpunkten eine Community aufzubauen, die in Franken, in Bayern, deutschlandweit und auch international geachtet wird. Als Bestätigung dieser Erfolge dürfen wir jetzt zwei Promotionszentren einrichten. Das freut uns riesig!</p>&#13;
<p><em>In welchen Bereichen bekommt die Hochschule Coburg das Promotionsrecht?</em><br /> Es werden zwei Promotionszentren aufgebaut: „Analytics4Health“ bündelt Forschungsaktivitäten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen im Kontext ihrer Umwelt nachhaltig zu verbessern. Wir wollen hier wissenschaftsbasierte Lösungen für komplexe, gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln: Themen wie der Wunsch nach selbstbestimmten Leben bis ins hohe Alter, berufliche Rahmenbedingungen in einer alternden Gesellschaft, Gesundheitsvorsorge bis hin zu Ressourcenknappheit auch im internationalen Kontext. Für das Ziel innovativer, technologieunterstützter Gesundheitsförderung verfolgen wir konsequent einen interdisziplinären Ansatz in den Forschungsbereichen Bioanalytik, Gesundheits- und Datenwissenschaften. Das schließt auch Querschnittsthemen wie „Gesundes Bauen“ und Informationstechnologien ein. Hierfür haben wir in unserer Region eine hohe Expertise und freuen uns, dass wir die Kraft und Vernetzung im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels noch stärker nach außen präsentieren können: Mit „Analytics4Health“ ist Coburg einer von nur zwei genehmigten Hochschulstandorten in Bayern, die ein eigenständiges Promotionszentrum einrichten dürfen!<br /> Bei unserem zweiten Promotionszentrum „Nachhaltige und intelligente Systeme“ kooperieren wir mit der federführenden TH Würzburg-Schweinfurt und der TH Aschaffenburg. Auch hier geht es um drängende Zukunftsaufgaben: um die Etablierung nachhaltiger Prozesse und Wertschöpfungsketten, sei es im Bereich der Mobilität, der Energie- und Infrastruktursysteme oder bei Produktion und Materialien. Dabei ist die Forschung der Hochschule Coburg anwendungsbezogen und interdisziplinär: Themen wie regenerative Energieerzeugung, intelligente Energiespeichersysteme, energieeffiziente Gebäude bis hin zu vernetzter urbaner und regionaler Mobilität erlauben einen direkten Wissenstransfer mit der sehr starken Wirtschaft im Innovationsdreieck. Wir legen großen Wert darauf, dass die Lösung konkreter, praktischer und gesellschaftlich relevanter Fragestellungen und wissenschaftliche Exzellenz Hand in Hand gehen.</p>&#13;
<p><em>Was verändert sich durch das Promotionsrecht?</em><br /> Das Promotionsrecht hat eine weitreichende profilstärkende Strahlkraft, weil es zeigt, dass hier zum einen nachweislich exzellent geforscht wird und zum anderen vergleichsweise fokussiert promoviert werden kann - und zwar unabhängig von dem bisher üblichen kooperativen Modell, bei dem eine HAW eine Promotion gemeinsam mit einer Universität betreut. Derzeit forschen 58 Promovierende an der Hochschule Coburg– in der Regel als kooperative Promotionen. Diese wird es auch künftig geben; die beiden Varianten ergänzen sich. Aber: In einem Promotionszentrum werden die formalen Strukturen zusammengefasst und dadurch deutlich vereinfacht. Es ist wirklich sehr, sehr zukunftsweisend, dass eine intensive disziplinübergreifende Betreuung in einem breiten Fächerkanon ermöglicht wird. Das macht die Hochschule für den wissenschaftlichen Nachwuchs und auch als akademische Arbeitgeberin sehr attraktiv. Das Promotionsrecht gilt zwar nicht für die gesamte Hochschule, aber es strahlt auf andere Bereiche aus – ich denke: Es ist der Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen.</p>&#13;
<p><em>Gibt es an der Hochschule Coburg Ambitionen für weitere Promotionszentren?</em><br /> Wir sind sehr stolz, dass wir zwei Promotionszentren einrichten dürfen – diese müssen wir jetzt mit Leben füllen. Mitglieder eines Promotionszentrums haben hohe individuelle akademische Voraussetzungen zu erfüllen. Wir werden gezielte Qualifikationsprogramme für Promovierende auflegen und neue Kolleginnen und Kollegen an die Promotionszentren heranführen. Das Promotionsrecht muss nach sieben Jahren verlängert werden – die Zeit bis dahin werden wir intensiv nutzen…</p>&#13;
<p><em>Erwarten Sie, dass sich die Zahl der Promovierenden in Coburg kurz- bis mittelfristig signifikant verändert?</em><br /> &lt;lacht&gt; Ja, das ist das Ziel! Wenn Studierende merken: „Oh, das ist toll, ich kann in meinem Thema wissenschaftlich weiter gehen“, dann ist der Übergang von der Masterarbeit zu einer Forschungsarbeit ab jetzt viel leichter. Eine direkte Betreuung und gute strukturelle Bedingungen vereinfachen die Promotionszeit bei gleichzeitig hohem wissenschaftlichem Niveau. Auch für Professorinnen und Professoren, die jetzt selbst das Hauptgutachten übernehmen können und die Forschungsarbeiten unmittelbar begleiten, hat diese neue Promotionsmöglichkeit spürbare Vorteile. Letztendlich ist es ein sich selbst verstärkendes System, das für alle Beteiligten attraktiv ist.</p>&#13;
<p><em>Was bedeutet das im Verhältnis von HAWs und Unis – welche Unterscheidungsmerkmale gibt es noch?</em><br /> Die Grundlagenforschung wird derzeit hauptsächlich an den Universitäten geleistet während wir an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften eher anwendungsbezogene Forschung betreiben. Das hat den großen Vorteil, dass wir uns viel stärker in den interdisziplinären Bereichen engagieren und der Wissenstransfer zu Gesellschaft und Wirtschaft einfacher ist. Die fächerübergreifende Zusammenarbeit der Kolleginnen und Kollegen mit ihren verschiedenen Blickwinkeln bereichert die Forschung. Außerdem: Forschungsgelder kommen nicht von allein, sondern müssen von den Forschenden erwirtschaftet werden – gemeinsam kann man da viel mehr erreichen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/151-Promotionszentren-Synold-1024x710.jpg"
                        fileSize="85126"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="710"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/92-Bayoekotox_Biozide_in_Baustoffen.jpeg-1024x666.jpg"
                        fileSize="99938"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="666"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Willkommen Erstis! Ein guter Start an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/willkommen-erstis-ein-guter-start-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Oct 2023 11:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/willkommen-erstis-ein-guter-start-an-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Start ins Studium ist der Beginn einer neuen Lebensphase, er ist spannend und gleichzeitig manchmal verunsichernd: Auf was muss ich alles achten? Woher bekomme ich meinen Stundenplan? Finde ich mich an der Hochschule zurecht? Und wie kann ich neue Kontakte knüpfen? Antwort auf solche Fragen gab es bei den Erstsemestertagen der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Die Erstsemestertage sorgen für ein gutes Ankommen am Studienort. An je zwei Tagen entdeckten die neuen Studierenden aus <a href="t3://page?uid=152">Wirtschaft</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziales-und-gesundheit.html">Gesundheit und Soziales</a> beziehungsweise aus <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik.html">Technik und Naturwissenschaften</a> ab Donnerstag, 28. September, die Hochschule, lernten Mitstudierende kennen, bekamen wichtige Infos und vor allem: hatten schon vor dem offiziellem Semesterbeginn gemeinsam Spaß.</p>&#13;
<p>Nach dem Kennenlernen in der Mentoratsgruppe, einem Rundgang durch die Hochschule und einem gruppenübergreifenden Austausch bei sportlichen Stationen bearbeiteten die Erstsemester in der Gruppe eine studiengangsbezogene Projektaufgabe: Da wurden Autos mit Wasserantrieb entwickelt, zielgruppenbezogene Ernährungspläne aufgestellt, innerhalb der Hochschule Gelegenheiten zum Knüpfen von Kontakten geschaffen, elektronische Schaltungen aufgebaut und wissenschaftliche Versuchsaufbauten entworfen.</p>&#13;
<p><strong>Fachlicher Input und Spaß</strong></p>&#13;
<p>Dabei erhielten die Erstsemester nicht nur einen Ausblick auf Inhalte und Arbeitsweisen ihres Studiengangs, sie erlebten auch die Wirksamkeit einer (Lern-)Gruppe und vertieften die eben geschlossenen Bekanntschaften. Die abschließenden Präsentationen vor einer Jury sorgten für Spannung, gaben aber auch Wertschätzung für die erarbeiteten Ergebnisse.</p>&#13;
<p>Ein gemeinsames Grillen rundete zwei erlebnisreiche und vielfältige Tage ab – und die ehrenamtlichen Mentor:innen, die viel Energie in das Gelingen der Erstsemestertage gesteckt hatten, konnten zufrieden auf getane Arbeit zurückblicken.</p>&#13;
<p><strong>Anlaufstellen für verschiedene Anliegen</strong></p>&#13;
<p>Die Betreuung in den Mentoratsgruppen geht weiter: je nach Studiengang laufen die Gruppen bis in den April hinein. In den MINT-Studiengängen ist zudem <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/erfolgreich-technik-studieren-projekting.html">Projekt:ING</a> &amp; <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-gesunde-hochschule.html">Gesunde Hochschule</a> die zentrale Anlaufstelle bei Problemen und persönlichen Anliegen, in den Wirtschaftsstudiengängen unterstützt Kerstin Kroner im weiteren Studienverlauf. Gute Betreuung und Unterstützung für die Studierenden der Hochschule: So lässt sich der Einstieg in die neue Lebensphase erfolgreich meistern.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Start ins Studium ist der Beginn einer neuen Lebensphase, er ist spannend und gleichzeitig manchmal verunsichernd: Auf was muss ich alles achten? Woher bekomme ich meinen Stundenplan? Finde ich mich an der Hochschule zurecht? Und wie kann ich neue Kontakte knüpfen? Antwort auf solche Fragen gab es bei den Erstsemestertagen der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Die Erstsemestertage sorgen für ein gutes Ankommen am Studienort. An je zwei Tagen entdeckten die neuen Studierenden aus <a href="t3://page?uid=152">Wirtschaft</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziales-und-gesundheit.html">Gesundheit und Soziales</a> beziehungsweise aus <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik.html">Technik und Naturwissenschaften</a> ab Donnerstag, 28. September, die Hochschule, lernten Mitstudierende kennen, bekamen wichtige Infos und vor allem: hatten schon vor dem offiziellem Semesterbeginn gemeinsam Spaß.</p>&#13;
<p>Nach dem Kennenlernen in der Mentoratsgruppe, einem Rundgang durch die Hochschule und einem gruppenübergreifenden Austausch bei sportlichen Stationen bearbeiteten die Erstsemester in der Gruppe eine studiengangsbezogene Projektaufgabe: Da wurden Autos mit Wasserantrieb entwickelt, zielgruppenbezogene Ernährungspläne aufgestellt, innerhalb der Hochschule Gelegenheiten zum Knüpfen von Kontakten geschaffen, elektronische Schaltungen aufgebaut und wissenschaftliche Versuchsaufbauten entworfen.</p>&#13;
<p><strong>Fachlicher Input und Spaß</strong></p>&#13;
<p>Dabei erhielten die Erstsemester nicht nur einen Ausblick auf Inhalte und Arbeitsweisen ihres Studiengangs, sie erlebten auch die Wirksamkeit einer (Lern-)Gruppe und vertieften die eben geschlossenen Bekanntschaften. Die abschließenden Präsentationen vor einer Jury sorgten für Spannung, gaben aber auch Wertschätzung für die erarbeiteten Ergebnisse.</p>&#13;
<p>Ein gemeinsames Grillen rundete zwei erlebnisreiche und vielfältige Tage ab – und die ehrenamtlichen Mentor:innen, die viel Energie in das Gelingen der Erstsemestertage gesteckt hatten, konnten zufrieden auf getane Arbeit zurückblicken.</p>&#13;
<p><strong>Anlaufstellen für verschiedene Anliegen</strong></p>&#13;
<p>Die Betreuung in den Mentoratsgruppen geht weiter: je nach Studiengang laufen die Gruppen bis in den April hinein. In den MINT-Studiengängen ist zudem <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/erfolgreich-technik-studieren-projekting.html">Projekt:ING</a> &amp; <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-gesunde-hochschule.html">Gesunde Hochschule</a> die zentrale Anlaufstelle bei Problemen und persönlichen Anliegen, in den Wirtschaftsstudiengängen unterstützt Kerstin Kroner im weiteren Studienverlauf. Gute Betreuung und Unterstützung für die Studierenden der Hochschule: So lässt sich der Einstieg in die neue Lebensphase erfolgreich meistern.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/150-erstsemestertage_361-1024x768.jpg"
                        fileSize="128170"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/150-erstsemestertage_201-1024x768.jpg"
                        fileSize="82527"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/150-erstsemestertage_205-1024x768.jpg"
                        fileSize="115169"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/150-erstsemestertage_272-1024x768.jpg"
                        fileSize="140571"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/150-erstsemestertage_28.09.-01.10.23_206-1024x768.jpg"
                        fileSize="121745"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/150-erstsemestertage_385-1024x768.jpg"
                        fileSize="229720"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/150-erstsemestertage_-X-_034-1024x768.jpg"
                        fileSize="123656"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/150-erstsemestertage_-X-01.10.23_204-1024x768.jpg"
                        fileSize="123251"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/150-erstsemestertage_-X-_002-1024x768.jpg"
                        fileSize="128721"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Bib bildet aus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-bib-bildet-aus/</link>
                <pubDate>Wed, 27 Sep 2023 05:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-bib-bildet-aus/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sam Mützel aus Coburg ist die erste Person, die in der Bibliothek der Hochschule Coburg zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste ausgebildet wird. Als sechste in Bayern hat die <a href="t3://page?uid=62">Hochschulbibliothek </a>in Coburg gerade das Zertifikat zur sogenannten FaMI-Ausbildung erhalten und Sam Mützel lernt seit 1. September am Campus Friedrich Streib das nötige Handwerk.</em></p>&#13;
<p>Es ist eine Mischung aus Ruhe, Service für Wissbegierige und der Pflege einer gigantischen Menge an Wissen. Die Arbeit in einer Bibliothek ist sehr abwechslungsreich, das hatte Sam Mützel (20) schon während des freiwilligen Schul-Praktikums im IT- und Medienzentrum festgestellt und schließlich begeistert: „Das hat mir so gut gefallen, dass ich nach der Schule nochmal drei Monate hier war. Ich mag vor allem die Mischung aus Arbeit an der Theke – mit erklären und weiterhelfen – und andererseits im Büro oder am Bestand zu arbeiten.“</p>&#13;
<p>Nach Abschluss an der Schule ging es erst einmal eine Weile ins Ausland, doch bei einem Besuch einer städtischen Bibliothek reifte der Wunsch, später an einem solchen Ort des Wissens zu arbeiten: „Mir ist aufgefallen, wie nett alle dort waren und wie gut ich mich dort aufgehoben gefühlt habe. Da wollte ich das auch für andere Menschen tun.“</p>&#13;
<p>Dadurch, dass Sam die Hochschule schon gekannt hatte und die Kolleg:innen bereits vertraut und sympathisch waren, fiel die Entscheidung, hier eine Ausbildung zu beginnen, leicht. So etwas anzubieten war schon länger ein Wunsch der Bibliotheksleitung. Die Stellvertretende Leiterin, Nina Barnickel, hat dafür sogar den Ausbilderschein erworben und Sams Interesse gab schlussendlich den Anstoß zur Umsetzung: „Ohne IT und Technik geht es heute nicht mehr, darum brauchen wir junge Leute, die frischen Wind in den Beruf bringen.“ Schließlich muss sich jemand auch zukünftig um die über 100.000 Medien im Bestand kümmern und den Zugriff auf E-Books oder Literaturdatenbank ermöglichen. „Wir wollen neue Impulse für die Berufspraxis durch den Austausch mit jungen Menschen bekommen und auch Ideen, wie die Arbeit zukünftig aussehen kann. Natürlich wollen wir auch einfach eine solide Ausbildung für einen Beruf mit guten Zukunftsaussichten bieten“, sagt Barnickel.</p>&#13;
<p>Doch es geht nicht nur darum: Fachpersonal ist wie in vielen Bereichen Mangelware – da kommt die Möglichkeit selbst auszubilden und den Markt zu bedienen gerade recht, wie auch Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser betont: „Im Zuge des Fachkräftemangels sind wir sehr froh, dass wir jetzt auch selbst ausbilden können. Das nutzt nicht nur uns, sondern auch der Gesellschaft und den Menschen, die einen schönen Ausbildungsberuf suchen.“</p>&#13;
<p>Derzeit durchläuft am Campus Friedrich Streib eine Person die vergütete duale Berufsausbildung, in der auch Praktika in anderen Bibliotheken zu leisten sind und die nach drei Jahren mit einer Abschlussprüfung endet. Zu den Aufgaben eines FaMI gehört unter anderem die Literaturversorgung der Hochschulangehörigen und interessierter Bürger:innen, die Koordination von Zweigstellen- und Fernleihbestellungen, die Schulung von Studierenden zu Themen der Informationskompetenz und die Betreuung des Hochschulpublikationsservers. Doch auch Event Management, Social-Media-Kommunikation und Recherche sind Teil des Berufs.</p>&#13;
<p>Für Dr. Andreas Dahlem und Esther Hoppe-Münzberg von der Bayerischen Staatsbibliothek, die dem Coburger Team das Zertifikat jetzt überreichten, ist die Situation in Coburg besonders vorteilhaft, denn auch in Landes- und Stadtbibliothek wird ausgebildet: „Als sechste von insgesamt 19 Hochschulbibliotheken gehört das Coburger Haus nun zu einem kleinen elitären Kreis. Der Bedarf ist groß, das Fachpersonal wird dringend gebraucht. Gerade in den Hochschulen sind die Teams kleiner und das macht die Ausbildung familiärer, so ist es auch für die Auszubildenden angenehmer“, so Dahlem und seine Kollegin ergänzt: „Da sind wir in Coburg mit der vielfältigen Ausbildungssituation bei Bibliotheken ganz vorne mit dabei. Das ist ein Mehrwert, der die Ausbildung qualitativ noch weiter aufwertet.“</p>&#13;
<p>Sam Mützel ist zufrieden mit der Wahl: „Ich fühle mich hier gut aufgehoben und finde auch die Bücher sehr spannend. Ich schätze die hochkonzentrierte Arbeitsatmosphäre und dass wir hier immer auf dem neusten wissenschaftlichen Stand sind, das ist faszinierend."</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sam Mützel aus Coburg ist die erste Person, die in der Bibliothek der Hochschule Coburg zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste ausgebildet wird. Als sechste in Bayern hat die <a href="t3://page?uid=62">Hochschulbibliothek </a>in Coburg gerade das Zertifikat zur sogenannten FaMI-Ausbildung erhalten und Sam Mützel lernt seit 1. September am Campus Friedrich Streib das nötige Handwerk.</em></p>&#13;
<p>Es ist eine Mischung aus Ruhe, Service für Wissbegierige und der Pflege einer gigantischen Menge an Wissen. Die Arbeit in einer Bibliothek ist sehr abwechslungsreich, das hatte Sam Mützel (20) schon während des freiwilligen Schul-Praktikums im IT- und Medienzentrum festgestellt und schließlich begeistert: „Das hat mir so gut gefallen, dass ich nach der Schule nochmal drei Monate hier war. Ich mag vor allem die Mischung aus Arbeit an der Theke – mit erklären und weiterhelfen – und andererseits im Büro oder am Bestand zu arbeiten.“</p>&#13;
<p>Nach Abschluss an der Schule ging es erst einmal eine Weile ins Ausland, doch bei einem Besuch einer städtischen Bibliothek reifte der Wunsch, später an einem solchen Ort des Wissens zu arbeiten: „Mir ist aufgefallen, wie nett alle dort waren und wie gut ich mich dort aufgehoben gefühlt habe. Da wollte ich das auch für andere Menschen tun.“</p>&#13;
<p>Dadurch, dass Sam die Hochschule schon gekannt hatte und die Kolleg:innen bereits vertraut und sympathisch waren, fiel die Entscheidung, hier eine Ausbildung zu beginnen, leicht. So etwas anzubieten war schon länger ein Wunsch der Bibliotheksleitung. Die Stellvertretende Leiterin, Nina Barnickel, hat dafür sogar den Ausbilderschein erworben und Sams Interesse gab schlussendlich den Anstoß zur Umsetzung: „Ohne IT und Technik geht es heute nicht mehr, darum brauchen wir junge Leute, die frischen Wind in den Beruf bringen.“ Schließlich muss sich jemand auch zukünftig um die über 100.000 Medien im Bestand kümmern und den Zugriff auf E-Books oder Literaturdatenbank ermöglichen. „Wir wollen neue Impulse für die Berufspraxis durch den Austausch mit jungen Menschen bekommen und auch Ideen, wie die Arbeit zukünftig aussehen kann. Natürlich wollen wir auch einfach eine solide Ausbildung für einen Beruf mit guten Zukunftsaussichten bieten“, sagt Barnickel.</p>&#13;
<p>Doch es geht nicht nur darum: Fachpersonal ist wie in vielen Bereichen Mangelware – da kommt die Möglichkeit selbst auszubilden und den Markt zu bedienen gerade recht, wie auch Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser betont: „Im Zuge des Fachkräftemangels sind wir sehr froh, dass wir jetzt auch selbst ausbilden können. Das nutzt nicht nur uns, sondern auch der Gesellschaft und den Menschen, die einen schönen Ausbildungsberuf suchen.“</p>&#13;
<p>Derzeit durchläuft am Campus Friedrich Streib eine Person die vergütete duale Berufsausbildung, in der auch Praktika in anderen Bibliotheken zu leisten sind und die nach drei Jahren mit einer Abschlussprüfung endet. Zu den Aufgaben eines FaMI gehört unter anderem die Literaturversorgung der Hochschulangehörigen und interessierter Bürger:innen, die Koordination von Zweigstellen- und Fernleihbestellungen, die Schulung von Studierenden zu Themen der Informationskompetenz und die Betreuung des Hochschulpublikationsservers. Doch auch Event Management, Social-Media-Kommunikation und Recherche sind Teil des Berufs.</p>&#13;
<p>Für Dr. Andreas Dahlem und Esther Hoppe-Münzberg von der Bayerischen Staatsbibliothek, die dem Coburger Team das Zertifikat jetzt überreichten, ist die Situation in Coburg besonders vorteilhaft, denn auch in Landes- und Stadtbibliothek wird ausgebildet: „Als sechste von insgesamt 19 Hochschulbibliotheken gehört das Coburger Haus nun zu einem kleinen elitären Kreis. Der Bedarf ist groß, das Fachpersonal wird dringend gebraucht. Gerade in den Hochschulen sind die Teams kleiner und das macht die Ausbildung familiärer, so ist es auch für die Auszubildenden angenehmer“, so Dahlem und seine Kollegin ergänzt: „Da sind wir in Coburg mit der vielfältigen Ausbildungssituation bei Bibliotheken ganz vorne mit dabei. Das ist ein Mehrwert, der die Ausbildung qualitativ noch weiter aufwertet.“</p>&#13;
<p>Sam Mützel ist zufrieden mit der Wahl: „Ich fühle mich hier gut aufgehoben und finde auch die Bücher sehr spannend. Ich schätze die hochkonzentrierte Arbeitsatmosphäre und dass wir hier immer auf dem neusten wissenschaftlichen Stand sind, das ist faszinierend."</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/147-Bib_Ausbildung-1024x683.png"
                        fileSize="808980"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/147-Bib_Ausbildung_DSC00154-1024x576.jpg"
                        fileSize="213191"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/147-Bib_Ausbildung_DSC00168-1024x576.jpg"
                        fileSize="185752"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1147_uliversum2023-1024x683.jpg"
                        fileSize="173036"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Über 50 „innovative Hochschulen“ treffen sich in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fach-und-fuehrungskraefte-informierten-sich-beim-20-industriemeistertag-cloned-2/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 14:16:40 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/?p=245</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ein Workshop des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fand in der Alten Kühlhalle in Coburg statt. Thema war „Fachkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ und eingeladen waren alle Projekte der zweiten Förderphase „Innovative Hochschule“.</em>

Etwa 60 Teilnehmer:innen waren von 55 Hochschulen deutschlandweit angereist, um sich über ihre Projekte und die zugehörigen Kommunikationsmaßnahmen auszutauschen. Gastgeber war die Hochschule Coburg, die mit ihrem Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS+Design</a> bereits das zweite Mal gefördert wird. „Ich wünsche uns, dass wir es alle gemeinsam als Innovative Hochschulen in Deutschland schaffen, den forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfer in den verbleibenden gut vier Jahren auf ein neues Niveau zu heben“, sagte Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a>.  Das BMBF wurde vor Ort vertreten durch Nils Schröder – ergänzt durch eine Video-Botschaft des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Jens Brandenburg.

Die zweitägige Präsenzveranstaltung bot viele Möglichkeiten, sich kennenzulernen, zu informieren und zu diskutieren: in verschiedenen Vorträgen, Hands-on-Workshops und einem World Café, einem Format, bei dem mehrere Gruppen von Teilnehmer:innen an wechselnden Tischen Fragen zu einem Thema diskutieren und Ideen entwickeln. Die Hochschule Coburg als Gastgeberin bot drei Workshops zu den Themen Videokonzepte, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit an.

Die Förderinitiative vom BMBF hat zum Ziel, die Hochschulen bei Transfer und Innovation zu unterstützen und richtet sich damit vorwiegend an kleine und mittlere Universitäten und Hochschulen. Durch den ständigen Dialog zwischen Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft werden Innovationen vorangetrieben. So dienen alle Projekte der „Innovativen Hochschule“ dem Austausch und fördern damit den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ein Workshop des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fand in der Alten Kühlhalle in Coburg statt. Thema war „Fachkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ und eingeladen waren alle Projekte der zweiten Förderphase „Innovative Hochschule“.</em>

Etwa 60 Teilnehmer:innen waren von 55 Hochschulen deutschlandweit angereist, um sich über ihre Projekte und die zugehörigen Kommunikationsmaßnahmen auszutauschen. Gastgeber war die Hochschule Coburg, die mit ihrem Projekt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS+Design</a> bereits das zweite Mal gefördert wird. „Ich wünsche uns, dass wir es alle gemeinsam als Innovative Hochschulen in Deutschland schaffen, den forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfer in den verbleibenden gut vier Jahren auf ein neues Niveau zu heben“, sagte Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a>.  Das BMBF wurde vor Ort vertreten durch Nils Schröder – ergänzt durch eine Video-Botschaft des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Jens Brandenburg.

Die zweitägige Präsenzveranstaltung bot viele Möglichkeiten, sich kennenzulernen, zu informieren und zu diskutieren: in verschiedenen Vorträgen, Hands-on-Workshops und einem World Café, einem Format, bei dem mehrere Gruppen von Teilnehmer:innen an wechselnden Tischen Fragen zu einem Thema diskutieren und Ideen entwickeln. Die Hochschule Coburg als Gastgeberin bot drei Workshops zu den Themen Videokonzepte, Social Media und Öffentlichkeitsarbeit an.

Die Förderinitiative vom BMBF hat zum Ziel, die Hochschulen bei Transfer und Innovation zu unterstützen und richtet sich damit vorwiegend an kleine und mittlere Universitäten und Hochschulen. Durch den ständigen Dialog zwischen Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft werden Innovationen vorangetrieben. So dienen alle Projekte der „Innovativen Hochschule“ dem Austausch und fördern damit den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Studium]]></category>                                <title><![CDATA[Studiengänge der Gesundheitsförderung informieren sich in Bad Kissingen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fach-und-fuehrungskraefte-informierten-sich-beim-20-industriemeistertag-cloned/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 14:16:25 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/?p=244</guid>
                <description><![CDATA[<em>Bad Kissingen als Gesundheitsstandort für Reha-Patient:innen und für gesunde Selbstzahler:innen: Das war Thema einer Exkursion von Studierenden des Bachelorstudiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Integrative Gesundheitsförderung (IGF) </a>sowie des Masterstudiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html">Gesundheitsförderung</a>. Die Exkursion in das Bayerische Kurbad wurde geleitet von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-pamela-heise.html">Prof. Dr. Pamela Heise</a>.</em>

Bei der Exkursion Mitte November bekamen die Studierenden vielfältige Einblicke in das, was verschiedene Akteure zum Gesundheitsstandort Bad Kissingen beitragen. Kurdirektorin Sylvie Thormann stellte das Angebotsportfolio zu den Themen Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation sowie touristische Kennzahlen und ökonomische Parameter des Kurortes vor. Sie informierte auch über einen weiteren Themenbereich, der im IGF-Studium hohe Relevanz hat: die Marketingmaßnahmen und -aktivitäten des Unternehmens „Bayerische Staatsbad Bad Kissingen“.

Außerdem gab Julia Schmitt als Gesundheitslotsin der „Bayerische Staatsbad Bad Kissingen“ einen Einblick in ihre Arbeit. Da die verschiedenen Heilquellen den Mittelpunkt der Gesundheitsaufenthalte in Bad Kissingen darstellen, erhielten die Studierenden die Möglichkeit, vier Heilwässer im historischen Ambiente der Wandelhalle zu verkosten.

Zum Abschluss trafen die Studierenden eine IGF-Absolventin: Johanna Waibl ist als Projektkoordinatorin in der Gesundheitsregion Bäderland Bayerische Rhön tätig und stellte das Projekt KOMBINE vor. KOMBINE steht für „Kommunale Bewegungsförderung zur Implementierung der Nationalen Empfehlungen“.

Prof. Dr. Pamela Heise ist Praxisbeauftragte im Bachelorstudiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg. Die enge Projektpartnerschaft mit der Kurdirektorin und dem Kurort Bad Kissingen, gelebt durch studentische Projekte, Fachvorträge, Exkursionen und Abschlussarbeiten, ist ihr seit Jahren ein besonderes Anliegen: „Am Beispiel dieses Kurortes ist zu sehen, wie ein innovativer und zukunftsfähiger Gesundheitstourismus gestaltet sein sollte. Dies ist, neben anderen, ein zukunftsfähiges, potenzielles Aufgabengebiet unserer Absolventinnen und Absolventen.“

<strong>Studieren in Coburg</strong>
Wer sich für ein Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich jetzt <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> anmelden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Bad Kissingen als Gesundheitsstandort für Reha-Patient:innen und für gesunde Selbstzahler:innen: Das war Thema einer Exkursion von Studierenden des Bachelorstudiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziales-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Integrative Gesundheitsförderung (IGF) </a>sowie des Masterstudiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html">Gesundheitsförderung</a>. Die Exkursion in das Bayerische Kurbad wurde geleitet von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-pamela-heise.html">Prof. Dr. Pamela Heise</a>.</em>

Bei der Exkursion Mitte November bekamen die Studierenden vielfältige Einblicke in das, was verschiedene Akteure zum Gesundheitsstandort Bad Kissingen beitragen. Kurdirektorin Sylvie Thormann stellte das Angebotsportfolio zu den Themen Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation sowie touristische Kennzahlen und ökonomische Parameter des Kurortes vor. Sie informierte auch über einen weiteren Themenbereich, der im IGF-Studium hohe Relevanz hat: die Marketingmaßnahmen und -aktivitäten des Unternehmens „Bayerische Staatsbad Bad Kissingen“.

Außerdem gab Julia Schmitt als Gesundheitslotsin der „Bayerische Staatsbad Bad Kissingen“ einen Einblick in ihre Arbeit. Da die verschiedenen Heilquellen den Mittelpunkt der Gesundheitsaufenthalte in Bad Kissingen darstellen, erhielten die Studierenden die Möglichkeit, vier Heilwässer im historischen Ambiente der Wandelhalle zu verkosten.

Zum Abschluss trafen die Studierenden eine IGF-Absolventin: Johanna Waibl ist als Projektkoordinatorin in der Gesundheitsregion Bäderland Bayerische Rhön tätig und stellte das Projekt KOMBINE vor. KOMBINE steht für „Kommunale Bewegungsförderung zur Implementierung der Nationalen Empfehlungen“.

Prof. Dr. Pamela Heise ist Praxisbeauftragte im Bachelorstudiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg. Die enge Projektpartnerschaft mit der Kurdirektorin und dem Kurort Bad Kissingen, gelebt durch studentische Projekte, Fachvorträge, Exkursionen und Abschlussarbeiten, ist ihr seit Jahren ein besonderes Anliegen: „Am Beispiel dieses Kurortes ist zu sehen, wie ein innovativer und zukunftsfähiger Gesundheitstourismus gestaltet sein sollte. Dies ist, neben anderen, ein zukunftsfähiges, potenzielles Aufgabengebiet unserer Absolventinnen und Absolventen.“

<strong>Studieren in Coburg</strong>
Wer sich für ein Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich jetzt <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> anmelden.]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Fach- und Führungskräfte informierten sich beim 20. Industriemeistertag]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fach-und-fuehrungskraefte-informierten-sich-beim-20-industriemeistertag/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 12:08:52 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/?p=205</guid>
                <description><![CDATA[Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) veranstaltete auch den 20. oberfränkischen Industriemeistertag wieder an der Hochschule Coburg. Fach- und Führungskräfte aus dem gewerblich-technischen Bereich informierten sich in acht verschiedenen Foren.

Es ging um Erfolgsfaktoren und Personalbindung, um Themen wie gesundes Führen im Schichtbetrieb, glaubhaft Überzeugen, resiliente Teams in Zeiten der Transformation, Personalbindung durch Gespräche mit Mitarbeiter:innen, erfolgreiches Zeitmanagement, den Faktor „Mensch“ in der digitalen Fabrik, die Stärke von weiblicher Führung sowie Arbeitsrecht. Führungskräfte, die produktionsnah tätig sind, kamen dafür am Mittwoch, 19. September, aus ganz Oberfranken an die Hochschule Coburg: neben Fertigungsverantwortlichen beispielsweise auch Meister:innen aus den Bereichen Instandhaltung, Lager, Qualitätsmanagement und Entwicklung.

Auch Bereiche der Hochschule stellten sich vor. Die Studienfakultät für Weiterbildung präsentierte Möglichkeiten für Berufstätige, sich an der Hochschule weiterzuqualifizieren – beispielsweise mit einem Zertifikatskurs Green Supply Network Management. Interessant für die Führungskräfte war auch das Angebot des Bachelor-Studiengang Applied Digital Transformation, der am Lucas-Cranach-Campus Kronach in Kronach gelehrt wird. Prof. Dr. Johannes Stübinger, Professor für Data Analytics und Digitale Kommunikation, sagt: „Der Industriemeistertag schafft eine beeindruckende Brücke zwischen akademischer Theorie und praktischer Anwendung. Die in den Fachforen behandelten Themen sind äußerst spannend und richten den Blick mutig in die Zukunft.“ Darin sieht Stübinger eine direkte Verbindung zur Hochschule. „Insbesondere steht die Verzahnung von Mensch und Maschine im Mittelpunkt, welche ebenfalls einen Schlüsselaspekt unseres Studiengangs Applied Digital Transformation darstellt."]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) veranstaltete auch den 20. oberfränkischen Industriemeistertag wieder an der Hochschule Coburg. Fach- und Führungskräfte aus dem gewerblich-technischen Bereich informierten sich in acht verschiedenen Foren.

Es ging um Erfolgsfaktoren und Personalbindung, um Themen wie gesundes Führen im Schichtbetrieb, glaubhaft Überzeugen, resiliente Teams in Zeiten der Transformation, Personalbindung durch Gespräche mit Mitarbeiter:innen, erfolgreiches Zeitmanagement, den Faktor „Mensch“ in der digitalen Fabrik, die Stärke von weiblicher Führung sowie Arbeitsrecht. Führungskräfte, die produktionsnah tätig sind, kamen dafür am Mittwoch, 19. September, aus ganz Oberfranken an die Hochschule Coburg: neben Fertigungsverantwortlichen beispielsweise auch Meister:innen aus den Bereichen Instandhaltung, Lager, Qualitätsmanagement und Entwicklung.

Auch Bereiche der Hochschule stellten sich vor. Die Studienfakultät für Weiterbildung präsentierte Möglichkeiten für Berufstätige, sich an der Hochschule weiterzuqualifizieren – beispielsweise mit einem Zertifikatskurs Green Supply Network Management. Interessant für die Führungskräfte war auch das Angebot des Bachelor-Studiengang Applied Digital Transformation, der am Lucas-Cranach-Campus Kronach in Kronach gelehrt wird. Prof. Dr. Johannes Stübinger, Professor für Data Analytics und Digitale Kommunikation, sagt: „Der Industriemeistertag schafft eine beeindruckende Brücke zwischen akademischer Theorie und praktischer Anwendung. Die in den Fachforen behandelten Themen sind äußerst spannend und richten den Blick mutig in die Zukunft.“ Darin sieht Stübinger eine direkte Verbindung zur Hochschule. „Insbesondere steht die Verzahnung von Mensch und Maschine im Mittelpunkt, welche ebenfalls einen Schlüsselaspekt unseres Studiengangs Applied Digital Transformation darstellt."]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Massenspektrometrie und Meeresbrise: Summer School in Split]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/summer-school-in-split-massenspektrometrie-und-meeresbrise/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Sep 2023 15:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/summer-school-in-split-massenspektrometrie-und-meeresbrise/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sonne, eine pittoreske Altstadt und neue Erkenntnisse in der Bioanalytik: Im Herzen Kroatiens gab es bei der Summer School an der Universität Split spannenden fachlichen Input für die Studierenden des 6. Semesters des Studiengangs <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik </a>der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Die Summer School in Split Anfang September bestand aus zwei Hauptkursen, die von Professoren der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg gegeben wurden: Bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> ging es um „Mass Spectrometry – the Swiss Knife of Bioanalysis“, also um das Verfahren der Massenspektrometrie, das für Bioanalytiker:innen so nützlich ist wie ein Schweizer Taschenmesser. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-matthias-noll.html">Prof. Dr. Matthias Noll</a> hatte das Thema „Bacterial Spoilage in food production plans“, bei dem es um Mikroorganismen ging, die dazu führen können, dass Lebensmittel verderben – und darum, was dies bei der Produktion bedeutet.</p>&#13;
<p>In Laborpraktika konnten die Studierenden ihre praktischen Fähigkeiten im Umgang mit Bioanalytik-Techniken verbessern. Parallel dazu gab es theoretischen Unterricht, der die Grundlagen und fortgeschrittenen Konzepte in den beiden Kursen abdeckte. Diese Kombination aus praktischem und theoretischem Wissen stellte sicher, dass die Studierenden ein umfassendes Verständnis für die Themen erlangten.</p>&#13;
<p><strong>Forschung und Freizeit</strong></p>&#13;
<p>Die Tage waren mit intensivem Lernen und wissenschaftlichen Aktivitäten gefüllt.&nbsp; Die Abende genossen die Coburger Studis aber am Strand von Split oder bei verschiedenen Freizeitaktivitäten. Ein Höhepunkt der Summer School war die Bootstour entlang der wunderschönen Küste von Split. Die Studierenden nutzten die Gelgenheit, zu entspannen, die malerische Umgebung zu genießen und ihre internationalen Kommiliton:innen besser kennenzulernen. Außerdem besuchte die Gruppe das Meeresinstitut Split, wo sie Einblicke in die aktuelle Forschung im Bereich der Meeresbiologie und -ökologie erhielt. Die Kombination aus anspruchsvollen Kursen, praktischen Laborerfahrungen und kulturellen Erlebnissen bezeichneten die Studierenden als „ein einprägsames Erlebnis“, als „aufregend“ – aber eben auch als „lehrreich“.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sonne, eine pittoreske Altstadt und neue Erkenntnisse in der Bioanalytik: Im Herzen Kroatiens gab es bei der Summer School an der Universität Split spannenden fachlichen Input für die Studierenden des 6. Semesters des Studiengangs <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik </a>der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Die Summer School in Split Anfang September bestand aus zwei Hauptkursen, die von Professoren der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg gegeben wurden: Bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> ging es um „Mass Spectrometry – the Swiss Knife of Bioanalysis“, also um das Verfahren der Massenspektrometrie, das für Bioanalytiker:innen so nützlich ist wie ein Schweizer Taschenmesser. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften-und-gesundheit/personen/prof-dr-matthias-noll.html">Prof. Dr. Matthias Noll</a> hatte das Thema „Bacterial Spoilage in food production plans“, bei dem es um Mikroorganismen ging, die dazu führen können, dass Lebensmittel verderben – und darum, was dies bei der Produktion bedeutet.</p>&#13;
<p>In Laborpraktika konnten die Studierenden ihre praktischen Fähigkeiten im Umgang mit Bioanalytik-Techniken verbessern. Parallel dazu gab es theoretischen Unterricht, der die Grundlagen und fortgeschrittenen Konzepte in den beiden Kursen abdeckte. Diese Kombination aus praktischem und theoretischem Wissen stellte sicher, dass die Studierenden ein umfassendes Verständnis für die Themen erlangten.</p>&#13;
<p><strong>Forschung und Freizeit</strong></p>&#13;
<p>Die Tage waren mit intensivem Lernen und wissenschaftlichen Aktivitäten gefüllt.&nbsp; Die Abende genossen die Coburger Studis aber am Strand von Split oder bei verschiedenen Freizeitaktivitäten. Ein Höhepunkt der Summer School war die Bootstour entlang der wunderschönen Küste von Split. Die Studierenden nutzten die Gelgenheit, zu entspannen, die malerische Umgebung zu genießen und ihre internationalen Kommiliton:innen besser kennenzulernen. Außerdem besuchte die Gruppe das Meeresinstitut Split, wo sie Einblicke in die aktuelle Forschung im Bereich der Meeresbiologie und -ökologie erhielt. Die Kombination aus anspruchsvollen Kursen, praktischen Laborerfahrungen und kulturellen Erlebnissen bezeichneten die Studierenden als „ein einprägsames Erlebnis“, als „aufregend“ – aber eben auch als „lehrreich“.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/146-SummerSchool-Fotografin_Andrea_Kalkhof-1024x768.jpg"
                        fileSize="212440"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/146-SummerSchool-Fotograf_Matthias_Noll-1024x768.jpg"
                        fileSize="98878"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/146-SummerSchool-Fotografin_Mia_Dzelalija-1024x768.jpg"
                        fileSize="171447"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/146-SummerSchool-Foto_Universitaet_in_Split-768x1024.jpg"
                        fileSize="133214"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/146-SummerSchool_2023_1-1024x768.jpeg"
                        fileSize="244970"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/146-Summer_School_3-1024x768.jpeg"
                        fileSize="157216"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Präsident Gast unterzeichnet Hochschulvertrag für Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/praesident-gast-unterzeichnet-hochschulvertrag-fuer-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Sep 2023 11:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/praesident-gast-unterzeichnet-hochschulvertrag-fuer-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wissenschaftsminister Markus Blume und die Leitungen der 33 staatlichen bayerischen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen sowie Kunsthochschulen haben am Donnerstagnachmittag in München die individuellen Hochschulverträge für den Zeitraum bis Ende 2027 unterzeichnet. Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung.html#c1470">Prof. Dr. Stefan Gast</a> erklärt die Bedeutung des Vertrags für die Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume sprach vom „Schlusspunkt der größten Hochschul-Offensive aller Zeiten“. Nach dem Inkrafttreten des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes als „Deutschlands modernstes Hochschulrecht“, der Verstetigung der Hightech Agenda Bayern und der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung Hochschulen 2023 bis 2027 sei dies ein weiterer Meilenstein für die zukunftsfeste Weiterentwicklung der bayerischen Hochschullandschaft. „Unsere Hochschulen setzen sich bei größtmöglicher Planungssicherheit ambitionierte Ziele“, sagte der Minister. Diese wurden nun in individuellen Verträgen mit dem Freistaat bis Ende 2027 festgeschrieben – auch für die Hochschule Coburg. &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Konkretisierung der Rahmenvereinbarung: von Lehre bis Gleichstellung</strong></p>&#13;
<p>„Der Hochschulvertrag setzt uns sehr ambitionierte und vielfältige Ziele, die die ganze Breite der Hochschulentwicklung abdecken: von – natürlich – Lehre, Forschung und Transfer über Hochschulpersonal, Gleichstellung und Chancengerechtigkeit, Internationalisierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit bis hin zur Governance“, erklärt Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg. Eine Herausforderung sieht Gast darin, die Erfüllung der Ziele aus eigenen Mitteln der Grundfinanzierung zu stemmen. „Aber“, ergänzt der Präsident, „für eine hochschulspezifische profilbildende Weiterentwicklung werden uns ergänzende finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.“</p>&#13;
<p>Davon können die Hochschulen individuell profitieren: Die Strategiefondsmittel wurden durch den Freistaat um 10 Millionen Euro auf etwa 55 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt. Damit stehen bis Ende 2027 vorbehaltlich der jeweiligen Beschlussfassungen des Haushaltsgesetzgebers insgesamt rund 275 Millionen Euro in Strategiefonds für profilbildende Maßnahmen an den Hochschulen zur Verfügung.</p>&#13;
<p>Die Mittel zur Profilbildung sollen in Coburg so eingesetzt werden, dass sie die partizipativ entwickelten Umsetzungspläne der im Strategie- und Entwicklungspapier 2030 bereits formulierten Ziele unterstützen können. „Also ja“, sagt Gast, „Die Vielfalt der Ziele ist ambitioniert, insbesondere deren Umsetzung innerhalb der kommenden fünf Jahre. Aber es ergeben sich auch Chancen – und diese nutzen wir!“</p>&#13;
<p>Die ausführliche Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst ist hier zu finden: <a href="https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12716/nr-99-vom-22-09-2023.html">https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12716/nr-99-vom-22-09-2023.html</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wissenschaftsminister Markus Blume und die Leitungen der 33 staatlichen bayerischen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen sowie Kunsthochschulen haben am Donnerstagnachmittag in München die individuellen Hochschulverträge für den Zeitraum bis Ende 2027 unterzeichnet. Präsident <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung.html#c1470">Prof. Dr. Stefan Gast</a> erklärt die Bedeutung des Vertrags für die Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume sprach vom „Schlusspunkt der größten Hochschul-Offensive aller Zeiten“. Nach dem Inkrafttreten des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes als „Deutschlands modernstes Hochschulrecht“, der Verstetigung der Hightech Agenda Bayern und der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung Hochschulen 2023 bis 2027 sei dies ein weiterer Meilenstein für die zukunftsfeste Weiterentwicklung der bayerischen Hochschullandschaft. „Unsere Hochschulen setzen sich bei größtmöglicher Planungssicherheit ambitionierte Ziele“, sagte der Minister. Diese wurden nun in individuellen Verträgen mit dem Freistaat bis Ende 2027 festgeschrieben – auch für die Hochschule Coburg. &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Konkretisierung der Rahmenvereinbarung: von Lehre bis Gleichstellung</strong></p>&#13;
<p>„Der Hochschulvertrag setzt uns sehr ambitionierte und vielfältige Ziele, die die ganze Breite der Hochschulentwicklung abdecken: von – natürlich – Lehre, Forschung und Transfer über Hochschulpersonal, Gleichstellung und Chancengerechtigkeit, Internationalisierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit bis hin zur Governance“, erklärt Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg. Eine Herausforderung sieht Gast darin, die Erfüllung der Ziele aus eigenen Mitteln der Grundfinanzierung zu stemmen. „Aber“, ergänzt der Präsident, „für eine hochschulspezifische profilbildende Weiterentwicklung werden uns ergänzende finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.“</p>&#13;
<p>Davon können die Hochschulen individuell profitieren: Die Strategiefondsmittel wurden durch den Freistaat um 10 Millionen Euro auf etwa 55 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt. Damit stehen bis Ende 2027 vorbehaltlich der jeweiligen Beschlussfassungen des Haushaltsgesetzgebers insgesamt rund 275 Millionen Euro in Strategiefonds für profilbildende Maßnahmen an den Hochschulen zur Verfügung.</p>&#13;
<p>Die Mittel zur Profilbildung sollen in Coburg so eingesetzt werden, dass sie die partizipativ entwickelten Umsetzungspläne der im Strategie- und Entwicklungspapier 2030 bereits formulierten Ziele unterstützen können. „Also ja“, sagt Gast, „Die Vielfalt der Ziele ist ambitioniert, insbesondere deren Umsetzung innerhalb der kommenden fünf Jahre. Aber es ergeben sich auch Chancen – und diese nutzen wir!“</p>&#13;
<p>Die ausführliche Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst ist hier zu finden: <a href="https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12716/nr-99-vom-22-09-2023.html">https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12716/nr-99-vom-22-09-2023.html</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/145-Hochschulvertraege-HaW_Coburg-1024x683.jpg"
                        fileSize="122803"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/145-Hochschulvertaege-StM_Blume_mit_Hochschulleitungen-1024x683.jpg"
                        fileSize="201309"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Automatisierungstechnik und Robotik]]></category>                                <title><![CDATA[Studie zu Roboterarm stößt auf internationales Interesse]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studie-zu-roboterarm-stoesst-auf-internationales-interesse/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Sep 2023 13:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studie-zu-roboterarm-stoesst-auf-internationales-interesse/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Im Bachelorstudium <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik.html">Automatisierungstechnik und Robotik</a> wirken die Studierenden an aktueller Forschung mit. Im Rahmen eines Moduls beschäftigte sich eine Studierendengruppe damit, wie sich die Vermenschlichung von Maschinen dort auswirkt, wo Mensch und Maschine kollaborieren. Die Ergebnisse präsentierte Studiengangsleiter <a href="t3://page?uid=766">Prof. Dr. Kolja Kühnlenz</a> diese Woche beim International Workshop HFR 2023.</em>

Wo Roboter Menschen ähneln, ist die Bedienung leicht, intuitiv. Normalerweise funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine dann auch recht gut. „Menschenähnlichkeit in der Robotik hält immer mehr Einzug in eine Vielfalt von Bereichen: von kollaborativer Produktion bis hin zu Heimassistenz“, erklärt Prof. Dr. Kolja Kühnlenz. Er forscht und lehrt an der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg zu Themen wie Mensch-Roboter-Interaktion und „Soziale Robotik“, außerdem leitet er das <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/robotik.html">Labor für Robotik</a> und ist auch Studiengangsleiter für den Bachelor <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik.html">Automatisierungstechnik und Robotik</a>. „Im Rahmen von Modulen und in verschiedenen Projektveranstaltungen arbeiten die Studierenden teils an vorderster Front der aktuellen Forschung mit – und das führt nicht selten sogar zu publizierbaren Ergebnissen, die auf dem internationalen Forschungsparkett gesehen werden.“ Diese Woche präsentierte der Coburger Professor auf dem 16th International Workshop on Human-Friendly Robotics (HFR 2023) das Ergebnis aus der Studie einer Studierendengruppe innerhalb des Moduls „Empirische Methoden in der Mensch-Maschine-Interaktion“. Organisiert wurde der HFR 2023 von der Technischen Universität München (TUM) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Coburger Posterbeitrag ist unter Kühnlenz‘ Leitung zusammen mit seinem Doktoranden Mertcan Kaya entstanden. Zu den Autoren gehören neben Kühnlenz und Kaya auch die Studierenden Moritz Polz, David Rotenberger und Fabian Schipmann.

<strong>Maschine ähnelt Mensch: nicht immer positiv</strong>

Das Thema heißt „Impact of Anthropomorphism Dimensions on Task Load during Cooperative Human and Robot Hand Movements“: Es geht um die Rolle, die die Vermenschlichung bei kooperativen Handbewegungen von Mensch und Roboter spielt. „Der Mensch hat die Tendenz, ein menschliches oder menschenähnliches Gegenüber zu imitieren." Grund dafür ist, dass so genannte Spiegelneuronen aktiviert werden, die zum Beispiel im Rahmen des Lernens durch Nachahmen eine Rolle spielen. Dies führe zu Ablenkungen von Bewegungen während der gemeinsamen Aufgabenbewältigung von Mensch und Roboter. Der Mensch muss aktiv gegen diese Art von Ablenkungen arbeiten – und das führt zu zusätzlichen Belastungen, wie das Coburger Team mit einem Roboterarm in menschenähnlicher Schulteraufhängung im Vergleich mit Tischaufhängung gezeigt hat. „Menschenähnliche Form ist also nicht immer positiv und der Grad an Menschenähnlichkeit muss im praktischen Einsatz von Robotern stets abgewogen werden, um eine Balance zwischen Intuitivität und Belastungsarmut zu erzielen“, erklärt Kühnlenz.

<strong>Der Reiz der Forschung: Neugier auf Neues</strong>

Das Projekt, im Rahmen dessen die Studie durchgeführt wurde, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. „An Forschung mitzuarbeiten, die durch neue Erkenntnisse etwas bewegt und ergebnisoffen ist, ist für Studierende natürlich deutlich höher, als bei ,isolierten Laborpraktika‘“, sagt Kühnlenz. „Die Neugier auf Neues ist hier ein treibender Faktor. Man weiß einfach vorab oft noch nicht, was am Schluss herauskommt.“ Auch im Lebenslauf machen sich derartige Aktivitäten gut. „Sie zeigen besonderes Engagement, Durchhaltevermögen und exaktes Arbeiten.“ Und wenn wie in diesem Fall die Ergebnisse veröffentlicht werden, wird das sogar von internationalen Auswahlkomitees unabhängig bestätigt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Im Bachelorstudium <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik.html">Automatisierungstechnik und Robotik</a> wirken die Studierenden an aktueller Forschung mit. Im Rahmen eines Moduls beschäftigte sich eine Studierendengruppe damit, wie sich die Vermenschlichung von Maschinen dort auswirkt, wo Mensch und Maschine kollaborieren. Die Ergebnisse präsentierte Studiengangsleiter <a href="t3://page?uid=766">Prof. Dr. Kolja Kühnlenz</a> diese Woche beim International Workshop HFR 2023.</em>

Wo Roboter Menschen ähneln, ist die Bedienung leicht, intuitiv. Normalerweise funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine dann auch recht gut. „Menschenähnlichkeit in der Robotik hält immer mehr Einzug in eine Vielfalt von Bereichen: von kollaborativer Produktion bis hin zu Heimassistenz“, erklärt Prof. Dr. Kolja Kühnlenz. Er forscht und lehrt an der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg zu Themen wie Mensch-Roboter-Interaktion und „Soziale Robotik“, außerdem leitet er das <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/robotik.html">Labor für Robotik</a> und ist auch Studiengangsleiter für den Bachelor <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik.html">Automatisierungstechnik und Robotik</a>. „Im Rahmen von Modulen und in verschiedenen Projektveranstaltungen arbeiten die Studierenden teils an vorderster Front der aktuellen Forschung mit – und das führt nicht selten sogar zu publizierbaren Ergebnissen, die auf dem internationalen Forschungsparkett gesehen werden.“ Diese Woche präsentierte der Coburger Professor auf dem 16th International Workshop on Human-Friendly Robotics (HFR 2023) das Ergebnis aus der Studie einer Studierendengruppe innerhalb des Moduls „Empirische Methoden in der Mensch-Maschine-Interaktion“. Organisiert wurde der HFR 2023 von der Technischen Universität München (TUM) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Coburger Posterbeitrag ist unter Kühnlenz‘ Leitung zusammen mit seinem Doktoranden Mertcan Kaya entstanden. Zu den Autoren gehören neben Kühnlenz und Kaya auch die Studierenden Moritz Polz, David Rotenberger und Fabian Schipmann.

<strong>Maschine ähnelt Mensch: nicht immer positiv</strong>

Das Thema heißt „Impact of Anthropomorphism Dimensions on Task Load during Cooperative Human and Robot Hand Movements“: Es geht um die Rolle, die die Vermenschlichung bei kooperativen Handbewegungen von Mensch und Roboter spielt. „Der Mensch hat die Tendenz, ein menschliches oder menschenähnliches Gegenüber zu imitieren." Grund dafür ist, dass so genannte Spiegelneuronen aktiviert werden, die zum Beispiel im Rahmen des Lernens durch Nachahmen eine Rolle spielen. Dies führe zu Ablenkungen von Bewegungen während der gemeinsamen Aufgabenbewältigung von Mensch und Roboter. Der Mensch muss aktiv gegen diese Art von Ablenkungen arbeiten – und das führt zu zusätzlichen Belastungen, wie das Coburger Team mit einem Roboterarm in menschenähnlicher Schulteraufhängung im Vergleich mit Tischaufhängung gezeigt hat. „Menschenähnliche Form ist also nicht immer positiv und der Grad an Menschenähnlichkeit muss im praktischen Einsatz von Robotern stets abgewogen werden, um eine Balance zwischen Intuitivität und Belastungsarmut zu erzielen“, erklärt Kühnlenz.

<strong>Der Reiz der Forschung: Neugier auf Neues</strong>

Das Projekt, im Rahmen dessen die Studie durchgeführt wurde, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. „An Forschung mitzuarbeiten, die durch neue Erkenntnisse etwas bewegt und ergebnisoffen ist, ist für Studierende natürlich deutlich höher, als bei ,isolierten Laborpraktika‘“, sagt Kühnlenz. „Die Neugier auf Neues ist hier ein treibender Faktor. Man weiß einfach vorab oft noch nicht, was am Schluss herauskommt.“ Auch im Lebenslauf machen sich derartige Aktivitäten gut. „Sie zeigen besonderes Engagement, Durchhaltevermögen und exaktes Arbeiten.“ Und wenn wie in diesem Fall die Ergebnisse veröffentlicht werden, wird das sogar von internationalen Auswahlkomitees unabhängig bestätigt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/143-Kuehnlenz_Roboterarm-Konferenz2-1024x768.jpg"
                        fileSize="142779"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wettbewerb Stadtradeln: So hat die Hochschule abgeschnitten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wettbewerb-stadtradeln-so-hat-die-hochschule-abgeschnitten/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Sep 2023 11:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wettbewerb-stadtradeln-so-hat-die-hochschule-abgeschnitten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Drei Wochen im Juli, 619 aktive Radlerinnen und Radler in Stadt und Landkreis Coburg und eine Strecke von 135.196 Kilometern: Beim Wettbewerb Stadtradeln ging es wieder darum, möglichst viele Kilometer im Sattel zurückzulegen. Das Team der Hochschule war gut dabei – und das schon zum neunten Mal. </em></p>&#13;
<p>Die Hochschule unterstützt das Projekt als Beitrag zu Klimaschutz und Gesundheit, das auch die Gemeinschaft und den Teamgeist stärkt. Mitten in der Prüfungszeit radelten die <a href="t3://page?uid=15">Hochschulleitung</a> und Teamkapitän <a href="t3://page?uid=479">Prof. Dr. Ralf Reißing</a> aus der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>&nbsp;also mit gutem Beispiel voraus. Jetzt stehen die Ergebnisse fest: In der Einzelwertung im Stadtgebiet schaffte es Reißing mit 1.105 Kilometern auf den dritten Platz. Zum ersten Mal hat er am Stadtradeln 2015 teilgenommen. „Schon damals als Teamkapitän und das seither jedes Jahr wieder“, berichtet er.</p>&#13;
<p><strong>Motivationstipp: genießen!</strong></p>&#13;
<p>Seit 2020 ist Reißing mit Unterstützung eines leistungsfähigen Elektromotors unterwegs. „Das ermöglicht Radtouren mit größeren Distanzen und mehr Höhenmetern“, erklärt der Professor. „Ich baue gerne einen Biergarten in meine Radtouren mit ein, damit der Genuss nicht zu kurz kommt.“ Der Spaß ist wichtig – und Aufgabe des Teamkapitäns vor allem, die Kolleg:innen zu motivieren. Das hat er auch diesmal wieder sehr erfolgreich umgesetzt: 7.083 gefahrene Kilometer haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Hochschul-Teams gemeldet und kamen im Stadtgebiet damit auf den dritten Platz hinter dem Gymnasium Casimirianum und dem Team CORA - Coburger Radsport e.V.</p>&#13;
<p><strong>Von der Einzelwertung bis zu den Kommunen: die Gewinner&nbsp;</strong></p>&#13;
<p>Bei den Gemeinden erreichte Lautertal mit 25.786 geradelten Kilometern Platz 1 (5,7 km / Einwohner), Grub am Forst mit 10.495 Kilometern Platz 2 (3,76 km / Einwohner)&nbsp;und Dörfles-Esbach mit 10.111 Kilometern Platz 3 (2,81 km / Einwohner).&nbsp;Vor Reißings drittem Platz in der Einzelwertung der Stadt lagen auf Platz 2 Stephan Körber und auf Platz 1 Norbert Paul (beide Team Coburger Radsport). Im Landkreis kam Sigrid Brunner auf den ersten Platz, gefolgt von Lukas Herrmann und Thomas Seeger (beide Offenes Team - Landkreis Coburg). Die Gewinnerkommune Lautertal sowie die Einzelgewinner wird das Organisationsteam noch im Rahmen einer Preisverleihung mit Oberbürgermeister Dominik Sauerteig und Landrat Sebastian Straubel beglückwünschen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Drei Wochen im Juli, 619 aktive Radlerinnen und Radler in Stadt und Landkreis Coburg und eine Strecke von 135.196 Kilometern: Beim Wettbewerb Stadtradeln ging es wieder darum, möglichst viele Kilometer im Sattel zurückzulegen. Das Team der Hochschule war gut dabei – und das schon zum neunten Mal. </em></p>&#13;
<p>Die Hochschule unterstützt das Projekt als Beitrag zu Klimaschutz und Gesundheit, das auch die Gemeinschaft und den Teamgeist stärkt. Mitten in der Prüfungszeit radelten die <a href="t3://page?uid=15">Hochschulleitung</a> und Teamkapitän <a href="t3://page?uid=479">Prof. Dr. Ralf Reißing</a> aus der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>&nbsp;also mit gutem Beispiel voraus. Jetzt stehen die Ergebnisse fest: In der Einzelwertung im Stadtgebiet schaffte es Reißing mit 1.105 Kilometern auf den dritten Platz. Zum ersten Mal hat er am Stadtradeln 2015 teilgenommen. „Schon damals als Teamkapitän und das seither jedes Jahr wieder“, berichtet er.</p>&#13;
<p><strong>Motivationstipp: genießen!</strong></p>&#13;
<p>Seit 2020 ist Reißing mit Unterstützung eines leistungsfähigen Elektromotors unterwegs. „Das ermöglicht Radtouren mit größeren Distanzen und mehr Höhenmetern“, erklärt der Professor. „Ich baue gerne einen Biergarten in meine Radtouren mit ein, damit der Genuss nicht zu kurz kommt.“ Der Spaß ist wichtig – und Aufgabe des Teamkapitäns vor allem, die Kolleg:innen zu motivieren. Das hat er auch diesmal wieder sehr erfolgreich umgesetzt: 7.083 gefahrene Kilometer haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Hochschul-Teams gemeldet und kamen im Stadtgebiet damit auf den dritten Platz hinter dem Gymnasium Casimirianum und dem Team CORA - Coburger Radsport e.V.</p>&#13;
<p><strong>Von der Einzelwertung bis zu den Kommunen: die Gewinner&nbsp;</strong></p>&#13;
<p>Bei den Gemeinden erreichte Lautertal mit 25.786 geradelten Kilometern Platz 1 (5,7 km / Einwohner), Grub am Forst mit 10.495 Kilometern Platz 2 (3,76 km / Einwohner)&nbsp;und Dörfles-Esbach mit 10.111 Kilometern Platz 3 (2,81 km / Einwohner).&nbsp;Vor Reißings drittem Platz in der Einzelwertung der Stadt lagen auf Platz 2 Stephan Körber und auf Platz 1 Norbert Paul (beide Team Coburger Radsport). Im Landkreis kam Sigrid Brunner auf den ersten Platz, gefolgt von Lukas Herrmann und Thomas Seeger (beide Offenes Team - Landkreis Coburg). Die Gewinnerkommune Lautertal sowie die Einzelgewinner wird das Organisationsteam noch im Rahmen einer Preisverleihung mit Oberbürgermeister Dominik Sauerteig und Landrat Sebastian Straubel beglückwünschen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/142-Stadtradeln-1024x512.jpg"
                        fileSize="226117"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="512"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Fach- und Führungskräfte informierten sich beim 20. Industriemeistertag]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fach-und-fuehrungskraefte-informierten-sich-beim-20-industriemeistertag-2/</link>
                <pubDate>Wed, 20 Sep 2023 04:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fach-und-fuehrungskraefte-informierten-sich-beim-20-industriemeistertag-2/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) veranstaltete auch den 20. oberfränkischen Industriemeistertag wieder an der Hochschule Coburg. Fach- und Führungskräfte aus dem gewerblich-technischen Bereich informierten sich in acht verschiedenen Foren.</em></p>&#13;
<p>Es ging um Erfolgsfaktoren und Personalbindung, um Themen wie gesundes Führen im Schichtbetrieb, glaubhaft Überzeugen, resiliente Teams in Zeiten der Transformation, Personalbindung durch Gespräche mit Mitarbeiter:innen, erfolgreiches Zeitmanagement, den Faktor „Mensch“ in der digitalen Fabrik, die Stärke von weiblicher Führung sowie Arbeitsrecht. Führungskräfte, die produktionsnah tätig sind, kamen dafür am Mittwoch, 19. September, aus ganz Oberfranken an die Hochschule Coburg: neben Fertigungsverantwortlichen beispielsweise auch Meister:innen aus den Bereichen Instandhaltung, Lager, Qualitätsmanagement und Entwicklung.</p>&#13;
<p>Auch Bereiche der Hochschule stellten sich vor. Die Studienfakultät für Weiterbildung präsentierte Möglichkeiten für Berufstätige, sich an der Hochschule weiterzuqualifizieren – beispielsweise mit einem Zertifikatskurs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/weiterbildung/zertifikatskurse/green-supply-network-management.html">Green Supply Network Management</a>. Interessant für die Führungskräfte war auch das Angebot des Bachelor-Studiengang <a href="t3://page?uid=1340">Applied Digital Transformation</a>, der am Lucas-Cranach-Campus Kronach in Kronach gelehrt wird. Prof. Dr. Johannes Stübinger, Professor für Data Analytics und Digitale Kommunikation, sagt: „Der Industriemeistertag schafft eine beeindruckende Brücke zwischen akademischer Theorie und praktischer Anwendung. Die in den Fachforen behandelten Themen sind äußerst spannend und richten den Blick mutig in die Zukunft.“ Darin sieht Stübinger eine direkte Verbindung zur Hochschule. „Insbesondere steht die Verzahnung von Mensch und Maschine im Mittelpunkt, welche ebenfalls einen Schlüsselaspekt unseres Studiengangs Applied Digital Transformation darstellt."</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) veranstaltete auch den 20. oberfränkischen Industriemeistertag wieder an der Hochschule Coburg. Fach- und Führungskräfte aus dem gewerblich-technischen Bereich informierten sich in acht verschiedenen Foren.</em></p>&#13;
<p>Es ging um Erfolgsfaktoren und Personalbindung, um Themen wie gesundes Führen im Schichtbetrieb, glaubhaft Überzeugen, resiliente Teams in Zeiten der Transformation, Personalbindung durch Gespräche mit Mitarbeiter:innen, erfolgreiches Zeitmanagement, den Faktor „Mensch“ in der digitalen Fabrik, die Stärke von weiblicher Führung sowie Arbeitsrecht. Führungskräfte, die produktionsnah tätig sind, kamen dafür am Mittwoch, 19. September, aus ganz Oberfranken an die Hochschule Coburg: neben Fertigungsverantwortlichen beispielsweise auch Meister:innen aus den Bereichen Instandhaltung, Lager, Qualitätsmanagement und Entwicklung.</p>&#13;
<p>Auch Bereiche der Hochschule stellten sich vor. Die Studienfakultät für Weiterbildung präsentierte Möglichkeiten für Berufstätige, sich an der Hochschule weiterzuqualifizieren – beispielsweise mit einem Zertifikatskurs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/weiterbildung/zertifikatskurse/green-supply-network-management.html">Green Supply Network Management</a>. Interessant für die Führungskräfte war auch das Angebot des Bachelor-Studiengang <a href="t3://page?uid=1340">Applied Digital Transformation</a>, der am Lucas-Cranach-Campus Kronach in Kronach gelehrt wird. Prof. Dr. Johannes Stübinger, Professor für Data Analytics und Digitale Kommunikation, sagt: „Der Industriemeistertag schafft eine beeindruckende Brücke zwischen akademischer Theorie und praktischer Anwendung. Die in den Fachforen behandelten Themen sind äußerst spannend und richten den Blick mutig in die Zukunft.“ Darin sieht Stübinger eine direkte Verbindung zur Hochschule. „Insbesondere steht die Verzahnung von Mensch und Maschine im Mittelpunkt, welche ebenfalls einen Schlüsselaspekt unseres Studiengangs Applied Digital Transformation darstellt."</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/139-Industriemeister-IMG_1808-768x1024.jpg"
                        fileSize="144569"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/139-Industriemeister-20230919_083516-1024x768.jpg"
                        fileSize="167437"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/139-Industriemeister-IMG_1802-768x1024.jpg"
                        fileSize="129548"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Konnichiwa Kommilitonin: Marie startet ins Auslandsstudium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/konnichiwa-kommilitonin-marie-startet-ins-auslandsstudium/</link>
                <pubDate>Mon, 18 Sep 2023 08:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/konnichiwa-kommilitonin-marie-startet-ins-auslandsstudium/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Auslandsjahr ist Standard im Bachelor-Studiengang „Emerging Technologies“ der Hochschule Coburg. Neuerdings gibt es auch eine Kooperation mit dem Shibaura Institute of Technology (SIT) in Tokio. Studentin Marie Stengel ist in der größten Stadt der Welt gelandet.</em></p>&#13;
<p>Dass es keine Mülleimer gibt, ist eines dieser kleinen Details, über die Marie Stengel in den Straßen Tokios staunt: „Jeder nimmt seinen Abfall einfach mit nach Hause: Alles ist super aufgeräumt, alles respektvoll.“ Und das in einer Stadt, in der fast zehn Millionen Menschen leben – im Ballungsraum Tokio sind es sogar gut 37 Millionen. „Als ich vom Flughafen mit dem Zug ins Zentrum gefahren bin, war das ein Schock: Man fährt wirklich lange, aber überall ist Stadt, Gebäude, noch mehr Gebäude, immer größer, immer höher.“ In einem Videotelefonat berichtet sie von den spannenden Eindrücken. Während es an der Hochschule Coburg gerade 10 Uhr morgens ist, bereitet sich die Studentin gedanklich auf die Nacht vor. „Hier ist es 17 Uhr“, erzählt sie. „Später will ich noch einmal nach Shibuya.“ Eine der speziellen Sehenswürdigkeiten, für die dieser Stadtteil bekannt ist, ist eine Straßenkreuzung: „2500 Menschen überqueren die Shibuya Crossing gleichzeitig. Und überall riesige Neonreklamen: einfach beeindruckend!“</p>&#13;
<p><strong>Ein Auslandsjahr für angehende Physikingenieur:innen</strong></p>&#13;
<p>Am Donnerstag, 7. September, ist Marie Stengel in Tokio gelandet. Die 24-Jährige ist froh, dass sie etwas Zeit eingeplant hat, um sich vor Beginn der Vorlesungen am Montag, 25. September, an ihrem neuen Studienort ein wenig zu orientieren. Das dritte und vierte Semester im international ausgerichteten <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/zukunftstechnologien.html#c10059">Studienzweig „Emerging Technologies</a>“ des Coburger Bachelor-Studiengangs Zukunftstechnologien findet grundsätzlich an einer Partnerhochschule im Ausland statt: an der <a href="http://isoe.usst.edu.cn/" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">University of Shanghai for Science and Technology</a> in China, der <a href="https://www.utwente.nl/de" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Universität Twente</a> in den Niederlanden, der <a href="https://www.uwinnipeg.ca/" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Universität Winnipeg</a> in Kanada oder eben in Japans Hauptstadt Tokio: Mit dem Shibaura Institute of Technology (SIT) hier wurde erst vergangenes Jahr eine Kooperation vereinbart und Stengel ist die erste Studierende aus Coburg, die ihr Auslandsjahr in Tokio verbringen wird.</p>&#13;
<p><strong>Sprachliche und interkulturelle Kompetenzen - und ein individueller Stundenplan</strong></p>&#13;
<p>Unterrichtssprache ist Englisch – ab dem fünften Semester auch in fast allen Veranstaltungen in Coburg. Außer Fachwissen erwerben die Studierenden so auch sprachliche und interkulturelle Kompetenzen. Sie sind bestens darauf vorbereitet, später als Physikingenieur:innen in interkulturellen Teams zu arbeiten. Die im Ausland erbrachten Leistungen werden in Coburg vollständig angerechnet, die Lehrpläne sind aufeinander abgestimmt. „Das unterschiedliche fachliche Profil unserer ausländischen Partnerhochschulen ermöglicht den Studierenden, verschiedene Schwerpunkte zu setzen“, erklärt Studiengangsleiterin <a href="t3://page?uid=1363">Prof. Dr. Ada Bäumner</a>. Der Studiengang wendet sich an technisch interessierte Menschen, die über ihre fachlichen Schwerpunkte gerne selbst entscheiden. Zusätzlich zu den klassischen Fächern Mathematik, Informatik, Chemie und Physik können sich Studierende ab dem dritten Semester ihren Stundenplan individuell zusammenstellen. „Ob Mikrofluidik und Biosensorik, Photonik und Lasertechnik und elektrochemische Energiespeicher“, zählt Bäumner auf, „auch weitere Fächer z.B. aus dem Maschinenbau, dem Design oder der Elektrotechnik sind möglich.“</p>&#13;
<p>„<strong>Die Vielfalt ist schon cool!"</strong></p>&#13;
<p>Marie Stengel will sich am SIT in Tokio mit „Materials for Energy“ beschäftigen, mit Nuklearenergie und anderen Themen in dieser Richtung. „Ich kann mir gut vorstellen, mich auf diesen Bereich zu spezialisieren“, erklärt sie. Aber sie mag auch die Offenheit: „Ich hätte zum Beispiel nicht gedacht, dass ich irgendwann mal Programmieren lerne. Die Vielfalt meines Studiengangs ist schon cool.“ Das war einer der Gründe, warum sie sich für Emerging Technologies entschieden hat. Der andere war, dass sie unbedingt ins Ausland wollte. „Ich komme zwar aus einem kleinen Ort in der Nähe von Stuttgart, aber weil mein Vater im Ausland gearbeitet hat, habe ich auch fünf Jahre in der Türkei und vier Jahre in Mexiko gelebt“, erzählt sie. „Ich habe in ganz Deutschland gesucht, wo ein Physik-Studiengang im Bachelor ein Studium auf Englisch und eben auch Auslandsaufenthalte ermöglicht.“</p>&#13;
<p>Auch <a href="t3://page?uid=873">Prof. Dr. Michael Wick </a>findet das extrem wichtig: „Bei so einem Auslandsaufenthalt macht man Erfahrungen fürs ganze Leben.“ Wick hat sich mehrere Jahre um den internationalen Austausch gekümmert, leitete lange den internationalen Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=262">Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) </a>der Hochschule Coburg und den Bachelor-Studiengang <a href="t3://page?uid=115">Technische Physik - Engineering Physics</a>, einen Schwesterstudiengang zu Emerging Technologies. „Ich sage den Studierenden immer, dass sie jetzt ins Ausland sollen. Wenn man jünger ist, kann man es voll genießen. Natürlich ist es später im Beruf auch möglich, aber dann hat man mehr Verantwortung“, erklärt der Professor.</p>&#13;
<p><strong>So funktioniert es finanziell: keine Studiengebühren - aber ein Stipendium</strong></p>&#13;
<p>Die Hochschule unterstützt die Studierenden auf vielfältige Weise. „Im Kooperationsvertrag wurde beispielsweise auch vereinbart, dass das SIT von den Coburger Studierenden nicht die üblichen Studiengebühren verlangt“, berichtet Wick. Marie Stengel nickt heftig: „Das wären pro Semester um die 3.000 Euro gewesen. Ich zahle nur eine Art Verwaltungsgebühr von nicht einmal 200 Euro.“ Über das <a href="t3://page?uid=428">International Office der Hochschule</a> bekam Marie Stengel außerdem ein Stipendium des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und vor Ort in Tokio half ihr die Partnerhochschule, ein Zimmer zu finden und Kontakte zu den anderen internationalen Studierenden zu knüpfen. Mit ein paar von ihnen ist sie heute Abend verabredet. Sie muss los. Ab nach Shibuya. Tschüß Coburg. Hallo und Konnichiwa Tokio!</p>&#13;
<p><em>Für einige Studiengänge der Hochschule Coburg ist die Anmeldung fürs Wintersemester noch bis 30. September möglich – weitere Informationen auf den <a href="http://www.hs-coburg.de/studium/bachelor.html">Studiengangsseiten</a>.</em></p>&#13;
<ol> </ol>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Auslandsjahr ist Standard im Bachelor-Studiengang „Emerging Technologies“ der Hochschule Coburg. Neuerdings gibt es auch eine Kooperation mit dem Shibaura Institute of Technology (SIT) in Tokio. Studentin Marie Stengel ist in der größten Stadt der Welt gelandet.</em></p>&#13;
<p>Dass es keine Mülleimer gibt, ist eines dieser kleinen Details, über die Marie Stengel in den Straßen Tokios staunt: „Jeder nimmt seinen Abfall einfach mit nach Hause: Alles ist super aufgeräumt, alles respektvoll.“ Und das in einer Stadt, in der fast zehn Millionen Menschen leben – im Ballungsraum Tokio sind es sogar gut 37 Millionen. „Als ich vom Flughafen mit dem Zug ins Zentrum gefahren bin, war das ein Schock: Man fährt wirklich lange, aber überall ist Stadt, Gebäude, noch mehr Gebäude, immer größer, immer höher.“ In einem Videotelefonat berichtet sie von den spannenden Eindrücken. Während es an der Hochschule Coburg gerade 10 Uhr morgens ist, bereitet sich die Studentin gedanklich auf die Nacht vor. „Hier ist es 17 Uhr“, erzählt sie. „Später will ich noch einmal nach Shibuya.“ Eine der speziellen Sehenswürdigkeiten, für die dieser Stadtteil bekannt ist, ist eine Straßenkreuzung: „2500 Menschen überqueren die Shibuya Crossing gleichzeitig. Und überall riesige Neonreklamen: einfach beeindruckend!“</p>&#13;
<p><strong>Ein Auslandsjahr für angehende Physikingenieur:innen</strong></p>&#13;
<p>Am Donnerstag, 7. September, ist Marie Stengel in Tokio gelandet. Die 24-Jährige ist froh, dass sie etwas Zeit eingeplant hat, um sich vor Beginn der Vorlesungen am Montag, 25. September, an ihrem neuen Studienort ein wenig zu orientieren. Das dritte und vierte Semester im international ausgerichteten <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/zukunftstechnologien.html#c10059">Studienzweig „Emerging Technologies</a>“ des Coburger Bachelor-Studiengangs Zukunftstechnologien findet grundsätzlich an einer Partnerhochschule im Ausland statt: an der <a href="http://isoe.usst.edu.cn/" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">University of Shanghai for Science and Technology</a> in China, der <a href="https://www.utwente.nl/de" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Universität Twente</a> in den Niederlanden, der <a href="https://www.uwinnipeg.ca/" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Universität Winnipeg</a> in Kanada oder eben in Japans Hauptstadt Tokio: Mit dem Shibaura Institute of Technology (SIT) hier wurde erst vergangenes Jahr eine Kooperation vereinbart und Stengel ist die erste Studierende aus Coburg, die ihr Auslandsjahr in Tokio verbringen wird.</p>&#13;
<p><strong>Sprachliche und interkulturelle Kompetenzen - und ein individueller Stundenplan</strong></p>&#13;
<p>Unterrichtssprache ist Englisch – ab dem fünften Semester auch in fast allen Veranstaltungen in Coburg. Außer Fachwissen erwerben die Studierenden so auch sprachliche und interkulturelle Kompetenzen. Sie sind bestens darauf vorbereitet, später als Physikingenieur:innen in interkulturellen Teams zu arbeiten. Die im Ausland erbrachten Leistungen werden in Coburg vollständig angerechnet, die Lehrpläne sind aufeinander abgestimmt. „Das unterschiedliche fachliche Profil unserer ausländischen Partnerhochschulen ermöglicht den Studierenden, verschiedene Schwerpunkte zu setzen“, erklärt Studiengangsleiterin <a href="t3://page?uid=1363">Prof. Dr. Ada Bäumner</a>. Der Studiengang wendet sich an technisch interessierte Menschen, die über ihre fachlichen Schwerpunkte gerne selbst entscheiden. Zusätzlich zu den klassischen Fächern Mathematik, Informatik, Chemie und Physik können sich Studierende ab dem dritten Semester ihren Stundenplan individuell zusammenstellen. „Ob Mikrofluidik und Biosensorik, Photonik und Lasertechnik und elektrochemische Energiespeicher“, zählt Bäumner auf, „auch weitere Fächer z.B. aus dem Maschinenbau, dem Design oder der Elektrotechnik sind möglich.“</p>&#13;
<p>„<strong>Die Vielfalt ist schon cool!"</strong></p>&#13;
<p>Marie Stengel will sich am SIT in Tokio mit „Materials for Energy“ beschäftigen, mit Nuklearenergie und anderen Themen in dieser Richtung. „Ich kann mir gut vorstellen, mich auf diesen Bereich zu spezialisieren“, erklärt sie. Aber sie mag auch die Offenheit: „Ich hätte zum Beispiel nicht gedacht, dass ich irgendwann mal Programmieren lerne. Die Vielfalt meines Studiengangs ist schon cool.“ Das war einer der Gründe, warum sie sich für Emerging Technologies entschieden hat. Der andere war, dass sie unbedingt ins Ausland wollte. „Ich komme zwar aus einem kleinen Ort in der Nähe von Stuttgart, aber weil mein Vater im Ausland gearbeitet hat, habe ich auch fünf Jahre in der Türkei und vier Jahre in Mexiko gelebt“, erzählt sie. „Ich habe in ganz Deutschland gesucht, wo ein Physik-Studiengang im Bachelor ein Studium auf Englisch und eben auch Auslandsaufenthalte ermöglicht.“</p>&#13;
<p>Auch <a href="t3://page?uid=873">Prof. Dr. Michael Wick </a>findet das extrem wichtig: „Bei so einem Auslandsaufenthalt macht man Erfahrungen fürs ganze Leben.“ Wick hat sich mehrere Jahre um den internationalen Austausch gekümmert, leitete lange den internationalen Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=262">Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) </a>der Hochschule Coburg und den Bachelor-Studiengang <a href="t3://page?uid=115">Technische Physik - Engineering Physics</a>, einen Schwesterstudiengang zu Emerging Technologies. „Ich sage den Studierenden immer, dass sie jetzt ins Ausland sollen. Wenn man jünger ist, kann man es voll genießen. Natürlich ist es später im Beruf auch möglich, aber dann hat man mehr Verantwortung“, erklärt der Professor.</p>&#13;
<p><strong>So funktioniert es finanziell: keine Studiengebühren - aber ein Stipendium</strong></p>&#13;
<p>Die Hochschule unterstützt die Studierenden auf vielfältige Weise. „Im Kooperationsvertrag wurde beispielsweise auch vereinbart, dass das SIT von den Coburger Studierenden nicht die üblichen Studiengebühren verlangt“, berichtet Wick. Marie Stengel nickt heftig: „Das wären pro Semester um die 3.000 Euro gewesen. Ich zahle nur eine Art Verwaltungsgebühr von nicht einmal 200 Euro.“ Über das <a href="t3://page?uid=428">International Office der Hochschule</a> bekam Marie Stengel außerdem ein Stipendium des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und vor Ort in Tokio half ihr die Partnerhochschule, ein Zimmer zu finden und Kontakte zu den anderen internationalen Studierenden zu knüpfen. Mit ein paar von ihnen ist sie heute Abend verabredet. Sie muss los. Ab nach Shibuya. Tschüß Coburg. Hallo und Konnichiwa Tokio!</p>&#13;
<p><em>Für einige Studiengänge der Hochschule Coburg ist die Anmeldung fürs Wintersemester noch bis 30. September möglich – weitere Informationen auf den <a href="http://www.hs-coburg.de/studium/bachelor.html">Studiengangsseiten</a>.</em></p>&#13;
<ol> </ol>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/134-BA-Emerging-Technologies-Tokio-768x1024.jpeg"
                        fileSize="198519"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/134-BA-Emerging-Technologies-Tokio-2.jpeg-768x1024.jpg"
                        fileSize="107583"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule sucht Pat:innen für ausländischen Studierende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-sucht-patinnen-fuer-auslaendischen-studierende/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 09:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-sucht-patinnen-fuer-auslaendischen-studierende/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wenn im Oktober das Wintersemester an der Hochschule startet, ist das auch für etwa 50 Studierende aus anderen Ländern der Beginn ihres Studiums in Coburg. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern, sucht das International Office der Hochschule Patinnen und Paten aus der Region. Die Teilnehmenden können sich auf einen spannenden interkulturellen Austausch freuen.</em></p>&#13;
<p>Das Projekt „GastFREUNDschaft“ bringt junge Menschen aus aller Welt, die an der Hochschule Coburg ein Studium beginnen oder einen Austausch absolvieren, mit Bürger:innen aus der Region zusammen. „Dadurch soll den Studierenden der Start in ein völlig fremdes Umfeld erleichtert werden – es gibt sicherlich die eine oder andere Herausforderung bei der Eingewöhnung“, erklärt Veronika Wagner aus dem <a href="t3://page?uid=428">International Office</a>. Wer sich für fremde Kulturen interessiert, seine Fremdsprachenkenntnisse auffrischen will oder einfach Freude daran hat, jungen Studierenden die Höhepunkte von Coburg und der Region näherzubringen, ist bei GastFREUNDschaft richtig. Wie oft und wozu man sich trifft, entscheiden die Beteiligten individuell. „Ob gemeinsame Spaziergänge, Theaterbesuche oder der Genuss von fränkischen Leckereien – alles kann, nichts muss!“</p>&#13;
<p>Das International Office der Hochschule Coburg und Coburg Marketing organisieren zusätzlich in den kommenden Monaten einige Rahmenevents. So ist beispielsweise die Zusammenführung der Pat:innen auf Zeit und ihrer Paten„kinder“ in der Hochschule Coburg vorgesehen. Für weitere Informationen rund um das Projekt sowie die Anmeldung bis Montag, 9. Oktober, steht das International Office der Hochschule Coburg gerne zur Verfügung:&nbsp; <a href="mailto:veronika.wagner@hs-coburg.de">veronika.wagner@hs-coburg.de</a>, Tel. 09561 317 451.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn im Oktober das Wintersemester an der Hochschule startet, ist das auch für etwa 50 Studierende aus anderen Ländern der Beginn ihres Studiums in Coburg. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern, sucht das International Office der Hochschule Patinnen und Paten aus der Region. Die Teilnehmenden können sich auf einen spannenden interkulturellen Austausch freuen.</em></p>&#13;
<p>Das Projekt „GastFREUNDschaft“ bringt junge Menschen aus aller Welt, die an der Hochschule Coburg ein Studium beginnen oder einen Austausch absolvieren, mit Bürger:innen aus der Region zusammen. „Dadurch soll den Studierenden der Start in ein völlig fremdes Umfeld erleichtert werden – es gibt sicherlich die eine oder andere Herausforderung bei der Eingewöhnung“, erklärt Veronika Wagner aus dem <a href="t3://page?uid=428">International Office</a>. Wer sich für fremde Kulturen interessiert, seine Fremdsprachenkenntnisse auffrischen will oder einfach Freude daran hat, jungen Studierenden die Höhepunkte von Coburg und der Region näherzubringen, ist bei GastFREUNDschaft richtig. Wie oft und wozu man sich trifft, entscheiden die Beteiligten individuell. „Ob gemeinsame Spaziergänge, Theaterbesuche oder der Genuss von fränkischen Leckereien – alles kann, nichts muss!“</p>&#13;
<p>Das International Office der Hochschule Coburg und Coburg Marketing organisieren zusätzlich in den kommenden Monaten einige Rahmenevents. So ist beispielsweise die Zusammenführung der Pat:innen auf Zeit und ihrer Paten„kinder“ in der Hochschule Coburg vorgesehen. Für weitere Informationen rund um das Projekt sowie die Anmeldung bis Montag, 9. Oktober, steht das International Office der Hochschule Coburg gerne zur Verfügung:&nbsp; <a href="mailto:veronika.wagner@hs-coburg.de">veronika.wagner@hs-coburg.de</a>, Tel. 09561 317 451.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Rote Grütze – ein Geheimrezept gegen Heimweh]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/rote-gruetze-ein-geheimrezept-gegen-heimweh/</link>
                <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 14:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/rote-gruetze-ein-geheimrezept-gegen-heimweh/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vergangene Woche fanden in Berlin eintägige Transferveranstaltungen statt, die sich mit der Frage beschäftigten, wie der soziale Zusammenhalt in der Sozial-, Bildungs- und Integrationsarbeit gefördert werden kann. </em></p>&#13;
<p>Die Fortbildungen boten den Multiplikatoren die Möglichkeit, verschiedene Methoden und Praxiseinheiten kennenzulernen, um den sozialen Zusammenhalt in ihrer eigenen Arbeit zu stärken und zu fördern. Marlen Hund, studentische Hilfskraft: „Einen besonderen Fokus haben wir auf den Austausch über Essgewohnheiten sowie Themen wie Klima und Nachhaltigkeit gelegt. Diese bieten einen interessanten Anlass, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und sie näher kennenzulernen - unabhängig von Alter, Geschlecht, Kultur oder Nationalität. Um Menschen dabei zu unterstützen, sich in einer neuen Umgebung einzuleben und Heimweh zu überwinden, haben wir Strategien gesammelt, die auf den persönlichen Erfahrungen von Menschen basieren, die in der Fremde gelebt haben. Diese bewährten Methoden können helfen, sich schneller in der neuen Umgebung einzuleben und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu entwickeln.“</p>&#13;
<p>Ihre Kommilitonin Natalie Schwalb ergänzt: „Und wenn Heimweh die Oberhand gewinnt, hilft einem Hamburger vielleicht Rote Grütze. So kann das Essen von vertrauten Speisen eine starke emotionale Verbindung zur eigenen Heimat und zu den eigenen Wurzeln herstellen. Es vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit und Vertrautheit, das besonders in Zeiten der Veränderung und des Heimwehs von unschätzbarem Wert ist. Egal ob es sich um das Lieblingsgericht der Kindheit oder um traditionelle Spezialitäten handelt, das Essen von vertrauten Speisen kann uns mit unseren Erinnerungen und unserer Identität verbinden.“</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a>, Leiter des <a class="internal-link" href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html" title="Opens internal link in current window">Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften IaG</a> erklärt: „Wir haben die Bildungseinheiten aus drei verschiedenen Forschungsprojekten in einem Praxishandbuch zum Thema Sozialer Zusammenhalt zusammengestellt. Wir waren uns zunächst nicht sicher, ob die Praktiker:innen aus so unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie Ernährung, Migration und Soziales unser Konzept annehmen würden. Jetzt sind wir natürlich stolz auf den Erfolg der Fortbildungen und freuen uns über das positive Feedback der Teilnehmenden. Ich bin zuversichtlich, dass die erlernten Methoden und Praxiseinheiten einen wertvollen Beitrag zur Förderung des sozialen Zusammenhalts in der Bildungs- und Integrationsarbeit leisten werden.“</p>&#13;
<p>Für alle Interessierten, die nicht an den Fortbildungen teilnehmen konnten, besteht die Möglichkeit, sich über die Workshops am 20. September in München zu informieren und ggf. anzumelden. Es sind noch wenige Plätze frei:</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/foerderung-des-sozialen-zusammenhaltes-fortbildung.html">https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/foerderung-des-sozialen-zusammenhaltes-fortbildung.html</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vergangene Woche fanden in Berlin eintägige Transferveranstaltungen statt, die sich mit der Frage beschäftigten, wie der soziale Zusammenhalt in der Sozial-, Bildungs- und Integrationsarbeit gefördert werden kann. </em></p>&#13;
<p>Die Fortbildungen boten den Multiplikatoren die Möglichkeit, verschiedene Methoden und Praxiseinheiten kennenzulernen, um den sozialen Zusammenhalt in ihrer eigenen Arbeit zu stärken und zu fördern. Marlen Hund, studentische Hilfskraft: „Einen besonderen Fokus haben wir auf den Austausch über Essgewohnheiten sowie Themen wie Klima und Nachhaltigkeit gelegt. Diese bieten einen interessanten Anlass, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und sie näher kennenzulernen - unabhängig von Alter, Geschlecht, Kultur oder Nationalität. Um Menschen dabei zu unterstützen, sich in einer neuen Umgebung einzuleben und Heimweh zu überwinden, haben wir Strategien gesammelt, die auf den persönlichen Erfahrungen von Menschen basieren, die in der Fremde gelebt haben. Diese bewährten Methoden können helfen, sich schneller in der neuen Umgebung einzuleben und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu entwickeln.“</p>&#13;
<p>Ihre Kommilitonin Natalie Schwalb ergänzt: „Und wenn Heimweh die Oberhand gewinnt, hilft einem Hamburger vielleicht Rote Grütze. So kann das Essen von vertrauten Speisen eine starke emotionale Verbindung zur eigenen Heimat und zu den eigenen Wurzeln herstellen. Es vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit und Vertrautheit, das besonders in Zeiten der Veränderung und des Heimwehs von unschätzbarem Wert ist. Egal ob es sich um das Lieblingsgericht der Kindheit oder um traditionelle Spezialitäten handelt, das Essen von vertrauten Speisen kann uns mit unseren Erinnerungen und unserer Identität verbinden.“</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a>, Leiter des <a class="internal-link" href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html" title="Opens internal link in current window">Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften IaG</a> erklärt: „Wir haben die Bildungseinheiten aus drei verschiedenen Forschungsprojekten in einem Praxishandbuch zum Thema Sozialer Zusammenhalt zusammengestellt. Wir waren uns zunächst nicht sicher, ob die Praktiker:innen aus so unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie Ernährung, Migration und Soziales unser Konzept annehmen würden. Jetzt sind wir natürlich stolz auf den Erfolg der Fortbildungen und freuen uns über das positive Feedback der Teilnehmenden. Ich bin zuversichtlich, dass die erlernten Methoden und Praxiseinheiten einen wertvollen Beitrag zur Förderung des sozialen Zusammenhalts in der Bildungs- und Integrationsarbeit leisten werden.“</p>&#13;
<p>Für alle Interessierten, die nicht an den Fortbildungen teilnehmen konnten, besteht die Möglichkeit, sich über die Workshops am 20. September in München zu informieren und ggf. anzumelden. Es sind noch wenige Plätze frei:</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/foerderung-des-sozialen-zusammenhaltes-fortbildung.html">https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/foerderung-des-sozialen-zusammenhaltes-fortbildung.html</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/135-Sozialer_Zusammenhalt4-1024x921.jpg"
                        fileSize="188949"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="921"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/135-Sozialer_Zusammenhalt3-768x1024.jpg"
                        fileSize="113963"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/135-Sozialer_Zusammenhalt2-1024x768.jpg"
                        fileSize="90758"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/135-Sozialer_Zusammenhalt1-768x1024.jpg"
                        fileSize="123067"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Lasern, löten, 3D-drucken: KAPP-Azubis besuchen den Makerspace]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lasern-loeten-3d-drucken-kapp-azubis-besuchen-den-makerspace/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Sep 2023 09:07:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/lasern-loeten-3d-drucken-kapp-azubis-besuchen-den-makerspace/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>14 Auszubildende der KAPP Ausbildungs-GmbH waren zum Start ihrer Ausbildung im <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/creapolis-makerspace/">CREAPOLIS Makerspace</a>, um gemeinsam mit Experten der Hochschule eigene Seifenblasenmaschinen zu bauen. </em>

Sechs Stunden haben die 14 Auszubildenden der KAPP Ausbildungs-GmbH gebraucht, um ihre eigene Seifenblasenmaschine im CREAPOLIS Makerspace herzustellen. In drei Gruppen lernten die Jugendlichen unter Anleitung der Workshopleiter den Makerspace näher kennen: „<em>Die Auszubildenden konnten den 3D-Druck, den Lasercutter, das Löten und die Montage von Elektrobauteilen ausprobieren. Die Zusammenarbeit mit den Azubis hat uns Technikern großen Spaß bereitet</em>“, sagt Dustyn Kramer, der als Techniker im Makerspace arbeitet. Die Jugendlichen seien voller Eifer dabei gewesen und hätten sich gefreut, ihre Seifenblasenmaschine am Ende des Tages mit nach Hause nehmen zu können. „<em>Einige haben die Zeit zwischen den Gruppenarbeitsphasen genutzt, um sich noch kleine Mitbringsel aus dem 3D-Drucker anzufertigen</em>.“ Einer der Auszubildenden hat sich als Nutzer sogleich für den CREAPOLIS Makerspace registriert.

Die Seifenblasenmaschinen haben eine Halterung für die Seifenlauge und den Blasring. Damit dieser in die Lauge getaucht und anschließend vor dem Propeller, der einen Luftstrom erzeugt, positioniert wird, müssen die Apparate erst entsprechend programmiert werden. „<em>Für die Programmierung der Seifenblasenmaschine kam ein Arduino Nano zum Einsatz, der direkt per USB angeschlossen und programmiert werden konnte. Die bereitgestellten Programmierbefehle der Arduino-Plattform ermöglichten eine schnelle und verständliche Ansteuerung der Motoren</em>“, sagt Markus Hülß, Laboringenieur für Visual Computing an der Hochschule Coburg. Er konnte den Auszubildenden in kurzer Zeit die Grundlagen der Programmierung vermitteln. „<em>So hatten die Jugendlichen noch genug Zeit, ihre eigenen Ideen bei der Programmierung der Seifenblasenmaschinen mit einzubringen.</em>“
<h4><strong>­­­Unterschiedliche Ausbildungsberufe</strong></h4>
Julian Becker hat bei KAPP ein Studium mit vertiefter Praxis Maschinenbau an der Hochschule Coburg begonnen. Vor dem Workshop kannte er den CREAPOLIS Makerspace noch nicht. „<em>Die Workshopleiter wissen sehr viel und können uns viel vermitteln“</em>, sagt der 21-Jährige. Er sei ohne Erwartungen gekommen und positiv von den Möglichkeiten überrascht, die es hier gibt. „<em>Der Workshop heute ist sehr gut und es ist schön, dass man am Ende des Tages etwas mit nach Hause nehmen kann.</em>“ Vor dem Workshop kannte auch der 17-jährige Felix Wüstrich, der eine Ausbildung zum Industriemechaniker macht, den CREAPOLIS Makerspace nicht. „<em>Wenn ich mal ein passendes Projekt umsetzen möchte, kann ich mir vorstellen, wiederzukommen.</em>“

Anna Schubart betreut die Auszubildenden bei KAPP. Der Workshop im CREAPOLIS Makerspace zum Ausbildungsstart fand bereits zum dritten Mal statt.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wir freuen uns, dass unsere neuen Auszubildenden auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit bekommen haben, im CREAPOLIS Makerspace zu tüfteln und ein spannendes Projekt umzusetzen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Anna Schubart</em></p>
&nbsp;

Dank der Mitarbeiter im Makerspace können sich die Auszubildenden ein Bild von unterschiedlichen handwerklichen Bereichen machen und moderne Fertigungstechnologien testen. <em>„Außerdem kann der Teamgedanke bei kreativer Zusammenarbeit gefestigt und die Gemeinschaft gestärkt werden – das liegt uns sehr am Herzen“, sagt Anna Schubart.</em>
<h4><strong>Ein Angebot für Unternehmen</strong></h4>
Für <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Unternehmenskooperationen</a> ist Verena Blume an der Hochschule Coburg verantwortlich. <em>„Der Azubi-Workshop der Firma KAPP ist ein sehr gutes Beispiel, wie Unternehmen aus der Region den CREAPOLIS Makerspace nutzen können“</em>, sagt sie. Sowohl die Firmen als auch die Hochschule können von solchen Kooperationen profitieren: <em>„Der gegenseitige Wissensaustauch ist uns als Hochschule sehr wichtig. Mit dem CREAPOLIS Makerspace hat die Hochschule Coburg einen Lern- und Kreativort geschaffen, der dazu anregt, über den Tellerrand zu schauen.“ </em>Interessierte können sich per Mail an <a href="mailto:transfer@hs-coburg.de">transfer@hs-coburg.de</a> wenden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Cindy Dötschel-Langbein</em>

<em>14 Auszubildende der KAPP Ausbildungs-GmbH waren zum Start ihrer Ausbildung im <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungsort/creapolis-makerspace/">CREAPOLIS Makerspace</a>, um gemeinsam mit Experten der Hochschule eigene Seifenblasenmaschinen zu bauen. </em>

Sechs Stunden haben die 14 Auszubildenden der KAPP Ausbildungs-GmbH gebraucht, um ihre eigene Seifenblasenmaschine im CREAPOLIS Makerspace herzustellen. In drei Gruppen lernten die Jugendlichen unter Anleitung der Workshopleiter den Makerspace näher kennen: „<em>Die Auszubildenden konnten den 3D-Druck, den Lasercutter, das Löten und die Montage von Elektrobauteilen ausprobieren. Die Zusammenarbeit mit den Azubis hat uns Technikern großen Spaß bereitet</em>“, sagt Dustyn Kramer, der als Techniker im Makerspace arbeitet. Die Jugendlichen seien voller Eifer dabei gewesen und hätten sich gefreut, ihre Seifenblasenmaschine am Ende des Tages mit nach Hause nehmen zu können. „<em>Einige haben die Zeit zwischen den Gruppenarbeitsphasen genutzt, um sich noch kleine Mitbringsel aus dem 3D-Drucker anzufertigen</em>.“ Einer der Auszubildenden hat sich als Nutzer sogleich für den CREAPOLIS Makerspace registriert.

Die Seifenblasenmaschinen haben eine Halterung für die Seifenlauge und den Blasring. Damit dieser in die Lauge getaucht und anschließend vor dem Propeller, der einen Luftstrom erzeugt, positioniert wird, müssen die Apparate erst entsprechend programmiert werden. „<em>Für die Programmierung der Seifenblasenmaschine kam ein Arduino Nano zum Einsatz, der direkt per USB angeschlossen und programmiert werden konnte. Die bereitgestellten Programmierbefehle der Arduino-Plattform ermöglichten eine schnelle und verständliche Ansteuerung der Motoren</em>“, sagt Markus Hülß, Laboringenieur für Visual Computing an der Hochschule Coburg. Er konnte den Auszubildenden in kurzer Zeit die Grundlagen der Programmierung vermitteln. „<em>So hatten die Jugendlichen noch genug Zeit, ihre eigenen Ideen bei der Programmierung der Seifenblasenmaschinen mit einzubringen.</em>“
<h4><strong>­­­Unterschiedliche Ausbildungsberufe</strong></h4>
Julian Becker hat bei KAPP ein Studium mit vertiefter Praxis Maschinenbau an der Hochschule Coburg begonnen. Vor dem Workshop kannte er den CREAPOLIS Makerspace noch nicht. „<em>Die Workshopleiter wissen sehr viel und können uns viel vermitteln“</em>, sagt der 21-Jährige. Er sei ohne Erwartungen gekommen und positiv von den Möglichkeiten überrascht, die es hier gibt. „<em>Der Workshop heute ist sehr gut und es ist schön, dass man am Ende des Tages etwas mit nach Hause nehmen kann.</em>“ Vor dem Workshop kannte auch der 17-jährige Felix Wüstrich, der eine Ausbildung zum Industriemechaniker macht, den CREAPOLIS Makerspace nicht. „<em>Wenn ich mal ein passendes Projekt umsetzen möchte, kann ich mir vorstellen, wiederzukommen.</em>“

Anna Schubart betreut die Auszubildenden bei KAPP. Der Workshop im CREAPOLIS Makerspace zum Ausbildungsstart fand bereits zum dritten Mal statt.

&nbsp;
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="alignnone wp-image-2455" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/quote.png" alt="Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird." width="30" height="28" />     Wir freuen uns, dass unsere neuen Auszubildenden auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit bekommen haben, im CREAPOLIS Makerspace zu tüfteln und ein spannendes Projekt umzusetzen.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Anna Schubart</em></p>
&nbsp;

Dank der Mitarbeiter im Makerspace können sich die Auszubildenden ein Bild von unterschiedlichen handwerklichen Bereichen machen und moderne Fertigungstechnologien testen. <em>„Außerdem kann der Teamgedanke bei kreativer Zusammenarbeit gefestigt und die Gemeinschaft gestärkt werden – das liegt uns sehr am Herzen“, sagt Anna Schubart.</em>
<h4><strong>Ein Angebot für Unternehmen</strong></h4>
Für <a href="https://www.hs-coburg.de/hochschule/organisation/servicestellen/referat-transfer-entrepreneurship/">Unternehmenskooperationen</a> ist Verena Blume an der Hochschule Coburg verantwortlich. <em>„Der Azubi-Workshop der Firma KAPP ist ein sehr gutes Beispiel, wie Unternehmen aus der Region den CREAPOLIS Makerspace nutzen können“</em>, sagt sie. Sowohl die Firmen als auch die Hochschule können von solchen Kooperationen profitieren: <em>„Der gegenseitige Wissensaustauch ist uns als Hochschule sehr wichtig. Mit dem CREAPOLIS Makerspace hat die Hochschule Coburg einen Lern- und Kreativort geschaffen, der dazu anregt, über den Tellerrand zu schauen.“ </em>Interessierte können sich per Mail an <a href="mailto:transfer@hs-coburg.de">transfer@hs-coburg.de</a> wenden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/132-Kapp-Azubi-Workshop1_Kopie-1024x683.jpg"
                        fileSize="144402"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/132-Kapp-Azubi-Workshop2_Kopie-1024x683.jpg"
                        fileSize="111512"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/132-Kapp-Azubi-Workshop3_Kopie-1024x683.jpg"
                        fileSize="165050"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Viel entdeckt und ausprobiert: Wandertag an die Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/viel-entdeckt-und-ausprobiert-wandertag-an-die-hochschule/</link>
                <pubDate>Mon, 28 Aug 2023 12:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/viel-entdeckt-und-ausprobiert-wandertag-an-die-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zum Schuljahresende bekam die Hochschule Coburg gleich an zwei Tagen Besuch zu Fuß: Rund 170 Zehnt- und Elftklässler:innen aus Sonneberg und Coburg führte ihr Wandertag zur Hochschule Coburg. Dort zeigten die Fakultäten und Servicestellen ihnen an kreativen Mitmach-Stationen, wie vielfältig das Angebot der Hochschule ist. </em></p>&#13;
<p>Wie funktioniert eigentlich Photonik und was sind die größten Unterschiede der batterie- und wasserstoffelektrischen Mobilität? Was haben Theater, Spiel und neue Medien mit der Sozialen Arbeit zu tun? Wie gut kenne ich die Ziele für nachhaltige Entwicklung und was erlebe ich in einem verhaltensökonomischen Experiment? All das konnten etwa 50 Schüler:innen der Staatlichen Berufsbildenden Schule (SBBS) Sonneberg und 120 Schüler:innen der Coburger Gymnasien Casimirianum und Alexandrinum sowie der Rudolf Steiner Schule an ihren Wandertagen im Juli entdecken – denn ihr Weg führte sie an die Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Am Hauptcampus in der Friedrich-Streib-Straße gab es an verschiedenen Stationen entweder Aufgaben zu lösen, Fragen zu beantworten oder Neues zu erfahren und auszuprobieren – zur Wahl standen unter anderem Experimente mit kleinen Robotern, Buttons zum Selbermachen, eine CNC-Fräsmaschine in Aktion, Lernen am E-Auto oder das Bibliotheks-Quiz. Am Campus Design durften die Schüler:innen bei einem Rundgang die vielen Werkstätten kennenlernen und Ihre gestalterischen Fähigkeiten mit einer kreativen Knobelei unter Beweis stellen.</p>&#13;
<p>Bereits <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/laufen-raetseln-staunen-hochschule-als-wanderziel.html">im vergangenen Jahr</a> waren zwei Coburger Gymnasien für ihren Wandertag an den Campus Design und den Campus Friedrich Streib gekommen. „<em>Wir freuen uns, wenn wir den Schülerinnen und Schülern aus der Region auf diese Art einen spielerischen ersten Eindruck von der Hochschule Coburg und unseren verschiedenen Fachbereichen geben können</em>,“ erläutert Dr. Katja Kessel, Leiterin der Studienberatung, die mit ihrem Team das Wandertagsprogramm nach dem großen Erfolg im Vorjahr für die vier Schulen organisiert und koordiniert hat. Konzipiert und besetzt wurden die verschiedenen Stationen von den Mitarbeiter:innen der Fakultäten und Servicestellen der Hochschule.</p>&#13;
<p>Die begleitenden Lehrer:innen waren von dem Tag begeistert und planen für das kommende Schuljahr bereits den nächsten Ausflug: „<em>Die Hochschul-Rallye hat bei allen Beteiligten sehr gute Bewertungen erhalten. Das ist gelebte Kooperation!</em>“, waren sie sich einig.</p>&#13;
<p>Erst im Mai war eine neue <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/laenderuebergreifende-kooperation-gegen-fachkraeftemangel.html">Schulkooperation mit der SBBS</a> unterzeichnet worden, zu den <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/gelebte-kooperation-mit-schulen.html">Coburger Schulen bestehen bereits seit längerem Kooperationsverträge</a>.</p>&#13;
<p>Eine kleine Verlosung und eine Einladung zu Brezeln und Getränken rundeten den Wandertag an der Hochschule Coburg ab. So gestärkt konnten sich die Schüler:innen dann auf den Rückweg zum Bahnhof oder in die Stadt machen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>&#13;
<p>Gerne können sich Lehrer:innen an die Studienberatung wenden und ihren nächsten Wandertag an die Hochschule Coburg gemeinsam mit ihr planen: <a href="mailto:studienberatung@hs-coburg.de">studienberatung@hs-coburg.de</a> 09561 317 247.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Schuljahresende bekam die Hochschule Coburg gleich an zwei Tagen Besuch zu Fuß: Rund 170 Zehnt- und Elftklässler:innen aus Sonneberg und Coburg führte ihr Wandertag zur Hochschule Coburg. Dort zeigten die Fakultäten und Servicestellen ihnen an kreativen Mitmach-Stationen, wie vielfältig das Angebot der Hochschule ist. </em></p>&#13;
<p>Wie funktioniert eigentlich Photonik und was sind die größten Unterschiede der batterie- und wasserstoffelektrischen Mobilität? Was haben Theater, Spiel und neue Medien mit der Sozialen Arbeit zu tun? Wie gut kenne ich die Ziele für nachhaltige Entwicklung und was erlebe ich in einem verhaltensökonomischen Experiment? All das konnten etwa 50 Schüler:innen der Staatlichen Berufsbildenden Schule (SBBS) Sonneberg und 120 Schüler:innen der Coburger Gymnasien Casimirianum und Alexandrinum sowie der Rudolf Steiner Schule an ihren Wandertagen im Juli entdecken – denn ihr Weg führte sie an die Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Am Hauptcampus in der Friedrich-Streib-Straße gab es an verschiedenen Stationen entweder Aufgaben zu lösen, Fragen zu beantworten oder Neues zu erfahren und auszuprobieren – zur Wahl standen unter anderem Experimente mit kleinen Robotern, Buttons zum Selbermachen, eine CNC-Fräsmaschine in Aktion, Lernen am E-Auto oder das Bibliotheks-Quiz. Am Campus Design durften die Schüler:innen bei einem Rundgang die vielen Werkstätten kennenlernen und Ihre gestalterischen Fähigkeiten mit einer kreativen Knobelei unter Beweis stellen.</p>&#13;
<p>Bereits <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/laufen-raetseln-staunen-hochschule-als-wanderziel.html">im vergangenen Jahr</a> waren zwei Coburger Gymnasien für ihren Wandertag an den Campus Design und den Campus Friedrich Streib gekommen. „<em>Wir freuen uns, wenn wir den Schülerinnen und Schülern aus der Region auf diese Art einen spielerischen ersten Eindruck von der Hochschule Coburg und unseren verschiedenen Fachbereichen geben können</em>,“ erläutert Dr. Katja Kessel, Leiterin der Studienberatung, die mit ihrem Team das Wandertagsprogramm nach dem großen Erfolg im Vorjahr für die vier Schulen organisiert und koordiniert hat. Konzipiert und besetzt wurden die verschiedenen Stationen von den Mitarbeiter:innen der Fakultäten und Servicestellen der Hochschule.</p>&#13;
<p>Die begleitenden Lehrer:innen waren von dem Tag begeistert und planen für das kommende Schuljahr bereits den nächsten Ausflug: „<em>Die Hochschul-Rallye hat bei allen Beteiligten sehr gute Bewertungen erhalten. Das ist gelebte Kooperation!</em>“, waren sie sich einig.</p>&#13;
<p>Erst im Mai war eine neue <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/laenderuebergreifende-kooperation-gegen-fachkraeftemangel.html">Schulkooperation mit der SBBS</a> unterzeichnet worden, zu den <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/gelebte-kooperation-mit-schulen.html">Coburger Schulen bestehen bereits seit längerem Kooperationsverträge</a>.</p>&#13;
<p>Eine kleine Verlosung und eine Einladung zu Brezeln und Getränken rundeten den Wandertag an der Hochschule Coburg ab. So gestärkt konnten sich die Schüler:innen dann auf den Rückweg zum Bahnhof oder in die Stadt machen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>&#13;
<p>Gerne können sich Lehrer:innen an die Studienberatung wenden und ihren nächsten Wandertag an die Hochschule Coburg gemeinsam mit ihr planen: <a href="mailto:studienberatung@hs-coburg.de">studienberatung@hs-coburg.de</a> 09561 317 247.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/131-Wandertage_Schulklassen1-768x1024.jpg"
                        fileSize="102750"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/131-Wandertage_Schulklassen2-scaled-e1775730121243-1024x521.jpg"
                        fileSize="107392"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="521"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/131-Wandertage_Schulklassen3-768x1024.jpg"
                        fileSize="146491"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/131-Wandertage_Schulklassen4-768x1024.jpg"
                        fileSize="138400"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Abgeordnete informierten sich an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/abgeordnete-informierten-sich-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Aug 2023 09:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/abgeordnete-informierten-sich-an-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Parlamentarische Staatssekretär&nbsp;bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Jens Brandenburg, besuchte gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Sebastian Körber die Hochschule Coburg. Die Politiker interessierten sich für innovative Lehrformate, das BMBF-Projekt CREAPOLIS und die Forschung zu innovativen Mobilitätskonzepten.</em></p>&#13;
<p>Beeindruckt zeigte sich Brandenburg von der großen Vielfalt der Angebote: „Mit kreativen Formaten und modernen Lernumgebungen bringt die Hochschule Wissenschaft und Praxis zusammen. In Coburg wird an den großen Zukunftsthemen geforscht und Lehre neu gedacht.“ Genau diesen Innovationsgeist wolle das Bundesministerium mit den Förderprogrammen unterstützen. Für die weiteren Vorhaben wünschte er dem Coburger Team viel Erfolg.</p>&#13;
<p>Als Vorsitzender des Ausschusses für Wohnen, Bau und Verkehr im bayerischen Landtag war Sebastian Körber neugierig auf die Themen Mobilität und Digitalisierung. Beim Besuch im Zentrum für Mobilität und Energie (ZME) der Hochschule und der Diskussion mit der Hochschulleitung über die Mobilitätsregion, über Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum und Autonomes Fahren informierte er sich mit den anderen Besuchern über aktuelle Entwicklungen. „Ich freue mich darüber, dass hier bei uns in Oberfranken an Zukunftsthemen der Mobilität, nämlich Autonomes Fahren und E-Fuels geforscht wird. Hier werden die Innovationen der Zukunft entdeckt und überprüft.“</p>&#13;
<p>Aus dem Bereich Studium und Lehre stellte die Hochschulleitung Lehr- und Lernformate, das Thema „Digital gestützte Lehre“ und das Referat Diversity vor. Die Hochschulleitung wurde vertreten von Präsident Prof. Dr. Stefan Gast, Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel und Vizepräsident Prof. Dr. Felix Weispfenning. Die Besucher besichtigten das IT- und Medienzentrum (ITMZ) und besuchten zum Abschluss auch Coburgs ehemaliges Schlachthofgelände: Hier ließen sie sich den „Makerspace“ in der Alten Kühlhalle zeigen und wurden von Dr. Markus Neufeld und Verena Blume über das BMBF-Projekt CREAPOLIS+design informiert.</p>&#13;
<p>Körber stammt aus Forchheim und vertritt die oberfränkische FDP im bayerischen Landtag. Dr. Jens Brandenburg ist Bundestagsabgeordneter der Liberalen aus dem Wahlkreis Rhein-Neckar und Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung. Die beiden Abgeordneten wurden begleitet von Dr. Ulrich Herbert, dem Bezirksvorstand der FDP Oberfranken sowie von den Vertretern der FDP Coburg-Stadt, Justus Meixner und David Cooper. Meixner erklärte: „Unsere Hochschule ist der Fachkräftegarant für meine Heimatstadt Coburg. Unser Ziel ist es, dass die Absolventinnen und Absolventen auch langfristig in der Region bleiben."</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Parlamentarische Staatssekretär&nbsp;bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Jens Brandenburg, besuchte gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Sebastian Körber die Hochschule Coburg. Die Politiker interessierten sich für innovative Lehrformate, das BMBF-Projekt CREAPOLIS und die Forschung zu innovativen Mobilitätskonzepten.</em></p>&#13;
<p>Beeindruckt zeigte sich Brandenburg von der großen Vielfalt der Angebote: „Mit kreativen Formaten und modernen Lernumgebungen bringt die Hochschule Wissenschaft und Praxis zusammen. In Coburg wird an den großen Zukunftsthemen geforscht und Lehre neu gedacht.“ Genau diesen Innovationsgeist wolle das Bundesministerium mit den Förderprogrammen unterstützen. Für die weiteren Vorhaben wünschte er dem Coburger Team viel Erfolg.</p>&#13;
<p>Als Vorsitzender des Ausschusses für Wohnen, Bau und Verkehr im bayerischen Landtag war Sebastian Körber neugierig auf die Themen Mobilität und Digitalisierung. Beim Besuch im Zentrum für Mobilität und Energie (ZME) der Hochschule und der Diskussion mit der Hochschulleitung über die Mobilitätsregion, über Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum und Autonomes Fahren informierte er sich mit den anderen Besuchern über aktuelle Entwicklungen. „Ich freue mich darüber, dass hier bei uns in Oberfranken an Zukunftsthemen der Mobilität, nämlich Autonomes Fahren und E-Fuels geforscht wird. Hier werden die Innovationen der Zukunft entdeckt und überprüft.“</p>&#13;
<p>Aus dem Bereich Studium und Lehre stellte die Hochschulleitung Lehr- und Lernformate, das Thema „Digital gestützte Lehre“ und das Referat Diversity vor. Die Hochschulleitung wurde vertreten von Präsident Prof. Dr. Stefan Gast, Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel und Vizepräsident Prof. Dr. Felix Weispfenning. Die Besucher besichtigten das IT- und Medienzentrum (ITMZ) und besuchten zum Abschluss auch Coburgs ehemaliges Schlachthofgelände: Hier ließen sie sich den „Makerspace“ in der Alten Kühlhalle zeigen und wurden von Dr. Markus Neufeld und Verena Blume über das BMBF-Projekt CREAPOLIS+design informiert.</p>&#13;
<p>Körber stammt aus Forchheim und vertritt die oberfränkische FDP im bayerischen Landtag. Dr. Jens Brandenburg ist Bundestagsabgeordneter der Liberalen aus dem Wahlkreis Rhein-Neckar und Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung. Die beiden Abgeordneten wurden begleitet von Dr. Ulrich Herbert, dem Bezirksvorstand der FDP Oberfranken sowie von den Vertretern der FDP Coburg-Stadt, Justus Meixner und David Cooper. Meixner erklärte: „Unsere Hochschule ist der Fachkräftegarant für meine Heimatstadt Coburg. Unser Ziel ist es, dass die Absolventinnen und Absolventen auch langfristig in der Region bleiben."</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Goetz2-712x1024.jpg"
                        fileSize="105020"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="712" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-Besuch_Abgeordnete1-1024x683.jpg"
                        fileSize="229066"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-Besuch_Abgeordnete2-1024x683.jpg"
                        fileSize="266080"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-Besuch_Abgeordnete3-1024x683.jpg"
                        fileSize="199358"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-Besuch_Abgeordnete4-1024x683.jpg"
                        fileSize="207207"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-Besuch_Abgeordnete5-1024x683.jpg"
                        fileSize="105515"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ob Medikament oder Museumsstück: Wie eine HPLC Substanzen analysiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ob-medikament-oder-museumsstueck-wie-eine-hplc-substanzen-analysiert/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Aug 2023 09:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ob-medikament-oder-museumsstueck-wie-eine-hplc-substanzen-analysiert/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wer wissen will, woraus etwas besteht, muss es in seine Bestandteile zerlegen. Analytisch funktioniert das mit einer HPLC. Wie Substanzen mit diesem chemisch-technischen Verfahren getrennt und quantifiziert werden, war Thema eines besonderen Weiterbildungskurses an der Hochschule Coburg. Er wurde in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker angeboten.</em></p>&#13;
<p>In der Pharmaindustrie und der Lebensmittelbranche, beim Kunststoffhersteller – und sogar wenn’s um die Schätze im Museum geht: Analytische Methoden der Chemie helfen zum Beispiel, die Qualität zu sichern, Gefahren auszuschließen und eben immer dann, wenn es darum geht, herauszufinden, welche und wie viele Substanzen eine Probe enthält. Für Anwendungen aus sehr unterschiedlichen Branchen wird dafür ein Verfahren genutzt: die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC). An der Hochschule Coburg wurde zu diesem Thema jetzt erstmals ein Weiterbildungskurs angeboten. „Wir freuen uns sehr, dass die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) uns damit beauftragt hat“, sagt <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, Professor für instrumentelle Bioanalytik und einer der Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-bioanalytik.html" title="Opens internal link in current window">Instituts für Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg. Naturwissenschaftler:innen aus ganz Deutschland kamen nach Coburg, um sich zu informieren, wie sie die HPLC in ihren sehr unterschiedlichen Berufsfeldern am besten nutzen können. „Bei der HPLC handelt es sich um eine der wichtigsten analytischen Methoden. Sie wird sowohl zur Trennung komplexer Mischungen wie Blutproben oder Bodenextrakte als auch beispielsweise zur Quantifizierung von pharmazeutischen Wirkstoffen und Umweltschadstoffen eingesetzt“, erklärt Kalkhof. Er vermittelte den theoretischen Part. Die Praxis wurde mit Übungen und Simulationen in kleinen Gruppen im Chemielabor der Hochschule Coburg veranschaulicht. &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Ordentlich getrennt: Moleküle nach Eigenschaft und Größe sortiert</strong></p>&#13;
<p>Aber wie funktioniert die HPLC? „Im Prinzip wie in einem Versuch, den viele Kinder kennen“, sagt Nadine Kiefer. Mit den beiden anderen wissenschaftlichen Mitarbeitenden Dr. Olaf Schröder und Josefine Schlemmer hat sie den praktischen Kurs-Teil übernommen. Kiefer ist Chemikerin und erklärt: „Wenn man mit einem Filzstift einen Punkt auf ein Löschpapier malt und dann das Papier Wasser aufsaugen lässt, erscheinen Streifen in verschiedenen Farben.“ Vom Stift-Hersteller wurde das Orange oder Braun ja aus verschiedenen Farben zusammengemischt. Auf dem Löschpapier verdünnt das Wasser die Farbe und nimmt sie mit. Weil aber beispielsweise der gelbe und der rote Anteil verschieden leicht von Wasser transportiert werden, verlaufen sie auf dem Löschpapier unterschiedlich weit. So entstehen bunte Streifen.</p>&#13;
<p>„Das ist auch das Grundprinzip der HPLC: Das Gerät trennt Moleküle aufgrund ihrer Eigenschaften und Größen.“ Dem Löschpapier entspricht eine so genannte Säule, ein Metallrohr, das mit vielen kleinen Partikeln gefüllt ist, an denen die Substanzen unterschiedlich lange hängen bleiben. Das wird auf einem Bildschirm als Diagramm dargestellt. Kiefer zeigt eine Linie mit mehreren hohen Spitzen. „Ich muss verstehen, wie diese Peaks zustande kommen, damit ich in der Praxis Probleme lösen kann.“ Und genau darum ging es in dem Kurs.</p>&#13;
<p><strong>Die Methode ist entscheidend</strong></p>&#13;
<p>Die HPLC verbindet verschiedene technische und chemische Verfahren, um eine sehr hohe Genauigkeit zu erzielen: Es gibt einen „Ofen“, einen so genannten Autosampler, eine doppeltgeschaltete Hubkolbenpumpe und diverse Möglichkeiten, das hochkomplexe und genaue Laborgerät einzustellen und die Messmethode zu variieren. Mit einer anderen Säule, einem anderen Lösungsmittel, bei einer anderen Temperatur oder mit einem leicht veränderten pH-Wert, verändern sich auch die Ergebnisse. Aber nur mit der gleichen Methode bleiben Ergebnisse auch vergleichbar. Um die einzelnen Substanzen zu identifizieren, werden standardisierte Vergleichsproben genutzt. „Mit Hilfe eines Standards kann ich nicht nur analysieren, ob zum Beispiel das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat in einer Gewässerprobe vorkommt – sondern auch, wie hoch die Konzentration ist“, erklärt Kiefer. Die jeweilige Methode muss oft auch von staatlicher Stelle abgenommen werden und darf dann nicht oder nur nach strengen Vorgaben variiert werden. „Wir hatten im Kurs aber wirklich alles dabei: von akademisch bis Industrie, von Pharma bis Food und von extrem reguliert bis Museum und zur akademischen Forschung, in der Methoden mit deutlich weniger Aufwand angepasst und geändert werden dürfen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer wissen will, woraus etwas besteht, muss es in seine Bestandteile zerlegen. Analytisch funktioniert das mit einer HPLC. Wie Substanzen mit diesem chemisch-technischen Verfahren getrennt und quantifiziert werden, war Thema eines besonderen Weiterbildungskurses an der Hochschule Coburg. Er wurde in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker angeboten.</em></p>&#13;
<p>In der Pharmaindustrie und der Lebensmittelbranche, beim Kunststoffhersteller – und sogar wenn’s um die Schätze im Museum geht: Analytische Methoden der Chemie helfen zum Beispiel, die Qualität zu sichern, Gefahren auszuschließen und eben immer dann, wenn es darum geht, herauszufinden, welche und wie viele Substanzen eine Probe enthält. Für Anwendungen aus sehr unterschiedlichen Branchen wird dafür ein Verfahren genutzt: die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC). An der Hochschule Coburg wurde zu diesem Thema jetzt erstmals ein Weiterbildungskurs angeboten. „Wir freuen uns sehr, dass die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) uns damit beauftragt hat“, sagt <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, Professor für instrumentelle Bioanalytik und einer der Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-bioanalytik.html" title="Opens internal link in current window">Instituts für Bioanalytik</a> der Hochschule Coburg. Naturwissenschaftler:innen aus ganz Deutschland kamen nach Coburg, um sich zu informieren, wie sie die HPLC in ihren sehr unterschiedlichen Berufsfeldern am besten nutzen können. „Bei der HPLC handelt es sich um eine der wichtigsten analytischen Methoden. Sie wird sowohl zur Trennung komplexer Mischungen wie Blutproben oder Bodenextrakte als auch beispielsweise zur Quantifizierung von pharmazeutischen Wirkstoffen und Umweltschadstoffen eingesetzt“, erklärt Kalkhof. Er vermittelte den theoretischen Part. Die Praxis wurde mit Übungen und Simulationen in kleinen Gruppen im Chemielabor der Hochschule Coburg veranschaulicht. &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Ordentlich getrennt: Moleküle nach Eigenschaft und Größe sortiert</strong></p>&#13;
<p>Aber wie funktioniert die HPLC? „Im Prinzip wie in einem Versuch, den viele Kinder kennen“, sagt Nadine Kiefer. Mit den beiden anderen wissenschaftlichen Mitarbeitenden Dr. Olaf Schröder und Josefine Schlemmer hat sie den praktischen Kurs-Teil übernommen. Kiefer ist Chemikerin und erklärt: „Wenn man mit einem Filzstift einen Punkt auf ein Löschpapier malt und dann das Papier Wasser aufsaugen lässt, erscheinen Streifen in verschiedenen Farben.“ Vom Stift-Hersteller wurde das Orange oder Braun ja aus verschiedenen Farben zusammengemischt. Auf dem Löschpapier verdünnt das Wasser die Farbe und nimmt sie mit. Weil aber beispielsweise der gelbe und der rote Anteil verschieden leicht von Wasser transportiert werden, verlaufen sie auf dem Löschpapier unterschiedlich weit. So entstehen bunte Streifen.</p>&#13;
<p>„Das ist auch das Grundprinzip der HPLC: Das Gerät trennt Moleküle aufgrund ihrer Eigenschaften und Größen.“ Dem Löschpapier entspricht eine so genannte Säule, ein Metallrohr, das mit vielen kleinen Partikeln gefüllt ist, an denen die Substanzen unterschiedlich lange hängen bleiben. Das wird auf einem Bildschirm als Diagramm dargestellt. Kiefer zeigt eine Linie mit mehreren hohen Spitzen. „Ich muss verstehen, wie diese Peaks zustande kommen, damit ich in der Praxis Probleme lösen kann.“ Und genau darum ging es in dem Kurs.</p>&#13;
<p><strong>Die Methode ist entscheidend</strong></p>&#13;
<p>Die HPLC verbindet verschiedene technische und chemische Verfahren, um eine sehr hohe Genauigkeit zu erzielen: Es gibt einen „Ofen“, einen so genannten Autosampler, eine doppeltgeschaltete Hubkolbenpumpe und diverse Möglichkeiten, das hochkomplexe und genaue Laborgerät einzustellen und die Messmethode zu variieren. Mit einer anderen Säule, einem anderen Lösungsmittel, bei einer anderen Temperatur oder mit einem leicht veränderten pH-Wert, verändern sich auch die Ergebnisse. Aber nur mit der gleichen Methode bleiben Ergebnisse auch vergleichbar. Um die einzelnen Substanzen zu identifizieren, werden standardisierte Vergleichsproben genutzt. „Mit Hilfe eines Standards kann ich nicht nur analysieren, ob zum Beispiel das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat in einer Gewässerprobe vorkommt – sondern auch, wie hoch die Konzentration ist“, erklärt Kiefer. Die jeweilige Methode muss oft auch von staatlicher Stelle abgenommen werden und darf dann nicht oder nur nach strengen Vorgaben variiert werden. „Wir hatten im Kurs aber wirklich alles dabei: von akademisch bis Industrie, von Pharma bis Food und von extrem reguliert bis Museum und zur akademischen Forschung, in der Methoden mit deutlich weniger Aufwand angepasst und geändert werden dürfen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/129-Weiterbildungskurs-HPLC-Kalkhof-Kiefer-1-1024x727.jpg"
                        fileSize="108280"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="727"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bauingenieurwesen Energieeffizientes Gebäudedesign]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Energieeffiziente Gebäude: Faktencheck Wärmepumpe]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/energieeffiziente-gebaeude-die-wichtigsten-fakten-zur-waermepumpe/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Aug 2023 13:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/energieeffiziente-gebaeude-die-wichtigsten-fakten-zur-waermepumpe/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

Statt mit Emotionen und Vermutungen arbeitet Prof. Dr. Michael Schaub beim Thema Wärmepumpe mit Zahlen und Fakten – dabei räumt der Wissenschaftler der Hochschule Coburg mit allerlei Vorurteilen und Fehlinformationen auf.

Ein Viertel der Energie in Deutschland wird im Haushalt verbraucht – Gebäudetechnik spielt eine große Rolle. An der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg werden Expert:innen im Bachelor-Studiengang „<a href="t3://page?uid=147">Bauingenieurwesen - Energieeffizientes Gebäudedesign</a>“ ausgebildet. Hier forscht und lehrt<a href="t3://page?uid=1400"> Prof. Dr. Michael Schaub</a> als Professor für energieeffiziente Gebäudetechnik. Aus einem Interview, das er vor einiger Zeit zum Thema gegeben hat, ist jetzt ein aktueller Podcast des Anbieters Lekker geworden, in dem Schaub die häufigsten und wichtigsten Fragen beantwortet. Hier eine Zusammenfassung – der Rest zum Nachhören im Podcast unter anderem <a href="https://open.spotify.com/episode/5QU0V1easNcH5o9RMv6X3A">hier bei Spotify</a> oder<a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/wie-wird-deutschland-energieeffizienter/id1590508784?i=1000622241101"> hier als Apple-Podcast</a>.
<ol>
 	<li><strong>Um eine Wärmepumpe zu betreiben, braucht es Strom – wie effizient und klimafreundlich ist das?</strong>
„Wir können aus einer Kilowattstunde Strom drei bis vier Kilowattstunden nutzbare Wärme gewinnen – die Effizienz ist bei Wärmepumpen enorm“, sagt Schaub. „Drei Anteile Umweltwärme werden genau an dem Ort, an dem ich es brauche, und zu dem Zeitpunkt, zu dem ich es brauche, einkoppelt.“ Diese drei Anteile Energie müssen nicht transportiert und gespeichert werden, wodurch die Stromnetze weniger belastet werden. Auch hinsichtlich der CO2-Emmissionen ist die Wärmepumpe eindeutig eine Verbesserung: im Vergleich zur Öl- und Gasheizung um 40 bis 60 Prozent – und das bereits mit dem heutigen Strommix. „Die Wärmepumpen-Strategie, die in ganz Europa sehr stark forciert wird, ist nicht aus der Luft gegriffen. Es gibt zahlreiche Studien zur Transformation des Energiesystems.“ Verschiedenste Rahmenbedingungen wurden wissenschaftlich betrachtet: einzelne Bundesländer, ganz Deutschland oder Europa, mal ein Fokus auf betriebswirtschaftliche, mal auf volkswirtschaftliche Aspekte und auch unterschiedliche Szenarien wie der Elektropfad, der Wasserstoffpfad und der Biomassepfad wurden untersucht. „Trotz der unterschiedlichen Schwerpunkte sind die Ergebnisse im Kern relativ gleich“, erklärt Schaub. Die Studien sagen ziemlich einheitlich voraus, dass irgendetwas zwischen 60 und 80 Prozent der Wärme durch Wärmepumpen gedeckt werden wird. Der Rest durch Wärmenetze und sonstige Energieträger.</li>
 	<li><strong>In der Diskussion wird oft auch gefordert, die Wärmewende technologieoffen anzugehen. Welche Alternativen gibt es zur Wärmepumpe?</strong>
„Viel kommt nicht in Frage.“ Etwa zehn Prozent des Bedarfs werden derzeit durch Fernwärme gedeckt. Anders als heute sollte diese künftig aus erneuerbarer Energie gewonnen werden, aber ansonsten beurteilt Schaub Wärmenetze als sehr zweckmäßig – immer dort, wo es vor Ort möglich ist. Bei der erneuerbaren Wärme gibt es aktuell einen Spitzenreiter: Biomasse macht zwei Drittel aus. Aber das Potenzial ist begrenzt. Maximal etwa zehn Prozent des gesamten Wärmebedarfs könnten damit gedeckt werden. Und effizient wäre das auch nicht: „Wenn wir eine Fläche beispielsweise für Wind und Photovoltaik statt für Biomasse nutzen, erzielen wir etwa zehn Mal so viel Energie.“ Sinnvoller sei es, beispielsweise Holz (statt es zu verbrennen) als Baustoff zu nutzen und Biogas für Prozesse, die wirklich hohe Temperaturen erfordern oder beispielsweise für Kraftwärmekopplung. Den Einsatz von Wasserstoff sieht Schaub vor allem als Lösung für Prozesse, bei denen fossile Energien nicht anders ersetzt werden können – nicht fürs Heizen. Denn da lassen sich Öl und Gas sehr gut durch die Wärmepumpe ersetzen.</li>
 	<li><strong>Bei gut isolierten Neubauten ist das nachvollziehbar - aber was ist mit Bestandsimmobilien?</strong>
„Für Wärmepumpen in Bestandsgebäuden gab es in den vergangenen zwei Jahren eine enorme Entwicklung: Durch das natürliche Kältemittel Propan schaffen wir es, bei Minus zehn Grad Außentemperatur 70 Grad warmes Wasser zu liefern und dieses reicht aus für die allermeisten Bestandsgebäude – auch mit Heizkörpern. An ganz kalten Tagen ist die Wärmepumpe nicht besonders effizient. Aber solche Minustemperaturen kommen auch nicht so häufig vor.“ Zwei Drittel der Heizwärme werden bei Außentemperaturen von über Null Grad erzeugt. Im Jahresdurchschnitt liefert die Wärmepumpe damit auch im Bestandsgebäude sehr effiziente Werte. „Diese Technologien bringen Zeit. Wir können eine Wärmepumpe einbauen. Wir müssen nicht gleichzeitig sanieren. Das können wir im nächsten Schritt nachholen.“</li>
 	<li><strong>Und wie soll das alles finanziert werden?</strong>
Es gehe nicht darum, auf einen Schlag alle Heizungen auszutauschen, wie der Professor betont. „Es geht nur darum, dass Geräte, die jetzt defekt sind, durch eine andere Technologie ersetzt werden. Da sind auch die Hersteller gefragt, beispielsweise durch Geräte, die sich einfach montieren lassen.“ Schaub erwartet auch, dass die Preise sinken, weil Hersteller weltweit gerade in das Thema investieren. Insbesondere bei der Technologie mit Propan für Bestandsgebäude ist Europa technologisch zur Zeit führend – volkswirtschaftlich ein Vorteil. Aber wie können Hausbesitzer:innen den Wandel zu einem effizienten Gebäude umsetzen und finanzieren? „Man muss einen Plan erstellen. Und man muss anfangen!“ Welche Maßnahmen wann erfolgen und auch wie sie finanziert werden, muss geplant werden. „Sinnvoll ist, erst einmal mit low hanging fruits zu starten, beispielsweise mit Dämmung  der Kellerdecke oder der obersten Geschossdecke“, erklärt Schaub. Als nächstes Themen wie eine kontrollierte Wohnungslüftung einplanen – ein oft unterschätztes Problem: „Bis zu einem Drittel der Wärmeverluste im Bestandsgebäude werden durch das hygienisch notwendige Lüften verursacht.“ Zuletzt sollten die investitionsintensiveren Maßnahmen auf die Agenda. „Das muss individuell für jedes Gebäude differenziert werden: Sind die Fenster vielleicht sowieso demnächst fällig oder muss die Heizung ausgetauscht werden? Ist vielleicht ein Außenanstrich geplant, der sich mit einer Dämm-Maßnahme kombinieren lässt? „Das wichtigste ist, einen Plan zu erstellen und nach und nach umzusetzten. Damit man nicht irgendwann alles auf einmal finanzieren muss.“</li>
</ol>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

Statt mit Emotionen und Vermutungen arbeitet Prof. Dr. Michael Schaub beim Thema Wärmepumpe mit Zahlen und Fakten – dabei räumt der Wissenschaftler der Hochschule Coburg mit allerlei Vorurteilen und Fehlinformationen auf.

Ein Viertel der Energie in Deutschland wird im Haushalt verbraucht – Gebäudetechnik spielt eine große Rolle. An der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg werden Expert:innen im Bachelor-Studiengang „<a href="t3://page?uid=147">Bauingenieurwesen - Energieeffizientes Gebäudedesign</a>“ ausgebildet. Hier forscht und lehrt<a href="t3://page?uid=1400"> Prof. Dr. Michael Schaub</a> als Professor für energieeffiziente Gebäudetechnik. Aus einem Interview, das er vor einiger Zeit zum Thema gegeben hat, ist jetzt ein aktueller Podcast des Anbieters Lekker geworden, in dem Schaub die häufigsten und wichtigsten Fragen beantwortet. Hier eine Zusammenfassung – der Rest zum Nachhören im Podcast unter anderem <a href="https://open.spotify.com/episode/5QU0V1easNcH5o9RMv6X3A">hier bei Spotify</a> oder<a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/wie-wird-deutschland-energieeffizienter/id1590508784?i=1000622241101"> hier als Apple-Podcast</a>.
<ol>
 	<li><strong>Um eine Wärmepumpe zu betreiben, braucht es Strom – wie effizient und klimafreundlich ist das?</strong>
„Wir können aus einer Kilowattstunde Strom drei bis vier Kilowattstunden nutzbare Wärme gewinnen – die Effizienz ist bei Wärmepumpen enorm“, sagt Schaub. „Drei Anteile Umweltwärme werden genau an dem Ort, an dem ich es brauche, und zu dem Zeitpunkt, zu dem ich es brauche, einkoppelt.“ Diese drei Anteile Energie müssen nicht transportiert und gespeichert werden, wodurch die Stromnetze weniger belastet werden. Auch hinsichtlich der CO2-Emmissionen ist die Wärmepumpe eindeutig eine Verbesserung: im Vergleich zur Öl- und Gasheizung um 40 bis 60 Prozent – und das bereits mit dem heutigen Strommix. „Die Wärmepumpen-Strategie, die in ganz Europa sehr stark forciert wird, ist nicht aus der Luft gegriffen. Es gibt zahlreiche Studien zur Transformation des Energiesystems.“ Verschiedenste Rahmenbedingungen wurden wissenschaftlich betrachtet: einzelne Bundesländer, ganz Deutschland oder Europa, mal ein Fokus auf betriebswirtschaftliche, mal auf volkswirtschaftliche Aspekte und auch unterschiedliche Szenarien wie der Elektropfad, der Wasserstoffpfad und der Biomassepfad wurden untersucht. „Trotz der unterschiedlichen Schwerpunkte sind die Ergebnisse im Kern relativ gleich“, erklärt Schaub. Die Studien sagen ziemlich einheitlich voraus, dass irgendetwas zwischen 60 und 80 Prozent der Wärme durch Wärmepumpen gedeckt werden wird. Der Rest durch Wärmenetze und sonstige Energieträger.</li>
 	<li><strong>In der Diskussion wird oft auch gefordert, die Wärmewende technologieoffen anzugehen. Welche Alternativen gibt es zur Wärmepumpe?</strong>
„Viel kommt nicht in Frage.“ Etwa zehn Prozent des Bedarfs werden derzeit durch Fernwärme gedeckt. Anders als heute sollte diese künftig aus erneuerbarer Energie gewonnen werden, aber ansonsten beurteilt Schaub Wärmenetze als sehr zweckmäßig – immer dort, wo es vor Ort möglich ist. Bei der erneuerbaren Wärme gibt es aktuell einen Spitzenreiter: Biomasse macht zwei Drittel aus. Aber das Potenzial ist begrenzt. Maximal etwa zehn Prozent des gesamten Wärmebedarfs könnten damit gedeckt werden. Und effizient wäre das auch nicht: „Wenn wir eine Fläche beispielsweise für Wind und Photovoltaik statt für Biomasse nutzen, erzielen wir etwa zehn Mal so viel Energie.“ Sinnvoller sei es, beispielsweise Holz (statt es zu verbrennen) als Baustoff zu nutzen und Biogas für Prozesse, die wirklich hohe Temperaturen erfordern oder beispielsweise für Kraftwärmekopplung. Den Einsatz von Wasserstoff sieht Schaub vor allem als Lösung für Prozesse, bei denen fossile Energien nicht anders ersetzt werden können – nicht fürs Heizen. Denn da lassen sich Öl und Gas sehr gut durch die Wärmepumpe ersetzen.</li>
 	<li><strong>Bei gut isolierten Neubauten ist das nachvollziehbar - aber was ist mit Bestandsimmobilien?</strong>
„Für Wärmepumpen in Bestandsgebäuden gab es in den vergangenen zwei Jahren eine enorme Entwicklung: Durch das natürliche Kältemittel Propan schaffen wir es, bei Minus zehn Grad Außentemperatur 70 Grad warmes Wasser zu liefern und dieses reicht aus für die allermeisten Bestandsgebäude – auch mit Heizkörpern. An ganz kalten Tagen ist die Wärmepumpe nicht besonders effizient. Aber solche Minustemperaturen kommen auch nicht so häufig vor.“ Zwei Drittel der Heizwärme werden bei Außentemperaturen von über Null Grad erzeugt. Im Jahresdurchschnitt liefert die Wärmepumpe damit auch im Bestandsgebäude sehr effiziente Werte. „Diese Technologien bringen Zeit. Wir können eine Wärmepumpe einbauen. Wir müssen nicht gleichzeitig sanieren. Das können wir im nächsten Schritt nachholen.“</li>
 	<li><strong>Und wie soll das alles finanziert werden?</strong>
Es gehe nicht darum, auf einen Schlag alle Heizungen auszutauschen, wie der Professor betont. „Es geht nur darum, dass Geräte, die jetzt defekt sind, durch eine andere Technologie ersetzt werden. Da sind auch die Hersteller gefragt, beispielsweise durch Geräte, die sich einfach montieren lassen.“ Schaub erwartet auch, dass die Preise sinken, weil Hersteller weltweit gerade in das Thema investieren. Insbesondere bei der Technologie mit Propan für Bestandsgebäude ist Europa technologisch zur Zeit führend – volkswirtschaftlich ein Vorteil. Aber wie können Hausbesitzer:innen den Wandel zu einem effizienten Gebäude umsetzen und finanzieren? „Man muss einen Plan erstellen. Und man muss anfangen!“ Welche Maßnahmen wann erfolgen und auch wie sie finanziert werden, muss geplant werden. „Sinnvoll ist, erst einmal mit low hanging fruits zu starten, beispielsweise mit Dämmung  der Kellerdecke oder der obersten Geschossdecke“, erklärt Schaub. Als nächstes Themen wie eine kontrollierte Wohnungslüftung einplanen – ein oft unterschätztes Problem: „Bis zu einem Drittel der Wärmeverluste im Bestandsgebäude werden durch das hygienisch notwendige Lüften verursacht.“ Zuletzt sollten die investitionsintensiveren Maßnahmen auf die Agenda. „Das muss individuell für jedes Gebäude differenziert werden: Sind die Fenster vielleicht sowieso demnächst fällig oder muss die Heizung ausgetauscht werden? Ist vielleicht ein Außenanstrich geplant, der sich mit einer Dämm-Maßnahme kombinieren lässt? „Das wichtigste ist, einen Plan zu erstellen und nach und nach umzusetzten. Damit man nicht irgendwann alles auf einmal finanzieren muss.“</li>
</ol>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Design]]></category><category><![CDATA[Innenarchitektur]]></category>                                <title><![CDATA[Bücher und Begegnungen: Innenarchitektur-Projekt mit Berliner Staatsbibliothek]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/buecher-und-begegnungen-innenarchitektur-projekt-mit-der-staatsbibliothek-unter-den-linden/</link>
                <pubDate>Fri, 11 Aug 2023 11:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/buecher-und-begegnungen-innenarchitektur-projekt-mit-der-staatsbibliothek-unter-den-linden/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Flexible Möbel, Offenheit und vielleicht ein Lesegarten: Die Staatsbibliothek zu Berlin ist Partner in einem Projekt das Studiengangs Innenarchitektur der Hochschule Coburg: Die Studierenden liefern kreative, offene und moderne Ideen für die Neugestaltung einiger Räume nach der anstehenden Sanierung.</em>

&nbsp;

Die Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz gilt als eine der bedeutendsten Bibliotheken weltweit. Die Qualität ihrer Sammlungen und ihre vielfältigen Dienstleistungen prägen das besondere Ansehen der Bibliothek – aber kann das altehrwürdige Gebäude nach der Sanierung auch noch mehr eine Bibliothek für Menschen und weniger für Bücher werden? Und wie? Damit beschäftigten sich<a href="t3://page?uid=156"> Innenarchitektur</a>-Studierende in einem Projektseminar bei <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a>. Um erste Eindrücke für neue Raumkonzepte zu sammeln, besuchten die Studierenden der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design </a>der Hochschule Coburg zuerst einmal die Bibliothek Unter den Linden in Berlin – einen historisch und architektonisch beeindruckenden Standort. Dann entwickelten sie Ideen, arbeiteten Konzepte aus, fertigten Modelle und stellten Stoffmuster zusammen, um ihre Ideen zur Neugestaltung einiger Räume des Hauses zu veranschaulichen.

&nbsp;

<strong>Denkmalschutz und intuitive Raumstimmung</strong>

&nbsp;

„Im Rahmen einer Neuordnung werden die Widmungen der verschiedenen Lesesäle hinterfragt und funktional neu zugewiesen“, erklärt Phillips. „Statt einer bisherigen Zuweisung zu einem Bereich des Bibliotheksbestands erfolgt eine atmosphärisch-funktionale Widmung anhand der im Raum erwünschten Stimmung beziehungsweise anhand des Nutzerverhaltens.“ Festgelegt werden muss dabei, was erwünscht ist, was erlaubt und wieviel Ruhe oder Unruhe dem Zweck entspricht. Beispielsweise ist geplant, den bisherigen Lesesaal für Kinder- und Jugendliteratur in einen Raum für Videokonferenzen umzuwandeln. „Innenarchitektonische Herausforderung ist, innerhalb der Auflagen des Denkmalschutzes ein Konzept zu entwickeln, das den Besuchern erlaubt, intuitiv die gewünschte Raumstimmung zu erfassen“, erklärt Phillips. „Neben dieser Kennzeichnung müssen die Lesesäle baulich einfach, mit Hilfe von Interventionen, auf die neue Nutzung hin angepasst werden. Diese Herausforderung haben wir gerne angenommen.“

&nbsp;

<strong>Flexible Möbel, offener Ort</strong>

&nbsp;

Die Zwischenergebnisse wurden dem Projektpartner aus Berlin beim Gegenbesuch in Coburg präsentiert und gemeinsam diskutiert. In vielen Entwürfen spielen flexible Möblierungskonzepte eine zentrale Rolle, etwa mit Modulen, die durch unterschiedliche Varianten des Zusammenbauens mal einen Sitzhocker, mal ein Sofa bilden können. So bleiben Räume für verschiedene Szenarien nutzbar und können den jeweils aktuellen Bedürfnissen angepasst werden. Neben solchen praktischen Raumnutzungsaspekten befassten sich die Studierenden aber auch mit der Frage, wie Räume so gestaltet werden können, dass die Stabi als offener Ort wahrgenommen wird, an dem alle willkommen sind. Ein Konzept sieht auch einen Lesegarten mit vielen Pflanzen vor.

&nbsp;

Die Entwürfe sind eine Ideensammlung, die im Gespräch mit Bibliotheksnutzer:innen und Mitarbeitenden weiterentwickelt und in praktischen Testphasen erprobt werden soll. Mit Ergänzungen aus dem Feedback werden die Ideen nach dem Gegenbesuch in Coburg noch präzisiert. Die finalen Entwürfe werden Ende September in Berlin präsentiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Flexible Möbel, Offenheit und vielleicht ein Lesegarten: Die Staatsbibliothek zu Berlin ist Partner in einem Projekt das Studiengangs Innenarchitektur der Hochschule Coburg: Die Studierenden liefern kreative, offene und moderne Ideen für die Neugestaltung einiger Räume nach der anstehenden Sanierung.</em>

&nbsp;

Die Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz gilt als eine der bedeutendsten Bibliotheken weltweit. Die Qualität ihrer Sammlungen und ihre vielfältigen Dienstleistungen prägen das besondere Ansehen der Bibliothek – aber kann das altehrwürdige Gebäude nach der Sanierung auch noch mehr eine Bibliothek für Menschen und weniger für Bücher werden? Und wie? Damit beschäftigten sich<a href="t3://page?uid=156"> Innenarchitektur</a>-Studierende in einem Projektseminar bei <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a>. Um erste Eindrücke für neue Raumkonzepte zu sammeln, besuchten die Studierenden der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design </a>der Hochschule Coburg zuerst einmal die Bibliothek Unter den Linden in Berlin – einen historisch und architektonisch beeindruckenden Standort. Dann entwickelten sie Ideen, arbeiteten Konzepte aus, fertigten Modelle und stellten Stoffmuster zusammen, um ihre Ideen zur Neugestaltung einiger Räume des Hauses zu veranschaulichen.

&nbsp;

<strong>Denkmalschutz und intuitive Raumstimmung</strong>

&nbsp;

„Im Rahmen einer Neuordnung werden die Widmungen der verschiedenen Lesesäle hinterfragt und funktional neu zugewiesen“, erklärt Phillips. „Statt einer bisherigen Zuweisung zu einem Bereich des Bibliotheksbestands erfolgt eine atmosphärisch-funktionale Widmung anhand der im Raum erwünschten Stimmung beziehungsweise anhand des Nutzerverhaltens.“ Festgelegt werden muss dabei, was erwünscht ist, was erlaubt und wieviel Ruhe oder Unruhe dem Zweck entspricht. Beispielsweise ist geplant, den bisherigen Lesesaal für Kinder- und Jugendliteratur in einen Raum für Videokonferenzen umzuwandeln. „Innenarchitektonische Herausforderung ist, innerhalb der Auflagen des Denkmalschutzes ein Konzept zu entwickeln, das den Besuchern erlaubt, intuitiv die gewünschte Raumstimmung zu erfassen“, erklärt Phillips. „Neben dieser Kennzeichnung müssen die Lesesäle baulich einfach, mit Hilfe von Interventionen, auf die neue Nutzung hin angepasst werden. Diese Herausforderung haben wir gerne angenommen.“

&nbsp;

<strong>Flexible Möbel, offener Ort</strong>

&nbsp;

Die Zwischenergebnisse wurden dem Projektpartner aus Berlin beim Gegenbesuch in Coburg präsentiert und gemeinsam diskutiert. In vielen Entwürfen spielen flexible Möblierungskonzepte eine zentrale Rolle, etwa mit Modulen, die durch unterschiedliche Varianten des Zusammenbauens mal einen Sitzhocker, mal ein Sofa bilden können. So bleiben Räume für verschiedene Szenarien nutzbar und können den jeweils aktuellen Bedürfnissen angepasst werden. Neben solchen praktischen Raumnutzungsaspekten befassten sich die Studierenden aber auch mit der Frage, wie Räume so gestaltet werden können, dass die Stabi als offener Ort wahrgenommen wird, an dem alle willkommen sind. Ein Konzept sieht auch einen Lesegarten mit vielen Pflanzen vor.

&nbsp;

Die Entwürfe sind eine Ideensammlung, die im Gespräch mit Bibliotheksnutzer:innen und Mitarbeitenden weiterentwickelt und in praktischen Testphasen erprobt werden soll. Mit Ergänzungen aus dem Feedback werden die Ideen nach dem Gegenbesuch in Coburg noch präzisiert. Die finalen Entwürfe werden Ende September in Berlin präsentiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-SBB-IMG_2800-1024x768.jpg"
                        fileSize="142552"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-SBB-IMG_2943-1024x768.jpg"
                        fileSize="127308"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-SBB-IMG_2885-1024x768.jpg"
                        fileSize="112077"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-SBB-IMG_2803-1024x768.jpg"
                        fileSize="142455"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-SBB-IMG_2813-1024x768.jpg"
                        fileSize="131076"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-SBB-1024x768.jpg"
                        fileSize="123901"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-SBB-IMG_3418-1024x768.jpg"
                        fileSize="93977"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-SBB-IMG_2814-1024x768.jpg"
                        fileSize="158157"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-SBB-IMG_3415-1024x768.jpg"
                        fileSize="132401"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Achtsamkeitswandern: auf dem Weg zu neuen Ideen für den Naturpark Haßberge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/achtsamkeitswandern-auf-dem-weg-zu-neuen-ideen-fuer-den-naturpark-hassberge/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Aug 2023 07:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/achtsamkeitswandern-auf-dem-weg-zu-neuen-ideen-fuer-den-naturpark-hassberge/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Verein Haßberge Tourismus arbeitet mit dem <a href="t3://page?uid=95">Studiengang Integrative Gesundheitsförderung </a>der Hochschule Coburg zusammen. Ziel ist, vorhandene Wanderwege durch innovative und gesundheitsförderliche Aspekte zu erweitern. Das Besondere: Erstmalig wird ein Kriterienkatalog für diese Art von Gesundheitswanderwegen definiert. </em></p>&#13;
<p>Der Naturpark Haßberge punktet bei Urlauberinnen und Urlaubern mit zahlreichen touristischen Angeboten und einer beeindruckenden Natur. „Man läuft durch Wälder, entlang von Feldern und über Streuobstwiesen. Es gibt sehr idyllische Aussichtspunkte, Burgen, historische Gebäude – es wird nicht langweilig“ sagt Lena Bach. Sie studiert im sechsten Semester des Bachelorstudiengangs Integrative Gesundheitsförderung (IGF) an der Hochschule Coburg und war im Sommersemester Mitglied der Projektgruppe, die sich mit den Wanderwegen im Naturpark beschäftigt hat. Seit Anfang des Jahres wird das Wanderkonzept vom Verein Haßberge Tourismus in Zusammenarbeit mit dem Verein Naturpark Haßberge überarbeitet. Es geht darum, die Region mit innovativen Ansätzen für Urlauberinnen und Urlauber, für Einwohnerinnen und Einwohner noch attraktiver zu gestalten. So kam die Kooperation mit der Hochschule Coburg zustande: <a href="t3://page?uid=533">Prof. Dr. Pamela Heise </a>und Lehrbeauftragter Rudolf Scholze leiteten das Studienprojekt im Schwerpunktmodul „Tourismus, Freizeit und Gesundheit“: Dabei erarbeiteten sieben IGF-Studierende einen Kriterienkatalog für gesundheitsförderliche Wanderwege im Naturpark Haßberge.</p>&#13;
<p><strong>Welche Kriterien sind für einen gesundheitsfördernden Wanderweg entscheidend? </strong></p>&#13;
<p>Gesundheitswanderwege existieren vielerorts, aber bisher gibt es - beispielsweise durch den Deutschen Wanderverband - keine Qualitätsstandards für eine gesundheitsfördernde Konzipierung solcher Wege. Um einen Kriterienkatalog zu entwickeln, analysierten die Studierenden zunächst die aktuelle Situation, sprachen dann mit Expertinnen und Experten sowie mit Vertreterinnen und Vertretern des Naturparks Haßberge und des Vereins Haßberge Tourismus. „Studien zeigen die positive Wirkung auf Körper und Psyche beim Gesundheitswandern“, erklärt Susanne Volkheimer, Geschäftsführerin von Haßberge Tourismus. „Es galt, Kriterien für gesundheitsfördernde Wanderwege zu entwickeln, um das körperliche und psychische Wohlbefinden während einer Wanderung zu verbessern. Weil uns mit der Hochschule Coburg bereits eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, lag es nahe, dazu mit dem Studiengang IGF ein gemeinsames Projekt umzusetzen.“</p>&#13;
<p><strong>Meditation und Bewegung, Begegnung und Naturschönheit</strong></p>&#13;
<p>Die von den Studierenden vorgeschlagene Integration von Achtsamkeits- und Meditationsübungen entsprechen dem Thema Gesundheitswandern auf ideale Weise. Dabei harmonieren die Ideen der Studierenden auch perfekt mit der Natur in dieser schönen Region: Dazu gehören die Inszenierung besonderer Blickachsen, Angebote zum Waldbaden, Atemübungsstationen, ein Sinnesparcours oder Balance- und Kraftübungsorte in der Natur. Einwohnerinnen und Einwohner genau wie Tourist:innen können künftig von Orten der Achtsamkeit, Begegnung, vom Kraftschöpfen und der Ruhe die profitieren. Lukas Bandorf, Geschäftsführer des Vereins Naturpark Haßberge, sagt: „Die Vorschläge der Studierenden passen sehr gut in unsere abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft.“ Auf dieser Basis werde nun daran weitergearbeitet, mit einem gesundheitsbezogenen „Achtsamkeitswandern“ ein qualitatives Alleinstellungsmerkmal für die Natur- und Wanderregion Haßberge zu entwickeln.</p>&#13;
<p><strong>Lernziel: Entwicklung von gesundheitstouristischen Unternehmensideen</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Pamela Heise lehrt an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit der Hochschule Coburg und erklärt, warum solche Projekte für die berufliche Qualifikation der Studierenden wichtig sind: „An der konkreten Projektidee lernen sie, ihre IGF-Kompetenzen fachbezogen anzuwenden und zukunftsfähige gesundheitstouristische Unternehmensideen zu entwickeln – und zwar fachlich-inhaltlich wie auch wirtschaftlich.“ Den Studierenden gefiel es, etwas auszuarbeiten, „das wirklich umsetzbar ist, Spaß macht und einen Mehrwert für alle, für Jung und Alt, bieten kann“, wie Studentin Lena Bach berichtet. Sie erzählt von einem Wanderweg, den sie im Naturpark selbst gegangen sind: „Dafür haben wir Stationen mit Übungen zur Beweglichkeit und auch Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen erarbeitet.“ Die Natur und allgemein die Ruhe im Wald sei inspirierend gewesen. „Wir konnten uns den Gesundheitswanderweg schon richtig konkret vorstellen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Verein Haßberge Tourismus arbeitet mit dem <a href="t3://page?uid=95">Studiengang Integrative Gesundheitsförderung </a>der Hochschule Coburg zusammen. Ziel ist, vorhandene Wanderwege durch innovative und gesundheitsförderliche Aspekte zu erweitern. Das Besondere: Erstmalig wird ein Kriterienkatalog für diese Art von Gesundheitswanderwegen definiert. </em></p>&#13;
<p>Der Naturpark Haßberge punktet bei Urlauberinnen und Urlaubern mit zahlreichen touristischen Angeboten und einer beeindruckenden Natur. „Man läuft durch Wälder, entlang von Feldern und über Streuobstwiesen. Es gibt sehr idyllische Aussichtspunkte, Burgen, historische Gebäude – es wird nicht langweilig“ sagt Lena Bach. Sie studiert im sechsten Semester des Bachelorstudiengangs Integrative Gesundheitsförderung (IGF) an der Hochschule Coburg und war im Sommersemester Mitglied der Projektgruppe, die sich mit den Wanderwegen im Naturpark beschäftigt hat. Seit Anfang des Jahres wird das Wanderkonzept vom Verein Haßberge Tourismus in Zusammenarbeit mit dem Verein Naturpark Haßberge überarbeitet. Es geht darum, die Region mit innovativen Ansätzen für Urlauberinnen und Urlauber, für Einwohnerinnen und Einwohner noch attraktiver zu gestalten. So kam die Kooperation mit der Hochschule Coburg zustande: <a href="t3://page?uid=533">Prof. Dr. Pamela Heise </a>und Lehrbeauftragter Rudolf Scholze leiteten das Studienprojekt im Schwerpunktmodul „Tourismus, Freizeit und Gesundheit“: Dabei erarbeiteten sieben IGF-Studierende einen Kriterienkatalog für gesundheitsförderliche Wanderwege im Naturpark Haßberge.</p>&#13;
<p><strong>Welche Kriterien sind für einen gesundheitsfördernden Wanderweg entscheidend? </strong></p>&#13;
<p>Gesundheitswanderwege existieren vielerorts, aber bisher gibt es - beispielsweise durch den Deutschen Wanderverband - keine Qualitätsstandards für eine gesundheitsfördernde Konzipierung solcher Wege. Um einen Kriterienkatalog zu entwickeln, analysierten die Studierenden zunächst die aktuelle Situation, sprachen dann mit Expertinnen und Experten sowie mit Vertreterinnen und Vertretern des Naturparks Haßberge und des Vereins Haßberge Tourismus. „Studien zeigen die positive Wirkung auf Körper und Psyche beim Gesundheitswandern“, erklärt Susanne Volkheimer, Geschäftsführerin von Haßberge Tourismus. „Es galt, Kriterien für gesundheitsfördernde Wanderwege zu entwickeln, um das körperliche und psychische Wohlbefinden während einer Wanderung zu verbessern. Weil uns mit der Hochschule Coburg bereits eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, lag es nahe, dazu mit dem Studiengang IGF ein gemeinsames Projekt umzusetzen.“</p>&#13;
<p><strong>Meditation und Bewegung, Begegnung und Naturschönheit</strong></p>&#13;
<p>Die von den Studierenden vorgeschlagene Integration von Achtsamkeits- und Meditationsübungen entsprechen dem Thema Gesundheitswandern auf ideale Weise. Dabei harmonieren die Ideen der Studierenden auch perfekt mit der Natur in dieser schönen Region: Dazu gehören die Inszenierung besonderer Blickachsen, Angebote zum Waldbaden, Atemübungsstationen, ein Sinnesparcours oder Balance- und Kraftübungsorte in der Natur. Einwohnerinnen und Einwohner genau wie Tourist:innen können künftig von Orten der Achtsamkeit, Begegnung, vom Kraftschöpfen und der Ruhe die profitieren. Lukas Bandorf, Geschäftsführer des Vereins Naturpark Haßberge, sagt: „Die Vorschläge der Studierenden passen sehr gut in unsere abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft.“ Auf dieser Basis werde nun daran weitergearbeitet, mit einem gesundheitsbezogenen „Achtsamkeitswandern“ ein qualitatives Alleinstellungsmerkmal für die Natur- und Wanderregion Haßberge zu entwickeln.</p>&#13;
<p><strong>Lernziel: Entwicklung von gesundheitstouristischen Unternehmensideen</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Pamela Heise lehrt an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit der Hochschule Coburg und erklärt, warum solche Projekte für die berufliche Qualifikation der Studierenden wichtig sind: „An der konkreten Projektidee lernen sie, ihre IGF-Kompetenzen fachbezogen anzuwenden und zukunftsfähige gesundheitstouristische Unternehmensideen zu entwickeln – und zwar fachlich-inhaltlich wie auch wirtschaftlich.“ Den Studierenden gefiel es, etwas auszuarbeiten, „das wirklich umsetzbar ist, Spaß macht und einen Mehrwert für alle, für Jung und Alt, bieten kann“, wie Studentin Lena Bach berichtet. Sie erzählt von einem Wanderweg, den sie im Naturpark selbst gegangen sind: „Dafür haben wir Stationen mit Übungen zur Beweglichkeit und auch Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen erarbeitet.“ Die Natur und allgemein die Ruhe im Wald sei inspirierend gewesen. „Wir konnten uns den Gesundheitswanderweg schon richtig konkret vorstellen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/121-IGF-01-1024x576.jpg"
                        fileSize="242255"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/121-Hassberge_04-1024x768.jpg"
                        fileSize="167389"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/121-IGF-03-1024x576.jpg"
                        fileSize="236694"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/121-IGF02-1024x576.jpg"
                        fileSize="223527"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Achtsamkeit: zwischen Sinnsuche und Selbstoptimierung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/achtsamkeit-zwischen-sinnsuche-und-selbstoptimierung/</link>
                <pubDate>Fri, 04 Aug 2023 10:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/achtsamkeit-zwischen-sinnsuche-und-selbstoptimierung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Viele genießen jetzt den Urlaub als wichtige Pause für Körper und Geist. Aber der Alltag kommt wieder – Achtsamkeit wirkt sich auch in stressigen Phasen positiv auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit aus und hält sich deshalb seit Jahren als Trendthema. Kürzlich beschäftigte das auch eine Expert:innenrunde im Bayerischen Rundfunk. Mit von der Partie: Gesundheitsforscher Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg. Er berichtet von aktuellen Forschungsergebnissen.</em></p>&#13;
<p>Urlaub, Ferien: Es ist Zeit, die Energiereserven wieder aufzutanken. Wenn das Gehirn ständig auf Hochtouren arbeitet und der Körper nicht zur Ruhe kommt, beeinträchtigt der andauernde Stress die Gesundheit und vermindert die Leistungsfähigkeit. Aber mit ein paar Wochen Auszeit im Jahr ist es nicht getan. Es ist wichtig, mit den Belastungen im Alltag klarzukommen – da ist Achtsamkeit ist eine sehr effektive Methode. Ratgeber dazu reihen sich in den Buchhandlungen in langen Regalen und auch in der Forschung hat das Thema heute einen festen Platz. Einer, der sich schon lange damit beschäftigt, ist Gesundheitsforscher <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a> von der Hochschule Coburg. In der Sendung „IQ – Wissenschaft und Forschung“ des Bayerischen Rundfunk war er kürzlich zu Gast. Unter dem Titel „Achtsamkeitsforschung – Frieden für die Welt oder Wellness fürs Ich?“ ging es auch darum, dass viele Menschen hoffen, durch Meditation Erkenntnisse bei der Suche nach dem Sinn des Lebens zu gewinnen. Aber ist Meditation ein Schlüssel zu einer besseren Welt oder eher Wellness fürs Ich?</p>&#13;
<p>Für Kohls ist Achtsamkeit zunächst ein Werkzeug, das psychisch belasteten Menschen hilft. Auch Firmenchefs interessieren sich für positive Effekte der Achtsamkeit auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit und der Coburger Wissenschaftler berichtet von einer großen Bandbreite an Organisationen, die sich damit beschäftigen: Da gibt es Unternehmen der Pharmaindustrie und Automobilzulieferer, ein Krankenhaus, das kleine Grafikbüro in Berlin oder die Bundeswehr. Meditation, Atemtechniken, allgemein Achtsamkeitsübungen helfen, Empfindungen und Zustände wahrzunehmen. Dies belegen Befragungen, aber auch die Hirnforschung. Proband:innen wurde auch Blut genommen und so festgestellt, dass sich Achtsamkeitstraining positiv auf das Stresshormon-Level auswirkt. Für den Einzelnen ist das gut und gesund. Und für Organisationen und Unternehmen sind Angestellte mit höherer Leistungsfähigkeit und weniger Krankheitstagen ohnehin erstrebenswert. Stressresistentere Mitarbeitende, effizientere Soldat:innen: Wie passt das zu den Ideen von Meditation und innerer Haltung, die nicht im Rahmen von Wettbewerb und Gewinnmaximierung entwickelt wurden, sondern ursprünglich von einer religiösen oder ethischen Ausrichtung gedacht waren?</p>&#13;
<p>Achtsamkeit befähige nicht nur zu besserem Blick auf sich selbst, sondern auch auf Umgebung, erklärt Kohls. „Sie schafft Klarheit.“ Und damit vielleicht doch auch ein besseres Verhalten – auch das ist Thema der Sendung „Achtsamkeitsforschung - Frieden für die Welt oder Wellness fürs Ich?“, in der außer dem Coburger Prof. Dr. Niko Kohls auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der University Wisconsin-Madison, der LMU und der TU München über ihre Forschung berichten. Die Sendung ist <a href="https://www.br.de/mediathek/podcast/iq-wissenschaft-und-forschung/achtsamkeitsforschung-frieden-fuer-die-welt-oder-wellness-fuers-ich-2/2010486">hier nachzuhören</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Viele genießen jetzt den Urlaub als wichtige Pause für Körper und Geist. Aber der Alltag kommt wieder – Achtsamkeit wirkt sich auch in stressigen Phasen positiv auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit aus und hält sich deshalb seit Jahren als Trendthema. Kürzlich beschäftigte das auch eine Expert:innenrunde im Bayerischen Rundfunk. Mit von der Partie: Gesundheitsforscher Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg. Er berichtet von aktuellen Forschungsergebnissen.</em></p>&#13;
<p>Urlaub, Ferien: Es ist Zeit, die Energiereserven wieder aufzutanken. Wenn das Gehirn ständig auf Hochtouren arbeitet und der Körper nicht zur Ruhe kommt, beeinträchtigt der andauernde Stress die Gesundheit und vermindert die Leistungsfähigkeit. Aber mit ein paar Wochen Auszeit im Jahr ist es nicht getan. Es ist wichtig, mit den Belastungen im Alltag klarzukommen – da ist Achtsamkeit ist eine sehr effektive Methode. Ratgeber dazu reihen sich in den Buchhandlungen in langen Regalen und auch in der Forschung hat das Thema heute einen festen Platz. Einer, der sich schon lange damit beschäftigt, ist Gesundheitsforscher <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a> von der Hochschule Coburg. In der Sendung „IQ – Wissenschaft und Forschung“ des Bayerischen Rundfunk war er kürzlich zu Gast. Unter dem Titel „Achtsamkeitsforschung – Frieden für die Welt oder Wellness fürs Ich?“ ging es auch darum, dass viele Menschen hoffen, durch Meditation Erkenntnisse bei der Suche nach dem Sinn des Lebens zu gewinnen. Aber ist Meditation ein Schlüssel zu einer besseren Welt oder eher Wellness fürs Ich?</p>&#13;
<p>Für Kohls ist Achtsamkeit zunächst ein Werkzeug, das psychisch belasteten Menschen hilft. Auch Firmenchefs interessieren sich für positive Effekte der Achtsamkeit auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit und der Coburger Wissenschaftler berichtet von einer großen Bandbreite an Organisationen, die sich damit beschäftigen: Da gibt es Unternehmen der Pharmaindustrie und Automobilzulieferer, ein Krankenhaus, das kleine Grafikbüro in Berlin oder die Bundeswehr. Meditation, Atemtechniken, allgemein Achtsamkeitsübungen helfen, Empfindungen und Zustände wahrzunehmen. Dies belegen Befragungen, aber auch die Hirnforschung. Proband:innen wurde auch Blut genommen und so festgestellt, dass sich Achtsamkeitstraining positiv auf das Stresshormon-Level auswirkt. Für den Einzelnen ist das gut und gesund. Und für Organisationen und Unternehmen sind Angestellte mit höherer Leistungsfähigkeit und weniger Krankheitstagen ohnehin erstrebenswert. Stressresistentere Mitarbeitende, effizientere Soldat:innen: Wie passt das zu den Ideen von Meditation und innerer Haltung, die nicht im Rahmen von Wettbewerb und Gewinnmaximierung entwickelt wurden, sondern ursprünglich von einer religiösen oder ethischen Ausrichtung gedacht waren?</p>&#13;
<p>Achtsamkeit befähige nicht nur zu besserem Blick auf sich selbst, sondern auch auf Umgebung, erklärt Kohls. „Sie schafft Klarheit.“ Und damit vielleicht doch auch ein besseres Verhalten – auch das ist Thema der Sendung „Achtsamkeitsforschung - Frieden für die Welt oder Wellness fürs Ich?“, in der außer dem Coburger Prof. Dr. Niko Kohls auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der University Wisconsin-Madison, der LMU und der TU München über ihre Forschung berichten. Die Sendung ist <a href="https://www.br.de/mediathek/podcast/iq-wissenschaft-und-forschung/achtsamkeitsforschung-frieden-fuer-die-welt-oder-wellness-fuers-ich-2/2010486">hier nachzuhören</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HeisePamela-1024x692.jpg"
                        fileSize="97731"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KohlsNiko-1024x683.jpg"
                        fileSize="70187"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein guter Start in die Sommerferien: MUT-Ferienaktion]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-guter-start-in-die-sommerferien-mut-ferienaktion/</link>
                <pubDate>Fri, 04 Aug 2023 09:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-guter-start-in-die-sommerferien-mut-ferienaktion/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein vielseitiges Programm rund um Technik und Naturwissenschaften, drei Tage gemeinsam mit anderen Mädchen und engagierten Referent:innen - das ist „Auf die Plätze - Technik - los!“ an der Hochschule Coburg. Von Montag, 31. Juli bis Mittwoch, 2. August nutzten 50 Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren und sechs Tutorinnen die Gelegenheit für neue Erfahrungen. </em></p>&#13;
<p>In 15 verschiedenen Workshops wurde eine große Bandbreite an Themen praktisch erlebbar: Die Teilnehmerinnen erfuhren bei der Handwerkskammer etwas über intelligente Textilien, bauten im Elektroniklabor ein elektronisches Geschicklichkeitsspiel oder lernten, mit Hilfe von Algorithmen den Zauberwürfel zu lösen. Es wurden digitale Bilder bearbeitet, stylische Lichtobjekte gebaut und Herausforderungen im Niedrigseilgarten bewältigt. Auch Klima- und Artenschutz waren vertreten: In einem Workshop des Green Office wurden Insektenhotels gebaut und in Kooperation mit Auszubildenden der HUK-Coburg eine App für klimagerechte Mobilität programmiert.</p>&#13;
<p>Die Tutorinnen, welche die Referent:innen bei der Umsetzung der Workshops unterstützten, sind erfahrene MUT-Teilnehmerinnen, die auf diese Weise eine neue Rolle übernehmen, ihr Wissen weitergeben und ein Vorbild für die jüngeren Mädchen sind. Gemeinsam und voneinander zu lernen, sind wichtige Prinzipien nicht nur dieser Veranstaltung.</p>&#13;
<p>Denn die Ferienaktion ist Teil des Programms von <a href="t3://page?uid=315">MUT – Mädchen und Technik</a>“, mit dem die Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen begleitet und der weibliche MINT-Nachwuchs gefördert werden soll. Das Programm setzt bewusst in einem frühen Alter an, um die Offenheit für vermeintlich geschlechtsuntypische Themen zu stärken und somit eine bessere Ausgangsbasis für die spätere Berufswahl zu schaffen. Information dazu und zum oberfrankenweiten Netzwerk gibt es unter <a href="http://www.mut-oberfranken.de">www.mut-oberfranken.de</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein vielseitiges Programm rund um Technik und Naturwissenschaften, drei Tage gemeinsam mit anderen Mädchen und engagierten Referent:innen - das ist „Auf die Plätze - Technik - los!“ an der Hochschule Coburg. Von Montag, 31. Juli bis Mittwoch, 2. August nutzten 50 Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren und sechs Tutorinnen die Gelegenheit für neue Erfahrungen. </em></p>&#13;
<p>In 15 verschiedenen Workshops wurde eine große Bandbreite an Themen praktisch erlebbar: Die Teilnehmerinnen erfuhren bei der Handwerkskammer etwas über intelligente Textilien, bauten im Elektroniklabor ein elektronisches Geschicklichkeitsspiel oder lernten, mit Hilfe von Algorithmen den Zauberwürfel zu lösen. Es wurden digitale Bilder bearbeitet, stylische Lichtobjekte gebaut und Herausforderungen im Niedrigseilgarten bewältigt. Auch Klima- und Artenschutz waren vertreten: In einem Workshop des Green Office wurden Insektenhotels gebaut und in Kooperation mit Auszubildenden der HUK-Coburg eine App für klimagerechte Mobilität programmiert.</p>&#13;
<p>Die Tutorinnen, welche die Referent:innen bei der Umsetzung der Workshops unterstützten, sind erfahrene MUT-Teilnehmerinnen, die auf diese Weise eine neue Rolle übernehmen, ihr Wissen weitergeben und ein Vorbild für die jüngeren Mädchen sind. Gemeinsam und voneinander zu lernen, sind wichtige Prinzipien nicht nur dieser Veranstaltung.</p>&#13;
<p>Denn die Ferienaktion ist Teil des Programms von <a href="t3://page?uid=315">MUT – Mädchen und Technik</a>“, mit dem die Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen begleitet und der weibliche MINT-Nachwuchs gefördert werden soll. Das Programm setzt bewusst in einem frühen Alter an, um die Offenheit für vermeintlich geschlechtsuntypische Themen zu stärken und somit eine bessere Ausgangsbasis für die spätere Berufswahl zu schaffen. Information dazu und zum oberfrankenweiten Netzwerk gibt es unter <a href="http://www.mut-oberfranken.de">www.mut-oberfranken.de</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/125-MUT-044_sinne-1024x768.jpg"
                        fileSize="122666"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/125-MUT-071_experimente-1024x768.jpg"
                        fileSize="79896"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/125-MUT-167_licht-1024x768.jpg"
                        fileSize="102033"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAO Themenjahr: Wohlbefinden und Lebensqualität steigern – trotz Krebs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tao-themenjahr-wohlbefinden-und-lebensqualitaet-steigern-trotz-krebs/</link>
                <pubDate>Thu, 03 Aug 2023 10:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tao-themenjahr-wohlbefinden-und-lebensqualitaet-steigern-trotz-krebs/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Etwa 200.000 Menschen sterben pro Jahr in Deutschland an Krebs. Damit ist die Krankheit noch immer die zweithäufigste Todesursache hierzulande. Beim „TAO Themenabend Krebs“ ging es darum, wie das Wohlbefinden und die Lebensqualität trotz Krebsdiagnose gesteigert werden können.</em></p>&#13;
<p>„Gesundheit analysieren und fördern“ ist einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg, die auf jahrelange Kooperationen in diesem Bereich zurückblickt – unter anderem mit dem Regiomed-Klinikum. Rund 50 Besucher:innen kamen zum „TAO Themenabend Krebs“ in die Alte Kühlhalle. Der Abend wurde vom Referat für Transfer und Entrepreneurship und dem Forschungsschwerpunkt organisiert. Neben Vertreter:innen der Hochschule und des Klinikums gaben an diesem Abend auch eine Expertin aus der Praxis und eine Vertreterin der Kontaktstelle Selbsthilfe ihr Wissen weiter. Im Fokus stand die Frage, wie das Wohlbefinden und die Lebensqualität bei einer Krebserkrankung gesteigert werden können.</p>&#13;
<p>„In Krankenhäusern ist der Krebs die Krankheit, die zeitlich gesehen am viertintensivsten ist“, sagte <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof </a>von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg, der den Abend moderierte, in seiner Begrüßung. Aktuell erkranken deutschlandweit rund 500.000 Menschen pro Jahr an Krebs, 200.000 Menschen pro Jahr sterben an der Krankheit. „Der Abend soll Betroffene dazu ermutigen, ihre Kräfte zu stärken und einen Kampfgeist gegen den Krebs zu entwickeln“, sagte der Sprecher des Forschungsschwerpunkts Gesundheit.</p>&#13;
<p><strong>Schmerzen enden nicht mit der Therapie</strong></p>&#13;
<p>30 bis 40 Prozent der Menschen, die an Krebs erkrankt sind, haben auch noch Jahre nach der Erkrankung Schmerzen. Die Schmerzen sind biopsychosozial. Das heißt, es gibt körperliche Gründe für den Schmerz und psychosoziale Themen, die mit dem Schmerz einhergehen. „Der Schmerz steht im Mittelpunkt des Denkens und Handelns der Betroffenen“, sagt Dr. Klaus Post, Chefarzt des Schmerzzentrums am Regiomed Klinikum Coburg. Der Grund ist eine Neuropathie, also die Schädigung der Nerven infolge der Behandlung oder des Tumors selbst. „Im Verlauf verbessert sich der Nervenschaden. Bei rund einem Drittel der Patienten hält er aber an.“ Eine Möglichkeit zur Linderung ist die moderne Pharmakotherapie. Dabei wird gezielt geschaut, welche Medikamente bestmöglich zu den Patient:innen passen. Die Patient:innen sollen keine Angst vor der Medikamenteneinnahme haben.</p>&#13;
<p>In ihrer Masterarbeit hat eine Studentin der Gesundheitsförderung einen Plan für eine multimodale Schmerztherapie bei Krebspatient:innen entwickelt. Patient:innen in der Krebsnachsorge werden bedarfsbezogen von ihren Onkolog:innen an die Schmerzambulanz überwiesen. Das Programm für die multimodale Schmerztherapie, in dem verschiedene Therapieverfahren kombiniert werden, läuft über fünf Wochen, in denen jeweils zwei Behandlungstage angesetzt sind. „Ein relativ konstanter Baustein ist die Bewegung. Die Patienten sollen wieder aktiver werden und durch die geführte Therapie wieder in Bewegung kommen“, sagt Post. Ein Bespiel ist medizinisches Yoga. Ein weiterer Bestandteil ist die Psychoonkologie. Die Betroffenen haben oft mit Ängsten, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und einer geringeren Leistungsfähigkeit zu kämpfen. Das Feedback der Patient:innen, die das Programm durchlaufen haben, sei durchweg positiv. Sie seien selbst wieder aktiver geworden, Ängste konnten abgebaut werden.</p>&#13;
<p><strong>Der Seele etwas Gutes tun</strong></p>&#13;
<p>Dr. Stephanie Geidies betreibt eine Schwerpunktpraxis für Schmerzpsychotherapie. In ihrem Vortrag weist sie darauf hin, dass das biopsychosoziale Krankheitsmodell, bei dem neben der körperlichen auch die seelische Gesundheit und das soziale Umfeld betrachtet werden, in der Onkologie nicht immer berücksichtigt werde. „Ich wünsche mir, dass das Thema lange bevor man erkrankt, angegangen wird. Es geht um den ganzen Organismus und darum, dem Menschen als Ganzes etwas Gutes zu tun“, sagt die Medizinerin. Dies würde in der Palliativ- und Schmerzmedizin bereits gelebt und auch im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen zunehmend in die Behandlung integriert. Mittlerweile seien in vielen Tumorzentren Psychoonkolog:innen vor Ort, die die Betroffenen als Menschen mitsamt ihrer Lebensumstände in den Blick nehmen und auch berücksichtigen, welche Herausforderung diese vor ihrer Erkrankung bereits gemeistert haben. „Wenn die Persönlichkeitsmerkmale, die Umgangsweise mit der Krankheit und das soziale Netz zusammenspielen, kann die Verarbeitung der Krankheit so gelingen, dass sich der Organismus in ein gutes Gleichgewicht bringt.“ Tumorpatient:innen sollten sich trotz der Belastung entspannen und erholen können. Eine zusätzliche Stressbelastung kann sich ungünstig auf den Krankheitsverlauf auswirken. „Wenn es nicht gelingt, den Stress zu regulieren, kann das eine psychische Erkrankung nach sich ziehen, die einer zusätzlichen Behandlung bedarf.“</p>&#13;
<p>In ihrer Praxis möchte Geidies ihren Patient:innen nicht nur dabei helfen, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen, sondern auch der Krankheitsentstehung vorbeugen. Sie möchte den Patient:innen dabei helfen, gesund zu bleiben. Damit einher gehen unter anderem die Ernährung sowie eine regelmäßige Bewegung und Entspannung. „Die Salutogenese, also die Gesundheitsentstehung, geht mit dem Forschungsbereich der Psychoneuroimmunologie einher“, sagt die Medizinerin. Wie der Name bereits erahnen lässt, beschäftigt sich diese mit der Wechselwirkung der Psyche, des Immunsystems und des Nervensystems aufeinander. Untersuchungen auf dem Gebiet hätten ergeben, dass Stress unter anderem den Konsum von Fast Food, Alkohol und Nikotin sowie mangelnde Bewegung und Übergewicht begünstigt, was wiederum das Immunsystem beeinträchtigen und Auswirkungen auf das Zellwachstum haben könne. „Stress kann zur Tumorentstehung oder zur Metastasierung beitragen.“ Geidies appelliert, sich mit der Stressbewältigung auseinanderzusetzen, bevor überhaupt eine Erkrankung diagnostiziert wird.</p>&#13;
<p><strong>Naturheilkundliche Ansätze bei Krebs</strong></p>&#13;
<p>Was kann Naturheilkunde begleitend zur Chemotherapie leisten? Darum ging es in Cornelia Antwerpens Vortrag. Sie ist seit sieben Jahren in der Gynäkologie und Geburtshilfe und seit fünf Jahren in der ganzheitlichen Frauenheilkunde tätig. Dort berät sie Betroffene dazu, was diese zusätzlich zu ihrer schulmedizinischen Therapie tun können. Im ersten Teil ihres Vortrags ging es um die Integrative Onkologie. Dabei werden neben der schulmedizinischen Behandlung ergänzende komplementärmedizinische Methoden angewandt um das Wohlbefinden und somit auch die Gesundheit zu steigern. Qigong könne beispielsweise bei Schlafstörungen helfen und durch ein regelmäßiges Ausdauertraining könne das Erschöpfungssyndrom gelindert werden.</p>&#13;
<p>Die Misteltherapie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz das meistbenutzte Naturheilmittel bei onkologischen Erkrankungen. Die Substanz wird den Patient:innen unter die Haut gespritzt. „Die Misteltherapie hat zytotoxische Effekte auf die Tumorzellen“, sagte Antwerpen. Das heißt, die Tumorzellen werden geschädigt und sollen sich schließlich auflösen. Außerdem werden durch die Misteltherapie unter anderem das Immunsystem angeregt, der Tag-Nacht-Rhythmus reguliert und das Wohlbefinden gesteigert. Eine Studie, die eine Verlängerung der Lebenszeit belegt, gebe es bislang nicht. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Misteltherapie bei einer fortgeschrittenen Krebserkrankung.</p>&#13;
<p><strong>Das Wohlbefinden mit Bewegung steigern</strong></p>&#13;
<p>Zur Verbesserung des Wohlbefindens von Krebspatient:innen durch Bewegung referierte<a href="t3://page?uid=972"> Prof. Dr. Karin Meißner</a>, die im Bereich Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg forscht und lehrt. Sie stellte den Besucher:innen zwei abgeschlossene und eine laufende Studie vor.</p>&#13;
<p>Bei der ersten Studie wurde untersucht, ob ein mehrtägiges Hochseesegeln mit den „Segelrebellen“ die Lebensqualität junger Erwachsener, die an Krebs erkrankt sind, verbessert. An der Studie nahen 28 Menschen im Alter von 18 bis 40 Jahren teil, die nicht akut in Behandlung waren und zuvor noch nie an einem Segeltörn teilgenommen hatten. Die Teilnehmer:innen füllten direkt vor dem gemeinsamen Ausflug mit anderen Betroffenen sowie einen, drei und sechs Monate danach einen Fragebogen aus. „Die Studie hat ergeben, dass die Lebensqualität einen und drei Monate nach dem Törn deutlich besser war. Nach sechs Monaten gab es keine signifikanten Unterschiede mehr zu den Ausgangswerten“, sagte Meißner. Hochseesegeln könne die Lebensqualität also vorübergehend verbessern. Wenn Betroffene öfter segeln gehen würden, würde der Effekt vermutlich länger anhalten.</p>&#13;
<p>&shy;&shy;&shy;&shy;Die zweite Studie thematisierte die Auswirkungen einer spirituellen, geführten Meditation im Liegen auf das Wohlbefinden und die Schmerzen von Patient:innen mit Bauchspeicheldrüsenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. „Die Fünfjahresüberlebensrate liegt bei dieser Krebsart bei fünf bis neun Prozent. Neben der Palliativbehandlung ist es wichtig etwas zu tun, was das Wohlbefinden verbessert und die Lebensqualität steigert.“ Die Teilnehmer:innen, die im Durchschnitt 62 Jahre alt waren, nahmen alle zwei Monate an einer Einzel-Meditation in Augsburg bei Meditationstherapeut Wolfgang Maly teil. Zusätzlich sollten sie zu Hause täglich mit einer CD meditieren. „Die Auswertung der Fragebögen und Interviews hat ergeben, dass die Schmerzen während der spirituellen Meditation vorübergehend gelindert und die Lebensqualität verbessert wurden. Auch der Stress und die Ängste der Teilnehmer:innen sind zurückgegangen.“&nbsp; Diese vielversprechenden Ergebnisse sollen in einer Folgestudie überprüft werden.</p>&#13;
<p>&shy;&shy;Die Hochschule Coburg untersucht derzeit in Kooperation mit Regiomed, wie sich Yoga auf das Wohlbefinden von Brustkrebspatientinnen auswirkt. „Mit der Studie soll unter anderem herausgefunden werden, ob Yoga positiv die Schlafqualität und das Erschöpfungssyndrom verbessert.“ Wer zum ersten Mal eine Brustkrebsdiagnose erhalten hat, die nicht länger als ein Jahr zurückliegt, und an der Studie teilnehmen möchte, kann sich bei Prof. Dr. Karin Meißner melden.</p>&#13;
<p><strong>Gemeinsamkeit und Zusammenhalt verbinden</strong></p>&#13;
<p>Sabine Feuerbach-Heim ist bereits seit 36 Jahren hauptamtlich bei der Kontaktstelle Selbsthilfe tätig. „Es gibt nicht für jede Erkrankung eine Gruppe, aber in den ,Krebs-Gruppen‘ treffen sich Menschen, die die gleichen Sorgen, Ängste und Nöte teilen“, sagt sie. Die Gruppe sei ein verbindendes Glied. Für die insgesamt 82 Selbsthilfegruppen, die es in Coburg und Umgebung für alle möglichen Krankheiten gibt, stehen in der Neustadter Straße Räume mit einem barrierefreien Zugang zur Verfügung. Das oberste Prinzip ist die Gruppenverschwiegenheit. „Was die Gruppen zusammen machen, ist individuell.“ Manche Gruppen treffen sich nur zum Austausch, andere Gruppen machen gemeinsame Ausflüge. „Die Gruppe gibt Sicherheit, Selbstständigkeit, Stabilität und Selbstvertrauen“, sagt Sabine Feuerbach-Heim. Durch den Austausch können sich für die Betroffenen andere Perspektiven eröffnen.</p>&#13;
<p><strong>Nächster Themenabend im September</strong></p>&#13;
<p>Der „TAO Themenabend Krebs“ war nach dem <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/tao-themenjahr-uebergewicht-und-das-toedliche-quartett.html">TAO Themenabend Übergewicht</a> der zweite von drei Themenabenden, die im Rahmen des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/tao-themenjahr.html">TAO Themenjahrs Gesundheit</a> von der Hochschule Coburg gemeinsam mit den Regiomed-Kliniken organisiert werden. <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/technologieallianz-oberfranken-tao.html">TAO“ steht für Technologie-Allianz Oberfranken</a>&nbsp;und ist eine Kooperation der vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof. Die Veranstaltungen werden unterstützt durch das Projekt CREAPOLIS + design, gefördert im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule.</p>&#13;
<p>Am dritten TAO-Themenabend am Dienstag, 19. September, steht Demenz im Fokus. Ziele der Veranstaltungsreihe sind die Vernetzung von Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis sowie der Dialog mit und Information der Gesellschaft.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Etwa 200.000 Menschen sterben pro Jahr in Deutschland an Krebs. Damit ist die Krankheit noch immer die zweithäufigste Todesursache hierzulande. Beim „TAO Themenabend Krebs“ ging es darum, wie das Wohlbefinden und die Lebensqualität trotz Krebsdiagnose gesteigert werden können.</em></p>&#13;
<p>„Gesundheit analysieren und fördern“ ist einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg, die auf jahrelange Kooperationen in diesem Bereich zurückblickt – unter anderem mit dem Regiomed-Klinikum. Rund 50 Besucher:innen kamen zum „TAO Themenabend Krebs“ in die Alte Kühlhalle. Der Abend wurde vom Referat für Transfer und Entrepreneurship und dem Forschungsschwerpunkt organisiert. Neben Vertreter:innen der Hochschule und des Klinikums gaben an diesem Abend auch eine Expertin aus der Praxis und eine Vertreterin der Kontaktstelle Selbsthilfe ihr Wissen weiter. Im Fokus stand die Frage, wie das Wohlbefinden und die Lebensqualität bei einer Krebserkrankung gesteigert werden können.</p>&#13;
<p>„In Krankenhäusern ist der Krebs die Krankheit, die zeitlich gesehen am viertintensivsten ist“, sagte <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof </a>von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg, der den Abend moderierte, in seiner Begrüßung. Aktuell erkranken deutschlandweit rund 500.000 Menschen pro Jahr an Krebs, 200.000 Menschen pro Jahr sterben an der Krankheit. „Der Abend soll Betroffene dazu ermutigen, ihre Kräfte zu stärken und einen Kampfgeist gegen den Krebs zu entwickeln“, sagte der Sprecher des Forschungsschwerpunkts Gesundheit.</p>&#13;
<p><strong>Schmerzen enden nicht mit der Therapie</strong></p>&#13;
<p>30 bis 40 Prozent der Menschen, die an Krebs erkrankt sind, haben auch noch Jahre nach der Erkrankung Schmerzen. Die Schmerzen sind biopsychosozial. Das heißt, es gibt körperliche Gründe für den Schmerz und psychosoziale Themen, die mit dem Schmerz einhergehen. „Der Schmerz steht im Mittelpunkt des Denkens und Handelns der Betroffenen“, sagt Dr. Klaus Post, Chefarzt des Schmerzzentrums am Regiomed Klinikum Coburg. Der Grund ist eine Neuropathie, also die Schädigung der Nerven infolge der Behandlung oder des Tumors selbst. „Im Verlauf verbessert sich der Nervenschaden. Bei rund einem Drittel der Patienten hält er aber an.“ Eine Möglichkeit zur Linderung ist die moderne Pharmakotherapie. Dabei wird gezielt geschaut, welche Medikamente bestmöglich zu den Patient:innen passen. Die Patient:innen sollen keine Angst vor der Medikamenteneinnahme haben.</p>&#13;
<p>In ihrer Masterarbeit hat eine Studentin der Gesundheitsförderung einen Plan für eine multimodale Schmerztherapie bei Krebspatient:innen entwickelt. Patient:innen in der Krebsnachsorge werden bedarfsbezogen von ihren Onkolog:innen an die Schmerzambulanz überwiesen. Das Programm für die multimodale Schmerztherapie, in dem verschiedene Therapieverfahren kombiniert werden, läuft über fünf Wochen, in denen jeweils zwei Behandlungstage angesetzt sind. „Ein relativ konstanter Baustein ist die Bewegung. Die Patienten sollen wieder aktiver werden und durch die geführte Therapie wieder in Bewegung kommen“, sagt Post. Ein Bespiel ist medizinisches Yoga. Ein weiterer Bestandteil ist die Psychoonkologie. Die Betroffenen haben oft mit Ängsten, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und einer geringeren Leistungsfähigkeit zu kämpfen. Das Feedback der Patient:innen, die das Programm durchlaufen haben, sei durchweg positiv. Sie seien selbst wieder aktiver geworden, Ängste konnten abgebaut werden.</p>&#13;
<p><strong>Der Seele etwas Gutes tun</strong></p>&#13;
<p>Dr. Stephanie Geidies betreibt eine Schwerpunktpraxis für Schmerzpsychotherapie. In ihrem Vortrag weist sie darauf hin, dass das biopsychosoziale Krankheitsmodell, bei dem neben der körperlichen auch die seelische Gesundheit und das soziale Umfeld betrachtet werden, in der Onkologie nicht immer berücksichtigt werde. „Ich wünsche mir, dass das Thema lange bevor man erkrankt, angegangen wird. Es geht um den ganzen Organismus und darum, dem Menschen als Ganzes etwas Gutes zu tun“, sagt die Medizinerin. Dies würde in der Palliativ- und Schmerzmedizin bereits gelebt und auch im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen zunehmend in die Behandlung integriert. Mittlerweile seien in vielen Tumorzentren Psychoonkolog:innen vor Ort, die die Betroffenen als Menschen mitsamt ihrer Lebensumstände in den Blick nehmen und auch berücksichtigen, welche Herausforderung diese vor ihrer Erkrankung bereits gemeistert haben. „Wenn die Persönlichkeitsmerkmale, die Umgangsweise mit der Krankheit und das soziale Netz zusammenspielen, kann die Verarbeitung der Krankheit so gelingen, dass sich der Organismus in ein gutes Gleichgewicht bringt.“ Tumorpatient:innen sollten sich trotz der Belastung entspannen und erholen können. Eine zusätzliche Stressbelastung kann sich ungünstig auf den Krankheitsverlauf auswirken. „Wenn es nicht gelingt, den Stress zu regulieren, kann das eine psychische Erkrankung nach sich ziehen, die einer zusätzlichen Behandlung bedarf.“</p>&#13;
<p>In ihrer Praxis möchte Geidies ihren Patient:innen nicht nur dabei helfen, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen, sondern auch der Krankheitsentstehung vorbeugen. Sie möchte den Patient:innen dabei helfen, gesund zu bleiben. Damit einher gehen unter anderem die Ernährung sowie eine regelmäßige Bewegung und Entspannung. „Die Salutogenese, also die Gesundheitsentstehung, geht mit dem Forschungsbereich der Psychoneuroimmunologie einher“, sagt die Medizinerin. Wie der Name bereits erahnen lässt, beschäftigt sich diese mit der Wechselwirkung der Psyche, des Immunsystems und des Nervensystems aufeinander. Untersuchungen auf dem Gebiet hätten ergeben, dass Stress unter anderem den Konsum von Fast Food, Alkohol und Nikotin sowie mangelnde Bewegung und Übergewicht begünstigt, was wiederum das Immunsystem beeinträchtigen und Auswirkungen auf das Zellwachstum haben könne. „Stress kann zur Tumorentstehung oder zur Metastasierung beitragen.“ Geidies appelliert, sich mit der Stressbewältigung auseinanderzusetzen, bevor überhaupt eine Erkrankung diagnostiziert wird.</p>&#13;
<p><strong>Naturheilkundliche Ansätze bei Krebs</strong></p>&#13;
<p>Was kann Naturheilkunde begleitend zur Chemotherapie leisten? Darum ging es in Cornelia Antwerpens Vortrag. Sie ist seit sieben Jahren in der Gynäkologie und Geburtshilfe und seit fünf Jahren in der ganzheitlichen Frauenheilkunde tätig. Dort berät sie Betroffene dazu, was diese zusätzlich zu ihrer schulmedizinischen Therapie tun können. Im ersten Teil ihres Vortrags ging es um die Integrative Onkologie. Dabei werden neben der schulmedizinischen Behandlung ergänzende komplementärmedizinische Methoden angewandt um das Wohlbefinden und somit auch die Gesundheit zu steigern. Qigong könne beispielsweise bei Schlafstörungen helfen und durch ein regelmäßiges Ausdauertraining könne das Erschöpfungssyndrom gelindert werden.</p>&#13;
<p>Die Misteltherapie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz das meistbenutzte Naturheilmittel bei onkologischen Erkrankungen. Die Substanz wird den Patient:innen unter die Haut gespritzt. „Die Misteltherapie hat zytotoxische Effekte auf die Tumorzellen“, sagte Antwerpen. Das heißt, die Tumorzellen werden geschädigt und sollen sich schließlich auflösen. Außerdem werden durch die Misteltherapie unter anderem das Immunsystem angeregt, der Tag-Nacht-Rhythmus reguliert und das Wohlbefinden gesteigert. Eine Studie, die eine Verlängerung der Lebenszeit belegt, gebe es bislang nicht. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Misteltherapie bei einer fortgeschrittenen Krebserkrankung.</p>&#13;
<p><strong>Das Wohlbefinden mit Bewegung steigern</strong></p>&#13;
<p>Zur Verbesserung des Wohlbefindens von Krebspatient:innen durch Bewegung referierte<a href="t3://page?uid=972"> Prof. Dr. Karin Meißner</a>, die im Bereich Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg forscht und lehrt. Sie stellte den Besucher:innen zwei abgeschlossene und eine laufende Studie vor.</p>&#13;
<p>Bei der ersten Studie wurde untersucht, ob ein mehrtägiges Hochseesegeln mit den „Segelrebellen“ die Lebensqualität junger Erwachsener, die an Krebs erkrankt sind, verbessert. An der Studie nahen 28 Menschen im Alter von 18 bis 40 Jahren teil, die nicht akut in Behandlung waren und zuvor noch nie an einem Segeltörn teilgenommen hatten. Die Teilnehmer:innen füllten direkt vor dem gemeinsamen Ausflug mit anderen Betroffenen sowie einen, drei und sechs Monate danach einen Fragebogen aus. „Die Studie hat ergeben, dass die Lebensqualität einen und drei Monate nach dem Törn deutlich besser war. Nach sechs Monaten gab es keine signifikanten Unterschiede mehr zu den Ausgangswerten“, sagte Meißner. Hochseesegeln könne die Lebensqualität also vorübergehend verbessern. Wenn Betroffene öfter segeln gehen würden, würde der Effekt vermutlich länger anhalten.</p>&#13;
<p>&shy;&shy;&shy;&shy;Die zweite Studie thematisierte die Auswirkungen einer spirituellen, geführten Meditation im Liegen auf das Wohlbefinden und die Schmerzen von Patient:innen mit Bauchspeicheldrüsenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. „Die Fünfjahresüberlebensrate liegt bei dieser Krebsart bei fünf bis neun Prozent. Neben der Palliativbehandlung ist es wichtig etwas zu tun, was das Wohlbefinden verbessert und die Lebensqualität steigert.“ Die Teilnehmer:innen, die im Durchschnitt 62 Jahre alt waren, nahmen alle zwei Monate an einer Einzel-Meditation in Augsburg bei Meditationstherapeut Wolfgang Maly teil. Zusätzlich sollten sie zu Hause täglich mit einer CD meditieren. „Die Auswertung der Fragebögen und Interviews hat ergeben, dass die Schmerzen während der spirituellen Meditation vorübergehend gelindert und die Lebensqualität verbessert wurden. Auch der Stress und die Ängste der Teilnehmer:innen sind zurückgegangen.“&nbsp; Diese vielversprechenden Ergebnisse sollen in einer Folgestudie überprüft werden.</p>&#13;
<p>&shy;&shy;Die Hochschule Coburg untersucht derzeit in Kooperation mit Regiomed, wie sich Yoga auf das Wohlbefinden von Brustkrebspatientinnen auswirkt. „Mit der Studie soll unter anderem herausgefunden werden, ob Yoga positiv die Schlafqualität und das Erschöpfungssyndrom verbessert.“ Wer zum ersten Mal eine Brustkrebsdiagnose erhalten hat, die nicht länger als ein Jahr zurückliegt, und an der Studie teilnehmen möchte, kann sich bei Prof. Dr. Karin Meißner melden.</p>&#13;
<p><strong>Gemeinsamkeit und Zusammenhalt verbinden</strong></p>&#13;
<p>Sabine Feuerbach-Heim ist bereits seit 36 Jahren hauptamtlich bei der Kontaktstelle Selbsthilfe tätig. „Es gibt nicht für jede Erkrankung eine Gruppe, aber in den ,Krebs-Gruppen‘ treffen sich Menschen, die die gleichen Sorgen, Ängste und Nöte teilen“, sagt sie. Die Gruppe sei ein verbindendes Glied. Für die insgesamt 82 Selbsthilfegruppen, die es in Coburg und Umgebung für alle möglichen Krankheiten gibt, stehen in der Neustadter Straße Räume mit einem barrierefreien Zugang zur Verfügung. Das oberste Prinzip ist die Gruppenverschwiegenheit. „Was die Gruppen zusammen machen, ist individuell.“ Manche Gruppen treffen sich nur zum Austausch, andere Gruppen machen gemeinsame Ausflüge. „Die Gruppe gibt Sicherheit, Selbstständigkeit, Stabilität und Selbstvertrauen“, sagt Sabine Feuerbach-Heim. Durch den Austausch können sich für die Betroffenen andere Perspektiven eröffnen.</p>&#13;
<p><strong>Nächster Themenabend im September</strong></p>&#13;
<p>Der „TAO Themenabend Krebs“ war nach dem <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/tao-themenjahr-uebergewicht-und-das-toedliche-quartett.html">TAO Themenabend Übergewicht</a> der zweite von drei Themenabenden, die im Rahmen des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/tao-themenjahr.html">TAO Themenjahrs Gesundheit</a> von der Hochschule Coburg gemeinsam mit den Regiomed-Kliniken organisiert werden. <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/technologieallianz-oberfranken-tao.html">TAO“ steht für Technologie-Allianz Oberfranken</a>&nbsp;und ist eine Kooperation der vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof. Die Veranstaltungen werden unterstützt durch das Projekt CREAPOLIS + design, gefördert im Rahmen der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule.</p>&#13;
<p>Am dritten TAO-Themenabend am Dienstag, 19. September, steht Demenz im Fokus. Ziele der Veranstaltungsreihe sind die Vernetzung von Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis sowie der Dialog mit und Information der Gesellschaft.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/124-Antwerpen-1024x683.jpg"
                        fileSize="177232"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/124-Feuerbach-Heim-1024x683.jpg"
                        fileSize="182683"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/124-Geidies-1024x683.jpg"
                        fileSize="128237"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/124-Kalkhof-1024x683.jpg"
                        fileSize="125875"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/124-Meissner-1024x683.jpg"
                        fileSize="162453"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/124-Post-1024x683.jpg"
                        fileSize="165714"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nachwuchsförderung bei der trinationalen Fachtagung Klinische Sozialarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachwuchsfoerderung-im-rahmen-der-trinationalen-fachtagung-zur-klinischen-sozialarbeit/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Jul 2023 12:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nachwuchsfoerderung-im-rahmen-der-trinationalen-fachtagung-zur-klinischen-sozialarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hatte große Bedeutung auf <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/fachtagung-klinische-sozialarbeit.html">der trinationalen Fachtagung Klinische Sozialarbeit </a>an der Hochschule Coburg: Im Rahmen einer Postersession stellten Doktorand:innen Forschungsergebnisse aus ihren Promotionsvorhaben vor. </em></p>&#13;
<p>Simon Fleißner hat an der Hochschule Coburg seinen Bachelor in Sozialer Arbeit gemacht und ist jetzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Suchtforschung (ISFF) an der Frankfurt University of Applied Sciences tätig. Er stellte m Rahmen seines Promotionsvorhabens Take-Home Naloxon als eine Möglichkeit vor, Drogentodesfälle durch den Konsum von Opioiden zu verhindern. Naloxon hebt innerhalb sehr kurzer Zeit die Wirkung von Opioiden auf und hat damit das Potential, Leben zu retten. Auch Lisa Große, die den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit an der Hochschule Coburg und der Alice Salomon Hochschule Berlin absolviert hat, stellte ihr Thema vor. Sie beleuchtet im Rahmen ihrer Promotion die Frage, wie junge geflüchtete Menschen soziale und professionelle Unterstützungsprozesse erleben. Dazu hat sie insgesamt 20 problemzentrierte Interviews mit jungen Menschen mit Fluchterfahrungen und vier Gruppendiskussionen mit Fachkräften der sozialen Arbeit geführt.</p>&#13;
<p><strong>Award für das beste Poster</strong></p>&#13;
<p>Das beste Poster wurde mit dem „Best Poster Award“ der Fachtagung gewürdigt. Eine Jury um <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-christiane-alberternst.html">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a>, in der Wissenschaftler:innen, Fachkräfte aus der Praxis und Studierende vertreten waren, ehrte die Forschungsarbeit von Larissa Steimle, die - ebenfalls Doktorandin am Institut für Suchtforschung (ISFF) an der Frankfurt University of Applied Sciences - die Frage in den Blick nimmt, wie eine professionelle Beziehung während einer Krisenintervention ausgestaltet sein muss, damit sie als besonders unterstützend erlebt wird. Den mit 150 Euro dotierten Preis stiftete die Koinor-Horst-Müller-Stiftung.</p>&#13;
<p><strong>Was promovierende Eltern brauchen</strong></p>&#13;
<p>Eine wichtige Frage für Nachwuchsforschende mit Care-Arbeit ist die Frage „Schaffen wir das?“ Im Forum „Karrierewege in der Wissenschaft“ wurde die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Laufbahn und Care Arbeit diskutiert. Lisa Große, promovierende Familienmutter mit zwei Kindern, stellte erste Ergebnisse der „PromoKi“-Studie (Promovieren mit Kind) vor und moderierte die angeregte Diskussion zu diesem wichtigen Thema.&nbsp; Wichtiges Fazit: promovierende Eltern benötigen ein gutes soziales Netzwerk – womit sich der Kreis zum Tagungsthema schloss.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hatte große Bedeutung auf <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/fachtagung-klinische-sozialarbeit.html">der trinationalen Fachtagung Klinische Sozialarbeit </a>an der Hochschule Coburg: Im Rahmen einer Postersession stellten Doktorand:innen Forschungsergebnisse aus ihren Promotionsvorhaben vor. </em></p>&#13;
<p>Simon Fleißner hat an der Hochschule Coburg seinen Bachelor in Sozialer Arbeit gemacht und ist jetzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Suchtforschung (ISFF) an der Frankfurt University of Applied Sciences tätig. Er stellte m Rahmen seines Promotionsvorhabens Take-Home Naloxon als eine Möglichkeit vor, Drogentodesfälle durch den Konsum von Opioiden zu verhindern. Naloxon hebt innerhalb sehr kurzer Zeit die Wirkung von Opioiden auf und hat damit das Potential, Leben zu retten. Auch Lisa Große, die den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit an der Hochschule Coburg und der Alice Salomon Hochschule Berlin absolviert hat, stellte ihr Thema vor. Sie beleuchtet im Rahmen ihrer Promotion die Frage, wie junge geflüchtete Menschen soziale und professionelle Unterstützungsprozesse erleben. Dazu hat sie insgesamt 20 problemzentrierte Interviews mit jungen Menschen mit Fluchterfahrungen und vier Gruppendiskussionen mit Fachkräften der sozialen Arbeit geführt.</p>&#13;
<p><strong>Award für das beste Poster</strong></p>&#13;
<p>Das beste Poster wurde mit dem „Best Poster Award“ der Fachtagung gewürdigt. Eine Jury um <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-christiane-alberternst.html">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a>, in der Wissenschaftler:innen, Fachkräfte aus der Praxis und Studierende vertreten waren, ehrte die Forschungsarbeit von Larissa Steimle, die - ebenfalls Doktorandin am Institut für Suchtforschung (ISFF) an der Frankfurt University of Applied Sciences - die Frage in den Blick nimmt, wie eine professionelle Beziehung während einer Krisenintervention ausgestaltet sein muss, damit sie als besonders unterstützend erlebt wird. Den mit 150 Euro dotierten Preis stiftete die Koinor-Horst-Müller-Stiftung.</p>&#13;
<p><strong>Was promovierende Eltern brauchen</strong></p>&#13;
<p>Eine wichtige Frage für Nachwuchsforschende mit Care-Arbeit ist die Frage „Schaffen wir das?“ Im Forum „Karrierewege in der Wissenschaft“ wurde die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Laufbahn und Care Arbeit diskutiert. Lisa Große, promovierende Familienmutter mit zwei Kindern, stellte erste Ergebnisse der „PromoKi“-Studie (Promovieren mit Kind) vor und moderierte die angeregte Diskussion zu diesem wichtigen Thema.&nbsp; Wichtiges Fazit: promovierende Eltern benötigen ein gutes soziales Netzwerk – womit sich der Kreis zum Tagungsthema schloss.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/122-Nachwuchsfoerderung_Fachtagung_Klinischen_Sozialarbeit01-530x1024.jpg"
                        fileSize="90239"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="530" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/122-Nachwuchsfoerderung_Fachtagung_Klinischen_Sozialarbeit2-1024x765.jpg"
                        fileSize="99098"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="765"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/122-Nachwuchsfoerderung_Fachtagung_Klinischen_Sozialarbeit1-1024x683.jpg"
                        fileSize="156188"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bluebox: Architektur-Studis bauen Lagerraum für CREAPOLIS]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bluebox-architektur-studis-bauen-lagerraum-fuer-creapolis-2/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Jul 2023 10:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bluebox-architektur-studis-bauen-lagerraum-fuer-creapolis-2/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Diesmal profitierte CREAPOLIS davon, dass praktische Erfahrung zum Studium an der Hochschule Coburg gehört: Architektur-Studierende entwickelten und bauten auf dem Schlachthof- und Güterbahnhofareal einen Lagerraum.</em></p>&#13;
<p>Bastler:innen, Tüftler:innen, Macher:innen – bei <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>in der Alten Kühlhalle sind jede Menge kreative Leute unterwegs. Egal ob handwerklich oder mit High-Tech-Geräten: Mit dem Makerspace, der offenen Werkstatt, bietet CREAPOLIS viel Raum, um eigene Ideen umzusetzen. Lagerraum gab’s bisher allerdings zu wenig. Abhilfe sollten zwei Übersee-Container schaffen. Das war der erste Gedanke. Aber kreative Ideen gibt’s eben auch an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> zuhauf und so entwarfen Studierende im Fach Baukonstruktion im <a href="t3://page?uid=70">Bachelor-Studiengang Architektur</a> alternative Ideen zu den Containern. Aus den Arbeiten wählten sie gemeinsam mit ihren Dozenten<a href="t3://page?uid=695"> Prof. Dr. Rainer Hirth</a>, dem Lehrbeauftragten Anders Macht und Tutor Philip Swoboda ein Projekt aus und entwickelten es zur Baureife weiter. Schließlich wurde der Entwurf Bluebox auch gemeinsam von den Studierenden des zweiten Semesters Architektur auf dem Gelände gebaut.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Wertvolle fachliche Erfahrung, viel Spaß – und ein tolles Ergebnis</strong></p>&#13;
<p>Der Entwurf stammt von Tina Leitschuh, Lukas Nilies und wurde in der Ausführung unterstützt von Julian Scherm. Insgesamt waren 32 Studierende aus dem zweiten Semester Architektur beteiligt, „mit Feuereifer“, wie Prof. Dr. Rainer Hirth betont.&nbsp;Viele der beteiligten Studierenden hätten zum ersten Mal Kontakt mit einer schweren Bohrmaschine gehabt.&nbsp;„Im Selbstbau sind es fast alles Anfänger. Durch die praktische Arbeit haben alle viel gelernt.“ Der Umgang mit Material, hier vor allem Holz, bringe wertvolle Erfahrungen für das Architekturstudium. „Die Arbeit als gemeinschaftliches Erlebnis hat außerdem auch allen Spaß gemacht“, sagt Hirth. „Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!“</p>&#13;
<p>Mehr über das Projekt erfahren Sie hier im<a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/newsblog/die-blue-box-hinter-dem-makerspace"> CREAPOLIS-Blog</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Diesmal profitierte CREAPOLIS davon, dass praktische Erfahrung zum Studium an der Hochschule Coburg gehört: Architektur-Studierende entwickelten und bauten auf dem Schlachthof- und Güterbahnhofareal einen Lagerraum.</em></p>&#13;
<p>Bastler:innen, Tüftler:innen, Macher:innen – bei <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>in der Alten Kühlhalle sind jede Menge kreative Leute unterwegs. Egal ob handwerklich oder mit High-Tech-Geräten: Mit dem Makerspace, der offenen Werkstatt, bietet CREAPOLIS viel Raum, um eigene Ideen umzusetzen. Lagerraum gab’s bisher allerdings zu wenig. Abhilfe sollten zwei Übersee-Container schaffen. Das war der erste Gedanke. Aber kreative Ideen gibt’s eben auch an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> zuhauf und so entwarfen Studierende im Fach Baukonstruktion im <a href="t3://page?uid=70">Bachelor-Studiengang Architektur</a> alternative Ideen zu den Containern. Aus den Arbeiten wählten sie gemeinsam mit ihren Dozenten<a href="t3://page?uid=695"> Prof. Dr. Rainer Hirth</a>, dem Lehrbeauftragten Anders Macht und Tutor Philip Swoboda ein Projekt aus und entwickelten es zur Baureife weiter. Schließlich wurde der Entwurf Bluebox auch gemeinsam von den Studierenden des zweiten Semesters Architektur auf dem Gelände gebaut.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Wertvolle fachliche Erfahrung, viel Spaß – und ein tolles Ergebnis</strong></p>&#13;
<p>Der Entwurf stammt von Tina Leitschuh, Lukas Nilies und wurde in der Ausführung unterstützt von Julian Scherm. Insgesamt waren 32 Studierende aus dem zweiten Semester Architektur beteiligt, „mit Feuereifer“, wie Prof. Dr. Rainer Hirth betont.&nbsp;Viele der beteiligten Studierenden hätten zum ersten Mal Kontakt mit einer schweren Bohrmaschine gehabt.&nbsp;„Im Selbstbau sind es fast alles Anfänger. Durch die praktische Arbeit haben alle viel gelernt.“ Der Umgang mit Material, hier vor allem Holz, bringe wertvolle Erfahrungen für das Architekturstudium. „Die Arbeit als gemeinschaftliches Erlebnis hat außerdem auch allen Spaß gemacht“, sagt Hirth. „Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!“</p>&#13;
<p>Mehr über das Projekt erfahren Sie hier im<a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/newsblog/die-blue-box-hinter-dem-makerspace"> CREAPOLIS-Blog</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Bluebox01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Bluebox02r.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Bluebox03r.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Historischer Tag“: Landesstudierendenrat konstituiert sich – Coburger im Sprecher:innen-Team]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/historischer-tag-landesstudierendenrat-konstituiert-sich-coburger-im-sprecher-team/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Jul 2023 07:44:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/historischer-tag-landesstudierendenrat-konstituiert-sich-coburger-im-sprecher-team/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die erste gesetzlich verankerte Interessenvertretung der Studierenden auf Landesebene konstituierte sich am Sonntag. Der Coburger Torsten Utz gehört dem Sprecher:innen-Team an. </em></p>&#13;
<p>Im Plenarsaal des Bayerischen Landtags hat sich am Sonntag der Landesstudierendenrat konstituiert. Damit wird ein weiterer wichtiger Bestandteil des neuen Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes mit Leben erfüllt. Wissenschaftsminister Markus Blume betonte: „Ein historischer Tag für Bayerns Studierende und eine echte Premiere! In der Herzkammer der bayerischen Demokratie schreiben wir heute Geschichte bei der studentischen Mitbestimmung im Freistaat: Der Landesstudierendenrat ist die erste gesetzlich etablierte Interessenvertretung der Studierenden auf Landesebene.“ Der Minister erklärte, er sehe den Landesstudierendenrat als wichtige Stimme bei studienpolitischen Fragen in Bayern. „Denn erfolgreiche Hochschulpolitik ist nur mit den Studierenden gemeinsam möglich. Deshalb wünsche ich dem gewählten Team der Sprecherinnen und Sprecher und allen Beteiligten viel Tatkraft und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit: Lassen Sie uns die Zukunft des Wissenschaftslandes Bayern gemeinsam gestalten!“</p>&#13;
<p><strong>Coburger Torsten Utz ins Sprecherinnen- und Sprecher-Team gewählt</strong></p>&#13;
<p>Delegierte von rund 40 Hochschulen in ganz Bayern wählten Annabel Wolter (Hochschule Ansbach), Michael Ruppert (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) und Torsten Utz (Hochschule Coburg), die zuvor als Sprecherinnen und Sprecher der Landes-ASten-Konferenz (LAK) Bayern tätig waren, mit großer Mehrheit zur Sprecherin und den Sprechern des Landesstudierendenrats. „Wir freuen uns, dass mit der Konstituierung des Bayerischen Landesstudierendenrats das Engagement der bayerischen Studierenden gewürdigt wird“, sagte Annabel Wolter. „Nachdem sich die Landes-ASten-Konferenz über viele Jahre als starker und zuverlässiger Partner erwiesen hat, sind wir voller Erwartung, von dem neuen rechtlichen Rahmen Gebrauch zu machen. Wir werden in den kommenden Monaten unter den neuen Voraussetzungen für das Wohl der größten Statusgruppe der bayerischen Hochschullandschaft einstehen.“</p>&#13;
<p><strong>Gesetzliche Verankerung betont Bedeutung der Studierendenvertretungen</strong></p>&#13;
<p>Mit dem Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz (BayHIG) als wichtigem Baustein der Hightech Agenda Bayern wurde der Landesstudierendenrat als modernes Gremium der Studierendenvertretungen auf Landesebene gesetzlich verankert. Es trat am 1. Januar 2023 in Kraft. Der Landesstudierendenrat dient bayernweit dem hochschulartübergreifenden Erfahrungsaustausch und der Zusammenarbeit der Studierendenvertretungen bei ihren Aufgaben und kann dadurch die Stimmen der Studierendenvertretungen in der Hochschulpolitik bündeln. Er wird ein wesentlicher Bestandteil der bayerischen Hochschul- und Wissenschaftsgemeinschaft sein.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die erste gesetzlich verankerte Interessenvertretung der Studierenden auf Landesebene konstituierte sich am Sonntag. Der Coburger Torsten Utz gehört dem Sprecher:innen-Team an. </em></p>&#13;
<p>Im Plenarsaal des Bayerischen Landtags hat sich am Sonntag der Landesstudierendenrat konstituiert. Damit wird ein weiterer wichtiger Bestandteil des neuen Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes mit Leben erfüllt. Wissenschaftsminister Markus Blume betonte: „Ein historischer Tag für Bayerns Studierende und eine echte Premiere! In der Herzkammer der bayerischen Demokratie schreiben wir heute Geschichte bei der studentischen Mitbestimmung im Freistaat: Der Landesstudierendenrat ist die erste gesetzlich etablierte Interessenvertretung der Studierenden auf Landesebene.“ Der Minister erklärte, er sehe den Landesstudierendenrat als wichtige Stimme bei studienpolitischen Fragen in Bayern. „Denn erfolgreiche Hochschulpolitik ist nur mit den Studierenden gemeinsam möglich. Deshalb wünsche ich dem gewählten Team der Sprecherinnen und Sprecher und allen Beteiligten viel Tatkraft und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit: Lassen Sie uns die Zukunft des Wissenschaftslandes Bayern gemeinsam gestalten!“</p>&#13;
<p><strong>Coburger Torsten Utz ins Sprecherinnen- und Sprecher-Team gewählt</strong></p>&#13;
<p>Delegierte von rund 40 Hochschulen in ganz Bayern wählten Annabel Wolter (Hochschule Ansbach), Michael Ruppert (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) und Torsten Utz (Hochschule Coburg), die zuvor als Sprecherinnen und Sprecher der Landes-ASten-Konferenz (LAK) Bayern tätig waren, mit großer Mehrheit zur Sprecherin und den Sprechern des Landesstudierendenrats. „Wir freuen uns, dass mit der Konstituierung des Bayerischen Landesstudierendenrats das Engagement der bayerischen Studierenden gewürdigt wird“, sagte Annabel Wolter. „Nachdem sich die Landes-ASten-Konferenz über viele Jahre als starker und zuverlässiger Partner erwiesen hat, sind wir voller Erwartung, von dem neuen rechtlichen Rahmen Gebrauch zu machen. Wir werden in den kommenden Monaten unter den neuen Voraussetzungen für das Wohl der größten Statusgruppe der bayerischen Hochschullandschaft einstehen.“</p>&#13;
<p><strong>Gesetzliche Verankerung betont Bedeutung der Studierendenvertretungen</strong></p>&#13;
<p>Mit dem Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz (BayHIG) als wichtigem Baustein der Hightech Agenda Bayern wurde der Landesstudierendenrat als modernes Gremium der Studierendenvertretungen auf Landesebene gesetzlich verankert. Es trat am 1. Januar 2023 in Kraft. Der Landesstudierendenrat dient bayernweit dem hochschulartübergreifenden Erfahrungsaustausch und der Zusammenarbeit der Studierendenvertretungen bei ihren Aufgaben und kann dadurch die Stimmen der Studierendenvertretungen in der Hochschulpolitik bündeln. Er wird ein wesentlicher Bestandteil der bayerischen Hochschul- und Wissenschaftsgemeinschaft sein.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HasselHolger-1024x692.jpg"
                        fileSize="85051"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/119-Landesstudierendenrat_-_Blume_mit_Sprecher-Team-1024x718.jpg"
                        fileSize="122406"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="718"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/119_Landesstudierendenrat_StM_Blume_konstituierende_Sitzung_Landtag-1024x646.jpg"
                        fileSize="187617"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="646"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mobilitätsdaten: Ideen-Workshop zu angewandter Forschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mobilitaetsdaten-ideen-workshop-zu-angewandter-forschung/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Jul 2023 06:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mobilitaetsdaten-ideen-workshop-zu-angewandter-forschung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>„How might we …?“ oder „Wie könnten wir noch stärker zusammenarbeiten?“ - Diese Frage stellten sich die HUK-COBURG und die Hochschule Coburg in einem innovativen Ideen-Workshop, um Ansätze für gemeinsame Forschungskooperationen im Bereich Mobilitätsdaten am Versicherungs- und Hochschulstandort Coburg zu finden. </em></p>&#13;
<p>„Innovative Ideen entstehen besonders gut in einem motivierenden Umfeld. Und dazu gehört auch Spaß zu haben und ich hoffe, den werdet ihr heute auch haben – auch wenn es heute Nachmittag anstrengend wird, damit wir gemeinsam spannende Ansätze finden.“, sagte Jonas Huhn, Innovationsmanager der HUK-COBURG, bevor er den Teilnehmenden die Challenge, neudeutsch für Herausforderung, des Nachmittags präsentierte. Diese lautete: Entwickelt gemeinsame Forschungsansätze zu Mobilitätsdaten für die HUK-COBURG und die Hochschule Coburg, die für beide Beteiligten einen Mehrwert generieren.</p>&#13;
<p>Mit diesem Ziel haben sich knapp 30 Teilnehmende in der HUK InnoVilla am ehemaligen Coburger Schlachthof getroffen. Unter den Teilnehmenden waren sowohl Fachexpert:innen der HUK-COBURG aus den Bereichen Data Science, Aktuariat und Business Development als auch Professor:innen der Hochschule Coburg aus den Fakultäten Automobiltechnik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik. In Kleingruppen hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, miteinander zu diskutieren, zu brainstormen und ihre Ergebnisse auf Post-its und in einem Projektsteckbrief zusammenzutragen. Am Ende präsentierten sich die Gruppen ihre potenziellen Forschungsvorhaben gegenseitig.<br /> <br /> <strong>Zusammenarbeit seit Jahrzehnten</strong></p>&#13;
<p>Den Workshop haben sich Mandy Mann und Jonas Huhn vom Innovationsteam der HUK-COBURG gemeinsam mit <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Versicherungsbetriebslehre und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenfächer, und Verena Blume aus dem Referat Transfer &amp; Entrepreneurship von der Hochschule Coburg ausgedacht. „Das Referat Transfer &amp; Entrepreneurship initiiert und begleitet Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, damit Innovationen entstehen können. Die HUK-COBURG und die Hochschule arbeiten bereits seit Jahrzehnten zusammen, sei es über das <a href="https://www.forum-v.de/">Forum V</a>, Studierendenprojekte z.B. im Bereich Integriertes Produktdesign oder gemeinsame Forschungsvorhaben“, erklärte Verena Blume im Anschluss an den Workshop. Die Hochschule wolle mit diesem Format neue Wege gehen, um weitere Forschungsansätze und Kooperationsformate zu finden. Einige sehr konkrete, aber auch perspektivische Ideen sind in diesem halbtägigen Ideen-Workshop entstanden.</p>&#13;
<p><strong>Und wie geht es nach dem Ideen-Workshop weiter? </strong></p>&#13;
<p>„Die Ergebnisse werden im nächsten Schritt dem Präsidenten der Hochschule Coburg und dem verantwortlichen Vorstandsmitglied der HUK-COBURG präsentiert, um eine etwaige Priorisierung vorzunehmen“, erläutert Mandy Mann das weitere Vorgehen. „Dabei wird auch die strukturelle Einbettung der ausgearbeiteten Ideen in Kooperationsformate eine wichtige Rolle spielen“, ergänzt Prof. Dr. Mirko Kraft.&nbsp; Unabhängig davon hat es den Teilnehmenden großen Spaß gemacht, zusammen neue Ideen auszuarbeiten. Und die HUK-COBURG und die Hochschule wollen auch über die nächsten Jahrzehnte weiter eng zusammenarbeiten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„How might we …?“ oder „Wie könnten wir noch stärker zusammenarbeiten?“ - Diese Frage stellten sich die HUK-COBURG und die Hochschule Coburg in einem innovativen Ideen-Workshop, um Ansätze für gemeinsame Forschungskooperationen im Bereich Mobilitätsdaten am Versicherungs- und Hochschulstandort Coburg zu finden. </em></p>&#13;
<p>„Innovative Ideen entstehen besonders gut in einem motivierenden Umfeld. Und dazu gehört auch Spaß zu haben und ich hoffe, den werdet ihr heute auch haben – auch wenn es heute Nachmittag anstrengend wird, damit wir gemeinsam spannende Ansätze finden.“, sagte Jonas Huhn, Innovationsmanager der HUK-COBURG, bevor er den Teilnehmenden die Challenge, neudeutsch für Herausforderung, des Nachmittags präsentierte. Diese lautete: Entwickelt gemeinsame Forschungsansätze zu Mobilitätsdaten für die HUK-COBURG und die Hochschule Coburg, die für beide Beteiligten einen Mehrwert generieren.</p>&#13;
<p>Mit diesem Ziel haben sich knapp 30 Teilnehmende in der HUK InnoVilla am ehemaligen Coburger Schlachthof getroffen. Unter den Teilnehmenden waren sowohl Fachexpert:innen der HUK-COBURG aus den Bereichen Data Science, Aktuariat und Business Development als auch Professor:innen der Hochschule Coburg aus den Fakultäten Automobiltechnik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik. In Kleingruppen hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, miteinander zu diskutieren, zu brainstormen und ihre Ergebnisse auf Post-its und in einem Projektsteckbrief zusammenzutragen. Am Ende präsentierten sich die Gruppen ihre potenziellen Forschungsvorhaben gegenseitig.<br /> <br /> <strong>Zusammenarbeit seit Jahrzehnten</strong></p>&#13;
<p>Den Workshop haben sich Mandy Mann und Jonas Huhn vom Innovationsteam der HUK-COBURG gemeinsam mit <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Versicherungsbetriebslehre und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenfächer, und Verena Blume aus dem Referat Transfer &amp; Entrepreneurship von der Hochschule Coburg ausgedacht. „Das Referat Transfer &amp; Entrepreneurship initiiert und begleitet Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, damit Innovationen entstehen können. Die HUK-COBURG und die Hochschule arbeiten bereits seit Jahrzehnten zusammen, sei es über das <a href="https://www.forum-v.de/">Forum V</a>, Studierendenprojekte z.B. im Bereich Integriertes Produktdesign oder gemeinsame Forschungsvorhaben“, erklärte Verena Blume im Anschluss an den Workshop. Die Hochschule wolle mit diesem Format neue Wege gehen, um weitere Forschungsansätze und Kooperationsformate zu finden. Einige sehr konkrete, aber auch perspektivische Ideen sind in diesem halbtägigen Ideen-Workshop entstanden.</p>&#13;
<p><strong>Und wie geht es nach dem Ideen-Workshop weiter? </strong></p>&#13;
<p>„Die Ergebnisse werden im nächsten Schritt dem Präsidenten der Hochschule Coburg und dem verantwortlichen Vorstandsmitglied der HUK-COBURG präsentiert, um eine etwaige Priorisierung vorzunehmen“, erläutert Mandy Mann das weitere Vorgehen. „Dabei wird auch die strukturelle Einbettung der ausgearbeiteten Ideen in Kooperationsformate eine wichtige Rolle spielen“, ergänzt Prof. Dr. Mirko Kraft.&nbsp; Unabhängig davon hat es den Teilnehmenden großen Spaß gemacht, zusammen neue Ideen auszuarbeiten. Und die HUK-COBURG und die Hochschule wollen auch über die nächsten Jahrzehnte weiter eng zusammenarbeiten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-HUK-DSC09795-1024x683.jpg"
                        fileSize="162829"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-HUK_DSC00052-1024x683.jpg"
                        fileSize="212659"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-HUK_DSC00042-1024x683.jpg"
                        fileSize="173956"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-HUK_DSC09916-1024x683.jpg"
                        fileSize="155133"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-HUK_DSC00020-1024x683.jpg"
                        fileSize="135155"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-HUK_DSC09834-1024x683.jpg"
                        fileSize="199751"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-HUK_DSC09803-1024x683.jpg"
                        fileSize="144292"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-HUKDSC00006-1024x683.jpg"
                        fileSize="141294"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Bluebox: Architektur-Studis bauen Lagerraum für Creapolis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bluebox-architektur-studis-bauen-lagerraum-fuer-creapolis/</link>
                <pubDate>Sun, 23 Jul 2023 09:36:51 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/?p=1130</guid>
                <description><![CDATA[<em>Diesmal profitierte CREAPOLIS davon, dass praktische Erfahrung zum Studium an der Hochschule Coburg gehört: Architektur-Studierende entwickelten und bauten auf dem Schlachthof- und Güterbahnhofareal einen Lagerraum.</em>

Bastler:innen, Tüftler:innen, Macher:innen – bei CREAPOLIS in der Alten Kühlhalle sind jede Menge kreative Leute unterwegs. Egal ob handwerklich oder mit High-Tech-Geräten: Mit dem Makerspace, der offenen Werkstatt, bietet CREAPOLIS viel Raum, um eigene Ideen umzusetzen. Lagerraum gab’s bisher allerdings zu wenig. Abhilfe sollten zwei Übersee-Container schaffen. Das war der erste Gedanke. Aber kreative Ideen gibt’s eben auch an der Fakultät Design zuhauf und so entwarfen Studierende im Fach Baukonstruktion im Bachelor-Studiengang Architektur alternative Ideen zu den Containern. Aus den Arbeiten wählten sie gemeinsam mit ihren Dozenten Prof. Dr. Rainer Hirth, dem Lehrbeauftragten Anders Macht und Tutor Philip Swoboda ein Projekt aus und entwickelten es zur Baureife weiter. Schließlich wurde der Entwurf Bluebox auch gemeinsam von den Studierenden des zweiten Semesters Architektur auf dem Gelände gebaut.

<strong>Wertvolle fachliche Erfahrung, viel Spaß – und ein tolles Ergebnis</strong>

Der Entwurf stammt von Tina Leitschuh, Lukas Nilies und wurde in der Ausführung unterstützt von Julian Scherm. Insgesamt waren 32 Studierende aus dem zweiten Semester Architektur beteiligt, „mit Feuereifer“, wie Prof. Dr. Rainer Hirth betont. Viele der beteiligten Studierenden hätten zum ersten Mal Kontakt mit einer schweren Bohrmaschine gehabt. „Im Selbstbau sind es fast alles Anfänger. Durch die praktische Arbeit haben alle viel gelernt.“ Der Umgang mit Material, hier vor allem Holz, bringe wertvolle Erfahrungen für das Architekturstudium. „Die Arbeit als gemeinschaftliches Erlebnis hat außerdem auch allen Spaß gemacht“, sagt Hirth. „Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!“

Mehr über das Projekt erfahren Sie hier im <a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/newsblog/die-blue-box-hinter-dem-makerspace">CREAPOLIS-Blog</a>.

(Pressestelle)]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Diesmal profitierte CREAPOLIS davon, dass praktische Erfahrung zum Studium an der Hochschule Coburg gehört: Architektur-Studierende entwickelten und bauten auf dem Schlachthof- und Güterbahnhofareal einen Lagerraum.</em>

Bastler:innen, Tüftler:innen, Macher:innen – bei CREAPOLIS in der Alten Kühlhalle sind jede Menge kreative Leute unterwegs. Egal ob handwerklich oder mit High-Tech-Geräten: Mit dem Makerspace, der offenen Werkstatt, bietet CREAPOLIS viel Raum, um eigene Ideen umzusetzen. Lagerraum gab’s bisher allerdings zu wenig. Abhilfe sollten zwei Übersee-Container schaffen. Das war der erste Gedanke. Aber kreative Ideen gibt’s eben auch an der Fakultät Design zuhauf und so entwarfen Studierende im Fach Baukonstruktion im Bachelor-Studiengang Architektur alternative Ideen zu den Containern. Aus den Arbeiten wählten sie gemeinsam mit ihren Dozenten Prof. Dr. Rainer Hirth, dem Lehrbeauftragten Anders Macht und Tutor Philip Swoboda ein Projekt aus und entwickelten es zur Baureife weiter. Schließlich wurde der Entwurf Bluebox auch gemeinsam von den Studierenden des zweiten Semesters Architektur auf dem Gelände gebaut.

<strong>Wertvolle fachliche Erfahrung, viel Spaß – und ein tolles Ergebnis</strong>

Der Entwurf stammt von Tina Leitschuh, Lukas Nilies und wurde in der Ausführung unterstützt von Julian Scherm. Insgesamt waren 32 Studierende aus dem zweiten Semester Architektur beteiligt, „mit Feuereifer“, wie Prof. Dr. Rainer Hirth betont. Viele der beteiligten Studierenden hätten zum ersten Mal Kontakt mit einer schweren Bohrmaschine gehabt. „Im Selbstbau sind es fast alles Anfänger. Durch die praktische Arbeit haben alle viel gelernt.“ Der Umgang mit Material, hier vor allem Holz, bringe wertvolle Erfahrungen für das Architekturstudium. „Die Arbeit als gemeinschaftliches Erlebnis hat außerdem auch allen Spaß gemacht“, sagt Hirth. „Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!“

Mehr über das Projekt erfahren Sie hier im <a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/newsblog/die-blue-box-hinter-dem-makerspace">CREAPOLIS-Blog</a>.

(Pressestelle)]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Rekordbeteiligung: 400 Schüler:innen informierten sich bei FOS-Tagen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/rekordbeteiligung-400-schuelerinnen-informierten-sich-bei-fos-tagen/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Jul 2023 09:41:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/rekordbeteiligung-400-schuelerinnen-informierten-sich-bei-fos-tagen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Oberschulen lernten an zwei Tagen Studiengänge aus den Bereichen Technik, Wirtschaft sowie Soziales und Gesundheit kennen.</em></p>&#13;
<p>Von den Fachoberschulen aus Bamberg, Bayreuth, Coburg, Kronach und Neustadt/Saale und der Coburger Technikerschule für Maschinenbau kamen insgesamt über 400 Schüler, um sich an den zwei FOS-Tagen über die Hochschule zu informieren – etwa die Hälfte über <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik.html">technische Fächer</a>, der Rest verteilte sich in etwa gleich auf die Bereiche Wirtschaft sowie Soziales und Gesundheit.</p>&#13;
<p>Allgemeine Informationen zum Studium an der Hochschule Coburg, zu Zugangsmöglichkeiten und möglichen Perspektiven gab’s vom Team <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service.html">Studienberatung und Career Service</a>, das die Veranstaltung wie immer organisiert hat – die FOS-Tage haben bereits eine lange Tradition an der Hochschule. Auch den Lehrenden konnten die Schüler:innen wieder alle Fragen stellen, die sie beschäftigen. In der <em><a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften </a></em>gab’s extra Vorlesungen wie beispielsweise BWL-Eintopf mit einer Prise Steuern, in der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a> zählten Workshops zu den Highlights. Beispielsweise ging’s um „Streiten lernen! Zum gewaltfreien Umgang mit Konflikten“. In den technischen Fakultäten beeindruckten besonders die Laborführung wie zum Beispiel durch das Labor für „Computer Vision und Realitätserfassung“.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Oberschulen lernten an zwei Tagen Studiengänge aus den Bereichen Technik, Wirtschaft sowie Soziales und Gesundheit kennen.</em></p>&#13;
<p>Von den Fachoberschulen aus Bamberg, Bayreuth, Coburg, Kronach und Neustadt/Saale und der Coburger Technikerschule für Maschinenbau kamen insgesamt über 400 Schüler, um sich an den zwei FOS-Tagen über die Hochschule zu informieren – etwa die Hälfte über <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik.html">technische Fächer</a>, der Rest verteilte sich in etwa gleich auf die Bereiche Wirtschaft sowie Soziales und Gesundheit.</p>&#13;
<p>Allgemeine Informationen zum Studium an der Hochschule Coburg, zu Zugangsmöglichkeiten und möglichen Perspektiven gab’s vom Team <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service.html">Studienberatung und Career Service</a>, das die Veranstaltung wie immer organisiert hat – die FOS-Tage haben bereits eine lange Tradition an der Hochschule. Auch den Lehrenden konnten die Schüler:innen wieder alle Fragen stellen, die sie beschäftigen. In der <em><a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften </a></em>gab’s extra Vorlesungen wie beispielsweise BWL-Eintopf mit einer Prise Steuern, in der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a> zählten Workshops zu den Highlights. Beispielsweise ging’s um „Streiten lernen! Zum gewaltfreien Umgang mit Konflikten“. In den technischen Fakultäten beeindruckten besonders die Laborführung wie zum Beispiel durch das Labor für „Computer Vision und Realitätserfassung“.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-FOS_TAGE_LABOR2_2023-768x1024.jpg"
                        fileSize="170092"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-FOS_TAGE_LABOR_2023-1024x768.jpg"
                        fileSize="123103"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-FOS_Tage_Vorlesung.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-FOS_Tage_Vorlesung2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Neubau für KI-Forschung – gleich neben der Alten Kühlhalle (mit Podcast)]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-neubau-fuer-ki-forschung-gleich-neben-der-alten-kuehlhalle-mit-podcast-2/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Jul 2023 12:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-neubau-fuer-ki-forschung-gleich-neben-der-alten-kuehlhalle-mit-podcast-2/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Coburg bekommt ein besonderes KI-Zentrum – der Freistaat Bayern errichtet hier ein Gebäude für das CRAI: In diesem Center for Responsible Artificial Intelligence wird es um verantwortungsvolle künstliche Intelligenz (KI) gehen. Und das schon sehr bald. Nach dem Spatenstich am Donnerstag wird der Modulbau auf dem ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofs-Areal schnell umgesetzt. Bereits im 2. Quartal 2024 soll das Forschungsinstitut der Hochschule Coburg einziehen. Einen Vorgeschmack auf die Themen gibt's bereits heute im aktuellen Podcast (siehe Verlinkung unten im Beitrag)</em></p>&#13;
<p>Im Rahmen der Hightech Agenda Bayern und der Hightech Agenda Plus wird der HTAplus Modulbau für das CRAI der Hochschule Coburg errichtet. Der Freistaat investiert über vier Millionen Euro. „Dafür sind wir sehr dankbar“, betonte Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a> beim Spatenstich am Donnerstag.</p>&#13;
<p><strong>Anwendungsorientiert, innovativ und verantwortungsvoll</strong></p>&#13;
<p>Das R im CRAI macht den Unterschied: Es steht für „responsible“, also für verantwortungsvolle künstliche Intelligenz. KI ist an der Hochschule in vielen Bereichen Thema und dabei geht es immer auch um die gesellschaftlichen Auswirkungen. „Ziel der Forschung ist, Anwendungsfragestellungen aufzugreifen und mit innovativen Methoden der KI zu bearbeiten“, erklärte Gast. Dem Weltwirtschaftsforum zufolge werden sich ein Viertel aller Arbeitsplätze durch KI verändern, wie der Präsident ausführte. Ob in der Lehre, in der Forschung oder im Transfer: Die KI-Aktivitäten der Hochschule tragen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels zu sichern.</p>&#13;
<p><strong>Gute Nachbarschaft</strong></p>&#13;
<p>Für die Vernetzung mit der Region ist auch die Nachbarschaft auf dem ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofs-Areal ideal: mit <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>und Zukunft.Coburg.Digital in der Alten Kühlhalle und der HUK-COBURG, die nebenan ihre InnoVilla hat. Gast berichtete von der guten und engen Zusammenarbeit mit der Wifög, der Stadt Coburg und dem Staatlichem Bauamt Bamberg, die ermöglichen, dass hier etwas Bedeutendes entsteht: „Das neue Gebäude ist auch ein Meilenstein für die Wandlung der ehemaligen Industriebrache hin zu einem Science- und Culture Hub.“</p>&#13;
<p>Mit Blick auf die Fertigstellung der Kulturstätte Globe malte Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig eine Vision des CRAI als Eingang zu einem Quartier der Zukunft aus. „Ein lang ersehnter Traum geht heute mit einem ersten Baustein in Erfüllung.“ Sauerteig freute sich: „Die Hochschule rückt näher an die Innenstadt.“</p>&#13;
<p><strong>Zahlen, Daten, Fakten </strong></p>&#13;
<p>Im April oder Mai kommenden Jahres soll das Gebäude fertig sein. Die Projektleitung liegt beim Staatlichen Bauamt Bamberg. Bauamtsleiter Ulrich Delles stellte Details vor: Die Baukosten betragen 4,1 Mio. Euro, die Nutzfläche beträgt 650 Quadratmeter. Bauherr ist das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Der Entwurf für das Gebäude entstand in einem Kooperationsprojekt der Hochschule Coburg und des Bauamtes. In der Projektgruppe engagierten sich Jürgen Ziegelhöfer und Ralf Kürschner vom Staatlichen Bauamt sowie seitens der Hochschule Susanna Buchwald, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulverwaltung.html">Abteilung Technik und Bauen</a>, Prof. Dr. Holger Falter, Dekan der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> und Prodekan <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-rainer-hirth.html">Prof. Dr. Rainer Hirth</a>. Die Planungen sehen ein optionales drittes Geschoss vor, sodass der Modulbau bei Bedarf einfach erweitert werden kann.</p>&#13;
<p><strong>Regierungspräsidentin: „Vorzeigehochschule"</strong></p>&#13;
<p>Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin von Oberfranken, stellte fest, dass nicht nur das Thema KI zukunftsweisend ist, sondern auch der Bau selbst, der aus nachhaltigen Materialien und mit einer Photovoltaik-Fassade errichtet wird. „Hier wird ein Bauwerk realisiert, das den Ruf der Hochschule Coburg als Vorzeige-Hochschule festigt: ein nächster wichtiger Schritt zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Coburg.“</p>&#13;
<p>Das neue Gebäude dient den Forschungsaktivitäten der Hochschule Coburg auf dem Gebiet künstlicher Intelligenz, die im neuen Institut Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI) gebündelt werden. Zu KI geforscht wird an der Hochschule unter anderem bereits in den Feldern Sprachverarbeitung, multimodale virtuelle Realität und Cyber-Security oder auch zum autonomen Fahren. Im Projekt Shuttle Modell Region Oberfranken 2 wird beispielsweise erforscht, wie autonome Fahrzeuge auch unter schlechten Wetterverhältnissen sicher fahren können. Ein weiteres Beispiel ist das Projekt GENESIS. Hier wird daran gearbeitet, KI-gestützt unter anderem die Erkennung von Einbrüchen in Unternehmensnetze besser zu erkennen und geeignet zu reagieren. Neu ist das Projekt Kick-PV im Bereich Photovoltaik, bei dem es darum geht, mit Hilfe von KI die Erzeugung von Strom aus erneuerbarer Energie zu optimieren.</p>&#13;
<p><strong>Labore und Raum für Austausch</strong></p>&#13;
<p>Im CRAI wird es mehrere Labore geben. Geplant sind unter anderem: ein Labor für Natural Language Processing, inklusive neuronaler Sprachmodellierung, die in letzter Zeit aufgrund OpenAIs „ChatGPT“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde,&nbsp;ein Labor für Data Stream Mining, ein Labor für KI-gestützte Qualitätssicherung, ein Labor für KI-gestützte multimodale Mensch-Maschine-Interaktion und ein Labor für erklärbare und verantwortungsvolle KI im Versicherungsbereich. In den Laboren werden sowohl Gruppen von Studierenden als auch wissenschaftliche Mitarbeitende arbeiten können.</p>&#13;
<p>Die Professoren <a href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert</a>, <a href="t3://page?uid=551">Prof. Dr. Dieter Landes </a>und <a href="t3://page?uid=1251">Prof. Dr. Jochen Leidner </a>- bisher an verschiedenen Orten der Hochschule tätig – werden kommendes Jahr mit ihren insgesamt etwa 20 wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen ins CRAI ziehen und gemeinsame Forschungsprojekte voranbringen – auch mit weiteren Kolleg:innen aus anderen Disziplinen wie beispielsweise <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, der sich an der<a href="t3://page?uid=152"> Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> intensiv mit Potenzialen der KI für die Versicherungswirtschaft und allgemein mit Chancen und Risiken von KI beschäftigt. Auch (internationale) Gastwissenschaftler:innen und Studierende mit Abschlussarbeiten im Bereich KI sollen im CRAI temporär arbeiten können. Hochschulpräsident Gast freut sich darauf: „Es erleichtert den Austausch mit regionalen, nationalen und internationalen Institutionen als Partner in der KI-Forschung.“</p>&#13;
<p><strong>Podcast</strong></p>&#13;
<p>Arbeitsplätze, Sicherheit und insgesamt Chancen und Risiken der Technologie: Einen brandneuen Podcast der Hochschule Coburg zum Thema „KI – Freund oder Feind“ gibt es jetzt auf den gängigen Kanälen - und zwar hier: <a href="https://open.spotify.com/episode/773QTruz3WGNMf2vZxYjPk">Spotify</a>, <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/ki-freund-oder-feind/id1698319018?i=1000621639105">Apple</a>, <a href="https://music.amazon.de/podcasts/90443041-3fff-439a-b81f-3a2d3fb4a9c6/episodes/2eb010da-19f8-43d3-8e53-2e5987328072/inside-coburg-ki-freund-oder-feind">Amazon</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Coburg bekommt ein besonderes KI-Zentrum – der Freistaat Bayern errichtet hier ein Gebäude für das CRAI: In diesem Center for Responsible Artificial Intelligence wird es um verantwortungsvolle künstliche Intelligenz (KI) gehen. Und das schon sehr bald. Nach dem Spatenstich am Donnerstag wird der Modulbau auf dem ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofs-Areal schnell umgesetzt. Bereits im 2. Quartal 2024 soll das Forschungsinstitut der Hochschule Coburg einziehen. Einen Vorgeschmack auf die Themen gibt's bereits heute im aktuellen Podcast (siehe Verlinkung unten im Beitrag)</em></p>&#13;
<p>Im Rahmen der Hightech Agenda Bayern und der Hightech Agenda Plus wird der HTAplus Modulbau für das CRAI der Hochschule Coburg errichtet. Der Freistaat investiert über vier Millionen Euro. „Dafür sind wir sehr dankbar“, betonte Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a> beim Spatenstich am Donnerstag.</p>&#13;
<p><strong>Anwendungsorientiert, innovativ und verantwortungsvoll</strong></p>&#13;
<p>Das R im CRAI macht den Unterschied: Es steht für „responsible“, also für verantwortungsvolle künstliche Intelligenz. KI ist an der Hochschule in vielen Bereichen Thema und dabei geht es immer auch um die gesellschaftlichen Auswirkungen. „Ziel der Forschung ist, Anwendungsfragestellungen aufzugreifen und mit innovativen Methoden der KI zu bearbeiten“, erklärte Gast. Dem Weltwirtschaftsforum zufolge werden sich ein Viertel aller Arbeitsplätze durch KI verändern, wie der Präsident ausführte. Ob in der Lehre, in der Forschung oder im Transfer: Die KI-Aktivitäten der Hochschule tragen dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels zu sichern.</p>&#13;
<p><strong>Gute Nachbarschaft</strong></p>&#13;
<p>Für die Vernetzung mit der Region ist auch die Nachbarschaft auf dem ehemaligen Schlachthof- und Güterbahnhofs-Areal ideal: mit <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>und Zukunft.Coburg.Digital in der Alten Kühlhalle und der HUK-COBURG, die nebenan ihre InnoVilla hat. Gast berichtete von der guten und engen Zusammenarbeit mit der Wifög, der Stadt Coburg und dem Staatlichem Bauamt Bamberg, die ermöglichen, dass hier etwas Bedeutendes entsteht: „Das neue Gebäude ist auch ein Meilenstein für die Wandlung der ehemaligen Industriebrache hin zu einem Science- und Culture Hub.“</p>&#13;
<p>Mit Blick auf die Fertigstellung der Kulturstätte Globe malte Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig eine Vision des CRAI als Eingang zu einem Quartier der Zukunft aus. „Ein lang ersehnter Traum geht heute mit einem ersten Baustein in Erfüllung.“ Sauerteig freute sich: „Die Hochschule rückt näher an die Innenstadt.“</p>&#13;
<p><strong>Zahlen, Daten, Fakten </strong></p>&#13;
<p>Im April oder Mai kommenden Jahres soll das Gebäude fertig sein. Die Projektleitung liegt beim Staatlichen Bauamt Bamberg. Bauamtsleiter Ulrich Delles stellte Details vor: Die Baukosten betragen 4,1 Mio. Euro, die Nutzfläche beträgt 650 Quadratmeter. Bauherr ist das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Der Entwurf für das Gebäude entstand in einem Kooperationsprojekt der Hochschule Coburg und des Bauamtes. In der Projektgruppe engagierten sich Jürgen Ziegelhöfer und Ralf Kürschner vom Staatlichen Bauamt sowie seitens der Hochschule Susanna Buchwald, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulverwaltung.html">Abteilung Technik und Bauen</a>, Prof. Dr. Holger Falter, Dekan der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> und Prodekan <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-rainer-hirth.html">Prof. Dr. Rainer Hirth</a>. Die Planungen sehen ein optionales drittes Geschoss vor, sodass der Modulbau bei Bedarf einfach erweitert werden kann.</p>&#13;
<p><strong>Regierungspräsidentin: „Vorzeigehochschule"</strong></p>&#13;
<p>Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin von Oberfranken, stellte fest, dass nicht nur das Thema KI zukunftsweisend ist, sondern auch der Bau selbst, der aus nachhaltigen Materialien und mit einer Photovoltaik-Fassade errichtet wird. „Hier wird ein Bauwerk realisiert, das den Ruf der Hochschule Coburg als Vorzeige-Hochschule festigt: ein nächster wichtiger Schritt zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Coburg.“</p>&#13;
<p>Das neue Gebäude dient den Forschungsaktivitäten der Hochschule Coburg auf dem Gebiet künstlicher Intelligenz, die im neuen Institut Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI) gebündelt werden. Zu KI geforscht wird an der Hochschule unter anderem bereits in den Feldern Sprachverarbeitung, multimodale virtuelle Realität und Cyber-Security oder auch zum autonomen Fahren. Im Projekt Shuttle Modell Region Oberfranken 2 wird beispielsweise erforscht, wie autonome Fahrzeuge auch unter schlechten Wetterverhältnissen sicher fahren können. Ein weiteres Beispiel ist das Projekt GENESIS. Hier wird daran gearbeitet, KI-gestützt unter anderem die Erkennung von Einbrüchen in Unternehmensnetze besser zu erkennen und geeignet zu reagieren. Neu ist das Projekt Kick-PV im Bereich Photovoltaik, bei dem es darum geht, mit Hilfe von KI die Erzeugung von Strom aus erneuerbarer Energie zu optimieren.</p>&#13;
<p><strong>Labore und Raum für Austausch</strong></p>&#13;
<p>Im CRAI wird es mehrere Labore geben. Geplant sind unter anderem: ein Labor für Natural Language Processing, inklusive neuronaler Sprachmodellierung, die in letzter Zeit aufgrund OpenAIs „ChatGPT“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde,&nbsp;ein Labor für Data Stream Mining, ein Labor für KI-gestützte Qualitätssicherung, ein Labor für KI-gestützte multimodale Mensch-Maschine-Interaktion und ein Labor für erklärbare und verantwortungsvolle KI im Versicherungsbereich. In den Laboren werden sowohl Gruppen von Studierenden als auch wissenschaftliche Mitarbeitende arbeiten können.</p>&#13;
<p>Die Professoren <a href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert</a>, <a href="t3://page?uid=551">Prof. Dr. Dieter Landes </a>und <a href="t3://page?uid=1251">Prof. Dr. Jochen Leidner </a>- bisher an verschiedenen Orten der Hochschule tätig – werden kommendes Jahr mit ihren insgesamt etwa 20 wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen ins CRAI ziehen und gemeinsame Forschungsprojekte voranbringen – auch mit weiteren Kolleg:innen aus anderen Disziplinen wie beispielsweise <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, der sich an der<a href="t3://page?uid=152"> Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> intensiv mit Potenzialen der KI für die Versicherungswirtschaft und allgemein mit Chancen und Risiken von KI beschäftigt. Auch (internationale) Gastwissenschaftler:innen und Studierende mit Abschlussarbeiten im Bereich KI sollen im CRAI temporär arbeiten können. Hochschulpräsident Gast freut sich darauf: „Es erleichtert den Austausch mit regionalen, nationalen und internationalen Institutionen als Partner in der KI-Forschung.“</p>&#13;
<p><strong>Podcast</strong></p>&#13;
<p>Arbeitsplätze, Sicherheit und insgesamt Chancen und Risiken der Technologie: Einen brandneuen Podcast der Hochschule Coburg zum Thema „KI – Freund oder Feind“ gibt es jetzt auf den gängigen Kanälen - und zwar hier: <a href="https://open.spotify.com/episode/773QTruz3WGNMf2vZxYjPk">Spotify</a>, <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/ki-freund-oder-feind/id1698319018?i=1000621639105">Apple</a>, <a href="https://music.amazon.de/podcasts/90443041-3fff-439a-b81f-3a2d3fb4a9c6/episodes/2eb010da-19f8-43d3-8e53-2e5987328072/inside-coburg-ki-freund-oder-feind">Amazon</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Spatenstich_01-1024x681.jpg"
                        fileSize="156650"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Spatenstich_Gast-1024x681.jpg"
                        fileSize="196319"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Spatenstich_Sauerteig-1024x681.jpg"
                        fileSize="190216"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Spatenstich_Piwernetz-1024x681.jpg"
                        fileSize="202572"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Spatenstich_Bauamtsleiter_Ulrich_Delles-1024x681.jpg"
                        fileSize="191057"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Spatenstich_01a-1024x681.jpg"
                        fileSize="164942"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Bauteam-DSC_6287-1024x681.jpg"
                        fileSize="189125"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Impressionen01-1024x681.jpg"
                        fileSize="206636"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Impressionen02-1024x681.jpg"
                        fileSize="226091"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Leidner-Grubert-Landes-1024x681.jpg"
                        fileSize="197238"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-KI-Profs-Leidner-Grubert-Landes-1024x681.jpg"
                        fileSize="131382"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TTZ Oberfranken kann starten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ttz-oberfranken-kann-starten/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Jul 2023 05:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ttz-oberfranken-kann-starten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit dem Ausbau von Technologietransferzentren (TTZ) will der Freistaat Bayern im Rahmen des Programms „Hightech Transfer Bayern" die Innovationskraft des Mittelstands im ländlichen Raum stärken. Eines dieser Zentren zum Wissens- und Technologietransfer erhalten die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) und die Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Das „Kooperative TTZ Oberfranken Digitale Intelligenz“ wird an den Standorten Lichtenfels und Kronach von den Hochschulen Coburg und Ohm aufgebaut. Der Bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume hat jetzt die Gründungsurkunde an die Präsidenten der beiden Hochschulen überreicht.</p>&#13;
<p>Blume betont: „Zwei Standorte, zwei Hochschulen, doppelte Kraft: Oberfranken bündelt seine Kompetenz bei ‚Digitaler Intelligenz‘. In einem gemeinsamen Technologietransferzentrum an den Standorten Lichtenfels und Kronach bringen die Hochschule Coburg und die Ohm Wissen in die Anwendung – und zwar von, mit und für Unternehmen der Region. Das Besondere:&nbsp; Zur Forschung werden hier Daten direkt aus den Handwerks- und Industriebetrieben vor Ort genutzt. Das unterstützen wir mit insgesamt rund acht Millionen Euro. Und auch die Kommunen bringen sich mit den Räumlichkeiten ein. Gemeinsam ziehen wir an einem Strang für Hightech in der Heimat – herzlichen Dank!“</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg legt am Standort Lichtenfels einen Schwerpunkt auf digitale Kompetenz im Produktlebenszyklus, die Ohm fokussiert sich in Kronach auf die Nutzbarmachung der Künstlichen Intelligenz für den Mittelstand.</p>&#13;
<p>Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck sagt: „Das ‚TTZ Digitale Intelligenz‘ ist für uns ein wichtiger Meilenstein am Standort Kronach. Es erlaubt uns, die großartigen Möglichkeiten und aktuellen Forschungserkenntnisse der KI in einem lebendigen Netzwerk auch kleinen und mittleren Unternehmen zugänglich zu machen. Der Schulterschluss von Wirtschaft und Wissenschaft ist wichtig, um die Chancen der digitalen Transformation voll auszuschöpfen.“</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, betont: „Der Freistaat ebnet damit den Weg, die bereits sehr gute Zusammenarbeit in der Region noch weiter auszubauen. Dieses Zukunftsthema wird mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit umgesetzt – ein starkes Signal für die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft in Bayern.“ Die Hochschule Coburg wird mit dem TTZ in Lichtenfels gezielt Impulse für Unternehmen der Region geben. Große Themen sind die Diversifizierung und Individualisierung der Produktion, beispielsweise durch additive Fertigungsverfahren (industrieller 3D-Druck) sowie die Optimierung von Massenproduktion durch KI-basierte Automatisierungsverfahren.</p>&#13;
<p>Schon im November soll es an beiden Standorten losgehen, bis dahin sollen die Geschäftsführungen und erste Stellen besetzt sein.</p>&#13;
<p>Operativ wird in Lichtenfels eng mit dem Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) und dem FADZ Zweckverband zusammengearbeitet, deshalb ist auch ein nahegelegener Standort mitten in Lichtenfels anvisiert.</p>&#13;
<p>Die Ohm wird in Kronach im Schulterschluss mit der Lucas-Cranach-Campus Stiftung und dem Innovationszentrum agieren. Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, die am Standort mit der Hochschule kooperieren. Mit Hilfe von KI werden Daten aus dem Alltag kleiner und mittlerer Unternehmen gesammelt und analysiert, um Produktionsprozesse und betriebswirtschaftliche Abläufe zu vereinfachen – im Handwerk ebenso wie in der industriellen Massenproduktion. Außerdem sind gemeinsame Weiterbildungsangebote geplant.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit dem Ausbau von Technologietransferzentren (TTZ) will der Freistaat Bayern im Rahmen des Programms „Hightech Transfer Bayern" die Innovationskraft des Mittelstands im ländlichen Raum stärken. Eines dieser Zentren zum Wissens- und Technologietransfer erhalten die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) und die Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Das „Kooperative TTZ Oberfranken Digitale Intelligenz“ wird an den Standorten Lichtenfels und Kronach von den Hochschulen Coburg und Ohm aufgebaut. Der Bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume hat jetzt die Gründungsurkunde an die Präsidenten der beiden Hochschulen überreicht.</p>&#13;
<p>Blume betont: „Zwei Standorte, zwei Hochschulen, doppelte Kraft: Oberfranken bündelt seine Kompetenz bei ‚Digitaler Intelligenz‘. In einem gemeinsamen Technologietransferzentrum an den Standorten Lichtenfels und Kronach bringen die Hochschule Coburg und die Ohm Wissen in die Anwendung – und zwar von, mit und für Unternehmen der Region. Das Besondere:&nbsp; Zur Forschung werden hier Daten direkt aus den Handwerks- und Industriebetrieben vor Ort genutzt. Das unterstützen wir mit insgesamt rund acht Millionen Euro. Und auch die Kommunen bringen sich mit den Räumlichkeiten ein. Gemeinsam ziehen wir an einem Strang für Hightech in der Heimat – herzlichen Dank!“</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg legt am Standort Lichtenfels einen Schwerpunkt auf digitale Kompetenz im Produktlebenszyklus, die Ohm fokussiert sich in Kronach auf die Nutzbarmachung der Künstlichen Intelligenz für den Mittelstand.</p>&#13;
<p>Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck sagt: „Das ‚TTZ Digitale Intelligenz‘ ist für uns ein wichtiger Meilenstein am Standort Kronach. Es erlaubt uns, die großartigen Möglichkeiten und aktuellen Forschungserkenntnisse der KI in einem lebendigen Netzwerk auch kleinen und mittleren Unternehmen zugänglich zu machen. Der Schulterschluss von Wirtschaft und Wissenschaft ist wichtig, um die Chancen der digitalen Transformation voll auszuschöpfen.“</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, betont: „Der Freistaat ebnet damit den Weg, die bereits sehr gute Zusammenarbeit in der Region noch weiter auszubauen. Dieses Zukunftsthema wird mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit umgesetzt – ein starkes Signal für die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft in Bayern.“ Die Hochschule Coburg wird mit dem TTZ in Lichtenfels gezielt Impulse für Unternehmen der Region geben. Große Themen sind die Diversifizierung und Individualisierung der Produktion, beispielsweise durch additive Fertigungsverfahren (industrieller 3D-Druck) sowie die Optimierung von Massenproduktion durch KI-basierte Automatisierungsverfahren.</p>&#13;
<p>Schon im November soll es an beiden Standorten losgehen, bis dahin sollen die Geschäftsführungen und erste Stellen besetzt sein.</p>&#13;
<p>Operativ wird in Lichtenfels eng mit dem Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) und dem FADZ Zweckverband zusammengearbeitet, deshalb ist auch ein nahegelegener Standort mitten in Lichtenfels anvisiert.</p>&#13;
<p>Die Ohm wird in Kronach im Schulterschluss mit der Lucas-Cranach-Campus Stiftung und dem Innovationszentrum agieren. Es gibt bereits zahlreiche Unternehmen, die am Standort mit der Hochschule kooperieren. Mit Hilfe von KI werden Daten aus dem Alltag kleiner und mittlerer Unternehmen gesammelt und analysiert, um Produktionsprozesse und betriebswirtschaftliche Abläufe zu vereinfachen – im Handwerk ebenso wie in der industriellen Massenproduktion. Außerdem sind gemeinsame Weiterbildungsangebote geplant.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-Urkundenuebergabe_TTZ-1024x892.jpg"
                        fileSize="263682"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="892"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Themenabend Krebs: Was Betroffene für ihr Wohlbefinden tun können]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/themenabend-krebs-was-kann-ich-fuer-mein-wohlbefinden-tun/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Jul 2023 12:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/themenabend-krebs-was-kann-ich-fuer-mein-wohlbefinden-tun/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Rahmen des TAO Themenjahres Gesundheit lädt die Hochschule Coburg zu einem Veranstaltungsabend zum Thema Krebs ein. Wissenschaftler:innen und Expert:innen aus der Praxis geben Einblicke in die aktuelle Forschung und Entwicklung.</em></p>&#13;
<p>Die Diagnose „Krebs“ ist immer ein einschneidendes Erlebnis, das Betroffene nicht nur körperlich, sondern auch psychisch und sozial belastet. Umso wichtiger ist es, bei der Behandlung von Krebs neben der Tumorerkrankung auch das Wohlbefinden der Betroffenen im Blick zu haben. So gibt es inzwischen zahlreiche Angebote zur Steigerung der körperlichen und psychischen Lebensqualität während und nach der akuten Tumorbehandlung. Darum geht es beim <a href="t3://page?uid=137">TAO</a>-Themenabend am Dienstag, 25. Juli, ab 18 Uhr im MEAT in der Alten Kühlhalle (Schlachthofstr. 1, Coburg).</p>&#13;
<p>Das Klinikum Coburg bietet unter der Leitung von Chefarzt Dr. Klaus Post ein bundesweit einzigartiges Therapieprogramm zur Behandlung von chronischen Schmerzen bei Krebs an, das im Rahmen eines ganzheitlichen Therapieansatzes neben medizinischen auch psychologische und komplementärmedizinische Therapieverfahren mit einbezieht. Darüber hinaus hilft die Psychoonkologie den Betroffenen beim Umgang mit der Erkrankung an. Das ist, wie die Ärztin Dr. Stephanie Geidies zusammenfasst, nicht nur für das psychische Wohlbefinden wichtig, sondern beeinflusst auch körperliche Prozesse; denn die Forschung hat gezeigt, dass gedankliche und emotionale Prozesse auch Einfluss auf die Selbstregulation des Körpers haben, zum Beispiel auf das Immunsystem.</p>&#13;
<p>An der Selbstregulationsfähigkeit des Körpers setzen auch naturheilkundliche Therapieverfahren an. Gerade während einer Tumortherapie können diese Verfahren laut der Ärztin Dr. Cornelia Antwerpen dazu beitragen, häufige Begleiterscheinungen, wie Erschöpfungssyndrom, Polyneuropathie sowie Ängste und Schlafstörungen, zu lindern. Natürlich wird auf diesem Gebiet auch intensiv geforscht. <a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner </a>von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg stellt hierzu Forschungsergebnisse vor, die alle darauf hinweisen, dass auch die Betroffenen selbst dazu aufgerufen sind, aktiv an ihrer Heilung mitzuwirken: „Eine unserer Studien hat ergeben, dass sich eine Woche Hochseesegeln äußerst positiv auf die Psyche und Lebensqualität von jungen Menschen mit Krebserkrankung auswirken kann.“ Dieses Angebot der „Segelrebellen“ ist eine von mehreren Initiativen weltweit, die sich zum Ziel gesetzt haben, dass Krebserkrankte mit Hilfe von Outdoor-Aktivitäten und in der Gemeinschaft mit anderen Betroffenen ein Gefühl von Kontrolle und Selbstwirksamkeit zurückerlangen. In einer weiteren Studie ergaben sich erste Hinweise, dass eine spezielle Form von spiritueller Meditation Menschen mit nicht mehr heilbarer Krebserkrankung sowie ihren Angehörigen helfen kann, ihr seelisches Gleichgewicht nicht zu verlieren. „Voneinander lernen, füreinander da sein, miteinander wachsen“, das ist auch das Motto der Kontaktstelle Selbsthilfe in Coburg, deren speziellen Angebote für Krebserkrankte Frau Feuerbach-Heim vorstellen wird.</p>&#13;
<p>Der Abend richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Die Moderation übernimmt <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof </a>von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu offenem Austausch mit den Referent:innen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur besseren Planung wird um Anmeldung unter <a href="https://www.hs-coburg.de//tao-themenjahr/ ">diesem Link </a>gebeten. Im Rahmen des Themenjahres gibt es viele Aktionen zum Thema Gesundheit – unter anderem noch einen weiteren Themenabend zu Demenz Mitte September.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Rahmen des TAO Themenjahres Gesundheit lädt die Hochschule Coburg zu einem Veranstaltungsabend zum Thema Krebs ein. Wissenschaftler:innen und Expert:innen aus der Praxis geben Einblicke in die aktuelle Forschung und Entwicklung.</em></p>&#13;
<p>Die Diagnose „Krebs“ ist immer ein einschneidendes Erlebnis, das Betroffene nicht nur körperlich, sondern auch psychisch und sozial belastet. Umso wichtiger ist es, bei der Behandlung von Krebs neben der Tumorerkrankung auch das Wohlbefinden der Betroffenen im Blick zu haben. So gibt es inzwischen zahlreiche Angebote zur Steigerung der körperlichen und psychischen Lebensqualität während und nach der akuten Tumorbehandlung. Darum geht es beim <a href="t3://page?uid=137">TAO</a>-Themenabend am Dienstag, 25. Juli, ab 18 Uhr im MEAT in der Alten Kühlhalle (Schlachthofstr. 1, Coburg).</p>&#13;
<p>Das Klinikum Coburg bietet unter der Leitung von Chefarzt Dr. Klaus Post ein bundesweit einzigartiges Therapieprogramm zur Behandlung von chronischen Schmerzen bei Krebs an, das im Rahmen eines ganzheitlichen Therapieansatzes neben medizinischen auch psychologische und komplementärmedizinische Therapieverfahren mit einbezieht. Darüber hinaus hilft die Psychoonkologie den Betroffenen beim Umgang mit der Erkrankung an. Das ist, wie die Ärztin Dr. Stephanie Geidies zusammenfasst, nicht nur für das psychische Wohlbefinden wichtig, sondern beeinflusst auch körperliche Prozesse; denn die Forschung hat gezeigt, dass gedankliche und emotionale Prozesse auch Einfluss auf die Selbstregulation des Körpers haben, zum Beispiel auf das Immunsystem.</p>&#13;
<p>An der Selbstregulationsfähigkeit des Körpers setzen auch naturheilkundliche Therapieverfahren an. Gerade während einer Tumortherapie können diese Verfahren laut der Ärztin Dr. Cornelia Antwerpen dazu beitragen, häufige Begleiterscheinungen, wie Erschöpfungssyndrom, Polyneuropathie sowie Ängste und Schlafstörungen, zu lindern. Natürlich wird auf diesem Gebiet auch intensiv geforscht. <a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner </a>von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg stellt hierzu Forschungsergebnisse vor, die alle darauf hinweisen, dass auch die Betroffenen selbst dazu aufgerufen sind, aktiv an ihrer Heilung mitzuwirken: „Eine unserer Studien hat ergeben, dass sich eine Woche Hochseesegeln äußerst positiv auf die Psyche und Lebensqualität von jungen Menschen mit Krebserkrankung auswirken kann.“ Dieses Angebot der „Segelrebellen“ ist eine von mehreren Initiativen weltweit, die sich zum Ziel gesetzt haben, dass Krebserkrankte mit Hilfe von Outdoor-Aktivitäten und in der Gemeinschaft mit anderen Betroffenen ein Gefühl von Kontrolle und Selbstwirksamkeit zurückerlangen. In einer weiteren Studie ergaben sich erste Hinweise, dass eine spezielle Form von spiritueller Meditation Menschen mit nicht mehr heilbarer Krebserkrankung sowie ihren Angehörigen helfen kann, ihr seelisches Gleichgewicht nicht zu verlieren. „Voneinander lernen, füreinander da sein, miteinander wachsen“, das ist auch das Motto der Kontaktstelle Selbsthilfe in Coburg, deren speziellen Angebote für Krebserkrankte Frau Feuerbach-Heim vorstellen wird.</p>&#13;
<p>Der Abend richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte. Die Moderation übernimmt <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof </a>von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu offenem Austausch mit den Referent:innen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur besseren Planung wird um Anmeldung unter <a href="https://www.hs-coburg.de//tao-themenjahr/ ">diesem Link </a>gebeten. Im Rahmen des Themenjahres gibt es viele Aktionen zum Thema Gesundheit – unter anderem noch einen weiteren Themenabend zu Demenz Mitte September.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MeissnerKarin_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KalkhofStefan-1024x692.jpg"
                        fileSize="84982"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg und Universität Bamberg gründen Institut Mensch & Ästhetik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-und-universitaet-bamberg-gruenden-institut-mensch-aesthetik/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Jul 2023 06:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-und-universitaet-bamberg-gruenden-institut-mensch-aesthetik/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Forschung zu Wechselwirkungen von Gesundheit und ästhetischer Gestaltung steht im Mittelpunkt der neuen Einrichtung.</em></p>&#13;
<p>Wenn der Chirurg eine Gallenblase entfernt, braucht es Zeit, bis man wieder auf den Beinen ist. Aber Patienten haben Glück im Unglück, wenn sie im Krankenhaus ein Zimmer mit Aussicht ins Grüne bekommen, statt auf eine Backsteinwand des nächsten Krankenhausflügels starren zu müssen. „Ein schöner Ausblick verkürzt die postoperative Aufenthaltszeit signifikant, senkt den Schmerzmittelverbrauch und lässt sogar die Pflegekräfte freundlicher erscheinen“, erläutern der Bamberger Philosoph Prof. Dr. Christian Illies und der Coburger Ästhetik- und Designforscher <a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich</a>. Dies zeige unter anderem eine Auswertung von Patientenakten eines Krankenhauses in Pennsylvania schon in den 1980ern.</p>&#13;
<p>Das Beispiel verdeutlicht: Architektur ist in Gestalt und ästhetischer Erscheinungsweise von großer Bedeutung für die Gesundheit. Denn ästhetische Qualitäten senken messbar und langfristig Stresslevel und befördern Agilität und Resilienz. Das unterstreicht auch der Coburger Psychologe und Gesundheitswissenschaftler <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a>, der zu den Gründungsmitgliedern des Instituts zählt. Diese komplexen Zusammenhänge besser zu erfassen, das Wissen für Bauwelt und Design fruchtbar zu machen und so einen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention zu leisten, ist das Anliegen des neu gegründeten <a href="t3://page?uid=1379">Instituts Mensch &amp; Ästhetik</a> der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Am Dienstag, 18. Juli, unterzeichneten die Präsidenten der beiden Einrichtungen einen entsprechenden Kooperationsvertrag.</p>&#13;
<p>„Forschung an der Universität Bamberg zeichnet sich durch einen starken interdisziplinären Zuschnitt aus. Die Aktivitäten des Instituts Mensch &amp; Ästhetik im Feld der Design-, Geistes- und Humanwissenschaften veranschaulichen diese Ausrichtung in besonderer Weise und zeigen, wie vielfältig Wissenschaft zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen kann“, sagt der Präsident der Universität Bamberg Prof. Dr. Kai Fischbach.</p>&#13;
<p><strong>Das neu gegründete Institut Mensch &amp; Ästhetik stärkt den Wissenschaftsstandort Oberfranken</strong></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg verbindet Hintergrundwissen aus verschiedenen Disziplinen wie Psychologie, Neurobiologie und Design mit anwendungsorientierter Forschung und Lehre in Architektur und Design. Der Standort Coburg mit seiner Design-Fakultät ist in dieser Hinsicht europaweit einzigartig. <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, freut, wie sich diese Coburger mit den Bamberger Kompetenzen im Bereich Philosophie ergänzen. „Die Kooperation hat außerdem eine weitere besondere Dimension: Es ist das erste Mal, dass die Hochschule Coburg und die Universität Bamberg in einem hochschulbergreifenden Institut zusammenarbeiten.“ Die gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung verkörpere dabei den Geist der TechnologieAllianzOberfranken (TAO). In diesem Verbundprojekt haben sich die Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen Coburg und Hof zusammengeschlossen, um Oberfranken als Wissenschaftsstandort weiter auszubauen.</p>&#13;
<p>„Das Thema Gesundheit bestimmt die Lebensqualität der Menschen in erheblichem Ausmaß und steht schon seit einigen Jahren im Fokus von <a href="t3://page?uid=137">TAO</a>. Aktuell läuft das TAO-Themenjahr „Gesundheit“, in dem die oberfränkischen Aktivitäten in diesem riesigen Themenfeld beleuchtet werden. Die Wechselwirkungen von Gesundheit und ästhetischer Gestaltung weiter zu erforschen, ist das Anliegen des neuen Instituts, das seitens TAO nach besten Möglichkeiten begleitet und unterstützt wird“, so Dr. Anja Chales de Beaulieu, Leiterin der TAO-Geschäftsstelle.</p>&#13;
<p>„Lebenswerte Architektur und Innenarchitektur berücksichtigen Ästhetik, Sinneswahrnehmung, Funktionalität, Ergonomie und Nachhaltigkeit. Sie schaffen eine einladende Atmosphäre, fördern persönliche Entfaltung, Gemeinschaft und Zugehörigkeit im Gebäude- und Quartierskontext“, kommentiert Annette Brunner, Vorstandsmitglied der Bayerischen Architektenkammer und Vorsitzende des Bundes Deutscher Innenarchitekten (BDIA) in Bayern. „Unser Ziel sollte immer eine Architektur sein, die Wahrnehmung mit Nutzen verknüpft und dadurch unsere Resilienz und Lebensqualität sichert. Das Institut für Mensch und Ästhetik ergänzt die Bildungslandschaft der Architektur- und Gestaltungsausbildung um einen wichtigen Baustein, den ich mir schon lange gewünscht habe.“</p>&#13;
<p><strong>Buchprojekt „Shrines of Wisdom“: durch Gestaltung von Orten ganzheitliches Lernen fördern</strong></p>&#13;
<p>Die feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrags fand dem Inhalt der Forschungsaktivitäten des Instituts entsprechend im ästhetisch außergewöhnlichen Rokoko-Saal des Alten Rathauses in Bamberg statt. Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke griff diesen Umstand in seiner Begrüßung auf und verwies darauf, wie wichtig die Forschungen des Instituts für die Stadt Bamberg sind: „Die Lebensqualität in einer Stadt wird auch durch die räumliche Umgebung beeinflusst, das Wohlbefinden und das soziale Verhalten der Menschen hängt davon ab. Daher ist es ein spannendes Forschungsfeld mit Relevanz für die künftige Stadtgestaltung, die Planung und das kommunale Handeln vor Ort. Als Oberbürgermeister der Stadt Bamberg ist es mir eine besondere Freude, dass die Otto-Friedrich-Universität Bamberg und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg interdisziplinär zusammenarbeiten. Klar, ich erhoffe mir konstruktive Impulse für unsere Welterbestadt, weil die Ästhetik hier den historischen Bezügen besonders oft begegnet.“</p>&#13;
<p>Bereits vor der Vertragsunterzeichnung haben Christian Illies und Michael Heinrich mit ihren jeweiligen Teams zusammen zu Ästhetik und deren Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden und die Lebensqualität geforscht. Im neu gegründeten Institut, das die beiden gemeinsam leiten, möchten sie ihre bereits begonnenen Aktivitäten nun intensivieren und ausbauen. Eines davon ist „Shrines of Wisdom“, ein Konferenz- und Buchprojekt der Universitäten Bamberg und Cambridge sowie der Hochschule Coburg. Es beschäftigt sich mit der Zukunft von Bibliotheken in Zeiten von Digitalisierung und Wissensexplosion und erforscht unter anderem, wie durch Gestaltung von Orten ganzheitliches, gesundheitsbewusstes Lernen gefördert werden kann.</p>&#13;
<p>Die in diesen und anderen Projekten erworbenen Erkenntnisse sollen unmittelbar in die Lehre der am Institut beteiligten Einrichtungen einfließen, sodass Studierende in die Lage versetzt werden, eigene Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Architektur, Design, Ästhetik, philosophischer Anthropologie und Psychologie anzufertigen. In Bamberg und Coburg sind zudem gemeinsame Lehrveranstaltungen und ein Master-Kolleg an der Coburger Fakultät Design geplant. Ab 2024 begleitet das Institut erste Promotionen, die interdisziplinär zwischen Design und Geisteswissenschaften angesiedelt sind.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Forschung zu Wechselwirkungen von Gesundheit und ästhetischer Gestaltung steht im Mittelpunkt der neuen Einrichtung.</em></p>&#13;
<p>Wenn der Chirurg eine Gallenblase entfernt, braucht es Zeit, bis man wieder auf den Beinen ist. Aber Patienten haben Glück im Unglück, wenn sie im Krankenhaus ein Zimmer mit Aussicht ins Grüne bekommen, statt auf eine Backsteinwand des nächsten Krankenhausflügels starren zu müssen. „Ein schöner Ausblick verkürzt die postoperative Aufenthaltszeit signifikant, senkt den Schmerzmittelverbrauch und lässt sogar die Pflegekräfte freundlicher erscheinen“, erläutern der Bamberger Philosoph Prof. Dr. Christian Illies und der Coburger Ästhetik- und Designforscher <a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich</a>. Dies zeige unter anderem eine Auswertung von Patientenakten eines Krankenhauses in Pennsylvania schon in den 1980ern.</p>&#13;
<p>Das Beispiel verdeutlicht: Architektur ist in Gestalt und ästhetischer Erscheinungsweise von großer Bedeutung für die Gesundheit. Denn ästhetische Qualitäten senken messbar und langfristig Stresslevel und befördern Agilität und Resilienz. Das unterstreicht auch der Coburger Psychologe und Gesundheitswissenschaftler <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a>, der zu den Gründungsmitgliedern des Instituts zählt. Diese komplexen Zusammenhänge besser zu erfassen, das Wissen für Bauwelt und Design fruchtbar zu machen und so einen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention zu leisten, ist das Anliegen des neu gegründeten <a href="t3://page?uid=1379">Instituts Mensch &amp; Ästhetik</a> der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Am Dienstag, 18. Juli, unterzeichneten die Präsidenten der beiden Einrichtungen einen entsprechenden Kooperationsvertrag.</p>&#13;
<p>„Forschung an der Universität Bamberg zeichnet sich durch einen starken interdisziplinären Zuschnitt aus. Die Aktivitäten des Instituts Mensch &amp; Ästhetik im Feld der Design-, Geistes- und Humanwissenschaften veranschaulichen diese Ausrichtung in besonderer Weise und zeigen, wie vielfältig Wissenschaft zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen kann“, sagt der Präsident der Universität Bamberg Prof. Dr. Kai Fischbach.</p>&#13;
<p><strong>Das neu gegründete Institut Mensch &amp; Ästhetik stärkt den Wissenschaftsstandort Oberfranken</strong></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg verbindet Hintergrundwissen aus verschiedenen Disziplinen wie Psychologie, Neurobiologie und Design mit anwendungsorientierter Forschung und Lehre in Architektur und Design. Der Standort Coburg mit seiner Design-Fakultät ist in dieser Hinsicht europaweit einzigartig. <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, freut, wie sich diese Coburger mit den Bamberger Kompetenzen im Bereich Philosophie ergänzen. „Die Kooperation hat außerdem eine weitere besondere Dimension: Es ist das erste Mal, dass die Hochschule Coburg und die Universität Bamberg in einem hochschulbergreifenden Institut zusammenarbeiten.“ Die gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung verkörpere dabei den Geist der TechnologieAllianzOberfranken (TAO). In diesem Verbundprojekt haben sich die Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen Coburg und Hof zusammengeschlossen, um Oberfranken als Wissenschaftsstandort weiter auszubauen.</p>&#13;
<p>„Das Thema Gesundheit bestimmt die Lebensqualität der Menschen in erheblichem Ausmaß und steht schon seit einigen Jahren im Fokus von <a href="t3://page?uid=137">TAO</a>. Aktuell läuft das TAO-Themenjahr „Gesundheit“, in dem die oberfränkischen Aktivitäten in diesem riesigen Themenfeld beleuchtet werden. Die Wechselwirkungen von Gesundheit und ästhetischer Gestaltung weiter zu erforschen, ist das Anliegen des neuen Instituts, das seitens TAO nach besten Möglichkeiten begleitet und unterstützt wird“, so Dr. Anja Chales de Beaulieu, Leiterin der TAO-Geschäftsstelle.</p>&#13;
<p>„Lebenswerte Architektur und Innenarchitektur berücksichtigen Ästhetik, Sinneswahrnehmung, Funktionalität, Ergonomie und Nachhaltigkeit. Sie schaffen eine einladende Atmosphäre, fördern persönliche Entfaltung, Gemeinschaft und Zugehörigkeit im Gebäude- und Quartierskontext“, kommentiert Annette Brunner, Vorstandsmitglied der Bayerischen Architektenkammer und Vorsitzende des Bundes Deutscher Innenarchitekten (BDIA) in Bayern. „Unser Ziel sollte immer eine Architektur sein, die Wahrnehmung mit Nutzen verknüpft und dadurch unsere Resilienz und Lebensqualität sichert. Das Institut für Mensch und Ästhetik ergänzt die Bildungslandschaft der Architektur- und Gestaltungsausbildung um einen wichtigen Baustein, den ich mir schon lange gewünscht habe.“</p>&#13;
<p><strong>Buchprojekt „Shrines of Wisdom“: durch Gestaltung von Orten ganzheitliches Lernen fördern</strong></p>&#13;
<p>Die feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrags fand dem Inhalt der Forschungsaktivitäten des Instituts entsprechend im ästhetisch außergewöhnlichen Rokoko-Saal des Alten Rathauses in Bamberg statt. Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke griff diesen Umstand in seiner Begrüßung auf und verwies darauf, wie wichtig die Forschungen des Instituts für die Stadt Bamberg sind: „Die Lebensqualität in einer Stadt wird auch durch die räumliche Umgebung beeinflusst, das Wohlbefinden und das soziale Verhalten der Menschen hängt davon ab. Daher ist es ein spannendes Forschungsfeld mit Relevanz für die künftige Stadtgestaltung, die Planung und das kommunale Handeln vor Ort. Als Oberbürgermeister der Stadt Bamberg ist es mir eine besondere Freude, dass die Otto-Friedrich-Universität Bamberg und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg interdisziplinär zusammenarbeiten. Klar, ich erhoffe mir konstruktive Impulse für unsere Welterbestadt, weil die Ästhetik hier den historischen Bezügen besonders oft begegnet.“</p>&#13;
<p>Bereits vor der Vertragsunterzeichnung haben Christian Illies und Michael Heinrich mit ihren jeweiligen Teams zusammen zu Ästhetik und deren Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden und die Lebensqualität geforscht. Im neu gegründeten Institut, das die beiden gemeinsam leiten, möchten sie ihre bereits begonnenen Aktivitäten nun intensivieren und ausbauen. Eines davon ist „Shrines of Wisdom“, ein Konferenz- und Buchprojekt der Universitäten Bamberg und Cambridge sowie der Hochschule Coburg. Es beschäftigt sich mit der Zukunft von Bibliotheken in Zeiten von Digitalisierung und Wissensexplosion und erforscht unter anderem, wie durch Gestaltung von Orten ganzheitliches, gesundheitsbewusstes Lernen gefördert werden kann.</p>&#13;
<p>Die in diesen und anderen Projekten erworbenen Erkenntnisse sollen unmittelbar in die Lehre der am Institut beteiligten Einrichtungen einfließen, sodass Studierende in die Lage versetzt werden, eigene Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Architektur, Design, Ästhetik, philosophischer Anthropologie und Psychologie anzufertigen. In Bamberg und Coburg sind zudem gemeinsame Lehrveranstaltungen und ein Master-Kolleg an der Coburger Fakultät Design geplant. Ab 2024 begleitet das Institut erste Promotionen, die interdisziplinär zwischen Design und Geisteswissenschaften angesiedelt sind.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/113-Unterzeichnung_Kooperationsvertrag_2023_22-1024x683.jpg"
                        fileSize="205093"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/113-Institut_Mensch_und_AEsthetik_-_New_Library__Magdalen_College__Cambridge_Niall_McLaughlin_2022-1024x768.jpg"
                        fileSize="228834"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAO Themenjahr: Übergewicht und das „tödliche Quartett“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tao-themenjahr-uebergewicht-und-das-toedliche-quartett/</link>
                <pubDate>Wed, 12 Jul 2023 11:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tao-themenjahr-uebergewicht-und-das-toedliche-quartett/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die meisten übergewichtigen Menschen aus Bayern leben in Oberfranken. Wie hängt Übergewicht mit der Darmflora und dem „tödlichen Quartett“ zusammen? Darüber haben sich rund 100 Interessierte beim „TAO Themenabend Übergewicht“ informiert.</em></p>&#13;
<p>Mit „Gesundheit“ kann die Hochschule Coburg punkten. Das betonte Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats für Transfer und Entrepreneurship bei der Eröffnung des ersten von drei „<a href="t3://page?uid=1420">TAO Themenabenden</a>“ in der Alten Kühlhalle. „Gesundheit analysieren &amp; fördern“ ist einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg, die auf jahrelange Kooperationen in diesem Bereich – unter anderem mit dem Regiomed-Klinikum und der AOK – zurückblicken kann.</p>&#13;
<p>Von diesen Kooperationen profitierten die rund 100 Besucherinnen und Besucher beim „TAO Themenabend Übergewicht“ in der Alten Kühlhalle, der vom Referat für Transfer und Entrepreneurship und dem Forschungsschwerpunkt Gesundheit organisiert wurde. Denn auf dem Programm standen neben zwei Vorträgen von Expert:innen der Hochschule noch zwei weitere von Vertreter:innen der AOK Coburg und des Regiomed-Klinikums.</p>&#13;
<p>Bei seiner Begrüßung wies Can Aydin, Dritter Bürgermeister der Stadt Coburg, darauf hin, dass die Hälfte der Frauen und 60 Prozent der Männer in Deutschland übergewichtig sind. „Besonders besorgniserregend ist die wachsende Anzahl übergewichtiger Kinder – jedes fünfte Kind zwischen elf und 13 Jahren leidet unter Gewichtsproblemen“, sagte er. Gesundheit sei ein wertvolles Gut, das nicht vernachlässigt werden darf. Deshalb müsse sich die Gesellschaft mit dem Thema auseinandersetzen.</p>&#13;
<p><strong>Übergewicht und seine Folgen</strong></p>&#13;
<p>In Oberfranken sind bayernweit die meisten Menschen übergewichtig oder sogar adipös. „Tendenziell nimmt beides mit dem Alter zu“, sagte AOK-Direktor Christian Grebner in seinem Vortrag. Auch unter den 18- bis 29-Jährigen sei das Thema Übergewicht bereits ein Problem. Das Phänomen ziehe sich durch alle Altersklassen. Nicht nur das Übergewicht an sich, sondern vor allem die damit einhergehenden Folgen sind für die Krankenkasse Anlass, vorbeugend tätig zu werden: „Wer übergewichtig ist, hat oft mehrere Erkrankungen und ist multimorbid.“ Die AOK ist gesetzlich zur Prävention verpflichtet. „2022 sind 538 Millionen Euro bundesweit in die Prävention geflossen“, ergänzt Ulrike Umlauft, Ernährungsberaterin bei der AOK. Die Krankenkasse ist sowohl in Kindergärten und Schulen als auch an Hochschulen sowie in Vereinen und Kommunen aktiv. „Wir gehen in alle Lebenswelten, wo Ernährung und Prävention eine Rolle spielen können.“</p>&#13;
<p><strong>Das „tödliche Quartett“</strong></p>&#13;
<p>Gemeinsam mit einem erhöhten Blutzucker, einem erhöhten Blutdruck und einem erhöhten Blutfettwert bildet das Übergewicht das „tödliche Quartett“, das im Fachjargon auch als metabolisches Syndrom bekannt ist. „Die vier Zustände kommen oft gleichzeitig und beeinflussen die Lebensqualität und Lebenslage“, sagte Prof. Dr. Johannes Kraft, Chefarzt der Geriatrie- und Rehabilitationsabteilung am Regiomed-Klinikum Coburg, zu Beginn seines Vortrags. Das metabolische Syndrom sei der „Killer Nummer eins“ und eine häufige Ursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Auch geht das metabolische Syndrom mit Krankheiten wie Alzheimer-Demenz, Arteriosklerose, Arthrose und Rheuma sowie bestimmten Krebsarten einher, die die Lebensqualität und die Lebenserwartung deutlich mindern.</p>&#13;
<p>Was das Übergewicht betrifft, so ist das Bauchfett entscheidend. „Das Metabolische Syndrom an sich ist keine Krankheit, sondern die Vorstufe und ein Wohlstandsphänomen. Evolutionär sind wir so gebaut, dass wir möglichst viele Nährstoffe aufnehmen“, sagte der Chefarzt.&nbsp; Heute sei unser Leben allerdings insofern anders, als dass wir mehr essen und uns weniger bewegen. Eine Möglichkeit vorzubeugen sieht er in der Selbstwirksamkeit. Man müsse merken, dass man Erfolg haben kann und den Kreislauf in Gang setzen. Sobald man dann eine Verbesserung merke, steige auch das Wohlbefinden. Um das Bauchfett zu reduzieren, rät er zum Intervallfasten. „Günstig sind kohlenhydratfreie Intervalle von 15 bis 18 Stunden.“</p>&#13;
<p><strong>So beeinflusst die Darmflora das Gewicht</strong></p>&#13;
<p>Ein Faktor, der das Gewicht ebenfalls beeinflusst, ist die Beschaffenheit der Darmflora, die unter Medizinern auch als Mikrobiom bekannt ist. In ihrem Vortrag erläuterte <a href="t3://page?uid=878">Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann</a>, Professorin für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg, wie das Mikrobiom Einfluss auf das Gewicht nimmt. Je nach Zusammensetzung der 100 Billionen Mikroorganismen im Darm ziehen wir mehr oder weniger Kalorien aus der Nahrung. Die Unterschiede zwischen guten und schlechten „Futterverwertern“ können 150 bis 200 Kilokalorien betragen. Pro Jahr können durch diese Kalorien acht bis zehn Kilo zusätzliches Gewicht auf die Waage kommen. Axt-Gadermann vergleicht den Darm mit dem darin lebenden Mikrobiom mit einem Braukessel. „Jeder gibt etwas anderes rein. Der eine mehr Obst und Gemüse, der andere Fast-Food und Süßigkeiten. Unsere Bakterien können daraus dann eher nützliche oder eher schädliche Stoffwechselprodukte ,brauen‘. “ Weil diese Stoffe durch die Darmwand ins Blut und damit zu jedem Organ des Körpers, auch zum Gehirn, gelangen, kann unser Mikrobiom unsere gesamte Gesundheit beeinflussen – auch unser Gewicht.</p>&#13;
<p>Doch was verändert das Mikrobiom so, dass es uns übergewichtig macht? Wer viel Fast Food, Fertiggerichte und Süßstoffe konsumiert, hat ein erhöhtes Risiko. Auch die Einnahme von Antibiotika tut dem Mikrobiom nicht gut. Wer häufig Antibiotika einnehmen muss, hätte ein höheres Risiko für Übergewicht. „Doch bis die Pfunde steigen, dauert es mehrere Monate. Die Wenigsten bringen deshalb die Gewichtszunahme mit einer Antibiotikatherapie in Verbindung.“ Damit die guten Bakterien wachsen und ungünstige Keime verdrängen, brauchen sie das richtige Futter – präbiotische Ballaststoffe, die in vielen Pflanzen stecken wie in Chicorée, Haferflocken, Pastinaken, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukte, Zwiebeln, Leinsamen oder grünem Tee. &nbsp;Daneben tut auch Bewegung unserem Mikrobiom gut.</p>&#13;
<p><strong>Knochenheilung bei Diabetes</strong></p>&#13;
<p>Das Institut für Bioanalytik der Hochschule Coburg beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema Übergewicht. Prof. Dr. Stefan Kalkhof und sein Team entwickeln Implantat-Materialien, die die verzögerte Heilung von Knochenbrüchen bei Diabetes-Patienten, die oft übergewichtig sind, stimulieren sollen. Ziel ist es, ein 3D-gedrucktes zu entwickeln, das genau in die Fraktur passt, die Heilung aktiv unterstützt und schließlich vom Körper abgebaut werden kann. „Wir entwickeln Verfahren auf der Basis von Gewebs- und Blutanalysen, um die geeignete Behandlung zu finden und den Heilungsverlauf zu verfolgen“, sagte Prof. Dr. Stefan Kalkhof. Bereits jetzt arbeitet das Institut mit Firmen und Kliniken zusammen, die die Materialien testen. In einem nächsten Schritt soll dann eine Plattform entstehen, auf der Blutwerte und klinische Daten der Patienten sowie Implantat-Daten hinterlegt werden. &nbsp;So können Mediziner bei ihrer Entscheidung darüber unterstützt werden, welches Material für ein Implantat-Material in einem konkreten Fall verwendet werden sollte.</p>&#13;
<p><strong>Info</strong><br /> Der „TAO Themenabend Übergewicht“ war der erste von drei Themenabenden, die im Rahmen des „TAO Themenjahrs Gesundheit“ in der Alten Kühlhalle stattfinden. Am Dienstag, 25. Juli, wird es eine Veranstaltung zum Thema Krebs geben, am 19. September steht die Demenz im Fokus. Bei der Reihe geht es darum, Gesundheitsthemen gemeinsam mit Experten zu analysieren und die Gesundheit zu fördern. <a href="t3://page?uid=137">„TAO“ steht für Technologie Allianz Oberfranken</a> und ist eine Kooperation der vier oberfränkischen Hochschulen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die meisten übergewichtigen Menschen aus Bayern leben in Oberfranken. Wie hängt Übergewicht mit der Darmflora und dem „tödlichen Quartett“ zusammen? Darüber haben sich rund 100 Interessierte beim „TAO Themenabend Übergewicht“ informiert.</em></p>&#13;
<p>Mit „Gesundheit“ kann die Hochschule Coburg punkten. Das betonte Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats für Transfer und Entrepreneurship bei der Eröffnung des ersten von drei „<a href="t3://page?uid=1420">TAO Themenabenden</a>“ in der Alten Kühlhalle. „Gesundheit analysieren &amp; fördern“ ist einer der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg, die auf jahrelange Kooperationen in diesem Bereich – unter anderem mit dem Regiomed-Klinikum und der AOK – zurückblicken kann.</p>&#13;
<p>Von diesen Kooperationen profitierten die rund 100 Besucherinnen und Besucher beim „TAO Themenabend Übergewicht“ in der Alten Kühlhalle, der vom Referat für Transfer und Entrepreneurship und dem Forschungsschwerpunkt Gesundheit organisiert wurde. Denn auf dem Programm standen neben zwei Vorträgen von Expert:innen der Hochschule noch zwei weitere von Vertreter:innen der AOK Coburg und des Regiomed-Klinikums.</p>&#13;
<p>Bei seiner Begrüßung wies Can Aydin, Dritter Bürgermeister der Stadt Coburg, darauf hin, dass die Hälfte der Frauen und 60 Prozent der Männer in Deutschland übergewichtig sind. „Besonders besorgniserregend ist die wachsende Anzahl übergewichtiger Kinder – jedes fünfte Kind zwischen elf und 13 Jahren leidet unter Gewichtsproblemen“, sagte er. Gesundheit sei ein wertvolles Gut, das nicht vernachlässigt werden darf. Deshalb müsse sich die Gesellschaft mit dem Thema auseinandersetzen.</p>&#13;
<p><strong>Übergewicht und seine Folgen</strong></p>&#13;
<p>In Oberfranken sind bayernweit die meisten Menschen übergewichtig oder sogar adipös. „Tendenziell nimmt beides mit dem Alter zu“, sagte AOK-Direktor Christian Grebner in seinem Vortrag. Auch unter den 18- bis 29-Jährigen sei das Thema Übergewicht bereits ein Problem. Das Phänomen ziehe sich durch alle Altersklassen. Nicht nur das Übergewicht an sich, sondern vor allem die damit einhergehenden Folgen sind für die Krankenkasse Anlass, vorbeugend tätig zu werden: „Wer übergewichtig ist, hat oft mehrere Erkrankungen und ist multimorbid.“ Die AOK ist gesetzlich zur Prävention verpflichtet. „2022 sind 538 Millionen Euro bundesweit in die Prävention geflossen“, ergänzt Ulrike Umlauft, Ernährungsberaterin bei der AOK. Die Krankenkasse ist sowohl in Kindergärten und Schulen als auch an Hochschulen sowie in Vereinen und Kommunen aktiv. „Wir gehen in alle Lebenswelten, wo Ernährung und Prävention eine Rolle spielen können.“</p>&#13;
<p><strong>Das „tödliche Quartett“</strong></p>&#13;
<p>Gemeinsam mit einem erhöhten Blutzucker, einem erhöhten Blutdruck und einem erhöhten Blutfettwert bildet das Übergewicht das „tödliche Quartett“, das im Fachjargon auch als metabolisches Syndrom bekannt ist. „Die vier Zustände kommen oft gleichzeitig und beeinflussen die Lebensqualität und Lebenslage“, sagte Prof. Dr. Johannes Kraft, Chefarzt der Geriatrie- und Rehabilitationsabteilung am Regiomed-Klinikum Coburg, zu Beginn seines Vortrags. Das metabolische Syndrom sei der „Killer Nummer eins“ und eine häufige Ursache für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Auch geht das metabolische Syndrom mit Krankheiten wie Alzheimer-Demenz, Arteriosklerose, Arthrose und Rheuma sowie bestimmten Krebsarten einher, die die Lebensqualität und die Lebenserwartung deutlich mindern.</p>&#13;
<p>Was das Übergewicht betrifft, so ist das Bauchfett entscheidend. „Das Metabolische Syndrom an sich ist keine Krankheit, sondern die Vorstufe und ein Wohlstandsphänomen. Evolutionär sind wir so gebaut, dass wir möglichst viele Nährstoffe aufnehmen“, sagte der Chefarzt.&nbsp; Heute sei unser Leben allerdings insofern anders, als dass wir mehr essen und uns weniger bewegen. Eine Möglichkeit vorzubeugen sieht er in der Selbstwirksamkeit. Man müsse merken, dass man Erfolg haben kann und den Kreislauf in Gang setzen. Sobald man dann eine Verbesserung merke, steige auch das Wohlbefinden. Um das Bauchfett zu reduzieren, rät er zum Intervallfasten. „Günstig sind kohlenhydratfreie Intervalle von 15 bis 18 Stunden.“</p>&#13;
<p><strong>So beeinflusst die Darmflora das Gewicht</strong></p>&#13;
<p>Ein Faktor, der das Gewicht ebenfalls beeinflusst, ist die Beschaffenheit der Darmflora, die unter Medizinern auch als Mikrobiom bekannt ist. In ihrem Vortrag erläuterte <a href="t3://page?uid=878">Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann</a>, Professorin für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg, wie das Mikrobiom Einfluss auf das Gewicht nimmt. Je nach Zusammensetzung der 100 Billionen Mikroorganismen im Darm ziehen wir mehr oder weniger Kalorien aus der Nahrung. Die Unterschiede zwischen guten und schlechten „Futterverwertern“ können 150 bis 200 Kilokalorien betragen. Pro Jahr können durch diese Kalorien acht bis zehn Kilo zusätzliches Gewicht auf die Waage kommen. Axt-Gadermann vergleicht den Darm mit dem darin lebenden Mikrobiom mit einem Braukessel. „Jeder gibt etwas anderes rein. Der eine mehr Obst und Gemüse, der andere Fast-Food und Süßigkeiten. Unsere Bakterien können daraus dann eher nützliche oder eher schädliche Stoffwechselprodukte ,brauen‘. “ Weil diese Stoffe durch die Darmwand ins Blut und damit zu jedem Organ des Körpers, auch zum Gehirn, gelangen, kann unser Mikrobiom unsere gesamte Gesundheit beeinflussen – auch unser Gewicht.</p>&#13;
<p>Doch was verändert das Mikrobiom so, dass es uns übergewichtig macht? Wer viel Fast Food, Fertiggerichte und Süßstoffe konsumiert, hat ein erhöhtes Risiko. Auch die Einnahme von Antibiotika tut dem Mikrobiom nicht gut. Wer häufig Antibiotika einnehmen muss, hätte ein höheres Risiko für Übergewicht. „Doch bis die Pfunde steigen, dauert es mehrere Monate. Die Wenigsten bringen deshalb die Gewichtszunahme mit einer Antibiotikatherapie in Verbindung.“ Damit die guten Bakterien wachsen und ungünstige Keime verdrängen, brauchen sie das richtige Futter – präbiotische Ballaststoffe, die in vielen Pflanzen stecken wie in Chicorée, Haferflocken, Pastinaken, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukte, Zwiebeln, Leinsamen oder grünem Tee. &nbsp;Daneben tut auch Bewegung unserem Mikrobiom gut.</p>&#13;
<p><strong>Knochenheilung bei Diabetes</strong></p>&#13;
<p>Das Institut für Bioanalytik der Hochschule Coburg beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema Übergewicht. Prof. Dr. Stefan Kalkhof und sein Team entwickeln Implantat-Materialien, die die verzögerte Heilung von Knochenbrüchen bei Diabetes-Patienten, die oft übergewichtig sind, stimulieren sollen. Ziel ist es, ein 3D-gedrucktes zu entwickeln, das genau in die Fraktur passt, die Heilung aktiv unterstützt und schließlich vom Körper abgebaut werden kann. „Wir entwickeln Verfahren auf der Basis von Gewebs- und Blutanalysen, um die geeignete Behandlung zu finden und den Heilungsverlauf zu verfolgen“, sagte Prof. Dr. Stefan Kalkhof. Bereits jetzt arbeitet das Institut mit Firmen und Kliniken zusammen, die die Materialien testen. In einem nächsten Schritt soll dann eine Plattform entstehen, auf der Blutwerte und klinische Daten der Patienten sowie Implantat-Daten hinterlegt werden. &nbsp;So können Mediziner bei ihrer Entscheidung darüber unterstützt werden, welches Material für ein Implantat-Material in einem konkreten Fall verwendet werden sollte.</p>&#13;
<p><strong>Info</strong><br /> Der „TAO Themenabend Übergewicht“ war der erste von drei Themenabenden, die im Rahmen des „TAO Themenjahrs Gesundheit“ in der Alten Kühlhalle stattfinden. Am Dienstag, 25. Juli, wird es eine Veranstaltung zum Thema Krebs geben, am 19. September steht die Demenz im Fokus. Bei der Reihe geht es darum, Gesundheitsthemen gemeinsam mit Experten zu analysieren und die Gesundheit zu fördern. <a href="t3://page?uid=137">„TAO“ steht für Technologie Allianz Oberfranken</a> und ist eine Kooperation der vier oberfränkischen Hochschulen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/EttlichIsabella-1024x692.jpg"
                        fileSize="114538"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/111-TAO_Themenabend_UEbergewicht01__1-1024x683.jpg"
                        fileSize="139261"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/111-TAO_Themenabend_UEbergewicht01__2-1024x683.jpg"
                        fileSize="231564"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kronacher Studierende gewinnen Nahverkehrs-Preis des Landes Baden-Württemberg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kronacher-studierende-gewinnen-nahverkehrs-preis-des-landes-baden-wuerttemberg/</link>
                <pubDate>Tue, 11 Jul 2023 12:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kronacher-studierende-gewinnen-nahverkehrs-preis-des-landes-baden-wuerttemberg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit dem ÖPNV-Zukunftspreis des Landes Baden-Württemberg wurde ein Team des <a href="t3://page?uid=1117">Masterstudiengangs Autonomous Driving&nbsp;</a> der Hochschule Coburg ausgezeichnet. Beim ÖPNV-Zukunftskongress in Freiburg räumten die Kronacher Studierenden dann zusätzlich auch noch den Publikumspreis ab.</em></p>&#13;
<p>Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutierten beim ersten ÖPNV-Zukunftskongress des Landes Baden-Württemberg darüber, wie der Öffentliche Nahverkehr zum Motor für nachhaltige Mobilität der Zukunft werden kann. „Vor 500 wichtigen Leuten eine souveräne Präsentation zu halten“ sei für Studierende nicht alltäglich, wie Valentin Schäffer berichtet. Aber für die Kronacher Studierenden war es kein Problem. Sie lernen, indem sie gemeinsam an einem Projekt arbeiten – und entfalten dadurch ganz neue Fähigkeiten. „In unserem projektgebundenen Studiengang Autonomous Driving haben wir uns nicht nur theoretisches Wissen über die noch junge Technologie angeeignet, sondern wir haben auch sehr viel über das Erarbeiten, Ausarbeiten, Testen und Vermarkten einer Idee gelernt“, erzählt Schäffer. „Es war, als hätten wir ein eigenes Start-Up im Studium aufgebaut, an dem wir bewertet werden.“ Die Studierenden entwickeln immer gemeinsam in fächerübergreifenden Teams ein Produkt. Schäffer gehört zum Team Remobility, das über zwei Semester hinweg an einer Software und einem Fernsteuerungssystem für autonome Shuttles gearbeitet hat. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg würdigte dieses Projekt jetzt mit dem ÖPNV-Zukunftspreis.</p>&#13;
<p><strong>Teleoperation: Fahrzeug fährt autonom, Mensch kann eingreifen</strong></p>&#13;
<p>Es wird noch einige Zeit dauern, bis vollständiges autonomes Fahren möglich ist. Mit Hilfe einer Art Fernsteuerung können autonomisierte Fahrzeuge aber schon bald im Straßenverkehr eingesetzt werden. Unter dem Titel „Teleoperation – der sichere Weg zum autonomen Fahren“ hat das Remobility-Team ein Produkt entwickelt, das Sicherheit und Akzeptanz der Technologie erhöht. In der Praxis sieht das so aus: Vor Gefahrstellen warnen Sensoren, außerdem kann ein Mensch, ein Operator oder eine Operatorin im Leitstand mit Lenkrad, Pedalen und VR-Brille bei Bedarf jederzeit die Steuerung übernehmen und auch mit den Fahrgästen kommunizieren. Die Technologie ermöglicht es, ganze Flotten selbstfahrend zu betreiben – so kann die Anzahl und Taktrate im ÖPNV erhöht und ländliche Regionen können besser angebunden werden.</p>&#13;
<p><strong>„Glücklich, dass ich das Team auf seinem Weg begleiten durfte"</strong></p>&#13;
<p>Von Professor:innen und Mitarbeiterenden der Hochschule sowie aus den Partnerunternehmen bekommen die Studierenden fachlichen Input. Sie werden nicht unterrichtet, sondern gecoacht. <a href="t3://page?uid=1222">Prof. Dr. Georg Arbeiter</a>, Leiter des Studiengangs Autonomous Driving, sagt: „Ich bin glücklich, dass ich das Team auf seinem Weg begleiten durfte.“ Er hebt hervor, dass Team Remobility nicht nur das Konzept erarbeitet, sondern am Projektende die Umsetzung der Idee auch erfolgreich demonstriert hat. Das System umfasst ein speziell auf bestehende Shuttlemodelle angepasstes Aufrüstungspaket, einen komfortablen Leitstand sowie ein zugehöriges Software-Komplettpaket. Arbeiter ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Die entwickelte Lösung gibt eine mögliche Antwort auf eine aktuelle Forschungsfrage und stellt somit einen innovativen Beitrag zur Zukunft des ÖPNV dar.“</p>&#13;
<p><strong>Erst Platz 1 - dann auch noch der Publikumspreis</strong></p>&#13;
<p>Remobility gewann Platz 1 des ÖPNV-Zukunftspreises. Stellvertretend fürs Team präsentierten Kevin Walther und Valentin Schäffer das Projekt. „Bei der Teamfähigkeit und im Auftreten bei Präsentationen haben wir im Studiengang sehr viel dazugelernt“, erzählt Schäffer. Die Persönlichkeit und die Soft Skills würden sich durch die projektzentrierte Arbeit eben auch weiterentwickeln. Beim Kongress in Freiburg überzeugten die Studierenden mit ihrem Thema&nbsp; –&nbsp; und mit ihrem Auftritt: Per Votum wurde ein Publikumspreis vergeben und auch der ging an das Team der Hochschule Coburg.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit dem ÖPNV-Zukunftspreis des Landes Baden-Württemberg wurde ein Team des <a href="t3://page?uid=1117">Masterstudiengangs Autonomous Driving&nbsp;</a> der Hochschule Coburg ausgezeichnet. Beim ÖPNV-Zukunftskongress in Freiburg räumten die Kronacher Studierenden dann zusätzlich auch noch den Publikumspreis ab.</em></p>&#13;
<p>Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutierten beim ersten ÖPNV-Zukunftskongress des Landes Baden-Württemberg darüber, wie der Öffentliche Nahverkehr zum Motor für nachhaltige Mobilität der Zukunft werden kann. „Vor 500 wichtigen Leuten eine souveräne Präsentation zu halten“ sei für Studierende nicht alltäglich, wie Valentin Schäffer berichtet. Aber für die Kronacher Studierenden war es kein Problem. Sie lernen, indem sie gemeinsam an einem Projekt arbeiten – und entfalten dadurch ganz neue Fähigkeiten. „In unserem projektgebundenen Studiengang Autonomous Driving haben wir uns nicht nur theoretisches Wissen über die noch junge Technologie angeeignet, sondern wir haben auch sehr viel über das Erarbeiten, Ausarbeiten, Testen und Vermarkten einer Idee gelernt“, erzählt Schäffer. „Es war, als hätten wir ein eigenes Start-Up im Studium aufgebaut, an dem wir bewertet werden.“ Die Studierenden entwickeln immer gemeinsam in fächerübergreifenden Teams ein Produkt. Schäffer gehört zum Team Remobility, das über zwei Semester hinweg an einer Software und einem Fernsteuerungssystem für autonome Shuttles gearbeitet hat. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg würdigte dieses Projekt jetzt mit dem ÖPNV-Zukunftspreis.</p>&#13;
<p><strong>Teleoperation: Fahrzeug fährt autonom, Mensch kann eingreifen</strong></p>&#13;
<p>Es wird noch einige Zeit dauern, bis vollständiges autonomes Fahren möglich ist. Mit Hilfe einer Art Fernsteuerung können autonomisierte Fahrzeuge aber schon bald im Straßenverkehr eingesetzt werden. Unter dem Titel „Teleoperation – der sichere Weg zum autonomen Fahren“ hat das Remobility-Team ein Produkt entwickelt, das Sicherheit und Akzeptanz der Technologie erhöht. In der Praxis sieht das so aus: Vor Gefahrstellen warnen Sensoren, außerdem kann ein Mensch, ein Operator oder eine Operatorin im Leitstand mit Lenkrad, Pedalen und VR-Brille bei Bedarf jederzeit die Steuerung übernehmen und auch mit den Fahrgästen kommunizieren. Die Technologie ermöglicht es, ganze Flotten selbstfahrend zu betreiben – so kann die Anzahl und Taktrate im ÖPNV erhöht und ländliche Regionen können besser angebunden werden.</p>&#13;
<p><strong>„Glücklich, dass ich das Team auf seinem Weg begleiten durfte"</strong></p>&#13;
<p>Von Professor:innen und Mitarbeiterenden der Hochschule sowie aus den Partnerunternehmen bekommen die Studierenden fachlichen Input. Sie werden nicht unterrichtet, sondern gecoacht. <a href="t3://page?uid=1222">Prof. Dr. Georg Arbeiter</a>, Leiter des Studiengangs Autonomous Driving, sagt: „Ich bin glücklich, dass ich das Team auf seinem Weg begleiten durfte.“ Er hebt hervor, dass Team Remobility nicht nur das Konzept erarbeitet, sondern am Projektende die Umsetzung der Idee auch erfolgreich demonstriert hat. Das System umfasst ein speziell auf bestehende Shuttlemodelle angepasstes Aufrüstungspaket, einen komfortablen Leitstand sowie ein zugehöriges Software-Komplettpaket. Arbeiter ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Die entwickelte Lösung gibt eine mögliche Antwort auf eine aktuelle Forschungsfrage und stellt somit einen innovativen Beitrag zur Zukunft des ÖPNV dar.“</p>&#13;
<p><strong>Erst Platz 1 - dann auch noch der Publikumspreis</strong></p>&#13;
<p>Remobility gewann Platz 1 des ÖPNV-Zukunftspreises. Stellvertretend fürs Team präsentierten Kevin Walther und Valentin Schäffer das Projekt. „Bei der Teamfähigkeit und im Auftreten bei Präsentationen haben wir im Studiengang sehr viel dazugelernt“, erzählt Schäffer. Die Persönlichkeit und die Soft Skills würden sich durch die projektzentrierte Arbeit eben auch weiterentwickeln. Beim Kongress in Freiburg überzeugten die Studierenden mit ihrem Thema&nbsp; –&nbsp; und mit ihrem Auftritt: Per Votum wurde ein Publikumspreis vergeben und auch der ging an das Team der Hochschule Coburg.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/109-O__PNV-Preis_-_TeamJPG-1024x768.jpg"
                        fileSize="127012"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/109-O__PNV-Preis-1024x683.jpg"
                        fileSize="111128"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/109-OEPNV-Preis_Leitstand-1024x768.jpeg"
                        fileSize="76853"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Exkursion: von der Vergangenheit in die Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/exkursion-von-der-vergangenheit-in-die-zukunft/</link>
                <pubDate>Mon, 10 Jul 2023 07:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/exkursion-von-der-vergangenheit-in-die-zukunft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Applied Digital Transformation und ZukunftsDesign, die beiden Kronacher Studiengänge der Hochschule Coburg, suchten bei einer Exkursion in Berlin&nbsp; nach Verbindungen zwsichen Aspekten der Vergangenheit mit ganz aktuellen Geschehnissen. Auch Studierende der Coburger Studiengänge konnten teilnehmen. </em></p>&#13;
<p>Unter dem Titel „Auf den Spuren der Innovation in die Zukunft" machten sich Studierende aus verschiedenen Bachelor-Studiengängen wie Applied Digital Transformation, Integrative Gesundheitsförderung, Maschinenbau, sowie aus den Mastern ZukunftsDesign und Change Management auf den Weg nach Berlin. „Geöffnet wurde die Exkursion explizit auch für Studierende anderer Studiengänge, insbesondere des Hauptstandorts Coburg, um eine standortübergreifende Vernetzung der Studierenden zu ermöglichen“, erklärt<a href="t3://page?uid=896"> Prof. Dr. Christian Zagel</a>, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/applied-digital-transformation.html" target="_blank" rel="noopener">Bachelorstudiengangs Applied Digital Transformation</a></p>&#13;
<p><strong>Zwischen Pergamon und Futurium </strong></p>&#13;
<p>Eine Station auf der Berlinreise war das Futurium, ein Ort für Präsentation und Dialog zu Wissenschaft, Forschung und Entwicklung. Es wurde 2019 als Projektinitiative wissenschaftlicher Einrichtungen, Wirtschaftsunternehmen, Stiftungen und der Bundesregierung ins Leben gerufen. Zukunft und Impact, innovative Rohstoffforschung, Gewinnung und Speicherung erneuerbarer Energien, aber auch Haltung und Aussichten für die Zukunft: Solche Themen regten zu Diskussion an. Im Bundestag und in einer anschließenden Gesprächsrunde mit Jonas Geissler,&nbsp;Bundestagsabgeordnetem aus dem Wahlkreis Coburg-Kronach, gab’s Einblicke in die politische Arbeit in Berlin. Durch das Pergamonmuseum führte <a href="t3://page?uid=892">Prof. Dr. Josef Löffl</a>, Studiengangsleiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">Masterstudiengangs ZukunftsDesign&nbsp;Innovation. Unternehmertum. Gestaltung (ZD).</a> Mit seinem Hintergrund als Historiker und seinem innovativen Blick in die Zukunft machte er die Museumstour für die Studierenden zu einem inspirierenden Erlebnis.</p>&#13;
<p>Die campus-übergreifenden Exkursion wurde unterstützt von der <a href="t3://page?uid=347">Studienvertretung</a>, der Lucas-Cranach-Campus-Stiftung und dem <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">Hochschulverein</a>. Die Verantwortung für die Organisation lag bei Nadine Freitag. Mitglied der Studierendenvertretung und selbst ZD-Studentin und bei Christian Grosch, Studiengangskoordinator Applied Digital Transformation.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Applied Digital Transformation und ZukunftsDesign, die beiden Kronacher Studiengänge der Hochschule Coburg, suchten bei einer Exkursion in Berlin&nbsp; nach Verbindungen zwsichen Aspekten der Vergangenheit mit ganz aktuellen Geschehnissen. Auch Studierende der Coburger Studiengänge konnten teilnehmen. </em></p>&#13;
<p>Unter dem Titel „Auf den Spuren der Innovation in die Zukunft" machten sich Studierende aus verschiedenen Bachelor-Studiengängen wie Applied Digital Transformation, Integrative Gesundheitsförderung, Maschinenbau, sowie aus den Mastern ZukunftsDesign und Change Management auf den Weg nach Berlin. „Geöffnet wurde die Exkursion explizit auch für Studierende anderer Studiengänge, insbesondere des Hauptstandorts Coburg, um eine standortübergreifende Vernetzung der Studierenden zu ermöglichen“, erklärt<a href="t3://page?uid=896"> Prof. Dr. Christian Zagel</a>, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/applied-digital-transformation.html" target="_blank" rel="noopener">Bachelorstudiengangs Applied Digital Transformation</a></p>&#13;
<p><strong>Zwischen Pergamon und Futurium </strong></p>&#13;
<p>Eine Station auf der Berlinreise war das Futurium, ein Ort für Präsentation und Dialog zu Wissenschaft, Forschung und Entwicklung. Es wurde 2019 als Projektinitiative wissenschaftlicher Einrichtungen, Wirtschaftsunternehmen, Stiftungen und der Bundesregierung ins Leben gerufen. Zukunft und Impact, innovative Rohstoffforschung, Gewinnung und Speicherung erneuerbarer Energien, aber auch Haltung und Aussichten für die Zukunft: Solche Themen regten zu Diskussion an. Im Bundestag und in einer anschließenden Gesprächsrunde mit Jonas Geissler,&nbsp;Bundestagsabgeordnetem aus dem Wahlkreis Coburg-Kronach, gab’s Einblicke in die politische Arbeit in Berlin. Durch das Pergamonmuseum führte <a href="t3://page?uid=892">Prof. Dr. Josef Löffl</a>, Studiengangsleiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">Masterstudiengangs ZukunftsDesign&nbsp;Innovation. Unternehmertum. Gestaltung (ZD).</a> Mit seinem Hintergrund als Historiker und seinem innovativen Blick in die Zukunft machte er die Museumstour für die Studierenden zu einem inspirierenden Erlebnis.</p>&#13;
<p>Die campus-übergreifenden Exkursion wurde unterstützt von der <a href="t3://page?uid=347">Studienvertretung</a>, der Lucas-Cranach-Campus-Stiftung und dem <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">Hochschulverein</a>. Die Verantwortung für die Organisation lag bei Nadine Freitag. Mitglied der Studierendenvertretung und selbst ZD-Studentin und bei Christian Grosch, Studiengangskoordinator Applied Digital Transformation.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-ZD-DSC_4158-1024x681.jpg"
                        fileSize="160148"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-ZD-DSC_4236-1024x681.jpg"
                        fileSize="193836"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-ZD-DSC_4243-1024x681.jpg"
                        fileSize="169984"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-ZD-DSC_4386-1024x681.jpg"
                        fileSize="121841"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-ZD-DSC_4542-1024x681.jpg"
                        fileSize="108167"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-ZD-DSC_4578-1024x681.jpg"
                        fileSize="179570"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-ZD-DSC_4610-1024x681.jpg"
                        fileSize="152074"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-ZD-DSC_4625-1024x681.jpg"
                        fileSize="160530"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-ZD-DSC_4677-1024x681.jpg"
                        fileSize="120119"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-ZD-DSC_4718-1024x681.jpg"
                        fileSize="165626"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-ZD-DSC_4867-1024x681.jpg"
                        fileSize="131986"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-ZD-DSC_4962-1024x681.jpg"
                        fileSize="142928"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Klinische Sozialarbeit: trinationale Fachtagung an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/klinische-sozialarbeit-trinationale-fachtagung-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 07 Jul 2023 09:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/klinische-sozialarbeit-trinationale-fachtagung-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zwischenmenschliche Beziehungen und Gesundheit: Dieses Tagungsthema zog knapp 300 Wissenschaftler:innen, Praxisfachkräfte und Studierende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an die Hochschule Coburg. Zwei Tage lang wurden aktuelle Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen rund um sozialtherapeutische Perspektiven in der Klinischen Sozialarbeit beleuchtet, ausgetauscht und diskutiert.</em></p>&#13;
<p>Anlass für die trinationale Fachtagung war der 20. Geburtstag der engen Kooperation zwischen der Hochschule Coburg und der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) im gemeinsamen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Weiterbildungsmaster Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a>. Der berufsbegleitende Master startete erstmals zum Wintersemester 2001/02 und hat als erster Studiengang mit dieser fachlichen Ausrichtung im deutschsprachigen Raum auch Vorbildcharakter für die Entwicklung klinisch-sozialarbeiterischer Studiengänge an etlichen Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit dem Sommersemester 2003 wird der Weiterbildungsstudiengang gemeinsam mit der ASH verwirklicht, einer der größten staatlichen SAGE-Hochschulen (Soziale Arbeit, Gesundheit sowie Erziehung und Bildung) in Deutschland.</p>&#13;
<p><strong>Beziehungen und Gesundheit</strong></p>&#13;
<p>„Zwischenmenschliche Beziehungen sind in jedem Lebensalter und jeder Entwicklungsstufe wichtig für die Gesundheit, das Wohlbefinden und die soziale Teilhabe“ erläutert <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-christine-kroeger.html">Prof. Dr. Christine Kröger</a>, die gemeinsam mit ihrer Berliner Kollegin Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner den Weiterbildungsmaster leitet. Gahleitner ergänzt: „Klinische Sozialarbeiter:innen fördern und stärken gezielt das soziale Eingebundensein von Menschen, begegnen dabei aber besonderen Herausforderungen, denn es geht um isolierte schwer belastete Menschen mit oft tiefen Beziehungstraumatisierungen, die wiederholt Stigmatisierungs- und Ausgrenzungserfahrungen machen.“</p>&#13;
<p><strong>Was aktuell diskutiert wird</strong></p>&#13;
<p>Das umfangreiche <a href="https://www.hs-coburg.de/fileadmin/hscoburg/Veranstaltungen/Programmheft_Fachtagung_KlinSa_2023_Coburg.pdf">Tagungsprogramm</a> zeigt die breite Palette der Themen, die aktuell in der Klinischen Sozialarbeit diskutiert werden und die in der sozialklinischen Praxis mit Menschen in komplexen biopsychosozialen Belastungslagen relevant sind: Es ging unter anderem um grundlegende Zusammenhänge zwischen sozialer Unterstützung und Gesundheit, um sozialtherapeutische Arbeit mit Kindern und Familien, aber auch um die sozialarbeiterische Beziehungsgestaltung im Kontext von Verlust, Sterben und Tod. Weitere wichtige Tagungsthemen waren sozialtherapeutische Gruppenarbeit sowie die Verbindungen zwischen Entwicklungstraumatisierungen und Gewaltstraftaten, die gerade in der justiznahen Forensischen Sozialarbeit eine bedeutsame Rolle spielen.</p>&#13;
<p><strong>Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz</strong></p>&#13;
<p>Keynote-Speaker:innen waren renommierte Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie beispielsweise Prof. Dr. Frank Nestmann und Dr. Annett Kupfer (beide TU Dresden), die ihre wichtige Forschung rund um das Thema soziale Unterstützung und Gesundheit präsentierten. Aus Österreich (Vorarlberg) hat Prof. Dr. Johanna Hefel die Tagung mit einem beeindruckenden Vortrag zu Trauer, Verlust und Sterben bereichert. Aus der Schweiz konnte Prof. Dr. Günther Wüsten von der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten gewonnen werden, der zur Bedeutung von sozialen Ressourcen und wertbezogenen Interventionen in der Sozialtherapie referierte.&nbsp;</p>&#13;
<p>Seit über einem Jahrzehnt beschäftigt sich Prof. Dr. Dieter Röh von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg intensiv mit dem Capabilities Approach – sein Vortrag beleuchtete zwischenmenschliche Beziehungen und Teilhabe aus dieser Perspektive. Prof. Dr. Helmut Pauls, der 2001 den Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit initiierte, nahm in seiner Keynote die Entwicklung des IPSG (Institut für Psychosoziale Gesundheit, ein An-Institut der Hochschule Coburg) zum wichtigen sozialtherapeutischen Akteur der Kinder- und Jugendhilfe in den Blick.</p>&#13;
<p><strong>Für Coburger Studis eine besondere Gelegenheit</strong></p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-christiane-alberternst.html">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a> hatte die Organisation der Tagung übernommen. Sie forscht und lehrt an der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule - genau wie ihre Kollegin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-christine-kroeger.html">Prof. Dr. Christine Kröger</a>,&nbsp;die für die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung zuständig war.&nbsp;Beide betonen, dass nur durch die finanzielle Unterstützung der Hochschulleitung, der Fakultät und der Studierendenvertretung möglich war, dass Studierende der Hochschule Coburg kostenfrei Tagungs- und Forschungsluft schnuppern und sich regional, national und international vernetzen konnten.</p>&#13;
<p>Caroline Eger, die aktuell den Bachelor Soziale Arbeit studiert, ist begeistert. „Mich hat vor allem die wissenschaftliche Fundierung der einzelnen Tagungsbeiträge beeindruckt und habe dadurch Ideen für meine Bachelorarbeit bekommen!“. Florian Koch, der im dritten Semester den Konsekutiven Master Soziale Arbeit mit der Vertiefung Klinische Sozialarbeit studiert, schildert: „Mir ist durch die Tagung so richtig bewusst geworden, wie viel Forschungsbedarf es in der Klinischen Sozialarbeit nach wie vor gibt.“</p>&#13;
<p>„Die zweitägige Fachtagung war ein großer Erfolg“, freuen sich Prof. Dr. Christiane Alberternst&nbsp;und Prof. Dr. Christine Kröger.&nbsp;„Es ist gelungen, internationales Fachwissen in die regionale Praxis zu tragen und gleichzeitig unsere regionale und internationale Vernetzung zu stärken“.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwischenmenschliche Beziehungen und Gesundheit: Dieses Tagungsthema zog knapp 300 Wissenschaftler:innen, Praxisfachkräfte und Studierende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an die Hochschule Coburg. Zwei Tage lang wurden aktuelle Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen rund um sozialtherapeutische Perspektiven in der Klinischen Sozialarbeit beleuchtet, ausgetauscht und diskutiert.</em></p>&#13;
<p>Anlass für die trinationale Fachtagung war der 20. Geburtstag der engen Kooperation zwischen der Hochschule Coburg und der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) im gemeinsamen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Weiterbildungsmaster Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a>. Der berufsbegleitende Master startete erstmals zum Wintersemester 2001/02 und hat als erster Studiengang mit dieser fachlichen Ausrichtung im deutschsprachigen Raum auch Vorbildcharakter für die Entwicklung klinisch-sozialarbeiterischer Studiengänge an etlichen Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit dem Sommersemester 2003 wird der Weiterbildungsstudiengang gemeinsam mit der ASH verwirklicht, einer der größten staatlichen SAGE-Hochschulen (Soziale Arbeit, Gesundheit sowie Erziehung und Bildung) in Deutschland.</p>&#13;
<p><strong>Beziehungen und Gesundheit</strong></p>&#13;
<p>„Zwischenmenschliche Beziehungen sind in jedem Lebensalter und jeder Entwicklungsstufe wichtig für die Gesundheit, das Wohlbefinden und die soziale Teilhabe“ erläutert <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-christine-kroeger.html">Prof. Dr. Christine Kröger</a>, die gemeinsam mit ihrer Berliner Kollegin Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner den Weiterbildungsmaster leitet. Gahleitner ergänzt: „Klinische Sozialarbeiter:innen fördern und stärken gezielt das soziale Eingebundensein von Menschen, begegnen dabei aber besonderen Herausforderungen, denn es geht um isolierte schwer belastete Menschen mit oft tiefen Beziehungstraumatisierungen, die wiederholt Stigmatisierungs- und Ausgrenzungserfahrungen machen.“</p>&#13;
<p><strong>Was aktuell diskutiert wird</strong></p>&#13;
<p>Das umfangreiche <a href="https://www.hs-coburg.de/fileadmin/hscoburg/Veranstaltungen/Programmheft_Fachtagung_KlinSa_2023_Coburg.pdf">Tagungsprogramm</a> zeigt die breite Palette der Themen, die aktuell in der Klinischen Sozialarbeit diskutiert werden und die in der sozialklinischen Praxis mit Menschen in komplexen biopsychosozialen Belastungslagen relevant sind: Es ging unter anderem um grundlegende Zusammenhänge zwischen sozialer Unterstützung und Gesundheit, um sozialtherapeutische Arbeit mit Kindern und Familien, aber auch um die sozialarbeiterische Beziehungsgestaltung im Kontext von Verlust, Sterben und Tod. Weitere wichtige Tagungsthemen waren sozialtherapeutische Gruppenarbeit sowie die Verbindungen zwischen Entwicklungstraumatisierungen und Gewaltstraftaten, die gerade in der justiznahen Forensischen Sozialarbeit eine bedeutsame Rolle spielen.</p>&#13;
<p><strong>Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz</strong></p>&#13;
<p>Keynote-Speaker:innen waren renommierte Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie beispielsweise Prof. Dr. Frank Nestmann und Dr. Annett Kupfer (beide TU Dresden), die ihre wichtige Forschung rund um das Thema soziale Unterstützung und Gesundheit präsentierten. Aus Österreich (Vorarlberg) hat Prof. Dr. Johanna Hefel die Tagung mit einem beeindruckenden Vortrag zu Trauer, Verlust und Sterben bereichert. Aus der Schweiz konnte Prof. Dr. Günther Wüsten von der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten gewonnen werden, der zur Bedeutung von sozialen Ressourcen und wertbezogenen Interventionen in der Sozialtherapie referierte.&nbsp;</p>&#13;
<p>Seit über einem Jahrzehnt beschäftigt sich Prof. Dr. Dieter Röh von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg intensiv mit dem Capabilities Approach – sein Vortrag beleuchtete zwischenmenschliche Beziehungen und Teilhabe aus dieser Perspektive. Prof. Dr. Helmut Pauls, der 2001 den Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit initiierte, nahm in seiner Keynote die Entwicklung des IPSG (Institut für Psychosoziale Gesundheit, ein An-Institut der Hochschule Coburg) zum wichtigen sozialtherapeutischen Akteur der Kinder- und Jugendhilfe in den Blick.</p>&#13;
<p><strong>Für Coburger Studis eine besondere Gelegenheit</strong></p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-christiane-alberternst.html">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a> hatte die Organisation der Tagung übernommen. Sie forscht und lehrt an der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule - genau wie ihre Kollegin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-christine-kroeger.html">Prof. Dr. Christine Kröger</a>,&nbsp;die für die wissenschaftliche Leitung der Veranstaltung zuständig war.&nbsp;Beide betonen, dass nur durch die finanzielle Unterstützung der Hochschulleitung, der Fakultät und der Studierendenvertretung möglich war, dass Studierende der Hochschule Coburg kostenfrei Tagungs- und Forschungsluft schnuppern und sich regional, national und international vernetzen konnten.</p>&#13;
<p>Caroline Eger, die aktuell den Bachelor Soziale Arbeit studiert, ist begeistert. „Mich hat vor allem die wissenschaftliche Fundierung der einzelnen Tagungsbeiträge beeindruckt und habe dadurch Ideen für meine Bachelorarbeit bekommen!“. Florian Koch, der im dritten Semester den Konsekutiven Master Soziale Arbeit mit der Vertiefung Klinische Sozialarbeit studiert, schildert: „Mir ist durch die Tagung so richtig bewusst geworden, wie viel Forschungsbedarf es in der Klinischen Sozialarbeit nach wie vor gibt.“</p>&#13;
<p>„Die zweitägige Fachtagung war ein großer Erfolg“, freuen sich Prof. Dr. Christiane Alberternst&nbsp;und Prof. Dr. Christine Kröger.&nbsp;„Es ist gelungen, internationales Fachwissen in die regionale Praxis zu tragen und gleichzeitig unsere regionale und internationale Vernetzung zu stärken“.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-KlinSA_Tagung_01-1024x589.jpg"
                        fileSize="124485"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="589"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-KlinSA_Tagung_02-1024x621.jpg"
                        fileSize="67179"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="621"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-KlinSA_Tagung_03-1024x607.jpg"
                        fileSize="68416"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="607"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-KlinSA_Tagung_04-1024x1007.jpg"
                        fileSize="76879"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1007"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-KlinSA_Tagung_06-1024x683.jpg"
                        fileSize="109879"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-KlinSA_Tagung_07-1024x741.jpg"
                        fileSize="81433"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="741"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-KlinSA_Tagung_08-737x1024.jpg"
                        fileSize="98142"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="737" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-KlinSA_Tagung_10-1024x940.jpg"
                        fileSize="83683"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="940"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-KlinSA_Tagung_05-1024x802.jpg"
                        fileSize="90814"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="802"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-KlinSA_Tagung_11-1024x802.jpg"
                        fileSize="90814"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="802"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Industriewirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[IHK zeichnet herausragende Abschlussarbeiten aus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ihk-zeichnet-herausragende-abschlussarbeiten-aus/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Jul 2023 12:07:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ihk-zeichnet-herausragende-abschlussarbeiten-aus/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von nachhaltigen Zukunftstechnologien über Stadtentwicklung bis zur Integration Geflüchteter: Mit dem Preis der Industrie- und Handelskammer zu Coburg wurden 2023 Abschlussarbeiten ausgezeichnet, die sich mit wichtigen Themen unserer Gesellschaft auseinandersetzen.</em>

Die Vollversammlung der IHK zu Coburg stellt jedes Jahr ein Preisgeld zur Verfügung, um hervorragende Abschlussarbeiten der akademischen Grade Master und Bachelor zu würdigen. „Der Preis ist ein Ausdruck unserer tiefen Wertschätzung für die akademische Exzellenz und den kreativen Geist an unserer Hochschule“, sagte IHK-Präsident Dr. Andreas Engel bei der Preisverleihung. Der IHK-Preis ist Auszeichnung für herausragende akademische Leistungen, steht aber auch für die enge und fruchtbare Verbindung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in unserer Region. Mit fundiertem Fachwissen und innovativer Herangehensweise bearbeiteten die Preisträger:innen komplexe, praxisnahe Themen und verdienten sich das Lob der Jury, den Respekt und die Anerkennung der akademischen Gemeinschaft und der Wirtschaftsvertreter:innen in Coburg. Zur Jury gehörten seitens der Hochschule Coburg Präsident Prof. Dr. Stefan Gast und Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel, seitens der IHK zu Coburg Präsident Dr. Andreas Engel, Vizepräsident Peter Martin, Vizepräsident Stefan Gronbach und Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel.

<strong>Achim Schneider </strong>überzeugte die Jury mit seiner Bachelorarbeit „Entwicklung einer Mikro-BHKW-Baureihe für e-Fuels“ an der<a href="t3://page?uid=27"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>. Um im Privathaushalt Photovoltaikanlagen und  Energiespeicherlösungen zu kombinieren, hat er eine Mikro-Blockheizkraftwerksreihe entwickelt. Mit einer elektrischen Leistung von bis zu 13 kW gleichen diese verringerte Ausbeute der Photovoltaikanlagen aus und heizen zusätzlich das Gebäude. Durch die Verwendung von Pflanzenöl beziehungsweise e-Fuels statt Heizöl oder Diesel kann hier gleichzeitig auf eine erneuerbare Energiequelle zurückgegriffen werden. Betreuer der Arbeit im Studiengang <a href="t3://page?uid=114">Maschinenbau</a> war <a href="t3://page?uid=478">Prof. Dr. Martin Prechtl</a>.

<strong>Darwin Daume</strong> wurde für seine Masterarbeit an der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> ausgezeichnet. Im Studiengang <a href="t3://page?uid=26">Elektro- und Informationstechnik </a>beschäftigte ihn das Thema „Konzeptentwicklung und Aufbau eines Messsystems zur Erfassung räumlich verteilter Betriebsbedingungen eines Photovoltaik-Strings“ und dabei hat er eine Hard- und Software entwickelt, mit der bei einer möglichst minimalen Anzahl elektrischer Vor-Ort-Messungen die genormte Leistungsbestimmung erreicht wird. Es dient der Überwachung und vorausschauenden Wartung von Photovoltaik-Kraftwerken, kann degradationsbedingte Leistungsminderungen aufdecken und wirtschaftlichen Schaden für die Betreiber von PV-Kraftwerken vermeiden. Betreut wurde diese Arbeit von <a href="t3://page?uid=483">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a>.

<strong>Eva Bouillon</strong> erhielt den IHK-Preis für ihre Masterarbeit „Messung und Modellierung der reversiblen Wärme in Batteriezellen während des Lade- und Entladevorgangs“ an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>. Bei der Auslegung und dem Betrieb von E-Fahrzeugen spielt das Verständnis der Wärmeentwicklung im Energiespeicher eine bedeutende Rolle. Reversible Wärme tritt beim Laden und Entladen von Batterien auf und führt je nach Laderichtung zu einer Erwärmung oder Abkühlung der Zellen. In ihrer Masterarbeit im <a href="t3://page?uid=267">Studiengang Simulation und Test </a>etablierte Bouillon ein neues Verfahren, mit dem die reversible Wärme in Lithium-Ionen-Zellen gemessen werden konnte. Betreuer war <a href="t3://page?uid=514">Prof. Dr. Conrad Wolf</a>.

<strong>Jasmin Güttler</strong> wurde für ihre Bachelorarbeit an der<a href="t3://page?uid=152"> Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> ausgezeichnet. Ihr Thema im Studiengang <a href="t3://page?uid=261">Industriewirtschaft</a> war „Die Stahlindustrie im Umbruch. Eine Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitsanalyse in Bezug auf die konventionelle und wasserstoffbasierte Stahlproduktion in Deutschland.“ Sie verglich ökonomische und ökologische Daten von drei klassischen und zwei grünen Herstellungsverfahren für Stahl. Ergebnis: Durch die Umstellung des klassischen Elektrolichtbogenofens und des DR-EAFs auf Energie aus regenerativen Energiequellen und grünen Wasserstoff können bis zu 86 Prozent CO2 eingespart werden – wirtschaftlich wird dies aber erst, wenn die Kosten für grünen Wasserstoff wie bis 2030 erwartet von 12 auf 3 Euro pro kg sinken. Betreut wurde diese Arbeit von Dr. Detlef Bittner.

<strong>Anastasia Eppinger </strong>erhielt die Auszeichnung der IHK für ihre Bachelorarbeit an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a>. Ihr Studiengang: <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, ihr Thema: „Haus des Handwerks – partizipativ bauen; gemeinsam wohnen“. Sie beschäftigt sich mit der baulichen Entwicklung der historischen Coburger Steinwegvorstadt hin zu einem modernen Mehrgenerationenquartier unter Berücksichtigung aktueller Fragestellungen in Bezug auf ökonomische, ökologische, soziale und ästhetische Nachhaltigkeit. Ihr Konzept „Haus des Handwerks“ schreibt die Geschichte des historischen Coburger Handwerkerquartiers mit der Schaffung eines lebendigen Ortes des Austausches von Wissen und Fertigkeiten quer durch die Generationen, auf sehr eigenständige und innovative Weise fort. Betreuerin war Frau Prof. Anja Ohliger.

<strong>Sarah Foerster </strong>wurde für ihre Bachelorarbeit in der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit</a> an der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit </a>ausgezeichnet. Sie beschäftigte sich mit dem „Einfluss der stationären Jugendhilfe auf die islamistische Radikalisierung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter in Deutschland“. Statt den Diskurs um die islamistische Radikalisierung der politischen Rechten zu überlassen und Gründe bei den Betroffenen zu suchen, wirft sie in ihrer Arbeit einen neuen Blick auf die Hintergründe von Radikalisierung und die Verantwortung von Sozialarbeitenden in stationären Jugendhilfesystemen. Sie beleuchtet Radikalisierungsmodelle, analysiert Pushfaktoren einer möglichen Radikalisierung und legt besonderes Augenmerk auf die Theorie der sozialen Identität. Betreuer war <a href="t3://page?uid=1245">Prof. Björn Bicker</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von nachhaltigen Zukunftstechnologien über Stadtentwicklung bis zur Integration Geflüchteter: Mit dem Preis der Industrie- und Handelskammer zu Coburg wurden 2023 Abschlussarbeiten ausgezeichnet, die sich mit wichtigen Themen unserer Gesellschaft auseinandersetzen.</em>

Die Vollversammlung der IHK zu Coburg stellt jedes Jahr ein Preisgeld zur Verfügung, um hervorragende Abschlussarbeiten der akademischen Grade Master und Bachelor zu würdigen. „Der Preis ist ein Ausdruck unserer tiefen Wertschätzung für die akademische Exzellenz und den kreativen Geist an unserer Hochschule“, sagte IHK-Präsident Dr. Andreas Engel bei der Preisverleihung. Der IHK-Preis ist Auszeichnung für herausragende akademische Leistungen, steht aber auch für die enge und fruchtbare Verbindung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in unserer Region. Mit fundiertem Fachwissen und innovativer Herangehensweise bearbeiteten die Preisträger:innen komplexe, praxisnahe Themen und verdienten sich das Lob der Jury, den Respekt und die Anerkennung der akademischen Gemeinschaft und der Wirtschaftsvertreter:innen in Coburg. Zur Jury gehörten seitens der Hochschule Coburg Präsident Prof. Dr. Stefan Gast und Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel, seitens der IHK zu Coburg Präsident Dr. Andreas Engel, Vizepräsident Peter Martin, Vizepräsident Stefan Gronbach und Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel.

<strong>Achim Schneider </strong>überzeugte die Jury mit seiner Bachelorarbeit „Entwicklung einer Mikro-BHKW-Baureihe für e-Fuels“ an der<a href="t3://page?uid=27"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>. Um im Privathaushalt Photovoltaikanlagen und  Energiespeicherlösungen zu kombinieren, hat er eine Mikro-Blockheizkraftwerksreihe entwickelt. Mit einer elektrischen Leistung von bis zu 13 kW gleichen diese verringerte Ausbeute der Photovoltaikanlagen aus und heizen zusätzlich das Gebäude. Durch die Verwendung von Pflanzenöl beziehungsweise e-Fuels statt Heizöl oder Diesel kann hier gleichzeitig auf eine erneuerbare Energiequelle zurückgegriffen werden. Betreuer der Arbeit im Studiengang <a href="t3://page?uid=114">Maschinenbau</a> war <a href="t3://page?uid=478">Prof. Dr. Martin Prechtl</a>.

<strong>Darwin Daume</strong> wurde für seine Masterarbeit an der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> ausgezeichnet. Im Studiengang <a href="t3://page?uid=26">Elektro- und Informationstechnik </a>beschäftigte ihn das Thema „Konzeptentwicklung und Aufbau eines Messsystems zur Erfassung räumlich verteilter Betriebsbedingungen eines Photovoltaik-Strings“ und dabei hat er eine Hard- und Software entwickelt, mit der bei einer möglichst minimalen Anzahl elektrischer Vor-Ort-Messungen die genormte Leistungsbestimmung erreicht wird. Es dient der Überwachung und vorausschauenden Wartung von Photovoltaik-Kraftwerken, kann degradationsbedingte Leistungsminderungen aufdecken und wirtschaftlichen Schaden für die Betreiber von PV-Kraftwerken vermeiden. Betreut wurde diese Arbeit von <a href="t3://page?uid=483">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a>.

<strong>Eva Bouillon</strong> erhielt den IHK-Preis für ihre Masterarbeit „Messung und Modellierung der reversiblen Wärme in Batteriezellen während des Lade- und Entladevorgangs“ an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>. Bei der Auslegung und dem Betrieb von E-Fahrzeugen spielt das Verständnis der Wärmeentwicklung im Energiespeicher eine bedeutende Rolle. Reversible Wärme tritt beim Laden und Entladen von Batterien auf und führt je nach Laderichtung zu einer Erwärmung oder Abkühlung der Zellen. In ihrer Masterarbeit im <a href="t3://page?uid=267">Studiengang Simulation und Test </a>etablierte Bouillon ein neues Verfahren, mit dem die reversible Wärme in Lithium-Ionen-Zellen gemessen werden konnte. Betreuer war <a href="t3://page?uid=514">Prof. Dr. Conrad Wolf</a>.

<strong>Jasmin Güttler</strong> wurde für ihre Bachelorarbeit an der<a href="t3://page?uid=152"> Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> ausgezeichnet. Ihr Thema im Studiengang <a href="t3://page?uid=261">Industriewirtschaft</a> war „Die Stahlindustrie im Umbruch. Eine Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitsanalyse in Bezug auf die konventionelle und wasserstoffbasierte Stahlproduktion in Deutschland.“ Sie verglich ökonomische und ökologische Daten von drei klassischen und zwei grünen Herstellungsverfahren für Stahl. Ergebnis: Durch die Umstellung des klassischen Elektrolichtbogenofens und des DR-EAFs auf Energie aus regenerativen Energiequellen und grünen Wasserstoff können bis zu 86 Prozent CO2 eingespart werden – wirtschaftlich wird dies aber erst, wenn die Kosten für grünen Wasserstoff wie bis 2030 erwartet von 12 auf 3 Euro pro kg sinken. Betreut wurde diese Arbeit von Dr. Detlef Bittner.

<strong>Anastasia Eppinger </strong>erhielt die Auszeichnung der IHK für ihre Bachelorarbeit an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a>. Ihr Studiengang: <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, ihr Thema: „Haus des Handwerks – partizipativ bauen; gemeinsam wohnen“. Sie beschäftigt sich mit der baulichen Entwicklung der historischen Coburger Steinwegvorstadt hin zu einem modernen Mehrgenerationenquartier unter Berücksichtigung aktueller Fragestellungen in Bezug auf ökonomische, ökologische, soziale und ästhetische Nachhaltigkeit. Ihr Konzept „Haus des Handwerks“ schreibt die Geschichte des historischen Coburger Handwerkerquartiers mit der Schaffung eines lebendigen Ortes des Austausches von Wissen und Fertigkeiten quer durch die Generationen, auf sehr eigenständige und innovative Weise fort. Betreuerin war Frau Prof. Anja Ohliger.

<strong>Sarah Foerster </strong>wurde für ihre Bachelorarbeit in der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit</a> an der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit </a>ausgezeichnet. Sie beschäftigte sich mit dem „Einfluss der stationären Jugendhilfe auf die islamistische Radikalisierung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter in Deutschland“. Statt den Diskurs um die islamistische Radikalisierung der politischen Rechten zu überlassen und Gründe bei den Betroffenen zu suchen, wirft sie in ihrer Arbeit einen neuen Blick auf die Hintergründe von Radikalisierung und die Verantwortung von Sozialarbeitenden in stationären Jugendhilfesystemen. Sie beleuchtet Radikalisierungsmodelle, analysiert Pushfaktoren einer möglichen Radikalisierung und legt besonderes Augenmerk auf die Theorie der sozialen Identität. Betreuer war <a href="t3://page?uid=1245">Prof. Björn Bicker</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppenbild-1024x676.jpg"
                        fileSize="141332"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="676"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Achim_Schneider_1-1024x818.jpeg"
                        fileSize="88041"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="818"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Anastasia_Eppinger-1024x754.jpeg"
                        fileSize="95717"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="754"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_4750-1024x681.jpg"
                        fileSize="50432"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Eva_Bouillon_1-1024x798.jpeg"
                        fileSize="89805"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="798"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_4754-1024x681.jpg"
                        fileSize="50696"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jasmin_Guettler-1024x681.jpeg"
                        fileSize="83495"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sarah_Foerster_3-1024x744.jpeg"
                        fileSize="89406"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="744"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Darwin_Daume_1-1024x796.jpeg"
                        fileSize="92989"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="796"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschung und Entwicklung: die Energie der Sterne als Vorbild]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschung-und-entwicklung-die-energie-der-sterne-als-vorbild/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Jul 2023 06:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschung-und-entwicklung-die-energie-der-sterne-als-vorbild/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zwei leichte Atomkerne verschmelzen zu einem neuen, schweren Kern: In Sternen entsteht auf diese Weise Energie – und die Sonne strahlt Licht und Wärme auf die Erde. Wissenschaftler:innen arbeiten daran, die Kernfusion in Kraftwerken kommerziell nutzbar zu machen. Über den aktuellen Stand diskutierten Studierende der Hochschule Coburg mit Prof. Dr. Martin Prechtl und Gästen des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München.</em></p>&#13;
<p>Wenn’s um Atomkerne und Energie geht, fallen uns Strahlung, Gefahr und das große Endlagerproblem ein. „Wir reden aber über Kernfusion“, betont <a href="t3://page?uid=478">Prof. Dr. Martin Prechtl</a>. „Sie ist das Gegenteil der Kernspaltung, die man kennt und zu Recht als gefährlich einstuft.“ Prechtl forscht und lehrt als Professor für Technische Dynamik und Angewandte Mathematik an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>der Hochschule Coburg, war vorher als Entwicklungsingenieur am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) und hat die Basis für eine Kooperation zwischen Hochschule und IPP geschaffen. Gerade waren Dr. Peter Lang und Bernhard Plöckl vom IPP in Coburg zu Besuch, um Studierenden der <a href="t3://page?uid=68">MINT-Fächer</a> einen Einblick in den aktuellen Stand von Forschung und praktischer Entwicklung der Kernfusion zu geben.</p>&#13;
<p><strong>Wie Atome fusionieren</strong></p>&#13;
<p>Normalerweise ist Materie fest, flüssig oder gasförmig – aber für Kernfusion braucht es den vierten Aggregatszustand: Plasma. Wenn Temperaturen wie in der Sonne herrschen, also ein paar Millionen Grad Celsius, dann sind Atome vollständig ionisiert. Die Materie besteht aus Ionen und Elektronen. Leichte Wasserstoff-Atome stoßen zusammen – und fusionieren. Anders als bei der Kernspaltung gibt es bei der Kernfusion kein Risiko eines Atomunfalls. „Wenn man die physikalischen Grundsätze versteht, wird schnell klar, dass es eine sichere Technologie ist“, sagt Prechtl. Radioaktivität entsteht allerdings auch. „Aber in viel geringerem Maß und mit geringerer Halbwertszeit.“ CO2 wird durch diese Art der Energiegewinnung nicht freigesetzt. „Es ist eine Technologie mit großem Potenzial.“</p>&#13;
<p><strong>Der Wirtschafts-Faktor</strong></p>&#13;
<p>Aktuell lässt sich damit noch kein Geld verdienen. Damit das Ganze funktioniert, muss derzeit noch zuviel Energie eingesetzt werden. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis praktische Lösungen gefunden sind. 30 oder 40 Jahre, schätzen einige Forschende. Andere glauben, der erste Fusionsreaktor werde in zehn Jahren ans Netz gehen. Prechtl ist auf jeden Fall überzeugt, dass Kernfusion wichtig für die Zukunft ist. „Ziel ist, einen Reaktor zu entwickeln, der wirtschaftlich Strom liefern und die regenerativen Energien ergänzen kann.“</p>&#13;
<p><strong>Magnetfeld schließt Plasma ein</strong></p>&#13;
<p>Im südfranzösischen Cadarche wird gerade in einem internationalen Großprojekt der Experimentiereaktor ITER gebaut. Er soll zeigen, dass eine Leistung von 500 Megawatt möglich ist. Am weitesten fortgeschritten ist derzeit das so genannte Tokamak-Prinzip. Typisch ist dabei die Art, wie das Plasma mit Hilfe eines Magnetfeldes abgeschlossen wird. Aber es gibt auch andere Lösungen: Das IPP in Garching verfolgt bei der Konfiguration des Magnetfeldes auch einen weiteren Ansatz und erforscht diesen in Greifswald mit der Experimentieranlage Wendelstein 7-X. Auch davon berichteten Dr. Peter Lang und Bernhard Plöckl vom IPP den Coburger Studierenden.</p>&#13;
<p><strong>Kernfusion als Thema im Praxissemester</strong></p>&#13;
<p>Immer wieder arbeitet das IPP bei Bachelor- oder Masterarbeiten und im Praxissemester mit der Hochschule Coburg zusammen: „Ich hatte die Möglichkeit in meinem Praxissemester zusammen mit renommierten Wissenschaftlern am Experiment ASEDX Upgrade zu arbeiten“, erklärt Fin Schmidt. Er beschäftigte sich vor allem mit Schwingungsanalysen und fand toll, wie er das Wissen, das er im Studium erworben hat, am Experiment ASDEX Upgrade in Garching und insbesondere an der Zentrifuge zur Pellet-Injektion, die für die Brennstoffnachfüllung notwendig ist, anwenden und vertiefen konnte. Schmidt studiert im Bachelor Maschinenbau und ist froh über die Kooperation zwischen Hochschule und IPP. Die Kernfusion sieht auch er als zukunftsweisende Technologie. „Und in meinem Praxissemester durfte ich einen Beitrag dazu leisten.“</p>&#13;
<p><em>Wer sich für die Coburger Studiengänge interessiert, kann sich <a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">hier für das Wintersemester 2023/24 anmelden und einschreiben</a>.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwei leichte Atomkerne verschmelzen zu einem neuen, schweren Kern: In Sternen entsteht auf diese Weise Energie – und die Sonne strahlt Licht und Wärme auf die Erde. Wissenschaftler:innen arbeiten daran, die Kernfusion in Kraftwerken kommerziell nutzbar zu machen. Über den aktuellen Stand diskutierten Studierende der Hochschule Coburg mit Prof. Dr. Martin Prechtl und Gästen des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München.</em></p>&#13;
<p>Wenn’s um Atomkerne und Energie geht, fallen uns Strahlung, Gefahr und das große Endlagerproblem ein. „Wir reden aber über Kernfusion“, betont <a href="t3://page?uid=478">Prof. Dr. Martin Prechtl</a>. „Sie ist das Gegenteil der Kernspaltung, die man kennt und zu Recht als gefährlich einstuft.“ Prechtl forscht und lehrt als Professor für Technische Dynamik und Angewandte Mathematik an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>der Hochschule Coburg, war vorher als Entwicklungsingenieur am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) und hat die Basis für eine Kooperation zwischen Hochschule und IPP geschaffen. Gerade waren Dr. Peter Lang und Bernhard Plöckl vom IPP in Coburg zu Besuch, um Studierenden der <a href="t3://page?uid=68">MINT-Fächer</a> einen Einblick in den aktuellen Stand von Forschung und praktischer Entwicklung der Kernfusion zu geben.</p>&#13;
<p><strong>Wie Atome fusionieren</strong></p>&#13;
<p>Normalerweise ist Materie fest, flüssig oder gasförmig – aber für Kernfusion braucht es den vierten Aggregatszustand: Plasma. Wenn Temperaturen wie in der Sonne herrschen, also ein paar Millionen Grad Celsius, dann sind Atome vollständig ionisiert. Die Materie besteht aus Ionen und Elektronen. Leichte Wasserstoff-Atome stoßen zusammen – und fusionieren. Anders als bei der Kernspaltung gibt es bei der Kernfusion kein Risiko eines Atomunfalls. „Wenn man die physikalischen Grundsätze versteht, wird schnell klar, dass es eine sichere Technologie ist“, sagt Prechtl. Radioaktivität entsteht allerdings auch. „Aber in viel geringerem Maß und mit geringerer Halbwertszeit.“ CO2 wird durch diese Art der Energiegewinnung nicht freigesetzt. „Es ist eine Technologie mit großem Potenzial.“</p>&#13;
<p><strong>Der Wirtschafts-Faktor</strong></p>&#13;
<p>Aktuell lässt sich damit noch kein Geld verdienen. Damit das Ganze funktioniert, muss derzeit noch zuviel Energie eingesetzt werden. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis praktische Lösungen gefunden sind. 30 oder 40 Jahre, schätzen einige Forschende. Andere glauben, der erste Fusionsreaktor werde in zehn Jahren ans Netz gehen. Prechtl ist auf jeden Fall überzeugt, dass Kernfusion wichtig für die Zukunft ist. „Ziel ist, einen Reaktor zu entwickeln, der wirtschaftlich Strom liefern und die regenerativen Energien ergänzen kann.“</p>&#13;
<p><strong>Magnetfeld schließt Plasma ein</strong></p>&#13;
<p>Im südfranzösischen Cadarche wird gerade in einem internationalen Großprojekt der Experimentiereaktor ITER gebaut. Er soll zeigen, dass eine Leistung von 500 Megawatt möglich ist. Am weitesten fortgeschritten ist derzeit das so genannte Tokamak-Prinzip. Typisch ist dabei die Art, wie das Plasma mit Hilfe eines Magnetfeldes abgeschlossen wird. Aber es gibt auch andere Lösungen: Das IPP in Garching verfolgt bei der Konfiguration des Magnetfeldes auch einen weiteren Ansatz und erforscht diesen in Greifswald mit der Experimentieranlage Wendelstein 7-X. Auch davon berichteten Dr. Peter Lang und Bernhard Plöckl vom IPP den Coburger Studierenden.</p>&#13;
<p><strong>Kernfusion als Thema im Praxissemester</strong></p>&#13;
<p>Immer wieder arbeitet das IPP bei Bachelor- oder Masterarbeiten und im Praxissemester mit der Hochschule Coburg zusammen: „Ich hatte die Möglichkeit in meinem Praxissemester zusammen mit renommierten Wissenschaftlern am Experiment ASEDX Upgrade zu arbeiten“, erklärt Fin Schmidt. Er beschäftigte sich vor allem mit Schwingungsanalysen und fand toll, wie er das Wissen, das er im Studium erworben hat, am Experiment ASDEX Upgrade in Garching und insbesondere an der Zentrifuge zur Pellet-Injektion, die für die Brennstoffnachfüllung notwendig ist, anwenden und vertiefen konnte. Schmidt studiert im Bachelor Maschinenbau und ist froh über die Kooperation zwischen Hochschule und IPP. Die Kernfusion sieht auch er als zukunftsweisende Technologie. „Und in meinem Praxissemester durfte ich einen Beitrag dazu leisten.“</p>&#13;
<p><em>Wer sich für die Coburger Studiengänge interessiert, kann sich <a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">hier für das Wintersemester 2023/24 anmelden und einschreiben</a>.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-Referenten-mit_Prechtl-1024x572.jpg"
                        fileSize="83761"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="572"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-Fin_Schmidt-1024x695.jpg"
                        fileSize="77610"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="695"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie Straßenfußball das Miteinander in der Stadt stärkt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-strassenfussball-das-miteinander-in-der-stadt-staerkt/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Jul 2023 04:23:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-strassenfussball-das-miteinander-in-der-stadt-staerkt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die interkulturelle Straßenfußballiga „Bunt kickt gut!“ besteht seit 25 Jahren – das wurde am Wochenende in München nicht nur gefeiert, sondern auch wissenschaftlich beleuchtet. Der Coburger Student Frederik Püls nutzte die Gelegenheit zur Feldforschung. Er studiert Soziale Arbeit an der Hochschule Coburg und schreibt gerade bei Professor Björn Bicker seine Bachelorarbeit über Empowerment und Straßenfußball.</em></p>&#13;
<p>Geprägt von Fußball und Street Art wurde das Jubiläum des international renommierten Straßenfußballprojekts „Bunt kickt gut!“ in München gefeiert. Begleitend fand ein Kongress zu den Bedingungen, Möglichkeiten und Chancen des Straßenfußballs für das gesellschaftliche Miteinander statt. Um dieser Debatte ein gutes Fundament zu geben, fand rund um den Spieltag der Straßenfußballliga auf den Münchner Bolzplätzen eine studentische Feldforschung statt. Daran beteiligt war auch Frederik Püls, Student der <a href="t3://page?uid=132">Sozialen Arbeit</a> in Coburg, der gerade seine Bachelorarbeit über „Bunt kickt gut!“ schreibt. Unterstützt hat ihn dabei sein betreuender <a href="t3://page?uid=1245">Professor Björn Bicker</a> (Kulturarbeit und Community Building) von der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a>. Frederik Püls untersucht den Empowerment Gedanken des Straßenfußballs und versucht in Befragungen herauszufinden, wie und unter welchen Bedingungen es eigentlich funktioniert, dass der Fußball die Kinder und Jugendlichen stärkt und sie fit macht für das herausfordernde Miteinander in einer multikulturellen, superdiversen Stadtgesellschaft.</p>&#13;
<p>In einem gelungenen Forschungsverbund mit Studierenden der LMU und der Hochschule München hat Frederik Püls die ersten Ergebnisse seiner Befragung vor einem hochkarätig besetzten Expert*innengremium in der Alten Kongresshalle München präsentieren dürfen. Mit dabei waren Vertreter:innen aus dem Bayerischen Landtag, vom FC Bayern München, Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Beteiligte des Projekts. Sie zeigten sich begeistert von den Forschungsergebnissen, die als ideale Grundlage für eine engagierte Diskussion über Sport im öffentlichen Raum, Integration und Rassismus dienten.</p>&#13;
<p><em>Wer sich für die Coburger Studiengänge interessiert, kann sich&nbsp;<a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">hier für das Wintersemester 2023/24 anmelden und einschreiben</a>.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die interkulturelle Straßenfußballiga „Bunt kickt gut!“ besteht seit 25 Jahren – das wurde am Wochenende in München nicht nur gefeiert, sondern auch wissenschaftlich beleuchtet. Der Coburger Student Frederik Püls nutzte die Gelegenheit zur Feldforschung. Er studiert Soziale Arbeit an der Hochschule Coburg und schreibt gerade bei Professor Björn Bicker seine Bachelorarbeit über Empowerment und Straßenfußball.</em></p>&#13;
<p>Geprägt von Fußball und Street Art wurde das Jubiläum des international renommierten Straßenfußballprojekts „Bunt kickt gut!“ in München gefeiert. Begleitend fand ein Kongress zu den Bedingungen, Möglichkeiten und Chancen des Straßenfußballs für das gesellschaftliche Miteinander statt. Um dieser Debatte ein gutes Fundament zu geben, fand rund um den Spieltag der Straßenfußballliga auf den Münchner Bolzplätzen eine studentische Feldforschung statt. Daran beteiligt war auch Frederik Püls, Student der <a href="t3://page?uid=132">Sozialen Arbeit</a> in Coburg, der gerade seine Bachelorarbeit über „Bunt kickt gut!“ schreibt. Unterstützt hat ihn dabei sein betreuender <a href="t3://page?uid=1245">Professor Björn Bicker</a> (Kulturarbeit und Community Building) von der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a>. Frederik Püls untersucht den Empowerment Gedanken des Straßenfußballs und versucht in Befragungen herauszufinden, wie und unter welchen Bedingungen es eigentlich funktioniert, dass der Fußball die Kinder und Jugendlichen stärkt und sie fit macht für das herausfordernde Miteinander in einer multikulturellen, superdiversen Stadtgesellschaft.</p>&#13;
<p>In einem gelungenen Forschungsverbund mit Studierenden der LMU und der Hochschule München hat Frederik Püls die ersten Ergebnisse seiner Befragung vor einem hochkarätig besetzten Expert*innengremium in der Alten Kongresshalle München präsentieren dürfen. Mit dabei waren Vertreter:innen aus dem Bayerischen Landtag, vom FC Bayern München, Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Beteiligte des Projekts. Sie zeigten sich begeistert von den Forschungsergebnissen, die als ideale Grundlage für eine engagierte Diskussion über Sport im öffentlichen Raum, Integration und Rassismus dienten.</p>&#13;
<p><em>Wer sich für die Coburger Studiengänge interessiert, kann sich&nbsp;<a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">hier für das Wintersemester 2023/24 anmelden und einschreiben</a>.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/105-Bicker-Street_Soccer_Social_Work01.docx-768x1024.jpg"
                        fileSize="142391"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschulpräsident Gast unterzeichnet „Rahmenvereinbarung Hochschulen“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschulpraesident-gast-unterzeichnet-rahmenvereinbarung-hochschulen/</link>
                <pubDate>Fri, 30 Jun 2023 09:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschulpraesident-gast-unterzeichnet-rahmenvereinbarung-hochschulen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wissenschaftsminister Markus Blume, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und die Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen haben am Donnerstag die neue Rahmenvereinbarung für Hochschulen unterzeichnet. Für die Hochschule Coburg war Präsident <a href="t3://page?uid=15#1470">Prof. Dr. Stefan Gast</a> nach München gereist.</em>

&nbsp;

Die „Rahmenvereinbarung Hochschulen 2023 bis 2027 - Agilität, Exzellenz und Innovation für Bayerns Hochschullandschaft“ ist der Einstieg in die im neuen Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz (BayHIG) neu geregelte strategische Hochschulsteuerung. Staat und Hochschulen schließen mehrere Jahre geltende Rahmenvereinbarungen (RV) ab, in denen die Hochschulleistungen umfassend in insgesamt zehn Handlungsfeldern abgestimmt werden. Dabei erfolgt eine Umstellung auf eine moderne outcome-orientierte Makrosteuerung mit messbaren Erfolgsparametern.

&nbsp;

<strong>Planungssicherheit für die Hochschulen</strong>

&nbsp;

Als zentrale Handlungsfelder sind in der Vereinbarung neben Forschung und Lehre auch der Wissenstransfer in die Gesellschaft und die Wissenschaftskommunikation festgehalten. Darüber hinaus sind Querschnittsthemen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Digitalisierung, Gleichstellung oder Internationalisierung enthalten.  Außerdem dient die Rahmenvereinbarung vor allem der mittelfristigen finanziellen Planungssicherheit für die gesamte bayerische Hochschullandschaft.

&nbsp;

<strong>Coburg will Zukunft gestalten</strong>

&nbsp;

Die Vereinbarung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2023 in Kraft und endet am 31. Dezember 2027. Auf die Rahmenvereinbarung aufsetzend wird Wissenschaftsminister Blume mit den einzelnen Hochschulen bilaterale Hochschulverträge abschließen, in denen eine weitere individuelle – insbesondere profilbildende – Konkretisierung der Leistungen des Staates und der Hochschulen erfolgt. Prof. Dr. Stefan Gast erklärt, was dies für die Hochschule Coburg konkret bedeutet: „Das strategische Entwicklungsziel unserer Hochschule ist, die Zukunft zu gestalten, die Region zu prägen und mehr als ein Ort für Lernen und Arbeiten zu sein. Vor diesem Hintergrund spannen wir schwerpunktmäßig das Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels auf. Wir streben zudem aktiv danach, als attraktive und moderne Arbeitgeberin in der Region und darüber hinaus wahrgenommen zu werden. Mit Agilität, Exzellenz und Innovation übernehmen wir Verantwortung in Bayerns Hochschullandschaft."

&nbsp;

Insgesamt wird die Rahmenvereinbarung als entscheidender Baustein bei der Umsetzung des neuen Hochschulinnovationsgesetzes und Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Bayern gesehen. Die ausführliche <a href="https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12673/nr-58-vom-29-06-2023.html">Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst ist hier </a>zu finden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Wissenschaftsminister Markus Blume, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und die Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen haben am Donnerstag die neue Rahmenvereinbarung für Hochschulen unterzeichnet. Für die Hochschule Coburg war Präsident <a href="t3://page?uid=15#1470">Prof. Dr. Stefan Gast</a> nach München gereist.</em>

&nbsp;

Die „Rahmenvereinbarung Hochschulen 2023 bis 2027 - Agilität, Exzellenz und Innovation für Bayerns Hochschullandschaft“ ist der Einstieg in die im neuen Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz (BayHIG) neu geregelte strategische Hochschulsteuerung. Staat und Hochschulen schließen mehrere Jahre geltende Rahmenvereinbarungen (RV) ab, in denen die Hochschulleistungen umfassend in insgesamt zehn Handlungsfeldern abgestimmt werden. Dabei erfolgt eine Umstellung auf eine moderne outcome-orientierte Makrosteuerung mit messbaren Erfolgsparametern.

&nbsp;

<strong>Planungssicherheit für die Hochschulen</strong>

&nbsp;

Als zentrale Handlungsfelder sind in der Vereinbarung neben Forschung und Lehre auch der Wissenstransfer in die Gesellschaft und die Wissenschaftskommunikation festgehalten. Darüber hinaus sind Querschnittsthemen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Digitalisierung, Gleichstellung oder Internationalisierung enthalten.  Außerdem dient die Rahmenvereinbarung vor allem der mittelfristigen finanziellen Planungssicherheit für die gesamte bayerische Hochschullandschaft.

&nbsp;

<strong>Coburg will Zukunft gestalten</strong>

&nbsp;

Die Vereinbarung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2023 in Kraft und endet am 31. Dezember 2027. Auf die Rahmenvereinbarung aufsetzend wird Wissenschaftsminister Blume mit den einzelnen Hochschulen bilaterale Hochschulverträge abschließen, in denen eine weitere individuelle – insbesondere profilbildende – Konkretisierung der Leistungen des Staates und der Hochschulen erfolgt. Prof. Dr. Stefan Gast erklärt, was dies für die Hochschule Coburg konkret bedeutet: „Das strategische Entwicklungsziel unserer Hochschule ist, die Zukunft zu gestalten, die Region zu prägen und mehr als ein Ort für Lernen und Arbeiten zu sein. Vor diesem Hintergrund spannen wir schwerpunktmäßig das Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels auf. Wir streben zudem aktiv danach, als attraktive und moderne Arbeitgeberin in der Region und darüber hinaus wahrgenommen zu werden. Mit Agilität, Exzellenz und Innovation übernehmen wir Verantwortung in Bayerns Hochschullandschaft."

&nbsp;

Insgesamt wird die Rahmenvereinbarung als entscheidender Baustein bei der Umsetzung des neuen Hochschulinnovationsgesetzes und Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Bayern gesehen. Die ausführliche <a href="https://www.stmwk.bayern.de/pressemitteilung/12673/nr-58-vom-29-06-2023.html">Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst ist hier </a>zu finden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/103-RV_Hochschulen-01-e1764857933849-1024x517.jpg"
                        fileSize="106023"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="517"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Warum eigentlich nicht?“: 19-Jährige testet Leben als Studentin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/warum-eigentlich-nicht-19-jaehrige-testet-leben-als-studentin/</link>
                <pubDate>Fri, 30 Jun 2023 06:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/warum-eigentlich-nicht-19-jaehrige-testet-leben-als-studentin/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Was soll ich studieren? Und: Will ich überhaupt studieren? Antworten auf diese Fragen fand Lara Haueisen im Orientierungssemester der Hochschule Coburg. Die 19-Jährige besuchte Module in den Studiengängen Automobiltechnologie, Betriebswirtschaft und Integrative Gesundheitsförderung – und weiß jetzt, wie es für sie weitergeht. </em></p>&#13;
<p>Mit dem Abi in der Tasche kannst du in Deutschland eigentlich alles machen. „Aber ich wusste nicht, was ich machen will!“ Lara Haueisen war nach der Schule noch nicht sicher, in welche Richtung es gehen sollte: „Und ob ich studieren will. Oder vielleicht eine Ausbildung machen?“ Um diese Entscheidungen zu erleichtern, hat die Hochschule Coburg im Sommersemester 2023 zum ersten Mal ein <a href="t3://page?uid=1386">Orientierungssemester </a>angeboten. Erstmals bestand die Möglichkeit, sich einen ganz individuellen Stundenplan zusammenzustellen und so einen oder mehrere Studiengänge kennenzulernen: Die Studierenden können im Orientierungssemester Module aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik &amp; Informatik, Bauen &amp; Design, Soziales &amp; Gesundheit sowie Wirtschaft wählen. Dabei genießen sie viele Vorteile des Studierendenlebens vom Semesterticket für den ÖPNV bis zur Möglichkeit, im Studentenwohnheim zu wohnen und Mensa, Bibliothek und Hochschulsport zu nutzen. Die Eltern bekommen außerdem weiterhin Kindergeld. Ob Wunschstudienplatz oder erst einmal Orientierung: Alle <a href="http://www.hs-coburg.de/bewerben">Informationen zum Anmeldeprozess gibt es hier</a>.</p>&#13;
<p><strong>Campusfeeling, alleine wohnen und Einblick in verschiedene Fächer</strong></p>&#13;
<p>„Coburg ist eine schöne Stadt und nur ungefähr eine Stunde von meinem Zuhause entfernt“, erzählt Lara Haueisen. „Also warum eigentlich nicht?“, habe sie gedacht und sich fürs Orientierungssemester eingeschrieben. Von Schwarzenbach am Wald im Landkreis Hof zog sie nach Coburg. Ihr Leben bestand bis dahin vor allem aus Schule und Elternhaus – jetzt: Studentenwohnheim, Campusfeeling, neue Leute. Das erste Mal alleine zu wohnen, klarzukommen ohne die Familie: Schon das sei interessant, stellt die 19-Jährige fest. „Mich hat es auf jeden Fall an Erfahrung weitergebracht.“ Und das Orientierungssemester brachte sie auch weiter bei der Frage, was sie eigentlich will. „Ich habe in verschiedene Bereiche reingeschaut.“ Sie zählt auf, in welchen Studiengängen sie Module besucht hat: I<a href="t3://page?uid=95">ntegrative Gesundheitsförderung</a>, <a href="t3://page?uid=159">Betriebswirtschaft</a>, <a href="t3://page?uid=116">Automobiltechnologie</a>. Sie habe aus den Vorlesungen einiges mitgenommen. Jetzt weiß sie nicht nur, dass ihr das Studieren liegt, sondern auch, was sie machen will: Hotelmanagement in Münster. In den Vorlesungen über Betriebswirtschaft an der Hochschule Coburg erkannte sie, dass Management ihr Thema ist. Das wiederum ermöglichte ihr, das spezielle Feld zu identifizieren, auf das sie sich nun konzentrieren möchte. Aber erst einmal ist sie noch ganz ins Studium in Coburg eingebunden: Wie bei anderen Studierenden steht auch bei Lara Haueisen die Prüfungszeit an. Dafür hat sie sich freiwillig entschieden.</p>&#13;
<p><strong>Prüfungen können angerechnet werden</strong></p>&#13;
<p>„Wer möchte, kann im Orientierungssemester schon erste Prüfungen ablegen“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/studienberatung.html">Studienberatung und Career Service</a> der Hochschule. „Diejenigen, die sich im Wintersemester für ein reguläres Studium in Coburg einschreiben, können sich Leistungsnachweise aus dem Orientierungssemester ganz einfach anrechnen lassen.“ Kessel ist zufrieden mit dem Ergebnis des Orientierungssemesters. 85 Studierende haben es genutzt, um das Studieren zu probieren. „Die Studiengänge <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a>, <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> und <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen </a>waren dabei besonders gefragt.“</p>&#13;
<p>Informationen zum <a href="t3://page?uid=1386">Orientierungssemester gibt es hier</a>, Informationen <a href="t3://page?uid=57">zu den Bachelor-Studiengängen hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Was soll ich studieren? Und: Will ich überhaupt studieren? Antworten auf diese Fragen fand Lara Haueisen im Orientierungssemester der Hochschule Coburg. Die 19-Jährige besuchte Module in den Studiengängen Automobiltechnologie, Betriebswirtschaft und Integrative Gesundheitsförderung – und weiß jetzt, wie es für sie weitergeht. </em></p>&#13;
<p>Mit dem Abi in der Tasche kannst du in Deutschland eigentlich alles machen. „Aber ich wusste nicht, was ich machen will!“ Lara Haueisen war nach der Schule noch nicht sicher, in welche Richtung es gehen sollte: „Und ob ich studieren will. Oder vielleicht eine Ausbildung machen?“ Um diese Entscheidungen zu erleichtern, hat die Hochschule Coburg im Sommersemester 2023 zum ersten Mal ein <a href="t3://page?uid=1386">Orientierungssemester </a>angeboten. Erstmals bestand die Möglichkeit, sich einen ganz individuellen Stundenplan zusammenzustellen und so einen oder mehrere Studiengänge kennenzulernen: Die Studierenden können im Orientierungssemester Module aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik &amp; Informatik, Bauen &amp; Design, Soziales &amp; Gesundheit sowie Wirtschaft wählen. Dabei genießen sie viele Vorteile des Studierendenlebens vom Semesterticket für den ÖPNV bis zur Möglichkeit, im Studentenwohnheim zu wohnen und Mensa, Bibliothek und Hochschulsport zu nutzen. Die Eltern bekommen außerdem weiterhin Kindergeld. Ob Wunschstudienplatz oder erst einmal Orientierung: Alle <a href="http://www.hs-coburg.de/bewerben">Informationen zum Anmeldeprozess gibt es hier</a>.</p>&#13;
<p><strong>Campusfeeling, alleine wohnen und Einblick in verschiedene Fächer</strong></p>&#13;
<p>„Coburg ist eine schöne Stadt und nur ungefähr eine Stunde von meinem Zuhause entfernt“, erzählt Lara Haueisen. „Also warum eigentlich nicht?“, habe sie gedacht und sich fürs Orientierungssemester eingeschrieben. Von Schwarzenbach am Wald im Landkreis Hof zog sie nach Coburg. Ihr Leben bestand bis dahin vor allem aus Schule und Elternhaus – jetzt: Studentenwohnheim, Campusfeeling, neue Leute. Das erste Mal alleine zu wohnen, klarzukommen ohne die Familie: Schon das sei interessant, stellt die 19-Jährige fest. „Mich hat es auf jeden Fall an Erfahrung weitergebracht.“ Und das Orientierungssemester brachte sie auch weiter bei der Frage, was sie eigentlich will. „Ich habe in verschiedene Bereiche reingeschaut.“ Sie zählt auf, in welchen Studiengängen sie Module besucht hat: I<a href="t3://page?uid=95">ntegrative Gesundheitsförderung</a>, <a href="t3://page?uid=159">Betriebswirtschaft</a>, <a href="t3://page?uid=116">Automobiltechnologie</a>. Sie habe aus den Vorlesungen einiges mitgenommen. Jetzt weiß sie nicht nur, dass ihr das Studieren liegt, sondern auch, was sie machen will: Hotelmanagement in Münster. In den Vorlesungen über Betriebswirtschaft an der Hochschule Coburg erkannte sie, dass Management ihr Thema ist. Das wiederum ermöglichte ihr, das spezielle Feld zu identifizieren, auf das sie sich nun konzentrieren möchte. Aber erst einmal ist sie noch ganz ins Studium in Coburg eingebunden: Wie bei anderen Studierenden steht auch bei Lara Haueisen die Prüfungszeit an. Dafür hat sie sich freiwillig entschieden.</p>&#13;
<p><strong>Prüfungen können angerechnet werden</strong></p>&#13;
<p>„Wer möchte, kann im Orientierungssemester schon erste Prüfungen ablegen“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/studienberatung.html">Studienberatung und Career Service</a> der Hochschule. „Diejenigen, die sich im Wintersemester für ein reguläres Studium in Coburg einschreiben, können sich Leistungsnachweise aus dem Orientierungssemester ganz einfach anrechnen lassen.“ Kessel ist zufrieden mit dem Ergebnis des Orientierungssemesters. 85 Studierende haben es genutzt, um das Studieren zu probieren. „Die Studiengänge <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a>, <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> und <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen </a>waren dabei besonders gefragt.“</p>&#13;
<p>Informationen zum <a href="t3://page?uid=1386">Orientierungssemester gibt es hier</a>, Informationen <a href="t3://page?uid=57">zu den Bachelor-Studiengängen hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/101-Orientierungssemester-03-1024x681.jpg"
                        fileSize="129345"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[So helfen Netzwerke in der psychosozialen Arbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/so-helfen-netzwerke-in-der-psychosozialen-arbeit/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Jun 2023 12:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/so-helfen-netzwerke-in-der-psychosozialen-arbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bei einer digitalen Fachtagung zum Thema „Kooperation und Netzwerke in der psychosozialen Arbeit“ diskutierten über 150 Praxisfachkräfte, Wissenschaftler:innen und Studierende der (Klinischen) Sozialen Arbeit darüber, wie der komplexe Unterstützungsbedarf vieler Klient:innen abgedeckt werden kann.</em></p>&#13;
<p>Zahlreiche Forschungsergebnisse machen deutlich, dass in der psychosozialen Praxis multiprofessionelle und systemübergreifende Formen der Unterstützung zur Personen- und Bedarfsorientierung beitragen. Vor diesem Hintergrund wurde die digitale Fachtagung vom European Centre for Clinical Social Work (ECCSW) ausgerichtet. Organisiert und durchgeführt wurde sie in Kooperation mit der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a> (<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-christine-kroeger.html">Prof. Dr. Christine Kröger</a>, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des ECCSW), der Fachhochschule Campus Wien, dem Verein EX-IN Mecklenburg-Vorpommern, der Landeskoordination: Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien Mecklenburg-Vorpommern, dem Netzwerk A: aufklaren I Expertise und Netzwerk für Kinder psychisch erkrankter Eltern des Paritätischen Hamburg und dem Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern.</p>&#13;
<p><strong>Die Handlungsfelder sind vielfältig – die Möglichkeiten für Kooperationen auch</strong></p>&#13;
<p>Die Keynotes und Panels beleuchteten ganz verschiedene Facetten, wie beispielsweise die kooperativen Unterstützungsformen in der gemeindepsychiatrischen Versorgung, die Handlungspraxen und Netzwerke innerhalb der psychosozialen Arbeit mit straffällig gewordenen Menschen oder die Kooperation zwischen stationärer Heimerziehung und Kinder- und Jugendpsychiatrie. Damit wurden Einblicke in verschiedenste Handlungsfelder und Kooperationspraxen möglich, die intensiv diskutiert wurden. „Die Etablierung einer vernetzten Versorgung bleibt herausfordernd“, erklärt Kröger, „da oft etliche Herausforderungen und Hürden wie beispielsweise finanzielle Rahmenbedingungen, gesetzliche Fragmentierungen des Versorgungssystems und professionsbezogene Anerkennungskonflikte zu bewältigen sind.“</p>&#13;
<p><strong>So kam die Tagung bei Studierenden und Teilnehmer:innen an</strong></p>&#13;
<p>Patrizia Schnabel ist Absolventin des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit der Hochschule Coburg und war sehr beeindruckt von der Veranstaltung: „Ich bin richtig begeistert vom hervorragend organisierten Rahmen, den abwechslungsreichen Inhalten sowie der Möglichkeit, ortsunabhängig und kostenlos teilzunehmen.“ Die Tagung sei ein Gewinn für alle, die in ihrem Arbeitsalltag mit klinisch-sozialarbeiterischen Aufgaben betraut sind. „Studierende konnten einen facettenreichen Einblick in ganz unterschiedliche Themenfelder bekommen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei einer digitalen Fachtagung zum Thema „Kooperation und Netzwerke in der psychosozialen Arbeit“ diskutierten über 150 Praxisfachkräfte, Wissenschaftler:innen und Studierende der (Klinischen) Sozialen Arbeit darüber, wie der komplexe Unterstützungsbedarf vieler Klient:innen abgedeckt werden kann.</em></p>&#13;
<p>Zahlreiche Forschungsergebnisse machen deutlich, dass in der psychosozialen Praxis multiprofessionelle und systemübergreifende Formen der Unterstützung zur Personen- und Bedarfsorientierung beitragen. Vor diesem Hintergrund wurde die digitale Fachtagung vom European Centre for Clinical Social Work (ECCSW) ausgerichtet. Organisiert und durchgeführt wurde sie in Kooperation mit der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit</a> (<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit/personen/prof-dr-christine-kroeger.html">Prof. Dr. Christine Kröger</a>, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des ECCSW), der Fachhochschule Campus Wien, dem Verein EX-IN Mecklenburg-Vorpommern, der Landeskoordination: Kinder aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien Mecklenburg-Vorpommern, dem Netzwerk A: aufklaren I Expertise und Netzwerk für Kinder psychisch erkrankter Eltern des Paritätischen Hamburg und dem Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern.</p>&#13;
<p><strong>Die Handlungsfelder sind vielfältig – die Möglichkeiten für Kooperationen auch</strong></p>&#13;
<p>Die Keynotes und Panels beleuchteten ganz verschiedene Facetten, wie beispielsweise die kooperativen Unterstützungsformen in der gemeindepsychiatrischen Versorgung, die Handlungspraxen und Netzwerke innerhalb der psychosozialen Arbeit mit straffällig gewordenen Menschen oder die Kooperation zwischen stationärer Heimerziehung und Kinder- und Jugendpsychiatrie. Damit wurden Einblicke in verschiedenste Handlungsfelder und Kooperationspraxen möglich, die intensiv diskutiert wurden. „Die Etablierung einer vernetzten Versorgung bleibt herausfordernd“, erklärt Kröger, „da oft etliche Herausforderungen und Hürden wie beispielsweise finanzielle Rahmenbedingungen, gesetzliche Fragmentierungen des Versorgungssystems und professionsbezogene Anerkennungskonflikte zu bewältigen sind.“</p>&#13;
<p><strong>So kam die Tagung bei Studierenden und Teilnehmer:innen an</strong></p>&#13;
<p>Patrizia Schnabel ist Absolventin des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit der Hochschule Coburg und war sehr beeindruckt von der Veranstaltung: „Ich bin richtig begeistert vom hervorragend organisierten Rahmen, den abwechslungsreichen Inhalten sowie der Möglichkeit, ortsunabhängig und kostenlos teilzunehmen.“ Die Tagung sei ein Gewinn für alle, die in ihrem Arbeitsalltag mit klinisch-sozialarbeiterischen Aufgaben betraut sind. „Studierende konnten einen facettenreichen Einblick in ganz unterschiedliche Themenfelder bekommen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KroegerChristine.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Treffen: Wie Bibliothek und IT gemeinsam Zukunft gestalten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/treffen-wie-bibliothek-und-it-gemeinsam-zukunft-gestalten/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Jun 2023 06:44:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/treffen-wie-bibliothek-und-it-gemeinsam-zukunft-gestalten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ob der Umgang mit Lizenzen, Authentifizierungssystem oder Forschungsdatenmanagement: Es gibt einige Herausforderungen, die Bibliotheken und Rechenzentren betreffen. Erstmals trafen sich die Leiterinnen und Leiter der Bibliotheken und Rechenzentren aller bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu einer gemeinsamen Sitzung, um die aktuellen Themen zu diskutieren. Das Treffen fand am IT- und Medienzentrum ITMZ der Hochschule Coburg statt.</em></p>&#13;
<p>Horst Wilbald, Leiter des <a href="t3://page?uid=417">IT-Zentrums</a> der Hochschule Coburg, und Michael Schmitt, Leiter der <a href="t3://page?uid=411">Hochschulbibliothek</a>, hatten zu einem Austausch eingeladen, bei dem es vorrangig um die zahlreichen aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Hochschulumfeld gehen sollte. Im Fokus standen Querschnittsthemen, die sowohl die IT als auch Bibliotheken beschäftigen. Hierbei sind beispielsweise IT-Sicherheit, die Bibliotheksmanagementsoftware Folio, die bayernweit an Hochschulen eingeführt werden soll, und das Forschungsdatenmanagement zu nennen. Schon diese Themen zeigen deutlich, wie wichtig eine Zusammenarbeit zwischen IT und Bibliotheken geworden ist. In Coburg arbeiten beide im IT- und Medienzentrum unter einem Dach – und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich bei einer Führung durchs ITMZ ziemlich beeindruckt.</p>&#13;
<p>Das abwechslungsreiche Programm, das unter Horst Wilbalds Federführung entwickelt worden ist, kam bei den Gästen gut an: Stadtführung und Kennenlernen am Vorabend, eine Agenda voller interessanter Themen am Sitzungstag: Vorträge über Schnittstellen zwischen Bibliotheken und Rechenzentren, über Forschungsdatenmanagement und Langzeitverfügbarkeit in Bayern, ein Überblick über IT-Sicherheit, Lizenzmanagement und Informationskompetenz. Die Referenten Prof. Dr. Rainer Groß von der TH Nürnberg, Sprecher der bayerischen CIOs (Chief Information Officer / IT-Leiter), und Florian Geixner vom Leibniz-Rechenzentrum bereicherten den fachlichen Input. Horst Wilbald, CIO der Hochschule Coburg führte gemeinsam mit Jens Renner, dem Sprecher der bayerischen Bibliotheksleiter:innen, durch den Tag. „Die Veranstaltung hat viele Impulse für eine Zusammenarbeit ergeben“, resümiert Wilbald. Ihm, Michael Schmitt, dem Leiter der Hochschulbibliothek und dem Organisationsteam war eine erfolgreiche Auftaktveranstaltung gelungen. Künftig sollen regelmäßig gemeinsame Tagungen an unterschiedlichen Hochschulen stattfinden</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ob der Umgang mit Lizenzen, Authentifizierungssystem oder Forschungsdatenmanagement: Es gibt einige Herausforderungen, die Bibliotheken und Rechenzentren betreffen. Erstmals trafen sich die Leiterinnen und Leiter der Bibliotheken und Rechenzentren aller bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu einer gemeinsamen Sitzung, um die aktuellen Themen zu diskutieren. Das Treffen fand am IT- und Medienzentrum ITMZ der Hochschule Coburg statt.</em></p>&#13;
<p>Horst Wilbald, Leiter des <a href="t3://page?uid=417">IT-Zentrums</a> der Hochschule Coburg, und Michael Schmitt, Leiter der <a href="t3://page?uid=411">Hochschulbibliothek</a>, hatten zu einem Austausch eingeladen, bei dem es vorrangig um die zahlreichen aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Hochschulumfeld gehen sollte. Im Fokus standen Querschnittsthemen, die sowohl die IT als auch Bibliotheken beschäftigen. Hierbei sind beispielsweise IT-Sicherheit, die Bibliotheksmanagementsoftware Folio, die bayernweit an Hochschulen eingeführt werden soll, und das Forschungsdatenmanagement zu nennen. Schon diese Themen zeigen deutlich, wie wichtig eine Zusammenarbeit zwischen IT und Bibliotheken geworden ist. In Coburg arbeiten beide im IT- und Medienzentrum unter einem Dach – und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich bei einer Führung durchs ITMZ ziemlich beeindruckt.</p>&#13;
<p>Das abwechslungsreiche Programm, das unter Horst Wilbalds Federführung entwickelt worden ist, kam bei den Gästen gut an: Stadtführung und Kennenlernen am Vorabend, eine Agenda voller interessanter Themen am Sitzungstag: Vorträge über Schnittstellen zwischen Bibliotheken und Rechenzentren, über Forschungsdatenmanagement und Langzeitverfügbarkeit in Bayern, ein Überblick über IT-Sicherheit, Lizenzmanagement und Informationskompetenz. Die Referenten Prof. Dr. Rainer Groß von der TH Nürnberg, Sprecher der bayerischen CIOs (Chief Information Officer / IT-Leiter), und Florian Geixner vom Leibniz-Rechenzentrum bereicherten den fachlichen Input. Horst Wilbald, CIO der Hochschule Coburg führte gemeinsam mit Jens Renner, dem Sprecher der bayerischen Bibliotheksleiter:innen, durch den Tag. „Die Veranstaltung hat viele Impulse für eine Zusammenarbeit ergeben“, resümiert Wilbald. Ihm, Michael Schmitt, dem Leiter der Hochschulbibliothek und dem Organisationsteam war eine erfolgreiche Auftaktveranstaltung gelungen. Künftig sollen regelmäßig gemeinsame Tagungen an unterschiedlichen Hochschulen stattfinden</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC00729-1024x683.jpg"
                        fileSize="253168"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC00677-1024x683.jpg"
                        fileSize="155990"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC00686-1024x683.jpg"
                        fileSize="207418"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC00695-1024x683.jpg"
                        fileSize="133975"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zwischen der perfekten Welle und dem humanen Genom]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zwischen-der-perfekten-welle-und-dem-humanen-genom/</link>
                <pubDate>Tue, 27 Jun 2023 11:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zwischen-der-perfekten-welle-und-dem-humanen-genom/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Strand und Surfen? Oder lieber lernen? Beides! Prof. Dr. Janosch Hildebrands fünftägiger Kurs „Epigenetik“ war in diesem Jahr sehr besonders: Die Studierenden lernten die Grundlagen der Epigenetik. Und des Kitesurfens. Nicht gleichzeitig, aber am gleichen Ort: Der Wahlpflichtkurs im <a href="t3://page?uid=110">Bachelorstudiengang Bioanalytik </a>fand in Dänemark statt. </em></p>&#13;
<p>Epigenetik ist aktuell eines der heißen Themen in der Bioanalytik. Es handelt sich um ein Feld der Molekularbiologie, das die Regulation des humanen Genoms beschreibt und mitverantwortlich für zentrale Prozesse bei der Entstehung von Krankheiten ist: Krebs beispielsweise, aber auch beim allgemeinen Alterungsprozess. „Die Epigenetik stellt dabei eine faszinierende Verbindung zwischen unserem Lebenswandel, der Umwelt und der Nutzung unserer Gene dar“, erklärt <a href="t3://page?uid=909">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a> von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>. Der Wahlpflichtkurs „Epigenetik“ im Bachelorstudiengang Bioanalytik hat genau diese spannenden Themen im Blick. Und das diesmal auch an einem besonders spannenden Ort: In der wunderschönen dänischen Südsee lernten die Studierenden die Grundlagen der Epigenetik, ihrer Analytik und ihrer Potentiale in der Therapie von Krankheiten.</p>&#13;
<p>Es wurde gelernt, präsentiert und viel diskutiert. Das Ganze bei tollem Wetter und in entspannter Atmosphäre. Nach der täglichen Dosis Epigenetik ging es ab aufs Wasser und im Team wurde das Kitesurfen mutig gelernt oder die eintägige Flaute auf dem SUP überbrückt. Am Ende des Kurses machten die Studierenden ihre ersten Meter auf dem Brett und am Kite bei besten Windbedingungen – und die Epigenetik bleibt ihnen bestens in Erinnerung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Strand und Surfen? Oder lieber lernen? Beides! Prof. Dr. Janosch Hildebrands fünftägiger Kurs „Epigenetik“ war in diesem Jahr sehr besonders: Die Studierenden lernten die Grundlagen der Epigenetik. Und des Kitesurfens. Nicht gleichzeitig, aber am gleichen Ort: Der Wahlpflichtkurs im <a href="t3://page?uid=110">Bachelorstudiengang Bioanalytik </a>fand in Dänemark statt. </em></p>&#13;
<p>Epigenetik ist aktuell eines der heißen Themen in der Bioanalytik. Es handelt sich um ein Feld der Molekularbiologie, das die Regulation des humanen Genoms beschreibt und mitverantwortlich für zentrale Prozesse bei der Entstehung von Krankheiten ist: Krebs beispielsweise, aber auch beim allgemeinen Alterungsprozess. „Die Epigenetik stellt dabei eine faszinierende Verbindung zwischen unserem Lebenswandel, der Umwelt und der Nutzung unserer Gene dar“, erklärt <a href="t3://page?uid=909">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a> von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a>. Der Wahlpflichtkurs „Epigenetik“ im Bachelorstudiengang Bioanalytik hat genau diese spannenden Themen im Blick. Und das diesmal auch an einem besonders spannenden Ort: In der wunderschönen dänischen Südsee lernten die Studierenden die Grundlagen der Epigenetik, ihrer Analytik und ihrer Potentiale in der Therapie von Krankheiten.</p>&#13;
<p>Es wurde gelernt, präsentiert und viel diskutiert. Das Ganze bei tollem Wetter und in entspannter Atmosphäre. Nach der täglichen Dosis Epigenetik ging es ab aufs Wasser und im Team wurde das Kitesurfen mutig gelernt oder die eintägige Flaute auf dem SUP überbrückt. Am Ende des Kurses machten die Studierenden ihre ersten Meter auf dem Brett und am Kite bei besten Windbedingungen – und die Epigenetik bleibt ihnen bestens in Erinnerung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/99-Epigenetik-Hildebrand-1024x768.jpeg"
                        fileSize="119177"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/99-Epigenetik-Hildebrand-2-1024x768.jpeg"
                        fileSize="89842"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/99-Epigenetik-Hildebrand4-1024x768.jpeg"
                        fileSize="185748"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/99-Epigenetik-Hildebrand3-1024x768.jpeg"
                        fileSize="37561"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[DAAD-Preis: Vom Musterschüler zum Musterstudenten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/daad-preis-vom-musterschueler-zum-musterstudent/</link>
                <pubDate>Tue, 27 Jun 2023 07:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/daad-preis-vom-musterschueler-zum-musterstudent/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der DAAD-Preis 2023 für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender geht in diesem Jahr an Seyedmasih Tabaei. Er kommt aus dem Iran und studiert an der Hochschule Coburg Informatik.</em></p>&#13;
<p>Seyedmasih Tabaei ist in Teheran geboren und aufgewachsen. Schon in der Schule interessierte er sich sehr für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik und weil er nicht nur in den MINT-Fächern herausragende Leistungen ablieferte, konnte er die Schule ein Jahr früher beenden. Er nutzte die Zeit, um Deutsch zu lernen. Seyedmasih Tabaei kam 2019 nach Coburg, um sich am Studienkolleg auf ein Studium in Deutschland vorzubereiten. Er schloss mit 1,2 ab – als Jahrgangsbester in der Fachrichtung Technik und Ingenieurwissenschaften. Und im Oktober 2020 begann er an der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg <a href="t3://page?uid=113">Informatik </a>zu studieren. Er beeindruckte mit Leistung, aber auch mit seinem Engagement innerhalb der Hochschulgemeinschaft. Am Freitag wurde ihm bei der Absolventenfeier der Hochschule Coburg der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes verliehen.</p>&#13;
<p><strong>Ein Helfer in Pandemiezeiten</strong></p>&#13;
<p>„Ich habe Masih Tabaei im dritten Semester in meiner Vorlesung zum Fach Mikro&shy;computer&shy;technik kennengelernt“, berichtete <a href="t3://page?uid=547">Prof. Dr. Peter Johann Raab</a> bei der Preisverleihung. „Er saß – für Studierende eher unüblich – in den vorderen Reihen des Hörsaals“, launig erzählte der Professor weiter, dass Tabaei mit seinen interessierten Nachfragen gleich positiv aufgefallen ist. Auch im Praktikum überzeugte der Student durch sein „weit über den normalen Lernstoff der Vorlesung hinausgehendes Wissen, das er sich selbständig erarbeitet hat und mehrmals in Diskussionen unter Beweis stellte.“ Raab erinnerte an die Pandemie, die Lockdowns, die Einschränkungen im öffentlichen Leben und auch an den Fernunterricht an der Hochschule. „In dieser schweren Zeit unterstützte Masih Tabaei selbstlos seine Mitstudierenden des Studienkollegs und auch später im Studium durch Nachhilfe in Problemfächern wie zum Beispiel der Mathematik, die er selbst – wie soll‘s auch anders zu erwarten sein – ebenfalls mit Bravour bestand.“ Es sei erstaunlich, wie zielführend Tabaei in seinem Studium trotz der vielen Schwierigkeiten während der Coronazeit, seiner vielen Nebenjobs zur Finanzierung des Studiums und der Unterstützung seiner Mitstudierenden getrennt von seiner Familie und weitab seiner Heimat vorankam. Aktuell arbeitet der „Musterstudent“, wie Raab ihn nannte, auch im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/erweiterte-und-virtuelle-realitaet.html" title="Opens internal link in current window">Labor für erweiterte und virtuelle Realität</a> Mixedrealitylab bei<a href="t3://page?uid=880"> Prof. Dr. Jens Grubert</a>.</p>&#13;
<p><strong>Eine Bereicherung für die Hochschulgemeinschaft</strong></p>&#13;
<p>Mit dem DAAD-Preis werden ausländische Studierende ausgezeichnet, die die deutsche Hochschulgemeinschaft besonders bereichern – in kultureller und in akademischer Hinsicht. Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="t3://page?uid=428">International Office </a>der Hochschule, sagte: „Seyedmasih Tabaei ist ein absolut würdiger Preisträger. Seine akademischen Leistungen, soziales Engagement und seine hervorragend gelungene Integration machen ihn zu einem Vorbild für alle internationalen Studierenden“. Und der Preisträger selbst? Seyedmasih Tabaei freute sich sehr über die Auszeichnung und bedankte sich dafür, wie gut er in Coburg aufgenommen worden war. Vieles war für ihn neu hier, vor allem sei die Stadt ja „relativ klein. Hier leben weniger Menschen“. Er lachte: „Ein paar Millionen weniger.“&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der DAAD-Preis 2023 für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender geht in diesem Jahr an Seyedmasih Tabaei. Er kommt aus dem Iran und studiert an der Hochschule Coburg Informatik.</em></p>&#13;
<p>Seyedmasih Tabaei ist in Teheran geboren und aufgewachsen. Schon in der Schule interessierte er sich sehr für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik und weil er nicht nur in den MINT-Fächern herausragende Leistungen ablieferte, konnte er die Schule ein Jahr früher beenden. Er nutzte die Zeit, um Deutsch zu lernen. Seyedmasih Tabaei kam 2019 nach Coburg, um sich am Studienkolleg auf ein Studium in Deutschland vorzubereiten. Er schloss mit 1,2 ab – als Jahrgangsbester in der Fachrichtung Technik und Ingenieurwissenschaften. Und im Oktober 2020 begann er an der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> der Hochschule Coburg <a href="t3://page?uid=113">Informatik </a>zu studieren. Er beeindruckte mit Leistung, aber auch mit seinem Engagement innerhalb der Hochschulgemeinschaft. Am Freitag wurde ihm bei der Absolventenfeier der Hochschule Coburg der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes verliehen.</p>&#13;
<p><strong>Ein Helfer in Pandemiezeiten</strong></p>&#13;
<p>„Ich habe Masih Tabaei im dritten Semester in meiner Vorlesung zum Fach Mikro&shy;computer&shy;technik kennengelernt“, berichtete <a href="t3://page?uid=547">Prof. Dr. Peter Johann Raab</a> bei der Preisverleihung. „Er saß – für Studierende eher unüblich – in den vorderen Reihen des Hörsaals“, launig erzählte der Professor weiter, dass Tabaei mit seinen interessierten Nachfragen gleich positiv aufgefallen ist. Auch im Praktikum überzeugte der Student durch sein „weit über den normalen Lernstoff der Vorlesung hinausgehendes Wissen, das er sich selbständig erarbeitet hat und mehrmals in Diskussionen unter Beweis stellte.“ Raab erinnerte an die Pandemie, die Lockdowns, die Einschränkungen im öffentlichen Leben und auch an den Fernunterricht an der Hochschule. „In dieser schweren Zeit unterstützte Masih Tabaei selbstlos seine Mitstudierenden des Studienkollegs und auch später im Studium durch Nachhilfe in Problemfächern wie zum Beispiel der Mathematik, die er selbst – wie soll‘s auch anders zu erwarten sein – ebenfalls mit Bravour bestand.“ Es sei erstaunlich, wie zielführend Tabaei in seinem Studium trotz der vielen Schwierigkeiten während der Coronazeit, seiner vielen Nebenjobs zur Finanzierung des Studiums und der Unterstützung seiner Mitstudierenden getrennt von seiner Familie und weitab seiner Heimat vorankam. Aktuell arbeitet der „Musterstudent“, wie Raab ihn nannte, auch im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/erweiterte-und-virtuelle-realitaet.html" title="Opens internal link in current window">Labor für erweiterte und virtuelle Realität</a> Mixedrealitylab bei<a href="t3://page?uid=880"> Prof. Dr. Jens Grubert</a>.</p>&#13;
<p><strong>Eine Bereicherung für die Hochschulgemeinschaft</strong></p>&#13;
<p>Mit dem DAAD-Preis werden ausländische Studierende ausgezeichnet, die die deutsche Hochschulgemeinschaft besonders bereichern – in kultureller und in akademischer Hinsicht. Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="t3://page?uid=428">International Office </a>der Hochschule, sagte: „Seyedmasih Tabaei ist ein absolut würdiger Preisträger. Seine akademischen Leistungen, soziales Engagement und seine hervorragend gelungene Integration machen ihn zu einem Vorbild für alle internationalen Studierenden“. Und der Preisträger selbst? Seyedmasih Tabaei freute sich sehr über die Auszeichnung und bedankte sich dafür, wie gut er in Coburg aufgenommen worden war. Vieles war für ihn neu hier, vor allem sei die Stadt ja „relativ klein. Hier leben weniger Menschen“. Er lachte: „Ein paar Millionen weniger.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen_DAAD-1024x681.jpg"
                        fileSize="162724"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Absolventenfeier in Samba-City]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/absolventenfeier-in-samba-city/</link>
                <pubDate>Mon, 26 Jun 2023 13:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/absolventenfeier-in-samba-city/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ihren Abschluss feierten die Absolvent:innen der Hochschule Coburg dieses Jahr unter dem Motto „Ein Hoch auf uns“. Es war ein fröhlicher Abend mit feurigen Rhythmen, viel Spaß – aber auch einem würdevollen Rahmen, in dem besondere Leistungen ausgezeichnet wurden. </em></p>&#13;
<p>Gemeinsam mit Familie und Freunden, Kommiliton:innen, Profs und der Hochschulleitung feierten über 200 Absolventinnen und Absolventen am Freitag offiziell ihren Abschluss: Aus den sechs Fakultäten, der Studienfakultät für Weiterbildung und dem Wissenschafts- und Kulturzentrum waren sie zur feierlichen Absolventenfeier ins Kongresshaus Rosengarten gekommen. Präsident Prof. Dr. Stefan Gast stimmte auf einen schönen Abend ein, an dem alle ihre Studienzeit noch einmal Revue passieren lassen konnten.</p>&#13;
<p><strong>Besondere Verdienste</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Nicole Hegel, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, holte zunächst eine Reihe junger Menschen auf die Bühne, die sie als „Inspiration“ bezeichnete – an sie gingen 2023 die Verdienstmedaillen für besonderes ehrenamtliches Engagement: Judith Bernhardt, Andreas Dimke, Luise Ganster, Patrick Haas, Samuel Habel, Hannes Hartmann, Katharina Langer, Josefine Leder, Jan Lützelberger, Noah Schlumberger, Fatio Selimllari, Raphaela Titus, Ronja von Westphalen. Stellvertretend für das studentische Parlament dankten Nadine Freitag und Andreas Fröhlich den Mitgliedern der Studierendenvertretung und beglückwünschten die Absolvent:innen.</p>&#13;
<p><strong>DAAD-Preis</strong></p>&#13;
<p>Mit dem DAAD-Preis wird sowohl besonderes ehrenamtliches Engagement als auch herausragende Leistung von ausländischen Studierenden gewürdigt, wie Christian Erkenbrecher, Leiter des International Office der Hochschule, erklärte. Prof. Dr. Peter Johann Raab von der Fakultät Elektrotechnik und Informatik sagte über den diesjährigen Preisträger Seyedmasih Tabaei: „Er ist ein sehr wissbegieriger, offener und intelligenter junger Mann, der auf Grund seiner herausragenden studentischen Leistungen und seines Engagements ein wichtiges Vorbild für alle – nicht nur internationale – Studierende darstellt.“</p>&#13;
<p><strong>GfB-Anerkennungspreis</strong></p>&#13;
<p>Auch beim GfB-Anerkennungspreis geht es nicht nur um gute Noten, wie GfB-Vorsitzender Prof. Dr. Mirko Kraft betonte. „Die Leistungen im Studium und das gesellschaftliche Engagement spielen eine Rolle.“ Die GfB ist der Alumni-Verein der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Darin wirken ehemalige und aktive Studierende, Professor:innen der Fakultät Wirtschaft und Menschen, die mit der Fakultät verbunden sind. 2023 wurde der Preis an Judith Bernhardt vergeben. Sie hat Betriebswirtschaft (Bachelor) studiert.</p>&#13;
<p><strong>Die Jahrgangsbesten</strong></p>&#13;
<p>Mit Leistungsmedaillen in Gold, Silber und Bronze wurden die besten Absolvent:innen ausgezeichnet.<br /> Goldmedaillen erhielten 2023:</p>&#13;
<p>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit – überreicht von Prof. Dr. Aileen Funke:</p>&#13;
<ul> 	<li>Vishnu Vardhan Chippalatruthi</li> 	<li>Josefine Leder</li> 	<li>Felix Beyer</li> 	<li>Tim Thierer</li> 	<li>Maike Alban</li> 	<li>Patrick Schreier</li> 	<li>Sarah Schneck</li> 	<li>Clara Köhler</li> 	<li>Julia Wagner</li> 	<li>Gerson Züllich</li> 	<li>Jakob Elsner</li> 	<li>Jan Lützelberger</li> 	<li>Markus Hommel</li> </ul>&#13;
<p>Fakultät Design – überreicht von Studiendekan Prof. Michael Heinrich:</p>&#13;
<ul> 	<li>Lucas Siniawa</li> 	<li>Benedikt Pfuhlmann</li> 	<li>Annika Preuss</li> 	<li>Matthias Trost</li> 	<li>Felix Marx</li> 	<li>Isabel Di Lembo</li> 	<li>Cara Domscheit</li> 	<li>Jonathan Morgenstern</li> 	<li>Florian Wittek</li> 	<li>Hannes Nikolas Valentin</li> </ul>&#13;
<p>Fakultät Elektrotechnik und Informatik – überreicht von Dekan Prof. Dr. Jochen Merhof:</p>&#13;
<ul> 	<li>Frederik Schöpplein</li> 	<li>Marco Müller</li> 	<li>Janna Büschel</li> 	<li>Marcus Behr</li> 	<li>Fritz Wohlrath</li> 	<li>Maximilian Schönau</li> 	<li>Kai Ohlsen</li> 	<li>Philipp Hiller</li> 	<li>Johannes Schick</li> 	<li>Christian Radow</li> </ul>&#13;
<p>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik – überreicht von Dekan Prof. Dr. Alexander Rost:</p>&#13;
<ul> 	<li>Lorenz Amrhein</li> 	<li>Ramon Schuhmann</li> 	<li>Marian Friedrich</li> 	<li>Marcel Christoph Schindhelm</li> 	<li>Pia Ziegler</li> 	<li>Christian Bohla</li> 	<li>Raphael Böhnlein</li> 	<li>Jonas Carl</li> </ul>&#13;
<p>Fakultät Soziale Arbeit – überreicht von Studiendekan Prof. Björn Bicker:</p>&#13;
<ul> 	<li>Daniel Neubauer</li> 	<li>Marie Erbe</li> 	<li>Katharina Langer</li> 	<li>Carina Gärtner</li> </ul>&#13;
<p>Fakultät Wirtschaftswissenschaften – überreicht von Dekan Prof. Dr. Thomas Schauerte:</p>&#13;
<ul> 	<li>Christopher Fricke</li> 	<li>Rebecca Jörg</li> 	<li>Florian Görtner</li> 	<li>Oliver Hauenstein</li> 	<li>Selina Palomar Ehrlicher</li> 	<li>Hans Andersch</li> </ul>&#13;
<p>Fakultät Studienfakultät für Weiterbildung – überreicht von Prof. Dr. Michael Hartmann:</p>&#13;
<ul> 	<li>Janette Täuber</li> 	<li>Jasmin Rippstein</li> 	<li>Michael Bätz</li> 	<li>Jonathan Peter</li> </ul>&#13;
<p>Wissenschafts- und Kulturzentrum – überreicht von Studiendekanin Prof. Dr. Barbara Kühnlenz:</p>&#13;
<ul> 	<li>Kathrin Uta Kleinschrot</li> </ul>&#13;
<p>Nach dem Festakt gab es für Absolvent:innen jeder Fakultät je eine Anlaufstelle, an der sie ihre Medaillen abholen oder auch einfach noch einmal ins Gespräch kommen konnten.</p>&#13;
<p>Moderatorin Uli Noll – bekannt auch durch den regionalen Sender RadioEINS, führte charmant durch den Abend. Musikalische Begleitung gab's vom Philharmonischen Blechbläserquartett Coburg und DJ Gramoe spielte die Wunschlieder der Absolvent:innen. Als es dunkel wurde im Rosengarten, gab die Sambagruppe Aipalé mit Trommeln und Lichtshow einen Vorgeschmack auf das Sambafestival: Coburg kann so schön bunt, leuchtend und laut sein.</p>&#13;
<p>Unterstützt wurde die Veranstaltung auch durch den Hochschulverein. Der Vorsitzende, Prof. Dr. Roland Hertrich, stellte ebenfalls kurz vor, wieviel Gutes die Mitglieder mit ihren Beiträgen bewirken. Mehr Informationen dazu gibt es <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ihren Abschluss feierten die Absolvent:innen der Hochschule Coburg dieses Jahr unter dem Motto „Ein Hoch auf uns“. Es war ein fröhlicher Abend mit feurigen Rhythmen, viel Spaß – aber auch einem würdevollen Rahmen, in dem besondere Leistungen ausgezeichnet wurden. </em></p>&#13;
<p>Gemeinsam mit Familie und Freunden, Kommiliton:innen, Profs und der Hochschulleitung feierten über 200 Absolventinnen und Absolventen am Freitag offiziell ihren Abschluss: Aus den sechs Fakultäten, der Studienfakultät für Weiterbildung und dem Wissenschafts- und Kulturzentrum waren sie zur feierlichen Absolventenfeier ins Kongresshaus Rosengarten gekommen. Präsident Prof. Dr. Stefan Gast stimmte auf einen schönen Abend ein, an dem alle ihre Studienzeit noch einmal Revue passieren lassen konnten.</p>&#13;
<p><strong>Besondere Verdienste</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Nicole Hegel, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, holte zunächst eine Reihe junger Menschen auf die Bühne, die sie als „Inspiration“ bezeichnete – an sie gingen 2023 die Verdienstmedaillen für besonderes ehrenamtliches Engagement: Judith Bernhardt, Andreas Dimke, Luise Ganster, Patrick Haas, Samuel Habel, Hannes Hartmann, Katharina Langer, Josefine Leder, Jan Lützelberger, Noah Schlumberger, Fatio Selimllari, Raphaela Titus, Ronja von Westphalen. Stellvertretend für das studentische Parlament dankten Nadine Freitag und Andreas Fröhlich den Mitgliedern der Studierendenvertretung und beglückwünschten die Absolvent:innen.</p>&#13;
<p><strong>DAAD-Preis</strong></p>&#13;
<p>Mit dem DAAD-Preis wird sowohl besonderes ehrenamtliches Engagement als auch herausragende Leistung von ausländischen Studierenden gewürdigt, wie Christian Erkenbrecher, Leiter des International Office der Hochschule, erklärte. Prof. Dr. Peter Johann Raab von der Fakultät Elektrotechnik und Informatik sagte über den diesjährigen Preisträger Seyedmasih Tabaei: „Er ist ein sehr wissbegieriger, offener und intelligenter junger Mann, der auf Grund seiner herausragenden studentischen Leistungen und seines Engagements ein wichtiges Vorbild für alle – nicht nur internationale – Studierende darstellt.“</p>&#13;
<p><strong>GfB-Anerkennungspreis</strong></p>&#13;
<p>Auch beim GfB-Anerkennungspreis geht es nicht nur um gute Noten, wie GfB-Vorsitzender Prof. Dr. Mirko Kraft betonte. „Die Leistungen im Studium und das gesellschaftliche Engagement spielen eine Rolle.“ Die GfB ist der Alumni-Verein der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Darin wirken ehemalige und aktive Studierende, Professor:innen der Fakultät Wirtschaft und Menschen, die mit der Fakultät verbunden sind. 2023 wurde der Preis an Judith Bernhardt vergeben. Sie hat Betriebswirtschaft (Bachelor) studiert.</p>&#13;
<p><strong>Die Jahrgangsbesten</strong></p>&#13;
<p>Mit Leistungsmedaillen in Gold, Silber und Bronze wurden die besten Absolvent:innen ausgezeichnet.<br /> Goldmedaillen erhielten 2023:</p>&#13;
<p>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit – überreicht von Prof. Dr. Aileen Funke:</p>&#13;
<ul> 	<li>Vishnu Vardhan Chippalatruthi</li> 	<li>Josefine Leder</li> 	<li>Felix Beyer</li> 	<li>Tim Thierer</li> 	<li>Maike Alban</li> 	<li>Patrick Schreier</li> 	<li>Sarah Schneck</li> 	<li>Clara Köhler</li> 	<li>Julia Wagner</li> 	<li>Gerson Züllich</li> 	<li>Jakob Elsner</li> 	<li>Jan Lützelberger</li> 	<li>Markus Hommel</li> </ul>&#13;
<p>Fakultät Design – überreicht von Studiendekan Prof. Michael Heinrich:</p>&#13;
<ul> 	<li>Lucas Siniawa</li> 	<li>Benedikt Pfuhlmann</li> 	<li>Annika Preuss</li> 	<li>Matthias Trost</li> 	<li>Felix Marx</li> 	<li>Isabel Di Lembo</li> 	<li>Cara Domscheit</li> 	<li>Jonathan Morgenstern</li> 	<li>Florian Wittek</li> 	<li>Hannes Nikolas Valentin</li> </ul>&#13;
<p>Fakultät Elektrotechnik und Informatik – überreicht von Dekan Prof. Dr. Jochen Merhof:</p>&#13;
<ul> 	<li>Frederik Schöpplein</li> 	<li>Marco Müller</li> 	<li>Janna Büschel</li> 	<li>Marcus Behr</li> 	<li>Fritz Wohlrath</li> 	<li>Maximilian Schönau</li> 	<li>Kai Ohlsen</li> 	<li>Philipp Hiller</li> 	<li>Johannes Schick</li> 	<li>Christian Radow</li> </ul>&#13;
<p>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik – überreicht von Dekan Prof. Dr. Alexander Rost:</p>&#13;
<ul> 	<li>Lorenz Amrhein</li> 	<li>Ramon Schuhmann</li> 	<li>Marian Friedrich</li> 	<li>Marcel Christoph Schindhelm</li> 	<li>Pia Ziegler</li> 	<li>Christian Bohla</li> 	<li>Raphael Böhnlein</li> 	<li>Jonas Carl</li> </ul>&#13;
<p>Fakultät Soziale Arbeit – überreicht von Studiendekan Prof. Björn Bicker:</p>&#13;
<ul> 	<li>Daniel Neubauer</li> 	<li>Marie Erbe</li> 	<li>Katharina Langer</li> 	<li>Carina Gärtner</li> </ul>&#13;
<p>Fakultät Wirtschaftswissenschaften – überreicht von Dekan Prof. Dr. Thomas Schauerte:</p>&#13;
<ul> 	<li>Christopher Fricke</li> 	<li>Rebecca Jörg</li> 	<li>Florian Görtner</li> 	<li>Oliver Hauenstein</li> 	<li>Selina Palomar Ehrlicher</li> 	<li>Hans Andersch</li> </ul>&#13;
<p>Fakultät Studienfakultät für Weiterbildung – überreicht von Prof. Dr. Michael Hartmann:</p>&#13;
<ul> 	<li>Janette Täuber</li> 	<li>Jasmin Rippstein</li> 	<li>Michael Bätz</li> 	<li>Jonathan Peter</li> </ul>&#13;
<p>Wissenschafts- und Kulturzentrum – überreicht von Studiendekanin Prof. Dr. Barbara Kühnlenz:</p>&#13;
<ul> 	<li>Kathrin Uta Kleinschrot</li> </ul>&#13;
<p>Nach dem Festakt gab es für Absolvent:innen jeder Fakultät je eine Anlaufstelle, an der sie ihre Medaillen abholen oder auch einfach noch einmal ins Gespräch kommen konnten.</p>&#13;
<p>Moderatorin Uli Noll – bekannt auch durch den regionalen Sender RadioEINS, führte charmant durch den Abend. Musikalische Begleitung gab's vom Philharmonischen Blechbläserquartett Coburg und DJ Gramoe spielte die Wunschlieder der Absolvent:innen. Als es dunkel wurde im Rosengarten, gab die Sambagruppe Aipalé mit Trommeln und Lichtshow einen Vorgeschmack auf das Sambafestival: Coburg kann so schön bunt, leuchtend und laut sein.</p>&#13;
<p>Unterstützt wurde die Veranstaltung auch durch den Hochschulverein. Der Vorsitzende, Prof. Dr. Roland Hertrich, stellte ebenfalls kurz vor, wieviel Gutes die Mitglieder mit ihren Beiträgen bewirken. Mehr Informationen dazu gibt es <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-Samba03-1024x681.jpg"
                        fileSize="59306"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-Schoko-1024x681.jpg"
                        fileSize="176073"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-Gast-1024x681.jpg"
                        fileSize="139478"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-Blechblaeser-1024x681.jpg"
                        fileSize="172637"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-Buffett-1024x681.jpg"
                        fileSize="279113"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen_DAAD-1024x681.jpg"
                        fileSize="162724"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-Verdienst-1024x681.jpg"
                        fileSize="189064"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-GfB-1024x681.jpg"
                        fileSize="156783"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-Hertrich-1024x681.jpg"
                        fileSize="170988"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-LM-1FANG-1024x681.jpg"
                        fileSize="195264"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-LM-2FD-1024x681.jpg"
                        fileSize="201578"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-LM-FEIF-1024x681.jpg"
                        fileSize="196828"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-LM-4MB-1024x681.jpg"
                        fileSize="207331"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-LM-5SAG-1024x681.jpg"
                        fileSize="101852"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-LM-6WW-1024x681.jpg"
                        fileSize="197735"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-LM-7SFW-1024x681.jpg"
                        fileSize="179273"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-LM-8Wiku-1024x681.jpg"
                        fileSize="188389"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen_DJ-1024x708.jpg"
                        fileSize="150526"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="708"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_5134-1024x681.jpg"
                        fileSize="178944"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-VM-1024x681.jpg"
                        fileSize="152554"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-FANG-I-1024x681.jpg"
                        fileSize="166402"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-Garten-Impressionen3-1024x681.jpg"
                        fileSize="186179"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-Garten-Impressionen2-1024x681.jpg"
                        fileSize="221111"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-Garten-Impressionen-1024x681.jpg"
                        fileSize="181256"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97-Absolventen-Fakultaeten-1024x681.jpg"
                        fileSize="138045"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Themenabend: Neueste Erkenntnisse helfen bei Übergewicht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/themenabend-uebergewicht-von-darmbakterien-bis-zu-3d-druck-implantaten/</link>
                <pubDate>Mon, 26 Jun 2023 07:54:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/themenabend-uebergewicht-von-darmbakterien-bis-zu-3d-druck-implantaten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wer abnehmen will, muss weniger essen und sich mehr bewegen. Klingt erst einmal logisch, vernachlässigt aber sehr bedeutende Einflussfaktoren: Beim TAO-Themenabend „Übergewicht“ am Dienstag, 4. Juli, geht es um erstaunliche Zusammenhänge im menschlichen Körper, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und interessante Entwicklungen im Gesundheitswesen. </em></p>&#13;
<p>Warum gibt es gibt Menschen, die Unmengen futtern, ohne zuzunehmen? Und solche, die sich gesund ernähren und trotzdem immer mit den Pfunden kämpfen? Die Darmflora ist ein entscheidender Faktor: Etwa 100 Billionen Mikroorganismen, vor allem Bakterien, aber auch ein paar Viren und Pilze bilden ein ganz eigene Ökosystem im Verdauungstrakt. „Mikrobiom“ wird es von Wissenschaftler:innen wie <a href="t3://page?uid=878">Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann </a>genannt und ist nicht nur wichtig für unsere Gesamtgesundheit, sondern beeinflusst auch unseren Appetit und unseren Stoffwechsel. „Das Mikrobiom kann sogar unsere Essensvorlieben kontrollieren“, sagt Axt-Gadermann. Die Medizinerin ist Professorin für <a href="t3://page?uid=95">Gesundheitsförderung </a>an der Hochschule Coburg und als Autorin mehrerer populärer Sachbücher zum Thema bekannt. Sie berichtet, wie der Zusammenhang von Gewicht und Darmbakterien überhaupt entdeckt wurde: „Amerikanische Forscher stellten fest, dass Mäuse ohne Darmbakterien magerer waren und weniger Körperfett aufwiesen als Mäuse, die ein herkömmliches Mikrobiom besaßen.“ Die keimfreien Nager wurden mit normalen Darmbakterien besiedelt und nahmen innerhalb kürzester Zeit deutlich an Gewicht zu. „Der Körperfettwert stieg ebenso wie der Blutzuckerspiegel. Das Erstaunliche: Die Mäuse fraßen nicht mehr – tatsächlich fraßen sie sogar weniger.“</p>&#13;
<p>Fast 20 Jahre sind seit dieser ersten Erkenntnis vergangen. Wissenschaftler:innen wissen heute, wie die Darmbakterien positiv beeinflusst werden können. „Wichtig für ein gesundes Mikrobiom sind vor allem präbiotische Ballaststoffe, die in zahlreichen Nahrungsmittel enthalten sind.“ Axt-Gadermann zählt Beispiele auf: Haferflocken, Cranberries, Äpfel, Mandeln, Lauch, Knoblauch, Zwiebeln, Spargel. Auch für Genussmittel wie Kaffee, dunkle Schokolade, grünen Tee und sogar Rotwein ließen sich günstige Effekte auf die Darmflora nachweisen. Beim TAO-Themenabend „Übergewicht“ wird Axt-Gadermann über das Mikrobiom sprechen. Er findet statt am Dienstag, 4. Juli, um 18 Uhr in der Alten Kühlhalle in der Schlachthofstr.1 in Coburg und beleuchtet auf verschiedene&nbsp; Weise individuelle Faktoren, die beispielsweise bei der Früherkennung des Risikos für eine Ge&shy;wichtszunahme oder auch bei individuell abgestimmten Therapien unterstützen können.</p>&#13;
<p><strong>Gesundheit in Oberfranken</strong></p>&#13;
<p>Als TechnologieAllianzOberfranken (TAO) haben die vier Hochschulen Oberfrankens 2023 das <a href="https://www.hs-coburg.de//tao-themenjahr/">Themenjahr Gesundheit</a> ausgerufen. Wissenschaftler:innen und Expert:innen aus der Praxis geben auf vielfältige Weise Einblick in aktuelle Entwicklungen und den Stand der Forschung. Geprägt durch die Universitäten Bayreuth und Bamberg, die Hochschulen Coburg und Hof sowie zahlreiche Kliniken und Institutionen ist Oberfranken im Bereich Gesundheit eine überaus forschungs- und entwicklungsstarke Region, wie <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof </a>betont. Er forscht und lehrt an der Hochschule Coburg im Bereich <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-bioanalytik.html">Bioanalytik </a>und koordiniert hier die Themen des TAO-Jahres. Beim Themenabend „Übergewicht“ wird er außerdem aufzeigen, wie in naher Zukunft Brüche und Wunden von Diabetes-Patienten mit Implantaten aus dem 3D-Drucker behandelt werden können. „In&nbsp;Coburg wurde der Bereich Gesundheit in den letzten Jahren stark ausgebaut: durch die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit, die rennomierten Institute für Bioanalytik, für Sensor- und Aktortechnik sowie für Angewandte Gesundheitsförderung und durch die Studiengänge Integrative Gesundheitsförderung, Hebammenwesen sowie zudem den Studiengang Medizin am Regiomed-Klinikum.“</p>&#13;
<p><strong>Der klinische Blick</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Johannes Kraft, der unter anderem auch als Chefarzt das Regiomed Zentrum für Altersmedizin leitet, erklärt: „Als Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Notfallmedizin und Palliativmedizin ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass Menschen länger aktiv bleiben und gesund und mit Lebensqualität älter werden können.“ Im Team werde unter Berücksichtigung neuester Forschungserkenntnisse gearbeitet. „Wir achten darauf, Patienten und Patientinnen aller Altersgruppen individuell über Gesundheit und Vorsorgemöglichkeiten zu informieren.“ Individuelle Beratung auf Basis moderner diagnostischer Möglichkeiten ermöglichen personalisierte Interventionen. Gerade beim Thema Übergewicht sei das wichtig, denn es ist ein Risikofaktor für viele Folgeerkrankungen. Aber über frühzeitige Maßnahmen könne sehr erfolgreich gegengesteuert werden. Kraft wird beim TAO-Themenabend den klinischen Blick mit einbringen. Mit dabei sind außerdem Can Aydin, 3. Bürgermeister Stadt Coburg und Christian Grebner sowie Ulrike Umlauft von der AOK Coburg, die über Ernährung und Übergewicht in der Region Oberfranken sprechen. Und im Anschluss gibt‘s die Möglichkeit, sich mit den Referent:innen auszutauschen – beim gemeinsamen Genuss gesunder Köstlichkeiten vom Grill.</p>&#13;
<p>Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur besseren Planung wird um Anmeldung unter folgen&shy;dem Link gebeten: <a href="https://www.hs-coburg.de/tao-themenjahr/">https://www.hs-coburg.de//tao-themenjahr/</a> Im Rahmen des Themenjahres gibt es viele Aktionen zum Thema Gesundheit – unter anderem zwei weitere Themenabende zu Krebs und Demenz.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer abnehmen will, muss weniger essen und sich mehr bewegen. Klingt erst einmal logisch, vernachlässigt aber sehr bedeutende Einflussfaktoren: Beim TAO-Themenabend „Übergewicht“ am Dienstag, 4. Juli, geht es um erstaunliche Zusammenhänge im menschlichen Körper, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und interessante Entwicklungen im Gesundheitswesen. </em></p>&#13;
<p>Warum gibt es gibt Menschen, die Unmengen futtern, ohne zuzunehmen? Und solche, die sich gesund ernähren und trotzdem immer mit den Pfunden kämpfen? Die Darmflora ist ein entscheidender Faktor: Etwa 100 Billionen Mikroorganismen, vor allem Bakterien, aber auch ein paar Viren und Pilze bilden ein ganz eigene Ökosystem im Verdauungstrakt. „Mikrobiom“ wird es von Wissenschaftler:innen wie <a href="t3://page?uid=878">Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann </a>genannt und ist nicht nur wichtig für unsere Gesamtgesundheit, sondern beeinflusst auch unseren Appetit und unseren Stoffwechsel. „Das Mikrobiom kann sogar unsere Essensvorlieben kontrollieren“, sagt Axt-Gadermann. Die Medizinerin ist Professorin für <a href="t3://page?uid=95">Gesundheitsförderung </a>an der Hochschule Coburg und als Autorin mehrerer populärer Sachbücher zum Thema bekannt. Sie berichtet, wie der Zusammenhang von Gewicht und Darmbakterien überhaupt entdeckt wurde: „Amerikanische Forscher stellten fest, dass Mäuse ohne Darmbakterien magerer waren und weniger Körperfett aufwiesen als Mäuse, die ein herkömmliches Mikrobiom besaßen.“ Die keimfreien Nager wurden mit normalen Darmbakterien besiedelt und nahmen innerhalb kürzester Zeit deutlich an Gewicht zu. „Der Körperfettwert stieg ebenso wie der Blutzuckerspiegel. Das Erstaunliche: Die Mäuse fraßen nicht mehr – tatsächlich fraßen sie sogar weniger.“</p>&#13;
<p>Fast 20 Jahre sind seit dieser ersten Erkenntnis vergangen. Wissenschaftler:innen wissen heute, wie die Darmbakterien positiv beeinflusst werden können. „Wichtig für ein gesundes Mikrobiom sind vor allem präbiotische Ballaststoffe, die in zahlreichen Nahrungsmittel enthalten sind.“ Axt-Gadermann zählt Beispiele auf: Haferflocken, Cranberries, Äpfel, Mandeln, Lauch, Knoblauch, Zwiebeln, Spargel. Auch für Genussmittel wie Kaffee, dunkle Schokolade, grünen Tee und sogar Rotwein ließen sich günstige Effekte auf die Darmflora nachweisen. Beim TAO-Themenabend „Übergewicht“ wird Axt-Gadermann über das Mikrobiom sprechen. Er findet statt am Dienstag, 4. Juli, um 18 Uhr in der Alten Kühlhalle in der Schlachthofstr.1 in Coburg und beleuchtet auf verschiedene&nbsp; Weise individuelle Faktoren, die beispielsweise bei der Früherkennung des Risikos für eine Ge&shy;wichtszunahme oder auch bei individuell abgestimmten Therapien unterstützen können.</p>&#13;
<p><strong>Gesundheit in Oberfranken</strong></p>&#13;
<p>Als TechnologieAllianzOberfranken (TAO) haben die vier Hochschulen Oberfrankens 2023 das <a href="https://www.hs-coburg.de//tao-themenjahr/">Themenjahr Gesundheit</a> ausgerufen. Wissenschaftler:innen und Expert:innen aus der Praxis geben auf vielfältige Weise Einblick in aktuelle Entwicklungen und den Stand der Forschung. Geprägt durch die Universitäten Bayreuth und Bamberg, die Hochschulen Coburg und Hof sowie zahlreiche Kliniken und Institutionen ist Oberfranken im Bereich Gesundheit eine überaus forschungs- und entwicklungsstarke Region, wie <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof </a>betont. Er forscht und lehrt an der Hochschule Coburg im Bereich <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-bioanalytik.html">Bioanalytik </a>und koordiniert hier die Themen des TAO-Jahres. Beim Themenabend „Übergewicht“ wird er außerdem aufzeigen, wie in naher Zukunft Brüche und Wunden von Diabetes-Patienten mit Implantaten aus dem 3D-Drucker behandelt werden können. „In&nbsp;Coburg wurde der Bereich Gesundheit in den letzten Jahren stark ausgebaut: durch die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit, die rennomierten Institute für Bioanalytik, für Sensor- und Aktortechnik sowie für Angewandte Gesundheitsförderung und durch die Studiengänge Integrative Gesundheitsförderung, Hebammenwesen sowie zudem den Studiengang Medizin am Regiomed-Klinikum.“</p>&#13;
<p><strong>Der klinische Blick</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Johannes Kraft, der unter anderem auch als Chefarzt das Regiomed Zentrum für Altersmedizin leitet, erklärt: „Als Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Notfallmedizin und Palliativmedizin ist es mir ein wichtiges Anliegen, dass Menschen länger aktiv bleiben und gesund und mit Lebensqualität älter werden können.“ Im Team werde unter Berücksichtigung neuester Forschungserkenntnisse gearbeitet. „Wir achten darauf, Patienten und Patientinnen aller Altersgruppen individuell über Gesundheit und Vorsorgemöglichkeiten zu informieren.“ Individuelle Beratung auf Basis moderner diagnostischer Möglichkeiten ermöglichen personalisierte Interventionen. Gerade beim Thema Übergewicht sei das wichtig, denn es ist ein Risikofaktor für viele Folgeerkrankungen. Aber über frühzeitige Maßnahmen könne sehr erfolgreich gegengesteuert werden. Kraft wird beim TAO-Themenabend den klinischen Blick mit einbringen. Mit dabei sind außerdem Can Aydin, 3. Bürgermeister Stadt Coburg und Christian Grebner sowie Ulrike Umlauft von der AOK Coburg, die über Ernährung und Übergewicht in der Region Oberfranken sprechen. Und im Anschluss gibt‘s die Möglichkeit, sich mit den Referent:innen auszutauschen – beim gemeinsamen Genuss gesunder Köstlichkeiten vom Grill.</p>&#13;
<p>Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Zur besseren Planung wird um Anmeldung unter folgen&shy;dem Link gebeten: <a href="https://www.hs-coburg.de/tao-themenjahr/">https://www.hs-coburg.de//tao-themenjahr/</a> Im Rahmen des Themenjahres gibt es viele Aktionen zum Thema Gesundheit – unter anderem zwei weitere Themenabende zu Krebs und Demenz.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HuettlBernd-1024x681.jpg"
                        fileSize="95302"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/96-TAO-Themenjahr_UEbergewicht-681x1024.jpg"
                        fileSize="169531"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="681" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/96-TAO-Themenjahr_Michaela_Axt_Gadermann-960x1024.jpg"
                        fileSize="132379"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="960" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Exkursion in die Zukunft der Mobilität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/exkursion-in-die-zukunft-der-mobilitaet/</link>
                <pubDate>Thu, 22 Jun 2023 12:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/exkursion-in-die-zukunft-der-mobilitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Was Studierende des <a href="t3://page?uid=258">Masterstudiengangs Financial Management</a> und weitere Studierende der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg bei einer Exkursion unter dem Motto „The Future of Mobility“ über die tiefgreifende Transformation der Automobilindustrie erfahren haben. </em></p>&#13;
<p>Trends in der Automobilbranche sind Nachhaltigkeit, digitale Produktion, Connectivity, Efficiency, Shared, Electric und autonomes Fahren - die Hochschule Coburg widmet sich diesen Themen nicht nur am Studienort Kronach mit dem Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=1117">Autonomes Fahren</a>“ und mit den Themen der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> - auch Prof. Dr. <a href="t3://page?uid=538">Victor Randall</a>, Studiengangsleiter im internationalen Masterstudiengang Financial Management (FM) sagt: „Autonomes und vernetztes Fahren verändert Wirtschaftsmodelle und eröffnet neue Geschäftsfelder.“ Um Studierenden der Fakultät Wirtschaftswissenschaften diese Themen mit praktischem Bezug zur deutschen Wirtschaft näher zu bringen, haben sie unter dem Motto „Future of Mobility“&nbsp;eine zweitägige Exkursion nach Stuttgart unternommen. „Diese aufschlussreiche Reise ermöglichte es den Studierenden, in das Herz der Innovation einzutauchen und aus erster Hand zu erfahren, welche Fortschritte die Automobilbranche heute prägen“, erklärt Randall. „Wir haben ein tieferes Verständnis für diese Transformation gewinnen können.“</p>&#13;
<p>Die Studierenden besuchten das Mercedes-Benz AMG Werk und erlebten modernste Automobiltechnologie, erkundeten das Porsche-Museum, um mehr über die Geschichte und die Innovationen der Marke Porsche zu erfahren, und besuchten Unternehmen wie MAHLE, die für ihre Bedeutung in der Automobilbranche bekannt sind. Außerdem hatten sie Gelegenheit, sich mit Branchenexperten der LBBW und von Bosch auszutauschen, die Stuttgarter Börse zu besuchen und sich über das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ der DB zu informieren. „Die Exkursion bot eine ganzheitliche Erfahrung, die theoretisches Wissen mit praktischen Einblicken verband und das Verständnis für das Zusammenspiel von Technologie, Innovation und Finanzierung bei der Gestaltung der Zukunft der Mobilität förderte“, resümiert FM-Studentin Swati Dubey. „Besonderer Dank gilt Prof. Dr. Victor Randall, der die Vision der Exkursion hatte und sie mit Unterstützung des Master Office in die Tat umsetzte. Es war eine Erfahrung, die einen bleibenden Einfluss auf den akademischen und persönlichen Weg der Studierenden haben wird."&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Was Studierende des <a href="t3://page?uid=258">Masterstudiengangs Financial Management</a> und weitere Studierende der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg bei einer Exkursion unter dem Motto „The Future of Mobility“ über die tiefgreifende Transformation der Automobilindustrie erfahren haben. </em></p>&#13;
<p>Trends in der Automobilbranche sind Nachhaltigkeit, digitale Produktion, Connectivity, Efficiency, Shared, Electric und autonomes Fahren - die Hochschule Coburg widmet sich diesen Themen nicht nur am Studienort Kronach mit dem Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=1117">Autonomes Fahren</a>“ und mit den Themen der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> - auch Prof. Dr. <a href="t3://page?uid=538">Victor Randall</a>, Studiengangsleiter im internationalen Masterstudiengang Financial Management (FM) sagt: „Autonomes und vernetztes Fahren verändert Wirtschaftsmodelle und eröffnet neue Geschäftsfelder.“ Um Studierenden der Fakultät Wirtschaftswissenschaften diese Themen mit praktischem Bezug zur deutschen Wirtschaft näher zu bringen, haben sie unter dem Motto „Future of Mobility“&nbsp;eine zweitägige Exkursion nach Stuttgart unternommen. „Diese aufschlussreiche Reise ermöglichte es den Studierenden, in das Herz der Innovation einzutauchen und aus erster Hand zu erfahren, welche Fortschritte die Automobilbranche heute prägen“, erklärt Randall. „Wir haben ein tieferes Verständnis für diese Transformation gewinnen können.“</p>&#13;
<p>Die Studierenden besuchten das Mercedes-Benz AMG Werk und erlebten modernste Automobiltechnologie, erkundeten das Porsche-Museum, um mehr über die Geschichte und die Innovationen der Marke Porsche zu erfahren, und besuchten Unternehmen wie MAHLE, die für ihre Bedeutung in der Automobilbranche bekannt sind. Außerdem hatten sie Gelegenheit, sich mit Branchenexperten der LBBW und von Bosch auszutauschen, die Stuttgarter Börse zu besuchen und sich über das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ der DB zu informieren. „Die Exkursion bot eine ganzheitliche Erfahrung, die theoretisches Wissen mit praktischen Einblicken verband und das Verständnis für das Zusammenspiel von Technologie, Innovation und Finanzierung bei der Gestaltung der Zukunft der Mobilität förderte“, resümiert FM-Studentin Swati Dubey. „Besonderer Dank gilt Prof. Dr. Victor Randall, der die Vision der Exkursion hatte und sie mit Unterstützung des Master Office in die Tat umsetzte. Es war eine Erfahrung, die einen bleibenden Einfluss auf den akademischen und persönlichen Weg der Studierenden haben wird."&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/95-Randall-Exkursion-1024x800.jpg"
                        fileSize="172079"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="800"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wettbewerb: Jetzt für Projekt „Sommer im Grünen“ voten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wettbewerb-jetzt-fuer-projekt-sommer-im-gruenen-voten/</link>
                <pubDate>Thu, 22 Jun 2023 10:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wettbewerb-jetzt-fuer-projekt-sommer-im-gruenen-voten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Beim deutschlandweiten Wettbewerb „Auf die Plätze – Citizen Science in deiner Stadt“ hat es nur ein Projekt aus Bayern in die Runde des Vorentscheids geschafft: Mit „Sommer im Grünen“ wollen die Hochschule Coburg, die Oskar-Hacker-Stiftung, der Green Deal der Stadt Coburg und die Gemeinde Ahorn gemeinsam den Klimaschutz stärken. Wer das unterstützen möchte, kann jetzt online für das Projekt abstimmen auf <a href="https://www.citizenscience-wettbewerb.de/">https://www.citizenscience-wettbewerb.de/</a>.</em></p>&#13;
<p>Wir alle sind Teil des Klimawandels – als Betroffene, aber auch als Verursachende. Der Gedanke hinter dem Projekt „Sommer im Grünen“ ist: Viele kleine Beiträge können zusammen große Wirkung erzielen. Mit Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sollen deshalb alltagstaugliche und leicht nachbaubare Ideen für klimafreundliche und sommerfeste Garten- und Grünanlagengestaltung entwickelt und erprobt werden. „Die Konzepte sollen zum Nachbauen und Weiterexperimentieren einladen“, erklärt <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a>. „Damit wir im Coburger Land auch in Zukunft trotz mehr Hitze und Trockenheit den Sommer im Grünen genießen können!“ Kohls forscht und lehrt an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg und leitet das Projekt. Es ist das einzige in Bayern, das es in den Vorentscheid des Wettbewerbs „Auf die Plätze – Citizen Science in deiner Stadt“ von Wissenschaft im Dialog und dem Museum für Naturkunde in Berlin geschafft hat. Wer das bayerische Team unterstützen möchte, kann seine Stimme online abgeben: ab sofort bis einschließlich Freitag, 21. Juli unter <a href="https://www.citizenscience-wettbewerb.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.citizenscience-wettbewerb.de/</a>.&nbsp;&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Versuchsflächen im Schlosspark</strong></p>&#13;
<p>Das Projektteam hat sich vor wenigen Tagen auf Schloss Hohenstein in der Gemeinde Ahorn getroffen, um die Konzeption abzustimmen. Als Versuchsflächen werden im Schlosspark ein Kräuterlabor entstehen, ein Klima-Insektenschloss und ein cooles Feuchtbiotop. Zur Entwicklung der Konzepte werden wissenschaftlich fundierte Methoden gemeinsam mit Entdecker:innen und Forscher:innen der Zivilgesellschaft angewendet. In partizipativen Workshops sollen Experimente zum Wasserhaushalt bei verschiedenen Pflanz- und Bodenkombinationen stattfinden und auch zur Klima-Optimierung in Insektenhotels und der Förderung von Temperaturausgleich und Biodiversität durch passende Oberflächengestaltung geforscht werden. Bei allen Experimenten werden die Bürger:innen auch in die Datenerhebung und -auswertung aktiv einbezogen. Um zu prüfen, ob das Konzept aufgeht, nimmt das Projekt auch unter die Lupe, wie sich durch das gemeinsame Forschen die Achtsamkeit und Selbstwirksamkeit in Bezug auf gemeinsam getragene klimafreundliche Maßnahmen im Coburger Land verändern.</p>&#13;
<p>„Wir freuen uns, den Schlosspark von Schloss Hohenstein als Experimentierfeld zur Verfügung stellen zu können“, sagt Ralph Veil, Vorstandsvorsitzender der Oskar-Hacker Stiftung. „Der Schlosspark schafft mit seinem Ambiente ein tolles Lernumfeld zum Ausprobieren und Wohlfühlen.“ Er soll in den kommenden Jahren im Hinblick auf den Klimawandel umgestaltet werden. „Den Sommer im Grünen genießen“ biete dafür einen wunderbaren Aufschlag.“ Zusätzlich findet das Projekt im Makerspace von CREAPOLIS der Hochschule Coburg einen kreativen Ort, an dem gewerkelt, vorbereitet und nachgebaut werden kann. So können die erarbeiteten Ideen dann für andere Standorte wie beispielsweise Pausenhöfe, Unternehmensgelände, Außengelände von Pflegeeinrichtungen adaptiert werden.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Ein starkes Netzwerk</strong></p>&#13;
<p>Martin Finzel, Bürgermeister der Gemeinde Ahorn, unterstützt das Projekt gern: „In Ahorn werden bereits aktive Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel ergriffen. Wir begrüßen, dass über das Projekt die Bürgerinnen und Bürger noch stärker in die lokalen Anpassungen einbezogen werden.“&nbsp;Karin Engelhardt von der Stadt Coburg ergänzt: „Wir wollen mit „Den Sommer im Grünen genießen“ alle interessierten Bürger:innen aller Altersstufen zum Mitforschen einladen. Dafür suchen wir auch den Kontakt zu Naturschutzverbänden, Bildungseinrichtungen, Sozialen Institutionen sowie Unternehmen. Der Green Deal 2030 bietet dafür eine sehr gute Plattform.“ Prof. Kohls ist überzeugt: „Das Miteinander macht nicht nur Spaß und bringt eine wertvolle Lernerfahrung - so bildet sich auch ein starkes Netzwerk. Dadurch werden alle Beteiligten entsprechende Maßnahmen zukünftig leichter durchführen und als Multiplikator:innen wirken können. “</p>&#13;
<p><strong>Das Vorting</strong></p>&#13;
<p>Im Rennen mit neun weiteren Finalist:innen hat das Projektteam bis Ende Juli Zeit, die Projektidee weiter auszuarbeiten. Ende September wählt die Wettbewerbsjury drei Konzepte aus. Außerdem fließt die Online-Abstimmung in die Bewertung ein. Wer Fragen &nbsp;zum Projekt hat oder wissen möchte, wie ein Verein oder eine Institution beim Projekt dabei sein können, kann sich an die Hochschule Coburg wenden: Katrin Schwuchow und Monika Schnabel geben Auskunft unter <a href="mailto:research-office@hs-coburg.de%20oder">research-office@hs-coburg.de oder</a> 09561 / 317 8062.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim deutschlandweiten Wettbewerb „Auf die Plätze – Citizen Science in deiner Stadt“ hat es nur ein Projekt aus Bayern in die Runde des Vorentscheids geschafft: Mit „Sommer im Grünen“ wollen die Hochschule Coburg, die Oskar-Hacker-Stiftung, der Green Deal der Stadt Coburg und die Gemeinde Ahorn gemeinsam den Klimaschutz stärken. Wer das unterstützen möchte, kann jetzt online für das Projekt abstimmen auf <a href="https://www.citizenscience-wettbewerb.de/">https://www.citizenscience-wettbewerb.de/</a>.</em></p>&#13;
<p>Wir alle sind Teil des Klimawandels – als Betroffene, aber auch als Verursachende. Der Gedanke hinter dem Projekt „Sommer im Grünen“ ist: Viele kleine Beiträge können zusammen große Wirkung erzielen. Mit Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sollen deshalb alltagstaugliche und leicht nachbaubare Ideen für klimafreundliche und sommerfeste Garten- und Grünanlagengestaltung entwickelt und erprobt werden. „Die Konzepte sollen zum Nachbauen und Weiterexperimentieren einladen“, erklärt <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a>. „Damit wir im Coburger Land auch in Zukunft trotz mehr Hitze und Trockenheit den Sommer im Grünen genießen können!“ Kohls forscht und lehrt an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg und leitet das Projekt. Es ist das einzige in Bayern, das es in den Vorentscheid des Wettbewerbs „Auf die Plätze – Citizen Science in deiner Stadt“ von Wissenschaft im Dialog und dem Museum für Naturkunde in Berlin geschafft hat. Wer das bayerische Team unterstützen möchte, kann seine Stimme online abgeben: ab sofort bis einschließlich Freitag, 21. Juli unter <a href="https://www.citizenscience-wettbewerb.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.citizenscience-wettbewerb.de/</a>.&nbsp;&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Versuchsflächen im Schlosspark</strong></p>&#13;
<p>Das Projektteam hat sich vor wenigen Tagen auf Schloss Hohenstein in der Gemeinde Ahorn getroffen, um die Konzeption abzustimmen. Als Versuchsflächen werden im Schlosspark ein Kräuterlabor entstehen, ein Klima-Insektenschloss und ein cooles Feuchtbiotop. Zur Entwicklung der Konzepte werden wissenschaftlich fundierte Methoden gemeinsam mit Entdecker:innen und Forscher:innen der Zivilgesellschaft angewendet. In partizipativen Workshops sollen Experimente zum Wasserhaushalt bei verschiedenen Pflanz- und Bodenkombinationen stattfinden und auch zur Klima-Optimierung in Insektenhotels und der Förderung von Temperaturausgleich und Biodiversität durch passende Oberflächengestaltung geforscht werden. Bei allen Experimenten werden die Bürger:innen auch in die Datenerhebung und -auswertung aktiv einbezogen. Um zu prüfen, ob das Konzept aufgeht, nimmt das Projekt auch unter die Lupe, wie sich durch das gemeinsame Forschen die Achtsamkeit und Selbstwirksamkeit in Bezug auf gemeinsam getragene klimafreundliche Maßnahmen im Coburger Land verändern.</p>&#13;
<p>„Wir freuen uns, den Schlosspark von Schloss Hohenstein als Experimentierfeld zur Verfügung stellen zu können“, sagt Ralph Veil, Vorstandsvorsitzender der Oskar-Hacker Stiftung. „Der Schlosspark schafft mit seinem Ambiente ein tolles Lernumfeld zum Ausprobieren und Wohlfühlen.“ Er soll in den kommenden Jahren im Hinblick auf den Klimawandel umgestaltet werden. „Den Sommer im Grünen genießen“ biete dafür einen wunderbaren Aufschlag.“ Zusätzlich findet das Projekt im Makerspace von CREAPOLIS der Hochschule Coburg einen kreativen Ort, an dem gewerkelt, vorbereitet und nachgebaut werden kann. So können die erarbeiteten Ideen dann für andere Standorte wie beispielsweise Pausenhöfe, Unternehmensgelände, Außengelände von Pflegeeinrichtungen adaptiert werden.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Ein starkes Netzwerk</strong></p>&#13;
<p>Martin Finzel, Bürgermeister der Gemeinde Ahorn, unterstützt das Projekt gern: „In Ahorn werden bereits aktive Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel ergriffen. Wir begrüßen, dass über das Projekt die Bürgerinnen und Bürger noch stärker in die lokalen Anpassungen einbezogen werden.“&nbsp;Karin Engelhardt von der Stadt Coburg ergänzt: „Wir wollen mit „Den Sommer im Grünen genießen“ alle interessierten Bürger:innen aller Altersstufen zum Mitforschen einladen. Dafür suchen wir auch den Kontakt zu Naturschutzverbänden, Bildungseinrichtungen, Sozialen Institutionen sowie Unternehmen. Der Green Deal 2030 bietet dafür eine sehr gute Plattform.“ Prof. Kohls ist überzeugt: „Das Miteinander macht nicht nur Spaß und bringt eine wertvolle Lernerfahrung - so bildet sich auch ein starkes Netzwerk. Dadurch werden alle Beteiligten entsprechende Maßnahmen zukünftig leichter durchführen und als Multiplikator:innen wirken können. “</p>&#13;
<p><strong>Das Vorting</strong></p>&#13;
<p>Im Rennen mit neun weiteren Finalist:innen hat das Projektteam bis Ende Juli Zeit, die Projektidee weiter auszuarbeiten. Ende September wählt die Wettbewerbsjury drei Konzepte aus. Außerdem fließt die Online-Abstimmung in die Bewertung ein. Wer Fragen &nbsp;zum Projekt hat oder wissen möchte, wie ein Verein oder eine Institution beim Projekt dabei sein können, kann sich an die Hochschule Coburg wenden: Katrin Schwuchow und Monika Schnabel geben Auskunft unter <a href="mailto:research-office@hs-coburg.de%20oder">research-office@hs-coburg.de oder</a> 09561 / 317 8062.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94_SommerimGruenen-02-1024x683.jpg"
                        fileSize="242708"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94_SommerimGruenen01-1024x683.jpg"
                        fileSize="222905"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category>                                <title><![CDATA[Biozide im Fassadenputz: überraschende Forschungsergebnisse]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/biozide-im-fassadenputz-ueberraschende-forschungsergebnisse/</link>
                <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 08:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/biozide-im-fassadenputz-ueberraschende-forschungsergebnisse/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Als vor einiger Zeit in Schweizer Gewässern bestimmte Substanzen festgestellt wurden, war die Überraschung groß. Es handelte sich um Biozide, die in der Landwirtschaft nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Woher konnten sie kommen? Und wie wirken sie sich aus? Ein Forschungsprojekt der Hochschule Coburg liefert neue Erkenntnisse über Biozide in Baustoffen. Diese wurden auch in Augsburg auf einer Fachtagung präsentiert.</em>

Etwa ein Viertel der hergestellten Biozide wird im Bausektor verwendet. In Putz und Fassadenfarben verhindern sie, dass zum Beispiel Algen und Bakterien als grün-braune Biofilme an der Hauswand wuchern. Das ist nicht nur ein optisches Problem; Pilze beispielsweise können die Fassade tatsächlich beschädigen. Dagegen wirken Chemikalien in Baustoffen langfristig. Regen wäscht sie im Lauf der Zeit aus – und sie landen in Boden und Gewässern. Aus dieser Erkenntnis entwickelte sich ein Forschungskonsortium, an dem die Hochschule Coburg im Rahmen des Projekts BayÖkotox unter Leitung von <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> arbeitet.

Wie Biozide auf Wasserlebewesen wirken, bezeichnen Forschende als „aquatische Toxizität“. Sie ist bereits gut untersucht. Aber zu den Effekten auf die Mikroorganismen im Boden, der so genannten „terrestrischen Toxizität“, gibt es bisher kaum Daten. „Vor zwei Jahren haben wir dazu einen großen Freilandversuch auf dem Parkplatz in der Sonneberger Straße aufgebaut“, erzählt Fabienne Reiß. Sie kommt aus den nahegelegenen Haßbergen, hat in Coburg bereits ihren <a href="t3://page?uid=110">Bachelor </a>und <a href="t3://page?uid=263">Master in Bioanalytik</a> absolviert und promoviert im Projekt BayÖkotox bei <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll</a>. Ihre Kollegin Nadine Kiefer kommt aus der Nähe des baden-württembergischen Reutlingen, ist Chemikerin und promoviert bei Prof. Dr. Stefan Kalkhof. Die Bioanalytikerin und die Chemikerin ergänzen sich, sind dankbar für die Möglichkeit, sich miteinander wissenschaftlich auszutauschen – und menschlich aufzubauen, wenn mal was nicht läuft. „Eine Promotion hat Höhen und Tiefen“, sagt Reiß. Kiefer berichtet: „Die Betreuung durch die Profs ist an einer Hochschule sehr eng, das ist super. Und die Tandem-Promotion ist wirklich cool.“

<strong>Viel Regen - viele Proben</strong>

Sobald es anfing zu regnen, wusste das Tandem: Es steht Arbeit an. Schon wieder. „Wir haben den Freilandversuch 2021 gemacht. Dieses Jahr war sehr, sehr … “ Reiß schaut gespielt-gequält, dann lacht sie ironisch: „feuchtfröhlich! Wir sind fast in Baustoff-Eluaten ertrunken, wussten nicht mehr, wo wir sie lagern können, geschweige denn, wie wir sie analysieren, so lange alles noch stabil ist.“ Die Eluate, eine Flüssigkeit, die für weitere Tests aufbereitet und verdünnt ist, gewann Kiefer aus dem Regenwasser, das von der Test-Fassade lief und in speziellen Behältern aufgefangen wurde. Die Test-Fassade bestand aus L-Steinen aus Beton, die mit verschiedenen Prüfmustern verputzt worden waren:  mal nur im Unterputz mit Bioziden, mal auch in Oberputz und Fassadenfarbe. Außer im Freilandversuch wurde das Auswaschungsverhalten auch in einer „Bewitterungskammer“ im Labor ermittelt. Insgesamt 350 Proben haben die Wissenschaftlerinnen analysiert.

Chemikerin Kiefer bestimmte die Menge und Art der Biozide, die im Boden gelandet ist und verschiedene Abbauprodukte. Dann ging es darum, wie sie sich auf das Mikrobiom, die Gemeinschaft der Lebewesen im Boden, auswirken. Dafür wurde untersucht, wie so genannte Standardorganismen reagieren: Algen, Leuchtbakterien, Sedimentwürmer zum Beispiel. Bioanalytikerin Reiß entwickelte eine Methode, um die Mikroorganismen zu markieren. „Wir geben dem Boden den Stoff Bromdesoxyuridin zu. Er ähnelt einem DNA-Baustein und deshalb verwenden ihn Bakterien und Pilze während der Zellteilung als Baustein für die neu gebildete DNA.“ Auf diese Weise konnte sie nachvollziehen, welche Zellteilung betreiben, aktiv sind, welchen es gut geht. Kiefer nickt: „Ich hatte nicht erwartet, dass die Organismen so sensibel reagieren und wir signifikante Effekte feststellen. So viel kommt aus den Fassaden ja gar nicht raus – und wir hatten den Fassadenablauf verdünnt.“

<strong>Regulierung, Baustile und Alternativen</strong>

Um für den europäischen Markt zugelassen zu werden, muss bei einem Biozid nachgewiesen werden, dass es nicht besonders schädlich ist. Wie sich durch die Kombination verschiedener Biozide („Co-Toxizität“) die Wirkung möglicherweise verändert, wird mit verschiedenen Modellen simuliert. Kiefer glich die Coburger Ergebnisse mit den Modellierungen ab, die für die Zulassung solcher Stoffe eingesetzt werden. Sie entwickelte ein Setup zur experimentellen Validierung, überprüfte spezifische Einflussparameter, kombinierte Modelle und kam zu einem eindeutigen Schluss: „Aktuelle Abschätzungsverfahren spiegeln die realen Effekte nicht wider. Für eine fundierte Gefährdungsbeurteilung für den terrestrischen Lebensraum braucht es weitere Studien.“

Grundsätzlich liefern Daten aus der ökotoxikologischen Forschung Entscheidungsgrundlagen für die Frage, wo eine stärkere Regulierung im Umgang mit solchen Substanzen nötig ist. „Es gibt biozidfreie Alternativen, rein mineralische Putze zum Beispiel“, sagt Kiefer. Reiß zuckt die Schultern: „So wie früher.“ Problematisch sei auch die derzeitige Bauweise: „Jeder möchte diese eckigen Häuser, clean und gerade im Bezug auf die Biozide ist das der worst case. Man kann sich nicht vorstellen, wie sehr ein Dachüberstand die Auswaschung reduziert!“ Kiefer ergänzt, dass auch begrünte Fassaden nicht nur für die Klimabilanz, sondern auch für die Fassade selbst positiv sind. „Aber solche Alternativen sind teurer und den meisten Verbraucherinnen und Verbrauchern ist gar nicht bewusst, dass biozide Verfahren eingesetzt werden.“

<strong>Forschungsstand auf Fachtagung in Augsburg präsentiert</strong>

Das Projekt BayÖkotox wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert. Das Landesamt für Umwelt (LfU) sammelt und koordiniert die Daten und Ergebnisse von Forschungsgruppen, die sich in verschiedenen Bereichen damit beschäftigen, wie sich Stoffe auf die Umwelt auswirken. Die beiden Coburger Promotionen werden in Kooperation mit den Universitäten Leipzig und Bayreuth durchgeführt. In einem weiteren Projekt befassen sich Coburger Wissenschaftler:innen ebenfalls mit dem Thema: „OMiBiB“ steht für „Optimierung und Minimierung des Biozideinsatzes in Baustoffen“ und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Die Erkenntnisse beider Projekte wurden bei der Biozid-Fachtagung Ende August in Augsburg vorgestellt. Die Tagung wurde vom Bayerischen Landesamt für Umwelt und dem Institut für Bioanalytik der Hochschule Coburg organisiert. Unter dem Motto „Biozide in Baumaterialien – von wissenschaftlicher Erkenntnis zu praktischen Handlungsmöglichkeiten“ gaben nationale und internationale Expert:innen einen Überblick über die Themenschwerpunkte Einsatz, Freisetzung, Bewertung und Vermeidung von Bioziden in Baukomponenten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Als vor einiger Zeit in Schweizer Gewässern bestimmte Substanzen festgestellt wurden, war die Überraschung groß. Es handelte sich um Biozide, die in der Landwirtschaft nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Woher konnten sie kommen? Und wie wirken sie sich aus? Ein Forschungsprojekt der Hochschule Coburg liefert neue Erkenntnisse über Biozide in Baustoffen. Diese wurden auch in Augsburg auf einer Fachtagung präsentiert.</em>

Etwa ein Viertel der hergestellten Biozide wird im Bausektor verwendet. In Putz und Fassadenfarben verhindern sie, dass zum Beispiel Algen und Bakterien als grün-braune Biofilme an der Hauswand wuchern. Das ist nicht nur ein optisches Problem; Pilze beispielsweise können die Fassade tatsächlich beschädigen. Dagegen wirken Chemikalien in Baustoffen langfristig. Regen wäscht sie im Lauf der Zeit aus – und sie landen in Boden und Gewässern. Aus dieser Erkenntnis entwickelte sich ein Forschungskonsortium, an dem die Hochschule Coburg im Rahmen des Projekts BayÖkotox unter Leitung von <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> arbeitet.

Wie Biozide auf Wasserlebewesen wirken, bezeichnen Forschende als „aquatische Toxizität“. Sie ist bereits gut untersucht. Aber zu den Effekten auf die Mikroorganismen im Boden, der so genannten „terrestrischen Toxizität“, gibt es bisher kaum Daten. „Vor zwei Jahren haben wir dazu einen großen Freilandversuch auf dem Parkplatz in der Sonneberger Straße aufgebaut“, erzählt Fabienne Reiß. Sie kommt aus den nahegelegenen Haßbergen, hat in Coburg bereits ihren <a href="t3://page?uid=110">Bachelor </a>und <a href="t3://page?uid=263">Master in Bioanalytik</a> absolviert und promoviert im Projekt BayÖkotox bei <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll</a>. Ihre Kollegin Nadine Kiefer kommt aus der Nähe des baden-württembergischen Reutlingen, ist Chemikerin und promoviert bei Prof. Dr. Stefan Kalkhof. Die Bioanalytikerin und die Chemikerin ergänzen sich, sind dankbar für die Möglichkeit, sich miteinander wissenschaftlich auszutauschen – und menschlich aufzubauen, wenn mal was nicht läuft. „Eine Promotion hat Höhen und Tiefen“, sagt Reiß. Kiefer berichtet: „Die Betreuung durch die Profs ist an einer Hochschule sehr eng, das ist super. Und die Tandem-Promotion ist wirklich cool.“

<strong>Viel Regen - viele Proben</strong>

Sobald es anfing zu regnen, wusste das Tandem: Es steht Arbeit an. Schon wieder. „Wir haben den Freilandversuch 2021 gemacht. Dieses Jahr war sehr, sehr … “ Reiß schaut gespielt-gequält, dann lacht sie ironisch: „feuchtfröhlich! Wir sind fast in Baustoff-Eluaten ertrunken, wussten nicht mehr, wo wir sie lagern können, geschweige denn, wie wir sie analysieren, so lange alles noch stabil ist.“ Die Eluate, eine Flüssigkeit, die für weitere Tests aufbereitet und verdünnt ist, gewann Kiefer aus dem Regenwasser, das von der Test-Fassade lief und in speziellen Behältern aufgefangen wurde. Die Test-Fassade bestand aus L-Steinen aus Beton, die mit verschiedenen Prüfmustern verputzt worden waren:  mal nur im Unterputz mit Bioziden, mal auch in Oberputz und Fassadenfarbe. Außer im Freilandversuch wurde das Auswaschungsverhalten auch in einer „Bewitterungskammer“ im Labor ermittelt. Insgesamt 350 Proben haben die Wissenschaftlerinnen analysiert.

Chemikerin Kiefer bestimmte die Menge und Art der Biozide, die im Boden gelandet ist und verschiedene Abbauprodukte. Dann ging es darum, wie sie sich auf das Mikrobiom, die Gemeinschaft der Lebewesen im Boden, auswirken. Dafür wurde untersucht, wie so genannte Standardorganismen reagieren: Algen, Leuchtbakterien, Sedimentwürmer zum Beispiel. Bioanalytikerin Reiß entwickelte eine Methode, um die Mikroorganismen zu markieren. „Wir geben dem Boden den Stoff Bromdesoxyuridin zu. Er ähnelt einem DNA-Baustein und deshalb verwenden ihn Bakterien und Pilze während der Zellteilung als Baustein für die neu gebildete DNA.“ Auf diese Weise konnte sie nachvollziehen, welche Zellteilung betreiben, aktiv sind, welchen es gut geht. Kiefer nickt: „Ich hatte nicht erwartet, dass die Organismen so sensibel reagieren und wir signifikante Effekte feststellen. So viel kommt aus den Fassaden ja gar nicht raus – und wir hatten den Fassadenablauf verdünnt.“

<strong>Regulierung, Baustile und Alternativen</strong>

Um für den europäischen Markt zugelassen zu werden, muss bei einem Biozid nachgewiesen werden, dass es nicht besonders schädlich ist. Wie sich durch die Kombination verschiedener Biozide („Co-Toxizität“) die Wirkung möglicherweise verändert, wird mit verschiedenen Modellen simuliert. Kiefer glich die Coburger Ergebnisse mit den Modellierungen ab, die für die Zulassung solcher Stoffe eingesetzt werden. Sie entwickelte ein Setup zur experimentellen Validierung, überprüfte spezifische Einflussparameter, kombinierte Modelle und kam zu einem eindeutigen Schluss: „Aktuelle Abschätzungsverfahren spiegeln die realen Effekte nicht wider. Für eine fundierte Gefährdungsbeurteilung für den terrestrischen Lebensraum braucht es weitere Studien.“

Grundsätzlich liefern Daten aus der ökotoxikologischen Forschung Entscheidungsgrundlagen für die Frage, wo eine stärkere Regulierung im Umgang mit solchen Substanzen nötig ist. „Es gibt biozidfreie Alternativen, rein mineralische Putze zum Beispiel“, sagt Kiefer. Reiß zuckt die Schultern: „So wie früher.“ Problematisch sei auch die derzeitige Bauweise: „Jeder möchte diese eckigen Häuser, clean und gerade im Bezug auf die Biozide ist das der worst case. Man kann sich nicht vorstellen, wie sehr ein Dachüberstand die Auswaschung reduziert!“ Kiefer ergänzt, dass auch begrünte Fassaden nicht nur für die Klimabilanz, sondern auch für die Fassade selbst positiv sind. „Aber solche Alternativen sind teurer und den meisten Verbraucherinnen und Verbrauchern ist gar nicht bewusst, dass biozide Verfahren eingesetzt werden.“

<strong>Forschungsstand auf Fachtagung in Augsburg präsentiert</strong>

Das Projekt BayÖkotox wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert. Das Landesamt für Umwelt (LfU) sammelt und koordiniert die Daten und Ergebnisse von Forschungsgruppen, die sich in verschiedenen Bereichen damit beschäftigen, wie sich Stoffe auf die Umwelt auswirken. Die beiden Coburger Promotionen werden in Kooperation mit den Universitäten Leipzig und Bayreuth durchgeführt. In einem weiteren Projekt befassen sich Coburger Wissenschaftler:innen ebenfalls mit dem Thema: „OMiBiB“ steht für „Optimierung und Minimierung des Biozideinsatzes in Baustoffen“ und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Die Erkenntnisse beider Projekte wurden bei der Biozid-Fachtagung Ende August in Augsburg vorgestellt. Die Tagung wurde vom Bayerischen Landesamt für Umwelt und dem Institut für Bioanalytik der Hochschule Coburg organisiert. Unter dem Motto „Biozide in Baumaterialien – von wissenschaftlicher Erkenntnis zu praktischen Handlungsmöglichkeiten“ gaben nationale und internationale Expert:innen einen Überblick über die Themenschwerpunkte Einsatz, Freisetzung, Bewertung und Vermeidung von Bioziden in Baukomponenten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/92-Bayoekotox_Biozide_in_Baustoffen.jpeg-1024x666.jpg"
                        fileSize="99938"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="666"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der erste Gamesfactory Game Jam an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-erste-gamesfactory-game-jam-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 04:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-erste-gamesfactory-game-jam-an-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Innerhalb von 36 Stunden haben Studierende und Mitarbeitende der Fakultäten <a href="t3://page?uid=26">Elektrotechnik und Informatik </a>sowie <a href="t3://page?uid=25">Design </a>vier Videospiele entwickelt: Der erste Gamesfactory Game Jam der Hochschule Coburg in der Alten Kühlhalle war ein Riesenspaß – und ein gelungenes Beispiel für die praktische Anwendung von Lehrinhalten sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit.</em>

&nbsp;

Die Spiele mussten zum Thema Retro passen und auf dem Arcade-Automaten lauffähig sein. Dieser ist in Zusammenarbeit von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>und den Studiengängen <a href="t3://page?uid=113">Informatik</a>, <a href="t3://page?uid=1100">Visual Computing</a> sowie <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a> extra für den Game Jam gebaut worden. Die Teams hatten 36 Stunden Zeit. Weitere Vorgaben gab es nicht. Die Gruppen hatten alle Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten und mit verschiedenen Ideen und Technologien herumzuspielen. Die Gruppen bestanden aus 20 Studierenden und Mitarbeitenden der Fakultäten Elektrotechnik und Informatik sowie Design und entwickelten vier Videospiele. Die Arbeit daran wurde als sehr unterhaltsam empfunden – der Game Jam wurde selbst ein wenig zu einem Spiel.

&nbsp;

In diesen Stunden wurde in der Alten Kühlhalle gelebt, was die US-amerikanische Game Designerin Jane McGonigal über Spiele sagt: "Games make us happy because they are hard work that we choose for ourselves, and it turns out that almost nothing makes us happier than good, hard work." (Reality Is Broken: Why Games Make Us Better and How They Can Change the World). Die Anwendung von Lehrinhalten und interdisziplinäre Zusammenarbeit wurden spielerisch umgesetzt. Der Game Jam soll daher weiter ausgebaut und als festes Format in der Hochschule etabliert werden. Und der Arcade-Automat wird nun von Zeit zu Zeit ausgestellt, um die entwickelten Spiele ausprobieren zu können. Damit jede und jeder sie ausprobieren kann – auch ohne den Automaten – werden sie zusätzlich sie zeitnah auf <a href="https://itch.io/jam/hsco-gamesfactory-game-jam-2023">itch.io</a> gestellt.

&nbsp;

Orga-Team und Teilnehmende danken folgenden Unternehmen/Personen, ohne die der Game Jam nicht in diesem Umfang möglich gewesen wäre:

&nbsp;
<ul>
 	<li>marcapo GmbH</li>
 	<li>PVA SPA Software Entwicklungs GmbH</li>
 	<li>e.solutions GmbH</li>
 	<li>Werbeagentur Strobel</li>
 	<li>Coburger Kebaphaus</li>
 	<li>CREAPOLIS</li>
 	<li>Carl Baetjer (Bau Arcade-Automat – Fachoberlehrer Innenarchitektur)</li>
 	<li>Pascal Förtsch (Konfiguration Arcade-Automat – wiss. Mitarbeiter Informatik)</li>
 	<li>Katharina Bork (Design Sticker – Studentin Visual Computing)</li>
</ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Innerhalb von 36 Stunden haben Studierende und Mitarbeitende der Fakultäten <a href="t3://page?uid=26">Elektrotechnik und Informatik </a>sowie <a href="t3://page?uid=25">Design </a>vier Videospiele entwickelt: Der erste Gamesfactory Game Jam der Hochschule Coburg in der Alten Kühlhalle war ein Riesenspaß – und ein gelungenes Beispiel für die praktische Anwendung von Lehrinhalten sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit.</em>

&nbsp;

Die Spiele mussten zum Thema Retro passen und auf dem Arcade-Automaten lauffähig sein. Dieser ist in Zusammenarbeit von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>und den Studiengängen <a href="t3://page?uid=113">Informatik</a>, <a href="t3://page?uid=1100">Visual Computing</a> sowie <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a> extra für den Game Jam gebaut worden. Die Teams hatten 36 Stunden Zeit. Weitere Vorgaben gab es nicht. Die Gruppen hatten alle Möglichkeit, sich kreativ zu entfalten und mit verschiedenen Ideen und Technologien herumzuspielen. Die Gruppen bestanden aus 20 Studierenden und Mitarbeitenden der Fakultäten Elektrotechnik und Informatik sowie Design und entwickelten vier Videospiele. Die Arbeit daran wurde als sehr unterhaltsam empfunden – der Game Jam wurde selbst ein wenig zu einem Spiel.

&nbsp;

In diesen Stunden wurde in der Alten Kühlhalle gelebt, was die US-amerikanische Game Designerin Jane McGonigal über Spiele sagt: "Games make us happy because they are hard work that we choose for ourselves, and it turns out that almost nothing makes us happier than good, hard work." (Reality Is Broken: Why Games Make Us Better and How They Can Change the World). Die Anwendung von Lehrinhalten und interdisziplinäre Zusammenarbeit wurden spielerisch umgesetzt. Der Game Jam soll daher weiter ausgebaut und als festes Format in der Hochschule etabliert werden. Und der Arcade-Automat wird nun von Zeit zu Zeit ausgestellt, um die entwickelten Spiele ausprobieren zu können. Damit jede und jeder sie ausprobieren kann – auch ohne den Automaten – werden sie zusätzlich sie zeitnah auf <a href="https://itch.io/jam/hsco-gamesfactory-game-jam-2023">itch.io</a> gestellt.

&nbsp;

Orga-Team und Teilnehmende danken folgenden Unternehmen/Personen, ohne die der Game Jam nicht in diesem Umfang möglich gewesen wäre:

&nbsp;
<ul>
 	<li>marcapo GmbH</li>
 	<li>PVA SPA Software Entwicklungs GmbH</li>
 	<li>e.solutions GmbH</li>
 	<li>Werbeagentur Strobel</li>
 	<li>Coburger Kebaphaus</li>
 	<li>CREAPOLIS</li>
 	<li>Carl Baetjer (Bau Arcade-Automat – Fachoberlehrer Innenarchitektur)</li>
 	<li>Pascal Förtsch (Konfiguration Arcade-Automat – wiss. Mitarbeiter Informatik)</li>
 	<li>Katharina Bork (Design Sticker – Studentin Visual Computing)</li>
</ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/93-Game_Jam01.docx-1024x768.jpg"
                        fileSize="164319"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/93-Game_Jam02.docx-1024x768.jpg"
                        fileSize="114135"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/93-Game_Jam03-1024x768.jpg"
                        fileSize="144434"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/93-Game_Jam04-768x1024.jpg"
                        fileSize="153943"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/93-Game_Jam05-768x1024.jpg"
                        fileSize="114897"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[KI]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Forschung: KI revolutioniert Solarbranche]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschung-ki-revolutioniert-solarbranche/</link>
                <pubDate>Thu, 15 Jun 2023 13:06:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschung-ki-revolutioniert-solarbranche/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die Hochschule Coburg, die TH Rosenheim und als Industriepartner das Münchner Hightech-Unternehmen Smartblue haben sich in einem Forschungsprojekt zusammengetan, das die Solarbranche revolutionieren soll. „KI-basierte Charakterisierung und Klassifizierung von PV-Anlagen zur prädiktiven Wartung“ (Kick-PV) soll mit Hilfe von Datenanalyseverfahren eine Ferndiagnose ermöglichen. Die Bayerische Forschungsstiftung fördert das Vorhaben mit 851.000 Euro, insgesamt liegt das Projektvolumen bei 1,4 Millionen Euro.</em>

Alle wollen grüne Energie. Und alle wollen eine sichere Stromversorgung. Diese beiden grundlegenden Bedürfnisse passen aber nicht immer auf Anhieb zusammen. Je nach Wetter, Jahres- und Tageszeit schwankt beispielsweise bei Photovoltaik die Ausbeute erheblich. „Ein volatiles Angebot“, nennt das <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-bernd-huettl/">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a>. Der Professor für Erneuerbare Energien forscht an der Hochschule Coburg seit Jahren über Photovoltaik als Teil der Energiewende. „Wir brauchen kalkulierbare, stabile Erzeugung und verlässliche Prognosen darüber, wieviel Energie wann und wo produziert wird. Mögliche Leistungs-Ausfälle müssen frühzeitig erkannt und vermieden werden.“ Das Problem: „Die überall verteilten Photovoltaikanlagen kann man schlecht im Auge behalten.“ Deshalb soll ein neues Forschungsprojekt Diagnose und Wartung aus der Ferne ermöglichen. „KI-basierte Charakterisierung und Klassifizierung von PV-Anlagen zur prädiktiven Wartung“ (Kick-PV) heißt es und wird künstliche Intelligenz dafür einsetzen, Daten genauer zu analysieren und Defekte zu finden. Eines der Ziele ist eine Software für die Ferndiagnostik. Hüttl ist begeistert: „Das ist eine Revolution!“

Sein Kollege <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-dieter-landes/">Prof. Dr. Dieter Landes </a>ist Professor für Künstliche Intelligenz und Data Stream Mining; die Daten sind sein Thema: „Sie kommen aus unterschiedlichen Quellen: Da sind die Messwerte der Anlage selbst und der Nachbaranlagen, Wetterdaten und beispielsweise Satellitenaufnahmen, die zeigen, ob Schnee oder Schmutz auf der Anlage vielleicht die Leistung beeinträchtigen.“ Für KI-Verfahren ist es nicht schwer, auch in riesigen Datenmengen Muster zu finden. Ob ein Muster auch einen sinnvollen Zusammenhang für die Analyse der Photovoltaik-Kraftwerke abbildet, kann KI aber nicht beurteilen. Das wird vor allem Maximilian Schönau übernehmen. Er hat im Wintersemester bei Hüttl seinen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/elektro-und-informationstechnik/">Master in Elektrotechnik</a> an der Hochschule Coburg abgeschlossen und sich intensiv mit den physikalischen Grundlagen von Photovoltaikzellen beschäftigt: „Ich habe modelliert und simuliert und Datenauswertungen gemacht – aber dass wir so viele und so unterschiedliche Daten haben, macht es kompliziert.“ Jetzt promoviert Schönau bei Informatik-Professor Landes und verbindet seine Kenntnisse über Photovoltaik mit den Möglichkeiten der Datenanalyse durch KI. Gleichzeitig ist er die Schnittstelle zum Industriepartner Smartblue. Das Unternehmen entwickelt smarte Lösungen für das Monitoring von Photovoltaik-Anlagen und der Coburger Doktorand arbeitet auch dort.

<strong>Wie Wissenschaft und Wirtschaft zusammenwirken</strong>

Für Günter Seel, Vorstand bei Smartblue, ist die Zusammenarbeit ein Beispiel dafür, „wie wertvoll der Zugang zu modernen Forschungseinrichtungen für unser Unternehmen ist.“ Die Forschung profitiert dabei von den Daten des Unternehmens: „In Coburg werden natürlich Messungen im Labor erfolgen, bei denen wir uns auf bestimmte Aspekte konzentrieren“, sagt Landes. „Draußen im Feld haben wir die Umgebungsbedingungen nicht unter Kontrolle: Um das zu analysieren, bekommen wir die Daten von Smartblue.“ Außerdem wird ein mobiles Labor aufgebaut; daran ist auch ein studentischer Mitarbeiter beteiligt: Simon Schnabrich schreibt seine Masterarbeit im Rahmen des Projekts. Er benutzt vor Ort an den Anlagen eine speziell adaptierte Kamera, um die so genannte Elektrolumineszenz der Photovoltaikzellen sichtbar zu machen und Schäden zu ermitteln. Zum Team gehört mit Darwin Daume ein weiterer wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Hochschule: Daume hat viel Erfahrung mit der Leistungsanalyse von PV-Anlagen. „Jetzt ist die Frage, wie man das durch KI-Methoden verbessern kann.“

Nach dem Start des Projekts „Kick-PV“ haben sich alle in Coburg zur Kick-off-Sitzung getroffen. Auch Prof. Dr. Achim Schulze von der TH Rosenheim ist dabei. Modelle und Berechnungen im Photovoltaikbereich sind das Gebiet des Mathematikers, der den Rosenheimer Part von Kick-PV leitet. Er geht davon aus, dass zukünftige regenerative Energiesysteme deutlich berechenbarer werden. Mit den neuen Verfahren sollen Stärke und Ursache von Leistungseinbrüchen in Teilen von Photovoltaik-Kraftwerken sehr früh erkannt werden. Das würdigt auch die Bayerische Forschungsstiftung: Sie hat die Förderung von acht Technologieprojekten in Bayern beschlossen – neben sieben sehr renommierten universitären Projekten ist Kick-PV das einzige an einer Hochschule.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Die Hochschule Coburg, die TH Rosenheim und als Industriepartner das Münchner Hightech-Unternehmen Smartblue haben sich in einem Forschungsprojekt zusammengetan, das die Solarbranche revolutionieren soll. „KI-basierte Charakterisierung und Klassifizierung von PV-Anlagen zur prädiktiven Wartung“ (Kick-PV) soll mit Hilfe von Datenanalyseverfahren eine Ferndiagnose ermöglichen. Die Bayerische Forschungsstiftung fördert das Vorhaben mit 851.000 Euro, insgesamt liegt das Projektvolumen bei 1,4 Millionen Euro.</em>

Alle wollen grüne Energie. Und alle wollen eine sichere Stromversorgung. Diese beiden grundlegenden Bedürfnisse passen aber nicht immer auf Anhieb zusammen. Je nach Wetter, Jahres- und Tageszeit schwankt beispielsweise bei Photovoltaik die Ausbeute erheblich. „Ein volatiles Angebot“, nennt das <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-bernd-huettl/">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a>. Der Professor für Erneuerbare Energien forscht an der Hochschule Coburg seit Jahren über Photovoltaik als Teil der Energiewende. „Wir brauchen kalkulierbare, stabile Erzeugung und verlässliche Prognosen darüber, wieviel Energie wann und wo produziert wird. Mögliche Leistungs-Ausfälle müssen frühzeitig erkannt und vermieden werden.“ Das Problem: „Die überall verteilten Photovoltaikanlagen kann man schlecht im Auge behalten.“ Deshalb soll ein neues Forschungsprojekt Diagnose und Wartung aus der Ferne ermöglichen. „KI-basierte Charakterisierung und Klassifizierung von PV-Anlagen zur prädiktiven Wartung“ (Kick-PV) heißt es und wird künstliche Intelligenz dafür einsetzen, Daten genauer zu analysieren und Defekte zu finden. Eines der Ziele ist eine Software für die Ferndiagnostik. Hüttl ist begeistert: „Das ist eine Revolution!“

Sein Kollege <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-dieter-landes/">Prof. Dr. Dieter Landes </a>ist Professor für Künstliche Intelligenz und Data Stream Mining; die Daten sind sein Thema: „Sie kommen aus unterschiedlichen Quellen: Da sind die Messwerte der Anlage selbst und der Nachbaranlagen, Wetterdaten und beispielsweise Satellitenaufnahmen, die zeigen, ob Schnee oder Schmutz auf der Anlage vielleicht die Leistung beeinträchtigen.“ Für KI-Verfahren ist es nicht schwer, auch in riesigen Datenmengen Muster zu finden. Ob ein Muster auch einen sinnvollen Zusammenhang für die Analyse der Photovoltaik-Kraftwerke abbildet, kann KI aber nicht beurteilen. Das wird vor allem Maximilian Schönau übernehmen. Er hat im Wintersemester bei Hüttl seinen <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/bachelor/technik-und-informatik/elektro-und-informationstechnik/">Master in Elektrotechnik</a> an der Hochschule Coburg abgeschlossen und sich intensiv mit den physikalischen Grundlagen von Photovoltaikzellen beschäftigt: „Ich habe modelliert und simuliert und Datenauswertungen gemacht – aber dass wir so viele und so unterschiedliche Daten haben, macht es kompliziert.“ Jetzt promoviert Schönau bei Informatik-Professor Landes und verbindet seine Kenntnisse über Photovoltaik mit den Möglichkeiten der Datenanalyse durch KI. Gleichzeitig ist er die Schnittstelle zum Industriepartner Smartblue. Das Unternehmen entwickelt smarte Lösungen für das Monitoring von Photovoltaik-Anlagen und der Coburger Doktorand arbeitet auch dort.

<strong>Wie Wissenschaft und Wirtschaft zusammenwirken</strong>

Für Günter Seel, Vorstand bei Smartblue, ist die Zusammenarbeit ein Beispiel dafür, „wie wertvoll der Zugang zu modernen Forschungseinrichtungen für unser Unternehmen ist.“ Die Forschung profitiert dabei von den Daten des Unternehmens: „In Coburg werden natürlich Messungen im Labor erfolgen, bei denen wir uns auf bestimmte Aspekte konzentrieren“, sagt Landes. „Draußen im Feld haben wir die Umgebungsbedingungen nicht unter Kontrolle: Um das zu analysieren, bekommen wir die Daten von Smartblue.“ Außerdem wird ein mobiles Labor aufgebaut; daran ist auch ein studentischer Mitarbeiter beteiligt: Simon Schnabrich schreibt seine Masterarbeit im Rahmen des Projekts. Er benutzt vor Ort an den Anlagen eine speziell adaptierte Kamera, um die so genannte Elektrolumineszenz der Photovoltaikzellen sichtbar zu machen und Schäden zu ermitteln. Zum Team gehört mit Darwin Daume ein weiterer wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Hochschule: Daume hat viel Erfahrung mit der Leistungsanalyse von PV-Anlagen. „Jetzt ist die Frage, wie man das durch KI-Methoden verbessern kann.“

Nach dem Start des Projekts „Kick-PV“ haben sich alle in Coburg zur Kick-off-Sitzung getroffen. Auch Prof. Dr. Achim Schulze von der TH Rosenheim ist dabei. Modelle und Berechnungen im Photovoltaikbereich sind das Gebiet des Mathematikers, der den Rosenheimer Part von Kick-PV leitet. Er geht davon aus, dass zukünftige regenerative Energiesysteme deutlich berechenbarer werden. Mit den neuen Verfahren sollen Stärke und Ursache von Leistungseinbrüchen in Teilen von Photovoltaik-Kraftwerken sehr früh erkannt werden. Das würdigt auch die Bayerische Forschungsstiftung: Sie hat die Förderung von acht Technologieprojekten in Bayern beschlossen – neben sieben sehr renommierten universitären Projekten ist Kick-PV das einzige an einer Hochschule.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/88-Huettl-Landes-KI-PV-3803-1024x681.jpg"
                        fileSize="208495"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/88-Huettl-Landes_Kick-Off-1024x576.jpg"
                        fileSize="95274"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Musik an der Hochschule: ein Konzert wie im Flug]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/musik-an-der-hochschule-ein-konzert-wie-im-flug/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Jun 2023 04:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/musik-an-der-hochschule-ein-konzert-wie-im-flug/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Unter dem Motto „Take-off“ laden die Hochschul-Big-Band und der Hochschulchor „Die Klangfänger“ in zwei Konzerten zur musikalischen Weltreise ein.</em></p>&#13;
<p>Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der beiden musikalischen studentischen Initiativen der Hochschule Coburg: Die Hochschul-Big-Band unter Leitung von Ralf Probst und der Hochschulchor „Die Klangfänger“, dirigiert von Jochen Kästner, nehmen die Zuhörerinnen und Zuhörer musikalisch mit auf eine Tour rund um den Globus. Das Konzert ist aufgebaut wie eine Flugreise. Dabei werden vor allem internationale, englische Lieder gesungen. Es gibt aber auch einzelne Lieder in der jeweiligen Landessprache, denn Thema sind Länder und Kontinente.</p>&#13;
<p>Die beiden Konzerte finden statt am Freitag, den 23. Juni, und am Samstag, den 24. Juni, in der Brose-Aula (Gebäude 11, Friedrich-Streib-Straße 2, Coburg). Beginn ist jeweils um 19 Uhr und die Veranstaltungen dauern inklusive Pause etwa zwei Stunden. Der Eintritt in das Hochschul-Flugzeug ist frei. Um Reservierung wird gebeten unter <a href="http://www.hs-coburg.de/konzerte">www.hs-coburg.de/konzerte</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Unter dem Motto „Take-off“ laden die Hochschul-Big-Band und der Hochschulchor „Die Klangfänger“ in zwei Konzerten zur musikalischen Weltreise ein.</em></p>&#13;
<p>Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der beiden musikalischen studentischen Initiativen der Hochschule Coburg: Die Hochschul-Big-Band unter Leitung von Ralf Probst und der Hochschulchor „Die Klangfänger“, dirigiert von Jochen Kästner, nehmen die Zuhörerinnen und Zuhörer musikalisch mit auf eine Tour rund um den Globus. Das Konzert ist aufgebaut wie eine Flugreise. Dabei werden vor allem internationale, englische Lieder gesungen. Es gibt aber auch einzelne Lieder in der jeweiligen Landessprache, denn Thema sind Länder und Kontinente.</p>&#13;
<p>Die beiden Konzerte finden statt am Freitag, den 23. Juni, und am Samstag, den 24. Juni, in der Brose-Aula (Gebäude 11, Friedrich-Streib-Straße 2, Coburg). Beginn ist jeweils um 19 Uhr und die Veranstaltungen dauern inklusive Pause etwa zwei Stunden. Der Eintritt in das Hochschul-Flugzeug ist frei. Um Reservierung wird gebeten unter <a href="http://www.hs-coburg.de/konzerte">www.hs-coburg.de/konzerte</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SpringerMartin-1024x692.jpg"
                        fileSize="99406"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/87-Konzertreihe_Take_off_Big_Band.jpeg-1024x665.jpg"
                        fileSize="177639"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="665"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Architektur]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Aus dem Häuschen: Erneut Auszeichnung für Circular Tiny House ]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aus-dem-haeuschen-erneut-auszeichnung-fuer-circular-tiny-house/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Jun 2023 10:05:21 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/?p=1134</guid>
                <description><![CDATA[<em>Vergangene Woche wurde in Berlin der Deutsche Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023 vergeben – dabei wurde die Hochschule Coburg für das Circular Tiny House CTH*1 ausgezeichnet.</em>

Projekte von Unternehmen und Organisationen, die Nachhaltigkeit vorbildhaft umsetzen, haben der Nachrichtensender ntv, das Deutsche Institut für Service-Qualität und das DUP UNTERNEHMER-Magazin mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023 prämiert. Vergangene Woche wurde der Award feierlich in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz vergeben. Je nach Kategorie/Anzahl der eingereichten Projekte wurden neben dem 1. Platz bis zu zwei weitere Preisträger gekürt. Über eine Auszeichnung im Bereich „Bau / Architektur“ für das Circular Tiny House CTH*1 freut sich besonders Prof. Dr. Rainer Hirth von der Hochschule Coburg. Der Architekturprofessor und Studierende der Architektur und Innenarchitektur haben das Circular Tiny House CTH*1 in verschiedenen Seminaren an der Hochschule Coburg geplant und errichtet.

Das CTH*1  besteht aus Lehm, Stroh, Holz und Bauteilen aus zweiter Hand. Solarmodule liefern die Energie. In Medien und Fachwelt erregte das kleine Haus schon viel Aufsehen – unter anderem wurde es bereits mit dem CREAPOLIS Award ausgezeichnet und war bei ArchDaily nominiert als House of the Year 2023. Hirth dankte den beteiligten Studierenden und Kolleg:innen für Ihr Engagement. Da er verhindert war, nahm Prof. Mario Tvrtkovic den Preis stellvertretend entgegen. Er lehrt ebenfalls an der Fakultät Design der Hochschule Coburg und ist unter anderem spezialisiert auf nachhaltigen Städtebau und Entwicklung von Stadt und Land. Höchst erfreut über den Preis zeigte sich außerdem Prof. Dr. Susanne Esslinger, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg.

<strong>Inspiration für Nachhaltigkeit</strong>

Die die eingegangenen Nominierungen waren von einer hochkarätigen Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien unter Vorsitz von Yvonne Zwick, Vorsitzende von B.A.U.M. e.V., bewertet worden. Der Fokus lag dabei auf vier Bereichen: Wirkungsgrad/Nutzen des Projekts, Innovation, Relevanz für das Kerngeschäft des Unternehmens und die Branche sowie Aktualität. „Der Award will nachhaltiges Engagement auf allen Ebenen sichtbar machen. Dabei zählt nicht die Größe, sondern der Leuchtturmeffekt: Die hier ausgezeichneten Projekte sollen weitere Unternehmen und Institutionen inspirieren, den Bereich Nachhaltigkeit aktiv anzugehen", erklärte Schirmherrin Brigitte Zypries, Bundesjustiz- und Bundeswirtschaftsministerin a. D. – neben den ökonomischen verfolgten die Projekte ökologische Ziele wie Rohstoff-Effizienz, Recycling und Naturschutz, aber auch soziale Ziele wie Bildung, Gesundheit und Chancengleichheit. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Anfahrtswege aller Beteiligten und das Müllaufkommen des Events erhoben und anschließend neutral gestellt.

(Pressestelle)]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Vergangene Woche wurde in Berlin der Deutsche Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023 vergeben – dabei wurde die Hochschule Coburg für das Circular Tiny House CTH*1 ausgezeichnet.</em>

Projekte von Unternehmen und Organisationen, die Nachhaltigkeit vorbildhaft umsetzen, haben der Nachrichtensender ntv, das Deutsche Institut für Service-Qualität und das DUP UNTERNEHMER-Magazin mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023 prämiert. Vergangene Woche wurde der Award feierlich in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz vergeben. Je nach Kategorie/Anzahl der eingereichten Projekte wurden neben dem 1. Platz bis zu zwei weitere Preisträger gekürt. Über eine Auszeichnung im Bereich „Bau / Architektur“ für das Circular Tiny House CTH*1 freut sich besonders Prof. Dr. Rainer Hirth von der Hochschule Coburg. Der Architekturprofessor und Studierende der Architektur und Innenarchitektur haben das Circular Tiny House CTH*1 in verschiedenen Seminaren an der Hochschule Coburg geplant und errichtet.

Das CTH*1  besteht aus Lehm, Stroh, Holz und Bauteilen aus zweiter Hand. Solarmodule liefern die Energie. In Medien und Fachwelt erregte das kleine Haus schon viel Aufsehen – unter anderem wurde es bereits mit dem CREAPOLIS Award ausgezeichnet und war bei ArchDaily nominiert als House of the Year 2023. Hirth dankte den beteiligten Studierenden und Kolleg:innen für Ihr Engagement. Da er verhindert war, nahm Prof. Mario Tvrtkovic den Preis stellvertretend entgegen. Er lehrt ebenfalls an der Fakultät Design der Hochschule Coburg und ist unter anderem spezialisiert auf nachhaltigen Städtebau und Entwicklung von Stadt und Land. Höchst erfreut über den Preis zeigte sich außerdem Prof. Dr. Susanne Esslinger, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg.

<strong>Inspiration für Nachhaltigkeit</strong>

Die die eingegangenen Nominierungen waren von einer hochkarätigen Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien unter Vorsitz von Yvonne Zwick, Vorsitzende von B.A.U.M. e.V., bewertet worden. Der Fokus lag dabei auf vier Bereichen: Wirkungsgrad/Nutzen des Projekts, Innovation, Relevanz für das Kerngeschäft des Unternehmens und die Branche sowie Aktualität. „Der Award will nachhaltiges Engagement auf allen Ebenen sichtbar machen. Dabei zählt nicht die Größe, sondern der Leuchtturmeffekt: Die hier ausgezeichneten Projekte sollen weitere Unternehmen und Institutionen inspirieren, den Bereich Nachhaltigkeit aktiv anzugehen", erklärte Schirmherrin Brigitte Zypries, Bundesjustiz- und Bundeswirtschaftsministerin a. D. – neben den ökonomischen verfolgten die Projekte ökologische Ziele wie Rohstoff-Effizienz, Recycling und Naturschutz, aber auch soziale Ziele wie Bildung, Gesundheit und Chancengleichheit. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Anfahrtswege aller Beteiligten und das Müllaufkommen des Events erhoben und anschließend neutral gestellt.

(Pressestelle)]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Aus dem Häuschen: erneut Auszeichnung für Circular Tiny House]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aus-dem-haeuschen-erneut-auszeichnung-fuer-circular-tiny-house-2/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Jun 2023 08:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aus-dem-haeuschen-erneut-auszeichnung-fuer-circular-tiny-house-2/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vergangene Woche wurde in Berlin der Deutsche Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023 vergeben – dabei wurde die Hochschule Coburg für das Circular Tiny House CTH*1 ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Projekte von Unternehmen und Organisationen, die Nachhaltigkeit vorbildhaft umsetzen, haben der Nachrichtensender ntv, das Deutsche Institut für Service-Qualität und das DUP UNTERNEHMER-Magazin mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023 prämiert. Vergangene Woche wurde der Award feierlich in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz vergeben. Je nach Kategorie/Anzahl der eingereichten Projekte wurden neben dem 1. Platz bis zu zwei weitere Preisträger gekürt. Über eine Auszeichnung im Bereich „Bau / Architektur“ für das Circular Tiny House CTH*1 freut sich besonders Prof. Dr. Rainer Hirth von der Hochschule Coburg. Der Architekturprofessor&nbsp;und Studierende der&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Architektur" rel="noopener">Architektur</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Innenarchitektur" rel="noopener">Innenarchitektur</a>&nbsp;haben das Circular Tiny House CTH*1 in verschiedenen Seminaren an der Hochschule Coburg geplant und errichtet.</p>&#13;
<p>Das CTH*1 &nbsp;besteht aus Lehm, Stroh, Holz und Bauteilen aus zweiter Hand. Solarmodule liefern die Energie. In Medien und Fachwelt erregte das kleine Haus schon viel Aufsehen – unter anderem wurde es bereits mit dem <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS&nbsp;</a>Award&nbsp;ausgezeichnet und war bei ArchDaily nominiert als House of the Year 2023. Hirth dankte den beteiligten Studierenden und Kolleg:innen für Ihr Engagement. Da er verhindert war, nahm <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a> den Preis stellvertretend entgegen. Er lehrt ebenfalls an der Fakultät Design der Hochschule Coburg und ist unter anderem spezialisiert auf nachhaltigen Städtebau und Entwicklung von Stadt und Land. Höchst erfreut über den Preis zeigte sich außerdem Prof. Dr. Susanne Esslinger, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Inspiration für Nachhaltigkeit</strong></p>&#13;
<p>Die die eingegangenen Nominierungen waren von einer hochkarätigen Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien unter Vorsitz von&nbsp;Yvonne Zwick, Vorsitzende von B.A.U.M. e.V., bewertet worden. Der Fokus lag dabei auf vier Bereichen: Wirkungsgrad/Nutzen des Projekts, Innovation, Relevanz für das Kerngeschäft des Unternehmens und die Branche sowie Aktualität. „Der Award will nachhaltiges Engagement auf allen Ebenen sichtbar machen. Dabei zählt nicht die Größe, sondern der Leuchtturmeffekt: Die hier ausgezeichneten Projekte sollen weitere Unternehmen und Institutionen inspirieren, den Bereich Nachhaltigkeit aktiv anzugehen", erklärte Schirmherrin Brigitte Zypries, Bundesjustiz- und Bundeswirtschaftsministerin a. D. – neben den ökonomischen verfolgten die Projekte ökologische Ziele wie Rohstoff-Effizienz, Recycling und Naturschutz, aber auch soziale Ziele wie Bildung, Gesundheit und Chancengleichheit. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Anfahrtswege aller Beteiligten und das Müllaufkommen des Events erhoben und anschließend neutral gestellt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vergangene Woche wurde in Berlin der Deutsche Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023 vergeben – dabei wurde die Hochschule Coburg für das Circular Tiny House CTH*1 ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Projekte von Unternehmen und Organisationen, die Nachhaltigkeit vorbildhaft umsetzen, haben der Nachrichtensender ntv, das Deutsche Institut für Service-Qualität und das DUP UNTERNEHMER-Magazin mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023 prämiert. Vergangene Woche wurde der Award feierlich in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz vergeben. Je nach Kategorie/Anzahl der eingereichten Projekte wurden neben dem 1. Platz bis zu zwei weitere Preisträger gekürt. Über eine Auszeichnung im Bereich „Bau / Architektur“ für das Circular Tiny House CTH*1 freut sich besonders Prof. Dr. Rainer Hirth von der Hochschule Coburg. Der Architekturprofessor&nbsp;und Studierende der&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Architektur" rel="noopener">Architektur</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Innenarchitektur" rel="noopener">Innenarchitektur</a>&nbsp;haben das Circular Tiny House CTH*1 in verschiedenen Seminaren an der Hochschule Coburg geplant und errichtet.</p>&#13;
<p>Das CTH*1 &nbsp;besteht aus Lehm, Stroh, Holz und Bauteilen aus zweiter Hand. Solarmodule liefern die Energie. In Medien und Fachwelt erregte das kleine Haus schon viel Aufsehen – unter anderem wurde es bereits mit dem <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS&nbsp;</a>Award&nbsp;ausgezeichnet und war bei ArchDaily nominiert als House of the Year 2023. Hirth dankte den beteiligten Studierenden und Kolleg:innen für Ihr Engagement. Da er verhindert war, nahm <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a> den Preis stellvertretend entgegen. Er lehrt ebenfalls an der Fakultät Design der Hochschule Coburg und ist unter anderem spezialisiert auf nachhaltigen Städtebau und Entwicklung von Stadt und Land. Höchst erfreut über den Preis zeigte sich außerdem Prof. Dr. Susanne Esslinger, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Inspiration für Nachhaltigkeit</strong></p>&#13;
<p>Die die eingegangenen Nominierungen waren von einer hochkarätigen Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien unter Vorsitz von&nbsp;Yvonne Zwick, Vorsitzende von B.A.U.M. e.V., bewertet worden. Der Fokus lag dabei auf vier Bereichen: Wirkungsgrad/Nutzen des Projekts, Innovation, Relevanz für das Kerngeschäft des Unternehmens und die Branche sowie Aktualität. „Der Award will nachhaltiges Engagement auf allen Ebenen sichtbar machen. Dabei zählt nicht die Größe, sondern der Leuchtturmeffekt: Die hier ausgezeichneten Projekte sollen weitere Unternehmen und Institutionen inspirieren, den Bereich Nachhaltigkeit aktiv anzugehen", erklärte Schirmherrin Brigitte Zypries, Bundesjustiz- und Bundeswirtschaftsministerin a. D. – neben den ökonomischen verfolgten die Projekte ökologische Ziele wie Rohstoff-Effizienz, Recycling und Naturschutz, aber auch soziale Ziele wie Bildung, Gesundheit und Chancengleichheit. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Anfahrtswege aller Beteiligten und das Müllaufkommen des Events erhoben und anschließend neutral gestellt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/90-Deutscher_Award_fuer_Nachhaltigkeitsprojekte_TinyHouse-1024x683.jpg"
                        fileSize="150631"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-Arch-Award-Foto_Sebastian_Kolm_Architekturfotografie-1024x683.jpg"
                        fileSize="209881"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Video und Storytelling in der Hochschullehre]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/storytelling-und-video-in-der-hochschullehre/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Jun 2023 07:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/storytelling-und-video-in-der-hochschullehre/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Informationen lassen sich besser vermitteln, wenn sie in eine Geschichte eingebettet sind. Darauf basiert das Projekt „Storytelling als Prüfung - mit Emotionen Wissen schaffen“ des Coburger Innenarchitektur-Professors Prof. Mark Phillips. Von den Ergebnissen des Projektes sollen die Fellows der zweiten Generation ebenso profitieren wie alle Studiengänge der Hochschule Coburg.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Mit diesem Satz fasste der Philosoph, Psychotherapeut und Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick pointiert zusammen, dass wir immer kommunizieren. Ob wir wollen oder nicht. Und mit der freiwilligen genau wie der unfreiwilligen Kommunikation erzählen wir Geschichten von uns, bei zufälligen oder geplanten Begegnung mit Anderen. Menschen haben ein intuitives Verständnis dafür, dass Fakten alleine in der Kommunikation nicht ausreichen.&nbsp;</p>&#13;
<p>Wenn wir über komplexe mechanische Zusammenhänge, über innovative kreative Ideen oder über humanwissenschaftliche Zusammenhänge kommunizieren, immer lassen sich die Informationen besser vermitteln, wenn sie in eine Geschichte eingebunden sind. Die Methode des Storytellings wird beispielsweise in Film und Marketing längst angewandt. Nun wurde sie im Projekt „Storytelling als Prüfung - mit Emotionen Wissen schaffen" an der Hochschule Coburg unter anderem auch als Prüfungsform umgesetzt. Die Projektlaufzeit des Fellowships von<a href="t3://page?uid=501"> Prof. Mark Phillips </a>als Fellow der 1. Generation war von Mai 2022 bis 2023 im Rahmen der Initiative Prüfung Hoch III Drei. Von den Ergebnissen des Projektes sollen die Fellows der zweiten Generation ebenso profitieren wie alle Studiengänge der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Storytelling in verschiedenen Bereichen</strong></p>&#13;
<p>Um Storytelling und Video in verschiedenen Zusammenhängen in der Hochschullehre zu etablieren, sind unterschiedliche Maßnahmen ergriffen worden: So wurden verschiedene Seminare an der Fakultät Design mit der Prüfungsleistung eines Videofilmes abgeschlossen. Ein Erklärfilm von studentischen Hilfskräften wurde mit professioneller grafischer Unterstützung erstellt und eine Zusammenstellung aller Kompetenzen und Vernetzungen im Bereich Videofilm begonnen. Ebenso wurde eine Umfrage unter Studierenden zu ihren Erfahrungen mit Storytelling und Videofilm in der Lehre und an der Hochschule durchgeführt. Weiterhin läuft ein interdisziplinäres Seminar zum Thema Storytelling am Beispiel Nachhaltig in Zusammenarbeit mit dem Referat Nachhaltigkeit. Hieraus soll ein Filmpreis für die Public Climate Week im Herbst 2023 an der Hochschule entwickelt werden.</p>&#13;
<p>Die Initiatitiven aus dem Projekt sind in das Referat für Lehrinnovation eingebettet und mit verschiedenen Referaten und Projekten der Hochschule vernetzt. Sie bieten somit die Grundlage für den zukünftigen Einsatz von Storytelling und Videofilm in der Lehre und als Prüfungsformat in allen Studiengängen. Weitere Unterstützung bieten in der Umsetzung von Videos sowohl das Referat Marketing und Kommunikation, unter anderem auch mit einer Handreichung zu Videofilmen und mit Videokompetenz für den Einsatz in sozialen Medien, als auch das Projekt CREAPOLIS mit Hardware und persönlicher Unterstützung durch Mitarbeitende.&nbsp;</p>&#13;
<p>Der Kommunikation mit Geschichten gehört die Zukunft in ganz unterschiedlichen Bereichen an der Hochschule, sei es in der Hochschulkommunikation, bei der Vermittlung von Lehrinhalten oder mit Storytelling als Prüfungsform. Denn auch im Lehr- und Forschungsumfeld sehnen wir uns nach Geschichten statt nach Fakten alleine, wenn wir kommunizieren - und wir können nicht nicht kommunizieren.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Informationen lassen sich besser vermitteln, wenn sie in eine Geschichte eingebettet sind. Darauf basiert das Projekt „Storytelling als Prüfung - mit Emotionen Wissen schaffen“ des Coburger Innenarchitektur-Professors Prof. Mark Phillips. Von den Ergebnissen des Projektes sollen die Fellows der zweiten Generation ebenso profitieren wie alle Studiengänge der Hochschule Coburg.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Mit diesem Satz fasste der Philosoph, Psychotherapeut und Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick pointiert zusammen, dass wir immer kommunizieren. Ob wir wollen oder nicht. Und mit der freiwilligen genau wie der unfreiwilligen Kommunikation erzählen wir Geschichten von uns, bei zufälligen oder geplanten Begegnung mit Anderen. Menschen haben ein intuitives Verständnis dafür, dass Fakten alleine in der Kommunikation nicht ausreichen.&nbsp;</p>&#13;
<p>Wenn wir über komplexe mechanische Zusammenhänge, über innovative kreative Ideen oder über humanwissenschaftliche Zusammenhänge kommunizieren, immer lassen sich die Informationen besser vermitteln, wenn sie in eine Geschichte eingebunden sind. Die Methode des Storytellings wird beispielsweise in Film und Marketing längst angewandt. Nun wurde sie im Projekt „Storytelling als Prüfung - mit Emotionen Wissen schaffen" an der Hochschule Coburg unter anderem auch als Prüfungsform umgesetzt. Die Projektlaufzeit des Fellowships von<a href="t3://page?uid=501"> Prof. Mark Phillips </a>als Fellow der 1. Generation war von Mai 2022 bis 2023 im Rahmen der Initiative Prüfung Hoch III Drei. Von den Ergebnissen des Projektes sollen die Fellows der zweiten Generation ebenso profitieren wie alle Studiengänge der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Storytelling in verschiedenen Bereichen</strong></p>&#13;
<p>Um Storytelling und Video in verschiedenen Zusammenhängen in der Hochschullehre zu etablieren, sind unterschiedliche Maßnahmen ergriffen worden: So wurden verschiedene Seminare an der Fakultät Design mit der Prüfungsleistung eines Videofilmes abgeschlossen. Ein Erklärfilm von studentischen Hilfskräften wurde mit professioneller grafischer Unterstützung erstellt und eine Zusammenstellung aller Kompetenzen und Vernetzungen im Bereich Videofilm begonnen. Ebenso wurde eine Umfrage unter Studierenden zu ihren Erfahrungen mit Storytelling und Videofilm in der Lehre und an der Hochschule durchgeführt. Weiterhin läuft ein interdisziplinäres Seminar zum Thema Storytelling am Beispiel Nachhaltig in Zusammenarbeit mit dem Referat Nachhaltigkeit. Hieraus soll ein Filmpreis für die Public Climate Week im Herbst 2023 an der Hochschule entwickelt werden.</p>&#13;
<p>Die Initiatitiven aus dem Projekt sind in das Referat für Lehrinnovation eingebettet und mit verschiedenen Referaten und Projekten der Hochschule vernetzt. Sie bieten somit die Grundlage für den zukünftigen Einsatz von Storytelling und Videofilm in der Lehre und als Prüfungsformat in allen Studiengängen. Weitere Unterstützung bieten in der Umsetzung von Videos sowohl das Referat Marketing und Kommunikation, unter anderem auch mit einer Handreichung zu Videofilmen und mit Videokompetenz für den Einsatz in sozialen Medien, als auch das Projekt CREAPOLIS mit Hardware und persönlicher Unterstützung durch Mitarbeitende.&nbsp;</p>&#13;
<p>Der Kommunikation mit Geschichten gehört die Zukunft in ganz unterschiedlichen Bereichen an der Hochschule, sei es in der Hochschulkommunikation, bei der Vermittlung von Lehrinhalten oder mit Storytelling als Prüfungsform. Denn auch im Lehr- und Forschungsumfeld sehnen wir uns nach Geschichten statt nach Fakten alleine, wenn wir kommunizieren - und wir können nicht nicht kommunizieren.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Länderübergreifende Kooperation gegen Fachkräftemangel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/laenderuebergreifende-kooperation-gegen-fachkraeftemangel/</link>
                <pubDate>Tue, 30 May 2023 06:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/laenderuebergreifende-kooperation-gegen-fachkraeftemangel/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><em>Die Region endet nicht an der Landesgrenze: Nur etwas mehr als 20 Kilometer liegen zwischen der Hochschule für angewandte Wissenschaften im bayerischen Coburg und der Staatlichen Berufsbildenden Schule im thüringischen Sonneberg (SBBS). Um die Zusammenarbeit zu intensivieren, wurde jetzt ein Kooperationsvertrag unterzeichnet.</em></p>&#13;
<p>Das Bildungssystem in Thüringen und Bayern unterscheidet sich in mancher Hinsicht, aber die Staatliche Berufsbildenden Schulen Sonneberg (SBBS) und die Hochschule Coburg lassen sich von Landesgrenzen nicht aufhalten und konzentrieren sich auf die Chancen, die sich aus engen wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen in der Region ergeben: Jetzt wurde vertraglich festgelegt, wie die bereits gewachsene, gute Zusammenarbeit intensiviert und ausgebaut wird. Ziele sind unter anderem, durch gemeinsame Projekte den Übergang von der Schule zur Hochschule zu unterstützen und strukturiert zu begleiten, die Förderung der Studien- und Berufsorientierung zu vertiefen und regionale Bildungsangebote stärker zu vernetzen.</p>&#13;
<p>„Wir bringen unsere Schüler:innen bis zur Hochschulreife und sind natürlich sehr daran interessiert, dass sie hier in der Region bleiben – und dafür bietet die Hochschule Coburg sehr gute Voraussetzungen“, erklärte SBBS-Schulleiter Steffen Werner bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags. Mit den Zweigen Gestaltungs- und Medientechnik, Elektrotechnik, Wirtschaft und IT (Modellprojekt ab 2024) bieten die Schwerpunkte der SBBS passende Voraussetzungen für verschiedene Studiengänge der Hochschule Coburg. <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident Hochschule Coburg, betonte, dass die Potenziale der Region gemeinsam und beherzt genutzt werden. Es geht um die Zukunft: „Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“ <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity ergänzte: „Uns ist wichtig, die Vielfalt möglicher Bildungswerdegänge zu berücksichtigen. Das macht das Bildungssystem durchlässiger. Ein schöner Gedanke“, sagte sie. „So steigt die Chancengleichheit.“</p>&#13;
<p>Die Sonneberger Schüler:innen bekommen themenbezogene Unterstützung und profitieren von Informationsangeboten rund ums Studium an der Hochschule Coburg, außerdem können sie beispielsweise die Bibliothek der Hochschule nutzen. Auch für die Lehrer:innen der SBBS sollen bedarfsgerechte Fortbildungsmöglichkeiten angeboten werden, erklärte Dr. Katja Kessel, Leiterin <a href="t3://page?uid=423">Studienberatung &amp; Career Service der Hochschule</a>. Zur Institutionalisierung der Zusammenarbeit gibt es Vereinbarungen mit verschiedenen weiterführenden Schulen. Mit der SBBS wurde erstmals auch ein länderübergreifender Kooperationsvertrag geschlossen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText"><em>Die Region endet nicht an der Landesgrenze: Nur etwas mehr als 20 Kilometer liegen zwischen der Hochschule für angewandte Wissenschaften im bayerischen Coburg und der Staatlichen Berufsbildenden Schule im thüringischen Sonneberg (SBBS). Um die Zusammenarbeit zu intensivieren, wurde jetzt ein Kooperationsvertrag unterzeichnet.</em></p>&#13;
<p>Das Bildungssystem in Thüringen und Bayern unterscheidet sich in mancher Hinsicht, aber die Staatliche Berufsbildenden Schulen Sonneberg (SBBS) und die Hochschule Coburg lassen sich von Landesgrenzen nicht aufhalten und konzentrieren sich auf die Chancen, die sich aus engen wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen in der Region ergeben: Jetzt wurde vertraglich festgelegt, wie die bereits gewachsene, gute Zusammenarbeit intensiviert und ausgebaut wird. Ziele sind unter anderem, durch gemeinsame Projekte den Übergang von der Schule zur Hochschule zu unterstützen und strukturiert zu begleiten, die Förderung der Studien- und Berufsorientierung zu vertiefen und regionale Bildungsangebote stärker zu vernetzen.</p>&#13;
<p>„Wir bringen unsere Schüler:innen bis zur Hochschulreife und sind natürlich sehr daran interessiert, dass sie hier in der Region bleiben – und dafür bietet die Hochschule Coburg sehr gute Voraussetzungen“, erklärte SBBS-Schulleiter Steffen Werner bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags. Mit den Zweigen Gestaltungs- und Medientechnik, Elektrotechnik, Wirtschaft und IT (Modellprojekt ab 2024) bieten die Schwerpunkte der SBBS passende Voraussetzungen für verschiedene Studiengänge der Hochschule Coburg. <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident Hochschule Coburg, betonte, dass die Potenziale der Region gemeinsam und beherzt genutzt werden. Es geht um die Zukunft: „Wir haben uns zur Aufgabe gemacht, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“ <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity ergänzte: „Uns ist wichtig, die Vielfalt möglicher Bildungswerdegänge zu berücksichtigen. Das macht das Bildungssystem durchlässiger. Ein schöner Gedanke“, sagte sie. „So steigt die Chancengleichheit.“</p>&#13;
<p>Die Sonneberger Schüler:innen bekommen themenbezogene Unterstützung und profitieren von Informationsangeboten rund ums Studium an der Hochschule Coburg, außerdem können sie beispielsweise die Bibliothek der Hochschule nutzen. Auch für die Lehrer:innen der SBBS sollen bedarfsgerechte Fortbildungsmöglichkeiten angeboten werden, erklärte Dr. Katja Kessel, Leiterin <a href="t3://page?uid=423">Studienberatung &amp; Career Service der Hochschule</a>. Zur Institutionalisierung der Zusammenarbeit gibt es Vereinbarungen mit verschiedenen weiterführenden Schulen. Mit der SBBS wurde erstmals auch ein länderübergreifender Kooperationsvertrag geschlossen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/84-KooperationSBBS-1024x683.jpg"
                        fileSize="123117"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Projekt „Power für Frauen“ fördert Gesundheit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-frauen-fuer-frauen-wie-das-projekt-power-fuer-frauen-durch-kooperation-und-austausch-gesundheit-foerdert/</link>
                <pubDate>Fri, 26 May 2023 13:41:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-frauen-fuer-frauen-wie-das-projekt-power-fuer-frauen-durch-kooperation-und-austausch-gesundheit-foerdert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk </em>

<em>Sport tut nicht nur der körperlichen Fitness gut, sondern kann auch in schwierigen Lebenslagen eine Hilfe sein. Darum geht es im Projekt „Power für Frauen“, das vor etwa einem Jahr in Coburg gestartet ist und von der Hochschule Coburg wissenschaftlich begleitet wird.</em>

&nbsp;

Jeder sollte die Möglichkeit haben, Sportangebote zu nutzen und gesund zu leben. Als niederschwelliges Angebot für Frauen in schwierigen Lebenslagen startete vor einem Jahr „Power für Frauen“ in Wüstenahorn; jetzt wurde das Projekt auf den Stadtteil Bertelsdorfer Höhe ausgeweitet. Die AOK Bayern fördert es im Rahmen der kommunalen Gesundheitsförderung, die Coburger Caritas führt die Kurse durch und die Hochschule Coburg begleitet das Projekt wissenschaftlich. Ziel ist, die physische, psychische und soziale Dimension von Gesundheit anzusprechen. „Es geht nicht nur darum, einen Sportkurs anzubieten, sondern auch um den Austausch, darum, die Frauen zu vernetzen“, erklärt Maria Kuhn. Die Lehrbeauftragte an der Hochschule Coburg sowie<a href="t3://page?uid=503"> Prof. Dr. Niko Kohls</a> evaluieren das Projekt, um die Bedürfnisse der Zielgruppe zu identifizieren.

<strong>Partizipation und Empowerment</strong>

In einem Lehrprojekt unter Kuhns Leitung befassen sich in diesem Sommersemester auch sieben Studentinnen aus dem sechsten Semester des Studiengangs <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> mit dem Projekt. Sie kümmern sich um Planung, Gestaltung, Konzeption und Umsetzung der Bedarfserhebung und Auswertung im Stadtteil Bertelsdorfer Höhe. Im Mittelpunkt stehen dabei die Partizipation und das Empowerment der Frauen. Die Studentinnen gestalten und verteilen auch Flyer, um Frauen auf die Veranstaltungen aufmerksam zu machen. „Wir wollen viele Frauen erreichen und die Gesundheit fördern“, erklärt Kuhn. Beispielsweise gehe es auch darum, Frauen mit Fluchterfahrung zu integrieren.

<strong>Welche Angebote brauchen die Frauen?</strong>

Studentin Josefine Eichenseer aus dem Projektteam sagt: „Teilweise war erschütternd, was zum Beispiel Geflüchtete aus der Ukraine berichtet haben.“ Entscheidend sei, dass die Frauen an der Angebotsentwicklung beteiligt werden. Deshalb führen die Studentinnen Interviews und entwickeln Fragebögen, die speziell auf die Bedarfe der Frauen zugeschnitten sind, unter anderem auch in Bezug auf die sprachliche Kompetenz. Derzeit werden den Wünschen entsprechende  Bewegungsangebote geplant: wie eine Walkinggruppe, Schwimmkurse, Seminare zu Stressbewältigung, Zumba oder gemeinsame Frühstückstreffen, zu denen Frauen jeden Alters eingeladen sind. Die direkte Beteiligung der Zielgruppe wird durch außerdem durch Starthelferinnen gewährleistet, die gemeinsam mit der Projektkoordinatorin Olivia Wyglenda vom Caritasverband die Bedürfnisse der Zielgruppe sichtbar machen. Auch die Stadt unterstützt das Projekt <span style="font-size: 11.0pt;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">- </span></span> Coburgs 3. Bürgermeister Can Aydin sagt: „Frauen stärken heißt auch Familien stärken. Somit ist dieses Projekt auch aus Sicht der Familienstadt Coburg sehr wichtig.“

<strong>Anmelden und einschreiben</strong>

Wer IGF studieren möchte oder sich für das Orientierungssemester oder die Coburger Studiengänge vom Bachelorstudiengang Architektur bis zum Master ZukunftsDesign interessiert, kann sich ab jetzt <a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">hier für das Wintersemester 2023/24 anmelden und einschreiben</a>. Achtung: für gestalterische Studiengänge endet die Frist bereits am 15. Juni.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk </em>

<em>Sport tut nicht nur der körperlichen Fitness gut, sondern kann auch in schwierigen Lebenslagen eine Hilfe sein. Darum geht es im Projekt „Power für Frauen“, das vor etwa einem Jahr in Coburg gestartet ist und von der Hochschule Coburg wissenschaftlich begleitet wird.</em>

&nbsp;

Jeder sollte die Möglichkeit haben, Sportangebote zu nutzen und gesund zu leben. Als niederschwelliges Angebot für Frauen in schwierigen Lebenslagen startete vor einem Jahr „Power für Frauen“ in Wüstenahorn; jetzt wurde das Projekt auf den Stadtteil Bertelsdorfer Höhe ausgeweitet. Die AOK Bayern fördert es im Rahmen der kommunalen Gesundheitsförderung, die Coburger Caritas führt die Kurse durch und die Hochschule Coburg begleitet das Projekt wissenschaftlich. Ziel ist, die physische, psychische und soziale Dimension von Gesundheit anzusprechen. „Es geht nicht nur darum, einen Sportkurs anzubieten, sondern auch um den Austausch, darum, die Frauen zu vernetzen“, erklärt Maria Kuhn. Die Lehrbeauftragte an der Hochschule Coburg sowie<a href="t3://page?uid=503"> Prof. Dr. Niko Kohls</a> evaluieren das Projekt, um die Bedürfnisse der Zielgruppe zu identifizieren.

<strong>Partizipation und Empowerment</strong>

In einem Lehrprojekt unter Kuhns Leitung befassen sich in diesem Sommersemester auch sieben Studentinnen aus dem sechsten Semester des Studiengangs <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> mit dem Projekt. Sie kümmern sich um Planung, Gestaltung, Konzeption und Umsetzung der Bedarfserhebung und Auswertung im Stadtteil Bertelsdorfer Höhe. Im Mittelpunkt stehen dabei die Partizipation und das Empowerment der Frauen. Die Studentinnen gestalten und verteilen auch Flyer, um Frauen auf die Veranstaltungen aufmerksam zu machen. „Wir wollen viele Frauen erreichen und die Gesundheit fördern“, erklärt Kuhn. Beispielsweise gehe es auch darum, Frauen mit Fluchterfahrung zu integrieren.

<strong>Welche Angebote brauchen die Frauen?</strong>

Studentin Josefine Eichenseer aus dem Projektteam sagt: „Teilweise war erschütternd, was zum Beispiel Geflüchtete aus der Ukraine berichtet haben.“ Entscheidend sei, dass die Frauen an der Angebotsentwicklung beteiligt werden. Deshalb führen die Studentinnen Interviews und entwickeln Fragebögen, die speziell auf die Bedarfe der Frauen zugeschnitten sind, unter anderem auch in Bezug auf die sprachliche Kompetenz. Derzeit werden den Wünschen entsprechende  Bewegungsangebote geplant: wie eine Walkinggruppe, Schwimmkurse, Seminare zu Stressbewältigung, Zumba oder gemeinsame Frühstückstreffen, zu denen Frauen jeden Alters eingeladen sind. Die direkte Beteiligung der Zielgruppe wird durch außerdem durch Starthelferinnen gewährleistet, die gemeinsam mit der Projektkoordinatorin Olivia Wyglenda vom Caritasverband die Bedürfnisse der Zielgruppe sichtbar machen. Auch die Stadt unterstützt das Projekt <span style="font-size: 11.0pt;"><span style="font-family: 'Arial',sans-serif;">- </span></span> Coburgs 3. Bürgermeister Can Aydin sagt: „Frauen stärken heißt auch Familien stärken. Somit ist dieses Projekt auch aus Sicht der Familienstadt Coburg sehr wichtig.“

<strong>Anmelden und einschreiben</strong>

Wer IGF studieren möchte oder sich für das Orientierungssemester oder die Coburger Studiengänge vom Bachelorstudiengang Architektur bis zum Master ZukunftsDesign interessiert, kann sich ab jetzt <a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">hier für das Wintersemester 2023/24 anmelden und einschreiben</a>. Achtung: für gestalterische Studiengänge endet die Frist bereits am 15. Juni.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/89-Kuhn-Power-fuer-Frauen01-1024x711.jpg"
                        fileSize="144218"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="711"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/89-Kuhn-Power-fuer-Frauen02-1024x655.jpg"
                        fileSize="88951"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="655"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Studiengang öffnet ein Tor in die Welt der Daten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-studiengang-oeffnet-ein-tor-in-die-welt-der-daten/</link>
                <pubDate>Thu, 25 May 2023 06:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-studiengang-oeffnet-ein-tor-in-die-welt-der-daten/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="MsoPlainText"><em>Wer an der Hochschule Coburg studieren möchte, kann sich jetzt fürs Wintersemester anmelden – auch für den neuesten Master-Studiengang rund um die spannendsten Technologien unserer Zeit: Data Science für alle startet im Wintersemester. Studiengangsleiter Prof. Dr. Thomas Wieland beschreibt ein Feld, das rasant an Bedeutung gewinnt, immer mehr Bereiche umfasst und für Absolvent:innen eine unglaubliche Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten eröffnet.</em></p>&#13;
<p>Aus Daten zu lernen ist nicht nur interessant für Mathe-Genies und IT-Nerds, wie <a href="t3://page?uid=489">Prof. Dr. Thomas Wieland </a>betont. „Die geschickte Auswertung von Daten kann man in vielen Bereichen brauchen: Bei der Erkennung von Schlaglöchern, dem Schutz vor schweren Stürzen oder sogar der Planung von Brötchenlieferungen in eine Filiale.“ Denn ob beim Bäcker oder in anderen Branchen: Kundinnen und Kunden wirken oft völlig unberechenbar – sind es aber gar nicht. Was und wieviel gekauft wird, hängt von der Kombination beispielsweise von Faktoren wie Jahreszeit und Wetter, Verkehrssituation und Baustellen ab. „Zu solchen Faktoren gibt es historische Daten, aus denen sich viel rausholen lässt“, sagt Wieland. Er wird ab dem Wintersemester den neuen <a href="t3://page?uid=1399">Master-Studiengang Data Science </a>(deutsch: Datenwissenschaft) an der Hochschule Coburg leiten und erklärt, wie dieser auf unterschiedliche Bachelorabschlüssen aufbaut.</p>&#13;
<p><strong>Data Science für alle</strong></p>&#13;
<p>Kenntnisse in Mathematik / Statistik und Informatik sind Voraussetzung, aber der Studiengang ist offen für Bachelorabsolventinnen und -absolventen aus vielen unterschiedlichen Bereichen wie Automatisierungstechnik, Technische Physik oder Betriebswirtschaft mit Vertiefungsrichtung Wirtschaftsinformatik. „Erst einmal muss man ein Problem verstehen, um beurteilen zu können, welches Verfahren sich dafür eignet oder warum ein anderes so gar nicht funktioniert“, sagt Wieland. Die Studierenden bringen aus ihrem jeweiligen Bachelorstudiengang Wissen über die Anwendungsbereiche mit, aus denen die Daten stammen. Das kann Maschinenbau genauso gut sein wie Medizintechnik: Bei den einen ist der Verschleiß von Maschinen Thema, bei den anderen vielleicht der Schmerzgrad von Demenzpatienten – der Weg ist immer, Wissen aus Daten zu extrahieren, um etwas im jeweiligen Bereich zu lernen. „Datenanalyse besteht nicht nur aus dem Programmieren und Optimieren von Machine--Learning-Algorithmen. Die meiste Zeit ist man damit beschäftigt, die notwendigen Daten erst einmal zusammenzutragen und zu bereinigen.“</p>&#13;
<p>Das Wissen und die Erfahrung in ihrem Tätigkeitsfeld bringen die Studierenden mit. Sie lernen, es mit modernen IT-Kenntnissen und Data Science-Methoden zu erweitern. Wieland zählt auf: Data Mining und Deep Learning, Statistik und Cloud Computing, Programmieren und Datenmanagement, aber auch Ethik der KI und Digitale Transformation. Zwei Semester lang geht es darum, Daten aufzubereiten, zu analysieren, zu interpretieren und zu visualisieren. Im dritten Semester können die Studierenden in ihrer Masterarbeit in einem Unternehmen dann das alles auf echte Daten anwenden. „Besonders gefragt sind heute Fachleute mit Wissen über ihre jeweilige Branche, die aber gleichzeitig auch moderne KI-Methoden und das Datenjonglieren beherrschen.“ Genau das macht Data Science aus.</p>&#13;
<p><strong>Anmelden und einschreiben</strong></p>&#13;
<p>Wer Data Science studieren möchte oder sich für das Orientierungssemester oder die Coburger Studiengänge vom Bachelorstudiengang Architektur bis zum Master ZukunftsDesign interessiert, kann sich ab jetzt <a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">hier für das Wintersemester 2023/24 anmelden und einschreiben</a>. Achtung: für gestalterische Studiengänge endet die Frist bereits am 15. Juni.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText"><em>Wer an der Hochschule Coburg studieren möchte, kann sich jetzt fürs Wintersemester anmelden – auch für den neuesten Master-Studiengang rund um die spannendsten Technologien unserer Zeit: Data Science für alle startet im Wintersemester. Studiengangsleiter Prof. Dr. Thomas Wieland beschreibt ein Feld, das rasant an Bedeutung gewinnt, immer mehr Bereiche umfasst und für Absolvent:innen eine unglaubliche Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten eröffnet.</em></p>&#13;
<p>Aus Daten zu lernen ist nicht nur interessant für Mathe-Genies und IT-Nerds, wie <a href="t3://page?uid=489">Prof. Dr. Thomas Wieland </a>betont. „Die geschickte Auswertung von Daten kann man in vielen Bereichen brauchen: Bei der Erkennung von Schlaglöchern, dem Schutz vor schweren Stürzen oder sogar der Planung von Brötchenlieferungen in eine Filiale.“ Denn ob beim Bäcker oder in anderen Branchen: Kundinnen und Kunden wirken oft völlig unberechenbar – sind es aber gar nicht. Was und wieviel gekauft wird, hängt von der Kombination beispielsweise von Faktoren wie Jahreszeit und Wetter, Verkehrssituation und Baustellen ab. „Zu solchen Faktoren gibt es historische Daten, aus denen sich viel rausholen lässt“, sagt Wieland. Er wird ab dem Wintersemester den neuen <a href="t3://page?uid=1399">Master-Studiengang Data Science </a>(deutsch: Datenwissenschaft) an der Hochschule Coburg leiten und erklärt, wie dieser auf unterschiedliche Bachelorabschlüssen aufbaut.</p>&#13;
<p><strong>Data Science für alle</strong></p>&#13;
<p>Kenntnisse in Mathematik / Statistik und Informatik sind Voraussetzung, aber der Studiengang ist offen für Bachelorabsolventinnen und -absolventen aus vielen unterschiedlichen Bereichen wie Automatisierungstechnik, Technische Physik oder Betriebswirtschaft mit Vertiefungsrichtung Wirtschaftsinformatik. „Erst einmal muss man ein Problem verstehen, um beurteilen zu können, welches Verfahren sich dafür eignet oder warum ein anderes so gar nicht funktioniert“, sagt Wieland. Die Studierenden bringen aus ihrem jeweiligen Bachelorstudiengang Wissen über die Anwendungsbereiche mit, aus denen die Daten stammen. Das kann Maschinenbau genauso gut sein wie Medizintechnik: Bei den einen ist der Verschleiß von Maschinen Thema, bei den anderen vielleicht der Schmerzgrad von Demenzpatienten – der Weg ist immer, Wissen aus Daten zu extrahieren, um etwas im jeweiligen Bereich zu lernen. „Datenanalyse besteht nicht nur aus dem Programmieren und Optimieren von Machine--Learning-Algorithmen. Die meiste Zeit ist man damit beschäftigt, die notwendigen Daten erst einmal zusammenzutragen und zu bereinigen.“</p>&#13;
<p>Das Wissen und die Erfahrung in ihrem Tätigkeitsfeld bringen die Studierenden mit. Sie lernen, es mit modernen IT-Kenntnissen und Data Science-Methoden zu erweitern. Wieland zählt auf: Data Mining und Deep Learning, Statistik und Cloud Computing, Programmieren und Datenmanagement, aber auch Ethik der KI und Digitale Transformation. Zwei Semester lang geht es darum, Daten aufzubereiten, zu analysieren, zu interpretieren und zu visualisieren. Im dritten Semester können die Studierenden in ihrer Masterarbeit in einem Unternehmen dann das alles auf echte Daten anwenden. „Besonders gefragt sind heute Fachleute mit Wissen über ihre jeweilige Branche, die aber gleichzeitig auch moderne KI-Methoden und das Datenjonglieren beherrschen.“ Genau das macht Data Science aus.</p>&#13;
<p><strong>Anmelden und einschreiben</strong></p>&#13;
<p>Wer Data Science studieren möchte oder sich für das Orientierungssemester oder die Coburger Studiengänge vom Bachelorstudiengang Architektur bis zum Master ZukunftsDesign interessiert, kann sich ab jetzt <a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">hier für das Wintersemester 2023/24 anmelden und einschreiben</a>. Achtung: für gestalterische Studiengänge endet die Frist bereits am 15. Juni.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/85-neuer_StudiengangDataScience-Wieland-1024x681.jpg"
                        fileSize="224592"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Schönheit ist effektiver“: über die Psychologie guten Designs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schoenheit-ist-effektiver-ueber-die-psychologie-guten-designs/</link>
                <pubDate>Wed, 24 May 2023 09:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schoenheit-ist-effektiver-ueber-die-psychologie-guten-designs/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Warum lieben wir alte Fabrikgebäude? Was steckt hinter dem Trend zur minimalistischen Küche? Und schwächt eine hässliche Umgebung tatsächlich die Leistungsfähigkeit? <a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich </a>forscht und lehrt an der Hochschule Coburg unter anderem zur psychologischen Ästhetik und erklärt, wie Farbe und Licht, Form und Funktion sich auf Emotionen, Wohlbefinden und Lebensqualität auswirken. Heinrich ist einer der Gründer und Leiter des Forschungsinstituts Mensch &amp; Ästhetik, das an der Hochschule Coburg und der Universität Bamberg angesiedelt ist, außerdem ist er Mentor in der Fokusrichtung „Humanorientierte Architektur und Gestaltung / Psychologische Ästhetik“ des <a href="t3://page?uid=158">Masterstudiengangs Design </a>an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p><em>An wen richtet sich dieser Masterstudiengang?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Michael Heinrich:</strong> Wir bieten Absolventinnen und Absolventen aus Architektur, Innenarchitektur und Produktdesign verschiedene Vertiefungsschwerpunkte an. Dabei können Studierende einerseits ihre angestammte Disziplin vertiefen und eine besondere Fachkompetenz stärken, aber andererseits auch – je nach Interesse – spannende Querschnittsthemen erforschen. Die Fokusrichtung „Humanorientierte Architektur und Gestaltung / Psychologische Ästhetik“ verknüpft wissenschaftliche Erkenntnisse über den Menschen mit Fragen der Gestaltung. Damit führen wir Architektur und Design enger an menschliche Wahrnehmung und an menschliches Wohlbefinden heran. &nbsp;</p>&#13;
<p><em>Inwiefern hat Ästhetik Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit?</em><br /> Auch wenn wir gewohnt sind, uns als vereinzelte, relativ autonom agierende Wesen zu sehen, bilden wir ein psychophysisches System mit unserer Umwelt. Wir sind evolutionär darauf angelegt, alle sinnlichen Wahrnehmungen aus dem Umfeld daraufhin zu deuten, ob sie uns gut tun oder nicht, und darauf körperlich mit entsprechenden Handlungsbereitschaften zu reagieren. Diese Deutung wird von biologischen, aber auch sozio-kulturellen und biografischen Faktoren beeinflusst, aber eines ist klar: Wenn unser Gehirn zum Schluss kommt, dass eine Umgebung nicht gut für uns ist, reagieren wir mit Stress, und dieser Stress schwächt mittelfristig unsere Leistungsfähigkeit und Resilienz. Schönheit ist auch aus funktionaler Sicht effektiver als komplette ästhetische Indifferenz, wie wir sie in vielen Lebenswelten häufig erleben müssen. Denn es gibt es viele künstliche, gebaute Umwelten, die Wohlbefinden und Gesundheit eher schwächen als unterstützen. Andersherum können positive ästhetische Erfahrungen ganze Kaskaden von resilienzfördernden Prozessen in Gang setzen.</p>&#13;
<p><em>Und solche positiven Erfahrungen lassen sich bei der Gestaltung planen?</em><br /> Planen lässt sich eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit für positive Erfahrungen. Und dabei sind unsere Fakultät und das angeschlossene Institut Mensch &amp; Ästhetik – mit unserem wissenschaftlich gestützten Profil zur Humanorientierung von Architektur und Gestaltung – in Deutschland einzigartig. Unsere Studierenden lernen, durch gezielten Einsatz von Strukturen, Formen, Räumlichkeit, Licht und Farbe die menschlichen ästhetischen Bedürfnisse aufzugreifen und unsere Gefühle, Reaktionen, Motivation und unser Wohlbefinden damit zu beeinflussen.</p>&#13;
<p><em>Warum lieben wir beispielsweise Musikevents in alten Fabrik- oder Brauereigebäuden?</em><br /> Wir lieben Kontraste, weil sie uns in einen meist angenehmen Erregungszustand versetzen. Das Nebeneinander von moderner Technik und sichtlich alter Architektur enthält eine solche kontextuelle Spannung. Gleichzeitig erzählt uns diese Kombination etwas über die Kontinuität menschlicher Aktivitäten und kann uns Geborgenheit und Verwurzeltsein, damit auch Zukunftsvertrauen geben. Zusätzlich erinnert uns das Motiv der Fabrik in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt an die rauhe Körperlichkeit frühindustrialisierter Produktion. Das sind schon drei große Motive, warum die Umnutzung von alten Gebäudebeständen – neben ökologischer Nachhaltigkeit – auch ästhetisch so überaus lohnend sein kann.</p>&#13;
<p><em>Welche Rolle spielen Faktoren wie Mode und Zeitgeist? </em><br /> Mode und Zeitgeist sind Hauptströmungen des Geschmacks, in denen sich individuelle Vorlieben durch gemeinsame kollektive Erfahrungen und Kontexte synchronisieren. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist die Funktion von Moden und Lifestyles als Ausweis der Gruppenzugehörigkeit. Als Angehöriger mancher Gruppen bzw. Milieus sollte man Mitglied im Golfclub sein oder eine minimalistische Küche haben. Oder man kleidet sich ganz in Schwarz, wie viele Architekt:innen, Regisseure oder Künstler, die damit, quasi als Standestracht, ihren Ernst und ihre Seriosität betonen. Prinzipiell kann jeder ästhetische Selbstausdruck einer Gruppenzugehörigkeit dienen oder sie verhindern. Das kann jeder Mensch aus seiner eigenen Biografie heraus nachvollziehen. Da Menschen nicht nur Freiheit, sondern auch Regeln, Ordnung und Aufgehobenheit brauchen, bleiben viele Leute einmal gelernten Konventionen treu. Konventionen sind sozusagen unser unsichtbares Zuhause. Menschen kaufen also zum Beispiel hellblaue Strampler für kleine Jungs, weil schon ihre Großeltern das getan haben, und geben damit diese Konvention als frühe Prägung sehr nachhaltig weiter. Die Farbe selbst ist dabei nicht so wichtig. &nbsp;</p>&#13;
<p><em>Welche Rolle spielt in Wirtschaft und Gesellschaft der Zusammenhang zwischen Psychologie und Gestaltung?</em><br /> Das Marketing zeigt schon seit den 1920er Jahren, wie wichtig dieser Zusammenhang ist, und im Kommunikations- und Produktdesign gibt es dementsprechend eine lange Tradition, Erkenntnisse der Gestaltpsychologie für den Designprozess zu nutzen. Architektur war im 20. Jahrhundert stark von normativen Richtungsstreits geprägt, die häufig zu ideologischer Lagerbildung führten. Eine solche Lagerbildung neigt dazu, differenziertere psychologische Fragestellungen als Relativismus zurückzuweisen und stattdessen markante, politisch auffälligere Positionierungen zu bevorzugen. Währenddessen haben sich vor allem im englischsprachigen Ausland viele psychologisch untermauerte Gestaltungsperspektiven herausgebildet, etwa im Health Design, die nun in den deutschsprachigen Raum diffundieren. Junge Architekt:innen und Gestalter:innen sehen häufig nicht mehr ein, dass sie Konventionen folgen sollen, die weder in wissenschaftlich fundierter Humanorientierung noch in ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit begründet sind. Wir tragen dieser Entwicklung Rechnung, indem wir dem bestehenden Portfolio bald auch einen Schwerpunkt im Gesundheitsbau folgen lassen. Es wird Zeit, dass psychologisch fundierte menschliche Lebensraumgestaltung nicht mehr allein einem konsumorientierten Marketing überlassen wird, sondern in größerem Maßstab der Kohärenz und dem Wohlbefinden unserer Gesellschaft zur Verfügung steht.<br /> <br /> Wer sich für Design oder die anderen Studiengänge der Hochschule Coburg interessiert, kann sich ab jetzt <a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz">hier für das Wintersemester 2023/24 anmelden und einschreiben</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Warum lieben wir alte Fabrikgebäude? Was steckt hinter dem Trend zur minimalistischen Küche? Und schwächt eine hässliche Umgebung tatsächlich die Leistungsfähigkeit? <a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich </a>forscht und lehrt an der Hochschule Coburg unter anderem zur psychologischen Ästhetik und erklärt, wie Farbe und Licht, Form und Funktion sich auf Emotionen, Wohlbefinden und Lebensqualität auswirken. Heinrich ist einer der Gründer und Leiter des Forschungsinstituts Mensch &amp; Ästhetik, das an der Hochschule Coburg und der Universität Bamberg angesiedelt ist, außerdem ist er Mentor in der Fokusrichtung „Humanorientierte Architektur und Gestaltung / Psychologische Ästhetik“ des <a href="t3://page?uid=158">Masterstudiengangs Design </a>an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p><em>An wen richtet sich dieser Masterstudiengang?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Michael Heinrich:</strong> Wir bieten Absolventinnen und Absolventen aus Architektur, Innenarchitektur und Produktdesign verschiedene Vertiefungsschwerpunkte an. Dabei können Studierende einerseits ihre angestammte Disziplin vertiefen und eine besondere Fachkompetenz stärken, aber andererseits auch – je nach Interesse – spannende Querschnittsthemen erforschen. Die Fokusrichtung „Humanorientierte Architektur und Gestaltung / Psychologische Ästhetik“ verknüpft wissenschaftliche Erkenntnisse über den Menschen mit Fragen der Gestaltung. Damit führen wir Architektur und Design enger an menschliche Wahrnehmung und an menschliches Wohlbefinden heran. &nbsp;</p>&#13;
<p><em>Inwiefern hat Ästhetik Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit?</em><br /> Auch wenn wir gewohnt sind, uns als vereinzelte, relativ autonom agierende Wesen zu sehen, bilden wir ein psychophysisches System mit unserer Umwelt. Wir sind evolutionär darauf angelegt, alle sinnlichen Wahrnehmungen aus dem Umfeld daraufhin zu deuten, ob sie uns gut tun oder nicht, und darauf körperlich mit entsprechenden Handlungsbereitschaften zu reagieren. Diese Deutung wird von biologischen, aber auch sozio-kulturellen und biografischen Faktoren beeinflusst, aber eines ist klar: Wenn unser Gehirn zum Schluss kommt, dass eine Umgebung nicht gut für uns ist, reagieren wir mit Stress, und dieser Stress schwächt mittelfristig unsere Leistungsfähigkeit und Resilienz. Schönheit ist auch aus funktionaler Sicht effektiver als komplette ästhetische Indifferenz, wie wir sie in vielen Lebenswelten häufig erleben müssen. Denn es gibt es viele künstliche, gebaute Umwelten, die Wohlbefinden und Gesundheit eher schwächen als unterstützen. Andersherum können positive ästhetische Erfahrungen ganze Kaskaden von resilienzfördernden Prozessen in Gang setzen.</p>&#13;
<p><em>Und solche positiven Erfahrungen lassen sich bei der Gestaltung planen?</em><br /> Planen lässt sich eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit für positive Erfahrungen. Und dabei sind unsere Fakultät und das angeschlossene Institut Mensch &amp; Ästhetik – mit unserem wissenschaftlich gestützten Profil zur Humanorientierung von Architektur und Gestaltung – in Deutschland einzigartig. Unsere Studierenden lernen, durch gezielten Einsatz von Strukturen, Formen, Räumlichkeit, Licht und Farbe die menschlichen ästhetischen Bedürfnisse aufzugreifen und unsere Gefühle, Reaktionen, Motivation und unser Wohlbefinden damit zu beeinflussen.</p>&#13;
<p><em>Warum lieben wir beispielsweise Musikevents in alten Fabrik- oder Brauereigebäuden?</em><br /> Wir lieben Kontraste, weil sie uns in einen meist angenehmen Erregungszustand versetzen. Das Nebeneinander von moderner Technik und sichtlich alter Architektur enthält eine solche kontextuelle Spannung. Gleichzeitig erzählt uns diese Kombination etwas über die Kontinuität menschlicher Aktivitäten und kann uns Geborgenheit und Verwurzeltsein, damit auch Zukunftsvertrauen geben. Zusätzlich erinnert uns das Motiv der Fabrik in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt an die rauhe Körperlichkeit frühindustrialisierter Produktion. Das sind schon drei große Motive, warum die Umnutzung von alten Gebäudebeständen – neben ökologischer Nachhaltigkeit – auch ästhetisch so überaus lohnend sein kann.</p>&#13;
<p><em>Welche Rolle spielen Faktoren wie Mode und Zeitgeist? </em><br /> Mode und Zeitgeist sind Hauptströmungen des Geschmacks, in denen sich individuelle Vorlieben durch gemeinsame kollektive Erfahrungen und Kontexte synchronisieren. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist die Funktion von Moden und Lifestyles als Ausweis der Gruppenzugehörigkeit. Als Angehöriger mancher Gruppen bzw. Milieus sollte man Mitglied im Golfclub sein oder eine minimalistische Küche haben. Oder man kleidet sich ganz in Schwarz, wie viele Architekt:innen, Regisseure oder Künstler, die damit, quasi als Standestracht, ihren Ernst und ihre Seriosität betonen. Prinzipiell kann jeder ästhetische Selbstausdruck einer Gruppenzugehörigkeit dienen oder sie verhindern. Das kann jeder Mensch aus seiner eigenen Biografie heraus nachvollziehen. Da Menschen nicht nur Freiheit, sondern auch Regeln, Ordnung und Aufgehobenheit brauchen, bleiben viele Leute einmal gelernten Konventionen treu. Konventionen sind sozusagen unser unsichtbares Zuhause. Menschen kaufen also zum Beispiel hellblaue Strampler für kleine Jungs, weil schon ihre Großeltern das getan haben, und geben damit diese Konvention als frühe Prägung sehr nachhaltig weiter. Die Farbe selbst ist dabei nicht so wichtig. &nbsp;</p>&#13;
<p><em>Welche Rolle spielt in Wirtschaft und Gesellschaft der Zusammenhang zwischen Psychologie und Gestaltung?</em><br /> Das Marketing zeigt schon seit den 1920er Jahren, wie wichtig dieser Zusammenhang ist, und im Kommunikations- und Produktdesign gibt es dementsprechend eine lange Tradition, Erkenntnisse der Gestaltpsychologie für den Designprozess zu nutzen. Architektur war im 20. Jahrhundert stark von normativen Richtungsstreits geprägt, die häufig zu ideologischer Lagerbildung führten. Eine solche Lagerbildung neigt dazu, differenziertere psychologische Fragestellungen als Relativismus zurückzuweisen und stattdessen markante, politisch auffälligere Positionierungen zu bevorzugen. Währenddessen haben sich vor allem im englischsprachigen Ausland viele psychologisch untermauerte Gestaltungsperspektiven herausgebildet, etwa im Health Design, die nun in den deutschsprachigen Raum diffundieren. Junge Architekt:innen und Gestalter:innen sehen häufig nicht mehr ein, dass sie Konventionen folgen sollen, die weder in wissenschaftlich fundierter Humanorientierung noch in ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit begründet sind. Wir tragen dieser Entwicklung Rechnung, indem wir dem bestehenden Portfolio bald auch einen Schwerpunkt im Gesundheitsbau folgen lassen. Es wird Zeit, dass psychologisch fundierte menschliche Lebensraumgestaltung nicht mehr allein einem konsumorientierten Marketing überlassen wird, sondern in größerem Maßstab der Kohärenz und dem Wohlbefinden unserer Gesellschaft zur Verfügung steht.<br /> <br /> Wer sich für Design oder die anderen Studiengänge der Hochschule Coburg interessiert, kann sich ab jetzt <a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz">hier für das Wintersemester 2023/24 anmelden und einschreiben</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/79-Heinrich-humanorientiertes_Design-1024x797.jpg"
                        fileSize="149608"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="797"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auszeichnung für Abschlussarbeiten im Bauingenieurwesen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auszeichnung-fuer-abschlussarbeiten-im-bauingenieurwesen/</link>
                <pubDate>Wed, 24 May 2023 08:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auszeichnung-fuer-abschlussarbeiten-im-bauingenieurwesen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für ihre herausragenden Abschlussarbeiten an der Hochschule Coburg wurden jeweils vier zukünftige <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieur:innen</a> mit den Schwerpunkten „Konstruktiver Ingenieurbau“ und „Infrastrukturplanung“ mit dem Joachim-Kurbasik-Preis und dem Ullrich-Hanses- Preis ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>In Erinnerung an ihren gemeinsamen Coburger Professor Joachim Kurbasik stiften den mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Preis jedes Jahr vier nordbayerische Ingenieurgesellschaften: Ingenieurgruppe Knörnschild &amp; Kollegen, IB Federlein Ingenieurgesellschaft, SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult, G.I.A. Planung. Joachim Kurbasik hat die Fächer Statik, Stahl- und Spannbetonbau von 1963 bis 1993 gelehrt. Laut Michael Knörnschild, einem der Initiatoren des Kurbasik-Preises, faszinierte er seine Studierenden und begegnete ihnen stets auf Augenhöhe. Dr. Jonas Schmidt von Knörnschild &amp; Kollegen hielt die Laudatio beim Campus.Design Open und gab den Absolvent:innen Gedanken zum Thema Mut und Demut auf ihren Lebensweg mit.</p>&#13;
<p><strong>Die Joachim-Kurbasik-Preisträger 2023</strong></p>&#13;
<p>Der Jury aus Professor:innen der jeweiligen Fachbereiche und Vertreter:innen der stiftenden Ingenieurgesellschaften war es nicht leicht gefallen, aus „den durchweg überdurchschnittlich guten Arbeiten“ die drei besten zu küren. Mit dem 1. Preis wurde Manuel Walther ausgezeichnet. Sein Thema: Brandschutz im Holzbau - Erarbeitung eines Kataloges ungeregelter Anschlussdetails. Der 2. Preis ging an Marc Wolf mit dem Thema: Zimmermannsmäßige Holzverbindungen – Auswirkungen von exzentrischen Anschlüssen. Den 3. Preis erhielt Harvey Bustamante für das Thema: Sanierung denkmalgeschützter Fachwerkhäuser am Praxisbeispiel. Ein Anerkennungspreis wurde an Lars Weichselgärtner verliehen für seine Arbeit zum Thema: Optimierung zimmermannsmäßiger Holzverbindungen.</p>&#13;
<p><strong>Der Ullrich-Hanses-Preis 2023</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=684">Prof. Dr. Markus Weber</a> hielt die Laudatio für den Ullrich-Hanses-Preis und gab einen Überblick über das Wirken von Ullrich Hanses, der von 1987 bis 2012 als Professor für Bodenmechanik und Grundbau an der Hochschule lehrte. Über 1000 Bauingenieure wurden von ihm unterrichtet. Weber freute besonders, dass Lena Hanses, die Ehefrau von Uli Hanses, dem Studiengang und der Hochschule bis heute verbunden ist. Der insgesamt mit 2.500 Euro dotierte Ullrich-Hanses-Preis wird gestiftet von SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult, agc Abfallwirtschaft, dechant hoch- und ingenieurbau, amo-Asphalt, Ingenieurbüro Greiner Eisfeld.</p>&#13;
<p>Den 1. Preis des diesjährigen Ullrich-Hanses-Preises (Schwerpunkt „Infrastrukturplanung“) erhielt Matthias Trost für seine Arbeit zum Thema: Stilllegung der Kleinwasserkraftanlage Baisweil Herstellung der aquatischen Durchgängigkeit. Der 2. Preis ging an Colin Glaß mit dem Thema: Integration von Traggerüsten in den Bauablauf, der 3. Preis an Annegret Löwe für ihr Thema: Vergleich des energetischen Nutzungspotenzials von Geothermiebohrungen mit Tunnelthermie. Einen Anerkennungspreis erhielt Hannes Valentin für das Thema: Ordnungsgemäße Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Abfällen.</p>&#13;
<p>Die stiftenden Unternehmen betonten die Bedeutung der Nachwuchsförderung für eine erfolgreiche Zukunft.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für ihre herausragenden Abschlussarbeiten an der Hochschule Coburg wurden jeweils vier zukünftige <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieur:innen</a> mit den Schwerpunkten „Konstruktiver Ingenieurbau“ und „Infrastrukturplanung“ mit dem Joachim-Kurbasik-Preis und dem Ullrich-Hanses- Preis ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>In Erinnerung an ihren gemeinsamen Coburger Professor Joachim Kurbasik stiften den mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Preis jedes Jahr vier nordbayerische Ingenieurgesellschaften: Ingenieurgruppe Knörnschild &amp; Kollegen, IB Federlein Ingenieurgesellschaft, SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult, G.I.A. Planung. Joachim Kurbasik hat die Fächer Statik, Stahl- und Spannbetonbau von 1963 bis 1993 gelehrt. Laut Michael Knörnschild, einem der Initiatoren des Kurbasik-Preises, faszinierte er seine Studierenden und begegnete ihnen stets auf Augenhöhe. Dr. Jonas Schmidt von Knörnschild &amp; Kollegen hielt die Laudatio beim Campus.Design Open und gab den Absolvent:innen Gedanken zum Thema Mut und Demut auf ihren Lebensweg mit.</p>&#13;
<p><strong>Die Joachim-Kurbasik-Preisträger 2023</strong></p>&#13;
<p>Der Jury aus Professor:innen der jeweiligen Fachbereiche und Vertreter:innen der stiftenden Ingenieurgesellschaften war es nicht leicht gefallen, aus „den durchweg überdurchschnittlich guten Arbeiten“ die drei besten zu küren. Mit dem 1. Preis wurde Manuel Walther ausgezeichnet. Sein Thema: Brandschutz im Holzbau - Erarbeitung eines Kataloges ungeregelter Anschlussdetails. Der 2. Preis ging an Marc Wolf mit dem Thema: Zimmermannsmäßige Holzverbindungen – Auswirkungen von exzentrischen Anschlüssen. Den 3. Preis erhielt Harvey Bustamante für das Thema: Sanierung denkmalgeschützter Fachwerkhäuser am Praxisbeispiel. Ein Anerkennungspreis wurde an Lars Weichselgärtner verliehen für seine Arbeit zum Thema: Optimierung zimmermannsmäßiger Holzverbindungen.</p>&#13;
<p><strong>Der Ullrich-Hanses-Preis 2023</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=684">Prof. Dr. Markus Weber</a> hielt die Laudatio für den Ullrich-Hanses-Preis und gab einen Überblick über das Wirken von Ullrich Hanses, der von 1987 bis 2012 als Professor für Bodenmechanik und Grundbau an der Hochschule lehrte. Über 1000 Bauingenieure wurden von ihm unterrichtet. Weber freute besonders, dass Lena Hanses, die Ehefrau von Uli Hanses, dem Studiengang und der Hochschule bis heute verbunden ist. Der insgesamt mit 2.500 Euro dotierte Ullrich-Hanses-Preis wird gestiftet von SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult, agc Abfallwirtschaft, dechant hoch- und ingenieurbau, amo-Asphalt, Ingenieurbüro Greiner Eisfeld.</p>&#13;
<p>Den 1. Preis des diesjährigen Ullrich-Hanses-Preises (Schwerpunkt „Infrastrukturplanung“) erhielt Matthias Trost für seine Arbeit zum Thema: Stilllegung der Kleinwasserkraftanlage Baisweil Herstellung der aquatischen Durchgängigkeit. Der 2. Preis ging an Colin Glaß mit dem Thema: Integration von Traggerüsten in den Bauablauf, der 3. Preis an Annegret Löwe für ihr Thema: Vergleich des energetischen Nutzungspotenzials von Geothermiebohrungen mit Tunnelthermie. Einen Anerkennungspreis erhielt Hannes Valentin für das Thema: Ordnungsgemäße Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Abfällen.</p>&#13;
<p>Die stiftenden Unternehmen betonten die Bedeutung der Nachwuchsförderung für eine erfolgreiche Zukunft.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/86-Hansespreis-1024x683.jpg"
                        fileSize="91518"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/86-Kurbasikpreis-1024x683.jpg"
                        fileSize="103588"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Campus.Design Open: von Visionen und Plänen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/campusdesign-open-von-visionen-und-plaenen/</link>
                <pubDate>Mon, 22 May 2023 06:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/campusdesign-open-von-visionen-und-plaenen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ausstellungen, Workshops und Vorträge: Drei Tage lang haben Studierende aus den Fachbereichen <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a>, <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen </a>und <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign (IP)</a> auf dem <a href="t3://page?uid=25">Campus Design</a> einen Einblick in ihre Arbeit gegeben. </em></p>&#13;
<p>Ein Modell, das den Bereich Coburgs rund um die Stadtautobahn zeigt, ist nur eines von vielen Projekten, die beim diesjährigen Campus.Design Open die Stadtentwicklung thematisiert haben. Das Projekt befindet sich noch in der Entwicklungsphase. „Es geht darum herauszufinden, wie die Menschen sich dort fühlen und was die Gegebenheiten vor Ort sind und wo nachgebessert werden muss“, sagte Charlotte Kaczmarczyzk, Vorsitzende der Fachschaft Design und Architekturstudentin, beim Rundgang durch den Neubau. Besucher:innen hatten die Möglichkeit, mit roten Pinnadeln Stellen zu kennzeichnen, an denen es Probleme gibt. Bis zum Ende des Semesters soll ein konkretes Konzept mit Entwurf ausgearbeitet werden.</p>&#13;
<p>Eine Etage tiefer im Multifunktionsraum waren die erstem Vorführmodelle für das Projekt „CoGardening“ ausgestellt, <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/voting-cogardening-die-wabe-gewinnt.html">im Februar konnten Bürger:innen im Stadthaus ihre Favoriten auswählen</a>. Langfristig sollen Selbstbausätze entstehen, mit denen dann jeder die Modelle für seine Institution oder Nachbarschaft nachbauen kann. Das Projekt wurde von Studierenden der Fachbereiche <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur </a>und <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> ausgearbeitet. Wenige Meter weiter zeigen Modelle, was mit dem Gelände, auf dem die Porzellanfabrik in Cortendorf steht, passieren könnte. Dort finden im kommenden Monat auch die 35. Coburger Designtage statt.</p>&#13;
<p>Ein Betonkanu für die Regatta</p>&#13;
<p>Zum Campus.Design Open gehört auch die Präsentation der Ergebnisse von Bachelor- und Masterarbeiten. Der Kreativität sind an der Fakultät keine Grenzen gesetzt, so hat ein Absolvent eine Fußgängerbrücke entworfen, die auf direktem Weg vom Weichengereuth zum neu gebauten Globe führen soll. „Wir haben uns gefragt, wie sich Fortbewegung in Zukunft entwickelt und was aus dem Bahngelände in Zukunft werden soll“, sagte Holger Falter, Dekan der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a>. Sollte der Vorschlag so umgesetzt werden, müsste eine Tankstelle abgerissen werden. Der Entwurf sei für die Zeit nach der Abschaffung der Verbrenner-Motoren, ergänzte er mit einem Augenzwinkern.</p>&#13;
<p>Ein etwas kurioseres Objekt, das auf dem Campus Design präsentiert wurde, war ein Betonkanu. Das Kanu wurde für die alle zwei Jahre stattfindenden Betonkanu-Regatta von Studierenden des Fachs <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen </a>und <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> konzipiert. Die Wand des Kanus ist durchschnittlich drei Zentimeter dick. Die Studierenden hatten die Aufgabe, auf Recycling-Materialien zurückzugreifen. So wurden neben Kunststofffasern und Zement auch Papier- und Hausmüllverbrennungsasche verwendet. Die Materialien reagieren unterschiedlich auf den Kontakt mit Wasser, so quillt die Hausmüllverbrennungsmasse zum Beispiel auf und kompensiert somit entstehende Risse. 2024 möchte die Hochschule Coburg erstmals bei der Regatta antreten.<br /> <br /> <strong>Fotos, Videos und Artefakte</strong></p>&#13;
<p>Zu den Objekten, die der Studiengang IP ausgestellt hat, gehörten neben fertigungsreifen Designs eines Produkts, das Wecker und Taschenlampen vereint, auch Requisiten, die für das neue Theaterstück „Versprochenes Reich“ von Lilian Prent entwickelt wurden, das im Winter in der Alten Kühlhalle aufgeführt wurde. „Die Studierenden haben sich mit dem Thema Freiheit und dem Freiheitsbegriff auseinandergesetzt und hierfür Artefakte entwickelt. Im Prinzip ist das Stück entstanden während wir zusammen mit dem Landestheater daran gearbeitet haben“, sagte Professorin Natalie Weinmann. Beim Campus.Design Open wurden neben einigen Requisiten Fotos und Videos von dem Stück gezeigt. In der Villa haben Studierende des Studiengangs IP außerdem eine Porzellan-Ausstellung auf die Beine gestellt. Hier wurden Objekte, die im Wahlfach „Ästhetik der Keramik“ und im Semesterprojekt „Hacking the Porcelain Industry“ entstanden sind, ausgestellt.</p>&#13;
<p>Mehr über das Projekt&nbsp;„Hacking the Porcelain Industry“ gibt es auch <a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/newsblog/tuermchen-mondsteine-und-klangschalen">hier im CREAPOLIS-Blog</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ausstellungen, Workshops und Vorträge: Drei Tage lang haben Studierende aus den Fachbereichen <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a>, <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen </a>und <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign (IP)</a> auf dem <a href="t3://page?uid=25">Campus Design</a> einen Einblick in ihre Arbeit gegeben. </em></p>&#13;
<p>Ein Modell, das den Bereich Coburgs rund um die Stadtautobahn zeigt, ist nur eines von vielen Projekten, die beim diesjährigen Campus.Design Open die Stadtentwicklung thematisiert haben. Das Projekt befindet sich noch in der Entwicklungsphase. „Es geht darum herauszufinden, wie die Menschen sich dort fühlen und was die Gegebenheiten vor Ort sind und wo nachgebessert werden muss“, sagte Charlotte Kaczmarczyzk, Vorsitzende der Fachschaft Design und Architekturstudentin, beim Rundgang durch den Neubau. Besucher:innen hatten die Möglichkeit, mit roten Pinnadeln Stellen zu kennzeichnen, an denen es Probleme gibt. Bis zum Ende des Semesters soll ein konkretes Konzept mit Entwurf ausgearbeitet werden.</p>&#13;
<p>Eine Etage tiefer im Multifunktionsraum waren die erstem Vorführmodelle für das Projekt „CoGardening“ ausgestellt, <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/voting-cogardening-die-wabe-gewinnt.html">im Februar konnten Bürger:innen im Stadthaus ihre Favoriten auswählen</a>. Langfristig sollen Selbstbausätze entstehen, mit denen dann jeder die Modelle für seine Institution oder Nachbarschaft nachbauen kann. Das Projekt wurde von Studierenden der Fachbereiche <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur </a>und <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> ausgearbeitet. Wenige Meter weiter zeigen Modelle, was mit dem Gelände, auf dem die Porzellanfabrik in Cortendorf steht, passieren könnte. Dort finden im kommenden Monat auch die 35. Coburger Designtage statt.</p>&#13;
<p>Ein Betonkanu für die Regatta</p>&#13;
<p>Zum Campus.Design Open gehört auch die Präsentation der Ergebnisse von Bachelor- und Masterarbeiten. Der Kreativität sind an der Fakultät keine Grenzen gesetzt, so hat ein Absolvent eine Fußgängerbrücke entworfen, die auf direktem Weg vom Weichengereuth zum neu gebauten Globe führen soll. „Wir haben uns gefragt, wie sich Fortbewegung in Zukunft entwickelt und was aus dem Bahngelände in Zukunft werden soll“, sagte Holger Falter, Dekan der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a>. Sollte der Vorschlag so umgesetzt werden, müsste eine Tankstelle abgerissen werden. Der Entwurf sei für die Zeit nach der Abschaffung der Verbrenner-Motoren, ergänzte er mit einem Augenzwinkern.</p>&#13;
<p>Ein etwas kurioseres Objekt, das auf dem Campus Design präsentiert wurde, war ein Betonkanu. Das Kanu wurde für die alle zwei Jahre stattfindenden Betonkanu-Regatta von Studierenden des Fachs <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen </a>und <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> konzipiert. Die Wand des Kanus ist durchschnittlich drei Zentimeter dick. Die Studierenden hatten die Aufgabe, auf Recycling-Materialien zurückzugreifen. So wurden neben Kunststofffasern und Zement auch Papier- und Hausmüllverbrennungsasche verwendet. Die Materialien reagieren unterschiedlich auf den Kontakt mit Wasser, so quillt die Hausmüllverbrennungsmasse zum Beispiel auf und kompensiert somit entstehende Risse. 2024 möchte die Hochschule Coburg erstmals bei der Regatta antreten.<br /> <br /> <strong>Fotos, Videos und Artefakte</strong></p>&#13;
<p>Zu den Objekten, die der Studiengang IP ausgestellt hat, gehörten neben fertigungsreifen Designs eines Produkts, das Wecker und Taschenlampen vereint, auch Requisiten, die für das neue Theaterstück „Versprochenes Reich“ von Lilian Prent entwickelt wurden, das im Winter in der Alten Kühlhalle aufgeführt wurde. „Die Studierenden haben sich mit dem Thema Freiheit und dem Freiheitsbegriff auseinandergesetzt und hierfür Artefakte entwickelt. Im Prinzip ist das Stück entstanden während wir zusammen mit dem Landestheater daran gearbeitet haben“, sagte Professorin Natalie Weinmann. Beim Campus.Design Open wurden neben einigen Requisiten Fotos und Videos von dem Stück gezeigt. In der Villa haben Studierende des Studiengangs IP außerdem eine Porzellan-Ausstellung auf die Beine gestellt. Hier wurden Objekte, die im Wahlfach „Ästhetik der Keramik“ und im Semesterprojekt „Hacking the Porcelain Industry“ entstanden sind, ausgestellt.</p>&#13;
<p>Mehr über das Projekt&nbsp;„Hacking the Porcelain Industry“ gibt es auch <a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/newsblog/tuermchen-mondsteine-und-klangschalen">hier im CREAPOLIS-Blog</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/82-Campus.Design_OpenP5170038-1024x768.jpg"
                        fileSize="98053"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/82-Campus.Design_OpenP5170060-1024x768.jpg"
                        fileSize="107847"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Campus.Design_OpenP5170050-1024x768.jpg"
                        fileSize="134044"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/82-13-1024x576.png"
                        fileSize="923172"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/82-16-1024x576.png"
                        fileSize="790540"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/82-18-1024x576.png"
                        fileSize="1010927"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Leben lang lernen? Fünf Jahre Studienfakultät!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-leben-lang-lernen-fuenf-jahre-studienfakultaet/</link>
                <pubDate>Tue, 16 May 2023 12:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-leben-lang-lernen-fuenf-jahre-studienfakultaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Man lernt nie aus? Stimmt, und dabei war die alte Redewendung vielleicht noch nie so treffend wie heute: Im Zeitalter von Digitalisierung und Globalisierung ist (Weiter-)bildung der Schlüssel, um ständig neue Anforderungen und spannende Entwicklungen professionell anzugehen. Dafür hat die Hochschule Coburg vor fünf Jahren die Studienfakultät für Weiterbildung (SFW) gegründet. Bei der Jubiläumsfeier wurde die Bedeutung noch einmal deutlich deutlich.</em></p>&#13;
<p>Mit berufsbegleitenden Studiengängen und Zertifikatskursen vermittelt die <a href="t3://page?uid=1293">Studienfakultät für Weiterbildung</a> fundierte Fachkenntnisse und Praxisnähe. Sie hilft, das eigene Profil zu schärfen – und dabei, berufliche Netzwerke auszubauen. Bei der Feier zum fünfjährigen Bestehen gab es dementsprechend viel Wiedersehensfreude, nette Kontakte und gute Gespräche zwischen Studierenden und Alumni, Hochschulangehörigen und Partner:innen beispielsweise der IHK zu Coburg und des Klinikverbundes Regiomed.<br /> <br /> <a href="t3://page?uid=1293#10762">Prof. Dr. Michael Hartmann</a>, Studiendekan der Studienfakultät für Weiterbildung, würdigte die besondere Leistung von Menschen, die sich berufsbegleitend weiterbilden. „Wir danken auch den Lebenspartner:innen derjenigen, die sich weiterbildend, für ihre Unterstützung.“ Er gab einen kurzen Abriss der Entwicklung bis hin zu zwei Studienprogrammen, mehreren Zertifikatskursen und einem Kooperationsprogramm. Über eine Millionen Euro an Drittmitteln wurden eingeworben und so vielen Zielgruppen eine Weiterbildung auf akademischem Niveau ermöglicht. „Es geht nicht nur um Fachwissen und Zeugnisse, sondern insbesondere auch um Reflexion, Argumentationsstärke, wissenschaftliche Sozialisation“, erklärte Hartmann. „Auch wenn die SFW sich marktwirtschaftlichen Prinzipien stellen muss, trägt sie das Humboldt‘sche Bildungsideal in ihrem Herzen. Der Studiendekan dankte den Lehrenden, der Verwaltung, den treuen Partnern IHK und Regiomed und der Hochschulleitung für die Unterstützung. Hochschul-Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast </a>betonte den hohen Stellenwert der Weiterbildung für die Hochschule und würdigte die Leistung des berufsbegleitenden Studierens.</p>&#13;
<p>Dass es nicht darum geht, immerzu unermüdlich zu schuften, machte die Key-Note von Moderator und IT-Experte Andreas Pabst auf launig-unterhaltsame Weise deutlich. Am Beispiel von Ameisen erklärte er, was Faulheit mit Intelligenz zu tun hat und warum es wichtig ist, auch mal nichts zu tun. Er sprach über Führung in einer volatilen Welt und wie Freiräume durch KI geschaffen werden können.</p>&#13;
<p>Für die Studierenden gaben Sarah Biewald und Florian Neuland einen kurzweiligen mit Anekdoten gespickten Einblick „in die Tücken des Studierens unter Corona“. Für ihr besonderes Engagement wurde Kerstin Buhl als Mitarbeiterin der ersten Stunde und Prof. Dr. Roland Hertrich als Initiator der SFW von Prof. Dr. Michael Hartmann geehrt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Man lernt nie aus? Stimmt, und dabei war die alte Redewendung vielleicht noch nie so treffend wie heute: Im Zeitalter von Digitalisierung und Globalisierung ist (Weiter-)bildung der Schlüssel, um ständig neue Anforderungen und spannende Entwicklungen professionell anzugehen. Dafür hat die Hochschule Coburg vor fünf Jahren die Studienfakultät für Weiterbildung (SFW) gegründet. Bei der Jubiläumsfeier wurde die Bedeutung noch einmal deutlich deutlich.</em></p>&#13;
<p>Mit berufsbegleitenden Studiengängen und Zertifikatskursen vermittelt die <a href="t3://page?uid=1293">Studienfakultät für Weiterbildung</a> fundierte Fachkenntnisse und Praxisnähe. Sie hilft, das eigene Profil zu schärfen – und dabei, berufliche Netzwerke auszubauen. Bei der Feier zum fünfjährigen Bestehen gab es dementsprechend viel Wiedersehensfreude, nette Kontakte und gute Gespräche zwischen Studierenden und Alumni, Hochschulangehörigen und Partner:innen beispielsweise der IHK zu Coburg und des Klinikverbundes Regiomed.<br /> <br /> <a href="t3://page?uid=1293#10762">Prof. Dr. Michael Hartmann</a>, Studiendekan der Studienfakultät für Weiterbildung, würdigte die besondere Leistung von Menschen, die sich berufsbegleitend weiterbilden. „Wir danken auch den Lebenspartner:innen derjenigen, die sich weiterbildend, für ihre Unterstützung.“ Er gab einen kurzen Abriss der Entwicklung bis hin zu zwei Studienprogrammen, mehreren Zertifikatskursen und einem Kooperationsprogramm. Über eine Millionen Euro an Drittmitteln wurden eingeworben und so vielen Zielgruppen eine Weiterbildung auf akademischem Niveau ermöglicht. „Es geht nicht nur um Fachwissen und Zeugnisse, sondern insbesondere auch um Reflexion, Argumentationsstärke, wissenschaftliche Sozialisation“, erklärte Hartmann. „Auch wenn die SFW sich marktwirtschaftlichen Prinzipien stellen muss, trägt sie das Humboldt‘sche Bildungsideal in ihrem Herzen. Der Studiendekan dankte den Lehrenden, der Verwaltung, den treuen Partnern IHK und Regiomed und der Hochschulleitung für die Unterstützung. Hochschul-Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast </a>betonte den hohen Stellenwert der Weiterbildung für die Hochschule und würdigte die Leistung des berufsbegleitenden Studierens.</p>&#13;
<p>Dass es nicht darum geht, immerzu unermüdlich zu schuften, machte die Key-Note von Moderator und IT-Experte Andreas Pabst auf launig-unterhaltsame Weise deutlich. Am Beispiel von Ameisen erklärte er, was Faulheit mit Intelligenz zu tun hat und warum es wichtig ist, auch mal nichts zu tun. Er sprach über Führung in einer volatilen Welt und wie Freiräume durch KI geschaffen werden können.</p>&#13;
<p>Für die Studierenden gaben Sarah Biewald und Florian Neuland einen kurzweiligen mit Anekdoten gespickten Einblick „in die Tücken des Studierens unter Corona“. Für ihr besonderes Engagement wurde Kerstin Buhl als Mitarbeiterin der ersten Stunde und Prof. Dr. Roland Hertrich als Initiator der SFW von Prof. Dr. Michael Hartmann geehrt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_4798-1024x681.jpg"
                        fileSize="90384"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_4849-1024x842.jpg"
                        fileSize="162702"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="842"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_4884-1024x681.jpg"
                        fileSize="113517"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_4895-1024x681.jpg"
                        fileSize="125921"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_4897-1024x681.jpg"
                        fileSize="149133"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_4949-1024x681.jpg"
                        fileSize="124398"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_4950-1024x681.jpg"
                        fileSize="142335"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mahlzeit! Wie Essen die Gemeinschaft stärkt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mahlzeit-wie-essen-die-gemeinschaft-staerkt/</link>
                <pubDate>Tue, 16 May 2023 10:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mahlzeit-wie-essen-die-gemeinschaft-staerkt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Essen ist für Menschen mehr als nur die Aufnahme von Nährstoffen. Es ist Identität und Heimat. Es ist Kultur. Aus diesem Ansatz entwickelte das <a href="t3://page?uid=372">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> IaG der Hochschule Coburg einen leicht umsetzbaren Leitfaden, um innerhalb von Gruppen den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Dazu ist jetzt im Kohlhammer-Verlag ein Praxishandbuch erschienen.</em></p>&#13;
<p>Das Alltagsthema Essen macht es selbst den unterschiedlichsten Menschen leicht, sich auszutauschen. IaG-Leiter <a href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a> und die wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen Elisabeth Foitzik, Carola Pentner und Felix Zastrow haben einen Leitfaden entwickelt, der von Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen in der Gruppenarbeit genutzt werden kann. Kern des Praxishandbuchs „Sozialer Zusammenhalt – Das Miteinander fördern durch Essen und Kultur“ sind Bildungseinheiten, in denen Essen als verbindendes Glied Personengruppen unterschiedlicher Biografien und Herkunft zusammenführt.</p>&#13;
<p>Auf Basis verschiedener Forschungsprojekte zur Ernährungs- und Gesundheitskompetenz sowie zur kulturellen Bildung wurden erprobte Praxiseinheiten zusammengestellt. Sie regen zum Austausch über Essgewohnheiten, Regeln und Gebräuchen an. Für die Zusammenarbeit mit verschiedenen Adressatengruppen wie Jugendlichen, Berufstätigen oder auch älteren Menschen werden dabei Themen wie Klima oder Solidarität ins Gespräch gebracht. Andersartigkeit, Ähnlichkeit oder Fremdheit werden als Vielfalt erlebbar gemacht und die Unterschiede als wesentliche Gemeinsamkeit erkannt.</p>&#13;
<p>Die praktischen Einheiten werden ergänzt durch Informationen zum sozialen Zusammenhalt, zur Esskultur und zur kulturellen Bildung sowie durch weiterführende Links und Erfahrungsberichte aus der Praxis.</p>&#13;
<p><strong>Zum Buch:</strong><br /> Sozialer Zusammenhalt: Das Miteinander fördern durch Essen und Kultur. Ein Praxishandbuch. Herausgegeben von Holger Hassel, Elisabeth Foitzik, Carola Pentner, Felix Zastrow. Kohlhammer-Verlag 2023, 150 Seiten, 34 Euro</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Essen ist für Menschen mehr als nur die Aufnahme von Nährstoffen. Es ist Identität und Heimat. Es ist Kultur. Aus diesem Ansatz entwickelte das <a href="t3://page?uid=372">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> IaG der Hochschule Coburg einen leicht umsetzbaren Leitfaden, um innerhalb von Gruppen den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Dazu ist jetzt im Kohlhammer-Verlag ein Praxishandbuch erschienen.</em></p>&#13;
<p>Das Alltagsthema Essen macht es selbst den unterschiedlichsten Menschen leicht, sich auszutauschen. IaG-Leiter <a href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a> und die wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen Elisabeth Foitzik, Carola Pentner und Felix Zastrow haben einen Leitfaden entwickelt, der von Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen in der Gruppenarbeit genutzt werden kann. Kern des Praxishandbuchs „Sozialer Zusammenhalt – Das Miteinander fördern durch Essen und Kultur“ sind Bildungseinheiten, in denen Essen als verbindendes Glied Personengruppen unterschiedlicher Biografien und Herkunft zusammenführt.</p>&#13;
<p>Auf Basis verschiedener Forschungsprojekte zur Ernährungs- und Gesundheitskompetenz sowie zur kulturellen Bildung wurden erprobte Praxiseinheiten zusammengestellt. Sie regen zum Austausch über Essgewohnheiten, Regeln und Gebräuchen an. Für die Zusammenarbeit mit verschiedenen Adressatengruppen wie Jugendlichen, Berufstätigen oder auch älteren Menschen werden dabei Themen wie Klima oder Solidarität ins Gespräch gebracht. Andersartigkeit, Ähnlichkeit oder Fremdheit werden als Vielfalt erlebbar gemacht und die Unterschiede als wesentliche Gemeinsamkeit erkannt.</p>&#13;
<p>Die praktischen Einheiten werden ergänzt durch Informationen zum sozialen Zusammenhalt, zur Esskultur und zur kulturellen Bildung sowie durch weiterführende Links und Erfahrungsberichte aus der Praxis.</p>&#13;
<p><strong>Zum Buch:</strong><br /> Sozialer Zusammenhalt: Das Miteinander fördern durch Essen und Kultur. Ein Praxishandbuch. Herausgegeben von Holger Hassel, Elisabeth Foitzik, Carola Pentner, Felix Zastrow. Kohlhammer-Verlag 2023, 150 Seiten, 34 Euro</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/81-Hassel-Sozialen_Zusammenhalt2-1024x821.jpg"
                        fileSize="171531"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="821"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Feminismus, Finanzen und zum Abschluss Wrestling in der Aula]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/feminismus-finanzen-und-zum-abschluss-wrestling-in-der-aula-2/</link>
                <pubDate>Fri, 12 May 2023 09:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/feminismus-finanzen-und-zum-abschluss-wrestling-in-der-aula-2/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Beim Gender- und Diversityday der Hochschule Coburg wurde über verschiedene Fragen von Vielfalt und Gleichstellung sachlich diskutiert und informiert. Am Abend wurden die Themen in einer spektakulären Bühnenshow auf ganz andere Weise präsentiert: laut, provokativ und sehr actionreich.</em></p>&#13;
<p>Einige in der ersten Reihe der Brose-Aula zuckten erschrocken zusammen, als die Wrestlerin das erste Mal auf die Matte knallte. Statt akademischem Diskurs wurde an diesem Abend im Boxring gefightet, aus dem Lautsprecher dröhnten schnelle Gitarrenriffs und wütender Gesang: Die Show machte die Aggressivität anschaulich, mit der Genderfragen öffentlich und privat diskutiert werden. Provokative Kunst, die zum Nachdenken und Diskutieren anregt, queere Vielfalt, großstädtische Buntheit: Das Künstlerinnenkollektiv hannsjana kam aus der Berlin zu Besuch nach Coburg, um beim Gender- und Diversity Day der Hochschule am Donnerstag, 11. Mai, ihr neues Stück „Wrestling“ zu präsentieren.</p>&#13;
<p>Der Gender- und Diversitytag bot Hochschulgemeinschaft und Öffentlichkeit ein vielfältiges Programm. Tagsüber fanden auf dem Campus Aktionen vom Glücksrad bis zum Workshop statt. Unter anderem sprach Finanzexpertin Dr. Margareta Bögelein über Finanzkompetenz für Frauen, unter dem Titel „Nein heißt Nein!“ informierte Susanne Müller, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Coburg zum Thema sexuelle Belästigung und die studentische Initiative Umbrella hielt den Workshop „Queer Myths“.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim Gender- und Diversityday der Hochschule Coburg wurde über verschiedene Fragen von Vielfalt und Gleichstellung sachlich diskutiert und informiert. Am Abend wurden die Themen in einer spektakulären Bühnenshow auf ganz andere Weise präsentiert: laut, provokativ und sehr actionreich.</em></p>&#13;
<p>Einige in der ersten Reihe der Brose-Aula zuckten erschrocken zusammen, als die Wrestlerin das erste Mal auf die Matte knallte. Statt akademischem Diskurs wurde an diesem Abend im Boxring gefightet, aus dem Lautsprecher dröhnten schnelle Gitarrenriffs und wütender Gesang: Die Show machte die Aggressivität anschaulich, mit der Genderfragen öffentlich und privat diskutiert werden. Provokative Kunst, die zum Nachdenken und Diskutieren anregt, queere Vielfalt, großstädtische Buntheit: Das Künstlerinnenkollektiv hannsjana kam aus der Berlin zu Besuch nach Coburg, um beim Gender- und Diversity Day der Hochschule am Donnerstag, 11. Mai, ihr neues Stück „Wrestling“ zu präsentieren.</p>&#13;
<p>Der Gender- und Diversitytag bot Hochschulgemeinschaft und Öffentlichkeit ein vielfältiges Programm. Tagsüber fanden auf dem Campus Aktionen vom Glücksrad bis zum Workshop statt. Unter anderem sprach Finanzexpertin Dr. Margareta Bögelein über Finanzkompetenz für Frauen, unter dem Titel „Nein heißt Nein!“ informierte Susanne Müller, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Coburg zum Thema sexuelle Belästigung und die studentische Initiative Umbrella hielt den Workshop „Queer Myths“.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/78-hannsjanagender-1024x683.jpg"
                        fileSize="126359"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/78-04-683x1024.jpg"
                        fileSize="171360"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/78-02-1024x683.jpg"
                        fileSize="112151"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/78-03-1024x683.jpg"
                        fileSize="110387"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Generationsübergreifend gut: Demografiepreis für Senior Experts]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/generationsuebergreifend-gut-demografiepreis-fuer-senior-experts/</link>
                <pubDate>Thu, 11 May 2023 10:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/generationsuebergreifend-gut-demografiepreis-fuer-senior-experts/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="Default"><em>Zwischen Bildung und Berufstätigkeit verbinden die ehrenamtlich tätigen Senior Experts der Hochschule Coburg ein soziales und generationsübergreifendes Miteinander. Dafür wurden sie jetzt mit dem Bayerischen Demografiepreis ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Ehemalige Hochschulabsolventinnen und -absolventen geben ihr Wissen und ihre Lebenserfahrungen an Studentinnen und Studenten sowie Dozentinnen und Dozenten weiter – ein Projekt, von dem alle Generationen profitieren. „Kompetenzen und Fähigkeiten Älterer bleiben erhalten und werden als wertvolle Ressource in den Hochschulalltag eingebracht“, erklärt Seniorexpertin Irene Reinhardt. &nbsp;„Studierende werden individuell gestärkt und entwickeln sich zu verantwortungsvollen und entscheidungsstarken Akteuren zur Bewältigung zukünftiger gesellschaftlicher Herausforderungen.“ Durch intergenerative Lernbegleitung seien die vielfältigen Angebote der nicht mehr im aktiven Erwerbsleben stehenden ehrenamtlichen Senior Experts für Studierende und Lehrende der Hochschule Coburg nachhaltig nutzbar. Die Weitergabe von Erfahrungswissen stützt die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in der Region. Das überzeugte auch Jury des Demografiepreises Bayern - da hieß es: Dieser generationenübergreifende Ansatz im Bildungswesen zeichnet sich durch einen hohen persönlichen Einsatz und großen Gestaltungswillen aus.</p>&#13;
<p>Gesucht waren kreative Projekte und Initiativen, die den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Im Rahmen eines Festaktes würdigte das „Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat“ das herausragende Engagement verschiedener örtlicher Akteure, die den demografischen Wandel in Bayern zukunftssicher gestalten und die Lebensqualität vor Ort steigern. Die Auszeichnung für die Hochschule Coburg übergab Staatsminister Albert Füracker an die Seniorexpertinnen Irene Reinhardt und Karin Schlecht sowie <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, die das Projekt „EWIG – Generationen lernen von- und miteinander“ leitet. In diesem Projekt werden die Senior Experts unterstützt. Gegründet wurden sie bereits vor einigen Jahren mit Unterstützung von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>und dort lange von den Mitarbeiterinnen Verena Blume und später Carina Fobbe begleitet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="Default"><em>Zwischen Bildung und Berufstätigkeit verbinden die ehrenamtlich tätigen Senior Experts der Hochschule Coburg ein soziales und generationsübergreifendes Miteinander. Dafür wurden sie jetzt mit dem Bayerischen Demografiepreis ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Ehemalige Hochschulabsolventinnen und -absolventen geben ihr Wissen und ihre Lebenserfahrungen an Studentinnen und Studenten sowie Dozentinnen und Dozenten weiter – ein Projekt, von dem alle Generationen profitieren. „Kompetenzen und Fähigkeiten Älterer bleiben erhalten und werden als wertvolle Ressource in den Hochschulalltag eingebracht“, erklärt Seniorexpertin Irene Reinhardt. &nbsp;„Studierende werden individuell gestärkt und entwickeln sich zu verantwortungsvollen und entscheidungsstarken Akteuren zur Bewältigung zukünftiger gesellschaftlicher Herausforderungen.“ Durch intergenerative Lernbegleitung seien die vielfältigen Angebote der nicht mehr im aktiven Erwerbsleben stehenden ehrenamtlichen Senior Experts für Studierende und Lehrende der Hochschule Coburg nachhaltig nutzbar. Die Weitergabe von Erfahrungswissen stützt die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft in der Region. Das überzeugte auch Jury des Demografiepreises Bayern - da hieß es: Dieser generationenübergreifende Ansatz im Bildungswesen zeichnet sich durch einen hohen persönlichen Einsatz und großen Gestaltungswillen aus.</p>&#13;
<p>Gesucht waren kreative Projekte und Initiativen, die den gesamtgesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Im Rahmen eines Festaktes würdigte das „Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat“ das herausragende Engagement verschiedener örtlicher Akteure, die den demografischen Wandel in Bayern zukunftssicher gestalten und die Lebensqualität vor Ort steigern. Die Auszeichnung für die Hochschule Coburg übergab Staatsminister Albert Füracker an die Seniorexpertinnen Irene Reinhardt und Karin Schlecht sowie <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, die das Projekt „EWIG – Generationen lernen von- und miteinander“ leitet. In diesem Projekt werden die Senior Experts unterstützt. Gegründet wurden sie bereits vor einigen Jahren mit Unterstützung von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>und dort lange von den Mitarbeiterinnen Verena Blume und später Carina Fobbe begleitet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/75-Demografiepreis-Senior_Experts-1024x683.jpg"
                        fileSize="168203"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mentoring: „Am Ende profitieren alle“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mentoring-am-ende-profitieren-alle/</link>
                <pubDate>Thu, 11 May 2023 10:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mentoring-am-ende-profitieren-alle/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie funktioniert Studieren – anders als Schule? Finde ich mich an der Hochschule zurecht? Wie finde ich schnell neue Kontakte? Bei diesen und vielen anderen Fragen helfen die Erstsemester-Mentor:innen in den MINT-Studiengängen. Die Hochschulleitung würdigt ihr Engagement.</em></p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg werden die Erstsemesterstudierenden in den MINT-Studiengängen nicht nur herzlich in Empfang genommen, sondern auch über das gesamte erste und bis ins zweite Semester hinein betreut – von ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren, die regelmäßig Treffen organisieren, wichtige Infos geben und allgemein Ansprechperson für so gut wie alle Fragen sind.</p>&#13;
<p>Hochschul-Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a> übereichte den Mentor:innen ihr Zertifikat und dankte für ihr Engagement. Dieses habe nicht nur für die einzelnen Studierenden große Bedeutung, da sie dadurch schneller ins Studium finden und erfolgreicher ihren Weg gehen können, sondern auch für die Hochschule sei wichtig, neben guter Lehre ein weiteres ausgezeichnetes Angebot der Unterstützung anbieten zu können.</p>&#13;
<p>Ina Sinterhauf von Projekt:ING organisiert die Mentoratsgruppen mit ihrem Team. Sie erklärt: „Auch die Mentor:innen selbst profitieren von ihrem Engagement: durch individuelles Lernen und den Erwerb neuer Kompetenzen beispielsweise im Bereich Führung und Teamleitung.“ &nbsp;</p>&#13;
<p>Die Mentoratsgruppen gibt es in den MINT-Studiengängen seit 2008. Sie sind Teil eines umfangreichen Programms zur Vermeidung von Studienabbrüchen und tragen dazu bei, präventiv zu verhindern, dass Schwierigkeiten überhaupt erst entstehen. „Dass letztlich alle Beteiligten davon profitieren, ist ein besonders schöner Effekt dieses Angebots“, stellt Sinterhauf fest.</p>&#13;
<p>Für das Wintersemester 2023/24 werden derzeit noch Mentor:innen gesucht. Wer sich engagieren möchte, kann sich per E-Mail bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Projekt:ING</a> melden: <a href="mailto:projektING@hs-coburg.de">projektING[at]hs-coburg.de</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie funktioniert Studieren – anders als Schule? Finde ich mich an der Hochschule zurecht? Wie finde ich schnell neue Kontakte? Bei diesen und vielen anderen Fragen helfen die Erstsemester-Mentor:innen in den MINT-Studiengängen. Die Hochschulleitung würdigt ihr Engagement.</em></p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg werden die Erstsemesterstudierenden in den MINT-Studiengängen nicht nur herzlich in Empfang genommen, sondern auch über das gesamte erste und bis ins zweite Semester hinein betreut – von ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren, die regelmäßig Treffen organisieren, wichtige Infos geben und allgemein Ansprechperson für so gut wie alle Fragen sind.</p>&#13;
<p>Hochschul-Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a> übereichte den Mentor:innen ihr Zertifikat und dankte für ihr Engagement. Dieses habe nicht nur für die einzelnen Studierenden große Bedeutung, da sie dadurch schneller ins Studium finden und erfolgreicher ihren Weg gehen können, sondern auch für die Hochschule sei wichtig, neben guter Lehre ein weiteres ausgezeichnetes Angebot der Unterstützung anbieten zu können.</p>&#13;
<p>Ina Sinterhauf von Projekt:ING organisiert die Mentoratsgruppen mit ihrem Team. Sie erklärt: „Auch die Mentor:innen selbst profitieren von ihrem Engagement: durch individuelles Lernen und den Erwerb neuer Kompetenzen beispielsweise im Bereich Führung und Teamleitung.“ &nbsp;</p>&#13;
<p>Die Mentoratsgruppen gibt es in den MINT-Studiengängen seit 2008. Sie sind Teil eines umfangreichen Programms zur Vermeidung von Studienabbrüchen und tragen dazu bei, präventiv zu verhindern, dass Schwierigkeiten überhaupt erst entstehen. „Dass letztlich alle Beteiligten davon profitieren, ist ein besonders schöner Effekt dieses Angebots“, stellt Sinterhauf fest.</p>&#13;
<p>Für das Wintersemester 2023/24 werden derzeit noch Mentor:innen gesucht. Wer sich engagieren möchte, kann sich per E-Mail bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Projekt:ING</a> melden: <a href="mailto:projektING@hs-coburg.de">projektING[at]hs-coburg.de</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/76Erstsemestermentor_innen-1024x768.jpg"
                        fileSize="127133"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Messe der Traumjobs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-messe-der-traumjobs/</link>
                <pubDate>Thu, 11 May 2023 05:39:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-messe-der-traumjobs/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bei der Campusmesse präsentierten sich über 100 regionale und überregionale Unternehmen und Institutionen und knüpfen Kontakte zu Studierenden der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Gloria Erau studiert <a href="t3://page?uid=1260">Change Management</a> an der Hochschule Coburg. „Im Rahmen meines Studiengangs suche ich einen Praxispartner“, erklärt sie – und dafür ist die Campusmesse genau der richtige Ort. Veranstaltet wurde sie von der Hochschule Coburg wieder gemeinsam mit der IHK zu Coburg als Kooperationspartner. Hochschul-Vizepräsident <a href="t3://page?uid=657">Prof. Dr. Felix Weispfenning </a>und IHK-Präsident Dr. Andreas Engel begrüßten am Dienstagmorgen alle Gäste sehr herzlich. Über 100 Unternehmen und Institutionen aus den unterschiedlichsten Branchen und Arbeitsfeldern präsentierten sich, plauderten mit den Studierenden über mögliche Werksstudierendenjobs, Karrieremöglichkeiten, die Abschlussarbeit oder eben auch das Praxissemester.</p>&#13;
<p>„Das ist eine tolle Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen“, findet Gloria Erau. Sie hat ihren Lebenslauf verteilt und umgekehrt reichlich Visitenkarten eingesammelt. Für ihr Praxissemester sieht sie jetzt verschiedene Optionen. „Es hat sich für mich wirklich gelohnt, dass ich gekommen bin. Ich hatte sehr interessante Gespräche und habe nette Leute kennengelernt.“</p>&#13;
<p>Die Studis können bei der Messe ohne den Druck eines Bewerbungsgespräches Chancen ausloten und analysieren, was den Traumjob für sie ausmacht – und wie sie ihn bekommen. Das Rahmenprogramm für die Studierenden reichte von professionellen Tipps für die Jobsuche über den Bewerbungsmappencheck bis zur Möglichkeit, von einer Fotografin ein professionelles Bild für die Bewerbung erstellen zu lassen. Auch die Hochschule präsentierte ihre Angebote. Und für die Unternehmen bot das Rahmenprogramm Informationen beispielsweise zu Hochschulkooperationen oder zum Studieren mit intensivem Praxisbezug (StudiumPLUS).</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei der Campusmesse präsentierten sich über 100 regionale und überregionale Unternehmen und Institutionen und knüpfen Kontakte zu Studierenden der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Gloria Erau studiert <a href="t3://page?uid=1260">Change Management</a> an der Hochschule Coburg. „Im Rahmen meines Studiengangs suche ich einen Praxispartner“, erklärt sie – und dafür ist die Campusmesse genau der richtige Ort. Veranstaltet wurde sie von der Hochschule Coburg wieder gemeinsam mit der IHK zu Coburg als Kooperationspartner. Hochschul-Vizepräsident <a href="t3://page?uid=657">Prof. Dr. Felix Weispfenning </a>und IHK-Präsident Dr. Andreas Engel begrüßten am Dienstagmorgen alle Gäste sehr herzlich. Über 100 Unternehmen und Institutionen aus den unterschiedlichsten Branchen und Arbeitsfeldern präsentierten sich, plauderten mit den Studierenden über mögliche Werksstudierendenjobs, Karrieremöglichkeiten, die Abschlussarbeit oder eben auch das Praxissemester.</p>&#13;
<p>„Das ist eine tolle Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen“, findet Gloria Erau. Sie hat ihren Lebenslauf verteilt und umgekehrt reichlich Visitenkarten eingesammelt. Für ihr Praxissemester sieht sie jetzt verschiedene Optionen. „Es hat sich für mich wirklich gelohnt, dass ich gekommen bin. Ich hatte sehr interessante Gespräche und habe nette Leute kennengelernt.“</p>&#13;
<p>Die Studis können bei der Messe ohne den Druck eines Bewerbungsgespräches Chancen ausloten und analysieren, was den Traumjob für sie ausmacht – und wie sie ihn bekommen. Das Rahmenprogramm für die Studierenden reichte von professionellen Tipps für die Jobsuche über den Bewerbungsmappencheck bis zur Möglichkeit, von einer Fotografin ein professionelles Bild für die Bewerbung erstellen zu lassen. Auch die Hochschule präsentierte ihre Angebote. Und für die Unternehmen bot das Rahmenprogramm Informationen beispielsweise zu Hochschulkooperationen oder zum Studieren mit intensivem Praxisbezug (StudiumPLUS).</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/74-campusmesse_glorai-768x1024.jpg"
                        fileSize="82785"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1062_uliversum2023__1-683x1024.jpg"
                        fileSize="119481"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1042_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="98048"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1049_uliversum2023-1024x683.jpg"
                        fileSize="139301"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1105_uliversum2023-1024x683.jpg"
                        fileSize="165440"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/74-campusmesse_internat-768x1024.jpg"
                        fileSize="140457"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1115_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="186388"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1119_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="177101"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1122_uliversum2023-1024x683.jpg"
                        fileSize="168092"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1126_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="158132"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1132_uliversum2023-1024x683.jpg"
                        fileSize="127247"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1136_uliversum2023-1024x683.jpg"
                        fileSize="109159"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1147_uliversum2023-1024x683.jpg"
                        fileSize="173036"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1149_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="168169"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1191_uliversum2023-1024x683.jpg"
                        fileSize="175820"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1195_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="194549"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1245_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="150877"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1254_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="154590"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1268_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="173269"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1282_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="143132"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1295_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="172495"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1320_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="134070"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/I2A1327_uliversum2023-683x1024.jpg"
                        fileSize="166448"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auslandspraktikum: Zwischen Laborkittel und Meer]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auslandspraktikum-zwischen-laborkittel-und-meer/</link>
                <pubDate>Wed, 10 May 2023 11:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auslandspraktikum-zwischen-laborkittel-und-meer/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Auslandsaufenthalt im Studium ist eine einzigartige Möglichkeit für Studierende, nicht nur neue berufliche Erfahrungen zu sammeln, sondern auch eine fremde Kultur kennenzulernen und den eigenen Horizont zu erweitern.</em></p>&#13;
<p>Clara Bartenstein berichtet von ihrem Auslandspraktikum am Mediterranean Institute for Life Sciences (MedILS) in Split, Kroatien: "Dieses Praktikum war für mich die perfekte Kombination aus Arbeit und Reisen. Schon zu Beginn meines Praktikums fiel mir auf, wie viele Erasmus-Studierende sich ebenfalls in Split aufhielten. Dies eröffnete mir die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen und Menschen aus verschiedenen Kulturen kennenzulernen. Der internationale Austausch war eine bereichernde Erfahrung, die mir half, meinen Horizont zu erweitern."</p>&#13;
<p>Das MedILS selbst hat für Bartenstein die perfekte Lage, direkt zwischen Meer und der belebten Stadt Split. Sie hatte die Gelegenheit, an verschiedenen Konferenzen teilzunehmen, darunter die EMBO Epigenetics-Konferenz und die Women Who Are Changing Science-Konferenz. "Diese Veranstaltungen waren inspirierend und ermöglichten es mir, mich mit führenden Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus der ganzen Welt auszutauschen. Es war eine unglaubliche Chance, von ihrer Expertise zu lernen und mich mit aktuellen Entwicklungen in meinem Fachgebiet vertraut zu machen."</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg bietet mit der Summerschool eine Möglichkeit für angehende Naturwissenschaftler:innen, internationale Erfahrungen zu sammeln. Die Kurse bestehen aus Praktika, Exkursionen, Seminaren und Gruppenarbeiten. Dieses Jahr finden unter der Leitung von <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>&nbsp;und <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll</a> erneut zwei Kurse für Coburger:innen und internationale Studierende statt. Clara Bartenstein ermutigt andere Studierende, die Welt zu entdecken: "Insgesamt kann ich nur jedem raten, sich zu trauen und die Welt zu entdecken!"</p>&#13;
<p>Wer Fragen zum Auslandsaufenthalt hat oder Unterstützung bei der Beantragung der Erasmus-Plus-Förderung benötigt, kann sich jederzeit an das <a href="t3://page?uid=428">International Office der Hochschule Coburg</a> wenden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Auslandsaufenthalt im Studium ist eine einzigartige Möglichkeit für Studierende, nicht nur neue berufliche Erfahrungen zu sammeln, sondern auch eine fremde Kultur kennenzulernen und den eigenen Horizont zu erweitern.</em></p>&#13;
<p>Clara Bartenstein berichtet von ihrem Auslandspraktikum am Mediterranean Institute for Life Sciences (MedILS) in Split, Kroatien: "Dieses Praktikum war für mich die perfekte Kombination aus Arbeit und Reisen. Schon zu Beginn meines Praktikums fiel mir auf, wie viele Erasmus-Studierende sich ebenfalls in Split aufhielten. Dies eröffnete mir die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen und Menschen aus verschiedenen Kulturen kennenzulernen. Der internationale Austausch war eine bereichernde Erfahrung, die mir half, meinen Horizont zu erweitern."</p>&#13;
<p>Das MedILS selbst hat für Bartenstein die perfekte Lage, direkt zwischen Meer und der belebten Stadt Split. Sie hatte die Gelegenheit, an verschiedenen Konferenzen teilzunehmen, darunter die EMBO Epigenetics-Konferenz und die Women Who Are Changing Science-Konferenz. "Diese Veranstaltungen waren inspirierend und ermöglichten es mir, mich mit führenden Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus der ganzen Welt auszutauschen. Es war eine unglaubliche Chance, von ihrer Expertise zu lernen und mich mit aktuellen Entwicklungen in meinem Fachgebiet vertraut zu machen."</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg bietet mit der Summerschool eine Möglichkeit für angehende Naturwissenschaftler:innen, internationale Erfahrungen zu sammeln. Die Kurse bestehen aus Praktika, Exkursionen, Seminaren und Gruppenarbeiten. Dieses Jahr finden unter der Leitung von <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>&nbsp;und <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll</a> erneut zwei Kurse für Coburger:innen und internationale Studierende statt. Clara Bartenstein ermutigt andere Studierende, die Welt zu entdecken: "Insgesamt kann ich nur jedem raten, sich zu trauen und die Welt zu entdecken!"</p>&#13;
<p>Wer Fragen zum Auslandsaufenthalt hat oder Unterstützung bei der Beantragung der Erasmus-Plus-Förderung benötigt, kann sich jederzeit an das <a href="t3://page?uid=428">International Office der Hochschule Coburg</a> wenden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/71-03-1024x768.jpg"
                        fileSize="93129"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/71-01-1024x768.jpg"
                        fileSize="197146"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/71-02-769x1024.jpg"
                        fileSize="102679"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="769" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studium: Sie sind die Macher:innen der Mobilitätswende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studium-sie-sind-die-macherinnen-der-mobilitaetswende/</link>
                <pubDate>Wed, 10 May 2023 04:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studium-sie-sind-die-macherinnen-der-mobilitaetswende/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mobilität ist eine der Grundlagen dafür, dass Wirtschaft und Gesellschaft funktionieren. Nachhaltigkeit ist die Grundlage dafür, dass unsere Welt eine gute Zukunft hat. Diese beiden grundlegenden Themen im Studium zu verbinden, ist Aufgabe des Studienfeldes „Nachhaltige Mobilität“, dem die Hochschule Coburg jetzt beigetreten ist.</em></p>&#13;
<p>Führungskräfte, Expert:innen, akademischer Nachwuchs: Nirgendwo werden soviele Arbeitskräfte gesucht wie in Verkehr und Logistik. Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit waren in diesen Feldern vergangenes Jahr 72.000 Stellen frei – 12,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Um die Mobilitätswende umzusetzen, wird es aber noch viele kluge Köpfe brauchen. Hochschulen in ganz Deutschland haben sich deshalb zum Studienfeld „Nachhaltige Mobilität“ zusammengeschlossen. Die Zusammenarbeit soll dem Fachkräftemangel entgegenwirken und die Studierenden dafür ausbilden, innovativ und übergreifend auf die gesellschaftlichen Herausforderungen zu reagieren. Die Hochschule Coburg ist eines der neusten Mitglieder: <a href="t3://page?uid=462">Präsident Prof. Dr. Stefan Gast </a>unterschrieb die Beitrittserklärung am Freitag in einer feierlichen Zeremonie gemeinsam mit den Präsidenten der weiteren Neumitglieder die Frankfurt University of Applied Sciences und die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.&nbsp;</p>&#13;
<p>„Der Beitritt ist für uns eine logische Fortführung unseres Bestrebens, Nachhaltigkeit verstärkt in unserer Lehre und Forschung einzubringen, hier im spezifischen Kontext der Mobilität“, erklärt Gast. Gerade erst hat die Hochschule beispielsweise gemeinsam mit dem Verein MakingCulture die zweiten Coburger Nachhaltigkeitstage umgesetzt. „Das Studienfeld ,Nachhaltige Mobilität‘ eröffnet unseren Studierenden und auch Lehrenden weitere Möglichkeiten, die Mobilität von morgen, insbesondere hier bei uns im ländlichen Raum, zu gestalten und es fördert auch hochschulübergreifende Kooperationen.“</p>&#13;
<p><strong>Von Stadtplanung bis Ingenieurswissenschaften</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1012">Prof. Dr. Mathias Wilde</a>, Professor für Vernetzte Mobilität an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>in Coburg erklärt, dass die beteiligten Hochschulen sehr unterschiedliche Schwerpunkte und Studiengänge verbinden. Nachhaltige Mobilität erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen: Stadtplanung, Soziologie, Wirtschaft und Ingenieurwissenschaften. Im Studienfeld werden Expert:innen für die verschiedenen Bereiche ausgebildet und die Hochschulen tauschen sich interdisziplinär aus: „Es geht darum, was wir voneinander lernen können. Dabei sind gemeinsame Lehrveranstaltungen möglich und die Studierenden können sich untereinander vernetzen.“&nbsp;</p>&#13;
<p>In Coburg gibt es die Bachelor-Studiengänge <a href="t3://page?uid=1329">Automobiltechnologie - Nachhaltige Fahrzeugs- und Antriebstechnik </a>sowie <a href="t3://page?uid=143">Automobiltechnologie - Wirtschaftsingenieurwesen</a>, außerdem den Master <a href="t3://page?uid=266">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a>. Die Studiengänge verbinden Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Fahrzeugtechnik und legen den Fokus auf neue Geschäftsmodelle zu nachhaltiger Fortbewegung – von der Produktentwicklung bis zum Marketing bei Fahrzeugherstellen und -zulieferern oder Mobilitätsdienstleistern. „Mobilität spielt eine große Rolle beim Klimawandel und bei der Frage, wie wir unsere Städte und Regionen lebenswert erhalten“, sagt Wilde. Der Coburger Professor betont, dass solche Studiengänge ermöglichen, dass System von innen zu verändern. „Politik und Gesellschaft wollen, dass die Verkehrssysteme umgestaltet werden. Der Handlungsbedarf ist groß.“ Und die Handlungsmöglichkeiten der Absolvent:innen sind vielfältig: „Fachkräfte werden vom kommunalen Bereich bis zur Industrie dringend gesucht.“</p>&#13;
<p>Interesse an einem Studium zur nachhaltigen Mobilität in Coburg? <a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">Anmeldung und Einschreibung fürs Wintersemester ist ab jetzt hier möglich.</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mobilität ist eine der Grundlagen dafür, dass Wirtschaft und Gesellschaft funktionieren. Nachhaltigkeit ist die Grundlage dafür, dass unsere Welt eine gute Zukunft hat. Diese beiden grundlegenden Themen im Studium zu verbinden, ist Aufgabe des Studienfeldes „Nachhaltige Mobilität“, dem die Hochschule Coburg jetzt beigetreten ist.</em></p>&#13;
<p>Führungskräfte, Expert:innen, akademischer Nachwuchs: Nirgendwo werden soviele Arbeitskräfte gesucht wie in Verkehr und Logistik. Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit waren in diesen Feldern vergangenes Jahr 72.000 Stellen frei – 12,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Um die Mobilitätswende umzusetzen, wird es aber noch viele kluge Köpfe brauchen. Hochschulen in ganz Deutschland haben sich deshalb zum Studienfeld „Nachhaltige Mobilität“ zusammengeschlossen. Die Zusammenarbeit soll dem Fachkräftemangel entgegenwirken und die Studierenden dafür ausbilden, innovativ und übergreifend auf die gesellschaftlichen Herausforderungen zu reagieren. Die Hochschule Coburg ist eines der neusten Mitglieder: <a href="t3://page?uid=462">Präsident Prof. Dr. Stefan Gast </a>unterschrieb die Beitrittserklärung am Freitag in einer feierlichen Zeremonie gemeinsam mit den Präsidenten der weiteren Neumitglieder die Frankfurt University of Applied Sciences und die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.&nbsp;</p>&#13;
<p>„Der Beitritt ist für uns eine logische Fortführung unseres Bestrebens, Nachhaltigkeit verstärkt in unserer Lehre und Forschung einzubringen, hier im spezifischen Kontext der Mobilität“, erklärt Gast. Gerade erst hat die Hochschule beispielsweise gemeinsam mit dem Verein MakingCulture die zweiten Coburger Nachhaltigkeitstage umgesetzt. „Das Studienfeld ,Nachhaltige Mobilität‘ eröffnet unseren Studierenden und auch Lehrenden weitere Möglichkeiten, die Mobilität von morgen, insbesondere hier bei uns im ländlichen Raum, zu gestalten und es fördert auch hochschulübergreifende Kooperationen.“</p>&#13;
<p><strong>Von Stadtplanung bis Ingenieurswissenschaften</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1012">Prof. Dr. Mathias Wilde</a>, Professor für Vernetzte Mobilität an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>in Coburg erklärt, dass die beteiligten Hochschulen sehr unterschiedliche Schwerpunkte und Studiengänge verbinden. Nachhaltige Mobilität erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen: Stadtplanung, Soziologie, Wirtschaft und Ingenieurwissenschaften. Im Studienfeld werden Expert:innen für die verschiedenen Bereiche ausgebildet und die Hochschulen tauschen sich interdisziplinär aus: „Es geht darum, was wir voneinander lernen können. Dabei sind gemeinsame Lehrveranstaltungen möglich und die Studierenden können sich untereinander vernetzen.“&nbsp;</p>&#13;
<p>In Coburg gibt es die Bachelor-Studiengänge <a href="t3://page?uid=1329">Automobiltechnologie - Nachhaltige Fahrzeugs- und Antriebstechnik </a>sowie <a href="t3://page?uid=143">Automobiltechnologie - Wirtschaftsingenieurwesen</a>, außerdem den Master <a href="t3://page?uid=266">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a>. Die Studiengänge verbinden Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Fahrzeugtechnik und legen den Fokus auf neue Geschäftsmodelle zu nachhaltiger Fortbewegung – von der Produktentwicklung bis zum Marketing bei Fahrzeugherstellen und -zulieferern oder Mobilitätsdienstleistern. „Mobilität spielt eine große Rolle beim Klimawandel und bei der Frage, wie wir unsere Städte und Regionen lebenswert erhalten“, sagt Wilde. Der Coburger Professor betont, dass solche Studiengänge ermöglichen, dass System von innen zu verändern. „Politik und Gesellschaft wollen, dass die Verkehrssysteme umgestaltet werden. Der Handlungsbedarf ist groß.“ Und die Handlungsmöglichkeiten der Absolvent:innen sind vielfältig: „Fachkräfte werden vom kommunalen Bereich bis zur Industrie dringend gesucht.“</p>&#13;
<p>Interesse an einem Studium zur nachhaltigen Mobilität in Coburg? <a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">Anmeldung und Einschreibung fürs Wintersemester ist ab jetzt hier möglich.</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/61-Studienfeld-1024x768.png"
                        fileSize="1045897"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Oberfranken bekommt ein Technologietransferzentrum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/oberfranken-bekommt-ein-technologietransferzentrum/</link>
                <pubDate>Tue, 09 May 2023 13:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/oberfranken-bekommt-ein-technologietransferzentrum/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wirtschaft und Gesellschaft sollen das Wissen und die Technologien aus den bayerischen Hochschulen schnell und reibungslos nutzen können. Der Freistaat fördert den Austausch in Technologietransferzentren (TTZ) – und jetzt bekommt auch Oberfranken eines: Das „Kooperative TTZ Oberfranken Digitale Intelligenz“ wird an die Hochschule Coburg und an die Technische Hochschule Nürnberg angeschlossen sein und an den Standorten Lichtenfels und Kronach aufgebaut. Knapp acht Millionen Euro fließen damit in die Region. </em></p>&#13;
<p>Mit dem Ausbau solcher Zentren will der Freistaat im Rahmen des Programms „Hightech Transfer Bayern" die Innovationskraft des Mittelstands im ländlichen Raum stärken. Bisher gibt es 30 TTZ, elf neue wurden dieses Jahr vom Ministerrat beschlossen. Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, hat jetzt bekannt gegeben, dass eines an die Standorte Lichtenfels und Kronach kommt. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg und die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) werden hier beim Thema digitale Intelligenz kooperieren: Die Hochschule Coburg legt am Standort Lichtenfels einen Schwerpunkt auf digitale Kompetenz im Produktlebenszyklus. Die Ohm fokussiert sich in Kronach auf die angewandte Analyse und Modellierung von Daten. Mit Unterstützung der Städte und Landkreise Lichtenfels und Kronach werden die Aktivitäten in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Anwendungszentrum für Zukunftstechnologien (FADZ) Lichtenfels und der Lucas-Cranach-Campus (LCC) Stiftung Kronach stattfinden.</p>&#13;
<p><strong>Standorte mit viel Potenzial</strong></p>&#13;
<p>Der Lichtenfelser Unternehmer Frank Carsten Herzog, selbst Alumnus der Hochschule Coburg, ist Initiator des FADZ-Projektes und Erster Vorsitzender des FADZ Wirtschaftsverbandes. Er sagt: „Oberfranken entwickelt aus der Zukunftstechnologie Additive Fertigung konsequent Perspektiven für die regionale Entwicklung. Die Unternehmen des FADZ Wirtschaftsverbands treiben diesen Wandel mit an und haben ohne zu zögern breite Unterstützung für ein Technologietransferzentrum in Lichtenfels zugesagt.“ Dies sei ein Beispiel für das fruchtbare Zusammenspiel aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und bürgerlichem Engagement. „Der Hochschule Coburg gebührt großer Dank für die Initiative.“</p>&#13;
<p>Hans Rebhan ist IHK-Vizepräsident und Vorstand der Lucas-Cranach-Campus Stiftung. Er treibt den Aufbau des LCC in Kronach als übergreifende Bildungsplattform voran. „Das Thema angewandte Forschung und Weiterbildung im Bereich der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz betreiben wir mit Unterstützung der Technischen Hochschule Nürnberg bereits seit 2021 voran.“ Mit der Etablierung des TTZs an den beiden Standorten würden diese Aktivitäten auf eine neue Stufe gehoben: „Sowohl für die Firmen vor Ort als auch für den Hochschulstandort ist das ein Meilenstein in unserer Entwicklung“.</p>&#13;
<p><strong>Digitale Intelligenz: das Zukunftsthema ist überall</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, sieht große Chancen darin, den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft weiter auszubauen: „Wir haben hier wunderbare, innovative Partner:innen: Für uns als Hochschule bietet das TTZ die Möglichkeit, diese etablierte Zusammenarbeit zu intensivieren.“ Der Schwerpunkt digitale Intelligenz ergänze außerdem vorhandene und wachsende Kompetenzen der Hochschule Coburg auf hervorragende Weise: „In Coburg entsteht ja am Schlachthof- und Güterbahnhofsareal gerade unser Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI).“</p>&#13;
<p>Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck sagt: „Das ,TTZ Digitale Intelligenz‘ ist für uns ein wichtiger Meilenstein am Standort Kronach. Es ermöglicht uns, die großartigen Möglichkeiten und aktuellen Forschungserkenntnisse der KI in einem lebendigen Netzwerk auch kleinen und mittleren Unternehmen zugänglich zu machen.“ Für die Hochschule Coburg hat das Thema digitale Intelligenz mit dem Master-Studiengang Autonomes Fahren in Kronach ebenfalls große Bedeutung: Ab dem Wintersemester wird der Studiengang international und in englischer Sprache angeboten.</p>&#13;
<p>„Vom Ausbau der KI-Aktivitäten durch die gemeinsame Initiative mit der Technischen Hochschule Nürnberg wird die Region insgesamt stark profitieren. Das TTZ stärkt das gesamte Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels“, betont Gast. „Das Projekt wurde wirklich sehr zügig bewilligt – dafür sind wir sehr dankbar.“ Die schnelle Zusage des bayerischen Wissenschaftsministeriums sei ein sehr positives Signal für Oberfranken. Bis zu knapp acht Millionen Euro werden so in die Region fließen.</p>&#13;
<p><strong>Freude in der Region</strong></p>&#13;
<p>Der Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Kronach-Lichtenfels, Jürgen Baumgärtner, erklärt: „Die Etablierung des TTZs an den beiden Standorten, kooperativ aufgebaut mit den beiden Hochschulen Nürnberg und Coburg nutzt Synergien und setzt das Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels auch im Bereich der Forschung und Entwicklung in den Fokus.“</p>&#13;
<p>Der Kronacher Landrat Klaus Löffler ist dankbar für Baumgärtners Engagement und freut sich, dass der Wissenschaftsstandort Kronach gestärkt wird. „Das TTZ knüpft an die bereits erfolgten Weichenstellungen an unserem LCC an und wird durch seine wissenschaftliche Ausrichtung einen wesentlichen Beitrag liefern, unseren Wirtschaftsstandort zu stärken.“</p>&#13;
<p>In Lichtenfels ist die Freude über die Nachricht aus München ebenfalls groß: Erster Bürgermeister Andreas Hügerich erklärt, das TTZ sei ein bedeutender Beitrag für den noch jungen Standort der Hochschule Coburg in Lichtenfels. „In enger Zusammenarbeit mit unserem FADZ und den daran Beteiligten kann das TTZ zudem den digitalen Wandel in vielen Wirtschaftszweigen beschleunigen“, ist Hügerich überzeugt. Dem Landrat des Landkreises Lichtenfels Christian Meißner zufolge ist der richtige Weg, mit der Forschung in die Fläche und damit auch in den ländlichen Raum zu gehen. „Diese Entscheidung wird das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels stärken und einen wichtigen Beitrag leisten. Gemeinsam mit den Hochschulen und den Unternehmen werden wir hier wichtige Impulse setzen und die Region dadurch wirtschaftlich aber auch wissenschaftlich stärken.“</p>&#13;
<p>Kommunal wird das TTZ unter anderem dadurch unterstützt, dass Räumlichkeiten in Lichtenfels und Kronach zur Verfügung gestellt werden. Aber auch die Bundestagsabgeordneten der Region sind sehr nah am Thema dran. Der Coburger Dr. Jonas Geissler ist der Auffassung: „Die Region mit ihrem innovationsoffenen Mittelstand ist genau der richtige Standort für ein KI-Technologietransferzentrum. Industrie, Handel und Handwerk werden von dem Zentrum profitieren.“ Die Lichtenfelser Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (Wahlkreis Kulmbach) sieht die Chance auf eine „nachhaltige Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort sowie der gesamten Region Oberfranken.“ Damit bekomme lebenslanges Lernen im Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels endlich eine Heimat.</p>&#13;
<p><strong>Ein Booster für Technologietransfer</strong></p>&#13;
<p>Dr. Markus Neufeld leitet das Referat Transfer und Entrepreneurship der Hochschule Coburg und ist überzeugt vom Konzept: „Weil wir fachbezogen zusammenarbeiten, wird das TTZ Oberfranken sowohl für die Hochschulen als auch für die Region als Booster für Technologietransfer wirken.“ Prof. Dr. Alexander Rost, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg, betont ebenfalls die großen Chancen für die Region: „Mit dem FADZ in Lichtenfels und dem IZK in Kronach gemeinsam das TTZ aufzubauen, wird das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels noch stärker machen. Wir freuen uns sehr darauf, neue Technologien in die Partnerunternehmen zu bringen oder mit und für sie zu entwickeln.“</p>&#13;
<p>Für die Produktionsstandorte der Unternehmen in dieser Region ist entscheidend, wie digitale und KI-basierte Technologien in Entwicklung und Produktion genutzt werden können.</p>&#13;
<p><strong>In der Praxis geht es um den Daten-Schatz im Unternehmen</strong></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg wird gezielte Impulse für verschiedene Phasen des Produktlebenszyklus geben. Dabei geht es zum einen um Diversifizierung und Individualisierung der Produktion, beispielsweise durch additive Fertigungsverfahren (industrieller 3D-Druck), die zahlreiche Unternehmen der Region nutzen. Zum anderen können KI-basierte Automatisierungsverfahren in der Massenproduktion genutzt werden, so dass bei Verfahren wie dem Spritzguss Wettbewerbsvorteile entstehen.</p>&#13;
<p>Mit Hilfe von KI-Lernverfahren lässt sich zum Beispiel in der Produktion eine vorausschauende Wartung der Maschinen durchführen. „Das vermeidet Produktionsstillstände – und damit Kosten“, erklärt Prof. Dr. Jens Grubert. Er hat an der Hochschule Coburg die Forschungsprofessur für Mensch-Maschine-Interaktion im Internet der Dinge inne und wird im TTZ in Lichtenfels die wissenschaftliche Leitung übernehmen. „Anwendungsbezogene Forschung ist ein großes Thema. Unternehmen können mit Fragen aus der betrieblichen Praxis auf uns zukommen. Wir schlagen auch Forschungsthemen vor, um gemeinsam voranzukommen.“ Außerdem gebe es spannende technologische Lösungen, die bereits vorhanden sind. „Wenn ein kleines oder mittelständisches Unternehmen eine fundierte Anwendungsberatung erhält, kann es dadurch effizienter arbeiten.“</p>&#13;
<p>Text, Bild, Video, Code und sogar 3D-Modelle: So genannte generative künstliche Intelligenz kann auf Basis weniger Eingaben wie kurzen Texten neue komplexe Medien erschaffen. „In Industrie, Handel und Handwerk gibt es wirklich viele Einsatzmöglichkeiten: Kundensupport automatisieren, Dokumente zusammenfassen, betriebliche Abläufe optimieren. Auch im Produktdesign kann sehr gut mit Algorithmen der generativen KI gearbeitet werden, um unterschiedliche Gestaltungsvarianten zu entwickeln.“</p>&#13;
<p>In Kronach wird seit 2021 durch die Technische Hochschule Nürnberg der Einsatz der KI in kleinen und mittelständischen Unternehmen erprobt. Prof Dr. Tobias Bocklet, Forschungsprofessor für Maschinelles Lernen, initiierte dieses Projekt und wird seitens der Ohm die wissenschaftliche Leitung am TTZ-Standort Kronach übernehmen. „Mit den Vorerfahrungen, die wir bisher mit gemeinsamen Projekten mit den Firmen vor Ort sammeln konnten, gibt es in Kronach ideale Voraussetzungen, KI in die Firmenlandschaft zu integrierten. KI kann dabei in Industrie und Handwerk als auch in der Gesellschaft eingesetzt werden und beispielsweise zur Nachhaltigkeit beitragen.“ Die nötigen Informationen und Daten sind bei den Firmen ohnehin oft schon vorhanden, erklärt Bocklet. Das sieht Professor Grubert aus Coburg genauso: „Da liegt ein großer Daten-Schatz in vielen Unternehmen“, sagt er. Diesen zu heben, wird eines der Ziele des TTZ Oberfranken Digitale Intelligenz.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wirtschaft und Gesellschaft sollen das Wissen und die Technologien aus den bayerischen Hochschulen schnell und reibungslos nutzen können. Der Freistaat fördert den Austausch in Technologietransferzentren (TTZ) – und jetzt bekommt auch Oberfranken eines: Das „Kooperative TTZ Oberfranken Digitale Intelligenz“ wird an die Hochschule Coburg und an die Technische Hochschule Nürnberg angeschlossen sein und an den Standorten Lichtenfels und Kronach aufgebaut. Knapp acht Millionen Euro fließen damit in die Region. </em></p>&#13;
<p>Mit dem Ausbau solcher Zentren will der Freistaat im Rahmen des Programms „Hightech Transfer Bayern" die Innovationskraft des Mittelstands im ländlichen Raum stärken. Bisher gibt es 30 TTZ, elf neue wurden dieses Jahr vom Ministerrat beschlossen. Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, hat jetzt bekannt gegeben, dass eines an die Standorte Lichtenfels und Kronach kommt. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg und die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) werden hier beim Thema digitale Intelligenz kooperieren: Die Hochschule Coburg legt am Standort Lichtenfels einen Schwerpunkt auf digitale Kompetenz im Produktlebenszyklus. Die Ohm fokussiert sich in Kronach auf die angewandte Analyse und Modellierung von Daten. Mit Unterstützung der Städte und Landkreise Lichtenfels und Kronach werden die Aktivitäten in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Anwendungszentrum für Zukunftstechnologien (FADZ) Lichtenfels und der Lucas-Cranach-Campus (LCC) Stiftung Kronach stattfinden.</p>&#13;
<p><strong>Standorte mit viel Potenzial</strong></p>&#13;
<p>Der Lichtenfelser Unternehmer Frank Carsten Herzog, selbst Alumnus der Hochschule Coburg, ist Initiator des FADZ-Projektes und Erster Vorsitzender des FADZ Wirtschaftsverbandes. Er sagt: „Oberfranken entwickelt aus der Zukunftstechnologie Additive Fertigung konsequent Perspektiven für die regionale Entwicklung. Die Unternehmen des FADZ Wirtschaftsverbands treiben diesen Wandel mit an und haben ohne zu zögern breite Unterstützung für ein Technologietransferzentrum in Lichtenfels zugesagt.“ Dies sei ein Beispiel für das fruchtbare Zusammenspiel aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und bürgerlichem Engagement. „Der Hochschule Coburg gebührt großer Dank für die Initiative.“</p>&#13;
<p>Hans Rebhan ist IHK-Vizepräsident und Vorstand der Lucas-Cranach-Campus Stiftung. Er treibt den Aufbau des LCC in Kronach als übergreifende Bildungsplattform voran. „Das Thema angewandte Forschung und Weiterbildung im Bereich der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz betreiben wir mit Unterstützung der Technischen Hochschule Nürnberg bereits seit 2021 voran.“ Mit der Etablierung des TTZs an den beiden Standorten würden diese Aktivitäten auf eine neue Stufe gehoben: „Sowohl für die Firmen vor Ort als auch für den Hochschulstandort ist das ein Meilenstein in unserer Entwicklung“.</p>&#13;
<p><strong>Digitale Intelligenz: das Zukunftsthema ist überall</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, sieht große Chancen darin, den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft weiter auszubauen: „Wir haben hier wunderbare, innovative Partner:innen: Für uns als Hochschule bietet das TTZ die Möglichkeit, diese etablierte Zusammenarbeit zu intensivieren.“ Der Schwerpunkt digitale Intelligenz ergänze außerdem vorhandene und wachsende Kompetenzen der Hochschule Coburg auf hervorragende Weise: „In Coburg entsteht ja am Schlachthof- und Güterbahnhofsareal gerade unser Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI).“</p>&#13;
<p>Ohm-Präsident Prof. Dr. Niels Oberbeck sagt: „Das ,TTZ Digitale Intelligenz‘ ist für uns ein wichtiger Meilenstein am Standort Kronach. Es ermöglicht uns, die großartigen Möglichkeiten und aktuellen Forschungserkenntnisse der KI in einem lebendigen Netzwerk auch kleinen und mittleren Unternehmen zugänglich zu machen.“ Für die Hochschule Coburg hat das Thema digitale Intelligenz mit dem Master-Studiengang Autonomes Fahren in Kronach ebenfalls große Bedeutung: Ab dem Wintersemester wird der Studiengang international und in englischer Sprache angeboten.</p>&#13;
<p>„Vom Ausbau der KI-Aktivitäten durch die gemeinsame Initiative mit der Technischen Hochschule Nürnberg wird die Region insgesamt stark profitieren. Das TTZ stärkt das gesamte Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels“, betont Gast. „Das Projekt wurde wirklich sehr zügig bewilligt – dafür sind wir sehr dankbar.“ Die schnelle Zusage des bayerischen Wissenschaftsministeriums sei ein sehr positives Signal für Oberfranken. Bis zu knapp acht Millionen Euro werden so in die Region fließen.</p>&#13;
<p><strong>Freude in der Region</strong></p>&#13;
<p>Der Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Kronach-Lichtenfels, Jürgen Baumgärtner, erklärt: „Die Etablierung des TTZs an den beiden Standorten, kooperativ aufgebaut mit den beiden Hochschulen Nürnberg und Coburg nutzt Synergien und setzt das Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels auch im Bereich der Forschung und Entwicklung in den Fokus.“</p>&#13;
<p>Der Kronacher Landrat Klaus Löffler ist dankbar für Baumgärtners Engagement und freut sich, dass der Wissenschaftsstandort Kronach gestärkt wird. „Das TTZ knüpft an die bereits erfolgten Weichenstellungen an unserem LCC an und wird durch seine wissenschaftliche Ausrichtung einen wesentlichen Beitrag liefern, unseren Wirtschaftsstandort zu stärken.“</p>&#13;
<p>In Lichtenfels ist die Freude über die Nachricht aus München ebenfalls groß: Erster Bürgermeister Andreas Hügerich erklärt, das TTZ sei ein bedeutender Beitrag für den noch jungen Standort der Hochschule Coburg in Lichtenfels. „In enger Zusammenarbeit mit unserem FADZ und den daran Beteiligten kann das TTZ zudem den digitalen Wandel in vielen Wirtschaftszweigen beschleunigen“, ist Hügerich überzeugt. Dem Landrat des Landkreises Lichtenfels Christian Meißner zufolge ist der richtige Weg, mit der Forschung in die Fläche und damit auch in den ländlichen Raum zu gehen. „Diese Entscheidung wird das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels stärken und einen wichtigen Beitrag leisten. Gemeinsam mit den Hochschulen und den Unternehmen werden wir hier wichtige Impulse setzen und die Region dadurch wirtschaftlich aber auch wissenschaftlich stärken.“</p>&#13;
<p>Kommunal wird das TTZ unter anderem dadurch unterstützt, dass Räumlichkeiten in Lichtenfels und Kronach zur Verfügung gestellt werden. Aber auch die Bundestagsabgeordneten der Region sind sehr nah am Thema dran. Der Coburger Dr. Jonas Geissler ist der Auffassung: „Die Region mit ihrem innovationsoffenen Mittelstand ist genau der richtige Standort für ein KI-Technologietransferzentrum. Industrie, Handel und Handwerk werden von dem Zentrum profitieren.“ Die Lichtenfelser Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (Wahlkreis Kulmbach) sieht die Chance auf eine „nachhaltige Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort sowie der gesamten Region Oberfranken.“ Damit bekomme lebenslanges Lernen im Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels endlich eine Heimat.</p>&#13;
<p><strong>Ein Booster für Technologietransfer</strong></p>&#13;
<p>Dr. Markus Neufeld leitet das Referat Transfer und Entrepreneurship der Hochschule Coburg und ist überzeugt vom Konzept: „Weil wir fachbezogen zusammenarbeiten, wird das TTZ Oberfranken sowohl für die Hochschulen als auch für die Region als Booster für Technologietransfer wirken.“ Prof. Dr. Alexander Rost, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg, betont ebenfalls die großen Chancen für die Region: „Mit dem FADZ in Lichtenfels und dem IZK in Kronach gemeinsam das TTZ aufzubauen, wird das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels noch stärker machen. Wir freuen uns sehr darauf, neue Technologien in die Partnerunternehmen zu bringen oder mit und für sie zu entwickeln.“</p>&#13;
<p>Für die Produktionsstandorte der Unternehmen in dieser Region ist entscheidend, wie digitale und KI-basierte Technologien in Entwicklung und Produktion genutzt werden können.</p>&#13;
<p><strong>In der Praxis geht es um den Daten-Schatz im Unternehmen</strong></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg wird gezielte Impulse für verschiedene Phasen des Produktlebenszyklus geben. Dabei geht es zum einen um Diversifizierung und Individualisierung der Produktion, beispielsweise durch additive Fertigungsverfahren (industrieller 3D-Druck), die zahlreiche Unternehmen der Region nutzen. Zum anderen können KI-basierte Automatisierungsverfahren in der Massenproduktion genutzt werden, so dass bei Verfahren wie dem Spritzguss Wettbewerbsvorteile entstehen.</p>&#13;
<p>Mit Hilfe von KI-Lernverfahren lässt sich zum Beispiel in der Produktion eine vorausschauende Wartung der Maschinen durchführen. „Das vermeidet Produktionsstillstände – und damit Kosten“, erklärt Prof. Dr. Jens Grubert. Er hat an der Hochschule Coburg die Forschungsprofessur für Mensch-Maschine-Interaktion im Internet der Dinge inne und wird im TTZ in Lichtenfels die wissenschaftliche Leitung übernehmen. „Anwendungsbezogene Forschung ist ein großes Thema. Unternehmen können mit Fragen aus der betrieblichen Praxis auf uns zukommen. Wir schlagen auch Forschungsthemen vor, um gemeinsam voranzukommen.“ Außerdem gebe es spannende technologische Lösungen, die bereits vorhanden sind. „Wenn ein kleines oder mittelständisches Unternehmen eine fundierte Anwendungsberatung erhält, kann es dadurch effizienter arbeiten.“</p>&#13;
<p>Text, Bild, Video, Code und sogar 3D-Modelle: So genannte generative künstliche Intelligenz kann auf Basis weniger Eingaben wie kurzen Texten neue komplexe Medien erschaffen. „In Industrie, Handel und Handwerk gibt es wirklich viele Einsatzmöglichkeiten: Kundensupport automatisieren, Dokumente zusammenfassen, betriebliche Abläufe optimieren. Auch im Produktdesign kann sehr gut mit Algorithmen der generativen KI gearbeitet werden, um unterschiedliche Gestaltungsvarianten zu entwickeln.“</p>&#13;
<p>In Kronach wird seit 2021 durch die Technische Hochschule Nürnberg der Einsatz der KI in kleinen und mittelständischen Unternehmen erprobt. Prof Dr. Tobias Bocklet, Forschungsprofessor für Maschinelles Lernen, initiierte dieses Projekt und wird seitens der Ohm die wissenschaftliche Leitung am TTZ-Standort Kronach übernehmen. „Mit den Vorerfahrungen, die wir bisher mit gemeinsamen Projekten mit den Firmen vor Ort sammeln konnten, gibt es in Kronach ideale Voraussetzungen, KI in die Firmenlandschaft zu integrierten. KI kann dabei in Industrie und Handwerk als auch in der Gesellschaft eingesetzt werden und beispielsweise zur Nachhaltigkeit beitragen.“ Die nötigen Informationen und Daten sind bei den Firmen ohnehin oft schon vorhanden, erklärt Bocklet. Das sieht Professor Grubert aus Coburg genauso: „Da liegt ein großer Daten-Schatz in vielen Unternehmen“, sagt er. Diesen zu heben, wird eines der Ziele des TTZ Oberfranken Digitale Intelligenz.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/60-TTZ-683x1024.jpg"
                        fileSize="130859"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Industriewirtschaft]]></category>                                <title><![CDATA[Gute Noten für Soziale Arbeit und Wirtschaftsstudiengänge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gute-noten-fuer-soziale-arbeit-und-wirtschaftsstudiengaenge/</link>
                <pubDate>Tue, 09 May 2023 07:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gute-noten-fuer-soziale-arbeit-und-wirtschaftsstudiengaenge/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im CHE-Hochschulranking wurden diesmal Rechts-, Wirtschaftswissenschaften und Soziale Arbeit an deutschen Hochschulen und Universitäten bewertet.</em>

Die ZEIT veröffentlicht die neuesten Ergebnisse des Hochschulrankings vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Das Ranking umfasst Beurteilungen von Studierenden zu den Studienbedingungen an ihrer Hochschule sowie Fakten zu Studium, Lehre und Forschung.

Ein Ergebnis freut die <a href="t3://page?uid=833">Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, Prof. Dr. Nicole Hegel, </a>besonders: „dass die Studierenden die individuelle Betreuung und Begleitung wieder so positiv bewertet haben.“ In diesem Bereich hat die Hochschule auch bei vergangenen Rankings Bestnoten bekommen. „Dies ist uns ein ganz besonderes Anliegen“, erklärt Hegel. Deshalb wurde kürzlich auch ein eigenes „Referat für Studienerfolg und Gesundheit“ an der Hochschule gegründet.

Von fünf möglichen Sternen vergaben die Coburger Studis für „Betreuung durch Lehrende und Unterstützung im Studium“ überdurchschnittliche 4,3 Sterne. Allgemein bekamen die Studienbedingungen in Coburg gute Noten. Die Bibliotheksausstattung und Information zu organisatorischen Fragen des Studiengangs beispielsweise erreichte im Schnitt je 4,5 von fünf Sternen, auch die IT-Infrastruktur bekam sehr gute 4,3 Sterne. Die Hilfe bei der Vernetzung der Studierenden untereinander lag mit 4,3 ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt. Die deutschlandweit größte Befragung von Studierenden umfasst viele Einzelwerte zu den Rahmenbedingungen und einzelnen Studiengängen.

Der Bachelorstudiengang <a href="t3://page?uid=143">Automobiltechnologie mit Vertiefung Wirtschaftsingenieurwesen </a>an der Fakultät <a href="t3://page?uid=27">Maschinenbau und Automobiltechnik </a>der Hochschule Coburg bekam von den Studierenden sehr gute Noten. „Sie loben vor allem die gute Betreuung im Studium, einerseits durch die Lehrenden und andererseits durch das Projekt:ING am Studienanfang“, erklärt Studiengangleiter <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Geuß</a>. Aber die Studierenden schätzen beispielsweise auch die moderne Ausstattung der Labore und der Bibliothek und hoben den Kontakt zur Berufspraxis positiv hervor. „Uns freut vor allem, dass unter anderem wegen dieser Aspekte Studierende nachgewiesenermaßen ihren Abschluss in diesem Studiengang in angemessener Zeit absolvieren.“

An der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> wurden die Bachelorstudiengänge <a href="t3://page?uid=159">Betriebswirtschaft</a>, <a href="t3://page?uid=261">Industriewirtschaft </a>und <a href="t3://page?uid=162">Versicherungswirtschaft </a>bewertet. Außer der guten Betreuung insbesondere auch am Beginn des Studiums wurden die Kontakte zur Berufspraxis hervorgehoben. Die Studierenden bewerteten die Bibliotheksausstattung und die Informationen und Beratung rund um die Studienorganisation besonders positiv. <a href="t3://page?uid=464">Prof. Dr. Jutta Michel</a>, Studiendekanin der Fakultät Wirtschaftswissenschaften sagt: „Dies freut mich besonders. Unsere Studierenden schätzen es offensichtlich, dass wir uns wirklich um sie kümmern.“

An der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit </a>wurde der Bachelorstudiengang <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit </a>ins Ranking aufgenommen. Überdurchschnittlich positiv werteten die Studierenden hier beispielsweise die Studienorganisation und Unterstützung im Studium, die Erreichbarkeit der Lehrenden, Beratungsangebote, aber auch studienbegleitende Unterstützungsangebote wie Tutorien und Prüfungsvorbereitung. Der Studiendekan der Fakultät Soziale Arbeit, <a href="t3://page?uid=1245">Prof. Björn Bicker </a>zieht eine sehr ermutigende Bilanz: „Gerade der Einstieg ins Studium ist von großer Bedeutung. Es freut mich sehr, dass wir die Studierenden auf ihrem Weg vor allem am Anfang so gut begleiten können. Dabei entsteht ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden – das macht unsere Fakultät aus.“

Vizepräsidentin Hegel resümiert, dass die Ergebnisse ein wichtiges Feedback für die Qualität der Lehre sind. „Das Referat für Lehrinnovation und -qualität wird die Daten daher noch eingehender analysieren, damit diese vergangenheitsbasierten Daten für künftige Studiengangsentwicklungen mit berücksichtigt werden können.“

<strong>Interesse am Studium in Coburg?</strong>
<a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">Anmeldung und Einschreibung fürs Wintersemester ist ab jetzt hier möglich.</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im CHE-Hochschulranking wurden diesmal Rechts-, Wirtschaftswissenschaften und Soziale Arbeit an deutschen Hochschulen und Universitäten bewertet.</em>

Die ZEIT veröffentlicht die neuesten Ergebnisse des Hochschulrankings vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Das Ranking umfasst Beurteilungen von Studierenden zu den Studienbedingungen an ihrer Hochschule sowie Fakten zu Studium, Lehre und Forschung.

Ein Ergebnis freut die <a href="t3://page?uid=833">Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, Prof. Dr. Nicole Hegel, </a>besonders: „dass die Studierenden die individuelle Betreuung und Begleitung wieder so positiv bewertet haben.“ In diesem Bereich hat die Hochschule auch bei vergangenen Rankings Bestnoten bekommen. „Dies ist uns ein ganz besonderes Anliegen“, erklärt Hegel. Deshalb wurde kürzlich auch ein eigenes „Referat für Studienerfolg und Gesundheit“ an der Hochschule gegründet.

Von fünf möglichen Sternen vergaben die Coburger Studis für „Betreuung durch Lehrende und Unterstützung im Studium“ überdurchschnittliche 4,3 Sterne. Allgemein bekamen die Studienbedingungen in Coburg gute Noten. Die Bibliotheksausstattung und Information zu organisatorischen Fragen des Studiengangs beispielsweise erreichte im Schnitt je 4,5 von fünf Sternen, auch die IT-Infrastruktur bekam sehr gute 4,3 Sterne. Die Hilfe bei der Vernetzung der Studierenden untereinander lag mit 4,3 ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt. Die deutschlandweit größte Befragung von Studierenden umfasst viele Einzelwerte zu den Rahmenbedingungen und einzelnen Studiengängen.

Der Bachelorstudiengang <a href="t3://page?uid=143">Automobiltechnologie mit Vertiefung Wirtschaftsingenieurwesen </a>an der Fakultät <a href="t3://page?uid=27">Maschinenbau und Automobiltechnik </a>der Hochschule Coburg bekam von den Studierenden sehr gute Noten. „Sie loben vor allem die gute Betreuung im Studium, einerseits durch die Lehrenden und andererseits durch das Projekt:ING am Studienanfang“, erklärt Studiengangleiter <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Geuß</a>. Aber die Studierenden schätzen beispielsweise auch die moderne Ausstattung der Labore und der Bibliothek und hoben den Kontakt zur Berufspraxis positiv hervor. „Uns freut vor allem, dass unter anderem wegen dieser Aspekte Studierende nachgewiesenermaßen ihren Abschluss in diesem Studiengang in angemessener Zeit absolvieren.“

An der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> wurden die Bachelorstudiengänge <a href="t3://page?uid=159">Betriebswirtschaft</a>, <a href="t3://page?uid=261">Industriewirtschaft </a>und <a href="t3://page?uid=162">Versicherungswirtschaft </a>bewertet. Außer der guten Betreuung insbesondere auch am Beginn des Studiums wurden die Kontakte zur Berufspraxis hervorgehoben. Die Studierenden bewerteten die Bibliotheksausstattung und die Informationen und Beratung rund um die Studienorganisation besonders positiv. <a href="t3://page?uid=464">Prof. Dr. Jutta Michel</a>, Studiendekanin der Fakultät Wirtschaftswissenschaften sagt: „Dies freut mich besonders. Unsere Studierenden schätzen es offensichtlich, dass wir uns wirklich um sie kümmern.“

An der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit </a>wurde der Bachelorstudiengang <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit </a>ins Ranking aufgenommen. Überdurchschnittlich positiv werteten die Studierenden hier beispielsweise die Studienorganisation und Unterstützung im Studium, die Erreichbarkeit der Lehrenden, Beratungsangebote, aber auch studienbegleitende Unterstützungsangebote wie Tutorien und Prüfungsvorbereitung. Der Studiendekan der Fakultät Soziale Arbeit, <a href="t3://page?uid=1245">Prof. Björn Bicker </a>zieht eine sehr ermutigende Bilanz: „Gerade der Einstieg ins Studium ist von großer Bedeutung. Es freut mich sehr, dass wir die Studierenden auf ihrem Weg vor allem am Anfang so gut begleiten können. Dabei entsteht ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden – das macht unsere Fakultät aus.“

Vizepräsidentin Hegel resümiert, dass die Ergebnisse ein wichtiges Feedback für die Qualität der Lehre sind. „Das Referat für Lehrinnovation und -qualität wird die Daten daher noch eingehender analysieren, damit diese vergangenheitsbasierten Daten für künftige Studiengangsentwicklungen mit berücksichtigt werden können.“

<strong>Interesse am Studium in Coburg?</strong>
<a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">Anmeldung und Einschreibung fürs Wintersemester ist ab jetzt hier möglich.</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/70-CHE-1024x683.jpg"
                        fileSize="101930"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category>                                <title><![CDATA[Bayerische Hochschulen zeigen Stand der Designforschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bayerische-hochschulen-zeigen-stand-der-designforschung/</link>
                <pubDate>Mon, 08 May 2023 11:58:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bayerische-hochschulen-zeigen-stand-der-designforschung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Designfakultäten Bayerns geben im Rahmen der Munich Creative Business Week (MCBW) Einblick in den Stand der Designforschung in Bayern. </em>

&nbsp;

Von Mittwoch, 10. Mai, bis Freitag, 12. Mai, zeigt die Ausstellung „Designforschung Bayern – Gegenwart und Zukunft“ an der Fakultät für Design der Hochschule München besondere Forschungsansätze und -ergebnisse. „Es gibt eine gemeinsame Ausstellung von den fünf Designfakultäten Bayerns“, erklärt Prof. Natalie Weinmann. Sie lehrt im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html" target="Studiengang IP" rel="noopener">Studiengang Integriertes Produktdesign</a> an der Fakultät Design der Hochschule Coburg, einem dieser bayerischen Design-Standorte. Die anderen sind Nürnberg, München, Augsburg und Würzburg.

&nbsp;

Die Exponate setzen sich beispielhaft mit aktuell diskutierten Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalität, Künstliche Intelligenz, Entrepreneurship oder Inklusion auseinander. Sie beleuchten die Bedeutung von Designforschung für Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft und ihre Relevanz im Kontext soziokultureller Transformationsaufgaben. Ergänzend findet am Donnerstag, 11. Mai, unter dem Titel „Designforschung – Disruption im Forschungsbetrieb?“ ein halbtägiges Symposium statt.

&nbsp;

Mehr Informationen dazu gibt es <a href="https://designfakultaetenbayern.de">hier</a>.

&nbsp;

Interesse an einem Design-Studium Coburg?
<a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">Anmeldung und Einschreibung fürs Wintersemester ist ab jetzt hier möglich.</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Designfakultäten Bayerns geben im Rahmen der Munich Creative Business Week (MCBW) Einblick in den Stand der Designforschung in Bayern. </em>

&nbsp;

Von Mittwoch, 10. Mai, bis Freitag, 12. Mai, zeigt die Ausstellung „Designforschung Bayern – Gegenwart und Zukunft“ an der Fakultät für Design der Hochschule München besondere Forschungsansätze und -ergebnisse. „Es gibt eine gemeinsame Ausstellung von den fünf Designfakultäten Bayerns“, erklärt Prof. Natalie Weinmann. Sie lehrt im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html" target="Studiengang IP" rel="noopener">Studiengang Integriertes Produktdesign</a> an der Fakultät Design der Hochschule Coburg, einem dieser bayerischen Design-Standorte. Die anderen sind Nürnberg, München, Augsburg und Würzburg.

&nbsp;

Die Exponate setzen sich beispielhaft mit aktuell diskutierten Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalität, Künstliche Intelligenz, Entrepreneurship oder Inklusion auseinander. Sie beleuchten die Bedeutung von Designforschung für Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft und ihre Relevanz im Kontext soziokultureller Transformationsaufgaben. Ergänzend findet am Donnerstag, 11. Mai, unter dem Titel „Designforschung – Disruption im Forschungsbetrieb?“ ein halbtägiges Symposium statt.

&nbsp;

Mehr Informationen dazu gibt es <a href="https://designfakultaetenbayern.de">hier</a>.

&nbsp;

Interesse an einem Design-Studium Coburg?
<a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz" target="_blank" rel="noopener">Anmeldung und Einschreibung fürs Wintersemester ist ab jetzt hier möglich.</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/69-Bayerische_Hochschulen_und_die_Designforschung-1022x1024.jpg"
                        fileSize="142240"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1022" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/69_Bayerische_Design-1024x576.jpg"
                        fileSize="119783"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Data Science: ChatGPTs Energieappetit und anderen KI-Eigenheiten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/data-science-von-chatgpts-energieappetit-und-anderen-ki-eigenheiten/</link>
                <pubDate>Fri, 05 May 2023 09:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/data-science-von-chatgpts-energieappetit-und-anderen-ki-eigenheiten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Spezialgebiet: künstliche Intelligenz. Mission: Studierende von der Schönheit der Mathematik überzeugen. Prof. Dr. Roman Rischke (Jahrgang 1986) forscht und lehrt seit dem Sommersemester 2023 als Professor für <a href="t3://page?uid=1399">Data Science</a> an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p><em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> <strong>Roman Rischke: </strong>Meine akademische Karriere begann an der TU Bergakademie Freiberg, unweit meines Geburtsorts Großenhain mit dem Studium der Wirtschaftsmathematik. Dabei habe ich meine Leidenschaft für die mathematische Optimierung entdeckt. Den Masterabschluss in Wirtschaftsmathematik habe ich an der TU Berlin erworben. Promoviert habe ich im Bereich der Algorithmischen Diskreten Mathematik an der TU München. Bis vor kurzem habe ich am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin in den Bereichen Videokodierung und Maschinelles Lernen geforscht und an der HTW Berlin gelehrt.</p>&#13;
<p><em>Wo / wie leben Sie?</em><br /> Derzeit befindet sich der Lebensmittelpunkt meiner Familie schulbedingt noch in Berlin und ich pendele entsprechend. Wir freuen uns aber bereits, im Sommer in die Coburger Region zu ziehen.<br /> <br /> <em>Ihre Spezialgebiete sind? </em><br /> Zur Beantwortung dieser Frage möchte ich etwas weiter ausholen. Data Science beschäftigt sich insbesondere auch mit Maschinellem Lernen und KI. Wir alle beobachten in diesen Bereichen den aktuellen Trend zu immer größeren und zugleich immer leistungsfähigeren KI-Modellen. ChatGPT ist hier ein sehr prominentes Beispiel. Das zugrundeliegende Modell GPT-3 besitzt ca. 175 Mrd. trainierbare Parameter und es ist offensichtlich, dass das Einstellen (also Training) dieser unvorstellbar großen Anzahl an Parametern enorme Rechenleistung erfordert. Als Optimierer gehe ich der Forschungsfrage nach, was das kleinste bzw. effizienteste Modell in Bezug auf den Energieappetit ist, das die entsprechende Aufgabe mit ähnlicher Performanz wie die großen Modelle lösen kann. Aktuelle Forschungs- und Standardisierungsinitiativen zeigen, dass große KI-Modelle nach dem Training meist ohne erhebliche Einbußen in der Performanz auf sehr kleine Modelle komprimiert werden können. Eine spannende Frage hierbei ist, ob das bereits während des energieintensiven Trainings ausgenutzt werden kann.<br /> <br /> <em>Warum ist diese Frage so spannend?</em><br /> Die Beantwortung dieser Forschungsfrage wird auch darüber entscheiden, ob wir in Zukunft KI zentral in (meist privaten) Hochleistungsrechenzentren trainieren oder ob es nicht auch möglich ist, leistungsfähige KI auf kleineren Geräten zu produzieren. Ich finde diese Forschungsfrage auch deshalb so spannend, weil sie so viele weitere Forschungsfragen impliziert bzw. tangiert. Wenn es möglich ist, auch auf kleineren Geräten leistungsfähige KI zu entwickeln, so kann man den Trainingsprozess auch verteilt betreiben und so gestalten, dass der Datenschutz gewahrt wird. Beim dezentralen Training kommen also die Modelle zu den Daten und nicht andersherum. Obendrein sind die Entscheidungsprozesse kleinerer Modelle oft einfacher zu interpretieren, was die Vertrauenswürdigkeit stärkt. Zudem ermöglicht diese Forschungsfrage, dem Wettlauf nach immer größeren KI-Modellen zu entkommen, und trotzdem signifikant zur KI-Forschung beizutragen. Ich freue mich auf viele spannende Forschungsprojekte in diesem Bereich an der Hochschule Coburg und denke, dass das Angebot an Methoden zur Entwicklung grüner und vertrauenswürdiger KI auf Bedarf in der Region stößt.</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</em><br /> Freude bereiten. Als Mathematiker beschäftigt man sich viel mit Problemlösung, was im ersten Moment nicht sehr einladend klingen mag. Sich einem Problem über einen sehr langen Zeitraum hinzugeben, erfordert zudem meist große Kraftanstrengung, insbesondere wenn man auf dem Weg zur Lösung Rückschläge erfährt. In dem Moment, in dem sich einem die Lösung aber offenbart, erfährt man unbeschreiblich viel Freude. Das begründet meine Leidenschaft für die Mathematik.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Ich freue mich auf viele spannende Lehr- und Forschungsprojekt und insbesondere darauf, möglichst viele Studierende von der Schönheit der Mathematik zu überzeugen.&nbsp;</p>&#13;
<p><em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em><br /> Zu meiner Schulzeit lernte das Internet buchstäblich gerade das Laufen. Seitdem hat es die Art und Weise, wie wir global kommunizieren, Information zugänglich machen und Wirtschaft betreiben entscheidend transformiert, was es zu einer sehr wichtigen Errungenschaft der Menschheit neben dem Transistor macht. Dank des Internets verfügen wir heute über ausreichend große Datensätze zum Training von komplexen KI-Modellen, mittels derer wir zahlreiche Prozesse automatisieren können.</p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> Ich freue mich auf viele Kletter-, Wander- und Radtouren im Frankenjura.</p>&#13;
<p><strong>Interesse am neuen Masterstudiengang Data Science oder anderen zukunftsträchtigen Studiengängen der Hochschule Coburg? </strong><a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz">Anmeldung und Einschreibung fürs Wintersemester ist ab jetzt hier möglich.</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Spezialgebiet: künstliche Intelligenz. Mission: Studierende von der Schönheit der Mathematik überzeugen. Prof. Dr. Roman Rischke (Jahrgang 1986) forscht und lehrt seit dem Sommersemester 2023 als Professor für <a href="t3://page?uid=1399">Data Science</a> an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p><em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> <strong>Roman Rischke: </strong>Meine akademische Karriere begann an der TU Bergakademie Freiberg, unweit meines Geburtsorts Großenhain mit dem Studium der Wirtschaftsmathematik. Dabei habe ich meine Leidenschaft für die mathematische Optimierung entdeckt. Den Masterabschluss in Wirtschaftsmathematik habe ich an der TU Berlin erworben. Promoviert habe ich im Bereich der Algorithmischen Diskreten Mathematik an der TU München. Bis vor kurzem habe ich am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin in den Bereichen Videokodierung und Maschinelles Lernen geforscht und an der HTW Berlin gelehrt.</p>&#13;
<p><em>Wo / wie leben Sie?</em><br /> Derzeit befindet sich der Lebensmittelpunkt meiner Familie schulbedingt noch in Berlin und ich pendele entsprechend. Wir freuen uns aber bereits, im Sommer in die Coburger Region zu ziehen.<br /> <br /> <em>Ihre Spezialgebiete sind? </em><br /> Zur Beantwortung dieser Frage möchte ich etwas weiter ausholen. Data Science beschäftigt sich insbesondere auch mit Maschinellem Lernen und KI. Wir alle beobachten in diesen Bereichen den aktuellen Trend zu immer größeren und zugleich immer leistungsfähigeren KI-Modellen. ChatGPT ist hier ein sehr prominentes Beispiel. Das zugrundeliegende Modell GPT-3 besitzt ca. 175 Mrd. trainierbare Parameter und es ist offensichtlich, dass das Einstellen (also Training) dieser unvorstellbar großen Anzahl an Parametern enorme Rechenleistung erfordert. Als Optimierer gehe ich der Forschungsfrage nach, was das kleinste bzw. effizienteste Modell in Bezug auf den Energieappetit ist, das die entsprechende Aufgabe mit ähnlicher Performanz wie die großen Modelle lösen kann. Aktuelle Forschungs- und Standardisierungsinitiativen zeigen, dass große KI-Modelle nach dem Training meist ohne erhebliche Einbußen in der Performanz auf sehr kleine Modelle komprimiert werden können. Eine spannende Frage hierbei ist, ob das bereits während des energieintensiven Trainings ausgenutzt werden kann.<br /> <br /> <em>Warum ist diese Frage so spannend?</em><br /> Die Beantwortung dieser Forschungsfrage wird auch darüber entscheiden, ob wir in Zukunft KI zentral in (meist privaten) Hochleistungsrechenzentren trainieren oder ob es nicht auch möglich ist, leistungsfähige KI auf kleineren Geräten zu produzieren. Ich finde diese Forschungsfrage auch deshalb so spannend, weil sie so viele weitere Forschungsfragen impliziert bzw. tangiert. Wenn es möglich ist, auch auf kleineren Geräten leistungsfähige KI zu entwickeln, so kann man den Trainingsprozess auch verteilt betreiben und so gestalten, dass der Datenschutz gewahrt wird. Beim dezentralen Training kommen also die Modelle zu den Daten und nicht andersherum. Obendrein sind die Entscheidungsprozesse kleinerer Modelle oft einfacher zu interpretieren, was die Vertrauenswürdigkeit stärkt. Zudem ermöglicht diese Forschungsfrage, dem Wettlauf nach immer größeren KI-Modellen zu entkommen, und trotzdem signifikant zur KI-Forschung beizutragen. Ich freue mich auf viele spannende Forschungsprojekte in diesem Bereich an der Hochschule Coburg und denke, dass das Angebot an Methoden zur Entwicklung grüner und vertrauenswürdiger KI auf Bedarf in der Region stößt.</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</em><br /> Freude bereiten. Als Mathematiker beschäftigt man sich viel mit Problemlösung, was im ersten Moment nicht sehr einladend klingen mag. Sich einem Problem über einen sehr langen Zeitraum hinzugeben, erfordert zudem meist große Kraftanstrengung, insbesondere wenn man auf dem Weg zur Lösung Rückschläge erfährt. In dem Moment, in dem sich einem die Lösung aber offenbart, erfährt man unbeschreiblich viel Freude. Das begründet meine Leidenschaft für die Mathematik.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Ich freue mich auf viele spannende Lehr- und Forschungsprojekt und insbesondere darauf, möglichst viele Studierende von der Schönheit der Mathematik zu überzeugen.&nbsp;</p>&#13;
<p><em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em><br /> Zu meiner Schulzeit lernte das Internet buchstäblich gerade das Laufen. Seitdem hat es die Art und Weise, wie wir global kommunizieren, Information zugänglich machen und Wirtschaft betreiben entscheidend transformiert, was es zu einer sehr wichtigen Errungenschaft der Menschheit neben dem Transistor macht. Dank des Internets verfügen wir heute über ausreichend große Datensätze zum Training von komplexen KI-Modellen, mittels derer wir zahlreiche Prozesse automatisieren können.</p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> Ich freue mich auf viele Kletter-, Wander- und Radtouren im Frankenjura.</p>&#13;
<p><strong>Interesse am neuen Masterstudiengang Data Science oder anderen zukunftsträchtigen Studiengängen der Hochschule Coburg? </strong><a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz">Anmeldung und Einschreibung fürs Wintersemester ist ab jetzt hier möglich.</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/68-RomanRischke-1024x651.jpg"
                        fileSize="71275"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="651"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vier Tage Nachhaltigkeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vier-tage-nachhaltigkeit/</link>
                <pubDate>Thu, 04 May 2023 10:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vier-tage-nachhaltigkeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In der vergangenen Woche fanden zum zweiten Mal die Coburger Nachhaltigkeitstage statt, die gemeinsam vom Verein MakingCulture und dem <a href="t3://page?uid=1353">Referat Nachhaltigkeit </a>der Hochschule Coburg ausgerichtet wurden. </em></p>&#13;
<p>Während ein Teil der Besucher:innen gespannt den Rednern auf der Bühne lauschte, schlenderte ein anderer Teil über den Markt der Möglichkeiten, um sich unter anderem über die Themen Ernährung, Tierschutz und nachhaltige Stadtentwicklung zu informieren. Wieder andere genossen einen veganen Burger im Freien: Fast 1.000 Besucher kamen zu den zweiten Coburger Nachhaltigkeitstagen auf das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, die vom Verein MakingCulture und vom Referat Nachhaltigkeit der Hochschule Coburg organisiert wurden. „Bei der Auftaktveranstaltung am Montag waren rund 350 Teilnehmer. Auch in den darauffolgenden drei Tagen war die Veranstaltung gut besucht“, sagt Prof. Gerhard Kampe von MakingCulture rückblickend.</p>&#13;
<p><strong>Ein vielfältiges Programm</strong></p>&#13;
<p>Zum Start der Nachhaltigkeitstage stand am Montag die globale Gesundheit und deren Bedeutung für die Region im Zentrum. Neben zwei Vorträgen wurde die Ausstellung „Vom Wertstoffhof zur Wertschätzung“ eröffnet, die während der ganzen Woche zu sehen war. Am Dienstag ging es in drei Impulsvorträgen der Hochschule um die Themen Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität. Im Anschluss hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit den Referent:innen in Foren zu diskutieren. Auch die Dienstagsreihe des Studiengangs <a href="t3://page?uid=70">Architektur </a>war Teil des Abends.</p>&#13;
<p>Das Programm am Mittwoch widmete sich einer sicheren <a href="t3://page?uid=112">Energieversorgung</a>. Ein Vertreter der Hochschule und drei externe Gäste referierten über Photovoltaik, Windenergie und Wasserstoff. Im Anschluss fand ein Energieforum statt. Am letzten Veranstaltungstag drehte sich alles um Kreislaufwirtschaft und Konsum. Nach der Keynote zu Beginn des Abends, bei der es um eigenverantwortliches Handeln im Alltag ging, gab es drei Impulsvorträge, bei denen die Besucher:innen &nbsp;Einblick in die Praxis bekamen. Die Themen reichten vom Textilhandel über die Glasindustrie bis zur ökologischen Landwirtschaft. An allen vier Veranstaltungstagen konnten die Gäste auch den Markt der Möglichkeiten erkunden und sich untereinander vernetzen.</p>&#13;
<p>Das Konzept, die Besucher nach den Vorträgen aktiv in Diskussionsrunden einzubeziehen, hat sich bewährt. <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> ist Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule und Mitorganisatorin der Veranstaltung. Sie betont, dass aus den Erkenntnissen des Erlebten bereits die nächsten Nachhaltigkeitstage angedacht werden. „Auf alle Fälle wird Nachhaltigkeit wieder verständlich, positiv erfahrbar und aktionsorientiert präsentiert werden. Denn ,business as usual' war gestern.” Impulsgeber für die Nachhaltigkeitstage bei Making Culture ist Peter Langendorf. Er und Prof. Gerhard Kampe fanden auch bei der zweiten Auflage wieder besonders bemerkenswert, „dass ganz offensichtlich ein großer Bedarf des Austausches der zivilgesellschaftlichen Akteure untereinander und mit Wissenschaft, Kommunen und maßgeblichen Verwaltungen besteht.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In der vergangenen Woche fanden zum zweiten Mal die Coburger Nachhaltigkeitstage statt, die gemeinsam vom Verein MakingCulture und dem <a href="t3://page?uid=1353">Referat Nachhaltigkeit </a>der Hochschule Coburg ausgerichtet wurden. </em></p>&#13;
<p>Während ein Teil der Besucher:innen gespannt den Rednern auf der Bühne lauschte, schlenderte ein anderer Teil über den Markt der Möglichkeiten, um sich unter anderem über die Themen Ernährung, Tierschutz und nachhaltige Stadtentwicklung zu informieren. Wieder andere genossen einen veganen Burger im Freien: Fast 1.000 Besucher kamen zu den zweiten Coburger Nachhaltigkeitstagen auf das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, die vom Verein MakingCulture und vom Referat Nachhaltigkeit der Hochschule Coburg organisiert wurden. „Bei der Auftaktveranstaltung am Montag waren rund 350 Teilnehmer. Auch in den darauffolgenden drei Tagen war die Veranstaltung gut besucht“, sagt Prof. Gerhard Kampe von MakingCulture rückblickend.</p>&#13;
<p><strong>Ein vielfältiges Programm</strong></p>&#13;
<p>Zum Start der Nachhaltigkeitstage stand am Montag die globale Gesundheit und deren Bedeutung für die Region im Zentrum. Neben zwei Vorträgen wurde die Ausstellung „Vom Wertstoffhof zur Wertschätzung“ eröffnet, die während der ganzen Woche zu sehen war. Am Dienstag ging es in drei Impulsvorträgen der Hochschule um die Themen Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität. Im Anschluss hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit den Referent:innen in Foren zu diskutieren. Auch die Dienstagsreihe des Studiengangs <a href="t3://page?uid=70">Architektur </a>war Teil des Abends.</p>&#13;
<p>Das Programm am Mittwoch widmete sich einer sicheren <a href="t3://page?uid=112">Energieversorgung</a>. Ein Vertreter der Hochschule und drei externe Gäste referierten über Photovoltaik, Windenergie und Wasserstoff. Im Anschluss fand ein Energieforum statt. Am letzten Veranstaltungstag drehte sich alles um Kreislaufwirtschaft und Konsum. Nach der Keynote zu Beginn des Abends, bei der es um eigenverantwortliches Handeln im Alltag ging, gab es drei Impulsvorträge, bei denen die Besucher:innen &nbsp;Einblick in die Praxis bekamen. Die Themen reichten vom Textilhandel über die Glasindustrie bis zur ökologischen Landwirtschaft. An allen vier Veranstaltungstagen konnten die Gäste auch den Markt der Möglichkeiten erkunden und sich untereinander vernetzen.</p>&#13;
<p>Das Konzept, die Besucher nach den Vorträgen aktiv in Diskussionsrunden einzubeziehen, hat sich bewährt. <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> ist Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule und Mitorganisatorin der Veranstaltung. Sie betont, dass aus den Erkenntnissen des Erlebten bereits die nächsten Nachhaltigkeitstage angedacht werden. „Auf alle Fälle wird Nachhaltigkeit wieder verständlich, positiv erfahrbar und aktionsorientiert präsentiert werden. Denn ,business as usual' war gestern.” Impulsgeber für die Nachhaltigkeitstage bei Making Culture ist Peter Langendorf. Er und Prof. Gerhard Kampe fanden auch bei der zweiten Auflage wieder besonders bemerkenswert, „dass ganz offensichtlich ein großer Bedarf des Austausches der zivilgesellschaftlichen Akteure untereinander und mit Wissenschaft, Kommunen und maßgeblichen Verwaltungen besteht.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeitstage-2023-1-Tag-04musik-1024x683.jpg"
                        fileSize="203837"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeitstage-2023-1-Tag-14_f-683x1024.jpg"
                        fileSize="120677"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeitstage-2023-1-Tag-12-1024x683.jpg"
                        fileSize="101963"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeitstage-2023-1-Tag-24-1024x683.jpg"
                        fileSize="102619"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeitstage-2023-1-Tag-35-1024x683.jpg"
                        fileSize="93186"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeitstage-2023-1-Tag-39-683x1024.jpg"
                        fileSize="104854"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeitstage-2023-1-Tag-18-1024x683.jpg"
                        fileSize="156744"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeitstage-2023-4-Tag-01_Orga-1024x683.jpg"
                        fileSize="123604"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeitstage-2023-1-Tag-48-1024x683.jpg"
                        fileSize="148020"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Nachhaltigkeitstage-2023-3-Tag-44_f-1024x683.jpg"
                        fileSize="149453"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Training für die Psyche – Vortragsabend zu Resilienz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/training-fuer-die-psyche-vortragsabend-zu-resilienz/</link>
                <pubDate>Wed, 03 May 2023 06:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/training-fuer-die-psyche-vortragsabend-zu-resilienz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie lässt sich die innere Widerstandskraft trainieren? Darüber informieren Studierende des Bachelorstudiengangs Integrative Gesundheitsförderung und das Familienbüro der Hochschule Coburg am Dienstag, 9. Mai, in einem öffentlichen Vortrag. Er richtet sich insbesondere an pflegende Angehörige – aber nicht nur.</em></p>&#13;
<p>Die Fähigkeit, Belastungen zu bewältigen, ist überaus nützlich: Resilienz braucht jeder Mensch. Wer die Widerstandsfähigkeit der Psyche trainiert, lässt sich nicht leicht aus der Bahn werfen, erholt sich schneller von Stress und Rückschlägen und übersteht sie – ohne dauerhafte Beeinträchtigungen. „Zuerst hatten wir die Idee, Resilienz bei Vorschulkindern zu fördern“, erzählt Melanie Mark. Sie studiert im vierten Semester des Bachelorstudiengangs <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> an der Hochschule Coburg und ist eine der Studierenden, die sich bei <a href="t3://page?uid=596">Prof. Dr. Eberhard Nöfer</a> mit Resilienz beschäftigt haben.</p>&#13;
<p>In einem Fünferteam haben die Studierenden im Seminar Projektmanagement einen Vortragsabend geplant und gemeinsam mit dem <a href="t3://page?uid=1398">Familienbüro </a>der Hochschule organisiert – während des Projekts hat sich allerdings die Zielgruppe geändert: „Im Kindergarten wird das Thema durch das Fachpersonal bereits gut abgedeckt“, sagt Melanie Mark. Ihre Kommilitonin Eva Schneider ergänzt, dass sie sich dann damit beschäftigt haben, welche Gruppen vulnerabler, also verletzlicher, anfälliger, sind. „Wir haben festgestellt, dass der Bedarf bei pflegenden Angehörigen groß ist.“</p>&#13;
<p><strong>Gegen Stress und Krisen</strong></p>&#13;
<p>Unter dem Motto „Ich schaff das nicht mehr – und jetzt? Resilienz pflegender Angehöriger“, geben die Studierenden den Besucherinnen und Besuchern am Dienstag, 9. Mai, theoretische und praktische Methoden an die Hand, um sich gegen Stress und Krisen zu wappnen. Das Leitbild dabei ist: Nur wer sich um sich selbst kümmert, kann sich auch um andere kümmern. Durch Gespräche mit Expert:innen aus der Praxis und Literaturrecherche haben die Studierenden Tipps herausgearbeitet, mit denen sich Resilienz lernen lässt.</p>&#13;
<p>„Ich muss erst einmal herausfinden, was ich im Moment nicht verändern kann“, sagt Melanie Mark. „Und ich muss lernen, das zu akzeptieren.“ Reflexion sei immer wichtig, genau wie Optimismus: „Damit die Gedanken nicht nur in einer Negativspirale gefangen sind.“ Schneider erklärt, wie das geht: „Es hilft, zu reflektieren, was mir Freude macht und dann davon mehr zu tun. Das können auch kleine Dinge sein.“ Die Tipps gelten nicht nur bei großen Krisen, sondern auch bei Kleinigkeiten, bei beruflichem oder privatem Stress, der einen manchmal erschüttert. Auch wenn die Zielgruppe pflegende Angehörige sind, betont Schneider deshalb: „Wir sind offen für alle, die Interesse am Thema Resilienz haben.“</p>&#13;
<p>Der Vortragsabend findet statt am Dienstag, 9. Mai, von 17.30 bis 19 Uhr in Gebäude 10, Raum 013, Campus Friedrich Streib, und ist für Besucherinnen und Besucher kostenfrei. Um Anmeldung im Familienbüro der Hochschule wird gebeten: <a href="mailto:monika.faas@hs-coburg.de">monika.faas@hs-coburg.de</a> oder telefonisch 09561/317303.</p>&#13;
<p><strong>Wunschstudienplatz sichern</strong><br /> <a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz">Anmeldung und Einschreibung fürs Wintersemester ist ab jetzt hier möglich.</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie lässt sich die innere Widerstandskraft trainieren? Darüber informieren Studierende des Bachelorstudiengangs Integrative Gesundheitsförderung und das Familienbüro der Hochschule Coburg am Dienstag, 9. Mai, in einem öffentlichen Vortrag. Er richtet sich insbesondere an pflegende Angehörige – aber nicht nur.</em></p>&#13;
<p>Die Fähigkeit, Belastungen zu bewältigen, ist überaus nützlich: Resilienz braucht jeder Mensch. Wer die Widerstandsfähigkeit der Psyche trainiert, lässt sich nicht leicht aus der Bahn werfen, erholt sich schneller von Stress und Rückschlägen und übersteht sie – ohne dauerhafte Beeinträchtigungen. „Zuerst hatten wir die Idee, Resilienz bei Vorschulkindern zu fördern“, erzählt Melanie Mark. Sie studiert im vierten Semester des Bachelorstudiengangs <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> an der Hochschule Coburg und ist eine der Studierenden, die sich bei <a href="t3://page?uid=596">Prof. Dr. Eberhard Nöfer</a> mit Resilienz beschäftigt haben.</p>&#13;
<p>In einem Fünferteam haben die Studierenden im Seminar Projektmanagement einen Vortragsabend geplant und gemeinsam mit dem <a href="t3://page?uid=1398">Familienbüro </a>der Hochschule organisiert – während des Projekts hat sich allerdings die Zielgruppe geändert: „Im Kindergarten wird das Thema durch das Fachpersonal bereits gut abgedeckt“, sagt Melanie Mark. Ihre Kommilitonin Eva Schneider ergänzt, dass sie sich dann damit beschäftigt haben, welche Gruppen vulnerabler, also verletzlicher, anfälliger, sind. „Wir haben festgestellt, dass der Bedarf bei pflegenden Angehörigen groß ist.“</p>&#13;
<p><strong>Gegen Stress und Krisen</strong></p>&#13;
<p>Unter dem Motto „Ich schaff das nicht mehr – und jetzt? Resilienz pflegender Angehöriger“, geben die Studierenden den Besucherinnen und Besuchern am Dienstag, 9. Mai, theoretische und praktische Methoden an die Hand, um sich gegen Stress und Krisen zu wappnen. Das Leitbild dabei ist: Nur wer sich um sich selbst kümmert, kann sich auch um andere kümmern. Durch Gespräche mit Expert:innen aus der Praxis und Literaturrecherche haben die Studierenden Tipps herausgearbeitet, mit denen sich Resilienz lernen lässt.</p>&#13;
<p>„Ich muss erst einmal herausfinden, was ich im Moment nicht verändern kann“, sagt Melanie Mark. „Und ich muss lernen, das zu akzeptieren.“ Reflexion sei immer wichtig, genau wie Optimismus: „Damit die Gedanken nicht nur in einer Negativspirale gefangen sind.“ Schneider erklärt, wie das geht: „Es hilft, zu reflektieren, was mir Freude macht und dann davon mehr zu tun. Das können auch kleine Dinge sein.“ Die Tipps gelten nicht nur bei großen Krisen, sondern auch bei Kleinigkeiten, bei beruflichem oder privatem Stress, der einen manchmal erschüttert. Auch wenn die Zielgruppe pflegende Angehörige sind, betont Schneider deshalb: „Wir sind offen für alle, die Interesse am Thema Resilienz haben.“</p>&#13;
<p>Der Vortragsabend findet statt am Dienstag, 9. Mai, von 17.30 bis 19 Uhr in Gebäude 10, Raum 013, Campus Friedrich Streib, und ist für Besucherinnen und Besucher kostenfrei. Um Anmeldung im Familienbüro der Hochschule wird gebeten: <a href="mailto:monika.faas@hs-coburg.de">monika.faas@hs-coburg.de</a> oder telefonisch 09561/317303.</p>&#13;
<p><strong>Wunschstudienplatz sichern</strong><br /> <a href="http://www.hs-coburg.de/wunschstudienplatz">Anmeldung und Einschreibung fürs Wintersemester ist ab jetzt hier möglich.</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/66-Resilienz_fuer_pflegende_Angehoerige_Noefer-1024x735.jpg"
                        fileSize="165840"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="735"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Campus.Design Open: von Kunst und Architektur bis Wasserwirtschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/campusdesignopen-von-kunst-und-architektur-bis-wasserwirtschaft/</link>
                <pubDate>Tue, 02 May 2023 12:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/campusdesignopen-von-kunst-und-architektur-bis-wasserwirtschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Fakultät Design der Hochschule Coburg lädt von Donnerstag, 18. Mai, bis Samstag, 20. Mai, zum Campus.Design Open am Hofbrauhaus in Coburg. Studierende zeigen ihre Werke, außerdem erwartet die Öffentlichkeit ein vielseitiges Programm unter anderem mit Workshops und Vorträgen. Dabei ist am Freitag der „Tag der Bauingenieure“ einem wichtigen Schwerpunkt gewidmet: den Herausforderungen für die Wasserwirtschaft.</em></p>&#13;
<p>Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Vermessung zählen zu den Forschungsthemen von Prof. Dr. Andreas Weiß. Er lehrt an der Hochschule Coburg im Bauingenieurwesen, leitet den Masterstudiengang&nbsp; <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/ressourceneffizientes-planen-und-bauen.html">Ressouceneffizientes Planen und Bauen</a> und spricht am Freitag, 19. Mai, beim „Tag der Bauingenieure“ im Rahmen des Campus.Design Open über „Hochwasserschutz – Ganzheitliche Sichtweisen bei der Planung und Ausführung“. Jürgen Zimmerlein, Hauptabteilungsleiter Gas/Wasser bei Städtische Werke Überlandwerke Coburg (SÜC) schließt an mit dem Thema „Trinkwasserversorgung – Anforderungen an zukünftige Planungen und den Betrieb“. Dabei geht es um den Einfluss des Klimawandels auf unsere Wasserversorgung. Die Abwasserentsorgung nimmt Katarzyna Petzold in den Blick. Sie ist Abteilungsleiterin Abwasser/Kanäle beim Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb (CEB). Außerdem geht es in Zeiten der Energiewende um den Beitrag, den Wasserkraft in Bayern und in der Region leisten kann: Das ist am Tag der Bauingenieure, Freitag, 19. Mai, Thema von Stefan Schneidawind, Prokurist, Fernwärme/Kraftwerke/ Arbeitssicherheit/Umweltschutz bei der SÜC.</p>&#13;
<p>Passend zu diesem Schwerpunkt gibt es auch verschiedene Studierendenarbeiten zu entdecken. In einer Posterausstellung präsentieren angehende Bauingenieur:innen ihre Ergebnisse zum Thema Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Vermessung bei Prof. Dr. Andreas Weiß. Studierende des Bachelor-Studiengangs Intergriertes Produktdesign haben bei Prof. Wolfgang Schabbach neue Ideen und Konzepte zur Nutzung von Regenwasser entwickelt: Ihre Studienarbeiten aus „Entwerfen und Konstruieren" sind in einer Ausstellung zu sehen (Anmeldung bei <a href="mailto:Sylvia.Matterstock@hs-coburg.de" target="_blank" rel="noopener">Sylvia.Matterstock@hs-coburg.de</a>&nbsp;oder per Telefon 09561 / 3174 31).</p>&#13;
<p><strong>Von Zitruspresse bis Theaterstück</strong></p>&#13;
<p>Beim Integrierten Produktdesign dürfen sich die Besucherinnen und Besucher aber auch auf ganz andere Themen freuen: Beispielsweise werden sie sehen, was passiert, wenn die Studierenden einen beliebigen Wecker mit Digitalanzeige und eine LED-Taschenlampe auseinanderlegen oder wenn sie eine besondere Zitruspresse oder ein nachhaltiges Redesign eines LOWTECH-Haushaltgerätes entwickeln. Bei Prof. Natalie Weinmann hatten Studierende des Studiengangs Integriertes Produktdesign dank einer Kooperation mit dem Landestheater Coburg bei „Who the Freedom“ direkten Einfluss auf die Umsetzung eines Theaterstückes – Kunst und Kultur ist wie immer auch Thema beim Campus.Design Open. Prof. Dr. Michael Heinrichs Studierende beschäftigten sich unter anderem mit Bühnenbild-Entwürfen und Modellen, bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-markert.html">Prof. Dr. Michael Markert</a> geht es um gerade entstehende Interaktionskonzepte und bei Prof. Jörg Oßler können die Besucherinnen in einem Workshop zum Thema „Farben herstellen und malerische Techniken“ selbst aktiv werden.</p>&#13;
<p><strong>Beispiele aus der Region</strong></p>&#13;
<p>Wie die Arbeit der Studierenden der Hochschule Coburg auch die Region verändert, zeigt aktuell ein Projekt auf beeindruckende Weise: Nach dem Abriss eines alten Hauses klaffte im Herzen der Marktgemeinde Mitwitz (Landkreis Kronach) eine Lücke. Hier soll eine neue Begegnungsstätte entstehen und das gaben Prof. Markus Schlempp und Prof. Dr. Martin Synold in einem interdisziplinäres Projekt 13 Studierendenteams als Aufgabe. Synold ist seit vergangenem Jahr Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, hat das Projekt aber als Studiengangsleiter für Allgemeines Bauingenieurwesen mit angestoßen. Schlempp leitet den Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a> und den <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/master-design.html" title="Opens internal link in current window">Master Design</a> (Schwerpunkt Interior Architecture &amp; Architectural Design). Ein Entwurf der Studierenden überzeugte damals Fachjury und Gemeinderat – wie er in Ausführungsplanung und aktuell in die Umsetzung überführt wurde, erfahren die Besucherinnen und Besucher ebenfalls beim Campus.Design Open.</p>&#13;
<p>Die Präsentation von Abschlussarbeiten und Berichte von Absolvent:innen runden das Programm ab. Für Unterhaltung ist unter anderem durch ein musikalisches Rahmenprogramm gesorgt. Weitere Informationen folgen (in Kürze) <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/campusdesign-open.html">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Fakultät Design der Hochschule Coburg lädt von Donnerstag, 18. Mai, bis Samstag, 20. Mai, zum Campus.Design Open am Hofbrauhaus in Coburg. Studierende zeigen ihre Werke, außerdem erwartet die Öffentlichkeit ein vielseitiges Programm unter anderem mit Workshops und Vorträgen. Dabei ist am Freitag der „Tag der Bauingenieure“ einem wichtigen Schwerpunkt gewidmet: den Herausforderungen für die Wasserwirtschaft.</em></p>&#13;
<p>Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Vermessung zählen zu den Forschungsthemen von Prof. Dr. Andreas Weiß. Er lehrt an der Hochschule Coburg im Bauingenieurwesen, leitet den Masterstudiengang&nbsp; <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/ressourceneffizientes-planen-und-bauen.html">Ressouceneffizientes Planen und Bauen</a> und spricht am Freitag, 19. Mai, beim „Tag der Bauingenieure“ im Rahmen des Campus.Design Open über „Hochwasserschutz – Ganzheitliche Sichtweisen bei der Planung und Ausführung“. Jürgen Zimmerlein, Hauptabteilungsleiter Gas/Wasser bei Städtische Werke Überlandwerke Coburg (SÜC) schließt an mit dem Thema „Trinkwasserversorgung – Anforderungen an zukünftige Planungen und den Betrieb“. Dabei geht es um den Einfluss des Klimawandels auf unsere Wasserversorgung. Die Abwasserentsorgung nimmt Katarzyna Petzold in den Blick. Sie ist Abteilungsleiterin Abwasser/Kanäle beim Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb (CEB). Außerdem geht es in Zeiten der Energiewende um den Beitrag, den Wasserkraft in Bayern und in der Region leisten kann: Das ist am Tag der Bauingenieure, Freitag, 19. Mai, Thema von Stefan Schneidawind, Prokurist, Fernwärme/Kraftwerke/ Arbeitssicherheit/Umweltschutz bei der SÜC.</p>&#13;
<p>Passend zu diesem Schwerpunkt gibt es auch verschiedene Studierendenarbeiten zu entdecken. In einer Posterausstellung präsentieren angehende Bauingenieur:innen ihre Ergebnisse zum Thema Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Vermessung bei Prof. Dr. Andreas Weiß. Studierende des Bachelor-Studiengangs Intergriertes Produktdesign haben bei Prof. Wolfgang Schabbach neue Ideen und Konzepte zur Nutzung von Regenwasser entwickelt: Ihre Studienarbeiten aus „Entwerfen und Konstruieren" sind in einer Ausstellung zu sehen (Anmeldung bei <a href="mailto:Sylvia.Matterstock@hs-coburg.de" target="_blank" rel="noopener">Sylvia.Matterstock@hs-coburg.de</a>&nbsp;oder per Telefon 09561 / 3174 31).</p>&#13;
<p><strong>Von Zitruspresse bis Theaterstück</strong></p>&#13;
<p>Beim Integrierten Produktdesign dürfen sich die Besucherinnen und Besucher aber auch auf ganz andere Themen freuen: Beispielsweise werden sie sehen, was passiert, wenn die Studierenden einen beliebigen Wecker mit Digitalanzeige und eine LED-Taschenlampe auseinanderlegen oder wenn sie eine besondere Zitruspresse oder ein nachhaltiges Redesign eines LOWTECH-Haushaltgerätes entwickeln. Bei Prof. Natalie Weinmann hatten Studierende des Studiengangs Integriertes Produktdesign dank einer Kooperation mit dem Landestheater Coburg bei „Who the Freedom“ direkten Einfluss auf die Umsetzung eines Theaterstückes – Kunst und Kultur ist wie immer auch Thema beim Campus.Design Open. Prof. Dr. Michael Heinrichs Studierende beschäftigten sich unter anderem mit Bühnenbild-Entwürfen und Modellen, bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-markert.html">Prof. Dr. Michael Markert</a> geht es um gerade entstehende Interaktionskonzepte und bei Prof. Jörg Oßler können die Besucherinnen in einem Workshop zum Thema „Farben herstellen und malerische Techniken“ selbst aktiv werden.</p>&#13;
<p><strong>Beispiele aus der Region</strong></p>&#13;
<p>Wie die Arbeit der Studierenden der Hochschule Coburg auch die Region verändert, zeigt aktuell ein Projekt auf beeindruckende Weise: Nach dem Abriss eines alten Hauses klaffte im Herzen der Marktgemeinde Mitwitz (Landkreis Kronach) eine Lücke. Hier soll eine neue Begegnungsstätte entstehen und das gaben Prof. Markus Schlempp und Prof. Dr. Martin Synold in einem interdisziplinäres Projekt 13 Studierendenteams als Aufgabe. Synold ist seit vergangenem Jahr Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, hat das Projekt aber als Studiengangsleiter für Allgemeines Bauingenieurwesen mit angestoßen. Schlempp leitet den Bachelorstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a> und den <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/master-design.html" title="Opens internal link in current window">Master Design</a> (Schwerpunkt Interior Architecture &amp; Architectural Design). Ein Entwurf der Studierenden überzeugte damals Fachjury und Gemeinderat – wie er in Ausführungsplanung und aktuell in die Umsetzung überführt wurde, erfahren die Besucherinnen und Besucher ebenfalls beim Campus.Design Open.</p>&#13;
<p>Die Präsentation von Abschlussarbeiten und Berichte von Absolvent:innen runden das Programm ab. Für Unterhaltung ist unter anderem durch ein musikalisches Rahmenprogramm gesorgt. Weitere Informationen folgen (in Kürze) <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/campusdesign-open.html">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/P5301145-1024x768.jpg"
                        fileSize="138115"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[IMPACT-Festival: vom Restbestand zum Tiny Workingspace]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vom-restbestand-zum-tiny-workingspace/</link>
                <pubDate>Tue, 02 May 2023 09:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vom-restbestand-zum-tiny-workingspace/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nachhaltigkeit und Innovation in der Region sollen vorangebracht werden. Dafür braucht es Ideen und jemanden, der sie verwirklicht. Beim „IMPACT’23 – Festival für Nachhaltigkeit und Innovation“ haben Studierende der Hochschule Coburg 15 Entwürfe ausgearbeitet.</em></p>&#13;
<p>Die Region Coburg, Kronach, Lichtenfels soll nachhaltiger und innovativer werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Hochschule Coburg dazu aufgerufen, Fragen und Problemstellungen von gesellschaftlicher Relevanz einzureichen, für die Studierende dann Lösungen finden sollen – in Projektgruppen während des „IMPACT’23 – Festivals für Nachhaltigkeit und Innovation“ in der vergangenen Woche. Aus den eingereichten Vorschlägen sind insgesamt 15 Projekte entstanden. Bei der Eröffnung des Festivals am Montag wurden die 250 teilnehmenden Studierenden aller Fakultäten der Hochschule den einzelnen Gruppen zugelost.</p>&#13;
<p><strong>Drei Tage im Makerspace</strong></p>&#13;
<p>Einer der Projektgruppen stand der <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Makerspace zur Verfügung. Unter der Leitung von Schreiner Rudi Worofka widmeten sich die Studierenden hier drei Tage lang der Aufgabe, den Campus nachhaltiger zu gestalten. Ihre Aufgabe war es, einen Tiny Workspace für die alte Bibliothek aus Holz zu bauen. Dazu wurden ausschließlich Restbestände verwendet. „Das ist alles Neuware, die sonst entsorgt worden wäre. Eine gewisse Menge an Verkaufs- und Produktionsresten gibt es immer und aus dem, was da ist, machen wir jetzt was.“ Die Herausforderung bestehe vor allem darin, das Material und die Ideen zusammenzubringen. Dabei sei vor allem Kreativität gefragt.</p>&#13;
<p>Eine der Teilnehmerinnen war Tomiris Issin, die <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a> studiert. „Ich finde es interessant und spannend, auch mal hier unten in der Werkstatt zu sein und selber etwas zu bauen. Man lernt so viel mehr, als wenn man nur in der Bibliothek sitzt, Ideen sammelt und nicht selber Hand anlegt.“ Ihre Projektgruppe war die einzige, die selbst die Möglichkeit hatte, praktisch etwas umzusetzen. „Als Sozialwissenschaftler:innen haben wir wenig Bezug zum Handwerk. Wir haben hier die Möglichkeit, über die Theorie hinaus weiterzudenken.“ Ihre Kommilitonin Jule Bamberg ist ebenfalls sehr froh, dass sie dem Projekt zugelost wurde: „Wir können selbst kreativ werden und sehen am Ende der Woche, was wir gemacht haben.<br /> <br /> <strong>Vom Campus aufs Firmengelände</strong></p>&#13;
<p>Während im Makerspace Möbel und Wände für den Working Space zusammengeschraubt wurden, hat sich eine andere Projektgruppe am Campus Friedrich Streib mit der Gestaltung einer Freifläche auf dem Gelände der Firma Dietz in Neustadt bei Coburg auseinandergesetzt. Für die Mitarbeiter sollen dort sowohl Rückzugsorte als auch Plätze für Meetings im Freien entstehen. Außerdem wird Wert auf Biodiversität gelegt. „Das ist die Ausgangslage, mit der wir gestartet sind. Die Studierenden haben auf Basis der Bilder und Maße der Fläche Ideen formuliert“, sagte Sven Vormwald, Lehrkraft für besondere Aufgaben im Studiengang Soziale Arbeit, der die Projektgruppe betreut hat.</p>&#13;
<p>Eine der Studierenden, die der Projektgruppe zugelost wurde, war Annika Pietsch. „Wir haben in Kleingruppen gearbeitet und uns dann immer wieder in der ganzen Gruppe getroffen und abgestimmt. Uns ist es wichtig, dass das Konzept zu den Erwartungen der Firma passt und wir auch dahinterstehen.“ Generell soll die Gestaltung des Außenbereichs unter den Aspekten Partizipation und Upcycling stehen, weil die Firma Federn herstellt, sind diese als Gestaltungselemente eingeplant. „Denkbar wäre es, Blumentöpfe in Federn zu stellen oder eine Federwand zu installieren. Wir reißen nichts ab und bauen dafür etwas Neues, sondern wollen ressourcensparend vorgehen“, ergänzte Frederik Fischer, der wie Annika Pietsch Soziale Arbeit studiert. Am Anfang der Woche hatte er das Gefühl, ins kalte Wasser geworfen zu werden. Annika Pietsch sah das ähnlich: „Wir haben uns gefragt, wie wir in nur drei Tagen ein Konzept erstellen sollen. In der kurzen Zeit konnten wir als Team trotzdem einiges erreichen – jeder nimmt etwas Positives mit.“</p>&#13;
<p><strong>Präsentation in der Alten Kühlhalle</strong></p>&#13;
<p>Zum Abschluss der Projektwoche haben alle 15 Gruppen ihre Ergebnisse in der Alten Kühlhalle vorgestellt. Als Pitch, in Form von Videos und Plakaten oder eben als begehbares Objekt: Der hölzerne Tiny Workspace, den die Gruppe um Rudi Worofka gebaut hat, verfügt nach drei Tagen Arbeit unter anderem über eine ausklappbare Sitzbank. Die Wände wurden aus den Bestandteilen eines Lattenrosts angefertigt. Um die Lautstärke zu dämmen, wurden Elemente aus Filz verbaut. In einem weiteren Projekt haben sich die Studierenden überlegt, wie man ein ehemaliges Einkaufszentrum in Coburg nutzen könnte. Wiederum eine andere Projektgruppe hat sich mit der Mobilität im Landkreis auseinandergesetzt. Aufgabe war es, der Pkw-Anhängigkeit entgegen zu wirken und die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel zu fördern. Eine weitere Projektgruppe hat einen „Seminarraum im Grünen“ für Volkshochschule Kronach entwickelt.</p>&#13;
<p>Mit dem Verlauf der Veranstaltungswoche ist Vizepräsidentin <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, die Schirmherrin war, zufrieden: „Die Studierenden haben die Idee eines Festivalcharakters sofort aufgegriffen und IMPACT‘23 zu ihrem Festival gemacht. Das Engagement der Studierenden war deutlich spürbar und das Ziel, über den eigenen Tellerrand zu blicken, sich nachhaltig einzubringen und damit auch etwas zu bewirken, wurde zu 100 Prozent erfüllt.“ Im kommenden Jahr sollen die Erfahrungen aus diesem Jahr mit einfließen, um die Vision eines Innovationsfestivals für die ganze Region weiterzuentwickeln.</p>&#13;
<p><br /> <strong>Info: </strong><br /> Die Projektwoche „IMPACT'23 – Festival für Nachhaltigkeit und Innovation“ wird organisiert vom&nbsp;Referat Nachhaltigkeit&nbsp;(mit&nbsp;Projekt ERIC), dem Referat Transfer (mit&nbsp;Projekt CREAPOLIS&nbsp;+ design) und dem Referat Lehre (mit Transformationsprojekt) in Kooperation mit Making Culture und weiteren Unterstützern.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nachhaltigkeit und Innovation in der Region sollen vorangebracht werden. Dafür braucht es Ideen und jemanden, der sie verwirklicht. Beim „IMPACT’23 – Festival für Nachhaltigkeit und Innovation“ haben Studierende der Hochschule Coburg 15 Entwürfe ausgearbeitet.</em></p>&#13;
<p>Die Region Coburg, Kronach, Lichtenfels soll nachhaltiger und innovativer werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Hochschule Coburg dazu aufgerufen, Fragen und Problemstellungen von gesellschaftlicher Relevanz einzureichen, für die Studierende dann Lösungen finden sollen – in Projektgruppen während des „IMPACT’23 – Festivals für Nachhaltigkeit und Innovation“ in der vergangenen Woche. Aus den eingereichten Vorschlägen sind insgesamt 15 Projekte entstanden. Bei der Eröffnung des Festivals am Montag wurden die 250 teilnehmenden Studierenden aller Fakultäten der Hochschule den einzelnen Gruppen zugelost.</p>&#13;
<p><strong>Drei Tage im Makerspace</strong></p>&#13;
<p>Einer der Projektgruppen stand der <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Makerspace zur Verfügung. Unter der Leitung von Schreiner Rudi Worofka widmeten sich die Studierenden hier drei Tage lang der Aufgabe, den Campus nachhaltiger zu gestalten. Ihre Aufgabe war es, einen Tiny Workspace für die alte Bibliothek aus Holz zu bauen. Dazu wurden ausschließlich Restbestände verwendet. „Das ist alles Neuware, die sonst entsorgt worden wäre. Eine gewisse Menge an Verkaufs- und Produktionsresten gibt es immer und aus dem, was da ist, machen wir jetzt was.“ Die Herausforderung bestehe vor allem darin, das Material und die Ideen zusammenzubringen. Dabei sei vor allem Kreativität gefragt.</p>&#13;
<p>Eine der Teilnehmerinnen war Tomiris Issin, die <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a> studiert. „Ich finde es interessant und spannend, auch mal hier unten in der Werkstatt zu sein und selber etwas zu bauen. Man lernt so viel mehr, als wenn man nur in der Bibliothek sitzt, Ideen sammelt und nicht selber Hand anlegt.“ Ihre Projektgruppe war die einzige, die selbst die Möglichkeit hatte, praktisch etwas umzusetzen. „Als Sozialwissenschaftler:innen haben wir wenig Bezug zum Handwerk. Wir haben hier die Möglichkeit, über die Theorie hinaus weiterzudenken.“ Ihre Kommilitonin Jule Bamberg ist ebenfalls sehr froh, dass sie dem Projekt zugelost wurde: „Wir können selbst kreativ werden und sehen am Ende der Woche, was wir gemacht haben.<br /> <br /> <strong>Vom Campus aufs Firmengelände</strong></p>&#13;
<p>Während im Makerspace Möbel und Wände für den Working Space zusammengeschraubt wurden, hat sich eine andere Projektgruppe am Campus Friedrich Streib mit der Gestaltung einer Freifläche auf dem Gelände der Firma Dietz in Neustadt bei Coburg auseinandergesetzt. Für die Mitarbeiter sollen dort sowohl Rückzugsorte als auch Plätze für Meetings im Freien entstehen. Außerdem wird Wert auf Biodiversität gelegt. „Das ist die Ausgangslage, mit der wir gestartet sind. Die Studierenden haben auf Basis der Bilder und Maße der Fläche Ideen formuliert“, sagte Sven Vormwald, Lehrkraft für besondere Aufgaben im Studiengang Soziale Arbeit, der die Projektgruppe betreut hat.</p>&#13;
<p>Eine der Studierenden, die der Projektgruppe zugelost wurde, war Annika Pietsch. „Wir haben in Kleingruppen gearbeitet und uns dann immer wieder in der ganzen Gruppe getroffen und abgestimmt. Uns ist es wichtig, dass das Konzept zu den Erwartungen der Firma passt und wir auch dahinterstehen.“ Generell soll die Gestaltung des Außenbereichs unter den Aspekten Partizipation und Upcycling stehen, weil die Firma Federn herstellt, sind diese als Gestaltungselemente eingeplant. „Denkbar wäre es, Blumentöpfe in Federn zu stellen oder eine Federwand zu installieren. Wir reißen nichts ab und bauen dafür etwas Neues, sondern wollen ressourcensparend vorgehen“, ergänzte Frederik Fischer, der wie Annika Pietsch Soziale Arbeit studiert. Am Anfang der Woche hatte er das Gefühl, ins kalte Wasser geworfen zu werden. Annika Pietsch sah das ähnlich: „Wir haben uns gefragt, wie wir in nur drei Tagen ein Konzept erstellen sollen. In der kurzen Zeit konnten wir als Team trotzdem einiges erreichen – jeder nimmt etwas Positives mit.“</p>&#13;
<p><strong>Präsentation in der Alten Kühlhalle</strong></p>&#13;
<p>Zum Abschluss der Projektwoche haben alle 15 Gruppen ihre Ergebnisse in der Alten Kühlhalle vorgestellt. Als Pitch, in Form von Videos und Plakaten oder eben als begehbares Objekt: Der hölzerne Tiny Workspace, den die Gruppe um Rudi Worofka gebaut hat, verfügt nach drei Tagen Arbeit unter anderem über eine ausklappbare Sitzbank. Die Wände wurden aus den Bestandteilen eines Lattenrosts angefertigt. Um die Lautstärke zu dämmen, wurden Elemente aus Filz verbaut. In einem weiteren Projekt haben sich die Studierenden überlegt, wie man ein ehemaliges Einkaufszentrum in Coburg nutzen könnte. Wiederum eine andere Projektgruppe hat sich mit der Mobilität im Landkreis auseinandergesetzt. Aufgabe war es, der Pkw-Anhängigkeit entgegen zu wirken und die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel zu fördern. Eine weitere Projektgruppe hat einen „Seminarraum im Grünen“ für Volkshochschule Kronach entwickelt.</p>&#13;
<p>Mit dem Verlauf der Veranstaltungswoche ist Vizepräsidentin <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, die Schirmherrin war, zufrieden: „Die Studierenden haben die Idee eines Festivalcharakters sofort aufgegriffen und IMPACT‘23 zu ihrem Festival gemacht. Das Engagement der Studierenden war deutlich spürbar und das Ziel, über den eigenen Tellerrand zu blicken, sich nachhaltig einzubringen und damit auch etwas zu bewirken, wurde zu 100 Prozent erfüllt.“ Im kommenden Jahr sollen die Erfahrungen aus diesem Jahr mit einfließen, um die Vision eines Innovationsfestivals für die ganze Region weiterzuentwickeln.</p>&#13;
<p><br /> <strong>Info: </strong><br /> Die Projektwoche „IMPACT'23 – Festival für Nachhaltigkeit und Innovation“ wird organisiert vom&nbsp;Referat Nachhaltigkeit&nbsp;(mit&nbsp;Projekt ERIC), dem Referat Transfer (mit&nbsp;Projekt CREAPOLIS&nbsp;+ design) und dem Referat Lehre (mit Transformationsprojekt) in Kooperation mit Making Culture und weiteren Unterstützern.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WeindlChristian-1024x692.jpg"
                        fileSize="91357"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Anna-Lena_Beck_und_Rudi_Worofka-1024x768.jpg"
                        fileSize="125315"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Frederik_Fischer_und_Annika_Pietsch-1024x768.jpg"
                        fileSize="112425"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jule_Bamberg_2-1024x768.jpg"
                        fileSize="134964"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jule_Bamberg-1024x768.jpg"
                        fileSize="169831"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Marie_Unger___Celine_Lang__Rosalie_Heer-1024x768.jpg"
                        fileSize="172621"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/P4270008-1024x768.jpg"
                        fileSize="126006"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Tomiris_Issin-1024x768.jpg"
                        fileSize="154863"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zukunftstechnologie made in Coburg: Hochschule produziert Brennstoffzellen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunftstechnologie-made-in-coburg-hochschule-produziert-brennstoffzellen/</link>
                <pubDate>Fri, 28 Apr 2023 11:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zukunftstechnologie-made-in-coburg-hochschule-produziert-brennstoffzellen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Brennstoffzellen sind Verwandlungskünstler: Sie können chemische in elektrische Energie umwandeln und umgekehrt. Dafür braucht es eine so genannte Membran-Elektroden-Anordnung: Gregor Mayer, Student der Technischen Physik, hat in seiner Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg dafür eine Fertigungslinie aufgebaut.</em></p>&#13;
<p>Elektrolyseure und Brennstoffzellen spielen eine zentrale Rolle bei der Energiewende, denn sie ermöglichen, regenerativ gewonnenen Strom in Wasserstoff umzuwandeln, zu speichern und wieder in Elektrizität zurückzuwandeln. Das Kernstück von Brennstoffzellen ist die Membran-Elektroden-Anordnung (MEA), die aus verschiedenen Schichten besteht. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit hat Gregor Mayer, Student des Studiengangs <a href="t3://page?uid=115">Technische Physik</a>, im Labor eine Fertigungslinie für MEAs aufgebaut.</p>&#13;
<p>Dazu wird zunächst eine Tinte hergestellt, die unter anderem Platin als Katalysator enthält. Diese Tinte wird dann als Schicht aufgetragen und mit der Membran zur MEA verpresst. Durch die elektrische Charakterisierung in einem Brennstoffzellenprüfstand wurde die Funktionsfähigkeit der MEAs nachgewiesen. Um solche Themen geht es an der Hochschule Coburg beispielsweise in den Bachelorstudiengängen Technische Physik und <a href="t3://page?uid=812">Zukunftstechnologien </a>und im Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=267">Master Simulation + Test</a>. Diese Arbeit fand unter Leitung von<a href="t3://page?uid=514"> Prof. Dr. Conrad Wolf</a> statt, der sich sowohl in der Lehre als auch in der Forschung mit Brennstoffzellen und Elektrolyseuren beschäftigt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Brennstoffzellen sind Verwandlungskünstler: Sie können chemische in elektrische Energie umwandeln und umgekehrt. Dafür braucht es eine so genannte Membran-Elektroden-Anordnung: Gregor Mayer, Student der Technischen Physik, hat in seiner Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg dafür eine Fertigungslinie aufgebaut.</em></p>&#13;
<p>Elektrolyseure und Brennstoffzellen spielen eine zentrale Rolle bei der Energiewende, denn sie ermöglichen, regenerativ gewonnenen Strom in Wasserstoff umzuwandeln, zu speichern und wieder in Elektrizität zurückzuwandeln. Das Kernstück von Brennstoffzellen ist die Membran-Elektroden-Anordnung (MEA), die aus verschiedenen Schichten besteht. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit hat Gregor Mayer, Student des Studiengangs <a href="t3://page?uid=115">Technische Physik</a>, im Labor eine Fertigungslinie für MEAs aufgebaut.</p>&#13;
<p>Dazu wird zunächst eine Tinte hergestellt, die unter anderem Platin als Katalysator enthält. Diese Tinte wird dann als Schicht aufgetragen und mit der Membran zur MEA verpresst. Durch die elektrische Charakterisierung in einem Brennstoffzellenprüfstand wurde die Funktionsfähigkeit der MEAs nachgewiesen. Um solche Themen geht es an der Hochschule Coburg beispielsweise in den Bachelorstudiengängen Technische Physik und <a href="t3://page?uid=812">Zukunftstechnologien </a>und im Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=267">Master Simulation + Test</a>. Diese Arbeit fand unter Leitung von<a href="t3://page?uid=514"> Prof. Dr. Conrad Wolf</a> statt, der sich sowohl in der Lehre als auch in der Forschung mit Brennstoffzellen und Elektrolyseuren beschäftigt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/63-Brennstoffzelle-912x1024.jpg"
                        fileSize="120261"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="912" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gebäude: Wo wirksamer Klimaschutz den Komfort verbessert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gebaeudetechnik-klimaschutz-mit-komfort-gewinn/</link>
                <pubDate>Wed, 26 Apr 2023 08:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gebaeudetechnik-klimaschutz-mit-komfort-gewinn/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="t3://page?uid=1400">Prof. Dr. Michael Schaub </a>(Jahrgang 1990) vorzustellen. Seit dem Sommersemester 2023&nbsp; forscht und lehrt er als Professor für Energieeffiziente Gebäudetechnik an der Fakultät <a href="t3://page?uid=25">Design</a>.</em></p>&#13;
<p><em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> Ursprünglich aus Hessen, Nähe Marburg; zuletzt Technologie-Vorentwicklung und Forschungskoordination bei einem großen Heiz- und Klimatechnik-Hersteller.</p>&#13;
<p><em>Wo leben Sie? </em><br /> Seit Anfang 2023 in Coburg.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Wärmepumpen und Lüftungstechnik.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Emissionsminderungen in der Gebäudetechnik gehören zu den wenigen wirksamen Klimaschutzmaßnahmen ohne Konsum-Verzicht, sondern mit Komfort-Gewinn!</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...</em><br /> ... begeistern und ehrfürchtig machen (Max Planck).</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><br /> Während der Corona-Pandemie haben wir in einer Task-Force innerhalb von 15 Wochen Tag und Nacht ein Lüftungsgerät für Schulklassen entwickelt. Als die ersten Geräte in den Schulen erprobt wurden, war das Feedback einer Lehrerin: „die Luft im Raum ist so gut, wir machen unsere Konferenzen seitdem hier“.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Die Möglichkeit, Studierende für Wissen zu begeistern, mit dem sie einen echten Impact auf ein für uns alle elementares Thema haben können (die Wärmewende).</p>&#13;
<p><em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre? </em><br /> Da die Wärmepumpe schon älter ist … : das erste Foto der aufgehenden Erde wärhend der Apollo 8 Mission, weil dies wohl für viele das Bewusstsein um die Verletzlichkeit des kleinen blauen Planeten begründete.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück? </em><br /> ...&nbsp; meine kleinen Nichten auf ihren Rutscheautos durch die Wohnung zu jagen.<br /> <br /> <em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen? </em><br /> Helmut Schmidt (leider nicht mehr möglich).</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden? </em><br /> Erfinder.</p>&#13;
<p><em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit? </em><br /> ... die Anlagenmechaniker der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em><br /> Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit (Mai Thi Nguyen-Kim).</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Käsekuchen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?<br /> Frühstücken.</em></p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> 2012 hatte ich die Möglichkeit an den Paralympics im Sportschißen teilzunehmen. 70.000 jubelnden Menschen in ein Stadion zu entgegen zu laufen, die Eröffnung der Queen zu hören und zu sehen, wie das olympische Feuer entzündet wird, war gigantisch. Leider lässt die Zeit das heute nicht mehr zu.</p>&#13;
<p><em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><br /> Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Pragmatismus.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="t3://page?uid=1400">Prof. Dr. Michael Schaub </a>(Jahrgang 1990) vorzustellen. Seit dem Sommersemester 2023&nbsp; forscht und lehrt er als Professor für Energieeffiziente Gebäudetechnik an der Fakultät <a href="t3://page?uid=25">Design</a>.</em></p>&#13;
<p><em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> Ursprünglich aus Hessen, Nähe Marburg; zuletzt Technologie-Vorentwicklung und Forschungskoordination bei einem großen Heiz- und Klimatechnik-Hersteller.</p>&#13;
<p><em>Wo leben Sie? </em><br /> Seit Anfang 2023 in Coburg.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Wärmepumpen und Lüftungstechnik.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Emissionsminderungen in der Gebäudetechnik gehören zu den wenigen wirksamen Klimaschutzmaßnahmen ohne Konsum-Verzicht, sondern mit Komfort-Gewinn!</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...</em><br /> ... begeistern und ehrfürchtig machen (Max Planck).</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><br /> Während der Corona-Pandemie haben wir in einer Task-Force innerhalb von 15 Wochen Tag und Nacht ein Lüftungsgerät für Schulklassen entwickelt. Als die ersten Geräte in den Schulen erprobt wurden, war das Feedback einer Lehrerin: „die Luft im Raum ist so gut, wir machen unsere Konferenzen seitdem hier“.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Die Möglichkeit, Studierende für Wissen zu begeistern, mit dem sie einen echten Impact auf ein für uns alle elementares Thema haben können (die Wärmewende).</p>&#13;
<p><em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre? </em><br /> Da die Wärmepumpe schon älter ist … : das erste Foto der aufgehenden Erde wärhend der Apollo 8 Mission, weil dies wohl für viele das Bewusstsein um die Verletzlichkeit des kleinen blauen Planeten begründete.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück? </em><br /> ...&nbsp; meine kleinen Nichten auf ihren Rutscheautos durch die Wohnung zu jagen.<br /> <br /> <em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen? </em><br /> Helmut Schmidt (leider nicht mehr möglich).</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden? </em><br /> Erfinder.</p>&#13;
<p><em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit? </em><br /> ... die Anlagenmechaniker der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em><br /> Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit (Mai Thi Nguyen-Kim).</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Käsekuchen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?<br /> Frühstücken.</em></p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> 2012 hatte ich die Möglichkeit an den Paralympics im Sportschißen teilzunehmen. 70.000 jubelnden Menschen in ein Stadion zu entgegen zu laufen, die Eröffnung der Queen zu hören und zu sehen, wie das olympische Feuer entzündet wird, war gigantisch. Leider lässt die Zeit das heute nicht mehr zu.</p>&#13;
<p><em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><br /> Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Pragmatismus.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/59-Schaub-Michael-scaled-e1726667110300-1024x1000.jpg"
                        fileSize="88883"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1000"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gender- und Diversity Day: Ring frei für Feminismus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gender-und-diversity-day-ring-frei-fuer-feminismus/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Apr 2023 11:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gender-und-diversity-day-ring-frei-fuer-feminismus/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Kontrovers bis verbissen wird häufig über Chancengleichheit und Diversitythemen diskutiert. Was bei der Versachlichung hilft? Eine humorvolle Auseinandersetzung: Beim Gender- und Diversity Day der Hochschule Coburg am Donnerstag, 11. Mai, zeigt das Berliner Künstlerinnenkollektiv hannsjana ihr neues Stück „Wrestling“. Es ist der Höhepunkt des vielseitigen Programms an diesem Tag.</em></p>&#13;
<p>Wenn schon um Geschlechterfragen gestritten wird, dann aber mal richtig: Ein fünf mal fünf Meter großer Boxring wird zum Gender- und Diversity Day am Donnerstag, 11. Mai, in der Brose Aula der Hochschule Coburg stehen. Hier tritt um 18 Uhr hannsjana&nbsp; auf. Das feministische Performance-Kollektiv aus Berlin mit Laura Besch, Alice Escher, Jule Gorke, Lotte Schüßler, Katharina Siemann und Marie Weich ist bekannt dafür, bestehende Annahmen zu brechen – in humorvoller, poetischer, musikalischer und wissenschaftlicher Weise. In Coburg zeigen sie ihr Stück „Wrestling“. Und der Name verspricht nicht zuviel: „Da wird echtes Wrestling stattfinden“, erklärt Marie Weich. „Mit echten Wrestlerinnen im Ring.“</p>&#13;
<p>Die Performance hat verschiedene Ebenen, auch ein eigens gedrehtes Wrestling-Video gehört dazu. Mit Show-Elementen des theatralen Kampfes vermitteln die Künstlerinnen komplexe feministische Streitpunkte. Idee dahinter: So wie ein Schlag die Nase wirklich verformt, so formt auch ein feministischer Diskurs wirklich unser Leben. Vielleicht nicht so schnell, brutal und offensichtlich, aber nicht weniger bedeutend. Deshalb sind diese Themen auch für die Hochschule Coburg wichtig. Es geht darum, Vielfalt und Gleichstellung in die Diskussion zu bringen. Erst vor Kurzem hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die Hochschule beim Re-Audit „Vielfalt gestalten“ erneut zertifiziert.</p>&#13;
<p><strong>Von Stereotypen bis Finanzkompetenz</strong></p>&#13;
<p>Zur Einstimmung auf den Abend mit Boxhallen-Atmosphäre in der Aula finden am Gender- und Diversity Day&nbsp; verschiedene Aktionen auf dem Campus statt – vom Glücksrad bis zum Workshop. Von 10 bis 11.30 Uhr geht es beispielsweise um Finanzkompetenz für Frauen. Finanzexpertin Dr. Margareta Bögelein erwartet die Besucher:innen in Gebäude 2, Raum 220, mit dem Thema „Gender-Pay-Gap: Sind wir Frauen selbst schuld?“</p>&#13;
<p>Außerdem wird unter anderem eine Plakatkampagne gezeigt und diskutiert. Basis sind die Ergebnisse einer Befragung rund um Geschlechterstereotype und Rollenbilder unter dem Motto „His or Hers“. Weitere Informationen gibt es auf <a href="http://www.hs-coburg.de/diversity-day">www.hs-coburg.de/diversity-day</a>. Organisiert wird das vielseitige Programm vom <a href="t3://page?uid=1398">Referat Diversity</a>, den Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Coburg und der Studentischen Initiative „UMBRELLA“. Die Teilnahme an allen Programmpunkten ist kostenlos, es wird gebeten, sich per Mail anzumelden (an <a href="file:///C:/Users/nat0633m/AppData/Roaming/Microsoft/Word/linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+npojlb/gbbttAit.dpcvsh/ef');">monika.faass[at]hs-coburg.de</a> Betreff: Anmeldung Gender und Diversity Day + Programmpunkt).</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Kontrovers bis verbissen wird häufig über Chancengleichheit und Diversitythemen diskutiert. Was bei der Versachlichung hilft? Eine humorvolle Auseinandersetzung: Beim Gender- und Diversity Day der Hochschule Coburg am Donnerstag, 11. Mai, zeigt das Berliner Künstlerinnenkollektiv hannsjana ihr neues Stück „Wrestling“. Es ist der Höhepunkt des vielseitigen Programms an diesem Tag.</em></p>&#13;
<p>Wenn schon um Geschlechterfragen gestritten wird, dann aber mal richtig: Ein fünf mal fünf Meter großer Boxring wird zum Gender- und Diversity Day am Donnerstag, 11. Mai, in der Brose Aula der Hochschule Coburg stehen. Hier tritt um 18 Uhr hannsjana&nbsp; auf. Das feministische Performance-Kollektiv aus Berlin mit Laura Besch, Alice Escher, Jule Gorke, Lotte Schüßler, Katharina Siemann und Marie Weich ist bekannt dafür, bestehende Annahmen zu brechen – in humorvoller, poetischer, musikalischer und wissenschaftlicher Weise. In Coburg zeigen sie ihr Stück „Wrestling“. Und der Name verspricht nicht zuviel: „Da wird echtes Wrestling stattfinden“, erklärt Marie Weich. „Mit echten Wrestlerinnen im Ring.“</p>&#13;
<p>Die Performance hat verschiedene Ebenen, auch ein eigens gedrehtes Wrestling-Video gehört dazu. Mit Show-Elementen des theatralen Kampfes vermitteln die Künstlerinnen komplexe feministische Streitpunkte. Idee dahinter: So wie ein Schlag die Nase wirklich verformt, so formt auch ein feministischer Diskurs wirklich unser Leben. Vielleicht nicht so schnell, brutal und offensichtlich, aber nicht weniger bedeutend. Deshalb sind diese Themen auch für die Hochschule Coburg wichtig. Es geht darum, Vielfalt und Gleichstellung in die Diskussion zu bringen. Erst vor Kurzem hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die Hochschule beim Re-Audit „Vielfalt gestalten“ erneut zertifiziert.</p>&#13;
<p><strong>Von Stereotypen bis Finanzkompetenz</strong></p>&#13;
<p>Zur Einstimmung auf den Abend mit Boxhallen-Atmosphäre in der Aula finden am Gender- und Diversity Day&nbsp; verschiedene Aktionen auf dem Campus statt – vom Glücksrad bis zum Workshop. Von 10 bis 11.30 Uhr geht es beispielsweise um Finanzkompetenz für Frauen. Finanzexpertin Dr. Margareta Bögelein erwartet die Besucher:innen in Gebäude 2, Raum 220, mit dem Thema „Gender-Pay-Gap: Sind wir Frauen selbst schuld?“</p>&#13;
<p>Außerdem wird unter anderem eine Plakatkampagne gezeigt und diskutiert. Basis sind die Ergebnisse einer Befragung rund um Geschlechterstereotype und Rollenbilder unter dem Motto „His or Hers“. Weitere Informationen gibt es auf <a href="http://www.hs-coburg.de/diversity-day">www.hs-coburg.de/diversity-day</a>. Organisiert wird das vielseitige Programm vom <a href="t3://page?uid=1398">Referat Diversity</a>, den Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Coburg und der Studentischen Initiative „UMBRELLA“. Die Teilnahme an allen Programmpunkten ist kostenlos, es wird gebeten, sich per Mail anzumelden (an <a href="file:///C:/Users/nat0633m/AppData/Roaming/Microsoft/Word/linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+npojlb/gbbttAit.dpcvsh/ef');">monika.faass[at]hs-coburg.de</a> Betreff: Anmeldung Gender und Diversity Day + Programmpunkt).</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/58-Gender_hannsjana_Wrestling_Videostill_03-1024x576.jpg"
                        fileSize="59133"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/58-Gender_Diaa_El_Sawahly_Konzert-1024x678.jpg"
                        fileSize="90047"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="678"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/58-hannsjana_Wrestling1-1024x576.jpg"
                        fileSize="52400"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/58-Gender-merkel_Foto_David_Baltzer-1024x683.jpg"
                        fileSize="81616"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6906-1024x683.jpg"
                        fileSize="180124"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[WG-Zimmer: Coburg ist die günstigste Hochschulstadt in Bayern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wg-zimmer-coburg-ist-die-guenstigste-hochschulstadt-in-bayern/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Apr 2023 14:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wg-zimmer-coburg-ist-die-guenstigste-hochschulstadt-in-bayern/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In deutschen Hochschulstädten wird das Wohnen immer teurer: Ein WG-Zimmer in Bayern kostet einer aktuellen Studie zufolge durchschnittlich 527 Euro – 23 Euro mehr als vor einem halben Jahr. Coburg ist dabei mit 340 Euro die günstigste Hochschulstadt Bayerns. </em></p>&#13;
<p>Seit einem Jahr studiert Ceyda Yildirim <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit </a>an der Hochschule Coburg. Dafür ist die 21-Jährige aus dem Elternhaus in Hof in eine kleine Wohnung in der Coburger Innenstadt gezogen. Miete: 500 Euro. „Für mich ist das einfach viel zu viel!“, sagt die Studentin. Sie bekommt BaFöG und muss ihre Ausgaben gut kalkulieren. Die Inflation trifft Studierende hart. Die Energiepauschale war als einmalige Krisenhilfe wichtig, aber bei kontinuierlich steigenden Preisen wird es dauerhaft schwerer, ein Studium zu finanzieren. Ceyda Yildirim hat Glück, dass es in ihrer Hochschulstadt einen vergleichsweise entspannten <a href="t3://page?uid=363">Wohnungsmarkt </a>mit Alternativen gibt.</p>&#13;
<p><strong>In einem Jahr zehn Prozent Preissteigerung</strong></p>&#13;
<p>Das deutschlandweite Problem der Wohnkosten macht eine aktuelle Studie des Moses Mendelssohn Instituts (MMI) sehr deutlich: Mieten für WG-Zimmer in deutschen Hochschulstädten sind demnach im letzten halben Jahr um mehr als fünf Prozent gestiegen. Im Lauf des gesamten vergangenen Jahres sogar um 10,6 Prozent. Zurückzuführen ist dies Institutsleiter Stefan Brauckmann zufolge vor allem auf Energiekosten und allgemeine Inflation. Das ist nicht nur für diejenigen ein Problem, die aktuell eine Bleibe suchen. Sondern für alle Studierenden.</p>&#13;
<p><strong>Zimmer gesucht? München: 720 Euro, Coburg 340 Euro</strong></p>&#13;
<p>Das MMI analysiert den studentischen Wohnungsmarkt seit 2013 anhand verschiedener Kriterien. Bei den 94 deutschen Hochschulstädten mit 5000 oder mehr Studierenden wurden jetzt unter anderem wieder die Preise inklusive Nebenkosten verglichen. Im Bundesdurchschnitt kostet ein WG-Zimmer aktuell 458 Euro – mit 527 Euro ist Bayern um einiges teurer. München ist am teuersten: 720 Euro müssen Studierende hier für ein WG-Zimmer berappen. In Coburg durchschnittlich nur 340 Euro – es ist der einzige Standort einer großen bayerischen Hochschule, an dem die BaFöG-Wohnkostenpauschale für ein WG-Zimmer reicht. Die Politik kennt das Problem und reagiert; erst Mitte 2022 wurde die Pauschale von 325 auf 360 Euro erhöht. Die Bundesregierung hat außerdem ein Sonderprogramm „Junges Wohnen“ aufgelegt. Es soll unter anderem in Studentenwohnheime fließen, aber auch andere Schieflagen auf dem Wohnungsmarkt mildern.</p>&#13;
<p><strong>Auch eine Lösung: Umzug</strong></p>&#13;
<p>Ceyda Yildirim kündigte die kleine Wohnung in der Innenstadt nach einigen Monaten. „Ich muss ja schauen, wie finanziell alles funktioniert.“ Seit diesem Semester hat sie einen Platz im Studentenwohnheim am Campus Friedrich Streib. Hier zahlt sie nur 330 Euro – und genießt gleichzeitig die Vorteile des Lebens am Campus: Gerade sitzt sie mit Freundinnen in der Cafeteria. Wenn sie sich hier zum Lernen treffen, können sie jederzeit schnell in der Bibliothek etwas holen. Die Wege sind kurz. „Das ist wirklich sehr gut“, sagt Yildirim, lächelt verschmitzt, dann berichtet sie von einem weiteren Vorteil, den ihr der Umzug gebracht hat: „Ich kann ein bisschen länger schlafen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In deutschen Hochschulstädten wird das Wohnen immer teurer: Ein WG-Zimmer in Bayern kostet einer aktuellen Studie zufolge durchschnittlich 527 Euro – 23 Euro mehr als vor einem halben Jahr. Coburg ist dabei mit 340 Euro die günstigste Hochschulstadt Bayerns. </em></p>&#13;
<p>Seit einem Jahr studiert Ceyda Yildirim <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit </a>an der Hochschule Coburg. Dafür ist die 21-Jährige aus dem Elternhaus in Hof in eine kleine Wohnung in der Coburger Innenstadt gezogen. Miete: 500 Euro. „Für mich ist das einfach viel zu viel!“, sagt die Studentin. Sie bekommt BaFöG und muss ihre Ausgaben gut kalkulieren. Die Inflation trifft Studierende hart. Die Energiepauschale war als einmalige Krisenhilfe wichtig, aber bei kontinuierlich steigenden Preisen wird es dauerhaft schwerer, ein Studium zu finanzieren. Ceyda Yildirim hat Glück, dass es in ihrer Hochschulstadt einen vergleichsweise entspannten <a href="t3://page?uid=363">Wohnungsmarkt </a>mit Alternativen gibt.</p>&#13;
<p><strong>In einem Jahr zehn Prozent Preissteigerung</strong></p>&#13;
<p>Das deutschlandweite Problem der Wohnkosten macht eine aktuelle Studie des Moses Mendelssohn Instituts (MMI) sehr deutlich: Mieten für WG-Zimmer in deutschen Hochschulstädten sind demnach im letzten halben Jahr um mehr als fünf Prozent gestiegen. Im Lauf des gesamten vergangenen Jahres sogar um 10,6 Prozent. Zurückzuführen ist dies Institutsleiter Stefan Brauckmann zufolge vor allem auf Energiekosten und allgemeine Inflation. Das ist nicht nur für diejenigen ein Problem, die aktuell eine Bleibe suchen. Sondern für alle Studierenden.</p>&#13;
<p><strong>Zimmer gesucht? München: 720 Euro, Coburg 340 Euro</strong></p>&#13;
<p>Das MMI analysiert den studentischen Wohnungsmarkt seit 2013 anhand verschiedener Kriterien. Bei den 94 deutschen Hochschulstädten mit 5000 oder mehr Studierenden wurden jetzt unter anderem wieder die Preise inklusive Nebenkosten verglichen. Im Bundesdurchschnitt kostet ein WG-Zimmer aktuell 458 Euro – mit 527 Euro ist Bayern um einiges teurer. München ist am teuersten: 720 Euro müssen Studierende hier für ein WG-Zimmer berappen. In Coburg durchschnittlich nur 340 Euro – es ist der einzige Standort einer großen bayerischen Hochschule, an dem die BaFöG-Wohnkostenpauschale für ein WG-Zimmer reicht. Die Politik kennt das Problem und reagiert; erst Mitte 2022 wurde die Pauschale von 325 auf 360 Euro erhöht. Die Bundesregierung hat außerdem ein Sonderprogramm „Junges Wohnen“ aufgelegt. Es soll unter anderem in Studentenwohnheime fließen, aber auch andere Schieflagen auf dem Wohnungsmarkt mildern.</p>&#13;
<p><strong>Auch eine Lösung: Umzug</strong></p>&#13;
<p>Ceyda Yildirim kündigte die kleine Wohnung in der Innenstadt nach einigen Monaten. „Ich muss ja schauen, wie finanziell alles funktioniert.“ Seit diesem Semester hat sie einen Platz im Studentenwohnheim am Campus Friedrich Streib. Hier zahlt sie nur 330 Euro – und genießt gleichzeitig die Vorteile des Lebens am Campus: Gerade sitzt sie mit Freundinnen in der Cafeteria. Wenn sie sich hier zum Lernen treffen, können sie jederzeit schnell in der Bibliothek etwas holen. Die Wege sind kurz. „Das ist wirklich sehr gut“, sagt Yildirim, lächelt verschmitzt, dann berichtet sie von einem weiteren Vorteil, den ihr der Umzug gebracht hat: „Ich kann ein bisschen länger schlafen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/57-Miete-1024x681.jpg"
                        fileSize="84040"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Für eine lebenswerte Zukunft: Coburger Nachhaltigkeitstage 2023]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fuer-eine-gute-und-lebenswerte-zukunft-coburger-nachhaltigkeitstage-2023/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Apr 2023 07:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fuer-eine-gute-und-lebenswerte-zukunft-coburger-nachhaltigkeitstage-2023/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wertvolle Ressourcen, lebenswerte Städte, sichere Energieversorgung, ein gesunder Planet: Bei den Coburger Nachhaltigkeitstagen 2023 erwartet die Besucher:innen in der „Alten Pakethalle“ von Montag, 24. April, bis Donnerstag, 27. April 23, eine Mischung aus brisanten Themen und spannenden Impulsen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft. Zusätzlich gibt es am Freitag ein Extra von Studierenden der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Das Motto der Veranstalter:innen ist einladend: Kommen, informieren, mitmachen! Die Hochschule Coburg mit ihrem Referat Nachhaltigkeit und der gemeinnützige Verein MakingCulture organisieren die Reihe in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal. Mit verständlichen und informativen Fachvorträgen, spannenden Workshops, Diskussionsrunden und einem bunten Rahmenprogramm dreht sich bei den Nachhaltigkeitstagen in der „Alten Pakethalle“&nbsp;am Güterbahnhof 15 in Coburg alles darum, was wir für eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten brauchen. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltungen beginnen immer um 17 Uhr, umfassen jeweils mehrere Programmpunkte zum Tagesthema und enden um 21.30 Uhr.</p>&#13;
<p>Der Zusammenhang „Globale Gesundheit – regionale Bedeutung“ bildet am Montag den Auftakt. Am Dienstag geht es darum, Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität mit Blick auf eine lebenswerte Zukunft zu gestalten und am Mittwoch um ein politisches Dauerthema, das durch den deutschen Atom-Ausstiegt aktuell wieder einmal besonders intensiv diskutiert wird: die sichere Energieversorgung. Produktion, Einkaufsverhalten, Ernährung? Am Donnerstag geht es um Kreislaufwirtschaft und Konsum – und das aus rechtsphilosophischer Sicht, aber auch anhand von ganz praktischen Beispielen aus der regionalen Wirtschaft.</p>&#13;
<p>Rund um die Veranstaltungen findet täglich ein „Markt der Möglichkeiten“ mit über 30 Aussteller:innen statt. Hier präsentieren sich auch regionale Akteur:innen, außerdem werden Forschungsprojekte und Aktivitäten der Hochschule ausgestellt. Am Dienstag wird unter anderem auch ein Shuttlebus als Exponat der Shuttle Modellregion Oberfranken vor Ort sein. Das Kunstprojekt „Vom Wertstoff zur Wertschätzung“ ist die ganze Woche zu sehen.</p>&#13;
<p>Während an den Abenden die Öffentlichkeit zu den Veranstaltungen der Nachhaltigkeitsage eingeladen ist, findet in dieser Woche tagsüber am Campus Friedrich Streib für Studierende das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/innovationsfestival-impact-2023.html">Nachhaltigkeits- und Innovationsfestival Impact </a>statt. Hier entwickeln Coburger Studierende Lösungsideen für Themen, die von Menschen und Institutionen der Region vorgeschlagen wurden. Am Freitag werden die besten Ergebnisse in der Alten Kühlhalle vorgestellt und prämiert.</p>&#13;
<p><a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage2023">Hier </a>geht es zu weiteren Informationen und dem Programm.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wertvolle Ressourcen, lebenswerte Städte, sichere Energieversorgung, ein gesunder Planet: Bei den Coburger Nachhaltigkeitstagen 2023 erwartet die Besucher:innen in der „Alten Pakethalle“ von Montag, 24. April, bis Donnerstag, 27. April 23, eine Mischung aus brisanten Themen und spannenden Impulsen aus Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft. Zusätzlich gibt es am Freitag ein Extra von Studierenden der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Das Motto der Veranstalter:innen ist einladend: Kommen, informieren, mitmachen! Die Hochschule Coburg mit ihrem Referat Nachhaltigkeit und der gemeinnützige Verein MakingCulture organisieren die Reihe in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal. Mit verständlichen und informativen Fachvorträgen, spannenden Workshops, Diskussionsrunden und einem bunten Rahmenprogramm dreht sich bei den Nachhaltigkeitstagen in der „Alten Pakethalle“&nbsp;am Güterbahnhof 15 in Coburg alles darum, was wir für eine lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten brauchen. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltungen beginnen immer um 17 Uhr, umfassen jeweils mehrere Programmpunkte zum Tagesthema und enden um 21.30 Uhr.</p>&#13;
<p>Der Zusammenhang „Globale Gesundheit – regionale Bedeutung“ bildet am Montag den Auftakt. Am Dienstag geht es darum, Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität mit Blick auf eine lebenswerte Zukunft zu gestalten und am Mittwoch um ein politisches Dauerthema, das durch den deutschen Atom-Ausstiegt aktuell wieder einmal besonders intensiv diskutiert wird: die sichere Energieversorgung. Produktion, Einkaufsverhalten, Ernährung? Am Donnerstag geht es um Kreislaufwirtschaft und Konsum – und das aus rechtsphilosophischer Sicht, aber auch anhand von ganz praktischen Beispielen aus der regionalen Wirtschaft.</p>&#13;
<p>Rund um die Veranstaltungen findet täglich ein „Markt der Möglichkeiten“ mit über 30 Aussteller:innen statt. Hier präsentieren sich auch regionale Akteur:innen, außerdem werden Forschungsprojekte und Aktivitäten der Hochschule ausgestellt. Am Dienstag wird unter anderem auch ein Shuttlebus als Exponat der Shuttle Modellregion Oberfranken vor Ort sein. Das Kunstprojekt „Vom Wertstoff zur Wertschätzung“ ist die ganze Woche zu sehen.</p>&#13;
<p>Während an den Abenden die Öffentlichkeit zu den Veranstaltungen der Nachhaltigkeitsage eingeladen ist, findet in dieser Woche tagsüber am Campus Friedrich Streib für Studierende das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/innovationsfestival-impact-2023.html">Nachhaltigkeits- und Innovationsfestival Impact </a>statt. Hier entwickeln Coburger Studierende Lösungsideen für Themen, die von Menschen und Institutionen der Region vorgeschlagen wurden. Am Freitag werden die besten Ergebnisse in der Alten Kühlhalle vorgestellt und prämiert.</p>&#13;
<p><a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage2023">Hier </a>geht es zu weiteren Informationen und dem Programm.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MeniusReinhard-1024x692.jpg"
                        fileSize="144426"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-Arch-Award-Foto_Sebastian_Kolm_Architekturfotografie-1024x683.jpg"
                        fileSize="209881"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/2022-06_HS-Coburg_Redesign_Elektrotechnik_Photovoltaik_024-1024x683.jpg"
                        fileSize="245271"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/20220604-_DSC6085-1024x683.jpg"
                        fileSize="148276"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/20220530-_DSC5854-1024x683.jpg"
                        fileSize="132423"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/20220530-_DSC5904-1024x683.jpg"
                        fileSize="179735"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/20220604-_DSC6081-1024x683.jpg"
                        fileSize="144507"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutschland-Stipendium: großes Potenzial für beide Seiten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-grosse-potenzial-des-deutschlandstipendiums-fuer-beide-seiten/</link>
                <pubDate>Mon, 17 Apr 2023 09:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-grosse-potenzial-des-deutschlandstipendiums-fuer-beide-seiten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bei der Auftaktfeier zum neuen Stipendienjahr zeigte sich wieder einmal, dass das <a href="t3://page?uid=329">Deutschland-Stipendium</a> mehr ist als eine finanzielle Förderung. Fördernde und Geförderte lernten sich an der Hochschule Coburg persönlich kennen – und das kann manchmal die Zukunft verändern.</em></p>&#13;
<p>Für die diesjährigen Deutschland-Stipendiatinnen und -stipendiaten ist die 13 eine Glückszahl: Das Förderprogramm „Deutschland-Stipendium“ gibt es inzwischen bereits seit 13 Jahren und es hat schon über 500 Studierenden in Coburg geholfen. Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen fördern junge Menschen ein Jahr lang jeden Monat mit 150 Euro – aus Mitteln des Bundes wird das Stipendium auf monatlich 300 Euro aufgestockt.</p>&#13;
<p>Über gute Noten im Studium hinaus fließen dabei Kriterien wie soziales Engagement, Leistung, Erreichtes und ein ganz persönlicher Lebensweg in die Bewertung ein. Die jungen Menschen übernehmen bewusst Verantwortung, sie wissen sich zu behaupten. Der Erhalt eines Deutschland-Stipendiums bedeutet finanzielle Entlastung im Studium und Freiraum für Persönliches. Oft entsteht mehr aus dem Kontakt. „Größter Vorteil meines Stipendiums war: Ein Unternehmen, das für mich eigentlich nie eine Option war, kennen zu lernen und viele Erfahrungen zu sammeln“, erklärte Amelie Riek. Bei der Auftaktfeier gab sie einen Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen als ehemalige Stipendiatin. Sie ist aus der Nähe von Ulm in Baden-Württemberg zum Studium der <a href="t3://page?uid=159">Betriebswirtschaftslehre </a>nach Coburg gekommen. „Durch das Stipendium habe ich auch die Möglichkeit bekommen, mein Praxissemester im Personalmarketing im Bereich Employer Branding bei der HUK-COBURG zu machen.“ Das Versicherungsunternehmen sei zwar im Studium in Coburg immer irgendwie präsent gewesen. Aber eigentlich dachte sie, dass die Branche nichts für sie ist. Doch durch den Austausch in der Praxis änderte sie ihre Meinung: ein Beispiel dafür, wie das Stipendium über die finanzielle Unterstützung hinaus wirkt.</p>&#13;
<p><strong>Erstes Treffen in lockerer Atmosphäre</strong></p>&#13;
<p>Das Potenzial ist groß und für beide Seiten bereichernd. <a href="t3://page?uid=15#1471">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, stellte das Konzept des Deutschland-Stipendiums bei der Feier noch einmal eindrucksvoll vor. Auch die Fördernden profitieren von einem Netzwerk an Kontakten. Unternehmen suchen Mitarbeiter:innen für ein Praktikum, für die Werkstudierendenarbeit und haben oft Themen für die Abschlussarbeit parat. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ulli Noll (Radio EINS). Live über die Leinwand im Saal waren zwei Studierende der Sozialen Arbeit zugeschaltet: Mit dem Rad unterwegs zu ihrer Praktikumsstelle nach Rumänien sammelten sie Spendengelder für die Mittagsverpflegung der Kinder dort. Nach dem offiziellen Programm lernten die Stipendiengeber:innen „ihre“ Geförderten in lockerer Atmosphäre kennen. Networking war auch ein wichtiges Ziel der Veranstaltung – nicht nur mit den eigenen Stipendiat:innen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei der Auftaktfeier zum neuen Stipendienjahr zeigte sich wieder einmal, dass das <a href="t3://page?uid=329">Deutschland-Stipendium</a> mehr ist als eine finanzielle Förderung. Fördernde und Geförderte lernten sich an der Hochschule Coburg persönlich kennen – und das kann manchmal die Zukunft verändern.</em></p>&#13;
<p>Für die diesjährigen Deutschland-Stipendiatinnen und -stipendiaten ist die 13 eine Glückszahl: Das Förderprogramm „Deutschland-Stipendium“ gibt es inzwischen bereits seit 13 Jahren und es hat schon über 500 Studierenden in Coburg geholfen. Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen fördern junge Menschen ein Jahr lang jeden Monat mit 150 Euro – aus Mitteln des Bundes wird das Stipendium auf monatlich 300 Euro aufgestockt.</p>&#13;
<p>Über gute Noten im Studium hinaus fließen dabei Kriterien wie soziales Engagement, Leistung, Erreichtes und ein ganz persönlicher Lebensweg in die Bewertung ein. Die jungen Menschen übernehmen bewusst Verantwortung, sie wissen sich zu behaupten. Der Erhalt eines Deutschland-Stipendiums bedeutet finanzielle Entlastung im Studium und Freiraum für Persönliches. Oft entsteht mehr aus dem Kontakt. „Größter Vorteil meines Stipendiums war: Ein Unternehmen, das für mich eigentlich nie eine Option war, kennen zu lernen und viele Erfahrungen zu sammeln“, erklärte Amelie Riek. Bei der Auftaktfeier gab sie einen Einblick in ihre persönlichen Erfahrungen als ehemalige Stipendiatin. Sie ist aus der Nähe von Ulm in Baden-Württemberg zum Studium der <a href="t3://page?uid=159">Betriebswirtschaftslehre </a>nach Coburg gekommen. „Durch das Stipendium habe ich auch die Möglichkeit bekommen, mein Praxissemester im Personalmarketing im Bereich Employer Branding bei der HUK-COBURG zu machen.“ Das Versicherungsunternehmen sei zwar im Studium in Coburg immer irgendwie präsent gewesen. Aber eigentlich dachte sie, dass die Branche nichts für sie ist. Doch durch den Austausch in der Praxis änderte sie ihre Meinung: ein Beispiel dafür, wie das Stipendium über die finanzielle Unterstützung hinaus wirkt.</p>&#13;
<p><strong>Erstes Treffen in lockerer Atmosphäre</strong></p>&#13;
<p>Das Potenzial ist groß und für beide Seiten bereichernd. <a href="t3://page?uid=15#1471">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, stellte das Konzept des Deutschland-Stipendiums bei der Feier noch einmal eindrucksvoll vor. Auch die Fördernden profitieren von einem Netzwerk an Kontakten. Unternehmen suchen Mitarbeiter:innen für ein Praktikum, für die Werkstudierendenarbeit und haben oft Themen für die Abschlussarbeit parat. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ulli Noll (Radio EINS). Live über die Leinwand im Saal waren zwei Studierende der Sozialen Arbeit zugeschaltet: Mit dem Rad unterwegs zu ihrer Praktikumsstelle nach Rumänien sammelten sie Spendengelder für die Mittagsverpflegung der Kinder dort. Nach dem offiziellen Programm lernten die Stipendiengeber:innen „ihre“ Geförderten in lockerer Atmosphäre kennen. Networking war auch ein wichtiges Ziel der Veranstaltung – nicht nur mit den eigenen Stipendiat:innen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/55-Deutschlandstipendium-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="112673"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7606-1024x683.jpg"
                        fileSize="83160"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7602-1024x683.jpg"
                        fileSize="96612"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7550-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="118892"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7556-1024x683.jpg"
                        fileSize="99706"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7558-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="89683"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7563-1024x683.jpg"
                        fileSize="126033"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7569-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="105009"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7574-1024x683.jpg"
                        fileSize="103946"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7581-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="128840"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7616-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="95457"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7626-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="106642"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7696-1024x683.jpg"
                        fileSize="127670"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/W1_7735-1024x683.jpg"
                        fileSize="125379"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Themenabend: Architektur der Erinnerung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/themenabend-architektur-der-erinnerung/</link>
                <pubDate>Fri, 14 Apr 2023 10:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/themenabend-architektur-der-erinnerung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In einem Seminar zur Erinnerungskultur beschäftigten sich Studierende der Hochschule Coburg unter anderem mit jüdischem Leben und einem Andachtsraum am Coburger Friedhof. Als Weiterführung des Themas wurde jetzt der Architekt und Szenograph Tobias Katz zu einem Vortragsabend in die Coburger Innenstadt eingeladen. Er spricht am Mittwoch, 19. April, über die räumliche Umsetzung erinnerungskultureller Themen.</em></p>&#13;
<p>Wenn Architektur der Erinnerung dienen soll, muss sie zusätzlich zu technischen und funktionalen Anforderungen eine weitere, ungewohnte Aufgabe erfüllen: Inhalt und Emotion vermitteln. Dadurch können Bauten der Erinnerung auch immer als Spiegel des gesellschaftlichen Diskurses betrachtet werden, in dessen Kontext sie entstanden sind. Beispielsweise bei Bauten, die an jüdisches Leben in Deutschland erinnern. Mit solchen Themen beschäftigten sich Studierende der Hochschule Coburg im vergangenen Jahr in einem interdisziplinären Seminar zur Erinnerungskultur. Geleitet wurde es von<a href="t3://page?uid=816"> Prof. Mario Tvrtkovic</a> aus dem Studiengang <a href="t3://page?uid=70">Architektur </a>und <a href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorf</a> aus dem <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a>. Das Thema wirkte über das Seminar hinaus. Es entstand eine Bachelorarbeit zum Thema „Andachtsraum und Erinnerungsort am Coburger Friedhof“, ein fruchtbarer Austausch mit dem Grünflächenamt der Stadt Coburg &nbsp;entwickelte sich und jetzt findet ein öffentlicher Themenabend statt: Gemeinsam mit dem Verein „Freie Ausstellung Coburg“ (FAC) holen die Professoren Holtorf und Tvrtković den Architekten und Szenographen Tobias Katz in die Stadt.</p>&#13;
<p><strong>Experte für Erinnerungskultur in den Jüdischen Museen Berlin und Frankfurt</strong></p>&#13;
<p>Im Ladengeschäft in der Mohrenstraße 24, das aktuell von FAC als Ausstellungsraum genutzt wird, spricht Katz am Mittwoch, 19. April, um 18 Uhr darüber, wie sich die Erinnerungsarchitektur entwickelt hat und wie sie sich entwickeln soll, um auf aktuelle Tendenzen zu reagieren und das Erinnern zukunftsfähig zu machen. Katz ist Partner im Büro KATZKAISER für Architektur und Ausstellungsgestaltung (Köln/Darmstadt). Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Gestaltung kulturhistorischer und wissenschaftlicher Ausstellungen – unter anderem in den Jüdischen Museen in Berlin und Frankfurt, im Haus der Geschichte Baden-Württemberg und im Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit Projekten der Erinnerungskultur, darunter der Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle, Sitz der Europäischen Zentralbank.</p>&#13;
<p>Nach dem Vortrag ist Zeit für Fragen und Diskussion. Die Veranstaltung ist kostenlos.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In einem Seminar zur Erinnerungskultur beschäftigten sich Studierende der Hochschule Coburg unter anderem mit jüdischem Leben und einem Andachtsraum am Coburger Friedhof. Als Weiterführung des Themas wurde jetzt der Architekt und Szenograph Tobias Katz zu einem Vortragsabend in die Coburger Innenstadt eingeladen. Er spricht am Mittwoch, 19. April, über die räumliche Umsetzung erinnerungskultureller Themen.</em></p>&#13;
<p>Wenn Architektur der Erinnerung dienen soll, muss sie zusätzlich zu technischen und funktionalen Anforderungen eine weitere, ungewohnte Aufgabe erfüllen: Inhalt und Emotion vermitteln. Dadurch können Bauten der Erinnerung auch immer als Spiegel des gesellschaftlichen Diskurses betrachtet werden, in dessen Kontext sie entstanden sind. Beispielsweise bei Bauten, die an jüdisches Leben in Deutschland erinnern. Mit solchen Themen beschäftigten sich Studierende der Hochschule Coburg im vergangenen Jahr in einem interdisziplinären Seminar zur Erinnerungskultur. Geleitet wurde es von<a href="t3://page?uid=816"> Prof. Mario Tvrtkovic</a> aus dem Studiengang <a href="t3://page?uid=70">Architektur </a>und <a href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorf</a> aus dem <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a>. Das Thema wirkte über das Seminar hinaus. Es entstand eine Bachelorarbeit zum Thema „Andachtsraum und Erinnerungsort am Coburger Friedhof“, ein fruchtbarer Austausch mit dem Grünflächenamt der Stadt Coburg &nbsp;entwickelte sich und jetzt findet ein öffentlicher Themenabend statt: Gemeinsam mit dem Verein „Freie Ausstellung Coburg“ (FAC) holen die Professoren Holtorf und Tvrtković den Architekten und Szenographen Tobias Katz in die Stadt.</p>&#13;
<p><strong>Experte für Erinnerungskultur in den Jüdischen Museen Berlin und Frankfurt</strong></p>&#13;
<p>Im Ladengeschäft in der Mohrenstraße 24, das aktuell von FAC als Ausstellungsraum genutzt wird, spricht Katz am Mittwoch, 19. April, um 18 Uhr darüber, wie sich die Erinnerungsarchitektur entwickelt hat und wie sie sich entwickeln soll, um auf aktuelle Tendenzen zu reagieren und das Erinnern zukunftsfähig zu machen. Katz ist Partner im Büro KATZKAISER für Architektur und Ausstellungsgestaltung (Köln/Darmstadt). Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Gestaltung kulturhistorischer und wissenschaftlicher Ausstellungen – unter anderem in den Jüdischen Museen in Berlin und Frankfurt, im Haus der Geschichte Baden-Württemberg und im Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit Projekten der Erinnerungskultur, darunter der Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle, Sitz der Europäischen Zentralbank.</p>&#13;
<p>Nach dem Vortrag ist Zeit für Fragen und Diskussion. Die Veranstaltung ist kostenlos.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/52-Vortrag_Erinnerungskultur-Architektur-1024x683.jpg"
                        fileSize="123603"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Großes Interesse an den Schnuppertagen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studieninteressierte-aus-ganz-deutschland-bei-den-schnuppertagen/</link>
                <pubDate>Fri, 14 Apr 2023 08:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studieninteressierte-aus-ganz-deutschland-bei-den-schnuppertagen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sie gehören zu den Osterferien wie Schokolade und Eier: Die Schnuppertage der Hochschule Coburg begeisterten auch dieses Jahr wieder Studieninteressierte für zukunftsträchtige Fächer und das Campusleben in Coburg. </em></p>&#13;
<p>Die <a href="t3://page?uid=57">Bachelorstudiengänge </a>der Hochschule stellten sich den Besucher:innen am Mittwoch, 12. und Donnerstag, 13. April, live am Campus Design und am Campus Friedirch-Streib in Coburg vor – und online über Zoom. Etwa 500 Studieninteressierte und Begleiter:innen waren vor Ort, außerdem nutzten online etwa 200 Studienineressierte die Möglichkeit, sich über Studiengänge zu informieren, die Hochschule zu erkunden und ihre Fragen rund um Bewerbung und Studium loszuwerden. Dabei ging es unter anderem um die Wohnsituation in Coburg, Studieren mit Praxispartner und um die Studienplatzvergabe. Besonders stark nachgefragt wurden die Studiengänge <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a>, <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik </a>und <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a>.</p>&#13;
<p>Wie immer zogen die Schnuppertage viele Studieninteressierte aus Coburg und Umgebung und insgesamt aus Bayern und Thüringen, an. Aber auch aus weiter entfernten Ecken der Bundesrepublik wie dem erzgebirgischen Aue, dem baden-württembergischen Freiburg oder Bissingen, aus Olpe in Nordrhein-Westfalen oder beispielsweise auch aus Magedeburg in Sachsen-Anhalt kamen Besucher:innen nach Coburg. „Nachdem wir im letzten Jahr noch die Nachwirkungen von Corona gespürt haben, wurde dieses Jahr unser Vor-Ort-Angebot wieder sehr gut genutzt“, stellte Katja Kessel, Leiterin der <a href="t3://page?uid=423">Studienberatung</a>, fest. Online waren Zuhörer:innen zum Beispiel aus Hamburg, Berlin und Frankfurt zugeschaltet.</p>&#13;
<p>Das vielseitige crossmediale Programm wurde von vielen Stellen der Hochschule mitvorbereitet und unterstützt – und das fiel auch denen auf, die nur als Begleitung dabei waren: Kessel berichtet, dass ein Vater nach der Veranstaltung sagte: „Es ist toll, wie viel Mühe sich hier alle geben!“&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sie gehören zu den Osterferien wie Schokolade und Eier: Die Schnuppertage der Hochschule Coburg begeisterten auch dieses Jahr wieder Studieninteressierte für zukunftsträchtige Fächer und das Campusleben in Coburg. </em></p>&#13;
<p>Die <a href="t3://page?uid=57">Bachelorstudiengänge </a>der Hochschule stellten sich den Besucher:innen am Mittwoch, 12. und Donnerstag, 13. April, live am Campus Design und am Campus Friedirch-Streib in Coburg vor – und online über Zoom. Etwa 500 Studieninteressierte und Begleiter:innen waren vor Ort, außerdem nutzten online etwa 200 Studienineressierte die Möglichkeit, sich über Studiengänge zu informieren, die Hochschule zu erkunden und ihre Fragen rund um Bewerbung und Studium loszuwerden. Dabei ging es unter anderem um die Wohnsituation in Coburg, Studieren mit Praxispartner und um die Studienplatzvergabe. Besonders stark nachgefragt wurden die Studiengänge <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a>, <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik </a>und <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a>.</p>&#13;
<p>Wie immer zogen die Schnuppertage viele Studieninteressierte aus Coburg und Umgebung und insgesamt aus Bayern und Thüringen, an. Aber auch aus weiter entfernten Ecken der Bundesrepublik wie dem erzgebirgischen Aue, dem baden-württembergischen Freiburg oder Bissingen, aus Olpe in Nordrhein-Westfalen oder beispielsweise auch aus Magedeburg in Sachsen-Anhalt kamen Besucher:innen nach Coburg. „Nachdem wir im letzten Jahr noch die Nachwirkungen von Corona gespürt haben, wurde dieses Jahr unser Vor-Ort-Angebot wieder sehr gut genutzt“, stellte Katja Kessel, Leiterin der <a href="t3://page?uid=423">Studienberatung</a>, fest. Online waren Zuhörer:innen zum Beispiel aus Hamburg, Berlin und Frankfurt zugeschaltet.</p>&#13;
<p>Das vielseitige crossmediale Programm wurde von vielen Stellen der Hochschule mitvorbereitet und unterstützt – und das fiel auch denen auf, die nur als Begleitung dabei waren: Kessel berichtet, dass ein Vater nach der Veranstaltung sagte: „Es ist toll, wie viel Mühe sich hier alle geben!“&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC00381-683x1024.jpg"
                        fileSize="203090"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC00385-683x1024.jpg"
                        fileSize="192141"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC00418-1024x683.jpg"
                        fileSize="227761"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC00414-576x1024.jpg"
                        fileSize="155498"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Magazin]]></category>                                <title><![CDATA[Studie: Wie Plastik-Alternativen im Wald verrotten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studie-wie-plastik-alternativen-im-wald-verrotten/</link>
                <pubDate>Thu, 13 Apr 2023 08:09:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studie-wie-plastik-alternativen-im-wald-verrotten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Kunststoffe können auch aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Forschende aus der Bioanalytik der Hochschule Coburg haben den Abbauprozess in verschiedenen Waldarten untersucht und dabei Erstaunliches entdeckt.</em>

Plastik ist ein vielseitig einsetzbares Material – und es wird viel eingesetzt. Zu viel. Die Suche nach Alternativen zu herkömmlichen fossilen Plastikverbindungen läuft auf Hochtouren. Einen wesentlichen Beitrag dazu haben jetzt Forscherinnen und Forscher der Bioanalytik der Hochschule Coburg geleistet. In Zusammenarbeit mit dem Umweltforschungszentrum in Leipzig und weiteren Partner:innen haben sie den Abbau alternativer Kunststoffverbindungen in verschiedenen Waldarten untersucht. Darüber wurde auch im renommierten wissenschaftlichen Journal „Science of the Total Environment“ berichtet.

Polybutylensuccinat und sein sogenanntes Copolymer Polybutylensuccinat-Co-Adipat (PBSA) sind die beiden Verbindungen, die bei diesem Thema aktuell die größte Rolle spielen. Denn ihre Herstellung ist auch aus nachwachsenden Rohstoffen möglich – und sie sind außerdem biologisch abbaubar. Dabei bieten sie ein weites Anwendungsspektrum von Verpackungen bis hin zur Verwendung in der Land- und Forstwirtschaft. Weil das Plastik aus diesen Anwendungsfeldern in die Umwelt gelangen kann, ist genaueres Wissen über die ökologische Abbaubarkeit dieser Kunststoffe in der Umwelt unverzichtbar.

<strong>Welche Rolle Bakterien beim Abbau der Kunststoffe spielen</strong>

Gemeinsam mit den Partner:innen wurde in einer aufwändigen Studie untersucht, wie sich die Kunststoffverbindungen in verschiedenen Wäldern abbauen. Dabei zeigte sich Erstaunliches: Die biologische Abbaubarkeit von PBSA unterschied sich nach einem Jahr deutlich zwischen Laub- und Nadelbaumwäldern. Außerdem wurden Stickstoff-fixierende Bakterien bei diesem Abbauprozess nachgewiesen. „Durch diese Ergebnisse haben wir völlig neue Einblicke in den mikrobiellen Abbau dieser speziellen Kunststoffe gewinnen können.” betont<a href="t3://page?uid=555"> Prof. Dr. Matthias Noll </a>von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften </a>der Hochschule Coburg und verantwortlich für den Coburger Projektteil. „Damit kann man den Einsatz von PBSA als nicht-fossile Plastik-Alternative besser für Agrar- und Waldflächen bewerten und neue Einsatzfelder finden, um langfristig den Anteil an fossilem Plastik zu reduzieren – egal in welchem Ökosystem.”

<strong>Mehr Informationen zur Publikation im Journal „Science of the Total Environment”:</strong>
Tanunchai, B., Ji, L., Schröder, O., Gawol, S. J., Geissler, A., Wahdan, S. F. M., Buscot, F., Kalkhof, S., Schulze, E.-D., Noll, M. and Purahong, W. (2023) <a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.scitotenv.2023.162230">Fate of a biodegradable plastic in forest soil</a>: Dominant tree species and forest types drive changes in microbial community assembly, influence the composition of plastisphere, and affect poly(butylene succinate co adipate) degradation. Science of the Total Environment 873, 162230]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Kunststoffe können auch aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Forschende aus der Bioanalytik der Hochschule Coburg haben den Abbauprozess in verschiedenen Waldarten untersucht und dabei Erstaunliches entdeckt.</em>

Plastik ist ein vielseitig einsetzbares Material – und es wird viel eingesetzt. Zu viel. Die Suche nach Alternativen zu herkömmlichen fossilen Plastikverbindungen läuft auf Hochtouren. Einen wesentlichen Beitrag dazu haben jetzt Forscherinnen und Forscher der Bioanalytik der Hochschule Coburg geleistet. In Zusammenarbeit mit dem Umweltforschungszentrum in Leipzig und weiteren Partner:innen haben sie den Abbau alternativer Kunststoffverbindungen in verschiedenen Waldarten untersucht. Darüber wurde auch im renommierten wissenschaftlichen Journal „Science of the Total Environment“ berichtet.

Polybutylensuccinat und sein sogenanntes Copolymer Polybutylensuccinat-Co-Adipat (PBSA) sind die beiden Verbindungen, die bei diesem Thema aktuell die größte Rolle spielen. Denn ihre Herstellung ist auch aus nachwachsenden Rohstoffen möglich – und sie sind außerdem biologisch abbaubar. Dabei bieten sie ein weites Anwendungsspektrum von Verpackungen bis hin zur Verwendung in der Land- und Forstwirtschaft. Weil das Plastik aus diesen Anwendungsfeldern in die Umwelt gelangen kann, ist genaueres Wissen über die ökologische Abbaubarkeit dieser Kunststoffe in der Umwelt unverzichtbar.

<strong>Welche Rolle Bakterien beim Abbau der Kunststoffe spielen</strong>

Gemeinsam mit den Partner:innen wurde in einer aufwändigen Studie untersucht, wie sich die Kunststoffverbindungen in verschiedenen Wäldern abbauen. Dabei zeigte sich Erstaunliches: Die biologische Abbaubarkeit von PBSA unterschied sich nach einem Jahr deutlich zwischen Laub- und Nadelbaumwäldern. Außerdem wurden Stickstoff-fixierende Bakterien bei diesem Abbauprozess nachgewiesen. „Durch diese Ergebnisse haben wir völlig neue Einblicke in den mikrobiellen Abbau dieser speziellen Kunststoffe gewinnen können.” betont<a href="t3://page?uid=555"> Prof. Dr. Matthias Noll </a>von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften.html">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften </a>der Hochschule Coburg und verantwortlich für den Coburger Projektteil. „Damit kann man den Einsatz von PBSA als nicht-fossile Plastik-Alternative besser für Agrar- und Waldflächen bewerten und neue Einsatzfelder finden, um langfristig den Anteil an fossilem Plastik zu reduzieren – egal in welchem Ökosystem.”

<strong>Mehr Informationen zur Publikation im Journal „Science of the Total Environment”:</strong>
Tanunchai, B., Ji, L., Schröder, O., Gawol, S. J., Geissler, A., Wahdan, S. F. M., Buscot, F., Kalkhof, S., Schulze, E.-D., Noll, M. and Purahong, W. (2023) <a href="http://dx.doi.org/10.1016/j.scitotenv.2023.162230">Fate of a biodegradable plastic in forest soil</a>: Dominant tree species and forest types drive changes in microbial community assembly, influence the composition of plastisphere, and affect poly(butylene succinate co adipate) degradation. Science of the Total Environment 873, 162230]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/50-Plastikabbau_Mischwald-1024x681.jpg"
                        fileSize="120993"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/50-Plastik-Mischwald2-1024x681.jpg"
                        fileSize="208126"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Repair Café Spezial mit besonderem Gast]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/repair-cafe-spezial-mit-besonderem-gast/</link>
                <pubDate>Thu, 13 Apr 2023 04:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/repair-cafe-spezial-mit-besonderem-gast/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Jeden Monat findet das Repair Café im CREAPOLIS Makerspace statt. Dieses Mal mit einer Speuial-Ausgabe: Am Montag, 17. April, wird der Österreicher Michel Heftrich auf seiner Radtour durch Europa einen Zwischenstopp in Coburg einlegen und den Besucher:innen hier dabei helfen, ihre kaputten Gegenstände zu reparieren.</em></p>&#13;
<p>In 136 Tagen fährt Michel Heftrich auf seiner „Repairs for Future on Tour“ 5.555 Kilometer durch ganz Europa. Am Montag macht er einen Zwischenstopp beim Repair Café im <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Makerspace. Sein Ziel ist es, auf seiner Tour möglichst vielen Besucher:innen der Repair Cafés entlang seiner Strecke dabei zu helfen, ihre Geräte zu reparieren.</p>&#13;
<p>Bevor es um 18 Uhr mit dem Repair Café losgeht, ist noch ein kurzer Vortrag der „Was ist…?“ Reihe geplant. Die Besucher:innen werden hier von Michel Heftrich und Frank Eisenwiener, der das Coburger Repair Café betreut, erfahren, was es überhaupt mit Repair Cafés auf sich hat und warum sie keine Konkurrenz für regionalen Handel sind. Anschließend gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und gemeinsam zu diskutieren.</p>&#13;
<p><strong>Unterwegs mit dem Vollkabinenfahrrad</strong></p>&#13;
<p>Michel Heftrich ist Experte, was das Reparieren betrifft. Er hat bereits in vielen Repair Cafés mitgearbeitet und möchte nun mit seinem mehrmonatigen Roadtrip dazu beitragen, dass weniger Elektroschrott anfällt – alleine in den 27 EU-Mitgliedsstaaten landen pro Jahr vier Millionen Tonnen Elektroschrott im Müll. Mit jedem einzelnen Gerät, das repariert wird, können 24 Kilogramm CO2 eingespart werden. So können Ressourcen geschont werden.</p>&#13;
<p>Michel Heftrich ist am 23. März in Wien losgefahren. Auf seiner Strecke, die ihn durch Deutschland, Dänemark, Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, die Schweiz, Lichtenstein und Italien führt, wird er bei über 50 Repair Cafés halten.</p>&#13;
<p>Die 5.555 Kilometer legt Michel Heftrich mit einem Elektro-Vollkabinen-Lastenfahrrad zurück. Das Rad ist leicht zu reparieren und kann selber nachgebaut werden. Der Akku lädt sich über die integrierte Photovoltaik-Anlage und beim Bremsen auf. Außerdem kann das Rad an jeder Steckdose geladen werden. Das Fahrzeug ist durch die Vollkabine wetterfest und verfügt über eine Liegefläche, auf der übernachtet werden kann.</p>&#13;
<p><strong>Info: </strong><br /> Das Repair Café im CREAPOLIS Makerspace ist eine Nachbarschaftsinitiative und findet jeden zweiten Samstag im Monat statt. Wegen des Besuchs von Michel Heftrich wurde der Termin im April auf einen Montag verschoben. Besucher:innen können hier neben ihren elektrischen Geräten auch Kleidung und Textilien sowie Möbel und Objekte aus Holz zur Reparatur mitbringen. Eventuell benötigte Ersatzteile müssen bezahlt werden, die Hilfestellung an sich ist kostenlos und erfolgt auf ehrenamtlicher Basis von Expert:innen vor Ort. Unter repair-for-future.eu gibt es weitere Informationen zur Tour von Michel Heftrich.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jeden Monat findet das Repair Café im CREAPOLIS Makerspace statt. Dieses Mal mit einer Speuial-Ausgabe: Am Montag, 17. April, wird der Österreicher Michel Heftrich auf seiner Radtour durch Europa einen Zwischenstopp in Coburg einlegen und den Besucher:innen hier dabei helfen, ihre kaputten Gegenstände zu reparieren.</em></p>&#13;
<p>In 136 Tagen fährt Michel Heftrich auf seiner „Repairs for Future on Tour“ 5.555 Kilometer durch ganz Europa. Am Montag macht er einen Zwischenstopp beim Repair Café im <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Makerspace. Sein Ziel ist es, auf seiner Tour möglichst vielen Besucher:innen der Repair Cafés entlang seiner Strecke dabei zu helfen, ihre Geräte zu reparieren.</p>&#13;
<p>Bevor es um 18 Uhr mit dem Repair Café losgeht, ist noch ein kurzer Vortrag der „Was ist…?“ Reihe geplant. Die Besucher:innen werden hier von Michel Heftrich und Frank Eisenwiener, der das Coburger Repair Café betreut, erfahren, was es überhaupt mit Repair Cafés auf sich hat und warum sie keine Konkurrenz für regionalen Handel sind. Anschließend gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und gemeinsam zu diskutieren.</p>&#13;
<p><strong>Unterwegs mit dem Vollkabinenfahrrad</strong></p>&#13;
<p>Michel Heftrich ist Experte, was das Reparieren betrifft. Er hat bereits in vielen Repair Cafés mitgearbeitet und möchte nun mit seinem mehrmonatigen Roadtrip dazu beitragen, dass weniger Elektroschrott anfällt – alleine in den 27 EU-Mitgliedsstaaten landen pro Jahr vier Millionen Tonnen Elektroschrott im Müll. Mit jedem einzelnen Gerät, das repariert wird, können 24 Kilogramm CO2 eingespart werden. So können Ressourcen geschont werden.</p>&#13;
<p>Michel Heftrich ist am 23. März in Wien losgefahren. Auf seiner Strecke, die ihn durch Deutschland, Dänemark, Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, die Schweiz, Lichtenstein und Italien führt, wird er bei über 50 Repair Cafés halten.</p>&#13;
<p>Die 5.555 Kilometer legt Michel Heftrich mit einem Elektro-Vollkabinen-Lastenfahrrad zurück. Das Rad ist leicht zu reparieren und kann selber nachgebaut werden. Der Akku lädt sich über die integrierte Photovoltaik-Anlage und beim Bremsen auf. Außerdem kann das Rad an jeder Steckdose geladen werden. Das Fahrzeug ist durch die Vollkabine wetterfest und verfügt über eine Liegefläche, auf der übernachtet werden kann.</p>&#13;
<p><strong>Info: </strong><br /> Das Repair Café im CREAPOLIS Makerspace ist eine Nachbarschaftsinitiative und findet jeden zweiten Samstag im Monat statt. Wegen des Besuchs von Michel Heftrich wurde der Termin im April auf einen Montag verschoben. Besucher:innen können hier neben ihren elektrischen Geräten auch Kleidung und Textilien sowie Möbel und Objekte aus Holz zur Reparatur mitbringen. Eventuell benötigte Ersatzteile müssen bezahlt werden, die Hilfestellung an sich ist kostenlos und erfolgt auf ehrenamtlicher Basis von Expert:innen vor Ort. Unter repair-for-future.eu gibt es weitere Informationen zur Tour von Michel Heftrich.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/53-Creapolis_Rad-1024x683.jpg"
                        fileSize="80902"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Besuch aus dem Wissenschaftsministerium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/besuch-aus-dem-wissenschaftsministerium/</link>
                <pubDate>Wed, 12 Apr 2023 12:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/besuch-aus-dem-wissenschaftsministerium/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ministerialdirigent Dr. Tobias Haaf aus dem Bayerischen Wissenschaftsministerium informierte sich an der Hochschule Coburg über Themen und Trends im Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels.</em></p>&#13;
<p>Ob Nachhaltigkeit und Transfer im Innovationsdreieck oder Promotionen, Hochschulverträge und der Strategieprozess: Haaf und die Hochschulleitung hatten viele bedeutende Themen zu besprechen – und viel Interessantes zu besichtigen. <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, freute, wie der Ministerialdirigent sich im konstruktiven Gespräch und beim Rundgang einen ausführlichen Einblick in aktuelle Entwicklungen und die künftige Ausrichtung der Hochschule Coburg verschaffte.</p>&#13;
<p>Haaf besuchte die Hochschule in seiner neuen Funktion als Leiter der Abteilung Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Vertreter:innen der Hochschulleitung zeigten ihm das IT- und Medienzentrum ITMZ am Campus Friedrich Streib, am Standort Sonntagsanger informierte außerdem Prof. Dr. Jens Grubert, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/erweiterte-und-virtuelle-realitaet.html" title="Opens internal link in current window">Labors für erweiterte und virtuelle Realität</a>, über KI-Aktivitäten, und am Campus Design besichtigte Haaf das Circular Tiny House, das Architekturprofessor <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-rainer-hirth.html">Dr. Rainer Hirth </a>und Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Architektur" rel="noopener">Architektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Innenarchitektur" rel="noopener">Innenarchitektur</a> geplant und errichtet haben. Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship, informierte in der Alten Kühlhalle über die Entwicklung von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>, das mit neuem Namen als Projekt „CREAPOLIS&nbsp;+&nbsp;design“ verlängert worden ist und jetzt noch stärker darauf ausgerichtet ist, Coburg als kreativen und innovativen Standort zu stärken.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ministerialdirigent Dr. Tobias Haaf aus dem Bayerischen Wissenschaftsministerium informierte sich an der Hochschule Coburg über Themen und Trends im Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels.</em></p>&#13;
<p>Ob Nachhaltigkeit und Transfer im Innovationsdreieck oder Promotionen, Hochschulverträge und der Strategieprozess: Haaf und die Hochschulleitung hatten viele bedeutende Themen zu besprechen – und viel Interessantes zu besichtigen. <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, freute, wie der Ministerialdirigent sich im konstruktiven Gespräch und beim Rundgang einen ausführlichen Einblick in aktuelle Entwicklungen und die künftige Ausrichtung der Hochschule Coburg verschaffte.</p>&#13;
<p>Haaf besuchte die Hochschule in seiner neuen Funktion als Leiter der Abteilung Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Vertreter:innen der Hochschulleitung zeigten ihm das IT- und Medienzentrum ITMZ am Campus Friedrich Streib, am Standort Sonntagsanger informierte außerdem Prof. Dr. Jens Grubert, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/erweiterte-und-virtuelle-realitaet.html" title="Opens internal link in current window">Labors für erweiterte und virtuelle Realität</a>, über KI-Aktivitäten, und am Campus Design besichtigte Haaf das Circular Tiny House, das Architekturprofessor <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-rainer-hirth.html">Dr. Rainer Hirth </a>und Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Architektur" rel="noopener">Architektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Innenarchitektur" rel="noopener">Innenarchitektur</a> geplant und errichtet haben. Dr. Markus Neufeld, Leiter des Referats Transfer &amp; Entrepreneurship, informierte in der Alten Kühlhalle über die Entwicklung von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>, das mit neuem Namen als Projekt „CREAPOLIS&nbsp;+&nbsp;design“ verlängert worden ist und jetzt noch stärker darauf ausgerichtet ist, Coburg als kreativen und innovativen Standort zu stärken.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Besuch__4-1024x768.jpg"
                        fileSize="148592"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppenfoto_2-1024x768.jpg"
                        fileSize="165579"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Frohe Ostern!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/frohe-ostern/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Apr 2023 13:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/frohe-ostern/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Die Hochschule Coburg wünscht allen Studierenden, Beschäftigten, externen Partnern und Studieninteressierten ein frohes und schönes Osterfest. Wir hoffen, Sie verbringen einige entspannte Feiertage und können den Frühling in vollen Zügen genießen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Coburg wünscht allen Studierenden, Beschäftigten, externen Partnern und Studieninteressierten ein frohes und schönes Osterfest. Wir hoffen, Sie verbringen einige entspannte Feiertage und können den Frühling in vollen Zügen genießen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PhillipsMark-1024x683.jpg"
                        fileSize="92770"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/49-Osterhase-1024x1024.jpg"
                        fileSize="129832"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine Koralle zum Sitzen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-koralle-zum-sitzen/</link>
                <pubDate>Wed, 05 Apr 2023 09:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-koralle-zum-sitzen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende der Fakultät Design haben eine neue Sitzgruppe für den Außenbereich geplant und gebaut. Sie&nbsp; heißt </em>„<em>Koralle" und wurde jetzt offiziell eingeweiht.</em></p>&#13;
<p>Outdoor-Sitzmöbel selbst gestalten und umsetzen: Das war das Thema des Wahlfachs „Hands-On Aussenmöbel“ für 14 Studierende der <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur </a>und <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Der Kurs unter der Leitung von <a href="t3://page?uid=695">Prof. Dr. Rainer Hirth</a>, Prof. Natalie Weinmann und dem Lehrbeauftragtem Anders Macht plante und baute im Wintersemester 2022 / 23 die neue „Koralle“. Ende März wurde sie am Campus Design aufgestellt. Bei der offiziellen Einweihung freuten sich auch Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Kanzler <a href="t3://page?uid=1253">Dr. Matthias J. Kaiser</a> und Dekan Prof. Dr. Holger Falter, dass die neue Sitzgelegenheit auf dem Campus Design jetzt zum Entspannten und geselligen Verweilen einlädt.</p>&#13;
<p>Der Spitzname „Koralle“ rührt von der Form der Sitzgruppe – zunächst wurde im Kurs an verschiedenen Entwürfen gleichzeitig gearbeitet, die alle dem Aussehen nach benannt waren. Arbeitstitel wie „Schlange“ oder der „Schweizer Käse“ blieben lediglich Entwürfe.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende der Fakultät Design haben eine neue Sitzgruppe für den Außenbereich geplant und gebaut. Sie&nbsp; heißt </em>„<em>Koralle" und wurde jetzt offiziell eingeweiht.</em></p>&#13;
<p>Outdoor-Sitzmöbel selbst gestalten und umsetzen: Das war das Thema des Wahlfachs „Hands-On Aussenmöbel“ für 14 Studierende der <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur </a>und <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Der Kurs unter der Leitung von <a href="t3://page?uid=695">Prof. Dr. Rainer Hirth</a>, Prof. Natalie Weinmann und dem Lehrbeauftragtem Anders Macht plante und baute im Wintersemester 2022 / 23 die neue „Koralle“. Ende März wurde sie am Campus Design aufgestellt. Bei der offiziellen Einweihung freuten sich auch Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Kanzler <a href="t3://page?uid=1253">Dr. Matthias J. Kaiser</a> und Dekan Prof. Dr. Holger Falter, dass die neue Sitzgelegenheit auf dem Campus Design jetzt zum Entspannten und geselligen Verweilen einlädt.</p>&#13;
<p>Der Spitzname „Koralle“ rührt von der Form der Sitzgruppe – zunächst wurde im Kurs an verschiedenen Entwürfen gleichzeitig gearbeitet, die alle dem Aussehen nach benannt waren. Arbeitstitel wie „Schlange“ oder der „Schweizer Käse“ blieben lediglich Entwürfe.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/49-koralle4-1024x576.jpg"
                        fileSize="149232"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/49-koralle2-1024x576.jpg"
                        fileSize="182111"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/49-koralle3-1024x576.jpg"
                        fileSize="194983"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/49-koralle1-1024x576.jpg"
                        fileSize="171017"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Upgecycelt spielt die Musik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/upgecycelt-spielt-die-musik/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Apr 2023 04:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/upgecycelt-spielt-die-musik/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Was aus Müll, Verpackungsmaterial und ausgemusterten Küchengegenständen alles werden kann, zeigt die Hochschule Coburg im April bei den Nachhaltigkeitstagen. Ein Teil des vielseitigen Programms sind Musikinstrumente, die Studierende im Wintersemester in Kronach und Coburg aus Rest-Materialien gebaut haben. </em></p>&#13;
<p>Kreischend drehte sich das Blatt der Kreissäge im <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Makerspace, als Celina Kühn an einem dunklen Winterabend ganz langsam eine besondere Sperrholzplatte hineinschob. Die Maße hatte sie vorher genau angezeichnet – so, dass der Aufdruck gut zu sehen blieb. Dass hier die Rückwand der Verpackung einer Fräsmaschine verbaut wird, sollte am Ende unbedingt zu erkennen sein. „Die Motive sind von der Optik her spannend, die wollte ich in mein Cajón mit einbauen“, erklärt die Dresdnerin. Kühn studiert <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a> an der Hochschule Coburg und hat im Wintersemester bei <a href="t3://page?uid=1368">Ralf Probst </a>einen Kurs belegt, in dem Kistentrommeln aus Abfall oder Resten gebaut wurden. Ihre Kommilitonin Sophie Moller aus Schweinfurt berichtet, dass sie ihr Material zu Hause in einem Holzhaufen gefunden hat. Übriggeblieben von Projekten ihres Vaters. Anja Fichter sagt: „Ich bin auch bei meinen Eltern im Keller fündig geworden.“ Sie hatte große Lust auf den freiwilligen Kurs, weil sie Musik liebt und gerne bastelt. Moller erzählt: „Ich habe ein Klavier und spiele auch Gitarre – es ist einfach schön zu sehen, wie ein Instrument entsteht.“</p>&#13;
<p>Probst ist Dozent am <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a> der Hochschule und baut schon seit einigen Jahren Musikinstrumente mit Studierenden. „Vor allem in der Sozialen Arbeit ist Musik ein wichtiger Aspekt“, erklärt er. Bisher wurden Bausätze genutzt. Diesmal sollte aber mit Abfallprodukten gearbeitet werden. „Das war spannend, weil ich überhaupt nicht wusste, welche Materialien kommen.“ Gebaut wurde bei CREAPOLIS im Makerspace. Seit das Projekt der Hochschule mit neuem Namen als „CREAPOLIS&nbsp;+&nbsp;design“ verlängert wurde, ist es noch stärker darauf ausgerichtet, Coburg als kreativen und innovativen Standort zu stärken. Der Makerspace steht Studierenden und Bürger:innen zur Verfügung. Hier gibt es bei Bedarf auch alle nötigen Maschinen, um Abfallholz in Musikinstrumente zu verwandeln. „Nachhaltigkeit ist auch, aus vorhandenen Ressourcen etwas Neues zu bauen“, sagt Probst.</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltigkeitstage im April</strong></p>&#13;
<p>Nachhaltigkeit hat die Hochschule als einen ihrer Schwerpunkte definiert und im April werden viele Facetten des Themas beleuchtet: Von Montag, 24., bis Freitag, 28. April, findet am Campus Friedrich Streib der Hochschule<a href="t3://page?uid=1389"> Impact 2023</a>, das Nachhaltigkeits- und Innovationsfestival für Studierende, statt. Sie entwickeln Lösungsideen für Themen, die von Menschen und Institutionen der Region vorgeschlagen wurden. Die Ergebnisse werden am Freitag, 28. April, öffentlich vorgestellt. Während der Woche ist die breite Öffentlichkeit aber bereits zu den <a href="t3://page?uid=1395">Nachhaltigkeitstagen </a>in der Alten Pakethalle eingeladen. Sie bieten immer ab 17 Uhr Themen von „Globale Gesundheit - regionale Bedeutung“, über Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität, sichere Energieversorgung bis hin zu Kreislaufwirtschaft und Konsum. Die Nachhaltigkeitstage werden von der Hochschule gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein Making Culture organisiert und sind für Besucher:innen kostenlos. Zum Rahmenprogramm wird ein „Markt der Möglichkeiten“ gehören. Hier werden auch die Cajóns zu sehen sein – und andere ungewöhnliche Musikexperimente, die in Kronach in einem anderen Seminar der Hochschule entstanden sind.</p>&#13;
<p><strong>Kronacher Klangobjekte</strong></p>&#13;
<p>Nach dem Coburger Vorbild ist am Kronacher Lucas Cranach Campus (LCC) ein hochschuleigener Makerspace eingerichtet – hier baute der Master-Studiengang <a href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign</a> (ZD) im Winter innovative Klangobjekte. Egal ob handwerklich oder mit 3D-Druck umgesetzt: Im Wahlpflichtfach „Sounds Of Future“ ging es um „Klingende Werkstoffe (Upcycling Music) im Fokus der Nachhaltigkeit“. Nicht nur Materialien, sondern auch Prozesse wurden dabei nachhaltig betrachtet. Die Lehrveranstaltung wurde von Ralf Probst, Tony Gauser und Frank Wunderratsch betreut und beleuchtete akustische, psychologische und soziale Effekte von Musik. Im praktischen Teil brachten die Studierenden Materialien, die auf den ersten Blick teils nutzlos erscheinen, durch Um- und Neugestaltung zum Klingen. „Da ich gerne Gitarre spiele, war es für mich naheliegend, ein solches Instrument aus einem alten Drucker zu bauen“, erklärt ZD-Student Torsten Utz. „Das Projekt war sehr spannend. Es hat einen guten Eindruck gegeben, wie man aus Alltagsgegenständen etwas komplett Neues erschaffen kann“, sagt er.</p>&#13;
<p>Seine Kommilitonin Nadine Freitag berichtet wo sie das Material für ihr „Glasophon“ zusammengetragen hat: „Am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg gibt es ein Mitnahmeregal.“ Die <a href="t3://page?uid=347">Studierendenvertretung</a>, der Freitag genau wie Utz angehört, hat diese Tauschplattform ermöglicht, damit ausrangierte Dinge ein zweites Leben finden – dass aus Dessertgläsern und Tellern einmal ein Musikinstrument werden würde, war nicht geplant. Funktionierte aber. Freitag ergänzte ihr Sammelsurium aus dem Mitnahme-Regal mit Altglas. Von Windspielen inspiriert entschied sie, Teile bunt anzusprühen und in ein Netz in einem Rahmen zu spannen. Ihr gefiel der kreative Prozess, aber auch, was sie über Materialien lernte. „Und durch das Upcycling wurde mir außerdem bewusst, wie viel Abfall produziert wird und wie wichtig es ist, diesen zu reduzieren und zu trennen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Was aus Müll, Verpackungsmaterial und ausgemusterten Küchengegenständen alles werden kann, zeigt die Hochschule Coburg im April bei den Nachhaltigkeitstagen. Ein Teil des vielseitigen Programms sind Musikinstrumente, die Studierende im Wintersemester in Kronach und Coburg aus Rest-Materialien gebaut haben. </em></p>&#13;
<p>Kreischend drehte sich das Blatt der Kreissäge im <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Makerspace, als Celina Kühn an einem dunklen Winterabend ganz langsam eine besondere Sperrholzplatte hineinschob. Die Maße hatte sie vorher genau angezeichnet – so, dass der Aufdruck gut zu sehen blieb. Dass hier die Rückwand der Verpackung einer Fräsmaschine verbaut wird, sollte am Ende unbedingt zu erkennen sein. „Die Motive sind von der Optik her spannend, die wollte ich in mein Cajón mit einbauen“, erklärt die Dresdnerin. Kühn studiert <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a> an der Hochschule Coburg und hat im Wintersemester bei <a href="t3://page?uid=1368">Ralf Probst </a>einen Kurs belegt, in dem Kistentrommeln aus Abfall oder Resten gebaut wurden. Ihre Kommilitonin Sophie Moller aus Schweinfurt berichtet, dass sie ihr Material zu Hause in einem Holzhaufen gefunden hat. Übriggeblieben von Projekten ihres Vaters. Anja Fichter sagt: „Ich bin auch bei meinen Eltern im Keller fündig geworden.“ Sie hatte große Lust auf den freiwilligen Kurs, weil sie Musik liebt und gerne bastelt. Moller erzählt: „Ich habe ein Klavier und spiele auch Gitarre – es ist einfach schön zu sehen, wie ein Instrument entsteht.“</p>&#13;
<p>Probst ist Dozent am <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a> der Hochschule und baut schon seit einigen Jahren Musikinstrumente mit Studierenden. „Vor allem in der Sozialen Arbeit ist Musik ein wichtiger Aspekt“, erklärt er. Bisher wurden Bausätze genutzt. Diesmal sollte aber mit Abfallprodukten gearbeitet werden. „Das war spannend, weil ich überhaupt nicht wusste, welche Materialien kommen.“ Gebaut wurde bei CREAPOLIS im Makerspace. Seit das Projekt der Hochschule mit neuem Namen als „CREAPOLIS&nbsp;+&nbsp;design“ verlängert wurde, ist es noch stärker darauf ausgerichtet, Coburg als kreativen und innovativen Standort zu stärken. Der Makerspace steht Studierenden und Bürger:innen zur Verfügung. Hier gibt es bei Bedarf auch alle nötigen Maschinen, um Abfallholz in Musikinstrumente zu verwandeln. „Nachhaltigkeit ist auch, aus vorhandenen Ressourcen etwas Neues zu bauen“, sagt Probst.</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltigkeitstage im April</strong></p>&#13;
<p>Nachhaltigkeit hat die Hochschule als einen ihrer Schwerpunkte definiert und im April werden viele Facetten des Themas beleuchtet: Von Montag, 24., bis Freitag, 28. April, findet am Campus Friedrich Streib der Hochschule<a href="t3://page?uid=1389"> Impact 2023</a>, das Nachhaltigkeits- und Innovationsfestival für Studierende, statt. Sie entwickeln Lösungsideen für Themen, die von Menschen und Institutionen der Region vorgeschlagen wurden. Die Ergebnisse werden am Freitag, 28. April, öffentlich vorgestellt. Während der Woche ist die breite Öffentlichkeit aber bereits zu den <a href="t3://page?uid=1395">Nachhaltigkeitstagen </a>in der Alten Pakethalle eingeladen. Sie bieten immer ab 17 Uhr Themen von „Globale Gesundheit - regionale Bedeutung“, über Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität, sichere Energieversorgung bis hin zu Kreislaufwirtschaft und Konsum. Die Nachhaltigkeitstage werden von der Hochschule gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein Making Culture organisiert und sind für Besucher:innen kostenlos. Zum Rahmenprogramm wird ein „Markt der Möglichkeiten“ gehören. Hier werden auch die Cajóns zu sehen sein – und andere ungewöhnliche Musikexperimente, die in Kronach in einem anderen Seminar der Hochschule entstanden sind.</p>&#13;
<p><strong>Kronacher Klangobjekte</strong></p>&#13;
<p>Nach dem Coburger Vorbild ist am Kronacher Lucas Cranach Campus (LCC) ein hochschuleigener Makerspace eingerichtet – hier baute der Master-Studiengang <a href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign</a> (ZD) im Winter innovative Klangobjekte. Egal ob handwerklich oder mit 3D-Druck umgesetzt: Im Wahlpflichtfach „Sounds Of Future“ ging es um „Klingende Werkstoffe (Upcycling Music) im Fokus der Nachhaltigkeit“. Nicht nur Materialien, sondern auch Prozesse wurden dabei nachhaltig betrachtet. Die Lehrveranstaltung wurde von Ralf Probst, Tony Gauser und Frank Wunderratsch betreut und beleuchtete akustische, psychologische und soziale Effekte von Musik. Im praktischen Teil brachten die Studierenden Materialien, die auf den ersten Blick teils nutzlos erscheinen, durch Um- und Neugestaltung zum Klingen. „Da ich gerne Gitarre spiele, war es für mich naheliegend, ein solches Instrument aus einem alten Drucker zu bauen“, erklärt ZD-Student Torsten Utz. „Das Projekt war sehr spannend. Es hat einen guten Eindruck gegeben, wie man aus Alltagsgegenständen etwas komplett Neues erschaffen kann“, sagt er.</p>&#13;
<p>Seine Kommilitonin Nadine Freitag berichtet wo sie das Material für ihr „Glasophon“ zusammengetragen hat: „Am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg gibt es ein Mitnahmeregal.“ Die <a href="t3://page?uid=347">Studierendenvertretung</a>, der Freitag genau wie Utz angehört, hat diese Tauschplattform ermöglicht, damit ausrangierte Dinge ein zweites Leben finden – dass aus Dessertgläsern und Tellern einmal ein Musikinstrument werden würde, war nicht geplant. Funktionierte aber. Freitag ergänzte ihr Sammelsurium aus dem Mitnahme-Regal mit Altglas. Von Windspielen inspiriert entschied sie, Teile bunt anzusprühen und in ein Netz in einem Rahmen zu spannen. Ihr gefiel der kreative Prozess, aber auch, was sie über Materialien lernte. „Und durch das Upcycling wurde mir außerdem bewusst, wie viel Abfall produziert wird und wie wichtig es ist, diesen zu reduzieren und zu trennen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PfrommerPeter-1024x692.jpg"
                        fileSize="102312"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/46-Probst-InstrumenteKuehn01-744x1024.jpg"
                        fileSize="122428"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="744" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/46-Probst-InstrumenteProbst-Moller-1024x683.jpg"
                        fileSize="217338"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/46-Probst-InstrumenteFichter-Moller-683x1024.jpg"
                        fileSize="207659"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/46-Probst-InstrumenteCajons-1024x768.jpeg"
                        fileSize="169145"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/46-Probst-Instrumente-Utz-768x1024.jpeg"
                        fileSize="120606"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/46-Probst-Instrumente-Glasoph-Wunderatsch-769x1024.jpg"
                        fileSize="161253"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="769" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[ZukunftsDesign … und die faszinierende Macht des Unplanbaren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zurueck/</link>
                <pubDate>Fri, 31 Mar 2023 07:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zurueck/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="t3://page?uid=1394">Prof. Dr. Josef Löffl </a>(Jahrgang 1980) vorzustellen. Seit dem Sommersemester 2023&nbsp; forscht und lehrt er als Professor für Regionale Innovationsnetzwerke und Zukunftsdialog am <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a>. Er leitet den Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign</a>, in dem er bereits von 2016 bis 2018 gelehrt hatte. Damals wurde Kronach erstmals Studienort. Zwei Jahre später gab der Freistaat das Go für den Lucas-Cranach-Campus (LCC).</em></p>&#13;
<p><em>Woher kommen Sie und was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Josef Löffl:</strong> Ich komme ursprünglich aus Hundzell im Bayerischen Wald und war zuletzt Institutsleiter an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe.</p>&#13;
<p><em>Wo / wie leben Sie?</em><br /> Ich wohne im wunderschönen Oberfranken.</p>&#13;
<p><em>Wie möchten Sie leben?</em><br /> Genauso wie ich es derzeit tue.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Ich bin Geisteswissenschaftler und verstehe mich als Generalisten.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Die unvorstellbare Macht unplanbarer und unvorhersehbarer Ereignisse, die die Systemarchitektur unserer Welt verändern.</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...<br /> ... z</em>um beständigen Zweifel anregen.</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><br /> Bisher konnte ich viele meiner Träume, die ich bereits als kleiner Junge hatte, in die Tat umsetzen – und dabei handelt es sich um Dinge, die sich durch das eigene Erleben speisen und die man nicht kaufen kann.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Ich freue mich darauf, viel von meinen Studierenden im ZukunftsDesign zu lernen.</p>&#13;
<p><em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em><br /> Oropax.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em><br /> Ein Tag ohne Sorgen und Nöte.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em><br /> Krankheit, Sorgen, Nöte – im schlimmsten Falle alles auf einmal.</p>&#13;
<p><em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?</em><br /> Papst Franziskus.</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><br /> Papst.</p>&#13;
<p><em>Wer wären Sie gerne?</em><br /> Ich.</p>&#13;
<p><em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit?</em><br /> Menschen, die in der Alten- und Krankenpflege tätig sind.</p>&#13;
<p><em>Ihre liebsten Romanheld:innen? / Ihre Lieblingsheld:innen der Filmgeschichte?</em><br /> Edmond Dantès</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsautor:in?</em><br /> Sir Ronald Syme.</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em><br /> Nassim Taleb: Skin in the Game;<br /> David Graeber / David Wengrow: Anfänge: Eine neue Geschichte der Menschheit.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsmusik?</em><br /> Ennio Morricone.</p>&#13;
<p><em>Welches Design bevorzugen Sie?</em><br /> Industrielles Design.</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsmaler:in?</em><br /> Vincent van Gogh.</p>&#13;
<p><em>Lieblingstier?</em><br /> Katzen</p>&#13;
<p><em>Lieblingsblume?</em><br /> Sonnenblume.</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Ein niederbayerischer Schweinebraten.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><br /> Lesen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em><br /> Lesen.</p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> Wandern.</p>&#13;
<p><em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><br /> Die Fähigkeit zur ehrlichen Auseinandersetzung</p>&#13;
<p><em>Ihr Hauptcharakterzug?</em><br /> Ungeduld.</p>&#13;
<p><em>Ihr größter Fehler?</em><br /> Ungeduld.</p>&#13;
<p><em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em><br /> Alle Fehler, die begründet und mit Mut, nicht aus fehlerhafter Vorbereitung heraus begangen worden sind.</p>&#13;
<p><em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em><br /> Ich bin zufrieden.</p>&#13;
<p><em>Wie möchten Sie gern sterben?</em><br /> In einem glücklichen Moment, ohne Schmerzen und nicht nach langer Krankheit.</p>&#13;
<p><em>Welche Reform bewundern Sie am meisten?</em><br /> Die römische Revolution.</p>&#13;
<p><em>Haben Sie schon einmal eine Petition unterschrieben (wofür/wogegen)?</em><br /> Ja.</p>&#13;
<p><em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em><br /> Meines.</p>&#13;
<p><em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em><br /> Feuerstein, Schmerztabletten und eine Hängematte.</p>&#13;
<p><em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em><br /> Aufgeschlossen.</p>&#13;
<p><em>Ihr Motto?</em><br /> Wer wagt, gewinnt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="t3://page?uid=1394">Prof. Dr. Josef Löffl </a>(Jahrgang 1980) vorzustellen. Seit dem Sommersemester 2023&nbsp; forscht und lehrt er als Professor für Regionale Innovationsnetzwerke und Zukunftsdialog am <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a>. Er leitet den Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign</a>, in dem er bereits von 2016 bis 2018 gelehrt hatte. Damals wurde Kronach erstmals Studienort. Zwei Jahre später gab der Freistaat das Go für den Lucas-Cranach-Campus (LCC).</em></p>&#13;
<p><em>Woher kommen Sie und was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Josef Löffl:</strong> Ich komme ursprünglich aus Hundzell im Bayerischen Wald und war zuletzt Institutsleiter an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe.</p>&#13;
<p><em>Wo / wie leben Sie?</em><br /> Ich wohne im wunderschönen Oberfranken.</p>&#13;
<p><em>Wie möchten Sie leben?</em><br /> Genauso wie ich es derzeit tue.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Ich bin Geisteswissenschaftler und verstehe mich als Generalisten.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Die unvorstellbare Macht unplanbarer und unvorhersehbarer Ereignisse, die die Systemarchitektur unserer Welt verändern.</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...<br /> ... z</em>um beständigen Zweifel anregen.</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><br /> Bisher konnte ich viele meiner Träume, die ich bereits als kleiner Junge hatte, in die Tat umsetzen – und dabei handelt es sich um Dinge, die sich durch das eigene Erleben speisen und die man nicht kaufen kann.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Ich freue mich darauf, viel von meinen Studierenden im ZukunftsDesign zu lernen.</p>&#13;
<p><em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em><br /> Oropax.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em><br /> Ein Tag ohne Sorgen und Nöte.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em><br /> Krankheit, Sorgen, Nöte – im schlimmsten Falle alles auf einmal.</p>&#13;
<p><em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?</em><br /> Papst Franziskus.</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><br /> Papst.</p>&#13;
<p><em>Wer wären Sie gerne?</em><br /> Ich.</p>&#13;
<p><em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit?</em><br /> Menschen, die in der Alten- und Krankenpflege tätig sind.</p>&#13;
<p><em>Ihre liebsten Romanheld:innen? / Ihre Lieblingsheld:innen der Filmgeschichte?</em><br /> Edmond Dantès</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsautor:in?</em><br /> Sir Ronald Syme.</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em><br /> Nassim Taleb: Skin in the Game;<br /> David Graeber / David Wengrow: Anfänge: Eine neue Geschichte der Menschheit.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsmusik?</em><br /> Ennio Morricone.</p>&#13;
<p><em>Welches Design bevorzugen Sie?</em><br /> Industrielles Design.</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsmaler:in?</em><br /> Vincent van Gogh.</p>&#13;
<p><em>Lieblingstier?</em><br /> Katzen</p>&#13;
<p><em>Lieblingsblume?</em><br /> Sonnenblume.</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Ein niederbayerischer Schweinebraten.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><br /> Lesen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em><br /> Lesen.</p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> Wandern.</p>&#13;
<p><em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><br /> Die Fähigkeit zur ehrlichen Auseinandersetzung</p>&#13;
<p><em>Ihr Hauptcharakterzug?</em><br /> Ungeduld.</p>&#13;
<p><em>Ihr größter Fehler?</em><br /> Ungeduld.</p>&#13;
<p><em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em><br /> Alle Fehler, die begründet und mit Mut, nicht aus fehlerhafter Vorbereitung heraus begangen worden sind.</p>&#13;
<p><em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em><br /> Ich bin zufrieden.</p>&#13;
<p><em>Wie möchten Sie gern sterben?</em><br /> In einem glücklichen Moment, ohne Schmerzen und nicht nach langer Krankheit.</p>&#13;
<p><em>Welche Reform bewundern Sie am meisten?</em><br /> Die römische Revolution.</p>&#13;
<p><em>Haben Sie schon einmal eine Petition unterschrieben (wofür/wogegen)?</em><br /> Ja.</p>&#13;
<p><em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em><br /> Meines.</p>&#13;
<p><em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em><br /> Feuerstein, Schmerztabletten und eine Hängematte.</p>&#13;
<p><em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em><br /> Aufgeschlossen.</p>&#13;
<p><em>Ihr Motto?</em><br /> Wer wagt, gewinnt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/47-Josef-Loeffl-1024x1024.jpg"
                        fileSize="136969"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Darmerkrankung: IGF-Studis informieren kindgerecht über CED]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/darmerkrankung-igf-studis-informieren-kindgerecht-ueber-ced/</link>
                <pubDate>Fri, 31 Mar 2023 06:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/darmerkrankung-igf-studis-informieren-kindgerecht-ueber-ced/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie kann Kindern mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) geholfen werden, ihre Krankheit zu verstehen und damit umzugehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Studierendenteam im Seminar Projektmanagement im Bachelorstudiengang <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a>. Ergebnis ist ein kleines Buch.</em></p>&#13;
<p>Etwa 300.000 Menschen in Deutschland sind dem Bundesministerium für Bildung und Forschung zufolge derzeit an Morbus Crohn und Colitis ulcerosa erkrankt. Zusammengefasst werden die beiden Krankheitsbilder unter dem Begriff „chronisch entzündliche Darmerkrankungen“ und andere Quellen gehen von einer größen Zahl an Betroffenen aus. Für viele ist CED noch ein Tabuthema. Und wenn Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren unter einer solchen chronischen Krankheit leiden, brauchen sie eine ganzheitliche und kindgerechte Aufklärung. „Es ist wichtig, dass sie die Unterstützung bekommen, die sie benötigen. Ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass dieses Projektteam wirklich etwas erreichen kann“, erklärt Katharina Röstel. Sie ist eine von acht Studierenden, die sich im Projektmanagement-Seminar dieses Thema ausgesucht haben.</p>&#13;
<p>Das war im dritten Fachsemester. Aufgrund der Pandemie und der räumlichen Entfernung zum Projektpartner, dem gemeinnützigen Verein „Chronisch Glücklich“, lief das Meiste online per Zoom. Aber es lief nicht nur ein Semester und es blieb kein theoretisches Konstrukt: Die Studierenden machten nach Abschluss des Seminars freiwillig weiter, Studiengansgleiter <a href="t3://page?uid=596">Prof. Dr. Eberhard Nöfer</a> coachte sie und jetzt präsentieren sie ein handfestes Ergebnis, das jüngeren Erkrankten Hilfestellung bietet, Hoffnung gibt und ein wenig die Angst nimmt: Es ist ein Büchlein, in dem die niedliche Raupe Ceddy Informationen und Tipps zum ganzheitlichen Umgang mit CED gibt, ergänzt durch Übungen zu den Bereichen der Bewegung, Entspannung und Ernährung. Die Kinder erhalten das kleine Buch bei der Diagnose vom Arzt. Die Familien können es aber auch beim Verein bestellen und es steht auch auf der Homepage von "Chronisch Glücklich" zum Download bereit. Hier finden sich auch weitere Informationen für Eltern und Angehörige: <a href="https://chronisch-gluecklich.de/ceddy">https://chronisch-gluecklich.de/ceddy</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie kann Kindern mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) geholfen werden, ihre Krankheit zu verstehen und damit umzugehen? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Studierendenteam im Seminar Projektmanagement im Bachelorstudiengang <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a>. Ergebnis ist ein kleines Buch.</em></p>&#13;
<p>Etwa 300.000 Menschen in Deutschland sind dem Bundesministerium für Bildung und Forschung zufolge derzeit an Morbus Crohn und Colitis ulcerosa erkrankt. Zusammengefasst werden die beiden Krankheitsbilder unter dem Begriff „chronisch entzündliche Darmerkrankungen“ und andere Quellen gehen von einer größen Zahl an Betroffenen aus. Für viele ist CED noch ein Tabuthema. Und wenn Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren unter einer solchen chronischen Krankheit leiden, brauchen sie eine ganzheitliche und kindgerechte Aufklärung. „Es ist wichtig, dass sie die Unterstützung bekommen, die sie benötigen. Ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass dieses Projektteam wirklich etwas erreichen kann“, erklärt Katharina Röstel. Sie ist eine von acht Studierenden, die sich im Projektmanagement-Seminar dieses Thema ausgesucht haben.</p>&#13;
<p>Das war im dritten Fachsemester. Aufgrund der Pandemie und der räumlichen Entfernung zum Projektpartner, dem gemeinnützigen Verein „Chronisch Glücklich“, lief das Meiste online per Zoom. Aber es lief nicht nur ein Semester und es blieb kein theoretisches Konstrukt: Die Studierenden machten nach Abschluss des Seminars freiwillig weiter, Studiengansgleiter <a href="t3://page?uid=596">Prof. Dr. Eberhard Nöfer</a> coachte sie und jetzt präsentieren sie ein handfestes Ergebnis, das jüngeren Erkrankten Hilfestellung bietet, Hoffnung gibt und ein wenig die Angst nimmt: Es ist ein Büchlein, in dem die niedliche Raupe Ceddy Informationen und Tipps zum ganzheitlichen Umgang mit CED gibt, ergänzt durch Übungen zu den Bereichen der Bewegung, Entspannung und Ernährung. Die Kinder erhalten das kleine Buch bei der Diagnose vom Arzt. Die Familien können es aber auch beim Verein bestellen und es steht auch auf der Homepage von "Chronisch Glücklich" zum Download bereit. Hier finden sich auch weitere Informationen für Eltern und Angehörige: <a href="https://chronisch-gluecklich.de/ceddy">https://chronisch-gluecklich.de/ceddy</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/48-IGF_Projektmanagement_CED-1024x673.jpg"
                        fileSize="43721"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="673"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschung: Gesundheitsförderung im Reich der Mitte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschung-gesundheitsfoerderung-im-reich-der-mitte/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Mar 2023 12:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschung-gesundheitsfoerderung-im-reich-der-mitte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie wird in Hongkong Gesundheit gefördert? Vor Ort machte sich eine Abordnung des <a href="t3://page?uid=372">Instituts für angewandte Gesundheitsförderung IaG</a> der Hochschule Coburg ein Bild und vertiefte den internationalen Forschungsaustausch.</em></p>&#13;
<p>Können Ältere ihre geistige Fitness in Hongkong spielerisch in sozialen Einrichtungen trainieren? Werden Mitmachprojekte für Familien in den Stadtteilen organisiert? Und kann den Kindern auch in einer Umgebung mit wenig Grünfläche Spaß an der Bewegung vermittelt werden? Antwort auf diese Fragen fanden <a href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a>, Leiter des IaG und Christina Müller, Doktorandin an der Universität Würzburg und ehemalige Mitarbeiterin des IaG beim Besuch der Hongkong Baptist University (HKBU): Hier tauschten sie sich mit dem „Dr. Stephen Hui Research Centre for Physical Recreation and Wellness“ unter der Leitung von Prof. Bik Chu Chow aus.</p>&#13;
<p>Es ging unter anderem um die Coburger Forschungsprojekte zur Bewegungsförderung bei Kindern (QueB) und zur Gesundheitskompetenz bei Älteren (AOK-Gewinn), und vor allem stand der wissenschaftliche Austausch zur partizipativen Interventionsentwicklung und die Sport- und Bewegungsförderung in Kommunen im Mittelpunkt. „In meiner Promotion beschäftige ich mich unter anderem mit den Bedingungen eines bewegungsfördernden kommunalen Umfeldes“, erklärt Müller. „Neben dem klassischen Austausch mit den Kolleg:innen in der Uni war deshalb vor allem das umfangreiche Besuchsprogramm in Hongkong für mich lehrreich.“</p>&#13;
<p><strong>Wie funktioniert Bewegungsförderung zwischen Hochhausschluchten?</strong></p>&#13;
<p>Die besuchte Kita lag nicht in einem Vorzeigestadtteil mit Park, sondern war eingezwängt zwischen Hochhäusern ohne Grünfläche in der Nachbarschaft. Wie sollte hier Bewegungsförderung für 250 Kinder mit medizinischen Masken machbar sein? Systematisch wurde nach und nach in allen Gruppen das gleiche mit Musik unterlegte Programm angeleitet – auf spielerische Weise. Es wurde gelacht, ausprobiert und getobt. Die Anleitung ermöglichte allen Kindern die gleichen Chancen. In einem Gruppenraum stimmten Plakate von Mozart, Beethoven und anderen Komponisten bereits auf die Musikförderung am nächsten Tag ein. Die Abordnung aus Coburg erkundete die Einrichtung selbständig und empfand das Klima überall als angenehm ruhig und entspannt.</p>&#13;
<p>In einer kommunalen Sozialeinrichtung für ältere Menschen erfuhren Müller und Hassel, wie diese Einrichtung mit der HKBU zusammenarbeitet. Hier wurden speziell für ältere Menschen entwickelte Spiele zum kognitiven Training erprobt – und der Besuch aus Deutschland musste alle Spiele mitausprobieren. In einer Art Olympiazentrum für ausgewählte Sportdisziplinen standen die umfangreichen Diagnose- und Monitoring-Programme im Mittelpunkt. Zusätzlich gab es einen Einblick in die Lehrküche für Sportler:innen. Hier können die Nutzer:innen ihre Ernährungskompetenz je nach Disziplinen spezifisch ausbauen.</p>&#13;
<p><strong>Fränkische Spuren in Hongkong: Anknüpfungspunkt für Praktikant:innen</strong></p>&#13;
<p>Der Leiter des Chinese YMCA of Hongkong, Li Kai Hung, zeigte die Arbeit der Organisation. Seit 2010 besteht bereits ein intensiver Austausch zwischen YMCA China und Deutschland. Die Koordination liegt bei YMCA Bayern in Nürnberg. Li war selbst schon im Nürnberger Umland und warb für weitere Zusammenarbeit. Das YMCA in Hongkong ist eine Art Ferienlager mit klassischen Sportplätzen und Wassersport. Neben dem Freizeit- und Sportangebot für Gruppen wird eine kommunale Gesundheitsförderung für die rund 20.000 Anwohner:innen in der Nachbarschaft organisiert. Hassel sieht das auch als interessante Chance für Coburger Studierende: „ein Praktikumsplatz mit Auslandserfahrung für Gesundheitsförderer und Sozialarbeitende“.</p>&#13;
<p>Dem Coburger Professor geht es vor allem darum, dass der Austausch mit der HKBU die Wissenschaftsbeziehung der Hochschule zu Partner:innen im Ausland fördert. „Das bietet die Chance, in enger Zusammenarbeit mit internationalen Wissenschaftler:innen evidenzbasierte Gesundheitsförderung nachhaltig zu transferieren.“ Hassel zeigte sich beeindruckt von der präzisen Vorbereitung: „Die Kolleg:innen in Hongkong haben mit uns das Arbeitsprogramm abgestimmt und nach unseren Wünschen die Einrichtungen ausgewählt.“ Der Austausch mit den Gastegber:innen sei sehr offen gewesen. Der Coburger Professor Hassel ist jetzt „Honorable Fellow“ des „Dr. Stephen Hui Research Centre for Physical Recreation and Wellness“. Hassel erklärt: „Für die Entwicklung und Umsetzung weiterer gemeinsamer Projekte mit der HKBU wird ein Advisory Board gegründet, das eine flexible Zusammenarbeit ermöglicht.“ Das nächste Treffen per Zoom ist bereits geplant.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie wird in Hongkong Gesundheit gefördert? Vor Ort machte sich eine Abordnung des <a href="t3://page?uid=372">Instituts für angewandte Gesundheitsförderung IaG</a> der Hochschule Coburg ein Bild und vertiefte den internationalen Forschungsaustausch.</em></p>&#13;
<p>Können Ältere ihre geistige Fitness in Hongkong spielerisch in sozialen Einrichtungen trainieren? Werden Mitmachprojekte für Familien in den Stadtteilen organisiert? Und kann den Kindern auch in einer Umgebung mit wenig Grünfläche Spaß an der Bewegung vermittelt werden? Antwort auf diese Fragen fanden <a href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a>, Leiter des IaG und Christina Müller, Doktorandin an der Universität Würzburg und ehemalige Mitarbeiterin des IaG beim Besuch der Hongkong Baptist University (HKBU): Hier tauschten sie sich mit dem „Dr. Stephen Hui Research Centre for Physical Recreation and Wellness“ unter der Leitung von Prof. Bik Chu Chow aus.</p>&#13;
<p>Es ging unter anderem um die Coburger Forschungsprojekte zur Bewegungsförderung bei Kindern (QueB) und zur Gesundheitskompetenz bei Älteren (AOK-Gewinn), und vor allem stand der wissenschaftliche Austausch zur partizipativen Interventionsentwicklung und die Sport- und Bewegungsförderung in Kommunen im Mittelpunkt. „In meiner Promotion beschäftige ich mich unter anderem mit den Bedingungen eines bewegungsfördernden kommunalen Umfeldes“, erklärt Müller. „Neben dem klassischen Austausch mit den Kolleg:innen in der Uni war deshalb vor allem das umfangreiche Besuchsprogramm in Hongkong für mich lehrreich.“</p>&#13;
<p><strong>Wie funktioniert Bewegungsförderung zwischen Hochhausschluchten?</strong></p>&#13;
<p>Die besuchte Kita lag nicht in einem Vorzeigestadtteil mit Park, sondern war eingezwängt zwischen Hochhäusern ohne Grünfläche in der Nachbarschaft. Wie sollte hier Bewegungsförderung für 250 Kinder mit medizinischen Masken machbar sein? Systematisch wurde nach und nach in allen Gruppen das gleiche mit Musik unterlegte Programm angeleitet – auf spielerische Weise. Es wurde gelacht, ausprobiert und getobt. Die Anleitung ermöglichte allen Kindern die gleichen Chancen. In einem Gruppenraum stimmten Plakate von Mozart, Beethoven und anderen Komponisten bereits auf die Musikförderung am nächsten Tag ein. Die Abordnung aus Coburg erkundete die Einrichtung selbständig und empfand das Klima überall als angenehm ruhig und entspannt.</p>&#13;
<p>In einer kommunalen Sozialeinrichtung für ältere Menschen erfuhren Müller und Hassel, wie diese Einrichtung mit der HKBU zusammenarbeitet. Hier wurden speziell für ältere Menschen entwickelte Spiele zum kognitiven Training erprobt – und der Besuch aus Deutschland musste alle Spiele mitausprobieren. In einer Art Olympiazentrum für ausgewählte Sportdisziplinen standen die umfangreichen Diagnose- und Monitoring-Programme im Mittelpunkt. Zusätzlich gab es einen Einblick in die Lehrküche für Sportler:innen. Hier können die Nutzer:innen ihre Ernährungskompetenz je nach Disziplinen spezifisch ausbauen.</p>&#13;
<p><strong>Fränkische Spuren in Hongkong: Anknüpfungspunkt für Praktikant:innen</strong></p>&#13;
<p>Der Leiter des Chinese YMCA of Hongkong, Li Kai Hung, zeigte die Arbeit der Organisation. Seit 2010 besteht bereits ein intensiver Austausch zwischen YMCA China und Deutschland. Die Koordination liegt bei YMCA Bayern in Nürnberg. Li war selbst schon im Nürnberger Umland und warb für weitere Zusammenarbeit. Das YMCA in Hongkong ist eine Art Ferienlager mit klassischen Sportplätzen und Wassersport. Neben dem Freizeit- und Sportangebot für Gruppen wird eine kommunale Gesundheitsförderung für die rund 20.000 Anwohner:innen in der Nachbarschaft organisiert. Hassel sieht das auch als interessante Chance für Coburger Studierende: „ein Praktikumsplatz mit Auslandserfahrung für Gesundheitsförderer und Sozialarbeitende“.</p>&#13;
<p>Dem Coburger Professor geht es vor allem darum, dass der Austausch mit der HKBU die Wissenschaftsbeziehung der Hochschule zu Partner:innen im Ausland fördert. „Das bietet die Chance, in enger Zusammenarbeit mit internationalen Wissenschaftler:innen evidenzbasierte Gesundheitsförderung nachhaltig zu transferieren.“ Hassel zeigte sich beeindruckt von der präzisen Vorbereitung: „Die Kolleg:innen in Hongkong haben mit uns das Arbeitsprogramm abgestimmt und nach unseren Wünschen die Einrichtungen ausgewählt.“ Der Austausch mit den Gastegber:innen sei sehr offen gewesen. Der Coburger Professor Hassel ist jetzt „Honorable Fellow“ des „Dr. Stephen Hui Research Centre for Physical Recreation and Wellness“. Hassel erklärt: „Für die Entwicklung und Umsetzung weiterer gemeinsamer Projekte mit der HKBU wird ein Advisory Board gegründet, das eine flexible Zusammenarbeit ermöglicht.“ Das nächste Treffen per Zoom ist bereits geplant.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/41-_Hassel_IAG_KITA__2-1024x576.jpeg"
                        fileSize="128262"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/41-_Hassel_IAG_IMG_4173_photo-1024x768.jpg"
                        fileSize="175758"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/41-_Hassel_IAG_YMCA-1024x768.jpeg"
                        fileSize="165406"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/41-_Hassel_IAG_Kolleg-innen-1024x768.jpg"
                        fileSize="182609"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Tagung: von Cyberversicherung bis Versicherungsrecht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-jahrestagung-des-deutschen-vereins-fuer-versicherungswissenschaften-in-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Mar 2023 11:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-jahrestagung-des-deutschen-vereins-fuer-versicherungswissenschaften-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Jahrestagung des deutschen Vereins für Versicherungswissenschaften (DVfVW) fand diesmal an der Hochschule Coburg statt. Über 100 Teilnehmer:innen beschäftigten sich mit spannenden Fachvorträgen und Diskussionen rund um das Thema Versicherung und Transparenz.</em></p>&#13;
<p>Außer den Gästen im Saal begrüßte Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a> auch die Remote-Teilnehmer:innen der Hybridveranstaltung - und&nbsp; dann begannen auch gleich die einzelnen Beiträge und Foren. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen rund um das Hauptthema Transparenz ging es am Mittwoch, 22., und Donnerstag, 23. März, um interessante Aspekte wie Fragen der Nachhaltigkeit oder um neue Technologien im Bereich der Versicherung.</p>&#13;
<p>„Wir haben hier die gesamten Versicherungswissenschaften, Versicherungsrecht, Medizin, Mathematik und Ökonomie“, sagte <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Verischerungsbetriebslehre an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften </a>der Hochschule Coburg und Mitorganisator der Jahrestagung. „Das ist eine Tagung, die sowohl für Praktiker:innen als auch für Wissenschaftler:innen gedacht ist.“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts a.D., sprachl beispielsweise über Transparenz im Rechtsstaat und es gab Foren zu aktuellen Themen wie Cybersicherheit und IT-Recruiting. In weiterführenden Diskussionen nutzten die Teilnehmer:innen diese Beiträge als Anreiz für spannende Gespräche und inspirierten Austausch.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Jahrestagung des deutschen Vereins für Versicherungswissenschaften (DVfVW) fand diesmal an der Hochschule Coburg statt. Über 100 Teilnehmer:innen beschäftigten sich mit spannenden Fachvorträgen und Diskussionen rund um das Thema Versicherung und Transparenz.</em></p>&#13;
<p>Außer den Gästen im Saal begrüßte Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a> auch die Remote-Teilnehmer:innen der Hybridveranstaltung - und&nbsp; dann begannen auch gleich die einzelnen Beiträge und Foren. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen rund um das Hauptthema Transparenz ging es am Mittwoch, 22., und Donnerstag, 23. März, um interessante Aspekte wie Fragen der Nachhaltigkeit oder um neue Technologien im Bereich der Versicherung.</p>&#13;
<p>„Wir haben hier die gesamten Versicherungswissenschaften, Versicherungsrecht, Medizin, Mathematik und Ökonomie“, sagte <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Verischerungsbetriebslehre an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften </a>der Hochschule Coburg und Mitorganisator der Jahrestagung. „Das ist eine Tagung, die sowohl für Praktiker:innen als auch für Wissenschaftler:innen gedacht ist.“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts a.D., sprachl beispielsweise über Transparenz im Rechtsstaat und es gab Foren zu aktuellen Themen wie Cybersicherheit und IT-Recruiting. In weiterführenden Diskussionen nutzten die Teilnehmer:innen diese Beiträge als Anreiz für spannende Gespräche und inspirierten Austausch.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/44-Versicherung__1-1024x576.jpg"
                        fileSize="144138"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/44-Versicherung__2-1024x576.jpg"
                        fileSize="98523"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Typisierungsaktion: Marlas Kampf gegen den Blutkrebs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/marlas-kampf-gegen-den-blutkrebs-hochschule-startet-typisierungsaktion/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Mar 2023 10:54:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/marlas-kampf-gegen-den-blutkrebs-hochschule-startet-typisierungsaktion/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Mädchen aus der Region sucht dringend eine:n Stammzellenspender:in. Marla bleibt nicht mehr viel Zeit. Die Hochschule Coburg hilft: Am Donnerstag, 30. März, können sich hier alle gesunden Menschen zwischen 17 und 55 Jahren als potenzielle Spender:innen kostenlos registrieren. Für die Typisierung ist nur eine Speichelprobe nötig. Wird jemand Passendes gefunden, ist heute meist auch keine Spende von Knochenmark erforderlich. In der Regel werden Stammzellen über den Blutweg &nbsp;entnommen und transplantiert. </em></p>&#13;
<p>Etwa 13.000 Menschen erkranken jährlich an bösartigen Blutkrankheiten wie Leukämie. Bei Marla kam die Diagnose kurz nach dem ersten Schultag. Es folgten Chemotherapien, doch schnell wurde klar: Sie braucht eine Stammzellen-Spende. Jetzt. Marla kommt aus Schmiedefeld, einem thüringischen Örtchen mit gut 1600 Einwohnerinnen und Einwohnern in der Nähe von Saalfeld. In der Umgebung haben in den vergangenen Wochen bereits mehrere Typisierungsaktionen stattgefunden: in der Polizeischule Meiningen, bei Feuerwehrverbänden und Sportvereinen – ein passender Spender oder eine Spenderin war bisher nicht dabei. Die Zeit drängt. Marla ist sieben Jahre alt. Und sie gehört zur Hochrisikogruppe.</p>&#13;
<p>Caroline Schreier wurde in der Kita ihres Sohnes auf Marlas Geschichte aufmerksam. Die Sonnebergerin arbeitet an der Hochschule Coburg in der Abteilung Finanzen und Controlling und hatte die Idee, hier einen weiteren Aufruf zu starten: „An der Hochschule haben wir so viele engagierte Studierende, Mitarbeitende, Menschen, die für eine Spende in Frage kommen.“ Hochschul-Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser unterstützte die Idee sofort, hinzu kamen Monika Faaß aus dem Familienbüro, Betriebssanitäter und weitere Freiwillige. Schnell wurde ein Aktionstag für Stammzellenspende an der Hochschule Coburg auf die Beine gestellt: Am Donnerstag, 30. März, findet eine Registrierung potenzieller Spender:innen statt. Interessierte können zwischen 9 und 13 Uhr ohne Anmeldung im Raum 110 im IT- und Medienzentrum (Gebäude 4) nach einer kurzen Einführung eine Probe abgeben: Den Wangenabstrich nehmen sie mithilfe eines Wattestäbchens selbst vor. Ein Ausweisdokument ist nicht erforderlich.</p>&#13;
<p><strong>Lebensretter:in werden</strong></p>&#13;
<p>Durchgeführt und finanziert wird die Aktion von der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD), einem von gut zwei Dutzend Registern, in die sich potentielle Stammzellspender:innen in Deutschland aufnehmen lassen können, um vielleicht eines Tages Lebensretter:in zu werden. Im zentralen Knochenmarkregister Deutschland (ZKRD) mit Sitz in Ulm laufen alle für die Suche nach passenden Spenden relevanten Daten aus allen Registern zusammen. Täglich werden hier die Gewebemerkmale der Patient:innen mit denen der vorliegenden Spender:innen verglichen, um so geeignete Stammzellen für Patientinnen und Patienten in der ganzen Welt zu finden. Viele von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Leukämie ist in dieser Altersgruppe die häufigste Krebsart.</p>&#13;
<p><strong>Keine Angst: Meist wird nur Blut entnommen</strong></p>&#13;
<p>Für die Spender:innen sind Risiken viel seltener als oft angenommen wird. Wenn eine Spende aus dem Knochenmark entnommen wird, erfolgt dies aus dem Becken unter Vollnarkose. Das Rückenmark wird nicht punktiert. „Bei etwa 90 Prozent der Spenden werden die Stammzellen aber ohnehin über den Blutweg entnommen“, sagt Christina Fischer. Die examinierte medizinisch-technische Assistentin arbeitet seit vielen Jahren für die Deutsche Stammzellspenderdatei und wird beim Aktionstag der Hochschule auch vor Ort sein und Fragen beantworten. Sie weiß, dass mit dem Thema viele unbegründete Ängste verbunden sind.</p>&#13;
<p>Bei einem Match werden die potenziellen Spender:innen sehr genau über die Abläufe informiert – und können dann entscheiden, ob sie spenden wollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann dazu kommt, liegt deutlich unter einem Prozent – denn nur wenn die so genannten HLA-Merkmale (humane Leukozytenantigene) möglichst genau übereinstimmen, werden die fremden Stammzellen vom Immunsystem nicht abgestoßen. Es gibt Millionen unterschiedlicher Kombinationen der HLA-Merkmale. Je größer und vielfältiger die Stammzellspenderdaten sind, desto wahrscheinlicher ist, dass die Suche erfolgreich verläuft. Und desto größer wird die Chance, den Lebensretter oder die Lebensretterin für Patient:innen wie die kleine Marla aus Schmiedefeld zu finden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Mädchen aus der Region sucht dringend eine:n Stammzellenspender:in. Marla bleibt nicht mehr viel Zeit. Die Hochschule Coburg hilft: Am Donnerstag, 30. März, können sich hier alle gesunden Menschen zwischen 17 und 55 Jahren als potenzielle Spender:innen kostenlos registrieren. Für die Typisierung ist nur eine Speichelprobe nötig. Wird jemand Passendes gefunden, ist heute meist auch keine Spende von Knochenmark erforderlich. In der Regel werden Stammzellen über den Blutweg &nbsp;entnommen und transplantiert. </em></p>&#13;
<p>Etwa 13.000 Menschen erkranken jährlich an bösartigen Blutkrankheiten wie Leukämie. Bei Marla kam die Diagnose kurz nach dem ersten Schultag. Es folgten Chemotherapien, doch schnell wurde klar: Sie braucht eine Stammzellen-Spende. Jetzt. Marla kommt aus Schmiedefeld, einem thüringischen Örtchen mit gut 1600 Einwohnerinnen und Einwohnern in der Nähe von Saalfeld. In der Umgebung haben in den vergangenen Wochen bereits mehrere Typisierungsaktionen stattgefunden: in der Polizeischule Meiningen, bei Feuerwehrverbänden und Sportvereinen – ein passender Spender oder eine Spenderin war bisher nicht dabei. Die Zeit drängt. Marla ist sieben Jahre alt. Und sie gehört zur Hochrisikogruppe.</p>&#13;
<p>Caroline Schreier wurde in der Kita ihres Sohnes auf Marlas Geschichte aufmerksam. Die Sonnebergerin arbeitet an der Hochschule Coburg in der Abteilung Finanzen und Controlling und hatte die Idee, hier einen weiteren Aufruf zu starten: „An der Hochschule haben wir so viele engagierte Studierende, Mitarbeitende, Menschen, die für eine Spende in Frage kommen.“ Hochschul-Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser unterstützte die Idee sofort, hinzu kamen Monika Faaß aus dem Familienbüro, Betriebssanitäter und weitere Freiwillige. Schnell wurde ein Aktionstag für Stammzellenspende an der Hochschule Coburg auf die Beine gestellt: Am Donnerstag, 30. März, findet eine Registrierung potenzieller Spender:innen statt. Interessierte können zwischen 9 und 13 Uhr ohne Anmeldung im Raum 110 im IT- und Medienzentrum (Gebäude 4) nach einer kurzen Einführung eine Probe abgeben: Den Wangenabstrich nehmen sie mithilfe eines Wattestäbchens selbst vor. Ein Ausweisdokument ist nicht erforderlich.</p>&#13;
<p><strong>Lebensretter:in werden</strong></p>&#13;
<p>Durchgeführt und finanziert wird die Aktion von der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD), einem von gut zwei Dutzend Registern, in die sich potentielle Stammzellspender:innen in Deutschland aufnehmen lassen können, um vielleicht eines Tages Lebensretter:in zu werden. Im zentralen Knochenmarkregister Deutschland (ZKRD) mit Sitz in Ulm laufen alle für die Suche nach passenden Spenden relevanten Daten aus allen Registern zusammen. Täglich werden hier die Gewebemerkmale der Patient:innen mit denen der vorliegenden Spender:innen verglichen, um so geeignete Stammzellen für Patientinnen und Patienten in der ganzen Welt zu finden. Viele von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Leukämie ist in dieser Altersgruppe die häufigste Krebsart.</p>&#13;
<p><strong>Keine Angst: Meist wird nur Blut entnommen</strong></p>&#13;
<p>Für die Spender:innen sind Risiken viel seltener als oft angenommen wird. Wenn eine Spende aus dem Knochenmark entnommen wird, erfolgt dies aus dem Becken unter Vollnarkose. Das Rückenmark wird nicht punktiert. „Bei etwa 90 Prozent der Spenden werden die Stammzellen aber ohnehin über den Blutweg entnommen“, sagt Christina Fischer. Die examinierte medizinisch-technische Assistentin arbeitet seit vielen Jahren für die Deutsche Stammzellspenderdatei und wird beim Aktionstag der Hochschule auch vor Ort sein und Fragen beantworten. Sie weiß, dass mit dem Thema viele unbegründete Ängste verbunden sind.</p>&#13;
<p>Bei einem Match werden die potenziellen Spender:innen sehr genau über die Abläufe informiert – und können dann entscheiden, ob sie spenden wollen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann dazu kommt, liegt deutlich unter einem Prozent – denn nur wenn die so genannten HLA-Merkmale (humane Leukozytenantigene) möglichst genau übereinstimmen, werden die fremden Stammzellen vom Immunsystem nicht abgestoßen. Es gibt Millionen unterschiedlicher Kombinationen der HLA-Merkmale. Je größer und vielfältiger die Stammzellspenderdaten sind, desto wahrscheinlicher ist, dass die Suche erfolgreich verläuft. Und desto größer wird die Chance, den Lebensretter oder die Lebensretterin für Patient:innen wie die kleine Marla aus Schmiedefeld zu finden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/42-Typisierungsaktion-Stammzellen-Marla01-1024x798.jpg"
                        fileSize="68540"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="798"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/42-Typisierungsaktion-Stammzellen-Marla02.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Rechtsethik: Auch Staaten haben Pflichten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/rechtsethik-auch-staaten-haben-pflichten/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Mar 2023 10:46:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/rechtsethik-auch-staaten-haben-pflichten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wenn Staaten und Staatengemeinschaften nichts oder zu wenig tun, hat das manchmal fatale Folgen. Bei der Seenot von Migrant:innen endet es häufig tödlich. Beim Klimawandel gefährdet es den Lebensraum kommender Generationen. Aber kann das aus rechtsethischer Perspektive als extremes Unrecht bewertet werden? Und umgekehrt: Wie legitim sind Protestaktionen? Zu diesen Fragen ist gerade ein neues Buch von <a href="t3://page?uid=529">Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster </a>von der Hochschule Coburg erschienen.</em>

Buchholz-Schuster forscht und lehrt an der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit.html" target="_blank" rel="noopener">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg zu juristischen Perspektiven der Sozialen Arbeit, zu Werten und Normen sowie rechtsphilosophischen und -theoretischen Grundlagen. „Die Soziale Arbeit ist von Haus aus eine Menschenrechtsprofession“, sagt der Professor. Er hat an den Beispielen der mediterranen Migrantenkrise und des Klimawandels analysiert, ob und inwiefern Staaten und Staatengemeinschaften aus rechtsethischer Perspektive zu extremem, nicht tolerierbarem Unrecht beitragen können, wenn sie auf legislativer und exekutiver Ebene nichts oder zu wenig unternehmen. Bereits vor zwei Jahren hat er dazu eine Kurzmonografie veröffentlicht. Die erweiterte Zweitauflage kam jetzt heraus. „Hier werden zusätzlich auch Fragen nach der rechtsethischen Begründung institutioneller Verantwortlichkeiten und nach der Zurechnung der in Kauf genommenen fatalen Folgen entsprechender Unterlassungen in den Blick genommen“, erklärt der Coburger Jurist und Rechtsphilosoph.

Der Wissenschaftler wünscht sich eine breite rechtsethische Diskussion. Die zweite Auflage ist zweisprachig beim Berliner Wissenschafts-Verlag (BWV) erschienen: „Extreme Wrong Committed by Na­tional and Supranational Inactivity – Extremes Unrecht durch national- und überstaatliches Unterlassen“ heißt das Buch, das unter anderem auch die Frage nach den rechtsethischen Grenzen von einschlägigen Protestaktionen beleuchtet – solche, die über gewaltfreien und verhältnismäßigen zivilen Ungehorsam hinausgehen.

<strong>Aktivist:innen, die Klimakrise und das Recht</strong>

Vergangene Woche haben sich rund 700 Vertreter:innen der 195 Mitgliedsländer der UNO-Klimaorganisation beraten. Dass der Weltklima-Rat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) warnt, ist nichts Neues. Aber es ist wieder ein wenig dramatischer. Die Folgen der Erderwärmung werden immer stärker spürbar und nur drastische Maßnahmen von Politik und Gesellschaft können die Schäden durch den menschengemachten Klimawandel begrenzen. Die internationale Staatengemeinschaft muss jetzt handeln. „Um dies zivilgesellschaftlich zu erzwingen, sollten jedoch keine Schädigungen beziehungsweise Verletzungen Unbeteiligter in Kauf genommen oder rechtsstaatlich-demokratische Ordnungen zur Disposition gestellt werden“, resümiert Buchholz-Schuster. „Denn dort, wo entsprechendes Unrecht unter Berufung auf den Schutz der Menschenrechte begangen wird, werden faktisch und kategoriell zugleich ebendiese Menschenrechte und aus ihnen abgeleitete, verfassungsrechtlich verankerte Grundrechte relativiert.“ Innerhalb demokratischer Strukturen sieht er dafür keinen rechtsphilosophisch legitimierbaren Raum. Er plädiert vielmehr dafür, rechtsethische (Unrechts-)Analysen und Diskurse als normative Orientierungshilfe zu entwickeln und zu nutzen: angewandte Rechtsphilosophie für die Migrations- und Klimapolitik, aber auch für den Gesetzgeber und den öffentlichen Diskurs.

<strong>Zum Buch:</strong>
Eckardt Buchholz-Schuster: Extreme Wrong Committed by Na­tional and Supranational Inactivity – Extremes Unrecht durch national- und überstaatliches Unterlassen. Analyzing the Mediterranean Migrant Crisis and Climate Change from a Legal Philosophical Perspective – Eine Analyse der mediterranen Migrantenkrise und des Klimawandels aus rechts­philosophischer Perspektive. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage (2023), 179 Seiten, 38 Euro]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wenn Staaten und Staatengemeinschaften nichts oder zu wenig tun, hat das manchmal fatale Folgen. Bei der Seenot von Migrant:innen endet es häufig tödlich. Beim Klimawandel gefährdet es den Lebensraum kommender Generationen. Aber kann das aus rechtsethischer Perspektive als extremes Unrecht bewertet werden? Und umgekehrt: Wie legitim sind Protestaktionen? Zu diesen Fragen ist gerade ein neues Buch von <a href="t3://page?uid=529">Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster </a>von der Hochschule Coburg erschienen.</em>

Buchholz-Schuster forscht und lehrt an der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit.html" target="_blank" rel="noopener">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a> der Hochschule Coburg zu juristischen Perspektiven der Sozialen Arbeit, zu Werten und Normen sowie rechtsphilosophischen und -theoretischen Grundlagen. „Die Soziale Arbeit ist von Haus aus eine Menschenrechtsprofession“, sagt der Professor. Er hat an den Beispielen der mediterranen Migrantenkrise und des Klimawandels analysiert, ob und inwiefern Staaten und Staatengemeinschaften aus rechtsethischer Perspektive zu extremem, nicht tolerierbarem Unrecht beitragen können, wenn sie auf legislativer und exekutiver Ebene nichts oder zu wenig unternehmen. Bereits vor zwei Jahren hat er dazu eine Kurzmonografie veröffentlicht. Die erweiterte Zweitauflage kam jetzt heraus. „Hier werden zusätzlich auch Fragen nach der rechtsethischen Begründung institutioneller Verantwortlichkeiten und nach der Zurechnung der in Kauf genommenen fatalen Folgen entsprechender Unterlassungen in den Blick genommen“, erklärt der Coburger Jurist und Rechtsphilosoph.

Der Wissenschaftler wünscht sich eine breite rechtsethische Diskussion. Die zweite Auflage ist zweisprachig beim Berliner Wissenschafts-Verlag (BWV) erschienen: „Extreme Wrong Committed by Na­tional and Supranational Inactivity – Extremes Unrecht durch national- und überstaatliches Unterlassen“ heißt das Buch, das unter anderem auch die Frage nach den rechtsethischen Grenzen von einschlägigen Protestaktionen beleuchtet – solche, die über gewaltfreien und verhältnismäßigen zivilen Ungehorsam hinausgehen.

<strong>Aktivist:innen, die Klimakrise und das Recht</strong>

Vergangene Woche haben sich rund 700 Vertreter:innen der 195 Mitgliedsländer der UNO-Klimaorganisation beraten. Dass der Weltklima-Rat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) warnt, ist nichts Neues. Aber es ist wieder ein wenig dramatischer. Die Folgen der Erderwärmung werden immer stärker spürbar und nur drastische Maßnahmen von Politik und Gesellschaft können die Schäden durch den menschengemachten Klimawandel begrenzen. Die internationale Staatengemeinschaft muss jetzt handeln. „Um dies zivilgesellschaftlich zu erzwingen, sollten jedoch keine Schädigungen beziehungsweise Verletzungen Unbeteiligter in Kauf genommen oder rechtsstaatlich-demokratische Ordnungen zur Disposition gestellt werden“, resümiert Buchholz-Schuster. „Denn dort, wo entsprechendes Unrecht unter Berufung auf den Schutz der Menschenrechte begangen wird, werden faktisch und kategoriell zugleich ebendiese Menschenrechte und aus ihnen abgeleitete, verfassungsrechtlich verankerte Grundrechte relativiert.“ Innerhalb demokratischer Strukturen sieht er dafür keinen rechtsphilosophisch legitimierbaren Raum. Er plädiert vielmehr dafür, rechtsethische (Unrechts-)Analysen und Diskurse als normative Orientierungshilfe zu entwickeln und zu nutzen: angewandte Rechtsphilosophie für die Migrations- und Klimapolitik, aber auch für den Gesetzgeber und den öffentlichen Diskurs.

<strong>Zum Buch:</strong>
Eckardt Buchholz-Schuster: Extreme Wrong Committed by Na­tional and Supranational Inactivity – Extremes Unrecht durch national- und überstaatliches Unterlassen. Analyzing the Mediterranean Migrant Crisis and Climate Change from a Legal Philosophical Perspective – Eine Analyse der mediterranen Migrantenkrise und des Klimawandels aus rechts­philosophischer Perspektive. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage (2023), 179 Seiten, 38 Euro]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/40-Buchholz-Schuster-683x1024.jpg"
                        fileSize="59679"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/142-Untaetigkeit_Klimawandel_Prof-Buchholz-andre-saturnio-unsplash-776x1024.jpg"
                        fileSize="95855"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="776" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auszeichnung für engagierten Informatik-Absolventen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auszeichnung-fuer-engagierten-informatik-absolvent/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Mar 2023 14:45:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auszeichnung-fuer-engagierten-informatik-absolvent/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für besondere Leistungen in den Informatikstudiengängen hat die Fachschaft erstmals einen Anerkennungspreis vergeben.</em></p>&#13;
<p>Unter einem Vorwand wurde Fation Selimllari abends ins Stadtfoyer gelockt - und war sehr überrascht, dass dort ein kleiner Empfang wartete. Der Preis war bis dahin geheim gehalten worden. <a href="t3://page?uid=487">Prof. Dr. Jürgen Terpin</a> von der<a href="t3://page?uid=26"> Fakultät Elektrotechnik und Informatik </a>und Andreas Fröhlich als Vertreter der Fachschaft hatten die Preisverleihung organisiert, um außer herausragenden Leistungen auch das ehrenamtliche Engagement von Absolvent:innen der Informatikstudiengänge des vergangenen akademischen Jahres zu würdigen.</p>&#13;
<p>In seiner Bachelorarbeit bei <a href="t3://page?uid=1224">Prof. Dr. Florian Mittag </a>hatte sich Fation Selimllari mit einem spannenden Bereich der Computerwissenschaft beschäftigt: dem noch sehr hypothetischen Feld des Quantum Machine Learning und einem sehr realen Angriffsszenario auf Maschinelles Lernen. Als Mitglied in der <a href="t3://page?uid=347">Fachschaft </a>und Mitglied des Studentischen Parlaments hatte er außerdem nicht nur diverse Veranstaltungen mitgestaltet, sondern vertrat auch die Interessen der Studierenden in der Hochschule und stand den Studis seiner Fakultät als Ansprechpartner bei verschiedensten Belangen zur Seite. Besonders herausgehoben wurde, dass er einen sogenannten „Discord-Server“ für die Studierenden der gesamten Hochschule programmiert hat. Dieser bietet verschiedene Möglichkeiten, sich auszutauschen: beispielsweise in virtuellen Lernräumen oder Diskussionsforen zu fachlichen Themen.</p>&#13;
<p>In dieser Form wurde der Preis zum ersten Mal vergeben. Ermöglicht wurde das mit Unterstützung der HUK-COBURG, die das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro und einen Pokal gesponsert hat. Holger Florschütz, Ausbildungsleiter der HUK-COBURG, hielt die Laudatio. Und Selimllari? Die erste Überraschung hatte er schnell überwunden. „Ich freue mich sehr“, sagte er. Künftig soll der Anerkennungspreis regelmäßig an Absolvent:innen der Informatik verliehen werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für besondere Leistungen in den Informatikstudiengängen hat die Fachschaft erstmals einen Anerkennungspreis vergeben.</em></p>&#13;
<p>Unter einem Vorwand wurde Fation Selimllari abends ins Stadtfoyer gelockt - und war sehr überrascht, dass dort ein kleiner Empfang wartete. Der Preis war bis dahin geheim gehalten worden. <a href="t3://page?uid=487">Prof. Dr. Jürgen Terpin</a> von der<a href="t3://page?uid=26"> Fakultät Elektrotechnik und Informatik </a>und Andreas Fröhlich als Vertreter der Fachschaft hatten die Preisverleihung organisiert, um außer herausragenden Leistungen auch das ehrenamtliche Engagement von Absolvent:innen der Informatikstudiengänge des vergangenen akademischen Jahres zu würdigen.</p>&#13;
<p>In seiner Bachelorarbeit bei <a href="t3://page?uid=1224">Prof. Dr. Florian Mittag </a>hatte sich Fation Selimllari mit einem spannenden Bereich der Computerwissenschaft beschäftigt: dem noch sehr hypothetischen Feld des Quantum Machine Learning und einem sehr realen Angriffsszenario auf Maschinelles Lernen. Als Mitglied in der <a href="t3://page?uid=347">Fachschaft </a>und Mitglied des Studentischen Parlaments hatte er außerdem nicht nur diverse Veranstaltungen mitgestaltet, sondern vertrat auch die Interessen der Studierenden in der Hochschule und stand den Studis seiner Fakultät als Ansprechpartner bei verschiedensten Belangen zur Seite. Besonders herausgehoben wurde, dass er einen sogenannten „Discord-Server“ für die Studierenden der gesamten Hochschule programmiert hat. Dieser bietet verschiedene Möglichkeiten, sich auszutauschen: beispielsweise in virtuellen Lernräumen oder Diskussionsforen zu fachlichen Themen.</p>&#13;
<p>In dieser Form wurde der Preis zum ersten Mal vergeben. Ermöglicht wurde das mit Unterstützung der HUK-COBURG, die das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro und einen Pokal gesponsert hat. Holger Florschütz, Ausbildungsleiter der HUK-COBURG, hielt die Laudatio. Und Selimllari? Die erste Überraschung hatte er schnell überwunden. „Ich freue mich sehr“, sagte er. Künftig soll der Anerkennungspreis regelmäßig an Absolvent:innen der Informatik verliehen werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/41-Anerkennungspreis-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="100710"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/41-Anerkennungspreis-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="95546"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine Herde Strommöbel, bitte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-herde-strommoebel-bitte/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Mar 2023 12:37:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-herde-strommoebel-bitte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Innenarchitektur-Studierende im ersten Semester arbeiteten erstmals mit Designer:innen des Coburger Studios Njustudio zusammen.</em></p>&#13;
<p>In einem zweitägigen Workshop des Campus Design bekamen Studierende die Möglichkeit geboten, sich praxisnah auszutoben. In Zusammenarbeit mit dem Coburger Designstudio Njustudio planten die fast 40 Teilnehmenden unter der Leitung von <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Philips</a> ein Strommöbel umzubauen und setzten ihre Pläne letztendlich um.</p>&#13;
<p>Dazu wurden für die Planung Papp- und Papiermodelle in Lebensgröße verwendet. Beim tatsächlichen Umbau lernten die Studierenden gleich die Werkstätten für Holz, Metall, Textil und Elektro des Campus Design kennen. Die Ergebnisse der Möbel-Metamorphose werden das Campus Design Open vom 18.-20. Mai im Hofbrauhaus als Herde bevölkern.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Innenarchitektur-Studierende im ersten Semester arbeiteten erstmals mit Designer:innen des Coburger Studios Njustudio zusammen.</em></p>&#13;
<p>In einem zweitägigen Workshop des Campus Design bekamen Studierende die Möglichkeit geboten, sich praxisnah auszutoben. In Zusammenarbeit mit dem Coburger Designstudio Njustudio planten die fast 40 Teilnehmenden unter der Leitung von <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Philips</a> ein Strommöbel umzubauen und setzten ihre Pläne letztendlich um.</p>&#13;
<p>Dazu wurden für die Planung Papp- und Papiermodelle in Lebensgröße verwendet. Beim tatsächlichen Umbau lernten die Studierenden gleich die Werkstätten für Holz, Metall, Textil und Elektro des Campus Design kennen. Die Ergebnisse der Möbel-Metamorphose werden das Campus Design Open vom 18.-20. Mai im Hofbrauhaus als Herde bevölkern.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/original_146f018e-fe96-4745-a81f-70ceb218a364_PXL_20230209_160633401-768x1024.jpg"
                        fileSize="144450"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Voting CoGardening: „Die Wabe“ gewinnt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/voting-cogardening-die-wabe-gewinnt/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Mar 2023 11:32:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/voting-cogardening-die-wabe-gewinnt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Acht Ideen für Kleinstgärten und Hochbeete mit Mehrwert im Stadtgebiet haben Studierende der Hochschule Coburg sich im Projekt CoGardening ausgedacht. Die Stadt Coburg hat die Projekte auf ihrer Green Deal-Plattform zur Abstimmung gestellt und einen Preis verliehen.</em></p>&#13;
<p>Zusätzlich zur Präsentation auf der Green Deal-Plattform waren Projekt-Modelle im Stadthaus ausgestellt. Voten konnten Bürgerinnen und Bürger sowohl auf der Plattform als auch mit einem Stimmzettel in der Ausstellung. Die Ideen haben Studierende der Studiengänge <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> und <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur </a>im Wintersemester 2022 / 23 bei Prof. Philipp Stingl und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/carl-baetjer.html" target="_blank" rel="noopener">Carl Baetjer </a>entwickelt. Danach war die Frage: Welches Projekt gefällt den Coburgern am besten?</p>&#13;
<p>Gewonnen hat „Die Wabe“ von Louise Chamilew, Lara-Sophie Tchadjobi und Nicole Heier. Dabei handelt es sich um zusammengewürfelte Beet-Module in Hexagonform, die in verschiedenen Arbeitshöhen die Möglichkeit bieten, eigenes Gemüse, Kräuter oder ähnliches anzubauen. „Die Wabe“ bekam 189 Online- und 17 Papierstimmen. Das Preisgeld beträgt 500 Euro.</p>&#13;
<p>Auf dem zweiten Platz landete das Projekt „Scrat“ von Eva Conci, Johanna Ballestrem und Ronja Augsburg. Der Entwurf basiert auf den drei Grundmodulen Hochbeet, Regal und Sitzbank. Alle Module können an den jeweiligen Ort und nach individuellen Bedürfnissen angepasst werden und sind für jeden zugänglich. „Scrat“ bekam 158 Online- und 25 Papierstimmen – insgesamt 183. Das Preisgeld beträgt 300 Euro.</p>&#13;
<p>Den dritten Platz belegt das Projekt „Pflanzmatt!“ von Lea Neubauer, Vanessa Dorn und Sarah Horn. Das modulare Riesenschachfeld aus 64 Holzteilen wird mit verschieden hohen Pflanzen bestückt, die den Rang der „Schachfiguren“ symbolisieren. Die mit Moos begrünten Elemente des Pflanzenschachs sind kompakt gestaltet und können übereinander gestapelt werden. „Pflanzmatt!“ erhielt 66 Online- und 4 Papierstimmen – insgesamt 70. Das Preisgeld beträgt 200 Euro.</p>&#13;
<p>Die Nächstplatzierten sind „Beet-Sharing“ (67 Stimmen), „OpenUP“ (63 Stimmen), „Stadt.finden“ (53 Stimmen), „in`klood“ (53 Stimmen) und „UpSi“ (49 Stimmen).</p>&#13;
<p>Welches Projekt im Stadtgebiet umgesetzt wird, berät und entscheidet eine Jury aus Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, Philipp Stingl und Carl Baetjer von der Hochschule Coburg und Anette Vogel von der Geschäftsleitung der Wohnbau Stadt Coburg (WSCO).</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Acht Ideen für Kleinstgärten und Hochbeete mit Mehrwert im Stadtgebiet haben Studierende der Hochschule Coburg sich im Projekt CoGardening ausgedacht. Die Stadt Coburg hat die Projekte auf ihrer Green Deal-Plattform zur Abstimmung gestellt und einen Preis verliehen.</em></p>&#13;
<p>Zusätzlich zur Präsentation auf der Green Deal-Plattform waren Projekt-Modelle im Stadthaus ausgestellt. Voten konnten Bürgerinnen und Bürger sowohl auf der Plattform als auch mit einem Stimmzettel in der Ausstellung. Die Ideen haben Studierende der Studiengänge <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> und <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur </a>im Wintersemester 2022 / 23 bei Prof. Philipp Stingl und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/carl-baetjer.html" target="_blank" rel="noopener">Carl Baetjer </a>entwickelt. Danach war die Frage: Welches Projekt gefällt den Coburgern am besten?</p>&#13;
<p>Gewonnen hat „Die Wabe“ von Louise Chamilew, Lara-Sophie Tchadjobi und Nicole Heier. Dabei handelt es sich um zusammengewürfelte Beet-Module in Hexagonform, die in verschiedenen Arbeitshöhen die Möglichkeit bieten, eigenes Gemüse, Kräuter oder ähnliches anzubauen. „Die Wabe“ bekam 189 Online- und 17 Papierstimmen. Das Preisgeld beträgt 500 Euro.</p>&#13;
<p>Auf dem zweiten Platz landete das Projekt „Scrat“ von Eva Conci, Johanna Ballestrem und Ronja Augsburg. Der Entwurf basiert auf den drei Grundmodulen Hochbeet, Regal und Sitzbank. Alle Module können an den jeweiligen Ort und nach individuellen Bedürfnissen angepasst werden und sind für jeden zugänglich. „Scrat“ bekam 158 Online- und 25 Papierstimmen – insgesamt 183. Das Preisgeld beträgt 300 Euro.</p>&#13;
<p>Den dritten Platz belegt das Projekt „Pflanzmatt!“ von Lea Neubauer, Vanessa Dorn und Sarah Horn. Das modulare Riesenschachfeld aus 64 Holzteilen wird mit verschieden hohen Pflanzen bestückt, die den Rang der „Schachfiguren“ symbolisieren. Die mit Moos begrünten Elemente des Pflanzenschachs sind kompakt gestaltet und können übereinander gestapelt werden. „Pflanzmatt!“ erhielt 66 Online- und 4 Papierstimmen – insgesamt 70. Das Preisgeld beträgt 200 Euro.</p>&#13;
<p>Die Nächstplatzierten sind „Beet-Sharing“ (67 Stimmen), „OpenUP“ (63 Stimmen), „Stadt.finden“ (53 Stimmen), „in`klood“ (53 Stimmen) und „UpSi“ (49 Stimmen).</p>&#13;
<p>Welches Projekt im Stadtgebiet umgesetzt wird, berät und entscheidet eine Jury aus Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, Philipp Stingl und Carl Baetjer von der Hochschule Coburg und Anette Vogel von der Geschäftsleitung der Wohnbau Stadt Coburg (WSCO).</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/38-DieWabe-828x1024.jpg"
                        fileSize="213638"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="828" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/38-DieWabe2-1024x511.jpg"
                        fileSize="115893"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="511"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[3. Technologietag des ISAT: Sensorik für die Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/3-technologietag-des-isat-sensorik-fuer-die-zukunft/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Mar 2023 15:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/3-technologietag-des-isat-sensorik-fuer-die-zukunft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Von der Energieerzeugung bis zur Fertigung: Innovative Sensorik-Anwendungen werden die industrielle Transformation in vielen Bereichen vorantreiben. Über die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich informierten sich etwa 50 Teilnehmer:innen aus Industrie und angewandter Forschung beim „Technologietag angewandte Sensorik (TAS)“, den das <a href="t3://page?uid=375">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) </a>der Hochschule Coburg bereits zum dritten Mal veranstaltet hat.</em></p>&#13;
<p>Namhafte Sensorhersteller sowie interessierte Unternehmen aus der Region waren am Donnerstag, 9. März, in die Hochschule gekommen: Hier gewannen sie beim Technologietag spannende Einblicke in Trends der Sensorik, die Unternehmen helfen, ihre Prozesse effizienter und intelligenter zu gestalten. Die Eröffnungsvorträge des TAS legten den Fokus auf messtechnische Herausforderungen im Zusammenhang mit Wasserstoff als Energieträger der Zukunft. Passende Sensorlösungen zur Messung der Qualität, Konzentration und des Durchflusses fehlen hier noch. Forschungseinrichtungen und Unternehmen sind daher gefordert, innovative Lösungen zu entwickeln und bestehende Messverfahren an die besonderen Eigenschaften von gasförmigem oder flüssigem Wasserstoff anzupassen, um diese Lücke zu schließen. Weitere Themen des TAS waren hochpräzise Durchflusssensoren mit hohem Potential für den Einsatz in Medizin, Technik und Pharmaindustrie sowie Sensoren zur ortsaufgelösten Erfassung von Feuchtigkeit und Salzeintrag in Bestandsgebäuden zur effizienten Gebäudesanierung.</p>&#13;
<p><strong>Ausstellung und Austausch</strong></p>&#13;
<p>Im Stadtfoyer präsentierten sich Unternehmen auf einer Ausstellungsfläche – und hier wurde auch rege die Möglichkeit zum Austausch und Networking zwischen den Teilnehmer:innen genutzt. „Wir freuen uns schon sehr auf eine Fortsetzung des Veranstaltungsformates“, erklärte Sabine Schmidt vom HySON-Institut für Wasserstoffforschung Sonneberg. Sie war als Vortragende und Ausstellerin auf dem TAS vertreten. „Die Veranstaltung bot einen Einblick in die aktuelle Sensorentwicklung in verschiedenen Anwendungsbereichen und schuf Raum für den fachlichen Austausch."</p>&#13;
<p><strong>Ein Treffen der Sensorfamile</strong></p>&#13;
<p>Auch <a href="t3://page?uid=923">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</a>, ISAT-Institutsleiter und Veranstaltungsleiter, war mit der Veranstaltung und den Beiträgen sehr zufrieden: „Nach der langen Corona-Abstinenz fühlte sich der Technologietag wie ein lang herbeigesehntes Familientreffen an – ein Treffen der Sensorfamilie. Die Beiträge, die auf dem 3. TAS geboten wurden, zeigen, welche Innovationskraft in der Sensorik liegt, um auch drängende Fragen der Zukunft beispielsweise rund um Energieversorgung zu adressieren“, sagte Drese.</p>&#13;
<p>Dr. Sabrina Tietze, Geschäftsführerin des ISAT, hob die Bedeutung der Sensorik als Kernelement des technischen Fortschritts insbesondere in der Region Oberfranken hervor. Sie betonte, dass das ISAT als Ansprechpartner für innovative Sensorentwicklungen zur Verfügung steht. Die Veranstalter:innen erklärten, dass sie sich über das ausgesprochen positive Feedback sehr freuen – und auch schon auf die Ausrichtung des nächsten TAS in 2025 zu aktuellen Themen der angewandten Sensorik.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von der Energieerzeugung bis zur Fertigung: Innovative Sensorik-Anwendungen werden die industrielle Transformation in vielen Bereichen vorantreiben. Über die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich informierten sich etwa 50 Teilnehmer:innen aus Industrie und angewandter Forschung beim „Technologietag angewandte Sensorik (TAS)“, den das <a href="t3://page?uid=375">Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) </a>der Hochschule Coburg bereits zum dritten Mal veranstaltet hat.</em></p>&#13;
<p>Namhafte Sensorhersteller sowie interessierte Unternehmen aus der Region waren am Donnerstag, 9. März, in die Hochschule gekommen: Hier gewannen sie beim Technologietag spannende Einblicke in Trends der Sensorik, die Unternehmen helfen, ihre Prozesse effizienter und intelligenter zu gestalten. Die Eröffnungsvorträge des TAS legten den Fokus auf messtechnische Herausforderungen im Zusammenhang mit Wasserstoff als Energieträger der Zukunft. Passende Sensorlösungen zur Messung der Qualität, Konzentration und des Durchflusses fehlen hier noch. Forschungseinrichtungen und Unternehmen sind daher gefordert, innovative Lösungen zu entwickeln und bestehende Messverfahren an die besonderen Eigenschaften von gasförmigem oder flüssigem Wasserstoff anzupassen, um diese Lücke zu schließen. Weitere Themen des TAS waren hochpräzise Durchflusssensoren mit hohem Potential für den Einsatz in Medizin, Technik und Pharmaindustrie sowie Sensoren zur ortsaufgelösten Erfassung von Feuchtigkeit und Salzeintrag in Bestandsgebäuden zur effizienten Gebäudesanierung.</p>&#13;
<p><strong>Ausstellung und Austausch</strong></p>&#13;
<p>Im Stadtfoyer präsentierten sich Unternehmen auf einer Ausstellungsfläche – und hier wurde auch rege die Möglichkeit zum Austausch und Networking zwischen den Teilnehmer:innen genutzt. „Wir freuen uns schon sehr auf eine Fortsetzung des Veranstaltungsformates“, erklärte Sabine Schmidt vom HySON-Institut für Wasserstoffforschung Sonneberg. Sie war als Vortragende und Ausstellerin auf dem TAS vertreten. „Die Veranstaltung bot einen Einblick in die aktuelle Sensorentwicklung in verschiedenen Anwendungsbereichen und schuf Raum für den fachlichen Austausch."</p>&#13;
<p><strong>Ein Treffen der Sensorfamile</strong></p>&#13;
<p>Auch <a href="t3://page?uid=923">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</a>, ISAT-Institutsleiter und Veranstaltungsleiter, war mit der Veranstaltung und den Beiträgen sehr zufrieden: „Nach der langen Corona-Abstinenz fühlte sich der Technologietag wie ein lang herbeigesehntes Familientreffen an – ein Treffen der Sensorfamilie. Die Beiträge, die auf dem 3. TAS geboten wurden, zeigen, welche Innovationskraft in der Sensorik liegt, um auch drängende Fragen der Zukunft beispielsweise rund um Energieversorgung zu adressieren“, sagte Drese.</p>&#13;
<p>Dr. Sabrina Tietze, Geschäftsführerin des ISAT, hob die Bedeutung der Sensorik als Kernelement des technischen Fortschritts insbesondere in der Region Oberfranken hervor. Sie betonte, dass das ISAT als Ansprechpartner für innovative Sensorentwicklungen zur Verfügung steht. Die Veranstalter:innen erklärten, dass sie sich über das ausgesprochen positive Feedback sehr freuen – und auch schon auf die Ausrichtung des nächsten TAS in 2025 zu aktuellen Themen der angewandten Sensorik.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppenfoto-700x1024.jpg"
                        fileSize="163653"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="700" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausstellung_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="138022"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Poster-1024x683.jpg"
                        fileSize="139838"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausstellung_2-1024x683.jpg"
                        fileSize="145480"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Vortraege_1-1024x768.jpg"
                        fileSize="151258"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Studis bekommen Energiepreispauschale als erste]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-studis-bekommen-energiepreispauschale-als-erste/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Mar 2023 09:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-studis-bekommen-energiepreispauschale-als-erste/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende in Deutschland können die Energiepreispauschale in Höhe von 200 Euro seit Mittwoch, 15. März, beantragen – die ersten Studis der Hochschule Coburg haben das Geld aber bereits auf dem Konto. Was hier besonders ist und welche Rolle dabei das PRIMUSS-Team spielt, erklärt Daniela Kreissl-Jakob, Leiterin der Abteilung Studienangelegenheiten. </em></p>&#13;
<p>Die meisten Studierenden in Deutschland lassen sich jetzt ihren Online-Ausweis freischalten, melden das BundID-Konto an, bekommen dann Zugangsdaten ihrer Hochschule und können den Antrag stellen. Daniela Kreissl-Jakob lächelt: „In Coburg ist all das schon passiert.“ Bevor die Antragsphase bundesweit begann, gab es eine Pilotphase, um einen reibungslosen Start zu gewährleisten. Coburg war Pilothochschule. „Wir haben alles bereits am 28. Februar zur Verfügung gestellt bekommen. Das bayerische Wissenschaftsministerium hat uns wirklich toll unterstützt – und bei uns in Coburg hängt viel Herzblut an dem Projekt. Wir wissen, dass die Studierenden das Geld dringend benötigen.“ Bereits gegen 21 Uhr am 28. Februar hatten alle knapp 5000 Zugangsberechtigten der Hochschule Coburg über das Campusmanagement-System PRIMUSS die nötigen Infos und ihre individuellen Zugangsdaten. „Ab diesem Zeitpunkt konnten sie die 200 Euro beantragen.“ Zwei, drei Tage später ist das Geld auf dem Konto. „Die Berechtigung wurde ja im Vorfeld bereits geprüft und wenn die Daten, die der Studierende eingibt, dazu passen, ist rechtlich alles geklärt und die Auszahlung funktioniert schnell.“</p>&#13;
<p><strong>„Superschnell, stabil, innovativ“</strong></p>&#13;
<p>Was überhaupt so kompliziert war? Rentnerinnen und Rentner zum Beispiel haben die Energiepreispauschale längst erhalten. Aber sie bekommen ohnehin Leistungen vom Staat und das Geld wurde einfach mit der normalen Monatszahlung überwiesen. Bei Studierenden musste die Anspruchsberechtigung eben erst festgestellt werden. Das war Aufgabe der Hochschulen, die diese Daten dann verschlüsselt ans Bundesportal weitergaben. Die PRIMUSS-Teams an der Hochschule Coburg und der Technischen Hochschule Ingolstadt haben die notwendigen Online-Tools erstellt. &nbsp;PRIMUSS steht für „Prüfungs-, Immatrikulations- und Studentenverwaltungs-Software" und ist ein Campusmanagementsystem, das digitale Lösungen für verschiedenste Themen des Studierendenlebens zur Verfügung stellt. Außer der Hochschule Coburg gehören zehn weitere Hochschulen zum Verbund. Ob Meldung der Krankenversicherung, Studienverlaufsbescheinigung oder die Möglichkeit, digitale Bezahlsysteme zu nutzen: PRIMUSS sorgt dafür, dass Prozesse digitalisiert werden. Dementsprechend kam in Coburg nicht infrage, dass Material zur Energiepreispauschale per Post verschickt wird. „Ich bin stolz auf unsere Teams in Coburg und Ingolstadt“, sagt Dr. Matthias J. Kaiser, Kanzler der Hochschule Coburg und stellvertretender PRIMUSS-Geschäftsführer. „Den Part, den wir als Hochschule und auch insgesamt als Verbund beeinflussen können, haben wir superschnell, stabil und innovativ umgesetzt.“</p>&#13;
<p><strong>Das gibt es bei vielen Portalen: PIN per Mail, dann auf dem Portal freischalten</strong></p>&#13;
<p>Im Hintergrund wurde unter anderem das Dokumentenmanagement-System angepasst, individuelle Schreiben und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bereitgestellt. „Uns war auch wichtig, den einfachsten Weg für unsere Studierenden herauszufinden“, erklärt Kreissl-Jakob. „Wer keine elektronische ID auf dem Ausweis und auch kein Elster-Zertifikat hat, kann sich mit der PIN freischalten. So wie man es von vielen Portalen kennt. Das ist relativ einfach.“ Es wurde für alle Studierenden ein individueller, 36-stelliger Zugangscode generiert und mit der PIN zu Verfügung gestellt. Und deshalb haben die ersten Studis in Coburg das Geld bereits bekommen. Für das PRIMUSS-Team und die Fachabteilung, also der Abteilung Studienangelegenheiten, hing daran eine Menge Arbeit. Aber das ist Kreissl-Jakob nicht anzusehen. Sie strahlt: „Wir freuen uns für unsere Studierenden!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende in Deutschland können die Energiepreispauschale in Höhe von 200 Euro seit Mittwoch, 15. März, beantragen – die ersten Studis der Hochschule Coburg haben das Geld aber bereits auf dem Konto. Was hier besonders ist und welche Rolle dabei das PRIMUSS-Team spielt, erklärt Daniela Kreissl-Jakob, Leiterin der Abteilung Studienangelegenheiten. </em></p>&#13;
<p>Die meisten Studierenden in Deutschland lassen sich jetzt ihren Online-Ausweis freischalten, melden das BundID-Konto an, bekommen dann Zugangsdaten ihrer Hochschule und können den Antrag stellen. Daniela Kreissl-Jakob lächelt: „In Coburg ist all das schon passiert.“ Bevor die Antragsphase bundesweit begann, gab es eine Pilotphase, um einen reibungslosen Start zu gewährleisten. Coburg war Pilothochschule. „Wir haben alles bereits am 28. Februar zur Verfügung gestellt bekommen. Das bayerische Wissenschaftsministerium hat uns wirklich toll unterstützt – und bei uns in Coburg hängt viel Herzblut an dem Projekt. Wir wissen, dass die Studierenden das Geld dringend benötigen.“ Bereits gegen 21 Uhr am 28. Februar hatten alle knapp 5000 Zugangsberechtigten der Hochschule Coburg über das Campusmanagement-System PRIMUSS die nötigen Infos und ihre individuellen Zugangsdaten. „Ab diesem Zeitpunkt konnten sie die 200 Euro beantragen.“ Zwei, drei Tage später ist das Geld auf dem Konto. „Die Berechtigung wurde ja im Vorfeld bereits geprüft und wenn die Daten, die der Studierende eingibt, dazu passen, ist rechtlich alles geklärt und die Auszahlung funktioniert schnell.“</p>&#13;
<p><strong>„Superschnell, stabil, innovativ“</strong></p>&#13;
<p>Was überhaupt so kompliziert war? Rentnerinnen und Rentner zum Beispiel haben die Energiepreispauschale längst erhalten. Aber sie bekommen ohnehin Leistungen vom Staat und das Geld wurde einfach mit der normalen Monatszahlung überwiesen. Bei Studierenden musste die Anspruchsberechtigung eben erst festgestellt werden. Das war Aufgabe der Hochschulen, die diese Daten dann verschlüsselt ans Bundesportal weitergaben. Die PRIMUSS-Teams an der Hochschule Coburg und der Technischen Hochschule Ingolstadt haben die notwendigen Online-Tools erstellt. &nbsp;PRIMUSS steht für „Prüfungs-, Immatrikulations- und Studentenverwaltungs-Software" und ist ein Campusmanagementsystem, das digitale Lösungen für verschiedenste Themen des Studierendenlebens zur Verfügung stellt. Außer der Hochschule Coburg gehören zehn weitere Hochschulen zum Verbund. Ob Meldung der Krankenversicherung, Studienverlaufsbescheinigung oder die Möglichkeit, digitale Bezahlsysteme zu nutzen: PRIMUSS sorgt dafür, dass Prozesse digitalisiert werden. Dementsprechend kam in Coburg nicht infrage, dass Material zur Energiepreispauschale per Post verschickt wird. „Ich bin stolz auf unsere Teams in Coburg und Ingolstadt“, sagt Dr. Matthias J. Kaiser, Kanzler der Hochschule Coburg und stellvertretender PRIMUSS-Geschäftsführer. „Den Part, den wir als Hochschule und auch insgesamt als Verbund beeinflussen können, haben wir superschnell, stabil und innovativ umgesetzt.“</p>&#13;
<p><strong>Das gibt es bei vielen Portalen: PIN per Mail, dann auf dem Portal freischalten</strong></p>&#13;
<p>Im Hintergrund wurde unter anderem das Dokumentenmanagement-System angepasst, individuelle Schreiben und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bereitgestellt. „Uns war auch wichtig, den einfachsten Weg für unsere Studierenden herauszufinden“, erklärt Kreissl-Jakob. „Wer keine elektronische ID auf dem Ausweis und auch kein Elster-Zertifikat hat, kann sich mit der PIN freischalten. So wie man es von vielen Portalen kennt. Das ist relativ einfach.“ Es wurde für alle Studierenden ein individueller, 36-stelliger Zugangscode generiert und mit der PIN zu Verfügung gestellt. Und deshalb haben die ersten Studis in Coburg das Geld bereits bekommen. Für das PRIMUSS-Team und die Fachabteilung, also der Abteilung Studienangelegenheiten, hing daran eine Menge Arbeit. Aber das ist Kreissl-Jakob nicht anzusehen. Sie strahlt: „Wir freuen uns für unsere Studierenden!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/32-Energiepreispauschale-1024x681.jpg"
                        fileSize="78635"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie Straßenkreuzungen durch Vernetzung noch sicherer werden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/strassenkreuzungen-sollen-durch-vernetzung-noch-sicherer-werden/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Mar 2023 06:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/strassenkreuzungen-sollen-durch-vernetzung-noch-sicherer-werden/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Offizieller Startschuss für Forschungsprojekt „DEKOR-X“: Mit einer Kick-off-Veranstaltung beim Konsortialführer Valeo startete am Dienstag, 14. März, das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „DEKOR-X (Dezentraler Kommunikationsraum Kreuzung)“ offiziell. Das Vorhaben ist Teil der Leitinitiative autonomes und vernetztes Fahren des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit rund 7,5 Mio. EUR über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. Auch die Hochschule Coburg ist an dem Projekt beteiligt.</em></p>&#13;
<p>Im Straßenverkehr gehören innerstädtische Kreuzungen zu den schwierigsten Herausforderungen. Dies gilt bereits für menschliche Verkehrsteilnehmer, doch die fortschreitende Automatisierung macht es mehr und mehr auch zu einer technischen Aufgabe, den Verkehrsfluss und die Sicherheit an Kreuzungen zu optimieren. Kreuzungssituationen sind komplex, vielfältig und insbesondere bei höherem Verkehrsaufkommen nicht immer vollständig zu überblicken.</p>&#13;
<p><strong>Gefahrenstelle Kreuzung: Hier setzt DEKOR-X an </strong></p>&#13;
<p>Es entschärft die Gefahrenstelle Kreuzung durch sogenannte&nbsp; dezentrale Kommunikation, ohne dass dafür an jeder Kreuzung teure zusätzliche Infrastruktur zugebaut werden muss. Intelligente, automatisierte Fahrzeuge tauschen die Informationen aus ihrer Sensorik untereinander aus, erweitern ihr Sichtfeld und erhöhen somit die Sicherheit nicht nur für die Fahrzeuginsassen, sondern ebenso für nicht-motorisierte und nicht-automatisierte Verkehrsteilnehmer. Dies erlaubt es, zum Beispiel „um die Ecke zu blicken“ oder Informationen zu erhalten, was vor Fahrzeugen geschieht, die vor dem eigenen Auto stehen und die Sicht verdecken. Weiterhin sollen gesammelte Informationen in eine Cloud wandern, wo daraus über lange Zeit erlernte Bewegungsmuster entstehen. Diese Modelle werden den vernetzten Fahrzeugen wieder zur Verfügung gestellt und tragen dazu bei, vor möglichen Gefahren zu warnen sowie Fahrweise und Fahrkorridor anzupassen. Im Projekt werden dazu Konzepte und Methoden zur Bewegungsmodellerzeugung, für Kommunikationskanäle und zur Informationsverarbeitung im Fahrzeug entwickelt.</p>&#13;
<p>Jörg Schrepfer, Standortleiter von Valeo in Kronach und Leiter der Fahrassistenzforschung, ergänzt: „Bei erfolgreicher Umsetzung von DEKOR-X ergibt sich eine Vielzahl von Pluspunkten: Emissionen werden durch einen abgestimmten Fahrzeugfluss und weniger Anfahr- und Abbremsmanöver gemindert, während die Sicherheit vor allem für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen steigt. Der in dem Projekt verfolgte dezentrale Ansatz ermöglicht schnelle und kostengünstige Lösungen für automatisierte Fahrfunktionen und wäre direkt auf andere urbane sowie ländliche Gebiete übertragbar.“</p>&#13;
<p>Markus Fischer (Projektleiter Continental Automotive Technologies GmbH): Eine wesentliche Herausforderung in DEKOR-X ist es, die über die dezentrale Kommunikation zusammengeführten Daten zu nutzen, um verlässliche Informationen zu Gefahrensituationen zu erhalten. Continental wird mit diesen Daten im Projekt ein KI-basiertes Vorhersagemodell schaffen. Dieses Modell ermöglicht es, das Verhalten der Verkehrsteilnehmer an der Kreuzung vorherzusagen. In kritischen Situationen kann diese Vorhersage dann dazu genutzt werden, Benutzer vor Gefahren zu warnen oder schützend in Fahrfunktionen einzugreifen. Dabei kommt die Vorhersage sowohl den Verkehrsteilnehmern zugute, die sich an der kooperativen Kommunikation beteiligen, als auch solchen, die dies nicht können, z.B. Fußgänger und Fahrradfahrer.</p>&#13;
<p>Georg Geduld (CEO von DENSO ADAS Engineering Services GmbH): In DEKOR-X werden maßgebliche Weichen für die deutsche Umsetzung der digital unterstützten Straße gestellt. Ziel der Entwicklung ist neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit auch das Ausrollen einer kosteneffizienten Lösung auf urbane Gebiete, fernab von den hochtechnisierten Ballungsgebieten. Die dezentrale Automatisierung von Infrastruktur und die Fahrzeugkommunikation sind der Schlüssel für eine schnelle und flächendeckende Verbreitung und Verbesserung der Verkehrssituation.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1289">Lucila Patino Studencki</a>, Professorin für V2X-Technologien an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg: „An der Kreuzung treffen alle Arten von Verkehrsteilnehmern aufeinander: Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge. Jeder dieser Verkehrsteilnehmer und deren Absichten müssen im autonomen Betrieb bei der Entscheidungsfindung für die nächsten Fahrmanöver berücksichtigt werden. Das macht dieses Szenario sehr anspruchsvoll, aber auch aus wissenschaftlicher Sicht sehr interessant.“</p>&#13;
<p>Die Technische Universität Chemnitz ist im Projekt durch die Professur für Nachrichtentechnik beteiligt. Ihre zentrale Forschungsaufgabe ist eine verbesserte Fahrzeugumfeldwahrnehmung durch die Vernetzung mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dezentraler Datenfusion. Damit können Fahrzeuge bspw. um die Ecke schauen oder weit entfernte Objekte früher erkennen.</p>&#13;
<p><strong>Für DEKOR-X hat sich ein leistungsfähiges Konsortium zusammengefunden</strong></p>&#13;
<p>Neben dem Konsortialführer Valeo gehören dazu die Continental Automotive GmbH, die DENSO ADAS Engineering Services GmbH, die Hochschule Coburg sowie die Technische Universität Chemnitz. Das Konsortium strebt eine gemeinsame Standardisierung und Lösungsdefinition an. Die Teilnehmer bringen in Summe sieben Testfahrzeuge in das Projekt ein. Somit ist eine herstellerübergreifende gemeinsame Entwicklung und der Nachweis der so genannten Interoperabilität jederzeit möglich.</p>&#13;
<p><img alt="" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/T9FGGL8H10KGQAAAABJRU5ErkJggg" /></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Offizieller Startschuss für Forschungsprojekt „DEKOR-X“: Mit einer Kick-off-Veranstaltung beim Konsortialführer Valeo startete am Dienstag, 14. März, das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „DEKOR-X (Dezentraler Kommunikationsraum Kreuzung)“ offiziell. Das Vorhaben ist Teil der Leitinitiative autonomes und vernetztes Fahren des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit rund 7,5 Mio. EUR über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. Auch die Hochschule Coburg ist an dem Projekt beteiligt.</em></p>&#13;
<p>Im Straßenverkehr gehören innerstädtische Kreuzungen zu den schwierigsten Herausforderungen. Dies gilt bereits für menschliche Verkehrsteilnehmer, doch die fortschreitende Automatisierung macht es mehr und mehr auch zu einer technischen Aufgabe, den Verkehrsfluss und die Sicherheit an Kreuzungen zu optimieren. Kreuzungssituationen sind komplex, vielfältig und insbesondere bei höherem Verkehrsaufkommen nicht immer vollständig zu überblicken.</p>&#13;
<p><strong>Gefahrenstelle Kreuzung: Hier setzt DEKOR-X an </strong></p>&#13;
<p>Es entschärft die Gefahrenstelle Kreuzung durch sogenannte&nbsp; dezentrale Kommunikation, ohne dass dafür an jeder Kreuzung teure zusätzliche Infrastruktur zugebaut werden muss. Intelligente, automatisierte Fahrzeuge tauschen die Informationen aus ihrer Sensorik untereinander aus, erweitern ihr Sichtfeld und erhöhen somit die Sicherheit nicht nur für die Fahrzeuginsassen, sondern ebenso für nicht-motorisierte und nicht-automatisierte Verkehrsteilnehmer. Dies erlaubt es, zum Beispiel „um die Ecke zu blicken“ oder Informationen zu erhalten, was vor Fahrzeugen geschieht, die vor dem eigenen Auto stehen und die Sicht verdecken. Weiterhin sollen gesammelte Informationen in eine Cloud wandern, wo daraus über lange Zeit erlernte Bewegungsmuster entstehen. Diese Modelle werden den vernetzten Fahrzeugen wieder zur Verfügung gestellt und tragen dazu bei, vor möglichen Gefahren zu warnen sowie Fahrweise und Fahrkorridor anzupassen. Im Projekt werden dazu Konzepte und Methoden zur Bewegungsmodellerzeugung, für Kommunikationskanäle und zur Informationsverarbeitung im Fahrzeug entwickelt.</p>&#13;
<p>Jörg Schrepfer, Standortleiter von Valeo in Kronach und Leiter der Fahrassistenzforschung, ergänzt: „Bei erfolgreicher Umsetzung von DEKOR-X ergibt sich eine Vielzahl von Pluspunkten: Emissionen werden durch einen abgestimmten Fahrzeugfluss und weniger Anfahr- und Abbremsmanöver gemindert, während die Sicherheit vor allem für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen steigt. Der in dem Projekt verfolgte dezentrale Ansatz ermöglicht schnelle und kostengünstige Lösungen für automatisierte Fahrfunktionen und wäre direkt auf andere urbane sowie ländliche Gebiete übertragbar.“</p>&#13;
<p>Markus Fischer (Projektleiter Continental Automotive Technologies GmbH): Eine wesentliche Herausforderung in DEKOR-X ist es, die über die dezentrale Kommunikation zusammengeführten Daten zu nutzen, um verlässliche Informationen zu Gefahrensituationen zu erhalten. Continental wird mit diesen Daten im Projekt ein KI-basiertes Vorhersagemodell schaffen. Dieses Modell ermöglicht es, das Verhalten der Verkehrsteilnehmer an der Kreuzung vorherzusagen. In kritischen Situationen kann diese Vorhersage dann dazu genutzt werden, Benutzer vor Gefahren zu warnen oder schützend in Fahrfunktionen einzugreifen. Dabei kommt die Vorhersage sowohl den Verkehrsteilnehmern zugute, die sich an der kooperativen Kommunikation beteiligen, als auch solchen, die dies nicht können, z.B. Fußgänger und Fahrradfahrer.</p>&#13;
<p>Georg Geduld (CEO von DENSO ADAS Engineering Services GmbH): In DEKOR-X werden maßgebliche Weichen für die deutsche Umsetzung der digital unterstützten Straße gestellt. Ziel der Entwicklung ist neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit auch das Ausrollen einer kosteneffizienten Lösung auf urbane Gebiete, fernab von den hochtechnisierten Ballungsgebieten. Die dezentrale Automatisierung von Infrastruktur und die Fahrzeugkommunikation sind der Schlüssel für eine schnelle und flächendeckende Verbreitung und Verbesserung der Verkehrssituation.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1289">Lucila Patino Studencki</a>, Professorin für V2X-Technologien an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg: „An der Kreuzung treffen alle Arten von Verkehrsteilnehmern aufeinander: Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge. Jeder dieser Verkehrsteilnehmer und deren Absichten müssen im autonomen Betrieb bei der Entscheidungsfindung für die nächsten Fahrmanöver berücksichtigt werden. Das macht dieses Szenario sehr anspruchsvoll, aber auch aus wissenschaftlicher Sicht sehr interessant.“</p>&#13;
<p>Die Technische Universität Chemnitz ist im Projekt durch die Professur für Nachrichtentechnik beteiligt. Ihre zentrale Forschungsaufgabe ist eine verbesserte Fahrzeugumfeldwahrnehmung durch die Vernetzung mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dezentraler Datenfusion. Damit können Fahrzeuge bspw. um die Ecke schauen oder weit entfernte Objekte früher erkennen.</p>&#13;
<p><strong>Für DEKOR-X hat sich ein leistungsfähiges Konsortium zusammengefunden</strong></p>&#13;
<p>Neben dem Konsortialführer Valeo gehören dazu die Continental Automotive GmbH, die DENSO ADAS Engineering Services GmbH, die Hochschule Coburg sowie die Technische Universität Chemnitz. Das Konsortium strebt eine gemeinsame Standardisierung und Lösungsdefinition an. Die Teilnehmer bringen in Summe sieben Testfahrzeuge in das Projekt ein. Somit ist eine herstellerübergreifende gemeinsame Entwicklung und der Nachweis der so genannten Interoperabilität jederzeit möglich.</p>&#13;
<p><img alt="" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/T9FGGL8H10KGQAAAABJRU5ErkJggg" /></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/34-DEKOR-X-Projektauftakt-1024x768.jpg"
                        fileSize="126823"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PatinoStudenckiLucila-1024x692.jpg"
                        fileSize="127466"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/34-DEKOR-X-Kreuzung_Foto_kevin-woblick-1024x683.jpg"
                        fileSize="110843"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Willkommen! Das Sommersemester hat begonnen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-sommersemester-ist-gestartet/</link>
                <pubDate>Wed, 15 Mar 2023 12:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-sommersemester-ist-gestartet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast </a>begrüßte die neuen Studierenden und wünschte allen einen guten Start – dabei gab es diesmal zwei Neuerungen.</em></p>&#13;
<p>Die einen kamen zurück aus Praktikum oder Ferien, für andere war es der erste Tag im Studium: Die Hochschule hieß zum Semesterstart am Mittwoch, 15. März, alle Studierenden herzlich willkommen. Wie immer im Sommersemester startete für die Master-Studierenden die nächste Phase ihrer akademischen Ausbildung: Unter den 137 Master-Studierenden waren viele bekannte Gesichter, die bereits ihren Bachelor in Coburg absolviert haben und einige, die neu nach Coburg gekommen sind. Allen wünscht die Hochschulleitung viel Erfolg und Motivation bei den neuen Herausforderungen.</p>&#13;
<p><strong>Neu in diesem Sommersemester</strong></p>&#13;
<p>Erstmals gab es aber in den Wirtschaftswissenschaften auch die Möglichkeit, im Sommer mit dem Bachelorstudium zu beginnen – etwa zwei Dutzend Erstis nutzten diese Gelegenheit. Und noch eine Möglichkeit war neu: Das Orientierungssemester hat die Hochschule jüngst ins Leben gerufen, um eine Lösung für diejenigen zu bieten, die noch nicht so genau wissen, welches Studium zu ihnen passt. Oder ob Studieren überhaupt das Richtige für sie ist. „Ein Semester lang können sie Verschiedenes ausprobieren“, sagt Dr. Katja Kessel. Die Leiterin der <a href="t3://page?uid=423">Studienberatung </a>erklärt, dass über 60 Studierende auf diese Weise jetzt unterschiedliche Studiengänge kennenlernen. „Sie können ganz viel aus einem Bereich aussuchen – oder verschiedene Bereiche mischen.“ Sogar Prüfungen können am Ende abgelegt werden. Wer später in ein reguläres Studium startet, kannn sich die Leistung anrechnen lassen. „Aber wer nicht möchte, dem passiert auch nichts“, sagt Kessel. Entscheidend ist, dass die Studis im Orientierungssemester herausfinden, was ihr Weg ist – so dass sie dann im Wintersemester mit einem regulären Studium starten, das wirklich zu ihnen passt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast </a>begrüßte die neuen Studierenden und wünschte allen einen guten Start – dabei gab es diesmal zwei Neuerungen.</em></p>&#13;
<p>Die einen kamen zurück aus Praktikum oder Ferien, für andere war es der erste Tag im Studium: Die Hochschule hieß zum Semesterstart am Mittwoch, 15. März, alle Studierenden herzlich willkommen. Wie immer im Sommersemester startete für die Master-Studierenden die nächste Phase ihrer akademischen Ausbildung: Unter den 137 Master-Studierenden waren viele bekannte Gesichter, die bereits ihren Bachelor in Coburg absolviert haben und einige, die neu nach Coburg gekommen sind. Allen wünscht die Hochschulleitung viel Erfolg und Motivation bei den neuen Herausforderungen.</p>&#13;
<p><strong>Neu in diesem Sommersemester</strong></p>&#13;
<p>Erstmals gab es aber in den Wirtschaftswissenschaften auch die Möglichkeit, im Sommer mit dem Bachelorstudium zu beginnen – etwa zwei Dutzend Erstis nutzten diese Gelegenheit. Und noch eine Möglichkeit war neu: Das Orientierungssemester hat die Hochschule jüngst ins Leben gerufen, um eine Lösung für diejenigen zu bieten, die noch nicht so genau wissen, welches Studium zu ihnen passt. Oder ob Studieren überhaupt das Richtige für sie ist. „Ein Semester lang können sie Verschiedenes ausprobieren“, sagt Dr. Katja Kessel. Die Leiterin der <a href="t3://page?uid=423">Studienberatung </a>erklärt, dass über 60 Studierende auf diese Weise jetzt unterschiedliche Studiengänge kennenlernen. „Sie können ganz viel aus einem Bereich aussuchen – oder verschiedene Bereiche mischen.“ Sogar Prüfungen können am Ende abgelegt werden. Wer später in ein reguläres Studium startet, kannn sich die Leistung anrechnen lassen. „Aber wer nicht möchte, dem passiert auch nichts“, sagt Kessel. Entscheidend ist, dass die Studis im Orientierungssemester herausfinden, was ihr Weg ist – so dass sie dann im Wintersemester mit einem regulären Studium starten, das wirklich zu ihnen passt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/C0003.MP4.08_38_19_00.Standbild001-1024x576.png"
                        fileSize="707562"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/C0012.MP4.08_51_39_49.Standbild001-1024x576.png"
                        fileSize="796607"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/C0015.MP4.09_03_46_31.Standbild001-1024x576.png"
                        fileSize="624173"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kinder-Uni: von Taschengeld bis Google-Werbung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kinder-uni-von-taschengeld-bis-google-werbung/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Mar 2023 12:32:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kinder-uni-von-taschengeld-bis-google-werbung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Etwa 250 Kinder waren am Samstag für einen Tag Studentinnen und Studenten: Aus vier spannenden Themen konnten sie sich bei der Kinder-Uni der Hochschule Coburg zwei aussuchen.</em></p>&#13;
<p>Eltern müssen eines wissen: Es hat Konsequenzen, wenn Acht- bis Zwölfjährige die Kinder-Uni der Hochschule Coburg besuchen. Am Samstag war es wieder so weit. Etwa 250 Mädchen und Jungs stürmten die Hörsäle und informierten sich zu vier spannenden Wissenschaftsthemen. Bei Prof. Dr. Lutz Schneider ging es um die Frage: „Was ist eigentlich Geld?“. Dabei erfuhren die Kids auch, wieviel Taschengeld Gleichaltrige in Deutschland im Durchschnitt bekommen – eine Information, die manche sogleich für geschickte Nachverhandlungen mit den erstaunten Eltern nutzten. Wissen ist Macht.</p>&#13;
<p>Schneider machte anschaulich, wozu wir Geld brauchen, warum es so viele Arten davon gibt und wie aus Papier ein fälschungssicheres Zahlungsmittel wird. Am Beispiel von Inflationsgeld aus den 1920er Jahren zeigte der Professor, was Geld wertvoll macht. Angesichts der Millionenbeträge ging ein Raunen durch den Hörsaal. Schneider zeigte eine Tabelle mit verschiedenen Lebensmitteln. „Mitte 1920 kostete ein Liter Milch 1,50 Mark. Im August 1923 110.000 Mark und im Oktober 1500 Millionen Mark!“</p>&#13;
<p><strong>Korallienriff und Klimawandel</strong></p>&#13;
<p>Bei Prof. Dr. Susanne Esslinger beschäftigten sich die kleinen Studis mit der Frage „Warum ist unsere Erde krank und wie können wir ihr helfen?“ Planetary Health erforscht ein sehr umfassendes Gesundheitskonzept: das unseres gesamten Planeten. Wissenschaftler:innen wie Esslinger betrachten die Erde als einen einzigen, großen Organismus. Und der war schon mal gesünder. Ein Beispiel sind die Korallenriffe - ein Thema, zu dem den Kindern ganz viel eingefallen ist: wie alt sie sind, wie schön und wie wichtig als Lebensraum und ökologische Struktur, die ihre Umgebung prägt. Korallen gehören zu den Lebewesen, die der Klimawandel besonders hart trifft. Trotzdem mussten die Kinder-Uni-Besucherinnen und -Besucher nicht traurig aus der Vorlesung gehen, denn es ging auch darum, was wir Menschen noch tun können. „Kennt Ihr Euren CO2-Fußabdruck?“, fragte die Professorin und erarbeitete Stück für Stück Handlungsoptionen der Menschheit – nicht nur für den Einzelnen, sondern auch mit Blick auf die Politik.</p>&#13;
<p><strong>Faszinierende Beispiele der Bionik</strong></p>&#13;
<p>Bei Prof. Dr. Gunther Herr war eine andere Perspektive auf die Natur gefragt: Wenn Ingenieur:innen einen Schachtelhalm betrachten, sehen sie darin unter Umständen die technische Lösung eines Problems. Unter dem Titel „Bionik: was wir von der Natur alles lernen können“ zeigte der Professor Beispiele aus der Architektur von Antoni Gaudi. Es gibt viele Erfindungen und Konstruktionen, die wir Menschen uns von der Natur abgeschaut haben. Eigentlich logisch: Über Jahrmillionen hat die Natur erstaunlich wunderbare Lösungen gefunden. Ein Beispiel, das Herr vorstellte, war das Chamäleon mit verschiedenen, faszinierenden Besonderheiten: Es kann beide Augen unabhängig voneinander bewegen und seine Haut kann die Farbe so ändern, dass sie sich der Umgebung anpasst. Seine Zunge lieferte Ideen für Greifmechanismen - so ähnlich wie bei den Quallen, die ebenfalls bereits Konstrukteure inspirierten.</p>&#13;
<p><strong>Wie Maschinen lernen</strong></p>&#13;
<p>Viel Bezug zum Alltag der Kids hatte das Thema von Prof. Dr. Eva Brandmeier: „Was ist eine künstliche Intelligenz und ist sie schlauer als wir?“ Da erfuhren die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, wie Google mit Hilfe einer KI Ergebnisse auf Basis der Nutzerdaten anzeigt – und warum das eine ziemlich clevere Marketingstrategie ist. Mit einer „Teachable Machine“ zeigte die Professorin live am Beispiel von Gesichtserkennung, wie Machinen lernen. Während der Vorlesung wurden von ein paar Kindern Beispielfotos aus verschiedenen Perspektiven mit mehreren Gesichtsausdrücken gemacht. Die KI kann Muster erkennen und auf neue Daten übertragen. „Die KI kann also eigenständig aus den vorliegenden Daten lernen – was sie lernt, wird aber vorher vom Menschen bestimmt.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Etwa 250 Kinder waren am Samstag für einen Tag Studentinnen und Studenten: Aus vier spannenden Themen konnten sie sich bei der Kinder-Uni der Hochschule Coburg zwei aussuchen.</em></p>&#13;
<p>Eltern müssen eines wissen: Es hat Konsequenzen, wenn Acht- bis Zwölfjährige die Kinder-Uni der Hochschule Coburg besuchen. Am Samstag war es wieder so weit. Etwa 250 Mädchen und Jungs stürmten die Hörsäle und informierten sich zu vier spannenden Wissenschaftsthemen. Bei Prof. Dr. Lutz Schneider ging es um die Frage: „Was ist eigentlich Geld?“. Dabei erfuhren die Kids auch, wieviel Taschengeld Gleichaltrige in Deutschland im Durchschnitt bekommen – eine Information, die manche sogleich für geschickte Nachverhandlungen mit den erstaunten Eltern nutzten. Wissen ist Macht.</p>&#13;
<p>Schneider machte anschaulich, wozu wir Geld brauchen, warum es so viele Arten davon gibt und wie aus Papier ein fälschungssicheres Zahlungsmittel wird. Am Beispiel von Inflationsgeld aus den 1920er Jahren zeigte der Professor, was Geld wertvoll macht. Angesichts der Millionenbeträge ging ein Raunen durch den Hörsaal. Schneider zeigte eine Tabelle mit verschiedenen Lebensmitteln. „Mitte 1920 kostete ein Liter Milch 1,50 Mark. Im August 1923 110.000 Mark und im Oktober 1500 Millionen Mark!“</p>&#13;
<p><strong>Korallienriff und Klimawandel</strong></p>&#13;
<p>Bei Prof. Dr. Susanne Esslinger beschäftigten sich die kleinen Studis mit der Frage „Warum ist unsere Erde krank und wie können wir ihr helfen?“ Planetary Health erforscht ein sehr umfassendes Gesundheitskonzept: das unseres gesamten Planeten. Wissenschaftler:innen wie Esslinger betrachten die Erde als einen einzigen, großen Organismus. Und der war schon mal gesünder. Ein Beispiel sind die Korallenriffe - ein Thema, zu dem den Kindern ganz viel eingefallen ist: wie alt sie sind, wie schön und wie wichtig als Lebensraum und ökologische Struktur, die ihre Umgebung prägt. Korallen gehören zu den Lebewesen, die der Klimawandel besonders hart trifft. Trotzdem mussten die Kinder-Uni-Besucherinnen und -Besucher nicht traurig aus der Vorlesung gehen, denn es ging auch darum, was wir Menschen noch tun können. „Kennt Ihr Euren CO2-Fußabdruck?“, fragte die Professorin und erarbeitete Stück für Stück Handlungsoptionen der Menschheit – nicht nur für den Einzelnen, sondern auch mit Blick auf die Politik.</p>&#13;
<p><strong>Faszinierende Beispiele der Bionik</strong></p>&#13;
<p>Bei Prof. Dr. Gunther Herr war eine andere Perspektive auf die Natur gefragt: Wenn Ingenieur:innen einen Schachtelhalm betrachten, sehen sie darin unter Umständen die technische Lösung eines Problems. Unter dem Titel „Bionik: was wir von der Natur alles lernen können“ zeigte der Professor Beispiele aus der Architektur von Antoni Gaudi. Es gibt viele Erfindungen und Konstruktionen, die wir Menschen uns von der Natur abgeschaut haben. Eigentlich logisch: Über Jahrmillionen hat die Natur erstaunlich wunderbare Lösungen gefunden. Ein Beispiel, das Herr vorstellte, war das Chamäleon mit verschiedenen, faszinierenden Besonderheiten: Es kann beide Augen unabhängig voneinander bewegen und seine Haut kann die Farbe so ändern, dass sie sich der Umgebung anpasst. Seine Zunge lieferte Ideen für Greifmechanismen - so ähnlich wie bei den Quallen, die ebenfalls bereits Konstrukteure inspirierten.</p>&#13;
<p><strong>Wie Maschinen lernen</strong></p>&#13;
<p>Viel Bezug zum Alltag der Kids hatte das Thema von Prof. Dr. Eva Brandmeier: „Was ist eine künstliche Intelligenz und ist sie schlauer als wir?“ Da erfuhren die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, wie Google mit Hilfe einer KI Ergebnisse auf Basis der Nutzerdaten anzeigt – und warum das eine ziemlich clevere Marketingstrategie ist. Mit einer „Teachable Machine“ zeigte die Professorin live am Beispiel von Gesichtserkennung, wie Machinen lernen. Während der Vorlesung wurden von ein paar Kindern Beispielfotos aus verschiedenen Perspektiven mit mehreren Gesichtsausdrücken gemacht. Die KI kann Muster erkennen und auf neue Daten übertragen. „Die KI kann also eigenständig aus den vorliegenden Daten lernen – was sie lernt, wird aber vorher vom Menschen bestimmt.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KarbeRoger-1024x692.jpg"
                        fileSize="107121"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Gunther-Herr-1024x638.jpg"
                        fileSize="71844"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="638"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Brandmeier-1024x681.jpg"
                        fileSize="79912"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Esslinger-1024x712.jpg"
                        fileSize="78307"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="712"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Faass-Thiel-1024x711.jpg"
                        fileSize="104789"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="711"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Kids-Treppe-1024x681.jpg"
                        fileSize="78952"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Kids03-1024x681.jpg"
                        fileSize="91661"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Kids04-1024x681.jpg"
                        fileSize="97396"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Kids06-1024x681.jpg"
                        fileSize="93394"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Kids07-1024x681.jpg"
                        fileSize="104071"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Kids08-1024x681.jpg"
                        fileSize="165187"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Schneider-1024x681.jpg"
                        fileSize="162518"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Schokobank-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="65626"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Schokobank-1024x681.jpg"
                        fileSize="79483"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Kids02-1024x681.jpg"
                        fileSize="173473"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Kids05-1024x681.jpg"
                        fileSize="86913"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder-Uni-Kids09-1024x681.jpg"
                        fileSize="73610"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinderuni-Kids-10-1024x681.jpg"
                        fileSize="169786"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinderuni-Kids-12-1024x681.jpg"
                        fileSize="91606"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinderuni-Kids-13-1024x638.jpg"
                        fileSize="80923"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="638"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinderuni-Kids-Umfrage-1024x642.jpg"
                        fileSize="99037"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="642"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinderuni-Kids01-1024x628.jpg"
                        fileSize="56185"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="628"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinderuni-Kids-11-1024x681.jpg"
                        fileSize="81761"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kooperation zur Gesundheitsförderung im Ruhrgebiet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesundheitsfoerderung-ruhrgebiet/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Mar 2023 09:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesundheitsfoerderung-ruhrgebiet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wissenschaftliche Forschung und praxisorientierte Anwendung gehören im Master-Studiengang Gesundheitsförderung von Anfang an zusammen: Im ersten Master-Semester haben Studierende im Winter ein Praxisprojekt mit der Soforthilfe-Herne durchgeführt. Vergangene Woche präsentierten sie die Ergebnisse vor Ort beim Kooperationspartner im Ruhrgebiet.</em></p>&#13;
<p>Es geht um individuelle Hilfe in Lebenskrisen: Die Soforthilfe-Herne unterstützt Menschen, die in akuten Notsituationen Ansprechpartner:innen suchen, die gesundheitliche oder soziale Hilfe benötigen und wissen wollen, welche Leistungen ihnen zustehen und was alles organisiert werden muss. Gegründet wurde die Organisation vor 15 Jahren vom Caritasverband Herne und der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr. „Im Sommer 2022 waren zwei Mitarbeiterinnen der Soforthilfe Herne als Praxispartner im Seminar Kommunale Gesundheitsförderung unseres Bachelor-Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung zu Gast“, berichtet <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/ganzheitliche-gesundheitswissenschaften/personen/prof-dr-katrin-linthorst.html" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Katrin Linthorst</a>, die als Professorin für Kommunale Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg lehrt und forscht. Beim Treffen im vergangenen Jahr entstand die Idee, das 15-jährige Bestehen zum Anlass zu nehmen, die Soforthilfe-Herne als Forschungsgegenstand in ein Seminar einzubauen.</p>&#13;
<p>Nach einer theoretischen Hinführung im Seminar „Gesundheitsförderliche Interventionen im sozialen Kontext“ haben Studierende im Masterstudiengang Gesundheitsförderung im Wintersemester vier Forschungsperspektiven entwickelt, Expert:innen-Interviews geführt, systematisch ausgewertet und letztendlich gemeinsam wieder zusammengeführt, um damit die Soforthilfe Herne wissenschaftlich zu begleiten bzw. zu evaluieren.</p>&#13;
<p>„Das Engagement der Studierenden war so überwältigend und die Umsetzung so gut, dass die Studierenden von den Geschäftsführungen der St. Elisabeth Gruppe und des Caritas-Verbandes eingeladen wurden, ihre Forschung im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung vorzustellen.“ Stellvertretend für die Projektbeteiligten präsentierten drei Studierende die Ergebnisse in Herne und besuchten den Kooperationspartner in Begleitung von Professorin Linthorst. Bei der Seminarreise wurden sie durch die Häuser der St. Elisabeth Gruppe geführt, besuchten den Caritasverband und lernten die Arbeit der Abteilung Gesundheitsförderung und des Büros für Gleichstellung und Vielfalt kennen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wissenschaftliche Forschung und praxisorientierte Anwendung gehören im Master-Studiengang Gesundheitsförderung von Anfang an zusammen: Im ersten Master-Semester haben Studierende im Winter ein Praxisprojekt mit der Soforthilfe-Herne durchgeführt. Vergangene Woche präsentierten sie die Ergebnisse vor Ort beim Kooperationspartner im Ruhrgebiet.</em></p>&#13;
<p>Es geht um individuelle Hilfe in Lebenskrisen: Die Soforthilfe-Herne unterstützt Menschen, die in akuten Notsituationen Ansprechpartner:innen suchen, die gesundheitliche oder soziale Hilfe benötigen und wissen wollen, welche Leistungen ihnen zustehen und was alles organisiert werden muss. Gegründet wurde die Organisation vor 15 Jahren vom Caritasverband Herne und der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr. „Im Sommer 2022 waren zwei Mitarbeiterinnen der Soforthilfe Herne als Praxispartner im Seminar Kommunale Gesundheitsförderung unseres Bachelor-Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung zu Gast“, berichtet <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/ganzheitliche-gesundheitswissenschaften/personen/prof-dr-katrin-linthorst.html" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Katrin Linthorst</a>, die als Professorin für Kommunale Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg lehrt und forscht. Beim Treffen im vergangenen Jahr entstand die Idee, das 15-jährige Bestehen zum Anlass zu nehmen, die Soforthilfe-Herne als Forschungsgegenstand in ein Seminar einzubauen.</p>&#13;
<p>Nach einer theoretischen Hinführung im Seminar „Gesundheitsförderliche Interventionen im sozialen Kontext“ haben Studierende im Masterstudiengang Gesundheitsförderung im Wintersemester vier Forschungsperspektiven entwickelt, Expert:innen-Interviews geführt, systematisch ausgewertet und letztendlich gemeinsam wieder zusammengeführt, um damit die Soforthilfe Herne wissenschaftlich zu begleiten bzw. zu evaluieren.</p>&#13;
<p>„Das Engagement der Studierenden war so überwältigend und die Umsetzung so gut, dass die Studierenden von den Geschäftsführungen der St. Elisabeth Gruppe und des Caritas-Verbandes eingeladen wurden, ihre Forschung im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung vorzustellen.“ Stellvertretend für die Projektbeteiligten präsentierten drei Studierende die Ergebnisse in Herne und besuchten den Kooperationspartner in Begleitung von Professorin Linthorst. Bei der Seminarreise wurden sie durch die Häuser der St. Elisabeth Gruppe geführt, besuchten den Caritasverband und lernten die Arbeit der Abteilung Gesundheitsförderung und des Büros für Gleichstellung und Vielfalt kennen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/29-Linthorst-Gesundheitsfoerderung_Herne-1024x683.jpg"
                        fileSize="121217"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[1.500 Kilometer im Sattel: Radeln für den Mittagstisch]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/1500-kilometer-im-sattel-radeln-fuer-den-mittagstisch/</link>
                <pubDate>Fri, 10 Mar 2023 13:39:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/1500-kilometer-im-sattel-radeln-fuer-den-mittagstisch/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit einer Benefiz-Aktion starten zwei Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg in ihr internationales Praxissemester. Thomas Fritsch und Nick Köppel radeln vom winterlichen Coburg aus nach Rumänien, um Spenden für das BuKi-Kinderhaus zu sammeln.</em></p>&#13;
<p>„Manche Kinder haben Bissspuren von Ratten im Gesicht. Weil die da einfach rumwuseln und die Kinder annagen.“ Thomas Fritsch beschreibt Kälte, Hunger und soziale Ängste in den Hütten des Roma-Slums Cidreag in Rumänien. „Viele der Eltern arbeiten in Deutschland in den großen Fleischereibetrieben oder im Straßenbau. Die Kinder sind sich selbst überlassen.“ Nick Köppel ergänzt, es gehe darum, die Spirale der Armut zu durchbrechen. In der Tagesstätte der deutschen BuKi-Initiative bekommen die Kinder Cidreags Bildung, pädagogische Betreuung und zwei Mahlzeiten am Tag. Fritsch und Köppel, Studierende der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit</a> an der Hochschule Coburg, haben das BuKi-Haus bisher nur einmal besucht. In den kommenden sechs Monaten werden sie die Einrichtung als Praktikanten unterstützen. Und sie wollen zu ihrem Praktikum Geld mitbringen: Am Montag, 13. März, starten sie an der Hochschule Coburg zu einer Benefiz-Radtour, die durch Österreich und Ungarn bis Cidreag führt.</p>&#13;
<p><strong>Ziel: drei Wochen, 1.500 Kilometer, 12.000 Euro </strong></p>&#13;
<p>Knapp 1.500 Kilometer müssen die Studenten zurücklegen, um zu ihrem Praktikumsplatz zu gelangen. Pro Kilometer benötigen sie 8,50 Euro, damit sie ihr Ziel erreichen: Sie wollen 12.000 Euro sammeln und damit ein Jahr lang das Mittagessen für die etwa 50 Kids im BuKi-Haus finanzieren. „Wir hoffen auf größere Spenden von Unternehmen, sind aber auch jedem dankbar, der fünf Euro übrig hat – jeder Euro zählt“, sagt Fritsch. Ihre Reise dokumentieren sie auf Facebook und Instagram und verweisen auf die Webseite des Vereins BuKi-Hilfe, wo der Mittagstisch im BuKi-Haus einfach über ein Spendenkonto oder PayPal unterstützt werden kann. „Wer unsere Reise mitverfolgen will, kann auch einfach eingeben: Tom und Nick radeln für BuKi“, sagt Köppel. Drei Wochen planen sie für die winterliche Rad-Reise ein, schlafen werden sie bei Freunden des Projekts, im Kloster, im Zelt. „Wir sind beide sportlich und wollten mit einer besonderen Aktion starten, um darauf aufmerksam zu machen, dass Menschen in Europa unter nicht-menschenwürdigen Bedingungen leben.“</p>&#13;
<p><strong>Kinderarmut und Soziale Arbeit </strong></p>&#13;
<p>Vor wenigen Tagen stellte die Organisation Save the Children ihren Bericht über Kinderarmut in Europa vor. Den jüngsten Zahlen aus dem Jahr 2021 zufolge war das Armutsrisiko in Rumänien am höchsten: Demnach waren dort 41,5 Prozent der Kinder von Armut bedroht. Die Bevölkerungsgruppe der Roma lebt am Rand der Gesellschaft in einem der ärmsten Länder Europas. „Soziale Arbeit ist auch international“, erklärt Fritsch. „Ich glaube, ganz andere Lebensrealitäten kennen zu lernen, macht auch flexibler im Kopf und erleichtert es im Beruf, seine eigenen Aktionen kritisch zu hinterfragen: Ist es das, was die Leute wollen? Und inwiefern hilft es ihnen wirklich?“ In ihrem Beruf würden sie später immer wieder damit konfrontiert, dass Menschen dort zurecht kommen müssen, wo sie sind, in ihrem jeweiligen Umfeld. „Das ist das oberste Ziel“, sagt der Student.</p>&#13;
<p><strong>Professioneller Austausch</strong></p>&#13;
<p>Auf die Idee, das Praxissemester im Ausland zu machen, kam er in den Vorlesungen von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-claudia-lohrenscheit.html">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a>. Seit einigen Jahren absolvieren Studierende der Sozialen Arbeit der Hochschule Coburg auch immer wieder bei BuKi ein Praktikum. Lohrenscheit hatte dazu einen Vortrag organisiert. Die Professorin für Internationale Soziale Arbeit und Menschenrechte an der Hochschule Coburg betreut die beiden Studierenden auch in ihrem Praxissemester. „In ihren Vorlesungen achtet sie sehr darauf, zu vernetzen und die Grenzen zu für uns als angehende Sozialarbeitende zu weiten“, sagt Fritsch. Köppel nickt. „Wenn man mit Menschen arbeitet, sieht man sehr viel Leid, aber es gibt auch sehr freudige Momente. Es ist wichtig, sich darüber auszutauschen, wie sich das miteinander verbinden lässt – und mit unserer Profession. Wir werden viele neue Erfahrungen machen.“ &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Auf dem Weg in eine andere Lebenswelt</strong></p>&#13;
<p>Auch deshalb ist die Reise für sie der richtige Start in ihr Praktikum: Fritsch erzählt, wie die Umgebung beim Fahrradfahren wirkt: „Man nimmt deutlicher wahr, wie sie sich verändert, wie sich die Menschen verändern, die Sprache.“ Die angehenden Sozialarbeiter haben 1500 Kilometer, um sich der Lebenswelt der Menschen in Cidreag zu nähern. „Seit das Buki-Projekt vor zwölf Jahren gestartet ist, hat sich schon viel geändert.“ Köppel berichtet von der Wasserversorgung, die viele Hütten inzwischen haben. „Es gibt eine Müllabfuhr, die auch mehr oder weniger funktioniert.“ Und wenn das Benefiz-Radeln läuft wie geplant, gibt es für 50 Kinder ein Jahr lang ein warmes Mittagessen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit einer Benefiz-Aktion starten zwei Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg in ihr internationales Praxissemester. Thomas Fritsch und Nick Köppel radeln vom winterlichen Coburg aus nach Rumänien, um Spenden für das BuKi-Kinderhaus zu sammeln.</em></p>&#13;
<p>„Manche Kinder haben Bissspuren von Ratten im Gesicht. Weil die da einfach rumwuseln und die Kinder annagen.“ Thomas Fritsch beschreibt Kälte, Hunger und soziale Ängste in den Hütten des Roma-Slums Cidreag in Rumänien. „Viele der Eltern arbeiten in Deutschland in den großen Fleischereibetrieben oder im Straßenbau. Die Kinder sind sich selbst überlassen.“ Nick Köppel ergänzt, es gehe darum, die Spirale der Armut zu durchbrechen. In der Tagesstätte der deutschen BuKi-Initiative bekommen die Kinder Cidreags Bildung, pädagogische Betreuung und zwei Mahlzeiten am Tag. Fritsch und Köppel, Studierende der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit</a> an der Hochschule Coburg, haben das BuKi-Haus bisher nur einmal besucht. In den kommenden sechs Monaten werden sie die Einrichtung als Praktikanten unterstützen. Und sie wollen zu ihrem Praktikum Geld mitbringen: Am Montag, 13. März, starten sie an der Hochschule Coburg zu einer Benefiz-Radtour, die durch Österreich und Ungarn bis Cidreag führt.</p>&#13;
<p><strong>Ziel: drei Wochen, 1.500 Kilometer, 12.000 Euro </strong></p>&#13;
<p>Knapp 1.500 Kilometer müssen die Studenten zurücklegen, um zu ihrem Praktikumsplatz zu gelangen. Pro Kilometer benötigen sie 8,50 Euro, damit sie ihr Ziel erreichen: Sie wollen 12.000 Euro sammeln und damit ein Jahr lang das Mittagessen für die etwa 50 Kids im BuKi-Haus finanzieren. „Wir hoffen auf größere Spenden von Unternehmen, sind aber auch jedem dankbar, der fünf Euro übrig hat – jeder Euro zählt“, sagt Fritsch. Ihre Reise dokumentieren sie auf Facebook und Instagram und verweisen auf die Webseite des Vereins BuKi-Hilfe, wo der Mittagstisch im BuKi-Haus einfach über ein Spendenkonto oder PayPal unterstützt werden kann. „Wer unsere Reise mitverfolgen will, kann auch einfach eingeben: Tom und Nick radeln für BuKi“, sagt Köppel. Drei Wochen planen sie für die winterliche Rad-Reise ein, schlafen werden sie bei Freunden des Projekts, im Kloster, im Zelt. „Wir sind beide sportlich und wollten mit einer besonderen Aktion starten, um darauf aufmerksam zu machen, dass Menschen in Europa unter nicht-menschenwürdigen Bedingungen leben.“</p>&#13;
<p><strong>Kinderarmut und Soziale Arbeit </strong></p>&#13;
<p>Vor wenigen Tagen stellte die Organisation Save the Children ihren Bericht über Kinderarmut in Europa vor. Den jüngsten Zahlen aus dem Jahr 2021 zufolge war das Armutsrisiko in Rumänien am höchsten: Demnach waren dort 41,5 Prozent der Kinder von Armut bedroht. Die Bevölkerungsgruppe der Roma lebt am Rand der Gesellschaft in einem der ärmsten Länder Europas. „Soziale Arbeit ist auch international“, erklärt Fritsch. „Ich glaube, ganz andere Lebensrealitäten kennen zu lernen, macht auch flexibler im Kopf und erleichtert es im Beruf, seine eigenen Aktionen kritisch zu hinterfragen: Ist es das, was die Leute wollen? Und inwiefern hilft es ihnen wirklich?“ In ihrem Beruf würden sie später immer wieder damit konfrontiert, dass Menschen dort zurecht kommen müssen, wo sie sind, in ihrem jeweiligen Umfeld. „Das ist das oberste Ziel“, sagt der Student.</p>&#13;
<p><strong>Professioneller Austausch</strong></p>&#13;
<p>Auf die Idee, das Praxissemester im Ausland zu machen, kam er in den Vorlesungen von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-claudia-lohrenscheit.html">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a>. Seit einigen Jahren absolvieren Studierende der Sozialen Arbeit der Hochschule Coburg auch immer wieder bei BuKi ein Praktikum. Lohrenscheit hatte dazu einen Vortrag organisiert. Die Professorin für Internationale Soziale Arbeit und Menschenrechte an der Hochschule Coburg betreut die beiden Studierenden auch in ihrem Praxissemester. „In ihren Vorlesungen achtet sie sehr darauf, zu vernetzen und die Grenzen zu für uns als angehende Sozialarbeitende zu weiten“, sagt Fritsch. Köppel nickt. „Wenn man mit Menschen arbeitet, sieht man sehr viel Leid, aber es gibt auch sehr freudige Momente. Es ist wichtig, sich darüber auszutauschen, wie sich das miteinander verbinden lässt – und mit unserer Profession. Wir werden viele neue Erfahrungen machen.“ &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Auf dem Weg in eine andere Lebenswelt</strong></p>&#13;
<p>Auch deshalb ist die Reise für sie der richtige Start in ihr Praktikum: Fritsch erzählt, wie die Umgebung beim Fahrradfahren wirkt: „Man nimmt deutlicher wahr, wie sie sich verändert, wie sich die Menschen verändern, die Sprache.“ Die angehenden Sozialarbeiter haben 1500 Kilometer, um sich der Lebenswelt der Menschen in Cidreag zu nähern. „Seit das Buki-Projekt vor zwölf Jahren gestartet ist, hat sich schon viel geändert.“ Köppel berichtet von der Wasserversorgung, die viele Hütten inzwischen haben. „Es gibt eine Müllabfuhr, die auch mehr oder weniger funktioniert.“ Und wenn das Benefiz-Radeln läuft wie geplant, gibt es für 50 Kinder ein Jahr lang ein warmes Mittagessen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/27-benefiz-1024x681.jpg"
                        fileSize="215904"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/27benefiz2-1024x638.jpg"
                        fileSize="128776"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="638"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/27benefiz3-1024x681.jpg"
                        fileSize="215291"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr Wissen, Geld, Zufriedenheit: Master Klinische Sozialarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-wissen-geld-zufriedenheit-master-klinische-sozialarbeit/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Mar 2023 12:47:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-wissen-geld-zufriedenheit-master-klinische-sozialarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ob Suchthilfe oder Arbeit mit hochbetagten Menschen: Klinische Sozialarbeit hilft, Menschen mit komplexen Problemen erfolgreich zu behandeln. In Deutschland hat sich das heute in vielen Bereichen etabliert – eine Entwicklung, die auch an der Hochschule Coburg begonnen hat. Hier spricht Prof. Dr. Christine Kröger über den Master-Studiengang und ein Fachbuch, das sie mitherausgegeben hat.</em></p>&#13;
<p>Die <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg war ein wichtiger Ausgangspunkt für die Entwicklung und Etablierung Klinischer Sozialarbeit im deutschsprachigen Raum. Den Grundstein für die führende Rolle Coburgs bei der Profilierung in diesem Bereich hatte Prof. Helmut Pauls gelegt – mit seiner wissenschaftlichen Arbeit, aber auch mit seinen vielfältigen praxisbezogenen Initiativen wie zum Beispiel der Gründung des Instituts für psychosoziale Gesundheit <a href="https://ipsg.de/">IPSG</a>, einem An-Institut der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Pauls hat auch den berufsbegleitenden Weiterbildungs-Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Klinische Sozialarbeit </a>begründet, den die Hochschule Coburg in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin <a href="https://www.ash-berlin.eu/studium/studiengaenge/master-soziale-arbeit-klinische-sozialarbeit/profil/">ASH </a>durchführt. „Ihm ist das Buch gewidmet“, sagt <a href="t3://page?uid=456">Prof. Dr. Christine Kröger</a>. Sie leitet den Studiengang seit sieben Jahren und hat gemeinsam mit Dr. Gernot Hahn (Leitung der Forensischen Ambulanz im Klinikum am Europakanal Erlangen) und Prof. Dr. Silke Gahleitner (ASH Berlin) einen Band herausgegeben, der aufzeigt, wo das „Projekt“ Klinische Sozialarbeit heute steht, was erreicht wurde und vor allem, wie vielfältig die relevanten Fragen, Arbeitsfelder und Zielgruppen sind. Nach wie vor ist die Hochschule Coburg bedeutende Impulsgeberin in diesem Bereich.</p>&#13;
<p><strong>Das (Spannungs-)Verhältnis zwischen Therapie und Sozialer Arbeit</strong></p>&#13;
<p>Unter dem Titel „Klinische Sozialarbeit: Das Soziale behandeln. Entwicklung einer Fachsozialarbeit“ geht es in dem Band unter anderem um das besondere (Spannungs-)Verhältnis zwischen Therapie und Sozialer Arbeit, um Forensische Soziale Arbeit, um Fragen der Beziehungsgestaltung und der Resilienzförderung, um eine gelingende psychosoziale Versorgung zwischen Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie und auch um die Arbeit mit älteren und hochbetagten Menschen. „Die Beiträge zeigen die große Bandbreite der klinischen Themen in der Sozialen Arbeit“, sagt Kröger. Ihr Kapitel heißt „Klinische Sozialarbeit studieren? Klinische Sozialarbeit studieren!“ und fasst die Ergebnisse einer Verbleibstudie zum berufsbegleitenden Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> zusammen. „Wir haben die Absolventinnen und Absolventen zum Beispiel gefragt, wie sie das Studium erlebt haben, welche Kompetenzen sie dazugewonnen haben und wie sich ihre berufliche Situation verändert hat.“ Die Rückmeldungen waren sehr positiv: „Ich bin fachlich und persönlich gewachsen.“ Jemand anderes erklärte, das Studium sei eine große Bereicherung gewesen und habe auch zur Verbesserung der Lebensqualität und sozialen Einbindung geführt: „Mein Lebensgefühl, mein Sinn dafür, wo ich in der Gesellschaft stehe, hat sich positiv verändert.“ Oder auch pragmatisch: „Das Studium war anstrengend, aber ausgesprochen lohnenswert; ich habe viel gelernt.“</p>&#13;
<p><strong>Zufriedene Absolvent:innen</strong></p>&#13;
<p>Insgesamt bestätigt die Studie, dass sich das Studium lohnt und auch auszahlt: Die Absolvent:innen sind im Rückblick ausgesprochen zufrieden, sie erleben den erhofften Zuwachs an Wissen und Fähigkeiten und bringen die entwickelten Kompetenzen in ihre gegenwärtige berufliche Praxis ein. Ein hoher Anteil erfährt eine deutliche Verbesserung der beruflichen Position: Beispielsweise sind über die Hälfte der Befragten nach dem Masterabschluss in leitenden Positionen tätig - das liegt deutlich über den Ergebnissen anderer vergleichbarer Verbleibstudien. „Und was mindestens genauso wichtig ist: Sie sind sehr zufrieden mit dem, was sie beruflich machen.“</p>&#13;
<p>Der sechssemestrige Master Klinische Sozialarbeit vermittelt klinische Kompetenzen in psychosozialer Diagnostik, Beratung, Krisenintervention und Sozialtherapie für die Arbeit mit komplex belasteten Menschen, die ansonsten kaum oder gar nicht von der Gesundheits- und psychosozialen Versorgung erreicht werden. Gerade vor dem Hintergrund hochaktueller gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen und Krisen (Coronapandemie, Krieg in Europa) ist es wichtig, zur Professionalisierung der Berufsgruppe beizutragen, die soziale Problemlagen in Verbindung mit massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen fokussiert sowie präventiv, unterstützend und kurativ dazu beiträgt, dass komplex beeinträchtigte Menschen professionelle Unterstützung erfahren.</p>&#13;
<p><strong>Zum Buch: </strong><br /> <a href="https://zks-verlag.de/verlag/autorinnen-und-autoren/kroeger-christine/">Christine Kröger</a>, Gernot Hahn, Silke Birgitta Gahleitner (Hg.): Klinische Sozialarbeit: Das Soziale behandeln. Entwicklung einer Fachsozialarbeit. Verlag für psychosoziale Medien; New Edition 2022, 195 Seiten, 29,90 Euro (ebook 19,99 Euro).&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ob Suchthilfe oder Arbeit mit hochbetagten Menschen: Klinische Sozialarbeit hilft, Menschen mit komplexen Problemen erfolgreich zu behandeln. In Deutschland hat sich das heute in vielen Bereichen etabliert – eine Entwicklung, die auch an der Hochschule Coburg begonnen hat. Hier spricht Prof. Dr. Christine Kröger über den Master-Studiengang und ein Fachbuch, das sie mitherausgegeben hat.</em></p>&#13;
<p>Die <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg war ein wichtiger Ausgangspunkt für die Entwicklung und Etablierung Klinischer Sozialarbeit im deutschsprachigen Raum. Den Grundstein für die führende Rolle Coburgs bei der Profilierung in diesem Bereich hatte Prof. Helmut Pauls gelegt – mit seiner wissenschaftlichen Arbeit, aber auch mit seinen vielfältigen praxisbezogenen Initiativen wie zum Beispiel der Gründung des Instituts für psychosoziale Gesundheit <a href="https://ipsg.de/">IPSG</a>, einem An-Institut der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Pauls hat auch den berufsbegleitenden Weiterbildungs-Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Klinische Sozialarbeit </a>begründet, den die Hochschule Coburg in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin <a href="https://www.ash-berlin.eu/studium/studiengaenge/master-soziale-arbeit-klinische-sozialarbeit/profil/">ASH </a>durchführt. „Ihm ist das Buch gewidmet“, sagt <a href="t3://page?uid=456">Prof. Dr. Christine Kröger</a>. Sie leitet den Studiengang seit sieben Jahren und hat gemeinsam mit Dr. Gernot Hahn (Leitung der Forensischen Ambulanz im Klinikum am Europakanal Erlangen) und Prof. Dr. Silke Gahleitner (ASH Berlin) einen Band herausgegeben, der aufzeigt, wo das „Projekt“ Klinische Sozialarbeit heute steht, was erreicht wurde und vor allem, wie vielfältig die relevanten Fragen, Arbeitsfelder und Zielgruppen sind. Nach wie vor ist die Hochschule Coburg bedeutende Impulsgeberin in diesem Bereich.</p>&#13;
<p><strong>Das (Spannungs-)Verhältnis zwischen Therapie und Sozialer Arbeit</strong></p>&#13;
<p>Unter dem Titel „Klinische Sozialarbeit: Das Soziale behandeln. Entwicklung einer Fachsozialarbeit“ geht es in dem Band unter anderem um das besondere (Spannungs-)Verhältnis zwischen Therapie und Sozialer Arbeit, um Forensische Soziale Arbeit, um Fragen der Beziehungsgestaltung und der Resilienzförderung, um eine gelingende psychosoziale Versorgung zwischen Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie und auch um die Arbeit mit älteren und hochbetagten Menschen. „Die Beiträge zeigen die große Bandbreite der klinischen Themen in der Sozialen Arbeit“, sagt Kröger. Ihr Kapitel heißt „Klinische Sozialarbeit studieren? Klinische Sozialarbeit studieren!“ und fasst die Ergebnisse einer Verbleibstudie zum berufsbegleitenden Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a> zusammen. „Wir haben die Absolventinnen und Absolventen zum Beispiel gefragt, wie sie das Studium erlebt haben, welche Kompetenzen sie dazugewonnen haben und wie sich ihre berufliche Situation verändert hat.“ Die Rückmeldungen waren sehr positiv: „Ich bin fachlich und persönlich gewachsen.“ Jemand anderes erklärte, das Studium sei eine große Bereicherung gewesen und habe auch zur Verbesserung der Lebensqualität und sozialen Einbindung geführt: „Mein Lebensgefühl, mein Sinn dafür, wo ich in der Gesellschaft stehe, hat sich positiv verändert.“ Oder auch pragmatisch: „Das Studium war anstrengend, aber ausgesprochen lohnenswert; ich habe viel gelernt.“</p>&#13;
<p><strong>Zufriedene Absolvent:innen</strong></p>&#13;
<p>Insgesamt bestätigt die Studie, dass sich das Studium lohnt und auch auszahlt: Die Absolvent:innen sind im Rückblick ausgesprochen zufrieden, sie erleben den erhofften Zuwachs an Wissen und Fähigkeiten und bringen die entwickelten Kompetenzen in ihre gegenwärtige berufliche Praxis ein. Ein hoher Anteil erfährt eine deutliche Verbesserung der beruflichen Position: Beispielsweise sind über die Hälfte der Befragten nach dem Masterabschluss in leitenden Positionen tätig - das liegt deutlich über den Ergebnissen anderer vergleichbarer Verbleibstudien. „Und was mindestens genauso wichtig ist: Sie sind sehr zufrieden mit dem, was sie beruflich machen.“</p>&#13;
<p>Der sechssemestrige Master Klinische Sozialarbeit vermittelt klinische Kompetenzen in psychosozialer Diagnostik, Beratung, Krisenintervention und Sozialtherapie für die Arbeit mit komplex belasteten Menschen, die ansonsten kaum oder gar nicht von der Gesundheits- und psychosozialen Versorgung erreicht werden. Gerade vor dem Hintergrund hochaktueller gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen und Krisen (Coronapandemie, Krieg in Europa) ist es wichtig, zur Professionalisierung der Berufsgruppe beizutragen, die soziale Problemlagen in Verbindung mit massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen fokussiert sowie präventiv, unterstützend und kurativ dazu beiträgt, dass komplex beeinträchtigte Menschen professionelle Unterstützung erfahren.</p>&#13;
<p><strong>Zum Buch: </strong><br /> <a href="https://zks-verlag.de/verlag/autorinnen-und-autoren/kroeger-christine/">Christine Kröger</a>, Gernot Hahn, Silke Birgitta Gahleitner (Hg.): Klinische Sozialarbeit: Das Soziale behandeln. Entwicklung einer Fachsozialarbeit. Verlag für psychosoziale Medien; New Edition 2022, 195 Seiten, 29,90 Euro (ebook 19,99 Euro).&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/26-Klinische-Sozialarbeit-Buch-Christine_Kroeger.jpeg-1024x637.jpg"
                        fileSize="74899"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="637"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Infoscreen in der Bahnhofsunterführung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-infoscreen-in-der-bahnhofsunterfuehrung/</link>
                <pubDate>Tue, 07 Mar 2023 12:08:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-infoscreen-in-der-bahnhofsunterfuehrung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In der Bahnhofsunterführung erfahren Reisende und Pendler:innen jetzt auf einem Infoscreen das Neueste aus der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Bahnhöfe sind Orte der Bewegung und der ständigen Frequentierung. Reisende, Pendler und vor allem zahlreiche junge Menschen passieren jeden Tag die Unterführung des Coburger Bahnhofs. Dort kommen sie an einem Infoscreen vorbei, den die Hochschule Coburg jetzt als zusätzliches Informationstool nutzt. Hier laufen hochschuleigene Videos, Aktionen und Veranstaltungen werden bekannt gemacht und Hochschul-News kommuniziert.&nbsp;</p>&#13;
<p>Andreas Renner, Leiter des Referats Marketing und Kommunikation machte sich gemeinsam mit Michael Mützel aus dem IT Zentrum der Hochschule Coburg direkt vor Ort ein Bild des Screens.</p>&#13;
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif">„</span></span></span>Wir bedanken uns herzlich bei der Stadt Coburg, die uns den Monitor zur Verfügung gestellt hat. Damit tut sich eine weitere Option auf, unsere Zielgruppe besser und direkt im Alltag zu erreichen", sagt Renner erfreut.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In der Bahnhofsunterführung erfahren Reisende und Pendler:innen jetzt auf einem Infoscreen das Neueste aus der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Bahnhöfe sind Orte der Bewegung und der ständigen Frequentierung. Reisende, Pendler und vor allem zahlreiche junge Menschen passieren jeden Tag die Unterführung des Coburger Bahnhofs. Dort kommen sie an einem Infoscreen vorbei, den die Hochschule Coburg jetzt als zusätzliches Informationstool nutzt. Hier laufen hochschuleigene Videos, Aktionen und Veranstaltungen werden bekannt gemacht und Hochschul-News kommuniziert.&nbsp;</p>&#13;
<p>Andreas Renner, Leiter des Referats Marketing und Kommunikation machte sich gemeinsam mit Michael Mützel aus dem IT Zentrum der Hochschule Coburg direkt vor Ort ein Bild des Screens.</p>&#13;
<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:107%"><span style="font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif">„</span></span></span>Wir bedanken uns herzlich bei der Stadt Coburg, die uns den Monitor zur Verfügung gestellt hat. Damit tut sich eine weitere Option auf, unsere Zielgruppe besser und direkt im Alltag zu erreichen", sagt Renner erfreut.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Infoscreen_Bahnhofsunterfuehrung_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Infoscreen_Bahnhofsunterfuehrung_02.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Aus der Forschung in den Alltag: Zertifizierung „Bewegte Kita“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aus-der-forschung-in-den-alltag-zertifizierung-fuer-bewegte-kitas/</link>
                <pubDate>Tue, 07 Mar 2023 10:15:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aus-der-forschung-in-den-alltag-zertifizierung-fuer-bewegte-kitas/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Stille Kinder, wilde Kinder, starke Kinder: So unterschiedlich die Mädchen und Jungen sind – Bewegung tut ihnen immer gut. Mit dem Projekt „QueB“ unterstützte die Hochschule Coburg Kitas dabei, den Alltag von Kindern bewegungsfreundlicher zu gestalten. Auch nach Ende des Projekts verändert das die Arbeit in Kitas. Davon profitieren auch die Campuszwerge.</em></p>&#13;
<p>QueB steht für „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“. Das<a href="t3://page?uid=372"> Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG)</a> unter Leitung von <a href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a> hat mit diesem Projekt Kitas in den Regionen Coburg, Lichtenfels und Kulmbach seit 2015 aktiviert und dazu befähigt, den Alltag von Kindern bewegungsfreundlicher zu gestalten.</p>&#13;
<p>Nach einer Bestandsanalyse ging es im Projekt QueB zunächst darum, Instrumente zur Bewegungsförderung weiterzuentwickeln. QueB 2 zielte auf die Verbreitung von QueB und die Vernetzung der Kitas aus den verschiedenen Landkreisen ab. Außer der Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen, erhielten die Einrichtungen themenbezogene Fortbildungsangebote, um Bewegung in der Kita noch gewinnbringender umzusetzen. Gemeinsam mit Kitas in der Region wurde ein prozessorientiertes Zertifizierungsverfahren entwickelt und erprobt und dabei erhielten 14 Einrichtungen das Siegel „Bewegte Kita“. Drei Kitas haben das Siegel im Rahmen der Re-Zertifizierung“ bereits erneuert.</p>&#13;
<p><strong>So geht es nach Projektende mit der Zertifizierung weiter</strong></p>&#13;
<p>Der Zertifizierungsprozess soll für die Einrichtungen erhalten bleiben, auch wenn das Projekt 2023 endet. An mehreren Runden Tischen diskutierten Vertreter:innen von Kitas, den Projektregionen von „Gesundheitsregionen plus“ sowie Fachberatungen und Lehrkräfte von Fachakademien für Sozialpädagogik&nbsp;– und entwickelten gemeinsam ein Konzept für die Zukunft. Das Prüfungsgremium der Re-Zertifizierung wurde im Herbst 2022 von Lea Hellbeck von der Gesundheitsregionplus Coburg und Claudia Hartmann von der Fachakademie für Sozialpädagogik übernommen. Koordiniert von der Hochschule haben die Expertinnen die Re-Zertifizierung gleich selbst durchgeführt mit dem Ergebnis, dass die Evangelische Kinderkrippe Sonnenschein Lautertal, das Kinderhaus St. Johannes der Täufer Uetzing und die Hochschul-Kita Campuszwerge in Coburg sich weiterhin stolz als „Bewegte Kita“ bezeichnen können.</p>&#13;
<p>„Für die Kitas ist die Auffrischung des Siegels nicht nur eine tolle Möglichkeit, um neue Anschaffungen im Bereich Bewegung vor den Trägern zu rechtfertigen, sondern gleichzeitig auch die entwickelten Bewegungsangebote und die eigene Haltung im Team zu reflektieren“, bestätigt Projektmitarbeiterin Vanessa Kaiser vom IaG der Hochschule. Auch in Zukunft werden die Expert:innen der Runden Tische mit den Einrichtungen zusammenkommen. Gemeinsam soll der weitere Prozess diskutiert und obendrein das Netzwerk gepflegt werden. In zwei Jahren haben die Kitas dann erneut die Chance zur Re-Zertifizierung, diesmal mithilfe der Expertise des errichteten Prüfungsgremiums. So können sie „Bewegte Kitas“ bleiben. Auch wenn das Projekt endet, wird es die Kitas weiter bewegen.</p>&#13;
<p>QueB wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, wobei QueB 2 als Teilprojekt des Forschungsverbunds Capital4Health II darauf abzielte, Handlungsmöglichkeiten für aktive Lebensstile bei unterschiedlichen Altersgruppen und Multiplikatoren zu entwickeln und zu erforschen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Stille Kinder, wilde Kinder, starke Kinder: So unterschiedlich die Mädchen und Jungen sind – Bewegung tut ihnen immer gut. Mit dem Projekt „QueB“ unterstützte die Hochschule Coburg Kitas dabei, den Alltag von Kindern bewegungsfreundlicher zu gestalten. Auch nach Ende des Projekts verändert das die Arbeit in Kitas. Davon profitieren auch die Campuszwerge.</em></p>&#13;
<p>QueB steht für „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“. Das<a href="t3://page?uid=372"> Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG)</a> unter Leitung von <a href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a> hat mit diesem Projekt Kitas in den Regionen Coburg, Lichtenfels und Kulmbach seit 2015 aktiviert und dazu befähigt, den Alltag von Kindern bewegungsfreundlicher zu gestalten.</p>&#13;
<p>Nach einer Bestandsanalyse ging es im Projekt QueB zunächst darum, Instrumente zur Bewegungsförderung weiterzuentwickeln. QueB 2 zielte auf die Verbreitung von QueB und die Vernetzung der Kitas aus den verschiedenen Landkreisen ab. Außer der Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen, erhielten die Einrichtungen themenbezogene Fortbildungsangebote, um Bewegung in der Kita noch gewinnbringender umzusetzen. Gemeinsam mit Kitas in der Region wurde ein prozessorientiertes Zertifizierungsverfahren entwickelt und erprobt und dabei erhielten 14 Einrichtungen das Siegel „Bewegte Kita“. Drei Kitas haben das Siegel im Rahmen der Re-Zertifizierung“ bereits erneuert.</p>&#13;
<p><strong>So geht es nach Projektende mit der Zertifizierung weiter</strong></p>&#13;
<p>Der Zertifizierungsprozess soll für die Einrichtungen erhalten bleiben, auch wenn das Projekt 2023 endet. An mehreren Runden Tischen diskutierten Vertreter:innen von Kitas, den Projektregionen von „Gesundheitsregionen plus“ sowie Fachberatungen und Lehrkräfte von Fachakademien für Sozialpädagogik&nbsp;– und entwickelten gemeinsam ein Konzept für die Zukunft. Das Prüfungsgremium der Re-Zertifizierung wurde im Herbst 2022 von Lea Hellbeck von der Gesundheitsregionplus Coburg und Claudia Hartmann von der Fachakademie für Sozialpädagogik übernommen. Koordiniert von der Hochschule haben die Expertinnen die Re-Zertifizierung gleich selbst durchgeführt mit dem Ergebnis, dass die Evangelische Kinderkrippe Sonnenschein Lautertal, das Kinderhaus St. Johannes der Täufer Uetzing und die Hochschul-Kita Campuszwerge in Coburg sich weiterhin stolz als „Bewegte Kita“ bezeichnen können.</p>&#13;
<p>„Für die Kitas ist die Auffrischung des Siegels nicht nur eine tolle Möglichkeit, um neue Anschaffungen im Bereich Bewegung vor den Trägern zu rechtfertigen, sondern gleichzeitig auch die entwickelten Bewegungsangebote und die eigene Haltung im Team zu reflektieren“, bestätigt Projektmitarbeiterin Vanessa Kaiser vom IaG der Hochschule. Auch in Zukunft werden die Expert:innen der Runden Tische mit den Einrichtungen zusammenkommen. Gemeinsam soll der weitere Prozess diskutiert und obendrein das Netzwerk gepflegt werden. In zwei Jahren haben die Kitas dann erneut die Chance zur Re-Zertifizierung, diesmal mithilfe der Expertise des errichteten Prüfungsgremiums. So können sie „Bewegte Kitas“ bleiben. Auch wenn das Projekt endet, wird es die Kitas weiter bewegen.</p>&#13;
<p>QueB wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, wobei QueB 2 als Teilprojekt des Forschungsverbunds Capital4Health II darauf abzielte, Handlungsmöglichkeiten für aktive Lebensstile bei unterschiedlichen Altersgruppen und Multiplikatoren zu entwickeln und zu erforschen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/25-Re-Zertifizierung_QueB2-768x1024.jpeg"
                        fileSize="177128"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/25-Re-Zertifizierung_QueB1-1024x768.jpeg"
                        fileSize="89090"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Jugend forscht – mit Gespür für drängende Fragen unserer Zeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jugend-forscht/</link>
                <pubDate>Fri, 03 Mar 2023 06:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jugend-forscht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie könnte eine faltbare Inhalierhilfe aussehen? Eignen sich Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft? Und lässt sich aus Fruchtschalen eine Naturverpackung herstellen? Der 22. oberfränkischen Regionalwettbewerb Jugend forscht, organisiert von Oberfranken Offensiv, fand an der Hochschule Coburg statt.</em></p>&#13;
<p>Mit 76 kreativen und cleveren Ideen begeisterten 124 Kinder und Jugendliche aus ganz Oberfranken am Donnerstag Jury sowie Besucherinnen und Besucher des Regionalwettbewerbs. Oberfranken Offensiv hat Jugend forscht bereits zum 22. Mal organisiert. Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv, lobte den Erfindergeist und das Engagement der Kinder und Jugendlichen: „Bei Jugend forscht erleben wir, welche innovative Kraft Oberfranken hat. Ich bin begeistert, dass die Schülerinnen und Schüler aktuellen Themen wie Klimaschutz, erneuerbare Energien, Artenschutz und neue Ernährungsformen aufgegriffen haben.“</p>&#13;
<p><strong>Ionenchromatografie und Photometrie im Hochschullabor</strong></p>&#13;
<p>Monatelang haben sich die Kinder und Jugendlichen mit naturwissenschaftlichen Fragen beschäftigt. Da waren zum Beispiel Mira Baumann und Emma Metze, die am Gymnasium Ernestinum Coburg Flüssigdünger analysierten – und zwar gekauften und außerdem selbstgemachten. „Wir haben mit einem Wassertestkasten angefangen, wollten die Analysen aber professioneller machen. Über unseren Betreuungslehrer kam der Kontakt zur Hochschule zustande“, erzählt Emma Metze. Josefine Schlemmer von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule</a> nahm sich Zeit, die beiden im Labor zu betreuen. Hier arbeiteten sie mit Ionenchromatografie und Photometrie, um die Werte von Nitrat, Phosphat, pH, Ammonium und Kalium bei Kunstdünger und selbstgemachtem Dünger&nbsp; beispielsweise aus Asche, Banane oder Brennnessel zu vergleichen. Die Arbeit im Labor war für sie eine spannende Erfahrung und am Ende bekamen sie auch einen der Sonderpreise und freuten sich, beim Regionalwettbewerb wieder in der Hochschule zu sein.</p>&#13;
<p><strong>Neun Projekte überzeugten die Jury besonders</strong></p>&#13;
<p>Die Jury begann am Morgen ihren Rundgang und nahm sich viel Zeit für die Kinder und Jugendlichen. Sie stellte Fragen, ließ sich die Experimente und Ideen genau vorstellen und bestaunte die Mühe, die sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Gestaltung ihrer Stände gemacht hatten. Während die Jury sich besprach und die besten Projekte auswählte, besuchten Eltern, Freunde und Vertreter der Patenunternehmen die Messestände. Die Preisverleihung erfolgte direkt im Anschluss an den Wettbewerb und wurde zudem als Livestream übertragen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Thomas Apfel von Radio Eins und von Wettbewerbsleiter Dr. Michael Bail. Die Schülerinnen und Schüler wurden von Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv und Vertreter:innen der Patenunternehmen, Brose Fahrzeugteile, den oberfränkischen Sparkassen und KSB aus Pegnitz, ausgezeichnet. Oberfranken Offensiv dankt den Partnerunternehmen, die den Wettbewerb finanziell unterstützen. Kinder bis 14 nahmen in der Sparte Schüler experimentieren teil und Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahre traten in der Sparte Jugend forscht an. Die Regionalsiegerinnen und Regionalsieger fahren zu den Landeswettbewerben, die am 27. bis 29. März in Vilsbiburg (Jugend forscht) bzw. am 30. bis 31. März in Regensburg (Schüler experimentieren) stattfinden.</p>&#13;
<p><strong>Die oberfränkischen Siegerinnen und Sieger 2023</strong></p>&#13;
<p>Im Fachbereich Arbeitswelt holten sich Sarah Kieweg (18 Jahre, 11. Klasse) vom Schiller-Gymnasium Hof den Regionalsieg in der Sparte Jugend forscht und tritt damit beim Landeswettbewerb an. Sie entwarf eine Inhalierhilfe, die platzsparend in einer Tasche verstaut werden kann und Menschen mit Asthma verwenden können.</p>&#13;
<p>Überzeugt im Fachbereich Biologie hat Finn Richter (18 Jahre, 13. Klasse) vom Caspar-Vischer-Gymnasium Kulmbach in der Sparte Jugend forscht. Er hat sich mit der Frage beschäftigt, ob Insekten in der Ernährung des Menschen einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben. „Ich bin leidenschaftlicher Hobbykoch und arbeite nebenbei in der Gastronomie. Ich liebe Kochen und das Essen!“, erklärte er. „Gleichzeitig interessiere ich mich sehr für Biologie und Chemie.“ Er verglich Nährwert und Geschmack von Mehlwürmern in verschiedenen Entwicklungsstadien mit herkömmlichem Fleisch. Unter anderem ließ er Köche seine Insekten-Burger probieren. Ergebnis: Insekten eignen sich durchaus als umweltfreundliche und leckere Nahrungsquelle der Zukunft.</p>&#13;
<p>Bei den Geo- und Raumwissenschaften hat sich Annika Raab (17 Jahre, 11. Klasse) vom Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg in der Sparte Jugend forscht an die Spitze gesetzt. Sie bestimmte die Spektralklasse von Sternen mit Amateurmitteln.</p>&#13;
<p>Im Fachbereich Mathematik/Informatik heißt der Regionalsieger in der Sparte Jugend forscht Manuel Selch (17 Jahre, 11. Klasse) Der Schüler vom Wirtschaftswissenschaftlichen und Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium der Stadt Bayreuth überzeugte mit seinem Pizza-Roboter. Der autonome Lieferroboter kann mithilfe einer Kamera und unterschiedliche Sensoren einer Straße folgen, Kreuzungen erkennen, an diesen korrekt abbiegen, vor Hindernissen bremsen sowie rote Ampeln erkennen.</p>&#13;
<p>Im Fachbereich Technik sind in der Sparte Jugend forscht Fabian Gärtig (16 Jahre, 11. Klasse) Adrian Böhm (17 Jahre, 11. Klasse) und Marius Bauernschmitt (16 Jahre, 11. Klasse) vom Clavius-Gymnasium in Bamberg die Sieger. Bei ihnen drehte sich alles um das Foucaultpendel. Sie kombinierten das Pendel mit einem Minicomputer, um damit eine digitale und exakte Auswertung zu ermöglichen. Der Fortschritt der Erdumdrehung wurde u.a. mit einem LED Leuchtband gezeigt.</p>&#13;
<p><strong>Mit diesen Experimenten überzeugten Schüler:innen </strong></p>&#13;
<p>In der Sparte Schüler experimentieren der Siebtklässler Alexander Lang-Schwarz (12 Jahre) vom Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth die Jury im Fachbereich Arbeitswelt mit seinem Projekt „Stiftung Schokotest“. Er hat Schokolade von verschiedenen Herstellern auf Inhaltstoffe, Preis, Härte und Schmelzdauer getestet.</p>&#13;
<p>Den Bereich Chemie hat ein Team vom Gymnasium Ernestinum Coburg in der Sparte Schüler experimentieren für sich entschieden. Imesha Perera (13 Jahre, 8. Klasse), Valentina Müller (14 Jahre, 8. Klasse) und Christopher Stock (14 Jahre, 8. Klasse) untersuchten Alginatkugeln, die in der Molekularküche eingesetzt werden, auf verschiedene Weisen.</p>&#13;
<p>Bei Schüler experimentieren begeisterte im Bereich Mathematik/Informatik ein Team des Wirtschaftswissenschaftlichen und Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasiums der Stadt Bayreuth. Thiébaud Reimann (13 Jahre, 8. Klasse), Philipp Meier (13 Jahre, 8. Klasse) und Leonard Modlinger (13 Jahre, 8. Klasse) untersuchten mit einer Künstlichen Intelligenz Möglichkeiten der Mustererkennung. Sie brachten an einem handelsüblichen Drachen einen Propeller an, der vom Wind angetrieben wird und über einen Generator Strom erzeugt. Damit der Drache nicht abstürzt, haben sie in ihrem Projekt überlegt, ob eine KI den Himmel mit Kamerabildern überwachen könnte.</p>&#13;
<p>Bei Schüler experimentieren überzeugte im Fachbereich Technik das Projekt „Solarzelle, die mit Solarthermie kombiniert ist“ von Annika Raupach (11 Jahre, 6. Klasse) vom Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim.</p>&#13;
<p><strong>Nominierung zur bayerischen Forscherschule 2023</strong></p>&#13;
<p>Eine Nominierung zur bayerischen Forscherschule 2023 erhielt das Wirtschaftswissenschaftliche und Naturwissenschaftlich-technologische Gymnasium der Stadt Bayreuth.</p>&#13;
<p><strong>Oberfränkischer Schulpreis</strong></p>&#13;
<p>Der Preis, der in Deutschland einzigartig ist, gilt als besondere Anerkennung und Motivation für die Kinder und Jugendlichen. Er wird seit 2008 an die zehn erfolgreichsten Schulen in Oberfranken verliehen. Das Geld in Höhe von jeweils 500 Euro verwenden die Schulen meist für Materialien sowie eine verbesserte Ausstattung der Schülerlabore und Neigungsgruppen. Gestiftet wird das Preisgeld von der Firma Rauschert Heinersdorf-Pressig GmbH. Gewonnen haben den oberfränkischen Schulpreis 2023: Das Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth, das Markgräfin Wilhelmine Gymnasium Bayreuth, das Hochfranken-Gymnasium Naila, das Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg, das Schiller-Gymnasium Hof, das Wirtschaftswissenschaftliche und Naturwissenschaftlich-technologische Gymnasium der Stadt Bayreuth, das E.T.A. Hoffmann-Gymnasium Bamberg, das Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim und das Gymnasium Pegnitz. Neben den Preisen für die Regionalsieger wurde eine ganze Reihe von Sonderpreisen vergeben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie könnte eine faltbare Inhalierhilfe aussehen? Eignen sich Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft? Und lässt sich aus Fruchtschalen eine Naturverpackung herstellen? Der 22. oberfränkischen Regionalwettbewerb Jugend forscht, organisiert von Oberfranken Offensiv, fand an der Hochschule Coburg statt.</em></p>&#13;
<p>Mit 76 kreativen und cleveren Ideen begeisterten 124 Kinder und Jugendliche aus ganz Oberfranken am Donnerstag Jury sowie Besucherinnen und Besucher des Regionalwettbewerbs. Oberfranken Offensiv hat Jugend forscht bereits zum 22. Mal organisiert. Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv, lobte den Erfindergeist und das Engagement der Kinder und Jugendlichen: „Bei Jugend forscht erleben wir, welche innovative Kraft Oberfranken hat. Ich bin begeistert, dass die Schülerinnen und Schüler aktuellen Themen wie Klimaschutz, erneuerbare Energien, Artenschutz und neue Ernährungsformen aufgegriffen haben.“</p>&#13;
<p><strong>Ionenchromatografie und Photometrie im Hochschullabor</strong></p>&#13;
<p>Monatelang haben sich die Kinder und Jugendlichen mit naturwissenschaftlichen Fragen beschäftigt. Da waren zum Beispiel Mira Baumann und Emma Metze, die am Gymnasium Ernestinum Coburg Flüssigdünger analysierten – und zwar gekauften und außerdem selbstgemachten. „Wir haben mit einem Wassertestkasten angefangen, wollten die Analysen aber professioneller machen. Über unseren Betreuungslehrer kam der Kontakt zur Hochschule zustande“, erzählt Emma Metze. Josefine Schlemmer von der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule</a> nahm sich Zeit, die beiden im Labor zu betreuen. Hier arbeiteten sie mit Ionenchromatografie und Photometrie, um die Werte von Nitrat, Phosphat, pH, Ammonium und Kalium bei Kunstdünger und selbstgemachtem Dünger&nbsp; beispielsweise aus Asche, Banane oder Brennnessel zu vergleichen. Die Arbeit im Labor war für sie eine spannende Erfahrung und am Ende bekamen sie auch einen der Sonderpreise und freuten sich, beim Regionalwettbewerb wieder in der Hochschule zu sein.</p>&#13;
<p><strong>Neun Projekte überzeugten die Jury besonders</strong></p>&#13;
<p>Die Jury begann am Morgen ihren Rundgang und nahm sich viel Zeit für die Kinder und Jugendlichen. Sie stellte Fragen, ließ sich die Experimente und Ideen genau vorstellen und bestaunte die Mühe, die sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Gestaltung ihrer Stände gemacht hatten. Während die Jury sich besprach und die besten Projekte auswählte, besuchten Eltern, Freunde und Vertreter der Patenunternehmen die Messestände. Die Preisverleihung erfolgte direkt im Anschluss an den Wettbewerb und wurde zudem als Livestream übertragen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Thomas Apfel von Radio Eins und von Wettbewerbsleiter Dr. Michael Bail. Die Schülerinnen und Schüler wurden von Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv und Vertreter:innen der Patenunternehmen, Brose Fahrzeugteile, den oberfränkischen Sparkassen und KSB aus Pegnitz, ausgezeichnet. Oberfranken Offensiv dankt den Partnerunternehmen, die den Wettbewerb finanziell unterstützen. Kinder bis 14 nahmen in der Sparte Schüler experimentieren teil und Jugendliche zwischen 15 und 21 Jahre traten in der Sparte Jugend forscht an. Die Regionalsiegerinnen und Regionalsieger fahren zu den Landeswettbewerben, die am 27. bis 29. März in Vilsbiburg (Jugend forscht) bzw. am 30. bis 31. März in Regensburg (Schüler experimentieren) stattfinden.</p>&#13;
<p><strong>Die oberfränkischen Siegerinnen und Sieger 2023</strong></p>&#13;
<p>Im Fachbereich Arbeitswelt holten sich Sarah Kieweg (18 Jahre, 11. Klasse) vom Schiller-Gymnasium Hof den Regionalsieg in der Sparte Jugend forscht und tritt damit beim Landeswettbewerb an. Sie entwarf eine Inhalierhilfe, die platzsparend in einer Tasche verstaut werden kann und Menschen mit Asthma verwenden können.</p>&#13;
<p>Überzeugt im Fachbereich Biologie hat Finn Richter (18 Jahre, 13. Klasse) vom Caspar-Vischer-Gymnasium Kulmbach in der Sparte Jugend forscht. Er hat sich mit der Frage beschäftigt, ob Insekten in der Ernährung des Menschen einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben. „Ich bin leidenschaftlicher Hobbykoch und arbeite nebenbei in der Gastronomie. Ich liebe Kochen und das Essen!“, erklärte er. „Gleichzeitig interessiere ich mich sehr für Biologie und Chemie.“ Er verglich Nährwert und Geschmack von Mehlwürmern in verschiedenen Entwicklungsstadien mit herkömmlichem Fleisch. Unter anderem ließ er Köche seine Insekten-Burger probieren. Ergebnis: Insekten eignen sich durchaus als umweltfreundliche und leckere Nahrungsquelle der Zukunft.</p>&#13;
<p>Bei den Geo- und Raumwissenschaften hat sich Annika Raab (17 Jahre, 11. Klasse) vom Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg in der Sparte Jugend forscht an die Spitze gesetzt. Sie bestimmte die Spektralklasse von Sternen mit Amateurmitteln.</p>&#13;
<p>Im Fachbereich Mathematik/Informatik heißt der Regionalsieger in der Sparte Jugend forscht Manuel Selch (17 Jahre, 11. Klasse) Der Schüler vom Wirtschaftswissenschaftlichen und Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasium der Stadt Bayreuth überzeugte mit seinem Pizza-Roboter. Der autonome Lieferroboter kann mithilfe einer Kamera und unterschiedliche Sensoren einer Straße folgen, Kreuzungen erkennen, an diesen korrekt abbiegen, vor Hindernissen bremsen sowie rote Ampeln erkennen.</p>&#13;
<p>Im Fachbereich Technik sind in der Sparte Jugend forscht Fabian Gärtig (16 Jahre, 11. Klasse) Adrian Böhm (17 Jahre, 11. Klasse) und Marius Bauernschmitt (16 Jahre, 11. Klasse) vom Clavius-Gymnasium in Bamberg die Sieger. Bei ihnen drehte sich alles um das Foucaultpendel. Sie kombinierten das Pendel mit einem Minicomputer, um damit eine digitale und exakte Auswertung zu ermöglichen. Der Fortschritt der Erdumdrehung wurde u.a. mit einem LED Leuchtband gezeigt.</p>&#13;
<p><strong>Mit diesen Experimenten überzeugten Schüler:innen </strong></p>&#13;
<p>In der Sparte Schüler experimentieren der Siebtklässler Alexander Lang-Schwarz (12 Jahre) vom Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth die Jury im Fachbereich Arbeitswelt mit seinem Projekt „Stiftung Schokotest“. Er hat Schokolade von verschiedenen Herstellern auf Inhaltstoffe, Preis, Härte und Schmelzdauer getestet.</p>&#13;
<p>Den Bereich Chemie hat ein Team vom Gymnasium Ernestinum Coburg in der Sparte Schüler experimentieren für sich entschieden. Imesha Perera (13 Jahre, 8. Klasse), Valentina Müller (14 Jahre, 8. Klasse) und Christopher Stock (14 Jahre, 8. Klasse) untersuchten Alginatkugeln, die in der Molekularküche eingesetzt werden, auf verschiedene Weisen.</p>&#13;
<p>Bei Schüler experimentieren begeisterte im Bereich Mathematik/Informatik ein Team des Wirtschaftswissenschaftlichen und Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasiums der Stadt Bayreuth. Thiébaud Reimann (13 Jahre, 8. Klasse), Philipp Meier (13 Jahre, 8. Klasse) und Leonard Modlinger (13 Jahre, 8. Klasse) untersuchten mit einer Künstlichen Intelligenz Möglichkeiten der Mustererkennung. Sie brachten an einem handelsüblichen Drachen einen Propeller an, der vom Wind angetrieben wird und über einen Generator Strom erzeugt. Damit der Drache nicht abstürzt, haben sie in ihrem Projekt überlegt, ob eine KI den Himmel mit Kamerabildern überwachen könnte.</p>&#13;
<p>Bei Schüler experimentieren überzeugte im Fachbereich Technik das Projekt „Solarzelle, die mit Solarthermie kombiniert ist“ von Annika Raupach (11 Jahre, 6. Klasse) vom Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim.</p>&#13;
<p><strong>Nominierung zur bayerischen Forscherschule 2023</strong></p>&#13;
<p>Eine Nominierung zur bayerischen Forscherschule 2023 erhielt das Wirtschaftswissenschaftliche und Naturwissenschaftlich-technologische Gymnasium der Stadt Bayreuth.</p>&#13;
<p><strong>Oberfränkischer Schulpreis</strong></p>&#13;
<p>Der Preis, der in Deutschland einzigartig ist, gilt als besondere Anerkennung und Motivation für die Kinder und Jugendlichen. Er wird seit 2008 an die zehn erfolgreichsten Schulen in Oberfranken verliehen. Das Geld in Höhe von jeweils 500 Euro verwenden die Schulen meist für Materialien sowie eine verbesserte Ausstattung der Schülerlabore und Neigungsgruppen. Gestiftet wird das Preisgeld von der Firma Rauschert Heinersdorf-Pressig GmbH. Gewonnen haben den oberfränkischen Schulpreis 2023: Das Graf-Münster-Gymnasium Bayreuth, das Markgräfin Wilhelmine Gymnasium Bayreuth, das Hochfranken-Gymnasium Naila, das Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg, das Schiller-Gymnasium Hof, das Wirtschaftswissenschaftliche und Naturwissenschaftlich-technologische Gymnasium der Stadt Bayreuth, das E.T.A. Hoffmann-Gymnasium Bamberg, das Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim und das Gymnasium Pegnitz. Neben den Preisen für die Regionalsieger wurde eine ganze Reihe von Sonderpreisen vergeben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CastiesManfred-1024x692.jpg"
                        fileSize="99821"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht01-1024x681.jpg"
                        fileSize="113099"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht02-1024x681.jpg"
                        fileSize="184255"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht03-1024x681.jpg"
                        fileSize="179519"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht04-1024x681.jpg"
                        fileSize="186106"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht05-1024x681.jpg"
                        fileSize="128818"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht06-1024x681.jpg"
                        fileSize="109592"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht07-1024x681.jpg"
                        fileSize="74803"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht08-1024x681.jpg"
                        fileSize="89748"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht09-1024x681.jpg"
                        fileSize="97093"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht10-1024x681.jpg"
                        fileSize="102435"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht11-1024x671.jpg"
                        fileSize="101180"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="671"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht12-1024x681.jpg"
                        fileSize="101777"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht13-1024x681.jpg"
                        fileSize="100012"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht14-1024x681.jpg"
                        fileSize="92413"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht15-1024x681.jpg"
                        fileSize="165877"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht16-1024x681.jpg"
                        fileSize="118820"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-Jugend-forscht17-1024x681.jpg"
                        fileSize="118820"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/24-JugendIMG_20230130_102653-1024x461.jpg"
                        fileSize="103752"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="461"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Regionalwettbewerb-Jufo-Oberfranken-2023-02-1024x683.jpg"
                        fileSize="121011"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Regionalwettbewerb-Jufo-Oberfranken-2023-01-1024x683.jpg"
                        fileSize="118367"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Regionalwettbewerb-Jufo-Oberfranken-2023-03-1024x683.jpg"
                        fileSize="125941"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Regionalwettbewerb-Jufo-Oberfranken-2023-04-1024x672.jpg"
                        fileSize="118692"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="672"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Regionalwettbewerb-Jufo-Oberfranken-2023-05-1024x683.jpg"
                        fileSize="123558"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Regionalwettbewerb-Jufo-Oberfranken-2023-06-1024x683.jpg"
                        fileSize="122652"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Regionalwettbewerb-Jufo-Oberfranken-2023-07-1024x683.jpg"
                        fileSize="122852"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Regionalwettbewerb-Jufo-Oberfranken-2023-08-1024x683.jpg"
                        fileSize="117902"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Regionalwettbewerb-Jufo-Oberfranken-2023-09-1024x683.jpg"
                        fileSize="117011"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Regionalwettbewerb-Jufo-Oberfranken-2023-10-1024x683.jpg"
                        fileSize="117203"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Regionalwettbewerb-Jufo-Oberfranken-2023-11.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Upgrade für den Menschen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-upgrade-fuer-den-menschen/</link>
                <pubDate>Wed, 01 Mar 2023 13:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-upgrade-fuer-den-menschen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Digitalisierung geht ihm unter die Haut: Beim <a href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign</a>-Talk der Hochschule Coburg spricht Dr. Patrick Kramer darüber, wie er Mikrochip-Implantate in seinem Körper nutzt – und wie er sich die Zukunft vorstellt. Er ist ein Biohacker, ein Mensch, der sich mit Technik im Körper erweitert.</em></p>&#13;
<p>Wenn Dr. Patrick Kramer eine Faust ballt, zeigen sich auf der Oberseite der Hand kleine Dellen: Mikrochip-Implantate. Während die Angst, „gechippt“ zu werden, in den vergangenen Jahren manche Impfgegner sehr bewegte, faszinierte die Technik Kramer. „Mikrochip-Implantate machen dein Leben sicherer und einfacher“, sagt er. Er braucht keinen Haustürschlüssel mehr, sondern hält einfach die Hand ans Schloss, auch seinen Computer entsperrt er so und er nutzt ein Implantat um an der Kasse zu bezahlen. Ob medizinische Notfalldaten, Ehegelübde oder der Link zum Online-Fotoalbum: Auf Mikrochips kann alles Mögliche gespeichert werden.</p>&#13;
<p>Auslesen kann die Daten aber nur, wer etwa einen halben Zentimeter entfernt ist. Zur Überwachung taugt die Technologie also nicht. „Ich kenne keinen Nachteil“, betont Kramer. Er ist am Freitag, 10. März, um 15 Uhr Gast beim ZukunftsDesign-Talk, den der Masterstudiengang der Hochschule Coburg einmal im Semester veranstaltet, um aktuelle Entwicklungen und Trends aus Wirtschaft und Gesellschaft vorzustellen und mit Interessierten aus Hochschule, Unternehmenslandschaft und Gesellschaft zu diskutieren.</p>&#13;
<p><strong>Was die Zukunft bringt: Kommunikation von einer Gehirnschnittstelle in die andere?</strong></p>&#13;
<p>Moderiert wird der Talk von Prof. Dr. Christian Zagel, Leiter des Studiengangs ZukunftsDesign am Kronacher Lucas-Cranach-Campus LCC und grundsätzlich interessiert an allen Zukunftsthemen. Auch er öffnet seine Haustür mit einem Mikrochip unter der Hand. Wie wird es mit der Digitalisierung weitergehen? Welche radikalen Auswirkungen wird sie haben – nicht nur für Arbeitswelt und Industrie, sondern auch für die Menschen persönlich? Wenn Menschen schon eine digitale Schnittstelle haben können, lässt sich auch darüber reden, wie Kommunikation ohne Smartphone möglich ist, direkt von einer Gehirnschnittstelle in die andere.</p>&#13;
<p>Kramer ist überzeugt, dass es in naher Zukunft Gehirnimplantate geben wird. „Ich glaube fest daran, dass Technik immer kleiner wird, immer leistungsfähiger und die Bereitschaft wächst, Technik nicht unbedingt in den Händen zu halten sondern vielleicht auf der Haut oder unter der Haut.“ Der Biohacker verspricht beim ZD-Talk eine Reise in die Gegenwart und Zukunft der digitalen Transformation – wer dabei sein möchte, kann online teilnehmen auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HMXkwGvONIA">https://www.youtube.com/watch?v=HMXkwGvONIA</a> . Eine Teilnahme vor Ort muss aus organisatorischen Gründen per Email angefragt werden bei <a href="mailto:michael.seidl@hs-coburg.de">michael.seidl@hs-coburg.de</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Digitalisierung geht ihm unter die Haut: Beim <a href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign</a>-Talk der Hochschule Coburg spricht Dr. Patrick Kramer darüber, wie er Mikrochip-Implantate in seinem Körper nutzt – und wie er sich die Zukunft vorstellt. Er ist ein Biohacker, ein Mensch, der sich mit Technik im Körper erweitert.</em></p>&#13;
<p>Wenn Dr. Patrick Kramer eine Faust ballt, zeigen sich auf der Oberseite der Hand kleine Dellen: Mikrochip-Implantate. Während die Angst, „gechippt“ zu werden, in den vergangenen Jahren manche Impfgegner sehr bewegte, faszinierte die Technik Kramer. „Mikrochip-Implantate machen dein Leben sicherer und einfacher“, sagt er. Er braucht keinen Haustürschlüssel mehr, sondern hält einfach die Hand ans Schloss, auch seinen Computer entsperrt er so und er nutzt ein Implantat um an der Kasse zu bezahlen. Ob medizinische Notfalldaten, Ehegelübde oder der Link zum Online-Fotoalbum: Auf Mikrochips kann alles Mögliche gespeichert werden.</p>&#13;
<p>Auslesen kann die Daten aber nur, wer etwa einen halben Zentimeter entfernt ist. Zur Überwachung taugt die Technologie also nicht. „Ich kenne keinen Nachteil“, betont Kramer. Er ist am Freitag, 10. März, um 15 Uhr Gast beim ZukunftsDesign-Talk, den der Masterstudiengang der Hochschule Coburg einmal im Semester veranstaltet, um aktuelle Entwicklungen und Trends aus Wirtschaft und Gesellschaft vorzustellen und mit Interessierten aus Hochschule, Unternehmenslandschaft und Gesellschaft zu diskutieren.</p>&#13;
<p><strong>Was die Zukunft bringt: Kommunikation von einer Gehirnschnittstelle in die andere?</strong></p>&#13;
<p>Moderiert wird der Talk von Prof. Dr. Christian Zagel, Leiter des Studiengangs ZukunftsDesign am Kronacher Lucas-Cranach-Campus LCC und grundsätzlich interessiert an allen Zukunftsthemen. Auch er öffnet seine Haustür mit einem Mikrochip unter der Hand. Wie wird es mit der Digitalisierung weitergehen? Welche radikalen Auswirkungen wird sie haben – nicht nur für Arbeitswelt und Industrie, sondern auch für die Menschen persönlich? Wenn Menschen schon eine digitale Schnittstelle haben können, lässt sich auch darüber reden, wie Kommunikation ohne Smartphone möglich ist, direkt von einer Gehirnschnittstelle in die andere.</p>&#13;
<p>Kramer ist überzeugt, dass es in naher Zukunft Gehirnimplantate geben wird. „Ich glaube fest daran, dass Technik immer kleiner wird, immer leistungsfähiger und die Bereitschaft wächst, Technik nicht unbedingt in den Händen zu halten sondern vielleicht auf der Haut oder unter der Haut.“ Der Biohacker verspricht beim ZD-Talk eine Reise in die Gegenwart und Zukunft der digitalen Transformation – wer dabei sein möchte, kann online teilnehmen auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HMXkwGvONIA">https://www.youtube.com/watch?v=HMXkwGvONIA</a> . Eine Teilnahme vor Ort muss aus organisatorischen Gründen per Email angefragt werden bei <a href="mailto:michael.seidl@hs-coburg.de">michael.seidl@hs-coburg.de</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/23-zd-talk-Patrick_Kramer_Portrait-930x1024.jpg"
                        fileSize="828118"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="930" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/23-zd-talk-digiwell_implantat_300_mitquelle-1024x577.jpg"
                        fileSize="40337"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="577"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ab in den Hörsaal, Kinder!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ab-in-den-hoersaal-kinder/</link>
                <pubDate>Mon, 27 Feb 2023 15:45:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ab-in-den-hoersaal-kinder/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gibt es ein perfektes Alter, um die Wissenschaft kennen zu lernen? Na klar: Zwischen acht und 12 Jahren! Bei der Kinder-Uni an der Hochschule Coburg am Samstag, 11. März, werden Jungs und Mädchen zu Studierenden. In den Vorlesungen geht’s um die Gesundheit der Erde, um Bionik, Geld und darum, wie schlau künstliche Intelligenz wirklich ist.</em></p>&#13;
<p>Kinder wollen Antworten. Warum ist unsere Erde krank und wie können wir ihr helfen? Was können wir von der Natur alles lernen? Wieso dreht sich eigentlich so viel um Geld? Und was hat es mit dieser künstlichen Intelligenz auf sich, von der wir in letzter Zeit immer öfter hören? Am besten können Professorinnen und Professoren solche schwierigen Fragen beantworten. Einmal im Semester stehen einige von ihnen Kindern Rede und Antwort an der Hochschule Coburg. Wer für die <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/angebote-fuer-schuelerinnen/kinderuni.html">Kinder-Uni </a>angemeldet wird, erfährt am Samstag, 11. März, auf spielerische Weise, wieviel Spaß es macht, die Rätsel der Welt mit Hilfe der modernen Wissenschaft zu erkunden.</p>&#13;
<p><strong>Zwei von vier Vorlesungen auswählen</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> ist eine Wissenschaftlerin, die sich mit der Gesundheit unserer Erde beschäftigt. Der Planet ist wie ein lebender Organismus. Die Erde kann deshalb auch wie ein Lebewesen krank sein. Man kann sagen: Unsere Erde hat Fieber mit steigender Temperatur. Aber was können wir tun, um die Erde wieder gesund zu machen? Antworten gibt’s in der Vorlesung von Prof. Esslinger.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Gunther Herr beschäftigt sich auf andere Weise mit der Natur. Bei ihm geht es um Bionik, um Lösungen, die wir uns aus der Natur abschauen können. Viele kennen den Lotus-Effekt, der nach der Lotus-Pflanze benannt ist, von deren Blättern Schmutz und Wasser einfach abperlen. Aber es gibt noch viel mehr spannende Beispiele zu entdecken.</p>&#13;
<p>Alles über Geld können die Kinder <a href="t3://page?uid=467">Prof. Dr. Lutz Schneider </a>fragen. Weshalb gibt es Geld überhaupt? Warum gibt es so viele Arten von Geld und wer stellt es her? Der Professor erforscht, wie Volkswirtschaften funktionieren und wie sich die Sache mit dem Geld entwickelt hat – und deshalb weiß er auch einiges über Muscheln und Steine.</p>&#13;
<p>Ganz schön schlau? Das ist künstliche Intelligenz auch – oder? Maschinen gehen nicht in die Schule oder in die Vorlesungen der Kinder-Uni, und trotzdem reden wir Menschen von künstlicher Intelligenz. <a href="t3://page?uid=1218">Prof. Dr. Eva Brandmeiers </a> Forschungsgebiet sind selbstlernende Maschinen und sie erklärt den kleinen Studierenden, was eine künstliche Intelligenz ist, wie sie lernt und ob sie schlauer ist als wir.</p>&#13;
<p>Die Kinder müssen sich für zwei der vier Vorlesungen entscheiden. Start ist um 10.30 Uhr, alle bekommen für diesen Tag einen Studierendenausweis und ab geht’s in den Hörsaal, wo die Professorinnen und Professoren Spannendes aus ihrem Fachgebiet berichten und Fragen beantworten.</p>&#13;
<p>Alles Weitere zu Anmeldung, Mensa-Besuch und Zeitplan <a href="http://www.hs-coburg.de/kinderuni.html">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gibt es ein perfektes Alter, um die Wissenschaft kennen zu lernen? Na klar: Zwischen acht und 12 Jahren! Bei der Kinder-Uni an der Hochschule Coburg am Samstag, 11. März, werden Jungs und Mädchen zu Studierenden. In den Vorlesungen geht’s um die Gesundheit der Erde, um Bionik, Geld und darum, wie schlau künstliche Intelligenz wirklich ist.</em></p>&#13;
<p>Kinder wollen Antworten. Warum ist unsere Erde krank und wie können wir ihr helfen? Was können wir von der Natur alles lernen? Wieso dreht sich eigentlich so viel um Geld? Und was hat es mit dieser künstlichen Intelligenz auf sich, von der wir in letzter Zeit immer öfter hören? Am besten können Professorinnen und Professoren solche schwierigen Fragen beantworten. Einmal im Semester stehen einige von ihnen Kindern Rede und Antwort an der Hochschule Coburg. Wer für die <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/angebote-fuer-schuelerinnen/kinderuni.html">Kinder-Uni </a>angemeldet wird, erfährt am Samstag, 11. März, auf spielerische Weise, wieviel Spaß es macht, die Rätsel der Welt mit Hilfe der modernen Wissenschaft zu erkunden.</p>&#13;
<p><strong>Zwei von vier Vorlesungen auswählen</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> ist eine Wissenschaftlerin, die sich mit der Gesundheit unserer Erde beschäftigt. Der Planet ist wie ein lebender Organismus. Die Erde kann deshalb auch wie ein Lebewesen krank sein. Man kann sagen: Unsere Erde hat Fieber mit steigender Temperatur. Aber was können wir tun, um die Erde wieder gesund zu machen? Antworten gibt’s in der Vorlesung von Prof. Esslinger.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Gunther Herr beschäftigt sich auf andere Weise mit der Natur. Bei ihm geht es um Bionik, um Lösungen, die wir uns aus der Natur abschauen können. Viele kennen den Lotus-Effekt, der nach der Lotus-Pflanze benannt ist, von deren Blättern Schmutz und Wasser einfach abperlen. Aber es gibt noch viel mehr spannende Beispiele zu entdecken.</p>&#13;
<p>Alles über Geld können die Kinder <a href="t3://page?uid=467">Prof. Dr. Lutz Schneider </a>fragen. Weshalb gibt es Geld überhaupt? Warum gibt es so viele Arten von Geld und wer stellt es her? Der Professor erforscht, wie Volkswirtschaften funktionieren und wie sich die Sache mit dem Geld entwickelt hat – und deshalb weiß er auch einiges über Muscheln und Steine.</p>&#13;
<p>Ganz schön schlau? Das ist künstliche Intelligenz auch – oder? Maschinen gehen nicht in die Schule oder in die Vorlesungen der Kinder-Uni, und trotzdem reden wir Menschen von künstlicher Intelligenz. <a href="t3://page?uid=1218">Prof. Dr. Eva Brandmeiers </a> Forschungsgebiet sind selbstlernende Maschinen und sie erklärt den kleinen Studierenden, was eine künstliche Intelligenz ist, wie sie lernt und ob sie schlauer ist als wir.</p>&#13;
<p>Die Kinder müssen sich für zwei der vier Vorlesungen entscheiden. Start ist um 10.30 Uhr, alle bekommen für diesen Tag einen Studierendenausweis und ab geht’s in den Hörsaal, wo die Professorinnen und Professoren Spannendes aus ihrem Fachgebiet berichten und Fragen beantworten.</p>&#13;
<p>Alles Weitere zu Anmeldung, Mensa-Besuch und Zeitplan <a href="http://www.hs-coburg.de/kinderuni.html">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/20-Kinderuni_106556903-1024x887.jpeg"
                        fileSize="196066"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="887"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BrandmeierEva-1024x692.jpg"
                        fileSize="76294"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SchneiderLutz.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Fahrzeugtrends: von Crashsicherheit und Kraftstoff bis Telematik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fahrzeugtrends-von-crashsicherheit-ueber-kraftstoffe-bis-zu-telematik/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Feb 2023 11:43:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fahrzeugtrends-von-crashsicherheit-ueber-kraftstoffe-bis-zu-telematik/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zwischen PS-Protzern und nachhaltiger Mobilität – so vielfältig wie die Autobranche sind auch die technischen Innovationen: Eine Vortragsreihe der Hochschule Coburg widmet sich ab Ende März den „Trends der Fahrzeugtechnik“. Die Hochschule hat namhafte Expert:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft eingeladen.</em></p>&#13;
<p>Autos sollen weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre blasen und trotzdem ordentlich beschleunigen. Sie sollen schlauer werden. Sie sollen sicher sein. Sie sollen bequem sein. Und irgendwie sollen sie dann auch noch Spaß machen. Für alles, was in der Branche gerade diskutiert wird, braucht es technische Innovationen. Die Hochschule Coburg forscht insbesondere in Richtung einer nachhaltigeren Fahrzeugtechnik. Im Sommersemester startet eine Vortragsreihe „Trends der Fahrzeugtechnik“. Sieben Fachvorträge aus Industrie und Forschung zeigen aktuelle Entwicklungen. Auch über die Fachwelt hinaus: „Die Reihe richtet sich an eine breite Öffentlichkeit“, betont <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a> von der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg. Er hat hier die Forschungsprofessor für motorische Verbrennung inne und organisiert die Seminarreihe. Sie ist eingebunden in den Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automobiltechnologie-nachhaltige-fahrzeug-und-antriebstechnik.html">Automobiltechnologie - Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik (Bachelor of Engineering)</a>. „Die Vorträge sind aber allgemein gehalten und wir freuen uns über viele interessierte Besucherinnen und Besucher.“ An Donnerstagen zwischen Ende März und Ende Mai lädt die Hochschule an den Campus Friedrich Streib ein. Die Vorträge beginnen immer um 17.45. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br /> <br /> <strong>Energie aus regenerativen Kraftstoffen, Elektro oder Wasserstoff?</strong></p>&#13;
<p>Den Auftakt bildet am Donnerstag, 30. März, ein Kraftstoffthema: Die als Refuels bezeichneten regenerativ hergestellten Kraftstoffe werden als Möglichkeit zu einer CO2-neutralen Mobilität gesehen. „Haben Refuels eine realistische Chance?“ Darüber spricht Igor Luchs von der Robert Bosch GmbH Powertrain Solutions in Bamberg. Zwei Wochen später, am 13. April, geht es um Elektromobilität – Spezialgebiet von <a href="t3://page?uid=1374">Prof. Dr. Marco Denk</a>. Er hat an der Hochschule Coburg die Forschungsprofessur für elektrisches und thermisches Energiemanagement elektrisch angetriebener Fahrzeuge inne und erklärt „Traktionsbatterien - Aufbau, Temperierung und zukünftige Potenziale“. Am 20. April sprechen&nbsp;Sabine Schmidt und Dr. Tobias Wätzel von der Hyson GmbH aus Sonneberg über aktuelle Entwicklungen beim Thema Wasserstoff.</p>&#13;
<p>Von einem seiner eigenen Forschungsthemen berichtet Organisator Prof. Dr. Markus Jakob am Donnerstag, 27. April: E20 Ottokraftstoffe als notwendiger Beitrag für nachhaltigeren Straßenverkehr. In Deutschland sind bisher Benzin mit einer Ethanolbeimischung von 5 Prozent und das E10-Gemisch mit einem doppelt so hohen Ethanolanteil verbreitet. Werden 20 Prozent biologisch erzeugtes Ethanol beigemischt, erhöht sich die Nutzung nachwachsender Rohstoffe deutlich. „Die Kombination von Kraftstoff- und Motorentechnik bietet vor allem in Hinblick auf die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte auch für die Zukunft weiterhin sehr große technische Potenziale“, sagt Jakob.</p>&#13;
<p><strong>Crashsicherheit, Emissionen, Telematik</strong></p>&#13;
<p>Weiter geht es in der Vortragsreihe am 4. Mai mit der Crashsicherheit bei E-Fahrzeugen. Referent Maximilian Bauder kommt vom Forschungs- und Testzentrum CARISSMA der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI). Am 11. Mai bereichert die international erfahrene Expertin Dr. Bárbara Costa des Münchner Wasserstoffspezialisten Keyou das Programm in Coburg. Sie erklärt eine effektive Lösung zur Minimierung der Stickstoffdioxid-Emissionen von Wasserstoffverbrennungsmotoren: Lean NOx trap (LNT) as an effective solution to minimize NOx emissions of hydrogen combustion engines. Mit dem Vortrag von Tobias Eckl von Continental Engineering Services Nürnberg endet die Reihe am 25. Mai. Sein Thema ist „Automotive Connectivity/Telematics (4G/5G/V2X)“. Es geht darum, wie das Fahrzeug sicher mit dem Fahrer, der Cloud und der Umwelt verbunden werden.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen folgen in Kürze zu den jeweiligen Terminen <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungen.html">im Veranstaltungskalender</a> der Hochschule.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwischen PS-Protzern und nachhaltiger Mobilität – so vielfältig wie die Autobranche sind auch die technischen Innovationen: Eine Vortragsreihe der Hochschule Coburg widmet sich ab Ende März den „Trends der Fahrzeugtechnik“. Die Hochschule hat namhafte Expert:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft eingeladen.</em></p>&#13;
<p>Autos sollen weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre blasen und trotzdem ordentlich beschleunigen. Sie sollen schlauer werden. Sie sollen sicher sein. Sie sollen bequem sein. Und irgendwie sollen sie dann auch noch Spaß machen. Für alles, was in der Branche gerade diskutiert wird, braucht es technische Innovationen. Die Hochschule Coburg forscht insbesondere in Richtung einer nachhaltigeren Fahrzeugtechnik. Im Sommersemester startet eine Vortragsreihe „Trends der Fahrzeugtechnik“. Sieben Fachvorträge aus Industrie und Forschung zeigen aktuelle Entwicklungen. Auch über die Fachwelt hinaus: „Die Reihe richtet sich an eine breite Öffentlichkeit“, betont <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a> von der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg. Er hat hier die Forschungsprofessor für motorische Verbrennung inne und organisiert die Seminarreihe. Sie ist eingebunden in den Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automobiltechnologie-nachhaltige-fahrzeug-und-antriebstechnik.html">Automobiltechnologie - Nachhaltige Fahrzeug- und Antriebstechnik (Bachelor of Engineering)</a>. „Die Vorträge sind aber allgemein gehalten und wir freuen uns über viele interessierte Besucherinnen und Besucher.“ An Donnerstagen zwischen Ende März und Ende Mai lädt die Hochschule an den Campus Friedrich Streib ein. Die Vorträge beginnen immer um 17.45. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br /> <br /> <strong>Energie aus regenerativen Kraftstoffen, Elektro oder Wasserstoff?</strong></p>&#13;
<p>Den Auftakt bildet am Donnerstag, 30. März, ein Kraftstoffthema: Die als Refuels bezeichneten regenerativ hergestellten Kraftstoffe werden als Möglichkeit zu einer CO2-neutralen Mobilität gesehen. „Haben Refuels eine realistische Chance?“ Darüber spricht Igor Luchs von der Robert Bosch GmbH Powertrain Solutions in Bamberg. Zwei Wochen später, am 13. April, geht es um Elektromobilität – Spezialgebiet von <a href="t3://page?uid=1374">Prof. Dr. Marco Denk</a>. Er hat an der Hochschule Coburg die Forschungsprofessur für elektrisches und thermisches Energiemanagement elektrisch angetriebener Fahrzeuge inne und erklärt „Traktionsbatterien - Aufbau, Temperierung und zukünftige Potenziale“. Am 20. April sprechen&nbsp;Sabine Schmidt und Dr. Tobias Wätzel von der Hyson GmbH aus Sonneberg über aktuelle Entwicklungen beim Thema Wasserstoff.</p>&#13;
<p>Von einem seiner eigenen Forschungsthemen berichtet Organisator Prof. Dr. Markus Jakob am Donnerstag, 27. April: E20 Ottokraftstoffe als notwendiger Beitrag für nachhaltigeren Straßenverkehr. In Deutschland sind bisher Benzin mit einer Ethanolbeimischung von 5 Prozent und das E10-Gemisch mit einem doppelt so hohen Ethanolanteil verbreitet. Werden 20 Prozent biologisch erzeugtes Ethanol beigemischt, erhöht sich die Nutzung nachwachsender Rohstoffe deutlich. „Die Kombination von Kraftstoff- und Motorentechnik bietet vor allem in Hinblick auf die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte auch für die Zukunft weiterhin sehr große technische Potenziale“, sagt Jakob.</p>&#13;
<p><strong>Crashsicherheit, Emissionen, Telematik</strong></p>&#13;
<p>Weiter geht es in der Vortragsreihe am 4. Mai mit der Crashsicherheit bei E-Fahrzeugen. Referent Maximilian Bauder kommt vom Forschungs- und Testzentrum CARISSMA der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI). Am 11. Mai bereichert die international erfahrene Expertin Dr. Bárbara Costa des Münchner Wasserstoffspezialisten Keyou das Programm in Coburg. Sie erklärt eine effektive Lösung zur Minimierung der Stickstoffdioxid-Emissionen von Wasserstoffverbrennungsmotoren: Lean NOx trap (LNT) as an effective solution to minimize NOx emissions of hydrogen combustion engines. Mit dem Vortrag von Tobias Eckl von Continental Engineering Services Nürnberg endet die Reihe am 25. Mai. Sein Thema ist „Automotive Connectivity/Telematics (4G/5G/V2X)“. Es geht darum, wie das Fahrzeug sicher mit dem Fahrer, der Cloud und der Umwelt verbunden werden.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen folgen in Kürze zu den jeweiligen Terminen <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungen.html">im Veranstaltungskalender</a> der Hochschule.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/21-Jakob-Trends_Fahrzeugtechnik-1024x650.jpg"
                        fileSize="62339"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="650"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Doktorand gibt Kurs zum Thema „Alt werden – jung bleiben”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/alt-werden-jung-bleiben/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Feb 2023 08:56:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/alt-werden-jung-bleiben/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sicher gibt es kein Patentrezept, wie man „erfolgreich“ alt wird. Dennoch gelingt es manchen Menschen im Alter aktiv, zufrieden und möglichst selbstständig zu leben. Wie machen diese Menschen das und, kann man so etwas bereits in jungen Jahren üben? Diesen Fragen ist Hannes Steinthaler im Rahmen seiner Doktorarbeit nachgegangen. Nun gibt er sein Wissen in einem Kurs an der VHS weiter. </em></p>&#13;
<p>Er selbst hat erst mit über 70 Jahren seine Promotion im Bereich Psychologie und Medizin gemacht. Das brachte ihm als einer der ältesten Doktoranden Bayerns bundesweit großes Interesse ein. Nicht nur daher weiß er, was es bedeutet „erfolgreich“ älter zu werden. Es gibt zwar kein Rezept für alle Menschen, doch: „Man muss sich für sich selbst anstrengen und die Kraft, die man im Alter braucht, ob geistig oder körperlich, täglich trainieren.“</p>&#13;
<p><strong>Wissenschaftliche Erkenntnisse und Selbstreflexion</strong></p>&#13;
<p>Hannes Steinthaler hat sich im Rahmen seiner Forschungsarbeit eingehend mit unterschiedlichen Modellen der gerontologischen Wissenschaft beschäftigt. Betreut wurde er dabei von <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a>, Professor für Gesundheitswissenschaften/ Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Begriffe wie Resilienz, emotionale Selbststeuerung, soziale Intelligenz, Selbsteinschätzung und Proaktivität spielen hier eine Rolle. In dem „Seniorenkolloquium“ an der VHS will Steinthaler gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Frage nachgehen, inwieweit die Fähigkeiten erlernbar sind, die zum erfolgreichen Altern führen. Außerdem, ob es einen optimalen Zeitpunkt für den Erwerb dieser Fähigkeiten gibt und natürlich welche persönlichen Voraussetzungen ausschlaggebend sind. „Es wird sicher keine Tipps und Tricks geben, sondern soll die Menschen mitnehmen, sie berühren und anregen, die eigenen Stärken und Fähigkeiten wieder zu aktivieren“, erklärt er. Was er in jedem Fall tut, sind anschauliche Beispiele für die komplexen wissenschaftlichen Thesen zu benutzen. So beschreibt er den Schlüssel zum erfolgreichen Altern: „Wenn man einen Kuchen backt und am Ende sagt: ‚Der ist mir gelungen‘, dann hat man vorher eine Vorstellung davon gehabt, wie der Kuchen riechen soll, wie soll er aussehen und schmecken soll.“ Man braucht also einen guten und realistischen Plan und eine genaue Vorstellung von dem was man will.</p>&#13;
<p>Einen großen Teil seiner Erkenntnisse für die Forschungsarbeit zog Hannes Steinthaler aus Patientenbefragungen. Diese führte er am Zentrum für Altersmedizin des Regiomed Klinikums Coburg unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Kraft durch. „Hier gab es zwei Gruppen. Die einen waren die Aktiven, die wegen weniger schwerwiegenden Krankheiten in der Klinik waren.“ All diese Patientinnen und Patienten waren eher optimistisch und emotional resilient. „In der anderen Gruppe waren multimorbide Patienten, die keine selbstgestalterischen Fähigkeiten mehr in sich trugen“, erklärt Hannes Steinthaler.</p>&#13;
<p><strong>Spannende Doktorarbeit, spannender Doktorand</strong></p>&#13;
<p>Das Thema der Doktorarbeit selbst ist für Prof. Kraft sehr spannend, aber das Beispiel, das der Doktorand selbst abgibt, erst recht. „Er beweist, dass auch mit über 70 Jahren eine erfolgreiche Promotion möglich ist. Wichtig dafür sind: Offenheit für Neues, Aufmerksamkeit für die Besonderheiten aktiven Alterns, und positive Zuwendung zu Menschen unabhängig vom Geburtsdatum“, betont Johannes Kraft. Außerdem gibt er dem frisch gebackenen Doktor noch ein großes Kompliment mit auf den weiteren Weg: „Dr. Hannes Steinthaler macht durch seine erfolgreiche Promotion im 7. Lebensjahrzehnt Mut, immer wieder&nbsp;Neues zu beginnen. Er&nbsp;gibt uns&nbsp;damit originelle&nbsp;Impulse in einer älter werdenden Gesellschaft."</p>&#13;
<p>Der VHS Kurs „Selbstverantwortung übernehmen und erfolgreich altern“ startet am 14. März in Neustadt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sicher gibt es kein Patentrezept, wie man „erfolgreich“ alt wird. Dennoch gelingt es manchen Menschen im Alter aktiv, zufrieden und möglichst selbstständig zu leben. Wie machen diese Menschen das und, kann man so etwas bereits in jungen Jahren üben? Diesen Fragen ist Hannes Steinthaler im Rahmen seiner Doktorarbeit nachgegangen. Nun gibt er sein Wissen in einem Kurs an der VHS weiter. </em></p>&#13;
<p>Er selbst hat erst mit über 70 Jahren seine Promotion im Bereich Psychologie und Medizin gemacht. Das brachte ihm als einer der ältesten Doktoranden Bayerns bundesweit großes Interesse ein. Nicht nur daher weiß er, was es bedeutet „erfolgreich“ älter zu werden. Es gibt zwar kein Rezept für alle Menschen, doch: „Man muss sich für sich selbst anstrengen und die Kraft, die man im Alter braucht, ob geistig oder körperlich, täglich trainieren.“</p>&#13;
<p><strong>Wissenschaftliche Erkenntnisse und Selbstreflexion</strong></p>&#13;
<p>Hannes Steinthaler hat sich im Rahmen seiner Forschungsarbeit eingehend mit unterschiedlichen Modellen der gerontologischen Wissenschaft beschäftigt. Betreut wurde er dabei von <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a>, Professor für Gesundheitswissenschaften/ Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Begriffe wie Resilienz, emotionale Selbststeuerung, soziale Intelligenz, Selbsteinschätzung und Proaktivität spielen hier eine Rolle. In dem „Seniorenkolloquium“ an der VHS will Steinthaler gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Frage nachgehen, inwieweit die Fähigkeiten erlernbar sind, die zum erfolgreichen Altern führen. Außerdem, ob es einen optimalen Zeitpunkt für den Erwerb dieser Fähigkeiten gibt und natürlich welche persönlichen Voraussetzungen ausschlaggebend sind. „Es wird sicher keine Tipps und Tricks geben, sondern soll die Menschen mitnehmen, sie berühren und anregen, die eigenen Stärken und Fähigkeiten wieder zu aktivieren“, erklärt er. Was er in jedem Fall tut, sind anschauliche Beispiele für die komplexen wissenschaftlichen Thesen zu benutzen. So beschreibt er den Schlüssel zum erfolgreichen Altern: „Wenn man einen Kuchen backt und am Ende sagt: ‚Der ist mir gelungen‘, dann hat man vorher eine Vorstellung davon gehabt, wie der Kuchen riechen soll, wie soll er aussehen und schmecken soll.“ Man braucht also einen guten und realistischen Plan und eine genaue Vorstellung von dem was man will.</p>&#13;
<p>Einen großen Teil seiner Erkenntnisse für die Forschungsarbeit zog Hannes Steinthaler aus Patientenbefragungen. Diese führte er am Zentrum für Altersmedizin des Regiomed Klinikums Coburg unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Kraft durch. „Hier gab es zwei Gruppen. Die einen waren die Aktiven, die wegen weniger schwerwiegenden Krankheiten in der Klinik waren.“ All diese Patientinnen und Patienten waren eher optimistisch und emotional resilient. „In der anderen Gruppe waren multimorbide Patienten, die keine selbstgestalterischen Fähigkeiten mehr in sich trugen“, erklärt Hannes Steinthaler.</p>&#13;
<p><strong>Spannende Doktorarbeit, spannender Doktorand</strong></p>&#13;
<p>Das Thema der Doktorarbeit selbst ist für Prof. Kraft sehr spannend, aber das Beispiel, das der Doktorand selbst abgibt, erst recht. „Er beweist, dass auch mit über 70 Jahren eine erfolgreiche Promotion möglich ist. Wichtig dafür sind: Offenheit für Neues, Aufmerksamkeit für die Besonderheiten aktiven Alterns, und positive Zuwendung zu Menschen unabhängig vom Geburtsdatum“, betont Johannes Kraft. Außerdem gibt er dem frisch gebackenen Doktor noch ein großes Kompliment mit auf den weiteren Weg: „Dr. Hannes Steinthaler macht durch seine erfolgreiche Promotion im 7. Lebensjahrzehnt Mut, immer wieder&nbsp;Neues zu beginnen. Er&nbsp;gibt uns&nbsp;damit originelle&nbsp;Impulse in einer älter werdenden Gesellschaft."</p>&#13;
<p>Der VHS Kurs „Selbstverantwortung übernehmen und erfolgreich altern“ startet am 14. März in Neustadt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/22-Alt_werden_-_Steinthaler_Hannes-1024x683.jpg"
                        fileSize="133862"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category>                                <title><![CDATA[Diese Produkte würden Versicherte lieben]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/diese-produkte-wuerden-versicherte-lieben/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Feb 2023 11:16:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/diese-produkte-wuerden-versicherte-lieben/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Was fällt Design-Studierenden zu Produkten im Versicherungskontext ein? Im Studiengang Integriertes Produktdesign der Hochschule Coburg entwickelten Studierende bei Prof. Dr. Michael Markert völlig neue Ideen. Im Fokus stand das Nutzer:innenerlebnis. Die drei besten Entwürfe würdigte die HUK-COBURG als Projektpartnerin mit einem Preis.</em>

&nbsp;

Cholesterin- und Blutdrucksenker, Herzmedikamente: Mehr als die Hälfte der Deutschen über 18 Jahre nehmen einer Forsa-Umfrage zufolge regelmäßig Medikamente ein. Aber ziemlich viele Menschen vergessen auch immer mal wieder eine Pille. Lässt sich das durch einen cleveren Medikamentenspender verhindern? Johanna Groß hat sich als Studentin der Hochschule Coburg einen smarten Medikamentenspender ausgedacht. Verbunden mit einer App auf dem Smartphone erinnert er Patient:innen mit Ton, diskretem Lichtsignal und Push-Nachricht an ihre Medikamente und liefert weiterführende Informationen. Der Entwurf "Die Zukunft der Medikation" ist Ergebnis eines Projekts, das <a href="t3://page?uid=1128">Prof. Dr. Michael Markert</a> im Wintersemester 2022/23 für die Studierenden des <a href="t3://page?uid=157">Bachelorstudiengangs Integriertes Produktdesign</a> angeboten hat.

&nbsp;

Markert lehrt Designbasics, Interaction &amp; Digital Transformation an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg. Das Projekt „Sicherheit und Vertrauen – User Experience im Produktdesign" hat der Professor in Kooperation mit der HUK-COBURG durchgeführt. „Ich bin sehr stolz auf unsere Studierenden, die mit tollen Entwürfen beeindruckten“, sagt er. Elf Studierendenteams entwickelten kreative Ideen rund um Produkte im Versicherungskontext. Der Schwerpunkt User Experience Design stellt die Nutzer:innen ins Zentrum.

&nbsp;

<strong>Wie Produkte und Dienstleistungen zu einer guten Erfahrung werden</strong>

&nbsp;

Längst wurde erkannt, dass nicht alleine die Funktion eines Produktes zählt, sondern auch, wie die Menschen es erleben, wenn sie ein Ding, eine Software oder Dienstleistung nutzen. User Experience (UX) wird bei der Entwicklung von Produkten immer wichtiger. Annika Tessmer und Tobias Öhring sind UX-Designer:innen bei der HUK-COBURG und standen den Studierenden mit praktischer Erfahrung zur Seite. Die HUK-COBURG hat die Konzepte der Studierenden außerdem nach einem kleinen Wettbewerb mit Preisen von insgesamt 5.000 Euro gewürdigt: Für alle gab es eine kleine Anerkennung; die drei besten Projekte wurden ausgezeichnet. Mit ihrem smarten Medikamentenspender hat Johanna Groß die HUK-Jury überzeugt.  „Die größte Herausforderung war, mein Konzept auf das Wichtigste zu beschränken“, erklärt sie. „Ich habe öfter einen Schritt zurück machen müssen, um wieder voranzukommen." Ihr Konzept „Die Zukunft der Medikation" soll auch weiterverfolgt werden.

&nbsp;

Der zweite Preis ging an Nadja Matlok für den Entwurf eines Versicherungs-Gesellschaft-Spiels. Die Gefahren, die auf den Ereignisfeldern lauern, können die Spieler:innen umfangreich absichern. Sie können aber auch eine Risikostrategie fahren. Das Spiel macht verschiedene Versicherungstaktiken und Konzepte transparent. Wer am Ende das meiste Vermögen angesammelt hat, gewinnt – weil das auch von Glück und Zufall abhängt, können verschiedene Strategien zum Ziel führen. Den dritten Preis erhielt Fabian Soellner für den Entwurf eines App-Konzeptes, das User:innen durch tägliche Challenges zu sinnstiftendem und gesundem Verhalten anregt. Das trägt zum physisch-psychischen Wohlbefinden bei – und ist eine clevere Variante digitaler Kundenbindung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Was fällt Design-Studierenden zu Produkten im Versicherungskontext ein? Im Studiengang Integriertes Produktdesign der Hochschule Coburg entwickelten Studierende bei Prof. Dr. Michael Markert völlig neue Ideen. Im Fokus stand das Nutzer:innenerlebnis. Die drei besten Entwürfe würdigte die HUK-COBURG als Projektpartnerin mit einem Preis.</em>

&nbsp;

Cholesterin- und Blutdrucksenker, Herzmedikamente: Mehr als die Hälfte der Deutschen über 18 Jahre nehmen einer Forsa-Umfrage zufolge regelmäßig Medikamente ein. Aber ziemlich viele Menschen vergessen auch immer mal wieder eine Pille. Lässt sich das durch einen cleveren Medikamentenspender verhindern? Johanna Groß hat sich als Studentin der Hochschule Coburg einen smarten Medikamentenspender ausgedacht. Verbunden mit einer App auf dem Smartphone erinnert er Patient:innen mit Ton, diskretem Lichtsignal und Push-Nachricht an ihre Medikamente und liefert weiterführende Informationen. Der Entwurf "Die Zukunft der Medikation" ist Ergebnis eines Projekts, das <a href="t3://page?uid=1128">Prof. Dr. Michael Markert</a> im Wintersemester 2022/23 für die Studierenden des <a href="t3://page?uid=157">Bachelorstudiengangs Integriertes Produktdesign</a> angeboten hat.

&nbsp;

Markert lehrt Designbasics, Interaction &amp; Digital Transformation an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg. Das Projekt „Sicherheit und Vertrauen – User Experience im Produktdesign" hat der Professor in Kooperation mit der HUK-COBURG durchgeführt. „Ich bin sehr stolz auf unsere Studierenden, die mit tollen Entwürfen beeindruckten“, sagt er. Elf Studierendenteams entwickelten kreative Ideen rund um Produkte im Versicherungskontext. Der Schwerpunkt User Experience Design stellt die Nutzer:innen ins Zentrum.

&nbsp;

<strong>Wie Produkte und Dienstleistungen zu einer guten Erfahrung werden</strong>

&nbsp;

Längst wurde erkannt, dass nicht alleine die Funktion eines Produktes zählt, sondern auch, wie die Menschen es erleben, wenn sie ein Ding, eine Software oder Dienstleistung nutzen. User Experience (UX) wird bei der Entwicklung von Produkten immer wichtiger. Annika Tessmer und Tobias Öhring sind UX-Designer:innen bei der HUK-COBURG und standen den Studierenden mit praktischer Erfahrung zur Seite. Die HUK-COBURG hat die Konzepte der Studierenden außerdem nach einem kleinen Wettbewerb mit Preisen von insgesamt 5.000 Euro gewürdigt: Für alle gab es eine kleine Anerkennung; die drei besten Projekte wurden ausgezeichnet. Mit ihrem smarten Medikamentenspender hat Johanna Groß die HUK-Jury überzeugt.  „Die größte Herausforderung war, mein Konzept auf das Wichtigste zu beschränken“, erklärt sie. „Ich habe öfter einen Schritt zurück machen müssen, um wieder voranzukommen." Ihr Konzept „Die Zukunft der Medikation" soll auch weiterverfolgt werden.

&nbsp;

Der zweite Preis ging an Nadja Matlok für den Entwurf eines Versicherungs-Gesellschaft-Spiels. Die Gefahren, die auf den Ereignisfeldern lauern, können die Spieler:innen umfangreich absichern. Sie können aber auch eine Risikostrategie fahren. Das Spiel macht verschiedene Versicherungstaktiken und Konzepte transparent. Wer am Ende das meiste Vermögen angesammelt hat, gewinnt – weil das auch von Glück und Zufall abhängt, können verschiedene Strategien zum Ziel führen. Den dritten Preis erhielt Fabian Soellner für den Entwurf eines App-Konzeptes, das User:innen durch tägliche Challenges zu sinnstiftendem und gesundem Verhalten anregt. Das trägt zum physisch-psychischen Wohlbefinden bei – und ist eine clevere Variante digitaler Kundenbindung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Foto_2-1024x683.jpg"
                        fileSize="91237"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Foto_4-1024x683.jpg"
                        fileSize="61121"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Foto_5-1024x683.jpg"
                        fileSize="94544"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Foto_7-1024x683.jpg"
                        fileSize="45043"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Konferenz Versicherungswissenschaft: von Nachhaltigkeit bis Cyber Risk]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-nachhaltigkeit-bis-cyber-risk-konferenz-zur-versicherungswissenschaft/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Feb 2023 09:59:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-nachhaltigkeit-bis-cyber-risk-konferenz-zur-versicherungswissenschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wirtschaft, Recht, Politik und Ethik: Die Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft (DVfVW) findet Ende März mit einem vielseitigen Programm an der Hochschule Coburg statt. Rund um das Oberthema Versicherung und Transparenz werden Aspekte aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Mit-Organisator Prof. Dr. Mirko Kraft von der Hochschule Coburg gibt vorab einen kleinen Einblick.</em></p>&#13;
<p>Wie wird künstliche Intelligenz (KI) unsere Welt verändern? Welche Ideen führen in eine nachhaltige Zukunft? Mit solchen Trendthemen beschäftigt sich auch die Versicherungswissenschaft. „Manche denken erst einmal nur an eine Branche, in der es um viel Geld geht, aber eigentlich – “, <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> zuckt die Schultern, „eigentlich geht es ja um Menschen und deren Schutz und Sicherheit.“ Kraft lehrt Versicherungsbetriebslehre und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenfächer an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg und freut sich sehr, dass hier zu Beginn des Sommersemesters die Jahrestagung 2023 des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft (DVfVW) stattfindet. „Versicherungswissenschaft umfasst Versicherungsmathematik, Versicherungsrecht, Versicherungsökonomie und Versicherungsmedizin“, erklärt Kraft, der auch DVfVW-Vorstandsmitglied ist. Diese Aspekte werden bei der Konferenz aus dem Blickwinkel des Jahresthemas „Versicherung und Transparenz“ diskutiert. Am Mittwoch, 22., und Donnerstag, 23. März, tauschen sich Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen aus Unternehmen zu aktuellen Trends und Forschungsergebnissen aus.</p>&#13;
<p><strong>Recht, Politik und Ethik</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, Vizepräsident des Verfassungsgerichts a.D., wird darüber sprechen, inwiefern Transparenz Segen oder Fluch für die Demokratie ist und der Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus Wiener über Transparenz und Versicherungsmärkte. Den ethischen Aspekten widmet sich auch die Medizinethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen, Vorsitzende des Europäischen Ethikrates. Als Mit-Organisator der Veranstaltung hebt der Coburger Professor Kraft einige Highlights des Programms hervor. „Am zweiten Tag gibt es verschiedene Panels, in denen beispielsweise über aktuelle Forschungsergebnisse zu Cyber Risk und zu Nachhaltigkeit diskutiert wird.“</p>&#13;
<p>Als eine Art Zeugnis für ein verantwortungsvolles Wirtschaften werden immer häufiger ESG-Scores angegeben. Die Abkürzung steht für Environmental,&nbsp;Social,&nbsp;Governance und bewertet gesellschaftliches Engagement in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung – aber welche Bedeutung haben solche ESG-Scores wirklich? Wie transparent sind sie? Das ist die Ausgangslage für ein Nachhaltigkeits-Thema, das Wissenschaftler der Hochschule Coburg auf der Konferenz beleuchten: Welche empirischen Erkenntnisse dazu in der Versicherungsbranche gewonnen wurden, berichten Tim Brasch, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, und <a href="t3://page?uid=1226">Prof. Dr. Christian Eckert</a>, Professor für Versicherungs- und IT-Management.</p>&#13;
<p><strong>IT-Sicherheit und Transparenz in Zeiten des Fachkräftemangels</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Kraft betont, dass IT in der Versicherungsbranche allgemein immer wichtiger wird. KI-Anwendungen sind rechtlich, ethisch und aus wirtschaftlicher Sicht spannend. Aber verantwortungsvoll geht es nur, wenn sich jemand damit auskennt. „Es werden z. B. Telematikdaten von Autorfahrer:innen gesammelt. Da braucht es Leute, die sich darum kümmern. Außerdem geht heute sehr viel online. Die ganzen Systeme basieren enorm auf IT – das sind Themen, für die man Expert:innen braucht.“ Weil die nicht so einfach zu finden sind, spricht Kraft über „Recruiting von IT-Fachkräften in der Versicherungsbranche – Konzeptionalisierung eines Modells mit versicherungsspezifischen Kriterien“. Seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Regina Rumler hat sich damit beschäftigt, was Fachkräfte suchen. Ein sicherer Arbeitsplatz und angemessener Verdienst seien nicht alles. „Es geht auch um einen Sinn, einen gesellschaftlichen Beitrag.“</p>&#13;
<p><strong>Wissenschaftler:innen, Praktiker:innen und Studis</strong></p>&#13;
<p>Der Coburger Professor Kraft ist in den vergangenen zehn Jahren quer durch Deutschland gereist, um an der Tagung teilzunehmen – dass alle Expert:innen in diesem Jahr erstmals nach Coburg und an eine Hochschule für angewandte Wissenschaften kommen, freut ihn besonders, weil davon auch die Studierenden profitieren. Es wird wieder Förderung geben und einen Abend für Studierende. „So eine große Veranstaltung ist spannend“, sagt Franziska Rauh, die im <a href="t3://page?uid=162">Bachelorstudiengang Versicherungswirtschaft </a>studiert und die Verbindung zu KI besonders interessant findet. Sie unterstützt Kraft als studentische Mitarbeiterin bei der Organisation. Das Get-Together für alle Teilnehmenden findet am Mittwoch, 22. März, bei der HUK-COBURG statt. Die Veranstaltung wird teilweise in englischer Sprache abgehalten. Es besteht auch die Möglichkeit, online teilzunehmen. Anmeldung ist bis Dienstag, 28. Februar, vorgesehen. <a href="https://www.dvfvw.de/wp-content/uploads/2022/12/DVfVW_Jahrestagung_Coburg_web.pdf">Weitere Informationen gibt es hier.</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wirtschaft, Recht, Politik und Ethik: Die Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft (DVfVW) findet Ende März mit einem vielseitigen Programm an der Hochschule Coburg statt. Rund um das Oberthema Versicherung und Transparenz werden Aspekte aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Mit-Organisator Prof. Dr. Mirko Kraft von der Hochschule Coburg gibt vorab einen kleinen Einblick.</em></p>&#13;
<p>Wie wird künstliche Intelligenz (KI) unsere Welt verändern? Welche Ideen führen in eine nachhaltige Zukunft? Mit solchen Trendthemen beschäftigt sich auch die Versicherungswissenschaft. „Manche denken erst einmal nur an eine Branche, in der es um viel Geld geht, aber eigentlich – “, <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> zuckt die Schultern, „eigentlich geht es ja um Menschen und deren Schutz und Sicherheit.“ Kraft lehrt Versicherungsbetriebslehre und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenfächer an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg und freut sich sehr, dass hier zu Beginn des Sommersemesters die Jahrestagung 2023 des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft (DVfVW) stattfindet. „Versicherungswissenschaft umfasst Versicherungsmathematik, Versicherungsrecht, Versicherungsökonomie und Versicherungsmedizin“, erklärt Kraft, der auch DVfVW-Vorstandsmitglied ist. Diese Aspekte werden bei der Konferenz aus dem Blickwinkel des Jahresthemas „Versicherung und Transparenz“ diskutiert. Am Mittwoch, 22., und Donnerstag, 23. März, tauschen sich Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen aus Unternehmen zu aktuellen Trends und Forschungsergebnissen aus.</p>&#13;
<p><strong>Recht, Politik und Ethik</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, Vizepräsident des Verfassungsgerichts a.D., wird darüber sprechen, inwiefern Transparenz Segen oder Fluch für die Demokratie ist und der Bundestagsabgeordnete Dr. Klaus Wiener über Transparenz und Versicherungsmärkte. Den ethischen Aspekten widmet sich auch die Medizinethikerin Prof. Dr. Christiane Woopen, Vorsitzende des Europäischen Ethikrates. Als Mit-Organisator der Veranstaltung hebt der Coburger Professor Kraft einige Highlights des Programms hervor. „Am zweiten Tag gibt es verschiedene Panels, in denen beispielsweise über aktuelle Forschungsergebnisse zu Cyber Risk und zu Nachhaltigkeit diskutiert wird.“</p>&#13;
<p>Als eine Art Zeugnis für ein verantwortungsvolles Wirtschaften werden immer häufiger ESG-Scores angegeben. Die Abkürzung steht für Environmental,&nbsp;Social,&nbsp;Governance und bewertet gesellschaftliches Engagement in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung – aber welche Bedeutung haben solche ESG-Scores wirklich? Wie transparent sind sie? Das ist die Ausgangslage für ein Nachhaltigkeits-Thema, das Wissenschaftler der Hochschule Coburg auf der Konferenz beleuchten: Welche empirischen Erkenntnisse dazu in der Versicherungsbranche gewonnen wurden, berichten Tim Brasch, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, und <a href="t3://page?uid=1226">Prof. Dr. Christian Eckert</a>, Professor für Versicherungs- und IT-Management.</p>&#13;
<p><strong>IT-Sicherheit und Transparenz in Zeiten des Fachkräftemangels</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Kraft betont, dass IT in der Versicherungsbranche allgemein immer wichtiger wird. KI-Anwendungen sind rechtlich, ethisch und aus wirtschaftlicher Sicht spannend. Aber verantwortungsvoll geht es nur, wenn sich jemand damit auskennt. „Es werden z. B. Telematikdaten von Autorfahrer:innen gesammelt. Da braucht es Leute, die sich darum kümmern. Außerdem geht heute sehr viel online. Die ganzen Systeme basieren enorm auf IT – das sind Themen, für die man Expert:innen braucht.“ Weil die nicht so einfach zu finden sind, spricht Kraft über „Recruiting von IT-Fachkräften in der Versicherungsbranche – Konzeptionalisierung eines Modells mit versicherungsspezifischen Kriterien“. Seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Regina Rumler hat sich damit beschäftigt, was Fachkräfte suchen. Ein sicherer Arbeitsplatz und angemessener Verdienst seien nicht alles. „Es geht auch um einen Sinn, einen gesellschaftlichen Beitrag.“</p>&#13;
<p><strong>Wissenschaftler:innen, Praktiker:innen und Studis</strong></p>&#13;
<p>Der Coburger Professor Kraft ist in den vergangenen zehn Jahren quer durch Deutschland gereist, um an der Tagung teilzunehmen – dass alle Expert:innen in diesem Jahr erstmals nach Coburg und an eine Hochschule für angewandte Wissenschaften kommen, freut ihn besonders, weil davon auch die Studierenden profitieren. Es wird wieder Förderung geben und einen Abend für Studierende. „So eine große Veranstaltung ist spannend“, sagt Franziska Rauh, die im <a href="t3://page?uid=162">Bachelorstudiengang Versicherungswirtschaft </a>studiert und die Verbindung zu KI besonders interessant findet. Sie unterstützt Kraft als studentische Mitarbeiterin bei der Organisation. Das Get-Together für alle Teilnehmenden findet am Mittwoch, 22. März, bei der HUK-COBURG statt. Die Veranstaltung wird teilweise in englischer Sprache abgehalten. Es besteht auch die Möglichkeit, online teilzunehmen. Anmeldung ist bis Dienstag, 28. Februar, vorgesehen. <a href="https://www.dvfvw.de/wp-content/uploads/2022/12/DVfVW_Jahrestagung_Coburg_web.pdf">Weitere Informationen gibt es hier.</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/18-Jahrestagung_Versicherungswirtschaft_-_Kraft-1024x683.jpg"
                        fileSize="132775"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kindsköpfe im „Green Office“: Spaß mit Upcycling-Möbeln]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kindskoepfe-im-green-office-spass-mit-upcycling-moebeln/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Feb 2023 14:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kindskoepfe-im-green-office-spass-mit-upcycling-moebeln/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ella, Daria und Paul haben das Zeug, die Welt zu verändern: Mit kreativen Kinderideen, Skizzen und Akkuschraubern entwickelten Sechs- bis Neunjährige Sitzmöbel aus Regalresten und Lattenrosten. Der Upcycling-Workshop „Kleine Designer:innen“ bildete den Auftakt für das zweite „Green Office“ der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Erst vor ein paar Monaten hat <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/ganzheitliche-gesundheitswissenschaften/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger.html">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> als <a href="t3://page?uid=1353">Nachhaltigkeitsbeauftragte </a>der Hochschule Coburg das Green Office am Campus Friedrich Streib eröffnet&nbsp;– und schon bekommt es einen Ableger. Der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/standorte.html#c1633">Standort Fugenlos </a>nahe des Coburger Marktplatzes wird Treffpunkt und Anlaufstelle für Menschen, die mit der Hochschule neue Ideen und Projekte zur Verbesserung des Erhalts unserer Lebensgrundlagen entwickeln und umsetzen wollen. Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft können sich hier auf niederschwellige Weise beteiligen – und wieviel Spaß das im Einzelfall macht, stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Upcycling-Workshops fest. „Es war echt schön!“, resümierte die sechsjährige Ella. Ihr gefiel es, nachhaltige Möbelstücke zu entwerfen und zu bauen. Das Material waren Reste, die ein Möbelhersteller zur Verfügung gestellt hat. So konnten die Kinder Lattenroste und Regalbretter zu neuen Sitzmöbeln upcyceln.</p>&#13;
<p><strong>So geht Teamwork</strong></p>&#13;
<p>Begleitet wurden die kleinen Designer:innen dabei vom studentischen Green Office Team. Hier bringen sich Studierende verschiedener Fachrichtungen ein. Im Projekt gab es außerdem fachlichen Input von den Kooperationspartner:innen. „Der Rudi“ – Tischler Rudolf Worofka wurde gleich von allen so gerufen – stand tatkräftig zur Seite. Am Ende erklärte er begeistert: „Das wird ein neues Format!“ Worofka hatte die Idee für den Workshop, in dem Kinder Sitzmöbel für die Coburger Innenstadt entwerfen und gestalten können. Durch den Kooperationspartner Coburger Designforum Oberfranken e.V. (CDO) kam der Kontakt zum Green Office zustande, außerdem beteiligten sich „Die Stadtmacher“ (Wohnbau Coburg) und das Bündnis „Coburg – die Familienstadt“.</p>&#13;
<p>Angefangen hat alles im Herbst vergangenen Jahres: Über die Projektgruppe Stadtmacher hat die Stadt Coburg in der Spitalgasse neue Sitzmöbel zum Plauschen und Verweilen im Steinweg angeschafft. Bei der Einweihung wurde mit einem ersten Kinder-Workshop das Ziel anvisiert: Es soll auch ein Stadtmöbel für die Coburger Innenstadt entstehen, das die Wünsche und Vorstellungen von Kindern aufgreift. Die Stadtmacher, das Bündnis „Coburg – die Familienstadt“ und das Coburger Designforum Oberfranken e.V. ließen knapp ein Dutzend kleine Designer:innen mitmischen. Sie entwarfen Stadtmöbel nach ihren ganz eigenen Vorstellungen. Die bunten und individuellen Entwürfe und Modelle in Miniatur waren unter dem Titel „Wo gibt es Spielraum?“ bis Ende des Jahres im Schaufester des Stadtmacher-Büros im&nbsp;Steinweg 37&nbsp;zu sehen. Und im gerade entstehenden Green Office der Hochschule ging es jetzt mit dem Upcycling-Workshop weiter.</p>&#13;
<p><strong>Kinderwünsche im Green Office</strong></p>&#13;
<p>Kleine Designer:innen wie Mina, Ewa und Elias erklärten und skizzierten, was Kinder in der Coburger Innenstadt brauchen. Die Ergebnisse sollen in die Entwicklung und den Bau eines Prototypens einfließen. Bald können die Kinder ihre Ideen für Sitzmöbel in der Coburger Innenstadt wiederfinden. Möbel, die schaukeln oder wippen sind cool. Aber auch Upcycling ist cool. Im Green Office geht es um den Erhalt der Lebensgrundlagen – und das betrifft Kinder mehr als alle anderen. Die Sechs- bis Neunjährigen haben bereits ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Sie haben das Zeug, die Welt zu verändern.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ella, Daria und Paul haben das Zeug, die Welt zu verändern: Mit kreativen Kinderideen, Skizzen und Akkuschraubern entwickelten Sechs- bis Neunjährige Sitzmöbel aus Regalresten und Lattenrosten. Der Upcycling-Workshop „Kleine Designer:innen“ bildete den Auftakt für das zweite „Green Office“ der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Erst vor ein paar Monaten hat <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/ganzheitliche-gesundheitswissenschaften/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger.html">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> als <a href="t3://page?uid=1353">Nachhaltigkeitsbeauftragte </a>der Hochschule Coburg das Green Office am Campus Friedrich Streib eröffnet&nbsp;– und schon bekommt es einen Ableger. Der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/standorte.html#c1633">Standort Fugenlos </a>nahe des Coburger Marktplatzes wird Treffpunkt und Anlaufstelle für Menschen, die mit der Hochschule neue Ideen und Projekte zur Verbesserung des Erhalts unserer Lebensgrundlagen entwickeln und umsetzen wollen. Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft können sich hier auf niederschwellige Weise beteiligen – und wieviel Spaß das im Einzelfall macht, stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Upcycling-Workshops fest. „Es war echt schön!“, resümierte die sechsjährige Ella. Ihr gefiel es, nachhaltige Möbelstücke zu entwerfen und zu bauen. Das Material waren Reste, die ein Möbelhersteller zur Verfügung gestellt hat. So konnten die Kinder Lattenroste und Regalbretter zu neuen Sitzmöbeln upcyceln.</p>&#13;
<p><strong>So geht Teamwork</strong></p>&#13;
<p>Begleitet wurden die kleinen Designer:innen dabei vom studentischen Green Office Team. Hier bringen sich Studierende verschiedener Fachrichtungen ein. Im Projekt gab es außerdem fachlichen Input von den Kooperationspartner:innen. „Der Rudi“ – Tischler Rudolf Worofka wurde gleich von allen so gerufen – stand tatkräftig zur Seite. Am Ende erklärte er begeistert: „Das wird ein neues Format!“ Worofka hatte die Idee für den Workshop, in dem Kinder Sitzmöbel für die Coburger Innenstadt entwerfen und gestalten können. Durch den Kooperationspartner Coburger Designforum Oberfranken e.V. (CDO) kam der Kontakt zum Green Office zustande, außerdem beteiligten sich „Die Stadtmacher“ (Wohnbau Coburg) und das Bündnis „Coburg – die Familienstadt“.</p>&#13;
<p>Angefangen hat alles im Herbst vergangenen Jahres: Über die Projektgruppe Stadtmacher hat die Stadt Coburg in der Spitalgasse neue Sitzmöbel zum Plauschen und Verweilen im Steinweg angeschafft. Bei der Einweihung wurde mit einem ersten Kinder-Workshop das Ziel anvisiert: Es soll auch ein Stadtmöbel für die Coburger Innenstadt entstehen, das die Wünsche und Vorstellungen von Kindern aufgreift. Die Stadtmacher, das Bündnis „Coburg – die Familienstadt“ und das Coburger Designforum Oberfranken e.V. ließen knapp ein Dutzend kleine Designer:innen mitmischen. Sie entwarfen Stadtmöbel nach ihren ganz eigenen Vorstellungen. Die bunten und individuellen Entwürfe und Modelle in Miniatur waren unter dem Titel „Wo gibt es Spielraum?“ bis Ende des Jahres im Schaufester des Stadtmacher-Büros im&nbsp;Steinweg 37&nbsp;zu sehen. Und im gerade entstehenden Green Office der Hochschule ging es jetzt mit dem Upcycling-Workshop weiter.</p>&#13;
<p><strong>Kinderwünsche im Green Office</strong></p>&#13;
<p>Kleine Designer:innen wie Mina, Ewa und Elias erklärten und skizzierten, was Kinder in der Coburger Innenstadt brauchen. Die Ergebnisse sollen in die Entwicklung und den Bau eines Prototypens einfließen. Bald können die Kinder ihre Ideen für Sitzmöbel in der Coburger Innenstadt wiederfinden. Möbel, die schaukeln oder wippen sind cool. Aber auch Upcycling ist cool. Im Green Office geht es um den Erhalt der Lebensgrundlagen – und das betrifft Kinder mehr als alle anderen. Die Sechs- bis Neunjährigen haben bereits ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Sie haben das Zeug, die Welt zu verändern.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/1_kleine_Designer_Elias_Ella_jw-1024x649.jpg"
                        fileSize="163902"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="649"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/6_kleine_Designer_Elias_Paul_jw-1024x643.jpg"
                        fileSize="151408"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="643"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/8_kleine_Designer_Daria_jw-1024x710.jpg"
                        fileSize="106654"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="710"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/9_kleine_Designer_Jule_jw-958x1024.jpg"
                        fileSize="175439"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="958" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vorwärts zu den Wurzeln: Ideen für die Stadt der Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vorwaerts-zu-den-wurzeln-ideen-fuer-die-stadt-der-zukunft/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Feb 2023 16:02:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vorwaerts-zu-den-wurzeln-ideen-fuer-die-stadt-der-zukunft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie kann die Stadt grüner werden? Und wie können Bürger:innen den öffentlichen Raum mitgestalten? Ideen dafür liefern Studierende der Fakultät Design der Hochschule Coburg. Die Stadt Coburg ist Partner des Projekts und alle Bürger:innen können sich beim „Co-Gardening“ beteiligen. </em></p>&#13;
<p>Schwarzer Strandflieder auf d5. Weißes Löwenmäulchen auf e5 – und Schach! „Pflanzmatt“ ist ein ungewöhnliches, modulares und transportables Riesenschachfeld, das an vielen verschiedenen Orten einsetzbar ist: Eine Idee, die sich Studierende der Hochschule Coburg ausgedacht haben, um Pflanzen spielerisch ins Stadtbild zu integrieren. Eine andere Idee heißt „in’klood“ und ist ein unterfahrbares Hochbeet, das Menschen im Rollstuhl ermöglicht, das grüne Stadtbild mitzugestalten. Auch Bürger:innen beispielsweise mit eingeschränkter Sehfähigkeit oder kleinere Kinder können hier mitgärtnern. Wiederum einen anderen Ansatz verfolgt das „Beet-Sharing“. Es bringt unterschiedliche Bedürfnisse zusammen: auf der einen Seite Menschen oder Institutionen, die einen Platz haben, der begrünt werden kann; auf der anderen Seite Leute, die eine Fläche zum Bepflanzen suchen.</p>&#13;
<p><strong>Gemeinsam grün</strong></p>&#13;
<p>Insgesamt acht neuartige Entwürfe für eine grünere Stadt haben zwei Dutzend Studierende der Hochschule Coburg im Wintersemester 2022 / 23 entwickelt. „Co-Gardening – Hochbeete mit Mehrwert für unsere Stadt Coburg. Kleinstgärten im Coburger Stadtraum“ heißt das Projekt der Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html">Integriertes Produktdesign</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html">Innenarchitektur</a>, das von Prof. Philipp Stingl und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/carl-baetjer.html">Carl Baetjer</a> betreut wurde. Die Teilnehmer:innen kamen nicht nur aus verschiedenen Studiengängen, sondern auch aus unterschiedlichen Fachsemestern. Partner des Projekts ist die Stadt Coburg mit ihrem „Green Deal“. Oberbürgermeister Dominik Sauerteig sagt: „Ich bin begeistert, wie die Studierenden der Hochschule unsere Stadt gestalten wollen. Ideen von den Menschen für die Menschen. Genau das ist das Ziel des Green Deal Coburg: Die vielen Ideen, die es in der Stadt gibt, bekannt machen, Gleichgesinnte zusammenbringen und dann gemeinsam umsetzen.“</p>&#13;
<p><strong>Beteiligung der Bürger:innen</strong></p>&#13;
<p>Im Stadthaus am Marktplatz in den Räumlichkeiten des ehemaligen Geschäfts „Maiwald“ werden die Entwürfe bis Mittwoch, 22. Februar, gezeigt (Samstag und Mittwoch von 10 bis 18 Uhr). Außerdem stehen sie <a href="https://mitmachen.coburg.de/de-DE/projects/co-gardening">bis Ende Februar online zur Abstimmung</a>. „Die Bürger:innen haben durch den Wettbewerb die Möglichkeit, sich an der Entwicklung zu beteiligen und das Co-Gardening am Ende für sich selbst umzusetzen“, sagt Carl Baetjer. Er lehrt an der Hochschule Coburg im Studiengang Innenarchitektur und erzählt, dass angedacht ist, die beliebtesten Ideen weiterzuentwickeln, Sponsoren zu finden und DIY-Anleitungen zu entwickeln. „Ein Projekt dieser Art stellt für alle Beteiligten eine Win-Win-Win-Situation her. Die Studierenden lernen viel mehr, als es durch ein rein theoretisches Studium möglich wäre.“ Prof. Philipp Stingl, Professor für Produktdesign in neuen Kontexten, ergänzt: „Sie lernen, was es bedeutet, ein Projekt gemeinsam mit diversen Stakeholdern zu denken und&nbsp;zur Umsetzungsfähigkeit zu entwickeln.“</p>&#13;
<p><strong>Verwurzelt in der Region</strong></p>&#13;
<p>Die Planungen der Studierenden wurden beispielsweise von der Musikschule, der Lebenshilfe und dem AWO-Mehrgenerationenhaus Coburg unterstützt, so dass die Ergebnisse eben auch die Bedürfnisse in der Stadt widerspiegeln. Ob der faltbare Topfgarten „OpenUP“ mit seinen flexiblen Sitzbänken oder das Gartensystem „SCRAT“ mit Pflanzentausch-Station und individuellen Modulen: Mit einem Rollstuhl unterfahrbar sind mehrere der Entwürfe. Die Stellwand „UpSi“ schafft um eine Parkbank herum einen kleinen, grünen, persönlichen Raum und bringt dabei den Upcycling-Gedanken in die Stadt. Das Projekt „Stadt-Finden“ verbindet die Sehnsucht nach Natur und das Bedürfnis nach sozialem und kulturellem Austausch zu einer Bühne aus bepflanzten Stellwänden. Mit den individuell kombinierbaren Beeten des Projektes „Die Wabe“ können Sitzlandschaft, Hochbeet und Information verbunden werden. „Die&nbsp;Zusammenarbeit mit Akteur:innen aus den Coburger Stadträumen besonders ist besonders fruchtbar, auch in gestalterischer Hinsicht“, sagt Stingl. „Auch im Design befinden sich die Tätigkeitsfelder im Wandel.“ Weil Designer:innen heute oft moderierend arbeiten, wurde nicht nur auf die formale Gestaltung der Objekte Wert gelegt, sondern auch auf systemische Betrachtungsweisen&nbsp;und den partizipativen Einbezug aller in den Gestaltungsprozess.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie kann die Stadt grüner werden? Und wie können Bürger:innen den öffentlichen Raum mitgestalten? Ideen dafür liefern Studierende der Fakultät Design der Hochschule Coburg. Die Stadt Coburg ist Partner des Projekts und alle Bürger:innen können sich beim „Co-Gardening“ beteiligen. </em></p>&#13;
<p>Schwarzer Strandflieder auf d5. Weißes Löwenmäulchen auf e5 – und Schach! „Pflanzmatt“ ist ein ungewöhnliches, modulares und transportables Riesenschachfeld, das an vielen verschiedenen Orten einsetzbar ist: Eine Idee, die sich Studierende der Hochschule Coburg ausgedacht haben, um Pflanzen spielerisch ins Stadtbild zu integrieren. Eine andere Idee heißt „in’klood“ und ist ein unterfahrbares Hochbeet, das Menschen im Rollstuhl ermöglicht, das grüne Stadtbild mitzugestalten. Auch Bürger:innen beispielsweise mit eingeschränkter Sehfähigkeit oder kleinere Kinder können hier mitgärtnern. Wiederum einen anderen Ansatz verfolgt das „Beet-Sharing“. Es bringt unterschiedliche Bedürfnisse zusammen: auf der einen Seite Menschen oder Institutionen, die einen Platz haben, der begrünt werden kann; auf der anderen Seite Leute, die eine Fläche zum Bepflanzen suchen.</p>&#13;
<p><strong>Gemeinsam grün</strong></p>&#13;
<p>Insgesamt acht neuartige Entwürfe für eine grünere Stadt haben zwei Dutzend Studierende der Hochschule Coburg im Wintersemester 2022 / 23 entwickelt. „Co-Gardening – Hochbeete mit Mehrwert für unsere Stadt Coburg. Kleinstgärten im Coburger Stadtraum“ heißt das Projekt der Studiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html">Integriertes Produktdesign</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html">Innenarchitektur</a>, das von Prof. Philipp Stingl und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/carl-baetjer.html">Carl Baetjer</a> betreut wurde. Die Teilnehmer:innen kamen nicht nur aus verschiedenen Studiengängen, sondern auch aus unterschiedlichen Fachsemestern. Partner des Projekts ist die Stadt Coburg mit ihrem „Green Deal“. Oberbürgermeister Dominik Sauerteig sagt: „Ich bin begeistert, wie die Studierenden der Hochschule unsere Stadt gestalten wollen. Ideen von den Menschen für die Menschen. Genau das ist das Ziel des Green Deal Coburg: Die vielen Ideen, die es in der Stadt gibt, bekannt machen, Gleichgesinnte zusammenbringen und dann gemeinsam umsetzen.“</p>&#13;
<p><strong>Beteiligung der Bürger:innen</strong></p>&#13;
<p>Im Stadthaus am Marktplatz in den Räumlichkeiten des ehemaligen Geschäfts „Maiwald“ werden die Entwürfe bis Mittwoch, 22. Februar, gezeigt (Samstag und Mittwoch von 10 bis 18 Uhr). Außerdem stehen sie <a href="https://mitmachen.coburg.de/de-DE/projects/co-gardening">bis Ende Februar online zur Abstimmung</a>. „Die Bürger:innen haben durch den Wettbewerb die Möglichkeit, sich an der Entwicklung zu beteiligen und das Co-Gardening am Ende für sich selbst umzusetzen“, sagt Carl Baetjer. Er lehrt an der Hochschule Coburg im Studiengang Innenarchitektur und erzählt, dass angedacht ist, die beliebtesten Ideen weiterzuentwickeln, Sponsoren zu finden und DIY-Anleitungen zu entwickeln. „Ein Projekt dieser Art stellt für alle Beteiligten eine Win-Win-Win-Situation her. Die Studierenden lernen viel mehr, als es durch ein rein theoretisches Studium möglich wäre.“ Prof. Philipp Stingl, Professor für Produktdesign in neuen Kontexten, ergänzt: „Sie lernen, was es bedeutet, ein Projekt gemeinsam mit diversen Stakeholdern zu denken und&nbsp;zur Umsetzungsfähigkeit zu entwickeln.“</p>&#13;
<p><strong>Verwurzelt in der Region</strong></p>&#13;
<p>Die Planungen der Studierenden wurden beispielsweise von der Musikschule, der Lebenshilfe und dem AWO-Mehrgenerationenhaus Coburg unterstützt, so dass die Ergebnisse eben auch die Bedürfnisse in der Stadt widerspiegeln. Ob der faltbare Topfgarten „OpenUP“ mit seinen flexiblen Sitzbänken oder das Gartensystem „SCRAT“ mit Pflanzentausch-Station und individuellen Modulen: Mit einem Rollstuhl unterfahrbar sind mehrere der Entwürfe. Die Stellwand „UpSi“ schafft um eine Parkbank herum einen kleinen, grünen, persönlichen Raum und bringt dabei den Upcycling-Gedanken in die Stadt. Das Projekt „Stadt-Finden“ verbindet die Sehnsucht nach Natur und das Bedürfnis nach sozialem und kulturellem Austausch zu einer Bühne aus bepflanzten Stellwänden. Mit den individuell kombinierbaren Beeten des Projektes „Die Wabe“ können Sitzlandschaft, Hochbeet und Information verbunden werden. „Die&nbsp;Zusammenarbeit mit Akteur:innen aus den Coburger Stadträumen besonders ist besonders fruchtbar, auch in gestalterischer Hinsicht“, sagt Stingl. „Auch im Design befinden sich die Tätigkeitsfelder im Wandel.“ Weil Designer:innen heute oft moderierend arbeiten, wurde nicht nur auf die formale Gestaltung der Objekte Wert gelegt, sondern auch auf systemische Betrachtungsweisen&nbsp;und den partizipativen Einbezug aller in den Gestaltungsprozess.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CoGardening_04-1024x683.jpg"
                        fileSize="92039"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CoGardening_07-1024x683.jpg"
                        fileSize="101484"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CoGardening_Gruppe-1024x660.jpg"
                        fileSize="144849"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="660"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CoGardening_OB01-1024x707.jpg"
                        fileSize="83739"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="707"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CoGardening_Wabe01-1024x683.jpg"
                        fileSize="85914"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CoGardening_10-1024x683.jpg"
                        fileSize="87777"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/16-Co-Gardening-pflanzmatt-1024x601.jpg"
                        fileSize="178637"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="601"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/16-Co-Gardening-inklood-1024x768.jpg"
                        fileSize="219464"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mobilität: So werden Kommunen zum Wohlfühlort]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mobilitaet-so-werden-kommunen-zum-wohlfuehlort/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Feb 2023 12:13:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mobilitaet-so-werden-kommunen-zum-wohlfuehlort/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Wettbewerb „Wohlfühlplatz 2022“ wurden vorbildliche Projekte der fußgänger:innenfreundlichen Verkehrsplanung gesucht. Der Coburger <a href="t3://page?uid=70">Architektur-</a>Professor Mario Tvrtkovic gehörte der Fachjury an. Sie suchte in ganz Bayern positive Beispiele aus Städten und Dörfern.</em></p>&#13;
<p>Der Fachverband Fußverkehr Deutschland (FUSS e.V.), die Vereinigung für Stadt-, Regional-, und Landesplanung (SRL e.V., Regionalgruppe Bayern) und der Verkehrsclub Deutschland Landesverband Bayern haben den Preis für attraktiv gestaltete Plätze im öffentlichen Raum vergangenes Jahr erstmals ausgelobt. Nach einem intensivem Auswahlverfahren wurden die Sieger:innen in diesem Jahr in Markt Erlbach (Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim) vorgestellt und von der Jury ausgezeichnet.</p>&#13;
<p>Die mittelfränkische Kommune Erlbach und die oberbayerischen Gemeinden Denklingen im (Landkreis Landsberg am Lech) und Schongau (Landkreis Weilheim/Schongau) wurden mit dem ersten Platz gewürdigt. Aber was braucht ein Markt- oder Dorfplatz, damit sich die Menschen dort gerne aufhalten, damit er zu einem beliebten Treff- und Begegnungsort wird? Immer dann, wenn bei Fragen zu Wegeführung, Gestaltung, Sitzgelegenheiten und Barrierefreiheit die Bedürfnisse von Fußgängerinnen und Fußgängern berücksichtigt werden, entstehen „Wohlfühlplätze“. Erholung und Freiraum spielen insbesondere in dicht bebauten Bereichen eine Rolle. Insgesamt zeigte sich in dem bayernweiten Wettbewerb: Es wird wichtiger, Stadt- und Dorfplätze fußgänger:innenfreundlich zu gestalten.</p>&#13;
<p>„Nachhaltige Mobilität und Gestaltung lebenswerter Orte gewinnen an Bedeutung“, ist der Coburger Architekturprofessor <a href="t3://page?uid=816">Mario Tvrtkovic</a> überzeugt. Nachhaltiger Städtebau und die Entwicklung von Stadt und Land zählen an der<a href="t3://page?uid=25"> Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre. Als Jurymitglied freute er sich über die positiven Beispiele aus Kommunen unterschiedlicher Größe in ganz Bayern. Sie sollen andere Kommunen ermutigen und mit praktischem Wissen unterstützen. Vorgestellt werden sie <a href="https://wohlfuehlplaetze.de">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Wettbewerb „Wohlfühlplatz 2022“ wurden vorbildliche Projekte der fußgänger:innenfreundlichen Verkehrsplanung gesucht. Der Coburger <a href="t3://page?uid=70">Architektur-</a>Professor Mario Tvrtkovic gehörte der Fachjury an. Sie suchte in ganz Bayern positive Beispiele aus Städten und Dörfern.</em></p>&#13;
<p>Der Fachverband Fußverkehr Deutschland (FUSS e.V.), die Vereinigung für Stadt-, Regional-, und Landesplanung (SRL e.V., Regionalgruppe Bayern) und der Verkehrsclub Deutschland Landesverband Bayern haben den Preis für attraktiv gestaltete Plätze im öffentlichen Raum vergangenes Jahr erstmals ausgelobt. Nach einem intensivem Auswahlverfahren wurden die Sieger:innen in diesem Jahr in Markt Erlbach (Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim) vorgestellt und von der Jury ausgezeichnet.</p>&#13;
<p>Die mittelfränkische Kommune Erlbach und die oberbayerischen Gemeinden Denklingen im (Landkreis Landsberg am Lech) und Schongau (Landkreis Weilheim/Schongau) wurden mit dem ersten Platz gewürdigt. Aber was braucht ein Markt- oder Dorfplatz, damit sich die Menschen dort gerne aufhalten, damit er zu einem beliebten Treff- und Begegnungsort wird? Immer dann, wenn bei Fragen zu Wegeführung, Gestaltung, Sitzgelegenheiten und Barrierefreiheit die Bedürfnisse von Fußgängerinnen und Fußgängern berücksichtigt werden, entstehen „Wohlfühlplätze“. Erholung und Freiraum spielen insbesondere in dicht bebauten Bereichen eine Rolle. Insgesamt zeigte sich in dem bayernweiten Wettbewerb: Es wird wichtiger, Stadt- und Dorfplätze fußgänger:innenfreundlich zu gestalten.</p>&#13;
<p>„Nachhaltige Mobilität und Gestaltung lebenswerter Orte gewinnen an Bedeutung“, ist der Coburger Architekturprofessor <a href="t3://page?uid=816">Mario Tvrtkovic</a> überzeugt. Nachhaltiger Städtebau und die Entwicklung von Stadt und Land zählen an der<a href="t3://page?uid=25"> Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre. Als Jurymitglied freute er sich über die positiven Beispiele aus Kommunen unterschiedlicher Größe in ganz Bayern. Sie sollen andere Kommunen ermutigen und mit praktischem Wissen unterstützen. Vorgestellt werden sie <a href="https://wohlfuehlplaetze.de">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TvrtkovicMario-1024x681.jpg"
                        fileSize="107400"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Circular Tiny House als Haus des Jahres nominiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/circular-tiny-house-als-haus-des-jahres-nominiert/</link>
                <pubDate>Fri, 10 Feb 2023 11:02:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/circular-tiny-house-als-haus-des-jahres-nominiert/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Was verbindet ein holzverkleidetes Passivhaus in den US-amerikanischen Catskill Mountains, ein modernisiertes menorquinisches Gebäude mit Workspace und das Circular Tiny House auf dem Campus Design der Hochschule Coburg? Sie sind bei ArchDaily als House of the Year 2023 nominiert.</em></p>&#13;
<p>Wie kann man Nachhaltigkeit bauen? Die Antwort lieferten Architekturprofessor <a href="t3://page?uid=695">Dr. Rainer Hirth </a>und Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Architektur" rel="noopener">Architektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Innenarchitektur" rel="noopener">Innenarchitektur</a> mit dem Circular Tiny House, das&nbsp; in verschiedenen Seminaren an der Hochschule Coburg geplant und errichtet worden ist. Es besteht aus Lehm, Stroh, Holz und Bauteilen aus zweiter Hand. Solarmodule liefern die Energie. In Medien und Fachwelt erregte das kleine Haus schon viel Aufsehen – jetzt steht das CTH*1 bei &nbsp;ArchDaily auf der Longlist zum Nominee House of the Year 2023.</p>&#13;
<p>In der Architekturszene ist diese Online-Platform international sehr anerkannt. Prof. Dr. Rainer Hirth freut sich, dass es das Coburger Häuschen in die Auswahl geschafft hat. „Das ist natürlich ziemlich verrückt für so ein kleines Haus und bei der renommierten internationalen Konkurrenz. Da wäre es schon ein echter Achtungserfolg es nur auf die Shortlist zu schaffen.“&nbsp;</p>&#13;
<p>Bis einschließlich Mittwoch, 15. Februar, läuft ein Leservoting. <a href="https://boty.archdaily.com/us/2023/candidates/153051/">Das Coburger Team kann hier unterstützt</a> werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Was verbindet ein holzverkleidetes Passivhaus in den US-amerikanischen Catskill Mountains, ein modernisiertes menorquinisches Gebäude mit Workspace und das Circular Tiny House auf dem Campus Design der Hochschule Coburg? Sie sind bei ArchDaily als House of the Year 2023 nominiert.</em></p>&#13;
<p>Wie kann man Nachhaltigkeit bauen? Die Antwort lieferten Architekturprofessor <a href="t3://page?uid=695">Dr. Rainer Hirth </a>und Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Architektur" rel="noopener">Architektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Innenarchitektur" rel="noopener">Innenarchitektur</a> mit dem Circular Tiny House, das&nbsp; in verschiedenen Seminaren an der Hochschule Coburg geplant und errichtet worden ist. Es besteht aus Lehm, Stroh, Holz und Bauteilen aus zweiter Hand. Solarmodule liefern die Energie. In Medien und Fachwelt erregte das kleine Haus schon viel Aufsehen – jetzt steht das CTH*1 bei &nbsp;ArchDaily auf der Longlist zum Nominee House of the Year 2023.</p>&#13;
<p>In der Architekturszene ist diese Online-Platform international sehr anerkannt. Prof. Dr. Rainer Hirth freut sich, dass es das Coburger Häuschen in die Auswahl geschafft hat. „Das ist natürlich ziemlich verrückt für so ein kleines Haus und bei der renommierten internationalen Konkurrenz. Da wäre es schon ein echter Achtungserfolg es nur auf die Shortlist zu schaffen.“&nbsp;</p>&#13;
<p>Bis einschließlich Mittwoch, 15. Februar, läuft ein Leservoting. <a href="https://boty.archdaily.com/us/2023/candidates/153051/">Das Coburger Team kann hier unterstützt</a> werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-Arch-Award-Foto_Sebastian_Kolm_Architekturfotografie-1024x683.jpg"
                        fileSize="209881"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ausstellungseröffnung: Kleinstgärten für Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausstellungseroeffnung-co-gardening/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Feb 2023 14:26:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ausstellungseroeffnung-co-gardening/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Wintersemester setzten sich Studierende der Hochschule Coburg im Projekt CoGardening damit auseinander, wie der Coburger Stadtraum mit Kleinstgärten belebt werden kann. Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung gezeigt. Eröffnung ist am Donnerstag, 9. Februar und Bürgerinnen und Bürger können online über die Projekte abstimmen.</em></p>&#13;
<p>Als Beiträge zur Transformation des Coburger Stadtraumes hin zu einer nachhaltigen Zukunft haben Studierende in Teams der Studiengänge <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> und <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a> spannende Konzepte entwickelt: „Co-Gardening – Hochbeete mit Mehrwert für unsere Stadt Coburg. Kleinstgärten im Coburger Stadtraum“ heißt das interdisziplinäre Projekt, das von&nbsp;Prof. Philipp Stingl und&nbsp;<a href="t3://page?uid=1000">Carl Baetjer</a> betreut wurde. Die Stadt Coburg ist Partner. Im Rahmen des "green deal" der Stadt war der Ansatz, Strategien und Ideen für eine sozial und ökologisch nachhaltige Zukunft zu entwickeln.</p>&#13;
<p>Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung gezeigt, die am Donnerstag, 9. Februar, im Stadthaus am Marktplatz in den Räumlichkeiten des ehemaligen Geschäfts „Maiwald“ eröffnet wird. Nach dem offiziellen Teil können ab 14 Uhr alle Interessierten die Konzepte betrachten. Die Projekte der Studierenden unterbreiten den Bürgerinnen und Bürgern einen Vorschlag, an einem nachhaltigen, grüneren Stadtraum teilzuhaben und diese Veränderungen gemeinsam zu gestaltalten. In den kommenden Wochen werden die Ergebnisse&nbsp; durch einen Wettbewerb mit Bürger:innenbeteiligung prämiert. Wer mitmachen möchte, kann sich <a href="https://mitmachen.coburg.de/de-DE/projects/co-gardening/1">hier informieren und abstimmen</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Wintersemester setzten sich Studierende der Hochschule Coburg im Projekt CoGardening damit auseinander, wie der Coburger Stadtraum mit Kleinstgärten belebt werden kann. Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung gezeigt. Eröffnung ist am Donnerstag, 9. Februar und Bürgerinnen und Bürger können online über die Projekte abstimmen.</em></p>&#13;
<p>Als Beiträge zur Transformation des Coburger Stadtraumes hin zu einer nachhaltigen Zukunft haben Studierende in Teams der Studiengänge <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a> und <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a> spannende Konzepte entwickelt: „Co-Gardening – Hochbeete mit Mehrwert für unsere Stadt Coburg. Kleinstgärten im Coburger Stadtraum“ heißt das interdisziplinäre Projekt, das von&nbsp;Prof. Philipp Stingl und&nbsp;<a href="t3://page?uid=1000">Carl Baetjer</a> betreut wurde. Die Stadt Coburg ist Partner. Im Rahmen des "green deal" der Stadt war der Ansatz, Strategien und Ideen für eine sozial und ökologisch nachhaltige Zukunft zu entwickeln.</p>&#13;
<p>Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung gezeigt, die am Donnerstag, 9. Februar, im Stadthaus am Marktplatz in den Räumlichkeiten des ehemaligen Geschäfts „Maiwald“ eröffnet wird. Nach dem offiziellen Teil können ab 14 Uhr alle Interessierten die Konzepte betrachten. Die Projekte der Studierenden unterbreiten den Bürgerinnen und Bürgern einen Vorschlag, an einem nachhaltigen, grüneren Stadtraum teilzuhaben und diese Veränderungen gemeinsam zu gestaltalten. In den kommenden Wochen werden die Ergebnisse&nbsp; durch einen Wettbewerb mit Bürger:innenbeteiligung prämiert. Wer mitmachen möchte, kann sich <a href="https://mitmachen.coburg.de/de-DE/projects/co-gardening/1">hier informieren und abstimmen</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/11-co-gardening.jpeg-1024x703.jpg"
                        fileSize="56228"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="703"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die weibliche Seite der Stadt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-weibliche-seite-der-stadt/</link>
                <pubDate>Tue, 07 Feb 2023 14:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-weibliche-seite-der-stadt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Zwei Semester lang haben Coburger Studierende in den Bereichen Ökonomie, kommunale Verwaltung, Soziales und Gesundheit, Bildung, Kultur und Sicherheit eine Frage bearbeitet: Wie weiblich ist die Stadt? Jetzt haben sie ihre Entdeckungen präsentiert.</em>

Albrecht Dürer, Albert Schweitzer und Prinz Albert: Wer eine alphabetische Liste der Namen von Coburger Straßen und Plätzen durchforstet, stößt schon beim Buchstaben A auf recht unterschiedliche Persönlichkeiten. Wobei sie so unterschiedlich auch wieder nicht sind. Zumindest nicht in jeder Hinsicht. Die meisten – fast 93 Prozent – sind Männer. „Wenn man die Straßennamen einzeln betrachtet, fällt das nicht auf“, sagt Patiani Leupolt. Sie ist Studentin der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit </a>und steht gerade in der Hochschule Coburg vor einem Plakat, das die Geschichte der Pazifistin Anna Bernhardine Eckstein erzählt. Vor dem Ersten Weltkrieg brachte diese Coburgerin eine Friedens-Petition auf den Weg. Millionen Menschen unterschrieben. Anna B. Eckstein und ihr wichtiges Anliegen sind heute im Herzen Coburgs präsent, weil die Stadt eine Grünanlage nach ihr benannt hat. Darüber spricht Patiani Leupolt jetzt mit Tabea Kühlewindt. Gemeinsam betrachten sie das Schwarz-Weiß-Foto Ecksteins. „Es ist wichtig, dass Frauen in der Öffentlichkeit sichtbar sind”, sagt Kühlewindt.

<strong>Eine mobile Ausstellung</strong>

Die beiden Studierenden der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit</a> haben sich als Teil einer interdisziplinären Projektwerkstatt unter Leitung von Prof. Dr. Gaby Franger-Huhle und Sozialpädagogin Beate Weigle mit der Frage „Wie weiblich ist die Stadt“ auseinandergesetzt. Um die 20 Studierende waren beteiligt und präsentieren an diesem Morgen die Ergebnisse aus zwei Semestern auf 30 Plakaten. Wenige Stunden später ist alles wieder abgebaut. „Die Ausstellung ist mobil und kann gerne ausgeliehen werden“, erklärt Weigle. Ziel der Projektwerkstatt war, kommunalpolitische, ökonomische und bildungspolitische Entwicklungen in Coburg unter dem Gesichtspunkt von Geschlechtergerechtigkeit und der Lebenssituation und Inklusion vulnerabler Gruppen von Frauen jeglicher Herkunft als Maßstab für eine nachhaltige kommunale Entwicklung zu betrachten. Das Ergebnis ist eine Momentaufnahme: Coburg im Herbst 2022.

Mit verschiedenen Methoden von Literatur- und Internetrecherche über qualitative Interviews bis zur nächtlichen Ortsbegehung haben die Studierenden beispielsweise analysiert, welche Rolle Frauen in den Strukturen, den Bedeutungen, der Wahrnehmung Coburgs und in den sozialen Räumen spielen, was die Stadt Frauen in Beruf und Alltag bietet, wie Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft vertreten sind und wie ihre Leistungen anerkannt werden.

<strong>Teilhabe von Frauen als Bestandteil partizipativer Stadtentwicklung</strong>

Tabea Kühlewindt gehörte zu einer Gruppe, die sich mit Frauen in der Kultur beschäftigte, in Patiani Leupolts Team ging es um Anlaufstellen für Frauen. „Mich hat besonders das Frauenhaus beeindruckt“, erzählt sie. Viele Stellen in Coburg unterstützen das Projekt, besonders dankten die Studierenden der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Susanne Müller. Aber nicht alle ließen sich auf das Thema ein. „Für mich war auch eine spannende Erfahrung, wie sich so ein Projekt entwickelt und wie schwierig es manchmal ist, mit Leuten ins Gespräch zu kommen“, berichtet Kühlewindt.

Die junge Frau aus Sachsen-Anhalt hat dabei viel über partizipative Stadtentwicklung gelernt. Genau wie Patiani Leupolt, die aus der Nähe von München kommt - und wie all die anderen unterschiedlichen Studierenden in der Projektwerkstatt. Wobei sie wiederum in einem Punkt gar nicht so unterschiedlich waren: 95 Prozent der Teilnehmenden dieser Wahlveranstaltung waren Frauen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Zwei Semester lang haben Coburger Studierende in den Bereichen Ökonomie, kommunale Verwaltung, Soziales und Gesundheit, Bildung, Kultur und Sicherheit eine Frage bearbeitet: Wie weiblich ist die Stadt? Jetzt haben sie ihre Entdeckungen präsentiert.</em>

Albrecht Dürer, Albert Schweitzer und Prinz Albert: Wer eine alphabetische Liste der Namen von Coburger Straßen und Plätzen durchforstet, stößt schon beim Buchstaben A auf recht unterschiedliche Persönlichkeiten. Wobei sie so unterschiedlich auch wieder nicht sind. Zumindest nicht in jeder Hinsicht. Die meisten – fast 93 Prozent – sind Männer. „Wenn man die Straßennamen einzeln betrachtet, fällt das nicht auf“, sagt Patiani Leupolt. Sie ist Studentin der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit </a>und steht gerade in der Hochschule Coburg vor einem Plakat, das die Geschichte der Pazifistin Anna Bernhardine Eckstein erzählt. Vor dem Ersten Weltkrieg brachte diese Coburgerin eine Friedens-Petition auf den Weg. Millionen Menschen unterschrieben. Anna B. Eckstein und ihr wichtiges Anliegen sind heute im Herzen Coburgs präsent, weil die Stadt eine Grünanlage nach ihr benannt hat. Darüber spricht Patiani Leupolt jetzt mit Tabea Kühlewindt. Gemeinsam betrachten sie das Schwarz-Weiß-Foto Ecksteins. „Es ist wichtig, dass Frauen in der Öffentlichkeit sichtbar sind”, sagt Kühlewindt.

<strong>Eine mobile Ausstellung</strong>

Die beiden Studierenden der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit</a> haben sich als Teil einer interdisziplinären Projektwerkstatt unter Leitung von Prof. Dr. Gaby Franger-Huhle und Sozialpädagogin Beate Weigle mit der Frage „Wie weiblich ist die Stadt“ auseinandergesetzt. Um die 20 Studierende waren beteiligt und präsentieren an diesem Morgen die Ergebnisse aus zwei Semestern auf 30 Plakaten. Wenige Stunden später ist alles wieder abgebaut. „Die Ausstellung ist mobil und kann gerne ausgeliehen werden“, erklärt Weigle. Ziel der Projektwerkstatt war, kommunalpolitische, ökonomische und bildungspolitische Entwicklungen in Coburg unter dem Gesichtspunkt von Geschlechtergerechtigkeit und der Lebenssituation und Inklusion vulnerabler Gruppen von Frauen jeglicher Herkunft als Maßstab für eine nachhaltige kommunale Entwicklung zu betrachten. Das Ergebnis ist eine Momentaufnahme: Coburg im Herbst 2022.

Mit verschiedenen Methoden von Literatur- und Internetrecherche über qualitative Interviews bis zur nächtlichen Ortsbegehung haben die Studierenden beispielsweise analysiert, welche Rolle Frauen in den Strukturen, den Bedeutungen, der Wahrnehmung Coburgs und in den sozialen Räumen spielen, was die Stadt Frauen in Beruf und Alltag bietet, wie Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft vertreten sind und wie ihre Leistungen anerkannt werden.

<strong>Teilhabe von Frauen als Bestandteil partizipativer Stadtentwicklung</strong>

Tabea Kühlewindt gehörte zu einer Gruppe, die sich mit Frauen in der Kultur beschäftigte, in Patiani Leupolts Team ging es um Anlaufstellen für Frauen. „Mich hat besonders das Frauenhaus beeindruckt“, erzählt sie. Viele Stellen in Coburg unterstützen das Projekt, besonders dankten die Studierenden der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Susanne Müller. Aber nicht alle ließen sich auf das Thema ein. „Für mich war auch eine spannende Erfahrung, wie sich so ein Projekt entwickelt und wie schwierig es manchmal ist, mit Leuten ins Gespräch zu kommen“, berichtet Kühlewindt.

Die junge Frau aus Sachsen-Anhalt hat dabei viel über partizipative Stadtentwicklung gelernt. Genau wie Patiani Leupolt, die aus der Nähe von München kommt - und wie all die anderen unterschiedlichen Studierenden in der Projektwerkstatt. Wobei sie wiederum in einem Punkt gar nicht so unterschiedlich waren: 95 Prozent der Teilnehmenden dieser Wahlveranstaltung waren Frauen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-Ausstellung_Wie_weiblich-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="202061"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-Ausstellung_Wie_weiblich-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="213518"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die natürlichen Ressourcen der (Klinischen) Sozialarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-natuerlichen-ressourcen-der-klinischen-sozialarbeit/</link>
                <pubDate>Tue, 07 Feb 2023 09:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-natuerlichen-ressourcen-der-klinischen-sozialarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Kapital oder Rohstoffe? In der Sozialen Arbeit sind Ressourcen etwas anderes, aber auch hier sind sie kostbar. Und sie sind grundlegend dafür, dass das System funktioniert: Es geht um Fähigkeiten und Erfahrungen, die Menschen helfen, Situationen zu bewältigen. Im Master mit dem Schwerpunkt Klinische Sozialarbeit der Hochschule Coburg lernen die Studierenden das von einem international anerkannten Experten. </em></p>&#13;
<p>Inzwischen ist es bereits Tradition, dass Prof. Dr. Günther Wüsten von der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten nach Coburg kommt und hier an der Hochschule ein Blockseminar zu „Ressourcenorientierter Beratung“ im Konsekutiven <a href="t3://page?uid=519">Master Soziale Arbeit (KMSA), Schwerpunkt Klinische Sozialarbeit</a>, gibt. „Für unsere Studierenden ist das jedes Jahr eine besonders wertvolle Erfahrung, denn Günther Wüsten ist ein ausgewiesener Experte im Bereich ressourcenorientierter Methoden“ sagt <a href="t3://page?uid=456">Prof. Dr. Christine Kröger</a>. Sie vertritt und koordiniert die Vertiefung Klinische Sozialarbeit fachlich-inhaltlich.</p>&#13;
<p><strong>Das sagen die Studierenden</strong></p>&#13;
<p>Studentin Julia Fuchs (2. Master-Semester) hat aus dem Seminar viel mitgenommen: „Das Erarbeiten der eigenen Ressourcen, sowie der Blick auf das Positive haben meine Perspektive verändert. Mir ist bewusst geworden, dass es oft die ‚kleinen Dinge‘ im Leben sind, die in Vergessenheit geraten und dabei ‚Großes‘ bewirken können.“ Ihre Kommilitonin Celine Letsch (ebenfalls 2. Master-Semester), berichtet, dass sie bereits den Bachelor an der Hochschule Coburg abgeschlossen hat. Das Seminar im Master bezeichnet sie als „sehr gewinnbringend und bereichernd“. Mit großer Fachkompetenz, Offenheit und Humor habe Günther Wüsten innovative Möglichkeiten vermittelt, um mit Problemsituationen umzugehen. „Wir haben neue Techniken kennengelernt und erfahren, wie bereits bekannte Methoden etwas abgewandelt für die Ressourcenarbeit nutzbar gemacht werden können. Besonders interessant war es, zu erleben, wie negativ behaftet unsere Gedanken wirklich sind.“ Durch den Workshopcharakter des Seminars und die vielen praktischen - oft selbsterfahrungsorientierten - Übungen konnten die Studierenden das auch sehr unmittelbar selbst erleben.</p>&#13;
<p><strong>Für die Arbeit mit Klientinnen und Klienten</strong></p>&#13;
<p>Franziska Krebs, die ebenfalls bereits ihren Bachelor in Sozialer Arbeit in Coburg absolviert hat, ergänzt: „Der Workshop hat mir gezeigt, dass ressourcenorientierte Gespräche ebenso tief gehen können wie die Arbeit an Problemen und Ressourcenorientierung keineswegs oberflächlich ist.“ Faszinierend sei, wie Günther Wüsten auf eine wertschätzende und sensible Weise Ressourcen aktiviert, ohne dabei über Probleme hinwegzugehen. „Das Seminar hat mich die Arbeit mit Ressourcen in einem neuen Licht sehen lassen und mir viele Anregungen für meine spätere Arbeit mit Klient:innen gegeben.“</p>&#13;
<p><strong>International vernetzt</strong></p>&#13;
<p>Durch den internationalen Austausch unterrichten Lehrende aus dem Bereich der Klinischen Sozialarbeit (Prof. Dr. Michael Vogt, Prof. Dr. Christine Kröger) auch in den Weiterbildungsangeboten der Hochschule Nordwestschweiz, beispielsweise im Master of Advanced Studies „Psychosoziale Beratung“ – gleichzeitig zieht der berufsbegleitende Master Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit, den die Hochschule Coburg in enger Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule in Berlin realisiert, aufgrund der engen Zusammenarbeit der Professor:innen immer wieder Studierende aus der Schweiz an.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Kapital oder Rohstoffe? In der Sozialen Arbeit sind Ressourcen etwas anderes, aber auch hier sind sie kostbar. Und sie sind grundlegend dafür, dass das System funktioniert: Es geht um Fähigkeiten und Erfahrungen, die Menschen helfen, Situationen zu bewältigen. Im Master mit dem Schwerpunkt Klinische Sozialarbeit der Hochschule Coburg lernen die Studierenden das von einem international anerkannten Experten. </em></p>&#13;
<p>Inzwischen ist es bereits Tradition, dass Prof. Dr. Günther Wüsten von der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten nach Coburg kommt und hier an der Hochschule ein Blockseminar zu „Ressourcenorientierter Beratung“ im Konsekutiven <a href="t3://page?uid=519">Master Soziale Arbeit (KMSA), Schwerpunkt Klinische Sozialarbeit</a>, gibt. „Für unsere Studierenden ist das jedes Jahr eine besonders wertvolle Erfahrung, denn Günther Wüsten ist ein ausgewiesener Experte im Bereich ressourcenorientierter Methoden“ sagt <a href="t3://page?uid=456">Prof. Dr. Christine Kröger</a>. Sie vertritt und koordiniert die Vertiefung Klinische Sozialarbeit fachlich-inhaltlich.</p>&#13;
<p><strong>Das sagen die Studierenden</strong></p>&#13;
<p>Studentin Julia Fuchs (2. Master-Semester) hat aus dem Seminar viel mitgenommen: „Das Erarbeiten der eigenen Ressourcen, sowie der Blick auf das Positive haben meine Perspektive verändert. Mir ist bewusst geworden, dass es oft die ‚kleinen Dinge‘ im Leben sind, die in Vergessenheit geraten und dabei ‚Großes‘ bewirken können.“ Ihre Kommilitonin Celine Letsch (ebenfalls 2. Master-Semester), berichtet, dass sie bereits den Bachelor an der Hochschule Coburg abgeschlossen hat. Das Seminar im Master bezeichnet sie als „sehr gewinnbringend und bereichernd“. Mit großer Fachkompetenz, Offenheit und Humor habe Günther Wüsten innovative Möglichkeiten vermittelt, um mit Problemsituationen umzugehen. „Wir haben neue Techniken kennengelernt und erfahren, wie bereits bekannte Methoden etwas abgewandelt für die Ressourcenarbeit nutzbar gemacht werden können. Besonders interessant war es, zu erleben, wie negativ behaftet unsere Gedanken wirklich sind.“ Durch den Workshopcharakter des Seminars und die vielen praktischen - oft selbsterfahrungsorientierten - Übungen konnten die Studierenden das auch sehr unmittelbar selbst erleben.</p>&#13;
<p><strong>Für die Arbeit mit Klientinnen und Klienten</strong></p>&#13;
<p>Franziska Krebs, die ebenfalls bereits ihren Bachelor in Sozialer Arbeit in Coburg absolviert hat, ergänzt: „Der Workshop hat mir gezeigt, dass ressourcenorientierte Gespräche ebenso tief gehen können wie die Arbeit an Problemen und Ressourcenorientierung keineswegs oberflächlich ist.“ Faszinierend sei, wie Günther Wüsten auf eine wertschätzende und sensible Weise Ressourcen aktiviert, ohne dabei über Probleme hinwegzugehen. „Das Seminar hat mich die Arbeit mit Ressourcen in einem neuen Licht sehen lassen und mir viele Anregungen für meine spätere Arbeit mit Klient:innen gegeben.“</p>&#13;
<p><strong>International vernetzt</strong></p>&#13;
<p>Durch den internationalen Austausch unterrichten Lehrende aus dem Bereich der Klinischen Sozialarbeit (Prof. Dr. Michael Vogt, Prof. Dr. Christine Kröger) auch in den Weiterbildungsangeboten der Hochschule Nordwestschweiz, beispielsweise im Master of Advanced Studies „Psychosoziale Beratung“ – gleichzeitig zieht der berufsbegleitende Master Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit, den die Hochschule Coburg in enger Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule in Berlin realisiert, aufgrund der engen Zusammenarbeit der Professor:innen immer wieder Studierende aus der Schweiz an.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SchauerteThomas.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KroegerChristine.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Innovationsfestival: Suchen Aufgaben, bieten Lösungsideen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/innovationsfestival-suchen-aufgaben-bieten-loesungsideen/</link>
                <pubDate>Thu, 26 Jan 2023 10:35:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/innovationsfestival-suchen-aufgaben-bieten-loesungsideen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im April findet an der Hochschule Coburg ein einwöchiges Nachhaltigkeits- und Innovationsfestival statt. Studierende werden spannende Ideen und unkonventionelle Lösungsansätze entwickeln – und zwar für Projekte, die von Menschen und Institutionen aus der Region vorgeschlagen werden. Jede:r kann Themen einreichen. Die Vorschlagsplattform ist ab sofort bis zum 12. Februar geöffnet.</em></p>&#13;
<p>Frische Ideen haben die Coburger Studierenden zuhauf. Beim <a href="t3://page?uid=1389">Impact 2023 – Festival für Nachhaltigkeit und Innovation</a> stellen Studierende ihren kreativen Geist zur Verfügung, um Ideen für die Region zu entwickeln. „Impact“ bedeutet „Wirkung“ und weil alle gemeinsam am meisten bewirken können, ruft die Hochschule öffentlich dazu auf, jetzt Themen einzureichen, die Nachhaltigkeit und Innovation im Raum Coburg, Kronach, Lichtenfels voranbringen: Institutionen und Initiativen, Privatpersonen, Unternehmen und Vereine, Kunstschaffende, Hochschulangehörige und Studierende – alle können Themen vorschlagen, zu denen Studierende sich Gedanken machen sollen. Die interdisziplinär zusammengesetzten Teams werden unvoreingenommen an die Aufgaben herangehen und gemeinsam neue Lösungsansätze entwickeln. Gesucht sind Fragen und Problemstellungen, die gesellschaftlich relevant sind. Einsendeschluss ist Sonntag, 12. Februar. Vorschläge können einfach über das <a href="t3://page?uid=1389#11978">Formular</a> eingereicht werden.</p>&#13;
<p><strong>Mitmachen, Thema einreichen!</strong></p>&#13;
<p>Für welche der eingesandten Vorschläge die Studierenden im Rahmen des Innovationsfestivals vom 24. bis 28. April Lösungsideen entwickeln, entscheidet eine Jury. Dozentinnen und Dozenten bringen ebenfalls Themen ein und unterstützen und coachen die Studierendenteams. Diese werden zu einem Großteil aus dem Studiengang der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit</a>, aber auch aus Studierenden anderer Fächer zusammengesetzt sein und erhalten ihr Thema nach dem Zufallsprinzip. „Eine unbekannte Aufgabe in einem unbekannten Team zu lösen, bereitet die Studierenden genau auf das vor, was auf sie in ihrer beruflichen Praxis erwarten wird“, betont <a href="t3://page?uid=451">Prof. Dr. Ralf Bohrhardt</a> aus der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. „Sie lernen Innovationstechniken und akademische Inhalte an praktischen Beispielen anzuwenden und können gleichzeitig mit ihrem kreativen Potenzial einen Beitrag leisten, um unsere Region und ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.“</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, ist Schirmherrin des Festivals. Sie freut sich schon auf viele spannende Aufgaben für die Studierenden. Ihr fallen auf Anhieb eine Reihe Beispiele ein: „Welche Maßnahmen könnten in einem Geschäft, einer sozialen Einrichtung oder einem Handwerksbetrieb den Energiebedarf weiter senken?“ Bei so einem Projekt könnten die Studierenden die jeweiligen Praxispartner:innen besuchen, ihre Mitarbeiter:innen und Nutzer:innen befragen und technische oder organisatorische Alternativen entwerfen. „Ein anderes Thema könnte sein, wie die Förderung von Chancengleichheit in Unternehmen sich auch auf Nachhaltigkeit auswirken kann.“ Ob Stadtentwicklung, Energieeffizienz oder nachhaltige Möbelproduktion: Jedes Projekt, das ausgewählt wird, werden mehrere Studierendenteams bearbeiten. „Die Hochschule hat eine besondere Verantwortung, der wir uns auch mit dieser Veranstaltung stellen. Wir bringen unsere Kompetenzen und Potenziale ein.“</p>&#13;
<p><strong>Interessante Menschen, spannende Themen</strong></p>&#13;
<p>Das Innovationsfestival wird einen ganz besonderen Charakter haben: Es gibt tägliche Zusammenkünfte der Studierenden und abends besteht auch für die Öffentlichkeit die Möglichkeit, bei den „Coburger NachhaltigkeitsTagen“ fachlichen Input mitzunehmen und mit interessanten Menschen in Kontakt zu kommen. Die Öffentlichkeit ist auch eingeladen, wenn die Studierenden die Ergebnisse am Freitag präsentieren.</p>&#13;
<p>Die Projektwoche „Impact 2023 – Festival für Nachhaltigkeit und Innovation“ wird organisiert vom Referat Nachhaltigkeit (mit Projekt ERIC), dem Referat Transfer (mit Projekt CREAPOLIS + design) und dem Referat Lehre (mit Transformationsprojekt) in Kooperation mit dem Verein Making Culture und weiteren Unterstützer:innen. Prof. Dr. Ralf Bohrhardt: „Wir sind schon gespannt auf die Themen und Fragestellungen, die bis zum 12. Februar bei uns eingehen!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im April findet an der Hochschule Coburg ein einwöchiges Nachhaltigkeits- und Innovationsfestival statt. Studierende werden spannende Ideen und unkonventionelle Lösungsansätze entwickeln – und zwar für Projekte, die von Menschen und Institutionen aus der Region vorgeschlagen werden. Jede:r kann Themen einreichen. Die Vorschlagsplattform ist ab sofort bis zum 12. Februar geöffnet.</em></p>&#13;
<p>Frische Ideen haben die Coburger Studierenden zuhauf. Beim <a href="t3://page?uid=1389">Impact 2023 – Festival für Nachhaltigkeit und Innovation</a> stellen Studierende ihren kreativen Geist zur Verfügung, um Ideen für die Region zu entwickeln. „Impact“ bedeutet „Wirkung“ und weil alle gemeinsam am meisten bewirken können, ruft die Hochschule öffentlich dazu auf, jetzt Themen einzureichen, die Nachhaltigkeit und Innovation im Raum Coburg, Kronach, Lichtenfels voranbringen: Institutionen und Initiativen, Privatpersonen, Unternehmen und Vereine, Kunstschaffende, Hochschulangehörige und Studierende – alle können Themen vorschlagen, zu denen Studierende sich Gedanken machen sollen. Die interdisziplinär zusammengesetzten Teams werden unvoreingenommen an die Aufgaben herangehen und gemeinsam neue Lösungsansätze entwickeln. Gesucht sind Fragen und Problemstellungen, die gesellschaftlich relevant sind. Einsendeschluss ist Sonntag, 12. Februar. Vorschläge können einfach über das <a href="t3://page?uid=1389#11978">Formular</a> eingereicht werden.</p>&#13;
<p><strong>Mitmachen, Thema einreichen!</strong></p>&#13;
<p>Für welche der eingesandten Vorschläge die Studierenden im Rahmen des Innovationsfestivals vom 24. bis 28. April Lösungsideen entwickeln, entscheidet eine Jury. Dozentinnen und Dozenten bringen ebenfalls Themen ein und unterstützen und coachen die Studierendenteams. Diese werden zu einem Großteil aus dem Studiengang der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit</a>, aber auch aus Studierenden anderer Fächer zusammengesetzt sein und erhalten ihr Thema nach dem Zufallsprinzip. „Eine unbekannte Aufgabe in einem unbekannten Team zu lösen, bereitet die Studierenden genau auf das vor, was auf sie in ihrer beruflichen Praxis erwarten wird“, betont <a href="t3://page?uid=451">Prof. Dr. Ralf Bohrhardt</a> aus der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. „Sie lernen Innovationstechniken und akademische Inhalte an praktischen Beispielen anzuwenden und können gleichzeitig mit ihrem kreativen Potenzial einen Beitrag leisten, um unsere Region und ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.“</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, ist Schirmherrin des Festivals. Sie freut sich schon auf viele spannende Aufgaben für die Studierenden. Ihr fallen auf Anhieb eine Reihe Beispiele ein: „Welche Maßnahmen könnten in einem Geschäft, einer sozialen Einrichtung oder einem Handwerksbetrieb den Energiebedarf weiter senken?“ Bei so einem Projekt könnten die Studierenden die jeweiligen Praxispartner:innen besuchen, ihre Mitarbeiter:innen und Nutzer:innen befragen und technische oder organisatorische Alternativen entwerfen. „Ein anderes Thema könnte sein, wie die Förderung von Chancengleichheit in Unternehmen sich auch auf Nachhaltigkeit auswirken kann.“ Ob Stadtentwicklung, Energieeffizienz oder nachhaltige Möbelproduktion: Jedes Projekt, das ausgewählt wird, werden mehrere Studierendenteams bearbeiten. „Die Hochschule hat eine besondere Verantwortung, der wir uns auch mit dieser Veranstaltung stellen. Wir bringen unsere Kompetenzen und Potenziale ein.“</p>&#13;
<p><strong>Interessante Menschen, spannende Themen</strong></p>&#13;
<p>Das Innovationsfestival wird einen ganz besonderen Charakter haben: Es gibt tägliche Zusammenkünfte der Studierenden und abends besteht auch für die Öffentlichkeit die Möglichkeit, bei den „Coburger NachhaltigkeitsTagen“ fachlichen Input mitzunehmen und mit interessanten Menschen in Kontakt zu kommen. Die Öffentlichkeit ist auch eingeladen, wenn die Studierenden die Ergebnisse am Freitag präsentieren.</p>&#13;
<p>Die Projektwoche „Impact 2023 – Festival für Nachhaltigkeit und Innovation“ wird organisiert vom Referat Nachhaltigkeit (mit Projekt ERIC), dem Referat Transfer (mit Projekt CREAPOLIS + design) und dem Referat Lehre (mit Transformationsprojekt) in Kooperation mit dem Verein Making Culture und weiteren Unterstützer:innen. Prof. Dr. Ralf Bohrhardt: „Wir sind schon gespannt auf die Themen und Fragestellungen, die bis zum 12. Februar bei uns eingehen!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/06-Call_for_projects_-_Foto_Liliana_Frevel-1024x683.jpg"
                        fileSize="104544"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[ZukunftsDesign im Zukunftsmuseum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunftsdesign-im-zukunftsmusuem/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Jan 2023 16:26:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zukunftsdesign-im-zukunftsmusuem/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit seiner ersten Sonderausstellung möchte das Zukunftsmuseum Nürnberg Besucherinnen und Besucher inspirieren, selbst aktiv zu werden und ihre Ideen für die Zukunft&nbsp;in die Welt zu tragen – ein Gedanke, der im Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg allgegenwärtig ist. Zwei Prototypen aus dem Kronacher Studiengang sind in Nürnberg zu sehen.</em></p>&#13;
<p>Viele denken erst einmal an die Produktentwicklung in der Industrie, aber Prototypen können überall dort entstehen, wo eine Idee ihren Weg aus dem Kopf heraus in die Welt findet. Darum geht es in der Ausstellung „Prototypen – einen Versuch ist es wert“. Zu sehen ist sie im Zukunftsmuseum, einer Zweigstelle des Deutschen Museums München. Die Ausstellung veranschaulicht auch, wie Ideen in Makerspaces, Garagen und Wohnzimmern umgesetzt werden. Und in einem deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengang: Für <a href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign</a> kommen Studierende aus verschiedenen Fachgebieten am Lucas-Cranach-Campus in Kronach zusammen und arbeiten gemeinsam an Projektthemen regionaler Unternehmen oder Institutionen und an ihren eigenen Ideen.</p>&#13;
<p><strong>Moti und das Feuer</strong></p>&#13;
<p>Aus einem der Schaukästen nimmt Kuratorin Dagny Müller ein türkisfarbenes Monsterchen mit großen Augen und spitzen Ohren. „Das ist Moti“, erklärt sie lächelnd. Moti ist der niedlichste Prototyp der Ausstellung. „Das Kuscheltier wurde von einer Studierendengruppe aus dem Studiengang ZukunftsDesign entwickelt. Moti ist eigentlich komplett nackt.“ Müller zeigt ein Herz und eine Sonne aus Filz. „Aber es gibt diese kleinen Elemente, mit denen man Moti verschiedene Emotionen geben kann.“ Es geht darum, dass Kinder lernen, Emotionen auszudrücken. Oder in diesem Fall anzudrücken – denn die Symbole haften auf Moti. Auch der Mund und die Augen lassen sich austauschen. Müller zeigt ein Pflaster. Eine Träne. Feuer.</p>&#13;
<p>Ausgangspunkt des Studierendenprojekts war ein ernstes Thema: die „Entstigmatisierung männlicher Emotionalität“. Hinter diesem Ansatz steckt eine Zahl: Etwa 75 bis 80 Prozent aller Suizidopfer sind männlich. Und es steckt ein fragwürdiges Rollenbild dahinter, das dazu führt, dass Männer für psychologische Behandlungen weniger offen sind als Frauen. Weitere Recherche führte zu der Erkenntnis, dass unabhängig vom Geschlecht das Vorschulalter optimal ist, um den Umgang mit Emotionen zu lernen. Die Studierenden arbeiteten mit Erzieher:innen und Pädagog:innen, sprachen mit Eltern, experimentierten mit Materialien und verschiedenen Größen und sie testeten Moti mit Kindern. Ergänzt mit einem Bilderbuch ist das Ergebnis ein pädagogisches Spielzeug, das dabei hilft, die eigenen Gefühle zu spüren und anderen deutlich zu machen.</p>&#13;
<p><strong>Preisgekrönter Prototyp</strong></p>&#13;
<p>Aus einem anderen Schaukasten nimmt Müller den zweiten Prototypen aus dem Studiengang ZukunftsDesign: Auch bei „Game of Rain“ geht es darum, ein ernstes Thema auf spielerische Weise zu vermitteln. Der Fokus liegt auf einem Kartenspiel rund um das Regenwesen Plitsch und die gerechte Verteilung des Wassers – ergänzt durch ein Mixed-Media-Konzept sensibilisiert das Spiel dafür, dass bei der Produktion von Konsumgütern kostbares Trinkwasser verwendet wird. Es macht darauf aufmerksam, dass Faktoren wie Regionalität und Saisonalität für den Wasserverbrauch entscheidend sind und regt den verantwortungsvollen Umgang mit der kostbaren Ressource an. „Game of Rain“ hat bereits mehrere Preise gewonnen: Unter anderem wurde es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als eine der besten Ideen für Soziale Innovationen in Deutschland ausgezeichnet.</p>&#13;
<p>Das Spiel ist eine weitere Idee, um die Welt etwas besser zu machen, um die Zukunft zu gestalten. Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-zagel.html">Prof. Dr. Christian Zagel</a> sieht durch diese Ausrichtung viele Gemeinsamkeiten zwischen dem Studiengang ZukunftsDesign und dem Zukunftsmuseum. „Wir wollen die Kooperation künftig noch stärken.“ Auch dafür gibt es bereits eine Reihe Ideen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit seiner ersten Sonderausstellung möchte das Zukunftsmuseum Nürnberg Besucherinnen und Besucher inspirieren, selbst aktiv zu werden und ihre Ideen für die Zukunft&nbsp;in die Welt zu tragen – ein Gedanke, der im Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg allgegenwärtig ist. Zwei Prototypen aus dem Kronacher Studiengang sind in Nürnberg zu sehen.</em></p>&#13;
<p>Viele denken erst einmal an die Produktentwicklung in der Industrie, aber Prototypen können überall dort entstehen, wo eine Idee ihren Weg aus dem Kopf heraus in die Welt findet. Darum geht es in der Ausstellung „Prototypen – einen Versuch ist es wert“. Zu sehen ist sie im Zukunftsmuseum, einer Zweigstelle des Deutschen Museums München. Die Ausstellung veranschaulicht auch, wie Ideen in Makerspaces, Garagen und Wohnzimmern umgesetzt werden. Und in einem deutschlandweit einzigartigen Masterstudiengang: Für <a href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign</a> kommen Studierende aus verschiedenen Fachgebieten am Lucas-Cranach-Campus in Kronach zusammen und arbeiten gemeinsam an Projektthemen regionaler Unternehmen oder Institutionen und an ihren eigenen Ideen.</p>&#13;
<p><strong>Moti und das Feuer</strong></p>&#13;
<p>Aus einem der Schaukästen nimmt Kuratorin Dagny Müller ein türkisfarbenes Monsterchen mit großen Augen und spitzen Ohren. „Das ist Moti“, erklärt sie lächelnd. Moti ist der niedlichste Prototyp der Ausstellung. „Das Kuscheltier wurde von einer Studierendengruppe aus dem Studiengang ZukunftsDesign entwickelt. Moti ist eigentlich komplett nackt.“ Müller zeigt ein Herz und eine Sonne aus Filz. „Aber es gibt diese kleinen Elemente, mit denen man Moti verschiedene Emotionen geben kann.“ Es geht darum, dass Kinder lernen, Emotionen auszudrücken. Oder in diesem Fall anzudrücken – denn die Symbole haften auf Moti. Auch der Mund und die Augen lassen sich austauschen. Müller zeigt ein Pflaster. Eine Träne. Feuer.</p>&#13;
<p>Ausgangspunkt des Studierendenprojekts war ein ernstes Thema: die „Entstigmatisierung männlicher Emotionalität“. Hinter diesem Ansatz steckt eine Zahl: Etwa 75 bis 80 Prozent aller Suizidopfer sind männlich. Und es steckt ein fragwürdiges Rollenbild dahinter, das dazu führt, dass Männer für psychologische Behandlungen weniger offen sind als Frauen. Weitere Recherche führte zu der Erkenntnis, dass unabhängig vom Geschlecht das Vorschulalter optimal ist, um den Umgang mit Emotionen zu lernen. Die Studierenden arbeiteten mit Erzieher:innen und Pädagog:innen, sprachen mit Eltern, experimentierten mit Materialien und verschiedenen Größen und sie testeten Moti mit Kindern. Ergänzt mit einem Bilderbuch ist das Ergebnis ein pädagogisches Spielzeug, das dabei hilft, die eigenen Gefühle zu spüren und anderen deutlich zu machen.</p>&#13;
<p><strong>Preisgekrönter Prototyp</strong></p>&#13;
<p>Aus einem anderen Schaukasten nimmt Müller den zweiten Prototypen aus dem Studiengang ZukunftsDesign: Auch bei „Game of Rain“ geht es darum, ein ernstes Thema auf spielerische Weise zu vermitteln. Der Fokus liegt auf einem Kartenspiel rund um das Regenwesen Plitsch und die gerechte Verteilung des Wassers – ergänzt durch ein Mixed-Media-Konzept sensibilisiert das Spiel dafür, dass bei der Produktion von Konsumgütern kostbares Trinkwasser verwendet wird. Es macht darauf aufmerksam, dass Faktoren wie Regionalität und Saisonalität für den Wasserverbrauch entscheidend sind und regt den verantwortungsvollen Umgang mit der kostbaren Ressource an. „Game of Rain“ hat bereits mehrere Preise gewonnen: Unter anderem wurde es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als eine der besten Ideen für Soziale Innovationen in Deutschland ausgezeichnet.</p>&#13;
<p>Das Spiel ist eine weitere Idee, um die Welt etwas besser zu machen, um die Zukunft zu gestalten. Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-zagel.html">Prof. Dr. Christian Zagel</a> sieht durch diese Ausrichtung viele Gemeinsamkeiten zwischen dem Studiengang ZukunftsDesign und dem Zukunftsmuseum. „Wir wollen die Kooperation künftig noch stärken.“ Auch dafür gibt es bereits eine Reihe Ideen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/05-ZukunftsDesign_im_Zukunftsmuseum.jpeg-1009x1024.jpg"
                        fileSize="202280"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1009" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/05-Zukunftsmuseum-GoR-1024x577.jpg"
                        fileSize="177972"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="577"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/05-Zukunftsmuseum-Moti-1024x577.jpg"
                        fileSize="184844"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="577"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bioanalytik-Studis auf Tour]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bioanalytik-studis-auf-tour/</link>
                <pubDate>Thu, 19 Jan 2023 16:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bioanalytik-studis-auf-tour/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Angehende Bioanalytiker:innen der Hochschule Coburg besuchten das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig. </em></p>&#13;
<p>Das Institut gilt als eines der weltweit führenden im Bereich der Zell- und Immuntherapie. Den Master-Studierenden der <a href="t3://page?uid=263">Bioanalytik</a> wurde an zwei Tagen im Januar ein spannendes Programm von Laborführungen über Vorträge bis zu Diskussionsrunden geboten. Die Herstellung von Antikörpern sowie Sicherheits- und Wirksamkeitstestung von therapeutischen Medikamenten und die Neuentwicklung von Zelltherapeutika waren dabei besonders interessant. Wie relevant die Arbeit von Bioanalytiker:innen ist, sehen die Studierenden aber auch an den aktuellsten Entwicklungen in den Feldern Diagnostik, Mikrofluidik und Bildgebung.</p>&#13;
<p>„Am meisten hat mich die instrumentelle Ausstattung beeindruckt. Und dass dort so viele Projekte mit direktem Anwendungsbezug in die Industrie laufen“ fasst <a href="t3://page?uid=512">Prof. Dr. Aileen Funke</a> zusammen. Sie hat die Exkursion gemeinsam mit Studiengangsleiter <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof </a>begleitet. Kalkhof freut sich auf weitere intensive Kooperation mit dem Fraunhofer IZI. Dabei werden aktuell und auch in Zukunft nicht nur Abschlussarbeiten, sondern auch gemeinsame Forschungsprojekte in Leipzig und Coburg bearbeitet. Für den ein oder anderen Studierenden eröffnet sich vielleicht auch so der Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Angehende Bioanalytiker:innen der Hochschule Coburg besuchten das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig. </em></p>&#13;
<p>Das Institut gilt als eines der weltweit führenden im Bereich der Zell- und Immuntherapie. Den Master-Studierenden der <a href="t3://page?uid=263">Bioanalytik</a> wurde an zwei Tagen im Januar ein spannendes Programm von Laborführungen über Vorträge bis zu Diskussionsrunden geboten. Die Herstellung von Antikörpern sowie Sicherheits- und Wirksamkeitstestung von therapeutischen Medikamenten und die Neuentwicklung von Zelltherapeutika waren dabei besonders interessant. Wie relevant die Arbeit von Bioanalytiker:innen ist, sehen die Studierenden aber auch an den aktuellsten Entwicklungen in den Feldern Diagnostik, Mikrofluidik und Bildgebung.</p>&#13;
<p>„Am meisten hat mich die instrumentelle Ausstattung beeindruckt. Und dass dort so viele Projekte mit direktem Anwendungsbezug in die Industrie laufen“ fasst <a href="t3://page?uid=512">Prof. Dr. Aileen Funke</a> zusammen. Sie hat die Exkursion gemeinsam mit Studiengangsleiter <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof </a>begleitet. Kalkhof freut sich auf weitere intensive Kooperation mit dem Fraunhofer IZI. Dabei werden aktuell und auch in Zukunft nicht nur Abschlussarbeiten, sondern auch gemeinsame Forschungsprojekte in Leipzig und Coburg bearbeitet. Für den ein oder anderen Studierenden eröffnet sich vielleicht auch so der Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/04-Bioanalytik-Studis_besuchen_IZI.jpeg-1024x768.jpg"
                        fileSize="205074"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Torsten Utz erneut in die Spitze der LAK gewählt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/torsten-utz-erneut-in-spitze-der-lak-gewaehlt/</link>
                <pubDate>Tue, 17 Jan 2023 16:13:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/torsten-utz-erneut-in-spitze-der-lak-gewaehlt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Landes-ASten-Konferenz (LAK) bekommt eine neue Spitze – einer bleibt aber: Torsten Utz von der Hochschule Coburg wurde in das Gremium wiedergewählt.</em></p>&#13;
<p>Für den Coburger beginnt damit am 1. April die zweite Amtszeit und er hat für das kommende Jahr bereits konkrete Ziele: „Ich möchte die Zusammenarbeit mit den bayerischen Studierendenwerken weiter intensivieren.“ Diese bräuchten vor allem Unterstützung beim Ausbau von studentischem Wohnraum. „Außerdem müssen die steigenden Miet- und Nebenkosten unbedingt abgefangen werden“ erklärt der 25-Jährige.</p>&#13;
<p>Dreißig bayerische <a href="t3://page?uid=347">Studierendenvertretungen </a>haben am 15. Januar in Nürnberg das dreiköpfige Sprecher:innenteam der Bayerischen Landesstudierendenvertretung gewählt.&nbsp;Neu hinzugekommen sind&nbsp;Annabel Wolter&nbsp;(23, Hochschule Ansbach) und&nbsp;Michael Ruppert&nbsp;(28, FAU Erlangen-Nürnberg).&nbsp;Er möchte einen besonderen Fokus auf Themen der Nachhaltigkeit legen. “Als Sprecher ist mir besonders die nachhaltige Transformation der Hochschulen als bedeutender gesellschaftlicher Stakeholder wichtig. Hier gibt es nun aufgrund des Hochschulinnovationsgesetzes große Chancen, wirkungsvolle Nachhaltigkeitsziele in den nun neu zu verhandelnden Zielvereinbarungen zu fixieren.” Annabel Wolter will in der nächsten Amtszeit besonders für mehr Inklusion und digitale Barrierefreiheit einstehen. “Gerade das Thema Inklusion wurde in den letzten Jahren viel zu sehr vernachlässigt und auch die Sensibilisierung dafür im Hochschulbetrieb wurde häufig übergangen. Hier möchte ich mich für mehr Gleichberechtigung und Chancengleichheit einsetzen.”</p>&#13;
<p>Johanna Weidlich&nbsp;und&nbsp;Lena Härtl&nbsp;verabschieden sich zunächst aus der bayernweiten Hochschulpolitik. Sie haben sich in den verschiedenen Krisen für die Interessen der Studierenden eingesetzt und Erfolge wie die Anrechnung des 9-Euro-Tickets auf die Semestertickets oder die Vernetzung der studentischen Hilfsgruppen für die Ukraine erzielt. Mit dem neu in Kraft getretenen Hochschulinnovationsgesetz ist eine Landesvertretung der Studierenden verankert – darüber freuen sich das alte und das neue Sprecher:innentea, denn die Möglichkeiten seien eine Bereicherung für alle Studierenden Bayerns.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Landes-ASten-Konferenz (LAK) bekommt eine neue Spitze – einer bleibt aber: Torsten Utz von der Hochschule Coburg wurde in das Gremium wiedergewählt.</em></p>&#13;
<p>Für den Coburger beginnt damit am 1. April die zweite Amtszeit und er hat für das kommende Jahr bereits konkrete Ziele: „Ich möchte die Zusammenarbeit mit den bayerischen Studierendenwerken weiter intensivieren.“ Diese bräuchten vor allem Unterstützung beim Ausbau von studentischem Wohnraum. „Außerdem müssen die steigenden Miet- und Nebenkosten unbedingt abgefangen werden“ erklärt der 25-Jährige.</p>&#13;
<p>Dreißig bayerische <a href="t3://page?uid=347">Studierendenvertretungen </a>haben am 15. Januar in Nürnberg das dreiköpfige Sprecher:innenteam der Bayerischen Landesstudierendenvertretung gewählt.&nbsp;Neu hinzugekommen sind&nbsp;Annabel Wolter&nbsp;(23, Hochschule Ansbach) und&nbsp;Michael Ruppert&nbsp;(28, FAU Erlangen-Nürnberg).&nbsp;Er möchte einen besonderen Fokus auf Themen der Nachhaltigkeit legen. “Als Sprecher ist mir besonders die nachhaltige Transformation der Hochschulen als bedeutender gesellschaftlicher Stakeholder wichtig. Hier gibt es nun aufgrund des Hochschulinnovationsgesetzes große Chancen, wirkungsvolle Nachhaltigkeitsziele in den nun neu zu verhandelnden Zielvereinbarungen zu fixieren.” Annabel Wolter will in der nächsten Amtszeit besonders für mehr Inklusion und digitale Barrierefreiheit einstehen. “Gerade das Thema Inklusion wurde in den letzten Jahren viel zu sehr vernachlässigt und auch die Sensibilisierung dafür im Hochschulbetrieb wurde häufig übergangen. Hier möchte ich mich für mehr Gleichberechtigung und Chancengleichheit einsetzen.”</p>&#13;
<p>Johanna Weidlich&nbsp;und&nbsp;Lena Härtl&nbsp;verabschieden sich zunächst aus der bayernweiten Hochschulpolitik. Sie haben sich in den verschiedenen Krisen für die Interessen der Studierenden eingesetzt und Erfolge wie die Anrechnung des 9-Euro-Tickets auf die Semestertickets oder die Vernetzung der studentischen Hilfsgruppen für die Ukraine erzielt. Mit dem neu in Kraft getretenen Hochschulinnovationsgesetz ist eine Landesvertretung der Studierenden verankert – darüber freuen sich das alte und das neue Sprecher:innentea, denn die Möglichkeiten seien eine Bereicherung für alle Studierenden Bayerns.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/03-Torstten_Utz_LAK-1024x576.jpeg"
                        fileSize="75466"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/03-Torsten_Utz_LAK-1024x468.jpg"
                        fileSize="73084"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="468"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die neue Bewegung: autonom Fahren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-neue-bewegung-autonom-fahren/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Jan 2023 15:21:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-neue-bewegung-autonom-fahren/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>U-Bahnen ohne Fahrer sausen durch den Nürnberger Untergrund und in Kronach fahren autonome Shuttle-Busse. Es sind die ersten Zeichen einer Entwicklung, die unsere Mobilität für immer verändern wird. Der Studiengang Autonomes Fahren der Hochschule Coburg und der Thinktank von Valeo in Kronach-Neuses bringen das Thema weiter voran.</em></p>&#13;
<p>Neben dem großen Valeo-Industriegebäude befindet sich im oberfränkischen Kronach-Neuses auch ein Gebäude mit einer eigenen Testhalle und -strecke nur fürs Autonome Fahren. Über 100 Expertinnen und Experten arbeiten hier bei einem Weltmarktführer für Sensorik an der nächsten Stufe der revolutionären Technologie. Es wird programmiert, simuliert und getestet. Ein Thinktank für Autonomes Fahren. „Zunächst gibt es nur das Fahrzeug, ein paar Sensoren und Steuerungselemente“, sagt Toni Baric. „Erst durch den Programmiercode entsteht etwas Intelligentes, das selbstständig Entscheidungen treffen kann.“ Der Programmiercode ist wie im Märchen der Feenstaub: Er haucht den Fahrzeugen autonomes Leben ein. Die Expert:innen schauen ihren „Babys“ dann beim Fahrenlernen zu.</p>&#13;
<p>Seit 2020 gibt es den <a href="t3://page?uid=1117">Master-Studiengang Autonomes Fahren</a> der Hochschule Coburg am Lucas-Cranach-Campus in Kronach. Toni Baric stammt aus Kroatien und arbeitete zunächst für eine Job-Agentur in Thüringen, die Fachkräfte aus seiner Heimat nach Deutschland bringt. Während der Pandemie beschloss er, ein Studium mit Perspektive zu beginnen und sich ein neues Leben in Deutschland aufbauen. Schon nach dem ersten Semester Autonomes Fahren hatte er eine Festanstellung bei Valeo sicher.</p>&#13;
<p><strong>Von Russland in den Frankenwald</strong></p>&#13;
<p>„Autonomes Fahren ist zukunftsträchtig“, sagt auch Artem Lukin. Während seines Bachelorstudiums in Russland entdeckte er sein Interesse am Programmieren. Über Studieninformationsseiten fand er den Weg nach Kronach und begann hier das Masterstudium. „Da ich nicht nur am PC sitzen möchte, sondern auch tüfteln wollte, war Autonomes Fahren genau das Richtige für mich.“ Aktuell sammelt er als Praktikant bei Valeo Praxiserfahrungen.</p>&#13;
<p>Die Funktionen beim Autonomen Fahren sind neuartig und sie sind komplex. In der Regel arbeiten sie nicht auf Anhieb effektiv. Artem Lukin erklärt dies so: „Aufwändige Projekte werden untereinander aufgeteilt und jeder ist für seinen Part verantwortlich. Dann werden die Algorithmen ins Gesamtsystem integriert. Ab da heißt es: viel testen, um Fehler zu erkennen, die dann schrittweise korrigiert werden, bis es klappt.“ Das anfängliche Scheitern sowie die stetige und schnelle Verbesserung sind fester Bestandteil des Entwicklungsprozesses. Diese agile Arbeitsweise lernen die Studierenden bereits im Rahmen ihres Studiums intensiv kennen.</p>&#13;
<p><strong>Teamwork und Projektarbeit</strong></p>&#13;
<p>Festgefahrene Stundenpläne und Vorlesungen gibt es nicht im Studiengang Autonomes Fahren der Hochschule Coburg. Vielmehr arbeiten die Studierenden an konkreten Projekten, entwickeln ihre eigene Produktlösung, testen diese und entwerfen sogar Vermarktungskonzepte. Die Studierenden bilden ein Projekt-Team und nehmen hierbei unterschiedliche Rollen ein. Durch dieses neuartige Studienkonzept entsteht eine besondere Dynamik. Studierende lernen nicht nur das Fachliche, sondern entwickeln auch ihre zwischenmenschlichen Fähigkeiten – auch dank des aktiven Coachings durch die Dozent:innen weiter.</p>&#13;
<p>Dieses Konzept war für Lea Städtler letztlich entscheidend dafür, in Kronach zu studieren: „Nach meinem Bachelor-Abschluss in Leipzig war mir klar, dass ich nicht weiter monoton auswendig lernen, sondern mein Wissen direkt praktisch anwenden wollte. Hier studieren wir nicht, sondern wir arbeiten an echten Projekten. Wie in der Praxis üblich, mit klaren Aufgabenpaketen und Feedbackrunden, dank derer man sich fachlich und auch persönlich weiterentwickelt.“ Das Studium ist arbeits- und zeitintensiv, dafür hat man schon nach drei Semestern den Master und viele praxisrelevante Erfahrungen in der Tasche.</p>&#13;
<p><strong>Wie Nutzer:innen die Technologie erleben</strong></p>&#13;
<p>In einem aktuellen Projekt beschäftigen sich die Studierenden mit der Frage, wie automatisierte Bus-Shuttles durch Teleoperator:innen gesteuert werden können. Zur Zeit müssen Operator:innen unter anderem aus rechtlichen Gründen noch im Shuttle mitfahren. Teleoperator:innen können von einem Leitstand aus mehrere Shuttles gleichzeitig steuern. In kritischen und für das Fahrzeug unbekannten Situationen können sie einschreiten und das Fahrzeug manuell steuern. Die Herausforderung ist, die Übernahme des Fahrzeugs so einfach und kontrolliert wie möglich zu gestalten. Wichtig sind nicht nur Technik und Kommunikation zwischen Fahrzeug und Leitstand, sondern auch, dass für die Teleoperator:innen alle Elemente im Bedienfeld systematisch und übersichtlich angeordnet sind, dass die Sitzposition angenehm ist und der Mensch optisches und haptisches Feedback bekommt: beispielsweise Vibration am Lenkrad, damit das Fahrgefühl möglichst echt ist. Lea Städtler hatte sich gleich beim ersten Projekt für die User Experience interessiert und darauf spezialisiert. „Autonomes Fahren wird die gesamte Mobilität verändern, da spielt das Erlebnis der Nutzer:innen eine ganz besondere Rolle, die ich aktiv mitgestalten möchte.“ Sie schreibt ihre Masterarbeit zum Thema User Experience von Leitständen.</p>&#13;
<p>Othmane Megzari hat seinen Abschluss bereits gemacht. Das Jobangebot zur Festanstellung bei Valeo hatte er schon während des Studiums in der Tasche. Er hat sich schon immer für Autos interessiert und wollte unbedingt in diesem Bereich arbeiten. Da er dafür in seiner Heimat Marokko keine Chance sah, kam er nach Deutschland. Manchmal vergisst er bei der Arbeit die Zeit, weil ihm das Programmieren und das direkte Ausprobieren am Fahrzeug so viel Spaß machen. „Zu Beginn sieht man die Fortschritte noch nicht, doch dann, mit jedem Test werden sie erkennbar. Das motiviert dann zusätzlich. Es macht einfach Spaß zu sehen, was man wieder geschafft hat.“</p>&#13;
<p><strong>Viele Möglichkeiten</strong></p>&#13;
<p>Autonomes Fahren ist abwechslungsreich. Es betrifft nicht nur Autos, Lkw und Shuttle-Busse, es gibt beispielsweise in der Intralogistik auch autonom fahrende und arbeitende Gabelstapler, die Regallager selbstständig befüllen. Die Zukunft bietet viele Möglichkeiten: Transportschiffe, Liefer-Drohnen, alle Maschinen, die sich im Raum bewegen, können autonom gestaltet werden. Zum einen kann damit dem Fachkräftemangel entgegengetreten werden. Zum anderen können Mitarbeitende sich somit auf wichtigere Aufgaben konzentrieren, die Expertise, Kreativität oder Sozialkompetenz benötigen. Die revolutionäre Technologie fasziniert, wird teils aber auch skeptisch beäugt.</p>&#13;
<p>Valentin Schäffer ist das gut bekannt. Er kam aus München zum Studium nach Kronach: „Meine Freundin stand dem autonomen Fahren zunächst skeptisch gegenüber.“ Er schätzt den familiären Flair in Kronach, außerdem reizt ihn das Neuartige seines Masterstudiengangs: „In anderen Bereichen wie Fahrzeugtechnik oder Maschinenbau geht es häufig darum: „Wie machen wir das besser, effizienter?" Beim Autonomen Fahren geht es im Gegensatz dazu darum, etwas ganz Neues zu entwickeln.“ Er berichtet vom Shuttle, das&nbsp; in Kronach 18km/h fährt. „Es haut alle paar Meter eine kräftige Bremse rein. Wenn man da drin sitzt, erlebt man: Es fährt gar nicht so langsam, wie man von außen denkt. Man erlebt was Neues.“ Aktuell arbeitet er neben seinem Studium als Werkstudent bei Valeo. Und am Valeo-Family-Day ist seine Freundin zum ersten Mal mit dem Shuttle gefahren. „Danach hat sie andauernd von diesem Erlebnis geschwärmt.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>U-Bahnen ohne Fahrer sausen durch den Nürnberger Untergrund und in Kronach fahren autonome Shuttle-Busse. Es sind die ersten Zeichen einer Entwicklung, die unsere Mobilität für immer verändern wird. Der Studiengang Autonomes Fahren der Hochschule Coburg und der Thinktank von Valeo in Kronach-Neuses bringen das Thema weiter voran.</em></p>&#13;
<p>Neben dem großen Valeo-Industriegebäude befindet sich im oberfränkischen Kronach-Neuses auch ein Gebäude mit einer eigenen Testhalle und -strecke nur fürs Autonome Fahren. Über 100 Expertinnen und Experten arbeiten hier bei einem Weltmarktführer für Sensorik an der nächsten Stufe der revolutionären Technologie. Es wird programmiert, simuliert und getestet. Ein Thinktank für Autonomes Fahren. „Zunächst gibt es nur das Fahrzeug, ein paar Sensoren und Steuerungselemente“, sagt Toni Baric. „Erst durch den Programmiercode entsteht etwas Intelligentes, das selbstständig Entscheidungen treffen kann.“ Der Programmiercode ist wie im Märchen der Feenstaub: Er haucht den Fahrzeugen autonomes Leben ein. Die Expert:innen schauen ihren „Babys“ dann beim Fahrenlernen zu.</p>&#13;
<p>Seit 2020 gibt es den <a href="t3://page?uid=1117">Master-Studiengang Autonomes Fahren</a> der Hochschule Coburg am Lucas-Cranach-Campus in Kronach. Toni Baric stammt aus Kroatien und arbeitete zunächst für eine Job-Agentur in Thüringen, die Fachkräfte aus seiner Heimat nach Deutschland bringt. Während der Pandemie beschloss er, ein Studium mit Perspektive zu beginnen und sich ein neues Leben in Deutschland aufbauen. Schon nach dem ersten Semester Autonomes Fahren hatte er eine Festanstellung bei Valeo sicher.</p>&#13;
<p><strong>Von Russland in den Frankenwald</strong></p>&#13;
<p>„Autonomes Fahren ist zukunftsträchtig“, sagt auch Artem Lukin. Während seines Bachelorstudiums in Russland entdeckte er sein Interesse am Programmieren. Über Studieninformationsseiten fand er den Weg nach Kronach und begann hier das Masterstudium. „Da ich nicht nur am PC sitzen möchte, sondern auch tüfteln wollte, war Autonomes Fahren genau das Richtige für mich.“ Aktuell sammelt er als Praktikant bei Valeo Praxiserfahrungen.</p>&#13;
<p>Die Funktionen beim Autonomen Fahren sind neuartig und sie sind komplex. In der Regel arbeiten sie nicht auf Anhieb effektiv. Artem Lukin erklärt dies so: „Aufwändige Projekte werden untereinander aufgeteilt und jeder ist für seinen Part verantwortlich. Dann werden die Algorithmen ins Gesamtsystem integriert. Ab da heißt es: viel testen, um Fehler zu erkennen, die dann schrittweise korrigiert werden, bis es klappt.“ Das anfängliche Scheitern sowie die stetige und schnelle Verbesserung sind fester Bestandteil des Entwicklungsprozesses. Diese agile Arbeitsweise lernen die Studierenden bereits im Rahmen ihres Studiums intensiv kennen.</p>&#13;
<p><strong>Teamwork und Projektarbeit</strong></p>&#13;
<p>Festgefahrene Stundenpläne und Vorlesungen gibt es nicht im Studiengang Autonomes Fahren der Hochschule Coburg. Vielmehr arbeiten die Studierenden an konkreten Projekten, entwickeln ihre eigene Produktlösung, testen diese und entwerfen sogar Vermarktungskonzepte. Die Studierenden bilden ein Projekt-Team und nehmen hierbei unterschiedliche Rollen ein. Durch dieses neuartige Studienkonzept entsteht eine besondere Dynamik. Studierende lernen nicht nur das Fachliche, sondern entwickeln auch ihre zwischenmenschlichen Fähigkeiten – auch dank des aktiven Coachings durch die Dozent:innen weiter.</p>&#13;
<p>Dieses Konzept war für Lea Städtler letztlich entscheidend dafür, in Kronach zu studieren: „Nach meinem Bachelor-Abschluss in Leipzig war mir klar, dass ich nicht weiter monoton auswendig lernen, sondern mein Wissen direkt praktisch anwenden wollte. Hier studieren wir nicht, sondern wir arbeiten an echten Projekten. Wie in der Praxis üblich, mit klaren Aufgabenpaketen und Feedbackrunden, dank derer man sich fachlich und auch persönlich weiterentwickelt.“ Das Studium ist arbeits- und zeitintensiv, dafür hat man schon nach drei Semestern den Master und viele praxisrelevante Erfahrungen in der Tasche.</p>&#13;
<p><strong>Wie Nutzer:innen die Technologie erleben</strong></p>&#13;
<p>In einem aktuellen Projekt beschäftigen sich die Studierenden mit der Frage, wie automatisierte Bus-Shuttles durch Teleoperator:innen gesteuert werden können. Zur Zeit müssen Operator:innen unter anderem aus rechtlichen Gründen noch im Shuttle mitfahren. Teleoperator:innen können von einem Leitstand aus mehrere Shuttles gleichzeitig steuern. In kritischen und für das Fahrzeug unbekannten Situationen können sie einschreiten und das Fahrzeug manuell steuern. Die Herausforderung ist, die Übernahme des Fahrzeugs so einfach und kontrolliert wie möglich zu gestalten. Wichtig sind nicht nur Technik und Kommunikation zwischen Fahrzeug und Leitstand, sondern auch, dass für die Teleoperator:innen alle Elemente im Bedienfeld systematisch und übersichtlich angeordnet sind, dass die Sitzposition angenehm ist und der Mensch optisches und haptisches Feedback bekommt: beispielsweise Vibration am Lenkrad, damit das Fahrgefühl möglichst echt ist. Lea Städtler hatte sich gleich beim ersten Projekt für die User Experience interessiert und darauf spezialisiert. „Autonomes Fahren wird die gesamte Mobilität verändern, da spielt das Erlebnis der Nutzer:innen eine ganz besondere Rolle, die ich aktiv mitgestalten möchte.“ Sie schreibt ihre Masterarbeit zum Thema User Experience von Leitständen.</p>&#13;
<p>Othmane Megzari hat seinen Abschluss bereits gemacht. Das Jobangebot zur Festanstellung bei Valeo hatte er schon während des Studiums in der Tasche. Er hat sich schon immer für Autos interessiert und wollte unbedingt in diesem Bereich arbeiten. Da er dafür in seiner Heimat Marokko keine Chance sah, kam er nach Deutschland. Manchmal vergisst er bei der Arbeit die Zeit, weil ihm das Programmieren und das direkte Ausprobieren am Fahrzeug so viel Spaß machen. „Zu Beginn sieht man die Fortschritte noch nicht, doch dann, mit jedem Test werden sie erkennbar. Das motiviert dann zusätzlich. Es macht einfach Spaß zu sehen, was man wieder geschafft hat.“</p>&#13;
<p><strong>Viele Möglichkeiten</strong></p>&#13;
<p>Autonomes Fahren ist abwechslungsreich. Es betrifft nicht nur Autos, Lkw und Shuttle-Busse, es gibt beispielsweise in der Intralogistik auch autonom fahrende und arbeitende Gabelstapler, die Regallager selbstständig befüllen. Die Zukunft bietet viele Möglichkeiten: Transportschiffe, Liefer-Drohnen, alle Maschinen, die sich im Raum bewegen, können autonom gestaltet werden. Zum einen kann damit dem Fachkräftemangel entgegengetreten werden. Zum anderen können Mitarbeitende sich somit auf wichtigere Aufgaben konzentrieren, die Expertise, Kreativität oder Sozialkompetenz benötigen. Die revolutionäre Technologie fasziniert, wird teils aber auch skeptisch beäugt.</p>&#13;
<p>Valentin Schäffer ist das gut bekannt. Er kam aus München zum Studium nach Kronach: „Meine Freundin stand dem autonomen Fahren zunächst skeptisch gegenüber.“ Er schätzt den familiären Flair in Kronach, außerdem reizt ihn das Neuartige seines Masterstudiengangs: „In anderen Bereichen wie Fahrzeugtechnik oder Maschinenbau geht es häufig darum: „Wie machen wir das besser, effizienter?" Beim Autonomen Fahren geht es im Gegensatz dazu darum, etwas ganz Neues zu entwickeln.“ Er berichtet vom Shuttle, das&nbsp; in Kronach 18km/h fährt. „Es haut alle paar Meter eine kräftige Bremse rein. Wenn man da drin sitzt, erlebt man: Es fährt gar nicht so langsam, wie man von außen denkt. Man erlebt was Neues.“ Aktuell arbeitet er neben seinem Studium als Werkstudent bei Valeo. Und am Valeo-Family-Day ist seine Freundin zum ersten Mal mit dem Shuttle gefahren. „Danach hat sie andauernd von diesem Erlebnis geschwärmt.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/02-autonomes_Fahren-Kronach-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="213318"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/02-autonomes_Fahren-Kronach-1024x640.jpg"
                        fileSize="188463"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="640"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Örtchen für alle]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/oertchen-fuer-alle/</link>
                <pubDate>Wed, 11 Jan 2023 13:41:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/oertchen-fuer-alle/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Weil Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit in ganz alltäglichen Situationen eine Rolle spielen, hat die Hochschule jetzt zwei "WCs für alle/WCs for all".</em></p>&#13;
<p>Bereits vor einigen Jahren hat die <a href="t3://page?uid=347">Fachschaft</a> <a href="t3://page?uid=132">Soziale Arbeit und Gesundheit</a> das Thema angestoßen: Ziel war, eine Möglichkeit zu schaffen, die allen Menschen einen Raum gibt – und zwar unabhängig von ihrem Geschlecht. Die ursprünglichen Initiator:innen sind heute nicht mehr an der Hochschule Coburg, innerhalb der Fachschaft gab es verschiedene Wechsel. Aber der Wunsch nach einer Unisex-Toilette blieb. Im Mai vergangenen Jahres sprach sich mit einem Beschluss des <a href="t3://page?uid=16">Studentischen Parlaments</a> auch die Studierendenvertretung als Gesamtheit für die Einführung eines solchen Ortes aus. Jetzt wurden offiziell die beiden „WCs für alle/WCs for all“ eingeweiht: In Gebäude 10 beim Audimax der Raum U19 und im Gebäude 5 der Raum U07. Damit setzt die Hochschule Coburg aktiv ein Zeichen für Geschlechtergerechtigkeit und für die Inklusion aller Menschen.</p>&#13;
<p>Die Ausgestaltung der "WCs für alle" entstand in einem partizipativen Prozess zwischen <a href="t3://page?uid=1041">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a>, der Frauenbeauftragten der Hochschule Coburg, der Fachschaft Soziale Arbeit und Gesundheit, der Fachschaft Design und Studierenden aus dem Studiengang ZukunftsDesign.</p>&#13;
<p>Stellvertretend für die Fachschaft Soziale Arbeit und Gesundheit weisen Moritz Scharfenberg und Pauline Rottmann darauf hin, dass Menschen abseits des binären Geschlechtersystems nach wie vor von Diskriminierung und Benachteiligung betroffen sind. Die Hochschule Coburg müsse sich auch in den kommenden Jahren dahingehend weiterentwickeln und Minderheiten Chancengleichheit ermöglichen. Mit den AGs Inklusion und Antidiskriminierung bietet die Studierendenvertretung Anlaufstellen für neu auftretende Belange der Studierenden im Sinne von Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Weil Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit in ganz alltäglichen Situationen eine Rolle spielen, hat die Hochschule jetzt zwei "WCs für alle/WCs for all".</em></p>&#13;
<p>Bereits vor einigen Jahren hat die <a href="t3://page?uid=347">Fachschaft</a> <a href="t3://page?uid=132">Soziale Arbeit und Gesundheit</a> das Thema angestoßen: Ziel war, eine Möglichkeit zu schaffen, die allen Menschen einen Raum gibt – und zwar unabhängig von ihrem Geschlecht. Die ursprünglichen Initiator:innen sind heute nicht mehr an der Hochschule Coburg, innerhalb der Fachschaft gab es verschiedene Wechsel. Aber der Wunsch nach einer Unisex-Toilette blieb. Im Mai vergangenen Jahres sprach sich mit einem Beschluss des <a href="t3://page?uid=16">Studentischen Parlaments</a> auch die Studierendenvertretung als Gesamtheit für die Einführung eines solchen Ortes aus. Jetzt wurden offiziell die beiden „WCs für alle/WCs for all“ eingeweiht: In Gebäude 10 beim Audimax der Raum U19 und im Gebäude 5 der Raum U07. Damit setzt die Hochschule Coburg aktiv ein Zeichen für Geschlechtergerechtigkeit und für die Inklusion aller Menschen.</p>&#13;
<p>Die Ausgestaltung der "WCs für alle" entstand in einem partizipativen Prozess zwischen <a href="t3://page?uid=1041">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a>, der Frauenbeauftragten der Hochschule Coburg, der Fachschaft Soziale Arbeit und Gesundheit, der Fachschaft Design und Studierenden aus dem Studiengang ZukunftsDesign.</p>&#13;
<p>Stellvertretend für die Fachschaft Soziale Arbeit und Gesundheit weisen Moritz Scharfenberg und Pauline Rottmann darauf hin, dass Menschen abseits des binären Geschlechtersystems nach wie vor von Diskriminierung und Benachteiligung betroffen sind. Die Hochschule Coburg müsse sich auch in den kommenden Jahren dahingehend weiterentwickeln und Minderheiten Chancengleichheit ermöglichen. Mit den AGs Inklusion und Antidiskriminierung bietet die Studierendenvertretung Anlaufstellen für neu auftretende Belange der Studierenden im Sinne von Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/01-WC_for_all-768x1024.jpg"
                        fileSize="103328"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[CREAPOLIS macht die 1000 voll]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/creapolis-macht-die-1000-voll/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Jan 2023 10:21:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/creapolis-macht-die-1000-voll/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Warum ein Schreiner aus dem Raum Bamberg zum Tüfteln nach Coburg kommt? Weil es hier CREAPOLIS gibt.</em></p>&#13;
<p>Die Sonne steht schon tief über dem ehemaligen Schlachthofgelände, als Joel Dürksen über den Hof läuft, geradewegs auf den Eingang des <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Makerspace zu. Joel ist 21, kommt aus Bischberg bei Bamberg und hat vor wenigen Monaten seine Schreinerlehre mit Bravour abgeschlossen. Heute ist er zum ersten Mal bei CREAPOLIS, „um sich das endlich mal anzuschauen.“ Was einen Schreiner aus dem Bamberger Raum nach Coburg zieht? „Markus Neufeld schwärmt mir schon seit Jahren vor, was es im Makerspace alles gibt, da war mein Besuch überfällig“, erzählt Joel mit einem Lächeln im Gesicht. Vor der Tür nimmt ihn Projektleiter Neufeld dann gleich in Empfang – und hat auch eine Überraschung parat: Joel Dürksen ist tatsächlich der 1000. Maker, der sich heute offiziell registriert.</p>&#13;
<p><strong>Die Erfolgsgeschichte</strong></p>&#13;
<p>Seit der Öffnung des CREAPOLIS Makerspace im September 2018 sind über vier Jahre vergangen. Während der Pandemie war zeitweise geschlossen. „Eine offene Werkstatt, die nicht offen ist – das tat schon richtig weh“, erinnert sich Markus Neufeld. Er ist froh, dass jetzt alles wieder seinen geregelten Gang geht. Dass der Makerspace so gut angenommen würde, damit habe bei Projektbeginn niemand gerechnet. Die Werkstatt, die allen Bürgerinnen und Bürgern offensteht, ist eine echte Erfolgsgeschichte.</p>&#13;
<p>Studierende bauen hier ihre Semester- oder Abschlussarbeiten, Azubis lernen 3D-drucken, Wissenschaftler stellen Prototypen oder Versuchsaufbauten her, Freiwillige engagieren sich beim Repair-Café oder Nähtreff – und viele Bastler und Bastlerinnen kommen ganz einfach in ihrer Freizeit vorbei, verbringen ein paar Stunden vor Ort, tüfteln, lernen andere Maker kennen und tauschen sich über ihr gemeinsames Hobby aus.</p>&#13;
<p><strong>Der Schreiner und der Lasercutter</strong></p>&#13;
<p>Einer von diesen Bastlern ist nun auch Joel Dürksen. Nach einem Rundgang durch die Räume zeigt er sich beeindruckt von der Vielzahl der Maschinen und Geräte. Aufgrund seiner Ausbildung benötigt er nur eine kurze Sicherheitseinweisung und darf die Holzwerkstatt dann sofort nutzen. „Die Schreinerei habe ich ja auf der Arbeit auch, aber das Ganze Drumherum: Metallwerkstatt, 3D-Drucker, Stickmaschine … der Lasercutter!“ Und das Beste sei, dass er hier gemeinsam mit seiner Verlobten arbeiten könne. Die Hochzeit steht vor der Tür, nächstes Jahr gibt es ein großes Fest – aber ein neues Bett muss her. „Das bauen wir dann zusammen bei CREAPOLIS“, ist sich Joel Dürksen sicher, als er sich wieder auf den Heimweg macht und die Sonne am Horizont verschwunden ist.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Warum ein Schreiner aus dem Raum Bamberg zum Tüfteln nach Coburg kommt? Weil es hier CREAPOLIS gibt.</em></p>&#13;
<p>Die Sonne steht schon tief über dem ehemaligen Schlachthofgelände, als Joel Dürksen über den Hof läuft, geradewegs auf den Eingang des <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Makerspace zu. Joel ist 21, kommt aus Bischberg bei Bamberg und hat vor wenigen Monaten seine Schreinerlehre mit Bravour abgeschlossen. Heute ist er zum ersten Mal bei CREAPOLIS, „um sich das endlich mal anzuschauen.“ Was einen Schreiner aus dem Bamberger Raum nach Coburg zieht? „Markus Neufeld schwärmt mir schon seit Jahren vor, was es im Makerspace alles gibt, da war mein Besuch überfällig“, erzählt Joel mit einem Lächeln im Gesicht. Vor der Tür nimmt ihn Projektleiter Neufeld dann gleich in Empfang – und hat auch eine Überraschung parat: Joel Dürksen ist tatsächlich der 1000. Maker, der sich heute offiziell registriert.</p>&#13;
<p><strong>Die Erfolgsgeschichte</strong></p>&#13;
<p>Seit der Öffnung des CREAPOLIS Makerspace im September 2018 sind über vier Jahre vergangen. Während der Pandemie war zeitweise geschlossen. „Eine offene Werkstatt, die nicht offen ist – das tat schon richtig weh“, erinnert sich Markus Neufeld. Er ist froh, dass jetzt alles wieder seinen geregelten Gang geht. Dass der Makerspace so gut angenommen würde, damit habe bei Projektbeginn niemand gerechnet. Die Werkstatt, die allen Bürgerinnen und Bürgern offensteht, ist eine echte Erfolgsgeschichte.</p>&#13;
<p>Studierende bauen hier ihre Semester- oder Abschlussarbeiten, Azubis lernen 3D-drucken, Wissenschaftler stellen Prototypen oder Versuchsaufbauten her, Freiwillige engagieren sich beim Repair-Café oder Nähtreff – und viele Bastler und Bastlerinnen kommen ganz einfach in ihrer Freizeit vorbei, verbringen ein paar Stunden vor Ort, tüfteln, lernen andere Maker kennen und tauschen sich über ihr gemeinsames Hobby aus.</p>&#13;
<p><strong>Der Schreiner und der Lasercutter</strong></p>&#13;
<p>Einer von diesen Bastlern ist nun auch Joel Dürksen. Nach einem Rundgang durch die Räume zeigt er sich beeindruckt von der Vielzahl der Maschinen und Geräte. Aufgrund seiner Ausbildung benötigt er nur eine kurze Sicherheitseinweisung und darf die Holzwerkstatt dann sofort nutzen. „Die Schreinerei habe ich ja auf der Arbeit auch, aber das Ganze Drumherum: Metallwerkstatt, 3D-Drucker, Stickmaschine … der Lasercutter!“ Und das Beste sei, dass er hier gemeinsam mit seiner Verlobten arbeiten könne. Die Hochzeit steht vor der Tür, nächstes Jahr gibt es ein großes Fest – aber ein neues Bett muss her. „Das bauen wir dann zusammen bei CREAPOLIS“, ist sich Joel Dürksen sicher, als er sich wieder auf den Heimweg macht und die Sonne am Horizont verschwunden ist.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/02-Creapolis-1000_Maker-1024x682.jpeg"
                        fileSize="119136"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nikolausturnier der Uni Münster: HS Coburg auf Platz zwei]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nikolausturnier-der-universitaet-muenster-die-hochschule-coburg-holt-den-zweiten-platz/</link>
                <pubDate>Thu, 22 Dec 2022 11:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nikolausturnier-der-universitaet-muenster-die-hochschule-coburg-holt-den-zweiten-platz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Unsere Studierenden beim 57. Nikolausturnier der Universität Münster: Das Futsal-Team der Hochschule Coburg erzielt den zweiten Platz.</em></p>&#13;
<p>Zwei Volleyball- und ein Futsal-Team der Hochschule Coburg fuhren vom 01. – 03. Dezember zum <a href="https://www.uni-muenster.de/Nikolausturnier/index.html">Nikolausturnier</a> der WWU Münster, Deutschlands traditionsreichstem und größtem Uni-Sportturnier. Zwei Tage lang traten rund 1.500 Studierende aus ganz Deutschland in neun Sportarten und 25 Sporthallen gegeneinander an. Dazwischen fand die legendäre Nikolausparty statt. Nach 56 Jahren plus Corona-Zwangspause gibt es nun eine neue Regel: Geschlechtergemischte Teams sind Pflicht. Ein Volleyball-Team der Hochschule Coburg schaffte es gegen 42 Teams bis ins Viertelfinale, das Futsal-Team der Hochschule Coburg setzte sich gegen 10 von 11 Top-Teams durch und holte den zweiten Platz.</p>&#13;
<p>„Wir haben durch ehemalige Teilnehmende vom Nikolausturnier erfahren und uns dann gleich bei der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-gesunde-hochschule.html">Gesunden Hochschule</a> angemeldet. So ein großes Event wollten wir nicht verpassen“, sagt Finn Baute, Teamkapitän Volleyball. Auch die Fußballmannschaft wollte unbedingt dabei sein und hat zu diesem Zweck ein neues Futsal-Team gegründet. „Es ist einfach eine tolle Erfahrung im Rahmen einer sportlichen Veranstaltung, die man außerhalb des Studiums so schnell nicht mehr bekommt. Man lernt neue Leute in einer neuen Stadt kennen, connected untereinander, gewinnt und verliert gemeinsam, es macht einfach Spaß“ ergänzt Ron Weitkunat, Teamkapitän Futsal. Finn Baute empfiehlt jedem die Teilnahme, es braucht nicht viel um Mitzumachen, nur „Spaß am Spiel und abends dann gemeinsam mit Freunden und neuen Leuten feiern.“ „Da kann ich mich nur anschließen“, bestätigt Ron Weitkunat, „ich empfehle jedem, der Zeit hat und mitmachen kann, diese Chance zu nutzen, es war sehr, sehr geil!“.</p>&#13;
<p>Das Futsal-Team der HS Coburg konnte sich vom Underdog zum heimlichen Favoriten hocharbeiten und erspielte am Ende gegen vier Profi-Teams die Silbermedaille. (Anm.: Die Futsal-Teams der WWU Münster sind amtierende Vize- (Männer) und Hochschulmeister (Frauen) und spielen sogar Ligaspiele). „Es geht nicht nur um den sportlichen Aspekt, aber natürlich macht es auch Spaß, gut im Team zu arbeiten und damit erfolgreich zu sein“, fügt Ron Weitkunat hinzu. „Als Freizeitteam gegen Top-Mannschaften riesiger Sportunis den 2. Platz zu erzielen, das ist schon eine Leistung“, Ron grinst, „Wir sind super happy!“&nbsp;</p>&#13;
<p>Dieser Erfolg zeigt, „auch eine kleine Hochschule kann mit großem Teamgeist so einiges bewegen. Wir sind stolz auf unsere Studierenden und freuen uns darauf, wenn auch nächstes Jahr wieder ein paar Teams unserer Hochschule beim größten Uni-Sportturnier Deutschlands an den Start gehen werden. Jede/r Interessierte/r ist herzlich eingeladen“, resümiert Theresa Wagner, Leiterin Referat Diversity (u.a. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-gesunde-hochschule.html">Gesunde Hochschule</a>).</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Unsere Studierenden beim 57. Nikolausturnier der Universität Münster: Das Futsal-Team der Hochschule Coburg erzielt den zweiten Platz.</em></p>&#13;
<p>Zwei Volleyball- und ein Futsal-Team der Hochschule Coburg fuhren vom 01. – 03. Dezember zum <a href="https://www.uni-muenster.de/Nikolausturnier/index.html">Nikolausturnier</a> der WWU Münster, Deutschlands traditionsreichstem und größtem Uni-Sportturnier. Zwei Tage lang traten rund 1.500 Studierende aus ganz Deutschland in neun Sportarten und 25 Sporthallen gegeneinander an. Dazwischen fand die legendäre Nikolausparty statt. Nach 56 Jahren plus Corona-Zwangspause gibt es nun eine neue Regel: Geschlechtergemischte Teams sind Pflicht. Ein Volleyball-Team der Hochschule Coburg schaffte es gegen 42 Teams bis ins Viertelfinale, das Futsal-Team der Hochschule Coburg setzte sich gegen 10 von 11 Top-Teams durch und holte den zweiten Platz.</p>&#13;
<p>„Wir haben durch ehemalige Teilnehmende vom Nikolausturnier erfahren und uns dann gleich bei der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-gesunde-hochschule.html">Gesunden Hochschule</a> angemeldet. So ein großes Event wollten wir nicht verpassen“, sagt Finn Baute, Teamkapitän Volleyball. Auch die Fußballmannschaft wollte unbedingt dabei sein und hat zu diesem Zweck ein neues Futsal-Team gegründet. „Es ist einfach eine tolle Erfahrung im Rahmen einer sportlichen Veranstaltung, die man außerhalb des Studiums so schnell nicht mehr bekommt. Man lernt neue Leute in einer neuen Stadt kennen, connected untereinander, gewinnt und verliert gemeinsam, es macht einfach Spaß“ ergänzt Ron Weitkunat, Teamkapitän Futsal. Finn Baute empfiehlt jedem die Teilnahme, es braucht nicht viel um Mitzumachen, nur „Spaß am Spiel und abends dann gemeinsam mit Freunden und neuen Leuten feiern.“ „Da kann ich mich nur anschließen“, bestätigt Ron Weitkunat, „ich empfehle jedem, der Zeit hat und mitmachen kann, diese Chance zu nutzen, es war sehr, sehr geil!“.</p>&#13;
<p>Das Futsal-Team der HS Coburg konnte sich vom Underdog zum heimlichen Favoriten hocharbeiten und erspielte am Ende gegen vier Profi-Teams die Silbermedaille. (Anm.: Die Futsal-Teams der WWU Münster sind amtierende Vize- (Männer) und Hochschulmeister (Frauen) und spielen sogar Ligaspiele). „Es geht nicht nur um den sportlichen Aspekt, aber natürlich macht es auch Spaß, gut im Team zu arbeiten und damit erfolgreich zu sein“, fügt Ron Weitkunat hinzu. „Als Freizeitteam gegen Top-Mannschaften riesiger Sportunis den 2. Platz zu erzielen, das ist schon eine Leistung“, Ron grinst, „Wir sind super happy!“&nbsp;</p>&#13;
<p>Dieser Erfolg zeigt, „auch eine kleine Hochschule kann mit großem Teamgeist so einiges bewegen. Wir sind stolz auf unsere Studierenden und freuen uns darauf, wenn auch nächstes Jahr wieder ein paar Teams unserer Hochschule beim größten Uni-Sportturnier Deutschlands an den Start gehen werden. Jede/r Interessierte/r ist herzlich eingeladen“, resümiert Theresa Wagner, Leiterin Referat Diversity (u.a. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-gesunde-hochschule.html">Gesunde Hochschule</a>).</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/195-Nikolausturnier.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/195-Nikolausturnier2-1024x744.jpg"
                        fileSize="181138"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="744"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/195-Nikolausturnier3-1024x473.jpg"
                        fileSize="96606"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="473"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/195-Nikolausturnier4-768x1024.jpg"
                        fileSize="152950"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Orientierungsemester: den eigenen Weg finden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/orientierungsemester-herausfinden-was-der-richtige-weg-ist/</link>
                <pubDate>Wed, 21 Dec 2022 05:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/orientierungsemester-herausfinden-was-der-richtige-weg-ist/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Erst einmal Abstand! Für Schülerinnen und Schüler ist heute oft klar, dass sie nach dem Abi eine Auszeit brauchen. Überlegen, was der richtige Weg ist. Um dabei zu helfen, hat die Hochschule Coburg ein neues Angebot entwickelt. <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, erklärt, für wen das <a href="http://www.hs-coburg.de/orientierungssemester">Orientierungssemester </a>gedacht ist und was sie als Vizepräsidentin über die Generation Z lernt, wenn sie sich mit Studentinnen und Studenten persönlich austauscht und dabei mit ihnen auch mal einen Kaffee trinken geht.</em></p>&#13;
<p><em>Drei von vier Abiturient:innen wollen studieren – aber nicht unbedingt direkt nach dem Abi. Warum? </em><br /> <strong>Prof. Dr. Nicole Hegel:</strong> Irgendwann braucht es einfach Zeit, sich auszuprobieren. Die Abiturient:innen haben zwölf Jahre hinter sich, in denen das Lernen sehr stark im Fokus stand. Bei einem Auslandsaufenthalt, Freiwilligendienst oder ein paar Monaten Jobben sammeln sie ganz andere, neue Erfahrungen. Das ist oft auch verbunden mit der Idee, dass durch das Abi in 12 Jahren ja ein Jahr gewonnen wurde und man diese Zeit für etwas Schönes nutzen kann. Und eben auch dafür, herauszufinden, was der richtige Weg für einen ist. Wenn die Zeit dann doch zu lang wird, wenn unklar ist, welcher Studiengang passt oder wie einem das akademische Arbeiten liegt, dann hilft ein Orientierungssemester an der Hochschule Coburg, sich über die eigenen Interessen klar zu werden.</p>&#13;
<p><em>Was ist ein Orientierungssemester?</em><br /> Es ist eine schöne Möglichkeit, in verschiedene Studiengänge reinzuschauen. Jede oder jeder kann sich einen individuellen Stundenplan zusammenstellen und entscheiden, welche und wie viele Module er oder sie wählt und wieviel Zeit insgesamt investiert werden soll. Die Module können dabei aus technischen <a href="t3://page?uid=57">Bachelor-Studiengängen </a>kommen, beispielsweise so etwas wie Automobiltechnologie, aber auch aus dem Bereich Wirtschaft oder der Sozialen Arbeit. Das Orientierungssemester ist eine sehr gute Unterstützung, um die richtigen Entscheidungen für das spätere Berufsleben zu treffen und praxisnah auszuprobieren, was einem liegt.</p>&#13;
<p><em>Welche Rahmenbedingungen gelten dabei?</em><br /> Das Orientierungssemester hat viele Vorteile eines regulären Studiums: von Studi-Ausweis und Semesterticket bis zur Möglichkeit, Kindergeld zu beziehen. Wer möchte, legt sogar schon die ersten Prüfungen ab. Und wenn er oder sie im Anschluss dann in ein passendes Studium startet, werden diese Leistungsnachweise angerechnet. Das ist auch interessant für alle, die sich fachlich auf einen Studiengang vorbereiten möchten, der im Wintersemester beginnt. Wer schon zum Sommersemester am 15. März ins Orientierungssemester starten will, kann sich ab jetzt einschreiben. Wir haben hier bewusst ein Angebot entwickelt, um alle zu unterstützen, die noch nicht genau wissen, wo sie hinwollen.</p>&#13;
<p><em>Warum ist das so schwer herauszufinden? Die Generation Z hat viele Möglichkeiten … </em><br /> Fachkräfte, Arbeitskräfte insgesamt, sind rar und es gibt eine große Vielfalt interessanter Studienangebote: Junge Menschen haben die Wahl. Wie schwer das sein kann, merken wir ja schon, wenn wir zum Beispiel vorm Schokoladenregal eines gut sortierten Supermarktes stehen – und da geht es nur um Schokolade! Die Vielfalt der Möglichkeiten macht Entscheidungen schwerer. Manchmal gibt es auch innerhalb einer Familie unterschiedliche Meinungen, was der richtige Weg sein könnte. Auch da ist ein Orientierungssemester eine gute Möglichkeit, einfach mal reinzustudieren. Es geht auch darum, Studienabbrüche zu verhindern, oder noch schlimmer: dass jemand am Ende in einem Beruf unglücklich wird. Die junge Generation hat eine andere Haltung zum Beruf; sie hat andere Werte. Und wenn wir uns mal die Fälle von Burnout und Stress und Krankheiten der älteren Generation anschauen … ist es wahrscheinlich echt nicht das Dümmste, sich auch mit der Frage zu beschäftigen, welcher Beruf einen wirklich mit Sinn erfüllen kann.</p>&#13;
<p><em>Wie haben sich die Werte verändert?</em><br /> Früher war die Haltung häufig: Das will ich, da muss ich so zielstrebig wie möglich hin und ich will bloß keine Zeit vergeuden! Heute ist die Haltung eher: Das muss auch zu mir passen, es muss mir Spaß machen und ich muss mich wohlfühlen. Das hat auch viel mit Selfcare zu tun, diese Generation passt besser auf sich auf. Im Moment schimpft die ältere, leistungsorientierte Generation sehr, dass die Jungen faul sind, aber das stimmt nicht. Die sind anders. Sie entwickeln sich weiter. Und wir müssen lernen, wie sie sind und was sie brauchen. Weil wir sie brauchen.</p>&#13;
<p><em>Was hat sich geändert?</em><br /> Wissenschaftlich untersucht habe ich diese Frage nicht, aber ich erlebe bei vielen eine große Unsicherheit. Ich habe mit unseren Studis ja auch persönliche Gespräche, manchmal gehe ich einfach mit ihnen einen Kaffee trinken – gestern hat mir eine Studentin zum Beispiel gesagt: Wir haben in der Pandemie Entwicklungsschritte verpasst, haben Erfahrungen verpasst, die wir gemacht hätten, wenn wir in dem Alter in die Disco gegangen wären statt zu Hause zu sitzen. Sie sagt, sie fühle sich irgendwie unsicher in der Welt. Jetzt erlebt diese Generation den Ukraine-Krieg. Den Klimawandel. Lauter Faktoren, die gesellschaftlich unsicher sind, die schwierig sind. Man weiß nicht so genau, was wird. Und dann weiß man vielleicht auch nicht, was man tun soll.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Erst einmal Abstand! Für Schülerinnen und Schüler ist heute oft klar, dass sie nach dem Abi eine Auszeit brauchen. Überlegen, was der richtige Weg ist. Um dabei zu helfen, hat die Hochschule Coburg ein neues Angebot entwickelt. <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, erklärt, für wen das <a href="http://www.hs-coburg.de/orientierungssemester">Orientierungssemester </a>gedacht ist und was sie als Vizepräsidentin über die Generation Z lernt, wenn sie sich mit Studentinnen und Studenten persönlich austauscht und dabei mit ihnen auch mal einen Kaffee trinken geht.</em></p>&#13;
<p><em>Drei von vier Abiturient:innen wollen studieren – aber nicht unbedingt direkt nach dem Abi. Warum? </em><br /> <strong>Prof. Dr. Nicole Hegel:</strong> Irgendwann braucht es einfach Zeit, sich auszuprobieren. Die Abiturient:innen haben zwölf Jahre hinter sich, in denen das Lernen sehr stark im Fokus stand. Bei einem Auslandsaufenthalt, Freiwilligendienst oder ein paar Monaten Jobben sammeln sie ganz andere, neue Erfahrungen. Das ist oft auch verbunden mit der Idee, dass durch das Abi in 12 Jahren ja ein Jahr gewonnen wurde und man diese Zeit für etwas Schönes nutzen kann. Und eben auch dafür, herauszufinden, was der richtige Weg für einen ist. Wenn die Zeit dann doch zu lang wird, wenn unklar ist, welcher Studiengang passt oder wie einem das akademische Arbeiten liegt, dann hilft ein Orientierungssemester an der Hochschule Coburg, sich über die eigenen Interessen klar zu werden.</p>&#13;
<p><em>Was ist ein Orientierungssemester?</em><br /> Es ist eine schöne Möglichkeit, in verschiedene Studiengänge reinzuschauen. Jede oder jeder kann sich einen individuellen Stundenplan zusammenstellen und entscheiden, welche und wie viele Module er oder sie wählt und wieviel Zeit insgesamt investiert werden soll. Die Module können dabei aus technischen <a href="t3://page?uid=57">Bachelor-Studiengängen </a>kommen, beispielsweise so etwas wie Automobiltechnologie, aber auch aus dem Bereich Wirtschaft oder der Sozialen Arbeit. Das Orientierungssemester ist eine sehr gute Unterstützung, um die richtigen Entscheidungen für das spätere Berufsleben zu treffen und praxisnah auszuprobieren, was einem liegt.</p>&#13;
<p><em>Welche Rahmenbedingungen gelten dabei?</em><br /> Das Orientierungssemester hat viele Vorteile eines regulären Studiums: von Studi-Ausweis und Semesterticket bis zur Möglichkeit, Kindergeld zu beziehen. Wer möchte, legt sogar schon die ersten Prüfungen ab. Und wenn er oder sie im Anschluss dann in ein passendes Studium startet, werden diese Leistungsnachweise angerechnet. Das ist auch interessant für alle, die sich fachlich auf einen Studiengang vorbereiten möchten, der im Wintersemester beginnt. Wer schon zum Sommersemester am 15. März ins Orientierungssemester starten will, kann sich ab jetzt einschreiben. Wir haben hier bewusst ein Angebot entwickelt, um alle zu unterstützen, die noch nicht genau wissen, wo sie hinwollen.</p>&#13;
<p><em>Warum ist das so schwer herauszufinden? Die Generation Z hat viele Möglichkeiten … </em><br /> Fachkräfte, Arbeitskräfte insgesamt, sind rar und es gibt eine große Vielfalt interessanter Studienangebote: Junge Menschen haben die Wahl. Wie schwer das sein kann, merken wir ja schon, wenn wir zum Beispiel vorm Schokoladenregal eines gut sortierten Supermarktes stehen – und da geht es nur um Schokolade! Die Vielfalt der Möglichkeiten macht Entscheidungen schwerer. Manchmal gibt es auch innerhalb einer Familie unterschiedliche Meinungen, was der richtige Weg sein könnte. Auch da ist ein Orientierungssemester eine gute Möglichkeit, einfach mal reinzustudieren. Es geht auch darum, Studienabbrüche zu verhindern, oder noch schlimmer: dass jemand am Ende in einem Beruf unglücklich wird. Die junge Generation hat eine andere Haltung zum Beruf; sie hat andere Werte. Und wenn wir uns mal die Fälle von Burnout und Stress und Krankheiten der älteren Generation anschauen … ist es wahrscheinlich echt nicht das Dümmste, sich auch mit der Frage zu beschäftigen, welcher Beruf einen wirklich mit Sinn erfüllen kann.</p>&#13;
<p><em>Wie haben sich die Werte verändert?</em><br /> Früher war die Haltung häufig: Das will ich, da muss ich so zielstrebig wie möglich hin und ich will bloß keine Zeit vergeuden! Heute ist die Haltung eher: Das muss auch zu mir passen, es muss mir Spaß machen und ich muss mich wohlfühlen. Das hat auch viel mit Selfcare zu tun, diese Generation passt besser auf sich auf. Im Moment schimpft die ältere, leistungsorientierte Generation sehr, dass die Jungen faul sind, aber das stimmt nicht. Die sind anders. Sie entwickeln sich weiter. Und wir müssen lernen, wie sie sind und was sie brauchen. Weil wir sie brauchen.</p>&#13;
<p><em>Was hat sich geändert?</em><br /> Wissenschaftlich untersucht habe ich diese Frage nicht, aber ich erlebe bei vielen eine große Unsicherheit. Ich habe mit unseren Studis ja auch persönliche Gespräche, manchmal gehe ich einfach mit ihnen einen Kaffee trinken – gestern hat mir eine Studentin zum Beispiel gesagt: Wir haben in der Pandemie Entwicklungsschritte verpasst, haben Erfahrungen verpasst, die wir gemacht hätten, wenn wir in dem Alter in die Disco gegangen wären statt zu Hause zu sitzen. Sie sagt, sie fühle sich irgendwie unsicher in der Welt. Jetzt erlebt diese Generation den Ukraine-Krieg. Den Klimawandel. Lauter Faktoren, die gesellschaftlich unsicher sind, die schwierig sind. Man weiß nicht so genau, was wird. Und dann weiß man vielleicht auch nicht, was man tun soll.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/2022-Orientierungsstudium-1024x683.jpg"
                        fileSize="116662"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HegelNicole_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Studierende gewinnen Management-Cup]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-studierende-gewinnen-management-cup/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Dec 2022 10:22:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-studierende-gewinnen-management-cup/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Businessplan, Marktsituationen, die sich verändern, und dann noch die Interessen von Kreditgeber:innen und Venture Capitalists: Um sich im bayernweiten Management-Cup gegen die Konkurrenz zu behaupten, müssen die Teams spielerisch alle Faktoren bedenken, die auch echte Unternehmen und Märkte beeinflussen. 2022 geht der Cup nach Coburg.</em></p>&#13;
<p>Jede Entscheidung, die in einem Unternehmen getroffen wird, hat Folgen. „Auf die Einstellung von Mitarbeitenden, auf den Preis, die Nachhaltigkeit, die Stückzahl – auf den gesamten Markt“, erklärt Nina Hiller. Sie kommt aus dem Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/entwicklung-und-management-im-maschinen-und-automobilbau.html" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a> der Hochschule Coburg und hat im Planspiel Management-Cup jede Menge über Unternehmensführung gelernt. Genau wie ihre beiden Teamkollegen Jens Blienert, der an der Hochschule Coburg <a href="t3://page?uid=111">Elektro- und Informationstechnik</a> studiert und Thomas Hauck, der Informationsmanagement in Neu-Ulm belegt hat. Als er ein Team suchte, landete er bei den Coburgern. „Wir haben uns online abgestimmt, über Zoom“, sagt er. „Anfangs hätte ich nie gedacht, dass wir gewinnen, aber irgendwann war klar, dass wir eine Chance haben.“ Blienert ergänzt: „Im Unternehmen arbeiten verschiedene Abteilungen zusammen und bei uns hat die Zusammenarbeit eben auch gut funktioniert.“ Sehr gut sogar: Das Trio hat 2022 im bayernweiten Planspiel gewonnen. Sie spielten ein Jahr lang ein Unternehmen, das Tablets herstellt. Und sie waren am Ende erfolgreicher als alle anderen Unternehmen in dem computergestützten Planspiel.</p>&#13;
<p>„Der Management-Cup ist der größte Planspielwettbewerb für Studierende in Bayern“, erklärt Jasmin Schauder, Lehrbeauftragte am <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum </a>der Hochschule Coburg. Sie betreut das Planspiel als Veranstaltung im Rahmen des Studium Generale. „Dabei gibt es drei Stufen: den Campus-Cup, den Master-Cup und den Champions-Cup.“ Ziel ist, die Studierenden spielerisch ans Thema Existenzgründungen und Entrepreneurship heranzuführen: &nbsp;an unternehmerische Entscheidungsprozesse, betriebswirtschaftliches Denken und Handeln, interdisziplinäre Teamfähigkeit und professionelles Präsentieren. „Den Champions-Cup gewinnt das Team, das sich während der Laufzeit eines Jahres mit der besten Strategie durchsetzen kann.“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Josef Duttle, der bayernweite Koordinator des Management-Cups, freut besonders, dass 2022 ein Team aus Naturwissenschaftler:innen und Ingenieur:innen gewonnen hat. „Das zeigt, dass nicht nur BWLer:innen unternehmerisch denken können.“ Getreu dem Motto „Learning business by doing business" startete das Trio durch.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, war ebenfalls beeindruckt von der Leistung der Studierenden: „Und Ich freue mich, dass Sie diesen imposanten Pokal nach Coburg holen!“, erklärte sie lächelnd. Als Vertreterin der Gründungsförderung an der Hochschule Coburg gratulierte den Studierenden außerdem Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Businessplan, Marktsituationen, die sich verändern, und dann noch die Interessen von Kreditgeber:innen und Venture Capitalists: Um sich im bayernweiten Management-Cup gegen die Konkurrenz zu behaupten, müssen die Teams spielerisch alle Faktoren bedenken, die auch echte Unternehmen und Märkte beeinflussen. 2022 geht der Cup nach Coburg.</em></p>&#13;
<p>Jede Entscheidung, die in einem Unternehmen getroffen wird, hat Folgen. „Auf die Einstellung von Mitarbeitenden, auf den Preis, die Nachhaltigkeit, die Stückzahl – auf den gesamten Markt“, erklärt Nina Hiller. Sie kommt aus dem Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/entwicklung-und-management-im-maschinen-und-automobilbau.html" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a> der Hochschule Coburg und hat im Planspiel Management-Cup jede Menge über Unternehmensführung gelernt. Genau wie ihre beiden Teamkollegen Jens Blienert, der an der Hochschule Coburg <a href="t3://page?uid=111">Elektro- und Informationstechnik</a> studiert und Thomas Hauck, der Informationsmanagement in Neu-Ulm belegt hat. Als er ein Team suchte, landete er bei den Coburgern. „Wir haben uns online abgestimmt, über Zoom“, sagt er. „Anfangs hätte ich nie gedacht, dass wir gewinnen, aber irgendwann war klar, dass wir eine Chance haben.“ Blienert ergänzt: „Im Unternehmen arbeiten verschiedene Abteilungen zusammen und bei uns hat die Zusammenarbeit eben auch gut funktioniert.“ Sehr gut sogar: Das Trio hat 2022 im bayernweiten Planspiel gewonnen. Sie spielten ein Jahr lang ein Unternehmen, das Tablets herstellt. Und sie waren am Ende erfolgreicher als alle anderen Unternehmen in dem computergestützten Planspiel.</p>&#13;
<p>„Der Management-Cup ist der größte Planspielwettbewerb für Studierende in Bayern“, erklärt Jasmin Schauder, Lehrbeauftragte am <a href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum </a>der Hochschule Coburg. Sie betreut das Planspiel als Veranstaltung im Rahmen des Studium Generale. „Dabei gibt es drei Stufen: den Campus-Cup, den Master-Cup und den Champions-Cup.“ Ziel ist, die Studierenden spielerisch ans Thema Existenzgründungen und Entrepreneurship heranzuführen: &nbsp;an unternehmerische Entscheidungsprozesse, betriebswirtschaftliches Denken und Handeln, interdisziplinäre Teamfähigkeit und professionelles Präsentieren. „Den Champions-Cup gewinnt das Team, das sich während der Laufzeit eines Jahres mit der besten Strategie durchsetzen kann.“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Josef Duttle, der bayernweite Koordinator des Management-Cups, freut besonders, dass 2022 ein Team aus Naturwissenschaftler:innen und Ingenieur:innen gewonnen hat. „Das zeigt, dass nicht nur BWLer:innen unternehmerisch denken können.“ Getreu dem Motto „Learning business by doing business" startete das Trio durch.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, war ebenfalls beeindruckt von der Leistung der Studierenden: „Und Ich freue mich, dass Sie diesen imposanten Pokal nach Coburg holen!“, erklärte sie lächelnd. Als Vertreterin der Gründungsförderung an der Hochschule Coburg gratulierte den Studierenden außerdem Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/190-ManagementCup02-1024x683.jpg"
                        fileSize="84907"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/190-ManagementCup01-1024x683.jpg"
                        fileSize="109057"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[App reduziert CO2: Alumnus gewinnt Ecodesign-Preis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/seine-app-reduziert-co2-alumnus-gewinnt-bundespreis-ecodesign/</link>
                <pubDate>Mon, 19 Dec 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/seine-app-reduziert-co2-alumnus-gewinnt-bundespreis-ecodesign/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Er hatte eine Idee. Und als Sascha Greilinger dann an der Hochschule Coburg<a href="t3://page?uid=157"> Integriertes Produktdesign</a> studierte, setzte er sie um: Seine Bachelorarbeit widmete er der App „PeakPick“. Dafür wurde er jetzt mit dem bundesweiten Ecodesign-Preis ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Der Anteil erneuerbarer Energien im Stromnetz ist stark von Wetter und Tageszeit abhängig. Die App PeakPick ist ein Saisonkalender für grünen Strom, der hilft, den Verbrauch an die Erzeugung durch Wind- und Solaranlagen anzupassen. In der Industrie wird dies bereits mit sogenannter „Lastverschiebung“ praktiziert. PeakPick aktiviert dieses Potential auch in Privathaushalten und ermöglicht einen Einstieg in den flexiblen Stromverbrauch. „Mittags steht die Sonne im Zenit, da wird am meisten Solarstrom erzeugt“, sagt Sascha Greilinger. „Bei schönem Wetter mittags kochen, abends kalt essen und CO2 sparen!“&nbsp;Oder die Waschmaschine dann laufen lassen, wenn der Wind weht. Indem das Einschalten von Geräten in einen Zeitraum mit hohem Anteil an regenerativer Erzeugung verschoben wird, kann jeder einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten.</p>&#13;
<p>Das Projekt profitierte von einem interdisziplinären Ansatz: <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-markert.html" target="_blank" rel="noopener">&nbsp;Professor Michael Markert&nbsp;</a>aus dem Produktdesign betreute Greilingers Arbeit und gab ihm den Tipp, wegen der Programmierung bei&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-thomas-wieland.html" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Thomas Wieland&nbsp;</a>in der Fakultät für&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html" target="_blank" rel="noopener">Elektrotechnik und Informatik</a>&nbsp;nachzufragen. Das Ergebnis überzeugte nun auch die Jury des Bundespreises Ecodesign: „Die klar und nutzerfreundlich gestaltete Anwendung informiert aktuell und lokal darüber, wann grüner Strom reichlich zur Verfügung steht und wann nicht“, erklärt Prof. Matthias Held, Juryvorsitzender und Prorektor für Forschung und Transfer an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. „Nutzer:innen werden so für die Thematik sensibilisiert; ihr Verbrauchsverhalten wird geschult bis sich der Service, durchaus beabsichtigt, durch die erlangte Routine selbst überflüssig macht.“</p>&#13;
<p>In dem seit 2012 jährlich ausgelobten Wettbewerb werden innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte ausgezeichnet, die aus Umwelt- und Designsicht überzeugen. Der Preis wurde überreicht von&nbsp;Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes. Der Coburger Alumnus Sascha Greilinger wurde in der Kategorie „Nachwuchs“ ausgezeichnet. „Ich hoffe“, sagt er, „dass die Notwendigkeit der Transformation auf gesellschaftlicher Ebene sowie der Nutzen für die Energiewende erkannt werden und das Projekt entsprechend gefördert wird."</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Er hatte eine Idee. Und als Sascha Greilinger dann an der Hochschule Coburg<a href="t3://page?uid=157"> Integriertes Produktdesign</a> studierte, setzte er sie um: Seine Bachelorarbeit widmete er der App „PeakPick“. Dafür wurde er jetzt mit dem bundesweiten Ecodesign-Preis ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Der Anteil erneuerbarer Energien im Stromnetz ist stark von Wetter und Tageszeit abhängig. Die App PeakPick ist ein Saisonkalender für grünen Strom, der hilft, den Verbrauch an die Erzeugung durch Wind- und Solaranlagen anzupassen. In der Industrie wird dies bereits mit sogenannter „Lastverschiebung“ praktiziert. PeakPick aktiviert dieses Potential auch in Privathaushalten und ermöglicht einen Einstieg in den flexiblen Stromverbrauch. „Mittags steht die Sonne im Zenit, da wird am meisten Solarstrom erzeugt“, sagt Sascha Greilinger. „Bei schönem Wetter mittags kochen, abends kalt essen und CO2 sparen!“&nbsp;Oder die Waschmaschine dann laufen lassen, wenn der Wind weht. Indem das Einschalten von Geräten in einen Zeitraum mit hohem Anteil an regenerativer Erzeugung verschoben wird, kann jeder einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten.</p>&#13;
<p>Das Projekt profitierte von einem interdisziplinären Ansatz: <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-markert.html" target="_blank" rel="noopener">&nbsp;Professor Michael Markert&nbsp;</a>aus dem Produktdesign betreute Greilingers Arbeit und gab ihm den Tipp, wegen der Programmierung bei&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-thomas-wieland.html" target="_blank" rel="noopener">Prof. Dr. Thomas Wieland&nbsp;</a>in der Fakultät für&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html" target="_blank" rel="noopener">Elektrotechnik und Informatik</a>&nbsp;nachzufragen. Das Ergebnis überzeugte nun auch die Jury des Bundespreises Ecodesign: „Die klar und nutzerfreundlich gestaltete Anwendung informiert aktuell und lokal darüber, wann grüner Strom reichlich zur Verfügung steht und wann nicht“, erklärt Prof. Matthias Held, Juryvorsitzender und Prorektor für Forschung und Transfer an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. „Nutzer:innen werden so für die Thematik sensibilisiert; ihr Verbrauchsverhalten wird geschult bis sich der Service, durchaus beabsichtigt, durch die erlangte Routine selbst überflüssig macht.“</p>&#13;
<p>In dem seit 2012 jährlich ausgelobten Wettbewerb werden innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte ausgezeichnet, die aus Umwelt- und Designsicht überzeugen. Der Preis wurde überreicht von&nbsp;Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes. Der Coburger Alumnus Sascha Greilinger wurde in der Kategorie „Nachwuchs“ ausgezeichnet. „Ich hoffe“, sagt er, „dass die Notwendigkeit der Transformation auf gesellschaftlicher Ebene sowie der Nutzen für die Energiewende erkannt werden und das Projekt entsprechend gefördert wird."</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/193-Sascha_Greilinger-1024x682.jpg"
                        fileSize="115275"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/193-PeakPick2-1024x575.jpg"
                        fileSize="56210"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="575"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/193-PeakPick-1024x576.jpg"
                        fileSize="668628"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Lehre: eine Auszeichnung für die Besten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/in-der-lehre-sind-sie-die-besten/</link>
                <pubDate>Thu, 15 Dec 2022 13:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/in-der-lehre-sind-sie-die-besten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wer kann beurteilen, ob ein:e Hochschullehrer:in gut lehrt? Die Studierenden! Jedes Jahr wählen sie je eine:n Preisträger:in an den Fakultäten der Hochschule Coburg. Der Preis für exzellente Lehre 2022 wurde von Präsident Prof. Dr. Stefan Gast und Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel feierlich übergeben.</em></p>&#13;
<p>Im neuen Hochschulinnovationsgesetz sind Lehre, Forschung und Transfer als Aufgaben der Hochschulen festgeschrieben. „Aber die Lehre wird immer eine besondere Bedeutung haben. Danke für Ihren besonderen, auch innovativen Einsatz in Ihren Lehrveranstaltungen“, sagte der Präsident der Hochschule Coburg,<a href="t3://page?uid=462"> Prof. Dr. Stefan Gast</a>, bei der Verleihung der Preise für exzellente Lehre 2022.</p>&#13;
<p>Die Transformation zu neuen Lehrformaten, Digitalisierung und die Kombination von Kompetenz- und Wissensvermittlung sind wichtige Aufgaben, denen sich <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, widmet. Ihr geht es geht um exzellenten Lehrmethoden. Hegel und Gast überreichten die Auszeichnung gemeinsam an sechs Professorinnen und Professoren, die in diesem Jahr von den Studierenden gewählt worden waren. Die Laudatio sprachen Vertreter:innen der jeweiligen <a href="t3://page?uid=347">Fachschaft</a>.</p>&#13;
<p><strong>Dart und Mathematik</strong></p>&#13;
<p>An der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</a> würdigten die Studierenden, wie <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-ada-baeumner.html">Prof. Dr. Ada Bäumner</a> es schafft, den Zusammenhang zwischen Theorie und praktischer Anwendung aufzuzeigen. In ihrer Laudatio hoben Jan Lützelberger und Ronja Leichert auch hervor, dass die Professorin für Angewandte Mathematik und Computational Physics ihnen Wissen auf humorvolle Weise vermittelt: „So kommt es vor, dass sie, um die Umsetzung eines mathematischen Konzepts in einer Programmiersprache zu erläutern, schon auch einmal Dart mit ihren Studierenden im Praktikum spielt.“ Von den Vorlesungen, in die Bäumner moderne Lehrmethoden wie Programmierbeispiele und -übungen integriert, über die Beziehung zu ihren Studierenden bis hin zur Art, wie sie sich in die Hochschulgemeinschaft einfügt, zeige die Professorin in allen Bereichen bemerkenswertes Engagement.</p>&#13;
<p><strong>Küchenbürsten und Kreativität</strong></p>&#13;
<p>Die Studierenden der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design </a>haben Prof. Natalie Weinmann gewählt, weil ihre „unglaubliche Energie“, die bisher unbekannten Kreativmethoden und die lustigen und spannenden Themen mehr vermitteln als technisches Wissen. „Küchenbürsten waren ein essenzieller Teil“, scherzten die studentischen Laudatoren Felix Hundertmark und Isabella Ernst und nannten außer den regulären Lehrfächern auch die Wahlpflichtmodule, in denen Weinmann die Möglichkeit bietet, sich interdisziplinär mit Themen wie Material, Kommunikation und Diskurs auseinanderzusetzen. Beispielsweise wurde in Kooperation mit dem Studiengang Bauingenieurwesen ein Betonkanu gebaut, es gab ein Fach zum Umgang mit Social Media und das aktuelle Wahlfach, in dem die Studierenden Diskussionsabende rund um das Thema „zirkuläre Stadt“ organisieren. „So können wir vor allem unsere Kreativität entwickeln, experimentell und analytisch arbeiten und uns auf abstrakte Aufgabenstellungen in unseren künftigen Berufsleben vorbereiten.“</p>&#13;
<p><strong>Medien und Aktuelles</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=940">Professor Dr. Quirin Meyer</a> wurde der Preis für exzellente Lehre an der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik </a>verliehen. Als Vertreter der Studierenden dankten Katharina Bork und Alexander Ultsch für Meyers „ausgeprägten Enthusiasmus, Studierenden neues Wissen zu vermitteln und diese während der Lehrveranstaltungen zu unterstützen und zu fördern.“ Der Professor für Computergrafik und Leiter des Bachelor-Studiengangs „Visual Computing“ bereichert seine Vorlesungen mit kleinen Anekdoten aus dem Berufsleben, die zeigen, welche Bedeutung das Lehrgebiet in der praktischen Anwendung hat. Lobend hervorgehoben wurden auch der häufige Bezug zu aktuellen Themen, die anschauliche und übersichtliche Darstellung komplizierter Sachverhalte und die Verwendung unterschiedlicher Medien, mit denen Meyer die Vorlesungen genauso auflockert wie mit einem der komplexesten Lehrmittel: Humor.</p>&#13;
<p><strong>Dynamik und Spaß</strong></p>&#13;
<p>Mit dem Preis für exzellente Lehre des Jahres 2022 an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> machte <a href="t3://page?uid=478">Prof. Dr. Martin Prechtl </a>„den Hattrick komplett“, wie Marc Ziegler in der Laudatio feststellte. Aber was lässt sich beim dritten Mal noch Neues sagen? „In der Vergangenheit haben wir immer ihre extravaganten Tafelbilder gelobt, ihre offene Art, mit Spaß an die Sache zu gehen und immer ein offenes Ohr für die Studierenden zu haben.“ Aber Professor:innen vermittelten nicht nur neues Wissen, sondern auch Rollenmodelle und prägen die Studierenden auch auf zwischenmenschlicher Ebene – und auch auf dieser kommt Prechtl bei den Studierenden gut an. In ihrem Namen sagte Ziegler: „Von den höchsten Höhen der Dynamik bis zu den tiefsten Motivationslöchern in der Bachelorarbeit sind Sie stets an unserer Seite und spornen uns zu immer neuen Bestleistungen an.“</p>&#13;
<p><strong>Struktur und Engagement</strong></p>&#13;
<p>Stellvertretend für die Studierenden der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a> würdigten Corinna Haenlein und Moritz Scharfenberg in ihrer Laudatio <a href="t3://page?uid=456">Prof. Dr. Christiane Alberternst </a>und ihre exzellente Lehre. Mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens wird exzellente Lehre definiert und messbar gemacht – die Professorin kam diesmal mit 74 Stimmen Vorsprung auf den ersten Platz. Überzeugt hat sie besonders durch die differenzierte Betrachtung von Lerninhalten, die Struktur ihrer Lehrveranstaltungen und ihre Anregungen zu inhaltlichen Diskussionen. „Sie begeistern die Studierenden mit bereichernden Informationen rund um psychologische Grundlagen in der Sozialen Arbeit und Klinische Sozialarbeit.“ Die Studierenden dankten aber auch für Alberternsts Engagement innerhalb der Hochschulgemeinschaft, insbesondere für benachteiligte Gruppen.</p>&#13;
<p><strong>Praxisnah und lebendig</strong></p>&#13;
<p>An der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> wurde der Preis für exzellente Lehre 2022 an <a href="t3://page?uid=466">Prof. Dr. Hedwig Schmid </a>verliehen. Als besonders hilfreich wurden ihre praxisnahen und äußerst lebendigen Vorlesungen herausgehoben. „Die Studierenden besuchen Ihre Lehrveranstaltungen sehr gerne, da Sie nicht nur die fachlichen Inhalte in den Vordergrund stellen, sondern auch Ihre eigenen Lebenserfahrungen mit uns teilen – sowohl im beruflichen Kontext als auch für das private Leben.“ Schmid ist den Laudatorinnen Judith Bernhardt und Eva Seelinger zufolge bei den Studierenden für ihr stets offenes Ohr bekannt, für die Unterstützung, die sie jederzeit anbietet und für ihre Liebe zum Beruf, die immer wieder durch das abwechslungsreiche Lehrangebot im Bachelor und im Master deutlich wird. „Neben Ihrer großartigen Lehre sind Sie ebenso in allen anderen Ämtern hochmotiviert, immer das Beste für unsere Fakultät und uns Studierende zu geben.“</p>&#13;
<p><strong>Der Preis - eine Initiative des Hochschulvereins</strong></p>&#13;
<p>Die Idee, einen Preis für exzellente Lehre zu vergeben, wurde vor einigen Jahren vom <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">Hochschulverein </a>vorangetrieben. Der Preis wird überreicht für hervorragende didaktische Kompetenzen, moderne Lehrkonzepte, die Verknüpfung von Forschung und Lehre und für interdisziplinäre Lehrveranstaltungen. Inzwischen hat die Hochschule zahlreiche Lehrende mit diesem Preis geehrt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer kann beurteilen, ob ein:e Hochschullehrer:in gut lehrt? Die Studierenden! Jedes Jahr wählen sie je eine:n Preisträger:in an den Fakultäten der Hochschule Coburg. Der Preis für exzellente Lehre 2022 wurde von Präsident Prof. Dr. Stefan Gast und Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel feierlich übergeben.</em></p>&#13;
<p>Im neuen Hochschulinnovationsgesetz sind Lehre, Forschung und Transfer als Aufgaben der Hochschulen festgeschrieben. „Aber die Lehre wird immer eine besondere Bedeutung haben. Danke für Ihren besonderen, auch innovativen Einsatz in Ihren Lehrveranstaltungen“, sagte der Präsident der Hochschule Coburg,<a href="t3://page?uid=462"> Prof. Dr. Stefan Gast</a>, bei der Verleihung der Preise für exzellente Lehre 2022.</p>&#13;
<p>Die Transformation zu neuen Lehrformaten, Digitalisierung und die Kombination von Kompetenz- und Wissensvermittlung sind wichtige Aufgaben, denen sich <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, widmet. Ihr geht es geht um exzellenten Lehrmethoden. Hegel und Gast überreichten die Auszeichnung gemeinsam an sechs Professorinnen und Professoren, die in diesem Jahr von den Studierenden gewählt worden waren. Die Laudatio sprachen Vertreter:innen der jeweiligen <a href="t3://page?uid=347">Fachschaft</a>.</p>&#13;
<p><strong>Dart und Mathematik</strong></p>&#13;
<p>An der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</a> würdigten die Studierenden, wie <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-ada-baeumner.html">Prof. Dr. Ada Bäumner</a> es schafft, den Zusammenhang zwischen Theorie und praktischer Anwendung aufzuzeigen. In ihrer Laudatio hoben Jan Lützelberger und Ronja Leichert auch hervor, dass die Professorin für Angewandte Mathematik und Computational Physics ihnen Wissen auf humorvolle Weise vermittelt: „So kommt es vor, dass sie, um die Umsetzung eines mathematischen Konzepts in einer Programmiersprache zu erläutern, schon auch einmal Dart mit ihren Studierenden im Praktikum spielt.“ Von den Vorlesungen, in die Bäumner moderne Lehrmethoden wie Programmierbeispiele und -übungen integriert, über die Beziehung zu ihren Studierenden bis hin zur Art, wie sie sich in die Hochschulgemeinschaft einfügt, zeige die Professorin in allen Bereichen bemerkenswertes Engagement.</p>&#13;
<p><strong>Küchenbürsten und Kreativität</strong></p>&#13;
<p>Die Studierenden der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design </a>haben Prof. Natalie Weinmann gewählt, weil ihre „unglaubliche Energie“, die bisher unbekannten Kreativmethoden und die lustigen und spannenden Themen mehr vermitteln als technisches Wissen. „Küchenbürsten waren ein essenzieller Teil“, scherzten die studentischen Laudatoren Felix Hundertmark und Isabella Ernst und nannten außer den regulären Lehrfächern auch die Wahlpflichtmodule, in denen Weinmann die Möglichkeit bietet, sich interdisziplinär mit Themen wie Material, Kommunikation und Diskurs auseinanderzusetzen. Beispielsweise wurde in Kooperation mit dem Studiengang Bauingenieurwesen ein Betonkanu gebaut, es gab ein Fach zum Umgang mit Social Media und das aktuelle Wahlfach, in dem die Studierenden Diskussionsabende rund um das Thema „zirkuläre Stadt“ organisieren. „So können wir vor allem unsere Kreativität entwickeln, experimentell und analytisch arbeiten und uns auf abstrakte Aufgabenstellungen in unseren künftigen Berufsleben vorbereiten.“</p>&#13;
<p><strong>Medien und Aktuelles</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=940">Professor Dr. Quirin Meyer</a> wurde der Preis für exzellente Lehre an der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik </a>verliehen. Als Vertreter der Studierenden dankten Katharina Bork und Alexander Ultsch für Meyers „ausgeprägten Enthusiasmus, Studierenden neues Wissen zu vermitteln und diese während der Lehrveranstaltungen zu unterstützen und zu fördern.“ Der Professor für Computergrafik und Leiter des Bachelor-Studiengangs „Visual Computing“ bereichert seine Vorlesungen mit kleinen Anekdoten aus dem Berufsleben, die zeigen, welche Bedeutung das Lehrgebiet in der praktischen Anwendung hat. Lobend hervorgehoben wurden auch der häufige Bezug zu aktuellen Themen, die anschauliche und übersichtliche Darstellung komplizierter Sachverhalte und die Verwendung unterschiedlicher Medien, mit denen Meyer die Vorlesungen genauso auflockert wie mit einem der komplexesten Lehrmittel: Humor.</p>&#13;
<p><strong>Dynamik und Spaß</strong></p>&#13;
<p>Mit dem Preis für exzellente Lehre des Jahres 2022 an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> machte <a href="t3://page?uid=478">Prof. Dr. Martin Prechtl </a>„den Hattrick komplett“, wie Marc Ziegler in der Laudatio feststellte. Aber was lässt sich beim dritten Mal noch Neues sagen? „In der Vergangenheit haben wir immer ihre extravaganten Tafelbilder gelobt, ihre offene Art, mit Spaß an die Sache zu gehen und immer ein offenes Ohr für die Studierenden zu haben.“ Aber Professor:innen vermittelten nicht nur neues Wissen, sondern auch Rollenmodelle und prägen die Studierenden auch auf zwischenmenschlicher Ebene – und auch auf dieser kommt Prechtl bei den Studierenden gut an. In ihrem Namen sagte Ziegler: „Von den höchsten Höhen der Dynamik bis zu den tiefsten Motivationslöchern in der Bachelorarbeit sind Sie stets an unserer Seite und spornen uns zu immer neuen Bestleistungen an.“</p>&#13;
<p><strong>Struktur und Engagement</strong></p>&#13;
<p>Stellvertretend für die Studierenden der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a> würdigten Corinna Haenlein und Moritz Scharfenberg in ihrer Laudatio <a href="t3://page?uid=456">Prof. Dr. Christiane Alberternst </a>und ihre exzellente Lehre. Mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens wird exzellente Lehre definiert und messbar gemacht – die Professorin kam diesmal mit 74 Stimmen Vorsprung auf den ersten Platz. Überzeugt hat sie besonders durch die differenzierte Betrachtung von Lerninhalten, die Struktur ihrer Lehrveranstaltungen und ihre Anregungen zu inhaltlichen Diskussionen. „Sie begeistern die Studierenden mit bereichernden Informationen rund um psychologische Grundlagen in der Sozialen Arbeit und Klinische Sozialarbeit.“ Die Studierenden dankten aber auch für Alberternsts Engagement innerhalb der Hochschulgemeinschaft, insbesondere für benachteiligte Gruppen.</p>&#13;
<p><strong>Praxisnah und lebendig</strong></p>&#13;
<p>An der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> wurde der Preis für exzellente Lehre 2022 an <a href="t3://page?uid=466">Prof. Dr. Hedwig Schmid </a>verliehen. Als besonders hilfreich wurden ihre praxisnahen und äußerst lebendigen Vorlesungen herausgehoben. „Die Studierenden besuchen Ihre Lehrveranstaltungen sehr gerne, da Sie nicht nur die fachlichen Inhalte in den Vordergrund stellen, sondern auch Ihre eigenen Lebenserfahrungen mit uns teilen – sowohl im beruflichen Kontext als auch für das private Leben.“ Schmid ist den Laudatorinnen Judith Bernhardt und Eva Seelinger zufolge bei den Studierenden für ihr stets offenes Ohr bekannt, für die Unterstützung, die sie jederzeit anbietet und für ihre Liebe zum Beruf, die immer wieder durch das abwechslungsreiche Lehrangebot im Bachelor und im Master deutlich wird. „Neben Ihrer großartigen Lehre sind Sie ebenso in allen anderen Ämtern hochmotiviert, immer das Beste für unsere Fakultät und uns Studierende zu geben.“</p>&#13;
<p><strong>Der Preis - eine Initiative des Hochschulvereins</strong></p>&#13;
<p>Die Idee, einen Preis für exzellente Lehre zu vergeben, wurde vor einigen Jahren vom <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">Hochschulverein </a>vorangetrieben. Der Preis wird überreicht für hervorragende didaktische Kompetenzen, moderne Lehrkonzepte, die Verknüpfung von Forschung und Lehre und für interdisziplinäre Lehrveranstaltungen. Inzwischen hat die Hochschule zahlreiche Lehrende mit diesem Preis geehrt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_8108-1024x683.jpg"
                        fileSize="125955"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_8044-1024x654.jpg"
                        fileSize="101511"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="654"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_8061-1024x683.jpg"
                        fileSize="207624"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_8068-1024x683.jpg"
                        fileSize="219777"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_8076-1024x734.jpg"
                        fileSize="71735"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="734"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_8082-1024x683.jpg"
                        fileSize="177843"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_8091-1024x683.jpg"
                        fileSize="191989"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_8099-1024x683.jpg"
                        fileSize="217438"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gesundheitsexpert:innen aus Hongkong zu Gast]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesundheitsexperten-aus-hongkong-zu-gast/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Dec 2022 09:15:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesundheitsexperten-aus-hongkong-zu-gast/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wissenschaftler:innen aus China besuchen Hochschule Coburg: Der Austausch zu den Themen Gesundheitskompetenz und Bewegung wird gestärkt.</em></p>&#13;
<p>Gesundheitsexpert:innen der Baptist Universität Honkong besuchten das <a href="t3://page?uid=372">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG)</a> der Hochschule Coburg, um zu Gesundheitskompetenz und Bewegungsförderung für ausgewählte Zielgruppen auszutauschen. Für die Gäste aus Hongkong ist die kooperative Interventionsentwicklung von großer Bedeutung, also die Frage, wie die Zielgruppe während der Entwicklung einbezogen wird. Das Interesse des IaG richtet sich besonders auf die Entwicklung von Bewertungswerkzeugen zur digitalen Gesundheitskompetenz.</p>&#13;
<p>Die Gäste besichtigten anwendungsorientierte Einrichtungen der Hochschule. Im <a href="t3://page?uid=891">Institut für Bioanalytik</a> wurde der aktuelle Forschungsstand mit <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll </a>diskutiert, die Entwicklung neuester Technologien dem <a href="t3://page?uid=984">Mixed Reality-Labor</a> unter der Leitung von <a href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert </a>aufgezeigt. Außerdem besuchten die chinesischen Gäste die Innovations- und Vernetzungswerkstatt <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>. Als eine Praxispartnerin aus der Region präsentierte Christina Müller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportwissenschaften der Universität Würzburg, den aktuellen Forschungsstand zur Thematik der Bewegungsförderung im Setting Kindergarten.</p>&#13;
<p>Außerdem bekamen die Gesundheitsexpert:innen einen Einblick in den Alltag verschiedener Kooperationspartner:innen der Region, beispielsweise im Mehrgenerationenhaus in Coburg unter der Leitung von Liane Blietzsch und der Seniorenwohnanlage „Am Hahnfluss“ mit dem Referenten der ASB Matthias Neuf. Die Gäste durften auch aktiv an alltäglichen Tagesordnungspunkten wie der Seniorengymnastik teilnehmen.</p>&#13;
<p>Sowohl das IaG als auch die Wissenschaftler:innen aus Hongkong präsentierten den aktuellen Stand ihrer Forschungsprojekte zum Thema Gesundheits- und Bewegungsförderung. „Der Austausch stärkt die Wissenschaftsbeziehung zu unseren Partner:innen im Ausland, auch wenn durch Corona noch lange ungewiss war, ob das Programm wie geplant stattfinden kann“, berichtete <a href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a>, Leiter des IaG. Um den nachhaltigen Transfer evidenzbasierter Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogramme sicherzustellen, ist eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Wissenschaftler:innen sinnvoll. Das IaG sieht den Austausch mit der Baptist Universität Hongkong als Chance, beispielsweise für einen Gegenbesuch im Frühjahr 2023 und für zukünftige Forschungsarbeiten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wissenschaftler:innen aus China besuchen Hochschule Coburg: Der Austausch zu den Themen Gesundheitskompetenz und Bewegung wird gestärkt.</em></p>&#13;
<p>Gesundheitsexpert:innen der Baptist Universität Honkong besuchten das <a href="t3://page?uid=372">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG)</a> der Hochschule Coburg, um zu Gesundheitskompetenz und Bewegungsförderung für ausgewählte Zielgruppen auszutauschen. Für die Gäste aus Hongkong ist die kooperative Interventionsentwicklung von großer Bedeutung, also die Frage, wie die Zielgruppe während der Entwicklung einbezogen wird. Das Interesse des IaG richtet sich besonders auf die Entwicklung von Bewertungswerkzeugen zur digitalen Gesundheitskompetenz.</p>&#13;
<p>Die Gäste besichtigten anwendungsorientierte Einrichtungen der Hochschule. Im <a href="t3://page?uid=891">Institut für Bioanalytik</a> wurde der aktuelle Forschungsstand mit <a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll </a>diskutiert, die Entwicklung neuester Technologien dem <a href="t3://page?uid=984">Mixed Reality-Labor</a> unter der Leitung von <a href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert </a>aufgezeigt. Außerdem besuchten die chinesischen Gäste die Innovations- und Vernetzungswerkstatt <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>. Als eine Praxispartnerin aus der Region präsentierte Christina Müller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportwissenschaften der Universität Würzburg, den aktuellen Forschungsstand zur Thematik der Bewegungsförderung im Setting Kindergarten.</p>&#13;
<p>Außerdem bekamen die Gesundheitsexpert:innen einen Einblick in den Alltag verschiedener Kooperationspartner:innen der Region, beispielsweise im Mehrgenerationenhaus in Coburg unter der Leitung von Liane Blietzsch und der Seniorenwohnanlage „Am Hahnfluss“ mit dem Referenten der ASB Matthias Neuf. Die Gäste durften auch aktiv an alltäglichen Tagesordnungspunkten wie der Seniorengymnastik teilnehmen.</p>&#13;
<p>Sowohl das IaG als auch die Wissenschaftler:innen aus Hongkong präsentierten den aktuellen Stand ihrer Forschungsprojekte zum Thema Gesundheits- und Bewegungsförderung. „Der Austausch stärkt die Wissenschaftsbeziehung zu unseren Partner:innen im Ausland, auch wenn durch Corona noch lange ungewiss war, ob das Programm wie geplant stattfinden kann“, berichtete <a href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a>, Leiter des IaG. Um den nachhaltigen Transfer evidenzbasierter Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogramme sicherzustellen, ist eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Wissenschaftler:innen sinnvoll. Das IaG sieht den Austausch mit der Baptist Universität Hongkong als Chance, beispielsweise für einen Gegenbesuch im Frühjahr 2023 und für zukünftige Forschungsarbeiten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/186-iag_Hongkong1.jpg-768x1024.jpeg"
                        fileSize="146770"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/186-iag_Hongkong-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="125494"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/186-iag_Hongkong-1.docx-1024x683.jpg"
                        fileSize="126482"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschulen in Coburg und Bangkok arbeiten zusammen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-hochschulen-in-coburg-und-bangkok-zusammmenarbeiten/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Dec 2022 07:19:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-hochschulen-in-coburg-und-bangkok-zusammmenarbeiten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die King Mongkut’s University of Technology in Nord-Bangkok (KMUTNB) zählt zu den führenden Institutionen Thailands in den Ingenieurwissenschaften – in diesem Bereich wird sie künftig weiter mit der Hochschule Coburg zusammenarbeiten.</em></p>&#13;
<p>Wie kann in den Ingenieurswissenschaften ein Wissensaustausch entwickelt werden, der Bildung und Forschung an beiden Hochschulen zugute kommt? Um darüber zu sprechen, besuchte eine Delegation aus Thailand die Hochschule&nbsp;Coburg. Danach unterzeichneten <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, und Dekan Prof. Dr. Smith Songpiriyakij von der KMUTNB ein Memorandum of Understanding.</p>&#13;
<p>In der Absichtserklärung wurde vereinbart, gemeinsame Forschungsaktivitäten und Informationsaustausch voranzutreiben, akademische Programme beispielsweise bei Praktika und kooperativer Ausbildung sowie die gegenseitige Teilnahme an Seminaren und akademischen Tagungen zu unterstützen. „Für die Hochschule Coburg ist die heute verlängerte Kooperation mit der KMUTNB ein weiterer Baustein unserer Internationalisierungsaktivitäten, die wir systematisch weiterentwickeln wollen”, erklärte Gast. „Die Kooperation mit unserem thailändischen Partner bietet auch unseren Studierenden die Möglichkeit, bereits während des Studiums internationale Luft zu schnuppern.“</p>&#13;
<p>Als Dekan der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> sieht <a href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Helmut Alexander Rost</a>&nbsp;interessante Perspektiven in der künftigen Zusammenarbeit. Auch <a href="t3://page?uid=634">Prof. Dr Oliver Koch</a>, der unter anderem das Labor für Messtechnik und das Labor für Roboter- und Handhabungstechnik an der Hochschule leitet, betonte die Bedeutung des internationalen Austauschs. Prof. Dr. Rattanakorn Phadungthin von der KMUTNB Nord-Bangkok legte den Fokus außerdem auf das lebenslange Lernen.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg pflegt Kontakte zu <a href="t3://page?uid=472">Partnerhochschulen weltweit</a>. Dabei fördert das <a href="t3://page?uid=428">International Office </a>die internationale Mobilität von Studierenden, Dozentinnen und Dozenten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Christian Erkenbrecher, Leiter des International Office, freute sich über den Ausbau der Verbindungen nach Asien.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die King Mongkut’s University of Technology in Nord-Bangkok (KMUTNB) zählt zu den führenden Institutionen Thailands in den Ingenieurwissenschaften – in diesem Bereich wird sie künftig weiter mit der Hochschule Coburg zusammenarbeiten.</em></p>&#13;
<p>Wie kann in den Ingenieurswissenschaften ein Wissensaustausch entwickelt werden, der Bildung und Forschung an beiden Hochschulen zugute kommt? Um darüber zu sprechen, besuchte eine Delegation aus Thailand die Hochschule&nbsp;Coburg. Danach unterzeichneten <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, und Dekan Prof. Dr. Smith Songpiriyakij von der KMUTNB ein Memorandum of Understanding.</p>&#13;
<p>In der Absichtserklärung wurde vereinbart, gemeinsame Forschungsaktivitäten und Informationsaustausch voranzutreiben, akademische Programme beispielsweise bei Praktika und kooperativer Ausbildung sowie die gegenseitige Teilnahme an Seminaren und akademischen Tagungen zu unterstützen. „Für die Hochschule Coburg ist die heute verlängerte Kooperation mit der KMUTNB ein weiterer Baustein unserer Internationalisierungsaktivitäten, die wir systematisch weiterentwickeln wollen”, erklärte Gast. „Die Kooperation mit unserem thailändischen Partner bietet auch unseren Studierenden die Möglichkeit, bereits während des Studiums internationale Luft zu schnuppern.“</p>&#13;
<p>Als Dekan der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> sieht <a href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Helmut Alexander Rost</a>&nbsp;interessante Perspektiven in der künftigen Zusammenarbeit. Auch <a href="t3://page?uid=634">Prof. Dr Oliver Koch</a>, der unter anderem das Labor für Messtechnik und das Labor für Roboter- und Handhabungstechnik an der Hochschule leitet, betonte die Bedeutung des internationalen Austauschs. Prof. Dr. Rattanakorn Phadungthin von der KMUTNB Nord-Bangkok legte den Fokus außerdem auf das lebenslange Lernen.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg pflegt Kontakte zu <a href="t3://page?uid=472">Partnerhochschulen weltweit</a>. Dabei fördert das <a href="t3://page?uid=428">International Office </a>die internationale Mobilität von Studierenden, Dozentinnen und Dozenten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Christian Erkenbrecher, Leiter des International Office, freute sich über den Ausbau der Verbindungen nach Asien.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-Thailand_-_Memorandum_-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="81254"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-Thailand_-_Memorandum_-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="86282"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-Thailand_-_Memorandum-1024x683.jpg"
                        fileSize="83484"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Verkehrswende: Kooperation zu nachhaltiger Mobilität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-kooperiert-im-studienfeld-nachhaltige-mobilitaet/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Dec 2022 15:19:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-kooperiert-im-studienfeld-nachhaltige-mobilitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vor gut zwei Jahren wurde eine länderübergreifende Kooperation zur Gründung des Studienfeldes „Nachhaltige Mobilität“ gestartet – auch die Hochschule Coburg nimmt dieses Thema in den Fokus.</em></p>&#13;
<p>Ohne Mobilität&nbsp;ist unsere Gesellschaft nicht vorstellbar. Damit unser hochkomplexes&nbsp;Verkehrssystem komfortabel, zuverlässig, wirtschaftlich und auch umweltverträglich funktionieren kann, müssen&nbsp;vielfältige Herausforderungen&nbsp;in Planung und Management in Unternehmen, Behörden und der Zivilgesellschaft bewältigt werden. Notwendig ist ein transdisziplinärer Ansatz, der Lösungen sowohl aus planerisch-technischer als auch sozialwissenschaftlicher Perspektive entwickelt und hierbei kommunikative Aufgaben nicht vernachlässigt. Daran knüpft das Studienfeld „Nachhaltige Mobilität“ an, dem die Hochschule Coburg beitritt.</p>&#13;
<p>Ansprechpartner dafür ist<a href="t3://page?uid=1315"> Prof. Dr. Mathias Wilde</a> von der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>. Als eines der wichtigsten wissenschaftlichen Themenfelder der Zukunft sollen im Studienfeld künftige Akademikerinnen und Akademiker neben einem Grundverständnis der Theorie auch ein gutes praktisches Grundwissen erhalten.</p>&#13;
<p>Die Erweiterung der Kooperation um drei neue Hochschulen wurde von der Kultusministerkonferenz in Berlin als besonders wichtig eingestuft „angesichts des dramatischen Fachkräftemangels, der die Energie- und Verkehrswende bedroht und damit wichtige Zukunftsprojekte gefährdet.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vor gut zwei Jahren wurde eine länderübergreifende Kooperation zur Gründung des Studienfeldes „Nachhaltige Mobilität“ gestartet – auch die Hochschule Coburg nimmt dieses Thema in den Fokus.</em></p>&#13;
<p>Ohne Mobilität&nbsp;ist unsere Gesellschaft nicht vorstellbar. Damit unser hochkomplexes&nbsp;Verkehrssystem komfortabel, zuverlässig, wirtschaftlich und auch umweltverträglich funktionieren kann, müssen&nbsp;vielfältige Herausforderungen&nbsp;in Planung und Management in Unternehmen, Behörden und der Zivilgesellschaft bewältigt werden. Notwendig ist ein transdisziplinärer Ansatz, der Lösungen sowohl aus planerisch-technischer als auch sozialwissenschaftlicher Perspektive entwickelt und hierbei kommunikative Aufgaben nicht vernachlässigt. Daran knüpft das Studienfeld „Nachhaltige Mobilität“ an, dem die Hochschule Coburg beitritt.</p>&#13;
<p>Ansprechpartner dafür ist<a href="t3://page?uid=1315"> Prof. Dr. Mathias Wilde</a> von der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>. Als eines der wichtigsten wissenschaftlichen Themenfelder der Zukunft sollen im Studienfeld künftige Akademikerinnen und Akademiker neben einem Grundverständnis der Theorie auch ein gutes praktisches Grundwissen erhalten.</p>&#13;
<p>Die Erweiterung der Kooperation um drei neue Hochschulen wurde von der Kultusministerkonferenz in Berlin als besonders wichtig eingestuft „angesichts des dramatischen Fachkräftemangels, der die Energie- und Verkehrswende bedroht und damit wichtige Zukunftsprojekte gefährdet.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WildeMathias_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg testet Kraftstoff aus Klärschlamm]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-testet-kraftstoff-aus-klaerschlamm/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Dec 2022 08:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-testet-kraftstoff-aus-klaerschlamm/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Klimawandel und steigende Energiekosten erfordern neue Ideen. Eine wird gerade an der Hochschule Coburg getestet: Bio-Kraftstoff aus Klärschlamm.</em></p>&#13;
<p>Die Europäische Union fördert aktuell das Projekt To-Syn-Fuel, in dem es darum geht, biogene Abfallstoffe umzuwandeln in nachhaltige Kraftstoffe und grünen Wasserstoff. Durchgeführt wird das Forschungsprojekt vom Fraunhofer Institut Umsicht im oberpfälzischen Sulzbach-Rosenberg, wo auch der neue Bio-Kraftstoff entwickelt wurde – und zwar aus Klärschlamm. Jetzt wird er in einem VW mit Dieselmotor auf dem neuen Rollenprüfstand der Hochschule Coburg getestet. „Ziel unserer Untersuchungen ist die Analyse von Verbrauchs- und Emissionswerten im Vergleich zum Standardkraftstoff“, erklärt <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a>. Er forscht und lehrt an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> insbesondere zur motorischen Verbrennung. Gemeinsam mit Chemikerin Anja Singer leitet Jakob die Fuel Research Group der Hochschule und forscht an der Schnittstelle zwischen Chemie und Maschinenbau an Lösungen, um Energie zu speichern und zu transportieren – auf nachhaltige Weise.</p>&#13;
<p><strong>Klimaneutrales Rohöl</strong></p>&#13;
<p>Mit dem „thermo-katalytischen Reforming“ (TCR-Verfahren), das Fraunhofer entwickelt hat, wird Biomasse in ihre Bestandteile zerlegt, veredelt und gereinigt. Ergebnis sind drei Produkte: Synthesegas mit einem sehr hohen Wasserstoffgehalt, „Biokohle“ und ein Bio-Rohöl, das den Ausgangsstoff für synthetische Kraftstoffe bildet. Solche nachhaltigen Energieträger wie der neue Bio-Kraftstoff aus Klärschlamm haben Fraunhofer zufolge einen um 85 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck als konventionelle fossile Kraftstoffe. „Perspektivisch könnten sie in hunderten dezentralen Kleinanlagen hergestellt werden“, sagt der Coburger Kraftstoff-Forscher Jakob. „Bayern hat das Potential, ab 2030 rund 400 000 Tonnen Klärschlamm in normkonforme Kraftstoffe umsetzen.“</p>&#13;
<p>Um die fossilen Energieträger vollständig aus dem Straßenverkehr zu verbannen, würden die absoluten Mengen noch nicht ausreichen. „Da aus dem TCR-Verfahren bereits normkonforme Kraftstoffe hergestellt werden können, ist es aber auf einfache Weise möglich, die verfügbaren Mengen des neuen Kraftstoffs den bekannten Serienkraftstoffen beizumischen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Klimawandel und steigende Energiekosten erfordern neue Ideen. Eine wird gerade an der Hochschule Coburg getestet: Bio-Kraftstoff aus Klärschlamm.</em></p>&#13;
<p>Die Europäische Union fördert aktuell das Projekt To-Syn-Fuel, in dem es darum geht, biogene Abfallstoffe umzuwandeln in nachhaltige Kraftstoffe und grünen Wasserstoff. Durchgeführt wird das Forschungsprojekt vom Fraunhofer Institut Umsicht im oberpfälzischen Sulzbach-Rosenberg, wo auch der neue Bio-Kraftstoff entwickelt wurde – und zwar aus Klärschlamm. Jetzt wird er in einem VW mit Dieselmotor auf dem neuen Rollenprüfstand der Hochschule Coburg getestet. „Ziel unserer Untersuchungen ist die Analyse von Verbrauchs- und Emissionswerten im Vergleich zum Standardkraftstoff“, erklärt <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a>. Er forscht und lehrt an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> insbesondere zur motorischen Verbrennung. Gemeinsam mit Chemikerin Anja Singer leitet Jakob die Fuel Research Group der Hochschule und forscht an der Schnittstelle zwischen Chemie und Maschinenbau an Lösungen, um Energie zu speichern und zu transportieren – auf nachhaltige Weise.</p>&#13;
<p><strong>Klimaneutrales Rohöl</strong></p>&#13;
<p>Mit dem „thermo-katalytischen Reforming“ (TCR-Verfahren), das Fraunhofer entwickelt hat, wird Biomasse in ihre Bestandteile zerlegt, veredelt und gereinigt. Ergebnis sind drei Produkte: Synthesegas mit einem sehr hohen Wasserstoffgehalt, „Biokohle“ und ein Bio-Rohöl, das den Ausgangsstoff für synthetische Kraftstoffe bildet. Solche nachhaltigen Energieträger wie der neue Bio-Kraftstoff aus Klärschlamm haben Fraunhofer zufolge einen um 85 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck als konventionelle fossile Kraftstoffe. „Perspektivisch könnten sie in hunderten dezentralen Kleinanlagen hergestellt werden“, sagt der Coburger Kraftstoff-Forscher Jakob. „Bayern hat das Potential, ab 2030 rund 400 000 Tonnen Klärschlamm in normkonforme Kraftstoffe umsetzen.“</p>&#13;
<p>Um die fossilen Energieträger vollständig aus dem Straßenverkehr zu verbannen, würden die absoluten Mengen noch nicht ausreichen. „Da aus dem TCR-Verfahren bereits normkonforme Kraftstoffe hergestellt werden können, ist es aber auf einfache Weise möglich, die verfügbaren Mengen des neuen Kraftstoffs den bekannten Serienkraftstoffen beizumischen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/181-Jakob-Test_Klaerschlamm-1-1024x768.jpg"
                        fileSize="247955"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/JakobMarkus.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SingerAnja-1024x692.jpg"
                        fileSize="90360"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Menschenrechtsfilmpreis geht an “Hayat springt”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/menschenrechtsfilmpreis-situationen-die-viele-gefluechtete-kinder-kennen/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Dec 2022 06:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/menschenrechtsfilmpreis-situationen-die-viele-gefluechtete-kinder-kennen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Am Samstag wurde der deutsche Menschenrechtsfilmpreis vergeben. Die Coburger Professorin <a href="t3://page?uid=457">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a> sprach für die Jury in der Kategorie „Bildung“. Der Kurzfilm „Hayat springt“ überzeugte mit offenen und auch gegensätzlichen Bildern.</em></p>&#13;
<p>Die neunjährige Hayat lebt mit ihrem Vater in einer Geflüchtetenunterkunft. Sie hat Spaß mit ihren Freund:innen – und ist genervt von ihrem Vater, der immer seine Ruhe haben will. „Hayat springt“ erzählt die Geschichte eines Sommertages, an dem sich Hayat mehr traut, als sich nur heimlich durchs Fenster zu schleichen. „Der Kurzfilm von Miriam Goeze steigt ein mit einer Situation, die viele geflüchtete Kinder kennen: Die neunjährige Hayat übersetzt für ihren Vater in der Behörde“, erzählte Lohrenscheit bei der Preisverleihung in der Nürnberger Tafelhalle.</p>&#13;
<p>Ausgezeichnet wird ein Film, der sich besonders für die Bildungsarbeit eignet. „Die Bilder bieten Anlässe, Flucht- und Migrationsgeschichten sowie ihre Hintergründe zu erzählen, und damit Kindern den Raum zu geben, Fragen zu stellen, die in den meisten Schulen heute ihre Relevanz haben.“ Gleichzeitig zeigt der Film universale Bilder von Kindheit, Kindern und ihrer Sehnsucht nach Familie, Freundschaft und einem ganz normalen Leben: Brausepulver, das so schön blubbert, wenn es in den Softdrink gekippt wird. „Das ungezwungene Spiel der Kinder und die traurige Stummheit der Erwachsenen, die Tristesse der Unterkunft und die im wahrsten Sinne des Wortes überschäumende Freude am Leben“, solche gegensätzlichen Bilder überzeugten die Jury, wie die Coburger Professorin erklärte.</p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg ist Lohrenscheit&nbsp;Professorin für Internationale Soziale Arbeit und Menschenrechte. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Menschenrechtsbildung, Diskriminierungsschutz, Inklusion, Kinderrechte, Gender- und Frauenrechte. Den knapp 13-Minuten lange Gewinnerfilm des Jahres 2022 findet sie auch deshalb so gut, weil er vieles offen lässt: Warum spricht Hayat so gut Deutsch, aber ihr Vater nicht? Warum ist der Vater so traurig? Woher kommen die beiden, und warum leben sie bewacht und so beengt in dieser heruntergekommenen Unterkunft? Wie sieht wohl ihre Zukunft aus? „Anhand dieser Fragen lassen sich nicht nur aktuelle asyl- und integrationspolitische Themen erklären, sondern auch Kinder- und Menschenrechte wie beispielsweise das Menschenrecht auf Bildung oder das Kinderrecht auf Spiel.“</p>&#13;
<p>Der Film von Regisseurin Miriam Goeze von der Hochschule für Fernsehen und Film München wird voraussichtlich ab dem Frühjahr 2023 über das Medienportal der konfessionellen Medienzentralen als Download zur Verfügung stehen. Das Preisgeld wird vom FWU − Institut für Film und Bild gestiftet, außerdem wird der Preisträgerfilm vom FWU als didaktisches Medium veröffentlicht.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Am Samstag wurde der deutsche Menschenrechtsfilmpreis vergeben. Die Coburger Professorin <a href="t3://page?uid=457">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a> sprach für die Jury in der Kategorie „Bildung“. Der Kurzfilm „Hayat springt“ überzeugte mit offenen und auch gegensätzlichen Bildern.</em></p>&#13;
<p>Die neunjährige Hayat lebt mit ihrem Vater in einer Geflüchtetenunterkunft. Sie hat Spaß mit ihren Freund:innen – und ist genervt von ihrem Vater, der immer seine Ruhe haben will. „Hayat springt“ erzählt die Geschichte eines Sommertages, an dem sich Hayat mehr traut, als sich nur heimlich durchs Fenster zu schleichen. „Der Kurzfilm von Miriam Goeze steigt ein mit einer Situation, die viele geflüchtete Kinder kennen: Die neunjährige Hayat übersetzt für ihren Vater in der Behörde“, erzählte Lohrenscheit bei der Preisverleihung in der Nürnberger Tafelhalle.</p>&#13;
<p>Ausgezeichnet wird ein Film, der sich besonders für die Bildungsarbeit eignet. „Die Bilder bieten Anlässe, Flucht- und Migrationsgeschichten sowie ihre Hintergründe zu erzählen, und damit Kindern den Raum zu geben, Fragen zu stellen, die in den meisten Schulen heute ihre Relevanz haben.“ Gleichzeitig zeigt der Film universale Bilder von Kindheit, Kindern und ihrer Sehnsucht nach Familie, Freundschaft und einem ganz normalen Leben: Brausepulver, das so schön blubbert, wenn es in den Softdrink gekippt wird. „Das ungezwungene Spiel der Kinder und die traurige Stummheit der Erwachsenen, die Tristesse der Unterkunft und die im wahrsten Sinne des Wortes überschäumende Freude am Leben“, solche gegensätzlichen Bilder überzeugten die Jury, wie die Coburger Professorin erklärte.</p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg ist Lohrenscheit&nbsp;Professorin für Internationale Soziale Arbeit und Menschenrechte. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Menschenrechtsbildung, Diskriminierungsschutz, Inklusion, Kinderrechte, Gender- und Frauenrechte. Den knapp 13-Minuten lange Gewinnerfilm des Jahres 2022 findet sie auch deshalb so gut, weil er vieles offen lässt: Warum spricht Hayat so gut Deutsch, aber ihr Vater nicht? Warum ist der Vater so traurig? Woher kommen die beiden, und warum leben sie bewacht und so beengt in dieser heruntergekommenen Unterkunft? Wie sieht wohl ihre Zukunft aus? „Anhand dieser Fragen lassen sich nicht nur aktuelle asyl- und integrationspolitische Themen erklären, sondern auch Kinder- und Menschenrechte wie beispielsweise das Menschenrecht auf Bildung oder das Kinderrecht auf Spiel.“</p>&#13;
<p>Der Film von Regisseurin Miriam Goeze von der Hochschule für Fernsehen und Film München wird voraussichtlich ab dem Frühjahr 2023 über das Medienportal der konfessionellen Medienzentralen als Download zur Verfügung stehen. Das Preisgeld wird vom FWU − Institut für Film und Bild gestiftet, außerdem wird der Preisträgerfilm vom FWU als didaktisches Medium veröffentlicht.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HauptWolfram-1024x691.jpg"
                        fileSize="125385"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Menschenrechtsfilmpreis-Hayat-1024x512.jpg"
                        fileSize="29938"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="512"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/LohrenscheitClaudia.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung mit Abenteuercharakter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/persoenlichkeitsentwicklung-mit-abenteuercharakter/</link>
                <pubDate>Thu, 08 Dec 2022 08:58:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/persoenlichkeitsentwicklung-mit-abenteuercharakter/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Seminar zur Persönlichkeitsentwicklung mit Pferd. Das war für die Teilnehmer:innen etwas ganz Besonderes. Im Rahmen des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/nachwuchsfoerderung.html" target="Mentoringprogramm" rel="noopener">Mentoringprogramms für Doktorand:innen </a>und der Förderung von Frauen in der Wissenschaft fanden jetzt zwei solcher Führungsseminare statt. </em></p>&#13;
<p>Überzeugend Auftreten und authentisch Führen, das kann man mit Pferden ausprobieren und üben. Mentoring-Managerin Dr. Renate Lucke konnte gleich einige Professor:innen, sowie wissenschaftliche Mitarbeiter:innen für das „pferdegestützte Führungskräfteseminar“ begeistern. Das Angebot wurde von Portapatet, der Akademie für Führung und Persönlichkeit, durchgeführt. Das Thema war „Vom Vorgesetzen zur Führungspersönlichkeit“ und es gab für alle Teilnehmenden ganz individuelle Aha-Momente. „Es ist wie im wirklichen Leben, du machst einen Plan, doch den musst du anpassen können, wenn es die Situation verlangt“, beschreibt Verena Biener, Doktorandin im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/erweiterte-und-virtuelle-realitaet.html" title="Opens internal link in current window">Labor für erweiterte und virtuelle Realität</a>, ihre Erfahrungen. Tamara Jäger, Doktorandin in der<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html" target="Gesundheitsförderung" rel="noopener"> Gesundheitsförderung</a>, findet: „Durch die Übungen bekomme ich einen neuen Zugang zu meiner Intuition, mir&nbsp;nicht nur kopfgesteuert, sondern auch emotional&nbsp;zu vertrauen und so eine Entscheidung zu fällen“. Die Teilnehmenden haben in Gruppen- und Einzelübungen von sich, den Pferden und der Gruppe gelernt und sind daran gewachsen.</p>&#13;
<h4>Ein Pferd als Trainingspartner</h4>&#13;
<p>Arite Schima, Gründerin von Portapatet erklärt: „Das Pferd ist ein ehrlicher Trainingspartner, es kennt nicht deinen Status und die Position, sondern reagiert auf deine Präsenz im Moment der Begegnung.“ Die Aspekte sich zu organisieren, Selbstvertrauen zu zeigen und klar zu kommunizieren, haben die Teilnehmenden im Training erlebt und reflektiert. „Spannend, wie jede und jeder einen eigenen Ansatz umsetzt“, findet Verena Biener.<br /> Als Führungspersönlichkeit braucht es Mut aus der Komfortzone zu treten, wie im Training seinen Zugang zu den großen Tieren aufzubauen, die einem nicht vertraut sind. „Es ist mein erstes Mal, dass ich Pferde streichle. Bei der Einzelübung war mein übliches Vorgehen der ‚langen Leine‘ nicht so zielführend. Ich werde in Zukunft auch bei der Arbeit mehr Handlungsoptionen ausprobieren“, nimmt Snehanjali Kalamkar, Doktorandin im Labor für erweiterte und virtuelle Realität, als Impuls mit.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Seminar zur Persönlichkeitsentwicklung mit Pferd. Das war für die Teilnehmer:innen etwas ganz Besonderes. Im Rahmen des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/nachwuchsfoerderung.html" target="Mentoringprogramm" rel="noopener">Mentoringprogramms für Doktorand:innen </a>und der Förderung von Frauen in der Wissenschaft fanden jetzt zwei solcher Führungsseminare statt. </em></p>&#13;
<p>Überzeugend Auftreten und authentisch Führen, das kann man mit Pferden ausprobieren und üben. Mentoring-Managerin Dr. Renate Lucke konnte gleich einige Professor:innen, sowie wissenschaftliche Mitarbeiter:innen für das „pferdegestützte Führungskräfteseminar“ begeistern. Das Angebot wurde von Portapatet, der Akademie für Führung und Persönlichkeit, durchgeführt. Das Thema war „Vom Vorgesetzen zur Führungspersönlichkeit“ und es gab für alle Teilnehmenden ganz individuelle Aha-Momente. „Es ist wie im wirklichen Leben, du machst einen Plan, doch den musst du anpassen können, wenn es die Situation verlangt“, beschreibt Verena Biener, Doktorandin im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/erweiterte-und-virtuelle-realitaet.html" title="Opens internal link in current window">Labor für erweiterte und virtuelle Realität</a>, ihre Erfahrungen. Tamara Jäger, Doktorandin in der<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html" target="Gesundheitsförderung" rel="noopener"> Gesundheitsförderung</a>, findet: „Durch die Übungen bekomme ich einen neuen Zugang zu meiner Intuition, mir&nbsp;nicht nur kopfgesteuert, sondern auch emotional&nbsp;zu vertrauen und so eine Entscheidung zu fällen“. Die Teilnehmenden haben in Gruppen- und Einzelübungen von sich, den Pferden und der Gruppe gelernt und sind daran gewachsen.</p>&#13;
<h4>Ein Pferd als Trainingspartner</h4>&#13;
<p>Arite Schima, Gründerin von Portapatet erklärt: „Das Pferd ist ein ehrlicher Trainingspartner, es kennt nicht deinen Status und die Position, sondern reagiert auf deine Präsenz im Moment der Begegnung.“ Die Aspekte sich zu organisieren, Selbstvertrauen zu zeigen und klar zu kommunizieren, haben die Teilnehmenden im Training erlebt und reflektiert. „Spannend, wie jede und jeder einen eigenen Ansatz umsetzt“, findet Verena Biener.<br /> Als Führungspersönlichkeit braucht es Mut aus der Komfortzone zu treten, wie im Training seinen Zugang zu den großen Tieren aufzubauen, die einem nicht vertraut sind. „Es ist mein erstes Mal, dass ich Pferde streichle. Bei der Einzelübung war mein übliches Vorgehen der ‚langen Leine‘ nicht so zielführend. Ich werde in Zukunft auch bei der Arbeit mehr Handlungsoptionen ausprobieren“, nimmt Snehanjali Kalamkar, Doktorandin im Labor für erweiterte und virtuelle Realität, als Impuls mit.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/184-Gruppenfoto1-1024x768.jpg"
                        fileSize="268192"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/184-Gruppenfoto2-1024x768.jpg"
                        fileSize="213224"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der LCC bei TVO]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-lcc-bei-tvo/</link>
                <pubDate>Wed, 07 Dec 2022 08:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-lcc-bei-tvo/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Campus, zwei Hochschulen - Wie lernt es sich am Lucas-Cranach-Campus in Kronach? Das ist der Titel der neuen Spezial-Sendung von&nbsp;<a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/tvo-spezial-ein-campus-zwei-hochschulen-wie-lernt-es-sich-am-lucas-cranach-campus-in-kronach/" target="tvo" rel="noopener">TVO</a>. Hier werden der Campus und die Studiengänge vorgestellt.</em></p>&#13;
<p>Studieren in Oberfranken: Der <a href="https://lucas-cranach-campus.de/" target="LCC" rel="noopener">Lucas Cranach Campus</a> (LCC) bietet mit zwei Bachelor- und zwei Masterstudiengängen tolle Möglichkeiten für Studierende. Das Studium ist familiär und praxisorientiert, die Mieten sind günstig und die Wege kurz. TV-Oberfranken stellt in der Sendung insbesondere die Studiengänge der Hochschule Coburg <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/applied-digital-transformation.html" target="ADT" rel="noopener">Applied Digital Transformation</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-autonomes-fahren.html" target="Autonomes Fahren" rel="noopener">Autonomes Fahren</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html" target="ZD" rel="noopener">Zukunftsdesign</a>&nbsp;ausführlich vor. Zu Gast im Studio sind Hans Rebhan und Prof. Tobias Bocklet von der Lucas-Cranach-Campus-Stiftung.</p>&#13;
<p>Hier geht es zur <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/tvo-spezial-ein-campus-zwei-hochschulen-wie-lernt-es-sich-am-lucas-cranach-campus-in-kronach/" target="TVO" rel="noopener">Sendung.</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Campus, zwei Hochschulen - Wie lernt es sich am Lucas-Cranach-Campus in Kronach? Das ist der Titel der neuen Spezial-Sendung von&nbsp;<a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/tvo-spezial-ein-campus-zwei-hochschulen-wie-lernt-es-sich-am-lucas-cranach-campus-in-kronach/" target="tvo" rel="noopener">TVO</a>. Hier werden der Campus und die Studiengänge vorgestellt.</em></p>&#13;
<p>Studieren in Oberfranken: Der <a href="https://lucas-cranach-campus.de/" target="LCC" rel="noopener">Lucas Cranach Campus</a> (LCC) bietet mit zwei Bachelor- und zwei Masterstudiengängen tolle Möglichkeiten für Studierende. Das Studium ist familiär und praxisorientiert, die Mieten sind günstig und die Wege kurz. TV-Oberfranken stellt in der Sendung insbesondere die Studiengänge der Hochschule Coburg <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/applied-digital-transformation.html" target="ADT" rel="noopener">Applied Digital Transformation</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-autonomes-fahren.html" target="Autonomes Fahren" rel="noopener">Autonomes Fahren</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html" target="ZD" rel="noopener">Zukunftsdesign</a>&nbsp;ausführlich vor. Zu Gast im Studio sind Hans Rebhan und Prof. Tobias Bocklet von der Lucas-Cranach-Campus-Stiftung.</p>&#13;
<p>Hier geht es zur <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/tvo-spezial-ein-campus-zwei-hochschulen-wie-lernt-es-sich-am-lucas-cranach-campus-in-kronach/" target="TVO" rel="noopener">Sendung.</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/19A2497-1024x683.jpg"
                        fileSize="137291"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Veränderungsprozesse bei der Polizei]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/veraenderungsprozesse-bei-der-polizei/</link>
                <pubDate>Mon, 05 Dec 2022 22:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/veraenderungsprozesse-bei-der-polizei/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Digitalisierung, Klimawandel, globale Lieferketten: Unternehmen und Organisationen stehen heute vor vielen Herausforderungen. In unterschiedlichsten Bereichen sind deshalb Changes, Veränderungen, erforderlich. Wie die Bayerische Polizei mit Change Management umgeht, berichtet Alfons Schieder, Polizeipräsident für Oberfranken am Freitag, 9. Dezember, in der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Die Veranstaltung gehört zu einer Vortragsreihe, die der Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=1260">Change Management und Transformation</a> organisiert hat, um Studierenden und der Öffentlichkeit einen Einblick in die Praxis von Veränderungsprozessen zu geben. Um solche Prozesse zu gestalten und zu begleiten, brauchen Unternehmen und Organisationen Fachkräfte, die Menschen und Zahlen verstehen und komplexe zukunftsorientierte Veränderungsprozesse managen können. Unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-hedwig-schmid.html">Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> bildet der Studiengang „Change Management und Transformation“ diese Fachkräfte aus. Er verbindet dabei betriebswirtschaftliche und verhaltenswissenschaftliche Aspekte. Dies betrifft nicht nur die Wirtschaft. Auch bei der Polizei sind beispielsweise Transparenz und Beteiligung Thema in Veränderungsprozessen. Der öffentliche Vortrag von Polizeipräsident Alfons Schieder findet statt am Freitag, 9. Dezember, um 10 Uhr im Senatssaal (Gebäude 10, Raum 222) am Campus Friedrich-Streib der Hochschule.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Digitalisierung, Klimawandel, globale Lieferketten: Unternehmen und Organisationen stehen heute vor vielen Herausforderungen. In unterschiedlichsten Bereichen sind deshalb Changes, Veränderungen, erforderlich. Wie die Bayerische Polizei mit Change Management umgeht, berichtet Alfons Schieder, Polizeipräsident für Oberfranken am Freitag, 9. Dezember, in der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Die Veranstaltung gehört zu einer Vortragsreihe, die der Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=1260">Change Management und Transformation</a> organisiert hat, um Studierenden und der Öffentlichkeit einen Einblick in die Praxis von Veränderungsprozessen zu geben. Um solche Prozesse zu gestalten und zu begleiten, brauchen Unternehmen und Organisationen Fachkräfte, die Menschen und Zahlen verstehen und komplexe zukunftsorientierte Veränderungsprozesse managen können. Unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-hedwig-schmid.html">Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> bildet der Studiengang „Change Management und Transformation“ diese Fachkräfte aus. Er verbindet dabei betriebswirtschaftliche und verhaltenswissenschaftliche Aspekte. Dies betrifft nicht nur die Wirtschaft. Auch bei der Polizei sind beispielsweise Transparenz und Beteiligung Thema in Veränderungsprozessen. Der öffentliche Vortrag von Polizeipräsident Alfons Schieder findet statt am Freitag, 9. Dezember, um 10 Uhr im Senatssaal (Gebäude 10, Raum 222) am Campus Friedrich-Streib der Hochschule.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/182-Change_Management_bei_der_Polizei.Alfons_Schieder.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Soziale Zukunftsthemen anpacken]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/soziale-zukunftsthemen-anpacken/</link>
                <pubDate>Wed, 30 Nov 2022 08:56:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/soziale-zukunftsthemen-anpacken/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Über 200 Besucher:innen kamen zum Fachtag „Digitale Medien (in) der Jugendarbeit“ an die Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Neben Lehrenden und Studierenden waren auch zahlreiche Fachkräfte der Jugendarbeit und angrenzender Bereiche mit dabei. In Impulsvorträgen wurden wissenschaftliche sowie praktische Aspekte rund um das Thema beleuchtet. So erläuterte <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/matthias-scheibe.html" target="Matthias Scheibe" rel="noopener">Matthias Scheibe</a> von der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a> die Chancen, durch eine soziologische Theorie die eigene Praxis zu verbessern. Sören Wagner von der kommunalen Jugendarbeit der Stadt Coburg stellte vor, wie mit Jugendlichen ein Stop-Motion-Filmen entstehen kann und wie bei diesem Prozess ernste Themen relativ niedrigschwellig angesprochen werden können. Davon inspiriert äußerte sich die Jugendarbeiterin Katrin Michelis aus Sonneberg: „Das war sehr spannend. Ich habe mir einiges notiert und eine Idee entwickelt, wie ich das mit einer meiner Jugendgruppen noch in diesem Jahr angehen werde.“</p>&#13;
<p>Aber nicht alle Referierenden kamen aus Coburg, so rundeten Eike Rösch aus Zürich, Kirsten Rusert von der Universität Vechta, Severin Scheeler vom Jugendamt Fürth und „Digital Streetwork“-Oberfranken aus Bayreuth die Vortragsreihe ab.</p>&#13;
<p>In einer Podiumsdiskussion wurden alle Themen noch einmal vertieft. Die Rückmeldungen der Studierenden zu der Veranstaltung waren durchgängig positiv und reichten von: „Mein Wissen aus den Lehrveranstaltungen wurde super ergänzt“, über: „Mir raucht der Kopf“, bis hin zu: „Das war alles neu für mich“. Das Organisationsteam, bestehend aus <a href="t3://page?uid=1311">Prof. Dr. Jutta Harrer-Amersdorffer,</a> Matthias Scheibe und Monika Schnabel, trägt mit dieser gelungenen Veranstaltung nicht nur zu dem Auftrag der Hochschule bei, Studierende zu bilden, sondern auch einen Wissenstransfer in die Region zu gestalten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Über 200 Besucher:innen kamen zum Fachtag „Digitale Medien (in) der Jugendarbeit“ an die Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Neben Lehrenden und Studierenden waren auch zahlreiche Fachkräfte der Jugendarbeit und angrenzender Bereiche mit dabei. In Impulsvorträgen wurden wissenschaftliche sowie praktische Aspekte rund um das Thema beleuchtet. So erläuterte <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/matthias-scheibe.html" target="Matthias Scheibe" rel="noopener">Matthias Scheibe</a> von der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a> die Chancen, durch eine soziologische Theorie die eigene Praxis zu verbessern. Sören Wagner von der kommunalen Jugendarbeit der Stadt Coburg stellte vor, wie mit Jugendlichen ein Stop-Motion-Filmen entstehen kann und wie bei diesem Prozess ernste Themen relativ niedrigschwellig angesprochen werden können. Davon inspiriert äußerte sich die Jugendarbeiterin Katrin Michelis aus Sonneberg: „Das war sehr spannend. Ich habe mir einiges notiert und eine Idee entwickelt, wie ich das mit einer meiner Jugendgruppen noch in diesem Jahr angehen werde.“</p>&#13;
<p>Aber nicht alle Referierenden kamen aus Coburg, so rundeten Eike Rösch aus Zürich, Kirsten Rusert von der Universität Vechta, Severin Scheeler vom Jugendamt Fürth und „Digital Streetwork“-Oberfranken aus Bayreuth die Vortragsreihe ab.</p>&#13;
<p>In einer Podiumsdiskussion wurden alle Themen noch einmal vertieft. Die Rückmeldungen der Studierenden zu der Veranstaltung waren durchgängig positiv und reichten von: „Mein Wissen aus den Lehrveranstaltungen wurde super ergänzt“, über: „Mir raucht der Kopf“, bis hin zu: „Das war alles neu für mich“. Das Organisationsteam, bestehend aus <a href="t3://page?uid=1311">Prof. Dr. Jutta Harrer-Amersdorffer,</a> Matthias Scheibe und Monika Schnabel, trägt mit dieser gelungenen Veranstaltung nicht nur zu dem Auftrag der Hochschule bei, Studierende zu bilden, sondern auch einen Wissenstransfer in die Region zu gestalten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/179-Fachtag_Jugendarbeit_Hoersaal-1024x768.jpg"
                        fileSize="113392"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/179-Fachtag_Jugendarbeit-Gruppe-1024x768.jpg"
                        fileSize="123106"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Spezialgebiet: Sensorik von Implantaten bis Straßenbau]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/experimentieren-motivieren/</link>
                <pubDate>Tue, 29 Nov 2022 12:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/experimentieren-motivieren/</guid>
                <description><![CDATA[<p>An neue Professorinnen und Professoren hat die Hochschule eine Reihe Fragen. Heute antwortet <a href="t3://page?uid=1380">Prof. Dr. Jasmin Walk</a> (Jahrgang 1985). Seit dem Wintersemester 2022&nbsp; forscht und lehrt sie als Professorin für Sensorik und Messtechnik für nachhaltige Energiesysteme an der Fakultät <a href="t3://page?uid=24">Angewandte Naturwissenschaften</a>.</p>&#13;
<p><em>Was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Jasmin Walk:</strong> Ich war selbständig zusammen mit meinem Mann - eigene Firma aufgebaut für Auftragsentwicklung / Design as a Service für elektronische Hardware - und dann Postdoc an der Universität Innsbruck.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Sensoranwendungen in den verschiedensten Anwendungsfällen von medizinischen Implantaten bis hin zum Straßenbau.<br /> <br /> <em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Es gibt wahnsinnig viele Anwendungen, und jede bringt neue Herausforderungen und etwas Neues zu Entdecken.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Experimentieren zusammen mit jungen, motivierten Menschen, ihnen Zugänge zu schaffen zu eigener Forschung und Entwicklung.</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><br /> Tierärztin. Das hat sich aber schnell erledigt, nachdem klar wurde, dass der Job nicht nur aus Tiere streicheln und knuddeln besteht.</p>&#13;
<p><em>Lieblingstier?</em><br /> Katze.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><br /> Sport, Musik, Garten.</p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> Jumping Fitness, Zumba, Kraftsport, Joggen, und was sonst gerade so Spaß macht.</p>&#13;
<p><em>Wie möchten Sie leben? </em><br /> In einem kleinen Häuschen mit großem Garten zusammen mit meiner Familie.</p>&#13;
<p><em>Welches Designbevorzugen Sie?</em><br /> Natürlich, Holz, Naturstein</p>&#13;
<p><em>Welche Eigenschaft schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><br /> Ehrlichkeit.</p>&#13;
<p><em>Ihre Hauptcharakterzüge?</em><br /> Pragmatisch, effizient.</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Sushi.</p>&#13;
<p><em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em><br /> Ein gutes Buch, einen Badeanzug und Sonnencreme.</p>&#13;
<p><em>Ihr Motto?</em><br /> Von nichts kommt nichts. Wenn man ein schönes / tolles Angebot genießen möchte oder auch für seine Kinder wünscht, muss man auch bereit sein, sich einzubringen. Egal ob in Beruf / Forschung, Hobby oder Ehrenamt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>An neue Professorinnen und Professoren hat die Hochschule eine Reihe Fragen. Heute antwortet <a href="t3://page?uid=1380">Prof. Dr. Jasmin Walk</a> (Jahrgang 1985). Seit dem Wintersemester 2022&nbsp; forscht und lehrt sie als Professorin für Sensorik und Messtechnik für nachhaltige Energiesysteme an der Fakultät <a href="t3://page?uid=24">Angewandte Naturwissenschaften</a>.</p>&#13;
<p><em>Was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Jasmin Walk:</strong> Ich war selbständig zusammen mit meinem Mann - eigene Firma aufgebaut für Auftragsentwicklung / Design as a Service für elektronische Hardware - und dann Postdoc an der Universität Innsbruck.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Sensoranwendungen in den verschiedensten Anwendungsfällen von medizinischen Implantaten bis hin zum Straßenbau.<br /> <br /> <em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Es gibt wahnsinnig viele Anwendungen, und jede bringt neue Herausforderungen und etwas Neues zu Entdecken.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Experimentieren zusammen mit jungen, motivierten Menschen, ihnen Zugänge zu schaffen zu eigener Forschung und Entwicklung.</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><br /> Tierärztin. Das hat sich aber schnell erledigt, nachdem klar wurde, dass der Job nicht nur aus Tiere streicheln und knuddeln besteht.</p>&#13;
<p><em>Lieblingstier?</em><br /> Katze.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><br /> Sport, Musik, Garten.</p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> Jumping Fitness, Zumba, Kraftsport, Joggen, und was sonst gerade so Spaß macht.</p>&#13;
<p><em>Wie möchten Sie leben? </em><br /> In einem kleinen Häuschen mit großem Garten zusammen mit meiner Familie.</p>&#13;
<p><em>Welches Designbevorzugen Sie?</em><br /> Natürlich, Holz, Naturstein</p>&#13;
<p><em>Welche Eigenschaft schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><br /> Ehrlichkeit.</p>&#13;
<p><em>Ihre Hauptcharakterzüge?</em><br /> Pragmatisch, effizient.</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Sushi.</p>&#13;
<p><em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em><br /> Ein gutes Buch, einen Badeanzug und Sonnencreme.</p>&#13;
<p><em>Ihr Motto?</em><br /> Von nichts kommt nichts. Wenn man ein schönes / tolles Angebot genießen möchte oder auch für seine Kinder wünscht, muss man auch bereit sein, sich einzubringen. Egal ob in Beruf / Forschung, Hobby oder Ehrenamt.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[In der Living Library werden Menschen gelesen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/menschen-lesen-in-der-living-library/</link>
                <pubDate>Fri, 25 Nov 2022 14:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/menschen-lesen-in-der-living-library/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Alle Menschen sind einzigartig – aber manche haben eine besondere Geschichte, außergewöhnliche Erfahrungen, ein spezielles Leben. Auch in Coburg. Unterschiedliche Menschen stellen sich am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, als Living Library zur Verfügung, um ihre Geschichten zu erzählen. Die Bibliothek ist Ergebnis einer Projektwerkstatt der Hochschule Coburg,</em></p>&#13;
<p>Living Library bedeutet lebendige Bibliothek: Statt Bücher auszuleihen, können in dieser Bibliothek Menschen „gelesen“ werden, die mit ihrem Leben für besondere Erfahrungen stehen oder besondere Persönlichkeiten sind. Die Projektwerkstatt Menschenrechte unter der Leitung von<a href="t3://page?uid=457"> Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit </a>von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule arbeitet seit dem Sommersemester 2022 an der Vorbereitung der lebendigen Bibliothek in Coburg. Ziel ist, Austausch zu ermöglichen und Vorurteile abzubauen gegenüber Menschen und Gruppen, zu denen bisher kaum oder nur wenig Kontakt bestand. Es sind Menschen mit besonderen Geschichten, die einen Einblick in neue oder andere Lebenswelten gewähren und Fragen beantworten.</p>&#13;
<p>Motto dieser besonderen Bibliothek ist „Don’t judge a book by ist cover“ – „Beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband“. Die „Bibliothek“ bietet einen geschützten Rahmen und ermöglicht Gespräche, die neugierig machen, und dabei gleichzeitig Respekt und Anerkennung fördern. Geöffnet ist die Living Library Coburg am Samstag, 10. Dezember, von 11 bis 14 Uhr in der Alten Kühlhalle, Gewerbegebiet Güterbahnhof, Schlachthofstraße 2, Coburg. Die Teilnahme ist kostenlos. Und wer sich vorstellen kann, die eigenen Erfahrungen als „Buch“ mit anderen zu teilen oder das Projekt zu unterstützen, meldet sich unter: <a href="mailto:living-library@hs-coburg.de">living-library@hs-coburg.de</a></p>&#13;
<p>Mehr dazu: Instagram: @livinglibrarycoburg</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Alle Menschen sind einzigartig – aber manche haben eine besondere Geschichte, außergewöhnliche Erfahrungen, ein spezielles Leben. Auch in Coburg. Unterschiedliche Menschen stellen sich am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, als Living Library zur Verfügung, um ihre Geschichten zu erzählen. Die Bibliothek ist Ergebnis einer Projektwerkstatt der Hochschule Coburg,</em></p>&#13;
<p>Living Library bedeutet lebendige Bibliothek: Statt Bücher auszuleihen, können in dieser Bibliothek Menschen „gelesen“ werden, die mit ihrem Leben für besondere Erfahrungen stehen oder besondere Persönlichkeiten sind. Die Projektwerkstatt Menschenrechte unter der Leitung von<a href="t3://page?uid=457"> Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit </a>von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule arbeitet seit dem Sommersemester 2022 an der Vorbereitung der lebendigen Bibliothek in Coburg. Ziel ist, Austausch zu ermöglichen und Vorurteile abzubauen gegenüber Menschen und Gruppen, zu denen bisher kaum oder nur wenig Kontakt bestand. Es sind Menschen mit besonderen Geschichten, die einen Einblick in neue oder andere Lebenswelten gewähren und Fragen beantworten.</p>&#13;
<p>Motto dieser besonderen Bibliothek ist „Don’t judge a book by ist cover“ – „Beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband“. Die „Bibliothek“ bietet einen geschützten Rahmen und ermöglicht Gespräche, die neugierig machen, und dabei gleichzeitig Respekt und Anerkennung fördern. Geöffnet ist die Living Library Coburg am Samstag, 10. Dezember, von 11 bis 14 Uhr in der Alten Kühlhalle, Gewerbegebiet Güterbahnhof, Schlachthofstraße 2, Coburg. Die Teilnahme ist kostenlos. Und wer sich vorstellen kann, die eigenen Erfahrungen als „Buch“ mit anderen zu teilen oder das Projekt zu unterstützen, meldet sich unter: <a href="mailto:living-library@hs-coburg.de">living-library@hs-coburg.de</a></p>&#13;
<p>Mehr dazu: Instagram: @livinglibrarycoburg</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Living_Library-1024x1024.jpg"
                        fileSize="119246"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/alexas_fotos-983FpUpRD9c-unsplash-1024x683.jpg"
                        fileSize="90336"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Oberfränkische Hochschulen starten Jahr der Gesundheit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/oberfraenkische-hochschulen-starten-ins-jahr-der-gesundheit/</link>
                <pubDate>Fri, 25 Nov 2022 11:19:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/oberfraenkische-hochschulen-starten-ins-jahr-der-gesundheit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die vier Hochschulen der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) in Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof führen im Jahr 2023 das gemeinsame Themenjahr „Gesundheit“ durch.</em></p>&#13;
<p>Ob Bachelorstudiengang <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> oder Master <a href="t3://page?uid=95">Gesundheitsförderung</a>, <a href="t3://page?uid=1233">Hebammenkunde</a>, <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik</a>, das&nbsp;<a href="t3://page?uid=372">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften IaG</a> oder aktuelle Projekte und Kooperationen wie <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/gesundheit-hoch-3.html">Gesundheitsregion plus</a>: Die Hochschule Coburg widmet sich dem Thema Gesundheit intensiv in vielen unterschiedlichen Bereichen.</p>&#13;
<p>Mit dem Themenjahr hat sich die TAO zum Ziel gesetzt, relevante Gesundheits-Expert:innen, -Wissenschaftler:innen und -Wirtschaftsvertreter:innen zusammenbringen, um die spannendsten und bedeutendsten Themen der modernen Gesundheitsversorgung anzugehen. Durch die Förderung der regionalen Vernetzung aller Akteur:innen des Gesundheitswesens und einen intensiven Informationsaustausch sollen Kooperationen verstärkt werden, die Bevölkerung aufgeklärt und für Gesundheitsthemen mehr sensibilisiert werden. Außerdem geht es darum, Studieninteressierte für die oberfränkischen Hochschulen zu gewinnen. Die Organisation liegt federführend bei der Hochschule Hof.</p>&#13;
<p>Die verschiedenen Ideen werden anhand der Kernthemen aus Pflege-Digitalisierung, Psychologie und Wohlbefinden, Ernährung, Gesundheitsdatenmanagement, Gesundheitsdatenforschung und Datenschutz und Ethik erarbeitet. Dabei geht es auch darum, die Kompetenz der oberfränkischen Hochschulen beim Thema Gesundheit zu vermitteln und die Hochschulen bei den Akteur:innen des Gesundheitswesens als Partner:innen für die drängenden Probleme zu positionieren.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die vier Hochschulen der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) in Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof führen im Jahr 2023 das gemeinsame Themenjahr „Gesundheit“ durch.</em></p>&#13;
<p>Ob Bachelorstudiengang <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> oder Master <a href="t3://page?uid=95">Gesundheitsförderung</a>, <a href="t3://page?uid=1233">Hebammenkunde</a>, <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik</a>, das&nbsp;<a href="t3://page?uid=372">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften IaG</a> oder aktuelle Projekte und Kooperationen wie <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/gesundheit-hoch-3.html">Gesundheitsregion plus</a>: Die Hochschule Coburg widmet sich dem Thema Gesundheit intensiv in vielen unterschiedlichen Bereichen.</p>&#13;
<p>Mit dem Themenjahr hat sich die TAO zum Ziel gesetzt, relevante Gesundheits-Expert:innen, -Wissenschaftler:innen und -Wirtschaftsvertreter:innen zusammenbringen, um die spannendsten und bedeutendsten Themen der modernen Gesundheitsversorgung anzugehen. Durch die Förderung der regionalen Vernetzung aller Akteur:innen des Gesundheitswesens und einen intensiven Informationsaustausch sollen Kooperationen verstärkt werden, die Bevölkerung aufgeklärt und für Gesundheitsthemen mehr sensibilisiert werden. Außerdem geht es darum, Studieninteressierte für die oberfränkischen Hochschulen zu gewinnen. Die Organisation liegt federführend bei der Hochschule Hof.</p>&#13;
<p>Die verschiedenen Ideen werden anhand der Kernthemen aus Pflege-Digitalisierung, Psychologie und Wohlbefinden, Ernährung, Gesundheitsdatenmanagement, Gesundheitsdatenforschung und Datenschutz und Ethik erarbeitet. Dabei geht es auch darum, die Kompetenz der oberfränkischen Hochschulen beim Thema Gesundheit zu vermitteln und die Hochschulen bei den Akteur:innen des Gesundheitswesens als Partner:innen für die drängenden Probleme zu positionieren.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/175-TAO_Themenjahr_Gesundheit-1024x684.jpg"
                        fileSize="55176"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg verurteilt Gewalt im Iran]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-verurteilt-gewalt-im-iran/</link>
                <pubDate>Thu, 24 Nov 2022 09:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-verurteilt-gewalt-im-iran/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg blickt mit großer Sorge auf die Situation im Iran und verurteilt die Gewalt gegen Studierende und Hochschulangehörige. Die <a href="t3://page?uid=15">Hochschulleitung </a>zeigt sich erschüttert und besorgt über die zunehmenden Repressionen und schließt sich in diesem Zusammenhang der Stellungnahme der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) voll und ganz an.</em></p>&#13;
<p><strong>Stellungnahme der HRK (16. November 2022):</strong><br /> <strong>HRK-Mitgliederversammlung verurteilt Gewalt gegen Hochschulangehörige im Iran </strong></p>&#13;
<p>Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zeigte sich in ihrer gestrigen Sitzung in Jena bestürzt über die fortgesetzte staatliche Gewalt im Iran gegenüber friedlich protestierenden Bürger:innen, unter denen sich auch viele Studierende und Wissenschaftler:innen befinden. Die Versammlung der deutschen Hochschulleitungen erklärte ihre Solidarität mit den iranischen Hochschulangehörigen und den für Menschenrechte und ausdrücklich auch für Frauenrechte und Gleichstellung demonstrierenden Bürger:innen im Iran. Sie appellierte an die iranische Staatsführung, unverzüglich auf die Anwendung von Gewalt zu verzichten, den Dialog zu suchen und die Freiheit der Meinungsäußerung und der Wissenschaft unbedingt zu achten.&nbsp;</p>&#13;
<p>Im Zuge der landesweiten Demonstrationen für die Achtung der Menschenrechte gab es in den vergangenen Wochen an zahlreichen iranischen Universitäten Streiks und Proteste; beispielsweise an der University of Tehran, der Amirkabir University of Technology, der Sharif University of Technology und der Islamic Azad University. Obwohl im Iran der Campus einer Hochschule gesetzlich unter besonderem Schutz steht, sind Polizei und andere Sicherheitskräfte auch dort wiederholt gewaltsam gegen friedlich protestierende Hochschulangehörige vorgegangen, wurden Hochschulgelände teilweise gestürmt. Bekannt wurden u. a. auch Verhaftungen zahlreicher Studierender durch bewaffnete Sicherheitskräfte in Zivil sowie Übergriffe der Basidsch-Milizen auf verschiedene Universitäten, etwa die University of Sistan and Baluchestan im sunnitischen Südosten oder die University of Kurdistan im Nordwesten des Landes.&nbsp;</p>&#13;
<p>„Das Recht auf freie Meinungsäußerung, die Versammlungsfreiheit und die Wissenschaftsfreiheit werden im Iran in erheblichem Umfang verletzt. Wir verurteilen die massive Gewalt, mit der insbesondere auch gegen Hochschulangehörige vorgegangen wird, die sich Gedanken um Gegenwart und Zukunft ihres Landes machen“, so HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt. „Ich danke zugleich für die Solidarität, die Studierende und Forschende aus dem Iran derzeit an den deutschen Hochschulen erfahren. Iranische Studierende stellen hierzulande die viertgrößte Gruppe internationaler Studierender von außerhalb Europas. Ihre Sorge um Verwandte und Bekannte im Iran ist groß.“&nbsp;&nbsp;</p>&#13;
<p>Auch Scholars at Risk (SaR), das internationale Netzwerk zum Schutz gefährdeter Wissenschaftler:innen, zeigt sich zutiefst besorgt über die exzessive Gewalt insbesondere auch gegen iranische Studierende, Lehrende und Forschende. SaR ruft dazu auf, iranische Studierende und Wissenschaftler:innen durch Aufnahmevereinbarungen und beim Kampf für akademische Freiheit zu unterstützen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg blickt mit großer Sorge auf die Situation im Iran und verurteilt die Gewalt gegen Studierende und Hochschulangehörige. Die <a href="t3://page?uid=15">Hochschulleitung </a>zeigt sich erschüttert und besorgt über die zunehmenden Repressionen und schließt sich in diesem Zusammenhang der Stellungnahme der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) voll und ganz an.</em></p>&#13;
<p><strong>Stellungnahme der HRK (16. November 2022):</strong><br /> <strong>HRK-Mitgliederversammlung verurteilt Gewalt gegen Hochschulangehörige im Iran </strong></p>&#13;
<p>Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zeigte sich in ihrer gestrigen Sitzung in Jena bestürzt über die fortgesetzte staatliche Gewalt im Iran gegenüber friedlich protestierenden Bürger:innen, unter denen sich auch viele Studierende und Wissenschaftler:innen befinden. Die Versammlung der deutschen Hochschulleitungen erklärte ihre Solidarität mit den iranischen Hochschulangehörigen und den für Menschenrechte und ausdrücklich auch für Frauenrechte und Gleichstellung demonstrierenden Bürger:innen im Iran. Sie appellierte an die iranische Staatsführung, unverzüglich auf die Anwendung von Gewalt zu verzichten, den Dialog zu suchen und die Freiheit der Meinungsäußerung und der Wissenschaft unbedingt zu achten.&nbsp;</p>&#13;
<p>Im Zuge der landesweiten Demonstrationen für die Achtung der Menschenrechte gab es in den vergangenen Wochen an zahlreichen iranischen Universitäten Streiks und Proteste; beispielsweise an der University of Tehran, der Amirkabir University of Technology, der Sharif University of Technology und der Islamic Azad University. Obwohl im Iran der Campus einer Hochschule gesetzlich unter besonderem Schutz steht, sind Polizei und andere Sicherheitskräfte auch dort wiederholt gewaltsam gegen friedlich protestierende Hochschulangehörige vorgegangen, wurden Hochschulgelände teilweise gestürmt. Bekannt wurden u. a. auch Verhaftungen zahlreicher Studierender durch bewaffnete Sicherheitskräfte in Zivil sowie Übergriffe der Basidsch-Milizen auf verschiedene Universitäten, etwa die University of Sistan and Baluchestan im sunnitischen Südosten oder die University of Kurdistan im Nordwesten des Landes.&nbsp;</p>&#13;
<p>„Das Recht auf freie Meinungsäußerung, die Versammlungsfreiheit und die Wissenschaftsfreiheit werden im Iran in erheblichem Umfang verletzt. Wir verurteilen die massive Gewalt, mit der insbesondere auch gegen Hochschulangehörige vorgegangen wird, die sich Gedanken um Gegenwart und Zukunft ihres Landes machen“, so HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt. „Ich danke zugleich für die Solidarität, die Studierende und Forschende aus dem Iran derzeit an den deutschen Hochschulen erfahren. Iranische Studierende stellen hierzulande die viertgrößte Gruppe internationaler Studierender von außerhalb Europas. Ihre Sorge um Verwandte und Bekannte im Iran ist groß.“&nbsp;&nbsp;</p>&#13;
<p>Auch Scholars at Risk (SaR), das internationale Netzwerk zum Schutz gefährdeter Wissenschaftler:innen, zeigt sich zutiefst besorgt über die exzessive Gewalt insbesondere auch gegen iranische Studierende, Lehrende und Forschende. SaR ruft dazu auf, iranische Studierende und Wissenschaftler:innen durch Aufnahmevereinbarungen und beim Kampf für akademische Freiheit zu unterstützen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/174-Kommunikation_zur_Lage_im_Iran.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gesundheit hoch 3!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesundheit-hoch-3/</link>
                <pubDate>Thu, 24 Nov 2022 09:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesundheit-hoch-3/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg und die „Gesundheitsregion plus“ des Landkreises Kulmbach waren beim Treffen des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit zum gemeinsamen Austausch dabei.</em></p>&#13;
<p>Ganz nach dem Motto „Gesundheit hoch 3 – Wie gelingt die Verknüpfung von Gesundheitsförderung, -kompetenz und -kommunikation?“ veranstaltete der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit das 20. Kooperationstreffen in digitaler Form. Auch das<a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html" target="IaG" rel="noopener"> Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> (IaG) der Hochschule Coburg nahm an dieser Veranstaltung teil und präsentierte das Gruppenprogramm AOK-GeWinn.</p>&#13;
<p>In den letzten 15 Jahren unterstreichen eine Vielzahl von Studien und der nationale Aktionsplan die Bedeutung der Gesundheitskompetenz für das individuelle Gesundheitsverhalten und Wohlbefinden. Es wird deutlich, wie unzureichend es um die Gesundheitskompetenz ausgewählter Bevölkerungsgruppen, wie älterer Menschen und Personen mit Migrationserfahrung steht. „Aus diesem Grunde entwickelten wir im Rahmen von mittlerweile drei Forschungsprojekten mit den Adressat:innen gemeinsam Strategien zur Förderung der Gesundheitskompetenz in Kommunen“, sagt <a href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a>, Leiter des IaG. Das Programm AOK-GeWinn als aktuelles Projekt des Instituts richtet sich an Menschen ab 60 Jahre zur Förderung derer Gesundheitskompetenz.&nbsp;</p>&#13;
<p>Beim diesjährigen Treffen des Kooperationsverbunds Gesundheitliche Chancengleichheit kamen über 100 Teilnehmende aus dem Gesundheitssektor zusammen, um Strategien zur Stärkung der Gesundheitskompetenz zu erörtern. Im Fokus stand hierbei die Verknüpfung von Gesundheitsförderung, -kompetenz und -kommunikation.&nbsp;Einen wertvollen Impuls bot dabei auch der gemeinsame Beitrag des IaG und der Gesundheitsregion plus Kulmbach bei der Veranstaltung. Durch die langjährige Zusammenarbeit ergaben sich zum Themenbereich Gesundheitskompetenz in den letzten Jahren gewinnbringende Synergien. Die Implementierung des Gruppenprogramms AOK-GeWinn war dabei Teil der Gesundheitskompetenzwochen des Landkreises Kulmbach. Im Workshop „Zwischen Strategie und Praxis – Gesundheitskompetenz älterer Menschen stärken“ wurden die kommunalen Lösungsansätze durch die Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion plus Kulmbach, Anne Rauch und Vanessa Kaiser, Projektmitarbeiterin des IaG, dem Expert:innenpublikum präsentiert. In der anschließenden Diskussion konnten die Beteiligten sich darüber austauschen, welche Hürden und Chancen durch die Corona-Pandemie in deren Interventionen entstanden sind und welche Bedeutung digitale Kompetenzen für Maßnahmen der Gesundheitsförderung haben.</p>&#13;
<p>Es gibt keine Zweifel, dass die Gesundheitskompetenz auch in den kommenden Jahren eine zunehmend zentrale Rolle in der Förderung der Gesundheit spielen wird. Durch die Pandemie wurde verstärkt deutlich, dass digitale Kompetenzen eng mit der Förderung von Gesundheitskompetenzen verbunden sind. Zudem bedarf es für den Transfer und die langfristige Verankerung von Maßnahmen die Synergie verschiedener Akteure. Die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Coburg und dem Landkreis Kulmbach bleibt dabei ein wichtiger Baustein.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg und die „Gesundheitsregion plus“ des Landkreises Kulmbach waren beim Treffen des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit zum gemeinsamen Austausch dabei.</em></p>&#13;
<p>Ganz nach dem Motto „Gesundheit hoch 3 – Wie gelingt die Verknüpfung von Gesundheitsförderung, -kompetenz und -kommunikation?“ veranstaltete der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit das 20. Kooperationstreffen in digitaler Form. Auch das<a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html" target="IaG" rel="noopener"> Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> (IaG) der Hochschule Coburg nahm an dieser Veranstaltung teil und präsentierte das Gruppenprogramm AOK-GeWinn.</p>&#13;
<p>In den letzten 15 Jahren unterstreichen eine Vielzahl von Studien und der nationale Aktionsplan die Bedeutung der Gesundheitskompetenz für das individuelle Gesundheitsverhalten und Wohlbefinden. Es wird deutlich, wie unzureichend es um die Gesundheitskompetenz ausgewählter Bevölkerungsgruppen, wie älterer Menschen und Personen mit Migrationserfahrung steht. „Aus diesem Grunde entwickelten wir im Rahmen von mittlerweile drei Forschungsprojekten mit den Adressat:innen gemeinsam Strategien zur Förderung der Gesundheitskompetenz in Kommunen“, sagt <a href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a>, Leiter des IaG. Das Programm AOK-GeWinn als aktuelles Projekt des Instituts richtet sich an Menschen ab 60 Jahre zur Förderung derer Gesundheitskompetenz.&nbsp;</p>&#13;
<p>Beim diesjährigen Treffen des Kooperationsverbunds Gesundheitliche Chancengleichheit kamen über 100 Teilnehmende aus dem Gesundheitssektor zusammen, um Strategien zur Stärkung der Gesundheitskompetenz zu erörtern. Im Fokus stand hierbei die Verknüpfung von Gesundheitsförderung, -kompetenz und -kommunikation.&nbsp;Einen wertvollen Impuls bot dabei auch der gemeinsame Beitrag des IaG und der Gesundheitsregion plus Kulmbach bei der Veranstaltung. Durch die langjährige Zusammenarbeit ergaben sich zum Themenbereich Gesundheitskompetenz in den letzten Jahren gewinnbringende Synergien. Die Implementierung des Gruppenprogramms AOK-GeWinn war dabei Teil der Gesundheitskompetenzwochen des Landkreises Kulmbach. Im Workshop „Zwischen Strategie und Praxis – Gesundheitskompetenz älterer Menschen stärken“ wurden die kommunalen Lösungsansätze durch die Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion plus Kulmbach, Anne Rauch und Vanessa Kaiser, Projektmitarbeiterin des IaG, dem Expert:innenpublikum präsentiert. In der anschließenden Diskussion konnten die Beteiligten sich darüber austauschen, welche Hürden und Chancen durch die Corona-Pandemie in deren Interventionen entstanden sind und welche Bedeutung digitale Kompetenzen für Maßnahmen der Gesundheitsförderung haben.</p>&#13;
<p>Es gibt keine Zweifel, dass die Gesundheitskompetenz auch in den kommenden Jahren eine zunehmend zentrale Rolle in der Förderung der Gesundheit spielen wird. Durch die Pandemie wurde verstärkt deutlich, dass digitale Kompetenzen eng mit der Förderung von Gesundheitskompetenzen verbunden sind. Zudem bedarf es für den Transfer und die langfristige Verankerung von Maßnahmen die Synergie verschiedener Akteure. Die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Coburg und dem Landkreis Kulmbach bleibt dabei ein wichtiger Baustein.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/173-Gesundheitsregion_Ausfteller-1024x768.jpeg"
                        fileSize="137307"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wenn Roboter zusammenarbeiten sollen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wenn-roboter-zusammenarbeiten-sollen/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Nov 2022 08:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wenn-roboter-zusammenarbeiten-sollen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Rahmen eines Forschungsprojektes entwickelt das Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg gemeinsam mit der Brose Fahrzeugteile SE &amp; Co. KG ein Kalibriersystem, damit Roboter besser zusammenarbeiten können.</em></p>&#13;
<p>Für Menschen ist das einfach: Einer hält ein Teil fest, jemand anders hält ein weiteres Teil und eine dritte Person schraubt die Teile aneinander. Man arbeitet Hand in Hand. Blickkontakt, Kommunikation und fertig. Roboter können das bislang nicht. In einem Forschungsprojekt im Rahmen des Bayerisches Verbundforschungsprogramms (BayVFP) des Freistaates Bayern entwickelt das ISAT gemeinsam mit dem Automobilzulieferer Brose ein Kalibriersystem, um eine höhere Positionsgenauigkeit mehrerer Roboter im Verbund zu erreichen.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1143">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a> sitzt im großen Konferenzraum des <a href="https://www.isat-coburg.de/" target="Isat" rel="noopener">ISAT</a>, das er zusammen mit seinem Kollegen, <a href="t3://page?uid=923">Prof. Dr. Klaus Drese</a> leitet. Er hat gleich ein verständliches Beispiel parat: „Ein Roboter alleine arbeitet sehr präzise, aber sobald Roboter im Verbund arbeiten, ist die Präzision schlecht. Wenn einer ein Teil hält und ein anderer eine Schraube reinschrauben soll, kann es sein, dass er das Schraubloch gar nicht trifft.“ Damit formuliert er gleich das Ziel des Projektes, das nun für drei Jahre läuft: „Wir möchten mehrere Roboter in einem freien Verbund so präzise zueinander justieren, dass sie immer die Schraublöcher genau treffen.“</p>&#13;
<h4>Wettbewerbsfähig bleiben</h4>&#13;
<p>Das Forschungsprojekt wird vom Programm „Elektronische Systeme in Bayern“ (ELSYS) des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Dahinter steckt natürlich viel mehr. Es geht darum, im aktuellen Wandel in der Automobilbranche wettbewerbsfähig zu bleiben. „Wir müssen für unsere Produktionsstandorte immer flexiblere, automatisierte Fertigungskonzepte entwickeln, welche eine wirtschaftliche Fertigung ermöglichen und mit denen wir den hohen Anforderungen unserer Kunden auch zukünftig gerecht werden. Das Projekt leistet dazu einen wesentlichen Beitrag, denn die Effizienz und Genauigkeit der Kalibrierung von Multi-Robotersystemen wird deutlich verbessert“, erklärt Claus Schäfer, Technologieverantwortlicher Automatisierung Brose Gruppe. Durch das mobile Kalibriersystem können die Roboter in einer flexiblen Fertigungszelle schneller und einfacher zueinander vermessen werden. „Das ist ein wesentlicher Schritt hin zur Vision einer hochflexiblen vorrichtungslosen Fertigung“, ergänzt Claus Schäfer.</p>&#13;
<h4>Gemeinsame Lösung</h4>&#13;
<p>Das ISAT beschäftigt sich mit höchstgenauen Messverfahren im Bereich Ultraschall und Optik. Darin liegt auch der Schlüssel, erklärt Thorsten Uphues: „Wir entwickeln eine Justage in einer Fertigungszelle mit einem Laserstrahl. Der Roboter kann sich an diesem Laserstrahl orientieren und bekommt ein Feedback, wo er sich befindet.“ Wenn man das mit allen Robotern in dem Raum macht, tasten sich alle perfekt an dem Laserstrahl entlang. „Das ist die Innovation daran.“ Die Programmierung der Roboter und der Schnittstellen zu den Automatisierungssystemen, sowie die Planung und Realisierung eines Demonstrators leistet der Projektpartner Brose. „Es funktioniert nur zusammen. Damit schaffen wir einen geschlossenen Kreis, einen sogenannten ‚Closed Loop‘, in dem der Roboter immer die Rückmeldung erhält, ob er die korrekte Position mit ausreichender Präzision erreicht hat, oder nicht“, so Uphues.</p>&#13;
<h4>Durch und durch Experimentalphysiker &nbsp;</h4>&#13;
<p>Dass es Thorsten Uphues bei „seinem“ Projekt wieder öfter ins Labor ziehen wird, freut ihn sehr. „Ich gehe immer gerne ins Labor und es liegt oft das eine oder andere Messgerät zum Testen bei mir im Büro.“ Und er gibt zu: „Ich bin einfach Experimentalphysiker und vielleicht ein bisschen pedantisch, was das Messen und die Genauigkeit angeht.“ Diese Eigenschaft wird dem Forschungsvorhaben natürlich zugute kommen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Rahmen eines Forschungsprojektes entwickelt das Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg gemeinsam mit der Brose Fahrzeugteile SE &amp; Co. KG ein Kalibriersystem, damit Roboter besser zusammenarbeiten können.</em></p>&#13;
<p>Für Menschen ist das einfach: Einer hält ein Teil fest, jemand anders hält ein weiteres Teil und eine dritte Person schraubt die Teile aneinander. Man arbeitet Hand in Hand. Blickkontakt, Kommunikation und fertig. Roboter können das bislang nicht. In einem Forschungsprojekt im Rahmen des Bayerisches Verbundforschungsprogramms (BayVFP) des Freistaates Bayern entwickelt das ISAT gemeinsam mit dem Automobilzulieferer Brose ein Kalibriersystem, um eine höhere Positionsgenauigkeit mehrerer Roboter im Verbund zu erreichen.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1143">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a> sitzt im großen Konferenzraum des <a href="https://www.isat-coburg.de/" target="Isat" rel="noopener">ISAT</a>, das er zusammen mit seinem Kollegen, <a href="t3://page?uid=923">Prof. Dr. Klaus Drese</a> leitet. Er hat gleich ein verständliches Beispiel parat: „Ein Roboter alleine arbeitet sehr präzise, aber sobald Roboter im Verbund arbeiten, ist die Präzision schlecht. Wenn einer ein Teil hält und ein anderer eine Schraube reinschrauben soll, kann es sein, dass er das Schraubloch gar nicht trifft.“ Damit formuliert er gleich das Ziel des Projektes, das nun für drei Jahre läuft: „Wir möchten mehrere Roboter in einem freien Verbund so präzise zueinander justieren, dass sie immer die Schraublöcher genau treffen.“</p>&#13;
<h4>Wettbewerbsfähig bleiben</h4>&#13;
<p>Das Forschungsprojekt wird vom Programm „Elektronische Systeme in Bayern“ (ELSYS) des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Dahinter steckt natürlich viel mehr. Es geht darum, im aktuellen Wandel in der Automobilbranche wettbewerbsfähig zu bleiben. „Wir müssen für unsere Produktionsstandorte immer flexiblere, automatisierte Fertigungskonzepte entwickeln, welche eine wirtschaftliche Fertigung ermöglichen und mit denen wir den hohen Anforderungen unserer Kunden auch zukünftig gerecht werden. Das Projekt leistet dazu einen wesentlichen Beitrag, denn die Effizienz und Genauigkeit der Kalibrierung von Multi-Robotersystemen wird deutlich verbessert“, erklärt Claus Schäfer, Technologieverantwortlicher Automatisierung Brose Gruppe. Durch das mobile Kalibriersystem können die Roboter in einer flexiblen Fertigungszelle schneller und einfacher zueinander vermessen werden. „Das ist ein wesentlicher Schritt hin zur Vision einer hochflexiblen vorrichtungslosen Fertigung“, ergänzt Claus Schäfer.</p>&#13;
<h4>Gemeinsame Lösung</h4>&#13;
<p>Das ISAT beschäftigt sich mit höchstgenauen Messverfahren im Bereich Ultraschall und Optik. Darin liegt auch der Schlüssel, erklärt Thorsten Uphues: „Wir entwickeln eine Justage in einer Fertigungszelle mit einem Laserstrahl. Der Roboter kann sich an diesem Laserstrahl orientieren und bekommt ein Feedback, wo er sich befindet.“ Wenn man das mit allen Robotern in dem Raum macht, tasten sich alle perfekt an dem Laserstrahl entlang. „Das ist die Innovation daran.“ Die Programmierung der Roboter und der Schnittstellen zu den Automatisierungssystemen, sowie die Planung und Realisierung eines Demonstrators leistet der Projektpartner Brose. „Es funktioniert nur zusammen. Damit schaffen wir einen geschlossenen Kreis, einen sogenannten ‚Closed Loop‘, in dem der Roboter immer die Rückmeldung erhält, ob er die korrekte Position mit ausreichender Präzision erreicht hat, oder nicht“, so Uphues.</p>&#13;
<h4>Durch und durch Experimentalphysiker &nbsp;</h4>&#13;
<p>Dass es Thorsten Uphues bei „seinem“ Projekt wieder öfter ins Labor ziehen wird, freut ihn sehr. „Ich gehe immer gerne ins Labor und es liegt oft das eine oder andere Messgerät zum Testen bei mir im Büro.“ Und er gibt zu: „Ich bin einfach Experimentalphysiker und vielleicht ein bisschen pedantisch, was das Messen und die Genauigkeit angeht.“ Diese Eigenschaft wird dem Forschungsvorhaben natürlich zugute kommen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/170-Kalibot-Brose-Roboter-1024x576.jpg"
                        fileSize="129365"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[“Wissenschaft muss Spaß machen”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissenschaft-muss-spass-machen/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Nov 2022 08:23:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wissenschaft-muss-spass-machen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit dem Wintersemester 2022&nbsp; forscht und lehrt&nbsp;<a href="t3://page?uid=1372">Prof. Dr. Tilo Strutz</a>&nbsp;als Professor für Bildverarbeitung und Computer Vision an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html" target="Fakultät Elektrotechnik und Informatik" rel="noopener">Elektrotechnik und Informatik</a>.</em>&nbsp;<em>Die Hochschule Coburg nutzt einen kleinen Fragebogen, um ihn heute vorzustellen.&nbsp;</em></p>&#13;
<p><em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Tilo Strutz:&nbsp;</strong>Ich bin seit 15 Jahren Hochschullehrer (Stand 2022), zuletzt in Leipzig.</p>&#13;
<p><em>Wo / wie leben Sie?&nbsp;</em><br /> In der besten aller Welten mit der Luft, die ich atmen kann.</p>&#13;
<p><em>Wie möchten Sie leben?</em><br /> Mit großen Höhen und kleinen Tiefen. Die Tiefen braucht man zwischendurch um zu merken, wie gut es einem eigentlich geht.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Bilddatenkompression, statistische Datenanalyse.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Wenn man die Theorie verstanden hat, dann klappt es auch in der praktischen Anwendung.</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</em><br /> … Spaß machen. Neben dem fachlichen Interesse braucht man dazu Muße, eine angemessene finanzielle Ausstattung und eine Verwaltung, welche einen bei organisatorischen und administrativen Aufgaben entlastet.</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><br /> Ich freue mich, wenn Studierende interessierte Fachfragen stellen, über die ich auch erst einmal nachdenken muss. Ansonsten: immer der nächste.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf ...?</em><br /> … den fachlichen Austausch mit Kolleg:innen; Interdisziplinarität; neue Impulse; engagierte Studierende, welche eine angemessene Work-Life-Balance finden.</p>&#13;
<p><em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em><br /> Sind die wirklich wichtigen Dinge nicht schon älter?&nbsp;</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em><br /> Da bin ich noch auf der Suche.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em><br /> Wenn die beste aller Welten keine Luft zum Atmen mehr bietet.</p>&#13;
<p><em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?</em><br /> Die Studierenden im nächsten Semester (in Präsenz).</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><br /> Größer</p>&#13;
<p><em>Wer wären Sie gerne?</em><br /> Der immer alles richtig macht. Das Problem: die Definition von ‚richtig‘ hängt oft von der Perspektive des Betrachters ab.</p>&#13;
<p><em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit?</em><br /> Leute, die immer die richtigen Entscheidungen treffen. &lt;seufz&gt;</p>&#13;
<p><em>Ihre liebsten Romanheld:innen? / Ihre Lieblingsheld:innen der Filmgeschichte?</em><br /> Arthur Dent</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsautor:in?</em><br /> Guess who</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em><br /> Im Büro liegen und stehen so einige…</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsmusik?</em><br /> Tanzbar</p>&#13;
<p><em>Welches Design bevorzugen Sie?</em><br /> Funktionelles</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsmaler:in?</em><br /> Egal, Hauptsache keine Sachbeschädigung (z. B. an Häuserwänden).</p>&#13;
<p><em>Lieblingstier?</em><br /> Das Chocolatier und das Nachtquar-Tier</p>&#13;
<p><em>Lieblingsblume?</em><br /> Gelten auch Bäume? Lindenbaum im Juni.</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Vollmilch- oder Zartbitter-Schokolade.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><br /> Atmen</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em><br /> Recherche, ohne das Atmen zu vergessen.</p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> Radfahren im Grünen.</p>&#13;
<p><em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><br /> Wenn Sie auf den Punkt kommen, wenn Sie eine Balance zwischen Diplomatie und Direktheit hinbekommen.</p>&#13;
<p><em>Ihr Hauptcharakterzug?</em><br /> Den kennen andere vermutlich besser.</p>&#13;
<p><em>Ihr größter Fehler?</em><br /> Dito</p>&#13;
<p><em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em><br /> Den ich gar nicht bemerke (?)</p>&#13;
<p><em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em><br /> Den Durchblick.</p>&#13;
<p><em>Wie möchten Sie gern sterben?</em><br /> Mit aufgeräumtem Tisch.</p>&#13;
<p><em>Welche Reform bewundern Sie am meisten?</em><br /> Ein Reform, die allen Betroffenen gerecht wird.</p>&#13;
<p><em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em><br /> Mein erstes Auto sollte einen Elektromotor haben. Hat dann beim ersten Kauf aber nicht geklappt. Ich war etwas zu optimistisch.</p>&#13;
<p><em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em><br /> Einen Computer mit Satelliten-Internet, um den Projektantrag fertig schreiben zu können; ein Minihaus, welches ein Überleben garantiert und den Computer mit Strom versorgt bis der Antrag fertig ist und ein Boot, mit dem ich schnell zurück in Gesellschaft komme.&nbsp;</p>&#13;
<p><em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em><br /> Optimal, hoffe ich.&nbsp;</p>&#13;
<p><em>Ihr Motto?</em><br /> Das Glas ist halb voll. Verlasse diesen Ort, wie du ihn vorzufinden wünschst.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit dem Wintersemester 2022&nbsp; forscht und lehrt&nbsp;<a href="t3://page?uid=1372">Prof. Dr. Tilo Strutz</a>&nbsp;als Professor für Bildverarbeitung und Computer Vision an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html" target="Fakultät Elektrotechnik und Informatik" rel="noopener">Elektrotechnik und Informatik</a>.</em>&nbsp;<em>Die Hochschule Coburg nutzt einen kleinen Fragebogen, um ihn heute vorzustellen.&nbsp;</em></p>&#13;
<p><em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Tilo Strutz:&nbsp;</strong>Ich bin seit 15 Jahren Hochschullehrer (Stand 2022), zuletzt in Leipzig.</p>&#13;
<p><em>Wo / wie leben Sie?&nbsp;</em><br /> In der besten aller Welten mit der Luft, die ich atmen kann.</p>&#13;
<p><em>Wie möchten Sie leben?</em><br /> Mit großen Höhen und kleinen Tiefen. Die Tiefen braucht man zwischendurch um zu merken, wie gut es einem eigentlich geht.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Bilddatenkompression, statistische Datenanalyse.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Wenn man die Theorie verstanden hat, dann klappt es auch in der praktischen Anwendung.</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</em><br /> … Spaß machen. Neben dem fachlichen Interesse braucht man dazu Muße, eine angemessene finanzielle Ausstattung und eine Verwaltung, welche einen bei organisatorischen und administrativen Aufgaben entlastet.</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><br /> Ich freue mich, wenn Studierende interessierte Fachfragen stellen, über die ich auch erst einmal nachdenken muss. Ansonsten: immer der nächste.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf ...?</em><br /> … den fachlichen Austausch mit Kolleg:innen; Interdisziplinarität; neue Impulse; engagierte Studierende, welche eine angemessene Work-Life-Balance finden.</p>&#13;
<p><em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em><br /> Sind die wirklich wichtigen Dinge nicht schon älter?&nbsp;</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em><br /> Da bin ich noch auf der Suche.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em><br /> Wenn die beste aller Welten keine Luft zum Atmen mehr bietet.</p>&#13;
<p><em>Wen möchten Sie gerne persönlich kennenlernen?</em><br /> Die Studierenden im nächsten Semester (in Präsenz).</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><br /> Größer</p>&#13;
<p><em>Wer wären Sie gerne?</em><br /> Der immer alles richtig macht. Das Problem: die Definition von ‚richtig‘ hängt oft von der Perspektive des Betrachters ab.</p>&#13;
<p><em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit?</em><br /> Leute, die immer die richtigen Entscheidungen treffen. &lt;seufz&gt;</p>&#13;
<p><em>Ihre liebsten Romanheld:innen? / Ihre Lieblingsheld:innen der Filmgeschichte?</em><br /> Arthur Dent</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsautor:in?</em><br /> Guess who</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em><br /> Im Büro liegen und stehen so einige…</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsmusik?</em><br /> Tanzbar</p>&#13;
<p><em>Welches Design bevorzugen Sie?</em><br /> Funktionelles</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsmaler:in?</em><br /> Egal, Hauptsache keine Sachbeschädigung (z. B. an Häuserwänden).</p>&#13;
<p><em>Lieblingstier?</em><br /> Das Chocolatier und das Nachtquar-Tier</p>&#13;
<p><em>Lieblingsblume?</em><br /> Gelten auch Bäume? Lindenbaum im Juni.</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Vollmilch- oder Zartbitter-Schokolade.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><br /> Atmen</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em><br /> Recherche, ohne das Atmen zu vergessen.</p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> Radfahren im Grünen.</p>&#13;
<p><em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><br /> Wenn Sie auf den Punkt kommen, wenn Sie eine Balance zwischen Diplomatie und Direktheit hinbekommen.</p>&#13;
<p><em>Ihr Hauptcharakterzug?</em><br /> Den kennen andere vermutlich besser.</p>&#13;
<p><em>Ihr größter Fehler?</em><br /> Dito</p>&#13;
<p><em>Welchen Fehler entschuldigen Sie am ehesten?</em><br /> Den ich gar nicht bemerke (?)</p>&#13;
<p><em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em><br /> Den Durchblick.</p>&#13;
<p><em>Wie möchten Sie gern sterben?</em><br /> Mit aufgeräumtem Tisch.</p>&#13;
<p><em>Welche Reform bewundern Sie am meisten?</em><br /> Ein Reform, die allen Betroffenen gerecht wird.</p>&#13;
<p><em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em><br /> Mein erstes Auto sollte einen Elektromotor haben. Hat dann beim ersten Kauf aber nicht geklappt. Ich war etwas zu optimistisch.</p>&#13;
<p><em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em><br /> Einen Computer mit Satelliten-Internet, um den Projektantrag fertig schreiben zu können; ein Minihaus, welches ein Überleben garantiert und den Computer mit Strom versorgt bis der Antrag fertig ist und ein Boot, mit dem ich schnell zurück in Gesellschaft komme.&nbsp;</p>&#13;
<p><em>Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?</em><br /> Optimal, hoffe ich.&nbsp;</p>&#13;
<p><em>Ihr Motto?</em><br /> Das Glas ist halb voll. Verlasse diesen Ort, wie du ihn vorzufinden wünschst.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[HighTech-Praktiker diskutieren mit Studierenden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hightech-praktiker-diskutieren-mit-studierenden/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Nov 2022 07:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hightech-praktiker-diskutieren-mit-studierenden/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Experten des Ingolstädter Joint-Ventures VAIVA berichteten in einer praxisbegleitenden Lehrveranstaltung der Bachelorstudiengänge Informatik und Visual Computing von ihrem Berufsalltag und der Verbindung zwischen Forschung und Praxis.</em></p>&#13;
<p>Um ein System, ein Produkt oder eine Software zu spezifizieren und zu verwalten, ist ein systematisches Vorgehen nötig, das Requirements Engineering und Management genannt wird. In der Industrie hat es bereits einen hohen Stellenwert – genau darüber sprach Philipp Feuerlein in der praxisbegleitenden Lehrveranstaltung der Bachelorstudiengänge <a href="t3://page?uid=113">Informatik </a>und <a href="t3://page?uid=1100">Visual Computing </a>der Hochschule Coburg. Feuerlein ist Alumnus der Hochschule und als Funktions- und Systementwickler im Bereich ADAS &amp; Safety Features bei VAIVA tätig. VAIVA wurde 2009 als Joint Venture in Ingolstadt gegründet und entwickelt Sicherheitstechnologien für das autonome Fahren. In der Lehrveranstaltung von <a href="t3://page?uid=1224">Prof. Dr. Florian Mittag</a> vermittelte Feuerlein den Studierenden theoretische Grundlagen des Requirements Engineering und Managements und hob die Relevanz dieses Bereichs im Arbeitsalltag hervor.</p>&#13;
<p><strong>Erst Theorie, dann Praxis</strong></p>&#13;
<p>Über Embedded-Softwareentwicklung und das Berufsfeld des Softwareentwicklers sprach Victor Knyazev, Leiter Software Development Base/Rear bei VAIVA. Die typischen Aufgaben aller Phasen in der Embedded-Softwareentwicklung erläuterte er anhand des so genannten V-Modells. Dieses Modell eines Entwicklungsprozesses besteht aus zwei Armen. Einer beschreibt die klassischen Entwicklungsphasen eines Projekts, der andere die begleitenden Vorgehensweisen zur Qualitätssicherung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten die Theorie an diesem Nachmittag direkt um und formulierten selbst Requirements, die anschließend diskutiert wurden.</p>&#13;
<p>Dr. Mirko Nentwig, Leiter Virtuelle Entwicklung bei VAIVA, legte dar, wie mittels simulierter Testfahrten Funktionen wie beispielsweise Notbremsassistenten abgesichert werden – ohne auf der Straße fahren zu müssen. Dabei ging er auf die Fahrzeugmodelle und die verwendete Elektronik ein und erklärte den Aufbau von Testsystemen, also beispielsweise Model- und Hardware-in-the-Loop-Simulatoren.</p>&#13;
<p><strong>Parallelen zwischen Forschung und Berufspraxis</strong></p>&#13;
<p>Zum Abschluss führte <a href="t3://page?uid=547">Prof. Dr. Peter J. Raab</a>, Professor für Embedded Systems, die Gäste durch das Labor für Mikrocomputertechnik. Hier zeigen sich Parallelen zwischen Forschung und Praxis. Genau wie im hochschuleigenen Labor werden auch bei VAIVA Automodelle genutzt, um in einem Fahrparcours die verschiedenen Sensoren zu testen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Experten des Ingolstädter Joint-Ventures VAIVA berichteten in einer praxisbegleitenden Lehrveranstaltung der Bachelorstudiengänge Informatik und Visual Computing von ihrem Berufsalltag und der Verbindung zwischen Forschung und Praxis.</em></p>&#13;
<p>Um ein System, ein Produkt oder eine Software zu spezifizieren und zu verwalten, ist ein systematisches Vorgehen nötig, das Requirements Engineering und Management genannt wird. In der Industrie hat es bereits einen hohen Stellenwert – genau darüber sprach Philipp Feuerlein in der praxisbegleitenden Lehrveranstaltung der Bachelorstudiengänge <a href="t3://page?uid=113">Informatik </a>und <a href="t3://page?uid=1100">Visual Computing </a>der Hochschule Coburg. Feuerlein ist Alumnus der Hochschule und als Funktions- und Systementwickler im Bereich ADAS &amp; Safety Features bei VAIVA tätig. VAIVA wurde 2009 als Joint Venture in Ingolstadt gegründet und entwickelt Sicherheitstechnologien für das autonome Fahren. In der Lehrveranstaltung von <a href="t3://page?uid=1224">Prof. Dr. Florian Mittag</a> vermittelte Feuerlein den Studierenden theoretische Grundlagen des Requirements Engineering und Managements und hob die Relevanz dieses Bereichs im Arbeitsalltag hervor.</p>&#13;
<p><strong>Erst Theorie, dann Praxis</strong></p>&#13;
<p>Über Embedded-Softwareentwicklung und das Berufsfeld des Softwareentwicklers sprach Victor Knyazev, Leiter Software Development Base/Rear bei VAIVA. Die typischen Aufgaben aller Phasen in der Embedded-Softwareentwicklung erläuterte er anhand des so genannten V-Modells. Dieses Modell eines Entwicklungsprozesses besteht aus zwei Armen. Einer beschreibt die klassischen Entwicklungsphasen eines Projekts, der andere die begleitenden Vorgehensweisen zur Qualitätssicherung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten die Theorie an diesem Nachmittag direkt um und formulierten selbst Requirements, die anschließend diskutiert wurden.</p>&#13;
<p>Dr. Mirko Nentwig, Leiter Virtuelle Entwicklung bei VAIVA, legte dar, wie mittels simulierter Testfahrten Funktionen wie beispielsweise Notbremsassistenten abgesichert werden – ohne auf der Straße fahren zu müssen. Dabei ging er auf die Fahrzeugmodelle und die verwendete Elektronik ein und erklärte den Aufbau von Testsystemen, also beispielsweise Model- und Hardware-in-the-Loop-Simulatoren.</p>&#13;
<p><strong>Parallelen zwischen Forschung und Berufspraxis</strong></p>&#13;
<p>Zum Abschluss führte <a href="t3://page?uid=547">Prof. Dr. Peter J. Raab</a>, Professor für Embedded Systems, die Gäste durch das Labor für Mikrocomputertechnik. Hier zeigen sich Parallelen zwischen Forschung und Praxis. Genau wie im hochschuleigenen Labor werden auch bei VAIVA Automodelle genutzt, um in einem Fahrparcours die verschiedenen Sensoren zu testen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/172-Praxisbesuch_VC_Informatik-1024x768.png"
                        fileSize="1014431"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/172-Praxisbesuch_VC_Informatik2-1024x768.jpg"
                        fileSize="156909"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ringvorlesung „No war!”: Bedingungen des Friedens]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ringvorlesung-no-war-bedingungen-des-friedens/</link>
                <pubDate>Mon, 21 Nov 2022 13:23:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ringvorlesung-no-war-bedingungen-des-friedens/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie kann der Krieg in der Ukraine enden? Die Ringvorlesung „No war. Bildung als Praxis des Friedens“ beleuchtet die Rolle von Sozialer Arbeit und Menschenrechten, von internationalen Beziehungen, Wohlstand und Bildung – <a href="t3://page?uid=457">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit </a>und <a href="t3://page?uid=679">Prof. Dr. Andrea Schmelz </a>aus der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg führen sie mit Kolleg:innen aus Erfurt, Würzburg und Klagenfurt durch. Die Initiative wurde gemeinsam in der Fachgruppe Internationale Soziale Arbeit (FG ISA) in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) entwickelt, das Programm gemeinsam gestaltet und die Wissenschaftler:innen moderieren die Diskussion und binden Studierende ihrer jeweiligen Hochschulen mit ein. Die Ringvorlesung steht aber allen Interessierten offen. Sie findet online statt. Lohrenscheit erklärt, worum es geht.</em></p>&#13;
<p><em>No war - aber wie kann dieser Krieg enden? Und wird sich unsere Welt dadurch nachhaltig verändern? Gibt es in der Ringvorlesung Antworten auf diese Fragen? </em><br /> <strong>Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit:</strong> Die wichtigste Antwort ist immer das aktive Bekenntnis zu Frieden und Menschenrechten, das wir heute mehr denn je verteidigen müssen. Dabei dürfen wir nicht vergessen, wie jung diese Ideen in der Menschheitsgeschichte tatsächlich sind. Jahrhundertelang war das Recht, Krieg zu führen, das Privileg eines jeden souveränen Staates. Unendlich viele junge Männer sind zum Beispiel zu Beginn des Ersten Weltkriegs mit Begeisterung und Überzeugung an die Front gegangen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg und mit der Gründungscharta der Vereinten Nationen vereinbarten die Staaten der Welt, gemeinsam Frieden zu schaffen, und haben dafür auch konkrete Instrumente verabschiedet. In Art. 33 der UN-Charta heißt es beispielsweise, dass bei Konflikten, die wohlmöglich den Weltfrieden und die internationale Sicherheit gefährden können, die beteiligten Parteien sich bemühen müssen, den Konflikt durch Verhandlung, Vermittlung, Vergleich etc. beizulegen. Es ist ganz klar: An Verhandlungen und internationaler Diplomatie führt kein Weg vorbei.</p>&#13;
<p><em>Welche Rolle spielt Soziale Arbeit für den Frieden? </em><br /> Bevor wir über den Frieden sprechen können, müssen wir uns zuerst die Rolle im Krieg ansehen. Denn Soziale Arbeit ist genauso wie die Gesundheits- und Pflegeberufe immer direkt in das Kriegsgeschehen involviert, das wissen wir schon aus unserer eigenen Geschichte heraus. Im Ersten Weltkrieg war sie zum Beispiel aktiv an der Organisation der „Heimatfront“ beteiligt, und auch im Zweiten Weltkrieg wurde sie von der Nazidiktatur vereinnahmt. Es gilt also, wachsam zu bleiben. Heute bedeutet es: zum Kriegsgeschehen Position zu beziehen; sich als international agierende Profession zu verstehen. Die Soziale Arbeit nimmt dabei die Verwobenheit von lokalem Handeln, globaler Vernetzung und Solidarität in den Blick, und will gleichzeitig transformativ wirken. Dabei bedeutet Frieden natürlich nicht nur die Abwesenheit von Krieg (als „negativer Frieden“), sondern es muss darum gehen, Bedingungen eines positiven Friedens zu schaffen, das heißt Abbau von struktureller Gewalt, und Ungerechtigkeit; die Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums, die eine Teilhabe aller erst ermöglicht.</p>&#13;
<p><em>Die Ringvorlesung trägt den Untertitel „Bildung als Praxis des Friedens“. Was bedeutet das – und heißt es, dass es Russland an Bildung mangelt?</em><br /> Die Fachgruppe Internationale Sozialarbeit hat in Kooperation mit anderen Fachgruppen der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit bereits wenige Tage nach Beginn des Angriffskriegs das Positionspapier „No War in Ukraine!“ vorgelegt, mit dem wir uns klar zur Bildung und der Rolle der Sozialen Arbeit als Menschenrechts- und Friedensprofession positioniert haben. In der Ringvorlesung wird es hierzu in den kommenden Wochen viele interessante Impulse geben: Einfach vorbeikommen! Die Komplexität der aktuellen Situation in Russland ist dabei immer wieder Thema. So hat beispielsweise Sebastian Schäffer, Geschäftsführer des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa, in Wien die regionalen Perspektiven stark gemacht. Auf dem Demokratie-Index steht Russland als einer der autoritären Staaten nicht mal mehr im Mittelfeld. Der Referent machte deutlich, dass der Konflikt die gesamte Region betrifft sowie vor allem die direkten Nachbarstaaten, etwa Belarus und Polen – wie es auch der jüngste Raketeneinschlag in Polen vergangene Woche gezeigt hat.</p>&#13;
<p><em>Der Ukraine-Krieg steht in keiner Prüfungsordnung und keinem Stundenplan – wie kommt das Thema bei den jungen Menschen an?</em><br /> Wir binden Studierende der verschiedenen Hochschulen mit ein, die im Rahmen verschiedener Seminare die Vorträge vor- und nachbesprechen. Hier in Coburg heißt unser Vertiefungsmodul im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit „Feminismus, Frieden und Gerechtigkeit“. Die Soziale Arbeit versteht sich als Friedens- und Menschenrechtsprofession, und das bedeutet auch, dass wir neben der alltäglichen Arbeit mit Menschen vor Ort in den Kommunen, Hilfe leisten angesichts der permanenten Katastrophe durch Kriege, Krisen und Konflikte. Unsere Studierenden wissen das sehr genau. Insbesondere im Praxissemester kommen sie ganz direkt mit den Folgen des Krieges in Verbindung, beispielsweise in dem sie geflüchtete Familien (vor allem Frauen und Kinder) aus der Ukraine bei ihrem Gang durch den Behördendschungel unterstützen. Dabei merken sie auch, wie unterschiedlich geflüchtete Menschen behandelt werden, und wie enorm schwierig es ist, ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen, auch wenn diese vielfach traumatisiert sind.</p>&#13;
<p><em>Welches Thema des Programms war Ihnen am wichtigsten – und warum?</em><br /> Hier kann ich nicht nur ein Thema nennen, aber was mir positiv auffällt ist, wie interdisziplinär und vernetzt unsere Referent:innen denken. So ist es zum Beispiel eine Selbstverständlichkeit auch Genderperspektiven zu berücksichtigen oder sozialarbeiterisches Handeln in Krisensituation - allen Widrigkeiten zum Trotz - auch mit den Dimensionen der Nachhaltigkeit zusammenzudenken, das heißt Menschen, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft. Das ist unsere Menschheitsaufgabe.&nbsp;<br /> <br /> <strong>Termine: </strong>Die Ringvorlesung findet statt während der Vorlesungszeiten montags um 17.30 online. Genauere Informationen und Zugangsdaten finden sich jeweils bei den Veranstaltungen im <a href="t3://page?uid=381">Kalender</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie kann der Krieg in der Ukraine enden? Die Ringvorlesung „No war. Bildung als Praxis des Friedens“ beleuchtet die Rolle von Sozialer Arbeit und Menschenrechten, von internationalen Beziehungen, Wohlstand und Bildung – <a href="t3://page?uid=457">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit </a>und <a href="t3://page?uid=679">Prof. Dr. Andrea Schmelz </a>aus der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg führen sie mit Kolleg:innen aus Erfurt, Würzburg und Klagenfurt durch. Die Initiative wurde gemeinsam in der Fachgruppe Internationale Soziale Arbeit (FG ISA) in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) entwickelt, das Programm gemeinsam gestaltet und die Wissenschaftler:innen moderieren die Diskussion und binden Studierende ihrer jeweiligen Hochschulen mit ein. Die Ringvorlesung steht aber allen Interessierten offen. Sie findet online statt. Lohrenscheit erklärt, worum es geht.</em></p>&#13;
<p><em>No war - aber wie kann dieser Krieg enden? Und wird sich unsere Welt dadurch nachhaltig verändern? Gibt es in der Ringvorlesung Antworten auf diese Fragen? </em><br /> <strong>Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit:</strong> Die wichtigste Antwort ist immer das aktive Bekenntnis zu Frieden und Menschenrechten, das wir heute mehr denn je verteidigen müssen. Dabei dürfen wir nicht vergessen, wie jung diese Ideen in der Menschheitsgeschichte tatsächlich sind. Jahrhundertelang war das Recht, Krieg zu führen, das Privileg eines jeden souveränen Staates. Unendlich viele junge Männer sind zum Beispiel zu Beginn des Ersten Weltkriegs mit Begeisterung und Überzeugung an die Front gegangen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg und mit der Gründungscharta der Vereinten Nationen vereinbarten die Staaten der Welt, gemeinsam Frieden zu schaffen, und haben dafür auch konkrete Instrumente verabschiedet. In Art. 33 der UN-Charta heißt es beispielsweise, dass bei Konflikten, die wohlmöglich den Weltfrieden und die internationale Sicherheit gefährden können, die beteiligten Parteien sich bemühen müssen, den Konflikt durch Verhandlung, Vermittlung, Vergleich etc. beizulegen. Es ist ganz klar: An Verhandlungen und internationaler Diplomatie führt kein Weg vorbei.</p>&#13;
<p><em>Welche Rolle spielt Soziale Arbeit für den Frieden? </em><br /> Bevor wir über den Frieden sprechen können, müssen wir uns zuerst die Rolle im Krieg ansehen. Denn Soziale Arbeit ist genauso wie die Gesundheits- und Pflegeberufe immer direkt in das Kriegsgeschehen involviert, das wissen wir schon aus unserer eigenen Geschichte heraus. Im Ersten Weltkrieg war sie zum Beispiel aktiv an der Organisation der „Heimatfront“ beteiligt, und auch im Zweiten Weltkrieg wurde sie von der Nazidiktatur vereinnahmt. Es gilt also, wachsam zu bleiben. Heute bedeutet es: zum Kriegsgeschehen Position zu beziehen; sich als international agierende Profession zu verstehen. Die Soziale Arbeit nimmt dabei die Verwobenheit von lokalem Handeln, globaler Vernetzung und Solidarität in den Blick, und will gleichzeitig transformativ wirken. Dabei bedeutet Frieden natürlich nicht nur die Abwesenheit von Krieg (als „negativer Frieden“), sondern es muss darum gehen, Bedingungen eines positiven Friedens zu schaffen, das heißt Abbau von struktureller Gewalt, und Ungerechtigkeit; die Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums, die eine Teilhabe aller erst ermöglicht.</p>&#13;
<p><em>Die Ringvorlesung trägt den Untertitel „Bildung als Praxis des Friedens“. Was bedeutet das – und heißt es, dass es Russland an Bildung mangelt?</em><br /> Die Fachgruppe Internationale Sozialarbeit hat in Kooperation mit anderen Fachgruppen der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit bereits wenige Tage nach Beginn des Angriffskriegs das Positionspapier „No War in Ukraine!“ vorgelegt, mit dem wir uns klar zur Bildung und der Rolle der Sozialen Arbeit als Menschenrechts- und Friedensprofession positioniert haben. In der Ringvorlesung wird es hierzu in den kommenden Wochen viele interessante Impulse geben: Einfach vorbeikommen! Die Komplexität der aktuellen Situation in Russland ist dabei immer wieder Thema. So hat beispielsweise Sebastian Schäffer, Geschäftsführer des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa, in Wien die regionalen Perspektiven stark gemacht. Auf dem Demokratie-Index steht Russland als einer der autoritären Staaten nicht mal mehr im Mittelfeld. Der Referent machte deutlich, dass der Konflikt die gesamte Region betrifft sowie vor allem die direkten Nachbarstaaten, etwa Belarus und Polen – wie es auch der jüngste Raketeneinschlag in Polen vergangene Woche gezeigt hat.</p>&#13;
<p><em>Der Ukraine-Krieg steht in keiner Prüfungsordnung und keinem Stundenplan – wie kommt das Thema bei den jungen Menschen an?</em><br /> Wir binden Studierende der verschiedenen Hochschulen mit ein, die im Rahmen verschiedener Seminare die Vorträge vor- und nachbesprechen. Hier in Coburg heißt unser Vertiefungsmodul im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit „Feminismus, Frieden und Gerechtigkeit“. Die Soziale Arbeit versteht sich als Friedens- und Menschenrechtsprofession, und das bedeutet auch, dass wir neben der alltäglichen Arbeit mit Menschen vor Ort in den Kommunen, Hilfe leisten angesichts der permanenten Katastrophe durch Kriege, Krisen und Konflikte. Unsere Studierenden wissen das sehr genau. Insbesondere im Praxissemester kommen sie ganz direkt mit den Folgen des Krieges in Verbindung, beispielsweise in dem sie geflüchtete Familien (vor allem Frauen und Kinder) aus der Ukraine bei ihrem Gang durch den Behördendschungel unterstützen. Dabei merken sie auch, wie unterschiedlich geflüchtete Menschen behandelt werden, und wie enorm schwierig es ist, ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen, auch wenn diese vielfach traumatisiert sind.</p>&#13;
<p><em>Welches Thema des Programms war Ihnen am wichtigsten – und warum?</em><br /> Hier kann ich nicht nur ein Thema nennen, aber was mir positiv auffällt ist, wie interdisziplinär und vernetzt unsere Referent:innen denken. So ist es zum Beispiel eine Selbstverständlichkeit auch Genderperspektiven zu berücksichtigen oder sozialarbeiterisches Handeln in Krisensituation - allen Widrigkeiten zum Trotz - auch mit den Dimensionen der Nachhaltigkeit zusammenzudenken, das heißt Menschen, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft. Das ist unsere Menschheitsaufgabe.&nbsp;<br /> <br /> <strong>Termine: </strong>Die Ringvorlesung findet statt während der Vorlesungszeiten montags um 17.30 online. Genauere Informationen und Zugangsdaten finden sich jeweils bei den Veranstaltungen im <a href="t3://page?uid=381">Kalender</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/LohrenscheitClaudia.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Versuchslabor für Nachhaltigkeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/versuchslabor-fuer-nachhaltigkeit/</link>
                <pubDate>Mon, 21 Nov 2022 05:54:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/versuchslabor-fuer-nachhaltigkeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Am CampusDesign der Hochschule Coburg haben Studierende ein kleines Haus errichtet. Das sogenannte Circular Tiny House (CTH) wurde komplett aus nachwachsenden Materialien gebaut. In dem Projekt steckt aber noch viel mehr. Jetzt wurde es mit dem CREAPOLIS-Award ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Es besteht aus Lehm, Stroh, Holz und Bauteilen aus zweiter Hand. Solarmodule liefern die Energie. Dass es in vielen Bereichen den Zeitgeist trifft, macht es umso interessanter: Es schont Ressourcen, ist umweltfreundlich, unabhängig vom Stromnetz und verbraucht wenig Fläche. Gut ein Jahr nach Baubeginn ist das kleine Haus am CampusDesign eine echte Attraktion. Weit über die Grenzen Coburgs, sogar Deutschlands hinaus, findet das CTH in der Fachwelt und den Medien große Beachtung. Dabei sind nicht nur das Design und die nachhaltige Bauweise interessant.</p>&#13;
<p>Gemeinsam mit dem Lehrbeauftragten Andreas Macht hat Architekturprofessor <a href="t3://page?uid=695">Dr. Rainer Hirth </a>mit großem Einsatz von über 50 Studierenden der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Architektur" rel="noopener">Architektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Innenarchitektur" rel="noopener">Innenarchitektur</a> das Haus geplant und errichtet. Das Haus arbeitet energetisch autonom. Es deckt seinen gesamten Energiebedarf über zwölf Solarmodule auf dem Dach. In der Decke ist unter dem Lehmputz eine elektrische Strahlungsheizung verbaut, die wie ein Kachelofen wirkt. Diese wird mit einem Thermostat gesteuert. „Die Anlage ist so ausgelegt, dass sie von Mitte März bis Anfang Dezember ausreichend elektrische Energie liefert, um in der Übergangzeit zu heizen. Für den Rest des Jahres soll sie den Bedarf an elektrischer Energie sicherstellen“, erklärt Rainer Hirth. Seit kurzem laufen nun auch die technischen Messungen, schließlich dient das kleine Haus auch Versuchslabor für die Studierenden.</p>&#13;
<h4>Messungen laufen</h4>&#13;
<p>In einer Bachelorarbeit wurde bereits im Vorfeld der elektrische Bedarf ermittelt, den ein Bewohner haben kann. „Wir erwarten, dass der erzeugte elektrische Strom ausreicht, wenn der Nutzer kooperativ ist. Wir müssen ohnehin bescheidener werden mit Energieverbräuchen“, sagt Prof. Hirth. Jetzt wird in einer weiteren Bachelorarbeit überprüft, ob sich diese Annahmen bestätigen. Seit Sommer 2022 laufen nun schon die Messungen. „Wir können natürlich erst nach etwa zwei Heizperioden eine aussagekräftige Auswertung machen“, so Rainer Hirth. Die Isolierung aus Stroh hat sich jedenfalls schon im Sommer bewährt: „Da war es im Tiny House immer wesentlich kühler.“&nbsp;Im Lauf des Jahres wurde der Architekturprofessor oft gefragt, ob das Objekt reproduzierbar sei. „Man darf nicht vergessen, es ist ja ein Versuchsobjekt. Es ist so ausgelegt, dass es mit Solarenergie zu heizen ist. Im Januar und Februar geht das in Deutschland nicht, da haben wir zu wenig Sonne, das war aber auch nicht der Ansatz.“</p>&#13;
<h4>Einweihung und E-Bikes</h4>&#13;
<p>Im und am Haus funktioniert alles einwandfrei und, obwohl noch einige Installationen und Kleinigkeiten fehlen, haben bereits Kolleginnen und Kollegen darin übernachtet, auch Rainer Hirth selbst. „Obwohl es nur 19 Quadratmeter hat, ist das Wohngefühl großzügig, durch die zwei Geschosse und die Raumhöhe fühlt es sich sehr geräumig an.“&nbsp;Davon konnte sich das Team der IBC SOLAR AG bei der offiziellen Einweihung überzeugen. Die Firma hat die Solarmodule und dazugehörige Technik für das Haus gespendet und die Studierenden bei der Montage unterstützt. Gesellschafter Julius Möhrstedt sowie Dr. Stratis Tapanlis, Director Commercial Energy System und Projektingenieur Oliver Oswald eröffneten das Tiny Haus und gleichzeitig die erste E-Bike-Ladesäule der Hochschule Coburg. In Zeiten mit einem solaren „Überangebot“ können hier E-Bikes geladen werden. Oliver Oswald hat sie selbst installiert, die Technik ist ganz originell und im Zeichen von Nachhaltigkeit in einem ausrangierten Mülleimer eingebaut.</p>&#13;
<h4>CREAPOLIS-Award für gelungenen Transfer</h4>&#13;
<p>Im Rahmen des<a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/dies-academicus-so-feiert-die-hochschule.html" target="Artikel Dies" rel="noopener"> Dies Academicus</a>, der akademischen Jahrfeier der Hochschule Coburg, wurde dem Team ums Circuar Tiny House der CREAPOLIS-Award verliehen. Einmal im Jahr würdigt die Hochschule damit herausragenden Transfer von Forschung und Wissen, daher wird der Preis auch als Tandem-Preis verliehen. Präsident Prof. Dr. Stefan Gast unterstrich in seiner Laudatio die Bedeutung des Projektes und damit die Entscheidung der Jury: „Das Projekt von Prof. Dr. Rainer Hirth und dem Kooperationspartner, der IBC SOLAR AG, hat den Studierenden auf praktische und eindrucksvolle Weise nachhaltiges Denken und Handeln nahegebracht – in Verbindung mit anwendungsorientierter Lehre. Dazu entstand ein Objekt, welches die Innovationskraft der Hochschule Coburg, ihrer Dozierenden und ihrer Studierenden nicht nur in der Region sichtbar, sondern auch erlebbar macht.“&nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Am CampusDesign der Hochschule Coburg haben Studierende ein kleines Haus errichtet. Das sogenannte Circular Tiny House (CTH) wurde komplett aus nachwachsenden Materialien gebaut. In dem Projekt steckt aber noch viel mehr. Jetzt wurde es mit dem CREAPOLIS-Award ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Es besteht aus Lehm, Stroh, Holz und Bauteilen aus zweiter Hand. Solarmodule liefern die Energie. Dass es in vielen Bereichen den Zeitgeist trifft, macht es umso interessanter: Es schont Ressourcen, ist umweltfreundlich, unabhängig vom Stromnetz und verbraucht wenig Fläche. Gut ein Jahr nach Baubeginn ist das kleine Haus am CampusDesign eine echte Attraktion. Weit über die Grenzen Coburgs, sogar Deutschlands hinaus, findet das CTH in der Fachwelt und den Medien große Beachtung. Dabei sind nicht nur das Design und die nachhaltige Bauweise interessant.</p>&#13;
<p>Gemeinsam mit dem Lehrbeauftragten Andreas Macht hat Architekturprofessor <a href="t3://page?uid=695">Dr. Rainer Hirth </a>mit großem Einsatz von über 50 Studierenden der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Architektur" rel="noopener">Architektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Innenarchitektur" rel="noopener">Innenarchitektur</a> das Haus geplant und errichtet. Das Haus arbeitet energetisch autonom. Es deckt seinen gesamten Energiebedarf über zwölf Solarmodule auf dem Dach. In der Decke ist unter dem Lehmputz eine elektrische Strahlungsheizung verbaut, die wie ein Kachelofen wirkt. Diese wird mit einem Thermostat gesteuert. „Die Anlage ist so ausgelegt, dass sie von Mitte März bis Anfang Dezember ausreichend elektrische Energie liefert, um in der Übergangzeit zu heizen. Für den Rest des Jahres soll sie den Bedarf an elektrischer Energie sicherstellen“, erklärt Rainer Hirth. Seit kurzem laufen nun auch die technischen Messungen, schließlich dient das kleine Haus auch Versuchslabor für die Studierenden.</p>&#13;
<h4>Messungen laufen</h4>&#13;
<p>In einer Bachelorarbeit wurde bereits im Vorfeld der elektrische Bedarf ermittelt, den ein Bewohner haben kann. „Wir erwarten, dass der erzeugte elektrische Strom ausreicht, wenn der Nutzer kooperativ ist. Wir müssen ohnehin bescheidener werden mit Energieverbräuchen“, sagt Prof. Hirth. Jetzt wird in einer weiteren Bachelorarbeit überprüft, ob sich diese Annahmen bestätigen. Seit Sommer 2022 laufen nun schon die Messungen. „Wir können natürlich erst nach etwa zwei Heizperioden eine aussagekräftige Auswertung machen“, so Rainer Hirth. Die Isolierung aus Stroh hat sich jedenfalls schon im Sommer bewährt: „Da war es im Tiny House immer wesentlich kühler.“&nbsp;Im Lauf des Jahres wurde der Architekturprofessor oft gefragt, ob das Objekt reproduzierbar sei. „Man darf nicht vergessen, es ist ja ein Versuchsobjekt. Es ist so ausgelegt, dass es mit Solarenergie zu heizen ist. Im Januar und Februar geht das in Deutschland nicht, da haben wir zu wenig Sonne, das war aber auch nicht der Ansatz.“</p>&#13;
<h4>Einweihung und E-Bikes</h4>&#13;
<p>Im und am Haus funktioniert alles einwandfrei und, obwohl noch einige Installationen und Kleinigkeiten fehlen, haben bereits Kolleginnen und Kollegen darin übernachtet, auch Rainer Hirth selbst. „Obwohl es nur 19 Quadratmeter hat, ist das Wohngefühl großzügig, durch die zwei Geschosse und die Raumhöhe fühlt es sich sehr geräumig an.“&nbsp;Davon konnte sich das Team der IBC SOLAR AG bei der offiziellen Einweihung überzeugen. Die Firma hat die Solarmodule und dazugehörige Technik für das Haus gespendet und die Studierenden bei der Montage unterstützt. Gesellschafter Julius Möhrstedt sowie Dr. Stratis Tapanlis, Director Commercial Energy System und Projektingenieur Oliver Oswald eröffneten das Tiny Haus und gleichzeitig die erste E-Bike-Ladesäule der Hochschule Coburg. In Zeiten mit einem solaren „Überangebot“ können hier E-Bikes geladen werden. Oliver Oswald hat sie selbst installiert, die Technik ist ganz originell und im Zeichen von Nachhaltigkeit in einem ausrangierten Mülleimer eingebaut.</p>&#13;
<h4>CREAPOLIS-Award für gelungenen Transfer</h4>&#13;
<p>Im Rahmen des<a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/dies-academicus-so-feiert-die-hochschule.html" target="Artikel Dies" rel="noopener"> Dies Academicus</a>, der akademischen Jahrfeier der Hochschule Coburg, wurde dem Team ums Circuar Tiny House der CREAPOLIS-Award verliehen. Einmal im Jahr würdigt die Hochschule damit herausragenden Transfer von Forschung und Wissen, daher wird der Preis auch als Tandem-Preis verliehen. Präsident Prof. Dr. Stefan Gast unterstrich in seiner Laudatio die Bedeutung des Projektes und damit die Entscheidung der Jury: „Das Projekt von Prof. Dr. Rainer Hirth und dem Kooperationspartner, der IBC SOLAR AG, hat den Studierenden auf praktische und eindrucksvolle Weise nachhaltiges Denken und Handeln nahegebracht – in Verbindung mit anwendungsorientierter Lehre. Dazu entstand ein Objekt, welches die Innovationskraft der Hochschule Coburg, ihrer Dozierenden und ihrer Studierenden nicht nur in der Region sichtbar, sondern auch erlebbar macht.“&nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TinyHouse-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="208387"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TinyHouse-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="193316"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TinyHouse-3-683x1024.jpg"
                        fileSize="118015"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TinyHouse-4-1024x683.jpg"
                        fileSize="88966"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TinyHouse-5-1024x683.jpg"
                        fileSize="80659"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TinyHouse-6-683x1024.jpg"
                        fileSize="82908"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TinyHouse-7-683x1024.jpg"
                        fileSize="90395"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TinyHouse-8-1024x683.jpg"
                        fileSize="54196"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TinyHouse-9-683x1024.jpg"
                        fileSize="106687"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-TinyHouse-10-1024x683.jpg"
                        fileSize="180154"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Dies Academicus: So feiert die Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/dies-academicus-so-feiert-die-hochschule/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 10:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/dies-academicus-so-feiert-die-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft wurden bei der akademischen Jahrfeier der Hochschule Coburg am Donnerstag Höhepunkte und besondere Leistungen gefeiert.</em></p>&#13;
<p>Hochschul-Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a> gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr, würdigte die eingeworbenen Förderprojekte und zeichnete zwei Professoren aus, die sich um die Hochschule und den Hochschulstandort besonders verdient gemacht haben: <a href="t3://page?uid=649">Prof. Dr. Heinrich Schafmeister</a> war von 2004 bis 2009 Präsident und hat in dieser Zeit unter anderem auch maßgeblich zur Weiterentwicklung des Campus‘ Design beigetragen. In seinen Jahren als Dekan hat er die Transformation der Fakultät Wirtschaft zur<a href="t3://page?uid=152"> Fakultät Wirtschaftswissenschaften </a>vorangetrieben und als Studiengangsleiter im <a href="t3://page?uid=208">Masterstudiengang Betriebswirtschaft </a>nach der Bologna-Reform einen der ersten Masterstudiengänge an der Hochschule etabliert. Für seine Verdienste wurde er nun mit der Ehrenmedaille der Hochschule ausgezeichnet. Gast sprach Schafmeister auch seinen persönlichen Dank aus. „Ich habe Sie als wertvollen Impulsgeber erlebt.“</p>&#13;
<p>Auch mit dem zweiten Ehrenmedaillen-Träger verbindet Präsident Gast wertvollen, persönlichen Austausch: Als Dekan der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> arbeitete Gast quasi Tür an Tür mit <a href="t3://page?uid=637">Prof. Dr. Michael Rossner</a> aus der Nachbarfakultät <a href="t3://page?uid=26">Elektrotechnik und Informatik</a>. Rossner war gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Krahl maßgeblich daran beteiligt, dass das Zentrum für Mobilität und Energie ZME an der Hochschule errichtet wurde, engagierte sich in Forschung, Entwicklung und Transfer. Als Dekan und in verschiedenen anderen Funktionen trug er sehr viel dazu bei, die Lehre immer weiterzuentwickeln und das Studienangebot bedarfsgerecht anzupassen. Diese Aufgabe ist auch aktuell eines der wichtigsten Anliegen der Hochschule. Gast erklärte, dass die Hochschulgemeinschaft einen wichtigen Prozess gestartet hat, um Studierende an die Hochschule und in die Region zu bringen.</p>&#13;
<p><strong>Circular Tiny House gewinnt CREAPOLIS-Award</strong></p>&#13;
<p>Für eine besondere Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Region wurde auch in diesem Jahr wieder der <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Award vergeben. „Namensgeber für den Award ist CREAPOLIS, das seit nunmehr fünf Jahren die Transferaktivitäten zwischen Hochschule und externen Akteuren in der Region aktiv und engagiert vorantreibt“, erklärte Gast. Gewürdigt werden herausragende Transferprojekte – deshalb wird der Award als Tandempreis an Kolleg:innen der Hochschule und ihre Kooperationspartner:innen vergeben. Für das Projekt Circular Tiny House ausgezeichnet wurden <a href="t3://page?uid=695">Prof. Dr. Rainer Hirth </a>von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> und Julius Möhrstedt vom Bad Staffelsteiner Photovoltaik-Unternehmen IBC SOLAR. Die Jury hatte unter vielfältigen Bewerbungen dieses Projekt ausgewählt. „Mit dem Circular Tiny House Projekt ist es Ihnen gelungen, zusammen mit über 50 Studierenden aus der Architektur und Innenarchitektur ein flächenoptimiertes, energieautarkes und umweltfreundliches Gebäude zu bauen“, würdigte Gast das Projekt im Namen der Jury. Er dankte auch den weiteren Jurymitgliedern Sylvia Endres, Geschäftsführerin des Coburger Designforum Oberfranken, Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv und Siegmar Schnabel, Hautgeschäftsführer der IHK zu Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Großes Thema Nachhaltigkeit</strong></p>&#13;
<p>Moderatorin Uli Noll – bekannt vor allem aus dem regionalen Sender RadioEINS, führte charmant durch den Abend und griff dabei auch immer wieder das Thema Nachhaltigkeit auf. Es manifestiert sich im Circular Tiny House, war in diesem Jahr aber beispielsweise auch Thema des Wissenschaftstags und des Hochschulmagazins „Wissen für die Welt im Wandel“.&nbsp; Referent Peter Meroth sprach dazu unter dem Motto „Neue Werte braucht das Land". Der Politologe, Journalist und Autor fragte: „Wie soll es weitergehen mit dem Menschen, der Wirtschaft, dem Planeten?“ Er fügte Fakten und Kernaussagen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen der letzten Jahrzehnte zu einem Gesamtbild, das zeigte, wie wandelbar Werte sind. Beispielsweise zitierte er den britischen Ökonom Arthur Cecil Pigou, der bereits Mitte des 20. Jahrhunderts über das Bruttoinlandsprodukt BIP witzelte: „Wenn ein Mann seine Haushaltshilfe heiratet, verringert sich das Volkseinkommen.“ Hausarbeit trage zum BIP genauso wenig bei wie ein Ehrenamt – Prostitution und Drogenhandel hingegen erhöhten das Volkseinkommen. „Gemeinwohl braucht andere Indikatoren.“ Meroth nannte Beispiele, die heute diskutiert werden wie den Happy Planet Index HPI oder den OECD Better Life Index. Er sprach über das Hochwasser im Ahrtal, bei dem deutlich wurde, „dass Klimaschutz keine Marotte konsumfeindlicher Spinner ist“, über große CO2-Erzeuger wie den Verkehr und über Wege hin zu Gemeinwohl-Ökonomie, Enkeltauglichkeit und Klimaneutralität. „Wir brauchen Lösungen. Die liefert Wissenschaft.“</p>&#13;
<p><strong>Musikalische Verbindung in die Ukraine</strong></p>&#13;
<p>An diesem Abend wurde die Situation unserer Welt in Coburg immer wieder – und auf recht unterschiedliche Weise zum Thema. Moderatorin Ulli Noll erzählte von der Freundschaft zwischen ihrer elfjährigen Tochter und einem gleichaltrigen Mädchen aus der Ukraine. Nach dieser Überleitung wirkte das nächste Stück des <a href="t3://page?uid=354">Hochschulchores</a> intensiv auf die Besucher:innen. Unter Leitung von Sabine Kubik sangen die „Klangfänger“ ein ukrainisches Volkslied über eine traurige Blume: "Oy u Luzi Chervona Kalina" hat sich seit dem russischen Überfall zu einem Protest- und Durchhaltesong der Ukraine entwickelt. Außer dem Hochschulchor begleitete auch die <a href="t3://page?uid=588">Hochschul Big Band </a>unter Leitung von Ralf Probst den diesjährigen Dies Academicus.</p>&#13;
<p><strong>An der Hochschule zum Doktortitel</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs würdigte die Absolvent:innen, die zuletzt die Hochschule mit einem Doktortitel verließen. „Eine Promotion“, erklärte Synold, sei die Krönung wissenschaftlichen Arbeitens - dies haben zuletzt erreicht: Dr. Sabrina Tietze bei Prof. Dr. Gerhard Lindner, Dr. Anja Bauchowitz bei <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Dr. Tanja Remke bei <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a>, Dr. Christian Büttner bei<a href="t3://page?uid=1002"> Prof. Dr. Matthias Noll </a>(2021), Dr. Isabelle Ailaud bei <a href="t3://page?uid=512">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a>,&nbsp; Dr. Johann Steinthaler bei <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a>, Dr. Raphael Ekamba bei <a href="t3://page?uid=457">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a>, Dr. Sebastian Ertl bei <a href="t3://page?uid=460">Prof. Dr. Michael Vogt</a> (2022).</p>&#13;
<p>An Hochschulen in Bayern sind Promotionen bisher nur im Verbund möglich, weshalb Synold insbesondere den Kooperationspartner:innen über BayWISS und die <a href="t3://page?uid=137">TechnologieAllianzOberfranken TAO</a> dankte. Außerdem hob er die Habilitation zweier Coburger Professoren heraus: <a href="t3://page?uid=1226">Prof. Dr. Christian Eckert</a> an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und <a href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert</a> an der Universität Passau.</p>&#13;
<p><strong>Neue Professor:innen und ein wichtiger Verein</strong></p>&#13;
<p>Moderatorin Uli Noll stellte kurz die Professorinnen und Professoren vor, die in diesem Jahr neu an die Hochschule gekommen sind: <a href="t3://page?uid=1363">Prof. Dr. Ada Bäumner</a> und <a href="t3://page?uid=1380">Prof. Dr. Jasmin Walk</a> an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</a>, <a href="t3://page?uid=1374">Prof. Dr. Marco Denk</a> an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, <a href="t3://page?uid=1311">Prof. Dr. Jutta Harrer-Amersdorffer</a> an der Fakultät <a href="t3://page?uid=132">Soziale Arbeit und Gesundheit</a>, <a href="t3://page?uid=1350">Prof. Dr. Antje Kick</a> an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a>, <a href="t3://page?uid=1351">Prof. Dr. Katrin Linthorst </a>an der Fakultät <a href="t3://page?uid=1261">Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften </a>und <a href="t3://page?uid=1372">Prof. Dr. Tilo Strutz </a>an der Fakultät <a href="t3://page?uid=26">Elektrotechnik und Informatik</a>. Genau wie die Verdienstmedaillenträger erhielten sie als Geschenk Karten des Landestheaters Coburg.</p>&#13;
<p>Die Arbeit des <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">Hochschulvereins</a> präsentierte Vorsitzender Prof. Dr. Roland Hertrich. Passend zum Slogan „Unterstützung im Studium – Partner danach“ unterstützt der gemeinnützige Verein ideell und materiell dort, wo die Hochschule als staatliche Einrichtung keine Unterstützung leisten kann.</p>&#13;
<p><strong>Die Sicht der Studierendenvertretung</strong></p>&#13;
<p>Als Vertreter:innen der Studierenden präsentierten Nadine Freitag, studentische Senatorin, und Andreas Fröhlich, ehemaliger Vorsitzender des studentischen Parlaments einen Rückblick aus Sicht der <a href="t3://page?uid=347">Studierendenvertretung</a>. Das Themenspektrum reichte von coronabedingten Einschränkungen im Wintersemester 2021/22 über Menstruationsartikel-Spender, die dank gemeinsamer Bemühung von SV, Verwaltung und CREAPOLIS an den Standorten der Hochschule installiert wurden bis zu Anschaffungen wie Yogamatten für die Kronacher Studierenden und zwei Laptops – hier dankte die SV insbesondere für die Unterstützung durch den Hochschulverein und durch die Hochschulbeauftragte für Digitalisierung,<a href="t3://page?uid=464"> Prof. Dr. Jutta Michel</a>. Außerdem ging es um die beliebten SV-Veranstaltungen. Und nach dem Dies Academicus dürfen sich die Hochschulangehörigen bereits auf eine Veranstaltung freuen, die über mehrere Wochen läuft: Bald öffnet der lebendige Adventskalender wieder die Türen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft wurden bei der akademischen Jahrfeier der Hochschule Coburg am Donnerstag Höhepunkte und besondere Leistungen gefeiert.</em></p>&#13;
<p>Hochschul-Präsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a> gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr, würdigte die eingeworbenen Förderprojekte und zeichnete zwei Professoren aus, die sich um die Hochschule und den Hochschulstandort besonders verdient gemacht haben: <a href="t3://page?uid=649">Prof. Dr. Heinrich Schafmeister</a> war von 2004 bis 2009 Präsident und hat in dieser Zeit unter anderem auch maßgeblich zur Weiterentwicklung des Campus‘ Design beigetragen. In seinen Jahren als Dekan hat er die Transformation der Fakultät Wirtschaft zur<a href="t3://page?uid=152"> Fakultät Wirtschaftswissenschaften </a>vorangetrieben und als Studiengangsleiter im <a href="t3://page?uid=208">Masterstudiengang Betriebswirtschaft </a>nach der Bologna-Reform einen der ersten Masterstudiengänge an der Hochschule etabliert. Für seine Verdienste wurde er nun mit der Ehrenmedaille der Hochschule ausgezeichnet. Gast sprach Schafmeister auch seinen persönlichen Dank aus. „Ich habe Sie als wertvollen Impulsgeber erlebt.“</p>&#13;
<p>Auch mit dem zweiten Ehrenmedaillen-Träger verbindet Präsident Gast wertvollen, persönlichen Austausch: Als Dekan der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> arbeitete Gast quasi Tür an Tür mit <a href="t3://page?uid=637">Prof. Dr. Michael Rossner</a> aus der Nachbarfakultät <a href="t3://page?uid=26">Elektrotechnik und Informatik</a>. Rossner war gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Krahl maßgeblich daran beteiligt, dass das Zentrum für Mobilität und Energie ZME an der Hochschule errichtet wurde, engagierte sich in Forschung, Entwicklung und Transfer. Als Dekan und in verschiedenen anderen Funktionen trug er sehr viel dazu bei, die Lehre immer weiterzuentwickeln und das Studienangebot bedarfsgerecht anzupassen. Diese Aufgabe ist auch aktuell eines der wichtigsten Anliegen der Hochschule. Gast erklärte, dass die Hochschulgemeinschaft einen wichtigen Prozess gestartet hat, um Studierende an die Hochschule und in die Region zu bringen.</p>&#13;
<p><strong>Circular Tiny House gewinnt CREAPOLIS-Award</strong></p>&#13;
<p>Für eine besondere Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Region wurde auch in diesem Jahr wieder der <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Award vergeben. „Namensgeber für den Award ist CREAPOLIS, das seit nunmehr fünf Jahren die Transferaktivitäten zwischen Hochschule und externen Akteuren in der Region aktiv und engagiert vorantreibt“, erklärte Gast. Gewürdigt werden herausragende Transferprojekte – deshalb wird der Award als Tandempreis an Kolleg:innen der Hochschule und ihre Kooperationspartner:innen vergeben. Für das Projekt Circular Tiny House ausgezeichnet wurden <a href="t3://page?uid=695">Prof. Dr. Rainer Hirth </a>von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> und Julius Möhrstedt vom Bad Staffelsteiner Photovoltaik-Unternehmen IBC SOLAR. Die Jury hatte unter vielfältigen Bewerbungen dieses Projekt ausgewählt. „Mit dem Circular Tiny House Projekt ist es Ihnen gelungen, zusammen mit über 50 Studierenden aus der Architektur und Innenarchitektur ein flächenoptimiertes, energieautarkes und umweltfreundliches Gebäude zu bauen“, würdigte Gast das Projekt im Namen der Jury. Er dankte auch den weiteren Jurymitgliedern Sylvia Endres, Geschäftsführerin des Coburger Designforum Oberfranken, Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv und Siegmar Schnabel, Hautgeschäftsführer der IHK zu Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Großes Thema Nachhaltigkeit</strong></p>&#13;
<p>Moderatorin Uli Noll – bekannt vor allem aus dem regionalen Sender RadioEINS, führte charmant durch den Abend und griff dabei auch immer wieder das Thema Nachhaltigkeit auf. Es manifestiert sich im Circular Tiny House, war in diesem Jahr aber beispielsweise auch Thema des Wissenschaftstags und des Hochschulmagazins „Wissen für die Welt im Wandel“.&nbsp; Referent Peter Meroth sprach dazu unter dem Motto „Neue Werte braucht das Land". Der Politologe, Journalist und Autor fragte: „Wie soll es weitergehen mit dem Menschen, der Wirtschaft, dem Planeten?“ Er fügte Fakten und Kernaussagen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen der letzten Jahrzehnte zu einem Gesamtbild, das zeigte, wie wandelbar Werte sind. Beispielsweise zitierte er den britischen Ökonom Arthur Cecil Pigou, der bereits Mitte des 20. Jahrhunderts über das Bruttoinlandsprodukt BIP witzelte: „Wenn ein Mann seine Haushaltshilfe heiratet, verringert sich das Volkseinkommen.“ Hausarbeit trage zum BIP genauso wenig bei wie ein Ehrenamt – Prostitution und Drogenhandel hingegen erhöhten das Volkseinkommen. „Gemeinwohl braucht andere Indikatoren.“ Meroth nannte Beispiele, die heute diskutiert werden wie den Happy Planet Index HPI oder den OECD Better Life Index. Er sprach über das Hochwasser im Ahrtal, bei dem deutlich wurde, „dass Klimaschutz keine Marotte konsumfeindlicher Spinner ist“, über große CO2-Erzeuger wie den Verkehr und über Wege hin zu Gemeinwohl-Ökonomie, Enkeltauglichkeit und Klimaneutralität. „Wir brauchen Lösungen. Die liefert Wissenschaft.“</p>&#13;
<p><strong>Musikalische Verbindung in die Ukraine</strong></p>&#13;
<p>An diesem Abend wurde die Situation unserer Welt in Coburg immer wieder – und auf recht unterschiedliche Weise zum Thema. Moderatorin Ulli Noll erzählte von der Freundschaft zwischen ihrer elfjährigen Tochter und einem gleichaltrigen Mädchen aus der Ukraine. Nach dieser Überleitung wirkte das nächste Stück des <a href="t3://page?uid=354">Hochschulchores</a> intensiv auf die Besucher:innen. Unter Leitung von Sabine Kubik sangen die „Klangfänger“ ein ukrainisches Volkslied über eine traurige Blume: "Oy u Luzi Chervona Kalina" hat sich seit dem russischen Überfall zu einem Protest- und Durchhaltesong der Ukraine entwickelt. Außer dem Hochschulchor begleitete auch die <a href="t3://page?uid=588">Hochschul Big Band </a>unter Leitung von Ralf Probst den diesjährigen Dies Academicus.</p>&#13;
<p><strong>An der Hochschule zum Doktortitel</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs würdigte die Absolvent:innen, die zuletzt die Hochschule mit einem Doktortitel verließen. „Eine Promotion“, erklärte Synold, sei die Krönung wissenschaftlichen Arbeitens - dies haben zuletzt erreicht: Dr. Sabrina Tietze bei Prof. Dr. Gerhard Lindner, Dr. Anja Bauchowitz bei <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Dr. Tanja Remke bei <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a>, Dr. Christian Büttner bei<a href="t3://page?uid=1002"> Prof. Dr. Matthias Noll </a>(2021), Dr. Isabelle Ailaud bei <a href="t3://page?uid=512">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a>,&nbsp; Dr. Johann Steinthaler bei <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a>, Dr. Raphael Ekamba bei <a href="t3://page?uid=457">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a>, Dr. Sebastian Ertl bei <a href="t3://page?uid=460">Prof. Dr. Michael Vogt</a> (2022).</p>&#13;
<p>An Hochschulen in Bayern sind Promotionen bisher nur im Verbund möglich, weshalb Synold insbesondere den Kooperationspartner:innen über BayWISS und die <a href="t3://page?uid=137">TechnologieAllianzOberfranken TAO</a> dankte. Außerdem hob er die Habilitation zweier Coburger Professoren heraus: <a href="t3://page?uid=1226">Prof. Dr. Christian Eckert</a> an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und <a href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert</a> an der Universität Passau.</p>&#13;
<p><strong>Neue Professor:innen und ein wichtiger Verein</strong></p>&#13;
<p>Moderatorin Uli Noll stellte kurz die Professorinnen und Professoren vor, die in diesem Jahr neu an die Hochschule gekommen sind: <a href="t3://page?uid=1363">Prof. Dr. Ada Bäumner</a> und <a href="t3://page?uid=1380">Prof. Dr. Jasmin Walk</a> an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</a>, <a href="t3://page?uid=1374">Prof. Dr. Marco Denk</a> an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, <a href="t3://page?uid=1311">Prof. Dr. Jutta Harrer-Amersdorffer</a> an der Fakultät <a href="t3://page?uid=132">Soziale Arbeit und Gesundheit</a>, <a href="t3://page?uid=1350">Prof. Dr. Antje Kick</a> an der <a href="t3://page?uid=152">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a>, <a href="t3://page?uid=1351">Prof. Dr. Katrin Linthorst </a>an der Fakultät <a href="t3://page?uid=1261">Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften </a>und <a href="t3://page?uid=1372">Prof. Dr. Tilo Strutz </a>an der Fakultät <a href="t3://page?uid=26">Elektrotechnik und Informatik</a>. Genau wie die Verdienstmedaillenträger erhielten sie als Geschenk Karten des Landestheaters Coburg.</p>&#13;
<p>Die Arbeit des <a href="https://hochschulverein-coburg.de/">Hochschulvereins</a> präsentierte Vorsitzender Prof. Dr. Roland Hertrich. Passend zum Slogan „Unterstützung im Studium – Partner danach“ unterstützt der gemeinnützige Verein ideell und materiell dort, wo die Hochschule als staatliche Einrichtung keine Unterstützung leisten kann.</p>&#13;
<p><strong>Die Sicht der Studierendenvertretung</strong></p>&#13;
<p>Als Vertreter:innen der Studierenden präsentierten Nadine Freitag, studentische Senatorin, und Andreas Fröhlich, ehemaliger Vorsitzender des studentischen Parlaments einen Rückblick aus Sicht der <a href="t3://page?uid=347">Studierendenvertretung</a>. Das Themenspektrum reichte von coronabedingten Einschränkungen im Wintersemester 2021/22 über Menstruationsartikel-Spender, die dank gemeinsamer Bemühung von SV, Verwaltung und CREAPOLIS an den Standorten der Hochschule installiert wurden bis zu Anschaffungen wie Yogamatten für die Kronacher Studierenden und zwei Laptops – hier dankte die SV insbesondere für die Unterstützung durch den Hochschulverein und durch die Hochschulbeauftragte für Digitalisierung,<a href="t3://page?uid=464"> Prof. Dr. Jutta Michel</a>. Außerdem ging es um die beliebten SV-Veranstaltungen. Und nach dem Dies Academicus dürfen sich die Hochschulangehörigen bereits auf eine Veranstaltung freuen, die über mehrere Wochen läuft: Bald öffnet der lebendige Adventskalender wieder die Türen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies.sv_-1024x683.jpg"
                        fileSize="89546"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies-bigband-1024x683.jpg"
                        fileSize="190962"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/07/167-dies-CREAPOLIS-Award-1024x768.jpg"
                        fileSize="131035"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies-froehlich-noll-1024x683.jpg"
                        fileSize="161405"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies-gast-1024x683.jpg"
                        fileSize="166630"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies-Hertrich-1024x768.jpg"
                        fileSize="108051"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies_meroth-1024x683.jpg"
                        fileSize="166233"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-Portrait_Jaeger_Tamara-683x1024.jpg"
                        fileSize="86104"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies-klangfaenger-1024x683.jpg"
                        fileSize="134815"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies-neue_Profs-1024x683.jpg"
                        fileSize="128551"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies-Prof._Dr._Quirin_Meyer.JPG-1024x683.jpg"
                        fileSize="141904"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies-rossner-1024x683.jpg"
                        fileSize="106451"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies-schafmeister-1024x683.jpg"
                        fileSize="87290"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies-schafmeister2-1024x683.jpg"
                        fileSize="85070"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-dies-synold_und_doktoranden-1024x683.jpg"
                        fileSize="125150"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-froehlich-rebhan-1024x683.jpg"
                        fileSize="229233"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-hirt-moehrstaedt-1024x683.jpg"
                        fileSize="186947"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC01672-1024x681.jpg"
                        fileSize="144600"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein kurzer Weg mit großer Wirkung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-kurzer-weg-mit-grosser-wirkung/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 07:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-kurzer-weg-mit-grosser-wirkung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg, die Kindertagesstätte Bergwichtel und die Medau-Schule sind Nachbarn. Verbindungen gibt es viele – nur fehlte bisher eine direkte Verbindung für Menschen, die zwischen den Einrichtungen unterwegs sind. Stadt, Hochschule und Medauschule weihten jetzt gemeinsam einen neuen Fußgängerweg ein.</em></p>&#13;
<p>Medau-Schüler:innen nutzen die Hochschulbibliothek, Anwohner:innen, Studierende und Mitarbeitende der Hochschule bringen ihren Nachwuchs in die Kindertagesstätte Bergwichtel. Zwei Beispiele von vielen, bei denen es bisher trotz der eigentlich geringen Entfernung hieß: Berg runter, einmal außen herum und auf der anderen Seite wieder hinauf – dafür wurde oft das Auto genutzt. Die Stadt Coburg, die Hochschule und die Medauschule haben nun gemeinsam einen Fußgängerweg geschaffen, der zum Teil auf städtischem Gelände, zum Teil auf dem Grund des Freistaates Bayern liegt. Er ermöglicht Fußgänger:innen jetzt eine direkte Verbindung.</p>&#13;
<p>Peer Medau, Geschäftsführer der Medau-Schule, würdigte die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre und Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast sagte: „Nun wächst zusammen, was zusammen gehört.“ Inhaltlich sollen die Beziehungen zur Medauschule im Bereich Gesundheit und Weiterbildung künftig noch verstärkt werden. Stadträtin Christina Vattke (CSU) hob hervor, dass dies auch für die Gesundheitsregion von Bedeutung ist. Vor etwa einem Jahr nahm sie sich des Themas an. „Es ist nur ein 50 Meter langer Weg, aber die Wirkung ist groß.“ Vattke freute sich, dass eine unbürokratische Lösung gefunden wurde. Dazu habe auch Susanna Buchwald, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulverwaltung.html">Abteilung Technik und Bauen</a> der Hochschule sehr beigetragen. Über Bernhard Ledermann, Leiter des Grünflächenamtes, wurde die Errichtung des Weges organisiert, unterstützt durch die Hochschule und die Chefin des Liegenschaftswesens der Stadt Coburg, Ute Pflaum. „Dieser Weg steht symbolisch dafür, wie gut und unkompliziert die Zusammenarbeit mit der Stadt funktioniert“, betonte Dr. Matthias J. Kaiser, Kanzler der Hochschule. Die Pflege des Weges teilen sich Hochschule und Medauschule.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg, die Kindertagesstätte Bergwichtel und die Medau-Schule sind Nachbarn. Verbindungen gibt es viele – nur fehlte bisher eine direkte Verbindung für Menschen, die zwischen den Einrichtungen unterwegs sind. Stadt, Hochschule und Medauschule weihten jetzt gemeinsam einen neuen Fußgängerweg ein.</em></p>&#13;
<p>Medau-Schüler:innen nutzen die Hochschulbibliothek, Anwohner:innen, Studierende und Mitarbeitende der Hochschule bringen ihren Nachwuchs in die Kindertagesstätte Bergwichtel. Zwei Beispiele von vielen, bei denen es bisher trotz der eigentlich geringen Entfernung hieß: Berg runter, einmal außen herum und auf der anderen Seite wieder hinauf – dafür wurde oft das Auto genutzt. Die Stadt Coburg, die Hochschule und die Medauschule haben nun gemeinsam einen Fußgängerweg geschaffen, der zum Teil auf städtischem Gelände, zum Teil auf dem Grund des Freistaates Bayern liegt. Er ermöglicht Fußgänger:innen jetzt eine direkte Verbindung.</p>&#13;
<p>Peer Medau, Geschäftsführer der Medau-Schule, würdigte die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre und Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast sagte: „Nun wächst zusammen, was zusammen gehört.“ Inhaltlich sollen die Beziehungen zur Medauschule im Bereich Gesundheit und Weiterbildung künftig noch verstärkt werden. Stadträtin Christina Vattke (CSU) hob hervor, dass dies auch für die Gesundheitsregion von Bedeutung ist. Vor etwa einem Jahr nahm sie sich des Themas an. „Es ist nur ein 50 Meter langer Weg, aber die Wirkung ist groß.“ Vattke freute sich, dass eine unbürokratische Lösung gefunden wurde. Dazu habe auch Susanna Buchwald, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulverwaltung.html">Abteilung Technik und Bauen</a> der Hochschule sehr beigetragen. Über Bernhard Ledermann, Leiter des Grünflächenamtes, wurde die Errichtung des Weges organisiert, unterstützt durch die Hochschule und die Chefin des Liegenschaftswesens der Stadt Coburg, Ute Pflaum. „Dieser Weg steht symbolisch dafür, wie gut und unkompliziert die Zusammenarbeit mit der Stadt funktioniert“, betonte Dr. Matthias J. Kaiser, Kanzler der Hochschule. Die Pflege des Weges teilen sich Hochschule und Medauschule.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-Eroeffnung_Verbindungsweg_Medau_Kita-1024x683.jpg"
                        fileSize="218976"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zehn plus zwei Jahre Bioanalytik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zehn-plus-zwei-jahre-bioanalytik/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Nov 2022 08:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zehn-plus-zwei-jahre-bioanalytik/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>An der Hochschule Coburg kann man Bioanalytik im Bachelor und Master studieren. Viele Alumni kamen nun zum Jubiläum und berichteten aus ihrem Berufsleben.</em></p>&#13;
<p>Was ist eigentlich Bioanalytik? Diese Frage können sicher die 500 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Bioanalytik der Hochschule Coburg beantworten. Seit 2010 kann man dieses Fach hier im Bachelor studieren, seit 2014 gibt es den gleichnamigen Masterstudiengang. Der Andrang ist jedes Jahr groß. „Mittlerweile haben auch schon viele aus dem ersten und zweiten Jahrgang promoviert“, berichtet Prof. Dr. Matthias Noll, Prodekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Studiengangsleiter. Viele ehemalige Studierende waren zu der – zwei Jahre verspäteten - Jubiläumsfeier nach Coburg gekommen. Dr. Julia Kenzel hat hier gerade ihre Promotion abgeschlossen. Sie arbeitet am Institut für Bioanalytik und hat die Veranstaltung organisiert: „Es waren viele Alumni da und die haben die Veranstaltung geprägt. Es war schön zu sehen, was aus ihnen geworden ist und wohin es sie verschlagen hat.“</p>&#13;
<h4>Praxis ist Trumpf</h4>&#13;
<p>In den vergangenen zwölf Jahren hat sich in dem Studiengang viel getan. Dieser war der erste seiner Art an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften. „Damals war der Studiengang bundesweit auf Hochschulebene einzigartig. Auf universitärer Ebene wurde die Bioanalytik selten und eher theoretisch orientiert angeboten“, erklärt Prof. Noll. Wir haben den Bachelor und Master in Coburg darauf ausgerichtet, die Industrie in der Region und deutschlandweit mit Fachkräften zu versorgen. Die Berufsfelder nach dem Studium sind indes vielfältig und reichen von chemischer Industrie über Pharmakologie, Mikrobiologie, Molekularbiologie bis zur Forensik. „Viele unserer Absolventinnen und Absolventen haben anschließend einen Masterabschluss erlangt und arbeiten nun erfolgreich in der Forschung, und andere haben mit ihrem Bachelor- und Masterabschluss heute tolle Jobs in der Industrie“, sagt Matthias Noll. Einen wichtigen Baustein in der Ausbildung bilden die Hochschulpraktika sowie das Praxissemester im Labor: „Im integrierten Praxissemester arbeiten wir mit einem Stamm an Firmen zusammen, die die Studierenden maßgeschneidert für das nachfolgende Berufsleben qualifizieren.“</p>&#13;
<h4>Forschung in der Garage</h4>&#13;
<p>Zu einem „Zehnjährigen“ gehört auch immer ein Rückblick. Matthias Noll muss überlegen, dann schmunzelt er und erzählt: „Im Lauf der Jahre haben wir immer mehr Räume, weitere Ausstattung und auch Mitarbeiter:innen, wie zum Beispiel Doktoranden, dazu bekommen. Die saßen zu Beginn in einer alten Garage, die zu einem Büro umgebaut worden ist.“ Kurz im Anschluss konnten alle Mitarbeitenden in Büros umziehen und haben einen kurzen Weg zu den Laboren. Im Laufe der Jahre sind außerdem viele neue Professorinnen und Professoren für die Bioanalytik berufen worden. „Es ist so toll, dass wir nun ein Team aus über zwanzig Mitarbeitenden mit unterschiedlicher interessanter Expertise sind, die alle das Fach am pulsieren halten.“</p>&#13;
<h4>Zurück in die Zukunft</h4>&#13;
<p>„Zurück in die Zukunft“ war das Motto der Jubiläumsveranstaltung. Für die nächsten zehn Jahre hat der Studiengangsleiter bereits einige Ideen. „Wir wollen unsere Studiengänge internationaler aufstellen und die Inhalte auf Englisch anbieten. Dazu gehört auch mehr Austausch, etwa in Form von Auslandssemestern.“ Thematisch stehen Nachhaltigkeit und statistische und bioinformatische Auswertung ganz oben auf der Liste. Matthias Noll betont: „Das ist die Zukunft.“ Groß gefeiert wird dann wieder 2024, dann wird der Masterstudiengang zehn Jahre alt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>An der Hochschule Coburg kann man Bioanalytik im Bachelor und Master studieren. Viele Alumni kamen nun zum Jubiläum und berichteten aus ihrem Berufsleben.</em></p>&#13;
<p>Was ist eigentlich Bioanalytik? Diese Frage können sicher die 500 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Bioanalytik der Hochschule Coburg beantworten. Seit 2010 kann man dieses Fach hier im Bachelor studieren, seit 2014 gibt es den gleichnamigen Masterstudiengang. Der Andrang ist jedes Jahr groß. „Mittlerweile haben auch schon viele aus dem ersten und zweiten Jahrgang promoviert“, berichtet Prof. Dr. Matthias Noll, Prodekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Studiengangsleiter. Viele ehemalige Studierende waren zu der – zwei Jahre verspäteten - Jubiläumsfeier nach Coburg gekommen. Dr. Julia Kenzel hat hier gerade ihre Promotion abgeschlossen. Sie arbeitet am Institut für Bioanalytik und hat die Veranstaltung organisiert: „Es waren viele Alumni da und die haben die Veranstaltung geprägt. Es war schön zu sehen, was aus ihnen geworden ist und wohin es sie verschlagen hat.“</p>&#13;
<h4>Praxis ist Trumpf</h4>&#13;
<p>In den vergangenen zwölf Jahren hat sich in dem Studiengang viel getan. Dieser war der erste seiner Art an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften. „Damals war der Studiengang bundesweit auf Hochschulebene einzigartig. Auf universitärer Ebene wurde die Bioanalytik selten und eher theoretisch orientiert angeboten“, erklärt Prof. Noll. Wir haben den Bachelor und Master in Coburg darauf ausgerichtet, die Industrie in der Region und deutschlandweit mit Fachkräften zu versorgen. Die Berufsfelder nach dem Studium sind indes vielfältig und reichen von chemischer Industrie über Pharmakologie, Mikrobiologie, Molekularbiologie bis zur Forensik. „Viele unserer Absolventinnen und Absolventen haben anschließend einen Masterabschluss erlangt und arbeiten nun erfolgreich in der Forschung, und andere haben mit ihrem Bachelor- und Masterabschluss heute tolle Jobs in der Industrie“, sagt Matthias Noll. Einen wichtigen Baustein in der Ausbildung bilden die Hochschulpraktika sowie das Praxissemester im Labor: „Im integrierten Praxissemester arbeiten wir mit einem Stamm an Firmen zusammen, die die Studierenden maßgeschneidert für das nachfolgende Berufsleben qualifizieren.“</p>&#13;
<h4>Forschung in der Garage</h4>&#13;
<p>Zu einem „Zehnjährigen“ gehört auch immer ein Rückblick. Matthias Noll muss überlegen, dann schmunzelt er und erzählt: „Im Lauf der Jahre haben wir immer mehr Räume, weitere Ausstattung und auch Mitarbeiter:innen, wie zum Beispiel Doktoranden, dazu bekommen. Die saßen zu Beginn in einer alten Garage, die zu einem Büro umgebaut worden ist.“ Kurz im Anschluss konnten alle Mitarbeitenden in Büros umziehen und haben einen kurzen Weg zu den Laboren. Im Laufe der Jahre sind außerdem viele neue Professorinnen und Professoren für die Bioanalytik berufen worden. „Es ist so toll, dass wir nun ein Team aus über zwanzig Mitarbeitenden mit unterschiedlicher interessanter Expertise sind, die alle das Fach am pulsieren halten.“</p>&#13;
<h4>Zurück in die Zukunft</h4>&#13;
<p>„Zurück in die Zukunft“ war das Motto der Jubiläumsveranstaltung. Für die nächsten zehn Jahre hat der Studiengangsleiter bereits einige Ideen. „Wir wollen unsere Studiengänge internationaler aufstellen und die Inhalte auf Englisch anbieten. Dazu gehört auch mehr Austausch, etwa in Form von Auslandssemestern.“ Thematisch stehen Nachhaltigkeit und statistische und bioinformatische Auswertung ganz oben auf der Liste. Matthias Noll betont: „Das ist die Zukunft.“ Groß gefeiert wird dann wieder 2024, dann wird der Masterstudiengang zehn Jahre alt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165-Poster_IMG_0074-1024x768.jpeg"
                        fileSize="113724"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165-Diskussionsrunde_IMG_0146-1024x768.jpeg"
                        fileSize="120206"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165-Zukunft_IMG_0155-1024x768.jpeg"
                        fileSize="150063"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165-Aula_IMG_0122-1024x768.jpeg"
                        fileSize="142525"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule widmet sich Klimakrise]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-widmet-sich-klimakrise/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Nov 2022 11:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-widmet-sich-klimakrise/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vorträge, Events und Lehrveranstaltungen im Zeichen des Klimawandels: ein kurzer Rückblick auf die die Public Climate School in der vergangenen Woche.</em></p>&#13;
<p>Bei einem Diskussionsabend zum Thema „Medien in der Klimakrise“ gab die Journalistin und Autorin Sara Schurmann einen Einblick in die aktuelle Lage der Klimaberichterstattung. Franz Ossing, bei Scientists for Future Ansprechpartner für die Kommunikation, widmete seinen Vortrag der Frage, wie man unvorstellbare Dimensionen kommuniziert. Darüber wurde auch mit Medienvertreter:innen der Region &nbsp;kritisch-konstruktiv diskutiert.</p>&#13;
<p>An den weiteren Tagen wurden unter anderem auch Themen wie nachhaltiges Handeln im Beruf bleuchtet: mit dem Nachhaltigkeitsbeauftragten der HUK-Coburg Bastian Gebel und Marie Ebert (Gründerin Nachhall – Faire Mode). Organisiert wurden auch eine Tauschbörse durch Univents, ein Filmabend vom <a href="t3://page?uid=1353">Referat für Nachhaltigkeit </a>sowie ein mobiler Makerspace von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>.</p>&#13;
<p>Außerdem gab es zahlreiche Lehrveranstaltungen zum Thema und das Green Office der Hochschule wurde durch die Nachhaltigkeitsbeauftrage <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> eröffnet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vorträge, Events und Lehrveranstaltungen im Zeichen des Klimawandels: ein kurzer Rückblick auf die die Public Climate School in der vergangenen Woche.</em></p>&#13;
<p>Bei einem Diskussionsabend zum Thema „Medien in der Klimakrise“ gab die Journalistin und Autorin Sara Schurmann einen Einblick in die aktuelle Lage der Klimaberichterstattung. Franz Ossing, bei Scientists for Future Ansprechpartner für die Kommunikation, widmete seinen Vortrag der Frage, wie man unvorstellbare Dimensionen kommuniziert. Darüber wurde auch mit Medienvertreter:innen der Region &nbsp;kritisch-konstruktiv diskutiert.</p>&#13;
<p>An den weiteren Tagen wurden unter anderem auch Themen wie nachhaltiges Handeln im Beruf bleuchtet: mit dem Nachhaltigkeitsbeauftragten der HUK-Coburg Bastian Gebel und Marie Ebert (Gründerin Nachhall – Faire Mode). Organisiert wurden auch eine Tauschbörse durch Univents, ein Filmabend vom <a href="t3://page?uid=1353">Referat für Nachhaltigkeit </a>sowie ein mobiler Makerspace von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>.</p>&#13;
<p>Außerdem gab es zahlreiche Lehrveranstaltungen zum Thema und das Green Office der Hochschule wurde durch die Nachhaltigkeitsbeauftrage <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> eröffnet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-Public_Climate_DSC08803-1024x683.jpg"
                        fileSize="161112"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-Public_Climate_DSC08845-1024x683.jpg"
                        fileSize="109968"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-Public_Climate_image00048-1024x576.jpg"
                        fileSize="116495"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-Public_Climate_DSC08715.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-Public_Climate_DSC08736-1024x683.jpg"
                        fileSize="100973"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-Public_Climate_DSC08790-1024x683.jpg"
                        fileSize="76986"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[So geht’s zum Master]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/so-gehts-zum-master/</link>
                <pubDate>Tue, 15 Nov 2022 11:02:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/so-gehts-zum-master/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Von Additive Manufacturing and Lightweight Design über Klassiker wie Betriebswirtschaft, Design oder Informatik bis hin zu ZukunftsDesign: Die Hochschule Coburg bietet zwei Dutzend Masterstudiengänge zu hochaktuellen Themen der Berufswelt. </em></p>&#13;
<p>Ob Change Management, Digitale Denkmaltechnologie oder Gesundheitsförderung, ob Bioanalytik oder Soziale Arbeit: Wer sich für ein Masterstudium in Coburg interessiert, bekommt alle Informationen dazu im Masterherbst Ende November. In einstündigen Zoom-Meetings mit Studiengangsleiter:innen oder -koordinator:innen wird der jeweilige Studiengang kurz vorgestellt und es ist außerdm ausreichend Zeit für Antworten auf persönliche Fragen. Einfach für die Termine am Montag, 21. und Dienstag, 22. November, <a href="http://www.hs-coburg.de/master-herbst ">hier </a>anmelden - die Einwahldaten für die Zoom-Meetings werden dann unmittelbar per E-Mail zugeschickt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Additive Manufacturing and Lightweight Design über Klassiker wie Betriebswirtschaft, Design oder Informatik bis hin zu ZukunftsDesign: Die Hochschule Coburg bietet zwei Dutzend Masterstudiengänge zu hochaktuellen Themen der Berufswelt. </em></p>&#13;
<p>Ob Change Management, Digitale Denkmaltechnologie oder Gesundheitsförderung, ob Bioanalytik oder Soziale Arbeit: Wer sich für ein Masterstudium in Coburg interessiert, bekommt alle Informationen dazu im Masterherbst Ende November. In einstündigen Zoom-Meetings mit Studiengangsleiter:innen oder -koordinator:innen wird der jeweilige Studiengang kurz vorgestellt und es ist außerdm ausreichend Zeit für Antworten auf persönliche Fragen. Einfach für die Termine am Montag, 21. und Dienstag, 22. November, <a href="http://www.hs-coburg.de/master-herbst ">hier </a>anmelden - die Einwahldaten für die Zoom-Meetings werden dann unmittelbar per E-Mail zugeschickt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Elektro-_und_Informationstechnik_Master-1024x683.jpg"
                        fileSize="128363"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Financial Management]]></category>                                <title><![CDATA[FIBAA verleiht Premium-Siegel an Financial Management]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fibaa-verleiht-mba-studiengang-financial-management-premium-siegel/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Nov 2022 08:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fibaa-verleiht-mba-studiengang-financial-management-premium-siegel/</guid>
                <description><![CDATA[<em>“In short: brilliant and outstanding”: So fasste die Geschäftsführerin der Internationalen Akkreditierungsagentur FIBAA, Diane Freiberger, die Qualität des Master-Studiengangs Financial Management zusammen. Bei der Absolventenfeier der internationalen Masterstudiengänge der Hochschule Coburg wurde dem Studiengang das FIBAA Premium-Siegel verliehen.</em>

Das Premium-Siegel wird im Rahmen des FIBAA-Akkreditierungs- und Zertifizierungsverfahrens vergeben, wenn ein Studiengang eine exzellente Qualität in Studium und Lehre aufweist. Freiberger zufolge schnitt der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/financial-management/">MBA-Studiengang Financial Management </a>in nahezu allen Bereichen hervorragend ab und übertraf sogar die Erwartungen in 28 der 54 Bewertungskriterien für Qualitätsanforderungen und Exzellenz. „Out of 54 evaluation criteria, the Program Finance Management, MBA has exceeded the quality requirements and excellence in 28 categories.“

<strong>Weltweit 20, zwei in Bayern – eines davon in Coburg</strong>

Weltweit tragen nur zwanzig Programme das FIBAA-Premium-Siegel, davon 14 in Deutschland und zwei in Bayern. Durch diese besondere Auszeichnung wird Studieninteressierten, Studierenden, Absolvent:innen, Hochschulen und dem Arbeitsmarkt eine verlässliche Auskunft über die herausragende Qualität des Studienganges gegeben. Aber auch bereits das Qualitätssiegel der FIBAA ist ein angesehener Qualitätsausweis, der sich auf dem internationalen Bildungsmarkt als Auszeichnung etabliert hat und für Interessenten einen wichtigen Wegweiser darstellt. Mit dem FIBAA-Qualitätssiegel sind aktuell durch ein FIBAA-Akkreditierungsverfahren weltweit mehr als 2500 Programme ausgezeichnet.

Der Studiengang Financial Management (FM) wurde für einen Zeitraum von acht Jahren bis zum 30. September 2030 re-akkreditiert. Es ist das erste Mal, dass ein Studiengang der Hochschule Coburg mit einem Premium-Siegel ausgezeichnet wurde. Voller Freude nahm <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule Coburg, die Urkunde mit dem Premium-Siegel entgegen. FM-FM-Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-victor-randall/">Prof. Dr. Victor Randall</a> sagte: „Besonders habe ich mich über die Bewertung des neuen <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/im-raum-der-internationalen-begegnungen.html">Bloomberg-Labors</a> gefreut, das vom Gutachtergremium als äußerst zukunftsweisende Investition eingeschätzt wurde. Mein Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere dem Masterbüro und dem Referat Lehrinnovation und -qualität. Dieses Siegel ist ein Ansporn und Verpflichtung für uns alle“.

Der weiterbildende Studiengang Financial Management bietet das klassische Curriculum eines MBA-Studienganges, jedoch mit einer Spezialisierung in Richtung Finanzmanagement. Derzeit sind 48 Studierende aus 16 Ländern in FM eingeschrieben. Seit dem Programmstart vor 20 Jahren kamen Studierende aus 78 verschiedenen Nationen. Der Studiengang erhofft sich durch die Prämierung der FIBAA eine stärkere internationale Wahrnehmung sowie Impulse für die Zukunft.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>“In short: brilliant and outstanding”: So fasste die Geschäftsführerin der Internationalen Akkreditierungsagentur FIBAA, Diane Freiberger, die Qualität des Master-Studiengangs Financial Management zusammen. Bei der Absolventenfeier der internationalen Masterstudiengänge der Hochschule Coburg wurde dem Studiengang das FIBAA Premium-Siegel verliehen.</em>

Das Premium-Siegel wird im Rahmen des FIBAA-Akkreditierungs- und Zertifizierungsverfahrens vergeben, wenn ein Studiengang eine exzellente Qualität in Studium und Lehre aufweist. Freiberger zufolge schnitt der <a href="https://www.hs-coburg.de/studieren/master/masterstudiengaenge-wirtschaft/financial-management/">MBA-Studiengang Financial Management </a>in nahezu allen Bereichen hervorragend ab und übertraf sogar die Erwartungen in 28 der 54 Bewertungskriterien für Qualitätsanforderungen und Exzellenz. „Out of 54 evaluation criteria, the Program Finance Management, MBA has exceeded the quality requirements and excellence in 28 categories.“

<strong>Weltweit 20, zwei in Bayern – eines davon in Coburg</strong>

Weltweit tragen nur zwanzig Programme das FIBAA-Premium-Siegel, davon 14 in Deutschland und zwei in Bayern. Durch diese besondere Auszeichnung wird Studieninteressierten, Studierenden, Absolvent:innen, Hochschulen und dem Arbeitsmarkt eine verlässliche Auskunft über die herausragende Qualität des Studienganges gegeben. Aber auch bereits das Qualitätssiegel der FIBAA ist ein angesehener Qualitätsausweis, der sich auf dem internationalen Bildungsmarkt als Auszeichnung etabliert hat und für Interessenten einen wichtigen Wegweiser darstellt. Mit dem FIBAA-Qualitätssiegel sind aktuell durch ein FIBAA-Akkreditierungsverfahren weltweit mehr als 2500 Programme ausgezeichnet.

Der Studiengang Financial Management (FM) wurde für einen Zeitraum von acht Jahren bis zum 30. September 2030 re-akkreditiert. Es ist das erste Mal, dass ein Studiengang der Hochschule Coburg mit einem Premium-Siegel ausgezeichnet wurde. Voller Freude nahm <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-felix-weispfenning/">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule Coburg, die Urkunde mit dem Premium-Siegel entgegen. FM-FM-Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-victor-randall/">Prof. Dr. Victor Randall</a> sagte: „Besonders habe ich mich über die Bewertung des neuen <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/im-raum-der-internationalen-begegnungen.html">Bloomberg-Labors</a> gefreut, das vom Gutachtergremium als äußerst zukunftsweisende Investition eingeschätzt wurde. Mein Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere dem Masterbüro und dem Referat Lehrinnovation und -qualität. Dieses Siegel ist ein Ansporn und Verpflichtung für uns alle“.

Der weiterbildende Studiengang Financial Management bietet das klassische Curriculum eines MBA-Studienganges, jedoch mit einer Spezialisierung in Richtung Finanzmanagement. Derzeit sind 48 Studierende aus 16 Ländern in FM eingeschrieben. Seit dem Programmstart vor 20 Jahren kamen Studierende aus 78 verschiedenen Nationen. Der Studiengang erhofft sich durch die Prämierung der FIBAA eine stärkere internationale Wahrnehmung sowie Impulse für die Zukunft.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/163-FIBAA-Premiumsiegel_fuer_FM.jpeg-1024x682.jpg"
                        fileSize="140671"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Exkursion: (Innen-)Architektur rund ums Ruhrgebiet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/exkursion-innen-architektur-rund-um-das-ruhrgebiet/</link>
                <pubDate>Fri, 11 Nov 2022 15:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/exkursion-innen-architektur-rund-um-das-ruhrgebiet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Pina Bausch Zentrum und Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal, Aalto Theater und Folkwang Museum Essen, die Zeche Zollverein: Bei einer Exkursion nach Nordrhein-Westfalen sammelten Studierende des <a href="t3://page?uid=156">Studiengangs Innenarchitektur</a> Eindrücke – und die fließen auf unterschiedliche Weise ins Studium ein. </em></p>&#13;
<p>Anlass der Studienreise war die Ausschreibung eines internationalen Architekturwettbewerbs für ein Pina Bausch Zentrum im ehemaligen Schauspielhaus in Wuppertal. Es wurden verschiedene Kulturbauten besucht und die Geschichte unter anderem anhand der Entwicklung des Folkwang Museums vor Ort untersucht. Höhepunkte waren die private Führung in der Villa Waldfrieden, eine exklusive Vorführung des Films ‚Dancing Pina’ in der Lichtburg in Essen und ein Besuch der Premierenaufführung von ‚Giselle‘ im Aalto Theater.</p>&#13;
<p>Begleitet wurden die Studierenden von <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a> und <a href="t3://page?uid=495">Prof. Dr. Joachim Driller </a>von der Fakultät Design der Hochschule Coburg. In Wuppertal bekam die Gruppe unter anderem von Bettina Milz, Leiterin des Pina Bausch Zentrums, fachlichen Input. Vorher hatten die Studierenden bereits bei <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule, von Mitarbeiter Lorenz Raab eine Einführung in Videotechnik bekommen - und vor Ort dokumentierten sie in Gruppen jeweils ein Gebäude mit der Videokamera. Daraus sollen mit Unterstützung der wissenschaftlichen Hilfskraft Desiree Groß im Rahmen des <a href="https://pruefunghochdrei.de/fellowship/fellows-1-generation/storytelling-als-pruefung-mit-emotionen-wissen-schaffen/">Projektes Storytelling als Prüfung</a> nun Filme entstehen. Desiree Groß hatte Ihre Bachelorarbeit zum Thema Ausstellung über Pina Bausch abgeschlossen und die Gruppe begleitet.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Pina Bausch Zentrum und Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal, Aalto Theater und Folkwang Museum Essen, die Zeche Zollverein: Bei einer Exkursion nach Nordrhein-Westfalen sammelten Studierende des <a href="t3://page?uid=156">Studiengangs Innenarchitektur</a> Eindrücke – und die fließen auf unterschiedliche Weise ins Studium ein. </em></p>&#13;
<p>Anlass der Studienreise war die Ausschreibung eines internationalen Architekturwettbewerbs für ein Pina Bausch Zentrum im ehemaligen Schauspielhaus in Wuppertal. Es wurden verschiedene Kulturbauten besucht und die Geschichte unter anderem anhand der Entwicklung des Folkwang Museums vor Ort untersucht. Höhepunkte waren die private Führung in der Villa Waldfrieden, eine exklusive Vorführung des Films ‚Dancing Pina’ in der Lichtburg in Essen und ein Besuch der Premierenaufführung von ‚Giselle‘ im Aalto Theater.</p>&#13;
<p>Begleitet wurden die Studierenden von <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a> und <a href="t3://page?uid=495">Prof. Dr. Joachim Driller </a>von der Fakultät Design der Hochschule Coburg. In Wuppertal bekam die Gruppe unter anderem von Bettina Milz, Leiterin des Pina Bausch Zentrums, fachlichen Input. Vorher hatten die Studierenden bereits bei <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule, von Mitarbeiter Lorenz Raab eine Einführung in Videotechnik bekommen - und vor Ort dokumentierten sie in Gruppen jeweils ein Gebäude mit der Videokamera. Daraus sollen mit Unterstützung der wissenschaftlichen Hilfskraft Desiree Groß im Rahmen des <a href="https://pruefunghochdrei.de/fellowship/fellows-1-generation/storytelling-als-pruefung-mit-emotionen-wissen-schaffen/">Projektes Storytelling als Prüfung</a> nun Filme entstehen. Desiree Groß hatte Ihre Bachelorarbeit zum Thema Ausstellung über Pina Bausch abgeschlossen und die Gruppe begleitet.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/162-Exkursion_-_Gruppenbild-1024x768.jpg"
                        fileSize="186161"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/162-Exkursion_-Impressionen1-1024x768.jpg"
                        fileSize="110917"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/162-Exkursion_-Impressionen3-1024x665.jpg"
                        fileSize="115188"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="665"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/162-Skulpturenpark_Waldfrieden-1024x768.jpg"
                        fileSize="217525"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/162-Exkursion_-Impressionen-2-768x1024.jpg"
                        fileSize="98325"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/162-Industriedenkmal-768x1024.jpg"
                        fileSize="168747"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg eröffnet Green Office]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-eroeffnet-green-office/</link>
                <pubDate>Fri, 11 Nov 2022 09:10:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-eroeffnet-green-office/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg bietet jetzt eine besondere Anlaufstelle für alle Themen der Nachhaltigkeit: Im Rahmen der Public Climate School wurde ein Green Office eröffnet.</em></p>&#13;
<p>In den Veranstaltungen der Public Climate School ging es an deutschen Hochschulen in der zweiten Novemberwoche darum, eine lebenswerte Zukunft auf dieser Erde zu schaffen und Klimabildung für alle zu ermöglichen. An der Hochschule Coburg wurde in diesem Rahmen eine besondere Anlaufstelle eröffnet, die das Thema das ganze Jahr in den Fokus rückt: ein Green Office. <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger </a>ist Beauftragte für Nachhaltigkeit und überzeugt: „Heute ist ein Green Office ein Must-have für Hochschulen. Es geht um Beiträge für die Bewältigung der Menschheitsaufgabe dieser Dekade, nämlich unsere Lebensgrundlagen zu bewahren.“</p>&#13;
<p>Die Deutsche UNESCO-Kommission empfiehlt das Green Office Modell, um Studierende und Hochschulmitarbeiter:innen dabei zu unterstützen, mehr über Nachhaltigkeit zu lernen und gemeinsam Nachhaltigkeitsprojekte an ihren Hochschulen und in ihren Städten umzusetzen. „Ein Green Office ist eine ganz praktische und niederschwellige Einrichtung, um Ideen mit anderen zu teilen und kooperativ umzusetzen“, erklärt Esslinger. Die Hochschule versteht sich als gesellschaftlicher Motor und habe Vorbildfunktion.</p>&#13;
<p>Das Green Office startet direkt auf dem Hauptcampus in der Friedrich-Streib-Straße (Raum 10-001 ) Es wird von Studierenden und Mitarbeitenden gemeinsam geführt und ist Arbeitsstätte, Treffpunkt und Anlaufstelle für Menschen, die Ideen und Projekte zur Verbesserung des Erhalts unserer Lebensgrundlagen an und mit der Hochschule generieren und verwirklichen wollen. Studierende, die sich im Coburger Büro engagieren, sehen es als den zentralen Ort zum Thema, an dem sich gerne aufgehalten wird. Damit sich Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik möglichst niederschwellig beteiligen können, soll zusätzlich spätestens zum Sommersemester 2023 ein Zweigstellenbüro nahe des Coburger Marktplatzes öffnen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg bietet jetzt eine besondere Anlaufstelle für alle Themen der Nachhaltigkeit: Im Rahmen der Public Climate School wurde ein Green Office eröffnet.</em></p>&#13;
<p>In den Veranstaltungen der Public Climate School ging es an deutschen Hochschulen in der zweiten Novemberwoche darum, eine lebenswerte Zukunft auf dieser Erde zu schaffen und Klimabildung für alle zu ermöglichen. An der Hochschule Coburg wurde in diesem Rahmen eine besondere Anlaufstelle eröffnet, die das Thema das ganze Jahr in den Fokus rückt: ein Green Office. <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger </a>ist Beauftragte für Nachhaltigkeit und überzeugt: „Heute ist ein Green Office ein Must-have für Hochschulen. Es geht um Beiträge für die Bewältigung der Menschheitsaufgabe dieser Dekade, nämlich unsere Lebensgrundlagen zu bewahren.“</p>&#13;
<p>Die Deutsche UNESCO-Kommission empfiehlt das Green Office Modell, um Studierende und Hochschulmitarbeiter:innen dabei zu unterstützen, mehr über Nachhaltigkeit zu lernen und gemeinsam Nachhaltigkeitsprojekte an ihren Hochschulen und in ihren Städten umzusetzen. „Ein Green Office ist eine ganz praktische und niederschwellige Einrichtung, um Ideen mit anderen zu teilen und kooperativ umzusetzen“, erklärt Esslinger. Die Hochschule versteht sich als gesellschaftlicher Motor und habe Vorbildfunktion.</p>&#13;
<p>Das Green Office startet direkt auf dem Hauptcampus in der Friedrich-Streib-Straße (Raum 10-001 ) Es wird von Studierenden und Mitarbeitenden gemeinsam geführt und ist Arbeitsstätte, Treffpunkt und Anlaufstelle für Menschen, die Ideen und Projekte zur Verbesserung des Erhalts unserer Lebensgrundlagen an und mit der Hochschule generieren und verwirklichen wollen. Studierende, die sich im Coburger Büro engagieren, sehen es als den zentralen Ort zum Thema, an dem sich gerne aufgehalten wird. Damit sich Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik möglichst niederschwellig beteiligen können, soll zusätzlich spätestens zum Sommersemester 2023 ein Zweigstellenbüro nahe des Coburger Marktplatzes öffnen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Laborbild_Bioanalytik-1024x692.jpg"
                        fileSize="87218"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/160_Green_Office-1024x648.jpg"
                        fileSize="91077"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="648"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kulturpreis Bayern für Coburger Student]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-fuer-coburger-student/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Nov 2022 08:37:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-fuer-coburger-student/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wenn die Bayernwerk AG am Donnerstag, 10. November, um 19 Uhr den Bayerischen Kulturpreis vergibt, liegt ein ganz besonderes Augenmerk auf der Wissenschaft. Denn in der Sparte Wissenschaft geht der Kulturpreis Bayern an 33 Absolventinnen und Absolventen sowie Doktorandinnen und Doktoranden bayerischer Hochschulen und Universitäten. Unter den Preisträgern ist auch Maximilian Fischer, Absolvent der Hochschule Coburg. </em><br /> <br /> „Der Kulturpreis Bayern&nbsp;ist&nbsp;eine&nbsp;große Ehre und motiviert mich&nbsp;sehr für kommende Herausforderungen. Es fühlt sich einfach unglaublich&nbsp;gut&nbsp;an“, sagt Maximilian Fischer. Er wird für seine Masterarbeit im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/entwicklung-und-management-im-maschinen-und-automobilbau.html" target="Studiengang" rel="noopener">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a> geehrt. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte er sich mit der Weiterentwicklung des werkzeuglosen Fertigungsprozesses „selektives Laserschmelzen“ im Hinblick auf Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie.</p>&#13;
<h4>Günstiges Ausgangsmaterial</h4>&#13;
<p>In der Masterarbeit geht es um einen bestimmten Herstellungsprozess für Bauteile in der Automobilindustrie, dem „selektiven Laserschmelzen“, auch bekannt als metallischer 3D-Druck. Dieser werkzeuglose Fertigungsprozess gilt bisher als weniger wirtschaftlich für hohe Stückzahlen, da die Herstellung des dabei verwendeten Metallpulvers verhältnismäßig teuer ist. Maximilian Fischer konnte nachweisen, dass der Prozess mit einem deutlich günstigeren Ausgangsmaterial wirtschaftlicher und ebenso erfolgreich ist.</p>&#13;
<h4>Wissenschaft und Kultur</h4>&#13;
<p>Neben Maximilian Fischer erhalten 32 weitere Absolventinnen und Absolventen bayerischer Hochschulen und Universitäten den Preis in der Sparte Wissenschaft. Den Bayerischen Kulturpreis verleiht das Bayernwerk in Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur. Die Preise in der Sparte Wissenschaft werden mit jeweils 2.000 Euro honoriert. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die von dem Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer geformte Bronzestatue „Gedankenblitz“. Während eine Fachjury die fünf Kunstpreisträgerinnen und -preisträger auswählt, benennen die staatlichen bayerischen Hochschulen, Kunsthochschulen und Universitäten ihre besten Absolventinnen und Absolventen sowie Doktorandinnen und Doktoranden.</p>&#13;
<p>Die Preisverleihung findet in den Münchener Eisbach Studios statt und wird ab 19:00 Uhr live übertragen – online sowie im lokalen Fernsehen und auf den Social-Media-Kanälen des Bayernwerks.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn die Bayernwerk AG am Donnerstag, 10. November, um 19 Uhr den Bayerischen Kulturpreis vergibt, liegt ein ganz besonderes Augenmerk auf der Wissenschaft. Denn in der Sparte Wissenschaft geht der Kulturpreis Bayern an 33 Absolventinnen und Absolventen sowie Doktorandinnen und Doktoranden bayerischer Hochschulen und Universitäten. Unter den Preisträgern ist auch Maximilian Fischer, Absolvent der Hochschule Coburg. </em><br /> <br /> „Der Kulturpreis Bayern&nbsp;ist&nbsp;eine&nbsp;große Ehre und motiviert mich&nbsp;sehr für kommende Herausforderungen. Es fühlt sich einfach unglaublich&nbsp;gut&nbsp;an“, sagt Maximilian Fischer. Er wird für seine Masterarbeit im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/entwicklung-und-management-im-maschinen-und-automobilbau.html" target="Studiengang" rel="noopener">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a> geehrt. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte er sich mit der Weiterentwicklung des werkzeuglosen Fertigungsprozesses „selektives Laserschmelzen“ im Hinblick auf Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie.</p>&#13;
<h4>Günstiges Ausgangsmaterial</h4>&#13;
<p>In der Masterarbeit geht es um einen bestimmten Herstellungsprozess für Bauteile in der Automobilindustrie, dem „selektiven Laserschmelzen“, auch bekannt als metallischer 3D-Druck. Dieser werkzeuglose Fertigungsprozess gilt bisher als weniger wirtschaftlich für hohe Stückzahlen, da die Herstellung des dabei verwendeten Metallpulvers verhältnismäßig teuer ist. Maximilian Fischer konnte nachweisen, dass der Prozess mit einem deutlich günstigeren Ausgangsmaterial wirtschaftlicher und ebenso erfolgreich ist.</p>&#13;
<h4>Wissenschaft und Kultur</h4>&#13;
<p>Neben Maximilian Fischer erhalten 32 weitere Absolventinnen und Absolventen bayerischer Hochschulen und Universitäten den Preis in der Sparte Wissenschaft. Den Bayerischen Kulturpreis verleiht das Bayernwerk in Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur. Die Preise in der Sparte Wissenschaft werden mit jeweils 2.000 Euro honoriert. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die von dem Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer geformte Bronzestatue „Gedankenblitz“. Während eine Fachjury die fünf Kunstpreisträgerinnen und -preisträger auswählt, benennen die staatlichen bayerischen Hochschulen, Kunsthochschulen und Universitäten ihre besten Absolventinnen und Absolventen sowie Doktorandinnen und Doktoranden.</p>&#13;
<p>Die Preisverleihung findet in den Münchener Eisbach Studios statt und wird ab 19:00 Uhr live übertragen – online sowie im lokalen Fernsehen und auf den Social-Media-Kanälen des Bayernwerks.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/159-fischer-maximilian-kulturpreis-bayern-2022-1024x768.jpg"
                        fileSize="116009"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[3D-Druck für angehende Industriemechaniker:innen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/3d-druck-fuer-angehende-industriemechaniker/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Nov 2022 13:07:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/3d-druck-fuer-angehende-industriemechaniker/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Metallbearbeitung, drehen und fräsen im Sondermaschinenbau: Das ist Luca Friedels Tagesgeschäft als angehender Industriemechaniker. Aber dieser Mittwochvormittag ist anders. Als Azubi im 4. Lehrjahr bei der Coburger Dietze + Schell Maschinenfabrik erlebt er heute im CREAPOLIS Makerspace andere Welten – gemeinsam mit seinen Azubi-Kolleginnen und -Kollegen und Ausbilder Christoph Bayer. </em></p>&#13;
<p>Luca Friedel beeindruckt, was er im <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Makerspace der Hochschule Coburg sieht: Textilbearbeitung, 3D-Druck, Elektrotechnik, eine komplette Holzwerkstatt, eine Metallwerkstatt im Aufbau. „Das lässt keine Wünsche offen. Hier gibt es alles, was man braucht“, stellt der Azubi fest. Und das Gute daran ist: „Man muss sich die Sachen nicht selber kaufen. Von meinen Freunden hat vielleicht einer eine Werkstatt daheim – hier ist eine riesige Werkstatt für alle!“</p>&#13;
<p>Bei einer Einführung in die Technologie des 3D-Drucks wird Friedels Welt aber erstmal auf den Kopf gestellt. Im Gegensatz zu zerspanenden Verfahren wird bei der additiven Fertigung das Werkstück schichtweise aufgebaut. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der Konstruktion und Geometrie der Werkstücke. CREAPOLIS-Techniker Jan Schmid demonstriert die unterschiedlichen Methoden, erklärt deren Vor- und Nachteile: FLM, Stereolithographie, Laser-Sintern.</p>&#13;
<p>Da ist auch Ausbilder Christoph Bayer begeistert. „Bisher spielte die Additive Fertigung in unserem Betrieb kaum eine Rolle, aber ich bin sicher, dass sich das zukünftig ändert.“ Dass man diese Technologie bei CREAPOLIS selbst ausprobieren, anfassen und erlernen kann, sei klasse - ein super Angebot und für angehenden Mechatroniker:innen, Zerspanungs- und Industriemechaniker:innen. "Eine echte Horizonterweiterung", sagt Bayer. Er ist überzeugt, dass es im Betrieb auch einen 3D-Drucker braucht: „Zum Ausprobieren, für Prototypen, oder auch Kleinserien.“</p>&#13;
<p>Als Luca Friedel mit seinen Kolleg:innen den Makerspace wieder verlässt, weiß er, wie er einen 3D-Drucker bedienen und einen Druck starten kann. Und mit der gerade absolvierten Einführung kann er zukünftig auch nach Feierabend die 3D-Drucker bei CREAPOLIS nutzen. Jetzt ist er ganz offiziell registrierter Maker. Ob er wiederkommt? „Auf jeden Fall! Es ist ja alles da.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Metallbearbeitung, drehen und fräsen im Sondermaschinenbau: Das ist Luca Friedels Tagesgeschäft als angehender Industriemechaniker. Aber dieser Mittwochvormittag ist anders. Als Azubi im 4. Lehrjahr bei der Coburger Dietze + Schell Maschinenfabrik erlebt er heute im CREAPOLIS Makerspace andere Welten – gemeinsam mit seinen Azubi-Kolleginnen und -Kollegen und Ausbilder Christoph Bayer. </em></p>&#13;
<p>Luca Friedel beeindruckt, was er im <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>Makerspace der Hochschule Coburg sieht: Textilbearbeitung, 3D-Druck, Elektrotechnik, eine komplette Holzwerkstatt, eine Metallwerkstatt im Aufbau. „Das lässt keine Wünsche offen. Hier gibt es alles, was man braucht“, stellt der Azubi fest. Und das Gute daran ist: „Man muss sich die Sachen nicht selber kaufen. Von meinen Freunden hat vielleicht einer eine Werkstatt daheim – hier ist eine riesige Werkstatt für alle!“</p>&#13;
<p>Bei einer Einführung in die Technologie des 3D-Drucks wird Friedels Welt aber erstmal auf den Kopf gestellt. Im Gegensatz zu zerspanenden Verfahren wird bei der additiven Fertigung das Werkstück schichtweise aufgebaut. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der Konstruktion und Geometrie der Werkstücke. CREAPOLIS-Techniker Jan Schmid demonstriert die unterschiedlichen Methoden, erklärt deren Vor- und Nachteile: FLM, Stereolithographie, Laser-Sintern.</p>&#13;
<p>Da ist auch Ausbilder Christoph Bayer begeistert. „Bisher spielte die Additive Fertigung in unserem Betrieb kaum eine Rolle, aber ich bin sicher, dass sich das zukünftig ändert.“ Dass man diese Technologie bei CREAPOLIS selbst ausprobieren, anfassen und erlernen kann, sei klasse - ein super Angebot und für angehenden Mechatroniker:innen, Zerspanungs- und Industriemechaniker:innen. "Eine echte Horizonterweiterung", sagt Bayer. Er ist überzeugt, dass es im Betrieb auch einen 3D-Drucker braucht: „Zum Ausprobieren, für Prototypen, oder auch Kleinserien.“</p>&#13;
<p>Als Luca Friedel mit seinen Kolleg:innen den Makerspace wieder verlässt, weiß er, wie er einen 3D-Drucker bedienen und einen Druck starten kann. Und mit der gerade absolvierten Einführung kann er zukünftig auch nach Feierabend die 3D-Drucker bei CREAPOLIS nutzen. Jetzt ist er ganz offiziell registrierter Maker. Ob er wiederkommt? „Auf jeden Fall! Es ist ja alles da.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/156-Dietze__Schell_Azubis-1024x768.jpg"
                        fileSize="112922"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hilfe übers Handy]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hilfe-uebers-handy/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Nov 2022 08:16:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hilfe-uebers-handy/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>„Früher war alles besser, heute hängt jede und jeder nur noch vorm Smartphone rum!“ Mit diesen Worten kommt man sicher nicht an Jugendliche heran. Wie und wo man Kinder und Jugendliche als Familie und auch in der Jugend- und Sozialarbeit abholt, damit befasst sich ein Fachtag an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Ein großer Teil der Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen spielt sich heute virtuell ab. Das Smartphone ist immer dabei. Wo die Kinder online unterwegs sind und mit wem sie wie kommunizieren, bekommen die Eltern nicht mehr mit. Was auf der einen Seite praktisch ist, kann auf der anderen von Mobbing bis zum Suchtverhalten gehen.&nbsp;Jutta Harrer-Amersdorffer&nbsp;ist Professorin an der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a> an der Hochschule Coburg. Eines ihrer Spezialgebiete ist die Kinder- und Jugendhilfe. Gemeinsam mit Matthias Scheibe, der sich an der Hochschule Coburg intensiv mit den Themen Jugendarbeit und Digitalisierung beschäftigt, hat sie drei wichtige Tipps für Eltern.</p>&#13;
<p>1. Gehen Sie offen ins gemeinsame Gespräch mit Ihren Kindern.<br /> 2. Lassen Sie sich auf deren Lebensrealität ein. Zeigen Sie Interesse an den Aktivitäten im Netz und am PC, ohne diese abzuwerten oder herunterzuspielen. Hören Sie erst einmal nur zu.<br /> 3. Lassen Sie sich Funktionen oder Spiele von den Kindern erklären, dadurch können Sie eine gemeinsame Basis schaffen und ein höheres Verständnis auf beiden Seiten erreichen.</p>&#13;
<h4>Jugendarbeit geht neue Wege</h4>&#13;
<p>Die Jugendarbeit selbst reagiert auch und will die jungen Menschen direkt im Netz abholen. „Der Jugendarbeit ist diese Herausforderung bewusst. In der Theorie oder in der Praxis werden&nbsp;Kinder und Jugendliche&nbsp;durch eine höhere Sensibilisierung und Bildung im Bereich Medienkompetenz begleitet“, sagt <a href="t3://page?uid=1311">Prof. Dr. Harrer-Amersdorffer </a>und <a href="t3://page?uid=517">Matthias Scheibe</a> ergänzt: „Gleichzeitig gibt es verschiedene Projekte, um in der Praxis ganz innovativ auf die Bedingungen einzugehen. Dazu gehört etwa der Einsatz von VR-Brillen oder sogenanntes digitales Street Work.“ Was sich genau dahinter verbirgt und wohin es in der Jugendarbeit geht, ist das Thema des Fachtages<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/fachtag-digitale-medien-in-der-jugendarbeit.html" target="Veranstaltungen Fachtag" rel="noopener"> „Digitale Medien (in) der Jugendarbeit“</a> am 22. November an der Hochschule Coburg.&nbsp;An diesem Nachmittag werden mit prägnanten Impulsvorträgen einzelne Phänomene beleuchtet, konkrete Projekte vorgestellt und daran die Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zusammengeführt.&nbsp;Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Fachleute aus den Bereichen Jugend- und Sozialarbeit, aber auch an Menschen, die an den Themen interessiert sind.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Früher war alles besser, heute hängt jede und jeder nur noch vorm Smartphone rum!“ Mit diesen Worten kommt man sicher nicht an Jugendliche heran. Wie und wo man Kinder und Jugendliche als Familie und auch in der Jugend- und Sozialarbeit abholt, damit befasst sich ein Fachtag an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Ein großer Teil der Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen spielt sich heute virtuell ab. Das Smartphone ist immer dabei. Wo die Kinder online unterwegs sind und mit wem sie wie kommunizieren, bekommen die Eltern nicht mehr mit. Was auf der einen Seite praktisch ist, kann auf der anderen von Mobbing bis zum Suchtverhalten gehen.&nbsp;Jutta Harrer-Amersdorffer&nbsp;ist Professorin an der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a> an der Hochschule Coburg. Eines ihrer Spezialgebiete ist die Kinder- und Jugendhilfe. Gemeinsam mit Matthias Scheibe, der sich an der Hochschule Coburg intensiv mit den Themen Jugendarbeit und Digitalisierung beschäftigt, hat sie drei wichtige Tipps für Eltern.</p>&#13;
<p>1. Gehen Sie offen ins gemeinsame Gespräch mit Ihren Kindern.<br /> 2. Lassen Sie sich auf deren Lebensrealität ein. Zeigen Sie Interesse an den Aktivitäten im Netz und am PC, ohne diese abzuwerten oder herunterzuspielen. Hören Sie erst einmal nur zu.<br /> 3. Lassen Sie sich Funktionen oder Spiele von den Kindern erklären, dadurch können Sie eine gemeinsame Basis schaffen und ein höheres Verständnis auf beiden Seiten erreichen.</p>&#13;
<h4>Jugendarbeit geht neue Wege</h4>&#13;
<p>Die Jugendarbeit selbst reagiert auch und will die jungen Menschen direkt im Netz abholen. „Der Jugendarbeit ist diese Herausforderung bewusst. In der Theorie oder in der Praxis werden&nbsp;Kinder und Jugendliche&nbsp;durch eine höhere Sensibilisierung und Bildung im Bereich Medienkompetenz begleitet“, sagt <a href="t3://page?uid=1311">Prof. Dr. Harrer-Amersdorffer </a>und <a href="t3://page?uid=517">Matthias Scheibe</a> ergänzt: „Gleichzeitig gibt es verschiedene Projekte, um in der Praxis ganz innovativ auf die Bedingungen einzugehen. Dazu gehört etwa der Einsatz von VR-Brillen oder sogenanntes digitales Street Work.“ Was sich genau dahinter verbirgt und wohin es in der Jugendarbeit geht, ist das Thema des Fachtages<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/fachtag-digitale-medien-in-der-jugendarbeit.html" target="Veranstaltungen Fachtag" rel="noopener"> „Digitale Medien (in) der Jugendarbeit“</a> am 22. November an der Hochschule Coburg.&nbsp;An diesem Nachmittag werden mit prägnanten Impulsvorträgen einzelne Phänomene beleuchtet, konkrete Projekte vorgestellt und daran die Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zusammengeführt.&nbsp;Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Fachleute aus den Bereichen Jugend- und Sozialarbeit, aber auch an Menschen, die an den Themen interessiert sind.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/157-Handy-Jugendliche-1024x682.jpg"
                        fileSize="91115"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/41-Harrer-Amersdorffer-1024x751.jpg"
                        fileSize="181498"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="751"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Drei Tipps für ein glückliches, erfolgreiches Semester]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-drei-wichtigsten-tipps-fuer-ein-glueckliches-erfolgreiches-semester/</link>
                <pubDate>Mon, 31 Oct 2022 13:11:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-drei-wichtigsten-tipps-fuer-ein-glueckliches-erfolgreiches-semester/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Von Prokrastination bis Prüfungsangst: Psychologin Lisa-Marie Föhrkolb ist die erste Anlaufstelle für alles, was Studierenden an der Hochschule Coburg zu schaffen macht. Seit April 2022 ist sie hier über das Studentenwerk Oberfranken tätig. Sie kennt die Probleme der Studierenden und hilft. Oft ist die Lösung gar nicht so schwer. Hier verrät sie ihre drei wichtigsten Tipps für ein glückliches, erfolgreiches Semester.</em></p>&#13;
<p><strong>1. Gute Kontakte bedeuten gutes Semester: Also traut Euch! </strong></p>&#13;
<p>Von der Freizeitgestaltung über Lerngruppen bis hin zur Prüfungsvorbereitung: Kontakte sind essenziell. Es gibt viele Angebote, um an der Hochschule Coburg Menschen kennenzulernen. Ob Kaffee-Montag, Fachschafts-Veranstaltung oder einfach nur ein Besuch in Mensa oder der Cafete: hingehen, Leute ansprechen, dazusetzen! Ja, das kostet manchmal ein wenig Überwindung. Aber habt Ihr schon mal überlegt, wie es den anderen geht? Der- oder diejenige hat vielleicht auch Angst und würde gerne jemanden kennenlernen. Also traut Euch – was kann schon passieren?</p>&#13;
<p><strong>2. Prokrastination vorbeugen: Plant jetzt!</strong></p>&#13;
<p>Der Anfang des Semesters ist oft noch ein wenig chaotisch: Welche Kurse habe ich, wo muss ich hin? Am Anfang ist aber auch die Motivation meist besonders hoch – nutzt das! Nach dem Einstieg kommt eine Ruhephase, in der Ihr noch mit der vollen Anfangsmotivation durchstarten könnt, bevor es in die Prüfungsphase geht. Steckt die Energie von Anfang an in Eure Mitschriften, in Vor- und Nachbereitung. Das vermeidet später Stress. Macht Euch einen groben Plan fürs Semester und achtet darauf, dass Ihr wichtige Termine wie die Prüfungsanmeldung in den Kalender eingetragen habt.</p>&#13;
<p><strong>3. Leistungsfähig bleiben: Entspannt Euch!</strong></p>&#13;
<p>Ich habe keine Zeit für Entspannung - sonst schaffe ich das alles nicht! Das ist ein Trugschluss, dem Studierende häufig aufsitzen. Ohne einen regelmäßigen Ausgleich braucht Ihr viel mehr Zeit für Eure Aufgaben. Denn nur wenn Ihr entspannt seid, seid ihr wirklich leistungsfähig, könnt Aufgaben schnell erledigen und spart Zeit. Deswegen achtet auf einen Ausgleich! Das bedeutet nicht, dass Ihr jeden Tag eine Stunde Entspannungsübungen machen müsst. Stressprävention ist auch Lesen, Sport, Fernsehschauen, ein ganz normales Hobby oder einfach fünf bis zehn Minuten am Tag bewusst wahrzunehmen: das Abendessen ohne Netflix oder eine heiße Dusche mit einem guten Duschbad genießen ohne zu überlegen, was Ihr noch erledigen müsst. Nehmt Euch bewusst Zeit zum Entspannen!</p>&#13;
<p><em>Psychologische Hilfe&nbsp;an der Hochschule</em><br /> Als Psychologin hat Lisa-Marie Föhrkolb ihren Master an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena abgeschlossen. Sie arbeitete beratend und neuropsychologisch in einer Rehaklinik, u.a. als kommissarische Leitung, bevor sie in psychologische Beratung des Studentenwerks Oberfranken wechselte. An der Hochschule Coburg bietet sie eine erste Anlaufstelle für alle, die Hilfe benötigen. Die Themen gehen von dabei Prüfungsängsten, Prokrastination, sozialen Problemen über depressive Verstimmungen und Selbstwertthemen bis hin zu allem, was Studierenden sonst zu schaffen macht. Wer einen Termin vereinbaren möchte, kommt <a href="t3://page?uid=1378">hier zu weiteren Informationen und dem Beratungstermin-Kalender</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Prokrastination bis Prüfungsangst: Psychologin Lisa-Marie Föhrkolb ist die erste Anlaufstelle für alles, was Studierenden an der Hochschule Coburg zu schaffen macht. Seit April 2022 ist sie hier über das Studentenwerk Oberfranken tätig. Sie kennt die Probleme der Studierenden und hilft. Oft ist die Lösung gar nicht so schwer. Hier verrät sie ihre drei wichtigsten Tipps für ein glückliches, erfolgreiches Semester.</em></p>&#13;
<p><strong>1. Gute Kontakte bedeuten gutes Semester: Also traut Euch! </strong></p>&#13;
<p>Von der Freizeitgestaltung über Lerngruppen bis hin zur Prüfungsvorbereitung: Kontakte sind essenziell. Es gibt viele Angebote, um an der Hochschule Coburg Menschen kennenzulernen. Ob Kaffee-Montag, Fachschafts-Veranstaltung oder einfach nur ein Besuch in Mensa oder der Cafete: hingehen, Leute ansprechen, dazusetzen! Ja, das kostet manchmal ein wenig Überwindung. Aber habt Ihr schon mal überlegt, wie es den anderen geht? Der- oder diejenige hat vielleicht auch Angst und würde gerne jemanden kennenlernen. Also traut Euch – was kann schon passieren?</p>&#13;
<p><strong>2. Prokrastination vorbeugen: Plant jetzt!</strong></p>&#13;
<p>Der Anfang des Semesters ist oft noch ein wenig chaotisch: Welche Kurse habe ich, wo muss ich hin? Am Anfang ist aber auch die Motivation meist besonders hoch – nutzt das! Nach dem Einstieg kommt eine Ruhephase, in der Ihr noch mit der vollen Anfangsmotivation durchstarten könnt, bevor es in die Prüfungsphase geht. Steckt die Energie von Anfang an in Eure Mitschriften, in Vor- und Nachbereitung. Das vermeidet später Stress. Macht Euch einen groben Plan fürs Semester und achtet darauf, dass Ihr wichtige Termine wie die Prüfungsanmeldung in den Kalender eingetragen habt.</p>&#13;
<p><strong>3. Leistungsfähig bleiben: Entspannt Euch!</strong></p>&#13;
<p>Ich habe keine Zeit für Entspannung - sonst schaffe ich das alles nicht! Das ist ein Trugschluss, dem Studierende häufig aufsitzen. Ohne einen regelmäßigen Ausgleich braucht Ihr viel mehr Zeit für Eure Aufgaben. Denn nur wenn Ihr entspannt seid, seid ihr wirklich leistungsfähig, könnt Aufgaben schnell erledigen und spart Zeit. Deswegen achtet auf einen Ausgleich! Das bedeutet nicht, dass Ihr jeden Tag eine Stunde Entspannungsübungen machen müsst. Stressprävention ist auch Lesen, Sport, Fernsehschauen, ein ganz normales Hobby oder einfach fünf bis zehn Minuten am Tag bewusst wahrzunehmen: das Abendessen ohne Netflix oder eine heiße Dusche mit einem guten Duschbad genießen ohne zu überlegen, was Ihr noch erledigen müsst. Nehmt Euch bewusst Zeit zum Entspannen!</p>&#13;
<p><em>Psychologische Hilfe&nbsp;an der Hochschule</em><br /> Als Psychologin hat Lisa-Marie Föhrkolb ihren Master an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena abgeschlossen. Sie arbeitete beratend und neuropsychologisch in einer Rehaklinik, u.a. als kommissarische Leitung, bevor sie in psychologische Beratung des Studentenwerks Oberfranken wechselte. An der Hochschule Coburg bietet sie eine erste Anlaufstelle für alle, die Hilfe benötigen. Die Themen gehen von dabei Prüfungsängsten, Prokrastination, sozialen Problemen über depressive Verstimmungen und Selbstwertthemen bis hin zu allem, was Studierenden sonst zu schaffen macht. Wer einen Termin vereinbaren möchte, kommt <a href="t3://page?uid=1378">hier zu weiteren Informationen und dem Beratungstermin-Kalender</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Foehrkolb_Lisa-Marie-1024x683.jpg"
                        fileSize="71745"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Tag der Bibliotheken: auf einen Kaffee ins ITMZ]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tag-der-bibliotheken-auf-einen-kaffee-ins-itmz/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Oct 2022 08:08:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tag-der-bibliotheken-auf-einen-kaffee-ins-itmz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zum „Tag der Bibliotheken“ am 24. Oktober ein Besuch im ITMZ: Der Neubau der Hochschule Coburg zeigt, wie Technik, funktionale Räume und Arbeitsplätze sich mit Licht, Farben und Materialien zu dem guten Gefühl verbinden, am richtigen Ort zu sein.</em></p>&#13;
<p>Große Glasflächen durchbrechen die massive Betondecke des Lesesaals und werfen geometrische Muster aus Sonnenlicht an die Wände. Tische aus Holz und Metall stehen in Reihen, daran sitzen Studierende vertieft in ihre Unterlagen, Bücher und Laptops. „Durch die hohe Decke und das Licht herrscht eine fast sakrale Stimmung“ , sagt Michael Schmitt. Der Leiter der <a href="t3://page?uid=333">Bibliothek der Hochschule Coburg</a> erzählt leise, dass er zuerst ein wenig skeptisch war, als er erfuhr, wie transparent der Neubau werden sollte. „Es gibt wenig Abgrenzungen, fast keine Türen.“ Aber das Gebäude hat eine spezielle Wirkung. „Wenn man in den Lesesaal hinuntergeht, herrscht absolute Stille.“</p>&#13;
<p><strong>Bibliothek und IT</strong></p>&#13;
<p>Entworfen hat das IT- und Medienzentrum ITMZ am Campus Friedrich Streib das Architekturbüro AV1 aus Kaiserlautern. Die Planung hatte das Staatliche Bauamt Bamberg übernommen, die Finanzierung von etwa 23 Millionen Euro der Freistaat Bayern. <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, betont, dass die finanzielle Unterstützung des Freistaates in dieser Größenordnung die besondere Architektur erst ermöglicht hat. „Sie spiegelt den Zeitgeist innovativer Lehr- und Lernformate wider: Das ITMZ bietet Arbeitsumgebungen unterschiedlicher Diskretion für kollaboratives Arbeiten im Team und den akademischen Diskurs.“ Baubeginn war im Januar 2018, an der Umsetzung waren über 40 Firmen beteiligt. Auch die Mitarbeitenden der Hochschule insbesondere aus den Abteilungen Technik und Bauen, dem Inneren Dienst, dem IT-Zentrum und der Hochschulbibliothek arbeiteten intensiv daran, dass aus der Großbaustelle trotz Corona-Pandemie ein Erfolgsprojekt wurde. Im Oktober 2021 war es so weit. Das ITMZ wurde eröffnet.</p>&#13;
<p>Mit dem neuen Gebäude wurde die Fläche der Bibliothek verdoppelt auf 2.000 Quadratmeter. Der frei zugängliche Buchbestand von etwa 35.000 Medien ist auf über 1.000 laufenden Regalmetern untergebracht. Der größere Teil der Bestände steht aber in den beiden Magazinräumen im Untergeschoss. In der Hauptbibliothek am Campus Friedrich Streib befinden sich die Bestände für die Fakultäten Angewandte Naturwissenschaften, Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Automobiltechnik, Soziale Arbeit und Gesundheit und Wirtschaftswissenschaften. Daneben betreut die Zentralbibliothek weitere Außenstandorte für die Fakultäten Design, Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften (Fakultät in Gründung) und den Lucas Cranach Campus in Kronach.</p>&#13;
<p><strong>Arbeitsplätze für Studierende</strong></p>&#13;
<p>Im gemeinsamen Service-Point von Bibliothek und Rechenzentrum der Hochschule werden Anfragen zu IT- und Medienthemen beantwortet. Der vordere Teil des Gebäudes ist vier Stockwerke hoch. Hier ist das Rechenzentrum der Hochschule untergebracht, außerdem PC-Labore für die Informatikstudiengänge, CAD-Räume für den Maschinenbau und die Automobiltechnik, Lehr- und Seminarräume. Das Untergeschoss beherbergt den klimatisierten Serverraum und das Bibliotheksmagazin. Das Erdgeschoss zieht sich weiter nach hinten hinaus. Die Bibliothek bildet auf dieser Ebene einen offenen, zentralen Kommunikations- und Lernort. Moderne Medientechnik gehört in allen Bereichen dazu. „Wir haben viel Wert darauf gelegt, dass an allen Plätzen analog und digital gearbeitet werden kann und auch darauf, dass die Technik nicht zu sehen ist“, erklärt Susanne Buchwald. Sie leitet die <a href="t3://page?uid=1239">Abteilung Technik und Bauen</a>, ist von der Planung bis zur Umsetzung für die Gebäude der Hochschule Coburg zuständig und ihre Passion ist es, innovative Lehr- und Lernräume zu schaffen. „Raum für studentisches Arbeiten – sowohl einzeln als auch in der Gruppe – wird immer wichtiger.“ Außer 48 Einzelarbeitsplätzen bietet die Bibliothek etwa zwei Dutzend weitere Sitzmöglichkeiten im Lesesaal, der Zeitschriften-Ecke und der Bibliotheks-Lounge. Es gibt zehn Gruppenarbeitsräume mit insgesamt 60 Plätzen, die von den Studierenden beispielsweise für gemeinsame Projektarbeiten gebucht werden können. Der Multifunktionsraum, der sowohl für Veranstaltungen und Schulungen genutzt werden kann und auch als zusätzlicher Lesesaal dient, bietet weitere 36 Plätze. Er liegt in der Mitte, durch Glaswände abgetrennt von Lesesaal und Bibliotheks-Lounge.<br /> <br /> <strong>Auf einen Kaffee in die Bibliotheks-Lounge</strong></p>&#13;
<p>In der Bibliotheks-Lounge können sich die Studierenden spontan zum gemeinsamen Austausch treffen, hier steht die Kaffeebar, an deren Seite zwei Ausleihterminals und Recherche-Computer integriert sind und es gibt gemütliche, modulare Sofaelemente. Buchwald erklärt: „Mal werden sie zusammengerückt, mal stehen sie in kleineren Gruppen. Immer wieder ist es eine andere Konfiguration.“ Die kubischen Kombi-Möbel finden sich an mehreren Stellen der Bibliothek. Ihre Rot- und Orangetöne bilden einen knalligen Kontrast zu den ansonsten zurückhaltenden Materialien. „Holz schafft Wärme, ein Gefühl von Geborgenheit“, sagt Buchwald. „Und das Licht ist so unglaublich schön“ Ihr Blick schweift zur Seite durch den verglasten Lichthof durch den Multifunktionsraum, hinunter in den Lesesaal und von dort aus hinaus in den Lesegarten. „Eine tolle Atmosphäre. Man arbeitet hier gerne.“ Heute ist das neue Gebäude &nbsp;eine zentrale Anlaufstelle auf dem Campus geworden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum „Tag der Bibliotheken“ am 24. Oktober ein Besuch im ITMZ: Der Neubau der Hochschule Coburg zeigt, wie Technik, funktionale Räume und Arbeitsplätze sich mit Licht, Farben und Materialien zu dem guten Gefühl verbinden, am richtigen Ort zu sein.</em></p>&#13;
<p>Große Glasflächen durchbrechen die massive Betondecke des Lesesaals und werfen geometrische Muster aus Sonnenlicht an die Wände. Tische aus Holz und Metall stehen in Reihen, daran sitzen Studierende vertieft in ihre Unterlagen, Bücher und Laptops. „Durch die hohe Decke und das Licht herrscht eine fast sakrale Stimmung“ , sagt Michael Schmitt. Der Leiter der <a href="t3://page?uid=333">Bibliothek der Hochschule Coburg</a> erzählt leise, dass er zuerst ein wenig skeptisch war, als er erfuhr, wie transparent der Neubau werden sollte. „Es gibt wenig Abgrenzungen, fast keine Türen.“ Aber das Gebäude hat eine spezielle Wirkung. „Wenn man in den Lesesaal hinuntergeht, herrscht absolute Stille.“</p>&#13;
<p><strong>Bibliothek und IT</strong></p>&#13;
<p>Entworfen hat das IT- und Medienzentrum ITMZ am Campus Friedrich Streib das Architekturbüro AV1 aus Kaiserlautern. Die Planung hatte das Staatliche Bauamt Bamberg übernommen, die Finanzierung von etwa 23 Millionen Euro der Freistaat Bayern. <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, betont, dass die finanzielle Unterstützung des Freistaates in dieser Größenordnung die besondere Architektur erst ermöglicht hat. „Sie spiegelt den Zeitgeist innovativer Lehr- und Lernformate wider: Das ITMZ bietet Arbeitsumgebungen unterschiedlicher Diskretion für kollaboratives Arbeiten im Team und den akademischen Diskurs.“ Baubeginn war im Januar 2018, an der Umsetzung waren über 40 Firmen beteiligt. Auch die Mitarbeitenden der Hochschule insbesondere aus den Abteilungen Technik und Bauen, dem Inneren Dienst, dem IT-Zentrum und der Hochschulbibliothek arbeiteten intensiv daran, dass aus der Großbaustelle trotz Corona-Pandemie ein Erfolgsprojekt wurde. Im Oktober 2021 war es so weit. Das ITMZ wurde eröffnet.</p>&#13;
<p>Mit dem neuen Gebäude wurde die Fläche der Bibliothek verdoppelt auf 2.000 Quadratmeter. Der frei zugängliche Buchbestand von etwa 35.000 Medien ist auf über 1.000 laufenden Regalmetern untergebracht. Der größere Teil der Bestände steht aber in den beiden Magazinräumen im Untergeschoss. In der Hauptbibliothek am Campus Friedrich Streib befinden sich die Bestände für die Fakultäten Angewandte Naturwissenschaften, Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Automobiltechnik, Soziale Arbeit und Gesundheit und Wirtschaftswissenschaften. Daneben betreut die Zentralbibliothek weitere Außenstandorte für die Fakultäten Design, Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften (Fakultät in Gründung) und den Lucas Cranach Campus in Kronach.</p>&#13;
<p><strong>Arbeitsplätze für Studierende</strong></p>&#13;
<p>Im gemeinsamen Service-Point von Bibliothek und Rechenzentrum der Hochschule werden Anfragen zu IT- und Medienthemen beantwortet. Der vordere Teil des Gebäudes ist vier Stockwerke hoch. Hier ist das Rechenzentrum der Hochschule untergebracht, außerdem PC-Labore für die Informatikstudiengänge, CAD-Räume für den Maschinenbau und die Automobiltechnik, Lehr- und Seminarräume. Das Untergeschoss beherbergt den klimatisierten Serverraum und das Bibliotheksmagazin. Das Erdgeschoss zieht sich weiter nach hinten hinaus. Die Bibliothek bildet auf dieser Ebene einen offenen, zentralen Kommunikations- und Lernort. Moderne Medientechnik gehört in allen Bereichen dazu. „Wir haben viel Wert darauf gelegt, dass an allen Plätzen analog und digital gearbeitet werden kann und auch darauf, dass die Technik nicht zu sehen ist“, erklärt Susanne Buchwald. Sie leitet die <a href="t3://page?uid=1239">Abteilung Technik und Bauen</a>, ist von der Planung bis zur Umsetzung für die Gebäude der Hochschule Coburg zuständig und ihre Passion ist es, innovative Lehr- und Lernräume zu schaffen. „Raum für studentisches Arbeiten – sowohl einzeln als auch in der Gruppe – wird immer wichtiger.“ Außer 48 Einzelarbeitsplätzen bietet die Bibliothek etwa zwei Dutzend weitere Sitzmöglichkeiten im Lesesaal, der Zeitschriften-Ecke und der Bibliotheks-Lounge. Es gibt zehn Gruppenarbeitsräume mit insgesamt 60 Plätzen, die von den Studierenden beispielsweise für gemeinsame Projektarbeiten gebucht werden können. Der Multifunktionsraum, der sowohl für Veranstaltungen und Schulungen genutzt werden kann und auch als zusätzlicher Lesesaal dient, bietet weitere 36 Plätze. Er liegt in der Mitte, durch Glaswände abgetrennt von Lesesaal und Bibliotheks-Lounge.<br /> <br /> <strong>Auf einen Kaffee in die Bibliotheks-Lounge</strong></p>&#13;
<p>In der Bibliotheks-Lounge können sich die Studierenden spontan zum gemeinsamen Austausch treffen, hier steht die Kaffeebar, an deren Seite zwei Ausleihterminals und Recherche-Computer integriert sind und es gibt gemütliche, modulare Sofaelemente. Buchwald erklärt: „Mal werden sie zusammengerückt, mal stehen sie in kleineren Gruppen. Immer wieder ist es eine andere Konfiguration.“ Die kubischen Kombi-Möbel finden sich an mehreren Stellen der Bibliothek. Ihre Rot- und Orangetöne bilden einen knalligen Kontrast zu den ansonsten zurückhaltenden Materialien. „Holz schafft Wärme, ein Gefühl von Geborgenheit“, sagt Buchwald. „Und das Licht ist so unglaublich schön“ Ihr Blick schweift zur Seite durch den verglasten Lichthof durch den Multifunktionsraum, hinunter in den Lesesaal und von dort aus hinaus in den Lesegarten. „Eine tolle Atmosphäre. Man arbeitet hier gerne.“ Heute ist das neue Gebäude &nbsp;eine zentrale Anlaufstelle auf dem Campus geworden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Buchwald06-1024x683.jpg"
                        fileSize="227474"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schmitt01-1024x683.jpg"
                        fileSize="159667"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ITMZ_Uebe-DSC_3447-1024x681.jpg"
                        fileSize="238748"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ITMZ_Uebe-DSC_6822e-1024x780.jpg"
                        fileSize="143773"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="780"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ITMZ_Uebe-DSC_6799e-1024x681.jpg"
                        fileSize="196920"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[DAAD-Preisträgerin: „Ein Traum wurde wahr“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/daad-preistraegerin-ein-traum-wurde-wahr/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Oct 2022 09:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/daad-preistraegerin-ein-traum-wurde-wahr/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie sehr ausländische Studierende die Hochschulgemeinschaft in kultureller und akademischer Hinsicht bereichern, wird einmal im Jahr besonders deutlich: wenn der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) vergeben wird. Dieses Jahr ging er an Swati Prakash Dubey aus Indien.</em></p>&#13;
<p>Swati Prakash Dubey&nbsp;hat schon vor Jahren begriffen, dass die Finanzwirtschaft Einfluss auf alle wirtschaftlichen Vorgänge hat. Aber die meisten Menschen in Indiens ländlichen Gegenden haben kaum Zugang zu Finanzwissen. Dubey arbeitete nach ihrem Bachelor-Abschluss für die größte Bank Indiens und beriet Privat- und Firmenkunden zur Finanzierbarkeit von Krediten. Irgendwann wollte sie ihre Kenntnisse vertiefen. Also bewarb sie sich für einen Platz im internationalen <a href="t3://page?uid=258">Masterprogramm Financial Management</a> an der Hochschule Coburg. Sie wurde angenommen – und jetzt mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet.</p>&#13;
<p>„Der Marktplatz, die Veste: Coburg bietet soviel Kultur und Geschichte, Kreativität – obwohl es eine kleine Stadt ist. Wenn ich in Indien auf die Straße gehe, ist alles überfüllt. Ich mag, dass es hier nicht so chaotisch ist. Und ich finde die Hochschule toll. Das ist ein inspirierender Ort“, erklärt die 35-Jährige.&nbsp;„Hier zu studieren war einer meiner Träume.“ Aktuell absolviert sie ein Praktikum im Controlling, würde aber gerne auch ins Projektmanagement gehen oder sich in der Finanzverwaltung versuchen. „Mit all der Unterstützung und dem Wissen, das ich in meinem Masterstudium hier in Coburg erhalte, bin ich ziemlich sicher, dass es mir gelingen wird, eine erfolgreiche Karriere im Finanzwesen aufzubauen.“</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=538">Prof. Dr. Victor Randall</a>, Studiengangsleiter im MBA Financial Management, sagte bei der Preisverleihung, er habe Dubey als besonders motivierte Studentin erlebt. Aber auch interkulturell und gesellschaftlich ist sie besonders engagiert. Sie unterstützt das Masterbüro und steht Studieninteressenten, Bewerber:innen und Kommiliton:innen mit Infos und Beratung zur Seite. „Mit dem DAAD-Preis werden nicht nur akademische Höchstleistungen, sondern auch vorbildliches Verhalten gewürdigt“, sagte Christian Erkenbrecher, Leiter des International Office der Hochschule Coburg. Dubey entgegnete, dass die Auszeichnung sie sehr ermutigt: „Das zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin – und es motiviert mich, meine Träume weiter zu verfolgen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie sehr ausländische Studierende die Hochschulgemeinschaft in kultureller und akademischer Hinsicht bereichern, wird einmal im Jahr besonders deutlich: wenn der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) vergeben wird. Dieses Jahr ging er an Swati Prakash Dubey aus Indien.</em></p>&#13;
<p>Swati Prakash Dubey&nbsp;hat schon vor Jahren begriffen, dass die Finanzwirtschaft Einfluss auf alle wirtschaftlichen Vorgänge hat. Aber die meisten Menschen in Indiens ländlichen Gegenden haben kaum Zugang zu Finanzwissen. Dubey arbeitete nach ihrem Bachelor-Abschluss für die größte Bank Indiens und beriet Privat- und Firmenkunden zur Finanzierbarkeit von Krediten. Irgendwann wollte sie ihre Kenntnisse vertiefen. Also bewarb sie sich für einen Platz im internationalen <a href="t3://page?uid=258">Masterprogramm Financial Management</a> an der Hochschule Coburg. Sie wurde angenommen – und jetzt mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet.</p>&#13;
<p>„Der Marktplatz, die Veste: Coburg bietet soviel Kultur und Geschichte, Kreativität – obwohl es eine kleine Stadt ist. Wenn ich in Indien auf die Straße gehe, ist alles überfüllt. Ich mag, dass es hier nicht so chaotisch ist. Und ich finde die Hochschule toll. Das ist ein inspirierender Ort“, erklärt die 35-Jährige.&nbsp;„Hier zu studieren war einer meiner Träume.“ Aktuell absolviert sie ein Praktikum im Controlling, würde aber gerne auch ins Projektmanagement gehen oder sich in der Finanzverwaltung versuchen. „Mit all der Unterstützung und dem Wissen, das ich in meinem Masterstudium hier in Coburg erhalte, bin ich ziemlich sicher, dass es mir gelingen wird, eine erfolgreiche Karriere im Finanzwesen aufzubauen.“</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=538">Prof. Dr. Victor Randall</a>, Studiengangsleiter im MBA Financial Management, sagte bei der Preisverleihung, er habe Dubey als besonders motivierte Studentin erlebt. Aber auch interkulturell und gesellschaftlich ist sie besonders engagiert. Sie unterstützt das Masterbüro und steht Studieninteressenten, Bewerber:innen und Kommiliton:innen mit Infos und Beratung zur Seite. „Mit dem DAAD-Preis werden nicht nur akademische Höchstleistungen, sondern auch vorbildliches Verhalten gewürdigt“, sagte Christian Erkenbrecher, Leiter des International Office der Hochschule Coburg. Dubey entgegnete, dass die Auszeichnung sie sehr ermutigt: „Das zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin – und es motiviert mich, meine Träume weiter zu verfolgen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/151-DAAD-Preis-Swati_Prakash_Dubey-02-1024x683.jpg"
                        fileSize="117216"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/151-DAAD-Preis-Swati_Prakash_Dubey-01-1024x683.jpg"
                        fileSize="110036"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Optimismus, Neugier und Erfindergeist]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/optimismus-neugier-und-erfindergeist/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Oct 2022 04:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/optimismus-neugier-und-erfindergeist/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Seit dem WS 22/23 hat <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Dr. Marco Denk </a>eine Forschungsprofessur für elektrisches und thermisches Energiemanagement elektrisch angetriebener Fahrzeuge an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html" target="Fakultät Maschinenbau Automobiltechnik" rel="noopener">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>inne. </em>Beim <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/coburger-mobilitaetskongress.html" target="COMO" rel="noopener">Coburger Mobilitätskongress,</a> der am 10. und 11. November online stattfindet, leitet er zwei Panel zum Thema Elektromobilität. Hier verrät er was ihn daran am meisten interessiert. Außerdem wie Neugier ihn antreibt, wann ihm die Luft wegbleibt und wozu er gerne ein Raketenboot hätte.

&nbsp;

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em>
<strong>Prof. Dr. Marco Denk</strong>: Ich komme aus der Nähe von Bayreuth, habe aber die letzten fünf Jahre in Bamberg gelebt und dort bei Brose die Entwicklung von Technologie und Leistungsbaugruppen geleitet.

&nbsp;

<em>Wo / wie leben Sie? </em>
Seit einigen Monaten ist unser Haus endlich fertig und meine Frau, unsere beiden Kinder und ich wohnen jetzt darin. Es steht zufällig ziemlich mittig im Innovationsdreieck der Hochschule, also zwischen Coburg-Kronach-Lichtenfels, so dass ich sehr gut an allen drei Standorten präsent sein kann.

&nbsp;

<em>Wie möchten Sie leben?</em>
Frei, zusammen, Sinnvolles schaffend.

&nbsp;

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em>
Leistungselektronik und Thermomanagement, - in den letzten Jahren besonders für Fahrzeuge mit 800V Bordnetzsspannung und Leistungshalbleitern aus Siliziumcarbid.

&nbsp;

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</em>
…verstehen und erklären, denn Wissen macht den Unterschied. Das gilt für Menschen wie für Unternehmen. Mir ist wichtig vorhandenes Wissen zu verstehen, es zu strukturieren, mit anderem Wissen zu kombinieren, es zu transferieren und weiterzugeben. Die hierbei auftauchenden Fragestellungen geben mir Impulse für eigene Forschungsaktivitäten, die versuchen Neues zu erkunden, Wissenslücken zu schließen und unser Wissen zu mehren.

&nbsp;

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em>
Da erinnere ich mich an zwei: Einmal, als meine Masterandin und ich es geschafft hatten, die Funktion unserer Sensoridee in einem richtigen Elektroantrieb nachzuweisen. Und ein zweiter toller Moment war, als mein Team und ich im Labor zum ersten mal unseren 1000A, 800V Siliziumcarbid Antriebsinverter hochgefahren haben. Das war atemberaubend.

&nbsp;

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em>
Ich freue mich riesig darauf meine Forschungsaktivitäten wieder zu intensivieren und auf die Zusammenarbeit mit den Studierenden. An dieser Stelle: Melden Sie sich gerne bei mir, wenn Sie auf der Suche nach spannenden Themen sind, oder gerne auch mit eigenen Ideen. Ich freue mich darauf!

&nbsp;

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em>
Erfinder. Mich hat immer alles interessiert und ich habe probiert Dinge zu verbessern. Diese gingen dadurch zwar meistens eher kaptutt, aber ich habe eine Menge dabei gelernt.

&nbsp;

<em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em>
„What if? Wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen“ von Randall Munroe. Gerade berechnen wir, wie wahrscheinlich es ist, wenn Sie eine beliebige Telefonummer anrufen und „Gesundheit“ wünschen, dass die Person am anderen Ende der Leitung tatsächlich gerade genießt hat.

&nbsp;

<em>Ihre Lieblingsmusik?</em>
Ich mag Metal ganz gerne, aber eher die Bands von früher. Die meiste Zeit läuft im Auto aber die Musik meiner Kinder (Anna und Elsa, Bob der Baumeister, …).

&nbsp;

<em>Welches Design bevorzugen Sie?</em>
Klar, einheitlich, zweckmäßig.

&nbsp;

<em>Ihr Hauptcharakterzug?</em>
Optimismus. Ich sehe meist eher die Chancen als die Risiken und lasse mein Denken ungern durch Ängste oder Vorbehalte einschränken. Das gibt mir eine Menge Freiheit.

&nbsp;

<em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em>
Fliegen wäre klasse. Gerne auch ins Weltall, um von oben auf die Erde zu schauen.

&nbsp;

<em>Wie möchten Sie gern sterben?</em>
Was bringt es mir, wenn ich mir Gedanken darüber mache?

&nbsp;

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em>
Ich mag Cruiser. Mein Lincoln MKX ist da schon ganz nett. Nach Coburg fahre ich aber meistens mit dem E-Auto. Gerne mal fahren würde ich einen, selbst auf E-Antrieb umgebauten, Opel Kapitän Cabrio. Wenn die Kinder groß sind, starte ich dieses Vorhaben.

&nbsp;

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em>
Einen Grill, eine Angel und ein Raketenboot um damit irgendwann nach Hause zu fahren, sobald mir meine Familie und die Hochschule fehlen.

&nbsp;

<em>Ihr Motto?</em>
Gestalte Dein Leben, - Du hast es in der Hand!

&nbsp;

<em>Beim diesjährigen Mobilitätskongress geht es um die Antriebe der Zukunft. Was interessiert Sie an diesem Thema am meisten?</em>
Beim Coburger Mobilitätskongress leite ich dieses Jahr die beiden Panel zur Elektromobilität. Wir haben Top-Referent:innen, die uns Einblicke gewähren in zukünftige E-Antriebe, Thermalmanagementsysteme, Batterien und Ladekonzepte. Das finde ich super interessant, wobei mir der COMO auch ermöglicht, über den Tellerrand in andere Themengebiete zu schauen. Zum Beispiel ins autonome Fahren oder in E-Fuels. Tja, wie gesagt, mich hat als Kind schon immer alles interessiert, so ist es auch heute noch.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Seit dem WS 22/23 hat <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-marco-denk/">Dr. Marco Denk </a>eine Forschungsprofessur für elektrisches und thermisches Energiemanagement elektrisch angetriebener Fahrzeuge an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html" target="Fakultät Maschinenbau Automobiltechnik" rel="noopener">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>inne. </em>Beim <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/coburger-mobilitaetskongress.html" target="COMO" rel="noopener">Coburger Mobilitätskongress,</a> der am 10. und 11. November online stattfindet, leitet er zwei Panel zum Thema Elektromobilität. Hier verrät er was ihn daran am meisten interessiert. Außerdem wie Neugier ihn antreibt, wann ihm die Luft wegbleibt und wozu er gerne ein Raketenboot hätte.

&nbsp;

<em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em>
<strong>Prof. Dr. Marco Denk</strong>: Ich komme aus der Nähe von Bayreuth, habe aber die letzten fünf Jahre in Bamberg gelebt und dort bei Brose die Entwicklung von Technologie und Leistungsbaugruppen geleitet.

&nbsp;

<em>Wo / wie leben Sie? </em>
Seit einigen Monaten ist unser Haus endlich fertig und meine Frau, unsere beiden Kinder und ich wohnen jetzt darin. Es steht zufällig ziemlich mittig im Innovationsdreieck der Hochschule, also zwischen Coburg-Kronach-Lichtenfels, so dass ich sehr gut an allen drei Standorten präsent sein kann.

&nbsp;

<em>Wie möchten Sie leben?</em>
Frei, zusammen, Sinnvolles schaffend.

&nbsp;

<em>Ihre Spezialgebiete sind?</em>
Leistungselektronik und Thermomanagement, - in den letzten Jahren besonders für Fahrzeuge mit 800V Bordnetzsspannung und Leistungshalbleitern aus Siliziumcarbid.

&nbsp;

<em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ....</em>
…verstehen und erklären, denn Wissen macht den Unterschied. Das gilt für Menschen wie für Unternehmen. Mir ist wichtig vorhandenes Wissen zu verstehen, es zu strukturieren, mit anderem Wissen zu kombinieren, es zu transferieren und weiterzugeben. Die hierbei auftauchenden Fragestellungen geben mir Impulse für eigene Forschungsaktivitäten, die versuchen Neues zu erkunden, Wissenslücken zu schließen und unser Wissen zu mehren.

&nbsp;

<em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em>
Da erinnere ich mich an zwei: Einmal, als meine Masterandin und ich es geschafft hatten, die Funktion unserer Sensoridee in einem richtigen Elektroantrieb nachzuweisen. Und ein zweiter toller Moment war, als mein Team und ich im Labor zum ersten mal unseren 1000A, 800V Siliziumcarbid Antriebsinverter hochgefahren haben. Das war atemberaubend.

&nbsp;

<em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em>
Ich freue mich riesig darauf meine Forschungsaktivitäten wieder zu intensivieren und auf die Zusammenarbeit mit den Studierenden. An dieser Stelle: Melden Sie sich gerne bei mir, wenn Sie auf der Suche nach spannenden Themen sind, oder gerne auch mit eigenen Ideen. Ich freue mich darauf!

&nbsp;

<em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em>
Erfinder. Mich hat immer alles interessiert und ich habe probiert Dinge zu verbessern. Diese gingen dadurch zwar meistens eher kaptutt, aber ich habe eine Menge dabei gelernt.

&nbsp;

<em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em>
„What if? Wissenschaftliche Antworten auf absurde hypothetische Fragen“ von Randall Munroe. Gerade berechnen wir, wie wahrscheinlich es ist, wenn Sie eine beliebige Telefonummer anrufen und „Gesundheit“ wünschen, dass die Person am anderen Ende der Leitung tatsächlich gerade genießt hat.

&nbsp;

<em>Ihre Lieblingsmusik?</em>
Ich mag Metal ganz gerne, aber eher die Bands von früher. Die meiste Zeit läuft im Auto aber die Musik meiner Kinder (Anna und Elsa, Bob der Baumeister, …).

&nbsp;

<em>Welches Design bevorzugen Sie?</em>
Klar, einheitlich, zweckmäßig.

&nbsp;

<em>Ihr Hauptcharakterzug?</em>
Optimismus. Ich sehe meist eher die Chancen als die Risiken und lasse mein Denken ungern durch Ängste oder Vorbehalte einschränken. Das gibt mir eine Menge Freiheit.

&nbsp;

<em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em>
Fliegen wäre klasse. Gerne auch ins Weltall, um von oben auf die Erde zu schauen.

&nbsp;

<em>Wie möchten Sie gern sterben?</em>
Was bringt es mir, wenn ich mir Gedanken darüber mache?

&nbsp;

<em>Welches Auto möchten Sie gerne fahren?</em>
Ich mag Cruiser. Mein Lincoln MKX ist da schon ganz nett. Nach Coburg fahre ich aber meistens mit dem E-Auto. Gerne mal fahren würde ich einen, selbst auf E-Antrieb umgebauten, Opel Kapitän Cabrio. Wenn die Kinder groß sind, starte ich dieses Vorhaben.

&nbsp;

<em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em>
Einen Grill, eine Angel und ein Raketenboot um damit irgendwann nach Hause zu fahren, sobald mir meine Familie und die Hochschule fehlen.

&nbsp;

<em>Ihr Motto?</em>
Gestalte Dein Leben, - Du hast es in der Hand!

&nbsp;

<em>Beim diesjährigen Mobilitätskongress geht es um die Antriebe der Zukunft. Was interessiert Sie an diesem Thema am meisten?</em>
Beim Coburger Mobilitätskongress leite ich dieses Jahr die beiden Panel zur Elektromobilität. Wir haben Top-Referent:innen, die uns Einblicke gewähren in zukünftige E-Antriebe, Thermalmanagementsysteme, Batterien und Ladekonzepte. Das finde ich super interessant, wobei mir der COMO auch ermöglicht, über den Tellerrand in andere Themengebiete zu schauen. Zum Beispiel ins autonome Fahren oder in E-Fuels. Tja, wie gesagt, mich hat als Kind schon immer alles interessiert, so ist es auch heute noch.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/147-Marco_Denk-1024x682.jpg"
                        fileSize="81888"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Treffen der Versicherungsexpert:innen in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/treffen-der-versicherungsexpertinnen-in-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 09:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/treffen-der-versicherungsexpertinnen-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die nordbayerische Versicherungsbranche traf sich am Mittwoch an der Hochschule Coburg: Beim diesjährigen „InsureMe" wurden Nachhaltigkeit und Innovation diskutiert, außerdem wurden die besten Abschlussarbeiten im Versicherungsbereich mit dem Forum V-Preis ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Aktuelle Entwicklungen in der Versicherungsbranche, der Medizinforschung und dem Mobilitätsmarkt waren Thema beim Insurance Meeting, dem <a href="http://www.insureme-nordbayern">InsureMe</a>, das in diesem Jahr an der Hochschule Coburg stattfand. Organisiert wird die Veranstaltung von <a href="http://www.forum-v.de">Forum V</a>, einem Netzwerk aus den nordbayerischen Versicherungsunternehmen, Hochschulen und Verbänden. Die Hochschule Coburg ist einer der Partner und <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für <a href="t3://page?uid=162">Versicherungsbetriebslehre </a>an der Fakultät <a href="t3://page?uid=152">Wirtschaftswissenschaften </a>der Hochschule Coburg und Forum V-Vorstandsmitglied, führte durch die hybride Veranstaltung. Er freute sich, an den Bildschirmen und live in Coburg insgesamt etwa 250 Besucher:innen zu begrüßen. <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, hob hervor, dass Forum V dazu beiträgt, einer wichtigen Aufgabe der Hochschule gerecht zu werden: dem Transfer in die Region und mit der Region. „Ich freue mich, das Lehre und versicherungswissenschaftliche Forschung vorangetrieben werden.“</p>&#13;
<p><strong>Versicherung und Gesellschaft</strong></p>&#13;
<p>Jörg Asmussen, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied und Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sprach wichtige gesellschaftliche Themen wie die drei Säulen der Altersvorsorge und den demografischen Wandel an: „Die Faktenlage ist evident“, sagte er, „Wir haben eine alternde Bevölkerung. Das sehen wir zum Beispiel am Arbeitsmarkt, wo nicht nur ein Fachkräftemangel, sondern zum Teil ein allgemeiner Arbeitskräftemangel besteht.“ Er sprach über die drei Säulen der Altersvorsorge und zeigte aus Verbandssicht den Status Quo und zukünftige Potenziale von Nachhaltigkeit und Innovation in der Versicherungswirtschaft auf. Wie der „Digital Patient&nbsp; Twin" die Zukunft der Medizin verändert, war Thema von Dr. Peter Schardt, CTO Siemens Healthineers. Um Nachhaltigkeit und Innovationen ging es außerdem im Vortrag von Daniel Krauss, Founder &amp; CIO/CHRO Flix SE zur Zukunft des (internationalen) Mobilitätsmarktes.</p>&#13;
<p><strong>Die besten Abschlussarbeiten Nordbayerns</strong></p>&#13;
<p>Die Forum V-Preise für die besten Abschlussarbeiten übergaben Klaus-Jürgen Heitmann, Vorstandssprecher der HUK-COBURG Versicherungen, und Prof. Dr. Nadine Gatzert, Inhaberin des Lehrstuhls für Versicherungswirtschaft und Risikomanagement an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Für die herausragende Bachelorarbeit „Nachhaltigkeit im Privatversicherungsgeschäft: Eine empirische Analyse des aktuellen Stands deutscher Versicherer“ an der Hochschule Coburg wurde Viktor Lecher ausgezeichnet. Ebenfalls mit einem Preisgeld von 500 Euro wurde die Bachelorarbeit von Verena Heinlein an der FAU gewürdigt. Sie hatte sich mit „Insurance On-Demand – Chancen und Risiken situativer Versicherungsprodukte“ beschäftigt.</p>&#13;
<p>Der Preis für die besten Masterarbeiten ist mit je 800 Euro dotiert. An der FAU ging er an Alina Salzberger für ihre Arbeit über „Corporate Cyber Insurance Decision-Making of SMEs: The Influence of Biases and Heuristics“. Bei der Übergabe scherzte Gatzert, der Titel einer Masterarbeit müsse nicht immer eingängig sein und die Coburger Masterandin Anke Lutz lachte kurz auf. Ihre ausgezeichnete Arbeit trägt den Titel: „Worin liegt der Unterschied bzw. worin liegen die Parallelen bei der Überprüfung der Geschäftsorganisation nach § 30 Abs. 1 VAG zu der Bewertung nach § 23 Abs. 2 VAG?“. Nachdem sie als Abteilungsleiterin in der Versicherungswirtschaft in Köln ihren berufsbegleitenden Master in Coburg absolvierte, erklärte Lutz auf der Bühne ihrer Hochschule: „Ich fühle mich als Oberhessin hier in Oberfranken sehr wohl.“</p>&#13;
<p>Die Veranstaltung endete mit Start-Up-Pitches „Von der Idee zur Innovation“.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die nordbayerische Versicherungsbranche traf sich am Mittwoch an der Hochschule Coburg: Beim diesjährigen „InsureMe" wurden Nachhaltigkeit und Innovation diskutiert, außerdem wurden die besten Abschlussarbeiten im Versicherungsbereich mit dem Forum V-Preis ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Aktuelle Entwicklungen in der Versicherungsbranche, der Medizinforschung und dem Mobilitätsmarkt waren Thema beim Insurance Meeting, dem <a href="http://www.insureme-nordbayern">InsureMe</a>, das in diesem Jahr an der Hochschule Coburg stattfand. Organisiert wird die Veranstaltung von <a href="http://www.forum-v.de">Forum V</a>, einem Netzwerk aus den nordbayerischen Versicherungsunternehmen, Hochschulen und Verbänden. Die Hochschule Coburg ist einer der Partner und <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für <a href="t3://page?uid=162">Versicherungsbetriebslehre </a>an der Fakultät <a href="t3://page?uid=152">Wirtschaftswissenschaften </a>der Hochschule Coburg und Forum V-Vorstandsmitglied, führte durch die hybride Veranstaltung. Er freute sich, an den Bildschirmen und live in Coburg insgesamt etwa 250 Besucher:innen zu begrüßen. <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, hob hervor, dass Forum V dazu beiträgt, einer wichtigen Aufgabe der Hochschule gerecht zu werden: dem Transfer in die Region und mit der Region. „Ich freue mich, das Lehre und versicherungswissenschaftliche Forschung vorangetrieben werden.“</p>&#13;
<p><strong>Versicherung und Gesellschaft</strong></p>&#13;
<p>Jörg Asmussen, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied und Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sprach wichtige gesellschaftliche Themen wie die drei Säulen der Altersvorsorge und den demografischen Wandel an: „Die Faktenlage ist evident“, sagte er, „Wir haben eine alternde Bevölkerung. Das sehen wir zum Beispiel am Arbeitsmarkt, wo nicht nur ein Fachkräftemangel, sondern zum Teil ein allgemeiner Arbeitskräftemangel besteht.“ Er sprach über die drei Säulen der Altersvorsorge und zeigte aus Verbandssicht den Status Quo und zukünftige Potenziale von Nachhaltigkeit und Innovation in der Versicherungswirtschaft auf. Wie der „Digital Patient&nbsp; Twin" die Zukunft der Medizin verändert, war Thema von Dr. Peter Schardt, CTO Siemens Healthineers. Um Nachhaltigkeit und Innovationen ging es außerdem im Vortrag von Daniel Krauss, Founder &amp; CIO/CHRO Flix SE zur Zukunft des (internationalen) Mobilitätsmarktes.</p>&#13;
<p><strong>Die besten Abschlussarbeiten Nordbayerns</strong></p>&#13;
<p>Die Forum V-Preise für die besten Abschlussarbeiten übergaben Klaus-Jürgen Heitmann, Vorstandssprecher der HUK-COBURG Versicherungen, und Prof. Dr. Nadine Gatzert, Inhaberin des Lehrstuhls für Versicherungswirtschaft und Risikomanagement an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Für die herausragende Bachelorarbeit „Nachhaltigkeit im Privatversicherungsgeschäft: Eine empirische Analyse des aktuellen Stands deutscher Versicherer“ an der Hochschule Coburg wurde Viktor Lecher ausgezeichnet. Ebenfalls mit einem Preisgeld von 500 Euro wurde die Bachelorarbeit von Verena Heinlein an der FAU gewürdigt. Sie hatte sich mit „Insurance On-Demand – Chancen und Risiken situativer Versicherungsprodukte“ beschäftigt.</p>&#13;
<p>Der Preis für die besten Masterarbeiten ist mit je 800 Euro dotiert. An der FAU ging er an Alina Salzberger für ihre Arbeit über „Corporate Cyber Insurance Decision-Making of SMEs: The Influence of Biases and Heuristics“. Bei der Übergabe scherzte Gatzert, der Titel einer Masterarbeit müsse nicht immer eingängig sein und die Coburger Masterandin Anke Lutz lachte kurz auf. Ihre ausgezeichnete Arbeit trägt den Titel: „Worin liegt der Unterschied bzw. worin liegen die Parallelen bei der Überprüfung der Geschäftsorganisation nach § 30 Abs. 1 VAG zu der Bewertung nach § 23 Abs. 2 VAG?“. Nachdem sie als Abteilungsleiterin in der Versicherungswirtschaft in Köln ihren berufsbegleitenden Master in Coburg absolvierte, erklärte Lutz auf der Bühne ihrer Hochschule: „Ich fühle mich als Oberhessin hier in Oberfranken sehr wohl.“</p>&#13;
<p>Die Veranstaltung endete mit Start-Up-Pitches „Von der Idee zur Innovation“.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/148-Forum-V-Anke_Lutz-1024x683.jpg"
                        fileSize="185024"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/148-Forum-V-Kraft-1024x683.jpg"
                        fileSize="144043"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/148-Forum-V-Preistraeger-1024x683.jpg"
                        fileSize="187576"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/148-Forum-V-Publikum-1024x683.jpg"
                        fileSize="220613"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/148-Forum-V-Viktor_Lecher-1024x683.jpg"
                        fileSize="177222"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/148-Forum-V-Verena-Heinlein-1024x683.jpg"
                        fileSize="182704"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category>                                <title><![CDATA[Design der Freiheit: Hochschule trifft Theater]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/design-der-freiheit-hochschule-trifft-theater/</link>
                <pubDate>Wed, 12 Oct 2022 10:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/design-der-freiheit-hochschule-trifft-theater/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Freiheit ist Thema einer außergewöhnlichen Theaterproduktion, bei der Landestheater und Hochschule Coburg zusammenarbeiten. Premiere von „Versprochenes reich“ ist am Donnerstag in der Alten Kühlhalle.</em>

&nbsp;

Ein aufblasbares Kleidungsstück, das auf den Brustkorb drückt. Je mehr Luft darin ist, umso schwerer fällt das Atmen. Beengend, beklemmend – und eigentlich geht es um Freiheit. „Wo hört Freiheit auf? Wo fängt sie an?“, fragt Prof. Natalie Weinmann. Die Professorin für <a href="t3://page?uid=157">Produktdesign </a>hat mit ihren Studierenden und mit Theatermacherin Lilian Prent im Sommer viel über dieses Thema diskutiert. Im Rahmen des Kooperationsprojektes „Who the Freedom“ entstand das Theaterstück „Versprochenes reich“, das am Donnerstag um 20 Uhr Premiere in der Alten Kühlhalle hat.

&nbsp;

<strong>Das Publikum ist Teil der Inszenierung</strong>

&nbsp;

Etwa ein Dutzend Studierende des vierten und sechsten Semesters des Studiengangs Integriertes Produktdesign haben in dem Projekt nicht nur Requisiten entwickelt, sondern auch Lichtobjekte, neuartige Bühnenbildkonzepte, Kostüme und interaktive Artefakte, die das Publikum miteinbeziehen. „Im Produktdesign werden oft hochwertige Unikate erstellt, aber in diesem Projekt ging es um etwas anderes“, erklärt Weinmann. „Wenn beispielsweise das Kostüm, das eine Studentin entwickelt hat, Druck auf die Brust des Schauspielers ausübt, verändert das sein Spiel.“ Ein anderer Student nutzt ein Vakuumiergerät – ähnlich wie beim Vakuumieren von Fleisch. Nur dass hier die Schauspielerinnen und Schauspieler durch eine Folie fixiert werden. „Das macht auch etwas mit denen, die zuschauen, mit dem Publikum.“

&nbsp;

Die Teilnehmenden haben sich auf ganz eigene Weise mit dem Stück und individuellen Aspekten der Freiheit auseinandergesetzt. Kulisse, Text und Inszenierung entstanden parallel und beeinflussten sich gegenseitig. „Das ist etwas, das wir uns im Produktdesign oft wünschen: Dass wir nicht ans Ende gestellt werden, wenn ein Produkt technisch schon fast fertig ist und wir es dann ,schön‘ machen sollen.“ In diesem Fall wob Autorin und Regisseurin Prent die Ideen der Studierenden von Anfang an in die Inszenierung ein. Der Perspektivwechsel war nicht nur für die Beteiligten spannend, sondern bietet im Ergebnis den Zuschauerinnen und Zuschauern einen überraschendes Theatererlebnis – zum ersten Mal bei der Premiere am Donnerstag in der Alten Kühlhalle.

&nbsp;

<strong>Die Unterstützer</strong>

&nbsp;

Die Entwicklung der Studierendenprojekte sowie viele Workshops und eine Ausstellung an den Designtagen fanden mit Unterstützung der Weingarth Stiftung und des Coburger Designforum Oberfranken in der Mohrenstraße statt. „Zukunft. Coburg. Digital" hat die Studierenden teilweise mit technischem Equipment unterstützt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Freiheit ist Thema einer außergewöhnlichen Theaterproduktion, bei der Landestheater und Hochschule Coburg zusammenarbeiten. Premiere von „Versprochenes reich“ ist am Donnerstag in der Alten Kühlhalle.</em>

&nbsp;

Ein aufblasbares Kleidungsstück, das auf den Brustkorb drückt. Je mehr Luft darin ist, umso schwerer fällt das Atmen. Beengend, beklemmend – und eigentlich geht es um Freiheit. „Wo hört Freiheit auf? Wo fängt sie an?“, fragt Prof. Natalie Weinmann. Die Professorin für <a href="t3://page?uid=157">Produktdesign </a>hat mit ihren Studierenden und mit Theatermacherin Lilian Prent im Sommer viel über dieses Thema diskutiert. Im Rahmen des Kooperationsprojektes „Who the Freedom“ entstand das Theaterstück „Versprochenes reich“, das am Donnerstag um 20 Uhr Premiere in der Alten Kühlhalle hat.

&nbsp;

<strong>Das Publikum ist Teil der Inszenierung</strong>

&nbsp;

Etwa ein Dutzend Studierende des vierten und sechsten Semesters des Studiengangs Integriertes Produktdesign haben in dem Projekt nicht nur Requisiten entwickelt, sondern auch Lichtobjekte, neuartige Bühnenbildkonzepte, Kostüme und interaktive Artefakte, die das Publikum miteinbeziehen. „Im Produktdesign werden oft hochwertige Unikate erstellt, aber in diesem Projekt ging es um etwas anderes“, erklärt Weinmann. „Wenn beispielsweise das Kostüm, das eine Studentin entwickelt hat, Druck auf die Brust des Schauspielers ausübt, verändert das sein Spiel.“ Ein anderer Student nutzt ein Vakuumiergerät – ähnlich wie beim Vakuumieren von Fleisch. Nur dass hier die Schauspielerinnen und Schauspieler durch eine Folie fixiert werden. „Das macht auch etwas mit denen, die zuschauen, mit dem Publikum.“

&nbsp;

Die Teilnehmenden haben sich auf ganz eigene Weise mit dem Stück und individuellen Aspekten der Freiheit auseinandergesetzt. Kulisse, Text und Inszenierung entstanden parallel und beeinflussten sich gegenseitig. „Das ist etwas, das wir uns im Produktdesign oft wünschen: Dass wir nicht ans Ende gestellt werden, wenn ein Produkt technisch schon fast fertig ist und wir es dann ,schön‘ machen sollen.“ In diesem Fall wob Autorin und Regisseurin Prent die Ideen der Studierenden von Anfang an in die Inszenierung ein. Der Perspektivwechsel war nicht nur für die Beteiligten spannend, sondern bietet im Ergebnis den Zuschauerinnen und Zuschauern einen überraschendes Theatererlebnis – zum ersten Mal bei der Premiere am Donnerstag in der Alten Kühlhalle.

&nbsp;

<strong>Die Unterstützer</strong>

&nbsp;

Die Entwicklung der Studierendenprojekte sowie viele Workshops und eine Ausstellung an den Designtagen fanden mit Unterstützung der Weingarth Stiftung und des Coburger Designforum Oberfranken in der Mohrenstraße statt. „Zukunft. Coburg. Digital" hat die Studierenden teilweise mit technischem Equipment unterstützt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/146-enge-Objekt-Fabienne_Brueckner-Fotorechte-Eva_Conci-768x1024.jpg"
                        fileSize="61524"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/146-wand-Objekt_und_Fotorechte-Alicia_Madlangbayan-900x1024.jpg"
                        fileSize="186068"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="900" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Der schönste Job der Welt“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-schoenste-job-der-welt/</link>
                <pubDate>Wed, 12 Oct 2022 05:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-schoenste-job-der-welt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit 1999 ist Dr. Manfred Casties Professor für Gebäudetechnik an der Hochschule Coburg. Seine Fächer sind in den letzten Jahren aktueller denn je: Es geht um Heizen, Lüften und Energieeffizienz. Nun geht er in den Ruhestand.</em></p>&#13;
<p>„Bei Corona war ich wegen der Lüftung der Hörsäle fachlich betroffen und durch den Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen auf unsere Energieversorgung müssen viele Themen aus meinem Fach neu überdacht werden. Und dann ist da noch das Ziel bis 2045 Treibhausgasneutralität zu erreichen“, beginnt Prof. Dr. Manfred Casties das Gespräch. „Da kann ich mich auch in Zukunft eigentlich gar nicht raushalten.“<br /> Er ist überhaupt nicht im Ruhestandsmodus. Bei Corona ging es ums hygienisch richtige Lüften. Casties hat die CO2 Konzentration in den Hörsälen der Hochschule gemessen, gab Empfehlungen zum Lüften und zu Lüftungsanlagen in Schulen. „In Räumen mit laufenden Lüftungsanlagen war die Luft immer gut. Der Haken: die brauchen viel Strom.“ Jetzt: Energiekrise, heizen: Genau sein Ding: „In meiner Doktorarbeit 1996 an der TU Berlin ging es um das Nutzerverhalten und den Heizenergieverbrauch von Wohngebäuden.“ So hat er natürlich einige Tipps für den bevorstehenden Winter. „Das Nutzerverhalten kann beim Verbrauch viel mehr ausmachen, als die Gebäudetechnik und die Dämmung“, sagt er. Die Empfehlung für die Heizsaison: „Fenster nicht immer auf Kipp lassen, sondern dreimal am Tag fünf Minuten stoßlüften, dabei das Thermostatventil am Heizkörper zudrehen.“ Für ihn ist das Ganze nicht neu. „Schon als ich studiert habe, war das Energiethema als Problem bekannt, wurde aber unter anderem wegen fehlender wirtschaftlicher Gründe nie forciert.“ Jetzt, da alles schnell gehen soll, rät der Professor zur Besonnenheit. „Inwieweit kurzfristig ein Ersatz der konventionellen Heizkessel durch mit ‚grünem Strom‘ betriebene Wärmepumpen, plus Photovoltaik auf dem Dach, möglich ist, muss abgewartet werden.“ Auch einen verstärkten Einsatz von Holz als Brennstoff findet er nicht unproblematisch.</p>&#13;
<h4>„Unsere Absolvent:innen sind sehr gefragt“</h4>&#13;
<p>Manfred Casties hat sich in über zwei Jahrzehnten an der Hochschule Coburg dafür engagiert, Studierenden eine umfassende Ausbildung zu ermöglichen. Dies gelingt in der Studienrichtung <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/bauingenieurwesen-energieeffizientes-gebaeudedesign.html" target="Energieeffizientes Gebäudedesign" rel="noopener">Energieeffizientes Gebäudedesign</a>, als Teil des Studiengangs Bauingenieurwesen. Dabei geht es um modernes Know-how des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens. Diese Richtung ergänzt die <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html" target="Fakultät Design" rel="noopener">Fakultät Design</a> mit ihren Studiengängen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen.html" target="Bauingenieurwesen" rel="noopener">Bauingenieurwesen</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Architektur" rel="noopener">Architektur</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Innenarchitektur" rel="noopener">Innenarchitektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html" target="IP" rel="noopener">Integriertes&nbsp;Produktdesign</a>. „In unserer Studienrichtung vereinen wir mein Fach, die Gebäudetechnik, mit der Bauphysik und dem Bauingenieurwesen. Denn die Studierenden brauchen mehrere Sichtweisen.“ Die Bauphysik befasst sich mit Wärme-, Feuchte- und Schallschutz von Gebäuden, das Bauingenieurwesen mit Tragwerk und Statik und die Gebäudetechnik mit den Anlagen zum Heizen, Lüften und Klimatisieren von Gebäuden sowie mit Sanitär- und Elektrotechnik. Dieses fächerübergreifende Konzept hat sich bewährt. „Unsere Absolventinnen und Absolventen sind auf dem Markt schon immer sehr gefragt.“</p>&#13;
<h4>Aus Berlin nach Coburg</h4>&#13;
<p>Manfred Casties hat in Berlin Energie- und Verfahrenstechnik und später noch Innovationsmanagement studiert, danach die Promotion an der TU Berlin abgeschlossen. Dazwischen arbeitete er in verschiedenen Ingenieurbüros und hat einige Lehraufträge innegehabt. „Von Berlin aus bin ich nach Coburg an die Hochschule gekommen, was einer gewissen Umstellung bedurfte“, erzählt er augenzwinkernd. „Doch Coburg ist, gerade wenn man eine Familie hat, viel netter als Berlin, darum bin ich sehr froh, hier zu leben.“</p>&#13;
<p>Sein wichtigstes Forschungsprojekt war das Monitoring des sogenannten „Green Hospital“, dem Neubau des Krankenhauses in Lichtenfels. Das Projekt der "<a href="https://www.tao-oberfranken.de/" target="TAO" rel="noopener">TechnologieAllianzOberfranken</a>“ (TAO), also der Zusammenarbeit mit der Hochschule Hof und der Universität Bayreuth, endet genau mit seinem Wirken in Coburg. „Ich war über zehn Jahre von der Planung bis zum Betrieb dabei. Unsere Aufgabe war, zu überprüfen, ob das Krankenhaus auch wirklich ‚green‘ ist.“ Der Abschlussbericht wird demnächst veröffentlicht und gerne würde Casties noch weiter daran forschen. „Wir haben so viele Daten gesammelt und könnten daraus noch viele Bachelorarbeiten machen.“</p>&#13;
<h4>Vielfältige Interessen</h4>&#13;
<p>Bloß keine Langeweile, ist ein Motto des 66-Jährigen. Die wird er sicher nicht haben, denn es gibt für ihn noch viel zu tun. Als stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Klimatechnik und Herausgeber einer Fachbuchreihe für Klimatechnik ist er weiterhin recht eingespannt. In seiner Freizeit will er nun wieder mehr kulturelle Angebote nutzen und denkt darüber nach, eingeschlafene Hobbys zu aktivieren: „Ich habe in einer Jazz-Band Bass gespielt und bin Motorradfahrer, dazu habe ich nun wieder mehr Gelegenheit.“ Sicher ist, dass Prof. Casties nie ganz auf „seine Studierenden“ verzichten muss, schließlich bestehen viele Kontakte auch über das Studium hinaus. Zum Abschluss sagt er nur: „Professor zu sein, ist für mich der schönste Job der Welt!“</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit 1999 ist Dr. Manfred Casties Professor für Gebäudetechnik an der Hochschule Coburg. Seine Fächer sind in den letzten Jahren aktueller denn je: Es geht um Heizen, Lüften und Energieeffizienz. Nun geht er in den Ruhestand.</em></p>&#13;
<p>„Bei Corona war ich wegen der Lüftung der Hörsäle fachlich betroffen und durch den Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen auf unsere Energieversorgung müssen viele Themen aus meinem Fach neu überdacht werden. Und dann ist da noch das Ziel bis 2045 Treibhausgasneutralität zu erreichen“, beginnt Prof. Dr. Manfred Casties das Gespräch. „Da kann ich mich auch in Zukunft eigentlich gar nicht raushalten.“<br /> Er ist überhaupt nicht im Ruhestandsmodus. Bei Corona ging es ums hygienisch richtige Lüften. Casties hat die CO2 Konzentration in den Hörsälen der Hochschule gemessen, gab Empfehlungen zum Lüften und zu Lüftungsanlagen in Schulen. „In Räumen mit laufenden Lüftungsanlagen war die Luft immer gut. Der Haken: die brauchen viel Strom.“ Jetzt: Energiekrise, heizen: Genau sein Ding: „In meiner Doktorarbeit 1996 an der TU Berlin ging es um das Nutzerverhalten und den Heizenergieverbrauch von Wohngebäuden.“ So hat er natürlich einige Tipps für den bevorstehenden Winter. „Das Nutzerverhalten kann beim Verbrauch viel mehr ausmachen, als die Gebäudetechnik und die Dämmung“, sagt er. Die Empfehlung für die Heizsaison: „Fenster nicht immer auf Kipp lassen, sondern dreimal am Tag fünf Minuten stoßlüften, dabei das Thermostatventil am Heizkörper zudrehen.“ Für ihn ist das Ganze nicht neu. „Schon als ich studiert habe, war das Energiethema als Problem bekannt, wurde aber unter anderem wegen fehlender wirtschaftlicher Gründe nie forciert.“ Jetzt, da alles schnell gehen soll, rät der Professor zur Besonnenheit. „Inwieweit kurzfristig ein Ersatz der konventionellen Heizkessel durch mit ‚grünem Strom‘ betriebene Wärmepumpen, plus Photovoltaik auf dem Dach, möglich ist, muss abgewartet werden.“ Auch einen verstärkten Einsatz von Holz als Brennstoff findet er nicht unproblematisch.</p>&#13;
<h4>„Unsere Absolvent:innen sind sehr gefragt“</h4>&#13;
<p>Manfred Casties hat sich in über zwei Jahrzehnten an der Hochschule Coburg dafür engagiert, Studierenden eine umfassende Ausbildung zu ermöglichen. Dies gelingt in der Studienrichtung <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/bauingenieurwesen-energieeffizientes-gebaeudedesign.html" target="Energieeffizientes Gebäudedesign" rel="noopener">Energieeffizientes Gebäudedesign</a>, als Teil des Studiengangs Bauingenieurwesen. Dabei geht es um modernes Know-how des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens. Diese Richtung ergänzt die <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html" target="Fakultät Design" rel="noopener">Fakultät Design</a> mit ihren Studiengängen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen.html" target="Bauingenieurwesen" rel="noopener">Bauingenieurwesen</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Architektur" rel="noopener">Architektur</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Innenarchitektur" rel="noopener">Innenarchitektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html" target="IP" rel="noopener">Integriertes&nbsp;Produktdesign</a>. „In unserer Studienrichtung vereinen wir mein Fach, die Gebäudetechnik, mit der Bauphysik und dem Bauingenieurwesen. Denn die Studierenden brauchen mehrere Sichtweisen.“ Die Bauphysik befasst sich mit Wärme-, Feuchte- und Schallschutz von Gebäuden, das Bauingenieurwesen mit Tragwerk und Statik und die Gebäudetechnik mit den Anlagen zum Heizen, Lüften und Klimatisieren von Gebäuden sowie mit Sanitär- und Elektrotechnik. Dieses fächerübergreifende Konzept hat sich bewährt. „Unsere Absolventinnen und Absolventen sind auf dem Markt schon immer sehr gefragt.“</p>&#13;
<h4>Aus Berlin nach Coburg</h4>&#13;
<p>Manfred Casties hat in Berlin Energie- und Verfahrenstechnik und später noch Innovationsmanagement studiert, danach die Promotion an der TU Berlin abgeschlossen. Dazwischen arbeitete er in verschiedenen Ingenieurbüros und hat einige Lehraufträge innegehabt. „Von Berlin aus bin ich nach Coburg an die Hochschule gekommen, was einer gewissen Umstellung bedurfte“, erzählt er augenzwinkernd. „Doch Coburg ist, gerade wenn man eine Familie hat, viel netter als Berlin, darum bin ich sehr froh, hier zu leben.“</p>&#13;
<p>Sein wichtigstes Forschungsprojekt war das Monitoring des sogenannten „Green Hospital“, dem Neubau des Krankenhauses in Lichtenfels. Das Projekt der "<a href="https://www.tao-oberfranken.de/" target="TAO" rel="noopener">TechnologieAllianzOberfranken</a>“ (TAO), also der Zusammenarbeit mit der Hochschule Hof und der Universität Bayreuth, endet genau mit seinem Wirken in Coburg. „Ich war über zehn Jahre von der Planung bis zum Betrieb dabei. Unsere Aufgabe war, zu überprüfen, ob das Krankenhaus auch wirklich ‚green‘ ist.“ Der Abschlussbericht wird demnächst veröffentlicht und gerne würde Casties noch weiter daran forschen. „Wir haben so viele Daten gesammelt und könnten daraus noch viele Bachelorarbeiten machen.“</p>&#13;
<h4>Vielfältige Interessen</h4>&#13;
<p>Bloß keine Langeweile, ist ein Motto des 66-Jährigen. Die wird er sicher nicht haben, denn es gibt für ihn noch viel zu tun. Als stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Klimatechnik und Herausgeber einer Fachbuchreihe für Klimatechnik ist er weiterhin recht eingespannt. In seiner Freizeit will er nun wieder mehr kulturelle Angebote nutzen und denkt darüber nach, eingeschlafene Hobbys zu aktivieren: „Ich habe in einer Jazz-Band Bass gespielt und bin Motorradfahrer, dazu habe ich nun wieder mehr Gelegenheit.“ Sicher ist, dass Prof. Casties nie ganz auf „seine Studierenden“ verzichten muss, schließlich bestehen viele Kontakte auch über das Studium hinaus. Zum Abschluss sagt er nur: „Professor zu sein, ist für mich der schönste Job der Welt!“</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/145-Casties_Manfred-1024x768.jpg"
                        fileSize="168796"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Herbstferienaktion: „Ab in den Hörsaal“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/herbstferienaktion-der-hochschule-coburg-ab-in-den-hoersaal/</link>
                <pubDate>Tue, 11 Oct 2022 09:44:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/herbstferienaktion-der-hochschule-coburg-ab-in-den-hoersaal/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie ist das so, in einem Hörsaal zu sitzen? Wie läuft eine Vorlesung ab? Welche Themen werden da behandelt? Was lernen Studis zum Beispiel in Studiengängen wie Maschinenbau, Integrative Gesundheitsförderung oder Innenarchitektur?</em></p>&#13;
<p>All das können Schüler:innen in den Herbstferien selbst erfahren und ausprobieren: Die Hochschule Coburg öffnet ausgewählte Lehrveranstaltungen des regulären Semesterprogramms aller Fachbereiche für Studieninteressierte. Mehr als 30 verschiedene Vorlesungen gibt es zu entdecken, darunter beispielsweise Mathematik, Konstruktion, Projekt- und Trendmanagement, Soziologie, Psychologie, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Freihandskizzieren.</p>&#13;
<p>Die Lehrveranstaltungen finden je nach Studiengang am Campus Friedrich Streib, am Campus Design, am Lucas-Cranach-Campus in Kronach oder online statt.</p>&#13;
<p>Weitere Information, einen Überblick über die angebotenen Vorlesungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf <a href="http://www.hs-coburg.de/herbstferienaktion">www.hs-coburg.de/herbstferienaktion</a>. Fragen beantwortet auch die Studienberatung unter 09561/317-247 oder studienberatung@hs-coburg.de.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie ist das so, in einem Hörsaal zu sitzen? Wie läuft eine Vorlesung ab? Welche Themen werden da behandelt? Was lernen Studis zum Beispiel in Studiengängen wie Maschinenbau, Integrative Gesundheitsförderung oder Innenarchitektur?</em></p>&#13;
<p>All das können Schüler:innen in den Herbstferien selbst erfahren und ausprobieren: Die Hochschule Coburg öffnet ausgewählte Lehrveranstaltungen des regulären Semesterprogramms aller Fachbereiche für Studieninteressierte. Mehr als 30 verschiedene Vorlesungen gibt es zu entdecken, darunter beispielsweise Mathematik, Konstruktion, Projekt- und Trendmanagement, Soziologie, Psychologie, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Freihandskizzieren.</p>&#13;
<p>Die Lehrveranstaltungen finden je nach Studiengang am Campus Friedrich Streib, am Campus Design, am Lucas-Cranach-Campus in Kronach oder online statt.</p>&#13;
<p>Weitere Information, einen Überblick über die angebotenen Vorlesungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf <a href="http://www.hs-coburg.de/herbstferienaktion">www.hs-coburg.de/herbstferienaktion</a>. Fragen beantwortet auch die Studienberatung unter 09561/317-247 oder studienberatung@hs-coburg.de.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/144-Herbstferienaktion-1024x683.jpg"
                        fileSize="137288"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category><category><![CDATA[News]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Stromnetze: Auszeichnung für Coburger Doktorandin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/stromnetze-auszeichnung-fuer-coburger-doktorandin/</link>
                <pubDate>Mon, 10 Oct 2022 05:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/stromnetze-auszeichnung-fuer-coburger-doktorandin/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Wo Energie aus Wind und Sonne eingefangen wird, gibt es in der Erzeugung Leistungsspitzen und  tiefe Täler. Solche Schwankungen im Stromnetz gehören zu den Faktoren, die Stromkabel schneller altern lassen. Das erforscht Doktorandin Ann-Catrin Uhr-Müller an der Hochschule Coburg. Die Veröffentlichung erster Teilergebnisse wurde bei der internationalen Diagnostika-Konferenz jetzt mit dem „Best Student Paper“-Award ausgezeichnet. </em>

Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) ist der größte technische Berufsverband der Welt; sein Journal ist für Elektrotechniker:innen so etwas wie die Bibel – oder wenigstens wie der Duden. Bei der „2022 International Conference on Diagnostics in Electrical Engineering (Diagnostika)“ im tschechischen Pilsen erhielt Ann-Catrin Uhr-Müller den „Best Student Paper Award für ein Thema, das im Rahmen ihrer Promotion entstanden ist: ein Vergleich der Dielektrizitätsfaktoren bei verschiedenen Temperaturen für neue und vorgealterte Papier-Masse-Kabel.

<strong>Forschung in Köln und Coburg</strong>

Diese speziellen Papier-Masse-Kabel haben als Isolierung eine Papierschicht, die in Öl getränkt ist und sie liegen teilweise seit Jahrzehnten in der Erde. Um zu simulieren, wie lange die Isolierung unter verschiedenen Bedingungen hält, haben die Rheinische NETZGesellschaft (RNG) in Köln und das <a href="t3://page?uid=980">Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA)</a> der Hochschule Coburg gemeinsam in Köln ein Versuchsfeld in Betrieb genommen, das die Alterung der Kabel künstlich beschleunigt. „Wir haben unerwartete Messergebnisse erhalten“, sagt Uhr-Müller. „Das ist spannend.“

Zuständig für das Projekt ist an der Hochschule Coburg <a href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl</a>, der an der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät für Elektrotechnik und Informatik</a> und insbesondere im IHEA zu Stromnetzen forscht. Er betreut Uhr-Müllers Doktorarbeit, die er im Kontext der Energiewende als wichtigen Beitrag für das so genannte Asset-Management sieht: Mit den richtigen Informationen können die Betreiber die Ausfallwahrscheinlichkeit der Kabel ermitteln und die nötigen Maßnahmen ergreifen, damit sie lange halten.

<strong>Überraschende Messergebnisse</strong>

„Die Betriebsfrequenz liegt bei 50 Hertz (Hz). Wenn die Netzbetreiber ihre Kabel analysieren, machen sie das bei der Diagnosefrequenz von 0,1 Hz“, erklärt Uhr-Müller. Grundsätzlich gilt: „Je höher die Temperatur, desto höher sind die Verluste.“ Die Doktorandin arbeitet unter anderem mit Parametern wie der Permittivität (Dielektrizitätszahl) und dem so genannten Verlustfaktor Tan Delta (δ) , um zu ermitteln, was in der Isolierung der Kabel passiert. Bei den neuen Kabeln waren die Ergebnisse erwartungsgemäß. Aber bei den gealterten Kabeln gab es Überraschungen. „Zum Beispiel war das Kabel, das bei 0,1 Hz die schlechtesten Ergebnisse lieferte, nicht auch bei 50 Hz am schlechtesten.“ Warum das so ist, weiß Uhr-Müller noch nicht genau. „Aber ich habe Theorien.“ Sie vermutet, dass sich durch die Alterung zum Beispiel Aldehyde, Säuren oder einfach Wasser anlagert und sich so chemische Ketten verändern – und in ihrer Doktorarbeit wird sie das noch genau untersuchen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Wo Energie aus Wind und Sonne eingefangen wird, gibt es in der Erzeugung Leistungsspitzen und  tiefe Täler. Solche Schwankungen im Stromnetz gehören zu den Faktoren, die Stromkabel schneller altern lassen. Das erforscht Doktorandin Ann-Catrin Uhr-Müller an der Hochschule Coburg. Die Veröffentlichung erster Teilergebnisse wurde bei der internationalen Diagnostika-Konferenz jetzt mit dem „Best Student Paper“-Award ausgezeichnet. </em>

Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) ist der größte technische Berufsverband der Welt; sein Journal ist für Elektrotechniker:innen so etwas wie die Bibel – oder wenigstens wie der Duden. Bei der „2022 International Conference on Diagnostics in Electrical Engineering (Diagnostika)“ im tschechischen Pilsen erhielt Ann-Catrin Uhr-Müller den „Best Student Paper Award für ein Thema, das im Rahmen ihrer Promotion entstanden ist: ein Vergleich der Dielektrizitätsfaktoren bei verschiedenen Temperaturen für neue und vorgealterte Papier-Masse-Kabel.

<strong>Forschung in Köln und Coburg</strong>

Diese speziellen Papier-Masse-Kabel haben als Isolierung eine Papierschicht, die in Öl getränkt ist und sie liegen teilweise seit Jahrzehnten in der Erde. Um zu simulieren, wie lange die Isolierung unter verschiedenen Bedingungen hält, haben die Rheinische NETZGesellschaft (RNG) in Köln und das <a href="t3://page?uid=980">Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA)</a> der Hochschule Coburg gemeinsam in Köln ein Versuchsfeld in Betrieb genommen, das die Alterung der Kabel künstlich beschleunigt. „Wir haben unerwartete Messergebnisse erhalten“, sagt Uhr-Müller. „Das ist spannend.“

Zuständig für das Projekt ist an der Hochschule Coburg <a href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl</a>, der an der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät für Elektrotechnik und Informatik</a> und insbesondere im IHEA zu Stromnetzen forscht. Er betreut Uhr-Müllers Doktorarbeit, die er im Kontext der Energiewende als wichtigen Beitrag für das so genannte Asset-Management sieht: Mit den richtigen Informationen können die Betreiber die Ausfallwahrscheinlichkeit der Kabel ermitteln und die nötigen Maßnahmen ergreifen, damit sie lange halten.

<strong>Überraschende Messergebnisse</strong>

„Die Betriebsfrequenz liegt bei 50 Hertz (Hz). Wenn die Netzbetreiber ihre Kabel analysieren, machen sie das bei der Diagnosefrequenz von 0,1 Hz“, erklärt Uhr-Müller. Grundsätzlich gilt: „Je höher die Temperatur, desto höher sind die Verluste.“ Die Doktorandin arbeitet unter anderem mit Parametern wie der Permittivität (Dielektrizitätszahl) und dem so genannten Verlustfaktor Tan Delta (δ) , um zu ermitteln, was in der Isolierung der Kabel passiert. Bei den neuen Kabeln waren die Ergebnisse erwartungsgemäß. Aber bei den gealterten Kabeln gab es Überraschungen. „Zum Beispiel war das Kabel, das bei 0,1 Hz die schlechtesten Ergebnisse lieferte, nicht auch bei 50 Hz am schlechtesten.“ Warum das so ist, weiß Uhr-Müller noch nicht genau. „Aber ich habe Theorien.“ Sie vermutet, dass sich durch die Alterung zum Beispiel Aldehyde, Säuren oder einfach Wasser anlagert und sich so chemische Ketten verändern – und in ihrer Doktorarbeit wird sie das noch genau untersuchen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/138-uhrmueller-best-student-paper-1024x683.jpg"
                        fileSize="141648"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/105-IHEA-Erweiterung_Weindl-703x1024.jpg"
                        fileSize="102977"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="703" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/138-uhrmueller-best-student-paper-diagnostica-1024x577.jpeg"
                        fileSize="62963"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="577"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gemeinsam gut gestartet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gemeinsam-gut-gestartet-1/</link>
                <pubDate>Wed, 05 Oct 2022 08:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gemeinsam-gut-gestartet-1/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Erstsemestertage an der Hochschule Coburg</em></p>&#13;
<p>Wer ein Studium beginnt, hat viele Fragen: Wie funktioniert das mit dem Stundenplan? Woher bekomme ich die Vorlesungsunterlagen? Wie finde ich mich an der Hochschule zurecht? Und wie lerne ich jetzt schnell neue Leute kennen?</p>&#13;
<p>Antworten auf diese Fragen und ein gutes Ankommen an der Hochschule Coburg gab es für die neuen Studierenden der technischen und wirtschaftlichen Studiengänge bei den Erstsemestertagen vom 29. September bis 02. Oktober: mit einem bunten und erlebnisreichen Programm die Hochschule entdecken, nützliche Infos bekommen und dabei Spaß haben.</p>&#13;
<p>Nach dem Kennenlernen in den Mentoratsgruppen, einem Rundgang durch die Hochschule und einem gruppenübergreifenden Austausch bei Sportlichen Stationen erwartete die Mentoratsgruppen die Bearbeitung eines studienbezogenen praktischen Projekts. Dabei mussten kriminelle Spuren anylsiert und Flugkörper gebaut, Miniaturautos beschleunigt und nahezu unverkaufbare Produkte vermarktet oder neue Anwendungsmöglichkeiten für Elektromagneten entwickelt werden.</p>&#13;
<p>Die Bearbeitung dieser Projektaufgaben ermöglichte einen Ausblick auf typische Fragestellungen des Studiums, aber eben auch ein vertieftes Kennenlernen in den Mentoratsgruppen. Die Jurys zeigten sich bei der anschließenden Präsentation beeindruckt von den erzielten Ergebnissen. Die überzeugendste Idee wurde jeweils mit einem Gewinn in Form eines Kneipengutscheins prämiert.</p>&#13;
<p>Beim gemeinsamen Grillen zum Abschluss entstanden weitere Gespräche zwischen Studierenden, Mentor*innen und Dozierenden. Das kühle Wetter tat der guten Stimmung dabei keinen Abbruch.</p>&#13;
<p>Auch nach den Erstsemestertagen werden die neuen Studierenden weiter gut betreut – in allen beteiligten Studiengängen von den ehrenamtlichen Mentor*innen, die das ganze Semester für sie da sind und ihre Erfahrungen zum erfolgreichen Studieren weitergeben. In den MINT-Studiengängen ist Projekt:ING die zentrale Anlaufstelle bei Problemen und persönlichen Anliegen, in den Wirtschaftsstudiengängen unterstützt Kerstin Kroner im weiteren Studienverlauf.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Erstsemestertage an der Hochschule Coburg</em></p>&#13;
<p>Wer ein Studium beginnt, hat viele Fragen: Wie funktioniert das mit dem Stundenplan? Woher bekomme ich die Vorlesungsunterlagen? Wie finde ich mich an der Hochschule zurecht? Und wie lerne ich jetzt schnell neue Leute kennen?</p>&#13;
<p>Antworten auf diese Fragen und ein gutes Ankommen an der Hochschule Coburg gab es für die neuen Studierenden der technischen und wirtschaftlichen Studiengänge bei den Erstsemestertagen vom 29. September bis 02. Oktober: mit einem bunten und erlebnisreichen Programm die Hochschule entdecken, nützliche Infos bekommen und dabei Spaß haben.</p>&#13;
<p>Nach dem Kennenlernen in den Mentoratsgruppen, einem Rundgang durch die Hochschule und einem gruppenübergreifenden Austausch bei Sportlichen Stationen erwartete die Mentoratsgruppen die Bearbeitung eines studienbezogenen praktischen Projekts. Dabei mussten kriminelle Spuren anylsiert und Flugkörper gebaut, Miniaturautos beschleunigt und nahezu unverkaufbare Produkte vermarktet oder neue Anwendungsmöglichkeiten für Elektromagneten entwickelt werden.</p>&#13;
<p>Die Bearbeitung dieser Projektaufgaben ermöglichte einen Ausblick auf typische Fragestellungen des Studiums, aber eben auch ein vertieftes Kennenlernen in den Mentoratsgruppen. Die Jurys zeigten sich bei der anschließenden Präsentation beeindruckt von den erzielten Ergebnissen. Die überzeugendste Idee wurde jeweils mit einem Gewinn in Form eines Kneipengutscheins prämiert.</p>&#13;
<p>Beim gemeinsamen Grillen zum Abschluss entstanden weitere Gespräche zwischen Studierenden, Mentor*innen und Dozierenden. Das kühle Wetter tat der guten Stimmung dabei keinen Abbruch.</p>&#13;
<p>Auch nach den Erstsemestertagen werden die neuen Studierenden weiter gut betreut – in allen beteiligten Studiengängen von den ehrenamtlichen Mentor*innen, die das ganze Semester für sie da sind und ihre Erfahrungen zum erfolgreichen Studieren weitergeben. In den MINT-Studiengängen ist Projekt:ING die zentrale Anlaufstelle bei Problemen und persönlichen Anliegen, in den Wirtschaftsstudiengängen unterstützt Kerstin Kroner im weiteren Studienverlauf.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_fan_fbw_29.-30.09.22_005-1024x768.jpg"
                        fileSize="120018"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_feif_fma_01.10.22_111-1024x683.jpg"
                        fileSize="161298"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_fan_fbw_29.-30.09.22_020-1024x768.jpg"
                        fileSize="150170"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_fan_fbw_29.-30.09.22_025-1024x768.jpg"
                        fileSize="237927"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_fan_fbw_29.-30.09.22_033-1024x768.jpg"
                        fileSize="109755"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_feif_fma_02.10.22_001-1024x768.jpg"
                        fileSize="143233"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_feif_fma_02.10.22_016-1024x768.jpg"
                        fileSize="122445"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_fan_fbw_29.-30.09.22_057-1024x768.jpg"
                        fileSize="101949"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_fan_fbw_29.-30.09.22_066-1024x768.jpg"
                        fileSize="132425"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_feif_fma_02.10.22_039-1024x768.jpg"
                        fileSize="93619"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_feif_fma_02.10.22_053-1024x768.jpg"
                        fileSize="135984"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Volles Haus zum Semesterstart]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/volles-haus-zum-semesterstart/</link>
                <pubDate>Wed, 05 Oct 2022 08:39:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/volles-haus-zum-semesterstart/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zum Start ins Wintersemester 2022/23 wurden die Studienanfänger:innen an der Hochschule Coburg begrüßt.</em><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif"> </span></span></span></p>&#13;
<p>Über 1000 Erstsemester haben sich an der Hochschule Coburg eingeschrieben. Viele kamen gleich für die zentrale Begrüßung an die Hochschule. Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel und der 3. Bürgermeister Can Aydin hießen die jungen Menschen an der Hochschule und in der Stadt Coburg herzlich willkommen. Vor drei Jahren hat die letzte Begrüßung der neuen Studierenden in Präsenz stattgefunden. Wie sich dieses Wintersemester genau entwickeln wird, ist natürlich nicht ganz sicher, doch: „Nach zweieinhalb Jahren Pandemie ist die Hochschule auf Online-Lehre sehr gut vorbereitet“, erklärt Vizepräsidentin Hegel. Zum Thema Energiekrise und den damit verbundenen Einsparungen, sieht sich die Hochschulleitung ebenfalls gerüstet. In den Seminarräumen und den Vorlesungssälen liegt die Temperatur bei 20 Grad. Um noch mehr Energie einzusparen, werden die Beleuchtung reduziert und weniger Räume genutzt.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Vorfreude überwiegt</strong></p>&#13;
<p>Trotz aller Unwägbarkeiten überwiegt die Vorfreude der neuen Studierenden. Damit der Start ins Studium gut gelingt, stellte die Leiterin der Studienberatung, Dr. Katja Kessel, alle Serviceangebote vor. „Erfolgreich ins Studium zu starten, heißt, sich erst einmal den Überblick über die Vorlesungen und Veranstaltungen zu verschaffen. Hier haben unsere Studierenden den Vorteil, dass sie fertige Stundenpläne erhalten.“ Außerdem sei es ganz wichtig, bei Schwierigkeiten und Problemen rechtzeitig zu handeln und die Service- und Beratungsstellen zu kontaktieren. „Eigenverantwortung zu übernehmen und selbst tätig zu werden – das ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Studium“, sagt Katja Kessel.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Start ins Wintersemester 2022/23 wurden die Studienanfänger:innen an der Hochschule Coburg begrüßt.</em><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:&quot;Calibri&quot;,sans-serif"> </span></span></span></p>&#13;
<p>Über 1000 Erstsemester haben sich an der Hochschule Coburg eingeschrieben. Viele kamen gleich für die zentrale Begrüßung an die Hochschule. Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel und der 3. Bürgermeister Can Aydin hießen die jungen Menschen an der Hochschule und in der Stadt Coburg herzlich willkommen. Vor drei Jahren hat die letzte Begrüßung der neuen Studierenden in Präsenz stattgefunden. Wie sich dieses Wintersemester genau entwickeln wird, ist natürlich nicht ganz sicher, doch: „Nach zweieinhalb Jahren Pandemie ist die Hochschule auf Online-Lehre sehr gut vorbereitet“, erklärt Vizepräsidentin Hegel. Zum Thema Energiekrise und den damit verbundenen Einsparungen, sieht sich die Hochschulleitung ebenfalls gerüstet. In den Seminarräumen und den Vorlesungssälen liegt die Temperatur bei 20 Grad. Um noch mehr Energie einzusparen, werden die Beleuchtung reduziert und weniger Räume genutzt.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Vorfreude überwiegt</strong></p>&#13;
<p>Trotz aller Unwägbarkeiten überwiegt die Vorfreude der neuen Studierenden. Damit der Start ins Studium gut gelingt, stellte die Leiterin der Studienberatung, Dr. Katja Kessel, alle Serviceangebote vor. „Erfolgreich ins Studium zu starten, heißt, sich erst einmal den Überblick über die Vorlesungen und Veranstaltungen zu verschaffen. Hier haben unsere Studierenden den Vorteil, dass sie fertige Stundenpläne erhalten.“ Außerdem sei es ganz wichtig, bei Schwierigkeiten und Problemen rechtzeitig zu handeln und die Service- und Beratungsstellen zu kontaktieren. „Eigenverantwortung zu übernehmen und selbst tätig zu werden – das ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Studium“, sagt Katja Kessel.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/142-Begruessung-1024x768.jpg"
                        fileSize="116050"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/142-Begruessung-Aula-1024x768.jpg"
                        fileSize="142133"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/142-Begruessung-Oben-1024x768.jpg"
                        fileSize="150068"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Absolvent:innen feierlich verabschiedet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/absolventinnen-feierlich-verabschiedet/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Sep 2022 13:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/absolventinnen-feierlich-verabschiedet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gut 1.100 Absolventinnen und Absolventen haben im vergangenen Jahr ihren Abschluss an der Hochschule Coburg gemacht. Ihre Leistungen wurden bei der Absolvent:innenfeier gewürdigt.</em></p>&#13;
<p>„Seit Sie Ihr Studium aufgenommen haben, hat sich die Welt verändert“, stellte <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, bei der Begrüßung fest. Sie drückte ihren Respekt dafür aus, wie die Absolvent:innen ein Studium gemeistert haben, das zu großen Teilen unter Pandemie-Bedingungen stattfand - und sie sprach darüber, dass auch die Lehrenden stolz und dankbar sind, die Studierenden auf ihrem Weg begleitet zu haben. „Wir haben eine Aufgabe, die unglaublich sinnerfüllend ist: die Lehre.“</p>&#13;
<p><strong>Auszeichnungen für besondere Leistungen</strong></p>&#13;
<p>Mit viel Herzlichkeit verabschiedete Hegel die Absolvent:innen im Namen der Hochschule. Später würdigte sie gemeinsam mit Prof. Dr. Jutta Michel besonders engagierte Studierende mit den Verdienstmedaillen für langes ehrenamtliches Engagement oder auch für besondere ehrenamtliche Einzelleistungen während des Studiums. Als frühere Vizepräsidentin hatte Michel sich um diese Auszeichnung gekümmert und diese schöne Aufgabe an Hegel weitergegeben. Außerdem wurde der DAAD Preis an Swati Prakash Dubey (Financial Management) vergeben und die Jahrgangsbesten wurden von Vertreter:innen ihrer Fakultät mit Leistungsmedaillen in Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet.</p>&#13;
<p><strong>Slam und Soul</strong></p>&#13;
<p>Die fränkischen Poetry-Slam-Meister Barbara Gerlach, Thomas Schmidt und Michael Jakob bereicherten den Festakt mit frechen Darbietungen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Schauspieler Andreas Leopold Schadt, bekannt unter anderem aus dem Kinofilm „Freibad“, dem „Tatort“, diversen Theater-Inszenierungen. Die RP-Jazz-Group gab dem Abend eine jazzig-soulige Note.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gut 1.100 Absolventinnen und Absolventen haben im vergangenen Jahr ihren Abschluss an der Hochschule Coburg gemacht. Ihre Leistungen wurden bei der Absolvent:innenfeier gewürdigt.</em></p>&#13;
<p>„Seit Sie Ihr Studium aufgenommen haben, hat sich die Welt verändert“, stellte <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, bei der Begrüßung fest. Sie drückte ihren Respekt dafür aus, wie die Absolvent:innen ein Studium gemeistert haben, das zu großen Teilen unter Pandemie-Bedingungen stattfand - und sie sprach darüber, dass auch die Lehrenden stolz und dankbar sind, die Studierenden auf ihrem Weg begleitet zu haben. „Wir haben eine Aufgabe, die unglaublich sinnerfüllend ist: die Lehre.“</p>&#13;
<p><strong>Auszeichnungen für besondere Leistungen</strong></p>&#13;
<p>Mit viel Herzlichkeit verabschiedete Hegel die Absolvent:innen im Namen der Hochschule. Später würdigte sie gemeinsam mit Prof. Dr. Jutta Michel besonders engagierte Studierende mit den Verdienstmedaillen für langes ehrenamtliches Engagement oder auch für besondere ehrenamtliche Einzelleistungen während des Studiums. Als frühere Vizepräsidentin hatte Michel sich um diese Auszeichnung gekümmert und diese schöne Aufgabe an Hegel weitergegeben. Außerdem wurde der DAAD Preis an Swati Prakash Dubey (Financial Management) vergeben und die Jahrgangsbesten wurden von Vertreter:innen ihrer Fakultät mit Leistungsmedaillen in Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet.</p>&#13;
<p><strong>Slam und Soul</strong></p>&#13;
<p>Die fränkischen Poetry-Slam-Meister Barbara Gerlach, Thomas Schmidt und Michael Jakob bereicherten den Festakt mit frechen Darbietungen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Schauspieler Andreas Leopold Schadt, bekannt unter anderem aus dem Kinofilm „Freibad“, dem „Tatort“, diversen Theater-Inszenierungen. Die RP-Jazz-Group gab dem Abend eine jazzig-soulige Note.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6656-1024x683.jpg"
                        fileSize="177704"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6663-1024x683.jpg"
                        fileSize="161769"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6714-1024x683.jpg"
                        fileSize="230131"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6739-1024x683.jpg"
                        fileSize="117216"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6771-1024x683.jpg"
                        fileSize="113743"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6906-1024x683.jpg"
                        fileSize="180124"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6542-1024x683.jpg"
                        fileSize="205519"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6902-1024x683.jpg"
                        fileSize="204209"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6925-1024x683.jpg"
                        fileSize="110415"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6927-683x1024.jpg"
                        fileSize="83667"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6931-1024x683.jpg"
                        fileSize="166778"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6932-1024x683.jpg"
                        fileSize="170489"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6935-1024x683.jpg"
                        fileSize="200078"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6938-1024x683.jpg"
                        fileSize="189452"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6946-1024x683.jpg"
                        fileSize="209124"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6951-1024x683.jpg"
                        fileSize="195930"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6888-1024x683.jpg"
                        fileSize="163900"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6879-1024x683.jpg"
                        fileSize="226238"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6806-1024x683.jpg"
                        fileSize="263852"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6748-1024x683.jpg"
                        fileSize="170779"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6626-1024x683.jpg"
                        fileSize="225879"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6609-1024x683.jpg"
                        fileSize="183232"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6697-1024x683.jpg"
                        fileSize="156336"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6689-683x1024.jpg"
                        fileSize="169059"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6642-1024x683.jpg"
                        fileSize="230761"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6834-1024x683.jpg"
                        fileSize="253158"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6896-683x1024.jpg"
                        fileSize="228261"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6983-1024x683.jpg"
                        fileSize="208562"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Besuch bei CREAPOLIS]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/besuch-bei-creapolis/</link>
                <pubDate>Fri, 23 Sep 2022 05:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/besuch-bei-creapolis/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Eine Gruppe ehemaliger Führungskräfte besuchte Coburger Unternehmen und kam auch bei CREAPOLIS in der alten Kühlhalle vorbei.</em></p>&#13;
<p>„Wie bemisst man den Erfolg einer Hochschule?“, war eine Frage an Präsident Prof. Dr. Stefan Gast. Er empfing, gemeinsam mit Netzwerkmanagerin Verena Blume, eine Gruppe ehemaliger Führungspersönlichkeiten bei <a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="Creapolis" rel="noopener">CREAPOLIS</a>. Sie gehören dem Verein „Baden-Badener Unternehmer Gespräche“ an, der wohl traditionsreichsten Institution für die Entwicklung des obersten Führungsnachwuchses der deutschen Wirtschaft. Jedes Jahr steht eine Exkursion auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbrachten diesmal einige Tage in Coburg und besuchten Unternehmen, Institutionen und auch CREAPOLIS. Verena Blume stellte das Konzept der Vernetzungsplattform vor und Stefan Gast referierte über die Hochschule Coburg. Aus den kurzen Vorträgen wurde schnell ein intensiver Austausch.<br /> Wie bemisst man also den Erfolg einer Hochschule? Der Hochschulpräsident erklärte, dass neben den Studierendenzahlen und Forschung auch Transfer, Kooperationen mit Unternehmen und Bürgerbeteiligung eine Rolle spielten. „Das alles wird hier bei CREAPOLIS realisiert.“ Genau dieses Konzept hat auch das Interesse der Baden-Badener Unternehmer Gespräche geweckt. „Es freut uns, dass wir mit dem Makerspace und unseren Räumlichkeiten in der Alten Kühlhalle Teil der diesjährigen Exkursion sind. Das ist eine sehr schöne Wertschätzung für unsere Arbeit der letzten vier Jahre und großer Ansporn für die kommende Förderphase, die Strahlkraft des Projektes weiter auszubauen“, sagt Verena Blume.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Gruppe ehemaliger Führungskräfte besuchte Coburger Unternehmen und kam auch bei CREAPOLIS in der alten Kühlhalle vorbei.</em></p>&#13;
<p>„Wie bemisst man den Erfolg einer Hochschule?“, war eine Frage an Präsident Prof. Dr. Stefan Gast. Er empfing, gemeinsam mit Netzwerkmanagerin Verena Blume, eine Gruppe ehemaliger Führungspersönlichkeiten bei <a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="Creapolis" rel="noopener">CREAPOLIS</a>. Sie gehören dem Verein „Baden-Badener Unternehmer Gespräche“ an, der wohl traditionsreichsten Institution für die Entwicklung des obersten Führungsnachwuchses der deutschen Wirtschaft. Jedes Jahr steht eine Exkursion auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbrachten diesmal einige Tage in Coburg und besuchten Unternehmen, Institutionen und auch CREAPOLIS. Verena Blume stellte das Konzept der Vernetzungsplattform vor und Stefan Gast referierte über die Hochschule Coburg. Aus den kurzen Vorträgen wurde schnell ein intensiver Austausch.<br /> Wie bemisst man also den Erfolg einer Hochschule? Der Hochschulpräsident erklärte, dass neben den Studierendenzahlen und Forschung auch Transfer, Kooperationen mit Unternehmen und Bürgerbeteiligung eine Rolle spielten. „Das alles wird hier bei CREAPOLIS realisiert.“ Genau dieses Konzept hat auch das Interesse der Baden-Badener Unternehmer Gespräche geweckt. „Es freut uns, dass wir mit dem Makerspace und unseren Räumlichkeiten in der Alten Kühlhalle Teil der diesjährigen Exkursion sind. Das ist eine sehr schöne Wertschätzung für unsere Arbeit der letzten vier Jahre und großer Ansporn für die kommende Förderphase, die Strahlkraft des Projektes weiter auszubauen“, sagt Verena Blume.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/140-BBUG-Creapolis-1024x768.jpg"
                        fileSize="156808"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Tagung: Gesundheitsförderung nach der Pandemie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tagung-gesundheitsfoerderung-nach-der-pandemie/</link>
                <pubDate>Thu, 22 Sep 2022 12:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tagung-gesundheitsfoerderung-nach-der-pandemie/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Klima, Nachhaltigkeit, soziale Teilhabe und die Pandemie: Solche großen Herausforderungen unserer Zeit sind auch Thema der Gesundheitsförderung. Über Modelle und Lösungen wurde vergangenes Wochenende bei einer Tagung in Hall in Tirol diskutiert. Die Hochschule Coburg war Mit-Organisator.</em></p>&#13;
<p>„Insbesondere im dritten Pandemiejahr brauchen wir wieder eine starke Stimme für die Gesundheit und nicht nur für die Krankheit“, sagte der Tagungsleiter Prof. Harald Stummer von der Tiroler Privatuniversität UMIT. Beim Treffen des D|A|CH-Netzwerks für Gesundheitsförderung diskutierten in Tirol etwa 40 Gesundheitswissenschaftler:innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien über die Rolle der Gesundheitsförderung während der Pandemie. Unter dem Motto „Gesundheitsförderung in der post-pandemischen Phase“ ging es um die zukünftige Entwicklung und gesellschaftspolitische Bedeutung, um Modelle und Lösungen insbesondere zu Gesundheitsförderung im Zusammenhang mit Klima, Nachhaltigkeit und sozialer Teilhabe.</p>&#13;
<p><strong>Gesund durch Krisenzeiten</strong></p>&#13;
<p>Zentral war die Frage nach dem Umgang der Menschen mit Krisen, die <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a> von der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg aus medizinpsychologischer Sicht in der ersten Keynote des Kongresses thematisierte. Von der Hochschule Coburg nahmen außerdem Paula Waibl und Lena Rothäuser teil und berichteten von den Ergebnissen einer Befragung von Ärz:innen zur Rolle von Gesundheitscoaches, die sie mit Unterstützung von <a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meissner </a>und <a href="t3://page?uid=596">Prof. Dr. Eberhard Nöfer </a>durchgeführt hatten. Auch die Coburger Gesundheitswissenschaftlerin Maria Kuhn stellte aktuelle Ergebnisse ihrer Doktorarbeit zum psychischen Gesundheitszustand schwangerer Frauen vor und machte auf die Auswirkungen der reduzierten sozialen Unterstützung durch Kontaktbeschränkungen und die schwerwiegenden Konsequenzen aufmerksam.</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltigkeit in der Gesundheitsförderung</strong></p>&#13;
<p>Als Keynote-Speaker sprach der renommierte Schweizer Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Martin Hafen von der Hochschule Luzern über Nachhaltigkeit in der Gesundheitsförderung und Prävention, außerdem unter anderem Prof. Dr. Stephan Böse O‘Reilly der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die Nachhaltigkeits-Expertin Margit Holzhammer des Terra Institutes aus Innsbruck und Prof. Dr. Harald Stummer. Gemeinsam mit Dr. Elisabeth Nöhammern vom Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen der UMIT Tirol forscht er zu „sustainable careers“ in Gesundheitsberufen wie Pflege und Hebammenwesen. Die beiden Tiroler hatten die Tagung zusammen mit Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Claudia Meier-Magistretti von der Hochschule Luzern organisiert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Klima, Nachhaltigkeit, soziale Teilhabe und die Pandemie: Solche großen Herausforderungen unserer Zeit sind auch Thema der Gesundheitsförderung. Über Modelle und Lösungen wurde vergangenes Wochenende bei einer Tagung in Hall in Tirol diskutiert. Die Hochschule Coburg war Mit-Organisator.</em></p>&#13;
<p>„Insbesondere im dritten Pandemiejahr brauchen wir wieder eine starke Stimme für die Gesundheit und nicht nur für die Krankheit“, sagte der Tagungsleiter Prof. Harald Stummer von der Tiroler Privatuniversität UMIT. Beim Treffen des D|A|CH-Netzwerks für Gesundheitsförderung diskutierten in Tirol etwa 40 Gesundheitswissenschaftler:innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien über die Rolle der Gesundheitsförderung während der Pandemie. Unter dem Motto „Gesundheitsförderung in der post-pandemischen Phase“ ging es um die zukünftige Entwicklung und gesellschaftspolitische Bedeutung, um Modelle und Lösungen insbesondere zu Gesundheitsförderung im Zusammenhang mit Klima, Nachhaltigkeit und sozialer Teilhabe.</p>&#13;
<p><strong>Gesund durch Krisenzeiten</strong></p>&#13;
<p>Zentral war die Frage nach dem Umgang der Menschen mit Krisen, die <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a> von der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg aus medizinpsychologischer Sicht in der ersten Keynote des Kongresses thematisierte. Von der Hochschule Coburg nahmen außerdem Paula Waibl und Lena Rothäuser teil und berichteten von den Ergebnissen einer Befragung von Ärz:innen zur Rolle von Gesundheitscoaches, die sie mit Unterstützung von <a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meissner </a>und <a href="t3://page?uid=596">Prof. Dr. Eberhard Nöfer </a>durchgeführt hatten. Auch die Coburger Gesundheitswissenschaftlerin Maria Kuhn stellte aktuelle Ergebnisse ihrer Doktorarbeit zum psychischen Gesundheitszustand schwangerer Frauen vor und machte auf die Auswirkungen der reduzierten sozialen Unterstützung durch Kontaktbeschränkungen und die schwerwiegenden Konsequenzen aufmerksam.</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltigkeit in der Gesundheitsförderung</strong></p>&#13;
<p>Als Keynote-Speaker sprach der renommierte Schweizer Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Martin Hafen von der Hochschule Luzern über Nachhaltigkeit in der Gesundheitsförderung und Prävention, außerdem unter anderem Prof. Dr. Stephan Böse O‘Reilly der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die Nachhaltigkeits-Expertin Margit Holzhammer des Terra Institutes aus Innsbruck und Prof. Dr. Harald Stummer. Gemeinsam mit Dr. Elisabeth Nöhammern vom Institut für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen der UMIT Tirol forscht er zu „sustainable careers“ in Gesundheitsberufen wie Pflege und Hebammenwesen. Die beiden Tiroler hatten die Tagung zusammen mit Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Claudia Meier-Magistretti von der Hochschule Luzern organisiert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/USC_Kaenguru-1024x692.jpg"
                        fileSize="203099"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/139-kohls-gesundheit-tagung-1024x768.jpeg"
                        fileSize="171424"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Informatik]]></category>                                <title><![CDATA[Wie der Toaster zum Escape Room wurde]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-der-toaster-zum-escape-room-wurde/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Sep 2022 08:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-der-toaster-zum-escape-room-wurde/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Ein alter Toaster als Escape Game und ein tickender Bombenkoffer? Wer glaubt, Algorithmen seien langweilig, hat nie erlebt, was bei Studienprojekten der Informatik an der Hochschule Coburg rauskommt. Diesmal ging es darum, digitale und analoge Welt in einem Spiel zu verbinden.</em>

Dass der Toaster in Flammen aufging, war Christian Rähders Glück. Die Elektrik war futsch, sonst ist nichts passiert. Aber in dem nutzlos gewordenen Altgerät fanden Rähder und sein Kommilitone Alexej Hermann die perfekte Hardware für das Praxisprojekt ihres <a href="t3://page?uid=113">Informatik</a>-Profs. Im vergangenen Sommersemester hatte <a href="t3://page?uid=489">Prof. Dr. Thomas Wieland</a> Studierenden des vierten und sechsten Semesters die Aufgabe gestellt, ein „Gameful Gadget“ zu entwickeln. „Die meisten Spiele sind heute entweder komplett analog wie Brett- und Kartenspiele - oder aber komplett digital wie Videospiele auf Konsolen, PCs und Smartphones“, erklärt Wieland, Er verlangte von den Studierenden aber, dass sie einen Weg finden, beide Welten zu verbinden: Dank digitaler Technik sollten physische Gegenstände zum Spiel werden. Vier Studierenden-Teams entwickelten vier sehr unterschiedliche Gadgets, die sie dann im Plenum vorstellten. Ob ihre Algorithmen Spaß machen, ob ihr Spiel funktioniert – das sollten die anderen ausprobieren.

<strong>Toast und Taschenlampe</strong>

Schon von Weitem hallte lautes Lachen aus dem Vorlesungsraum durch den sommerleeren Flur in der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>. Florentine Viviane Leybold testete den „Escape Toaster“. Das Gerät spricht und zeigt Text an und es gibt ein künstliches Toastbrot mit kleinen Displays als Augen, die zum Beispiel mit einer Taschenlampe geblendet und etwas später zugehalten werden müssen. Florentine Leybold löste nach und nach alle Rätsel in dem frechen Game um den verzweifelten Keksmann, der dem Toaster wie einem Escape Room zu entrinnen sucht. Am Ende öffnet sich eine Klappe, die die Studierenden aus Lego und Servomotoren gebaut haben. „Endlich frei“ jubiliert die Computerstimme – und im Praxistest jubelte auch Florentine Leybold: „geschafft!"

Ihr Team hat aus der Vorgabe etwas ganz anderes gemacht. Nämlich kein Spiel. Zumindest behauptet das die nölige Retro-Konsole im Gameboy-Style ununterbrochen. Sie fordert die Menschen auf, wegzugehen, etwas anderes zu tun, die Kiste in Ruhe zu lassen – und hält damit die Spieler:innen im Bann. Die Idee haben die Studierenden aus dem Videosiel „There ist no game“ übernommen und in eine schwarze Kiste gepackt. Sie hatten einige Mühe mit der Hardware. „Angefangen haben wir mit einem Mockup aus Papier“, berichtet Leybold. Endergebnis war ein 3D-gedruckter Kasten mit Display, Mikrocontroller und Sensoren. So kann das Handheld auf das Verhalten der Nutzer:innen reagieren.

<strong>Zeitspiele für Informatiker:innen</strong>

Das Team „Timelimit“ setzte auf einen schlichten Würfel aus Holz, auf dessen Seiten verschiedene technische Rätsel eingebaut sind – Spielereien für Informatiker:innen vom Drehschloss bis zur Sinuskurve, die sich mit Reglern verschieben lässt. Das Ganze muss in der vorgegebenen Zeit gelöst werden. Der Faktor Zeit war auch beim vierten Team entscheidend: Rot blinkend zeigt die Digitalanzeige in einem Koffer, dass zehn Minuten bleiben - um die Bombe zu entschärfen. Wie in jedem ordentlichen Thriller geht es auch bei diesem Gadget darum, die richtigen Drähte zu durchtrennen. Um die Reihenfolge herauszufinden, müssen verschiedene Herausforderungen gemeistert werden. Ein Leiterspiel, ein Labyrinth, ein Toggel-Rätsel. Dabei piepst ein Timer. Jede Sekunde: Biep - biep - biep. Eine Binärzahl wird angezeigt und muss als Dezimalzahl eingegeben werden. Biep. Fehler? Zehn Sekunden Zeitstrafe. Biep - biep. Plötzlich kommen „Quicktime-Games“ hinzu: mal muss ein blinkender Knopf gefunden, mal der Koffer geschüttelt werden. Keine schwierigen Aufgaben, aber wie gewünscht bringen sie die Spieler:innen im Testlauf ganz schön ins Schwitzen.

„Ich finde die Dinge so cool“, sagt Wieland. Projektarbeit im Studium hat unterschiedliche Ziele. Von der Idee bis zur realen Umsetzung ziehen die Studierenden ein Thema durch. Sie müssen mit Rückschlägen umgehen und sich im Team organisieren. „Meist arbeiten wir bei den Projekten mit Unternehmen zusammen“, erklärt der Professor. Die Studierenden kombinieren Wissen aus verschiedenen Lehrveranstaltungen, lernen Neues und probieren aus: von der Microcontrollerprogrammierung über Beschleunigungs- und Temperatursensoren oder dem Vibrationsmotor bis zu verschiedenen Eingabe- und Ausgabegeräten. „Man lernt wirklich viel, wenn man so spielerisch mit Hardware umgeht: Wie schreibt man Treiber, wie geht man mit Datasheets um? Das Studium hat ja eine riesige Bandbreite“, sagt Florentine Leybold. „Und Projekte machen einfach Spaß!" Christian Rähder ergänzt: „Ich studiere Informatik, weil mich schon immer fasziniert hat, wie tote Gegenstände wie ein Fernseher oder eine Spielkonsole quasi lebendig werden.“ Und bereits im vierten Semester des Informatikstudiums wurde seinem ollen Toaster Leben eingehaucht.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Ein alter Toaster als Escape Game und ein tickender Bombenkoffer? Wer glaubt, Algorithmen seien langweilig, hat nie erlebt, was bei Studienprojekten der Informatik an der Hochschule Coburg rauskommt. Diesmal ging es darum, digitale und analoge Welt in einem Spiel zu verbinden.</em>

Dass der Toaster in Flammen aufging, war Christian Rähders Glück. Die Elektrik war futsch, sonst ist nichts passiert. Aber in dem nutzlos gewordenen Altgerät fanden Rähder und sein Kommilitone Alexej Hermann die perfekte Hardware für das Praxisprojekt ihres <a href="t3://page?uid=113">Informatik</a>-Profs. Im vergangenen Sommersemester hatte <a href="t3://page?uid=489">Prof. Dr. Thomas Wieland</a> Studierenden des vierten und sechsten Semesters die Aufgabe gestellt, ein „Gameful Gadget“ zu entwickeln. „Die meisten Spiele sind heute entweder komplett analog wie Brett- und Kartenspiele - oder aber komplett digital wie Videospiele auf Konsolen, PCs und Smartphones“, erklärt Wieland, Er verlangte von den Studierenden aber, dass sie einen Weg finden, beide Welten zu verbinden: Dank digitaler Technik sollten physische Gegenstände zum Spiel werden. Vier Studierenden-Teams entwickelten vier sehr unterschiedliche Gadgets, die sie dann im Plenum vorstellten. Ob ihre Algorithmen Spaß machen, ob ihr Spiel funktioniert – das sollten die anderen ausprobieren.

<strong>Toast und Taschenlampe</strong>

Schon von Weitem hallte lautes Lachen aus dem Vorlesungsraum durch den sommerleeren Flur in der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>. Florentine Viviane Leybold testete den „Escape Toaster“. Das Gerät spricht und zeigt Text an und es gibt ein künstliches Toastbrot mit kleinen Displays als Augen, die zum Beispiel mit einer Taschenlampe geblendet und etwas später zugehalten werden müssen. Florentine Leybold löste nach und nach alle Rätsel in dem frechen Game um den verzweifelten Keksmann, der dem Toaster wie einem Escape Room zu entrinnen sucht. Am Ende öffnet sich eine Klappe, die die Studierenden aus Lego und Servomotoren gebaut haben. „Endlich frei“ jubiliert die Computerstimme – und im Praxistest jubelte auch Florentine Leybold: „geschafft!"

Ihr Team hat aus der Vorgabe etwas ganz anderes gemacht. Nämlich kein Spiel. Zumindest behauptet das die nölige Retro-Konsole im Gameboy-Style ununterbrochen. Sie fordert die Menschen auf, wegzugehen, etwas anderes zu tun, die Kiste in Ruhe zu lassen – und hält damit die Spieler:innen im Bann. Die Idee haben die Studierenden aus dem Videosiel „There ist no game“ übernommen und in eine schwarze Kiste gepackt. Sie hatten einige Mühe mit der Hardware. „Angefangen haben wir mit einem Mockup aus Papier“, berichtet Leybold. Endergebnis war ein 3D-gedruckter Kasten mit Display, Mikrocontroller und Sensoren. So kann das Handheld auf das Verhalten der Nutzer:innen reagieren.

<strong>Zeitspiele für Informatiker:innen</strong>

Das Team „Timelimit“ setzte auf einen schlichten Würfel aus Holz, auf dessen Seiten verschiedene technische Rätsel eingebaut sind – Spielereien für Informatiker:innen vom Drehschloss bis zur Sinuskurve, die sich mit Reglern verschieben lässt. Das Ganze muss in der vorgegebenen Zeit gelöst werden. Der Faktor Zeit war auch beim vierten Team entscheidend: Rot blinkend zeigt die Digitalanzeige in einem Koffer, dass zehn Minuten bleiben - um die Bombe zu entschärfen. Wie in jedem ordentlichen Thriller geht es auch bei diesem Gadget darum, die richtigen Drähte zu durchtrennen. Um die Reihenfolge herauszufinden, müssen verschiedene Herausforderungen gemeistert werden. Ein Leiterspiel, ein Labyrinth, ein Toggel-Rätsel. Dabei piepst ein Timer. Jede Sekunde: Biep - biep - biep. Eine Binärzahl wird angezeigt und muss als Dezimalzahl eingegeben werden. Biep. Fehler? Zehn Sekunden Zeitstrafe. Biep - biep. Plötzlich kommen „Quicktime-Games“ hinzu: mal muss ein blinkender Knopf gefunden, mal der Koffer geschüttelt werden. Keine schwierigen Aufgaben, aber wie gewünscht bringen sie die Spieler:innen im Testlauf ganz schön ins Schwitzen.

„Ich finde die Dinge so cool“, sagt Wieland. Projektarbeit im Studium hat unterschiedliche Ziele. Von der Idee bis zur realen Umsetzung ziehen die Studierenden ein Thema durch. Sie müssen mit Rückschlägen umgehen und sich im Team organisieren. „Meist arbeiten wir bei den Projekten mit Unternehmen zusammen“, erklärt der Professor. Die Studierenden kombinieren Wissen aus verschiedenen Lehrveranstaltungen, lernen Neues und probieren aus: von der Microcontrollerprogrammierung über Beschleunigungs- und Temperatursensoren oder dem Vibrationsmotor bis zu verschiedenen Eingabe- und Ausgabegeräten. „Man lernt wirklich viel, wenn man so spielerisch mit Hardware umgeht: Wie schreibt man Treiber, wie geht man mit Datasheets um? Das Studium hat ja eine riesige Bandbreite“, sagt Florentine Leybold. „Und Projekte machen einfach Spaß!" Christian Rähder ergänzt: „Ich studiere Informatik, weil mich schon immer fasziniert hat, wie tote Gegenstände wie ein Fernseher oder eine Spielkonsole quasi lebendig werden.“ Und bereits im vierten Semester des Informatikstudiums wurde seinem ollen Toaster Leben eingehaucht.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/136-Wieland-Gameful-Gadgets-Bombenkoffer-1024x791.jpg"
                        fileSize="105746"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="791"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/136-Wieland-Gameful-Gadgets-Box-1024x585.jpg"
                        fileSize="87659"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="585"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/136-Wieland-Gameful-Gadgets-Leybold-1024x683.jpg"
                        fileSize="80545"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/136-Wieland-Gameful-Gadgets-Toaster-1024x631.jpg"
                        fileSize="109705"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="631"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/136-Wieland-Gameful-Leibold-Ritter-719x1024.jpg"
                        fileSize="72240"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="719" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WielandThomas.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Tüfteln und bauen bei CREAPOLIS]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tuefteln-und-bauen-bei-creapolis/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Sep 2022 04:09:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tuefteln-und-bauen-bei-creapolis/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein neues Team muss erst zusammenwachsen. Darum trafen sich die neuen Auszubildenden der KAPP-Ausbildungs- GmbH zum Azubi-Tag bei CREAPOLIS im Makerspace. </em></p>&#13;
<p>Eine Gruppe ganz unterschiedlicher junger Menschen kam im Makerspace von <a href="https://www.creapolis-coburg.de/#" target="Creapolis" rel="noopener">CREAPOLIS</a>, der Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, zusammen: Industriemechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Fachinformatiker für Systemintegration und sogar ein Koch der KAPP-Ausbildungs- GmbH waren dabei. Alle gemeinsam tüftelten und planten, bauten und bastelten. Heraus kamen viele funktionierende Seifenblasenmaschinen. Ein tolles Ergebnis, doch das war eigentlich Nebensache. „Für uns geht es darum, das Team zu stärken. Es geht weniger darum, genaue Kenntnisse zu den einzelnen Geräten und Maschinen zu erlernen, deswegen schicken wir auch Auszubildende aller Fachrichtungen her“, sagt Anna Faulhaber von der Personalbetreuung für Aus- und Weiterbildung bei KAPP. Ausbildungsmeister Björn Engel fügt an: „Es ist eine schöne Abwechslung für unsere Azubis, dass der Tag im Makerspace am Schachthofgelände stattfand. Wir freuen uns daher über die gute Zusammenarbeit mit CREAPOLIS.“</p>&#13;
<p>Jan Schmid ist Techniker im Makerspace und hat sich viel Zeit für die Auszubildenden genommen. So zeigte er ihnen zunächst, wie man mit dem Lasercutter umgeht, erklärte Grundzüge der Elektronik und machte vor, wie man einzelne Komponenten löten und zusammenbauen muss. Am Ende des Tages schwebten unzählige Seifenblasen durch die Räume und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren stolz auf ihre Arbeit.</p>&#13;
<p>Dass der Azubi-Tag der Firma KAPP nun bereits zum zweiten Mal bei CREAPOLIS stattfand, freut Verena Blume. Die Netzwerkmanagerin von CREAPOLIS kümmert sich um die Kontakte zu regionalen Unternehmen und sagt: „Das ist ein schönes und vielleicht auch eher ausgefalleneres Beispiel, wie eine Kooperation zwischen Wirtschaft und der Hochschule Coburg aussehen kann.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein neues Team muss erst zusammenwachsen. Darum trafen sich die neuen Auszubildenden der KAPP-Ausbildungs- GmbH zum Azubi-Tag bei CREAPOLIS im Makerspace. </em></p>&#13;
<p>Eine Gruppe ganz unterschiedlicher junger Menschen kam im Makerspace von <a href="https://www.creapolis-coburg.de/#" target="Creapolis" rel="noopener">CREAPOLIS</a>, der Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, zusammen: Industriemechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Fachinformatiker für Systemintegration und sogar ein Koch der KAPP-Ausbildungs- GmbH waren dabei. Alle gemeinsam tüftelten und planten, bauten und bastelten. Heraus kamen viele funktionierende Seifenblasenmaschinen. Ein tolles Ergebnis, doch das war eigentlich Nebensache. „Für uns geht es darum, das Team zu stärken. Es geht weniger darum, genaue Kenntnisse zu den einzelnen Geräten und Maschinen zu erlernen, deswegen schicken wir auch Auszubildende aller Fachrichtungen her“, sagt Anna Faulhaber von der Personalbetreuung für Aus- und Weiterbildung bei KAPP. Ausbildungsmeister Björn Engel fügt an: „Es ist eine schöne Abwechslung für unsere Azubis, dass der Tag im Makerspace am Schachthofgelände stattfand. Wir freuen uns daher über die gute Zusammenarbeit mit CREAPOLIS.“</p>&#13;
<p>Jan Schmid ist Techniker im Makerspace und hat sich viel Zeit für die Auszubildenden genommen. So zeigte er ihnen zunächst, wie man mit dem Lasercutter umgeht, erklärte Grundzüge der Elektronik und machte vor, wie man einzelne Komponenten löten und zusammenbauen muss. Am Ende des Tages schwebten unzählige Seifenblasen durch die Räume und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren stolz auf ihre Arbeit.</p>&#13;
<p>Dass der Azubi-Tag der Firma KAPP nun bereits zum zweiten Mal bei CREAPOLIS stattfand, freut Verena Blume. Die Netzwerkmanagerin von CREAPOLIS kümmert sich um die Kontakte zu regionalen Unternehmen und sagt: „Das ist ein schönes und vielleicht auch eher ausgefalleneres Beispiel, wie eine Kooperation zwischen Wirtschaft und der Hochschule Coburg aussehen kann.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/134-Azubitag1-tuefteln-1024x683.jpg"
                        fileSize="99709"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/134-Azubitag2-Team-1024x683.jpg"
                        fileSize="96285"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/134-Azubitag3-Jan-Schmid-1024x683.jpg"
                        fileSize="128688"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/134-Azubitag4-lustig-1024x683.jpg"
                        fileSize="105142"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/134-Azubitag5-Seifenblasen-1024x768.jpg"
                        fileSize="105538"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Pflegekräfte tanken Energie im Heilstollen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/pflegekraefte-tanken-energie-im-heilstollen/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Sep 2022 07:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/pflegekraefte-tanken-energie-im-heilstollen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zwei Wochen Auszeit im Bad Gasteiner Heilstollen, Erholung für Körper und Seele. Die Korian Stiftung für Pflege und würdevolles Altern ermöglichte einigen Pflegerinnen und Pflegern aus Senioreneinrichtungen der Korian Deutschland GmbH diesen Aufenthalt in Österreich. Die Wirkungen der Therapie wurden von der Hochschule Coburg untersucht.</em></p>&#13;
<p>Pflege ist ein anstrengender Beruf, Pflegekräfte sind großen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. Durch die Corona-Pandemie hat sich der Druck in der Pflege noch einmal verstärkt. Die Korian Stiftung für Pflege und würdevolles Altern hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Arbeitsbedingungen der Pflegenden in allen Bereichen zu verbessern. Elisabeth Scharfenberg ist Vorständin der Stiftung und erklärt: „Dass Pflegekräfte einen stressigen Alltag haben, darüber muss man nicht mehr diskutieren. Diskutieren muss man eher darüber, wie man diese Fachkräfte unterstützen kann. Die Studie mit der Hochschule Coburg zeigt, was alles getan werden kann, um Pflegerinnen und Pfleger für den Beruf zu stärken. Die Ergebnisse sind vielversprechend.“&nbsp;Ein Team von Studierenden aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html" target="Master Gesundheitsförderung" rel="noopener">Master-Studiengang Gesundheitsförderung</a> unter der Leitung von <a href="t3://page?uid=596">Prof. Dr. Eberhard Nöfer </a>wollte herausfinden, inwieweit sich Wohlbefinden, Stress- und Schmerzempfinden durch einen zweiwöchigen Aufenthalt mit therapeutischen Anwendungen im Heilstollen verbessern.</p>&#13;
<h4>Radon als Heilmittel</h4>&#13;
<p>Auf der Tagesordnung standen Massagen und Einfahrten in den Heilstollen im Berg. Angenehme Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und der Radon-Gehalt im Stollen sorgen dafür, dass sich Beschwerden im Bewegungsapparat sowie Haut- und Atemwegserkrankungen deutlich und langanhaltend bessern. Entspannung, Erholung und Stressreduktion inklusive. „Die positiven Wirkungen von Radon und der Hyperthermie, die durch die feuchte Wärme im Körper entsteht, auf Gelenke, Schmerzen, psychische Verfassung und Schlafqualität sind in Studien untersucht und belegt worden“, sagt Dr. Martin Offenbächer vom Bad Gasteiner Heilstollen. Er hat die Pflegekräfte bei ihrem Aufenthalt medizinisch begleitet. „Wir wollten zusätzlich wissen, ob sich eine unmittelbare Auswirkung auf das Stressempfinden ergibt.“</p>&#13;
<h4>Stress, Schmerz, Wohlbefinden im Fokus</h4>&#13;
<p>Das Team aus sechs Studentinnen des Master-Studienganges hat die teilnehmenden Pflegekräfte vor und nach dem Aufenthalt befragt und die Ergebnisse ausgewertet. Teamleiterin Annika Hiller fasst zusammen: „Allgemein können wir sagen, dass die Teilnehmenden nach dem Aufenthalt besser abschalten können, das Körperbewusstsein und auch die Schlafqualität sich verbessert haben.“</p>&#13;
<p>Im Detail haben die Studierenden zum Beispiel das Stress-Niveau untersucht. „Stress-Faktoren waren ja vor allem die Corona-, die Personal- und aktuelle politische Situation, sowie die mangelnde Abgrenzung von Beruf und Freizeit. Der Wert hat sich bei allen Beteiligten deutlich verbessert“, berichtet Annika Hiller. Vor allem die eigenen Kompetenzen im Umgang mit Stress hätten sich gebessert. Genauso gingen körperliche Schmerzen deutlich zurück. Viele Pflegekräfte leiden schließlich unter der Anstrengung und spüren das vor allem im Rücken. Das allgemeine Wohlbefinden, das an verschiedenen Faktoren festgemacht wird, hat sich bei allen Teilnehmenden deutlich gebessert. &nbsp;</p>&#13;
<p>Für den besonderen Aufenthalt in Bad Gastein wurden die Pflegekräfte unter Fortzahlung des Lohnes freigestellt. Wie lange die Pflegerinnen und Pfleger nach ihrer Rückkehr in ihren Arbeitsalltag von dieser Auszeit profitieren, wäre noch zu untersuchen. „Eine dritte Befragung in Form einer Masterarbeit würde Sinn ergeben, da die langfristigen positiven Effekte so geprüft werden könnten“, bekräftigt Eberhard Nöfer. Dass Angebote wie diese sinnvoll und nützlich sind, fasst Christian Gharieb, Geschäftsführer Operative von Korian Deutschland, zusammen: „Das Projekt war für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine ganz tolle Erfahrung. Es hat sie entspannt, es hat sie zusammengebracht und es hat gezeigt, wie wichtig solche Auszeiten für sie sind. Für uns bedeutet die Studie, dass wir intensiv an regelhaften Angeboten zur Erholung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten müssen.“</p>&#13;
<p>An der Studie haben mitgearbeitet: Annika Hiller, Nadja Hamani, Leonie Eller, Clarissa Heiler, Katharina Weiß, Lena Welsch. Begleitend: Prof. Dr. Eberhard Nöfer und Tamara Jäger (Coaching) von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit.html" target="Fakultät Soziale Arbeit" rel="noopener">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwei Wochen Auszeit im Bad Gasteiner Heilstollen, Erholung für Körper und Seele. Die Korian Stiftung für Pflege und würdevolles Altern ermöglichte einigen Pflegerinnen und Pflegern aus Senioreneinrichtungen der Korian Deutschland GmbH diesen Aufenthalt in Österreich. Die Wirkungen der Therapie wurden von der Hochschule Coburg untersucht.</em></p>&#13;
<p>Pflege ist ein anstrengender Beruf, Pflegekräfte sind großen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. Durch die Corona-Pandemie hat sich der Druck in der Pflege noch einmal verstärkt. Die Korian Stiftung für Pflege und würdevolles Altern hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Arbeitsbedingungen der Pflegenden in allen Bereichen zu verbessern. Elisabeth Scharfenberg ist Vorständin der Stiftung und erklärt: „Dass Pflegekräfte einen stressigen Alltag haben, darüber muss man nicht mehr diskutieren. Diskutieren muss man eher darüber, wie man diese Fachkräfte unterstützen kann. Die Studie mit der Hochschule Coburg zeigt, was alles getan werden kann, um Pflegerinnen und Pfleger für den Beruf zu stärken. Die Ergebnisse sind vielversprechend.“&nbsp;Ein Team von Studierenden aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziales-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html" target="Master Gesundheitsförderung" rel="noopener">Master-Studiengang Gesundheitsförderung</a> unter der Leitung von <a href="t3://page?uid=596">Prof. Dr. Eberhard Nöfer </a>wollte herausfinden, inwieweit sich Wohlbefinden, Stress- und Schmerzempfinden durch einen zweiwöchigen Aufenthalt mit therapeutischen Anwendungen im Heilstollen verbessern.</p>&#13;
<h4>Radon als Heilmittel</h4>&#13;
<p>Auf der Tagesordnung standen Massagen und Einfahrten in den Heilstollen im Berg. Angenehme Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und der Radon-Gehalt im Stollen sorgen dafür, dass sich Beschwerden im Bewegungsapparat sowie Haut- und Atemwegserkrankungen deutlich und langanhaltend bessern. Entspannung, Erholung und Stressreduktion inklusive. „Die positiven Wirkungen von Radon und der Hyperthermie, die durch die feuchte Wärme im Körper entsteht, auf Gelenke, Schmerzen, psychische Verfassung und Schlafqualität sind in Studien untersucht und belegt worden“, sagt Dr. Martin Offenbächer vom Bad Gasteiner Heilstollen. Er hat die Pflegekräfte bei ihrem Aufenthalt medizinisch begleitet. „Wir wollten zusätzlich wissen, ob sich eine unmittelbare Auswirkung auf das Stressempfinden ergibt.“</p>&#13;
<h4>Stress, Schmerz, Wohlbefinden im Fokus</h4>&#13;
<p>Das Team aus sechs Studentinnen des Master-Studienganges hat die teilnehmenden Pflegekräfte vor und nach dem Aufenthalt befragt und die Ergebnisse ausgewertet. Teamleiterin Annika Hiller fasst zusammen: „Allgemein können wir sagen, dass die Teilnehmenden nach dem Aufenthalt besser abschalten können, das Körperbewusstsein und auch die Schlafqualität sich verbessert haben.“</p>&#13;
<p>Im Detail haben die Studierenden zum Beispiel das Stress-Niveau untersucht. „Stress-Faktoren waren ja vor allem die Corona-, die Personal- und aktuelle politische Situation, sowie die mangelnde Abgrenzung von Beruf und Freizeit. Der Wert hat sich bei allen Beteiligten deutlich verbessert“, berichtet Annika Hiller. Vor allem die eigenen Kompetenzen im Umgang mit Stress hätten sich gebessert. Genauso gingen körperliche Schmerzen deutlich zurück. Viele Pflegekräfte leiden schließlich unter der Anstrengung und spüren das vor allem im Rücken. Das allgemeine Wohlbefinden, das an verschiedenen Faktoren festgemacht wird, hat sich bei allen Teilnehmenden deutlich gebessert. &nbsp;</p>&#13;
<p>Für den besonderen Aufenthalt in Bad Gastein wurden die Pflegekräfte unter Fortzahlung des Lohnes freigestellt. Wie lange die Pflegerinnen und Pfleger nach ihrer Rückkehr in ihren Arbeitsalltag von dieser Auszeit profitieren, wäre noch zu untersuchen. „Eine dritte Befragung in Form einer Masterarbeit würde Sinn ergeben, da die langfristigen positiven Effekte so geprüft werden könnten“, bekräftigt Eberhard Nöfer. Dass Angebote wie diese sinnvoll und nützlich sind, fasst Christian Gharieb, Geschäftsführer Operative von Korian Deutschland, zusammen: „Das Projekt war für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine ganz tolle Erfahrung. Es hat sie entspannt, es hat sie zusammengebracht und es hat gezeigt, wie wichtig solche Auszeiten für sie sind. Für uns bedeutet die Studie, dass wir intensiv an regelhaften Angeboten zur Erholung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten müssen.“</p>&#13;
<p>An der Studie haben mitgearbeitet: Annika Hiller, Nadja Hamani, Leonie Eller, Clarissa Heiler, Katharina Weiß, Lena Welsch. Begleitend: Prof. Dr. Eberhard Nöfer und Tamara Jäger (Coaching) von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit.html" target="Fakultät Soziale Arbeit" rel="noopener">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/135-Heilstollen_Quirin_Leppert-1024x768.jpg"
                        fileSize="161717"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/135-Heilstollen_steinbauer-photography.com_-1024x768.jpg"
                        fileSize="168285"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/135-Heilstollen_Annika_Hiller_Bild-768x1024.jpeg"
                        fileSize="44860"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/NoeferEberhard_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der mit dem Roboter tanzt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-mit-dem-roboter-tanzt/</link>
                <pubDate>Wed, 07 Sep 2022 06:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-mit-dem-roboter-tanzt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zum Aktionstag „Robotik für Kids“ waren acht Kindergartenkinder der „Bergwichtel“ zu Besuch an der Hochschule Coburg. Dabei tanzten sie mit Pepper, staunten über Karl und fanden einen Namen für den neuen Roboterhund.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>Die Begrüßung der Kinder übernahm der humanoide Roboter Pepper im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/robotik.html" target="Labor für Robotik" rel="noopener">Labor für Robotik</a> von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-kolja-kuehnlenz.html" target="Prof. Kolja Kühnlenz" rel="noopener">Prof. Dr. Kolja Kühnlenz</a>. Zwei Studentinnen hatten Pepper dafür eigens programmiert. Per Sprachbefehl konnten dann verschiedene Aktionen abgerufen werden. So tanzte Pepper mit ihnen, imitierte einen Elefanten oder tat so, als ob sie den Raum staubsaugen würde. Im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/mikrocomputer.html" target="Labor für Mikrocomputer" rel="noopener">Labor für Mikrocomputertechnik</a>&nbsp;von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-peter-raab.html" target="Prof. Peter Raab" rel="noopener">Prof. Dr. Peter Raab</a> machten die kleinen Entdecker dann Bekanntschaft mit Karl, dem hauseigenen, humanoiden Roboter. Er soll sich irgendwann genau wie ein Mensch bewegen können und könnte damit etwa die Basis für kostengünstige Prothesen für Amputierte darstellen.</p>&#13;
<p>Außerdem lernten die kleinen Besucherinnen und Besucher zwei Arten von autonom fahrenden Robotern kennen. Die eine scannt eine schwarze Fahrbahn und orientiert sich daran. Wenn einer die Fahrbahn verlässt, kann er der Kurs gleich korrigieren. Die andere Art sind Saugroboter, die von Studierenden programmiert wurden. Diese Roboter erkennen mittels Ultraschallsensoren Hindernisse in ihrem Fahrweg und korrigieren intelligent ihren Kurs, um ihnen auszuweichen. Das kannten einige Kinder von den Saugrobotern zu Hause.</p>&#13;
<p>Tiere kommen immer gut an, auch wenn es Robotertiere sind. Das neueste "Haustier" der Hochschule Coburg ist der QUADRUPED A1. Dieser kleine Roboterhund sorgte für Begeisterung bei den Kindern und sie tauften ihn auf den Namen „Merlin“.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Aktionstag „Robotik für Kids“ waren acht Kindergartenkinder der „Bergwichtel“ zu Besuch an der Hochschule Coburg. Dabei tanzten sie mit Pepper, staunten über Karl und fanden einen Namen für den neuen Roboterhund.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>Die Begrüßung der Kinder übernahm der humanoide Roboter Pepper im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/robotik.html" target="Labor für Robotik" rel="noopener">Labor für Robotik</a> von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-kolja-kuehnlenz.html" target="Prof. Kolja Kühnlenz" rel="noopener">Prof. Dr. Kolja Kühnlenz</a>. Zwei Studentinnen hatten Pepper dafür eigens programmiert. Per Sprachbefehl konnten dann verschiedene Aktionen abgerufen werden. So tanzte Pepper mit ihnen, imitierte einen Elefanten oder tat so, als ob sie den Raum staubsaugen würde. Im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/mikrocomputer.html" target="Labor für Mikrocomputer" rel="noopener">Labor für Mikrocomputertechnik</a>&nbsp;von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-peter-raab.html" target="Prof. Peter Raab" rel="noopener">Prof. Dr. Peter Raab</a> machten die kleinen Entdecker dann Bekanntschaft mit Karl, dem hauseigenen, humanoiden Roboter. Er soll sich irgendwann genau wie ein Mensch bewegen können und könnte damit etwa die Basis für kostengünstige Prothesen für Amputierte darstellen.</p>&#13;
<p>Außerdem lernten die kleinen Besucherinnen und Besucher zwei Arten von autonom fahrenden Robotern kennen. Die eine scannt eine schwarze Fahrbahn und orientiert sich daran. Wenn einer die Fahrbahn verlässt, kann er der Kurs gleich korrigieren. Die andere Art sind Saugroboter, die von Studierenden programmiert wurden. Diese Roboter erkennen mittels Ultraschallsensoren Hindernisse in ihrem Fahrweg und korrigieren intelligent ihren Kurs, um ihnen auszuweichen. Das kannten einige Kinder von den Saugrobotern zu Hause.</p>&#13;
<p>Tiere kommen immer gut an, auch wenn es Robotertiere sind. Das neueste "Haustier" der Hochschule Coburg ist der QUADRUPED A1. Dieser kleine Roboterhund sorgte für Begeisterung bei den Kindern und sie tauften ihn auf den Namen „Merlin“.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/133-Begruessung-469x1024.jpg"
                        fileSize="84027"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="469" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/133-Karl-433x1024.jpg"
                        fileSize="54201"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="433" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/133-Fahrende-Robiter-469x1024.jpg"
                        fileSize="100446"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="469" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/133-Hund-1024x998.jpg"
                        fileSize="141084"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="998"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein (un-)gleiches Paar]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-un-gleiches-paar/</link>
                <pubDate>Tue, 06 Sep 2022 04:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-un-gleiches-paar/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Letzter Zug und schachmatt. „Gutes Spiel“,&nbsp; sagt Martin Brejschka zu seinem neuen Schachpartner. Der 71-Jährige hat einfach einen Aushang in der Mensa gemacht und prompt meldete sich ein Gegenspieler. </em></p>&#13;
<p>Noch sind Sommerferien, daher finden sich nur wenige Studierende zum Mittagessen in der Mensa am Campus Friedrich-Streib ein. Umso mehr fallen im halbleeren Speisesaal die beiden, etwas abseits sitzenden, Schachspieler auf. Handelt es sich bei dem ungleichen Paar um Großvater und Enkel? Ist es einer der&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/alumni.html" target="Senior Coaches" rel="noopener">Senior-Coaches</a>, die ihre Erfahrungen aus dem Berufleben an Studierende weitergeben? Weit gefehlt: Die Schach-Partner sind Kommilitonen, die über einen Aushang zusammengefunden haben.</p>&#13;
<p>Konzentriert blicken Nicolas Windt und Martin Brejschka auf das Schachbrett. Nichts lenkt sie ab. Als das Spiel zu Ende ist, dürfen wir ein Foto machen. Dabei erzählen die beiden ein bisschen über sich. „Mein Vater hat mir als Kind Schach beigebracht, aber ich habe lange nicht gespielt“, erzählt Nicolas Windt. Er studiert <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit.html" target="Soziale Arbeit" rel="noopener">Soziale Arbeit</a> im achten Semester. „Ich wohne hier im Wohnheim und habe kürzlich wieder begonnen online Schach zu spielen. Dann habe ich den Aushang in der Mensa entdeckt und mich gleich gemeldet.“ „Und zwar postwendend“, wirft Martin Brejschka scherzhaft ein. Er hat auf diesem Wege einen neuen Schachpartner gesucht. Der 71-Jährige hat sich eben für <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft.html" target="Betriebswirtschaft" rel="noopener">Betriebswirtschaft&nbsp;</a>an der Hochschule Coburg eingeschrieben. Dabei hat der Diplomkaufmann hier schon einmal studiert. „Wir haben 1975 als erster Studiengang mit acht Semestern den Abschluss in Betriebswirtschaft gemacht. Weil wir alles andere getrieben haben, als in Vorlesungen zu sitzen, wurden wir ‚The Swinging Eight‘ genannt.“ Martin Brejschka lacht und hat noch weitere lustige Anekdoten aus seiner damaligen Studienzeit in auf Lager. Er erzählt von strengen Professoren und den vielen Prüfungen, von seiner Karriere als Lokalreporter in Coburg und seiner Zeit in München. „So, ich muss jetzt weiter“, sagt Nicolas Windt dann und steht auf, bevor sich das Schachduo für den nächsten Tag um die gleiche Zeit verabredet.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Letzter Zug und schachmatt. „Gutes Spiel“,&nbsp; sagt Martin Brejschka zu seinem neuen Schachpartner. Der 71-Jährige hat einfach einen Aushang in der Mensa gemacht und prompt meldete sich ein Gegenspieler. </em></p>&#13;
<p>Noch sind Sommerferien, daher finden sich nur wenige Studierende zum Mittagessen in der Mensa am Campus Friedrich-Streib ein. Umso mehr fallen im halbleeren Speisesaal die beiden, etwas abseits sitzenden, Schachspieler auf. Handelt es sich bei dem ungleichen Paar um Großvater und Enkel? Ist es einer der&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/alumni.html" target="Senior Coaches" rel="noopener">Senior-Coaches</a>, die ihre Erfahrungen aus dem Berufleben an Studierende weitergeben? Weit gefehlt: Die Schach-Partner sind Kommilitonen, die über einen Aushang zusammengefunden haben.</p>&#13;
<p>Konzentriert blicken Nicolas Windt und Martin Brejschka auf das Schachbrett. Nichts lenkt sie ab. Als das Spiel zu Ende ist, dürfen wir ein Foto machen. Dabei erzählen die beiden ein bisschen über sich. „Mein Vater hat mir als Kind Schach beigebracht, aber ich habe lange nicht gespielt“, erzählt Nicolas Windt. Er studiert <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziales-und-gesundheit/soziale-arbeit.html" target="Soziale Arbeit" rel="noopener">Soziale Arbeit</a> im achten Semester. „Ich wohne hier im Wohnheim und habe kürzlich wieder begonnen online Schach zu spielen. Dann habe ich den Aushang in der Mensa entdeckt und mich gleich gemeldet.“ „Und zwar postwendend“, wirft Martin Brejschka scherzhaft ein. Er hat auf diesem Wege einen neuen Schachpartner gesucht. Der 71-Jährige hat sich eben für <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft.html" target="Betriebswirtschaft" rel="noopener">Betriebswirtschaft&nbsp;</a>an der Hochschule Coburg eingeschrieben. Dabei hat der Diplomkaufmann hier schon einmal studiert. „Wir haben 1975 als erster Studiengang mit acht Semestern den Abschluss in Betriebswirtschaft gemacht. Weil wir alles andere getrieben haben, als in Vorlesungen zu sitzen, wurden wir ‚The Swinging Eight‘ genannt.“ Martin Brejschka lacht und hat noch weitere lustige Anekdoten aus seiner damaligen Studienzeit in auf Lager. Er erzählt von strengen Professoren und den vielen Prüfungen, von seiner Karriere als Lokalreporter in Coburg und seiner Zeit in München. „So, ich muss jetzt weiter“, sagt Nicolas Windt dann und steht auf, bevor sich das Schachduo für den nächsten Tag um die gleiche Zeit verabredet.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/132-Schachspieler-1024x768.jpg"
                        fileSize="179231"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule verabschiedet Margareta Bögelein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-verabschiedet-margareta-boegelein/</link>
                <pubDate>Tue, 30 Aug 2022 06:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-verabschiedet-margareta-boegelein/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mehr als 13 Jahre leitete Dr. Margareta Bögelein das Referat Marketing und Kommunikation an der Hochschule Coburg. Jetzt scheidet sie aus dem Dienst aus.</em></p>&#13;
<p>ElternCampus, Hochschulfernsehen oder Guerilla-Marketing in umliegenden Hochschul-Städten – die kreativen Ideen sind Margareta Bögelein während ihrer Zeit an der Hochschule nie ausgegangen. Regelmäßig erarbeitete sie neue Konzepte und Ideen, um Studieninteressierte für Coburg zu begeistern. „In meiner Zeit an der Hochschule hat sich im Marketing wahnsinnig viel verändert. Die Digitalisierung hat neue Formen der Kommunikation möglich gemacht. Und sie gibt dem Marketing auch wichtige Instrumente an die Hand, um Erfolge messbar zu machen“, sagt Margareta Bögelein.</p>&#13;
<p>Als Pressesprecherin war sie einerseits Sprachrohr der Hochschule in der Öffentlichkeit, andererseits vermittelte sie strategische Entwicklungen und deren Bedeutung in die Hochschule hinein. „Interne und externe Kommunikation muss man letztendlich zusammendenken. Das eine geht nicht ohne das andere.“</p>&#13;
<p>Ihre Arbeit hat sie immer als enorm vielfältig erlebt. „Die unterschiedlichen Fachbereiche – von der Sozialen Arbeit über die Technik bis zum Design oder die unterschiedlichen Kontakte – von der Wissenschaftlerin bis zum Studienanfänger – diese Abwechslung macht es so spannend in der Pressestelle einer Hochschule zu arbeiten.“</p>&#13;
<p>Vielfältig waren auch die Aufgaben: So stand sie als Moderatorin auf der Bühne bei Veranstaltungen, für die sie gleichzeitig mit ihrem Team das Programm organisierte. Projekte wie der Coburger Weg, mit denen sich die Hochschule deutschlandweit einen Namen machte, betreute sie kommunikativ. Aber sie erlebte auch, was es heißt, Schicksalsschläge wie den plötzlichen Tod von Hochschulpräsident Michael Pötzl zu begleiten.</p>&#13;
<p>Mit vier verschiedenen Hochschul-Präsident:innen hat Margareta Bögelein zusammengearbeitet. Der amtierende - Stefan Gast – verabschiedete sie jetzt. „Schon in meiner Zeit als Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik haben wir uns immer sehr gut ausgetauscht. Ich erinnere mich gerne an die gemeinsamen Termine, in denen wir über neue Studiengangs-Konzepte gesprochen und überlegt haben, wie wir diese kommunizieren können.“</p>&#13;
<p>Gemeinsam mit Kanzler Matthias J. Kaiser dankte Stefan Gast Margareta Bögelein für ihr Engagement und überreichte zum Abschied noch einen Blumenstrauß.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mehr als 13 Jahre leitete Dr. Margareta Bögelein das Referat Marketing und Kommunikation an der Hochschule Coburg. Jetzt scheidet sie aus dem Dienst aus.</em></p>&#13;
<p>ElternCampus, Hochschulfernsehen oder Guerilla-Marketing in umliegenden Hochschul-Städten – die kreativen Ideen sind Margareta Bögelein während ihrer Zeit an der Hochschule nie ausgegangen. Regelmäßig erarbeitete sie neue Konzepte und Ideen, um Studieninteressierte für Coburg zu begeistern. „In meiner Zeit an der Hochschule hat sich im Marketing wahnsinnig viel verändert. Die Digitalisierung hat neue Formen der Kommunikation möglich gemacht. Und sie gibt dem Marketing auch wichtige Instrumente an die Hand, um Erfolge messbar zu machen“, sagt Margareta Bögelein.</p>&#13;
<p>Als Pressesprecherin war sie einerseits Sprachrohr der Hochschule in der Öffentlichkeit, andererseits vermittelte sie strategische Entwicklungen und deren Bedeutung in die Hochschule hinein. „Interne und externe Kommunikation muss man letztendlich zusammendenken. Das eine geht nicht ohne das andere.“</p>&#13;
<p>Ihre Arbeit hat sie immer als enorm vielfältig erlebt. „Die unterschiedlichen Fachbereiche – von der Sozialen Arbeit über die Technik bis zum Design oder die unterschiedlichen Kontakte – von der Wissenschaftlerin bis zum Studienanfänger – diese Abwechslung macht es so spannend in der Pressestelle einer Hochschule zu arbeiten.“</p>&#13;
<p>Vielfältig waren auch die Aufgaben: So stand sie als Moderatorin auf der Bühne bei Veranstaltungen, für die sie gleichzeitig mit ihrem Team das Programm organisierte. Projekte wie der Coburger Weg, mit denen sich die Hochschule deutschlandweit einen Namen machte, betreute sie kommunikativ. Aber sie erlebte auch, was es heißt, Schicksalsschläge wie den plötzlichen Tod von Hochschulpräsident Michael Pötzl zu begleiten.</p>&#13;
<p>Mit vier verschiedenen Hochschul-Präsident:innen hat Margareta Bögelein zusammengearbeitet. Der amtierende - Stefan Gast – verabschiedete sie jetzt. „Schon in meiner Zeit als Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik haben wir uns immer sehr gut ausgetauscht. Ich erinnere mich gerne an die gemeinsamen Termine, in denen wir über neue Studiengangs-Konzepte gesprochen und überlegt haben, wie wir diese kommunizieren können.“</p>&#13;
<p>Gemeinsam mit Kanzler Matthias J. Kaiser dankte Stefan Gast Margareta Bögelein für ihr Engagement und überreichte zum Abschied noch einen Blumenstrauß.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/129-Abschied_Margareta-1024x763.jpg"
                        fileSize="172767"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="763"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Einmalige Chance auf freie NC-Studienplätze]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/einmalige-chance-auf-freie-nc-studienplaetze/</link>
                <pubDate>Wed, 24 Aug 2022 06:10:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/einmalige-chance-auf-freie-nc-studienplaetze/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wer die Bewerbungsfrist für zulassungsbeschränkte Studiengänge der Hochschule Coburg verpasst hat, hat jetzt erneut die Chance, sich auf einen freien Studienplatz zu bewerben. </em></p>&#13;
<p>Am 28. August startet das Bewerbungsverfahren für diese Plätze. Es geht um die Bachelor-Studiengänge <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik</a>, <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> und <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a>. Interessierte können sich auf der Plattform <a href="https://hochschulstart.de/">hochschulstart.de</a> registrieren und ihre Bewerbung für einen der drei NC-Studiengänge der Hochschule Coburg einreichen. Eine separate Bewerbung an der Hochschule Coburg ist nicht nötig.</p>&#13;
<p>Koordiniertes Nachrücken heißt dieses Verfahren, bei dem Hochschulen ihre frei gewordenen Studienplätze wieder vergeben können. Alle Informationen dazu gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/koordiniertes-nachruecken">Koordiniertes Nachrücken</a>. Fragen beantwortet die Abteilung Studienangelegenheiten per E-Mail <a href="mailto:studienangelegenheiten@hs-coburg.de">studienangelegenheiten@hs-coburg.de</a> oder Telefon 09561 – 317 246.</p>&#13;
<p>Aktuell ist auch in einigen anderen Studiengängen der Hochschule Coburg noch eine Bewerbung möglich. Eine Übersicht gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/bewerben">www.hs-coburg.de/bewerben</a></p>&#13;
<p>Bewerbungsschluss – sowohl beim koordinierten Nachrücken als auch beim regulären Verfahren - ist der 30. September 2022.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer die Bewerbungsfrist für zulassungsbeschränkte Studiengänge der Hochschule Coburg verpasst hat, hat jetzt erneut die Chance, sich auf einen freien Studienplatz zu bewerben. </em></p>&#13;
<p>Am 28. August startet das Bewerbungsverfahren für diese Plätze. Es geht um die Bachelor-Studiengänge <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik</a>, <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> und <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a>. Interessierte können sich auf der Plattform <a href="https://hochschulstart.de/">hochschulstart.de</a> registrieren und ihre Bewerbung für einen der drei NC-Studiengänge der Hochschule Coburg einreichen. Eine separate Bewerbung an der Hochschule Coburg ist nicht nötig.</p>&#13;
<p>Koordiniertes Nachrücken heißt dieses Verfahren, bei dem Hochschulen ihre frei gewordenen Studienplätze wieder vergeben können. Alle Informationen dazu gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/koordiniertes-nachruecken">Koordiniertes Nachrücken</a>. Fragen beantwortet die Abteilung Studienangelegenheiten per E-Mail <a href="mailto:studienangelegenheiten@hs-coburg.de">studienangelegenheiten@hs-coburg.de</a> oder Telefon 09561 – 317 246.</p>&#13;
<p>Aktuell ist auch in einigen anderen Studiengängen der Hochschule Coburg noch eine Bewerbung möglich. Eine Übersicht gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/bewerben">www.hs-coburg.de/bewerben</a></p>&#13;
<p>Bewerbungsschluss – sowohl beim koordinierten Nachrücken als auch beim regulären Verfahren - ist der 30. September 2022.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-Koordiniertes_Nachruecken-1024x700.jpg"
                        fileSize="129940"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="700"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Energie – auch Thema beim Coburger Mobilitätskongress]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-coburger-mobilitaetskongress-und-die-energiewirtschaft-von-morgen/</link>
                <pubDate>Thu, 18 Aug 2022 11:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-coburger-mobilitaetskongress-und-die-energiewirtschaft-von-morgen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Von E-Mobilität über Kraftstoffforschung bis zur Verkehrsplanung: An der Hochschule Coburg organisiert Prof. Dr. Markus Jakob gerade den diesjährigen Coburger Mobilitätskongress mit spannenden Themen. Er selbst forscht an der Schnittstelle zwischen Chemie und Maschinenbau an Lösungen, um Energie zu speichern und zu transportieren.</em></p>&#13;
<p>Allein in der Sahara wirft die Sonne soviel Energie auf den Boden, dass es leicht ausreichen würde, um den gesamten Primärenergiebedarf der Erde zu decken. Dafür bräuchte es etwa eine Fläche von der Größe Ägyptens. Es gibt genug Energie – wenn auch nicht bei uns. „Das ist nichts Neues, wir importieren ja auch Erdgas aus Russland und Atomstrom aus Frankreich“, sagt <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a>. Erneuerbare Energien müssen dem Wissenschaftler zufolge nur dort eingesammelt werden, wo sie günstig verfügbar sind. „Und dann müssen wir die Energie speichern und transportieren können.“ Markus Jakob hat an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg eine Forschungsprofessur für regenerative Kraftstoffe und motorische Verbrennung inne. Als zentrales Bindeglied der künftigen Energiewirtschaft sieht er die Energiespeicherung in chemischer Form wie beispielsweise in regenerativ hergestellten Kraftstoffen. „Wir verstehen sie als chemische Batterien.“</p>&#13;
<p><strong>Kongress im Herbst</strong></p>&#13;
<p>Jakob organisiert gerade den <a href="t3://page?uid=1016">Coburger Mobilitätskongress</a>, der in diesem Jahr am Donnerstag, 10. November, und Freitag, 11. November, am&nbsp;Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg stattfindet. Welche Antriebe, Techniken und Kraftstoffe bewegen uns? In mehr als zwei Dutzend Fachvorträgen geht es um Themen aus den Bereichen Elektromobilität, regenerative Kraftstoffe, Autonome Fahrzeugsysteme, Sensorkonzepte, Verkehrsplanung und Unfallforschung. Der Kongress richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Automobil- und Mobilitätsbranche, Stadtplanung, IT-, Software- und Dienstleistungsunternehmen, Kommunen und Start-ups. „An alle, die sich mit neuen Geschäftsmodellen, Innovationen im Bereich des Autonomen Fahrens und alternativer Antriebe beschäftigen und an Menschen, deren Ziel es ist, Mobilität strategisch und klimaschonend zu managen.“</p>&#13;
<p><strong>Mit Wasserstoff und Pflanzenöl</strong></p>&#13;
<p>„Wenn man wollte, könnte man zum Beispiel schon in naher Zukunft in Deutschland Kraftstoffe anbieten, die zu mehr als 50 Prozent regenerativ hergestellt sind“, sagt Jakob. „Rein rechnerisch hätte man hierzulande mit 60 Millionen Fahrzeugen dann rund 30 Millionen CO2-neutrale Fahrzeuge.“ In anderen europäischen Ländern werden hoch regenerative Kraftstoffe bereits heute flächendeckend verkauft. Jakob greift in eine Tasche seines Jacketts und holt ein Fläschchen von zwei, vielleicht drei Zentimetern Größe heraus. Die Flüssigkeit darin ist durchsichtig wie Wasser, aber sie bewegt sich etwas langsamer. Es ist eine Probe HVO: Pflanzenöl, das mit Wasserstoff veredelt wurde. Dies und Biodiesel machen den Diesel R33 Kraftstoff aus. Dieser wurde an der Hochschule Coburg entwickelt, besteht zu 33 Prozent aus regenerativen Komponenten, ist bereits seit mehreren Jahren zugelassen und wird von Shell vertrieben. „Damit funktioniert jeder moderne Dieselmotor.“ Bei Pflanzenöl gebe es immer wieder Unterschiede in der Molekülstruktur. Durch die Veredelung mit Wasserstoff seien die Moleküle im HVO aber wesentlich gleichförmiger und alterungsstabiler. „Man muss in der Chemie verstehen, in welcher Art die Energie sinnvoll und stabil gespeichert werden kann. Und bei der Maschine muss man wissen, wie man sie gut zum Laufen bekommt“, erklärt Jakob die Schnittstelle zwischen Chemie und Maschinenbau.</p>&#13;
<p><strong>Innovationen für den Klimaschutz </strong></p>&#13;
<p>Der Professor berichtet von einem Sensor, der erkennt, wie hoch der Bio-Anteil in einem Kraftstoff ist. Interessant für Autofahrerinnen und -fahrer, die Wert darauf legen, regenerative Kraftstoffe zu tanken, aber auch für politische Regelungen, mit denen es beispielsweise möglich wäre, einen steuerlichen Anreiz zu schaffen, wenn jemand solche Kraftstoffe tankt. Gemeinsam mit der Elektrotechnik und dem Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule soll der so genannte „Coburg-Sensor“ ab Herbst 2022 so weiterentwickelt werden, dass 2025 ein Prototyp in Fahrzeuge oder Zapfsäulen eingebaut werden kann. "Energie wird uns die nächsten 100 Jahre beschäftigen. Unsere Absolventinnen und Absolventen können ohne Probleme ein ganzes Berufsleben mit diesem Thema arbeiten." Und es ist auch eines der großen Themen, die im Herbst beim Mobilitätskongress diskutiert werden.</p>&#13;
<p><strong>Mehr zum Coburger Mobilitätskongress</strong></p>&#13;
<p>Informationen zum Programm, zu Ticktes, aber auch zu Ausstellungsflächen und Sponsormöglichkeiten finden sich <a href="t3://page?uid=1016">hier.</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von E-Mobilität über Kraftstoffforschung bis zur Verkehrsplanung: An der Hochschule Coburg organisiert Prof. Dr. Markus Jakob gerade den diesjährigen Coburger Mobilitätskongress mit spannenden Themen. Er selbst forscht an der Schnittstelle zwischen Chemie und Maschinenbau an Lösungen, um Energie zu speichern und zu transportieren.</em></p>&#13;
<p>Allein in der Sahara wirft die Sonne soviel Energie auf den Boden, dass es leicht ausreichen würde, um den gesamten Primärenergiebedarf der Erde zu decken. Dafür bräuchte es etwa eine Fläche von der Größe Ägyptens. Es gibt genug Energie – wenn auch nicht bei uns. „Das ist nichts Neues, wir importieren ja auch Erdgas aus Russland und Atomstrom aus Frankreich“, sagt <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a>. Erneuerbare Energien müssen dem Wissenschaftler zufolge nur dort eingesammelt werden, wo sie günstig verfügbar sind. „Und dann müssen wir die Energie speichern und transportieren können.“ Markus Jakob hat an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg eine Forschungsprofessur für regenerative Kraftstoffe und motorische Verbrennung inne. Als zentrales Bindeglied der künftigen Energiewirtschaft sieht er die Energiespeicherung in chemischer Form wie beispielsweise in regenerativ hergestellten Kraftstoffen. „Wir verstehen sie als chemische Batterien.“</p>&#13;
<p><strong>Kongress im Herbst</strong></p>&#13;
<p>Jakob organisiert gerade den <a href="t3://page?uid=1016">Coburger Mobilitätskongress</a>, der in diesem Jahr am Donnerstag, 10. November, und Freitag, 11. November, am&nbsp;Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg stattfindet. Welche Antriebe, Techniken und Kraftstoffe bewegen uns? In mehr als zwei Dutzend Fachvorträgen geht es um Themen aus den Bereichen Elektromobilität, regenerative Kraftstoffe, Autonome Fahrzeugsysteme, Sensorkonzepte, Verkehrsplanung und Unfallforschung. Der Kongress richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Automobil- und Mobilitätsbranche, Stadtplanung, IT-, Software- und Dienstleistungsunternehmen, Kommunen und Start-ups. „An alle, die sich mit neuen Geschäftsmodellen, Innovationen im Bereich des Autonomen Fahrens und alternativer Antriebe beschäftigen und an Menschen, deren Ziel es ist, Mobilität strategisch und klimaschonend zu managen.“</p>&#13;
<p><strong>Mit Wasserstoff und Pflanzenöl</strong></p>&#13;
<p>„Wenn man wollte, könnte man zum Beispiel schon in naher Zukunft in Deutschland Kraftstoffe anbieten, die zu mehr als 50 Prozent regenerativ hergestellt sind“, sagt Jakob. „Rein rechnerisch hätte man hierzulande mit 60 Millionen Fahrzeugen dann rund 30 Millionen CO2-neutrale Fahrzeuge.“ In anderen europäischen Ländern werden hoch regenerative Kraftstoffe bereits heute flächendeckend verkauft. Jakob greift in eine Tasche seines Jacketts und holt ein Fläschchen von zwei, vielleicht drei Zentimetern Größe heraus. Die Flüssigkeit darin ist durchsichtig wie Wasser, aber sie bewegt sich etwas langsamer. Es ist eine Probe HVO: Pflanzenöl, das mit Wasserstoff veredelt wurde. Dies und Biodiesel machen den Diesel R33 Kraftstoff aus. Dieser wurde an der Hochschule Coburg entwickelt, besteht zu 33 Prozent aus regenerativen Komponenten, ist bereits seit mehreren Jahren zugelassen und wird von Shell vertrieben. „Damit funktioniert jeder moderne Dieselmotor.“ Bei Pflanzenöl gebe es immer wieder Unterschiede in der Molekülstruktur. Durch die Veredelung mit Wasserstoff seien die Moleküle im HVO aber wesentlich gleichförmiger und alterungsstabiler. „Man muss in der Chemie verstehen, in welcher Art die Energie sinnvoll und stabil gespeichert werden kann. Und bei der Maschine muss man wissen, wie man sie gut zum Laufen bekommt“, erklärt Jakob die Schnittstelle zwischen Chemie und Maschinenbau.</p>&#13;
<p><strong>Innovationen für den Klimaschutz </strong></p>&#13;
<p>Der Professor berichtet von einem Sensor, der erkennt, wie hoch der Bio-Anteil in einem Kraftstoff ist. Interessant für Autofahrerinnen und -fahrer, die Wert darauf legen, regenerative Kraftstoffe zu tanken, aber auch für politische Regelungen, mit denen es beispielsweise möglich wäre, einen steuerlichen Anreiz zu schaffen, wenn jemand solche Kraftstoffe tankt. Gemeinsam mit der Elektrotechnik und dem Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule soll der so genannte „Coburg-Sensor“ ab Herbst 2022 so weiterentwickelt werden, dass 2025 ein Prototyp in Fahrzeuge oder Zapfsäulen eingebaut werden kann. "Energie wird uns die nächsten 100 Jahre beschäftigen. Unsere Absolventinnen und Absolventen können ohne Probleme ein ganzes Berufsleben mit diesem Thema arbeiten." Und es ist auch eines der großen Themen, die im Herbst beim Mobilitätskongress diskutiert werden.</p>&#13;
<p><strong>Mehr zum Coburger Mobilitätskongress</strong></p>&#13;
<p>Informationen zum Programm, zu Ticktes, aber auch zu Ausstellungsflächen und Sponsormöglichkeiten finden sich <a href="t3://page?uid=1016">hier.</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-Jakob-Mobilitaetskongress-MJklein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-Jakob-Mobilitaetskongress-klein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zurück an die Hochschule: Besuch der M8-ler]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zurueck-an-die-hochschule-besuch-der-m8-ler/</link>
                <pubDate>Mon, 15 Aug 2022 06:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zurueck-an-die-hochschule-besuch-der-m8-ler/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sie waren der erste Jahrgang, der ein Maschinenbauingenieurs-Diplom an der Hochschule Coburg erhielt. Seitdem - seit 1980 - treffen sie sich jedes Jahr. Zumindest fast: Wegen Corona musste das 40. Jubiläum verschoben werden. Jetzt wurde es nachgeholt.</em></p>&#13;
<p>Sie nennen sich die M8-ler. Immer noch. Dabei sind schon über 40 Jahre vergangen, seit sie das achte Semester des Studiengangs <a href="t3://page?uid=114">Maschinenbau </a>an der damaligen Fachhochschule Coburg besucht haben. Zu dieser Zeit waren Frauen in technischen Feldern noch ungewohnt; die 36 Absolventen des Abschlussjahrgangs 1980 waren ausschließlich Männer – und sie waren die ersten, denen die Hochschule nicht mehr den Titel Ing. (grad.) des graduierten Ingenieurs verlieh, sondern ein Diplom. Heute gibt hier es <a href="t3://page?uid=57">Bachelor</a>- und <a href="t3://page?uid=58">Masterstudiengänge</a>, in den MINT-Fächern der Hochschule Coburg lehren Professorinnen und Professoren und die Technik hat sich rasant weiterentwickelt. „Es hat sich sehr viel getan“, sagt Ulrich Roos. Zusammen mit seinen ehemaligen Kommilitonen Werner Neumann und Karl-Heinz Wich hat er das Treffen zum 40. Jubiläum ihres Abschlusses organisiert – coronabedingt fand es mit zwei Jahren Verspätung statt.</p>&#13;
<p>Zwei Dutzend Alumni besuchten die Hochschule Coburg, bestaunten das Rennauto der <a href="t3://page?uid=349">studentischen Initiative</a> <a href="t3://page?uid=350">CAT-Racing</a>, ließen sich von Prof. Dr. Michael Steber und Rainer Ehrlicher die aktuelle Fertigungstechnik zeigen und von <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob </a>und Anja Singer das Zentrum für Mobilität und Energie (ZME) und das Kfz-Labor. „Die Labore und wie sich alles entwickelt hat - “, Uli Roos macht eine kurze Pause, bevor er sagt: „sehr beeindruckend! Professor Jakobs Forschung an alternativen Kraftstoffen zum Beispiel fanden wir alle spannend – aber auch, was sich außerhalb unseres Bereichs getan hat. Das neue IT- und Medienzentrum zum Beispiel.“</p>&#13;
<p><strong>Die Vielfalt des Maschinenbaus</strong></p>&#13;
<p>Eines hat sich aber nicht verändert. „Maschinenbau ist für mich das vielfältigste, das man studieren kann." Roos sieht dieses Studium als Grundlage aller möglichen technischen Bereiche. „Leute, die sich mit Technik auskennen, hat man ja schon gebraucht, als die Dampfmaschine erfunden wurde - und jetzt erst recht: Es gibt ja immer mehr HighTech.“ Der Dekan der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, <a href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Alexander Rost</a> führte die Gruppe herum und gab einen Überblick über Trends in Kunststoffverarbeitung und Werkstoffkunde. Ob Robotik, Automobilindustrie oder klassischer Maschinenbau: Für die Absolvent:innen heute kommen viele Berufsfelder infrage. „Als Maschinenbauer kann man von Konstruktion über Qualitätskontrolle bis Vertrieb alles machen.“</p>&#13;
<p>Roos erzählt, wie er damals nach dem Abschluss zu Mercedes nach Stuttgart ging. Nach viereinhalb Jahren kam er zurück, gründete in Lautertal eine Familie und arbeitete 34 Jahre bei KAPP im Vertrieb für Verzahnungsschleifmaschinen. „Ob Auto, Traktor oder Luftfahrt, Wasserpumpe oder Roboter: Zahnräder braucht es überall. Wegen der Laufruhe und der höheren Übertragung des Drehmoments mussten sie allerdings immer präziser werden – dafür braucht es diese Maschinen.“ Im Vertrieb hat er „ein bisschen was“ von der Welt gesehen:&nbsp; Russland, Schweden, England, Spanien, aber auch Argentinien und Amerika. Später arbeitete er vor allem mit Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine Studienkollegen landeten bei Mercedes und Porsche, IBM, BMW oder Siemens und waren in ganz Deutschland verstreut.</p>&#13;
<p><strong>Treffen in ganz Deutschland</strong></p>&#13;
<p>„Nach dem Abschluss 1980 haben wir uns jedes Jahr getroffen. Anfangs immer in Coburg, später reihum.“ Werner Neumann machte sich mit einem Metallverarbeitungsbetrieb in Neustadt bei Coburg selbstständig, Karl-Heinz Wich aus Marktrodach-Seibelsdorf im Landkreis Kronach arbeitete bei Siemens. Die drei haben das diesjährige Treffen in Coburg organisiert. Auch das läuft anders als früher: Während die Einladungen anfangs noch per Brief und später per Fax verschickt wurden, gab es irgendwann Emails. Heute haben die Ehemaligen eine WhatsApp-Gruppe. Wie sie sich dort nennen? Eigentlich klar: Sie sind die M8-ler.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sie waren der erste Jahrgang, der ein Maschinenbauingenieurs-Diplom an der Hochschule Coburg erhielt. Seitdem - seit 1980 - treffen sie sich jedes Jahr. Zumindest fast: Wegen Corona musste das 40. Jubiläum verschoben werden. Jetzt wurde es nachgeholt.</em></p>&#13;
<p>Sie nennen sich die M8-ler. Immer noch. Dabei sind schon über 40 Jahre vergangen, seit sie das achte Semester des Studiengangs <a href="t3://page?uid=114">Maschinenbau </a>an der damaligen Fachhochschule Coburg besucht haben. Zu dieser Zeit waren Frauen in technischen Feldern noch ungewohnt; die 36 Absolventen des Abschlussjahrgangs 1980 waren ausschließlich Männer – und sie waren die ersten, denen die Hochschule nicht mehr den Titel Ing. (grad.) des graduierten Ingenieurs verlieh, sondern ein Diplom. Heute gibt hier es <a href="t3://page?uid=57">Bachelor</a>- und <a href="t3://page?uid=58">Masterstudiengänge</a>, in den MINT-Fächern der Hochschule Coburg lehren Professorinnen und Professoren und die Technik hat sich rasant weiterentwickelt. „Es hat sich sehr viel getan“, sagt Ulrich Roos. Zusammen mit seinen ehemaligen Kommilitonen Werner Neumann und Karl-Heinz Wich hat er das Treffen zum 40. Jubiläum ihres Abschlusses organisiert – coronabedingt fand es mit zwei Jahren Verspätung statt.</p>&#13;
<p>Zwei Dutzend Alumni besuchten die Hochschule Coburg, bestaunten das Rennauto der <a href="t3://page?uid=349">studentischen Initiative</a> <a href="t3://page?uid=350">CAT-Racing</a>, ließen sich von Prof. Dr. Michael Steber und Rainer Ehrlicher die aktuelle Fertigungstechnik zeigen und von <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob </a>und Anja Singer das Zentrum für Mobilität und Energie (ZME) und das Kfz-Labor. „Die Labore und wie sich alles entwickelt hat - “, Uli Roos macht eine kurze Pause, bevor er sagt: „sehr beeindruckend! Professor Jakobs Forschung an alternativen Kraftstoffen zum Beispiel fanden wir alle spannend – aber auch, was sich außerhalb unseres Bereichs getan hat. Das neue IT- und Medienzentrum zum Beispiel.“</p>&#13;
<p><strong>Die Vielfalt des Maschinenbaus</strong></p>&#13;
<p>Eines hat sich aber nicht verändert. „Maschinenbau ist für mich das vielfältigste, das man studieren kann." Roos sieht dieses Studium als Grundlage aller möglichen technischen Bereiche. „Leute, die sich mit Technik auskennen, hat man ja schon gebraucht, als die Dampfmaschine erfunden wurde - und jetzt erst recht: Es gibt ja immer mehr HighTech.“ Der Dekan der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, <a href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Alexander Rost</a> führte die Gruppe herum und gab einen Überblick über Trends in Kunststoffverarbeitung und Werkstoffkunde. Ob Robotik, Automobilindustrie oder klassischer Maschinenbau: Für die Absolvent:innen heute kommen viele Berufsfelder infrage. „Als Maschinenbauer kann man von Konstruktion über Qualitätskontrolle bis Vertrieb alles machen.“</p>&#13;
<p>Roos erzählt, wie er damals nach dem Abschluss zu Mercedes nach Stuttgart ging. Nach viereinhalb Jahren kam er zurück, gründete in Lautertal eine Familie und arbeitete 34 Jahre bei KAPP im Vertrieb für Verzahnungsschleifmaschinen. „Ob Auto, Traktor oder Luftfahrt, Wasserpumpe oder Roboter: Zahnräder braucht es überall. Wegen der Laufruhe und der höheren Übertragung des Drehmoments mussten sie allerdings immer präziser werden – dafür braucht es diese Maschinen.“ Im Vertrieb hat er „ein bisschen was“ von der Welt gesehen:&nbsp; Russland, Schweden, England, Spanien, aber auch Argentinien und Amerika. Später arbeitete er vor allem mit Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine Studienkollegen landeten bei Mercedes und Porsche, IBM, BMW oder Siemens und waren in ganz Deutschland verstreut.</p>&#13;
<p><strong>Treffen in ganz Deutschland</strong></p>&#13;
<p>„Nach dem Abschluss 1980 haben wir uns jedes Jahr getroffen. Anfangs immer in Coburg, später reihum.“ Werner Neumann machte sich mit einem Metallverarbeitungsbetrieb in Neustadt bei Coburg selbstständig, Karl-Heinz Wich aus Marktrodach-Seibelsdorf im Landkreis Kronach arbeitete bei Siemens. Die drei haben das diesjährige Treffen in Coburg organisiert. Auch das läuft anders als früher: Während die Einladungen anfangs noch per Brief und später per Fax verschickt wurden, gab es irgendwann Emails. Heute haben die Ehemaligen eine WhatsApp-Gruppe. Wie sie sich dort nennen? Eigentlich klar: Sie sind die M8-ler.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/126-Absolventenbesuch-Maschinenbau-Gruppenbild-1024x768.jpg"
                        fileSize="209199"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/126-Absolventenbesuch-Maschinenbau-Zerspanungslabor-1024x768.jpg"
                        fileSize="127071"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schüler-Workshop: Licht als Werkzeug]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schueler-workshop-licht-als-werkzeug/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Aug 2022 13:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schueler-workshop-licht-als-werkzeug/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Schülerforschungszentrum ging es um die spannende Welt der Physik – von Mikrochips bis zum Quantencomputer.</em></p>&#13;
<p>Das Mooresche Gesetz besagt, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten regelmäßig verdoppelt. Im Bereich der Nanotechnologie gibt es bahnbrechende Erfindungen und Innovationen: Kleine Bauteile in elektrischen Schaltkreisen, Mikrochips, gewinnen weiter an Bedeutung. Aber bei der Herstellung von immer kleineren Chips kommen Wissenschaftler:innen an die Grenzen der Naturgesetze. Mit solchen Themen beschäftigten sich Schüler:innen im Rahmen des <a href="t3://page?uid=593">Schülerforschungszentrums </a>in einem Workshop bei <a href="t3://page?uid=637">Prof. Dr. Michael Wick</a>, Leiter des Masterstudiengangs <a href="t3://page?uid=262">Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS)</a> an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Die Schüler:innen tauchten in Teilbereiche der Physik wie Optik sowie Biophysik ein. Sie lernten, dass Mikrochips heute unter dem Einsatz von Licht hergestellt werden. Vielfältige quantentechnische Eigenschaften und Herausforderungen spielen dabei eine große Rolle. Mit Hilfe des webbasierten Simulationstools „OPTICO“, das von Prof. Wick entwickelt wurde, konnten die Teilnehmer:innen selbst ausprobieren, wie die Herstellung mit Hilfe von Linsen und sogar Spiegeln funktioniert. Diese Technik wurde verglichen mit Lösungen, die in der Natur im Laufe der Evolution entwickelt wurden oder solchen, die der Mensch bei Weltraumspiegelteleskopen einsetzt. Außerdem gab Wick noch einen Einblick in ein besonderes Thema, das einen neuen Durchbruch in der digitalen Welt auslösen kann: Zum Abschluss erfuhren die Schüler:innen das Wesentliche über das Potenzial des Quantencomputers.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Schülerforschungszentrum ging es um die spannende Welt der Physik – von Mikrochips bis zum Quantencomputer.</em></p>&#13;
<p>Das Mooresche Gesetz besagt, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten regelmäßig verdoppelt. Im Bereich der Nanotechnologie gibt es bahnbrechende Erfindungen und Innovationen: Kleine Bauteile in elektrischen Schaltkreisen, Mikrochips, gewinnen weiter an Bedeutung. Aber bei der Herstellung von immer kleineren Chips kommen Wissenschaftler:innen an die Grenzen der Naturgesetze. Mit solchen Themen beschäftigten sich Schüler:innen im Rahmen des <a href="t3://page?uid=593">Schülerforschungszentrums </a>in einem Workshop bei <a href="t3://page?uid=637">Prof. Dr. Michael Wick</a>, Leiter des Masterstudiengangs <a href="t3://page?uid=262">Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS)</a> an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Die Schüler:innen tauchten in Teilbereiche der Physik wie Optik sowie Biophysik ein. Sie lernten, dass Mikrochips heute unter dem Einsatz von Licht hergestellt werden. Vielfältige quantentechnische Eigenschaften und Herausforderungen spielen dabei eine große Rolle. Mit Hilfe des webbasierten Simulationstools „OPTICO“, das von Prof. Wick entwickelt wurde, konnten die Teilnehmer:innen selbst ausprobieren, wie die Herstellung mit Hilfe von Linsen und sogar Spiegeln funktioniert. Diese Technik wurde verglichen mit Lösungen, die in der Natur im Laufe der Evolution entwickelt wurden oder solchen, die der Mensch bei Weltraumspiegelteleskopen einsetzt. Außerdem gab Wick noch einen Einblick in ein besonderes Thema, das einen neuen Durchbruch in der digitalen Welt auslösen kann: Zum Abschluss erfuhren die Schüler:innen das Wesentliche über das Potenzial des Quantencomputers.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/124-SFZ-Wick-3-1024x768.jpg"
                        fileSize="103319"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/124-SFZ-Wick-1-1024x768.jpg"
                        fileSize="99393"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sommerschule auf der Kirchenburg Trappold in Siebenbürgen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sommerschule-auf-der-kirchenburg-trappold-in-siebenbuergen/</link>
                <pubDate>Wed, 10 Aug 2022 06:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sommerschule-auf-der-kirchenburg-trappold-in-siebenbuergen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Kirchenburgen im rumänischen Siebenbürgen sind Zeugnisse langjähriger deutscher Kulturgeschichte im Südosten Europas – spannend für die Studierenden des Studienganges Digitale Denkmaltechnologien (DDT), die auf der Kirchenburg Trappold eine Sommerschule besuchten.</em></p>&#13;
<p>Die siebenbürgisch-sächsische Kirchenburg von Trappold (Apold) ist eine von über 160 Kirchenburgen in Rumänien. Seit sieben von ihnen in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen wurden, ist dieser Teil der rumänischen Kulturlandschaft verstärkt ins Blickfeld der internationalen Öffentlichkeit gerückt. Dennoch ist eine Vielzahl dieser Bauten akut in ihrem Bestand bedroht. Bedingt durch die Auswanderung der Siebenbürger Sachsen, die in mehreren Wellen erfolgte, verloren die Kirchenburgen ihre Funktion als soziales und religiöses Zentrum der Gemeinden, Dörfer und Regionen.</p>&#13;
<p>Studierende des Master-Studienganges <a href="t3://page?uid=932">Digitale Denkmaltechnologien (DDT) </a>reisten von Mitte bis Ende Juli nach Trappold. Gemeinsam mit Absolventinnen der Fakultäten Architektur der Universitäten von Alba Iulja, Bukarest und Temeswar bearbeiteten sie die Themenfelder in verschiedenen Arbeitsgruppen. Wesentliche Ziele der Sommerschule waren, die Kirchenburgen in ihrem historischen und soziologischen Bezug kennenzulernen, baugeschichtliche Hintergründe und traditionelle Bautechniken zu erforschen, verschiedene Bauaufnahmetechniken in der Praxis zu erproben und Zukunftsszenarien für die Nutzung der Kirchenburgen zu entwickeln.</p>&#13;
<p>In der Kombination verschiedener Techniken und Geräte wie dem 3D-Laserscanner P40, dem GeoSlam und der Leica Totalstation (Tachymetrie) wurden detaillierte und umfangreiche digitale Modelle sowohl von der Kirche als auch von der Wehranlage und den Funktionsgebäuden erzeugt, in ein allgemeines Messnetz überführt und in ihrer Lage und Position orientiert. Damit besteht für die Zukunft eine präzise Basis für Bestands- und Bauphasenpläne. Mit Hilfe der Photogrammetrie und dem Structure-from-Motion (SfM) konnten exakte Bildreproduktionen der mittelalterlichen Fresken in der Kirche angefertigt werden – eine Aufgabe, welche die Studierenden mit besonderer Begeisterung angingen. Eine andere Arbeitsgruppe wertete umfangreiche Akten, Pläne und Daten aus und erarbeitete einen Bauphasenplan in der zeitlichen Abfolge der Entstehungsgeschichte. Eine weitere Gruppe widmete sich der Gefügeforschung und Statik des Daches im Speicherhaus.</p>&#13;
<p>Besucher:innen aus dem Dorf und der Region wurden die Ergebnisse in einem Workshop präsentiert, außerdem lud die Stiftung Kirchenburgen zu einer Fachexkursion zu den Kirchenburgen Wurmloch, Reichesdorf, Groß-Schenk und Hundertbücheln ein. Die Sommerschule wurde mit weiteren Workshops fortgesetzt. Geleitet wurden diese von Henriette Lemnitz (Steinrestauratorin), Lorand Kiss (Restaurator Wandmalerei und Putzfassung) sowie Sebastian Bethge (Zimmerer). Die Entwicklung von Nutzungsperspektiven für das Kirchenburg-Ensemble bildete einen weiteren wichtigen Schwerpunkt. Die Ergebnisse der Sommerschule sollen abschließend in einem Band publiziert werden.</p>&#13;
<p>Organisiert und begleitet wurde die Sommerschule von den Studierenden Sebastian Bethge, Magdalena Menzinger des berufsbegleitenden Masterstudiengang Schutz Europäischer Kulturgüter an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) sowie von Mitgliedern des rumänischen Vereins CasApold, welcher sich besonders dem Erhalt der Kirchenburg Trappold verpflichtet fühlt, als auch von Lehrenden und Dozenten des Studienganges DDT von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg wie Gerhard Gresik, <a href="t3://page?uid=1020">Prof. Dr. Olaf Huth</a>, <a href="t3://page?uid=1002">Prof. Dr. Matthias Jagfeld</a>, Corinna Puiu, Lehrbeauftragte aus dem <a href="t3://page?uid=70">Studiengang Architektur </a>sowie von Daniel Tellmann von der Polytechnischen Universität Temeswar.</p>&#13;
<p>Finanziell, organisatorisch und auch mit Gerätschaften wurde die Sommerschule maßgeblich unterstützt von der BKM Kultur &amp; Medien, dem Verein CasApold, der HAW Coburg, dem KDWT der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Polytechnischen Universität Temeswar, der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) sowie der Stiftung Kirchenburgen.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Kirchenburgen im rumänischen Siebenbürgen sind Zeugnisse langjähriger deutscher Kulturgeschichte im Südosten Europas – spannend für die Studierenden des Studienganges Digitale Denkmaltechnologien (DDT), die auf der Kirchenburg Trappold eine Sommerschule besuchten.</em></p>&#13;
<p>Die siebenbürgisch-sächsische Kirchenburg von Trappold (Apold) ist eine von über 160 Kirchenburgen in Rumänien. Seit sieben von ihnen in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen wurden, ist dieser Teil der rumänischen Kulturlandschaft verstärkt ins Blickfeld der internationalen Öffentlichkeit gerückt. Dennoch ist eine Vielzahl dieser Bauten akut in ihrem Bestand bedroht. Bedingt durch die Auswanderung der Siebenbürger Sachsen, die in mehreren Wellen erfolgte, verloren die Kirchenburgen ihre Funktion als soziales und religiöses Zentrum der Gemeinden, Dörfer und Regionen.</p>&#13;
<p>Studierende des Master-Studienganges <a href="t3://page?uid=932">Digitale Denkmaltechnologien (DDT) </a>reisten von Mitte bis Ende Juli nach Trappold. Gemeinsam mit Absolventinnen der Fakultäten Architektur der Universitäten von Alba Iulja, Bukarest und Temeswar bearbeiteten sie die Themenfelder in verschiedenen Arbeitsgruppen. Wesentliche Ziele der Sommerschule waren, die Kirchenburgen in ihrem historischen und soziologischen Bezug kennenzulernen, baugeschichtliche Hintergründe und traditionelle Bautechniken zu erforschen, verschiedene Bauaufnahmetechniken in der Praxis zu erproben und Zukunftsszenarien für die Nutzung der Kirchenburgen zu entwickeln.</p>&#13;
<p>In der Kombination verschiedener Techniken und Geräte wie dem 3D-Laserscanner P40, dem GeoSlam und der Leica Totalstation (Tachymetrie) wurden detaillierte und umfangreiche digitale Modelle sowohl von der Kirche als auch von der Wehranlage und den Funktionsgebäuden erzeugt, in ein allgemeines Messnetz überführt und in ihrer Lage und Position orientiert. Damit besteht für die Zukunft eine präzise Basis für Bestands- und Bauphasenpläne. Mit Hilfe der Photogrammetrie und dem Structure-from-Motion (SfM) konnten exakte Bildreproduktionen der mittelalterlichen Fresken in der Kirche angefertigt werden – eine Aufgabe, welche die Studierenden mit besonderer Begeisterung angingen. Eine andere Arbeitsgruppe wertete umfangreiche Akten, Pläne und Daten aus und erarbeitete einen Bauphasenplan in der zeitlichen Abfolge der Entstehungsgeschichte. Eine weitere Gruppe widmete sich der Gefügeforschung und Statik des Daches im Speicherhaus.</p>&#13;
<p>Besucher:innen aus dem Dorf und der Region wurden die Ergebnisse in einem Workshop präsentiert, außerdem lud die Stiftung Kirchenburgen zu einer Fachexkursion zu den Kirchenburgen Wurmloch, Reichesdorf, Groß-Schenk und Hundertbücheln ein. Die Sommerschule wurde mit weiteren Workshops fortgesetzt. Geleitet wurden diese von Henriette Lemnitz (Steinrestauratorin), Lorand Kiss (Restaurator Wandmalerei und Putzfassung) sowie Sebastian Bethge (Zimmerer). Die Entwicklung von Nutzungsperspektiven für das Kirchenburg-Ensemble bildete einen weiteren wichtigen Schwerpunkt. Die Ergebnisse der Sommerschule sollen abschließend in einem Band publiziert werden.</p>&#13;
<p>Organisiert und begleitet wurde die Sommerschule von den Studierenden Sebastian Bethge, Magdalena Menzinger des berufsbegleitenden Masterstudiengang Schutz Europäischer Kulturgüter an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) sowie von Mitgliedern des rumänischen Vereins CasApold, welcher sich besonders dem Erhalt der Kirchenburg Trappold verpflichtet fühlt, als auch von Lehrenden und Dozenten des Studienganges DDT von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg wie Gerhard Gresik, <a href="t3://page?uid=1020">Prof. Dr. Olaf Huth</a>, <a href="t3://page?uid=1002">Prof. Dr. Matthias Jagfeld</a>, Corinna Puiu, Lehrbeauftragte aus dem <a href="t3://page?uid=70">Studiengang Architektur </a>sowie von Daniel Tellmann von der Polytechnischen Universität Temeswar.</p>&#13;
<p>Finanziell, organisatorisch und auch mit Gerätschaften wurde die Sommerschule maßgeblich unterstützt von der BKM Kultur &amp; Medien, dem Verein CasApold, der HAW Coburg, dem KDWT der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, der Polytechnischen Universität Temeswar, der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) sowie der Stiftung Kirchenburgen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/121-Sommerschule_-_Erstellen_Messpunktenetz_Huth-1024x683.jpg"
                        fileSize="296014"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/121-Sommerschule-Workshop_mit_Lemnitz-1024x768.jpg"
                        fileSize="146723"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/121-Sommerschule-Kirchenburg.jpg-1024x653.png"
                        fileSize="335859"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="653"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/121-Sommerschule-Kirchenburg-Trappold-Huth-1024x768.jpg"
                        fileSize="223346"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Financial Management]]></category><category><![CDATA[News]]></category>                                <title><![CDATA[Doktorarbeit: von Kleinbauern und Global Playern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/doktorarbeit-von-kleinbauern-und-global-playern/</link>
                <pubDate>Mon, 08 Aug 2022 09:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/doktorarbeit-von-kleinbauern-und-global-playern/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Melkamu Taye hat sein Financial Management Studium an der Hochschule Coburg abgeschlossen und beschäftigt sich nun in seiner Doktorarbeit mit einer bedeutsamen Frage: Wie können effiziente Agrarmärkte in armen Ländern entwickelt werden? </em>

Alle Ökonomie hat ihren Ursprung in der Landwirtschaft. „Erst wurden landwirtschaftliche Produkte hergestellt“, sagt Melkamu Taye. „Dann war die Frage, wie sie verteilt und verkauft werden können. So begann der Aufbau von Märkten und zum Beispiel der Bau der Eisenbahn in Amerika.“ Länder, die früh mit dem Handel anfingen, entwickelten sich schnell. Heute sind sie – auch im Agrarsektor – hochtechnologisiert. „Wie sind einige Länder reich geworden? Warum wurden andere Länder arm?“ Das sind Fragen, deren wissenschaftliche Perspektive Taye umtreibt. Vor allem aber diese: Wie kann wieder ein Gleichgewicht entstehen?

Taye hat an der Hochschule Coburg im <a href="t3://page?uid=797">internationalen Masterstudiengang Financial Management</a> abgeschlossen und promoviert hier über die Entwicklung landwirtschaftlicher Rohstoffmärkte in armen Ländern. „Ich untersuche damit einen der wichtigsten Märkte der Welt. Die große Herausforderung ist, in Afrika ein Produktionsniveau zu erreichen, durch das Hunger und Armut vermieden wird. Dann“, Taye überlegt kurz, zuckt die Schultern: „Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn die Menschen nicht mehr hungern, können sie sich Schritt für Schritt um andere Probleme kümmern.“ Weizen, Mais, Reis, Soja und Zucker, Palmöl, Milchprodukte: Würde das in Afrika in etwa in der gleichen Menge produziert, wie es benötigt wird, dann wäre das ideal für eine nachhaltige Entwicklung. Es würde Ressourcen und Energie schonen, hätte positiven Einfluss auf die Klimakrise und auf die politische Stabilität  auf dem Kontinent. Es würden sich nicht so viele Menschen gezwungen sehen, aus großer Not heraus den gefährlichen Weg der Flucht zu wählen. Das Problem ist: Die kleinen Farmen Afrikas stehen im Agrarmarkt Weltkonzernen gegenüber.

Fünf Agrarkonzerne beherrschen den Welthandel mit landwirtschaftlichen Produkten, die meist als Nahrungsmittel, nachwachsende Rohstoffe oder Futtermittel verkauft werden, aber beispielsweise auch so etwas wie Baumwolle umfassen: Archer Daniels Midland, Bunge und Cargill sitzen in den USA, Louis Dreyfus in den Niederlanden, Cofco in China. Sie haben enorme Verhandlungsmacht. Und ihre Finanzexperten analysieren in allen Anbaugebieten der Welt Wetterdaten und Ernteprognosen, Preis- und Wechselkursschwankungen und politische Veränderungen.

<strong>Terminmärkte in Afrika</strong>

Weil sie über aktuelle Marktkenntnisse verfügen, profitieren die Großkonzerne von den extremen Preisschwankungen auf den weltweiten Agrarmärkten. Getreide zum Beispiel wird zu niedrigen Preisen gekauft, in Silos gebunkert und verkauft, wenn der Preis hoch ist. „Information ist extrem wichtig, wenn man in Rohstoffmärkten spekuliert.“ Taye öffnet seinen Laptop. Er sitzt im International Common Room der Hochschule, den die internationalen Masterstudiengänge <a href="t3://page?uid=773">AIMS </a>und Financial Management gemeinsam nutzen. Hier ist das Bloomberg Lab untergebracht: Studierende können damit praktische Erfahrungen in der Welt der Finanzen und Märkte sammeln; auch Doktorand Taye arbeitet oft hier. Er verbindet seinen Computer mit einem der großen Monitore an der Wand und öffnet die Charts des Wirtschaftsdienstes Bloomberg: Dieser bietet unter anderem Realtimekurse, Fundamentaldaten, finanzmathematische Analysetools und Statistiken für Rohstoff- und Devisenmärkte. „Das Wissen, wie Angebot und Nachfrage in der Zukunft aussehen, würde auch den Farmern vor Ort ermöglichen, rationale Entscheidungen darüber zu treffen, was und wieviel sie produzieren und zu welchem Preis sie es dann verkaufen.“ So genannte Terminmärkte ermöglichen, heute Verträge zu schließen, die später erfüllt werden. Der Preis wird vereinbart, bevor die Landwirte produzieren. Taye spricht davon, solche Terminmärkte in Afrika zu entwickeln – regionaler Handel ist entscheidend für wirtschaftliche Entwicklung. „Wenn es im Land einen zentralen Markt gibt, können Bauern ihre Produkte sammeln und dort verkaufen.“ Zwischen 70 und 80 Prozent der Nahrung weltweit wird von Kleinbäuerinnen und -bauern produziert. Aber der Markt wird von anderen kontrolliert. „Das ist der Grund, warum einige Länder entwickelt sind und andere nicht.“

<strong>Von Addis Abeba nach Coburg</strong>

Melkamu Taye wurde 1990 in Äthiopien geboren. Seine Mutter gab ihm einen Namen, der in der Landessprache Amharish „sehr gute Wünsche“ bedeutet. „Wenn du auf Amharish ,happy birthday‘ oder merry christmas“ sagst, fängt das mit dem Wort ,Melkamu‘ an.“ Der Finanzmanager lächelt. Für ihn sind die guten Wünsche in Erfüllung gegangen. Aber einen einfachen Start hatte er nicht. Seine Eltern starben, als er klein war. Melkamu wuchs in einem SOS-Kinderdorf auf. Er ging in Ghana auf eine englischsprachige Schule, machte Abi, bekam ein Stipendium und studierte zunächst in Bremen im Bachelor Biotechnologie. „Für meinen Master war Financial Management in Coburg perfekt“, erklärt er. „Ich finde ideal, das Wissen aus beiden Bereichen zu kombinieren: Wirtschaft und Ingenieurwissenschaften.“ Sein Leben hätte ganz anders laufen können. Er ist sehr dankbar, dass er studieren konnte. „Das Wissen und die Erfahrung, die ich im Financial Management-Programm an der Hochschule Coburg gesammelt habe, ist die Basis meiner Forschung. Jetzt bin ich in der Lage, auch anderen zu helfen.“

Es geht darum, in Afrika eine nachhaltige Entwicklung der Rohstoffmärkte zu erreichen, die insbesondere auf Selbstversorgung abzielt. Zumindest einigermaßen soll ein Gleichgewicht mit den Industrieländern erreicht werden. Taye verbindet in seiner Doktorarbeit ökonomische Theorie, mathematische Methoden und statistische Methoden und untersucht, inwiefern Terminmärkte für landwirtschaftliche Rohstoffe dazu beitragen, dass sich die Märkte natürlich entwickeln können, dass Informationen verbreitet und ein gewisses Maß an Effizienz erreicht werden kann. „Ich versuche, ein Rahmenwerk mit den verschiedenen Faktoren und Variablen zu erstellen und dann diese in den Entwicklungsländern anzuwenden, um zu verstehen, ob es funktioniert oder nicht.“

Tayes kooperative Promotion ist an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angesiedelt und wird dort von Prof. Dr. Jürgen Kähler betreut, an der Hochschule Coburg wird sie von Prof. Dr. Victor Randall betreut. Randall forscht und lehrt im Bereich Finance an der Hochschule Coburg, er leitet den internationalen Masterstudiengang Financial Management und ist überzeugt: „In einem sich verändernden Umfeld der globalen Agrarrohstoffmärkte dürfte die Entwicklung von weiteren Terminmärkten in Afrika und allgemein in Schwellenländern eine zunehmend wichtige Rolle spielen." Doktorand Taye erklärt, dass Financial Management ein sehr großes Spektrum umfasst. Es lässt sich ganz klassisch nutzen, um den Gewinn eines Unternehmens zu steigern. „Aber genauso, um den Gewinn kleiner landwirtschaftlicher Betriebe in Entwicklungsländern zu erhöhen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Melkamu Taye hat sein Financial Management Studium an der Hochschule Coburg abgeschlossen und beschäftigt sich nun in seiner Doktorarbeit mit einer bedeutsamen Frage: Wie können effiziente Agrarmärkte in armen Ländern entwickelt werden? </em>

Alle Ökonomie hat ihren Ursprung in der Landwirtschaft. „Erst wurden landwirtschaftliche Produkte hergestellt“, sagt Melkamu Taye. „Dann war die Frage, wie sie verteilt und verkauft werden können. So begann der Aufbau von Märkten und zum Beispiel der Bau der Eisenbahn in Amerika.“ Länder, die früh mit dem Handel anfingen, entwickelten sich schnell. Heute sind sie – auch im Agrarsektor – hochtechnologisiert. „Wie sind einige Länder reich geworden? Warum wurden andere Länder arm?“ Das sind Fragen, deren wissenschaftliche Perspektive Taye umtreibt. Vor allem aber diese: Wie kann wieder ein Gleichgewicht entstehen?

Taye hat an der Hochschule Coburg im <a href="t3://page?uid=797">internationalen Masterstudiengang Financial Management</a> abgeschlossen und promoviert hier über die Entwicklung landwirtschaftlicher Rohstoffmärkte in armen Ländern. „Ich untersuche damit einen der wichtigsten Märkte der Welt. Die große Herausforderung ist, in Afrika ein Produktionsniveau zu erreichen, durch das Hunger und Armut vermieden wird. Dann“, Taye überlegt kurz, zuckt die Schultern: „Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn die Menschen nicht mehr hungern, können sie sich Schritt für Schritt um andere Probleme kümmern.“ Weizen, Mais, Reis, Soja und Zucker, Palmöl, Milchprodukte: Würde das in Afrika in etwa in der gleichen Menge produziert, wie es benötigt wird, dann wäre das ideal für eine nachhaltige Entwicklung. Es würde Ressourcen und Energie schonen, hätte positiven Einfluss auf die Klimakrise und auf die politische Stabilität  auf dem Kontinent. Es würden sich nicht so viele Menschen gezwungen sehen, aus großer Not heraus den gefährlichen Weg der Flucht zu wählen. Das Problem ist: Die kleinen Farmen Afrikas stehen im Agrarmarkt Weltkonzernen gegenüber.

Fünf Agrarkonzerne beherrschen den Welthandel mit landwirtschaftlichen Produkten, die meist als Nahrungsmittel, nachwachsende Rohstoffe oder Futtermittel verkauft werden, aber beispielsweise auch so etwas wie Baumwolle umfassen: Archer Daniels Midland, Bunge und Cargill sitzen in den USA, Louis Dreyfus in den Niederlanden, Cofco in China. Sie haben enorme Verhandlungsmacht. Und ihre Finanzexperten analysieren in allen Anbaugebieten der Welt Wetterdaten und Ernteprognosen, Preis- und Wechselkursschwankungen und politische Veränderungen.

<strong>Terminmärkte in Afrika</strong>

Weil sie über aktuelle Marktkenntnisse verfügen, profitieren die Großkonzerne von den extremen Preisschwankungen auf den weltweiten Agrarmärkten. Getreide zum Beispiel wird zu niedrigen Preisen gekauft, in Silos gebunkert und verkauft, wenn der Preis hoch ist. „Information ist extrem wichtig, wenn man in Rohstoffmärkten spekuliert.“ Taye öffnet seinen Laptop. Er sitzt im International Common Room der Hochschule, den die internationalen Masterstudiengänge <a href="t3://page?uid=773">AIMS </a>und Financial Management gemeinsam nutzen. Hier ist das Bloomberg Lab untergebracht: Studierende können damit praktische Erfahrungen in der Welt der Finanzen und Märkte sammeln; auch Doktorand Taye arbeitet oft hier. Er verbindet seinen Computer mit einem der großen Monitore an der Wand und öffnet die Charts des Wirtschaftsdienstes Bloomberg: Dieser bietet unter anderem Realtimekurse, Fundamentaldaten, finanzmathematische Analysetools und Statistiken für Rohstoff- und Devisenmärkte. „Das Wissen, wie Angebot und Nachfrage in der Zukunft aussehen, würde auch den Farmern vor Ort ermöglichen, rationale Entscheidungen darüber zu treffen, was und wieviel sie produzieren und zu welchem Preis sie es dann verkaufen.“ So genannte Terminmärkte ermöglichen, heute Verträge zu schließen, die später erfüllt werden. Der Preis wird vereinbart, bevor die Landwirte produzieren. Taye spricht davon, solche Terminmärkte in Afrika zu entwickeln – regionaler Handel ist entscheidend für wirtschaftliche Entwicklung. „Wenn es im Land einen zentralen Markt gibt, können Bauern ihre Produkte sammeln und dort verkaufen.“ Zwischen 70 und 80 Prozent der Nahrung weltweit wird von Kleinbäuerinnen und -bauern produziert. Aber der Markt wird von anderen kontrolliert. „Das ist der Grund, warum einige Länder entwickelt sind und andere nicht.“

<strong>Von Addis Abeba nach Coburg</strong>

Melkamu Taye wurde 1990 in Äthiopien geboren. Seine Mutter gab ihm einen Namen, der in der Landessprache Amharish „sehr gute Wünsche“ bedeutet. „Wenn du auf Amharish ,happy birthday‘ oder merry christmas“ sagst, fängt das mit dem Wort ,Melkamu‘ an.“ Der Finanzmanager lächelt. Für ihn sind die guten Wünsche in Erfüllung gegangen. Aber einen einfachen Start hatte er nicht. Seine Eltern starben, als er klein war. Melkamu wuchs in einem SOS-Kinderdorf auf. Er ging in Ghana auf eine englischsprachige Schule, machte Abi, bekam ein Stipendium und studierte zunächst in Bremen im Bachelor Biotechnologie. „Für meinen Master war Financial Management in Coburg perfekt“, erklärt er. „Ich finde ideal, das Wissen aus beiden Bereichen zu kombinieren: Wirtschaft und Ingenieurwissenschaften.“ Sein Leben hätte ganz anders laufen können. Er ist sehr dankbar, dass er studieren konnte. „Das Wissen und die Erfahrung, die ich im Financial Management-Programm an der Hochschule Coburg gesammelt habe, ist die Basis meiner Forschung. Jetzt bin ich in der Lage, auch anderen zu helfen.“

Es geht darum, in Afrika eine nachhaltige Entwicklung der Rohstoffmärkte zu erreichen, die insbesondere auf Selbstversorgung abzielt. Zumindest einigermaßen soll ein Gleichgewicht mit den Industrieländern erreicht werden. Taye verbindet in seiner Doktorarbeit ökonomische Theorie, mathematische Methoden und statistische Methoden und untersucht, inwiefern Terminmärkte für landwirtschaftliche Rohstoffe dazu beitragen, dass sich die Märkte natürlich entwickeln können, dass Informationen verbreitet und ein gewisses Maß an Effizienz erreicht werden kann. „Ich versuche, ein Rahmenwerk mit den verschiedenen Faktoren und Variablen zu erstellen und dann diese in den Entwicklungsländern anzuwenden, um zu verstehen, ob es funktioniert oder nicht.“

Tayes kooperative Promotion ist an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angesiedelt und wird dort von Prof. Dr. Jürgen Kähler betreut, an der Hochschule Coburg wird sie von Prof. Dr. Victor Randall betreut. Randall forscht und lehrt im Bereich Finance an der Hochschule Coburg, er leitet den internationalen Masterstudiengang Financial Management und ist überzeugt: „In einem sich verändernden Umfeld der globalen Agrarrohstoffmärkte dürfte die Entwicklung von weiteren Terminmärkten in Afrika und allgemein in Schwellenländern eine zunehmend wichtige Rolle spielen." Doktorand Taye erklärt, dass Financial Management ein sehr großes Spektrum umfasst. Es lässt sich ganz klassisch nutzen, um den Gewinn eines Unternehmens zu steigern. „Aber genauso, um den Gewinn kleiner landwirtschaftlicher Betriebe in Entwicklungsländern zu erhöhen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/122-Promotion-FM-Taye-1024x683.jpg"
                        fileSize="74014"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die neuen Hochschulbeauftragten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-hochschulbeauftragte-fuer-digitalisierung-weiterbildung-und-nachhaltigkeit/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Aug 2022 09:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-hochschulbeauftragte-fuer-digitalisierung-weiterbildung-und-nachhaltigkeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit dem Sommersemester unterstützen Prof. Dr. Jutta Michel, Prof. Dr. Michael Hartmann und Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger die Hochschule Coburg als Hochschulbeauftragte für die Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Weiterbildung. </em><br /> <br /> Als Hochschulbeauftragte für Digitalisierung befasst sich <a href="t3://page?uid=464">Prof. Dr. Jutta Michel</a> mit der weiteren Digitalisierung in den Verwaltungsprozessen unter anderem in akademischen Angelegenheiten wie beispielsweise dem Student Life Cycle. Sie unterstützt bei den Plattformentwicklungen, bei der Nutzungsintensivierung eines Dokumentenmanagementsystems und bei der Implementierung von Dashboard-Systemen für Forschung und Personal. Weitere Themen sind die Implementierung und Optimierung von CEUS-basierter Berichterstellung und die Unterstützung bei der Einführung und Implementierung eines Prozessmanagementsystems zur Dokumentation und Veröffentlichung von Prozessen.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1032">Prof. Dr. Michael Hartmann</a> kümmert sich als Hochschulbeauftragter für Weiterbildung um die strategische Entwicklung der Weiterbildungsangebote unter Berücksichtigung der Hochschulstrategie und der regionalen Arbeitsmarktbedarfe. Außerdem stehen auf seiner Agenda die Potenzialanalyse und Erweiterung des Angebotsspektrums in der Weiterbildung über digitale Formate und er wird die Fakultäten zur Portfolio-Entwicklung in der Weiterbildung beraten.</p>&#13;
<p>Zu den Aufgaben der Nachhaltigkeitsbeauftragten <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a> gehört die Koordination, Moderation und Kommunikation mit den Arbeitskreisen „Nachhaltigkeit“, die Beratung zu Kommunikation im Kontext der Nachhaltigkeit, die Koordination von Nachhaltigkeitsthemen über verschiedene Einheiten hinweg, insbesondere im Austausch mit dem ForschungsTransferCenter (FTC) und der Hochschulentwicklung sowie die Vernetzung intern und nach außen mit relevanten Akteur:innen und die Koordination bei der Akquise strategischer Projekte. Außerdem vertritt sie die Hochschule Coburg im Verein „Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern e.V.“ und sie initiiert und koordiniert Maßnahmen, beispielsweise Organisationskultur und Mindset für Nachhaltigkeit, Fair Trade Hochschule, Zertifizierung, Green Office.</p>&#13;
<p>Die Hochschulbeauftragten unterstützen inhaltlich und in der operativen Lenkung als fachliche Projektkräfte im jeweiligen Geschäftsbereich und beraten die Hochschulleitung bedarfsgerecht. Die strategische und disziplinarische Leitung liegt im jeweiligen Vizepräsidenten-Ressort. <a href="t3://page?uid=462">Präsident Prof. Dr. Stefan Gast </a>dankte den Hochschulbeauftragten im Namen der Hochschule für die Übernahme dieser verantwortungsvollen Aufgaben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit dem Sommersemester unterstützen Prof. Dr. Jutta Michel, Prof. Dr. Michael Hartmann und Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger die Hochschule Coburg als Hochschulbeauftragte für die Themen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Weiterbildung. </em><br /> <br /> Als Hochschulbeauftragte für Digitalisierung befasst sich <a href="t3://page?uid=464">Prof. Dr. Jutta Michel</a> mit der weiteren Digitalisierung in den Verwaltungsprozessen unter anderem in akademischen Angelegenheiten wie beispielsweise dem Student Life Cycle. Sie unterstützt bei den Plattformentwicklungen, bei der Nutzungsintensivierung eines Dokumentenmanagementsystems und bei der Implementierung von Dashboard-Systemen für Forschung und Personal. Weitere Themen sind die Implementierung und Optimierung von CEUS-basierter Berichterstellung und die Unterstützung bei der Einführung und Implementierung eines Prozessmanagementsystems zur Dokumentation und Veröffentlichung von Prozessen.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1032">Prof. Dr. Michael Hartmann</a> kümmert sich als Hochschulbeauftragter für Weiterbildung um die strategische Entwicklung der Weiterbildungsangebote unter Berücksichtigung der Hochschulstrategie und der regionalen Arbeitsmarktbedarfe. Außerdem stehen auf seiner Agenda die Potenzialanalyse und Erweiterung des Angebotsspektrums in der Weiterbildung über digitale Formate und er wird die Fakultäten zur Portfolio-Entwicklung in der Weiterbildung beraten.</p>&#13;
<p>Zu den Aufgaben der Nachhaltigkeitsbeauftragten <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a> gehört die Koordination, Moderation und Kommunikation mit den Arbeitskreisen „Nachhaltigkeit“, die Beratung zu Kommunikation im Kontext der Nachhaltigkeit, die Koordination von Nachhaltigkeitsthemen über verschiedene Einheiten hinweg, insbesondere im Austausch mit dem ForschungsTransferCenter (FTC) und der Hochschulentwicklung sowie die Vernetzung intern und nach außen mit relevanten Akteur:innen und die Koordination bei der Akquise strategischer Projekte. Außerdem vertritt sie die Hochschule Coburg im Verein „Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern e.V.“ und sie initiiert und koordiniert Maßnahmen, beispielsweise Organisationskultur und Mindset für Nachhaltigkeit, Fair Trade Hochschule, Zertifizierung, Green Office.</p>&#13;
<p>Die Hochschulbeauftragten unterstützen inhaltlich und in der operativen Lenkung als fachliche Projektkräfte im jeweiligen Geschäftsbereich und beraten die Hochschulleitung bedarfsgerecht. Die strategische und disziplinarische Leitung liegt im jeweiligen Vizepräsidenten-Ressort. <a href="t3://page?uid=462">Präsident Prof. Dr. Stefan Gast </a>dankte den Hochschulbeauftragten im Namen der Hochschule für die Übernahme dieser verantwortungsvollen Aufgaben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HartmannMichael-1024x692.jpg"
                        fileSize="88635"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MichelJutta.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschung zu Motoren- und Kraftstofftechnik der Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/motoren-und-kraftstofftechnik-der-zukunft/</link>
                <pubDate>Wed, 03 Aug 2022 07:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/motoren-und-kraftstofftechnik-der-zukunft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg und die Hochschule Heilbronn starten gemeinsame Forschungsprojekte, um durch die Kombination neuartiger Kraftstoffe und fortschrittlicher Motorentechnik neues Potential im Bereich Emissionen und Nachhaltigkeit zu erzielen. </em></p>&#13;
<p>Mit einem Prototypen-Fahrzeug bringt Prof. Dr. Karsten Wittek von der Hochschule Heilbronn eine motorische Innovation in das Projekt ein: Die so genannte Pleuelstange, die Kurbelwelle und Kolben verbindet, ist bei dem Prototypen verstellbar. Auf diese Weise kann die Verdichtung des Motors angepasst werden. „Im niedrigen Teillastbereich möchte man bei Motoren eine möglichst hohe Verdichtung nutzen, damit die Motoren einen guten Wirkungsgrad erzielen können“, erklärt Wittek. Bei hohen Lasten kann es bei Ottomotoren mit hohen Verdichtungen allerdings zu ungewollten Selbstzündungen kommen. Dann kann der Motor nicht mehr mit der optionalen Verbrennungslage arbeiten. Das variable Verdichtungssystem wird als „variable compression ratio” VCR bezeichnet. „Es kann im niedrigen Teillastbereich mit hohen und im hohen Lastbereich mit niedrigen Verdichtungen fahren. Dadurch erlaubt es einen effizienteren Motorbetrieb.“</p>&#13;
<p>Die Fahrzeuguntersuchungen werden durch die Kraftstoffforschung von <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob </a>ergänzt. Er hat die Forschungsprofessor für motorische Verbrennung in der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg inne und leitet auch die Forschungsgruppe im Gemeinschaftsprojekt mit Heilbronn. „Wir untersuchen im Rahmen dieses Projekts nicht nur die variable Verdichtung, sondern auch alternative Ottokraftstoffe mit erhöhtem Ethanolanteil.“ Jakob fügt an, dass der erhöhte Ethanolanteil sowohl positiven Einfluss auf die Zylinderinnenkühlung als auch Vorteile bei den Emissionen bieten kann. In der Kombination von Kraftstoff- und Motorentechnik sieht der Professor für die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte sehr große technische Potentiale.</p>&#13;
<p>Die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts werden Anfang 2023 publiziert. Auf Basis dieser Untersuchungen planen die Hochschule Heilbronn und die Hochschule Coburg in Zukunft weitere Forschungskooperationen im Bereich Motoren- und Kraftstofftechnik.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg und die Hochschule Heilbronn starten gemeinsame Forschungsprojekte, um durch die Kombination neuartiger Kraftstoffe und fortschrittlicher Motorentechnik neues Potential im Bereich Emissionen und Nachhaltigkeit zu erzielen. </em></p>&#13;
<p>Mit einem Prototypen-Fahrzeug bringt Prof. Dr. Karsten Wittek von der Hochschule Heilbronn eine motorische Innovation in das Projekt ein: Die so genannte Pleuelstange, die Kurbelwelle und Kolben verbindet, ist bei dem Prototypen verstellbar. Auf diese Weise kann die Verdichtung des Motors angepasst werden. „Im niedrigen Teillastbereich möchte man bei Motoren eine möglichst hohe Verdichtung nutzen, damit die Motoren einen guten Wirkungsgrad erzielen können“, erklärt Wittek. Bei hohen Lasten kann es bei Ottomotoren mit hohen Verdichtungen allerdings zu ungewollten Selbstzündungen kommen. Dann kann der Motor nicht mehr mit der optionalen Verbrennungslage arbeiten. Das variable Verdichtungssystem wird als „variable compression ratio” VCR bezeichnet. „Es kann im niedrigen Teillastbereich mit hohen und im hohen Lastbereich mit niedrigen Verdichtungen fahren. Dadurch erlaubt es einen effizienteren Motorbetrieb.“</p>&#13;
<p>Die Fahrzeuguntersuchungen werden durch die Kraftstoffforschung von <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob </a>ergänzt. Er hat die Forschungsprofessor für motorische Verbrennung in der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg inne und leitet auch die Forschungsgruppe im Gemeinschaftsprojekt mit Heilbronn. „Wir untersuchen im Rahmen dieses Projekts nicht nur die variable Verdichtung, sondern auch alternative Ottokraftstoffe mit erhöhtem Ethanolanteil.“ Jakob fügt an, dass der erhöhte Ethanolanteil sowohl positiven Einfluss auf die Zylinderinnenkühlung als auch Vorteile bei den Emissionen bieten kann. In der Kombination von Kraftstoff- und Motorentechnik sieht der Professor für die Entwicklung nachhaltiger Mobilitätskonzepte sehr große technische Potentiale.</p>&#13;
<p>Die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts werden Anfang 2023 publiziert. Auf Basis dieser Untersuchungen planen die Hochschule Heilbronn und die Hochschule Coburg in Zukunft weitere Forschungskooperationen im Bereich Motoren- und Kraftstofftechnik.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/112-Forschungskooperation_Motoren_Kraftstoff-1024x576.jpg"
                        fileSize="143179"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/JakobMarkus.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Designkonferenz: von Forschungsbauten und Arbeitsorten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/designkonferenz-von-forschungsbauten-und-arbeitsorten/</link>
                <pubDate>Tue, 02 Aug 2022 11:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/designkonferenz-von-forschungsbauten-und-arbeitsorten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie hängen Design, Architektur und Innovationsforschung zusammen? Darum ging es bei einer Designkonferenz, zu der das Fraunhofer-Netzwerk „Wissenschaft, Kunst und Design“ (WKD) im Juli erstmals geladen hatte. Mit der Fakultät Design hat die Hochschule Coburg die Veranstaltung im Fraunhofer-Forum in Berlin als Partnerhochschule mitgestaltet.</em></p>&#13;
<p>Produktdesign, Architektur und Workspace-Design sowie Innovationsforschung und Design-Integration standen im Mittelpunkt der Fachkonferenz „Design im Fokus Fraunhofer-Forschung“. Expert:innen verschiedener Hochschulen und Fraunhofer-Einrichtungen stellten die Themen aus verschiedenen Perspektiven vor.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich</a> von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg sprach über „Die Wahrnehmung von Forschungsbauten – Architektur als ästhetischer Informationsträger“. Forschungsbauten prägen unser Bild der Wissenschaft. „Ihre Architektur und ihr Design beeinflussen, wie wir die dahinterliegenden Ideen und Urheber einschätzen und bewerten.“ Heinrich erklärte, welche Erkenntnisse dabei helfen, diesen Einfluss besser zu verstehen, um Gestaltung noch angemessener einsetzen zu können.</p>&#13;
<p>Die Gestaltung von Arbeitsorten beschäftigt <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips </a>von der Fakultät Design der Hochschule Coburg. „Moderne Wissensarbeiterinnen und -arbeiter verbringen einen substantiellen Teil des Lebens beim Arbeiten in Innenräumen am Heim-Arbeitsplatz (erster Ort), in Besprechungen im Büro (zweiter Ort), unterwegs und an einem ,dritten Ort‘“. In seinem Konferenzbeitrag „Der Dritte Ort – Wissenschaft und Praxis für ,Neue Arbeit‘“ ging es darum, wie gute Co-Kreativräume der Zukunft aussehen und wo diese sein werden.</p>&#13;
<p>Außer den Fachvorträgen beteiligte sich die Fakultät Design auch mit weiteren Beiträgen: Dr. Matthias Werner kümmerte sich um Organisatorisches, Prof. Philipp Stingl moderierte.</p>&#13;
<p>Die Konferenz Fraunhofer-Forum wurde durch eine Ausstellung ergänzt, die erfolgreiche Projekte aus dem Ideenwettbewerb „Designer in Lab 2021“, dem WKD-Rahmenprogramm sowie Best-Practice-Beispiele aus den Fraunhofer-Instituten zeigte.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie hängen Design, Architektur und Innovationsforschung zusammen? Darum ging es bei einer Designkonferenz, zu der das Fraunhofer-Netzwerk „Wissenschaft, Kunst und Design“ (WKD) im Juli erstmals geladen hatte. Mit der Fakultät Design hat die Hochschule Coburg die Veranstaltung im Fraunhofer-Forum in Berlin als Partnerhochschule mitgestaltet.</em></p>&#13;
<p>Produktdesign, Architektur und Workspace-Design sowie Innovationsforschung und Design-Integration standen im Mittelpunkt der Fachkonferenz „Design im Fokus Fraunhofer-Forschung“. Expert:innen verschiedener Hochschulen und Fraunhofer-Einrichtungen stellten die Themen aus verschiedenen Perspektiven vor.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich</a> von der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg sprach über „Die Wahrnehmung von Forschungsbauten – Architektur als ästhetischer Informationsträger“. Forschungsbauten prägen unser Bild der Wissenschaft. „Ihre Architektur und ihr Design beeinflussen, wie wir die dahinterliegenden Ideen und Urheber einschätzen und bewerten.“ Heinrich erklärte, welche Erkenntnisse dabei helfen, diesen Einfluss besser zu verstehen, um Gestaltung noch angemessener einsetzen zu können.</p>&#13;
<p>Die Gestaltung von Arbeitsorten beschäftigt <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips </a>von der Fakultät Design der Hochschule Coburg. „Moderne Wissensarbeiterinnen und -arbeiter verbringen einen substantiellen Teil des Lebens beim Arbeiten in Innenräumen am Heim-Arbeitsplatz (erster Ort), in Besprechungen im Büro (zweiter Ort), unterwegs und an einem ,dritten Ort‘“. In seinem Konferenzbeitrag „Der Dritte Ort – Wissenschaft und Praxis für ,Neue Arbeit‘“ ging es darum, wie gute Co-Kreativräume der Zukunft aussehen und wo diese sein werden.</p>&#13;
<p>Außer den Fachvorträgen beteiligte sich die Fakultät Design auch mit weiteren Beiträgen: Dr. Matthias Werner kümmerte sich um Organisatorisches, Prof. Philipp Stingl moderierte.</p>&#13;
<p>Die Konferenz Fraunhofer-Forum wurde durch eine Ausstellung ergänzt, die erfolgreiche Projekte aus dem Ideenwettbewerb „Designer in Lab 2021“, dem WKD-Rahmenprogramm sowie Best-Practice-Beispiele aus den Fraunhofer-Instituten zeigte.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/119-Designkonferenz_-_Ausstellung.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/119-Designkonferenz_-_Ausstellung1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/119-Designkonferenz_-_Ausstellung2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/119-Designkonferenz_-_Heinrich.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/119-Designkonferenz_-_Netzwerken.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/119-Designkonferenz_-_Phillips.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/119-Designkonferenz_-_Stingl.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Laufen, rätseln, staunen: Hochschule als Wanderziel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/laufen-raetseln-staunen-hochschule-als-wanderziel/</link>
                <pubDate>Tue, 02 Aug 2022 06:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/laufen-raetseln-staunen-hochschule-als-wanderziel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Statt Wald und Wiese erkundeten die Zehnt- und Elftklässler:innen des Coburger Gymnasiums Casimirianum bei ihrem Wandertag in der vergangenen Woche die Hochschule Coburg. Die Fakultäten und Servicestellen zeigten die Vielfalt der Hochschule an Stationen zum Mit- und Selbermachen am Campus Design und am Campus Friedrich Streib.</em></p>&#13;
<p>Mit der Virtual Reality-Brille bei einer Bootsfahrt die Relativitätstheorie entdecken oder lieber Roboter steuern? Studis zum Studentenleben in Coburg befragen? Die Altersfreigaben von Filmen neu bewerten? Beim verhaltensökonomischen Experiment mitmachen oder beim Bibliotheks-Quiz? All das konnten etwa 120 Schüler:innen des Gymnasiums Casimirianum an ihrem Wandertag ausprobieren, denn das Ausflugsziel war dieses Mal die Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Bewegen, Rätseln, Staunen</strong></p>&#13;
<p>Beim ersten Wanderziel, dem Campus Design, lernten die Schüler:innen die Studiengänge und Gebäude kennen und lösten eine kleine kreative Aufgabe. Weiter ging‘s mit einem Fußmarsch an den Hauptcampus in die Friedrich-Streib-Straße. An elf Stationen gab es hier jede Menge Möglichkeiten zum Denken, Bewegen, Rätseln und Staunen – unter anderem Experimente am Windkanal, Buttons zum Selbermachen, eine CNC-Fräsmaschine in Aktion, die Virtual-Reality-Brille und das Bibliotheks-Quiz. „Wandertage müssen auch Spaß machen und am Ende geht es darum, einen positiven ersten Eindruck von der Hochschule Coburg zu gewinnen,“ sagt Dr. Katja Kessel, Leiterin der <a href="t3://page?uid=423">Studienberatung</a>, die das Wandertagsprogramm organisiert und koordiniert hat. Es fand erstmals in dieser Form statt. Konzipiert und besetzt wurden die verschiedenen Stationen von den Mitarbeiter:innen der Fakultäten und Servicestellen der Hochschule.</p>&#13;
<p><strong>Die Studienberatung hilft bei der Planung</strong></p>&#13;
<p>Die Idee zum Wandertag an die Hochschule hatte die Schulleiterin des Gymnasiums Casimirianum, Ursula Kick-Bernklau: „Warum nicht das Schöne mit dem Nützlichen verbinden? So konnten die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck von den Möglichkeiten bekommen, die es in Coburg nach dem Abi für sie gibt und gleichzeitig viel Spannendes erleben.“ Sie habe nur positive Rückmeldungen erhalten. „Ein Schüler sagte: ‚Ich wusste gar nicht, dass man so tolle Studiengänge an der Hochschule Coburg hat!‘“</p>&#13;
<p>Lehrer:innen, die auch einen Wandertag an die Hochschule planen wollen, können sich an die Studienberatung wenden und gemeinsam mit ihr planen: <a href="mailto:studienberatung@hs-coburg.de">studienberatung@hs-coburg.de</a> 09561 317 247.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Statt Wald und Wiese erkundeten die Zehnt- und Elftklässler:innen des Coburger Gymnasiums Casimirianum bei ihrem Wandertag in der vergangenen Woche die Hochschule Coburg. Die Fakultäten und Servicestellen zeigten die Vielfalt der Hochschule an Stationen zum Mit- und Selbermachen am Campus Design und am Campus Friedrich Streib.</em></p>&#13;
<p>Mit der Virtual Reality-Brille bei einer Bootsfahrt die Relativitätstheorie entdecken oder lieber Roboter steuern? Studis zum Studentenleben in Coburg befragen? Die Altersfreigaben von Filmen neu bewerten? Beim verhaltensökonomischen Experiment mitmachen oder beim Bibliotheks-Quiz? All das konnten etwa 120 Schüler:innen des Gymnasiums Casimirianum an ihrem Wandertag ausprobieren, denn das Ausflugsziel war dieses Mal die Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Bewegen, Rätseln, Staunen</strong></p>&#13;
<p>Beim ersten Wanderziel, dem Campus Design, lernten die Schüler:innen die Studiengänge und Gebäude kennen und lösten eine kleine kreative Aufgabe. Weiter ging‘s mit einem Fußmarsch an den Hauptcampus in die Friedrich-Streib-Straße. An elf Stationen gab es hier jede Menge Möglichkeiten zum Denken, Bewegen, Rätseln und Staunen – unter anderem Experimente am Windkanal, Buttons zum Selbermachen, eine CNC-Fräsmaschine in Aktion, die Virtual-Reality-Brille und das Bibliotheks-Quiz. „Wandertage müssen auch Spaß machen und am Ende geht es darum, einen positiven ersten Eindruck von der Hochschule Coburg zu gewinnen,“ sagt Dr. Katja Kessel, Leiterin der <a href="t3://page?uid=423">Studienberatung</a>, die das Wandertagsprogramm organisiert und koordiniert hat. Es fand erstmals in dieser Form statt. Konzipiert und besetzt wurden die verschiedenen Stationen von den Mitarbeiter:innen der Fakultäten und Servicestellen der Hochschule.</p>&#13;
<p><strong>Die Studienberatung hilft bei der Planung</strong></p>&#13;
<p>Die Idee zum Wandertag an die Hochschule hatte die Schulleiterin des Gymnasiums Casimirianum, Ursula Kick-Bernklau: „Warum nicht das Schöne mit dem Nützlichen verbinden? So konnten die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck von den Möglichkeiten bekommen, die es in Coburg nach dem Abi für sie gibt und gleichzeitig viel Spannendes erleben.“ Sie habe nur positive Rückmeldungen erhalten. „Ein Schüler sagte: ‚Ich wusste gar nicht, dass man so tolle Studiengänge an der Hochschule Coburg hat!‘“</p>&#13;
<p>Lehrer:innen, die auch einen Wandertag an die Hochschule planen wollen, können sich an die Studienberatung wenden und gemeinsam mit ihr planen: <a href="mailto:studienberatung@hs-coburg.de">studienberatung@hs-coburg.de</a> 09561 317 247.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Klaeranlage_Roedental-1024x683.jpg"
                        fileSize="176995"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-Casi-Wandertag-0031-1024x768.jpg"
                        fileSize="172988"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-Casi-Wandertag-0035-1024x768.jpg"
                        fileSize="157239"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-Casi-Wandertag-0039-1024x768.jpg"
                        fileSize="185726"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-Casi-Wandertag-0044-1024x768.jpg"
                        fileSize="153285"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-Casi-Wandertag-0046-768x1024.jpg"
                        fileSize="146671"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wissenschaftstag: Kluge Köpfe besprechen Nachhaltigkeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissenschaftstag-kluge-koepfe-diskutieren-wege-zur-nachhaltigkeit/</link>
                <pubDate>Mon, 01 Aug 2022 08:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wissenschaftstag-kluge-koepfe-diskutieren-wege-zur-nachhaltigkeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit dem Schwerpunktthema „Transformation zur Nachhaltigkeit“ war der 15. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) ein voller Erfolg: Rund 700 Akteur:innen und MultiplikatorInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Bildung waren am Freitag zu Gast an der Hochschule Coburg. Sie erlebten eine moderne Hochschule und eine ausgesprochen engagierte Gastgeberregion: das Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels. </em></p>&#13;
<p>Referent:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und gesellschaftlichen Initiativen führten das Publikum in fünf parallelen Panels in Handlungs- und Forschungsfelder ein, in denen Transformationsprozessen gegenwärtig oder in der Zukunft umzusetzen sind. Sie zeigten Perspektiven aus der Forschung auf und Best Practices aus Unternehmen der Region: etwa wie Künstliche Intelligenz und Big Data beim Kfz- Versicherer HUK-Coburg zu umweltfreundlicherem Fahren führen oder wie die Neumarkter Lammsbräu seit dreißig Jahren ein nachhaltiges Unternehmenskonzept umsetzt.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Hochschule Coburg, Professor für Versicherungsbetriebslehre, KI-Zentrum, leitete das Panel „Digitale Transformation“. Eine Einführung in „Nachhaltige Energie- und Infrastruktursysteme“ gab es im Panel von <a href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl </a>vom Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA) der Hochschule Coburg, <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a>, der an der Hochschule eine Forschungsprofessur für alternative Kraftstoffe und motorische Brennverfahren inne hat. Das Panel zur „Kreislaufwirtschaft“ leitete<a href="t3://page?uid=684"> Prof. Dr. Markus Weber</a>, Studiengangsleiter Ressourceneffizientes Planen und Bauen, das Panel zu „Mobilität, Stadt und Region“, <a href="t3://page?uid=1246">Prof. Dr. Alisa Lindner</a>, Professorin für User Experience Design bei autonomem Fahren. Das Panel „Gesellschaftliche Transformation“ leitete <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a>, Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention und <a href="t3://page?uid=1353">Nachhaltigkeitsbeauftragte </a>der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a> sah den interdisziplinären Austausch und Wissenstransfer insgesamt als große Chance des Wissenschaftstages an: „Durch den Wissenschaftstag haben wir die Gelegenheit, die Herausforderungen der Zukunft mit spezifischem Fokus auf die Region sichtbar zu machen. Als Hochschule Coburg haben wir den Mut für die Aufgabe einer Transformation zur Nachhaltigkeit. Wir wollen dies interdisziplinär bewältigen und diesen Mut auch an die kommende Generation weitergeben.“</p>&#13;
<p>Auch Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig machte deutlich, dass das Thema „Transformation zur Nachhaltigkeit“ hier gut aufgehoben ist: „Wir tun Vieles, um uns hier vor Ort zukunftsträchtig aufzustellen und auch resilient in die Zukunft zu gehen. In all diese Change-Prozesse versuchen wir den Gedanken einer nachhaltigen Stadt- bzw. Regionalentwicklung mitzudenken und mit einzubauen.“ Bei der Innovationsstrategie im Coburger Land sei dabei die Hochschule Coburg ein zentraler Partner und eine „Ideenschmiede“, von der die Region profitiere – so wie alle Regionen der Metropolregion von dem Netz aus wissenschaftlichen Einrichtungen profitieren, die beim Wissenschaftstag zusammenkommen.</p>&#13;
<p>Von den innovativen Ideen der Gastgeberregion konnten sich auch die Besucher:innen des Wissenschaftstags überzeugen: „Unsere Gäste erhalten mit der Fahrt in einem autonom fahrenden Shuttle gleich einen intensiven Eindruck von der Innovationskraft unserer Region,“ sagte Hochschul-Präsident Pof. Dr. Stefan Gast. Das Fahrzeug aus dem Forschungsprojekt Shuttle-Modellregion Oberfranken hatte die VALEO Schalter und Sensoren GmbH zum Wissenschaftstag nach Coburg gebracht. Das Publikum konnte außerdem an Informationsständen nicht nur die wissenschaftliche Kompetenz der Metropolregion Nürnberg kennenlernen, sondern auch mit den Partnern und lokalen Förderern des 15. Wissenschaftstags in den Dialog treten, darunter die Premiumpartner Siemens, HUK-Coburg, Sparkasse Coburg-Lichtenfels, Oberfrankenstiftung, Rainer Markgraf Stiftung und der Sponsor LASCO Umformtechnik.</p>&#13;
<p><strong>Innovation und Transformation: Aufgabe und Kompetenz der Region </strong></p>&#13;
<p>Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, sah in seiner Keynote die „Hightech Agenda Bayern“ als zentralen Beitrag für Transformation und Fortschritt als zentrale Kompetenz der Gegenwart: „Die Hightech Agenda Bayern ist unser Transformationsturbo für das Bayern von morgen: innovativ, nachhaltig, smart. Wir wollen mehr Agilität, Innovation und Exzellenz. Ganz Bayern profitiert davon, gerade auch die Europäische Metropolregion Nürnberg.“</p>&#13;
<p>Heiko Hünsch, Global Head of Communications and Marketing bei Siemens Motion Control, verortete in seiner Keynote „Mit der digitalen Fabrik in eine nachhaltige Zukunft“ Transformations- und Innovationsfähigkeit vor allem auch in den Unternehmen: „Unternehmen müssen ökonomische Logik und ökologische Verantwortung verbinden, um nachhaltige Transformation umzusetzen. Bei Siemens machen wir das zum Beispiel durch Software- und Digitalisierungslösungen wie in unserer Digital Native Factory in Nanjing, China.“</p>&#13;
<p>Auch der Ausklang des Wissenschaftstages zeigte mit einem Kooperationsbeitrag der Initiative Innovationskunst und CREAPOLIS, wieviel Innovationskraft in der Metropolregion steckt. Unter dem Dach der Innovationskunst bündeln Industrieunternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen ihre Stärken und machen Ideenreichtum und Innovationskraft in der Metropolregion sichtbar. Zusammen mit dem Coburger CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, wurden bei Liveübertragungen von Panelvorträgen und thematisch ergänzenden Mitmach-Stationen zusammen mit engagierten Bürger:innen das Zusammenspiel von Technologie, Wissenschaft und Innovation vertieft. Über eine Videoschalte zur Hochschule Coburg vermittelete CREPAOLIS-Mitarbeiterin Verena Blume auch den Teilnehmenden des Wissenschaftstags einen Einblick in dieses Begleit-Event.</p>&#13;
<p><strong>Staffelstab-Übergabe für den Wissenschaftstag 2023 </strong></p>&#13;
<p>Insgesamt zogen die Sprecher des Forums Wissenschaft der EMN, Dr. Oliver Bär und Prof. Dr. Stefan Leible, sowie Geschäftsführer Horst Müller ein positives Resümee: Der Wissenschaftstag in Coburg hat die Diskussion wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Fragen zu einem zukunftsweisenden Thema gebündelt und so Raum für Neues geschaffen.</p>&#13;
<p>Der Wissenschaftstag wird einmal im Jahr vom Forum Wissenschaft, einem der acht Fachforen der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN), veranstaltet. Der sprichwörtliche Staffelstab wurde von Prof. Dr. Stefan Gast von der Hochschule Coburg an die Gastgeber des Wissenschaftstags 2023 übergeben: die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Stadt Erlangen. Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der FAU Erlangen-Nürnberg, lud die Gäste des diesjährigen Wissenschaftstages für den 28. Juli 2023 nach Erlangen ein. Den Abschluss des Wissenschaftstages in Coburg läutete dann Johann Kalb, der Ratsvorsitzende der EMN, mit dem Ratsempfang ein, der den Gästen bis in die Abendstunden Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken bot.</p>&#13;
<p>Die Präsentationen des Wissenschaftstags sind auch nach der Veranstaltung unter <a href="https://wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de/service/praesentationen">Präsentationen | Wissenschaftstag (metropolregionnuernberg.de)</a> abrufbar.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit dem Schwerpunktthema „Transformation zur Nachhaltigkeit“ war der 15. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) ein voller Erfolg: Rund 700 Akteur:innen und MultiplikatorInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Bildung waren am Freitag zu Gast an der Hochschule Coburg. Sie erlebten eine moderne Hochschule und eine ausgesprochen engagierte Gastgeberregion: das Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels. </em></p>&#13;
<p>Referent:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und gesellschaftlichen Initiativen führten das Publikum in fünf parallelen Panels in Handlungs- und Forschungsfelder ein, in denen Transformationsprozessen gegenwärtig oder in der Zukunft umzusetzen sind. Sie zeigten Perspektiven aus der Forschung auf und Best Practices aus Unternehmen der Region: etwa wie Künstliche Intelligenz und Big Data beim Kfz- Versicherer HUK-Coburg zu umweltfreundlicherem Fahren führen oder wie die Neumarkter Lammsbräu seit dreißig Jahren ein nachhaltiges Unternehmenskonzept umsetzt.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Hochschule Coburg, Professor für Versicherungsbetriebslehre, KI-Zentrum, leitete das Panel „Digitale Transformation“. Eine Einführung in „Nachhaltige Energie- und Infrastruktursysteme“ gab es im Panel von <a href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl </a>vom Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA) der Hochschule Coburg, <a href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a>, der an der Hochschule eine Forschungsprofessur für alternative Kraftstoffe und motorische Brennverfahren inne hat. Das Panel zur „Kreislaufwirtschaft“ leitete<a href="t3://page?uid=684"> Prof. Dr. Markus Weber</a>, Studiengangsleiter Ressourceneffizientes Planen und Bauen, das Panel zu „Mobilität, Stadt und Region“, <a href="t3://page?uid=1246">Prof. Dr. Alisa Lindner</a>, Professorin für User Experience Design bei autonomem Fahren. Das Panel „Gesellschaftliche Transformation“ leitete <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a>, Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention und <a href="t3://page?uid=1353">Nachhaltigkeitsbeauftragte </a>der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsident <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a> sah den interdisziplinären Austausch und Wissenstransfer insgesamt als große Chance des Wissenschaftstages an: „Durch den Wissenschaftstag haben wir die Gelegenheit, die Herausforderungen der Zukunft mit spezifischem Fokus auf die Region sichtbar zu machen. Als Hochschule Coburg haben wir den Mut für die Aufgabe einer Transformation zur Nachhaltigkeit. Wir wollen dies interdisziplinär bewältigen und diesen Mut auch an die kommende Generation weitergeben.“</p>&#13;
<p>Auch Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig machte deutlich, dass das Thema „Transformation zur Nachhaltigkeit“ hier gut aufgehoben ist: „Wir tun Vieles, um uns hier vor Ort zukunftsträchtig aufzustellen und auch resilient in die Zukunft zu gehen. In all diese Change-Prozesse versuchen wir den Gedanken einer nachhaltigen Stadt- bzw. Regionalentwicklung mitzudenken und mit einzubauen.“ Bei der Innovationsstrategie im Coburger Land sei dabei die Hochschule Coburg ein zentraler Partner und eine „Ideenschmiede“, von der die Region profitiere – so wie alle Regionen der Metropolregion von dem Netz aus wissenschaftlichen Einrichtungen profitieren, die beim Wissenschaftstag zusammenkommen.</p>&#13;
<p>Von den innovativen Ideen der Gastgeberregion konnten sich auch die Besucher:innen des Wissenschaftstags überzeugen: „Unsere Gäste erhalten mit der Fahrt in einem autonom fahrenden Shuttle gleich einen intensiven Eindruck von der Innovationskraft unserer Region,“ sagte Hochschul-Präsident Pof. Dr. Stefan Gast. Das Fahrzeug aus dem Forschungsprojekt Shuttle-Modellregion Oberfranken hatte die VALEO Schalter und Sensoren GmbH zum Wissenschaftstag nach Coburg gebracht. Das Publikum konnte außerdem an Informationsständen nicht nur die wissenschaftliche Kompetenz der Metropolregion Nürnberg kennenlernen, sondern auch mit den Partnern und lokalen Förderern des 15. Wissenschaftstags in den Dialog treten, darunter die Premiumpartner Siemens, HUK-Coburg, Sparkasse Coburg-Lichtenfels, Oberfrankenstiftung, Rainer Markgraf Stiftung und der Sponsor LASCO Umformtechnik.</p>&#13;
<p><strong>Innovation und Transformation: Aufgabe und Kompetenz der Region </strong></p>&#13;
<p>Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, sah in seiner Keynote die „Hightech Agenda Bayern“ als zentralen Beitrag für Transformation und Fortschritt als zentrale Kompetenz der Gegenwart: „Die Hightech Agenda Bayern ist unser Transformationsturbo für das Bayern von morgen: innovativ, nachhaltig, smart. Wir wollen mehr Agilität, Innovation und Exzellenz. Ganz Bayern profitiert davon, gerade auch die Europäische Metropolregion Nürnberg.“</p>&#13;
<p>Heiko Hünsch, Global Head of Communications and Marketing bei Siemens Motion Control, verortete in seiner Keynote „Mit der digitalen Fabrik in eine nachhaltige Zukunft“ Transformations- und Innovationsfähigkeit vor allem auch in den Unternehmen: „Unternehmen müssen ökonomische Logik und ökologische Verantwortung verbinden, um nachhaltige Transformation umzusetzen. Bei Siemens machen wir das zum Beispiel durch Software- und Digitalisierungslösungen wie in unserer Digital Native Factory in Nanjing, China.“</p>&#13;
<p>Auch der Ausklang des Wissenschaftstages zeigte mit einem Kooperationsbeitrag der Initiative Innovationskunst und CREAPOLIS, wieviel Innovationskraft in der Metropolregion steckt. Unter dem Dach der Innovationskunst bündeln Industrieunternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen ihre Stärken und machen Ideenreichtum und Innovationskraft in der Metropolregion sichtbar. Zusammen mit dem Coburger CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, wurden bei Liveübertragungen von Panelvorträgen und thematisch ergänzenden Mitmach-Stationen zusammen mit engagierten Bürger:innen das Zusammenspiel von Technologie, Wissenschaft und Innovation vertieft. Über eine Videoschalte zur Hochschule Coburg vermittelete CREPAOLIS-Mitarbeiterin Verena Blume auch den Teilnehmenden des Wissenschaftstags einen Einblick in dieses Begleit-Event.</p>&#13;
<p><strong>Staffelstab-Übergabe für den Wissenschaftstag 2023 </strong></p>&#13;
<p>Insgesamt zogen die Sprecher des Forums Wissenschaft der EMN, Dr. Oliver Bär und Prof. Dr. Stefan Leible, sowie Geschäftsführer Horst Müller ein positives Resümee: Der Wissenschaftstag in Coburg hat die Diskussion wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Fragen zu einem zukunftsweisenden Thema gebündelt und so Raum für Neues geschaffen.</p>&#13;
<p>Der Wissenschaftstag wird einmal im Jahr vom Forum Wissenschaft, einem der acht Fachforen der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN), veranstaltet. Der sprichwörtliche Staffelstab wurde von Prof. Dr. Stefan Gast von der Hochschule Coburg an die Gastgeber des Wissenschaftstags 2023 übergeben: die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Stadt Erlangen. Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der FAU Erlangen-Nürnberg, lud die Gäste des diesjährigen Wissenschaftstages für den 28. Juli 2023 nach Erlangen ein. Den Abschluss des Wissenschaftstages in Coburg läutete dann Johann Kalb, der Ratsvorsitzende der EMN, mit dem Ratsempfang ein, der den Gästen bis in die Abendstunden Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken bot.</p>&#13;
<p>Die Präsentationen des Wissenschaftstags sind auch nach der Veranstaltung unter <a href="https://wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de/service/praesentationen">Präsentationen | Wissenschaftstag (metropolregionnuernberg.de)</a> abrufbar.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116WT22_Gruppenfoto-Wissenschaftstag-Coburg_cFrank-Wunderatsch_Kulturidee__002-1024x683.jpg"
                        fileSize="179938"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-WT22.MinisterBlume-Shuttle-1024x683.jpg"
                        fileSize="287672"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-WT22Valeo-Schrepfer-Shuttle-1024x683.jpg"
                        fileSize="118865"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-WT-Markus-Blume_Stefan-Gast_autonomes-Shuttle_cFrank-Wunderatsch_Kulturidee-1024x683.jpg"
                        fileSize="99240"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-WT-22-Markus-Blume_Stefan-Gast_Stefan-Leible-1024x683.jpg"
                        fileSize="110009"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-WT-22-Markus-Saal-1024x683.jpg"
                        fileSize="130455"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-Staffelstabuebergabe-1024x683.jpg"
                        fileSize="79687"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-WT22-Buffett-1024x683.jpg"
                        fileSize="108092"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-WT22-Abend-1024x683.jpg"
                        fileSize="91014"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-WT22-Stefan_Reinmann_-_Verena_Blume-1024x683.jpg"
                        fileSize="107263"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das neue Hochschulmagazin ist da!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-neue-hochschulmagazin-ist-da/</link>
                <pubDate>Fri, 29 Jul 2022 02:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-neue-hochschulmagazin-ist-da/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Der Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg findet 2022 in Coburg statt und widmet sich dem Thema "Transformation zur Nachhaltigkeit". Pünktlich zu diesem Großereignis bringt die Hochschule auch ihr neues Hochschulmagazin heraus: "Wissen für die Welt im Wandel" ist jetzt druckfrisch an der Hochschule erhältlich und online <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/rz_magazin_a4_is_20220707_es_online">hier</a>. Einen kleinen Einblick gibt <a href="t3://page?uid=462">Präsident Prof. Dr. Stefan Gast </a>im Video.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg findet 2022 in Coburg statt und widmet sich dem Thema "Transformation zur Nachhaltigkeit". Pünktlich zu diesem Großereignis bringt die Hochschule auch ihr neues Hochschulmagazin heraus: "Wissen für die Welt im Wandel" ist jetzt druckfrisch an der Hochschule erhältlich und online <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/rz_magazin_a4_is_20220707_es_online">hier</a>. Einen kleinen Einblick gibt <a href="t3://page?uid=462">Präsident Prof. Dr. Stefan Gast </a>im Video.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wo „Diversity“ draufsteht, ist Vielfalt drin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wo-diversity-draufsteht-ist-vielfalt-drin/</link>
                <pubDate>Wed, 27 Jul 2022 05:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wo-diversity-draufsteht-ist-vielfalt-drin/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit 2018 verfügt die Hochschule Coburg über das Diversity-Zertifikat „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. In einem Re-Audit wurde nun der aktuelle Stand erhoben.</em></p>&#13;
<p>„Diversity ist mehr als gendergerechte Sprache“, beginnt Hochschulpräsident<a href="t3://page?uid=15#1470"> </a><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung.html#c1470" target="Präsident Gast" rel="noopener">Prof. Dr. Stefan Gast</a> seine Einführung zum Diversity Re-Audit. „Es ist der bewusste Umgang mit Vielfalt und das ist im Herzen unserer Mission.“ Wie weit diese Mission an der Hochschule Coburg gediehen ist, wurde nun in einem Re-Audit festgestellt. Dazu kam ein Team des <a href="https://www.stifterverband.org/" target="Stifterverband" rel="noopener">Stifterverbandes</a> und Vizepräsidentinnen anderer Hochschulen nach Coburg, um mit Vertreter:innen von Studierenden, mit wissenschaftlichem Personal und Mitarbeitenden zu sprechen, nachzufragen, hinzuhören. Dabei wird die Hochschule Coburg nicht an externen Standards gemessen. Es geht vielmehr darum, ein passendes Verständnis von Diversity zu entwickeln und eine passende Strategie.</p>&#13;
<p>Frauenbeauftragte <a href="t3://page?uid=1041">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a> freute sich über die rege Teilnahme bei dem Audit. „Dass so viele Menschen aus der Hochschulgemeinschaft gekommen sind, zeigt, dass sehr viele auch Lust darauf haben, hier weiter zu gehen. Ich sehe das Re-Audit deswegen weniger als Abschluss eines Prozesses, sondern viel mehr als tollen Impuls für uns.“ Schließlich hat Diversity viele Dimensionen: „Es geht um den wertschätzenden Umgang miteinander, unabhängig von Alter, Religion, ethnischer oder sozialer Herkunft, Geschlecht, oder sexueller Orientierung“, erklärt Prof. Alberternst. „Alle Menschen sollen sich hier sicher und respektiert fühlen.“ &nbsp;</p>&#13;
<p>Durch den intensiven Austausch kamen die Fortschritte, aber auch Defizite in manchen Bereichen klar hervor. Christiane Alberternst fasst zusammen: „Unsere Studierenden haben ein riesiges Lob bekommen, weil sie so reflektiert und zielorientiert sind. Sie wünschen sich mehr Einbindung bei dem Thema Diversity, mehr interdisziplinäre Lehre und klare Anlaufstellen bei Erfahrungen von Diskriminierung, Rassismus und Mobbing“. Das Re-Audit lieferte also konkrete Ideen und wertvolle Hinweise.</p>&#13;
<p>Ob Lehr- und Lernformate, die alle Menschen mitnehmen, Gleichstellung und Förderung von Frauen oder Anliegen von Menschen mit Behinderung. Dafür setzt sich <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Diversity ein: „Wir möchten das Thema Diversity als strategisches Ziel nach innen und außen noch stärker zu kommunizieren. Die Bekenntnisse dürfen nicht nur auf dem Papier bleiben, sondern sollen in das Handeln und Denken aller Mitglieder der Hochschulfamilie einbezogen werden.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit 2018 verfügt die Hochschule Coburg über das Diversity-Zertifikat „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. In einem Re-Audit wurde nun der aktuelle Stand erhoben.</em></p>&#13;
<p>„Diversity ist mehr als gendergerechte Sprache“, beginnt Hochschulpräsident<a href="t3://page?uid=15#1470"> </a><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung.html#c1470" target="Präsident Gast" rel="noopener">Prof. Dr. Stefan Gast</a> seine Einführung zum Diversity Re-Audit. „Es ist der bewusste Umgang mit Vielfalt und das ist im Herzen unserer Mission.“ Wie weit diese Mission an der Hochschule Coburg gediehen ist, wurde nun in einem Re-Audit festgestellt. Dazu kam ein Team des <a href="https://www.stifterverband.org/" target="Stifterverband" rel="noopener">Stifterverbandes</a> und Vizepräsidentinnen anderer Hochschulen nach Coburg, um mit Vertreter:innen von Studierenden, mit wissenschaftlichem Personal und Mitarbeitenden zu sprechen, nachzufragen, hinzuhören. Dabei wird die Hochschule Coburg nicht an externen Standards gemessen. Es geht vielmehr darum, ein passendes Verständnis von Diversity zu entwickeln und eine passende Strategie.</p>&#13;
<p>Frauenbeauftragte <a href="t3://page?uid=1041">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a> freute sich über die rege Teilnahme bei dem Audit. „Dass so viele Menschen aus der Hochschulgemeinschaft gekommen sind, zeigt, dass sehr viele auch Lust darauf haben, hier weiter zu gehen. Ich sehe das Re-Audit deswegen weniger als Abschluss eines Prozesses, sondern viel mehr als tollen Impuls für uns.“ Schließlich hat Diversity viele Dimensionen: „Es geht um den wertschätzenden Umgang miteinander, unabhängig von Alter, Religion, ethnischer oder sozialer Herkunft, Geschlecht, oder sexueller Orientierung“, erklärt Prof. Alberternst. „Alle Menschen sollen sich hier sicher und respektiert fühlen.“ &nbsp;</p>&#13;
<p>Durch den intensiven Austausch kamen die Fortschritte, aber auch Defizite in manchen Bereichen klar hervor. Christiane Alberternst fasst zusammen: „Unsere Studierenden haben ein riesiges Lob bekommen, weil sie so reflektiert und zielorientiert sind. Sie wünschen sich mehr Einbindung bei dem Thema Diversity, mehr interdisziplinäre Lehre und klare Anlaufstellen bei Erfahrungen von Diskriminierung, Rassismus und Mobbing“. Das Re-Audit lieferte also konkrete Ideen und wertvolle Hinweise.</p>&#13;
<p>Ob Lehr- und Lernformate, die alle Menschen mitnehmen, Gleichstellung und Förderung von Frauen oder Anliegen von Menschen mit Behinderung. Dafür setzt sich <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Diversity ein: „Wir möchten das Thema Diversity als strategisches Ziel nach innen und außen noch stärker zu kommunizieren. Die Bekenntnisse dürfen nicht nur auf dem Papier bleiben, sondern sollen in das Handeln und Denken aller Mitglieder der Hochschulfamilie einbezogen werden.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/121-Diversity-Re-Audit_Hoersaal-1024x683.jpg"
                        fileSize="122489"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Einer, der es nicht lassen kann]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/einer-der-es-nicht-lassen-kann/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Jul 2022 07:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/einer-der-es-nicht-lassen-kann/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vor fast 25 Jahren begann Dr. Heinrich Schafmeister als Professor an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html" target="Fakultät Wirtschaftswissenschaften" rel="noopener">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> an der Hochschule Coburg. Schnell wurde er Prodekan, danach Dekan der Fakultät. Von 2004-2009 lenkte der die Hochschule als Präsident durch turbulente Zeiten. Und weil er es einfach nicht lassen kann, war Prof. Schafmeister danach wieder Dekan. Jetzt geht er in den Ruhestand, Zeit für einen Rückblick.</em></p>&#13;
<p><em>Herr Prof. Schafmeister, wenn Sie auf Ihr Wirken an der Hochschule Coburg zurückblicken, was kommt Ihnen als Erstes in den Sinn?</em></p>&#13;
<p><strong>Prof. Dr. Heinrich Schafmeister:</strong> Ich resümiere nicht gerne, aber es kommen schon Gedanken zum Abschied. Etwa, dass sich in fast 25 Jahren die Verhältnisse an der Hochschule doch unglaublich geändert haben. Als ich 1998 in Coburg als Professor angefangen habe, war es eine etwas verschlafenen Zeit. Es war alles recht eingefahren und kein Mensch hat damit gerechnet, dass sich schnell etwas verändert. Die damaligen Fachhochschulen in Bayern wurden ja recht stiefmütterlich behandelt. Es hätte keiner für möglich gehalten, wie viel sich heute verändert hat und wie schnell und teilweise dramatisch es ging.</p>&#13;
<p><em>Was ist Ihnen hier besonders in Erinnerung geblieben?</em></p>&#13;
<p>Etwa kam die Vorgabe aus dem Ministerium, dass die damaligen Fachhochschulen nur Bachelorausbildungen anbieten dürfen und nur die Universitäten den Master. Durch die Intervention aus der Industrie wurde das zum Glück schnell revidiert. Dann hieß es, gut, bei der Größe Coburgs gibt es einen Masterstudiengang, höchstens zwei. Inzwischen haben wir 21.&nbsp; Diese Umstellung war schon dramatisch.</p>&#13;
<p><em>Sie sind sehr entscheidungsfreudig und haben immer gerne „vorne mitgemischt“?</em></p>&#13;
<p>Ja, ich bin schnell in der Hochschulpolitik gelandet, das war auch eine freiwillige Entscheidung. Und im Nachhinein bin ich darüber relativ glücklich und zufrieden. Ich bin nach kurzer Zeit Prodekan, dann Dekan und 2004 Präsident der Hochschule geworden. Einfach, weil ich es interessant und spannend fand, mit anderen zusammen federführend mitzugestalten. Ein Präsident hat schon starken Einfluss darauf, in welche Richtung es weiter geht.</p>&#13;
<p><em>Was ist Ihnen in Ihrer Präsidentschaft wichtig gewesen?</em></p>&#13;
<p>Gleich zu Beginn meiner Amtszeit wollte der damalige Wissenschaftsminister große Einsparungen vornehmen. Es hieß: „Erklären Sie mir in fünf Minuten, warum ich euch nichts schließen soll.“ Ich war ja vorher in der Stahlindustrie und an solche Aktionen gewöhnt. Doch war es schon ein harter Kampf, dafür zu sorgen, dass Bauingenieurwesen und Architektur nicht geschlossen werden. Es wäre für uns sehr schlimm gewesen, einen so wichtigen Zweig zu verlieren.</p>&#13;
<p><em>Die großen Einsparungen wurden dann nicht vorgenommen, vielmehr war dann wieder Geld für Wissenschaft da.</em></p>&#13;
<p>Ja, erfreulicherweise war die Wissenschaft bald wieder ein Schwerpunkt in der Förderung. Es ging dann relativ schnell in eine rapide Wachstumsphase. Dazu gab es die Möglichkeit neue Studiengänge zu kreieren und das haben wir auch reichlich genutzt.</p>&#13;
<p><em>Zu Beginn Ihrer Amtszeit gab es etwas über 2000 Studierende in Coburg. Sie haben diese Zahl in Ihrer Amtszeit verdoppelt. Wie?</em></p>&#13;
<p>Das ist etwas, was mich sehr gefreut hat und auch bei aller Bescheidenheit ein bisschen stolz macht. Mit den neuen Studiengängen, deren Einführung ja nicht unumstritten war, war die Hochschule Coburg zu 90 Prozent sehr erfolgreich. Durch diese neuen Studiengänge hatten wir einen Zuwachs auf 4500 Studierende.</p>&#13;
<p><em>Was nehmen Sie noch aus der Zeit Ihrer Präsidentschaft mit?</em></p>&#13;
<p>Ich habe natürlich viele interessante Menschen kennen gelernt, es war eine ausgesprochen spannende Zeit. Gerade in die Politik reinzuschauen, auf kommunaler und Landesebene, das war sehr spannend.</p>&#13;
<p><em>Nach Ihrer Präsidentschaft waren Sie von 2014 bis 2020 wieder Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Sie können es nicht lassen?</em></p>&#13;
<p>Da treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Ich habe nach der Präsidentschaft erst mal drei Freisemester gemacht und mich meiner alten Liebe, der Stahlindustrie, gewidmet. Danach wurde das Amt des Dekans vakant, als Prof. Dr. Jutta Michel Vizepräsidentin wurde. Da habe ich mich überreden lassen.</p>&#13;
<p><em>Wie fühlt sich jetzt der Abschied an?</em></p>&#13;
<p>Eigentlich gleichmäßig ambivalent. Ich habe in den letzten Jahren schon die Arbeitszeit heruntergefahren, daher ist es nicht so schlimm. Ich finde es ist Zeit, dass die jüngeren Kolleginnen und Kollegen das Ruder übernehmen, sie sehen die Welt mit ihren Augen und auch zu Recht anders. Da bin ich sehr gelassen und überzeugt, dass sie das auf ihre Art und Weise sehr gut machen werden.</p>&#13;
<p><em>Wie beschreiben Sie denn Ihre eigene Art und Weise?</em></p>&#13;
<p>Ich bin ja von Haus aus Westfale. Die sind sehr direkt. Es ist meine Art die Dinge ziemlich direkt und offen anzugehen und auch viel Vertrauen in andere zu setzen. Aber auch Vertrauen darin, dass sie mit dieser Offenheit auch umgehen können. Meine Sichtweise der Welt ist, Probleme werden nicht dadurch weniger, dass man sie ignoriert. Man muss sie angehen, gerade wenn es unangenehm ist. Und zwar so früh wie möglich. Das hat hier meinen Stil geprägt. Man kann offen und direkt sein, aber nie ruppig!</p>&#13;
<p><em>Sie haben in der Stahlindustrie gearbeitet, sind dann an die Hochschule gekommen. War das so geplant?</em></p>&#13;
<p>Nach der Promotion an der Universität Wuppertal war es meine feste Entscheidung an eine Hochschule zu gehen. Ich war damals schon Lehrbeauftragter, das hat mir viel Freude gemacht. In die Industrie bin ich gegangen, weil man in Bayern fünf Jahre Berufserfahrung als Voraussetzung für die Hochschullehre braucht. Weil mir das auch gut gefallen hat, wurden es bei Thyssen Krupp dann sieben Jahre.</p>&#13;
<p><em>Professor zu sein, war also immer Ihr Ziel?</em></p>&#13;
<p>Ja, das war immer mein Wunsch, es ist einfach der schönste Beruf. Man hat mit jungen Menschen zu tun und man lernt ständig voneinander. Jede Lehrveranstaltung aus der ich rausgehe und nichts gelernt habe, wäre verlorene Zeit und das ist mir eigentlich nie passiert. Man ist gezwungen jung, frisch und dynamisch zu bleiben. So habe ich es immer empfunden.</p>&#13;
<p><em>Was wollten Sie den Studierenden mitgeben?</em></p>&#13;
<p>Wir sollen ja junge Menschen auf das Berufsleben vorbereiten, darum kann auch nicht jede Prüfung eine 1,0 sein. Das ist nicht das Berufsleben und führt auch nicht zum beruflichen Erfolg. Fachkenntnisse machen grob geschätzt 50 Prozent aus. Die anderen 50 Prozent bestehen aus Selbstvertrauen. Mein Eindruck ist, dass die jungen Studierenden oft gar nicht wissen, was sie eigentlich alles können. Daher ging es mir auch darum, ihnen ein Stück Selbstsicherheit, Selbstvertrauen aber auch Selbständigkeit zu vermitteln.</p>&#13;
<p><em>Welche Erfahrung oder Erinnerung an Ihre Zeit an der Hochschule Coburg werden Sie ganz besonders behalten?</em></p>&#13;
<p>Ich hatte ein wirklich spannendes, aufregendes und sehr positives Berufsleben, darauf kann ich schauen. Das ist auch ein Geschenk. Es kann nicht jeder sagen, dass er mit seiner Hochschule so viel Glück hatte, wie ich in Coburg!</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vor fast 25 Jahren begann Dr. Heinrich Schafmeister als Professor an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html" target="Fakultät Wirtschaftswissenschaften" rel="noopener">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> an der Hochschule Coburg. Schnell wurde er Prodekan, danach Dekan der Fakultät. Von 2004-2009 lenkte der die Hochschule als Präsident durch turbulente Zeiten. Und weil er es einfach nicht lassen kann, war Prof. Schafmeister danach wieder Dekan. Jetzt geht er in den Ruhestand, Zeit für einen Rückblick.</em></p>&#13;
<p><em>Herr Prof. Schafmeister, wenn Sie auf Ihr Wirken an der Hochschule Coburg zurückblicken, was kommt Ihnen als Erstes in den Sinn?</em></p>&#13;
<p><strong>Prof. Dr. Heinrich Schafmeister:</strong> Ich resümiere nicht gerne, aber es kommen schon Gedanken zum Abschied. Etwa, dass sich in fast 25 Jahren die Verhältnisse an der Hochschule doch unglaublich geändert haben. Als ich 1998 in Coburg als Professor angefangen habe, war es eine etwas verschlafenen Zeit. Es war alles recht eingefahren und kein Mensch hat damit gerechnet, dass sich schnell etwas verändert. Die damaligen Fachhochschulen in Bayern wurden ja recht stiefmütterlich behandelt. Es hätte keiner für möglich gehalten, wie viel sich heute verändert hat und wie schnell und teilweise dramatisch es ging.</p>&#13;
<p><em>Was ist Ihnen hier besonders in Erinnerung geblieben?</em></p>&#13;
<p>Etwa kam die Vorgabe aus dem Ministerium, dass die damaligen Fachhochschulen nur Bachelorausbildungen anbieten dürfen und nur die Universitäten den Master. Durch die Intervention aus der Industrie wurde das zum Glück schnell revidiert. Dann hieß es, gut, bei der Größe Coburgs gibt es einen Masterstudiengang, höchstens zwei. Inzwischen haben wir 21.&nbsp; Diese Umstellung war schon dramatisch.</p>&#13;
<p><em>Sie sind sehr entscheidungsfreudig und haben immer gerne „vorne mitgemischt“?</em></p>&#13;
<p>Ja, ich bin schnell in der Hochschulpolitik gelandet, das war auch eine freiwillige Entscheidung. Und im Nachhinein bin ich darüber relativ glücklich und zufrieden. Ich bin nach kurzer Zeit Prodekan, dann Dekan und 2004 Präsident der Hochschule geworden. Einfach, weil ich es interessant und spannend fand, mit anderen zusammen federführend mitzugestalten. Ein Präsident hat schon starken Einfluss darauf, in welche Richtung es weiter geht.</p>&#13;
<p><em>Was ist Ihnen in Ihrer Präsidentschaft wichtig gewesen?</em></p>&#13;
<p>Gleich zu Beginn meiner Amtszeit wollte der damalige Wissenschaftsminister große Einsparungen vornehmen. Es hieß: „Erklären Sie mir in fünf Minuten, warum ich euch nichts schließen soll.“ Ich war ja vorher in der Stahlindustrie und an solche Aktionen gewöhnt. Doch war es schon ein harter Kampf, dafür zu sorgen, dass Bauingenieurwesen und Architektur nicht geschlossen werden. Es wäre für uns sehr schlimm gewesen, einen so wichtigen Zweig zu verlieren.</p>&#13;
<p><em>Die großen Einsparungen wurden dann nicht vorgenommen, vielmehr war dann wieder Geld für Wissenschaft da.</em></p>&#13;
<p>Ja, erfreulicherweise war die Wissenschaft bald wieder ein Schwerpunkt in der Förderung. Es ging dann relativ schnell in eine rapide Wachstumsphase. Dazu gab es die Möglichkeit neue Studiengänge zu kreieren und das haben wir auch reichlich genutzt.</p>&#13;
<p><em>Zu Beginn Ihrer Amtszeit gab es etwas über 2000 Studierende in Coburg. Sie haben diese Zahl in Ihrer Amtszeit verdoppelt. Wie?</em></p>&#13;
<p>Das ist etwas, was mich sehr gefreut hat und auch bei aller Bescheidenheit ein bisschen stolz macht. Mit den neuen Studiengängen, deren Einführung ja nicht unumstritten war, war die Hochschule Coburg zu 90 Prozent sehr erfolgreich. Durch diese neuen Studiengänge hatten wir einen Zuwachs auf 4500 Studierende.</p>&#13;
<p><em>Was nehmen Sie noch aus der Zeit Ihrer Präsidentschaft mit?</em></p>&#13;
<p>Ich habe natürlich viele interessante Menschen kennen gelernt, es war eine ausgesprochen spannende Zeit. Gerade in die Politik reinzuschauen, auf kommunaler und Landesebene, das war sehr spannend.</p>&#13;
<p><em>Nach Ihrer Präsidentschaft waren Sie von 2014 bis 2020 wieder Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Sie können es nicht lassen?</em></p>&#13;
<p>Da treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Ich habe nach der Präsidentschaft erst mal drei Freisemester gemacht und mich meiner alten Liebe, der Stahlindustrie, gewidmet. Danach wurde das Amt des Dekans vakant, als Prof. Dr. Jutta Michel Vizepräsidentin wurde. Da habe ich mich überreden lassen.</p>&#13;
<p><em>Wie fühlt sich jetzt der Abschied an?</em></p>&#13;
<p>Eigentlich gleichmäßig ambivalent. Ich habe in den letzten Jahren schon die Arbeitszeit heruntergefahren, daher ist es nicht so schlimm. Ich finde es ist Zeit, dass die jüngeren Kolleginnen und Kollegen das Ruder übernehmen, sie sehen die Welt mit ihren Augen und auch zu Recht anders. Da bin ich sehr gelassen und überzeugt, dass sie das auf ihre Art und Weise sehr gut machen werden.</p>&#13;
<p><em>Wie beschreiben Sie denn Ihre eigene Art und Weise?</em></p>&#13;
<p>Ich bin ja von Haus aus Westfale. Die sind sehr direkt. Es ist meine Art die Dinge ziemlich direkt und offen anzugehen und auch viel Vertrauen in andere zu setzen. Aber auch Vertrauen darin, dass sie mit dieser Offenheit auch umgehen können. Meine Sichtweise der Welt ist, Probleme werden nicht dadurch weniger, dass man sie ignoriert. Man muss sie angehen, gerade wenn es unangenehm ist. Und zwar so früh wie möglich. Das hat hier meinen Stil geprägt. Man kann offen und direkt sein, aber nie ruppig!</p>&#13;
<p><em>Sie haben in der Stahlindustrie gearbeitet, sind dann an die Hochschule gekommen. War das so geplant?</em></p>&#13;
<p>Nach der Promotion an der Universität Wuppertal war es meine feste Entscheidung an eine Hochschule zu gehen. Ich war damals schon Lehrbeauftragter, das hat mir viel Freude gemacht. In die Industrie bin ich gegangen, weil man in Bayern fünf Jahre Berufserfahrung als Voraussetzung für die Hochschullehre braucht. Weil mir das auch gut gefallen hat, wurden es bei Thyssen Krupp dann sieben Jahre.</p>&#13;
<p><em>Professor zu sein, war also immer Ihr Ziel?</em></p>&#13;
<p>Ja, das war immer mein Wunsch, es ist einfach der schönste Beruf. Man hat mit jungen Menschen zu tun und man lernt ständig voneinander. Jede Lehrveranstaltung aus der ich rausgehe und nichts gelernt habe, wäre verlorene Zeit und das ist mir eigentlich nie passiert. Man ist gezwungen jung, frisch und dynamisch zu bleiben. So habe ich es immer empfunden.</p>&#13;
<p><em>Was wollten Sie den Studierenden mitgeben?</em></p>&#13;
<p>Wir sollen ja junge Menschen auf das Berufsleben vorbereiten, darum kann auch nicht jede Prüfung eine 1,0 sein. Das ist nicht das Berufsleben und führt auch nicht zum beruflichen Erfolg. Fachkenntnisse machen grob geschätzt 50 Prozent aus. Die anderen 50 Prozent bestehen aus Selbstvertrauen. Mein Eindruck ist, dass die jungen Studierenden oft gar nicht wissen, was sie eigentlich alles können. Daher ging es mir auch darum, ihnen ein Stück Selbstsicherheit, Selbstvertrauen aber auch Selbständigkeit zu vermitteln.</p>&#13;
<p><em>Welche Erfahrung oder Erinnerung an Ihre Zeit an der Hochschule Coburg werden Sie ganz besonders behalten?</em></p>&#13;
<p>Ich hatte ein wirklich spannendes, aufregendes und sehr positives Berufsleben, darauf kann ich schauen. Das ist auch ein Geschenk. Es kann nicht jeder sagen, dass er mit seiner Hochschule so viel Glück hatte, wie ich in Coburg!</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SchafmeisterHeinrich-1024x692.jpg"
                        fileSize="97829"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine Woche in der virtuellen Welt arbeiten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-woche-in-der-virtuellen-welt-arbeiten/</link>
                <pubDate>Mon, 25 Jul 2022 13:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-woche-in-der-virtuellen-welt-arbeiten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Forschende der Hochschule Coburg, der britischen Universität Cambridge und der slowenischen Universität Primorksa untersuchten in einer Studie, welche Auswirkungen es hat, in der Virtuellen Realität (VR) zu arbeiten. </em></p>&#13;
<p>Die Forschenden verglichen die Arbeit in <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/erweiterte-und-virtuelle-realitaet.html">virtueller Realität</a> mit der Arbeit in einer Nicht-VR-Umgebung. Ziel war, die grundlegenden Kosten der VR-Nutzung zu quantifizieren. VR bietet zwar potenziell Vorteile wie beispielsweise die Möglichkeit, mit mehreren virtuellen Monitoren zu arbeiten. Diese wurden in der Studie allerdings bewusst außen vor gelassen. Die Bedingungen beider Arbeitsumgebungen sollten so ähnlich wie möglich gestaltet sein. Und dabei kam heraus, dass VR bei den meisten Messgrößen zu deutlich schlechteren Bewertungen führt. Dazu gehören eine höhere selbst eingeschätzte mentale Belastung, höhere Frustration, Überanstrengung der Augen sowie niedrigere Bewertungen der Benutzerfreundlichkeit, wahrgenommene Produktivität und Wohlbefinden.</p>&#13;
<p>Sowohl in der VR- als auch in der nicht-virtuellen Umgebung arbeiteten die 16 Teilnehmenden an fünf aufeinanderfolgenden Tagen jeweils acht Stunden - und damit war es die bisher längste Studie darüber, welche Auswirkungen das Arbeiten in VR auf Nutzer:innen hat. Die Forschenden fanden jedoch auch Anzeichen dafür, dass die Teilnehmenden die negativen ersten Eindrücke und das anfängliche Unbehagen allmählich überwinden. Sie argumentierten außerdem, dass Nutzer:innen bei bestimmten Aufgaben oder in bestimmten Situationen von VR profitieren können, beispielsweise bei der Verwendung mehrerer virtueller Displays während einer Zugfahrt oder bei der Arbeit mit Tabellenkalkulationen. Dies zeigte sich bereits in vorhergehenden Arbeiten der Autor:innen. Die neue Studie trägt dazu bei, Grundlagen für nachfolgende Forschungen zu schaffen, indem sie die derzeitigen Kosten aufzeigt sowie Möglichkeiten zur Verbesserung der Erfahrung identifiziert.</p>&#13;
<p>Der Artikel zur Studie wurde kürzlich vom Journal IEEE Transactions on Visualization and Computer Graphics angenommen und wird auf dem international beachteten IEEE International Symposium for Mixed and Augmented Reality (ISMAR) im Oktober 2022 vorgestellt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Forschende der Hochschule Coburg, der britischen Universität Cambridge und der slowenischen Universität Primorksa untersuchten in einer Studie, welche Auswirkungen es hat, in der Virtuellen Realität (VR) zu arbeiten. </em></p>&#13;
<p>Die Forschenden verglichen die Arbeit in <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/erweiterte-und-virtuelle-realitaet.html">virtueller Realität</a> mit der Arbeit in einer Nicht-VR-Umgebung. Ziel war, die grundlegenden Kosten der VR-Nutzung zu quantifizieren. VR bietet zwar potenziell Vorteile wie beispielsweise die Möglichkeit, mit mehreren virtuellen Monitoren zu arbeiten. Diese wurden in der Studie allerdings bewusst außen vor gelassen. Die Bedingungen beider Arbeitsumgebungen sollten so ähnlich wie möglich gestaltet sein. Und dabei kam heraus, dass VR bei den meisten Messgrößen zu deutlich schlechteren Bewertungen führt. Dazu gehören eine höhere selbst eingeschätzte mentale Belastung, höhere Frustration, Überanstrengung der Augen sowie niedrigere Bewertungen der Benutzerfreundlichkeit, wahrgenommene Produktivität und Wohlbefinden.</p>&#13;
<p>Sowohl in der VR- als auch in der nicht-virtuellen Umgebung arbeiteten die 16 Teilnehmenden an fünf aufeinanderfolgenden Tagen jeweils acht Stunden - und damit war es die bisher längste Studie darüber, welche Auswirkungen das Arbeiten in VR auf Nutzer:innen hat. Die Forschenden fanden jedoch auch Anzeichen dafür, dass die Teilnehmenden die negativen ersten Eindrücke und das anfängliche Unbehagen allmählich überwinden. Sie argumentierten außerdem, dass Nutzer:innen bei bestimmten Aufgaben oder in bestimmten Situationen von VR profitieren können, beispielsweise bei der Verwendung mehrerer virtueller Displays während einer Zugfahrt oder bei der Arbeit mit Tabellenkalkulationen. Dies zeigte sich bereits in vorhergehenden Arbeiten der Autor:innen. Die neue Studie trägt dazu bei, Grundlagen für nachfolgende Forschungen zu schaffen, indem sie die derzeitigen Kosten aufzeigt sowie Möglichkeiten zur Verbesserung der Erfahrung identifiziert.</p>&#13;
<p>Der Artikel zur Studie wurde kürzlich vom Journal IEEE Transactions on Visualization and Computer Graphics angenommen und wird auf dem international beachteten IEEE International Symposium for Mixed and Augmented Reality (ISMAR) im Oktober 2022 vorgestellt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/110-Grubert-VR-1024x768.jpg"
                        fileSize="87181"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/110-Grubert-non-VR-1024x768.jpg"
                        fileSize="112198"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/110-Grubert-VR-front-1024x768.jpg"
                        fileSize="69573"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/110-Grubert-insideVR-keyboard-1024x548.jpg"
                        fileSize="43857"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="548"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die spielerische Seite des Wissenschaftstags]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-spielerische-seite-des-wissenschaftstags/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Jul 2022 10:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-spielerische-seite-des-wissenschaftstags/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg dreht sich beim 15. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg am Freitag, 29. Juli, alles um das Thema „Transformation zur Nachhaltigkeit“. Zusätzlich bietet CREAPOLIS in der Kühlhalle ein spielerisch-spannendes Mitmachprogramm – für Kurzentschlossene, für Kinder und für alle, die sich für Wissenschaft zum Anfassen interessieren.</em></p>&#13;
<p>„Oben am Campus Friedrich Streib ist am Wissenschaftstag jede Menge geboten.“ Verena Blume aus dem <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>-Team lächelt: „Und wir ergänzen das hier unten in der Kühlhalle mit einem niederschwelligen Programm für diejenigen, die den Besuch des kompletten Wissenschaftstags vielleicht nicht einrichten konnten oder die zum Beispiel gerne ihre Kinder mitbringen möchten.“ Ausgewählte Panels werden in die Kühlhalle gestreamt, so dass die Teilnehmenden auch hier Einblick in die Fachthemen bekommen. Und es gibt außerdem Gelegenheit, Wissenschaft spielerisch zu erleben.</p>&#13;
<p>Bei der Nachhaltigkeit, die im Fokus des Wissenschaftstags steht, ist Energie eines der entscheidenden Themen – bei CREAPOLIS geht es dann zum Beispiel darum, Nachwuchsforscher:innen für Stromkreise und chemische Reaktionen zu begeistern. Sie haben die Möglichkeit, eine Kartoffelbatterie zu bauen. „Wir bieten verschiedene Mitmach-Stationen für die Besucher:innen an, auch unsere Fahrradsprechstunde, das Repair Café und die Augmented Reality App InnoHike.“ Mit diesem Beitrag des Kooperationspartners "Initiative Innovationskunst" wird das Innovationspotenzial Oberfrankens auf besondere Weise erlebbar gemacht. Blume lächelt verschmitzt: „Mehr verraten wir noch nicht. Aber der Ansatz, dass die Leute partizipieren, passt sehr gut zu CREAPOLIS.“</p>&#13;
<p>Als Innovations- und Vernetzungsplattform und Transferterminal der Hochschule Coburg war für CREAPOLIS klar, dass es zum Wissenschaftstag ein spannendes Rahmenprogramm braucht, das Menschen aller Generationen anspricht. Es ist für die Teilnehmenden kostenlos, nicht einmal eine Anmeldung ist erforderlich. „Einfach am Freitag, 29. Juli, zwischen 15 und 17.30 Uhr vorbeikommen“, sagt Blume. „Wir freuen uns!"</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg dreht sich beim 15. Wissenschaftstag der Europäischen Metropolregion Nürnberg am Freitag, 29. Juli, alles um das Thema „Transformation zur Nachhaltigkeit“. Zusätzlich bietet CREAPOLIS in der Kühlhalle ein spielerisch-spannendes Mitmachprogramm – für Kurzentschlossene, für Kinder und für alle, die sich für Wissenschaft zum Anfassen interessieren.</em></p>&#13;
<p>„Oben am Campus Friedrich Streib ist am Wissenschaftstag jede Menge geboten.“ Verena Blume aus dem <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>-Team lächelt: „Und wir ergänzen das hier unten in der Kühlhalle mit einem niederschwelligen Programm für diejenigen, die den Besuch des kompletten Wissenschaftstags vielleicht nicht einrichten konnten oder die zum Beispiel gerne ihre Kinder mitbringen möchten.“ Ausgewählte Panels werden in die Kühlhalle gestreamt, so dass die Teilnehmenden auch hier Einblick in die Fachthemen bekommen. Und es gibt außerdem Gelegenheit, Wissenschaft spielerisch zu erleben.</p>&#13;
<p>Bei der Nachhaltigkeit, die im Fokus des Wissenschaftstags steht, ist Energie eines der entscheidenden Themen – bei CREAPOLIS geht es dann zum Beispiel darum, Nachwuchsforscher:innen für Stromkreise und chemische Reaktionen zu begeistern. Sie haben die Möglichkeit, eine Kartoffelbatterie zu bauen. „Wir bieten verschiedene Mitmach-Stationen für die Besucher:innen an, auch unsere Fahrradsprechstunde, das Repair Café und die Augmented Reality App InnoHike.“ Mit diesem Beitrag des Kooperationspartners "Initiative Innovationskunst" wird das Innovationspotenzial Oberfrankens auf besondere Weise erlebbar gemacht. Blume lächelt verschmitzt: „Mehr verraten wir noch nicht. Aber der Ansatz, dass die Leute partizipieren, passt sehr gut zu CREAPOLIS.“</p>&#13;
<p>Als Innovations- und Vernetzungsplattform und Transferterminal der Hochschule Coburg war für CREAPOLIS klar, dass es zum Wissenschaftstag ein spannendes Rahmenprogramm braucht, das Menschen aller Generationen anspricht. Es ist für die Teilnehmenden kostenlos, nicht einmal eine Anmeldung ist erforderlich. „Einfach am Freitag, 29. Juli, zwischen 15 und 17.30 Uhr vorbeikommen“, sagt Blume. „Wir freuen uns!"</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-WT-Creapolis1-1024x683.jpg"
                        fileSize="98734"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-WT-Creapolis2-1024x683.jpg"
                        fileSize="98734"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-WT-Creapolis1a-1024x683.jpg"
                        fileSize="78414"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BlumeVerena.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neu im  Coburger Institut IHEA: der Bereich Photovoltaik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-bereich-photovoltaik-im-coburger-institut-ihea/</link>
                <pubDate>Wed, 20 Jul 2022 10:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-bereich-photovoltaik-im-coburger-institut-ihea/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Photovoltaik ist ein neuer Baustein im Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA) der Hochschule Coburg. </em>

&nbsp;

Das IHEA ist ein anwendungsorientiertes Forschungszentrum der Hochschule Coburg. Es gibt Impulse und setzt technische Innovationen um: Gemeinsam mit industriellen und institutionellen Partner:innen werden neue Lösungen im Bereich der Hochspannungstechnik sowie für den Betrieb und die Diagnose elektrischer Energiesysteme und Anlagen erarbeitet. Geleitet wird das Institut von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-weindl/">Prof. Dr. Christian Weindl</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-rossner/">Prof. Dr. Michael Rossner</a>. Weindls Arbeitsgruppe untersucht die Forschungsgebiete der Systemsimulation, der Smart Grids, der Sektorenkopplung und Integration von Energiespeichern sowie der Diagnosetechnik, Zustandsanalyse und des Asset-Managements. Rossner und seine Mitarbeiter:innen arbeiten wissenschaftlich an Themen der Hochspannungstechnik, der HS-Messtechnik, der elektrischen Energieverteilung und der Kurzschluss-Stromberechnung. Nun wurde zusätzlich der Bereich Photovoltaik integriert.

<strong>Optimale Energienutzung der Zukunft</strong>

Mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-bernd-huettl/">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a> gehört zum IHEA jetzt also ein renommierter Wissenschaftler für Technologien und Messtechnik der Photovoltaik, für Simulation und Ertragsprognosen bei PV-Anlagen sowie für elektrische Analysen photovoltaischer Zellen. „Im Rahmen der Energiewende außerordentlich wichtige Themenstellungen“, wie Weindl betont. „Und die zusätzlich zur Verfügung stehenden Labore und messtechnischen Einrichtungen ermöglichen dem IHEA, die Integration der erneuerbaren Energien und die zukünftigen Herausforderungen zur Optimierung der sektorenübergreifenden Energienutzung und CO2 Reduzierung auf breiter Front anzugehen.“

<strong>Wissenschaft und Industrie</strong>

Gegründet wurde das Institut 2017. Es bearbeitet öffentlich geförderte Projekte und unterstützt industrielle Anbieter bei der Umsetzung wissenschaftlicher Fragestellungen und technischer Innovationen. Ein Schwerpunkt liegt im Technologietransfer aus der Hochschule in die umliegende Region. Im Vordergrund steht der unmittelbare Bedarf der Kooperationspartner:innen aus unterschiedlichsten industriellen Branchen an innovativen Produkten und Verfahren.

<strong>Von Nordbayern bis ins europäische Ausland</strong>

Zielgruppen sind Netzbetreiber:innen, Hersteller:innen von Betriebsmitteln elektrischer Energiesysteme, Anlagenproduzent:innen und -betreiber:innen. IHEA hat sich etabliert in der Expertise für die Beantwortung messtechnischer Fragestellungen und für kundenspezifische (Weiter-)Entwicklungen in Nordbayern. Außer den industriellen Kooperationen mit mehr als 20 Partner:innen – auch im europäischen Ausland – wurde in den vergangenen Jahren eine Vielzahl öffentlich geförderter Projekte bearbeitet und insgesamt ein Drittmittelvolumen von mehreren Millionen Euro eingeworben. Für eine effiziente Bearbeitung kundenspezifischer Anfragen stehen zahlreiche Mitarbeiter:innen aus verschiedenen naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen mit ihrer Expertise zur Verfügung. Das Institut verfügt zudem über eine große Zahl messtechnischer Verfahren und Testanlagen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Photovoltaik ist ein neuer Baustein im Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA) der Hochschule Coburg. </em>

&nbsp;

Das IHEA ist ein anwendungsorientiertes Forschungszentrum der Hochschule Coburg. Es gibt Impulse und setzt technische Innovationen um: Gemeinsam mit industriellen und institutionellen Partner:innen werden neue Lösungen im Bereich der Hochspannungstechnik sowie für den Betrieb und die Diagnose elektrischer Energiesysteme und Anlagen erarbeitet. Geleitet wird das Institut von <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-christian-weindl/">Prof. Dr. Christian Weindl</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-michael-rossner/">Prof. Dr. Michael Rossner</a>. Weindls Arbeitsgruppe untersucht die Forschungsgebiete der Systemsimulation, der Smart Grids, der Sektorenkopplung und Integration von Energiespeichern sowie der Diagnosetechnik, Zustandsanalyse und des Asset-Managements. Rossner und seine Mitarbeiter:innen arbeiten wissenschaftlich an Themen der Hochspannungstechnik, der HS-Messtechnik, der elektrischen Energieverteilung und der Kurzschluss-Stromberechnung. Nun wurde zusätzlich der Bereich Photovoltaik integriert.

<strong>Optimale Energienutzung der Zukunft</strong>

Mit <a href="https://www.hs-coburg.de/personen/prof-dr-bernd-huettl/">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a> gehört zum IHEA jetzt also ein renommierter Wissenschaftler für Technologien und Messtechnik der Photovoltaik, für Simulation und Ertragsprognosen bei PV-Anlagen sowie für elektrische Analysen photovoltaischer Zellen. „Im Rahmen der Energiewende außerordentlich wichtige Themenstellungen“, wie Weindl betont. „Und die zusätzlich zur Verfügung stehenden Labore und messtechnischen Einrichtungen ermöglichen dem IHEA, die Integration der erneuerbaren Energien und die zukünftigen Herausforderungen zur Optimierung der sektorenübergreifenden Energienutzung und CO2 Reduzierung auf breiter Front anzugehen.“

<strong>Wissenschaft und Industrie</strong>

Gegründet wurde das Institut 2017. Es bearbeitet öffentlich geförderte Projekte und unterstützt industrielle Anbieter bei der Umsetzung wissenschaftlicher Fragestellungen und technischer Innovationen. Ein Schwerpunkt liegt im Technologietransfer aus der Hochschule in die umliegende Region. Im Vordergrund steht der unmittelbare Bedarf der Kooperationspartner:innen aus unterschiedlichsten industriellen Branchen an innovativen Produkten und Verfahren.

<strong>Von Nordbayern bis ins europäische Ausland</strong>

Zielgruppen sind Netzbetreiber:innen, Hersteller:innen von Betriebsmitteln elektrischer Energiesysteme, Anlagenproduzent:innen und -betreiber:innen. IHEA hat sich etabliert in der Expertise für die Beantwortung messtechnischer Fragestellungen und für kundenspezifische (Weiter-)Entwicklungen in Nordbayern. Außer den industriellen Kooperationen mit mehr als 20 Partner:innen – auch im europäischen Ausland – wurde in den vergangenen Jahren eine Vielzahl öffentlich geförderter Projekte bearbeitet und insgesamt ein Drittmittelvolumen von mehreren Millionen Euro eingeworben. Für eine effiziente Bearbeitung kundenspezifischer Anfragen stehen zahlreiche Mitarbeiter:innen aus verschiedenen naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen mit ihrer Expertise zur Verfügung. Das Institut verfügt zudem über eine große Zahl messtechnischer Verfahren und Testanlagen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/76_Huettl_study_green_energy-0-1024x700.jpg"
                        fileSize="92758"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="700"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/105-IHEA-Erweiterung_Weindl-703x1024.jpg"
                        fileSize="102977"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="703" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/RossnerMichael-1024x692.jpg"
                        fileSize="131386"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/105-IHEA-Erweiterung_Huettl-1024x494.jpg"
                        fileSize="89941"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="494"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Wooldridge und die additive Fertigung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wooldridge/</link>
                <pubDate>Tue, 19 Jul 2022 15:08:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wooldridge/</guid>
                <description><![CDATA[<p><a href="t3://page?uid=1303">Prof. Dr. Madison Wooldridge </a>ist Professorin für Werkstoffkunde für Metalle insbesondere der additiven Fertigung an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg. Die Texanerin passt perfekt ins Team - auch weil ab Oktober 2022 im neuen <a href="t3://page?uid=1321">Masterstudiengang Additive Manufacturing and Lightweigt Design</a> in Lichtenfels&nbsp;ein Teil des Studiums in englischer Sprache stattfindet. Wer sie einmal in ihrer Muttersprache hören will, bekommt im Video eine kleine Kostprobe: Sie stellt sich und ihr Thema kurz vor.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="t3://page?uid=1303">Prof. Dr. Madison Wooldridge </a>ist Professorin für Werkstoffkunde für Metalle insbesondere der additiven Fertigung an der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg. Die Texanerin passt perfekt ins Team - auch weil ab Oktober 2022 im neuen <a href="t3://page?uid=1321">Masterstudiengang Additive Manufacturing and Lightweigt Design</a> in Lichtenfels&nbsp;ein Teil des Studiums in englischer Sprache stattfindet. Wer sie einmal in ihrer Muttersprache hören will, bekommt im Video eine kleine Kostprobe: Sie stellt sich und ihr Thema kurz vor.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Einzigartiger Studiengang startet in Lichtenfels]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/einzigartiger-studiengang-startet-in-lichtenfels/</link>
                <pubDate>Tue, 19 Jul 2022 05:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/einzigartiger-studiengang-startet-in-lichtenfels/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Wintersemester startet an der Hochschule Coburg der deutschlandweit einzigartige Master-Studiengang <a href="t3://page?uid=1321">Additive Manufacturing and Lightweight Design</a>. Was daran außergewöhnlich ist und welche Rolle Lichtenfels dabei spielt, erklärt Studiengangsleiter <a href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Alexander Rost</a> im Interview. </em></p>&#13;
<p><em>Es geht um additive Fertigung also 3D-Druck und Leichtbau – was ist so besonders an der Kombination? </em><br /> <strong>Prof. Dr. Alexander Rost: </strong>Das Grandiose ist, dass wir Menschen nachhaltig ausbilden. Es geht um technologische Entwicklungen, die uns helfen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Das Thema ist zum Beispiel immer wichtig, wenn etwas bewegt wird. Ich kann das an einem einfachen Beispiel erklären, das ich gerade in meinem Büro habe: Es ist die Durchlade eines Fahrzeugs, ein Teil der Rücksitzbank, das man runterklappen kann, um seine Skier durchzustecken. Das ist hier ein faserverstärkter Leichtbauwerkstoff mit einer Verbundstruktur auf der Rückseite, und dieses Strukturbauteil aus Kunststoff ist nicht nur kostengünstiger, sondern auch um ein Vielfaches leichter als das Originalbauteil aus Stahl und Blech. Wenn das Fahrzeug leichter ist, brauche ich weniger Energie. Das reduziert den Treibstoffverbrauch und ist auch in der Elektromobilität bedeutend. Nachhaltig ist unsere Ausbildung aber auch in einer anderen Hinsicht, nämlich mit Blick auf die Studierenden. Sie bekommen eine Basis, auf die sie ein ganzes Arbeitsleben aufbauen können. Es geht um Technologien in einem Industrieumfeld, das sich schnell entwickelt, und unser besonderes Lehrkonzept vermittelt die Freude an neuen Entwicklungen.</p>&#13;
<p><em>Wie wird das vermittelt? </em><br /> Unsere Lehre ist praxisorientiert und projektzentriert. Eine Gruppe von Studierenden bekommt eine praktische Aufgabe. Diese kann zum Beispiel aus der regional ansässigen Industrie stammen, wird aber von uns ein wenig abgewandelt, so dass wir sie mit Gruppen von Studierenden in begrenzter Zeit lösen können. Die Studierenden brauchen ein paar Grundlagen, dann müssen sie anfangen, das Projekt zu planen – wie bei einem Problem im Arbeitsalltag einer Firma müssen sie zusammenarbeiten. Aber sie bekommen auch Hilfe und Unterstützung von uns. Sie lernen Teamarbeit und die Kommunikation mit Kunden. Auch der betriebswirtschaftliche Teil kommt nicht zu kurz, denn sie müssen auch die Kalkulation machen. Sie entwickeln die Fähigkeit, sich selbstständig Wissen zu erarbeiten. Das und die zukunftsweisenden Inhalte ist gefragt. Die Unternehmen suchen solche Leute.</p>&#13;
<p><em>Welche Partner:innen haben Sie im Studiengang? </em><br /> Formaler Partner ist der Förderverein des Forschungs- und Anwendungszentrums für digitale Zukunftstechnologien mit dem ersten Vorsitzenden Frank Herzog und der Zweckverband aus der Stadt und dem Landkreis Lichtenfels. Beim Thema additive Fertigung haben wir in Lichtenfels einen Standort mit großer Tradition, aber es ist nicht nur das Unternehmen GE Additive Lichtenfels, sondern es gibt inzwischen ganze Reihe Firmen, die sich mit den Themen befassen. Brose hat in Coburg zum Beispiel eine eigene Abteilung zum Thema additive Fertigung, Weber Maschinenfabrik in Kronach bietet Maschinen für den Kunststoff-3D-Druck an und Rösler Oberflächentechnik bietet Maschinen und Prozesse zum Nachbearbeiten von 3D-gedruckten Bauteilen an. Das Spannende ist das Spektrum zwischen Großserien für die Automobilindustrie und Kleinstserien bis hin zu Unikaten. Wir haben zum Beispiel die Möbelmanufaktur Bullfrog dabei, die hochwertige Qualität produziert. Nichts, was die Kunden selbst zusammenbauen. Die Möbel müssen aus Arbeitsschutzgründen leichter werden, sonst dürfen Menschen die nicht mehr tragen. Die Kombination aus Leichtbau und additiver Fertigung kann sehr unterschiedliche Probleme lösen. Um die 60 Firmen sind derzeit in im Förderverein organisiert, im Wesentlichen aus dem Innovationsdreieck – Coburg – Kronach – Lichtenfels.</p>&#13;
<p><em>Leichtbau und additive Fertigung: So hätte der Studiengang auch heißen können…</em><br /> Der Anspruch von Additive Manufacturing and Leightweight design ist international. Ein Teil des Studiums wird auf Englisch stattfinden. Das hat zwei Zielrichtungen: Zum einen müssen Ingenieur:innen heute in der Lage sein, sich in einem Unternehmen englisch auszudrücken und dafür muss man auch Übungsfelder schaffen. Zum zweiten möchten wir Studierende aus ganz Deutschland und auch aus anderen Länder hierher holen – und am besten als qualifizierte Arbeitnehmer:innen in der Region halten. Wir möchten Techniker:innen, Ingenieur:innen und Naturwissenschafler:innen ansprechen, die etwas Neues lernen wollen – egal, ob sie direkt nach dem Bachelor kommen oder schon ein paar Jahre im Beruf sind. Wir wollen überregionale Wirksamkeit erzeugen und zeigen, dass wir ein tolles Angebot haben und auch dass es hier eine tolle Region mit innovativen Arbeitgeber:innen und hoher Lebensqualität gibt.</p>&#13;
<p><em>Wo findet das Studium statt? </em><br /> In Coburg und Lichtenfels, und zwar jeweils in größeren Blöcken. Also zum Beispiel acht Wochen hier, dann acht da – je nach Modul. Im Moment bauen wir in der Laurenzistraße in Lichtenfels um. Dort sind wir dann bis 2026 die Kirschbaummühle fertiggestellt wird.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Wintersemester startet an der Hochschule Coburg der deutschlandweit einzigartige Master-Studiengang <a href="t3://page?uid=1321">Additive Manufacturing and Lightweight Design</a>. Was daran außergewöhnlich ist und welche Rolle Lichtenfels dabei spielt, erklärt Studiengangsleiter <a href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Alexander Rost</a> im Interview. </em></p>&#13;
<p><em>Es geht um additive Fertigung also 3D-Druck und Leichtbau – was ist so besonders an der Kombination? </em><br /> <strong>Prof. Dr. Alexander Rost: </strong>Das Grandiose ist, dass wir Menschen nachhaltig ausbilden. Es geht um technologische Entwicklungen, die uns helfen, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Das Thema ist zum Beispiel immer wichtig, wenn etwas bewegt wird. Ich kann das an einem einfachen Beispiel erklären, das ich gerade in meinem Büro habe: Es ist die Durchlade eines Fahrzeugs, ein Teil der Rücksitzbank, das man runterklappen kann, um seine Skier durchzustecken. Das ist hier ein faserverstärkter Leichtbauwerkstoff mit einer Verbundstruktur auf der Rückseite, und dieses Strukturbauteil aus Kunststoff ist nicht nur kostengünstiger, sondern auch um ein Vielfaches leichter als das Originalbauteil aus Stahl und Blech. Wenn das Fahrzeug leichter ist, brauche ich weniger Energie. Das reduziert den Treibstoffverbrauch und ist auch in der Elektromobilität bedeutend. Nachhaltig ist unsere Ausbildung aber auch in einer anderen Hinsicht, nämlich mit Blick auf die Studierenden. Sie bekommen eine Basis, auf die sie ein ganzes Arbeitsleben aufbauen können. Es geht um Technologien in einem Industrieumfeld, das sich schnell entwickelt, und unser besonderes Lehrkonzept vermittelt die Freude an neuen Entwicklungen.</p>&#13;
<p><em>Wie wird das vermittelt? </em><br /> Unsere Lehre ist praxisorientiert und projektzentriert. Eine Gruppe von Studierenden bekommt eine praktische Aufgabe. Diese kann zum Beispiel aus der regional ansässigen Industrie stammen, wird aber von uns ein wenig abgewandelt, so dass wir sie mit Gruppen von Studierenden in begrenzter Zeit lösen können. Die Studierenden brauchen ein paar Grundlagen, dann müssen sie anfangen, das Projekt zu planen – wie bei einem Problem im Arbeitsalltag einer Firma müssen sie zusammenarbeiten. Aber sie bekommen auch Hilfe und Unterstützung von uns. Sie lernen Teamarbeit und die Kommunikation mit Kunden. Auch der betriebswirtschaftliche Teil kommt nicht zu kurz, denn sie müssen auch die Kalkulation machen. Sie entwickeln die Fähigkeit, sich selbstständig Wissen zu erarbeiten. Das und die zukunftsweisenden Inhalte ist gefragt. Die Unternehmen suchen solche Leute.</p>&#13;
<p><em>Welche Partner:innen haben Sie im Studiengang? </em><br /> Formaler Partner ist der Förderverein des Forschungs- und Anwendungszentrums für digitale Zukunftstechnologien mit dem ersten Vorsitzenden Frank Herzog und der Zweckverband aus der Stadt und dem Landkreis Lichtenfels. Beim Thema additive Fertigung haben wir in Lichtenfels einen Standort mit großer Tradition, aber es ist nicht nur das Unternehmen GE Additive Lichtenfels, sondern es gibt inzwischen ganze Reihe Firmen, die sich mit den Themen befassen. Brose hat in Coburg zum Beispiel eine eigene Abteilung zum Thema additive Fertigung, Weber Maschinenfabrik in Kronach bietet Maschinen für den Kunststoff-3D-Druck an und Rösler Oberflächentechnik bietet Maschinen und Prozesse zum Nachbearbeiten von 3D-gedruckten Bauteilen an. Das Spannende ist das Spektrum zwischen Großserien für die Automobilindustrie und Kleinstserien bis hin zu Unikaten. Wir haben zum Beispiel die Möbelmanufaktur Bullfrog dabei, die hochwertige Qualität produziert. Nichts, was die Kunden selbst zusammenbauen. Die Möbel müssen aus Arbeitsschutzgründen leichter werden, sonst dürfen Menschen die nicht mehr tragen. Die Kombination aus Leichtbau und additiver Fertigung kann sehr unterschiedliche Probleme lösen. Um die 60 Firmen sind derzeit in im Förderverein organisiert, im Wesentlichen aus dem Innovationsdreieck – Coburg – Kronach – Lichtenfels.</p>&#13;
<p><em>Leichtbau und additive Fertigung: So hätte der Studiengang auch heißen können…</em><br /> Der Anspruch von Additive Manufacturing and Leightweight design ist international. Ein Teil des Studiums wird auf Englisch stattfinden. Das hat zwei Zielrichtungen: Zum einen müssen Ingenieur:innen heute in der Lage sein, sich in einem Unternehmen englisch auszudrücken und dafür muss man auch Übungsfelder schaffen. Zum zweiten möchten wir Studierende aus ganz Deutschland und auch aus anderen Länder hierher holen – und am besten als qualifizierte Arbeitnehmer:innen in der Region halten. Wir möchten Techniker:innen, Ingenieur:innen und Naturwissenschafler:innen ansprechen, die etwas Neues lernen wollen – egal, ob sie direkt nach dem Bachelor kommen oder schon ein paar Jahre im Beruf sind. Wir wollen überregionale Wirksamkeit erzeugen und zeigen, dass wir ein tolles Angebot haben und auch dass es hier eine tolle Region mit innovativen Arbeitgeber:innen und hoher Lebensqualität gibt.</p>&#13;
<p><em>Wo findet das Studium statt? </em><br /> In Coburg und Lichtenfels, und zwar jeweils in größeren Blöcken. Also zum Beispiel acht Wochen hier, dann acht da – je nach Modul. Im Moment bauen wir in der Laurenzistraße in Lichtenfels um. Dort sind wir dann bis 2026 die Kirschbaummühle fertiggestellt wird.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/106-Rost-additive_und_lightweight-1024x699.jpg"
                        fileSize="67533"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="699"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Digitales Prüfungsformat: Erzähl eine Geschichte!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digitales-pruefungsformat-erzaehl-eine-geschichte/</link>
                <pubDate>Mon, 18 Jul 2022 02:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/digitales-pruefungsformat-erzaehl-eine-geschichte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Thema, das Hochschulen und Universitäten in der Corona-Pandemie intensiv beschäftigte, war das digitale Prüfen. Bei der Konferenz „HFDcon“ des Hochschulforums Digitalisierung startete jetzt das Fellowshipprogramm im Projekt „Prüfung hoch III Drei“. Für die Methode „Storytelling als Prüfung – Mit Emotionen Wissen schaffen“ wurde Prof. Mark Phillips von der Fakultät Design der Hochschule Coburg mit einem Fellowship ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Die Digitalisierung von Prüfungen an Hochschulen eröffnet Chancen für das Lehren und Lernen, aber das Potential digitaler Prüfungen an Hochschulen ist didaktisch, technisch und bildungspolitisch noch nicht erschlossen. Es gibt vielversprechende Einzelinitiativen in ganz Deutschland. Um sie zu vernetzen und sichtbar zu machen, hat eine Jury unter zahlreichen Bewerbungen aus ganz Deutschland die neun Projekte für das Fellowshipprogramm „Prüfung hoch III Drei“ ausgewählt. Es wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Rahmen der Jubiläumsinitiative "Wirkung hoch 100" gefördert.</p>&#13;
<p><strong>Geschichten als Werkzeug</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a>‘ Ansatz basiert darauf, dass viele Studierende heute über soziale Medien bereits mit Stroytelling beziehungsweise mit Video zu tun hatten und oft über erste Erfahrungen in der Erstellung von Filmen verfügen. Er hat erlebt, dass es Studierende besonders motiviert, eigene Kenntnisse mit neuen Erkenntnissen über Storytelling, Videofilm und Erklär-Videos im Lauf des Studiums Studierende zu verknüpfen. „Dabei werden sie mit den innovativsten Methoden vertraut, die sie für Unternehmen, Büros und Agenturen attraktiv machen. Die erlernten Werkzeuge sind wichtig, um die Studierenden auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten.“ Denn diese nutzen immer häufiger Geschichten, um zu kommunizieren – sei es im Bereich von Projekten, von technischen Zusammenhängen oder auch von wissenschaftlichen Sachverhalten.</p>&#13;
<p>Die Methode „Storytelling als Prüfung“ besteht aus Video, Videoschnitt und Filmvorführung. Phillips hat sie als Professor für experimentellen Raum neu eingeführt. „Nach und nach sollen alle Studiengänge der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> und darüber hinaus profitieren. Dabei werden Studierende aller Fakultäten zur analytischen und iterativen Vorgehensweise angeregt“, erklärt er. Die Methode mit ihren Tools kann außerdem auf andere Studiengänge und auch an andere Hochschulen ausgeweitet werden, denn durch die Kombination der Werkzeuge des Storytellings können Studierende überall lernen, wie präzise, spannend und einfach ihre eigenen Sachverhalte erklärt werden können.</p>&#13;
<p><strong>So bleibt das Thema im Gedächtnis</strong></p>&#13;
<p>Geschichten eignen sich um Konzepte, aber auch um komplexe Abhandlungen, analytische Schlussfolgerungen und mechanische, technische und soziale Zusammenhänge verständlich zu vermitteln. Mit dem Tool des Storytellings können Stimmungen, Emotionen und Haltung für andere nachvollziehbar transportiert und längerfristig im Gedächtnis verankert werden. Mit Erklär-Videos für wissenschaftlich komplexe Sachverhalte in Studiengängen, wie <a href="t3://page?uid=114">Maschinenbau </a>oder <a href="t3://page?uid=113">Informatik </a>(MINT-Fächer) werden unterschiedliche Kommunikationskanäle gehirngerecht angesprochen. „Prüfungen als Videofilm können sehr einfach analog wie digital oder hybrid stattfinden“, erklärt Phillips. „Sie können zudem von einer großen Menge an Zuschauern wahrgenommen werden.“ Die Ergebnisse seien eine Form von open source-Angebot für alle Studierenden. Dies wird unterstützt durch die Anlage einer Video-Datenbank mit den Arbeiten der Studierenden. Sie steht Studierenden ab dem ersten Semester mit den Ergebnissen aus den Prüfungen der Vorsemestern zum Selbststudium zur Verfügung.</p>&#13;
<p><strong>Viele Vorteile</strong></p>&#13;
<p>Außerdem können diese Videos sehr einfach in Selbstlernplattformen, wie moodle oder in die asynchrone Lehre eingebettet werden (inverted classroom) und ermöglichen so eine Weiterentwicklung. „Sie dienen der Vorbereitung von Studierenden auf kommende Veranstaltungen und Prüfungen. Die Videos erlaubt zudem interessierten Studienbewerbern und anderen externen Interessenten wie Unternehmen und Büros einen Eindruck über die Leistung der Studierenden und Absolvent:innen im Hinblick auf Präsentationskompetenz und analytische und innovative Qualifikation zu bekommen.“ Das fördert nicht nur das Interesse der Wirtschaftspartnerinnen und -partner an den Studierenden und ihren Kompetenzen, sondern kann auch dazu beitragen, beispielswiese Drittmittel zur weiteren Finanzierung studentischer Projekte einzuwerben, Kooperationen anzubahnen und das Ranking der Hochschulen zu verbessern, wie Phillips betont. Und das Format fördert den Austausch unter Lehrenden verschiedener Hochschulen. „Ich bin der Überzeugung, dass viele Lehrende in unterschiedlichen Fächern bereits besondere Anwendungen und Lösungen gefunden hat. Der Kontakt mit anderen Kolleg:innen würde allen dazu dienen, diese Lösungen über die Fächergrenzen hinaus auszutauschen.“</p>&#13;
<p>Beispielfilme von Prüfungsleistungen aus Seminaren finden sich oben. Weitere Informationen zum Projekt und zu den Fellowships finden sich auf der Projektwebsite <a href="https://pruefunghochdrei.de/">https://pruefunghochdrei.de/</a><a href="https://pruefunghochdrei.de/">.</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Thema, das Hochschulen und Universitäten in der Corona-Pandemie intensiv beschäftigte, war das digitale Prüfen. Bei der Konferenz „HFDcon“ des Hochschulforums Digitalisierung startete jetzt das Fellowshipprogramm im Projekt „Prüfung hoch III Drei“. Für die Methode „Storytelling als Prüfung – Mit Emotionen Wissen schaffen“ wurde Prof. Mark Phillips von der Fakultät Design der Hochschule Coburg mit einem Fellowship ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Die Digitalisierung von Prüfungen an Hochschulen eröffnet Chancen für das Lehren und Lernen, aber das Potential digitaler Prüfungen an Hochschulen ist didaktisch, technisch und bildungspolitisch noch nicht erschlossen. Es gibt vielversprechende Einzelinitiativen in ganz Deutschland. Um sie zu vernetzen und sichtbar zu machen, hat eine Jury unter zahlreichen Bewerbungen aus ganz Deutschland die neun Projekte für das Fellowshipprogramm „Prüfung hoch III Drei“ ausgewählt. Es wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Rahmen der Jubiläumsinitiative "Wirkung hoch 100" gefördert.</p>&#13;
<p><strong>Geschichten als Werkzeug</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a>‘ Ansatz basiert darauf, dass viele Studierende heute über soziale Medien bereits mit Stroytelling beziehungsweise mit Video zu tun hatten und oft über erste Erfahrungen in der Erstellung von Filmen verfügen. Er hat erlebt, dass es Studierende besonders motiviert, eigene Kenntnisse mit neuen Erkenntnissen über Storytelling, Videofilm und Erklär-Videos im Lauf des Studiums Studierende zu verknüpfen. „Dabei werden sie mit den innovativsten Methoden vertraut, die sie für Unternehmen, Büros und Agenturen attraktiv machen. Die erlernten Werkzeuge sind wichtig, um die Studierenden auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten.“ Denn diese nutzen immer häufiger Geschichten, um zu kommunizieren – sei es im Bereich von Projekten, von technischen Zusammenhängen oder auch von wissenschaftlichen Sachverhalten.</p>&#13;
<p>Die Methode „Storytelling als Prüfung“ besteht aus Video, Videoschnitt und Filmvorführung. Phillips hat sie als Professor für experimentellen Raum neu eingeführt. „Nach und nach sollen alle Studiengänge der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> und darüber hinaus profitieren. Dabei werden Studierende aller Fakultäten zur analytischen und iterativen Vorgehensweise angeregt“, erklärt er. Die Methode mit ihren Tools kann außerdem auf andere Studiengänge und auch an andere Hochschulen ausgeweitet werden, denn durch die Kombination der Werkzeuge des Storytellings können Studierende überall lernen, wie präzise, spannend und einfach ihre eigenen Sachverhalte erklärt werden können.</p>&#13;
<p><strong>So bleibt das Thema im Gedächtnis</strong></p>&#13;
<p>Geschichten eignen sich um Konzepte, aber auch um komplexe Abhandlungen, analytische Schlussfolgerungen und mechanische, technische und soziale Zusammenhänge verständlich zu vermitteln. Mit dem Tool des Storytellings können Stimmungen, Emotionen und Haltung für andere nachvollziehbar transportiert und längerfristig im Gedächtnis verankert werden. Mit Erklär-Videos für wissenschaftlich komplexe Sachverhalte in Studiengängen, wie <a href="t3://page?uid=114">Maschinenbau </a>oder <a href="t3://page?uid=113">Informatik </a>(MINT-Fächer) werden unterschiedliche Kommunikationskanäle gehirngerecht angesprochen. „Prüfungen als Videofilm können sehr einfach analog wie digital oder hybrid stattfinden“, erklärt Phillips. „Sie können zudem von einer großen Menge an Zuschauern wahrgenommen werden.“ Die Ergebnisse seien eine Form von open source-Angebot für alle Studierenden. Dies wird unterstützt durch die Anlage einer Video-Datenbank mit den Arbeiten der Studierenden. Sie steht Studierenden ab dem ersten Semester mit den Ergebnissen aus den Prüfungen der Vorsemestern zum Selbststudium zur Verfügung.</p>&#13;
<p><strong>Viele Vorteile</strong></p>&#13;
<p>Außerdem können diese Videos sehr einfach in Selbstlernplattformen, wie moodle oder in die asynchrone Lehre eingebettet werden (inverted classroom) und ermöglichen so eine Weiterentwicklung. „Sie dienen der Vorbereitung von Studierenden auf kommende Veranstaltungen und Prüfungen. Die Videos erlaubt zudem interessierten Studienbewerbern und anderen externen Interessenten wie Unternehmen und Büros einen Eindruck über die Leistung der Studierenden und Absolvent:innen im Hinblick auf Präsentationskompetenz und analytische und innovative Qualifikation zu bekommen.“ Das fördert nicht nur das Interesse der Wirtschaftspartnerinnen und -partner an den Studierenden und ihren Kompetenzen, sondern kann auch dazu beitragen, beispielswiese Drittmittel zur weiteren Finanzierung studentischer Projekte einzuwerben, Kooperationen anzubahnen und das Ranking der Hochschulen zu verbessern, wie Phillips betont. Und das Format fördert den Austausch unter Lehrenden verschiedener Hochschulen. „Ich bin der Überzeugung, dass viele Lehrende in unterschiedlichen Fächern bereits besondere Anwendungen und Lösungen gefunden hat. Der Kontakt mit anderen Kolleg:innen würde allen dazu dienen, diese Lösungen über die Fächergrenzen hinaus auszutauschen.“</p>&#13;
<p>Beispielfilme von Prüfungsleistungen aus Seminaren finden sich oben. Weitere Informationen zum Projekt und zu den Fellowships finden sich auf der Projektwebsite <a href="https://pruefunghochdrei.de/">https://pruefunghochdrei.de/</a><a href="https://pruefunghochdrei.de/">.</a></p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vizepräsidentin Hegel wiedergewählt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vizepraesidentin-hegel-wiedergewaehlt/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Jul 2022 06:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vizepraesidentin-hegel-wiedergewaehlt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Nicole Hegel wurde erneut als Vizepräsidentin der Hochschule Coburg gewählt. Ihre Themen sind Bildung und Diversity. Offen spricht sie über Verantwortung, Erwartungen und auch Grenzen. </em></p>&#13;
<p>Es ist eine Standard-Frage: <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a> hat für die kommenden fünf Semester das Amt einer Vizepräsidentin der Hochschule Coburg übernommen – was hat ihr in der ersten Amtszeit am meisten Freude bereitet? Hegel antwortet nicht gleich. Dabei wäre die Standard-Antwort so leicht: „Ich kann gestalten, ich bin in einem tollen Team, ich lerne die Fakultäten und die Hochschule ganz neu kennen, wir haben engagierte Kolleg:innen in den Ressorts, viele interessante Themen, die Arbeit mit Studierenden lässt mich andere Perspektiven einnehmen, es ist vielfältig, ich habe die Möglichkeit, die wichtigen Themen auch gut zu platzieren…“ All das fällt Hegel aus dem Effeff ein, all das stimmt – auch. Aber die Vizepräsidentin überlegt sich die Antwort gut.</p>&#13;
<p>Sie weiß, dass ihre eigene Gestaltungsfreiheit Grenzen hat, sie weiß Bescheid über knappe Ressourcen, Kämpfe, die Unsicherheit und die Herausforderungen dieser Zeit, dieser Region und der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, die sich für bayerische Hochschulen insbesondere im Hochschulinnovationsgesetz manifestieren. Sie weiß, dass all das oft nicht spaßig werden wird. Dass es für sie bedeutet, stundenlang in Gremien, Sitzungen, Besprechungen zu hocken, viele Gespräche am Rande zu führen, für ihre Ideen zu werben, Unterstützer:innen zu finden und es am Ende trotzdem nicht jedem Recht und vielleicht auch nicht bis ins letzte Detail richtig machen zu können. Und sie weiß, dass sie noch oft das Gefühl haben wird, in Mails zu ertrinken. „Der Freude wegen mache ich es nicht“, erklärt sie. Und fügt gleich lässig hinzu: „Ich gehöre zu den Personen, vielleicht generationsbedingt, denen nicht alles Spaß machen muss. Die Frage nach dem Sinn ist für mich vielleicht eher ausschlaggebend.“</p>&#13;
<p>Nicole Hegel ist seit 2011 Professorin im Bereich der Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Aufgrund der schweren Erkrankung des früheren Vizepräsidenten Prof. Dr. Michael Lichtlein übernahm sie das Amt im Juni 2021. Der Zuschnitt veränderte sich durch Hegels Person. Als Vizepräsidentin für Bildung und Diversity ist sie eine Überzeugungstäterin. „Bildung ist ein so hohes Gut, das für viele von uns so selbstverständlich ist. Der Zugang zu Bildungschancen ist aber immer noch ungleich verteilt.“ Hegel beschäftigen jede Menge Fragen in diesem Bereich: Wie lassen sich Bildungschancen verbessern? Wie sieht gute Bildung überhaupt aus? „Lehre ist unsere erste Dienstpflicht, dass wir gute Qualität liefern, ist eine große Verantwortung“, betont sie. Qualität sei dabei mehr als Lehrevaluation. Sie spricht von einem idealen Portfolio an Studiengängen, die einerseits die Interessen der potentiellen Studierenden treffen, andererseits auch fähige Fachkräfte ausbilden, die sich auf die Anforderungen eines modernen Arbeitsmarktes einstellen können. Dieser auch als „Employability“ bezeichnete Bereich wird als immens wichtig für die Gesellschaft angesehen.</p>&#13;
<p>Umstrittener ist Hegels anderes Schwerpunktgebiet: „Mit Diversity stehe ich für ein Thema, das auf Widerstand stößt, bestenfalls ausgelöst durch Unverständnis – auch im Sinne von Nicht-Wissen. Es geht aber um Themen, die uns als Menschen ausmachen: unterschiedliche Biografien und Sozialisationen, Gesundheit, Potenzialentwicklung, unterschiedliche Lebenslagen, unterschiedliche Bedürfnisse.“ Vielfalt ist gut. Das muss grundsätzlich begriffen werden. „Es geht darum, Vielfalt nicht als etwas Defizitäres zu erleben, sondern die Unterschiedlichkeit wertzuschätzen, da mit ihr ein größeres Innovationspotential entfaltet werden kann“, erklärt die Professorin. „Das tut auch manchmal weh, aber das können wir gut aushalten.“ Es ist klar, warum sie den Job der Vizepräsidentin gerne weitere fünf Semester macht: „Weil mir die Themen wichtig sind.“</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Nicole Hegel wurde erneut als Vizepräsidentin der Hochschule Coburg gewählt. Ihre Themen sind Bildung und Diversity. Offen spricht sie über Verantwortung, Erwartungen und auch Grenzen. </em></p>&#13;
<p>Es ist eine Standard-Frage: <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a> hat für die kommenden fünf Semester das Amt einer Vizepräsidentin der Hochschule Coburg übernommen – was hat ihr in der ersten Amtszeit am meisten Freude bereitet? Hegel antwortet nicht gleich. Dabei wäre die Standard-Antwort so leicht: „Ich kann gestalten, ich bin in einem tollen Team, ich lerne die Fakultäten und die Hochschule ganz neu kennen, wir haben engagierte Kolleg:innen in den Ressorts, viele interessante Themen, die Arbeit mit Studierenden lässt mich andere Perspektiven einnehmen, es ist vielfältig, ich habe die Möglichkeit, die wichtigen Themen auch gut zu platzieren…“ All das fällt Hegel aus dem Effeff ein, all das stimmt – auch. Aber die Vizepräsidentin überlegt sich die Antwort gut.</p>&#13;
<p>Sie weiß, dass ihre eigene Gestaltungsfreiheit Grenzen hat, sie weiß Bescheid über knappe Ressourcen, Kämpfe, die Unsicherheit und die Herausforderungen dieser Zeit, dieser Region und der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, die sich für bayerische Hochschulen insbesondere im Hochschulinnovationsgesetz manifestieren. Sie weiß, dass all das oft nicht spaßig werden wird. Dass es für sie bedeutet, stundenlang in Gremien, Sitzungen, Besprechungen zu hocken, viele Gespräche am Rande zu führen, für ihre Ideen zu werben, Unterstützer:innen zu finden und es am Ende trotzdem nicht jedem Recht und vielleicht auch nicht bis ins letzte Detail richtig machen zu können. Und sie weiß, dass sie noch oft das Gefühl haben wird, in Mails zu ertrinken. „Der Freude wegen mache ich es nicht“, erklärt sie. Und fügt gleich lässig hinzu: „Ich gehöre zu den Personen, vielleicht generationsbedingt, denen nicht alles Spaß machen muss. Die Frage nach dem Sinn ist für mich vielleicht eher ausschlaggebend.“</p>&#13;
<p>Nicole Hegel ist seit 2011 Professorin im Bereich der Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Aufgrund der schweren Erkrankung des früheren Vizepräsidenten Prof. Dr. Michael Lichtlein übernahm sie das Amt im Juni 2021. Der Zuschnitt veränderte sich durch Hegels Person. Als Vizepräsidentin für Bildung und Diversity ist sie eine Überzeugungstäterin. „Bildung ist ein so hohes Gut, das für viele von uns so selbstverständlich ist. Der Zugang zu Bildungschancen ist aber immer noch ungleich verteilt.“ Hegel beschäftigen jede Menge Fragen in diesem Bereich: Wie lassen sich Bildungschancen verbessern? Wie sieht gute Bildung überhaupt aus? „Lehre ist unsere erste Dienstpflicht, dass wir gute Qualität liefern, ist eine große Verantwortung“, betont sie. Qualität sei dabei mehr als Lehrevaluation. Sie spricht von einem idealen Portfolio an Studiengängen, die einerseits die Interessen der potentiellen Studierenden treffen, andererseits auch fähige Fachkräfte ausbilden, die sich auf die Anforderungen eines modernen Arbeitsmarktes einstellen können. Dieser auch als „Employability“ bezeichnete Bereich wird als immens wichtig für die Gesellschaft angesehen.</p>&#13;
<p>Umstrittener ist Hegels anderes Schwerpunktgebiet: „Mit Diversity stehe ich für ein Thema, das auf Widerstand stößt, bestenfalls ausgelöst durch Unverständnis – auch im Sinne von Nicht-Wissen. Es geht aber um Themen, die uns als Menschen ausmachen: unterschiedliche Biografien und Sozialisationen, Gesundheit, Potenzialentwicklung, unterschiedliche Lebenslagen, unterschiedliche Bedürfnisse.“ Vielfalt ist gut. Das muss grundsätzlich begriffen werden. „Es geht darum, Vielfalt nicht als etwas Defizitäres zu erleben, sondern die Unterschiedlichkeit wertzuschätzen, da mit ihr ein größeres Innovationspotential entfaltet werden kann“, erklärt die Professorin. „Das tut auch manchmal weh, aber das können wir gut aushalten.“ Es ist klar, warum sie den Job der Vizepräsidentin gerne weitere fünf Semester macht: „Weil mir die Themen wichtig sind.“</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HegelNicole_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Projekt zu Genuss und Ernährung in Ködnitz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/projekt-zu-genuss-und-ernaehrung-in-koednitz/</link>
                <pubDate>Thu, 14 Jul 2022 08:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/projekt-zu-genuss-und-ernaehrung-in-koednitz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sinnesorientierung und Ernährungsbildung waren Thema einer Machbarkeitsstudie mit Handlungsempfehlungen, die Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung für die Gemeinde Ködnitz im Landkreis Kulmbach entwickelt haben.</em></p>&#13;
<p>Etwa 1500 Menschen leben in der Gemeinde Ködnitz in unmittelbarer Nähe Kulmbachs. Für sie hat eine Projektgruppe des <a href="t3://page?uid=95">Bachelor-Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung</a> (IGF) der Hochschule Coburg ein Konzept zum Thema Genusssensibilisierung und Ernährungsbildung entwickelt. Die acht Studierenden des sechsten Semesters haben im Rahmen des Schwerpunktprojektes im Sommersemester 2022 Handlungsempfehlungen erarbeitet. Geleitet wurde das Projekt von <a href="t3://page?uid=533">Prof. Dr. Pamela Heise</a>, Professorin im Studiengang Integrative Gesundheitsförderung, und Rudolf Scholze, Dozent im Studiengang. Die Ergebnisse wurden jetzt den Projektpartnern aus dem Landkreis Kulmbach präsentiert.</p>&#13;
<p>Bei der Präsentation vor den Projektpartnern zeigte sich Anita Sack, Erste Bürgermeisterin von Ködnitz, begeistert von der Vielfalt und der Ausarbeitungstiefe der Handlungsempfehlungen: „Man merkt, mit wieviel Herzblut und mit wie vielen Arbeitsstunden Sie in so kurzer Zeit passgenaue Ideen für Ködnitz entwickelt haben“, sagte sie. „In der Machbarkeitsstudie kommt Ihre große Kompetenz zum Ausdruck. Sie leisten damit einen großen Schub für die ernährungsbezogene Profilbildung unserer Gemeinde Ködnitz.“</p>&#13;
<p>Im Vordergrund stehen die fünf Säulen des Sebastian Kneipp, Sinnesorientierung sowie der Blick auf fast vergessene Lebensmittel. Es geht darum, die Themen generationenübergreifend, niederschwellig und mit einem hohen Maß an Bürgerbeteiligung zu gestalten. Das ganzheitliche Projektkonzept integriert vorhandene Ressourcen der Gemeinde Ködnitz, hat zum Ziel, die Kernthemen miteinander zu verbinden und daraus ein nachhaltiges Angebot mit Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. Es richtet sich primär an die Einwohner:innen in ihren unterschiedlichen Lebensspannen und -situationen. Die Handlungsempfehlungen wurden kalkuliert und zudem geeignete Förderkulissen identifiziert, um der Gemeinde Ködnitz größtmögliche Umsetzungsperspektiven zu eröffnen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sinnesorientierung und Ernährungsbildung waren Thema einer Machbarkeitsstudie mit Handlungsempfehlungen, die Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung für die Gemeinde Ködnitz im Landkreis Kulmbach entwickelt haben.</em></p>&#13;
<p>Etwa 1500 Menschen leben in der Gemeinde Ködnitz in unmittelbarer Nähe Kulmbachs. Für sie hat eine Projektgruppe des <a href="t3://page?uid=95">Bachelor-Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung</a> (IGF) der Hochschule Coburg ein Konzept zum Thema Genusssensibilisierung und Ernährungsbildung entwickelt. Die acht Studierenden des sechsten Semesters haben im Rahmen des Schwerpunktprojektes im Sommersemester 2022 Handlungsempfehlungen erarbeitet. Geleitet wurde das Projekt von <a href="t3://page?uid=533">Prof. Dr. Pamela Heise</a>, Professorin im Studiengang Integrative Gesundheitsförderung, und Rudolf Scholze, Dozent im Studiengang. Die Ergebnisse wurden jetzt den Projektpartnern aus dem Landkreis Kulmbach präsentiert.</p>&#13;
<p>Bei der Präsentation vor den Projektpartnern zeigte sich Anita Sack, Erste Bürgermeisterin von Ködnitz, begeistert von der Vielfalt und der Ausarbeitungstiefe der Handlungsempfehlungen: „Man merkt, mit wieviel Herzblut und mit wie vielen Arbeitsstunden Sie in so kurzer Zeit passgenaue Ideen für Ködnitz entwickelt haben“, sagte sie. „In der Machbarkeitsstudie kommt Ihre große Kompetenz zum Ausdruck. Sie leisten damit einen großen Schub für die ernährungsbezogene Profilbildung unserer Gemeinde Ködnitz.“</p>&#13;
<p>Im Vordergrund stehen die fünf Säulen des Sebastian Kneipp, Sinnesorientierung sowie der Blick auf fast vergessene Lebensmittel. Es geht darum, die Themen generationenübergreifend, niederschwellig und mit einem hohen Maß an Bürgerbeteiligung zu gestalten. Das ganzheitliche Projektkonzept integriert vorhandene Ressourcen der Gemeinde Ködnitz, hat zum Ziel, die Kernthemen miteinander zu verbinden und daraus ein nachhaltiges Angebot mit Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. Es richtet sich primär an die Einwohner:innen in ihren unterschiedlichen Lebensspannen und -situationen. Die Handlungsempfehlungen wurden kalkuliert und zudem geeignete Förderkulissen identifiziert, um der Gemeinde Ködnitz größtmögliche Umsetzungsperspektiven zu eröffnen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-IGF-Genuss-Heise-1024x768.jpg"
                        fileSize="152752"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kreativer Workshop: Schüler:innen besuchen CREAPOLIS]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kreativer-workshop-schuelerinnen-besuchen-creapolis/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Jul 2022 11:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kreativer-workshop-schuelerinnen-besuchen-creapolis/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Teilnehmer:innen des Pluskurses Kunst bekamen durch das Schülerforschungszentrum die Gelegenheit, bei CREAPOLIS in einer „Freiluft-Siebdruck-Werkstatt“ eigene T-Shirts zu bedrucken.</em></p>&#13;
<p>Eine Druckwerkstatt vor der Alten Kühlhalle in Coburg: Im Außenbereich von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, führten Studierende und Mitarbeitende die Schüler:innen in die Technik des Siebdrucks ein und erklärten Belichtung und Vorbereiten der Siebe. Dann wurden die ersten Versuche auf Papier unternommen. Nach jedem Druckvorgang wurden die Siebe gründlich mit dem Wasserschlauch gereinigt – erfrischendes Highlight an einem sonnigen Sommertag. Dann kam der krönende Abschluss des Workshops: das Bedrucken von Baumwolltaschen und T-Shirts. Alle Schüler:innen konnten den Tag mit ihrer eigenen kleinen Kollektion abschließen.</p>&#13;
<p>Die Studierenden lobten die Kreativität und Motivation der Schüler:innen. Die Rahmenbedingungen für die Kooperation geschaffen hatte Stefan Gagel, Lehrer am Arnold Gymnasium Neustadt und Kontaktlehrer des <a href="t3://page?uid=593">Schülerforschungszentrums</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Teilnehmer:innen des Pluskurses Kunst bekamen durch das Schülerforschungszentrum die Gelegenheit, bei CREAPOLIS in einer „Freiluft-Siebdruck-Werkstatt“ eigene T-Shirts zu bedrucken.</em></p>&#13;
<p>Eine Druckwerkstatt vor der Alten Kühlhalle in Coburg: Im Außenbereich von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, führten Studierende und Mitarbeitende die Schüler:innen in die Technik des Siebdrucks ein und erklärten Belichtung und Vorbereiten der Siebe. Dann wurden die ersten Versuche auf Papier unternommen. Nach jedem Druckvorgang wurden die Siebe gründlich mit dem Wasserschlauch gereinigt – erfrischendes Highlight an einem sonnigen Sommertag. Dann kam der krönende Abschluss des Workshops: das Bedrucken von Baumwolltaschen und T-Shirts. Alle Schüler:innen konnten den Tag mit ihrer eigenen kleinen Kollektion abschließen.</p>&#13;
<p>Die Studierenden lobten die Kreativität und Motivation der Schüler:innen. Die Rahmenbedingungen für die Kooperation geschaffen hatte Stefan Gagel, Lehrer am Arnold Gymnasium Neustadt und Kontaktlehrer des <a href="t3://page?uid=593">Schülerforschungszentrums</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-SFZ-Creapolis-Druck-2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-SFZ-Creapolis-Druck-1-1024x768.jpg"
                        fileSize="102326"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-SFZ-Creapolis-Druck-4-1024x768.jpg"
                        fileSize="108684"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-SFZ-Creapolis-Druck-3-1024x768.jpg"
                        fileSize="120535"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[“Ich freue mich auf neue Wege in der Lehre”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ich-freue-mich-auf-neue-wege-in-der-lehre/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Jul 2022 11:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ich-freue-mich-auf-neue-wege-in-der-lehre/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Das „Questionnaire“, das der französische Schriftsteller Marcel Proust (1871-1922) gleich zwei Mal in seinem Leben ausfüllte, wurde zu diesem Zweck immer wieder in bekannten Publikationen aufgegriffen und abgewandelt. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="t3://page?uid=1363">Prof. Dr. Ada Bäumner </a>(Jahrgang 1980) vorzustellen. Seit dem Sommersemester 2022&nbsp; forscht und lehrt sie als Professorin für Angewandte Mathematik und Computerphysik an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</a>.</em></p>&#13;
<p><em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Ada Bäumner:</strong> Geboren und aufgewachsen bin ich in Dortmund. Studiert habe ich in Marburg. An der Uni dort habe ich mich sehr wohl gefühlt, so dass ich mich sehr gefreut habe, nach meinem Diplom in Physik und nach meiner Promotion zum Thema Halbleiterlasersimulation dort noch weiter am Fachbereich Physik und Materialwissenschaften forschen und lehren zu können. Parallel dazu habe ich zuletzt als Simulationsingenieurin im Bereich Optoelektronik bei der NasP III/V GmbH in Marburg gearbeitet.</p>&#13;
<p><em>Wo und wie leben Sie?</em><br /> Mit Beginn meiner Tätigkeit an der Hochschule hier sind wir als Familie nach Coburg gezogen. Gemeinsam mit meinem Mann und unseren beiden Kindern wohnen wir nun innenstadtnah und genießen die freundliche neue Nachbarschaft, die uns ganz toll aufgenommen hat.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Mein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der mikroskopischen Beschreibung der optischen Eigenschaften von Halbleiterlasern. Praktisch bedeutet dies, dass ich auf Grundlage quantenmechanischer Vielteilchenmodelle mit Computerprogrammen bestehende oder noch zu entwickelnde Laser simuliere, um theoretische Erkenntnisse über ihre zu erwartenden optischen Eigenschaften zu erlangen.</p>&#13;
<p><em>Was gefällt Ihnen in der Lehre besonders?</em><br /> In der Lehre widme ich mich mit Vorliebe Projekten, bei denen es darum geht, Visualisierungen komplexer mathematischer oder physikalischer Zusammenhänge zu erarbeiten.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Die Möglichkeit, neue Wege in der Lehre zu versuchen und verstärkt Aspekte der Physik und Informatik in die mathematische Grundausbildung der Studierenden einzubringen.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Ich arbeite an der Schnittstelle von Physik, Mathematik und Informatik und erfreue mich immer wieder daran, wie sehr sich diese Fächer gegenseitig bereichern können.</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><br /> Wenn Studierende sich neugierig und mit offensichtlicher Freude auch schwierigen Problemstellungen widmen.</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><br /> Lehrerin für Mathematik und Sport.</p>&#13;
<p><em>Wer wären Sie gerne? </em><br /> Ich bin gerne ich.</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em><br /> Ein ganzer Stapel Kinderbücher liegt auf dem Nachttisch. Zum Vorlesen. Ein Haufen Graphic Novels liegt auf dem Sofatisch. Populärwissenschaftliche Bücher füllen den Schreibtisch.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><br /> Lesen. Wandern. Pläne machen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online? </em><br /> Zu den Biographien von Physikern, Physikerinnen, Mathematikern und Mathematikerinnen recherchieren.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Fragebögen sind ein beliebtes Format, interessante Menschen ein klein wenig kennenzulernen. Das „Questionnaire“, das der französische Schriftsteller Marcel Proust (1871-1922) gleich zwei Mal in seinem Leben ausfüllte, wurde zu diesem Zweck immer wieder in bekannten Publikationen aufgegriffen und abgewandelt. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="t3://page?uid=1363">Prof. Dr. Ada Bäumner </a>(Jahrgang 1980) vorzustellen. Seit dem Sommersemester 2022&nbsp; forscht und lehrt sie als Professorin für Angewandte Mathematik und Computerphysik an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</a>.</em></p>&#13;
<p><em>Woher kommen Sie, was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Ada Bäumner:</strong> Geboren und aufgewachsen bin ich in Dortmund. Studiert habe ich in Marburg. An der Uni dort habe ich mich sehr wohl gefühlt, so dass ich mich sehr gefreut habe, nach meinem Diplom in Physik und nach meiner Promotion zum Thema Halbleiterlasersimulation dort noch weiter am Fachbereich Physik und Materialwissenschaften forschen und lehren zu können. Parallel dazu habe ich zuletzt als Simulationsingenieurin im Bereich Optoelektronik bei der NasP III/V GmbH in Marburg gearbeitet.</p>&#13;
<p><em>Wo und wie leben Sie?</em><br /> Mit Beginn meiner Tätigkeit an der Hochschule hier sind wir als Familie nach Coburg gezogen. Gemeinsam mit meinem Mann und unseren beiden Kindern wohnen wir nun innenstadtnah und genießen die freundliche neue Nachbarschaft, die uns ganz toll aufgenommen hat.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Mein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der mikroskopischen Beschreibung der optischen Eigenschaften von Halbleiterlasern. Praktisch bedeutet dies, dass ich auf Grundlage quantenmechanischer Vielteilchenmodelle mit Computerprogrammen bestehende oder noch zu entwickelnde Laser simuliere, um theoretische Erkenntnisse über ihre zu erwartenden optischen Eigenschaften zu erlangen.</p>&#13;
<p><em>Was gefällt Ihnen in der Lehre besonders?</em><br /> In der Lehre widme ich mich mit Vorliebe Projekten, bei denen es darum geht, Visualisierungen komplexer mathematischer oder physikalischer Zusammenhänge zu erarbeiten.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Die Möglichkeit, neue Wege in der Lehre zu versuchen und verstärkt Aspekte der Physik und Informatik in die mathematische Grundausbildung der Studierenden einzubringen.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Ich arbeite an der Schnittstelle von Physik, Mathematik und Informatik und erfreue mich immer wieder daran, wie sehr sich diese Fächer gegenseitig bereichern können.</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><br /> Wenn Studierende sich neugierig und mit offensichtlicher Freude auch schwierigen Problemstellungen widmen.</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><br /> Lehrerin für Mathematik und Sport.</p>&#13;
<p><em>Wer wären Sie gerne? </em><br /> Ich bin gerne ich.</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em><br /> Ein ganzer Stapel Kinderbücher liegt auf dem Nachttisch. Zum Vorlesen. Ein Haufen Graphic Novels liegt auf dem Sofatisch. Populärwissenschaftliche Bücher füllen den Schreibtisch.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><br /> Lesen. Wandern. Pläne machen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online? </em><br /> Zu den Biographien von Physikern, Physikerinnen, Mathematikern und Mathematikerinnen recherchieren.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BaeumnerAda.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Projekt “EWIG”: Generationen lernen von- und miteinander]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/projekt-ewig-generationen-lernen-von-und-miteinander/</link>
                <pubDate>Mon, 11 Jul 2022 06:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/projekt-ewig-generationen-lernen-von-und-miteinander/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Menschen, die ein Berufsleben voller Erfahrung hinter sich haben, vermitteln ihr Wissen an Studierende, die am Beginn ihrer Karrieren stehen. Dieser bestehende Ansatz wird an der Hochschule Coburg künftig mit dem Projekt „Erfahrungswissen weitergeben – intergenerativ lernen“ (EWIG) vertieft und weitergeführt.&nbsp; </em></p>&#13;
<p>Die Grundidee setzen die „Seniorcoaches“ der Hochschule Coburg bereits seit 2019 um: Ehemalige Hochschulabsolvent:innen, die nicht mehr im aktiven Erwerbsleben arbeiten, unterstützen Lehrende und Studierende ehrenamtlich. Durch eine individuelle „Studienbegleitung, die auf langer Berufserfahrung basiert“, bieten sie ein ergänzendes Angebot zu den Hochschulformaten – temporär oder kontinuierlich als Tandem mit Lehrenden und Studierenden oder als passende Gruppe. Künftig soll die Arbeit der Seniorcoaches in der Lehre weitreichender einbezogen werden.</p>&#13;
<p>Die bisher praktizierte Form der Lernbegleitung durch Seniorcoaches soll mit Elementen der Lehrbegleitung und -unterstützung angereichert werden. Das Portfolio der Seniorcoaches soll professionalisiert, kommuniziert und für Dozent:innen und Lernende abrufbar werden. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Bayerischen Zentrum für Innovative Lehre (BayZIel) durchgeführt. Die Seniorcoaches werden durch BayZIel grundlegend qualifiziert. Außerdem sollen neue Coaches gewonnen werden.</p>&#13;
<p><strong>Gutachten: "originelle und neuartige Lern-Lehr-Szenarien"</strong></p>&#13;
<p>Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre fördert das Projekt im Rahmen der Ausschreibung „Freiraum 2022“ bis 2024 mit 250.000 Euro. Im Gutachten heißt es: „Intergeneratives Lernen soll nach beiden Seiten hin und wechselseitig nutzbar gemacht werden (nicht nur als "Seniorstudium" oder Mentor:innenprogramm), wozu originelle und neuartige Lern-Lehr-Szenarien entwickelt werden sollen." Die Kernkompetenzfelder Teamfähigkeit, Selbststeuerung, Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft würden zugleich und im Verbund adressiert.</p>&#13;
<p>Die Projektleitung übernimmt <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a>, Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention und Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg. Nachhaltigkeit im Sinne der Sustainable Development Goals der UN (SDGs) steht im regionalen Fokus von EWIG, beispielsweise wenn es darum geht, in der ländlich geprägten Coburger Region Gesundheit und Wohlergehen aller durch die soziale Teilhabe Älterer zu fördern, hochwertige Bildung zu vermitteln, nachhaltige Städte und Gemeinden zu unterstützen, indem Arbeitskräfte in der Region qualifiziert und gehalten werden.</p>&#13;
<p>Zur Vorbereitung finden im Sommersemester 2022 zwei studentische Projekte statt: zum normativen Grundverständnis und den Zielen der Seniorcoaches sowie zum Einfluss auf die Lebensqualität und zur Frage der Motivation, sich ehrenamtlich zu engagieren. Im Projektverlauf wird auch die Wirksamkeit gemessen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Menschen, die ein Berufsleben voller Erfahrung hinter sich haben, vermitteln ihr Wissen an Studierende, die am Beginn ihrer Karrieren stehen. Dieser bestehende Ansatz wird an der Hochschule Coburg künftig mit dem Projekt „Erfahrungswissen weitergeben – intergenerativ lernen“ (EWIG) vertieft und weitergeführt.&nbsp; </em></p>&#13;
<p>Die Grundidee setzen die „Seniorcoaches“ der Hochschule Coburg bereits seit 2019 um: Ehemalige Hochschulabsolvent:innen, die nicht mehr im aktiven Erwerbsleben arbeiten, unterstützen Lehrende und Studierende ehrenamtlich. Durch eine individuelle „Studienbegleitung, die auf langer Berufserfahrung basiert“, bieten sie ein ergänzendes Angebot zu den Hochschulformaten – temporär oder kontinuierlich als Tandem mit Lehrenden und Studierenden oder als passende Gruppe. Künftig soll die Arbeit der Seniorcoaches in der Lehre weitreichender einbezogen werden.</p>&#13;
<p>Die bisher praktizierte Form der Lernbegleitung durch Seniorcoaches soll mit Elementen der Lehrbegleitung und -unterstützung angereichert werden. Das Portfolio der Seniorcoaches soll professionalisiert, kommuniziert und für Dozent:innen und Lernende abrufbar werden. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Bayerischen Zentrum für Innovative Lehre (BayZIel) durchgeführt. Die Seniorcoaches werden durch BayZIel grundlegend qualifiziert. Außerdem sollen neue Coaches gewonnen werden.</p>&#13;
<p><strong>Gutachten: "originelle und neuartige Lern-Lehr-Szenarien"</strong></p>&#13;
<p>Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre fördert das Projekt im Rahmen der Ausschreibung „Freiraum 2022“ bis 2024 mit 250.000 Euro. Im Gutachten heißt es: „Intergeneratives Lernen soll nach beiden Seiten hin und wechselseitig nutzbar gemacht werden (nicht nur als "Seniorstudium" oder Mentor:innenprogramm), wozu originelle und neuartige Lern-Lehr-Szenarien entwickelt werden sollen." Die Kernkompetenzfelder Teamfähigkeit, Selbststeuerung, Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft würden zugleich und im Verbund adressiert.</p>&#13;
<p>Die Projektleitung übernimmt <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a>, Professorin für Gesundheitsförderung und Prävention und Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg. Nachhaltigkeit im Sinne der Sustainable Development Goals der UN (SDGs) steht im regionalen Fokus von EWIG, beispielsweise wenn es darum geht, in der ländlich geprägten Coburger Region Gesundheit und Wohlergehen aller durch die soziale Teilhabe Älterer zu fördern, hochwertige Bildung zu vermitteln, nachhaltige Städte und Gemeinden zu unterstützen, indem Arbeitskräfte in der Region qualifiziert und gehalten werden.</p>&#13;
<p>Zur Vorbereitung finden im Sommersemester 2022 zwei studentische Projekte statt: zum normativen Grundverständnis und den Zielen der Seniorcoaches sowie zum Einfluss auf die Lebensqualität und zur Frage der Motivation, sich ehrenamtlich zu engagieren. Im Projektverlauf wird auch die Wirksamkeit gemessen.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[“Eine Traumlocation”: Die alte Kühlhalle ist eröffnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/es-ist-vollbracht-die-alte-kuehlhalle-ist-eroeffnet/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Jul 2022 07:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/es-ist-vollbracht-die-alte-kuehlhalle-ist-eroeffnet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die alte Kühlhalle am Coburger Schlachthofgelände ist fertig saniert und nach dem Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital ist im Frühjahr auch CREAPOLIS, die Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, in die Räume eingezogen. Nun wurde die Kühlhalle offiziell eröffnet.</em></p>&#13;
<p>Der Makerspace und die Büroräume in der alten Kühlhalle waren den ganzen Nachmittag über gut besucht. Ob jung oder alt, es kamen viele interessierte Bürgerinnen Bürger vorbei, um sich bei Führungen durch das Gebäude die Architektur anzusehen und vor allem das Angebot im Makerspace kennen zu lernen. Am frühen Abend dann begann der offizielle Teil und wie es sich für einen kreativen Ort gehört, waren die Rednerinnen und Redner ebenfalls in ihrer Kreativität gefordert. Jeder hatte drei Minuten Zeit und musste dabei drei vorgegebene Begriffe verwenden. Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast sowie Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser absolvierten diese „Prüfung“ souverän. Ebenso wie Regierungsvizepräsident Dr. Thomas Engel, Landrat Sebastian Straubel und weitere Gäste. Oberbürgermeister Dominik Sauerteig bekräftigte darüber hinaus in seiner Rede: „Es ist eine Traumlocation mit besten Rahmenbedingungen und sie gehört uns allen, den Bürgerinnen und Bürgern von Coburg.“&nbsp; Im Gedächtnis blieben besonders die Worte von Bauunternehmerin Gisela Raab: „Alte Gebäude haben Geschichten und auch Geheimnisse. Wir alle, die daran gearbeitet haben, haben dieses Gebäude lieben gelernt.“</p>&#13;
<p>Diejenigen, die nun täglich darin arbeiten, haben die Kühlhalle bereits mit Leben und Wärme gefüllt. Das bewiesen Dr. Markus Neufeld, Projektleiter von <a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="Creapolis" rel="noopener">CREAPOLIS </a>und Jochen Flohrschütz, Geschäftsführer von ZCD, die gemeinsam durch den Abend führten und mit allen Gästen bis in die Nacht hinein feierten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die alte Kühlhalle am Coburger Schlachthofgelände ist fertig saniert und nach dem Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital ist im Frühjahr auch CREAPOLIS, die Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, in die Räume eingezogen. Nun wurde die Kühlhalle offiziell eröffnet.</em></p>&#13;
<p>Der Makerspace und die Büroräume in der alten Kühlhalle waren den ganzen Nachmittag über gut besucht. Ob jung oder alt, es kamen viele interessierte Bürgerinnen Bürger vorbei, um sich bei Führungen durch das Gebäude die Architektur anzusehen und vor allem das Angebot im Makerspace kennen zu lernen. Am frühen Abend dann begann der offizielle Teil und wie es sich für einen kreativen Ort gehört, waren die Rednerinnen und Redner ebenfalls in ihrer Kreativität gefordert. Jeder hatte drei Minuten Zeit und musste dabei drei vorgegebene Begriffe verwenden. Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast sowie Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser absolvierten diese „Prüfung“ souverän. Ebenso wie Regierungsvizepräsident Dr. Thomas Engel, Landrat Sebastian Straubel und weitere Gäste. Oberbürgermeister Dominik Sauerteig bekräftigte darüber hinaus in seiner Rede: „Es ist eine Traumlocation mit besten Rahmenbedingungen und sie gehört uns allen, den Bürgerinnen und Bürgern von Coburg.“&nbsp; Im Gedächtnis blieben besonders die Worte von Bauunternehmerin Gisela Raab: „Alte Gebäude haben Geschichten und auch Geheimnisse. Wir alle, die daran gearbeitet haben, haben dieses Gebäude lieben gelernt.“</p>&#13;
<p>Diejenigen, die nun täglich darin arbeiten, haben die Kühlhalle bereits mit Leben und Wärme gefüllt. Das bewiesen Dr. Markus Neufeld, Projektleiter von <a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="Creapolis" rel="noopener">CREAPOLIS </a>und Jochen Flohrschütz, Geschäftsführer von ZCD, die gemeinsam durch den Abend führten und mit allen Gästen bis in die Nacht hinein feierten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kuehlhalle_aussen-1024x768.jpg"
                        fileSize="145302"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kuehlhalle_aussen2-1024x768.jpg"
                        fileSize="177584"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gast-Sauerteig-1024x768.jpg"
                        fileSize="162190"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Logos-nah-1024x768.jpg"
                        fileSize="147655"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Konfetti-1024x768.jpg"
                        fileSize="172937"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Neufeld-Fritze-1024x768.jpg"
                        fileSize="122547"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Laura_Judith-1024x768.jpg"
                        fileSize="114137"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gast-Kaiser-1024x768.jpg"
                        fileSize="170246"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Anders Studieren in Kronach – Applied Digital Transformation]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/anders-studieren-in-kronach-applied-digital-transformation/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Jul 2022 04:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/anders-studieren-in-kronach-applied-digital-transformation/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Bachelorstudiengang der Hochschule Coburg „Applied Digital Transformation“ startet zum Wintersemester 2022/23 am Lucas-Cranach-Campus in Kronach. Er vereint Innovationstechnologien, Future Skills und Betriebswirtschaft.</em></p>&#13;
<p>„Der neue Bachelor ist quasi Wirtschaftsinformatik 2.0“, begeistert erklärt<a href="t3://page?uid=896"> Prof. Dr. Christian Zagel</a> was das Besondere an dem neuen Bachelorstudiengang ist. „Neben dem&nbsp;Zusammenführen von unterschiedlichsten Denkperspektiven&nbsp;muss Technologie immer zusammen mit der menschlichen Komponente gedacht werden. Diese langjährigen Erfahrungen sowie&nbsp;Erkenntnisse für Studierende erleb- und anwendbar&nbsp;zu machen, hat mich dazu motiviert, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/applied-digital-transformation.html" target="Applied Digital Transformation" rel="noopener">Applied Digital Transformation</a> zu entwickeln.“ Dabei sind die Inhalte perfekt auf die Bedürfnisse in der Wirtschaftsregion ausgerichtet. „Wir haben den Studiengang in Kooperation mit lokalen Unternehmen und den Industrie- und Handelskammern in Oberfranken konzipiert“, erklärt Prof. Zagel. Er selbst ist 2017 für den erfolgreichen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html" target="Studiengang Zukunftsdesign" rel="noopener">Masterstudiengang ZukunftsDesign</a> an die Hochschule Coburg gekommen. „Auch bei Applied Digital Transformation setzen wir auf ein gänzlich neues Lehrformat, welches die praktischen Elemente in Form von realen Projekten in den Mittelpunkt rückt.“ &nbsp;Anders Studieren eben. „Wir werden viel Zeit in Arbeitsgruppen im neuen Makerspace in Kronach verbringen und kombinieren Präsenz mit einigen Online-Formaten“, sagt Christian Zagel.&nbsp;</p>&#13;
<h4>Begeisterungsfähig, technikverliebt, entscheidungsfreudig</h4>&#13;
<p>Diese drei Eigenschaften treffen in jedem Fall auf Prof. Zagel zu. Es sind aber auch die Eigenschaften, die er sich von den angehenden Studierenden wünscht. Sie werden später in Unternehmen die Lücke zwischen Technik und Geschäftsführung schließen können. Christian Zagel ist selbst Wirtschaftsinformatiker. „Ich habe 13 Jahre bei adidas gearbeitet und dort eine IT-Innovationsabteilung aufgebaut. Da habe ich immer wieder festgestellt, dass die Menschen, die in der Informatik beschäftigt sind, eine ganz andere Sprache sprechen, als die Menschen, die am Ende am Geldhahn sitzen. Die verstehen wiederum nichts von der Technik.“ Absolventinnen und Absolventen des neuen Studiengangs werden ein betriebswirtschaftliches Grundverständnis bekommen, außerdem einen Überblick über neue Technologien und sogenannte Future Skills, also Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit ausbilden.</p>&#13;
<p>Voraussetzungen für das Studium sind allgemeine Hochschulreife, ein Abitur oder Fachabitur. Auch beruflich Qualifizierte mit abgeschlossener zweijähriger Berufsausbildung und mindestens dreijähriger, fachgebundener Berufserfahrung oder Personen mit besonderer beruflicher Qualifikation, wie beispielsweise Fachwirte oder Meister, können sich für den Studiengang bewerben.</p>&#13;
<h4>Sich länger einem Thema widmen</h4>&#13;
<p>Das Studienprogramm ist modular aufgebaut. Das bedeutet, in jedem der ersten fünf Semester wird ein Modul aus den drei zentralen Blöcken „Soft- &amp; Cross-Skills“, „Innovation &amp; Change“ sowie „Applied Technology“ angeboten. „Hier arbeitet man drei Wochen intensiv in Gruppen an einem Thema, dadurch kann man sich viel besser darauf einlassen“, erklärt Prof. Zagel. Es folgen ein Praxissemester, die Abschlussarbeit, sowie ein abschließendes Seminar zu Unternehmertum. Das Studium schließt mit einem Bachelor und einer damit verbundenen Bachelorarbeit ab.</p>&#13;
<p>Ob man dann ein eigenes Start-Up gründen möchte oder einen Job in einem traditionsreichen Unternehmen annimmt: Absolventinnen und Absolventen des neuen Studiengangs werden zu innovativen Transformationsexperten ausgebildet, denen branchenübergreifend die Türen offenstehen. „Alle Unternehmen suchen nach Expertinnen und Experten, die mit ihrem Wissen dafür sorgen, dass die eigenen Produkte und Dienstleistungen wettbewerbsfähig bleiben.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Bachelorstudiengang der Hochschule Coburg „Applied Digital Transformation“ startet zum Wintersemester 2022/23 am Lucas-Cranach-Campus in Kronach. Er vereint Innovationstechnologien, Future Skills und Betriebswirtschaft.</em></p>&#13;
<p>„Der neue Bachelor ist quasi Wirtschaftsinformatik 2.0“, begeistert erklärt<a href="t3://page?uid=896"> Prof. Dr. Christian Zagel</a> was das Besondere an dem neuen Bachelorstudiengang ist. „Neben dem&nbsp;Zusammenführen von unterschiedlichsten Denkperspektiven&nbsp;muss Technologie immer zusammen mit der menschlichen Komponente gedacht werden. Diese langjährigen Erfahrungen sowie&nbsp;Erkenntnisse für Studierende erleb- und anwendbar&nbsp;zu machen, hat mich dazu motiviert, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/applied-digital-transformation.html" target="Applied Digital Transformation" rel="noopener">Applied Digital Transformation</a> zu entwickeln.“ Dabei sind die Inhalte perfekt auf die Bedürfnisse in der Wirtschaftsregion ausgerichtet. „Wir haben den Studiengang in Kooperation mit lokalen Unternehmen und den Industrie- und Handelskammern in Oberfranken konzipiert“, erklärt Prof. Zagel. Er selbst ist 2017 für den erfolgreichen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html" target="Studiengang Zukunftsdesign" rel="noopener">Masterstudiengang ZukunftsDesign</a> an die Hochschule Coburg gekommen. „Auch bei Applied Digital Transformation setzen wir auf ein gänzlich neues Lehrformat, welches die praktischen Elemente in Form von realen Projekten in den Mittelpunkt rückt.“ &nbsp;Anders Studieren eben. „Wir werden viel Zeit in Arbeitsgruppen im neuen Makerspace in Kronach verbringen und kombinieren Präsenz mit einigen Online-Formaten“, sagt Christian Zagel.&nbsp;</p>&#13;
<h4>Begeisterungsfähig, technikverliebt, entscheidungsfreudig</h4>&#13;
<p>Diese drei Eigenschaften treffen in jedem Fall auf Prof. Zagel zu. Es sind aber auch die Eigenschaften, die er sich von den angehenden Studierenden wünscht. Sie werden später in Unternehmen die Lücke zwischen Technik und Geschäftsführung schließen können. Christian Zagel ist selbst Wirtschaftsinformatiker. „Ich habe 13 Jahre bei adidas gearbeitet und dort eine IT-Innovationsabteilung aufgebaut. Da habe ich immer wieder festgestellt, dass die Menschen, die in der Informatik beschäftigt sind, eine ganz andere Sprache sprechen, als die Menschen, die am Ende am Geldhahn sitzen. Die verstehen wiederum nichts von der Technik.“ Absolventinnen und Absolventen des neuen Studiengangs werden ein betriebswirtschaftliches Grundverständnis bekommen, außerdem einen Überblick über neue Technologien und sogenannte Future Skills, also Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit ausbilden.</p>&#13;
<p>Voraussetzungen für das Studium sind allgemeine Hochschulreife, ein Abitur oder Fachabitur. Auch beruflich Qualifizierte mit abgeschlossener zweijähriger Berufsausbildung und mindestens dreijähriger, fachgebundener Berufserfahrung oder Personen mit besonderer beruflicher Qualifikation, wie beispielsweise Fachwirte oder Meister, können sich für den Studiengang bewerben.</p>&#13;
<h4>Sich länger einem Thema widmen</h4>&#13;
<p>Das Studienprogramm ist modular aufgebaut. Das bedeutet, in jedem der ersten fünf Semester wird ein Modul aus den drei zentralen Blöcken „Soft- &amp; Cross-Skills“, „Innovation &amp; Change“ sowie „Applied Technology“ angeboten. „Hier arbeitet man drei Wochen intensiv in Gruppen an einem Thema, dadurch kann man sich viel besser darauf einlassen“, erklärt Prof. Zagel. Es folgen ein Praxissemester, die Abschlussarbeit, sowie ein abschließendes Seminar zu Unternehmertum. Das Studium schließt mit einem Bachelor und einer damit verbundenen Bachelorarbeit ab.</p>&#13;
<p>Ob man dann ein eigenes Start-Up gründen möchte oder einen Job in einem traditionsreichen Unternehmen annimmt: Absolventinnen und Absolventen des neuen Studiengangs werden zu innovativen Transformationsexperten ausgebildet, denen branchenübergreifend die Türen offenstehen. „Alle Unternehmen suchen nach Expertinnen und Experten, die mit ihrem Wissen dafür sorgen, dass die eigenen Produkte und Dienstleistungen wettbewerbsfähig bleiben.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/102-Studiengang-ADT-1024x683.jpg"
                        fileSize="111857"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Appl-Digit-Transform-Zagel-1024x683.jpg"
                        fileSize="121157"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nachhaltigkeit ist Thema beim Wissenschaftstag]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissenschaftstag-in-coburg-nachhaltigkeit-im-fokus-der-metropolregion/</link>
                <pubDate>Thu, 07 Jul 2022 09:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wissenschaftstag-in-coburg-nachhaltigkeit-im-fokus-der-metropolregion/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der 15. Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg lädt am Freitag, 29. Juli, Akteur:innen und Multiplikator:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Bildung an die Hochschule Coburg ein. </em></p>&#13;
<p>Unter dem Motto „Transformation zur Nachhaltigkeit“ zieht der 15. Wissenschaftstag der Metropolregion ins Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels: Gastgeber sind neben der Hochschule Coburg und der Stadt Coburg die Landkreise Coburg, Kronach und Lichtenfels. Bei einer Pressekonferenz an der Hochschule am Donnerstag, 7. Juli, gab es einen Vorgeschmack auf den Wissenschaftstag.</p>&#13;
<p><strong>Von Energie über Mobilität bis zu Kreislaufwirtschaft</strong></p>&#13;
<p>Bereits 2013 war der Wissenschaftstag zu Gast in Coburg. Einmal im Jahr wird er vom Forum Wissenschaft, einem der acht Fachforen der Europäischen Metropolregion Nürnberg, veranstaltet. Er ist eine ideale Gelegenheit, um die gesamte Metropolregion zu präsentieren und auch, um inhaltlich Akzente zu setzen – am Freitag, 29. Juli, ab 12 Uhr mit dem Thema „Transformation zur Nachhaltigkeit“. Zwei Keynotes und fünf parallele Panels greifen Handlungs- und Forschungsfelder auf, die im Diskurs zu Transformationsprozessen maßgeblich sind: Digitalisierung, Energie- und Infrastruktursysteme, Kreislaufwirtschaft, Mobilität und Gesellschaft. Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, nimmt in seiner Keynote „Die Hightech Agenda Bayern als Transformationsturbo“ in den Blick. Die zweite Keynote spannt den Bogen von der Wissenschaft zu einem forschungsnahen Unternehmen: Achim Peltz, CEO Business Unit Motion Control bei Siemens, erläutert, wie es „Mit der digitalen Fabrik in eine nachhaltige Zukunft“ geht. <a href="t3://page?uid=15" title="Gast">Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg</a>, sieht hier auch eine der Stärken des Formats: „Das Alleinstellungsmerkmal des Wissenschaftstages im Vergleich zu anderen Fachtagungen ist, dass er nicht nur eine Präsentationsplattform der Wissenschaftslandschaft der Region ist, sondern auch Akteur:innen aus Wirtschaft, Politik und Bildung einbindet und miteinander ins Gespräch bringt. In diesem Jahr haben wir außerdem ein hochaktuelles Thema mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz, das auch im Fokus von Forschung und Lehre der Hochschule Coburg steht.“</p>&#13;
<p><strong>Eine Region voller Innovationen und Kreativität </strong></p>&#13;
<p>Ab 15 Uhr zeigt auch die Besetzung der Fachpanels mit Referent:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und gesellschaftlichen Initiativen, dass das Programm des Wissenschaftstags den interdisziplinären Austausch von Akteur:innen sucht, die auf ihre Weise Transformationsprozesse begleiten oder steuern. <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a>, Beauftragte für Nachhaltigkeit an der Hochschule Coburg führte in die vielfältigen Inhalte ein und erklärte, dass die 20 Referent:innen jeweils zur Hälfte aus der Wissenschaft und aus der Praxis von Unternehmen, Kommunen oder Verbänden kommen. Inhaltlich und organisatorisch wird die Vorbereitung des Wissenschaftstags wesentlich begleitet von <a href="t3://page?uid=657">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit. Aktuell haben sich etwa 500 Teilnehmer:innen angemeldet, wie Präsident Gast mitteilte.</p>&#13;
<p>Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, hob als Stärke des Formats hervor: „Beim Wissenschaftstag bringen alle Teilnehmer:innen ihre Expertise ein: aus Universitäten, Hochschulen, Unternehmen und kommunalen Strukturen. Die Ideen, das Potenzial und die Erfahrung, die beim Wissenschaftstag gebündelt werden, sind Ausgangspunkt für neue Kreativität, die wir dringend für die Transformation zur Nachhaltigkeit benötigen. Nur so gelingt es uns, die Zukunft aktiv zu gestalten und unseren Enkeln eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.“ Wieviel Innovationskraft in der Metropolregion steckt, zeigt auch ein Kooperationsbeitrag von der Initiative Innovationskunst der Metropolregion und von CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, zum Ausklang des Wissenschaftstags. Anschließend bietet der Empfang des Rats der Europäischen Metropolregion Nürnberg Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken.</p>&#13;
<p><strong>Starke Partner:innen</strong></p>&#13;
<p>Bei der Pressekonferenz sprachen:&nbsp; Florian Prosch (Rainer Markgraf Stiftung), Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger (Hochschule Coburg), Heidrun Piwernetz (Regierung von Oberfranken, Oberfrankenstiftung), Prof. Dr. Stefan Leible (Fachlicher Sprecher Forum Wissenschaft und Präsident der Uni Bayreuth), Dominik Sauerteig (Oberbürgermeister der Stadt Coburg), Prof. Dr. Stefan Gast (Präsident der Hochschule Coburg), Dr. Martin Faber (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Coburg-Lichtenfels), Klaus-Jürgen Heitmann (Vorstandssprecher der HUK-Coburg). Den 15. Wissenschaftstag fördern die Premium-Partner Siemens, HUK-Coburg, die Sparkasse Coburg-Lichtenfels, die Oberfrankenstiftung, Rainer Markgraf Stiftung und der Sponsor LASCO Umformtechnik. Die Teilnahme am Wissenschaftstag ist kostenfrei, eine Anmeldung bis Montag, 18. Juli, ist jedoch erforderlich. Weitere Informationen zum 15. Wissenschaftstag, das Programm sowie das Anmeldeformular finden sich unter: <a href="http://wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de">wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der 15. Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg lädt am Freitag, 29. Juli, Akteur:innen und Multiplikator:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Bildung an die Hochschule Coburg ein. </em></p>&#13;
<p>Unter dem Motto „Transformation zur Nachhaltigkeit“ zieht der 15. Wissenschaftstag der Metropolregion ins Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels: Gastgeber sind neben der Hochschule Coburg und der Stadt Coburg die Landkreise Coburg, Kronach und Lichtenfels. Bei einer Pressekonferenz an der Hochschule am Donnerstag, 7. Juli, gab es einen Vorgeschmack auf den Wissenschaftstag.</p>&#13;
<p><strong>Von Energie über Mobilität bis zu Kreislaufwirtschaft</strong></p>&#13;
<p>Bereits 2013 war der Wissenschaftstag zu Gast in Coburg. Einmal im Jahr wird er vom Forum Wissenschaft, einem der acht Fachforen der Europäischen Metropolregion Nürnberg, veranstaltet. Er ist eine ideale Gelegenheit, um die gesamte Metropolregion zu präsentieren und auch, um inhaltlich Akzente zu setzen – am Freitag, 29. Juli, ab 12 Uhr mit dem Thema „Transformation zur Nachhaltigkeit“. Zwei Keynotes und fünf parallele Panels greifen Handlungs- und Forschungsfelder auf, die im Diskurs zu Transformationsprozessen maßgeblich sind: Digitalisierung, Energie- und Infrastruktursysteme, Kreislaufwirtschaft, Mobilität und Gesellschaft. Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, nimmt in seiner Keynote „Die Hightech Agenda Bayern als Transformationsturbo“ in den Blick. Die zweite Keynote spannt den Bogen von der Wissenschaft zu einem forschungsnahen Unternehmen: Achim Peltz, CEO Business Unit Motion Control bei Siemens, erläutert, wie es „Mit der digitalen Fabrik in eine nachhaltige Zukunft“ geht. <a href="t3://page?uid=15" title="Gast">Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg</a>, sieht hier auch eine der Stärken des Formats: „Das Alleinstellungsmerkmal des Wissenschaftstages im Vergleich zu anderen Fachtagungen ist, dass er nicht nur eine Präsentationsplattform der Wissenschaftslandschaft der Region ist, sondern auch Akteur:innen aus Wirtschaft, Politik und Bildung einbindet und miteinander ins Gespräch bringt. In diesem Jahr haben wir außerdem ein hochaktuelles Thema mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz, das auch im Fokus von Forschung und Lehre der Hochschule Coburg steht.“</p>&#13;
<p><strong>Eine Region voller Innovationen und Kreativität </strong></p>&#13;
<p>Ab 15 Uhr zeigt auch die Besetzung der Fachpanels mit Referent:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und gesellschaftlichen Initiativen, dass das Programm des Wissenschaftstags den interdisziplinären Austausch von Akteur:innen sucht, die auf ihre Weise Transformationsprozesse begleiten oder steuern. <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a>, Beauftragte für Nachhaltigkeit an der Hochschule Coburg führte in die vielfältigen Inhalte ein und erklärte, dass die 20 Referent:innen jeweils zur Hälfte aus der Wissenschaft und aus der Praxis von Unternehmen, Kommunen oder Verbänden kommen. Inhaltlich und organisatorisch wird die Vorbereitung des Wissenschaftstags wesentlich begleitet von <a href="t3://page?uid=657">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit. Aktuell haben sich etwa 500 Teilnehmer:innen angemeldet, wie Präsident Gast mitteilte.</p>&#13;
<p>Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, hob als Stärke des Formats hervor: „Beim Wissenschaftstag bringen alle Teilnehmer:innen ihre Expertise ein: aus Universitäten, Hochschulen, Unternehmen und kommunalen Strukturen. Die Ideen, das Potenzial und die Erfahrung, die beim Wissenschaftstag gebündelt werden, sind Ausgangspunkt für neue Kreativität, die wir dringend für die Transformation zur Nachhaltigkeit benötigen. Nur so gelingt es uns, die Zukunft aktiv zu gestalten und unseren Enkeln eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.“ Wieviel Innovationskraft in der Metropolregion steckt, zeigt auch ein Kooperationsbeitrag von der Initiative Innovationskunst der Metropolregion und von CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, zum Ausklang des Wissenschaftstags. Anschließend bietet der Empfang des Rats der Europäischen Metropolregion Nürnberg Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken.</p>&#13;
<p><strong>Starke Partner:innen</strong></p>&#13;
<p>Bei der Pressekonferenz sprachen:&nbsp; Florian Prosch (Rainer Markgraf Stiftung), Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger (Hochschule Coburg), Heidrun Piwernetz (Regierung von Oberfranken, Oberfrankenstiftung), Prof. Dr. Stefan Leible (Fachlicher Sprecher Forum Wissenschaft und Präsident der Uni Bayreuth), Dominik Sauerteig (Oberbürgermeister der Stadt Coburg), Prof. Dr. Stefan Gast (Präsident der Hochschule Coburg), Dr. Martin Faber (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Coburg-Lichtenfels), Klaus-Jürgen Heitmann (Vorstandssprecher der HUK-Coburg). Den 15. Wissenschaftstag fördern die Premium-Partner Siemens, HUK-Coburg, die Sparkasse Coburg-Lichtenfels, die Oberfrankenstiftung, Rainer Markgraf Stiftung und der Sponsor LASCO Umformtechnik. Die Teilnahme am Wissenschaftstag ist kostenfrei, eine Anmeldung bis Montag, 18. Juli, ist jedoch erforderlich. Weitere Informationen zum 15. Wissenschaftstag, das Programm sowie das Anmeldeformular finden sich unter: <a href="http://wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de">wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/101-PK_Wissenschaftstag-02-1024x607.jpg"
                        fileSize="113020"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="607"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/101-PK_Wissenschaftstag-01-1024x774.jpg"
                        fileSize="91874"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="774"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/101-PK_Wissenschaftstag-03-655x1024.jpg"
                        fileSize="101262"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="655" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/101-PK_Wissenschaftstag-04-691x1024.jpg"
                        fileSize="94091"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="691" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schüler entdecken das Thema Teilchenbeschleuniger]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schueler-entdecken-das-thema-teilchenbeschleuniger/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Jul 2022 13:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schueler-entdecken-das-thema-teilchenbeschleuniger/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Workshop zum Zyklotron hat Tradition im Schülerforschungszentrum.</em></p>&#13;
<p>Unter dem Motto „Das Zyklotron – Ein Teilchenbeschleuniger in Theorie und Praxis" besuchten diesmal gut ein Dutzend Schüler:innen aus Bayreuth den Workshop des <a href="t3://page?uid=593">Schülerforschungszentrums</a> an der Hochschule Coburg. In das spannende Thema wurden sie eingeführt von Studiendirektor a.D. Christian Wolf, der das Thema initiiert hatte, und <a href="t3://page?uid=478">Prof. Dr. Martin Prechtl</a>, Professor für Technische Mechanik und Mechatronik an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Nach einer geschichtlichen Einführung lernten die Schüler:innen die Funktionsweise eines Zyklotrons mit Hilfe eines mechanischen Modells kennen und leiteten die für die Beschleunigung von Ionen wichtigen Beziehungen ab. Jürgen Dorn von der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>zeigte den Besucher:innen das Rasterelektronenmikroskop. Die detailreichen Bilder vom Filament der Ionenquelle stellten einen ersten Höhepunkt des Workshops dar und demonstrierten auf eindrucksvolle Weise, wie man mit Elektronen feinste Details „sehen“ kann. Dann wurde das Zyklotron und seine Komponenten erkundet. Als es betriebsbereit war, wurde die Beschleunigung von Wasserstoffionen experimentell untersucht und die Experimente im Anschluss ausgewertet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Workshop zum Zyklotron hat Tradition im Schülerforschungszentrum.</em></p>&#13;
<p>Unter dem Motto „Das Zyklotron – Ein Teilchenbeschleuniger in Theorie und Praxis" besuchten diesmal gut ein Dutzend Schüler:innen aus Bayreuth den Workshop des <a href="t3://page?uid=593">Schülerforschungszentrums</a> an der Hochschule Coburg. In das spannende Thema wurden sie eingeführt von Studiendirektor a.D. Christian Wolf, der das Thema initiiert hatte, und <a href="t3://page?uid=478">Prof. Dr. Martin Prechtl</a>, Professor für Technische Mechanik und Mechatronik an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Nach einer geschichtlichen Einführung lernten die Schüler:innen die Funktionsweise eines Zyklotrons mit Hilfe eines mechanischen Modells kennen und leiteten die für die Beschleunigung von Ionen wichtigen Beziehungen ab. Jürgen Dorn von der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>zeigte den Besucher:innen das Rasterelektronenmikroskop. Die detailreichen Bilder vom Filament der Ionenquelle stellten einen ersten Höhepunkt des Workshops dar und demonstrierten auf eindrucksvolle Weise, wie man mit Elektronen feinste Details „sehen“ kann. Dann wurde das Zyklotron und seine Komponenten erkundet. Als es betriebsbereit war, wurde die Beschleunigung von Wasserstoffionen experimentell untersucht und die Experimente im Anschluss ausgewertet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/125-SFZ-Zyklotron-3-1024x767.jpg"
                        fileSize="158639"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="767"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/125-SFZ-Zyklotron-2-768x1024.jpg"
                        fileSize="182036"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutschlandstipendium: Chance und Ansporn]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutschlandstipendium-chance-und-ansporn/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Jul 2022 05:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/deutschlandstipendium-chance-und-ansporn/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In diesem Jahr werden 47 Studierende an der Hochschule Coburg mit dem Deutschlandstipendium gefördert. Nun trafen sie sich mit Vertreterinnen und Vertretern der 22 fördernden Unternehmen und Organisationen zum Sommerfest bei <a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="Creapolis" rel="noopener">CREAPOLIS</a>, der Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>In lockerer Atmosphäre ins Gespräch kommen und Kontakte vertiefen. Das wurde beim Sommerfest des Deutschlandstipendiums ausgiebig genutzt. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-nicole-hegel.html" target="Hegel" rel="noopener">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, betonte bei der Begrüßung: „Sie ermöglichen Bildung, indem Sie unsere Studierenden finanziell entlasten. So bleibt mehr Zeit für das Studium.“ Das bestätigen die geförderten Studierenden, denn finanzielle Freiheit schafft auch die Möglichkeit seine Pläne und Träume zu verwirklichen. „Von dem Stipendium selbst profitiere ich sehr: Einerseits finde ich es eine tolle Wertschätzung, die mich sehr motiviert. Andererseits ist es eine große finanzielle Entlastung. Ich konnte bereits etwas Geld für mein Auslandssemester weglegen“, sagt Nadja Hamani. Sie studiert Gesundheitsförderung und wird von der Sparkasse Coburg Lichtenfels gefördert.</p>&#13;
<p>Der Grundgedanke des Deutschlandstipendiums ist Leistung und Engagement der Studierenden anzuerkennen. Daneben werden auch weitere Kriterien berücksichtigt, wie etwa soziales und gesellschaftliches Engagement, sowie persönliche Wege und Hürden in der Biographie. „Es geht darum, junge Menschen zu motivieren, sie zu ermutigen, in ihrem Streben nicht nachzulassen“, bekräftigt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html" target="Weispfenning" rel="noopener">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Öffentlichkeitsarbeit und Nachhaltigkeit . Viele der geförderten Studierenden engagieren sich ehrenamtlich. Das soll unterstützt werden. „Finanziell ist das Stipendium eine große Entlastung und bietet mir zudem die Möglichkeit ein neues Ehrenamt zu beginnen“, sagt Amelie Riek, Studentin der Betriebswirtschaft. Sie freut sich über die Förderung der HUK-COBURG.</p>&#13;
<p>Neben der finanziellen Zuwendung geht es beim <a href="t3://page?uid=329">Deutschlandstipendium</a> auch um Austausch und Vernetzung. „Es leistet einen wichtigen Beitrag zu gemeinsamen Kooperationen und wechselseitigem Wissenstransfer. Sei es in die Organisationen, aber auch zurück in die Hochschule“, so Felix Weispfenning.</p>&#13;
<p>Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen nutzten die Gelegenheit bei dem Zusammentreffen Kontakte zu knüpfen, wie Felicia Wuermeling von TenneT bestätigt: „Um die Energiewende und den dafür notwendigen Netzausbau voran zu bringen, sind wir als Übertragungsnetzbetreiber auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen. Für uns ist das Deutschlandstipendium eine tolle Möglichkeit, den regionalen Nachwuchs aktiv zu fördern und dabei gleichzeitig Kontakt zu potenziellen Nachwuchskräften aufzubauen. Das Sommerfest bietet die Gelegenheit, sich nicht nur mit den eigenen geförderten Stipendiat:innen auszutauschen, sondern auch mit anderen Studierenden und Professor:innen ins Gespräch zu kommen.“ Diese neuen Verbindungen sind auch von großem Interesse für die Region, wie Eric Rösner von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg bekräftigt: „Wir als WiföG fühlen uns in unserem Engagement bestätigt und können auch zukünftig daraus ableiten, was den Standort attraktiv macht und welche Hebel es weiter zu betätigen gilt. Bestenfalls können wir immer wieder hochqualifizierte junge Stipendiatinnen und Stipendiaten dauerhaft in Coburg halten.“ Und Thomas Wiesentheit, von GE Additive fügt an: „GE Additive möchte die Förderung begabter und leistungsstarker Studentinnen und Studenten unterstützen. Viele von ihnen tragen auch gesellschaftliche Verantwortung. Zudem finden wir es eine gute Gelegenheit, um mit Studierenden in Kontakt zu treten. Wir freuen uns schon auf den Besuch "unseres" Stipendiaten an unserem neuen Standort in Lichtenfels!“</p>&#13;
<p>Wenn Sie als Privatperson, Organisation oder Unternehmen ein Stipendium für zwölf Monate übernehmen möchten, dann melden Sie sich gerne für die nächste Förderphase, die ab April 2023 beginnt:&nbsp;<a href="mailto:deutschlandstipendium@hs-coburg.de">deutschlandstipendium@hs-coburg.de</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In diesem Jahr werden 47 Studierende an der Hochschule Coburg mit dem Deutschlandstipendium gefördert. Nun trafen sie sich mit Vertreterinnen und Vertretern der 22 fördernden Unternehmen und Organisationen zum Sommerfest bei <a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="Creapolis" rel="noopener">CREAPOLIS</a>, der Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>In lockerer Atmosphäre ins Gespräch kommen und Kontakte vertiefen. Das wurde beim Sommerfest des Deutschlandstipendiums ausgiebig genutzt. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-nicole-hegel.html" target="Hegel" rel="noopener">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity, betonte bei der Begrüßung: „Sie ermöglichen Bildung, indem Sie unsere Studierenden finanziell entlasten. So bleibt mehr Zeit für das Studium.“ Das bestätigen die geförderten Studierenden, denn finanzielle Freiheit schafft auch die Möglichkeit seine Pläne und Träume zu verwirklichen. „Von dem Stipendium selbst profitiere ich sehr: Einerseits finde ich es eine tolle Wertschätzung, die mich sehr motiviert. Andererseits ist es eine große finanzielle Entlastung. Ich konnte bereits etwas Geld für mein Auslandssemester weglegen“, sagt Nadja Hamani. Sie studiert Gesundheitsförderung und wird von der Sparkasse Coburg Lichtenfels gefördert.</p>&#13;
<p>Der Grundgedanke des Deutschlandstipendiums ist Leistung und Engagement der Studierenden anzuerkennen. Daneben werden auch weitere Kriterien berücksichtigt, wie etwa soziales und gesellschaftliches Engagement, sowie persönliche Wege und Hürden in der Biographie. „Es geht darum, junge Menschen zu motivieren, sie zu ermutigen, in ihrem Streben nicht nachzulassen“, bekräftigt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html" target="Weispfenning" rel="noopener">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Öffentlichkeitsarbeit und Nachhaltigkeit . Viele der geförderten Studierenden engagieren sich ehrenamtlich. Das soll unterstützt werden. „Finanziell ist das Stipendium eine große Entlastung und bietet mir zudem die Möglichkeit ein neues Ehrenamt zu beginnen“, sagt Amelie Riek, Studentin der Betriebswirtschaft. Sie freut sich über die Förderung der HUK-COBURG.</p>&#13;
<p>Neben der finanziellen Zuwendung geht es beim <a href="t3://page?uid=329">Deutschlandstipendium</a> auch um Austausch und Vernetzung. „Es leistet einen wichtigen Beitrag zu gemeinsamen Kooperationen und wechselseitigem Wissenstransfer. Sei es in die Organisationen, aber auch zurück in die Hochschule“, so Felix Weispfenning.</p>&#13;
<p>Vertreterinnen und Vertreter der Unternehmen nutzten die Gelegenheit bei dem Zusammentreffen Kontakte zu knüpfen, wie Felicia Wuermeling von TenneT bestätigt: „Um die Energiewende und den dafür notwendigen Netzausbau voran zu bringen, sind wir als Übertragungsnetzbetreiber auf hochqualifizierte Fachkräfte angewiesen. Für uns ist das Deutschlandstipendium eine tolle Möglichkeit, den regionalen Nachwuchs aktiv zu fördern und dabei gleichzeitig Kontakt zu potenziellen Nachwuchskräften aufzubauen. Das Sommerfest bietet die Gelegenheit, sich nicht nur mit den eigenen geförderten Stipendiat:innen auszutauschen, sondern auch mit anderen Studierenden und Professor:innen ins Gespräch zu kommen.“ Diese neuen Verbindungen sind auch von großem Interesse für die Region, wie Eric Rösner von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg bekräftigt: „Wir als WiföG fühlen uns in unserem Engagement bestätigt und können auch zukünftig daraus ableiten, was den Standort attraktiv macht und welche Hebel es weiter zu betätigen gilt. Bestenfalls können wir immer wieder hochqualifizierte junge Stipendiatinnen und Stipendiaten dauerhaft in Coburg halten.“ Und Thomas Wiesentheit, von GE Additive fügt an: „GE Additive möchte die Förderung begabter und leistungsstarker Studentinnen und Studenten unterstützen. Viele von ihnen tragen auch gesellschaftliche Verantwortung. Zudem finden wir es eine gute Gelegenheit, um mit Studierenden in Kontakt zu treten. Wir freuen uns schon auf den Besuch "unseres" Stipendiaten an unserem neuen Standort in Lichtenfels!“</p>&#13;
<p>Wenn Sie als Privatperson, Organisation oder Unternehmen ein Stipendium für zwölf Monate übernehmen möchten, dann melden Sie sich gerne für die nächste Förderphase, die ab April 2023 beginnt:&nbsp;<a href="mailto:deutschlandstipendium@hs-coburg.de">deutschlandstipendium@hs-coburg.de</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/98-Sommerfest-Impression-1024x683.jpg"
                        fileSize="131838"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/98-Jungs-Gruppe-1024x683.jpg"
                        fileSize="164324"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/98-Gruppe-Creapolis-1024x683.jpg"
                        fileSize="247262"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Tagung über Wirkung der Klinischen Sozialarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tagung-ueber-wirkung-der-klinischen-sozialarbeit/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Jul 2022 09:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tagung-ueber-wirkung-der-klinischen-sozialarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Das Thema „Wirkung“ wurde im Juni bei der Fachtagung „Klinische Sozialarbeit 2022“ im schweizerischen Olten diskutiert. Die Hochschule Coburg war Kooperationspartnerin bei der Ausrichtung der hybriden Veranstaltung.</p>&#13;
<p>Über 250 Praktiker:innen, Wissenschaftler:innen und Studierende aus der Schweiz, Österreich und Deutschland nahmen an der Tagung teil. Auch Bachelor- und Masterstudierende der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg waren dabei – teils direkt vor Ort in der Nordwestschweiz, teils digital zugeschaltet. Besonders groß war die Resonanz bei Studierenden aus dem berufsbegleitenden <a href="t3://page?uid=519">Masterstudiengang Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a>. Die Tagung war für einige fester Bestandteil des Stundenplans (Gruppe 19, 3. Fachsemester und Gruppe 20, 5. Fachsemester).</p>&#13;
<p>Im Fokus standen Wirkung, Wirkungsforschung und -orientierung in der Klinischen Sozialen Arbeit. Das Thema wurde kontrovers und facettenreich beleuchtet, und dabei brachten sich auch Promovenden der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit ein. Sie wurden im Kontext der BAYWISS Verbundkollege „Gesundheit“ und „Sozialer Wandel“ von Prof. Dr. Michael Vogt begleitet. Außerdem stellte Dr. Sebastian Ertl im Panel „Auswertungen von Daten aus Kliniken“ zentrale Ergebnisse seiner Dissertation vor. Er ist Absolvent des berufsbegleitenden Masters Klinische Sozialarbeit und bereits seit 2019 approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Dr. Christopher Romanowski-Kirchner zeigte Notwendigkeiten und Möglichkeiten von Nutzer:innenbefragungen von ehemaligen Klient:innen der Jugendhilfe auf. Romanowski-Kirchner hat den Konsekutiven Master Soziale Arbeit mit der Vertiefung Klinische Sozialarbeit in Coburg abgeschlossen. Bis 2020 leitete er das Institut für Psycho-soziale Gesundheit, An-Institut der Hochschule Coburg (<a href="https://ipsg.de">https://ipsg.de</a>). Inzwischen hat er eine Professur an der Fakultät Sozialwesen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg inne.</p>&#13;
<p>Die Tagung endete mit einer Podiumsdiskussion, bei der sich auch die Tagungsteilnehmer:innen einbringen konnten. Die zentralen Erkenntnisse der Fachtagung wurden dabei kritisch eingeordnet von <a href="t3://page?uid=456">Prof. Dr. Christine Kröger</a>, Studiengangsleiterin des berufsbegleitenden Weiterbildungsmasters&nbsp;Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit an der Hochschule Coburg, sowie von Prof. Dr. Peter Sommerfeld von der FH Nordwestschweiz, Olten, und Prof. Dr. Silke Gahleitner von der Alice Salomon Hochschule Berlin.</p>&#13;
<p>Einen Einblick in die Inhalte der Tagung bietet die Homepage <a href="http://www.klinischesozialarbeit.ch">www.klinischesozialarbeit.ch</a></p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema „Wirkung“ wurde im Juni bei der Fachtagung „Klinische Sozialarbeit 2022“ im schweizerischen Olten diskutiert. Die Hochschule Coburg war Kooperationspartnerin bei der Ausrichtung der hybriden Veranstaltung.</p>&#13;
<p>Über 250 Praktiker:innen, Wissenschaftler:innen und Studierende aus der Schweiz, Österreich und Deutschland nahmen an der Tagung teil. Auch Bachelor- und Masterstudierende der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>der Hochschule Coburg waren dabei – teils direkt vor Ort in der Nordwestschweiz, teils digital zugeschaltet. Besonders groß war die Resonanz bei Studierenden aus dem berufsbegleitenden <a href="t3://page?uid=519">Masterstudiengang Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit</a>. Die Tagung war für einige fester Bestandteil des Stundenplans (Gruppe 19, 3. Fachsemester und Gruppe 20, 5. Fachsemester).</p>&#13;
<p>Im Fokus standen Wirkung, Wirkungsforschung und -orientierung in der Klinischen Sozialen Arbeit. Das Thema wurde kontrovers und facettenreich beleuchtet, und dabei brachten sich auch Promovenden der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit ein. Sie wurden im Kontext der BAYWISS Verbundkollege „Gesundheit“ und „Sozialer Wandel“ von Prof. Dr. Michael Vogt begleitet. Außerdem stellte Dr. Sebastian Ertl im Panel „Auswertungen von Daten aus Kliniken“ zentrale Ergebnisse seiner Dissertation vor. Er ist Absolvent des berufsbegleitenden Masters Klinische Sozialarbeit und bereits seit 2019 approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Dr. Christopher Romanowski-Kirchner zeigte Notwendigkeiten und Möglichkeiten von Nutzer:innenbefragungen von ehemaligen Klient:innen der Jugendhilfe auf. Romanowski-Kirchner hat den Konsekutiven Master Soziale Arbeit mit der Vertiefung Klinische Sozialarbeit in Coburg abgeschlossen. Bis 2020 leitete er das Institut für Psycho-soziale Gesundheit, An-Institut der Hochschule Coburg (<a href="https://ipsg.de">https://ipsg.de</a>). Inzwischen hat er eine Professur an der Fakultät Sozialwesen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg inne.</p>&#13;
<p>Die Tagung endete mit einer Podiumsdiskussion, bei der sich auch die Tagungsteilnehmer:innen einbringen konnten. Die zentralen Erkenntnisse der Fachtagung wurden dabei kritisch eingeordnet von <a href="t3://page?uid=456">Prof. Dr. Christine Kröger</a>, Studiengangsleiterin des berufsbegleitenden Weiterbildungsmasters&nbsp;Soziale Arbeit: Klinische Sozialarbeit an der Hochschule Coburg, sowie von Prof. Dr. Peter Sommerfeld von der FH Nordwestschweiz, Olten, und Prof. Dr. Silke Gahleitner von der Alice Salomon Hochschule Berlin.</p>&#13;
<p>Einen Einblick in die Inhalte der Tagung bietet die Homepage <a href="http://www.klinischesozialarbeit.ch">www.klinischesozialarbeit.ch</a></p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/99-Klinsa-Fachtagung-1-1024x749.jpg"
                        fileSize="122090"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="749"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/99-Klinsa-Fachtagung-1024x683.jpg"
                        fileSize="177619"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kleine Unternehmen und nachhaltige Lieferketten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachhaltige-lieferketten/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Jul 2022 08:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nachhaltige-lieferketten/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Unternehmen, die sich jetzt nicht mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen, werden mittelfristig nicht mehr am Markt agieren können. <a href="t3://page?uid=1032">Prof. Dr. Michael Hartmann</a> erklärt im Video-Interview wofür der <a href="t3://page?uid=835">Zertifikatskurs "Green Supply Newortk Management"</a> gut ist und wie&nbsp; mit gezielten Maßnahmen nachhaltige Lieferketten entstehen. Weil das gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen oft eine Herausforderung ist, wurde das Programm speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet.</p>&#13;
<p><img alt="" height="155" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/9k" width="370" /></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen, die sich jetzt nicht mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen, werden mittelfristig nicht mehr am Markt agieren können. <a href="t3://page?uid=1032">Prof. Dr. Michael Hartmann</a> erklärt im Video-Interview wofür der <a href="t3://page?uid=835">Zertifikatskurs "Green Supply Newortk Management"</a> gut ist und wie&nbsp; mit gezielten Maßnahmen nachhaltige Lieferketten entstehen. Weil das gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen oft eine Herausforderung ist, wurde das Programm speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet.</p>&#13;
<p><img alt="" height="155" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/9k" width="370" /></p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Weiterbildung macht Unternehmen attraktiv]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weiterbildung-macht-unternehmen-attraktiv/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Jul 2022 04:07:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/weiterbildung-macht-unternehmen-attraktiv/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="Text"><em>Wie werden Unternehmen attraktiv für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie geht „Agile Führung“ und was wollen potentielle Kandidat:innen von den Unternehmen heute? Das und mehr wurde am 1. Personalertag der Hochschule Coburg und der IHK zu Coburg vermittelt. </em></p>&#13;
<p>Direkt im Anschluss an die Campus-Messe fand der „1. Personalertag“ an der Hochschule Coburg statt. Das Thema bei der Premiere dieses neuen, gemeinsamen Veranstaltungsformats der IHK zu Coburg und Hochschule Coburg lautete „Future of Work“.&nbsp;<br /> Digitalisierung und Homeoffice auf der einen Seite, Fachkräftemangel auf der anderen. Die gewohnte Stabilität in der Arbeit nimmt ab, Anforderungen an die Flexibilität dagegen nehmen zu. Auch das Personalmanagement muss sich auf diese Entwicklung einstellen. Steffen Günder, Senior Director Sales Germany, Monster Worldwide, sprach beispielsweise über aktuelle Trends im Recruiting. „Für die potentiellen Kandidatinnen und Kandidaten stehen nach den Themen Work-Life-Balance und Homeoffice nun das Gehalt und die Jobsicherheit wieder an erster Stelle.“ Auch die Weiterbildung innerhalb eines Betriebes nennt er als ist ein immer stärkeres Kriterium für potentielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.</p>&#13;
<p>Der „Personalertag 2022“ dient als Plattform für fachlichen Austausch, für Information und Diskussion sowie der Vernetzung für Personalverantwortliche aus der Region. IHK-Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel erklärt: „Bereits seit vielen Jahren verbinden gemeinsame Aktivitäten die Hochschule und die IHK, insbesondere bei Forschung und Entwicklung, Know-how-Transfer, bis hin zur Fachkräftesicherung, unter anderem durch duale Studienangebote und berufsbegleitende Weiterbildung.“&nbsp;Prof. Dr. Michael Hartmann, Studiendekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/studienfakultaet-fuer-weiterbildung.html" target="Fakultät für Weiterbildung" rel="noopener">Fakultät für Weiterbildung</a> der Hochschule Coburg fügt an: „Mit unseren berufsbegleitenden Studiengängen, Zertifikatskursen und anderen Weiterbildungsangeboten reagieren wir passgenau auf die Bedürfnisse der Unternehmen sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region.“&nbsp;</p>&#13;
<p class="Text">&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="Text"><em>Wie werden Unternehmen attraktiv für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie geht „Agile Führung“ und was wollen potentielle Kandidat:innen von den Unternehmen heute? Das und mehr wurde am 1. Personalertag der Hochschule Coburg und der IHK zu Coburg vermittelt. </em></p>&#13;
<p>Direkt im Anschluss an die Campus-Messe fand der „1. Personalertag“ an der Hochschule Coburg statt. Das Thema bei der Premiere dieses neuen, gemeinsamen Veranstaltungsformats der IHK zu Coburg und Hochschule Coburg lautete „Future of Work“.&nbsp;<br /> Digitalisierung und Homeoffice auf der einen Seite, Fachkräftemangel auf der anderen. Die gewohnte Stabilität in der Arbeit nimmt ab, Anforderungen an die Flexibilität dagegen nehmen zu. Auch das Personalmanagement muss sich auf diese Entwicklung einstellen. Steffen Günder, Senior Director Sales Germany, Monster Worldwide, sprach beispielsweise über aktuelle Trends im Recruiting. „Für die potentiellen Kandidatinnen und Kandidaten stehen nach den Themen Work-Life-Balance und Homeoffice nun das Gehalt und die Jobsicherheit wieder an erster Stelle.“ Auch die Weiterbildung innerhalb eines Betriebes nennt er als ist ein immer stärkeres Kriterium für potentielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.</p>&#13;
<p>Der „Personalertag 2022“ dient als Plattform für fachlichen Austausch, für Information und Diskussion sowie der Vernetzung für Personalverantwortliche aus der Region. IHK-Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel erklärt: „Bereits seit vielen Jahren verbinden gemeinsame Aktivitäten die Hochschule und die IHK, insbesondere bei Forschung und Entwicklung, Know-how-Transfer, bis hin zur Fachkräftesicherung, unter anderem durch duale Studienangebote und berufsbegleitende Weiterbildung.“&nbsp;Prof. Dr. Michael Hartmann, Studiendekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/studienfakultaet-fuer-weiterbildung.html" target="Fakultät für Weiterbildung" rel="noopener">Fakultät für Weiterbildung</a> der Hochschule Coburg fügt an: „Mit unseren berufsbegleitenden Studiengängen, Zertifikatskursen und anderen Weiterbildungsangeboten reagieren wir passgenau auf die Bedürfnisse der Unternehmen sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region.“&nbsp;</p>&#13;
<p class="Text">&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/96-Personalertag_Gruppe-1024x681.jpg"
                        fileSize="126566"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/96-Personalertag_Guender-1024x681.jpg"
                        fileSize="112655"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/96-Personalertag_Heimers-1024x681.jpg"
                        fileSize="117466"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/96-Personalertag_Publikum-1024x681.jpg"
                        fileSize="147891"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studium: die Energielandschaft der Zukunft gestalten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studium-die-energielandschaft-der-zukunft-gestalten/</link>
                <pubDate>Mon, 04 Jul 2022 10:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studium-die-energielandschaft-der-zukunft-gestalten/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Die heutigen Studierenden werden den Wandel gestalten - durch die Stärkung von Windkraft, Photovoltaik, Biomasse und neuen Energieübertragungs- und Speichersystemen.</p>&#13;
<p>Kohle, Öl, Gas: Fossile Brennstoffe sind Hauptursache der globalen Erderwärmung. Und sie sind teuer geworden. Deutlich offenbart der Russland-Ukraine-Krieg die Abhängigkeiten. Die Art der Energiegewinnung muss sich grundlegend ändern. <a href="t3://page?uid=483">Prof. Dr. Bernd Hüttl </a>forscht und lehrt als Professor für <a href="t3://page?uid=112">erneuerbare Energien</a> insbesondere im Bereich Photovoltaik. Er erklärt, wie die Energielandschaft der Zukunft aussehen wird – und warum wir dafür jetzt dringend gute Ingenieurinnen und Ingenieure brauchen.</p>&#13;
<p><em>Seit 50 Jahren wird über die Energiewende gesprochen – was fehlt denn noch?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Bernd Hüttl:</strong> Es gibt technische Themen, aber zuerst erfordert die Energiewende gesellschaftliche Akzeptanz, Umsetzungswillen und Betriebswirte, die clevere Finanzierungsmechanismen entwickeln. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit der festen Vergütung für Strom aus erneuerbaren Energien war ein wichtiger Schritt. Es hat ganze Technologiezweige gefördert, so dass diese heute preiswert zur Verfügung stehen. PV-Strom großer Anlagen kostet heute in Deutschland nur noch 5 Cent/kWh. Andererseits hat das EEG den Strompreis in die Höhe getrieben, das muss nun geändert werden. Grüner Strom selbst ist inzwischen billig, der Vorteil muss an die Verbraucher zurückgegeben werden. Nur so kann das Stocken der Energiewende überwunden werden.</p>&#13;
<p><em>Und das hat sich jetzt geändert …</em><br /> Jetzt passiert alles gleichzeitig. Der Atomausstieg ist noch immer Thema, die Abhängigkeit von Russland und die Preissteigerungen haben einen gesellschaftspolitischen Schock ausgelöst und der Klimawandel wird sichtbarer, spürbarer. Aber die Hektik, die nun entsteht, hätte nicht sein müssen. Stöhnend fragen die energieintensiven Industriezweige: Können wir schnell was machen? Nein, schnell können wir nichts machen. Es gibt technische Lösungen, aber da fehlt noch einiges an Entwicklung, damit die Lösungen preiswert werden. Erst das macht Technologien zukunftsfähig. Dafür braucht’s eine Anschubfinanzierung. Und gute Ingenieurinnen und Ingenieure, die wir ausbilden.</p>&#13;
<p><em>Was sind die Themen der Ingenieurinnen und Ingenieure? </em><br /> Die Energielandschaft der Zukunft. Sie ist dezentral. Zum Beispiel sind Genossenschaften im Bereich der Windenergie stark im Kommen, weil die Menschen vor Ort etwas davon haben und nicht nur die großen Konzerne. Photovoltaik hat große Bedeutung, aber auch Geothermie und Wasserkraft leisten einen Beitrag. Und all die kleinen dezentralen Versorgungseinheiten müssen intelligent, smart, miteinander vernetzt sein, denn die Anforderungen an die Netze sind ganz anders als früher. „Zappelenergie“ nennen es manche, wir sagen volatile Stromerzeugung; das ist ingenieurtechnisch exakt. Die Netze müssen stabilisiert werden, und man muss Energie zwischenspeichern, damit sie greifbar ist, wenn es die sogenannte Dunkelflaute gibt. Kollegen an der Hochschule forschen und lehren auch die Themen Smart Grid und Wasserstofftechnik, außerdem wird man künftig Gas aus erneuerbaren Energien herstellen. Die Speicherung macht Energie teuer. Deshalb müssen wir an allen Stellen daran arbeiten, das weiterzuentwickeln und da gibt es auch spannende Berufsfelder für unsere Absolventinnen und Absolventen.</p>&#13;
<p><em>Was studieren diejenigen, die die Energielandschaft der Zukunft gestalten?</em><br /> Es gibt natürlich junge Leute, die auf die Straße gehen und den Wandel fordern und zum Beispiel Politikwissenschaft studieren. Aber es gibt auch diejenigen, die sagen: Wenn die Probleme technisch sind, muss ich da ansetzen. Die sind bei uns richtig. Die Hochschule Coburg gehört zum Netzwerk „Study Green Energy und wir sind in allen Bereichen sehr praxisorientiert ausgerichtet, das reicht von kleinen Studierendenprojekten bis zur Promotion. In unserem Bachelorstudiengang Energietechnik und Erneuerbare Energien steht die Speicherung und Verteilung der Erneuerbaren Energie im Mittelpunkt. Aber auch die Studienrichtung Energieeffizientes Gebäudedesign im Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen und der Master-Studiengang ressourceneffizientes Planen und Bauen (Bauingenieurwesen) sind auf die Energiewende ausgerichtet. Die Bewerbungsphase für’s Wintersemester an den Studiengängen der Hochschule läuft. Weitere Informationen darüber gibt es <a href="t3://page?uid=1110">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die heutigen Studierenden werden den Wandel gestalten - durch die Stärkung von Windkraft, Photovoltaik, Biomasse und neuen Energieübertragungs- und Speichersystemen.</p>&#13;
<p>Kohle, Öl, Gas: Fossile Brennstoffe sind Hauptursache der globalen Erderwärmung. Und sie sind teuer geworden. Deutlich offenbart der Russland-Ukraine-Krieg die Abhängigkeiten. Die Art der Energiegewinnung muss sich grundlegend ändern. <a href="t3://page?uid=483">Prof. Dr. Bernd Hüttl </a>forscht und lehrt als Professor für <a href="t3://page?uid=112">erneuerbare Energien</a> insbesondere im Bereich Photovoltaik. Er erklärt, wie die Energielandschaft der Zukunft aussehen wird – und warum wir dafür jetzt dringend gute Ingenieurinnen und Ingenieure brauchen.</p>&#13;
<p><em>Seit 50 Jahren wird über die Energiewende gesprochen – was fehlt denn noch?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Bernd Hüttl:</strong> Es gibt technische Themen, aber zuerst erfordert die Energiewende gesellschaftliche Akzeptanz, Umsetzungswillen und Betriebswirte, die clevere Finanzierungsmechanismen entwickeln. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit der festen Vergütung für Strom aus erneuerbaren Energien war ein wichtiger Schritt. Es hat ganze Technologiezweige gefördert, so dass diese heute preiswert zur Verfügung stehen. PV-Strom großer Anlagen kostet heute in Deutschland nur noch 5 Cent/kWh. Andererseits hat das EEG den Strompreis in die Höhe getrieben, das muss nun geändert werden. Grüner Strom selbst ist inzwischen billig, der Vorteil muss an die Verbraucher zurückgegeben werden. Nur so kann das Stocken der Energiewende überwunden werden.</p>&#13;
<p><em>Und das hat sich jetzt geändert …</em><br /> Jetzt passiert alles gleichzeitig. Der Atomausstieg ist noch immer Thema, die Abhängigkeit von Russland und die Preissteigerungen haben einen gesellschaftspolitischen Schock ausgelöst und der Klimawandel wird sichtbarer, spürbarer. Aber die Hektik, die nun entsteht, hätte nicht sein müssen. Stöhnend fragen die energieintensiven Industriezweige: Können wir schnell was machen? Nein, schnell können wir nichts machen. Es gibt technische Lösungen, aber da fehlt noch einiges an Entwicklung, damit die Lösungen preiswert werden. Erst das macht Technologien zukunftsfähig. Dafür braucht’s eine Anschubfinanzierung. Und gute Ingenieurinnen und Ingenieure, die wir ausbilden.</p>&#13;
<p><em>Was sind die Themen der Ingenieurinnen und Ingenieure? </em><br /> Die Energielandschaft der Zukunft. Sie ist dezentral. Zum Beispiel sind Genossenschaften im Bereich der Windenergie stark im Kommen, weil die Menschen vor Ort etwas davon haben und nicht nur die großen Konzerne. Photovoltaik hat große Bedeutung, aber auch Geothermie und Wasserkraft leisten einen Beitrag. Und all die kleinen dezentralen Versorgungseinheiten müssen intelligent, smart, miteinander vernetzt sein, denn die Anforderungen an die Netze sind ganz anders als früher. „Zappelenergie“ nennen es manche, wir sagen volatile Stromerzeugung; das ist ingenieurtechnisch exakt. Die Netze müssen stabilisiert werden, und man muss Energie zwischenspeichern, damit sie greifbar ist, wenn es die sogenannte Dunkelflaute gibt. Kollegen an der Hochschule forschen und lehren auch die Themen Smart Grid und Wasserstofftechnik, außerdem wird man künftig Gas aus erneuerbaren Energien herstellen. Die Speicherung macht Energie teuer. Deshalb müssen wir an allen Stellen daran arbeiten, das weiterzuentwickeln und da gibt es auch spannende Berufsfelder für unsere Absolventinnen und Absolventen.</p>&#13;
<p><em>Was studieren diejenigen, die die Energielandschaft der Zukunft gestalten?</em><br /> Es gibt natürlich junge Leute, die auf die Straße gehen und den Wandel fordern und zum Beispiel Politikwissenschaft studieren. Aber es gibt auch diejenigen, die sagen: Wenn die Probleme technisch sind, muss ich da ansetzen. Die sind bei uns richtig. Die Hochschule Coburg gehört zum Netzwerk „Study Green Energy und wir sind in allen Bereichen sehr praxisorientiert ausgerichtet, das reicht von kleinen Studierendenprojekten bis zur Promotion. In unserem Bachelorstudiengang Energietechnik und Erneuerbare Energien steht die Speicherung und Verteilung der Erneuerbaren Energie im Mittelpunkt. Aber auch die Studienrichtung Energieeffizientes Gebäudedesign im Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen und der Master-Studiengang ressourceneffizientes Planen und Bauen (Bauingenieurwesen) sind auf die Energiewende ausgerichtet. Die Bewerbungsphase für’s Wintersemester an den Studiengängen der Hochschule läuft. Weitere Informationen darüber gibt es <a href="t3://page?uid=1110">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Springschool_Diskussion-1024x683.jpg"
                        fileSize="91887"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SozialeArbeit_akkreditiert-1024x682.jpg"
                        fileSize="136898"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/76_Huettl_study_green_energy-0-1024x700.jpg"
                        fileSize="92758"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="700"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/76_Huettl_study_green_energy-1024x683.jpg"
                        fileSize="81564"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschen, lernen, sich begegnen am ZUKUNFTSCAMPUS]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschen-lernen-sich-begegnen-am-zukunftscampus/</link>
                <pubDate>Fri, 01 Jul 2022 10:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschen-lernen-sich-begegnen-am-zukunftscampus/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie könnte der Hochschulcampus am Güterbahnhofs- und Schlachthofareal aussehen? Was sollte er bieten, um Platz für Forschung und Räume der Begegnung mit Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen? Dazu wurden in einer Projektwoche Vorschläge von Studierenden erarbeitet. </em></p>&#13;
<p>In einer kooperativen Lehrveranstaltung im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Studiengang Architektur" rel="noopener">Studiengang Architektur</a> arbeiteten Studierende eine Woche lang in der alten Schlachthofvilla an Entwürfen&nbsp;für den Zukunftscampus. Diese Ideen können als Grundlage für Präzisierungen der weiteren Planungen dienen. In kreativer Atmosphäre begleitete ein Team aus interdisziplinären Expertinnen und Experten die Arbeitsphasen. So kamen ein Verkehrsplaner und ein Landschaftsarchitekt dazu, um die Studierenden in diesen Bereichen zu unterstützen. Schließlich ist das Gelände zwischen Bahnlinie und Itz schwierig zu beplanen. Jana Melber ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei CREAPOLIS und hat die Woche gemiensam mit Prof.&nbsp;Friedemann Zeiler und Prof. Mario Tvrtković organisiert und begleitet. Sie resümiert: „Die Entwürfe der Studierenden loten eine räumliche Umsetzung für einen zukünftigen Wissensort in Coburg aus. Aufbauend auf den Ergebnissen der Zukunftswerkstatt sind unterschiedliche Konzepte entstanden, die eine Diskurs über räumliche Qualitäten auf dem Areal möglich machen.“</p>&#13;
<p>Wie die Woche verlaufen ist und was dabei herauskam, sehen Sie im Beitrag unseres <a href="https://youtu.be/vRwSuptpdos" target="Youtube" rel="noopener">Hochschulfernsehens</a>.</p>&#13;
<p>Jetzt läd die Gruppe ein letztes Mal zum Projekt ZUKUNFTSCAMPUS ein: Im Makerspace präsentieren die Studierenden ihre Entwürfe aus der Projektwerkstatt und geben eine Zusammenfassung der Themen, die aus den unterschiedlichen Arbeiten als Empfehlung für den weiteren Prozess relevant sind.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie könnte der Hochschulcampus am Güterbahnhofs- und Schlachthofareal aussehen? Was sollte er bieten, um Platz für Forschung und Räume der Begegnung mit Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen? Dazu wurden in einer Projektwoche Vorschläge von Studierenden erarbeitet. </em></p>&#13;
<p>In einer kooperativen Lehrveranstaltung im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Studiengang Architektur" rel="noopener">Studiengang Architektur</a> arbeiteten Studierende eine Woche lang in der alten Schlachthofvilla an Entwürfen&nbsp;für den Zukunftscampus. Diese Ideen können als Grundlage für Präzisierungen der weiteren Planungen dienen. In kreativer Atmosphäre begleitete ein Team aus interdisziplinären Expertinnen und Experten die Arbeitsphasen. So kamen ein Verkehrsplaner und ein Landschaftsarchitekt dazu, um die Studierenden in diesen Bereichen zu unterstützen. Schließlich ist das Gelände zwischen Bahnlinie und Itz schwierig zu beplanen. Jana Melber ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei CREAPOLIS und hat die Woche gemiensam mit Prof.&nbsp;Friedemann Zeiler und Prof. Mario Tvrtković organisiert und begleitet. Sie resümiert: „Die Entwürfe der Studierenden loten eine räumliche Umsetzung für einen zukünftigen Wissensort in Coburg aus. Aufbauend auf den Ergebnissen der Zukunftswerkstatt sind unterschiedliche Konzepte entstanden, die eine Diskurs über räumliche Qualitäten auf dem Areal möglich machen.“</p>&#13;
<p>Wie die Woche verlaufen ist und was dabei herauskam, sehen Sie im Beitrag unseres <a href="https://youtu.be/vRwSuptpdos" target="Youtube" rel="noopener">Hochschulfernsehens</a>.</p>&#13;
<p>Jetzt läd die Gruppe ein letztes Mal zum Projekt ZUKUNFTSCAMPUS ein: Im Makerspace präsentieren die Studierenden ihre Entwürfe aus der Projektwerkstatt und geben eine Zusammenfassung der Themen, die aus den unterschiedlichen Arbeiten als Empfehlung für den weiteren Prozess relevant sind.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zukunftscampus1-1024x724.jpg"
                        fileSize="60066"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="724"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zukunftscampus2-1024x724.jpg"
                        fileSize="81139"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="724"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zukunftscampus3-1024x724.jpg"
                        fileSize="143137"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="724"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zukunftscampus4-1024x724.jpg"
                        fileSize="83314"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="724"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zukunftscampus5-1024x724.jpg"
                        fileSize="59069"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="724"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zukunftscampus6-1024x724.jpg"
                        fileSize="53378"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="724"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Campus-Messe bringt Unternehmen und Fachkräfte zusammen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/campus-messe-bringt-unternehmen-und-fachkraefte-zusammen/</link>
                <pubDate>Fri, 01 Jul 2022 07:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/campus-messe-bringt-unternehmen-und-fachkraefte-zusammen/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="Text"><em>Nach zwei Jahren Pause fand im Juni die nunmehr 13. Campus-Messe an der Hochschule Coburg statt. Rund 70 regionale und überregionale Unternehmen und Betriebe kamen und stellten sich vor.</em><br /> Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Coburg organisiert die Hochschule die Job- und Karrieremesse für Studierende. Hier kommen Unternehmen direkt mit künftigen Fach- und Führungskräften zusammen. „Es ist wichtig, dass akademischer Nachwuchs und Unternehmen frühzeitig in Kontakt kommen! Die Campus-Messe ist eine perfekte Plattform für den Austausch: Studierende haben die Gelegenheit, unterschiedlichste, höchst interessante Arbeitgeber sowie Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten kennenzulernen. Und die Unternehmen können sich den künftigen Fach- und Führungskräften vorstellen und die Möglichkeiten für Einblicke in die betriebliche Praxis aufzeigen“, betonte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Björn Cukrowski bei der offiziellen Eröffnung der Campus-Messe.</p>&#13;
<h4>Gute Gespräche und mehr</h4>&#13;
<p>Die Messe auf dem Campus Friedrich Streib war den ganzen Tag über gut besucht und die Unternehmen kamen mit vielen Studierenden, Absolventinnen und Absolventen ins Gespräch. Verena Blume, Netzwerkmanagerin der Hochschule Coburg, bekam die durchweg positive Stimmung mit: „Die Studierenden haben ein sehr großes Interesse an den Unternehmen gezeigt und die Kontakte und Gespräche waren sehr zielführend.“</p>&#13;
<p>Bewährtes wie der Bewerbungsunterlagen-Check der Agentur für Arbeit wurde mit neuen Elementen kombiniert. Erstmalig gab es Unternehmenspräsentationen auf einer größeren Bühne und es fand ein Personalertag zum Thema „Future of Work“ im Anschluss an die Campus-Messe statt. Große Resonanz fand die sogenannte „Jobwall“. „Die Jobwall ist tatsächlich eine ganz tolle Sache. Nur selten gibt es so viele Angebote auf einem Blick – für Praxissemester, Abschlussarbeiten, Ferienjobs und den Berufseinstieg”, erklärt Verena Blume.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="Text"><em>Nach zwei Jahren Pause fand im Juni die nunmehr 13. Campus-Messe an der Hochschule Coburg statt. Rund 70 regionale und überregionale Unternehmen und Betriebe kamen und stellten sich vor.</em><br /> Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Coburg organisiert die Hochschule die Job- und Karrieremesse für Studierende. Hier kommen Unternehmen direkt mit künftigen Fach- und Führungskräften zusammen. „Es ist wichtig, dass akademischer Nachwuchs und Unternehmen frühzeitig in Kontakt kommen! Die Campus-Messe ist eine perfekte Plattform für den Austausch: Studierende haben die Gelegenheit, unterschiedlichste, höchst interessante Arbeitgeber sowie Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten kennenzulernen. Und die Unternehmen können sich den künftigen Fach- und Führungskräften vorstellen und die Möglichkeiten für Einblicke in die betriebliche Praxis aufzeigen“, betonte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Björn Cukrowski bei der offiziellen Eröffnung der Campus-Messe.</p>&#13;
<h4>Gute Gespräche und mehr</h4>&#13;
<p>Die Messe auf dem Campus Friedrich Streib war den ganzen Tag über gut besucht und die Unternehmen kamen mit vielen Studierenden, Absolventinnen und Absolventen ins Gespräch. Verena Blume, Netzwerkmanagerin der Hochschule Coburg, bekam die durchweg positive Stimmung mit: „Die Studierenden haben ein sehr großes Interesse an den Unternehmen gezeigt und die Kontakte und Gespräche waren sehr zielführend.“</p>&#13;
<p>Bewährtes wie der Bewerbungsunterlagen-Check der Agentur für Arbeit wurde mit neuen Elementen kombiniert. Erstmalig gab es Unternehmenspräsentationen auf einer größeren Bühne und es fand ein Personalertag zum Thema „Future of Work“ im Anschluss an die Campus-Messe statt. Große Resonanz fand die sogenannte „Jobwall“. „Die Jobwall ist tatsächlich eine ganz tolle Sache. Nur selten gibt es so viele Angebote auf einem Blick – für Praxissemester, Abschlussarbeiten, Ferienjobs und den Berufseinstieg”, erklärt Verena Blume.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_CO_CampusMesse_HS_DSC4563-1024x694.jpg"
                        fileSize="133413"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_CO_CampusMesse_HS_DSC4581-1024x1024.jpg"
                        fileSize="160940"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_CO_CampusMesse_HS_DSC4626-1024x694.jpg"
                        fileSize="138301"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_CO_CampusMesse_HS_DSC4673-1024x694.jpg"
                        fileSize="160790"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_CO_CampusMesse_HS_DSC4697-1024x694.jpg"
                        fileSize="132354"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Fünf Jahre Mentoring – Dream Big]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/5-jahre-mentoring-dream-big/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Jun 2022 08:23:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/5-jahre-mentoring-dream-big/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vor fünf Jahren wurde an der Hochschule Coburg das erste Mentoringprogramm für Doktorandinnen an einer deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften ins Leben gerufen. Grund genug um das zu feiern.</em></p>&#13;
<p>Ziel des Programms war und ist es, vor allem den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und die Karriere von Doktorandinnen voranzubringen. Trotz hoher fachlicher Qualifikation ist es nämlich für Frauen immer noch schwerer als für Männer, in der Wissenschaft Karriere zu machen.</p>&#13;
<p>Insgesamt 29 Teilnehmende absolvierten in bislang vier Jahrgängen das Programm. Für die Qualifizierungsphase Promotion ist das Einmaleins des Netzwerkens, sowie Kompetenzen zu schärfen ein hilfreiches, stärkendes Angebot. Mentoring pflegt Teamwork und so gilt der Dank am Jubiläum allen internen und externen Unterstützer:innen: <a href="t3://page?uid=512">Prof. Dr. Aileen Funke </a>als damalige Vizepräsidentin für Forschung hat das Mentoringprogramm ins Leben gerufen. Monika Faaß, Gleichstellungsbeauftagte und Ina Sinterhauf, Projekt:Ing haben erfolgreich den Projektantrag geschrieben. Dr. Renate Lucke konzeptionierte und implementierte das Programm und leitet es bis heute. Die seit 2020 vom „Netzwerk Mentoring Baden-Württemberg” zertifizierte Mentoring-Managerin Lucke sucht stets nach Formatideen und Expert:innen: „Mentoring regt an. Gerade Frauen fällt es oft schwer von ihren Erfolgen zu sprechen. Durch Role Models werden Karrierewege sichtbarer“. Mentoring ist die lange Tradition, sich bei einer erfahreneren Person Rat und Zuspruch zu holen. Über ihre Netzwerkarbeit als Vorstandsmitglied im Bundesverband Forum Mentoring e.V. treibt sie zudem das Thema Promotionsförderung voran. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-martin-synold.html" target="Synold" rel="noopener">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, betont: „So ein Mentoringprogramm passend und engagiert zu entwickeln, ist ein toller Erfolg für unsere Hochschule für angewandte Wissenschaften und wird einen Baustein beim Promotionsrecht im Zuge des kommenden Hochschulinnovationsgesetzes in Bayern für uns bilden“.</p>&#13;
<h4>Motivation zur Promotion</h4>&#13;
<p>Zahlreiche Mentees, Mentor:innen, Unterstützer:innen und Interessierte besuchten die Veranstaltung mit der Dialogrunde zu „Karriere mit dem Doktortitel“. Vier Frauen aus Wissenschaft und Wirtschaft standen als Role Model und dem anschließenden Networking bereit: <a href="t3://page?uid=1246">Prof. Dr. Alisa Lindner</a> von der Hochschule Coburg wollte zur Promotion motivieren und sagte: „Das Thema muss euch begeistern, dann hängt ihr euch gern rein und seht einen Sinn in der Forschung“. Prof. Dr. Manuela Weller, Technische Hochschule Mittelhessen, betonte den Mut auch als Frau etwas einzufordern: „Karriere für mich heißt: Machen dürfen“. Dr.-Ing. Brigitte Urban, Programme Director Siemens Mobility, erzählte, wie wichtig fördernden Netzwerke für Sie sind: „Mein persönlicher Energizer war das entgegengebrachte Vertrauen durch Führungskräfte und Kunden, Themen selbständig und in Eigenverantwortung bearbeiten zu können.“ Prof. Dr. Birgit Götzinger, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, gab den Teilnehmenden mit: „Strebt eine Promotion für euch selbst an und nicht um des Titels Willen, das trägt euch nicht“.</p>&#13;
<h4>Netzwerken ist wichtig</h4>&#13;
<p>Mentoring ist Persönlichkeitsentwicklung und politischer Auftrag, das war auch die Botschaft von <a href="t3://page?uid=1041">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a> in ihrer Festrede: „Es ist wichtig für Frauen, die Karriere machen wollen, sich Netzwerke aufzubauen. Studien zeigen, dass neben der hohen wissenschaftlichen Qualität vor allem Netzwerke eine Karriere in der Wissenschaft befördern. &nbsp;Wer Netzwerken aktiv betreibt, ist beruflich erfolgreicher“, so die Hochschulfrauenbeauftragte. „Don‘t fix the women, fix the system!“ ist ihre Forderung. „Mentoring ist ein Baustein, aber der Wille, Frauen einzustellen, zu fördern und ihnen Rahmenbedingungen zu bieten, in denen sie ihre Potenziale entfalten und produktiv sein können, ist eine Aufgabe der Hochschule und Gesellschaft“, schließt Alberternst.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vor fünf Jahren wurde an der Hochschule Coburg das erste Mentoringprogramm für Doktorandinnen an einer deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften ins Leben gerufen. Grund genug um das zu feiern.</em></p>&#13;
<p>Ziel des Programms war und ist es, vor allem den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und die Karriere von Doktorandinnen voranzubringen. Trotz hoher fachlicher Qualifikation ist es nämlich für Frauen immer noch schwerer als für Männer, in der Wissenschaft Karriere zu machen.</p>&#13;
<p>Insgesamt 29 Teilnehmende absolvierten in bislang vier Jahrgängen das Programm. Für die Qualifizierungsphase Promotion ist das Einmaleins des Netzwerkens, sowie Kompetenzen zu schärfen ein hilfreiches, stärkendes Angebot. Mentoring pflegt Teamwork und so gilt der Dank am Jubiläum allen internen und externen Unterstützer:innen: <a href="t3://page?uid=512">Prof. Dr. Aileen Funke </a>als damalige Vizepräsidentin für Forschung hat das Mentoringprogramm ins Leben gerufen. Monika Faaß, Gleichstellungsbeauftagte und Ina Sinterhauf, Projekt:Ing haben erfolgreich den Projektantrag geschrieben. Dr. Renate Lucke konzeptionierte und implementierte das Programm und leitet es bis heute. Die seit 2020 vom „Netzwerk Mentoring Baden-Württemberg” zertifizierte Mentoring-Managerin Lucke sucht stets nach Formatideen und Expert:innen: „Mentoring regt an. Gerade Frauen fällt es oft schwer von ihren Erfolgen zu sprechen. Durch Role Models werden Karrierewege sichtbarer“. Mentoring ist die lange Tradition, sich bei einer erfahreneren Person Rat und Zuspruch zu holen. Über ihre Netzwerkarbeit als Vorstandsmitglied im Bundesverband Forum Mentoring e.V. treibt sie zudem das Thema Promotionsförderung voran. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-martin-synold.html" target="Synold" rel="noopener">Prof. Dr. Martin Synold</a>, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, betont: „So ein Mentoringprogramm passend und engagiert zu entwickeln, ist ein toller Erfolg für unsere Hochschule für angewandte Wissenschaften und wird einen Baustein beim Promotionsrecht im Zuge des kommenden Hochschulinnovationsgesetzes in Bayern für uns bilden“.</p>&#13;
<h4>Motivation zur Promotion</h4>&#13;
<p>Zahlreiche Mentees, Mentor:innen, Unterstützer:innen und Interessierte besuchten die Veranstaltung mit der Dialogrunde zu „Karriere mit dem Doktortitel“. Vier Frauen aus Wissenschaft und Wirtschaft standen als Role Model und dem anschließenden Networking bereit: <a href="t3://page?uid=1246">Prof. Dr. Alisa Lindner</a> von der Hochschule Coburg wollte zur Promotion motivieren und sagte: „Das Thema muss euch begeistern, dann hängt ihr euch gern rein und seht einen Sinn in der Forschung“. Prof. Dr. Manuela Weller, Technische Hochschule Mittelhessen, betonte den Mut auch als Frau etwas einzufordern: „Karriere für mich heißt: Machen dürfen“. Dr.-Ing. Brigitte Urban, Programme Director Siemens Mobility, erzählte, wie wichtig fördernden Netzwerke für Sie sind: „Mein persönlicher Energizer war das entgegengebrachte Vertrauen durch Führungskräfte und Kunden, Themen selbständig und in Eigenverantwortung bearbeiten zu können.“ Prof. Dr. Birgit Götzinger, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, gab den Teilnehmenden mit: „Strebt eine Promotion für euch selbst an und nicht um des Titels Willen, das trägt euch nicht“.</p>&#13;
<h4>Netzwerken ist wichtig</h4>&#13;
<p>Mentoring ist Persönlichkeitsentwicklung und politischer Auftrag, das war auch die Botschaft von <a href="t3://page?uid=1041">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a> in ihrer Festrede: „Es ist wichtig für Frauen, die Karriere machen wollen, sich Netzwerke aufzubauen. Studien zeigen, dass neben der hohen wissenschaftlichen Qualität vor allem Netzwerke eine Karriere in der Wissenschaft befördern. &nbsp;Wer Netzwerken aktiv betreibt, ist beruflich erfolgreicher“, so die Hochschulfrauenbeauftragte. „Don‘t fix the women, fix the system!“ ist ihre Forderung. „Mentoring ist ein Baustein, aber der Wille, Frauen einzustellen, zu fördern und ihnen Rahmenbedingungen zu bieten, in denen sie ihre Potenziale entfalten und produktiv sein können, ist eine Aufgabe der Hochschule und Gesellschaft“, schließt Alberternst.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schild-1024x683.jpg"
                        fileSize="124516"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppe_Mentoring-1024x683.jpg"
                        fileSize="161670"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lucke_Alberternst-1024x683.jpg"
                        fileSize="83219"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gelebte Kooperation mit Schulen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gelebte-kooperation-mit-schulen/</link>
                <pubDate>Wed, 29 Jun 2022 05:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gelebte-kooperation-mit-schulen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Schülerinnen und Schüler sollen früher an die Angebote der Hochschule Coburg herangeführt werden. Daher kamen die Leiterinnen und Leiter der weiterführenden Schulen aus der Region und unterzeichneten neue Kooperationsvereinbarungen.</em></p>&#13;
<p>„Wir fühlen uns den Zielen Coburgs als ‚Bildungsregion Bayern‘ verpflichtet und möchten mit der Kooperation zeigen, dass uns die Zusammenarbeit wichtig ist“, bekräftigt Prof. Dr. Nicole Hegel, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity. „Mit den neuen Kooperationsverträgen werden regionale Bildungsangebote stärker vernetzt und insbesondere der Übergang vom Gymnasium an die Hochschule strukturiert begleitet.“<br /> In den Vereinbarungen wird unter anderem die Bereitschaft zur Durchführung gemeinsamer Projekte festgehalten. Dabei ist die Zusammenarbeit individuell auf die Schulen zugeschnitten. Dr. Katja Kessel, Leiterin der Studienberatung, fügt an: “Die Schulen können eigene Akzente setzen, wie etwa für den Bereich der MINT-Förderung oder der Förderung internationaler Austauschprogramme.“ Die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler stehen dabei immer im Vordergrund.</p>&#13;
<p>Nach der Corona-Pause können auch wieder viele Aktionen stattfinden: So hat die Studienberatung am Arnoldgymnasium in Neustadt einen Vortrag zur Studienfinanzierung gehalten. Um den Forschergeist am Coburger Gymnasium Alexandrinum und der Beruflichen Oberschule zu wecken, wird Bioanalytik-Professor Dr. Matthias Noll noch im Juli Workshops zur Blutanalyse anbieten. Außerdem werden mit dem Gymnasium Casimirianum erstmals Wandertage zur Hochschule geplant.&nbsp;Katja Kessel betont: „Wir haben für die Zukunft noch viele weitere Ideen und Aktionen für Schülerinnen und Schüler geplant und freuen uns sehr über die Bereitschaft der Schulen noch stärker mit der Hochschule Coburg zusammen zu arbeiten.“&nbsp;Alle Informationen und Angebote der Hochschule für Schulen finden sich nun auch kompakt&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen.html" target="Informationen für Schulen" rel="noopener">hier</a>.</p>&#13;
<p>Auf dem Gruppenbild zu sehen sind:&nbsp;OStD Stephan Feuerpfeil – Schulleiter Gymnasium Alexandrinum /&nbsp;Prof. Dr. Stefan Gast – Präsident der Hochschule Coburg /&nbsp;Prof. Dr. Nicole Hegel – Vizepräsidentin für Bildung und Diversity der Hochschule Coburg /&nbsp;OStD Bernd Jakob – Schulleiter Gymnasium Ernestinum /&nbsp;OStDin Ursula Kick-Bernklau – Schulleiterin Gymnasium Casimirianum /&nbsp;OStD Dr. Karl-Heinz Sänger&nbsp; - Schulleiter Arnoldgymnasium, Neustadt b. Co. /&nbsp;OStD Thomas Carl – Schulleiter Meranier-Gymansium Lichtenfels /&nbsp;StD Steffen Schlüter - Stellvertreter des Schulleiters am Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern (in Vertretung für OStD Martin Pöhner).</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Schülerinnen und Schüler sollen früher an die Angebote der Hochschule Coburg herangeführt werden. Daher kamen die Leiterinnen und Leiter der weiterführenden Schulen aus der Region und unterzeichneten neue Kooperationsvereinbarungen.</em></p>&#13;
<p>„Wir fühlen uns den Zielen Coburgs als ‚Bildungsregion Bayern‘ verpflichtet und möchten mit der Kooperation zeigen, dass uns die Zusammenarbeit wichtig ist“, bekräftigt Prof. Dr. Nicole Hegel, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity. „Mit den neuen Kooperationsverträgen werden regionale Bildungsangebote stärker vernetzt und insbesondere der Übergang vom Gymnasium an die Hochschule strukturiert begleitet.“<br /> In den Vereinbarungen wird unter anderem die Bereitschaft zur Durchführung gemeinsamer Projekte festgehalten. Dabei ist die Zusammenarbeit individuell auf die Schulen zugeschnitten. Dr. Katja Kessel, Leiterin der Studienberatung, fügt an: “Die Schulen können eigene Akzente setzen, wie etwa für den Bereich der MINT-Förderung oder der Förderung internationaler Austauschprogramme.“ Die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler stehen dabei immer im Vordergrund.</p>&#13;
<p>Nach der Corona-Pause können auch wieder viele Aktionen stattfinden: So hat die Studienberatung am Arnoldgymnasium in Neustadt einen Vortrag zur Studienfinanzierung gehalten. Um den Forschergeist am Coburger Gymnasium Alexandrinum und der Beruflichen Oberschule zu wecken, wird Bioanalytik-Professor Dr. Matthias Noll noch im Juli Workshops zur Blutanalyse anbieten. Außerdem werden mit dem Gymnasium Casimirianum erstmals Wandertage zur Hochschule geplant.&nbsp;Katja Kessel betont: „Wir haben für die Zukunft noch viele weitere Ideen und Aktionen für Schülerinnen und Schüler geplant und freuen uns sehr über die Bereitschaft der Schulen noch stärker mit der Hochschule Coburg zusammen zu arbeiten.“&nbsp;Alle Informationen und Angebote der Hochschule für Schulen finden sich nun auch kompakt&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/informationen-fuer/schulen.html" target="Informationen für Schulen" rel="noopener">hier</a>.</p>&#13;
<p>Auf dem Gruppenbild zu sehen sind:&nbsp;OStD Stephan Feuerpfeil – Schulleiter Gymnasium Alexandrinum /&nbsp;Prof. Dr. Stefan Gast – Präsident der Hochschule Coburg /&nbsp;Prof. Dr. Nicole Hegel – Vizepräsidentin für Bildung und Diversity der Hochschule Coburg /&nbsp;OStD Bernd Jakob – Schulleiter Gymnasium Ernestinum /&nbsp;OStDin Ursula Kick-Bernklau – Schulleiterin Gymnasium Casimirianum /&nbsp;OStD Dr. Karl-Heinz Sänger&nbsp; - Schulleiter Arnoldgymnasium, Neustadt b. Co. /&nbsp;OStD Thomas Carl – Schulleiter Meranier-Gymansium Lichtenfels /&nbsp;StD Steffen Schlüter - Stellvertreter des Schulleiters am Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern (in Vertretung für OStD Martin Pöhner).</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/89-Schulleiter_Unterzeichnung-1-1024x709.jpg"
                        fileSize="142799"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="709"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/89-Schulleiter_Unterzeichnung-2-1024x700.jpg"
                        fileSize="85174"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="700"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/89-Schulleiter_Unterzeichnung-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="175427"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der Hochschulpräsident im Interview]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-hochschulpraesident-im-interview/</link>
                <pubDate>Tue, 28 Jun 2022 05:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-hochschulpraesident-im-interview/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nun ist der neue Hochschulpräsident über drei Monate im Amt. Höchste Zeit also, Prof. Dr. Stefan Gast zwischen seinen vielen Terminen in Ruhe zu einem ausführlichen Gespräch zu bitten. Wolfram Hegen hat für das Hochschulfernsehen mit ihm über seine Ziele für die Hochschule in der Region, aber auch über Privates gesprochen. </em></p>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nun ist der neue Hochschulpräsident über drei Monate im Amt. Höchste Zeit also, Prof. Dr. Stefan Gast zwischen seinen vielen Terminen in Ruhe zu einem ausführlichen Gespräch zu bitten. Wolfram Hegen hat für das Hochschulfernsehen mit ihm über seine Ziele für die Hochschule in der Region, aber auch über Privates gesprochen. </em></p>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Wissenschaft darf nie Selbstzweck sein!“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissenschaft-darf-nie-selbstzweck-sein/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Jun 2022 05:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wissenschaft-darf-nie-selbstzweck-sein/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule hat eine Reihe Fragen an neue Professorinnen und Professoren. Heute antwortet Prof. Dr. Katrin Linthorst.</em></p>&#13;
<p>Die Bereits im 19. Jahrhundert war es Mode in den Pariser Salons, interessanten Menschen mit einem Fragebogen ungewöhnliche Gedanken zu entlocken. Was beschäftigt sie, was denken sie? Das wollen wir auch von unseren neuen Professorinnen und Professoren wissen. Als Vorbild dient hierbei das „Questionnaire“, das der französische Schriftsteller Marcel Proust (1871-1922) als Jugendlicher beantwortet hat. Ein paar Jahre später beantwortete er es als junger Mann noch einmal. Der Proust-Fragebogen wurde später immer wieder in bekannten Publikationen aufgegriffen und abgewandelt. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute<a href="t3://page?uid=1351"> Prof. Katrin Linthorst </a>(Jahrgang 1980) ein bisschen besser kennen zu lernen. Seit dem Sommersemester 2022&nbsp;forscht und lehrt sie als Professorin für Kommunale Gesundheitsförderung an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/ganzheitliche-gesundheitswissenschaften.html" target="Fakultät GG" rel="noopener">Fakultät Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften</a>.</p>&#13;
<p><em>Was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> Prof. Dr. Katrin Linthorst: Bis Februar diesen Jahres habe ich den Fachbereich Gesundheitsmanagement der Stadt Herne geleitet und war somit intensiv mit der Bewältigung der Corona-Pandemie beschäftigt. Der öffentliche Gesundheitsdienst kann jedoch nicht auf den Infektionsschutz reduziert werden und ist glücklicherweise weitaus vielfältiger, als oft angenommen. Bevor ich den gesamten Fachbereich leitete, war ich für die Kommunale Gesundheitsförderung und auch die Planung zuständig. Als Gesundheits- und Sozialwissenschaftlerin konnte ich mich in diesem Zusammenhang fachlich und persönlich intensiv einbringen.</p>&#13;
<p><em>Wo / wie leben Sie?</em><br /> Ich lebe mit meinen beiden Kindern zusammen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Mein Spezialgebiet ist die Kommunale Gesundheitsförderung. Mir geht es insbesondere darum, eine feine gemeinsame Strategie für „Mehr Gesundheit für alle“ in und vor allem mit Kommunen und allen Akteuren, die dazu gehören, zu etablieren. Ich habe meine wissenschaftlichen Wurzeln in der Ungleichheitsforschung, Equity und Equality of Opportunity dienen hier als Leitmotive. Daraus ergeben sich u. a. Handlungsstrategien wie Empowerment und Partizipation, aber vor allem geht es um Kooperation und Netzwerkarbeit.<br /> Mit diesem Verständnis ergibt sich für die Kommunale Gesundheitsförderung ein hoher Anspruch für die Interventions- und Transfer-Forschung. Was macht die Praxis? Was braucht die Praxis? Wo braucht es Forschungsanstrengungen? Wie kann Praxis-Forschung gelingen? Im Kern steht die Gesundheit der Bevölkerung, aber auch das Gesundheits- und Versorgungssystem in seiner Vielfalt. Kommunale Gesundheitsförderung möchte daher Gesundheitsdienste neu denken und wesentliche Impulse für eine Neuorientierung geben. Die Moderation und Steuerung von gesamtgesellschaftlichen Strategien und Prozessen stehen dabei ebenso im Fokus wie die Unterstützung der Gesundheitsförderung in und mit sogenannten Settings. Ziel der kommunalen Gesundheitsförderung ist gesundheitsförderliche Lebenswelten zur schaffen und damit eine gesundheitsfördernde (kommunale) Gesamtpolitik zu fokussieren und Forschungsanstrengungen in diesem Zusammenhang stärker mit der Praxis zu verzahnen. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es fachliche und persönliche Kompetenzen, die in der Lehre mit einem hohen Praxisanteil vermittelt werden.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> So erstaunlich wie einfach: Nur gemeinsam sind wir wirksam.</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...</em><br /> … Menschen erreichen, um erfolgreich zu sein. „Eine Wissenschaft ist reif, wenn sie es versteht, Grundlagenforschung in Interventionsforschung umzusetzen.“ (Pfaff et al. 2020: 463). Ich bin davon überzeugt, dass Wissenschaft nie Selbstzweck sein darf.</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><br /> Der schönste Moment ist oft im Kleinen, wenn im Austausch mit Kolleg:inen und dem gemeinsamen Blick auf Themen ein tolles Projekt erzeugt wird, oder, wenn gemeinsame Ziele erreicht werden und die Arbeit ankommt. Besonders gut in Erinnerung geblieben ist mir jedoch die Verabschiedung der Bundeswehr, die für einige Monate bei mir im Fachbereich eingesetzt war. Die Soldatinnen und Soldaten wurden vorm Rathaus verabschiedet, ein sehr formaler Akt. Ich durfte im Namen des Fachbereichs ein Präsent übergeben. Der gesamte Fachbereich hatte sich versammelt und es war ein starkes Gefühl der Gemeinschaft. So unterschiedlich die Systeme und Menschen auch sind, es kann immer auch ein gemeinsames Ziel geben, für das es sich lohnt, sich zu engagieren und über Grenzen hinweg wirksam zu sein.&nbsp;</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Besonders freue ich mich auf die gemeinsame Entwicklung von Projekten und das Testen und Erproben innovativer Lehrformate.</p>&#13;
<p><em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em><br /> Das Internet.</p>&#13;
<p><em>Wer wären Sie gerne?</em><br /> Ich bin gerne ich selbst.</p>&#13;
<p><em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit?</em><br /> Meine Familie</p>&#13;
<p><em>Ihre liebsten Romanheld:innen? / Ihre Lieblingsheld:innen der Filmgeschichte?</em><br /> Ronja Räubertochter / Driss in Ziemlich beste Freunde, Wonder Woman</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em><br /> Identität und Gewalt von Amartya Sen</p>&#13;
<p><em>Welches Design bevorzugen Sie?</em><br /> Klar und funktional</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsmaler:in?</em><br /> Frieda L.</p>&#13;
<p><em>Lieblingsblume?</em><br /> Sonnenblume</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Die indische Küche einer sehr guten Freundin</p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> Laufen, Schwimmen</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule hat eine Reihe Fragen an neue Professorinnen und Professoren. Heute antwortet Prof. Dr. Katrin Linthorst.</em></p>&#13;
<p>Die Bereits im 19. Jahrhundert war es Mode in den Pariser Salons, interessanten Menschen mit einem Fragebogen ungewöhnliche Gedanken zu entlocken. Was beschäftigt sie, was denken sie? Das wollen wir auch von unseren neuen Professorinnen und Professoren wissen. Als Vorbild dient hierbei das „Questionnaire“, das der französische Schriftsteller Marcel Proust (1871-1922) als Jugendlicher beantwortet hat. Ein paar Jahre später beantwortete er es als junger Mann noch einmal. Der Proust-Fragebogen wurde später immer wieder in bekannten Publikationen aufgegriffen und abgewandelt. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute<a href="t3://page?uid=1351"> Prof. Katrin Linthorst </a>(Jahrgang 1980) ein bisschen besser kennen zu lernen. Seit dem Sommersemester 2022&nbsp;forscht und lehrt sie als Professorin für Kommunale Gesundheitsförderung an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/ganzheitliche-gesundheitswissenschaften.html" target="Fakultät GG" rel="noopener">Fakultät Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften</a>.</p>&#13;
<p><em>Was haben Sie zuletzt gemacht?</em><br /> Prof. Dr. Katrin Linthorst: Bis Februar diesen Jahres habe ich den Fachbereich Gesundheitsmanagement der Stadt Herne geleitet und war somit intensiv mit der Bewältigung der Corona-Pandemie beschäftigt. Der öffentliche Gesundheitsdienst kann jedoch nicht auf den Infektionsschutz reduziert werden und ist glücklicherweise weitaus vielfältiger, als oft angenommen. Bevor ich den gesamten Fachbereich leitete, war ich für die Kommunale Gesundheitsförderung und auch die Planung zuständig. Als Gesundheits- und Sozialwissenschaftlerin konnte ich mich in diesem Zusammenhang fachlich und persönlich intensiv einbringen.</p>&#13;
<p><em>Wo / wie leben Sie?</em><br /> Ich lebe mit meinen beiden Kindern zusammen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Mein Spezialgebiet ist die Kommunale Gesundheitsförderung. Mir geht es insbesondere darum, eine feine gemeinsame Strategie für „Mehr Gesundheit für alle“ in und vor allem mit Kommunen und allen Akteuren, die dazu gehören, zu etablieren. Ich habe meine wissenschaftlichen Wurzeln in der Ungleichheitsforschung, Equity und Equality of Opportunity dienen hier als Leitmotive. Daraus ergeben sich u. a. Handlungsstrategien wie Empowerment und Partizipation, aber vor allem geht es um Kooperation und Netzwerkarbeit.<br /> Mit diesem Verständnis ergibt sich für die Kommunale Gesundheitsförderung ein hoher Anspruch für die Interventions- und Transfer-Forschung. Was macht die Praxis? Was braucht die Praxis? Wo braucht es Forschungsanstrengungen? Wie kann Praxis-Forschung gelingen? Im Kern steht die Gesundheit der Bevölkerung, aber auch das Gesundheits- und Versorgungssystem in seiner Vielfalt. Kommunale Gesundheitsförderung möchte daher Gesundheitsdienste neu denken und wesentliche Impulse für eine Neuorientierung geben. Die Moderation und Steuerung von gesamtgesellschaftlichen Strategien und Prozessen stehen dabei ebenso im Fokus wie die Unterstützung der Gesundheitsförderung in und mit sogenannten Settings. Ziel der kommunalen Gesundheitsförderung ist gesundheitsförderliche Lebenswelten zur schaffen und damit eine gesundheitsfördernde (kommunale) Gesamtpolitik zu fokussieren und Forschungsanstrengungen in diesem Zusammenhang stärker mit der Praxis zu verzahnen. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es fachliche und persönliche Kompetenzen, die in der Lehre mit einem hohen Praxisanteil vermittelt werden.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> So erstaunlich wie einfach: Nur gemeinsam sind wir wirksam.</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...</em><br /> … Menschen erreichen, um erfolgreich zu sein. „Eine Wissenschaft ist reif, wenn sie es versteht, Grundlagenforschung in Interventionsforschung umzusetzen.“ (Pfaff et al. 2020: 463). Ich bin davon überzeugt, dass Wissenschaft nie Selbstzweck sein darf.</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><br /> Der schönste Moment ist oft im Kleinen, wenn im Austausch mit Kolleg:inen und dem gemeinsamen Blick auf Themen ein tolles Projekt erzeugt wird, oder, wenn gemeinsame Ziele erreicht werden und die Arbeit ankommt. Besonders gut in Erinnerung geblieben ist mir jedoch die Verabschiedung der Bundeswehr, die für einige Monate bei mir im Fachbereich eingesetzt war. Die Soldatinnen und Soldaten wurden vorm Rathaus verabschiedet, ein sehr formaler Akt. Ich durfte im Namen des Fachbereichs ein Präsent übergeben. Der gesamte Fachbereich hatte sich versammelt und es war ein starkes Gefühl der Gemeinschaft. So unterschiedlich die Systeme und Menschen auch sind, es kann immer auch ein gemeinsames Ziel geben, für das es sich lohnt, sich zu engagieren und über Grenzen hinweg wirksam zu sein.&nbsp;</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Besonders freue ich mich auf die gemeinsame Entwicklung von Projekten und das Testen und Erproben innovativer Lehrformate.</p>&#13;
<p><em>Die wichtigste Erfindung der letzten hundert Jahre?</em><br /> Das Internet.</p>&#13;
<p><em>Wer wären Sie gerne?</em><br /> Ich bin gerne ich selbst.</p>&#13;
<p><em>Ihre Held:innen der Wirklichkeit?</em><br /> Meine Familie</p>&#13;
<p><em>Ihre liebsten Romanheld:innen? / Ihre Lieblingsheld:innen der Filmgeschichte?</em><br /> Ronja Räubertochter / Driss in Ziemlich beste Freunde, Wonder Woman</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen ... oder wo sonst?</em><br /> Identität und Gewalt von Amartya Sen</p>&#13;
<p><em>Welches Design bevorzugen Sie?</em><br /> Klar und funktional</p>&#13;
<p><em>Ihr/e Lieblingsmaler:in?</em><br /> Frieda L.</p>&#13;
<p><em>Lieblingsblume?</em><br /> Sonnenblume</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Die indische Küche einer sehr guten Freundin</p>&#13;
<p><em>Welchen Sport betreiben Sie?</em><br /> Laufen, Schwimmen</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/92-Linthorst-1024x768.jpg"
                        fileSize="156658"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bund-Länder Förderung für die Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bund-laender-foerderung-fuer-die-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Jun 2022 08:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bund-laender-foerderung-fuer-die-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Coburg und die Region Oberfranken werden zukünftig nicht nur als Genussregion bekannt sein. Sie etablieren sich als Wissensstandorte für Forschung- und Entwicklungsinnovationen. Dafür sorgt eine Bund-Länder Förderung zur Gewinnung wissenschaftlichen Personals.</em></p>&#13;
<p>Die Bayerischen Hochschulen in Coburg, Amberg-Weiden, Hof, Landshut, Rosenheim und Weihenstephan-Triesdorf konnten mit ihren Projekten für die Gewinnung und Entwicklung von Professorinnen und Professoren überzeugen: Sie erhalten aus dem entsprechenden Bund-Länder-Programm, das sich speziell an die Hochschulen für angewandte Wissenschaften richtet, insgesamt bis zu 20,3 Millionen Euro. „Durch die Förderung bekommt Coburg nun noch bessere Chancen als Wissenschaftsstandort in der Region zu wachsen. Damit stärken wir das Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels und wirken so noch stärker mit und in die Region“, betont Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html" target="Stefan Gast" rel="noopener">Prof. Dr. Stefan Gast</a>. Insgesamt wurden in der zweiten Förderrunde des Programms 34 Hochschulen in Deutschland für eine Förderung ausgewählt. Mit dem „Programm zur Förderung der Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an Fachhochschulen“ unterstützen Bund und Länder die ausgewählten Hochschulen u. a. bei der Einrichtung von Kooperationsplattformen, Schwerpunktprofessuren, Tandem-Programmen, kooperativen und strukturierten Promotionsprogrammen, aber auch bei der Umsetzung weiterer innovativer Ideen zur Verbesserung der Gewinnung und Qualifizierung von professoralem Personal.</p>&#13;
<p>Dr. Renate Lucke vom<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/forschungstransfercenter.html" target="FTC" rel="noopener"> ForschungsTransferCenter </a>(FTC) der Hochschule Coburg betreut solche Programme und freut sich daher ganz besonders über diese Förderung: „Eine moderne Kommunikations- und Recruitingoffensive und strategische Entwicklungsanreize auf den Qualifikationsstufen Promotion wie Professur machen die Hochschule Coburg und ihre Kooperationspartner zu attraktiven Arbeitgebern und fördern den Verbleib von gut ausgebildetem Personal in der Region.“</p>&#13;
<p>Die Förderung der Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist das Anliegen eines gemeinsamen Programms von Bund und Ländern. Im Rahmen eines wissenschaftsgeleiteten Auswahlverfahrens waren im November 2020 in der ersten Auswahlrunde Projekte an 64 Hochschulen in die Förderung aufgenommen worden. Ein Auswahlgremium hat nun in der zweiten und finalen Auswahlrunde entschieden, dass 34 weitere Hochschulen gefördert werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Coburg und die Region Oberfranken werden zukünftig nicht nur als Genussregion bekannt sein. Sie etablieren sich als Wissensstandorte für Forschung- und Entwicklungsinnovationen. Dafür sorgt eine Bund-Länder Förderung zur Gewinnung wissenschaftlichen Personals.</em></p>&#13;
<p>Die Bayerischen Hochschulen in Coburg, Amberg-Weiden, Hof, Landshut, Rosenheim und Weihenstephan-Triesdorf konnten mit ihren Projekten für die Gewinnung und Entwicklung von Professorinnen und Professoren überzeugen: Sie erhalten aus dem entsprechenden Bund-Länder-Programm, das sich speziell an die Hochschulen für angewandte Wissenschaften richtet, insgesamt bis zu 20,3 Millionen Euro. „Durch die Förderung bekommt Coburg nun noch bessere Chancen als Wissenschaftsstandort in der Region zu wachsen. Damit stärken wir das Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels und wirken so noch stärker mit und in die Region“, betont Hochschulpräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html" target="Stefan Gast" rel="noopener">Prof. Dr. Stefan Gast</a>. Insgesamt wurden in der zweiten Förderrunde des Programms 34 Hochschulen in Deutschland für eine Förderung ausgewählt. Mit dem „Programm zur Förderung der Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an Fachhochschulen“ unterstützen Bund und Länder die ausgewählten Hochschulen u. a. bei der Einrichtung von Kooperationsplattformen, Schwerpunktprofessuren, Tandem-Programmen, kooperativen und strukturierten Promotionsprogrammen, aber auch bei der Umsetzung weiterer innovativer Ideen zur Verbesserung der Gewinnung und Qualifizierung von professoralem Personal.</p>&#13;
<p>Dr. Renate Lucke vom<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/forschungstransfercenter.html" target="FTC" rel="noopener"> ForschungsTransferCenter </a>(FTC) der Hochschule Coburg betreut solche Programme und freut sich daher ganz besonders über diese Förderung: „Eine moderne Kommunikations- und Recruitingoffensive und strategische Entwicklungsanreize auf den Qualifikationsstufen Promotion wie Professur machen die Hochschule Coburg und ihre Kooperationspartner zu attraktiven Arbeitgebern und fördern den Verbleib von gut ausgebildetem Personal in der Region.“</p>&#13;
<p>Die Förderung der Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist das Anliegen eines gemeinsamen Programms von Bund und Ländern. Im Rahmen eines wissenschaftsgeleiteten Auswahlverfahrens waren im November 2020 in der ersten Auswahlrunde Projekte an 64 Hochschulen in die Förderung aufgenommen worden. Ein Auswahlgremium hat nun in der zweiten und finalen Auswahlrunde entschieden, dass 34 weitere Hochschulen gefördert werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_1744-1024x681.jpg"
                        fileSize="214357"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_1346_RET-1024x794.jpg"
                        fileSize="89442"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="794"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationales Treffen für bessere Ernährung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationales-treffen-fuer-bessere-ernaehrung/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Jun 2022 07:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/internationales-treffen-fuer-bessere-ernaehrung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Holger Hassel, Leiter des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG), und die beiden wissenschaftlichen Mitarbeitenden Maike Schröder und Felix Zastrow präsentierten ihre Forschungsprojekte bei einer internationalen Konferenz in Phoenix.</em></p>&#13;
<p>Das IaG war in diesem Jahr wieder auf der 21. Konferenz der <a href="https://isbnpa.org/" target="ISBNPA" rel="noopener">International Society of Behavioral Nutrition and Physical Activity (ISBNPA)</a> vertreten, die diesmal in Phoenix, Arizona stattfand. Rund 150 akademische sowie medizinische Institutionen treffen sich dort, um die Forschung in den Bereichen Ernährung und Bewegung weltweit voranzubringen.</p>&#13;
<p>Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html" target="IaG" rel="noopener">IaG</a> präsentierte wissenschaftliche Ergebnisse aus vier aktuellen Forschungsprojekten, die im Peer-Review-Verfahren ausgewählt wurden. Mit dabei waren die Projekte „WEPI –webbasierte Planungshilfe für Maßnahmen der Prävention von Kinderübergewicht“, „GUSTO – gemeinsam gesund älter werden mit Genuss“, „QueB2 – Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ sowie eine Doktorarbeit zum Thema „Community Readiness – Bereitschaft von Kommunen zur Prävention von Kinderübergewicht“.</p>&#13;
<p>Maike Schröder zeigte die Ergebnisse des Forschungsprojektes WEPI im Rahmen einer Posterpräsentation. WEPI ist eine webbasierte Planungshilfe, die Schulen und Kommunen bei der Planung von Präventionsprogrammen unterstützt. Ziel ist die Vorbeugung von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen und damit verbunden die Förderung von gesundem Gewicht. Die Planungshilfe gliedert sich in fünf Schritte, die angeleitet und automatisiert von Projektplanenden durchlaufen werden können. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück durchgeführt und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Maike Schröder ist vor allem begeistert vom positiven Feedback auf ihre Präsentation: „Wir haben unter anderem die Anregung bekommen, WEPI auch in englischer Sprache anzubieten. Dadurch könnte der Einsatz international ermöglicht werden.“ Das IaG möchte auch im nächsten Jahr wieder dabei sein. Die ISBNPA wird dann vom 14. bis 17. Juni 2023 in Uppsala, Schweden stattfinden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Holger Hassel, Leiter des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG), und die beiden wissenschaftlichen Mitarbeitenden Maike Schröder und Felix Zastrow präsentierten ihre Forschungsprojekte bei einer internationalen Konferenz in Phoenix.</em></p>&#13;
<p>Das IaG war in diesem Jahr wieder auf der 21. Konferenz der <a href="https://isbnpa.org/" target="ISBNPA" rel="noopener">International Society of Behavioral Nutrition and Physical Activity (ISBNPA)</a> vertreten, die diesmal in Phoenix, Arizona stattfand. Rund 150 akademische sowie medizinische Institutionen treffen sich dort, um die Forschung in den Bereichen Ernährung und Bewegung weltweit voranzubringen.</p>&#13;
<p>Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html" target="IaG" rel="noopener">IaG</a> präsentierte wissenschaftliche Ergebnisse aus vier aktuellen Forschungsprojekten, die im Peer-Review-Verfahren ausgewählt wurden. Mit dabei waren die Projekte „WEPI –webbasierte Planungshilfe für Maßnahmen der Prävention von Kinderübergewicht“, „GUSTO – gemeinsam gesund älter werden mit Genuss“, „QueB2 – Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ sowie eine Doktorarbeit zum Thema „Community Readiness – Bereitschaft von Kommunen zur Prävention von Kinderübergewicht“.</p>&#13;
<p>Maike Schröder zeigte die Ergebnisse des Forschungsprojektes WEPI im Rahmen einer Posterpräsentation. WEPI ist eine webbasierte Planungshilfe, die Schulen und Kommunen bei der Planung von Präventionsprogrammen unterstützt. Ziel ist die Vorbeugung von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen und damit verbunden die Förderung von gesundem Gewicht. Die Planungshilfe gliedert sich in fünf Schritte, die angeleitet und automatisiert von Projektplanenden durchlaufen werden können. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Osnabrück durchgeführt und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Maike Schröder ist vor allem begeistert vom positiven Feedback auf ihre Präsentation: „Wir haben unter anderem die Anregung bekommen, WEPI auch in englischer Sprache anzubieten. Dadurch könnte der Einsatz international ermöglicht werden.“ Das IaG möchte auch im nächsten Jahr wieder dabei sein. Die ISBNPA wird dann vom 14. bis 17. Juni 2023 in Uppsala, Schweden stattfinden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/88-Gruppe_IaG_Phoenix-1024x768.jpeg"
                        fileSize="154326"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/88-Maike_Schroeder-768x1024.jpeg"
                        fileSize="176479"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Shuttles kommen an]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-shuttles-kommen-an/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Jun 2022 07:12:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-shuttles-kommen-an/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Ergebnisse der Fahrgastbefragungen signalisieren ein großes Vertrauen der Fahrgäste in die SMO-Shuttles. Weitere Verbesserungen und Erweiterungen der Shuttles sind geplant.</em></p>&#13;
<p>In der Shuttle-Modellregion Oberfranken (SMO) sind seit Betriebsbeginn im Juni 2021, trotz mehrerer Covid-bedingter Betriebspausen, mehr als 9.500 Personen in den Shuttles im öffentlichen Verkehr mitgefahren. Während in Kronach auf der Festungsstrecke mehr als 4.300 Fahrgäste gezählt wurden, waren es in Hof auf der Verbindung Bahnhof-Innenstadt über 5.200.</p>&#13;
<p>Die fahrerlosen Kleinbusse stoßen dabei auf große Akzeptanz bei den Fahrgästen, wie eine Fahrgastbefragung der Hochschule Coburg ergeben hat. Seit dem Beginn der Shuttle-Fahrten im Juni 2021 konnten Fahrgäste auf verschiedenen Wegen Ihre Meinung zum Shuttlebetrieb äußern. Neben einer Fahrgastbefragung wurden Interviews durchgeführt sowie das Nutzerverhalten (datenschutzkonform) videographisch analysiert.</p>&#13;
<p>Deutlich zu beobachten war, dass sich die Befragungsteilnehmer:innen während der Fahrt überwiegend wohl gefühlt haben. Über 85 % der Fahrgäste würden eine Fahrt mit den SMO-Shuttles weiterempfehlen. Insbesondere in Hof nutzen manche die Shuttles inzwischen auch regelmäßig im Alltag. In Kronach ist dies weniger der Fall, da das Angebot in erster Linie für Besucher:innen der Stadt gedacht ist, die es auch sehr gut annehmen. Die beteiligten Kommunen präsentieren sich durch das SMO-Projekt als modern, innovativ und zukunftsorientiert, was das überregionale Ansehen der gesamten Region fördert.</p>&#13;
<p>Die erfreulichen Fahrgastzahlen bestärken die SMO-Partner auf dem Weg, das ÖPNV-System sinnvoll zu ergänzen und bestätigen den Eindruck, den die Hochschule Coburg bereits vor Betriebsbeginn durch eine Haushaltsbefragung ermittelt hatte: Von 542 Befragten befanden über 80 % die Erprobung fahrerloser Shuttles für gut.&nbsp;</p>&#13;
<h4>Fahrgäste identifizieren Verbesserungspotenzial</h4>&#13;
<p>Ganz besonders freuen sich die beteiligten Projektpartner, dass gemeinsam mit den Fahrgästen Verbesserungspotenziale für den weiteren Shuttle-Betrieb identifiziert werden konnten. Sie werden in der zweiten Projektphase untersucht.&nbsp;Bei der Weiterentwicklung der Shuttle-Technik wird bis Mitte 2024 u.a. der Betrieb ohne Begleitpersonal intensiv untersucht. In diesem Zusammenhang wird weiter an der Verbesserung der Software und Sensorik gearbeitet. Aktuell greift das Begleitpersonal in schwierigen Situationen noch ein und übernimmt die Shuttle-Steuerung. Die Befragung hat ergeben, dass viele Fahrgäste durch die sog. Operatoren großes Vertrauen in die Technologie haben und die Kommunikation schätzen, etwa wenn das Begleitpersonal mit vielen Informationen zum Betrieb weiterhelfen kann. Umso wichtiger ist es, die Kommunikation zwischen Fahrgast und „System“ so einfach wie möglich zu gestalten, sobald keine Operatoren mehr an Bord sind. Dabei kann im Rahmen des jüngst gestarteten zweiten Forschungsabschnitts auf im SMO-Projekt erarbeiteten Lösungen aufgebaut werden. So hat bspw. die Hochschule Hof bereits digitale Displays in den Fahrzeugen nachgerüstet, die Live-Informationen bereitstellen und Interaktionsmöglichkeiten im Shuttle ermöglichen. Daneben versorgen in Kronach digitale Displays die Fahrgäste mit Live-Informationen direkt an den Haltestellen. In Verbindung mit der digitalen Mobilitätsplattform „Wohin-Du-Willst“ – die bereits jetzt in den bekannten App-Stores heruntergeladen werden kann – sollen die Shuttle-Fahrten nicht nur einfacher erlebbar, sondern auch auf Abruf („on-demand“) buchbar werden.</p>&#13;
<p>Im Rahmen des sog. Bürger:innenbeirats, der durch die Hochschule Coburg betreut wird, soll die Bevölkerung dabei noch stärker in das Projekt mit einbezogen werden. In der neuen Projektphase wird zudem untersucht, auf welchen Routen in den Modellkommunen die Fahrzeuge on-demand eingesetzt werden können, um die Erreichbarkeiten dadurch zu verbessern. Hierfür werden die bestehenden ÖPNV-Netze bewertet und Schwachstellen identifiziert.</p>&#13;
<h4>Forschung trifft Praxis</h4>&#13;
<p>Darüber hinaus haben die beteiligten Hochschulen aus Hof und Coburg sowie die TU Chemnitz ihre Beteiligung im SMO-Projekt weiter intensiviert. Der Kronacher Lucas-Cranach-Campus der Hochschule Coburg ist nun ebenfalls Forschungsstandort im Vorhaben. Dort wird seit 2021 u.a. der Masterstudiengang „Autonomes Fahren“ angeboten, der ein sehr praxisnahes und projektzentriertes Konzept verfolgt. In fächerübergreifenden Teams werden gemeinsam Lösungen für autonome Systeme entwickelt. Drei junge Professor:innen legen Wert auf eine exzellente, persönliche Betreuung durch intensiven Austausch und enge Zusammenarbeit innerhalb ihrer Fachbereiche Künstliche Intelligenz (<a href="t3://page?uid=1222">Prof. Dr. Georg Arbeiter</a>), V2X (<a href="t3://page?uid=151">Prof. Dr. Lucila Patino Studencki</a>) und User Experience Design (<a href="t3://page?uid=1246">Prof. Dr. Alisa Lindner</a>). In Projektarbeiten wurden bspw. in Zusammenarbeit mit Brose bereits Produktlösungen zur barrierefreien Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen in hochautomatisierten Shuttles entwickelt, was mit in die SMO-Arbeiten einfließen wird. Die aktuellen Zweitsemester beschäftigen sich, aufbauend auf den Erfahrungen aus dem SMO-Projekt, u.a. mit der Frage, wie die Teleoperation die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Shuttles erhöhen kann. Denn dort, wo sich manuell gefahrene Transportmittel nicht wirtschaftlich betreiben lassen, könnten selbstfahrende Shuttles, die im Ausnahmefall auch teleoperiert werden können, aufgrund der Flexibilität den öffentlichen Nahverkehr zu einer attraktiven Mobilitätsalternative werden lassen. Diese Themen werden daher in den nächsten zwei Jahren bis 2024 vertieft erforscht werden.</p>&#13;
<h4>Informationsmöglichkeiten</h4>&#13;
<p>Auch weiterhin sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, sich im Hofer Leitwartenbüro in der Ludwigstraße 75 über das Projekt zu informieren (immer dienstags und donnerstags zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr).</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Ergebnisse der Fahrgastbefragungen signalisieren ein großes Vertrauen der Fahrgäste in die SMO-Shuttles. Weitere Verbesserungen und Erweiterungen der Shuttles sind geplant.</em></p>&#13;
<p>In der Shuttle-Modellregion Oberfranken (SMO) sind seit Betriebsbeginn im Juni 2021, trotz mehrerer Covid-bedingter Betriebspausen, mehr als 9.500 Personen in den Shuttles im öffentlichen Verkehr mitgefahren. Während in Kronach auf der Festungsstrecke mehr als 4.300 Fahrgäste gezählt wurden, waren es in Hof auf der Verbindung Bahnhof-Innenstadt über 5.200.</p>&#13;
<p>Die fahrerlosen Kleinbusse stoßen dabei auf große Akzeptanz bei den Fahrgästen, wie eine Fahrgastbefragung der Hochschule Coburg ergeben hat. Seit dem Beginn der Shuttle-Fahrten im Juni 2021 konnten Fahrgäste auf verschiedenen Wegen Ihre Meinung zum Shuttlebetrieb äußern. Neben einer Fahrgastbefragung wurden Interviews durchgeführt sowie das Nutzerverhalten (datenschutzkonform) videographisch analysiert.</p>&#13;
<p>Deutlich zu beobachten war, dass sich die Befragungsteilnehmer:innen während der Fahrt überwiegend wohl gefühlt haben. Über 85 % der Fahrgäste würden eine Fahrt mit den SMO-Shuttles weiterempfehlen. Insbesondere in Hof nutzen manche die Shuttles inzwischen auch regelmäßig im Alltag. In Kronach ist dies weniger der Fall, da das Angebot in erster Linie für Besucher:innen der Stadt gedacht ist, die es auch sehr gut annehmen. Die beteiligten Kommunen präsentieren sich durch das SMO-Projekt als modern, innovativ und zukunftsorientiert, was das überregionale Ansehen der gesamten Region fördert.</p>&#13;
<p>Die erfreulichen Fahrgastzahlen bestärken die SMO-Partner auf dem Weg, das ÖPNV-System sinnvoll zu ergänzen und bestätigen den Eindruck, den die Hochschule Coburg bereits vor Betriebsbeginn durch eine Haushaltsbefragung ermittelt hatte: Von 542 Befragten befanden über 80 % die Erprobung fahrerloser Shuttles für gut.&nbsp;</p>&#13;
<h4>Fahrgäste identifizieren Verbesserungspotenzial</h4>&#13;
<p>Ganz besonders freuen sich die beteiligten Projektpartner, dass gemeinsam mit den Fahrgästen Verbesserungspotenziale für den weiteren Shuttle-Betrieb identifiziert werden konnten. Sie werden in der zweiten Projektphase untersucht.&nbsp;Bei der Weiterentwicklung der Shuttle-Technik wird bis Mitte 2024 u.a. der Betrieb ohne Begleitpersonal intensiv untersucht. In diesem Zusammenhang wird weiter an der Verbesserung der Software und Sensorik gearbeitet. Aktuell greift das Begleitpersonal in schwierigen Situationen noch ein und übernimmt die Shuttle-Steuerung. Die Befragung hat ergeben, dass viele Fahrgäste durch die sog. Operatoren großes Vertrauen in die Technologie haben und die Kommunikation schätzen, etwa wenn das Begleitpersonal mit vielen Informationen zum Betrieb weiterhelfen kann. Umso wichtiger ist es, die Kommunikation zwischen Fahrgast und „System“ so einfach wie möglich zu gestalten, sobald keine Operatoren mehr an Bord sind. Dabei kann im Rahmen des jüngst gestarteten zweiten Forschungsabschnitts auf im SMO-Projekt erarbeiteten Lösungen aufgebaut werden. So hat bspw. die Hochschule Hof bereits digitale Displays in den Fahrzeugen nachgerüstet, die Live-Informationen bereitstellen und Interaktionsmöglichkeiten im Shuttle ermöglichen. Daneben versorgen in Kronach digitale Displays die Fahrgäste mit Live-Informationen direkt an den Haltestellen. In Verbindung mit der digitalen Mobilitätsplattform „Wohin-Du-Willst“ – die bereits jetzt in den bekannten App-Stores heruntergeladen werden kann – sollen die Shuttle-Fahrten nicht nur einfacher erlebbar, sondern auch auf Abruf („on-demand“) buchbar werden.</p>&#13;
<p>Im Rahmen des sog. Bürger:innenbeirats, der durch die Hochschule Coburg betreut wird, soll die Bevölkerung dabei noch stärker in das Projekt mit einbezogen werden. In der neuen Projektphase wird zudem untersucht, auf welchen Routen in den Modellkommunen die Fahrzeuge on-demand eingesetzt werden können, um die Erreichbarkeiten dadurch zu verbessern. Hierfür werden die bestehenden ÖPNV-Netze bewertet und Schwachstellen identifiziert.</p>&#13;
<h4>Forschung trifft Praxis</h4>&#13;
<p>Darüber hinaus haben die beteiligten Hochschulen aus Hof und Coburg sowie die TU Chemnitz ihre Beteiligung im SMO-Projekt weiter intensiviert. Der Kronacher Lucas-Cranach-Campus der Hochschule Coburg ist nun ebenfalls Forschungsstandort im Vorhaben. Dort wird seit 2021 u.a. der Masterstudiengang „Autonomes Fahren“ angeboten, der ein sehr praxisnahes und projektzentriertes Konzept verfolgt. In fächerübergreifenden Teams werden gemeinsam Lösungen für autonome Systeme entwickelt. Drei junge Professor:innen legen Wert auf eine exzellente, persönliche Betreuung durch intensiven Austausch und enge Zusammenarbeit innerhalb ihrer Fachbereiche Künstliche Intelligenz (<a href="t3://page?uid=1222">Prof. Dr. Georg Arbeiter</a>), V2X (<a href="t3://page?uid=151">Prof. Dr. Lucila Patino Studencki</a>) und User Experience Design (<a href="t3://page?uid=1246">Prof. Dr. Alisa Lindner</a>). In Projektarbeiten wurden bspw. in Zusammenarbeit mit Brose bereits Produktlösungen zur barrierefreien Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen in hochautomatisierten Shuttles entwickelt, was mit in die SMO-Arbeiten einfließen wird. Die aktuellen Zweitsemester beschäftigen sich, aufbauend auf den Erfahrungen aus dem SMO-Projekt, u.a. mit der Frage, wie die Teleoperation die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Shuttles erhöhen kann. Denn dort, wo sich manuell gefahrene Transportmittel nicht wirtschaftlich betreiben lassen, könnten selbstfahrende Shuttles, die im Ausnahmefall auch teleoperiert werden können, aufgrund der Flexibilität den öffentlichen Nahverkehr zu einer attraktiven Mobilitätsalternative werden lassen. Diese Themen werden daher in den nächsten zwei Jahren bis 2024 vertieft erforscht werden.</p>&#13;
<h4>Informationsmöglichkeiten</h4>&#13;
<p>Auch weiterhin sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, sich im Hofer Leitwartenbüro in der Ludwigstraße 75 über das Projekt zu informieren (immer dienstags und donnerstags zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr).</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/86-Shuttle_in_Kronach__003-1024x576.jpg"
                        fileSize="127085"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/86-Digitale_Haltestelle_in_Kronach__003-1024x681.jpeg"
                        fileSize="165228"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/86-Shuttle-Displays_im_Innenraum__003-1024x768.jpg"
                        fileSize="109878"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/86-Shuttle_in_der_Hofer_Innenstadt__003-768x1024.jpg"
                        fileSize="144151"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/86-Laborversuche_am_Lucas_Cranach_Campus__003-1024x686.png"
                        fileSize="625786"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="686"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Resilienz als Kernkompetenz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/resilienz-als-kernkompetenz/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Jun 2022 04:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/resilienz-als-kernkompetenz/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="Default"><em>Steigender Leistungsruck, komplexe Anforderungen an den Einzelnen, weltweite Krisen und Konflikte: das Leben in unserer schnelllebigen Welt verlangt jedem Menschen viel ab. Hier trifft man immer öfter auf den Begriff „Resilienz“. Diese psychische Widerstandsfähigkeit ist auch ein wichtiges Forschungsthema an der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Als Medizinpsychologe interessiert sich <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls </a>seit vielen Jahren für individuelle und soziale Selbstregulationsfähigkeit und wie man diese entwickeln und kultivieren kann. Er sagt: „Resilient zu sein ist eine Kernkompetenz für die Gesundheitsförderung mit ihrem Anspruch durch Empowerment und Partizipation die Gesundheit von Individuen und Gesellschaft gleichermaßen zu stärken.“ Resilienz beschreibt die Stärke von Menschen, aber auch von Organisationen und Gesellschaften, widrige Lebensbedingungen ohne anhaltende psychische, körperliche oder soziale Beeinträchtigungen zu meistern und sich dabei noch lernend zu entwickeln.</p>&#13;
<p>Niko Kohls lehrt und forscht an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit.html" target="Fakultät Soziale Arbeit " rel="noopener">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a>. Er untersucht vor allem die Effekte von Achtsamkeit, Spiritualität sowie von gesundheitsförderlichen Interventionen auf Gesundheit, Wohlbefinden, aber auch Vertrauen und Kooperationsbereitschaft. Er hat dazu in den letzten 20 Jahren viele Studien und Projekte an Schulen, Hochschulen, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen sowie im Militär durchgeführt.</p>&#13;
<h4>Resilienz kann man lernen</h4>&#13;
<p>„Diese Fähigkeit ist keine Gabe, die nur manche Menschen haben. Resilienz ist nicht angeboren, sondern kann systematisch entwickelt werden“, erklärt er. Seine Erkenntnisse legt Niko Kohls nun erstmals in einem Buch vor, das nicht für ein Fachpublikum, sondern für alle Menschen geschrieben ist. Darin wird erklärt, wie man Resilienz durch Achtsamkeit und Selbstfürsorge entscheidend fördern kann.</p>&#13;
<p>Das Buch von Prof. Dr. Niko Kohls mit dem Titel: <em>"Mehr Lebensfreude durch Achtsamkeit und Resilienz"</em> ist im Südwest Verlag erschienen.&nbsp;ISBN 978-3-517-10100-2</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="Default"><em>Steigender Leistungsruck, komplexe Anforderungen an den Einzelnen, weltweite Krisen und Konflikte: das Leben in unserer schnelllebigen Welt verlangt jedem Menschen viel ab. Hier trifft man immer öfter auf den Begriff „Resilienz“. Diese psychische Widerstandsfähigkeit ist auch ein wichtiges Forschungsthema an der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Als Medizinpsychologe interessiert sich <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls </a>seit vielen Jahren für individuelle und soziale Selbstregulationsfähigkeit und wie man diese entwickeln und kultivieren kann. Er sagt: „Resilient zu sein ist eine Kernkompetenz für die Gesundheitsförderung mit ihrem Anspruch durch Empowerment und Partizipation die Gesundheit von Individuen und Gesellschaft gleichermaßen zu stärken.“ Resilienz beschreibt die Stärke von Menschen, aber auch von Organisationen und Gesellschaften, widrige Lebensbedingungen ohne anhaltende psychische, körperliche oder soziale Beeinträchtigungen zu meistern und sich dabei noch lernend zu entwickeln.</p>&#13;
<p>Niko Kohls lehrt und forscht an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit.html" target="Fakultät Soziale Arbeit " rel="noopener">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a>. Er untersucht vor allem die Effekte von Achtsamkeit, Spiritualität sowie von gesundheitsförderlichen Interventionen auf Gesundheit, Wohlbefinden, aber auch Vertrauen und Kooperationsbereitschaft. Er hat dazu in den letzten 20 Jahren viele Studien und Projekte an Schulen, Hochschulen, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen sowie im Militär durchgeführt.</p>&#13;
<h4>Resilienz kann man lernen</h4>&#13;
<p>„Diese Fähigkeit ist keine Gabe, die nur manche Menschen haben. Resilienz ist nicht angeboren, sondern kann systematisch entwickelt werden“, erklärt er. Seine Erkenntnisse legt Niko Kohls nun erstmals in einem Buch vor, das nicht für ein Fachpublikum, sondern für alle Menschen geschrieben ist. Darin wird erklärt, wie man Resilienz durch Achtsamkeit und Selbstfürsorge entscheidend fördern kann.</p>&#13;
<p>Das Buch von Prof. Dr. Niko Kohls mit dem Titel: <em>"Mehr Lebensfreude durch Achtsamkeit und Resilienz"</em> ist im Südwest Verlag erschienen.&nbsp;ISBN 978-3-517-10100-2</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KohlsNiko-1024x683.jpg"
                        fileSize="70187"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Besuch aus Argentinien]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/besuch-aus-argentinien/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Jun 2022 09:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/besuch-aus-argentinien/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Kürzlich besuchte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Buenos Aires die Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Der normale Hochschulalltag nimmt wieder Fahrt auf und es kommen wieder viele Gäste an die Hochschule Coburg. So besuchte auch eine 35-köpfige Gruppe von Schülerinnen und Schülern der deutschen Schule Hurlingham aus Argentinien den Campus-Friedrich-Streib. Christian Erkenbrecher, Leiter des<a href="t3://page?uid=23"> International Office</a>, sowie Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Studienangelegenheiten, Studienberatung und des Studienkollegs begrüßten die Gäste aus Buenos Aires und informierten sie über die Vorbereitung auf das Hochschulleben und den Studienalltag in Coburg. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich Absolventinnen und Absolventen deutscher Auslandsschulen direkt an der Hochschule Coburg bewerben. Die Argentinischen Gäste machen in Buenos Aires einen deutschen Schulabschluss und könnten sich daher problemlos in Coburg einschreiben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Kürzlich besuchte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Buenos Aires die Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Der normale Hochschulalltag nimmt wieder Fahrt auf und es kommen wieder viele Gäste an die Hochschule Coburg. So besuchte auch eine 35-köpfige Gruppe von Schülerinnen und Schülern der deutschen Schule Hurlingham aus Argentinien den Campus-Friedrich-Streib. Christian Erkenbrecher, Leiter des<a href="t3://page?uid=23"> International Office</a>, sowie Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Studienangelegenheiten, Studienberatung und des Studienkollegs begrüßten die Gäste aus Buenos Aires und informierten sie über die Vorbereitung auf das Hochschulleben und den Studienalltag in Coburg. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich Absolventinnen und Absolventen deutscher Auslandsschulen direkt an der Hochschule Coburg bewerben. Die Argentinischen Gäste machen in Buenos Aires einen deutschen Schulabschluss und könnten sich daher problemlos in Coburg einschreiben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Argentinien_Besuch-1024x713.jpg"
                        fileSize="131714"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="713"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das Tiny House auf dem Campus Design]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-tiny-house-auf-dem-campus-design/</link>
                <pubDate>Fri, 10 Jun 2022 06:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-tiny-house-auf-dem-campus-design/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Wohnraum, der ressourcenschonend und umweltfreundlich ist und außerdem noch bezahlbar: ja, das gibt es! Unermüdlich waren im September 2021 im Rahmen einer Summerschool rund 20 Architekturstudierende der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> im Einsatz. Sie bauten unter der Leitung von Architekturprofessor Rainer Hirth und dem Lehrbeauftragten Anders Macht ein kleines Haus. Das Besondere daran ist, dass es ganz ohne CO2 emittierende Baustoffe auskommt. Wie das aussieht? Das ist im Video zu sehen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wohnraum, der ressourcenschonend und umweltfreundlich ist und außerdem noch bezahlbar: ja, das gibt es! Unermüdlich waren im September 2021 im Rahmen einer Summerschool rund 20 Architekturstudierende der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> im Einsatz. Sie bauten unter der Leitung von Architekturprofessor Rainer Hirth und dem Lehrbeauftragten Anders Macht ein kleines Haus. Das Besondere daran ist, dass es ganz ohne CO2 emittierende Baustoffe auskommt. Wie das aussieht? Das ist im Video zu sehen.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[20 Jahre Dienstagsreihe beim Campus.Design Open]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/20-jahre-dienstagsreihe-beim-cmapusdesign-open/</link>
                <pubDate>Fri, 10 Jun 2022 04:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/20-jahre-dienstagsreihe-beim-cmapusdesign-open/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Campus Design steht für ein kreatives Miteinander verschiedener Disziplinen wie Produktdesign, Innenarchitektur, Architektur und Bauingenieurswesen. Nun waren die Türen wieder für das Publikum geöffnet: Im Rahmen der Veranstaltung „CAMPUS.DESIGN OPEN 2022 – Offen für Neues“ präsentierten die Studierenden - nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause - ihre eindrucksvollen Arbeiten in einer mehrtägigen Werkschau. Das Hochschulfernsehen war natürlich dabei und hat einige Highlights aufgenommen.</em></p>&#13;
<h4>Veranstaltungen und Jubiläen</h4>&#13;
<p>Eine wichtige Veranstaltung im Rahmen des Campus.Design Open war der „Tag der Bauingenieure“. In diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem VDEI (Verein Deutscher Eisenbahningenieure). Außerdem feierte der Studiengang Architektur ein Jubiläum: 20 Jahre Dienstagsreihe. Seit dem Jahr 2002 veranstalten Studierende des Studiengangs Architektur diese Vortragsreihe. Dazu laden sie - immer dienstagabends - Architekt:innen, Landschaftsarchitekt:innen, Innenarchitekt:innen, Designer:innen, Fotograf:innen, Künstler:innen und Kritiker:innen als Referent:innen zu Vorträgen, Vernissagen und Ausstellungen ein. Zum Jubiläum kam auch Thorsten Glauber, der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, an die Hochschule. Außerdem trafen sich bei dieser Gelegenheit rund 30 ehemalige Referent:innen der Dienstagsreihe wieder.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Campus Design steht für ein kreatives Miteinander verschiedener Disziplinen wie Produktdesign, Innenarchitektur, Architektur und Bauingenieurswesen. Nun waren die Türen wieder für das Publikum geöffnet: Im Rahmen der Veranstaltung „CAMPUS.DESIGN OPEN 2022 – Offen für Neues“ präsentierten die Studierenden - nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause - ihre eindrucksvollen Arbeiten in einer mehrtägigen Werkschau. Das Hochschulfernsehen war natürlich dabei und hat einige Highlights aufgenommen.</em></p>&#13;
<h4>Veranstaltungen und Jubiläen</h4>&#13;
<p>Eine wichtige Veranstaltung im Rahmen des Campus.Design Open war der „Tag der Bauingenieure“. In diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem VDEI (Verein Deutscher Eisenbahningenieure). Außerdem feierte der Studiengang Architektur ein Jubiläum: 20 Jahre Dienstagsreihe. Seit dem Jahr 2002 veranstalten Studierende des Studiengangs Architektur diese Vortragsreihe. Dazu laden sie - immer dienstagabends - Architekt:innen, Landschaftsarchitekt:innen, Innenarchitekt:innen, Designer:innen, Fotograf:innen, Künstler:innen und Kritiker:innen als Referent:innen zu Vorträgen, Vernissagen und Ausstellungen ein. Zum Jubiläum kam auch Thorsten Glauber, der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, an die Hochschule. Außerdem trafen sich bei dieser Gelegenheit rund 30 ehemalige Referent:innen der Dienstagsreihe wieder.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dienstagsreihe20Jahre2-1024x576.jpg"
                        fileSize="97512"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Deinstagsreihe20Jahre1-1024x683.jpg"
                        fileSize="117611"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Best-Paper Award für Coburger Wissenschaftler]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/best-paper-award-fuer-coburger-wissenschaftler/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Jun 2022 08:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/best-paper-award-fuer-coburger-wissenschaftler/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Durch ein flexibles Verfahren können Fehler in der Darstellung virtueller Charaktere drastisch reduziert werden. Dafür wurde jetzt ein Forscherteam mit Wissenschaftlern der Hochschule Coburg mit dem Best-Paper Award ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Visual-Computing Professor <a href="t3://page?uid=940">Dr. Quirin Meyer</a> veröffentlichte gemeinsam mit seinem ehemaligen Bachelor-Studenten Bastian Kuth und Erstautor Dr. Christoph Peters vom Karlsruher Institute of Technology die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Der Aufsatz Permutation Coding for Vertex-Blend Attribute Compression wurde auf der Konferenz ACM SIGGRAPH Symposium on Interactive 3D Graphics and Games vorgestellt. Die Arbeit erhielt dort den begehrten Best-Paper Award.</p>&#13;
<p>Die Autoren entwickelten im Rahmen der Publikation eine äußerst effiziente und flexible Darstellung für Animationsdaten, wie sie beispielsweise in 3D Videospielen zum Einsatz kommen. „Nachdem mein Bachelor-Student Bastian Kuth und ich letztes Jahr auf einer Konferenz einen Aufsatz zu diesem Thema vorgestellt hatten, kam Dr. Peters mit einer richtig innovativen Idee auf uns zu, wie unser Verfahren noch weiter verbessert werden kann“, erzählt Professor Meyer. Das Verfahren soll nun noch komplexere Animationen ermöglichen und wird die Qualität in zukünftigen 3D Anwendungen, etwa in Computerspielen, deutlich verbessern.</p>&#13;
<p>Die ACM SIGGRAPH Symposium on Interactive 3D Graphics and Games gehört zu den renommiertesten Informatik-Konferenzen im Bereich Echtzeit- und Interaktiver-Computergrafik. Die vorgestellten Beiträge fokussieren sich auf hoch-effiziente Verfahren zur Bildsynthese, wie sie in Computerspielen, Kino- und Fernsehproduktionen sowie medizinischer, wissenschaftlicher und technischer Visualisierung zur Anwendung kommen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Durch ein flexibles Verfahren können Fehler in der Darstellung virtueller Charaktere drastisch reduziert werden. Dafür wurde jetzt ein Forscherteam mit Wissenschaftlern der Hochschule Coburg mit dem Best-Paper Award ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Visual-Computing Professor <a href="t3://page?uid=940">Dr. Quirin Meyer</a> veröffentlichte gemeinsam mit seinem ehemaligen Bachelor-Studenten Bastian Kuth und Erstautor Dr. Christoph Peters vom Karlsruher Institute of Technology die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Der Aufsatz Permutation Coding for Vertex-Blend Attribute Compression wurde auf der Konferenz ACM SIGGRAPH Symposium on Interactive 3D Graphics and Games vorgestellt. Die Arbeit erhielt dort den begehrten Best-Paper Award.</p>&#13;
<p>Die Autoren entwickelten im Rahmen der Publikation eine äußerst effiziente und flexible Darstellung für Animationsdaten, wie sie beispielsweise in 3D Videospielen zum Einsatz kommen. „Nachdem mein Bachelor-Student Bastian Kuth und ich letztes Jahr auf einer Konferenz einen Aufsatz zu diesem Thema vorgestellt hatten, kam Dr. Peters mit einer richtig innovativen Idee auf uns zu, wie unser Verfahren noch weiter verbessert werden kann“, erzählt Professor Meyer. Das Verfahren soll nun noch komplexere Animationen ermöglichen und wird die Qualität in zukünftigen 3D Anwendungen, etwa in Computerspielen, deutlich verbessern.</p>&#13;
<p>Die ACM SIGGRAPH Symposium on Interactive 3D Graphics and Games gehört zu den renommiertesten Informatik-Konferenzen im Bereich Echtzeit- und Interaktiver-Computergrafik. Die vorgestellten Beiträge fokussieren sich auf hoch-effiziente Verfahren zur Bildsynthese, wie sie in Computerspielen, Kino- und Fernsehproduktionen sowie medizinischer, wissenschaftlicher und technischer Visualisierung zur Anwendung kommen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/78-VC-Permutation-1024x299.jpg"
                        fileSize="40483"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="299"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Alumnus wird dritter Bürgermeister]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/alumnus-wird-dritter-buergermeister/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Jun 2022 09:12:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/alumnus-wird-dritter-buergermeister/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschulfamilie gratuliert ihrem Alumnus Can Aydin, dem neuen dritten Bürgermeister der Stadt Coburg</em>.</p>&#13;
<p>„Wir freuen uns für und mit ihm und wünschen Can Aydin viel Erfolg in seinem Amt als dritter Bürgermeister“, sagt Präsident Prof. Dr. Stefan Gast. Can Aydin hat ein berufsbegleitendes Studium zum Master of Business Administration und das Bachelorstudium Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg abgeschlossen. Als Gastdozent gibt er sein Praxiswissen gerne auch an Studierende weiter. „Sein Weg war sicher nicht immer einfach, daher freuen wir uns umso mehr, dass er nun eine so wichtige Funktion in der Stadt einnimmt“, erklärt Prof. Dr. Jutta Michel, Studiendekanin der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. „Mit Can Aydin hat die Stadt Coburg einen würdigen Nachfolger für Thomas Nowak gefunden, der wirklich große Fußstapfen hinterlassen hat. Diese Aufgabe auf seine eigene Weise auszufüllen, wird ihm sicherlich gut gelingen“, so Präsident Gast.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschulfamilie gratuliert ihrem Alumnus Can Aydin, dem neuen dritten Bürgermeister der Stadt Coburg</em>.</p>&#13;
<p>„Wir freuen uns für und mit ihm und wünschen Can Aydin viel Erfolg in seinem Amt als dritter Bürgermeister“, sagt Präsident Prof. Dr. Stefan Gast. Can Aydin hat ein berufsbegleitendes Studium zum Master of Business Administration und das Bachelorstudium Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg abgeschlossen. Als Gastdozent gibt er sein Praxiswissen gerne auch an Studierende weiter. „Sein Weg war sicher nicht immer einfach, daher freuen wir uns umso mehr, dass er nun eine so wichtige Funktion in der Stadt einnimmt“, erklärt Prof. Dr. Jutta Michel, Studiendekanin der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. „Mit Can Aydin hat die Stadt Coburg einen würdigen Nachfolger für Thomas Nowak gefunden, der wirklich große Fußstapfen hinterlassen hat. Diese Aufgabe auf seine eigene Weise auszufüllen, wird ihm sicherlich gut gelingen“, so Präsident Gast.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_0096-1024x683.jpg"
                        fileSize="141159"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein großes Treffen und zwei Preise]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-grosses-treffen-und-zwei-preise/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Jun 2022 05:23:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-grosses-treffen-und-zwei-preise/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Beim Jahrestreffen Versicherungsstudiengänge wurde endlich wieder gefeiert und der HUK-COBURG Anerkennungspreis verliehen.</em></p>&#13;
<p>Nach langer Corona-Pause konnten die Absolventinnen und Absolventen wieder gemeinsam an der Hochschule Coburg feiern. Über 90 junge Menschen haben in den letzten drei Jahren ihr <a href="t3://page?uid=162">Versicherungsstudium</a> beendet und kamen erst jetzt zu dem traditionellen „Get-together“ zusammen. Bei dieser Gelegenheit zeichnet die HUK-COBURG jedes Jahr eine Absolventin oder einen Absolventen der Versicherungsstudiengänge mit dem HUK-COBURG Anerkennungspreis aus. Der Preis wurde vergangenes Jahr wegen Corona nicht vergeben, daher wurden diesmal zwei Studierende ausgezeichnet.</p>&#13;
<p>Holger Florschütz, Ausbildungsleiter HUK-COBURG, würdigte die Studienleistungen und das ehrenamtliche Engagement von Max Baumbach und Maike Eckardt. Beide haben ihren Bachelor Versicherungswirtschaft mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen und sich darüber hinaus an der Hochschule bei der Betreuung neuer Studierender und in Akkreditierungsverfahren eingebracht. Maike Eckardt hat neben ihrem Studium eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen bei der HUK-COBURG absolviert und blieb auch nach ihrem Abschluss dort. Max Baumbach stieg schon während des Studiums in die Agentur seines Vaters bei der Versicherungskammer Bayern ein. Neben der Beratung von Privat-&nbsp;und Landwirtschaftskunden kümmert er sich dort um die Social-Media-Kanäle. Holger Florschütz betont: „Mit dem HUK-COBURG Anerkennungspreis möchten wir Studierende für ihr Engagement und gute Leistungen im Rahmen der Versicherungsstudiengänge auszeichnen. Gute Noten und besondere Beiträge für die Versicherungsbranche zahlen sich aus!“ Neben Freude über die anerkennenden Worte waren beide positiv&nbsp; überrascht. Denn Holger Florschütz überreichte ihnen je einen Scheck über 1.000 Euro. Maike Eckardt strahlte: „Ich habe mich sehr über den Preis gefreut. Das war ein schöner Abschluss für das Studium.“ &nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim Jahrestreffen Versicherungsstudiengänge wurde endlich wieder gefeiert und der HUK-COBURG Anerkennungspreis verliehen.</em></p>&#13;
<p>Nach langer Corona-Pause konnten die Absolventinnen und Absolventen wieder gemeinsam an der Hochschule Coburg feiern. Über 90 junge Menschen haben in den letzten drei Jahren ihr <a href="t3://page?uid=162">Versicherungsstudium</a> beendet und kamen erst jetzt zu dem traditionellen „Get-together“ zusammen. Bei dieser Gelegenheit zeichnet die HUK-COBURG jedes Jahr eine Absolventin oder einen Absolventen der Versicherungsstudiengänge mit dem HUK-COBURG Anerkennungspreis aus. Der Preis wurde vergangenes Jahr wegen Corona nicht vergeben, daher wurden diesmal zwei Studierende ausgezeichnet.</p>&#13;
<p>Holger Florschütz, Ausbildungsleiter HUK-COBURG, würdigte die Studienleistungen und das ehrenamtliche Engagement von Max Baumbach und Maike Eckardt. Beide haben ihren Bachelor Versicherungswirtschaft mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen und sich darüber hinaus an der Hochschule bei der Betreuung neuer Studierender und in Akkreditierungsverfahren eingebracht. Maike Eckardt hat neben ihrem Studium eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen bei der HUK-COBURG absolviert und blieb auch nach ihrem Abschluss dort. Max Baumbach stieg schon während des Studiums in die Agentur seines Vaters bei der Versicherungskammer Bayern ein. Neben der Beratung von Privat-&nbsp;und Landwirtschaftskunden kümmert er sich dort um die Social-Media-Kanäle. Holger Florschütz betont: „Mit dem HUK-COBURG Anerkennungspreis möchten wir Studierende für ihr Engagement und gute Leistungen im Rahmen der Versicherungsstudiengänge auszeichnen. Gute Noten und besondere Beiträge für die Versicherungsbranche zahlen sich aus!“ Neben Freude über die anerkennenden Worte waren beide positiv&nbsp; überrascht. Denn Holger Florschütz überreichte ihnen je einen Scheck über 1.000 Euro. Maike Eckardt strahlte: „Ich habe mich sehr über den Preis gefreut. Das war ein schöner Abschluss für das Studium.“ &nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/77-HUK-Anerkennungspeis-Studis-1024x683.jpg"
                        fileSize="140449"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/77-HUK-Anerkennungspreis-Gruppe-1024x740.jpg"
                        fileSize="117774"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="740"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Verleihung des Ullrich-Hanses-Preises 2022]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/verleihung-des-ullrich-hanses-preises-2022/</link>
                <pubDate>Tue, 07 Jun 2022 07:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/verleihung-des-ullrich-hanses-preises-2022/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Rahmen des Campus.Design Open wurden wieder herausragende Abschlussarbeiten im Bereich Bauingenieurwesen und Infrastrukturplanung mit dem Ullrich-Hanses Preis ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern regionaler und überregionaler Firmen, bewertete die Vorträge sowie die dazugehörigen Poster und Zusammenfassungen der Studierenden. Der erste Platz ging an Lena Mayerhöfer. In Ihrer Abschlussarbeit befasste sie sich mit der „Erstellung eines Ertüchtigungskonzeptes für die Aufbereitungsanlage Großkonreuth der Wasserversorgung Tirschenreuth“. Mit ihrer herausragenden Fachkompetenz sicherte sie sich ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.&nbsp;<br /> Den mit 700 Euro dotierten, zweiten Platz erreichte Alexandra Seitz mit ihrem Beitrag zur „Energiegewinnung durch grundbauliche Konstruktionen“.&nbsp;Den dritten Platz und jeweils eine Prämie von 400 Euro, teilten sich Jürgen Lang mit der Aufgabenstellung „3D-Betondruck – Stand der Technik und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung“ mit Daniela Löffelmann. Sie präsentierte eine „Voruntersuchung zum Umbau der versetzten Kreuzung St 2190 - St 2191 mit Ausschreibungsunterlagen der Vorzugsvariante“.&nbsp;</p>&#13;
<p>Zur Jury gehörten:&nbsp;Stefan Ströhlein (SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult GmbH),&nbsp; Jakob Feiler (agc abfallwirtschaft gmbh),&nbsp;Markus Hopfengärtner (SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult GmbH),&nbsp;Angela Püls (dechant hoch- und ingenieurbau gmbh).</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Rahmen des Campus.Design Open wurden wieder herausragende Abschlussarbeiten im Bereich Bauingenieurwesen und Infrastrukturplanung mit dem Ullrich-Hanses Preis ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern regionaler und überregionaler Firmen, bewertete die Vorträge sowie die dazugehörigen Poster und Zusammenfassungen der Studierenden. Der erste Platz ging an Lena Mayerhöfer. In Ihrer Abschlussarbeit befasste sie sich mit der „Erstellung eines Ertüchtigungskonzeptes für die Aufbereitungsanlage Großkonreuth der Wasserversorgung Tirschenreuth“. Mit ihrer herausragenden Fachkompetenz sicherte sie sich ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro.&nbsp;<br /> Den mit 700 Euro dotierten, zweiten Platz erreichte Alexandra Seitz mit ihrem Beitrag zur „Energiegewinnung durch grundbauliche Konstruktionen“.&nbsp;Den dritten Platz und jeweils eine Prämie von 400 Euro, teilten sich Jürgen Lang mit der Aufgabenstellung „3D-Betondruck – Stand der Technik und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung“ mit Daniela Löffelmann. Sie präsentierte eine „Voruntersuchung zum Umbau der versetzten Kreuzung St 2190 - St 2191 mit Ausschreibungsunterlagen der Vorzugsvariante“.&nbsp;</p>&#13;
<p>Zur Jury gehörten:&nbsp;Stefan Ströhlein (SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult GmbH),&nbsp; Jakob Feiler (agc abfallwirtschaft gmbh),&nbsp;Markus Hopfengärtner (SRP Schneider &amp; Partner Ingenieur-Consult GmbH),&nbsp;Angela Püls (dechant hoch- und ingenieurbau gmbh).</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hanses-Preis-Gruppenbild__002-1024x683.jpg"
                        fileSize="187175"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hanses-Preis-Jury_und_Absolventen_innen__002-1024x683.jpg"
                        fileSize="198713"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Drei Videos, ein Thema: Planetary Health]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/videoprojekt-nachhaltigkeit/</link>
                <pubDate>Mon, 06 Jun 2022 13:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/videoprojekt-nachhaltigkeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Im Rahmen der interdisziplinären Woche zu Beginn des Sommersemesters 2022 leiteten <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Adelheid Esslinger</a> und <a href="t3://page?uid=816">Prof. Mario Tvrtkovic</a> einen Kurs zum Thema Planetary Health. Darin entstanden Videos zu lebenspraktischen Fragen rund um Nachhaltigkeit vor Ort:<br /> In einem Video geht es um die Situation für <a href="https://youtu.be/PwzFzl1HiUY" target="youtube" rel="noopener">Fahrradfahrer:innen in Coburg</a>.&nbsp;<br /> Ein weiteres Video befasst sich mit <a href="https://youtu.be/XEBCnEx1ceo" target="youtube" rel="noopener">Ernährung und Armut</a>.<br /> Die Aspekte von <a href="https://youtu.be/LsmdELfCvqU" target="youtube" rel="noopener">nachhaltiger Energie</a> stehten im dritten Video im Fokus.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der interdisziplinären Woche zu Beginn des Sommersemesters 2022 leiteten <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Adelheid Esslinger</a> und <a href="t3://page?uid=816">Prof. Mario Tvrtkovic</a> einen Kurs zum Thema Planetary Health. Darin entstanden Videos zu lebenspraktischen Fragen rund um Nachhaltigkeit vor Ort:<br /> In einem Video geht es um die Situation für <a href="https://youtu.be/PwzFzl1HiUY" target="youtube" rel="noopener">Fahrradfahrer:innen in Coburg</a>.&nbsp;<br /> Ein weiteres Video befasst sich mit <a href="https://youtu.be/XEBCnEx1ceo" target="youtube" rel="noopener">Ernährung und Armut</a>.<br /> Die Aspekte von <a href="https://youtu.be/LsmdELfCvqU" target="youtube" rel="noopener">nachhaltiger Energie</a> stehten im dritten Video im Fokus.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Kronach_Am_Fluss.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das waren die Themen der Coburger Nachhaltigkeitstage]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-waren-die-themen-der-coburger-nachhaltigkeitstage/</link>
                <pubDate>Mon, 06 Jun 2022 09:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-waren-die-themen-der-coburger-nachhaltigkeitstage/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In der Alten Kühlhalle in Coburg erlebten etwa 450 Besucher:innen von Montag, 30. Mai bis Samstag, 4. Juni, bei den Coburger Nachhaltigkeitstagen die Vielfalt dieses zukunftsträchtigen Themas. </em></p>&#13;
<p>Zum ersten Mal fanden 2022 die Coburger Nachhaltigkeitstage in Kooperation mit dem Verein MakingCulture statt. Als Raum der Begegnung zwischen Lehre, Forschung, Industrie und Öffentlichkeit ging es dabei sechs Tage lange insbesondere um die Themen globale Gesundheit, Energie und Klima, Mensch, Natur und Gesellschaft, Mobilität, Wirtschaft.</p>&#13;
<p>Den Besucher:innen wurden Exkursionen, Mitmachaktivitäten, Impulsreferate und 21 spannende Fachvorträge geboten. Nachhaltigkeit wurde aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: Unter anderem gab <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a>, Hochschule Coburg Einblick in Planetary Health. Als <a href="t3://page?uid=1353">Nachhaltigkeitsbeauftragte </a>der Hochschule Coburg ist Esslinger auch eine der Organisator:innen der Veranstaltungswoche. Hans Josef Fell, MdB a.D., thematisierte die Zukunft der Energieversorgung und Prof. Sebastian Feucht von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin die Frage, wie komplexe Problemstellung im Sinne des System Design gelöst werden können.&nbsp; In den anschließenden Diskussionsrunden fand ein reger und kritisch-konstruktiver Austausch statt. Präsent waren zudem etliche Kooperationspartner sowie politische Akteure, zivilgesellschaftliche Gruppierungen und studentische Initiativen. Außerdem konnten sich Besucher:innen an zahlreichen Ständen zu tagesaktuellen Themen informieren, an Führungen durch Stadt und Land teilnehmen oder die Gelegenheit zum gemeinsamen Ideenaustausch und zum Vernetzten nutzen.</p>&#13;
<p>Peter Langendorf vom Verein Making Culture sagt: „Alle Akteure der Coburger Nachhaltigkeitstage erwarten, dass nun endlich ein Aufbruch zu nachhaltigem Handeln in der Region entsteht! Hochschule, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft! Das sollte endlich klappen!“ Das Thema Nachhaltigkeit muss von verschiedenen Perspektiven aus gedacht werden. Es benötigt einen interdisziplinären Diskurs, die Förderung neuer innovativer Ideen und das gemeinsame Ziel die Welt ein bisschen besser zu machen. In einem offenen Diskurs soll auch in Zukunft das Thema Nachhaltigkeit vorangebracht werden. Nach dem erfolgreichen Abschluss der 1. Coburger Nachhaltigkeitstage steht nun das Projekt <a href="t3://page?uid=1353">ERIC – „Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges“</a> in den Startlöchern. Das Verbundprojekt mit der Technischen Hochschule Ingolstadt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Esslinger erklärt: „Wir sind bereit und freuen uns, auch über die Coburger Nachhaltigkeitstage hinaus, das Thema verstärkt in die Region zu tragen, neue Ideen zu fördern und Diskurse anzustoßen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In der Alten Kühlhalle in Coburg erlebten etwa 450 Besucher:innen von Montag, 30. Mai bis Samstag, 4. Juni, bei den Coburger Nachhaltigkeitstagen die Vielfalt dieses zukunftsträchtigen Themas. </em></p>&#13;
<p>Zum ersten Mal fanden 2022 die Coburger Nachhaltigkeitstage in Kooperation mit dem Verein MakingCulture statt. Als Raum der Begegnung zwischen Lehre, Forschung, Industrie und Öffentlichkeit ging es dabei sechs Tage lange insbesondere um die Themen globale Gesundheit, Energie und Klima, Mensch, Natur und Gesellschaft, Mobilität, Wirtschaft.</p>&#13;
<p>Den Besucher:innen wurden Exkursionen, Mitmachaktivitäten, Impulsreferate und 21 spannende Fachvorträge geboten. Nachhaltigkeit wurde aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: Unter anderem gab <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Adelheid Susanne Esslinger</a>, Hochschule Coburg Einblick in Planetary Health. Als <a href="t3://page?uid=1353">Nachhaltigkeitsbeauftragte </a>der Hochschule Coburg ist Esslinger auch eine der Organisator:innen der Veranstaltungswoche. Hans Josef Fell, MdB a.D., thematisierte die Zukunft der Energieversorgung und Prof. Sebastian Feucht von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin die Frage, wie komplexe Problemstellung im Sinne des System Design gelöst werden können.&nbsp; In den anschließenden Diskussionsrunden fand ein reger und kritisch-konstruktiver Austausch statt. Präsent waren zudem etliche Kooperationspartner sowie politische Akteure, zivilgesellschaftliche Gruppierungen und studentische Initiativen. Außerdem konnten sich Besucher:innen an zahlreichen Ständen zu tagesaktuellen Themen informieren, an Führungen durch Stadt und Land teilnehmen oder die Gelegenheit zum gemeinsamen Ideenaustausch und zum Vernetzten nutzen.</p>&#13;
<p>Peter Langendorf vom Verein Making Culture sagt: „Alle Akteure der Coburger Nachhaltigkeitstage erwarten, dass nun endlich ein Aufbruch zu nachhaltigem Handeln in der Region entsteht! Hochschule, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft! Das sollte endlich klappen!“ Das Thema Nachhaltigkeit muss von verschiedenen Perspektiven aus gedacht werden. Es benötigt einen interdisziplinären Diskurs, die Förderung neuer innovativer Ideen und das gemeinsame Ziel die Welt ein bisschen besser zu machen. In einem offenen Diskurs soll auch in Zukunft das Thema Nachhaltigkeit vorangebracht werden. Nach dem erfolgreichen Abschluss der 1. Coburger Nachhaltigkeitstage steht nun das Projekt <a href="t3://page?uid=1353">ERIC – „Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges“</a> in den Startlöchern. Das Verbundprojekt mit der Technischen Hochschule Ingolstadt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Esslinger erklärt: „Wir sind bereit und freuen uns, auch über die Coburger Nachhaltigkeitstage hinaus, das Thema verstärkt in die Region zu tragen, neue Ideen zu fördern und Diskurse anzustoßen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Helmut_Pauls-1024x682.jpg"
                        fileSize="87437"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Klaeranlage_Roedental-1024x683.jpg"
                        fileSize="176995"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Massenspektrometer_Kalkhof_800Px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Institut_fuer_Bioanalytik_Kalkhof_Noll_Funke_Haupt-1024x770.jpg"
                        fileSize="158470"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="770"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maurer_Noll_Muszynski_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maurer_Noll_Muszynski_360x202px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_30.09.-01.10.17_213_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Christian_Buettner-683x1024.jpg"
                        fileSize="139272"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hildebrand_Kalkhof_Funke_Fritze_Knott-Lutze_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hildebrand_Kalkhof_Funke_Fritze_Knott-Lutze_360px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/179-Bioanalytik-Symposium_Sossalla-683x1024.jpg"
                        fileSize="124532"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/72_Noll_bearbeitet-1024x683.jpg"
                        fileSize="143477"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-Abschied_Vizepraesidentin_Funke-1024x680.jpg"
                        fileSize="158305"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-Darmmikrobiom-Kooperation.Bioanalytik-LS01-1024x628.jpg"
                        fileSize="98507"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="628"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kongress für eine bessere Welt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kongress-fuer-eine-bessere-welt/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 10:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kongress-fuer-eine-bessere-welt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Coburger Architektur- und Stadtplanungs-Professor Mario Tvrtkovic beschäftigt sich damit, wie wir eine Welt schaffen, die weniger umweltschädlich ist, weniger Ungleichheiten und Nachteile mit sich bringt – eine bessere Welt für heute und morgen. Im Interview erklärt er, warum der Coburger Raum für den <a href="https://dasl.de/2022/04/25/4-lokaler-hochschultag-in-coburg-transformative-kraft-der-region/" target="DASL" rel="noopener">Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik</a> eine Art Prototyp ist. Der diesjährige Kongress zum Thema „Transformative Kraft der Region“ findet an der Hochschule Coburg statt und ist am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/transformative-kraft-der-region-austausch-wissenschaft-und-praxis.html">Dienstag, 14. Juni</a>, dem Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis gewidmet. Am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/transformative-kraft-der-region-tag-der-lehre.html">Mittwoch, 15. Juni</a>, steht die Lehre im Fokus.</em></p>&#13;
<p><em>Der Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik&nbsp;findet 2022 in Coburg statt – wie kam es dazu?</em></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=816">Prof. Mario Tvrtkovic</a>: In der Region gibt es viele kleine Städte, die durch wirtschaftliche aber auch durch familiäre Verflechtungen zusammenhängen – der Prototyp einer gereiften polyzentrischen Region. Sie befindet sich in ständigem Wandel, sie hat große transformative Kraft. Aus Sicht von Wissenschaft und Praxis ist besonders relevant, ob sich dieses Potenzial auch für den Wandel in Richtung Nachhaltigkeit nutzen lässt. Deswegen wurden wir gebeten, den Kongress zum Thema „Transformative Kraft der Region“ auszurichten. Der Hochschultag ist Teil der Nationalen Stadtentwicklungspolitik der Bundesregierung und wird von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden gemeinsam getragen. Er fördert den Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und lokaler Politik über eine zukunftsfähige Regional- und Stadtentwicklung – alle zwei Jahre in Berlin, alle zwei Jahre mit einem Hochschultag vor Ort. Das Dialogformat entspricht genau unserer Strategie einer Hochschule in der Region, die Wissenschaft und Gesellschaft zusammenbringt.</p>&#13;
<p><em>Was versteht die Wissenschaft unter Transformation?</em></p>&#13;
<p>In den Transformationswissenschaften unterscheiden wir zwischen transformation by design und transformation by desaster: Auch Krisen und Katastrophen können einen Wandel auslösen. Bei der transformation by design geht es darum, die Transformationsprozesse aktiv zu gestalten. Das ist die Variante, die Schäden und Risiken für die Menschheit so gering wie möglich hält. Mitte Mai haben wir ein Wetter wie früher im August, in Paderborn gibt es Tornados. Das ist nicht irgendwie ein bisschen anders: Der menschengemachte Klimawandel und daraus resultierende Krisen haben erdgeschichtliche Ausmaße, unsere Lebensbedingungen ändern sich drastisch. Wir reden von einem ganz neuen Zustand unseres Klimas, und dazu tragen wir alle bei. Dem aktiv zu begegnen ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Wir zeigen Wege in Richtung nachhaltiger Entwicklung auf. Die Transformation zur Nachhaltigkeit als aktiv gestalteter Wandel dient dazu, für alle ein gutes Leben zu ermöglichen.</p>&#13;
<p><em>Beim Klimawandel sind fossile Brennstoffe das größte Problem – was haben Sie als Architekt und Stadtplaner damit zu tun?</em></p>&#13;
<p>Die Städte und Dörfer sind Betroffene und Auslöser zugleich. Wir müssen die Treibhausgas-Emissionen schnellstmöglich auf Null senken. Das erfordert die Abkehr von fossilen Brennstoffen und hierbei hängt alles zusammen: Wir betreiben Gebäude, wir heizen diese, wir bauen Verkehrsinfrastrukturen, wir versiegeln Flächen.&nbsp;Zufolge Studien wie dem Global Status Report for Buildings and Construction sind Gebäude die Ursache von fast 40 Prozent aller CO2-Emissionen weltweit.&nbsp;Wir müssen rasch handeln und zwar in allen Sektoren und wir sind gut beraten, Anpassungsmaßnahmen zu ergreifen, um die Lebensqualität zu verbessern, beispielsweise durch grün-blaue Infrastruktur in den Städten. Also mehr Schatten, mehr Grün, mehr Wasser. Gleichzeitig müssen wir die Themen auf dem Land angehen.</p>&#13;
<p><em>Was muss sich auf dem Land verändern?</em></p>&#13;
<p>Beispielsweise Moore renaturieren. Sie sind effektive CO2-Speicher. Und Windkraft, Bioenergie und Photovoltaik – die Energiewende – findet nicht in den Städten statt. Auch bei der Mobilität ist eine Frage, wie sinnvolle umwelt- und menschenfreundliche Strukturen in der Region aussehen. Es braucht die integrative Betrachtung von Stadt und Land. Die Auswirkungen sind in Städten und ländlichen Räumen zu finden – und die Lösungen auch. Wir können eine Welt schaffen, die weniger umweltschädlich ist, weniger Ungleichheiten und Nachteile mit sich bringt und dafür brauchen wir eigentlich nur etwas Mut. Wir sollten einen gesellschaftlichen Dialog für diese Entwicklungen öffnen. Dafür ist der Kongress eine ideale Plattform. Wir werden über unterschiedliche Themen diskutieren, und wir werden über transformative Lehrformate reden. Es geht nicht nur darum, Dinge zu benennen, sondern auch darum, wie wir das durch Lehre und Transfer in die Gesellschaft transportieren.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Coburger Architektur- und Stadtplanungs-Professor Mario Tvrtkovic beschäftigt sich damit, wie wir eine Welt schaffen, die weniger umweltschädlich ist, weniger Ungleichheiten und Nachteile mit sich bringt – eine bessere Welt für heute und morgen. Im Interview erklärt er, warum der Coburger Raum für den <a href="https://dasl.de/2022/04/25/4-lokaler-hochschultag-in-coburg-transformative-kraft-der-region/" target="DASL" rel="noopener">Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik</a> eine Art Prototyp ist. Der diesjährige Kongress zum Thema „Transformative Kraft der Region“ findet an der Hochschule Coburg statt und ist am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/transformative-kraft-der-region-austausch-wissenschaft-und-praxis.html">Dienstag, 14. Juni</a>, dem Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis gewidmet. Am <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/transformative-kraft-der-region-tag-der-lehre.html">Mittwoch, 15. Juni</a>, steht die Lehre im Fokus.</em></p>&#13;
<p><em>Der Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik&nbsp;findet 2022 in Coburg statt – wie kam es dazu?</em></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=816">Prof. Mario Tvrtkovic</a>: In der Region gibt es viele kleine Städte, die durch wirtschaftliche aber auch durch familiäre Verflechtungen zusammenhängen – der Prototyp einer gereiften polyzentrischen Region. Sie befindet sich in ständigem Wandel, sie hat große transformative Kraft. Aus Sicht von Wissenschaft und Praxis ist besonders relevant, ob sich dieses Potenzial auch für den Wandel in Richtung Nachhaltigkeit nutzen lässt. Deswegen wurden wir gebeten, den Kongress zum Thema „Transformative Kraft der Region“ auszurichten. Der Hochschultag ist Teil der Nationalen Stadtentwicklungspolitik der Bundesregierung und wird von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden gemeinsam getragen. Er fördert den Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und lokaler Politik über eine zukunftsfähige Regional- und Stadtentwicklung – alle zwei Jahre in Berlin, alle zwei Jahre mit einem Hochschultag vor Ort. Das Dialogformat entspricht genau unserer Strategie einer Hochschule in der Region, die Wissenschaft und Gesellschaft zusammenbringt.</p>&#13;
<p><em>Was versteht die Wissenschaft unter Transformation?</em></p>&#13;
<p>In den Transformationswissenschaften unterscheiden wir zwischen transformation by design und transformation by desaster: Auch Krisen und Katastrophen können einen Wandel auslösen. Bei der transformation by design geht es darum, die Transformationsprozesse aktiv zu gestalten. Das ist die Variante, die Schäden und Risiken für die Menschheit so gering wie möglich hält. Mitte Mai haben wir ein Wetter wie früher im August, in Paderborn gibt es Tornados. Das ist nicht irgendwie ein bisschen anders: Der menschengemachte Klimawandel und daraus resultierende Krisen haben erdgeschichtliche Ausmaße, unsere Lebensbedingungen ändern sich drastisch. Wir reden von einem ganz neuen Zustand unseres Klimas, und dazu tragen wir alle bei. Dem aktiv zu begegnen ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Wir zeigen Wege in Richtung nachhaltiger Entwicklung auf. Die Transformation zur Nachhaltigkeit als aktiv gestalteter Wandel dient dazu, für alle ein gutes Leben zu ermöglichen.</p>&#13;
<p><em>Beim Klimawandel sind fossile Brennstoffe das größte Problem – was haben Sie als Architekt und Stadtplaner damit zu tun?</em></p>&#13;
<p>Die Städte und Dörfer sind Betroffene und Auslöser zugleich. Wir müssen die Treibhausgas-Emissionen schnellstmöglich auf Null senken. Das erfordert die Abkehr von fossilen Brennstoffen und hierbei hängt alles zusammen: Wir betreiben Gebäude, wir heizen diese, wir bauen Verkehrsinfrastrukturen, wir versiegeln Flächen.&nbsp;Zufolge Studien wie dem Global Status Report for Buildings and Construction sind Gebäude die Ursache von fast 40 Prozent aller CO2-Emissionen weltweit.&nbsp;Wir müssen rasch handeln und zwar in allen Sektoren und wir sind gut beraten, Anpassungsmaßnahmen zu ergreifen, um die Lebensqualität zu verbessern, beispielsweise durch grün-blaue Infrastruktur in den Städten. Also mehr Schatten, mehr Grün, mehr Wasser. Gleichzeitig müssen wir die Themen auf dem Land angehen.</p>&#13;
<p><em>Was muss sich auf dem Land verändern?</em></p>&#13;
<p>Beispielsweise Moore renaturieren. Sie sind effektive CO2-Speicher. Und Windkraft, Bioenergie und Photovoltaik – die Energiewende – findet nicht in den Städten statt. Auch bei der Mobilität ist eine Frage, wie sinnvolle umwelt- und menschenfreundliche Strukturen in der Region aussehen. Es braucht die integrative Betrachtung von Stadt und Land. Die Auswirkungen sind in Städten und ländlichen Räumen zu finden – und die Lösungen auch. Wir können eine Welt schaffen, die weniger umweltschädlich ist, weniger Ungleichheiten und Nachteile mit sich bringt und dafür brauchen wir eigentlich nur etwas Mut. Wir sollten einen gesellschaftlichen Dialog für diese Entwicklungen öffnen. Dafür ist der Kongress eine ideale Plattform. Wir werden über unterschiedliche Themen diskutieren, und wir werden über transformative Lehrformate reden. Es geht nicht nur darum, Dinge zu benennen, sondern auch darum, wie wir das durch Lehre und Transfer in die Gesellschaft transportieren.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/74-Hochschultag-Tvrtkovic-1-scaled-e1731599093723-1024x678.jpg"
                        fileSize="188384"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="678"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gründerszene: Startup bringt Wasserdaten aufs Handy]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gruenderszene-startup-bringt-wasserdaten-aufs-handy/</link>
                <pubDate>Mon, 30 May 2022 04:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gruenderszene-startup-bringt-wasserdaten-aufs-handy/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Coburger Informatik-Student Andreas Scharf arbeitet mit dem Internet der Dinge. Er nutzt Mikrocomputer, um die Hochbehälter der Wasserwirtschaft zu vernetzen. So wurde er zum Unternehmensgründer.</em></p>&#13;
<p>Wasser ist eine der kostbarsten Ressourcen des blauen Planeten. Die Wasserwerke von Städten und Gemeinden messen heute in ihren Anlagen alle relevanten Daten, um Versorgung und Qualität sicherzustellen, und das passiert inzwischen meist digital. Allerdings nur stationär vor Ort. Nicht vernetzt. „Menschen steuern ihre Kaffeemaschine und das Licht übers Handy. Aber für den Hochbehälter der Gemeinde, der das Trinkwasser speichert und ein paar Millionen Euro gekostet hat: Für den gibt’s keine ordentliche App!“ <a href="t3://page?uid=113">Informatik</a>-Student Andreas Scharf fand es unglaublich, dass ein Wasserwart oder eine Wasserwartin den Stand nicht jederzeit online sehen kann. Also hat er selbst eine bezahlbare, moderne Lösung für Kommunen entwickelt. Das war die Basis für die Gründung seiner Firma frapp.</p>&#13;
<p><strong>Wasserwerke in aller Welt</strong></p>&#13;
<p>Neben seinem Studium an der Hochschule Coburg arbeitete Scharf bei Energie- und Wasser-Technologie EnWaT, einem Wasseranlagenbauer aus dem fränkischen Stettfeld (Kreis Haßberge), zu dessen Kunden Industriebetriebe und Kommunen in der ganzen Welt zählen - mit unterschiedlichen, sehr individuellen Bedürfnissen, Schwerpunkten und Problemen. Ist irgendwo ein Leck, hat das Nachfüllen in der Nacht vielleicht nicht geklappt? Wie ist jetzt in diesem Moment der Wasserstand? Oder eine Frage, die für Gesundheitsämter besonders entscheidend ist: Wie ist die Temperaturentwicklung? Um so etwas zu überprüfen, gibt es oft nur eine Möglichkeit: ab ins Auto, zum Hochbehälter fahren. Bei EnWaT sei die Digitalisierung der Wasseraufbereitungs- und Versorgungsanlagen sehr innovativ diskutiert worden, erklärt Scharf. „Es ist nicht so, dass es gar keine Apps gibt. Die großen Steuerungsanlagenhersteller bieten zum Beispiel Software zur Visualisierung der Daten an. Aber was bedeutet es dann, wenn eine Kurve einbricht? Das ist es, was die Kommunen brauchen.“ Und das war Scharfs Ansatz: „Ich bringe die Daten auf dein Handy und sage dir auch, was du damit anfangen kannst.“</p>&#13;
<p><strong>Angewandte Wissenschaft</strong></p>&#13;
<p>Die Grundlagen des Programmierens hat er sich als Jugendlicher selbst beigebracht. „Daheim lag ein Buch über Java rum – das habe ich dann mal ausprobiert.“ Damals ging er auf die Realschule, wechselte dann an die FOS, machte 2018 Abi und begann gleich danach das Bachelorstudium der Informatik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg. Im Rahmen der Veranstaltung Communication Systems besuchte Scharf einen IoT-Workshop bei <a href="t3://page?uid=486">Prof. Dr. Matthias Mörz</a> und beschäftigte sich dabei genau mit dem Thema, das den Wasserwerken fehlt. IoT, das Internet of things, ermöglicht es, physische und virtuelle Objekte miteinander zu vernetzen. Also zum Beispiel den Hochwasserbehälter und die App auf dem Handy. Mörz gefällt die Lösung seines Studenten: „Es ist einfach schön zu sehen, wie er den Grundgedanken der angewandten Wissenschaften lebt“, sagt der Professor. Die Technik von Scharfs „HBBox“ zur Hochbehälterdigitalisierung besteht insbesondere aus einer Platine, die Informationen aus den vorhandenen Industriesensoren für Mikrocomputer übersetzt. Sie ermöglicht, dass die Daten über Mobilfunk oder den freien Funkstandard LoRaWan in einer Cloud gespeichert werden und beispielsweise bei besonderen Ereignissen eine Push-Nachricht in der App aufpoppt. „Die Gemeinde hat jederzeit Zugriff auf die Daten – unabhängig davon, wo sich die Mitarbeitenden gerade aufhalten. Unregelmäßigkeiten können gleich erkannt werden“, sagt Mörz. Die Digitalisierung trägt dazu bei, Wasserverluste zu vermeiden.</p>&#13;
<p><strong>Hochbehälter in der Hosentasche</strong></p>&#13;
<p>Der Hochwasserbehälter von Scharfs Heimatgemeinde zum Beispiel ist voll vernetzt. Scharf hat von Coburg aus Zugriff darauf. Er schaut aufs Handy, runzelt die Stirn „Da geht gerade viel raus für die Mittagszeit. Vielleicht ein Löscheinsatz.“ Das Wasserwerk weiß auf jeden Fall Bescheid: Was wann fließt, ist in Stettfeld absolut transparent. Scharf brachte den Hochbehälter in die Hosentasche. EnWaT, die Firma, in der er als Werksstudent viel Input zur Anlagentechnik bekommen hat, ist inzwischen sein Kunde und so kam Scharfs Digitalisierungstechnik auch beim Hochwasser im Ahrtal 2021 zum Einsatz, als EnWaT dort ein mobiles Wasserwerk in einem Schiffscontainer einsetzte. Seine eigene Firma frapp hat Scharf 2020 gegründet. Er zuckt die Schultern: „Der erste Corona-Sommer. Da hat man ja sonst nicht viel zu tun gehabt.“ Damals war er 19. Heute denkt er über weitere Einsatzfelder seiner HBBox nach: „Wir können nicht nur im Bereich Trinkwasser digitalisieren. Kläranlagen könnte ich auch abdecken.“</p>&#13;
<p><strong>Zum Studium:</strong><br /> Die Einschreibefristen für das Wintersemester laufen – in Informatik und den anderen Studiengängen der Hochschule Coburg. Weitere Informationen <a href="t3://page?uid=65">hier</a>.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Coburger Informatik-Student Andreas Scharf arbeitet mit dem Internet der Dinge. Er nutzt Mikrocomputer, um die Hochbehälter der Wasserwirtschaft zu vernetzen. So wurde er zum Unternehmensgründer.</em></p>&#13;
<p>Wasser ist eine der kostbarsten Ressourcen des blauen Planeten. Die Wasserwerke von Städten und Gemeinden messen heute in ihren Anlagen alle relevanten Daten, um Versorgung und Qualität sicherzustellen, und das passiert inzwischen meist digital. Allerdings nur stationär vor Ort. Nicht vernetzt. „Menschen steuern ihre Kaffeemaschine und das Licht übers Handy. Aber für den Hochbehälter der Gemeinde, der das Trinkwasser speichert und ein paar Millionen Euro gekostet hat: Für den gibt’s keine ordentliche App!“ <a href="t3://page?uid=113">Informatik</a>-Student Andreas Scharf fand es unglaublich, dass ein Wasserwart oder eine Wasserwartin den Stand nicht jederzeit online sehen kann. Also hat er selbst eine bezahlbare, moderne Lösung für Kommunen entwickelt. Das war die Basis für die Gründung seiner Firma frapp.</p>&#13;
<p><strong>Wasserwerke in aller Welt</strong></p>&#13;
<p>Neben seinem Studium an der Hochschule Coburg arbeitete Scharf bei Energie- und Wasser-Technologie EnWaT, einem Wasseranlagenbauer aus dem fränkischen Stettfeld (Kreis Haßberge), zu dessen Kunden Industriebetriebe und Kommunen in der ganzen Welt zählen - mit unterschiedlichen, sehr individuellen Bedürfnissen, Schwerpunkten und Problemen. Ist irgendwo ein Leck, hat das Nachfüllen in der Nacht vielleicht nicht geklappt? Wie ist jetzt in diesem Moment der Wasserstand? Oder eine Frage, die für Gesundheitsämter besonders entscheidend ist: Wie ist die Temperaturentwicklung? Um so etwas zu überprüfen, gibt es oft nur eine Möglichkeit: ab ins Auto, zum Hochbehälter fahren. Bei EnWaT sei die Digitalisierung der Wasseraufbereitungs- und Versorgungsanlagen sehr innovativ diskutiert worden, erklärt Scharf. „Es ist nicht so, dass es gar keine Apps gibt. Die großen Steuerungsanlagenhersteller bieten zum Beispiel Software zur Visualisierung der Daten an. Aber was bedeutet es dann, wenn eine Kurve einbricht? Das ist es, was die Kommunen brauchen.“ Und das war Scharfs Ansatz: „Ich bringe die Daten auf dein Handy und sage dir auch, was du damit anfangen kannst.“</p>&#13;
<p><strong>Angewandte Wissenschaft</strong></p>&#13;
<p>Die Grundlagen des Programmierens hat er sich als Jugendlicher selbst beigebracht. „Daheim lag ein Buch über Java rum – das habe ich dann mal ausprobiert.“ Damals ging er auf die Realschule, wechselte dann an die FOS, machte 2018 Abi und begann gleich danach das Bachelorstudium der Informatik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg. Im Rahmen der Veranstaltung Communication Systems besuchte Scharf einen IoT-Workshop bei <a href="t3://page?uid=486">Prof. Dr. Matthias Mörz</a> und beschäftigte sich dabei genau mit dem Thema, das den Wasserwerken fehlt. IoT, das Internet of things, ermöglicht es, physische und virtuelle Objekte miteinander zu vernetzen. Also zum Beispiel den Hochwasserbehälter und die App auf dem Handy. Mörz gefällt die Lösung seines Studenten: „Es ist einfach schön zu sehen, wie er den Grundgedanken der angewandten Wissenschaften lebt“, sagt der Professor. Die Technik von Scharfs „HBBox“ zur Hochbehälterdigitalisierung besteht insbesondere aus einer Platine, die Informationen aus den vorhandenen Industriesensoren für Mikrocomputer übersetzt. Sie ermöglicht, dass die Daten über Mobilfunk oder den freien Funkstandard LoRaWan in einer Cloud gespeichert werden und beispielsweise bei besonderen Ereignissen eine Push-Nachricht in der App aufpoppt. „Die Gemeinde hat jederzeit Zugriff auf die Daten – unabhängig davon, wo sich die Mitarbeitenden gerade aufhalten. Unregelmäßigkeiten können gleich erkannt werden“, sagt Mörz. Die Digitalisierung trägt dazu bei, Wasserverluste zu vermeiden.</p>&#13;
<p><strong>Hochbehälter in der Hosentasche</strong></p>&#13;
<p>Der Hochwasserbehälter von Scharfs Heimatgemeinde zum Beispiel ist voll vernetzt. Scharf hat von Coburg aus Zugriff darauf. Er schaut aufs Handy, runzelt die Stirn „Da geht gerade viel raus für die Mittagszeit. Vielleicht ein Löscheinsatz.“ Das Wasserwerk weiß auf jeden Fall Bescheid: Was wann fließt, ist in Stettfeld absolut transparent. Scharf brachte den Hochbehälter in die Hosentasche. EnWaT, die Firma, in der er als Werksstudent viel Input zur Anlagentechnik bekommen hat, ist inzwischen sein Kunde und so kam Scharfs Digitalisierungstechnik auch beim Hochwasser im Ahrtal 2021 zum Einsatz, als EnWaT dort ein mobiles Wasserwerk in einem Schiffscontainer einsetzte. Seine eigene Firma frapp hat Scharf 2020 gegründet. Er zuckt die Schultern: „Der erste Corona-Sommer. Da hat man ja sonst nicht viel zu tun gehabt.“ Damals war er 19. Heute denkt er über weitere Einsatzfelder seiner HBBox nach: „Wir können nicht nur im Bereich Trinkwasser digitalisieren. Kläranlagen könnte ich auch abdecken.“</p>&#13;
<p><strong>Zum Studium:</strong><br /> Die Einschreibefristen für das Wintersemester laufen – in Informatik und den anderen Studiengängen der Hochschule Coburg. Weitere Informationen <a href="t3://page?uid=65">hier</a>.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/68-Andreas_Scharf-1024x683.jpg"
                        fileSize="147105"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Premiere: Veranstaltungswoche zur Nachhaltigkeit startet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/veranstaltungswoche-zur-nachhaltigkeit-startet-erstmalig/</link>
                <pubDate>Mon, 23 May 2022 04:34:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/veranstaltungswoche-zur-nachhaltigkeit-startet-erstmalig/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Von Energie über Mobilität in der Stadt bis zu nachhaltigen Finanzen: Zum ersten Mal finden in Coburg „Nachhaltigkeitstage“ statt. Von Montag, 30. Mai, bis Samstag, 4. Juni, beschäftigen sich Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und vor allem die Bürgerinnen und Bürger mit den entscheidenden Fragen der Zukunft. Alle sind eingeladen.</p>&#13;
<p>„Nachhaltigkeit ist nicht nur ein ökologisches Thema, sondern es geht dabei auch darum, eine gesellschaftliche Transformation zu schaffen und etwas Neues mutig auszuprobieren. In unserer Region kann das gut gelingen“, sagt <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg. „Ich erlebe den Raum als aufgeschlossen, wir sind hier ökonomisch sehr gut aufgestellt und die starke Verbindung zwischen Stadt und Landkreis Coburg eröffnet viele Perspektiven. Die Hochschule ist dabei ein wichtiger Partner für alle Bereiche.“ Deshalb haben Esslinger und der Verein MakingCulture als offene Forschungs- und Experimentierplattform die Nachhaltigkeitstage auf dem Gelände des alten Schlachthofs initiiert. Hier befinden sich bereits sowohl die Arbeitsräume von „Zukunft.Coburg.Digital“ als auch die von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule. In der Alten Kühlhalle werden Engagement, Ideenreichtum und Wissen als geballte Kraft von Montag, 30. Mai an sechs Tagen gebündelt. Das genaue Programm findet sich unter <a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage">www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage</a>.</p>&#13;
<p><strong>Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen</strong></p>&#13;
<p>Mit einer kleinen Reise vom Moggenbrunner Wald bis zur Digitalen Manufaktur Rödental starten die Nachhaltigkeitstage. Am Montag dreht sich alles um das Thema „Globale Gesundheit - regionale Bedeutung“, am Dienstag geht es um „Mensch, Natur und Gesellschaft“, am Mittwoch um „Energie und Klima“, am Donnerstag um „Systemdesign zur Transformation: Beispiel Mobilität“ und am Freitag um „Wirtschaft und Nachhaltigkeit“. Zum Abschluss am Samstag gibt es noch einmal ein breites Spektrum an Projekten, Initiativen, Forschungsthemen und Ideen. Dieser Tag steht unter dem Motto „Nachhaltigkeit für Alle“. Jeder Tag wird durch eine wechselnde Ausstellung ergänzt, zusätzlich widmet sich eine durchgehende Wochenschau folgende Themen: regenerative Energietechnik, nachhaltige Sanierung, Coburg als Fahrradstadt?, dem Projekt Gebrauchtwarenhaus Coburg und dem Green Deal Coburg 2030 als einem Partizipationsformat der Stadt. Ein weiteres Thema ist die Bezahlbarkeit von Lebensmitteln. „Das ist eines der Themen, die Studierende in unserer interdisziplinären Projektwoche behandelt haben“, erklärt Esslinger.&nbsp; Dabei entstanden unter anderem drei Kurzfilme zum Thema Nachhaltigkeit, die in der Veranstaltungswoche gezeigt und zur Diskussion gestellt werden. Außerdem bringen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Coburg und anderer Hochschulen ihre akademische Perspektive ein. Beteiligte sind darüber hinaus die Wohnbau, Organisationen wie Foodsharing Coburg, die Kirchengemeinde Morizkirche, Unternehmen, Bundestagsabgeordnete, Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft und viele engagierte Organisationen. Sie alle sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.</p>&#13;
<p><strong>Unsere Welt: ein einziger, großer Organismus</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Susanne Esslinger, seit September 2021 an der Hochschule Coburg, startet das akademische Programm der Woche am Montag, 30. Mai, um 18 Uhr mit einem Impulsvortrag über Planetary Health. Die planetare Gesundheit ist eines ihrer Schwerpunktthemen in Forschung und Lehre. „Wenn man wissenschaftlich betrachtet, wie alles zusammenhängt, muss man die Welt systemisch begreifen. Wie einen Organismus.“ Es geht darum, die Lebensgrundlagen langfristig zu erhalten. Das wird bei den Nachhaltigkeitstagen auf vielfältige Weise diskutiert.</p>&#13;
<p>Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, teilweise ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen und das gesamte Programm finden sich unter <a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage">www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Von Energie über Mobilität in der Stadt bis zu nachhaltigen Finanzen: Zum ersten Mal finden in Coburg „Nachhaltigkeitstage“ statt. Von Montag, 30. Mai, bis Samstag, 4. Juni, beschäftigen sich Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und vor allem die Bürgerinnen und Bürger mit den entscheidenden Fragen der Zukunft. Alle sind eingeladen.</p>&#13;
<p>„Nachhaltigkeit ist nicht nur ein ökologisches Thema, sondern es geht dabei auch darum, eine gesellschaftliche Transformation zu schaffen und etwas Neues mutig auszuprobieren. In unserer Region kann das gut gelingen“, sagt <a href="t3://page?uid=1297">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a>, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Coburg. „Ich erlebe den Raum als aufgeschlossen, wir sind hier ökonomisch sehr gut aufgestellt und die starke Verbindung zwischen Stadt und Landkreis Coburg eröffnet viele Perspektiven. Die Hochschule ist dabei ein wichtiger Partner für alle Bereiche.“ Deshalb haben Esslinger und der Verein MakingCulture als offene Forschungs- und Experimentierplattform die Nachhaltigkeitstage auf dem Gelände des alten Schlachthofs initiiert. Hier befinden sich bereits sowohl die Arbeitsräume von „Zukunft.Coburg.Digital“ als auch die von <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule. In der Alten Kühlhalle werden Engagement, Ideenreichtum und Wissen als geballte Kraft von Montag, 30. Mai an sechs Tagen gebündelt. Das genaue Programm findet sich unter <a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage">www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage</a>.</p>&#13;
<p><strong>Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen</strong></p>&#13;
<p>Mit einer kleinen Reise vom Moggenbrunner Wald bis zur Digitalen Manufaktur Rödental starten die Nachhaltigkeitstage. Am Montag dreht sich alles um das Thema „Globale Gesundheit - regionale Bedeutung“, am Dienstag geht es um „Mensch, Natur und Gesellschaft“, am Mittwoch um „Energie und Klima“, am Donnerstag um „Systemdesign zur Transformation: Beispiel Mobilität“ und am Freitag um „Wirtschaft und Nachhaltigkeit“. Zum Abschluss am Samstag gibt es noch einmal ein breites Spektrum an Projekten, Initiativen, Forschungsthemen und Ideen. Dieser Tag steht unter dem Motto „Nachhaltigkeit für Alle“. Jeder Tag wird durch eine wechselnde Ausstellung ergänzt, zusätzlich widmet sich eine durchgehende Wochenschau folgende Themen: regenerative Energietechnik, nachhaltige Sanierung, Coburg als Fahrradstadt?, dem Projekt Gebrauchtwarenhaus Coburg und dem Green Deal Coburg 2030 als einem Partizipationsformat der Stadt. Ein weiteres Thema ist die Bezahlbarkeit von Lebensmitteln. „Das ist eines der Themen, die Studierende in unserer interdisziplinären Projektwoche behandelt haben“, erklärt Esslinger.&nbsp; Dabei entstanden unter anderem drei Kurzfilme zum Thema Nachhaltigkeit, die in der Veranstaltungswoche gezeigt und zur Diskussion gestellt werden. Außerdem bringen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule Coburg und anderer Hochschulen ihre akademische Perspektive ein. Beteiligte sind darüber hinaus die Wohnbau, Organisationen wie Foodsharing Coburg, die Kirchengemeinde Morizkirche, Unternehmen, Bundestagsabgeordnete, Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft und viele engagierte Organisationen. Sie alle sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.</p>&#13;
<p><strong>Unsere Welt: ein einziger, großer Organismus</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Susanne Esslinger, seit September 2021 an der Hochschule Coburg, startet das akademische Programm der Woche am Montag, 30. Mai, um 18 Uhr mit einem Impulsvortrag über Planetary Health. Die planetare Gesundheit ist eines ihrer Schwerpunktthemen in Forschung und Lehre. „Wenn man wissenschaftlich betrachtet, wie alles zusammenhängt, muss man die Welt systemisch begreifen. Wie einen Organismus.“ Es geht darum, die Lebensgrundlagen langfristig zu erhalten. Das wird bei den Nachhaltigkeitstagen auf vielfältige Weise diskutiert.</p>&#13;
<p>Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, teilweise ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen und das gesamte Programm finden sich unter <a href="http://www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage">www.hs-coburg.de/nachhaltigkeitstage</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/71Nachhaltigkeitstage_-_Esslinger-1024x683.jpg"
                        fileSize="150262"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik]]></category><category><![CDATA[Bioanalytik Master]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category>                                <title><![CDATA[Plastik muss kein Problem sein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/plastik-muss-kein-problem-sein/</link>
                <pubDate>Fri, 20 May 2022 05:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/plastik-muss-kein-problem-sein/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Moderne Kunststoffe werden biologisch hergestellt und von Mikroben abgebaut. Was genau dabei in der Erde passiert und wie sich das auswirkt, wird in einem Forschungsprojekt untersucht. Prof. Dr. Matthias Noll von der Hochschule Coburg über die bisherigen Erkenntnisse.</em>

Plastik ist leicht, stabil, lässt sich in nahezu alle Formen bringen und kostet nicht viel. Dass es bisher meist aus dem fossilen Rohstoff Erdöl hergestellt wird, ist allerdings nicht der einzige Nachteil: Der natürliche Abbau dauert mehrere 100 Jahre, die Meere sind voller Tüten und Flaschen und Mikro- und Nanoplastikpartikel reichern sich zunehmend in der Nahrungskette an. Lassen sich die Vorteile des Materials nutzen – und gleichzeitig die Nachteile vermeiden? Es gibt Plastik, das biologisch hergestellt wird und sich von selbst abbaut. Das klingt nach einer Lösung für eines der größten Probleme unserer Zeit. Aber vieles ist dabei noch ungewiss: Wie produzieren welche Mikroorganismen bioabbaubares Plastik, wie funktioniert der Abbau genau? Was bleibt übrig? Wie wirkt sich das wiederum aus? Und welche Rolle spielen Umweltbedingungen und der Klimawandel dabei? Das untersuchen Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Institutionen am Beispiel von Mulchfolien.

<strong>Eine besondere Art Dünger </strong>

Mulchfolien helfen in der Landwirtschaft, Unkraut zu unterdrücken und Feuchtigkeit im Boden zu halten. „Bisher sind sie meist aus Polyethylen, PE. Das verrottet schlecht“, <a href="t3://page?uid=1002">Prof. Dr. Matthias Noll </a>runzelt die Stirn: „also eigentlich gar nicht. Abbaustoffe von PE in Lebensmitteln wie Salat kann hormonell für viele Tiere wirksam sein.“ Bei Fröschen zum Beispiel verändert sich dadurch das Geschlecht. „Es gibt dann weniger Weibchen, also auch weniger Nachkommen.“ Noll leitet den <a href="t3://page?uid=110">Bachelor-Studiengang Bioanalytik</a> an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften </a>der Hochschule Coburg und zu seinen Schwerpunkten gehören unter anderem Umweltmikrobiologie und die Beständigkeit verschiedener Materialien gegenüber Mikroorganismen. „Bioabbaubare Mulchfolie verwandelt sich in einigen Wochen in eine Art Kohlenstoff-Dünger. Sie kann einfach untergeackert werden.“

<strong>Das Klima von übermorgen</strong>

Noll und sein Kollege <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, Leiter des <a href="t3://page?uid=263">Masterstudiengangs Bioanalytik</a> an der Hochschule Coburg, sowie Forschungsteams der Hochschule Anhalt und des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) haben die von Pflanzen hergestellte Mulchfolie PBSA (Polybutylensuccinat-Co-Adipat) untersucht. „Wir haben dabei die Umweltbedingungen angeschaut“, erklärt Noll. Untersucht wurde, wie sich die Folie beim heutigen Klima abbaut – und wie in einem Klima der Zukunft. In Gewächshauskammern der Global Change Experimental Facility (GCEF) in Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) wurden dafür die Intensität der Sonnenstrahlung und der Temperaturdurchschnitt künstlich um 0,6 Grad erhöht, außerdem wurde ein Wechselspiel aus Trockenphasen und starker Feuchtigkeit simuliert. Zum Vergleich wurden Bodenproben mit und ohne Plastik analysiert. Ergebnis: Auch bei einem Klima, das im Jahr 2100 herrschen wird, wird der Abbau gut funktionieren.

<strong>Die Analysen</strong>

An der Hochschule Coburg wurden die Kunststoffe zuerst mit Hilfe eines Spektrometers analysiert. Dabei wird ein Laserstrahl durch die Probe geschickt. Die Moleküle reflektieren und brechen das Licht auf unterschiedliche Weise, das wird in einem Wellendiagramm dargestellt und so lässt sich die Molekülstruktur bestimmen, „Vergleicht man Proben, die eine Zeit in der Erde lagen mit neuen, kann man genau bestimmen, welche Abbauprodukte entstehen“, erklärt Noll.“ Um die Bestandteile quantitativ zu erfassen, wurde eine Gel-Permeations-Chromatographie (GPC) genutzt. Hauptbestandteil von Kunststoffen sind Polymere. Das aus dem griechischen stammende Wort bedeutet schlicht „viele Teile“ und das trifft es ziemlich genau: Es sind viele gleiche Moleküle, die mal durch längere, mal durch kürzere Ketten verbunden sind. Manche sind geradlinig, andere verzweigt. Bei der GPC werden die Verbindungen in einer Flüssigkeit aufgelöst. So kann die so genannte molare Masse der einzelnen Bestandteile bestimmt werden. „Plastik ist eigentlich eine einzige Masse, aber im Abbau entstehen viele kleine Metabolitmassen. Wir wollten genau wissen, welche das sind.“ Außerdem wurde noch eine dritte Messung an der Hochschule Coburg durchgeführt: Die Lipasen, eine spezielle Art von mikrobiellen Enzymen, greifen das bioabbaubare Plastik an, lösen die Kohlenstoffverbindungen und setzen die einzelnen Bestandteile frei. Prof. Noll nutzte einen Farbstoff, der sich bei Lipase-Aktivität bräunlich färbt. Durch den kolorimetrischen Test wurde die Aktivität der Enzyme festgestellt. „Je mehr Enzyme da sind, desto schneller geht der Abbau.“

<strong>Das Stickstoff-Problem </strong>

Außerdem stellte sich heraus, dass andere Parameter den Abbau des Plastiks wesentlich beschleunigen können: Stickstoff zum Beispiel, der als Pflanzennährstoff in Gülle und anderen Düngern in der Landwirtschaft häufig zum Einsatz kommt. In einer der Studien zeigte sich bei einer toxikologischen Prüfung allerdings ein gravierender Nebeneffekt: „Wir hatten Mungbohnensaat in Erde mit bioabbaubarer Mulchfolie angesät und das Pflanzenwachstum über die Zeit verfolgt. Wenn Stickstoff zugegeben wurde, war die Saat zu 97 Prozent von Fusarium solanii befallen.“ Der Schimmelpilz hilft zwar, den Kunststoff abzubauen, verursacht aber auch Pflanzenkrankheiten. Die Zusammenhänge sind komplex, vieles ist noch unerforscht.

<strong>Einsatzmöglichkeiten</strong>

Plastik, das biologisch abgebaut wird, gibt es bereits seit einigen Jahren zu kaufen: Im Baumarkt stehen Tomatenpflanzen in Töpfen aus Bioplastik und immer häufiger werden kompostierbare Müllbeutel angeboten. „Marktführer sind immer noch petroleumbasierte Kunststoffe, aber der Anteil bioabbaubarer Plastiksorten nimmt zu“, sagt Noll. Es gibt Sorten, die aus Getreide hergestellt werden, andere durch solche heterotrophen und auch phototrophen Mikroorganismen, mit denen sich die Forschungsgruppe in ihren Untersuchungen beschäftigt hat. „Alle bioabbaubaren Plastikverbindungen haben den Vorteil, dass sie zur CO2-Fixierung beitragen.“ Die „biodegradable biobased plastics“, wie sie international bezeichnet werden, helfen also beim Klimaschutz. Und auch wenn der Agrarbereich Thema ist, wurden für die Untersuchungen keine Proben aus der Landwirtschaft genutzt. Sondern aus der thailändischen Automobilindustrie. „Auch da geht es darum, den CO2-Abdruck zu reduzieren. Darüber hinaus sind die Autohersteller angehalten, recyclebare Komponenten zu produzieren“, erklärt Noll. Ein großes Thema für die Automobilindustrie. „Im Fahrzeuginnenraum, wo wenig Dreck ist, kann man gut auf bioabbaubares Plastik zurückgreifen.“

________________
<strong>Zu den Studien:</strong>
Bisher wurden von den Forscherinnen und Forschern der Hochschule Coburg, der Hochschule Anhalt und des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) drei Studien zu bioabbaubarem Plastik durchgeführt. Federführend Beteiligt waren neben der Hochschule Coburg Witoon Purahong und Carola Griehl.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Moderne Kunststoffe werden biologisch hergestellt und von Mikroben abgebaut. Was genau dabei in der Erde passiert und wie sich das auswirkt, wird in einem Forschungsprojekt untersucht. Prof. Dr. Matthias Noll von der Hochschule Coburg über die bisherigen Erkenntnisse.</em>

Plastik ist leicht, stabil, lässt sich in nahezu alle Formen bringen und kostet nicht viel. Dass es bisher meist aus dem fossilen Rohstoff Erdöl hergestellt wird, ist allerdings nicht der einzige Nachteil: Der natürliche Abbau dauert mehrere 100 Jahre, die Meere sind voller Tüten und Flaschen und Mikro- und Nanoplastikpartikel reichern sich zunehmend in der Nahrungskette an. Lassen sich die Vorteile des Materials nutzen – und gleichzeitig die Nachteile vermeiden? Es gibt Plastik, das biologisch hergestellt wird und sich von selbst abbaut. Das klingt nach einer Lösung für eines der größten Probleme unserer Zeit. Aber vieles ist dabei noch ungewiss: Wie produzieren welche Mikroorganismen bioabbaubares Plastik, wie funktioniert der Abbau genau? Was bleibt übrig? Wie wirkt sich das wiederum aus? Und welche Rolle spielen Umweltbedingungen und der Klimawandel dabei? Das untersuchen Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Institutionen am Beispiel von Mulchfolien.

<strong>Eine besondere Art Dünger </strong>

Mulchfolien helfen in der Landwirtschaft, Unkraut zu unterdrücken und Feuchtigkeit im Boden zu halten. „Bisher sind sie meist aus Polyethylen, PE. Das verrottet schlecht“, <a href="t3://page?uid=1002">Prof. Dr. Matthias Noll </a>runzelt die Stirn: „also eigentlich gar nicht. Abbaustoffe von PE in Lebensmitteln wie Salat kann hormonell für viele Tiere wirksam sein.“ Bei Fröschen zum Beispiel verändert sich dadurch das Geschlecht. „Es gibt dann weniger Weibchen, also auch weniger Nachkommen.“ Noll leitet den <a href="t3://page?uid=110">Bachelor-Studiengang Bioanalytik</a> an der <a href="t3://page?uid=24">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften </a>der Hochschule Coburg und zu seinen Schwerpunkten gehören unter anderem Umweltmikrobiologie und die Beständigkeit verschiedener Materialien gegenüber Mikroorganismen. „Bioabbaubare Mulchfolie verwandelt sich in einigen Wochen in eine Art Kohlenstoff-Dünger. Sie kann einfach untergeackert werden.“

<strong>Das Klima von übermorgen</strong>

Noll und sein Kollege <a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, Leiter des <a href="t3://page?uid=263">Masterstudiengangs Bioanalytik</a> an der Hochschule Coburg, sowie Forschungsteams der Hochschule Anhalt und des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) haben die von Pflanzen hergestellte Mulchfolie PBSA (Polybutylensuccinat-Co-Adipat) untersucht. „Wir haben dabei die Umweltbedingungen angeschaut“, erklärt Noll. Untersucht wurde, wie sich die Folie beim heutigen Klima abbaut – und wie in einem Klima der Zukunft. In Gewächshauskammern der Global Change Experimental Facility (GCEF) in Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) wurden dafür die Intensität der Sonnenstrahlung und der Temperaturdurchschnitt künstlich um 0,6 Grad erhöht, außerdem wurde ein Wechselspiel aus Trockenphasen und starker Feuchtigkeit simuliert. Zum Vergleich wurden Bodenproben mit und ohne Plastik analysiert. Ergebnis: Auch bei einem Klima, das im Jahr 2100 herrschen wird, wird der Abbau gut funktionieren.

<strong>Die Analysen</strong>

An der Hochschule Coburg wurden die Kunststoffe zuerst mit Hilfe eines Spektrometers analysiert. Dabei wird ein Laserstrahl durch die Probe geschickt. Die Moleküle reflektieren und brechen das Licht auf unterschiedliche Weise, das wird in einem Wellendiagramm dargestellt und so lässt sich die Molekülstruktur bestimmen, „Vergleicht man Proben, die eine Zeit in der Erde lagen mit neuen, kann man genau bestimmen, welche Abbauprodukte entstehen“, erklärt Noll.“ Um die Bestandteile quantitativ zu erfassen, wurde eine Gel-Permeations-Chromatographie (GPC) genutzt. Hauptbestandteil von Kunststoffen sind Polymere. Das aus dem griechischen stammende Wort bedeutet schlicht „viele Teile“ und das trifft es ziemlich genau: Es sind viele gleiche Moleküle, die mal durch längere, mal durch kürzere Ketten verbunden sind. Manche sind geradlinig, andere verzweigt. Bei der GPC werden die Verbindungen in einer Flüssigkeit aufgelöst. So kann die so genannte molare Masse der einzelnen Bestandteile bestimmt werden. „Plastik ist eigentlich eine einzige Masse, aber im Abbau entstehen viele kleine Metabolitmassen. Wir wollten genau wissen, welche das sind.“ Außerdem wurde noch eine dritte Messung an der Hochschule Coburg durchgeführt: Die Lipasen, eine spezielle Art von mikrobiellen Enzymen, greifen das bioabbaubare Plastik an, lösen die Kohlenstoffverbindungen und setzen die einzelnen Bestandteile frei. Prof. Noll nutzte einen Farbstoff, der sich bei Lipase-Aktivität bräunlich färbt. Durch den kolorimetrischen Test wurde die Aktivität der Enzyme festgestellt. „Je mehr Enzyme da sind, desto schneller geht der Abbau.“

<strong>Das Stickstoff-Problem </strong>

Außerdem stellte sich heraus, dass andere Parameter den Abbau des Plastiks wesentlich beschleunigen können: Stickstoff zum Beispiel, der als Pflanzennährstoff in Gülle und anderen Düngern in der Landwirtschaft häufig zum Einsatz kommt. In einer der Studien zeigte sich bei einer toxikologischen Prüfung allerdings ein gravierender Nebeneffekt: „Wir hatten Mungbohnensaat in Erde mit bioabbaubarer Mulchfolie angesät und das Pflanzenwachstum über die Zeit verfolgt. Wenn Stickstoff zugegeben wurde, war die Saat zu 97 Prozent von Fusarium solanii befallen.“ Der Schimmelpilz hilft zwar, den Kunststoff abzubauen, verursacht aber auch Pflanzenkrankheiten. Die Zusammenhänge sind komplex, vieles ist noch unerforscht.

<strong>Einsatzmöglichkeiten</strong>

Plastik, das biologisch abgebaut wird, gibt es bereits seit einigen Jahren zu kaufen: Im Baumarkt stehen Tomatenpflanzen in Töpfen aus Bioplastik und immer häufiger werden kompostierbare Müllbeutel angeboten. „Marktführer sind immer noch petroleumbasierte Kunststoffe, aber der Anteil bioabbaubarer Plastiksorten nimmt zu“, sagt Noll. Es gibt Sorten, die aus Getreide hergestellt werden, andere durch solche heterotrophen und auch phototrophen Mikroorganismen, mit denen sich die Forschungsgruppe in ihren Untersuchungen beschäftigt hat. „Alle bioabbaubaren Plastikverbindungen haben den Vorteil, dass sie zur CO2-Fixierung beitragen.“ Die „biodegradable biobased plastics“, wie sie international bezeichnet werden, helfen also beim Klimaschutz. Und auch wenn der Agrarbereich Thema ist, wurden für die Untersuchungen keine Proben aus der Landwirtschaft genutzt. Sondern aus der thailändischen Automobilindustrie. „Auch da geht es darum, den CO2-Abdruck zu reduzieren. Darüber hinaus sind die Autohersteller angehalten, recyclebare Komponenten zu produzieren“, erklärt Noll. Ein großes Thema für die Automobilindustrie. „Im Fahrzeuginnenraum, wo wenig Dreck ist, kann man gut auf bioabbaubares Plastik zurückgreifen.“

________________
<strong>Zu den Studien:</strong>
Bisher wurden von den Forscherinnen und Forschern der Hochschule Coburg, der Hochschule Anhalt und des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) drei Studien zu bioabbaubarem Plastik durchgeführt. Federführend Beteiligt waren neben der Hochschule Coburg Witoon Purahong und Carola Griehl.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Noll-bioabbaubareKunststoffe2-1024x683.jpg"
                        fileSize="190023"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Noll-bioabbaubareKunststoffe1-1024x683.jpg"
                        fileSize="158716"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Noll-bioabbaubareKunststoffe3-1024x683.jpg"
                        fileSize="250804"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Videointerview: Prof. Noll zu bioabbaubarem Plastik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschung-plastik-muss-kein-problem-sein/</link>
                <pubDate>Fri, 20 May 2022 04:12:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschung-plastik-muss-kein-problem-sein/</guid>
                <description><![CDATA[<p><a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll</a> leitet den Bachelor-Studiengang <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik </a>an der Hochschule Coburg und zu seinen Schwerpunkten gehören unter anderem Umweltmikrobiologie und die Beständigkeit verschiedener Materialien gegenüber Mikroorganismen. Im Videointerview erklärt er die wichtigsten Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zu bioabbaubarem Plastik, an dem die Hochschule Coburg beteiligt ist. <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/plastik-muss-kein-problem-sein.html">Weiterlesen ...</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><a href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll</a> leitet den Bachelor-Studiengang <a href="t3://page?uid=110">Bioanalytik </a>an der Hochschule Coburg und zu seinen Schwerpunkten gehören unter anderem Umweltmikrobiologie und die Beständigkeit verschiedener Materialien gegenüber Mikroorganismen. Im Videointerview erklärt er die wichtigsten Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zu bioabbaubarem Plastik, an dem die Hochschule Coburg beteiligt ist. <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/plastik-muss-kein-problem-sein.html">Weiterlesen ...</a></p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Karriereboost durch Weiterbildung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/karriereboost-durch-weiterbildung-oder-berufsbegleitendes-studium/</link>
                <pubDate>Thu, 19 May 2022 04:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/karriereboost-durch-weiterbildung-oder-berufsbegleitendes-studium/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Neben einem 40-Stunden Job auch noch studieren? Wie soll das gehen? Ein berufsbegleitendes Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Coburg ist so gestaltet, dass man es gut mit Beruf und Familie vereinbaren kann. Das Hochschulfernehen hat die Studentin Sarah getroffen. Sie studiert berufsbegleitend Betriebswirtschaftslehre und berichtet von ihren Erfahrungen. Außerdem erklärt <a href="t3://page?uid=1032">Prof. Dr. Michael Hartmann</a>, wie der berufsbegleitende Studiengang aufgebaut ist. Mehr zu den Weiterbildungsangeboten der Hochschule Coburg gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/weiterbildung/" target="Weiterbildung" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;<span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"> &nbsp;&nbsp;</span></span></span></p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Neben einem 40-Stunden Job auch noch studieren? Wie soll das gehen? Ein berufsbegleitendes Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Coburg ist so gestaltet, dass man es gut mit Beruf und Familie vereinbaren kann. Das Hochschulfernehen hat die Studentin Sarah getroffen. Sie studiert berufsbegleitend Betriebswirtschaftslehre und berichtet von ihren Erfahrungen. Außerdem erklärt <a href="t3://page?uid=1032">Prof. Dr. Michael Hartmann</a>, wie der berufsbegleitende Studiengang aufgebaut ist. Mehr zu den Weiterbildungsangeboten der Hochschule Coburg gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/weiterbildung/" target="Weiterbildung" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;<span style="font-size:11pt"><span style="line-height:105%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"> &nbsp;&nbsp;</span></span></span></p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„New Work ist mehr als Homeoffice“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/new-work-ist-mehr-als-homeoffice/</link>
                <pubDate>Fri, 13 May 2022 08:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/new-work-ist-mehr-als-homeoffice/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Natalie Schalk)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Eine Besprechung im Campingwagen am See, das Homeoffice im fränkischen Dorf oder sogar in Lissabon: Es muss nicht die Firmenzentrale sein; heute kann von vielen Orten aus gearbeitet werden. Mit der richtigen Gestaltung ermöglichen neue Arbeitsorte den Einklang von Leben und Arbeit, wie <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a> erklärt. Er lehrt an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg und forscht über New Work und New Office.</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Vor fünf Jahren kannte kaum einer den Begriff New Work. In der Pandemie wurde er zu einem gern genutzten – und oft falsch verstandenen – Schlagwort. Was sind die größten Missverständnisse?</em>
<strong>Prof. Mark Phillips: </strong>Erstens: Ich kann nicht von persönlichen Erfahrungen auf die Allgemeinheit schließen. In den Sozialen Medien ist es die Norm, aber das ist sehr weit entfernt von wissenschaftlichem Denken. Zweitens: Etwa fünf Jahre vor der Pandemie kam in einer großen wissenschaftlichen Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) heraus, dass manche Menschen im Homeoffice effektiver und effizienter arbeiten, und dass es dazu beiträgt, Arbeit und persönliche Lebensumstände besser in Einklang zu bringen. Kind ist krank, ich muss zum Frisör oder etwas einkaufen: All das lässt sich ja nicht so einfach mit einem Nine-to-five-Büro-Job verbinden. Ähnliches wurde auch während der Pandemie festgestellt. Aber Corona war kein großes Homeoffice-Experiment, kein strategisch geplantes Projekt. Es war eine Notlage und es ist absurd, daraus wissenschaftliche Erkenntnisse ziehen und 1:1 in den Alltag übernehmen zu wollen. Das ist das zweite große Missverständnis. Das dritte ist, dass New Work nicht nur Homeoffice bedeutet. Es geht darum, dass man ein glücklicherer Mensch ist, wenn man selbstbestimmt arbeitet.</p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Sie sind Architekturforscher, Professor für experimentellen Raum, und Sie leiten den Bachelor-Studiengang Innenarchitektur an der Hochschule Coburg. Wie kommen Sie zu dem eher sozialwissenschaftlichen Thema New Work? </em>
Wir nutzen Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen. Den Begriff New Work hat der Sozialphilosoph Frithjof Bergmann geprägt. Er beschäftigte sich mit sinnstiftender Arbeit. In den Sozialwissenschaften und der Betriebswirtschaft wurde dann viel darüber geforscht. Da geht es um Arbeit, bei der ich sage: Das möchte ich wirklich, wirklich tun. Und das möchte ich in diesen Räumen tun. Architektur und Innenarchitektur haben die Aufgabe, diese Räume zu bauen und zu gestalten. Deshalb muss das Thema von uns angegangen werden. Und das habe ich in Deutschland dann getan.</p>
<p class="ai-optimize-9"><em>Das heißt?</em>
Nach zwei halben Forschungssemestern 2015 und 2016 habe ich das erste Buch veröffentlicht: Kollisionen: Raum für Kreativität und Innovation im Büro. Es war das erste Mal, dass der Zusammenhang zwischen ungeplanten Begegnungen und Kreativität aus innenarchitektonischer Sicht untersucht wurde. Seitdem forsche ich zu New Work und New Office, wir haben an der Hochschule Coburg im Master Design den Schwerpunkt New Work und verschiedene Seminare zum Thema. Im Lauf von zwei Jahren sind dabei einige sehr gute Arbeiten entstanden. Fünf sehr gute, haben wir überarbeitet und unter dem Titel "New Work – New Office" im Fachverlag av edition als Buch herausgebracht.</p>
<p class="ai-optimize-10">Worum geht es?
Darum, wie man menschengerechte Büroräume schafft und darum, wie künftige Generationen arbeiten wollen. Die Studierenden haben wissenschaftliche Standards eingehalten, die Beiträge aber aus ihren Perspektiven geschrieben. Das ist auch für Fachfremde gut verständlich, für Unternehmenslenker und Managerinnen, für Praktiker und Praktikerinnen und für andere Studierende. Außerdem haben wir weitere einzelne Veröffentlichungen. Wir erleben ein starkes öffentliches Interesse an dem Thema.</p>
<p class="ai-optimize-11"><em>Und wie geht es mit Büro und Homeoffice weiter?</em>
Bürogebäude sind seit 100 Jahren Thema. Heute geht es hier darum, Räume für Begegnungen zu schaffen. Das Homeoffice ist eine Sache der letzten Jahre. Würde man sich darüber genauso viele Gedanken machen wie über Bürogebäude, würde beispielsweise die Trennung zwischen Beruf und Privatem besser funktionieren. Und auch an dritten Orten lässt sich besser arbeiten, wenn sie professionell gestaltet sind. Da geht es um Orte, an denen Menschen arbeiten, wenn sie nicht in die Zentrale pendeln aber auch nicht alleine im Homeoffice sitzen wollen. Im Coworking-space in Coburg mit Kolleginnen und Kollegen zu arbeiten, ist eine Option. Oder in einem Camper am Goldbergsee. Es werden neue Orte zum Arbeiten erschlossen. Bekanntes Beispiel sind die Starbucks Cafés. Oder Portugal, das eine große Workation Destination für Beschäftigte aus den USA geworden ist.</p>
<p class="ai-optimize-12"><em>Portugal als working place? Da müssen Arbeitgeber aber viel Vertrauen haben …</em>
Genau. Das ist das gleiche Dilemma, das wir zum Beispiel auch in der Erziehung haben: Kontrolle oder Vertrauen? Wie gehen wir damit um? Es ist eigentlich einfach. Wenn ich keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr bekomme, weil ich ein kontrollierendes Unternehmen bin, braucht‘s keine wissenschaftlichen Studien: Das regelt dann der Markt. Es ist auch eine Generationenfrage. Die Fachkräfte in zehn Jahren sind unsere Studierenden von heute. Sie fragen, wie es funktioniert, Beruf und Privates zu trennen. Oder zu vereinbaren. Arbeit wird als sinnstiftender Teil des Lebens gesehen. Das ist eine interessante Entwicklung, denn wenn wir heute fragen: Wo lebst du? – dann wird kaum jemand antworten: in meinem Büro. Obwohl wir dort sehr viel Zeit verbringen.</p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-13">Mehr zum Thema</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-14">New Work – New Office: Ein Reader zu neuen Arbeitswelten. Herausgegeben von Mark Phillips. Stuttgart 2022, 240 Seiten, 34 Euro</li>
 	<li class="ai-optimize-15">Das menschliche Büro - The human(e) office“. Herausgegeben von Prof. Dr. Christine Kohlert (Beiträge aus der Hochschule Coburg von Lehrbeauftragter  Angelika Donhauser, Hochschulrats-Vorsitzender Andrea Prehofer und Prof. Mark Phillips mit Studentin Jennifer Vogt)</li>
</ul>
&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="ai-optimize-6"><em>(Natalie Schalk)</em></p>
<p class="ai-optimize-6"><em>Eine Besprechung im Campingwagen am See, das Homeoffice im fränkischen Dorf oder sogar in Lissabon: Es muss nicht die Firmenzentrale sein; heute kann von vielen Orten aus gearbeitet werden. Mit der richtigen Gestaltung ermöglichen neue Arbeitsorte den Einklang von Leben und Arbeit, wie <a href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a> erklärt. Er lehrt an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg und forscht über New Work und New Office.</em></p>
<p class="ai-optimize-7"><em>Vor fünf Jahren kannte kaum einer den Begriff New Work. In der Pandemie wurde er zu einem gern genutzten – und oft falsch verstandenen – Schlagwort. Was sind die größten Missverständnisse?</em>
<strong>Prof. Mark Phillips: </strong>Erstens: Ich kann nicht von persönlichen Erfahrungen auf die Allgemeinheit schließen. In den Sozialen Medien ist es die Norm, aber das ist sehr weit entfernt von wissenschaftlichem Denken. Zweitens: Etwa fünf Jahre vor der Pandemie kam in einer großen wissenschaftlichen Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT) heraus, dass manche Menschen im Homeoffice effektiver und effizienter arbeiten, und dass es dazu beiträgt, Arbeit und persönliche Lebensumstände besser in Einklang zu bringen. Kind ist krank, ich muss zum Frisör oder etwas einkaufen: All das lässt sich ja nicht so einfach mit einem Nine-to-five-Büro-Job verbinden. Ähnliches wurde auch während der Pandemie festgestellt. Aber Corona war kein großes Homeoffice-Experiment, kein strategisch geplantes Projekt. Es war eine Notlage und es ist absurd, daraus wissenschaftliche Erkenntnisse ziehen und 1:1 in den Alltag übernehmen zu wollen. Das ist das zweite große Missverständnis. Das dritte ist, dass New Work nicht nur Homeoffice bedeutet. Es geht darum, dass man ein glücklicherer Mensch ist, wenn man selbstbestimmt arbeitet.</p>
<p class="ai-optimize-8"><em>Sie sind Architekturforscher, Professor für experimentellen Raum, und Sie leiten den Bachelor-Studiengang Innenarchitektur an der Hochschule Coburg. Wie kommen Sie zu dem eher sozialwissenschaftlichen Thema New Work? </em>
Wir nutzen Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen. Den Begriff New Work hat der Sozialphilosoph Frithjof Bergmann geprägt. Er beschäftigte sich mit sinnstiftender Arbeit. In den Sozialwissenschaften und der Betriebswirtschaft wurde dann viel darüber geforscht. Da geht es um Arbeit, bei der ich sage: Das möchte ich wirklich, wirklich tun. Und das möchte ich in diesen Räumen tun. Architektur und Innenarchitektur haben die Aufgabe, diese Räume zu bauen und zu gestalten. Deshalb muss das Thema von uns angegangen werden. Und das habe ich in Deutschland dann getan.</p>
<p class="ai-optimize-9"><em>Das heißt?</em>
Nach zwei halben Forschungssemestern 2015 und 2016 habe ich das erste Buch veröffentlicht: Kollisionen: Raum für Kreativität und Innovation im Büro. Es war das erste Mal, dass der Zusammenhang zwischen ungeplanten Begegnungen und Kreativität aus innenarchitektonischer Sicht untersucht wurde. Seitdem forsche ich zu New Work und New Office, wir haben an der Hochschule Coburg im Master Design den Schwerpunkt New Work und verschiedene Seminare zum Thema. Im Lauf von zwei Jahren sind dabei einige sehr gute Arbeiten entstanden. Fünf sehr gute, haben wir überarbeitet und unter dem Titel "New Work – New Office" im Fachverlag av edition als Buch herausgebracht.</p>
<p class="ai-optimize-10">Worum geht es?
Darum, wie man menschengerechte Büroräume schafft und darum, wie künftige Generationen arbeiten wollen. Die Studierenden haben wissenschaftliche Standards eingehalten, die Beiträge aber aus ihren Perspektiven geschrieben. Das ist auch für Fachfremde gut verständlich, für Unternehmenslenker und Managerinnen, für Praktiker und Praktikerinnen und für andere Studierende. Außerdem haben wir weitere einzelne Veröffentlichungen. Wir erleben ein starkes öffentliches Interesse an dem Thema.</p>
<p class="ai-optimize-11"><em>Und wie geht es mit Büro und Homeoffice weiter?</em>
Bürogebäude sind seit 100 Jahren Thema. Heute geht es hier darum, Räume für Begegnungen zu schaffen. Das Homeoffice ist eine Sache der letzten Jahre. Würde man sich darüber genauso viele Gedanken machen wie über Bürogebäude, würde beispielsweise die Trennung zwischen Beruf und Privatem besser funktionieren. Und auch an dritten Orten lässt sich besser arbeiten, wenn sie professionell gestaltet sind. Da geht es um Orte, an denen Menschen arbeiten, wenn sie nicht in die Zentrale pendeln aber auch nicht alleine im Homeoffice sitzen wollen. Im Coworking-space in Coburg mit Kolleginnen und Kollegen zu arbeiten, ist eine Option. Oder in einem Camper am Goldbergsee. Es werden neue Orte zum Arbeiten erschlossen. Bekanntes Beispiel sind die Starbucks Cafés. Oder Portugal, das eine große Workation Destination für Beschäftigte aus den USA geworden ist.</p>
<p class="ai-optimize-12"><em>Portugal als working place? Da müssen Arbeitgeber aber viel Vertrauen haben …</em>
Genau. Das ist das gleiche Dilemma, das wir zum Beispiel auch in der Erziehung haben: Kontrolle oder Vertrauen? Wie gehen wir damit um? Es ist eigentlich einfach. Wenn ich keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr bekomme, weil ich ein kontrollierendes Unternehmen bin, braucht‘s keine wissenschaftlichen Studien: Das regelt dann der Markt. Es ist auch eine Generationenfrage. Die Fachkräfte in zehn Jahren sind unsere Studierenden von heute. Sie fragen, wie es funktioniert, Beruf und Privates zu trennen. Oder zu vereinbaren. Arbeit wird als sinnstiftender Teil des Lebens gesehen. Das ist eine interessante Entwicklung, denn wenn wir heute fragen: Wo lebst du? – dann wird kaum jemand antworten: in meinem Büro. Obwohl wir dort sehr viel Zeit verbringen.</p>
&nbsp;
<p class="ai-optimize-13">Mehr zum Thema</p>

<ul>
 	<li class="ai-optimize-14">New Work – New Office: Ein Reader zu neuen Arbeitswelten. Herausgegeben von Mark Phillips. Stuttgart 2022, 240 Seiten, 34 Euro</li>
 	<li class="ai-optimize-15">Das menschliche Büro - The human(e) office“. Herausgegeben von Prof. Dr. Christine Kohlert (Beiträge aus der Hochschule Coburg von Lehrbeauftragter  Angelika Donhauser, Hochschulrats-Vorsitzender Andrea Prehofer und Prof. Mark Phillips mit Studentin Jennifer Vogt)</li>
</ul>
&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/59-Mark_Phillips_New-work-1024x683.jpg"
                        fileSize="201938"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule erzielt Spitzenwerte im CHE-Ranking]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-erzielt-spitzenwerte-im-che-ranking/</link>
                <pubDate>Tue, 10 May 2022 10:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-erzielt-spitzenwerte-im-che-ranking/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Orientierung ist zu Studienbeginn besonders wichtig, deshalb legt die Hochschule Coburg darauf großen Wert – mit Erfolg: Im aktuellen CHE-Ranking erreichte Coburg bei „Unterstützung am Studienanfang“ durchgehend Spitzenwerte. Aber auch sonst schnitt die Hochschule gut ab.</em></p>&#13;
<p>Studienanfänger:innen würdigten umfangreiche Orientierungshilfen und gute Informationen zum Start und im ersten Semester, außerdem den häufig schon im Bachelorstudium sehr guten Kontakt zur Berufspraxis. Aber auch sonst schnitt Coburg gut ab: Abschlüsse werden demnach in angemessener Zeit erreicht, es gibt zahlreiche Kontakte zur Berufspraxis und viele andere Vorteile. Besonders viele sehr gute Bewertungen von ihren Studierenden bekam die Hochschule Coburg im Fach <a href="t3://page?uid=116">Mechatronik</a>, wo die Studierenden beispielsweise auch digitale Lehrelemente, Laborpraktika und IT-Infrastruktur spitze bewerteten. Auch <a href="t3://page?uid=111">Elektrotechnik und Informatik</a> beispielsweise bekam im Schnitt viele sehr gute oder gute Noten von den Studierenden.</p>&#13;
<p>In dem Ranking bewerten sie ihre Studienbedingungen. Zu den aktuell untersuchten Fächern gehören der Studiengang Bauingenieurwesen der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a>, außerdem Studiengänge der Fakultäten <a href="t3://page?uid=24">Angewandte Naturwissenschaften</a>, die beispielsweise auch im Bereich der Forschungsgelder positiv heraussticht, der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> und der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>.</p>&#13;
<p><strong>Über das CHE Ranking</strong></p>&#13;
<p>CHE steht für Centrum für Hochschulentwicklung&nbsp;ist mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Dualen Hochschulen und Berufsakademien der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum.</p>&#13;
<p>Das vollständige CHE Hochschulranking erscheint im ZEIT Studienführer 2022/23 sowie in den digitalen Studienorientierungsangeboten von ZEIT ONLINE und ist auch digital unter <a href="https://ranking.zeit.de/che/de/">https://ranking.zeit.de/che/de/</a> abrufbar. Die Nutzer können mit interaktiven Suchmöglichkeiten das Ranking - angepasst an ihre individuellen Studienbedürfnisse - nutzen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Orientierung ist zu Studienbeginn besonders wichtig, deshalb legt die Hochschule Coburg darauf großen Wert – mit Erfolg: Im aktuellen CHE-Ranking erreichte Coburg bei „Unterstützung am Studienanfang“ durchgehend Spitzenwerte. Aber auch sonst schnitt die Hochschule gut ab.</em></p>&#13;
<p>Studienanfänger:innen würdigten umfangreiche Orientierungshilfen und gute Informationen zum Start und im ersten Semester, außerdem den häufig schon im Bachelorstudium sehr guten Kontakt zur Berufspraxis. Aber auch sonst schnitt Coburg gut ab: Abschlüsse werden demnach in angemessener Zeit erreicht, es gibt zahlreiche Kontakte zur Berufspraxis und viele andere Vorteile. Besonders viele sehr gute Bewertungen von ihren Studierenden bekam die Hochschule Coburg im Fach <a href="t3://page?uid=116">Mechatronik</a>, wo die Studierenden beispielsweise auch digitale Lehrelemente, Laborpraktika und IT-Infrastruktur spitze bewerteten. Auch <a href="t3://page?uid=111">Elektrotechnik und Informatik</a> beispielsweise bekam im Schnitt viele sehr gute oder gute Noten von den Studierenden.</p>&#13;
<p>In dem Ranking bewerten sie ihre Studienbedingungen. Zu den aktuell untersuchten Fächern gehören der Studiengang Bauingenieurwesen der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a>, außerdem Studiengänge der Fakultäten <a href="t3://page?uid=24">Angewandte Naturwissenschaften</a>, die beispielsweise auch im Bereich der Forschungsgelder positiv heraussticht, der <a href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> und der <a href="t3://page?uid=27">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>.</p>&#13;
<p><strong>Über das CHE Ranking</strong></p>&#13;
<p>CHE steht für Centrum für Hochschulentwicklung&nbsp;ist mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Dualen Hochschulen und Berufsakademien der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum.</p>&#13;
<p>Das vollständige CHE Hochschulranking erscheint im ZEIT Studienführer 2022/23 sowie in den digitalen Studienorientierungsangeboten von ZEIT ONLINE und ist auch digital unter <a href="https://ranking.zeit.de/che/de/">https://ranking.zeit.de/che/de/</a> abrufbar. Die Nutzer können mit interaktiven Suchmöglichkeiten das Ranking - angepasst an ihre individuellen Studienbedürfnisse - nutzen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Studienberatung_Quadrat-1024x1024.jpg"
                        fileSize="258744"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Zukunft beginnt jetzt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-zukunft-beginnt-jetzt/</link>
                <pubDate>Tue, 10 May 2022 05:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-zukunft-beginnt-jetzt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Entwicklung des autonomen Fahrens war ein zentrales Thema beim Besuch von Staatsminister Christian Bernreiter und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Jonas Geissler an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=15#1470">Prof. Dr. Stefan Gast </a>empfing die beiden Politiker am Gelände von <a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="Creapolis" rel="noopener">CREAPOLIS</a> in der alten Kühlhalle am Coburger Schlachthofgelände. Bei dem Besuch wurden die baulichen Pläne der Hochschule am Güterbahnhofsgelände vorgestellt. Bayerns Bau- und Verkehrsminister Christian Bernreiter und MdB Dr. Jonas Geissler machten sich bei einem Rundgang über das Gelände ein Bild von den Plänen.</p>&#13;
<p>Ein großes Thema waren außerdem die Aktivitäten der Hochschule Coburg am Standort Kronach mit dem <a href="t3://page?uid=1117#8483">Masterstudiengang Autonomes Fahren</a> und dem Forschungsprojekt Shuttle-Modellregion Oberfranken. Die Professoren<a href="t3://page?uid=1222"> Dr. Georg Arbeiter</a>, Studiengangsleiter Autonomes Fahren, und <a href="t3://page?uid=1012">Dr. Mathias Wilde</a> gaben einen Überblick über die Forschungen und Projekte. Die beiden Politiker interessierten sich vor allem für neue Mobilitätskonzepte im &nbsp;ländlichen Raum und die Einsatzmöglichkeiten von autonomen Fahrzeugen. &nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Entwicklung des autonomen Fahrens war ein zentrales Thema beim Besuch von Staatsminister Christian Bernreiter und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Jonas Geissler an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=15#1470">Prof. Dr. Stefan Gast </a>empfing die beiden Politiker am Gelände von <a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="Creapolis" rel="noopener">CREAPOLIS</a> in der alten Kühlhalle am Coburger Schlachthofgelände. Bei dem Besuch wurden die baulichen Pläne der Hochschule am Güterbahnhofsgelände vorgestellt. Bayerns Bau- und Verkehrsminister Christian Bernreiter und MdB Dr. Jonas Geissler machten sich bei einem Rundgang über das Gelände ein Bild von den Plänen.</p>&#13;
<p>Ein großes Thema waren außerdem die Aktivitäten der Hochschule Coburg am Standort Kronach mit dem <a href="t3://page?uid=1117#8483">Masterstudiengang Autonomes Fahren</a> und dem Forschungsprojekt Shuttle-Modellregion Oberfranken. Die Professoren<a href="t3://page?uid=1222"> Dr. Georg Arbeiter</a>, Studiengangsleiter Autonomes Fahren, und <a href="t3://page?uid=1012">Dr. Mathias Wilde</a> gaben einen Überblick über die Forschungen und Projekte. Die beiden Politiker interessierten sich vor allem für neue Mobilitätskonzepte im &nbsp;ländlichen Raum und die Einsatzmöglichkeiten von autonomen Fahrzeugen. &nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bernreiter_Geissler-1024x768.jpg"
                        fileSize="145776"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bernreiter_Geissler_Gruppe-1024x768.jpg"
                        fileSize="152516"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[CREAPOLIS erfolgreich: weitere fünf Jahre Förderung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/creapolis-erfolgreich-weitere-fuenf-jahre-foerderung/</link>
                <pubDate>Fri, 06 May 2022 06:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/creapolis-erfolgreich-weitere-fuenf-jahre-foerderung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg wurde für die zweite Förderrunde des Wettbewerbs „Innovative Hochschule“ ausgewählt. Gut 9 Millionen Euro fließen damit in die Region.</em></p>&#13;
<p>Bund und Länder haben vor fünf Jahren gemeinsam eine Initiative ins Leben gerufen, die Hochschulen dabei unterstützt, ihre Ideen, ihr Wissen und ihre Technologien in ihre Region zu bringen. Die Hochschule Coburg war eine der Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Innovative Hochschule“. Von 2018 bis Ende 2022 bekommt die sie aus dem Programm insgesamt 6,5 Millionen Euro Förderung für den Ausbau ihrer vielfältigen Innovations- und Transferaktivitäten. Auf dem brachliegenden Gelände des ehemaligen Coburger Schlachthofs konnte so die Innovations- und Vernetzungsplattform <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>entstehen.</p>&#13;
<p>Für die zweite Förderrunde von 2023 bis 2027 bewarben sich 165 Hochschulen. Ein unabhängiges Gremium aus Expertinnen und Experten entschied für die Förderung von 13 Verbundvorhaben, an denen mehrere Hochschulen beteiligt sind, sowie für 16 Einzelanträge. Von diesen schaffte es nach der ersten Förderrunde eine Hochschule, mit ihrem Konzept auch noch für eine zweite Förderperiode zu überzeugen: Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Ein Konzept für den künftigen Hochschulstandort</strong></p>&#13;
<p>„Wir freuen uns riesig!“ <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, sieht „Innovative Hochschule“ als große Chancen für die Region und spricht von Aufbruchsstimmung. „Möglich wurde das durch die großartige Leistung des Teams. Ich danke den beteiligten Kolleginnen und Kollegen von Herzen für ihr außergewöhnliches Engagement. Die greifbaren Erfolge der vergangenen Jahre und das herausragende Konzept für den künftigen Hochschulstandort Coburg haben das Gremium überzeugt.“</p>&#13;
<p>9,1 Millionen Euro Fördersumme werden insgesamt für das Nachfolgeprojekt „CREAPOLIS + design“ bereitgestellt, davon gehen 7,6 Millionen Euro an die Hochschule. Sie hat den Antrag mit Partnern aus der Region eingereicht: der Lucas-Cranach-Campus-Stiftung Kronach, dem Förderverein des Forschungs- und Anwendungszentrums für digitale Zukunftstechnologien FADZ Lichtenfels und dem Coburger Designforum Oberfranken CDO Coburg. „Mit den Mitteln der Förderung sind wir nun in der Lage, die Visionen, die im Antrag dargestellte Weiterentwicklung unserer Hochschule, beherzt in Angriff zu nehmen“, kündigt der Präsident an. Die Bund-Länder-Initiative setze damit auch ein klares Zeichen für die Region.</p>&#13;
<p><strong>Erfahrungen für das gesamte Innovationsdreieck</strong></p>&#13;
<p>Erfahrungen aus den vergangenen fünf Jahren werden im Folgeprojekt auch auf das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels übertragen. Welche Bereiche das betrifft? <a href="t3://page?uid=657">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit, fallen auf Anhieb einige ein: Wissen- und Technologietransfer, Netzwerk- und Veranstaltungsmanagement, Kreativitätsförderung, Maker-Kultur, Wissenschaftsdialog, gesellschaftliches Engagement. „Alle Dimensionen unserer Transferstrategie werden zusammengedacht und adressatengerecht vermittelt“, erklärt Weispfenning.</p>&#13;
<p>Dass in Coburg weiterentwickelt wird, was seit 2018 aufgebaut wurde, freut CREAPOLIS-Projektleiter Dr. Markus Neufeld besonders. „Ich denke vor allem an den CREAPOLIS Makerspace in der Alten Kühlhalle.“ Die Entscheidung des Gutachtergremiums für Coburg zeige auch, dass hier in den vergangenen Jahren hervorragende Grundlagen geschaffen wurden. „Diese können wir in den nächsten fünf Jahren weiterentwickeln“, sagt Neufeld. Geplant ist, ab 2023 das Thema Design ins Zentrum der Transferaktivitäten des Projekts zu rücken. Dies soll sich in der Umgestaltung der Industriebrache am Schlachthof- und Güterbahnhofsareal Coburg zum „Mitmachcampus“ manifestieren.</p>&#13;
<p>Die ausgewählten Projekte wurden am Donnerstag, 5. Mai, bekannt gegeben. Die Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hob dabei die Bedeutung der Hochschulen und der kleineren und mittleren Unis hervor: „Sie sind mit ihrer Verankerung in der Region Innovationsmotoren für unser Land.“ Der stellvertretende Vorsitzende der GWK und bayerischer Wissenschaftsminister, Markus Blume, sagte: „Durch die Förderung der strategischen Vernetzung in Verbünden, Netzwerken und innovativen Formen im Rahmen der zweiten Förderrunde wird die zentrale Stellung, die Hochschulen im regionalen Innovationssystem innehaben, nun weiter ausgebaut werden.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg wurde für die zweite Förderrunde des Wettbewerbs „Innovative Hochschule“ ausgewählt. Gut 9 Millionen Euro fließen damit in die Region.</em></p>&#13;
<p>Bund und Länder haben vor fünf Jahren gemeinsam eine Initiative ins Leben gerufen, die Hochschulen dabei unterstützt, ihre Ideen, ihr Wissen und ihre Technologien in ihre Region zu bringen. Die Hochschule Coburg war eine der Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Innovative Hochschule“. Von 2018 bis Ende 2022 bekommt die sie aus dem Programm insgesamt 6,5 Millionen Euro Förderung für den Ausbau ihrer vielfältigen Innovations- und Transferaktivitäten. Auf dem brachliegenden Gelände des ehemaligen Coburger Schlachthofs konnte so die Innovations- und Vernetzungsplattform <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>entstehen.</p>&#13;
<p>Für die zweite Förderrunde von 2023 bis 2027 bewarben sich 165 Hochschulen. Ein unabhängiges Gremium aus Expertinnen und Experten entschied für die Förderung von 13 Verbundvorhaben, an denen mehrere Hochschulen beteiligt sind, sowie für 16 Einzelanträge. Von diesen schaffte es nach der ersten Förderrunde eine Hochschule, mit ihrem Konzept auch noch für eine zweite Förderperiode zu überzeugen: Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Ein Konzept für den künftigen Hochschulstandort</strong></p>&#13;
<p>„Wir freuen uns riesig!“ <a href="t3://page?uid=462">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Präsident der Hochschule Coburg, sieht „Innovative Hochschule“ als große Chancen für die Region und spricht von Aufbruchsstimmung. „Möglich wurde das durch die großartige Leistung des Teams. Ich danke den beteiligten Kolleginnen und Kollegen von Herzen für ihr außergewöhnliches Engagement. Die greifbaren Erfolge der vergangenen Jahre und das herausragende Konzept für den künftigen Hochschulstandort Coburg haben das Gremium überzeugt.“</p>&#13;
<p>9,1 Millionen Euro Fördersumme werden insgesamt für das Nachfolgeprojekt „CREAPOLIS + design“ bereitgestellt, davon gehen 7,6 Millionen Euro an die Hochschule. Sie hat den Antrag mit Partnern aus der Region eingereicht: der Lucas-Cranach-Campus-Stiftung Kronach, dem Förderverein des Forschungs- und Anwendungszentrums für digitale Zukunftstechnologien FADZ Lichtenfels und dem Coburger Designforum Oberfranken CDO Coburg. „Mit den Mitteln der Förderung sind wir nun in der Lage, die Visionen, die im Antrag dargestellte Weiterentwicklung unserer Hochschule, beherzt in Angriff zu nehmen“, kündigt der Präsident an. Die Bund-Länder-Initiative setze damit auch ein klares Zeichen für die Region.</p>&#13;
<p><strong>Erfahrungen für das gesamte Innovationsdreieck</strong></p>&#13;
<p>Erfahrungen aus den vergangenen fünf Jahren werden im Folgeprojekt auch auf das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels übertragen. Welche Bereiche das betrifft? <a href="t3://page?uid=657">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit, fallen auf Anhieb einige ein: Wissen- und Technologietransfer, Netzwerk- und Veranstaltungsmanagement, Kreativitätsförderung, Maker-Kultur, Wissenschaftsdialog, gesellschaftliches Engagement. „Alle Dimensionen unserer Transferstrategie werden zusammengedacht und adressatengerecht vermittelt“, erklärt Weispfenning.</p>&#13;
<p>Dass in Coburg weiterentwickelt wird, was seit 2018 aufgebaut wurde, freut CREAPOLIS-Projektleiter Dr. Markus Neufeld besonders. „Ich denke vor allem an den CREAPOLIS Makerspace in der Alten Kühlhalle.“ Die Entscheidung des Gutachtergremiums für Coburg zeige auch, dass hier in den vergangenen Jahren hervorragende Grundlagen geschaffen wurden. „Diese können wir in den nächsten fünf Jahren weiterentwickeln“, sagt Neufeld. Geplant ist, ab 2023 das Thema Design ins Zentrum der Transferaktivitäten des Projekts zu rücken. Dies soll sich in der Umgestaltung der Industriebrache am Schlachthof- und Güterbahnhofsareal Coburg zum „Mitmachcampus“ manifestieren.</p>&#13;
<p>Die ausgewählten Projekte wurden am Donnerstag, 5. Mai, bekannt gegeben. Die Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hob dabei die Bedeutung der Hochschulen und der kleineren und mittleren Unis hervor: „Sie sind mit ihrer Verankerung in der Region Innovationsmotoren für unser Land.“ Der stellvertretende Vorsitzende der GWK und bayerischer Wissenschaftsminister, Markus Blume, sagte: „Durch die Förderung der strategischen Vernetzung in Verbünden, Netzwerken und innovativen Formen im Rahmen der zweiten Förderrunde wird die zentrale Stellung, die Hochschulen im regionalen Innovationssystem innehaben, nun weiter ausgebaut werden.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/63-CREAPOLIS_Baulabor-1024x682.jpg"
                        fileSize="1013242"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GastStefan_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WeispfenningFelix.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Workshops und Vorträge: von Gendersternen und Klischees]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/workshops-und-vortraege-von-gendersternen-und-klischees/</link>
                <pubDate>Thu, 05 May 2022 05:26:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/workshops-und-vortraege-von-gendersternen-und-klischees/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In den kommenden Wochen thematisiert die Hochschule Geschlechtergerechtigkeit in verschiedenen Veranstaltungen.</em></p>&#13;
<p>Das Thema Gender ist eines, das die Menschen bewegt, aufregt, aufrührt. „Der Umgang mit Vielfalt ist ein komplexes Thema, das vor dem Hintergrund unterschiedlicher biographischer Erfahrungen auch emotional werden kann“, sagt <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity der Hochschule Coburg. „Wir begreifen Hochschule als einen Lebens-Ort, an dem wir nicht nur arbeiten und studieren, sondern uns begegnen, Ideen und Erfahrungen austauschen.“ Hegel appelliert, die Vielfalt wertzuschätzen und auf die berechtigten Interessen aller Beteiligten mit einer erhöhten Sensibilität für Inhalte, Persönlichkeiten und Weltanschauungen zu reagieren. Weil diese Sensibilität nicht per se vorhanden ist, sondern erst wachsen muss – und weil Wissen in jeder hitzigen Diskussion zur Versachlichung beiträgt, informiert die Hochschule aktuell in verschiedenen Veranstaltungen über Geschlechtergerechtigkeit. Auch darüber, welche Rolle sie für unsere Gesellschaft spielt.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Plakatkampagne in der Hochschule</strong></p>&#13;
<p>Mit der internen Plakatkampagne „His or Hers?“ wird in der Hochschule auf geschlechtsspezifische Zuschreibungen aufmerksam gemacht: Sie zeigt beispielweise einen Schutzhelm und einen Kinderwagen – wem gehört’s? Ihm oder ihr? Auf spielerische Weise regen die Plakate dazu an, Rollenbilder zu hinterfragen. Organisiert wurde die Kampagne von Lisa König vom <a href="t3://page?uid=416">Projekt:ING</a&gt;; Bestandteil ist auch ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Workshops und Vorträgen, die sich insbesondere an Hochschulangehörige richten. Der öffentliche Teil findet sich im <a href="t3://page?uid=381">Veranstaltungskalender der Hochschule</a>, das gesamte Programm können Studierende, Lehrende und alle Mitarbeitenden im internen Portal <a href="https://mycampus.hs-coburg.de/de/service-offer/his-or-hers">mycampus </a>einsehen.</p>&#13;
<p>Zusätzlich gibt es aktuell eine Gender-Reihe, die Hochschule, Stadt und Landkreis Coburg gemeinsam veranstalten. Unter dem Titel „A Star* is born – Geschlechtergerechtigkeit jetzt!“ werden unterschiedliche Zielgruppen angesprochen, sich mit den verschiedenen Aspekten und Herausforderungen zu beschäftigen, sich zu Wort zu melden und zu diskutieren. Das Spektrum reicht vom „Frauenthema Finanzkompetenz“, über das Finanzexpertin Monika Rackisch am heutigen Donnerstag, 5. Mai, am Campus Design spricht, bis zu Sprach-Tipps für ein lockeres, aber geschlechtergerechtes Deutsch. Darum geht es in der Abschlussveranstaltung am Dienstag, 24. Mai, in der Buchhandlung Riemann.</p>&#13;
<p><strong>Vorträge über Geschlechterunterschiede in der Forschung und über Feminismus und Anti-Rassismus</strong></p>&#13;
<p>Außer den Gleichstellungsstellen in Stadt und Landkreis haben sich an der Hochschule insbesondere Frauenbeauftragte <a href="t3://page?uid=1041">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a> und die stellvertretende Frauenbeauftragte Elisabeth Westhäuser für diese Reihe eingesetzt. Lisa König schuf als Mitarbeiterin von Projekt:ING eine Verbindung zur Plakatkampagne „His or Hers“. Zwei Professorinnen der Hochschule gestalten jeweils einen der Abende: <a href="t3://page?uid=964">Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit</a>, Professorin für Erziehungswissenschaften und Didaktik, spricht am Montag, 16. Mai, über die Frage „Wie sicher sind Sicherheitsgurte für Frauen: Geschlechterunterschiede in der Forschung“.&nbsp; <a href="t3://page?uid=457">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a>, Professorin für Internationale Soziale Arbeit und Menschenrechte, widmet sich am Mittwoch, 18. Mai, dem Thema „Schnittstellen und Fallstricke: Empowerment zwischen Feminismus und Anti-Rassismus“.&nbsp; Das Programm der öffentlichen Vortrags- und Veranstaltungsreihe ist zu finden unter <a href="http://www.coburg.de/gender">www.coburg.de/gender</a> und im <a href="t3://page?uid=381">Veranstaltungskalender der Hochschule</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In den kommenden Wochen thematisiert die Hochschule Geschlechtergerechtigkeit in verschiedenen Veranstaltungen.</em></p>&#13;
<p>Das Thema Gender ist eines, das die Menschen bewegt, aufregt, aufrührt. „Der Umgang mit Vielfalt ist ein komplexes Thema, das vor dem Hintergrund unterschiedlicher biographischer Erfahrungen auch emotional werden kann“, sagt <a href="t3://page?uid=833">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung und Diversity der Hochschule Coburg. „Wir begreifen Hochschule als einen Lebens-Ort, an dem wir nicht nur arbeiten und studieren, sondern uns begegnen, Ideen und Erfahrungen austauschen.“ Hegel appelliert, die Vielfalt wertzuschätzen und auf die berechtigten Interessen aller Beteiligten mit einer erhöhten Sensibilität für Inhalte, Persönlichkeiten und Weltanschauungen zu reagieren. Weil diese Sensibilität nicht per se vorhanden ist, sondern erst wachsen muss – und weil Wissen in jeder hitzigen Diskussion zur Versachlichung beiträgt, informiert die Hochschule aktuell in verschiedenen Veranstaltungen über Geschlechtergerechtigkeit. Auch darüber, welche Rolle sie für unsere Gesellschaft spielt.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Plakatkampagne in der Hochschule</strong></p>&#13;
<p>Mit der internen Plakatkampagne „His or Hers?“ wird in der Hochschule auf geschlechtsspezifische Zuschreibungen aufmerksam gemacht: Sie zeigt beispielweise einen Schutzhelm und einen Kinderwagen – wem gehört’s? Ihm oder ihr? Auf spielerische Weise regen die Plakate dazu an, Rollenbilder zu hinterfragen. Organisiert wurde die Kampagne von Lisa König vom <a href="t3://page?uid=416">Projekt:ING</a&gt;; Bestandteil ist auch ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Workshops und Vorträgen, die sich insbesondere an Hochschulangehörige richten. Der öffentliche Teil findet sich im <a href="t3://page?uid=381">Veranstaltungskalender der Hochschule</a>, das gesamte Programm können Studierende, Lehrende und alle Mitarbeitenden im internen Portal <a href="https://mycampus.hs-coburg.de/de/service-offer/his-or-hers">mycampus </a>einsehen.</p>&#13;
<p>Zusätzlich gibt es aktuell eine Gender-Reihe, die Hochschule, Stadt und Landkreis Coburg gemeinsam veranstalten. Unter dem Titel „A Star* is born – Geschlechtergerechtigkeit jetzt!“ werden unterschiedliche Zielgruppen angesprochen, sich mit den verschiedenen Aspekten und Herausforderungen zu beschäftigen, sich zu Wort zu melden und zu diskutieren. Das Spektrum reicht vom „Frauenthema Finanzkompetenz“, über das Finanzexpertin Monika Rackisch am heutigen Donnerstag, 5. Mai, am Campus Design spricht, bis zu Sprach-Tipps für ein lockeres, aber geschlechtergerechtes Deutsch. Darum geht es in der Abschlussveranstaltung am Dienstag, 24. Mai, in der Buchhandlung Riemann.</p>&#13;
<p><strong>Vorträge über Geschlechterunterschiede in der Forschung und über Feminismus und Anti-Rassismus</strong></p>&#13;
<p>Außer den Gleichstellungsstellen in Stadt und Landkreis haben sich an der Hochschule insbesondere Frauenbeauftragte <a href="t3://page?uid=1041">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a> und die stellvertretende Frauenbeauftragte Elisabeth Westhäuser für diese Reihe eingesetzt. Lisa König schuf als Mitarbeiterin von Projekt:ING eine Verbindung zur Plakatkampagne „His or Hers“. Zwei Professorinnen der Hochschule gestalten jeweils einen der Abende: <a href="t3://page?uid=964">Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit</a>, Professorin für Erziehungswissenschaften und Didaktik, spricht am Montag, 16. Mai, über die Frage „Wie sicher sind Sicherheitsgurte für Frauen: Geschlechterunterschiede in der Forschung“.&nbsp; <a href="t3://page?uid=457">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a>, Professorin für Internationale Soziale Arbeit und Menschenrechte, widmet sich am Mittwoch, 18. Mai, dem Thema „Schnittstellen und Fallstricke: Empowerment zwischen Feminismus und Anti-Rassismus“.&nbsp; Das Programm der öffentlichen Vortrags- und Veranstaltungsreihe ist zu finden unter <a href="http://www.coburg.de/gender">www.coburg.de/gender</a> und im <a href="t3://page?uid=381">Veranstaltungskalender der Hochschule</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/62-His-or-hers-a-star-is-born-1024x683.jpg"
                        fileSize="114535"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Vizepräsident gewählt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-vizepraesident-gewaehlt/</link>
                <pubDate>Wed, 04 May 2022 12:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-vizepraesident-gewaehlt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Martin Synold wurde als neuer Vizepräsident der Hochschule Coburg gewählt.</em></p>&#13;
<p>Ab sofort verstärkt <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Synold</a> die Hochschulleitung als Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. „Mit der Neuausrichtung des bayerischen Hochschulsystems setzt der Freistaat noch stärker auf Exzellenz und Innovation. Als Hochschule Coburg werden wir in diesem Wettbewerb den Transfer unserer Forschungsleistung in die Gesellschaft und die Wirtschaft ausbauen“, erklärt Prof. Synold.</p>&#13;
<p>Die praxisnahe und angewandte Forschung möchte er durch interdisziplinäre Kooperationen auf regionaler Ebene im Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels stärken. Auf europäischer Ebene sieht er ebenso mehr Potential für Wissens- und Technologieaustausch.</p>&#13;
<p>„Für die Zukunft werden wir die Attraktivität der Hochschule für den wissenschaftlichen Nachwuchs durch die Einführung dynamischer Fördermodelle und die Beantragung des Promotionsrechts erhöhen.“</p>&#13;
<p>Seit 2015 ist Martin Synold Professor an der Fakultät Design. Seine Fachgebiete sind Entwurf und Konstruktion von ressourceneffizienten Tragwerken mit innovativen Werkstoffen. Er war langjährig Studiengangsleiter für die Studiengänge Allgemeines Bauingenieurwesen und Energieeffizientes Gebäudedesign und ist außerdem Mitglied im Senatsausschuss „Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs“. Seiner Professur an der Hochschule Coburg gehen verschiedene Lehrtätigkeiten, unter anderem an der Universität Stuttgart und umfangreiche praktische Tätigkeiten in weltweit agierenden Ingenieurbüros voraus.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Martin Synold wurde als neuer Vizepräsident der Hochschule Coburg gewählt.</em></p>&#13;
<p>Ab sofort verstärkt <a href="t3://page?uid=712">Prof. Dr. Synold</a> die Hochschulleitung als Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. „Mit der Neuausrichtung des bayerischen Hochschulsystems setzt der Freistaat noch stärker auf Exzellenz und Innovation. Als Hochschule Coburg werden wir in diesem Wettbewerb den Transfer unserer Forschungsleistung in die Gesellschaft und die Wirtschaft ausbauen“, erklärt Prof. Synold.</p>&#13;
<p>Die praxisnahe und angewandte Forschung möchte er durch interdisziplinäre Kooperationen auf regionaler Ebene im Innovationsdreieck Coburg-Kronach-Lichtenfels stärken. Auf europäischer Ebene sieht er ebenso mehr Potential für Wissens- und Technologieaustausch.</p>&#13;
<p>„Für die Zukunft werden wir die Attraktivität der Hochschule für den wissenschaftlichen Nachwuchs durch die Einführung dynamischer Fördermodelle und die Beantragung des Promotionsrechts erhöhen.“</p>&#13;
<p>Seit 2015 ist Martin Synold Professor an der Fakultät Design. Seine Fachgebiete sind Entwurf und Konstruktion von ressourceneffizienten Tragwerken mit innovativen Werkstoffen. Er war langjährig Studiengangsleiter für die Studiengänge Allgemeines Bauingenieurwesen und Energieeffizientes Gebäudedesign und ist außerdem Mitglied im Senatsausschuss „Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs“. Seiner Professur an der Hochschule Coburg gehen verschiedene Lehrtätigkeiten, unter anderem an der Universität Stuttgart und umfangreiche praktische Tätigkeiten in weltweit agierenden Ingenieurbüros voraus.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SynoldMartin_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/58-Synold-Gruppe-1024x768.jpg"
                        fileSize="109546"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schauen und staunen: Campus Design lädt ein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schauen-und-staunen-studierende-laden-auf-den-campus-design-ein/</link>
                <pubDate>Mon, 02 May 2022 10:06:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schauen-und-staunen-studierende-laden-auf-den-campus-design-ein/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zwei Jahre konnten die Studierenden der Fakultät Design der Hochschule Coburg nicht zeigen, was hinter den Mauern des Hofbrauhauses entworfen und gebaut wurde. Aber auch während der Pandemie entstand eine Fülle von Ideen. Von Donnerstag, 26., bis Sonntag, 29. Mai, können sie beim<a href="t3://page?uid=384"> campus.design_open 2022 </a>wieder in Augenschein genommen werden.</em></p>&#13;
<p>Das deutschlandweit bekannte Design-Event bietet Schülerinnen und Schülern, Eltern und Profis aus dem Design-Business Einblick in die Arbeiten und in die Entstehung der kreativen Ideen am Campus Design. Die Adresse Am Hofbräuhaus vereint die Studiengänge <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a>, <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen </a>und <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur </a>der Hochschule Coburg. Die Studierenden freuen sich darauf, dieses Jahr endlich wieder ihre Arbeiten zeigen zu können, zu Vorträgen und Workshops und zu Live-Musik am Abend einzuladen: Zum langen Wochenende von Donnerstag, 26., bis Sonntag, 29. Mai öffnet der Campus allen interessierten und experimentierfreudigen Besuchern seine Türen.</p>&#13;
<p>Am Freitag wird dabei mit zahlreichen Vorträgen auch das 20-jährige Bestehen der „Dienstagsreihe“ gefeiert: Seit 2002 stellten sich während der Semester an fast jedem Dienstag Architekturbüros vor. Kommende Vortragsreihen der Studiengänge am Campus Design drehen sich beispielsweise im Bauingenieurwesen um „Nachhaltigkeit und nachhaltiges Bauen im Schienensektor“ und in der Innenarchitektur bei Gesprächen mit Alumni um „Gerade und krumme Karrierewege“.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.designcampus-open.de">www.campus.design</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwei Jahre konnten die Studierenden der Fakultät Design der Hochschule Coburg nicht zeigen, was hinter den Mauern des Hofbrauhauses entworfen und gebaut wurde. Aber auch während der Pandemie entstand eine Fülle von Ideen. Von Donnerstag, 26., bis Sonntag, 29. Mai, können sie beim<a href="t3://page?uid=384"> campus.design_open 2022 </a>wieder in Augenschein genommen werden.</em></p>&#13;
<p>Das deutschlandweit bekannte Design-Event bietet Schülerinnen und Schülern, Eltern und Profis aus dem Design-Business Einblick in die Arbeiten und in die Entstehung der kreativen Ideen am Campus Design. Die Adresse Am Hofbräuhaus vereint die Studiengänge <a href="t3://page?uid=70">Architektur</a>, <a href="t3://page?uid=157">Integriertes Produktdesign</a>, <a href="t3://page?uid=71">Bauingenieurwesen </a>und <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur </a>der Hochschule Coburg. Die Studierenden freuen sich darauf, dieses Jahr endlich wieder ihre Arbeiten zeigen zu können, zu Vorträgen und Workshops und zu Live-Musik am Abend einzuladen: Zum langen Wochenende von Donnerstag, 26., bis Sonntag, 29. Mai öffnet der Campus allen interessierten und experimentierfreudigen Besuchern seine Türen.</p>&#13;
<p>Am Freitag wird dabei mit zahlreichen Vorträgen auch das 20-jährige Bestehen der „Dienstagsreihe“ gefeiert: Seit 2002 stellten sich während der Semester an fast jedem Dienstag Architekturbüros vor. Kommende Vortragsreihen der Studiengänge am Campus Design drehen sich beispielsweise im Bauingenieurwesen um „Nachhaltigkeit und nachhaltiges Bauen im Schienensektor“ und in der Innenarchitektur bei Gesprächen mit Alumni um „Gerade und krumme Karrierewege“.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.designcampus-open.de">www.campus.design</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/60-Ankuendigung_CampusDesignOpen-1024x683.jpg"
                        fileSize="78775"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Wooldridge erforscht die coolsten Materialien]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-wooldridge-erforscht-die-coolsten-materialien/</link>
                <pubDate>Fri, 29 Apr 2022 06:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-wooldridge-erforscht-die-coolsten-materialien/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Wilde Westen liegt hinter ihr. Rinder, Kakteen, Wüste. Die NASA. Die Gas- und Ölindustrie. Vor ihr liegt Lichtenfels: Hier lehrt Prof. Dr. Madison Wooldridge ab Oktober im neuen Studiengang der Hochschule Coburg „Additive Manufacturing and Lightweight Design“. Sie ist voller Leidenschaft für dieses Thema.</em></p>&#13;
<p>Mit <a href="t3://page?uid=1303">Prof. Dr. Madison Wooldridge</a> über Materialwissenschaften zu sprechen ist lehrreich – und es macht irre Spaß. „Da ist dieses Metall“, erzählt sie, „Shape memory alloy, eine Nickel-Titan-Legierung: Die ist so cool!“ Auf Deutsch heißen solche Metalle Formgedächtnislegierung, und wenn daraus beispielsweise eine Feder gefertigt wird, lässt sie sich biegen, verformen und sogar glattziehen. So weit nichts Ungewöhnliches. „Aber gibt man dann Hitze dazu“, Wooldridges Hände vollführen eine Pirouette in der Luft, „formt sich das Material zurück in den ursprünglichen Zustand.“ Im Internet kursieren eine Menge Videos über diesen Effekt: Ein unförmiger Draht wird mit einem Brenner erhitzt oder in warmes Wasser gelegt und nimmt dann zum Beispiel die Form einer Feder an. Wooldridge strahlt wie ein Zauberkünstler über einen gelungenen Trick. Aber es ist kein Trick. Es ist eine Besonderheit auf molekularer Ebene, die dazu führt, dass die Metalle abhängig von der Temperatur in zwei unterschiedlichen Kristallstrukturen existieren. Die Memory-Metalle sind ein Beispiel für neue Materialien, die sich für den 3D-Druck eignen.</p>&#13;
<p><strong>Neuer Masterstudiengang startet im Wintersemester</strong></p>&#13;
<p>„Wenn man ein Material, wie man es seit Jahrhunderten kennt, für einen additiven Fertigungsprozess benutzt, hat es andere Eigenschaften“, erklärt Wooldridge. Die Amerikanerin kam im Wintersemester 2021/22 als Professorin für Werkstoffkunde für Metalle insbesondere der additiven Fertigung an die<a href="t3://page?uid=27"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>der Hochschule Coburg. Und sie wird eine der ersten sein, die am neuen Hochschul-Standort Lichtenfels lehren und forschen, wenn der Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=1321">Additive Manufacturing and Lightweight Design</a> hier im Oktober 2022 startet. Er wird im Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) zuhause sein. In der gemeinsamen Forschungs- und Transferstelle regionaler Unternehmen und der Hochschule Coburg dreht sich alles ums Thema 3D-Druck. Wooldridge passt hier perfekt hin: Sie liebt die Forschung, die Diskussion mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – aber auch die Praxis und den Austausch mit der Industrie. „Das Konzept einer Hochschule für angewandte Wissenschaften gibt es in den USA nicht“, erklärt die Amerikanerin. „Ich finde es super!“</p>&#13;
<p>Madison Wooldridge wurde 1988 auf einer Ranch in Texas geboren. „Und da ist es wirklich so, wie sich die Menschen in Deutschland den Wilden Westen vorstellen: Wüste, Kakteen, Pferde, Kühe, Cowboys.“ Als Kind ritt sie mit, wenn eine Rinderherde zu einer anderen Wiese getrieben wurde. Oder zur Entwurmungskur. Gleichzeitig war ihre Mutter aber auch Wissenschaftslehrerin an der High School. „Unser Spielzeug war alles irgendwie in Richtung MINT.“ Also Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. So entstand die Liebe zur Wissenschaft. Als Schülerin durfte Madison Wooldridge sogar am Highschool Aerospace Scholars-Programm der NASA in Houston teilnehmen. Sie liebäugelte mit Medizin und Biomedizintechnik, befasste sich kurz mit Bauingenieurwesen und überlegte, Umweltingenieurin zu werden. Sie wollte etwas Gutes in der Welt bewegen. Schließlich landete sie beim Maschinenbau. „In den USA sagen wir: Das ist das Dach der Ingenieurwissenschaften, damit kannst du alles machen.“</p>&#13;
<p><strong>"Wie Science Fiction im echten Leben"</strong></p>&#13;
<p>Nach dem Master blieb es erst einmal texanisch: Sie arbeitete in Houston für Baker Hughes, einen Energietechnik-Konzern, der insbesondere für die Öl- und Gasförderung Technologien entwickelt. Als dort vor etwa zehn Jahren ein kleines Team begann, sich mit der additiven Fertigung zu beschäftigen, war Wooldridge dabei. „Eine Art Sand aus Metall mit einem Laser zusammenzuschmelzen“, sie erinnert sich: „Ich fand das so spannend! Wie Science Fiction im echten Leben.“ Die Ingenieurin blieb bei der Firma, wechselte aber in die deutsche Niederlassung in Celle. Promoviert hat sie in Paderborn über nickelbasierte Superlegierungen, die über eine sehr hohe Festigkeit verfügen und gleichzeitig über eine hohe Korrosionsbeständigkeit. „Um wirklich gute Eigenschaften zu erreichen, muss man an den Materialien arbeiten.“ Und dann gibt es ganz neue, coole Möglichkeiten. 3D-Druck und Leichtbau helfen zum Beispiel auch, nachhaltig zu konstruieren und zu produzieren, denn was vor Ort „gedruckt“ wird, muss nicht transportiert werden, es wird oft weniger Material benötigt, weniger Energie – und wenn’s um Teile in Fahr- oder Flugzeugen geht, spart der Leichtbau in der Nutzung auf Dauer Energie.</p>&#13;
<p>Auf diese Weise kann die Materialwissenschaftlerin etwas Gutes in der Welt bewegen. Und auch dadurch, dass sie den Studierenden hilft, ihren Weg zu finden. „Bei mir hat es ein bisschen lange gedauert, bis ich herausgefunden habe, was ich genau machen will.“ Als Professorin kann sie die jungen Menschen heute in einem Alter erreichen, in dem sie selbst noch kein festes Ziel hatte. Sie kann sie auf den Beruf vorbereiten. „Ich will die Lehre mit Leidenschaft rüberbringen, mit Spaß. So dass die Studierenden sagen:“ Sie zeigt das Zaubertrick-Lächeln, „Materialien finde ich richtig cool.“</p>&#13;
<p>Über <a href="t3://page?uid=1321">Additive Manufacturing and Lightweight Design</a> und die anderen Masterstudiengänge informiert die Hochschule im Master-Mai. Mehr darüber steht <a href="https://www.hs-coburg.de/master-mai.html">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Wilde Westen liegt hinter ihr. Rinder, Kakteen, Wüste. Die NASA. Die Gas- und Ölindustrie. Vor ihr liegt Lichtenfels: Hier lehrt Prof. Dr. Madison Wooldridge ab Oktober im neuen Studiengang der Hochschule Coburg „Additive Manufacturing and Lightweight Design“. Sie ist voller Leidenschaft für dieses Thema.</em></p>&#13;
<p>Mit <a href="t3://page?uid=1303">Prof. Dr. Madison Wooldridge</a> über Materialwissenschaften zu sprechen ist lehrreich – und es macht irre Spaß. „Da ist dieses Metall“, erzählt sie, „Shape memory alloy, eine Nickel-Titan-Legierung: Die ist so cool!“ Auf Deutsch heißen solche Metalle Formgedächtnislegierung, und wenn daraus beispielsweise eine Feder gefertigt wird, lässt sie sich biegen, verformen und sogar glattziehen. So weit nichts Ungewöhnliches. „Aber gibt man dann Hitze dazu“, Wooldridges Hände vollführen eine Pirouette in der Luft, „formt sich das Material zurück in den ursprünglichen Zustand.“ Im Internet kursieren eine Menge Videos über diesen Effekt: Ein unförmiger Draht wird mit einem Brenner erhitzt oder in warmes Wasser gelegt und nimmt dann zum Beispiel die Form einer Feder an. Wooldridge strahlt wie ein Zauberkünstler über einen gelungenen Trick. Aber es ist kein Trick. Es ist eine Besonderheit auf molekularer Ebene, die dazu führt, dass die Metalle abhängig von der Temperatur in zwei unterschiedlichen Kristallstrukturen existieren. Die Memory-Metalle sind ein Beispiel für neue Materialien, die sich für den 3D-Druck eignen.</p>&#13;
<p><strong>Neuer Masterstudiengang startet im Wintersemester</strong></p>&#13;
<p>„Wenn man ein Material, wie man es seit Jahrhunderten kennt, für einen additiven Fertigungsprozess benutzt, hat es andere Eigenschaften“, erklärt Wooldridge. Die Amerikanerin kam im Wintersemester 2021/22 als Professorin für Werkstoffkunde für Metalle insbesondere der additiven Fertigung an die<a href="t3://page?uid=27"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>der Hochschule Coburg. Und sie wird eine der ersten sein, die am neuen Hochschul-Standort Lichtenfels lehren und forschen, wenn der Masterstudiengang <a href="t3://page?uid=1321">Additive Manufacturing and Lightweight Design</a> hier im Oktober 2022 startet. Er wird im Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) zuhause sein. In der gemeinsamen Forschungs- und Transferstelle regionaler Unternehmen und der Hochschule Coburg dreht sich alles ums Thema 3D-Druck. Wooldridge passt hier perfekt hin: Sie liebt die Forschung, die Diskussion mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – aber auch die Praxis und den Austausch mit der Industrie. „Das Konzept einer Hochschule für angewandte Wissenschaften gibt es in den USA nicht“, erklärt die Amerikanerin. „Ich finde es super!“</p>&#13;
<p>Madison Wooldridge wurde 1988 auf einer Ranch in Texas geboren. „Und da ist es wirklich so, wie sich die Menschen in Deutschland den Wilden Westen vorstellen: Wüste, Kakteen, Pferde, Kühe, Cowboys.“ Als Kind ritt sie mit, wenn eine Rinderherde zu einer anderen Wiese getrieben wurde. Oder zur Entwurmungskur. Gleichzeitig war ihre Mutter aber auch Wissenschaftslehrerin an der High School. „Unser Spielzeug war alles irgendwie in Richtung MINT.“ Also Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. So entstand die Liebe zur Wissenschaft. Als Schülerin durfte Madison Wooldridge sogar am Highschool Aerospace Scholars-Programm der NASA in Houston teilnehmen. Sie liebäugelte mit Medizin und Biomedizintechnik, befasste sich kurz mit Bauingenieurwesen und überlegte, Umweltingenieurin zu werden. Sie wollte etwas Gutes in der Welt bewegen. Schließlich landete sie beim Maschinenbau. „In den USA sagen wir: Das ist das Dach der Ingenieurwissenschaften, damit kannst du alles machen.“</p>&#13;
<p><strong>"Wie Science Fiction im echten Leben"</strong></p>&#13;
<p>Nach dem Master blieb es erst einmal texanisch: Sie arbeitete in Houston für Baker Hughes, einen Energietechnik-Konzern, der insbesondere für die Öl- und Gasförderung Technologien entwickelt. Als dort vor etwa zehn Jahren ein kleines Team begann, sich mit der additiven Fertigung zu beschäftigen, war Wooldridge dabei. „Eine Art Sand aus Metall mit einem Laser zusammenzuschmelzen“, sie erinnert sich: „Ich fand das so spannend! Wie Science Fiction im echten Leben.“ Die Ingenieurin blieb bei der Firma, wechselte aber in die deutsche Niederlassung in Celle. Promoviert hat sie in Paderborn über nickelbasierte Superlegierungen, die über eine sehr hohe Festigkeit verfügen und gleichzeitig über eine hohe Korrosionsbeständigkeit. „Um wirklich gute Eigenschaften zu erreichen, muss man an den Materialien arbeiten.“ Und dann gibt es ganz neue, coole Möglichkeiten. 3D-Druck und Leichtbau helfen zum Beispiel auch, nachhaltig zu konstruieren und zu produzieren, denn was vor Ort „gedruckt“ wird, muss nicht transportiert werden, es wird oft weniger Material benötigt, weniger Energie – und wenn’s um Teile in Fahr- oder Flugzeugen geht, spart der Leichtbau in der Nutzung auf Dauer Energie.</p>&#13;
<p>Auf diese Weise kann die Materialwissenschaftlerin etwas Gutes in der Welt bewegen. Und auch dadurch, dass sie den Studierenden hilft, ihren Weg zu finden. „Bei mir hat es ein bisschen lange gedauert, bis ich herausgefunden habe, was ich genau machen will.“ Als Professorin kann sie die jungen Menschen heute in einem Alter erreichen, in dem sie selbst noch kein festes Ziel hatte. Sie kann sie auf den Beruf vorbereiten. „Ich will die Lehre mit Leidenschaft rüberbringen, mit Spaß. So dass die Studierenden sagen:“ Sie zeigt das Zaubertrick-Lächeln, „Materialien finde ich richtig cool.“</p>&#13;
<p>Über <a href="t3://page?uid=1321">Additive Manufacturing and Lightweight Design</a> und die anderen Masterstudiengänge informiert die Hochschule im Master-Mai. Mehr darüber steht <a href="https://www.hs-coburg.de/master-mai.html">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/36-Portrait-Madison_Wooldridge-1024x697.jpg"
                        fileSize="109044"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="697"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[AOK-GeWinn im Fernsehen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gewinn-im-fernsehen/</link>
                <pubDate>Fri, 29 Apr 2022 03:58:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gewinn-im-fernsehen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Sender Oberpfalz TV hat eine Gruppe des Gesundheitsprogramms GeWinn begleitet.</em></p>&#13;
<p>Gesund älter werden mit Wirkung (GeWinn) ist ein Gruppenprogramm, das im Rahmen eines Forschungsprojektes vom <a href="t3://page?uid=372">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> (IaG) der Hochschule Coburg entwickelt und evaluiert wurde. Durch die Förderung der AOK Bayern ist es nun in sieben Landkreisen und 16 Gemeinden und Städten in Bayern eingeführt worden. Ziel des Programms ist die Förderung der Gesundheitskompetenz und der sozialen Teilhabe von Menschen ab 60 Jahren in ihren Kommunen – ganz nach dem Motto „Gemeinsam aktiv und gesund älter werden“. „Die Gruppenleitungen sind ehrenamtliche Gleichaltrige, die von der Hochschule Coburg für ihre Aufgabe geschult und während der Dauer des Programms gecoacht werden“, erzählt Vanessa Kaiser, Mitarbeiterin am IaG. Die Gemeinde Kohlberg ist eine von vier Gemeinden aus der Region Nordoberpfalz und wurde bei einem Gruppentreffen durch den regionalen Fernsehsender OTV begleitet.</p>&#13;
<p>Den Beitrag sehen Sie <a href="https://www.otv.de/suche/gewinn/" target="OTV" rel="noopener">hier.</a></p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Sender Oberpfalz TV hat eine Gruppe des Gesundheitsprogramms GeWinn begleitet.</em></p>&#13;
<p>Gesund älter werden mit Wirkung (GeWinn) ist ein Gruppenprogramm, das im Rahmen eines Forschungsprojektes vom <a href="t3://page?uid=372">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> (IaG) der Hochschule Coburg entwickelt und evaluiert wurde. Durch die Förderung der AOK Bayern ist es nun in sieben Landkreisen und 16 Gemeinden und Städten in Bayern eingeführt worden. Ziel des Programms ist die Förderung der Gesundheitskompetenz und der sozialen Teilhabe von Menschen ab 60 Jahren in ihren Kommunen – ganz nach dem Motto „Gemeinsam aktiv und gesund älter werden“. „Die Gruppenleitungen sind ehrenamtliche Gleichaltrige, die von der Hochschule Coburg für ihre Aufgabe geschult und während der Dauer des Programms gecoacht werden“, erzählt Vanessa Kaiser, Mitarbeiterin am IaG. Die Gemeinde Kohlberg ist eine von vier Gemeinden aus der Region Nordoberpfalz und wurde bei einem Gruppentreffen durch den regionalen Fernsehsender OTV begleitet.</p>&#13;
<p>Den Beitrag sehen Sie <a href="https://www.otv.de/suche/gewinn/" target="OTV" rel="noopener">hier.</a></p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KaiserVanessa-1024x692.jpg"
                        fileSize="100859"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GeWinn-1024x683.jpg"
                        fileSize="175907"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie beherrscht man das Alter?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-beherrscht-man-das-alter/</link>
                <pubDate>Wed, 27 Apr 2022 04:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-beherrscht-man-das-alter/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie kann man im Alter Lebensqualität erhalten, sein Alter also erfolgreich gestalten? Diese Frage beschäftigt Hannes Steinthaler nicht nur persönlich, sie ist das Thema seiner eben erschienenen Doktorarbeit.</em></p>&#13;
<p>Mit 77 Jahren ist Hannes Steinthaler der älteste Doktorand Bayerns. Alleine diese Tatsache möchte man schon als „erfolgreich alt werden“ bezeichnen. Natürlich steckt viel mehr dahinter. Hannes Steinthaler hat sich in seiner Promotion intensiv mit Altersforschung, Präventionsprogrammen und dem subjektiven Empfinden des Alterns beschäftigt.</p>&#13;
<h4>Als Quereinsteiger promoviert</h4>&#13;
<p>„Ich bin superglücklich, dass ich es geschafft habe!“, erzählt Hannes Steinthaler und strahlt. Schließlich ist und war Aufgeben für ihn nie eine Option: „Was ich angefangen habe, mache ich zu Ende, das habe ich mein Leben lang so gemacht!“<br /> Die Promotion hat er nun als Quereinsteiger, wie er es nennt, an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) abgeschlossen. Er erinnert sich, wie es zu dem Kontakt zur Hochschule Coburg kam: „Als ich 2011 in Rente gegangen bin, sind wir aus Niederbayern nach Rödental gezogen. Meine Frau hat dann begonnen Integrative Gesundheitsförderung zu studieren. Das hat mich auch motiviert, wissenschaftlich zu arbeiten.“ So kam in der Folge der Kontakt zu <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a> zustande und aus den Forschungen über Alterstheorien wurde irgendwann ein Thema für eine Promotion. Professor Kohls hat die Arbeit von Beginn an mit betreut. Er ist mächtig stolz auf „seinen Schützling“: „Das ganze Vorhaben hatte mehr als fünf Jahre Vorlauf und ich freue mich sehr, dass es nun geklappt hat.“ Die Betreuung von Seiten der Medizinischen Fakultät der LMU München hat Prof. Dr. Ernst Pöppel übernommen.</p>&#13;
<h4>Wann ist das Alter gelungen?</h4>&#13;
<p>Das Alter erfolgreich gestalten, wie soll das gehen? Psychosoziale Kriterien wie Lebenszufriedenheit, persönliche Kompetenzen, Resilienz sind eine Seite. Die Definition in der Forschung basiert jedoch zum größten Teil auf dem medizinischen Defizitmodell – kurz gesagt der Abwesenheit von Krankheit. Für die Forschungsarbeit wurden qualitative Interviews geführt und ein Literaturrecherche über Theorien und Programme zur Prävention und Intervention im Alter erstellt. Das Ergebnis fasst Hannes Steinthaler zusammen: „Die gerontologische Forschung sucht nach Ursachen eines zufriedenstellenden Verlaufes des Alters, doch es fehlen praktische Konsequenzen.“ Daher hat er sich auf die Suche nach wirksamen Methoden gemacht, damit das Alter erfolgreicher gemeistert werden kann.</p>&#13;
<h4>Konkrete Angebote nötig</h4>&#13;
<p>Was braucht man im Alter und vor allem, wie kann man spezielle Fähigkeiten noch erlernen? Diese Frage treibt Hannes Steinthaler um. Er nennt Zufriedenheit, Optimismus, Resilienz oder ein stabiles Elternhaus als Faktoren, die helfen das Alter zu meistern. „Das Problem ist, dass die Alten nicht in der Lage sind, rückwirkend zu bewältigen, was sie im Alltag vorher nicht bewältigt haben.“ Das gelte aber auch umgekehrt, wenn man im Lauf des Lebens gelernt hat, dass man sich auf sich selbst verlassen kann. „Viele Menschen, die ich befragt habe, haben durch Kriegserlebnisse oder andere Krisen im Leben ihre eigene Stärke kennen gelernt. Das befähigt sie, auch mit den Problemen im Alter besser umzugehen.“<br /> Er resümiert: „Die Stabilität, sein Alter erfolgreich zu bewältigen, ruht in mir selber.“ Daher wäre es für viele Menschen wichtig, sich diese Fähigkeiten im Laufe des Lebens noch anzueignen. „Wir brauchen ein zweites Bildungsprogramm für die Erwachsenen im mittleren Lebensalter um zu vermitteln, was man im Alter braucht.“</p>&#13;
<p>An dieser Stelle möchte er gerne selbst aktiv werden und plant bereits ein spezielles Seniorenkolloquium: „Jeder soll hier mitgestalten und seine persönlichen Interessen und Erfahrungen mit einbringen und wir untermauern es mit wissenschaftlichen Texten.“ Warum er das alles noch macht, erklärt er ganz deutlich: „Ich möchte den gesellschaftspolitischen Auftrag wahrnehmen, den ich in mir spüre.“</p>&#13;
<p>Die Doktorarbeit von Hannes Steinthaler heißt „Alternstheorien als Grundlage für Prävention und Intervention: Praktische Anwendung der Modelle zur Steigerung der Lebensqualität im Alter“. Und kann <a href="https://edoc.ub.uni-muenchen.de/29541/7/Steinthaler_Johann.pdf" target="Promotion" rel="noopener">hier</a> abgerufen werden.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie kann man im Alter Lebensqualität erhalten, sein Alter also erfolgreich gestalten? Diese Frage beschäftigt Hannes Steinthaler nicht nur persönlich, sie ist das Thema seiner eben erschienenen Doktorarbeit.</em></p>&#13;
<p>Mit 77 Jahren ist Hannes Steinthaler der älteste Doktorand Bayerns. Alleine diese Tatsache möchte man schon als „erfolgreich alt werden“ bezeichnen. Natürlich steckt viel mehr dahinter. Hannes Steinthaler hat sich in seiner Promotion intensiv mit Altersforschung, Präventionsprogrammen und dem subjektiven Empfinden des Alterns beschäftigt.</p>&#13;
<h4>Als Quereinsteiger promoviert</h4>&#13;
<p>„Ich bin superglücklich, dass ich es geschafft habe!“, erzählt Hannes Steinthaler und strahlt. Schließlich ist und war Aufgeben für ihn nie eine Option: „Was ich angefangen habe, mache ich zu Ende, das habe ich mein Leben lang so gemacht!“<br /> Die Promotion hat er nun als Quereinsteiger, wie er es nennt, an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) abgeschlossen. Er erinnert sich, wie es zu dem Kontakt zur Hochschule Coburg kam: „Als ich 2011 in Rente gegangen bin, sind wir aus Niederbayern nach Rödental gezogen. Meine Frau hat dann begonnen Integrative Gesundheitsförderung zu studieren. Das hat mich auch motiviert, wissenschaftlich zu arbeiten.“ So kam in der Folge der Kontakt zu <a href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a> zustande und aus den Forschungen über Alterstheorien wurde irgendwann ein Thema für eine Promotion. Professor Kohls hat die Arbeit von Beginn an mit betreut. Er ist mächtig stolz auf „seinen Schützling“: „Das ganze Vorhaben hatte mehr als fünf Jahre Vorlauf und ich freue mich sehr, dass es nun geklappt hat.“ Die Betreuung von Seiten der Medizinischen Fakultät der LMU München hat Prof. Dr. Ernst Pöppel übernommen.</p>&#13;
<h4>Wann ist das Alter gelungen?</h4>&#13;
<p>Das Alter erfolgreich gestalten, wie soll das gehen? Psychosoziale Kriterien wie Lebenszufriedenheit, persönliche Kompetenzen, Resilienz sind eine Seite. Die Definition in der Forschung basiert jedoch zum größten Teil auf dem medizinischen Defizitmodell – kurz gesagt der Abwesenheit von Krankheit. Für die Forschungsarbeit wurden qualitative Interviews geführt und ein Literaturrecherche über Theorien und Programme zur Prävention und Intervention im Alter erstellt. Das Ergebnis fasst Hannes Steinthaler zusammen: „Die gerontologische Forschung sucht nach Ursachen eines zufriedenstellenden Verlaufes des Alters, doch es fehlen praktische Konsequenzen.“ Daher hat er sich auf die Suche nach wirksamen Methoden gemacht, damit das Alter erfolgreicher gemeistert werden kann.</p>&#13;
<h4>Konkrete Angebote nötig</h4>&#13;
<p>Was braucht man im Alter und vor allem, wie kann man spezielle Fähigkeiten noch erlernen? Diese Frage treibt Hannes Steinthaler um. Er nennt Zufriedenheit, Optimismus, Resilienz oder ein stabiles Elternhaus als Faktoren, die helfen das Alter zu meistern. „Das Problem ist, dass die Alten nicht in der Lage sind, rückwirkend zu bewältigen, was sie im Alltag vorher nicht bewältigt haben.“ Das gelte aber auch umgekehrt, wenn man im Lauf des Lebens gelernt hat, dass man sich auf sich selbst verlassen kann. „Viele Menschen, die ich befragt habe, haben durch Kriegserlebnisse oder andere Krisen im Leben ihre eigene Stärke kennen gelernt. Das befähigt sie, auch mit den Problemen im Alter besser umzugehen.“<br /> Er resümiert: „Die Stabilität, sein Alter erfolgreich zu bewältigen, ruht in mir selber.“ Daher wäre es für viele Menschen wichtig, sich diese Fähigkeiten im Laufe des Lebens noch anzueignen. „Wir brauchen ein zweites Bildungsprogramm für die Erwachsenen im mittleren Lebensalter um zu vermitteln, was man im Alter braucht.“</p>&#13;
<p>An dieser Stelle möchte er gerne selbst aktiv werden und plant bereits ein spezielles Seniorenkolloquium: „Jeder soll hier mitgestalten und seine persönlichen Interessen und Erfahrungen mit einbringen und wir untermauern es mit wissenschaftlichen Texten.“ Warum er das alles noch macht, erklärt er ganz deutlich: „Ich möchte den gesellschaftspolitischen Auftrag wahrnehmen, den ich in mir spüre.“</p>&#13;
<p>Die Doktorarbeit von Hannes Steinthaler heißt „Alternstheorien als Grundlage für Prävention und Intervention: Praktische Anwendung der Modelle zur Steigerung der Lebensqualität im Alter“. Und kann <a href="https://edoc.ub.uni-muenchen.de/29541/7/Steinthaler_Johann.pdf" target="Promotion" rel="noopener">hier</a> abgerufen werden.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Steinthaler_Hannes-1024x683.jpg"
                        fileSize="133862"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Top-Athlet eröffnet Symposium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-top-athlet-eroeffnet-symposium/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Apr 2022 09:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-top-athlet-eroeffnet-symposium/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Leichtathlet Felix Streng hat schon viele Welt- und Europameistertitel gewonnen. Im Sommer 2021 kam bei den Paralympics in Tokyo noch die Goldmedaille in der Königsdisziplin des 100 Meter-Laufs dazu. Am 28. April wird der in Meeder aufgewachsene Leistungssportler zu Gast bei einem öffentlichen Symposium in der HUK COBURG-Arena sein.</em></p>&#13;
<p>Die <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/podiumsdiskussion-mit-leichtathlet-felix-streng-wenn-die-technik-gewinnt-erfinden-moderne-technologien-den-sport-neu.html" target="Veranstaltung" rel="noopener">Veranstaltung</a> steht unter dem Titel „Wenn die Technik gewinnt: Erfinden moderne Technologien den Sport neu?“ Felix Streng wird dabei live aus London zugeschaltet. Wegen seines engen Trainings- und Wettkampfplans klappt sein Besuch nur digital. Doch auch so kann er gemeinsam mit Sportexperten aus ganz Deutschland berichten, wie sich innovative Technologien auf seinen Sport auswirken. Sportlerinnen und Sportler aller Disziplinen sind eingeladen, dabei einen neuen Blick auf den Sport zu werfen.</p>&#13;
<p>Der 27-jährige Athlet Streng ist, trotz fehlendem rechten Unterschenkel, an die Weltspitze gelaufen. Er hat dafür eine hochmoderne Unterschenkelprothese verwendet. Moderne Technologien sind auch in vielen anderen Sportarten zu einem Motor des Erfolgs geworden. Sie steigern Leistungen, verringern Sicherheitsrisiken und machen Trainingsmethoden effizienter. In ihnen spiegeln sich aber auch die vorherrschenden Menschenbilder und sozialen Normen wieder.</p>&#13;
<p>„Moderne Sporttechnologien beeinflussen die gesellschaftlichen Erwartungen und Bedürfnisse und schaffen immer neue, auch digitale Spielfelder“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html" target="Prof. Holtorf" rel="noopener">Christian Holtorf</a>, Professor an der Hochschule Coburg und Leiter des Symposiums. Bei dem ungewöhnlichen Symposium am 28. und 29. April werden sich neben Streng auch alle drei oberfränkischen Hochschulteams im Motorsport präsentieren und ihre aktuellen Rennwagen vorstellen.</p>&#13;
<p>Außerdem geht es bei der Veranstaltung um Wearables und Smartwatches, sowie um smarte Fußballplätze mit Kunstrasen und Sensortechnik. Ein eigenes Panel wird sich mit dem Erfolg von E-Sport beschäftigen. Zum Abschluss der Veranstaltung spricht der Bayreuther Sportökologe Professor Manuel Steinbauer über seine Forschungen zu den Auswirkungen des Outdoorsports auf ökologische Systeme - auch dies ist eine Frage der Technik.</p>&#13;
<p>Das öffentliche Symposium findet am 28. und 29. April in der HUK COBURG-Arena auf der Lauterer Höhe in Coburg statt. Die Diskussion mit Felix Streng findet am Donnerstag, 28. April zwischen 18.00 und 19.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.&nbsp;</p>&#13;
<p>Die Veranstaltung ist Höhepunkt des Themenjahres "Technologie und Sport" der TechnologieAllianzOberfranken, einem Zusammenschluss der vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten. Das genaue Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie <a href="https://www.tao-oberfranken.de/themenjahr-2022-technologie-und-sport/symposium" target="Tao Symposium" rel="noopener">hier.</a>&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Leichtathlet Felix Streng hat schon viele Welt- und Europameistertitel gewonnen. Im Sommer 2021 kam bei den Paralympics in Tokyo noch die Goldmedaille in der Königsdisziplin des 100 Meter-Laufs dazu. Am 28. April wird der in Meeder aufgewachsene Leistungssportler zu Gast bei einem öffentlichen Symposium in der HUK COBURG-Arena sein.</em></p>&#13;
<p>Die <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/podiumsdiskussion-mit-leichtathlet-felix-streng-wenn-die-technik-gewinnt-erfinden-moderne-technologien-den-sport-neu.html" target="Veranstaltung" rel="noopener">Veranstaltung</a> steht unter dem Titel „Wenn die Technik gewinnt: Erfinden moderne Technologien den Sport neu?“ Felix Streng wird dabei live aus London zugeschaltet. Wegen seines engen Trainings- und Wettkampfplans klappt sein Besuch nur digital. Doch auch so kann er gemeinsam mit Sportexperten aus ganz Deutschland berichten, wie sich innovative Technologien auf seinen Sport auswirken. Sportlerinnen und Sportler aller Disziplinen sind eingeladen, dabei einen neuen Blick auf den Sport zu werfen.</p>&#13;
<p>Der 27-jährige Athlet Streng ist, trotz fehlendem rechten Unterschenkel, an die Weltspitze gelaufen. Er hat dafür eine hochmoderne Unterschenkelprothese verwendet. Moderne Technologien sind auch in vielen anderen Sportarten zu einem Motor des Erfolgs geworden. Sie steigern Leistungen, verringern Sicherheitsrisiken und machen Trainingsmethoden effizienter. In ihnen spiegeln sich aber auch die vorherrschenden Menschenbilder und sozialen Normen wieder.</p>&#13;
<p>„Moderne Sporttechnologien beeinflussen die gesellschaftlichen Erwartungen und Bedürfnisse und schaffen immer neue, auch digitale Spielfelder“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html" target="Prof. Holtorf" rel="noopener">Christian Holtorf</a>, Professor an der Hochschule Coburg und Leiter des Symposiums. Bei dem ungewöhnlichen Symposium am 28. und 29. April werden sich neben Streng auch alle drei oberfränkischen Hochschulteams im Motorsport präsentieren und ihre aktuellen Rennwagen vorstellen.</p>&#13;
<p>Außerdem geht es bei der Veranstaltung um Wearables und Smartwatches, sowie um smarte Fußballplätze mit Kunstrasen und Sensortechnik. Ein eigenes Panel wird sich mit dem Erfolg von E-Sport beschäftigen. Zum Abschluss der Veranstaltung spricht der Bayreuther Sportökologe Professor Manuel Steinbauer über seine Forschungen zu den Auswirkungen des Outdoorsports auf ökologische Systeme - auch dies ist eine Frage der Technik.</p>&#13;
<p>Das öffentliche Symposium findet am 28. und 29. April in der HUK COBURG-Arena auf der Lauterer Höhe in Coburg statt. Die Diskussion mit Felix Streng findet am Donnerstag, 28. April zwischen 18.00 und 19.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.&nbsp;</p>&#13;
<p>Die Veranstaltung ist Höhepunkt des Themenjahres "Technologie und Sport" der TechnologieAllianzOberfranken, einem Zusammenschluss der vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten. Das genaue Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie <a href="https://www.tao-oberfranken.de/themenjahr-2022-technologie-und-sport/symposium" target="Tao Symposium" rel="noopener">hier.</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HoltorfChristian.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/55-malik-skydsgaard-_A7WLos9RfU-unsplash__1-1024x683.jpg"
                        fileSize="67948"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schnuppertage: zwischen Fach-Infos und Campus-Feeling]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/campus-feeling-und-fach-informationen/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Apr 2022 06:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/campus-feeling-und-fach-informationen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gut 450 Interessentinnen und Interessenten entdeckten bei den Schnuppertagen PLUS moderne Studiengänge mit besten Berufsperspektiven und die schönsten, spannendsten und sympathischsten Seiten der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Eine Schülerin möchte wissen, was die Rausschmeißer-Fächer im Studiengang Soziale Arbeit sind. <a href="t3://page?uid=451">Prof. Dr. Ralf Bohrhardt</a> zuckt die Schultern. „Das gibt’s hier in Coburg nicht. Früher war es mal Statistik, aber wir haben da so nette Kolleginnen und Kollegen“, er lacht: „da macht sogar Mathe Spaß!“ Der Professor von der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a> war einer von unzähligen Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Studierenden, die an den Schnuppertagen PLUS erklärten und zeigten, warum sie sich für ihre jeweiligen Studiengänge begeistern – und wieviel Freude das Leben und die Aktivitäten rund um die Hochschule machen.</p>&#13;
<p>Die Schnuppertage PLUS kombinierten am Mittwoch, 20. April, und Donnerstag, 22. April das jeweils Beste aus echtem Campus-Feeling und digitaler Welt. Insbesondere informierten sich Schülerinnen und Schüler aus Coburg, Kulmbach, Sonneberg, Würzburg, Schweinfurt, Hof, Bayreuth, Bamberg und Lichtenfels über das Studium an der Hochschule Coburg. Ein Teil der Interessentinnen und Interessenten kamen aber beispielsweise auch aus Freiburg im Breisgau, Augsburg, Dresden oder Mainz. Etwas mehr als 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählte die Studienberatung bei Zoom- und Vor-Ort-Veranstaltungen. „Veranstaltungsmarketing, Vorträge, Führungen, technische Betreuung, Verpflegung, Infostände und mehr: Eine so große Veranstaltung geht nur als Gemeinschaftsleistung“, sagt Dr. Katja Kessel, Leiterin der Abteilung <a href="t3://page?uid=423">Studienberatung und Career Service</a>. Auch <a href="t3://page?uid=462">Präsident Prof. Dr. Stefan Gast </a>dankte allen Beteiligten herzlich.</p>&#13;
<p>Sogar für Begleitpersonen war ein Rahmenprogramm geboten, und manch Besucher und Besucherin staunte, als sie beim Betreten der Hochschule zuerst einen Rennwagen sahen: Das <a href="t3://page?uid=350">Formula Student Team CAT-Racing</a>, eine der studentische Initiativen, stellte sich ebenfalls bei den Schnuppertagen vor. Vorm Zentrum für Mobilität und Energie ZME war die Vernetzungsplattform <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>mit einem mobilen Makerspace vertreten und in den Laboren und Werkstätten, bei Vorlesungen, bei den Vorstellungen der Studiengänge, in Online-Videos und den Online-Sprechstunden gab es Informationen zum Studium und Antwort auf alle individuellen Fragen. Besonders gefragt waren die <a href="t3://page?uid=25">gestalterischen Studiengänge</a>, vor allem <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a>, aber auch in den Bereichen <a href="t3://page?uid=67">Soziales und Gesundheit</a>, <a href="t3://page?uid=68">Technik und Informatik</a> und <a href="t3://page?uid=69">Wirtschaft </a>hatte die Hochschule ein spannendes Programm aufgestellt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gut 450 Interessentinnen und Interessenten entdeckten bei den Schnuppertagen PLUS moderne Studiengänge mit besten Berufsperspektiven und die schönsten, spannendsten und sympathischsten Seiten der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Eine Schülerin möchte wissen, was die Rausschmeißer-Fächer im Studiengang Soziale Arbeit sind. <a href="t3://page?uid=451">Prof. Dr. Ralf Bohrhardt</a> zuckt die Schultern. „Das gibt’s hier in Coburg nicht. Früher war es mal Statistik, aber wir haben da so nette Kolleginnen und Kollegen“, er lacht: „da macht sogar Mathe Spaß!“ Der Professor von der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a> war einer von unzähligen Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Studierenden, die an den Schnuppertagen PLUS erklärten und zeigten, warum sie sich für ihre jeweiligen Studiengänge begeistern – und wieviel Freude das Leben und die Aktivitäten rund um die Hochschule machen.</p>&#13;
<p>Die Schnuppertage PLUS kombinierten am Mittwoch, 20. April, und Donnerstag, 22. April das jeweils Beste aus echtem Campus-Feeling und digitaler Welt. Insbesondere informierten sich Schülerinnen und Schüler aus Coburg, Kulmbach, Sonneberg, Würzburg, Schweinfurt, Hof, Bayreuth, Bamberg und Lichtenfels über das Studium an der Hochschule Coburg. Ein Teil der Interessentinnen und Interessenten kamen aber beispielsweise auch aus Freiburg im Breisgau, Augsburg, Dresden oder Mainz. Etwas mehr als 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählte die Studienberatung bei Zoom- und Vor-Ort-Veranstaltungen. „Veranstaltungsmarketing, Vorträge, Führungen, technische Betreuung, Verpflegung, Infostände und mehr: Eine so große Veranstaltung geht nur als Gemeinschaftsleistung“, sagt Dr. Katja Kessel, Leiterin der Abteilung <a href="t3://page?uid=423">Studienberatung und Career Service</a>. Auch <a href="t3://page?uid=462">Präsident Prof. Dr. Stefan Gast </a>dankte allen Beteiligten herzlich.</p>&#13;
<p>Sogar für Begleitpersonen war ein Rahmenprogramm geboten, und manch Besucher und Besucherin staunte, als sie beim Betreten der Hochschule zuerst einen Rennwagen sahen: Das <a href="t3://page?uid=350">Formula Student Team CAT-Racing</a>, eine der studentische Initiativen, stellte sich ebenfalls bei den Schnuppertagen vor. Vorm Zentrum für Mobilität und Energie ZME war die Vernetzungsplattform <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS </a>mit einem mobilen Makerspace vertreten und in den Laboren und Werkstätten, bei Vorlesungen, bei den Vorstellungen der Studiengänge, in Online-Videos und den Online-Sprechstunden gab es Informationen zum Studium und Antwort auf alle individuellen Fragen. Besonders gefragt waren die <a href="t3://page?uid=25">gestalterischen Studiengänge</a>, vor allem <a href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a>, aber auch in den Bereichen <a href="t3://page?uid=67">Soziales und Gesundheit</a>, <a href="t3://page?uid=68">Technik und Informatik</a> und <a href="t3://page?uid=69">Wirtschaft </a>hatte die Hochschule ein spannendes Programm aufgestellt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/53-Schnuppertage-Creapolis-2-1024x677.jpg"
                        fileSize="165216"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="677"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/53-Schnuppertage-Bohrhardt-2-1024x742.jpg"
                        fileSize="70061"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="742"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/53-Schnuppertage-CAT-1024x707.jpg"
                        fileSize="163610"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="707"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/53-Schnuppertage-Veste-1024x678.jpg"
                        fileSize="316121"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="678"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/53-Schnuppertage-Gast-1024x737.jpg"
                        fileSize="185358"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="737"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/53-Schnuppertage-Creapolis-3-1024x716.jpg"
                        fileSize="140925"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="716"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kulturmanagement: Prof. Gross in Verbandsvorstand gewählt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kulturmanagement-prof-gross-in-verbandsvorstand-gewaehlt/</link>
                <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 10:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kulturmanagement-prof-gross-in-verbandsvorstand-gewaehlt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Fachverband Kulturmanagement fördert den Austausch der Wissenschaft mit der Praxis und vertritt die Interessen gegenüber gesellschaftlichen und staatlichen Organisationen. Prof. Dr. Hellen Gross von der Hochschule Coburg wurde jetzt in den Vorstand gewählt.</em></p>&#13;
<p>Kulturpolitik und Kulturmanagement sind geprägt von ästhetischen, aber auch politischen, ökonomischen und sozialen Zusammenhängen. „Der Fachverband Kulturmanagement ist eine großartige Plattform für Austausch, Netzwerken und vor allem die Weiterentwicklung der Disziplin Kulturmanagement – für alle, die im Kulturmanagement akademisch forschen und lehren“, erklärt <a href="t3://page?uid=1234">Prof. Dr. Hellen Gross</a> von der Hochschule Coburg. Die Professorin für Kultur- und Sozialmanagement an der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät für Soziale Arbeit und Gesundheit</a> wurde jetzt in den Vorstand des Fachverbands gewählt. „Ich freue mich sehr darüber“, sagt sie, „auch, weil die Zusammensetzung des neuen Vorstands die Vielfalt der Forschenden und Lehrenden im Kulturmanagement sehr gut wiederspiegelt.“ Mit &nbsp;Katharina Pfennigstorf von der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Dr. Ringo Rösener von der Universität Leipzig und Dr. Vera Allmanritter vom Institut für Kulturelle Teilhabeforschung in Berlin wird die Coburger Professorin künftig zusammenarbeiten und die Arbeit im Verband gestalten.</p>&#13;
<p>Gross berichtet von Formaten wie Workshops, die während der Corona-Zeit digital zu unterschiedlichen Themen angeboten wurden. „Der Verband lebt vom Engagement seiner persönlichen und institutionellen Mitglieder.“ Jetzt sei besonders schön, die Formate in Präsenz wiederzubeleben und beispielsweise die geplanten Jahrestagungen 2023 in Berlin und 2024 in Frankfurt mitzugestalten. „Mir ist wichtig, in den kommenden Jahren ein vielfältiges Angebot an Themen und Formaten zusammen mit den Mitgliedern zu pflegen oder neu ins Leben zu rufen." Daneben gebe es weitere spannende Aufgaben, beispielsweise, den internationalen Fachdiskurs und den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis anzuregen, in der Hochschulpolitik das Kulturmanagement zu vertreten und neue Mitglieder für den Verband zu begeistern.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Fachverband Kulturmanagement fördert den Austausch der Wissenschaft mit der Praxis und vertritt die Interessen gegenüber gesellschaftlichen und staatlichen Organisationen. Prof. Dr. Hellen Gross von der Hochschule Coburg wurde jetzt in den Vorstand gewählt.</em></p>&#13;
<p>Kulturpolitik und Kulturmanagement sind geprägt von ästhetischen, aber auch politischen, ökonomischen und sozialen Zusammenhängen. „Der Fachverband Kulturmanagement ist eine großartige Plattform für Austausch, Netzwerken und vor allem die Weiterentwicklung der Disziplin Kulturmanagement – für alle, die im Kulturmanagement akademisch forschen und lehren“, erklärt <a href="t3://page?uid=1234">Prof. Dr. Hellen Gross</a> von der Hochschule Coburg. Die Professorin für Kultur- und Sozialmanagement an der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät für Soziale Arbeit und Gesundheit</a> wurde jetzt in den Vorstand des Fachverbands gewählt. „Ich freue mich sehr darüber“, sagt sie, „auch, weil die Zusammensetzung des neuen Vorstands die Vielfalt der Forschenden und Lehrenden im Kulturmanagement sehr gut wiederspiegelt.“ Mit &nbsp;Katharina Pfennigstorf von der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Dr. Ringo Rösener von der Universität Leipzig und Dr. Vera Allmanritter vom Institut für Kulturelle Teilhabeforschung in Berlin wird die Coburger Professorin künftig zusammenarbeiten und die Arbeit im Verband gestalten.</p>&#13;
<p>Gross berichtet von Formaten wie Workshops, die während der Corona-Zeit digital zu unterschiedlichen Themen angeboten wurden. „Der Verband lebt vom Engagement seiner persönlichen und institutionellen Mitglieder.“ Jetzt sei besonders schön, die Formate in Präsenz wiederzubeleben und beispielsweise die geplanten Jahrestagungen 2023 in Berlin und 2024 in Frankfurt mitzugestalten. „Mir ist wichtig, in den kommenden Jahren ein vielfältiges Angebot an Themen und Formaten zusammen mit den Mitgliedern zu pflegen oder neu ins Leben zu rufen." Daneben gebe es weitere spannende Aufgaben, beispielsweise, den internationalen Fachdiskurs und den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis anzuregen, in der Hochschulpolitik das Kulturmanagement zu vertreten und neue Mitglieder für den Verband zu begeistern.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/GrossHellen_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Hochschule hilft: We stand with Ukraine]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/we-stand-with-ukraine/</link>
                <pubDate>Thu, 14 Apr 2022 06:55:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/we-stand-with-ukraine/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Solidarität und handfeste Unterstützung. Die Hochschule Coburg reagiert auf den Ukraine-Krieg. Die Hochschule hilft.</em></p>&#13;
<p>Das Leid der ukrainischen Bevölkerung macht die Hochschulgemeinschaft betroffen. Die Hochschulleitung hat bereits zu Beginn des Krieges <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/statement-zum-krieg-in-der-ukraine.html">hier</a> eindeutig Stellung bezogen. Studierende und Mitarbeitende sind berührt und zeigen sich solidarisch – aber es gibt auch jede Menge praktisches Engagement. Das reicht von Unterstützung bei der Wohnungssuche und Behördengängen bis zur Vermittlung von Hilfsangeboten speziell für Akademiker:innen und für Studierende aus der Ukraine.</p>&#13;
<p>Das International Office bündelt und vernetzt die Aktivitäten. Hier werden Informationen und Hilfsangebote gesammelt und für die Betroffenen zur Verfügung gestellt. Hochschulangehörige finden weitere Details auf dem internen Portal mycampus. Aber jeder, der dies hier liest und sich mit einem Hilfsangebot beteiligen möchte, kann sich per E-Mail melden: <a href="mailto:International-Office@hs-coburg.de">International-Office@hs-coburg.de</a>.</p>&#13;
<p>We&nbsp; stand with Ukraine!</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Solidarität und handfeste Unterstützung. Die Hochschule Coburg reagiert auf den Ukraine-Krieg. Die Hochschule hilft.</em></p>&#13;
<p>Das Leid der ukrainischen Bevölkerung macht die Hochschulgemeinschaft betroffen. Die Hochschulleitung hat bereits zu Beginn des Krieges <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/statement-zum-krieg-in-der-ukraine.html">hier</a> eindeutig Stellung bezogen. Studierende und Mitarbeitende sind berührt und zeigen sich solidarisch – aber es gibt auch jede Menge praktisches Engagement. Das reicht von Unterstützung bei der Wohnungssuche und Behördengängen bis zur Vermittlung von Hilfsangeboten speziell für Akademiker:innen und für Studierende aus der Ukraine.</p>&#13;
<p>Das International Office bündelt und vernetzt die Aktivitäten. Hier werden Informationen und Hilfsangebote gesammelt und für die Betroffenen zur Verfügung gestellt. Hochschulangehörige finden weitere Details auf dem internen Portal mycampus. Aber jeder, der dies hier liest und sich mit einem Hilfsangebot beteiligen möchte, kann sich per E-Mail melden: <a href="mailto:International-Office@hs-coburg.de">International-Office@hs-coburg.de</a>.</p>&#13;
<p>We&nbsp; stand with Ukraine!</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/50-Ukrainehilfe-Flagge-1024x731.jpg"
                        fileSize="49281"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="731"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/50-Ukrainehilfe-Flagge1-1024x630.jpg"
                        fileSize="74957"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="630"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg lädt ein: Campus-Luft schnuppern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-laedt-ein-campus-luft-schnuppern/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Apr 2022 05:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-laedt-ein-campus-luft-schnuppern/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>An den Schnuppertagen PLUS am Mittwoch, 20., und Donnerstag, 21. April, können sich Interessierte über Bachelor-Studiengänge der Hochschule Coburg informieren und vor Ort ein bisschen Campus-Luft schnuppern – oder einfach online vorbeischauen.</em></p>&#13;
<p>Ob im Bereich Bauen und Design, Soziales und Gesundheit, Technik und Informatik oder Wirtschaft: Die Hochschule Coburg bietet eine Vielzahl spannender Studiengänge mit besten Berufsperspektiven. Aber was genau sind die Inhalte des Studiengangs und wie läuft eigentlich so eine Vorlesung ab? Wie sind die Professorinnen und Professoren? Und wie ist das Leben der Studierenden in Coburg? Oder am Studienort Kronach?</p>&#13;
<p>An den Schnuppertagen können alle Interessierten die Hochschule und ihre Bachelor-Studiengänge von Architektur bis Zukunftstechnologien kennen lernen – mit vielen Infos zum Studium, Eindrücken vom Campus und Kontakt zu Profs und Studis. Es gibt Einblicke in die fachlichen Inhalte und die Gelegenheit, Hörsäle, Labore und Werkstätten zu besichtigen. Auch das Motorsport-Team der Hochschule stellt sich vor: Das Formula Student Team <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studentische-initiativen/cat-racing.html" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">CAT-Racing</a> nimmt mit einem selbst konstruierten und gebauten Rennwagen an internationalen Wettbewerben teil und ist eine der Studentischen Initiativen, die das Hochschulleben in Coburg bereichern.</p>&#13;
<p>Wer die Stadt noch nicht kennt, bekommt bei den Schnuppertagen PLUS auch eine Stadtführung durchs schöne Coburg. Außerdem wird auch für Begleitpersonen ein Programm geboten. Die Schnuppertage PLUS kombinieren das Beste aus digitaler Welt und Präsenz. Sie finden zum einen direkt vor Ort statt: am Campus Friedrich Streib und dem Campus Design in Coburg sowie am Studienort Kronach, außerdem aber auch in der Online-Plattform Zoom. Es gibt Info-Videos und Online-Live-Events, in denen sich die Studiengänge noch einmal vorstellen – für alle, die nicht nach Coburg oder Kronach kommen können oder sich über mehrere Studiengänge informieren möchten. Studierende zeigen bei einem live übertragenen Rundgang den Campus und die Studienberatung beantwortet in einer Online-Sprechstunde alle Fragen rund ums Bewerben und Studieren an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen und Anmeldung unter <a href="http://www.hs-coburg.de/schnuppern.html">www.hs-coburg.de/schnuppern.html</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>An den Schnuppertagen PLUS am Mittwoch, 20., und Donnerstag, 21. April, können sich Interessierte über Bachelor-Studiengänge der Hochschule Coburg informieren und vor Ort ein bisschen Campus-Luft schnuppern – oder einfach online vorbeischauen.</em></p>&#13;
<p>Ob im Bereich Bauen und Design, Soziales und Gesundheit, Technik und Informatik oder Wirtschaft: Die Hochschule Coburg bietet eine Vielzahl spannender Studiengänge mit besten Berufsperspektiven. Aber was genau sind die Inhalte des Studiengangs und wie läuft eigentlich so eine Vorlesung ab? Wie sind die Professorinnen und Professoren? Und wie ist das Leben der Studierenden in Coburg? Oder am Studienort Kronach?</p>&#13;
<p>An den Schnuppertagen können alle Interessierten die Hochschule und ihre Bachelor-Studiengänge von Architektur bis Zukunftstechnologien kennen lernen – mit vielen Infos zum Studium, Eindrücken vom Campus und Kontakt zu Profs und Studis. Es gibt Einblicke in die fachlichen Inhalte und die Gelegenheit, Hörsäle, Labore und Werkstätten zu besichtigen. Auch das Motorsport-Team der Hochschule stellt sich vor: Das Formula Student Team <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studentische-initiativen/cat-racing.html" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">CAT-Racing</a> nimmt mit einem selbst konstruierten und gebauten Rennwagen an internationalen Wettbewerben teil und ist eine der Studentischen Initiativen, die das Hochschulleben in Coburg bereichern.</p>&#13;
<p>Wer die Stadt noch nicht kennt, bekommt bei den Schnuppertagen PLUS auch eine Stadtführung durchs schöne Coburg. Außerdem wird auch für Begleitpersonen ein Programm geboten. Die Schnuppertage PLUS kombinieren das Beste aus digitaler Welt und Präsenz. Sie finden zum einen direkt vor Ort statt: am Campus Friedrich Streib und dem Campus Design in Coburg sowie am Studienort Kronach, außerdem aber auch in der Online-Plattform Zoom. Es gibt Info-Videos und Online-Live-Events, in denen sich die Studiengänge noch einmal vorstellen – für alle, die nicht nach Coburg oder Kronach kommen können oder sich über mehrere Studiengänge informieren möchten. Studierende zeigen bei einem live übertragenen Rundgang den Campus und die Studienberatung beantwortet in einer Online-Sprechstunde alle Fragen rund ums Bewerben und Studieren an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen und Anmeldung unter <a href="http://www.hs-coburg.de/schnuppern.html">www.hs-coburg.de/schnuppern.html</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT-Racing_Manul-1024x683.jpg"
                        fileSize="160845"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutschlandstipendium mit Zuwachs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutschlandstipendium-mit-zuwachs/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Apr 2022 05:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/deutschlandstipendium-mit-zuwachs/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In einer Online-Veranstaltung wurde zum 12. Mal das Deutschlandstipendium vergeben. In diesem Jahr freuen sich 47 Stipendiatinnen und Stipendiaten über die Förderung.</em></p>&#13;
<p>Alle waren bei der feierlichen Vergabefeier dabei, genauer gesagt „zugeschaltet“: Die 47 geförderten Studierenden sowie Vertreterinnen und Vertreter der 22 fördernden Unternehmen und Organisationen, außerdem weitere Gäste und Mitglieder der Hochschulfamilie.&nbsp;„Es ist toll, dass wir für dieses Jahr neue Förderer dazu gewonnen haben und sechs Stipendienplätze mehr als im Vorjahr vergeben konnten“, freut sich Vizepräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html" target="Prof. Dr. Weispfenning" rel="noopener">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>.</p>&#13;
<h4>Talent und Engagement fördern</h4>&#13;
<p>Der Grundgedanke des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/studium-finanzieren/deutschland-stipendium.html#c4794">Deutschlandstipendiums </a>ist es, Leistung und Engagement der Studierenden anzuerkennen. Doch neben der Leistung werden auch weitere Kriterien berücksichtigt, wie etwa soziales und gesellschaftliches Engagement, sowie persönliche Hürden in der Biographie. „Es geht darum, junge Menschen zu motivieren, sie zu ermutigen, in ihrem Streben nicht nachzulassen“, bekräftigt Felix Weispfenning. Wie hilfreich das sein kann, machte ein ehemaliger Stipendiat deutlich. Jonas Geelhaar hat an der Hochschule Coburg vor zehn Jahren Informatik studiert und erhielt damals das Deutschlandstipendium. Für ihn war es Chance und Ansporn zugleich. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Deutschlandstipendium Türen öffnet, sowohl für die persönliche Entwicklung als auch für die berufliche."&nbsp;<br /> Neben der finanziellen Zuwendung geht es auch um Austausch und Vernetzung. „Es leistet einen wichtigen Beitrag zu gemeinsamen Kooperationen und wechselseitigem Wissenstransfer. Sei es in die Organisationen, aber auch zurück in die Hochschule“, so Felix Weispfenning.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In einer Online-Veranstaltung wurde zum 12. Mal das Deutschlandstipendium vergeben. In diesem Jahr freuen sich 47 Stipendiatinnen und Stipendiaten über die Förderung.</em></p>&#13;
<p>Alle waren bei der feierlichen Vergabefeier dabei, genauer gesagt „zugeschaltet“: Die 47 geförderten Studierenden sowie Vertreterinnen und Vertreter der 22 fördernden Unternehmen und Organisationen, außerdem weitere Gäste und Mitglieder der Hochschulfamilie.&nbsp;„Es ist toll, dass wir für dieses Jahr neue Förderer dazu gewonnen haben und sechs Stipendienplätze mehr als im Vorjahr vergeben konnten“, freut sich Vizepräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html" target="Prof. Dr. Weispfenning" rel="noopener">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>.</p>&#13;
<h4>Talent und Engagement fördern</h4>&#13;
<p>Der Grundgedanke des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/studium-finanzieren/deutschland-stipendium.html#c4794">Deutschlandstipendiums </a>ist es, Leistung und Engagement der Studierenden anzuerkennen. Doch neben der Leistung werden auch weitere Kriterien berücksichtigt, wie etwa soziales und gesellschaftliches Engagement, sowie persönliche Hürden in der Biographie. „Es geht darum, junge Menschen zu motivieren, sie zu ermutigen, in ihrem Streben nicht nachzulassen“, bekräftigt Felix Weispfenning. Wie hilfreich das sein kann, machte ein ehemaliger Stipendiat deutlich. Jonas Geelhaar hat an der Hochschule Coburg vor zehn Jahren Informatik studiert und erhielt damals das Deutschlandstipendium. Für ihn war es Chance und Ansporn zugleich. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Deutschlandstipendium Türen öffnet, sowohl für die persönliche Entwicklung als auch für die berufliche."&nbsp;<br /> Neben der finanziellen Zuwendung geht es auch um Austausch und Vernetzung. „Es leistet einen wichtigen Beitrag zu gemeinsamen Kooperationen und wechselseitigem Wissenstransfer. Sei es in die Organisationen, aber auch zurück in die Hochschule“, so Felix Weispfenning.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Post_Philipp_Reschke_Anja_Kulturpreis_B800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_AIMS_ST_TP-1024x692.jpg"
                        fileSize="148689"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK-Preis_Wolf_Landskron-1024x683.jpg"
                        fileSize="167036"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dominik_Jankowski.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/43-Deutschlandstipendium-819x1024.jpg"
                        fileSize="112400"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="819" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Das Schönste sind Aha-Erlebnisse bei Studierenden“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-schoenste-sind-aha-erlebnisse-bei-studierenden/</link>
                <pubDate>Thu, 07 Apr 2022 05:26:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-schoenste-sind-aha-erlebnisse-bei-studierenden/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule hat eine Reihe Fragen an neue Professorinnen und Professoren. Heute antwortet Prof. Jutta Harrer-Amersdorffer.</em></p>&#13;
<p>Bereits im 19. Jahrhundert war es Mode in den Pariser Salons, interessanten Menschen mit einem Fragebogen ungewöhnliche Gedanken zu entlocken. Was beschäftigt sie, was denken sie? Das wollen wir auch von unseren neuen Professorinnen und Professoren wissen. Als Vorbild dient hierbei das „Questionnaire“, das der französische Schriftsteller Marcel Proust (1871-1922) als Jugendlicher beantwortet hat. Ein paar Jahre später beantwortete er es als junger Mann noch einmal. Der Proust-Fragebogen wurde später immer wieder in bekannten Publikationen aufgegriffen und abgewandelt. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="t3://page?uid=1311">Prof. Jutta Harrer-Amersdorffer</a> (Jahrgang 1991) ein bisschen besser kennen zu lernen. Seit dem Sommersemester 2022&nbsp;forscht und lehrt sie als Professorin für Theorien und Handlungslehre unter besonderer Berücksichtigung der Kinder- und Jugendhilfe an der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a>.<br /> <br /> <em>Woher kommen Sie?</em><br /> <strong>Prof. Jutta Harrer-Amersdorffer: </strong>Ich komme aus der Nähe von Eichstätt, zuletzt habe ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Augsburg gearbeitet und hatte ein Stipendium bei der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKof Bayern). Ich habe einige Jahre in der stationären Jugendhilfe gearbeitet und konnte bereits an verschiedenen Hochschulen Lehrerfahrung sammeln.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Kinder- und Jugendhilfe, Professionsentwicklung, Sozialarbeitswissenschaft.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Die unerschöpfliche Vielfalt.</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...</em><br /> … sich stets selbst in Frage stellen.</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><br /> „Aha-Erlebnisse“ bei den Studierenden.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Neue Kolleg:innen, in den (präsenten) Austausch mit den Studierenden gehen, neue Forschungsprojekte anzustoßen.</p>&#13;
<p><em>Wie leben Sie?</em><br /> Auf dem Land mit vier Hühnern und einem Kater.<br /> <br /> <em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em><br /> Sich jeden Tag wahrhaftig an Alltagsmomenten erfreuen zu können.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em><br /> Krankheit, Einsamkeit, Krieg, Verzweiflung.</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><br /> LKW-Fernfahrerin.</p>&#13;
<p><em>Ihre liebsten Romanheld:innen?</em><br /> Hildegunst von Mythenmetz aus "Die Stadt der träumenden Bücher" (Walter Moers).<br /> <br /> <em>Ihr/e Lieblingsautor:in?</em><br /> Ist stark von der Stimmung abhängig.</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen?</em><br /> Martha Nussbaum: Kosmopolitismus. Revision eines Ideals.</p>&#13;
<p><em>Ihr Lieblingstier?</em><br /> Eichhörnchen.</p>&#13;
<p>Lieblingsblume?<br /> Tulpen und Ranukeln.</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Die Frage ist eher: Welcher kulinarische Genuss lässt mich <em>nicht </em>schwach werden…</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><br /> Lesen, essen, die Natur genießen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em><br /> Durch verschiedene Zeitungen scrollen.</p>&#13;
<p><em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><br /> Offenheit, Geduld und Optimismus.</p>&#13;
<p><em>Ihr Hauptcharakterzug?</em><br /> Lebensfreude, Neugierde.</p>&#13;
<p><em>Ihr größter Fehler?</em><br /> Ungeduld.</p>&#13;
<p><em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em><br /> Ein eidetisches Gedächtnis.</p>&#13;
<p><em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em><br /> Lupe, Zeltplane, Axt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule hat eine Reihe Fragen an neue Professorinnen und Professoren. Heute antwortet Prof. Jutta Harrer-Amersdorffer.</em></p>&#13;
<p>Bereits im 19. Jahrhundert war es Mode in den Pariser Salons, interessanten Menschen mit einem Fragebogen ungewöhnliche Gedanken zu entlocken. Was beschäftigt sie, was denken sie? Das wollen wir auch von unseren neuen Professorinnen und Professoren wissen. Als Vorbild dient hierbei das „Questionnaire“, das der französische Schriftsteller Marcel Proust (1871-1922) als Jugendlicher beantwortet hat. Ein paar Jahre später beantwortete er es als junger Mann noch einmal. Der Proust-Fragebogen wurde später immer wieder in bekannten Publikationen aufgegriffen und abgewandelt. Die Hochschule Coburg nutzt eine eigene Variante, um heute <a href="t3://page?uid=1311">Prof. Jutta Harrer-Amersdorffer</a> (Jahrgang 1991) ein bisschen besser kennen zu lernen. Seit dem Sommersemester 2022&nbsp;forscht und lehrt sie als Professorin für Theorien und Handlungslehre unter besonderer Berücksichtigung der Kinder- und Jugendhilfe an der <a href="t3://page?uid=132">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a>.<br /> <br /> <em>Woher kommen Sie?</em><br /> <strong>Prof. Jutta Harrer-Amersdorffer: </strong>Ich komme aus der Nähe von Eichstätt, zuletzt habe ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Augsburg gearbeitet und hatte ein Stipendium bei der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKof Bayern). Ich habe einige Jahre in der stationären Jugendhilfe gearbeitet und konnte bereits an verschiedenen Hochschulen Lehrerfahrung sammeln.</p>&#13;
<p><em>Ihre Spezialgebiete sind?</em><br /> Kinder- und Jugendhilfe, Professionsentwicklung, Sozialarbeitswissenschaft.</p>&#13;
<p><em>Das Erstaunlichste in Ihrem Fach?</em><br /> Die unerschöpfliche Vielfalt.</p>&#13;
<p><em>Vollenden Sie diesen Satz: Wissenschaft muss ...</em><br /> … sich stets selbst in Frage stellen.</p>&#13;
<p><em>Der bisher schönste Moment in Ihrem Beruf?</em><br /> „Aha-Erlebnisse“ bei den Studierenden.</p>&#13;
<p><em>Bei der Arbeit an der Hochschule freuen Sie sich besonders auf?</em><br /> Neue Kolleg:innen, in den (präsenten) Austausch mit den Studierenden gehen, neue Forschungsprojekte anzustoßen.</p>&#13;
<p><em>Wie leben Sie?</em><br /> Auf dem Land mit vier Hühnern und einem Kater.<br /> <br /> <em>Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück?</em><br /> Sich jeden Tag wahrhaftig an Alltagsmomenten erfreuen zu können.</p>&#13;
<p><em>Was ist für Sie das größte Unglück?</em><br /> Krankheit, Einsamkeit, Krieg, Verzweiflung.</p>&#13;
<p><em>Wer oder was wollten Sie als Kind werden?</em><br /> LKW-Fernfahrerin.</p>&#13;
<p><em>Ihre liebsten Romanheld:innen?</em><br /> Hildegunst von Mythenmetz aus "Die Stadt der träumenden Bücher" (Walter Moers).<br /> <br /> <em>Ihr/e Lieblingsautor:in?</em><br /> Ist stark von der Stimmung abhängig.</p>&#13;
<p><em>Welches Buch haben Sie gerade auf dem Nachttisch liegen?</em><br /> Martha Nussbaum: Kosmopolitismus. Revision eines Ideals.</p>&#13;
<p><em>Ihr Lieblingstier?</em><br /> Eichhörnchen.</p>&#13;
<p>Lieblingsblume?<br /> Tulpen und Ranukeln.</p>&#13;
<p><em>Welcher kulinarische Genuss lässt Sie schwach werden?</em><br /> Die Frage ist eher: Welcher kulinarische Genuss lässt mich <em>nicht </em>schwach werden…</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung?</em><br /> Lesen, essen, die Natur genießen.</p>&#13;
<p><em>Ihre Lieblingsbeschäftigung online?</em><br /> Durch verschiedene Zeitungen scrollen.</p>&#13;
<p><em>Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen Menschen am meisten?</em><br /> Offenheit, Geduld und Optimismus.</p>&#13;
<p><em>Ihr Hauptcharakterzug?</em><br /> Lebensfreude, Neugierde.</p>&#13;
<p><em>Ihr größter Fehler?</em><br /> Ungeduld.</p>&#13;
<p><em>Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?</em><br /> Ein eidetisches Gedächtnis.</p>&#13;
<p><em>Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?</em><br /> Lupe, Zeltplane, Axt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Harrer-Amersdorffer-1024x751.jpg"
                        fileSize="181498"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="751"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Alumnus hält Vorlesungen über geförderten Wohnungsbau]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sozial-und-klimafreundlich-vorlesungen-ueber-gefoerderten-wohnungsbau/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 04:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sozial-und-klimafreundlich-vorlesungen-ueber-gefoerderten-wohnungsbau/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Joseph-Stiftung aus Bamberg stiftet einen Lehrauftrag an der Hochschule Coburg. Thema ist der geförderte Wohnungsbau.</em></p>&#13;
<p>Die Bundesregierung will mehr bezahlbare und klimaneutrale Wohnungen schaffen – ein wichtiges Thema, das auch die Joseph-Stiftung aus Bamberg und die Hochschule für angewandte Wissenschaften in Coburg beschäftigt. Im Sommersemester 2022 gibt es dazu eine besondere Form des Wissensaustauschs: Das kirchliche Wohnungsunternehmen aus Bamberg stiftet einen Lehrauftrag an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> in Coburg. Initiiert hat das Projekt der 41-jährige Architekt Christian Müller gemeinsam mit seiner Kollegin Nicole Rose. Er ist Absolvent der Hochschule Coburg und nach Stationen bei renommierten Büros in Hamburg, Zürich und Berlin, ist er heute als Planer bei der Joseph-Stiftung tätig. An seiner früheren Hochschule hält Müller nun die Lehrveranstaltung zum geförderten Wohnungsbau. Außer ihm berichten auch weitere Expertinnen und Experten der Joseph-Stiftung aus der Praxis: Vorstand Andreas F. Heipp, Architektin Michaela Meyer und Projektsteuerer Sven Hauser. Was sich hinter der Vorlesungsreihe mit dem Titel „Geförderter Wohnungsbau – quo vadis?“ verbirgt, was die Studierenden erwartet, was sich das Unternehmen davon verspricht und warum Nachhaltigkeit auch hier eine große Rolle spielt, verrät der Initiator Christian Müller im Interview.</p>&#13;
<p><em>Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Lehrveranstaltung an der Hochschule Coburg anzubieten und welche Ziele verfolgen Sie damit?</em><br /> <strong>Christian Müller: </strong>Zur Coburger Hochschule besteht ein guter Kontakt. Gemeinsam mit Nicole Rose und unserm Vorstand Dr. Klemens Deinzer habe ich den Bereich Planen und Bauen der Joseph-Stiftung im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Frau Prof. Ohliger im vergangenen Jahr vorgestellt. Mein Studium in Coburg ist nun schon mehr als 15 Jahre her und ich war von der Entwicklung der Hochschule positiv überrascht. Außerdem diskutieren wir im Unternehmen schon länger über vielfältige Nachhaltigkeitsthemen und deren Einfluss auf unsere Projekte und Produkte. Auf der Rückfahrt ist mit meiner Kollegin Nicole Rose und unserem Vorstand Dr. Klemens Deinzer die Idee entstanden, gemeinsam mit Studierenden der <a href="t3://page?uid=70">Architektur </a>diese Themenfelder zu bearbeiten. Bei der Hochschule Coburg kam die Idee sofort gut an.</p>&#13;
<p><em>Was erwartet die Studierenden in dieser Lehrveranstaltung?</em><br /> Im Seminar werden Projekte des geförderten Wohnungsbaus durch einzelne Planungsphasen geführt und hinsichtlich Nachhaltigkeitsaspekten vorgestellt und analysiert. Die Themenschwerpunkte sind neben Städtebau, gesellschaftlichen und demografischen Aspekten vor allem die Bereiche Energie, Materialien, Wirtschaftlichkeit und nicht zuletzt Betrieb und Nachnutzung. Die Aufgabe der Studierenden ist die Untersuchung eines Projektes oder Quartiers des geförderten Wohnungsbaus. Als Grundlage der Untersuchung dienen uns verschiedene Kriterienkataloge. Wir stellen sowohl Bauprojekte der Joseph-Stiftung als auch die anderer Unternehmen vor.</p>&#13;
<p><em>Welche Bedeutung hat das Thema Nachhaltigkeit im Wohnungsbau und warum liegt der Fokus des Seminars so stark darauf?</em><br /> Wir befinden uns im Wandel. Ein Umdenken muss einsetzen, um die nationalen und internationalen Zielsetzungen wie die Reduzierung der Erderwärmung, CO2-Neutralität, Schaffung bezahlbaren Wohnraums und die bessere Wiederverwertbarkeit von Materialien sozial und nachhaltig umzusetzen. Es müssen etablierte Standards hinterfragt und neue Wege gefunden werden. Hierfür eignet sich eine solche Lehrveranstaltung außerordentlich gut. Für Studierende sind außergewöhnliche Projekte wie Theater oder Museen spannend. Der geförderte Wohnungsbau ist bei vielen eher nicht das Lieblingsentwurfsthema. Wir wollen ihn etwas schmackhafter machen. Wohnen betrifft jeden.</p>&#13;
<p><em>Und wie kann man nun ein Gebäude nachhaltig planen?</em><br /> Es geht darum, das Ganze zu sehen: den Bau, den Betrieb und die Nachnutzung, also die Frage, wie das Gebäude weitergenutzt werden kann, wenn es nicht mehr für seinen ursprünglich gedachten Zweck genutzt wird. Im Wesentlichen geht es hier um die Projektvorbereitung, in der klare Zielsetzungen und Aufgabenstellungen für die Planung entwickelt werden. Architekten müssen die Zeit nach Planung und Bau stärker mitdenken.</p>&#13;
<p><em>Können Sie das an einem Beispiel fest machen?</em><br /> Wir können von einer Gebäudelebensdauer von 50 bis 80 Jahren ausgehen. Der Betrieb eines Gebäudes, also die Zeit, in der es beispielsweise bewohnt ist, ist die längste Phase dabei. Was passiert beispielsweise mit der Wärmetechnik darin? Hier gibt es einen stetigen Wandel, den wir gerade bei Gas oder Öl hin zu Wärmepumpsystemen oder Solarthermie beobachten können. Wie plane ich also die technische Gebäudeausrüstung in einem Gebäude, um auf diesen Wandel in den kommenden Jahrzehnten gut reagieren zu können? Gleiches gilt für die Grundrisse. Hier ändert sich der Wohnbedarf auch schneller als ein Gebäude steht. Ein Beispiel ist die Entwicklung hin zum Homeoffice. All diese Themen sind bekannt, werden in der Praxis teilweise zu wenig umgesetzt. Wir wollen mit unserer Veranstaltung auch hier ansetzen.</p>&#13;
<p><em>Will die Joseph-Stiftung so eine Reihe künftig regelmäßig an der Hochschule anbieten?</em><br /> Ob in dieser Form, wird sich zeigen, eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Hochschule in Coburg ist angedacht. Die Joseph-Stiftung ist immer am fachlichen Austausch mit wissenschaftlichen Einrichtungen interessiert. Als Unternehmen können wir daraus viel mitnehmen. Eine solche Lehrveranstaltung ist keine Einbahnstraße, sondern sollte sowohl den Studierenden als auch dem Unternehmen eine Weiterentwicklung ermöglichen. Wir wollen nicht sagen, wie es gemacht wird, sondern gemeinsam Ideen entwickeln, wie es besser gemacht werden kann. Wir erhoffen uns neue Ideen und Denkansätze und klar freuen wir uns auch, wenn die Studierenden durch den Austausch die Joseph-Stiftung für einen späteren Berufseinstieg in Betracht ziehen.<br /> <br /> <strong>Hintergrund:</strong><br /> Die Joseph-Stiftung ist als kirchliches Wohnungsunternehmen christlichen Grundwerten verpflichtet. Stiftungszweck ist die Wohnungsversorgung (insbesondere in der Erzdiözese Bamberg) für Menschen mit geringerem Einkommen zu verbessern. Mit etwa 15.000 verwalteten Wohneinheiten ist die Stiftung eines der größten Wohnungsunternehmen in Nordbayern – und immer auch am Austausch mit der Wissenschaft interessiert. Mit der Hochschule Coburg gab es beispielsweise bereits ein gemeinsames Forschungsprojekt zum gesellschaftlichen Wert des Sozialen Wohnungsbaus. Dazu wurde der „Social Return on Investment”-Ansatz herangezogen – SROI oder auch „Sozialrendite“ genannt: Soziale Projekte und Maßnahmen erzeugen einen gesellschaftlichen Mehrwert und diese Vorteile werden in Geld bemessen, beispielsweise werden Menschen in einer angemessenen Wohnsituation seltener krank als wenn sie unter schlechten Bedingungen leben. Das vermeidet Kosten im Gesundheitssektor. In dem interdisziplinären Projekt waren Studierende aus den Studiengängen <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a> und <a href="t3://page?uid=159">BWL</a> beteiligt. Sie befragten Bewohnerinnen und Bewohner von Sozialwohnungen der Joseph-Stiftung in Nürnberg. Durch den Lehrauftrag beschäftigen sich nun Studierende der Fakultät Design mit dem Thema Sozialer Wohnungsbau.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Joseph-Stiftung aus Bamberg stiftet einen Lehrauftrag an der Hochschule Coburg. Thema ist der geförderte Wohnungsbau.</em></p>&#13;
<p>Die Bundesregierung will mehr bezahlbare und klimaneutrale Wohnungen schaffen – ein wichtiges Thema, das auch die Joseph-Stiftung aus Bamberg und die Hochschule für angewandte Wissenschaften in Coburg beschäftigt. Im Sommersemester 2022 gibt es dazu eine besondere Form des Wissensaustauschs: Das kirchliche Wohnungsunternehmen aus Bamberg stiftet einen Lehrauftrag an der <a href="t3://page?uid=25">Fakultät Design</a> in Coburg. Initiiert hat das Projekt der 41-jährige Architekt Christian Müller gemeinsam mit seiner Kollegin Nicole Rose. Er ist Absolvent der Hochschule Coburg und nach Stationen bei renommierten Büros in Hamburg, Zürich und Berlin, ist er heute als Planer bei der Joseph-Stiftung tätig. An seiner früheren Hochschule hält Müller nun die Lehrveranstaltung zum geförderten Wohnungsbau. Außer ihm berichten auch weitere Expertinnen und Experten der Joseph-Stiftung aus der Praxis: Vorstand Andreas F. Heipp, Architektin Michaela Meyer und Projektsteuerer Sven Hauser. Was sich hinter der Vorlesungsreihe mit dem Titel „Geförderter Wohnungsbau – quo vadis?“ verbirgt, was die Studierenden erwartet, was sich das Unternehmen davon verspricht und warum Nachhaltigkeit auch hier eine große Rolle spielt, verrät der Initiator Christian Müller im Interview.</p>&#13;
<p><em>Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Lehrveranstaltung an der Hochschule Coburg anzubieten und welche Ziele verfolgen Sie damit?</em><br /> <strong>Christian Müller: </strong>Zur Coburger Hochschule besteht ein guter Kontakt. Gemeinsam mit Nicole Rose und unserm Vorstand Dr. Klemens Deinzer habe ich den Bereich Planen und Bauen der Joseph-Stiftung im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Frau Prof. Ohliger im vergangenen Jahr vorgestellt. Mein Studium in Coburg ist nun schon mehr als 15 Jahre her und ich war von der Entwicklung der Hochschule positiv überrascht. Außerdem diskutieren wir im Unternehmen schon länger über vielfältige Nachhaltigkeitsthemen und deren Einfluss auf unsere Projekte und Produkte. Auf der Rückfahrt ist mit meiner Kollegin Nicole Rose und unserem Vorstand Dr. Klemens Deinzer die Idee entstanden, gemeinsam mit Studierenden der <a href="t3://page?uid=70">Architektur </a>diese Themenfelder zu bearbeiten. Bei der Hochschule Coburg kam die Idee sofort gut an.</p>&#13;
<p><em>Was erwartet die Studierenden in dieser Lehrveranstaltung?</em><br /> Im Seminar werden Projekte des geförderten Wohnungsbaus durch einzelne Planungsphasen geführt und hinsichtlich Nachhaltigkeitsaspekten vorgestellt und analysiert. Die Themenschwerpunkte sind neben Städtebau, gesellschaftlichen und demografischen Aspekten vor allem die Bereiche Energie, Materialien, Wirtschaftlichkeit und nicht zuletzt Betrieb und Nachnutzung. Die Aufgabe der Studierenden ist die Untersuchung eines Projektes oder Quartiers des geförderten Wohnungsbaus. Als Grundlage der Untersuchung dienen uns verschiedene Kriterienkataloge. Wir stellen sowohl Bauprojekte der Joseph-Stiftung als auch die anderer Unternehmen vor.</p>&#13;
<p><em>Welche Bedeutung hat das Thema Nachhaltigkeit im Wohnungsbau und warum liegt der Fokus des Seminars so stark darauf?</em><br /> Wir befinden uns im Wandel. Ein Umdenken muss einsetzen, um die nationalen und internationalen Zielsetzungen wie die Reduzierung der Erderwärmung, CO2-Neutralität, Schaffung bezahlbaren Wohnraums und die bessere Wiederverwertbarkeit von Materialien sozial und nachhaltig umzusetzen. Es müssen etablierte Standards hinterfragt und neue Wege gefunden werden. Hierfür eignet sich eine solche Lehrveranstaltung außerordentlich gut. Für Studierende sind außergewöhnliche Projekte wie Theater oder Museen spannend. Der geförderte Wohnungsbau ist bei vielen eher nicht das Lieblingsentwurfsthema. Wir wollen ihn etwas schmackhafter machen. Wohnen betrifft jeden.</p>&#13;
<p><em>Und wie kann man nun ein Gebäude nachhaltig planen?</em><br /> Es geht darum, das Ganze zu sehen: den Bau, den Betrieb und die Nachnutzung, also die Frage, wie das Gebäude weitergenutzt werden kann, wenn es nicht mehr für seinen ursprünglich gedachten Zweck genutzt wird. Im Wesentlichen geht es hier um die Projektvorbereitung, in der klare Zielsetzungen und Aufgabenstellungen für die Planung entwickelt werden. Architekten müssen die Zeit nach Planung und Bau stärker mitdenken.</p>&#13;
<p><em>Können Sie das an einem Beispiel fest machen?</em><br /> Wir können von einer Gebäudelebensdauer von 50 bis 80 Jahren ausgehen. Der Betrieb eines Gebäudes, also die Zeit, in der es beispielsweise bewohnt ist, ist die längste Phase dabei. Was passiert beispielsweise mit der Wärmetechnik darin? Hier gibt es einen stetigen Wandel, den wir gerade bei Gas oder Öl hin zu Wärmepumpsystemen oder Solarthermie beobachten können. Wie plane ich also die technische Gebäudeausrüstung in einem Gebäude, um auf diesen Wandel in den kommenden Jahrzehnten gut reagieren zu können? Gleiches gilt für die Grundrisse. Hier ändert sich der Wohnbedarf auch schneller als ein Gebäude steht. Ein Beispiel ist die Entwicklung hin zum Homeoffice. All diese Themen sind bekannt, werden in der Praxis teilweise zu wenig umgesetzt. Wir wollen mit unserer Veranstaltung auch hier ansetzen.</p>&#13;
<p><em>Will die Joseph-Stiftung so eine Reihe künftig regelmäßig an der Hochschule anbieten?</em><br /> Ob in dieser Form, wird sich zeigen, eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Hochschule in Coburg ist angedacht. Die Joseph-Stiftung ist immer am fachlichen Austausch mit wissenschaftlichen Einrichtungen interessiert. Als Unternehmen können wir daraus viel mitnehmen. Eine solche Lehrveranstaltung ist keine Einbahnstraße, sondern sollte sowohl den Studierenden als auch dem Unternehmen eine Weiterentwicklung ermöglichen. Wir wollen nicht sagen, wie es gemacht wird, sondern gemeinsam Ideen entwickeln, wie es besser gemacht werden kann. Wir erhoffen uns neue Ideen und Denkansätze und klar freuen wir uns auch, wenn die Studierenden durch den Austausch die Joseph-Stiftung für einen späteren Berufseinstieg in Betracht ziehen.<br /> <br /> <strong>Hintergrund:</strong><br /> Die Joseph-Stiftung ist als kirchliches Wohnungsunternehmen christlichen Grundwerten verpflichtet. Stiftungszweck ist die Wohnungsversorgung (insbesondere in der Erzdiözese Bamberg) für Menschen mit geringerem Einkommen zu verbessern. Mit etwa 15.000 verwalteten Wohneinheiten ist die Stiftung eines der größten Wohnungsunternehmen in Nordbayern – und immer auch am Austausch mit der Wissenschaft interessiert. Mit der Hochschule Coburg gab es beispielsweise bereits ein gemeinsames Forschungsprojekt zum gesellschaftlichen Wert des Sozialen Wohnungsbaus. Dazu wurde der „Social Return on Investment”-Ansatz herangezogen – SROI oder auch „Sozialrendite“ genannt: Soziale Projekte und Maßnahmen erzeugen einen gesellschaftlichen Mehrwert und diese Vorteile werden in Geld bemessen, beispielsweise werden Menschen in einer angemessenen Wohnsituation seltener krank als wenn sie unter schlechten Bedingungen leben. Das vermeidet Kosten im Gesundheitssektor. In dem interdisziplinären Projekt waren Studierende aus den Studiengängen <a href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a> und <a href="t3://page?uid=159">BWL</a> beteiligt. Sie befragten Bewohnerinnen und Bewohner von Sozialwohnungen der Joseph-Stiftung in Nürnberg. Durch den Lehrauftrag beschäftigen sich nun Studierende der Fakultät Design mit dem Thema Sozialer Wohnungsbau.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/39-Joseph-Stiftung-Herzogenaurach_bsp_gefoerderter_Wohnungsbau_Foto_Sebastian_Kolm__002-1024x683.jpg"
                        fileSize="221877"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/39-Joseph-Stiftung-Christian_Mueller_Foto_privat__002.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende bringen Kreativität in die Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-bringen-kreativitaet-in-die-region/</link>
                <pubDate>Thu, 31 Mar 2022 05:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-bringen-kreativitaet-in-die-region/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In einem interdisziplinären Seminar bei Prof. Dr. Veronika Hammer nutzten Studierende Kunst online als Werkzeug Sozialer Arbeit. So entstanden „Kunst Kreativ Kurse“.</em></p>&#13;
<p>Nötig sind Nadel und Faden – aber es wird kein Stoff bearbeitet. Sondern eine Leinwand. Darauf wird eine Grafik gestickt: ein Lineart, also ein Bild ohne ausgefüllte Flächen, das ausschließlich aus Linien besteht. Es ist eine Technik, die Studierende der Hochschule Coburg in ihrem Projekt „Kunst Kreativ Kurse“ vermittelt haben. „Es ging darum, die Kreativität von Menschen zu fördern und ein kreatives Beisammensein unter Corona Bedingungen zu schaffen“, erklärt Celina Muzio. Die Kurse fanden online über Zoom statt und es gab keine Altersbegrenzung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zwischen 15 und 45 Jahre alt. „Unser Projekt richtete sich an alle. Deshalb haben wir bei den Materialien darauf geachtet, möglichst günstige Alltagsprodukte zu nehmen oder Alternativen anzugeben, um keine ärmeren Schichten auszugrenzen und niemandem den Zugang zu unseren Kursen zu verwehren.“</p>&#13;
<p><strong>Kunst als Methode in der Sozialen Arbeit</strong></p>&#13;
<p>Im Seminar „Interdisziplinäres Projekt A &amp; B“ bei <a href="t3://page?uid=536">Prof. Dr. Veronika Hammer</a> haben Studierende sich zwei Semester lang in vier Projektgruppen mit dem Thema „Kunst und Kultur“ beschäftigt. Im Sommer 2021 wurde geplant, im Wintersemester 2021/22 wurden die Projekte umgesetzt. Eines sind die „Kunst Kreativ Kurse“. Prof. Hammer hebt hervor: „Das Projekt hatte einen stark interdisziplinären Ansatz. Es war fächerübergreifendes Arbeiten mit Wirtschaft, IT, Informatik und Sozialer Arbeit.“ Sechs Studierende aus der <a href="t3://page?uid=159">Betriebswirtschaft </a>und der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit</a> beschäftigten sich mit Methoden künstlerisch ästhetischer Praxis als Werkzeuge Sozialer Arbeit. Celina Muzio, Sarah Kreß, Melina Bätzel, Hannah Panzer, Bardia Khajehnori und Lisa Brunner ging es darum, wie die&nbsp;Selbstwirksamkeit, Kreativität,&nbsp;Vorstellungskraft, Entwicklung und Ausdrucksfähigkeit der Menschen durch Kunst gefördert werden kann.</p>&#13;
<p><strong>Kurs-Webseite dokumentiert Inhalte und Ergebnisse </strong></p>&#13;
<p>„Die Kursangebote waren über eine Website zu finden und die Teilnehmenden konnten sich hier anmelden.“ sagt Celina Muzio. Über Schulen, Jugendzentren, Hochschulen, verschiedene Berufliche Einrichtungen und andere Projekte, Freizeiteinrichtungen&nbsp;und Externe wurde das Projekt bekannt gemacht. „Uns war wichtig, Akteurinnen und Akteure aus der Region zu vernetzen.“ Mit einem Fragebogen ermittelten die Studierenden unter anderem, dass das künstlerische Interesse der Teilnehmenden nach dem Kurs zugenommen hatte. Weitere Ergebnisse und auch die Inhalte der Kurse von Linart bis Handlettering stehen noch bis Mitte Juni zum Nachlesen und -schauen auf <a href="https://kunstkreativkurse.de/">https://kunstkreativkurse.de/</a>.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In einem interdisziplinären Seminar bei Prof. Dr. Veronika Hammer nutzten Studierende Kunst online als Werkzeug Sozialer Arbeit. So entstanden „Kunst Kreativ Kurse“.</em></p>&#13;
<p>Nötig sind Nadel und Faden – aber es wird kein Stoff bearbeitet. Sondern eine Leinwand. Darauf wird eine Grafik gestickt: ein Lineart, also ein Bild ohne ausgefüllte Flächen, das ausschließlich aus Linien besteht. Es ist eine Technik, die Studierende der Hochschule Coburg in ihrem Projekt „Kunst Kreativ Kurse“ vermittelt haben. „Es ging darum, die Kreativität von Menschen zu fördern und ein kreatives Beisammensein unter Corona Bedingungen zu schaffen“, erklärt Celina Muzio. Die Kurse fanden online über Zoom statt und es gab keine Altersbegrenzung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zwischen 15 und 45 Jahre alt. „Unser Projekt richtete sich an alle. Deshalb haben wir bei den Materialien darauf geachtet, möglichst günstige Alltagsprodukte zu nehmen oder Alternativen anzugeben, um keine ärmeren Schichten auszugrenzen und niemandem den Zugang zu unseren Kursen zu verwehren.“</p>&#13;
<p><strong>Kunst als Methode in der Sozialen Arbeit</strong></p>&#13;
<p>Im Seminar „Interdisziplinäres Projekt A &amp; B“ bei <a href="t3://page?uid=536">Prof. Dr. Veronika Hammer</a> haben Studierende sich zwei Semester lang in vier Projektgruppen mit dem Thema „Kunst und Kultur“ beschäftigt. Im Sommer 2021 wurde geplant, im Wintersemester 2021/22 wurden die Projekte umgesetzt. Eines sind die „Kunst Kreativ Kurse“. Prof. Hammer hebt hervor: „Das Projekt hatte einen stark interdisziplinären Ansatz. Es war fächerübergreifendes Arbeiten mit Wirtschaft, IT, Informatik und Sozialer Arbeit.“ Sechs Studierende aus der <a href="t3://page?uid=159">Betriebswirtschaft </a>und der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit</a> beschäftigten sich mit Methoden künstlerisch ästhetischer Praxis als Werkzeuge Sozialer Arbeit. Celina Muzio, Sarah Kreß, Melina Bätzel, Hannah Panzer, Bardia Khajehnori und Lisa Brunner ging es darum, wie die&nbsp;Selbstwirksamkeit, Kreativität,&nbsp;Vorstellungskraft, Entwicklung und Ausdrucksfähigkeit der Menschen durch Kunst gefördert werden kann.</p>&#13;
<p><strong>Kurs-Webseite dokumentiert Inhalte und Ergebnisse </strong></p>&#13;
<p>„Die Kursangebote waren über eine Website zu finden und die Teilnehmenden konnten sich hier anmelden.“ sagt Celina Muzio. Über Schulen, Jugendzentren, Hochschulen, verschiedene Berufliche Einrichtungen und andere Projekte, Freizeiteinrichtungen&nbsp;und Externe wurde das Projekt bekannt gemacht. „Uns war wichtig, Akteurinnen und Akteure aus der Region zu vernetzen.“ Mit einem Fragebogen ermittelten die Studierenden unter anderem, dass das künstlerische Interesse der Teilnehmenden nach dem Kurs zugenommen hatte. Weitere Ergebnisse und auch die Inhalte der Kurse von Linart bis Handlettering stehen noch bis Mitte Juni zum Nachlesen und -schauen auf <a href="https://kunstkreativkurse.de/">https://kunstkreativkurse.de/</a>.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-Kunst_Kreativ_Kurse-1-1024x768.jpg"
                        fileSize="198267"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/HammerVeronika_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-Kunst_Kreativ_Kurse-1b-1024x666.jpg"
                        fileSize="186049"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="666"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Innenarchitektur: in acht Semestern zum Titel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/innenarchitektur-in-acht-semestern-zum-titel/</link>
                <pubDate>Tue, 29 Mar 2022 04:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/innenarchitektur-in-acht-semestern-zum-titel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Beim „Tag der Innenarchitekturausbildung“ diskutierten Studierende und Lehrende der Hochschule Coburg mit Gästen, worauf es aktuell in Studium und Berufswirklichkeit ankommt. Die Umstellung auf einen achtsemestrigen Bachelorstudiengang an der Hochschule Coburg ermöglicht jetzt den Eintrag in Architektenkammern aller Bundesländer. Das Konzept findet national und international Beachtung.</em></p>&#13;
<p>Ob Ärztin oder Rechtsanwältin, Apotheker, Notar oder Steuerberaterin: Sie sind selbständig, betreiben aber kein Gewerbe. Solche Freiberufler sind in Kammern organisiert. Erst mit dem Eintrag in die Architektenkammer dürfen Innenarchitektinnen und Innenarchitekten den Titel führen, außerdem haben Sie mehr Freiheit bei der Ausübung ihres Berufes und gleichzeitig eine bessere Absicherung. In den meisten Bundesländern erfordert das ein vierjähriges Studium – und dem wird der <a href="t3://page?uid=156">Bachelorstudiengang Innenarchitektur </a>in Coburg mit der Umstellung auf acht Semester gerecht. Sie erfolgte im Wintersemester 2021 / 22. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-heinrich.html">Prof. Dr. Michael Heinrich</a>, Studiendekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/verena-fritsch.html">Verena Fritsch</a>, Projektkoordinatorin im Studiengang, haben die neue Studiums- und Prüfungsordnung auf der Basis eines eigens entwickelten Fachqualifikationsrahmens Innenarchitektur ausgearbeitet. Nachdem das erste Semester in die Praxis umgesetzt wurde, haben Studierende, Lehrende und externe Expertinnen und Experten darüber beim ersten „Tag der Innenarchitekturausbildung“ diskutiert. Die Idee brachte Studiengangsleiterin Katharina Bonhag-De Rosa ein.</p>&#13;
<p><strong>Erfahrungen aus der Innenarchitektur </strong></p>&#13;
<p>„Es entstand ein informativer Transfer in beide Richtungen, der in den Fächern unseres nun achtsemestrigen Studiengangs zur inhaltlichen Fokussierung beitragen kann“, resümiert Bonhag-De Rosa. Etwa 90 Studierende waren live dabei; 30 online zugeschaltet. Prof. Dr. Heinrich zufolge war es für sie besonders interessant, ihren Studiengang von außen betrachtet zu sehen. Der neue Modulplan der Hochschule kam gut an und die externen Gäste erzählten von Erfahrungen in nationaler und internationaler Berufspraxis. Der Bund Deutscher Innenarchitekten bdia beteiligte sich mit mehreren Vertreter:innen, unter anderem sprach die bayerische Vorständin Daniela Scheibe. Für den europäischen Verband European Council of Interior Architects (ECIA) berichtete René Pier über die Charta europäischer Innenarchitektinnen und -architekten. Basis hierbei sind die Vorgaben der Union Internationale des Architectes (französisch für Internationale Vereinigung der Architekten, abgekürzt UIA) – und diese wiederum sind vergleichbar mit denen der Architektenkammer.</p>&#13;
<p><strong>Ein besonderer Studiengang</strong></p>&#13;
<p>Bei dem üblichen sechs- oder sieben semestrigen Bachelor müssen die Studierenden einen Master dranhängen, wenn sie sich als Innenarchitekt:in selbstständig machen wollen – oder für immer in Bayern bleiben, denn im Freistaat reichen aktuell sechs Semester für den Kammer-Eintrag. In den meisten anderen Bundesländern und dem europäischen Ausland braucht es acht Semester. „Das gibt es im Bachelorstudium fast nirgends“, erklärt Verena Fritsch. „Zwar könne man auch so als Angestellter B.A. Innenarchitektur arbeiten, aber wer in der Kammer ist, hat auch dann Vorteile wie die ,kleine“ Bauvorlageberechtigung.“ Damit kann beim Bauamt zum Beispiel ein Antrag für eine Gaube oder einen Anbau eingereicht werden. Solche praktischen Fragen wurden diskutiert, aber die Studierenden interessierte beispielsweise auch, wie die Institutionen und Verbände dabei helfen, die Arbeit familienfreundlich zu organisieren. Die neue Ausrichtung des Studiengangs ermöglicht auch eine intensivere Auseinandersetzung mit Forschungsthemen. „Der Austausch war beflügelnd, eine sehr intensive Veranstaltung“, findet Verena Fritsch.</p>&#13;
<p>„Der Nachmittag wurde als Plattform zur Diskussion über Bedürfnisse und Wünsche der Studierenden rege genutzt“, erklärt Bonhag-De Rosa. Dabei wurden im „World Café“ aktuelle Themen der Innenarchitektur in fünf wechselnden Gruppen besprochen: beispielsweise die Verantwortung für das, was geplant und gestaltet wird, die psychologische Wirkung von Räumen und die Frage, ob Innenarchitektur Kunst ist – oder Wissenschaft. „Alle Gruppen kamen zum gleichen Ergebnis: beides!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim „Tag der Innenarchitekturausbildung“ diskutierten Studierende und Lehrende der Hochschule Coburg mit Gästen, worauf es aktuell in Studium und Berufswirklichkeit ankommt. Die Umstellung auf einen achtsemestrigen Bachelorstudiengang an der Hochschule Coburg ermöglicht jetzt den Eintrag in Architektenkammern aller Bundesländer. Das Konzept findet national und international Beachtung.</em></p>&#13;
<p>Ob Ärztin oder Rechtsanwältin, Apotheker, Notar oder Steuerberaterin: Sie sind selbständig, betreiben aber kein Gewerbe. Solche Freiberufler sind in Kammern organisiert. Erst mit dem Eintrag in die Architektenkammer dürfen Innenarchitektinnen und Innenarchitekten den Titel führen, außerdem haben Sie mehr Freiheit bei der Ausübung ihres Berufes und gleichzeitig eine bessere Absicherung. In den meisten Bundesländern erfordert das ein vierjähriges Studium – und dem wird der <a href="t3://page?uid=156">Bachelorstudiengang Innenarchitektur </a>in Coburg mit der Umstellung auf acht Semester gerecht. Sie erfolgte im Wintersemester 2021 / 22. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-heinrich.html">Prof. Dr. Michael Heinrich</a>, Studiendekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/verena-fritsch.html">Verena Fritsch</a>, Projektkoordinatorin im Studiengang, haben die neue Studiums- und Prüfungsordnung auf der Basis eines eigens entwickelten Fachqualifikationsrahmens Innenarchitektur ausgearbeitet. Nachdem das erste Semester in die Praxis umgesetzt wurde, haben Studierende, Lehrende und externe Expertinnen und Experten darüber beim ersten „Tag der Innenarchitekturausbildung“ diskutiert. Die Idee brachte Studiengangsleiterin Katharina Bonhag-De Rosa ein.</p>&#13;
<p><strong>Erfahrungen aus der Innenarchitektur </strong></p>&#13;
<p>„Es entstand ein informativer Transfer in beide Richtungen, der in den Fächern unseres nun achtsemestrigen Studiengangs zur inhaltlichen Fokussierung beitragen kann“, resümiert Bonhag-De Rosa. Etwa 90 Studierende waren live dabei; 30 online zugeschaltet. Prof. Dr. Heinrich zufolge war es für sie besonders interessant, ihren Studiengang von außen betrachtet zu sehen. Der neue Modulplan der Hochschule kam gut an und die externen Gäste erzählten von Erfahrungen in nationaler und internationaler Berufspraxis. Der Bund Deutscher Innenarchitekten bdia beteiligte sich mit mehreren Vertreter:innen, unter anderem sprach die bayerische Vorständin Daniela Scheibe. Für den europäischen Verband European Council of Interior Architects (ECIA) berichtete René Pier über die Charta europäischer Innenarchitektinnen und -architekten. Basis hierbei sind die Vorgaben der Union Internationale des Architectes (französisch für Internationale Vereinigung der Architekten, abgekürzt UIA) – und diese wiederum sind vergleichbar mit denen der Architektenkammer.</p>&#13;
<p><strong>Ein besonderer Studiengang</strong></p>&#13;
<p>Bei dem üblichen sechs- oder sieben semestrigen Bachelor müssen die Studierenden einen Master dranhängen, wenn sie sich als Innenarchitekt:in selbstständig machen wollen – oder für immer in Bayern bleiben, denn im Freistaat reichen aktuell sechs Semester für den Kammer-Eintrag. In den meisten anderen Bundesländern und dem europäischen Ausland braucht es acht Semester. „Das gibt es im Bachelorstudium fast nirgends“, erklärt Verena Fritsch. „Zwar könne man auch so als Angestellter B.A. Innenarchitektur arbeiten, aber wer in der Kammer ist, hat auch dann Vorteile wie die ,kleine“ Bauvorlageberechtigung.“ Damit kann beim Bauamt zum Beispiel ein Antrag für eine Gaube oder einen Anbau eingereicht werden. Solche praktischen Fragen wurden diskutiert, aber die Studierenden interessierte beispielsweise auch, wie die Institutionen und Verbände dabei helfen, die Arbeit familienfreundlich zu organisieren. Die neue Ausrichtung des Studiengangs ermöglicht auch eine intensivere Auseinandersetzung mit Forschungsthemen. „Der Austausch war beflügelnd, eine sehr intensive Veranstaltung“, findet Verena Fritsch.</p>&#13;
<p>„Der Nachmittag wurde als Plattform zur Diskussion über Bedürfnisse und Wünsche der Studierenden rege genutzt“, erklärt Bonhag-De Rosa. Dabei wurden im „World Café“ aktuelle Themen der Innenarchitektur in fünf wechselnden Gruppen besprochen: beispielsweise die Verantwortung für das, was geplant und gestaltet wird, die psychologische Wirkung von Räumen und die Frage, ob Innenarchitektur Kunst ist – oder Wissenschaft. „Alle Gruppen kamen zum gleichen Ergebnis: beides!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC01672-1024x681.jpg"
                        fileSize="144600"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC01658-1024x681.jpg"
                        fileSize="122807"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC01666-1024x681.jpg"
                        fileSize="100315"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Masterarbeit mit virtueller Auslandserfahrung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/masterarbeit-mit-virtueller-auslandserfahrung/</link>
                <pubDate>Mon, 28 Mar 2022 04:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/masterarbeit-mit-virtueller-auslandserfahrung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Auslandserfahrung in Corona-Zeiten zu sammeln, war für viele Studierende so gut wie gar nicht möglich. Auch Dominik Jankowski musste kurzfristig seinen geplanten Aufenthalt in den USA „umbuchen“. Eine gewisse Auslandserfahrung hat er dennoch gemacht. Heraus kam eine Masterarbeit und eine Auszeichnung für den besten Forschungsartikel.</em></p>&#13;
<p>Es wurde ein außergewöhnlicher Auslandsaufenthalt, den Dominik Jankowski für seine Masterarbeit im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/simulation-und-test.html" target="Simulation und Test" rel="noopener">Simulation und Test</a> absolvierte. Über einen Kontakt seines Professors, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-philipp-epple.html" target="Prof. Dr. Philipp Epple" rel="noopener">Dr. </a><a href="//page?uid=543" target="Prof. Dr. Philipp Epple" rel="noopener">Philipp Epple</a>, kam die Kooperation mit der University of Colorado Boulder zustande. „Dominik Jankowski hat bei mir bereits seinen Bachelor gemacht und für den Master wollte er noch gerne Auslandserfahrungen sammeln“, erzählt er. „Da ich Professor Wangda Zuo aus dem amerikanischen Team persönlich kenne, hat er einige interessante Forschungsthemen angeboten.“ So wurde es also ein „virtuelles Auslandssemester“, das Jankowski eben nicht vor Ort, sondern einfach online im amerikanischen Forschungsteam verbrachte.</p>&#13;
<h4>Strömungen mit KI schneller berechnen</h4>&#13;
<p>In der Masterarbeit geht es um die Vorhersage von Strömungsvorgängen in Gebäuden. Die Innenarchitektur eines Raumes bestimmt die Luftströme. Dazu kommen Faktoren wie zum Beispiel Temperatur und Geschwindigkeit. Dominik Jankowski erklärt: „Zur Bauplanung und für den Betrieb von Lüftungsanlagen müssen diese Strömungsvorgänge genau berechnet werden. Das ist normalerweise ein sehr komplexer und zeitaufwändiger Prozess.“ Er hat ein Verfahren entwickelt, welches mit Hilfe von statistischen Modellen in Verbindung mit künstlicher Intelligenz (KI) die Strömungsvorhersagen trifft. „Die Berechnungen sind zwar nicht ganz so präzise, aber immer noch ausreichend für die Ingenieursplanungen. Dafür geht es um ein Vielfaches schneller.“</p>&#13;
<p>Diese Berechnungen werden für die Auslegung von Gebäudeklimatisierungen, wie beispielsweise in Daten- und Rechencentern, benötigt. „In einem Notfall, wie einem Brand, kann mit Hilfe der statistischen Vorhersage in Verbindung mit KI eine intelligente Belüftung eingesetzt werden, die das komplette Abschalten der Datencenter und der damit verbundenen kritischen Infrastruktur verhindert“, erklärt Jankowski weiter. Eine Strömungssimulation zeigt, wohin der Rauch steigt und Löschanlagen und Belüftung werden so gesteuert, dass möglichst wenig Schäden entstehen. Der Forscher dachte außerdem an die Anwendung in Krankenhäusern, um die Ausbreitung freigesetzter Coronaviren in Räumen noch zuverlässiger vorhersagen zu können.</p>&#13;
<h4>Virtuelle Mitarbeit</h4>&#13;
<p>Auch wenn die Treffen nur online stattgefunden haben und Dominik Jankowski gar nicht persönlich vor Ort war, hat er viele Erfahrungen gesammelt. Obwohl er die soziale Komponente vermisst hat: „das wäre schön gewesen“, konnte er in den regelmäßigen Arbeitstreffen viel lernen: „Es war spannend in einem amerikanischen Team mitzuarbeiten. Besonders habe ich die Arbeitsmentalität mitgenommen und eine gewisse Art von Pragmatismus in der Arbeitsmethodik, die Dinge einfacher, strukturierter, effizienter anzugehen.“ Professor Epple fördert gerne Studierende, die Erfahrungen im Ausland sammeln wollen. „Ich unterstütze es sehr, denn Meetings in einer anderen Sprache zu erleben und die Arbeit in einem anderen Team kennen zu lernen, ist sehr bereichernd, auch wenn es diesmal nur virtuell sein konnte.“</p>&#13;
<h4>Besondere Auszeichnung</h4>&#13;
<p>Auf Grundlage der gelungenen Masterarbeit erarbeitete Jankowski eine weitere internationale Publikation, die kürzlich mit dem Best Paper Award ausgezeichnet wurde. Die Freude ist groß, denn: „Das war meine erste Veröffentlichung, dass sie gleich diese Auszeichnung bekommt, ist für mich wirklich erstaunlich!“</p>&#13;
<p>Die&nbsp;Arbeit&nbsp;können Sie <a href="https://www.researchgate.net/publication/357576259_A_Novel_Physics-informed_Algorithm_for_Training_AI_Models_to_Predict_Indoor_Airflow" target="Researchgate" rel="noopener">hier </a>abrufen.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Auslandserfahrung in Corona-Zeiten zu sammeln, war für viele Studierende so gut wie gar nicht möglich. Auch Dominik Jankowski musste kurzfristig seinen geplanten Aufenthalt in den USA „umbuchen“. Eine gewisse Auslandserfahrung hat er dennoch gemacht. Heraus kam eine Masterarbeit und eine Auszeichnung für den besten Forschungsartikel.</em></p>&#13;
<p>Es wurde ein außergewöhnlicher Auslandsaufenthalt, den Dominik Jankowski für seine Masterarbeit im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/simulation-und-test.html" target="Simulation und Test" rel="noopener">Simulation und Test</a> absolvierte. Über einen Kontakt seines Professors, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-philipp-epple.html" target="Prof. Dr. Philipp Epple" rel="noopener">Dr. </a><a href="//page?uid=543" target="Prof. Dr. Philipp Epple" rel="noopener">Philipp Epple</a>, kam die Kooperation mit der University of Colorado Boulder zustande. „Dominik Jankowski hat bei mir bereits seinen Bachelor gemacht und für den Master wollte er noch gerne Auslandserfahrungen sammeln“, erzählt er. „Da ich Professor Wangda Zuo aus dem amerikanischen Team persönlich kenne, hat er einige interessante Forschungsthemen angeboten.“ So wurde es also ein „virtuelles Auslandssemester“, das Jankowski eben nicht vor Ort, sondern einfach online im amerikanischen Forschungsteam verbrachte.</p>&#13;
<h4>Strömungen mit KI schneller berechnen</h4>&#13;
<p>In der Masterarbeit geht es um die Vorhersage von Strömungsvorgängen in Gebäuden. Die Innenarchitektur eines Raumes bestimmt die Luftströme. Dazu kommen Faktoren wie zum Beispiel Temperatur und Geschwindigkeit. Dominik Jankowski erklärt: „Zur Bauplanung und für den Betrieb von Lüftungsanlagen müssen diese Strömungsvorgänge genau berechnet werden. Das ist normalerweise ein sehr komplexer und zeitaufwändiger Prozess.“ Er hat ein Verfahren entwickelt, welches mit Hilfe von statistischen Modellen in Verbindung mit künstlicher Intelligenz (KI) die Strömungsvorhersagen trifft. „Die Berechnungen sind zwar nicht ganz so präzise, aber immer noch ausreichend für die Ingenieursplanungen. Dafür geht es um ein Vielfaches schneller.“</p>&#13;
<p>Diese Berechnungen werden für die Auslegung von Gebäudeklimatisierungen, wie beispielsweise in Daten- und Rechencentern, benötigt. „In einem Notfall, wie einem Brand, kann mit Hilfe der statistischen Vorhersage in Verbindung mit KI eine intelligente Belüftung eingesetzt werden, die das komplette Abschalten der Datencenter und der damit verbundenen kritischen Infrastruktur verhindert“, erklärt Jankowski weiter. Eine Strömungssimulation zeigt, wohin der Rauch steigt und Löschanlagen und Belüftung werden so gesteuert, dass möglichst wenig Schäden entstehen. Der Forscher dachte außerdem an die Anwendung in Krankenhäusern, um die Ausbreitung freigesetzter Coronaviren in Räumen noch zuverlässiger vorhersagen zu können.</p>&#13;
<h4>Virtuelle Mitarbeit</h4>&#13;
<p>Auch wenn die Treffen nur online stattgefunden haben und Dominik Jankowski gar nicht persönlich vor Ort war, hat er viele Erfahrungen gesammelt. Obwohl er die soziale Komponente vermisst hat: „das wäre schön gewesen“, konnte er in den regelmäßigen Arbeitstreffen viel lernen: „Es war spannend in einem amerikanischen Team mitzuarbeiten. Besonders habe ich die Arbeitsmentalität mitgenommen und eine gewisse Art von Pragmatismus in der Arbeitsmethodik, die Dinge einfacher, strukturierter, effizienter anzugehen.“ Professor Epple fördert gerne Studierende, die Erfahrungen im Ausland sammeln wollen. „Ich unterstütze es sehr, denn Meetings in einer anderen Sprache zu erleben und die Arbeit in einem anderen Team kennen zu lernen, ist sehr bereichernd, auch wenn es diesmal nur virtuell sein konnte.“</p>&#13;
<h4>Besondere Auszeichnung</h4>&#13;
<p>Auf Grundlage der gelungenen Masterarbeit erarbeitete Jankowski eine weitere internationale Publikation, die kürzlich mit dem Best Paper Award ausgezeichnet wurde. Die Freude ist groß, denn: „Das war meine erste Veröffentlichung, dass sie gleich diese Auszeichnung bekommt, ist für mich wirklich erstaunlich!“</p>&#13;
<p>Die&nbsp;Arbeit&nbsp;können Sie <a href="https://www.researchgate.net/publication/357576259_A_Novel_Physics-informed_Algorithm_for_Training_AI_Models_to_Predict_Indoor_Airflow" target="Researchgate" rel="noopener">hier </a>abrufen.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/30-Dominik_Jankowski-768x1024.jpg"
                        fileSize="113153"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/EpplePhilipp-1024x692.jpg"
                        fileSize="114194"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sportlich im Gefängnis: ungewöhnliches Studierendenprojekt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sport-im-gefaengnis-ein-projekt-der-sozialarbeit/</link>
                <pubDate>Fri, 25 Mar 2022 11:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sport-im-gefaengnis-ein-projekt-der-sozialarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Seminar „Sport bewegt“ der Hochschule Coburg haben die Studierenden Alma Mora, Annika Pietsch und Fabian Handwerker ein sportpädagogisches Angebot für einen besonderen Ort entwickelt: die Justizvollzugsanstalt in Ebrach.</em></p>&#13;
<p>„Alle paar Meter wird hinter einem eine Tür zugesperrt. Dann wird die nächste aufgesperrt.“ Alma Mora erzählt von den Schleusen auf den Wegen im Gefängnis. „Beim ersten Mal hatte ich ein sehr mulmiges Gefühl.“ Fabian Handwerker sagt: „Man fragt sich auch, wie die Gefangenen drauf sind, wie das wird.“ Und dann wurde das Projekt richtig gut – darüber sind sich die drei Studierenden der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit</a> an der Hochschule Coburg nach drei Besuchen in der JVA in Ebrach (Landkreis Bamberg) einig. „Wir waren auch auf sexistische Aussagen gefasst, aber es kam nichts derartiges. Es war ein sehr wertschätzender Umgang“, erinnert sich Annika Pietsch. „Sport ist im Gefängnis eine Bereicherung, eine Belohnung für gutes Benehmen.“</p>&#13;
<p>Die Studierenden haben mit männlichen Straftätern zwischen 18 und 24 Jahren gearbeitet; sie haben für ihr Programm verschiedene Sportarten kombiniert: Tabata, Zirkeltraining, Fußball, Völkerball und Juggern. Dieser Trendsport ist inspiriert vom Film ,Die Jugger‘, in dem mit einem Hundeschädel gespielt und mit Stangen zugeschlagen wird. „Im Film ist das sehr martialisch“, erklärt Alma Mora. Aber beim Jugger-Sport sind die Waffen weich wie Schwimmnudeln und auch alle anderen Materialien sind gut gepolstert. Der Jugger-Verein Bamberg hat den Studierenden die Ausrüstung zur Verfügung gestellt.</p>&#13;
<p><strong>Zwischen Spielfluss und Aggressionspotenzial</strong></p>&#13;
<p>„Für den sozialarbeiterischen Prozess ist Juggern ideal, weil es um Teamarbeit geht“, sagt Alma Mora. Die Spieler auf der Position der so genannten Pompfer nutzen die Polsterwaffen, um dem Läufer ihres Teams den Weg zum gegnerischen Tor freizukämpfen. Wer getroffen wird, darf sich einige Sekunden nicht mehr rühren. „Stay fit – be fair“ haben die Studierenden ihr Projekt genannt. Beim ersten Termin in der JVA vermisste Fabian Handwerker die Fairness allerdings noch ein wenig. „Man muss sagen, dass man getroffen wurde und sich dann hinsetzen.“ Das habe am Anfang noch nicht so gut funktioniert. „Aber es wurde schnell besser, weil die Jugendlichen gemerkt haben, dass das Spiel flüssiger läuft und mehr Spaß macht, wenn man fair bleibt.“ Annika Pietsch ergänzt: „Da ist natürlich ein bisschen Aggressionspotenzial vorhanden. Es geht letztlich ja auch darum, dass man Aggressionen regulieren muss.“ Ein wichtiger Schritt für den Weg in die Freiheit.</p>&#13;
<p>Die Studierenden hatten an der Hochschule Coburg im Seminar „Sport bewegt“ Einblick ins Juggern bekommen – und in viele andere Sportarten. Die Lehrbeauftragten Prof. Dr. Wulf Bott und Dr. Susanne Bott lehren die Planung, Umsetzung und Dokumentation von Projekten und ermöglichen zusätzlich, den Übungsleiterschein C für Breitensport bei der Bayerischen Sportjugend als Kooperationspartner abzulegen. Die angehenden Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sammeln Erfahrungen darin, Sport im Beruf einzusetzen – und das können sie bereits während des Studiums weiter vertiefen: Fabian Handwerker erzählt, dass er sein Praxissemester in schulischer Sozialarbeit machen will. „Da möchte ich mit den Kindern auch rausgehen, draußen Sport machen. Ohne Übungsleiterausbildung wäre das versicherungstechnisch nicht abgedeckt.“ Annika Pietsch arbeitet im Praxissemester in Österreich in einem Therapiezentrum für junge Frauen mit Essstörung. Auch hier ergänzt Sport die Sozialarbeit. Alma Mora macht ihr Praxissemester im Bereich Sexualpädagogik. „Wir haben sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten“, sagt sie. „Der Übungsleiterschein ist eine Zusatzqualifikation, mit der wir uns noch einmal weitere Bereiche erschließen können.“ Nach dem Projekt in Ebrach sei Bewährungshilfe für sie als neues Feld interessant geworden.</p>&#13;
<p><strong>Sport hilft bei der Resozialisierung und Integration</strong></p>&#13;
<p>Im Jugendstrafvollzug wird Sport als Mittel zur Resozialisierung genutzt. Harald Götz&nbsp;ist Sportbeamter in der JVA Ebrach. Er sagt: „Das Medium Sport wird in der JVA mittlerweile als wichtiger Baustein zur Resozialisierung und Integration wahrgenommen. Um den Anspruch gerecht zu werden versuchen wir ein vielfältiges Angebot für unsere Insassen anzubieten.“ Hierzu gehören verschiedene Projekte und im Kernbereich auch Ballsportarten wie Fußball, Basketball und Tischtennis. „Das Sportangebot wird sehr gut angenommen und bestimmt für viele Gefangene den Rhythmus der Woche. Großen Wert legen wir auf die Akzeptanz und Einhaltung des Regelwerks. Der Fairplay Gedanke, ein respektvoller Umgang untereinander sowie gegenüber dem Schiedsrichter, werden hierbei von den Sportbeamten stehts eingefordert.“ Die JVA hat einen Kraftraum und eine Sporthalle, in der Raum für die Ballsportarten ist.</p>&#13;
<p>Beim Sport in der Halle sei schnell vergessen, wo man sich befindet, erzählen die Studierenden. „Keine Gitter an den Fenstern“, sagt Annika Pietsch. „Ein weites Gefühl, man vergisst hier, dass man durch dicke Mauern und Eisentüren gegangen ist.“ Sport ist ein Stück Freiheit.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Seminar „Sport bewegt“ der Hochschule Coburg haben die Studierenden Alma Mora, Annika Pietsch und Fabian Handwerker ein sportpädagogisches Angebot für einen besonderen Ort entwickelt: die Justizvollzugsanstalt in Ebrach.</em></p>&#13;
<p>„Alle paar Meter wird hinter einem eine Tür zugesperrt. Dann wird die nächste aufgesperrt.“ Alma Mora erzählt von den Schleusen auf den Wegen im Gefängnis. „Beim ersten Mal hatte ich ein sehr mulmiges Gefühl.“ Fabian Handwerker sagt: „Man fragt sich auch, wie die Gefangenen drauf sind, wie das wird.“ Und dann wurde das Projekt richtig gut – darüber sind sich die drei Studierenden der <a href="t3://page?uid=98">Sozialen Arbeit</a> an der Hochschule Coburg nach drei Besuchen in der JVA in Ebrach (Landkreis Bamberg) einig. „Wir waren auch auf sexistische Aussagen gefasst, aber es kam nichts derartiges. Es war ein sehr wertschätzender Umgang“, erinnert sich Annika Pietsch. „Sport ist im Gefängnis eine Bereicherung, eine Belohnung für gutes Benehmen.“</p>&#13;
<p>Die Studierenden haben mit männlichen Straftätern zwischen 18 und 24 Jahren gearbeitet; sie haben für ihr Programm verschiedene Sportarten kombiniert: Tabata, Zirkeltraining, Fußball, Völkerball und Juggern. Dieser Trendsport ist inspiriert vom Film ,Die Jugger‘, in dem mit einem Hundeschädel gespielt und mit Stangen zugeschlagen wird. „Im Film ist das sehr martialisch“, erklärt Alma Mora. Aber beim Jugger-Sport sind die Waffen weich wie Schwimmnudeln und auch alle anderen Materialien sind gut gepolstert. Der Jugger-Verein Bamberg hat den Studierenden die Ausrüstung zur Verfügung gestellt.</p>&#13;
<p><strong>Zwischen Spielfluss und Aggressionspotenzial</strong></p>&#13;
<p>„Für den sozialarbeiterischen Prozess ist Juggern ideal, weil es um Teamarbeit geht“, sagt Alma Mora. Die Spieler auf der Position der so genannten Pompfer nutzen die Polsterwaffen, um dem Läufer ihres Teams den Weg zum gegnerischen Tor freizukämpfen. Wer getroffen wird, darf sich einige Sekunden nicht mehr rühren. „Stay fit – be fair“ haben die Studierenden ihr Projekt genannt. Beim ersten Termin in der JVA vermisste Fabian Handwerker die Fairness allerdings noch ein wenig. „Man muss sagen, dass man getroffen wurde und sich dann hinsetzen.“ Das habe am Anfang noch nicht so gut funktioniert. „Aber es wurde schnell besser, weil die Jugendlichen gemerkt haben, dass das Spiel flüssiger läuft und mehr Spaß macht, wenn man fair bleibt.“ Annika Pietsch ergänzt: „Da ist natürlich ein bisschen Aggressionspotenzial vorhanden. Es geht letztlich ja auch darum, dass man Aggressionen regulieren muss.“ Ein wichtiger Schritt für den Weg in die Freiheit.</p>&#13;
<p>Die Studierenden hatten an der Hochschule Coburg im Seminar „Sport bewegt“ Einblick ins Juggern bekommen – und in viele andere Sportarten. Die Lehrbeauftragten Prof. Dr. Wulf Bott und Dr. Susanne Bott lehren die Planung, Umsetzung und Dokumentation von Projekten und ermöglichen zusätzlich, den Übungsleiterschein C für Breitensport bei der Bayerischen Sportjugend als Kooperationspartner abzulegen. Die angehenden Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sammeln Erfahrungen darin, Sport im Beruf einzusetzen – und das können sie bereits während des Studiums weiter vertiefen: Fabian Handwerker erzählt, dass er sein Praxissemester in schulischer Sozialarbeit machen will. „Da möchte ich mit den Kindern auch rausgehen, draußen Sport machen. Ohne Übungsleiterausbildung wäre das versicherungstechnisch nicht abgedeckt.“ Annika Pietsch arbeitet im Praxissemester in Österreich in einem Therapiezentrum für junge Frauen mit Essstörung. Auch hier ergänzt Sport die Sozialarbeit. Alma Mora macht ihr Praxissemester im Bereich Sexualpädagogik. „Wir haben sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten“, sagt sie. „Der Übungsleiterschein ist eine Zusatzqualifikation, mit der wir uns noch einmal weitere Bereiche erschließen können.“ Nach dem Projekt in Ebrach sei Bewährungshilfe für sie als neues Feld interessant geworden.</p>&#13;
<p><strong>Sport hilft bei der Resozialisierung und Integration</strong></p>&#13;
<p>Im Jugendstrafvollzug wird Sport als Mittel zur Resozialisierung genutzt. Harald Götz&nbsp;ist Sportbeamter in der JVA Ebrach. Er sagt: „Das Medium Sport wird in der JVA mittlerweile als wichtiger Baustein zur Resozialisierung und Integration wahrgenommen. Um den Anspruch gerecht zu werden versuchen wir ein vielfältiges Angebot für unsere Insassen anzubieten.“ Hierzu gehören verschiedene Projekte und im Kernbereich auch Ballsportarten wie Fußball, Basketball und Tischtennis. „Das Sportangebot wird sehr gut angenommen und bestimmt für viele Gefangene den Rhythmus der Woche. Großen Wert legen wir auf die Akzeptanz und Einhaltung des Regelwerks. Der Fairplay Gedanke, ein respektvoller Umgang untereinander sowie gegenüber dem Schiedsrichter, werden hierbei von den Sportbeamten stehts eingefordert.“ Die JVA hat einen Kraftraum und eine Sporthalle, in der Raum für die Ballsportarten ist.</p>&#13;
<p>Beim Sport in der Halle sei schnell vergessen, wo man sich befindet, erzählen die Studierenden. „Keine Gitter an den Fenstern“, sagt Annika Pietsch. „Ein weites Gefühl, man vergisst hier, dass man durch dicke Mauern und Eisentüren gegangen ist.“ Sport ist ein Stück Freiheit.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/28-Soziale_Arbeit_-_Sport_in_der_JVA-1jpg-1024x698.jpg"
                        fileSize="168715"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="698"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/28-Soziale_Arbeit_-_Sport_in_der_JVA-3-1024x499.jpg"
                        fileSize="89490"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="499"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/28-Soziale_Arbeit-Sport_in_der_JVA-1-1024x698.jpg"
                        fileSize="141377"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="698"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Der schönste Kurs im ganzen Studium“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-schoenste-kurs-im-ganzen-studium/</link>
                <pubDate>Fri, 25 Mar 2022 07:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-schoenste-kurs-im-ganzen-studium/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="Default"><em>Die Hochschule Coburg startete mit einer hochschulweiten interdisziplinären Projektwoche (HIP) in das Sommersemester 2022. Im Rahmen des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/studium-generale.html" target="Studium Generale" rel="noopener">Studium Generale</a> konnten Studierende an verschiedenen Aufgabenstellungen arbeiten und lernten dabei unterschiedliche fachliche Perspektiven kennen.</em></p>&#13;
<p>„Es ist einer der schönsten Kurse im ganzen Studium“, schwärmt Lisa-Marie Mahler. Sie hat an dem Projekt „Kreatives Schreiben“ von<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-bjoern-bicker.html" target="Prof. Bicker" rel="noopener"> Prof.&nbsp;Björn Bicker</a> teilgenommen. Studierende konnten hier Erlebtes aus zwei Corona-Jahren mit Methoden und Techniken des kreativen Schreibens auf Papier bringen und sich darüber austauschen. Professor Bicker ist selbst „ein großer Fan der Projektwoche, da die Studierenden eine große Offenheit und Lockerheit mitbringen.“</p>&#13;
<p>Einige Studiengänge haben bei ihrer Semesterplanung auf die Projektwoche Rücksicht genommen und keine anderen Lehrveranstaltungen eingeplant. Das hat zusätzlich viele Studierende motiviert, mitzumachen. Lisa-Marie Mahler ist froh, dass sie dabei war: „Mit einem interessanten Thema zu starten, ist ein schöner Einstieg in das Semester.“</p>&#13;
<h4>Virtuelle Realität bis Planetary Health</h4>&#13;
<p>Die angebotenen Kurse waren sehr unterschiedlich und richteten sich an Studierende aller Studiengänge. Als sehr beliebt erwies sich das Angebot von Prof. Dr. Stephan Streuber: „Virtual Reality“. Hier sollte ein konkretes Problem aus dem Alltag mit Hilfe einer VR Programmierung gelöst werden. Professor Streuber fand es selbst gut, dass die Gruppe aus Studierenden verschiedener Fachrichtungen zusammengesetzt war: „Firmen schätzen derartige Erfahrungen sehr, weil die Absolvent:innen gelernt haben, ein Problem aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, wie man es im beruflichen Alltag oft braucht.“</p>&#13;
<p>Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Sporttechnologien von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html" target="Prof. Holtorf" rel="noopener">Prof. Dr. Christian Holtorf</a>. Hier arbeiteten Studierende aus drei verschiedenen Fakultäten zusammen und erforschten neue Technologien und deren Auswirkungen auf den Sport.<br /> <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/ganzheitliche-gesundheitswissenschaften/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger.html" target="Prof. Esslinger" rel="noopener">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> hat einen Workshop zum Thema Planetary Health angeboten. “Ich bin total begeistert, denn die Zusammenarbeit mit allen war super und jeder konnte etwas von den anderen lernen,“ berichtet Clarissa Heiler nach dem Kurs. Sie wollte zum Thema Nachhaltigkeit kreative Ideen entwickeln und konnte viel aus der Projektwoche mitnehmen.<br /> Bei einer gemeinsamen Abschlusspräsentation wurden die Ergebnisse der Projektwoche vorgestellt. Diese waren, neben vielen kreativen Ideen, neu geknüpfte Kontakte und ein Blick über den Tellerrand des eigenen Faches.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="Default"><em>Die Hochschule Coburg startete mit einer hochschulweiten interdisziplinären Projektwoche (HIP) in das Sommersemester 2022. Im Rahmen des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/studium-generale.html" target="Studium Generale" rel="noopener">Studium Generale</a> konnten Studierende an verschiedenen Aufgabenstellungen arbeiten und lernten dabei unterschiedliche fachliche Perspektiven kennen.</em></p>&#13;
<p>„Es ist einer der schönsten Kurse im ganzen Studium“, schwärmt Lisa-Marie Mahler. Sie hat an dem Projekt „Kreatives Schreiben“ von<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-bjoern-bicker.html" target="Prof. Bicker" rel="noopener"> Prof.&nbsp;Björn Bicker</a> teilgenommen. Studierende konnten hier Erlebtes aus zwei Corona-Jahren mit Methoden und Techniken des kreativen Schreibens auf Papier bringen und sich darüber austauschen. Professor Bicker ist selbst „ein großer Fan der Projektwoche, da die Studierenden eine große Offenheit und Lockerheit mitbringen.“</p>&#13;
<p>Einige Studiengänge haben bei ihrer Semesterplanung auf die Projektwoche Rücksicht genommen und keine anderen Lehrveranstaltungen eingeplant. Das hat zusätzlich viele Studierende motiviert, mitzumachen. Lisa-Marie Mahler ist froh, dass sie dabei war: „Mit einem interessanten Thema zu starten, ist ein schöner Einstieg in das Semester.“</p>&#13;
<h4>Virtuelle Realität bis Planetary Health</h4>&#13;
<p>Die angebotenen Kurse waren sehr unterschiedlich und richteten sich an Studierende aller Studiengänge. Als sehr beliebt erwies sich das Angebot von Prof. Dr. Stephan Streuber: „Virtual Reality“. Hier sollte ein konkretes Problem aus dem Alltag mit Hilfe einer VR Programmierung gelöst werden. Professor Streuber fand es selbst gut, dass die Gruppe aus Studierenden verschiedener Fachrichtungen zusammengesetzt war: „Firmen schätzen derartige Erfahrungen sehr, weil die Absolvent:innen gelernt haben, ein Problem aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, wie man es im beruflichen Alltag oft braucht.“</p>&#13;
<p>Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Sporttechnologien von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html" target="Prof. Holtorf" rel="noopener">Prof. Dr. Christian Holtorf</a>. Hier arbeiteten Studierende aus drei verschiedenen Fakultäten zusammen und erforschten neue Technologien und deren Auswirkungen auf den Sport.<br /> <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/ganzheitliche-gesundheitswissenschaften/prof-dr-adelheid-susanne-esslinger.html" target="Prof. Esslinger" rel="noopener">Prof. Dr. Susanne Esslinger</a> hat einen Workshop zum Thema Planetary Health angeboten. “Ich bin total begeistert, denn die Zusammenarbeit mit allen war super und jeder konnte etwas von den anderen lernen,“ berichtet Clarissa Heiler nach dem Kurs. Sie wollte zum Thema Nachhaltigkeit kreative Ideen entwickeln und konnte viel aus der Projektwoche mitnehmen.<br /> Bei einer gemeinsamen Abschlusspräsentation wurden die Ergebnisse der Projektwoche vorgestellt. Diese waren, neben vielen kreativen Ideen, neu geknüpfte Kontakte und ein Blick über den Tellerrand des eigenen Faches.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_FD-1024x683.jpg"
                        fileSize="120347"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_7516-1024x681.jpg"
                        fileSize="144499"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_7525-1024x681.jpg"
                        fileSize="181843"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_7504-1024x681.jpg"
                        fileSize="216750"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Treffen: Die Hochschule für die Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/treffen-die-hochschule-fuer-die-region/</link>
                <pubDate>Thu, 24 Mar 2022 08:46:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/treffen-die-hochschule-fuer-die-region/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gesundheit, Energieversorgung, künstliche Intelligenz: Der neue Präsident der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Stefan Gast, und Sebastian Straubel, Landrat des Landkreises Coburg, tauschen sich über strategische Ziele für die Zukunft der Region aus. </em></p>&#13;
<p>Einen wichtigen Partner hatte <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a> wenige Tage nach seinem Amtsantritt eingeladen: Gemeinsam mit Landrat Sebastian Straubel besprach der Präsident der Hochschule Coburg Zukunftsthemen wie die Idee einer Modellregion für impactorientierte Gesundheits- und Versorgungskonzepte, die Innovationskraft der Hochschule in der Region und die Sorge der Unternehmen um die Energieversorgung. „Eine kurzfristige Lösung haben wir dafür auch nicht, aber bei langfristigen Lösungsansätzen spielt die Hochschule eine große Rolle“, sagte Gast. Als Beispiele nannte er Energieeinsparmöglichkeiten, die Potenziale von Wasserstoff und innovative Versorgungskonzepte.</p>&#13;
<p>Landrat Straubel freute sich, dass der Präsident sofort begonnen hat, umzusetzen, was er bei seiner Amtseinführung am 14. März im Beisein des Wissenschaftsministers Markus Blume angekündigt hatte: noch intensiver den Austausch mit den Akteuren und Entscheidern vor Ort zu suchen, die Hochschule zu neuer Exzellenz zu entwickeln und so auch einen aktiven Beitrag zu einer positiven Wirtschafts- und Regionalentwicklung zu leisten. „Ich finde es nicht nur wichtig, sondern auch besonders bemerkenswert, dass Prof. Dr. Stefan Gast in seiner neuen Aufgabe als Präsident den Fokus auf die Region noch schärfer stellen möchte. Der Landkreis Coburg ist in jedem Fall mit dabei“, erklärte Straubel. Er ist überzeugt: „Gemeinsam können die Region und die Hochschule mehr erreichen.“ Der Landrat und der Präsident werden gemeinsam daran arbeiten, die Unternehmen in der Region noch besser mit den Angeboten der Hochschule zu erreichen.</p>&#13;
<p>Als eine konkrete Idee wollen die Gesprächsteilnehmer, zu denen auch der Referatsleiter für <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-hochschulentwicklung.html">Hochschulentwicklung</a>, Ercole Erculei zählte, einen „Regionalen Innovationsbeirat“ aus der Region prüfen und mit Partnern aus den Kommunen, Landkreisen sowie Institutionen der Region weiterverfolgen. Dabei ist dem Leiter der Wirtschaftsförderung aus dem Landkreis, Martin Schmitz, der gemeinsame Schulterschluss von Beginn an besonders wichtig: &nbsp;„Ein regional und fachlich angelegter Zukunftsrat, der strategisch wissenschaftliche Forschung mit den vielfältigen Bedarfen aus Wirtschaft und Gesellschaft in Einklang bringt, käme einem ‚Maschinenraum mit unheimlich viel Power‘ gleich, der die Region Coburg-Kronach-Lichtenfels unaufhaltsam in Richtung einer erfolgreichen Zukunft anschiebt.“</p>&#13;
<p>An Konzepten für den zukünftigen Knowhow- und Technologietransfer arbeitet auch <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, der Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit bereits intensiv; dies könnte sehr gut mit „Innovation-Boards“ ergänzt werden. Präsident Gast sagt: „Die gebündelte Transfer-Stärke werden wir gemeinsam mit unseren Partnern zur Geltung bringen!“</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gesundheit, Energieversorgung, künstliche Intelligenz: Der neue Präsident der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Stefan Gast, und Sebastian Straubel, Landrat des Landkreises Coburg, tauschen sich über strategische Ziele für die Zukunft der Region aus. </em></p>&#13;
<p>Einen wichtigen Partner hatte <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a> wenige Tage nach seinem Amtsantritt eingeladen: Gemeinsam mit Landrat Sebastian Straubel besprach der Präsident der Hochschule Coburg Zukunftsthemen wie die Idee einer Modellregion für impactorientierte Gesundheits- und Versorgungskonzepte, die Innovationskraft der Hochschule in der Region und die Sorge der Unternehmen um die Energieversorgung. „Eine kurzfristige Lösung haben wir dafür auch nicht, aber bei langfristigen Lösungsansätzen spielt die Hochschule eine große Rolle“, sagte Gast. Als Beispiele nannte er Energieeinsparmöglichkeiten, die Potenziale von Wasserstoff und innovative Versorgungskonzepte.</p>&#13;
<p>Landrat Straubel freute sich, dass der Präsident sofort begonnen hat, umzusetzen, was er bei seiner Amtseinführung am 14. März im Beisein des Wissenschaftsministers Markus Blume angekündigt hatte: noch intensiver den Austausch mit den Akteuren und Entscheidern vor Ort zu suchen, die Hochschule zu neuer Exzellenz zu entwickeln und so auch einen aktiven Beitrag zu einer positiven Wirtschafts- und Regionalentwicklung zu leisten. „Ich finde es nicht nur wichtig, sondern auch besonders bemerkenswert, dass Prof. Dr. Stefan Gast in seiner neuen Aufgabe als Präsident den Fokus auf die Region noch schärfer stellen möchte. Der Landkreis Coburg ist in jedem Fall mit dabei“, erklärte Straubel. Er ist überzeugt: „Gemeinsam können die Region und die Hochschule mehr erreichen.“ Der Landrat und der Präsident werden gemeinsam daran arbeiten, die Unternehmen in der Region noch besser mit den Angeboten der Hochschule zu erreichen.</p>&#13;
<p>Als eine konkrete Idee wollen die Gesprächsteilnehmer, zu denen auch der Referatsleiter für <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-hochschulentwicklung.html">Hochschulentwicklung</a>, Ercole Erculei zählte, einen „Regionalen Innovationsbeirat“ aus der Region prüfen und mit Partnern aus den Kommunen, Landkreisen sowie Institutionen der Region weiterverfolgen. Dabei ist dem Leiter der Wirtschaftsförderung aus dem Landkreis, Martin Schmitz, der gemeinsame Schulterschluss von Beginn an besonders wichtig: &nbsp;„Ein regional und fachlich angelegter Zukunftsrat, der strategisch wissenschaftliche Forschung mit den vielfältigen Bedarfen aus Wirtschaft und Gesellschaft in Einklang bringt, käme einem ‚Maschinenraum mit unheimlich viel Power‘ gleich, der die Region Coburg-Kronach-Lichtenfels unaufhaltsam in Richtung einer erfolgreichen Zukunft anschiebt.“</p>&#13;
<p>An Konzepten für den zukünftigen Knowhow- und Technologietransfer arbeitet auch <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, der Vizepräsident für Transfer, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit bereits intensiv; dies könnte sehr gut mit „Innovation-Boards“ ergänzt werden. Präsident Gast sagt: „Die gebündelte Transfer-Stärke werden wir gemeinsam mit unseren Partnern zur Geltung bringen!“</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schabbach_Herget_Tho_800breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/34-LR-Straubel-Prof.Gast_-1024x597.jpg"
                        fileSize="117506"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="597"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Amtsübergabe: Stefan Gast ist neuer Präsident]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/amtsuebergabe-stefan-gast-ist-neuer-praesident-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Mar 2022 06:21:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/amtsuebergabe-stefan-gast-ist-neuer-praesident-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit Mitarbeitenden, Gästen aus Politik, Verbänden, Wirtschaft und Hochschulen wurde das Amt des Präsidenten der Hochschule Coburg feierlich an Prof. Dr. Stefan Gast übergeben. Dabei gab es einige emotionale Momente – und einen besonderen Startschuss.</em>

&nbsp;

Prof. Dr. Stefan Gast zielt, 250 Zuschauerinnen und Zuschauer im Audimax sind ganz leise, gespannt. Und – Tor! Der neue Präsident der Hochschule Coburg ist passionierter Sportler, aber damit hatte er nicht gerechnet: Die Kolleginnen und Kollegen stellten ihm zur Amtseinführung eine Torwand auf die Bühne. Es war einer von vielen emotionalen Momenten mit denen die scheidende Präsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze </a>verabschiedet und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a> am Montag, 14. März, im Amt begrüßt wurde.

&nbsp;

Beim Videozusammenschnitt der vergangenen fünf Jahre blickte Fritze gerührt auf Stationen ihrer Präsidentschaft zurück. Sie bedankte sich bei allen, die sie unterstützt haben, und hob dabei besonders den Einsatz der ebenfalls scheidenden Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel hervor. Michel bleibt der Hochschule Coburg als Professorin für Versicherungsbetriebslehre und allgemeine <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft.html">Betriebswirtschaft </a>erhalten. Fritze hingegen wird künftig wieder an ihrer alten Hochschule in München lehren. „Als Präsidentin oder Präsident hat man drei verschiedene Rollen: akademische Leitfigur, Regionalpolitiker:in, Impulsgeber:in für nationale und internationale Netzwerke“, sagte sie und wünschte ihrem Nachfolger: „Viel Glück, lieber Stefan, für alle Entwicklungen und Projekte in den nächsten Jahren.“

&nbsp;

<strong>Wissenschaftsminister: "Hochschule Coburg ist Innovationsmotor in der Region"</strong>

&nbsp;

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume erklärte, Fritze habe entscheidende Strategieprozesse initiiert und die Hochschule zu einem echten Think Tank für die Unternehmen in der Region entwickelt. Dem neuen Präsidenten gratulierte Blume: „Prof. Dr. Stefan Gast ist ein erfahrener Hochschullehrer und eine starke Führungspersönlichkeit. Aus seiner Zeit als Ingenieur in der Automobilwirtschaft weiß er, wie wichtig es ist, das Lenkrad fest im Griff zu haben. Er ist in der Region bestens vernetzt und durch seine bisherige Tätigkeit als Dekan hervorragend auf seine neue Aufgabe vorbereitet.“ Der Wissenschaftsminister hob das große Potenzial der Hochschule hervor: „ein echter Innovationsmotor in der Region. Professor Gast wird diesen erfolgreichen Kurs fortsetzen, das Profil der Hochschule weiter schärfen und sie zukunftsorientiert weiterentwickeln. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm einen guten Start im neuen Amt!“

&nbsp;

<strong>Glückwünsche, Geschenke, Beisammensein</strong>

&nbsp;

Zusammenzusein, zuzuhören, zu applaudieren – nach zwei Jahren Corona war die festliche Amtsübergabe eine besondere Erfahrung, getrübt nur vom Leid in der Ukraine, wie die Rednerinnen und Redner feststellten. Als Vorsitzender des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/gremien/senat.html">Senats </a>der Hochschule warf <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls </a>einen Blick in die Geschichte und würdigte Präsidentin Fritze und Präsident Gast. Nachdem Fritze aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidiert hatte, war Gast Ende Oktober vom <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/gremien/hochschulrat.html">Hochschulrat </a>zum nächsten Präsidenten gewählt worden. Mit Worten Hermann Hesses wünschte Andrea Prehofer als Vorsitzende des Hochschulrates den beiden Glück auf den jetzt folgenden, neuen Stufen des Lebens: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, zitierte sie den Dichter. Gemeinsam mit Vizepräsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-jutta-michel.html">Prof. Dr. Jutta Michel</a>, Vizepräsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-nicole-hegel.html">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a> und Kanzler <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/dr-matthias-j-kaiser.html">Dr. Matthias J. Kaiser </a>überreichte Prehofer Geschenke: ein Coburg-Mensch-ärgere-dich-nicht, das die Innovationsplattform <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS </a>gefertigt hatte und ein Porträt auf Beton, das Wolfram Richter von der Fakultät Design für Präsidentin Fritze gestaltet hatte und für Präsidenten Gast einen Fußball mit Sockel, auf dem während der Veranstaltung als erstes Minister Blume unterschreiben durfte.

&nbsp;

Mit viel Witz und Charme führte Moderatorin Pia Dahlem durch die Veranstaltung. Es war ein gelungener Auftakt zu dem, was Gast sich vorgenommen hat: „Mir ist wichtig, die Hochschule Coburg nach Jahren der Pandemie wieder zu einem Ort der intensiven Begegnung zu reaktivieren: als ein Ort des vielfältigen Miteinanders, des konstruktiven, fairen und respektvollen Miteinanders.“ Gast war 2010 als Professur für Automobil-Mechatronik in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik an die Hochschule Coburg gekommen und hatte sich in vielen Bereichen und verschiedenen Funktionen engagiert. Die Videobotschaften von Freunden, Familie und Kolleg:innen zeigten bei der Amtsübergabe Wertschätzung und Vertrauen.

&nbsp;

<strong>Gasts Anliegen: eine neue Exzellenz</strong>

&nbsp;

Sein zentrales Anliegen als Präsident ist klar: „Wir entwickeln die Hochschule Coburg gemeinsam zu neuer Exzellenz – im Dreiklang von Lehre, Forschung und Transfer. Dazu bündeln wird die Kräfte im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels und nutzen dazu das gesamte Spektrum unserer vielfältigen Möglichkeiten: die der Hochschule, die der Region mit ihren Unternehmen, mit ihren Institutionen, ihren Organisationen, ihrer Bürger und Bürgerinnen.“ Gast sprach davon, wie die Innovationskraft durch die Transferaktivitäten stärker, nachhaltiger und sichtbarer wird und dass er sein Handeln nach drei Leitgedanken ausrichtet, die den Geist des 2021 verabschiedeten Strategiepapiers wiederspiegeln: „Exzellenz, Vielfalt und Wirkungskraft in der Region.“

&nbsp;

Ein Beispiel für die Innovationskraft der Region, konnten die Gäste vor der Hochschule anschauen: Jörg Schrepfer von Valeo Schalter und Sensoren GmbH in Kronach hatte einen autonom fahrenden Kleinbus aus dem Projekt Shuttle Modellregion Oberfranken mitgebracht, bei dem die Hochschule einer der Forschungspartner ist.

&nbsp;

<a href="https://youtu.be/aSlUfqro8hg">Über die Veranstaltung</a> hat das Coburger Hochschulfernsehen einen Beitrag gedreht.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit Mitarbeitenden, Gästen aus Politik, Verbänden, Wirtschaft und Hochschulen wurde das Amt des Präsidenten der Hochschule Coburg feierlich an Prof. Dr. Stefan Gast übergeben. Dabei gab es einige emotionale Momente – und einen besonderen Startschuss.</em>

&nbsp;

Prof. Dr. Stefan Gast zielt, 250 Zuschauerinnen und Zuschauer im Audimax sind ganz leise, gespannt. Und – Tor! Der neue Präsident der Hochschule Coburg ist passionierter Sportler, aber damit hatte er nicht gerechnet: Die Kolleginnen und Kollegen stellten ihm zur Amtseinführung eine Torwand auf die Bühne. Es war einer von vielen emotionalen Momenten mit denen die scheidende Präsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze </a>verabschiedet und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a> am Montag, 14. März, im Amt begrüßt wurde.

&nbsp;

Beim Videozusammenschnitt der vergangenen fünf Jahre blickte Fritze gerührt auf Stationen ihrer Präsidentschaft zurück. Sie bedankte sich bei allen, die sie unterstützt haben, und hob dabei besonders den Einsatz der ebenfalls scheidenden Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel hervor. Michel bleibt der Hochschule Coburg als Professorin für Versicherungsbetriebslehre und allgemeine <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft.html">Betriebswirtschaft </a>erhalten. Fritze hingegen wird künftig wieder an ihrer alten Hochschule in München lehren. „Als Präsidentin oder Präsident hat man drei verschiedene Rollen: akademische Leitfigur, Regionalpolitiker:in, Impulsgeber:in für nationale und internationale Netzwerke“, sagte sie und wünschte ihrem Nachfolger: „Viel Glück, lieber Stefan, für alle Entwicklungen und Projekte in den nächsten Jahren.“

&nbsp;

<strong>Wissenschaftsminister: "Hochschule Coburg ist Innovationsmotor in der Region"</strong>

&nbsp;

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume erklärte, Fritze habe entscheidende Strategieprozesse initiiert und die Hochschule zu einem echten Think Tank für die Unternehmen in der Region entwickelt. Dem neuen Präsidenten gratulierte Blume: „Prof. Dr. Stefan Gast ist ein erfahrener Hochschullehrer und eine starke Führungspersönlichkeit. Aus seiner Zeit als Ingenieur in der Automobilwirtschaft weiß er, wie wichtig es ist, das Lenkrad fest im Griff zu haben. Er ist in der Region bestens vernetzt und durch seine bisherige Tätigkeit als Dekan hervorragend auf seine neue Aufgabe vorbereitet.“ Der Wissenschaftsminister hob das große Potenzial der Hochschule hervor: „ein echter Innovationsmotor in der Region. Professor Gast wird diesen erfolgreichen Kurs fortsetzen, das Profil der Hochschule weiter schärfen und sie zukunftsorientiert weiterentwickeln. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm einen guten Start im neuen Amt!“

&nbsp;

<strong>Glückwünsche, Geschenke, Beisammensein</strong>

&nbsp;

Zusammenzusein, zuzuhören, zu applaudieren – nach zwei Jahren Corona war die festliche Amtsübergabe eine besondere Erfahrung, getrübt nur vom Leid in der Ukraine, wie die Rednerinnen und Redner feststellten. Als Vorsitzender des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/gremien/senat.html">Senats </a>der Hochschule warf <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls </a>einen Blick in die Geschichte und würdigte Präsidentin Fritze und Präsident Gast. Nachdem Fritze aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidiert hatte, war Gast Ende Oktober vom <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/gremien/hochschulrat.html">Hochschulrat </a>zum nächsten Präsidenten gewählt worden. Mit Worten Hermann Hesses wünschte Andrea Prehofer als Vorsitzende des Hochschulrates den beiden Glück auf den jetzt folgenden, neuen Stufen des Lebens: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, zitierte sie den Dichter. Gemeinsam mit Vizepräsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-jutta-michel.html">Prof. Dr. Jutta Michel</a>, Vizepräsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-nicole-hegel.html">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsident <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a> und Kanzler <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/dr-matthias-j-kaiser.html">Dr. Matthias J. Kaiser </a>überreichte Prehofer Geschenke: ein Coburg-Mensch-ärgere-dich-nicht, das die Innovationsplattform <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS </a>gefertigt hatte und ein Porträt auf Beton, das Wolfram Richter von der Fakultät Design für Präsidentin Fritze gestaltet hatte und für Präsidenten Gast einen Fußball mit Sockel, auf dem während der Veranstaltung als erstes Minister Blume unterschreiben durfte.

&nbsp;

Mit viel Witz und Charme führte Moderatorin Pia Dahlem durch die Veranstaltung. Es war ein gelungener Auftakt zu dem, was Gast sich vorgenommen hat: „Mir ist wichtig, die Hochschule Coburg nach Jahren der Pandemie wieder zu einem Ort der intensiven Begegnung zu reaktivieren: als ein Ort des vielfältigen Miteinanders, des konstruktiven, fairen und respektvollen Miteinanders.“ Gast war 2010 als Professur für Automobil-Mechatronik in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik an die Hochschule Coburg gekommen und hatte sich in vielen Bereichen und verschiedenen Funktionen engagiert. Die Videobotschaften von Freunden, Familie und Kolleg:innen zeigten bei der Amtsübergabe Wertschätzung und Vertrauen.

&nbsp;

<strong>Gasts Anliegen: eine neue Exzellenz</strong>

&nbsp;

Sein zentrales Anliegen als Präsident ist klar: „Wir entwickeln die Hochschule Coburg gemeinsam zu neuer Exzellenz – im Dreiklang von Lehre, Forschung und Transfer. Dazu bündeln wird die Kräfte im Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels und nutzen dazu das gesamte Spektrum unserer vielfältigen Möglichkeiten: die der Hochschule, die der Region mit ihren Unternehmen, mit ihren Institutionen, ihren Organisationen, ihrer Bürger und Bürgerinnen.“ Gast sprach davon, wie die Innovationskraft durch die Transferaktivitäten stärker, nachhaltiger und sichtbarer wird und dass er sein Handeln nach drei Leitgedanken ausrichtet, die den Geist des 2021 verabschiedeten Strategiepapiers wiederspiegeln: „Exzellenz, Vielfalt und Wirkungskraft in der Region.“

&nbsp;

Ein Beispiel für die Innovationskraft der Region, konnten die Gäste vor der Hochschule anschauen: Jörg Schrepfer von Valeo Schalter und Sensoren GmbH in Kronach hatte einen autonom fahrenden Kleinbus aus dem Projekt Shuttle Modellregion Oberfranken mitgebracht, bei dem die Hochschule einer der Forschungspartner ist.

&nbsp;

<a href="https://youtu.be/aSlUfqro8hg">Über die Veranstaltung</a> hat das Coburger Hochschulfernsehen einen Beitrag gedreht.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._106-1024x683.jpg"
                        fileSize="120607"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._129-1024x683.jpg"
                        fileSize="185101"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._128-1024x683.jpg"
                        fileSize="197918"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._127-1024x683.jpg"
                        fileSize="239727"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._125-1024x683.jpg"
                        fileSize="205430"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._130-1024x683.jpg"
                        fileSize="226348"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._124-1024x683.jpg"
                        fileSize="216245"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._103-1024x683.jpg"
                        fileSize="248800"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._102-1024x683.jpg"
                        fileSize="247284"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._093-1024x683.jpg"
                        fileSize="216109"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._089-1024x661.jpg"
                        fileSize="76741"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="661"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._086-1024x683.jpg"
                        fileSize="169642"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._077-1024x683.jpg"
                        fileSize="66167"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._068-1024x683.jpg"
                        fileSize="189840"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._065-1024x683.jpg"
                        fileSize="213839"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._053-1024x683.jpg"
                        fileSize="180079"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._050-1024x683.jpg"
                        fileSize="161363"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._038-1024x683.jpg"
                        fileSize="165676"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._036-1024x683.jpg"
                        fileSize="154195"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._033-1024x683.jpg"
                        fileSize="163811"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._032-1024x683.jpg"
                        fileSize="89028"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._026-683x1024.jpg"
                        fileSize="52582"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._018-1024x683.jpg"
                        fileSize="213173"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._015-1024x683.jpg"
                        fileSize="252077"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._007-1024x683.jpg"
                        fileSize="177322"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtsuebergabe-Fritze-Gast._004-1024x683.jpg"
                        fileSize="84339"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Präsidentin Fritze: „Es war eine wilde Zeit!“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/praesidentin-fritze-es-war-eine-wilde-zeit/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Mar 2022 07:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/praesidentin-fritze-es-war-eine-wilde-zeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Es ist das letzte Interview, das Prof. Dr. Christiane Fritze im Präsidentinnenbüro der Hochschule Coburg gibt: Am 9. März feiert sie ihren 55. Geburtstag; am 14. März gibt sie das Amt an Prof. Dr. Stefan Gast ab. Sie spricht über die Entwicklung der Hochschule, den Kampf in der Pandemie, auch über Persönliches. Und darüber, welche lästige Arbeit ihr bei knalllauter Metal-Musik leicht von der Hand geht.</em></p>&#13;
<p><em>Fünf Jahre Präsidentin der Hochschule Coburg: Was war besonders prägend?</em><br /> <strong>Fritze: </strong>Standortentwicklungsplanung, Programmatik, unser Zukunftsportfolio – also neue <a href="https://www.hs-coburg.de/studium">Studiengänge</a>, Future Skills. Es war so vielfältig, vielschichtig. Als ich angetreten bin, habe ich gesagt: Die Hochschule von morgen stärkt die Region, sie ist Innovationstreiber, sie transferiert Wissen und Technologie in Wirtschaft und Gesellschaft, in Kultur und Politik und sie ist vernetzt. Da sind wir sehr gut vorangekommen. Vergangenes Jahr haben wir Ziele für die Hochschule 2030 in unserem <a href="https://www.hs-coburg.de/fileadmin/hscoburg/Strategiepapier_Kurzversion_ONLINE.pdf">Strategiepaper </a>verabschiedet. Das war wichtig.</p>&#13;
<p><em>Und die Ziele waren schon bei Ihrem Antritt klar?</em><br /> Ja, vieles davon. Ich war vorher acht Jahre lang Vizepräsidentin an der Hochschule München. Hochschulmanagement und Hochschulpolitik kannte ich. Ich hatte Lust an der Gestaltung. Aber ich musste vieles hier erst kennenlernen. Nicht nur Fakultäten, Dekan:innen, Mitarbeitende, sondern auch die Stakeholder: Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Gremien wie die TechnologieAllianzOberfranken (TAO), Oberfranken Offensiv, Zukunft.Coburg.Digital. Ich muss mich bei allen bedanken, die mich unterstützt haben – nur so konnte ich als Externe klarkommen. Die ersten ein, zwei Jahre hatte ich damit zu tun, zu verstehen, wie das Gefüge hier ineinandergreift und funktioniert.</p>&#13;
<p><em>Und dann?</em><br /> Intensives Arbeiten an vielen Projekten. Ideen für neue Studienangebote: Wo sind Bedarfe? Als das Kabinett im Sommer 2018 entschied, dass Kronach als Hochschulstandort ausgebaut werden soll, war ich gerade ein Jahr Präsidentin. Die Hochschule Hof und wir waren gefordert, Angebote zu entwickeln. Damals entstand ein erstes, grobes Konzept eines Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-autonomes-fahren.html">Autonomes Fahren </a> in Kronach. Wir haben uns für die Aktivitäten rund ums Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) in Lichtenfels engagiert, es gab den Rahmenplan zum Güterbahnhof Coburg und die Idee, das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels zu gestalten. Und die Umsetzung der HTA (High Tech Agenda). Im Juni 2019 haben wir eine entscheidende Klausur in Bamberg durchgeführt. Die erweiterte Hochschulleitung saß im Dachzimmer eines Hotels in der Innenstadt: Wir haben uns die Köpfe heiß diskutiert. In diesem unglaublich heißen Sommer! Eine legendäre Sitzung, die später als „Hölle von Bamberg“ bekannt wurde. Es war eine wilde Zeit! Ich war auf Delegationsreise mit dem Wissenschaftsminister in Kanada, wir hatten die Machbarkeitsstudie fürs MINT-Quartier und haben die Kanzlerinnennachfolge ausgeschrieben – 2019 passierte einfach alles. Und dann kam Corona. Nur noch kämpfen.</p>&#13;
<p><em>Den Kopf über Wasser halten …</em><br /> Es gab ja so viele unterschiedliche Themen, ich hatte mit Leuten vom Hausmeister bis zum Ministerpräsidenten zu tun. Und plötzlich: keine Kontakte mehr, alles fand in diesem Büro statt und drehte sich um die Sorge, wie man verhindert, das Virus einzuschleppen, aber trotzdem die Angebote für die Studierenden sicherstellt. Wir haben alles getan, damit sie nicht an Lebenszeit verlieren. Den Kopf über Wasser halten? So würde ich es als Taucherin nicht formulieren… aber es war eine Riesen-Herausforderung.</p>&#13;
<p><em>Sie tauchen seit fast 30 Jahren – was reizt Sie daran?</em><br /> Mittlerweile habe ich 1180 Tauchgänge und ich hatte sogar eine Tauchlehrerlizenz – aber schon eine Weile nicht mehr. Zeitmangel. Mein Mann und ich haben einen Wohnsitz in Tutzing, wir tauchen heute viel im Starnberger See. Das ist natürlich eine andere Nummer als in den tropischen Meeren, aber es gibt mal ne Aalrutte, einen schönen Hecht oder so Kleingewimmel. In Wracks tauchen, Eistauchen: Diese Extreme brauche ich nicht mehr. Was mich fasziniert, ist die Ruhe, das Schweben und die Selbstbestimmung über drei Dimensionen: rechts und links, vorwärts und rückwärts, aber auch rauf und runter. Tauchen vereint die Aspekte Mensch, Natur und Technik.</p>&#13;
<p><em>Sie kommen aus dem Technischen. Worauf freuen Sie sich, wenn Sie jetzt zurück an die Hochschule München gehen?</em><br /> Ich habe als Präsidentin immer die Liebe zu meinem Fach gespürt. Zum Beispiel wenn ich in einem Unternehmen zu Besuch war und in irgendwelche Hallen gekommen bin: Es ist dieser spezielle, irgendwie ölige Geruch. Ich bin Werkstoffwissenschaftlerin und werde in diesem Bereich wieder lehren, außerdem im Bereich Projektplanung und Qualitätsmanagement. Ich bin neugierig, wie ich das mit der Online-Lehre jetzt selbst umsetze, welche Elemente ich nutzen werde. Und ich freue mich auch auf die Studierenden. Es ist immer interessant, wie sie sich vom ersten Semester bis zum Abschluss entwickeln. Ich will mich außerdem fachlich mit dem Thema „Hochschulmanagement in Metropole und Region – Erfahrung aus zwei Hochschulwelten“ auseinandersetzen. Das finde ich spannend.</p>&#13;
<p><em>Wie haben Sie die Region erlebt?</em><br /> Aufgabe eines Präsidenten oder einer Präsidentin ist es, die Hochschule zukunftssicher zu machen und dabei auch die Bedarfe der Region abzubilden. Im Vergleich zur Hochschule München gibt es hier vielschichtigere Interessen: im Ministerium, in der Hochschule selbst, in der Kommunalpolitik mit ihren Bürgermeistern und Landräten, der Wirtschaft mit zwei IHK. Die Region ist ja auch sehr wirtschaftsstark. Ich finde gut, dass Oberfranken Offensiv die Innovation in der aktuellen Imagekampagne aufgreift, denn ich habe oft erlebt, dass vor allem eine Genussregion dargestellt wurde. Mein Mann und ich haben in Coburg eine Wohnung gekauft, zu Fuß zehn Minuten vom Marktplatz entfernt. Wir genießen total, abends einfach mal auf ein Bier gehen zu können. Die Kneipenkultur. Aber nur Bier, Bratwurst, Braten? Das fand ich immer sehr verkürzt.</p>&#13;
<p><em>Sie haben aus privaten Gründen nicht mehr kandidiert. Nämlich?</em><br /> Ich möchte Zeit für mich haben, für Sport und Bewegung, Gesundheit, Hobbies. Für Freunde und für meinen Mann. Er ist seit vergangenem Jahr im Ruhestand. Ich möchte einfach Zeit mit ihm verbringen.</p>&#13;
<p><em>Wie haben Sie sich kennengelernt?</em><br /> Ich habe bei meinem Mann mal studiert … und nächstes Jahr sind wir 30 Jahre verheiratet.</p>&#13;
<p><em>Sie haben sich Ihren Professor geangelt?</em><br /> Nein. Den wissenschaftlichen Mitarbeiter.</p>&#13;
<p><em>Sie gehen zusammen zu Metal-Konzerten. Sind Sie ein Headbanger, Frau Fritze?</em><br /> Nee. Ich habe gar keine Frisur zum Headbangen. Aber: Ich höre Metal. Und ein bisschen Mitzappeln muss bei einem Konzert natürlich auch sein. Wir hatten Karten für Nightwish im Dezember 2020, dann war’s Dezember 2021, jetzt wird es Dezember 2022: Darauf freuen wir uns. Manchmal höre ich auch zu Hause knalllaut Musik. Letzte Woche zum Beispiel beim Schuhe putzen. Das geht dann richtig gut.</p>&#13;
<p><em>Was wünschen Sie der Hochschule und Ihrem Nachfolger für die Zukunft?</em><br /> Die Vielfalt in den Fächern zu erhalten, viele Studierende zu gewinnen, die zumindest teilweise auch in der Region, im Innovationsdreieck, bleiben. Weiterbildung, aber auch die wissenschaftliche Unterstützung von Projekten, Forschung und Transfer sind wichtig. Und das Thema unternehmerisches Denken, das Thema Gründung. In all diesen Bereichen bewegt sich viel. Meinem designierten Nachfolger Prof. Dr. Stefan Gast wünsche ich viel Spaß an der Gestaltung, viel Kraft, viel Erfolg und eine glückliche Hand bei seinen Entscheidungen!</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Es ist das letzte Interview, das Prof. Dr. Christiane Fritze im Präsidentinnenbüro der Hochschule Coburg gibt: Am 9. März feiert sie ihren 55. Geburtstag; am 14. März gibt sie das Amt an Prof. Dr. Stefan Gast ab. Sie spricht über die Entwicklung der Hochschule, den Kampf in der Pandemie, auch über Persönliches. Und darüber, welche lästige Arbeit ihr bei knalllauter Metal-Musik leicht von der Hand geht.</em></p>&#13;
<p><em>Fünf Jahre Präsidentin der Hochschule Coburg: Was war besonders prägend?</em><br /> <strong>Fritze: </strong>Standortentwicklungsplanung, Programmatik, unser Zukunftsportfolio – also neue <a href="https://www.hs-coburg.de/studium">Studiengänge</a>, Future Skills. Es war so vielfältig, vielschichtig. Als ich angetreten bin, habe ich gesagt: Die Hochschule von morgen stärkt die Region, sie ist Innovationstreiber, sie transferiert Wissen und Technologie in Wirtschaft und Gesellschaft, in Kultur und Politik und sie ist vernetzt. Da sind wir sehr gut vorangekommen. Vergangenes Jahr haben wir Ziele für die Hochschule 2030 in unserem <a href="https://www.hs-coburg.de/fileadmin/hscoburg/Strategiepapier_Kurzversion_ONLINE.pdf">Strategiepaper </a>verabschiedet. Das war wichtig.</p>&#13;
<p><em>Und die Ziele waren schon bei Ihrem Antritt klar?</em><br /> Ja, vieles davon. Ich war vorher acht Jahre lang Vizepräsidentin an der Hochschule München. Hochschulmanagement und Hochschulpolitik kannte ich. Ich hatte Lust an der Gestaltung. Aber ich musste vieles hier erst kennenlernen. Nicht nur Fakultäten, Dekan:innen, Mitarbeitende, sondern auch die Stakeholder: Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Gremien wie die TechnologieAllianzOberfranken (TAO), Oberfranken Offensiv, Zukunft.Coburg.Digital. Ich muss mich bei allen bedanken, die mich unterstützt haben – nur so konnte ich als Externe klarkommen. Die ersten ein, zwei Jahre hatte ich damit zu tun, zu verstehen, wie das Gefüge hier ineinandergreift und funktioniert.</p>&#13;
<p><em>Und dann?</em><br /> Intensives Arbeiten an vielen Projekten. Ideen für neue Studienangebote: Wo sind Bedarfe? Als das Kabinett im Sommer 2018 entschied, dass Kronach als Hochschulstandort ausgebaut werden soll, war ich gerade ein Jahr Präsidentin. Die Hochschule Hof und wir waren gefordert, Angebote zu entwickeln. Damals entstand ein erstes, grobes Konzept eines Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-autonomes-fahren.html">Autonomes Fahren </a> in Kronach. Wir haben uns für die Aktivitäten rund ums Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) in Lichtenfels engagiert, es gab den Rahmenplan zum Güterbahnhof Coburg und die Idee, das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels zu gestalten. Und die Umsetzung der HTA (High Tech Agenda). Im Juni 2019 haben wir eine entscheidende Klausur in Bamberg durchgeführt. Die erweiterte Hochschulleitung saß im Dachzimmer eines Hotels in der Innenstadt: Wir haben uns die Köpfe heiß diskutiert. In diesem unglaublich heißen Sommer! Eine legendäre Sitzung, die später als „Hölle von Bamberg“ bekannt wurde. Es war eine wilde Zeit! Ich war auf Delegationsreise mit dem Wissenschaftsminister in Kanada, wir hatten die Machbarkeitsstudie fürs MINT-Quartier und haben die Kanzlerinnennachfolge ausgeschrieben – 2019 passierte einfach alles. Und dann kam Corona. Nur noch kämpfen.</p>&#13;
<p><em>Den Kopf über Wasser halten …</em><br /> Es gab ja so viele unterschiedliche Themen, ich hatte mit Leuten vom Hausmeister bis zum Ministerpräsidenten zu tun. Und plötzlich: keine Kontakte mehr, alles fand in diesem Büro statt und drehte sich um die Sorge, wie man verhindert, das Virus einzuschleppen, aber trotzdem die Angebote für die Studierenden sicherstellt. Wir haben alles getan, damit sie nicht an Lebenszeit verlieren. Den Kopf über Wasser halten? So würde ich es als Taucherin nicht formulieren… aber es war eine Riesen-Herausforderung.</p>&#13;
<p><em>Sie tauchen seit fast 30 Jahren – was reizt Sie daran?</em><br /> Mittlerweile habe ich 1180 Tauchgänge und ich hatte sogar eine Tauchlehrerlizenz – aber schon eine Weile nicht mehr. Zeitmangel. Mein Mann und ich haben einen Wohnsitz in Tutzing, wir tauchen heute viel im Starnberger See. Das ist natürlich eine andere Nummer als in den tropischen Meeren, aber es gibt mal ne Aalrutte, einen schönen Hecht oder so Kleingewimmel. In Wracks tauchen, Eistauchen: Diese Extreme brauche ich nicht mehr. Was mich fasziniert, ist die Ruhe, das Schweben und die Selbstbestimmung über drei Dimensionen: rechts und links, vorwärts und rückwärts, aber auch rauf und runter. Tauchen vereint die Aspekte Mensch, Natur und Technik.</p>&#13;
<p><em>Sie kommen aus dem Technischen. Worauf freuen Sie sich, wenn Sie jetzt zurück an die Hochschule München gehen?</em><br /> Ich habe als Präsidentin immer die Liebe zu meinem Fach gespürt. Zum Beispiel wenn ich in einem Unternehmen zu Besuch war und in irgendwelche Hallen gekommen bin: Es ist dieser spezielle, irgendwie ölige Geruch. Ich bin Werkstoffwissenschaftlerin und werde in diesem Bereich wieder lehren, außerdem im Bereich Projektplanung und Qualitätsmanagement. Ich bin neugierig, wie ich das mit der Online-Lehre jetzt selbst umsetze, welche Elemente ich nutzen werde. Und ich freue mich auch auf die Studierenden. Es ist immer interessant, wie sie sich vom ersten Semester bis zum Abschluss entwickeln. Ich will mich außerdem fachlich mit dem Thema „Hochschulmanagement in Metropole und Region – Erfahrung aus zwei Hochschulwelten“ auseinandersetzen. Das finde ich spannend.</p>&#13;
<p><em>Wie haben Sie die Region erlebt?</em><br /> Aufgabe eines Präsidenten oder einer Präsidentin ist es, die Hochschule zukunftssicher zu machen und dabei auch die Bedarfe der Region abzubilden. Im Vergleich zur Hochschule München gibt es hier vielschichtigere Interessen: im Ministerium, in der Hochschule selbst, in der Kommunalpolitik mit ihren Bürgermeistern und Landräten, der Wirtschaft mit zwei IHK. Die Region ist ja auch sehr wirtschaftsstark. Ich finde gut, dass Oberfranken Offensiv die Innovation in der aktuellen Imagekampagne aufgreift, denn ich habe oft erlebt, dass vor allem eine Genussregion dargestellt wurde. Mein Mann und ich haben in Coburg eine Wohnung gekauft, zu Fuß zehn Minuten vom Marktplatz entfernt. Wir genießen total, abends einfach mal auf ein Bier gehen zu können. Die Kneipenkultur. Aber nur Bier, Bratwurst, Braten? Das fand ich immer sehr verkürzt.</p>&#13;
<p><em>Sie haben aus privaten Gründen nicht mehr kandidiert. Nämlich?</em><br /> Ich möchte Zeit für mich haben, für Sport und Bewegung, Gesundheit, Hobbies. Für Freunde und für meinen Mann. Er ist seit vergangenem Jahr im Ruhestand. Ich möchte einfach Zeit mit ihm verbringen.</p>&#13;
<p><em>Wie haben Sie sich kennengelernt?</em><br /> Ich habe bei meinem Mann mal studiert … und nächstes Jahr sind wir 30 Jahre verheiratet.</p>&#13;
<p><em>Sie haben sich Ihren Professor geangelt?</em><br /> Nein. Den wissenschaftlichen Mitarbeiter.</p>&#13;
<p><em>Sie gehen zusammen zu Metal-Konzerten. Sind Sie ein Headbanger, Frau Fritze?</em><br /> Nee. Ich habe gar keine Frisur zum Headbangen. Aber: Ich höre Metal. Und ein bisschen Mitzappeln muss bei einem Konzert natürlich auch sein. Wir hatten Karten für Nightwish im Dezember 2020, dann war’s Dezember 2021, jetzt wird es Dezember 2022: Darauf freuen wir uns. Manchmal höre ich auch zu Hause knalllaut Musik. Letzte Woche zum Beispiel beim Schuhe putzen. Das geht dann richtig gut.</p>&#13;
<p><em>Was wünschen Sie der Hochschule und Ihrem Nachfolger für die Zukunft?</em><br /> Die Vielfalt in den Fächern zu erhalten, viele Studierende zu gewinnen, die zumindest teilweise auch in der Region, im Innovationsdreieck, bleiben. Weiterbildung, aber auch die wissenschaftliche Unterstützung von Projekten, Forschung und Transfer sind wichtig. Und das Thema unternehmerisches Denken, das Thema Gründung. In all diesen Bereichen bewegt sich viel. Meinem designierten Nachfolger Prof. Dr. Stefan Gast wünsche ich viel Spaß an der Gestaltung, viel Kraft, viel Erfolg und eine glückliche Hand bei seinen Entscheidungen!</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/26_Abschied-Fritze-Interview-1024x795.jpg"
                        fileSize="176960"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="795"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schülerpraktikum: von Ausleihtheke bis ZME]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-ausleihtheke-bis-zme-schuelerpraktikum-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Fri, 04 Mar 2022 09:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-ausleihtheke-bis-zme-schuelerpraktikum-an-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Eine Woche lang haben Neuntklässler:innen aus Coburg und Neustadt im Rahmen eines Schulpraktikums in verschiedene Fachabteilungen der Hochschule in Coburg und Kronach hineingeschnuppert und dabei jede Menge gelernt und selbst ausprobiert. </em></p>&#13;
<p>„Den Propeller haben wir im Spritzgussverfahren hergestellt“, erklärt Anastasia und tippt an die Spitze ihres Modellflugzeugs. „Die Tragfläche, Leitwerk und Höhenruder haben wir mit einem CAD-Programm entworfen und mit einem Lasercutter ausgeschnitten“, ergänzt Jakob, „genauso wie den Flugzeugkörper.“</p>&#13;
<p>Entstanden sind die Modellflugzeuge während des einwöchigen Praktikums, das Anastasia, Jakob und elf weitere Schüler:innen des Coburger Gymnasiums Casimirianum, des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels und des Neustadter Arnold-Gymnasium an der Hochschule Coburg verbrachten. Am Campus Friedrich Streib, bei der Vernetzungsplattform <a href="https://www.hs-coburg.de/index.php?id=982">CREAPOLIS </a>und bei einem Ausflug zum Lucas Cranach-Campus in Kronach gewannen die Neuntklässler:innen eine ganze Woche lang Einblicke und erste Erfahrungen in den Berufsfeldern <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/informatik.html">Informatik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automobiltechnologie-automobil-mechatronik.html">Automobiltechnologie</a>, Ingenieurs- und Bibliothekswesen.</p>&#13;
<p><strong>Hardware, Software und jede Menge Tickets: Praktikum in der IT</strong></p>&#13;
<p>Florian und Jannik hatten sich für das IT-Zentrum als Praktikumsort entschieden. „Wir haben uns zum Beispiel das Portal „Meine Dienste“ angesehen – aber aus einer anderen Perspektive als ein normaler Nutzer“, berichtet Florian. „Das fand ich spannend“. Mit dem IT-Service waren sie den verschiedenen großen und kleinen Software- und Hardware-Problemen auf der Spur, die die Hochschulmitarbeiter:innen über das Ticketsystem gemeldet hatten. „Und wir durften bei ausgedienten Rechnern die Festplatten ausbauen“, ergänzt Jannik.</p>&#13;
<p><strong>Ingenieurwesen zwischen Theorie und Know-how</strong></p>&#13;
<p>Außer der Möglichkeit des Ausprobierens und Selbermachens gab es auch jede Menge Know-how und anschauliche Theorie – so auch für Anastasia, Jakob und zwei weitere Schüler, die in den Bereich Ingenieurswesen hineinschnupperten. „Wir haben erstmal erfahren, wieso das Flugzeug so geformt sein muss, unten flach und oben gebogen“, sagt Anastasia und fährt die Wölbung des Flugzeugkörpers mit dem Finger entlang. „Damit die Luft unterschiedlich schnell strömt und es Auftrieb gibt.“- „Dazu gabs sogar ein Experiment mit Druckluft und zwei mit Wasser gefüllten Röhren mit unterschiedlichen Durchmessern“, beschreibt Jakob den ersten Praktikumstag. „Dort, wo der Durchmesser geringer war und die Luft schneller geströmt ist, stieg das Wasser.“</p>&#13;
<p><strong>Programmieren und Ausprobieren in der Automobiltechnologie</strong></p>&#13;
<p>Die sechs Schüler, die sich für dem Bereich Automobiltechnologie entschieden hatten, durften unter anderem Prüfstandsfahrten auf dem Rollenprüfstand mitmachen, führten eine gegenseitige Befragung zum Fahrerlebnis bei E-Scootern durch, lernten bei einem Ausflug an den Lucas Cranach-Campus die selbstfahrenden Shuttlebusse in Kronach kennen und konnten das Programmieren von autonomen Roboterfahrzeugen ausprobieren. „Am Studienort Kronach drehte sich für die Schüler an einem Projekttag alles rund um die Technik, das Nutzererlebnis sowie die derzeitigen Forschungsschwerpunkte im Kontext autonomes Fahren“, sagt Alexander Müller, Laboringenieur für autonomes Fahren. Gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-georg-arbeiter.html">Prof. Dr. Georg Arbeiter</a>, Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">Autonomes Fahren </a>und Professor für Künstliche Intelligenz für autonomes Fahren betreute er die Schüler in Kronach. „Es war dabei faszinierend, welches technische Know-how sie bereits mitbrachten und wie unvoreingenommen sie die aktuellen Forschungsthemen hinterfragten und diskutierten.“</p>&#13;
<p><strong>Rechereche im Bibliothekswesen</strong></p>&#13;
<p>Einen ganz anderen Bereich hat sich Elisa mit der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/bibliothek.html">Hochschulbibliothek </a>angesehen: Sie hat im Bibliothekskatalog recherchiert, Bücher für Nutzer bereitgestellt und zurückgegebene Bücher wieder einsortiert. Außerdem hat sie das Büchermagazin erkundet, die Bucherwerbung und -katalogisierung sowie das Fernleih- und das Mahnverfahren kennengelernt. „Besonders hat es mir an der Ausleihtheke gefallen“, sagt sie. „Aber auch das Bestellen von neuen Büchern war spannend. Ich kann mir sehr gut vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten.“</p>&#13;
<p><strong>Resümee: "sehr cool!"</strong></p>&#13;
<p>Das einwöchige Pflichtpraktikum in der neunten Klasse der Gymnasien gibt es erst seit diesem Schuljahr. „Wir freuen uns, dass wir hier mit einem Angebot an Praktikumsplätzen unsere gute Zusammenarbeit mit den Schulen in der Region festigen können“, sagt Dr. Katja Kessel, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service.html">Studienberatung</a>, die die zentrale Organisation der Praktikumswoche an der Hochschule übernommen hat, inklusive gemeinsamer Begrüßungs- und Abschlussrunde für alle Schüler:innen. „Die Woche hier war sehr cool“, fasst Anastasia zusammen. „Ich finde Maschinenbau und Technik schon länger spannend und das Praktikum hat mir das bestätigt. Ich könnte mir gut vorstellen, etwas in dieser Richtung zu studieren.“</p>&#13;
<p>„Ich will auch auf jeden Fall studieren“, sagt Florian. „Und ich glaube es könnte wirklich Informatik werden.“ Sein Mitpraktikant Jannik ergänzt: „Dass ich mich für Informatik interessiere, war mir vor dem Praktikum schon klar. Aber hier habe ich einen guten Einblick bekommen, wie viele verschiedene Bereiche es innerhalb der Informatik gibt. Das war wirklich super.“</p>&#13;
<p><strong>Und so fanden es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern</strong></p>&#13;
<p>Nicht nur für die Schüler:innen, auch für die Mitarbeiter:innen in den verschiedenen Fachabteilungen bot das Praktikum neue Perspektiven: „Es ist wirklich etwas anderes, Praktikanten in dieser Altersgruppe zu haben“, resümiert Marcel Trier, Mitarbeiter der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> „und die Inhalte so aufzubereiten, dass sie für die Schüler interessant, aber nicht zu schwierig sind. „Wir waren positiv überrascht, dass sie so interessiert waren, so viel mitgemacht und Fragen gestellt haben und auch schon so viel wussten - wirklich ein sehr positiver Eindruck“, fasst René Heubach vom<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/it-zentrum.html"> IT-Zentrum </a>zusammen.</p>&#13;
<p>Michael Schmitt, Leiter der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/bibliothek.html">Hochschulbibliothek </a>ergänzt: „Unsere Praktikantin konnte das, was wir ihr gezeigt haben, echt schnell umsetzen, sie hat selbstständig Bücher beim Buchhändler bestellt und ins System aufgenommen, hat ganz selbstverständlich mitgearbeitet – wir waren echt total begeistert. Es ist ja nicht unbedingt selbstverständlich, dass jemand so viel Interesse am Bibliothekars-Beruf hat.“</p>&#13;
<p>Dr. Katja Kessel ist zufrieden. „Es ist schön, dass wir den Schülerinnen und Schülern bei ihrer Berufsorientierung Impulse und Anregungen geben konnten. Wir würden uns natürlich freuen, auch nächstes Jahr wieder Praktikantinnen und Praktikanten aus den neunten Klassen bei uns begrüßen zu dürfen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Woche lang haben Neuntklässler:innen aus Coburg und Neustadt im Rahmen eines Schulpraktikums in verschiedene Fachabteilungen der Hochschule in Coburg und Kronach hineingeschnuppert und dabei jede Menge gelernt und selbst ausprobiert. </em></p>&#13;
<p>„Den Propeller haben wir im Spritzgussverfahren hergestellt“, erklärt Anastasia und tippt an die Spitze ihres Modellflugzeugs. „Die Tragfläche, Leitwerk und Höhenruder haben wir mit einem CAD-Programm entworfen und mit einem Lasercutter ausgeschnitten“, ergänzt Jakob, „genauso wie den Flugzeugkörper.“</p>&#13;
<p>Entstanden sind die Modellflugzeuge während des einwöchigen Praktikums, das Anastasia, Jakob und elf weitere Schüler:innen des Coburger Gymnasiums Casimirianum, des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels und des Neustadter Arnold-Gymnasium an der Hochschule Coburg verbrachten. Am Campus Friedrich Streib, bei der Vernetzungsplattform <a href="https://www.hs-coburg.de/index.php?id=982">CREAPOLIS </a>und bei einem Ausflug zum Lucas Cranach-Campus in Kronach gewannen die Neuntklässler:innen eine ganze Woche lang Einblicke und erste Erfahrungen in den Berufsfeldern <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/informatik.html">Informatik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automobiltechnologie-automobil-mechatronik.html">Automobiltechnologie</a>, Ingenieurs- und Bibliothekswesen.</p>&#13;
<p><strong>Hardware, Software und jede Menge Tickets: Praktikum in der IT</strong></p>&#13;
<p>Florian und Jannik hatten sich für das IT-Zentrum als Praktikumsort entschieden. „Wir haben uns zum Beispiel das Portal „Meine Dienste“ angesehen – aber aus einer anderen Perspektive als ein normaler Nutzer“, berichtet Florian. „Das fand ich spannend“. Mit dem IT-Service waren sie den verschiedenen großen und kleinen Software- und Hardware-Problemen auf der Spur, die die Hochschulmitarbeiter:innen über das Ticketsystem gemeldet hatten. „Und wir durften bei ausgedienten Rechnern die Festplatten ausbauen“, ergänzt Jannik.</p>&#13;
<p><strong>Ingenieurwesen zwischen Theorie und Know-how</strong></p>&#13;
<p>Außer der Möglichkeit des Ausprobierens und Selbermachens gab es auch jede Menge Know-how und anschauliche Theorie – so auch für Anastasia, Jakob und zwei weitere Schüler, die in den Bereich Ingenieurswesen hineinschnupperten. „Wir haben erstmal erfahren, wieso das Flugzeug so geformt sein muss, unten flach und oben gebogen“, sagt Anastasia und fährt die Wölbung des Flugzeugkörpers mit dem Finger entlang. „Damit die Luft unterschiedlich schnell strömt und es Auftrieb gibt.“- „Dazu gabs sogar ein Experiment mit Druckluft und zwei mit Wasser gefüllten Röhren mit unterschiedlichen Durchmessern“, beschreibt Jakob den ersten Praktikumstag. „Dort, wo der Durchmesser geringer war und die Luft schneller geströmt ist, stieg das Wasser.“</p>&#13;
<p><strong>Programmieren und Ausprobieren in der Automobiltechnologie</strong></p>&#13;
<p>Die sechs Schüler, die sich für dem Bereich Automobiltechnologie entschieden hatten, durften unter anderem Prüfstandsfahrten auf dem Rollenprüfstand mitmachen, führten eine gegenseitige Befragung zum Fahrerlebnis bei E-Scootern durch, lernten bei einem Ausflug an den Lucas Cranach-Campus die selbstfahrenden Shuttlebusse in Kronach kennen und konnten das Programmieren von autonomen Roboterfahrzeugen ausprobieren. „Am Studienort Kronach drehte sich für die Schüler an einem Projekttag alles rund um die Technik, das Nutzererlebnis sowie die derzeitigen Forschungsschwerpunkte im Kontext autonomes Fahren“, sagt Alexander Müller, Laboringenieur für autonomes Fahren. Gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-georg-arbeiter.html">Prof. Dr. Georg Arbeiter</a>, Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">Autonomes Fahren </a>und Professor für Künstliche Intelligenz für autonomes Fahren betreute er die Schüler in Kronach. „Es war dabei faszinierend, welches technische Know-how sie bereits mitbrachten und wie unvoreingenommen sie die aktuellen Forschungsthemen hinterfragten und diskutierten.“</p>&#13;
<p><strong>Rechereche im Bibliothekswesen</strong></p>&#13;
<p>Einen ganz anderen Bereich hat sich Elisa mit der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/bibliothek.html">Hochschulbibliothek </a>angesehen: Sie hat im Bibliothekskatalog recherchiert, Bücher für Nutzer bereitgestellt und zurückgegebene Bücher wieder einsortiert. Außerdem hat sie das Büchermagazin erkundet, die Bucherwerbung und -katalogisierung sowie das Fernleih- und das Mahnverfahren kennengelernt. „Besonders hat es mir an der Ausleihtheke gefallen“, sagt sie. „Aber auch das Bestellen von neuen Büchern war spannend. Ich kann mir sehr gut vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten.“</p>&#13;
<p><strong>Resümee: "sehr cool!"</strong></p>&#13;
<p>Das einwöchige Pflichtpraktikum in der neunten Klasse der Gymnasien gibt es erst seit diesem Schuljahr. „Wir freuen uns, dass wir hier mit einem Angebot an Praktikumsplätzen unsere gute Zusammenarbeit mit den Schulen in der Region festigen können“, sagt Dr. Katja Kessel, Leiterin der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/studienberatung-und-career-service.html">Studienberatung</a>, die die zentrale Organisation der Praktikumswoche an der Hochschule übernommen hat, inklusive gemeinsamer Begrüßungs- und Abschlussrunde für alle Schüler:innen. „Die Woche hier war sehr cool“, fasst Anastasia zusammen. „Ich finde Maschinenbau und Technik schon länger spannend und das Praktikum hat mir das bestätigt. Ich könnte mir gut vorstellen, etwas in dieser Richtung zu studieren.“</p>&#13;
<p>„Ich will auch auf jeden Fall studieren“, sagt Florian. „Und ich glaube es könnte wirklich Informatik werden.“ Sein Mitpraktikant Jannik ergänzt: „Dass ich mich für Informatik interessiere, war mir vor dem Praktikum schon klar. Aber hier habe ich einen guten Einblick bekommen, wie viele verschiedene Bereiche es innerhalb der Informatik gibt. Das war wirklich super.“</p>&#13;
<p><strong>Und so fanden es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern</strong></p>&#13;
<p>Nicht nur für die Schüler:innen, auch für die Mitarbeiter:innen in den verschiedenen Fachabteilungen bot das Praktikum neue Perspektiven: „Es ist wirklich etwas anderes, Praktikanten in dieser Altersgruppe zu haben“, resümiert Marcel Trier, Mitarbeiter der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> „und die Inhalte so aufzubereiten, dass sie für die Schüler interessant, aber nicht zu schwierig sind. „Wir waren positiv überrascht, dass sie so interessiert waren, so viel mitgemacht und Fragen gestellt haben und auch schon so viel wussten - wirklich ein sehr positiver Eindruck“, fasst René Heubach vom<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/it-zentrum.html"> IT-Zentrum </a>zusammen.</p>&#13;
<p>Michael Schmitt, Leiter der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/bibliothek.html">Hochschulbibliothek </a>ergänzt: „Unsere Praktikantin konnte das, was wir ihr gezeigt haben, echt schnell umsetzen, sie hat selbstständig Bücher beim Buchhändler bestellt und ins System aufgenommen, hat ganz selbstverständlich mitgearbeitet – wir waren echt total begeistert. Es ist ja nicht unbedingt selbstverständlich, dass jemand so viel Interesse am Bibliothekars-Beruf hat.“</p>&#13;
<p>Dr. Katja Kessel ist zufrieden. „Es ist schön, dass wir den Schülerinnen und Schülern bei ihrer Berufsorientierung Impulse und Anregungen geben konnten. Wir würden uns natürlich freuen, auch nächstes Jahr wieder Praktikantinnen und Praktikanten aus den neunten Klassen bei uns begrüßen zu dürfen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/projekt_praxis2016_037_Lebensraum_Schule-1024x683.jpg"
                        fileSize="118567"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/UEbungsleiterpruefung_CoJe_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SozialeArbeit_akkreditiert-1024x682.jpg"
                        fileSize="136898"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/25-Schuelerpraktikum20220224_151644-1024x485.jpg"
                        fileSize="147340"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="485"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/25-SchuelerpraktikumnurHomepageGruppenbild-1024x768.jpg"
                        fileSize="139455"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/25-SchuelerpraktikumShuttle-768x1024.jpeg"
                        fileSize="172519"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/25-Schuelerpraktikum-120220223_134817-1024x485.jpg"
                        fileSize="116284"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="485"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ohne Schneckenrad bewegt sich nichts]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ohne-schneckenrad-bewegt-sich-nichts/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Mar 2022 07:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ohne-schneckenrad-bewegt-sich-nichts/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>„Connect, Create, Innovate“ lautet das Motto von CREAPOLIS, der Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg. Ein Projekt, das mit der Firma KAPP NILES durchgeführt wurde, trifft darauf genau zu. Und obendrein kommen Nachhaltigkeit und generationsübergreifende Zusammenarbeit mit ins Spiel. </em></p>&#13;
<p>Kilian Käb und Johannes Mayer sind Azubis im zweiten Ausbildungsjahr beim Coburger Unternehmen KAPP NILES. Sie verbrachten einen Tag im Makerspace bei CREAPOLIS, um bei einem spannenden Kooperationsprojekt dabei zu sein. Bodo Neubert ist Werkstattmanager bei <a href="https://www.hs-coburg.de/index.php?id=982">CREAPOLIS </a>und hat die „Connection“ hergestellt. Er brachte die Azubis mit Friedhold Göhring zusammen, der für einen 16-Millimeter Filmprojektor ein ganz bestimmtes Ersatzteil benötigte.</p>&#13;
<p>Der gelernte Radio- und Fernsehtechniker ist von Beginn an im CREAPOLIS-Repair-Café engagiert. Sein Steckenpferd sind 16 mm Filmprojektoren. Das war auch sein Beruf. Göhring arbeitete bis 2016 im Medienzentrum Coburg. Dort konnten die Schulen Bild-, Ton- und Videomaterial für den Unterricht ausleihen. Er erinnert sich: „Die Technik des Medienzentrums wurde vor wenigen Jahren aufgelöst und die Projektoren ausgemustert. Ich war für die Prüfung, Wartung und Reparatur der Filmprojektoren der Schulen in der Stadt und im Landkreis Coburg zuständig.“ Die 16-mm Filme sind mittlerweile durch digitale Medien ersetzt worden und die Schulen laden sich heute die Videos aus dem Internet. Die ausgemusterten Filmprojektoren sind dennoch beliebte Sammlerstücke. Der 70-Jährige kennt die Macken und Tücken der verschiedenen Modelle ganz genau.</p>&#13;
<p><strong>Ärger mit dem Schneckenrad</strong></p>&#13;
<p>Bei dem Treffen mit den Azubis hat Friedhold Göhring ein Gerät vom amerikanischen Hersteller Dell und Howell aus dem Jahr 1975 dabei und zeigt die Schwachstelle: „Das Schneckenrad ist das Problem, denn es besteht aus einer Verbindung von Metall und Kunstsoff. Der Kunststoff geht irgendwann kaputt.“ Mittlerweile gibt es für diese Geräte keine Ersatzteile mehr. Darum sollen nun neue konstruiert und hergestellt werden. Göhring erklärt den Azubis zunächst ganz genau, worauf es ankommt, damit der Projektor läuft: „Die Einkerbungen beim Schneckenrad müssen ganz präzise sein. In manchen Projektoren befindet sich auch noch ein Zahnrad mit 38 Zähnchen, welches, genau wie das Schneckenrad, aus zwei Materialien gefertigt ist. Das geht auch kaputt.“ Ein solches herzustellen, war die zweite „Herausforderung“ an die Lehrwerkstatt von KAPP NILES.</p>&#13;
<p><strong>Neue Technologie für alte Technik </strong></p>&#13;
<p>Das CREAPOLIS-Motto „Create“ übernimmt Bodo Neubert selbst. Er zeigte den Auszubildenden, wie 3D-Scan und 3D-Konstruktion funktionieren. Die daraus entstandenen vorläufigen Prototypen nahmen die jungen Männer mit in ihren Betrieb, wo gemeinsam weiter an dem Schneckenrad gefeilt wurde, ganz nach dem Motto „Innovate“.</p>&#13;
<p>Einige Wochen später kamen Björn Engel, Ausbilder bei KAPP NILES, mit den Azubis Leon Köhler und Lean Rauscher in den Makerspace. Im Gepäck hatten sie mehrere Ersatzteile, die jetzt in den Filmprojektor eingebaut werden konnten. Um diese zu produzieren, haben die Auszubildenden ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche kennen gelernt. „Es war sehr aufwändig, das Schneckenrad herzustellen. Wir mussten ein geeignetes Material finden, ganz präzise Messungen durchführen und haben sogar ein eigenes Werkzeug dafür konstruiert und gebaut“, beschreibt Björn Engel den Vorgang.</p>&#13;
<p><strong>Film ab</strong></p>&#13;
<p>Friedhold Göhring hat das tückische Schneckenrad mittlerweile eingebaut und der Projektor läuft und schnurrt wieder. Er ist froh und dankbar, da er nun für die Sammler im Repair-Café neue Ersatzteile anbieten kann. Außerdem hat der Technikinteressierte selbst viel aus der Zusammenarbeit mitgenommen: „Es ist wirklich beeindruckend, welche komplexen Teile heute mit neuester Technik und entsprechendem Know-how hergestellt werden können. Das war noch vor zehn Jahren so nicht möglich.“</p>&#13;
<p>Bodo Neubert von CREAPOLIS resümiert: „Das ist genau, was wir wollen: Menschen, Hochschule und Unternehmen zusammenbringen, die dann gemeinsam nachhaltige und kreative Lösungen finden und umsetzen.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Connect, Create, Innovate“ lautet das Motto von CREAPOLIS, der Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg. Ein Projekt, das mit der Firma KAPP NILES durchgeführt wurde, trifft darauf genau zu. Und obendrein kommen Nachhaltigkeit und generationsübergreifende Zusammenarbeit mit ins Spiel. </em></p>&#13;
<p>Kilian Käb und Johannes Mayer sind Azubis im zweiten Ausbildungsjahr beim Coburger Unternehmen KAPP NILES. Sie verbrachten einen Tag im Makerspace bei CREAPOLIS, um bei einem spannenden Kooperationsprojekt dabei zu sein. Bodo Neubert ist Werkstattmanager bei <a href="https://www.hs-coburg.de/index.php?id=982">CREAPOLIS </a>und hat die „Connection“ hergestellt. Er brachte die Azubis mit Friedhold Göhring zusammen, der für einen 16-Millimeter Filmprojektor ein ganz bestimmtes Ersatzteil benötigte.</p>&#13;
<p>Der gelernte Radio- und Fernsehtechniker ist von Beginn an im CREAPOLIS-Repair-Café engagiert. Sein Steckenpferd sind 16 mm Filmprojektoren. Das war auch sein Beruf. Göhring arbeitete bis 2016 im Medienzentrum Coburg. Dort konnten die Schulen Bild-, Ton- und Videomaterial für den Unterricht ausleihen. Er erinnert sich: „Die Technik des Medienzentrums wurde vor wenigen Jahren aufgelöst und die Projektoren ausgemustert. Ich war für die Prüfung, Wartung und Reparatur der Filmprojektoren der Schulen in der Stadt und im Landkreis Coburg zuständig.“ Die 16-mm Filme sind mittlerweile durch digitale Medien ersetzt worden und die Schulen laden sich heute die Videos aus dem Internet. Die ausgemusterten Filmprojektoren sind dennoch beliebte Sammlerstücke. Der 70-Jährige kennt die Macken und Tücken der verschiedenen Modelle ganz genau.</p>&#13;
<p><strong>Ärger mit dem Schneckenrad</strong></p>&#13;
<p>Bei dem Treffen mit den Azubis hat Friedhold Göhring ein Gerät vom amerikanischen Hersteller Dell und Howell aus dem Jahr 1975 dabei und zeigt die Schwachstelle: „Das Schneckenrad ist das Problem, denn es besteht aus einer Verbindung von Metall und Kunstsoff. Der Kunststoff geht irgendwann kaputt.“ Mittlerweile gibt es für diese Geräte keine Ersatzteile mehr. Darum sollen nun neue konstruiert und hergestellt werden. Göhring erklärt den Azubis zunächst ganz genau, worauf es ankommt, damit der Projektor läuft: „Die Einkerbungen beim Schneckenrad müssen ganz präzise sein. In manchen Projektoren befindet sich auch noch ein Zahnrad mit 38 Zähnchen, welches, genau wie das Schneckenrad, aus zwei Materialien gefertigt ist. Das geht auch kaputt.“ Ein solches herzustellen, war die zweite „Herausforderung“ an die Lehrwerkstatt von KAPP NILES.</p>&#13;
<p><strong>Neue Technologie für alte Technik </strong></p>&#13;
<p>Das CREAPOLIS-Motto „Create“ übernimmt Bodo Neubert selbst. Er zeigte den Auszubildenden, wie 3D-Scan und 3D-Konstruktion funktionieren. Die daraus entstandenen vorläufigen Prototypen nahmen die jungen Männer mit in ihren Betrieb, wo gemeinsam weiter an dem Schneckenrad gefeilt wurde, ganz nach dem Motto „Innovate“.</p>&#13;
<p>Einige Wochen später kamen Björn Engel, Ausbilder bei KAPP NILES, mit den Azubis Leon Köhler und Lean Rauscher in den Makerspace. Im Gepäck hatten sie mehrere Ersatzteile, die jetzt in den Filmprojektor eingebaut werden konnten. Um diese zu produzieren, haben die Auszubildenden ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche kennen gelernt. „Es war sehr aufwändig, das Schneckenrad herzustellen. Wir mussten ein geeignetes Material finden, ganz präzise Messungen durchführen und haben sogar ein eigenes Werkzeug dafür konstruiert und gebaut“, beschreibt Björn Engel den Vorgang.</p>&#13;
<p><strong>Film ab</strong></p>&#13;
<p>Friedhold Göhring hat das tückische Schneckenrad mittlerweile eingebaut und der Projektor läuft und schnurrt wieder. Er ist froh und dankbar, da er nun für die Sammler im Repair-Café neue Ersatzteile anbieten kann. Außerdem hat der Technikinteressierte selbst viel aus der Zusammenarbeit mitgenommen: „Es ist wirklich beeindruckend, welche komplexen Teile heute mit neuester Technik und entsprechendem Know-how hergestellt werden können. Das war noch vor zehn Jahren so nicht möglich.“</p>&#13;
<p>Bodo Neubert von CREAPOLIS resümiert: „Das ist genau, was wir wollen: Menschen, Hochschule und Unternehmen zusammenbringen, die dann gemeinsam nachhaltige und kreative Lösungen finden und umsetzen.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CoburgerDienste_NordentrifftSueden-1024x683.jpg"
                        fileSize="153199"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/22-1-Gruppe-1024x768.jpg"
                        fileSize="161705"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/22-2-Scan-BodoNeubert-1024x683.jpg"
                        fileSize="198294"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/22-3-Raedchen-1024x768.jpg"
                        fileSize="86093"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/22-4-Projektor_Goerhing-1024x768.jpg"
                        fileSize="126236"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/22-5-Gruppe-Abschluss-1024x768.jpg"
                        fileSize="138333"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Statement zum Krieg in der Ukraine]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/statement-zum-krieg-in-der-ukraine/</link>
                <pubDate>Mon, 28 Feb 2022 06:43:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/statement-zum-krieg-in-der-ukraine/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg bezieht mit diesem Statement der Hochschulleitung eindeutig Position im Konflikt in der Ukraine.</em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg reagiert mit großer Betroffenheit auf die russische Invasion in die Ukraine. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und den zahllosen Menschen, die unter dieser kriegerischen Auseinandersetzung leiden. Die Hochschule Coburg versteht sich als weltoffene Hochschulgemeinschaft, die nach wissenschaftlicher Erkenntnis strebt und zur nachhaltigen, friedlichen und verantwortungsbewussten Lösung zentraler Zukunftsaufgaben beitragen will. Die Freiheit von Lehre und Forschung, der grenzüberschreitende Austausch von wissenschaftlicher Erkenntnis und von Studierenden, Lehrenden und Forschenden sind Grundpfeiler in unserem Wertesystem. Dies setzt die weltweite Beachtung des Völkerrechts voraus.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg wird die Lage und Entwicklung intensiv beobachten und bezieht eindeutig Position in diesem Konflikt für sofortigen Frieden in der Ukraine.</p>&#13;
<p><em>Ihre Präsidentin Christiane Fritze und Ihr (designierter Präsident) Stefan Gast<br /> zusammen mit der gesamten Hochschulleitung</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg bezieht mit diesem Statement der Hochschulleitung eindeutig Position im Konflikt in der Ukraine.</em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg reagiert mit großer Betroffenheit auf die russische Invasion in die Ukraine. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und den zahllosen Menschen, die unter dieser kriegerischen Auseinandersetzung leiden. Die Hochschule Coburg versteht sich als weltoffene Hochschulgemeinschaft, die nach wissenschaftlicher Erkenntnis strebt und zur nachhaltigen, friedlichen und verantwortungsbewussten Lösung zentraler Zukunftsaufgaben beitragen will. Die Freiheit von Lehre und Forschung, der grenzüberschreitende Austausch von wissenschaftlicher Erkenntnis und von Studierenden, Lehrenden und Forschenden sind Grundpfeiler in unserem Wertesystem. Dies setzt die weltweite Beachtung des Völkerrechts voraus.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg wird die Lage und Entwicklung intensiv beobachten und bezieht eindeutig Position in diesem Konflikt für sofortigen Frieden in der Ukraine.</p>&#13;
<p><em>Ihre Präsidentin Christiane Fritze und Ihr (designierter Präsident) Stefan Gast<br /> zusammen mit der gesamten Hochschulleitung</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ukraine-1024x576.jpg"
                        fileSize="44826"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Im Raum der internationalen Begegnungen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/im-raum-der-internationalen-begegnungen/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Feb 2022 13:17:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/im-raum-der-internationalen-begegnungen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für die internationalen Masterstudiengänge AIMS und Financial Management hat die Hochschule Coburg im Wintersemester 2021/22 einen interkulturellen Begegnungsraum eröffnet. Er beherbergt auch das neue Bloomberg-Labor: Studierende können hier praxisnah Erfahrungen in der Welt der Finanzen und Märkte sammeln.</em></p>&#13;
<p>„Das Risikoprofil einer Firma wie Microsoft“, Melkamu Taye zeigt auf den orangefarbenen &nbsp;Graphen auf einem der beiden 86-Zoll-Monitore an der Wand, „ist sehr gering.“ Zu diesem Schluss kann man auf verschiedene Art und Weise kommen, aber Taye geht es nicht um Microsoft. Er möchte an dem Beispiel demonstrieren, wie der Finanzmarkt mit Hilfe von Echtzeit-Daten finanzmathematisch analysiert werden kann. „Wir vergleichen hier Live-Daten der Rendite der Microsoft-Aktie mit dem S&amp;P 500. Das ist einer der meistbeachteten Aktienindizes der Welt.“ Und die Rendite liegt bei Aktie und Index gerade jeweils etwa beim Faktor 1. „Es handelt sich hier um ein großes Unternehmen, das Teil des Index‘ ist. Bei einer Firma, die nicht mit dem Markt verbunden ist, sieht es anders aus“, erklärt Taye. „So lernen die Studierenden, die Beziehung von Risiko und Rendite zu vergleichen. Als Tutor im internationalen Master-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/financial-management.html">Financial Management</a> nutzt Taye dabei das „Bloomberg Labor“, das im Wintersemester mit dem International Common Room&nbsp;(ICR) im Raum 10 des Gebäudes 9 eingerichtet wurde.</p>&#13;
<p><strong>Die reale Finanzwelt im Hörsaal </strong></p>&#13;
<p>Bloomberg bietet den MBA Studierenden Realtimekurse, Fundamentaldaten, Charts, finanzmathematische Analysetools und Statistiken. Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-victor-randall.html">Prof. Dr. Victor Randall</a> erklärt mit Blick auf das Bloomberg-Terminal: „Wir können globale Rohstoff- und Devisenmärkte sowie Fixed Income- und Equitymärkte aufrufen und unseren Studierenden Zugriff auf dieselbe Informationsplattform bieten, mit der auch Entscheider aus der Finanzbranche, der Industrie und der Politik arbeiten– und das in Echtzeit. Davon profitieren vier Kernmodule des MBA Studiengangs der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html">Wirtschaftswissenschaften</a> unmittelbar.“ Nur fünf Universitäten in Bayern verfügen Randall zufolge über ein derartiges Bloomberg-Terminal für die Lehre; Coburg ist die erste Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die ihren Studierenden damit praktische Erfahrungen in der Datenanalyse ermöglicht, von der auch Forschung und Abschlussarbeiten profitieren können. „Durch regelmäßige Bloomberg Schulungen wollen wir unseren Studierenden einen Vorsprung verschaffen, wenn sie auf dem Arbeitsmarkt sind“, so Randall. Absolvent:innen mit Bloomberg-Erfahrung sind begehrt. „Wer Finanzen studiert, muss mit der Marktdatenrecherche bestens vertraut sein“, erklärt Tutor Taye. Der Äthiopier promoviert bei Prof. Randall an der Hochschule Coburg und der FAU Erlangen-Nürnberg über Agrarrohstoffmärkte in Afrika. Über die Finanzmärkte spricht er auf Englisch – der Sprache, in der sowohl Financial Management als auch der zweite internationale Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/analytical-instruments-measurement-and-sensor-technology.html">AIMS</a> gelehrt werden.</p>&#13;
<p><strong>Ideal für die Konferenz mit Shanghai</strong></p>&#13;
<p>AIMS steht für Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology, ist an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften.html">Angewandte Naturwissenschaften</a> angesiedelt und hat trotz der so verschiedenen Inhalte viel gemeinsam mit Financial Management. „Wir helfen uns gegenseitig und nutzen Synergien, um insgesamt für unsere internationalen Gäste noch attraktiver zu werden“, sagt Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-michael-wick.html">Prof. Dr. Michael Wick</a>. „Es ist toll, dass wir jetzt hier einen Begegnungsraum für die internationalen Studierenden haben.“ Außer den zwei großen Touch-Monitoren an der Wand, zu denen jeweils ein eigenständiger Rechner gehört, hat die Abteilung Technik und Bauen den Raum auch sonst so ausgestattet, dass er modernsten multimedialen Anforderungen entspricht. Kamera und Mikrofone in der Decke ermöglichen, sich bei Videokonferenzen frei im Raum zu bewegen. „Das ist praktisch für unsere Meetings mit internationalen Partnern.“ An Zulassungsgesprächen an Partneruniversitäten beispielsweise in Shanghai, China, könnten so mehrere Coburger Professorinnen und Professoren komfortabel gleichzeitig teilnehmen.</p>&#13;
<p>Wick erklärt, dass die lockere Umgebung auch gerne für Präsentationen von Studierenden genutzt wird. „Man kann hier gut in kleinen Gruppen an Projekten arbeiten.“ Es gibt hohe Tische, passende Stühle, aber auch eine gemütliche Couchecke. Susanna Buchwald, Leiterin der Abteilung Bauen, hat die Gestaltung des Raumes an die verschiedenen Zwecke angepasst. An eine Wand hat sie eine Skyline gemalt. Wick und Randall sind die Details wichtig. „Gerade auch durch die kleinen Accessoires ist das hier toll geworden. Eine gute Arbeitsatmosphäre. Man kann sich interdisziplinär austauschen oder auch mal einfach nur einen Kaffee trinken“, sagt Wick. Und dann plaudert der Physiker mit Taye noch ein wenig über die Entwicklung der Finanzmärkte.</p>&#13;
<p><strong>Weitere Infos:</strong><br /> Zur Nutzung des Bloomberg-Terminals und Schulungsangeboten erteilt das Masterbüro FM Auskunft.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für die internationalen Masterstudiengänge AIMS und Financial Management hat die Hochschule Coburg im Wintersemester 2021/22 einen interkulturellen Begegnungsraum eröffnet. Er beherbergt auch das neue Bloomberg-Labor: Studierende können hier praxisnah Erfahrungen in der Welt der Finanzen und Märkte sammeln.</em></p>&#13;
<p>„Das Risikoprofil einer Firma wie Microsoft“, Melkamu Taye zeigt auf den orangefarbenen &nbsp;Graphen auf einem der beiden 86-Zoll-Monitore an der Wand, „ist sehr gering.“ Zu diesem Schluss kann man auf verschiedene Art und Weise kommen, aber Taye geht es nicht um Microsoft. Er möchte an dem Beispiel demonstrieren, wie der Finanzmarkt mit Hilfe von Echtzeit-Daten finanzmathematisch analysiert werden kann. „Wir vergleichen hier Live-Daten der Rendite der Microsoft-Aktie mit dem S&amp;P 500. Das ist einer der meistbeachteten Aktienindizes der Welt.“ Und die Rendite liegt bei Aktie und Index gerade jeweils etwa beim Faktor 1. „Es handelt sich hier um ein großes Unternehmen, das Teil des Index‘ ist. Bei einer Firma, die nicht mit dem Markt verbunden ist, sieht es anders aus“, erklärt Taye. „So lernen die Studierenden, die Beziehung von Risiko und Rendite zu vergleichen. Als Tutor im internationalen Master-Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/financial-management.html">Financial Management</a> nutzt Taye dabei das „Bloomberg Labor“, das im Wintersemester mit dem International Common Room&nbsp;(ICR) im Raum 10 des Gebäudes 9 eingerichtet wurde.</p>&#13;
<p><strong>Die reale Finanzwelt im Hörsaal </strong></p>&#13;
<p>Bloomberg bietet den MBA Studierenden Realtimekurse, Fundamentaldaten, Charts, finanzmathematische Analysetools und Statistiken. Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-victor-randall.html">Prof. Dr. Victor Randall</a> erklärt mit Blick auf das Bloomberg-Terminal: „Wir können globale Rohstoff- und Devisenmärkte sowie Fixed Income- und Equitymärkte aufrufen und unseren Studierenden Zugriff auf dieselbe Informationsplattform bieten, mit der auch Entscheider aus der Finanzbranche, der Industrie und der Politik arbeiten– und das in Echtzeit. Davon profitieren vier Kernmodule des MBA Studiengangs der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html">Wirtschaftswissenschaften</a> unmittelbar.“ Nur fünf Universitäten in Bayern verfügen Randall zufolge über ein derartiges Bloomberg-Terminal für die Lehre; Coburg ist die erste Hochschule für Angewandte Wissenschaften, die ihren Studierenden damit praktische Erfahrungen in der Datenanalyse ermöglicht, von der auch Forschung und Abschlussarbeiten profitieren können. „Durch regelmäßige Bloomberg Schulungen wollen wir unseren Studierenden einen Vorsprung verschaffen, wenn sie auf dem Arbeitsmarkt sind“, so Randall. Absolvent:innen mit Bloomberg-Erfahrung sind begehrt. „Wer Finanzen studiert, muss mit der Marktdatenrecherche bestens vertraut sein“, erklärt Tutor Taye. Der Äthiopier promoviert bei Prof. Randall an der Hochschule Coburg und der FAU Erlangen-Nürnberg über Agrarrohstoffmärkte in Afrika. Über die Finanzmärkte spricht er auf Englisch – der Sprache, in der sowohl Financial Management als auch der zweite internationale Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/analytical-instruments-measurement-and-sensor-technology.html">AIMS</a> gelehrt werden.</p>&#13;
<p><strong>Ideal für die Konferenz mit Shanghai</strong></p>&#13;
<p>AIMS steht für Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology, ist an der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften.html">Angewandte Naturwissenschaften</a> angesiedelt und hat trotz der so verschiedenen Inhalte viel gemeinsam mit Financial Management. „Wir helfen uns gegenseitig und nutzen Synergien, um insgesamt für unsere internationalen Gäste noch attraktiver zu werden“, sagt Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-michael-wick.html">Prof. Dr. Michael Wick</a>. „Es ist toll, dass wir jetzt hier einen Begegnungsraum für die internationalen Studierenden haben.“ Außer den zwei großen Touch-Monitoren an der Wand, zu denen jeweils ein eigenständiger Rechner gehört, hat die Abteilung Technik und Bauen den Raum auch sonst so ausgestattet, dass er modernsten multimedialen Anforderungen entspricht. Kamera und Mikrofone in der Decke ermöglichen, sich bei Videokonferenzen frei im Raum zu bewegen. „Das ist praktisch für unsere Meetings mit internationalen Partnern.“ An Zulassungsgesprächen an Partneruniversitäten beispielsweise in Shanghai, China, könnten so mehrere Coburger Professorinnen und Professoren komfortabel gleichzeitig teilnehmen.</p>&#13;
<p>Wick erklärt, dass die lockere Umgebung auch gerne für Präsentationen von Studierenden genutzt wird. „Man kann hier gut in kleinen Gruppen an Projekten arbeiten.“ Es gibt hohe Tische, passende Stühle, aber auch eine gemütliche Couchecke. Susanna Buchwald, Leiterin der Abteilung Bauen, hat die Gestaltung des Raumes an die verschiedenen Zwecke angepasst. An eine Wand hat sie eine Skyline gemalt. Wick und Randall sind die Details wichtig. „Gerade auch durch die kleinen Accessoires ist das hier toll geworden. Eine gute Arbeitsatmosphäre. Man kann sich interdisziplinär austauschen oder auch mal einfach nur einen Kaffee trinken“, sagt Wick. Und dann plaudert der Physiker mit Taye noch ein wenig über die Entwicklung der Finanzmärkte.</p>&#13;
<p><strong>Weitere Infos:</strong><br /> Zur Nutzung des Bloomberg-Terminals und Schulungsangeboten erteilt das Masterbüro FM Auskunft.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/17-ICR-Randall-Wick1_-_Kopie-1024x597.jpg"
                        fileSize="89338"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="597"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/17-ICR-Randall-Wick1-1024x597.jpg"
                        fileSize="89338"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="597"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/17-ICR-Randall-Wick2-1024x621.jpg"
                        fileSize="95120"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="621"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/17-ICR-Randall-Wick3-1024x555.jpg"
                        fileSize="114891"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="555"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wike³-Ziel: Promotionscluster E-Technik und Elektromobilität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ziel-promotionscluster-e-technik-und-elektromobilitaet/</link>
                <pubDate>Mon, 21 Feb 2022 07:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ziel-promotionscluster-e-technik-und-elektromobilitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Beim Treffen des fachwissenschaftlichen Kolloquiums Wike³ diskutierten vier bayerische Hochschulen ein gemeinsames Ziel: ein Graduiertenkolleg für Doktorandinnen und Doktoranden der elektrischen Energietechnik und Elektromobilität. &nbsp;</em></p>&#13;
<p>In Hessen und Sachsen-Anhalt ist sie schon möglich: die Promotion an Hochschulen. Im Jahr 2010 hatte das Bundesverfassungsgericht anerkannt, dass die im Grundgesetz verankerte Wissenschaftsfreiheit auch für Professorinnen und Professoren an Hochschulen gilt – inklusive der Freiheit der Forschung. Bisher besteht in Bayern die Möglichkeit sogenannter kooperativen Promotionen in der Zusammenarbeit einer Hochschule und einer Universität. WIKE³ bietet seit 2013 als „Fach-Kolloquium <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html">elektrische Energietechnik</a> und Elektromobilität“ zweimal pro Jahr einen in Nordbayern regional vernetzten, fachlichen Austausch und kritische Reflexion für rund dreißig Promovierende sowie Professorinnen und Professoren an. Beteiligt sind die Hochschule Coburg, die Technische Hochschule Aschaffenburg, die Technische Hochschule Nürnberg und die Hochschule Würzburg-Schweinfurt, an der das Treffen diesmal stattfand.</p>&#13;
<p><strong>Von der Promotion bis zur Professur</strong></p>&#13;
<p>Es ist das einzige Fach-Kolloquium in Bayern im eng abgesteckten Fachgebiet. Als wissenschaftliches Diskurs-Angebot gewährleistet es den fachlichen Tiefgang. Aktuell promovieren zwanzig junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler; weitere 22 Promotionsverfahren konnten bisher erfolgreich abgeschlossen werden, vier Forschende unter ihnen haben bereits eine Professur angenommen. Seit 2018 wurden 175 wissenschaftliche Publikationen herausgegeben, 68 unter ihnen peer-reviewed, also durch Expertinnen und Experten begutachtet.</p>&#13;
<p><strong>Auf dem Weg zum fachlich fokusierten Promotionscluster</strong></p>&#13;
<p>Die Mitglieder von WIKE³ wünschen sich eine konsequente Weiterführung ihres wissenschaftlichen Weges hin zu einem Promotionscluster mit einer Überführung der Doktorandinnen und Doktoranden in ein Graduiertenkolleg, ein Studien- und Forschungsprogramm mit dem Ziel, den Doktorgrad zu erlangen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim Treffen des fachwissenschaftlichen Kolloquiums Wike³ diskutierten vier bayerische Hochschulen ein gemeinsames Ziel: ein Graduiertenkolleg für Doktorandinnen und Doktoranden der elektrischen Energietechnik und Elektromobilität. &nbsp;</em></p>&#13;
<p>In Hessen und Sachsen-Anhalt ist sie schon möglich: die Promotion an Hochschulen. Im Jahr 2010 hatte das Bundesverfassungsgericht anerkannt, dass die im Grundgesetz verankerte Wissenschaftsfreiheit auch für Professorinnen und Professoren an Hochschulen gilt – inklusive der Freiheit der Forschung. Bisher besteht in Bayern die Möglichkeit sogenannter kooperativen Promotionen in der Zusammenarbeit einer Hochschule und einer Universität. WIKE³ bietet seit 2013 als „Fach-Kolloquium <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html">elektrische Energietechnik</a> und Elektromobilität“ zweimal pro Jahr einen in Nordbayern regional vernetzten, fachlichen Austausch und kritische Reflexion für rund dreißig Promovierende sowie Professorinnen und Professoren an. Beteiligt sind die Hochschule Coburg, die Technische Hochschule Aschaffenburg, die Technische Hochschule Nürnberg und die Hochschule Würzburg-Schweinfurt, an der das Treffen diesmal stattfand.</p>&#13;
<p><strong>Von der Promotion bis zur Professur</strong></p>&#13;
<p>Es ist das einzige Fach-Kolloquium in Bayern im eng abgesteckten Fachgebiet. Als wissenschaftliches Diskurs-Angebot gewährleistet es den fachlichen Tiefgang. Aktuell promovieren zwanzig junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler; weitere 22 Promotionsverfahren konnten bisher erfolgreich abgeschlossen werden, vier Forschende unter ihnen haben bereits eine Professur angenommen. Seit 2018 wurden 175 wissenschaftliche Publikationen herausgegeben, 68 unter ihnen peer-reviewed, also durch Expertinnen und Experten begutachtet.</p>&#13;
<p><strong>Auf dem Weg zum fachlich fokusierten Promotionscluster</strong></p>&#13;
<p>Die Mitglieder von WIKE³ wünschen sich eine konsequente Weiterführung ihres wissenschaftlichen Weges hin zu einem Promotionscluster mit einer Überführung der Doktorandinnen und Doktoranden in ein Graduiertenkolleg, ein Studien- und Forschungsprogramm mit dem Ziel, den Doktorgrad zu erlangen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/21-WiKE3-1024x576.jpg"
                        fileSize="155311"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschung mit der Generation 65 plus: gemeinsam gesünder]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschung-mit-der-generation-65-plus-gemeinsam-gesuender/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Feb 2022 08:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschung-mit-der-generation-65-plus-gemeinsam-gesuender/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie einfach ist es für Seniorinnen und Senioren etwas für die eigene Gesundheit und Ernährung zu tun? Und wie können sie unterstützt werden? Das war Thema des Forschungsprojekts GUSTO der Hochschule Coburg. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Prof. Dr. Holger Hassel </a>und der wissenschaftliche Mitarbeiter Felix Zastrow sprechen im Interview über Ergebnisse eines Gruppenprogramms, das sich mit der Coronakrise immer wieder verändert hat. Jetzt endet das Projekt. GUSTO-Gruppen wird es weiterhin geben.</em></p>&#13;
<p><em>GUSTO steht für „Gemeinsam gesund älter werden mit Genuss“. Worum geht es?</em><br /> <strong>Zastrow: </strong>Die Förderung der Gesundheits- und Ernährungskompetenz von Menschen ab 65 Jahren. Im Januar 2020 ist das Gruppenprogramm mit 130 Teilnehmenden bayernweit in zehn Einrichtungen gestartet. Beispielsweise Mehrgenerationenhäuser und Begegnungsstätten. Dort trafen sich Senior:innengruppen und bearbeiteten selbstständig Ernährungsthemen. In den ersten Gruppentreffen standen Themen wie Öle und Fisch oder Zubereitungstechniken und Energiedichte auf dem Programm. In der zweiten Phase setzten die Gruppen selbstständig Ernährungsprojekte um.<br /> <strong>Hassel: </strong>Das Besondere für mich war der soziale Austausch in Gruppen, das gemeinsame Ausprobieren und dass die Gruppen fast ganz ohne Expert:innen zurechtgekommen sind. Im Gruppenprogramm kamen die gemeinsamen Projekte wie beispielsweise Gewürze und Kräuter in der Region gut an. Für alle war die größte Herausforderung bei selbstständigen Recherchen insbesondere im Internet die richtigen Informationen zu finden.</p>&#13;
<p><em>GUSTO musste wegen Corona zeitweise digital überbrücken – bringt der Digitalisierungsschub, von dem so oft die Rede ist, älteren Menschen im ländlichen Raum neue Möglichkeiten, an solchen Formaten teilzunehmen?</em><br /> <strong>Hassel:</strong> Das hört sich schön an. Aber so einfach ist es leider nicht. Die Menschen müssen sich erst einmal in das Thema hineinfinden. Auf der einen Seite gibt es die 86-Jährige, die mit ihrer Tochter in Sidney regelmäßig Videokonferenzen durchführt. Auf der anderen Seite trauen sich manche gar nicht, den Computer einzuschalten. Aber wie leitet man jemanden an, dem man im Lockdown nicht in die Augen schauen kann? Wir waren sehr froh, dass das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege auch unser Überbrückungsprogramm gefördert hat und wir haben dabei alles genutzt, um die Teilnehmenden nicht zu verlieren: von der Postkarte über Telefonketten bis zur WhatsApp-Gruppe. Aber so etwas darf nicht wie Kaugummi in die Länge gezogen werden. Am Ende haben vier Gruppen das Projekt abgeschlossen.</p>&#13;
<p><em>Was konnten Sie unter diesen Bedingungen herausfinden?</em><br /> <strong>Zastrow:</strong> Wir haben zwei Fragebogenerhebungen durchgeführt. Die Gesundheitskompetenz hat sich im Lauf des Gruppenprogramms verbessert. Dabei geht es einfach gesagt darum, wie schwer oder leicht es jemandem fällt, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und im Alltag anzuwenden. Die Ernährungskompetenz blieb fast gleich. Allerdings ist es möglich, dass die Teilnehmenden sich am Anfang besser eingeschätzt haben, im Verlauf des Programms kritischer wurden und festgestellt haben, dass noch Nachholbedarf besteht.<br /> <strong>Hassel: </strong>Gerade bei der Ernährung spielen praktische Fähigkeiten eine große Rolle; es ist schwierig, die Kompetenz hier objektiv zu messen. Wir haben internationale Forschungsprojekte einbezogen und vor allem auf einem Fragebogen holländischer Kolleginnen und Kollegen aufgebaut. Die Messherausforderungen werden aktuell viel diskutiert und in den nächsten Jahren wird sich da gewiss noch einiges bewegen. Das ist auch dringend nötig: Nach dem Ernährungsbericht der Bundesregierung haben die Älteren gleich mehrere Herausforderungen. Ein großes Problem ist, dass immer mehr dieser Personengruppe übergewichtig werden.</p>&#13;
<p><em>Ist das nicht ein gesamtgesellschaftliches Thema? </em><br /> <strong>Hassel:</strong> Bei den Älteren ist es besonders deutlich ausgeprägt. Auch die Hochbetagten, die früher zunehmend unterernährt waren, kämpfen heute eher mit Übergewicht. Bei GUSTO versuchen wir zu erreichen, dass sich Teilnehmende aktiv mit einer ausgewogenen Ernährung auseinandersetzen und gemeinsam Neues ausprobieren.</p>&#13;
<p><em>Was bleibt von GUSTO?</em><br /> <strong>Hassel:</strong> Der Wissenstransfer. Zum einen gibt es mit <a href="http://www.gusto-jetzt-geniesse-ich.de">www.gusto-jetzt-geniesse-ich.de</a> eine schöne, informative Homepage. Zum anderen haben Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Einrichtungen ein Interesse daran, die Gruppen weiterzuführen. Die Hochschule Coburg unterstützt die Erwachsenenbildung, indem zum Beispiel die erprobten Modulhandbücher und Schulungskonzepte für Gruppenleitungen von weiteren sozialen Einrichtungen selbstständig genutzt werden können.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie einfach ist es für Seniorinnen und Senioren etwas für die eigene Gesundheit und Ernährung zu tun? Und wie können sie unterstützt werden? Das war Thema des Forschungsprojekts GUSTO der Hochschule Coburg. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Prof. Dr. Holger Hassel </a>und der wissenschaftliche Mitarbeiter Felix Zastrow sprechen im Interview über Ergebnisse eines Gruppenprogramms, das sich mit der Coronakrise immer wieder verändert hat. Jetzt endet das Projekt. GUSTO-Gruppen wird es weiterhin geben.</em></p>&#13;
<p><em>GUSTO steht für „Gemeinsam gesund älter werden mit Genuss“. Worum geht es?</em><br /> <strong>Zastrow: </strong>Die Förderung der Gesundheits- und Ernährungskompetenz von Menschen ab 65 Jahren. Im Januar 2020 ist das Gruppenprogramm mit 130 Teilnehmenden bayernweit in zehn Einrichtungen gestartet. Beispielsweise Mehrgenerationenhäuser und Begegnungsstätten. Dort trafen sich Senior:innengruppen und bearbeiteten selbstständig Ernährungsthemen. In den ersten Gruppentreffen standen Themen wie Öle und Fisch oder Zubereitungstechniken und Energiedichte auf dem Programm. In der zweiten Phase setzten die Gruppen selbstständig Ernährungsprojekte um.<br /> <strong>Hassel: </strong>Das Besondere für mich war der soziale Austausch in Gruppen, das gemeinsame Ausprobieren und dass die Gruppen fast ganz ohne Expert:innen zurechtgekommen sind. Im Gruppenprogramm kamen die gemeinsamen Projekte wie beispielsweise Gewürze und Kräuter in der Region gut an. Für alle war die größte Herausforderung bei selbstständigen Recherchen insbesondere im Internet die richtigen Informationen zu finden.</p>&#13;
<p><em>GUSTO musste wegen Corona zeitweise digital überbrücken – bringt der Digitalisierungsschub, von dem so oft die Rede ist, älteren Menschen im ländlichen Raum neue Möglichkeiten, an solchen Formaten teilzunehmen?</em><br /> <strong>Hassel:</strong> Das hört sich schön an. Aber so einfach ist es leider nicht. Die Menschen müssen sich erst einmal in das Thema hineinfinden. Auf der einen Seite gibt es die 86-Jährige, die mit ihrer Tochter in Sidney regelmäßig Videokonferenzen durchführt. Auf der anderen Seite trauen sich manche gar nicht, den Computer einzuschalten. Aber wie leitet man jemanden an, dem man im Lockdown nicht in die Augen schauen kann? Wir waren sehr froh, dass das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege auch unser Überbrückungsprogramm gefördert hat und wir haben dabei alles genutzt, um die Teilnehmenden nicht zu verlieren: von der Postkarte über Telefonketten bis zur WhatsApp-Gruppe. Aber so etwas darf nicht wie Kaugummi in die Länge gezogen werden. Am Ende haben vier Gruppen das Projekt abgeschlossen.</p>&#13;
<p><em>Was konnten Sie unter diesen Bedingungen herausfinden?</em><br /> <strong>Zastrow:</strong> Wir haben zwei Fragebogenerhebungen durchgeführt. Die Gesundheitskompetenz hat sich im Lauf des Gruppenprogramms verbessert. Dabei geht es einfach gesagt darum, wie schwer oder leicht es jemandem fällt, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und im Alltag anzuwenden. Die Ernährungskompetenz blieb fast gleich. Allerdings ist es möglich, dass die Teilnehmenden sich am Anfang besser eingeschätzt haben, im Verlauf des Programms kritischer wurden und festgestellt haben, dass noch Nachholbedarf besteht.<br /> <strong>Hassel: </strong>Gerade bei der Ernährung spielen praktische Fähigkeiten eine große Rolle; es ist schwierig, die Kompetenz hier objektiv zu messen. Wir haben internationale Forschungsprojekte einbezogen und vor allem auf einem Fragebogen holländischer Kolleginnen und Kollegen aufgebaut. Die Messherausforderungen werden aktuell viel diskutiert und in den nächsten Jahren wird sich da gewiss noch einiges bewegen. Das ist auch dringend nötig: Nach dem Ernährungsbericht der Bundesregierung haben die Älteren gleich mehrere Herausforderungen. Ein großes Problem ist, dass immer mehr dieser Personengruppe übergewichtig werden.</p>&#13;
<p><em>Ist das nicht ein gesamtgesellschaftliches Thema? </em><br /> <strong>Hassel:</strong> Bei den Älteren ist es besonders deutlich ausgeprägt. Auch die Hochbetagten, die früher zunehmend unterernährt waren, kämpfen heute eher mit Übergewicht. Bei GUSTO versuchen wir zu erreichen, dass sich Teilnehmende aktiv mit einer ausgewogenen Ernährung auseinandersetzen und gemeinsam Neues ausprobieren.</p>&#13;
<p><em>Was bleibt von GUSTO?</em><br /> <strong>Hassel:</strong> Der Wissenstransfer. Zum einen gibt es mit <a href="http://www.gusto-jetzt-geniesse-ich.de">www.gusto-jetzt-geniesse-ich.de</a> eine schöne, informative Homepage. Zum anderen haben Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Einrichtungen ein Interesse daran, die Gruppen weiterzuführen. Die Hochschule Coburg unterstützt die Erwachsenenbildung, indem zum Beispiel die erprobten Modulhandbücher und Schulungskonzepte für Gruppenleitungen von weiteren sozialen Einrichtungen selbstständig genutzt werden können.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/13-ProjektabschlussGUTSTOklein-1024x675.jpg"
                        fileSize="94378"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="675"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auf der Suche nach Dunkler Materie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auf-der-suche-nach-dunkler-materie/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Feb 2022 06:14:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auf-der-suche-nach-dunkler-materie/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie ist das Weltall entstanden, wie dehnt es sich aus und wie geht es mit dem Universum weiter? Diese Fragen könnten mit dem direkten Nachweis der geheimnisvollen Dunklen Materie zum Teil beantwortet werden. Felix Dominsky hat mit seiner Bachelorarbeit im Fach <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/technische-physik.html" target="Technische Physik" rel="noopener">Technische Physik </a>für dieses spannende Projekt einen kleinen Beitrag geleistet.</em></p>&#13;
<p>Der Weltraum. Unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2022. Wie die Mannschaft der kultigen Fernsehserie Star Trek auf dem Raumschiff Enterprise den Weltraum erforscht, will auch Felix Dominksy den Geheimnissen des Universums auf die Spur kommen. Er hat eben seine Bachelorarbeit an der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften.html" target="FAN" rel="noopener"> Fakultät Angewandte Naturwissenschaften </a>verfasst und sich darin einem der wohl komplexesten und umfangreichsten Forschungsgebiete der Physik gewidmet. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-michael-wick.html" target="Prof. Dr. Wick" rel="noopener">Prof. Dr. Michael Wick</a> hat die Arbeit betreut: „Die Bachelorarbeit entstand in Kooperation mit dem <a href="https://www.mpp.mpg.de/" target="Max Planck Institut" rel="noopener">Max-Planck-Institut für Physik (MPP)</a> in München. Hier in die Forschung mit eingebunden zu sein, ist für einen Studierenden eine hervorragende Möglichkeit, in einem internationalen Team, an einem der größten ungelösten Rätsel der Physik zu arbeiten.“&nbsp;</p>&#13;
<h4>„Kostenlos ins Weltall fliegen“</h4>&#13;
<p>Als Schulkind hatte Felix Dominsky einen klaren Berufswunsch, wie er sich amüsiert erinnert: „Ich habe meinem Lehrer in der Grundschule gesagt, ich will Astronaut werden, dann kann ich kostenlos ins Weltall fliegen.“ Sein Interesse an der Physik und dem Weltraum liegt in der Familie: „Mein Onkel ist Astrophysiker, er hat mir früh ein Teleskop geschenkt und viel erklärt. Mein Großvater war Kernphysiker, was mich auch sehr geprägt hat.“ Die Forschung an Dunkler Materie passt nun perfekt: „Dunkle Materie zu finden, ist gerade die Herausforderung der modernen Physik und jetzt kann ich das Größte mit dem Kleinsten kombinieren, das ist echt spannend!“</p>&#13;
<h4>Die größte Struktur im Universum</h4>&#13;
<p>Dunkle Materie gilt als „angenommene Form“ von Materie, denn sie ist nicht direkt sichtbar. Sie interagiert über die Gravitation&nbsp;mit der sichtbaren Materie, zum Beispiel den Sternen. Ihre Existenz&nbsp;würde die beobachtete&nbsp;Bewegung&nbsp;der&nbsp;Sterne&nbsp;um&nbsp;das Zentrum ihrer Galaxien erklären.&nbsp;Es wird angenommen, dass sie etwa 85 Prozent der Materie im Universum ausmacht. Direkt nachgewiesen wurden bislang keine dieser Teilchen, doch wenn solche Dunkle-Materie-Teilchen existieren, sollte man sie mit geeigneten Messgeräten auf der Erde beobachten können, sagen Wissenschaftler:innen. Mit dem <a href="https://www.mpp.mpg.de/forschung/astroteilchenphysik-und-kosmologie/dunkle-materie-experimente/cresst-experiment-suche-nach-dunkler-materie" target="CRESST Experiment" rel="noopener">CRESST-Experiment</a> wird danach gesucht. CRESST steht für "Cryogenic Rare Event Search with Superconducting Thermometers". Damit möglichst wenig kosmische Strahlung die Messung stört, wird das Experiment 1.400 m unter der Erde im Laboratori Nazionali del Gran Sasso (LNGS) in den Abruzzen in Italien betrieben. Hinter dem Experiment steht ein europäischer Forschungsverbund, der vom MPP geleitet wird.</p>&#13;
<p>Felix Dominsky hat seine Arbeit bei dem Forschungsteam in München unter der Leitung von Dr. Federica Petricca durchgeführt. Der Doktorand Dominik Fuchs hat ihn dabei betreut. Fuchs beschäftigt sich für seine Promotion intensiv mit dem Thema: „Das CRESST Experiment sucht nach Signalen Dunkler Materie. Auch wenn man keine sieht, können Rückschlüsse auf die Eigenschaften der Dunklen Materie gezogen und die Parameter von theoretischen Modellen eingegrenzt werden.“ Ziel der Bachelorarbeit war nun die Simulation und Erstellung von Limits, um mögliche Signale noch weiter einzugrenzen. Dominsky erklärt: „Dazu war es nötig zu simulieren, wie sich Dunkle Materie im Detektor zeigen würde.“ Die Ergebnisse der Bachelorarbeit werden dazu genutzt eine Software zu erstellen und Dominik Fuchs wird sie in seine Forschungen mit einbeziehen. Er ist voll des Lobes für den Coburger Studenten: „Felix hat sich toll in das Thema eingearbeitet, vor allem in die statistische Analyse, die ja für seine Forschung nötig war.“<br /> Felix Dominsky könnte sich vorstellen, wieder am MPP zu arbeiten und bekräftigt: „Die Unterstützung in München war wirklich toll. Nach der vielen Simulationsarbeit, würde mich jetzt reizen, direkt an den Geräten zu arbeiten und noch mehr von der Atmosphäre an dem Forschungsstandort mit zu bekommen.“ Den Traum vom Flug in den Weltraum hat er auch noch nicht aufgegeben, um unendlichen Weiten des Weltalls weiter zu erforschen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie ist das Weltall entstanden, wie dehnt es sich aus und wie geht es mit dem Universum weiter? Diese Fragen könnten mit dem direkten Nachweis der geheimnisvollen Dunklen Materie zum Teil beantwortet werden. Felix Dominsky hat mit seiner Bachelorarbeit im Fach <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/technische-physik.html" target="Technische Physik" rel="noopener">Technische Physik </a>für dieses spannende Projekt einen kleinen Beitrag geleistet.</em></p>&#13;
<p>Der Weltraum. Unendliche Weiten, wir schreiben das Jahr 2022. Wie die Mannschaft der kultigen Fernsehserie Star Trek auf dem Raumschiff Enterprise den Weltraum erforscht, will auch Felix Dominksy den Geheimnissen des Universums auf die Spur kommen. Er hat eben seine Bachelorarbeit an der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften.html" target="FAN" rel="noopener"> Fakultät Angewandte Naturwissenschaften </a>verfasst und sich darin einem der wohl komplexesten und umfangreichsten Forschungsgebiete der Physik gewidmet. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-michael-wick.html" target="Prof. Dr. Wick" rel="noopener">Prof. Dr. Michael Wick</a> hat die Arbeit betreut: „Die Bachelorarbeit entstand in Kooperation mit dem <a href="https://www.mpp.mpg.de/" target="Max Planck Institut" rel="noopener">Max-Planck-Institut für Physik (MPP)</a> in München. Hier in die Forschung mit eingebunden zu sein, ist für einen Studierenden eine hervorragende Möglichkeit, in einem internationalen Team, an einem der größten ungelösten Rätsel der Physik zu arbeiten.“&nbsp;</p>&#13;
<h4>„Kostenlos ins Weltall fliegen“</h4>&#13;
<p>Als Schulkind hatte Felix Dominsky einen klaren Berufswunsch, wie er sich amüsiert erinnert: „Ich habe meinem Lehrer in der Grundschule gesagt, ich will Astronaut werden, dann kann ich kostenlos ins Weltall fliegen.“ Sein Interesse an der Physik und dem Weltraum liegt in der Familie: „Mein Onkel ist Astrophysiker, er hat mir früh ein Teleskop geschenkt und viel erklärt. Mein Großvater war Kernphysiker, was mich auch sehr geprägt hat.“ Die Forschung an Dunkler Materie passt nun perfekt: „Dunkle Materie zu finden, ist gerade die Herausforderung der modernen Physik und jetzt kann ich das Größte mit dem Kleinsten kombinieren, das ist echt spannend!“</p>&#13;
<h4>Die größte Struktur im Universum</h4>&#13;
<p>Dunkle Materie gilt als „angenommene Form“ von Materie, denn sie ist nicht direkt sichtbar. Sie interagiert über die Gravitation&nbsp;mit der sichtbaren Materie, zum Beispiel den Sternen. Ihre Existenz&nbsp;würde die beobachtete&nbsp;Bewegung&nbsp;der&nbsp;Sterne&nbsp;um&nbsp;das Zentrum ihrer Galaxien erklären.&nbsp;Es wird angenommen, dass sie etwa 85 Prozent der Materie im Universum ausmacht. Direkt nachgewiesen wurden bislang keine dieser Teilchen, doch wenn solche Dunkle-Materie-Teilchen existieren, sollte man sie mit geeigneten Messgeräten auf der Erde beobachten können, sagen Wissenschaftler:innen. Mit dem <a href="https://www.mpp.mpg.de/forschung/astroteilchenphysik-und-kosmologie/dunkle-materie-experimente/cresst-experiment-suche-nach-dunkler-materie" target="CRESST Experiment" rel="noopener">CRESST-Experiment</a> wird danach gesucht. CRESST steht für "Cryogenic Rare Event Search with Superconducting Thermometers". Damit möglichst wenig kosmische Strahlung die Messung stört, wird das Experiment 1.400 m unter der Erde im Laboratori Nazionali del Gran Sasso (LNGS) in den Abruzzen in Italien betrieben. Hinter dem Experiment steht ein europäischer Forschungsverbund, der vom MPP geleitet wird.</p>&#13;
<p>Felix Dominsky hat seine Arbeit bei dem Forschungsteam in München unter der Leitung von Dr. Federica Petricca durchgeführt. Der Doktorand Dominik Fuchs hat ihn dabei betreut. Fuchs beschäftigt sich für seine Promotion intensiv mit dem Thema: „Das CRESST Experiment sucht nach Signalen Dunkler Materie. Auch wenn man keine sieht, können Rückschlüsse auf die Eigenschaften der Dunklen Materie gezogen und die Parameter von theoretischen Modellen eingegrenzt werden.“ Ziel der Bachelorarbeit war nun die Simulation und Erstellung von Limits, um mögliche Signale noch weiter einzugrenzen. Dominsky erklärt: „Dazu war es nötig zu simulieren, wie sich Dunkle Materie im Detektor zeigen würde.“ Die Ergebnisse der Bachelorarbeit werden dazu genutzt eine Software zu erstellen und Dominik Fuchs wird sie in seine Forschungen mit einbeziehen. Er ist voll des Lobes für den Coburger Studenten: „Felix hat sich toll in das Thema eingearbeitet, vor allem in die statistische Analyse, die ja für seine Forschung nötig war.“<br /> Felix Dominsky könnte sich vorstellen, wieder am MPP zu arbeiten und bekräftigt: „Die Unterstützung in München war wirklich toll. Nach der vielen Simulationsarbeit, würde mich jetzt reizen, direkt an den Geräten zu arbeiten und noch mehr von der Atmosphäre an dem Forschungsstandort mit zu bekommen.“ Den Traum vom Flug in den Weltraum hat er auch noch nicht aufgegeben, um unendlichen Weiten des Weltalls weiter zu erforschen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/18-Felix_Dominsky-1024x768.jpg"
                        fileSize="102159"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/18-DominikFuchs-768x1024.jpg"
                        fileSize="92324"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WickMichael-1024x692.jpg"
                        fileSize="116301"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschung am Superorgan]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschung-am-superorgan/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Feb 2022 10:22:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschung-am-superorgan/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Einst Tabuthema, heute bereits Hipster-Trend: Der Darm ist in der Wellness- und Gesundheitsbranche gerade groß in Mode. Aber auch die Wissenschaft beschäftigt sich intensiv damit. Forscherinnen und Forscher aus der Bioanalytik der Hochschule Coburg arbeiten gemeinsam mit dem unterfränkischen Labor LS aus Bad Bocklet an neuen Erkenntnissen über das Darmmikrobiom. </em></p>&#13;
<p>Nicht viele Menschen sprechen beim Kaffee so explizit über den menschlichen Verdauungstrakt. „Da hat sich aber schon viel verändert“, sagt Dr. Andreas Rüffer und nimmt genüsslich einen Schluck: „Das Mikrobiom des Darmes ist ins Bewusstsein gerückt.“ Billionen Bakterien leben im Darm, außerdem Viren und Pilze. Sie helfen bei der Verdauung und der Entwicklung des Immunsystems, sie nehmen Einfluss auf Allergien, Übergewicht, Diabetes, neurologische Erkrankungen und unsere psychische Verfassung. Das Darm-Mikrobiom, also die Gemeinschaft der Mikroorganismen im Darm, hat viele Funktionen. Es &nbsp;wird heute oft als „Superorgan“ bezeichnet. Wie und wofür es gezielt genutzt werden kann, wird beim unterfränkischen Labor LS diskutiert: Ein wissenschaftliches Team aus der Bioanalytik der Hochschule Coburg ist in der Firmenzentrale des Dienstleisters in Bad Bocklet im Kreis Bad Kissingen zu Gast.</p>&#13;
<p>Rüffer leitet innerhalb des Unternehmens das Geschäftsfeld Enterosan, das auf Darmdiagnostik spezialisiert ist. „Der Darm spielt für viele Bereiche der Gesundheit eine große Rolle“, erklärt er. Das Unternehmen interessiert sich sehr für wirtschaftlich nutzbare Innovationen in diesem Bereich. LS will etwas Neues, etwas das es noch nicht gibt, wie Geschäftsführer Dr. Jürgen Balles lächelnd ergänzt. Deshalb kooperiert das Unternehmen mit der Hochschule.</p>&#13;
<p><strong>Noch geheim: ein neues Medizinprodukt</strong></p>&#13;
<p>Über die Vorgänge im Darm wird heute zwar allgemein oft unbefangener gesprochen als vor zehn oder 20 Jahren, aber das Thema grundsätzlich ist nicht neu. „Bereits im vierten Jahrhundert wurde Stuhl in China für medizinische Zwecke eingesetzt“, sagt Dr. Christian Büttner. Zusammen mit Florian Westhäuser und Dr. Eva-Maria Wittmann gehört er zum Team von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-matthias-noll.html">Prof. Dr. Mathias Noll</a>. Der Professor leitet den <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Bachelor-Studiengang Bioanalytik</a> an der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften.html"> Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</a> der Hochschule Coburg und ist auch für das Projekt zum Darm-Mikrobiom zuständig. Die Forschenden stellen heute ihre jüngsten Ergebnisse vor: Sie haben eine innovative Methode entwickelt, um Patientinnen und Patienten gezielt mit Mikroorganismen des Darmes zu helfen. Dr. Thomas Meindl, Senior Consultant bei LS, lächelt verschmitzt: „Mehr verraten wir aber nicht. Das Projekt ist noch geheim.“</p>&#13;
<p><strong>Mikrobiologie in Franken: zwei starke Faktoren</strong></p>&#13;
<p>LS zählt heute zu den größten Auftragslaboren Europas. Für Pharmaunternehmen, Krankenhäuser und Arztpraxen führt es mikrobiologische und chemisch-physikalische Untersuchungen durch. Mit dem Darm-Mikrobiom beschäftigt sich der Dienstleister bereits seit der Firmengründung im Jahr 1987. Seit einigen Jahren arbeiten das unterfränkische Unternehmen und die Hochschule Coburg in Forschungsprojekten zusammen. „Wir haben einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Coburg“, sagt Meindl. „Die Absolventen und Absolventinnen sind fachlich einfach sehr fit.“</p>&#13;
<p>Coburg ist bundesweit einer von zwei Orten, an denen Bioanalytik studiert werden kann. Es gibt einen Bachelor- und einen Masterstudiengang und das Institut für Bioanalytik. Die Hochschule Coburg hat hier einige spannende Doktorarbeiten und Forschungsprojekte vorzuweisen – eines ist das Gemeinschaftsprojekt zum Darm-Mikrobiom, dem „Superorgan“, über das immer mehr Menschen sprechen.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Einst Tabuthema, heute bereits Hipster-Trend: Der Darm ist in der Wellness- und Gesundheitsbranche gerade groß in Mode. Aber auch die Wissenschaft beschäftigt sich intensiv damit. Forscherinnen und Forscher aus der Bioanalytik der Hochschule Coburg arbeiten gemeinsam mit dem unterfränkischen Labor LS aus Bad Bocklet an neuen Erkenntnissen über das Darmmikrobiom. </em></p>&#13;
<p>Nicht viele Menschen sprechen beim Kaffee so explizit über den menschlichen Verdauungstrakt. „Da hat sich aber schon viel verändert“, sagt Dr. Andreas Rüffer und nimmt genüsslich einen Schluck: „Das Mikrobiom des Darmes ist ins Bewusstsein gerückt.“ Billionen Bakterien leben im Darm, außerdem Viren und Pilze. Sie helfen bei der Verdauung und der Entwicklung des Immunsystems, sie nehmen Einfluss auf Allergien, Übergewicht, Diabetes, neurologische Erkrankungen und unsere psychische Verfassung. Das Darm-Mikrobiom, also die Gemeinschaft der Mikroorganismen im Darm, hat viele Funktionen. Es &nbsp;wird heute oft als „Superorgan“ bezeichnet. Wie und wofür es gezielt genutzt werden kann, wird beim unterfränkischen Labor LS diskutiert: Ein wissenschaftliches Team aus der Bioanalytik der Hochschule Coburg ist in der Firmenzentrale des Dienstleisters in Bad Bocklet im Kreis Bad Kissingen zu Gast.</p>&#13;
<p>Rüffer leitet innerhalb des Unternehmens das Geschäftsfeld Enterosan, das auf Darmdiagnostik spezialisiert ist. „Der Darm spielt für viele Bereiche der Gesundheit eine große Rolle“, erklärt er. Das Unternehmen interessiert sich sehr für wirtschaftlich nutzbare Innovationen in diesem Bereich. LS will etwas Neues, etwas das es noch nicht gibt, wie Geschäftsführer Dr. Jürgen Balles lächelnd ergänzt. Deshalb kooperiert das Unternehmen mit der Hochschule.</p>&#13;
<p><strong>Noch geheim: ein neues Medizinprodukt</strong></p>&#13;
<p>Über die Vorgänge im Darm wird heute zwar allgemein oft unbefangener gesprochen als vor zehn oder 20 Jahren, aber das Thema grundsätzlich ist nicht neu. „Bereits im vierten Jahrhundert wurde Stuhl in China für medizinische Zwecke eingesetzt“, sagt Dr. Christian Büttner. Zusammen mit Florian Westhäuser und Dr. Eva-Maria Wittmann gehört er zum Team von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-matthias-noll.html">Prof. Dr. Mathias Noll</a>. Der Professor leitet den <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Bachelor-Studiengang Bioanalytik</a> an der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften.html"> Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</a> der Hochschule Coburg und ist auch für das Projekt zum Darm-Mikrobiom zuständig. Die Forschenden stellen heute ihre jüngsten Ergebnisse vor: Sie haben eine innovative Methode entwickelt, um Patientinnen und Patienten gezielt mit Mikroorganismen des Darmes zu helfen. Dr. Thomas Meindl, Senior Consultant bei LS, lächelt verschmitzt: „Mehr verraten wir aber nicht. Das Projekt ist noch geheim.“</p>&#13;
<p><strong>Mikrobiologie in Franken: zwei starke Faktoren</strong></p>&#13;
<p>LS zählt heute zu den größten Auftragslaboren Europas. Für Pharmaunternehmen, Krankenhäuser und Arztpraxen führt es mikrobiologische und chemisch-physikalische Untersuchungen durch. Mit dem Darm-Mikrobiom beschäftigt sich der Dienstleister bereits seit der Firmengründung im Jahr 1987. Seit einigen Jahren arbeiten das unterfränkische Unternehmen und die Hochschule Coburg in Forschungsprojekten zusammen. „Wir haben einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Coburg“, sagt Meindl. „Die Absolventen und Absolventinnen sind fachlich einfach sehr fit.“</p>&#13;
<p>Coburg ist bundesweit einer von zwei Orten, an denen Bioanalytik studiert werden kann. Es gibt einen Bachelor- und einen Masterstudiengang und das Institut für Bioanalytik. Die Hochschule Coburg hat hier einige spannende Doktorarbeiten und Forschungsprojekte vorzuweisen – eines ist das Gemeinschaftsprojekt zum Darm-Mikrobiom, dem „Superorgan“, über das immer mehr Menschen sprechen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-Darmmikrobiom-Kooperation.Bioanalytik-LS01-1024x628.jpg"
                        fileSize="98507"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="628"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/NollMatthias_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-Darmmikrobiom-Kooperation-Thomas_Meindl-1024x682.jpg"
                        fileSize="99650"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-Darmmikrobiom-Kooperation-Juergen_Balles-1024x768.jpg"
                        fileSize="99413"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-Darmmikrobiom-Kooperation-Andreas_Rueffer-1024x682.jpg"
                        fileSize="52551"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[FADZ erhält 11 Millionen Euro Fördermittel vom Bund]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fadz-erhaelt-11-millionen-euro-foerdermittel-vom-bund/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Feb 2022 10:46:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fadz-erhaelt-11-millionen-euro-foerdermittel-vom-bund/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In Lichtenfels wird die Zukunft greifbar: Der Zweckverband Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) erhält 11 Millionen Euro Fördermittel für den Umbau der historischen Kirschbaummühle in Lichtenfels. Die Mittel kommen aus dem Förderprogramm „Maßnahmen zum nationalen Klimaschutz – Lernen am CO2-neutralen Alltagsbau“ des Bundesumweltministeriums.</em></p>&#13;
<p>Derzeit ist das FADZ in den Räumen des „Machbar“ am Marktplatz von Lichtenfels zu Hause. Den Förderbescheid übergaben hier am Dienstag, 1. Februar, Anette Kramme, Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, und Andreas Schwarz, Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags. Damit ist der Weg für den Umbau der historischen „Kirschbaummühle“ in der Coburger Str. 43 frei. Ziel ist die Eröffnung im Jahr 2026. Bis dahin sollen die Aktivitäten des FADZ im „Machbar“ (Laurenzistr. 2) stattfinden, sowie kontinuierlich ausgebaut werden. Neben Werkstatt, Repair-Café und digitalem Klassenzimmer soll im „Machbar“ auch der neue Masterstudiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ der Hochschule Coburg einziehen. Lichtenfels wird damit zum Hochschulstandort.</p>&#13;
<p><strong>Politik, Wirtschaft, Wissenschaft</strong></p>&#13;
<p>Erster Bürgermeister Andreas Hügerich freut sich: „Lichtenfels erhält durch die Förderung die Möglichkeit, bei der Sanierung der Kirschbaummühle als Modellprojekt einen ernsthaften Beitrag zur Einsparung von CO2-Emissionen zu leisten. Die energetische Sanierung des Gebäudebestands soll mit nachwachsenden, ressourcenschonenden Rohstoffen erfolgen und eine Versorgung mit erneuerbaren Energien nimmt eine zentrale Rolle ein. Ziel ist die deutliche Einsparung von Treibhausgas-Emissionen gegenüber einem vergleichbaren Neubau von etwa 60 Prozent.“ Landrat Christian Meißner betont die Bedeutung des FADZ. „Mit dem im Herbst 2021 gegründeten Zweckverband FADZ von Stadt und Landkreis Lichtenfels steht die Politik hinter diesem großartigen Projekt. Das deutliche Votum der Stadt- und Kreisräte für die Gründung eines Zweckverbandes ist ein klares Signal, dass wir aktiv an der Umsetzung des FADZ mitgestalten wollen und auch Verantwortung übernehmen.“</p>&#13;
<p>Der FADZ Förderverein fördert die Gründung, Entwicklung und den Betrieb des FADZ in Lichtenfels als gemeinsame Forschungs- und Transferstelle regionaler Unternehmen und der Hochschule Coburg im Sinne eines „Joint Research Centers“. Als 1. Vorsitzender des FADZ Fördervereins sagt Frank Carsten Herzog: „Wir bedanken uns für die hervorragende Unterstützung aus Berlin. Zu den Bundesmitteln fließen weitere 1,5 Millionen Euro von Seiten des Zweckverbands dem Projekt zu. Mehr als 2 Millionen Euro investieren außerdem heimische Wirtschaft und private Hand. Finanziert wird damit der Umbau des ,Machbar‘ in der Laurenzistraße in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Die übrigen 900.000 Euro sind für die Finanzierung erster Geräte und Maschinen und künftige Personalkosten vorgesehen. Alles zusammengenommen sind das beeindruckende 14,5 Millionen Euro für ein Zukunftsprojekt in Lichtenfels. Eine grandiose Gemeinschaftsleistung von Politik, Wissenschaft, Ehrenamt und Wirtschaft.“</p>&#13;
<p>„Das FADZ in Lichtenfels wird ein echtes ,Leuchtturmprojekt‘ mit Strahlkraft für ganz Oberfranken“, betont Andreas Schwarz, Abgeordneter im Haushaltsausschuss. „Ich bin sehr gespannt zu erleben, wenn hier zukünftig Forschung und Praxis Hand in Hand arbeiten.“ Anette Kramme ergänzt: „Für Lichtenfels eröffnen sich dadurch ganz neue Möglichkeiten. Die Vernetzung digitaler Zukunftstechnologien mit den handelnden Akteuren vor Ort ist ein hervorragender Ansatz, unsere Region nachhaltig zu stärken.“</p>&#13;
<p><strong>Neu ab Oktober: Masterstudiengang Manufacturing and Lightweight Design</strong></p>&#13;
<p>Eng verzahnt mit der Region und zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Unternehmen vor Ort wird der neue Master-Studiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ der Hochschule Coburg. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich additive Fertigung und Leichtbau mit unterschiedlichen Materialen wie Kunststoff und Metall. Die ersten Studierenden sollen im Oktober mit dem Studium beginnen. „Wir etablieren unser neues Studiengangs-Konzept in Lichtenfels“, betont <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg. „Die Studierenden lernen projektzentriert und praxisnah. Projektzentriert, weil sie während ihres Studiums gemeinsam ein Projekt erarbeiten. Praxisnah, weil die gewählten Projekte einen starken Anwendungsbezug haben und durch Impulsvorträge aus der Praxis ergänzt werden. Klassischer Seminarunterricht tritt dabei in den Hintergrund. Unsere Lehrenden begleiten die Studierenden als Coaches und vermitteln an den passenden Stellen Wissen und Kompetenzen. Es ist wahnsinnig spannend, welche neuen Möglichkeiten durch die Räumlichkeiten im „Machbar“ und später auch in der Kirschbaummühle für diesen Studiengang entstehen.“</p>&#13;
<p>Als Wissenschafts-, Forschungs- und Bildungseinrichtung steht das Projekt allen Interessierten offen und wird neben den Geldgebern maßgeblich von ehrenamtlichem Engagement getragen. „Insgesamt sind bislang über 3.500 Stunden Arbeitsleistung unentgeltlich für das Projekt erbracht worden. Dieses Bürgerengagement ist überwältigend und keinesfalls selbstverständlich, wir freuen uns sehr darüber“, sagt Frank Carsten Herzog.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In Lichtenfels wird die Zukunft greifbar: Der Zweckverband Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) erhält 11 Millionen Euro Fördermittel für den Umbau der historischen Kirschbaummühle in Lichtenfels. Die Mittel kommen aus dem Förderprogramm „Maßnahmen zum nationalen Klimaschutz – Lernen am CO2-neutralen Alltagsbau“ des Bundesumweltministeriums.</em></p>&#13;
<p>Derzeit ist das FADZ in den Räumen des „Machbar“ am Marktplatz von Lichtenfels zu Hause. Den Förderbescheid übergaben hier am Dienstag, 1. Februar, Anette Kramme, Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Arbeit und Soziales, und Andreas Schwarz, Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags. Damit ist der Weg für den Umbau der historischen „Kirschbaummühle“ in der Coburger Str. 43 frei. Ziel ist die Eröffnung im Jahr 2026. Bis dahin sollen die Aktivitäten des FADZ im „Machbar“ (Laurenzistr. 2) stattfinden, sowie kontinuierlich ausgebaut werden. Neben Werkstatt, Repair-Café und digitalem Klassenzimmer soll im „Machbar“ auch der neue Masterstudiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ der Hochschule Coburg einziehen. Lichtenfels wird damit zum Hochschulstandort.</p>&#13;
<p><strong>Politik, Wirtschaft, Wissenschaft</strong></p>&#13;
<p>Erster Bürgermeister Andreas Hügerich freut sich: „Lichtenfels erhält durch die Förderung die Möglichkeit, bei der Sanierung der Kirschbaummühle als Modellprojekt einen ernsthaften Beitrag zur Einsparung von CO2-Emissionen zu leisten. Die energetische Sanierung des Gebäudebestands soll mit nachwachsenden, ressourcenschonenden Rohstoffen erfolgen und eine Versorgung mit erneuerbaren Energien nimmt eine zentrale Rolle ein. Ziel ist die deutliche Einsparung von Treibhausgas-Emissionen gegenüber einem vergleichbaren Neubau von etwa 60 Prozent.“ Landrat Christian Meißner betont die Bedeutung des FADZ. „Mit dem im Herbst 2021 gegründeten Zweckverband FADZ von Stadt und Landkreis Lichtenfels steht die Politik hinter diesem großartigen Projekt. Das deutliche Votum der Stadt- und Kreisräte für die Gründung eines Zweckverbandes ist ein klares Signal, dass wir aktiv an der Umsetzung des FADZ mitgestalten wollen und auch Verantwortung übernehmen.“</p>&#13;
<p>Der FADZ Förderverein fördert die Gründung, Entwicklung und den Betrieb des FADZ in Lichtenfels als gemeinsame Forschungs- und Transferstelle regionaler Unternehmen und der Hochschule Coburg im Sinne eines „Joint Research Centers“. Als 1. Vorsitzender des FADZ Fördervereins sagt Frank Carsten Herzog: „Wir bedanken uns für die hervorragende Unterstützung aus Berlin. Zu den Bundesmitteln fließen weitere 1,5 Millionen Euro von Seiten des Zweckverbands dem Projekt zu. Mehr als 2 Millionen Euro investieren außerdem heimische Wirtschaft und private Hand. Finanziert wird damit der Umbau des ,Machbar‘ in der Laurenzistraße in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Die übrigen 900.000 Euro sind für die Finanzierung erster Geräte und Maschinen und künftige Personalkosten vorgesehen. Alles zusammengenommen sind das beeindruckende 14,5 Millionen Euro für ein Zukunftsprojekt in Lichtenfels. Eine grandiose Gemeinschaftsleistung von Politik, Wissenschaft, Ehrenamt und Wirtschaft.“</p>&#13;
<p>„Das FADZ in Lichtenfels wird ein echtes ,Leuchtturmprojekt‘ mit Strahlkraft für ganz Oberfranken“, betont Andreas Schwarz, Abgeordneter im Haushaltsausschuss. „Ich bin sehr gespannt zu erleben, wenn hier zukünftig Forschung und Praxis Hand in Hand arbeiten.“ Anette Kramme ergänzt: „Für Lichtenfels eröffnen sich dadurch ganz neue Möglichkeiten. Die Vernetzung digitaler Zukunftstechnologien mit den handelnden Akteuren vor Ort ist ein hervorragender Ansatz, unsere Region nachhaltig zu stärken.“</p>&#13;
<p><strong>Neu ab Oktober: Masterstudiengang Manufacturing and Lightweight Design</strong></p>&#13;
<p>Eng verzahnt mit der Region und zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Unternehmen vor Ort wird der neue Master-Studiengang „Additive Manufacturing and Lightweight Design“ der Hochschule Coburg. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich additive Fertigung und Leichtbau mit unterschiedlichen Materialen wie Kunststoff und Metall. Die ersten Studierenden sollen im Oktober mit dem Studium beginnen. „Wir etablieren unser neues Studiengangs-Konzept in Lichtenfels“, betont <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a>, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg. „Die Studierenden lernen projektzentriert und praxisnah. Projektzentriert, weil sie während ihres Studiums gemeinsam ein Projekt erarbeiten. Praxisnah, weil die gewählten Projekte einen starken Anwendungsbezug haben und durch Impulsvorträge aus der Praxis ergänzt werden. Klassischer Seminarunterricht tritt dabei in den Hintergrund. Unsere Lehrenden begleiten die Studierenden als Coaches und vermitteln an den passenden Stellen Wissen und Kompetenzen. Es ist wahnsinnig spannend, welche neuen Möglichkeiten durch die Räumlichkeiten im „Machbar“ und später auch in der Kirschbaummühle für diesen Studiengang entstehen.“</p>&#13;
<p>Als Wissenschafts-, Forschungs- und Bildungseinrichtung steht das Projekt allen Interessierten offen und wird neben den Geldgebern maßgeblich von ehrenamtlichem Engagement getragen. „Insgesamt sind bislang über 3.500 Stunden Arbeitsleistung unentgeltlich für das Projekt erbracht worden. Dieses Bürgerengagement ist überwältigend und keinesfalls selbstverständlich, wir freuen uns sehr darüber“, sagt Frank Carsten Herzog.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/15-FADZ-Foerderbescheid-1024x683.jpg"
                        fileSize="195221"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Wissenschaft des Außergewöhnlichen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-wissenschaft-des-aussergewoehnlichen/</link>
                <pubDate>Fri, 28 Jan 2022 06:44:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-wissenschaft-des-aussergewoehnlichen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vor fast einem Vierteljahrhundert hat Professor Peter Raab den Studiengang Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg aufgebaut und hier jede Menge ungewöhnliche Projekte umgesetzt. Jetzt ist er im Ruhestand. Eigentlich. </em></p>&#13;
<p>Professor Peter Raab und seine Studierenden verblüfften die Besucherinnen und Besucher einer Messe einmal damit, dass sie ihren Blutdruck in 3D-Druckdaten umwandelten. Der Herzschlag wurde gemessen und Schicht für Schicht in eine Schale umgesetzt. Raab liebt solche experimentellen Projekte – und davon gab es viele in den Jahren. Vor fast einem Vierteljahrhundert hat der heute 66-Jährige einen außergewöhnlichen Studiengang an der Hochschule Coburg mitaufgebaut: Der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html">Bachelorstudiengang Integriertes Produktdesign</a> verbindet die Gestaltung von Produkten mit Disziplinen wie Wirtschaft, Technik, Ökologie und sozialen Fragen und ist heute deutschlandweit bekannt.</p>&#13;
<p><strong>Designtage und 3D-Druck</strong></p>&#13;
<p>Raab ist seit dem Wintersemester im Ruhestand, lehrt aber noch als Dozent an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design</a> der Hochschule. Die Studierenden sind ihm wichtig. „Sie haben immer im Mittelpunkt gestanden.“ Der Professor erzählt weiter von ungewöhnlichen 3D-Druck-Objekten aus Lebensmitteln und Porzellan. „So vor zehn, 15 Jahren haben wir mit der additiven Fertigung angefangen“. Es sind Beispiele für neue Technologien, Trends und Entwicklungen, mit denen Raab sich an der Hochschule immer wieder auseinandergesetzt hat. „Ich wollte etwas bewegen“, sagt er. Dabei hat er auch die Stadt mitgeprägt; unter anderem war Raab einer derjenigen, die die Coburger Designtage groß gemacht haben.</p>&#13;
<p>Die üblichen Wege der Designer wollte er nie gehen – auch deshalb schätzte er den Austausch mit den jungen Menschen besonders: „Es ist gut, jeden Tag mit neuen Leuten ästhetische Probleme zu diskutieren.“ Mit seinen Studierenden rief Raab zahlreiche Projekte ins Leben, er brachte Kooperationen mit der Industrie auf den Weg, stellte deutschlandweit aus, veranstaltete weltweit Workshops. „Thailand, China, Israel, Südafrika.“ Raab seufzt: „Ich hatte eine Einladung an die Uni in Tokio, wollte in Tansania an einem NGO-Projekt mitarbeiten – Corona hat meine Pläne vollkommen zerschlagen.“</p>&#13;
<p><strong>Die Entdeckung der Langeweile</strong></p>&#13;
<p>Aber er hat neue Pläne. Lehrtätigkeit, Aufträge als Designer. Und ein großes Projekt, das er seit der Kindheit nicht mehr hinbekommen hat: Peter Raab sucht Langeweile. „Wenn man Langeweile hat, dann hat man alles abgestreift, was einen bindet.“ Er lacht: „Dann kann man doch richtig loslegen!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vor fast einem Vierteljahrhundert hat Professor Peter Raab den Studiengang Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg aufgebaut und hier jede Menge ungewöhnliche Projekte umgesetzt. Jetzt ist er im Ruhestand. Eigentlich. </em></p>&#13;
<p>Professor Peter Raab und seine Studierenden verblüfften die Besucherinnen und Besucher einer Messe einmal damit, dass sie ihren Blutdruck in 3D-Druckdaten umwandelten. Der Herzschlag wurde gemessen und Schicht für Schicht in eine Schale umgesetzt. Raab liebt solche experimentellen Projekte – und davon gab es viele in den Jahren. Vor fast einem Vierteljahrhundert hat der heute 66-Jährige einen außergewöhnlichen Studiengang an der Hochschule Coburg mitaufgebaut: Der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html">Bachelorstudiengang Integriertes Produktdesign</a> verbindet die Gestaltung von Produkten mit Disziplinen wie Wirtschaft, Technik, Ökologie und sozialen Fragen und ist heute deutschlandweit bekannt.</p>&#13;
<p><strong>Designtage und 3D-Druck</strong></p>&#13;
<p>Raab ist seit dem Wintersemester im Ruhestand, lehrt aber noch als Dozent an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design</a> der Hochschule. Die Studierenden sind ihm wichtig. „Sie haben immer im Mittelpunkt gestanden.“ Der Professor erzählt weiter von ungewöhnlichen 3D-Druck-Objekten aus Lebensmitteln und Porzellan. „So vor zehn, 15 Jahren haben wir mit der additiven Fertigung angefangen“. Es sind Beispiele für neue Technologien, Trends und Entwicklungen, mit denen Raab sich an der Hochschule immer wieder auseinandergesetzt hat. „Ich wollte etwas bewegen“, sagt er. Dabei hat er auch die Stadt mitgeprägt; unter anderem war Raab einer derjenigen, die die Coburger Designtage groß gemacht haben.</p>&#13;
<p>Die üblichen Wege der Designer wollte er nie gehen – auch deshalb schätzte er den Austausch mit den jungen Menschen besonders: „Es ist gut, jeden Tag mit neuen Leuten ästhetische Probleme zu diskutieren.“ Mit seinen Studierenden rief Raab zahlreiche Projekte ins Leben, er brachte Kooperationen mit der Industrie auf den Weg, stellte deutschlandweit aus, veranstaltete weltweit Workshops. „Thailand, China, Israel, Südafrika.“ Raab seufzt: „Ich hatte eine Einladung an die Uni in Tokio, wollte in Tansania an einem NGO-Projekt mitarbeiten – Corona hat meine Pläne vollkommen zerschlagen.“</p>&#13;
<p><strong>Die Entdeckung der Langeweile</strong></p>&#13;
<p>Aber er hat neue Pläne. Lehrtätigkeit, Aufträge als Designer. Und ein großes Projekt, das er seit der Kindheit nicht mehr hinbekommen hat: Peter Raab sucht Langeweile. „Wenn man Langeweile hat, dann hat man alles abgestreift, was einen bindet.“ Er lacht: „Dann kann man doch richtig loslegen!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/3-prof_raab_abschied-1024x964.jpg"
                        fileSize="153764"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="964"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein neues Herzstück für die Hochschul-IT]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-neues-herzstueck-fuer-die-hochschul-it/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Jan 2022 08:09:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-neues-herzstueck-fuer-die-hochschul-it/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Manchmal bleiben große Veränderungen nahezu unbemerkt. „Wenn alles reibungslos läuft“, sagt Horst Wilbald, „werden die Nutzerinnen und Nutzer nichts mitbekommen. Aber der Gewinn für die gesamte Hochschulfamilie ist enorm.“ Der Leiter des IT-Zentrums berichtet, wie sich die IT-Infrastruktur der Hochschule im Lauf dieses Jahres verändern wird.</em></p>&#13;
<p>Das zentrale Storage- und Virtualisierungscluster wird ausgetauscht. Dieses System ist die Basis für alle Serveranwendungen der Hochschule: Es ist das Herz der IT. Nach sieben Jahren werden die Komponenten erneuert, um die Leistungs- und Speicherkapazität der Server an die aktuellen Anforderungen anzupassen. Gut eine Million Euro benötigt die Hochschule für diese Investition. Finanziert wird sie über das Programm „Großgeräte der Länder“; der Antrag dafür wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG positiv begutachtet. „Wir sind dem Wissenschaftsministerium sehr dankbar für die Unterstützung“, sagt Wilbald. Knapp 600.000 Euro stellt der Freistaat Bayern zur Verfügung.</p>&#13;
<p><strong>Der zentrale Speicher</strong></p>&#13;
<p>Forschung und Entwicklung brauchen Platz – Speicherplatz. Ob 3D-Scans im Bauingenieurwesen oder Forschung zur „Multimodalen Mixed Reality Eingabe für mobile Wissensarbeiter“, ob künstliche Intelligenz in der Versicherungswissenschaft oder Sensoren, die zur Materialanalytik kontinuierlich Daten erfassen: Irgendwo müssen die Daten hin. Mit immer neuen technischen Möglichkeiten steigt der Speicherbedarf. „Und jede Dokumentation, jeder Entwurf, auch die Lehr-Videos und E-Mails landen auf unserem zentralen Storage“, erklärt Wilbald. Zu bisher 300 Terabyte Speicherkapazität kommen bei der Erneuerung weitere 225 Terabyte hinzu.</p>&#13;
<p><strong>Die virtuellen Maschinen</strong></p>&#13;
<p>Außerdem muss das sogenannte „Virtualisierungscluster“ angepasst werden, denn es gibt immer mehr IT-Dienste und Server, die Ressourcen benötigen. „Webserver, Exchange-Server, aber auch Online-Dienste und E-Learning-Angebote über Moodle“, zählt Wilbald auf, „das sind keine physischen Maschinen mehr. Alles läuft virtuell.“ Die Dienste laufen auf acht physischen Maschinen, die zu einem Verbund zusammengeschaltet wurden. Etwa 180 virtuelle Maschinen betreibt das IT-Zentrum aktuell auf diesem System. Dadurch können die virtuellen Server leicht an die Anforderungen angepasst werden und es ist auch kein Problem, neue zu erstellen. „Wir haben keine Grenzen durch Hardwaremaschinen und können das sehr individuell, sehr flexibel für die Coburger Bedürfnisse gestalten.“</p>&#13;
<p><strong>Das Hochschulnetz</strong></p>&#13;
<p>Die Anforderungen an das zentrale Storage- und Virtualisierungscluster haben sich auch dadurch verändert, dass neue Standorte, Mitarbeiter:innen, Projekte eingebunden werden müssen. In der strategischen Ausrichtung der Hochschule hat das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels große Bedeutung; dementsprechend wichtig ist auch die reibungslose Anbindung an die Hochschul-IT. „5G-gestützte Modellstadt für autonomes Fahren in Kronach, Hebammenkunde in Bamberg und die Bündelung fakultätsübergreifender Kompetenzen im KI-Kompetenzzentrum im neuen Modulbau durch den Freistaat am Schlachthofgelände: An jedem Standort, der neu dazukommt, soll alles laufen, als sei es immer so gewesen.“ Das gilt auch fürs mobile Arbeiten: Seit der Pandemie gehört zum Arbeitsalltag, dass Beschäftigte sich von irgendwo außerhalb ins Hochschnulnetz einklinken.</p>&#13;
<p><strong>Umsetzung: neue Systeme nach den Sommerferien</strong></p>&#13;
<p>Wenn in einer EU-weiten Ausschreibung ein passender IT-Dienstleister für alle Anforderungen gefunden wurde, soll die Hardware schnell bestellt werden, damit sie – trotz Chipkrise – rechtzeitig einsatzbereit ist. Installation, Test, Konfiguration, Datenübernahme: Die Hauptarbeit erfolgt in den Sommer-Semesterferien, wenn kein Lehrbetrieb ist. „Das ist eine Operation am offenen Herzen“, sagt Wilbald. Er und sein Team aus dem<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/it-zentrum.html"> IT-Zentrum </a>wollen dann direkt zu Beginn des Wintersemesters 2022/23 den neuen Speicher und die Virtualisierungsumgebung bereitstellen. Sie sind die Basis für die Digitalisierung der Zukunft. Eine große Veränderung. Eine von der Art, die für Nutzerinnen und Nutzer unsichtbar bleibt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Manchmal bleiben große Veränderungen nahezu unbemerkt. „Wenn alles reibungslos läuft“, sagt Horst Wilbald, „werden die Nutzerinnen und Nutzer nichts mitbekommen. Aber der Gewinn für die gesamte Hochschulfamilie ist enorm.“ Der Leiter des IT-Zentrums berichtet, wie sich die IT-Infrastruktur der Hochschule im Lauf dieses Jahres verändern wird.</em></p>&#13;
<p>Das zentrale Storage- und Virtualisierungscluster wird ausgetauscht. Dieses System ist die Basis für alle Serveranwendungen der Hochschule: Es ist das Herz der IT. Nach sieben Jahren werden die Komponenten erneuert, um die Leistungs- und Speicherkapazität der Server an die aktuellen Anforderungen anzupassen. Gut eine Million Euro benötigt die Hochschule für diese Investition. Finanziert wird sie über das Programm „Großgeräte der Länder“; der Antrag dafür wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG positiv begutachtet. „Wir sind dem Wissenschaftsministerium sehr dankbar für die Unterstützung“, sagt Wilbald. Knapp 600.000 Euro stellt der Freistaat Bayern zur Verfügung.</p>&#13;
<p><strong>Der zentrale Speicher</strong></p>&#13;
<p>Forschung und Entwicklung brauchen Platz – Speicherplatz. Ob 3D-Scans im Bauingenieurwesen oder Forschung zur „Multimodalen Mixed Reality Eingabe für mobile Wissensarbeiter“, ob künstliche Intelligenz in der Versicherungswissenschaft oder Sensoren, die zur Materialanalytik kontinuierlich Daten erfassen: Irgendwo müssen die Daten hin. Mit immer neuen technischen Möglichkeiten steigt der Speicherbedarf. „Und jede Dokumentation, jeder Entwurf, auch die Lehr-Videos und E-Mails landen auf unserem zentralen Storage“, erklärt Wilbald. Zu bisher 300 Terabyte Speicherkapazität kommen bei der Erneuerung weitere 225 Terabyte hinzu.</p>&#13;
<p><strong>Die virtuellen Maschinen</strong></p>&#13;
<p>Außerdem muss das sogenannte „Virtualisierungscluster“ angepasst werden, denn es gibt immer mehr IT-Dienste und Server, die Ressourcen benötigen. „Webserver, Exchange-Server, aber auch Online-Dienste und E-Learning-Angebote über Moodle“, zählt Wilbald auf, „das sind keine physischen Maschinen mehr. Alles läuft virtuell.“ Die Dienste laufen auf acht physischen Maschinen, die zu einem Verbund zusammengeschaltet wurden. Etwa 180 virtuelle Maschinen betreibt das IT-Zentrum aktuell auf diesem System. Dadurch können die virtuellen Server leicht an die Anforderungen angepasst werden und es ist auch kein Problem, neue zu erstellen. „Wir haben keine Grenzen durch Hardwaremaschinen und können das sehr individuell, sehr flexibel für die Coburger Bedürfnisse gestalten.“</p>&#13;
<p><strong>Das Hochschulnetz</strong></p>&#13;
<p>Die Anforderungen an das zentrale Storage- und Virtualisierungscluster haben sich auch dadurch verändert, dass neue Standorte, Mitarbeiter:innen, Projekte eingebunden werden müssen. In der strategischen Ausrichtung der Hochschule hat das Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels große Bedeutung; dementsprechend wichtig ist auch die reibungslose Anbindung an die Hochschul-IT. „5G-gestützte Modellstadt für autonomes Fahren in Kronach, Hebammenkunde in Bamberg und die Bündelung fakultätsübergreifender Kompetenzen im KI-Kompetenzzentrum im neuen Modulbau durch den Freistaat am Schlachthofgelände: An jedem Standort, der neu dazukommt, soll alles laufen, als sei es immer so gewesen.“ Das gilt auch fürs mobile Arbeiten: Seit der Pandemie gehört zum Arbeitsalltag, dass Beschäftigte sich von irgendwo außerhalb ins Hochschnulnetz einklinken.</p>&#13;
<p><strong>Umsetzung: neue Systeme nach den Sommerferien</strong></p>&#13;
<p>Wenn in einer EU-weiten Ausschreibung ein passender IT-Dienstleister für alle Anforderungen gefunden wurde, soll die Hardware schnell bestellt werden, damit sie – trotz Chipkrise – rechtzeitig einsatzbereit ist. Installation, Test, Konfiguration, Datenübernahme: Die Hauptarbeit erfolgt in den Sommer-Semesterferien, wenn kein Lehrbetrieb ist. „Das ist eine Operation am offenen Herzen“, sagt Wilbald. Er und sein Team aus dem<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/it-zentrum.html"> IT-Zentrum </a>wollen dann direkt zu Beginn des Wintersemesters 2022/23 den neuen Speicher und die Virtualisierungsumgebung bereitstellen. Sie sind die Basis für die Digitalisierung der Zukunft. Eine große Veränderung. Eine von der Art, die für Nutzerinnen und Nutzer unsichtbar bleibt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/1-Grossgeraeteantrag-IT-Zentrum-1024x683.jpg"
                        fileSize="197081"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Coburger Student in der Spitze der LAK]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-coburger-student-in-der-spitze-der-lak/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Jan 2022 12:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-coburger-student-in-der-spitze-der-lak/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Landes-ASten-Konferenz (LAK) hat gewählt: Ab April vertreten Torsten Utz von der Hochschule Coburg, Lena Härtl (Uni Bayreuth)&nbsp;und Johanna Weidlich (TH Ingolstadt) als Dreierteam die Interessen aller Studierenden in Bayern.</em></p>&#13;
<p>Torsten Utz von der Hochschule Coburg wurde neu in das dreiköpfige Sprecher:innenteam gewählt: „Ich freue mich sehr, dass die Delegierten mir dieses große Vertrauen entgegenbringen.“ Der 24-Jährige ist bereits seit mehreren Jahren als Delegierter in der LAK-Bayern aktiv. Seine Erfahrungen will er nun in das neue Sprecher:innen-Team einbringen. Auch Lena Härtl (23, Uni Bayreuth) wurde neu gewählt. Johanna Weidlich (23, TH Ingolstadt) wurde in ihrem Amt bestätigt. Die Landesstudierendenvertretung kümmert sich landesweit um die Belange der Studierenden. Einer der wichtigsten Punkte dabei war in den letzten Monaten der Umgang mit Corona an den Hochschulen.</p>&#13;
<p>Nach drei erfolgreichen Jahren im Amt trat Anna-Maria Trinkgeld nicht mehr an. Auch Paul Thieme stand nicht mehr zur Wahl: „Nach einem Jahr in hochschulpolitisch kritischen Zeiten fällt es mir natürlich schwer, das Ruder aus der Hand zu geben. Gerade weil wichtige Prozesse wie die Hochschulrechtsreform noch nicht abgeschlossen sind. Das gewählte Team ist aber der perfekte Mix aus Erfahrung, Kompetenz und frischer Energie. In den nächsten Monaten kann ich also ruhigen Gewissens schlafen”, sagte Paul Thieme.</p>&#13;
<p><strong>Klare Position zum Hochschulinnovationsgesetz</strong></p>&#13;
<p>„Wir kämpfen ständig darum, den Studierenden das Studium auch in solchen Krisensemestern zu erleichtern“, sagte Johanna Weidlich. Themen wie kostenlose Testmöglichkeiten und die Regelstudienzeitverlängerung sieht sie dabei bisher als die größten Erfolge. „Auch im nächsten Semester wird uns das Thema Pandemie weiter begleiten. Die Studierenden in Bayern können sich weiter darauf verlassen, dass wir ihre Interessen gegenüber dem Staatsministerium und anderen hochschulpolitischen Gruppen vertreten.” Härtl und Utz fügen an, dass ein großes Thema im nächsten Jahr die Verabschiedung des neuen bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes sei. Die LAK hatte vergangenes Jahr in einer Stellungnahme mehr Demokratie und mehr Nachhaltigkeit gefordert. Auch heute ist die Position der LAK klar: „Die Bayerische Staatsregierung muss sich bei ihrem Gesetzesentwurf daran messen lassen, wie viel Wert sie auf Meinung ihrer größten Statusgruppe legt.”</p>&#13;
<p>Die neu gewählten Teammitglieder möchten aber auch eigene Akzente setzen: „Ein Herzensanliegen von mir ist es, den Campus wieder zu einem Ort des lebendigen Austauschs und des sozialen Miteinanders zu machen”, berichtet Lena Härtl. „Außerdem müssen wir darauf achten, dass die didaktische Qualität der Lehre nicht verloren geht. Einen Grundstein für die Qualität aller Studiengänge bildet dabei die Musterrechtsverordnung, die gerade evaluiert wird. Darauf werde ich ein besonderes Augenmerk legen.”</p>&#13;
<p>Torsten Utz möchte sich besonders für die Digitalisierung der Hochschulen einsetzen: „Vor allem im Hinblick auf die Potenziale von digitalen und hybriden Lehrformaten sowie elektronischen Prüfungen.“ Hierzu sei eine ausreichende Finanzierung der Hochschulen und ein Umdenken in der Gestaltung der infrastrukturellen Einrichtungen notwendig. „Eine studierendenzentrierte Denkweise ist die Grundvoraussetzung für eine zukunftsträchtige Hochschullandschaft in Bayern”, erklärte der neu gewählte LAK-Sprecher. Die Wahl fand dieses Jahr erstmals in hybrider Form statt. Die Studierendenvertretung der TUM stellte den Sitzungsraum in München, weitere Delegierte waren per Videoschalte dabei.</p>&#13;
<p>Zur Studierendenvertretung der Hochschule Coburg geht's <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studierendenvertretung.html">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Landes-ASten-Konferenz (LAK) hat gewählt: Ab April vertreten Torsten Utz von der Hochschule Coburg, Lena Härtl (Uni Bayreuth)&nbsp;und Johanna Weidlich (TH Ingolstadt) als Dreierteam die Interessen aller Studierenden in Bayern.</em></p>&#13;
<p>Torsten Utz von der Hochschule Coburg wurde neu in das dreiköpfige Sprecher:innenteam gewählt: „Ich freue mich sehr, dass die Delegierten mir dieses große Vertrauen entgegenbringen.“ Der 24-Jährige ist bereits seit mehreren Jahren als Delegierter in der LAK-Bayern aktiv. Seine Erfahrungen will er nun in das neue Sprecher:innen-Team einbringen. Auch Lena Härtl (23, Uni Bayreuth) wurde neu gewählt. Johanna Weidlich (23, TH Ingolstadt) wurde in ihrem Amt bestätigt. Die Landesstudierendenvertretung kümmert sich landesweit um die Belange der Studierenden. Einer der wichtigsten Punkte dabei war in den letzten Monaten der Umgang mit Corona an den Hochschulen.</p>&#13;
<p>Nach drei erfolgreichen Jahren im Amt trat Anna-Maria Trinkgeld nicht mehr an. Auch Paul Thieme stand nicht mehr zur Wahl: „Nach einem Jahr in hochschulpolitisch kritischen Zeiten fällt es mir natürlich schwer, das Ruder aus der Hand zu geben. Gerade weil wichtige Prozesse wie die Hochschulrechtsreform noch nicht abgeschlossen sind. Das gewählte Team ist aber der perfekte Mix aus Erfahrung, Kompetenz und frischer Energie. In den nächsten Monaten kann ich also ruhigen Gewissens schlafen”, sagte Paul Thieme.</p>&#13;
<p><strong>Klare Position zum Hochschulinnovationsgesetz</strong></p>&#13;
<p>„Wir kämpfen ständig darum, den Studierenden das Studium auch in solchen Krisensemestern zu erleichtern“, sagte Johanna Weidlich. Themen wie kostenlose Testmöglichkeiten und die Regelstudienzeitverlängerung sieht sie dabei bisher als die größten Erfolge. „Auch im nächsten Semester wird uns das Thema Pandemie weiter begleiten. Die Studierenden in Bayern können sich weiter darauf verlassen, dass wir ihre Interessen gegenüber dem Staatsministerium und anderen hochschulpolitischen Gruppen vertreten.” Härtl und Utz fügen an, dass ein großes Thema im nächsten Jahr die Verabschiedung des neuen bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes sei. Die LAK hatte vergangenes Jahr in einer Stellungnahme mehr Demokratie und mehr Nachhaltigkeit gefordert. Auch heute ist die Position der LAK klar: „Die Bayerische Staatsregierung muss sich bei ihrem Gesetzesentwurf daran messen lassen, wie viel Wert sie auf Meinung ihrer größten Statusgruppe legt.”</p>&#13;
<p>Die neu gewählten Teammitglieder möchten aber auch eigene Akzente setzen: „Ein Herzensanliegen von mir ist es, den Campus wieder zu einem Ort des lebendigen Austauschs und des sozialen Miteinanders zu machen”, berichtet Lena Härtl. „Außerdem müssen wir darauf achten, dass die didaktische Qualität der Lehre nicht verloren geht. Einen Grundstein für die Qualität aller Studiengänge bildet dabei die Musterrechtsverordnung, die gerade evaluiert wird. Darauf werde ich ein besonderes Augenmerk legen.”</p>&#13;
<p>Torsten Utz möchte sich besonders für die Digitalisierung der Hochschulen einsetzen: „Vor allem im Hinblick auf die Potenziale von digitalen und hybriden Lehrformaten sowie elektronischen Prüfungen.“ Hierzu sei eine ausreichende Finanzierung der Hochschulen und ein Umdenken in der Gestaltung der infrastrukturellen Einrichtungen notwendig. „Eine studierendenzentrierte Denkweise ist die Grundvoraussetzung für eine zukunftsträchtige Hochschullandschaft in Bayern”, erklärte der neu gewählte LAK-Sprecher. Die Wahl fand dieses Jahr erstmals in hybrider Form statt. Die Studierendenvertretung der TUM stellte den Sitzungsraum in München, weitere Delegierte waren per Videoschalte dabei.</p>&#13;
<p>Zur Studierendenvertretung der Hochschule Coburg geht's <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studierendenvertretung.html">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/11-Utz-LAK-1024x768.jpg"
                        fileSize="177860"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Stipendium für junge Talente]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-stipendium-fuer-junge-talente/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Jan 2022 09:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-stipendium-fuer-junge-talente/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Leistung und Engagement anerkennen, damit motivieren und so zur Förderung der Fachkräfte von morgen beitragen – das ist der Grundgedanke des 2011 eingeführten Deutschlandstipendiums. Ob Unternehmen, Stiftung oder Privatperson, jeder und jede kann sich als Stifter beteiligen.</em><br /> Die Hochschule Coburg unterstützt jährlich junge Studierende mit einem <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/studium-finanzieren/deutschland-stipendium.html" target="Deutschlandstipendium" rel="noopener">Deutschlandstipendium</a>. Unabhängig vom Einkommen werden Studierende aller Nationalitäten ausgewählt. Die Kriterien sind nicht nur gute Noten, sondern schließen gesellschaftliches Engagement und die Überwindung von „Hürden und Hindernissen“ in der Bildungsbiografie mit ein. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten ein Jahr lang einen Förderbetrag von monatlich 300 Euro. Diese Summe wird zur Hälfte von Förderinnen und Förderern übernommen, die andere Hälfte übernimmt der Bund.</p>&#13;
<p>Unternehmen, Privatpersonen und Stiftungen können sich auch in diesem Jahr wieder als Stipendiengeber engagieren – und sie profitieren ebenfalls davon. Stipendien für Studierende sind schließlich eine gute Möglichkeit, frühzeitig in Kontakt mit talentierten Nachwuchskräften zu kommen. Das bestätigt Felix Walz von der HABA FAMILYGROUP, die seit vielen Jahren das Deutschlandstipendium unterstützt: „Wir freuen uns über die Möglichkeit des persönlichen Kontakts mit den Studierenden und sehen dies als wertvollen Impuls für beide Seiten. Der Austausch und die mögliche Vertiefung der Kontakte über Praktika und Werkstudierendentätigkeiten, sowie die damit enge Zusammenarbeit mit regionalen Hochschulen ist uns dabei wichtig. So können wir einen Beitrag dazu leisten, hochqualifizierten Nachwuchs zu sichern und gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft zu gestalten.“</p>&#13;
<p>Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg engagiert sich bei dem Programm. Diana Schmitt erklärt: „Als Wirtschafsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mbH unterstützen wir sehr gerne unsere Studierenden an der Hochschule Coburg mit dem Deutschlandstipendium. Mit dem Stipendium möchten wir aufzeigen, wie wichtig die Förderung und Bindung zukünftiger Fach- und Führungskräfte für die Stadt Coburg und die Region sind.“</p>&#13;
<p>Für <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html" target="Prof. Weißpfenning" rel="noopener">Professor Dr. Felix Weispfenning,</a> Vizepräsident für Transfer und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule Coburg, ist es ein wichtiges Anliegen, neben Unternehmen auch Privatpersonen als Stifter zu gewinnen: „Gerade Privatpersonen möchte ich diese tolle Initiative ans Herz legen, um das Engagement junger Menschen - unserer Zukunft - zu würdigen und zu unterstützen.“</p>&#13;
<p>Wenn Sie gerne junge Talente mit einem Deutschlandstipendium fördern möchten, können Sie sich <strong>bis 11. Februar</strong> rückmelden bei: <strong><a href="mailto:deutschlandstipendium@hs-coburg.de">deutschlandstipendium@hs-coburg.de</a></strong></p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Leistung und Engagement anerkennen, damit motivieren und so zur Förderung der Fachkräfte von morgen beitragen – das ist der Grundgedanke des 2011 eingeführten Deutschlandstipendiums. Ob Unternehmen, Stiftung oder Privatperson, jeder und jede kann sich als Stifter beteiligen.</em><br /> Die Hochschule Coburg unterstützt jährlich junge Studierende mit einem <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/studium-finanzieren/deutschland-stipendium.html" target="Deutschlandstipendium" rel="noopener">Deutschlandstipendium</a>. Unabhängig vom Einkommen werden Studierende aller Nationalitäten ausgewählt. Die Kriterien sind nicht nur gute Noten, sondern schließen gesellschaftliches Engagement und die Überwindung von „Hürden und Hindernissen“ in der Bildungsbiografie mit ein. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten ein Jahr lang einen Förderbetrag von monatlich 300 Euro. Diese Summe wird zur Hälfte von Förderinnen und Förderern übernommen, die andere Hälfte übernimmt der Bund.</p>&#13;
<p>Unternehmen, Privatpersonen und Stiftungen können sich auch in diesem Jahr wieder als Stipendiengeber engagieren – und sie profitieren ebenfalls davon. Stipendien für Studierende sind schließlich eine gute Möglichkeit, frühzeitig in Kontakt mit talentierten Nachwuchskräften zu kommen. Das bestätigt Felix Walz von der HABA FAMILYGROUP, die seit vielen Jahren das Deutschlandstipendium unterstützt: „Wir freuen uns über die Möglichkeit des persönlichen Kontakts mit den Studierenden und sehen dies als wertvollen Impuls für beide Seiten. Der Austausch und die mögliche Vertiefung der Kontakte über Praktika und Werkstudierendentätigkeiten, sowie die damit enge Zusammenarbeit mit regionalen Hochschulen ist uns dabei wichtig. So können wir einen Beitrag dazu leisten, hochqualifizierten Nachwuchs zu sichern und gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft zu gestalten.“</p>&#13;
<p>Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg engagiert sich bei dem Programm. Diana Schmitt erklärt: „Als Wirtschafsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg mbH unterstützen wir sehr gerne unsere Studierenden an der Hochschule Coburg mit dem Deutschlandstipendium. Mit dem Stipendium möchten wir aufzeigen, wie wichtig die Förderung und Bindung zukünftiger Fach- und Führungskräfte für die Stadt Coburg und die Region sind.“</p>&#13;
<p>Für <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html" target="Prof. Weißpfenning" rel="noopener">Professor Dr. Felix Weispfenning,</a> Vizepräsident für Transfer und Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule Coburg, ist es ein wichtiges Anliegen, neben Unternehmen auch Privatpersonen als Stifter zu gewinnen: „Gerade Privatpersonen möchte ich diese tolle Initiative ans Herz legen, um das Engagement junger Menschen - unserer Zukunft - zu würdigen und zu unterstützen.“</p>&#13;
<p>Wenn Sie gerne junge Talente mit einem Deutschlandstipendium fördern möchten, können Sie sich <strong>bis 11. Februar</strong> rückmelden bei: <strong><a href="mailto:deutschlandstipendium@hs-coburg.de">deutschlandstipendium@hs-coburg.de</a></strong></p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Semesterstart_Aula.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gemeinsam für die Zukunft der Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gemeinsam-fuer-die-zukunft-der-region/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Jan 2022 13:33:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gemeinsam-fuer-die-zukunft-der-region/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Besuch aus Berlin: Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und ihr designierter Nachfolger Prof. Dr. Stefan Gast begrüßten die Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner und Dr. Jonas Geissler in der Hochschule Coburg. Mit Vizepräsident:innen Jutta Michel, Nicole Hegel und Felix Weispfenning sowie Ercole Erculei, Leiter des Referats für Hochschulentwicklung, wurde im ITMZ diskutiert, wie Hochschule und Politik gemeinsam die Zukunft der Region gestalten können. </em></p>&#13;
<p>Der Kronacher Bundestagsabgeordnete Dr. Jonas Geissler (CSU) bringt viel Neugier mit. Es ist sein erstes Gespräch als Abgeordneter mit der Hochschulleitung: Im September 2021 ist er für den Wahlkreis Coburg-Kronach-Geroldsgrün in den Bundestag eingezogen. „Wie schön, dass Kronach Teil der Hochschule sein darf!“, betont er. „Für die Zukunft der Region gibt es nichts Wichtigeres als die Hochschule.“ Beim Besuch wird er begleitet von seinem Büroleiter Dominik W. Heike, Stadtrat aus Neustadt bei Coburg – und von einer erfahrenen Kollegin: Emmi Zeulner (CSU) ist für den Wahlkreis Kulmbach, Lichtenfels, Bamberg-Land seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags. Die 34-jährige Gesundheitspolitikerin kennt die Hochschule gut.</p>&#13;
<p>Im ITMZ ist jetzt also Politik aus allen Ecken des Innovationsdreiecks Coburg – Kronach – Lichtenfels vertreten. Das freut Präsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze</a>. Es geht heute darum, auszuloten, wie die Entwicklung der Region gemeinsam vorangetrieben werden kann. „Wir haben drei große Themen ausgewählt, die wir als Beispiel vorstellen.“ Fritze lächelt. Das werde sie aber nicht allein tun. Am 15. März wird Prof. Dr. Stefan Gast das Amt als Präsident der Hochschule Coburg antreten. Fritze hat aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidiert und stellt die Hochschule gemeinsam mit ihrem Nachfolger und den Vizepräsident:innen vor.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer und Öffentlichkeitsarbeit, erklärt die Bedeutung und die Möglichkeiten der Wissenschaftskommunikation sowie des Transfers in Wirtschaft und Gesellschaft. Das Beispiel des Projekts CREAPOLIS zeigt, wie niederschwellige Angebote eine zukunftsweisende und in beide Richtungen gedachte Interaktion fördern und wie Wissens- und Technologietransfer realisiert werden kann. „Wir wollen eine Hochschule zum Anfassen sein, die zielgruppengerecht erlebbar wird.“</p>&#13;
<p>Emmi Zeulner nickt zustimmend. „Wie wichtig Wissen für alle ist, zeigt Corona besonders im Gesundheitsbereich“, stellt sie fest und schlägt damit eine Brücke zur Fakultät in Gründung „Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften“. Die Vizepräsidentin für Bildung und Mitglied der Gründungskommission, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-nicole-hegel.html">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, sagt: „Corona hat uns deutlich gezeigt, dass medizinische Maßnahmen allein nicht ausreichen, um Krankheiten einzudämmen. Vielmehr geht es darum, die Gesundheit ganzer Bevölkerungsgruppen in den Blick zu nehmen und Strukturen zu schaffen, damit der Einzelne gesund bleiben kann. Die Frage des Fachkräftemangels und der der Gesundheit im ländlichen Raum ist dabei für uns als Hochschule ganz zentral.“</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast </a>schließlich stellt nicht nur sich selbst als künftigen Präsidenten vor, sondern auch das neue Cluster „Nachhaltige Energie- und Mobilitätssysteme“. Hier werden die bereits starken Forschungsaktivitäten der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fakultäten der Hochschule Coburg zusammengeführt. Dabei geht es um die Weiterentwicklung innovativer Technologien der Energieerzeugung, der Energieverteilung und der Energiewandlung durch synthetische Kraftstoffe, aber auch um aktuelle gesellschaftspolitische Fragen wie beispielsweise die spezifischen Mobilitätsbedürfnisse im ländlichen Raum und von mobilitätseingeschränkten Menschen. Es geht darum, die Zukunft der Region zu gestalten. Mit Forschungsthemen und Projekten. Und mit jungen Menschen, die als Studierende hierherkommen – und als Fachkräfte bleiben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Besuch aus Berlin: Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und ihr designierter Nachfolger Prof. Dr. Stefan Gast begrüßten die Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner und Dr. Jonas Geissler in der Hochschule Coburg. Mit Vizepräsident:innen Jutta Michel, Nicole Hegel und Felix Weispfenning sowie Ercole Erculei, Leiter des Referats für Hochschulentwicklung, wurde im ITMZ diskutiert, wie Hochschule und Politik gemeinsam die Zukunft der Region gestalten können. </em></p>&#13;
<p>Der Kronacher Bundestagsabgeordnete Dr. Jonas Geissler (CSU) bringt viel Neugier mit. Es ist sein erstes Gespräch als Abgeordneter mit der Hochschulleitung: Im September 2021 ist er für den Wahlkreis Coburg-Kronach-Geroldsgrün in den Bundestag eingezogen. „Wie schön, dass Kronach Teil der Hochschule sein darf!“, betont er. „Für die Zukunft der Region gibt es nichts Wichtigeres als die Hochschule.“ Beim Besuch wird er begleitet von seinem Büroleiter Dominik W. Heike, Stadtrat aus Neustadt bei Coburg – und von einer erfahrenen Kollegin: Emmi Zeulner (CSU) ist für den Wahlkreis Kulmbach, Lichtenfels, Bamberg-Land seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags. Die 34-jährige Gesundheitspolitikerin kennt die Hochschule gut.</p>&#13;
<p>Im ITMZ ist jetzt also Politik aus allen Ecken des Innovationsdreiecks Coburg – Kronach – Lichtenfels vertreten. Das freut Präsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze</a>. Es geht heute darum, auszuloten, wie die Entwicklung der Region gemeinsam vorangetrieben werden kann. „Wir haben drei große Themen ausgewählt, die wir als Beispiel vorstellen.“ Fritze lächelt. Das werde sie aber nicht allein tun. Am 15. März wird Prof. Dr. Stefan Gast das Amt als Präsident der Hochschule Coburg antreten. Fritze hat aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidiert und stellt die Hochschule gemeinsam mit ihrem Nachfolger und den Vizepräsident:innen vor.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer und Öffentlichkeitsarbeit, erklärt die Bedeutung und die Möglichkeiten der Wissenschaftskommunikation sowie des Transfers in Wirtschaft und Gesellschaft. Das Beispiel des Projekts CREAPOLIS zeigt, wie niederschwellige Angebote eine zukunftsweisende und in beide Richtungen gedachte Interaktion fördern und wie Wissens- und Technologietransfer realisiert werden kann. „Wir wollen eine Hochschule zum Anfassen sein, die zielgruppengerecht erlebbar wird.“</p>&#13;
<p>Emmi Zeulner nickt zustimmend. „Wie wichtig Wissen für alle ist, zeigt Corona besonders im Gesundheitsbereich“, stellt sie fest und schlägt damit eine Brücke zur Fakultät in Gründung „Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften“. Die Vizepräsidentin für Bildung und Mitglied der Gründungskommission, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-nicole-hegel.html">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, sagt: „Corona hat uns deutlich gezeigt, dass medizinische Maßnahmen allein nicht ausreichen, um Krankheiten einzudämmen. Vielmehr geht es darum, die Gesundheit ganzer Bevölkerungsgruppen in den Blick zu nehmen und Strukturen zu schaffen, damit der Einzelne gesund bleiben kann. Die Frage des Fachkräftemangels und der der Gesundheit im ländlichen Raum ist dabei für uns als Hochschule ganz zentral.“</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast </a>schließlich stellt nicht nur sich selbst als künftigen Präsidenten vor, sondern auch das neue Cluster „Nachhaltige Energie- und Mobilitätssysteme“. Hier werden die bereits starken Forschungsaktivitäten der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fakultäten der Hochschule Coburg zusammengeführt. Dabei geht es um die Weiterentwicklung innovativer Technologien der Energieerzeugung, der Energieverteilung und der Energiewandlung durch synthetische Kraftstoffe, aber auch um aktuelle gesellschaftspolitische Fragen wie beispielsweise die spezifischen Mobilitätsbedürfnisse im ländlichen Raum und von mobilitätseingeschränkten Menschen. Es geht darum, die Zukunft der Region zu gestalten. Mit Forschungsthemen und Projekten. Und mit jungen Menschen, die als Studierende hierherkommen – und als Fachkräfte bleiben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/7-Besuch-MdBs-Zeulner-Geissler-9-1024x682.jpg"
                        fileSize="141900"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/7-Besuch-MdBs-Zeulner-Geissler-1-1024x622.jpg"
                        fileSize="94556"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="622"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/7-Besuch-MdBs-Zeulner-Geissler-8-1024x671.jpg"
                        fileSize="112447"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="671"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/7-Besuch-MdBs-Zeulner-Geissler-2-1024x631.jpg"
                        fileSize="97268"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="631"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/7-Besuch-MdBs-Zeulner-Geissler-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="104658"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/7-Besuch-MdBs-Zeulner-Geissler-4-1024x624.jpg"
                        fileSize="98056"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="624"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/7-Besuch-MdBs-Zeulner-Geissler-5-1024x639.jpg"
                        fileSize="131131"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="639"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/7-Besuch-MdBs-Zeulner-Geissler-6-1024x682.jpg"
                        fileSize="93650"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/7-Besuch-MdBs-Zeulner-Geissler-7-1024x688.jpg"
                        fileSize="142229"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="688"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie die Digitalisierung hilft, das Klima zu schützen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-die-digitalisierung-hilft-das-klima-zu-schuetzen/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Jan 2022 13:07:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-die-digitalisierung-hilft-das-klima-zu-schuetzen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland diskutierten beim ZukunftsDesign-CREAPOLIS-Talk der Hochschule Coburg darüber, wie zwei große Themen unserer Zeit zusammenhängen: Digitalisierung und Nachhaltigkeit.</em></p>&#13;
<p>Es klingt einfach. Mit Hilfe der digitalen Transformation gelingt zugleich die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft hin zu einer nachhaltigen Entwicklung. Aber führt Digitalisierung auch tatsächlich zu mehr Klimaschutz? Und wie werden digitale Technologien genutzt, um nachhaltige Entwicklungen voranzutreiben? Einige Antworten auf diese Fragen gab es jetzt beim <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">ZukunftsDesign</a>-CREAPOLIS-Talk der Hochschule Coburg. Zum neunten Mal kamen der Masterstudiengang vom Studienort Kronach und die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule im ehemaligen Schlachthof in Coburg zusammen, um vor und hinter der Kamera ein aktuelles Thema zu beleuchten – sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus praktischer Sicht.</p>&#13;
<p><strong>Chancen der Digitalisierung</strong></p>&#13;
<p>Mit den Gästen im Youtube-Livestream diskutierten <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a>, der an der Hochschule Coburg zu Architektur und nachhaltiger Stadtplanung forscht und lehrt und die Nachhaltigkeitsbeauftragte und Entrepreneurship-Professorin Prof. Dr. Stefanie Wrobel. Moderiert wurde die Veranstaltung von <a href="https://www.hs-coburg.de/index.php?id=982">CREAPOLIS</a>-Projektleiter Dr. Markus Neufeld. In einem Punkt waren sich alle einig: Digitale Technologien bieten große Chancen – auch für Umwelt und Nachhaltigkeit. „Die Komplexität der Energiewende ist nur mit digitalen Systemen zu beherrschen“, sagte dazu Wilhelm Austen, Geschäftsführer der SÜC. Für den Energieversorger ist dezentrale Energieerzeugung und -versorgung eine Herausforderung.</p>&#13;
<p>Matthias Dietz, Geschäftsführer der Dietz GmbH in Neustadt bei Coburg, berichtete von intelligent vernetzten Büro- und Produktionsgebäuden. „Das Licht geht automatisch aus, wenn es hell genug ist.“ Dies sei nur mit digitalen Technologien möglich, ebenso wie ein adäquates Monitoring des Energieverbrauchs. „Gott sei Dank ist der Klimawandel menschengemacht – so können wir Menschen auch etwas dagegen tun“, begründet er seine Investition in neue, nachhaltige und optimierte (Haus-)Technik. Finanziell lohne sich das für einen Mittelständler nicht so schnell, aber das Unternehmen investierte aus der Überzeugung heraus, das Richtige zu tun. Wrobel ergänzte: „Wenn man diese Investitionen jetzt nicht tätigt, sind die Kosten langfristig – und nicht nur für das Unternehmen selbst – deutlich höher!“</p>&#13;
<p><strong>Die Probleme erfordern politische Entscheidungen</strong></p>&#13;
<p>Aus Berlin war Dr. Reinhard Messerschmidt zugeschaltet. Er ist Co-Autor des Gutachtens „Unsere gemeinsame Digitale Zukunft“ des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU). Die Potenziale der Digitalisierung für eine Nachhaltigkeitstransformation seien groß: Energie, Mobilität, Monitoring von Ökosystemen, KI-gesteuerte Präzisionslandwirtschaft nannte er beispielhaft. Die Digitalisierung an sich löse die Probleme aber nicht. Dafür brauche es politische Entscheidungen.</p>&#13;
<p>Untersuchungen belegen, dass Digitalisierung nicht automatisch zu mehr Klimaschutz führt, wie auch Dr. Jens Clausen vom Hannoveraner Borderstep Institut berichtete. Die Arbeit im Homeoffice reduziere zwar den Pendelverkehr zum Arbeitsplatz, könne aber so genannte Rebound- und Verlagerungseffekte nach sich ziehen, wenn Menschen ihren Wohnsitz zum Beispiel ins städtische Umland verlagern oder größere Immobilien suchten, weil sie nicht mehr so oft ins Büro müssen. Die Teilnehmenden wünschten sich mehr Unterstützung seitens der Politik, um Unternehmen und Gesellschaft von nachhaltigen Konzepten zu überzeugen. Wenn die Menschen überzeugt sind und die Rahmenbedingungen passen, ist es leicht, mitzumachen. Dann können digitale Transformation und nachhaltige Entwicklung am Ende tatsächlich ganz einfach sein.</p>&#13;
<p>Hier geht's zur <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Fs69Tniypto">Aufzeichnung des ZukunftsDesign-CREAPOLIS-Talks</a> zum Thema "Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung?".</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland diskutierten beim ZukunftsDesign-CREAPOLIS-Talk der Hochschule Coburg darüber, wie zwei große Themen unserer Zeit zusammenhängen: Digitalisierung und Nachhaltigkeit.</em></p>&#13;
<p>Es klingt einfach. Mit Hilfe der digitalen Transformation gelingt zugleich die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft hin zu einer nachhaltigen Entwicklung. Aber führt Digitalisierung auch tatsächlich zu mehr Klimaschutz? Und wie werden digitale Technologien genutzt, um nachhaltige Entwicklungen voranzutreiben? Einige Antworten auf diese Fragen gab es jetzt beim <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">ZukunftsDesign</a>-CREAPOLIS-Talk der Hochschule Coburg. Zum neunten Mal kamen der Masterstudiengang vom Studienort Kronach und die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule im ehemaligen Schlachthof in Coburg zusammen, um vor und hinter der Kamera ein aktuelles Thema zu beleuchten – sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus praktischer Sicht.</p>&#13;
<p><strong>Chancen der Digitalisierung</strong></p>&#13;
<p>Mit den Gästen im Youtube-Livestream diskutierten <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a>, der an der Hochschule Coburg zu Architektur und nachhaltiger Stadtplanung forscht und lehrt und die Nachhaltigkeitsbeauftragte und Entrepreneurship-Professorin Prof. Dr. Stefanie Wrobel. Moderiert wurde die Veranstaltung von <a href="https://www.hs-coburg.de/index.php?id=982">CREAPOLIS</a>-Projektleiter Dr. Markus Neufeld. In einem Punkt waren sich alle einig: Digitale Technologien bieten große Chancen – auch für Umwelt und Nachhaltigkeit. „Die Komplexität der Energiewende ist nur mit digitalen Systemen zu beherrschen“, sagte dazu Wilhelm Austen, Geschäftsführer der SÜC. Für den Energieversorger ist dezentrale Energieerzeugung und -versorgung eine Herausforderung.</p>&#13;
<p>Matthias Dietz, Geschäftsführer der Dietz GmbH in Neustadt bei Coburg, berichtete von intelligent vernetzten Büro- und Produktionsgebäuden. „Das Licht geht automatisch aus, wenn es hell genug ist.“ Dies sei nur mit digitalen Technologien möglich, ebenso wie ein adäquates Monitoring des Energieverbrauchs. „Gott sei Dank ist der Klimawandel menschengemacht – so können wir Menschen auch etwas dagegen tun“, begründet er seine Investition in neue, nachhaltige und optimierte (Haus-)Technik. Finanziell lohne sich das für einen Mittelständler nicht so schnell, aber das Unternehmen investierte aus der Überzeugung heraus, das Richtige zu tun. Wrobel ergänzte: „Wenn man diese Investitionen jetzt nicht tätigt, sind die Kosten langfristig – und nicht nur für das Unternehmen selbst – deutlich höher!“</p>&#13;
<p><strong>Die Probleme erfordern politische Entscheidungen</strong></p>&#13;
<p>Aus Berlin war Dr. Reinhard Messerschmidt zugeschaltet. Er ist Co-Autor des Gutachtens „Unsere gemeinsame Digitale Zukunft“ des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU). Die Potenziale der Digitalisierung für eine Nachhaltigkeitstransformation seien groß: Energie, Mobilität, Monitoring von Ökosystemen, KI-gesteuerte Präzisionslandwirtschaft nannte er beispielhaft. Die Digitalisierung an sich löse die Probleme aber nicht. Dafür brauche es politische Entscheidungen.</p>&#13;
<p>Untersuchungen belegen, dass Digitalisierung nicht automatisch zu mehr Klimaschutz führt, wie auch Dr. Jens Clausen vom Hannoveraner Borderstep Institut berichtete. Die Arbeit im Homeoffice reduziere zwar den Pendelverkehr zum Arbeitsplatz, könne aber so genannte Rebound- und Verlagerungseffekte nach sich ziehen, wenn Menschen ihren Wohnsitz zum Beispiel ins städtische Umland verlagern oder größere Immobilien suchten, weil sie nicht mehr so oft ins Büro müssen. Die Teilnehmenden wünschten sich mehr Unterstützung seitens der Politik, um Unternehmen und Gesellschaft von nachhaltigen Konzepten zu überzeugen. Wenn die Menschen überzeugt sind und die Rahmenbedingungen passen, ist es leicht, mitzumachen. Dann können digitale Transformation und nachhaltige Entwicklung am Ende tatsächlich ganz einfach sein.</p>&#13;
<p>Hier geht's zur <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Fs69Tniypto">Aufzeichnung des ZukunftsDesign-CREAPOLIS-Talks</a> zum Thema "Digitalisierung für eine nachhaltige Entwicklung?".</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/8-ZD-CreapolisTalk-Nachhaltigkeit-1024x683.jpg"
                        fileSize="90174"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Laufend lernen: der neue Geh-Arbeitsplatz im ITMZ]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/laufend-lernen-der-neue-geh-arbeitsplatz-im-itmz/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Jan 2022 12:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/laufend-lernen-der-neue-geh-arbeitsplatz-im-itmz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Referat <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-gesunde-hochschule.html">Gesunde Hochschule</a>&nbsp;hat im ITMZ für Studierende und Beschäftigte einen Arbeitsplatz mit Laufband angeschafft.</em></p>&#13;
<p>Katrin Neher sitzt nicht am Laptop. Sie läuft am Laptop. Die Mitarbeiterin des Referats „Gesunde Hochschule“ hat den verstellbaren Tisch am „Walkolution“ auf ihre Körpergröße eingestellt und demonstriert nun, wie die neueste Errungenschaft im ITMZ funktioniert. Wer möchte, kann beim Laufen auch eine Rückenlehne nutzen. Der dynamische Arbeitsplatz mit Laufband steht in einem der Gruppenlernräume im Gang auf der linken Seite (Raum 4-038). „Es ist grundsätzlich ein Problem, dass Studierende viel zu viel sitzen: Sie sitzen in Vorlesungen, sie sitzen am Computer, sie sitzen beim Lernen“, sagt Neher. „Und langes Sitzen ist einfach Gift für den Körper.“ Das neue Gerät gibt Studierenden und allen anderen Hochschulangehörigen die Möglichkeit, etwas Bewegung in den Arbeitsalltag zu bringen.</p>&#13;
<p>Gesundheitsförderung spielt an der Hochschule Coburg seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Bereits 2005 startete der innovative Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Integrative Gesundheitsförderung</a>,&nbsp; 2007 wurde das Projekt „Gesunde Hochschule“ gegründet, aus dem das heutige Referat hervorging. Mit verschiedenen Angeboten fördert es die individuelle Gesundheit und &nbsp;verbessert kontinuierlich die Studien- und Arbeitsbedingungen. „Der Geh-Arbeitsplatz passt perfekt zu unserem Konzept“, sagt Neher.</p>&#13;
<p>Im Stehen und Gehen zu tippen und zu lesen ist ungewohnt, aber mit etwas Übung klappt es problemlos. Die Geschwindigkeit steuern die Benutzerinnen und Benutzer nur durch die Bewegung, das Laufband wird durch das Laufen angetrieben. Da das Gerät keinen Motor hat, funktioniert es geräuschlos – und lenkt nicht von der Arbeit ab.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Referat <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-gesunde-hochschule.html">Gesunde Hochschule</a>&nbsp;hat im ITMZ für Studierende und Beschäftigte einen Arbeitsplatz mit Laufband angeschafft.</em></p>&#13;
<p>Katrin Neher sitzt nicht am Laptop. Sie läuft am Laptop. Die Mitarbeiterin des Referats „Gesunde Hochschule“ hat den verstellbaren Tisch am „Walkolution“ auf ihre Körpergröße eingestellt und demonstriert nun, wie die neueste Errungenschaft im ITMZ funktioniert. Wer möchte, kann beim Laufen auch eine Rückenlehne nutzen. Der dynamische Arbeitsplatz mit Laufband steht in einem der Gruppenlernräume im Gang auf der linken Seite (Raum 4-038). „Es ist grundsätzlich ein Problem, dass Studierende viel zu viel sitzen: Sie sitzen in Vorlesungen, sie sitzen am Computer, sie sitzen beim Lernen“, sagt Neher. „Und langes Sitzen ist einfach Gift für den Körper.“ Das neue Gerät gibt Studierenden und allen anderen Hochschulangehörigen die Möglichkeit, etwas Bewegung in den Arbeitsalltag zu bringen.</p>&#13;
<p>Gesundheitsförderung spielt an der Hochschule Coburg seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Bereits 2005 startete der innovative Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Integrative Gesundheitsförderung</a>,&nbsp; 2007 wurde das Projekt „Gesunde Hochschule“ gegründet, aus dem das heutige Referat hervorging. Mit verschiedenen Angeboten fördert es die individuelle Gesundheit und &nbsp;verbessert kontinuierlich die Studien- und Arbeitsbedingungen. „Der Geh-Arbeitsplatz passt perfekt zu unserem Konzept“, sagt Neher.</p>&#13;
<p>Im Stehen und Gehen zu tippen und zu lesen ist ungewohnt, aber mit etwas Übung klappt es problemlos. Die Geschwindigkeit steuern die Benutzerinnen und Benutzer nur durch die Bewegung, das Laufband wird durch das Laufen angetrieben. Da das Gerät keinen Motor hat, funktioniert es geräuschlos – und lenkt nicht von der Arbeit ab.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hofmann_Kai_Hochschulpreis_800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/6-Walkolution_im_ITMZ-2-1024x485.jpg"
                        fileSize="91600"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="485"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/6-Walkolution_im_ITMZ-1-485x1024.jpg"
                        fileSize="136077"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="485" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Virtuelle Realität ganz real in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/virtuelle-realitaet-ganz-real-in-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Jan 2022 08:14:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/virtuelle-realitaet-ganz-real-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie werden virtuelle Charaktere realistischer, wie nimmt man die virtuelle Realität im Vergleich zur realen Welt wahr und wie kann die virtuelle Welt den Menschen nützen? Das sind Fragen mit denen sich Dr. Stephan Streuber beschäftigt. Seit September 2021 ist er Professor im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/visual-computing.html" target="Visual Computing" rel="noopener">Studiengang Visual Computing </a>an der Hochschule Coburg.&nbsp; </em></p>&#13;
<p>„Usability engineering and interaction design“ heißt Professor Streubers Fachgebiet an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html" target="Fakultät Elektrotechnik und Informatik" rel="noopener">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>. Das klingt alles sehr nach Technik – das Gegenteil ist der Fall. Er meint: „Erst wenn man die Menschen versteht, kann man realistische und gut benutzbare Anwendungen programmieren.“ Professor Streuber bringt den Studierenden in seinem Fach bei, wie die Interaktion von Mensch und Maschine besser funktioniert. „Hier geht es natürlich um Informatik aber es ist extrem wichtig zu wissen, wie visuelle Wahrnehmung und Aufmerksamkeit funktionieren“, erklärt der 44-Jährige. Über Schnittstellen wie Tastatur, Maus, Bildschirm oder VR-Brillen werden die Computer gesteuert. Bewegt man sich in einer virtuellen Realität, etwa bei einer Fahrsimulation oder einer virtuellen Sportart, werden die Körperbewegungen zur Steuerung benutzt.&nbsp;Bei der Gestaltung der Benutzerschnittstellen müssen daher alle kognitiven und motorischen Fähigkeiten sowie Einschränkungen des Menschen mitgedacht werden. „Zum Beispiel kann ein Mensch nur zirka sieben Informationseinheiten gleichzeitig im Kurzzeitgedächtnis ablegen. Daher sollte eine Schnittstelle möglichst wenige neue Informationen gleichzeitig darstellen.“ Auch altersbedingte Veränderungen des menschlichen Nervensystems müssten bei der Programmierung berücksichtigt werden.</p>&#13;
<h4>Die Welt wird digital</h4>&#13;
<p>Stephan Streuber kommt aus der Lutherstadt Wittenberg und hat Medieninformatik studiert. „Im Studium habe ich mich mit der technischen Seite der virtuellen Realität beschäftigt, aber die psychologische Seite hat mich immer interessiert.“ Daher promovierte er über soziale Wahrnehmung am Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik in Tübingen. „Dieses Wissen über Wahrnehmung und Kognition wendet man etwa für die Gestaltung von virtuellen Charakteren an, um sie realistischer wirken zu lassen.“ Als ein wichtiges Beispiel für die kommende Zeit nennt Streuber Mark Zuckerbergs geplantes Metaverse. Die Nutzerinnen und Nutzer bewegen sich darin mit ihren Avataren in Echtzeit in bestehenden dreidimensionalen Räumen und interagieren. „Mit diesem Schritt wird es immer wichtiger zu verstehen, wie die digitale Welt auf Menschen wirkt, wie sie das Verhalten verändert und wie die Erfahrungen in der virtuellen Welt auf das Verhalten im echten Leben übertragbar sind.“</p>&#13;
<h4>In Coburg angekommen</h4>&#13;
<p>Bevor Streuber nach Coburg kam, war er als Juniorprofessor an der Universität Konstanz tätig. „Dort habe ich mich vor allem mit der Gestaltung von virtuellen Realitäten zur Untersuchung von Kollektiv- und Schwarmverhalten beschäftigt.“&nbsp;Nun hat er&nbsp;sich mit seiner Familie in Coburg niedergelassen. An der Hochschule hat sich Streuber spannende Ziele gesetzt: „Ich freue mich darauf, dass im Sommersemester die Arbeit an meinem neu gegründeten Labor für virtuelle Umgebungen und soziale Kognition startet.“ Das Labor wird eine Spielwiese zum Experimentieren und Forschen bieten und: „Es gibt viele Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie werden virtuelle Charaktere realistischer, wie nimmt man die virtuelle Realität im Vergleich zur realen Welt wahr und wie kann die virtuelle Welt den Menschen nützen? Das sind Fragen mit denen sich Dr. Stephan Streuber beschäftigt. Seit September 2021 ist er Professor im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/visual-computing.html" target="Visual Computing" rel="noopener">Studiengang Visual Computing </a>an der Hochschule Coburg.&nbsp; </em></p>&#13;
<p>„Usability engineering and interaction design“ heißt Professor Streubers Fachgebiet an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html" target="Fakultät Elektrotechnik und Informatik" rel="noopener">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>. Das klingt alles sehr nach Technik – das Gegenteil ist der Fall. Er meint: „Erst wenn man die Menschen versteht, kann man realistische und gut benutzbare Anwendungen programmieren.“ Professor Streuber bringt den Studierenden in seinem Fach bei, wie die Interaktion von Mensch und Maschine besser funktioniert. „Hier geht es natürlich um Informatik aber es ist extrem wichtig zu wissen, wie visuelle Wahrnehmung und Aufmerksamkeit funktionieren“, erklärt der 44-Jährige. Über Schnittstellen wie Tastatur, Maus, Bildschirm oder VR-Brillen werden die Computer gesteuert. Bewegt man sich in einer virtuellen Realität, etwa bei einer Fahrsimulation oder einer virtuellen Sportart, werden die Körperbewegungen zur Steuerung benutzt.&nbsp;Bei der Gestaltung der Benutzerschnittstellen müssen daher alle kognitiven und motorischen Fähigkeiten sowie Einschränkungen des Menschen mitgedacht werden. „Zum Beispiel kann ein Mensch nur zirka sieben Informationseinheiten gleichzeitig im Kurzzeitgedächtnis ablegen. Daher sollte eine Schnittstelle möglichst wenige neue Informationen gleichzeitig darstellen.“ Auch altersbedingte Veränderungen des menschlichen Nervensystems müssten bei der Programmierung berücksichtigt werden.</p>&#13;
<h4>Die Welt wird digital</h4>&#13;
<p>Stephan Streuber kommt aus der Lutherstadt Wittenberg und hat Medieninformatik studiert. „Im Studium habe ich mich mit der technischen Seite der virtuellen Realität beschäftigt, aber die psychologische Seite hat mich immer interessiert.“ Daher promovierte er über soziale Wahrnehmung am Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik in Tübingen. „Dieses Wissen über Wahrnehmung und Kognition wendet man etwa für die Gestaltung von virtuellen Charakteren an, um sie realistischer wirken zu lassen.“ Als ein wichtiges Beispiel für die kommende Zeit nennt Streuber Mark Zuckerbergs geplantes Metaverse. Die Nutzerinnen und Nutzer bewegen sich darin mit ihren Avataren in Echtzeit in bestehenden dreidimensionalen Räumen und interagieren. „Mit diesem Schritt wird es immer wichtiger zu verstehen, wie die digitale Welt auf Menschen wirkt, wie sie das Verhalten verändert und wie die Erfahrungen in der virtuellen Welt auf das Verhalten im echten Leben übertragbar sind.“</p>&#13;
<h4>In Coburg angekommen</h4>&#13;
<p>Bevor Streuber nach Coburg kam, war er als Juniorprofessor an der Universität Konstanz tätig. „Dort habe ich mich vor allem mit der Gestaltung von virtuellen Realitäten zur Untersuchung von Kollektiv- und Schwarmverhalten beschäftigt.“&nbsp;Nun hat er&nbsp;sich mit seiner Familie in Coburg niedergelassen. An der Hochschule hat sich Streuber spannende Ziele gesetzt: „Ich freue mich darauf, dass im Sommersemester die Arbeit an meinem neu gegründeten Labor für virtuelle Umgebungen und soziale Kognition startet.“ Das Labor wird eine Spielwiese zum Experimentieren und Forschen bieten und: „Es gibt viele Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/StreuberStephan-1024x692.jpg"
                        fileSize="80683"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Post von Rufzeichen 50HSC]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/post-von-rufzeichen-50hsc/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Dec 2021 13:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/post-von-rufzeichen-50hsc/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat 2021 Jubiläum gefeiert – unter anderem mit einer Sonderpostkarte, die noch bis Ende des Jahres über Amateurfunk angefordert werden kann. Elektrotechnik-Ingenieur Maximilan Schunk erklärt, warum Funk im Internet-Zeitalter fasziniert.</em></p>&#13;
<p>Maximilian Schunk zeigt durch ein Fenster des Mitarbeitercafés über den Innenhof aufs gegenüberliegende Dach der Hochschule Coburg. „Die Antennen da oben nutzen wir, um über Amateurfunkdienste weltweit Kontakte herzustellen.“ Begonnen wurde damit bereits zu Zeiten des Staatlichen Polytechnikums, aus dem 1971 die Fachhochschule entstand und 2008 die heutige Hochschule für angewandte Wissenschaften. Mittlerweile kann sich jeder weltweit übers Internet verbinden. „Amateurfunk klingt vielleicht erst mal altbacken“, sagt Schunk, „aber wir nutzen modernste Technik. Mit dieser runden Antenne dort können wir zum Beispiel eine WLAN-Strecke über 30 Kilometer aufziehen.“ Es gibt eine Art Internet der Funkamateurinnen und -amateure.</p>&#13;
<p><strong>Faszinierende Physik</strong></p>&#13;
<p>Schunk betreut die Funkstation an der Hochschule mit dem weltweit einzigartigen Rufzeichen DL0FHC. Zum 50. Jubiläum hat er eine Sonderkennung beantragt: Wer bis 31. Dezember die Distrikts-Ortsverbands-Kennung (DOK) 50HSC ruft, bekommt über das Netzwerk der Funkverbände eine Sonder-Postkarte, die die Hochschule eigens dafür druckt. Schunk ist Laboringenieur in der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>, und auch wenn der Amateurfunk nur einen Bruchteil seiner Arbeit ausmacht, ist es ein Bereich, den er liebt. Der 41-Jährige erzählt angeregt über den Sonnenwind, der hauptsächlich aus Elektronen und positiven Ionen besteht und in etwa 80 bis 300 Kilometer Höhe weht. In dieser so genannten Ionosphäre können Funkwellen weite Entfernungen überbrücken. Je nach Ausmaß der Ionisierung werden die Wellen unterschiedlich auf die Erdoberfläche zurückgeworfen, hier wiederum vom Wasser reflektiert und so wieder zurück in die obere Schicht der Erdatmosphäre geschickt.</p>&#13;
<p>„Weil die Ionenkonzentration vom Sonnenstand abhängt, geht nicht jede Frequenz zu jeder Tageszeit gleich gut“, erklärt Schunk. „Amateurfunk ist eine Möglichkeit, das gelernte Wissen aus Physik und Elektrotechnik praktisch anzuwenden.“ Die Technik dient auch heute noch experimentellen und technisch-wissenschaftlichen Studien, der Weiterbildung, der Völkerverständigung&nbsp;und der Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen. „Um Amateurfunk betreiben zu dürfen, braucht man eine staatliche Lizenz.“ An der Hochschule werden theoretische Inhalte des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/elektro-und-informationstechnik.html">Studiums </a>mit Funk-Vorführungen vermittelt, außerdem können die Studierenden mit dem Ausbildungsrufzeichen hineinschnuppern. „Es geht um den Spaß an der Technik“, Schunk überlegt kurz, „und um den Kontakt.“ Zum Beispiel kürzlich mit einem Funkamateur der Ruhr-Uni Bochum: „Das war nett. Der hat gerade seiner neuen Freundin das Hobby Amateurfunk vorgestellt.“</p>&#13;
<p><strong>Eine Welle geht um die Welt</strong></p>&#13;
<p>Manchmal verabreden sich die Funker über Internetplattformen oder Messenger wie WhatsApp. In der Regel weiß Schunk nicht, wen er erreicht, wenn er „CQ“ hinaus in die Welt ruft. Die beiden Buchstaben kürzen im Englischen „Seek you“ ab. Also „Suche dich“. Mit der klassischen Sprechfunktion kann Schunk Mitteleuropa abdecken – mit dem digitalen Funkmodus die ganze Welt. Dann erscheint die Nachricht als Text auf einem Bildschirm bei einem Funkamateur oder einer Funkamateurin in Puerto Rico, an der Ostküste der Vereinigten Staaten oder auch mal in Melbourne, Australien. „Funkverbindungen sind immer ein direkter Kontakt von einem Punkt zum anderen“, sagt Schunk. „Anders als bei Handy oder Internet gibt es keine Infrastruktur dazwischen. Am anderen Ende sitzt jemand, der auch etwas Aufwand betreibt, um das Signal zu empfangen.“ Der Elektrotechniker lächelt. „Das ist irgendwie schön.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat 2021 Jubiläum gefeiert – unter anderem mit einer Sonderpostkarte, die noch bis Ende des Jahres über Amateurfunk angefordert werden kann. Elektrotechnik-Ingenieur Maximilan Schunk erklärt, warum Funk im Internet-Zeitalter fasziniert.</em></p>&#13;
<p>Maximilian Schunk zeigt durch ein Fenster des Mitarbeitercafés über den Innenhof aufs gegenüberliegende Dach der Hochschule Coburg. „Die Antennen da oben nutzen wir, um über Amateurfunkdienste weltweit Kontakte herzustellen.“ Begonnen wurde damit bereits zu Zeiten des Staatlichen Polytechnikums, aus dem 1971 die Fachhochschule entstand und 2008 die heutige Hochschule für angewandte Wissenschaften. Mittlerweile kann sich jeder weltweit übers Internet verbinden. „Amateurfunk klingt vielleicht erst mal altbacken“, sagt Schunk, „aber wir nutzen modernste Technik. Mit dieser runden Antenne dort können wir zum Beispiel eine WLAN-Strecke über 30 Kilometer aufziehen.“ Es gibt eine Art Internet der Funkamateurinnen und -amateure.</p>&#13;
<p><strong>Faszinierende Physik</strong></p>&#13;
<p>Schunk betreut die Funkstation an der Hochschule mit dem weltweit einzigartigen Rufzeichen DL0FHC. Zum 50. Jubiläum hat er eine Sonderkennung beantragt: Wer bis 31. Dezember die Distrikts-Ortsverbands-Kennung (DOK) 50HSC ruft, bekommt über das Netzwerk der Funkverbände eine Sonder-Postkarte, die die Hochschule eigens dafür druckt. Schunk ist Laboringenieur in der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>, und auch wenn der Amateurfunk nur einen Bruchteil seiner Arbeit ausmacht, ist es ein Bereich, den er liebt. Der 41-Jährige erzählt angeregt über den Sonnenwind, der hauptsächlich aus Elektronen und positiven Ionen besteht und in etwa 80 bis 300 Kilometer Höhe weht. In dieser so genannten Ionosphäre können Funkwellen weite Entfernungen überbrücken. Je nach Ausmaß der Ionisierung werden die Wellen unterschiedlich auf die Erdoberfläche zurückgeworfen, hier wiederum vom Wasser reflektiert und so wieder zurück in die obere Schicht der Erdatmosphäre geschickt.</p>&#13;
<p>„Weil die Ionenkonzentration vom Sonnenstand abhängt, geht nicht jede Frequenz zu jeder Tageszeit gleich gut“, erklärt Schunk. „Amateurfunk ist eine Möglichkeit, das gelernte Wissen aus Physik und Elektrotechnik praktisch anzuwenden.“ Die Technik dient auch heute noch experimentellen und technisch-wissenschaftlichen Studien, der Weiterbildung, der Völkerverständigung&nbsp;und der Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen. „Um Amateurfunk betreiben zu dürfen, braucht man eine staatliche Lizenz.“ An der Hochschule werden theoretische Inhalte des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/elektro-und-informationstechnik.html">Studiums </a>mit Funk-Vorführungen vermittelt, außerdem können die Studierenden mit dem Ausbildungsrufzeichen hineinschnuppern. „Es geht um den Spaß an der Technik“, Schunk überlegt kurz, „und um den Kontakt.“ Zum Beispiel kürzlich mit einem Funkamateur der Ruhr-Uni Bochum: „Das war nett. Der hat gerade seiner neuen Freundin das Hobby Amateurfunk vorgestellt.“</p>&#13;
<p><strong>Eine Welle geht um die Welt</strong></p>&#13;
<p>Manchmal verabreden sich die Funker über Internetplattformen oder Messenger wie WhatsApp. In der Regel weiß Schunk nicht, wen er erreicht, wenn er „CQ“ hinaus in die Welt ruft. Die beiden Buchstaben kürzen im Englischen „Seek you“ ab. Also „Suche dich“. Mit der klassischen Sprechfunktion kann Schunk Mitteleuropa abdecken – mit dem digitalen Funkmodus die ganze Welt. Dann erscheint die Nachricht als Text auf einem Bildschirm bei einem Funkamateur oder einer Funkamateurin in Puerto Rico, an der Ostküste der Vereinigten Staaten oder auch mal in Melbourne, Australien. „Funkverbindungen sind immer ein direkter Kontakt von einem Punkt zum anderen“, sagt Schunk. „Anders als bei Handy oder Internet gibt es keine Infrastruktur dazwischen. Am anderen Ende sitzt jemand, der auch etwas Aufwand betreibt, um das Signal zu empfangen.“ Der Elektrotechniker lächelt. „Das ist irgendwie schön.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6990klein-1024x681.jpg"
                        fileSize="71932"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6999klein-1024x858.jpg"
                        fileSize="188250"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="858"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6983-klein-1024x849.jpg"
                        fileSize="214626"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="849"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Digital für den Ruhestand vorsorgen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digital-fuer-den-ruhestand-vorsorgen/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Dec 2021 11:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/digital-fuer-den-ruhestand-vorsorgen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Pandemie beschleunigt die Digitalisierung. Vieles geht im Netz schneller, vieles billiger. Aber überall dort, wo Vertrauen und Sicherheit die Basis des Geschäfts sind, ist der persönliche Kontakt entscheidend. In seiner preisgekrönten Abschlussarbeit an der Hochschule Coburg hat Betriebswirt Michael Martin digitale Umsetzungskonzepte für die private Altersvorsorge untersucht.</em></p>&#13;
<p>In den Werbepausen der Vorabendserien verkörperte fast 40 Jahre lang ein Mann mit Aktenkoffer den idealen Versicherungsvertreter: „Hallo Herr Kaiser“, tönte es noch vor zehn Jahren durch deutsche Wohnzimmer – die Werbefigur stand für Vertrauen, Nähe, persönlichen Kontakt. Heute werden Lieblingsserien gestreamt und auch das Geschäftsleben ist digital geworden. „Bei einem Chatbot will aber niemand eine wichtige Versicherung abschließen“, sagt Michael Martin. „Die Kunden wünschen bei Rückfragen persönliche Beratung.“ Das hat sich nicht geändert – allerdings muss der Versicherungsberater dafür heute nicht an der Tür klingeln.</p>&#13;
<p><strong>Ein Produkt, bei dem es um ein gutes Gefühl geht</strong></p>&#13;
<p>„Durch die Corona-Pandemie haben sich die Leute mehr an digitale Formate gewöhnt. Auch in der Versicherungsbranche hat zum Beispiel die Videoberatung deutlich an Stellenwert gewonnen“, erklärt Martin. Damit und mit anderen digitalen Möglichkeiten hat er sich in seiner Masterarbeit an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html">Fakultät Wirtschaftswissenschaften </a>der Hochschule Coburg beschäftigt. Martin arbeitet in der Produktentwicklung des Versicherungsunternehmens HUK Coburg, und im<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/betriebswirtschaft-mba.html"> Master-Studiengang Betriebswirtschaft</a> hat er in seiner Abschlussarbeit analysiert, welche Anforderungen für digitale Umsetzungskonzepte speziell beim Vermögensaufbau durch private Altersvorsorge erfüllt werden müssen. „Das ist etwas anderes als eine einfache Kfz-Versicherung. So etwas wie eine Lebensversicherung ist ein Produkt, bei dem es auch um ein gutes Gefühlt geht.“</p>&#13;
<p>Der Betriebswirt hat anhand von Befragungen die Kundenerwartungen definiert. Sicherheit ist bei Vermögensanlagen für die Altersvorsorge mit Abstand das wichtigste Kriterium – auch online. Erst dann kommen Faktoren wie Flexibilität, gute Rendite, Nachhaltigkeit oder Liquidität. Während der Pandemie gewannen Online-Broker und Investitionen in ETF-Sparpläne starke Zuwächse. „Es gibt insgesamt großes Potenzial, dass Leute digital abschließen wollen“, sagt Martin. „Die private Rentenversicherung ist die einzige private Anlage, die ein Leben lang ausgezahlt wird. Ich halte sie für einen wichtigen Baustein.“ Eine der zahlreichen ausgewerteten Studien legt nahe, dass mehr als ein Drittel der Befragten auch eine solche Versicherung online abschließen würde. Aber nur acht Prozent haben es getan. Es fehlt vor allem an Angeboten.</p>&#13;
<p><strong>Vertrauen und guter Service </strong></p>&#13;
<p>Der Hochschul-Absolvent erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher heute wollen: Kundenservice, vertrauenswürdige Marke und seriöse Informationsangebote – und das gerne online. Herrn Kaisers Vorzüge in einer digitalen Variante. „Die Nutzerinnen und Nutzer wollen zum Beispiel online eingeben, welches Versorgungsziel sie später haben, und dann erfahren, was sie dafür tun müssen.“ Bei der digitalen Umsetzung kommt es Martin zufolge auf Einfachheit, Verständlichkeit und Transparenz an. „Ohne das nützt eine tolle, bunte App-Lösung nichts“, sagt der 26-Jährige. „Große digitale Player wie Amazon wissen, wie das geht und haben bereits angedeutet, dass sie Interesse an der Versicherungsbranche haben. Die klassischen Versicherungen müssen jetzt innovativ sein und sich etwas zutrauen“, resümiert der Betriebswirt. „Sonst werden es andere tun.“</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-uwe-gail.html">Prof. Dr. Uwe Gail</a>, der die Master-Arbeit an der Hochschule Coburg betreut hat, überzeugten die praktischen Ansätze und die hohe Aktualität des Themas. Michael Martin wurde dafür bereits mit dem Forum V-Preis 2021 ausgezeichnet. Das Netzwerk aus nordbayerischen Versicherungsunternehmen, Hochschulen und Verbänden würdigt damit exzellente Abschlussarbeiten im Versicherungsbereich. Mehr über Forum V findet sich <a href="http://www.forum-v.de" rel="noreferrer noopener" target="_blank">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Pandemie beschleunigt die Digitalisierung. Vieles geht im Netz schneller, vieles billiger. Aber überall dort, wo Vertrauen und Sicherheit die Basis des Geschäfts sind, ist der persönliche Kontakt entscheidend. In seiner preisgekrönten Abschlussarbeit an der Hochschule Coburg hat Betriebswirt Michael Martin digitale Umsetzungskonzepte für die private Altersvorsorge untersucht.</em></p>&#13;
<p>In den Werbepausen der Vorabendserien verkörperte fast 40 Jahre lang ein Mann mit Aktenkoffer den idealen Versicherungsvertreter: „Hallo Herr Kaiser“, tönte es noch vor zehn Jahren durch deutsche Wohnzimmer – die Werbefigur stand für Vertrauen, Nähe, persönlichen Kontakt. Heute werden Lieblingsserien gestreamt und auch das Geschäftsleben ist digital geworden. „Bei einem Chatbot will aber niemand eine wichtige Versicherung abschließen“, sagt Michael Martin. „Die Kunden wünschen bei Rückfragen persönliche Beratung.“ Das hat sich nicht geändert – allerdings muss der Versicherungsberater dafür heute nicht an der Tür klingeln.</p>&#13;
<p><strong>Ein Produkt, bei dem es um ein gutes Gefühl geht</strong></p>&#13;
<p>„Durch die Corona-Pandemie haben sich die Leute mehr an digitale Formate gewöhnt. Auch in der Versicherungsbranche hat zum Beispiel die Videoberatung deutlich an Stellenwert gewonnen“, erklärt Martin. Damit und mit anderen digitalen Möglichkeiten hat er sich in seiner Masterarbeit an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html">Fakultät Wirtschaftswissenschaften </a>der Hochschule Coburg beschäftigt. Martin arbeitet in der Produktentwicklung des Versicherungsunternehmens HUK Coburg, und im<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/betriebswirtschaft-mba.html"> Master-Studiengang Betriebswirtschaft</a> hat er in seiner Abschlussarbeit analysiert, welche Anforderungen für digitale Umsetzungskonzepte speziell beim Vermögensaufbau durch private Altersvorsorge erfüllt werden müssen. „Das ist etwas anderes als eine einfache Kfz-Versicherung. So etwas wie eine Lebensversicherung ist ein Produkt, bei dem es auch um ein gutes Gefühlt geht.“</p>&#13;
<p>Der Betriebswirt hat anhand von Befragungen die Kundenerwartungen definiert. Sicherheit ist bei Vermögensanlagen für die Altersvorsorge mit Abstand das wichtigste Kriterium – auch online. Erst dann kommen Faktoren wie Flexibilität, gute Rendite, Nachhaltigkeit oder Liquidität. Während der Pandemie gewannen Online-Broker und Investitionen in ETF-Sparpläne starke Zuwächse. „Es gibt insgesamt großes Potenzial, dass Leute digital abschließen wollen“, sagt Martin. „Die private Rentenversicherung ist die einzige private Anlage, die ein Leben lang ausgezahlt wird. Ich halte sie für einen wichtigen Baustein.“ Eine der zahlreichen ausgewerteten Studien legt nahe, dass mehr als ein Drittel der Befragten auch eine solche Versicherung online abschließen würde. Aber nur acht Prozent haben es getan. Es fehlt vor allem an Angeboten.</p>&#13;
<p><strong>Vertrauen und guter Service </strong></p>&#13;
<p>Der Hochschul-Absolvent erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher heute wollen: Kundenservice, vertrauenswürdige Marke und seriöse Informationsangebote – und das gerne online. Herrn Kaisers Vorzüge in einer digitalen Variante. „Die Nutzerinnen und Nutzer wollen zum Beispiel online eingeben, welches Versorgungsziel sie später haben, und dann erfahren, was sie dafür tun müssen.“ Bei der digitalen Umsetzung kommt es Martin zufolge auf Einfachheit, Verständlichkeit und Transparenz an. „Ohne das nützt eine tolle, bunte App-Lösung nichts“, sagt der 26-Jährige. „Große digitale Player wie Amazon wissen, wie das geht und haben bereits angedeutet, dass sie Interesse an der Versicherungsbranche haben. Die klassischen Versicherungen müssen jetzt innovativ sein und sich etwas zutrauen“, resümiert der Betriebswirt. „Sonst werden es andere tun.“</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-uwe-gail.html">Prof. Dr. Uwe Gail</a>, der die Master-Arbeit an der Hochschule Coburg betreut hat, überzeugten die praktischen Ansätze und die hohe Aktualität des Themas. Michael Martin wurde dafür bereits mit dem Forum V-Preis 2021 ausgezeichnet. Das Netzwerk aus nordbayerischen Versicherungsunternehmen, Hochschulen und Verbänden würdigt damit exzellente Abschlussarbeiten im Versicherungsbereich. Mehr über Forum V findet sich <a href="http://www.forum-v.de" rel="noreferrer noopener" target="_blank">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/209-Master_Michael__Martin.png"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GailUwe-1024x692.jpg"
                        fileSize="91250"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/209-Master_Michael__Martin-Beratung-1024x683.jpg"
                        fileSize="100600"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Shuttle Modellregion erhält CREAPOLIS-Award]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/shuttle-modellregion-erhaelt-creapolis-award/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Dec 2021 09:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/shuttle-modellregion-erhaelt-creapolis-award/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Neue Erfahrungen: Ein Forscherteam testet im Verbund mit Kommunen und Industrie den Einsatz autonomer Busse im öffentlichen Nahverkehr. Das Projekt Shuttle Modellregion Oberfranken wurde jetzt mit dem CREAPOLIS-Award 2021 der Hochschule Coburg ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Menschen steigen ein, aus, aber keiner steuert oder lenkt das Fahrzeug. „Das erste Mal habe ich das 2010 erlebt“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-mathias-wilde.html">Prof. Dr. Mathias Wilde</a>. „Das war in der Schwebebahn am Campus in Dortmund. Ich habe mich vorne hingestellt und geschaut, wie die Gebäude an uns vorbeiglitten – ein aufregendes Gefühl!“ Zehn Jahre später fuhr er zum ersten Mal in einem autonomen Kleinbus durch Kronach. Dort, in Rehau und in Hof sind die autonomen Fahrzeuge der Shuttle Modellregion Oberfranken (SMO) unterwegs. Städte und Kommunen, Industrie und Wissenschaft arbeiten in dem Projekt zusammen, um in der Region etwas Außergewöhnliches entstehen zu lassen.</p>&#13;
<p><strong>Gemeinsam auf neuen Wegen</strong></p>&#13;
<p>„Die Menschen sind stolz darauf, dass ihre Kommune bei so etwas Neuartigem ganz vorne dabei ist“, sagt Wilde. Der Professor für Vernetzte Mobilität und sein Team erforschen an der Hochschule Coburg die Integration autonomer Shuttles in Verkehrsplanung und Verkehrssysteme und die Akzeptanz bei Bürgerinnen und Bürgern. Das Sicherheits- und Störfallmanagement erforscht <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-ralf-reissing.html">Prof. Dr. Ralf Reißing</a>, der an der Hochschule als Professor für Automobilinformatik lehrt. Komponenten für autonome Fahrzeuge entwickelt Valeo Schalter und Sensoren. Das Unternehmen aus Kronach ist Weltmarktführer für Sensorik im Bereich der Fahrerzeugassistenz und führt das Konsortium des SMO-Projektes. Es steht damit stellvertretend für die anderen beteiligten Partner. Die besondere Zusammenarbeit in diesem vom Bundesverkehrsministerium geförderten Projekt wurde jetzt mit dem CREAPOLIS-Award 2021 ausgezeichnet.</p>&#13;
<p>Einmal im Jahr würdigt die Hochschule auf diese Weise herausragenden Transfer von Forschung und Wissen. „Deshalb wird dieser Preis immer als Tandempreis vergeben“, erklärt Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Überzeugt hat die Jury in diesem Jahr der innovative Ansatz für die Zukunft des Nahverkehrs im ländlichen Raum, die Einbeziehung aller Beteiligten und die „beeindruckende Strahlkraft“ des Projektes, wie Fritze hervorhob. Jurymitglieder waren außer der Präsidentin der Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv, Frank Ebert, der Intendant des Landestheaters Coburg, Dr. Bernhard Loges und der Hautgeschäftsführer der IHK zu Coburg, Siegmar Schnabel.</p>&#13;
<p><strong>Oberfrankens anspruchsvolle Strecken</strong></p>&#13;
<p>Den Tandempreis innerhalb der Hochschule erhielten in diesem Jahr die Professoren Wilde und Reißing aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik </a>und ihr Team: Katharina Bohnen, Lea-Madlen Lief, Lukas Riedelbauch und Dominik Wank. Der andere Teil des Tandempreises ging an Valeo Schalter und Sensoren, vertreten durch Jörg Schrepfer und Dr. Georg Pelzer. Schrepfer freute sich über die Anerkennung der „hervorragenden Zusammenarbeit“. Gemeinsames Anliegen sei, Autonome Shuttles in den öffentlichen Straßenverkehr&nbsp;der Heimat zu integrieren. „Die Strecken gehören zu den anspruchsvollsten weltweit. Denken Sie beispielsweise an die engen Altstadtgassen hoch zur Kronacher Festung, die Fußgängerzone in Hof oder den schnell befahrenen&nbsp;Autobahnzubringer&nbsp;und die Tests am Rehauer Bahnübergang.“</p>&#13;
<p>In Kronach bietet die Hochschule Coburg auch den <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">Masterstudiengang „Autonomes Fahren“</a> an. Ob die Shuttles wie hier touristisches Erlebnis sind, wie in Rehau im Werksverkehr eingesetzt werden oder wie in Hof zwischen Innenstadt und Bahnhof: Ziel ist, möglichst hohe Mobilität mit geringstmöglichem Ressourceneinsatz. Sicherheit und Datenschutz gehören zum Standard. „Es geht darum, dass die Menschen einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr erhalten. Auch auf dem Land.“ Wilde sieht die Shuttles als Teil des gesamten Verkehrssystems. „Sie können in vielen Orten Alltag werden. Aber“, sagt er und verweist auf ein Ergebnis der Befragungen: „Die Erwartungen der Bevölkerung sind schon sehr hoch.“ Perfekte autonome Fahrzeuge gibt es schließlich schon mindestens seit 30 Jahren – in Film und Fernsehen. Das prägt unsere Vorstellung, auch wenn die Menschen in Oberfranken im Grunde nur ein besseres Verkehrsangebot erwarten. Zum Beispiel durch Shuttles, die sich per App rufen lassen. Der Professor lächelt, schüttelt aber energisch den Kopf. „Wir haben uns gerade erst auf den Weg begeben. Die Evolution von Technik braucht Zeit, Rahmenbedingungen, Forschung. Das Automobil gibt es seit 1886.“ Das autonome Fahren hingegen sei erst seit zehn Jahren wirklich Thema. Seit Wilde in der autonomen Schwebebahn stand, hat es sich rasant entwickelt.</p>&#13;
<p><strong>Partner im SMO-Projekt: </strong><br /> Valeo Schalter und Sensoren GmbH, Stadt Hof und Rehau sowie Landkreis Hof und Kronach, DB Regio Bus, REHAU AG + Co, Hochschule Hof und Coburg sowie die Technische Universität Chemnitz, Nuts One. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Neue Erfahrungen: Ein Forscherteam testet im Verbund mit Kommunen und Industrie den Einsatz autonomer Busse im öffentlichen Nahverkehr. Das Projekt Shuttle Modellregion Oberfranken wurde jetzt mit dem CREAPOLIS-Award 2021 der Hochschule Coburg ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Menschen steigen ein, aus, aber keiner steuert oder lenkt das Fahrzeug. „Das erste Mal habe ich das 2010 erlebt“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-mathias-wilde.html">Prof. Dr. Mathias Wilde</a>. „Das war in der Schwebebahn am Campus in Dortmund. Ich habe mich vorne hingestellt und geschaut, wie die Gebäude an uns vorbeiglitten – ein aufregendes Gefühl!“ Zehn Jahre später fuhr er zum ersten Mal in einem autonomen Kleinbus durch Kronach. Dort, in Rehau und in Hof sind die autonomen Fahrzeuge der Shuttle Modellregion Oberfranken (SMO) unterwegs. Städte und Kommunen, Industrie und Wissenschaft arbeiten in dem Projekt zusammen, um in der Region etwas Außergewöhnliches entstehen zu lassen.</p>&#13;
<p><strong>Gemeinsam auf neuen Wegen</strong></p>&#13;
<p>„Die Menschen sind stolz darauf, dass ihre Kommune bei so etwas Neuartigem ganz vorne dabei ist“, sagt Wilde. Der Professor für Vernetzte Mobilität und sein Team erforschen an der Hochschule Coburg die Integration autonomer Shuttles in Verkehrsplanung und Verkehrssysteme und die Akzeptanz bei Bürgerinnen und Bürgern. Das Sicherheits- und Störfallmanagement erforscht <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-ralf-reissing.html">Prof. Dr. Ralf Reißing</a>, der an der Hochschule als Professor für Automobilinformatik lehrt. Komponenten für autonome Fahrzeuge entwickelt Valeo Schalter und Sensoren. Das Unternehmen aus Kronach ist Weltmarktführer für Sensorik im Bereich der Fahrerzeugassistenz und führt das Konsortium des SMO-Projektes. Es steht damit stellvertretend für die anderen beteiligten Partner. Die besondere Zusammenarbeit in diesem vom Bundesverkehrsministerium geförderten Projekt wurde jetzt mit dem CREAPOLIS-Award 2021 ausgezeichnet.</p>&#13;
<p>Einmal im Jahr würdigt die Hochschule auf diese Weise herausragenden Transfer von Forschung und Wissen. „Deshalb wird dieser Preis immer als Tandempreis vergeben“, erklärt Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Überzeugt hat die Jury in diesem Jahr der innovative Ansatz für die Zukunft des Nahverkehrs im ländlichen Raum, die Einbeziehung aller Beteiligten und die „beeindruckende Strahlkraft“ des Projektes, wie Fritze hervorhob. Jurymitglieder waren außer der Präsidentin der Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv, Frank Ebert, der Intendant des Landestheaters Coburg, Dr. Bernhard Loges und der Hautgeschäftsführer der IHK zu Coburg, Siegmar Schnabel.</p>&#13;
<p><strong>Oberfrankens anspruchsvolle Strecken</strong></p>&#13;
<p>Den Tandempreis innerhalb der Hochschule erhielten in diesem Jahr die Professoren Wilde und Reißing aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik </a>und ihr Team: Katharina Bohnen, Lea-Madlen Lief, Lukas Riedelbauch und Dominik Wank. Der andere Teil des Tandempreises ging an Valeo Schalter und Sensoren, vertreten durch Jörg Schrepfer und Dr. Georg Pelzer. Schrepfer freute sich über die Anerkennung der „hervorragenden Zusammenarbeit“. Gemeinsames Anliegen sei, Autonome Shuttles in den öffentlichen Straßenverkehr&nbsp;der Heimat zu integrieren. „Die Strecken gehören zu den anspruchsvollsten weltweit. Denken Sie beispielsweise an die engen Altstadtgassen hoch zur Kronacher Festung, die Fußgängerzone in Hof oder den schnell befahrenen&nbsp;Autobahnzubringer&nbsp;und die Tests am Rehauer Bahnübergang.“</p>&#13;
<p>In Kronach bietet die Hochschule Coburg auch den <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">Masterstudiengang „Autonomes Fahren“</a> an. Ob die Shuttles wie hier touristisches Erlebnis sind, wie in Rehau im Werksverkehr eingesetzt werden oder wie in Hof zwischen Innenstadt und Bahnhof: Ziel ist, möglichst hohe Mobilität mit geringstmöglichem Ressourceneinsatz. Sicherheit und Datenschutz gehören zum Standard. „Es geht darum, dass die Menschen einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr erhalten. Auch auf dem Land.“ Wilde sieht die Shuttles als Teil des gesamten Verkehrssystems. „Sie können in vielen Orten Alltag werden. Aber“, sagt er und verweist auf ein Ergebnis der Befragungen: „Die Erwartungen der Bevölkerung sind schon sehr hoch.“ Perfekte autonome Fahrzeuge gibt es schließlich schon mindestens seit 30 Jahren – in Film und Fernsehen. Das prägt unsere Vorstellung, auch wenn die Menschen in Oberfranken im Grunde nur ein besseres Verkehrsangebot erwarten. Zum Beispiel durch Shuttles, die sich per App rufen lassen. Der Professor lächelt, schüttelt aber energisch den Kopf. „Wir haben uns gerade erst auf den Weg begeben. Die Evolution von Technik braucht Zeit, Rahmenbedingungen, Forschung. Das Automobil gibt es seit 1886.“ Das autonome Fahren hingegen sei erst seit zehn Jahren wirklich Thema. Seit Wilde in der autonomen Schwebebahn stand, hat es sich rasant entwickelt.</p>&#13;
<p><strong>Partner im SMO-Projekt: </strong><br /> Valeo Schalter und Sensoren GmbH, Stadt Hof und Rehau sowie Landkreis Hof und Kronach, DB Regio Bus, REHAU AG + Co, Hochschule Hof und Coburg sowie die Technische Universität Chemnitz, Nuts One. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/215-CREAPOLIS-Award-1024x627.jpg"
                        fileSize="118861"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="627"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/215-CreapolisAward-SMOKronachFestung-1024x563.jpg"
                        fileSize="142839"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="563"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Design für neue und nachhaltige Technologie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/design-fuer-neue-und-nachhaltige-technologie/</link>
                <pubDate>Wed, 01 Dec 2021 06:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/design-fuer-neue-und-nachhaltige-technologie/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wenn Biomasse umgewandelt wird, denkt man nicht automatisch an gutes Design. Dass es durchaus schön aussehen kann, wenn Rest- und Abfallstoffe biologischen Ursprungs in Energieträger umgewandelt werden, beweist ein Designprojekt der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Zwölf Zweier-Teams des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html" target="Integriertes Produktdesign" rel="noopener">Integriertes Produktdesign</a> haben gemeinsam mit dem <a href="https://www.umsicht.fraunhofer.de/" target="Fraunhofer UMSICHT" rel="noopener">Fraunhofer Institut UMSICHT</a>, Institutsteil Sulzbach-Rosenberg, verfahrenstechnische Anlagen für die Behandlung von Biomasse entworfen. Die Designentwürfe mit den dazugehörigen Anwendungs-Szenarien wurden am Beispiel einer Pilotanlage für thermo-katalytisches-Reforming (TCR-Technologie) ausgearbeitet. Das Ziel war, durch funktionales, smartes Anlagendesign den Weg von der Demonstrations- und Pilotanlage in die industrielle Anwendung zu ebnen.</p>&#13;
<p>Studiengangsleiter<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-wolfgang-schabbach.html" target="Prof. Wolfgang Schabbach" rel="noopener"> Prof. Wolfgang Schabbach</a> von der Hochschule Coburg beschreibt die Herausforderung für die Studierenden: „Bei einem technisch so stark definierten Projekt, musste zunächst die Position des Designs gefunden werden.“ Schließlich sei aus Ingenieurssicht Design beim Anlagenbau primär nicht gefragt. Doch, bekräftigt er: „Design ist immer da gefragt, wo Probleme in Bezug auf den Menschen zu lösen sind. Genau hier konnten die Studierenden auch ansetzen.“ Die angehenden Designer:innen entwickelten unterschiedliche Anlagen mit ergonomischen und selbsterklärenden Bedienkonzepten. Die Schwerpunkte lagen auf Modularität, High-Tech-Optik und nachhaltigen Konstruktionsprinzipen. Neben dem Industriedesign nahm das Projekt die Innovationskultur in den Blick und definierte neuartige, interdisziplinäre Entwicklungsmethoden.&nbsp;</p>&#13;
<h4>Interdisziplinäres Entwerfen</h4>&#13;
<p>Mehrere Workshops zwischen den Studierenden und UMSICHT-Mitarbeitenden aus Wissenschaft, Labor, Konstruktion, IT, Werkstatt und mechanischer Fertigung halfen den Studierenden dabei, die Aufgabe interdisziplinär anzugehen. Alle relevanten Aspekte des Produktentwicklungsprozess wurden dabei beleuchtet: Form, Emotion, Funktion, Gebrauch, Produktion, Verkauf, Ökonomie und Nachhaltigkeit. „Innovationsprozesse lassen sich dann verbessern, wenn man interdisziplinär und auch enger mit Designerinnen und Designern zusammenarbeitet“, erklärt Wolfgang Schabbach. Und er fügt an: „Wir denken anders. Das wirkt sich auf die Qualität der Entwicklungen aus.“</p>&#13;
<h4>Unterschiedliche Design-Konzepte</h4>&#13;
<p>Die Ergebnisse der Projektarbeit sind ganz unterschiedlich: Ob Verwertung von Klärschlamm oder von Ernterückständen beim Kaffeeanbau: die verschiedenen Anwendungs-Szenarien und passenden Produktlösungen wurden von den Teams genau durchdacht und ausgearbeitet. Professor Schabbach resümiert: „Alle Entwürfe sind so konzipiert, dass sie in der Serie hergestellt werden könnten. Die Umsetzung ist natürlich abhängig von vielen Faktoren, wie Stückzahl, Zielgruppen, den Varianten technischer Komponenten und Baugrößen.“ &nbsp;</p>&#13;
<h4>Fraunhofer TCR-Technologie</h4>&#13;
<p>Mit der TCR-Technologie lässt sich ein breites Spektrum biogener Rest- und Abfallstoffe in speicherbare Energieträger wie Öl, Gas und Kohle umwandeln. Diese Produkte sind die Ausgangsbasis für zum Beispiel synthetische und damit CO2-neutrale Kraftstoffe der nächsten Generation oder Grundstoffe der chemischen Industrie. Forschungs- und Pilotanlagen zur TCR-Technologie werden bei Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg für Forschungseinrichtungen, Industriekunden oder im Rahmen von eigenen Projekten entwickelt und vor Ort gebaut.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn Biomasse umgewandelt wird, denkt man nicht automatisch an gutes Design. Dass es durchaus schön aussehen kann, wenn Rest- und Abfallstoffe biologischen Ursprungs in Energieträger umgewandelt werden, beweist ein Designprojekt der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Zwölf Zweier-Teams des Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html" target="Integriertes Produktdesign" rel="noopener">Integriertes Produktdesign</a> haben gemeinsam mit dem <a href="https://www.umsicht.fraunhofer.de/" target="Fraunhofer UMSICHT" rel="noopener">Fraunhofer Institut UMSICHT</a>, Institutsteil Sulzbach-Rosenberg, verfahrenstechnische Anlagen für die Behandlung von Biomasse entworfen. Die Designentwürfe mit den dazugehörigen Anwendungs-Szenarien wurden am Beispiel einer Pilotanlage für thermo-katalytisches-Reforming (TCR-Technologie) ausgearbeitet. Das Ziel war, durch funktionales, smartes Anlagendesign den Weg von der Demonstrations- und Pilotanlage in die industrielle Anwendung zu ebnen.</p>&#13;
<p>Studiengangsleiter<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-wolfgang-schabbach.html" target="Prof. Wolfgang Schabbach" rel="noopener"> Prof. Wolfgang Schabbach</a> von der Hochschule Coburg beschreibt die Herausforderung für die Studierenden: „Bei einem technisch so stark definierten Projekt, musste zunächst die Position des Designs gefunden werden.“ Schließlich sei aus Ingenieurssicht Design beim Anlagenbau primär nicht gefragt. Doch, bekräftigt er: „Design ist immer da gefragt, wo Probleme in Bezug auf den Menschen zu lösen sind. Genau hier konnten die Studierenden auch ansetzen.“ Die angehenden Designer:innen entwickelten unterschiedliche Anlagen mit ergonomischen und selbsterklärenden Bedienkonzepten. Die Schwerpunkte lagen auf Modularität, High-Tech-Optik und nachhaltigen Konstruktionsprinzipen. Neben dem Industriedesign nahm das Projekt die Innovationskultur in den Blick und definierte neuartige, interdisziplinäre Entwicklungsmethoden.&nbsp;</p>&#13;
<h4>Interdisziplinäres Entwerfen</h4>&#13;
<p>Mehrere Workshops zwischen den Studierenden und UMSICHT-Mitarbeitenden aus Wissenschaft, Labor, Konstruktion, IT, Werkstatt und mechanischer Fertigung halfen den Studierenden dabei, die Aufgabe interdisziplinär anzugehen. Alle relevanten Aspekte des Produktentwicklungsprozess wurden dabei beleuchtet: Form, Emotion, Funktion, Gebrauch, Produktion, Verkauf, Ökonomie und Nachhaltigkeit. „Innovationsprozesse lassen sich dann verbessern, wenn man interdisziplinär und auch enger mit Designerinnen und Designern zusammenarbeitet“, erklärt Wolfgang Schabbach. Und er fügt an: „Wir denken anders. Das wirkt sich auf die Qualität der Entwicklungen aus.“</p>&#13;
<h4>Unterschiedliche Design-Konzepte</h4>&#13;
<p>Die Ergebnisse der Projektarbeit sind ganz unterschiedlich: Ob Verwertung von Klärschlamm oder von Ernterückständen beim Kaffeeanbau: die verschiedenen Anwendungs-Szenarien und passenden Produktlösungen wurden von den Teams genau durchdacht und ausgearbeitet. Professor Schabbach resümiert: „Alle Entwürfe sind so konzipiert, dass sie in der Serie hergestellt werden könnten. Die Umsetzung ist natürlich abhängig von vielen Faktoren, wie Stückzahl, Zielgruppen, den Varianten technischer Komponenten und Baugrößen.“ &nbsp;</p>&#13;
<h4>Fraunhofer TCR-Technologie</h4>&#13;
<p>Mit der TCR-Technologie lässt sich ein breites Spektrum biogener Rest- und Abfallstoffe in speicherbare Energieträger wie Öl, Gas und Kohle umwandeln. Diese Produkte sind die Ausgangsbasis für zum Beispiel synthetische und damit CO2-neutrale Kraftstoffe der nächsten Generation oder Grundstoffe der chemischen Industrie. Forschungs- und Pilotanlagen zur TCR-Technologie werden bei Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg für Forschungseinrichtungen, Industriekunden oder im Rahmen von eigenen Projekten entwickelt und vor Ort gebaut.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/213-1-Alicia_Madlangbayan__Alexander_Selg_TCR-1-1024x1024.jpg"
                        fileSize="94927"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/213-2-FabienneBrueckner_AntonWieland-TCR-4-1024x575.jpg"
                        fileSize="120342"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="575"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/213-3-TCR_IsabelleFabert_TaminoTissot_R12-1024x724.jpg"
                        fileSize="56605"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="724"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/213-4-EileenFuhrmann__ChristofRupprecht-TCR-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="57789"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/213-5-Rendering_Anlage_final-1024x662.jpg"
                        fileSize="52288"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="662"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SchabbachWolfgang-1024x681.jpg"
                        fileSize="102431"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Versicherungswirtschaft: „Pandemie ist nicht kalkulierbar“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/versicherungswirtschaft-pandemie-ist-nicht-kalkulierbar/</link>
                <pubDate>Thu, 25 Nov 2021 06:41:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/versicherungswirtschaft-pandemie-ist-nicht-kalkulierbar/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit dem ersten Lockdown wird darüber gestritten, ob Versicherungen zahlen müssen, weil Gastronomiebetriebe in der Pandemie geschlossen wurden. Für ihre Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg hat Franziska Gagel speziell den Blickwinkel von Gastronominnen und Gastronomen im Landkreis Lichtenfels analysiert.</em></p>&#13;
<p>Ob schickes Restaurant oder Landgasthof, Grieche oder Café: Die Lockdowns brachten viele Gastronominnen und Gastronomen an den Rand der Existenz. Einige hatten eine Betriebsschließungsversicherung – aber Schäden wegen Pandemie deckt eine solche Versicherung oft nicht ab. „Sie tritt klassischerweise ein, wenn das Gesundheitsamt ein Restaurant beispielsweise wegen Salmonellenbefall schließt“, erklärt Franziska Gagel. In ihrer Bachelorarbeit in <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/versicherungswirtschaft.html">Versicherungswirtschaft </a>an der Hochschule Coburg beschäftigte sie sich mit der „Versicherung von Pandemien bei Gastronom:innen im Landkreis Lichtenfels.“</p>&#13;
<p><strong>Wirtsleute in der Region denken anders als Großgastronomen in München</strong></p>&#13;
<p>Vor einem Jahr, als die Gastronomie deutschlandweit gerade zum zweiten Mal schließen musste, interviewte Gagel zehn Wirtsleute aus der Region – vom kleinen Café bis zum italienischen Restaurant, vom Dorf bis zum städtischen Umfeld in Lichtenfels und Bad Staffelstein. In den ausführlichen Befragungen ging es darum, Stimmung und Denkweisen in der Tiefe zu ergründen. Dabei ergab sich ein überraschendes Bild: „Die Gastronominnen und Gastronomen hatten Verständnis dafür, dass die Pandemie für eine Versicherung nicht kalkulierbar ist.“ Gagel stammt selbst aus Klosterlangheim im Kreis Lichtenfels und kam zu dem Schluss: „Die Mentalität ist hier anders als in der Großgastro in München.“ Durch Medienberichte über wütenden Wirte in der Landeshauptstadt war die 23-Jährige auf das Thema aufmerksam geworden.</p>&#13;
<p>Sie arbeitete sich ein, las über bundesweite Klagen gegen Versicherungen. Die Gerichte entschieden dabei sehr unterschiedlich; Expertinnen und Experten vertraten verschiedene Meinungen. „Versicherungsbedingungen sind individuell, da reicht ein Satz, um vor Gericht eine andere Auslegung zu ermöglichen. Der Knackpunkt ist“, resümiert Gagel, „dass kein Betrieb speziell betroffen war. Alle mussten schließen, um die Ausbreitung des Virus‘ zu vermeiden.“ Um eine Klagewelle zu verhindern, brachte die Landesregierung 2020 den so genannten „bayerischen Kompromiss“ auf den Weg. Die Versicherer zahlen 15 Prozent des vereinbarten Tagessatzes, die Wirte bekommen zusätzlich die staatlichen Hilfen beispielsweise für Kurzarbeit – doch diese Regelung ist auf beiden Seiten umstritten. Ihre Einzel-Befragungen im Kreis Lichtenfels brachten Gagel zur Schlussfolgerung, dass es künftig andere Modelle braucht: Privat-staatliche Absicherungsmodelle speziell für Pandemierisiken würden derzeit auf großes Interesse treffen.</p>&#13;
<p><strong>Forum V-Preis für diese Abschlussarbeit</strong></p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-jutta-michel.html">Prof. Dr. Jutta Michel </a>hat Gagels Arbeit an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html">Fakultät für Wirtschaftswissenschaften</a> betreut und freut sich über die spannenden Ergebnisse: „Die Interviews bestätigten die Erwartung nicht, dass die Corona-Situation zu einem Imageverlust der Versicherungsunternehmen geführt hat.“ Michel lobt insbesondere, dass die Studentin ein aktuelles und breit diskutiertes Thema in einer klar abgegrenzten Kundengruppe sehr genau analysiert hat. Dafür wurde Franziska Gagel außerdem mit dem Forum V-Preis 2021 ausgezeichnet. Das Netzwerk aus nordbayerischen Versicherungsunternehmen, Hochschulen und Verbänden würdigt damit exzellente Abschlussarbeiten im Versicherungsbereich. Mehr über Forum V findet sich <a href="http://www.forum-v.de" rel="noreferrer noopener" target="_blank">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit dem ersten Lockdown wird darüber gestritten, ob Versicherungen zahlen müssen, weil Gastronomiebetriebe in der Pandemie geschlossen wurden. Für ihre Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg hat Franziska Gagel speziell den Blickwinkel von Gastronominnen und Gastronomen im Landkreis Lichtenfels analysiert.</em></p>&#13;
<p>Ob schickes Restaurant oder Landgasthof, Grieche oder Café: Die Lockdowns brachten viele Gastronominnen und Gastronomen an den Rand der Existenz. Einige hatten eine Betriebsschließungsversicherung – aber Schäden wegen Pandemie deckt eine solche Versicherung oft nicht ab. „Sie tritt klassischerweise ein, wenn das Gesundheitsamt ein Restaurant beispielsweise wegen Salmonellenbefall schließt“, erklärt Franziska Gagel. In ihrer Bachelorarbeit in <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/versicherungswirtschaft.html">Versicherungswirtschaft </a>an der Hochschule Coburg beschäftigte sie sich mit der „Versicherung von Pandemien bei Gastronom:innen im Landkreis Lichtenfels.“</p>&#13;
<p><strong>Wirtsleute in der Region denken anders als Großgastronomen in München</strong></p>&#13;
<p>Vor einem Jahr, als die Gastronomie deutschlandweit gerade zum zweiten Mal schließen musste, interviewte Gagel zehn Wirtsleute aus der Region – vom kleinen Café bis zum italienischen Restaurant, vom Dorf bis zum städtischen Umfeld in Lichtenfels und Bad Staffelstein. In den ausführlichen Befragungen ging es darum, Stimmung und Denkweisen in der Tiefe zu ergründen. Dabei ergab sich ein überraschendes Bild: „Die Gastronominnen und Gastronomen hatten Verständnis dafür, dass die Pandemie für eine Versicherung nicht kalkulierbar ist.“ Gagel stammt selbst aus Klosterlangheim im Kreis Lichtenfels und kam zu dem Schluss: „Die Mentalität ist hier anders als in der Großgastro in München.“ Durch Medienberichte über wütenden Wirte in der Landeshauptstadt war die 23-Jährige auf das Thema aufmerksam geworden.</p>&#13;
<p>Sie arbeitete sich ein, las über bundesweite Klagen gegen Versicherungen. Die Gerichte entschieden dabei sehr unterschiedlich; Expertinnen und Experten vertraten verschiedene Meinungen. „Versicherungsbedingungen sind individuell, da reicht ein Satz, um vor Gericht eine andere Auslegung zu ermöglichen. Der Knackpunkt ist“, resümiert Gagel, „dass kein Betrieb speziell betroffen war. Alle mussten schließen, um die Ausbreitung des Virus‘ zu vermeiden.“ Um eine Klagewelle zu verhindern, brachte die Landesregierung 2020 den so genannten „bayerischen Kompromiss“ auf den Weg. Die Versicherer zahlen 15 Prozent des vereinbarten Tagessatzes, die Wirte bekommen zusätzlich die staatlichen Hilfen beispielsweise für Kurzarbeit – doch diese Regelung ist auf beiden Seiten umstritten. Ihre Einzel-Befragungen im Kreis Lichtenfels brachten Gagel zur Schlussfolgerung, dass es künftig andere Modelle braucht: Privat-staatliche Absicherungsmodelle speziell für Pandemierisiken würden derzeit auf großes Interesse treffen.</p>&#13;
<p><strong>Forum V-Preis für diese Abschlussarbeit</strong></p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-jutta-michel.html">Prof. Dr. Jutta Michel </a>hat Gagels Arbeit an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html">Fakultät für Wirtschaftswissenschaften</a> betreut und freut sich über die spannenden Ergebnisse: „Die Interviews bestätigten die Erwartung nicht, dass die Corona-Situation zu einem Imageverlust der Versicherungsunternehmen geführt hat.“ Michel lobt insbesondere, dass die Studentin ein aktuelles und breit diskutiertes Thema in einer klar abgegrenzten Kundengruppe sehr genau analysiert hat. Dafür wurde Franziska Gagel außerdem mit dem Forum V-Preis 2021 ausgezeichnet. Das Netzwerk aus nordbayerischen Versicherungsunternehmen, Hochschulen und Verbänden würdigt damit exzellente Abschlussarbeiten im Versicherungsbereich. Mehr über Forum V findet sich <a href="http://www.forum-v.de" rel="noreferrer noopener" target="_blank">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/203Gagel-Gastro-VersiWi-1024x971.jpeg"
                        fileSize="96410"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="971"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MichelJutta.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/203-Gagel-Gastro-VersiWi-foto-mika-baumeister-1024x684.jpg"
                        fileSize="92913"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Laufwettbewerb der Fakultäten: Sieger liefen 1500 km]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/laufwettbewerb-der-fakultaeten-sieger-liefen-1500-km/</link>
                <pubDate>Wed, 24 Nov 2021 13:48:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/laufwettbewerb-der-fakultaeten-sieger-liefen-1500-km/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Rahmen des interdisziplinären Projekts „Neuer Sport“ unter Leitung von Prof. Dr. Christian Holtorf und Diplom-Sozialpädagogin Beate Weigle hat eine Gruppe Studierender den „Laufwettbewerb der Fakultäten“ organisiert. Die Sieger wurden jetzt geehrt. </em></p>&#13;
<p>Das Ziel des Projekts war gleich klar: Durch die Corona-Pandemie saßen Studierende viel zu Hause. Zuviel Zeit am Computer. Zu wenig Bewegung. Das sollte sich ändern, beschloss die Gruppe „Sport und neue Technologien“ im interdisziplinären Seminar „Neuer Sport“ bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html">Prof. Dr. Christian Holtorf </a>und Beate Weigle von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen.html">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a>. Das war im Sommersemester. Jetzt wurde die Idee umgesetzt. Janek Krug (Soziale Arbeit), Julian Botlik&nbsp;(Wirtschaftswissenschaften), Felix Mayer&nbsp;(Wirtschaftswissenschaften), Nicolas Reichenberger&nbsp;(Wirtschaftswissenschaften), Jan Reuter (Wirtschaftswissenschaften) und Dustin Ripperger (Soziale Arbeit) haben den „Laufwettbewerb der Fakultäten" geplant und durchgeführt.</p>&#13;
<p><strong>3804,9 Kilometer zu Fuß</strong></p>&#13;
<p>Von Montag, 18. Oktober, bis Sonntag, 14. November, hatten Studierende der Hochschule Coburg Zeit, Schritte für ihre jeweilige Fakultät zu sammeln. Dafür wurden Laufgruppen in der App Runtastic erstellt. 107 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen sich ein, aktiv waren 73. Sie sammelten in den vier Wochen zusammen 3804,9 Kilometer. „Die Resonanz war sehr positiv“, sagt Felix Mayer. Das Ergebnis sei allerdings recht unterschiedlich ausgefallen: „Manche sind über 200 Kilometer gelaufen, andere haben den Schnitt zwar gedrückt, aber uns ging es ja darum, dass die Kommilitoninnen und Kommilitonen überhaupt in Bewegung kommen.“ Ob kurz oder weit, ob Jogging, Spaziergänge oder Wanderungen: Beim „Laufwettbewerb der Fakultäten“ zählte alles.</p>&#13;
<p><strong>Und die flotteste Fakultät ist ...</strong></p>&#13;
<p>Der Wettbewerb fand in Kooperation mit der Gesunden Hochschule und der AOK statt. Die Teilnehmenden erhielten als Dankeschön eine AOK-Trinkflasche und die drei besten einen Gutschein für die Coburger Kneipe „Wohnzimmer“. Mit 486,2 Kilometern schaffte es Jana Coras auf den ersten Platz, Helena Mattigk mit 236,2 Kilometern auf Platz 2 und Amelie Gantke belegte den dritten Platz mit 212 Kilometern. Die beste Teamleistung lieferte die Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Die Studierenden hatten hier zusammen 1500 Kilometer zum Laufwettbewerb beigetragen und wurden bei der der Preisverleihung vorm ITMZ vom Orga-Team geehrt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Rahmen des interdisziplinären Projekts „Neuer Sport“ unter Leitung von Prof. Dr. Christian Holtorf und Diplom-Sozialpädagogin Beate Weigle hat eine Gruppe Studierender den „Laufwettbewerb der Fakultäten“ organisiert. Die Sieger wurden jetzt geehrt. </em></p>&#13;
<p>Das Ziel des Projekts war gleich klar: Durch die Corona-Pandemie saßen Studierende viel zu Hause. Zuviel Zeit am Computer. Zu wenig Bewegung. Das sollte sich ändern, beschloss die Gruppe „Sport und neue Technologien“ im interdisziplinären Seminar „Neuer Sport“ bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html">Prof. Dr. Christian Holtorf </a>und Beate Weigle von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen.html">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</a>. Das war im Sommersemester. Jetzt wurde die Idee umgesetzt. Janek Krug (Soziale Arbeit), Julian Botlik&nbsp;(Wirtschaftswissenschaften), Felix Mayer&nbsp;(Wirtschaftswissenschaften), Nicolas Reichenberger&nbsp;(Wirtschaftswissenschaften), Jan Reuter (Wirtschaftswissenschaften) und Dustin Ripperger (Soziale Arbeit) haben den „Laufwettbewerb der Fakultäten" geplant und durchgeführt.</p>&#13;
<p><strong>3804,9 Kilometer zu Fuß</strong></p>&#13;
<p>Von Montag, 18. Oktober, bis Sonntag, 14. November, hatten Studierende der Hochschule Coburg Zeit, Schritte für ihre jeweilige Fakultät zu sammeln. Dafür wurden Laufgruppen in der App Runtastic erstellt. 107 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen sich ein, aktiv waren 73. Sie sammelten in den vier Wochen zusammen 3804,9 Kilometer. „Die Resonanz war sehr positiv“, sagt Felix Mayer. Das Ergebnis sei allerdings recht unterschiedlich ausgefallen: „Manche sind über 200 Kilometer gelaufen, andere haben den Schnitt zwar gedrückt, aber uns ging es ja darum, dass die Kommilitoninnen und Kommilitonen überhaupt in Bewegung kommen.“ Ob kurz oder weit, ob Jogging, Spaziergänge oder Wanderungen: Beim „Laufwettbewerb der Fakultäten“ zählte alles.</p>&#13;
<p><strong>Und die flotteste Fakultät ist ...</strong></p>&#13;
<p>Der Wettbewerb fand in Kooperation mit der Gesunden Hochschule und der AOK statt. Die Teilnehmenden erhielten als Dankeschön eine AOK-Trinkflasche und die drei besten einen Gutschein für die Coburger Kneipe „Wohnzimmer“. Mit 486,2 Kilometern schaffte es Jana Coras auf den ersten Platz, Helena Mattigk mit 236,2 Kilometern auf Platz 2 und Amelie Gantke belegte den dritten Platz mit 212 Kilometern. Die beste Teamleistung lieferte die Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Die Studierenden hatten hier zusammen 1500 Kilometer zum Laufwettbewerb beigetragen und wurden bei der der Preisverleihung vorm ITMZ vom Orga-Team geehrt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/207-Laufwettbewerb-Jana_Coras_1._Gewinnerin__003__-_Kopie-768x1024.jpg"
                        fileSize="135490"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/207-LaufwettbewerbOrgateam1_-_Kopie-1024x768.jpg"
                        fileSize="151094"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/207-LaufwettbewerbTeam_Wirtschaft__003__-_Kopie-1024x768.jpg"
                        fileSize="147677"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburg als Standort für ein atomares Endlager?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburg-als-standort-fuer-ein-atomares-endlager/</link>
                <pubDate>Tue, 23 Nov 2021 06:59:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburg-als-standort-fuer-ein-atomares-endlager/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Deutschland sucht ein sicheres Lager für Atommüll. Auch Coburg kommt als Standort in Frage. Dazu hat die Hochschule Coburg für Dienstag, 30. November, online einen Informations- und Diskussionsabend organisiert.</em></p>&#13;
<p>Seit 2017 läuft die neue Suche für ein langfristiges Atommüll-Lager. Im Herbst 2020 erfuhr die Öffentlichkeit durch den „Zwischenbericht Teilgebiete“, auf welche Gebiete in Deutschland sich die weitere Suche konzentrieren wird. Coburg könnte von der Suche nach einem Standort für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktiven Atommüll betroffen sein. Denn hier gibt es Granit-Vorkommen, die grundsätzlich infrage kommen.</p>&#13;
<p>Doch wie verläuft die Suche nach einem atomaren Endlager überhaupt? Wer entscheidet darüber&nbsp;und welche Bedingungen müssen&nbsp;erfüllt sein? Studierende der Hochschule Coburg beschäftigen sich in diesem&nbsp; Wintersemester im Projektseminar „Angewandte Ethik“ bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html">Prof. Dr. Christian Holtorf</a> mit verschiedenen Aspekten des Themas, beispielsweise mit internationalen und&nbsp;historischen Erfahrungen, aus denen sich lernen lässt, aber auch mit der Frage, was auf die betroffenen Regionen zukommt – und letztlich der schwierigen Frage: Unter welchen&nbsp;Voraussetzungen ist es ethisch geboten, Verantwortung zu&nbsp;übernehmen und der&nbsp;Errichtung eines Endlagers im Raum Coburg zuzustimmen?</p>&#13;
<p><strong>Die Gäste des Informationsabends</strong></p>&#13;
<p>Die Studierenden organisieren die öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung „Wohin mit unserem Atommüll? - Ist unsere Stadt Coburg ein geeigneter Standort für ein atomares Endlager?&nbsp;Sei aktiv, wirke mit!“ Am Dienstag, 30. November, um 18 Uhr, können alle Interessierten über die Online-Plattform Zoom teilnehmen. Die Zugangsdaten werden auf Anfrage an <a href="mailto:endlager@hs-coburg.de?subject=Zugangsdaten">endlager@hs-coburg.de</a> per Mail verschickt. Die Veranstaltung dreht sich um die zentrale Frage: „Ist unsere Stadt Coburg ein geeigneter Standort für ein atomares Endlager?“ Darüber diskutieren Helge Bauer von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Arnjo Sittig vom Nationalen Begleitgremium (NBG) zur Bürgerbeteiligung, Bau- und Umweltreferentin der Stadt Coburg Mechthild Neumann, Stadtratsmitglied Maximilian Forkel (Junge Coburger). Ergänzt wird die Veranstaltung durch ein Projekt von Coburger Architekturstudierenden. Im&nbsp;Sommersemester haben sie in einem Seminar des Studiengangs Architektur unter Leitung&nbsp;von Mario Tvrtkovic und Tijana Vojnovic Ideen für ein Informationszentrum über atomare Endlagerung entworfen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Deutschland sucht ein sicheres Lager für Atommüll. Auch Coburg kommt als Standort in Frage. Dazu hat die Hochschule Coburg für Dienstag, 30. November, online einen Informations- und Diskussionsabend organisiert.</em></p>&#13;
<p>Seit 2017 läuft die neue Suche für ein langfristiges Atommüll-Lager. Im Herbst 2020 erfuhr die Öffentlichkeit durch den „Zwischenbericht Teilgebiete“, auf welche Gebiete in Deutschland sich die weitere Suche konzentrieren wird. Coburg könnte von der Suche nach einem Standort für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktiven Atommüll betroffen sein. Denn hier gibt es Granit-Vorkommen, die grundsätzlich infrage kommen.</p>&#13;
<p>Doch wie verläuft die Suche nach einem atomaren Endlager überhaupt? Wer entscheidet darüber&nbsp;und welche Bedingungen müssen&nbsp;erfüllt sein? Studierende der Hochschule Coburg beschäftigen sich in diesem&nbsp; Wintersemester im Projektseminar „Angewandte Ethik“ bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html">Prof. Dr. Christian Holtorf</a> mit verschiedenen Aspekten des Themas, beispielsweise mit internationalen und&nbsp;historischen Erfahrungen, aus denen sich lernen lässt, aber auch mit der Frage, was auf die betroffenen Regionen zukommt – und letztlich der schwierigen Frage: Unter welchen&nbsp;Voraussetzungen ist es ethisch geboten, Verantwortung zu&nbsp;übernehmen und der&nbsp;Errichtung eines Endlagers im Raum Coburg zuzustimmen?</p>&#13;
<p><strong>Die Gäste des Informationsabends</strong></p>&#13;
<p>Die Studierenden organisieren die öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung „Wohin mit unserem Atommüll? - Ist unsere Stadt Coburg ein geeigneter Standort für ein atomares Endlager?&nbsp;Sei aktiv, wirke mit!“ Am Dienstag, 30. November, um 18 Uhr, können alle Interessierten über die Online-Plattform Zoom teilnehmen. Die Zugangsdaten werden auf Anfrage an <a href="mailto:endlager@hs-coburg.de?subject=Zugangsdaten">endlager@hs-coburg.de</a> per Mail verschickt. Die Veranstaltung dreht sich um die zentrale Frage: „Ist unsere Stadt Coburg ein geeigneter Standort für ein atomares Endlager?“ Darüber diskutieren Helge Bauer von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Arnjo Sittig vom Nationalen Begleitgremium (NBG) zur Bürgerbeteiligung, Bau- und Umweltreferentin der Stadt Coburg Mechthild Neumann, Stadtratsmitglied Maximilian Forkel (Junge Coburger). Ergänzt wird die Veranstaltung durch ein Projekt von Coburger Architekturstudierenden. Im&nbsp;Sommersemester haben sie in einem Seminar des Studiengangs Architektur unter Leitung&nbsp;von Mario Tvrtkovic und Tijana Vojnovic Ideen für ein Informationszentrum über atomare Endlagerung entworfen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/208-Coburg_als_atomares_Endlager-1024x478.jpg"
                        fileSize="66599"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="478"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Freistaat fördert Gründerausbildung an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/freistaat-foerdert-gruenderausbildung-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 22 Nov 2021 09:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/freistaat-foerdert-gruenderausbildung-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Gesellschaft und die Wirtschaft brauchen Menschen mit Ideen, die unternehmerische Chancen entwickeln, erkennen und umsetzen - und dabei alle Aspekte der Nachhaltigkeit im Blick haben. Dies wollen die Hochschulen in Coburg und Ingolstadt durch die Förderung von unternehmerischem, in die Zukunft gerichtetem Denken und Handeln bei Studierenden unterstützen. Das bayerische Wissenschaftsministerium fördert das Verbundprojekt mit insgesamt gut 1,9 Millionen Euro. </em></p>&#13;
<p>ERIC ist ein Verbundprojekt der Hochschule Coburg und der Technischen Hochschule Ingolstadt, die Abkürzung steht für „Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges“. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von unternehmerischen Lösungen zu Fragestellungen auf regionaler Ebene – und dabei geht es speziell um Lösungen, die positive Wirkung (englisch „Impact“) auf Ökologie und Gesellschaft haben und Antworten auf globale Herausforderungen geben. Gesundheit und Nachhaltigkeit bei Energie, Mobilität, Stadtplanung, Produktion und Konsum gehören dabei zu den großen Themen. Die geplanten Maßnahmen haben die „17 Ziele für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen als Rahmenwerk und werden in enger Kooperation mit regionalen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik umgesetzt.</p>&#13;
<p><strong>Vom Bewusstsein für sozial-ökologische Fragen bis zur Gründung</strong></p>&#13;
<p>Mit ERIC wird an den beiden Hochschulen das Potenzial für impact-orientierte Gründungen aktiv gefördert. Die Lernreise bei den in Summe rund 12.000 Studierenden startet bei dem Bewusstsein für sozial-ökologische Fragen in Bezug auf Gründungen und geht nach der Vermittlung und Anwendung von Methoden zur Entwicklung, Bewertung und Realisierung von wirtschaftlich, ökologisch und sozial zukunftsfähigen Unternehmen in Pilot-Vorhaben und Gründungen über. Konkret geplant sind dafür beispielsweise Events wie ein Lab-of-Change-Festival, praxis-orientierte, interdisziplinäre Lehrveranstaltungen und Lab-of-Change Projekte, die den Kern eines neuen Zertifikats „Sustainable &amp; Digital Entrepreneurship“ als fakultätsübergreifendes Angebot der Hochschule Coburg darstellen.</p>&#13;
<p>Das bayerische Wissenschaftsministerium hat nun bekannt gegeben, dass es das Verbundprojekt im Rahmen der „Förderung der impact-orientierten Entrepreneurship-Ausbildung“ unterstützt. Sechs Anträge von insgesamt 14 bayerischen Hochschulen und Universitäten wurden bewilligt. Von den rund elf Millionen Euro Fördergeld gehen etwa 1,9 Millionen an ERIC, wobei im Verbund jeweils etwa die Hälfte nach Coburg und nach Ingolstadt fließt. Das Projekt soll 2022 starten und ist auf vier Jahre angelegt.</p>&#13;
<p><strong>Ausbildung für eine Generation der Problemlöser und Problemlöserinnen</strong></p>&#13;
<p>Wissenschaftsminister Bernd Sibler erklärte in München, ihm gehe es darum, die Hochschulen darin zu stärken, die nächste Generation von Problemlöserinnen und Problemlösern auszubilden, die sich um eine auch in Zukunft lebenswerte Gesellschaft kümmern. „Denn während in der Vergangenheit vor allem ökonomische Effekte wie Umsatz, Gewinn und Rendite bei der Entrepreneurship-Qualifizierung im Vordergrund standen, werden inzwischen auch die gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen bei der Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung von Gründungen berücksichtigt. Dafür braucht es neue und integrative Ausbildungsinhalte.“</p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg ist die Gründungsunterstützung aktuell dezentral organisiert. An jeder Fakultät gibt es einen Gründungsbeauftragten. Hochschulpräsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> waren Unternehmensgründungen in der Region von Anfang an sehr wichtig. „Es ging immer darum, unternehmerisches Denken und Handeln an die Studierenden zu vermitteln. Mit ERIC haben wir dann auch die dafür nötigen Ressourcen.“</p>&#13;
<p>Künftig sollen die Entrepreneurship-Aktivitäten in einem Entrepreneurship-Hub gebündelt werden. Strategisch unterstützt werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort von der Hochschulleitung und den Entrepreneurship-Experten der Hochschule, unter anderem von der Professorin für Entrepreneurship Dr. Stefanie Wrobel, die den Antrag federführend für die Hochschule entwickelt hat. Sie ist Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule und Bindeglied nach Ingolstadt.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer und Öffentlichkeitsarbeit erklärt: „Über Creapolis, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule, sowie die institutionelle Beteiligung an verschiedenen Netzwerken ist die Hochschule stark in regionale Gründungsaktivitäten eingebunden.“ Dazu zählen beispielsweise das Innovationszentrum Kronach (IZK), das Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) in Lichtenfels, die Wirtschaft-Innovation-Region-zwischen Rennsteig und Main (WIR) und das Digitale Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Gesellschaft und die Wirtschaft brauchen Menschen mit Ideen, die unternehmerische Chancen entwickeln, erkennen und umsetzen - und dabei alle Aspekte der Nachhaltigkeit im Blick haben. Dies wollen die Hochschulen in Coburg und Ingolstadt durch die Förderung von unternehmerischem, in die Zukunft gerichtetem Denken und Handeln bei Studierenden unterstützen. Das bayerische Wissenschaftsministerium fördert das Verbundprojekt mit insgesamt gut 1,9 Millionen Euro. </em></p>&#13;
<p>ERIC ist ein Verbundprojekt der Hochschule Coburg und der Technischen Hochschule Ingolstadt, die Abkürzung steht für „Entrepreneurship Track for Regional Impact on Global Challenges“. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von unternehmerischen Lösungen zu Fragestellungen auf regionaler Ebene – und dabei geht es speziell um Lösungen, die positive Wirkung (englisch „Impact“) auf Ökologie und Gesellschaft haben und Antworten auf globale Herausforderungen geben. Gesundheit und Nachhaltigkeit bei Energie, Mobilität, Stadtplanung, Produktion und Konsum gehören dabei zu den großen Themen. Die geplanten Maßnahmen haben die „17 Ziele für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen als Rahmenwerk und werden in enger Kooperation mit regionalen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik umgesetzt.</p>&#13;
<p><strong>Vom Bewusstsein für sozial-ökologische Fragen bis zur Gründung</strong></p>&#13;
<p>Mit ERIC wird an den beiden Hochschulen das Potenzial für impact-orientierte Gründungen aktiv gefördert. Die Lernreise bei den in Summe rund 12.000 Studierenden startet bei dem Bewusstsein für sozial-ökologische Fragen in Bezug auf Gründungen und geht nach der Vermittlung und Anwendung von Methoden zur Entwicklung, Bewertung und Realisierung von wirtschaftlich, ökologisch und sozial zukunftsfähigen Unternehmen in Pilot-Vorhaben und Gründungen über. Konkret geplant sind dafür beispielsweise Events wie ein Lab-of-Change-Festival, praxis-orientierte, interdisziplinäre Lehrveranstaltungen und Lab-of-Change Projekte, die den Kern eines neuen Zertifikats „Sustainable &amp; Digital Entrepreneurship“ als fakultätsübergreifendes Angebot der Hochschule Coburg darstellen.</p>&#13;
<p>Das bayerische Wissenschaftsministerium hat nun bekannt gegeben, dass es das Verbundprojekt im Rahmen der „Förderung der impact-orientierten Entrepreneurship-Ausbildung“ unterstützt. Sechs Anträge von insgesamt 14 bayerischen Hochschulen und Universitäten wurden bewilligt. Von den rund elf Millionen Euro Fördergeld gehen etwa 1,9 Millionen an ERIC, wobei im Verbund jeweils etwa die Hälfte nach Coburg und nach Ingolstadt fließt. Das Projekt soll 2022 starten und ist auf vier Jahre angelegt.</p>&#13;
<p><strong>Ausbildung für eine Generation der Problemlöser und Problemlöserinnen</strong></p>&#13;
<p>Wissenschaftsminister Bernd Sibler erklärte in München, ihm gehe es darum, die Hochschulen darin zu stärken, die nächste Generation von Problemlöserinnen und Problemlösern auszubilden, die sich um eine auch in Zukunft lebenswerte Gesellschaft kümmern. „Denn während in der Vergangenheit vor allem ökonomische Effekte wie Umsatz, Gewinn und Rendite bei der Entrepreneurship-Qualifizierung im Vordergrund standen, werden inzwischen auch die gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen bei der Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung von Gründungen berücksichtigt. Dafür braucht es neue und integrative Ausbildungsinhalte.“</p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg ist die Gründungsunterstützung aktuell dezentral organisiert. An jeder Fakultät gibt es einen Gründungsbeauftragten. Hochschulpräsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> waren Unternehmensgründungen in der Region von Anfang an sehr wichtig. „Es ging immer darum, unternehmerisches Denken und Handeln an die Studierenden zu vermitteln. Mit ERIC haben wir dann auch die dafür nötigen Ressourcen.“</p>&#13;
<p>Künftig sollen die Entrepreneurship-Aktivitäten in einem Entrepreneurship-Hub gebündelt werden. Strategisch unterstützt werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort von der Hochschulleitung und den Entrepreneurship-Experten der Hochschule, unter anderem von der Professorin für Entrepreneurship Dr. Stefanie Wrobel, die den Antrag federführend für die Hochschule entwickelt hat. Sie ist Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule und Bindeglied nach Ingolstadt.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer und Öffentlichkeitsarbeit erklärt: „Über Creapolis, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule, sowie die institutionelle Beteiligung an verschiedenen Netzwerken ist die Hochschule stark in regionale Gründungsaktivitäten eingebunden.“ Dazu zählen beispielsweise das Innovationszentrum Kronach (IZK), das Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) in Lichtenfels, die Wirtschaft-Innovation-Region-zwischen Rennsteig und Main (WIR) und das Digitale Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/205-Foerderung-Entrepreneurship-Foto-noah-buscher-1024x586.jpg"
                        fileSize="90410"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="586"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FritzeChristiane_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WrobelStefanie-1024x683.jpg"
                        fileSize="68237"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WeispfenningFelix.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Projektmanagement in Zeiten der Pandemie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/projektmanagement-in-zeiten-der-pandemie/</link>
                <pubDate>Mon, 22 Nov 2021 06:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/projektmanagement-in-zeiten-der-pandemie/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Eberhard Nöfer von der Hochschule in Coburg und Prof. Dr. Markus Westner von der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Regensburg arbeiten in der Lehre zusammen: Sie haben ein Format entwickelt, in dem Studierende nicht nur Kenntnisse zum Projektmanagement, sondern auch praktische Erfahrungen erwerben – und das alles online.</em></p>&#13;
<p>Für Studierende in Coburg gibt es seit dem Sommersemester eine neue Art, Projektmanagement kennenzulernen. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-eberhard-noefer.html">Prof. Dr. Eberhard Nöfer </a>von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Markus Westner von der OTH Regensburg arbeiten dabei lehrform- und hochschulübergreifend zusammen. Sie kombinieren digitale Formate mit asynchronen und synchronen Elementen zur Verbesserung der Lehrqualität. Gerade in Zeiten der Online-Lehre ermögliche das den Studierenden ein hervorragendes Lernerleben, erklärt Nöfer.</p>&#13;
<p>Um Grundlagenwissen zu vermitteln, greift der Coburger Betriebswirtschafts-Professor Nöfer im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Bachelorstudiengang Integrative Gesundheitsförderung</a> in einer zweisemestrigen Lehrveranstaltung zum Projektmanagement auf den Kurs „Fundamentals of Project Management” der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb.org) zurück. Neben anderen Angeboten der vhb bietet der Regensburger Professor Westner diesen Kurs seit Jahren in ständig verbesserter Form über die Plattform an.</p>&#13;
<p>Parallel zum vhb-Kurs findet im ersten Semester der Veranstaltung&nbsp;an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit.html">Fakultät Soziale Arbeit </a>und Gesundheit der Hochschule Coburg jede Woche eine strukturierte Diskussionsveranstaltung zwischen den Studierenden und einer erfahrenen Projektmanagerin oder einem Projektmanager aus Nöfers Netzwerk statt. Im zweiten Semester bearbeiten die Studierenden in Gruppen von sechs bis acht Teilnehmenden je ein Projekt zur Lösung einer praktischen Fragestellung im Auftrag eines konkreten Praxispartners. Das Ziel dabei ist die Anwendung, Vertiefung und Spezifizierung der Kenntnisse zum Projektmanagement.</p>&#13;
<p><strong>Praxisarbeit online</strong></p>&#13;
<p>Dass jedes Team ein „echtes“ Projekt bearbeitet und das wöchentliche Coaching, das je Gruppe mit dem Dozenten durchgeführt wird, vermitteln den Studierenden fundierte und praxistaugliche Erfahrung. Dabei kommen vielfältige praxisgängige Instrumente des Projektmanagements zum Einsatz – gleichzeitig üben sich die Studierenden in Gruppenarbeit. „Dank der umfangreichen Vorbereitung konnten wir als Gruppe gut ins Projekt starten und freuen uns über die reichhaltigen Lernerfahrungen!“, sagt Fabian Kiesch, Projektleiter eines der aktuellen studentischen Projekte.</p>&#13;
<p>Ihre Praxiserfahrungen im Projektmanagement im internationalen und multidisziplinären Kontext ermöglichen Westner und Nöfer, ein multimodales Format anzubieten, das die Studierenden durch sowohl zeitlich asynchrone als auch synchronen Elemente durcharbeiten können. Durch die Realisierung dieser Veranstaltung unter systematischer Nutzung Web-basierter und dezentraler IT-Ressourcen und -instrumente ist es möglich, die Veranstaltung vollständig online abzuhalten. Auch die Suche nach Projektpartnern war auf diese Weise erfolgreich.</p>&#13;
<p>„Die Nutzung meines Angebots zur Vorbereitung der konkreten Projektarbeit ist ein außerordentlich geglücktes Beispiel einer lernformat- und hochschulübergreifenden Zusammenarbeit,” sagt Westner. Nöfer ergänzt: „Wir sind sehr froh, dass unsere Studierenden so trotz Corona die vielfältige Welt des Projektmanagements sowohl theoretisch als auch praktisch hautnah erleben und erarbeiten können!”</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Eberhard Nöfer von der Hochschule in Coburg und Prof. Dr. Markus Westner von der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Regensburg arbeiten in der Lehre zusammen: Sie haben ein Format entwickelt, in dem Studierende nicht nur Kenntnisse zum Projektmanagement, sondern auch praktische Erfahrungen erwerben – und das alles online.</em></p>&#13;
<p>Für Studierende in Coburg gibt es seit dem Sommersemester eine neue Art, Projektmanagement kennenzulernen. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-eberhard-noefer.html">Prof. Dr. Eberhard Nöfer </a>von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Markus Westner von der OTH Regensburg arbeiten dabei lehrform- und hochschulübergreifend zusammen. Sie kombinieren digitale Formate mit asynchronen und synchronen Elementen zur Verbesserung der Lehrqualität. Gerade in Zeiten der Online-Lehre ermögliche das den Studierenden ein hervorragendes Lernerleben, erklärt Nöfer.</p>&#13;
<p>Um Grundlagenwissen zu vermitteln, greift der Coburger Betriebswirtschafts-Professor Nöfer im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Bachelorstudiengang Integrative Gesundheitsförderung</a> in einer zweisemestrigen Lehrveranstaltung zum Projektmanagement auf den Kurs „Fundamentals of Project Management” der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb.org) zurück. Neben anderen Angeboten der vhb bietet der Regensburger Professor Westner diesen Kurs seit Jahren in ständig verbesserter Form über die Plattform an.</p>&#13;
<p>Parallel zum vhb-Kurs findet im ersten Semester der Veranstaltung&nbsp;an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit.html">Fakultät Soziale Arbeit </a>und Gesundheit der Hochschule Coburg jede Woche eine strukturierte Diskussionsveranstaltung zwischen den Studierenden und einer erfahrenen Projektmanagerin oder einem Projektmanager aus Nöfers Netzwerk statt. Im zweiten Semester bearbeiten die Studierenden in Gruppen von sechs bis acht Teilnehmenden je ein Projekt zur Lösung einer praktischen Fragestellung im Auftrag eines konkreten Praxispartners. Das Ziel dabei ist die Anwendung, Vertiefung und Spezifizierung der Kenntnisse zum Projektmanagement.</p>&#13;
<p><strong>Praxisarbeit online</strong></p>&#13;
<p>Dass jedes Team ein „echtes“ Projekt bearbeitet und das wöchentliche Coaching, das je Gruppe mit dem Dozenten durchgeführt wird, vermitteln den Studierenden fundierte und praxistaugliche Erfahrung. Dabei kommen vielfältige praxisgängige Instrumente des Projektmanagements zum Einsatz – gleichzeitig üben sich die Studierenden in Gruppenarbeit. „Dank der umfangreichen Vorbereitung konnten wir als Gruppe gut ins Projekt starten und freuen uns über die reichhaltigen Lernerfahrungen!“, sagt Fabian Kiesch, Projektleiter eines der aktuellen studentischen Projekte.</p>&#13;
<p>Ihre Praxiserfahrungen im Projektmanagement im internationalen und multidisziplinären Kontext ermöglichen Westner und Nöfer, ein multimodales Format anzubieten, das die Studierenden durch sowohl zeitlich asynchrone als auch synchronen Elemente durcharbeiten können. Durch die Realisierung dieser Veranstaltung unter systematischer Nutzung Web-basierter und dezentraler IT-Ressourcen und -instrumente ist es möglich, die Veranstaltung vollständig online abzuhalten. Auch die Suche nach Projektpartnern war auf diese Weise erfolgreich.</p>&#13;
<p>„Die Nutzung meines Angebots zur Vorbereitung der konkreten Projektarbeit ist ein außerordentlich geglücktes Beispiel einer lernformat- und hochschulübergreifenden Zusammenarbeit,” sagt Westner. Nöfer ergänzt: „Wir sind sehr froh, dass unsere Studierenden so trotz Corona die vielfältige Welt des Projektmanagements sowohl theoretisch als auch praktisch hautnah erleben und erarbeiten können!”</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/204-Noefer-mitOTHRegensburg-Gruppenfoto-1024x576.jpg"
                        fileSize="53357"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/204-Noefer-mitOTHRegensburg-Westner-1024x576.jpg"
                        fileSize="63495"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Senat: Kohls wird Vorsitzender, Keßler geehrt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kohls-wird-vorsitzender-auch-sonst-einiges-neues-im-senat/</link>
                <pubDate>Fri, 19 Nov 2021 09:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kohls-wird-vorsitzender-auch-sonst-einiges-neues-im-senat/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Neue Mitglieder, neuer Vorsitzender und ein neuer Träger der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg: In seiner ersten Sitzung führte der neue Senat Prof. Dr. Niko Kohls als neuen Vorsitzenden ein. Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze würdigte die Verdienste des bisherigen Vorsitzenden Prof. Dr. Egbert Keßler mit der Ehrenmedaille der Hochschule.</em></p>&#13;
<p>Der Senat ist die gewählte Vertretung aller Mitglieder der Hochschule. Er beschließt unter anderem die von der Hochschule zu erlassenden Rechtsvorschriften, bestimmt die Forschungsschwerpunkte, beschließt Vorschläge für die Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen und nimmt zu Berufungsvorschlägen Stellung. Der neue Senat besteht seit 1. Oktober 2021, die aktuelle Zusammensetzung der Mitglieder ist <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/gremien/senat.html ">hier </a>aufgeführt.&nbsp;</p>&#13;
<p>In der konstituierenden Sitzung am 15. Oktober hat der Senat <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls </a>zum Vorsitzenden gewählt. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“ Als stellvertretender Senatsvorsitzender wurde Prof. Dr. Dieter Landes gewählt.</p>&#13;
<p>Die erste Sitzung des neuen Senats fand am Freitag, 19. November, online statt. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze </a>würdigte das Engagement des bisherigen Senatsvorsitzenden <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-egbert-kessler.html">Prof. Dr. Egbert Keßler</a> mit der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Keßler ist&nbsp;seit 2003 Mitglied des Senats. Von Oktober 2011 bis September 2021 hatte er das Amt des Senatsvorsitzenden inne. Hervorgehoben wurden insbesondere sein Engagement, seine Hilfsbereitschaft und sein Sachverstand, den er auch in Arbeitsgruppen wie die Kanzler:innenfindungsrunde 2019 / 20 und die Präsident:innenfindungsrunde 2021 einbrachte.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Neue Mitglieder, neuer Vorsitzender und ein neuer Träger der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg: In seiner ersten Sitzung führte der neue Senat Prof. Dr. Niko Kohls als neuen Vorsitzenden ein. Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze würdigte die Verdienste des bisherigen Vorsitzenden Prof. Dr. Egbert Keßler mit der Ehrenmedaille der Hochschule.</em></p>&#13;
<p>Der Senat ist die gewählte Vertretung aller Mitglieder der Hochschule. Er beschließt unter anderem die von der Hochschule zu erlassenden Rechtsvorschriften, bestimmt die Forschungsschwerpunkte, beschließt Vorschläge für die Einrichtung, Änderung und Aufhebung von Studiengängen und nimmt zu Berufungsvorschlägen Stellung. Der neue Senat besteht seit 1. Oktober 2021, die aktuelle Zusammensetzung der Mitglieder ist <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/gremien/senat.html ">hier </a>aufgeführt.&nbsp;</p>&#13;
<p>In der konstituierenden Sitzung am 15. Oktober hat der Senat <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls </a>zum Vorsitzenden gewählt. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“ Als stellvertretender Senatsvorsitzender wurde Prof. Dr. Dieter Landes gewählt.</p>&#13;
<p>Die erste Sitzung des neuen Senats fand am Freitag, 19. November, online statt. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze </a>würdigte das Engagement des bisherigen Senatsvorsitzenden <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-egbert-kessler.html">Prof. Dr. Egbert Keßler</a> mit der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Keßler ist&nbsp;seit 2003 Mitglied des Senats. Von Oktober 2011 bis September 2021 hatte er das Amt des Senatsvorsitzenden inne. Hervorgehoben wurden insbesondere sein Engagement, seine Hilfsbereitschaft und sein Sachverstand, den er auch in Arbeitsgruppen wie die Kanzler:innenfindungsrunde 2019 / 20 und die Präsident:innenfindungsrunde 2021 einbrachte.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/206-neuer_Senat-1024x576.png"
                        fileSize="508664"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/206-neuer_Senat-1024x512.jpg"
                        fileSize="97514"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="512"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/206-neuer_Senat-Kohls-1024x681.jpg"
                        fileSize="129463"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik]]></category><category><![CDATA[Elektro- und Informationstechnik Master]]></category><category><![CDATA[Energietechnik und Erneuerbare Energien]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category><category><![CDATA[Promotion]]></category>                                <title><![CDATA[Das Stromnetz im Zeitraffer]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-stromnetz-im-zeitraffer/</link>
                <pubDate>Thu, 18 Nov 2021 12:35:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-stromnetz-im-zeitraffer/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>In welchem Zustand unterirdische Stromkabel sind, lässt sich von oben nicht einmal erahnen. Um Daten für die Zukunft zu bekommen, haben das Forschungszentrum IHEA der Hochschule Coburg und die Rheinische NETZGesellschaft (RNG) einen umfangreichen Versuch gestartet. Sie lassen Mittelspannungskabel beschleunigt altern. Elektrotechnik-Ingenieurin Ann-Catrin Uhr-Müller schreibt darüber ihre Doktorarbeit bei Prof. Dr. Christian Weindl an der Hochschule Coburg.</em>

Ein Teil unseres Stromnetzes liegt unter der Erde. Größtenteils sind es Niederspannungs-, aber auch Mittelspannungsleitungen, und manche wurden verlegt, als John F. Kennedy gerade amerikanischer Präsident geworden war und die DDR beteuerte, dass niemand die Absicht habe, eine Mauer zu errichten. „Auch schon vor 60 Jahren wurden Papier-Masse-Kabel verwendet“, erklärt Ann-Catrin Uhr-Müller. „Die isolierende Papierschicht ist in Öl getränkt, das ist wartungsaufwändig, schwer und das Abmanteln eine schmierige Angelegenheit. Seit Mitte der 1980er Jahre werden Kunststoffkabel verbaut.“ Aber die alten Papier-Masse-Kabel sind oft noch in gutem Zustand – die Frage ist: Wie lange? Darüber schreibt Uhr-Müller ihre Doktorarbeit.

Die Rheinische NETZGesellschaft (RNG) in Köln und das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-ihea.html">Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA)</a> der Hochschule Coburg haben ein Versuchsfeld in Betrieb genommen, das die Alterung der Kabel künstlich beschleunigt. Eine Art Zeitraffer. So lässt sich die Lebenserwartung der Kabel prognostizieren. „Der Versuchsaufbau ist ca. 20 mal acht Meter groß – das war unglaublich aufwändig“, berichtet Uhr-Müller. Knapp vier Monate war sie in Köln, um das Ganze mit aufzubauen. Jetzt können sie und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-christian-weindl.html">Prof. Dr. Christian Weindl</a> vom Computer in Coburg aus auf das Versuchsfeld zugreifen.

<strong>Ein Beitrag zu sicheren Stromnetzen</strong>

Weindl forscht und lehrt an der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html"> Fakultät für Elektrotechnik und Informatik</a>, leitet das IHEA der Hochschule Coburg und ist Experte für Stromnetze – auch für die „Smart Grids“, Netze, die Erzeugung, Steuerung und Verbrauch „intelligent“ steuern. Die RNG kontaktierte Weindl, um herauszufinden, in welchem Zustand sich ihr unterirdisches Netz befindet. Daraus entstanden der Versuchsaufbau und Uhr-Müllers Promotionsprojekt, das Weindl gemeinsam mit einem Kollegen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg betreut.

Das Projekt ist auch ein Beitrag zur Energiewende, denn beispielsweise E-Autos oder die Einspeisung von Wind- und Solarstrom verändern die Nutzung der Netze. Die Betreiber brauchen Informationen, um die Lasten möglichst so zu steuern, dass die Kabel lange halten und physikalische und wirtschaftliche Erfordernisse berücksichtigt werden. Asset-Management nennen das die Experten. „Die Alterungs- und Ausfalldaten aus dem Versuch bilden dabei einen wichtigen Baustein, damit unsere Netze auch bei den zukünftig zu erwartenden Belastungen sicher, zuverlässig und kostengünstig betrieben werden können“ sagt Weindl.

<strong>SMS vom Versuchsstand</strong>

Um möglichst aussagekräftige Daten zu bekommen, wird in Köln mit verschiedenen Kabeln experimentiert. „Es ist ein Unterschied, ob ein Kabel jahrzehntelang in einem Wohngebiet lag – oder neben einem Stahlwerk“, erklärt Uhr-Müller. Im Versuchsfeld liegen die Kabel in einer riesigen, thermisch isolierten Wanne, denn die Temperatur ist für den Zustand der Papier-Masse-Kabel entscheidend. Die Forschenden bilden Lasten des Alltags nach. Sie können dabei Temperaturprofile von zehn Grad, also Bodentemperatur, bis zu maximal 85 Grad festlegen. Ab einer gewissen Stromlast werden die Kabel warm, und dann altert die Isolation schneller. Irgendwann hält sie der Spannung nicht mehr stand, es kommt zu einem „Spannungsdurchschlag“ – die Coburger Wissenschaftler werden automatisch per Email informiert und Ann-Catrin Uhr-Müllers Handy vibriert. Dann weiß sie, dass sie neue Daten für ihre Doktorarbeit hat.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>In welchem Zustand unterirdische Stromkabel sind, lässt sich von oben nicht einmal erahnen. Um Daten für die Zukunft zu bekommen, haben das Forschungszentrum IHEA der Hochschule Coburg und die Rheinische NETZGesellschaft (RNG) einen umfangreichen Versuch gestartet. Sie lassen Mittelspannungskabel beschleunigt altern. Elektrotechnik-Ingenieurin Ann-Catrin Uhr-Müller schreibt darüber ihre Doktorarbeit bei Prof. Dr. Christian Weindl an der Hochschule Coburg.</em>

Ein Teil unseres Stromnetzes liegt unter der Erde. Größtenteils sind es Niederspannungs-, aber auch Mittelspannungsleitungen, und manche wurden verlegt, als John F. Kennedy gerade amerikanischer Präsident geworden war und die DDR beteuerte, dass niemand die Absicht habe, eine Mauer zu errichten. „Auch schon vor 60 Jahren wurden Papier-Masse-Kabel verwendet“, erklärt Ann-Catrin Uhr-Müller. „Die isolierende Papierschicht ist in Öl getränkt, das ist wartungsaufwändig, schwer und das Abmanteln eine schmierige Angelegenheit. Seit Mitte der 1980er Jahre werden Kunststoffkabel verbaut.“ Aber die alten Papier-Masse-Kabel sind oft noch in gutem Zustand – die Frage ist: Wie lange? Darüber schreibt Uhr-Müller ihre Doktorarbeit.

Die Rheinische NETZGesellschaft (RNG) in Köln und das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-ihea.html">Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose (IHEA)</a> der Hochschule Coburg haben ein Versuchsfeld in Betrieb genommen, das die Alterung der Kabel künstlich beschleunigt. Eine Art Zeitraffer. So lässt sich die Lebenserwartung der Kabel prognostizieren. „Der Versuchsaufbau ist ca. 20 mal acht Meter groß – das war unglaublich aufwändig“, berichtet Uhr-Müller. Knapp vier Monate war sie in Köln, um das Ganze mit aufzubauen. Jetzt können sie und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-christian-weindl.html">Prof. Dr. Christian Weindl</a> vom Computer in Coburg aus auf das Versuchsfeld zugreifen.

<strong>Ein Beitrag zu sicheren Stromnetzen</strong>

Weindl forscht und lehrt an der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html"> Fakultät für Elektrotechnik und Informatik</a>, leitet das IHEA der Hochschule Coburg und ist Experte für Stromnetze – auch für die „Smart Grids“, Netze, die Erzeugung, Steuerung und Verbrauch „intelligent“ steuern. Die RNG kontaktierte Weindl, um herauszufinden, in welchem Zustand sich ihr unterirdisches Netz befindet. Daraus entstanden der Versuchsaufbau und Uhr-Müllers Promotionsprojekt, das Weindl gemeinsam mit einem Kollegen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg betreut.

Das Projekt ist auch ein Beitrag zur Energiewende, denn beispielsweise E-Autos oder die Einspeisung von Wind- und Solarstrom verändern die Nutzung der Netze. Die Betreiber brauchen Informationen, um die Lasten möglichst so zu steuern, dass die Kabel lange halten und physikalische und wirtschaftliche Erfordernisse berücksichtigt werden. Asset-Management nennen das die Experten. „Die Alterungs- und Ausfalldaten aus dem Versuch bilden dabei einen wichtigen Baustein, damit unsere Netze auch bei den zukünftig zu erwartenden Belastungen sicher, zuverlässig und kostengünstig betrieben werden können“ sagt Weindl.

<strong>SMS vom Versuchsstand</strong>

Um möglichst aussagekräftige Daten zu bekommen, wird in Köln mit verschiedenen Kabeln experimentiert. „Es ist ein Unterschied, ob ein Kabel jahrzehntelang in einem Wohngebiet lag – oder neben einem Stahlwerk“, erklärt Uhr-Müller. Im Versuchsfeld liegen die Kabel in einer riesigen, thermisch isolierten Wanne, denn die Temperatur ist für den Zustand der Papier-Masse-Kabel entscheidend. Die Forschenden bilden Lasten des Alltags nach. Sie können dabei Temperaturprofile von zehn Grad, also Bodentemperatur, bis zu maximal 85 Grad festlegen. Ab einer gewissen Stromlast werden die Kabel warm, und dann altert die Isolation schneller. Irgendwann hält sie der Spannung nicht mehr stand, es kommt zu einem „Spannungsdurchschlag“ – die Coburger Wissenschaftler werden automatisch per Email informiert und Ann-Catrin Uhr-Müllers Handy vibriert. Dann weiß sie, dass sie neue Daten für ihre Doktorarbeit hat.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200-Uhrmueller-Weindl-RNG-Kabelalterung-1klein-1024x682.jpg"
                        fileSize="177062"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WeindlChristian-1024x692.jpg"
                        fileSize="91357"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200-Uhrmueller-Weindl-RNG-Kabelalterung-2klein-1024x682.jpg"
                        fileSize="187832"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200_Eroeffnung_Kabelalterungsanlage_klein-1024x683.jpg"
                        fileSize="229992"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200-Uhrmueller.docx-729x1024.jpg"
                        fileSize="165736"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="729" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Über Globalisierung und Infektionskrankheiten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ueber-globalisierung-und-infektionskrankheiten/</link>
                <pubDate>Mon, 15 Nov 2021 07:51:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ueber-globalisierung-und-infektionskrankheiten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Epidemische Infektionserkrankungen sind in der Ökologie des Lebens verankert. Davon ist der Berliner Philosoph und Kulturwissenschaftler Dr. Hajo Eickhoff überzeugt. Er hat den Zusammenhang zwischen Pandemie, Ökologie und Globalisierung untersucht. Seine Ergebnisse stellt er auf Einladung der Hochschule als Digitalvortrag in Coburg vor.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>Warum konnte sich der Corona-Virus so konsequent über den Globus verbreitet? Wie hängt „Sars-Cov-2“ mit unserer Lebensweise zusammen? Was können wir jenseits von Impfschutz und Distanzregeln aus der Pandemie lernen? Dem Philosophen Dr. Hajo Eickhoff zufolge zeigt der Virus, dass wir eine Innenpolitik der Welt brauchen, die das Verhalten der Menschheit auf dem Planeten Erde in den Blick nimmt. Er fordert deshalb, dass alle Menschen die Verantwortung für die Ausbreitung des Virus mittragen müssen.</p>&#13;
<p>Der Coburger Wissenschaftsforscher <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html">Prof. Dr. Christian Holtorf </a>hat Eickhoff eingeladen, seine Thesen zu Gesundheit und Ethik am Donnerstag, 9. Dezember, von 13.15 bis 14.45 Uhr in einem Digitalvortrag in Coburg vorzustellen. Holtorf möchte darüber mit seinen Studierenden und allen interessierten Coburgerinnen und Coburgern diskutieren. Die Teilnahme ist über <a href="https://hs-coburg.zoom.us/j/91769396648?pwd=R0tidmxDL2FVamROWnAwZHk1aGRsdz09">diesen Zoom-Link</a> möglich (Meeting-ID: 917 6939 6648, Passwort: 933785).</p>&#13;
<p>Eickhoff hat zu Ethik, Kulturgeschichte und Gesundheitsphilosophie zahlreiche Veröffentlichungen verfasst. Über Corona sagt der Berliner Philosoph: „Unsere Lebensweisen vor der Krise waren nicht alternativlos.“ Er betrachtet die Menschheitsgeschichte im Spiegel der Infektionskrankheiten und stellt fest: „Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt derzeit zusammengedrängt in Städten. Noch nie waren sich die fast acht Milliarden Menschen und unzählige andere Lebewesen auf der Erde so nah wie heute. Erreger sind heute genauso schnell unterwegs wie hochmobil Reisende.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Epidemische Infektionserkrankungen sind in der Ökologie des Lebens verankert. Davon ist der Berliner Philosoph und Kulturwissenschaftler Dr. Hajo Eickhoff überzeugt. Er hat den Zusammenhang zwischen Pandemie, Ökologie und Globalisierung untersucht. Seine Ergebnisse stellt er auf Einladung der Hochschule als Digitalvortrag in Coburg vor.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>Warum konnte sich der Corona-Virus so konsequent über den Globus verbreitet? Wie hängt „Sars-Cov-2“ mit unserer Lebensweise zusammen? Was können wir jenseits von Impfschutz und Distanzregeln aus der Pandemie lernen? Dem Philosophen Dr. Hajo Eickhoff zufolge zeigt der Virus, dass wir eine Innenpolitik der Welt brauchen, die das Verhalten der Menschheit auf dem Planeten Erde in den Blick nimmt. Er fordert deshalb, dass alle Menschen die Verantwortung für die Ausbreitung des Virus mittragen müssen.</p>&#13;
<p>Der Coburger Wissenschaftsforscher <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html">Prof. Dr. Christian Holtorf </a>hat Eickhoff eingeladen, seine Thesen zu Gesundheit und Ethik am Donnerstag, 9. Dezember, von 13.15 bis 14.45 Uhr in einem Digitalvortrag in Coburg vorzustellen. Holtorf möchte darüber mit seinen Studierenden und allen interessierten Coburgerinnen und Coburgern diskutieren. Die Teilnahme ist über <a href="https://hs-coburg.zoom.us/j/91769396648?pwd=R0tidmxDL2FVamROWnAwZHk1aGRsdz09">diesen Zoom-Link</a> möglich (Meeting-ID: 917 6939 6648, Passwort: 933785).</p>&#13;
<p>Eickhoff hat zu Ethik, Kulturgeschichte und Gesundheitsphilosophie zahlreiche Veröffentlichungen verfasst. Über Corona sagt der Berliner Philosoph: „Unsere Lebensweisen vor der Krise waren nicht alternativlos.“ Er betrachtet die Menschheitsgeschichte im Spiegel der Infektionskrankheiten und stellt fest: „Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt derzeit zusammengedrängt in Städten. Noch nie waren sich die fast acht Milliarden Menschen und unzählige andere Lebewesen auf der Erde so nah wie heute. Erreger sind heute genauso schnell unterwegs wie hochmobil Reisende.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/202-Holtorf-Globalisierung-Corona-Photo_by_Lukas_Souza_on_Unsplash-1024x683.jpg"
                        fileSize="80097"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HoltorfChristian.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/202-Holtorf-Hajo_Eickhoff1-871x1024.jpg"
                        fileSize="110189"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="871" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kooperation: Informatikstudium mit Siemens Healthineers]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kooperation-informatikstudium-mit-siemens-healthineers/</link>
                <pubDate>Fri, 12 Nov 2021 09:07:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kooperation-informatikstudium-mit-siemens-healthineers/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Siemens Healthineers schickt künftig Informatik-Studierende an die Hochschule Coburg. Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags präsentierten beide Partner spannende Themen.</em></p>&#13;
<p>Anna Fuchs hat einen Computertomographen mitgebracht. Ein CT, eine „Röhre“, wie sie viele Menschen aus dem Krankenhaus kennen. Etwa 25 Quadratmeter Platz braucht so ein medizinisches Gerät normalerweise. Die Version, die Fuchs dabeihat, passt in eine Handtasche. Sie ist virtuell. Die Portfoliomanagerin von Siemens Healtineers holt ihren Tabletcomputer heraus und schwenkt ihn langsam durch den Tagungsraum der Hochschule Coburg. Marco Friepes, der bei Siemens Healthineers deutschlandweit für die Ausbildung zuständig ist, lässt die Runde der Hochschulprofessorinnen und -Professoren schätzen: Wie groß ist ein CT? „Hier würde es nicht hinpassen“, Friepes zeigt auf eine Tischgruppe: „Es würde da mitten drinstehen.“ Anna Fuchs dreht das Tablet. Der Bildschirm zeigt genau diesen Moment in genau diesem Raum – nur dass in der Mitte ein CT steht. Ein Programm kombiniert eine Live-Kameraaufnahme mit einem virtuellen 3D-Modell einer „Röhre“: So kann das Medizintechnikunternehmen beispielsweise in einem Krankenhaus demonstrieren, wie so ein Gerät sich in einen Raum einfügt.</p>&#13;
<p><strong>Akademische Ausbildung und praktische Anwendung</strong></p>&#13;
<p>„Wir merken bei allen Ausbildungsthemen, dass der Bereich IT zunimmt“, sagte Friepes. Er ist am Standort Forchheim für die deutschlandweit insgesamt 433 Auszubildenden und dual Studierenden zuständig. Beim Besuch an der Hochschule Coburg begleiteten ihn außer Anna Fuchs auch Enrico Steinke, Ausbildungscoach IT-Studium, und Alex Klingenbeck, Ausbildungsbeauftragter aus dem Business. Weltweit hat Siemens Healtineers 66.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und legt Wert darauf, Talente für das Unternehmen zu gewinnen und zu fördern, wie Friepes betonte. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-jutta-michel.html">Prof. Dr. Jutta Michel</a>, Vizepräsidentin der Hochschule Coburg und unter anderem für das duale Studium zuständig, erklärte, dass die Hochschule wiederum genau solche Partner suche. „Uns ist sehr wichtig, akademische Ausbildung und praktische Anwendung passgenau zu verzahnen.“</p>&#13;
<p>Michel und Friepes unterzeichneten den Kooperationsvertrag über ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/informatik.html">Informatikstudium </a>mit vertiefter Praxis: Die Studierenden arbeiten während der Semesterferien im Unternehmen, erhalten eine monatliche Vergütung – und sammeln jede Menge Praxiserfahrung.</p>&#13;
<p><strong>Virtuelle Realität, künstliche Intelligenz und jede Menge Algorithmen</strong></p>&#13;
<p>Als Dekan sprach <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-bernd-huettl.html">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a> allgemein über die Aktivitäten der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>. Maßgeblich vorbereitet hatte die Kooperation <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-volkhard-pfeiffer.html">Prof. Volkhard Pfeiffer</a>, Leiter des Bachelorstudiengangs Informatik und langjähriger Siemens Healthineers Mitarbeiter. „Mich freut das besonders, weil wir schon seit vielen Jahren mit Siemens Healthineers zusammenarbeiten, beispielsweise bei Praxis-, Bachelor- und Masterarbeiten.“ Einen sehr engen fachlichen Bezug gibt es auch zum Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/visual-computing.html">Visual Computing</a>, der im Wintersemester 20/21 gestartet ist: <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-quirin-meyer.html">Prof. Dr. Quirin Meyer</a>, Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs Visual Computing, hat selbst Praxiserfahrung als Algorithmenentwickler bei Siemens Healthineers: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!“ Ebenfalls im Bereich Visual Computing beschäftigt sich Prof. Dr. Stephan Streuber mit der Gestaltung und Interaktion von IT-Systemen – ein zentrales Thema auch für Medizintechnik. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-florian-mittag.html">Prof. Dr. Florian Mittag</a> vertritt das Thema künstliche Intelligenz. Es liefert wichtige Grundlagen für intelligente Algorithmen für automatisierte medizinische Diagnosen. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-peter-raab.html">Prof. Dr. Peter Johann Raab </a>stellte den Bereich Mikrocontroller und Embedded Systeme vor. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html">Prof. Dr. Jens Grubert</a> leitet den Masterstudiengang Informatik und ist Experte auf dem Gebiet virtuelle Realität beispielsweise für „Mixed-Reality-Anwendungen“. Diese Technologien erleichtern unter anderem die Anlagenplanung. Wie beim dem CT, das heute virtuell im Besprechungsraum platziert wurde.</p>&#13;
<p>Die Ausbildung bei Siemens Healthineers startet am 1. September 2022, einen Monat später geht’s an der Hochschule Coburg los. Weitere Informationen und Bewerbung <a href="http://siemens-healthineers.de/ausbildung">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Siemens Healthineers schickt künftig Informatik-Studierende an die Hochschule Coburg. Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags präsentierten beide Partner spannende Themen.</em></p>&#13;
<p>Anna Fuchs hat einen Computertomographen mitgebracht. Ein CT, eine „Röhre“, wie sie viele Menschen aus dem Krankenhaus kennen. Etwa 25 Quadratmeter Platz braucht so ein medizinisches Gerät normalerweise. Die Version, die Fuchs dabeihat, passt in eine Handtasche. Sie ist virtuell. Die Portfoliomanagerin von Siemens Healtineers holt ihren Tabletcomputer heraus und schwenkt ihn langsam durch den Tagungsraum der Hochschule Coburg. Marco Friepes, der bei Siemens Healthineers deutschlandweit für die Ausbildung zuständig ist, lässt die Runde der Hochschulprofessorinnen und -Professoren schätzen: Wie groß ist ein CT? „Hier würde es nicht hinpassen“, Friepes zeigt auf eine Tischgruppe: „Es würde da mitten drinstehen.“ Anna Fuchs dreht das Tablet. Der Bildschirm zeigt genau diesen Moment in genau diesem Raum – nur dass in der Mitte ein CT steht. Ein Programm kombiniert eine Live-Kameraaufnahme mit einem virtuellen 3D-Modell einer „Röhre“: So kann das Medizintechnikunternehmen beispielsweise in einem Krankenhaus demonstrieren, wie so ein Gerät sich in einen Raum einfügt.</p>&#13;
<p><strong>Akademische Ausbildung und praktische Anwendung</strong></p>&#13;
<p>„Wir merken bei allen Ausbildungsthemen, dass der Bereich IT zunimmt“, sagte Friepes. Er ist am Standort Forchheim für die deutschlandweit insgesamt 433 Auszubildenden und dual Studierenden zuständig. Beim Besuch an der Hochschule Coburg begleiteten ihn außer Anna Fuchs auch Enrico Steinke, Ausbildungscoach IT-Studium, und Alex Klingenbeck, Ausbildungsbeauftragter aus dem Business. Weltweit hat Siemens Healtineers 66.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und legt Wert darauf, Talente für das Unternehmen zu gewinnen und zu fördern, wie Friepes betonte. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-jutta-michel.html">Prof. Dr. Jutta Michel</a>, Vizepräsidentin der Hochschule Coburg und unter anderem für das duale Studium zuständig, erklärte, dass die Hochschule wiederum genau solche Partner suche. „Uns ist sehr wichtig, akademische Ausbildung und praktische Anwendung passgenau zu verzahnen.“</p>&#13;
<p>Michel und Friepes unterzeichneten den Kooperationsvertrag über ein <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/informatik.html">Informatikstudium </a>mit vertiefter Praxis: Die Studierenden arbeiten während der Semesterferien im Unternehmen, erhalten eine monatliche Vergütung – und sammeln jede Menge Praxiserfahrung.</p>&#13;
<p><strong>Virtuelle Realität, künstliche Intelligenz und jede Menge Algorithmen</strong></p>&#13;
<p>Als Dekan sprach <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-bernd-huettl.html">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a> allgemein über die Aktivitäten der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a>. Maßgeblich vorbereitet hatte die Kooperation <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-volkhard-pfeiffer.html">Prof. Volkhard Pfeiffer</a>, Leiter des Bachelorstudiengangs Informatik und langjähriger Siemens Healthineers Mitarbeiter. „Mich freut das besonders, weil wir schon seit vielen Jahren mit Siemens Healthineers zusammenarbeiten, beispielsweise bei Praxis-, Bachelor- und Masterarbeiten.“ Einen sehr engen fachlichen Bezug gibt es auch zum Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/visual-computing.html">Visual Computing</a>, der im Wintersemester 20/21 gestartet ist: <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-quirin-meyer.html">Prof. Dr. Quirin Meyer</a>, Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs Visual Computing, hat selbst Praxiserfahrung als Algorithmenentwickler bei Siemens Healthineers: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!“ Ebenfalls im Bereich Visual Computing beschäftigt sich Prof. Dr. Stephan Streuber mit der Gestaltung und Interaktion von IT-Systemen – ein zentrales Thema auch für Medizintechnik. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-florian-mittag.html">Prof. Dr. Florian Mittag</a> vertritt das Thema künstliche Intelligenz. Es liefert wichtige Grundlagen für intelligente Algorithmen für automatisierte medizinische Diagnosen. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-peter-raab.html">Prof. Dr. Peter Johann Raab </a>stellte den Bereich Mikrocontroller und Embedded Systeme vor. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html">Prof. Dr. Jens Grubert</a> leitet den Masterstudiengang Informatik und ist Experte auf dem Gebiet virtuelle Realität beispielsweise für „Mixed-Reality-Anwendungen“. Diese Technologien erleichtern unter anderem die Anlagenplanung. Wie beim dem CT, das heute virtuell im Besprechungsraum platziert wurde.</p>&#13;
<p>Die Ausbildung bei Siemens Healthineers startet am 1. September 2022, einen Monat später geht’s an der Hochschule Coburg los. Weitere Informationen und Bewerbung <a href="http://siemens-healthineers.de/ausbildung">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/122-Informatik-Kooperation_SiemensHealthineers02_RET-1024x606.jpg"
                        fileSize="182266"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="606"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/122-Informatik-Kooperation_SiemensHealthineers01_RET-945x1024.jpg"
                        fileSize="207716"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="945" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/122-Informatik-Kooperation_SiemensHealthineers09_RET-1024x900.jpg"
                        fileSize="187873"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="900"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Klimakrise: „Wir Forschende haben eine Pflicht“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/klimakrise-wir-forschende-haben-eine-pflicht/</link>
                <pubDate>Wed, 10 Nov 2021 08:24:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/klimakrise-wir-forschende-haben-eine-pflicht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Welt lebenswert für künftige Generationen erhalten: Für den Coburger Architektur- und Stadtplanungs-Professor Mario Tvrtković gehört das zu den Aufgaben der Wissenschaft. Im Interview erklärt er, wie Stadt-, Regionalplanung und Energiewende zusammenhängen und warum er sich mit den „Scientists for future“ für die Region Ahrtal einsetzt. </em></p>&#13;
<p>Im Sommer 2021 kam die Flut. Normalerweise regnet es in Deutschland pro Jahr etwa 500 bis 1000 Liter pro Quadratmeter. Im Ahrtal waren es im Juli fast 150 Liter in nur 24 Stunden. Flüsse und Bäche traten über die Ufer, das Hochwasser flutete Häuser. Menschen starben. In der Region geht es jetzt um den Wiederaufbau, und dabei bringt ein Coburger Wissenschaftler seine Expertise ein: Prof. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Mario Tvrtković</a> ist Professor für Städtebau und Entwerfen an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design </a>Hochschule Coburg, er ist Studiengangsleiter im Bachelor <a class="internal-link" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" title="Opens internal link in current window">Architektur</a> und einer seiner Forschungsschwerpunkte ist nachhaltiger Städtebau.</p>&#13;
<p><em>Was haben Sie als Coburger Wissenschaftler mit dem Hochwasser im Ahrtal zu tun?</em><br /> <strong>Mario Tvrtković: </strong>Ich kenne die Region. Meine Familie kommt aus Köln, das ist etwa 50 Kilometer vom Kreis Ahrweiler entfernt. Dadurch habe ich gute Kontakte – sowohl privat als auch zu Kolleginnen und Kollegen aus der Wissenschaft. Außerdem engagiere ich mich im Wissenschaftsnetzwerk Scientists for Future (S4F) und bin dort im Koordinationsteam tätig. Wir sind ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Disziplinen, wir kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und wollen angesichts der globalen Klima- und Nachhaltigkeitskrise Lösungsansätze aus der Wissenschaft in die Diskussion bringen. Für die verwüsteten Region des Ahrtals haben wir mit Kollegen aus der Region ein Konzept vorgeschlagen, wie sich ein schneller Wiederaufbau mit der Energiewende und Zielen der nachhaltigen Entwicklung im Kreis Ahrweiler gestalten lässt.</p>&#13;
<p><em>Wie soll der Wiederaufbau sein?</em><br /> Das besondere an der Situation ist die Dringlichkeit: Die Lebensbedingungen vor Ort müssen schnell verbessert werden. Die Katastrophe zeigt aber auch, dass es sinnvoll ist, die Kräfte und Finanzen für eine klimaschonende, nachhaltige Lösung einzusetzen. Wir empfehlen daher, bei der Neugestaltung der Infrastruktur für Strom und Wärme auf fossile Energieträger zu verzichten. In zwei Schritten kann bis 2030 zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Energetische Gebäudesanierung, kombiniert mit nachhaltiger Wärmeversorgung, ist einer der Schlüssel.&nbsp;Beispielsweise sind Wärmenetze – wo immer es sinnvoll machbar ist – anzustreben.&nbsp;Es braucht ein partizipatives, kooperatives Projekt, an dem sich die Menschen vor Ort beteiligen können. Der Kreis Ahrweiler hat dafür eine Projektgruppe „Energiebewusstes Bauen und Nutzung regenerativer Energien im Ahrtal“ eingerichtet. Deutschlands Regionen müssen sich auf die Klimakrise einstellen. Der Wiederaufbau des Ahrtals könnte bundesweit zu einer Modellregion für klimaschonende Versorgung werden. Ein zukunftsweisender Infrastrukturaufbau ist nur mit einer integrativen Raum- und Siedlungsentwicklung sowie nachhaltiger Mobilität sinnvoll. Es sind langfristige Entscheidungen zu treffen. Ich denke auch darüber nach, mit unseren Studierenden Projekte zu diesen Themen durchzuführen.<br /> <br /> <em>Was können wir aus der Katastrophe grundsätzlich für die Stadtplanung lernen?</em><br /> Wir müssen lernen, dass wir bei der Siedlungsentwicklung mit Flächen so umgehen, dass wir genug Platz für Natur lassen – auch für Flüsse. Wir müssen uns fragen: Wo bauen wir überhaupt? Wie bauen wir? Welche Siedlungsmuster und welche Materialien sind nachhaltig? Es geht um grundsätzliche Fragen der Umweltgestaltung bis zur Biodiversität. Wie können wir im Sinne einer Flächenkreislaufwirtschaft verhindern, dass neue Flächen versiegelt werden – und wenn es sich nicht verhindern lässt, wie können wir im Ausgleich andere Flächen renaturieren und entsiegeln? Insgesamt müssen wir überlegen, wie wir eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung, wie die Transformation hinbekommen, und zwar alle gemeinsam: Bewohnerinnen und Bewohner, kommunale und Landespolitik, Zivilgesellschaft und lokale Akteure jeglicher Art. Ein Beispiel wie es gehen kann ist der Bürgerrat Klima unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten a.D. Horst Köhler.</p>&#13;
<p><em>Welche Bereiche betrifft die Transformation? </em><br /> Alle. Die Handlungsfelder sind beispielsweise Energie und Wärme, Landwirtschaft/Ernährung, Urbanisierung und Verkehr/Mobilität. Als Forscher sehen wir uns in der Pflicht, das Wissen über die Grenzen unseres Planeten klar zu benennen. Wir brauchen Instrumente der Transformation, die uns Wege zu einer nachhaltigen Entwicklung aufzeigen, die den Erhalt der Lebensgrundlagen und die Freiheiten der künftigen Generationen nicht einschränkt. Nachhaltigkeitsforschung umfasst deshalb all diese Bereiche. Neben Wissenstransfer geht es auch um soziale und technische Innovation, Instrumente und Praktiken. Beispielsweise haben wir uns gerade mit der Bepreisung von CO2 und anderen Treibhausgasen beschäftigt. Sie ist ein sinnvolles Instrument zur Bekämpfung der Klimakrise. Weil ärmere Menschen einen prozentual höheren Anteil ihres Einkommens für Heizung und Verkehr aufwenden, würde ein Preisanstieg sie härter treffen. In absoluten Zahlen wäre aber der Beitrag der Wohlhabenden größer, weil sie im Schnitt mehr Treibhausgase emittieren. Unser Vorschlag ist, die staatlichen Einnahmen über eine Pro-Kopf-Klimaprämie an die Bevölkerung zurückzugeben. Dann würden ärmere Menschen sogar profitieren.</p>&#13;
<p>Die&nbsp;Studie: „Impulskonzept für den Wiederaufbau:&nbsp;Aus Ahrtal wird SolAHRtal“ findet sich <a href="https://energiewende-2030.de/wp-content/uploads/2021/09/Impulskonzept-fuer-den-Wiederaufbau-Ahrtal-V1.1c.pdf">hier </a>und das Papier zur CO2-Bepreisung findet sich <a href="https://www.momentum-quarterly.org/ojs2/index.php/momentum/article/view/3888">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Welt lebenswert für künftige Generationen erhalten: Für den Coburger Architektur- und Stadtplanungs-Professor Mario Tvrtković gehört das zu den Aufgaben der Wissenschaft. Im Interview erklärt er, wie Stadt-, Regionalplanung und Energiewende zusammenhängen und warum er sich mit den „Scientists for future“ für die Region Ahrtal einsetzt. </em></p>&#13;
<p>Im Sommer 2021 kam die Flut. Normalerweise regnet es in Deutschland pro Jahr etwa 500 bis 1000 Liter pro Quadratmeter. Im Ahrtal waren es im Juli fast 150 Liter in nur 24 Stunden. Flüsse und Bäche traten über die Ufer, das Hochwasser flutete Häuser. Menschen starben. In der Region geht es jetzt um den Wiederaufbau, und dabei bringt ein Coburger Wissenschaftler seine Expertise ein: Prof. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Mario Tvrtković</a> ist Professor für Städtebau und Entwerfen an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design </a>Hochschule Coburg, er ist Studiengangsleiter im Bachelor <a class="internal-link" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" title="Opens internal link in current window">Architektur</a> und einer seiner Forschungsschwerpunkte ist nachhaltiger Städtebau.</p>&#13;
<p><em>Was haben Sie als Coburger Wissenschaftler mit dem Hochwasser im Ahrtal zu tun?</em><br /> <strong>Mario Tvrtković: </strong>Ich kenne die Region. Meine Familie kommt aus Köln, das ist etwa 50 Kilometer vom Kreis Ahrweiler entfernt. Dadurch habe ich gute Kontakte – sowohl privat als auch zu Kolleginnen und Kollegen aus der Wissenschaft. Außerdem engagiere ich mich im Wissenschaftsnetzwerk Scientists for Future (S4F) und bin dort im Koordinationsteam tätig. Wir sind ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Disziplinen, wir kommen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und wollen angesichts der globalen Klima- und Nachhaltigkeitskrise Lösungsansätze aus der Wissenschaft in die Diskussion bringen. Für die verwüsteten Region des Ahrtals haben wir mit Kollegen aus der Region ein Konzept vorgeschlagen, wie sich ein schneller Wiederaufbau mit der Energiewende und Zielen der nachhaltigen Entwicklung im Kreis Ahrweiler gestalten lässt.</p>&#13;
<p><em>Wie soll der Wiederaufbau sein?</em><br /> Das besondere an der Situation ist die Dringlichkeit: Die Lebensbedingungen vor Ort müssen schnell verbessert werden. Die Katastrophe zeigt aber auch, dass es sinnvoll ist, die Kräfte und Finanzen für eine klimaschonende, nachhaltige Lösung einzusetzen. Wir empfehlen daher, bei der Neugestaltung der Infrastruktur für Strom und Wärme auf fossile Energieträger zu verzichten. In zwei Schritten kann bis 2030 zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Energetische Gebäudesanierung, kombiniert mit nachhaltiger Wärmeversorgung, ist einer der Schlüssel.&nbsp;Beispielsweise sind Wärmenetze – wo immer es sinnvoll machbar ist – anzustreben.&nbsp;Es braucht ein partizipatives, kooperatives Projekt, an dem sich die Menschen vor Ort beteiligen können. Der Kreis Ahrweiler hat dafür eine Projektgruppe „Energiebewusstes Bauen und Nutzung regenerativer Energien im Ahrtal“ eingerichtet. Deutschlands Regionen müssen sich auf die Klimakrise einstellen. Der Wiederaufbau des Ahrtals könnte bundesweit zu einer Modellregion für klimaschonende Versorgung werden. Ein zukunftsweisender Infrastrukturaufbau ist nur mit einer integrativen Raum- und Siedlungsentwicklung sowie nachhaltiger Mobilität sinnvoll. Es sind langfristige Entscheidungen zu treffen. Ich denke auch darüber nach, mit unseren Studierenden Projekte zu diesen Themen durchzuführen.<br /> <br /> <em>Was können wir aus der Katastrophe grundsätzlich für die Stadtplanung lernen?</em><br /> Wir müssen lernen, dass wir bei der Siedlungsentwicklung mit Flächen so umgehen, dass wir genug Platz für Natur lassen – auch für Flüsse. Wir müssen uns fragen: Wo bauen wir überhaupt? Wie bauen wir? Welche Siedlungsmuster und welche Materialien sind nachhaltig? Es geht um grundsätzliche Fragen der Umweltgestaltung bis zur Biodiversität. Wie können wir im Sinne einer Flächenkreislaufwirtschaft verhindern, dass neue Flächen versiegelt werden – und wenn es sich nicht verhindern lässt, wie können wir im Ausgleich andere Flächen renaturieren und entsiegeln? Insgesamt müssen wir überlegen, wie wir eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung, wie die Transformation hinbekommen, und zwar alle gemeinsam: Bewohnerinnen und Bewohner, kommunale und Landespolitik, Zivilgesellschaft und lokale Akteure jeglicher Art. Ein Beispiel wie es gehen kann ist der Bürgerrat Klima unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten a.D. Horst Köhler.</p>&#13;
<p><em>Welche Bereiche betrifft die Transformation? </em><br /> Alle. Die Handlungsfelder sind beispielsweise Energie und Wärme, Landwirtschaft/Ernährung, Urbanisierung und Verkehr/Mobilität. Als Forscher sehen wir uns in der Pflicht, das Wissen über die Grenzen unseres Planeten klar zu benennen. Wir brauchen Instrumente der Transformation, die uns Wege zu einer nachhaltigen Entwicklung aufzeigen, die den Erhalt der Lebensgrundlagen und die Freiheiten der künftigen Generationen nicht einschränkt. Nachhaltigkeitsforschung umfasst deshalb all diese Bereiche. Neben Wissenstransfer geht es auch um soziale und technische Innovation, Instrumente und Praktiken. Beispielsweise haben wir uns gerade mit der Bepreisung von CO2 und anderen Treibhausgasen beschäftigt. Sie ist ein sinnvolles Instrument zur Bekämpfung der Klimakrise. Weil ärmere Menschen einen prozentual höheren Anteil ihres Einkommens für Heizung und Verkehr aufwenden, würde ein Preisanstieg sie härter treffen. In absoluten Zahlen wäre aber der Beitrag der Wohlhabenden größer, weil sie im Schnitt mehr Treibhausgase emittieren. Unser Vorschlag ist, die staatlichen Einnahmen über eine Pro-Kopf-Klimaprämie an die Bevölkerung zurückzugeben. Dann würden ärmere Menschen sogar profitieren.</p>&#13;
<p>Die&nbsp;Studie: „Impulskonzept für den Wiederaufbau:&nbsp;Aus Ahrtal wird SolAHRtal“ findet sich <a href="https://energiewende-2030.de/wp-content/uploads/2021/09/Impulskonzept-fuer-den-Wiederaufbau-Ahrtal-V1.1c.pdf">hier </a>und das Papier zur CO2-Bepreisung findet sich <a href="https://www.momentum-quarterly.org/ojs2/index.php/momentum/article/view/3888">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/197-Scientists-for-future-Tvrtkovic-Hochwasser_in_Altenahr_Altenburg-1024x768.jpg"
                        fileSize="192863"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TvrtkovicMario-1024x681.jpg"
                        fileSize="107400"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Spielerischer Auftakt ins Mentoringprogramm]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/spielerischer-auftakt-ins-mentoringprogramm/</link>
                <pubDate>Wed, 10 Nov 2021 07:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/spielerischer-auftakt-ins-mentoringprogramm/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein neuer Jahrgang ist ins Mentoringprogramm für MINT-Studentinnen der Hochschule Coburg gestartet. Mentees und Mentorinnen trafen sich bei der ersten Veranstaltung von „Fit for Future“ und bauten eine Vision aus Lego.</em></p>&#13;
<p>Lego? Schon eine Weile her, oder? Beim Auftakt in das Mentoringprogramm für MINT-Studentinnen hatten die Mentees und Mentorinnen des neuen Jahrgangs von <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/erfolgreich-technik-studieren-projekting/mentoring-fuer-studentinnen.html#c3054">Fit for Future</a> jede Menge Spaß mit Klemmbausteinen. Ende Oktober fand die erste Veranstaltung für die Teilnehmerinnen der neuen Kohorte statt. „Als Mentoringkoordinatorin stand ich vor der Frage: Wie bringe ich die Studentinnen und Mentorinnen in einen guten Kontakt miteinander und sorge dafür, dass sie sich in entspannter Atmosphäre persönlich kennenlernen?“, sagt Anna Keiderling. Außerdem sollten beim Auftakt Erwartungen, Wünsche und Ideen an und für das Programm und das Netzwerk im Zentrum des Austauschs stehen.</p>&#13;
<p>Unterstützt wurde die Veranstaltung dabei von Verena Blume von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS</a>, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule sowie von Eva Kollmann von Zukunft.Coburg.Digital. Mit Lego Serious Play als Methode entwickelten sie mit den Teilnehmerinnen eine gemeinsame Vision des Netzwerks. Die Legobausteine fördern visuell und haptisch ansprechend im Team die Kommunikation und werden genutzt, um Problemstellungen zu lösen. „Das hat eine anregende Stimmung erzeugt, die uns zum Start in das nun folgende Mentoringjahr sehr beflügelt hat“, sagt Keiderling. Die Veranstaltung wurde außerdem von <a href="https://de.linkedin.com/in/prof-dr-christian-zagel-4263bb67?trk=public_post_share-update_update-text">Prof. Dr. Christian Zagel</a> vom Studiengang <a data-tracking-control-name="public_post_share-update_update-text" href="https://www.linkedin.com/company/zukunftsdesign?trk=public_post_share-update_update-text">ZukunftsDesign</a> unterstützt. Seit diesem Jahr wird das Mentoringprogramm für MINT-Studentinnen von der Rainer Markgraf Stiftung gefördert.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein neuer Jahrgang ist ins Mentoringprogramm für MINT-Studentinnen der Hochschule Coburg gestartet. Mentees und Mentorinnen trafen sich bei der ersten Veranstaltung von „Fit for Future“ und bauten eine Vision aus Lego.</em></p>&#13;
<p>Lego? Schon eine Weile her, oder? Beim Auftakt in das Mentoringprogramm für MINT-Studentinnen hatten die Mentees und Mentorinnen des neuen Jahrgangs von <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/erfolgreich-technik-studieren-projekting/mentoring-fuer-studentinnen.html#c3054">Fit for Future</a> jede Menge Spaß mit Klemmbausteinen. Ende Oktober fand die erste Veranstaltung für die Teilnehmerinnen der neuen Kohorte statt. „Als Mentoringkoordinatorin stand ich vor der Frage: Wie bringe ich die Studentinnen und Mentorinnen in einen guten Kontakt miteinander und sorge dafür, dass sie sich in entspannter Atmosphäre persönlich kennenlernen?“, sagt Anna Keiderling. Außerdem sollten beim Auftakt Erwartungen, Wünsche und Ideen an und für das Programm und das Netzwerk im Zentrum des Austauschs stehen.</p>&#13;
<p>Unterstützt wurde die Veranstaltung dabei von Verena Blume von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS</a>, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule sowie von Eva Kollmann von Zukunft.Coburg.Digital. Mit Lego Serious Play als Methode entwickelten sie mit den Teilnehmerinnen eine gemeinsame Vision des Netzwerks. Die Legobausteine fördern visuell und haptisch ansprechend im Team die Kommunikation und werden genutzt, um Problemstellungen zu lösen. „Das hat eine anregende Stimmung erzeugt, die uns zum Start in das nun folgende Mentoringjahr sehr beflügelt hat“, sagt Keiderling. Die Veranstaltung wurde außerdem von <a href="https://de.linkedin.com/in/prof-dr-christian-zagel-4263bb67?trk=public_post_share-update_update-text">Prof. Dr. Christian Zagel</a> vom Studiengang <a data-tracking-control-name="public_post_share-update_update-text" href="https://www.linkedin.com/company/zukunftsdesign?trk=public_post_share-update_update-text">ZukunftsDesign</a> unterstützt. Seit diesem Jahr wird das Mentoringprogramm für MINT-Studentinnen von der Rainer Markgraf Stiftung gefördert.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/199-01_MentoringAuftakt2021_Lego-1024x683.jpg"
                        fileSize="154002"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/199-02_MentoringAuftakt2021_Lego-1024x683.jpg"
                        fileSize="147950"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/199-03_MentoringAuftakt2021_Lego_Staerken-1024x683.jpg"
                        fileSize="177098"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/199-04_MentoringAuftakt2021_Lego_Tandem-1024x683.jpg"
                        fileSize="153517"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/199-05_MentoringAuftakt2021_Lego_Werte-1024x683.jpg"
                        fileSize="150921"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Versicherungswissenschaft verstärkt Aktivitäten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/versicherungswissenschaft-verstaerkt-aktivitaeten/</link>
                <pubDate>Tue, 09 Nov 2021 07:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/versicherungswissenschaft-verstaerkt-aktivitaeten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat im Bereich Versicherung zwei neue wissenschaftliche Mitarbeitende: Regina Rumler und Tim Brasch werden von der HUK-COBURG gefördert und unterstützen wichtige Versicherungsthemen. Dabei geht es um eine Doktorarbeit und um Forum V-Aktivitäten wie ein großes Event 2022 in Coburg.</em></p>&#13;
<p>Einmal im Jahr trifft sich die nordbayerische Versicherungsbranche zum Insurance-Meeting „InsureMe“ und diskutiert die wichtigsten Zukunftsthemen. Kommendes Jahr wird die Veranstaltung in Coburg stattfinden. „Dieses Jahr war sie für die meisten nur online, aber am 12. Oktober 2022 hoffen wir sehr auf eine große Präsenzveranstaltung in Coburg“, sagt Regina Rumler. Sie ist seit diesem Wintersemester als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg im Bereich Versicherung tätig. Hier unterstützt sie <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Versicherungsbetriebslehre und Forum V-Vorstandsmitglied, bei Aktivitäten rund um das Institut für Versicherungswissenschaft und -wirtschaft Forum V.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg ist einer der Partner dieses Netzwerks aus den nordbayerischen Versicherungsunternehmen, Hochschulen und Verbänden. Es fördert Lehre und Forschung im Bereich der Versicherungswissenschaft und verbindet dabei Theorie und Praxis bei regelmäßigen Veranstaltungen wie dem Forum V-Versicherungsmathematischen Kolloquium und dem jährlichen „InsureMe“. „Das ist spannend, da werden viele interessante Themen besprochen und ich freue mich auf die Vorbereitung“, sagt Rumler. Sie schreibt ihre Masterarbeit in Kooperation mit der HUK-COBURG im Themengebiet Personalgewinnung; ihre Stelle wird außerdem von der Versicherung gefördert.</p>&#13;
<p>„Die Hochschule Coburg setzt damit die Anfang des Jahres mit der HUK-COBURG abgeschlossene Absichtserklärung um“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer und Öffentlichkeitsarbeit. Bereits seit Juli fördert die HUK-COBURG noch eine weitere neue Stelle an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften: Tim Brasch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-christian-eckert.html">Prof. Dr. Christian Eckert</a>, Professor für Versicherungs- und IT-Management, und schreibt an seiner Doktorarbeit. „Wir widmen uns verstärkt dem Themengebiet Nachhaltigkeit“, erklärt Brasch. Seine kooperative Promotion wird außerdem betreut von Prof. Dr. Nadine Gatzert von der Friedrich-Alexander-Universität&nbsp;Erlangen-Nürnberg (FAU). Im Vorfeld hatte Brasch bei der HUK-COBURG das Verbundstudium Versicherungen an der Hochschule Coburg absolviert. „Ich bin dankbar für die Möglichkeit an der Hochschule Coburg promovieren zu können und freue mich auf viele neue und interessante Eindrücke im Bereich der Forschung.“</p>&#13;
<p>Mehr zu Forum V finden Sie <a href="http://www.forum-v.de ">hier</a>, mehr zu „InsureMe“ <a href="http://www.insureme-nordbayern.de/">hier</a>.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat im Bereich Versicherung zwei neue wissenschaftliche Mitarbeitende: Regina Rumler und Tim Brasch werden von der HUK-COBURG gefördert und unterstützen wichtige Versicherungsthemen. Dabei geht es um eine Doktorarbeit und um Forum V-Aktivitäten wie ein großes Event 2022 in Coburg.</em></p>&#13;
<p>Einmal im Jahr trifft sich die nordbayerische Versicherungsbranche zum Insurance-Meeting „InsureMe“ und diskutiert die wichtigsten Zukunftsthemen. Kommendes Jahr wird die Veranstaltung in Coburg stattfinden. „Dieses Jahr war sie für die meisten nur online, aber am 12. Oktober 2022 hoffen wir sehr auf eine große Präsenzveranstaltung in Coburg“, sagt Regina Rumler. Sie ist seit diesem Wintersemester als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg im Bereich Versicherung tätig. Hier unterstützt sie <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Versicherungsbetriebslehre und Forum V-Vorstandsmitglied, bei Aktivitäten rund um das Institut für Versicherungswissenschaft und -wirtschaft Forum V.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg ist einer der Partner dieses Netzwerks aus den nordbayerischen Versicherungsunternehmen, Hochschulen und Verbänden. Es fördert Lehre und Forschung im Bereich der Versicherungswissenschaft und verbindet dabei Theorie und Praxis bei regelmäßigen Veranstaltungen wie dem Forum V-Versicherungsmathematischen Kolloquium und dem jährlichen „InsureMe“. „Das ist spannend, da werden viele interessante Themen besprochen und ich freue mich auf die Vorbereitung“, sagt Rumler. Sie schreibt ihre Masterarbeit in Kooperation mit der HUK-COBURG im Themengebiet Personalgewinnung; ihre Stelle wird außerdem von der Versicherung gefördert.</p>&#13;
<p>„Die Hochschule Coburg setzt damit die Anfang des Jahres mit der HUK-COBURG abgeschlossene Absichtserklärung um“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-felix-weispfenning.html">Prof. Dr. Felix Weispfenning</a>, Vizepräsident für Transfer und Öffentlichkeitsarbeit. Bereits seit Juli fördert die HUK-COBURG noch eine weitere neue Stelle an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften: Tim Brasch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-christian-eckert.html">Prof. Dr. Christian Eckert</a>, Professor für Versicherungs- und IT-Management, und schreibt an seiner Doktorarbeit. „Wir widmen uns verstärkt dem Themengebiet Nachhaltigkeit“, erklärt Brasch. Seine kooperative Promotion wird außerdem betreut von Prof. Dr. Nadine Gatzert von der Friedrich-Alexander-Universität&nbsp;Erlangen-Nürnberg (FAU). Im Vorfeld hatte Brasch bei der HUK-COBURG das Verbundstudium Versicherungen an der Hochschule Coburg absolviert. „Ich bin dankbar für die Möglichkeit an der Hochschule Coburg promovieren zu können und freue mich auf viele neue und interessante Eindrücke im Bereich der Forschung.“</p>&#13;
<p>Mehr zu Forum V finden Sie <a href="http://www.forum-v.de ">hier</a>, mehr zu „InsureMe“ <a href="http://www.insureme-nordbayern.de/">hier</a>.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/196-neue_Versi-MA-1024x655.jpg"
                        fileSize="124219"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="655"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/EckertChristian-1024x681.jpg"
                        fileSize="77445"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/196-neueVersiInsureMe2021_1b-1024x768.jpg"
                        fileSize="133560"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[EU fördert Projekte zur beruflichen Qualifizierung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eu-foerdert-projekte-zur-beruflichen-qualifizierung/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Nov 2021 13:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eu-foerdert-projekte-zur-beruflichen-qualifizierung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg bekommt fast eine Million Euro aus dem Europäischen Sozialfonds für zwei Projekte, die Beschäftigte von kleinen und mittleren Unternehmen in der Region weiterqualifizieren. Das eine vermittelt Wissen zu nachhaltigen Lieferketten, das andere zu 3D-Druckverfahren. </em></p>&#13;
<p>Maschinenbau, Kfz-Teile, Gummi- und Kunststoffindustrie: Oberfranken ist geprägt durch produzierendes Gewerbe und hat die zweithöchste Industriedichte in ganz Europa. Die Stärke der Region liegt dabei in ihrer mittelständisch geprägten Wirtschaftsstruktur – und diese unterstützt die Hochschule Coburg insbesondere auch durch den Transfer von Wissen. Im vierten Quartal 2022 soll ein besonderes Angebot der beruflichen Qualifizierung starten, das sich an Beschäftigte der regionalen Unternehmen richtet: Im Zertifikatskurs „Green Supply Network Management“ wird in Blockveranstaltungen vermittelt, wie „grüne“, also nachhaltige Liefernetzwerke aufgebaut werden können. Der ökologische Ansatz trägt sozialpolitischen Erfordernissen Rechnung. Er sichert aber auch die Wettbewerbsfähigkeit, denn der Aufbau sicherer Lieferketten verringert Ausfall-Risiken durch nicht-planbare Ereignisse wie die Corona-Pandemie. Das Projekt wird geleitet von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-michael-hartmann.html">Prof. Dr. Michael Hartmann</a> und gefördert wird es durch den Europäischen Sozialfonds (ESF). Aus den vom Bayerischen Wissenschaftsministerium verwalteten REACT-EU-Fördermitteln bekommt die Hochschule 2022 und 2023 bis zu 349.615 Euro zur Durchführung des Zertifikatskurses. „Nachhaltigkeit ist für uns eines der wichtigen Zukunftsthemen“, sagt Hochschulpräsidentin<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html"> Prof. Dr. Christiane Fritze</a>.</p>&#13;
<p><strong>Zukunftsthemen der Hochschule</strong></p>&#13;
<p>Die Präsidentin freut sich, dass außerdem eine Förderung für ein weiteres wichtiges Zukunftsthema der Hochschule bewilligt wurde: Für „Wissenstransfer zur Fertigung von Prototypen aus nachhaltigen Materialien – Prozesskette in der additiven Fertigung“ unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-markus-stark.html">Prof. Dr. Markus Stark</a> erhält die Hochschule über das Wissenschaftsministerium bis zu 580.160 Euro aus den REACT-EU-Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds. Die additive Fertigung – bekannt auch als 3D-Druck – ermöglicht, sehr schnell Bauteile zu fertigen und Prototypen zu erstellen. Da besondere Strukturen und komplexe Geometrien „gedruckt“ werden können, wird häufig weniger Material benötigt. Der sparsame Einsatz der Ressourcen trägt zur Nachhaltigkeit bei, und die Produkte werden gleichzeitig leichter und in der Anwendung energieeffizienter. Auch bei diesem Projekt geht es darum, praxisorientierte Qualifizierungsangebote vor allem für Beschäftigte der kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region Oberfranken anzubieten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels, das in der Strategie der Hochschule für die kommenden Jahre große Bedeutung hat.</p>&#13;
<p><strong>Wie 3D-Druck genutzt werden kann - von Prototypenherstellung bis zur Bauindustrie</strong></p>&#13;
<p>Lichtenfels gilt als Hochburg der additiven Fertigung und das neue Weiterbildungsangebot wird teilweise im Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) am künftigen Hochschulstandort Lichtenfels durchgeführt werden. Das FADZ wird von der Hochschule Coburg gemeinsam mit Stadt und Landkreis Lichtenfels und dem Förderverein Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologen Lichtenfels mit Leben erfüllt. Vorstandsvorsitzender des Fördervereins ist der Unternehmer und Gründer Frank Herzog. Er erklärt die Bedeutung des Projektes aus Sicht der Wirtschaft: „Das Ziel ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die technologischen Zukunftsfelder weiterzuqualifizieren, um dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und vor allem die Arbeitsplätze in der Region zu halten.“ Die Kurse sollen im vierten Quartal 2022 starten. Die <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> und die<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html"> Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg bringen dabei gemeinsam ihre Expertise ein, um theoretische Grundlagen und praxisorientierte Anwendung zu vermitteln. Geplant ist zum einen eine allgemeine Ausrichtung für Anwendungen mit metallischen, polymeren und keramischen Werkstoffen, zum anderen eine Ausrichtung speziell für Anwendungen in der Baubranche.</p>&#13;
<p><img alt="" height="150" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/9k-1" width="350" /></p>&#13;
<p><strong>Dieses Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert.</strong></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg bekommt fast eine Million Euro aus dem Europäischen Sozialfonds für zwei Projekte, die Beschäftigte von kleinen und mittleren Unternehmen in der Region weiterqualifizieren. Das eine vermittelt Wissen zu nachhaltigen Lieferketten, das andere zu 3D-Druckverfahren. </em></p>&#13;
<p>Maschinenbau, Kfz-Teile, Gummi- und Kunststoffindustrie: Oberfranken ist geprägt durch produzierendes Gewerbe und hat die zweithöchste Industriedichte in ganz Europa. Die Stärke der Region liegt dabei in ihrer mittelständisch geprägten Wirtschaftsstruktur – und diese unterstützt die Hochschule Coburg insbesondere auch durch den Transfer von Wissen. Im vierten Quartal 2022 soll ein besonderes Angebot der beruflichen Qualifizierung starten, das sich an Beschäftigte der regionalen Unternehmen richtet: Im Zertifikatskurs „Green Supply Network Management“ wird in Blockveranstaltungen vermittelt, wie „grüne“, also nachhaltige Liefernetzwerke aufgebaut werden können. Der ökologische Ansatz trägt sozialpolitischen Erfordernissen Rechnung. Er sichert aber auch die Wettbewerbsfähigkeit, denn der Aufbau sicherer Lieferketten verringert Ausfall-Risiken durch nicht-planbare Ereignisse wie die Corona-Pandemie. Das Projekt wird geleitet von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-michael-hartmann.html">Prof. Dr. Michael Hartmann</a> und gefördert wird es durch den Europäischen Sozialfonds (ESF). Aus den vom Bayerischen Wissenschaftsministerium verwalteten REACT-EU-Fördermitteln bekommt die Hochschule 2022 und 2023 bis zu 349.615 Euro zur Durchführung des Zertifikatskurses. „Nachhaltigkeit ist für uns eines der wichtigen Zukunftsthemen“, sagt Hochschulpräsidentin<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html"> Prof. Dr. Christiane Fritze</a>.</p>&#13;
<p><strong>Zukunftsthemen der Hochschule</strong></p>&#13;
<p>Die Präsidentin freut sich, dass außerdem eine Förderung für ein weiteres wichtiges Zukunftsthema der Hochschule bewilligt wurde: Für „Wissenstransfer zur Fertigung von Prototypen aus nachhaltigen Materialien – Prozesskette in der additiven Fertigung“ unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-markus-stark.html">Prof. Dr. Markus Stark</a> erhält die Hochschule über das Wissenschaftsministerium bis zu 580.160 Euro aus den REACT-EU-Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds. Die additive Fertigung – bekannt auch als 3D-Druck – ermöglicht, sehr schnell Bauteile zu fertigen und Prototypen zu erstellen. Da besondere Strukturen und komplexe Geometrien „gedruckt“ werden können, wird häufig weniger Material benötigt. Der sparsame Einsatz der Ressourcen trägt zur Nachhaltigkeit bei, und die Produkte werden gleichzeitig leichter und in der Anwendung energieeffizienter. Auch bei diesem Projekt geht es darum, praxisorientierte Qualifizierungsangebote vor allem für Beschäftigte der kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region Oberfranken anzubieten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Innovationsdreieck Coburg – Kronach – Lichtenfels, das in der Strategie der Hochschule für die kommenden Jahre große Bedeutung hat.</p>&#13;
<p><strong>Wie 3D-Druck genutzt werden kann - von Prototypenherstellung bis zur Bauindustrie</strong></p>&#13;
<p>Lichtenfels gilt als Hochburg der additiven Fertigung und das neue Weiterbildungsangebot wird teilweise im Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) am künftigen Hochschulstandort Lichtenfels durchgeführt werden. Das FADZ wird von der Hochschule Coburg gemeinsam mit Stadt und Landkreis Lichtenfels und dem Förderverein Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologen Lichtenfels mit Leben erfüllt. Vorstandsvorsitzender des Fördervereins ist der Unternehmer und Gründer Frank Herzog. Er erklärt die Bedeutung des Projektes aus Sicht der Wirtschaft: „Das Ziel ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die technologischen Zukunftsfelder weiterzuqualifizieren, um dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken und vor allem die Arbeitsplätze in der Region zu halten.“ Die Kurse sollen im vierten Quartal 2022 starten. Die <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> und die<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html"> Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg bringen dabei gemeinsam ihre Expertise ein, um theoretische Grundlagen und praxisorientierte Anwendung zu vermitteln. Geplant ist zum einen eine allgemeine Ausrichtung für Anwendungen mit metallischen, polymeren und keramischen Werkstoffen, zum anderen eine Ausrichtung speziell für Anwendungen in der Baubranche.</p>&#13;
<p><img alt="" height="150" src="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/9k-1" width="350" /></p>&#13;
<p><strong>Dieses Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert.</strong></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/198-ESF-Foerderung-3D-Druck.docx-1024x681.jpg"
                        fileSize="141063"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FritzeChristiane_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HartmannMichael-1024x692.jpg"
                        fileSize="88635"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/StarkMarkus-1024x692.jpg"
                        fileSize="66403"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Anders studieren: Neues ZukunftsDesign-Buch erschienen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/anders-studieren-neues-zukunftsdesign-buch-erschienen/</link>
                <pubDate>Thu, 04 Nov 2021 07:22:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/anders-studieren-neues-zukunftsdesign-buch-erschienen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Titel ist vielsagend: „ZukunftsDesign: Ein Studiengang der Regionalentwicklung“ heißt das zweite Buch des ersten Kronacher Studiengangs der Hochschule Coburg. Es ist jetzt auch online erhältlich.</em></p>&#13;
<p>Die Welt bewegt sich – und das nicht immer auf vorhersehbare Art und Weise. Die Corona-Pandemie hat diese Dynamik sehr deutlich gemacht, aber es gibt auch eine Reihe anderer Herausforderungen. Digitalisierung, Globalisierung, wegbrechende Märkte und neue Ansprüche von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern:&nbsp; Transformation ist für Unternehmen und Institutionen wichtig. Sie müssen sich oft rasch auf unbekannte Szenarien und völlig neue Rahmenbedingungen einstellen, und genau das lernen die Studierenden im berufsbegleitenden Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>„Anders studieren“ lautet die Devise am Lucas-Cranach-Campus in Kronach. Das Lehrkonzept des Masterstudiengangs ZukunftsDesign wurde 2018 vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit dem Preis für herausragende Lehre ausgezeichnet und dient am Studienort als Blaupause für die Hochschullehre der Zukunft. „Der Studiengang setzt durch seine Vielfalt ganz besonders wegweisende Impulse für die Zukunft und definiert maßgebend wissenschaftsbasierte Lösungsansätze für vielfältige gesellschaftliche Herausforderungen“, erklärt Prof. Dr. Felix Weispfenning, Vizepräsident der Hochschule Coburg für Transfer und Öffentlichkeitsarbeit. „ZukunftsDesign leistet damit einen sehr wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung von Wohlstand, Innovationskraft und wirtschaftlicher Stärke am Standort und in der Region.“</p>&#13;
<p>Das Lehrkonzept und die bisherigen Erfahrungen sind jetzt in einem neuen Buch nachzulesen. Herausgeber sind ZD-Mitarbeiter Hauke Hasenknopf und Mark Hoffmann sowie Studiengangsleiter Prof. Dr. Christian Zagel. Schwerpunkt der zweiten ZukunftsDesign-Publikation ist der Status quo des Masterstudiengangs. Dazu werden die Kernelemente des Studienganges beschrieben, eine Auswahl an abgeschlossenen Projekten vorgestellt, Stimmen der Studierenden und aus dem Partnernetzwerk eingefangen, sowie aktuelle Beiträge aus der Wissenschaft veröffentlicht. Die Onlineversion des Buchs kann unter <a href="https://www.zukunftsdesign.net/ein-studiengang-der-regionalentwicklung/">https://www.zukunftsdesign.net/ein-studiengang-der-regionalentwicklung/</a>&nbsp;kostenlos angesehen und heruntergeladen werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Titel ist vielsagend: „ZukunftsDesign: Ein Studiengang der Regionalentwicklung“ heißt das zweite Buch des ersten Kronacher Studiengangs der Hochschule Coburg. Es ist jetzt auch online erhältlich.</em></p>&#13;
<p>Die Welt bewegt sich – und das nicht immer auf vorhersehbare Art und Weise. Die Corona-Pandemie hat diese Dynamik sehr deutlich gemacht, aber es gibt auch eine Reihe anderer Herausforderungen. Digitalisierung, Globalisierung, wegbrechende Märkte und neue Ansprüche von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern:&nbsp; Transformation ist für Unternehmen und Institutionen wichtig. Sie müssen sich oft rasch auf unbekannte Szenarien und völlig neue Rahmenbedingungen einstellen, und genau das lernen die Studierenden im berufsbegleitenden Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>„Anders studieren“ lautet die Devise am Lucas-Cranach-Campus in Kronach. Das Lehrkonzept des Masterstudiengangs ZukunftsDesign wurde 2018 vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit dem Preis für herausragende Lehre ausgezeichnet und dient am Studienort als Blaupause für die Hochschullehre der Zukunft. „Der Studiengang setzt durch seine Vielfalt ganz besonders wegweisende Impulse für die Zukunft und definiert maßgebend wissenschaftsbasierte Lösungsansätze für vielfältige gesellschaftliche Herausforderungen“, erklärt Prof. Dr. Felix Weispfenning, Vizepräsident der Hochschule Coburg für Transfer und Öffentlichkeitsarbeit. „ZukunftsDesign leistet damit einen sehr wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung von Wohlstand, Innovationskraft und wirtschaftlicher Stärke am Standort und in der Region.“</p>&#13;
<p>Das Lehrkonzept und die bisherigen Erfahrungen sind jetzt in einem neuen Buch nachzulesen. Herausgeber sind ZD-Mitarbeiter Hauke Hasenknopf und Mark Hoffmann sowie Studiengangsleiter Prof. Dr. Christian Zagel. Schwerpunkt der zweiten ZukunftsDesign-Publikation ist der Status quo des Masterstudiengangs. Dazu werden die Kernelemente des Studienganges beschrieben, eine Auswahl an abgeschlossenen Projekten vorgestellt, Stimmen der Studierenden und aus dem Partnernetzwerk eingefangen, sowie aktuelle Beiträge aus der Wissenschaft veröffentlicht. Die Onlineversion des Buchs kann unter <a href="https://www.zukunftsdesign.net/ein-studiengang-der-regionalentwicklung/">https://www.zukunftsdesign.net/ein-studiengang-der-regionalentwicklung/</a>&nbsp;kostenlos angesehen und heruntergeladen werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/190Buchuebergabe_ZukunftsDesign_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="168914"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/190-Buchuebergabe_ZukunftsDesign_2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Drei mal acht ist elf]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/drei-mal-acht-ist-elf/</link>
                <pubDate>Wed, 03 Nov 2021 11:23:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/drei-mal-acht-ist-elf/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Drei Firmen, acht Themen, elf Studiengänge: Beim zweiten Thesis Pitch stellten drei Unternehmen der Region ihre Forschungsthemen vor, die von Studierenden als Bachelor- oder Masterarbeit bearbeitet werden können.</em></p>&#13;
<p>„Das macht Hochschule aus, wenn Unternehmen mit Studierenden zusammenkommen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-claus-burkard-boehnlein.html" target="Prof. Böhnlein" rel="noopener">Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html" target="Fakultät Wirtschaft" rel="noopener">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a>. Gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html" target="Prof. Gast" rel="noopener">Prof. Dr. Stefan Gast</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html" target="Fakultät Maschinenbau" rel="noopener">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> hat er den fakultätsübergreifenden Thesis Pitch organisiert. „Die teilnehmenden Firmen haben Themen vorbereitet, die interdisziplinär bearbeitet werden können. Das ist wirklich etwas Besonderes“, erklärt Böhnlein.</p>&#13;
<h4>E-Mobilität und Nachhaltigkeit</h4>&#13;
<p>Rainer Sonneberger von der Firma Valeo Klimasysteme hat gleich vier spannende Forschungsthemen im Gepäck. Sie alle drehen sich um Batterien in E-Fahrzeugen und eignen sich zum Beispiel für Abschlussarbeiten in Studiengängen wie Automobiltechnologie, Energietechnik und Erneuerbare Energien, Maschinenbau oder Simulation und Test. Prof. Böhnlein gibt zu: „Es kribbelt mich bei diesen Themen selbst in den Fingern.“ Der Studiengangsleiter für Industriewirtschaft verrät, dass er „früher einmal” selbst Elektrotechnik studiert hat.</p>&#13;
<p>Gleich drei Vertreter, darunter Fabian Ammer, ein ehemaliger Coburger Hochschul-Student, kamen von Harry´s Feintechnik aus Eisfeld. Das schnell wachsende Unternehmen bot drei verschiedene Themen zur Verbesserung der 5-Klingenrasierer und ihrer Herstellung. Hier konnten auch Studierende der Bioanalytik oder aus der Technischen Physik zuschlagen.</p>&#13;
<p>Ein großes betriebswirtschaftliches Thema bot Dr. Florian Bertges an. Er führt das Familienunternehmen Bittner Werkzeugbau in Dörfles-Esbach und ist im Beirat des Studiengangs Industriewirtschaft der Hochschule Coburg. Er hatte ursprünglich die Idee zum Thesis Pitch an der Hochschule. Bertges sagt: “Veränderung ist das neue Tagesgeschäft und Klimaneutralität wird zum wettbewerbsbestimmenden Faktor werden. Wir wollen unser Unternehmen in fünf Jahren klimaneutral machen.” In diesem Bereich einen Transformationspfad zu erstellen, wäre ein interessantes Projekt für eine Abschlussarbeit. Im Anschluss an die Vorträge kamen die Studierenden mit den Vertretern der Unternehmen ins Gespräch und konnten sich schon mal für ihr Lieblingsthema vormerken.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Drei Firmen, acht Themen, elf Studiengänge: Beim zweiten Thesis Pitch stellten drei Unternehmen der Region ihre Forschungsthemen vor, die von Studierenden als Bachelor- oder Masterarbeit bearbeitet werden können.</em></p>&#13;
<p>„Das macht Hochschule aus, wenn Unternehmen mit Studierenden zusammenkommen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-claus-burkard-boehnlein.html" target="Prof. Böhnlein" rel="noopener">Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html" target="Fakultät Wirtschaft" rel="noopener">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a>. Gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html" target="Prof. Gast" rel="noopener">Prof. Dr. Stefan Gast</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html" target="Fakultät Maschinenbau" rel="noopener">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> hat er den fakultätsübergreifenden Thesis Pitch organisiert. „Die teilnehmenden Firmen haben Themen vorbereitet, die interdisziplinär bearbeitet werden können. Das ist wirklich etwas Besonderes“, erklärt Böhnlein.</p>&#13;
<h4>E-Mobilität und Nachhaltigkeit</h4>&#13;
<p>Rainer Sonneberger von der Firma Valeo Klimasysteme hat gleich vier spannende Forschungsthemen im Gepäck. Sie alle drehen sich um Batterien in E-Fahrzeugen und eignen sich zum Beispiel für Abschlussarbeiten in Studiengängen wie Automobiltechnologie, Energietechnik und Erneuerbare Energien, Maschinenbau oder Simulation und Test. Prof. Böhnlein gibt zu: „Es kribbelt mich bei diesen Themen selbst in den Fingern.“ Der Studiengangsleiter für Industriewirtschaft verrät, dass er „früher einmal” selbst Elektrotechnik studiert hat.</p>&#13;
<p>Gleich drei Vertreter, darunter Fabian Ammer, ein ehemaliger Coburger Hochschul-Student, kamen von Harry´s Feintechnik aus Eisfeld. Das schnell wachsende Unternehmen bot drei verschiedene Themen zur Verbesserung der 5-Klingenrasierer und ihrer Herstellung. Hier konnten auch Studierende der Bioanalytik oder aus der Technischen Physik zuschlagen.</p>&#13;
<p>Ein großes betriebswirtschaftliches Thema bot Dr. Florian Bertges an. Er führt das Familienunternehmen Bittner Werkzeugbau in Dörfles-Esbach und ist im Beirat des Studiengangs Industriewirtschaft der Hochschule Coburg. Er hatte ursprünglich die Idee zum Thesis Pitch an der Hochschule. Bertges sagt: “Veränderung ist das neue Tagesgeschäft und Klimaneutralität wird zum wettbewerbsbestimmenden Faktor werden. Wir wollen unser Unternehmen in fünf Jahren klimaneutral machen.” In diesem Bereich einen Transformationspfad zu erstellen, wäre ein interessantes Projekt für eine Abschlussarbeit. Im Anschluss an die Vorträge kamen die Studierenden mit den Vertretern der Unternehmen ins Gespräch und konnten sich schon mal für ihr Lieblingsthema vormerken.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/193-Thesis-Pitch.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/193-Boehnlein-Gast-Bertges.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/193-Thesis-Pitch-Gruppe.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[DAAD-Preis 2021 für Financial Management Student]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/daad-preis-2021-fuer-financial-management-student/</link>
                <pubDate>Tue, 02 Nov 2021 06:43:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/daad-preis-2021-fuer-financial-management-student/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ting-Hao Chang aus Taiwan erhält den mit 1.000 Euro dotierten DAAD Preis für ausländische Studierende der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Der diesjährige Preisträger studiert sehr erfolgreich im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/financial-management.html" target="Financial Management" rel="noopener">Masterstudiengang Financial Management</a>. Ting-Hao Chang erzählt: „Ich freue mich, dass ich die Chance hatte nach Deutschland zu kommen. Der Preis motiviert mich, mein Deutsch noch weiter zu verbessern.“ Nach seinem Bachelor in Public Finance in Taiwan hat der 27-Jährige über den DAAD von der Hochschule Coburg erfahren. „Ich fand die Struktur des Masterstudiengangs in Coburg sehr gut, im Moment absolviere ich mein Praxissemester in München in einer Investmentbanking-Abteilung einer Bank.“ Coburg findet er als Studienort ideal. „Die Stadt ist klein und auf dem Campus sind die Wege kurz. So hat man genügend Zeit zum Lernen und man ist schnell in der Natur.“ Nach dem Studium will er gerne in Deutschland bleiben. „Für meine Arbeit bei einer Bank muss ich später aber nach Frankfurt oder München ziehen.“</p>&#13;
<p>Das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/international-office.html" target="International Office" rel="noopener">International Office</a> der Hochschule Coburg betreut ausländische Studierende und hat die Preisverleihung organisiert. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) stellt den Preis seit 1995 zur Verfügung, um zu dokumentieren, dass ausländische Studierende an deutschen Hochschulen die Hochschulgemeinschaft in kultureller und akademischer Hinsicht bereichern. Besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches und interkulturelles Engagement ausländischer Studierender werden mit diesem Preis gewürdigt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ting-Hao Chang aus Taiwan erhält den mit 1.000 Euro dotierten DAAD Preis für ausländische Studierende der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Der diesjährige Preisträger studiert sehr erfolgreich im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/financial-management.html" target="Financial Management" rel="noopener">Masterstudiengang Financial Management</a>. Ting-Hao Chang erzählt: „Ich freue mich, dass ich die Chance hatte nach Deutschland zu kommen. Der Preis motiviert mich, mein Deutsch noch weiter zu verbessern.“ Nach seinem Bachelor in Public Finance in Taiwan hat der 27-Jährige über den DAAD von der Hochschule Coburg erfahren. „Ich fand die Struktur des Masterstudiengangs in Coburg sehr gut, im Moment absolviere ich mein Praxissemester in München in einer Investmentbanking-Abteilung einer Bank.“ Coburg findet er als Studienort ideal. „Die Stadt ist klein und auf dem Campus sind die Wege kurz. So hat man genügend Zeit zum Lernen und man ist schnell in der Natur.“ Nach dem Studium will er gerne in Deutschland bleiben. „Für meine Arbeit bei einer Bank muss ich später aber nach Frankfurt oder München ziehen.“</p>&#13;
<p>Das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/international-office.html" target="International Office" rel="noopener">International Office</a> der Hochschule Coburg betreut ausländische Studierende und hat die Preisverleihung organisiert. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) stellt den Preis seit 1995 zur Verfügung, um zu dokumentieren, dass ausländische Studierende an deutschen Hochschulen die Hochschulgemeinschaft in kultureller und akademischer Hinsicht bereichern. Besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches und interkulturelles Engagement ausländischer Studierender werden mit diesem Preis gewürdigt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/184-DAAD-Preis-1024x1020.jpg"
                        fileSize="196970"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1020"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Hochschule bekommt einen neuen Präsidenten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-hochschule-bekommt-einen-neuen-praesidenten/</link>
                <pubDate>Fri, 29 Oct 2021 09:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-hochschule-bekommt-einen-neuen-praesidenten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Amtszeit von Prof. Dr. Christiane Fritze als Präsidentin der Hochschule Coburg endet im März. Am Freitag wurde Prof. Dr. Stefan Gast vom Hochschulrat zum nächsten Präsidenten gewählt.</em></p>&#13;
<p>Vor elf Jahren kam der Mainzer nach Coburg. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a> wurde Professor für <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automobiltechnologie-automobil-mechatronik.html">Automobilmechatronik </a>an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, kurz darauf auch Ressortvorstand im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/technologietransferzentrum-automotive-coburg-tac.html">Technologietransferzentrum Automobil Coburg (TAC)</a>, und bereits nach einem Jahr an der Hochschule übernahm er die Studiengangsleitung des Bachelor-Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automobiltechnologie.html">Automobiltechnologie</a>, den er bis heute leitet. Er wurde 2013 zum Faculty Advisor des Formula Student Teams<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studentische-initiativen/cat-racing.html"> CAT Racing</a> der Hochschule Coburg und war von 2014 bis 2018 Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau. Seit 2017 ist er Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Der 51-Jährige kennt die Hochschule sehr gut. Und er hat ein zentrales Anliegen: „Unsere Zukunftsvision ist es, gemeinsam mit unseren Partnern die Hochschule zu neuer Exzellenz weiterzuentwickeln – mich reizt die Aufgabe, die Zukunft aktiv zu gestalten.“</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> hatte diese Aufgabe in den vergangenen fünf Jahren übernommen. Ihr war unter anderem wichtig, gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln und Technologietransfer stärker zu etablieren und das Thema Gesundheit voranzubringen. Heute engagiert sich die Hochschule hier in vielen Bereichen und mit verschiedenen Partnern und es wurde eine neue Fakultät „Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften“ gegründet. „Aber“, sagt Fritze, „als wichtigsten Meilenstein sehe ich die Öffnung der Hochschule in die Region.“ Diese Entwicklung setzt sich fort im Strategieprozess, der unter Fritzes Leitung für die kommenden Jahre angestoßen wurde. Die 54-Jährige hat aus persönlichen Gründen nicht erneut für das Amt kandidiert und freut sich, mit Prof. Dr. Stefan Gast einen Nachfolger zu bekommen, dem die Region ebenfalls am Herzen liegt. Gast wurde am Freitag vom Hochschulrat gewählt, einem Gremium, das sich aus den zehn Mitgliedern des Senats der Hochschule und zehn externen Vertreterinnen und Vertretern zusammensetzt.</p>&#13;
<p><strong>In der Region zu Hause</strong></p>&#13;
<p>Der künftige Präsident hat in Kaiserslautern Maschinenwesen studiert und promoviert, hat zehn Jahre in Stuttgart in der Industrie gearbeitet, fühlt sich aber längst in Oberfranken zu Hause. Er lebt mit seiner Frau, drei Kindern und Hund in Coburg, spielt hier Tennis und Fußball und ist auch fachlich gut vernetzt, beispielsweise als Mitglied im Industrieausschuss der IHK zu Coburg. Als Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik hat er unter anderem den <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">Masterstudiengang Autonomes Fahren </a>am Studienort Kronach initiiert und dort den neuen <a href="https://lucas-cranach-campus.de/">Lucas-Cranach-Campus</a> mit aufgebaut. In Lichtenfels ist er bekannt für sein Engagement in der Vorbereitung des Forschungs- und Anwendungszentrums für digitale Technologien (FADZ) und im dort geplanten Studiengang Additive Manufacturing and Lightweight Design. „Wir wollen die Zukunft im Innovationsdreieck Coburg, Kronach, Lichtenfels positiv und nachhaltig beeinflussen“, sagt er.</p>&#13;
<p>Gast spricht über innovative Lehr- und Lernformate, die für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule im Forschungs- und Bildungswettbewerb entwickelt werden und darüber, die Forschungs- und Transferaktivitäten für die Prägung der Region zu profilieren. „Insbesondere im hochaktuellen Kontext der digitalen Transformation und der Nachhaltigkeit.“ Er betont, dass er durch seine langjährige Mitwirkung in der erweiterten Hochschulleitung auch für Kontinuität in der Entwicklung der Hochschule stehe, wenn es beispielsweise um die großen Bauprojekte geht, die gemäß der Vision der Hochschule umgesetzt und ausgestaltet werden sollen. Ein Beispiel ist der neue Campus am ehemaligen Schlachthof und Güterbahnhof. Den nächsten wichtigen Schritt für die Entwicklung dieses Areals hat die amtierende Präsidentin Fritze noch auf ihrer Agenda, wie sie erklärt: „Ich möchte unbedingt noch den Projektantrag für die Sanierung unseres Gebäudes 2 nach München bringen.“</p>&#13;
<p>Formell rechtskräftig wird die Wahl nach einer Woche.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Amtszeit von Prof. Dr. Christiane Fritze als Präsidentin der Hochschule Coburg endet im März. Am Freitag wurde Prof. Dr. Stefan Gast vom Hochschulrat zum nächsten Präsidenten gewählt.</em></p>&#13;
<p>Vor elf Jahren kam der Mainzer nach Coburg. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a> wurde Professor für <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automobiltechnologie-automobil-mechatronik.html">Automobilmechatronik </a>an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a>, kurz darauf auch Ressortvorstand im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/technologietransferzentrum-automotive-coburg-tac.html">Technologietransferzentrum Automobil Coburg (TAC)</a>, und bereits nach einem Jahr an der Hochschule übernahm er die Studiengangsleitung des Bachelor-Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automobiltechnologie.html">Automobiltechnologie</a>, den er bis heute leitet. Er wurde 2013 zum Faculty Advisor des Formula Student Teams<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studentische-initiativen/cat-racing.html"> CAT Racing</a> der Hochschule Coburg und war von 2014 bis 2018 Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau. Seit 2017 ist er Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Der 51-Jährige kennt die Hochschule sehr gut. Und er hat ein zentrales Anliegen: „Unsere Zukunftsvision ist es, gemeinsam mit unseren Partnern die Hochschule zu neuer Exzellenz weiterzuentwickeln – mich reizt die Aufgabe, die Zukunft aktiv zu gestalten.“</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> hatte diese Aufgabe in den vergangenen fünf Jahren übernommen. Ihr war unter anderem wichtig, gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln und Technologietransfer stärker zu etablieren und das Thema Gesundheit voranzubringen. Heute engagiert sich die Hochschule hier in vielen Bereichen und mit verschiedenen Partnern und es wurde eine neue Fakultät „Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften“ gegründet. „Aber“, sagt Fritze, „als wichtigsten Meilenstein sehe ich die Öffnung der Hochschule in die Region.“ Diese Entwicklung setzt sich fort im Strategieprozess, der unter Fritzes Leitung für die kommenden Jahre angestoßen wurde. Die 54-Jährige hat aus persönlichen Gründen nicht erneut für das Amt kandidiert und freut sich, mit Prof. Dr. Stefan Gast einen Nachfolger zu bekommen, dem die Region ebenfalls am Herzen liegt. Gast wurde am Freitag vom Hochschulrat gewählt, einem Gremium, das sich aus den zehn Mitgliedern des Senats der Hochschule und zehn externen Vertreterinnen und Vertretern zusammensetzt.</p>&#13;
<p><strong>In der Region zu Hause</strong></p>&#13;
<p>Der künftige Präsident hat in Kaiserslautern Maschinenwesen studiert und promoviert, hat zehn Jahre in Stuttgart in der Industrie gearbeitet, fühlt sich aber längst in Oberfranken zu Hause. Er lebt mit seiner Frau, drei Kindern und Hund in Coburg, spielt hier Tennis und Fußball und ist auch fachlich gut vernetzt, beispielsweise als Mitglied im Industrieausschuss der IHK zu Coburg. Als Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik hat er unter anderem den <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">Masterstudiengang Autonomes Fahren </a>am Studienort Kronach initiiert und dort den neuen <a href="https://lucas-cranach-campus.de/">Lucas-Cranach-Campus</a> mit aufgebaut. In Lichtenfels ist er bekannt für sein Engagement in der Vorbereitung des Forschungs- und Anwendungszentrums für digitale Technologien (FADZ) und im dort geplanten Studiengang Additive Manufacturing and Lightweight Design. „Wir wollen die Zukunft im Innovationsdreieck Coburg, Kronach, Lichtenfels positiv und nachhaltig beeinflussen“, sagt er.</p>&#13;
<p>Gast spricht über innovative Lehr- und Lernformate, die für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule im Forschungs- und Bildungswettbewerb entwickelt werden und darüber, die Forschungs- und Transferaktivitäten für die Prägung der Region zu profilieren. „Insbesondere im hochaktuellen Kontext der digitalen Transformation und der Nachhaltigkeit.“ Er betont, dass er durch seine langjährige Mitwirkung in der erweiterten Hochschulleitung auch für Kontinuität in der Entwicklung der Hochschule stehe, wenn es beispielsweise um die großen Bauprojekte geht, die gemäß der Vision der Hochschule umgesetzt und ausgestaltet werden sollen. Ein Beispiel ist der neue Campus am ehemaligen Schlachthof und Güterbahnhof. Den nächsten wichtigen Schritt für die Entwicklung dieses Areals hat die amtierende Präsidentin Fritze noch auf ihrer Agenda, wie sie erklärt: „Ich möchte unbedingt noch den Projektantrag für die Sanierung unseres Gebäudes 2 nach München bringen.“</p>&#13;
<p>Formell rechtskräftig wird die Wahl nach einer Woche.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6399-1024x658.jpg"
                        fileSize="134774"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="658"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6440-1024x623.jpg"
                        fileSize="140769"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="623"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6392-1010x1024.jpg"
                        fileSize="188781"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1010" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/000495-1024x681.jpg"
                        fileSize="132141"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6468-1024x681.jpg"
                        fileSize="193381"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Tulpenbaum erinnert an die Toten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-tuplenbaum-erinnert-an-die-toten/</link>
                <pubDate>Fri, 29 Oct 2021 07:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-tuplenbaum-erinnert-an-die-toten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Auf dem Gelände des Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg wurde ein Ort des Gedenkens errichtet.</em></p>&#13;
<p>Der November steht im Zeichen des Totengedenkens. Auf der Wiese, die von den Gebäuden 12, 1 und 2 eingerahmt wird, wurde jetzt ein Baum gepflanzt, der an Kolleginnen und Kollegen erinnert, die während ihrer aktiven Dienstzeit an der Hochschule Coburg gestorben sind. Rund um den Tulpenbaum wurde ein Rondell gepflastert. Größere Steine tragen die Namen der Verstorbenen. Dabei wurde fünf Jahre zurück bis ins Jahr 2016 gegangen. „Es sollte kein bedrückendes steinernes Monument werden“, erklärt Lena Wolf, die Referentin des Kanzlers. Der Baum mit den herbstgoldenen Blättern steht für den Kreislauf des Lebens und fügt sich natürlich in die Umgebung ein. „Es ist unauffällig, aber wenn jemand einen Ort zum Trauern braucht, kann er oder sie hierhin kommen.“</p>&#13;
<p>Lena Wolf erklärt, dass sich Studierende an die Hochschulleitung wandten, weil sie einen Ort des Gedenkens suchten, als Prof. Dr. Gundi Baumeister von der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik im Sommer 2020 plötzlich und unerwartet starb. Daraus entstand die Idee des Gedenkbaumes. Wolf selbst war zu dieser Zeit noch nicht an der Hochschule, koordinierte aber die Umsetzung. Dr. Margareta Bögelein, Leiterin des Referats für Marketing und Kommunikation, unterstützte die Ideenfindung und der Innere Dienst errichtete das Rondell mit dem Baum. „Ich danke dem Team für das Engagement“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/dr-matthias-j-kaiser.html">Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Auf dem Gelände des Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg wurde ein Ort des Gedenkens errichtet.</em></p>&#13;
<p>Der November steht im Zeichen des Totengedenkens. Auf der Wiese, die von den Gebäuden 12, 1 und 2 eingerahmt wird, wurde jetzt ein Baum gepflanzt, der an Kolleginnen und Kollegen erinnert, die während ihrer aktiven Dienstzeit an der Hochschule Coburg gestorben sind. Rund um den Tulpenbaum wurde ein Rondell gepflastert. Größere Steine tragen die Namen der Verstorbenen. Dabei wurde fünf Jahre zurück bis ins Jahr 2016 gegangen. „Es sollte kein bedrückendes steinernes Monument werden“, erklärt Lena Wolf, die Referentin des Kanzlers. Der Baum mit den herbstgoldenen Blättern steht für den Kreislauf des Lebens und fügt sich natürlich in die Umgebung ein. „Es ist unauffällig, aber wenn jemand einen Ort zum Trauern braucht, kann er oder sie hierhin kommen.“</p>&#13;
<p>Lena Wolf erklärt, dass sich Studierende an die Hochschulleitung wandten, weil sie einen Ort des Gedenkens suchten, als Prof. Dr. Gundi Baumeister von der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik im Sommer 2020 plötzlich und unerwartet starb. Daraus entstand die Idee des Gedenkbaumes. Wolf selbst war zu dieser Zeit noch nicht an der Hochschule, koordinierte aber die Umsetzung. Dr. Margareta Bögelein, Leiterin des Referats für Marketing und Kommunikation, unterstützte die Ideenfindung und der Innere Dienst errichtete das Rondell mit dem Baum. „Ich danke dem Team für das Engagement“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/dr-matthias-j-kaiser.html">Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Michel_Keil-1024x683.jpg"
                        fileSize="125711"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_2017_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppenfoto_Auszeichnung-1024x683.jpg"
                        fileSize="138936"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gedenkstaette07-1024x680.jpg"
                        fileSize="271084"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/20211020_120118-1024x485.jpg"
                        fileSize="208769"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="485"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gedenkstaette01-1024x690.jpg"
                        fileSize="270544"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="690"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Preise für exzellente Lehre verliehen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/preise-fuer-exzellente-lehre-verliehen/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Oct 2021 10:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/preise-fuer-exzellente-lehre-verliehen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Einmal im Jahr stimmen die Studierenden der Hochschule Coburg darüber ab, wer in ihrer Fakultät den Preis für exzellente Lehre bekommt. Die Preisträger in diesem Jahr sind<a href="t3://page?uid=909"> Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a>, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften, <a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich</a>, Fakultät Design, <a href="t3://page?uid=547">Prof. Dr. Peter Raab</a><strong>,</strong> Fakultät Elektrotechnik und Informatik, <a href="t3://page?uid=478">Prof Dr. Martin Prechtl</a>, Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, <a href="t3://page?uid=1041">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a>, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, <a href="t3://page?uid=1030">Prof. Dr. Uwe Demmler</a> und <a href="t3://page?uid=467">Prof. Dr. Lutz Schneider</a>, beide aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, sowie <a href="t3://page?uid=896">Prof. Dr. Christian Zagel </a>vom Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule.</em></p>&#13;
<p>Im feierlichen Rahmen des Presidents Dinners, zu dem Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze eingeladen hatte, konnten die Studierenden ihre Lehrenden würdigen und ihnen verraten, weshalb sie den Preis verdient haben. In diesem Jahr stand die Qualität der Online-Lehre im Vordergrund. Die studentischen Laudatoren waren begeistert von dem besonderen Engagement der Lehrenden. Und manches Lob machte die Geehrten auch etwas verlegen. Denn Sätze wie „Sie haben die Herzen ihrer Studierenden gewonnen“, und „Wir sind stolz, Sie als Professor zu haben“, hören sie im Alltag an der Hochschule eher selten.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Janosch Hildebrand aus dem Studiengang Bioanalytik punktet bei seinen Studierenden zudem durch die zahlreichen Beispiele aus seiner beruflichen Praxis, die Wiederholungseinheiten am Anfang jeder Vorlesung und die Karrieretipps, die er für die Zeit nach dem Studium gibt.</p>&#13;
<p>„Sie sehen das Potenzial Ihrer Studierenden und ermutigen uns, scheinbare Grenzen zu überwinden“, dieses Feedback bekam Prof. Dr. Michael Heinrich per Video nach Cambridge übermittelt, wo er derzeit als Gastprofessor lehrt. Fasziniert sind die Studierenden aus der Innenarchitektur auch von seinen phantastischen Zeichenkünsten und davon, dass er ihnen selbst auch immer wieder „die Angst vor dem weißen Blatt Papier nimmt“.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Peter Raab aus der Elektrotechnik begeisterte seine Studierenden im Lockdown unter anderem im Mikrocomputer-Praktikum, wo er an jedem Laborplatz eine Webcam installierte, um Versuche aus der Hochschule heraus für alle erlebbar machte, die Zuhause vor dem Computer sitzen mussten.</p>&#13;
<p>Dass Wissen dann am ehesten im Gedächtnis bleibt, wenn es in emotionale Geschichten verpackt ist, erleben die Studierenden bei Prof. Dr. Martin Prechtl. Und das in dem – auf den ersten Blick – sehr theoretischen Fach der mathematischen Dynamik. „Sie haben Spaß und Freude an Ihrer Arbeit, das springt auf uns über“, bescheinigen ihm seine Studierenden.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Christiane Alberternst schafft es, ihren Studierenden die theoretischen Inhalte der Psychologie so zu vermitteln, dass sie in der Praxis der sozialen Arbeit sehr gut anwendbar sind. Und ihre Studierenden schätzen die differenzierte wissenschaftliche Art, mit der sie an die unterschiedlichen Themen ihres Fachgebietes herangeht.</p>&#13;
<p>In der Fakultät Wirtschaftswissenschaften gab es in diesem Jahr zwei Preisträger, die bei der studentischen Wahl die gleiche Punktzahl erreichten: Prof. Dr. Uwe Demmler gelingt es, seinen Studierenden auch das von vielen als trocken empfundene Thema „Steuern“ interessant zu machen. Und der Volkswirt Prof. Dr. Lutz Schneider überrascht seine Studierenden immer wieder damit, Fragen seines Fachgebietes in Form eines „Rollenspiels“ sowohl aus der Sicht des Professors als auch aus studentischer Sicht zu vermitteln. Die Studierenden bescheinigen ihm zudem: „Die Qualität ihrer Lehre hat bei der Umstellung auf online überhaupt nicht gelitten.“</p>&#13;
<p>„Wir lernen von Ihnen, offen für Innovationen zu sein und über unseren eigenen Schatten zu springen“, das bekam Prof. Dr. Christian Zagel von seinen Studierenden aus dem Studiengang ZukunftsDesign zu hören. Diese Offenheit für Innovationen zeigt sich für sie auch in der interaktiven Lehre, in die er auch die Erfahrungen seiner Studierenden mit einbezieht.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Christiane Fritze beglückwünschte die Preisträger und die Preisträgerin und sie bedankte sich bei Prof. Dr. Roland Hertrich, dem Vorsitzenden des Hochschulvereins, auf dessen Initiative hin der Preis für exzellente Lehre vor einigen Jahren ins Leben gerufen wurde.</p>&#13;
<p>Die studentischen Laudatoren waren<br /> Fakultät Angewandte Naturwissenschaften: <strong>Josefine Samuels </strong>und<strong> Samuel Feil</strong><br /> Fakultät Design: <strong>Vanessa Welsch </strong>und<strong> Lena Heckmann</strong><br /> Fakultät Elektrotechnik und Informatik: <strong>Andreas Fröhlich</strong> und <strong>Hannes Hartmann</strong><br /> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik: <strong>Mark Kirchner</strong> und <strong>Marc Ziegler</strong><br /> Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit: <strong>Andreas Dimke</strong> und <strong>Nina Auchter</strong><br /> Fakultät Wirtschaftswissenschaften: <strong>Tim Greiner</strong> und <strong>Eva-Maria Seelinger</strong><br /> Wissenschafts- und Kulturzentrum: <strong>Rüdiger Hümmer</strong> und<strong> Nadine Freitag</strong></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Einmal im Jahr stimmen die Studierenden der Hochschule Coburg darüber ab, wer in ihrer Fakultät den Preis für exzellente Lehre bekommt. Die Preisträger in diesem Jahr sind<a href="t3://page?uid=909"> Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a>, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften, <a href="t3://page?uid=497">Prof. Dr. Michael Heinrich</a>, Fakultät Design, <a href="t3://page?uid=547">Prof. Dr. Peter Raab</a><strong>,</strong> Fakultät Elektrotechnik und Informatik, <a href="t3://page?uid=478">Prof Dr. Martin Prechtl</a>, Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, <a href="t3://page?uid=1041">Prof. Dr. Christiane Alberternst</a>, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, <a href="t3://page?uid=1030">Prof. Dr. Uwe Demmler</a> und <a href="t3://page?uid=467">Prof. Dr. Lutz Schneider</a>, beide aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, sowie <a href="t3://page?uid=896">Prof. Dr. Christian Zagel </a>vom Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule.</em></p>&#13;
<p>Im feierlichen Rahmen des Presidents Dinners, zu dem Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze eingeladen hatte, konnten die Studierenden ihre Lehrenden würdigen und ihnen verraten, weshalb sie den Preis verdient haben. In diesem Jahr stand die Qualität der Online-Lehre im Vordergrund. Die studentischen Laudatoren waren begeistert von dem besonderen Engagement der Lehrenden. Und manches Lob machte die Geehrten auch etwas verlegen. Denn Sätze wie „Sie haben die Herzen ihrer Studierenden gewonnen“, und „Wir sind stolz, Sie als Professor zu haben“, hören sie im Alltag an der Hochschule eher selten.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Janosch Hildebrand aus dem Studiengang Bioanalytik punktet bei seinen Studierenden zudem durch die zahlreichen Beispiele aus seiner beruflichen Praxis, die Wiederholungseinheiten am Anfang jeder Vorlesung und die Karrieretipps, die er für die Zeit nach dem Studium gibt.</p>&#13;
<p>„Sie sehen das Potenzial Ihrer Studierenden und ermutigen uns, scheinbare Grenzen zu überwinden“, dieses Feedback bekam Prof. Dr. Michael Heinrich per Video nach Cambridge übermittelt, wo er derzeit als Gastprofessor lehrt. Fasziniert sind die Studierenden aus der Innenarchitektur auch von seinen phantastischen Zeichenkünsten und davon, dass er ihnen selbst auch immer wieder „die Angst vor dem weißen Blatt Papier nimmt“.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Peter Raab aus der Elektrotechnik begeisterte seine Studierenden im Lockdown unter anderem im Mikrocomputer-Praktikum, wo er an jedem Laborplatz eine Webcam installierte, um Versuche aus der Hochschule heraus für alle erlebbar machte, die Zuhause vor dem Computer sitzen mussten.</p>&#13;
<p>Dass Wissen dann am ehesten im Gedächtnis bleibt, wenn es in emotionale Geschichten verpackt ist, erleben die Studierenden bei Prof. Dr. Martin Prechtl. Und das in dem – auf den ersten Blick – sehr theoretischen Fach der mathematischen Dynamik. „Sie haben Spaß und Freude an Ihrer Arbeit, das springt auf uns über“, bescheinigen ihm seine Studierenden.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Christiane Alberternst schafft es, ihren Studierenden die theoretischen Inhalte der Psychologie so zu vermitteln, dass sie in der Praxis der sozialen Arbeit sehr gut anwendbar sind. Und ihre Studierenden schätzen die differenzierte wissenschaftliche Art, mit der sie an die unterschiedlichen Themen ihres Fachgebietes herangeht.</p>&#13;
<p>In der Fakultät Wirtschaftswissenschaften gab es in diesem Jahr zwei Preisträger, die bei der studentischen Wahl die gleiche Punktzahl erreichten: Prof. Dr. Uwe Demmler gelingt es, seinen Studierenden auch das von vielen als trocken empfundene Thema „Steuern“ interessant zu machen. Und der Volkswirt Prof. Dr. Lutz Schneider überrascht seine Studierenden immer wieder damit, Fragen seines Fachgebietes in Form eines „Rollenspiels“ sowohl aus der Sicht des Professors als auch aus studentischer Sicht zu vermitteln. Die Studierenden bescheinigen ihm zudem: „Die Qualität ihrer Lehre hat bei der Umstellung auf online überhaupt nicht gelitten.“</p>&#13;
<p>„Wir lernen von Ihnen, offen für Innovationen zu sein und über unseren eigenen Schatten zu springen“, das bekam Prof. Dr. Christian Zagel von seinen Studierenden aus dem Studiengang ZukunftsDesign zu hören. Diese Offenheit für Innovationen zeigt sich für sie auch in der interaktiven Lehre, in die er auch die Erfahrungen seiner Studierenden mit einbezieht.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Christiane Fritze beglückwünschte die Preisträger und die Preisträgerin und sie bedankte sich bei Prof. Dr. Roland Hertrich, dem Vorsitzenden des Hochschulvereins, auf dessen Initiative hin der Preis für exzellente Lehre vor einigen Jahren ins Leben gerufen wurde.</p>&#13;
<p>Die studentischen Laudatoren waren<br /> Fakultät Angewandte Naturwissenschaften: <strong>Josefine Samuels </strong>und<strong> Samuel Feil</strong><br /> Fakultät Design: <strong>Vanessa Welsch </strong>und<strong> Lena Heckmann</strong><br /> Fakultät Elektrotechnik und Informatik: <strong>Andreas Fröhlich</strong> und <strong>Hannes Hartmann</strong><br /> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik: <strong>Mark Kirchner</strong> und <strong>Marc Ziegler</strong><br /> Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit: <strong>Andreas Dimke</strong> und <strong>Nina Auchter</strong><br /> Fakultät Wirtschaftswissenschaften: <strong>Tim Greiner</strong> und <strong>Eva-Maria Seelinger</strong><br /> Wissenschafts- und Kulturzentrum: <strong>Rüdiger Hümmer</strong> und<strong> Nadine Freitag</strong></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6213-s-1024x649.jpg"
                        fileSize="162663"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="649"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kulturpreis Bayern für Absolventen des Studiengangs Bioanalytik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-geht-an-absolventen-des-masterstudiengangs-bioanalytik/</link>
                <pubDate>Wed, 27 Oct 2021 06:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-geht-an-absolventen-des-masterstudiengangs-bioanalytik/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>„Ich habe mich gefreut wie ein Schnitzel!“ Lukas Häfner muss herzlich lachen, als er mit diesem Satz den Moment beschreibt, in dem er erfahren hat, dass er mit dem Kulturpreis Bayern für seine Masterarbeit ausgezeichnet wurde.</em><br /> Geflügelwurst, Pastete, Döner oder Chicken Nuggets. Nicht immer ist drin, was drauf steht. Oft werden bei verarbeiteten Fleischprodukten günstigere Fleischsorten beigemischt. Lukas Häfner hat eine Methode entwickelt mit der in einem Arbeitsgang neun verschiedene Geflügelsorten in Lebensmitteln identifiziert werden können. Seine Masterarbeit im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-bioanalytik.html" target="Masterstudiengang Bioanalytik" rel="noopener">Studiengang Bioanalytik</a> entstand in Zusammenarbeit mit dem <a href="https://www.mri.bund.de/de/institute/sicherheit-und-qualitaet-bei-fleisch/" target="MRI" rel="noopener">Max Rubner-Institut (MRI)</a>, dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Kulmbach.</p>&#13;
<h4>Alle Neune</h4>&#13;
<p>Bisher gibt es Methoden, um einzelne Geflügelfleischarten zu identifizieren. Neu an Häfners Forschungsergebnis ist, dass gleich neun verschiedene Geflügelarten analysiert werden können. Er erklärt: „Die Methoden, die es gibt, sind nicht so engmaschig, wie man es gerne hätte. Bislang kann man Huhn von Schwein unterscheiden, aber könnte nicht Huhn von Gans unterschieden.“ Der 30-Jährige Preisträger hat ein halbes Jahr im Labor geforscht und danach die Masterarbeit und einen Fachartikel dazu verfasst: „Es war ein ziemlich aufwändiger Prozess, gerade in der Anfangsphase. Wir haben verschiedene Wege ausprobiert, die Peptide zu finden, die man für die Methode braucht.“ Die Mühe hat sich ausgezahlt. „Alle neun Geflügelspezies werden jetzt in einem Analyselauf ausgewertet. Das vereinfacht die Analysen und macht das Ergebnis verlässlicher.“</p>&#13;
<p>Dr. Wolfgang Jira hat von Seiten des MRI die Arbeit betreut. Er lobt Häfners Fachwissen und die Einsatzbereitschaft für diese Forschungsarbeit: „Bei der erarbeiteten Methode handelt es sich um das erste Nachweisverfahren, dass eine zuverlässige Differenzierung von hochpreisigen Spezies wie Wachtel, Perlhuhn und Fasan von deutlich preiswerteren Spezies wie Huhn und Pute ermöglicht.“ Diese Analysemethode könnte auch bald in Lebensmittellaboren zum Einsatz kommen. Häfner erklärt: „Wir streben an, dass die Methode in die Sammlung der Standardmethoden aufgenommen wird, das ist allerdings ein längerer Prozess.“</p>&#13;
<p>Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html" target="Prof. Kalkhof" rel="noopener">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> würdigt die Arbeit seines Schützlings, schließlich werden die Verbraucher davon profitieren: „Zur Sicherung der Lebensmittelqualität ist eine zuverlässige Authentifizierung der Geflügelart erforderlich. Die Ergebnisse der Masterarbeit stellen einen großen Schritt für die Authentizitätsprüfung und Qualitätssicherung von Geflügelfleisch dar.“</p>&#13;
<h4>Kann Spuren von Fleisch enthalten</h4>&#13;
<p>Lukas Häfner ruht sich nicht auf seinem Preis aus, sondern verfolgt seine wissenschaftliche Karriere weiter. Er ist weiterhin am MRI als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und arbeitet an seiner Promotion, die er an der Universität Stuttgart macht. „Ich entwickle jetzt eine Methode, wie man fleischhaltige, vegetarische und vegane Lebensmittel voneinander unterscheiden kann.“ Häfner wird also der Wissenschaft treu bleiben, doch: „Ich könnte mir schon vorstellen, in die Lehre zu gehen.“</p>&#13;
<h4>Preis für Wissenschaft und Kunst</h4>&#13;
<p>Die Bayernwerk AG ehrt jedes Jahr zusammen dem mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst kreative Köpfe, die neue Wege gehen. In der Sparte Wissenschaft werden die 32 besten Universitäts- und Hochschulabsolventinnen und -absolventen Bayerns geehrt. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die von dem Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer geformte Bronzestatue „Gedankenblitz“ und ein Preisgeld.</p>&#13;
<p>Die prämierte <strong>Masterarbeit</strong> von Lukas Häfner trägt den Titel „Identifizierung von Markerpeptiden zur massenspektrometrischen Differenzierung verschiedener Geflügelarten“. Publiziert in einer Fachzeitschrift als: „Authentication of nine poultry species using high- performance liquid chromatography–tandem mass spectrometry“ (Food Control Volume 122, April 2021)</p>&#13;
<p>Die Preisverleihung findet am <strong>28. Oktober ab 19.00 Uhr </strong>in München statt. Die Veranstaltung wird im <a href="https://www.bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern/" target="Livestream Kulturpreis Bayern" rel="noopener">Livestream</a> übertragen.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Ich habe mich gefreut wie ein Schnitzel!“ Lukas Häfner muss herzlich lachen, als er mit diesem Satz den Moment beschreibt, in dem er erfahren hat, dass er mit dem Kulturpreis Bayern für seine Masterarbeit ausgezeichnet wurde.</em><br /> Geflügelwurst, Pastete, Döner oder Chicken Nuggets. Nicht immer ist drin, was drauf steht. Oft werden bei verarbeiteten Fleischprodukten günstigere Fleischsorten beigemischt. Lukas Häfner hat eine Methode entwickelt mit der in einem Arbeitsgang neun verschiedene Geflügelsorten in Lebensmitteln identifiziert werden können. Seine Masterarbeit im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-bioanalytik.html" target="Masterstudiengang Bioanalytik" rel="noopener">Studiengang Bioanalytik</a> entstand in Zusammenarbeit mit dem <a href="https://www.mri.bund.de/de/institute/sicherheit-und-qualitaet-bei-fleisch/" target="MRI" rel="noopener">Max Rubner-Institut (MRI)</a>, dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel in Kulmbach.</p>&#13;
<h4>Alle Neune</h4>&#13;
<p>Bisher gibt es Methoden, um einzelne Geflügelfleischarten zu identifizieren. Neu an Häfners Forschungsergebnis ist, dass gleich neun verschiedene Geflügelarten analysiert werden können. Er erklärt: „Die Methoden, die es gibt, sind nicht so engmaschig, wie man es gerne hätte. Bislang kann man Huhn von Schwein unterscheiden, aber könnte nicht Huhn von Gans unterschieden.“ Der 30-Jährige Preisträger hat ein halbes Jahr im Labor geforscht und danach die Masterarbeit und einen Fachartikel dazu verfasst: „Es war ein ziemlich aufwändiger Prozess, gerade in der Anfangsphase. Wir haben verschiedene Wege ausprobiert, die Peptide zu finden, die man für die Methode braucht.“ Die Mühe hat sich ausgezahlt. „Alle neun Geflügelspezies werden jetzt in einem Analyselauf ausgewertet. Das vereinfacht die Analysen und macht das Ergebnis verlässlicher.“</p>&#13;
<p>Dr. Wolfgang Jira hat von Seiten des MRI die Arbeit betreut. Er lobt Häfners Fachwissen und die Einsatzbereitschaft für diese Forschungsarbeit: „Bei der erarbeiteten Methode handelt es sich um das erste Nachweisverfahren, dass eine zuverlässige Differenzierung von hochpreisigen Spezies wie Wachtel, Perlhuhn und Fasan von deutlich preiswerteren Spezies wie Huhn und Pute ermöglicht.“ Diese Analysemethode könnte auch bald in Lebensmittellaboren zum Einsatz kommen. Häfner erklärt: „Wir streben an, dass die Methode in die Sammlung der Standardmethoden aufgenommen wird, das ist allerdings ein längerer Prozess.“</p>&#13;
<p>Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html" target="Prof. Kalkhof" rel="noopener">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> würdigt die Arbeit seines Schützlings, schließlich werden die Verbraucher davon profitieren: „Zur Sicherung der Lebensmittelqualität ist eine zuverlässige Authentifizierung der Geflügelart erforderlich. Die Ergebnisse der Masterarbeit stellen einen großen Schritt für die Authentizitätsprüfung und Qualitätssicherung von Geflügelfleisch dar.“</p>&#13;
<h4>Kann Spuren von Fleisch enthalten</h4>&#13;
<p>Lukas Häfner ruht sich nicht auf seinem Preis aus, sondern verfolgt seine wissenschaftliche Karriere weiter. Er ist weiterhin am MRI als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und arbeitet an seiner Promotion, die er an der Universität Stuttgart macht. „Ich entwickle jetzt eine Methode, wie man fleischhaltige, vegetarische und vegane Lebensmittel voneinander unterscheiden kann.“ Häfner wird also der Wissenschaft treu bleiben, doch: „Ich könnte mir schon vorstellen, in die Lehre zu gehen.“</p>&#13;
<h4>Preis für Wissenschaft und Kunst</h4>&#13;
<p>Die Bayernwerk AG ehrt jedes Jahr zusammen dem mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst kreative Köpfe, die neue Wege gehen. In der Sparte Wissenschaft werden die 32 besten Universitäts- und Hochschulabsolventinnen und -absolventen Bayerns geehrt. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten die von dem Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer geformte Bronzestatue „Gedankenblitz“ und ein Preisgeld.</p>&#13;
<p>Die prämierte <strong>Masterarbeit</strong> von Lukas Häfner trägt den Titel „Identifizierung von Markerpeptiden zur massenspektrometrischen Differenzierung verschiedener Geflügelarten“. Publiziert in einer Fachzeitschrift als: „Authentication of nine poultry species using high- performance liquid chromatography–tandem mass spectrometry“ (Food Control Volume 122, April 2021)</p>&#13;
<p>Die Preisverleihung findet am <strong>28. Oktober ab 19.00 Uhr </strong>in München statt. Die Veranstaltung wird im <a href="https://www.bayernwerk-live.de/kulturpreis-bayern/" target="Livestream Kulturpreis Bayern" rel="noopener">Livestream</a> übertragen.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Lukas_Haefner_Kulturpreis-1024x1024.jpg"
                        fileSize="203776"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Lukas_Haefner_Kulturpreis-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="158676"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das erste Jahr des neuen Kanzlers]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-erste-jahr-des-neuen-kanzlers/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Oct 2021 04:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-erste-jahr-des-neuen-kanzlers/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nach den <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/die-ersten-tage-des-neuen-kanzlers.html" target="Erste Tage als Kanzler" rel="noopener">ersten Tagen als Kanzler</a> und den <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/die-erste-bilanz-des-kanzlers.html" target="Erste 100 Tage" rel="noopener">ersten 100 Tagen im Amt</a>, stellt sich Dr. Matthias J. Kaiser selbst gerne auf den Prüfstand. Nun lässt er das erste Jahr als neuer Kanzler Revue passieren.</em></p>&#13;
<p><em>Das Hochschulinnovationsgesetz ist sicher der wichtigste Wegweiser für Ihre Arbeit. Wie begegnen Sie den neuen Vorgaben?</em><br /> <strong>Dr. Matthias J. Kaiser:</strong> Das neue Hochschulinnovationsgesetz des Freistaates Bayern hat sozusagen den Nordpol für unseren Hochschulkompass ein gutes Stück verrückt. Wir müssen unseren Kurs anpassen. Stichworte sind hier die „Unternehmerische Hochschule“ und der damit zu ergründende, neue Zeitgeist. Das bringt eine stark betriebswirtschaftliche Perspektive und mehr Wettbewerb mit sich. Wir dürfen jetzt noch stärker begründen, warum wir etwas tun. Zum anderen wird das Gut „Bildung“ neuen Rahmenbedingungen unterworfen. Das bedeutet eine Konzentration auf unsere Kernkompetenzen und mehr Effizienzdenken im „Drumherum“ um Lehre, Forschung und Transfer. Innerhalb dieser Bereiche müssen wir gemeinsam die Schwerpunkte und deutliche Akzente setzen, die wir im neuen Strategiepapier 2030 festgehalten haben. Natürlich bringen auch die Kolleginnen und Kollegen der Hochschulleitung diesen neuen Zeitgeist mit voran. Unsere gemeinsamen Maximen sind hier: Zukunft gestalten, Region prägen und mehr als lernen und&nbsp;arbeiten. In meinen Bereich fällt dabei die Hochschulverwaltung, das IT-Zentrum und unsere Bibliothek darauf vorzubereiten.</p>&#13;
<p><em>Dabei ist die Digitalisierung ein wichtiger Punkt?</em><br /> Genau, Serviceverbesserungen und Digitalisierung von Verwaltungsprozessen laufen Hand in Hand. Das habe ich mir für die nächsten Monate und Jahre vorgenommen. Hier haben wir schon einiges geschafft, und es gibt noch viele Vorgänge, die wir generell weiter vereinfachen, optimieren und auch digitalisieren müssen.</p>&#13;
<p><em>Sie sagen, das mittlere Management soll gestärkt werden, was genau bedeutet das?</em><br /> Ich möchte, dass die Arbeit in den Einheiten selbständiger gestaltet wird. Das geht nur mit einer Stärkung des mittleren Managements. Dabei ist mir sehr wichtig, dass Abteilungsleitungen und Referatsleitungen mit mehr Verantwortung, Budgets und Mandaten ausgestattet werden. Wir brauchen eine klare Ressourcenplanung, klare Richtlinien. Und ich weiß, es kann auch anstrengend sein, Verantwortung zu tragen. Im ersten Jahr sind nun gemeinsam die „groben Weichenstellungen“ getroffen worden, jetzt geht es an die „Feinjustierung“. Ich glaube fest daran, dass Teamleistungen oft nachhaltiger sind, als Einzelleistungen.</p>&#13;
<p><em>Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt-Verwaltung und Politik?</em><br /> Mein Kontakt zum Ministerium, den Landtagsabgeordneten, zum Oberbürgermeister, dem Landrat, zu regionalen Unternehmerinnen und Unternehmern und dem Stadtrat ist exzellent. Wir tauschen uns alle regelmäßig aus und versuchen die Hochschule als aktiven Player zu etablieren, um die Region zu stärken. Die Hochschule wird von vielen Seiten sehr gut unterstützt, nimmt weiter Fahrt auf. Ich arbeite wirklich gerne und vertrauensvoll mit allen Netzwerker:innen zusammen.</p>&#13;
<p><em>Was sind die größten Stärken, die Sie in Ihre Arbeit einbringen?</em><br /> Ich höre aktiv zu, versuche empathisch zu sein und komme schnell auf den Punkt. Auf diese Weise können Entscheidungen zügig und nachhaltig getroffen werden. Außerdem bin ich „hoffentlich“ sehr zuverlässig. Ich bin sicher hart gegen mich selbst, aber versuche auch fair und großzügig anderen gegenüber zu sein. Diese Kombination finde ich wichtig, schließlich will ich für alle an der Hochschule ein guter Dienstleister sein.</p>&#13;
<p><em>Kanzler einer Hochschule zu werden, war sicher nicht immer Ihr Berufswunsch, in welche Richtung wollten Sie früher gehen?</em><br /> Meine Eltern sind beide geisteswissenschaftlich geprägt, daher habe ich immer mit Ingenieurwissenschaften geliebäugelt. Sich etwas auszudenken und mit eigenen Händen umzusetzen, also vom Denkmodus auch mal in den Gummistiefelmodus zu kommen, finde ich gut. Hier an der Hochschule habe ich das in gewisser Weise immer noch: Was ich mir ausdenke und mit dem Team bespreche, kann ich entstehen sehen. Ich sehe was erschaffen worden ist. Daneben bleibt dennoch die Erkenntnis, dass viele Leute um mich rum in praktischen Dingen des Lebens deutlich besser sind, als ich.</p>&#13;
<p><em>Neben handwerklichen Defiziten, was bezeichnen Sie als Ihre größte Schwäche?</em><br /> Meine größte Schwäche ist, dass ich bei manchen Themen nicht „Nein“ sagen kann, da überwiegt das Altruistische oder auch meine Neugier. Viele wissen ja, dass ich Japan sehr mag und dort verwendet man das Wort „Nein“ auch nicht, obwohl es im Wörterbuch zu finden ist. Die Konsequenzen zeigen sich dann für mich in einem hohen Workload. Darauf reagiere ich unter anderem, indem ich mein Selbstmanagement anpasse und die Selbstverantwortung in den zentralen Einheiten der Hochschulverwaltung stärke.</p>&#13;
<p><em>Mit welchen Worten würden Sie Ihr erstes Jahr als Kanzler der Hochschule Coburg abschließen?</em><br /> Natürlich weiß ich, als Kanzler ist man niemals „Everybody´s Darling“. Ich habe große und unterschiedliche Verantwortlichkeiten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unseren Haushalt und die operativen Prozesse im Alltag unserer Hochschulfamilie. Ich habe Respekt gegenüber dieser „Kanzlerfunktion“ und möchte insbesondere allen Kolleginnen und Kollegen meine große Dankbarkeit ausdrücken, dass man mich hier so annimmt, wie ich bin und wirke: Ein Westfale, der es in Franken sehr gut getroffen hat.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach den <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/die-ersten-tage-des-neuen-kanzlers.html" target="Erste Tage als Kanzler" rel="noopener">ersten Tagen als Kanzler</a> und den <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/die-erste-bilanz-des-kanzlers.html" target="Erste 100 Tage" rel="noopener">ersten 100 Tagen im Amt</a>, stellt sich Dr. Matthias J. Kaiser selbst gerne auf den Prüfstand. Nun lässt er das erste Jahr als neuer Kanzler Revue passieren.</em></p>&#13;
<p><em>Das Hochschulinnovationsgesetz ist sicher der wichtigste Wegweiser für Ihre Arbeit. Wie begegnen Sie den neuen Vorgaben?</em><br /> <strong>Dr. Matthias J. Kaiser:</strong> Das neue Hochschulinnovationsgesetz des Freistaates Bayern hat sozusagen den Nordpol für unseren Hochschulkompass ein gutes Stück verrückt. Wir müssen unseren Kurs anpassen. Stichworte sind hier die „Unternehmerische Hochschule“ und der damit zu ergründende, neue Zeitgeist. Das bringt eine stark betriebswirtschaftliche Perspektive und mehr Wettbewerb mit sich. Wir dürfen jetzt noch stärker begründen, warum wir etwas tun. Zum anderen wird das Gut „Bildung“ neuen Rahmenbedingungen unterworfen. Das bedeutet eine Konzentration auf unsere Kernkompetenzen und mehr Effizienzdenken im „Drumherum“ um Lehre, Forschung und Transfer. Innerhalb dieser Bereiche müssen wir gemeinsam die Schwerpunkte und deutliche Akzente setzen, die wir im neuen Strategiepapier 2030 festgehalten haben. Natürlich bringen auch die Kolleginnen und Kollegen der Hochschulleitung diesen neuen Zeitgeist mit voran. Unsere gemeinsamen Maximen sind hier: Zukunft gestalten, Region prägen und mehr als lernen und&nbsp;arbeiten. In meinen Bereich fällt dabei die Hochschulverwaltung, das IT-Zentrum und unsere Bibliothek darauf vorzubereiten.</p>&#13;
<p><em>Dabei ist die Digitalisierung ein wichtiger Punkt?</em><br /> Genau, Serviceverbesserungen und Digitalisierung von Verwaltungsprozessen laufen Hand in Hand. Das habe ich mir für die nächsten Monate und Jahre vorgenommen. Hier haben wir schon einiges geschafft, und es gibt noch viele Vorgänge, die wir generell weiter vereinfachen, optimieren und auch digitalisieren müssen.</p>&#13;
<p><em>Sie sagen, das mittlere Management soll gestärkt werden, was genau bedeutet das?</em><br /> Ich möchte, dass die Arbeit in den Einheiten selbständiger gestaltet wird. Das geht nur mit einer Stärkung des mittleren Managements. Dabei ist mir sehr wichtig, dass Abteilungsleitungen und Referatsleitungen mit mehr Verantwortung, Budgets und Mandaten ausgestattet werden. Wir brauchen eine klare Ressourcenplanung, klare Richtlinien. Und ich weiß, es kann auch anstrengend sein, Verantwortung zu tragen. Im ersten Jahr sind nun gemeinsam die „groben Weichenstellungen“ getroffen worden, jetzt geht es an die „Feinjustierung“. Ich glaube fest daran, dass Teamleistungen oft nachhaltiger sind, als Einzelleistungen.</p>&#13;
<p><em>Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt-Verwaltung und Politik?</em><br /> Mein Kontakt zum Ministerium, den Landtagsabgeordneten, zum Oberbürgermeister, dem Landrat, zu regionalen Unternehmerinnen und Unternehmern und dem Stadtrat ist exzellent. Wir tauschen uns alle regelmäßig aus und versuchen die Hochschule als aktiven Player zu etablieren, um die Region zu stärken. Die Hochschule wird von vielen Seiten sehr gut unterstützt, nimmt weiter Fahrt auf. Ich arbeite wirklich gerne und vertrauensvoll mit allen Netzwerker:innen zusammen.</p>&#13;
<p><em>Was sind die größten Stärken, die Sie in Ihre Arbeit einbringen?</em><br /> Ich höre aktiv zu, versuche empathisch zu sein und komme schnell auf den Punkt. Auf diese Weise können Entscheidungen zügig und nachhaltig getroffen werden. Außerdem bin ich „hoffentlich“ sehr zuverlässig. Ich bin sicher hart gegen mich selbst, aber versuche auch fair und großzügig anderen gegenüber zu sein. Diese Kombination finde ich wichtig, schließlich will ich für alle an der Hochschule ein guter Dienstleister sein.</p>&#13;
<p><em>Kanzler einer Hochschule zu werden, war sicher nicht immer Ihr Berufswunsch, in welche Richtung wollten Sie früher gehen?</em><br /> Meine Eltern sind beide geisteswissenschaftlich geprägt, daher habe ich immer mit Ingenieurwissenschaften geliebäugelt. Sich etwas auszudenken und mit eigenen Händen umzusetzen, also vom Denkmodus auch mal in den Gummistiefelmodus zu kommen, finde ich gut. Hier an der Hochschule habe ich das in gewisser Weise immer noch: Was ich mir ausdenke und mit dem Team bespreche, kann ich entstehen sehen. Ich sehe was erschaffen worden ist. Daneben bleibt dennoch die Erkenntnis, dass viele Leute um mich rum in praktischen Dingen des Lebens deutlich besser sind, als ich.</p>&#13;
<p><em>Neben handwerklichen Defiziten, was bezeichnen Sie als Ihre größte Schwäche?</em><br /> Meine größte Schwäche ist, dass ich bei manchen Themen nicht „Nein“ sagen kann, da überwiegt das Altruistische oder auch meine Neugier. Viele wissen ja, dass ich Japan sehr mag und dort verwendet man das Wort „Nein“ auch nicht, obwohl es im Wörterbuch zu finden ist. Die Konsequenzen zeigen sich dann für mich in einem hohen Workload. Darauf reagiere ich unter anderem, indem ich mein Selbstmanagement anpasse und die Selbstverantwortung in den zentralen Einheiten der Hochschulverwaltung stärke.</p>&#13;
<p><em>Mit welchen Worten würden Sie Ihr erstes Jahr als Kanzler der Hochschule Coburg abschließen?</em><br /> Natürlich weiß ich, als Kanzler ist man niemals „Everybody´s Darling“. Ich habe große und unterschiedliche Verantwortlichkeiten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unseren Haushalt und die operativen Prozesse im Alltag unserer Hochschulfamilie. Ich habe Respekt gegenüber dieser „Kanzlerfunktion“ und möchte insbesondere allen Kolleginnen und Kollegen meine große Dankbarkeit ausdrücken, dass man mich hier so annimmt, wie ich bin und wirke: Ein Westfale, der es in Franken sehr gut getroffen hat.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/179-KanzlerKaiser-1024x682.jpg"
                        fileSize="134075"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wenn Lebensretter Hilfe brauchen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wenn-lebensretter-hilfe-brauchen/</link>
                <pubDate>Mon, 25 Oct 2021 06:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wenn-lebensretter-hilfe-brauchen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Spezialeinheit, Notarzt oder Rettungsflieger: Diese Hochleistungsteams kommen zum Einsatz, wenn kein anderer Helfer mehr weiterkommt. Es geht um Sekunden und jede Entscheidung hat Folgen. Das ist kein Job für jeden Menschen. Wie diese Einsatzkräfte mit den Belastungen umgehen, hat Tamara Jäger in ihrer Masterarbeit untersucht. </em>&nbsp;</p>&#13;
<p>&nbsp;Bei Einsätzen von SEK oder fliegendem Notarzt denkt man sofort an risikofreudige Haudegen aus Actionfilmen. Doch ganz so klischeehaft ist das im wahren Leben nicht: Tamara Jäger hat für ihre Masterarbeit im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziale-arbeit-und-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html" target="Master Gesundheitsförderung" rel="noopener">Studiengang Gesundheitsförderung</a> die Leiter von Einsatzteams interviewt. Sie hat erforscht, wie die Führungskräfte Kompetenzen, Stärken und psychische Schutzfaktoren ihrer Teammitglieder fördern, damit sie mental belastbar und gesund bleiben. Betreut wurde die Masterarbeit von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html" target="Prof. Dr. Niko Kohls" rel="noopener">Prof. Dr. Niko Kohls </a>von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Er bekräftigt: „Es ist ein extrem wichtiges Forschungsgebiet mit direktem Anwendungsbezug für alle Menschen, die In Organisationen arbeiten, die mit Sicherheitsaufgaben betraut sind und deswegen extremen Stressbelastungen ausgesetzt sind.“</p>&#13;
<h4>„Beeindruckende Menschen“</h4>&#13;
<p>Tamara Jäger erzählt von den Interviews, die sie, trotz einiger Einschränkungen wegen der Pandemie, persönlich führen konnte. Dazu saß sie mal mit einem Piloten auf Campingstühlen neben der Startbahn eines Flughafens. „Das war ganz witzig,“ erinnert sie sich. Vielmehr haben sie die Gespräche mit diesen Menschen nachhaltig beeindruckt: „Die Einsatzkräfte, denen man einen Heldenmythos andichten würde, sind sich durchaus bewusst, dass sie Leistungsgrenzen haben. Sie sagen über sich: ‚Wir sind Dienstleister und helfen, wenn die Kollegen nicht mehr weiterkommen.‘ Ich habe diese Menschen als äußerst reflektiert und bodenständig erlebt.“<br /> Bereits als Schülerin hat Tamara Jäger interessiert, wie Menschen sich unter Lebensgefahr verhalten. „Diesem Interesse bin ich gefolgt und habe schon meine Bachelorarbeit in München über Traumaprävention bei Polizei und Militär geschrieben.“ Das Thema lässt sie seitdem nicht mehr los, sie will mehr über den Umgang mit dem Risiko und den Extremsituationen erfahren.</p>&#13;
<h4>Eine spannende Gratwanderung</h4>&#13;
<p>Jäger hat für ihre Untersuchung mit Leitern des USK (Unterstützungskommando), des MEK (Mobiles Einsatzkommando) und des SEK (Spezialeinsatzkommando) gesprochen. Außerdem einen Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber unterwegs ist, und einen Piloten für Sonderfliegerei befragt. Was treibt diese Menschen an? „Sie haben eine Affinität zu Stress, Risiko und Herausforderungen. Genauso braucht man den Willen, an die eigenen Leistungsgrenzen und auch darüber hinaus zu gehen.“ &nbsp;Die Forscherin beschreibt, dass diese Personen einerseits sehr perfektionistisch arbeiten, auf der anderen Seite sehr abgeklärt und entspannt sind, und: „Gleichzeitig schwingt immer Freude und Spaß mit. Stress muss ja nicht negativ sein, sondern ist Teil der Berufsfreude.“ Dieser Kontrast befeuert sicher den Heldenmythos.</p>&#13;
<h4>Vertrauen als Voraussetzung</h4>&#13;
<p>„Die Große Kunst ist als Führungskraft, trotz eigener Anspannung, Ruhe und Sicherheit auszustrahlen und vor allem das Vertrauen zueinander.“ Dies ist ein wichtiges Ergebnis der Forschungsarbeit. „Erst durch gegenseitiges Vertrauen kommt eine kameradschaftliche Kommunikation zustande, die den Teammitgliedern gerade in schwierigen Situationen hilft.“ Dennoch sieht Tamara Jäger an manchen Stellen Handlungsbedarf, zum Beispiel wenn es darum geht die unterschiedlichen Einsatzteams miteinander zu vernetzen, damit sie voneinander lernen können.</p>&#13;
<h4>Noch mehr erfahren</h4>&#13;
<p>„Das Thema ist einfach so spannend, daher möchte ich auch in diesem Bereich weiter forschen.“ Daher plant Tamara Jäger den nächsten Schritt, der wäre eine Promotion an der Hochschule Coburg.<br /> Die Masterarbeit von Tamara Jäger heißt „Gesundheitsorientierte Personalführung in spezialisierten Polizeieinheiten“. In der Fachzeitschrift „Taktik und Medizin“ hat sie kürzlich einen Artikel darüber veröffentlicht. Den Artikel finden Sie <a href="https://www.researchgate.net/publication/354986128_Belastbarkeit_Resilienz_Leistungsfahigkeit_Gesundheitsorientierte_Personalfuhrung_in_spezialisierten_Polizeieinheiten">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Spezialeinheit, Notarzt oder Rettungsflieger: Diese Hochleistungsteams kommen zum Einsatz, wenn kein anderer Helfer mehr weiterkommt. Es geht um Sekunden und jede Entscheidung hat Folgen. Das ist kein Job für jeden Menschen. Wie diese Einsatzkräfte mit den Belastungen umgehen, hat Tamara Jäger in ihrer Masterarbeit untersucht. </em>&nbsp;</p>&#13;
<p>&nbsp;Bei Einsätzen von SEK oder fliegendem Notarzt denkt man sofort an risikofreudige Haudegen aus Actionfilmen. Doch ganz so klischeehaft ist das im wahren Leben nicht: Tamara Jäger hat für ihre Masterarbeit im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziale-arbeit-und-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html" target="Master Gesundheitsförderung" rel="noopener">Studiengang Gesundheitsförderung</a> die Leiter von Einsatzteams interviewt. Sie hat erforscht, wie die Führungskräfte Kompetenzen, Stärken und psychische Schutzfaktoren ihrer Teammitglieder fördern, damit sie mental belastbar und gesund bleiben. Betreut wurde die Masterarbeit von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html" target="Prof. Dr. Niko Kohls" rel="noopener">Prof. Dr. Niko Kohls </a>von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Er bekräftigt: „Es ist ein extrem wichtiges Forschungsgebiet mit direktem Anwendungsbezug für alle Menschen, die In Organisationen arbeiten, die mit Sicherheitsaufgaben betraut sind und deswegen extremen Stressbelastungen ausgesetzt sind.“</p>&#13;
<h4>„Beeindruckende Menschen“</h4>&#13;
<p>Tamara Jäger erzählt von den Interviews, die sie, trotz einiger Einschränkungen wegen der Pandemie, persönlich führen konnte. Dazu saß sie mal mit einem Piloten auf Campingstühlen neben der Startbahn eines Flughafens. „Das war ganz witzig,“ erinnert sie sich. Vielmehr haben sie die Gespräche mit diesen Menschen nachhaltig beeindruckt: „Die Einsatzkräfte, denen man einen Heldenmythos andichten würde, sind sich durchaus bewusst, dass sie Leistungsgrenzen haben. Sie sagen über sich: ‚Wir sind Dienstleister und helfen, wenn die Kollegen nicht mehr weiterkommen.‘ Ich habe diese Menschen als äußerst reflektiert und bodenständig erlebt.“<br /> Bereits als Schülerin hat Tamara Jäger interessiert, wie Menschen sich unter Lebensgefahr verhalten. „Diesem Interesse bin ich gefolgt und habe schon meine Bachelorarbeit in München über Traumaprävention bei Polizei und Militär geschrieben.“ Das Thema lässt sie seitdem nicht mehr los, sie will mehr über den Umgang mit dem Risiko und den Extremsituationen erfahren.</p>&#13;
<h4>Eine spannende Gratwanderung</h4>&#13;
<p>Jäger hat für ihre Untersuchung mit Leitern des USK (Unterstützungskommando), des MEK (Mobiles Einsatzkommando) und des SEK (Spezialeinsatzkommando) gesprochen. Außerdem einen Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber unterwegs ist, und einen Piloten für Sonderfliegerei befragt. Was treibt diese Menschen an? „Sie haben eine Affinität zu Stress, Risiko und Herausforderungen. Genauso braucht man den Willen, an die eigenen Leistungsgrenzen und auch darüber hinaus zu gehen.“ &nbsp;Die Forscherin beschreibt, dass diese Personen einerseits sehr perfektionistisch arbeiten, auf der anderen Seite sehr abgeklärt und entspannt sind, und: „Gleichzeitig schwingt immer Freude und Spaß mit. Stress muss ja nicht negativ sein, sondern ist Teil der Berufsfreude.“ Dieser Kontrast befeuert sicher den Heldenmythos.</p>&#13;
<h4>Vertrauen als Voraussetzung</h4>&#13;
<p>„Die Große Kunst ist als Führungskraft, trotz eigener Anspannung, Ruhe und Sicherheit auszustrahlen und vor allem das Vertrauen zueinander.“ Dies ist ein wichtiges Ergebnis der Forschungsarbeit. „Erst durch gegenseitiges Vertrauen kommt eine kameradschaftliche Kommunikation zustande, die den Teammitgliedern gerade in schwierigen Situationen hilft.“ Dennoch sieht Tamara Jäger an manchen Stellen Handlungsbedarf, zum Beispiel wenn es darum geht die unterschiedlichen Einsatzteams miteinander zu vernetzen, damit sie voneinander lernen können.</p>&#13;
<h4>Noch mehr erfahren</h4>&#13;
<p>„Das Thema ist einfach so spannend, daher möchte ich auch in diesem Bereich weiter forschen.“ Daher plant Tamara Jäger den nächsten Schritt, der wäre eine Promotion an der Hochschule Coburg.<br /> Die Masterarbeit von Tamara Jäger heißt „Gesundheitsorientierte Personalführung in spezialisierten Polizeieinheiten“. In der Fachzeitschrift „Taktik und Medizin“ hat sie kürzlich einen Artikel darüber veröffentlicht. Den Artikel finden Sie <a href="https://www.researchgate.net/publication/354986128_Belastbarkeit_Resilienz_Leistungsfahigkeit_Gesundheitsorientierte_Personalfuhrung_in_spezialisierten_Polizeieinheiten">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-Portrait_Jaeger_Tamara-683x1024.jpg"
                        fileSize="86104"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Absolventin erhält Bayerischen Ingenieurinnenpreis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-absolventin-erhaelt-bayerischen-ingenieurinnenpreis/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Oct 2021 12:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-absolventin-erhaelt-bayerischen-ingenieurinnenpreis/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Coburger Maschinenbau-Absolventin Veronika Lurz wurde von Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler mit dem Bayerischen Ingenieurinnenpreis ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Veronika Lurz erzählt, wie sie sich gefreut hat, als sie wegen ihres hervorragenden Abschlusses von der Hochschule Coburg für den Preis vorgeschlagen wurde. „Von der Nachricht, dass ich ausgewählt wurde, war ich dann aber doch sehr überrascht“, sagt die 24-Jährige bescheiden. Am Donnerstagabend zeichnete Wissenschaftsminister Bernd Sibler in einem virtuellen Format fünf Absolventinnen von Universitäten und Hochschulen in Bayern für ihre hervorragenden Hochschulabschlüsse und Promotionen im Bereich der Ingenieurwissenschaften aus. Die Preise sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Mit der Auszeichnung sollen die beeindruckenden Leistungen der Studentinnen in ihrem Fachbereich honoriert und zugleich andere Frauen zu einem ingenieurwissenschaftlichen Studium ermutigt werden.</p>&#13;
<p>Angesichts eines Anteils von knapp 20 Prozent weiblicher Studierender in den ingenieurswissenschaftlichen Studiengängen betonte der Minister, dass kein Land es sich im globalen Wettbewerb leisten könne, auf das Know-how und die Kreativität von Frauen zu verzichten. „Wir müssen junge Frauen zu einem technischen Studium motivieren.“</p>&#13;
<p><strong>Ein Thema aus der Werkzeugmaschinenfabrik </strong></p>&#13;
<p>Veronika Lurz hat dual <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/maschinenbau.html">Maschinenbau </a>studiert: Bei Waldrich Coburg absolvierte die gebürtige Kronacherin eine Ausbildung zur Industriemechanikerin und an der Hochschule Coburg machte sie ihren Bachelor in Maschinenbau und schrieb ihre Abschlussarbeit über ein Thema aus der Firma: Waldrich produziert Großwerkzeugmaschinen für die Bereiche Fräsen, Drehen und Schleifen, und die Fräsmaschinen werden auch mit endlos schwenkbaren C-Achsen angeboten. Für die Übertragung von Energie und Signalen kommen dabei so genannte „Schleifringe“ zum Einsatz, die extern zugekauft werden. Sie sind für die speziellen Maschinen der jeweiligen Kunden individuell ausgelegt – das kostet Zeit und Geld. „Konzeptentwicklung zur Übertragung von elektrischer Energie und Signalen bei endlos drehenden, NC-gesteuerten Schwenkachsen“ lautet der Titel von Veronika Lurz‘ Abschlussarbeit. „Das Ergebnis ist ein individuell anpassbares Bauteil, ein Schleifring, der abhängig von den jeweiligen Anforderungen nach einem Baukastensystem erweitert werden kann“, erklärt Lurz. „Außerdem setzt das Konzept auf standardisierte Einzelteile, wodurch sich auch wirtschaftliche Vorteile ergeben.“</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-markus-stark.html">Prof. Dr. Markus Stark</a>, der ihre Bachelorarbeit betreut hat, lobt Veronika Lurz‘ strukturierte, wissenschaftliche Arbeitsweise, „basierend auf Methodenwissen und gepaart mit großem Engagement und Kreativität". Umgekehrt lobt auch die Absolventin die Unterstützung durch den Professor: „Durch seine eigenen Erfahrungen auf dem Themengebiet unterstützte er mich mit konstruktiver Kritik und gutem Rat.“</p>&#13;
<p><strong>Frauenpower dual</strong></p>&#13;
<p>Die weiteren ausgezeichneten Arbeiten sind an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden, der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der Technischen Hochschule (TH) Nürnberg und der Universität der Bundeswehr München entstanden. Auch die anderen Preisträgerinnen haben dual studiert.</p>&#13;
<p>Veronika Lurz hat viel dafür getan, die beiden Abschlüsse bekommen. Ihre Arbeit wurde mit 1,0 bewertet und hat die Erwartungen der Firma Waldrich deutlich übertroffen. Sie freut sich jetzt einfach: „Ich bin glücklich und etwas stolz, dass sich die investierte Zeit und Arbeit gelohnt haben.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Coburger Maschinenbau-Absolventin Veronika Lurz wurde von Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler mit dem Bayerischen Ingenieurinnenpreis ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Veronika Lurz erzählt, wie sie sich gefreut hat, als sie wegen ihres hervorragenden Abschlusses von der Hochschule Coburg für den Preis vorgeschlagen wurde. „Von der Nachricht, dass ich ausgewählt wurde, war ich dann aber doch sehr überrascht“, sagt die 24-Jährige bescheiden. Am Donnerstagabend zeichnete Wissenschaftsminister Bernd Sibler in einem virtuellen Format fünf Absolventinnen von Universitäten und Hochschulen in Bayern für ihre hervorragenden Hochschulabschlüsse und Promotionen im Bereich der Ingenieurwissenschaften aus. Die Preise sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Mit der Auszeichnung sollen die beeindruckenden Leistungen der Studentinnen in ihrem Fachbereich honoriert und zugleich andere Frauen zu einem ingenieurwissenschaftlichen Studium ermutigt werden.</p>&#13;
<p>Angesichts eines Anteils von knapp 20 Prozent weiblicher Studierender in den ingenieurswissenschaftlichen Studiengängen betonte der Minister, dass kein Land es sich im globalen Wettbewerb leisten könne, auf das Know-how und die Kreativität von Frauen zu verzichten. „Wir müssen junge Frauen zu einem technischen Studium motivieren.“</p>&#13;
<p><strong>Ein Thema aus der Werkzeugmaschinenfabrik </strong></p>&#13;
<p>Veronika Lurz hat dual <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/maschinenbau.html">Maschinenbau </a>studiert: Bei Waldrich Coburg absolvierte die gebürtige Kronacherin eine Ausbildung zur Industriemechanikerin und an der Hochschule Coburg machte sie ihren Bachelor in Maschinenbau und schrieb ihre Abschlussarbeit über ein Thema aus der Firma: Waldrich produziert Großwerkzeugmaschinen für die Bereiche Fräsen, Drehen und Schleifen, und die Fräsmaschinen werden auch mit endlos schwenkbaren C-Achsen angeboten. Für die Übertragung von Energie und Signalen kommen dabei so genannte „Schleifringe“ zum Einsatz, die extern zugekauft werden. Sie sind für die speziellen Maschinen der jeweiligen Kunden individuell ausgelegt – das kostet Zeit und Geld. „Konzeptentwicklung zur Übertragung von elektrischer Energie und Signalen bei endlos drehenden, NC-gesteuerten Schwenkachsen“ lautet der Titel von Veronika Lurz‘ Abschlussarbeit. „Das Ergebnis ist ein individuell anpassbares Bauteil, ein Schleifring, der abhängig von den jeweiligen Anforderungen nach einem Baukastensystem erweitert werden kann“, erklärt Lurz. „Außerdem setzt das Konzept auf standardisierte Einzelteile, wodurch sich auch wirtschaftliche Vorteile ergeben.“</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-markus-stark.html">Prof. Dr. Markus Stark</a>, der ihre Bachelorarbeit betreut hat, lobt Veronika Lurz‘ strukturierte, wissenschaftliche Arbeitsweise, „basierend auf Methodenwissen und gepaart mit großem Engagement und Kreativität". Umgekehrt lobt auch die Absolventin die Unterstützung durch den Professor: „Durch seine eigenen Erfahrungen auf dem Themengebiet unterstützte er mich mit konstruktiver Kritik und gutem Rat.“</p>&#13;
<p><strong>Frauenpower dual</strong></p>&#13;
<p>Die weiteren ausgezeichneten Arbeiten sind an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden, der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der Technischen Hochschule (TH) Nürnberg und der Universität der Bundeswehr München entstanden. Auch die anderen Preisträgerinnen haben dual studiert.</p>&#13;
<p>Veronika Lurz hat viel dafür getan, die beiden Abschlüsse bekommen. Ihre Arbeit wurde mit 1,0 bewertet und hat die Erwartungen der Firma Waldrich deutlich übertroffen. Sie freut sich jetzt einfach: „Ich bin glücklich und etwas stolz, dass sich die investierte Zeit und Arbeit gelohnt haben.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lageplan_Campus_Design-973x1024.jpg"
                        fileSize="95720"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="973" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/186-Lurz-Ingenieurinnenpreis-1024x925.jpg"
                        fileSize="129965"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="925"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category>                                <title><![CDATA[Summ-summ, schwirr’n Pestizide herum?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/summ-summ-schwirrn-pestizide-herum/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Oct 2021 10:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/summ-summ-schwirrn-pestizide-herum/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Forschende der Bioanalytik der Hochschule Coburg untersuchen Mikroorganismen auf Chitinpanzern von Bienen. Sie wollen herausfinden, wie sich Pflanzenschutzmittel hier auswirken.</em>

Was Rapsfelder und Obstplantagen schützt, bedeutet für manche Organismen den Tod: Insektizide und Fungizide werden in der Landwirtschaft gegen Schädlinge und Pilze eingesetzt. Sie sind giftig. Das ist ihr Sinn. Zunehmend wird aber hinterfragt, welche Folgen solche Pflanzenschutzmittel auch für andere Lebewesen haben. Mikrobiologen der Hochschule Coburg haben das in Versuchen mit Bienen untersucht – denn die haben nicht nur eine wichtige Funktion als Bestäuber in der Natur, in der Forschung werden sie auch gerne als Modellorganismen genutzt: „Honigbienen können leicht gezüchtet und untersucht werden“, sagt Leon Sohl. Er hat seine Masterarbeit in <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-bioanalytik.html">Bioanalytik </a>darüber geschrieben, inwiefern Insektizide und Fungizide einen Einfluss auf die Außenhaut der Tiere haben.

Das Mikrobiom auf der Oberfläche war dabei erstmals zentraler Gegenstand der Forschung. „Das Mikrobiom ist eine Gemeinschaft von Mikroorganismen“, Sohl überlegt, wie er es beschreiben kann: „wie bei einer Gruppe von Menschen, unter denen ein paar Lehrer und Lehrerinnen sind, Leute die Taxi fahren, Sportler, Studierende – so ist das auch beim Mikrobiom: Da gibt es zum Beispiel Proteobakterien und Actinobakterien und auch verschiedene Pilze, die alle ihre Aufgaben haben.“ Solche Mikroorganismen sind wichtige Bestandteile allen Lebens. „Fungizide und Insektizide können das Mikrobiom verändern“, ergänzt Fabienne Reiß. Sie forscht an der Hochschule über Biozide in Baustoffen, schreibt ihre Doktorarbeit darüber, welchen Einfluss sie auf das Mikrobiom des Erdbodens haben und unterstützt Leon Sohl bei seinen Versuchen.

<strong>Viele Teile, ein großes Forschungsprojekt</strong>

Reiß‘ Doktorarbeit ist Teil des großen Forschungsverbundes „BayÖkotox“, der durch das Bayerische Landesamt für Umwelt koordiniert und durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanziert wird. Bayerische Wissenschaftler versuchen hier in unterschiedlichen Teilprojekten herausfinden, wie sich chemische Stoffe und Partikel auf Lebewesen und Umwelt auswirken. Das Teilprojekt an der Hochschule Coburg betreuen <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-matthias-noll.html">Prof. Dr. Matthias Noll </a>und<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html"> Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>. Über den Ökotox-Verbund kam Noll in Kontakt zu Prof. Dr. Ricarda Scheiner, die an der Universität Würzburg am Lehrstuhl für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie eine Bienenstation betreut. So landeten Würzburger Fungizid-Bienen in Coburg.

Leon Sohl hat einige der Versuchsbienen selbst in Würzburg gefangen: „Wir stecken sie in Röhrchen und geben danach flüssigem Stickstoff dazu: Alles friert sofort ein.“ Das Oberflächenmikrobiom dieses Moments wird konserviert, festgehalten wie auf einem Foto. Einige der Tiere sind mit Zuckerwasser gefüttert worden, andere mit den in Bayern verbreiteten Fungizidmitteln Cantus Gold und Difcor oder den Insektizidprodukten Mospilan und Steward. Und einige auch mit einer Kombination dieser Pflanzenschutzmittel.

<strong>Biene auf der Werkbank</strong>

Reiß und Sohl sitzen an einer sterilen Sicherheitswerkbank im Biochemie-Labor der Hochschule Coburg, Sohl greift mit einer Pinzette eine tote Biene aus einem Schälchen, Reiß lässt mit einer Pipette eine durchsichtige Flüssigkeit auf eine andere Biene in einem Glasröhrchen tropfen. „Flügel, Exoskelett, Beine werden präpariert und anschließend die DNA extrahiert.“ Sohl präzisiert, dass ein kleiner Abschnitt des bakteriellen 16S rRNA-Gens und der pilzlichen ITS-Region analysiert werden, um dann ganz genau sagen zu können, um welches Bakterium oder welchen Pilz es sich hier handelt. Am Ende steht fest, wie viele und welche Bakterien und Pilze auf der Biene gelebt haben. Untersucht wurden die sozial lebende Honigbiene (Apis mellifera) und auch die Rote Mauerbiene (Osmia bicornis), eine solitäre Wildbienenart.

In den Versuchen wurde nachgewiesen, dass sich das Außenhautmikrobiom bei verschiedenen Bienenarten unterscheidet und dass Pflanzenschutzmittel einen Einfluss darauf haben. Allerdings in geringerem Ausmaß als vorher angenommen wurde. Reiß zuckt die Schultern. „So ist das in der Forschung: Man weiß nie, was rauskommt.“ Manchmal stehen am Ende eines Projekts mehr Fragen als Antworten: Wie verändert sich das Oberflächenmikrobiom, wenn die Bienen nicht mit Bioziden gefüttert werden, ihr Körper aber behandelte Blüten streift? Und welche Auswirkungen haben die Veränderungen des Mikrobioms überhaupt? „Es gibt Anzeichen, dass gewisse Bakterien auf der Oberfläche der Bienen vor Varroamilbenbefall schützen, und die Würzburger untersuchen zum Beispiel, inwiefern sich das Verhalten der Bienen durch den Pestizideinsatz verändert“, erklärt Sohl. Er will nach der Masterarbeit erst einmal eine Arbeitsstelle in der Industrie antreten. Aber die Forschung in Coburg geht weiter. Das Team der Bioanalytik will das Thema mit weiteren Methoden genauer analysieren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Forschende der Bioanalytik der Hochschule Coburg untersuchen Mikroorganismen auf Chitinpanzern von Bienen. Sie wollen herausfinden, wie sich Pflanzenschutzmittel hier auswirken.</em>

Was Rapsfelder und Obstplantagen schützt, bedeutet für manche Organismen den Tod: Insektizide und Fungizide werden in der Landwirtschaft gegen Schädlinge und Pilze eingesetzt. Sie sind giftig. Das ist ihr Sinn. Zunehmend wird aber hinterfragt, welche Folgen solche Pflanzenschutzmittel auch für andere Lebewesen haben. Mikrobiologen der Hochschule Coburg haben das in Versuchen mit Bienen untersucht – denn die haben nicht nur eine wichtige Funktion als Bestäuber in der Natur, in der Forschung werden sie auch gerne als Modellorganismen genutzt: „Honigbienen können leicht gezüchtet und untersucht werden“, sagt Leon Sohl. Er hat seine Masterarbeit in <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-bioanalytik.html">Bioanalytik </a>darüber geschrieben, inwiefern Insektizide und Fungizide einen Einfluss auf die Außenhaut der Tiere haben.

Das Mikrobiom auf der Oberfläche war dabei erstmals zentraler Gegenstand der Forschung. „Das Mikrobiom ist eine Gemeinschaft von Mikroorganismen“, Sohl überlegt, wie er es beschreiben kann: „wie bei einer Gruppe von Menschen, unter denen ein paar Lehrer und Lehrerinnen sind, Leute die Taxi fahren, Sportler, Studierende – so ist das auch beim Mikrobiom: Da gibt es zum Beispiel Proteobakterien und Actinobakterien und auch verschiedene Pilze, die alle ihre Aufgaben haben.“ Solche Mikroorganismen sind wichtige Bestandteile allen Lebens. „Fungizide und Insektizide können das Mikrobiom verändern“, ergänzt Fabienne Reiß. Sie forscht an der Hochschule über Biozide in Baustoffen, schreibt ihre Doktorarbeit darüber, welchen Einfluss sie auf das Mikrobiom des Erdbodens haben und unterstützt Leon Sohl bei seinen Versuchen.

<strong>Viele Teile, ein großes Forschungsprojekt</strong>

Reiß‘ Doktorarbeit ist Teil des großen Forschungsverbundes „BayÖkotox“, der durch das Bayerische Landesamt für Umwelt koordiniert und durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanziert wird. Bayerische Wissenschaftler versuchen hier in unterschiedlichen Teilprojekten herausfinden, wie sich chemische Stoffe und Partikel auf Lebewesen und Umwelt auswirken. Das Teilprojekt an der Hochschule Coburg betreuen <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-matthias-noll.html">Prof. Dr. Matthias Noll </a>und<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html"> Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>. Über den Ökotox-Verbund kam Noll in Kontakt zu Prof. Dr. Ricarda Scheiner, die an der Universität Würzburg am Lehrstuhl für Verhaltensphysiologie und Soziobiologie eine Bienenstation betreut. So landeten Würzburger Fungizid-Bienen in Coburg.

Leon Sohl hat einige der Versuchsbienen selbst in Würzburg gefangen: „Wir stecken sie in Röhrchen und geben danach flüssigem Stickstoff dazu: Alles friert sofort ein.“ Das Oberflächenmikrobiom dieses Moments wird konserviert, festgehalten wie auf einem Foto. Einige der Tiere sind mit Zuckerwasser gefüttert worden, andere mit den in Bayern verbreiteten Fungizidmitteln Cantus Gold und Difcor oder den Insektizidprodukten Mospilan und Steward. Und einige auch mit einer Kombination dieser Pflanzenschutzmittel.

<strong>Biene auf der Werkbank</strong>

Reiß und Sohl sitzen an einer sterilen Sicherheitswerkbank im Biochemie-Labor der Hochschule Coburg, Sohl greift mit einer Pinzette eine tote Biene aus einem Schälchen, Reiß lässt mit einer Pipette eine durchsichtige Flüssigkeit auf eine andere Biene in einem Glasröhrchen tropfen. „Flügel, Exoskelett, Beine werden präpariert und anschließend die DNA extrahiert.“ Sohl präzisiert, dass ein kleiner Abschnitt des bakteriellen 16S rRNA-Gens und der pilzlichen ITS-Region analysiert werden, um dann ganz genau sagen zu können, um welches Bakterium oder welchen Pilz es sich hier handelt. Am Ende steht fest, wie viele und welche Bakterien und Pilze auf der Biene gelebt haben. Untersucht wurden die sozial lebende Honigbiene (Apis mellifera) und auch die Rote Mauerbiene (Osmia bicornis), eine solitäre Wildbienenart.

In den Versuchen wurde nachgewiesen, dass sich das Außenhautmikrobiom bei verschiedenen Bienenarten unterscheidet und dass Pflanzenschutzmittel einen Einfluss darauf haben. Allerdings in geringerem Ausmaß als vorher angenommen wurde. Reiß zuckt die Schultern. „So ist das in der Forschung: Man weiß nie, was rauskommt.“ Manchmal stehen am Ende eines Projekts mehr Fragen als Antworten: Wie verändert sich das Oberflächenmikrobiom, wenn die Bienen nicht mit Bioziden gefüttert werden, ihr Körper aber behandelte Blüten streift? Und welche Auswirkungen haben die Veränderungen des Mikrobioms überhaupt? „Es gibt Anzeichen, dass gewisse Bakterien auf der Oberfläche der Bienen vor Varroamilbenbefall schützen, und die Würzburger untersuchen zum Beispiel, inwiefern sich das Verhalten der Bienen durch den Pestizideinsatz verändert“, erklärt Sohl. Er will nach der Masterarbeit erst einmal eine Arbeitsstelle in der Industrie antreten. Aber die Forschung in Coburg geht weiter. Das Team der Bioanalytik will das Thema mit weiteren Methoden genauer analysieren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/159-Mikrobiene-Reiss-Sohl1-1024x742.jpg"
                        fileSize="111740"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="742"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/159-Mikrobiene-Reiss-Sohl2-1024x658.jpg"
                        fileSize="99257"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="658"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/159-Mikrobiene-Reiss-Sohl-3-1024x677.jpg"
                        fileSize="102088"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="677"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/159-Mikrobiene-Reiss-Sohl-4-1024x660.jpg"
                        fileSize="98222"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="660"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/159-Mikrobiene-5-1024x681.jpg"
                        fileSize="80816"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Corona-Lehren: Wie ein Virus das Studium verbessert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/corona-lehren-wie-ein-virus-das-studium-verbessert/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Oct 2021 11:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/corona-lehren-wie-ein-virus-das-studium-verbessert/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Knapp 12.000 Studierende und über 2.000 Lehrende wurden im Sommersemester 2021 gefragt, wie sich Studieren und Lehren durch die Pandemie verändert hat. Die Hochschule Coburg war an der wissenschaftlichen Studie „Corona Bilanz 2021“ beteiligt. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Was sie für die Hochschule Coburg bedeuten, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-nicole-hegel.html">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung.</p>&#13;
<p><em>Wie hat sich die Hochschule Coburg an der Studie beteiligt?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Nicole Hegel: </strong>Die Studie wurde von Mitarbeitenden bayerischer Hochschulen entwickelt. Unser damaliger Vizepräsident für Lehre, Qualitätsentwicklung und Weiterbildung, Prof. Dr. Michael Lichtlein, Felix Merz aus dem Qualitätsmanagement und Prof. Dr. Christiane Alberternst haben die Themen der Hochschule Coburg eingebracht. Als ich Vizepräsidentin für Bildung geworden bin, lagen bereits die Ergebnisse der ersten Studie aus 2020 vor und die Arbeit an dieser Folgestudie war angelaufen – ich bin froh, dass wir jetzt die Ergebnisse nutzen können. Die Studie bietet interessante Erkenntnisse für die Lehrenden.</p>&#13;
<p><em>Welche Erkenntnisse bietet die Studie?</em><br /> Zum Beispiel, dass die Studierenden weiterhin eine positive Grundhaltung zur digitalen Lehre haben, dass aber eben auch der Wunsch nach physischer Begegnung sehr stark ist. 98 Prozent haben sich den persönlichen Kontakt gewünscht. Jetzt sind wir endlich wieder alle hier an der Hochschule. Damit das möglich ist, müssen wir zwar 3G-Kontrollen durchführen und dokumentieren. Aber insgesamt ist bei mir der Eindruck entstanden, dass alle die persönlichen Begegnungen so schätzen, dass auch diese weniger schönen Begleiterscheinungen in Kauf genommen werden. Schlussendlich möchten alle ihren Beitrag leisten und &nbsp;wir bekommen es im vertrauensvollen Umgang miteinander auch gut hin. Jetzt spricht nichts dagegen, die gemachten Erfahrungen digitaler Lehre und Prüfungen näher zu bewerten und bewährte Elemente weiter zu nutzen.</p>&#13;
<p><em>Durch Corona gab es einen Digitalisierungsschub in der Lehre. Wir hören jetzt viel von hybrider Lehre und Blended Learning. Was ist der Unterschied?</em><br /> Hybride Lehre bedeutet, einer Teilgruppe von Studierenden, die nicht vor Ort an der Lehrveranstaltung&nbsp;teilnimmt, dennoch die Teilnahme zu ermöglichen. Dies erfolgt virtuell, entweder synchron oder asynchron. Es reicht also schon, wenn sich Lehrende während der Vorlesung filmen. Blended Learning ist mehr. Es ist ein didaktischer Ansatz, bei dem Einheiten in Präsenz und digitale Elemente einem didaktischen Konzept folgen und sinnvoll verknüpft werden. Zum Beispiel kann ich zu einem Thema in Präsenz einen Impulsvortrag halten, die Studierenden können Inhalte zusätzlich per Video oder einer E-learning-Einheit vertiefen und anschließend darüber eine Hausarbeit schreiben oder ihr Wissen mit einem Quiz überprüfen. Alles baut aufeinander auf.<br /> <br /> <em>Und was brauchen wir für die Zukunft? </em><br /> Durch Corona mussten wir die Lehre erst einmal spontan digital abbilden. Es wurde Infrastruktur aufgebaut und neue Formate ausprobiert. Jetzt müssen wir professionell bewerten, welche Elemente gut und didaktisch sinnvoll sind – und vieles ist ja richtig gut! Zum Beispiel war es früher in Präsenz in der Sozialen Arbeit sehr schwierig, mit 200 Studierenden Kleingruppenarbeit zu machen oder interaktiv zu arbeiten. Wo sollten denn die ganzen Gruppen hingehen? Über Zoom kann ich bis zu 50 Kleingruppen in Breakoutsessions schicken. Das funktioniert im Digitalen wunderbar. Jetzt geht es darum, das Beste aus beiden Welten zusammenzubringen.</p>&#13;
<p>Die Ergebnisse der Studie sind <a href="http://Corona-Bilanz 2021 (fidl.education)">hier </a>veröffentlicht.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Knapp 12.000 Studierende und über 2.000 Lehrende wurden im Sommersemester 2021 gefragt, wie sich Studieren und Lehren durch die Pandemie verändert hat. Die Hochschule Coburg war an der wissenschaftlichen Studie „Corona Bilanz 2021“ beteiligt. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Was sie für die Hochschule Coburg bedeuten, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-nicole-hegel.html">Prof. Dr. Nicole Hegel</a>, Vizepräsidentin für Bildung.</p>&#13;
<p><em>Wie hat sich die Hochschule Coburg an der Studie beteiligt?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Nicole Hegel: </strong>Die Studie wurde von Mitarbeitenden bayerischer Hochschulen entwickelt. Unser damaliger Vizepräsident für Lehre, Qualitätsentwicklung und Weiterbildung, Prof. Dr. Michael Lichtlein, Felix Merz aus dem Qualitätsmanagement und Prof. Dr. Christiane Alberternst haben die Themen der Hochschule Coburg eingebracht. Als ich Vizepräsidentin für Bildung geworden bin, lagen bereits die Ergebnisse der ersten Studie aus 2020 vor und die Arbeit an dieser Folgestudie war angelaufen – ich bin froh, dass wir jetzt die Ergebnisse nutzen können. Die Studie bietet interessante Erkenntnisse für die Lehrenden.</p>&#13;
<p><em>Welche Erkenntnisse bietet die Studie?</em><br /> Zum Beispiel, dass die Studierenden weiterhin eine positive Grundhaltung zur digitalen Lehre haben, dass aber eben auch der Wunsch nach physischer Begegnung sehr stark ist. 98 Prozent haben sich den persönlichen Kontakt gewünscht. Jetzt sind wir endlich wieder alle hier an der Hochschule. Damit das möglich ist, müssen wir zwar 3G-Kontrollen durchführen und dokumentieren. Aber insgesamt ist bei mir der Eindruck entstanden, dass alle die persönlichen Begegnungen so schätzen, dass auch diese weniger schönen Begleiterscheinungen in Kauf genommen werden. Schlussendlich möchten alle ihren Beitrag leisten und &nbsp;wir bekommen es im vertrauensvollen Umgang miteinander auch gut hin. Jetzt spricht nichts dagegen, die gemachten Erfahrungen digitaler Lehre und Prüfungen näher zu bewerten und bewährte Elemente weiter zu nutzen.</p>&#13;
<p><em>Durch Corona gab es einen Digitalisierungsschub in der Lehre. Wir hören jetzt viel von hybrider Lehre und Blended Learning. Was ist der Unterschied?</em><br /> Hybride Lehre bedeutet, einer Teilgruppe von Studierenden, die nicht vor Ort an der Lehrveranstaltung&nbsp;teilnimmt, dennoch die Teilnahme zu ermöglichen. Dies erfolgt virtuell, entweder synchron oder asynchron. Es reicht also schon, wenn sich Lehrende während der Vorlesung filmen. Blended Learning ist mehr. Es ist ein didaktischer Ansatz, bei dem Einheiten in Präsenz und digitale Elemente einem didaktischen Konzept folgen und sinnvoll verknüpft werden. Zum Beispiel kann ich zu einem Thema in Präsenz einen Impulsvortrag halten, die Studierenden können Inhalte zusätzlich per Video oder einer E-learning-Einheit vertiefen und anschließend darüber eine Hausarbeit schreiben oder ihr Wissen mit einem Quiz überprüfen. Alles baut aufeinander auf.<br /> <br /> <em>Und was brauchen wir für die Zukunft? </em><br /> Durch Corona mussten wir die Lehre erst einmal spontan digital abbilden. Es wurde Infrastruktur aufgebaut und neue Formate ausprobiert. Jetzt müssen wir professionell bewerten, welche Elemente gut und didaktisch sinnvoll sind – und vieles ist ja richtig gut! Zum Beispiel war es früher in Präsenz in der Sozialen Arbeit sehr schwierig, mit 200 Studierenden Kleingruppenarbeit zu machen oder interaktiv zu arbeiten. Wo sollten denn die ganzen Gruppen hingehen? Über Zoom kann ich bis zu 50 Kleingruppen in Breakoutsessions schicken. Das funktioniert im Digitalen wunderbar. Jetzt geht es darum, das Beste aus beiden Welten zusammenzubringen.</p>&#13;
<p>Die Ergebnisse der Studie sind <a href="http://Corona-Bilanz 2021 (fidl.education)">hier </a>veröffentlicht.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HegelNicole-1024x691.jpg"
                        fileSize="98600"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[50 Jahre: Bayern feiert die Hochschulen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/50-jahre-bayern-feiert-die-hochschulen/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Oct 2021 11:10:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/50-jahre-bayern-feiert-die-hochschulen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein halbes Jahrhundert Innovation in Lehre, Forschung und Transfer: Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft würdigten in Schleißheim bei München das 50-jährige Gründungsjubiläum der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen.</em></p>&#13;
<p>Mit der zentralen Veranstaltung in der Flugwerft Schleißheim bei München am gestrigen Mittwochabend erinnerten die heutigen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technische Hochschulen an die Gründung der ersten Fachhochschulen im Freistaat im Jahr 1971. Die Gäste vor Ort und das Publikum des Live-Streams erwartete ein kurzweiliger Rückblick auf 50 Jahre Hochschulentwicklung in Bayern. Die bayerischen Hochschulen richteten aber auch den Blick nach vorne. Als Hochschulen der Zukunft positionieren sie sich als wissenschaftliche Kompetenzzentren für Lehre, Forschung und Transfer.</p>&#13;
<p><strong>Die Anfänge des akademischen Betriebs in Coburg</strong></p>&#13;
<p>Die heutige Hochschule Coburg war 1971 als eine der ersten Fachhochschulen gegründet worden. Ihre Ursprünge gehen zurück bis zur Schule für bürgerliche Baukunst, die der herzogliche Hofbaumeister Friedrich Streib 1814 in Coburg eröffnet hatte. Ab 1971 entwickelte sich in Coburg ein akademischer Betrieb mit praxisbezogener Lehre und anwendungsorientierter Forschung, der heute in der Region auch ein wichtiger Impulsgeber ist für soziale, ökologische und wirtschaftliche Innovationen. Präsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> vertrat die Hochschule Coburg beim Festakt in Oberbayern.</p>&#13;
<p>Ministerpräsident Dr. Markus Söder würdigte in seiner Ansprache die Leistung der Hochschulen: „Technischer Fortschritt ist die einzig echte Zukunftsoption! Forschung, Wissenschaft und Bildung sichern Wohlstand und Arbeitsplätze. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit ihrem hohen Praxisbezug sind ein Erfolgsmodell.“</p>&#13;
<p><strong>Hochschulen als </strong>„<strong>Innovationsmotoren"</strong></p>&#13;
<p>Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen schreiben über die letzten 50 Jahre eine echte Erfolgsgeschichte. Mit ihrem Konzept, anwendungsbezogene Forschung und Lehre in allen Regionen Bayerns zu betreiben, sind sie echte Innovationsmotoren und starke Partner für die regionale Wirtschaft. Sie schaffen vorbildlichen Wissenstransfer, bilden unsere akademischen Fachkräfte vor Ort in den Regionen aus und schaffen damit wertvolle Zukunftsperspektiven.“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Walter Schober, Vorsitzender von Hochschule Bayern und Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt, dankte der Politik für ein halbes Jahrhundert Vertrauen in den Leistungswillen und das Gestaltungsvermögen der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen.</p>&#13;
<p><strong>Von Lehre bis Transfer</strong></p>&#13;
<p>Anfang der 70er Jahre mit 17.000 Studierenden gestartet, sind die 19 staatlichen und kirchlichen Hochschulen heute auf über 120.000 Studentinnen und Studenten angewachsen. 12.000 internationale Studierende zeugen von der starken internationalen Ausrichtung der HAW, die weltweit ein großes Netzwerk pflegen. Neben der Lehre hat sich das Aufgabenspektrum der Hochschulen kontinuierlich erweitert. Die angewandte Forschung sowie der Wissens- und Technologietransfer sind heute weitere starke Profilmerkmale der HAWs.</p>&#13;
<p>Ein Filmbeitrag zum Festakt findet sich <a href="http:// https://youtu.be/imWgTePFnRk ">hier </a>oder einfach oben in der Bildergalerie starten.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein halbes Jahrhundert Innovation in Lehre, Forschung und Transfer: Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft würdigten in Schleißheim bei München das 50-jährige Gründungsjubiläum der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen.</em></p>&#13;
<p>Mit der zentralen Veranstaltung in der Flugwerft Schleißheim bei München am gestrigen Mittwochabend erinnerten die heutigen bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technische Hochschulen an die Gründung der ersten Fachhochschulen im Freistaat im Jahr 1971. Die Gäste vor Ort und das Publikum des Live-Streams erwartete ein kurzweiliger Rückblick auf 50 Jahre Hochschulentwicklung in Bayern. Die bayerischen Hochschulen richteten aber auch den Blick nach vorne. Als Hochschulen der Zukunft positionieren sie sich als wissenschaftliche Kompetenzzentren für Lehre, Forschung und Transfer.</p>&#13;
<p><strong>Die Anfänge des akademischen Betriebs in Coburg</strong></p>&#13;
<p>Die heutige Hochschule Coburg war 1971 als eine der ersten Fachhochschulen gegründet worden. Ihre Ursprünge gehen zurück bis zur Schule für bürgerliche Baukunst, die der herzogliche Hofbaumeister Friedrich Streib 1814 in Coburg eröffnet hatte. Ab 1971 entwickelte sich in Coburg ein akademischer Betrieb mit praxisbezogener Lehre und anwendungsorientierter Forschung, der heute in der Region auch ein wichtiger Impulsgeber ist für soziale, ökologische und wirtschaftliche Innovationen. Präsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> vertrat die Hochschule Coburg beim Festakt in Oberbayern.</p>&#13;
<p>Ministerpräsident Dr. Markus Söder würdigte in seiner Ansprache die Leistung der Hochschulen: „Technischer Fortschritt ist die einzig echte Zukunftsoption! Forschung, Wissenschaft und Bildung sichern Wohlstand und Arbeitsplätze. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit ihrem hohen Praxisbezug sind ein Erfolgsmodell.“</p>&#13;
<p><strong>Hochschulen als </strong>„<strong>Innovationsmotoren"</strong></p>&#13;
<p>Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen schreiben über die letzten 50 Jahre eine echte Erfolgsgeschichte. Mit ihrem Konzept, anwendungsbezogene Forschung und Lehre in allen Regionen Bayerns zu betreiben, sind sie echte Innovationsmotoren und starke Partner für die regionale Wirtschaft. Sie schaffen vorbildlichen Wissenstransfer, bilden unsere akademischen Fachkräfte vor Ort in den Regionen aus und schaffen damit wertvolle Zukunftsperspektiven.“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Walter Schober, Vorsitzender von Hochschule Bayern und Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt, dankte der Politik für ein halbes Jahrhundert Vertrauen in den Leistungswillen und das Gestaltungsvermögen der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen.</p>&#13;
<p><strong>Von Lehre bis Transfer</strong></p>&#13;
<p>Anfang der 70er Jahre mit 17.000 Studierenden gestartet, sind die 19 staatlichen und kirchlichen Hochschulen heute auf über 120.000 Studentinnen und Studenten angewachsen. 12.000 internationale Studierende zeugen von der starken internationalen Ausrichtung der HAW, die weltweit ein großes Netzwerk pflegen. Neben der Lehre hat sich das Aufgabenspektrum der Hochschulen kontinuierlich erweitert. Die angewandte Forschung sowie der Wissens- und Technologietransfer sind heute weitere starke Profilmerkmale der HAWs.</p>&#13;
<p>Ein Filmbeitrag zum Festakt findet sich <a href="http:// https://youtu.be/imWgTePFnRk ">hier </a>oder einfach oben in der Bildergalerie starten.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SFZ_Produktdesign_Gruppe-1024x683.jpg"
                        fileSize="147006"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SFZ_Produktdesign_von_oben-1024x683.jpg"
                        fileSize="161618"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Forscherinnen_Camp_2017_030.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/183-Sibler_Bayerische_StaatskanzleiJoerg_Koch__002-1024x576.jpg"
                        fileSize="113681"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/183-Soeder_Bayerische_StaatskanzleiJoerg_Koch__002.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/183-Gruppenbild_Hochschule_Bayern_Dirk_Goncalves_Martins___002.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/183-Schober_Bayerische_StaatskanzleiJoerg_Koch__002-1024x576.jpg"
                        fileSize="109751"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auszeichnung für junge Bauingenieur:innen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auszeichnung-fuer-junge-bauingenieure/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Oct 2021 03:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auszeichnung-fuer-junge-bauingenieure/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ullrich-Hanses-Preis und Joachim-Kurbasik-Preis verliehen: Studierende der Hochschule Coburg wurden für ihre herausragenden Abschlussarbeiten im Studiengang Bauingenieurwesen ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Unter seiner Betreuung haben etwa 100 Bauingenieur:innen ihre Abschlussarbeiten angefertigt:&nbsp; Ullrich Hanses war von 1987 bis 2012 Professor der Hochschule Coburg im Studiengang Bauingenieurwesen, der Schwerpunkt seiner Lehre lag im Fach Bodenmechanik und Grundbau / Geotechnik und er war zehn Jahre lang Vizepräsident und machte sich für Belange der gesamten Hochschule stark. Zu seinen Ehren wird seit 2018 der Ulrich-Hanses-Preis vergeben. Ausgezeichnet werden Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen.html">Bauingenieurwesen</a>, Vertiefungsrichtung Infrastrukturplanung, für&nbsp;herausragende Abschlussarbeiten.</p>&#13;
<p><strong>Die Preisträger:innen des Ullrich-Hanses-Preis 2021 sind:</strong></p>&#13;
<p>Christin Demling (Platz 1, 1000 Euro),</p>&#13;
<p>Christian Hempfling (Platz 2, 700 Euro),</p>&#13;
<p>Anna-Maria Peter und Valentin May (jeweils Platz 3, 500 Euro).</p>&#13;
<p>Hannes Nikolas Valentin bekam einen Anerkennungspreis (300 Euro).</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-timo-bertocchi.html">Prof. Dr. Timo Bertocchi</a> von der Fakultät Design der Hochschule würdigte bei der Preisverleihung das planerische Talent der Absolventinnen und Absolventen. Ihre Arbeiten befassen sich mit Varianten einer Ortsumgehung von Postbauer-Heng, Gewässerschutz an der A 73, dem Ausbau einer Ortsdurchfahrt, Modellerstellung im Spezialtiefbau und ingenieurtechnischen Grundlagen für die Ausbildung von Rettungskräften bei Verschüttungsfällen im Tiefbau.</p>&#13;
<p>Gefördert wird der Preis von der Kronacher Ingenieurgesellschaft SRP, Schneider und Partner, von Dechant Hoch- und Ingenieurbau Weismain, amo-Asphalt Untersiemau, Ingenieurbüro Greiner, Eisfeld, und Ingenieurbüro agc Abfallwirtschaft in Coburg.</p>&#13;
<p>Den Kurbasik-Preis gibt es seit 2014. Er wird für herausragende Abschlussarbeiten von Absolventinnen und Absolventen mit Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“ vergeben. Joachim Kurbasik lehrte von 1963 bis 1993 an der Hochschule Coburg und ihrer Vorgängerinstitution, dem Polytechnikum. „Seither haben viele Wissenschaftler, viele Ingenieure das Bauingenieurwesen vorangetrieben“, sagte Dr. Jonas Schmidt in seiner Laudatio. Er hat selbst an der Hochschule Coburg promoviert, jetzt sprach er als Mitglied der Geschäftsleitung der Ingenieurgruppe Knörnschild &amp; Kollegen für die Stiftungsgruppe des Joachim Kurbasik-Preises. Zu den Stiftern gehören außer Knörnschild aus Coburg auch Singer Ingenieur Consult mit Hauptsitz in Bayreuth, die Kronacher Ingenieurgesellschaft SRP, Schneider und Partner und die Federlein Ingenieurgesellschaft aus Salz bei Bad Neustadt in Unterfranken. Schmidt freute sich, die Studierenden mit den besten Abschlussarbeiten im konstruktiven Ingenieurbau der vergangenen zwei Jahre zu ehren.</p>&#13;
<p><strong>Mit dem Kurbasikpreis für ihre Abschlussarbeit im Jahr 2019 wurden ausgezeichnet:</strong></p>&#13;
<p>Niklas Haschke (Platz 1, 1200 Euro),</p>&#13;
<p>Dominik Geier (Platz 2, 800 Euro) und</p>&#13;
<p>Lukas Rauscher (Platz 3, 500 Euro).</p>&#13;
<p><strong>Mit dem Kurbasikpreis für herausragende Abschlussarbeiten 2020 wurden ausgezeichnet:</strong></p>&#13;
<p>Patrick Schilling (Platz 1, 1200 Euro),</p>&#13;
<p>Florian Fischer (Platz 2, 800 Euro) und</p>&#13;
<p>Hannes Bode (Platz 3, 500 Euro).</p>&#13;
<p>Ihre Themen waren beispielsweise Federsteifigkeiten im Holzbau, Topologieoptimierung, verformungsgerechte Aufmaße: Schmidt sprach über die Entwicklung im Bauingenieurwesen – und stellte fest, dass es die Fragestellungen, mit denen sich die Preisträger beschäftigten, bei Professor Kurbasik so noch gar nicht gegeben hat.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ullrich-Hanses-Preis und Joachim-Kurbasik-Preis verliehen: Studierende der Hochschule Coburg wurden für ihre herausragenden Abschlussarbeiten im Studiengang Bauingenieurwesen ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Unter seiner Betreuung haben etwa 100 Bauingenieur:innen ihre Abschlussarbeiten angefertigt:&nbsp; Ullrich Hanses war von 1987 bis 2012 Professor der Hochschule Coburg im Studiengang Bauingenieurwesen, der Schwerpunkt seiner Lehre lag im Fach Bodenmechanik und Grundbau / Geotechnik und er war zehn Jahre lang Vizepräsident und machte sich für Belange der gesamten Hochschule stark. Zu seinen Ehren wird seit 2018 der Ulrich-Hanses-Preis vergeben. Ausgezeichnet werden Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen.html">Bauingenieurwesen</a>, Vertiefungsrichtung Infrastrukturplanung, für&nbsp;herausragende Abschlussarbeiten.</p>&#13;
<p><strong>Die Preisträger:innen des Ullrich-Hanses-Preis 2021 sind:</strong></p>&#13;
<p>Christin Demling (Platz 1, 1000 Euro),</p>&#13;
<p>Christian Hempfling (Platz 2, 700 Euro),</p>&#13;
<p>Anna-Maria Peter und Valentin May (jeweils Platz 3, 500 Euro).</p>&#13;
<p>Hannes Nikolas Valentin bekam einen Anerkennungspreis (300 Euro).</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-timo-bertocchi.html">Prof. Dr. Timo Bertocchi</a> von der Fakultät Design der Hochschule würdigte bei der Preisverleihung das planerische Talent der Absolventinnen und Absolventen. Ihre Arbeiten befassen sich mit Varianten einer Ortsumgehung von Postbauer-Heng, Gewässerschutz an der A 73, dem Ausbau einer Ortsdurchfahrt, Modellerstellung im Spezialtiefbau und ingenieurtechnischen Grundlagen für die Ausbildung von Rettungskräften bei Verschüttungsfällen im Tiefbau.</p>&#13;
<p>Gefördert wird der Preis von der Kronacher Ingenieurgesellschaft SRP, Schneider und Partner, von Dechant Hoch- und Ingenieurbau Weismain, amo-Asphalt Untersiemau, Ingenieurbüro Greiner, Eisfeld, und Ingenieurbüro agc Abfallwirtschaft in Coburg.</p>&#13;
<p>Den Kurbasik-Preis gibt es seit 2014. Er wird für herausragende Abschlussarbeiten von Absolventinnen und Absolventen mit Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“ vergeben. Joachim Kurbasik lehrte von 1963 bis 1993 an der Hochschule Coburg und ihrer Vorgängerinstitution, dem Polytechnikum. „Seither haben viele Wissenschaftler, viele Ingenieure das Bauingenieurwesen vorangetrieben“, sagte Dr. Jonas Schmidt in seiner Laudatio. Er hat selbst an der Hochschule Coburg promoviert, jetzt sprach er als Mitglied der Geschäftsleitung der Ingenieurgruppe Knörnschild &amp; Kollegen für die Stiftungsgruppe des Joachim Kurbasik-Preises. Zu den Stiftern gehören außer Knörnschild aus Coburg auch Singer Ingenieur Consult mit Hauptsitz in Bayreuth, die Kronacher Ingenieurgesellschaft SRP, Schneider und Partner und die Federlein Ingenieurgesellschaft aus Salz bei Bad Neustadt in Unterfranken. Schmidt freute sich, die Studierenden mit den besten Abschlussarbeiten im konstruktiven Ingenieurbau der vergangenen zwei Jahre zu ehren.</p>&#13;
<p><strong>Mit dem Kurbasikpreis für ihre Abschlussarbeit im Jahr 2019 wurden ausgezeichnet:</strong></p>&#13;
<p>Niklas Haschke (Platz 1, 1200 Euro),</p>&#13;
<p>Dominik Geier (Platz 2, 800 Euro) und</p>&#13;
<p>Lukas Rauscher (Platz 3, 500 Euro).</p>&#13;
<p><strong>Mit dem Kurbasikpreis für herausragende Abschlussarbeiten 2020 wurden ausgezeichnet:</strong></p>&#13;
<p>Patrick Schilling (Platz 1, 1200 Euro),</p>&#13;
<p>Florian Fischer (Platz 2, 800 Euro) und</p>&#13;
<p>Hannes Bode (Platz 3, 500 Euro).</p>&#13;
<p>Ihre Themen waren beispielsweise Federsteifigkeiten im Holzbau, Topologieoptimierung, verformungsgerechte Aufmaße: Schmidt sprach über die Entwicklung im Bauingenieurwesen – und stellte fest, dass es die Fragestellungen, mit denen sich die Preisträger beschäftigten, bei Professor Kurbasik so noch gar nicht gegeben hat.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lageplan_Campus_Friedrich_Streib.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/182-Hansesgewinner_mit_den_Stiftern-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="113285"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/182-Kurbasikgewinner_mit_den_Stiftern-1024x683.jpg"
                        fileSize="122524"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutschlandweites Treffen zum Ehrenamt in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutschlandweites-treffen-zum-ehrenamt-in-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 20 Oct 2021 06:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/deutschlandweites-treffen-zum-ehrenamt-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Netzwerk „Engagierte Stadt“ arbeitet daran, bürgerschaftliches Engagement zu fördern: Vertreterinnen und Vertreter aus ganz Deutschland haben sich zum Austausch in Coburg getroffen. Organisiert wurde das vom Berliner Programmbüro des Netzwerks und von CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Ob Hamburg-Bergedorf, Zwickau, Würzburg oder Kaufbeuren: Beim Netzwerktreffen von Engagierte Stadt diskutierten in Coburg Koordinatorinnen und Koordinatoren aus ganz Deutschland, tauschten Erfahrungen und Ideen aus und beschäftigten sich zwei Tage lang damit, wie Engagement vor Ort unterstützt werden kann – beispielsweise durch Kooperation mit den jeweils ansässigen Hochschulen. In Coburg ist die Hochschule über <a href="https://www.creapolis-coburg.de/">CREAPOLIS </a>am Netzwerk beteiligt – und CREAPOLIS hat das Treffen auch in Kooperation mit dem Programmbüro von Engagierte Stadt organisiert.</p>&#13;
<p>Coburg wird seit August 2020 im Rahmen dieses Netzwerkprogramms gefördert, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Bertelsmann Stiftung, der Breuninger-Stiftung, der Joachim Herz Stiftung, der Körber-Stiftung und der Robert-Bosch-Stiftung, vom Deutschen Städtetag sowie vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement getragen wird. Die Stadt Coburg nutzt die Förderung im Bündnis mit der Hochschule, der VHS und dem Bündnis Demokratie leben, um Strukturen für Engagement zu stärken und auszubauen, ein gemeinsames Leitbild für Engagement zu entwickeln und die Teilhabe an Wissen, Technologie und Diskursen für alle zu fördern.</p>&#13;
<p>Beim Netzwerktreffen berichtete beispielsweise auch Claudia Ringhoff aus Coburgs Tandemstadt Kronach. Sie schöpft aus langjähriger Erfahrung in der Engagementarbeit und war dem Coburger Arbeitskreis im ersten Jahr der Mitgliedschaft im Netzwerk beratend zur Seite gestanden. Die Teilnehmenden kamen ins Gespräch mit Drittem Bürgermeister Thomas Nowak, mit Ehrenamtlichen und mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Coburger Einrichtungen. Thema war auch, wie Engagementstrukturen in Städten systematisch erhoben werden können. Coburg berichtet von ersten Erfahrungen aus einer Umfrage im August, die aktuell von der Hochschule Coburg ausgewertet wird. Außerdem ging es um die Etablierung des Netzwerkes vor Ort und um die Herausforderung, Engagement im Jahr 2021 - trotz Covid-19, zunehmender Digitalisierung und Schnelllebigkeit - anzuregen und zu fördern. Moderiert wurde die Veranstaltung von Mitarbeitenden der Breuninger Stiftung.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Netzwerk „Engagierte Stadt“ arbeitet daran, bürgerschaftliches Engagement zu fördern: Vertreterinnen und Vertreter aus ganz Deutschland haben sich zum Austausch in Coburg getroffen. Organisiert wurde das vom Berliner Programmbüro des Netzwerks und von CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Ob Hamburg-Bergedorf, Zwickau, Würzburg oder Kaufbeuren: Beim Netzwerktreffen von Engagierte Stadt diskutierten in Coburg Koordinatorinnen und Koordinatoren aus ganz Deutschland, tauschten Erfahrungen und Ideen aus und beschäftigten sich zwei Tage lang damit, wie Engagement vor Ort unterstützt werden kann – beispielsweise durch Kooperation mit den jeweils ansässigen Hochschulen. In Coburg ist die Hochschule über <a href="https://www.creapolis-coburg.de/">CREAPOLIS </a>am Netzwerk beteiligt – und CREAPOLIS hat das Treffen auch in Kooperation mit dem Programmbüro von Engagierte Stadt organisiert.</p>&#13;
<p>Coburg wird seit August 2020 im Rahmen dieses Netzwerkprogramms gefördert, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Bertelsmann Stiftung, der Breuninger-Stiftung, der Joachim Herz Stiftung, der Körber-Stiftung und der Robert-Bosch-Stiftung, vom Deutschen Städtetag sowie vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement getragen wird. Die Stadt Coburg nutzt die Förderung im Bündnis mit der Hochschule, der VHS und dem Bündnis Demokratie leben, um Strukturen für Engagement zu stärken und auszubauen, ein gemeinsames Leitbild für Engagement zu entwickeln und die Teilhabe an Wissen, Technologie und Diskursen für alle zu fördern.</p>&#13;
<p>Beim Netzwerktreffen berichtete beispielsweise auch Claudia Ringhoff aus Coburgs Tandemstadt Kronach. Sie schöpft aus langjähriger Erfahrung in der Engagementarbeit und war dem Coburger Arbeitskreis im ersten Jahr der Mitgliedschaft im Netzwerk beratend zur Seite gestanden. Die Teilnehmenden kamen ins Gespräch mit Drittem Bürgermeister Thomas Nowak, mit Ehrenamtlichen und mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Coburger Einrichtungen. Thema war auch, wie Engagementstrukturen in Städten systematisch erhoben werden können. Coburg berichtet von ersten Erfahrungen aus einer Umfrage im August, die aktuell von der Hochschule Coburg ausgewertet wird. Außerdem ging es um die Etablierung des Netzwerkes vor Ort und um die Herausforderung, Engagement im Jahr 2021 - trotz Covid-19, zunehmender Digitalisierung und Schnelllebigkeit - anzuregen und zu fördern. Moderiert wurde die Veranstaltung von Mitarbeitenden der Breuninger Stiftung.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/178-Regionaltreffen-Engagierte-Stadt1-1024x768.jpg"
                        fileSize="97164"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/178-Regionaltreffen-Engagierte-Stadt-1024x768.jpg"
                        fileSize="216732"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bratwurstduft und Tischtennis: Präsenz ist mehr als Lernen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bratwurstduft-und-tischtennis-praesenz-ist-mehr-als-lernen/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Oct 2021 11:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bratwurstduft-und-tischtennis-praesenz-ist-mehr-als-lernen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Studis sind zurück! Manche haben zwar schon im Wintersemester 2020 / 21 begonnen, konnten aber so wenig an der Hochschule präsent sein, dass sie sich fühlen wie Erstis. Deshalb hat zum Beispiel das Projekt:ING in Zusammenarbeit mit den drei MINT-Fakultäten eine Welcome-Back-Veranstaltung organisiert. </em></p>&#13;
<p>Präsenz an der Hochschule: Das sind geöffnete Labore und Vorlesungen voll neugieriger Studierender. Aber es ist auch Musik, Tischtennis und in Coburg ist es unbedingt auch ab und an ein bisschen Bratwurstduft. Vor allem ist es aber die wunderbare Erfahrung, endlich wieder Kommilitoninnen und Kommilitonen zu treffen. Neue Leute kennenzulernen. Vor Ort am Campus sein und die Hochschule wieder oder eben erst neu entdecken: Bei der Welcome-Back-Veranstaltung für MINT-Studierende wurde all das organisiert.&nbsp; Bei Workshops, Laborschauen, Sportturnieren, offenen Treffs mit den Fachschaften und beim gemeinsamen Grillen gab es interessante Einblicke, lebhaften Austausch und viel Vergnügliches.</p>&#13;
<p>Die Veranstaltung richtete sich an den Jahrgang 20/21, der teils nur wenige Wochen an der Hochschule war, bevor im letzten Herbst auf Online-Lehre umgestellt wurde. Umso wichtiger war deshalb die Möglichkeit, sich außerhalb der Zoom-Bildschirme kennenzulernen und gemeinsam etwas zu erleben. „Bei den Studierenden und bei allen Beteiligten war die Freude zu spüren, wieder vor Ort sein zu können und Gemeinschaft zu erfahren“, sagte Ina Sinterhauf von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html">Projekt:ING</a>, das die Veranstaltung gemeinsam mit der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften.html" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Angewandte Naturwissenschaften</a>, der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Elektrotechnik und Informatik</a> und der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Maschinenbau und Automobiltechnik</a> organisiert hatte. „Das war ein wichtiges Signal, dass ein normales Hochschulleben möglich ist.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Studis sind zurück! Manche haben zwar schon im Wintersemester 2020 / 21 begonnen, konnten aber so wenig an der Hochschule präsent sein, dass sie sich fühlen wie Erstis. Deshalb hat zum Beispiel das Projekt:ING in Zusammenarbeit mit den drei MINT-Fakultäten eine Welcome-Back-Veranstaltung organisiert. </em></p>&#13;
<p>Präsenz an der Hochschule: Das sind geöffnete Labore und Vorlesungen voll neugieriger Studierender. Aber es ist auch Musik, Tischtennis und in Coburg ist es unbedingt auch ab und an ein bisschen Bratwurstduft. Vor allem ist es aber die wunderbare Erfahrung, endlich wieder Kommilitoninnen und Kommilitonen zu treffen. Neue Leute kennenzulernen. Vor Ort am Campus sein und die Hochschule wieder oder eben erst neu entdecken: Bei der Welcome-Back-Veranstaltung für MINT-Studierende wurde all das organisiert.&nbsp; Bei Workshops, Laborschauen, Sportturnieren, offenen Treffs mit den Fachschaften und beim gemeinsamen Grillen gab es interessante Einblicke, lebhaften Austausch und viel Vergnügliches.</p>&#13;
<p>Die Veranstaltung richtete sich an den Jahrgang 20/21, der teils nur wenige Wochen an der Hochschule war, bevor im letzten Herbst auf Online-Lehre umgestellt wurde. Umso wichtiger war deshalb die Möglichkeit, sich außerhalb der Zoom-Bildschirme kennenzulernen und gemeinsam etwas zu erleben. „Bei den Studierenden und bei allen Beteiligten war die Freude zu spüren, wieder vor Ort sein zu können und Gemeinschaft zu erfahren“, sagte Ina Sinterhauf von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html">Projekt:ING</a>, das die Veranstaltung gemeinsam mit der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften.html" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Angewandte Naturwissenschaften</a>, der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Elektrotechnik und Informatik</a> und der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Maschinenbau und Automobiltechnik</a> organisiert hatte. „Das war ein wichtiges Signal, dass ein normales Hochschulleben möglich ist.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-MINTwelcome-back-veranstaltung001a-1024x768.jpg"
                        fileSize="107458"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-MINTwelcome-back-veranstaltung003-1024x768.jpg"
                        fileSize="99914"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-MINTwelcome-back-veranstaltung001-1024x768.jpg"
                        fileSize="148350"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-MINTwelcome-back-veranstaltung002-1024x768.jpg"
                        fileSize="118700"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-MINTwelcome-back-veranstaltung007-1024x768.jpg"
                        fileSize="203526"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-MINTwelcome-back-veranstaltung006-1024x768.jpg"
                        fileSize="117729"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-MINTwelcome-back-veranstaltung004-1024x768.jpg"
                        fileSize="127994"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-MINTwelcome-back-veranstaltung005-1024x768.jpg"
                        fileSize="164312"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-MINTwelcome-back-veranstaltung010-1024x768.jpg"
                        fileSize="139324"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-MINTwelcome-back-veranstaltung009-1024x768.jpg"
                        fileSize="152907"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-MINTwelcome-back-veranstaltung008-1024x768.jpg"
                        fileSize="174766"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bürgermeister diskutieren über Lebensqualität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/buergermeister-diskutieren-ueber-lebensqualitaet/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Oct 2021 11:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/buergermeister-diskutieren-ueber-lebensqualitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Oberfranken und Südthüringen informierten sich an der Hochschule Coburg über IDEAL, ein Forschungsprojekt, das im ländlichen Raum die &nbsp;Lebensqualität und Gesundheit von Jung und Alt verbessern will.</em></p>&#13;
<p>Als jung zählen die 18 bis 25-Jährigen, die älteren sind über 65 Jahre alt. Wie sie im ländlichen Raum zusammenkommen und wie das Lebensqualität und Gesundheitskompetenz stärkt, ist Thema im Projekt „Miteinander im ländlichen Raum – IDEAL“. Es verzahnt strukturelle, soziale und individuelle Ebenen, und aus diesem Grund lud das Team des Forschungsprojektes Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Oberfranken und Südthüringen in die Hochschule ein. Sie informierten sich, berichteten von eigenen Erfahrungen und diskutierten Chancen, vor Ort Teilnehmende zum Mitmachen zu gewinnen. Michael Geiß,&nbsp;Beauftragter für die Ortsteile der Stadt&nbsp;Ilmenau, resümierte: „Ein tolles Projekt, ich denke das passt zu uns“. Außer der Präsenzveranstaltung gab es am Freitag, 15. Oktober, noch eine Videokonferenz zum Thema.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Oberfranken und Südthüringen informierten sich an der Hochschule Coburg über IDEAL, ein Forschungsprojekt, das im ländlichen Raum die &nbsp;Lebensqualität und Gesundheit von Jung und Alt verbessern will.</em></p>&#13;
<p>Als jung zählen die 18 bis 25-Jährigen, die älteren sind über 65 Jahre alt. Wie sie im ländlichen Raum zusammenkommen und wie das Lebensqualität und Gesundheitskompetenz stärkt, ist Thema im Projekt „Miteinander im ländlichen Raum – IDEAL“. Es verzahnt strukturelle, soziale und individuelle Ebenen, und aus diesem Grund lud das Team des Forschungsprojektes Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Oberfranken und Südthüringen in die Hochschule ein. Sie informierten sich, berichteten von eigenen Erfahrungen und diskutierten Chancen, vor Ort Teilnehmende zum Mitmachen zu gewinnen. Michael Geiß,&nbsp;Beauftragter für die Ortsteile der Stadt&nbsp;Ilmenau, resümierte: „Ein tolles Projekt, ich denke das passt zu uns“. Außer der Präsenzveranstaltung gab es am Freitag, 15. Oktober, noch eine Videokonferenz zum Thema.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-Buergermeister-IDEAL-1024x768.jpg"
                        fileSize="160031"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Plötzlich Studentin: Weiterbildung für Pflegekräfte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ploetzlich-studentin-weiterbildung-fuer-pflegekraefte/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Oct 2021 09:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ploetzlich-studentin-weiterbildung-fuer-pflegekraefte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wenn Pflegekräfte Studierende werden: Ein Modulstudium von Hochschule Coburg und REGIOMED-Akademie qualifiziert Krankenschwestern und -pfleger für Führungsaufgaben im Gesundheitswesen. Die ersten haben diese Weiterbildung jetzt abgeschlossen.</em></p>&#13;
<p>Im Pflege- und Gesundheitssektor sind Fachkräfte rar. Kliniken suchen Praktikerinnen und Praktiker, die Potenzial haben, sich zu entwickeln, die Verantwortung übernehmen können. Laura Weiß ist 25 Jahre alt, Krankenschwester und stellvertretende Stationsleitung auf der Neurologischen Intensivstation in der Schön-Klinik Bad Staffelstein. Sie kommt aus Rattelsdorf im Landkreis Bamberg. Jennifer Andert wohnt in Michelau im Landkreis Lichtenfels, ist 33, ebenfalls Krankenschwester und Stationsleiterin der Schlaganfall-Abteilung Stroke Unit mit Früh-Reha am Klinikum Bamberg. Andert hat knapp 50 Mitarbeitende unter sich, Weiß 32. Die beiden gehören zu den ersten Pflegekräften, die an der Hochschule Coburg das Modulstudium „Betriebswirtschaft in Gesundheitsberufen“ absolviert haben. 2019 haben REGIOMED-Akademie und Hochschule eine Kooperation für eine Weiterbildung gestartet, die nach den Standards der Deutschen Krankenhausgesellschaft zur Leitung einer Station qualifiziert: Pflegerische Inhalte vermittelte die REGIOMED-Akademie, Kenntnisse in Controlling, Personalführung und Organisation bekommen die Studierenden an der Hochschule.</p>&#13;
<p><strong>Bosch, Brose und der Blick in andere Welten</strong></p>&#13;
<p>Laura Weiß lacht. „Am Anfang wussten wir gar nicht, ob wir richtig als Studierende zählen.“ Neuland. Neun Krankenschwestern und ein -pfleger kamen 2019 an die Hochschule, um neben ihrer Arbeit jeden Monat in einer Block-Woche zu studieren. Das Modul, das bei Bedarf später auch für ein volles BWL-Studium angerechnet werden kann, haben sie jetzt abgeschlossen. Laura Weiß und Jenny Andert werden bei der Abschlussfeier gemeinsam die Rede halten. Vorher erzählen sie noch ein bisschen von ihrer Zeit an der Hochschule – eine in vieler Hinsicht besondere Zeit. „Als Corona kam, haben wir erst einmal pausiert. Wir wurden an anderer Stelle gebraucht“, sagt Andert. Die verpassten Vorlesungen wurden hinten drangehängt, zwischendurch gab’s Online-Unterricht. „Prof. Dr. Hedwig Schmid hat zum Beispiel Online-Exkursionen vereinbart. Da wurde uns aus dem Management des Klinikums Regensburg berichtet aber auch aus einer kleinen Privatklinik – und aus der Industrie. Bei Bosch und Brose läuft’s doch ganz anders als im Krankenhaus.“ Die Pflegekräfte lernten welche Möglichkeiten für Personalbeurteilungen es gibt und wie Personalgespräche geführt werden. Wie reagiere ich, wenn ein Kollege oder eine Kollegin sagt, irgendetwas sei schon immer so oder so gemacht worden? Wie, wenn einer unangenehm riecht? Welche Rechte haben Mitarbeitende – und welche die Vorgesetzten? „Prof. Dr. Uwe Gail hat uns Arbeitsrecht und Strafrecht an vielen Praxisbeispielen erklärt“, erinnert sich Weiß. Im Zweifel ist die Pflegedienstleitung die übergeordnete Stelle, aber Stationsleitungen müssen wissen, was sie regeln können und was im Hintergrund läuft – vom Management über die Finanzen bis zur Arbeit der Personalabteilung.</p>&#13;
<p><strong>Eine Kooperation, die allen Vorteile bringt</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Felix Weispfenning, Vizepräsident der Hochschule Coburg, würdigte bei der Abschlussveranstaltung den Mut der Teilnehmenden, die sich getraut haben, als erster Jahrgang dieses neue Format anzugehen. Prof. Dr. Michael Hartmann, Leiter der Fakultät für Weiterbildung, freute sich besonders, dass die erfolgreiche Kooperation weitergeführt wird. Ins Leben gerufen hatte sie sein Vorgänger Prof. Dr. Roland Hertrich und seitens der REGIOMED-Akademie Prof. Dr. Dorothea Thieme. Robert Wieland, Geschäftsführer der bayerischen REGIOMED-Einrichtungen erklärte bei der Abschlussfeier, dass Personalfindung und -bindung heute für Kliniken besonders wichtig sei. „Bis 2030 werden deutschlandweit 500.000 Pflegekräfte fehlen und der Fachkräftemangel macht Veränderungen im Berufsbild nötig.“ Die Weiterbildung ermögliche, selbst Führungskräfte mit höchstem Engagement und Eigenverantwortung zu entwickeln. Die zweite Gruppe ist bereits mit 17 Pflegekräften gestartet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn Pflegekräfte Studierende werden: Ein Modulstudium von Hochschule Coburg und REGIOMED-Akademie qualifiziert Krankenschwestern und -pfleger für Führungsaufgaben im Gesundheitswesen. Die ersten haben diese Weiterbildung jetzt abgeschlossen.</em></p>&#13;
<p>Im Pflege- und Gesundheitssektor sind Fachkräfte rar. Kliniken suchen Praktikerinnen und Praktiker, die Potenzial haben, sich zu entwickeln, die Verantwortung übernehmen können. Laura Weiß ist 25 Jahre alt, Krankenschwester und stellvertretende Stationsleitung auf der Neurologischen Intensivstation in der Schön-Klinik Bad Staffelstein. Sie kommt aus Rattelsdorf im Landkreis Bamberg. Jennifer Andert wohnt in Michelau im Landkreis Lichtenfels, ist 33, ebenfalls Krankenschwester und Stationsleiterin der Schlaganfall-Abteilung Stroke Unit mit Früh-Reha am Klinikum Bamberg. Andert hat knapp 50 Mitarbeitende unter sich, Weiß 32. Die beiden gehören zu den ersten Pflegekräften, die an der Hochschule Coburg das Modulstudium „Betriebswirtschaft in Gesundheitsberufen“ absolviert haben. 2019 haben REGIOMED-Akademie und Hochschule eine Kooperation für eine Weiterbildung gestartet, die nach den Standards der Deutschen Krankenhausgesellschaft zur Leitung einer Station qualifiziert: Pflegerische Inhalte vermittelte die REGIOMED-Akademie, Kenntnisse in Controlling, Personalführung und Organisation bekommen die Studierenden an der Hochschule.</p>&#13;
<p><strong>Bosch, Brose und der Blick in andere Welten</strong></p>&#13;
<p>Laura Weiß lacht. „Am Anfang wussten wir gar nicht, ob wir richtig als Studierende zählen.“ Neuland. Neun Krankenschwestern und ein -pfleger kamen 2019 an die Hochschule, um neben ihrer Arbeit jeden Monat in einer Block-Woche zu studieren. Das Modul, das bei Bedarf später auch für ein volles BWL-Studium angerechnet werden kann, haben sie jetzt abgeschlossen. Laura Weiß und Jenny Andert werden bei der Abschlussfeier gemeinsam die Rede halten. Vorher erzählen sie noch ein bisschen von ihrer Zeit an der Hochschule – eine in vieler Hinsicht besondere Zeit. „Als Corona kam, haben wir erst einmal pausiert. Wir wurden an anderer Stelle gebraucht“, sagt Andert. Die verpassten Vorlesungen wurden hinten drangehängt, zwischendurch gab’s Online-Unterricht. „Prof. Dr. Hedwig Schmid hat zum Beispiel Online-Exkursionen vereinbart. Da wurde uns aus dem Management des Klinikums Regensburg berichtet aber auch aus einer kleinen Privatklinik – und aus der Industrie. Bei Bosch und Brose läuft’s doch ganz anders als im Krankenhaus.“ Die Pflegekräfte lernten welche Möglichkeiten für Personalbeurteilungen es gibt und wie Personalgespräche geführt werden. Wie reagiere ich, wenn ein Kollege oder eine Kollegin sagt, irgendetwas sei schon immer so oder so gemacht worden? Wie, wenn einer unangenehm riecht? Welche Rechte haben Mitarbeitende – und welche die Vorgesetzten? „Prof. Dr. Uwe Gail hat uns Arbeitsrecht und Strafrecht an vielen Praxisbeispielen erklärt“, erinnert sich Weiß. Im Zweifel ist die Pflegedienstleitung die übergeordnete Stelle, aber Stationsleitungen müssen wissen, was sie regeln können und was im Hintergrund läuft – vom Management über die Finanzen bis zur Arbeit der Personalabteilung.</p>&#13;
<p><strong>Eine Kooperation, die allen Vorteile bringt</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Felix Weispfenning, Vizepräsident der Hochschule Coburg, würdigte bei der Abschlussveranstaltung den Mut der Teilnehmenden, die sich getraut haben, als erster Jahrgang dieses neue Format anzugehen. Prof. Dr. Michael Hartmann, Leiter der Fakultät für Weiterbildung, freute sich besonders, dass die erfolgreiche Kooperation weitergeführt wird. Ins Leben gerufen hatte sie sein Vorgänger Prof. Dr. Roland Hertrich und seitens der REGIOMED-Akademie Prof. Dr. Dorothea Thieme. Robert Wieland, Geschäftsführer der bayerischen REGIOMED-Einrichtungen erklärte bei der Abschlussfeier, dass Personalfindung und -bindung heute für Kliniken besonders wichtig sei. „Bis 2030 werden deutschlandweit 500.000 Pflegekräfte fehlen und der Fachkräftemangel macht Veränderungen im Berufsbild nötig.“ Die Weiterbildung ermögliche, selbst Führungskräfte mit höchstem Engagement und Eigenverantwortung zu entwickeln. Die zweite Gruppe ist bereits mit 17 Pflegekräften gestartet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-Regiomed-Modulstudium-Andert-Weiss-680x1024.jpg"
                        fileSize="186016"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="680" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-Regiomed-Modulstudium-1-1024x680.jpg"
                        fileSize="149704"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-Regiomed-Verabschiedung-Band-1024x700.jpg"
                        fileSize="96669"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="700"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studienort Kronach: Die Mutigen feiern den LCC]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studienort-kronach-die-mutigen-feiern-den-lcc/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Oct 2021 08:09:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studienort-kronach-die-mutigen-feiern-den-lcc/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Studierenden der Masterstudiengänge Autonomes Fahren und ZukunftsDesign wurden am Kronacher Lucas-Cranach-Campus begrüßt und entdeckten gleich ein paar Geheimnisse der Stadt.</em></p>&#13;
<p>Mit dem Wintersemester kamen die Studierenden zur Präsenzlehre an den Lucas-Cranach-Campus: Masterstudierende der Hochschule Coburg in <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">Autonomes Fahren</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">ZukunftsDesign</a> und Studierende des Bachelorstudiengangs Innovative Gesundheitsversorgung der Hochschule Hof feierten erstmals gemeinsam am LCC. Die Lucas-Cranach-Campus-Stiftung hatte unter der Federführung von Vorsitzendem Hans Rebhan zur Auftaktveranstaltung LCC in die Kühnlenzpassage geladen. &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Neues wagen, Zukunft gestalten</strong></p>&#13;
<p>Dr. Markus Neufeld, Leiter der Innovations- und Vernetzungsplattform <a href="https://www.hs-coburg.de/index.php?id=982">CREAPOLIS </a>der Hochschule Coburg, führte durch eine unterhaltsame Gesprächsreihe. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-nicole-hegel.html">Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel</a> würdigte dabei den Mut der neuen Studierenden, einen Ort wie den Lucas-Cranach-Campus mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Der Bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler begrüßte die Studierenden mit einer Videobotschaft in der Kühnlenzpassage und vor Ort feierten viele, die das Projekt unterstützt haben: die Erste Bürgermeisterin Angela Hofmann und Landrat Klaus Löffler, Prof. Dr. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof, Markus Rieger vom Kommunalunternehmen LCC. Außerdem wurde der ZukunftsDesign-Award vergeben: <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-zagel.html">Prof. Dr. Christian Zagel</a>, Leiter des Studiengangs ZukunftsDesign der Hochschule Coburg, und &nbsp;Hans Rebhan von der Stiftung LCC, verliehen den Preis gemeinsam an das Projektteam „Zukunft der Kirche“.&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Geheimnisvolles Kronach</strong></p>&#13;
<p>Es folgte eine Entdeckungstour durch Kronach, die selbst Einheimische zu unentdeckten Plätzen führte. Vorbei an den Kronacher Katakomben, dem Stadtturm, zum Traubenkeller, zu den Hochschulräumlichkeiten in der Güterstraße (Hochschule Coburg) und Kulmbacher Straße (Hochschule Hof) sowie zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten inmitten der Kronacher Innenstadt. Der Golfclub Kronach e.V., die Turnerschaft Kronach 1861 e.V., die ein Baseball-Abschlagtraining organisierte, und der ASC Kronach zeigten exemplarisch das breite Vereinsangebot der&nbsp;Stadt auf.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Studierenden der Masterstudiengänge Autonomes Fahren und ZukunftsDesign wurden am Kronacher Lucas-Cranach-Campus begrüßt und entdeckten gleich ein paar Geheimnisse der Stadt.</em></p>&#13;
<p>Mit dem Wintersemester kamen die Studierenden zur Präsenzlehre an den Lucas-Cranach-Campus: Masterstudierende der Hochschule Coburg in <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">Autonomes Fahren</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">ZukunftsDesign</a> und Studierende des Bachelorstudiengangs Innovative Gesundheitsversorgung der Hochschule Hof feierten erstmals gemeinsam am LCC. Die Lucas-Cranach-Campus-Stiftung hatte unter der Federführung von Vorsitzendem Hans Rebhan zur Auftaktveranstaltung LCC in die Kühnlenzpassage geladen. &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Neues wagen, Zukunft gestalten</strong></p>&#13;
<p>Dr. Markus Neufeld, Leiter der Innovations- und Vernetzungsplattform <a href="https://www.hs-coburg.de/index.php?id=982">CREAPOLIS </a>der Hochschule Coburg, führte durch eine unterhaltsame Gesprächsreihe. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-nicole-hegel.html">Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel</a> würdigte dabei den Mut der neuen Studierenden, einen Ort wie den Lucas-Cranach-Campus mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Der Bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler begrüßte die Studierenden mit einer Videobotschaft in der Kühnlenzpassage und vor Ort feierten viele, die das Projekt unterstützt haben: die Erste Bürgermeisterin Angela Hofmann und Landrat Klaus Löffler, Prof. Dr. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof, Markus Rieger vom Kommunalunternehmen LCC. Außerdem wurde der ZukunftsDesign-Award vergeben: <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-zagel.html">Prof. Dr. Christian Zagel</a>, Leiter des Studiengangs ZukunftsDesign der Hochschule Coburg, und &nbsp;Hans Rebhan von der Stiftung LCC, verliehen den Preis gemeinsam an das Projektteam „Zukunft der Kirche“.&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Geheimnisvolles Kronach</strong></p>&#13;
<p>Es folgte eine Entdeckungstour durch Kronach, die selbst Einheimische zu unentdeckten Plätzen führte. Vorbei an den Kronacher Katakomben, dem Stadtturm, zum Traubenkeller, zu den Hochschulräumlichkeiten in der Güterstraße (Hochschule Coburg) und Kulmbacher Straße (Hochschule Hof) sowie zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten inmitten der Kronacher Innenstadt. Der Golfclub Kronach e.V., die Turnerschaft Kronach 1861 e.V., die ein Baseball-Abschlagtraining organisierte, und der ASC Kronach zeigten exemplarisch das breite Vereinsangebot der&nbsp;Stadt auf.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/173-LCC-Eroeffnung-Keller2-1024x683.jpg"
                        fileSize="136067"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/173-LCC-Eroeffnung-Hegel-1024x683.jpg"
                        fileSize="133527"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/173-LCC-Eroeffnung-Rebhan-683x1024.jpg"
                        fileSize="133899"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/173-LCC-Eroeffnung-Zagel-1024x683.jpg"
                        fileSize="126087"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neubau eröffnet: ITMZ der Hochschule glänzt mit Wissen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neubau-eroeffnet-itmz-der-hochschule-glaenzt-mit-wissen/</link>
                <pubDate>Mon, 11 Oct 2021 14:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neubau-eroeffnet-itmz-der-hochschule-glaenzt-mit-wissen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Er ist goldfarben und innen und außen voller Besonderheiten: Der Neubau des IT- und Medienzentrums ITMZ der Hochschule Coburg wurde nun feierlich eröffnet.</em></p>&#13;
<p>Eine goldglänzende Fassadenverkleidung, die in ihrer Struktur an Platinen erinnert: Das IT- und Medienzentrum ITMZ am Campus Friedrich Streib macht bereits von außen auf die Nutzung aufmerksam: Der Neubau beherbergt künftig insbesondere Bibliothek und Rechenzentrum der Hochschule Coburg. Am Montag, 11. Oktober, wurde er feierlich eröffnet.</p>&#13;
<p>Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler würdigte die Wirkung dieses besonderen Bauwerks: „Mit seiner markanten goldfarbenen Fassade strahlt es als echtes Leuchtturmprojekt buchstäblich über den Campus hinaus und macht die rasante Entwicklung der Hochschule Coburg in den letzten Jahren auch baulich sichtbar“, sagte Sibler. Mit der hochmodernen und innovativen Lehr- und Lernwelt für die Studentinnen und Studenten sei es ein Haus für die bayerische Zukunft. „Diese Zukunft wird durch unsere Technischen Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften überall in Bayern gestaltet, denn sie sind echte Innovationsmotoren und bieten tolle Perspektiven für junge Menschen in allen Regionen des Freistaats.“</p>&#13;
<p><strong>Synergie aus Informatik und klassischer Bibliothek</strong></p>&#13;
<p>Das Projekt hat insgesamt 33 Millionen Euro gekostet. Ohne den Freistaat wäre es nicht möglich gewesen, wie Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze betonte. Sie bedankte sich bei den zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, die an Bau und Einrichtung beteiligt waren, unter anderem dem Staatlichen Bauamt Bamberg, dem Planungsteam des Architekturbüros AV1 aus Kaiserlautern, allen beteiligten Firmen und den Mitarbeitenden der Hochschule aus den Abteilungen Technik und Bauen, dem Inneren Dienst, dem IT-Zentrum und der Hochschulbibliothek. „Sie alle haben sich in den letzten Monaten unermüdlich engagiert und mit dafür gesorgt, dass wir das Gebäude rechtzeitig zum neuen Wintersemester in Betrieb nehmen konnten.“ Was Fritze am ITMZ besonders gefällt: „Informatik und klassische Bibliothek, die sich hier gefunden haben, ergeben eine spannende Synergie.“</p>&#13;
<p><strong>Das ist drin: Wissen in allen Formen </strong></p>&#13;
<p>Das ITMZ bietet Studierenden und Beschäftigten der Hochschule künftig Platz zum Arbeiten. In den oberen vier Stockwerken finden sich PC-Labore für die Informatikstudiengänge, CAD-Räume für den Maschinenbau und die Automobiltechnik sowie Büros der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochschulrechenzentrums. Raum für die Informationstechnik hat die Hochschule vor allem im vorderen Gebäudetrakt, beginnend im Keller mit dem klimatisierten Serverraum. Es gibt außerdem einen gemeinsamen Servicepoint der Bibliothek und des IT-Service.</p>&#13;
<p>Auf über 1.000 laufenden Regalmetern ist der frei zugängliche Buchbestand der Bibliothek von ca. 35.000 Medien untergebracht. Ein Teil des für Bücherregale vorgesehenen Platzes wurde in Einzelarbeitsplätze umgewidmet. Alle Arbeitsplätze wurden mit individueller Arbeitsplatzbeleuchtung und Stromanschlüssen ausgestattet. Und es gibt eine eigene Bibliotheks-Lounge mit Kaffeebar, an der sich die Studierenden spontan zum gemeinsamen Austausch treffen können. Erstmals stehen den Studierenden an der Hochschule auch besondere Gruppenräume zur Verfügung, die sie für gemeinsame Projektarbeiten online buchen können. Kleine Bildschirme an jeder Tür zeigen die Belegung an. Ein großer Raum wird zudem mit einem elektronischen Konferenzsystem ausgestattet werden. Das RFID-System mit zwei Selbstverbuchungsterminals und einem Rückgabeautomaten komplettiert die technische Ausstattung der Bibliothek: Bücher ausleihen und zurückgeben können die Studierenden hier künftig selbstständig und rund um die Uhr.</p>&#13;
<p><strong>Kunst im Foyer</strong></p>&#13;
<p>Die Besucherinnen und Besucher betreten das ITMZ durch das Foyer – in diesem lichtdurchfluteten, 15 Meter hohen Raum mit zahlreichen Balkonen und Öffnungen fand auch die Eröffnung statt. Von hier aus lässt sich durch das gesamte Gebäude bis in den Lesegarten blicken. Die oberbayerische Künstlerin Monika Supé hat den Kunstwettbewerb, den das Staatliche Bauamt Bamberg zum Neubau ausgelobt hatte, gewonnen und für diesen Raum das Werk „Goethe 2021“ gestaltet. Es ist ein Zitat des Dichters aus dem Jahr 1826 – in Binärcode übertragen und in Messing gefertigt: „Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel.“ 613 Nullen und Einsen wurden sechs auf zehn Meter hoch im viergeschossigen Foyer angebracht.</p>&#13;
<p><strong>„Eine neue Mitte"</strong></p>&#13;
<p>„Wichtig für die Hochschule ist vor allem, dass hier eine neue Mitte entstehen kann“, sagte Jürgen König, Leiter des zuständigen Staatlichen Bauamtes Bamberg. Bevor er den Schlüssel an Präsidentin Christiane Fritze übergab, stellte er noch einige Zahlen und Fakten zum Gebäude vor: 2018 wurde mit dem Bau begonnen, über 40 Firmen waren beteiligt, und was die meisten Besucher spürten, aber nicht in Zahlen fassen konnten: „Das Foyer hat ein Volumen, das ungefähr so groß ist, wie dreieinhalb Einfamilienhäuser. Das ist schon wirklich groß – aber angemessen.“</p>&#13;
<p>Unter Einhaltung der 3G- und Hygienevorschriften wurden die Besucherinnen und Besucher im Anschluss nacheinander durchs Gebäude geführt. Prof. Dr. Peter Johann Raab zeigte einige Exponate aus dem Labor für Mikrocomputertechnik. Musikalisch wurde die Einweihung von der Hochschul-Bigband und dem Landestheater Coburg umrahmt. Sopranistin Galina Benevich und Nathan Harris vom Landestheater Coburg boten eine Arie aus Puccinis „La Bohème“ dar, ein Teil des Ballettensembles tanzte.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Er ist goldfarben und innen und außen voller Besonderheiten: Der Neubau des IT- und Medienzentrums ITMZ der Hochschule Coburg wurde nun feierlich eröffnet.</em></p>&#13;
<p>Eine goldglänzende Fassadenverkleidung, die in ihrer Struktur an Platinen erinnert: Das IT- und Medienzentrum ITMZ am Campus Friedrich Streib macht bereits von außen auf die Nutzung aufmerksam: Der Neubau beherbergt künftig insbesondere Bibliothek und Rechenzentrum der Hochschule Coburg. Am Montag, 11. Oktober, wurde er feierlich eröffnet.</p>&#13;
<p>Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler würdigte die Wirkung dieses besonderen Bauwerks: „Mit seiner markanten goldfarbenen Fassade strahlt es als echtes Leuchtturmprojekt buchstäblich über den Campus hinaus und macht die rasante Entwicklung der Hochschule Coburg in den letzten Jahren auch baulich sichtbar“, sagte Sibler. Mit der hochmodernen und innovativen Lehr- und Lernwelt für die Studentinnen und Studenten sei es ein Haus für die bayerische Zukunft. „Diese Zukunft wird durch unsere Technischen Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften überall in Bayern gestaltet, denn sie sind echte Innovationsmotoren und bieten tolle Perspektiven für junge Menschen in allen Regionen des Freistaats.“</p>&#13;
<p><strong>Synergie aus Informatik und klassischer Bibliothek</strong></p>&#13;
<p>Das Projekt hat insgesamt 33 Millionen Euro gekostet. Ohne den Freistaat wäre es nicht möglich gewesen, wie Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze betonte. Sie bedankte sich bei den zahlreichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, die an Bau und Einrichtung beteiligt waren, unter anderem dem Staatlichen Bauamt Bamberg, dem Planungsteam des Architekturbüros AV1 aus Kaiserlautern, allen beteiligten Firmen und den Mitarbeitenden der Hochschule aus den Abteilungen Technik und Bauen, dem Inneren Dienst, dem IT-Zentrum und der Hochschulbibliothek. „Sie alle haben sich in den letzten Monaten unermüdlich engagiert und mit dafür gesorgt, dass wir das Gebäude rechtzeitig zum neuen Wintersemester in Betrieb nehmen konnten.“ Was Fritze am ITMZ besonders gefällt: „Informatik und klassische Bibliothek, die sich hier gefunden haben, ergeben eine spannende Synergie.“</p>&#13;
<p><strong>Das ist drin: Wissen in allen Formen </strong></p>&#13;
<p>Das ITMZ bietet Studierenden und Beschäftigten der Hochschule künftig Platz zum Arbeiten. In den oberen vier Stockwerken finden sich PC-Labore für die Informatikstudiengänge, CAD-Räume für den Maschinenbau und die Automobiltechnik sowie Büros der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochschulrechenzentrums. Raum für die Informationstechnik hat die Hochschule vor allem im vorderen Gebäudetrakt, beginnend im Keller mit dem klimatisierten Serverraum. Es gibt außerdem einen gemeinsamen Servicepoint der Bibliothek und des IT-Service.</p>&#13;
<p>Auf über 1.000 laufenden Regalmetern ist der frei zugängliche Buchbestand der Bibliothek von ca. 35.000 Medien untergebracht. Ein Teil des für Bücherregale vorgesehenen Platzes wurde in Einzelarbeitsplätze umgewidmet. Alle Arbeitsplätze wurden mit individueller Arbeitsplatzbeleuchtung und Stromanschlüssen ausgestattet. Und es gibt eine eigene Bibliotheks-Lounge mit Kaffeebar, an der sich die Studierenden spontan zum gemeinsamen Austausch treffen können. Erstmals stehen den Studierenden an der Hochschule auch besondere Gruppenräume zur Verfügung, die sie für gemeinsame Projektarbeiten online buchen können. Kleine Bildschirme an jeder Tür zeigen die Belegung an. Ein großer Raum wird zudem mit einem elektronischen Konferenzsystem ausgestattet werden. Das RFID-System mit zwei Selbstverbuchungsterminals und einem Rückgabeautomaten komplettiert die technische Ausstattung der Bibliothek: Bücher ausleihen und zurückgeben können die Studierenden hier künftig selbstständig und rund um die Uhr.</p>&#13;
<p><strong>Kunst im Foyer</strong></p>&#13;
<p>Die Besucherinnen und Besucher betreten das ITMZ durch das Foyer – in diesem lichtdurchfluteten, 15 Meter hohen Raum mit zahlreichen Balkonen und Öffnungen fand auch die Eröffnung statt. Von hier aus lässt sich durch das gesamte Gebäude bis in den Lesegarten blicken. Die oberbayerische Künstlerin Monika Supé hat den Kunstwettbewerb, den das Staatliche Bauamt Bamberg zum Neubau ausgelobt hatte, gewonnen und für diesen Raum das Werk „Goethe 2021“ gestaltet. Es ist ein Zitat des Dichters aus dem Jahr 1826 – in Binärcode übertragen und in Messing gefertigt: „Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel.“ 613 Nullen und Einsen wurden sechs auf zehn Meter hoch im viergeschossigen Foyer angebracht.</p>&#13;
<p><strong>„Eine neue Mitte"</strong></p>&#13;
<p>„Wichtig für die Hochschule ist vor allem, dass hier eine neue Mitte entstehen kann“, sagte Jürgen König, Leiter des zuständigen Staatlichen Bauamtes Bamberg. Bevor er den Schlüssel an Präsidentin Christiane Fritze übergab, stellte er noch einige Zahlen und Fakten zum Gebäude vor: 2018 wurde mit dem Bau begonnen, über 40 Firmen waren beteiligt, und was die meisten Besucher spürten, aber nicht in Zahlen fassen konnten: „Das Foyer hat ein Volumen, das ungefähr so groß ist, wie dreieinhalb Einfamilienhäuser. Das ist schon wirklich groß – aber angemessen.“</p>&#13;
<p>Unter Einhaltung der 3G- und Hygienevorschriften wurden die Besucherinnen und Besucher im Anschluss nacheinander durchs Gebäude geführt. Prof. Dr. Peter Johann Raab zeigte einige Exponate aus dem Labor für Mikrocomputertechnik. Musikalisch wurde die Einweihung von der Hochschul-Bigband und dem Landestheater Coburg umrahmt. Sopranistin Galina Benevich und Nathan Harris vom Landestheater Coburg boten eine Arie aus Puccinis „La Bohème“ dar, ein Teil des Ballettensembles tanzte.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-ITMZ-Gluecksbringer-1024x606.jpg"
                        fileSize="128120"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="606"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-ITMZ-Ballett-869x1024.jpg"
                        fileSize="122988"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="869" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-ITMZ-Bernd-Sibler-1024x681.jpg"
                        fileSize="124670"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-ITMZ-Raab-1024x681.jpg"
                        fileSize="190910"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_5426-678x1024.jpg"
                        fileSize="82802"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="678" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-ITMZ-DSC_5312-web-1024x682.jpg"
                        fileSize="70485"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-ITMZ-DSC_5358-web-1024x681.jpg"
                        fileSize="182391"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-ITMZ-DSC_5485-web-1024x681.jpg"
                        fileSize="175981"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-ITMZ-DSC_5567-web-1024x681.jpg"
                        fileSize="181125"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Warum Coburg einen Mobilitätskongress braucht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/warum-coburg-einen-mobilitaetskongress-braucht/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Oct 2021 11:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/warum-coburg-einen-mobilitaetskongress-braucht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zwischen Coburg, Kronach und Lichtenfels treffen teils urbane Strukturen auf eine sehr ländliche Gegend – warum das ideale Voraussetzungen für eine Modellregion zur Mobilität sind und welche Rolle dabei der Mobilitätskongress am Donnerstag, 14., und Freitag, 15. Oktober, spielt, erklärt Prof. Dr. Stefan Gast von der Hochschule Coburg im Interview. </em></p>&#13;
<p>Als Dekan der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>der Hochschule Coburg hat <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a> den Mobilitätskongress vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Jetzt laufen die letzten Vorbereitungen für die zweite Auflage. Gast spricht über Themen, Teilnehmer und Ziele der digitalen Veranstaltung.</p>&#13;
<p><em>Wozu braucht es einen Mobilitätskongress – und warum in Coburg?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Stefan Gast: </strong>Das Innovationsdreieck Coburg, Kronach, Lichtenfels bietet beste Voraussetzungen, um die gesamte Breite des Themas Mobilität abzubilden – von den Technologien bis hin zu den gesellschaftlichen Aspekten. Die Region ist besonders, weil es viele Schnittstellen von urbanem zu ländlichem Raum gibt, und gerade das Leben im ländlichen Raum braucht ganz andere Mobilitätskonzepte als das in den Metropolregionen der Fall ist. Da spielen beispielsweise auch Zusammenhänge wie der demografische Wandel eine Rolle, wenn es um spezifische Mobilitätskonzepte geht, die älteren Menschen ermöglichen, weiterhin am öffentlichen Leben teilzuhaben. All die relevanten Fragen können wir hier diskutieren.</p>&#13;
<p><em>Coburg also als eine Art Modellregion?</em><br /> Das ist es, wo wir hinwollen: Coburg und die Region zu einer Modellregion für Mobilität zu etablieren, die Urbanes und Ländliches verbindet und die Möglichkeiten bietet, mit verschiedenen Modellen zu experimentieren. Dabei geht es nicht nur um Technik und deshalb ist uns auch wichtig, dass der Mobilitätskongress Verbindungen, Netzwerke, schafft. Wir bringen Akteure aus der Region und überregionale Akteure an einen Tisch. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen diskutieren mit Fach- und Führungskräften aus Wirtschaft, Stadtplanung und Politik. Der Kongress ist eine Plattform, die den Austausch zum Thema Mobilität voranbringt – und die Perspektive ist, dass auf dieser Basis zwischen Coburg, Kronach und Lichtenfels eine Modellregion für Mobilität entsteht.</p>&#13;
<p><em>Was sind beim Mobilitätskongress diesmal die Höhepunkte?</em><br /> Es gibt eine Reihe spannender Vorträge, außerdem Panels zu den Schwerpunkten „Die letzte elektrische Meile“, „sense, think, act – und dann?“, „Fahrerloser Shuttle/people mover“ und „Alternative Antriebe“. Dazu gehört natürlich auch Elektromobilität, aber wir beschäftigen uns nicht nur mit Batterie-Elektrik, sondern legen Wert darauf, die gesamte Breite potenzieller Technologien abzubilden. Zum Beispiel ist auch Fuels Science Thema, also Kraftstoffwissenschaft insbesondere mit Blick auf regenerative Ressourcen und unsere synthetischen Kraftstoffe.</p>&#13;
<p><em>Wer kann teilnehmen und wie?</em><br /> Alle können teilnehmen! Uns ist ganz wichtig, dass wir ein breites Publikum ansprechen, jeder, der sich informieren oder mitgestalten will, ist willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos und weil wir im Onlineformat sind auch relativ einfach. Die Anmeldung ist über die Webseite <a href="http://www.hs-coburg.de/mobilitaetskongress" target="_blank" rel="noopener">www.hs-coburg.de/mobilitaetskongress</a> möglich. Hier gibt es auch weitere Informationen zum Programm.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwischen Coburg, Kronach und Lichtenfels treffen teils urbane Strukturen auf eine sehr ländliche Gegend – warum das ideale Voraussetzungen für eine Modellregion zur Mobilität sind und welche Rolle dabei der Mobilitätskongress am Donnerstag, 14., und Freitag, 15. Oktober, spielt, erklärt Prof. Dr. Stefan Gast von der Hochschule Coburg im Interview. </em></p>&#13;
<p>Als Dekan der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>der Hochschule Coburg hat <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-stefan-gast.html">Prof. Dr. Stefan Gast</a> den Mobilitätskongress vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Jetzt laufen die letzten Vorbereitungen für die zweite Auflage. Gast spricht über Themen, Teilnehmer und Ziele der digitalen Veranstaltung.</p>&#13;
<p><em>Wozu braucht es einen Mobilitätskongress – und warum in Coburg?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Stefan Gast: </strong>Das Innovationsdreieck Coburg, Kronach, Lichtenfels bietet beste Voraussetzungen, um die gesamte Breite des Themas Mobilität abzubilden – von den Technologien bis hin zu den gesellschaftlichen Aspekten. Die Region ist besonders, weil es viele Schnittstellen von urbanem zu ländlichem Raum gibt, und gerade das Leben im ländlichen Raum braucht ganz andere Mobilitätskonzepte als das in den Metropolregionen der Fall ist. Da spielen beispielsweise auch Zusammenhänge wie der demografische Wandel eine Rolle, wenn es um spezifische Mobilitätskonzepte geht, die älteren Menschen ermöglichen, weiterhin am öffentlichen Leben teilzuhaben. All die relevanten Fragen können wir hier diskutieren.</p>&#13;
<p><em>Coburg also als eine Art Modellregion?</em><br /> Das ist es, wo wir hinwollen: Coburg und die Region zu einer Modellregion für Mobilität zu etablieren, die Urbanes und Ländliches verbindet und die Möglichkeiten bietet, mit verschiedenen Modellen zu experimentieren. Dabei geht es nicht nur um Technik und deshalb ist uns auch wichtig, dass der Mobilitätskongress Verbindungen, Netzwerke, schafft. Wir bringen Akteure aus der Region und überregionale Akteure an einen Tisch. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen diskutieren mit Fach- und Führungskräften aus Wirtschaft, Stadtplanung und Politik. Der Kongress ist eine Plattform, die den Austausch zum Thema Mobilität voranbringt – und die Perspektive ist, dass auf dieser Basis zwischen Coburg, Kronach und Lichtenfels eine Modellregion für Mobilität entsteht.</p>&#13;
<p><em>Was sind beim Mobilitätskongress diesmal die Höhepunkte?</em><br /> Es gibt eine Reihe spannender Vorträge, außerdem Panels zu den Schwerpunkten „Die letzte elektrische Meile“, „sense, think, act – und dann?“, „Fahrerloser Shuttle/people mover“ und „Alternative Antriebe“. Dazu gehört natürlich auch Elektromobilität, aber wir beschäftigen uns nicht nur mit Batterie-Elektrik, sondern legen Wert darauf, die gesamte Breite potenzieller Technologien abzubilden. Zum Beispiel ist auch Fuels Science Thema, also Kraftstoffwissenschaft insbesondere mit Blick auf regenerative Ressourcen und unsere synthetischen Kraftstoffe.</p>&#13;
<p><em>Wer kann teilnehmen und wie?</em><br /> Alle können teilnehmen! Uns ist ganz wichtig, dass wir ein breites Publikum ansprechen, jeder, der sich informieren oder mitgestalten will, ist willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos und weil wir im Onlineformat sind auch relativ einfach. Die Anmeldung ist über die Webseite <a href="http://www.hs-coburg.de/mobilitaetskongress" target="_blank" rel="noopener">www.hs-coburg.de/mobilitaetskongress</a> möglich. Hier gibt es auch weitere Informationen zum Programm.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/170-Mobilitaetskongress-1024x594.jpg"
                        fileSize="156228"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="594"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GastStefan_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Als Gastprofessor nach Cambridge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/als-gastprofessor-nach-cambridge/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Oct 2021 06:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/als-gastprofessor-nach-cambridge/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Michael Heinrich von der Fakultät Design verbringt ein Semester als Gastprofessor in England am Jesus College in Cambridge.&nbsp; &nbsp;</em></p>&#13;
<p>Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: So ähnlich lässt sich beschreiben, wie es dazu kam, dass Innenarchitekturprofessor Dr. Michael Heinrich jetzt für ein Semester an die bekannte Universität nach Cambridge geht. „Im Februar 2020 habe ich mit zwei Kollegen der Universität Bamberg, Prof. Dr. Christian Illies und Prof. Dr. Martin Düchs, einen Workshop am Jesus College Cambridge gehalten.“ Ihr multidisziplinäres Seminar mit dem Titel „Empathy and Architecture“, und Heinrichs Beitrag „Constructing Atmospheres“, hat viel Aufmerksamkeit erzeugt. Er erzählt: „Eigentlich hatte ich schon vom Fachbereich Psychologie des Jesus College eine Zusage als Visiting Scholar. Doch Corona hat uns einen Strich durch Rechnung gemacht und die Einladung ist auf unbestimmte Zeit ausgesetzt worden.“ &nbsp;</p>&#13;
<p>Der Fachbereich Architektur wurde jedoch ebenfalls auf Professor Heinrich aufmerksam, und er wurde letztlich hier als Visiting Scholar, also Gastprofessor, eingeladen. „Ich freue mich sehr, dass es nun doch geklappt hat. Das zeigt mir, dass ich ‚auf dem richtigen Dampfer‘ bin, was mein Forschungsfeld betrifft.“ Heinrich beschäftigt sich in seiner Forschung und Lehre mit der ästhetischen Wirkung von Gebäuden und Gestaltungsobjekten sowie dem Einfluss von Ästhetik auf Wohlbefinden und Gesundheit. Diese Themen sind mittlerweile ein fester Bestandteil in den Grundlagenfächern im Studiengang Innenarchitektur. Von&nbsp;seinem&nbsp;Aufenthalt in Cambridge, der zunächst bis Weihnachten dauern wird, verspricht er sich neue interessante Kontakte und Möglichkeiten der Zusammenarbeit. „In diesem interdisziplinären brandaktuellen Feld ist noch viel möglich und natürlich fließt alles direkt in meine Lehre an der Hochschule Coburg ein“, erklärt Heinrich.&nbsp;Für den Abschuß seines Engagements am Jesus College hat Heinrich eine internationale Konferenz organisiert, die sich mit dem Thema Forschungs- und Bildungsbauten beschäftigen wird.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Michael Heinrich von der Fakultät Design verbringt ein Semester als Gastprofessor in England am Jesus College in Cambridge.&nbsp; &nbsp;</em></p>&#13;
<p>Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: So ähnlich lässt sich beschreiben, wie es dazu kam, dass Innenarchitekturprofessor Dr. Michael Heinrich jetzt für ein Semester an die bekannte Universität nach Cambridge geht. „Im Februar 2020 habe ich mit zwei Kollegen der Universität Bamberg, Prof. Dr. Christian Illies und Prof. Dr. Martin Düchs, einen Workshop am Jesus College Cambridge gehalten.“ Ihr multidisziplinäres Seminar mit dem Titel „Empathy and Architecture“, und Heinrichs Beitrag „Constructing Atmospheres“, hat viel Aufmerksamkeit erzeugt. Er erzählt: „Eigentlich hatte ich schon vom Fachbereich Psychologie des Jesus College eine Zusage als Visiting Scholar. Doch Corona hat uns einen Strich durch Rechnung gemacht und die Einladung ist auf unbestimmte Zeit ausgesetzt worden.“ &nbsp;</p>&#13;
<p>Der Fachbereich Architektur wurde jedoch ebenfalls auf Professor Heinrich aufmerksam, und er wurde letztlich hier als Visiting Scholar, also Gastprofessor, eingeladen. „Ich freue mich sehr, dass es nun doch geklappt hat. Das zeigt mir, dass ich ‚auf dem richtigen Dampfer‘ bin, was mein Forschungsfeld betrifft.“ Heinrich beschäftigt sich in seiner Forschung und Lehre mit der ästhetischen Wirkung von Gebäuden und Gestaltungsobjekten sowie dem Einfluss von Ästhetik auf Wohlbefinden und Gesundheit. Diese Themen sind mittlerweile ein fester Bestandteil in den Grundlagenfächern im Studiengang Innenarchitektur. Von&nbsp;seinem&nbsp;Aufenthalt in Cambridge, der zunächst bis Weihnachten dauern wird, verspricht er sich neue interessante Kontakte und Möglichkeiten der Zusammenarbeit. „In diesem interdisziplinären brandaktuellen Feld ist noch viel möglich und natürlich fließt alles direkt in meine Lehre an der Hochschule Coburg ein“, erklärt Heinrich.&nbsp;Für den Abschuß seines Engagements am Jesus College hat Heinrich eine internationale Konferenz organisiert, die sich mit dem Thema Forschungs- und Bildungsbauten beschäftigen wird.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165-Heinrich_Cambridge-1024x836.jpg"
                        fileSize="191150"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="836"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschulen im DFG-Ranking: Coburg ist Spitzenreiter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-fuehrend-im-ranking-fuer-forschungsfoerderung/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Oct 2021 05:39:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-fuehrend-im-ranking-fuer-forschungsfoerderung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sind erstmals auch Hochschulen für angewandte Wissenschaften vertreten. Die Hochschule Coburg kam deutschlandweit auf Anhieb auf den ersten Platz - und das mit deutlichem Abstand. </em></p>&#13;
<p>Der DFG-Förderatlas wird alle drei Jahre erstellt, er zeigt Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland und verdeutlicht das Forschungsprofil von Hochschulen. Erstmals enthält er 2021 außer Universitäten auch eine Aufstellung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit den höchsten Beteiligungen an Förderprogrammen. Spitzenreiter ist hier mit deutlichem Abstand die Hochschule Coburg. Hochschulpräsidentin<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html"> Prof. Dr. Christiane Fritze</a> lobte den großen persönlichen Einsatz der Mitarbeitenden: „Ich gratuliere unseren Forscherinnen und Forschern und dem Team des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/forschungstransfercenter.html">ForschungsTransferCenters FTC</a> ganz herzlich zu diesem Erfolg.“</p>&#13;
<p>Der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler zeigte sich insgesamt mit den Ergebnissen im Freistaat sehr zufrieden. Auf den ersten beiden Rängen stehen mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Technischen Universität München (TUM) erstmals zwei bayerische Universitäten, hinzu kommt der Coburger Erfolg. Sibler sieht das auch als Ausdruck erfolgreicher Forschungspolitik: „Dass unsere Hochschulen so erfolgreich bei der Einwerbung der prestigeträchtigen DFG-Fördermittel sind, ist ein Ausdruck des exzellenten Niveaus der Forschung im Wissenschaftsland Bayern.“</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum DFG-Förderatlas finden sich hier: <a href="https://www.dfg.de/dfg_profil/zahlen_fakten/foerderatlas/">www.dfg.de/foerderatlas</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sind erstmals auch Hochschulen für angewandte Wissenschaften vertreten. Die Hochschule Coburg kam deutschlandweit auf Anhieb auf den ersten Platz - und das mit deutlichem Abstand. </em></p>&#13;
<p>Der DFG-Förderatlas wird alle drei Jahre erstellt, er zeigt Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland und verdeutlicht das Forschungsprofil von Hochschulen. Erstmals enthält er 2021 außer Universitäten auch eine Aufstellung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit den höchsten Beteiligungen an Förderprogrammen. Spitzenreiter ist hier mit deutlichem Abstand die Hochschule Coburg. Hochschulpräsidentin<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html"> Prof. Dr. Christiane Fritze</a> lobte den großen persönlichen Einsatz der Mitarbeitenden: „Ich gratuliere unseren Forscherinnen und Forschern und dem Team des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/forschungstransfercenter.html">ForschungsTransferCenters FTC</a> ganz herzlich zu diesem Erfolg.“</p>&#13;
<p>Der bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler zeigte sich insgesamt mit den Ergebnissen im Freistaat sehr zufrieden. Auf den ersten beiden Rängen stehen mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Technischen Universität München (TUM) erstmals zwei bayerische Universitäten, hinzu kommt der Coburger Erfolg. Sibler sieht das auch als Ausdruck erfolgreicher Forschungspolitik: „Dass unsere Hochschulen so erfolgreich bei der Einwerbung der prestigeträchtigen DFG-Fördermittel sind, ist ein Ausdruck des exzellenten Niveaus der Forschung im Wissenschaftsland Bayern.“</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum DFG-Förderatlas finden sich hier: <a href="https://www.dfg.de/dfg_profil/zahlen_fakten/foerderatlas/">www.dfg.de/foerderatlas</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FritzeChristiane_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Goethes binäre Botschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/goethes-binaere-botschaft/</link>
                <pubDate>Thu, 07 Oct 2021 03:55:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/goethes-binaere-botschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Alte Weisheit und junge Technik verbindet die Künstlerin Monika Supé zu einem Werk, das sie speziell für einen besonderen Ort entworfen hat: „Goethe 2021“ wurde im Neubau des IT- und Medienzentrums ITMZ der Hochschule Coburg installiert.</em></p>&#13;
<p>Als Monika Supé das Gebäude zum ersten Mal sah, wusste sie sofort, dass nichts fehlt. „Da ist alles da. Das muss man nicht mit Kunst verschönern oder verbessern oder was auch immer.“ Trotzdem bewarb sie sich beim Kunstwettbewerb, den das Staatliche Bauamt Bamberg zum Neubau des IT- und Medienzentrums (ITMZ) der Hochschule Coburg ausgelobt hatte – und gewann. „Ich finde nicht richtig, sich so einem Gebäude mit Kunst überzuordnen und etwas ganz anderes reinzubringen.“ Die Herausforderung für sie war, allem gerecht zu werden: der auffälligen, modernen Architektur mit messinggoldener Fassade, Sichtbeton und Balkonen im Inneren, dem Sinn des Gebäudes als Ort des Wissens und den Menschen, den Studierenden, die hier lernen. Supé fand einen Gedanken, der zu all dem passt: „Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel.“</p>&#13;
<p><strong>Eine Notiz von 1826</strong></p>&#13;
<p>Sie hatte Bücher und Webseiten voller Zitate berühmter Persönlichkeiten gewälzt, aber als sie in einer Anthologie auf diese Notiz Goethes stieß, hörte sie auf zu suchen. „Goethe hatte so Hefte, kleine Bände, in die er Gedanken schrieb.“ Das Zitat stammt aus „fünfter Band, drittes Heft, 1826.“ Es passte. „Im Leben gibt es immer mal so Etappen, wo man denkt: Super, jetzt habe ich echt was begriffen.“ Supé schweigt, überlegt. „Und wahrscheinlich hat man das auch. Aber je länger man sich damit auseinandersetzt, was man über die Jahre so in seinen Kopf reinzieht, desto mehr stellt man fest, dass es doch eigentlich noch vielschichtiger, diffiziler“, dann lacht sie laut: „na: eben doch irgendwie anders gelagert ist!“</p>&#13;
<p><strong>Zwischen unendlichem Wissen und Fake News</strong></p>&#13;
<p>Mit dem Wissen wächst der Zweifel. Goethes philosophische Idee fand sie passend für Lernende, für Lehrende, „und im Zeitalter der Fake News für uns alle“. Weil die schiere Menge an Informationen stetig zunimmt, sei eine gesunde Skepsis „wissenschafts- ja, lebensnotwendig.“ Außerdem kam ein praktischer Faktor dazu: „Die Länge des Zitats passte auch gut.“ Supé verwendet es nicht in gewöhnlichen Menschenworten. Weil sie zeigen wollte, wie das ITMZ die Welt der Bücher und die digitale Welt verbindet, übertrug sie den Text in Binärcode, in die Sprache der Computer. „Dadurch wird es aber länger.“ Es gab Überlegungen, die Nullen und Einsen als Laufschrift einzublenden, aber auch für ein Audio-Kunstwerk, bei dem der Binärcode vorgelesen wird. Aber die Künstlerin entschied sich anders.</p>&#13;
<p><strong>Der Blick der Architektin </strong></p>&#13;
<p>Dr. Monika Supé, Jahrgang 1967, kommt aus Hohenschäftlarn&nbsp; im Landkreis München. In den 1990er Jahren hat sie Architektur studiert, später über visuelles Wahrnehmungstraining promoviert, sie lehrte an verschiedenen Hochschulen und hatte eine Professur an der Akademie für Mode und Design. Vor etwa zehn Jahren hat sie beschlossen, sich mehr Raum für ihre gestalterische Arbeit zu nehmen. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Künstlerin. „Aber ich bin natürlich auch Architektin und für mich ist der Raum Thema.“ Goethes in Binärcode übertragene Zeilen sollten an die Wand. So dass sich über die Freitreppen und Innenbalkone im 15 Meter hohen Foyer immer neue Perspektiven ergeben.</p>&#13;
<p><strong>Goethes Hand</strong></p>&#13;
<p>Supé suchte aus einer Handschrift des Dichters verschiedene Nullen und Einsen, sortierte und kombinierte sie zu dem 613 Zeichen langen Binärcode, der aussieht wie von Goethes Hand geschrieben. Die Firma Lüst Metallgestaltung des Kunstschmiedemeisters Rüdiger Lüst kümmerte sich ums Lasern der Ziffern in Messingblech, kantete und bearbeitete sie. „Ich habe mich nicht nur im Konzept, sondern auch in der Umsetzung nah an der Architektur orientiert. Etwas, dass das Gebäude schon hat – das fand ich gut.“ An der Fassade des ITMZ glänzen Messingplatten wie Computerplatinen aus Gold. Kurz vor der Eröffnung hat der Neubau des Bibliotheks- und Rechenzentrums der Hochschule Coburg noch keine Patina. „Aber das wird kommen.“ Deshalb wurde die Messingschrift des Kunstwerks speziell behandelt. „Irgendwann wird das Material außen wahrscheinlich eine ähnliche Farbigkeit haben.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Alte Weisheit und junge Technik verbindet die Künstlerin Monika Supé zu einem Werk, das sie speziell für einen besonderen Ort entworfen hat: „Goethe 2021“ wurde im Neubau des IT- und Medienzentrums ITMZ der Hochschule Coburg installiert.</em></p>&#13;
<p>Als Monika Supé das Gebäude zum ersten Mal sah, wusste sie sofort, dass nichts fehlt. „Da ist alles da. Das muss man nicht mit Kunst verschönern oder verbessern oder was auch immer.“ Trotzdem bewarb sie sich beim Kunstwettbewerb, den das Staatliche Bauamt Bamberg zum Neubau des IT- und Medienzentrums (ITMZ) der Hochschule Coburg ausgelobt hatte – und gewann. „Ich finde nicht richtig, sich so einem Gebäude mit Kunst überzuordnen und etwas ganz anderes reinzubringen.“ Die Herausforderung für sie war, allem gerecht zu werden: der auffälligen, modernen Architektur mit messinggoldener Fassade, Sichtbeton und Balkonen im Inneren, dem Sinn des Gebäudes als Ort des Wissens und den Menschen, den Studierenden, die hier lernen. Supé fand einen Gedanken, der zu all dem passt: „Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel.“</p>&#13;
<p><strong>Eine Notiz von 1826</strong></p>&#13;
<p>Sie hatte Bücher und Webseiten voller Zitate berühmter Persönlichkeiten gewälzt, aber als sie in einer Anthologie auf diese Notiz Goethes stieß, hörte sie auf zu suchen. „Goethe hatte so Hefte, kleine Bände, in die er Gedanken schrieb.“ Das Zitat stammt aus „fünfter Band, drittes Heft, 1826.“ Es passte. „Im Leben gibt es immer mal so Etappen, wo man denkt: Super, jetzt habe ich echt was begriffen.“ Supé schweigt, überlegt. „Und wahrscheinlich hat man das auch. Aber je länger man sich damit auseinandersetzt, was man über die Jahre so in seinen Kopf reinzieht, desto mehr stellt man fest, dass es doch eigentlich noch vielschichtiger, diffiziler“, dann lacht sie laut: „na: eben doch irgendwie anders gelagert ist!“</p>&#13;
<p><strong>Zwischen unendlichem Wissen und Fake News</strong></p>&#13;
<p>Mit dem Wissen wächst der Zweifel. Goethes philosophische Idee fand sie passend für Lernende, für Lehrende, „und im Zeitalter der Fake News für uns alle“. Weil die schiere Menge an Informationen stetig zunimmt, sei eine gesunde Skepsis „wissenschafts- ja, lebensnotwendig.“ Außerdem kam ein praktischer Faktor dazu: „Die Länge des Zitats passte auch gut.“ Supé verwendet es nicht in gewöhnlichen Menschenworten. Weil sie zeigen wollte, wie das ITMZ die Welt der Bücher und die digitale Welt verbindet, übertrug sie den Text in Binärcode, in die Sprache der Computer. „Dadurch wird es aber länger.“ Es gab Überlegungen, die Nullen und Einsen als Laufschrift einzublenden, aber auch für ein Audio-Kunstwerk, bei dem der Binärcode vorgelesen wird. Aber die Künstlerin entschied sich anders.</p>&#13;
<p><strong>Der Blick der Architektin </strong></p>&#13;
<p>Dr. Monika Supé, Jahrgang 1967, kommt aus Hohenschäftlarn&nbsp; im Landkreis München. In den 1990er Jahren hat sie Architektur studiert, später über visuelles Wahrnehmungstraining promoviert, sie lehrte an verschiedenen Hochschulen und hatte eine Professur an der Akademie für Mode und Design. Vor etwa zehn Jahren hat sie beschlossen, sich mehr Raum für ihre gestalterische Arbeit zu nehmen. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Künstlerin. „Aber ich bin natürlich auch Architektin und für mich ist der Raum Thema.“ Goethes in Binärcode übertragene Zeilen sollten an die Wand. So dass sich über die Freitreppen und Innenbalkone im 15 Meter hohen Foyer immer neue Perspektiven ergeben.</p>&#13;
<p><strong>Goethes Hand</strong></p>&#13;
<p>Supé suchte aus einer Handschrift des Dichters verschiedene Nullen und Einsen, sortierte und kombinierte sie zu dem 613 Zeichen langen Binärcode, der aussieht wie von Goethes Hand geschrieben. Die Firma Lüst Metallgestaltung des Kunstschmiedemeisters Rüdiger Lüst kümmerte sich ums Lasern der Ziffern in Messingblech, kantete und bearbeitete sie. „Ich habe mich nicht nur im Konzept, sondern auch in der Umsetzung nah an der Architektur orientiert. Etwas, dass das Gebäude schon hat – das fand ich gut.“ An der Fassade des ITMZ glänzen Messingplatten wie Computerplatinen aus Gold. Kurz vor der Eröffnung hat der Neubau des Bibliotheks- und Rechenzentrums der Hochschule Coburg noch keine Patina. „Aber das wird kommen.“ Deshalb wurde die Messingschrift des Kunstwerks speziell behandelt. „Irgendwann wird das Material außen wahrscheinlich eine ähnliche Farbigkeit haben.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-ITMZ-Kunst-Monika-Supe-1_fotomontage-680x1024.jpg"
                        fileSize="108103"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="680" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-ITMZ-Kunst-Monika-Supe-2_slavik-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="140020"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-ITMZ-Kunst-Monika-Supe-3_slavik2-1024x683.jpg"
                        fileSize="156047"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-ITMZ-Kunst-Monika-Supe-4_aufbau-768x1024.jpg"
                        fileSize="166861"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-ITMZ-Kunst-Monika-Supe-5_Detail-1024x712.jpg"
                        fileSize="163745"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="712"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-ITMZ-Kunst-Monika-Supe-6_Perspektiven-680x1024.jpg"
                        fileSize="72660"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="680" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Vizepräsident an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-vizepraesident-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Oct 2021 06:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-vizepraesident-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Felix Weispfenning ist seit 1. Oktober neuer Vizepräsident der Hochschule Coburg. Er vertritt in der Leitung der Hochschule künftig die Bereiche Transfer und Öffentlichkeitsarbeit. Der 44-jährige Professor ist seit über zehn Jahren an der Hochschule und lehrt in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften die Fachgebiete Marketing und Vertrieb. Zuletzt war er zudem Dekan der Fakultät.</em></p>&#13;
<p>In seiner neuen Aufgabe als Vizepräsident möchte er die Hochschule Coburg zu einer transfer- und kommunikationsstarken Hochschule weiterentwickeln, die mit und für die Region die Zukunft gestaltet. Dabei geht es ihm darum, dass Transfer breit und zukunftsweisend gedacht wird und die Hochschule Impulse von außen aufnimmt und gezielt weiterverfolgt. Er möchte die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren und Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft noch enger verzahnen. Prof. Weispfenning steht dafür, die Hochschule im Innovationsdreieck Coburg, Kronach, Lichtenfels noch stärker zu verankern und den regelmäßigen Austausch untereinander zu verstärken und zu institutionalisieren.</p>&#13;
<p>„Die Hochschule Coburg bietet mit den Bereichen Technik, Design, Soziales, Wirtschaft und Gesundheit ein breites Themenspektrum, das wir gezielt kombinieren können, um die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung und des Klimawandels gemeinsam mit unseren Partnern in der Region zu stemmen“, gibt sich der neue Vizepräsident Weispfenning selbstbewusst. Die größte Zukunftsaufgabe sieht er darin, Wirtschaft und Gesellschaft im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit umzugestalten. „Dafür brauchen wir eine umfassende Strategie, sowohl für unsere Hochschule Coburg als auch für unsere Region, die wir gemeinsam zielgerichtet umsetzen“, ist Prof. Weispfenning überzeugt.</p>&#13;
<p><strong>Vielfältige Berufserfahrung</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=657">Felix Weispfenning</a> bringt neben seiner akademischen Ausbildung viel praktische Erfahrungen mit. Bevor er an die Hochschule kam leitete er u.a. den regionalen Vertrieb im Lebensmitteleinzelhandel, er war im Marketing eines Automobilherstellers tätig und in der Schweiz am Aufbau einer Unternehmensberatung beteiligt. Dort engagierte er sich in seiner Freizeit auch als Schiedsrichter in über 400 Fussballspielen bis hinauf zur 2. Liga. Vor zehn Jahren zog er nach Coburg und fühlt sich hier sehr wohl: „Coburg ist für mich und meine Familie zur Heimat geworden.“</p>&#13;
<p><strong>Leitungsgremium der Hochschule wieder komplett</strong></p>&#13;
<p>Prof. Weispfenning verstärkt das Leitungsgremium der Hochschule mit Präsidentin Prof. Christiane Fritze, der Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel für den Bereich Bildung und Prof. Dr. Jutta Michel, verantwortlich für Studierendenservice und Personalstrategie. Der Bereich Forschung liegt künftig bei der Präsidentin, da die bisherige Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke sich künftig an der Hochschule wieder stärker in ihrem eigenen Forschungsgebiet, der Alzheimerforschung, engagieren möchte und nicht mehr kandidierte.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Felix Weispfenning ist seit 1. Oktober neuer Vizepräsident der Hochschule Coburg. Er vertritt in der Leitung der Hochschule künftig die Bereiche Transfer und Öffentlichkeitsarbeit. Der 44-jährige Professor ist seit über zehn Jahren an der Hochschule und lehrt in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften die Fachgebiete Marketing und Vertrieb. Zuletzt war er zudem Dekan der Fakultät.</em></p>&#13;
<p>In seiner neuen Aufgabe als Vizepräsident möchte er die Hochschule Coburg zu einer transfer- und kommunikationsstarken Hochschule weiterentwickeln, die mit und für die Region die Zukunft gestaltet. Dabei geht es ihm darum, dass Transfer breit und zukunftsweisend gedacht wird und die Hochschule Impulse von außen aufnimmt und gezielt weiterverfolgt. Er möchte die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren und Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft noch enger verzahnen. Prof. Weispfenning steht dafür, die Hochschule im Innovationsdreieck Coburg, Kronach, Lichtenfels noch stärker zu verankern und den regelmäßigen Austausch untereinander zu verstärken und zu institutionalisieren.</p>&#13;
<p>„Die Hochschule Coburg bietet mit den Bereichen Technik, Design, Soziales, Wirtschaft und Gesundheit ein breites Themenspektrum, das wir gezielt kombinieren können, um die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung und des Klimawandels gemeinsam mit unseren Partnern in der Region zu stemmen“, gibt sich der neue Vizepräsident Weispfenning selbstbewusst. Die größte Zukunftsaufgabe sieht er darin, Wirtschaft und Gesellschaft im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit umzugestalten. „Dafür brauchen wir eine umfassende Strategie, sowohl für unsere Hochschule Coburg als auch für unsere Region, die wir gemeinsam zielgerichtet umsetzen“, ist Prof. Weispfenning überzeugt.</p>&#13;
<p><strong>Vielfältige Berufserfahrung</strong></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=657">Felix Weispfenning</a> bringt neben seiner akademischen Ausbildung viel praktische Erfahrungen mit. Bevor er an die Hochschule kam leitete er u.a. den regionalen Vertrieb im Lebensmitteleinzelhandel, er war im Marketing eines Automobilherstellers tätig und in der Schweiz am Aufbau einer Unternehmensberatung beteiligt. Dort engagierte er sich in seiner Freizeit auch als Schiedsrichter in über 400 Fussballspielen bis hinauf zur 2. Liga. Vor zehn Jahren zog er nach Coburg und fühlt sich hier sehr wohl: „Coburg ist für mich und meine Familie zur Heimat geworden.“</p>&#13;
<p><strong>Leitungsgremium der Hochschule wieder komplett</strong></p>&#13;
<p>Prof. Weispfenning verstärkt das Leitungsgremium der Hochschule mit Präsidentin Prof. Christiane Fritze, der Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel für den Bereich Bildung und Prof. Dr. Jutta Michel, verantwortlich für Studierendenservice und Personalstrategie. Der Bereich Forschung liegt künftig bei der Präsidentin, da die bisherige Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke sich künftig an der Hochschule wieder stärker in ihrem eigenen Forschungsgebiet, der Alzheimerforschung, engagieren möchte und nicht mehr kandidierte.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/157-Weispfenning_1-scaled-e1743422625610-1024x671.jpg"
                        fileSize="92058"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="671"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule bei den Digitaltagen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-bei-den-digitaltagen/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Oct 2021 04:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-bei-den-digitaltagen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg beteiligt sich mit vier spannenden Beiträgen an den Coburger Digitaltagen Total Digital von Zukunft.Coburg.Digital.</em></p>&#13;
<p>Wenn Nutzerinnen und Nutzer ausgezeichnete Erfahrungen mit einem Produkt oder Service machen, geben sie auch online gutes Feedback: „Wow, ich bin total begeistert. Fünf Sterne!, heißt der Workshop von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-alisa-lindner.html">Prof. Dr. Alisa Lindner </a>bei den Coburger Digitaltagen. Am Montag, 11. Oktober, vermittelt die Professorin für User Experience Design&nbsp; bei <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">autonomem Fahren</a> an der Hochschule Coburg den Teilnehmenden Kernkompetenzen für erfolgreiche Produktentwicklung. Sie erarbeiten sich mit Lindners Hilfe, was ein Angebot braucht, damit die Menschen es gerne nutzen – von 13 bis 16 Uhr in der Digitalen Manufaktur in Rödental.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a>, Studiengangsleiter im Bachelor <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur </a>der Hochschule, beteiligt sich an den Coburger Digitaltagen Total Digital mit einem Impulsvortrag und anschließender Diskussionsrunde zum Thema „Digitalisierung gestalten – Stadtvisionen und Gesellschaft“. Dabei geht es am Dienstag, 12. Oktober, ab 15 Uhr in der Online-Veranstaltung um die Frage, welche Chancen die Digitalisierung Städten, Kreisen und Gemeinden bietet, um die Gesellschaft nachhaltig, ressourcenschonend und gemeinwohlorientiert zu transformieren.</p>&#13;
<p>Zukunftsvisionen sind später auch im mixedrealitylab der Hochschule Thema. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-jens-grubert.html">Prof. Dr. Jens Grubert </a>leitet den Masterstudiengangs <a class="internal-link" href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-informatik.html" title="Opens internal link in current window">Informatik</a> und das <a class="internal-link" href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/erweiterte-und-virtuelle-realitaet.html" title="Opens internal link in current window">Labor für erweiterte und virtuelle Realität</a> am Sonntagsanger. Hier erfahren die Besucherinnen und Besucher ebenfalls am Dienstag, 12. Oktober, wie die Forschung von Grubert und seinem Team virtuelle, erweiterte (augmented) und gemischte (mixed) Realität technisch vorantreibt und für neue Einsatzfelder nutzbar macht. Beispielsweise für die Verbesserung der Teilhabe älterer Menschen am sozialen Leben oder für die raffinierte Umgestaltung der Arbeit mit &nbsp;Geräten wie dem Laptop. Die Führungen mit Laboringenieur Markus Hülß beginnen um 18 und um 19 Uhr.</p>&#13;
<p>Ebenfalls eine besondere Führung bietet<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-mirko-kraft.html"> Prof. Dr. Mirko Kraft</a>. Der Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/versicherungswirtschaft-bachelor.html">Versicherungswirtschaft, berufsbegleitend </a>lädt zu einem thematischen Stadtrundgang durch Coburg ein. Unter dem Motto „Auf dem Weg zur digitalen Versicherung“ zeigt er an ausgewählten Punkten in der Innenstadt Aspekte der Digitalisierung von Versicherung auf und diskutiert sie mit den Teilnehmenden: Telematik-Tarife bei der Kfz-Versicherung, Smart-Home in der Gebäudeversicherung und die Schadenmeldung per App sind einige Beispiele. Los geht’s um 12 Uhr an der Villa am ehemaligen Coburger Schlachthof.</p>&#13;
<p><strong>Programm und Anmeldung</strong></p>&#13;
<p>Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist erforderlich über die Internetseite <a href="https://www.zukunftcoburgdigital.de/total-digital-coburger-digital-tage/">https://www.zukunftcoburgdigital.de/total-digital-coburger-digital-tage/</a> Hier gibt es auch weitere Informationen zum Programm.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg beteiligt sich mit vier spannenden Beiträgen an den Coburger Digitaltagen Total Digital von Zukunft.Coburg.Digital.</em></p>&#13;
<p>Wenn Nutzerinnen und Nutzer ausgezeichnete Erfahrungen mit einem Produkt oder Service machen, geben sie auch online gutes Feedback: „Wow, ich bin total begeistert. Fünf Sterne!, heißt der Workshop von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-alisa-lindner.html">Prof. Dr. Alisa Lindner </a>bei den Coburger Digitaltagen. Am Montag, 11. Oktober, vermittelt die Professorin für User Experience Design&nbsp; bei <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">autonomem Fahren</a> an der Hochschule Coburg den Teilnehmenden Kernkompetenzen für erfolgreiche Produktentwicklung. Sie erarbeiten sich mit Lindners Hilfe, was ein Angebot braucht, damit die Menschen es gerne nutzen – von 13 bis 16 Uhr in der Digitalen Manufaktur in Rödental.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a>, Studiengangsleiter im Bachelor <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur </a>der Hochschule, beteiligt sich an den Coburger Digitaltagen Total Digital mit einem Impulsvortrag und anschließender Diskussionsrunde zum Thema „Digitalisierung gestalten – Stadtvisionen und Gesellschaft“. Dabei geht es am Dienstag, 12. Oktober, ab 15 Uhr in der Online-Veranstaltung um die Frage, welche Chancen die Digitalisierung Städten, Kreisen und Gemeinden bietet, um die Gesellschaft nachhaltig, ressourcenschonend und gemeinwohlorientiert zu transformieren.</p>&#13;
<p>Zukunftsvisionen sind später auch im mixedrealitylab der Hochschule Thema. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-jens-grubert.html">Prof. Dr. Jens Grubert </a>leitet den Masterstudiengangs <a class="internal-link" href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-informatik.html" title="Opens internal link in current window">Informatik</a> und das <a class="internal-link" href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/erweiterte-und-virtuelle-realitaet.html" title="Opens internal link in current window">Labor für erweiterte und virtuelle Realität</a> am Sonntagsanger. Hier erfahren die Besucherinnen und Besucher ebenfalls am Dienstag, 12. Oktober, wie die Forschung von Grubert und seinem Team virtuelle, erweiterte (augmented) und gemischte (mixed) Realität technisch vorantreibt und für neue Einsatzfelder nutzbar macht. Beispielsweise für die Verbesserung der Teilhabe älterer Menschen am sozialen Leben oder für die raffinierte Umgestaltung der Arbeit mit &nbsp;Geräten wie dem Laptop. Die Führungen mit Laboringenieur Markus Hülß beginnen um 18 und um 19 Uhr.</p>&#13;
<p>Ebenfalls eine besondere Führung bietet<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-mirko-kraft.html"> Prof. Dr. Mirko Kraft</a>. Der Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/versicherungswirtschaft-bachelor.html">Versicherungswirtschaft, berufsbegleitend </a>lädt zu einem thematischen Stadtrundgang durch Coburg ein. Unter dem Motto „Auf dem Weg zur digitalen Versicherung“ zeigt er an ausgewählten Punkten in der Innenstadt Aspekte der Digitalisierung von Versicherung auf und diskutiert sie mit den Teilnehmenden: Telematik-Tarife bei der Kfz-Versicherung, Smart-Home in der Gebäudeversicherung und die Schadenmeldung per App sind einige Beispiele. Los geht’s um 12 Uhr an der Villa am ehemaligen Coburger Schlachthof.</p>&#13;
<p><strong>Programm und Anmeldung</strong></p>&#13;
<p>Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist erforderlich über die Internetseite <a href="https://www.zukunftcoburgdigital.de/total-digital-coburger-digital-tage/">https://www.zukunftcoburgdigital.de/total-digital-coburger-digital-tage/</a> Hier gibt es auch weitere Informationen zum Programm.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/LindnerAlisa_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TvrtkovicMario-1024x681.jpg"
                        fileSize="107400"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KraftMirko.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erstsemestertage der MINT-Fakultäten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erstsemestertage-der-mint-fakultaeten/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Oct 2021 06:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erstsemestertage-der-mint-fakultaeten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gut ankommen, sich gegenseitig kennen lernen und Spaß haben, das ist das Motto der Erstsemestertage! In diesem Jahr sind endlich wieder viele Studierende an der Hochschule.</em><br /> Das Organisationsteam vom Projekt:ING hat sich viele Aktionen ausgedacht, damit die "Erstis" einen tollen Start in Coburg haben. Mehr dazu sehen Sie in unserem Video.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gut ankommen, sich gegenseitig kennen lernen und Spaß haben, das ist das Motto der Erstsemestertage! In diesem Jahr sind endlich wieder viele Studierende an der Hochschule.</em><br /> Das Organisationsteam vom Projekt:ING hat sich viele Aktionen ausgedacht, damit die "Erstis" einen tollen Start in Coburg haben. Mehr dazu sehen Sie in unserem Video.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Amtszeit endet: Was Vizepräsidentin Funke wichtig ist]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/amtszeit-endet-was-vizepraesidentin-funke-wichtig-ist/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Oct 2021 05:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/amtszeit-endet-was-vizepraesidentin-funke-wichtig-ist/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zum Ende ihrer Amtszeit als Vizepräsidentin für Forschung und Transfer blickt Prof. Dr. Susanne Aileen Funke auf die wichtigen Themen zurück und verrät ein paar Zukunftspläne.</em></p>&#13;
<p>Kreissäge, Bohrmaschine, Schleifer: Holzbearbeitung hat so gar nichts mit dem Beruf von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke.html">Prof. Dr. Aileen Funke</a> zu tun – und gerade deshalb will die Bioanalytikerin privat mal etwas aus Holz bauen. Sie weiß noch nicht genau, was. „Da muss ich mich noch inspirieren lassen.“ Aber sie weiß genau, wo: im Makerspace von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS</a>. Egal ob mit HighTech-Maschinen oder traditionellen Werkzeugen: Hier in der Werkstatt kann jede und jeder sein Projekt umsetzen. Seit 2018 bringt CREAPOLIS, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule, auf dem alten Schlachthofgelände der Stadt Kompetenzen und Ideen, Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium gefördert und soll durch Wissens- und Kompetenztransfer zu einer guten Regionalentwicklung beitragen. Als Vizepräsidentin für Forschung und Transfer hat Prof. Dr. Aileen Funke die Entstehung federführend vorangetrieben und CREAPOLIS jahrelang in der Hochschulleitung begleitet. Sie hatte nie Zeit, den Makerspace selbst zu nutzen. Das will sie jetzt nachholen. Zum 1. Oktober endete ihre Amtszeit als Vizepräsidentin.</p>&#13;
<p><strong>„Kommt drauf an, was gerade wichtig ist“</strong></p>&#13;
<p>&nbsp;„Ich bin dankbar für die wunderbaren zwischenmenschlichen Kontakte, für das Engagement der Hochschulangehörigen und die Zusammenarbeit mit der Hochschulleitung“, sagt sie rückblickend. Transfer habe anfangs gar nicht zu ihren Aufgaben gehört. „Es kommt bei diesem Amt ja immer auch drauf an, was gerade wichtig ist.“ Angetreten war Funke 2016 zunächst als Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. „Die Forschung hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich entwickelt“, erinnert sie sich: „Wir haben zum Beispiel ein Mentoringprogramm für Doktorandinnen und Doktoranden auf die Beine gestellt und haben die BayWiss-Verbundkollegs mit aufgebaut.“ In diesem Wissenschaftsforum kooperieren alle bayerischen Hochschulen und Unis themenspezifisch in Forschung, Lehre und Weiterbildung. Die Verbundkollegs sollen kooperative Promotionen fördern. Für das Verbundkolleg Gesundheit wurde Coburg eine der Trägerhochschulen und Funke die Sprecherin auf HAW-Seite.</p>&#13;
<p><strong>Forschungsstandort Coburg</strong></p>&#13;
<p>Sie erzählt, wie sich während ihrer Amtszeit das Forschungs- und Transfercenter FTC entwickelte, wie außerdem mehr Institute und Forschungsprofessuren dazu kamen. Die Drittmittelzahlen stiegen stetig, also Mittel, die Hochschulen bei Stiftungen oder staatlichen Institutionen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG für Forschungsprojekte einwerben. „Wir müssen unsere Schwerpunkte jetzt noch weiter ausbauen und mehr zur Profilbildung nutzen“, sagt die Professorin. Coburg ist auf der Forschungslandkarte der Hochschulrektoren-Konferenz bereits mit mehreren unterschiedlichen, prägenden Themen aufgeführt: Energie und Mobilität, Gesundheit messen und fördern, Sensortechnik und Aktorik. Aber auch Bauen und Design und IT sind Schwerpunkte und es wird ein Zentrum für Künstliche Intelligenz (KI) aufgebaut. Das alles sieht Funke auch für das im neuen Hochschulinnovationsgesetz vorgesehen Promotionsrecht als entscheidend an. „Forschung bleibt ein Bereich, in dem es viel zu tun gibt.“</p>&#13;
<p><strong>Mehr Zeit für Alzheimerforschung</strong></p>&#13;
<p>Sie selbst will sich als Wissenschaftlerin jetzt wieder mehr ihrem eigenen großen Forschungsthema widmen: neurodegenerativen Demenzen. Seit etwa 15 Jahren arbeitet Funke mit molekularbiologischen Methoden daran, die Ursachen von Alzheimer genau zu ergründen, an Diagnosen und an möglichen Wirkstoffen und Therapien. Um wieder tiefer in die Materie einzusteigen, nimmt sie sich jetzt ein halbes Forschungsfreisemester. Ansonsten wird sie wie bisher ganz normal weiter in der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Bioanalytik </a>der Hochschule lehren. Und sie wird genießen, dass sie ein bisschen mehr Freiraum hat – und endlich den CREAPOLIS-Makerspace ausprobieren kann.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Ende ihrer Amtszeit als Vizepräsidentin für Forschung und Transfer blickt Prof. Dr. Susanne Aileen Funke auf die wichtigen Themen zurück und verrät ein paar Zukunftspläne.</em></p>&#13;
<p>Kreissäge, Bohrmaschine, Schleifer: Holzbearbeitung hat so gar nichts mit dem Beruf von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke.html">Prof. Dr. Aileen Funke</a> zu tun – und gerade deshalb will die Bioanalytikerin privat mal etwas aus Holz bauen. Sie weiß noch nicht genau, was. „Da muss ich mich noch inspirieren lassen.“ Aber sie weiß genau, wo: im Makerspace von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/profil/creapolis.html">CREAPOLIS</a>. Egal ob mit HighTech-Maschinen oder traditionellen Werkzeugen: Hier in der Werkstatt kann jede und jeder sein Projekt umsetzen. Seit 2018 bringt CREAPOLIS, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule, auf dem alten Schlachthofgelände der Stadt Kompetenzen und Ideen, Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium gefördert und soll durch Wissens- und Kompetenztransfer zu einer guten Regionalentwicklung beitragen. Als Vizepräsidentin für Forschung und Transfer hat Prof. Dr. Aileen Funke die Entstehung federführend vorangetrieben und CREAPOLIS jahrelang in der Hochschulleitung begleitet. Sie hatte nie Zeit, den Makerspace selbst zu nutzen. Das will sie jetzt nachholen. Zum 1. Oktober endete ihre Amtszeit als Vizepräsidentin.</p>&#13;
<p><strong>„Kommt drauf an, was gerade wichtig ist“</strong></p>&#13;
<p>&nbsp;„Ich bin dankbar für die wunderbaren zwischenmenschlichen Kontakte, für das Engagement der Hochschulangehörigen und die Zusammenarbeit mit der Hochschulleitung“, sagt sie rückblickend. Transfer habe anfangs gar nicht zu ihren Aufgaben gehört. „Es kommt bei diesem Amt ja immer auch drauf an, was gerade wichtig ist.“ Angetreten war Funke 2016 zunächst als Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. „Die Forschung hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich entwickelt“, erinnert sie sich: „Wir haben zum Beispiel ein Mentoringprogramm für Doktorandinnen und Doktoranden auf die Beine gestellt und haben die BayWiss-Verbundkollegs mit aufgebaut.“ In diesem Wissenschaftsforum kooperieren alle bayerischen Hochschulen und Unis themenspezifisch in Forschung, Lehre und Weiterbildung. Die Verbundkollegs sollen kooperative Promotionen fördern. Für das Verbundkolleg Gesundheit wurde Coburg eine der Trägerhochschulen und Funke die Sprecherin auf HAW-Seite.</p>&#13;
<p><strong>Forschungsstandort Coburg</strong></p>&#13;
<p>Sie erzählt, wie sich während ihrer Amtszeit das Forschungs- und Transfercenter FTC entwickelte, wie außerdem mehr Institute und Forschungsprofessuren dazu kamen. Die Drittmittelzahlen stiegen stetig, also Mittel, die Hochschulen bei Stiftungen oder staatlichen Institutionen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG für Forschungsprojekte einwerben. „Wir müssen unsere Schwerpunkte jetzt noch weiter ausbauen und mehr zur Profilbildung nutzen“, sagt die Professorin. Coburg ist auf der Forschungslandkarte der Hochschulrektoren-Konferenz bereits mit mehreren unterschiedlichen, prägenden Themen aufgeführt: Energie und Mobilität, Gesundheit messen und fördern, Sensortechnik und Aktorik. Aber auch Bauen und Design und IT sind Schwerpunkte und es wird ein Zentrum für Künstliche Intelligenz (KI) aufgebaut. Das alles sieht Funke auch für das im neuen Hochschulinnovationsgesetz vorgesehen Promotionsrecht als entscheidend an. „Forschung bleibt ein Bereich, in dem es viel zu tun gibt.“</p>&#13;
<p><strong>Mehr Zeit für Alzheimerforschung</strong></p>&#13;
<p>Sie selbst will sich als Wissenschaftlerin jetzt wieder mehr ihrem eigenen großen Forschungsthema widmen: neurodegenerativen Demenzen. Seit etwa 15 Jahren arbeitet Funke mit molekularbiologischen Methoden daran, die Ursachen von Alzheimer genau zu ergründen, an Diagnosen und an möglichen Wirkstoffen und Therapien. Um wieder tiefer in die Materie einzusteigen, nimmt sie sich jetzt ein halbes Forschungsfreisemester. Ansonsten wird sie wie bisher ganz normal weiter in der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Bioanalytik </a>der Hochschule lehren. Und sie wird genießen, dass sie ein bisschen mehr Freiraum hat – und endlich den CREAPOLIS-Makerspace ausprobieren kann.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-Abschied_Vizepraesidentin_Funke-1024x680.jpg"
                        fileSize="158305"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FunkeSusanneAileen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wissenschaftstag: 2021 Ansbach, 2022 Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissennschaftstag-2021-ansbach-2022-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 01 Oct 2021 08:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wissennschaftstag-2021-ansbach-2022-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>„Raum für Vielfalt – Zeit für Zukunft“: Das war das Motto des diesjährigen Wissenschaftstags der Metropolregion Nürnberg in Ansbach. 2022 wird der Wissenschaftstag in Coburg stattfinden. </em></p>&#13;
<p>Beim 14. Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg gab’s am Donnerstag, 30. September, Einblicke in Themenschwerpunkte und aktuelle Forschung der Hochschullandschaft der Metropolregion. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen und Persönlichkeiten aus Unternehmen, Institutionen und Gesellschaft griffen in fünf Panels Themen rund um Künstliche Intelligenz, regionale Lösungsansätze in Afrika, Welt der Kunststoffe, Digitale Medien und Grüne Stadt der Zukunft auf.</p>&#13;
<p><strong>Wissenschaft im Angesicht globaler Krisen</strong></p>&#13;
<p>„Wissenschaft ist die Basis für unsere Zukunft. Das spüren wir angesichts globaler Krisen heute stärker denn je", sagte der Bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler.&nbsp; „Deshalb investieren wir mit unserer milliardenstarken Hightech Agenda Bayern und Hightech Agenda Plus massiv in Forschung und Spitzentechnologien – und damit in die Zukunft unseres Landes.“</p>&#13;
<p>Über 1.000 Gäste tauschten sich vor Ort in Ansbach und digital zu gesellschaftlich, ökonomisch und wissenschaftlich relevanten Themen aus. Außer den hybriden Themenpanels bot der Ausstellungsbereich den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, mehr über das wissenschaftliche Angebot in der Metropolregion zu erfahren. Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aber auch die Sponsoren des Wissenschaftstags stellten sich auf der digitalen Konferenzplattform sowie vor Ort vor und boten Raum für Dialog.</p>&#13;
<p><strong>Geheimnis gelüftet: Kommendes Jahr geht's nach Coburg </strong></p>&#13;
<p>Zum Abschluss lüfteten die Sprecher des Forums Wissenschaft – der Hofer Landrat Dr. Oliver Bär, der Präsident der Universität Bayreuth Prof. Dr. Leible und der Fürther Wirtschafts-und Wissenschaftsreferent Horst Müller – das Geheimnis um den Austragungsort des Wissenschaftstags 2022: Neue Gastgeberin wird die Stadt Coburg am 29. Juli 2022. Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg, nahm den Staffelstab feierlich entgegen.</p>&#13;
<p>Mehr über den Wissenschaftstag der Metropolregion gibt es <a href="https://wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Raum für Vielfalt – Zeit für Zukunft“: Das war das Motto des diesjährigen Wissenschaftstags der Metropolregion Nürnberg in Ansbach. 2022 wird der Wissenschaftstag in Coburg stattfinden. </em></p>&#13;
<p>Beim 14. Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg gab’s am Donnerstag, 30. September, Einblicke in Themenschwerpunkte und aktuelle Forschung der Hochschullandschaft der Metropolregion. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen und Persönlichkeiten aus Unternehmen, Institutionen und Gesellschaft griffen in fünf Panels Themen rund um Künstliche Intelligenz, regionale Lösungsansätze in Afrika, Welt der Kunststoffe, Digitale Medien und Grüne Stadt der Zukunft auf.</p>&#13;
<p><strong>Wissenschaft im Angesicht globaler Krisen</strong></p>&#13;
<p>„Wissenschaft ist die Basis für unsere Zukunft. Das spüren wir angesichts globaler Krisen heute stärker denn je", sagte der Bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler.&nbsp; „Deshalb investieren wir mit unserer milliardenstarken Hightech Agenda Bayern und Hightech Agenda Plus massiv in Forschung und Spitzentechnologien – und damit in die Zukunft unseres Landes.“</p>&#13;
<p>Über 1.000 Gäste tauschten sich vor Ort in Ansbach und digital zu gesellschaftlich, ökonomisch und wissenschaftlich relevanten Themen aus. Außer den hybriden Themenpanels bot der Ausstellungsbereich den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, mehr über das wissenschaftliche Angebot in der Metropolregion zu erfahren. Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aber auch die Sponsoren des Wissenschaftstags stellten sich auf der digitalen Konferenzplattform sowie vor Ort vor und boten Raum für Dialog.</p>&#13;
<p><strong>Geheimnis gelüftet: Kommendes Jahr geht's nach Coburg </strong></p>&#13;
<p>Zum Abschluss lüfteten die Sprecher des Forums Wissenschaft – der Hofer Landrat Dr. Oliver Bär, der Präsident der Universität Bayreuth Prof. Dr. Leible und der Fürther Wirtschafts-und Wissenschaftsreferent Horst Müller – das Geheimnis um den Austragungsort des Wissenschaftstags 2022: Neue Gastgeberin wird die Stadt Coburg am 29. Juli 2022. Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg, nahm den Staffelstab feierlich entgegen.</p>&#13;
<p>Mehr über den Wissenschaftstag der Metropolregion gibt es <a href="https://wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/161-Wissenschaftstag_Thomas_Reiter-Foto-JimAlbright-1024x675.jpg"
                        fileSize="145229"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="675"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/161-Wissenschaftstag_Sibler_JimAlbrightFoto-668x1024.jpg"
                        fileSize="93099"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="668" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gender-Leitfaden der Hochschule erschienen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/genderleitfaden-der-hochschule-erschienen/</link>
                <pubDate>Wed, 29 Sep 2021 10:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/genderleitfaden-der-hochschule-erschienen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule entwickelten auf Anregung der Erweiterten Hochschulleitung einen Leitfaden für gendergerechte Sprache. Damit wollen sie alle unterstützen, die nach Möglichkeiten suchen, sich geschlechtergerecht in Wort und Schrift auszudrücken.</em></p>&#13;
<p>Die Professorinnen <a href="t3://page?uid=457">Claudia Lohrenscheit</a> und <a href="t3://page?uid=1041">Christiane Alberternst</a> als Frauenbeauftragte sowie die <a href="t3://page?uid=403">Gleichstellungsbeauftragte Monika Faaß</a> werden von Kolleginnen und Kollegen in der Hochschule immer wieder gefragt, wie sie sich gendersensibel ausdrücken können. Das Thema polarisiert aber auch und es kommen Aussagen wie: „Wozu brauchen wir das denn überhaupt?“</p>&#13;
<p>Mit dieser Frage setzt sich der neue <a class="pdfdownload" href="t3://file?uid=17633">Leitfaden „Gendergerecht in Wort und Schrift“</a> bereits auf den ersten Seiten sehr differenziert auseinander. Den Autorinnen geht es dabei nicht um den erhobenen Zeigefinger oder ein striktes Regelwerk. Sie sehen den Leitfaden vielmehr als Angebot. Die Vorschläge sind nicht verbindlich oder obligatorisch für die Hochschule Coburg. Das wäre im Sinne der wissenschaftlichen Freiheit auch gar nicht möglich. Sie geben aber allen, die sich öffnen oder informieren wollen, einen aktuellen Überblick sowie konkrete Vorschläge für Formulierungen.</p>&#13;
<p>Da es bereits zahlreiche gute Beispiele für Genderleitfäden gibt, musste „das Rad nicht neu erfunden werden“. Der Leitfaden der Hochschule Coburg orientiert sich an drei Best Practice Beispielen der Technischen Universität Berlin, der Universität Köln und der OTH Amberg-Weiden. Alle drei Universitäten bzw. Hochschulen haben dazu ihre Zustimmung gegeben.</p>&#13;
<p><strong>Gender-Doppelpunkt</strong></p>&#13;
<p>Um in der Hochschule eine einheitliche Schreibweise zu etablieren, hat sich das Referat Marketing und Kommunikation für den Gender-Doppelpunkt entschieden. In der schriftlichen Kommunikation werden künftig also beispielsweise die Begriffe Mitarbeiter:innen, Kolleg:innen oder Dozent:innen genutzt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule entwickelten auf Anregung der Erweiterten Hochschulleitung einen Leitfaden für gendergerechte Sprache. Damit wollen sie alle unterstützen, die nach Möglichkeiten suchen, sich geschlechtergerecht in Wort und Schrift auszudrücken.</em></p>&#13;
<p>Die Professorinnen <a href="t3://page?uid=457">Claudia Lohrenscheit</a> und <a href="t3://page?uid=1041">Christiane Alberternst</a> als Frauenbeauftragte sowie die <a href="t3://page?uid=403">Gleichstellungsbeauftragte Monika Faaß</a> werden von Kolleginnen und Kollegen in der Hochschule immer wieder gefragt, wie sie sich gendersensibel ausdrücken können. Das Thema polarisiert aber auch und es kommen Aussagen wie: „Wozu brauchen wir das denn überhaupt?“</p>&#13;
<p>Mit dieser Frage setzt sich der neue <a class="pdfdownload" href="t3://file?uid=17633">Leitfaden „Gendergerecht in Wort und Schrift“</a> bereits auf den ersten Seiten sehr differenziert auseinander. Den Autorinnen geht es dabei nicht um den erhobenen Zeigefinger oder ein striktes Regelwerk. Sie sehen den Leitfaden vielmehr als Angebot. Die Vorschläge sind nicht verbindlich oder obligatorisch für die Hochschule Coburg. Das wäre im Sinne der wissenschaftlichen Freiheit auch gar nicht möglich. Sie geben aber allen, die sich öffnen oder informieren wollen, einen aktuellen Überblick sowie konkrete Vorschläge für Formulierungen.</p>&#13;
<p>Da es bereits zahlreiche gute Beispiele für Genderleitfäden gibt, musste „das Rad nicht neu erfunden werden“. Der Leitfaden der Hochschule Coburg orientiert sich an drei Best Practice Beispielen der Technischen Universität Berlin, der Universität Köln und der OTH Amberg-Weiden. Alle drei Universitäten bzw. Hochschulen haben dazu ihre Zustimmung gegeben.</p>&#13;
<p><strong>Gender-Doppelpunkt</strong></p>&#13;
<p>Um in der Hochschule eine einheitliche Schreibweise zu etablieren, hat sich das Referat Marketing und Kommunikation für den Gender-Doppelpunkt entschieden. In der schriftlichen Kommunikation werden künftig also beispielsweise die Begriffe Mitarbeiter:innen, Kolleg:innen oder Dozent:innen genutzt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/158-Genderleitfaden_Symbolbild-1024x683.jpg"
                        fileSize="176084"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bewegendes Hochschul-Buch: „Sportstadt Coburg“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-bewegendes-hochschul-buch-sportstadt-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 29 Sep 2021 05:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-bewegendes-hochschul-buch-sportstadt-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sportwegweiser, Fußball, Skateboard-Contest: Studierende der Hochschule Coburg untersuchen das Phänomen Sport und entwickelten Ideen für die „Sportstadt Coburg“. Daraus ist ein Buch entstanden.</em></p>&#13;
<p>Der HSC macht Coburg zur Handballstadt. Andererseits denken viele bei Sport und Coburg als erstes an Tennis, seit Kevin Krawietz 2020 zum zweiten Mal den Doppel-Titel der French-Open holte. In den 1990er Jahren war Coburg bei Funsportlern in ganz Deutschland bekannt: 2500 Quadratmeter voller Halfpipes, Curbs, Miniramps – der Outdoor-Skatepark auf dem Gelände des Stadtjugendrings war damals einer der größten der Republik. Und was ist eigentlich der älteste bekannte Sportverein Coburgs? Die Schützengesellschaft, 1354 gegründet. Die Coburger Sportwelt ist vielfältig und wandelt sich. Sie ist in vieler Hinsicht auf andere Orte übertragbar. Sport betrifft viele, er interessiert viele, er ist ein Phänomen – dem widmete sich die Hochschule Coburg im Wintersemester 2020/21 in einem <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum.html">interdisziplinären Seminar</a>. Unter dem Titel „Sportstadt Coburg. Ideen für die Regionalentwicklung“ wurden einige Ergebnisse nun als E-Book veröffentlicht.</p>&#13;
<p><strong>Sportangebot aus Studierendensicht</strong></p>&#13;
<p>Das Buch ist das zweite in der Reihe „Ergebnisse disziplinärer Lehre“, es zeigt auf spannende Weise die Geschichte der Region als eine Geschichte des Sports und es stellt mögliche Projekte vor, mit denen sich Coburg als Sportstadt entwickeln kann. Zum Beispiel als Marathonstadt. Oder als Wasserballstadt. <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft.html">Bwl</a>-Student Matteo Lanzone beschreibt die Bedeutung der Coburger Sportangebote für Studierende und lotet Möglichkeiten aus. „Seit meinem ersten Tag in Coburg habe ich mir eines gewünscht: Wasserball in Coburg!“, schreibt er. „Ich komme nämlich aus Genua, Italien, wo Wasserball nicht als Nischen-Sportart gesehen wird, sondern fast ein Nationalsport ist.“</p>&#13;
<p>Fabian Geuß studiert <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen.html">Bauingenieurwesen </a>und entwarf ein Konzept für einen Skateboard Contest als Initialzündung zum (Wieder-)Aufbau der Skaterszene in Coburg. „Auswärtige Studierende können einbezogen und dauerhaft in die lokale Szene einbezogen werden“, schlägt er beispielsweise vor. Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen nutzten Methoden der Sozial- und Kulturwissenschaften, nahmen Kontakt zur Coburger Sportszene auf, um ihre Projektideen zu recherchieren. Seminarleiter<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html"> Prof. Dr. Christian Holtorf</a> erklärt: „Dabei fragten sie nach den gesellschaftlichen Wirkungen, nach möglichen Zielgruppen und Sponsoren und konnten dadurch konkrete Vorschläge für die praktische Umsetzung entwickeln.“</p>&#13;
<p>Häufig spielte eine Rolle, wie sich die Coburger Sportvereine weiterentwickeln können. Paulina Hilbig aus dem Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/versicherungswirtschaft.html">Versicherungswirtschaft </a>hat einen „Sportwegweiser“ erstellt, der dazu beitragen soll, dass die Vereine zur Anlaufstelle für Erstsemester werden. Lena Schmitt und Magdalena Schüler aus dem Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/soziale-arbeit.html">Soziale Arbeit</a> beleuchten in ihrem Beitrag Sport und Migration in Coburg. Ob E-Sport in der Hochschule oder vielfältige Outdoor-Möglichkeiten: Die Studierenden präsentieren auf knapp 130 Seiten neue Ansätze, um Coburg als Sportstadt auszubauen – und dabei Region und Hochschule zu verbinden.</p>&#13;
<p><strong>Als Fußball noch rustikal war</strong></p>&#13;
<p>Anregungen dafür hatten sie auch von Gastdozenten bekommen: Eberhard Fröbel, der das Sportamt der Stadt Coburg leitet, gab vielfältige Einblicke in die Coburger Szene, außerdem diskutierten die Studierenden mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Mario Tvrtković, Stadtplaner und Architekturprofessor</a> der Hochschule Coburg, über Räume für den Sport in der Stadtentwicklung. Der Kölner Sporthistoriker Olaf Stieglitz sprach über Sport im Wandel der Zeit und der Kunsthistoriker und Sportjournalist Robert Schäfer über „Vereinssterben im Fußball – die Situation in Oberfranken“. Er vermittelte auch die historischen Bilder, die das Buch über die „Sportstadt“ illustrieren: Es sind alte, ungewöhnliche Fotos oberfränkischer Fußballplätze – mal mit einer Schafherde, die den Platz „mäht“, mal mit improvisierten Toren. Heute ist Sport ein breiter gesellschaftlicher Trend – aber auch ein Standortfaktor, wie Prof. Holtorf erklärt: „wissenschaftlich und technologisch, wirtschaftlich und kulturell, in Bezug auf Bildung und Gesundheit.“ Im Rahmen des Themenjahres „Technologie und Sport“ der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/technologieallianz-oberfranken-tao.html">TechnologieAllianzOberfranken</a> TAO sind 2022 weitere Veranstaltungen geplant, die das „Phänomen Sport“ beleuchten.</p>&#13;
<p><strong>Zum Buch: </strong><br /> Das Ebook ist kostenfrei hier abrufbar: <a href="http://permalink.bibkatalog.de/co/BV047456727">http://permalink.bibkatalog.de/co/BV047456727</a></p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sportwegweiser, Fußball, Skateboard-Contest: Studierende der Hochschule Coburg untersuchen das Phänomen Sport und entwickelten Ideen für die „Sportstadt Coburg“. Daraus ist ein Buch entstanden.</em></p>&#13;
<p>Der HSC macht Coburg zur Handballstadt. Andererseits denken viele bei Sport und Coburg als erstes an Tennis, seit Kevin Krawietz 2020 zum zweiten Mal den Doppel-Titel der French-Open holte. In den 1990er Jahren war Coburg bei Funsportlern in ganz Deutschland bekannt: 2500 Quadratmeter voller Halfpipes, Curbs, Miniramps – der Outdoor-Skatepark auf dem Gelände des Stadtjugendrings war damals einer der größten der Republik. Und was ist eigentlich der älteste bekannte Sportverein Coburgs? Die Schützengesellschaft, 1354 gegründet. Die Coburger Sportwelt ist vielfältig und wandelt sich. Sie ist in vieler Hinsicht auf andere Orte übertragbar. Sport betrifft viele, er interessiert viele, er ist ein Phänomen – dem widmete sich die Hochschule Coburg im Wintersemester 2020/21 in einem <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum.html">interdisziplinären Seminar</a>. Unter dem Titel „Sportstadt Coburg. Ideen für die Regionalentwicklung“ wurden einige Ergebnisse nun als E-Book veröffentlicht.</p>&#13;
<p><strong>Sportangebot aus Studierendensicht</strong></p>&#13;
<p>Das Buch ist das zweite in der Reihe „Ergebnisse disziplinärer Lehre“, es zeigt auf spannende Weise die Geschichte der Region als eine Geschichte des Sports und es stellt mögliche Projekte vor, mit denen sich Coburg als Sportstadt entwickeln kann. Zum Beispiel als Marathonstadt. Oder als Wasserballstadt. <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft.html">Bwl</a>-Student Matteo Lanzone beschreibt die Bedeutung der Coburger Sportangebote für Studierende und lotet Möglichkeiten aus. „Seit meinem ersten Tag in Coburg habe ich mir eines gewünscht: Wasserball in Coburg!“, schreibt er. „Ich komme nämlich aus Genua, Italien, wo Wasserball nicht als Nischen-Sportart gesehen wird, sondern fast ein Nationalsport ist.“</p>&#13;
<p>Fabian Geuß studiert <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen.html">Bauingenieurwesen </a>und entwarf ein Konzept für einen Skateboard Contest als Initialzündung zum (Wieder-)Aufbau der Skaterszene in Coburg. „Auswärtige Studierende können einbezogen und dauerhaft in die lokale Szene einbezogen werden“, schlägt er beispielsweise vor. Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen nutzten Methoden der Sozial- und Kulturwissenschaften, nahmen Kontakt zur Coburger Sportszene auf, um ihre Projektideen zu recherchieren. Seminarleiter<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-holtorf.html"> Prof. Dr. Christian Holtorf</a> erklärt: „Dabei fragten sie nach den gesellschaftlichen Wirkungen, nach möglichen Zielgruppen und Sponsoren und konnten dadurch konkrete Vorschläge für die praktische Umsetzung entwickeln.“</p>&#13;
<p>Häufig spielte eine Rolle, wie sich die Coburger Sportvereine weiterentwickeln können. Paulina Hilbig aus dem Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/versicherungswirtschaft.html">Versicherungswirtschaft </a>hat einen „Sportwegweiser“ erstellt, der dazu beitragen soll, dass die Vereine zur Anlaufstelle für Erstsemester werden. Lena Schmitt und Magdalena Schüler aus dem Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/soziale-arbeit.html">Soziale Arbeit</a> beleuchten in ihrem Beitrag Sport und Migration in Coburg. Ob E-Sport in der Hochschule oder vielfältige Outdoor-Möglichkeiten: Die Studierenden präsentieren auf knapp 130 Seiten neue Ansätze, um Coburg als Sportstadt auszubauen – und dabei Region und Hochschule zu verbinden.</p>&#13;
<p><strong>Als Fußball noch rustikal war</strong></p>&#13;
<p>Anregungen dafür hatten sie auch von Gastdozenten bekommen: Eberhard Fröbel, der das Sportamt der Stadt Coburg leitet, gab vielfältige Einblicke in die Coburger Szene, außerdem diskutierten die Studierenden mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Mario Tvrtković, Stadtplaner und Architekturprofessor</a> der Hochschule Coburg, über Räume für den Sport in der Stadtentwicklung. Der Kölner Sporthistoriker Olaf Stieglitz sprach über Sport im Wandel der Zeit und der Kunsthistoriker und Sportjournalist Robert Schäfer über „Vereinssterben im Fußball – die Situation in Oberfranken“. Er vermittelte auch die historischen Bilder, die das Buch über die „Sportstadt“ illustrieren: Es sind alte, ungewöhnliche Fotos oberfränkischer Fußballplätze – mal mit einer Schafherde, die den Platz „mäht“, mal mit improvisierten Toren. Heute ist Sport ein breiter gesellschaftlicher Trend – aber auch ein Standortfaktor, wie Prof. Holtorf erklärt: „wissenschaftlich und technologisch, wirtschaftlich und kulturell, in Bezug auf Bildung und Gesundheit.“ Im Rahmen des Themenjahres „Technologie und Sport“ der <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/technologieallianz-oberfranken-tao.html">TechnologieAllianzOberfranken</a> TAO sind 2022 weitere Veranstaltungen geplant, die das „Phänomen Sport“ beleuchten.</p>&#13;
<p><strong>Zum Buch: </strong><br /> Das Ebook ist kostenfrei hier abrufbar: <a href="http://permalink.bibkatalog.de/co/BV047456727">http://permalink.bibkatalog.de/co/BV047456727</a></p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Engineering_Physics-683x1024.jpg"
                        fileSize="130320"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-Sportstadt-1024x655.jpg"
                        fileSize="132825"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="655"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HoltorfChristian.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kleines Haus – große Wirkung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kleines-haus-grosse-wirkung/</link>
                <pubDate>Mon, 27 Sep 2021 07:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kleines-haus-grosse-wirkung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wohnraum, der ressourcenschonend und umweltfreundlich ist und außerdem noch bezahlbar: ja, das gibt es! Gerade wird von 20 Studierenden auf dem Campus Design der Hochschule Coburg ein ganz besonderes Tiny House errichtet. </em></p>&#13;
<p>Unermüdlich sind die Studierenden der Fakultät Design im Einsatz und bauen unter der Leitung von Architekturprofessor Rainer Hirth und dem Lehrbeauftragten Anders Macht ein kleines Haus. Das Besondere ist, dass es ganz ohne CO2 emittierende Baustoffe auskommt. Auf mineralische Bindemittel wie Beton oder Gips wird verzichtet, dafür werden ausschließlich nachwachsende Materialien benutzt. Das sind zum Beispiel geschädigtes „Käferholz“, Stroh, Lehm und Bauteile&nbsp;aus zweiter Hand. „Die Fenster wurden in einer Baustoffbörse eines nahegelegenen Abbruchs geborgen“, erklärt Prof. Hirth, der das Projekt ins Leben gerufen hat. Gemeinsam mit den Studierenden wurde das Circular Tiny House (CTH) vom Entwurf bis zum Ende des Vorhabens durchgeplant. „Wir haben das ‚Cradle to Cradle‘ Prinzip vorgegeben. Das heißt, dass die Bauteile nach Ende des Nutzungszeitraums weitgehend wieder zerlegt und neu eingesetzt werden können“, beschreibt Hirth die Aufgabenstellung.</p>&#13;
<h4>Komfort und Sonnenenergie &nbsp;</h4>&#13;
<p>Die optimierte Wohneinheit bietet Platz für ein Doppelbett, mindestens einen Laptop Arbeitsplatz, eine „Smart Kitchen“ und ein Bad, einen Essplatz für drei Freunde, ein Sofa und etwas Stauraum. Ein wichtiger Punkt ist, dass das umweltfreundliche Haus energetisch autonom arbeiten wird und seinen gesamten Energiebedarf durch die Sonne decken soll. Zwölf Solarmodule auf dem Dach laden einen 9,6 kWh Stromspeicher, der Energie für Heizung, Warmwasser und Geräte bereitstellt. In Zeiten mit einem solaren „Überangebot“ soll das kostenlose Laden von E-Bikes angeboten werden. „Dank einer&nbsp;großzügigen Spende&nbsp;durch die Firma IBC Solar können wir das CTH so sehr gut ausrüsten“, erzählt Prof. Hirth, der sich intensiv um die Realisierung bemüht hat. Nun steht er selbst gerne auf der Baustelle und packt mit an. „Bei der Auswahl der Konstruktionen und Materialien waren, neben den zirkulären, auch Kostenaspekte und die Umsetzung im Selbstbau entscheidende Kriterien.“ Durch die praktische Erfahrung auf der Baustelle lernen die Studierenden sehr viel. Außerdem beschert die Arbeit allen das Glücksgefühl, selbst ein Haus errichtet zu haben.</p>&#13;
<p>Anfang Oktober wird das Haus fertig sein. Es könnte dann zeitweise für Gäste der Fakultät Design genutzt werden, vor allem aber dient es als Versuchslabor für die Hochschule. Fünf Jahre lang wird das Haus stehen; so lange wird ein Monitoring laufen, um die Annahmen über Energieaufwand und -Nutzung zu verifizieren. Sicherlich werden in dieser Zeit alle das hübsche Haus am Campus Design lieb gewonnen haben. Professor Hirth bleibt realistisch: „Nach Ende der Mess- und Nutzungszeit wird das Gebäude rückstandsfrei demontiert. Das Stroh wird von dem liefernden Bauern wieder untergepflügt, verwendbare Bauteile wieder in den Markt gebracht.“ Das wird bestimmt so schnell und lautlos gehen, wie es aufgebaut wurde, ganz ohne Abbruchhammer. Rainer Hirth bekräftigt: „Im idealen Fall bleiben keine Reste übrig.“</p>&#13;
<p>Der Bayerische Rundfunk hat die Baustelle besucht, den Bericht können sie <a href="https://www.br.de/mediathek/video/nachhaltigkeit-im-bausektor-studierende-bauen-ein-tiny-house-av:614cb198a1f5fd0007e2e1ef">hier</a> ansehen.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wohnraum, der ressourcenschonend und umweltfreundlich ist und außerdem noch bezahlbar: ja, das gibt es! Gerade wird von 20 Studierenden auf dem Campus Design der Hochschule Coburg ein ganz besonderes Tiny House errichtet. </em></p>&#13;
<p>Unermüdlich sind die Studierenden der Fakultät Design im Einsatz und bauen unter der Leitung von Architekturprofessor Rainer Hirth und dem Lehrbeauftragten Anders Macht ein kleines Haus. Das Besondere ist, dass es ganz ohne CO2 emittierende Baustoffe auskommt. Auf mineralische Bindemittel wie Beton oder Gips wird verzichtet, dafür werden ausschließlich nachwachsende Materialien benutzt. Das sind zum Beispiel geschädigtes „Käferholz“, Stroh, Lehm und Bauteile&nbsp;aus zweiter Hand. „Die Fenster wurden in einer Baustoffbörse eines nahegelegenen Abbruchs geborgen“, erklärt Prof. Hirth, der das Projekt ins Leben gerufen hat. Gemeinsam mit den Studierenden wurde das Circular Tiny House (CTH) vom Entwurf bis zum Ende des Vorhabens durchgeplant. „Wir haben das ‚Cradle to Cradle‘ Prinzip vorgegeben. Das heißt, dass die Bauteile nach Ende des Nutzungszeitraums weitgehend wieder zerlegt und neu eingesetzt werden können“, beschreibt Hirth die Aufgabenstellung.</p>&#13;
<h4>Komfort und Sonnenenergie &nbsp;</h4>&#13;
<p>Die optimierte Wohneinheit bietet Platz für ein Doppelbett, mindestens einen Laptop Arbeitsplatz, eine „Smart Kitchen“ und ein Bad, einen Essplatz für drei Freunde, ein Sofa und etwas Stauraum. Ein wichtiger Punkt ist, dass das umweltfreundliche Haus energetisch autonom arbeiten wird und seinen gesamten Energiebedarf durch die Sonne decken soll. Zwölf Solarmodule auf dem Dach laden einen 9,6 kWh Stromspeicher, der Energie für Heizung, Warmwasser und Geräte bereitstellt. In Zeiten mit einem solaren „Überangebot“ soll das kostenlose Laden von E-Bikes angeboten werden. „Dank einer&nbsp;großzügigen Spende&nbsp;durch die Firma IBC Solar können wir das CTH so sehr gut ausrüsten“, erzählt Prof. Hirth, der sich intensiv um die Realisierung bemüht hat. Nun steht er selbst gerne auf der Baustelle und packt mit an. „Bei der Auswahl der Konstruktionen und Materialien waren, neben den zirkulären, auch Kostenaspekte und die Umsetzung im Selbstbau entscheidende Kriterien.“ Durch die praktische Erfahrung auf der Baustelle lernen die Studierenden sehr viel. Außerdem beschert die Arbeit allen das Glücksgefühl, selbst ein Haus errichtet zu haben.</p>&#13;
<p>Anfang Oktober wird das Haus fertig sein. Es könnte dann zeitweise für Gäste der Fakultät Design genutzt werden, vor allem aber dient es als Versuchslabor für die Hochschule. Fünf Jahre lang wird das Haus stehen; so lange wird ein Monitoring laufen, um die Annahmen über Energieaufwand und -Nutzung zu verifizieren. Sicherlich werden in dieser Zeit alle das hübsche Haus am Campus Design lieb gewonnen haben. Professor Hirth bleibt realistisch: „Nach Ende der Mess- und Nutzungszeit wird das Gebäude rückstandsfrei demontiert. Das Stroh wird von dem liefernden Bauern wieder untergepflügt, verwendbare Bauteile wieder in den Markt gebracht.“ Das wird bestimmt so schnell und lautlos gehen, wie es aufgebaut wurde, ganz ohne Abbruchhammer. Rainer Hirth bekräftigt: „Im idealen Fall bleiben keine Reste übrig.“</p>&#13;
<p>Der Bayerische Rundfunk hat die Baustelle besucht, den Bericht können sie <a href="https://www.br.de/mediathek/video/nachhaltigkeit-im-bausektor-studierende-bauen-ein-tiny-house-av:614cb198a1f5fd0007e2e1ef">hier</a> ansehen.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/153-CTH_Haus-1024x682.jpeg"
                        fileSize="259395"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/153-Dach_Stroh-1024x682.jpeg"
                        fileSize="217557"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/153-CTH_RHirth-768x1024.jpg"
                        fileSize="236730"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kooperation mit Maschinenhaus – die Ergebnisse]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weiterentwicklung-der-lehre-kooperation-mit-maschinenhaus/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Sep 2021 05:23:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/weiterentwicklung-der-lehre-kooperation-mit-maschinenhaus/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Erfolgreiche Kooperation: Die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg und der VDMA präsentieren die Ergebnisse des gemeinsamen Maschinenhaus-Transferprojekts.</em></p>&#13;
<p>Im ersten Semester der Bachelorstudiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/maschinenbau.html">Maschinenbau </a>und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automobiltechnologie.html">Automobiltechnologie </a>an der Hochschule Coburg gibt es ein neues, interdisziplinäres Projekt: Es verknüpft Wissen der Grundlagen-Lehrveranstaltungen und setzt es praktisch um. Das ist eines der Ergebnisse des Maschinenhaus-Transferprojekts. Am Donnerstag wurden sie im Abschlussworkshop präsentiert. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat dabei über zwei Jahre mit der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg zusammengearbeitet. Mit der Initiative „Maschinenhaus – Plattform für innovative Lehre“ fördert der VDMA den Studienerfolg in den Ingenieurwissenschaften, berät und unterstützt Hochschulen in der Lehre und vernetzt die Akteure aus Hochschulen, Politik und Unternehmen miteinander. Damit soll den hohen Studienabbruchquoten in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen entgegengewirkt und ein qualitativ hochwertiges Ingenieurstudium sichergestellt werden.</p>&#13;
<p><strong>Praktische Aufgaben bereits zum Studienbeginn</strong></p>&#13;
<p>Die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg ist mit einer Leitfrage angetreten: Wie können wir mit den Unterschieden beim Vorwissen der Studienanfängerinnen und -anfänger besser umgehen? Im Rahmen des Transferprojekts fanden mehrere Workshops mit Studiengangsverantwortlichen, Lehrenden, Studierenden und Industrievertretern statt. Die Workshops wurden von Experten des VDMA und des HIS-Institutes für Hochschulentwicklung (HIS-HE) begleitet. Uwe Krüger von HIS-HE erklärt: „Ingenieurmäßiges Denken und Herangehen an praktische Aufgabenstellungen kann und sollte bereits im Studium geübt werden. Dies direkt ab Studienbeginn zu ermöglichen, motiviert und fördert die Orientierung bei Studienanfängerinnen und -anfängern“.</p>&#13;
<p>Der Studiendekan der Fakultät, Prof. Dr. Ralf Reißing, lobt die Beratung durch VDMA und HIS-HE: „Durch die bereits durchgeführten Transferprojekte verfügen die Beratenden über viel Erfahrung. Sie wissen, wie andere Hochschulen die Herausforderungen in der Gestaltung der Studiengänge praktisch gelöst haben.“ Die Lösungen der anderen Hochschulen halfen der Fakultät, neue Konzepte zu entwickeln. „Wir konnten Ideen übernehmen und haben über den Kontakt zu den anderen Hochschulen auch weitere Unterstützung bekommen.“</p>&#13;
<p><strong>Ein studiengangsübergreifendes Projekt</strong></p>&#13;
<p>In den Workshops haben sich die Grundlagen-Lehrveranstaltungen als wichtigstes Handlungsfeld herauskristallisiert. Es geht darum, ihre Notwendigkeit in den ersten Semestern zu verdeutlichen, die Querbeziehungen der Veranstaltungen untereinander aufzuzeigen und die praktische Anwendbarkeit zu demonstrieren. Als didaktisches Mittel dazu wird im ersten Schritt im Wintersemester 2021/22 ein einwöchiges, studiengangsübergreifendes Projekt im ersten Semester der Bachelorstudiengänge Maschinenbau und Automobiltechnologie etabliert. Es verbindet Kompetenzen aus allen Grundlagenlehrveranstaltungen des ersten Semesters miteinander und verdeutlicht die praktische Anwendbarkeit.</p>&#13;
<p>Mit den geplanten Studiengangsreformen beider Bachelorstudiengänge im Folgejahr soll das Projekt als eigenständige Lehrveranstaltung etabliert werden. Es bezieht neben dem ersten Semester auch das dritte Semester ein. So soll ein interdisziplinärer Erfahrungstransfer von den höheren Semestern zu den Erstsemestern hergestellt und die persönliche Vernetzung untereinander intensiviert werden.</p>&#13;
<p><strong>Gute Zusammenarbeit</strong></p>&#13;
<p>Michael Patrick Zeiner, VDMA-Bildungsreferent und Projektleiter des Maschinenhauses, betont die gute Zusammenarbeit und das Engagement der Hochschule. „Ich bin überzeugt davon, dass die eingeleiteten Maßnahmen die Motivation der Studierenden erhöhen.“ Er überreichte zum Abschluss des Projekts der Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik das „Maschinenhaus-Zertifikat“. Die Hochschule Coburg hat damit als 54. Fachbereich in Deutschland das Maschinenhaus-Transferprojekt erfolgreich abgeschlossen.</p>&#13;
<p>Alle weiteren Informationen zur Maschinenhaus-Initiative und dem Hochschul-Engagement des VDMA finden sich unter <a href="https://vdma.org/ingenieurausbildung">vdma.org/ingenieurausbildung</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Erfolgreiche Kooperation: Die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg und der VDMA präsentieren die Ergebnisse des gemeinsamen Maschinenhaus-Transferprojekts.</em></p>&#13;
<p>Im ersten Semester der Bachelorstudiengänge <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/maschinenbau.html">Maschinenbau </a>und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automobiltechnologie.html">Automobiltechnologie </a>an der Hochschule Coburg gibt es ein neues, interdisziplinäres Projekt: Es verknüpft Wissen der Grundlagen-Lehrveranstaltungen und setzt es praktisch um. Das ist eines der Ergebnisse des Maschinenhaus-Transferprojekts. Am Donnerstag wurden sie im Abschlussworkshop präsentiert. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat dabei über zwei Jahre mit der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg zusammengearbeitet. Mit der Initiative „Maschinenhaus – Plattform für innovative Lehre“ fördert der VDMA den Studienerfolg in den Ingenieurwissenschaften, berät und unterstützt Hochschulen in der Lehre und vernetzt die Akteure aus Hochschulen, Politik und Unternehmen miteinander. Damit soll den hohen Studienabbruchquoten in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen entgegengewirkt und ein qualitativ hochwertiges Ingenieurstudium sichergestellt werden.</p>&#13;
<p><strong>Praktische Aufgaben bereits zum Studienbeginn</strong></p>&#13;
<p>Die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg ist mit einer Leitfrage angetreten: Wie können wir mit den Unterschieden beim Vorwissen der Studienanfängerinnen und -anfänger besser umgehen? Im Rahmen des Transferprojekts fanden mehrere Workshops mit Studiengangsverantwortlichen, Lehrenden, Studierenden und Industrievertretern statt. Die Workshops wurden von Experten des VDMA und des HIS-Institutes für Hochschulentwicklung (HIS-HE) begleitet. Uwe Krüger von HIS-HE erklärt: „Ingenieurmäßiges Denken und Herangehen an praktische Aufgabenstellungen kann und sollte bereits im Studium geübt werden. Dies direkt ab Studienbeginn zu ermöglichen, motiviert und fördert die Orientierung bei Studienanfängerinnen und -anfängern“.</p>&#13;
<p>Der Studiendekan der Fakultät, Prof. Dr. Ralf Reißing, lobt die Beratung durch VDMA und HIS-HE: „Durch die bereits durchgeführten Transferprojekte verfügen die Beratenden über viel Erfahrung. Sie wissen, wie andere Hochschulen die Herausforderungen in der Gestaltung der Studiengänge praktisch gelöst haben.“ Die Lösungen der anderen Hochschulen halfen der Fakultät, neue Konzepte zu entwickeln. „Wir konnten Ideen übernehmen und haben über den Kontakt zu den anderen Hochschulen auch weitere Unterstützung bekommen.“</p>&#13;
<p><strong>Ein studiengangsübergreifendes Projekt</strong></p>&#13;
<p>In den Workshops haben sich die Grundlagen-Lehrveranstaltungen als wichtigstes Handlungsfeld herauskristallisiert. Es geht darum, ihre Notwendigkeit in den ersten Semestern zu verdeutlichen, die Querbeziehungen der Veranstaltungen untereinander aufzuzeigen und die praktische Anwendbarkeit zu demonstrieren. Als didaktisches Mittel dazu wird im ersten Schritt im Wintersemester 2021/22 ein einwöchiges, studiengangsübergreifendes Projekt im ersten Semester der Bachelorstudiengänge Maschinenbau und Automobiltechnologie etabliert. Es verbindet Kompetenzen aus allen Grundlagenlehrveranstaltungen des ersten Semesters miteinander und verdeutlicht die praktische Anwendbarkeit.</p>&#13;
<p>Mit den geplanten Studiengangsreformen beider Bachelorstudiengänge im Folgejahr soll das Projekt als eigenständige Lehrveranstaltung etabliert werden. Es bezieht neben dem ersten Semester auch das dritte Semester ein. So soll ein interdisziplinärer Erfahrungstransfer von den höheren Semestern zu den Erstsemestern hergestellt und die persönliche Vernetzung untereinander intensiviert werden.</p>&#13;
<p><strong>Gute Zusammenarbeit</strong></p>&#13;
<p>Michael Patrick Zeiner, VDMA-Bildungsreferent und Projektleiter des Maschinenhauses, betont die gute Zusammenarbeit und das Engagement der Hochschule. „Ich bin überzeugt davon, dass die eingeleiteten Maßnahmen die Motivation der Studierenden erhöhen.“ Er überreichte zum Abschluss des Projekts der Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik das „Maschinenhaus-Zertifikat“. Die Hochschule Coburg hat damit als 54. Fachbereich in Deutschland das Maschinenhaus-Transferprojekt erfolgreich abgeschlossen.</p>&#13;
<p>Alle weiteren Informationen zur Maschinenhaus-Initiative und dem Hochschul-Engagement des VDMA finden sich unter <a href="https://vdma.org/ingenieurausbildung">vdma.org/ingenieurausbildung</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maschinenhaus-HAW-Co-15-1024x744.jpg"
                        fileSize="288870"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="744"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maschinenhaus-HAW-Co-01-1024x624.jpg"
                        fileSize="51417"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="624"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maschinenhaus-HAW-Co-02-1024x694.jpg"
                        fileSize="55830"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maschinenhaus-HAW-Co-03-1024x639.jpg"
                        fileSize="97628"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="639"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maschinenhaus-HAW-Co-06-1024x680.jpg"
                        fileSize="79495"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maschinenhaus-HAW-Co-10-1024x680.jpg"
                        fileSize="70870"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maschinenhaus-HAW-Co-11-1024x680.jpg"
                        fileSize="61408"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maschinenhaus-HAW-Co-09-1024x683.jpg"
                        fileSize="95553"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maschinenhaus-HAW-Co-13-1024x680.jpg"
                        fileSize="165347"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Forschungsrats-Präsidentin steht für Integrität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-forschungsrats-praesidentin-steht-fuer-integritaet/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Sep 2021 04:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-forschungsrats-praesidentin-steht-fuer-integritaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die nächste Präsidentin des Europäischen Forschungsrates ist Prof. Dr. Maria Leptin, eine Kölner Biologin. Welche Verbindung sie zu Coburg hat? Sie ist eines der 25 Gesichter des Projekts „Path2Integrity“.</em></p>&#13;
<p>Wissenschaft beruht auf Wahrhaftigkeit. Wenn die Daten stimmen, ist doch eigentlich egal, wie sie dargestellt werden – glaubt manch einer. Aber Maria Leptin sagt mit Nachdruck: „Nein, das ist nicht egal!“ Die Daten müssen nachprüfbar sein und wissenschaftliche Ergebnisse müssen auf ethischem und korrektem Weg erreicht worden sein. Am 1. Oktober wird Leptin den Vorsitz des Europäischen Forschungsrats (ERC) übernehmen. Die Europäische Kommission hat diesen 2007 als Pendant zur US-amerikanischen National Science Foundation gegründet: Der ERC soll Forschung in Europa fördern und finanzieren.</p>&#13;
<p><strong>Leptin unterstützt Coburger ProjektPath2Integrity</strong></p>&#13;
<p>Die Kölnerin Leptin ist eine renommierte Entwicklungsbiologin und Immunologin. Sie setzt sich allgemein für Forschungsintegrität und Forschungsethik ein. Seit sechs Monaten unterstützt sie dabei auch die Ziele des Coburger Projekts für verlässliche und integre Wissenschaft: <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/forschungsprojekte-oeffentlich/geistes-und-sozialwissenschaften.html">Path2Integrity</a> heißt das internationale Projekt, das Didaktik-Professorin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-julia-priess-buchheit.html" target="Opens internal link in current window" rel="noopener">Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit</a> von der Hochschule Coburg leitet. „Die Path2Integrity-Community und das Team in Coburg freuen sich sehr, dass Maria Leptin das Amt im Europäischen Forschungsrat übernimmt – sie ist eine unserer offiziellen Path2Integrity Role-Models“, sagt Prieß-Buchheit.</p>&#13;
<p>Path2Integrity hat bereits eine enge Verbindung zum ERC, denn es wird im Rahmen des EU-Programms „Horizon 2020“ gefördert, um zuverlässige Forschung zu fördern. Dabei geht es besonders darum, Studierende zu verantwortungsvollen Forschenden der Zukunft auszubilden, zu solchen, die mit einwandfreien Methoden und korrektem Verhalten die Wissenschaft und Gesellschaft voranbringen. Integrität sichert die Qualität der Forschungsergebnisse. Sie trägt zu Fortschritt bei und stärkt das Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaft.</p>&#13;
<p><strong>Verbindung zwischen Köln, Heidelberg und Coburg</strong></p>&#13;
<p>Path2Integrity hat 25 Vorbilder, die ihr Gesicht in einer Kampagne für Forschungsintegrität zeigen. Leptin ist eine dieser anerkannten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie leitet Forschungsgruppen am Institut für Genetik an der Universität zu Köln und am European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg. „Das allerwichtigste ist“, sagt sie über Forschungsintegrität, „dass alle wissen, worum es dabei geht, dass alle ausgebildet werden.“ Daran arbeitet das Coburger Projekt auch künftig. Aber erst einmal freut sich Prof. Prieß-Buchheit für die Kollegin: „Wir wünschen Prof. Leptin viel Erfolg bei ihren künftigen Aufgaben.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die nächste Präsidentin des Europäischen Forschungsrates ist Prof. Dr. Maria Leptin, eine Kölner Biologin. Welche Verbindung sie zu Coburg hat? Sie ist eines der 25 Gesichter des Projekts „Path2Integrity“.</em></p>&#13;
<p>Wissenschaft beruht auf Wahrhaftigkeit. Wenn die Daten stimmen, ist doch eigentlich egal, wie sie dargestellt werden – glaubt manch einer. Aber Maria Leptin sagt mit Nachdruck: „Nein, das ist nicht egal!“ Die Daten müssen nachprüfbar sein und wissenschaftliche Ergebnisse müssen auf ethischem und korrektem Weg erreicht worden sein. Am 1. Oktober wird Leptin den Vorsitz des Europäischen Forschungsrats (ERC) übernehmen. Die Europäische Kommission hat diesen 2007 als Pendant zur US-amerikanischen National Science Foundation gegründet: Der ERC soll Forschung in Europa fördern und finanzieren.</p>&#13;
<p><strong>Leptin unterstützt Coburger ProjektPath2Integrity</strong></p>&#13;
<p>Die Kölnerin Leptin ist eine renommierte Entwicklungsbiologin und Immunologin. Sie setzt sich allgemein für Forschungsintegrität und Forschungsethik ein. Seit sechs Monaten unterstützt sie dabei auch die Ziele des Coburger Projekts für verlässliche und integre Wissenschaft: <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/forschungsprojekte-oeffentlich/geistes-und-sozialwissenschaften.html">Path2Integrity</a> heißt das internationale Projekt, das Didaktik-Professorin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-julia-priess-buchheit.html" target="Opens internal link in current window" rel="noopener">Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit</a> von der Hochschule Coburg leitet. „Die Path2Integrity-Community und das Team in Coburg freuen sich sehr, dass Maria Leptin das Amt im Europäischen Forschungsrat übernimmt – sie ist eine unserer offiziellen Path2Integrity Role-Models“, sagt Prieß-Buchheit.</p>&#13;
<p>Path2Integrity hat bereits eine enge Verbindung zum ERC, denn es wird im Rahmen des EU-Programms „Horizon 2020“ gefördert, um zuverlässige Forschung zu fördern. Dabei geht es besonders darum, Studierende zu verantwortungsvollen Forschenden der Zukunft auszubilden, zu solchen, die mit einwandfreien Methoden und korrektem Verhalten die Wissenschaft und Gesellschaft voranbringen. Integrität sichert die Qualität der Forschungsergebnisse. Sie trägt zu Fortschritt bei und stärkt das Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaft.</p>&#13;
<p><strong>Verbindung zwischen Köln, Heidelberg und Coburg</strong></p>&#13;
<p>Path2Integrity hat 25 Vorbilder, die ihr Gesicht in einer Kampagne für Forschungsintegrität zeigen. Leptin ist eine dieser anerkannten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie leitet Forschungsgruppen am Institut für Genetik an der Universität zu Köln und am European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg. „Das allerwichtigste ist“, sagt sie über Forschungsintegrität, „dass alle wissen, worum es dabei geht, dass alle ausgebildet werden.“ Daran arbeitet das Coburger Projekt auch künftig. Aber erst einmal freut sich Prof. Prieß-Buchheit für die Kollegin: „Wir wünschen Prof. Leptin viel Erfolg bei ihren künftigen Aufgaben.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kochen_FinancialManagement-1024x683.jpg"
                        fileSize="161954"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/141-Forschungsratpraesidentin_Maria_Leptin.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Priess-Buchheit_Julia-686x1024.jpg"
                        fileSize="91735"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="686" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Paten für ausländische Studierende gesucht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/paten-fuer-auslaendische-studierende-gesucht-1/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Sep 2021 05:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/paten-fuer-auslaendische-studierende-gesucht-1/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Oktober startet das Wintersemester an der Hochschule, und auch etwa 40 Studierende aus aller Welt kommen nach Coburg. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern, sucht das International Office der Hochschule Paten aus der Region.</em></p>&#13;
<p>Wer sich für Menschen fremder Kulturen interessiert, seine Fremdsprachenkenntnisse auffrischen möchte oder einfach Freude daran hätte, jungen Studierenden die Höhepunkte von Coburg und der Region näherzubringen, ist beim Projekt GastFREUNDschaft richtig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich auf spannende Begegnungen, interkulturellen Austausch und internationale Freundschaften freuen.</p>&#13;
<p>Das Projekt GastFREUNDschaft bringt die jungen Menschen aus aller Welt, die im kommenden Semester an der Hochschule Coburg ein Studium beginnen oder einen Austausch absolvieren, mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region zusammen. Dadurch soll den Studierenden der Start in ein völlig fremdes Umfeld erleichtert werden. Es ist eine Patenschaft auf Zeit. Ob gemeinsame Spaziergänge, Theaterbesuche oder der Genuss von fränkischen Leckereien – alles kann, nichts muss! Wie oft und wozu man sich trifft, entscheiden die Beteiligten individuell.</p>&#13;
<p>Das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/international-office.html">International Office </a>der Hochschule Coburg und das Stadtmarketing Coburg organisieren in den kommenden Monaten einige Rahmenevents. So ist beispielsweise die Zusammenführung von Paten auf Zeit und Paten„kindern“ im Senatssaal der Hochschule Coburg vorgesehen. Anmeldung bitte bis Freitag, 8. Oktober über das International Office der Hochschule Coburg. Hier gibt es auch weitere Informationen rund um das Projekt: <a href="mailto:veronika.wagner@hs-coburg.de">veronika.wagner@hs-coburg.de</a>, Tel. 09561 317 451.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Oktober startet das Wintersemester an der Hochschule, und auch etwa 40 Studierende aus aller Welt kommen nach Coburg. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern, sucht das International Office der Hochschule Paten aus der Region.</em></p>&#13;
<p>Wer sich für Menschen fremder Kulturen interessiert, seine Fremdsprachenkenntnisse auffrischen möchte oder einfach Freude daran hätte, jungen Studierenden die Höhepunkte von Coburg und der Region näherzubringen, ist beim Projekt GastFREUNDschaft richtig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich auf spannende Begegnungen, interkulturellen Austausch und internationale Freundschaften freuen.</p>&#13;
<p>Das Projekt GastFREUNDschaft bringt die jungen Menschen aus aller Welt, die im kommenden Semester an der Hochschule Coburg ein Studium beginnen oder einen Austausch absolvieren, mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Region zusammen. Dadurch soll den Studierenden der Start in ein völlig fremdes Umfeld erleichtert werden. Es ist eine Patenschaft auf Zeit. Ob gemeinsame Spaziergänge, Theaterbesuche oder der Genuss von fränkischen Leckereien – alles kann, nichts muss! Wie oft und wozu man sich trifft, entscheiden die Beteiligten individuell.</p>&#13;
<p>Das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/international-office.html">International Office </a>der Hochschule Coburg und das Stadtmarketing Coburg organisieren in den kommenden Monaten einige Rahmenevents. So ist beispielsweise die Zusammenführung von Paten auf Zeit und Paten„kindern“ im Senatssaal der Hochschule Coburg vorgesehen. Anmeldung bitte bis Freitag, 8. Oktober über das International Office der Hochschule Coburg. Hier gibt es auch weitere Informationen rund um das Projekt: <a href="mailto:veronika.wagner@hs-coburg.de">veronika.wagner@hs-coburg.de</a>, Tel. 09561 317 451.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Cafe_Marktplatz-1024x683.jpg"
                        fileSize="192438"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Coburg_Ehrenburg-1024x683.jpg"
                        fileSize="148862"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schloss_Ehrenburg-1024x683.jpg"
                        fileSize="157616"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Stadt_Studierende-1024x683.jpg"
                        fileSize="184385"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Stadt_UEberblick-1024x683.jpg"
                        fileSize="154970"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sambafestival_Marktplatz.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Facebook_IMG_1895-1024x682.jpg"
                        fileSize="172454"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/150-GastFreundschaftIMG_9330-1024x683.jpg"
                        fileSize="154461"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vom Lehrauftrag zur Professur]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vom-lehrauftrag-zur-professur/</link>
                <pubDate>Wed, 15 Sep 2021 09:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vom-lehrauftrag-zur-professur/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mehr Frauen sollen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften als Professorinnen Karriere machen können. Dafür sorgt das Lehrauftragsprogramm „Rein-in-die-Hörsäle“.&nbsp; &nbsp;</em></p>&#13;
<p>&nbsp;„Es ist eine recht gute Bilanz“, freut sich Monika Faaß. Die Gleichstellungsbeauftragte hat in den vergangenen zehn Jahren 64 Frauen über das Förderprogramm der LaKoF Bayern (Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften) als Lehrbeauftragte für die Hochschule Coburg gewonnen. „Mittlerweile sind drei an der Hochschule Coburg als Professorinnen tätig und acht an anderen Universitäten oder Hochschulen“, berichtet Faaß.&nbsp;Dennoch: An den Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind Frauen in der Lehre immer noch deutlich unterrepräsentiert. In Bayern sind erst rund 20 Prozent der Professuren mit Frauen besetzt. Bund und Länder bemühen sich um eine deutliche Anhebung des Frauenanteils. Und das gelingt durch verschiedene Fördermaßnahmen. Das Lehrauftragsprogramm „Rein-in-die-Hörsäle“ will gezielt Frauen für eine Professur qualifizieren. Das hat schon einige Wege geebnet.</p>&#13;
<h4>Der Sprung ins kalte Wasser</h4>&#13;
<p>Auch Dr. Mariam Dopslaf hat auf diese Weise ihre erfolgreiche Karriere gestartet. Seit 2019 ist sie als Professorin für Technisches Dienstleistungsmanagement an der Hochschule Bielefeld tätig. Das berühmte Sprungbrett war ihre Tätigkeit als Lehrbeauftragte in der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html" target="Fakultät MA" rel="noopener"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>der Hochschule Coburg. „Während meiner Promotion an der Universität Bamberg habe ich den Lehrauftrag in Coburg angenommen, um noch mehr Lehrerfahrung zu sammeln“, berichtet sie.</p>&#13;
<p>Genau das ist das Ziel des Förderprogramms. Voraussetzung für den nebenberuflichen Lehrauftrag an einer Hochschule sind eine mehrjährige Berufserfahrung, ein überdurchschnittlicher Hochschulabschluss und eine abgeschlossene oder angestrebte Promotion. Mariam Dopslaf hat in Münster und Mexiko Stadt Deutsch-Lateinamerikanische BWL studiert. Nach dem Doppelabschluss arbeitete sie einige Jahre im Industriegroßanlagenbau bei der MAN Gruppe. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bamberg und als Lehrbeauftragte in Coburg hat sie schnell erkannt: „Die Lehre muss man selbst erst lernen, oft wird man direkt ins kalte Wasser geworfen.“ An ihre ersten Vorlesungen an der Hochschule Coburg erinnert sie sich amüsiert: „Ich war wahnsinnig aufgeregt und ein Student kam nach der Veranstaltung zu mir und hat gesagt, er hat mitgezählt und ich hätte 120 Mal äh gesagt.“ Dass das heute nicht mehr vorkommt, ist klar und Dopslaf hat genügend Selbstvertrauen und vor allem Humor: „Ich nehme mich selbst ja nicht immer zu ernst und darum komme ich immer gut mit den Studierenden zurecht.“</p>&#13;
<h4>Bessere Chancen</h4>&#13;
<p>Monika Faaß ist sicher, dass das vom Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst finanzierte Förderprogramm die Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre verbessert. Sie gewinnt darüber jedes Jahr rund 10 neue Lehrbeauftragte. „Als Lehrbeauftragte kann man pädagogische und didaktische Erfahrung sammeln, um die Berufungschance zu erhöhen.“&nbsp;<br /> Das hat im Fall von Mariam Dopslaf funktioniert, wenn auch nicht direkt an der Hochschule Coburg: „Leider wurde ich hier nicht für eine vakante Professur ausgewählt, doch das Netzwerk zu meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen besteht weiterhin.“&nbsp;Heute bemüht sich die 39-jährige Professorin intensiv um internationale Beziehungen, vor allem mit mexikanischen Hochschulen und ist Internationalisierungsbeauftragte des Fachbereichs Ingenieurwissenschaft und Mathematik. „Mir ist es wichtig, die Neugier der Studierenden zu wecken und ihren Horizont zu erweitern, das gelingt am besten, wenn man die Möglichkeit hat, ins Ausland zu gehen.“<br /> Monika Faaß hofft indes auf noch mehr weibliche Verstärkung für die Hochschule Coburg: „Wir möchten den Anteil an Professorinnen deutlich erhöhen, dazu brauchen wir gerade an den technischen Fakultäten noch viele engagierte Frauen.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mehr Frauen sollen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften als Professorinnen Karriere machen können. Dafür sorgt das Lehrauftragsprogramm „Rein-in-die-Hörsäle“.&nbsp; &nbsp;</em></p>&#13;
<p>&nbsp;„Es ist eine recht gute Bilanz“, freut sich Monika Faaß. Die Gleichstellungsbeauftragte hat in den vergangenen zehn Jahren 64 Frauen über das Förderprogramm der LaKoF Bayern (Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften) als Lehrbeauftragte für die Hochschule Coburg gewonnen. „Mittlerweile sind drei an der Hochschule Coburg als Professorinnen tätig und acht an anderen Universitäten oder Hochschulen“, berichtet Faaß.&nbsp;Dennoch: An den Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind Frauen in der Lehre immer noch deutlich unterrepräsentiert. In Bayern sind erst rund 20 Prozent der Professuren mit Frauen besetzt. Bund und Länder bemühen sich um eine deutliche Anhebung des Frauenanteils. Und das gelingt durch verschiedene Fördermaßnahmen. Das Lehrauftragsprogramm „Rein-in-die-Hörsäle“ will gezielt Frauen für eine Professur qualifizieren. Das hat schon einige Wege geebnet.</p>&#13;
<h4>Der Sprung ins kalte Wasser</h4>&#13;
<p>Auch Dr. Mariam Dopslaf hat auf diese Weise ihre erfolgreiche Karriere gestartet. Seit 2019 ist sie als Professorin für Technisches Dienstleistungsmanagement an der Hochschule Bielefeld tätig. Das berühmte Sprungbrett war ihre Tätigkeit als Lehrbeauftragte in der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html" target="Fakultät MA" rel="noopener"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>der Hochschule Coburg. „Während meiner Promotion an der Universität Bamberg habe ich den Lehrauftrag in Coburg angenommen, um noch mehr Lehrerfahrung zu sammeln“, berichtet sie.</p>&#13;
<p>Genau das ist das Ziel des Förderprogramms. Voraussetzung für den nebenberuflichen Lehrauftrag an einer Hochschule sind eine mehrjährige Berufserfahrung, ein überdurchschnittlicher Hochschulabschluss und eine abgeschlossene oder angestrebte Promotion. Mariam Dopslaf hat in Münster und Mexiko Stadt Deutsch-Lateinamerikanische BWL studiert. Nach dem Doppelabschluss arbeitete sie einige Jahre im Industriegroßanlagenbau bei der MAN Gruppe. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bamberg und als Lehrbeauftragte in Coburg hat sie schnell erkannt: „Die Lehre muss man selbst erst lernen, oft wird man direkt ins kalte Wasser geworfen.“ An ihre ersten Vorlesungen an der Hochschule Coburg erinnert sie sich amüsiert: „Ich war wahnsinnig aufgeregt und ein Student kam nach der Veranstaltung zu mir und hat gesagt, er hat mitgezählt und ich hätte 120 Mal äh gesagt.“ Dass das heute nicht mehr vorkommt, ist klar und Dopslaf hat genügend Selbstvertrauen und vor allem Humor: „Ich nehme mich selbst ja nicht immer zu ernst und darum komme ich immer gut mit den Studierenden zurecht.“</p>&#13;
<h4>Bessere Chancen</h4>&#13;
<p>Monika Faaß ist sicher, dass das vom Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst finanzierte Förderprogramm die Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre verbessert. Sie gewinnt darüber jedes Jahr rund 10 neue Lehrbeauftragte. „Als Lehrbeauftragte kann man pädagogische und didaktische Erfahrung sammeln, um die Berufungschance zu erhöhen.“&nbsp;<br /> Das hat im Fall von Mariam Dopslaf funktioniert, wenn auch nicht direkt an der Hochschule Coburg: „Leider wurde ich hier nicht für eine vakante Professur ausgewählt, doch das Netzwerk zu meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen besteht weiterhin.“&nbsp;Heute bemüht sich die 39-jährige Professorin intensiv um internationale Beziehungen, vor allem mit mexikanischen Hochschulen und ist Internationalisierungsbeauftragte des Fachbereichs Ingenieurwissenschaft und Mathematik. „Mir ist es wichtig, die Neugier der Studierenden zu wecken und ihren Horizont zu erweitern, das gelingt am besten, wenn man die Möglichkeit hat, ins Ausland zu gehen.“<br /> Monika Faaß hofft indes auf noch mehr weibliche Verstärkung für die Hochschule Coburg: „Wir möchten den Anteil an Professorinnen deutlich erhöhen, dazu brauchen wir gerade an den technischen Fakultäten noch viele engagierte Frauen.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/148-Dopslaf_Mariam-1024x683.jpg"
                        fileSize="65185"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gemeinsam lernen – Hochschule in Präsenz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gemeinsam-lernen-hochschule-in-praesenz/</link>
                <pubDate>Tue, 07 Sep 2021 04:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gemeinsam-lernen-hochschule-in-praesenz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studentin Sofia Öttl aus Oberbayern freut sich aufs Wintersemester in Coburg. Hier bereiten Professorinnen, Professoren und die Hochschulleitung Präsenzlehre vor. Die Stimmung ist gut, und Studieninteressierte können sich in einigen Fächern sogar noch bewerben.</em></p>&#13;
<p>Noch sitzt Sofia Öttl in Oberbayern am Computer. „In den Semesterferien arbeite ich immer in einer Firma“, erklärt die 21-Jährige. Sie hat sich für ein „Duales Studium mit vertiefter Praxis“ in Coburg entschieden und startet im Oktober in ihr drittes Semester im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik.html">Bachelor Automatisierungstechnik und Robotik</a>. „Ich freue mich sehr darauf zurückzukommen!“ Sie will im Wintersemester mehr in den Laboren arbeiten, gemeinsam mit anderen in der neuen Hochschul-Bibliothek lernen und ihre Professorinnen und Professoren persönlich treffen. Eigentlich normaler Studierendenalltag. Aber mit Beginn der Pandemie war die Normalität eingeschränkt.</p>&#13;
<p><strong>Gemeinsam durch die Pandemie</strong></p>&#13;
<p>Als Sofia Öttl vor einem Jahr nach Coburg zog, stand Deutschland kurz vor dem langen Lockdown-Winter. „Ich bin alleine nach Coburg gekommen“, erzählt sie. Sie hat eine eigene kleine Wohnung am Albertsplatz&nbsp;in der Coburger Innenstadt. Keine WG, kein Wohnheimzimmer. „Anfangs hatte ich Bedenken, dass ich wegen Corona niemanden kennen lerne, aber die haben sich schnell zerstreut.“ Die Studierenden verabredeten sich in Lerngruppen, zuerst über Online-Plattformen, aber wenn es die Coronasituation erlaubte, trafen sie sich auch persönlich. „Wir haben uns Themen erarbeitet und uns gegenseitig unterstützt.“ Außerdem kannte jeder von ihnen auch wieder andere Leute und so wuchs der Kreis – nach zwei Semestern hat Öttl im Studium gute Freunde gefunden.</p>&#13;
<p>Die angehende Ingenieurin ist in einem kleinen Dorf in der Nähe von Traunstein aufgewachsen. Sie mag’s beschaulich; sie schätzt das Familiäre der Hochschule Coburg. „Coburg ist sehr kompakt“, erklärt sie. Das macht Begegnungen leicht. Außerdem sind die Wege kurz: „Sogar während der Ausgangssperre konnte man Kommilitoninnen und Kommilitonen treffen und mit dem Rad noch rechtzeitig nach Hause kommen." Ihr Studium funktioniert trotz Corona.</p>&#13;
<p>Andreas Fröhlich aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studierendenvertretung.html">Studierendenvertretung</a> zählt verschiedene Anlaufstellen auf, die den Studierenden – im Zweifel auch digital – helfen: Mentorinnen und Mentoren, die Fachschaften, Studis in höheren Semestern, nette Dozentinnen und Dozenten und Mitarbeitende. Es sei kein Problem, in Coburg trotz der pandemiebedingten Einschränkungen ein Studium zu beginnen. Aber die Studierenden wünschen sich Präsenz. „Nicht nur die Erstsemester, auch die höheren Semester freuen sich darauf. Im Hörsaal und vor allem gemeinsam lernt man einfach besser.“</p>&#13;
<p><strong>Bewerben bis Ende September möglich</strong></p>&#13;
<p>„Wir können auch Online- und Hybridveranstaltungen – das haben wir jetzt drei Semester gemacht“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-jutta-michel.html">Prof. Dr. Jutta Michel</a>. Sie leitet den <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/versicherungswirtschaft.html">Bachelor-Studiengang Versicherungswirtschaft</a> und ist gleichzeitig Vizepräsidentin für Studierendenservice. „Aber ich bin ganz glücklich, dass Hörsäle, Labore, Übungsräume, all die öffentlichen Räume wieder geöffnet sind“, Michel lächelt, „und dass sich dann hier wieder Menschen treffen und austauschen können.“ Das Hygienekonzept der Hochschule ist eine der Grundlagen für die geplante Präsenzlehre. Außerdem werden beispielsweise weitere Impfaktionen für Erstsemester und ältere Studierende vorbereitet. „Ich freue mich auf alle, die hier am 4. Oktober zu unseren ersten Veranstaltungen kommen.“ Bis dahin können sich Interessierte noch bewerben – in einer Reihe Studiengänge gilt der 30. September als Bewerbungsfrist.</p>&#13;
<p>Nach einem Jahr ist Sofia Öttl noch absolut überzeugt von ihrem Studiengang Automatisierungstechnik und Robotik, für den sie sich unter anderem wegen der vielen Praxisanteile entschieden hat. Sie freut sich auf die geöffneten Hörsäle und Labore im Wintersemester. Aber nicht nur. Sie lacht. „Auch darauf, ein bisschen mehr das Studierendenleben auszukosten.“</p>&#13;
<p>_____________________________________</p>&#13;
<p><strong>Info: Bewerben fürs Wintersemester</strong></p>&#13;
<p>Ob Angewandte Naturwissenschaften, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informatik, Gesundheitsförderung, Maschinenbau und Automobiltechnik oder Wirtschaftswissenschaften: Für viele Studiengänge können sich Interessierte noch bis Ende September bewerben (Financial Management: 15. September) auf <a href="http://www.hs-coburg.de/bewerben">www.hs-coburg.de/bewerben</a>. Informationen zu den Studiengängen finden sich <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studiengaenge.html">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studentin Sofia Öttl aus Oberbayern freut sich aufs Wintersemester in Coburg. Hier bereiten Professorinnen, Professoren und die Hochschulleitung Präsenzlehre vor. Die Stimmung ist gut, und Studieninteressierte können sich in einigen Fächern sogar noch bewerben.</em></p>&#13;
<p>Noch sitzt Sofia Öttl in Oberbayern am Computer. „In den Semesterferien arbeite ich immer in einer Firma“, erklärt die 21-Jährige. Sie hat sich für ein „Duales Studium mit vertiefter Praxis“ in Coburg entschieden und startet im Oktober in ihr drittes Semester im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik.html">Bachelor Automatisierungstechnik und Robotik</a>. „Ich freue mich sehr darauf zurückzukommen!“ Sie will im Wintersemester mehr in den Laboren arbeiten, gemeinsam mit anderen in der neuen Hochschul-Bibliothek lernen und ihre Professorinnen und Professoren persönlich treffen. Eigentlich normaler Studierendenalltag. Aber mit Beginn der Pandemie war die Normalität eingeschränkt.</p>&#13;
<p><strong>Gemeinsam durch die Pandemie</strong></p>&#13;
<p>Als Sofia Öttl vor einem Jahr nach Coburg zog, stand Deutschland kurz vor dem langen Lockdown-Winter. „Ich bin alleine nach Coburg gekommen“, erzählt sie. Sie hat eine eigene kleine Wohnung am Albertsplatz&nbsp;in der Coburger Innenstadt. Keine WG, kein Wohnheimzimmer. „Anfangs hatte ich Bedenken, dass ich wegen Corona niemanden kennen lerne, aber die haben sich schnell zerstreut.“ Die Studierenden verabredeten sich in Lerngruppen, zuerst über Online-Plattformen, aber wenn es die Coronasituation erlaubte, trafen sie sich auch persönlich. „Wir haben uns Themen erarbeitet und uns gegenseitig unterstützt.“ Außerdem kannte jeder von ihnen auch wieder andere Leute und so wuchs der Kreis – nach zwei Semestern hat Öttl im Studium gute Freunde gefunden.</p>&#13;
<p>Die angehende Ingenieurin ist in einem kleinen Dorf in der Nähe von Traunstein aufgewachsen. Sie mag’s beschaulich; sie schätzt das Familiäre der Hochschule Coburg. „Coburg ist sehr kompakt“, erklärt sie. Das macht Begegnungen leicht. Außerdem sind die Wege kurz: „Sogar während der Ausgangssperre konnte man Kommilitoninnen und Kommilitonen treffen und mit dem Rad noch rechtzeitig nach Hause kommen." Ihr Studium funktioniert trotz Corona.</p>&#13;
<p>Andreas Fröhlich aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studierendenvertretung.html">Studierendenvertretung</a> zählt verschiedene Anlaufstellen auf, die den Studierenden – im Zweifel auch digital – helfen: Mentorinnen und Mentoren, die Fachschaften, Studis in höheren Semestern, nette Dozentinnen und Dozenten und Mitarbeitende. Es sei kein Problem, in Coburg trotz der pandemiebedingten Einschränkungen ein Studium zu beginnen. Aber die Studierenden wünschen sich Präsenz. „Nicht nur die Erstsemester, auch die höheren Semester freuen sich darauf. Im Hörsaal und vor allem gemeinsam lernt man einfach besser.“</p>&#13;
<p><strong>Bewerben bis Ende September möglich</strong></p>&#13;
<p>„Wir können auch Online- und Hybridveranstaltungen – das haben wir jetzt drei Semester gemacht“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-jutta-michel.html">Prof. Dr. Jutta Michel</a>. Sie leitet den <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/versicherungswirtschaft.html">Bachelor-Studiengang Versicherungswirtschaft</a> und ist gleichzeitig Vizepräsidentin für Studierendenservice. „Aber ich bin ganz glücklich, dass Hörsäle, Labore, Übungsräume, all die öffentlichen Räume wieder geöffnet sind“, Michel lächelt, „und dass sich dann hier wieder Menschen treffen und austauschen können.“ Das Hygienekonzept der Hochschule ist eine der Grundlagen für die geplante Präsenzlehre. Außerdem werden beispielsweise weitere Impfaktionen für Erstsemester und ältere Studierende vorbereitet. „Ich freue mich auf alle, die hier am 4. Oktober zu unseren ersten Veranstaltungen kommen.“ Bis dahin können sich Interessierte noch bewerben – in einer Reihe Studiengänge gilt der 30. September als Bewerbungsfrist.</p>&#13;
<p>Nach einem Jahr ist Sofia Öttl noch absolut überzeugt von ihrem Studiengang Automatisierungstechnik und Robotik, für den sie sich unter anderem wegen der vielen Praxisanteile entschieden hat. Sie freut sich auf die geöffneten Hörsäle und Labore im Wintersemester. Aber nicht nur. Sie lacht. „Auch darauf, ein bisschen mehr das Studierendenleben auszukosten.“</p>&#13;
<p>_____________________________________</p>&#13;
<p><strong>Info: Bewerben fürs Wintersemester</strong></p>&#13;
<p>Ob Angewandte Naturwissenschaften, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informatik, Gesundheitsförderung, Maschinenbau und Automobiltechnik oder Wirtschaftswissenschaften: Für viele Studiengänge können sich Interessierte noch bis Ende September bewerben (Financial Management: 15. September) auf <a href="http://www.hs-coburg.de/bewerben">www.hs-coburg.de/bewerben</a>. Informationen zu den Studiengängen finden sich <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studiengaenge.html">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/147-Wintersemester-OEttl-576x1024.jpg"
                        fileSize="203940"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MichelJutta.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ganz genau: Präzision für die Energiewende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ganz-genau-praezision-fuer-die-energiewende/</link>
                <pubDate>Fri, 03 Sep 2021 04:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ganz-genau-praezision-fuer-die-energiewende/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie die Forschungsgruppe Photovoltaik der Hochschule Coburg erneuerbare Energien mit genauer Messtechnik unterstützt.</em></p>&#13;
<p>Minimale Abweichungen sind ok. „Aber wenn wir einen Liter Milch kaufen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-bernd-huettl.html">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a>, „erwarten wir auch einen Liter.“ Nicht ein Tässchen mehr oder weniger. Der Professor für erneuerbare Energien der Hochschule Coburg versteht, dass die Kundschaft es genau nimmt. „Und bei der Photovoltaik wollen die Kunden eben genau wissen, wieviel Strom eine Anlage produziert. Die Banken als Geldgeber wollen es wissen.“ Die Hersteller würden es also gern exakt angeben, aber das ist nicht ganz einfach: Elektrische Parameter können zwar im Labor präzise gemessen werden, aber draußen verändern Wind und Wetter ständig die Bedingungen. Um solche Einflüsse wissenschaftlich zu untersuchen, betreibt die Hochschule Coburg ein Freiluftlabor auf dem Dach. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt PV-FeldLab unter anderem mit dem Ziel, eine neue Messtechnik zu entwickeln.</p>&#13;
<p><strong>Diffuse Strahlung</strong></p>&#13;
<p>Das Leistungsverhalten und der Ertrag der Photovoltaik-Anlagen im so genannten Freifeld sollen damit genauso gut analysiert werden können wie im Labor. An dem Projekt arbeiten auch Studierende wie Tamara Beck mit: „Die natürliche Sonnenstrahlung besteht aus direkter, aber auch aus diffuser Strahlung“, erklärt sie. Diffuse Strahlung entsteht durch Streuung an Dunst oder Wolken. Sie dringt schlechter in die Solarmodule ein und reduziert etwas deren Wirkungsgrad, also die Effektivität. „Das muss bei Außenmessungen im Vergleich zu Laborbedingungen berücksichtigt werden.“ In ihrer Bachelorarbeit im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/energietechnik-und-erneuerbare-energien.html">Energietechnik und Erneuerbare Energien</a> hat Beck analysiert, wie stark die Reduktion der Effizienz bei natürlicher Solarstrahlung tatsächlich ist. „Das wurde erstmals untersucht.“ Hüttl freut sich, dass die Studentin mit den Messergebnissen auf dem Hochschuldach einen mathematischen Faktor bestimmt hat: Er zeigt, wie sich bei klarem Himmel die Energieausbeute einer Photovoltaikanlage durch die diffuse Strahlung reduziert – im Vergleich zur direkten Strahlung unter Laborbedingungen.</p>&#13;
<p><strong>Coburg bei der europäischen Photovoltaikkonferenz </strong></p>&#13;
<p>Becks Arbeit trägt zur exakten Kalibrierung der Photovoltaikmodule bei und fließt in eine größere Arbeit der Hochschule Coburg ein: Darwin Daume baut das Gesamtsystem zur Messung der elektrischen Leistung von Photovoltaikkraftwerken auf. Der Student hat bereits seinen Bachelor hier absolviert und schreibt nun seine Masterarbeit in <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-elektro-und-informationstechnik.html">Elektro- und Informationstechnik</a>. Daume fügt verschiedene Methoden der Photovoltaikanalyse zu einem neuen Gesamtkonzept zusammen. Gemeinsam mit ihrem Professor präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse jetzt Anfang September bei der EUPVSEC, der größten internationalen Photovoltaik-Konferenz Europas, die jedes Jahr im Herbst stattfindet. „In diesem Jahr leider nicht in Lissabon sondern nur online“, bedauert Hüttl. Er legt auch als Dekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> Wert darauf, dass die Studierenden möglichst viele, spannende Aspekte der Praxis kennen lernen. Im Oktober startet das neue Semester, und wie in den vielen anderen Studiengängen können sich Interessenten für Elektro- und Informationstechnik und für Energietechnik und Erneuerbare Energien im September noch bei der Hochschule Coburg <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language=de">bewerben</a>. Tamara Beck fängt jetzt als Masterandin an. Darwin Daume arbeitet weiter am Messsystem.</p>&#13;
<p><strong>Exakte Messung – weniger Ausfälle</strong></p>&#13;
<p>„Die Genauigkeit der elektrischen Leistungsbestimmungen hat sich ja schon deutlich verbessert“, sagt Hüttl. Als er 2008 anfing, sich mit Photovoltaik zu beschäftigen, wurde die Leistung mit plus/minus fünf Prozent angegeben. Beim Liter Milch wären das 50 Milliliter mögliche Abweichung. Bei der Photovoltaik konnte die Messunsicherheit inzwischen auf etwa 1,5 Prozent gesenkt werden. „Unser neues Messverfahren wird auch helfen, die Standardisierung von Freifeldmessungen weiterzuentwickeln.“ Kommendes Jahr werde die neue Messmethode gemeinsam mit den Firmen IBC Solar und smart blue im Feld getestet. Alterungen und Fehler der Solarmodule sollen damit in Photovoltaik-Kraftwerken lokalisiert und Fehlertypen identifiziert werden, so dass die Betreiber eventuelle Ausfälle schnell erkennen oder sogar vorher vermeiden können.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie die Forschungsgruppe Photovoltaik der Hochschule Coburg erneuerbare Energien mit genauer Messtechnik unterstützt.</em></p>&#13;
<p>Minimale Abweichungen sind ok. „Aber wenn wir einen Liter Milch kaufen“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-bernd-huettl.html">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a>, „erwarten wir auch einen Liter.“ Nicht ein Tässchen mehr oder weniger. Der Professor für erneuerbare Energien der Hochschule Coburg versteht, dass die Kundschaft es genau nimmt. „Und bei der Photovoltaik wollen die Kunden eben genau wissen, wieviel Strom eine Anlage produziert. Die Banken als Geldgeber wollen es wissen.“ Die Hersteller würden es also gern exakt angeben, aber das ist nicht ganz einfach: Elektrische Parameter können zwar im Labor präzise gemessen werden, aber draußen verändern Wind und Wetter ständig die Bedingungen. Um solche Einflüsse wissenschaftlich zu untersuchen, betreibt die Hochschule Coburg ein Freiluftlabor auf dem Dach. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt PV-FeldLab unter anderem mit dem Ziel, eine neue Messtechnik zu entwickeln.</p>&#13;
<p><strong>Diffuse Strahlung</strong></p>&#13;
<p>Das Leistungsverhalten und der Ertrag der Photovoltaik-Anlagen im so genannten Freifeld sollen damit genauso gut analysiert werden können wie im Labor. An dem Projekt arbeiten auch Studierende wie Tamara Beck mit: „Die natürliche Sonnenstrahlung besteht aus direkter, aber auch aus diffuser Strahlung“, erklärt sie. Diffuse Strahlung entsteht durch Streuung an Dunst oder Wolken. Sie dringt schlechter in die Solarmodule ein und reduziert etwas deren Wirkungsgrad, also die Effektivität. „Das muss bei Außenmessungen im Vergleich zu Laborbedingungen berücksichtigt werden.“ In ihrer Bachelorarbeit im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/energietechnik-und-erneuerbare-energien.html">Energietechnik und Erneuerbare Energien</a> hat Beck analysiert, wie stark die Reduktion der Effizienz bei natürlicher Solarstrahlung tatsächlich ist. „Das wurde erstmals untersucht.“ Hüttl freut sich, dass die Studentin mit den Messergebnissen auf dem Hochschuldach einen mathematischen Faktor bestimmt hat: Er zeigt, wie sich bei klarem Himmel die Energieausbeute einer Photovoltaikanlage durch die diffuse Strahlung reduziert – im Vergleich zur direkten Strahlung unter Laborbedingungen.</p>&#13;
<p><strong>Coburg bei der europäischen Photovoltaikkonferenz </strong></p>&#13;
<p>Becks Arbeit trägt zur exakten Kalibrierung der Photovoltaikmodule bei und fließt in eine größere Arbeit der Hochschule Coburg ein: Darwin Daume baut das Gesamtsystem zur Messung der elektrischen Leistung von Photovoltaikkraftwerken auf. Der Student hat bereits seinen Bachelor hier absolviert und schreibt nun seine Masterarbeit in <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-elektro-und-informationstechnik.html">Elektro- und Informationstechnik</a>. Daume fügt verschiedene Methoden der Photovoltaikanalyse zu einem neuen Gesamtkonzept zusammen. Gemeinsam mit ihrem Professor präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse jetzt Anfang September bei der EUPVSEC, der größten internationalen Photovoltaik-Konferenz Europas, die jedes Jahr im Herbst stattfindet. „In diesem Jahr leider nicht in Lissabon sondern nur online“, bedauert Hüttl. Er legt auch als Dekan der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> Wert darauf, dass die Studierenden möglichst viele, spannende Aspekte der Praxis kennen lernen. Im Oktober startet das neue Semester, und wie in den vielen anderen Studiengängen können sich Interessenten für Elektro- und Informationstechnik und für Energietechnik und Erneuerbare Energien im September noch bei der Hochschule Coburg <a href="https://www3.primuss.de/cgi-bin/bew_anmeldung_v2/index.pl?Session=&amp;FH=fhc&amp;Email=&amp;Portal=1&amp;Language=de">bewerben</a>. Tamara Beck fängt jetzt als Masterandin an. Darwin Daume arbeitet weiter am Messsystem.</p>&#13;
<p><strong>Exakte Messung – weniger Ausfälle</strong></p>&#13;
<p>„Die Genauigkeit der elektrischen Leistungsbestimmungen hat sich ja schon deutlich verbessert“, sagt Hüttl. Als er 2008 anfing, sich mit Photovoltaik zu beschäftigen, wurde die Leistung mit plus/minus fünf Prozent angegeben. Beim Liter Milch wären das 50 Milliliter mögliche Abweichung. Bei der Photovoltaik konnte die Messunsicherheit inzwischen auf etwa 1,5 Prozent gesenkt werden. „Unser neues Messverfahren wird auch helfen, die Standardisierung von Freifeldmessungen weiterzuentwickeln.“ Kommendes Jahr werde die neue Messmethode gemeinsam mit den Firmen IBC Solar und smart blue im Feld getestet. Alterungen und Fehler der Solarmodule sollen damit in Photovoltaik-Kraftwerken lokalisiert und Fehlertypen identifiziert werden, so dass die Betreiber eventuelle Ausfälle schnell erkennen oder sogar vorher vermeiden können.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/143-PVFeldLabHuettl-1024x804.jpg"
                        fileSize="140661"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="804"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/143-PVFeldLab-Tamara_Beck.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/143-PVFeldLab-Darwin-Daume.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Radeln für den guten Zweck]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/radeln-fuer-den-guten-zweck/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Sep 2021 06:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/radeln-fuer-den-guten-zweck/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>„Rette rette Fahrradkette“ - so heißt das Spenden-Projekt der ehemaligen Innenarchitektur-Studentin Ana Lutzenberger und ihrer Schwester Ida. Ende Mai starteten die beiden Frauen von ihrem Elternhaus in Schwaighausen im Allgäu auf ihren Drahteseln ins Abenteuer ihres Lebens und sammeln damit auch Spenden für Sea-Watch.</em></p>&#13;
<p>Ana Lutzenberger hat 2018 ihren Bachelor in <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Studiengang Innenarchitektur" rel="noopener">Innenarchitektur </a>an der Hochschule Coburg absolviert, danach in Leipzig Kunstpädagogik. Die Idee, eine große Weltreise zu machen, gab es schon lange, wie sie berichtet: „Wichtig dabei war es uns möglichst langsam und umweltfreundlich zu reisen und damit möglichst weit übers Land in den asiatischen Osten zu kommen. Für uns war die Vorstellung sehr spannend, die Veränderung der Kulturen und Landschaften mit eigen Augen und im eigenen Tempo zu erleben.“ Deshalb entschieden sich die Schwestern für das Fahrrad als Fortbewegungsmittel. Die Idee zur Spendenaktion ist während den Planungen für die Reise entstanden: „Wir haben erkannt, in welcher privilegierten Situation wir uns als Westeuropäerinnen befinden. Denn während wir uns Gedanken machen, wie wir am besten in das nächste Land radeln können, um eine abenteuerliche Reise zu haben, verlassen tausende Menschen auf dieser Welt täglich ihre Heimat, auf der Suche nach einem sicheren Leben - eines, wie wir es haben. Wir wollen unser Privileg, frei Grenzen übertreten zu dürfen, nutzen, um Menschen auf der Flucht zumindest ein Überleben zu ermöglichen.“ Daher geht ein Euro für jeden gefahrenen Kilometer an die zivile Seenotrettung Sea-Watch.</p>&#13;
<p><strong>Radeln und Eindrücke sammeln</strong></p>&#13;
<p>Rund drei Monate sind Ana und Ida Lutzenberger nun schon unterwegs. Bis nach Peking soll die sieben-monatige Reise gehen, das sind etwa 15.000&nbsp;Kilometer. Gerade sind die Schwestern in Georgien, Ana gibt einen Zwischenstand über das Handy durch: „Die Spendenaktion läuft bis jetzt sehr gut, wir sind immer ziemlich gleichauf mit unserer Kilometerzahl. Im Moment sind wir bei ungefähr 5183 Kilometern mit 5781 Euro.“ Eben hatten sie für zwei Wochen die Räder in Tiflis abgestellt und Kraft getankt. Aber nun geht die Reise weiter: „Jetzt stehen für uns erstmal Kasachstan, Usbekistan und Kirgisistan an. Das sind alles Länder, bei denen wir erstmal nachschlagen mussten, wo diese überhaupt auf der Landkarte liegen.“</p>&#13;
<p>Vor ihnen liegen also noch viele Kilometer und hinter ihnen bereits viele tolle Eindrücke und Begegnungen. Die ehemalige Studentin der Hochschule Coburg findet es gerade für kreative Berufe wichtig, den Horizont zu erweitern: „Es ist immer inspirierend auf Reisen zu gehen, um zu merken, dass man oft in seinem Kämmerchen sitzt und dabei die große weite Welt vergisst. Besonders andere Lebensweisen und Kulturen helfen immer wieder „out of the Box“ zu denken und viele Eindrücke mitzunehmen.“</p>&#13;
<p><strong>Gastfreundschaft und Durchhänger</strong></p>&#13;
<p>Was die Schwestern bislang am meisten beeindruckt hat, können sie nur schwer beantworten, jedoch waren bisher alle Begegnungen von großer Gastfreundschaft geprägt: „Ohne zu wissen woher wir sind, warum wir das machen oder wer wir eigentlich sind, bricht in jedem Land ein kleiner Wettkampf der Gastfreundschaft aus. Ob es ein Tankstellenwart in der Türkei ist, der uns mit dem Roller hinterherfährt, um uns auf eine Tasse Tee einzuladen, eine Großfamilie in Kroatien, die nachmittags die besten Kekse aus der Küche holt, oder ein kleiner Junge in Georgien, der uns für eine Nacht zu sich nach Hause einlädt, um mit ihm abends noch Fußball im Dorf zu spielen.“</p>&#13;
<p>Regen, Berge oder Unterzucker sorgen zwischendurch für so manchen Durchhänger der sonst so positiven Radlerinnen. Dennoch können sie sich immer wieder motivieren, weiterzumachen: „Wir freuen uns über jeden gespendeten Euro. Jede Spende, ob groß oder klein, kann Menschenleben im Mittelmeer retten und motiviert uns auch immer weiter Richtung Osten zu strampeln!“ &nbsp;Sie sind gespannt auf die nächsten Stationen und freuen sich auf: „… ein Überraschungspaket aus Kultur, Landschaft und Menschen. Aber genau aus diesem Grund sitzen wir auf unseren Drahteseln.“</p>&#13;
<p>Eindrücke der abenteuerlichen Reise kann man in den sozialen Netzwerken verfolgen. Die Aktion können Sie auf <a href="https://www.instagram.com/rette_rette_fahrradkette/?hl=de" target="Instagram" rel="noopener">Instagram</a>&nbsp;und <a href="https://de-de.facebook.com/retterette.fahrradkette?fref=mentions" target="Facebook" rel="noopener">Facebook</a> live mitverfolgen und natürlich unterstützen.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Rette rette Fahrradkette“ - so heißt das Spenden-Projekt der ehemaligen Innenarchitektur-Studentin Ana Lutzenberger und ihrer Schwester Ida. Ende Mai starteten die beiden Frauen von ihrem Elternhaus in Schwaighausen im Allgäu auf ihren Drahteseln ins Abenteuer ihres Lebens und sammeln damit auch Spenden für Sea-Watch.</em></p>&#13;
<p>Ana Lutzenberger hat 2018 ihren Bachelor in <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Studiengang Innenarchitektur" rel="noopener">Innenarchitektur </a>an der Hochschule Coburg absolviert, danach in Leipzig Kunstpädagogik. Die Idee, eine große Weltreise zu machen, gab es schon lange, wie sie berichtet: „Wichtig dabei war es uns möglichst langsam und umweltfreundlich zu reisen und damit möglichst weit übers Land in den asiatischen Osten zu kommen. Für uns war die Vorstellung sehr spannend, die Veränderung der Kulturen und Landschaften mit eigen Augen und im eigenen Tempo zu erleben.“ Deshalb entschieden sich die Schwestern für das Fahrrad als Fortbewegungsmittel. Die Idee zur Spendenaktion ist während den Planungen für die Reise entstanden: „Wir haben erkannt, in welcher privilegierten Situation wir uns als Westeuropäerinnen befinden. Denn während wir uns Gedanken machen, wie wir am besten in das nächste Land radeln können, um eine abenteuerliche Reise zu haben, verlassen tausende Menschen auf dieser Welt täglich ihre Heimat, auf der Suche nach einem sicheren Leben - eines, wie wir es haben. Wir wollen unser Privileg, frei Grenzen übertreten zu dürfen, nutzen, um Menschen auf der Flucht zumindest ein Überleben zu ermöglichen.“ Daher geht ein Euro für jeden gefahrenen Kilometer an die zivile Seenotrettung Sea-Watch.</p>&#13;
<p><strong>Radeln und Eindrücke sammeln</strong></p>&#13;
<p>Rund drei Monate sind Ana und Ida Lutzenberger nun schon unterwegs. Bis nach Peking soll die sieben-monatige Reise gehen, das sind etwa 15.000&nbsp;Kilometer. Gerade sind die Schwestern in Georgien, Ana gibt einen Zwischenstand über das Handy durch: „Die Spendenaktion läuft bis jetzt sehr gut, wir sind immer ziemlich gleichauf mit unserer Kilometerzahl. Im Moment sind wir bei ungefähr 5183 Kilometern mit 5781 Euro.“ Eben hatten sie für zwei Wochen die Räder in Tiflis abgestellt und Kraft getankt. Aber nun geht die Reise weiter: „Jetzt stehen für uns erstmal Kasachstan, Usbekistan und Kirgisistan an. Das sind alles Länder, bei denen wir erstmal nachschlagen mussten, wo diese überhaupt auf der Landkarte liegen.“</p>&#13;
<p>Vor ihnen liegen also noch viele Kilometer und hinter ihnen bereits viele tolle Eindrücke und Begegnungen. Die ehemalige Studentin der Hochschule Coburg findet es gerade für kreative Berufe wichtig, den Horizont zu erweitern: „Es ist immer inspirierend auf Reisen zu gehen, um zu merken, dass man oft in seinem Kämmerchen sitzt und dabei die große weite Welt vergisst. Besonders andere Lebensweisen und Kulturen helfen immer wieder „out of the Box“ zu denken und viele Eindrücke mitzunehmen.“</p>&#13;
<p><strong>Gastfreundschaft und Durchhänger</strong></p>&#13;
<p>Was die Schwestern bislang am meisten beeindruckt hat, können sie nur schwer beantworten, jedoch waren bisher alle Begegnungen von großer Gastfreundschaft geprägt: „Ohne zu wissen woher wir sind, warum wir das machen oder wer wir eigentlich sind, bricht in jedem Land ein kleiner Wettkampf der Gastfreundschaft aus. Ob es ein Tankstellenwart in der Türkei ist, der uns mit dem Roller hinterherfährt, um uns auf eine Tasse Tee einzuladen, eine Großfamilie in Kroatien, die nachmittags die besten Kekse aus der Küche holt, oder ein kleiner Junge in Georgien, der uns für eine Nacht zu sich nach Hause einlädt, um mit ihm abends noch Fußball im Dorf zu spielen.“</p>&#13;
<p>Regen, Berge oder Unterzucker sorgen zwischendurch für so manchen Durchhänger der sonst so positiven Radlerinnen. Dennoch können sie sich immer wieder motivieren, weiterzumachen: „Wir freuen uns über jeden gespendeten Euro. Jede Spende, ob groß oder klein, kann Menschenleben im Mittelmeer retten und motiviert uns auch immer weiter Richtung Osten zu strampeln!“ &nbsp;Sie sind gespannt auf die nächsten Stationen und freuen sich auf: „… ein Überraschungspaket aus Kultur, Landschaft und Menschen. Aber genau aus diesem Grund sitzen wir auf unseren Drahteseln.“</p>&#13;
<p>Eindrücke der abenteuerlichen Reise kann man in den sozialen Netzwerken verfolgen. Die Aktion können Sie auf <a href="https://www.instagram.com/rette_rette_fahrradkette/?hl=de" target="Instagram" rel="noopener">Instagram</a>&nbsp;und <a href="https://de-de.facebook.com/retterette.fahrradkette?fref=mentions" target="Facebook" rel="noopener">Facebook</a> live mitverfolgen und natürlich unterstützen.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/144-Ana_Ida_Rad.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die stille Revolution in der Verwaltung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-stille-revolution-in-der-verwaltung/</link>
                <pubDate>Tue, 24 Aug 2021 04:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-stille-revolution-in-der-verwaltung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Auch wenn jeder weiß, wie wichtig sie sind: Wer hat schon Lust darauf, sich mit Formalien zu beschäftigen? Die Digitalisierung bietet hier enorme Chancen, den Nutzerinnen und Nutzern das Leben zu erleichtern. Wie bürokratische Prozesse revolutioniert werden, zeigt das Beispiel der Studierendenverwaltung der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Acht Semester im Bachelor <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a>, sieben bei <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/zukunftstechnologien.html">Zukunftstechnologien</a> oder <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/versicherungswirtschaft.html">Versicherungswirtschaft</a>: Für junge Menschen eine wundervolle Zeit, in der sie Wissen sammeln, im Praktikum üben, Freunde treffen und mit dem Abschluss dann einen Einstieg in erfolgreiche Karrieren haben. Das ist das reale Leben der Studierenden. Gleichzeitig existiert jedes Studierendenleben auch in der Welt der Dokumente, Daten und Fakten. Bescheinigungen. Bescheide. Es braucht Krankenversicherungsnachweise, Praktikumsnachweise, Zeugnisse. Urlaubsanträge, Anträge auf Anrechnung fremder Leistungen, Noten, Prüfungen, Genehmigungen undundund. Wieviel Papier sich in so einem Studierendenleben wohl ansammelt? Zwei, drei, vier Ordner voll? Horst Hauguth lacht. „Mit den Unterlagen, die für die Lehre zur Verfügung gestellt werden: eher ein ganzer Schrank voll!“ Zumindest war das vor ein paar Jahren noch so.</p>&#13;
<p><strong>Online-Dienste statt Papierberge</strong></p>&#13;
<p>Heute sei‘s etwa ein Terabyte Daten, berichtet der Informatiker aus dem IT-Zentrum (ITZ) der Hochschule Coburg. „Digitalisierung ist eines der Hauptthemen der Rechenzentren. Das PRIMUSS-Team ist Teil des ITZ und wir arbeiten eng zusammen.“ PRIMUSS steht für "Prüfungs-, Immatrikulations- und Studentenverwaltungs-Software" und ist ein Campus-Managementsystem, das außer Coburg noch zehn weitere Hochschulen für die Studierendenverwaltung nutzen. Für alle stellt das Coburger PRIMUSS-Kernteam unter Hauguths Leitung die Online-Module bereit – immer in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen.</p>&#13;
<p>„Die Papier-Akten haben in den vergangenen Jahren rapide abgenommen“, sagt Daniela Kreissl-Jakob, die das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/studienbuero.html">Studienbüro</a> der Hochschule leitet. Bewerbung, Zulassung und Einschreibung laufen elektronisch, alle Dokumente können online hochgeladen, alle Bescheide heruntergeladen werden. Dafür reicht ein Smartphone.</p>&#13;
<p><strong>„Alle arbeiten zusammen“</strong></p>&#13;
<p>Während des digitalen Einschreibungsprozesses werden die Studierenden automatisch Nutzerinnen und Nutzer in den Plattformen der Hochschule mycampus und Moodle. Hier bekommen sie online beispielsweise Lehrmaterialien zum Lesen oder können an Video-Vorlesungen teilnehmen. „Verwaltung und Lehre hängen eng zusammen“, erklärt Frank Heublein vom Referat für Digitalisierung. Diese Abteilung hat Vizepräsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-jutta-michel.html">Prof. Dr. Jutta Michel </a>vor zwei Jahren initialisiert, damit das Zusammenspiel in der elektronischen Welt funktioniert. „Für die Studierenden ist die Digitalisierung ein wichtiges Kriterium. Deshalb ist das für uns ein strategisch wichtiges Thema“, betont Michel. Das Referat ist ein Bindeglied. „Ob Fakultäten, Studien- oder Prüfungsbüro, Praktikumsbeauftragte oder IT“, sagt Frank Heublein, „wir arbeiten alle zusammen an dieser Geschichte, nur so können wir es packen. Digitalisierung ist ein Teamsport.“</p>&#13;
<p><strong>Smarte Verwaltung</strong></p>&#13;
<p>In der Verwaltung können die Mitarbeitenden digital abrufen, wie der Stand eines Vorgangs gerade ist. Auch wenn ihn zuletzt ein anderer Kollege oder eine Kollegin bearbeitet hat. Es sind standardisierte Vorgänge mit maximaler Transparenz. Die Arbeitsabläufe haben sich verändert.</p>&#13;
<p>Ein Beispiel: Die Hochschule ist verpflichtet, festzustellen, wo ein Studienbewerber krankenversichert ist. „Das muss er nachweisen. Wenn er sich dann einschreibt, müssen wir das wiederum der Krankenkasse anzeigen“, erzählt Kreissl-Jakob. Der Vorgang ist wichtig, damit die Studierenden bei ihren Eltern mitversichert sind oder zumindest den günstigen Studententarif bekommen. „Früher ging das über einzelne Ausdrucke, Kopien und als Serienbriefe per Post.“ Die Hochschule Coburg gehört deutschlandweit zu den ersten fünf Unis und Hochschulen, die diese Meldungen mittlerweile elektronisch weitergeben.</p>&#13;
<p>Kreissl-Jakob weiß, dass die meisten mit den Formalien so wenig wie möglich zu tun haben wollen. „Das ist alles ein bisschen trocken“, sagt sie und wenn sie von den Veränderungen erzählt, benutzt sie ganz oft das Wort „kein“: kein Papier, keine Scanner. Kein großer Aufwand, kein Lärm. Die Prozesse sollen einfach und schnell funktionieren. Smart eben. Es ist eine stille Revolution.</p>&#13;
<p><strong>Der Corona-Schub</strong></p>&#13;
<p>Die Struktur der Prozesse wird nicht durch einzelne Fachabteilungen und ihre Grenzen vorgegeben, sondern durch den „studentlife cycle“, also das Studierendenleben vom ersten Kontakt mit der Hochschule bis zum Ende des Studiums. Ist das Studium abgeschlossen, werden mit der Zusammenstellung des Notenblattes gleich alle nötigen Abschlussdokumente im Online-Dienst zur Verfügung gestellt: zum Beispiel eine Bescheinigung über den Studienabschluss, eine über die Exmatrikulation, eine für die Rente, eine Studienverlaufsbescheinigung für diejenigen, die sich für einen Master bewerben wollen, BaFöG, Gebühren, Beiträge. „Durch Corona mussten wir ermöglichen, dass die Studierenden alles erledigen können, ohne an der Hochschule zu sein“, sagt PRIMUSS-Beauftragter Horst Hauguth. „Dadurch hat die Digitalisierung insgesamt noch einen großen Schub bekommen.“ Vorlesungen werden als Videos aufgezeichnet, die Unterlagen werden online in den Plattformen bereitgestellt. Inzwischen gibt es außerdem rein digitale Prüfungsformate und durch Apps wurde die Coronanachverfolgung sichergestellt.</p>&#13;
<p><strong>Coburg als Vorreiter unter den Hochschulen </strong></p>&#13;
<p>Hochschul-Kanzler <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/dr-matthias-j-kaiser.html">Dr. Matthias J. Kaiser</a> ist überzeugt: „Dass unsere Services schon so weit digitalisiert und automatisiert sind, hat uns auch geholfen, mit unseren Studierenden gut durch die Corona-Zeit zu kommen.“ Kaiser ist stolz auf die Kolleginnen und Kollegen, die da in kurzer Zeit „etwas Herausragendes“ geschafft haben, wie er sagt: „Dass man von der ganzen Welt aus in Coburg andocken kann, dass man sich bei uns einschreiben kann, ohne persönlich aufzutauchen – da gehören wir im Hochschulbereich absolut zu den Vorreitern.“ Auch begleitende Services wie die psychologische Beratung können Studierende telefonisch oder per Videokonferenz nutzen. Kaiser betont, dass es nicht darum gehe, alle Inhalte in die virtuelle Welt zu verlagern. „Aber wo die Digitalisierung das Miteinander unterstützt, ist sie auch richtig.“ Sie entschlackt Verwaltungsprozesse, die juristisch fürs Examen zwar sehr wichtig sind – aber eben auch sehr lästig. „Es bedeutet Freiheit, wenn man das von überall aus ganz einfach erledigen kann.“</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Auch wenn jeder weiß, wie wichtig sie sind: Wer hat schon Lust darauf, sich mit Formalien zu beschäftigen? Die Digitalisierung bietet hier enorme Chancen, den Nutzerinnen und Nutzern das Leben zu erleichtern. Wie bürokratische Prozesse revolutioniert werden, zeigt das Beispiel der Studierendenverwaltung der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Acht Semester im Bachelor <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a>, sieben bei <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/zukunftstechnologien.html">Zukunftstechnologien</a> oder <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/versicherungswirtschaft.html">Versicherungswirtschaft</a>: Für junge Menschen eine wundervolle Zeit, in der sie Wissen sammeln, im Praktikum üben, Freunde treffen und mit dem Abschluss dann einen Einstieg in erfolgreiche Karrieren haben. Das ist das reale Leben der Studierenden. Gleichzeitig existiert jedes Studierendenleben auch in der Welt der Dokumente, Daten und Fakten. Bescheinigungen. Bescheide. Es braucht Krankenversicherungsnachweise, Praktikumsnachweise, Zeugnisse. Urlaubsanträge, Anträge auf Anrechnung fremder Leistungen, Noten, Prüfungen, Genehmigungen undundund. Wieviel Papier sich in so einem Studierendenleben wohl ansammelt? Zwei, drei, vier Ordner voll? Horst Hauguth lacht. „Mit den Unterlagen, die für die Lehre zur Verfügung gestellt werden: eher ein ganzer Schrank voll!“ Zumindest war das vor ein paar Jahren noch so.</p>&#13;
<p><strong>Online-Dienste statt Papierberge</strong></p>&#13;
<p>Heute sei‘s etwa ein Terabyte Daten, berichtet der Informatiker aus dem IT-Zentrum (ITZ) der Hochschule Coburg. „Digitalisierung ist eines der Hauptthemen der Rechenzentren. Das PRIMUSS-Team ist Teil des ITZ und wir arbeiten eng zusammen.“ PRIMUSS steht für "Prüfungs-, Immatrikulations- und Studentenverwaltungs-Software" und ist ein Campus-Managementsystem, das außer Coburg noch zehn weitere Hochschulen für die Studierendenverwaltung nutzen. Für alle stellt das Coburger PRIMUSS-Kernteam unter Hauguths Leitung die Online-Module bereit – immer in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen.</p>&#13;
<p>„Die Papier-Akten haben in den vergangenen Jahren rapide abgenommen“, sagt Daniela Kreissl-Jakob, die das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/studienbuero.html">Studienbüro</a> der Hochschule leitet. Bewerbung, Zulassung und Einschreibung laufen elektronisch, alle Dokumente können online hochgeladen, alle Bescheide heruntergeladen werden. Dafür reicht ein Smartphone.</p>&#13;
<p><strong>„Alle arbeiten zusammen“</strong></p>&#13;
<p>Während des digitalen Einschreibungsprozesses werden die Studierenden automatisch Nutzerinnen und Nutzer in den Plattformen der Hochschule mycampus und Moodle. Hier bekommen sie online beispielsweise Lehrmaterialien zum Lesen oder können an Video-Vorlesungen teilnehmen. „Verwaltung und Lehre hängen eng zusammen“, erklärt Frank Heublein vom Referat für Digitalisierung. Diese Abteilung hat Vizepräsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-jutta-michel.html">Prof. Dr. Jutta Michel </a>vor zwei Jahren initialisiert, damit das Zusammenspiel in der elektronischen Welt funktioniert. „Für die Studierenden ist die Digitalisierung ein wichtiges Kriterium. Deshalb ist das für uns ein strategisch wichtiges Thema“, betont Michel. Das Referat ist ein Bindeglied. „Ob Fakultäten, Studien- oder Prüfungsbüro, Praktikumsbeauftragte oder IT“, sagt Frank Heublein, „wir arbeiten alle zusammen an dieser Geschichte, nur so können wir es packen. Digitalisierung ist ein Teamsport.“</p>&#13;
<p><strong>Smarte Verwaltung</strong></p>&#13;
<p>In der Verwaltung können die Mitarbeitenden digital abrufen, wie der Stand eines Vorgangs gerade ist. Auch wenn ihn zuletzt ein anderer Kollege oder eine Kollegin bearbeitet hat. Es sind standardisierte Vorgänge mit maximaler Transparenz. Die Arbeitsabläufe haben sich verändert.</p>&#13;
<p>Ein Beispiel: Die Hochschule ist verpflichtet, festzustellen, wo ein Studienbewerber krankenversichert ist. „Das muss er nachweisen. Wenn er sich dann einschreibt, müssen wir das wiederum der Krankenkasse anzeigen“, erzählt Kreissl-Jakob. Der Vorgang ist wichtig, damit die Studierenden bei ihren Eltern mitversichert sind oder zumindest den günstigen Studententarif bekommen. „Früher ging das über einzelne Ausdrucke, Kopien und als Serienbriefe per Post.“ Die Hochschule Coburg gehört deutschlandweit zu den ersten fünf Unis und Hochschulen, die diese Meldungen mittlerweile elektronisch weitergeben.</p>&#13;
<p>Kreissl-Jakob weiß, dass die meisten mit den Formalien so wenig wie möglich zu tun haben wollen. „Das ist alles ein bisschen trocken“, sagt sie und wenn sie von den Veränderungen erzählt, benutzt sie ganz oft das Wort „kein“: kein Papier, keine Scanner. Kein großer Aufwand, kein Lärm. Die Prozesse sollen einfach und schnell funktionieren. Smart eben. Es ist eine stille Revolution.</p>&#13;
<p><strong>Der Corona-Schub</strong></p>&#13;
<p>Die Struktur der Prozesse wird nicht durch einzelne Fachabteilungen und ihre Grenzen vorgegeben, sondern durch den „studentlife cycle“, also das Studierendenleben vom ersten Kontakt mit der Hochschule bis zum Ende des Studiums. Ist das Studium abgeschlossen, werden mit der Zusammenstellung des Notenblattes gleich alle nötigen Abschlussdokumente im Online-Dienst zur Verfügung gestellt: zum Beispiel eine Bescheinigung über den Studienabschluss, eine über die Exmatrikulation, eine für die Rente, eine Studienverlaufsbescheinigung für diejenigen, die sich für einen Master bewerben wollen, BaFöG, Gebühren, Beiträge. „Durch Corona mussten wir ermöglichen, dass die Studierenden alles erledigen können, ohne an der Hochschule zu sein“, sagt PRIMUSS-Beauftragter Horst Hauguth. „Dadurch hat die Digitalisierung insgesamt noch einen großen Schub bekommen.“ Vorlesungen werden als Videos aufgezeichnet, die Unterlagen werden online in den Plattformen bereitgestellt. Inzwischen gibt es außerdem rein digitale Prüfungsformate und durch Apps wurde die Coronanachverfolgung sichergestellt.</p>&#13;
<p><strong>Coburg als Vorreiter unter den Hochschulen </strong></p>&#13;
<p>Hochschul-Kanzler <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/dr-matthias-j-kaiser.html">Dr. Matthias J. Kaiser</a> ist überzeugt: „Dass unsere Services schon so weit digitalisiert und automatisiert sind, hat uns auch geholfen, mit unseren Studierenden gut durch die Corona-Zeit zu kommen.“ Kaiser ist stolz auf die Kolleginnen und Kollegen, die da in kurzer Zeit „etwas Herausragendes“ geschafft haben, wie er sagt: „Dass man von der ganzen Welt aus in Coburg andocken kann, dass man sich bei uns einschreiben kann, ohne persönlich aufzutauchen – da gehören wir im Hochschulbereich absolut zu den Vorreitern.“ Auch begleitende Services wie die psychologische Beratung können Studierende telefonisch oder per Videokonferenz nutzen. Kaiser betont, dass es nicht darum gehe, alle Inhalte in die virtuelle Welt zu verlagern. „Aber wo die Digitalisierung das Miteinander unterstützt, ist sie auch richtig.“ Sie entschlackt Verwaltungsprozesse, die juristisch fürs Examen zwar sehr wichtig sind – aber eben auch sehr lästig. „Es bedeutet Freiheit, wenn man das von überall aus ganz einfach erledigen kann.“</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Simulation_Test-1024x696.jpg"
                        fileSize="122768"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="696"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/129-Digitalisierung-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="120252"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/129-Digitalisierung-2-1024x681.jpg"
                        fileSize="120015"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/129-Digitalisierung-3-1024x681.jpg"
                        fileSize="147689"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/129-Digitalisierung-4-1024x681.jpg"
                        fileSize="126785"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/129-Digitalisierung-5-1024x681.jpg"
                        fileSize="174250"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/129-Digitalisierung-6-1024x681.jpg"
                        fileSize="193228"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Umfrage zu Ehrenamt in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/umfrage-zu-ehrenamt-in-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 19 Aug 2021 05:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/umfrage-zu-ehrenamt-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gemeinsam mit der Hochschule befragt das Netzwerk „Engagierte Stadt“ Bürgerinnen und Bürger zu ehrenamtlichem Engagement in Coburg.</em></p>&#13;
<p>Sport, Umwelt, Jugendarbeit? Oder vielleicht Kultur? Initiativen und Politik, Feuerwehr, Kirche oder Entwicklungen im eigenen Stadtteil: Es gibt viele Möglichkeiten, sich in Coburgs gesellschaftliches, politisches und soziales Leben einzubringen. Aber wo engagieren sich Coburgerinnen und Coburger? Und warum? Wer sind sie? Und was ist mit denen, die nicht ehrenamtlich tätig sind? Was fehlt ihnen?</p>&#13;
<p>Seit 2020 gehört Coburg dem Netzwerk „Engagierte Stadt“ an und nun möchte der lokale Arbeitskreis gemeinsam mit der Hochschule Coburg durch eine Umfrage einen Überblick über die ehrenamtliche Arbeit in der Stadt erhalten. „Uns geht es dabei darum, wie das Ehrenamt vor Ort in Zukunft besser gefördert werden kann“, erklärt Jana Melber. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Vernetzungsplattform CREAPOLIS der Hochschule und setzt sich im lokalen Arbeitskreis „Engagierte Stadt“ ein.</p>&#13;
<p>Der lokale Arbeitskreis setzt sich aus der Hochschule Coburg mit CREAPOLIS, dem Büro für Senioren und Ehrenamt, der VHS Coburg und der Coburger Partnerschaft für Demokratie zusammen.</p>&#13;
<p>Mit der Umfrage wird ermittelt, wie es aktuell um das Ehrenamt in der Stadt bestellt ist. Sie soll als Grundlage für die Arbeit in den kommenden Jahren dienen. Ob ehrenamtlich aktiv oder nicht, ob in Coburg wohnhaft oder engagiert – alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren können bis Montag, 30. August, <a href="https://onlineumfrage.hs-coburg.de/befragung/l/EngagierteStadtCoburgUmfrage2021">hier</a> teilnehmen. Aus den erhobenen Daten können keine Rückschlüsse auf die Person gezogen werden. Etwa 15 Minuten sollten die Teilnehmer einplanen, wie Melber erklärt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gemeinsam mit der Hochschule befragt das Netzwerk „Engagierte Stadt“ Bürgerinnen und Bürger zu ehrenamtlichem Engagement in Coburg.</em></p>&#13;
<p>Sport, Umwelt, Jugendarbeit? Oder vielleicht Kultur? Initiativen und Politik, Feuerwehr, Kirche oder Entwicklungen im eigenen Stadtteil: Es gibt viele Möglichkeiten, sich in Coburgs gesellschaftliches, politisches und soziales Leben einzubringen. Aber wo engagieren sich Coburgerinnen und Coburger? Und warum? Wer sind sie? Und was ist mit denen, die nicht ehrenamtlich tätig sind? Was fehlt ihnen?</p>&#13;
<p>Seit 2020 gehört Coburg dem Netzwerk „Engagierte Stadt“ an und nun möchte der lokale Arbeitskreis gemeinsam mit der Hochschule Coburg durch eine Umfrage einen Überblick über die ehrenamtliche Arbeit in der Stadt erhalten. „Uns geht es dabei darum, wie das Ehrenamt vor Ort in Zukunft besser gefördert werden kann“, erklärt Jana Melber. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Vernetzungsplattform CREAPOLIS der Hochschule und setzt sich im lokalen Arbeitskreis „Engagierte Stadt“ ein.</p>&#13;
<p>Der lokale Arbeitskreis setzt sich aus der Hochschule Coburg mit CREAPOLIS, dem Büro für Senioren und Ehrenamt, der VHS Coburg und der Coburger Partnerschaft für Demokratie zusammen.</p>&#13;
<p>Mit der Umfrage wird ermittelt, wie es aktuell um das Ehrenamt in der Stadt bestellt ist. Sie soll als Grundlage für die Arbeit in den kommenden Jahren dienen. Ob ehrenamtlich aktiv oder nicht, ob in Coburg wohnhaft oder engagiert – alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren können bis Montag, 30. August, <a href="https://onlineumfrage.hs-coburg.de/befragung/l/EngagierteStadtCoburgUmfrage2021">hier</a> teilnehmen. Aus den erhobenen Daten können keine Rückschlüsse auf die Person gezogen werden. Etwa 15 Minuten sollten die Teilnehmer einplanen, wie Melber erklärt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Master_BW_berufsbegleitend-1024x680.jpg"
                        fileSize="125645"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MelberJana-1024x692.jpg"
                        fileSize="99598"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Logo_engagierteStadt_rgb_big-1024x710.jpg"
                        fileSize="57473"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="710"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wasser, Strom und Rollenbilder]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/maedchen-experimentieren-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Aug 2021 10:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/maedchen-experimentieren-an-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Von Wasserkraft bis zu virtueller Realität: Etwa 40 Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren nahmen an der Ferienaktion „Auf die Plätze - Technik - los!“ an der Hochschule Coburg teil.</em></p>&#13;
<p>Nach fast zwei Jahren mit Corona-Abstand fanden in den Sommerferien wieder Präsenz-Kurse zum Programm „MUT – Mädchen und Technik" statt. In Workshops zum Mit- und Selbermachen sammelten die Mädchen drei Tage lang praktische Erfahrung mit Technik und Naturwissenschaften. Unter dem Motto „Auf die Plätze - Technik - los!“ programmierten sie, experimentierten, führten Messungen durch und diskutierten über Traumberufe und Rollenbilder.</p>&#13;
<p>In einem Kurs gingen die Teilnehmerinnen mit dem Roboter Karol auf Entdeckungstour in seiner Bildschirmwelt und halfen ihm mit einfachen Programmierbefehlen, in einem anderen schufen sie Kunstwerke zum Hören und lernten, worauf es rechtlich beim Musikformat MP3 ankommt, und in wieder einem anderen Kurs wurden die Schülerinnen zu Filmemacherinnen: Sie übernahmen Regie, Schnitt und Sound in eigenen Kurzfilmproduktionen. In Excel wurde ein Spiel programmiert, außerdem beschäftigten sich die Mädchen mit virtueller Realität und Geheimnissen im Internet: Wie bleiben persönliche Daten geheim? Verschlüsselung und moderne Sicherheitscodes waren Thema. Mit der Software „Alice“ erschufen die Teilnehmerinnen eine eigene 3D-Umgebung, in der sich Tiere und Figuren bewegen. Das alles funktioniert im Grunde nur mit Nullen und Einsen – denn mehr kann ein Computer nicht unterscheiden, wie die Mädchen im Kurs „Wie denkt ein Computer?“ erfuhren.</p>&#13;
<p><strong>Experimente und Rollenbilder</strong></p>&#13;
<p>Spannend fanden die Mädchen auch die Experimente: Was schwimmt – und warum? Sie untersuchten die Eigenschaften des Wassers. Beim Experimentieren mit Strom löteten die Schülerinnen einen elektronischen Würfel und erfuhren alles über Stromkreise. Aber wo kommt der Strom eigentlich her? Darum ging es in einem Kurs zu erneuerbaren Energien. Beim Bau einer Kugelbahn waren physikalische Kräfte Thema.</p>&#13;
<p>Um das Ganze einzuordnen, beschäftigten sich die Teilnehmerinnen auch damit, wie Frauen und Mädchen beispielsweise in Filmen, Geschichten und Zeitschriften dargestellt werden und welche Wirkung das hat: Ob ich mich schön, stark oder&nbsp;kompetent&nbsp;fühle, hat auch damit zu tun, was zum Beispiel andere für schön oder „normal“ halten – das lernten die Mädchen. Und auch, wie sie ein besseres und positiveres Bild entwickeln können.</p>&#13;
<p><strong>In den Herbstferien geht es weiter</strong></p>&#13;
<p>MUT ist ein Angebot für Mädchen und junge Frauen in Oberfranken, an dem außer Coburg auch Bamberg, Bayreuth und Hof beteiligt sind. Das Organisationsteam bedankte sich bei den Referentinnen und Referenten, allen, die im Hintergrund geholfen haben und der HUK Coburg, die das Projekt unterstützt. Das nächste Mal findet „Auf die Plätze - Technik - los!“ wieder oberfrankenweit in den Herbstferien statt: Am Dienstag, 2., und Mittwoch, 3. November, gibt es wieder eine Online-Veranstaltung.<br> <br> Mehr dazu <a href="http://www.mut-oberfranken.de">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Wasserkraft bis zu virtueller Realität: Etwa 40 Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren nahmen an der Ferienaktion „Auf die Plätze - Technik - los!“ an der Hochschule Coburg teil.</em></p>&#13;
<p>Nach fast zwei Jahren mit Corona-Abstand fanden in den Sommerferien wieder Präsenz-Kurse zum Programm „MUT – Mädchen und Technik" statt. In Workshops zum Mit- und Selbermachen sammelten die Mädchen drei Tage lang praktische Erfahrung mit Technik und Naturwissenschaften. Unter dem Motto „Auf die Plätze - Technik - los!“ programmierten sie, experimentierten, führten Messungen durch und diskutierten über Traumberufe und Rollenbilder.</p>&#13;
<p>In einem Kurs gingen die Teilnehmerinnen mit dem Roboter Karol auf Entdeckungstour in seiner Bildschirmwelt und halfen ihm mit einfachen Programmierbefehlen, in einem anderen schufen sie Kunstwerke zum Hören und lernten, worauf es rechtlich beim Musikformat MP3 ankommt, und in wieder einem anderen Kurs wurden die Schülerinnen zu Filmemacherinnen: Sie übernahmen Regie, Schnitt und Sound in eigenen Kurzfilmproduktionen. In Excel wurde ein Spiel programmiert, außerdem beschäftigten sich die Mädchen mit virtueller Realität und Geheimnissen im Internet: Wie bleiben persönliche Daten geheim? Verschlüsselung und moderne Sicherheitscodes waren Thema. Mit der Software „Alice“ erschufen die Teilnehmerinnen eine eigene 3D-Umgebung, in der sich Tiere und Figuren bewegen. Das alles funktioniert im Grunde nur mit Nullen und Einsen – denn mehr kann ein Computer nicht unterscheiden, wie die Mädchen im Kurs „Wie denkt ein Computer?“ erfuhren.</p>&#13;
<p><strong>Experimente und Rollenbilder</strong></p>&#13;
<p>Spannend fanden die Mädchen auch die Experimente: Was schwimmt – und warum? Sie untersuchten die Eigenschaften des Wassers. Beim Experimentieren mit Strom löteten die Schülerinnen einen elektronischen Würfel und erfuhren alles über Stromkreise. Aber wo kommt der Strom eigentlich her? Darum ging es in einem Kurs zu erneuerbaren Energien. Beim Bau einer Kugelbahn waren physikalische Kräfte Thema.</p>&#13;
<p>Um das Ganze einzuordnen, beschäftigten sich die Teilnehmerinnen auch damit, wie Frauen und Mädchen beispielsweise in Filmen, Geschichten und Zeitschriften dargestellt werden und welche Wirkung das hat: Ob ich mich schön, stark oder&nbsp;kompetent&nbsp;fühle, hat auch damit zu tun, was zum Beispiel andere für schön oder „normal“ halten – das lernten die Mädchen. Und auch, wie sie ein besseres und positiveres Bild entwickeln können.</p>&#13;
<p><strong>In den Herbstferien geht es weiter</strong></p>&#13;
<p>MUT ist ein Angebot für Mädchen und junge Frauen in Oberfranken, an dem außer Coburg auch Bamberg, Bayreuth und Hof beteiligt sind. Das Organisationsteam bedankte sich bei den Referentinnen und Referenten, allen, die im Hintergrund geholfen haben und der HUK Coburg, die das Projekt unterstützt. Das nächste Mal findet „Auf die Plätze - Technik - los!“ wieder oberfrankenweit in den Herbstferien statt: Am Dienstag, 2., und Mittwoch, 3. November, gibt es wieder eine Online-Veranstaltung.<br> <br> Mehr dazu <a href="http://www.mut-oberfranken.de">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/138-MUT_erneuerbar.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Pläne der Hochschule für den Coburger Güterbahnhof]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/plaene-der-hochschule-fuer-den-coburger-gueterbahnhof/</link>
                <pubDate>Thu, 12 Aug 2021 05:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/plaene-der-hochschule-fuer-den-coburger-gueterbahnhof/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat am Campus Friedrich Streib und am Campus Design kaum noch bauliche Entwicklungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit dem Coburger Oberbürgermeister Dominik Sauerteig und dem Coburger Stadtrat wurde daher entschieden, am alten Güterbahnhofsareal den neuen Prinz-Albert-Campus zu etablieren. Jetzt legte die Hochschule in einem Strategieplan Bauen 2030 fest, welche Studien- und Forschungsschwerpunkte dort etabliert werden sollen.</em></p>&#13;
<p>Das Erdgeschoß und die Nebengebäude der alten Schlachthofvilla werden bereits seit knapp vier Jahren von Creapolis, der Transfer- und Innovationsplattform der Hochschule Coburg, genutzt. Dort gibt es neben Büro- und Besprechungsräumen einen Makerspace mit Werkstätten, Lasercutter, 3D-Drucker und anderen Maschinen. Nach der abgeschlossenen Renovierung der gegenüberliegenden Kühlhalle durch die Stadt im nächsten Jahr will die Hochschule in das Erdgeschoss einziehen. Das Obergeschoss wird von dem Verein ZukunftCoburgDigital genutzt werden. Das Potenzial der Kühlhalle will die Hochschule in den nächsten Jahren darüber hinaus nutzen, um noch stärker mit der Coburger Bevölkerung in Kontakt zu kommen, beispielsweise mit dem Thema „Kulturelle Bildung“ und Weiterbildungsangeboten.</p>&#13;
<p><strong>Prinz-Albert-Campus</strong></p>&#13;
<p>Auf dem alten Güterbahnhofsgelände soll bereits im nächsten Jahr ein Modulbau für den Forschungsschwerpunkt Künstliche Intelligenz entstehen. Die Mittel dafür stammen aus der Hightech Agenda des Freistaates Bayern. Darüber hinaus wünscht sich die Hochschule dort einen neuen Hochschulbau, in den die Bereiche Robotik, Automation, Produktion, Leichtbau, Automobilmechatronik, Produktentwicklung sowie Physikalische Technik und Sensorik einziehen. Diese Fachgebiete sind derzeit zum Großteil in einem Gebäude am Campus Friedrich Streib untergebracht, das in den nächsten Jahren saniert werden muss. Anstelle eines Interimsgebäudes will die Hochschule die Chance nutzen, diese Zukunftstechnologien gebündelt am neuen Prinz-Albert-Campus zu etablieren. Bei dieser Entscheidung spielte auch die räumliche Nähe zum Institut für Sensor- und Aktortechnik und dem Campus Design auf der anderen Seite der Stadtautobahn eine wichtige Rolle. Zudem gewinne man so am Campus Friedrich Streib neue Raumkapazitäten für die Forschung und den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie den Ausbau der neuen Fakultät Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften, stellt Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze fest. „Unser Bau-Strategieplan ist geprägt von dem fachlichen Profil, das wir der Hochschule in den nächsten Jahren geben wollen.“ Und sie ergänzt: „Wir freuen uns darüber, dass die Stadt Coburg unsere Pläne unterstützt. Die Umsetzung unserer Baupläne wird jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. Und wir können sie zum großen Teil nur realisieren, wenn uns der Freistaat Bayern dafür die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt“, ergänzt sie.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat am Campus Friedrich Streib und am Campus Design kaum noch bauliche Entwicklungsmöglichkeiten. Gemeinsam mit dem Coburger Oberbürgermeister Dominik Sauerteig und dem Coburger Stadtrat wurde daher entschieden, am alten Güterbahnhofsareal den neuen Prinz-Albert-Campus zu etablieren. Jetzt legte die Hochschule in einem Strategieplan Bauen 2030 fest, welche Studien- und Forschungsschwerpunkte dort etabliert werden sollen.</em></p>&#13;
<p>Das Erdgeschoß und die Nebengebäude der alten Schlachthofvilla werden bereits seit knapp vier Jahren von Creapolis, der Transfer- und Innovationsplattform der Hochschule Coburg, genutzt. Dort gibt es neben Büro- und Besprechungsräumen einen Makerspace mit Werkstätten, Lasercutter, 3D-Drucker und anderen Maschinen. Nach der abgeschlossenen Renovierung der gegenüberliegenden Kühlhalle durch die Stadt im nächsten Jahr will die Hochschule in das Erdgeschoss einziehen. Das Obergeschoss wird von dem Verein ZukunftCoburgDigital genutzt werden. Das Potenzial der Kühlhalle will die Hochschule in den nächsten Jahren darüber hinaus nutzen, um noch stärker mit der Coburger Bevölkerung in Kontakt zu kommen, beispielsweise mit dem Thema „Kulturelle Bildung“ und Weiterbildungsangeboten.</p>&#13;
<p><strong>Prinz-Albert-Campus</strong></p>&#13;
<p>Auf dem alten Güterbahnhofsgelände soll bereits im nächsten Jahr ein Modulbau für den Forschungsschwerpunkt Künstliche Intelligenz entstehen. Die Mittel dafür stammen aus der Hightech Agenda des Freistaates Bayern. Darüber hinaus wünscht sich die Hochschule dort einen neuen Hochschulbau, in den die Bereiche Robotik, Automation, Produktion, Leichtbau, Automobilmechatronik, Produktentwicklung sowie Physikalische Technik und Sensorik einziehen. Diese Fachgebiete sind derzeit zum Großteil in einem Gebäude am Campus Friedrich Streib untergebracht, das in den nächsten Jahren saniert werden muss. Anstelle eines Interimsgebäudes will die Hochschule die Chance nutzen, diese Zukunftstechnologien gebündelt am neuen Prinz-Albert-Campus zu etablieren. Bei dieser Entscheidung spielte auch die räumliche Nähe zum Institut für Sensor- und Aktortechnik und dem Campus Design auf der anderen Seite der Stadtautobahn eine wichtige Rolle. Zudem gewinne man so am Campus Friedrich Streib neue Raumkapazitäten für die Forschung und den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie den Ausbau der neuen Fakultät Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften, stellt Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze fest. „Unser Bau-Strategieplan ist geprägt von dem fachlichen Profil, das wir der Hochschule in den nächsten Jahren geben wollen.“ Und sie ergänzt: „Wir freuen uns darüber, dass die Stadt Coburg unsere Pläne unterstützt. Die Umsetzung unserer Baupläne wird jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. Und wir können sie zum großen Teil nur realisieren, wenn uns der Freistaat Bayern dafür die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt“, ergänzt sie.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/136-Strategieplan_Bauen_HS_Co_Eingang_Villa-1024x683.jpg"
                        fileSize="179321"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hebammenstudium in Oberfranken startet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hebammenstudium-in-oberfranken-startet/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Aug 2021 10:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hebammenstudium-in-oberfranken-startet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zum Wintersemester 2021/22 startet die Hochschule Coburg in Kooperation mit den <a href="https://www.bamberger-akademien.de/" target="_blank" rel="noopener">Bamberger Akademien für Gesundheitsberufe gGmbH</a> den neuen dualen Studiengang Hebammenkunde. Neun Kliniken sind mit dabei. Bei ihnen findet der praktische Teil des Studiums statt. Kurz vor dem Start des Semesters trafen sich die Partner an der Hochschule Coburg zum Austausch.</em></p>&#13;
<p>Der Stundenplan steht, und am 5. Oktober kann es losgehen. Dann starten 30 junge Frauen ihr Studium der Hebammenkunde. Für den akademischen Part zeichnet die Hochschule Coburg verantwortlich. Aufgrund der guten Ausstattung und der langen Tradition findet das Studium in den Räumen der Bamberger Akademien statt. Den praktischen Teil absolvieren die angehenden Hebammen in den Partnerkrankenhäusern. Mit dabei sind die Kliniken Bamberg, Coburg, Forchheim/Fränkische Schweiz, Haßberge, Kronach, Kulmbach, Meiningen, Schweinfurt und Suhl. Mit ihnen haben die Studierenden ihre Ausbildungsverträge abgeschlossen.</p>&#13;
<p><strong>Rasche Umsetzung des Kabinettsbeschlusses</strong></p>&#13;
<p>Im Herbst 2019 beschloss das Bayerische Kabinett, das Hebammenstudium für Oberfranken an der Hochschule Coburg anzusiedeln. „Wir haben es in zwei Jahren geschafft, gemeinsam mit den Bamberger Akademien Praxispartner zu gewinnen, die Studieninhalte festzulegen und die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Das ist rekordverdächtig“, freut sich Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Sie bedankt sich bei Prof. Dr. Andreas Helmut Grün, der als Gründungsdekan der neuen Fakultät Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften wesentlich dazu beigetragen hat, diesen sportlichen Zeitplan einzuhalten.</p>&#13;
<p>Emmi Zeulner, die als Bundestagsabgeordnete maßgeblich an der Gestaltung der gesetzlichen Grundlagen des Hebammenstudiums in Deutschland beteiligt war, ist überzeugt, dass der Hebammenberuf durch das Studium eine wesentliche Aufwertung erfährt: „Wir haben die Umstellung vom Lehrberuf zur praxisorientierten akademischen Ausbildung gut hinbekommen. Uns ist es jetzt wichtig, dass wir in Oberfranken eine flächendeckende Versorgung mit Hebammen sicherstellen“, ergänzt sie.</p>&#13;
<p>Die Bamberger Landtagsabgeordnete und Bayerische Europaministerin Melanie Huml betont bei dem Treffen: „Wir brauchen Hebammen, die auf akademischem Niveau ausgebildet sind. Mit der Kooperation der Bamberger Akademien und der Hochschule Coburg verknüpfen wir die lange Tradition der Hebammenausbildung in Bamberg mit dem akademischen Know-how der Hochschule in Coburg.“</p>&#13;
<p>Für Coburgs Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinikpartner aus der Region bietet das Studium die Chance, voneinander zu lernen. „Ich bin froh, dass der Studiengang Fahrt aufgenommen hat und sehe dem Start im Oktober optimistisch entgegen,“ fasst Michael Springs, Geschäftsführer der Bamberger Akademien, die allgemeine Stimmung bei dem Treffen zusammen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Wintersemester 2021/22 startet die Hochschule Coburg in Kooperation mit den <a href="https://www.bamberger-akademien.de/" target="_blank" rel="noopener">Bamberger Akademien für Gesundheitsberufe gGmbH</a> den neuen dualen Studiengang Hebammenkunde. Neun Kliniken sind mit dabei. Bei ihnen findet der praktische Teil des Studiums statt. Kurz vor dem Start des Semesters trafen sich die Partner an der Hochschule Coburg zum Austausch.</em></p>&#13;
<p>Der Stundenplan steht, und am 5. Oktober kann es losgehen. Dann starten 30 junge Frauen ihr Studium der Hebammenkunde. Für den akademischen Part zeichnet die Hochschule Coburg verantwortlich. Aufgrund der guten Ausstattung und der langen Tradition findet das Studium in den Räumen der Bamberger Akademien statt. Den praktischen Teil absolvieren die angehenden Hebammen in den Partnerkrankenhäusern. Mit dabei sind die Kliniken Bamberg, Coburg, Forchheim/Fränkische Schweiz, Haßberge, Kronach, Kulmbach, Meiningen, Schweinfurt und Suhl. Mit ihnen haben die Studierenden ihre Ausbildungsverträge abgeschlossen.</p>&#13;
<p><strong>Rasche Umsetzung des Kabinettsbeschlusses</strong></p>&#13;
<p>Im Herbst 2019 beschloss das Bayerische Kabinett, das Hebammenstudium für Oberfranken an der Hochschule Coburg anzusiedeln. „Wir haben es in zwei Jahren geschafft, gemeinsam mit den Bamberger Akademien Praxispartner zu gewinnen, die Studieninhalte festzulegen und die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Das ist rekordverdächtig“, freut sich Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Sie bedankt sich bei Prof. Dr. Andreas Helmut Grün, der als Gründungsdekan der neuen Fakultät Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften wesentlich dazu beigetragen hat, diesen sportlichen Zeitplan einzuhalten.</p>&#13;
<p>Emmi Zeulner, die als Bundestagsabgeordnete maßgeblich an der Gestaltung der gesetzlichen Grundlagen des Hebammenstudiums in Deutschland beteiligt war, ist überzeugt, dass der Hebammenberuf durch das Studium eine wesentliche Aufwertung erfährt: „Wir haben die Umstellung vom Lehrberuf zur praxisorientierten akademischen Ausbildung gut hinbekommen. Uns ist es jetzt wichtig, dass wir in Oberfranken eine flächendeckende Versorgung mit Hebammen sicherstellen“, ergänzt sie.</p>&#13;
<p>Die Bamberger Landtagsabgeordnete und Bayerische Europaministerin Melanie Huml betont bei dem Treffen: „Wir brauchen Hebammen, die auf akademischem Niveau ausgebildet sind. Mit der Kooperation der Bamberger Akademien und der Hochschule Coburg verknüpfen wir die lange Tradition der Hebammenausbildung in Bamberg mit dem akademischen Know-how der Hochschule in Coburg.“</p>&#13;
<p>Für Coburgs Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Nicole Hegel sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinikpartner aus der Region bietet das Studium die Chance, voneinander zu lernen. „Ich bin froh, dass der Studiengang Fahrt aufgenommen hat und sehe dem Start im Oktober optimistisch entgegen,“ fasst Michael Springs, Geschäftsführer der Bamberger Akademien, die allgemeine Stimmung bei dem Treffen zusammen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/135-Hebammenstudium_Treffen_Partner-1024x741.jpg"
                        fileSize="167415"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="741"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Doktorarbeiten für die Energiewende: Vier nordbayerische Hochschulen kooperieren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/doktorarbeiten-fuer-die-energiewende-vier-nordbayerische-hochschulen-kooperieren/</link>
                <pubDate>Tue, 03 Aug 2021 06:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/doktorarbeiten-fuer-die-energiewende-vier-nordbayerische-hochschulen-kooperieren/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Fundierte, vernetzte internationale Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) durch Promotionen – dieses Ziel verfolgen vier bayerische HAWs. Unter dem Motto „Vier Hochschulen, ein Themenkreis, ein Ziel“ setzen sich die Präsidialämter und die Professorenschaft der HAW Würzburg-Schweinfurt und Coburg sowie der Technischen Hochschulen Aschaffenburg und Nürnberg für dessen Umsetzung ein.</em></p>&#13;
<p>In einem Pressegespräch erläuterten die Präsidentinnen sowie Präsidenten die Hintergründe der Unterzeichnung ihres gemeinsamen Kooperationsvertrages: Sie unterstreicht die Arbeit des seit 2013 bestehenden „Wissenschaftlichen Kolloquiums elektrische Energietechnik und Elektromobilität“ (WiKE3). Diese Themen sind für Forschung, Industrie und Gesellschaft gleichermaßen von großer Bedeutung. Das Kolloquium vernetzt hierbei die Forschenden und Promovierenden der beteiligten Hochschulen und stellt einen fachlichen Austausch auf dem Stand der Forschung im nordbayerischen Raum sicher. Es setzt sich zusammen aus 15 Professorinnen und Professoren sowie aktuell 32 wissenschaftlichen Mitarbeitenden und bietet herausragenden Absolventinnen und Absolventen optimale Entwicklungs- und kooperative Promotionsmöglichkeiten. Aktuell verzeichnen die beteiligten Hochschulen über 21 laufende kooperative Promotionsverfahren, in denen sie mit zwölf Universitäten kooperieren.</p>&#13;
<p>In einem Interview, moderiert von Felix Liedel, Campus Angewandte Forschung an der FHWS, erläuterten die vier Präsidentinnen und Präsidenten ihre Motivation zur Teilnahme an WIKE3. Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, Präsidentin der TH Aschaffenburg, bekräftigte ihr Interesse an einer Kooperation im Bereich Elektromobilität und elektrische Energietechnik mit weiteren Hochschulen: Die Forschungsschwerpunkte profitierten als scientific community von der Kooperation. Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg, sieht die tragende Rolle von WIKE3 für die Forschung in der Region und für die regionale Wirtschaft: Über Zeiträume von drei bis fünf Jahren bis zur Promotion könne vertieft geforscht und entwickelt werden in Zusammenarbeit mit Unternehmen sowie Institutionen.</p>&#13;
<p><strong>Die Präsidialämter heben WIKE3 in der Forschung hervor </strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Robert Grebner, Präsident der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, begrüßt die Möglichkeit zur Promotion: Diese bildeten eine entscheidende Säule an High-End-Hochschulen und tragen durch Kooperationen mit in- und ausländischen Universitäten zur Internationalisierung von Hochschulen bei. Der Entwurf des neuen bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes sehe zudem die Möglichkeit einer eigenständigen Promotionsvergabe vor. Prof. Dr. Niels Oberbeck, Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg, wurde gefragt, inwieweit WiKE³ ein Beitrag zur „Technologieoffensive“ sei: Die Hightech Agenda Bayern habe mit ihrem Investitionsschub neue Möglichkeiten an Hochschulen eröffnet: So gäbe es nun mehr Zeit für Forschung, die bisher in Teilen der Freizeit von Professorinnen und Professoren durchgeführt wurde. Neue Forschungsthemen machten nicht an Disziplinsgrenzen halt und könnten durch eine effektive Vernetzung deutlich intensiviert werden – WIKE3 sei hier ein Musterbeispiel.</p>&#13;
<p><strong>Promotionen und Forschung: WIKE3 </strong></p>&#13;
<p>Anschließend gaben Prof. Dr. Ansgar Ackva, Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) an der FHWS, mit Prof. Dr. Armin Dietz, TH Nürnberg, einen Überblick über die Schritte einer Promotion an bayerischen Hochschulen sowie über die Aktivitäten des WIKE3. Bei einer Forschungsanfrage kommt ein umfangreiches Netzwerk zum Tragen: Während die Industrie und öffentliche Fördergeldgeber das für die Finanzierung in den aktuellen Forschungsfeldern sorgen, werden Doktorandinnen und Doktoranden an der eigenen Hochschule angestellt und könnten deren Angebote wie u.a. Labore, Hard- und Software oder Verwaltung etc. nutzen. Zu einem fachlichen Austausch sowie kritischen Reflexionen lade WIKE3 während der Forschungsperiode zweimal pro Jahr ein. Hier ginge es auch darum, die sogenannten „weißen Flecken“ an noch nicht erforschten Themen zu finden. Darüber hinaus sieht das kooperative Promotionsrecht in Bayern vor, dass eine Universitätsprofessorin bzw. ein Universitätsprofessor beteiligt wird: Die Suche sei hier vor allem erfolgreich bei schon bestehenden Kontakten zu Universitäten.</p>&#13;
<p>Mit einer Themenübersicht über seit 2013 realisierte Projekte und zwei aktuellen Beispielen von Kooperationen mit Unternehmen seien, so Dietz, die Hochschulen bis in die Bundesliga aufgestiegen: Die Hochschulen hätten beispielsweise beim Projekt „E-Antriebe im Mittelstand SME-Drive“ in Zusammenarbeit mit zwei Universitäten eine Förderskizze über 25 Millionen Euro des Bundes bzw. des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für sich gewinnen können.</p>&#13;
<p><strong>Die Rolle von WIKE3 bei Promovierenden </strong></p>&#13;
<p>Welche Rolle Wike³ bei der Vernetzung von Hochschulen und der Fortbildung von Promovierenden spielt, zeigten Lisa Roth und Dr. Isabell Wirth, beide tätig am Institut Energie- und Hochspannungstechnik (IEHT) der FHWS, auf. Die jungen Wissenschaftlerinnen beschäftigen sich beide mit der Langlebigkeit von Kabeln, die es z.B. ermöglichen, Energie zuverlässig von Nord- nach Süddeutschland zu leiten. Wichtig sei ein gutes Grundverständnis der Prozesse in den Isolationsmaterialien, an denen man arbeite, sowie ein fachlich fundierter Austausch im Netzwerk. Auch könne man während der Promotionsphase bei WIKE3-Konferenzen eine Außenschau einnehmen über die eigene Arbeit, um nicht den Überblick zu verlieren. Das Wissen könne man aufbereiten, eine Resonanz auf das eigene Tun erhalten und das Referieren vor Fachpublikum üben.</p>&#13;
<p><em>Text: Katja Bolza-Schünemann, Hochschule Würzburg-Schweinfurt</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Fundierte, vernetzte internationale Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) durch Promotionen – dieses Ziel verfolgen vier bayerische HAWs. Unter dem Motto „Vier Hochschulen, ein Themenkreis, ein Ziel“ setzen sich die Präsidialämter und die Professorenschaft der HAW Würzburg-Schweinfurt und Coburg sowie der Technischen Hochschulen Aschaffenburg und Nürnberg für dessen Umsetzung ein.</em></p>&#13;
<p>In einem Pressegespräch erläuterten die Präsidentinnen sowie Präsidenten die Hintergründe der Unterzeichnung ihres gemeinsamen Kooperationsvertrages: Sie unterstreicht die Arbeit des seit 2013 bestehenden „Wissenschaftlichen Kolloquiums elektrische Energietechnik und Elektromobilität“ (WiKE3). Diese Themen sind für Forschung, Industrie und Gesellschaft gleichermaßen von großer Bedeutung. Das Kolloquium vernetzt hierbei die Forschenden und Promovierenden der beteiligten Hochschulen und stellt einen fachlichen Austausch auf dem Stand der Forschung im nordbayerischen Raum sicher. Es setzt sich zusammen aus 15 Professorinnen und Professoren sowie aktuell 32 wissenschaftlichen Mitarbeitenden und bietet herausragenden Absolventinnen und Absolventen optimale Entwicklungs- und kooperative Promotionsmöglichkeiten. Aktuell verzeichnen die beteiligten Hochschulen über 21 laufende kooperative Promotionsverfahren, in denen sie mit zwölf Universitäten kooperieren.</p>&#13;
<p>In einem Interview, moderiert von Felix Liedel, Campus Angewandte Forschung an der FHWS, erläuterten die vier Präsidentinnen und Präsidenten ihre Motivation zur Teilnahme an WIKE3. Prof. Dr. Eva-Maria Beck-Meuth, Präsidentin der TH Aschaffenburg, bekräftigte ihr Interesse an einer Kooperation im Bereich Elektromobilität und elektrische Energietechnik mit weiteren Hochschulen: Die Forschungsschwerpunkte profitierten als scientific community von der Kooperation. Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg, sieht die tragende Rolle von WIKE3 für die Forschung in der Region und für die regionale Wirtschaft: Über Zeiträume von drei bis fünf Jahren bis zur Promotion könne vertieft geforscht und entwickelt werden in Zusammenarbeit mit Unternehmen sowie Institutionen.</p>&#13;
<p><strong>Die Präsidialämter heben WIKE3 in der Forschung hervor </strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Robert Grebner, Präsident der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, begrüßt die Möglichkeit zur Promotion: Diese bildeten eine entscheidende Säule an High-End-Hochschulen und tragen durch Kooperationen mit in- und ausländischen Universitäten zur Internationalisierung von Hochschulen bei. Der Entwurf des neuen bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes sehe zudem die Möglichkeit einer eigenständigen Promotionsvergabe vor. Prof. Dr. Niels Oberbeck, Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg, wurde gefragt, inwieweit WiKE³ ein Beitrag zur „Technologieoffensive“ sei: Die Hightech Agenda Bayern habe mit ihrem Investitionsschub neue Möglichkeiten an Hochschulen eröffnet: So gäbe es nun mehr Zeit für Forschung, die bisher in Teilen der Freizeit von Professorinnen und Professoren durchgeführt wurde. Neue Forschungsthemen machten nicht an Disziplinsgrenzen halt und könnten durch eine effektive Vernetzung deutlich intensiviert werden – WIKE3 sei hier ein Musterbeispiel.</p>&#13;
<p><strong>Promotionen und Forschung: WIKE3 </strong></p>&#13;
<p>Anschließend gaben Prof. Dr. Ansgar Ackva, Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) an der FHWS, mit Prof. Dr. Armin Dietz, TH Nürnberg, einen Überblick über die Schritte einer Promotion an bayerischen Hochschulen sowie über die Aktivitäten des WIKE3. Bei einer Forschungsanfrage kommt ein umfangreiches Netzwerk zum Tragen: Während die Industrie und öffentliche Fördergeldgeber das für die Finanzierung in den aktuellen Forschungsfeldern sorgen, werden Doktorandinnen und Doktoranden an der eigenen Hochschule angestellt und könnten deren Angebote wie u.a. Labore, Hard- und Software oder Verwaltung etc. nutzen. Zu einem fachlichen Austausch sowie kritischen Reflexionen lade WIKE3 während der Forschungsperiode zweimal pro Jahr ein. Hier ginge es auch darum, die sogenannten „weißen Flecken“ an noch nicht erforschten Themen zu finden. Darüber hinaus sieht das kooperative Promotionsrecht in Bayern vor, dass eine Universitätsprofessorin bzw. ein Universitätsprofessor beteiligt wird: Die Suche sei hier vor allem erfolgreich bei schon bestehenden Kontakten zu Universitäten.</p>&#13;
<p>Mit einer Themenübersicht über seit 2013 realisierte Projekte und zwei aktuellen Beispielen von Kooperationen mit Unternehmen seien, so Dietz, die Hochschulen bis in die Bundesliga aufgestiegen: Die Hochschulen hätten beispielsweise beim Projekt „E-Antriebe im Mittelstand SME-Drive“ in Zusammenarbeit mit zwei Universitäten eine Förderskizze über 25 Millionen Euro des Bundes bzw. des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für sich gewinnen können.</p>&#13;
<p><strong>Die Rolle von WIKE3 bei Promovierenden </strong></p>&#13;
<p>Welche Rolle Wike³ bei der Vernetzung von Hochschulen und der Fortbildung von Promovierenden spielt, zeigten Lisa Roth und Dr. Isabell Wirth, beide tätig am Institut Energie- und Hochspannungstechnik (IEHT) der FHWS, auf. Die jungen Wissenschaftlerinnen beschäftigen sich beide mit der Langlebigkeit von Kabeln, die es z.B. ermöglichen, Energie zuverlässig von Nord- nach Süddeutschland zu leiten. Wichtig sei ein gutes Grundverständnis der Prozesse in den Isolationsmaterialien, an denen man arbeite, sowie ein fachlich fundierter Austausch im Netzwerk. Auch könne man während der Promotionsphase bei WIKE3-Konferenzen eine Außenschau einnehmen über die eigene Arbeit, um nicht den Überblick zu verlieren. Das Wissen könne man aufbereiten, eine Resonanz auf das eigene Tun erhalten und das Referieren vor Fachpublikum üben.</p>&#13;
<p><em>Text: Katja Bolza-Schünemann, Hochschule Würzburg-Schweinfurt</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/134-Wike3_FHWS_Solarfeld-1024x683.jpg"
                        fileSize="133686"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Stadtradeln: Hochschule stellte größtes Team]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/stadtradeln-hochschule-stellte-groesstes-team/</link>
                <pubDate>Tue, 03 Aug 2021 05:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/stadtradeln-hochschule-stellte-groesstes-team/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>559 Radler aus Stadt und Landkreis nahmen im Juli an der Aktion Stadtradeln teil. Mit 76 Teilnehmer:innen war die Hochschule Coburg das mit Abstand größte Team, das mit 11.541&nbsp;km bei der Fahrleistung auf Platz 2 landete. Nur das CORA-Coburger Radteam machte mit 16.478&nbsp;km mehr Strecke.</em></p>&#13;
<p>Insgesamt spulten die 559 Coburger Radfahrer:innen 122.390 Kilometer ab und sorgten so dafür, dass 17,911 t CO2 vermieden wurden. Die Hochschule Coburg beteiligt sich seit einigen Jahren an der Aktion. Seinen zweiten Platz verteidigte das Team in diesem Jahr knapp gegen das Gymnasium Casimirianum, das nur 326 km weniger sammelte.</p>&#13;
<p>Team-Kapitän und Motivator an der Hochschule ist Prof. Dr. Ralf Reißing aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Er macht auf die Aktion aufmerksam, wirbt neue Teammitglieder und erinnert immer wieder daran, dass die gefahrenen Kilometer auf der Website von Stadtradeln vollständig und rechtzeitig eingetragen werden. Der passionierte Radfahrer Ralf Reißing freut sich über den Erfolg: „Glückwunsch an das Team. Wir haben es tatsächlich noch geschafft, am Casimirianum vorbeizuziehen und liegen mit unseren 11.541&nbsp;km nur knapp unter dem Vorjahresrekord.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>559 Radler aus Stadt und Landkreis nahmen im Juli an der Aktion Stadtradeln teil. Mit 76 Teilnehmer:innen war die Hochschule Coburg das mit Abstand größte Team, das mit 11.541&nbsp;km bei der Fahrleistung auf Platz 2 landete. Nur das CORA-Coburger Radteam machte mit 16.478&nbsp;km mehr Strecke.</em></p>&#13;
<p>Insgesamt spulten die 559 Coburger Radfahrer:innen 122.390 Kilometer ab und sorgten so dafür, dass 17,911 t CO2 vermieden wurden. Die Hochschule Coburg beteiligt sich seit einigen Jahren an der Aktion. Seinen zweiten Platz verteidigte das Team in diesem Jahr knapp gegen das Gymnasium Casimirianum, das nur 326 km weniger sammelte.</p>&#13;
<p>Team-Kapitän und Motivator an der Hochschule ist Prof. Dr. Ralf Reißing aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Er macht auf die Aktion aufmerksam, wirbt neue Teammitglieder und erinnert immer wieder daran, dass die gefahrenen Kilometer auf der Website von Stadtradeln vollständig und rechtzeitig eingetragen werden. Der passionierte Radfahrer Ralf Reißing freut sich über den Erfolg: „Glückwunsch an das Team. Wir haben es tatsächlich noch geschafft, am Casimirianum vorbeizuziehen und liegen mit unseren 11.541&nbsp;km nur knapp unter dem Vorjahresrekord.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/133-Stadtradeln_HS_Co-1024x683.jpg"
                        fileSize="165177"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nachhaltigkeit bekommt ein Gesicht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachhaltigkeit-bekommt-ein-gesicht/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Aug 2021 11:26:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nachhaltigkeit-bekommt-ein-gesicht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Stefanie Wrobel ist seit kurzem Beauftragte für Nachhaltigkeit der Hochschule Coburg. Sie möchte das Thema proaktiv angehen und es als festen Bestandteil im Studium, in der Forschung und der Verwaltung etablieren.</em></p>&#13;
<p>Wenn es um die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit geht, ist Stefanie Wrobel in ihrem Element. Die Betriebswirtin und Umweltwissenschaftlerin hat zu umweltgerechter Produktion promoviert und das Thema Sustainability, also Nachhaltigkeit, „immer im Gepäck“, wie sie sagt. Seit zwei Jahren vertritt sie im Masterstudiengang ZukunftsDesign den Bereich Entrepreneurship.</p>&#13;
<p>Angesichts der aktuellen Ereignisse mit Extremwetterlagen, die Überschwemmungen und Dürre zur Folge haben, seien jetzt recht schnell Aktionen erforderlich: „Wir müssen alle an einem Strang ziehen und alle mitnehmen“, betont die Professorin. Das gelte auch für die Hochschulen. Sie haben ihrer Meinung nach große Verantwortung, aber auch großes Potenzial. „Wir können allen Menschen, die wir ausbilden und die bei uns arbeiten den entsprechenden Mindset und das Bewusstsein, aber auch Wissen und Methoden mitgeben“, ist sie überzeugt. Angefangen beim Betrieb der Gebäude und dem Energieverbrauch bis hin zur Lehre mit Bezug zur Nachhaltigkeit und der Forschung. An der Hochschule Coburg gibt es bereits seit längerem zahlreiche Projekte, die sich beispielsweise mit Fragen der Technik für die Energiewende, der Biodiversität oder einer nachhaltigen Stadtgestaltung beschäftigen. Damit die Entwicklung weiter an Fahrt gewinnt, sei es notwendig, dass künftig alle involviert werden und „dass es ein Projekt von uns allen wird“, so Stefanie Wrobel.</p>&#13;
<p><strong>Netzwerk Hochschule &amp; Nachhaltigkeit</strong></p>&#13;
<p>Bei der Implementierung und Umsetzung müsse die Hochschule „das Rad nicht neu erfinden“. Es sei wichtig, dass man von den Erfahrungen anderer Hochschulen lernt und die gleichen Tools nutzt. Beispielsweise bei der Erstellung einer CO2-Bilanz für die Gebäude. Denn nur so sei eine Vergleichbarkeit sichergestellt. Impulse und Erfahrungen gibt es durch den Austausch im Netzwerk Hochschule &amp; Nachhaltigkeit Bayern e.V., dem die Hochschule Coburg seit Ende 2020 angehört. Beispiele sind Tools zur CO2-Bilanzierung oder ein Kriterienkatalog zur Nachhaltigkeit an Hochschulen, der im Projekt "Nachhaltige Hochschule: Kriterien für eine Bestandsaufnahme" <a href="https://www.nachhaltigehochschule.de/kriterienkatalog/" target="_blank" rel="noopener">(KriNaHoBay)</a> mit der Förderung des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz entwickelt wurde.</p>&#13;
<p>Das Interesse an dem Thema ist groß in der Hochschule. Mehr als 80 Interessierte folgten einem Aufruf von Professorin Wrobel und möchten sich auf verschiedenen Ebenen einbringen. „Im Herbst wollen wir starten. Es ist wichtig, das Thema auf viele Schultern zu verteilen und festzulegen, wo wir unsere Schwerpunkte setzen“, sagt sie. Und sie ergänzt: „Wir wollen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg Pläne schmieden, sondern wir brauchen das Know-how der Leute, die die geplanten Maßnahmen dann umsetzen.“</p>&#13;
<p>Konkret geht es dabei beispielsweise um das Erstellen einer CO2-Bilanz für die Gebäude. Weitere kurzfristige Ziel sind, Fairtrade-Hochschule zu werden und den Ressourcenverbrauch zu verringern. „Und wir können in Forschung und Lehre mit Partnern aus der Region zusammenarbeiten, die sich selbst nachhaltig aufstellen und engagieren wollen. So kann Exzellenz durch Nachhaltigkeit entstehen. Und wir werden für künftige Studierende interessant, für die das Thema immer wichtiger wird;“ ist Stefanie Wrobel überzeugt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Stefanie Wrobel ist seit kurzem Beauftragte für Nachhaltigkeit der Hochschule Coburg. Sie möchte das Thema proaktiv angehen und es als festen Bestandteil im Studium, in der Forschung und der Verwaltung etablieren.</em></p>&#13;
<p>Wenn es um die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit geht, ist Stefanie Wrobel in ihrem Element. Die Betriebswirtin und Umweltwissenschaftlerin hat zu umweltgerechter Produktion promoviert und das Thema Sustainability, also Nachhaltigkeit, „immer im Gepäck“, wie sie sagt. Seit zwei Jahren vertritt sie im Masterstudiengang ZukunftsDesign den Bereich Entrepreneurship.</p>&#13;
<p>Angesichts der aktuellen Ereignisse mit Extremwetterlagen, die Überschwemmungen und Dürre zur Folge haben, seien jetzt recht schnell Aktionen erforderlich: „Wir müssen alle an einem Strang ziehen und alle mitnehmen“, betont die Professorin. Das gelte auch für die Hochschulen. Sie haben ihrer Meinung nach große Verantwortung, aber auch großes Potenzial. „Wir können allen Menschen, die wir ausbilden und die bei uns arbeiten den entsprechenden Mindset und das Bewusstsein, aber auch Wissen und Methoden mitgeben“, ist sie überzeugt. Angefangen beim Betrieb der Gebäude und dem Energieverbrauch bis hin zur Lehre mit Bezug zur Nachhaltigkeit und der Forschung. An der Hochschule Coburg gibt es bereits seit längerem zahlreiche Projekte, die sich beispielsweise mit Fragen der Technik für die Energiewende, der Biodiversität oder einer nachhaltigen Stadtgestaltung beschäftigen. Damit die Entwicklung weiter an Fahrt gewinnt, sei es notwendig, dass künftig alle involviert werden und „dass es ein Projekt von uns allen wird“, so Stefanie Wrobel.</p>&#13;
<p><strong>Netzwerk Hochschule &amp; Nachhaltigkeit</strong></p>&#13;
<p>Bei der Implementierung und Umsetzung müsse die Hochschule „das Rad nicht neu erfinden“. Es sei wichtig, dass man von den Erfahrungen anderer Hochschulen lernt und die gleichen Tools nutzt. Beispielsweise bei der Erstellung einer CO2-Bilanz für die Gebäude. Denn nur so sei eine Vergleichbarkeit sichergestellt. Impulse und Erfahrungen gibt es durch den Austausch im Netzwerk Hochschule &amp; Nachhaltigkeit Bayern e.V., dem die Hochschule Coburg seit Ende 2020 angehört. Beispiele sind Tools zur CO2-Bilanzierung oder ein Kriterienkatalog zur Nachhaltigkeit an Hochschulen, der im Projekt "Nachhaltige Hochschule: Kriterien für eine Bestandsaufnahme" <a href="https://www.nachhaltigehochschule.de/kriterienkatalog/" target="_blank" rel="noopener">(KriNaHoBay)</a> mit der Förderung des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz entwickelt wurde.</p>&#13;
<p>Das Interesse an dem Thema ist groß in der Hochschule. Mehr als 80 Interessierte folgten einem Aufruf von Professorin Wrobel und möchten sich auf verschiedenen Ebenen einbringen. „Im Herbst wollen wir starten. Es ist wichtig, das Thema auf viele Schultern zu verteilen und festzulegen, wo wir unsere Schwerpunkte setzen“, sagt sie. Und sie ergänzt: „Wir wollen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg Pläne schmieden, sondern wir brauchen das Know-how der Leute, die die geplanten Maßnahmen dann umsetzen.“</p>&#13;
<p>Konkret geht es dabei beispielsweise um das Erstellen einer CO2-Bilanz für die Gebäude. Weitere kurzfristige Ziel sind, Fairtrade-Hochschule zu werden und den Ressourcenverbrauch zu verringern. „Und wir können in Forschung und Lehre mit Partnern aus der Region zusammenarbeiten, die sich selbst nachhaltig aufstellen und engagieren wollen. So kann Exzellenz durch Nachhaltigkeit entstehen. Und wir werden für künftige Studierende interessant, für die das Thema immer wichtiger wird;“ ist Stefanie Wrobel überzeugt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WrobelStefanie-1024x683.jpg"
                        fileSize="68237"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[KI: Wie sich kluge Maschinen entwickeln]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ki-wie-sich-kluge-maschinen-entwickeln/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Jul 2021 02:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ki-wie-sich-kluge-maschinen-entwickeln/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Logisch denken, merken, kombinieren, Probleme lösen: Was genau Intelligenz ist, lässt sich schwer sagen – und das gilt nicht nur für menschliche, sondern auch für künstliche Intelligenz, wie Prof. Dr. Florian Mittag aus dem Studiengang Visual Computing der Hochschule Coburg erklärt.</em></p>&#13;
<p>Ein Mann und ein scharfsinniger Sportwagen kämpfen gegen das Unrecht: Mit dem sprechenden Auto K.I.T.T. wurde die künstliche Intelligenz aus der der Serie „Knight Rider“ in den 1980er Jahren Kult. Florian Mittag, Jahrgang 1982, war damals ein kleiner Junge, der auf Science Fiction stand. Die Begeisterung für Wissenschaft und Technik blieb: Mittag studierte Informatik an der TU Kaiserslautern und begann, sich mit dem Semantic Web zu beschäftigen, einer Technologie, die Suchmaschinen hilft, Informationen zueinander in Beziehung zu setzen und dadurch zu ermitteln, welche Bedeutung die Wörter haben. So könnte man beispielsweise nach allen Kuchenrezepten suchen, in denen keine Zitrusfrüchte vorkommen. Später promovierte Mittag im Bereich Bioinformatik in Tübingen und sammelte bei verschiedenen Unternehmen Erfahrung als Software-Entwickler und Berater für KI. Seit dem Sommersemester 2021 lebt er mit seiner Familie in Coburg und forscht und lehrt hier als Professor für künstliche Intelligenz im Bereich Visual Computing an der Hochschule. Er wird einer derjenigen sein, die das künftige Kompetenzzentrum für künstliche Intelligenz mit Leben füllen.</p>&#13;
<h4>Statistik für Maschinen</h4>&#13;
<p>„Was mich als Kind so fasziniert hat, war die Idee von der starken KI, die ein Bewusstsein hat, eine Persönlichkeit und eigene Absichten.“ Der Professor lacht. „Gegenstand der Forschung heute ist allerdings eher, wie man in großen Datenmengen Muster findet.“ Also keine Computer, die denken, fühlen und ihre eigene Programmierung ändern können. Kein K.I.T.T., kein R2-D2 und auch kein Terminator. Aber dennoch Programme, die lernen und durch neue Eindrücke ihr Verhalten anpassen. „Maschinelles Lernen“ wird diese Form der künstlichen Intelligenz genannt und besonders das „Deep Learning“ verschiebt seit einigen Jahren immer wieder die Grenzen des Machbaren. Im Visual Computing bedeutet das zum Beispiel, dass ein Computer auf Fotos von Autos, Landschaften und Menschen die Gemeinsamkeiten erkennt. Muster, die dem Programm helfen, auf anderen Fotos ebenfalls Autos, Landschaften und Menschen zuzuordnen. Dass Programme Bilder erkennen, hilft bei der Bildersuche. Aber ist das schon Intelligenz?</p>&#13;
<p>„Wir tun uns schwer, beim Menschen zu definieren, was intelligentes Verhalten ist. Bei künstlicher Intelligenz ist das nicht anders. Die Grenze zu einfachen Algorithmen ist fließend.“ Ein Algorithmus ist ein festgelegter Arbeitsablauf, hinter dem eine Menge Regeln stehen. Das beschreibt alles, was Computer tun. „Bei KI sind die Regeln nur viel komplexer als bei einfachen Algorithmen.“ Aber auch dieser Unterschied ist nicht eindeutig: „Vieles, was man vor 20, 30 Jahren als KI bezeichnet hat, sieht man heute als ganz einfachen Algorithmus. Immer dann, wenn die KI ein Problem gelöst hat, sagen Leute: Das ist ja einfach, das ist ja keine Intelligenz, sondern nur ganz viel Rechenpower.“</p>&#13;
<h4>Angelehnt an das menschliche Gehirn</h4>&#13;
<p>Mittag erzählt von Anwendungen im Bereich Visual Computing, bei denen mit künstlichen neuronalen Netzwerken gearbeitet wird, die ähnlich aufgebaut sind wie das menschliche Gehirn. Die Methoden Upscaling und Supersampling beispielsweise nutzen bei der Bildauflösung aus, dass unser Gehirn vieles ergänzt, das vom Auge nicht wahrgenommen wird. So kann die optische Wahrnehmung deutlich verbessert werden, ohne dass die Bilder tatsächlich besser sind. „Bei Computerspielen kann eine gute Grafik mit weniger Leistung berechnet werden.“ Die Technik ist weit gekommen. Deshalb sei auch wichtig, sich bewusst zu machen, dass Bilder nicht unbedingt die Realität abbilden. Mit der richtigen App auf dem Smartphone können auch normale Nutzer heute schon Gesichter so in andere Bilder setzen, dass es kaum erkennbar ist. „Auch Videos lassen sich leicht manipulieren.“ Deshalb vermittelt Mittag den Studierenden im Visual Computing nicht nur, wie sie die Technologien anwenden – sondern auch, wie sie zu beurteilen sind.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Logisch denken, merken, kombinieren, Probleme lösen: Was genau Intelligenz ist, lässt sich schwer sagen – und das gilt nicht nur für menschliche, sondern auch für künstliche Intelligenz, wie Prof. Dr. Florian Mittag aus dem Studiengang Visual Computing der Hochschule Coburg erklärt.</em></p>&#13;
<p>Ein Mann und ein scharfsinniger Sportwagen kämpfen gegen das Unrecht: Mit dem sprechenden Auto K.I.T.T. wurde die künstliche Intelligenz aus der der Serie „Knight Rider“ in den 1980er Jahren Kult. Florian Mittag, Jahrgang 1982, war damals ein kleiner Junge, der auf Science Fiction stand. Die Begeisterung für Wissenschaft und Technik blieb: Mittag studierte Informatik an der TU Kaiserslautern und begann, sich mit dem Semantic Web zu beschäftigen, einer Technologie, die Suchmaschinen hilft, Informationen zueinander in Beziehung zu setzen und dadurch zu ermitteln, welche Bedeutung die Wörter haben. So könnte man beispielsweise nach allen Kuchenrezepten suchen, in denen keine Zitrusfrüchte vorkommen. Später promovierte Mittag im Bereich Bioinformatik in Tübingen und sammelte bei verschiedenen Unternehmen Erfahrung als Software-Entwickler und Berater für KI. Seit dem Sommersemester 2021 lebt er mit seiner Familie in Coburg und forscht und lehrt hier als Professor für künstliche Intelligenz im Bereich Visual Computing an der Hochschule. Er wird einer derjenigen sein, die das künftige Kompetenzzentrum für künstliche Intelligenz mit Leben füllen.</p>&#13;
<h4>Statistik für Maschinen</h4>&#13;
<p>„Was mich als Kind so fasziniert hat, war die Idee von der starken KI, die ein Bewusstsein hat, eine Persönlichkeit und eigene Absichten.“ Der Professor lacht. „Gegenstand der Forschung heute ist allerdings eher, wie man in großen Datenmengen Muster findet.“ Also keine Computer, die denken, fühlen und ihre eigene Programmierung ändern können. Kein K.I.T.T., kein R2-D2 und auch kein Terminator. Aber dennoch Programme, die lernen und durch neue Eindrücke ihr Verhalten anpassen. „Maschinelles Lernen“ wird diese Form der künstlichen Intelligenz genannt und besonders das „Deep Learning“ verschiebt seit einigen Jahren immer wieder die Grenzen des Machbaren. Im Visual Computing bedeutet das zum Beispiel, dass ein Computer auf Fotos von Autos, Landschaften und Menschen die Gemeinsamkeiten erkennt. Muster, die dem Programm helfen, auf anderen Fotos ebenfalls Autos, Landschaften und Menschen zuzuordnen. Dass Programme Bilder erkennen, hilft bei der Bildersuche. Aber ist das schon Intelligenz?</p>&#13;
<p>„Wir tun uns schwer, beim Menschen zu definieren, was intelligentes Verhalten ist. Bei künstlicher Intelligenz ist das nicht anders. Die Grenze zu einfachen Algorithmen ist fließend.“ Ein Algorithmus ist ein festgelegter Arbeitsablauf, hinter dem eine Menge Regeln stehen. Das beschreibt alles, was Computer tun. „Bei KI sind die Regeln nur viel komplexer als bei einfachen Algorithmen.“ Aber auch dieser Unterschied ist nicht eindeutig: „Vieles, was man vor 20, 30 Jahren als KI bezeichnet hat, sieht man heute als ganz einfachen Algorithmus. Immer dann, wenn die KI ein Problem gelöst hat, sagen Leute: Das ist ja einfach, das ist ja keine Intelligenz, sondern nur ganz viel Rechenpower.“</p>&#13;
<h4>Angelehnt an das menschliche Gehirn</h4>&#13;
<p>Mittag erzählt von Anwendungen im Bereich Visual Computing, bei denen mit künstlichen neuronalen Netzwerken gearbeitet wird, die ähnlich aufgebaut sind wie das menschliche Gehirn. Die Methoden Upscaling und Supersampling beispielsweise nutzen bei der Bildauflösung aus, dass unser Gehirn vieles ergänzt, das vom Auge nicht wahrgenommen wird. So kann die optische Wahrnehmung deutlich verbessert werden, ohne dass die Bilder tatsächlich besser sind. „Bei Computerspielen kann eine gute Grafik mit weniger Leistung berechnet werden.“ Die Technik ist weit gekommen. Deshalb sei auch wichtig, sich bewusst zu machen, dass Bilder nicht unbedingt die Realität abbilden. Mit der richtigen App auf dem Smartphone können auch normale Nutzer heute schon Gesichter so in andere Bilder setzen, dass es kaum erkennbar ist. „Auch Videos lassen sich leicht manipulieren.“ Deshalb vermittelt Mittag den Studierenden im Visual Computing nicht nur, wie sie die Technologien anwenden – sondern auch, wie sie zu beurteilen sind.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MittagFlorian-1024x692.jpg"
                        fileSize="88351"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erfolgreiche COVID-Impfaktion]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erfolgreiche-covid-impfaktion/</link>
                <pubDate>Tue, 27 Jul 2021 11:06:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erfolgreiche-covid-impfaktion/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bevor ihre Studierenden sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Urlaub starten, machte ihnen die Hochschule Coburg gemeinsam mit dem Coburger Impfzentrum vor Ort am Campus Friedrich Streib ein Impfangebot. 71 Personen ließen sich gegen COVID 19 impfen.</em></p>&#13;
<p>Bereits vor 9 Uhr standen die ersten Studierenden im Eingangsfoyer, um sich ohne Voranmeldung mit dem Corona-Impfstoff Johnson &amp; Johnson impfen zu lassen. Bis 13 Uhr hatten der Impfarzt Dr. Tabib Bayramli und seine Kolleg:innen alle Hände voll zu tun. Alexander Herr, stellvertretender Verwaltungsleiter des Coburger Impfzentrums, nahm selbst die Registrierung vor. Kurz vor Beginn der Semesterferien kamen 71 Studierende und Mitarbeiter:innen, um mit einer Dosis des Vakzins Johnson &amp; Johnson nach 14 Tagen den vollständigen Impfschutz zu haben.</p>&#13;
<p>„Die Resonanz auf unsere Aktion war richtig gut“, freut sich Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. Sie bedankte sich beim Coburger Impfteam und den Kolleg:innen der Hochschule für die gute Organisation. „Wenn wir im Herbst mit dem Wintersemester möglichst viele Lehrveranstaltungen in Präsenz machen wollen, ist es wichtig, dass wir eine hohe Impfquote erreichen", betont sie.</p>&#13;
<p>Studierende, die aufgrund von laufenden Prüfungen nicht an der Impfaktion teilnehmen konnten, haben am Freitag, 30. Juli von 17 bis 21 Uhr die Möglichkeit, sich ohne Voranmeldung in der Alten Angerturnhalle in Coburg mit Johnson &amp; Johnson impfen zu lassen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bevor ihre Studierenden sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Urlaub starten, machte ihnen die Hochschule Coburg gemeinsam mit dem Coburger Impfzentrum vor Ort am Campus Friedrich Streib ein Impfangebot. 71 Personen ließen sich gegen COVID 19 impfen.</em></p>&#13;
<p>Bereits vor 9 Uhr standen die ersten Studierenden im Eingangsfoyer, um sich ohne Voranmeldung mit dem Corona-Impfstoff Johnson &amp; Johnson impfen zu lassen. Bis 13 Uhr hatten der Impfarzt Dr. Tabib Bayramli und seine Kolleg:innen alle Hände voll zu tun. Alexander Herr, stellvertretender Verwaltungsleiter des Coburger Impfzentrums, nahm selbst die Registrierung vor. Kurz vor Beginn der Semesterferien kamen 71 Studierende und Mitarbeiter:innen, um mit einer Dosis des Vakzins Johnson &amp; Johnson nach 14 Tagen den vollständigen Impfschutz zu haben.</p>&#13;
<p>„Die Resonanz auf unsere Aktion war richtig gut“, freut sich Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. Sie bedankte sich beim Coburger Impfteam und den Kolleg:innen der Hochschule für die gute Organisation. „Wenn wir im Herbst mit dem Wintersemester möglichst viele Lehrveranstaltungen in Präsenz machen wollen, ist es wichtig, dass wir eine hohe Impfquote erreichen", betont sie.</p>&#13;
<p>Studierende, die aufgrund von laufenden Prüfungen nicht an der Impfaktion teilnehmen konnten, haben am Freitag, 30. Juli von 17 bis 21 Uhr die Möglichkeit, sich ohne Voranmeldung in der Alten Angerturnhalle in Coburg mit Johnson &amp; Johnson impfen zu lassen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/132-Bayramli_Neumann_Michel-1024x800.jpg"
                        fileSize="95345"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="800"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Oberfränkischer Handwerkspräsident zu Besuch]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/oberfraenkischer-handwerkspraesident-zu-besuch/</link>
                <pubDate>Tue, 27 Jul 2021 09:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/oberfraenkischer-handwerkspraesident-zu-besuch/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie können Hochschule und Handwerk noch stärker zusammenarbeiten? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Besuchs von Matthias Graßmann, der vor kurzem zum neuen Präsidenten der <a href="https://www.hwk-oberfranken.de/72,0,index.html?ctx=2" target="_blank" rel="noopener">Handwerkskammer Oberfranken</a> gewählt wurde. Begleitet wurde er von HWK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Bauer, dem Coburger Kreishandwerksmeister Jens Beland und Andreas Kätzel, HWK-Beauftragter für Innovation und Technologie.</em></p>&#13;
<p>Die duale Ausbildung junger Menschen hat im Handwerk eine Jahrhunderte lange Tradition. Dennoch fehlt es an Nachwuchs. Und alleine in Oberfranken sucht jeder dritte Handwerksbetrieb in den nächsten Jahren einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin. „Um die Zukunft unserer Gewerke und das handwerkliche Können und Wissen zu sichern, müssen Handwerk und Hochschule zusammenarbeiten“, davon ist Matthias Graßmann überzeugt. Er hat selbst an der Hochschule Coburg Architektur studiert und leitet in dritter Generation den elterlichen Handwerksbetrieb.</p>&#13;
<p><strong>Wissen und Können für die Zukunft sichern</strong></p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, Vizepräsidentin Prof. Dr. Aileen Funke und Kanzler Dr. Matthias Kaiser begrüßten die Gäste. Gemeinsam loteten sie aus, wo in Zukunft Kooperationsmöglichkeiten bestehen. Seit einiger Zeit gibt es von beiden Seiten den Wunsch, gemeinsam mit der Universität Bamberg und der HWK Oberfranken einen dualen Bachelorstudiengang „Bauerhalt und historische Werktechniken“ auf den Weg zu bringen. Die Umsetzung scheiterte bisher an fehlenden finanziellen Mitteln. Da das Handwerk im Bereich der Gebäudesanierung und der Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle spiele, möchte man jetzt einen neuen Vorstoß unternehmen, um das Thema erneut auf die politische Ebene zu heben. Ein weiteres Anliegen der HWK ist es, die Gleichstellung der akademischen und der handwerklichen Ausbildung zu erreichen, um den Handwerkern so die Türen zur akademischen Weiterbildung zu öffnen.</p>&#13;
<p>Jens Beland regte zudem an, das Handwerk stärker mit CREAPOLIS, der Innovationsplattform der Hochschule Coburg, und ihrem Makerspace zu vernetzen. Davon könnten sowohl die Hochschule als auch die regionalen Handwerksbetriebe und ihre Mitarbeitenden profitieren.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie können Hochschule und Handwerk noch stärker zusammenarbeiten? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Besuchs von Matthias Graßmann, der vor kurzem zum neuen Präsidenten der <a href="https://www.hwk-oberfranken.de/72,0,index.html?ctx=2" target="_blank" rel="noopener">Handwerkskammer Oberfranken</a> gewählt wurde. Begleitet wurde er von HWK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Bauer, dem Coburger Kreishandwerksmeister Jens Beland und Andreas Kätzel, HWK-Beauftragter für Innovation und Technologie.</em></p>&#13;
<p>Die duale Ausbildung junger Menschen hat im Handwerk eine Jahrhunderte lange Tradition. Dennoch fehlt es an Nachwuchs. Und alleine in Oberfranken sucht jeder dritte Handwerksbetrieb in den nächsten Jahren einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin. „Um die Zukunft unserer Gewerke und das handwerkliche Können und Wissen zu sichern, müssen Handwerk und Hochschule zusammenarbeiten“, davon ist Matthias Graßmann überzeugt. Er hat selbst an der Hochschule Coburg Architektur studiert und leitet in dritter Generation den elterlichen Handwerksbetrieb.</p>&#13;
<p><strong>Wissen und Können für die Zukunft sichern</strong></p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, Vizepräsidentin Prof. Dr. Aileen Funke und Kanzler Dr. Matthias Kaiser begrüßten die Gäste. Gemeinsam loteten sie aus, wo in Zukunft Kooperationsmöglichkeiten bestehen. Seit einiger Zeit gibt es von beiden Seiten den Wunsch, gemeinsam mit der Universität Bamberg und der HWK Oberfranken einen dualen Bachelorstudiengang „Bauerhalt und historische Werktechniken“ auf den Weg zu bringen. Die Umsetzung scheiterte bisher an fehlenden finanziellen Mitteln. Da das Handwerk im Bereich der Gebäudesanierung und der Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle spiele, möchte man jetzt einen neuen Vorstoß unternehmen, um das Thema erneut auf die politische Ebene zu heben. Ein weiteres Anliegen der HWK ist es, die Gleichstellung der akademischen und der handwerklichen Ausbildung zu erreichen, um den Handwerkern so die Türen zur akademischen Weiterbildung zu öffnen.</p>&#13;
<p>Jens Beland regte zudem an, das Handwerk stärker mit CREAPOLIS, der Innovationsplattform der Hochschule Coburg, und ihrem Makerspace zu vernetzen. Davon könnten sowohl die Hochschule als auch die regionalen Handwerksbetriebe und ihre Mitarbeitenden profitieren.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/131-Besuch_HWK_Praesident_Ofr-1024x681.jpg"
                        fileSize="165190"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Student, Erfinder, 3D-Druck-Gründer]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/student-erfinder-3d-druck-gruender/</link>
                <pubDate>Tue, 27 Jul 2021 07:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/student-erfinder-3d-druck-gruender/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Adrian Beetz störte, dass er mit seinem 3D-Drucker nur ein Material verarbeiten konnte. In seiner Masterarbeit an der Hochschule Coburg löste er das Problem und entwickelte Ideen für zusätzliche Funktionen. Er wurde zum Unternehmensgründer und seine Erfindung ist mittlerweile serienreif.</em></p>&#13;
<p>Die Technik funktioniert ähnlich wie die Spritztülle einer Bäckerei: Schicht für Schicht wird Material aufgetragen und dabei verschmolzen. Ein dreidimensionales Objekt wird „gedruckt“. Fachleute sprechen von additiver Fertigung und bei der weit verbreiteten Variante mit thermoplastischem Material meist von „Fused Layer Modeling“. Allgemein hat sich längst der Begriff 3D-Druck durchgesetzt und immer mehr Menschen nutzen es.</p>&#13;
<p>Auch Adrian Beetz hatte als Student so einen 3D-Drucker zu Hause, aber zufrieden war er damit nicht. „Weil ich in einem Druckauftrag nur ein Material drucken konnte. Ich wollte aber mehr Flexibilität.“ Nach seinem Mechatronik-Bachelor in Aschaffenburg hatte sich der Unterfranke für einen Master im Fach <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/entwicklung-und-management-im-maschinen-und-automobilbau.html">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a> an der Hochschule Coburg entschieden. Er nahm sich vor, in seiner Masterarbeit einen 3D-Drucker zu entwickeln, der Objekte aus mehreren Werkstoffen drucken kann und dabei noch weitere Funktionen im Produktionsprozess übernimmt. Mit der Idee wandte er sich an Prof. Dr. Markus Stark, der unter anderem auch das Labor für Prototypen- und Modelltechnik an der Hochschule leitet – und gleich von dem Projekt angetan war. „Ich habe das sehr gerne unterstützt!“&nbsp;<br /> Die Hochschule half fachlich und stellte das Material zur Verfügung. Beetz suchte eine Lösung für die verschiedenen Düsenarten, -durchmesser und Schmelzpunkte der unterschiedlichen Materialien. Er erfand einen automatischen Werkzeugwechsler und entwickelte ihn weiter, außerdem plant er beispielsweise, dass die Teile automatisch eingelegt werden und eine Zwischen- und Nachbearbeitung der Oberfläche erfolgen kann.</p>&#13;
<h4>Start in einer gemieteten Werkstatt</h4>&#13;
<p>Mit der ersten Variante des Geräts können vier Werkstoffe gleichzeitig verarbeitet werden „Es hat jetzt Serienreife erreicht“, sagt Beetz. Das erste Exemplar bekam die Hochschule Coburg. Bei der Übergabe erzählt der Absolvent vom Nachfolgemodell, an dem er gerade arbeitet. Es soll fünf Materialien gleichzeitig drucken. „An manchen Stellen wird sehr festes Material benötigt, woanders ist etwas elastisches sinnvoll und wiederum an anderer Stelle ist vielleicht eher ein möglichst geringer Verschleiß entscheidend“, erklärt der Ingenieur. Das Filament, also den Kunststoffdraht, der verschmolzen wird, gibt es aus allen möglichen Materialien. „Es kann auch leitfähig sein, wenn elektrische Funktionen im Bauteil integriert werden sollen.“</p>&#13;
<p>Das Patent hat Beetz bereits im Februar 2020 angemeldet, im Februar 2021 gründete er seine Firma AB-3D in der Nähe von Würzburg. Hauptberuflich arbeitet er bei einem Maschinenbauer. Seine 3D-Drucker baut der 28-Jährige nebenbei in einer gemieteten Werkstatt. „Aber ich bin dabei, das Geschäft auszubauen. Vor allem suche ich Teammitglieder für den Vertrieb.“ Zielgruppe sind besonders kleine und mittelständische Unternehmen.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Adrian Beetz störte, dass er mit seinem 3D-Drucker nur ein Material verarbeiten konnte. In seiner Masterarbeit an der Hochschule Coburg löste er das Problem und entwickelte Ideen für zusätzliche Funktionen. Er wurde zum Unternehmensgründer und seine Erfindung ist mittlerweile serienreif.</em></p>&#13;
<p>Die Technik funktioniert ähnlich wie die Spritztülle einer Bäckerei: Schicht für Schicht wird Material aufgetragen und dabei verschmolzen. Ein dreidimensionales Objekt wird „gedruckt“. Fachleute sprechen von additiver Fertigung und bei der weit verbreiteten Variante mit thermoplastischem Material meist von „Fused Layer Modeling“. Allgemein hat sich längst der Begriff 3D-Druck durchgesetzt und immer mehr Menschen nutzen es.</p>&#13;
<p>Auch Adrian Beetz hatte als Student so einen 3D-Drucker zu Hause, aber zufrieden war er damit nicht. „Weil ich in einem Druckauftrag nur ein Material drucken konnte. Ich wollte aber mehr Flexibilität.“ Nach seinem Mechatronik-Bachelor in Aschaffenburg hatte sich der Unterfranke für einen Master im Fach <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/entwicklung-und-management-im-maschinen-und-automobilbau.html">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a> an der Hochschule Coburg entschieden. Er nahm sich vor, in seiner Masterarbeit einen 3D-Drucker zu entwickeln, der Objekte aus mehreren Werkstoffen drucken kann und dabei noch weitere Funktionen im Produktionsprozess übernimmt. Mit der Idee wandte er sich an Prof. Dr. Markus Stark, der unter anderem auch das Labor für Prototypen- und Modelltechnik an der Hochschule leitet – und gleich von dem Projekt angetan war. „Ich habe das sehr gerne unterstützt!“&nbsp;<br /> Die Hochschule half fachlich und stellte das Material zur Verfügung. Beetz suchte eine Lösung für die verschiedenen Düsenarten, -durchmesser und Schmelzpunkte der unterschiedlichen Materialien. Er erfand einen automatischen Werkzeugwechsler und entwickelte ihn weiter, außerdem plant er beispielsweise, dass die Teile automatisch eingelegt werden und eine Zwischen- und Nachbearbeitung der Oberfläche erfolgen kann.</p>&#13;
<h4>Start in einer gemieteten Werkstatt</h4>&#13;
<p>Mit der ersten Variante des Geräts können vier Werkstoffe gleichzeitig verarbeitet werden „Es hat jetzt Serienreife erreicht“, sagt Beetz. Das erste Exemplar bekam die Hochschule Coburg. Bei der Übergabe erzählt der Absolvent vom Nachfolgemodell, an dem er gerade arbeitet. Es soll fünf Materialien gleichzeitig drucken. „An manchen Stellen wird sehr festes Material benötigt, woanders ist etwas elastisches sinnvoll und wiederum an anderer Stelle ist vielleicht eher ein möglichst geringer Verschleiß entscheidend“, erklärt der Ingenieur. Das Filament, also den Kunststoffdraht, der verschmolzen wird, gibt es aus allen möglichen Materialien. „Es kann auch leitfähig sein, wenn elektrische Funktionen im Bauteil integriert werden sollen.“</p>&#13;
<p>Das Patent hat Beetz bereits im Februar 2020 angemeldet, im Februar 2021 gründete er seine Firma AB-3D in der Nähe von Würzburg. Hauptberuflich arbeitet er bei einem Maschinenbauer. Seine 3D-Drucker baut der 28-Jährige nebenbei in einer gemieteten Werkstatt. „Aber ich bin dabei, das Geschäft auszubauen. Vor allem suche ich Teammitglieder für den Vertrieb.“ Zielgruppe sind besonders kleine und mittelständische Unternehmen.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-3D-Drucker-Adrian-Beetz-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="195682"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-3D-Drucker-Adrian-Beetz-2-1024x681.jpg"
                        fileSize="177920"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-3D-Drucker-Adrian-Beetz-3-1024x681.jpg"
                        fileSize="175322"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein altes Kreuz wird digital]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-altes-kreuz-wird-digital/</link>
                <pubDate>Mon, 26 Jul 2021 08:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-altes-kreuz-wird-digital/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein historischer Fund in der Zeitkapsel im Turmknauf einer oberfränkischen Kirche gibt Rätsel auf. Die Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, CREAPOLIS, hat mit der Unterstützung der Rainer-Markgraf-Stiftung ein Projekt dazu initiiert.</em></p>&#13;
<p>„Es wird noch gerätselt, wie das 300 Jahre alte Kreuz überhaupt in den Turmknauf kam, wem es gehörte“, berichtet Dr. Markus Neufeld, Projektleiter von <a href="https://www.creapolis-coburg.de/">CREAPOLIS</a>. Nicht nur das macht die Geschichte so spannend. Bei Renovierungsarbeiten der <a href="https://pfarrei-dormitz-kleinsendelbach.de/aktuelles/index.html/das-dormitzer-kreuz-aus-der-turmkugel/b2b80d9d-bebb-47e5-9190-b0d9790cc71c?mode=detail">Kirche „Unsere liebe Frau“</a> in Dormitz im Landkreis Forchheim wurde in der Zeitkapsel des Glockenturms, neben historischen Münzen und Dokumenten, ein gematrisches Namen-Gottes-Kreuz entdeckt. Es ist nur 72 mal 42 Millimeter groß und stammt vermutlich aus dem 17. Jahrhundert. „Die Entschlüsselung der hebräischen Schriftzeichen und Zahlen auf dem Kreuz hat die Kirchenverwaltung der Gemeinde sehr beschäftigt“, so Neufeld. Auf dem Kreuz sind verschiedene Zeichen und Zahlen, die nach bestimmten Schlüsseln für Buchstaben stehen. Sozusagen eine Geheimschrift. Damit das Kreuz der Nachwelt dauerhaft erhalten bleibt, hat CREAPOLIS für die Kirche ein Projekt gestartet. Durch die finanzielle Unterstützung der Rainer-Markgraf-Stiftung konnte das Vorhaben auch professionell realisiert werden.</p>&#13;
<h4>Operation 3D-Scan</h4>&#13;
<p>Am <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-prototypen-und-modelltechnik.html">Institut für Prototypen- und Modelltechnik</a> der Hochschule Coburg wurde das Kreuz zunächst digitalisiert. „Das Kreuz ist leider zerbrochen, aber es konnte sozusagen digital geklebt werden“, beschreibt Neufeld den ersten Schritt. Die Digitalisierung erfolgte mittels eines hochauflösenden 3D-Scanners. Der Leiter des Instituts <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-markus-stark.html">Prof. Dr. Markus Stark</a> von der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik hat sich persönlich der Sache angenommen. Er erklärt: „Die Herausforderung bestand darin, das in zwei Teile zerbrochene und auch verbogene Kreuz digital zu reparieren und gerade zu biegen. Hierfür haben wir mit unterschiedlichen Software-Werkzeugen gearbeitet und das Modell am Computer optimiert. Auf dieser Basis haben wir dann im 3D-Metalldruck eine Version des Kreuzes produziert.“</p>&#13;
<p>Im nächsten Schritt konnten auf Basis des 3D-Modells beliebige Reproduktionen erstellt werden. Ob im 3D-Druck, auf der CNC-Fräse oder im Lasercutter – die Repliken wurden im Makerspace vom CREAPOLIS-Team produziert. „Der Clou ist, dass wir auch eine Serie von Kreuzen aus originalen Eichenbalken des Dachstuhls der Kirche fertigen konnten“, freut sich Markus Neufeld. Außerdem gibt es eine „einfachere“ Serie aus Sperrholz. Tobias Chilla, Mitglied der Dormitzer Kirchenverwaltung, berichtet von begeisterten Reaktionen beim Anblick der ersten Fotos: „Das Kreuz aus dem Kirchturm war für uns eine kleine Sensation. Die Vorstellung, dass bald viele Menschen in den Genuss einer Replik dieses Schmuckstückes kommen, lässt bei uns die Vorfreude steigen!“ Die Kreuze werden am 1. August bei einem Festgottesdienst mit Weihbischof Herwig Gössl als Devotionalie angeboten. Diese Veranstaltung findet unter Hygienebeschränkungen statt, mehr Informationen dazu finden Sie <a href="https://pfarrei-dormitz-kleinsendelbach.de/aktuelles/index.html/festgottesdienst-am-1-august-2021-um-9-uhr-mit-weihbischof-herwig-goessl/8cd18920-ea11-46cc-b32b-25a4ddcdf556?mode=detail">hier.</a>&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein historischer Fund in der Zeitkapsel im Turmknauf einer oberfränkischen Kirche gibt Rätsel auf. Die Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, CREAPOLIS, hat mit der Unterstützung der Rainer-Markgraf-Stiftung ein Projekt dazu initiiert.</em></p>&#13;
<p>„Es wird noch gerätselt, wie das 300 Jahre alte Kreuz überhaupt in den Turmknauf kam, wem es gehörte“, berichtet Dr. Markus Neufeld, Projektleiter von <a href="https://www.creapolis-coburg.de/">CREAPOLIS</a>. Nicht nur das macht die Geschichte so spannend. Bei Renovierungsarbeiten der <a href="https://pfarrei-dormitz-kleinsendelbach.de/aktuelles/index.html/das-dormitzer-kreuz-aus-der-turmkugel/b2b80d9d-bebb-47e5-9190-b0d9790cc71c?mode=detail">Kirche „Unsere liebe Frau“</a> in Dormitz im Landkreis Forchheim wurde in der Zeitkapsel des Glockenturms, neben historischen Münzen und Dokumenten, ein gematrisches Namen-Gottes-Kreuz entdeckt. Es ist nur 72 mal 42 Millimeter groß und stammt vermutlich aus dem 17. Jahrhundert. „Die Entschlüsselung der hebräischen Schriftzeichen und Zahlen auf dem Kreuz hat die Kirchenverwaltung der Gemeinde sehr beschäftigt“, so Neufeld. Auf dem Kreuz sind verschiedene Zeichen und Zahlen, die nach bestimmten Schlüsseln für Buchstaben stehen. Sozusagen eine Geheimschrift. Damit das Kreuz der Nachwelt dauerhaft erhalten bleibt, hat CREAPOLIS für die Kirche ein Projekt gestartet. Durch die finanzielle Unterstützung der Rainer-Markgraf-Stiftung konnte das Vorhaben auch professionell realisiert werden.</p>&#13;
<h4>Operation 3D-Scan</h4>&#13;
<p>Am <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-prototypen-und-modelltechnik.html">Institut für Prototypen- und Modelltechnik</a> der Hochschule Coburg wurde das Kreuz zunächst digitalisiert. „Das Kreuz ist leider zerbrochen, aber es konnte sozusagen digital geklebt werden“, beschreibt Neufeld den ersten Schritt. Die Digitalisierung erfolgte mittels eines hochauflösenden 3D-Scanners. Der Leiter des Instituts <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-markus-stark.html">Prof. Dr. Markus Stark</a> von der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik hat sich persönlich der Sache angenommen. Er erklärt: „Die Herausforderung bestand darin, das in zwei Teile zerbrochene und auch verbogene Kreuz digital zu reparieren und gerade zu biegen. Hierfür haben wir mit unterschiedlichen Software-Werkzeugen gearbeitet und das Modell am Computer optimiert. Auf dieser Basis haben wir dann im 3D-Metalldruck eine Version des Kreuzes produziert.“</p>&#13;
<p>Im nächsten Schritt konnten auf Basis des 3D-Modells beliebige Reproduktionen erstellt werden. Ob im 3D-Druck, auf der CNC-Fräse oder im Lasercutter – die Repliken wurden im Makerspace vom CREAPOLIS-Team produziert. „Der Clou ist, dass wir auch eine Serie von Kreuzen aus originalen Eichenbalken des Dachstuhls der Kirche fertigen konnten“, freut sich Markus Neufeld. Außerdem gibt es eine „einfachere“ Serie aus Sperrholz. Tobias Chilla, Mitglied der Dormitzer Kirchenverwaltung, berichtet von begeisterten Reaktionen beim Anblick der ersten Fotos: „Das Kreuz aus dem Kirchturm war für uns eine kleine Sensation. Die Vorstellung, dass bald viele Menschen in den Genuss einer Replik dieses Schmuckstückes kommen, lässt bei uns die Vorfreude steigen!“ Die Kreuze werden am 1. August bei einem Festgottesdienst mit Weihbischof Herwig Gössl als Devotionalie angeboten. Diese Veranstaltung findet unter Hygienebeschränkungen statt, mehr Informationen dazu finden Sie <a href="https://pfarrei-dormitz-kleinsendelbach.de/aktuelles/index.html/festgottesdienst-am-1-august-2021-um-9-uhr-mit-weihbischof-herwig-goessl/8cd18920-ea11-46cc-b32b-25a4ddcdf556?mode=detail">hier.</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-1-CNC_Kirchenbalken-1024x683.jpg"
                        fileSize="215657"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-2-3D-Modell_Bruchstelle-1024x914.png"
                        fileSize="322694"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="914"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-3-3D-Druck_Metall-768x1024.jpg"
                        fileSize="150249"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-4-Sperrholzkreuze-1024x683.jpg"
                        fileSize="221270"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-5-Kreuz-Laser-1024x768.jpg"
                        fileSize="119293"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[CoW: Zeitreise im Hochschulkeller]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zeitreise-im-hochschulkeller/</link>
                <pubDate>Fri, 23 Jul 2021 08:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zeitreise-im-hochschulkeller/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die „Zeitkapsel“ ist eine riesige Holzkiste voller Dokumente, Fotos, Erinnerungsstücke: Nach dem Ende des vom Bundesbildungsministerium geförderten Projekts „Der Coburger Weg“ haben Studierende das Material zusammengetragen. Für die Zukunft wird so bewahrt und dokumentiert, was die Hochschule Coburg in den vergangenen zehn Jahren prägte.</em></p>&#13;
<p>„Der Coburger Weg“ wurde 2011 ins Leben gerufen, gefördert mit über 16 Millionen Euro aus dem „Qualitätspakt Lehre“ des Bundesforschungsministeriums, fast 40 Mitarbeitenden und klaren Zielen: die Studienqualität sowie die Berufsfähigkeit der Studierenden zu verbessern und ihr Verantwortungsbewusstsein für gesellschaftlich relevante Themen stärken. Interdisziplinarität, gemeinsame Praxisprojekte und individuelle Förderung prägen seitdem die Lehre an der Hochschule Coburg. 2020 endete die Förderung. Was bleibt?</p>&#13;
<p>Damit setzten sich <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a>-Studierende im Seminar „CoW-Archäologie“ bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtković </a>und Prof. Dr. Christian Holtorf auseinander – und sie taten es auf eine Weise, die „Der Coburger Weg“ bei den Projekten etabliert hat: kreative Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen, dabei mit sehr unterschiedlichen Stellen zusammenarbeiten. Studentin Janine Windisch weiß, dass sie solche Erfahrungen auch später im Beruf als Architektin brauchen wird: „Architektur beeinflusst den Menschen, wir benötigen immer auch Rückmeldung aus anderen Fachbereichen.“</p>&#13;
<p><strong>Eine Kiste voller Erinnerungen</strong></p>&#13;
<p>Ergebnis des Seminars ist eine „Zeitkapsel“. Studentin Anna Friedrich erklärt: „Sie bewahrt Inhalte, Ziele und Erfolge des Projekts. Dafür haben wir Material gesammelt.“ Eine Plüschkuh mit dem Logo, ein Schlüssel, der damals beim Start des Programms symbolisierte, dass sich nun ein neuer Weg öffnet. Es sind solche kleinen Gegenstände, die von den Teilnehmenden des Projekts zur Verfügung gestellt wurden. Aber auch Zeitungsartikel, Fotos und Berichte und digitale Belege landeten in der Sammlung. Außerdem befragten die Studierenden Menschen in verschiedenen Funktionen zu ihren Erfahrungen mit „Der Coburger Weg“ und dokumentierten die Interviews. Dazu ein „Brief an die Zukunft“, den die Studierenden geschrieben haben. In einer großen Kiste wurde das Material jetzt in einem Schließfach im Keller des Campus Design hinterlegt. Kommende Studierendengenerationen können sich so auf eine Zeitreise begeben und die Geschichte des „Coburger Wegs“ entdecken.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die „Zeitkapsel“ ist eine riesige Holzkiste voller Dokumente, Fotos, Erinnerungsstücke: Nach dem Ende des vom Bundesbildungsministerium geförderten Projekts „Der Coburger Weg“ haben Studierende das Material zusammengetragen. Für die Zukunft wird so bewahrt und dokumentiert, was die Hochschule Coburg in den vergangenen zehn Jahren prägte.</em></p>&#13;
<p>„Der Coburger Weg“ wurde 2011 ins Leben gerufen, gefördert mit über 16 Millionen Euro aus dem „Qualitätspakt Lehre“ des Bundesforschungsministeriums, fast 40 Mitarbeitenden und klaren Zielen: die Studienqualität sowie die Berufsfähigkeit der Studierenden zu verbessern und ihr Verantwortungsbewusstsein für gesellschaftlich relevante Themen stärken. Interdisziplinarität, gemeinsame Praxisprojekte und individuelle Förderung prägen seitdem die Lehre an der Hochschule Coburg. 2020 endete die Förderung. Was bleibt?</p>&#13;
<p>Damit setzten sich <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a>-Studierende im Seminar „CoW-Archäologie“ bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtković </a>und Prof. Dr. Christian Holtorf auseinander – und sie taten es auf eine Weise, die „Der Coburger Weg“ bei den Projekten etabliert hat: kreative Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen, dabei mit sehr unterschiedlichen Stellen zusammenarbeiten. Studentin Janine Windisch weiß, dass sie solche Erfahrungen auch später im Beruf als Architektin brauchen wird: „Architektur beeinflusst den Menschen, wir benötigen immer auch Rückmeldung aus anderen Fachbereichen.“</p>&#13;
<p><strong>Eine Kiste voller Erinnerungen</strong></p>&#13;
<p>Ergebnis des Seminars ist eine „Zeitkapsel“. Studentin Anna Friedrich erklärt: „Sie bewahrt Inhalte, Ziele und Erfolge des Projekts. Dafür haben wir Material gesammelt.“ Eine Plüschkuh mit dem Logo, ein Schlüssel, der damals beim Start des Programms symbolisierte, dass sich nun ein neuer Weg öffnet. Es sind solche kleinen Gegenstände, die von den Teilnehmenden des Projekts zur Verfügung gestellt wurden. Aber auch Zeitungsartikel, Fotos und Berichte und digitale Belege landeten in der Sammlung. Außerdem befragten die Studierenden Menschen in verschiedenen Funktionen zu ihren Erfahrungen mit „Der Coburger Weg“ und dokumentierten die Interviews. Dazu ein „Brief an die Zukunft“, den die Studierenden geschrieben haben. In einer großen Kiste wurde das Material jetzt in einem Schließfach im Keller des Campus Design hinterlegt. Kommende Studierendengenerationen können sich so auf eine Zeitreise begeben und die Geschichte des „Coburger Wegs“ entdecken.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/124-ZeitkapselCoW2-1024x681.jpg"
                        fileSize="116167"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/124-ZeitkapselCOW1-657x1024.jpg"
                        fileSize="116475"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="657" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/124-ZeitkapselCOW3-671x1024.jpg"
                        fileSize="66034"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="671" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Unendliche Lust: Forschung über Sex im Alter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/unendliche-lust-forschung-ueber-sex-im-alter/</link>
                <pubDate>Thu, 22 Jul 2021 05:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/unendliche-lust-forschung-ueber-sex-im-alter/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wechseljahre, Erektionsprobleme, Krankheit: Altwerden verändert den Körper. Wie ist das dann mit dem Sex? Wann lässt die Lust nach? „Gar nicht“, sagt Prof. Dr. Michael Vogt von der Hochschule Coburg. Die Wahrheit über Sex im Alter ist anders als die meisten es sich vorstellen – und davon können auch junge Paare lernen.</em></p>&#13;
<p>Der Körper altert. Das ist im Bett ein Problem. Aber nicht wegen Rückenschmerzen und anderer Beschwerden – dafür findet sich immer irgendein Kissen, eine bessere Position oder sonstige Unterstützung. Das eigentliche Problem ist, dass sich die Bedürfnisse verändern und viele Paare nicht darüber sprechen. „In einer Welt, in der es um Erfolge geht, ist es schwer, sich nackt und verletzlich zu zeigen. Auch für die Jungen“, sagt Prof. Dr. Michael Vogt. „Aber bei älteren Menschen ist es ausgeprägter. Sie haben oft nicht gelernt, eigene Dinge zur Sprache zu bringen.“</p>&#13;
<p>An der Fakultät für Soziale Arbeit der Hochschule Coburg forscht Vogt zu Partnerschaft und zu Sexualität im Alter und ist deutschlandweit einer der wenigen Experten, die sich mit dem Thema beschäftigen. „Als ich in den 1990er Jahren damit angefangen habe, gab es eine Handvoll Wissenschaftler, die sich damit auseinandergesetzt haben. Heute sind es immerhin zwei Dutzend. Trotzdem ist Intimität und Sexualität immer noch eines der beiden großen Tabuthemen.“ Das andere ist Sterben und Tod.</p>&#13;
<p><strong>Angehörige reagieren hilflos</strong></p>&#13;
<p>Zu Vogts Forschungsschwerpunkten gehört die Bedeutung von Sexualität bei Demenz. Die Angehörigen wissen meist nichts darüber. „Sie sind von sexuellen Ausbrüchen völlig überrascht und reagieren hilflos.“ Als Professor der Hochschule Coburg vermittelt Vogt den Studierenden der Sozialen Arbeit auch psychosoziale Kenntnisse. „In der Seniorenbegleitung bedeutet das: Die Würde und der Wert eines Menschen brauchen mehr als eine Versorgungsstruktur, die auf satt und sauber ausgerichtet ist.“ Auch Sexualität gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen. Wann die Libido endet? „Mit dem letzten Atemzug“, sagt Prof. Vogt.</p>&#13;
<p>Berührung, Halten, Wärme, einander spüren: Der Wissenschaftler definiert Sex nicht nur als Geschlechtsverkehr, sondern zählt auch sexuelle Gedanken und Gefühle dazu. „Die Ausdrucksformen unserer Gefühle verändern sich mit dem Lebensalter: Das reicht von allen möglichen Stellungen bis zu einem zärtlichen Streicheln des Gesichts.“ Die Freude an der Lust hält den Körper gesund – und die Beziehung glücklich.</p>&#13;
<p><strong>Corona macht Beziehungsprobleme sichtbar</strong></p>&#13;
<p>Durch Corona hat das Thema an Bedeutung gewonnen, wie Vogt auch in seiner Funktion als Paar- und Sexualtherapeut erlebt. „Je älter man wird, umso mehr macht man zusammen: Man geht gemeinsam zum Arzt, zum Einkaufen und wenn jemand anruft, schaltet man das Telefon laut. Man hat sich wenig zu erzählen.“ Wenn es wie in der Pandemie kaum andere soziale Kontakte gibt, müssen die Paare sich aufeinander beziehen. Das macht Konflikte sichtbar. Vogt spricht darüber, dass viele Probleme haben, ihren alternden Körper anzunehmen, über Scham, darüber, dass einen mit 20 Jahren etwas anderes erregt als mit 60, und auch über Dominanz – darüber, wie die Machtbalance bei alten Ehepaaren oft kippt, wenn der Mann nicht mehr kann.</p>&#13;
<p>Angst und Enttäuschungen im Schlafzimmer gibt es in jeder Generation. Partner haben nicht immer gleichzeitig die gleichen sexuellen Bedürfnisse. Nur wer es schafft, das der oder dem Liebsten zu erklären, kann darüber verhandeln. Egal in welcher körperlichen Verfassung. „Auch junge Menschen können sich – zum Beispiel wegen starker Adipositas – schwertun, mit ihrem Begehren umzugehen. Aber es gibt immer Mittel und Wege.“</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wechseljahre, Erektionsprobleme, Krankheit: Altwerden verändert den Körper. Wie ist das dann mit dem Sex? Wann lässt die Lust nach? „Gar nicht“, sagt Prof. Dr. Michael Vogt von der Hochschule Coburg. Die Wahrheit über Sex im Alter ist anders als die meisten es sich vorstellen – und davon können auch junge Paare lernen.</em></p>&#13;
<p>Der Körper altert. Das ist im Bett ein Problem. Aber nicht wegen Rückenschmerzen und anderer Beschwerden – dafür findet sich immer irgendein Kissen, eine bessere Position oder sonstige Unterstützung. Das eigentliche Problem ist, dass sich die Bedürfnisse verändern und viele Paare nicht darüber sprechen. „In einer Welt, in der es um Erfolge geht, ist es schwer, sich nackt und verletzlich zu zeigen. Auch für die Jungen“, sagt Prof. Dr. Michael Vogt. „Aber bei älteren Menschen ist es ausgeprägter. Sie haben oft nicht gelernt, eigene Dinge zur Sprache zu bringen.“</p>&#13;
<p>An der Fakultät für Soziale Arbeit der Hochschule Coburg forscht Vogt zu Partnerschaft und zu Sexualität im Alter und ist deutschlandweit einer der wenigen Experten, die sich mit dem Thema beschäftigen. „Als ich in den 1990er Jahren damit angefangen habe, gab es eine Handvoll Wissenschaftler, die sich damit auseinandergesetzt haben. Heute sind es immerhin zwei Dutzend. Trotzdem ist Intimität und Sexualität immer noch eines der beiden großen Tabuthemen.“ Das andere ist Sterben und Tod.</p>&#13;
<p><strong>Angehörige reagieren hilflos</strong></p>&#13;
<p>Zu Vogts Forschungsschwerpunkten gehört die Bedeutung von Sexualität bei Demenz. Die Angehörigen wissen meist nichts darüber. „Sie sind von sexuellen Ausbrüchen völlig überrascht und reagieren hilflos.“ Als Professor der Hochschule Coburg vermittelt Vogt den Studierenden der Sozialen Arbeit auch psychosoziale Kenntnisse. „In der Seniorenbegleitung bedeutet das: Die Würde und der Wert eines Menschen brauchen mehr als eine Versorgungsstruktur, die auf satt und sauber ausgerichtet ist.“ Auch Sexualität gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen. Wann die Libido endet? „Mit dem letzten Atemzug“, sagt Prof. Vogt.</p>&#13;
<p>Berührung, Halten, Wärme, einander spüren: Der Wissenschaftler definiert Sex nicht nur als Geschlechtsverkehr, sondern zählt auch sexuelle Gedanken und Gefühle dazu. „Die Ausdrucksformen unserer Gefühle verändern sich mit dem Lebensalter: Das reicht von allen möglichen Stellungen bis zu einem zärtlichen Streicheln des Gesichts.“ Die Freude an der Lust hält den Körper gesund – und die Beziehung glücklich.</p>&#13;
<p><strong>Corona macht Beziehungsprobleme sichtbar</strong></p>&#13;
<p>Durch Corona hat das Thema an Bedeutung gewonnen, wie Vogt auch in seiner Funktion als Paar- und Sexualtherapeut erlebt. „Je älter man wird, umso mehr macht man zusammen: Man geht gemeinsam zum Arzt, zum Einkaufen und wenn jemand anruft, schaltet man das Telefon laut. Man hat sich wenig zu erzählen.“ Wenn es wie in der Pandemie kaum andere soziale Kontakte gibt, müssen die Paare sich aufeinander beziehen. Das macht Konflikte sichtbar. Vogt spricht darüber, dass viele Probleme haben, ihren alternden Körper anzunehmen, über Scham, darüber, dass einen mit 20 Jahren etwas anderes erregt als mit 60, und auch über Dominanz – darüber, wie die Machtbalance bei alten Ehepaaren oft kippt, wenn der Mann nicht mehr kann.</p>&#13;
<p>Angst und Enttäuschungen im Schlafzimmer gibt es in jeder Generation. Partner haben nicht immer gleichzeitig die gleichen sexuellen Bedürfnisse. Nur wer es schafft, das der oder dem Liebsten zu erklären, kann darüber verhandeln. Egal in welcher körperlichen Verfassung. „Auch junge Menschen können sich – zum Beispiel wegen starker Adipositas – schwertun, mit ihrem Begehren umzugehen. Aber es gibt immer Mittel und Wege.“</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/122-Prof_Vogt_-_Foto_by_Hector_Reyes_on_Unsplash-1024x709.jpg"
                        fileSize="120040"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="709"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[IHK-Preise für Absolvent:innen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ihk-preise-fuer-absolventinnen/</link>
                <pubDate>Mon, 19 Jul 2021 04:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ihk-preise-fuer-absolventinnen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sechs Studierende, sechs Abschlussarbeiten, sechs Preise: Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg hat wieder die besten Bachelor- und Masterarbeiten der Hochschule Coburg ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Zur Förderung und Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft lobt die Industrie- und Handelskammer zu Coburg jedes Jahr ihren IHK-Preis aus. Ausgezeichnet werden die besten Abschlussarbeiten der akademischen Grade Master und Bachelor der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg. Dabei unterstreicht der IHK-Preis auch die große Bedeutung des Wissenstransfers zwischen Hochschule und Unternehmen. „Mit der Auszeichnung sollen junge Menschen motiviert werden, akademisches Wissen und fachliche Expertise mit Zielstrebigkeit und Aufgeschlossenheit an exponierten Stellen als Fach- und Führungskräfte in die Arbeitswelt einzubringen“, so IHK-Präsident Friedrich Herdan.</p>&#13;
<p>Herdan betont, dass die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und IHK als Vertreterin der gewerblichen Wirtschaft seit Jahrzehnten hohe Priorität habe. „Beim Technologietransfer sind die Kooperationsmöglichkeiten längst nicht ausgeschöpft. Deshalb hat das Thema höchste Relevanz, denn nur mit innovativen, marktfähigen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen können unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb erfolgreich sein.“</p>&#13;
<p><strong>TV Oberfranken stellt die prämierten Arbeiten vor</strong></p>&#13;
<p>Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war es in diesem Jahr nicht möglich, die herausragenden Leistungen im Rahmen einer Präsenzveranstaltung feierlich zu würdigen. Um den Absolventen dennoch eine Plattform zu bieten, wurde in Zusammenarbeit mit TV Oberfranken ein Filmbeitrag produziert, mit dem die TV-Zuschauer über die Hintergründe des Preises und die Inhalte der sechs prämierten Abschlussarbeiten informiert werden. Der Film ist <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/unsere-wirtschaft-vom-15-juli-2021/">hier in der Mediathek </a>zu sehen.</p>&#13;
<p>Im Beitrag gratuliert IHK-Präsident Herdan: „Ich wünsche den Preisträgerinnen und Preisträgern viel Erfolg für den weiteren beruflichen oder auch akademischen Werdegang. Mit ihren Abschlussarbeiten haben alle Bewerber um den IHK-Preis dafür einen wichtigen Grundstein gelegt.“ Er appellierte an die Coburger Hochschulstudentinnen und -studenten, das erworbene wissenschaftliche Potenzial in Mitgliedsfirmen unserer Region einzubringen. „Unser Wirtschaftsraum steht leistungsfähigen, akademischen wie dual gebildeten Fachkräften als beruflicher Chancenraum weit offen.“</p>&#13;
<p><strong>Offen für Studierende aller Fachbereiche</strong></p>&#13;
<p>Zur Prämierung der besten Abschlussarbeiten an der Hochschule Coburg beschließt die IHK-Vollversammlung jedes Jahr ein Preis-Budget, wobei sich Studierende aller Fachbereiche bewerben können. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, bestehend aus IHK-Präsidium und der Hauptgeschäftsführung sowie Vertretern der Hochschulleitung. „Für die Jury ist neben regionalem und wirtschaftlichem Bezug der Innovationscharakter der eingereichten Arbeiten entscheidendes Auswahlkriterium, denn Innovationen sind als Triebfedern für die erfolgreiche Entwicklung unserer Coburger Wirtschaft unverzichtbar“, sagt Friedrich Herdan.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg freut sich über die „tolle Unterstützung“ für die Studierenden: „Die jungen Leute haben in ihren Arbeiten gezeigt, was sie können und was sie für ihr Berufsleben auch mitgenommen haben.“ Die Preisträger des IHK-Preises 2020 sind: Tim Menzner, Nicolas Riedel, Leon Sohl und Uyanga Enkhbat (jeweils dotiert mit 1.000 Euro) sowie Isabel Deinhard und Nicole Roppelt (jeweils dotiert mit 500 Euro).</p>&#13;
<p><strong>Die Preisträger</strong></p>&#13;
<p><strong>Tim Menzner </strong>erhält den IHK-Preis für seine in Englisch verfasste Bachelorarbeit im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/informatik.html">Informatik</a> mit dem Titel „Above Surface Interaction for Multiscale Navigation in Virtual Reality“. Er beschäftigte sich mit der Frage, wie die Zukunft der Wissensarbeit durch digitale Werkzeuge unterstützt werden kann. Bisher werden Mensch-Maschine-Schnittstellen, wie klassische Desktop-Rechner, Tablets oder Smartphones, zur Datenbearbeitung eingesetzt. Die Virtuelle Realität bietet die Möglichkeit, digitale Daten auf neuem Wege zu erkunden und zu bearbeiten.</p>&#13;
<p><strong>Uyanga Enkhbat </strong>erhielt den IHK-Preis für ihre Bachelorarbeit „Moderne Jurte: Die Vision einer Nomadin – Die Jurte zwischen Tradition und Moderne“ im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html">Innenarchitektur</a>. Der Schwerpunkt der Arbeit der aus der Mongolei stammenden Studentin lag auf dem Entwurf einer Jurte, die modern und langlebig ist, gesundes Wohnen ermöglicht und in der man in allen Jahreszeiten zeitgemäß leben kann. Uyanga Enkhbat hat eine moderne Jurte entworfen und möchte diese zusammen mit Unternehmen der Region weiterentwickeln und produzieren.</p>&#13;
<p><strong>Nicolas Riedel </strong>überzeugte die Jury mit seiner Bachelorarbeit „Virtuelle Abbildung einer hydraulischen Achse mit SimulationX“ im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/maschinenbau.html">Maschinenbau</a>. Um hydraulische Anwendungen zu simulieren, erstellte er den virtuellen Zwilling einer hydraulischen Achse. Das dafür ausgewählte Testobjekt war eine gesteuerte Sekundärachse einer vollautomatisierten Anlage für die Kalksandsteinherstellung, wobei Nicolas Riedel zur Umsetzung dieser Aufgabe die Computer-aided-Engineering-Software „SimulationX“ nutzte.</p>&#13;
<p><strong>Isabel Deinhard</strong> erhielt die Auszeichnung der IHK für ihre Bachelorarbeit „Trendwende? Analyse der Generation Z im Hinblick auf ein attraktives Arbeitgebermarketing im Bereich Talent Management“ im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft.html">Betriebswirtschaftslehre</a>. Die Arbeit thematisiert die zunehmende Relevanz einer attraktiven Arbeitgebermarke und stellt das Talent Management als fördernden Faktor in den Vordergrund. Das Ziel ist, ein zukunftsorientiertes Talent-Management-Konzept für Arbeitgeber im Hinblick auf die Zielgruppe Generation Z zu entwickeln.</p>&#13;
<p><strong>Leon Sohl </strong>verfasste seine Bachelorarbeit im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Bioanalytik</a>, inhaltlich ging es um das antimykotische Potenzial der ätherischen Ölkomponente Zimtaldehyd im Ketchup. Das Ziel der Arbeit bestand darin, neue natürliche Konservierungsmittel (ätherische Ölkomponenten) zu identifizieren und anschließend im Ketchup zu testen, um in Zukunft auf oftmals in Verruf geratene künstliche Konservierungsmittel verzichten zu können.</p>&#13;
<p><strong>Nicole Roppelt </strong>legte ihre Masterarbeit „Chancen und Herausforderungen der Rekrutierung von ausländischem Pflegepersonal“ im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/soziale-arbeit.html">Soziale Arbeit </a>vor. Das Ziel ihrer Arbeit ist zu bestimmen, welche positiven und negativen Aspekte die Anwerbung von ausländischem Personal für den Arbeitsalltag von Altenpflegekräften mit sich bringt und ob diese Strategie der Personalfindung zur Abschwächung des Personalmangels beitragen kann.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sechs Studierende, sechs Abschlussarbeiten, sechs Preise: Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg hat wieder die besten Bachelor- und Masterarbeiten der Hochschule Coburg ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Zur Förderung und Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft lobt die Industrie- und Handelskammer zu Coburg jedes Jahr ihren IHK-Preis aus. Ausgezeichnet werden die besten Abschlussarbeiten der akademischen Grade Master und Bachelor der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg. Dabei unterstreicht der IHK-Preis auch die große Bedeutung des Wissenstransfers zwischen Hochschule und Unternehmen. „Mit der Auszeichnung sollen junge Menschen motiviert werden, akademisches Wissen und fachliche Expertise mit Zielstrebigkeit und Aufgeschlossenheit an exponierten Stellen als Fach- und Führungskräfte in die Arbeitswelt einzubringen“, so IHK-Präsident Friedrich Herdan.</p>&#13;
<p>Herdan betont, dass die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und IHK als Vertreterin der gewerblichen Wirtschaft seit Jahrzehnten hohe Priorität habe. „Beim Technologietransfer sind die Kooperationsmöglichkeiten längst nicht ausgeschöpft. Deshalb hat das Thema höchste Relevanz, denn nur mit innovativen, marktfähigen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen können unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb erfolgreich sein.“</p>&#13;
<p><strong>TV Oberfranken stellt die prämierten Arbeiten vor</strong></p>&#13;
<p>Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war es in diesem Jahr nicht möglich, die herausragenden Leistungen im Rahmen einer Präsenzveranstaltung feierlich zu würdigen. Um den Absolventen dennoch eine Plattform zu bieten, wurde in Zusammenarbeit mit TV Oberfranken ein Filmbeitrag produziert, mit dem die TV-Zuschauer über die Hintergründe des Preises und die Inhalte der sechs prämierten Abschlussarbeiten informiert werden. Der Film ist <a href="https://www.tvo.de/mediathek/video/unsere-wirtschaft-vom-15-juli-2021/">hier in der Mediathek </a>zu sehen.</p>&#13;
<p>Im Beitrag gratuliert IHK-Präsident Herdan: „Ich wünsche den Preisträgerinnen und Preisträgern viel Erfolg für den weiteren beruflichen oder auch akademischen Werdegang. Mit ihren Abschlussarbeiten haben alle Bewerber um den IHK-Preis dafür einen wichtigen Grundstein gelegt.“ Er appellierte an die Coburger Hochschulstudentinnen und -studenten, das erworbene wissenschaftliche Potenzial in Mitgliedsfirmen unserer Region einzubringen. „Unser Wirtschaftsraum steht leistungsfähigen, akademischen wie dual gebildeten Fachkräften als beruflicher Chancenraum weit offen.“</p>&#13;
<p><strong>Offen für Studierende aller Fachbereiche</strong></p>&#13;
<p>Zur Prämierung der besten Abschlussarbeiten an der Hochschule Coburg beschließt die IHK-Vollversammlung jedes Jahr ein Preis-Budget, wobei sich Studierende aller Fachbereiche bewerben können. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, bestehend aus IHK-Präsidium und der Hauptgeschäftsführung sowie Vertretern der Hochschulleitung. „Für die Jury ist neben regionalem und wirtschaftlichem Bezug der Innovationscharakter der eingereichten Arbeiten entscheidendes Auswahlkriterium, denn Innovationen sind als Triebfedern für die erfolgreiche Entwicklung unserer Coburger Wirtschaft unverzichtbar“, sagt Friedrich Herdan.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg freut sich über die „tolle Unterstützung“ für die Studierenden: „Die jungen Leute haben in ihren Arbeiten gezeigt, was sie können und was sie für ihr Berufsleben auch mitgenommen haben.“ Die Preisträger des IHK-Preises 2020 sind: Tim Menzner, Nicolas Riedel, Leon Sohl und Uyanga Enkhbat (jeweils dotiert mit 1.000 Euro) sowie Isabel Deinhard und Nicole Roppelt (jeweils dotiert mit 500 Euro).</p>&#13;
<p><strong>Die Preisträger</strong></p>&#13;
<p><strong>Tim Menzner </strong>erhält den IHK-Preis für seine in Englisch verfasste Bachelorarbeit im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/informatik.html">Informatik</a> mit dem Titel „Above Surface Interaction for Multiscale Navigation in Virtual Reality“. Er beschäftigte sich mit der Frage, wie die Zukunft der Wissensarbeit durch digitale Werkzeuge unterstützt werden kann. Bisher werden Mensch-Maschine-Schnittstellen, wie klassische Desktop-Rechner, Tablets oder Smartphones, zur Datenbearbeitung eingesetzt. Die Virtuelle Realität bietet die Möglichkeit, digitale Daten auf neuem Wege zu erkunden und zu bearbeiten.</p>&#13;
<p><strong>Uyanga Enkhbat </strong>erhielt den IHK-Preis für ihre Bachelorarbeit „Moderne Jurte: Die Vision einer Nomadin – Die Jurte zwischen Tradition und Moderne“ im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html">Innenarchitektur</a>. Der Schwerpunkt der Arbeit der aus der Mongolei stammenden Studentin lag auf dem Entwurf einer Jurte, die modern und langlebig ist, gesundes Wohnen ermöglicht und in der man in allen Jahreszeiten zeitgemäß leben kann. Uyanga Enkhbat hat eine moderne Jurte entworfen und möchte diese zusammen mit Unternehmen der Region weiterentwickeln und produzieren.</p>&#13;
<p><strong>Nicolas Riedel </strong>überzeugte die Jury mit seiner Bachelorarbeit „Virtuelle Abbildung einer hydraulischen Achse mit SimulationX“ im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/maschinenbau.html">Maschinenbau</a>. Um hydraulische Anwendungen zu simulieren, erstellte er den virtuellen Zwilling einer hydraulischen Achse. Das dafür ausgewählte Testobjekt war eine gesteuerte Sekundärachse einer vollautomatisierten Anlage für die Kalksandsteinherstellung, wobei Nicolas Riedel zur Umsetzung dieser Aufgabe die Computer-aided-Engineering-Software „SimulationX“ nutzte.</p>&#13;
<p><strong>Isabel Deinhard</strong> erhielt die Auszeichnung der IHK für ihre Bachelorarbeit „Trendwende? Analyse der Generation Z im Hinblick auf ein attraktives Arbeitgebermarketing im Bereich Talent Management“ im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft.html">Betriebswirtschaftslehre</a>. Die Arbeit thematisiert die zunehmende Relevanz einer attraktiven Arbeitgebermarke und stellt das Talent Management als fördernden Faktor in den Vordergrund. Das Ziel ist, ein zukunftsorientiertes Talent-Management-Konzept für Arbeitgeber im Hinblick auf die Zielgruppe Generation Z zu entwickeln.</p>&#13;
<p><strong>Leon Sohl </strong>verfasste seine Bachelorarbeit im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Bioanalytik</a>, inhaltlich ging es um das antimykotische Potenzial der ätherischen Ölkomponente Zimtaldehyd im Ketchup. Das Ziel der Arbeit bestand darin, neue natürliche Konservierungsmittel (ätherische Ölkomponenten) zu identifizieren und anschließend im Ketchup zu testen, um in Zukunft auf oftmals in Verruf geratene künstliche Konservierungsmittel verzichten zu können.</p>&#13;
<p><strong>Nicole Roppelt </strong>legte ihre Masterarbeit „Chancen und Herausforderungen der Rekrutierung von ausländischem Pflegepersonal“ im Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/soziale-arbeit.html">Soziale Arbeit </a>vor. Das Ziel ihrer Arbeit ist zu bestimmen, welche positiven und negativen Aspekte die Anwerbung von ausländischem Personal für den Arbeitsalltag von Altenpflegekräften mit sich bringt und ob diese Strategie der Personalfindung zur Abschwächung des Personalmangels beitragen kann.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-IHKPreis2021.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-IHK-Preis_Tim_Menzner_Foto.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-IHK-Preis_UyangaEnkhbat_Foto-886x1024.jpg"
                        fileSize="182354"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="886" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-IHK-Preis_Nicolas_Riedel_Foto.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-IHK-Preis_Isabel_Deinhard_Foto-1024x683.jpg"
                        fileSize="62161"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-IHK-Preis_Leon_Sohl_Foto-733x1024.jpg"
                        fileSize="52807"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="733" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-IHK-Preis_Nicole_Roppelt_Foto.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationales Seminar zu Leadership mit US-Universität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationales-seminar-zu-leadership-mit-us-universitaet/</link>
                <pubDate>Thu, 15 Jul 2021 07:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/internationales-seminar-zu-leadership-mit-us-universitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie funktioniert das Gehirn in Bezug auf ethische Entscheidungsfindungsprozesse? Welche Motive haben Menschen für ihre Handlungen? Wie kann ich gut eine Gruppe führen? Diese Fragen wurden nun ausgewählten Studierenden aller Fakultäten bei einem internationalen Seminar beantwortet.</em></p>&#13;
<p>&nbsp;„Die Menschen waren alle so nett und ich habe so viel mitgenommen“, sprudelt es begeistert aus Christine Labohm heraus. Sie studiert im zweiten Semester Integriertes Produktdesign und hat an dem zweiwöchigen Programm teilgenommen.&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html" target="Prof. Kohls" rel="noopener">Prof. Dr. Niko Kohls </a>hat in Kooperation mit der Georgetown University und der gemeinnützigen Organisation <a href="https://lichangesummer.org/" target="Leadership Initiative" rel="noopener">Leadership Initiative (LI)</a> das Seminar „Future Skills: Readiness, Resilience, and Ethical Leadership Skills for Building a Better International Future“ mit ausgewählten Coburger Studierenden aller Fakultäten durchgeführt. „Am Ende haben 14 von 20 Studierenden das intensive Programm bis zum Ende durchgezogen“, berichtet Prof. Kohls. Der Inhalt zielt darauf ab sogenannte Future Skills zu entwickeln. Das sind Fähigkeiten wie Selbstregulation, Achtsamkeit, Resilienz und Aufmerksamkeitssteuerung, Problemlösefähigkeiten und natürlich ethische und soziale Kompetenzen. Die amerikanische Leadership Initiative bietet praxisbezogene Kurse für Schülerinnen und Schüler sowie für junge Studierende an, um sie für Führungspositionen zu qualifizieren. Dr. James Giordano ist Gastprofessor an der Hochschule Coburg und hat sich mit großem Einsatz für das Projekt engagiert: „Meine größte Motivation ist junge Menschen zu stärken, ihnen viele Fähigkeiten für die Zukunft mitzugeben und ihnen erstklassige internationale Lernerfahrungen zu ermöglichen.“</p>&#13;
<h4>Persönlichkeit entwickeln</h4>&#13;
<p>„Als Schülerin habe ich ein Auslandsjahr in England gemacht und da hatte ich bereits Psychologie als Schulfach. Das hat mich schon damals sehr interessiert.“ Darum hat sich Christine Labohm auch sofort für dieses Programm beworben. „Ich lerne immer gerne neue Menschen kennen und es hat mich sehr gereizt, weil es darum geht, wie man eine gute Führungskraft werden kann.“</p>&#13;
<p>Das Programm wurde zwei Wochen lang jeden Nachmittag durchgeführt. Nach den Vorlesungen wurde in Gruppen an einem Thema gearbeitet. Hier kamen junge Menschen aus der ganzen Welt online zusammen. Christine Labohm war mit Leuten aus China, Saudi-Arabien und den USA in einer Gruppe. Für sie war durch die Vorlesungen zum Thema „Leadership“, also Führung, der Blick geschärft: „Die Gruppe hat sehr gut funktioniert und man hat gleich gemerkt, wer angefangen hat die Führung zu übernehmen, und wer etwas stiller war.“ &nbsp;Rückblickend zeigt sich die Studentin von den vielen neuen Erkenntnissen „richtig überwältigt.“ Neben der persönlichen Entwicklung hat sie für ihr Studienfach Integriertes Produktdesign Einiges mitgenommen.<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-heinrich.html" target="Prof. Henirich" rel="noopener"> Prof. Dr. Michael Heinrich</a> von der Fakultät Design referierte zur Wirkung von Ästhetik. Christine Labohm resümiert: „Man designt Produkte ja für Menschen und dazu muss man wissen, wie Menschen „ticken“ und was sie brauchen und wie man Ästhetik damit verbinden kann.“</p>&#13;
<h4>Eine Auszeichnung und viel Lob</h4>&#13;
<p>Julius Ebert studiert dual Automatisierung und Robotik und hat auch an dem Trainingsprogramm teilgenommen. Für seine Leistungen und Beiträge im Rahmen des Workshops wurde ihm ein besonderes Stipendium verleihen. Mit der „<a href="https://lichangesummer.org/richardsonwinners/">Drew C. Richardson Memorial Scholarship</a>“ kann er einen weiteren Kurs der Leadership Initiative belegen.</p>&#13;
<p>Prof. Kohls ist nach den intensiven Wochen froh, dass alles gut gelaufen ist und möchte Lob weitergeben: „Die amerikanischen Kolleginnen und Kollegen waren von der Motivation und dem Wissen unserer Coburger Studierenden sehr angetan.“ Ebenso wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst. Christine Labohm jedenfalls schätzt die Herzlichkeit der amerikanischen Gastgeber: „Wir haben uns so gut verstanden und gleich die Handynummern ausgetauscht. Im nächsten Jahr möchte ich gerne selbst dorthin fliegen!“</p>&#13;
&#13;
<p>&lt;iframe&nbsp;width="420"&nbsp;height="315"<br /> src="https://www.youtube.com/embed/tgbNymZ7vqY"&gt;<br /> &lt;/iframe&gt;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie funktioniert das Gehirn in Bezug auf ethische Entscheidungsfindungsprozesse? Welche Motive haben Menschen für ihre Handlungen? Wie kann ich gut eine Gruppe führen? Diese Fragen wurden nun ausgewählten Studierenden aller Fakultäten bei einem internationalen Seminar beantwortet.</em></p>&#13;
<p>&nbsp;„Die Menschen waren alle so nett und ich habe so viel mitgenommen“, sprudelt es begeistert aus Christine Labohm heraus. Sie studiert im zweiten Semester Integriertes Produktdesign und hat an dem zweiwöchigen Programm teilgenommen.&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html" target="Prof. Kohls" rel="noopener">Prof. Dr. Niko Kohls </a>hat in Kooperation mit der Georgetown University und der gemeinnützigen Organisation <a href="https://lichangesummer.org/" target="Leadership Initiative" rel="noopener">Leadership Initiative (LI)</a> das Seminar „Future Skills: Readiness, Resilience, and Ethical Leadership Skills for Building a Better International Future“ mit ausgewählten Coburger Studierenden aller Fakultäten durchgeführt. „Am Ende haben 14 von 20 Studierenden das intensive Programm bis zum Ende durchgezogen“, berichtet Prof. Kohls. Der Inhalt zielt darauf ab sogenannte Future Skills zu entwickeln. Das sind Fähigkeiten wie Selbstregulation, Achtsamkeit, Resilienz und Aufmerksamkeitssteuerung, Problemlösefähigkeiten und natürlich ethische und soziale Kompetenzen. Die amerikanische Leadership Initiative bietet praxisbezogene Kurse für Schülerinnen und Schüler sowie für junge Studierende an, um sie für Führungspositionen zu qualifizieren. Dr. James Giordano ist Gastprofessor an der Hochschule Coburg und hat sich mit großem Einsatz für das Projekt engagiert: „Meine größte Motivation ist junge Menschen zu stärken, ihnen viele Fähigkeiten für die Zukunft mitzugeben und ihnen erstklassige internationale Lernerfahrungen zu ermöglichen.“</p>&#13;
<h4>Persönlichkeit entwickeln</h4>&#13;
<p>„Als Schülerin habe ich ein Auslandsjahr in England gemacht und da hatte ich bereits Psychologie als Schulfach. Das hat mich schon damals sehr interessiert.“ Darum hat sich Christine Labohm auch sofort für dieses Programm beworben. „Ich lerne immer gerne neue Menschen kennen und es hat mich sehr gereizt, weil es darum geht, wie man eine gute Führungskraft werden kann.“</p>&#13;
<p>Das Programm wurde zwei Wochen lang jeden Nachmittag durchgeführt. Nach den Vorlesungen wurde in Gruppen an einem Thema gearbeitet. Hier kamen junge Menschen aus der ganzen Welt online zusammen. Christine Labohm war mit Leuten aus China, Saudi-Arabien und den USA in einer Gruppe. Für sie war durch die Vorlesungen zum Thema „Leadership“, also Führung, der Blick geschärft: „Die Gruppe hat sehr gut funktioniert und man hat gleich gemerkt, wer angefangen hat die Führung zu übernehmen, und wer etwas stiller war.“ &nbsp;Rückblickend zeigt sich die Studentin von den vielen neuen Erkenntnissen „richtig überwältigt.“ Neben der persönlichen Entwicklung hat sie für ihr Studienfach Integriertes Produktdesign Einiges mitgenommen.<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-heinrich.html" target="Prof. Henirich" rel="noopener"> Prof. Dr. Michael Heinrich</a> von der Fakultät Design referierte zur Wirkung von Ästhetik. Christine Labohm resümiert: „Man designt Produkte ja für Menschen und dazu muss man wissen, wie Menschen „ticken“ und was sie brauchen und wie man Ästhetik damit verbinden kann.“</p>&#13;
<h4>Eine Auszeichnung und viel Lob</h4>&#13;
<p>Julius Ebert studiert dual Automatisierung und Robotik und hat auch an dem Trainingsprogramm teilgenommen. Für seine Leistungen und Beiträge im Rahmen des Workshops wurde ihm ein besonderes Stipendium verleihen. Mit der „<a href="https://lichangesummer.org/richardsonwinners/">Drew C. Richardson Memorial Scholarship</a>“ kann er einen weiteren Kurs der Leadership Initiative belegen.</p>&#13;
<p>Prof. Kohls ist nach den intensiven Wochen froh, dass alles gut gelaufen ist und möchte Lob weitergeben: „Die amerikanischen Kolleginnen und Kollegen waren von der Motivation und dem Wissen unserer Coburger Studierenden sehr angetan.“ Ebenso wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst. Christine Labohm jedenfalls schätzt die Herzlichkeit der amerikanischen Gastgeber: „Wir haben uns so gut verstanden und gleich die Handynummern ausgetauscht. Im nächsten Jahr möchte ich gerne selbst dorthin fliegen!“</p>&#13;
&#13;
<p>&lt;iframe&nbsp;width="420"&nbsp;height="315"<br /> src="https://www.youtube.com/embed/tgbNymZ7vqY"&gt;<br /> &lt;/iframe&gt;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-Labohm_Christine.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zeitzeugen zum Schlachthof gesucht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zeitzeugen-zum-schlachthof-gesucht/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Jul 2021 06:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zeitzeugen-zum-schlachthof-gesucht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>CREAPOLIS und Zukunft.Coburg.Digital suchen spannende Geschichten und lebendige Erinnerungen an den Coburger Schlachthof.</em></p>&#13;
<p>Im Laden gab‘s früher Sülze und Salami, die Landwirte aus der Region brachten ihre Tiere zum Schlachten und Metzger und Wirte kauften hier ihr Fleisch: Der Schlachthof der Stadt Coburg wurde ab 1880 errichtet, 2013 geschlossen und seitdem verändert sich das Areal. Die Direktorenvilla wird seit drei Jahren von CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, und Zukunft.Coburg.Digital mit neuem Leben erfüllt. Aktuell wird die Kühlhalle von der Stadt Coburg umgebaut, außerdem schafft die Hochschule mit einem Zentrum für Künstliche Intelligenz einen weiteren Baustein auf dem Weg zum Prinz-Albert-Campus, der auf dem Gelände entstehen soll.</p>&#13;
<p>Um auch die Geschichte des Schlachthofs zu sichern, werden nun Zeitzeugen gesucht. Flüchtlinge haben hier gewohnt, Menschen aus der Region haben hier gearbeitet und eingekauft. Wer kann sich noch erinnern, wie es auf dem Areal zuging, wer war dabei und hat Lust, das für eine Tonaufnahme zu erzählen? Carina Fobbe, Community Managerin bei CREAPOLIS, sammelt die Berichte: bis Dienstag, 27. Juli, per Mail an <a href="mailto:carina.fobbe@hs-coburg.de">carina.fobbe@hs-coburg.de</a> oder telefonisch unter 0152 / 271 682 35 kurz die Erinnerung beschreiben. Das Team sichtet dann die Vorschläge und wählt aus, was Anfang August aufgenommen wird. Etwa eine halbe Stunde sollten die Zeitzeugen einplanen, wenn ihre Erinnerung aufgezeichnet wird. Zum ersten Mal präsentiert werden die Berichte als Audio-Rundgang beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September. Ab diesem Zeitpunkt können Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Stationen auf dem Gelände mit dem Smartphone einen QR-Code einlesen und sich Zeitzeugen-Berichte aus Vergangenheit und Gegenwart anhören.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.creapolis-coburg.de/">www.creapolis-coburg.de</a></p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>CREAPOLIS und Zukunft.Coburg.Digital suchen spannende Geschichten und lebendige Erinnerungen an den Coburger Schlachthof.</em></p>&#13;
<p>Im Laden gab‘s früher Sülze und Salami, die Landwirte aus der Region brachten ihre Tiere zum Schlachten und Metzger und Wirte kauften hier ihr Fleisch: Der Schlachthof der Stadt Coburg wurde ab 1880 errichtet, 2013 geschlossen und seitdem verändert sich das Areal. Die Direktorenvilla wird seit drei Jahren von CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, und Zukunft.Coburg.Digital mit neuem Leben erfüllt. Aktuell wird die Kühlhalle von der Stadt Coburg umgebaut, außerdem schafft die Hochschule mit einem Zentrum für Künstliche Intelligenz einen weiteren Baustein auf dem Weg zum Prinz-Albert-Campus, der auf dem Gelände entstehen soll.</p>&#13;
<p>Um auch die Geschichte des Schlachthofs zu sichern, werden nun Zeitzeugen gesucht. Flüchtlinge haben hier gewohnt, Menschen aus der Region haben hier gearbeitet und eingekauft. Wer kann sich noch erinnern, wie es auf dem Areal zuging, wer war dabei und hat Lust, das für eine Tonaufnahme zu erzählen? Carina Fobbe, Community Managerin bei CREAPOLIS, sammelt die Berichte: bis Dienstag, 27. Juli, per Mail an <a href="mailto:carina.fobbe@hs-coburg.de">carina.fobbe@hs-coburg.de</a> oder telefonisch unter 0152 / 271 682 35 kurz die Erinnerung beschreiben. Das Team sichtet dann die Vorschläge und wählt aus, was Anfang August aufgenommen wird. Etwa eine halbe Stunde sollten die Zeitzeugen einplanen, wenn ihre Erinnerung aufgezeichnet wird. Zum ersten Mal präsentiert werden die Berichte als Audio-Rundgang beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September. Ab diesem Zeitpunkt können Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Stationen auf dem Gelände mit dem Smartphone einen QR-Code einlesen und sich Zeitzeugen-Berichte aus Vergangenheit und Gegenwart anhören.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.creapolis-coburg.de/">www.creapolis-coburg.de</a></p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/117-Zeitzeugenaufruf-Schlachthof-1024x683.jpg"
                        fileSize="200708"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Preis für VC-Wissenschaftler]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-preis-fuer-vc-wissenschaftler/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 09:53:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-preis-fuer-vc-wissenschaftler/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="MsoTitle"><em>Coburger Visual-Computing Wissenschaftler haben eine Animationsmethode entwickelt, die weniger Speicher braucht und gleichzeitig weniger Berechnungszeit benötigt. Dafür werden sie ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Mit ihrer Publikation „Vertex-Blend Attribute Compression” gelang es dem Coburger Bachelorabsolventen Bastian Kuth und Prof. Dr. Quirin Meyer den Wolfgang-Straßer Award für den besten Aufsatz auf der High-Performance Graphics 2021 zu gewinnen. „Allein schon, dass aus einer Bachelorarbeit eine wissenschaftliche Publikation auf einer renommierten Konferenz entsteht, ist bemerkenswert und hat uns sehr überrascht“, freut sich Quirin Meyer. Der Professor für Visual Computing ist Mitautor der Publikation und hat die Bachelorarbeit betreut. Kuth und Meyer beschäftigten sich in ihrer Publikation mit der effizienten und kompakten Darstellung von Animationen, wie sie in Videospielen häufig zum Einsatz kommt. Erstautor Kuth erklärt, was der Clou an der Sache ist: „Wir reduzieren die Animationsdaten wesentlich, aber ohne sichtbaren Verlust. Damit beschleunigen wir die Bildsynthese und verbrauchen weniger Speicher.“</p>&#13;
<h4>Internationale Konkurrenz</h4>&#13;
<p>Die High-Performance Graphics gehört zu einer der renommiertesten Informatik-Konferenzen im Bereich Computergrafik. Coronabedingt fand sie vom 6.– 9. Juli 2021 rein virtuell statt. Die dort vorgestellten Beiträge fokussierten sich auf hoch-effiziente Verfahren zur Bildsynthese, wie sie in Computerspielen, Kino- und Fernsehproduktionen sowie medizinischer, wissenschaftlicher und technischer Visualisierung zur Anwendung kommen. In diesem Jahr stammten die akzeptierten Publikationen von Einrichtungen wie dem Massachusetts Institute of Technology, der RWTH Aachen, der TU Delft und University of Tokyo, aber auch Industrievertretern wie Facebook, dem Grafikkartenhersteller Nvidia und dem Videospielentwickler Unity Technologies.</p>&#13;
<h4>Erfolg für Visual Computing</h4>&#13;
<p>Die Publikation und der Preis sind der Beleg dafür, dass die Anstrengungen der Hochschule Coburg das Fachgebiet Visual Computing auszubauen, Früchte tragen. „Wir haben hervorragende Studierende, sehr gute Lehre in den Informatikfächern und können nun, Dank unseres neuen Bachelorstudiengangs Visual Computing, in diesem Zukunftsfeld gezielt junge Menschen ausbilden und die relevanten Fragestellungen erforschen“, so Prof. Dr. Quirin Meyer, Studiengangsleiter des Studiengangs Visual Computing.&nbsp;</p>&#13;
<p>Die Videoaufzeichnung des Vortrags von Kuth und Meyer ist <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zDVJzwwTkck " target="Präsentation" rel="noopener">hier</a>&nbsp;verfügbar. Die Publikation ist <a href="https://diglib.eg.org/handle/10.2312/hpg20211282" target="Publikation" rel="noopener">hier </a>abrufbar.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoTitle"><em>Coburger Visual-Computing Wissenschaftler haben eine Animationsmethode entwickelt, die weniger Speicher braucht und gleichzeitig weniger Berechnungszeit benötigt. Dafür werden sie ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Mit ihrer Publikation „Vertex-Blend Attribute Compression” gelang es dem Coburger Bachelorabsolventen Bastian Kuth und Prof. Dr. Quirin Meyer den Wolfgang-Straßer Award für den besten Aufsatz auf der High-Performance Graphics 2021 zu gewinnen. „Allein schon, dass aus einer Bachelorarbeit eine wissenschaftliche Publikation auf einer renommierten Konferenz entsteht, ist bemerkenswert und hat uns sehr überrascht“, freut sich Quirin Meyer. Der Professor für Visual Computing ist Mitautor der Publikation und hat die Bachelorarbeit betreut. Kuth und Meyer beschäftigten sich in ihrer Publikation mit der effizienten und kompakten Darstellung von Animationen, wie sie in Videospielen häufig zum Einsatz kommt. Erstautor Kuth erklärt, was der Clou an der Sache ist: „Wir reduzieren die Animationsdaten wesentlich, aber ohne sichtbaren Verlust. Damit beschleunigen wir die Bildsynthese und verbrauchen weniger Speicher.“</p>&#13;
<h4>Internationale Konkurrenz</h4>&#13;
<p>Die High-Performance Graphics gehört zu einer der renommiertesten Informatik-Konferenzen im Bereich Computergrafik. Coronabedingt fand sie vom 6.– 9. Juli 2021 rein virtuell statt. Die dort vorgestellten Beiträge fokussierten sich auf hoch-effiziente Verfahren zur Bildsynthese, wie sie in Computerspielen, Kino- und Fernsehproduktionen sowie medizinischer, wissenschaftlicher und technischer Visualisierung zur Anwendung kommen. In diesem Jahr stammten die akzeptierten Publikationen von Einrichtungen wie dem Massachusetts Institute of Technology, der RWTH Aachen, der TU Delft und University of Tokyo, aber auch Industrievertretern wie Facebook, dem Grafikkartenhersteller Nvidia und dem Videospielentwickler Unity Technologies.</p>&#13;
<h4>Erfolg für Visual Computing</h4>&#13;
<p>Die Publikation und der Preis sind der Beleg dafür, dass die Anstrengungen der Hochschule Coburg das Fachgebiet Visual Computing auszubauen, Früchte tragen. „Wir haben hervorragende Studierende, sehr gute Lehre in den Informatikfächern und können nun, Dank unseres neuen Bachelorstudiengangs Visual Computing, in diesem Zukunftsfeld gezielt junge Menschen ausbilden und die relevanten Fragestellungen erforschen“, so Prof. Dr. Quirin Meyer, Studiengangsleiter des Studiengangs Visual Computing.&nbsp;</p>&#13;
<p>Die Videoaufzeichnung des Vortrags von Kuth und Meyer ist <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zDVJzwwTkck " target="Präsentation" rel="noopener">hier</a>&nbsp;verfügbar. Die Publikation ist <a href="https://diglib.eg.org/handle/10.2312/hpg20211282" target="Publikation" rel="noopener">hier </a>abrufbar.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/118-VC-BestPaperAward-1024x423.jpg"
                        fileSize="64747"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="423"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Die Seniors haben interessante, bunte Biografien“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-seniors-haben-alle-interessante-bunte-biografien/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 09:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-seniors-haben-alle-interessante-bunte-biografien/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wenn Akademiker ins Rentenalter kommen, haben sie reichlich Wissen und Erfahrungen gesammelt. Wer das an junge Menschen weitergeben will, ist bei den Senior Coaches der Hochschule Coburg richtig.</em></p>&#13;
<p>Axel Lindner, Jahrgang 1954, machte 1976 seinen Abschluss in Coburg an der FH, aus der später die Hochschule wurde. Der Beruf führte ihn dann zwar von seinen Coburger Ursprüngen weg, aber er blieb der Stadt und seiner alten Hochschule verbunden. 2019 gründete er mit Unterstützung von CREAPOLIS die „Senior Coaches“: eine Gruppe ehrenamtlicher Absolventinnen und Absolventen, die frisch im Ruhestand sind und ihr Praxis- und Erfahrungswissen aus dem Beruf an Studierende der Hochschule Coburg weitergeben. Lindner hat außer Elektrotechnik auch ein Sozialpädagogik-Studium abgeschlossen und erklärt im Interview kurz, worum es den Senior Coaches geht.</p>&#13;
<p><em>Seit über 30 Jahren leben Sie in der Nähe von Erlangen. Trotzdem haben Sie die Senior Coaches an der Hochschule Coburg ins Leben gerufen. Woher kommt diese Verbundenheit?</em><br /> Axel Lindner: <span style="line-height:100%">Ich bin in Coburg aufgewachsen, ein Teil meiner Familie lebt hier und ich habe </span>ein „Suchtverhältnis“ mit Coburger Bratwürsten. Irgendwie bin ich einfach verhaftet mit dieser Stadt. In Adelsdorf wohne ich, aber ich bin dort nicht vernetzt. Mit dem Ausstieg aus dem Berufsleben suchte ich eine sinnvolle Aufgabe. An der Hochschule habe ich in meiner eigenen Studienzeit einen Umgang in Wertschätzung erlebt; die Professoren und Kommilitonen waren super! Ein gutes Miteinander. Uns verband die Neugier auf technische Innovationen, es war leicht, Freundschaften zu schließen und manche hielten jahrzehntelang. Als ich ins Rentenalter kam, dachte ich: Ich habe noch frisches Fachwissen, bringe einiges an Erfahrungen mit und es wäre vielleicht eine gute Idee, wenn ältere Absolventinnen und Absolventen ihr Wissen als Ehrenamtliche an die Jungen weitergeben.</p>&#13;
<p><em>Und daraus sind die Senior Coaches entstanden?</em><br /> Ja. Ich lese die Lokalzeitung als E-Paper, bin dadurch auf CREAPOLIS, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule, aufmerksam geworden und da habe ich mich mit meiner Idee beworben und bin gleich auf offene Ohren gestoßen. Dann habe ich geschaut, wen ich noch kenne und im Umfeld von CREAPOLIS wurden weitere rührige Leute gewonnen.</p>&#13;
<p><em>Was bringt die Arbeit der Senior Coaches?</em><br /> Ziel ist im weitesten Sinne, Coaching-Angebote für Studierende zu entwickeln und umzusetzen. Das kann Einzel-Coaching sein, das Arbeiten in Studierendenprojekten oder die Teilnahme an Vorlesungen. Die Seniors haben alle interessante, bunte Biografien und kennen berufliche Sprünge. Das kann für die Studis im modernen Arbeitsmarkt auch beispielgebend sein. Es kann Mut machen. Und uns macht es Spaß, mit Studierenden und der Hochschule zusammenzuarbeiten – wir werden noch gefragt, das ist schön. Die Studierenden finden uns auf der Plattform mycampus beim Careerservice. Wer sich als Senior Coach bei uns beteiligen will, kann sich einfach per Mail an <a href="mailto:seniorcoaches@hs-coburg.de">seniorcoaches@hs-coburg.de</a> melden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn Akademiker ins Rentenalter kommen, haben sie reichlich Wissen und Erfahrungen gesammelt. Wer das an junge Menschen weitergeben will, ist bei den Senior Coaches der Hochschule Coburg richtig.</em></p>&#13;
<p>Axel Lindner, Jahrgang 1954, machte 1976 seinen Abschluss in Coburg an der FH, aus der später die Hochschule wurde. Der Beruf führte ihn dann zwar von seinen Coburger Ursprüngen weg, aber er blieb der Stadt und seiner alten Hochschule verbunden. 2019 gründete er mit Unterstützung von CREAPOLIS die „Senior Coaches“: eine Gruppe ehrenamtlicher Absolventinnen und Absolventen, die frisch im Ruhestand sind und ihr Praxis- und Erfahrungswissen aus dem Beruf an Studierende der Hochschule Coburg weitergeben. Lindner hat außer Elektrotechnik auch ein Sozialpädagogik-Studium abgeschlossen und erklärt im Interview kurz, worum es den Senior Coaches geht.</p>&#13;
<p><em>Seit über 30 Jahren leben Sie in der Nähe von Erlangen. Trotzdem haben Sie die Senior Coaches an der Hochschule Coburg ins Leben gerufen. Woher kommt diese Verbundenheit?</em><br /> Axel Lindner: <span style="line-height:100%">Ich bin in Coburg aufgewachsen, ein Teil meiner Familie lebt hier und ich habe </span>ein „Suchtverhältnis“ mit Coburger Bratwürsten. Irgendwie bin ich einfach verhaftet mit dieser Stadt. In Adelsdorf wohne ich, aber ich bin dort nicht vernetzt. Mit dem Ausstieg aus dem Berufsleben suchte ich eine sinnvolle Aufgabe. An der Hochschule habe ich in meiner eigenen Studienzeit einen Umgang in Wertschätzung erlebt; die Professoren und Kommilitonen waren super! Ein gutes Miteinander. Uns verband die Neugier auf technische Innovationen, es war leicht, Freundschaften zu schließen und manche hielten jahrzehntelang. Als ich ins Rentenalter kam, dachte ich: Ich habe noch frisches Fachwissen, bringe einiges an Erfahrungen mit und es wäre vielleicht eine gute Idee, wenn ältere Absolventinnen und Absolventen ihr Wissen als Ehrenamtliche an die Jungen weitergeben.</p>&#13;
<p><em>Und daraus sind die Senior Coaches entstanden?</em><br /> Ja. Ich lese die Lokalzeitung als E-Paper, bin dadurch auf CREAPOLIS, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule, aufmerksam geworden und da habe ich mich mit meiner Idee beworben und bin gleich auf offene Ohren gestoßen. Dann habe ich geschaut, wen ich noch kenne und im Umfeld von CREAPOLIS wurden weitere rührige Leute gewonnen.</p>&#13;
<p><em>Was bringt die Arbeit der Senior Coaches?</em><br /> Ziel ist im weitesten Sinne, Coaching-Angebote für Studierende zu entwickeln und umzusetzen. Das kann Einzel-Coaching sein, das Arbeiten in Studierendenprojekten oder die Teilnahme an Vorlesungen. Die Seniors haben alle interessante, bunte Biografien und kennen berufliche Sprünge. Das kann für die Studis im modernen Arbeitsmarkt auch beispielgebend sein. Es kann Mut machen. Und uns macht es Spaß, mit Studierenden und der Hochschule zusammenzuarbeiten – wir werden noch gefragt, das ist schön. Die Studierenden finden uns auf der Plattform mycampus beim Careerservice. Wer sich als Senior Coach bei uns beteiligen will, kann sich einfach per Mail an <a href="mailto:seniorcoaches@hs-coburg.de">seniorcoaches@hs-coburg.de</a> melden.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende gestalten Ausstellung im Kunstverein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-gestalten-ausstellung-im-kunstverein/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 06:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-gestalten-ausstellung-im-kunstverein/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Menschen in der Kunst und Künstliche Menschen sind Thema einer Ausstellung, die unter dem Titel „Homunculus – Homuncula“ bis Ende August im Kunstverein Coburg zu sehen ist. Besonders sind dabei nicht nur die&nbsp; verschiedenen Bilder und Objekte, sondern auch, wie sie präsentiert werden: Die Gestaltung der Ausstellung wurde von Studierenden der Hochschule Coburg entwickelt.</em></p>&#13;
<p>Wie können die großformatigen Bilder der Berliner Künstlerin Miriam Vlaming in den Räumen des Coburger Kunstvereins ihre Wirkung am besten entfalten? Zum Beispiel durch ringsum nackte Wände und durch Sichtachsen, die den Blick lenken. In der Projektwerkstatt „Ästhetik in Raum und Zeit“ haben Studierende der Hochschule Coburg aus den Fachbereichen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft.html">Betriebswirtschaft</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html">Innenarchitektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/soziale-arbeit.html">Soziale Arbeit </a>sich intensiv mit den Werken auseinandergesetzt, haben den Menschen in der Kunst und den künstlichen Menschen betrachtet, analysiert, kontrastiert und diskutiert. Unter Leitung von Dipl.-Ing.&nbsp; Wolfram Richter von der Fakultät Design entwickelten sie im Sommersemester ein Konzept, um die Attraktivität der Ausstellung durch verschiedene Zonen zu steigern und die Werke mit stimmungsvoller Beleuchtung in Szene zu setzen. Unterstützt wurden sie dabei durch Dipl.-Ing. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/michael-mueller.html">Michael Müller </a>vom Fachbereich Innenarchitektur und Studentin Mara Preß.</p>&#13;
<p>Dr. Reinhard Heinritz vom Kunstverein ging es bei der Kooperation darum, zeitgenössische Kunst auch an die junge Generation zu vermitteln. Der Betrachter soll zum Nachdenken und zur Diskussion menschlichen Verhaltens eingeladen werden. Die Studierenden haben ihr Empfinden und ihre Sichtweisen in Texten reflektiert. Außerdem wurde eine Besucherbefragung konzeptioniert. Dabei half Dr. Regina Graßmann vom Schreiblabor im Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule. Die anonyme Befragung wird im Wintersemester von den Studierenden ausgewertet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Menschen in der Kunst und Künstliche Menschen sind Thema einer Ausstellung, die unter dem Titel „Homunculus – Homuncula“ bis Ende August im Kunstverein Coburg zu sehen ist. Besonders sind dabei nicht nur die&nbsp; verschiedenen Bilder und Objekte, sondern auch, wie sie präsentiert werden: Die Gestaltung der Ausstellung wurde von Studierenden der Hochschule Coburg entwickelt.</em></p>&#13;
<p>Wie können die großformatigen Bilder der Berliner Künstlerin Miriam Vlaming in den Räumen des Coburger Kunstvereins ihre Wirkung am besten entfalten? Zum Beispiel durch ringsum nackte Wände und durch Sichtachsen, die den Blick lenken. In der Projektwerkstatt „Ästhetik in Raum und Zeit“ haben Studierende der Hochschule Coburg aus den Fachbereichen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft.html">Betriebswirtschaft</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html">Innenarchitektur</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/soziale-arbeit.html">Soziale Arbeit </a>sich intensiv mit den Werken auseinandergesetzt, haben den Menschen in der Kunst und den künstlichen Menschen betrachtet, analysiert, kontrastiert und diskutiert. Unter Leitung von Dipl.-Ing.&nbsp; Wolfram Richter von der Fakultät Design entwickelten sie im Sommersemester ein Konzept, um die Attraktivität der Ausstellung durch verschiedene Zonen zu steigern und die Werke mit stimmungsvoller Beleuchtung in Szene zu setzen. Unterstützt wurden sie dabei durch Dipl.-Ing. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/michael-mueller.html">Michael Müller </a>vom Fachbereich Innenarchitektur und Studentin Mara Preß.</p>&#13;
<p>Dr. Reinhard Heinritz vom Kunstverein ging es bei der Kooperation darum, zeitgenössische Kunst auch an die junge Generation zu vermitteln. Der Betrachter soll zum Nachdenken und zur Diskussion menschlichen Verhaltens eingeladen werden. Die Studierenden haben ihr Empfinden und ihre Sichtweisen in Texten reflektiert. Außerdem wurde eine Besucherbefragung konzeptioniert. Dabei half Dr. Regina Graßmann vom Schreiblabor im Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule. Die anonyme Befragung wird im Wintersemester von den Studierenden ausgewertet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Stud.gruppe_vor_Blauem_Bild_und_Boot-1024x768.jpg"
                        fileSize="144470"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Rampe_mit_stud.Texten-1024x768.jpg"
                        fileSize="88182"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Vlaming_Bilder_Stud.Texte_Brose_Sitze-1024x768.jpg"
                        fileSize="76787"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der Hochschulverein verbindet weltweit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-hochschulverein-verbindet-weltweit/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 04:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-hochschulverein-verbindet-weltweit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>So fern und doch so nah: Von Coburg sind es 8.415 Kilometer bis nach Seoul in Südkorea. Nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind es 6.292 Kilometer. Dafür, dass diese beiden Städte mit der Hochschule Coburg verbunden sind, sorgen der Hochschulverein und ein ehemaliger Student.</em></p>&#13;
<p>Sebastian Hausi dreht seine Webcam erst mal in Richtung Fenster: „Das ist der Blick, hier hinten ist gleich das Meer.“ Wolkenkratzer, Straßen und ein bisschen Meer sind zu erkennen. „Jackpot“, denkt man sich da. Hausi ergänzt lachend: „Draußen sind es momentan gefühlt 47 Grad, da kann man sich eigentlich nur drinnen aufhalten.“ Der bodenständige 38-Jährige liebt das Leben als sogenannter Expat: „Hier in Dubai arbeite ich mit Menschen aus Indien, Pakistan oder den Philippinen zusammen. Diese Herausforderung finde ich sehr spannend, schließlich hat jede Nation so ihre Eigenarten!“</p>&#13;
<h4>„Du willst es wissen“</h4>&#13;
<p>Er wurde 2018, noch vor der Corona-Pandemie, von seinem Arbeitgeber, dem deutschen Chemiekonzern FUCHS PETROLUB SE, in den Nahen Osten entsandt. Zuvor war der gebürtige Mannheimer für die Firma Brose in Coburg und in Südkorea tätig. Dennoch wollte er den berufsbegleitenden <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/betriebswirtschaft-bachelor.html" target="BWL berufsbegleitend" rel="noopener">Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft</a> an der Hochschule Coburg abschließen. „Ich wurde von Brose nach Südkorea entsendet, aber meine Frau und ich wollten trotzdem gerne noch das Studium in Coburg absolvieren“, erinnert er sich. So hat die Studienfakultät für Weiterbildung mit den damaligen Studiendekan Prof. Dr. Roland Hertrich, der mittlerweile in den Ruhestand gewechselt ist, ermöglicht, dass das Studium von Seoul aus abgeschlossen werden konnte.&nbsp;<br /> Bescheiden, aber sichtlich stolz erzählt er, dass er der Erste in seiner Familie ist, der einen akademischen Abschluss gemacht hat. „Nach dem Realschulabschluss habe ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht. Da habe ich gesehen, dass die Kollegen mit einem Studium die interessanteren Aufgaben bekommen.“ Dass er nach mehreren Weiterbildungen und neben seiner beruflichen Karriere noch ein Studium oben draufgesetzt hat, begründet er scherzhaft: „Es war so ein Ego-Ding, ich habe mir gesagt: Du willst es wissen!“</p>&#13;
<h4>Etwas zurückgeben</h4>&#13;
<p>Noch immer fühlt sich Sebastian Hausi der Hochschule Coburg sehr verbunden. „Ich bin wirklich sehr dankbar, weil ich so gut unterstützt wurde.“ Vor Kurzem ist er dem <a href="https://hochschulverein-coburg.de/" target="Hochschulverein" rel="noopener">Hochschulverein</a> beigetreten: „Ich habe aus dem Alumni-Newsletter vom Hochschulverein erfahren und gesehen, dass Prof. Hertrich dort im Vorstand ist. Da habe ich mich sofort angemeldet, denn ich möchte der Hochschule wirklich etwas zurückgeben.“ Roland Hertrich freut das: „Der Slogan unseres Fördervereins lautet ja: Unterstützung im Studium – Partner danach. Mit Sebastian Hausi sind wir nun auch bis nach Dubai vernetzt!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>So fern und doch so nah: Von Coburg sind es 8.415 Kilometer bis nach Seoul in Südkorea. Nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind es 6.292 Kilometer. Dafür, dass diese beiden Städte mit der Hochschule Coburg verbunden sind, sorgen der Hochschulverein und ein ehemaliger Student.</em></p>&#13;
<p>Sebastian Hausi dreht seine Webcam erst mal in Richtung Fenster: „Das ist der Blick, hier hinten ist gleich das Meer.“ Wolkenkratzer, Straßen und ein bisschen Meer sind zu erkennen. „Jackpot“, denkt man sich da. Hausi ergänzt lachend: „Draußen sind es momentan gefühlt 47 Grad, da kann man sich eigentlich nur drinnen aufhalten.“ Der bodenständige 38-Jährige liebt das Leben als sogenannter Expat: „Hier in Dubai arbeite ich mit Menschen aus Indien, Pakistan oder den Philippinen zusammen. Diese Herausforderung finde ich sehr spannend, schließlich hat jede Nation so ihre Eigenarten!“</p>&#13;
<h4>„Du willst es wissen“</h4>&#13;
<p>Er wurde 2018, noch vor der Corona-Pandemie, von seinem Arbeitgeber, dem deutschen Chemiekonzern FUCHS PETROLUB SE, in den Nahen Osten entsandt. Zuvor war der gebürtige Mannheimer für die Firma Brose in Coburg und in Südkorea tätig. Dennoch wollte er den berufsbegleitenden <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/betriebswirtschaft-bachelor.html" target="BWL berufsbegleitend" rel="noopener">Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft</a> an der Hochschule Coburg abschließen. „Ich wurde von Brose nach Südkorea entsendet, aber meine Frau und ich wollten trotzdem gerne noch das Studium in Coburg absolvieren“, erinnert er sich. So hat die Studienfakultät für Weiterbildung mit den damaligen Studiendekan Prof. Dr. Roland Hertrich, der mittlerweile in den Ruhestand gewechselt ist, ermöglicht, dass das Studium von Seoul aus abgeschlossen werden konnte.&nbsp;<br /> Bescheiden, aber sichtlich stolz erzählt er, dass er der Erste in seiner Familie ist, der einen akademischen Abschluss gemacht hat. „Nach dem Realschulabschluss habe ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht. Da habe ich gesehen, dass die Kollegen mit einem Studium die interessanteren Aufgaben bekommen.“ Dass er nach mehreren Weiterbildungen und neben seiner beruflichen Karriere noch ein Studium oben draufgesetzt hat, begründet er scherzhaft: „Es war so ein Ego-Ding, ich habe mir gesagt: Du willst es wissen!“</p>&#13;
<h4>Etwas zurückgeben</h4>&#13;
<p>Noch immer fühlt sich Sebastian Hausi der Hochschule Coburg sehr verbunden. „Ich bin wirklich sehr dankbar, weil ich so gut unterstützt wurde.“ Vor Kurzem ist er dem <a href="https://hochschulverein-coburg.de/" target="Hochschulverein" rel="noopener">Hochschulverein</a> beigetreten: „Ich habe aus dem Alumni-Newsletter vom Hochschulverein erfahren und gesehen, dass Prof. Hertrich dort im Vorstand ist. Da habe ich mich sofort angemeldet, denn ich möchte der Hochschule wirklich etwas zurückgeben.“ Roland Hertrich freut das: „Der Slogan unseres Fördervereins lautet ja: Unterstützung im Studium – Partner danach. Mit Sebastian Hausi sind wir nun auch bis nach Dubai vernetzt!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-Hausi_Sebastian-683x1024.jpeg"
                        fileSize="70501"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-Dubai2-602x1024.jpeg"
                        fileSize="31388"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="602" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-Dubai1-1024x768.jpeg"
                        fileSize="160623"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studie: Notbremsassistenten in Lkw retten Leben]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studie-notbremsassistenten-in-lkw-retten-leben/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Jul 2021 04:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studie-notbremsassistenten-in-lkw-retten-leben/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wenn ein Trucker das Stauende zu spät entdeckt, wird‘s brenzlig: In ihrer Masterarbeit an der Hochschule Coburg hat Sophia Hagl untersucht, inwiefern Notbremssysteme in Lkw schwere Unfälle verhindern. Dafür wurde sie ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Der Inzidenzwert ist niedrig, die Menschen sind wieder unterwegs, die Straßen voll. Damit steigt auch das Unfallrisiko. Besonders gefürchtet sind Unfälle, an denen Lkw beteiligt sind – und das zu Recht, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-ralf-reissing.html">Prof. Dr. Ralf Reißing</a>: „Die Verkehrsstatistik zeigt eindeutig, dass die Zahl der Schwerverletzten und Toten dabei deutlich höher ist.“ Technische Systeme können helfen, das Unfallrisiko zu reduzieren, wie der Professor für Automotive Software Engineering an der Hochschule Coburg erklärt. Vergangenes Jahr hat Sophia Hagl in ihrer Masterarbeit bei ihm untersucht, wie Fahrerassistenzsysteme in Lkw sich auf der Straße auswirken. Dafür wurde sie nun vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern ausgezeichnet: Sie bekam den dritten Platz im Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten zum Thema Verkehrssicherheit.</p>&#13;
<p>Hagl hat an der Hochschule Coburg <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/entwicklung-und-management-im-maschinen-und-automobilbau.html">Entwicklung &amp; Management im Maschinen- und Automobilbau</a> an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>studiert und für ihre Arbeit die Versicherungsdaten von über 3000 Lkw-Unfällen ausgewertet. „2015 wurden Notbremsassistenten und Spurverlassenswarner in der EU Pflicht für neu zugelassene Lkw – wir wollten schauen, ob sie etwas bringen.“ Im Vergleich zu den Unfällen älterer Lkw ohne diese Technik erhöhten vor allem die Notbremssysteme die Sicherheit deutlich: „Bei Lkw, die so ausgerüstet waren, gab es grundsätzlich weniger Unfälle. Wenn doch etwas passierte, waren die Verletzungen vor allem bei den Unfallgegnern weniger schlimm, weil der Lkw zum Beispiel mit geringerer Geschwindigkeit auf den Pkw auffuhr.“</p>&#13;
<p>Die international als Autonomous Emergency Braking Systems (AEBS) bezeichneten Notbremsassistenten lassen sich nach Hagls Erkenntnissen durch eine Erweiterung um Abstandsregeltempomaten noch verbessern. Außerdem kam sie zu dem Schluss, dass eine Erweiterung der EU-Verordnung für Lkw sinnvoll wäre. Prof. Reißing sagt dazu: „Die Datenauswertung ist besonders wertvoll, weil sie zeigt, wie schwere Unfälle vermieden werden können. Man sollte über eine Nachrüstungspflicht für ältere Lkw nachdenken.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn ein Trucker das Stauende zu spät entdeckt, wird‘s brenzlig: In ihrer Masterarbeit an der Hochschule Coburg hat Sophia Hagl untersucht, inwiefern Notbremssysteme in Lkw schwere Unfälle verhindern. Dafür wurde sie ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Der Inzidenzwert ist niedrig, die Menschen sind wieder unterwegs, die Straßen voll. Damit steigt auch das Unfallrisiko. Besonders gefürchtet sind Unfälle, an denen Lkw beteiligt sind – und das zu Recht, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-ralf-reissing.html">Prof. Dr. Ralf Reißing</a>: „Die Verkehrsstatistik zeigt eindeutig, dass die Zahl der Schwerverletzten und Toten dabei deutlich höher ist.“ Technische Systeme können helfen, das Unfallrisiko zu reduzieren, wie der Professor für Automotive Software Engineering an der Hochschule Coburg erklärt. Vergangenes Jahr hat Sophia Hagl in ihrer Masterarbeit bei ihm untersucht, wie Fahrerassistenzsysteme in Lkw sich auf der Straße auswirken. Dafür wurde sie nun vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern ausgezeichnet: Sie bekam den dritten Platz im Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten zum Thema Verkehrssicherheit.</p>&#13;
<p>Hagl hat an der Hochschule Coburg <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/entwicklung-und-management-im-maschinen-und-automobilbau.html">Entwicklung &amp; Management im Maschinen- und Automobilbau</a> an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik </a>studiert und für ihre Arbeit die Versicherungsdaten von über 3000 Lkw-Unfällen ausgewertet. „2015 wurden Notbremsassistenten und Spurverlassenswarner in der EU Pflicht für neu zugelassene Lkw – wir wollten schauen, ob sie etwas bringen.“ Im Vergleich zu den Unfällen älterer Lkw ohne diese Technik erhöhten vor allem die Notbremssysteme die Sicherheit deutlich: „Bei Lkw, die so ausgerüstet waren, gab es grundsätzlich weniger Unfälle. Wenn doch etwas passierte, waren die Verletzungen vor allem bei den Unfallgegnern weniger schlimm, weil der Lkw zum Beispiel mit geringerer Geschwindigkeit auf den Pkw auffuhr.“</p>&#13;
<p>Die international als Autonomous Emergency Braking Systems (AEBS) bezeichneten Notbremsassistenten lassen sich nach Hagls Erkenntnissen durch eine Erweiterung um Abstandsregeltempomaten noch verbessern. Außerdem kam sie zu dem Schluss, dass eine Erweiterung der EU-Verordnung für Lkw sinnvoll wäre. Prof. Reißing sagt dazu: „Die Datenauswertung ist besonders wertvoll, weil sie zeigt, wie schwere Unfälle vermieden werden können. Man sollte über eine Nachrüstungspflicht für ältere Lkw nachdenken.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/106-AuszeichnungMasterarbeit_Sophia_Hagl-1024x768.jpg"
                        fileSize="109551"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ReissingRalf.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Viele Aktionen zum Jubiläum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/viele-aktionen-zum-jubilaeum/</link>
                <pubDate>Tue, 06 Jul 2021 09:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/viele-aktionen-zum-jubilaeum/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Zum 50-Jährigen Jubiläum veranstaltete die Hochschule einen außergewöhnlichen Tag der offenen Türe und&nbsp;kam dazu einfach in die Stadt. Dort konnte sich jeder über die Hochschule informieren und die Premiere einer eigenen Stadtführung miterleben. Außerdem war die Vernetzungsplattform CREAPOLIS mit einem mobilen Mini-Makerspace vertreten.&nbsp;Wir vom Hochschulfernsehen waren dabei und haben den neuen Audioguide gleich ausprobiert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zum 50-Jährigen Jubiläum veranstaltete die Hochschule einen außergewöhnlichen Tag der offenen Türe und&nbsp;kam dazu einfach in die Stadt. Dort konnte sich jeder über die Hochschule informieren und die Premiere einer eigenen Stadtführung miterleben. Außerdem war die Vernetzungsplattform CREAPOLIS mit einem mobilen Mini-Makerspace vertreten.&nbsp;Wir vom Hochschulfernsehen waren dabei und haben den neuen Audioguide gleich ausprobiert.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Hochschule feiert: „Let it roll“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-hochschule-feiert-let-it-roll/</link>
                <pubDate>Mon, 28 Jun 2021 13:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-hochschule-feiert-let-it-roll/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Pandemie macht erfinderisch: Statt der üblichen Abschlussfeier im Kongresshaus wurden knapp 250 Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg mit einer Abschlussfahrt über den Campus verabschiedet. Radio EINS übertrug die Feier als Live-Radioshow. Außerdem präsentierte sich die Hochschule am Wochenende zu ihrem 50. Jubiläum in der Innenstadt. </em></p>&#13;
<p>Mit der Verteidigung der Bachelorarbeiten endete ihr Studium. „Das war Ende Januar und natürlich online“, erzählt Johanna Fritsche. Ein paar Wochen später kam das Zeugnis per Post. Aber so unpersönlich sollte es nach sieben Semestern nicht enden. Heute wird gefeiert. Johanna hat ihren Liebsten als Fahrer engagiert und ein sommerliches Abendkleid angezogen. Auf dem Parkplatz Sonneberger Straße unterhalb der Hochschule steigt sie aus dem blauen Kleinwagen, ihr Kommilitone Felix Pfaff klettert von der Rückbank: „Wegen Corona konnte es keine Abschlussfeier im Kongresshaus geben“, sagt er, öffnet den Kofferraum: Er verteilt Bier und selbstgebackene Mohnschnecken. Tessa Wolter, ebenfalls eine Kommilitonin, grinst: „Es ist einfach schön, dass trotz Corona etwas angeboten wird.“ Die drei haben Bioanalytik studiert und sind die ersten, die am Freitagabend zur Abschlussfahrt für Absolventen der Hochschule Coburg eintrudeln.</p>&#13;
<p><strong>Live im Radio</strong></p>&#13;
<p>Eine Stunde später geht es offiziell los: Die Absolventinnen und Absolventen fahren im Autokorso hinauf zur Hochschule. „Let it roll“, ruft Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze aus den Lautsprechern. Es ist die erste Abschlussfeier, die live im Radio übertragen wird. Am Drive-in Schalter auf dem Parkplatz gratulieren Lehrende und weitere Mitarbeitende den Studierenden ihrer Fakultät, reichen Snacks und Getränke in die Autos. Aus allen Fenstern schallt die gleiche Musik. Radio EINS spielt drei Stunden lang nur Songs, die sich die Studierenden gewünscht hatten. Tessa Wolter hat sich „Wenn ich groß bin“ der Berliner Band SDP ausgesucht, Felix Pfaff den Klassiker „The Longest Time“ von Billy Joel und Johanna Fritsche die Single „It‘s time“ der US-Rocker Imagine Dragons. Radio-EINS-Moderatorin Uli Noll ist begeistert von der musikalischen Vielfalt und der Freude der Studierenden. Viele können die Füße nicht stillhalten. Sitztanz im Auto.</p>&#13;
<p><strong>Hochschulleitung und Red Hot Chili Peppers</strong></p>&#13;
<p>Oben vor der Aula an der Straße wartet die Hochschulleitung: Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und die Vizepräsidentinnen Prof. Dr. Jutta Michel, Prof. Dr. Susanne Aileen Funke und Prof. Dr. Nicole Hegel wippen im Takt zu Phil Collins, den Red Hot Chili Peppers, Ramstein. „Ich bin total begeistert, so viele Menschen zu sehen“, freut sich Michel im Radiointerview. Die Professorinnen reichen Mappen mit Absolventennadeln, Leistungsmedaillen und Verdienstmedaillen in die Autos, gratulieren, lachen, winken. Auch die Studis winken wild, bis sie um die Kurve verschwunden sind.</p>&#13;
<p><strong>Teil 2: Jubiläumsfeier</strong></p>&#13;
<p>Unterstützt wurde die Feier von der Studierendenvertretung und den Fakultäten. Organisiert und geplant hat sie das Referat für Kommunikation der Hochschule; diejenige, die sich vor allem darum gekümmert hatte, saß am Freitagabend im letzten Auto: Veranstaltungsmanagerin Lena Strauch hat selbst im Wintersemester an der Hochschule Coburg ihren Master in Betriebswirtschaft abgeschlossen. Sie war auch am nächsten Tag wieder voll dabei, denn am Samstag feierte die Hochschule im Rahmen ihres Jubiläumsjahres gleich weiter. Vorm stadtpunkt fugenlos in der Herrngasse 7&nbsp; wurden Besucherinnen und Besucher begrüßt von Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser, Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, den Vizepräsidentinnen, dem Team des Referats für Kommunikation und der Innovations- und Vernetzungsplattform CREAPOLIS. Es gab einen mobilen Makerspace, viele informierten sich über die neue Stadtführung „Auf Hochschulspuren in Coburg“, die es in der Guidemate App als kostenlosen Audioguide fürs Smartphone gibt. Die Fotobox war auch bei Touristen beliebt – und für viele der Absolventinnen und Absolventen nutzten die Gelegenheit, sich hier noch eine besondere Erinnerung an das Wochenende mit ihrer besonderen Abschlussfeier mitzunehmen.</p>&#13;
<p>Hier geht's zum <a href="http://  https://www.radioeins.com/mediathek/kategorie/audiothek/audio/hochschule-coburg-abschlussfahrt-2021-live-bei-radio-eins">Podcast</a> der Abschlussfahrt bei Radio EINS.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Pandemie macht erfinderisch: Statt der üblichen Abschlussfeier im Kongresshaus wurden knapp 250 Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Coburg mit einer Abschlussfahrt über den Campus verabschiedet. Radio EINS übertrug die Feier als Live-Radioshow. Außerdem präsentierte sich die Hochschule am Wochenende zu ihrem 50. Jubiläum in der Innenstadt. </em></p>&#13;
<p>Mit der Verteidigung der Bachelorarbeiten endete ihr Studium. „Das war Ende Januar und natürlich online“, erzählt Johanna Fritsche. Ein paar Wochen später kam das Zeugnis per Post. Aber so unpersönlich sollte es nach sieben Semestern nicht enden. Heute wird gefeiert. Johanna hat ihren Liebsten als Fahrer engagiert und ein sommerliches Abendkleid angezogen. Auf dem Parkplatz Sonneberger Straße unterhalb der Hochschule steigt sie aus dem blauen Kleinwagen, ihr Kommilitone Felix Pfaff klettert von der Rückbank: „Wegen Corona konnte es keine Abschlussfeier im Kongresshaus geben“, sagt er, öffnet den Kofferraum: Er verteilt Bier und selbstgebackene Mohnschnecken. Tessa Wolter, ebenfalls eine Kommilitonin, grinst: „Es ist einfach schön, dass trotz Corona etwas angeboten wird.“ Die drei haben Bioanalytik studiert und sind die ersten, die am Freitagabend zur Abschlussfahrt für Absolventen der Hochschule Coburg eintrudeln.</p>&#13;
<p><strong>Live im Radio</strong></p>&#13;
<p>Eine Stunde später geht es offiziell los: Die Absolventinnen und Absolventen fahren im Autokorso hinauf zur Hochschule. „Let it roll“, ruft Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze aus den Lautsprechern. Es ist die erste Abschlussfeier, die live im Radio übertragen wird. Am Drive-in Schalter auf dem Parkplatz gratulieren Lehrende und weitere Mitarbeitende den Studierenden ihrer Fakultät, reichen Snacks und Getränke in die Autos. Aus allen Fenstern schallt die gleiche Musik. Radio EINS spielt drei Stunden lang nur Songs, die sich die Studierenden gewünscht hatten. Tessa Wolter hat sich „Wenn ich groß bin“ der Berliner Band SDP ausgesucht, Felix Pfaff den Klassiker „The Longest Time“ von Billy Joel und Johanna Fritsche die Single „It‘s time“ der US-Rocker Imagine Dragons. Radio-EINS-Moderatorin Uli Noll ist begeistert von der musikalischen Vielfalt und der Freude der Studierenden. Viele können die Füße nicht stillhalten. Sitztanz im Auto.</p>&#13;
<p><strong>Hochschulleitung und Red Hot Chili Peppers</strong></p>&#13;
<p>Oben vor der Aula an der Straße wartet die Hochschulleitung: Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und die Vizepräsidentinnen Prof. Dr. Jutta Michel, Prof. Dr. Susanne Aileen Funke und Prof. Dr. Nicole Hegel wippen im Takt zu Phil Collins, den Red Hot Chili Peppers, Ramstein. „Ich bin total begeistert, so viele Menschen zu sehen“, freut sich Michel im Radiointerview. Die Professorinnen reichen Mappen mit Absolventennadeln, Leistungsmedaillen und Verdienstmedaillen in die Autos, gratulieren, lachen, winken. Auch die Studis winken wild, bis sie um die Kurve verschwunden sind.</p>&#13;
<p><strong>Teil 2: Jubiläumsfeier</strong></p>&#13;
<p>Unterstützt wurde die Feier von der Studierendenvertretung und den Fakultäten. Organisiert und geplant hat sie das Referat für Kommunikation der Hochschule; diejenige, die sich vor allem darum gekümmert hatte, saß am Freitagabend im letzten Auto: Veranstaltungsmanagerin Lena Strauch hat selbst im Wintersemester an der Hochschule Coburg ihren Master in Betriebswirtschaft abgeschlossen. Sie war auch am nächsten Tag wieder voll dabei, denn am Samstag feierte die Hochschule im Rahmen ihres Jubiläumsjahres gleich weiter. Vorm stadtpunkt fugenlos in der Herrngasse 7&nbsp; wurden Besucherinnen und Besucher begrüßt von Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser, Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, den Vizepräsidentinnen, dem Team des Referats für Kommunikation und der Innovations- und Vernetzungsplattform CREAPOLIS. Es gab einen mobilen Makerspace, viele informierten sich über die neue Stadtführung „Auf Hochschulspuren in Coburg“, die es in der Guidemate App als kostenlosen Audioguide fürs Smartphone gibt. Die Fotobox war auch bei Touristen beliebt – und für viele der Absolventinnen und Absolventen nutzten die Gelegenheit, sich hier noch eine besondere Erinnerung an das Wochenende mit ihrer besonderen Abschlussfeier mitzunehmen.</p>&#13;
<p>Hier geht's zum <a href="http://  https://www.radioeins.com/mediathek/kategorie/audiothek/audio/hochschule-coburg-abschlussfahrt-2021-live-bei-radio-eins">Podcast</a> der Abschlussfahrt bei Radio EINS.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/008-AbsolventInnenverabschiedung-2021-679x1024.jpg"
                        fileSize="205908"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="679" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Tor-auf-1024x840.jpg"
                        fileSize="183069"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="840"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/029-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="162021"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/046-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="226510"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/050-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="121563"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/062-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="116759"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/083-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="160734"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/147-AbsolventInnenverabschiedung-2021-679x1024.jpg"
                        fileSize="117560"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="679" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/143-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="100509"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/151-AbsolventInnenverabschiedung-2021-679x1024.jpg"
                        fileSize="195096"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="679" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/157-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="121329"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/162-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="100164"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/173-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="119707"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="130873"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/226-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="104153"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/053-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="141831"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/193-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="125290"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/036-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="146336"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/036-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1-1024x679.jpg"
                        fileSize="151294"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/134-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="160585"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="91183"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/108-AbsolventInnenverabschiedung-2021-1024x679.jpg"
                        fileSize="185001"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/116-AbsolventInnenverabschiedung-2021-679x1024.jpg"
                        fileSize="124376"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="679" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Abschlussfahrt_und_Jubilaeum-7-768x1024.jpg"
                        fileSize="178471"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Abschlussfahrt_und_Jubilaeum-8-768x1024.jpg"
                        fileSize="245935"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Abschlussfahrt_und_Jubilaeum-9.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_1314-1024x681.jpg"
                        fileSize="235942"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_1226-1024x681.jpg"
                        fileSize="176635"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_1294-1024x681.jpg"
                        fileSize="170673"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_1278-1024x681.jpg"
                        fileSize="123495"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_1302-1024x681.jpg"
                        fileSize="118855"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Druckfrisch: Das Hochschulmagazin 2021 ist da]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/druckfrisch-das-hochschulmagazin-2021-ist-da/</link>
                <pubDate>Fri, 25 Jun 2021 04:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/druckfrisch-das-hochschulmagazin-2021-ist-da/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein bisschen Geschichte und viele Geschichten: Das Jubiläumsmagazin „50 Jahre Hochschule Coburg“ ist gerade gedruckt und online erschienen. </em></p>&#13;
<p>Viele halten unser neues Hochschulmagazin&nbsp;schon in der Hand, nun kann auch online auf <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/rz_magazin_a4_is_20210621">issuu</a> darin geschmökert werden. Was die Hochschule heute ausmacht, welche Ziele sie hat und wie sich das alles entwickelte, ist Thema der Jubiläumsausgabe 2021.</p>&#13;
<p>Die Ursprünge der Hochschule Coburg gehen zurück bis zur Schule für bürgerliche Baukunst, die der herzogliche Hofbaumeister Friedrich Streib 1814 in Coburg eröffnet hatte – aber die Geschichte des akademischen Betriebs in Coburg beginnt 1971: Vor 50 Jahren wurde die Fachhochschule (FH) gegründet. Aus ihre entwickelte sich eine renommierte Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) mit praxisbezogener Lehre und anwendungsorientierter Forschung.</p>&#13;
<p>Im Magazin geht es um Geschichte und Geschichten, um aktuelle Entwicklungen und Projekte, aber auch um das Leben an der Hochschule. Sie wurde und wird von Menschen geprägt, die ihr Wissen, ihre Fähigkeiten, ihr Engagement und ihre Leidenschaft einbringen. Ihnen ist das Magazin gewidmet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein bisschen Geschichte und viele Geschichten: Das Jubiläumsmagazin „50 Jahre Hochschule Coburg“ ist gerade gedruckt und online erschienen. </em></p>&#13;
<p>Viele halten unser neues Hochschulmagazin&nbsp;schon in der Hand, nun kann auch online auf <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/rz_magazin_a4_is_20210621">issuu</a> darin geschmökert werden. Was die Hochschule heute ausmacht, welche Ziele sie hat und wie sich das alles entwickelte, ist Thema der Jubiläumsausgabe 2021.</p>&#13;
<p>Die Ursprünge der Hochschule Coburg gehen zurück bis zur Schule für bürgerliche Baukunst, die der herzogliche Hofbaumeister Friedrich Streib 1814 in Coburg eröffnet hatte – aber die Geschichte des akademischen Betriebs in Coburg beginnt 1971: Vor 50 Jahren wurde die Fachhochschule (FH) gegründet. Aus ihre entwickelte sich eine renommierte Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) mit praxisbezogener Lehre und anwendungsorientierter Forschung.</p>&#13;
<p>Im Magazin geht es um Geschichte und Geschichten, um aktuelle Entwicklungen und Projekte, aber auch um das Leben an der Hochschule. Sie wurde und wird von Menschen geprägt, die ihr Wissen, ihre Fähigkeiten, ihr Engagement und ihre Leidenschaft einbringen. Ihnen ist das Magazin gewidmet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/LY_Banner_750x400_20210623.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zentrum für künstliche Intelligenz in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zentrum-fuer-kuenstliche-intelligenz-in-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 24 Jun 2021 12:44:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zentrum-fuer-kuenstliche-intelligenz-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg schafft ein neues Kompetenzzentrum für angewandte künstliche Intelligenz (KI). Es wird sich mit den Entwicklungen in den Bereichen Industrie 4.0, Mobility und Smart City, Visual Computing, IT-Sicherheit sowie dem Internet der Dinge beschäftigen. Darüber hinaus sollen ethische Fragestellungen der künstlichen Intelligenz untersucht werden. Und es gibt einen Schwerpunkt, in dem es um die Auswirkungen von KI auf die Versicherungswirtschaft geht.</em></p>&#13;
<p>Mit dem KI-Kompetenzzentrum bündelt die Hochschule Coburg ihre bereits vorhandenen Kompetenzen auf den Gebieten Data Mining, KI für virtuelle und erweiterte Realität, Bioinformatik, Internet der Dinge und Sensordatenverarbeitung. Durch die Hightech Agenda des Freistaates Bayern kamen neue Bereiche hinzu. So setzt sich <a href="t3://page?uid=1222">Prof. Dr. Georg Arbeiter</a> mit KI im autonomen Fahren auseinander, <a href="t3://page?uid=1224">Prof. Dr. Florian Mittag</a> bearbeitet KI im Visual Computing und <a href="t3://page?uid=1251">Prof. Dr. Jochen Leidner</a> geht den Fragen des verantwortungsvollen Einsatzes von KI im Versicherungsbereich nach. Außerdem wird aktuell eine weitere Professur für KI und Datenstromanalyse besetzt.</p>&#13;
<p><strong>High Performance Computer Cluster</strong></p>&#13;
<p>Durch einen erfolgreichen Projektantrag beim Bundesforschungsministerium konnte sich die Hochschule Coburg 1 Mio. Euro für den Aufbau von extrem leistungsfähigen KI-Rechnern, einem so genannten High Performance Computer Cluster, sichern. Herzstück des Ganzen ist ein sogenanntes GPU-Cluster, bei dem mehrere GPUs, das sind leistungsstarke Grafikprozessoren, zu einem Verbund zusammengeschaltet sind. Sie eignen sich aufgrund ihrer Architektur sehr gut für High Performance Computing. Denn die modernen KI-Techniken mit ihren umfangreichen Lernprozessen erfordern die parallele Verarbeitung großer Datenmengen für das Training der KI-Algorithmen und damit hohe Rechnerkapazitäten. Anfang des Jahres erhielt die Hochschule vom Freistaat Bayern zudem die Zusicherung der Finanzierung eines Institutsbaus in Höhe von 4,1 Mio. Euro. Das Kompetenzzentrum wird seinen Sitz am neuen „Prinz-Albert-Campus“ haben, der am ehemaligen Schlachthofgelände in Coburg entsteht.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze betont: „Mit dem neuen KI-Kompetenzzentrum und der interdisziplinären Verzahnung von Forschung und Lehre im Bereich künstliche Intelligenz wird die Hochschule Coburg zum Zentrum für angewandte KI-Forschung in der Region. Wir bilden Fach- und Führungskräfte aus, die über entsprechende KI-Kompetenzen verfügen. Und in der Zusammenarbeit mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen können wir interessante Forschungs- und Transferprojekten in der Region und darüber hinaus realisieren.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg schafft ein neues Kompetenzzentrum für angewandte künstliche Intelligenz (KI). Es wird sich mit den Entwicklungen in den Bereichen Industrie 4.0, Mobility und Smart City, Visual Computing, IT-Sicherheit sowie dem Internet der Dinge beschäftigen. Darüber hinaus sollen ethische Fragestellungen der künstlichen Intelligenz untersucht werden. Und es gibt einen Schwerpunkt, in dem es um die Auswirkungen von KI auf die Versicherungswirtschaft geht.</em></p>&#13;
<p>Mit dem KI-Kompetenzzentrum bündelt die Hochschule Coburg ihre bereits vorhandenen Kompetenzen auf den Gebieten Data Mining, KI für virtuelle und erweiterte Realität, Bioinformatik, Internet der Dinge und Sensordatenverarbeitung. Durch die Hightech Agenda des Freistaates Bayern kamen neue Bereiche hinzu. So setzt sich <a href="t3://page?uid=1222">Prof. Dr. Georg Arbeiter</a> mit KI im autonomen Fahren auseinander, <a href="t3://page?uid=1224">Prof. Dr. Florian Mittag</a> bearbeitet KI im Visual Computing und <a href="t3://page?uid=1251">Prof. Dr. Jochen Leidner</a> geht den Fragen des verantwortungsvollen Einsatzes von KI im Versicherungsbereich nach. Außerdem wird aktuell eine weitere Professur für KI und Datenstromanalyse besetzt.</p>&#13;
<p><strong>High Performance Computer Cluster</strong></p>&#13;
<p>Durch einen erfolgreichen Projektantrag beim Bundesforschungsministerium konnte sich die Hochschule Coburg 1 Mio. Euro für den Aufbau von extrem leistungsfähigen KI-Rechnern, einem so genannten High Performance Computer Cluster, sichern. Herzstück des Ganzen ist ein sogenanntes GPU-Cluster, bei dem mehrere GPUs, das sind leistungsstarke Grafikprozessoren, zu einem Verbund zusammengeschaltet sind. Sie eignen sich aufgrund ihrer Architektur sehr gut für High Performance Computing. Denn die modernen KI-Techniken mit ihren umfangreichen Lernprozessen erfordern die parallele Verarbeitung großer Datenmengen für das Training der KI-Algorithmen und damit hohe Rechnerkapazitäten. Anfang des Jahres erhielt die Hochschule vom Freistaat Bayern zudem die Zusicherung der Finanzierung eines Institutsbaus in Höhe von 4,1 Mio. Euro. Das Kompetenzzentrum wird seinen Sitz am neuen „Prinz-Albert-Campus“ haben, der am ehemaligen Schlachthofgelände in Coburg entsteht.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze betont: „Mit dem neuen KI-Kompetenzzentrum und der interdisziplinären Verzahnung von Forschung und Lehre im Bereich künstliche Intelligenz wird die Hochschule Coburg zum Zentrum für angewandte KI-Forschung in der Region. Wir bilden Fach- und Führungskräfte aus, die über entsprechende KI-Kompetenzen verfügen. Und in der Zusammenarbeit mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen können wir interessante Forschungs- und Transferprojekten in der Region und darüber hinaus realisieren.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/105-KI_Kompetenzzentrum_Grubert-1024x683.jpg"
                        fileSize="146150"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Innovationen erfordern Kulturwandel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/innovationen-erfordern-kulturwandel/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 07:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/innovationen-erfordern-kulturwandel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>„Kreativität ist der Rohstoff für Innovationen“, davon ist Professor Dr. Michael Hartmann überzeugt. Er lehrt Industriegütermarketing an der Hochschule Coburg und war Referent der Juni-Veranstaltung von „Innovation durch Dialog“, die auch diesmal online stattfand. Gemeinsam mit Thomas Luger, Geschäftsführer Confiserie Burg Lauenstein, und der Innovationsberaterin Catharina Stamm ging er der Frage nach, wie Innovationen im Unternehmen gefördert werden können. </em></p>&#13;
<p>„Wir leben in einer Kreativwirtschaft“ stellt <a href="t3://page?uid=1032">Professor Hartmann</a> fest. Und damit meint er nicht in erster Linie die klassische Kultur- und Kreativwirtschaft, sondern das Streben der Unternehmen nach individualisierten Produkten. Als Beispiel nennt er das Unternehmen Starbucks, das zwar ein hoch standardisiertes Unternehmen sei, dem Kunden aber Individualität vermittle. Beginnend bei der großen Produktpalette bis hin zum personalisierten Kaffeebecher an der Getränkeausgabe. Wie entstehen innovative, aber auch wirtschaftliche Ideen in Organisationen? Für Professor Hartmann sind es Neugier und die Freude der Mitarbeitenden, eine Aufgabe zu lösen, ebenso wie Ausdauer und Beharrlichkeit. Dazu braucht es innerhalb einer Organisation die Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen.</p>&#13;
<p><strong>Fehler machen dürfen </strong></p>&#13;
<p>Innovationen sind für den Geschäftsführer Thomas Luger alle Veränderungen, die den Kund:innen einen zusätzlichen Nutzen bieten. Sie müssen nicht zwingend produktgetrieben und nach außen gerichtet sein. „Der Kunde ist für uns nicht nur der klassische Konsument der Pralinen, sondern zum Beispiel auch der Mitarbeiter aus der Finanzabteilung, die Kollegin aus dem Personal oder ein Vertriebspartner“, betont Thomas Luger. Damit Innovationen entstehen braucht es den Mut, Neues auszuprobieren und auch mal Fehler machen zu dürfen. Neben einer positiven Fehlerkultur sind für Luger Zeit und Freiräume zum Experimentieren essentiell sowie ein hohes Maß an Prozesstransparenz innerhalb der Organisation. Am wichtigsten sind für ihn jedoch motivierte und begeisterte Mitarbeitende, die ein Unternehmen zu einer kreativen und innovativen Organisation machen. Die Herausforderung sei es, bereits beim Recruiting-Prozess diese Fähigkeiten bei den Bewerber:innen zu erkennen.</p>&#13;
<p><strong>Menschen gestalten innovative Unternehmen</strong></p>&#13;
<p>Die Innovationsberaterin Catharina Stamm sieht bei Kreativität und Innovation weniger den Prozess, sondern vielmehr den Weg zur Innovation: „Das Bild vom Weg ist für mich passgenauer. Ein Weg führt immer weiter, er dreht Schleifen und endet letztlich nie.“ Dies gelte auch für Kreativität und Innovationen in Organisationen. Aufgrund ihrer Beratungserfahrung ist Catharina Stamm überzeugt: Die Menschen in der Organisation gestalten das innovative Unternehmen. Nicht der Prozess, die Methoden, oder die Innovationsräume. Dabei ist der Mensch, ob Mitarbeitender, Führungskraft oder Kunde die Schlüsselgröße für kreative und innovationsfähige Organisationen. Neben dem Einführen und Erlernen von klassischen Innovationsmethoden brauchen Organisationen einen Kulturwandel, um ein kreatives und innovationsunterstützendes Umfeld zu schaffen. Catharina Stamm ist zudem überzeugt: „Der Innovationsweg muss individuell zum Unternehmen passen.“.</p>&#13;
<p>In der abschließenden Online-Diskussion der mehr als 30 Teilnehmer:innen aus Wirtschaft und Wissenschaft wurde deutlich: Letztlich ist es die Mischung aus Menschen, Methoden und vor allem Unternehmenskultur, die zum Erfolg führt.</p>&#13;
<p>Auch die dritte Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Innovation durch Dialog“ wurde vom Innovations-Zentrum Region Kronach e.V. in Kooperation mit dem Coburger Designforum Oberfranken und <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS,</a> der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, organisiert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Kreativität ist der Rohstoff für Innovationen“, davon ist Professor Dr. Michael Hartmann überzeugt. Er lehrt Industriegütermarketing an der Hochschule Coburg und war Referent der Juni-Veranstaltung von „Innovation durch Dialog“, die auch diesmal online stattfand. Gemeinsam mit Thomas Luger, Geschäftsführer Confiserie Burg Lauenstein, und der Innovationsberaterin Catharina Stamm ging er der Frage nach, wie Innovationen im Unternehmen gefördert werden können. </em></p>&#13;
<p>„Wir leben in einer Kreativwirtschaft“ stellt <a href="t3://page?uid=1032">Professor Hartmann</a> fest. Und damit meint er nicht in erster Linie die klassische Kultur- und Kreativwirtschaft, sondern das Streben der Unternehmen nach individualisierten Produkten. Als Beispiel nennt er das Unternehmen Starbucks, das zwar ein hoch standardisiertes Unternehmen sei, dem Kunden aber Individualität vermittle. Beginnend bei der großen Produktpalette bis hin zum personalisierten Kaffeebecher an der Getränkeausgabe. Wie entstehen innovative, aber auch wirtschaftliche Ideen in Organisationen? Für Professor Hartmann sind es Neugier und die Freude der Mitarbeitenden, eine Aufgabe zu lösen, ebenso wie Ausdauer und Beharrlichkeit. Dazu braucht es innerhalb einer Organisation die Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen.</p>&#13;
<p><strong>Fehler machen dürfen </strong></p>&#13;
<p>Innovationen sind für den Geschäftsführer Thomas Luger alle Veränderungen, die den Kund:innen einen zusätzlichen Nutzen bieten. Sie müssen nicht zwingend produktgetrieben und nach außen gerichtet sein. „Der Kunde ist für uns nicht nur der klassische Konsument der Pralinen, sondern zum Beispiel auch der Mitarbeiter aus der Finanzabteilung, die Kollegin aus dem Personal oder ein Vertriebspartner“, betont Thomas Luger. Damit Innovationen entstehen braucht es den Mut, Neues auszuprobieren und auch mal Fehler machen zu dürfen. Neben einer positiven Fehlerkultur sind für Luger Zeit und Freiräume zum Experimentieren essentiell sowie ein hohes Maß an Prozesstransparenz innerhalb der Organisation. Am wichtigsten sind für ihn jedoch motivierte und begeisterte Mitarbeitende, die ein Unternehmen zu einer kreativen und innovativen Organisation machen. Die Herausforderung sei es, bereits beim Recruiting-Prozess diese Fähigkeiten bei den Bewerber:innen zu erkennen.</p>&#13;
<p><strong>Menschen gestalten innovative Unternehmen</strong></p>&#13;
<p>Die Innovationsberaterin Catharina Stamm sieht bei Kreativität und Innovation weniger den Prozess, sondern vielmehr den Weg zur Innovation: „Das Bild vom Weg ist für mich passgenauer. Ein Weg führt immer weiter, er dreht Schleifen und endet letztlich nie.“ Dies gelte auch für Kreativität und Innovationen in Organisationen. Aufgrund ihrer Beratungserfahrung ist Catharina Stamm überzeugt: Die Menschen in der Organisation gestalten das innovative Unternehmen. Nicht der Prozess, die Methoden, oder die Innovationsräume. Dabei ist der Mensch, ob Mitarbeitender, Führungskraft oder Kunde die Schlüsselgröße für kreative und innovationsfähige Organisationen. Neben dem Einführen und Erlernen von klassischen Innovationsmethoden brauchen Organisationen einen Kulturwandel, um ein kreatives und innovationsunterstützendes Umfeld zu schaffen. Catharina Stamm ist zudem überzeugt: „Der Innovationsweg muss individuell zum Unternehmen passen.“.</p>&#13;
<p>In der abschließenden Online-Diskussion der mehr als 30 Teilnehmer:innen aus Wirtschaft und Wissenschaft wurde deutlich: Letztlich ist es die Mischung aus Menschen, Methoden und vor allem Unternehmenskultur, die zum Erfolg führt.</p>&#13;
<p>Auch die dritte Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Innovation durch Dialog“ wurde vom Innovations-Zentrum Region Kronach e.V. in Kooperation mit dem Coburger Designforum Oberfranken und <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS,</a> der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, organisiert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusZwerge_Anders-1024x683.jpg"
                        fileSize="160287"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HartmannMichael-1024x692.jpg"
                        fileSize="88635"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/111-Thomas_Luger_Portrait-1024x682.jpg"
                        fileSize="49061"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/111-Catharina_Stamm-1024x683.jpg"
                        fileSize="67088"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Freitag wird auf dem Markt “Game of Rain” gespielt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/freitag-wird-auf-dem-markt-game-of-rain-gespielt/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 07:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/freitag-wird-auf-dem-markt-game-of-rain-gespielt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>"Game of Rain" entwickelt sich weiter: Das Projekteam lädt jetzt zum Test-Spiel ein und sammelt dabei Ideen und Anregungen. </em></p>&#13;
<p><a href="mailto:https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">Zukunfts-Design</a>-Studierende der Hochschule Coburg haben das „Game of Rain“ entwickelt, ein Kartenspiel, das um ein Mixed-Media-Konzept erweitert wird - und damit haben sie bereits eine Reihe Preise abgeräumt. Am Freitag, 25. Juni, kann jeder das Spiel testen: Zwischen 12 und 15 Uhr stehen auf dem Coburger Marktplatz drei Spieltische bereit (nicht nur für Kinder!).</p>&#13;
<p>Ideen, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge sind willkommen und fließen als Anregung in die kommende Version des Spiel mit ein. „Hier haben alle die Chance das Spiel vorab auszuprobieren und sich&nbsp;an deren Entwicklung zu beteiligen“ unterstreicht Matthias Scheibe vom Game of Rain Team.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>"Game of Rain" entwickelt sich weiter: Das Projekteam lädt jetzt zum Test-Spiel ein und sammelt dabei Ideen und Anregungen. </em></p>&#13;
<p><a href="mailto:https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">Zukunfts-Design</a>-Studierende der Hochschule Coburg haben das „Game of Rain“ entwickelt, ein Kartenspiel, das um ein Mixed-Media-Konzept erweitert wird - und damit haben sie bereits eine Reihe Preise abgeräumt. Am Freitag, 25. Juni, kann jeder das Spiel testen: Zwischen 12 und 15 Uhr stehen auf dem Coburger Marktplatz drei Spieltische bereit (nicht nur für Kinder!).</p>&#13;
<p>Ideen, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge sind willkommen und fließen als Anregung in die kommende Version des Spiel mit ein. „Hier haben alle die Chance das Spiel vorab auszuprobieren und sich&nbsp;an deren Entwicklung zu beteiligen“ unterstreicht Matthias Scheibe vom Game of Rain Team.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/gameofrain-1024x683.jpg"
                        fileSize="112644"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studieninteressierte besuchen die Labore]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studieninteressierte-besuchen-die-labore/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Jun 2021 07:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studieninteressierte-besuchen-die-labore/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Die Bewerbungen für die Studienplätze laufen aktuell auf Hochtouren. Wer sich noch nicht für einen Studiengang entschieden hat, konnte sich jetzt bei einer Campus- und Laborführung alles genau ansehen. Außerdem haben wir vom Hochschulfernsehen uns mehr über die beiden neuen Studiengänge<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/zukunftstechnologien.html" target="Studiengang ZT" rel="noopener"> Zukunftstechnologien</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/sensorik.html" target="Studiengang Sensorik" rel="noopener">Sensorik</a> erzählen lassen.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bewerbungen für die Studienplätze laufen aktuell auf Hochtouren. Wer sich noch nicht für einen Studiengang entschieden hat, konnte sich jetzt bei einer Campus- und Laborführung alles genau ansehen. Außerdem haben wir vom Hochschulfernsehen uns mehr über die beiden neuen Studiengänge<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/zukunftstechnologien.html" target="Studiengang ZT" rel="noopener"> Zukunftstechnologien</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/sensorik.html" target="Studiengang Sensorik" rel="noopener">Sensorik</a> erzählen lassen.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/20210621_hstv_laborrundgaenge__002-1024x576.jpg"
                        fileSize="107593"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ethische Grundsätze beim Einsatz von KI]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ethische-grundsaetze-beim-einsatz-von-ki/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Jun 2021 06:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ethische-grundsaetze-beim-einsatz-von-ki/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die EU-Versicherungsaufsichtsbehörde, EIOPA, hat im Juni 2021 einen Bericht zu ethischer und vertrauenswürdiger künstlicher Intelligenz im Versicherungsbereich veröffentlicht.&nbsp;<a href="https://www.eiopa.europa.eu/content/eiopa-publishes-report-artificial-intelligence-governance-principles" target="EIOPA" rel="noopener">Der Bericht</a> wurde von einer Expertengruppe zu digitaler Ethik verfasst, der auch Prof. Dr. Mirko Kraft von der Hochschule Coburg angehörte.</em></p>&#13;
<p>Begonnen hatte die Arbeit der Expertengruppe bereits im Oktober 2019. Auf dem Weg zu einer ethischen und vertrauenswürdigen künstlichen Intelligenz in der europäischen Versicherungsbranche wurden aktuelle Erkenntnisse aus den Bereichen Ethik und künstlicher Intelligenz zusammen getragen und auf den Versicherungsbereich übertragen. Die Expertengruppe setzte sich unter anderem aus Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Verbraucherschützern zusammen. Prof. Dr. Mirko Kraft, Professor für Versicherungsbetriebslehre, war Mitglied dieser Expertengruppe und hat seinen Beitrag insbesondere in dem Bereich „Governance“, also der Unternehmensführung, geleistet. „Für die Anwendung von KI-Methoden braucht es neben einem regulatorischen Rahmen auch Governance-Strukturen in Versicherungsunternehmen, die die Risiken aus dem KI-Einsatz mitbetrachten“, so Kraft.</p>&#13;
<p>Neben Governance zählen auch Fairness und Anti-Diskriminierung, Transparenz und Erklärbarkeit, Datenspeicherung, menschlicher Überblick sowie Zuverlässigkeit und Leistungsstärke zu den insgesamt sechs vorgestellten Prinzipien. Die positiven Seiten der Nutzung von KI bei Versicherern sind z.B. maßgeschneiderte Versicherungsangebote oder schnellere Schadenregulierung. Daneben wurden die potentiell risikoreichen Seiten der Nutzung von KI nach Anwendungsfällen, wie z.B. Telematik-Tarife, beleuchtet. Dabei wurden die Risiken und potentiellen Problemstellungen nicht nur für den Versicherer, sondern auch für die Versicherten betrachtet.</p>&#13;
<p>Die europäische Versicherungsaufsichtsbehörde EIOPA trägt mit der Veröffentlichung dieser Governance-Prinzipien den aktuellen Entwicklungen der Digitalisierung und die wachsende Nutzung der künstlichen Intelligenz durch Versicherer Rechnung. Der Bericht trägt auch zur Debatte um die Regulierung von KI auf EU-Ebene bei, zu der die Europäische Kommission kürzlich Vorschläge unterbreitet hat. Auch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) hat vor kurzem Hinweise zu KI bei Versicherungsunternehmen veröffentlicht. Prof. Dr. Mirko Kraft wird gemeinsam mit Prof. Dr. Jochen Leidner, der seit März 2021 Professor für erklärbare und verantwortungsvolle künstliche Intelligenz im Versicherungsbereich an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften ist, in einem KI-Zentrum der Hochschule Coburg dazu weiter interdisziplinär forschen. Ziel ist es, die verschiedenen Aspekte aus Informatik, Recht und Betriebswirtschaft zusammenzubringen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die EU-Versicherungsaufsichtsbehörde, EIOPA, hat im Juni 2021 einen Bericht zu ethischer und vertrauenswürdiger künstlicher Intelligenz im Versicherungsbereich veröffentlicht.&nbsp;<a href="https://www.eiopa.europa.eu/content/eiopa-publishes-report-artificial-intelligence-governance-principles" target="EIOPA" rel="noopener">Der Bericht</a> wurde von einer Expertengruppe zu digitaler Ethik verfasst, der auch Prof. Dr. Mirko Kraft von der Hochschule Coburg angehörte.</em></p>&#13;
<p>Begonnen hatte die Arbeit der Expertengruppe bereits im Oktober 2019. Auf dem Weg zu einer ethischen und vertrauenswürdigen künstlichen Intelligenz in der europäischen Versicherungsbranche wurden aktuelle Erkenntnisse aus den Bereichen Ethik und künstlicher Intelligenz zusammen getragen und auf den Versicherungsbereich übertragen. Die Expertengruppe setzte sich unter anderem aus Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Verbraucherschützern zusammen. Prof. Dr. Mirko Kraft, Professor für Versicherungsbetriebslehre, war Mitglied dieser Expertengruppe und hat seinen Beitrag insbesondere in dem Bereich „Governance“, also der Unternehmensführung, geleistet. „Für die Anwendung von KI-Methoden braucht es neben einem regulatorischen Rahmen auch Governance-Strukturen in Versicherungsunternehmen, die die Risiken aus dem KI-Einsatz mitbetrachten“, so Kraft.</p>&#13;
<p>Neben Governance zählen auch Fairness und Anti-Diskriminierung, Transparenz und Erklärbarkeit, Datenspeicherung, menschlicher Überblick sowie Zuverlässigkeit und Leistungsstärke zu den insgesamt sechs vorgestellten Prinzipien. Die positiven Seiten der Nutzung von KI bei Versicherern sind z.B. maßgeschneiderte Versicherungsangebote oder schnellere Schadenregulierung. Daneben wurden die potentiell risikoreichen Seiten der Nutzung von KI nach Anwendungsfällen, wie z.B. Telematik-Tarife, beleuchtet. Dabei wurden die Risiken und potentiellen Problemstellungen nicht nur für den Versicherer, sondern auch für die Versicherten betrachtet.</p>&#13;
<p>Die europäische Versicherungsaufsichtsbehörde EIOPA trägt mit der Veröffentlichung dieser Governance-Prinzipien den aktuellen Entwicklungen der Digitalisierung und die wachsende Nutzung der künstlichen Intelligenz durch Versicherer Rechnung. Der Bericht trägt auch zur Debatte um die Regulierung von KI auf EU-Ebene bei, zu der die Europäische Kommission kürzlich Vorschläge unterbreitet hat. Auch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) hat vor kurzem Hinweise zu KI bei Versicherungsunternehmen veröffentlicht. Prof. Dr. Mirko Kraft wird gemeinsam mit Prof. Dr. Jochen Leidner, der seit März 2021 Professor für erklärbare und verantwortungsvolle künstliche Intelligenz im Versicherungsbereich an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften ist, in einem KI-Zentrum der Hochschule Coburg dazu weiter interdisziplinär forschen. Ziel ist es, die verschiedenen Aspekte aus Informatik, Recht und Betriebswirtschaft zusammenzubringen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KraftMirko.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Klima-Wegbereiter seit 40 Jahren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/klima-wegbereiter-seit-40-jahren/</link>
                <pubDate>Mon, 21 Jun 2021 12:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/klima-wegbereiter-seit-40-jahren/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>„Hochschule und Unternehmer im Dialog“ – so lautet der Titel einer Netzwerkveranstaltung, die die Hochschule Coburg in diesem Jahr zum 18. Mal gemeinsam mit der Geschäftsstelle Oberfranken von bayme vbm organisierte. Sie soll Studierende mit Unternehmen aus der Region zusammenbringen. Dieses Mal stellte sich das Kulmbacher Unternehmen Glen Dimplex vor. Der Produzent von Wärmepumpen und Kälteanlagen sieht sich seit 40 Jahren als Klima-Wegbegleiter.</em></p>&#13;
<p>Netzwerken findet in Zeiten von Corona online statt. Das gilt auch für „Hochschule und Unternehmer im Dialog“. So wurde die Aula der Hochschule in diesem Jahr zum Fernsehstudio. Zu Gast waren Mitarbeiter:innen der Kulmbacher <a href="https://glendimplex.de/" target="_blank" rel="noopener">Glen Dimplex Deutschland GmbH</a>, die sich, ihre Firma und ihre Aufgabengebiete online vorstellten. Die Studierenden konnten zuhause an den Bildschirmen Einblicke in das Unternehmen sowie die Karrierechancen gewinnen und sie hatten die Möglichkeit, über den Chat ihre Fragen einzubringen.</p>&#13;
<p>„Für die Wirtschaft sind die Kontakte zur Wissenschaft wichtig, denn die Forschung bildet die Basis für Innovationen“, betonte Patrick Püttner, Geschäftsführer bayme vbm Oberfranken, in seiner Begrüßung. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freute sich über die Gäste und sie hob hervor: „Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft hat in der Hochschule Coburg eine lange Tradition. Jährlich verlassen mehr als 1.000 Absolvent:innen die Hochschule und viele davon bleiben in der Region.“</p>&#13;
<p><strong>We think customer</strong></p>&#13;
<p>Die Mitarbeiter: innen von Glen Dimplex, die ihren Arbeitgeber präsentierten, stellten das eindrucksvoll unter Beweis: So studierte Sven Staudt, Schulungsleiter des Unternehmens, an der Hochschule Coburg Technische Physik. Und Bernd Müller, Leiter der Softwareentwicklung hat hier seinen Abschluss in Elektrotechnik gemacht. Ihr Unternehmen mit circa 750 Mitarbeiter:innen ist Pionier in der Wärmepumpen-Technik und der Kältekreistechnologie mit dem Ziel, energieeffizient zur CO2-Minimierung beizutragen.</p>&#13;
<p>Dabei spielen auch das Retouren-Management, das Marketing und das Human Ressource-Management eine wichtige Rolle. „Wir wollen jeden Fehler nur einmal machen“, erklärt Tobias Kimmel vom Retouren-Management. Auch das spare Ressourcen Und er fügt hinzu: „We think customer. Und unser Motto ist ‚Keep it simple‘.“ Das ist bei technisch komplexen Sachverhalten nicht so einfach, weiß Caroline Rudin vom Unternehmensmarketing. Die Kunden des Unternehmens sind Handwerker: innen, die die Geräte beim Endkunden installieren. „Die Herausforderung ist, dass wir die Technik unserer Geräte faktenbasiert in einer einfachen Sprache beschreiben.“</p>&#13;
<p>Der Trend geht bei dem Unternehmen Glen Dimplex zu effizienten Systemlösungen beim Heizen, Kühlen und Lüften. Daher spielt für Fabian Stallwitz vom Human Ressource-Management die Weiterbildung und Qualifikation der Mitarbeiter:innen eine wichtige Rolle. Und zwar in allen Bereichen des Unternehmens, vom Verkauf bis zur Finanzabteilung. Beispielhaft erläuterte Financial Analyst Mario Lorenz die speziellen Aufgaben, die sich für ein international agierendes Unternehmen in seinem Bereich ergeben.</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltigkeit im Unternehmen</strong></p>&#13;
<p>Im Podiumsgespräch tauschten sich schließlich Sven Staudt und Prof. Dr. Stefanie Wrobel mit Dr. Markus Neufeld darüber aus, wie Nachhaltigkeit im Unternehmen gelingt. Professorin Wrobel vertritt im Masterstudiengang ZukunftsDesign Das Gebiet Entrepreneurship, und sie ist seit kurzem Nachhaltigkeits-Beauftragte der Hochschule. Sie stellt fest: „Längerfristig zahlt es sich aus, wenn Unternehmen ressourceneffizient arbeiten.“ Und sie rät: „Unternehmen sollten analysieren, wo für sie die Quick Wins liegen, also Maßnahmen, die sich schnell umsetzen lassen. So kann man das Thema ‚Nachhaltigkeit‘ Schritt für Schritt angehen.“ Für Sven Staudt liegt „Nachhaltigkeit aufgrund der Produkte in der DNA unseres Unternehmens.“ Und er ergänzt: „Wir machen uns beispielsweise bereits in der Entwicklungsphase Gedanken dazu, wie wir unsere Produkte recyceln können.“</p>&#13;
<p>Dr. Markus Neufeld, Projektleiter von <a href="//page?uid=982" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS</a>, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, führte als Moderator durch das Podiumsgespräch und die gesamte Veranstaltung. Obwohl der Online-Event reibungslos klappte und die Zuschauer:innen einen guten Einblick in das Unternehmen Glen Dimplex gewinnen konnten, freut er sich darauf, dass die Menschen sich bei „Hochschule und Unternehmer im Dialog“ im nächsten Jahr wieder vor Ort treffen und bei ein Paar Coburger Bratwürsten persönlich austauschen können.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Hochschule und Unternehmer im Dialog“ – so lautet der Titel einer Netzwerkveranstaltung, die die Hochschule Coburg in diesem Jahr zum 18. Mal gemeinsam mit der Geschäftsstelle Oberfranken von bayme vbm organisierte. Sie soll Studierende mit Unternehmen aus der Region zusammenbringen. Dieses Mal stellte sich das Kulmbacher Unternehmen Glen Dimplex vor. Der Produzent von Wärmepumpen und Kälteanlagen sieht sich seit 40 Jahren als Klima-Wegbegleiter.</em></p>&#13;
<p>Netzwerken findet in Zeiten von Corona online statt. Das gilt auch für „Hochschule und Unternehmer im Dialog“. So wurde die Aula der Hochschule in diesem Jahr zum Fernsehstudio. Zu Gast waren Mitarbeiter:innen der Kulmbacher <a href="https://glendimplex.de/" target="_blank" rel="noopener">Glen Dimplex Deutschland GmbH</a>, die sich, ihre Firma und ihre Aufgabengebiete online vorstellten. Die Studierenden konnten zuhause an den Bildschirmen Einblicke in das Unternehmen sowie die Karrierechancen gewinnen und sie hatten die Möglichkeit, über den Chat ihre Fragen einzubringen.</p>&#13;
<p>„Für die Wirtschaft sind die Kontakte zur Wissenschaft wichtig, denn die Forschung bildet die Basis für Innovationen“, betonte Patrick Püttner, Geschäftsführer bayme vbm Oberfranken, in seiner Begrüßung. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freute sich über die Gäste und sie hob hervor: „Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft hat in der Hochschule Coburg eine lange Tradition. Jährlich verlassen mehr als 1.000 Absolvent:innen die Hochschule und viele davon bleiben in der Region.“</p>&#13;
<p><strong>We think customer</strong></p>&#13;
<p>Die Mitarbeiter: innen von Glen Dimplex, die ihren Arbeitgeber präsentierten, stellten das eindrucksvoll unter Beweis: So studierte Sven Staudt, Schulungsleiter des Unternehmens, an der Hochschule Coburg Technische Physik. Und Bernd Müller, Leiter der Softwareentwicklung hat hier seinen Abschluss in Elektrotechnik gemacht. Ihr Unternehmen mit circa 750 Mitarbeiter:innen ist Pionier in der Wärmepumpen-Technik und der Kältekreistechnologie mit dem Ziel, energieeffizient zur CO2-Minimierung beizutragen.</p>&#13;
<p>Dabei spielen auch das Retouren-Management, das Marketing und das Human Ressource-Management eine wichtige Rolle. „Wir wollen jeden Fehler nur einmal machen“, erklärt Tobias Kimmel vom Retouren-Management. Auch das spare Ressourcen Und er fügt hinzu: „We think customer. Und unser Motto ist ‚Keep it simple‘.“ Das ist bei technisch komplexen Sachverhalten nicht so einfach, weiß Caroline Rudin vom Unternehmensmarketing. Die Kunden des Unternehmens sind Handwerker: innen, die die Geräte beim Endkunden installieren. „Die Herausforderung ist, dass wir die Technik unserer Geräte faktenbasiert in einer einfachen Sprache beschreiben.“</p>&#13;
<p>Der Trend geht bei dem Unternehmen Glen Dimplex zu effizienten Systemlösungen beim Heizen, Kühlen und Lüften. Daher spielt für Fabian Stallwitz vom Human Ressource-Management die Weiterbildung und Qualifikation der Mitarbeiter:innen eine wichtige Rolle. Und zwar in allen Bereichen des Unternehmens, vom Verkauf bis zur Finanzabteilung. Beispielhaft erläuterte Financial Analyst Mario Lorenz die speziellen Aufgaben, die sich für ein international agierendes Unternehmen in seinem Bereich ergeben.</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltigkeit im Unternehmen</strong></p>&#13;
<p>Im Podiumsgespräch tauschten sich schließlich Sven Staudt und Prof. Dr. Stefanie Wrobel mit Dr. Markus Neufeld darüber aus, wie Nachhaltigkeit im Unternehmen gelingt. Professorin Wrobel vertritt im Masterstudiengang ZukunftsDesign Das Gebiet Entrepreneurship, und sie ist seit kurzem Nachhaltigkeits-Beauftragte der Hochschule. Sie stellt fest: „Längerfristig zahlt es sich aus, wenn Unternehmen ressourceneffizient arbeiten.“ Und sie rät: „Unternehmen sollten analysieren, wo für sie die Quick Wins liegen, also Maßnahmen, die sich schnell umsetzen lassen. So kann man das Thema ‚Nachhaltigkeit‘ Schritt für Schritt angehen.“ Für Sven Staudt liegt „Nachhaltigkeit aufgrund der Produkte in der DNA unseres Unternehmens.“ Und er ergänzt: „Wir machen uns beispielsweise bereits in der Entwicklungsphase Gedanken dazu, wie wir unsere Produkte recyceln können.“</p>&#13;
<p>Dr. Markus Neufeld, Projektleiter von <a href="//page?uid=982" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS</a>, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, führte als Moderator durch das Podiumsgespräch und die gesamte Veranstaltung. Obwohl der Online-Event reibungslos klappte und die Zuschauer:innen einen guten Einblick in das Unternehmen Glen Dimplex gewinnen konnten, freut er sich darauf, dass die Menschen sich bei „Hochschule und Unternehmer im Dialog“ im nächsten Jahr wieder vor Ort treffen und bei ein Paar Coburger Bratwürsten persönlich austauschen können.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-Gruppenfoto_Brose-Aula-1024x555.jpg"
                        fileSize="163437"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="555"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-Podiumsdiskussion-1024x683.jpg"
                        fileSize="167760"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule erleben: Stadtführung als Audioguide]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-erleben-stadtfuehrung-als-audioguide/</link>
                <pubDate>Mon, 21 Jun 2021 10:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-erleben-stadtfuehrung-als-audioguide/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vor 50 Jahren wurde die Hochschule Coburg gegründet. Zum Jubiläum wird sie sich am Samstag, 26. Juni, mit einem Stand in der Innenstadt präsentieren. Sie stellt ihre neue Stadtführung „Auf Hochschulspuren in Coburg“ vor, die es als Audioguide für das Smartphone gibt.</em></p>&#13;
<p>In welchem Haus in Coburg gründete Friedrich Streib vor über 200 Jahren in seinem Wohnzimmer die Schule für bürgerliche Baukunst? Was hat die Albert-Statue auf dem Marktplatz mit der Hochschule Coburg zu tun? Von welcher Stelle im Hofgarten ist der Campus Friedrich Streib besonders gut zu sehen – und ist das tatsächlich Absicht? „Auf Hochschulspuren in Coburg“ heißt die Stadtführung zum Hören, mit der die Hochschule zum Spaziergang durch die Innenstadt, über den Campus Design und den Campus Friedrich Streib einlädt. Die Tour wurde anlässlich des 50. Jubiläums der Hochschule zusammengestellt, führt aber bis zu den Anfängen der Schule für bürgerliche Baukunst zurück. Es ist die etwas andere Coburger Stadtführung mit überraschenden Fakten und spannenden Details rund ums Hochschulleben. Ab Samstag, 26. Juni, ist der Audioguide fürs Smartphone kostenlos in deutscher und englischer Sprache verfügbar: Download über die <a href="https://guidemate.com/" target="_blank" rel="noopener">Guidemate App</a>, Suchbegriff: Auf Hochschulspuren in Coburg.</p>&#13;
<p>Am 26. Juni ist die Hochschule mit einem Infostand vorm stadtpunkt fugenlos in der Herrngasse 7 präsent. Von 11 bis 15 Uhr werden Besucherinnen und Besucher von Hochschulleitung, dem Team des Referats für Kommunikation und der Innovations- und Vernetzungsplattform CREAPOLIS begrüßt. Es gibt einen mobilen Makerspace, eine Fotobox, das Jubiläumsmagazin und einige Überraschungen – nicht nur für diejenigen, die auf ihrem Smartphone die Stadtführung heruntergeladen haben. Von 11.35 bis 15.15 Uhr fährt zwischen der Innenstadt (Bushaltestelle Ernstplatz), dem Campus Design und dem Campus Friedrich Streib ein kostenloser Shuttlebus im 20 Minutentakt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es <a href="http://www.hs-coburg.de/stand">hier</a>.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vor 50 Jahren wurde die Hochschule Coburg gegründet. Zum Jubiläum wird sie sich am Samstag, 26. Juni, mit einem Stand in der Innenstadt präsentieren. Sie stellt ihre neue Stadtführung „Auf Hochschulspuren in Coburg“ vor, die es als Audioguide für das Smartphone gibt.</em></p>&#13;
<p>In welchem Haus in Coburg gründete Friedrich Streib vor über 200 Jahren in seinem Wohnzimmer die Schule für bürgerliche Baukunst? Was hat die Albert-Statue auf dem Marktplatz mit der Hochschule Coburg zu tun? Von welcher Stelle im Hofgarten ist der Campus Friedrich Streib besonders gut zu sehen – und ist das tatsächlich Absicht? „Auf Hochschulspuren in Coburg“ heißt die Stadtführung zum Hören, mit der die Hochschule zum Spaziergang durch die Innenstadt, über den Campus Design und den Campus Friedrich Streib einlädt. Die Tour wurde anlässlich des 50. Jubiläums der Hochschule zusammengestellt, führt aber bis zu den Anfängen der Schule für bürgerliche Baukunst zurück. Es ist die etwas andere Coburger Stadtführung mit überraschenden Fakten und spannenden Details rund ums Hochschulleben. Ab Samstag, 26. Juni, ist der Audioguide fürs Smartphone kostenlos in deutscher und englischer Sprache verfügbar: Download über die <a href="https://guidemate.com/" target="_blank" rel="noopener">Guidemate App</a>, Suchbegriff: Auf Hochschulspuren in Coburg.</p>&#13;
<p>Am 26. Juni ist die Hochschule mit einem Infostand vorm stadtpunkt fugenlos in der Herrngasse 7 präsent. Von 11 bis 15 Uhr werden Besucherinnen und Besucher von Hochschulleitung, dem Team des Referats für Kommunikation und der Innovations- und Vernetzungsplattform CREAPOLIS begrüßt. Es gibt einen mobilen Makerspace, eine Fotobox, das Jubiläumsmagazin und einige Überraschungen – nicht nur für diejenigen, die auf ihrem Smartphone die Stadtführung heruntergeladen haben. Von 11.35 bis 15.15 Uhr fährt zwischen der Innenstadt (Bushaltestelle Ernstplatz), dem Campus Design und dem Campus Friedrich Streib ein kostenloser Shuttlebus im 20 Minutentakt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es <a href="http://www.hs-coburg.de/stand">hier</a>.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/99-50_Jahre_-_Tag_der_offenen_Tuer_und_Audioguide-1024x768.jpg"
                        fileSize="153505"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Audio-Kiosk: Kooperation mit fränkischem Startup]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/audio-kiosk-kooperation-mit-fraenkischem-startup/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 03:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/audio-kiosk-kooperation-mit-fraenkischem-startup/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Projekt des Kronacher Masterstudiengangs ZukunftsDesign der Hochschule Coburg arbeitet mit dem Hofer Startup ahearo zusammen. Die Idee: Gedruckten Qualitätsjournalismus hörbar machen.</em></p>&#13;
<p>Beim Zähne putzen, joggen und Auto fahren wird nicht gelesen. Aber zugehört. Artikel aus der Tageszeitung Die Welt und Magazinen wie Women's Health zum Beispiel werden den Nutzern der App ahearo vorgelesen. Das gleichnamige 2019 im Kreis Coburg gegründete Startup vertont mit professionellen Sprechern journalistische Artikel aus verschiedensten Bereichen und bietet sie als App im Audio-Abo an. Aktuell in einer Beta-Test-Version. Seit dem Sommersemester 2021 arbeitet das Startup mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg zusammen. „Es ist immer toll, Menschen mit Ideen zusammenzubringen. Wenn dann ZukunftsDesign auf Startup-Geist aus der Region trifft, gibt es so viele Impulse und wir haben ein Win-Win-Win“, sagt Prof. Dr. Stefanie Wrobel, Entrepreneurship-Beauftragte der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Unter anderem geht es derzeit darum, das Geschäftsmodell genauer auszuarbeiten, weitere Kundengruppen und Geschäftspartner zu finden und verschiedene Angebotspakete zusammenzustellen. „Die Studierenden gestalten dabei auch ein Business-to-Business-Konzept“, erklärt Lena Pieper, die das Projekt am Lucas-Cranach-Campus in Kronach als Coach begleitet. Im ZukunftsDesign erarbeiten sich die Studierenden die Inhalte in solchen Projekten grundsätzlich selbst „durch learning by doing“. Die Lehrenden verstehen sich als Coaches. „Die Studierenden lernen dabei beispielsweise, wie mit Hilfe von Kundenanalysen Geschäftsmodelle identifiziert werden.“</p>&#13;
<p><strong>Verschiedene Blickwinkel, gemeinsame Idee</strong></p>&#13;
<p>In den Projektteams arbeiten immer Studierende, die aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommen. „Das macht das gemeinsame Entwickeln von Ideen sehr spannend“, erzählt Studentin Laura. „Ich fand es super interessant, dass wir uns die Megatrends angeschaut und diese dann auf die Weiterentwicklung der App bezogen haben.“ Ihrem Mitstudenten Lukas gefällt außerdem, dass er „den Start-up Spirit“ kennen lernen „und das ahearo-Team bei der Gründung unterstützen“ konnte. Das Unternehmen steht noch am Anfang. Aber die Technologie funktioniert, erste Partner stehen am Start, ausgewählte Inhalte sind professionell vertont und können unter <a href="http://www.ahearo.com/">www.ahearo.com</a> kostenlos getestet oder im Apple Store und dem Google Play Store heruntergeladen werden. Die Projektarbeit der Studierenden hilft bei den nächsten Schritten.</p>&#13;
<p>Aktuell geht es um die Frage: Welche Geschichten wollen Menschen eigentlich hören? Und wie sollte der Audio-Player gestaltet sein? Interessierte, die zu einer guten, nützlichen Gestaltung der Audio-App beitragen wollen, können ihre Meinung in dieser Umfrage einbringen: <a href="https://bit.ly/ahearo_umfrage" target="_blank" rel="noopener">https://bit.ly/ahearo_umfrage</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Projekt des Kronacher Masterstudiengangs ZukunftsDesign der Hochschule Coburg arbeitet mit dem Hofer Startup ahearo zusammen. Die Idee: Gedruckten Qualitätsjournalismus hörbar machen.</em></p>&#13;
<p>Beim Zähne putzen, joggen und Auto fahren wird nicht gelesen. Aber zugehört. Artikel aus der Tageszeitung Die Welt und Magazinen wie Women's Health zum Beispiel werden den Nutzern der App ahearo vorgelesen. Das gleichnamige 2019 im Kreis Coburg gegründete Startup vertont mit professionellen Sprechern journalistische Artikel aus verschiedensten Bereichen und bietet sie als App im Audio-Abo an. Aktuell in einer Beta-Test-Version. Seit dem Sommersemester 2021 arbeitet das Startup mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg zusammen. „Es ist immer toll, Menschen mit Ideen zusammenzubringen. Wenn dann ZukunftsDesign auf Startup-Geist aus der Region trifft, gibt es so viele Impulse und wir haben ein Win-Win-Win“, sagt Prof. Dr. Stefanie Wrobel, Entrepreneurship-Beauftragte der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Unter anderem geht es derzeit darum, das Geschäftsmodell genauer auszuarbeiten, weitere Kundengruppen und Geschäftspartner zu finden und verschiedene Angebotspakete zusammenzustellen. „Die Studierenden gestalten dabei auch ein Business-to-Business-Konzept“, erklärt Lena Pieper, die das Projekt am Lucas-Cranach-Campus in Kronach als Coach begleitet. Im ZukunftsDesign erarbeiten sich die Studierenden die Inhalte in solchen Projekten grundsätzlich selbst „durch learning by doing“. Die Lehrenden verstehen sich als Coaches. „Die Studierenden lernen dabei beispielsweise, wie mit Hilfe von Kundenanalysen Geschäftsmodelle identifiziert werden.“</p>&#13;
<p><strong>Verschiedene Blickwinkel, gemeinsame Idee</strong></p>&#13;
<p>In den Projektteams arbeiten immer Studierende, die aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommen. „Das macht das gemeinsame Entwickeln von Ideen sehr spannend“, erzählt Studentin Laura. „Ich fand es super interessant, dass wir uns die Megatrends angeschaut und diese dann auf die Weiterentwicklung der App bezogen haben.“ Ihrem Mitstudenten Lukas gefällt außerdem, dass er „den Start-up Spirit“ kennen lernen „und das ahearo-Team bei der Gründung unterstützen“ konnte. Das Unternehmen steht noch am Anfang. Aber die Technologie funktioniert, erste Partner stehen am Start, ausgewählte Inhalte sind professionell vertont und können unter <a href="http://www.ahearo.com/">www.ahearo.com</a> kostenlos getestet oder im Apple Store und dem Google Play Store heruntergeladen werden. Die Projektarbeit der Studierenden hilft bei den nächsten Schritten.</p>&#13;
<p>Aktuell geht es um die Frage: Welche Geschichten wollen Menschen eigentlich hören? Und wie sollte der Audio-Player gestaltet sein? Interessierte, die zu einer guten, nützlichen Gestaltung der Audio-App beitragen wollen, können ihre Meinung in dieser Umfrage einbringen: <a href="https://bit.ly/ahearo_umfrage" target="_blank" rel="noopener">https://bit.ly/ahearo_umfrage</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/102-ZD-Kooperation-Ahearo1-1024x681.jpg"
                        fileSize="221344"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Grenzgänger zwischen Kunst und Sozialarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/grenzgaenger-zwischen-kunst-und-sozialarbeit/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Jun 2021 05:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/grenzgaenger-zwischen-kunst-und-sozialarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Thema ist bei Kunst und Sozialarbeit das Gleiche: Björn Bicker beschäftigt sich mit Menschen. Mit den Umständen des Lebens. Als neuer Professor für Kulturarbeit und Community Building bringt Bicker an der Hochschule Coburg die beiden Disziplinen zusammen. </em></p>&#13;
<p>Ein Junge und seine große Schwester: Elvira, ein Mädchen in der Pubertät. Ihre Sehnsucht. Nach der ersten Liebe. Nach ihrer Klasse, ihrer Schule, dem Land, in dem sie noch vor ein paar Wochen lebte. Die Familie wurde aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben – in ein Leben aus Müll, Gewalt, Prostitution. Und Tod. Der Junge in der Geschichte heißt „Egzon“ und das nach ihm benannte Hörspiel ist eines von Björn Bickers Werken, die in der Audiothek von ARD und Bayerischem Rundfunk vertreten sind. Bickers Bücher erscheinen im Antje Kunstmann Verlag und seine Theaterstücke werden auf zahlreichen deutschsprachigen und internationalen Bühnen aufgeführt. Mit viel beachteten Stadtprojekten wie „Bunnyhill“ oder „Urban Prayers“ hat er sich als Künstler überregional einen Namen gemacht. Er war Dramaturg unter anderem am Wiener Burgtheater und den Münchner Kammerspielen, wurde ausgezeichnet mit verschiedenen Literatur- und Theaterpreisen. Seit dem Sommersemester 2021 forscht und lehrt er als Professor für Kulturarbeit und Community Building an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Prof. Björn Bicker bezeichnet das als konsequenten Schritt aus seinem bisherigen Schaffen: „Es war immer so, dass ich an der Grenze gearbeitet habe zwischen künstlerischer und sozialer Arbeit.“ Einen Riesenrespekt habe er vor dem Fach, das seine Studierenden sich ausgesucht haben, erzählt er und dass es jetzt einfach schön sei, die künftigen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter im Studium zu erleben. „So viele engagierte Leute, die etwas bewirken wollen, die Gesellschaft gestalten und anderen Menschen helfen wollen: Das finde ich echt umwerfend.“</p>&#13;
<p><strong>Vernetzung mit lokalen Akteuren gesucht</strong></p>&#13;
<p>Er vermittelt den Studierenden, wie Kulturarbeit die Gemeinschaft und die Nachbarschaft stärken kann. „Wie kann man eine Gesellschaft formen?“ Bicker hat es auf verschiedene Weise ausprobiert. Ein Beispiel: Mit dem Deutschen Schauspielhaus entwickelte er das Community Art Center „New Hamburg“ in einer ungenutzten Kirche im migrantisch geprägten Hamburger Stadtteil Veddel. L’art pour l‘art, also sinngemäß etwa „die Kunst rein um der Kunst willen“, war nie sein Anliegen. „Mich hat immer interessiert: Wie kann Kunst Einfluss nehmen auf Diskurse und konkret wirksam werden in gesellschaftlichen Zusammenhängen?“ Diese Haltung und seine Erfahrungen gibt er nun an die Studierenden der Sozialen Arbeit in Coburg weiter. Er lehrt Erstsemester Grundlagen der Medien und Kulturästhetik und gibt ein Schreibseminar. Und er sucht die Vernetzung mit lokalen Akteurinnen und Akteuren. Er möchte, dass der Grenzgang zwischen Sozialarbeit und Kultur in konkrete Projekte in der Region Coburg mündet.</p>&#13;
<p>Bicker hat Literatur, Philosophie und Rhetorik in Tübingen und Wien studiert und war fast 20 Jahre als Theatermacher, Schriftsteller, Projektentwickler, Dozent und Kurator unter anderem in München, Hamburg, Stuttgart, Zürich, Venedig und Toronto tätig. In seinem Werk geht es um die gesellschaftlichen Fragen zu Teilhabe, Partizipation, Diversität und immer wieder um Migration. „Güldens Schwester“, Bickers jüngstes Hörspiel, das sich ebenfalls in der Audiothek von ARD und BR findet, erzählt beispielsweise von Fatma, einer jungen Lehrerin, die sich durch ein Verbrechen auf dem Hof ihrer Schule&nbsp;an Details der Einwanderungsgeschichte ihrer eigenen Familie erinnert. An ihre Mutter, die so gut zuhören konnte und mit warmen, türkischen Worten antwortete, an Alltagsrassismus und ein Familiendrama. „Die Globalisierung geht nicht mehr weg“, sagt Bicker. „Uns bleibt nichts anderes übrig, als sie freudig anzunehmen und zu gestalten. Deshalb interessiert mich Migration so sehr: Weil es ein zentrales gesellschaftspolitisches Thema ist. Da geht es um Zusammenhalt.“ Und das ist eines der großen Themen – in Kunst und Sozialarbeit.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Thema ist bei Kunst und Sozialarbeit das Gleiche: Björn Bicker beschäftigt sich mit Menschen. Mit den Umständen des Lebens. Als neuer Professor für Kulturarbeit und Community Building bringt Bicker an der Hochschule Coburg die beiden Disziplinen zusammen. </em></p>&#13;
<p>Ein Junge und seine große Schwester: Elvira, ein Mädchen in der Pubertät. Ihre Sehnsucht. Nach der ersten Liebe. Nach ihrer Klasse, ihrer Schule, dem Land, in dem sie noch vor ein paar Wochen lebte. Die Familie wurde aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben – in ein Leben aus Müll, Gewalt, Prostitution. Und Tod. Der Junge in der Geschichte heißt „Egzon“ und das nach ihm benannte Hörspiel ist eines von Björn Bickers Werken, die in der Audiothek von ARD und Bayerischem Rundfunk vertreten sind. Bickers Bücher erscheinen im Antje Kunstmann Verlag und seine Theaterstücke werden auf zahlreichen deutschsprachigen und internationalen Bühnen aufgeführt. Mit viel beachteten Stadtprojekten wie „Bunnyhill“ oder „Urban Prayers“ hat er sich als Künstler überregional einen Namen gemacht. Er war Dramaturg unter anderem am Wiener Burgtheater und den Münchner Kammerspielen, wurde ausgezeichnet mit verschiedenen Literatur- und Theaterpreisen. Seit dem Sommersemester 2021 forscht und lehrt er als Professor für Kulturarbeit und Community Building an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Prof. Björn Bicker bezeichnet das als konsequenten Schritt aus seinem bisherigen Schaffen: „Es war immer so, dass ich an der Grenze gearbeitet habe zwischen künstlerischer und sozialer Arbeit.“ Einen Riesenrespekt habe er vor dem Fach, das seine Studierenden sich ausgesucht haben, erzählt er und dass es jetzt einfach schön sei, die künftigen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter im Studium zu erleben. „So viele engagierte Leute, die etwas bewirken wollen, die Gesellschaft gestalten und anderen Menschen helfen wollen: Das finde ich echt umwerfend.“</p>&#13;
<p><strong>Vernetzung mit lokalen Akteuren gesucht</strong></p>&#13;
<p>Er vermittelt den Studierenden, wie Kulturarbeit die Gemeinschaft und die Nachbarschaft stärken kann. „Wie kann man eine Gesellschaft formen?“ Bicker hat es auf verschiedene Weise ausprobiert. Ein Beispiel: Mit dem Deutschen Schauspielhaus entwickelte er das Community Art Center „New Hamburg“ in einer ungenutzten Kirche im migrantisch geprägten Hamburger Stadtteil Veddel. L’art pour l‘art, also sinngemäß etwa „die Kunst rein um der Kunst willen“, war nie sein Anliegen. „Mich hat immer interessiert: Wie kann Kunst Einfluss nehmen auf Diskurse und konkret wirksam werden in gesellschaftlichen Zusammenhängen?“ Diese Haltung und seine Erfahrungen gibt er nun an die Studierenden der Sozialen Arbeit in Coburg weiter. Er lehrt Erstsemester Grundlagen der Medien und Kulturästhetik und gibt ein Schreibseminar. Und er sucht die Vernetzung mit lokalen Akteurinnen und Akteuren. Er möchte, dass der Grenzgang zwischen Sozialarbeit und Kultur in konkrete Projekte in der Region Coburg mündet.</p>&#13;
<p>Bicker hat Literatur, Philosophie und Rhetorik in Tübingen und Wien studiert und war fast 20 Jahre als Theatermacher, Schriftsteller, Projektentwickler, Dozent und Kurator unter anderem in München, Hamburg, Stuttgart, Zürich, Venedig und Toronto tätig. In seinem Werk geht es um die gesellschaftlichen Fragen zu Teilhabe, Partizipation, Diversität und immer wieder um Migration. „Güldens Schwester“, Bickers jüngstes Hörspiel, das sich ebenfalls in der Audiothek von ARD und BR findet, erzählt beispielsweise von Fatma, einer jungen Lehrerin, die sich durch ein Verbrechen auf dem Hof ihrer Schule&nbsp;an Details der Einwanderungsgeschichte ihrer eigenen Familie erinnert. An ihre Mutter, die so gut zuhören konnte und mit warmen, türkischen Worten antwortete, an Alltagsrassismus und ein Familiendrama. „Die Globalisierung geht nicht mehr weg“, sagt Bicker. „Uns bleibt nichts anderes übrig, als sie freudig anzunehmen und zu gestalten. Deshalb interessiert mich Migration so sehr: Weil es ein zentrales gesellschaftspolitisches Thema ist. Da geht es um Zusammenhalt.“ Und das ist eines der großen Themen – in Kunst und Sozialarbeit.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BJOERN-BICKER-09_12_MG_1530_150dpi.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Gib Bauteilen ein zweites Leben“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gib-bauteilen-ein-zweites-leben/</link>
                <pubDate>Tue, 15 Jun 2021 07:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gib-bauteilen-ein-zweites-leben/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Jährlich fallen in Deutschland circa 250 Mio. Tonnen Bauschutt an. Vieles davon ließe sich wiederverwerten. Dass das geht, zeigt ein Projekt der Hochschule Coburg mit dem Bauunternehmen Raab aus dem oberfränkischen Ebensfeld. Es gibt aber auch rechtliche Hürden.</em></p>&#13;
<p>In Rödental bei Coburg sollen zwei leerstehende Supermärkte abgerissen werden. Sie sind zwar erst 15 Jahre alt, stehen aber schon einige Jahre leer, weil die Märkte in größere Gebäude umgezogen sind. An ihrer Stelle entstehen im Zuge der Nachverdichtung 79 Eigentumswohnungen für betreutes Wohnen. Normalerweise wird ein Unternehmen mit dem Abriss der alten Gebäude beauftragt. „Mir hat es aber leidgetan um die vielen Ressourcen, die beim Abbruch vernichtet worden wären“, erklärt Dipl.-Ing. Gisela Raab, deren Unternehmen das Grundstück neu bebaut. So entstand gemeinsam mit Verena Blume, Netzwerkmanagerin des Projekts CREAPOLIS der Hochschule Coburg, und Prof. Dr. Rainer Hirth vom Studiengang Architektur die Idee für das Projekt „Second Life Börse für Bauteile“.</p>&#13;
<p>Zwölf Studierende waren mit viel Engagement dabei und unterstützten das Unternehmen Raab, wertvolle Bauteile einer zweiten Nutzung zuzuführen. 95 verschiedene Bauteile standen zum Ausbauen und Abholen bereit. Dazu gehörten unter anderem Dachrinnen, Alufassaden-Verkleidungen, Innentüren, Deckenleuchten, Verteilerschränke, Stahlregale, Heizkörper, eine Miniküche und eine Kühlraumtüre. „Die Studierenden sorgten in einer unglaublichen Geschwindigkeit dafür, dass die Menschen in der Region von unserer Aktion erfahren haben“, zeigt sich Gisela Raab begeistert. So entstanden Großflächenplakate und eine Website, über die sich Interessierte Bauteile sichern konnten.</p>&#13;
<p><strong>Interesse an Nachhaltigkeit</strong></p>&#13;
<p>„Unsere Studierenden sind sehr sensibel für die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit,“ erklärt Professor Hirth, der das Projekt kurzfristig als Wahlfach in sein Curriculum aufgenommen hat. Die Studentinnen Laura Tremer und Viktoria Bärenfeld bestätigen das: „Normalerweise beschäftigt sich Architektur mit dem Bauen von Gebäuden. Es ist interessant zu sehen, wie der Rückbau funktioniert und dass sich Bauteile gut weiternutzen lassen.“ Ihre Mitstudenten Markus Pollach und Nikolas Tuffner sorgen für die Dokumentation des Projekts und drehen dazu ein Video. Auch sie sind voll dabei: „Das ist ein Projekt, das sehr viel Realbezug hat.“</p>&#13;
<p>Es zeigt jedoch auch, dass die Wiederverwertung gebrauchter Bauteile derzeit in der Praxis noch schwierig ist. Prof. Hirth stellt dazu fest: „Die Handwerker scheuen ihren Einsatz, weil sie auf gebrauchte Gegenstände keine Garantie geben können, was jedoch häufig gesetzlich verlangt wird.“</p>&#13;
<p>Daher sicherten sich insbesondere Privatpersonen die wertvollen Ressourcen: So nutzt ein Landwirt die Dachrinnen für seine neu errichtetet Scheune und ein Jäger baut die Kühlraumtüre zuhause in seinen neuen Kühlraum ein. Aber auch die Rödentaler Stadtwerke füllten ihr Materiallager mit Elektrobauteilen auf, die bei künftigen Reparaturen gebraucht werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jährlich fallen in Deutschland circa 250 Mio. Tonnen Bauschutt an. Vieles davon ließe sich wiederverwerten. Dass das geht, zeigt ein Projekt der Hochschule Coburg mit dem Bauunternehmen Raab aus dem oberfränkischen Ebensfeld. Es gibt aber auch rechtliche Hürden.</em></p>&#13;
<p>In Rödental bei Coburg sollen zwei leerstehende Supermärkte abgerissen werden. Sie sind zwar erst 15 Jahre alt, stehen aber schon einige Jahre leer, weil die Märkte in größere Gebäude umgezogen sind. An ihrer Stelle entstehen im Zuge der Nachverdichtung 79 Eigentumswohnungen für betreutes Wohnen. Normalerweise wird ein Unternehmen mit dem Abriss der alten Gebäude beauftragt. „Mir hat es aber leidgetan um die vielen Ressourcen, die beim Abbruch vernichtet worden wären“, erklärt Dipl.-Ing. Gisela Raab, deren Unternehmen das Grundstück neu bebaut. So entstand gemeinsam mit Verena Blume, Netzwerkmanagerin des Projekts CREAPOLIS der Hochschule Coburg, und Prof. Dr. Rainer Hirth vom Studiengang Architektur die Idee für das Projekt „Second Life Börse für Bauteile“.</p>&#13;
<p>Zwölf Studierende waren mit viel Engagement dabei und unterstützten das Unternehmen Raab, wertvolle Bauteile einer zweiten Nutzung zuzuführen. 95 verschiedene Bauteile standen zum Ausbauen und Abholen bereit. Dazu gehörten unter anderem Dachrinnen, Alufassaden-Verkleidungen, Innentüren, Deckenleuchten, Verteilerschränke, Stahlregale, Heizkörper, eine Miniküche und eine Kühlraumtüre. „Die Studierenden sorgten in einer unglaublichen Geschwindigkeit dafür, dass die Menschen in der Region von unserer Aktion erfahren haben“, zeigt sich Gisela Raab begeistert. So entstanden Großflächenplakate und eine Website, über die sich Interessierte Bauteile sichern konnten.</p>&#13;
<p><strong>Interesse an Nachhaltigkeit</strong></p>&#13;
<p>„Unsere Studierenden sind sehr sensibel für die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit,“ erklärt Professor Hirth, der das Projekt kurzfristig als Wahlfach in sein Curriculum aufgenommen hat. Die Studentinnen Laura Tremer und Viktoria Bärenfeld bestätigen das: „Normalerweise beschäftigt sich Architektur mit dem Bauen von Gebäuden. Es ist interessant zu sehen, wie der Rückbau funktioniert und dass sich Bauteile gut weiternutzen lassen.“ Ihre Mitstudenten Markus Pollach und Nikolas Tuffner sorgen für die Dokumentation des Projekts und drehen dazu ein Video. Auch sie sind voll dabei: „Das ist ein Projekt, das sehr viel Realbezug hat.“</p>&#13;
<p>Es zeigt jedoch auch, dass die Wiederverwertung gebrauchter Bauteile derzeit in der Praxis noch schwierig ist. Prof. Hirth stellt dazu fest: „Die Handwerker scheuen ihren Einsatz, weil sie auf gebrauchte Gegenstände keine Garantie geben können, was jedoch häufig gesetzlich verlangt wird.“</p>&#13;
<p>Daher sicherten sich insbesondere Privatpersonen die wertvollen Ressourcen: So nutzt ein Landwirt die Dachrinnen für seine neu errichtetet Scheune und ein Jäger baut die Kühlraumtüre zuhause in seinen neuen Kühlraum ein. Aber auch die Rödentaler Stadtwerke füllten ihr Materiallager mit Elektrobauteilen auf, die bei künftigen Reparaturen gebraucht werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/101-Second_Life_Bauteile-1024x727.jpg"
                        fileSize="256316"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="727"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/101-Second_Life_Bauteile_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="296878"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/101-Second_Life_Bauteile_2-1024x683.jpg"
                        fileSize="145451"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Wir alle denken in Kategorien“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wir-alle-denken-in-kategorien/</link>
                <pubDate>Tue, 15 Jun 2021 06:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wir-alle-denken-in-kategorien/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In Wissenschaft und Praxis wird die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen immer wichtiger. Studierende in interdisziplinären Lehrveranstaltungen darauf vorzubereiten ist nicht einfach. Vorurteile und Berührungsängste gegenüber der „fremden“ Disziplin können die Zusammenarbeit erschweren, wie Dr. Yasmin Schunk in ihrer Doktorarbeit ermittelte.</em></p>&#13;
<p>Das Wissen der Welt kann kein Mensch in sich vereinen. „Und das Wissen wächst immer schneller”, sagt Yasmin Schunk. „Bei großen Fragen schafft es keine Disziplin mehr alleine, adäquate Lösungen für komplexe Probleme zu präsentieren. Man sieht das zum Beispiel bei der Corona-Pandemie, die mitunter eine enge Zusammenarbeit von Medizinern und Politikern erfordert.” Hochschulen und Universitäten begegnen dem, indem sie zunehmend interdisziplinäre Studienprogramme entwickeln und Studierende auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit im Berufsleben vorbereiten möchten. Wie aber funktioniert es in der Hochschulpraxis, wenn Studierende aus Sozialer Arbeit, Innenarchitektur und Betriebswirtschaft zusammen lernen und arbeiten sollen? Welche Faktoren fördern den fächerübergreifenden Austausch? Und welche vertiefen bestehende Vorbehalte gegenüber den „Fremden“ und fördern eine fachspezifische Grüppchenbildung? Wie lässt sich Verständnis dafür entwickeln, dass gerade die Perspektivenvielfalt großes Potenzial für die Bearbeitung komplexer Sachverhalte birgt? Das hat Yasmin Schunk in ihrer Doktorarbeit untersucht.</p>&#13;
<p>Das vom Bildungsministerium geförderte Projekt „Der Coburger Weg” verankerte vier interdisziplinäre Module in Bachelorstudiengängen der Hochschule Coburg. Es lief von 2011 bis 2020. Yasmin Schunk hat für ihre Promotion Studierende aus den beteiligten Studiengängen befragt. Mit der sozialwissenschaftlichen Methode der „Grounded Theory” näherte sie sich ihrem Forschungsgegenstand an. „Bei diesem Vorgehen hat main keine fixen Hypothesen A, B und C, die überprüft werden. Entscheidend ist vielmehr, den Daten möglichst offen zu begegnen und Neues zu entdecken.”</p>&#13;
<p>Die gewonnenen Informationen verdichtete sie schließlich zu einer Theorie über das studentische Kontaktverhalten in fachlich gemischten Studierendengruppen. „Überraschend war insbesondere, dass in interdisziplinären Lehrveranstaltungen häufig nicht mehr als ein eingeschränkter Kontakt der Studiengangsgruppen zustande kam und die Zusammenarbeit durch Abgrenzungstendenzen beeinträchtigt wurde.” Sozialpsychologische Gruppenphänomene, insbesondere die Einteilung in soziale Kategorien, spielen hierbei eine große Rolle und können zu Vorurteilen, dem Meiden von Kontakten mit fachfremden Studierenden oder auch zu spezifischen Konfliktszenarien führen. „Wir alle denken in Kategorien, um uns in der komplexen Welt orientieren zu können, das ist etwas völlig Normales“, sagt Schunk. Wichtig sei aber, die sozialpsychologischen Prozesse, die Gruppendynamiken und deren mögliche Folgen, beispielsweise für die intendierten Lernzuwächse der Studierenden zu kennen. Nur dann könne dieses Wissen aktiv in die Planung und Begleitung interdisziplinärer Lehrveranstaltungen eingebracht und unerwünschten Entwicklungen entgegengewirkt werden. Das große Potenzial interdisziplinärer Studienprogramme kann so noch besser ausgeschöpft werden.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Veronika Hammer spricht von einer „hervorragenden empirischen und theoretischen Arbeit”. Hammer hofft, dass Erwachsenenbildung und Sozialpsychologie von dem neu gewonnenen Wissen profitieren. Die Sozialwissenschaftlerin der Hochschule Coburg hat die Promotion gemeinsam mit Prof. Dr. Walter Bender von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg betreut. Unter dem Titel „Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Hochschulstudium. Eine qualitative Studie zum studentischen Kontaktverhalten in interdisziplinären Lehrveranstaltungen“ ist die Dissertation im Verlag Springer VS erhältlich.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In Wissenschaft und Praxis wird die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen immer wichtiger. Studierende in interdisziplinären Lehrveranstaltungen darauf vorzubereiten ist nicht einfach. Vorurteile und Berührungsängste gegenüber der „fremden“ Disziplin können die Zusammenarbeit erschweren, wie Dr. Yasmin Schunk in ihrer Doktorarbeit ermittelte.</em></p>&#13;
<p>Das Wissen der Welt kann kein Mensch in sich vereinen. „Und das Wissen wächst immer schneller”, sagt Yasmin Schunk. „Bei großen Fragen schafft es keine Disziplin mehr alleine, adäquate Lösungen für komplexe Probleme zu präsentieren. Man sieht das zum Beispiel bei der Corona-Pandemie, die mitunter eine enge Zusammenarbeit von Medizinern und Politikern erfordert.” Hochschulen und Universitäten begegnen dem, indem sie zunehmend interdisziplinäre Studienprogramme entwickeln und Studierende auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit im Berufsleben vorbereiten möchten. Wie aber funktioniert es in der Hochschulpraxis, wenn Studierende aus Sozialer Arbeit, Innenarchitektur und Betriebswirtschaft zusammen lernen und arbeiten sollen? Welche Faktoren fördern den fächerübergreifenden Austausch? Und welche vertiefen bestehende Vorbehalte gegenüber den „Fremden“ und fördern eine fachspezifische Grüppchenbildung? Wie lässt sich Verständnis dafür entwickeln, dass gerade die Perspektivenvielfalt großes Potenzial für die Bearbeitung komplexer Sachverhalte birgt? Das hat Yasmin Schunk in ihrer Doktorarbeit untersucht.</p>&#13;
<p>Das vom Bildungsministerium geförderte Projekt „Der Coburger Weg” verankerte vier interdisziplinäre Module in Bachelorstudiengängen der Hochschule Coburg. Es lief von 2011 bis 2020. Yasmin Schunk hat für ihre Promotion Studierende aus den beteiligten Studiengängen befragt. Mit der sozialwissenschaftlichen Methode der „Grounded Theory” näherte sie sich ihrem Forschungsgegenstand an. „Bei diesem Vorgehen hat main keine fixen Hypothesen A, B und C, die überprüft werden. Entscheidend ist vielmehr, den Daten möglichst offen zu begegnen und Neues zu entdecken.”</p>&#13;
<p>Die gewonnenen Informationen verdichtete sie schließlich zu einer Theorie über das studentische Kontaktverhalten in fachlich gemischten Studierendengruppen. „Überraschend war insbesondere, dass in interdisziplinären Lehrveranstaltungen häufig nicht mehr als ein eingeschränkter Kontakt der Studiengangsgruppen zustande kam und die Zusammenarbeit durch Abgrenzungstendenzen beeinträchtigt wurde.” Sozialpsychologische Gruppenphänomene, insbesondere die Einteilung in soziale Kategorien, spielen hierbei eine große Rolle und können zu Vorurteilen, dem Meiden von Kontakten mit fachfremden Studierenden oder auch zu spezifischen Konfliktszenarien führen. „Wir alle denken in Kategorien, um uns in der komplexen Welt orientieren zu können, das ist etwas völlig Normales“, sagt Schunk. Wichtig sei aber, die sozialpsychologischen Prozesse, die Gruppendynamiken und deren mögliche Folgen, beispielsweise für die intendierten Lernzuwächse der Studierenden zu kennen. Nur dann könne dieses Wissen aktiv in die Planung und Begleitung interdisziplinärer Lehrveranstaltungen eingebracht und unerwünschten Entwicklungen entgegengewirkt werden. Das große Potenzial interdisziplinärer Studienprogramme kann so noch besser ausgeschöpft werden.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Veronika Hammer spricht von einer „hervorragenden empirischen und theoretischen Arbeit”. Hammer hofft, dass Erwachsenenbildung und Sozialpsychologie von dem neu gewonnenen Wissen profitieren. Die Sozialwissenschaftlerin der Hochschule Coburg hat die Promotion gemeinsam mit Prof. Dr. Walter Bender von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg betreut. Unter dem Titel „Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Hochschulstudium. Eine qualitative Studie zum studentischen Kontaktverhalten in interdisziplinären Lehrveranstaltungen“ ist die Dissertation im Verlag Springer VS erhältlich.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/103-Doktorarbeit_Yasmin_Schunk-768x1024.jpg"
                        fileSize="147224"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zwei neue Bachelorstudiengänge an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zwei-neue-bachelorstudiengaenge-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Jun 2021 06:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zwei-neue-bachelorstudiengaenge-an-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ab Oktober gibt es zwei neue Studiengänge an der Hochschule Coburg: Mit Sensorik und Zukunftstechnologien haben technikinteressierte junge Menschen ganz neue Möglichkeiten. Und auch ein Auslandsstudium lässt sich bestens integrieren.</em><br /> Maximilian Büttner schreibt gerade seine Bachelorarbeit im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/technische-physik.html" target="Technische Physik" rel="noopener">Studiengang Technische Physik</a>. Er hat 2017 die internationale Variante „Engineering Physics“ gewählt und das zweite Studienjahr an der Partnerhochschule in Shanghai verbracht. „Da wir in Coburg eine eher kleine Hochschule sind, ist die Betreuung der Studierenden und die Organisation des Auslandsjahres sehr gut.“ Mit seinen vielen Erfahrungen im Gepäck berät er gerne Studieninteressierte und rührt auch mal die Werbetrommel für die neuen Studiengänge.</p>&#13;
<h4>Studiengang Sensorik</h4>&#13;
<p>„Sensoren sind sozusagen die Sinnesorgane der Maschinen und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken“, beschreibt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-wolfram-haupt.html" target="Prof. Haupt" rel="noopener">Prof. Dr. Wolfram Haupt</a> die unsichtbaren Helfer. Man findet sie in Autos, Smartphones und Haushaltsgeräten. Auch in der Industrie 4.0 werden sie immer wichtiger und sind Bestandteil der intelligenten Fabrik. Darum war es ein logischer Schritt, einen eigenen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/sensorik.html" target="Studiengang Sensorik" rel="noopener">Studiengang „Sensorik“</a> anzubieten. Haupt ist Dekan und Studienfachberater der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. „Der Studiengang Sensorik wird in Zusammenarbeit mit unserem stärksten Forschungsinstitut, dem ISAT (Institut für Sensor- und Aktortechnik) angeboten, was den Studierenden viele Möglichkeiten bietet.“ Man kann zum Beispiel ab dem zweiten Semester als studentische Hilfskraft am ISAT an Forschungsprojekten mitwirken. „In den Projekten sieht man von Anfang an, was es bedeutet wissenschaftlich zu arbeiten, und wie man mit Firmen und Industriepartnern kooperiert“, bekräftigt Josefine Schlemmer. Sie ist Mitarbeiterin an der Fakultät und hat die neuen Studiengänge mitentwickelt. „Im Praxissemester und bei der Abschlussarbeit ist man jeweils in unterschiedlichen Unternehmen tätig. So bekommt man viele Einblicke und eine gute Orientierung für das spätere Berufsleben.“ Und da stehen Ingenieurinnen und Ingenieuren die Türen offen: Ob in der Automobilindustrie, der Luftfahrttechnik, in der Medizintechnik und sogar in der Lebensmittelindustrie sind sie gefragt.</p>&#13;
<h4>Studiengang Zukunftstechnologien</h4>&#13;
<p>„Bei dem&nbsp;neuen Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/zukunftstechnologien.html" target="Studiengang Zukunftstechnologien" rel="noopener">Zukunftstechnologien</a> ist das Besondere, dass die jungen Leute sich ihren Studienplan individuell zusammenstellen können, ganz nach ihren Neigungen“, erzählt Wolfram Haupt nicht ohne Stolz. „Im zweiten Semester findet ein Orientierungskolloquium statt. Da wählen die Studierenden aus, was sie in den Technologiewahlpflichtfächern machen möchten.“ Haupt erklärt weiter: „Grundsätzlich können alle Fächer gewählt werden, die an der Hochschule Coburg und an unseren ausländischen Partnerhochschulen angeboten werden.“ Dafür, dass der rote Faden bei der Wahl der Fächer erkennbar bleibt, sorgt eine persönliche Beratung. So können beispielsweise Mikrofluidik und Biosensorik, Photonik und Lasertechnik und elektrochemische Energiespeicher, aber auch Fächer aus dem Maschinenbau, der Automobiltechnologie oder der Elektrotechnik kombiniert werden. Josefine Schlemmer ergänzt: „Die freie Fächerwahl bietet die einzigartige Möglichkeit, ein maßgeschneidertes Studium zu einem aktuell relevanten Thema aus der Technik zu ergreifen. Die Inhalte werden dabei in der Praxis vertieft, was das Studium an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften von dem an einer Universität unterscheidet.“&nbsp;</p>&#13;
<p>Wenn Maximilian Büttner die Möglichkeit gehabt hätte, Zukunftstechnologien zu studieren, dann: „hätte ich einen Management-Baustein für mich ausgewählt.“ Und er hätte sicher wieder die internationale Variante Emerging Technologies gewählt. Bei dieser kann man im dritten und vierten Semester an einer der Partnerhochschulen in China, Kanada oder den Niederlanden studieren. Jede dieser Hochschulen hat eigene fachliche Schwerpunkte. „Durch die gute Organisation kann man ein Studium mit einem Auslandsjahr in der Regelstudienzeit abschließen, das ist in jedem Fall ein Vorteil“, findet Büttner. In den darauffolgenden Semestern an der Hochschule Coburg sind die Vorlesungen dieses Studienzweigs überwiegend in englischer Sprache. Der Studiengang Zukunftstechnologien ist ideal für junge Menschen, die technisch vielseitig interessiert sind und gerne selbst entscheiden, welche Fachgebiete sie kennenlernen wollen.<br /> Die Fakultät Angewandte Naturwissenschaften bietet neben dem Studienbereich Bioanalytik verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Physikingenieurwesen an. Der Studiengang Technische Physik belegt im aktuellen CHE-Ranking bundesweit einen Spitzenplatz.</p>&#13;
<h4>Die Partnerhochschulen</h4>&#13;
<p>USST Shanghai<br /> In China kooperiert die Hochschule Coburg mit der <a href="http://isoe.usst.edu.cn/" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">University of Shanghai for Science and Technology</a> (USST). An dieser technischen Universität studieren rund 22.000 Studierende in 15 Fakultäten. Die USST pflegt vielfältige Partnerschaften mit Universitäten weltweit. Die Studierenden können dort in der Fakultät Optoelektronik studieren.</p>&#13;
<p>Universität Twente<br /> Die <a href="https://www.utwente.nl/de" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Universität Twente</a> ist eine moderne Campus-Universität in den Niederlanden. Der internationale Bachelorstudiengang Advanced Technology vermittelt in einzigartiger Weise breites technisches Wissen und kombiniert projektbezogen und multidisziplinär verschiedene natur- und ingenieurwissenschaftliche Disziplinen.</p>&#13;
<p>Universität Winnipeg<br /> Die <a href="https://www.uwinnipeg.ca/" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Universität Winnipeg</a> befindet sich im englischsprachigen Teil Kanadas, genauer gesagt in Manitoba. Studierende belegen während ihres Auslandssemesters dort den Studiengang Physik. Dieser ist auf Teilchen- und Festkörperphysik spezialisiert und arbeitet dazu eng mit dem Forschungsinstitut TRIUMF in Vancouver zusammen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ab Oktober gibt es zwei neue Studiengänge an der Hochschule Coburg: Mit Sensorik und Zukunftstechnologien haben technikinteressierte junge Menschen ganz neue Möglichkeiten. Und auch ein Auslandsstudium lässt sich bestens integrieren.</em><br /> Maximilian Büttner schreibt gerade seine Bachelorarbeit im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/technische-physik.html" target="Technische Physik" rel="noopener">Studiengang Technische Physik</a>. Er hat 2017 die internationale Variante „Engineering Physics“ gewählt und das zweite Studienjahr an der Partnerhochschule in Shanghai verbracht. „Da wir in Coburg eine eher kleine Hochschule sind, ist die Betreuung der Studierenden und die Organisation des Auslandsjahres sehr gut.“ Mit seinen vielen Erfahrungen im Gepäck berät er gerne Studieninteressierte und rührt auch mal die Werbetrommel für die neuen Studiengänge.</p>&#13;
<h4>Studiengang Sensorik</h4>&#13;
<p>„Sensoren sind sozusagen die Sinnesorgane der Maschinen und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken“, beschreibt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-wolfram-haupt.html" target="Prof. Haupt" rel="noopener">Prof. Dr. Wolfram Haupt</a> die unsichtbaren Helfer. Man findet sie in Autos, Smartphones und Haushaltsgeräten. Auch in der Industrie 4.0 werden sie immer wichtiger und sind Bestandteil der intelligenten Fabrik. Darum war es ein logischer Schritt, einen eigenen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/sensorik.html" target="Studiengang Sensorik" rel="noopener">Studiengang „Sensorik“</a> anzubieten. Haupt ist Dekan und Studienfachberater der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. „Der Studiengang Sensorik wird in Zusammenarbeit mit unserem stärksten Forschungsinstitut, dem ISAT (Institut für Sensor- und Aktortechnik) angeboten, was den Studierenden viele Möglichkeiten bietet.“ Man kann zum Beispiel ab dem zweiten Semester als studentische Hilfskraft am ISAT an Forschungsprojekten mitwirken. „In den Projekten sieht man von Anfang an, was es bedeutet wissenschaftlich zu arbeiten, und wie man mit Firmen und Industriepartnern kooperiert“, bekräftigt Josefine Schlemmer. Sie ist Mitarbeiterin an der Fakultät und hat die neuen Studiengänge mitentwickelt. „Im Praxissemester und bei der Abschlussarbeit ist man jeweils in unterschiedlichen Unternehmen tätig. So bekommt man viele Einblicke und eine gute Orientierung für das spätere Berufsleben.“ Und da stehen Ingenieurinnen und Ingenieuren die Türen offen: Ob in der Automobilindustrie, der Luftfahrttechnik, in der Medizintechnik und sogar in der Lebensmittelindustrie sind sie gefragt.</p>&#13;
<h4>Studiengang Zukunftstechnologien</h4>&#13;
<p>„Bei dem&nbsp;neuen Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/zukunftstechnologien.html" target="Studiengang Zukunftstechnologien" rel="noopener">Zukunftstechnologien</a> ist das Besondere, dass die jungen Leute sich ihren Studienplan individuell zusammenstellen können, ganz nach ihren Neigungen“, erzählt Wolfram Haupt nicht ohne Stolz. „Im zweiten Semester findet ein Orientierungskolloquium statt. Da wählen die Studierenden aus, was sie in den Technologiewahlpflichtfächern machen möchten.“ Haupt erklärt weiter: „Grundsätzlich können alle Fächer gewählt werden, die an der Hochschule Coburg und an unseren ausländischen Partnerhochschulen angeboten werden.“ Dafür, dass der rote Faden bei der Wahl der Fächer erkennbar bleibt, sorgt eine persönliche Beratung. So können beispielsweise Mikrofluidik und Biosensorik, Photonik und Lasertechnik und elektrochemische Energiespeicher, aber auch Fächer aus dem Maschinenbau, der Automobiltechnologie oder der Elektrotechnik kombiniert werden. Josefine Schlemmer ergänzt: „Die freie Fächerwahl bietet die einzigartige Möglichkeit, ein maßgeschneidertes Studium zu einem aktuell relevanten Thema aus der Technik zu ergreifen. Die Inhalte werden dabei in der Praxis vertieft, was das Studium an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften von dem an einer Universität unterscheidet.“&nbsp;</p>&#13;
<p>Wenn Maximilian Büttner die Möglichkeit gehabt hätte, Zukunftstechnologien zu studieren, dann: „hätte ich einen Management-Baustein für mich ausgewählt.“ Und er hätte sicher wieder die internationale Variante Emerging Technologies gewählt. Bei dieser kann man im dritten und vierten Semester an einer der Partnerhochschulen in China, Kanada oder den Niederlanden studieren. Jede dieser Hochschulen hat eigene fachliche Schwerpunkte. „Durch die gute Organisation kann man ein Studium mit einem Auslandsjahr in der Regelstudienzeit abschließen, das ist in jedem Fall ein Vorteil“, findet Büttner. In den darauffolgenden Semestern an der Hochschule Coburg sind die Vorlesungen dieses Studienzweigs überwiegend in englischer Sprache. Der Studiengang Zukunftstechnologien ist ideal für junge Menschen, die technisch vielseitig interessiert sind und gerne selbst entscheiden, welche Fachgebiete sie kennenlernen wollen.<br /> Die Fakultät Angewandte Naturwissenschaften bietet neben dem Studienbereich Bioanalytik verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Physikingenieurwesen an. Der Studiengang Technische Physik belegt im aktuellen CHE-Ranking bundesweit einen Spitzenplatz.</p>&#13;
<h4>Die Partnerhochschulen</h4>&#13;
<p>USST Shanghai<br /> In China kooperiert die Hochschule Coburg mit der <a href="http://isoe.usst.edu.cn/" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">University of Shanghai for Science and Technology</a> (USST). An dieser technischen Universität studieren rund 22.000 Studierende in 15 Fakultäten. Die USST pflegt vielfältige Partnerschaften mit Universitäten weltweit. Die Studierenden können dort in der Fakultät Optoelektronik studieren.</p>&#13;
<p>Universität Twente<br /> Die <a href="https://www.utwente.nl/de" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Universität Twente</a> ist eine moderne Campus-Universität in den Niederlanden. Der internationale Bachelorstudiengang Advanced Technology vermittelt in einzigartiger Weise breites technisches Wissen und kombiniert projektbezogen und multidisziplinär verschiedene natur- und ingenieurwissenschaftliche Disziplinen.</p>&#13;
<p>Universität Winnipeg<br /> Die <a href="https://www.uwinnipeg.ca/" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Universität Winnipeg</a> befindet sich im englischsprachigen Teil Kanadas, genauer gesagt in Manitoba. Studierende belegen während ihres Auslandssemesters dort den Studiengang Physik. Dieser ist auf Teilchen- und Festkörperphysik spezialisiert und arbeitet dazu eng mit dem Forschungsinstitut TRIUMF in Vancouver zusammen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZT_Studentin_mit_VR_Brille-1024x684.jpg"
                        fileSize="111915"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Game of Rain“: Unterstützer können bis 21. Juni abstimmen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/game-of-rain-unterstuetzer-koennen-bis-21-juni-abstimmen/</link>
                <pubDate>Fri, 11 Jun 2021 05:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/game-of-rain-unterstuetzer-koennen-bis-21-juni-abstimmen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Spielidee „Game of Rain“ sensibilisiert für den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser. Entwickelt wurde sie von Studierenden der Hochschule Coburg, nun will sich auch die Uni Bamberg beteiligen. Das Projekt hat die Chance auf eine Förderung von 200.000 Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Dafür braucht es noch einmal genügend Unterstützer in der Online-Abstimmung.</em></p>&#13;
<p>Mit der „Gesellschaft der Ideen” ruft das BMBF dazu auf, Ideen zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen einzureichen. Über den Ausgang des Wettbewerbs entscheidet neben einer Jury ein Online-Voting. Unter über 1.000 Ideen aus ganz Deutschland war das oberfränkische Game of Rain eines von 30 Projekten, die in der ersten Abstimmungsrunde prämiert wurden. Das Spiel handelt von Plitsch, dem Regenwesen, das der nächste Regengott werden möchte. Seine Aufgabe ist, über die gerechte Verteilung des Wassers zu entscheiden - und dabei erfahren die Spieler viel über diese knappe Ressource. Game of Rain ist gedacht als Mix aus Kartenspiel, Storybuch, Webseite und Community und wurde bereits von vielen Menschen unterstützt. Zehn Projekte haben nun die Chance, eine weitere Förderung für eine zweijährige Erprobungsphase in Höhe von bis zu 200.000 Euro zu erhalten. Bis Montag, 21. Juni, kann wieder für das Game of Rain votiert werden auf <a href="http://www.gesellschaft-der-ideen.de/mitmachen">www.gesellschaft-der-ideen.de/mitmachen</a>.</p>&#13;
<p><strong>Hochschule Coburg und Uni Bamberg arbeiten zusammen</strong></p>&#13;
<p>Auf die Förderung hat sich Game of Rain mit einem Forschungskonzept beworben. Außer dem Coburger Team rund um Innovationsforscher Prof. Dr.Christian Zagel beteiligen sich auch Forscherinnen und Forscher der Uni Bamberg als Projektpartner: Der Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre von Prof. Dr.Claus-Christian Carbon unterstützt mit seiner Expertise im Bereich Gamification und wird mit einer Fragebogenstudie erheben, wie sich das sozial-ökologische Engagement durch das Spielen verändert.</p>&#13;
<p>Matthias Scheibe, Projektmitglied von Game of Rain und an der Hochschule Coburg verantwortlich für die Beforschung des Spiels, erklärt das Ziel: „Wir wollen herausfinden, ob und wie ein Mixed-Media-Konzept wie das von Game of Rain sozial-ökologisches Engagement bei Kindern fördert.” Von den Bamberger Forscherinnen und Forschern werden über 100 Game-of-Rain-Spielerinnen und Spieler mehrmals und über mehrere Monate hinweg befragt. Aus dem Vergleich mit Spiele-Fans, die „Game of Rain“ nicht kennen, wollen sie besser verstehen: Welchen Beitrag kann ein Spiel bei der Sensibilisierung für umweltbewusstes Verhalten leisten? „Das Mixed-Media-Konzept ist für uns als Kognitionsforscherinnen und -forscher besonders spannend. Da passiert viel mehr in den Köpfen als beim passiven Konsum von Information", sagt Marius Raab, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre in Bamberg.</p>&#13;
<p><strong>Regengott mit Auszeichnung</strong></p>&#13;
<p>Die Studierenden im berufsbegleitenden Master ZukunftsDesign der Hochschule Coburg, die das Game of Rain entwickelt haben, sind überwältigt vom Erfolg: Außer der ersten Runde bei der „Gesellschaft der Ideen“ hat das Konzept in diesem Jahr den internationalen Green Concept Award in der Kategorie „Kids“ sowie den Booster Award des Upper Franconian Innovation Summits gewonnen. Zusätzlich erhielt das Projekt den ZukunftsDesign Award, der besonders zukunftsträchtige studentische Arbeiten auszeichnet. „Es gibt viele Menschen, die uns dabei helfen wollen, das Spiel zum Leben zu erwecken und die in der ersten Voringrunde des BMBF zahlreich für uns abgestimmt haben“, sagt Jana Lenhard, Projektmitglied und die Designerin des Spiels „Wir hoffen auch diesmal wieder auf viel Unterstützung bei der öffentlichen Abstimmung.”</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Spielidee „Game of Rain“ sensibilisiert für den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser. Entwickelt wurde sie von Studierenden der Hochschule Coburg, nun will sich auch die Uni Bamberg beteiligen. Das Projekt hat die Chance auf eine Förderung von 200.000 Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Dafür braucht es noch einmal genügend Unterstützer in der Online-Abstimmung.</em></p>&#13;
<p>Mit der „Gesellschaft der Ideen” ruft das BMBF dazu auf, Ideen zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen einzureichen. Über den Ausgang des Wettbewerbs entscheidet neben einer Jury ein Online-Voting. Unter über 1.000 Ideen aus ganz Deutschland war das oberfränkische Game of Rain eines von 30 Projekten, die in der ersten Abstimmungsrunde prämiert wurden. Das Spiel handelt von Plitsch, dem Regenwesen, das der nächste Regengott werden möchte. Seine Aufgabe ist, über die gerechte Verteilung des Wassers zu entscheiden - und dabei erfahren die Spieler viel über diese knappe Ressource. Game of Rain ist gedacht als Mix aus Kartenspiel, Storybuch, Webseite und Community und wurde bereits von vielen Menschen unterstützt. Zehn Projekte haben nun die Chance, eine weitere Förderung für eine zweijährige Erprobungsphase in Höhe von bis zu 200.000 Euro zu erhalten. Bis Montag, 21. Juni, kann wieder für das Game of Rain votiert werden auf <a href="http://www.gesellschaft-der-ideen.de/mitmachen">www.gesellschaft-der-ideen.de/mitmachen</a>.</p>&#13;
<p><strong>Hochschule Coburg und Uni Bamberg arbeiten zusammen</strong></p>&#13;
<p>Auf die Förderung hat sich Game of Rain mit einem Forschungskonzept beworben. Außer dem Coburger Team rund um Innovationsforscher Prof. Dr.Christian Zagel beteiligen sich auch Forscherinnen und Forscher der Uni Bamberg als Projektpartner: Der Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre von Prof. Dr.Claus-Christian Carbon unterstützt mit seiner Expertise im Bereich Gamification und wird mit einer Fragebogenstudie erheben, wie sich das sozial-ökologische Engagement durch das Spielen verändert.</p>&#13;
<p>Matthias Scheibe, Projektmitglied von Game of Rain und an der Hochschule Coburg verantwortlich für die Beforschung des Spiels, erklärt das Ziel: „Wir wollen herausfinden, ob und wie ein Mixed-Media-Konzept wie das von Game of Rain sozial-ökologisches Engagement bei Kindern fördert.” Von den Bamberger Forscherinnen und Forschern werden über 100 Game-of-Rain-Spielerinnen und Spieler mehrmals und über mehrere Monate hinweg befragt. Aus dem Vergleich mit Spiele-Fans, die „Game of Rain“ nicht kennen, wollen sie besser verstehen: Welchen Beitrag kann ein Spiel bei der Sensibilisierung für umweltbewusstes Verhalten leisten? „Das Mixed-Media-Konzept ist für uns als Kognitionsforscherinnen und -forscher besonders spannend. Da passiert viel mehr in den Köpfen als beim passiven Konsum von Information", sagt Marius Raab, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre in Bamberg.</p>&#13;
<p><strong>Regengott mit Auszeichnung</strong></p>&#13;
<p>Die Studierenden im berufsbegleitenden Master ZukunftsDesign der Hochschule Coburg, die das Game of Rain entwickelt haben, sind überwältigt vom Erfolg: Außer der ersten Runde bei der „Gesellschaft der Ideen“ hat das Konzept in diesem Jahr den internationalen Green Concept Award in der Kategorie „Kids“ sowie den Booster Award des Upper Franconian Innovation Summits gewonnen. Zusätzlich erhielt das Projekt den ZukunftsDesign Award, der besonders zukunftsträchtige studentische Arbeiten auszeichnet. „Es gibt viele Menschen, die uns dabei helfen wollen, das Spiel zum Leben zu erwecken und die in der ersten Voringrunde des BMBF zahlreich für uns abgestimmt haben“, sagt Jana Lenhard, Projektmitglied und die Designerin des Spiels „Wir hoffen auch diesmal wieder auf viel Unterstützung bei der öffentlichen Abstimmung.”</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/100-Game_of_Rain-1024x732.jpg"
                        fileSize="119003"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="732"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule und Fraunhofer MEOS planen Zusammenarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-und-fraunhofer-meos-planen-zusammenarbeit/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Jun 2021 07:09:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-und-fraunhofer-meos-planen-zusammenarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In Bioanalytik, Sensorik und Optik ist die Hochschule Coburg bekannt für praxisnahe Projekte - genau wie Fraunhofer. Bei einem Treffen an der Hochschule Coburg wurde jetzt eine fränkisch-thüringisch-sächsische Kooperation in die Wege geleitet. </em></p>&#13;
<p>Erst einmal geht‘s um aktuelle Projekte und technische Möglichkeiten: Die Leiter des Instituts für Bioanalytik (IBICO) der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Prof. Dr. Stefan Kalkhof und Prof. Dr. Matthias Noll stellen in Impulsvorträgen ihre Themen vor. Genauso der Leiter des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) Thorsten Uphues. Als Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften spricht außerdem Prof. Dr. Wolfram Haupt über Ausrichtung, Ideen und Entwicklungen der Studiengänge. Viel Information. Im Senatssaal der Hochschule Coburg hören die Gäste aus Sachsen interessiert zu. Prof. Dr. Ulrike Köhl leitet das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig und hat zwei renommierte Kollegen mitgebracht: Dr. Jörg Lehmann leitet die Abteilung Therapievalidierung, Dr. Dirk Kuhlmeier die Abteilung Diagnostik. Per Videokonferenz ist außerdem Dr. Michael Scholles zugeschaltet, der das 2018 gegründete Fraunhofer-Projektzentrum für Mikroelektronische und Optische Systeme für die Biomedizin (MEOS) in Erfurt leitet.</p>&#13;
<p>Auch die Thüringer und Sachsen berichten von ihren Projekten und ihren Ambitionen: Mit Unterstützung des Fraunhofer IZI wollen sie das Fraunhofer MEOS zu einem Leuchtturm für die anwendungsnahe Entwicklung von Sensoren und optischer Diagnostik entwickeln – und die Schnittmengen zur Arbeit der Coburger Institute sind groß. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freut sich, dass hier eine Kooperation möglich ist: „Diese bundesländerübergreifende Zusammenarbeit wird den ausgewiesenen Forschungsschwerpunkt ,Sensorik und Analytik‘ sowie die Lehre der physikalischen und bioanalytischen Studiengänge der Hochschule stark bereichern.“</p>&#13;
<p>Entstanden ist die Idee durch die engen Kontakte, die Kalkhof seit mehr als fünf Jahren mit dem Fraunhofer IZI pflegt. „Es gab schon einige gemeinsame Projekte in Forschung und Lehre“, erklärt er und berichtet von regem Austausch: Beispielsweise wurde bereits bei 15 Abschlussarbeiten von Coburger Studierenden zusammengearbeitet. „Das Fraunhofer MEOS gibt es noch nicht so lange, aber auch hier hatten wir schon zwei Abschlussarbeiten.“ Weitere sollen demnächst folgen. Das ist eine Säule der geplanten Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. „Außerdem soll es gemeinsame Lehrveranstaltungen und Exkursionen in den Fächern der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften FAN geben. Beispielsweise beim Thema bildgebende Verfahren und Bildauswertung. Und wir wollen uns gegenseitig bei unseren Forschungsprojekten unterstützen.“ Der Kick-Off soll bereits im September sein. Im Wintersemester 2021/22 kann die Kooperation dann bereits starten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In Bioanalytik, Sensorik und Optik ist die Hochschule Coburg bekannt für praxisnahe Projekte - genau wie Fraunhofer. Bei einem Treffen an der Hochschule Coburg wurde jetzt eine fränkisch-thüringisch-sächsische Kooperation in die Wege geleitet. </em></p>&#13;
<p>Erst einmal geht‘s um aktuelle Projekte und technische Möglichkeiten: Die Leiter des Instituts für Bioanalytik (IBICO) der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Prof. Dr. Stefan Kalkhof und Prof. Dr. Matthias Noll stellen in Impulsvorträgen ihre Themen vor. Genauso der Leiter des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) Thorsten Uphues. Als Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften spricht außerdem Prof. Dr. Wolfram Haupt über Ausrichtung, Ideen und Entwicklungen der Studiengänge. Viel Information. Im Senatssaal der Hochschule Coburg hören die Gäste aus Sachsen interessiert zu. Prof. Dr. Ulrike Köhl leitet das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig und hat zwei renommierte Kollegen mitgebracht: Dr. Jörg Lehmann leitet die Abteilung Therapievalidierung, Dr. Dirk Kuhlmeier die Abteilung Diagnostik. Per Videokonferenz ist außerdem Dr. Michael Scholles zugeschaltet, der das 2018 gegründete Fraunhofer-Projektzentrum für Mikroelektronische und Optische Systeme für die Biomedizin (MEOS) in Erfurt leitet.</p>&#13;
<p>Auch die Thüringer und Sachsen berichten von ihren Projekten und ihren Ambitionen: Mit Unterstützung des Fraunhofer IZI wollen sie das Fraunhofer MEOS zu einem Leuchtturm für die anwendungsnahe Entwicklung von Sensoren und optischer Diagnostik entwickeln – und die Schnittmengen zur Arbeit der Coburger Institute sind groß. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freut sich, dass hier eine Kooperation möglich ist: „Diese bundesländerübergreifende Zusammenarbeit wird den ausgewiesenen Forschungsschwerpunkt ,Sensorik und Analytik‘ sowie die Lehre der physikalischen und bioanalytischen Studiengänge der Hochschule stark bereichern.“</p>&#13;
<p>Entstanden ist die Idee durch die engen Kontakte, die Kalkhof seit mehr als fünf Jahren mit dem Fraunhofer IZI pflegt. „Es gab schon einige gemeinsame Projekte in Forschung und Lehre“, erklärt er und berichtet von regem Austausch: Beispielsweise wurde bereits bei 15 Abschlussarbeiten von Coburger Studierenden zusammengearbeitet. „Das Fraunhofer MEOS gibt es noch nicht so lange, aber auch hier hatten wir schon zwei Abschlussarbeiten.“ Weitere sollen demnächst folgen. Das ist eine Säule der geplanten Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. „Außerdem soll es gemeinsame Lehrveranstaltungen und Exkursionen in den Fächern der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften FAN geben. Beispielsweise beim Thema bildgebende Verfahren und Bildauswertung. Und wir wollen uns gegenseitig bei unseren Forschungsprojekten unterstützen.“ Der Kick-Off soll bereits im September sein. Im Wintersemester 2021/22 kann die Kooperation dann bereits starten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/97Treffen_Fraunhofer_IZI_Leipzig_und_MEOS-Institut-1024x683.jpg"
                        fileSize="134787"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Vizepräsidentin: „Wir bilden Menschen“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-vizepraesidentin-wir-bilden-menschen/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Jun 2021 10:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-vizepraesidentin-wir-bilden-menschen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat eine neue Vizepräsidentin für Studium und Lehre. Am 1. Juni übernahm Prof. Dr. Nicole Hegel das Amt, in dem es um ein großes Ziel geht: die Studierenden zu gesellschaftlich verantwortlichem Handeln zu befähigen. </em></p>&#13;
<p>Für ein erfolgreiches Berufsleben legt ein Studium an der Hochschule Coburg die Grundlagen. „Aber wir bilden mehr als Fachkräfte“, sagt Prof. Dr. Nicole Hegel. „Wir bilden Menschen.“ Im Mai wurde Hegel für die nächsten drei Semester zur Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Hochschule Coburg gewählt. Seit zehn Jahren forscht und lehrt sie hier und war zuletzt Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. „Ich bin hier Professorin geworden, weil wir an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften die Verknüpfung von Lehre und Wissenschaft besser umsetzen können als an Universitäten.“ Deshalb freut sie sich auch darauf, in ihrer neuen Position die Lehrstrategie der Hochschule weiter umzusetzen. Als Pädagogin und Erziehungswissenschaftlerin hat Hegel genaue Vorstellungen von den Zielen der akademischen Lehre – und die gehen weit über das bloße Lernen von Fakten hinaus: „Die Hochschule ist ein Ort, der verantwortungsvolle Persönlichkeiten hervorbringt, die im Stande sind, einen kritischen Diskurs zu führen und ihren Beitrag leisten, um die Zukunft aktiv zu gestalten.“</p>&#13;
<p>Den Studierenden sollen alle nötigen Kompetenzen mitgegeben werden, um gesund, motiviert, produktiv und erfolgreich im Studium und später im Arbeitsleben zu bestehen. „Gebildet sein heißt urteils- und handlungsfähig sein“, erklärt Hegel. Dafür wird es beispielsweise auch immer wichtiger, zu verstehen, wie Medien, Technologien, Informationen und Daten und der Umgang damit funktionieren. Das ist Teil der so genannten Future Skills, der Kompetenzen für die Zukunft, die in allen Fachbereichen gebraucht werden. Andere Beispiele sind Kommunikations- und Problemlösefähigkeit, analytisches und kritisches Denken, Flexibilität und Eigenmotivation.</p>&#13;
<p>„All das ist auch bereits in unserem Leitbild verankert, und es gibt viele gute Formate und Projekte“, sagt Hegel. „Ich bin sehr dankbar dafür, was mein Vorgänger Prof. Dr. Michael Lichtlein schon entwickelt hat.“ Hegel will vernetzen, sie will Dinge so zusammenführen, dass es für alle Fakultäten gewinnbringend ist, will den kollegialen Austausch zwischen den Lehrenden fördern. Die bisher erreichten Exzellenzen in Studium und Lehre will sie bewahren und auf Zukunftsanforderungen ausrichten. Sie spricht über die fächerübergreifenden Projekte „Der Coburger Weg“ und EVELIN“ (Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering), die über viele Jahre hinweg die Hochschule prägten. Auch nachdem sie ausgelaufen sind, bleiben interdisziplinäre und ganzheitliche Bildung und die individuelle Ansprache der Studierenden grundlegende Säulen der Lehrstrategie der Hochschule Coburg. Das Ziel ist klar: „Wir entwickeln Persönlichkeiten, die mit fachlichen und überfachlichen Kompetenzen verantwortungsvoll an der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung mitwirken.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat eine neue Vizepräsidentin für Studium und Lehre. Am 1. Juni übernahm Prof. Dr. Nicole Hegel das Amt, in dem es um ein großes Ziel geht: die Studierenden zu gesellschaftlich verantwortlichem Handeln zu befähigen. </em></p>&#13;
<p>Für ein erfolgreiches Berufsleben legt ein Studium an der Hochschule Coburg die Grundlagen. „Aber wir bilden mehr als Fachkräfte“, sagt Prof. Dr. Nicole Hegel. „Wir bilden Menschen.“ Im Mai wurde Hegel für die nächsten drei Semester zur Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Hochschule Coburg gewählt. Seit zehn Jahren forscht und lehrt sie hier und war zuletzt Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. „Ich bin hier Professorin geworden, weil wir an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften die Verknüpfung von Lehre und Wissenschaft besser umsetzen können als an Universitäten.“ Deshalb freut sie sich auch darauf, in ihrer neuen Position die Lehrstrategie der Hochschule weiter umzusetzen. Als Pädagogin und Erziehungswissenschaftlerin hat Hegel genaue Vorstellungen von den Zielen der akademischen Lehre – und die gehen weit über das bloße Lernen von Fakten hinaus: „Die Hochschule ist ein Ort, der verantwortungsvolle Persönlichkeiten hervorbringt, die im Stande sind, einen kritischen Diskurs zu führen und ihren Beitrag leisten, um die Zukunft aktiv zu gestalten.“</p>&#13;
<p>Den Studierenden sollen alle nötigen Kompetenzen mitgegeben werden, um gesund, motiviert, produktiv und erfolgreich im Studium und später im Arbeitsleben zu bestehen. „Gebildet sein heißt urteils- und handlungsfähig sein“, erklärt Hegel. Dafür wird es beispielsweise auch immer wichtiger, zu verstehen, wie Medien, Technologien, Informationen und Daten und der Umgang damit funktionieren. Das ist Teil der so genannten Future Skills, der Kompetenzen für die Zukunft, die in allen Fachbereichen gebraucht werden. Andere Beispiele sind Kommunikations- und Problemlösefähigkeit, analytisches und kritisches Denken, Flexibilität und Eigenmotivation.</p>&#13;
<p>„All das ist auch bereits in unserem Leitbild verankert, und es gibt viele gute Formate und Projekte“, sagt Hegel. „Ich bin sehr dankbar dafür, was mein Vorgänger Prof. Dr. Michael Lichtlein schon entwickelt hat.“ Hegel will vernetzen, sie will Dinge so zusammenführen, dass es für alle Fakultäten gewinnbringend ist, will den kollegialen Austausch zwischen den Lehrenden fördern. Die bisher erreichten Exzellenzen in Studium und Lehre will sie bewahren und auf Zukunftsanforderungen ausrichten. Sie spricht über die fächerübergreifenden Projekte „Der Coburger Weg“ und EVELIN“ (Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering), die über viele Jahre hinweg die Hochschule prägten. Auch nachdem sie ausgelaufen sind, bleiben interdisziplinäre und ganzheitliche Bildung und die individuelle Ansprache der Studierenden grundlegende Säulen der Lehrstrategie der Hochschule Coburg. Das Ziel ist klar: „Wir entwickeln Persönlichkeiten, die mit fachlichen und überfachlichen Kompetenzen verantwortungsvoll an der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung mitwirken.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-Neue_Vizepraesidentin_Nicole_Hegel-web-1024x665.jpg"
                        fileSize="118629"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="665"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Oberfränkische Stiftung fördert Ingenieurinnen von morgen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/oberfraenkische-stiftung-foerdert-ingenieurinnen-von-morgen/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 11:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/oberfraenkische-stiftung-foerdert-ingenieurinnen-von-morgen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Rainer Markgraf Stiftung aus Bayreuth unterstützt Mentoringprogramm für MINT-Studentinnen der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Angehende Ingenieurinnen und Wissenschaftlerinnen bergen als Fachkräfte von morgen ein großes Potenzial für Industrie und Forschung. In den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, den so genannten MINT-Fächern, werden fast 450 verschiedene Berufe unterschieden. Frauen haben zufolge dem Frühjahrsreport 2021 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln in diesen Berufen aber nur einen Anteil von 15,4 Prozent. Vor dem Hintergrund des seit Jahren herrschenden Fachkräftemangels nimmt das Interesse der Unternehmen an qualifizierten Mitarbeiterinnen stark zu.</p>&#13;
<p>In diesem Zusammenhang legt die Hochschule Coburg ein besonderes Augenmerk auf die Förderung ihrer MINT-Studentinnen. Dabei wird sie nun von der Rainer Markgraf Stiftung aus Bayreuth unterstützt. Die Stiftung ließ sich vom Konzept des Mentoringprogramms, das von Projekt:ING an der Hochschule Coburg organisiert wird, überzeugen. Mentoring ist ein erprobtes Instrument der Nachwuchsförderung und stärkt Persönlichkeitsentwicklung und Karriereplanung der jungen Frauen schon während des Studiums. „Das Herzstück unseres Programms ist das Tandem aus Studentin und ihrer berufstätigen Mentorin“, erklärt Anna Keiderling, Koordinatorin und Mitarbeiterin bei Projekt:ING. „Die Mentorinnen erfüllen eine wichtige Vorbildfunktion und erzeugen darüber hinaus durch ihre Berufserfahrung und das eigene Netzwerk berufliche Chancen für die Studentinnen.“ Die Mentorinnen übernehmen diese Arbeit ehrenamtlich. „Ihre Unternehmen erhalten durch diese Verbindung Zugang zu dringend benötigten Fachkräften.“</p>&#13;
<p>Über zwei Jahre hinweg unterstützt die Rainer Markgraf Stiftung das Programm mit einer Summe von insgesamt 58.000 Euro. „Damit organisieren wir zum Beispiel Workshops, Coaching-Seminare oder Netzwerktreffen“, erklärt Keiderling. Ihr ist wichtig, aktive und ehemalige Mentees und Mentoren zusammenzubringen. „Wir haben uns sehr über die Zusage gefreut und sehen es auch als Würdigung unserer Arbeit. Es ist schön, dass die Förderung der MINT-Studentinnen dank der finanziellen Unterstützung weiterentwickelt werden kann.“ MINT-Studentinnen ab dem vierten Semester können sich bereits jetzt für die im Oktober 2021 startende neue Projektgruppe des Mentoringprogramms bei Projekt:ING anmelden.</p>&#13;
<p>Ingenieurinnen oder Naturwissenschaftlerinnen, die sich für die Rolle der Mentorin interessieren, können sich <a href="https://www.hs-coburg.de/mentoring">auf der Webseite von Projekt:ING</a> informieren.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Rainer Markgraf Stiftung aus Bayreuth unterstützt Mentoringprogramm für MINT-Studentinnen der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Angehende Ingenieurinnen und Wissenschaftlerinnen bergen als Fachkräfte von morgen ein großes Potenzial für Industrie und Forschung. In den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, den so genannten MINT-Fächern, werden fast 450 verschiedene Berufe unterschieden. Frauen haben zufolge dem Frühjahrsreport 2021 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln in diesen Berufen aber nur einen Anteil von 15,4 Prozent. Vor dem Hintergrund des seit Jahren herrschenden Fachkräftemangels nimmt das Interesse der Unternehmen an qualifizierten Mitarbeiterinnen stark zu.</p>&#13;
<p>In diesem Zusammenhang legt die Hochschule Coburg ein besonderes Augenmerk auf die Förderung ihrer MINT-Studentinnen. Dabei wird sie nun von der Rainer Markgraf Stiftung aus Bayreuth unterstützt. Die Stiftung ließ sich vom Konzept des Mentoringprogramms, das von Projekt:ING an der Hochschule Coburg organisiert wird, überzeugen. Mentoring ist ein erprobtes Instrument der Nachwuchsförderung und stärkt Persönlichkeitsentwicklung und Karriereplanung der jungen Frauen schon während des Studiums. „Das Herzstück unseres Programms ist das Tandem aus Studentin und ihrer berufstätigen Mentorin“, erklärt Anna Keiderling, Koordinatorin und Mitarbeiterin bei Projekt:ING. „Die Mentorinnen erfüllen eine wichtige Vorbildfunktion und erzeugen darüber hinaus durch ihre Berufserfahrung und das eigene Netzwerk berufliche Chancen für die Studentinnen.“ Die Mentorinnen übernehmen diese Arbeit ehrenamtlich. „Ihre Unternehmen erhalten durch diese Verbindung Zugang zu dringend benötigten Fachkräften.“</p>&#13;
<p>Über zwei Jahre hinweg unterstützt die Rainer Markgraf Stiftung das Programm mit einer Summe von insgesamt 58.000 Euro. „Damit organisieren wir zum Beispiel Workshops, Coaching-Seminare oder Netzwerktreffen“, erklärt Keiderling. Ihr ist wichtig, aktive und ehemalige Mentees und Mentoren zusammenzubringen. „Wir haben uns sehr über die Zusage gefreut und sehen es auch als Würdigung unserer Arbeit. Es ist schön, dass die Förderung der MINT-Studentinnen dank der finanziellen Unterstützung weiterentwickelt werden kann.“ MINT-Studentinnen ab dem vierten Semester können sich bereits jetzt für die im Oktober 2021 startende neue Projektgruppe des Mentoringprogramms bei Projekt:ING anmelden.</p>&#13;
<p>Ingenieurinnen oder Naturwissenschaftlerinnen, die sich für die Rolle der Mentorin interessieren, können sich <a href="https://www.hs-coburg.de/mentoring">auf der Webseite von Projekt:ING</a> informieren.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/95-Projekt_ING-1024x799.jpg"
                        fileSize="190645"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="799"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Keiderling_Anna.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein dritter Campus für Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-dritter-campus-fuer-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 28 May 2021 05:06:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-dritter-campus-fuer-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für all ihre vorhandenen Aufgaben und die neuen Entwicklungen hat die Hochschule Coburg nicht mehr genug Raum. Sie möchte auf dem Schlachthof- und Güterbahnhofsareal einen dritten Campus entwickeln und dieser Prinz-Albert-Campus soll auch die Industriebrache wiederbeleben und die ganze Stadt bereichern. Deswegen startete eine „Zukunftswerkstatt“ für das Gelände. </em></p>&#13;
<p>Auf dem Bildschirm sausen gelbe, blaue, graue, grüne Namen hin und her. Wegen der Corona-Pandemie findet die „Zukunftswerkstatt“ nicht auf dem alten Schlachthofgelände in der Villa bei <a href="https://www.creapolis-coburg.de/#">CREAPOLIS</a> statt. Sondern in einem virtuellen Raum. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule sitzen an diesem Abend im Homeoffice vor den Computern. Die Teilnehmenden der Zukunftswerkstatt auch: Rolf, Simone, Felix, Julia und die anderen schreiben Begriffe auf, die ihnen zu dem Areal einfallen: „Holunderdschungel“ zum Beispiel. Itz, Leuchtturmprojekt, Innovation &amp; Kreativität – immer mehr Wörter, Ideen, Assoziationen folgen.</p>&#13;
<p>Wären alle gemeinsam in einem realen Raum, würden sie jetzt Zettel auf Pinnwände sortieren. Im Online-Workshop flitzen die Teilnehmenden als bunte Namen auf dem Bildschirm zu verschiedenen virtuellen Boards, klicken sich rein, legen dort ihre digitalen Notizzettel ab. Parallel zu dieser Gruppenarbeit im Tool „miro“ läuft eine Videokonferenz über die Plattform Zoom. Jana Melber hat das bewährte Veranstaltungsformat der Zukunftswerkstätten in einer digitalen Variante auf die Coburger Bedürfnisse zugeschnitten. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei CREAPOLIS und schreibt ihre Doktorarbeit über die Stadtentwicklung auf dem Gelände.</p>&#13;
<p><strong>Interessen von heute, morgen, übermorgen </strong></p>&#13;
<p>Der historische Gewerbestandort hatte große Bedeutung für die Entwicklung Coburgs. Nach Schließung des Schlachtbetriebes 2013 entdeckten Pioniere aus Stadt und Hochschule hier neue Möglichkeiten. „All die Veranstaltungen zur Reaktivierung des Areals in den letzten Jahren zeigen, was dieser Ort der Stadt Coburg zurückgeben kann und was er für ein Potenzial für die Hochschule hat“, sagt Jana Melber. In der Zukunftswerkstatt diskutieren an diesem Abend Bürgerinnen und Bürger in moderierten Kleingruppen, welche Interessen heute, morgen und übermorgen auf dem Gelände berücksichtigt werden sollten. „Entscheidend ist dabei die Möglichkeit der Teilhabe. Das Wissen vieler fließt mit ein“, erklärt Melber. In sieben weiteren interaktiven Online-Workshops kamen im April und Mai 2021 weitere Zielgruppen zu Wort: von Hochschulangehörigen über die Politik bis zur Wirtschaft. Über 100 Menschen. In der Moderation und der Durchführung dieser umfangreichen Workshops unterstützen Studierende und<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html"> Prof. Mario Tvrtković</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design</a> im Rahmen eines Seminars zu partizipativen Prozessen in der Stadtentwicklung.</p>&#13;
<p><strong>Freiräume gewünscht</strong></p>&#13;
<p>„Manche Punkte wurden in jeder Gruppe angesprochen, zum Beispiel der Wunsch nach Freiräumen auf dem Gelände“, fasst Melber zusammen. Der „unfertige“, experimentelle Charakter des Ortes soll in Teilen erhalten bleiben, außerdem waren beispielsweise essbare Campusgärten Thema, ein Lernort für Nachhaltigkeit und Klima, verschiedene Ideen, um die Itz zu erleben, ein Gästehaus und Mehrfachnutzungskonzepte, bei denen Räume abends für Theater, Bürgerversammlung oder Unternehmensveranstaltungen zugänglich sind. Die Ideen sollen dazu beitragen, den Prinz-Albert-Campus PAC zu einem Aufenthalts- und Begegnungsort von Hochschule, Bevölkerung und Unternehmen zu machen.</p>&#13;
<p>Mit dem Umbau der stillgelegten Kühlhalle hat die Stadt Coburg im Herbst 2020 die Neugestaltung des Geländes begonnen. CREAPOLIS, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule, wird 2022 gemeinsam mit dem digitalen Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital aus der Schlachthofvilla in die Kühlhalle umziehen. In den nächsten zwei Jahren wird als weiterer Bestandteil in der Entwicklung des Areals ein Forschungsbau für künstliche Intelligenz (KI) realisiert, finanziert im Zuge der HighTech-Agenda der Bayerischen Staatsregierung. Die Planungsarbeiten – auch gemeinsam mit dem zuständigen Staatlichen Bauamt Bamberg – sind sehr weit fortgeschritten.</p>&#13;
<p>Bis etwa 2030 wird sich der Campus nach und nach weiterentwickeln, beispielsweise durch Lehr- und Forschungsgebäude für Mathematik und Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT), die am Campus Friedrich Streib keine Entwicklungsoption haben. Die CREAPOLIS-Zukunftswerkstatt ist ein Werkzeug zur Planung dieses Projekts. Außerdem gibt es an der Hochschule eine PAC-Gruppe und einen Expertenpool. Die erweiterte Hochschulleitung und die Abteilung „Infrastruktur / Bauen“ beschäftigen sich intensiv mit dem Thema und beraten den zuständigen Lenkungsausschuss rund um Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Kanzler Dr. Matthias Kaiser. Vieles hängt außerdem von externen Faktoren ab.</p>&#13;
<p><strong>Finale am 7. Juni</strong></p>&#13;
<p>Die Ideen von Rolf, Simone, Felix und Julia, von Axel, Corinna, Rupert und den anderen beeinflussen die weitere Entwicklung – auch, wenn sie nicht 1 : 1 umgesetzt werden. „Durch die Beschäftigung mit dem Thema und die Forschungsaktivitäten vor Ort soll Wandel ausgelöst werden“, erklärt Jana Melber das Prinzip der transformativen Forschung. „Die Zukunftswerkstatt ist auch ein Experiment, ob das klappt oder nicht.“ Die Stadt Coburg hat bereits die Bereitschaft angekündigt, die Hochschule in diesem Vorhaben voll zu unterstützen. Auch die Signale aus München sind positiv.</p>&#13;
<p>Einblick in den aktuellen Stand der Zukunftswerkstatt gibt‘s in der Rubrik Events auf <a href="http://www.creapolis-coburg.de/">www.creapolis-coburg.de</a>. Hier können sich Interessenten auch für das „Finale“ registrieren: Am Montag, 7. Juni, ab 18 Uhr werden in einer Videokonferenz über Zoom die Dokumentation und erste Handlungsempfehlungen präsentiert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für all ihre vorhandenen Aufgaben und die neuen Entwicklungen hat die Hochschule Coburg nicht mehr genug Raum. Sie möchte auf dem Schlachthof- und Güterbahnhofsareal einen dritten Campus entwickeln und dieser Prinz-Albert-Campus soll auch die Industriebrache wiederbeleben und die ganze Stadt bereichern. Deswegen startete eine „Zukunftswerkstatt“ für das Gelände. </em></p>&#13;
<p>Auf dem Bildschirm sausen gelbe, blaue, graue, grüne Namen hin und her. Wegen der Corona-Pandemie findet die „Zukunftswerkstatt“ nicht auf dem alten Schlachthofgelände in der Villa bei <a href="https://www.creapolis-coburg.de/#">CREAPOLIS</a> statt. Sondern in einem virtuellen Raum. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule sitzen an diesem Abend im Homeoffice vor den Computern. Die Teilnehmenden der Zukunftswerkstatt auch: Rolf, Simone, Felix, Julia und die anderen schreiben Begriffe auf, die ihnen zu dem Areal einfallen: „Holunderdschungel“ zum Beispiel. Itz, Leuchtturmprojekt, Innovation &amp; Kreativität – immer mehr Wörter, Ideen, Assoziationen folgen.</p>&#13;
<p>Wären alle gemeinsam in einem realen Raum, würden sie jetzt Zettel auf Pinnwände sortieren. Im Online-Workshop flitzen die Teilnehmenden als bunte Namen auf dem Bildschirm zu verschiedenen virtuellen Boards, klicken sich rein, legen dort ihre digitalen Notizzettel ab. Parallel zu dieser Gruppenarbeit im Tool „miro“ läuft eine Videokonferenz über die Plattform Zoom. Jana Melber hat das bewährte Veranstaltungsformat der Zukunftswerkstätten in einer digitalen Variante auf die Coburger Bedürfnisse zugeschnitten. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei CREAPOLIS und schreibt ihre Doktorarbeit über die Stadtentwicklung auf dem Gelände.</p>&#13;
<p><strong>Interessen von heute, morgen, übermorgen </strong></p>&#13;
<p>Der historische Gewerbestandort hatte große Bedeutung für die Entwicklung Coburgs. Nach Schließung des Schlachtbetriebes 2013 entdeckten Pioniere aus Stadt und Hochschule hier neue Möglichkeiten. „All die Veranstaltungen zur Reaktivierung des Areals in den letzten Jahren zeigen, was dieser Ort der Stadt Coburg zurückgeben kann und was er für ein Potenzial für die Hochschule hat“, sagt Jana Melber. In der Zukunftswerkstatt diskutieren an diesem Abend Bürgerinnen und Bürger in moderierten Kleingruppen, welche Interessen heute, morgen und übermorgen auf dem Gelände berücksichtigt werden sollten. „Entscheidend ist dabei die Möglichkeit der Teilhabe. Das Wissen vieler fließt mit ein“, erklärt Melber. In sieben weiteren interaktiven Online-Workshops kamen im April und Mai 2021 weitere Zielgruppen zu Wort: von Hochschulangehörigen über die Politik bis zur Wirtschaft. Über 100 Menschen. In der Moderation und der Durchführung dieser umfangreichen Workshops unterstützen Studierende und<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html"> Prof. Mario Tvrtković</a> von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design</a> im Rahmen eines Seminars zu partizipativen Prozessen in der Stadtentwicklung.</p>&#13;
<p><strong>Freiräume gewünscht</strong></p>&#13;
<p>„Manche Punkte wurden in jeder Gruppe angesprochen, zum Beispiel der Wunsch nach Freiräumen auf dem Gelände“, fasst Melber zusammen. Der „unfertige“, experimentelle Charakter des Ortes soll in Teilen erhalten bleiben, außerdem waren beispielsweise essbare Campusgärten Thema, ein Lernort für Nachhaltigkeit und Klima, verschiedene Ideen, um die Itz zu erleben, ein Gästehaus und Mehrfachnutzungskonzepte, bei denen Räume abends für Theater, Bürgerversammlung oder Unternehmensveranstaltungen zugänglich sind. Die Ideen sollen dazu beitragen, den Prinz-Albert-Campus PAC zu einem Aufenthalts- und Begegnungsort von Hochschule, Bevölkerung und Unternehmen zu machen.</p>&#13;
<p>Mit dem Umbau der stillgelegten Kühlhalle hat die Stadt Coburg im Herbst 2020 die Neugestaltung des Geländes begonnen. CREAPOLIS, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule, wird 2022 gemeinsam mit dem digitalen Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital aus der Schlachthofvilla in die Kühlhalle umziehen. In den nächsten zwei Jahren wird als weiterer Bestandteil in der Entwicklung des Areals ein Forschungsbau für künstliche Intelligenz (KI) realisiert, finanziert im Zuge der HighTech-Agenda der Bayerischen Staatsregierung. Die Planungsarbeiten – auch gemeinsam mit dem zuständigen Staatlichen Bauamt Bamberg – sind sehr weit fortgeschritten.</p>&#13;
<p>Bis etwa 2030 wird sich der Campus nach und nach weiterentwickeln, beispielsweise durch Lehr- und Forschungsgebäude für Mathematik und Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT), die am Campus Friedrich Streib keine Entwicklungsoption haben. Die CREAPOLIS-Zukunftswerkstatt ist ein Werkzeug zur Planung dieses Projekts. Außerdem gibt es an der Hochschule eine PAC-Gruppe und einen Expertenpool. Die erweiterte Hochschulleitung und die Abteilung „Infrastruktur / Bauen“ beschäftigen sich intensiv mit dem Thema und beraten den zuständigen Lenkungsausschuss rund um Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Kanzler Dr. Matthias Kaiser. Vieles hängt außerdem von externen Faktoren ab.</p>&#13;
<p><strong>Finale am 7. Juni</strong></p>&#13;
<p>Die Ideen von Rolf, Simone, Felix und Julia, von Axel, Corinna, Rupert und den anderen beeinflussen die weitere Entwicklung – auch, wenn sie nicht 1 : 1 umgesetzt werden. „Durch die Beschäftigung mit dem Thema und die Forschungsaktivitäten vor Ort soll Wandel ausgelöst werden“, erklärt Jana Melber das Prinzip der transformativen Forschung. „Die Zukunftswerkstatt ist auch ein Experiment, ob das klappt oder nicht.“ Die Stadt Coburg hat bereits die Bereitschaft angekündigt, die Hochschule in diesem Vorhaben voll zu unterstützen. Auch die Signale aus München sind positiv.</p>&#13;
<p>Einblick in den aktuellen Stand der Zukunftswerkstatt gibt‘s in der Rubrik Events auf <a href="http://www.creapolis-coburg.de/">www.creapolis-coburg.de</a>. Hier können sich Interessenten auch für das „Finale“ registrieren: Am Montag, 7. Juni, ab 18 Uhr werden in einer Videokonferenz über Zoom die Dokumentation und erste Handlungsempfehlungen präsentiert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/91-PAC-Zukunftswerkstatt-Baustelle-1024x698.jpg"
                        fileSize="145456"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="698"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/91-PAC-Zukunftswerkstatt-Jana-Melber-1024x681.jpg"
                        fileSize="110289"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/91-PAC-Zukunftswerkstatt-Lindner-1024x983.jpg"
                        fileSize="150244"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="983"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Doktorarbeit zum Kraftstoff in Hybridfahrzeugen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/doktorarbeit-zum-kraftstoff-in-hybridfahrzeugen/</link>
                <pubDate>Tue, 25 May 2021 09:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/doktorarbeit-zum-kraftstoff-in-hybridfahrzeugen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Elektroautos haben aktuell auf langen Strecken noch ein Reichweitenproblem. Daher können Hybridfahrzeuge mit Verbrennungs- und Elektromotor eine Brückentechnologie sein. Werden sie jedoch fast vollständig elektrisch gefahren, können beim Kraftstoff alterungsbedingte Qualitätsprobleme entstehen. Denn der Treibstoff bleibt dann lange im Tank. Wie sich die Probleme erkennen und vermeiden lassen, damit hat sich Mustafa Eskiner in seiner Doktorarbeit beschäftigt.</em></p>&#13;
<p>Mustafa Eskiner hat an der Hochschule Coburg Physikalische Technik studiert und war anschließend fünf Jahre lang wissenschaftlicher Mitarbeiter am Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC. Sein Forschungsinteresse galt den Alterungsprozessen des Kraftstoffes in Hybridfahrzeugen. Er erarbeitete ein Konzept und entwickelte einen Prototyp zur sensorischen Bestimmung der Qualität von Kraftstoffen im Tank. Dabei hatte er nicht nur die Alterungsprozesse im Blick. Sein Ansatz ist multisensorisch. D.h., es geht ihm auch darum, die Zusammensetzung des Kraftstoffs zu erkennen, um das Verbrennungs- und Emissionsverhalten des Motors darauf abstimmen zu können.</p>&#13;
<p>Während seiner Zeit am TAC meldete er zu dem Thema drei Patente an. Jetzt liegen seine anwendungsbezogenen wissenschaftlichen Erkenntnisse in Form einer Doktorarbeit als Buch vor. „Es war spannend, an der Hochschule Coburg zu studieren und dort auch wissenschaftlich arbeiten zu können“, erzählt Mustafa Eskiner. „Da die Hochschulen für angewandte Wissenschaften jedoch noch kein eigenes Promotionsrecht haben, bin ich bei meiner Dissertation auf einige Hürden gestoßen“, gibt er freimütig zu.</p>&#13;
<p>Wissenschaftliche Nachwuchskräfte an Hochschulen für angewandte Wissenschaften brauchen bisher für ihre Doktorarbeit immer zwei betreuende Professorinnen oder Professoren. Eine der beiden Personen muss an einer Universität beheimatet sein. Das soll sich mit dem geplanten neuen bayerischen Hochschulinnovationsgesetz ändern. Es sieht für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in forschungsstarken Bereichen ein eigenes Promotionsrecht vor. Aktuell ist das jedoch noch nicht der Fall.</p>&#13;
<p>Mustafa Eskiner blickt daher dankbar zurück „Das Engagement von Prof. Dr. Jürgen Krahl, der mein Thema an der Hochschule Coburg von Anfang an betreut hat, trug wesentlich zum Gelingen meiner Promotion bei.“ Parallel zu seinen Forschungsaktivitäten am TAC absolvierte er an der Leuphana Universität Lüneburg ein Promotionsstudium und wurde dort von Prof. Dr. Wolfgang Ruck betreut.</p>&#13;
<p>Mittlerweile setzt Mustafa Eskiner seine Erfahrungen aus dem wissenschaftlichen Arbeiten und der Teamarbeit im TAC in der Praxis um. Als Produktmanager ist er Bindeglied zwischen Entwicklung, Vertrieb und Marketing in einem fränkischen Unternehmen, das elektrotechnischen Komponenten und e-Mobility-Produkten auf den Markt bringt.</p>&#13;
<p>Bibliografische Daten der Dissertation, erschienen als Buch und E-Book:</p>&#13;
<p>Mustafa Eskiner: Konzept zur Bestimmung der Kraftstoffqualität für den Betrieb in Plug-in-Hybridfahrzeugen, Cuvillier Verlag Göttingen 2021, Link: <a href="https://cuvillier.de/de/shop/publications/8419-konzept-zur-bestimmung-der-krafstoffqualitat-fur-den-betrieb-in-plug-in-hybridfahrzeugen">https://cuvillier.de/de/shop/publications/8419-konzept-zur-bestimmung-der-krafstoffqualitat-fur-den-betrieb-in-plug-in-hybridfahrzeugen</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Elektroautos haben aktuell auf langen Strecken noch ein Reichweitenproblem. Daher können Hybridfahrzeuge mit Verbrennungs- und Elektromotor eine Brückentechnologie sein. Werden sie jedoch fast vollständig elektrisch gefahren, können beim Kraftstoff alterungsbedingte Qualitätsprobleme entstehen. Denn der Treibstoff bleibt dann lange im Tank. Wie sich die Probleme erkennen und vermeiden lassen, damit hat sich Mustafa Eskiner in seiner Doktorarbeit beschäftigt.</em></p>&#13;
<p>Mustafa Eskiner hat an der Hochschule Coburg Physikalische Technik studiert und war anschließend fünf Jahre lang wissenschaftlicher Mitarbeiter am Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC. Sein Forschungsinteresse galt den Alterungsprozessen des Kraftstoffes in Hybridfahrzeugen. Er erarbeitete ein Konzept und entwickelte einen Prototyp zur sensorischen Bestimmung der Qualität von Kraftstoffen im Tank. Dabei hatte er nicht nur die Alterungsprozesse im Blick. Sein Ansatz ist multisensorisch. D.h., es geht ihm auch darum, die Zusammensetzung des Kraftstoffs zu erkennen, um das Verbrennungs- und Emissionsverhalten des Motors darauf abstimmen zu können.</p>&#13;
<p>Während seiner Zeit am TAC meldete er zu dem Thema drei Patente an. Jetzt liegen seine anwendungsbezogenen wissenschaftlichen Erkenntnisse in Form einer Doktorarbeit als Buch vor. „Es war spannend, an der Hochschule Coburg zu studieren und dort auch wissenschaftlich arbeiten zu können“, erzählt Mustafa Eskiner. „Da die Hochschulen für angewandte Wissenschaften jedoch noch kein eigenes Promotionsrecht haben, bin ich bei meiner Dissertation auf einige Hürden gestoßen“, gibt er freimütig zu.</p>&#13;
<p>Wissenschaftliche Nachwuchskräfte an Hochschulen für angewandte Wissenschaften brauchen bisher für ihre Doktorarbeit immer zwei betreuende Professorinnen oder Professoren. Eine der beiden Personen muss an einer Universität beheimatet sein. Das soll sich mit dem geplanten neuen bayerischen Hochschulinnovationsgesetz ändern. Es sieht für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in forschungsstarken Bereichen ein eigenes Promotionsrecht vor. Aktuell ist das jedoch noch nicht der Fall.</p>&#13;
<p>Mustafa Eskiner blickt daher dankbar zurück „Das Engagement von Prof. Dr. Jürgen Krahl, der mein Thema an der Hochschule Coburg von Anfang an betreut hat, trug wesentlich zum Gelingen meiner Promotion bei.“ Parallel zu seinen Forschungsaktivitäten am TAC absolvierte er an der Leuphana Universität Lüneburg ein Promotionsstudium und wurde dort von Prof. Dr. Wolfgang Ruck betreut.</p>&#13;
<p>Mittlerweile setzt Mustafa Eskiner seine Erfahrungen aus dem wissenschaftlichen Arbeiten und der Teamarbeit im TAC in der Praxis um. Als Produktmanager ist er Bindeglied zwischen Entwicklung, Vertrieb und Marketing in einem fränkischen Unternehmen, das elektrotechnischen Komponenten und e-Mobility-Produkten auf den Markt bringt.</p>&#13;
<p>Bibliografische Daten der Dissertation, erschienen als Buch und E-Book:</p>&#13;
<p>Mustafa Eskiner: Konzept zur Bestimmung der Kraftstoffqualität für den Betrieb in Plug-in-Hybridfahrzeugen, Cuvillier Verlag Göttingen 2021, Link: <a href="https://cuvillier.de/de/shop/publications/8419-konzept-zur-bestimmung-der-krafstoffqualitat-fur-den-betrieb-in-plug-in-hybridfahrzeugen">https://cuvillier.de/de/shop/publications/8419-konzept-zur-bestimmung-der-krafstoffqualitat-fur-den-betrieb-in-plug-in-hybridfahrzeugen</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/88-Eskiner_Mustafa.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Film zum Jubiläum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-film-zum-jubilaeum/</link>
                <pubDate>Wed, 19 May 2021 08:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-film-zum-jubilaeum/</guid>
                <description><![CDATA[<p>2021 feiert die Hochschule Coburg ihren 50. Geburtstag. Sie wurde 1971 als Fachhochschule (FH) Coburg gegründet und ging aus dem Staatlichen Polytechnikum hervor, das damals schon am Campus Friedrich Streib beheimatet war. Ein eigenes produzierter Jubiläumsfilm zeigt, wie lebendig die Hochschule normalerweise ist. Unterstützt wurde die Hochschule bei dem Jubiläumsfilm von iTV Coburg.</p>&#13;
<p><a href="https://youtu.be/WEf2gXdqwZg" target="_blank" rel="noopener">Hier geht es zum Film</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>2021 feiert die Hochschule Coburg ihren 50. Geburtstag. Sie wurde 1971 als Fachhochschule (FH) Coburg gegründet und ging aus dem Staatlichen Polytechnikum hervor, das damals schon am Campus Friedrich Streib beheimatet war. Ein eigenes produzierter Jubiläumsfilm zeigt, wie lebendig die Hochschule normalerweise ist. Unterstützt wurde die Hochschule bei dem Jubiläumsfilm von iTV Coburg.</p>&#13;
<p><a href="https://youtu.be/WEf2gXdqwZg" target="_blank" rel="noopener">Hier geht es zum Film</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/87-Jubilaeums_Video-1024x576.jpg"
                        fileSize="133472"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule bestellt Antidiskriminierungs-Beauftragte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-bestellt-antidiskriminierungs-beauftragte/</link>
                <pubDate>Wed, 19 May 2021 07:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-bestellt-antidiskriminierungs-beauftragte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg legt großen Wert auf einen fairen und wertschätzenden Umgang der Menschen miteinander. Um dies nach innen und außen sichtbar zu machen und den Beschäftigten sowie den Studierenden eine Anlaufstelle zu geben, ernannte die Hochschulleitung Monika Faaß zur Antidiskriminierungs-Beauftragten.</em></p>&#13;
<p>Die Mitglieder der Hochschule – Studierende und Beschäftigte – sind dazu aufgerufen auf allen Ebenen respektvoll zusammenzuarbeiten und eine Kultur des Hinsehens zu pflegen. Die Hochschule Coburg toleriert keine Gewalt, Belästigung sowie mittelbare und unmittelbare Benachteiligung aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität.</p>&#13;
<p>Um dem Nachdruck zu verleihen, wurde Monika Faaß mit den Aufgaben der <a href="t3://page?uid=1249">Antidiskriminierungs-Beauftragten</a> betraut. Sie leitet seit 2008 das Familienbüro der Hochschule und berät in dieser Funktion Studierende und Beschäftigte zu den Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.</p>&#13;
<p>In ihrer zusätzlichen neuen Funktion als Antidiskriminierungs-Beauftragten können sich die Mitglieder der Hochschule in allen Fällen von Diskriminierung für eine Erst- und Verweisberatung vertraulich an sie wenden. Zu ihren Aufgaben gehört die Beratung, Entgegennahme, Sachverhaltsermittlung und Koordinierung im formellen Beschwerdeverfahren nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Außerdem erarbeitet die Antidiskriminierung-Beauftragten – gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen im Haus - präventive und kurative Maßnahmen zur Sensibilisierung und Vermeidung von Diskriminierungen aller Art. Aktuell erstellt – gemeinsam mit Kolleginnen anderer bayerischen Hochschulen eine Antidiskriminierungsrichtlinie. Sie soll Handlungsempfehlungen und -möglichkeiten für den Fall von grenzverletzendem Verhalten aufgezeigt. Die Antidiskriminierungsrichtlinie benennt u.a. Anlaufstellen für Betroffene und Hilfesuchende und regelt den Umgang mit Beschwerden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg legt großen Wert auf einen fairen und wertschätzenden Umgang der Menschen miteinander. Um dies nach innen und außen sichtbar zu machen und den Beschäftigten sowie den Studierenden eine Anlaufstelle zu geben, ernannte die Hochschulleitung Monika Faaß zur Antidiskriminierungs-Beauftragten.</em></p>&#13;
<p>Die Mitglieder der Hochschule – Studierende und Beschäftigte – sind dazu aufgerufen auf allen Ebenen respektvoll zusammenzuarbeiten und eine Kultur des Hinsehens zu pflegen. Die Hochschule Coburg toleriert keine Gewalt, Belästigung sowie mittelbare und unmittelbare Benachteiligung aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität.</p>&#13;
<p>Um dem Nachdruck zu verleihen, wurde Monika Faaß mit den Aufgaben der <a href="t3://page?uid=1249">Antidiskriminierungs-Beauftragten</a> betraut. Sie leitet seit 2008 das Familienbüro der Hochschule und berät in dieser Funktion Studierende und Beschäftigte zu den Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.</p>&#13;
<p>In ihrer zusätzlichen neuen Funktion als Antidiskriminierungs-Beauftragten können sich die Mitglieder der Hochschule in allen Fällen von Diskriminierung für eine Erst- und Verweisberatung vertraulich an sie wenden. Zu ihren Aufgaben gehört die Beratung, Entgegennahme, Sachverhaltsermittlung und Koordinierung im formellen Beschwerdeverfahren nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Außerdem erarbeitet die Antidiskriminierung-Beauftragten – gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen im Haus - präventive und kurative Maßnahmen zur Sensibilisierung und Vermeidung von Diskriminierungen aller Art. Aktuell erstellt – gemeinsam mit Kolleginnen anderer bayerischen Hochschulen eine Antidiskriminierungsrichtlinie. Sie soll Handlungsempfehlungen und -möglichkeiten für den Fall von grenzverletzendem Verhalten aufgezeigt. Die Antidiskriminierungsrichtlinie benennt u.a. Anlaufstellen für Betroffene und Hilfesuchende und regelt den Umgang mit Beschwerden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FaassMonika-1024x692.jpg"
                        fileSize="106748"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Oberbürgermeister Sauerteig übernimmt Vorsitz des Kuratoriums]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/oberbuergermeister-sauerteig-uebernimmt-vorsitz-des-kuratoriums/</link>
                <pubDate>Mon, 17 May 2021 10:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/oberbuergermeister-sauerteig-uebernimmt-vorsitz-des-kuratoriums/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig wurde vom Kuratorium der Hochschule Coburg zu seinem Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf seinen Vorgänger Norbert Tessmer, der das Amt sechs Jahre innehatte. Stellvertretender Vorsitzender ist der Kronacher Landrat Klaus Löffler. </em></p>&#13;
<p>Das <a href="t3://page?uid=18">Kuratorium der Hochschule</a> hat derzeit 36 Mitglieder. Sie kommen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur und Soziales. Auch die Leiterinnen und Leiter der weiterführenden Schulen aus der Region sind in dem Gremium vertreten. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze hebt die Bedeutung des Kuratoriums hervor: „Wir haben hier die Möglichkeit, unsere Entwicklungspläne für die Hochschule mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu diskutieren und die Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.“ Sie bedankt sich bei Norbert Tessmer und allen Mitgliedern des Kuratoriums für das Engagement zugunsten der Hochschule und gratuliert Oberbürgermeister Dominik Sauerteig zur Wahl als Vorsitzender: „Ich freue mich, dass er dieses Amt übernimmt. Es zeigt die Verbundenheit der Stadt mit ihrer Hochschule.“ Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig betont: „Die Hochschule Coburg ist ein Schlüsselfaktor für die gute Ausbildung der kommenden Generation und somit für die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Ich freue mich sehr, bei der Weiterentwicklung dieser Institution als Vorsitzender des Kuratoriums mitzuwirken. Es stehen viele wegweisende Großprojekte wie beispielsweise die Entwicklung des Prinz-Albert-Campus zum dritten Standort in Coburg an. Die nächsten Jahre werden daher sicher eine spannende Zeit, in der wir gemeinsam sehr viel bewegen können.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig wurde vom Kuratorium der Hochschule Coburg zu seinem Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf seinen Vorgänger Norbert Tessmer, der das Amt sechs Jahre innehatte. Stellvertretender Vorsitzender ist der Kronacher Landrat Klaus Löffler. </em></p>&#13;
<p>Das <a href="t3://page?uid=18">Kuratorium der Hochschule</a> hat derzeit 36 Mitglieder. Sie kommen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur und Soziales. Auch die Leiterinnen und Leiter der weiterführenden Schulen aus der Region sind in dem Gremium vertreten. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze hebt die Bedeutung des Kuratoriums hervor: „Wir haben hier die Möglichkeit, unsere Entwicklungspläne für die Hochschule mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu diskutieren und die Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.“ Sie bedankt sich bei Norbert Tessmer und allen Mitgliedern des Kuratoriums für das Engagement zugunsten der Hochschule und gratuliert Oberbürgermeister Dominik Sauerteig zur Wahl als Vorsitzender: „Ich freue mich, dass er dieses Amt übernimmt. Es zeigt die Verbundenheit der Stadt mit ihrer Hochschule.“ Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig betont: „Die Hochschule Coburg ist ein Schlüsselfaktor für die gute Ausbildung der kommenden Generation und somit für die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Ich freue mich sehr, bei der Weiterentwicklung dieser Institution als Vorsitzender des Kuratoriums mitzuwirken. Es stehen viele wegweisende Großprojekte wie beispielsweise die Entwicklung des Prinz-Albert-Campus zum dritten Standort in Coburg an. Die nächsten Jahre werden daher sicher eine spannende Zeit, in der wir gemeinsam sehr viel bewegen können.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/83-Dominik_Sauerteig_9338_2000px-1024x684.jpg"
                        fileSize="82564"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Hochschule Coburg in Venedig]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-hochschule-coburg-in-venedig/</link>
                <pubDate>Mon, 17 May 2021 02:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-hochschule-coburg-in-venedig/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Biennale in Venedig gilt als die Weltausstellung der Architektur. Vom 22. Mai bis 21. November 2021 präsentiert sich auch die Hochschule Coburg mit einer eigenen Ausstellung zum Thema „Heritage Design“.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>Anfang Mai reisten Studierende aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Studiengang Architektur" rel="noopener">Bachelorstudiengang Architektur </a>und den Masterstudiengängen Design&nbsp;sowie <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/denkmalpflege.html" target="Denkmalpflege" rel="noopener">Denkmalpflege </a>für einige Tage in die Lagunenstadt. Sie bauten ihre Ausstellung im Venezianischen Palazzo Mora auf. Das Europäische Zentrum für Kultur (ECC) zeigt jedes Jahr zeitgleich zur Biennale eine kostenlose Schau an verschiedenen Orten in Venedig zu gesellschaftsrelevanten Themen. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-markus-schlempp.html" target="Prof. Schlempp" rel="noopener">Prof. Markus Schlempp</a>, Studiengangsleiter im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/master-design.html" target="Master Design" rel="noopener">Master Design</a> mit dem Schwerpunkt Heritage Design, hat dieses Projekt betreut: „Es ist ein stimmungsvoller Raum entstanden, der auf abstrakte Weise den ländlichen Raum in der Region Oberfranken assoziiert.“</p>&#13;
<h4>Ländlicher Raum ist gefragt</h4>&#13;
<p>Über mehrere Semester erarbeiteten die Studierenden die Ausstellung unter dem Begriff „Heritage Design“. Darunter versteht man die Gestaltung unseres baulichen Erbes, also die nachhaltige Entwicklung und Gestaltung der bestehenden Bausubstanz. In einem interdisziplinären Wahlfach unter Leitung von Prof. Markus Schlempp, der Lehrbeauftragten Dr. Tijana Vojnović Ćalić und in Kooperation mit dem Lichtdesigner Dip.-Ing. Michael Müller wurden Ideen entwickelt und bis zur Umsetzungsreife gebracht. „Als kleine Hochschule in der ländlich geprägten Region Oberfranken mit ihrem umfangreichen Portfolio an historischer Bausubstanz, sehen wir uns verpflichtet, ihm mit angemessenem Respekt zu begegnen“, beschreibt Prof. Schlempp die Idee zur Ausstellung. „Durch die Corona-Krise ziehen viele Familien aus Großstädten wieder verstärkt in ländliche Regionen“, sagt Schlempp. Dadurch würden immer mehr gelichförmige Einfamilienhaussiedlungen ohne Bezug zum Ort entstehen. Die Hochschule Coburg will mit neuen Ideen und Konzepten diesem Trend entgegenwirken. „Wir möchten, dass gewachsene Ortskerne revitalisiert werden und an dem Bestehenden angeknüpft wird, indem ein attraktives Umfeld geschaffen wird.“ Dabei spielt der nachhaltige Umgang mit bestehenden Ressourcen eine wichtige Rolle: Recycling, Upcycling und Re-Use der bestehenden Bausubstanz stehen dabei im Vordergrund. Design und Gestaltung sollen an das vorhandene Erscheinungsbild anknüpfen und dieses zeitgemäß transformieren, um eine vertraute Einheit zu bilden.</p>&#13;
<h4>Scheunenviertel in Gräfenberg</h4>&#13;
<p>Die Ausstellung in Venedig zeigt in abstrakter Form die Kulturlandschaft der Region Oberfranken mit der vorhandenen Baustruktur in neuer Anordnung arrangiert. Bespielhaft für die Lehre an der Fakultät Design werden zwei Projekte präsentiert, die die Umnutzung und Weiterentwicklung bestehender historisch wertvoller Bausubstanz im ländlichen Raum aufzeigen. Ein Projekt bezieht sich auf das historische Scheunenviertel in Gräfenberg. Diese Ansammlung von Fachwerkscheunen, die überwiegend in der Wiederaufbauphase nach dem Dreißigjährigen Krieg entstanden waren, stellt ein Ensemble mit außergewöhnlicher struktureller sowie bau- und kulturhistorischer Bedeutung dar. Mit Studierenden des Bachelorstudiengangs Architektur und des Masterstudiengangs Design mit dem Fokus Heritage Design, wurden unterschiedliche städtebauliche Rahmenpläne entwickelt und Nutzungskonzepte für die einzelnen Scheunen aufgezeigt, die dem Ort und seiner Bedeutung gerecht werden. Dabei stand die Verbindung von Wohnen und Arbeiten im Vordergrund, um eine lebendige Durchmischung zu erzeugen.</p>&#13;
<h4>Alte Schäferei in Ahorn</h4>&#13;
<p>Das andere Projekt zeigt eine Weiterentwicklung der alten Schäferei in Ahorn bei Coburg. Dort waren bis in die 1930er Jahre jeden Winter zirka 500 Schafe untergebracht. Nach der Aufgabe der Schäferei verfielen die Gebäude bis in die 1970er Jahre. Der Förderverein "Gerätemuseum des Coburger Landes e.V." fasste 1973 den Entschluss, die alte Schäferei als Repräsentationsort herzurichten und hier das Gerätemuseum des Coburger Landes zu etablieren. Der Sammlungsbestand umfasst mittlerweile rund 60.000 Objekte und bildet damit die bedeutendste volkskundliche Sammlung für das ehemalige Herzogtum Coburg.&nbsp;Mit Studierenden des Bachelor Studiengangs Architektur und der Masterstudiengänge Design und Denkmalpflege wurden Konzepte erarbeitet, die Sammlung neu zu ordnen und um einen Bereich zu erweitern, ohne das historische Ensemble zu sehr zu beeinträchtigen.&nbsp;Die abstrakt dargestellte Kulturlandschaft wurde mit Studierenden des<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Studiengang Innenrachitektur" rel="noopener"> Bachelorstudiengangs Innenarchitektur</a> ausgeleuchtet. Damit entstand die stimmungsvolle abstrakte Landschaft, die man noch bis Ende November im Palazzo Mora in Venedig besuchen kann.</p>&#13;
<p>Die <a href="https://ecc-italy.eu/exhibitions/upcoming" target="ECC" rel="noopener">Eröffnung</a> kann man auch online am 20. und 21. Mai miterleben.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Biennale in Venedig gilt als die Weltausstellung der Architektur. Vom 22. Mai bis 21. November 2021 präsentiert sich auch die Hochschule Coburg mit einer eigenen Ausstellung zum Thema „Heritage Design“.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>Anfang Mai reisten Studierende aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html" target="Studiengang Architektur" rel="noopener">Bachelorstudiengang Architektur </a>und den Masterstudiengängen Design&nbsp;sowie <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/denkmalpflege.html" target="Denkmalpflege" rel="noopener">Denkmalpflege </a>für einige Tage in die Lagunenstadt. Sie bauten ihre Ausstellung im Venezianischen Palazzo Mora auf. Das Europäische Zentrum für Kultur (ECC) zeigt jedes Jahr zeitgleich zur Biennale eine kostenlose Schau an verschiedenen Orten in Venedig zu gesellschaftsrelevanten Themen. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-markus-schlempp.html" target="Prof. Schlempp" rel="noopener">Prof. Markus Schlempp</a>, Studiengangsleiter im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/master-design.html" target="Master Design" rel="noopener">Master Design</a> mit dem Schwerpunkt Heritage Design, hat dieses Projekt betreut: „Es ist ein stimmungsvoller Raum entstanden, der auf abstrakte Weise den ländlichen Raum in der Region Oberfranken assoziiert.“</p>&#13;
<h4>Ländlicher Raum ist gefragt</h4>&#13;
<p>Über mehrere Semester erarbeiteten die Studierenden die Ausstellung unter dem Begriff „Heritage Design“. Darunter versteht man die Gestaltung unseres baulichen Erbes, also die nachhaltige Entwicklung und Gestaltung der bestehenden Bausubstanz. In einem interdisziplinären Wahlfach unter Leitung von Prof. Markus Schlempp, der Lehrbeauftragten Dr. Tijana Vojnović Ćalić und in Kooperation mit dem Lichtdesigner Dip.-Ing. Michael Müller wurden Ideen entwickelt und bis zur Umsetzungsreife gebracht. „Als kleine Hochschule in der ländlich geprägten Region Oberfranken mit ihrem umfangreichen Portfolio an historischer Bausubstanz, sehen wir uns verpflichtet, ihm mit angemessenem Respekt zu begegnen“, beschreibt Prof. Schlempp die Idee zur Ausstellung. „Durch die Corona-Krise ziehen viele Familien aus Großstädten wieder verstärkt in ländliche Regionen“, sagt Schlempp. Dadurch würden immer mehr gelichförmige Einfamilienhaussiedlungen ohne Bezug zum Ort entstehen. Die Hochschule Coburg will mit neuen Ideen und Konzepten diesem Trend entgegenwirken. „Wir möchten, dass gewachsene Ortskerne revitalisiert werden und an dem Bestehenden angeknüpft wird, indem ein attraktives Umfeld geschaffen wird.“ Dabei spielt der nachhaltige Umgang mit bestehenden Ressourcen eine wichtige Rolle: Recycling, Upcycling und Re-Use der bestehenden Bausubstanz stehen dabei im Vordergrund. Design und Gestaltung sollen an das vorhandene Erscheinungsbild anknüpfen und dieses zeitgemäß transformieren, um eine vertraute Einheit zu bilden.</p>&#13;
<h4>Scheunenviertel in Gräfenberg</h4>&#13;
<p>Die Ausstellung in Venedig zeigt in abstrakter Form die Kulturlandschaft der Region Oberfranken mit der vorhandenen Baustruktur in neuer Anordnung arrangiert. Bespielhaft für die Lehre an der Fakultät Design werden zwei Projekte präsentiert, die die Umnutzung und Weiterentwicklung bestehender historisch wertvoller Bausubstanz im ländlichen Raum aufzeigen. Ein Projekt bezieht sich auf das historische Scheunenviertel in Gräfenberg. Diese Ansammlung von Fachwerkscheunen, die überwiegend in der Wiederaufbauphase nach dem Dreißigjährigen Krieg entstanden waren, stellt ein Ensemble mit außergewöhnlicher struktureller sowie bau- und kulturhistorischer Bedeutung dar. Mit Studierenden des Bachelorstudiengangs Architektur und des Masterstudiengangs Design mit dem Fokus Heritage Design, wurden unterschiedliche städtebauliche Rahmenpläne entwickelt und Nutzungskonzepte für die einzelnen Scheunen aufgezeigt, die dem Ort und seiner Bedeutung gerecht werden. Dabei stand die Verbindung von Wohnen und Arbeiten im Vordergrund, um eine lebendige Durchmischung zu erzeugen.</p>&#13;
<h4>Alte Schäferei in Ahorn</h4>&#13;
<p>Das andere Projekt zeigt eine Weiterentwicklung der alten Schäferei in Ahorn bei Coburg. Dort waren bis in die 1930er Jahre jeden Winter zirka 500 Schafe untergebracht. Nach der Aufgabe der Schäferei verfielen die Gebäude bis in die 1970er Jahre. Der Förderverein "Gerätemuseum des Coburger Landes e.V." fasste 1973 den Entschluss, die alte Schäferei als Repräsentationsort herzurichten und hier das Gerätemuseum des Coburger Landes zu etablieren. Der Sammlungsbestand umfasst mittlerweile rund 60.000 Objekte und bildet damit die bedeutendste volkskundliche Sammlung für das ehemalige Herzogtum Coburg.&nbsp;Mit Studierenden des Bachelor Studiengangs Architektur und der Masterstudiengänge Design und Denkmalpflege wurden Konzepte erarbeitet, die Sammlung neu zu ordnen und um einen Bereich zu erweitern, ohne das historische Ensemble zu sehr zu beeinträchtigen.&nbsp;Die abstrakt dargestellte Kulturlandschaft wurde mit Studierenden des<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Studiengang Innenrachitektur" rel="noopener"> Bachelorstudiengangs Innenarchitektur</a> ausgeleuchtet. Damit entstand die stimmungsvolle abstrakte Landschaft, die man noch bis Ende November im Palazzo Mora in Venedig besuchen kann.</p>&#13;
<p>Die <a href="https://ecc-italy.eu/exhibitions/upcoming" target="ECC" rel="noopener">Eröffnung</a> kann man auch online am 20. und 21. Mai miterleben.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/81-Blick-in-Raum-683x1024.jpg"
                        fileSize="117955"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/81-Detail-hell-1024x683.jpg"
                        fileSize="108454"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/81-Schlempp-Aufbau-768x1024.jpg"
                        fileSize="129312"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Totale-Licht-1024x683.jpg"
                        fileSize="91854"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/81-Aufbau-1024x768.jpg"
                        fileSize="139569"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr Zeit für Forschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-zeit-fuer-forschung/</link>
                <pubDate>Thu, 13 May 2021 08:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-zeit-fuer-forschung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat seit kurzem eine neue Forschungsprofessorin und drei neue Forschungsprofessoren. Prof. Dr. Christian Weindl, Prof. Dr. Stefan Kalkhof, Prof. Dr. Karin Meißner und Prof. Dr. Mirko Kraft haben sich in einem internen Verfahren um eine Forschungsprofessur beworben und sind ausgewählt worden.</em></p>&#13;
<p>Um die Forschung weiter zu fördern, können die bayerischen HAWs nicht nur den neu berufenen, sondern auch ihren bereits etablierten Professor*innen zusätzliche Zeitressourcen für Forschung schaffen. Erforderlich dafür ist, dass sich interessierte Hochschullehrer*innen in einem internen Berufungsverfahren um eine Forschungsprofessur bewerben.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze betont: „Die Hochschule hat sich bewusst dafür entschieden, etablierten Professorinnen und Professoren die Möglichkeit zu geben, sich auf eine Forschungsprofessur zu bewerben. Damit wollen wir ein Signal setzen, dass uns die angewandte Forschung wichtig ist.“ Mit der Forschungsprofessur ist verbunden, dass sich das Lehrdeputat für die Dauer von fünf Jahren auf neun Semesterwochenstunden reduziert. Präsidentin Fritze wünschte der neuen Forschungsprofessorin und den neuen Forschungsprofessoren einen gelungenen Einstieg. Die Forschungsbereiche sind breit gefächert. Sie reichen von der Medizin über die Bioanalytik bis zur Elektrotechnik und der Versicherungswirtschaft und bieten spannende Ansätze für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.</p>&#13;
<p><strong>Breites Forschungsspektrum</strong></p>&#13;
<p><strong><a href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl</a></strong> forscht in seiner Funktion als Leiter des Instituts für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose im Zentrum für Mobilität und Energie am Campus Friedrich Streib. Sein Know-how und das seiner wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen werden benötigt, um die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien ressourcenschonend und sicher zu gestalten. Der Professor für Energietechnik und sein Team forschen in mehreren Forschungsschwerpunkten und gemeinsam mit regionalen und überregionalen Partnern unter anderem an&nbsp; intelligenten Ladesystemen, den in Zukunft notwendigen Verfahren zur Flexibilisierung des Energieaustauschs und zustandsorientierten Methoden zur Optimierung der Lebensdauer von Anlagen und Netzen.</p>&#13;
<p>Wie interdisziplinär die Bioanalytik in ihren Anwendungsbereichen ist, zeigt das Forschungsspektrum von <strong><a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a></strong>. Er ist in der Hochschule Coburg sowohl im Forschungsschwerpunkt „Gesundheit analysieren und fördern“, als auch im Schwerpunkt „Sensorik und Analytik“ aktiv. Seine Themen reichen von der Untersuchung wundheilungstimulierender Implantate bis zur Validierung von Therapien. Von 2021 bis 2024 leitet er außerdem ein großes Forschungsprojekt, bei dem es um die Frage geht, welche Risiken Biozide in Baumaterialien für unsere Böden haben. Er hat sich dazu mit Kollegen aus der Hochschule vernetzt, die nicht nur aus der Bioanalytik, sondern auch aus den Bereichen Bauen, Denkmalpflege, Informatik, Sensorik und Chemie kommen.</p>&#13;
<p><strong><a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner</a></strong> aus der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit ist seit 2016 Professorin für Integrative Medizin in der Gesundheitsförderung. Bis 2020 leitete sie zudem die Arbeitsgruppe „Placebo Research“ am Institut für Medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilian-Universität München. Als „Placebo-Expertin“ ist die Forscherin international vernetzt. In der Hochschule Coburg baut sie aktuell unter anderem die Zusammenarbeit mit Professor Drese vom Institut für Sensor- und Aktortechnik sowie ihrem Kollegen Professor Kalkhof auf, um gemeinsam Wege zu finden, wie man Frauen frühzeitig bei Menstruationsbeschwerden helfen kann.</p>&#13;
<p>Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) werden auch die Versicherungswirtschaft in der Zukunft stark verändern. In diesem Bereich ist die Hochschule Coburg seit Jahrzehnten mit speziellen Bachelor- und Masterstudiengängen aktiv. Nun stärkt sie hier auch in der Forschung ihr Profil weiter. <strong><a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a></strong>, seit 2012 als Spezialist für Versicherungsaufsicht, Controlling und Risikomanagement an der Hochschule, setzt sich künftig intensiver mit den Folgen der KI für die Versicherungskunden auseinander. Als Mitglied in der EIOPA-Expertengruppe „Digitale Ethik“ ist er dabei europaweit gut vernetzt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat seit kurzem eine neue Forschungsprofessorin und drei neue Forschungsprofessoren. Prof. Dr. Christian Weindl, Prof. Dr. Stefan Kalkhof, Prof. Dr. Karin Meißner und Prof. Dr. Mirko Kraft haben sich in einem internen Verfahren um eine Forschungsprofessur beworben und sind ausgewählt worden.</em></p>&#13;
<p>Um die Forschung weiter zu fördern, können die bayerischen HAWs nicht nur den neu berufenen, sondern auch ihren bereits etablierten Professor*innen zusätzliche Zeitressourcen für Forschung schaffen. Erforderlich dafür ist, dass sich interessierte Hochschullehrer*innen in einem internen Berufungsverfahren um eine Forschungsprofessur bewerben.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze betont: „Die Hochschule hat sich bewusst dafür entschieden, etablierten Professorinnen und Professoren die Möglichkeit zu geben, sich auf eine Forschungsprofessur zu bewerben. Damit wollen wir ein Signal setzen, dass uns die angewandte Forschung wichtig ist.“ Mit der Forschungsprofessur ist verbunden, dass sich das Lehrdeputat für die Dauer von fünf Jahren auf neun Semesterwochenstunden reduziert. Präsidentin Fritze wünschte der neuen Forschungsprofessorin und den neuen Forschungsprofessoren einen gelungenen Einstieg. Die Forschungsbereiche sind breit gefächert. Sie reichen von der Medizin über die Bioanalytik bis zur Elektrotechnik und der Versicherungswirtschaft und bieten spannende Ansätze für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.</p>&#13;
<p><strong>Breites Forschungsspektrum</strong></p>&#13;
<p><strong><a href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl</a></strong> forscht in seiner Funktion als Leiter des Instituts für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose im Zentrum für Mobilität und Energie am Campus Friedrich Streib. Sein Know-how und das seiner wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen werden benötigt, um die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien ressourcenschonend und sicher zu gestalten. Der Professor für Energietechnik und sein Team forschen in mehreren Forschungsschwerpunkten und gemeinsam mit regionalen und überregionalen Partnern unter anderem an&nbsp; intelligenten Ladesystemen, den in Zukunft notwendigen Verfahren zur Flexibilisierung des Energieaustauschs und zustandsorientierten Methoden zur Optimierung der Lebensdauer von Anlagen und Netzen.</p>&#13;
<p>Wie interdisziplinär die Bioanalytik in ihren Anwendungsbereichen ist, zeigt das Forschungsspektrum von <strong><a href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a></strong>. Er ist in der Hochschule Coburg sowohl im Forschungsschwerpunkt „Gesundheit analysieren und fördern“, als auch im Schwerpunkt „Sensorik und Analytik“ aktiv. Seine Themen reichen von der Untersuchung wundheilungstimulierender Implantate bis zur Validierung von Therapien. Von 2021 bis 2024 leitet er außerdem ein großes Forschungsprojekt, bei dem es um die Frage geht, welche Risiken Biozide in Baumaterialien für unsere Böden haben. Er hat sich dazu mit Kollegen aus der Hochschule vernetzt, die nicht nur aus der Bioanalytik, sondern auch aus den Bereichen Bauen, Denkmalpflege, Informatik, Sensorik und Chemie kommen.</p>&#13;
<p><strong><a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner</a></strong> aus der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit ist seit 2016 Professorin für Integrative Medizin in der Gesundheitsförderung. Bis 2020 leitete sie zudem die Arbeitsgruppe „Placebo Research“ am Institut für Medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilian-Universität München. Als „Placebo-Expertin“ ist die Forscherin international vernetzt. In der Hochschule Coburg baut sie aktuell unter anderem die Zusammenarbeit mit Professor Drese vom Institut für Sensor- und Aktortechnik sowie ihrem Kollegen Professor Kalkhof auf, um gemeinsam Wege zu finden, wie man Frauen frühzeitig bei Menstruationsbeschwerden helfen kann.</p>&#13;
<p>Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) werden auch die Versicherungswirtschaft in der Zukunft stark verändern. In diesem Bereich ist die Hochschule Coburg seit Jahrzehnten mit speziellen Bachelor- und Masterstudiengängen aktiv. Nun stärkt sie hier auch in der Forschung ihr Profil weiter. <strong><a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a></strong>, seit 2012 als Spezialist für Versicherungsaufsicht, Controlling und Risikomanagement an der Hochschule, setzt sich künftig intensiver mit den Folgen der KI für die Versicherungskunden auseinander. Als Mitglied in der EIOPA-Expertengruppe „Digitale Ethik“ ist er dabei europaweit gut vernetzt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/84-Forschungsprofessuren-1024x682.jpg"
                        fileSize="236379"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule verstärkt regionale Vernetzung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-verstaerkt-regionale-vernetzung/</link>
                <pubDate>Wed, 12 May 2021 07:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-verstaerkt-regionale-vernetzung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit 50 Jahren prägt die Hochschule Coburg die Region Westoberfranken entscheidend mit. Die Zusammenarbeit mit der Region ist historisch gewachsen und sehr vielfältig. Um die Vernetzung mit der Region und den Transfer in Zukunft weiter zu stärken, hat sich die Hochschule im Rahmen eines Transfer-Audits den Rat von externen Experten geholt.</em></p>&#13;
<p>Studentische Projekte mit den Lehrenden und den Studierenden in Unternehmen und sozialen Institutionen gehören zum Alltag an der Hochschule Coburg. Alle Bachelor-Studierenden haben in ihr Studium von Haus aus ein Praxissemester integriert. Und für die Abschlussarbeiten werden häufig Themen aus der Praxis gewählt. Es gibt Forschungsprojekte mit Firmen und Organisationen, und der Makerspace bietet Jung und Alt die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und eigene Ideen umzusetzen.</p>&#13;
<p>In Zukunft will die Hochschule die Vernetzung weiter vorantreiben und ihre Transferaktivitäten ausbauen. Dabei geht es ihr insbesondere darum, im Dialog mit den regionalen Akteuren neuen Angebote zu gestalten, die die Innovationskraft der Region stärkt. Denn die Hochschule entwickelt sich dynamisch weiter. So werden Professuren für neue Themenfelder wie Künstliche Intelligenz, Autonomes Fahren oder Kultur- und Sozialmanagement besetzt. Und es kommen zusätzliche Standorte in Kronach und Lichtenfels dazu.</p>&#13;
<p>Im Rahmen eines vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft moderierten Transfer-Audits nutzte die Hochschule die Möglichkeit, mit externen Expertinnen und Experten in den Dialog zu treten. Unter der Leitung von <a href="t3://page?uid=512">Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a> wurde an der Hochschule darüber diskutiert, wie es gelingt, die große Bandbreite der Aktivitäten stärker zu bündeln und nach außen sichtbar zu machen. Die Fachleute kamen aus ganz Deutschland und brachten Erfahrungen aus dem Hochschulbereich und aus der Wirtschaft mit.</p>&#13;
<p>Die Diskussion zeigte unter anderem, dass sich die verschiedenen Servicestellen in der Hochschule stärker miteinander vernetzten müssen, um Synergieeffekte zu nutzen. Zudem sollten für außergewöhnlich innovative Kooperationsformen zusätzliche Anreize geschaffen werden. Und in der akademischen Weiterbildung wird in Zukunft - gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung - ein großer Bedarf erwartet.</p>&#13;
<p>Vizepräsidentin Funke freut sich über Ergebnisse des Audits: „Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Transfer‘ hat uns auf viele neue Ideen gebracht, die wir in der nächsten Zeit sukzessive umsetzen wollen. Und wir freuen uns schon darauf, die Vernetzung mit der Region weiter intensivieren zu können.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit 50 Jahren prägt die Hochschule Coburg die Region Westoberfranken entscheidend mit. Die Zusammenarbeit mit der Region ist historisch gewachsen und sehr vielfältig. Um die Vernetzung mit der Region und den Transfer in Zukunft weiter zu stärken, hat sich die Hochschule im Rahmen eines Transfer-Audits den Rat von externen Experten geholt.</em></p>&#13;
<p>Studentische Projekte mit den Lehrenden und den Studierenden in Unternehmen und sozialen Institutionen gehören zum Alltag an der Hochschule Coburg. Alle Bachelor-Studierenden haben in ihr Studium von Haus aus ein Praxissemester integriert. Und für die Abschlussarbeiten werden häufig Themen aus der Praxis gewählt. Es gibt Forschungsprojekte mit Firmen und Organisationen, und der Makerspace bietet Jung und Alt die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und eigene Ideen umzusetzen.</p>&#13;
<p>In Zukunft will die Hochschule die Vernetzung weiter vorantreiben und ihre Transferaktivitäten ausbauen. Dabei geht es ihr insbesondere darum, im Dialog mit den regionalen Akteuren neuen Angebote zu gestalten, die die Innovationskraft der Region stärkt. Denn die Hochschule entwickelt sich dynamisch weiter. So werden Professuren für neue Themenfelder wie Künstliche Intelligenz, Autonomes Fahren oder Kultur- und Sozialmanagement besetzt. Und es kommen zusätzliche Standorte in Kronach und Lichtenfels dazu.</p>&#13;
<p>Im Rahmen eines vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft moderierten Transfer-Audits nutzte die Hochschule die Möglichkeit, mit externen Expertinnen und Experten in den Dialog zu treten. Unter der Leitung von <a href="t3://page?uid=512">Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a> wurde an der Hochschule darüber diskutiert, wie es gelingt, die große Bandbreite der Aktivitäten stärker zu bündeln und nach außen sichtbar zu machen. Die Fachleute kamen aus ganz Deutschland und brachten Erfahrungen aus dem Hochschulbereich und aus der Wirtschaft mit.</p>&#13;
<p>Die Diskussion zeigte unter anderem, dass sich die verschiedenen Servicestellen in der Hochschule stärker miteinander vernetzten müssen, um Synergieeffekte zu nutzen. Zudem sollten für außergewöhnlich innovative Kooperationsformen zusätzliche Anreize geschaffen werden. Und in der akademischen Weiterbildung wird in Zukunft - gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung - ein großer Bedarf erwartet.</p>&#13;
<p>Vizepräsidentin Funke freut sich über Ergebnisse des Audits: „Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Transfer‘ hat uns auf viele neue Ideen gebracht, die wir in der nächsten Zeit sukzessive umsetzen wollen. Und wir freuen uns schon darauf, die Vernetzung mit der Region weiter intensivieren zu können.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FunkeSusanneAileen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Projekt QueB 2 – Der „Schnellcheck-Bewegung“ im Einsatz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/projekt-queb-2-der-schnellcheck-bewegung-im-einsatz/</link>
                <pubDate>Fri, 07 May 2021 05:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/projekt-queb-2-der-schnellcheck-bewegung-im-einsatz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nachhaltig mehr Bewegung in den Kita-Alltag integrieren – das ist das Ziel von „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ (QueB). Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> (IaG) der Hochschule Coburg unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Prof. Dr. Holger Hassel</a> möchte in der zweiten Phase des Projektes die Instrumente zur Bewegungsförderung in Kitas optimieren und weiter verbreiten. Dabei werden nun auch Bildungsträger als Multiplikatoren einbezogen.</em></p>&#13;
<p>In der ersten Phase des Projektes testeten die teilnehmenden Kitas die „Kita-Check-App“. Mit der von der Universität Bayreuth entwickelten Applikation konnte eine ausführliche Bestandsanalyse zu den Bewegungsmöglichkeiten einer Einrichtung gemacht werden: Wie viel Platz bieten die Räume? Welche Materialien stehen den Kindern zur Verfügung? Ist das Thema Bewegung in der Konzeption verankert? Welche Zusatzqualifikationen im Bereich Bewegung gibt es? In der zweiten Projektphase lag der Fokus&nbsp;auf der Weiterentwicklung der Instrumente: Dazu tauschte sich das Team der Hochschule intensiv mit Kita-Fachberatungen aus. Diese stehen jeder Einrichtung regelmäßig in fachlichen und inhaltlichen Fragen unterstützend zur Seite. Daher sind Fachberatungen, wie zum Beispiel von der Regierung Oberfranken oder der Caritas Bamberg, ideale Multiplikatoren für das Thema Bewegung. Gemeinsam wurde die „Kita-Check-App“ in der Anwendung vereinfacht und so praktikabel für den Einsatz in der Fachberatung gemacht. Mit dem neuen Werkzeug, dem <a href="https://www.queb-schnellcheck.de/">„Schnellcheck-Bewegung“</a>, kann das Thema Bewegung so nun über einen niedrigschwelligen Zugang in möglichst vielen – auch schwer erreichbaren – Kitas angebracht werden. Das Online-Instrument fragt in sieben Kategorien die Bewegungsmöglichkeiten in einer Kita ab. Dazu zählen neben Räumlichkeiten, dem Außengelände und der materiellen Ausstattung auch die Qualifikation des Personals, die Kita-Kultur und die Netzwerkarbeit nach außen. Am Ende des Schnellchecks wird für jede Einrichtung angegeben, wie gut das Bewegungspotential ist. Zusätzlich erhalten die Tester*innen weiterführende Anleitungen zur Umsetzung von bewegungsfördernden Maßnahmen.</p>&#13;
<h4>Die Ausbildung als Multiplikator</h4>&#13;
<p>Eine weitere Möglichkeit, mehr Bewegung in Kitas zu integrieren, ist, den Schnellcheck in Berufsschulen für Kinderpflege und Fachakademien für Sozialpädagogik einzusetzen. Wenn künftige pädagogische Fachkräfte für den Einsatz des neu entwickelten Online-Werkzeugs qualifiziert sind, können sie ihr Wissen in verschiedenen Einrichtungen einbringen und das Bewegungspotential vor Ort bewerten. Bereits seit Ende 2020 werden die angehenden Kinderpfleger*innen und Erzieher*innen in drei Schulen in Coburg, Bamberg und Bayreuth intensiv mit dem „Schnellcheck-Bewegung“ vertraut gemacht und schärfen so ihren Blick für Bewegungsmöglichkeiten in Kitas. Im Berufspraktikum haben die späteren Kita-Mitarbeiter*innen ihre Einrichtung analysiert und die Ergebnisse im Team diskutiert. Vanessa Kaiser vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften möchte nun gemeinsam mit den Lehrer*innen prüfen, wie der Schnellcheck in die Ausbildung integriert und das Thema Bewegung für noch mehr Kitas zugänglich gemacht werden kann. Der „Schnellcheck-Bewegung“ ist unter: <a href="http://www.queb-schnellcheck.de">www.queb-schnellcheck.de</a> zu finden.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum Projekt „QueB“ und dem „Schnellcheck-Bewegung“ erhalten Sie über die Projektmitarbeiterin Vanessa Kaiser (Tel.: 09561/317-218, E-Mail: <a href="mailto:vanessa.kaiser@hs-coburg.de">vanessa.kaiser@hs-coburg.de</a>).</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nachhaltig mehr Bewegung in den Kita-Alltag integrieren – das ist das Ziel von „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ (QueB). Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> (IaG) der Hochschule Coburg unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Prof. Dr. Holger Hassel</a> möchte in der zweiten Phase des Projektes die Instrumente zur Bewegungsförderung in Kitas optimieren und weiter verbreiten. Dabei werden nun auch Bildungsträger als Multiplikatoren einbezogen.</em></p>&#13;
<p>In der ersten Phase des Projektes testeten die teilnehmenden Kitas die „Kita-Check-App“. Mit der von der Universität Bayreuth entwickelten Applikation konnte eine ausführliche Bestandsanalyse zu den Bewegungsmöglichkeiten einer Einrichtung gemacht werden: Wie viel Platz bieten die Räume? Welche Materialien stehen den Kindern zur Verfügung? Ist das Thema Bewegung in der Konzeption verankert? Welche Zusatzqualifikationen im Bereich Bewegung gibt es? In der zweiten Projektphase lag der Fokus&nbsp;auf der Weiterentwicklung der Instrumente: Dazu tauschte sich das Team der Hochschule intensiv mit Kita-Fachberatungen aus. Diese stehen jeder Einrichtung regelmäßig in fachlichen und inhaltlichen Fragen unterstützend zur Seite. Daher sind Fachberatungen, wie zum Beispiel von der Regierung Oberfranken oder der Caritas Bamberg, ideale Multiplikatoren für das Thema Bewegung. Gemeinsam wurde die „Kita-Check-App“ in der Anwendung vereinfacht und so praktikabel für den Einsatz in der Fachberatung gemacht. Mit dem neuen Werkzeug, dem <a href="https://www.queb-schnellcheck.de/">„Schnellcheck-Bewegung“</a>, kann das Thema Bewegung so nun über einen niedrigschwelligen Zugang in möglichst vielen – auch schwer erreichbaren – Kitas angebracht werden. Das Online-Instrument fragt in sieben Kategorien die Bewegungsmöglichkeiten in einer Kita ab. Dazu zählen neben Räumlichkeiten, dem Außengelände und der materiellen Ausstattung auch die Qualifikation des Personals, die Kita-Kultur und die Netzwerkarbeit nach außen. Am Ende des Schnellchecks wird für jede Einrichtung angegeben, wie gut das Bewegungspotential ist. Zusätzlich erhalten die Tester*innen weiterführende Anleitungen zur Umsetzung von bewegungsfördernden Maßnahmen.</p>&#13;
<h4>Die Ausbildung als Multiplikator</h4>&#13;
<p>Eine weitere Möglichkeit, mehr Bewegung in Kitas zu integrieren, ist, den Schnellcheck in Berufsschulen für Kinderpflege und Fachakademien für Sozialpädagogik einzusetzen. Wenn künftige pädagogische Fachkräfte für den Einsatz des neu entwickelten Online-Werkzeugs qualifiziert sind, können sie ihr Wissen in verschiedenen Einrichtungen einbringen und das Bewegungspotential vor Ort bewerten. Bereits seit Ende 2020 werden die angehenden Kinderpfleger*innen und Erzieher*innen in drei Schulen in Coburg, Bamberg und Bayreuth intensiv mit dem „Schnellcheck-Bewegung“ vertraut gemacht und schärfen so ihren Blick für Bewegungsmöglichkeiten in Kitas. Im Berufspraktikum haben die späteren Kita-Mitarbeiter*innen ihre Einrichtung analysiert und die Ergebnisse im Team diskutiert. Vanessa Kaiser vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften möchte nun gemeinsam mit den Lehrer*innen prüfen, wie der Schnellcheck in die Ausbildung integriert und das Thema Bewegung für noch mehr Kitas zugänglich gemacht werden kann. Der „Schnellcheck-Bewegung“ ist unter: <a href="http://www.queb-schnellcheck.de">www.queb-schnellcheck.de</a> zu finden.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum Projekt „QueB“ und dem „Schnellcheck-Bewegung“ erhalten Sie über die Projektmitarbeiterin Vanessa Kaiser (Tel.: 09561/317-218, E-Mail: <a href="mailto:vanessa.kaiser@hs-coburg.de">vanessa.kaiser@hs-coburg.de</a>).</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/alexander-dummer-gZlsrMPwz0o-unsplash-1024x683.jpg"
                        fileSize="76817"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[CHE-Ranking: Gute Noten für Informatik-Studium an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/che-ranking-gute-noten-fuer-informatik-studium-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 06 May 2021 06:09:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/che-ranking-gute-noten-fuer-informatik-studium-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der <a href="//page?uid=113" target="_top" rel="noopener">Bachelorstudiengang Informatik</a> der Hochschule Coburg hat beim aktuellen deutschlandweiten CHE-Ranking gut abgeschnitten. Dies wurde in dieser Woche bekanntgegeben. Die Coburger Informatik-Studierenden schätzen an ihrem Studium insbesondere die sehr gute Begleitung zu Studienbeginn und während des Studiums. Und auch der Kontakt zur Berufspraxis wird als sehr gut bewertet. </em></p>&#13;
<p>Bei der Unterstützung werden die Beratung bei der individuellen Studienplanung, die Unterstützung durch studentische Mentoren und die semesterbegleitende Rückmeldung des Lernerfolgs hervorgehoben. Gegen Ende des Studiums profitieren die Studierenden von den guten Kontakten zur Berufspraxis. Obwohl die Studierenden sich Corona bedingt bereits im dritten Online-Semester befinden, freuen sich viele auf die Räume und die Ausstattung, die sie im neuen IT- und Medienzentrum erwarten, das die Hochschule Coburg im Oktober am Campus Friedrich Streib eröffnet.</p>&#13;
<p>Das CHE-Ranking ist mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten und Hochschulen der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich. Die Rankingergebnisse werden auf <a href="https://ranking.zeit.de/che/de/" target="_blank" title="CHE-Ranking" rel="noopener">ranking.zeit.de</a> veröffentlicht.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der <a href="//page?uid=113" target="_top" rel="noopener">Bachelorstudiengang Informatik</a> der Hochschule Coburg hat beim aktuellen deutschlandweiten CHE-Ranking gut abgeschnitten. Dies wurde in dieser Woche bekanntgegeben. Die Coburger Informatik-Studierenden schätzen an ihrem Studium insbesondere die sehr gute Begleitung zu Studienbeginn und während des Studiums. Und auch der Kontakt zur Berufspraxis wird als sehr gut bewertet. </em></p>&#13;
<p>Bei der Unterstützung werden die Beratung bei der individuellen Studienplanung, die Unterstützung durch studentische Mentoren und die semesterbegleitende Rückmeldung des Lernerfolgs hervorgehoben. Gegen Ende des Studiums profitieren die Studierenden von den guten Kontakten zur Berufspraxis. Obwohl die Studierenden sich Corona bedingt bereits im dritten Online-Semester befinden, freuen sich viele auf die Räume und die Ausstattung, die sie im neuen IT- und Medienzentrum erwarten, das die Hochschule Coburg im Oktober am Campus Friedrich Streib eröffnet.</p>&#13;
<p>Das CHE-Ranking ist mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten und Hochschulen der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich. Die Rankingergebnisse werden auf <a href="https://ranking.zeit.de/che/de/" target="_blank" title="CHE-Ranking" rel="noopener">ranking.zeit.de</a> veröffentlicht.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/79-CHE_Ranking_Informatik-1024x683.jpg"
                        fileSize="126368"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CHE_Ranking_Siegel_2021_22.png"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine starke Partnerschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/https-youtube-qhly64-z8be/</link>
                <pubDate>Wed, 05 May 2021 03:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/https-youtube-qhly64-z8be/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Die Hochschule arbeitet schon lange mit der HUK-COBURG zusammen. Nun wird die Kooperation noch intensiviert.</p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg kann man Versicherungswirtschaft studieren. In diesem Studiengang kooperiert die Hochschule bereits seit 2004 mit der HUK-COBURG. Jetzt wird diese Zusammenarbeit weiter verstärkt. In der Lehre und Forschung werden vor allem die Bereichen KI und Digitalisierung gefördert. Warum diese Bereiche so wichtig für die Zukunft sind und wie genau die Zusammenarbeit aussieht, erfahren Sie in unserem Video.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule arbeitet schon lange mit der HUK-COBURG zusammen. Nun wird die Kooperation noch intensiviert.</p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg kann man Versicherungswirtschaft studieren. In diesem Studiengang kooperiert die Hochschule bereits seit 2004 mit der HUK-COBURG. Jetzt wird diese Zusammenarbeit weiter verstärkt. In der Lehre und Forschung werden vor allem die Bereichen KI und Digitalisierung gefördert. Warum diese Bereiche so wichtig für die Zukunft sind und wie genau die Zusammenarbeit aussieht, erfahren Sie in unserem Video.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Reicht Impfen allein aus?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/reicht-impfen-allein-aus/</link>
                <pubDate>Tue, 04 May 2021 10:09:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/reicht-impfen-allein-aus/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Astrid Herold-Majumdar kennt sich aus in der Pflege. Nach einer Ausbildung zur Krankenschwester arbeitete sie lange Jahre u.a. in der Langzeitpflege, als Heim- und Pflegedienstleitung sowie im Medizinischen Dienst. Seit 2011 ist sie Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule München und baut dort aktuell auch einen Bachelor-Studiengang „Angewandte Pflegewissenschaft“ mit integrierter Berufsausbildung auf. Am Do., 6. Mai, 18:30 Uhr nimmt sie teil am <a href="t3://page?uid=990">virtuellen Talk „Impfen und dann?“</a>, der von der Hochschule Coburg auf Youtube ausgestrahlt wird. Vorab haben wir sie nach ihren Schlussfolgerungen gefragt, die sie aus der Pandemie zieht.</em></p>&#13;
<p><strong>Wird alles wieder gut, wenn wir geimpft sind?</strong></p>&#13;
<p><em>Herold-Majumdar:</em> Impfen ist ein wichtiges und adäquates Mittel, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Wir sollten dankbar sein, dass es gelungen ist, in so kurzer Zeit gute Impfstoffe zu entwickeln, die uns vor Infektion, schweren Erkrankungen und den Folgen schützen. Aber das reicht nicht aus.</p>&#13;
<p><strong>Welche Schlüsse ziehen Sie als Pflegewissenschaftlerin aus der Pandemie?</strong></p>&#13;
<p>Wir haben in der Pflege einen eklatanten Fachkräftemangel, und zwar sowohl in der Intensiv- als auch in der Langzeitpflege. Der Politik ist das Problem seit Jahren bekannt, aber die Lösung wird von einer Legislaturperiode in die nächste geschoben.</p>&#13;
<p><strong>Häufig hört man, der Pflegeberuf sei unattraktiv. Stimmt das?</strong></p>&#13;
<p>Dafür gibt es keine Belege. Die Berufsfachschulen für Pflege sagen uns, dass die Bewerberlage gut ist. Pflege ist ein abwechslungsreicher, sinnvoller und schöner Beruf, in dem man Menschen helfen kann. Was uns fehlt, ist wissenschaftlich gut ausgebildetes Pflegepersonal. Nur etwa 0,4 Prozent der Pflegekräfte haben eine akademische Ausbildung. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen empfiehlt mindestens 20 Prozent. Die Anforderungen an die Pflege sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Die Fachkräfte sollten heute beispielsweise in der Lage sein, Studien zu lesen und auszuwerten, mikrobiologische Zusammenhänge zu verstehen, Hygienekonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Sie könnten dann auch stärker bei der Test- und Impfstrategie aktiv mitwirken.</p>&#13;
<p><strong>Wie lässt sich eine bessere Ausbildung realisieren?</strong></p>&#13;
<p>Es gibt in Deutschland schon einige Pflegestudiengänge, die jedoch für junge Menschen nicht attraktiv genug sind. Denn obwohl sie – genauso wie die Schülerinnen und Schüler in den Fachschulen – während ihres Studiums 2.300 Stunden in der Praxis arbeiten müssen, haben sie keinen Anspruch auf eine Vergütung aus dem Pflege-Ausbildungsfonds. Außerdem gibt es in der Pflege – anders als bei den Ärzten – keine Pflicht zur Weiterbildung. Das wäre jedoch dringend erforderlich. Die Pflege muss in Deutschland einen höheren Stellenwert erhalten, auch in der Forschung. Und wir brauchen in den Einrichtungen eine Fehler- und Lernkultur. Es geht darum, Fehler anonymisiert zu erfassen, diese zu diskutieren und daraus zu lernen. Außerdem hat die Pandemie gezeigt, dass wir besser und achtsamer kommunizieren müssen. Dabei geht es nicht nur um die Weitergabe von Wissen, sondern um den offenen Dialog mit den Menschen. Darum, ihre Ängste und Sorgen ernst zu nehmen, mit ihnen zu reden und ihnen Informationen an die Hand zu geben. Damit sie sich selbst ein fundiertes Urteil bilden können und selbstbestimmt über ihre Gesundheit entscheiden können.</p>&#13;
<p>Hier geht es zum Talk</p>&#13;
<p>Wer mehr über die Schlussfolgerungen aus der Pandemie erfahren will, kommt am 6. Mai um 18:30 Uhr über <a href="t3://page?uid=990">www.hs-coburg.de/talk</a> in den Talk auf Youtube. Neben Prof. Herold_Majumdar diskutieren Johannes Singhammer, Vizepräsident a.D. des Deutschen Bundestags, Prof. Dr. Ursula Engelen-Kefer, Vizepräsidentin des Sozialverband Deutschland sowie Prof. Dr. Mathias Bellinghausen, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Prävention gem. e.V. Die Moderation übernehmen Prof. Dr. Niko Kohls und Dr. Markus Neufeld von der Hochschule Coburg</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Astrid Herold-Majumdar kennt sich aus in der Pflege. Nach einer Ausbildung zur Krankenschwester arbeitete sie lange Jahre u.a. in der Langzeitpflege, als Heim- und Pflegedienstleitung sowie im Medizinischen Dienst. Seit 2011 ist sie Professorin für Pflegewissenschaft an der Hochschule München und baut dort aktuell auch einen Bachelor-Studiengang „Angewandte Pflegewissenschaft“ mit integrierter Berufsausbildung auf. Am Do., 6. Mai, 18:30 Uhr nimmt sie teil am <a href="t3://page?uid=990">virtuellen Talk „Impfen und dann?“</a>, der von der Hochschule Coburg auf Youtube ausgestrahlt wird. Vorab haben wir sie nach ihren Schlussfolgerungen gefragt, die sie aus der Pandemie zieht.</em></p>&#13;
<p><strong>Wird alles wieder gut, wenn wir geimpft sind?</strong></p>&#13;
<p><em>Herold-Majumdar:</em> Impfen ist ein wichtiges und adäquates Mittel, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Wir sollten dankbar sein, dass es gelungen ist, in so kurzer Zeit gute Impfstoffe zu entwickeln, die uns vor Infektion, schweren Erkrankungen und den Folgen schützen. Aber das reicht nicht aus.</p>&#13;
<p><strong>Welche Schlüsse ziehen Sie als Pflegewissenschaftlerin aus der Pandemie?</strong></p>&#13;
<p>Wir haben in der Pflege einen eklatanten Fachkräftemangel, und zwar sowohl in der Intensiv- als auch in der Langzeitpflege. Der Politik ist das Problem seit Jahren bekannt, aber die Lösung wird von einer Legislaturperiode in die nächste geschoben.</p>&#13;
<p><strong>Häufig hört man, der Pflegeberuf sei unattraktiv. Stimmt das?</strong></p>&#13;
<p>Dafür gibt es keine Belege. Die Berufsfachschulen für Pflege sagen uns, dass die Bewerberlage gut ist. Pflege ist ein abwechslungsreicher, sinnvoller und schöner Beruf, in dem man Menschen helfen kann. Was uns fehlt, ist wissenschaftlich gut ausgebildetes Pflegepersonal. Nur etwa 0,4 Prozent der Pflegekräfte haben eine akademische Ausbildung. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen empfiehlt mindestens 20 Prozent. Die Anforderungen an die Pflege sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Die Fachkräfte sollten heute beispielsweise in der Lage sein, Studien zu lesen und auszuwerten, mikrobiologische Zusammenhänge zu verstehen, Hygienekonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Sie könnten dann auch stärker bei der Test- und Impfstrategie aktiv mitwirken.</p>&#13;
<p><strong>Wie lässt sich eine bessere Ausbildung realisieren?</strong></p>&#13;
<p>Es gibt in Deutschland schon einige Pflegestudiengänge, die jedoch für junge Menschen nicht attraktiv genug sind. Denn obwohl sie – genauso wie die Schülerinnen und Schüler in den Fachschulen – während ihres Studiums 2.300 Stunden in der Praxis arbeiten müssen, haben sie keinen Anspruch auf eine Vergütung aus dem Pflege-Ausbildungsfonds. Außerdem gibt es in der Pflege – anders als bei den Ärzten – keine Pflicht zur Weiterbildung. Das wäre jedoch dringend erforderlich. Die Pflege muss in Deutschland einen höheren Stellenwert erhalten, auch in der Forschung. Und wir brauchen in den Einrichtungen eine Fehler- und Lernkultur. Es geht darum, Fehler anonymisiert zu erfassen, diese zu diskutieren und daraus zu lernen. Außerdem hat die Pandemie gezeigt, dass wir besser und achtsamer kommunizieren müssen. Dabei geht es nicht nur um die Weitergabe von Wissen, sondern um den offenen Dialog mit den Menschen. Darum, ihre Ängste und Sorgen ernst zu nehmen, mit ihnen zu reden und ihnen Informationen an die Hand zu geben. Damit sie sich selbst ein fundiertes Urteil bilden können und selbstbestimmt über ihre Gesundheit entscheiden können.</p>&#13;
<p>Hier geht es zum Talk</p>&#13;
<p>Wer mehr über die Schlussfolgerungen aus der Pandemie erfahren will, kommt am 6. Mai um 18:30 Uhr über <a href="t3://page?uid=990">www.hs-coburg.de/talk</a> in den Talk auf Youtube. Neben Prof. Herold_Majumdar diskutieren Johannes Singhammer, Vizepräsident a.D. des Deutschen Bundestags, Prof. Dr. Ursula Engelen-Kefer, Vizepräsidentin des Sozialverband Deutschland sowie Prof. Dr. Mathias Bellinghausen, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Prävention gem. e.V. Die Moderation übernehmen Prof. Dr. Niko Kohls und Dr. Markus Neufeld von der Hochschule Coburg</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/76-Herold-Majumda_gross-685x1024.jpg"
                        fileSize="159684"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="685" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das ideale Fahrzeug]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-ideale-fahrzeug/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Apr 2021 04:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-ideale-fahrzeug/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit dem Sommersemester 2021 ist Dr. Matthias Geuß Professor an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Sein Spezialgebiet sind eingebettete Systeme und Fahrzeugkommunikation.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>„Das ideale Fahrzeug ist für mich ein Elektrofahrzeug, das emissionsfrei fährt und den Fahrer unterstützt oder ihm Fahraufgaben abnehmen kann, wenn dieser das möchte“, sagt Prof. Dr. Matthias Geuß. Mit seinem Fachgebiet, den eingebetteten Systemen und der Fahrzeugkommunikation, kann er viel dazu beitragen. Eingebettete Systeme sind elektronische Rechner, die unbemerkt vom Benutzer an vielen Stellen z.B. in Fahrzeugen oder in Robotern Aufgaben durchführen. Sie sind eher unter dem Begriff „Steuergerät“ geläufig. Sie führen Steuer- und Regelungsaufgaben durch, beispielsweise bei der Regelung von Motoren oder bei Fahrerassistenzsystemen. E-Mobilität ist für Geuß in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema. Dazu führt er ein typisches Beispiel aus seiner Tätigkeit als Softwareprojektleiter in der Automobilindustrie an: „In meiner Arbeit ging es um die Rekuperation, das ist die Energierückgewinnung beim Bremsen des Fahrzeugs. Das ist ein typisches eingebettetes System, denn der Fahrer tritt nur auf die Bremse und bekommt nicht mit, wodurch genau das Fahrzeug abgebremst wird. Das System versucht im Hintergrund möglichst viel von der Bremsenergie durch den Betrieb des Elektromotors als Generator zurückzugewinnen.“</p>&#13;
<h4>Umwelt und Komfort im Blick</h4>&#13;
<p>„Mein Ziel ist es, Mobilität sicherer und umweltfreundlicher gestalten, das möchte ich in meiner Forschung und Lehre auch umsetzen.“ Als Forschungsschwerpunkte nennt Geuß vorrangig die E-Mobilität, um Fahrzeuge effizienter und umweltfreundlicher zu machen. Ein weiterer Schwerpunkt sind Fahrerassistenzsysteme, die das Fahren sicherer und komfortabler machen sollen, bis hin zum autonomen Fahren. Im Bereich der Robotik interessieren ihn Anwendungen in der Pflege und in der Industrie. Prof. Geuß freut sich darauf, diese Themen in Lehre und Forschung in Coburg zu kombinieren. Die Studierenden möchte er vor allem gut auf den Beruf vorbereiten: „In der Lehre ist es mir wichtig, dass die Studierenden die Methoden selbstständig anwenden können. Außerdem bekommen sie viele Beispiele aus der Praxis von mir.“&nbsp;<br /> Bevor Matthias Geuß an die Hochschule Coburg kam, war er seit 2018 an der Hochschule in Hof als Professor tätig. „Da ging es um die Entwicklung von Steuerungen im Bereich der Industrie und Robotik. In Coburg ist dieser Bereich stärker auf die Automobiltechnik fokussiert.“ Dieser Bereich hat den 34-Jährigen immer interessiert. Er studierte Maschinenbau an der TU München, mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik und Regelungstechnik. Im Jahr 2015 hat er an der TU am Lehrstuhl für Regelungstechnik promoviert. Auslandserfahrung sammelte Geuß während seines Studiums ein Semester lang an der Universität Cambridge in England. Außerdem führte ihn seine Promotion zu einem Forschungsaufenthalt in die USA an das bekannte MIT (Massachusetts-Institut für Technologie).&nbsp;Einmal Professor zu werden, war eigentlich nie sein gesetztes Ziel, doch: „Die Arbeit mit Studierenden hat mir immer gefallen. Ich war schon ab dem dritten Semester Tutor und habe Studierende betreut.“ Dass er nun in Coburg an der Hochschule tätig ist, freut ihn auch aus privaten Gründen: „Ich komme aus der Gegend zwischen Coburg und Bamberg und genieße es, mit meiner Familie hier zu leben.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit dem Sommersemester 2021 ist Dr. Matthias Geuß Professor an der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Sein Spezialgebiet sind eingebettete Systeme und Fahrzeugkommunikation.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>„Das ideale Fahrzeug ist für mich ein Elektrofahrzeug, das emissionsfrei fährt und den Fahrer unterstützt oder ihm Fahraufgaben abnehmen kann, wenn dieser das möchte“, sagt Prof. Dr. Matthias Geuß. Mit seinem Fachgebiet, den eingebetteten Systemen und der Fahrzeugkommunikation, kann er viel dazu beitragen. Eingebettete Systeme sind elektronische Rechner, die unbemerkt vom Benutzer an vielen Stellen z.B. in Fahrzeugen oder in Robotern Aufgaben durchführen. Sie sind eher unter dem Begriff „Steuergerät“ geläufig. Sie führen Steuer- und Regelungsaufgaben durch, beispielsweise bei der Regelung von Motoren oder bei Fahrerassistenzsystemen. E-Mobilität ist für Geuß in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema. Dazu führt er ein typisches Beispiel aus seiner Tätigkeit als Softwareprojektleiter in der Automobilindustrie an: „In meiner Arbeit ging es um die Rekuperation, das ist die Energierückgewinnung beim Bremsen des Fahrzeugs. Das ist ein typisches eingebettetes System, denn der Fahrer tritt nur auf die Bremse und bekommt nicht mit, wodurch genau das Fahrzeug abgebremst wird. Das System versucht im Hintergrund möglichst viel von der Bremsenergie durch den Betrieb des Elektromotors als Generator zurückzugewinnen.“</p>&#13;
<h4>Umwelt und Komfort im Blick</h4>&#13;
<p>„Mein Ziel ist es, Mobilität sicherer und umweltfreundlicher gestalten, das möchte ich in meiner Forschung und Lehre auch umsetzen.“ Als Forschungsschwerpunkte nennt Geuß vorrangig die E-Mobilität, um Fahrzeuge effizienter und umweltfreundlicher zu machen. Ein weiterer Schwerpunkt sind Fahrerassistenzsysteme, die das Fahren sicherer und komfortabler machen sollen, bis hin zum autonomen Fahren. Im Bereich der Robotik interessieren ihn Anwendungen in der Pflege und in der Industrie. Prof. Geuß freut sich darauf, diese Themen in Lehre und Forschung in Coburg zu kombinieren. Die Studierenden möchte er vor allem gut auf den Beruf vorbereiten: „In der Lehre ist es mir wichtig, dass die Studierenden die Methoden selbstständig anwenden können. Außerdem bekommen sie viele Beispiele aus der Praxis von mir.“&nbsp;<br /> Bevor Matthias Geuß an die Hochschule Coburg kam, war er seit 2018 an der Hochschule in Hof als Professor tätig. „Da ging es um die Entwicklung von Steuerungen im Bereich der Industrie und Robotik. In Coburg ist dieser Bereich stärker auf die Automobiltechnik fokussiert.“ Dieser Bereich hat den 34-Jährigen immer interessiert. Er studierte Maschinenbau an der TU München, mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik und Regelungstechnik. Im Jahr 2015 hat er an der TU am Lehrstuhl für Regelungstechnik promoviert. Auslandserfahrung sammelte Geuß während seines Studiums ein Semester lang an der Universität Cambridge in England. Außerdem führte ihn seine Promotion zu einem Forschungsaufenthalt in die USA an das bekannte MIT (Massachusetts-Institut für Technologie).&nbsp;Einmal Professor zu werden, war eigentlich nie sein gesetztes Ziel, doch: „Die Arbeit mit Studierenden hat mir immer gefallen. Ich war schon ab dem dritten Semester Tutor und habe Studierende betreut.“ Dass er nun in Coburg an der Hochschule tätig ist, freut ihn auch aus privaten Gründen: „Ich komme aus der Gegend zwischen Coburg und Bamberg und genieße es, mit meiner Familie hier zu leben.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Geuss_Matthias-683x1024.jpg"
                        fileSize="69340"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Girls’ Day 2021 ein digitaler Erfolg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/girls-day-2021/</link>
                <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 08:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/girls-day-2021/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Girls' Day 2021 war ein besonderer: Die Coronapandemie machte Präsenzformate schwierig bis unmöglich. Dass Berufsorientierung auch in diesen Zeiten dennoch stattfinden kann, zeigten viele Veranstalter*innen, z.B. mit neu entwickelten Onlineformaten.</em></p>&#13;
<p><br /> Die Hochschule Coburg beteiligt sich bereits seit 2003 am jährlich stattfindenden Girls' Day. Die Veranstaltung ist Teil des Programms von "<a href="t3://page?uid=315">MUT - Mädchen und Technik</a>", mit dem der weibliche MINT-Nachwuchs gefördert wird. Bereits in den Herbstferien fand in diesem Zusammenhang ein oberfrankenweites Online-Ferienangebot statt.</p>&#13;
<p><br /> Am 22.04.21 nutzen 14 Schülerinnen die Möglichkeit, sich über ein Studium der Technischen Physik an der Hochschule Coburg zu informieren und Einblick in die spannende Welt der immer kleiner werdenden Computerprozessoren zu erhalten. Warum man dazu Wissen über Optik braucht, erklärte Michael Wick, Professor an der Hochschule Coburg, in einer Vorlesung. Auf der Optikplattform optico.app konnten die Teilnehmerinnen dann ausprobieren, wie Linsen und Spiegel genutzt werden, um Licht zu bündeln, zu streuen, zu fokussieren und auszurichten.</p>&#13;
<p><br /> Nach diesem Einblick in die Welt der Physik berichtete Sophie von der Sahle, Studentin der Technischen Physik im 4. Semester von ihren Studienerfahrungen. Wie sie den Weg zum Studium fand, was sie daran begeistert und wo sie ihre berufliche Zukunft sieht - diese und andere Fragen interessierten die Teilnehmerinnen.<br /> Das Feedback zum Abschluss des ersten Online-Girls' Day fiel positiv aus. Und immerhin die Hälfte der Teilnehmerinnen gab an, sich nach der Veranstaltung jetzt mehr für Physik zu interessieren als vorher.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Girls' Day 2021 war ein besonderer: Die Coronapandemie machte Präsenzformate schwierig bis unmöglich. Dass Berufsorientierung auch in diesen Zeiten dennoch stattfinden kann, zeigten viele Veranstalter*innen, z.B. mit neu entwickelten Onlineformaten.</em></p>&#13;
<p><br /> Die Hochschule Coburg beteiligt sich bereits seit 2003 am jährlich stattfindenden Girls' Day. Die Veranstaltung ist Teil des Programms von "<a href="t3://page?uid=315">MUT - Mädchen und Technik</a>", mit dem der weibliche MINT-Nachwuchs gefördert wird. Bereits in den Herbstferien fand in diesem Zusammenhang ein oberfrankenweites Online-Ferienangebot statt.</p>&#13;
<p><br /> Am 22.04.21 nutzen 14 Schülerinnen die Möglichkeit, sich über ein Studium der Technischen Physik an der Hochschule Coburg zu informieren und Einblick in die spannende Welt der immer kleiner werdenden Computerprozessoren zu erhalten. Warum man dazu Wissen über Optik braucht, erklärte Michael Wick, Professor an der Hochschule Coburg, in einer Vorlesung. Auf der Optikplattform optico.app konnten die Teilnehmerinnen dann ausprobieren, wie Linsen und Spiegel genutzt werden, um Licht zu bündeln, zu streuen, zu fokussieren und auszurichten.</p>&#13;
<p><br /> Nach diesem Einblick in die Welt der Physik berichtete Sophie von der Sahle, Studentin der Technischen Physik im 4. Semester von ihren Studienerfahrungen. Wie sie den Weg zum Studium fand, was sie daran begeistert und wo sie ihre berufliche Zukunft sieht - diese und andere Fragen interessierten die Teilnehmerinnen.<br /> Das Feedback zum Abschluss des ersten Online-Girls' Day fiel positiv aus. Und immerhin die Hälfte der Teilnehmerinnen gab an, sich nach der Veranstaltung jetzt mehr für Physik zu interessieren als vorher.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/girls__day_22.04.21_1-1024x523.jpg"
                        fileSize="88326"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="523"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/girls__day_22.04.21_2-1024x528.jpg"
                        fileSize="72300"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="528"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/girls__day_22.04.21_3-1024x526.jpg"
                        fileSize="80362"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="526"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/girls__day_22.04.21_4-1024x525.jpg"
                        fileSize="78583"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="525"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende gut auf den Beruf vorbereitet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-gut-auf-den-beruf-vorbereiten/</link>
                <pubDate>Wed, 21 Apr 2021 11:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-gut-auf-den-beruf-vorbereiten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>„Junge Menschen sollten die Chance haben, nach ihrer Ausbildung oder ihrem Studium eine Berufstätigkeit zu finden, die ihnen Freude macht. Deshalb müssen wir sie gut darauf vorbereiten.“ Davon ist Prof. Dr. Andreas Aue fest überzeugt. Mehr als 26 Jahre, seit 1. September 1994, lehrte er an der Hochschule Coburg im Studiengang Soziale Arbeit. 16 Jahre lang leitete er darüber hinaus die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit als Dekan. Zum Ende des Wintersemesters 2020/21 ging er in den Ruhestand.</em></p>&#13;
<p>Die Profession der Sozialen Arbeit und die Menschen, die den Beruf des Sozialpädagogen bzw. der Sozialpädagogin ausüben, haben für Professor Aue eine wichtige Funktion in unserer Gesellschaft: „Unser Ziel ist es dazu beizutragen, dass die Gesellschaft funktioniert und halbwegs gerecht ist. Und es muss uns gelingen, dass alle Menschen mitgenommen werden.“ Ihm war es immer wichtig, den jungen Menschen einerseits die Kompetenzen zu vermitteln, die sie im Beruf brauchen, um gut auf die Praxis vorbereitet zu sein, und andererseits ihren Blick für notwendige Veränderungen und Innovationen zu schärfen. Bevor er an die Hochschule kam, war er in leitender Funktion bei einem Sozialverband tätig. Er hat eine Zusatzqualifikation als Supervisor und wird in dieser Funktion immer wieder von sozialen Einrichtungen und in der Weiterbildung angefragt.</p>&#13;
<p>Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass der Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Coburg enge Kontakte zur Praxis pflegt. So können soziale Einrichtungen aus der Region, die freie Plätze für das Praxissemester bieten, sich den Studierenden bei einer Praxismesse präsentieren. Und es gibt Praxisanleitertage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen, die die Studierenden während dieser Zeit begleiten.</p>&#13;
<p>Andreas Aue installierte für engagierte Studierenden auch ein Begleitstudium, das es ihnen ermöglicht, bereits während des Studiums Zusatzqualifikationen zu erwerben. Als Ergänzung zum regulären Studium stehen ihnen hier die Bereiche Management in sozialen Organisationen, Frühpädagogik und Schulsozialarbeit sowie Person- und erfahrungsorientierte Beratung offen. „Die Rückmeldungen aus der Praxis haben uns gezeigt, dass unsere Absolventinnen und Absolventen dadurch Pluspunkte bei ihren Bewerbungen sammeln konnten“, stellt er rückblickend fest.</p>&#13;
<p>Neben der Vermittlung von Wissen spielte für Professor Aue die Entwicklung der Persönlichkeit der jungen Menschen eine wichtige Rolle: „Mir ging es darum, die jungen Leute für die Soziale Arbeit zu begeistern.“ Dass es hier auch darum geht, Verantwortung zu übernehmen, lebte er ihnen unmittelbar vor. 16 Jahre lang vertrat er seine Fakultät als Dekan nach innen und außen. In diese Zeit fiel 2005 die Gründung des Studiengang Integrative Gesundheitsförderung. Damals war dieses Studienangebot in Deutschland einzigartig. Mittlerweile haben sich die Gesundheitswissenschaften etabliert. Professor Aue erinnert sich gerne an seinen leider bereits verstorbenen Kollegen Prof. Dr. Werner Reiners-Kröncke, mit dem er dieses Studienangebot entworfen und auf den Weg gebracht hat und der ihn als langjähriger Vizepräsident der Hochschule bei der Entwicklung seiner Fakultät maßgeblich unterstützte: „Wir waren zwar sehr unterschiedlich, sind aber sehr gut miteinander ausgekommen.“</p>&#13;
<p>Mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Fakultätsverwaltung hatte Dekan Aue ein Team an seiner Seite, auf das er sich bei der Leitung und Organisation des Studiengangs und der Fakultät immer verlassen konnte: „Wir haben sehr gut zusammengearbeitet und dafür bin ich überaus dankbar“, betont er. Rückblickend auf seine Zeit als Dekan resümiert Andreas Aue: „Natürlich kann man als Dekan versuchen – taktisch geschickt – kurzfristige Mehrheitsbeschlüsse herbeizuführen. Aber es ist meine feste Überzeugung, dass nur das auf Offenheit und Kompromissorientierung basierende – zugegeben manchmal auch mühsame – gemeinsame Aushandeln von Inhalten nachhaltig erfolgreich ist. Denn schließlich müssen sich alle Kolleginnen und Kollegen mit den so gefassten Studienangeboten identifizieren und diese engagiert mittragen können.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Junge Menschen sollten die Chance haben, nach ihrer Ausbildung oder ihrem Studium eine Berufstätigkeit zu finden, die ihnen Freude macht. Deshalb müssen wir sie gut darauf vorbereiten.“ Davon ist Prof. Dr. Andreas Aue fest überzeugt. Mehr als 26 Jahre, seit 1. September 1994, lehrte er an der Hochschule Coburg im Studiengang Soziale Arbeit. 16 Jahre lang leitete er darüber hinaus die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit als Dekan. Zum Ende des Wintersemesters 2020/21 ging er in den Ruhestand.</em></p>&#13;
<p>Die Profession der Sozialen Arbeit und die Menschen, die den Beruf des Sozialpädagogen bzw. der Sozialpädagogin ausüben, haben für Professor Aue eine wichtige Funktion in unserer Gesellschaft: „Unser Ziel ist es dazu beizutragen, dass die Gesellschaft funktioniert und halbwegs gerecht ist. Und es muss uns gelingen, dass alle Menschen mitgenommen werden.“ Ihm war es immer wichtig, den jungen Menschen einerseits die Kompetenzen zu vermitteln, die sie im Beruf brauchen, um gut auf die Praxis vorbereitet zu sein, und andererseits ihren Blick für notwendige Veränderungen und Innovationen zu schärfen. Bevor er an die Hochschule kam, war er in leitender Funktion bei einem Sozialverband tätig. Er hat eine Zusatzqualifikation als Supervisor und wird in dieser Funktion immer wieder von sozialen Einrichtungen und in der Weiterbildung angefragt.</p>&#13;
<p>Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass der Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Coburg enge Kontakte zur Praxis pflegt. So können soziale Einrichtungen aus der Region, die freie Plätze für das Praxissemester bieten, sich den Studierenden bei einer Praxismesse präsentieren. Und es gibt Praxisanleitertage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen, die die Studierenden während dieser Zeit begleiten.</p>&#13;
<p>Andreas Aue installierte für engagierte Studierenden auch ein Begleitstudium, das es ihnen ermöglicht, bereits während des Studiums Zusatzqualifikationen zu erwerben. Als Ergänzung zum regulären Studium stehen ihnen hier die Bereiche Management in sozialen Organisationen, Frühpädagogik und Schulsozialarbeit sowie Person- und erfahrungsorientierte Beratung offen. „Die Rückmeldungen aus der Praxis haben uns gezeigt, dass unsere Absolventinnen und Absolventen dadurch Pluspunkte bei ihren Bewerbungen sammeln konnten“, stellt er rückblickend fest.</p>&#13;
<p>Neben der Vermittlung von Wissen spielte für Professor Aue die Entwicklung der Persönlichkeit der jungen Menschen eine wichtige Rolle: „Mir ging es darum, die jungen Leute für die Soziale Arbeit zu begeistern.“ Dass es hier auch darum geht, Verantwortung zu übernehmen, lebte er ihnen unmittelbar vor. 16 Jahre lang vertrat er seine Fakultät als Dekan nach innen und außen. In diese Zeit fiel 2005 die Gründung des Studiengang Integrative Gesundheitsförderung. Damals war dieses Studienangebot in Deutschland einzigartig. Mittlerweile haben sich die Gesundheitswissenschaften etabliert. Professor Aue erinnert sich gerne an seinen leider bereits verstorbenen Kollegen Prof. Dr. Werner Reiners-Kröncke, mit dem er dieses Studienangebot entworfen und auf den Weg gebracht hat und der ihn als langjähriger Vizepräsident der Hochschule bei der Entwicklung seiner Fakultät maßgeblich unterstützte: „Wir waren zwar sehr unterschiedlich, sind aber sehr gut miteinander ausgekommen.“</p>&#13;
<p>Mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Fakultätsverwaltung hatte Dekan Aue ein Team an seiner Seite, auf das er sich bei der Leitung und Organisation des Studiengangs und der Fakultät immer verlassen konnte: „Wir haben sehr gut zusammengearbeitet und dafür bin ich überaus dankbar“, betont er. Rückblickend auf seine Zeit als Dekan resümiert Andreas Aue: „Natürlich kann man als Dekan versuchen – taktisch geschickt – kurzfristige Mehrheitsbeschlüsse herbeizuführen. Aber es ist meine feste Überzeugung, dass nur das auf Offenheit und Kompromissorientierung basierende – zugegeben manchmal auch mühsame – gemeinsame Aushandeln von Inhalten nachhaltig erfolgreich ist. Denn schließlich müssen sich alle Kolleginnen und Kollegen mit den so gefassten Studienangeboten identifizieren und diese engagiert mittragen können.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/68-Aue_Andreas-1024x682.jpg"
                        fileSize="97625"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wenn Fahrzeuge miteinander sprechen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wenn-fahrzeuge-miteinander-sprechen/</link>
                <pubDate>Wed, 21 Apr 2021 05:10:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wenn-fahrzeuge-miteinander-sprechen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen.html" target="Faklultät Maschinenbau" rel="noopener">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> betreibt seit diesem Sommersemester den Masterstudiengang Autonomes Fahren. Hier startete Dr. Lucila Patiño Studencki als neue Professorin für V2X Technologien.</em></p>&#13;
<p>V2X bedeutet „Vehicle to X“ und beschreibt die Kommunikation eines Fahrzeuges mit anderen Fahrzeugen, mit Personen oder mit Infrastruktur, wie beispielsweise Ampeln. Das Ziel dieser Kommunikation ist, eine Umgebungskarte zu erstellen, die mehr Information zur Verfügung stellt, als die Sensoren in dem Fahrzeug. Mit der Karte kann sich das Fahrzeug dann selbständig und sicher bewegen. „Die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen spielt beim Autonomen Fahren die wesentliche Rolle. Die Fahrzeuge sollen die Fähigkeiten bekommen, vorausschauend zu fahren“, erklärt Prof. Patiño Studencki. Einer der Knackpunkte bei dieser Kommunikation ist die Reaktionszeit, die nur mit einem latenzarmen Netz klappt: „Es gibt zwar die Technik, doch die Kommunikationsnetze müssen so reif sein, dass sie diese Fähigkeiten auch erlauben“, erläutert die 43-jährige Professorin. “Die Nachrichten müssen zuverlässig und vor allem ohne Zeitverzögerung empfangen werden. Wenn eine Nachricht zu spät ankommt, schafft es das Auto nicht, rechtzeitig zu reagieren.“ Wenn es auch noch einige Zeit dauern wird, bis diese Technik reibungslos funktioniert, Patiño Studencki ist klar vom Konzept des Autonomen Fahrens überzeugt. „Durch Autonomes Fahren gibt es viele Vorteile: Es geht um Komfort, um Sicherheit und Umweltschutz.“</p>&#13;
<h4>Aus Kolumbien nach Deutschland</h4>&#13;
<p>„Ich habe in Kolumbien den Bachelor in Elektrotechnik gemacht, sicher ein Fach, das nicht jede Frau studiert. Dort waren wir 63 Studierende, davon drei Frauen,“ erinnert sich Patiño Studencki. Das Fach war für sie immer interessant: „Elektrotechnik ist ein ganz breiter Studiengang. Dieses breite Spektrum hat mich immer fasziniert, man kann sich an jeder Ecke verwirklichen.“ Für den Master kam sie 2001 nach Deutschland. Am Karlsruher Institut für Technologie absolvierte sie das Masterstudium Elektrotechnik mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik. „Dort war es noch schlimmer,“ scherzt sie, „Ich war unter 200 Studierenden fast die einzige Frau.“ Ihre Masterarbeit machte sie am Fraunhofer Institut in Erlangen. „Dort habe ich neun Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet.“ Die Promotion erfolgte in einem gemeinsamen Projekt mit der Universität Erlangen-Nürnberg, wo sie als Postdoktorandin mehrere Jahre gearbeitet hat. Um die Praxis der Automobilindustrie kennenzulernen, nahm sie das Angebot eines Automobilzulieferers an, bei dem sie in den letzten Jahren tätig war.</p>&#13;
<h4>Viele Gestaltungsmöglichkeiten</h4>&#13;
<p>Dass Patiño Studencki im neuen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html" target="Studiengang Autonomes Fahren" rel="noopener">Masterstudiengang </a>in Kronach von Beginn an dabei ist, freut sie sehr. „Was wir in Kronach machen, wird sehr spannend: der Studiengang ist neu, was uns als Professorinnen und Professoren viele Gestaltungsmöglichkeiten gibt.“ Gerade das praxisnahe Konzept, das sich mit der Erfahrung aus der Industrie gut ergänzen lässt, sei bereichernd. „Das Team in Kronach ist sehr motiviert und ich finde diesen Schwung ganz toll!“ Besonders viel könnten die Studierenden durch die gemeinsamen Projekte lernen: „Das Arbeitsleben ist immer Teamarbeit und deshalb ist das Konzept des Studienganges so wichtig. Die Studierenden führen zusammen ein Projekt durch, implementieren eine oder mehrere Fahrfunktionen, können von anderen lernen und haben Spaß dabei. Das ist das Wichtigste!“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen.html" target="Faklultät Maschinenbau" rel="noopener">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> betreibt seit diesem Sommersemester den Masterstudiengang Autonomes Fahren. Hier startete Dr. Lucila Patiño Studencki als neue Professorin für V2X Technologien.</em></p>&#13;
<p>V2X bedeutet „Vehicle to X“ und beschreibt die Kommunikation eines Fahrzeuges mit anderen Fahrzeugen, mit Personen oder mit Infrastruktur, wie beispielsweise Ampeln. Das Ziel dieser Kommunikation ist, eine Umgebungskarte zu erstellen, die mehr Information zur Verfügung stellt, als die Sensoren in dem Fahrzeug. Mit der Karte kann sich das Fahrzeug dann selbständig und sicher bewegen. „Die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen spielt beim Autonomen Fahren die wesentliche Rolle. Die Fahrzeuge sollen die Fähigkeiten bekommen, vorausschauend zu fahren“, erklärt Prof. Patiño Studencki. Einer der Knackpunkte bei dieser Kommunikation ist die Reaktionszeit, die nur mit einem latenzarmen Netz klappt: „Es gibt zwar die Technik, doch die Kommunikationsnetze müssen so reif sein, dass sie diese Fähigkeiten auch erlauben“, erläutert die 43-jährige Professorin. “Die Nachrichten müssen zuverlässig und vor allem ohne Zeitverzögerung empfangen werden. Wenn eine Nachricht zu spät ankommt, schafft es das Auto nicht, rechtzeitig zu reagieren.“ Wenn es auch noch einige Zeit dauern wird, bis diese Technik reibungslos funktioniert, Patiño Studencki ist klar vom Konzept des Autonomen Fahrens überzeugt. „Durch Autonomes Fahren gibt es viele Vorteile: Es geht um Komfort, um Sicherheit und Umweltschutz.“</p>&#13;
<h4>Aus Kolumbien nach Deutschland</h4>&#13;
<p>„Ich habe in Kolumbien den Bachelor in Elektrotechnik gemacht, sicher ein Fach, das nicht jede Frau studiert. Dort waren wir 63 Studierende, davon drei Frauen,“ erinnert sich Patiño Studencki. Das Fach war für sie immer interessant: „Elektrotechnik ist ein ganz breiter Studiengang. Dieses breite Spektrum hat mich immer fasziniert, man kann sich an jeder Ecke verwirklichen.“ Für den Master kam sie 2001 nach Deutschland. Am Karlsruher Institut für Technologie absolvierte sie das Masterstudium Elektrotechnik mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik. „Dort war es noch schlimmer,“ scherzt sie, „Ich war unter 200 Studierenden fast die einzige Frau.“ Ihre Masterarbeit machte sie am Fraunhofer Institut in Erlangen. „Dort habe ich neun Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet.“ Die Promotion erfolgte in einem gemeinsamen Projekt mit der Universität Erlangen-Nürnberg, wo sie als Postdoktorandin mehrere Jahre gearbeitet hat. Um die Praxis der Automobilindustrie kennenzulernen, nahm sie das Angebot eines Automobilzulieferers an, bei dem sie in den letzten Jahren tätig war.</p>&#13;
<h4>Viele Gestaltungsmöglichkeiten</h4>&#13;
<p>Dass Patiño Studencki im neuen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html" target="Studiengang Autonomes Fahren" rel="noopener">Masterstudiengang </a>in Kronach von Beginn an dabei ist, freut sie sehr. „Was wir in Kronach machen, wird sehr spannend: der Studiengang ist neu, was uns als Professorinnen und Professoren viele Gestaltungsmöglichkeiten gibt.“ Gerade das praxisnahe Konzept, das sich mit der Erfahrung aus der Industrie gut ergänzen lässt, sei bereichernd. „Das Team in Kronach ist sehr motiviert und ich finde diesen Schwung ganz toll!“ Besonders viel könnten die Studierenden durch die gemeinsamen Projekte lernen: „Das Arbeitsleben ist immer Teamarbeit und deshalb ist das Konzept des Studienganges so wichtig. Die Studierenden führen zusammen ein Projekt durch, implementieren eine oder mehrere Fahrfunktionen, können von anderen lernen und haben Spaß dabei. Das ist das Wichtigste!“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Patino-Studencki-1024x681.jpg"
                        fileSize="79714"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Geschichte im Fenster]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/geschichte-im-fenster/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Apr 2021 06:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/geschichte-im-fenster/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg macht mit verschiedenen Aktionen auf ihr Jubiläumsjahr aufmerksam. </em></p>&#13;
<p>1971 wurden in Bayern acht Fachhochschulen gegründet. Coburg war bei dieser ersten Gründungswelle mit dabei. Bereits 1814 war hier Friedrich Streibs Schule für bürgerliche Baukunst eröffnet worden. Sie machte viele Verwandlungen durch, bis sich aus ihren Nachfolge-Institutionen schließlich die heutige moderne Hochschule für angewandte Wissenschaften entwickelte.</p>&#13;
<p>Im „stadtpunkt fugenlos“ in der Herrngasse 7 direkt neben dem Marktplatz macht die Hochschule mit Ausstellungen, Vorträgen und Events auf ihre Aktivitäten aufmerksam. Weil das coronabedingt aktuell nicht möglich ist, beklebten Dr. Margareta Bögelein, Leiterin des Referats für Kommunikation, und ihre Kollegin Lena Strauch die Schaufensterscheibe mit Impressionen aus der Geschichte von akademischer Forschung und Lehre in Coburg. Es ist eine der Aktionen im Rahmen des Jubiläumsjahres.</p>&#13;
<p>Mehr darüber gibt es auch auf dem Blog unter<a href="https://50jahre.hs-coburg.de/"> 50jahre.hs-coburg.de</a>. Hier kommen im Lauf des Jahres verschiedene Themen hinzu. Immer geht es dabei um die „Hochschule gestern – heute – morgen“.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg macht mit verschiedenen Aktionen auf ihr Jubiläumsjahr aufmerksam. </em></p>&#13;
<p>1971 wurden in Bayern acht Fachhochschulen gegründet. Coburg war bei dieser ersten Gründungswelle mit dabei. Bereits 1814 war hier Friedrich Streibs Schule für bürgerliche Baukunst eröffnet worden. Sie machte viele Verwandlungen durch, bis sich aus ihren Nachfolge-Institutionen schließlich die heutige moderne Hochschule für angewandte Wissenschaften entwickelte.</p>&#13;
<p>Im „stadtpunkt fugenlos“ in der Herrngasse 7 direkt neben dem Marktplatz macht die Hochschule mit Ausstellungen, Vorträgen und Events auf ihre Aktivitäten aufmerksam. Weil das coronabedingt aktuell nicht möglich ist, beklebten Dr. Margareta Bögelein, Leiterin des Referats für Kommunikation, und ihre Kollegin Lena Strauch die Schaufensterscheibe mit Impressionen aus der Geschichte von akademischer Forschung und Lehre in Coburg. Es ist eine der Aktionen im Rahmen des Jubiläumsjahres.</p>&#13;
<p>Mehr darüber gibt es auch auf dem Blog unter<a href="https://50jahre.hs-coburg.de/"> 50jahre.hs-coburg.de</a>. Hier kommen im Lauf des Jahres verschiedene Themen hinzu. Immer geht es dabei um die „Hochschule gestern – heute – morgen“.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/72-50zauberfolie-fugenlos-35-1024x965.jpg"
                        fileSize="157253"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="965"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/72-50zauberfolie-fugenlos-38-1024x680.jpg"
                        fileSize="116375"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/72-50zauberfolie-fugenlos-36-1024x738.jpg"
                        fileSize="134898"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="738"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/72-50zauberfolie-fugenlos-10-1024x875.jpg"
                        fileSize="183079"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="875"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Game of Rain“ gewinnt Green Concept Award]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/spielend-die-welt-veraendern-game-of-rain-gewinnt-green-concept-award/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Apr 2021 04:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/spielend-die-welt-veraendern-game-of-rain-gewinnt-green-concept-award/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Spielend die Welt verändern: Studierende der Hochschule Coburg haben das „Game of Rain“ entwickelt, um ein Bewusstsein für den Umgang mit der Ressource Wasser zu vermitteln – und zwar so, dass es Spaß macht. Jetzt hat das Projekt den Green Concept Award 2021 in der Kategorie „Kinder" gewonnen. </em></p>&#13;
<p>Im Schnitt braucht ein Mensch in Deutschland jeden Tag 4.000 bis 5.000 Liter Wasser. Diese Zahl setzt sich aus direktem und indirektem Wasserverbrauch zusammen, denn auch für die Herstellung von Lebensmitteln oder Kleidung wird Wasser benötigt. Das lernen die Spieler im Game of Rain. Das Kartenspiel mit erweiterndem Mixed-Media-Concept schafft spielerisch ein Bewusstsein für direkten und indirekten Wasserverbrauch. Es ist als Idee aus einem studentischen Projekt der Hochschule Coburg im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">Master ZukunftsDesign</a> entstanden. Die erste Auszeichnung bekam es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung: einen Ideenpreis für Soziale Innovationen im Projekt „Gesellschaft der Ideen“. Nun wurde das Spiel außerdem mit dem Green Concept Award in der Kategorie „Kinder“ gewürdigt.</p>&#13;
<p>Der Green Concept Award zeichnet Konzepte für nachhaltige Materialien, Produkte und Services aus, die noch nicht auf dem Markt sind. Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Start-Ups und Unternehmen aus der ganzen Welt reichen solche Konzepte ein, die sie ausarbeiten, testen und vermarkten wollen, um die Gesellschaft und die Wirtschaft zu verändern. 2021 gab es 1461 Bewerbungen aus 51 Ländern in 12 Kategorien für den Green Concept und den Green Product Award.</p>&#13;
<p>Hauke Hasenknopf, Jana Lenhard, Julian Göller, Matthias Scheibe, Oliver Frenzel, Stefan Stammberger, Jakob Neckermann, Lotta Straube, Marie-Christin Gerken sind das Projektteam. Sie wollen mit dem Kartenspiel für das Thema sensibilisieren, so den Grundstein für einen bewussteren Wasserkonsum legen und dabei helfen, diese begrenzte Ressource nachhaltig zu schützen. Das Konzept besteht aus vier Komponenten: einem unterhaltsamen Kartenspiel, einem Storybook, einer Website und einer Online-Community zum Austausch über bürgerliche Nachhaltigkeitsinitiativen. Alle weiteren Informationen und die Anmeldung zum Newsletter gibt es unter: <a href="http://www.game-of-rain.de/">www.game-of-rain.de</a>, weitere Infos zum Award und alle Gewinner hier: <a href="https://www.gp-award.com/de/konzepte" target="_blank" rel="noopener">https://www.gp-award.com/de/konzepte</a></p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Spielend die Welt verändern: Studierende der Hochschule Coburg haben das „Game of Rain“ entwickelt, um ein Bewusstsein für den Umgang mit der Ressource Wasser zu vermitteln – und zwar so, dass es Spaß macht. Jetzt hat das Projekt den Green Concept Award 2021 in der Kategorie „Kinder" gewonnen. </em></p>&#13;
<p>Im Schnitt braucht ein Mensch in Deutschland jeden Tag 4.000 bis 5.000 Liter Wasser. Diese Zahl setzt sich aus direktem und indirektem Wasserverbrauch zusammen, denn auch für die Herstellung von Lebensmitteln oder Kleidung wird Wasser benötigt. Das lernen die Spieler im Game of Rain. Das Kartenspiel mit erweiterndem Mixed-Media-Concept schafft spielerisch ein Bewusstsein für direkten und indirekten Wasserverbrauch. Es ist als Idee aus einem studentischen Projekt der Hochschule Coburg im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">Master ZukunftsDesign</a> entstanden. Die erste Auszeichnung bekam es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung: einen Ideenpreis für Soziale Innovationen im Projekt „Gesellschaft der Ideen“. Nun wurde das Spiel außerdem mit dem Green Concept Award in der Kategorie „Kinder“ gewürdigt.</p>&#13;
<p>Der Green Concept Award zeichnet Konzepte für nachhaltige Materialien, Produkte und Services aus, die noch nicht auf dem Markt sind. Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Start-Ups und Unternehmen aus der ganzen Welt reichen solche Konzepte ein, die sie ausarbeiten, testen und vermarkten wollen, um die Gesellschaft und die Wirtschaft zu verändern. 2021 gab es 1461 Bewerbungen aus 51 Ländern in 12 Kategorien für den Green Concept und den Green Product Award.</p>&#13;
<p>Hauke Hasenknopf, Jana Lenhard, Julian Göller, Matthias Scheibe, Oliver Frenzel, Stefan Stammberger, Jakob Neckermann, Lotta Straube, Marie-Christin Gerken sind das Projektteam. Sie wollen mit dem Kartenspiel für das Thema sensibilisieren, so den Grundstein für einen bewussteren Wasserkonsum legen und dabei helfen, diese begrenzte Ressource nachhaltig zu schützen. Das Konzept besteht aus vier Komponenten: einem unterhaltsamen Kartenspiel, einem Storybook, einer Website und einer Online-Community zum Austausch über bürgerliche Nachhaltigkeitsinitiativen. Alle weiteren Informationen und die Anmeldung zum Newsletter gibt es unter: <a href="http://www.game-of-rain.de/">www.game-of-rain.de</a>, weitere Infos zum Award und alle Gewinner hier: <a href="https://www.gp-award.com/de/konzepte" target="_blank" rel="noopener">https://www.gp-award.com/de/konzepte</a></p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GCA_Winner-1024x1024.png"
                        fileSize="824993"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Berufseinstieg in Zeiten der Pandemie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/berufseinstieg-in-zeiten-der-pandemie/</link>
                <pubDate>Thu, 15 Apr 2021 08:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/berufseinstieg-in-zeiten-der-pandemie/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie klappt der Berufseinstieg nach dem Studium in Zeiten von Corona? Über die aktuelle Situation der Absolvent*innen konnte die Hochschule Coburg bislang nur spekulieren. Nun gibt ein studentisches Transferprojekt darüber Auskunft.</em><br /> Durch die Transfer- und Vernetzungsplattform<a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="Creapolis" rel="noopener"> CREAPOLIS</a> fanden Akteure der Hochschule Coburg zusammen und starteten ein gemeinsames Projekt um herauszufinden, wie der Übergang in den Arbeitsmarkt in der aktuellen Situation funktioniert. Unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-eberhard-noefer.html" target="Nöfer" rel="noopener">Dr. Eberhard Nöfer</a>, Professor für<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html" target="IGF" rel="noopener"> Integrative Gesundheitsförderung</a>, sollten acht Studierende bedarfsorientierte Maßnahmen erarbeiten, die Absolvent*innen der Hochschule Coburg beim Übergang in den Arbeitsmarkt unterstützen. Neben einer Literaturrecherche führten die Studierenden eine Onlinebefragung von rund 240 Personen durch. Davon waren zirka je die Hälfte Studierende im Abschlusssemester und Absolvent*innen, die ihr Studium seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 abgeschlossen hatten. Zusätzlich fragten sie bei Kommiliton*innen ihres eigenen Studiengangs detailliert nach deren Erfahrungen mit der Jobsuche und ihrem Unterstützungsbedarf.</p>&#13;
<h4><strong>Interessante Befragungsergebnisse</strong></h4>&#13;
<p>Rund zwei Drittel der Befragten befürchten aufgrund der Pandemie Probleme bei der Arbeitsplatzsuche zu bekommen. Die am häufigsten genannte Herausforderung ist, die fehlende Berufserfahrung, die jedoch von den Arbeitgebern erwartet wird. Die Sorge selbst an Covid-19 zu erkranken, spielt eine eher untergeordnete Rolle bei den Befragten. Als belastende Faktoren nennen die meisten, dass die Lebensplanung durch die Corona-Pandemie durcheinandergebracht wird und die Situation deprimierend ist.<br /> Unterstützung benötigen offenbar Bachelorstudierende im Abschlusssemester: rund ein Fünftel der Befragten dieser Gruppe gibt an, mit dem Bewerbungsprozess überfordert zu sein. Noch mehr wissen nicht, wie sie bei Bedarf staatliche Leistungen beantragen können.<br /> Neben den Belastungsfaktoren wurde nach dem Umgang der Absolvent*innen mit den Herausforderungen, nach sogenannten Copingstrategien, gefragt. „Gerade bei der Jobsuche ist es wichtig, Strategien zu kennen, um mit all den Veränderungen, potentiellen Enttäuschungen und auch Unsicherheiten konstruktiv umgehen zu können. Copingstrategien können helfen, Momente der Entspannung zu schaffen und Stress entgegenzuwirken oder abzubauen,“ betont Projektgruppenmitglied Larissa Bauer. Nur knapp die Hälfte der Befragten verfügt über geeignete Strategien zur Stressbewältigung. Daher wünscht sich die Mehrheit gezielte Kurse dazu.</p>&#13;
<h4>Verbesserung der Beratung</h4>&#13;
<p>Die Studierenden haben ihr Transferprojekt erfolgreich abgeschlossen. Das Ergebnis der Untersuchung gibt indes Anlass zu handeln, wie Prof. Nöfer erklärt: „Es ist sehr bedrückend zu sehen, wie sich die aktuelle Situation auf die Studierenden und unsere Absolventinnen und Absolventen auswirkt. Umso wichtiger ist es, dass die Hochschule jetzt verstärkt Angebote zur Unterstützung macht. Dies gilt vor allem auch für die Betreuung im psychosozialen Bereich!“&nbsp;<br /> Auch die Karriereplanung kann durch gezieltere Angebote noch verbessert werden, wie Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/career-service-und-elitefoerderung.html" target="Career Service" rel="noopener">Career Service</a> bestätigt: „Wenngleich die Befragung keinen repräsentativen Querschnitt aller Absolventinnen und Absolventen abbildet, so liefern die Ergebnisse und die entwickelten Empfehlungen dem Career Service wertvolle Anhaltspunkte, wie wir unser Angebot für Studierende bedarfsgerecht weiter ausbauen und optimieren können.“</p>&#13;
<h4>Ein Projekt mit Praxisbezug</h4>&#13;
<p>Das didaktische Konzept des Transferprojektes beschreibt Prof. Nöfer folgend: „Wir legen besonderen Wert darauf, dass die Studierenden ihre Fach- und Methodenkenntnisse bereits im Studium an echten Herausforderungen der Praxis testen und erweitern. Daher bearbeiten alle Studierenden in den Schwerpunktmodulen in Kleingruppen Projektaufträge von ganz realen Praxispartnern. Dabei steht ein Projektcoach unterstützend zur Seite, den Weg zur Lösung erarbeiten die Studierenden aber selbst.“ Monika Schnabel hat das Projekt als fachliche Coachin begleitet und sagt: „Die Studierenden haben sich sorgfältig und reflektiert in eine komplexe Aufgabenstellung eingearbeitet und waren mit viel Engagement bei der Sache. Dadurch haben sie selbst viel gelernt und konnten aussagekräftige, praxisrelevante Ergebnisse abliefern.“<br /> Für Senior Coach Axel Lindner war es Ehrensache, als externer Berater im Projektverlauf zur Verfügung zu stehen: „Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit in der Arbeitsvermittlung weiß ich, dass bei der Jobsuche multiple Faktoren auf ganz verschiedenen Ebenen eine Rolle spielen. Und aus meiner eigenen Lebens- und Arbeitserfahrung kann ich sagen, dass die interessantesten Berufswege nicht die sind, die ohne Kurven und Täler verlaufen.“ Er freue sich, als Senior Coach etwas von seiner eigenen Erfahrung an die jüngere Generation weitergeben zu können, und zeigte sich beeindruckt, wie professionell die Studierenden mit dem Projektauftrag umgegangen seien. Auch die Studierenden selbst sehen einen Mehrwert ihrer Projektarbeit. „Aufgrund der aktuellen Situation beenden wir unser Studium quasi von zu Hause aus. Dennoch haben wir durch dieses Projekt einiges dazugelernt. Wir arbeiteten als Team, obwohl wir mehrere hundert Kilometer voneinander entfernt waren. Das zeigt uns, dass Gruppenarbeit dank Digitalisierung auch in der Corona-Pandemie möglich war,“ verrät Verena Halama. In der Projektgruppe arbeiteten Larissa Bauer, Gabi Franke, Verena&nbsp;Halama, Silja Hallermayr, Kilian Heller, Luisa Krapp, Marnie Kronester und Francesca Lundberg.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie klappt der Berufseinstieg nach dem Studium in Zeiten von Corona? Über die aktuelle Situation der Absolvent*innen konnte die Hochschule Coburg bislang nur spekulieren. Nun gibt ein studentisches Transferprojekt darüber Auskunft.</em><br /> Durch die Transfer- und Vernetzungsplattform<a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="Creapolis" rel="noopener"> CREAPOLIS</a> fanden Akteure der Hochschule Coburg zusammen und starteten ein gemeinsames Projekt um herauszufinden, wie der Übergang in den Arbeitsmarkt in der aktuellen Situation funktioniert. Unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-eberhard-noefer.html" target="Nöfer" rel="noopener">Dr. Eberhard Nöfer</a>, Professor für<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html" target="IGF" rel="noopener"> Integrative Gesundheitsförderung</a>, sollten acht Studierende bedarfsorientierte Maßnahmen erarbeiten, die Absolvent*innen der Hochschule Coburg beim Übergang in den Arbeitsmarkt unterstützen. Neben einer Literaturrecherche führten die Studierenden eine Onlinebefragung von rund 240 Personen durch. Davon waren zirka je die Hälfte Studierende im Abschlusssemester und Absolvent*innen, die ihr Studium seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 abgeschlossen hatten. Zusätzlich fragten sie bei Kommiliton*innen ihres eigenen Studiengangs detailliert nach deren Erfahrungen mit der Jobsuche und ihrem Unterstützungsbedarf.</p>&#13;
<h4><strong>Interessante Befragungsergebnisse</strong></h4>&#13;
<p>Rund zwei Drittel der Befragten befürchten aufgrund der Pandemie Probleme bei der Arbeitsplatzsuche zu bekommen. Die am häufigsten genannte Herausforderung ist, die fehlende Berufserfahrung, die jedoch von den Arbeitgebern erwartet wird. Die Sorge selbst an Covid-19 zu erkranken, spielt eine eher untergeordnete Rolle bei den Befragten. Als belastende Faktoren nennen die meisten, dass die Lebensplanung durch die Corona-Pandemie durcheinandergebracht wird und die Situation deprimierend ist.<br /> Unterstützung benötigen offenbar Bachelorstudierende im Abschlusssemester: rund ein Fünftel der Befragten dieser Gruppe gibt an, mit dem Bewerbungsprozess überfordert zu sein. Noch mehr wissen nicht, wie sie bei Bedarf staatliche Leistungen beantragen können.<br /> Neben den Belastungsfaktoren wurde nach dem Umgang der Absolvent*innen mit den Herausforderungen, nach sogenannten Copingstrategien, gefragt. „Gerade bei der Jobsuche ist es wichtig, Strategien zu kennen, um mit all den Veränderungen, potentiellen Enttäuschungen und auch Unsicherheiten konstruktiv umgehen zu können. Copingstrategien können helfen, Momente der Entspannung zu schaffen und Stress entgegenzuwirken oder abzubauen,“ betont Projektgruppenmitglied Larissa Bauer. Nur knapp die Hälfte der Befragten verfügt über geeignete Strategien zur Stressbewältigung. Daher wünscht sich die Mehrheit gezielte Kurse dazu.</p>&#13;
<h4>Verbesserung der Beratung</h4>&#13;
<p>Die Studierenden haben ihr Transferprojekt erfolgreich abgeschlossen. Das Ergebnis der Untersuchung gibt indes Anlass zu handeln, wie Prof. Nöfer erklärt: „Es ist sehr bedrückend zu sehen, wie sich die aktuelle Situation auf die Studierenden und unsere Absolventinnen und Absolventen auswirkt. Umso wichtiger ist es, dass die Hochschule jetzt verstärkt Angebote zur Unterstützung macht. Dies gilt vor allem auch für die Betreuung im psychosozialen Bereich!“&nbsp;<br /> Auch die Karriereplanung kann durch gezieltere Angebote noch verbessert werden, wie Christian Erkenbrecher, Leiter des <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/career-service-und-elitefoerderung.html" target="Career Service" rel="noopener">Career Service</a> bestätigt: „Wenngleich die Befragung keinen repräsentativen Querschnitt aller Absolventinnen und Absolventen abbildet, so liefern die Ergebnisse und die entwickelten Empfehlungen dem Career Service wertvolle Anhaltspunkte, wie wir unser Angebot für Studierende bedarfsgerecht weiter ausbauen und optimieren können.“</p>&#13;
<h4>Ein Projekt mit Praxisbezug</h4>&#13;
<p>Das didaktische Konzept des Transferprojektes beschreibt Prof. Nöfer folgend: „Wir legen besonderen Wert darauf, dass die Studierenden ihre Fach- und Methodenkenntnisse bereits im Studium an echten Herausforderungen der Praxis testen und erweitern. Daher bearbeiten alle Studierenden in den Schwerpunktmodulen in Kleingruppen Projektaufträge von ganz realen Praxispartnern. Dabei steht ein Projektcoach unterstützend zur Seite, den Weg zur Lösung erarbeiten die Studierenden aber selbst.“ Monika Schnabel hat das Projekt als fachliche Coachin begleitet und sagt: „Die Studierenden haben sich sorgfältig und reflektiert in eine komplexe Aufgabenstellung eingearbeitet und waren mit viel Engagement bei der Sache. Dadurch haben sie selbst viel gelernt und konnten aussagekräftige, praxisrelevante Ergebnisse abliefern.“<br /> Für Senior Coach Axel Lindner war es Ehrensache, als externer Berater im Projektverlauf zur Verfügung zu stehen: „Aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit in der Arbeitsvermittlung weiß ich, dass bei der Jobsuche multiple Faktoren auf ganz verschiedenen Ebenen eine Rolle spielen. Und aus meiner eigenen Lebens- und Arbeitserfahrung kann ich sagen, dass die interessantesten Berufswege nicht die sind, die ohne Kurven und Täler verlaufen.“ Er freue sich, als Senior Coach etwas von seiner eigenen Erfahrung an die jüngere Generation weitergeben zu können, und zeigte sich beeindruckt, wie professionell die Studierenden mit dem Projektauftrag umgegangen seien. Auch die Studierenden selbst sehen einen Mehrwert ihrer Projektarbeit. „Aufgrund der aktuellen Situation beenden wir unser Studium quasi von zu Hause aus. Dennoch haben wir durch dieses Projekt einiges dazugelernt. Wir arbeiteten als Team, obwohl wir mehrere hundert Kilometer voneinander entfernt waren. Das zeigt uns, dass Gruppenarbeit dank Digitalisierung auch in der Corona-Pandemie möglich war,“ verrät Verena Halama. In der Projektgruppe arbeiteten Larissa Bauer, Gabi Franke, Verena&nbsp;Halama, Silja Hallermayr, Kilian Heller, Luisa Krapp, Marnie Kronester und Francesca Lundberg.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gesundheitsfoerderung-1024x683.jpg"
                        fileSize="124066"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein ganz besonderer Jahrgang – 20 Jahre Klinische Sozialarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-ganz-besonderer-jahrgang-20-jahre-klinische-sozialarbeit/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Apr 2021 09:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-ganz-besonderer-jahrgang-20-jahre-klinische-sozialarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit 20 Jahren beginnt jeweils zum Sommersemester eine Gruppe von psychosozialen Fachkräften aus ganz Deutschland ihr <a href="t3://page?uid=519">Weiterbildungsstudium der Klinischen Sozialarbeit.</a> In diesem Jahr sind es 25 Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die z.B. in der Kinder- und Jugendhilfe, der Suchthilfe, der Resozialisierung oder in psychiatrischen Einrichtungen tätig sind. Der Masterstudiengang ist ein Gemeinschaftsangebot der Hochschule Coburg und der Alice Salomon Hochschule Berlin.</em></p>&#13;
<p>Tobias Mahl, der in München als Bewährungshelfer arbeitet, schildert „Mit dem Master will ich sowohl mein theoretisches Wissen als auch meine praxisbezogenen Kompetenzen erweitern. Als Bewährungshelfer bin ich immer wieder herausgefordert, mich im Spannungsfeld ganz unterschiedlicher Disziplinen fachlich fundiert zu behaupten“.</p>&#13;
<p>Die beiden Studiengangsleiterinnen <a href="t3://page?uid=456">Prof. Dr. Christine Kröger </a>von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Silke Gahleitner von der Alice Salomon Hochschule in Berlin freuen sich vor allem, dass die Nachfrage auch in der COVID-19-Pandemie ungebrochen ist. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, so Christine Kröger „denn neben dem Wunsch nach fachlicher Weiterentwicklung spielt die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen austauschen zu können, meist eine wichtige Rolle bei der Motivation für die Aufnahme eines Weiterbildungsstudiums.“ „Natürlich gibt es auch online viel Gelegenheit dafür“ ergänzt Silke Gahleitner „aber digitale Lehre hat schon einen anderen Charakter“.</p>&#13;
<p>Sicher ist: durch die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie wird deutlich, dass die gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit, also die Klinische Sozialarbeit, an Bedeutung gewonnen hat. Solche Krisen treffen Menschen am härtesten, die ohnehin um ein würdevolles Leben ringen. Um hier fundiert und angemessen unterstützen zu können, benötigen Sozialarbeitende klinische Kompetenzen, also Kompetenzen der psychosozialen Diagnostik, Beratung, Krisenintervention und Sozialtherapie.</p>&#13;
<p>Ganz unabhängig von der aktuellen Pandemie verbindet sich mit der 20-jährigen Erfolgsgeschichte des Masterstudiums eine besondere Innovationskraft, das zeigt der „Lebenslauf“ des Studiengangs.</p>&#13;
<p><strong>2001: der Weiterbildungsmaster erblickt das Licht der Welt</strong></p>&#13;
<p>Der berufsbegleitende Master Klinische Sozialarbeit war nicht nur der erste Weiterbildungsmaster der Hochschule Coburg, sondern auch der erste mit dieser fachlichen Ausrichtung im deutschsprachigen Raum. Dem Start des Masterstudiengangs gingen mehrjährigen Vorarbeiten voraus, wie ier Gründung des „IPSG-Institut für Psycho-Soziale Gesundheit“ als An-Institut der Hochschule Coburg im Jahr 1994 sowie die Einführung eines Studienschwerpunktes in Klinischer Sozialarbeit im damaligen Diplom-Studiengang 1997. Konzipiert wurde der neuartige Studiengang von Prof. Dr. Helmut Pauls. Er war es auch, der der Klinische Sozialarbeit in Deutschland wegweisende Impulse gab. Diese Neuentwicklung wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) 2002 mit einer finanziellen Förderung als „Innovativer Studiengang“ honoriert, was zu einer mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Frederic MacDonald von der Western Michigan University, USA, führt. Zur öffentlichen Gründungsveranstaltung kam der damalige Direktor der Mental Health Europe von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus Kopenhagen nach Coburg. Wenige Jahre zuvor hat Prof. Dr. Pauls gemeinsam mit Prof. Dr. Albert Mühlum die Sektion „Klinische Sozialarbeit“ in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) aus der Taufe gehoben.</p>&#13;
<p><strong>Ab 2002: der Weiterbildungsmaster entwickelt sich zum Kooperationsprojekt </strong></p>&#13;
<p>Nachdem die damalige Prodirektorin der Alice-Salomon-Hochschule Berlin Prof. Dr. Brigitte Geissler-Piltz 2002 auf den Studiengang aufmerksam wurde und in enger Zusammenarbeit mit Helmut Pauls inhaltliche Weiterentwicklungen angestoßen hatte, wird der Studiengang seit dem Sommersemester 2003 in enger Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule weitergeführt. Das bedeutet u.a., dass die Lehre zu gleichen Anteilen in Coburg und Berlin stattfindet. Gleichzeitig haben beide Hochschulen eine führende Rolle bei der Weiterentwicklung und Profilierung der Klinischen Sozialarbeit im deutschsprachigen Raum inne und beraten Kolleginnen und Kollegen anderer Hochschulen in Deutschland, der Schweiz und Österreich beim Aufbau eigener Studienschwerpunkte und Masterstudiengänge.</p>&#13;
<p><strong>Ab 2004: Klinische Sozialarbeit in Deutschland entfaltet sich</strong></p>&#13;
<p>Im Jahr 2004 startet die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin mit einem postgradualen berufsbegleitenden Studiengang in Klinischer Sozialarbeit, seit 2005 gibt es mit der Fachzeitschrift „Klinische Sozialarbeit - Zeitschrift für psychosoziale Praxis und Forschung“ ein viermal jährlich erscheinendes Forum für den wissenschaftlichen, aber auch praxis- und lehrbezogenen Austausch in der Klinischen Sozialarbeit. 2007 wird der ECCSW-European Centre for Clinical Social Work gegründet, der bis heute aktiv den Austausch zwischen Hochchulentwicklungen und Praxis fördert.</p>&#13;
<p><strong>Ab 2009: Klinische Sozialarbeit etabliert sich</strong></p>&#13;
<p>In dieser Zeit entstehen an immer mehr Standorten Studien- und Fortbildungsangebote im Bereich der Klinischen Sozialarbeit: Beispielsweise bietet die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen seit 2009 einen konsekutiven Master mit dem Schwerpunkt „Klinisch-therapeutische Soziale Arbeit“ an, 2013 geht die Hochschule Landshut mit ihrem konsekutiven Masterangebot Klinische Sozialarbeit an den Start. In der Schweiz sind die Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und in Österreich die Fachhochschule Campus Wien und die Fachhochschule Vorarlberg, Dornbirn wichtige Standorte, an denen zu klinisch-sozialarbeiterischen Themen gelehrt und geforscht wird. An der Hochschule Coburg kann Klinische Sozialarbeit ebenfalls konsekutiv studiert werden, nämlich als Vertiefungsmöglichkeit im Konsekutiven Master Soziale Arbeit.</p>&#13;
<p><strong>Ab 2019: der Masterstudiengang ist erwachsen</strong></p>&#13;
<p>Der Weiterbildungsmaster „läuft“ stabil, er hat „Geschwister“ bekommen und ist erwachsen geworden. &nbsp;Es handelt sich um ein etabliertes und erfolgreiches Studienmodell, das dem Anspruch gerecht wird, Klinische Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter auszubilden, die psychosoziale und sozialtherapeutische Beratungs- und Behandlungsprozesse fachlich fundiert planen, umsetzen und evaluieren können. Das bestätigen die Ergebnisse der bisherigen Verbleibstudien: Gut die Hälfte (52%) der befragten Absolventinnen und Absolventen ist nach dem Abschluss in leitender Position tätig und erfährt während oder nach dem Studium eine erhebliche Erhöhung des monatlichen Einkommens (um durchschnittlich 33%). Den größten Kompetenzzuwachs erleben die Studierenden in psychosozialer Diagnostik und sozialtherapeutischer Intervention, den „Herzstücken“ klinisch-sozialarbeiterischen Handelns.</p>&#13;
<p><strong>2021: Jubiläumstagung verschoben</strong></p>&#13;
<p>Eigentlich sollte das zwanzigjährige Jubiläum in diesem Jahr mit einer Fachtagung an der Hochschule Coburg gewürdigt werden. Geplant war ein Dialog mit renommierten Expertinnen und Experten und Fachkräften aus der Praxis rund um das Thema „Zwischenmenschliche Beziehungen und Gesundheit“. Aufgrund der Pandemie wird die Tagung, wie so viele andere Begegnungen und Feiern auf das nächste Jahre verschoben. Alle freuen sich auf die dann wieder möglichen Begegnungen der aktuell Studierenden mit ihren Kommilitonen und Kommilitoninnen aus den letzten 20 Jahren.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit 20 Jahren beginnt jeweils zum Sommersemester eine Gruppe von psychosozialen Fachkräften aus ganz Deutschland ihr <a href="t3://page?uid=519">Weiterbildungsstudium der Klinischen Sozialarbeit.</a> In diesem Jahr sind es 25 Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die z.B. in der Kinder- und Jugendhilfe, der Suchthilfe, der Resozialisierung oder in psychiatrischen Einrichtungen tätig sind. Der Masterstudiengang ist ein Gemeinschaftsangebot der Hochschule Coburg und der Alice Salomon Hochschule Berlin.</em></p>&#13;
<p>Tobias Mahl, der in München als Bewährungshelfer arbeitet, schildert „Mit dem Master will ich sowohl mein theoretisches Wissen als auch meine praxisbezogenen Kompetenzen erweitern. Als Bewährungshelfer bin ich immer wieder herausgefordert, mich im Spannungsfeld ganz unterschiedlicher Disziplinen fachlich fundiert zu behaupten“.</p>&#13;
<p>Die beiden Studiengangsleiterinnen <a href="t3://page?uid=456">Prof. Dr. Christine Kröger </a>von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Silke Gahleitner von der Alice Salomon Hochschule in Berlin freuen sich vor allem, dass die Nachfrage auch in der COVID-19-Pandemie ungebrochen ist. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, so Christine Kröger „denn neben dem Wunsch nach fachlicher Weiterentwicklung spielt die Möglichkeit, sich mit Kolleginnen und Kollegen austauschen zu können, meist eine wichtige Rolle bei der Motivation für die Aufnahme eines Weiterbildungsstudiums.“ „Natürlich gibt es auch online viel Gelegenheit dafür“ ergänzt Silke Gahleitner „aber digitale Lehre hat schon einen anderen Charakter“.</p>&#13;
<p>Sicher ist: durch die gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie wird deutlich, dass die gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit, also die Klinische Sozialarbeit, an Bedeutung gewonnen hat. Solche Krisen treffen Menschen am härtesten, die ohnehin um ein würdevolles Leben ringen. Um hier fundiert und angemessen unterstützen zu können, benötigen Sozialarbeitende klinische Kompetenzen, also Kompetenzen der psychosozialen Diagnostik, Beratung, Krisenintervention und Sozialtherapie.</p>&#13;
<p>Ganz unabhängig von der aktuellen Pandemie verbindet sich mit der 20-jährigen Erfolgsgeschichte des Masterstudiums eine besondere Innovationskraft, das zeigt der „Lebenslauf“ des Studiengangs.</p>&#13;
<p><strong>2001: der Weiterbildungsmaster erblickt das Licht der Welt</strong></p>&#13;
<p>Der berufsbegleitende Master Klinische Sozialarbeit war nicht nur der erste Weiterbildungsmaster der Hochschule Coburg, sondern auch der erste mit dieser fachlichen Ausrichtung im deutschsprachigen Raum. Dem Start des Masterstudiengangs gingen mehrjährigen Vorarbeiten voraus, wie ier Gründung des „IPSG-Institut für Psycho-Soziale Gesundheit“ als An-Institut der Hochschule Coburg im Jahr 1994 sowie die Einführung eines Studienschwerpunktes in Klinischer Sozialarbeit im damaligen Diplom-Studiengang 1997. Konzipiert wurde der neuartige Studiengang von Prof. Dr. Helmut Pauls. Er war es auch, der der Klinische Sozialarbeit in Deutschland wegweisende Impulse gab. Diese Neuentwicklung wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) 2002 mit einer finanziellen Förderung als „Innovativer Studiengang“ honoriert, was zu einer mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Frederic MacDonald von der Western Michigan University, USA, führt. Zur öffentlichen Gründungsveranstaltung kam der damalige Direktor der Mental Health Europe von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus Kopenhagen nach Coburg. Wenige Jahre zuvor hat Prof. Dr. Pauls gemeinsam mit Prof. Dr. Albert Mühlum die Sektion „Klinische Sozialarbeit“ in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) aus der Taufe gehoben.</p>&#13;
<p><strong>Ab 2002: der Weiterbildungsmaster entwickelt sich zum Kooperationsprojekt </strong></p>&#13;
<p>Nachdem die damalige Prodirektorin der Alice-Salomon-Hochschule Berlin Prof. Dr. Brigitte Geissler-Piltz 2002 auf den Studiengang aufmerksam wurde und in enger Zusammenarbeit mit Helmut Pauls inhaltliche Weiterentwicklungen angestoßen hatte, wird der Studiengang seit dem Sommersemester 2003 in enger Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule weitergeführt. Das bedeutet u.a., dass die Lehre zu gleichen Anteilen in Coburg und Berlin stattfindet. Gleichzeitig haben beide Hochschulen eine führende Rolle bei der Weiterentwicklung und Profilierung der Klinischen Sozialarbeit im deutschsprachigen Raum inne und beraten Kolleginnen und Kollegen anderer Hochschulen in Deutschland, der Schweiz und Österreich beim Aufbau eigener Studienschwerpunkte und Masterstudiengänge.</p>&#13;
<p><strong>Ab 2004: Klinische Sozialarbeit in Deutschland entfaltet sich</strong></p>&#13;
<p>Im Jahr 2004 startet die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin mit einem postgradualen berufsbegleitenden Studiengang in Klinischer Sozialarbeit, seit 2005 gibt es mit der Fachzeitschrift „Klinische Sozialarbeit - Zeitschrift für psychosoziale Praxis und Forschung“ ein viermal jährlich erscheinendes Forum für den wissenschaftlichen, aber auch praxis- und lehrbezogenen Austausch in der Klinischen Sozialarbeit. 2007 wird der ECCSW-European Centre for Clinical Social Work gegründet, der bis heute aktiv den Austausch zwischen Hochchulentwicklungen und Praxis fördert.</p>&#13;
<p><strong>Ab 2009: Klinische Sozialarbeit etabliert sich</strong></p>&#13;
<p>In dieser Zeit entstehen an immer mehr Standorten Studien- und Fortbildungsangebote im Bereich der Klinischen Sozialarbeit: Beispielsweise bietet die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen seit 2009 einen konsekutiven Master mit dem Schwerpunkt „Klinisch-therapeutische Soziale Arbeit“ an, 2013 geht die Hochschule Landshut mit ihrem konsekutiven Masterangebot Klinische Sozialarbeit an den Start. In der Schweiz sind die Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und in Österreich die Fachhochschule Campus Wien und die Fachhochschule Vorarlberg, Dornbirn wichtige Standorte, an denen zu klinisch-sozialarbeiterischen Themen gelehrt und geforscht wird. An der Hochschule Coburg kann Klinische Sozialarbeit ebenfalls konsekutiv studiert werden, nämlich als Vertiefungsmöglichkeit im Konsekutiven Master Soziale Arbeit.</p>&#13;
<p><strong>Ab 2019: der Masterstudiengang ist erwachsen</strong></p>&#13;
<p>Der Weiterbildungsmaster „läuft“ stabil, er hat „Geschwister“ bekommen und ist erwachsen geworden. &nbsp;Es handelt sich um ein etabliertes und erfolgreiches Studienmodell, das dem Anspruch gerecht wird, Klinische Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter auszubilden, die psychosoziale und sozialtherapeutische Beratungs- und Behandlungsprozesse fachlich fundiert planen, umsetzen und evaluieren können. Das bestätigen die Ergebnisse der bisherigen Verbleibstudien: Gut die Hälfte (52%) der befragten Absolventinnen und Absolventen ist nach dem Abschluss in leitender Position tätig und erfährt während oder nach dem Studium eine erhebliche Erhöhung des monatlichen Einkommens (um durchschnittlich 33%). Den größten Kompetenzzuwachs erleben die Studierenden in psychosozialer Diagnostik und sozialtherapeutischer Intervention, den „Herzstücken“ klinisch-sozialarbeiterischen Handelns.</p>&#13;
<p><strong>2021: Jubiläumstagung verschoben</strong></p>&#13;
<p>Eigentlich sollte das zwanzigjährige Jubiläum in diesem Jahr mit einer Fachtagung an der Hochschule Coburg gewürdigt werden. Geplant war ein Dialog mit renommierten Expertinnen und Experten und Fachkräften aus der Praxis rund um das Thema „Zwischenmenschliche Beziehungen und Gesundheit“. Aufgrund der Pandemie wird die Tagung, wie so viele andere Begegnungen und Feiern auf das nächste Jahre verschoben. Alle freuen sich auf die dann wieder möglichen Begegnungen der aktuell Studierenden mit ihren Kommilitonen und Kommilitoninnen aus den letzten 20 Jahren.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/66-Symbolbild_Klinische_Sozialarbeit_20_Jahre-1024x1024.jpg"
                        fileSize="190538"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Live ins Labor: Online-Praktikum in der Bioanalytik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/live-ins-labor-online-praktikum-in-der-bioanalytik/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Apr 2021 12:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/live-ins-labor-online-praktikum-in-der-bioanalytik/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Schülerinnen und Schüler aus ganz Oberfranken ergründeten an der Hochschule Coburg die Geheimnisse des Blutes: Das Beispiel zeigt, wie ein Laborpraktikum online mit digitaler Mikroskopie und Videokonferenz funktioniert. </em></p>&#13;
<p>Langsam quillt Blut aus <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/antje-vondran.html">Antje Vondrans </a>Fingerkuppe. Eine Kamera filmt es, überträgt das Bild live: 50 Jugendliche haben gerade zugesehen, wie die Dozentin ihren Finger desinfizierte und dann eine sterile Lanzette hineinstach. Langweilig ist es im Schülerforschungszentrum nie – auch wenn die Praktika und Workshops wegen Corona derzeit nicht in den Laboren stattfinden, sondern online.</p>&#13;
<p>Das <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/angebote-fuer-schuelerinnen/schuelerforschungszentrum.html">Schülerforschungszentrum</a> ist ein Projekt der TechnologieAllianzOberfranken TAO, das es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, an den vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten Coburg, Hof, Bamberg und Bayreuth Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten zu bekommen. „Gedacht ist es für Acht- bis Zwölftklässler – aber diesmal hatten wir auch eine Zehnjährige dabei. Sie wollte es so sehr.“ Antje Vondran lacht: „Naja, dann haben wir sie zugelassen. Und sie war supergut: total interessiert.“ Vondran lehrt <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Bioanalytik</a> an der Hochschule Coburg und beschäftigte sich auch vor Corona schon intensiv mit Online-Lehre. Ihre Erfahrungen brachte sie jetzt in das Konzept ein, das ihre Kollegin Marina Stang für das Schülerforschungszentrum entwickelt hat. Der Bachelor-Studiengang beteiligt sich seit Jahren daran. „Mit Unterstützung der TAO haben wir jetzt digitale Mikroskope angeschafft“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Noll, „das hat wesentlich dazu beigetragen, dass dieses Schüler-Praktikum in digitaler Form so gut gelingen konnte.“</p>&#13;
<p>An den Bildschirmen hingen fast fünf Mal so viele Jugendliche wie vor Corona, als die Veranstaltungen im Labor vor Ort stattfanden. Sie kamen von der FOS und den Gymnasien in Coburg, Neustadt bei Coburg und Lichtenfels, aus Bayreuth, Kulmbach und Forchheim. Um die Organisation hatte sich Biologielehrer Stefan Gagel vom Neustadter Arnold-Gymnasium gekümmert.</p>&#13;
<p><strong>Mit Forscherblut </strong></p>&#13;
<p>Thema war der „Mikrokosmos Blut“. Und damit der Nachwuchs an den Bildschirmen etwas zu analysieren hatte, stach sich Antje Vondran in den Finger und gab Tröpfchen ihres Blutes auf einen Objektträger. Sie und ihre Kolleginnen Anja Scheler, Marina Stang und Katharina Trunzer legten die Glasplättchen unter die digitalen Mikroskope und teilten die Bilder live mit den Schülerinnen und Schülern. In vier Teams bestimmten sie am Bildschirm beispielsweise Blutgruppen und beschäftigten sich mit Blutgerinnung, Immunzellen, Antikörpern und dem Lateral-Flow-Assay, einer biochemischen Methode, die auch beim Corona-Schnell-Test genutzt wird. Die Zusammenhänge zwischen Immunsystem, einer Infektion und Corona interessierten die Jugendlichen besonders.</p>&#13;
<p>Die Mitarbeiterinnen der Hochschule beantworteten in der Videokonferenz Fragen und übernahmen die Arbeiten im Labor, sie verrührten Antikörperlösungen mit den Blutzellen, machten die weißen Blutkörperchen durch eine Blutfärbung sichtbar, erklärten Laborausstattung und Reagenzien. Die Schülerinnen und Schüler waren live dabei und bekamen Arbeitsaufträge zu dem, was sie auf dem Bildschirm sahen. „Ihre Bereitschaft, sich darauf einzulassen, war grandios!“, sagt Vondran.</p>&#13;
<p>Das digitale Format wurde wegen Corona entwickelt, aber die Dozentin Antje Vondran kann sich gut vorstellen, es künftig zu übernehmen – in ein zweistufiges Konzept: Grundlagen mit größerer Gruppe online, Vertiefung im kleinen Kreis im Labor. Und einige der Teilnehmenden des digitalen Praktikums dürfen später auch noch vor Ort experimentieren: Am Ende gab‘s ein Quiz – und als Preise Gutscheine für einen Besuch im Labor, sobald es wieder möglich ist.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Schülerinnen und Schüler aus ganz Oberfranken ergründeten an der Hochschule Coburg die Geheimnisse des Blutes: Das Beispiel zeigt, wie ein Laborpraktikum online mit digitaler Mikroskopie und Videokonferenz funktioniert. </em></p>&#13;
<p>Langsam quillt Blut aus <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/antje-vondran.html">Antje Vondrans </a>Fingerkuppe. Eine Kamera filmt es, überträgt das Bild live: 50 Jugendliche haben gerade zugesehen, wie die Dozentin ihren Finger desinfizierte und dann eine sterile Lanzette hineinstach. Langweilig ist es im Schülerforschungszentrum nie – auch wenn die Praktika und Workshops wegen Corona derzeit nicht in den Laboren stattfinden, sondern online.</p>&#13;
<p>Das <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/angebote-fuer-schuelerinnen/schuelerforschungszentrum.html">Schülerforschungszentrum</a> ist ein Projekt der TechnologieAllianzOberfranken TAO, das es Schülerinnen und Schülern ermöglicht, an den vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten Coburg, Hof, Bamberg und Bayreuth Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten zu bekommen. „Gedacht ist es für Acht- bis Zwölftklässler – aber diesmal hatten wir auch eine Zehnjährige dabei. Sie wollte es so sehr.“ Antje Vondran lacht: „Naja, dann haben wir sie zugelassen. Und sie war supergut: total interessiert.“ Vondran lehrt <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html">Bioanalytik</a> an der Hochschule Coburg und beschäftigte sich auch vor Corona schon intensiv mit Online-Lehre. Ihre Erfahrungen brachte sie jetzt in das Konzept ein, das ihre Kollegin Marina Stang für das Schülerforschungszentrum entwickelt hat. Der Bachelor-Studiengang beteiligt sich seit Jahren daran. „Mit Unterstützung der TAO haben wir jetzt digitale Mikroskope angeschafft“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Noll, „das hat wesentlich dazu beigetragen, dass dieses Schüler-Praktikum in digitaler Form so gut gelingen konnte.“</p>&#13;
<p>An den Bildschirmen hingen fast fünf Mal so viele Jugendliche wie vor Corona, als die Veranstaltungen im Labor vor Ort stattfanden. Sie kamen von der FOS und den Gymnasien in Coburg, Neustadt bei Coburg und Lichtenfels, aus Bayreuth, Kulmbach und Forchheim. Um die Organisation hatte sich Biologielehrer Stefan Gagel vom Neustadter Arnold-Gymnasium gekümmert.</p>&#13;
<p><strong>Mit Forscherblut </strong></p>&#13;
<p>Thema war der „Mikrokosmos Blut“. Und damit der Nachwuchs an den Bildschirmen etwas zu analysieren hatte, stach sich Antje Vondran in den Finger und gab Tröpfchen ihres Blutes auf einen Objektträger. Sie und ihre Kolleginnen Anja Scheler, Marina Stang und Katharina Trunzer legten die Glasplättchen unter die digitalen Mikroskope und teilten die Bilder live mit den Schülerinnen und Schülern. In vier Teams bestimmten sie am Bildschirm beispielsweise Blutgruppen und beschäftigten sich mit Blutgerinnung, Immunzellen, Antikörpern und dem Lateral-Flow-Assay, einer biochemischen Methode, die auch beim Corona-Schnell-Test genutzt wird. Die Zusammenhänge zwischen Immunsystem, einer Infektion und Corona interessierten die Jugendlichen besonders.</p>&#13;
<p>Die Mitarbeiterinnen der Hochschule beantworteten in der Videokonferenz Fragen und übernahmen die Arbeiten im Labor, sie verrührten Antikörperlösungen mit den Blutzellen, machten die weißen Blutkörperchen durch eine Blutfärbung sichtbar, erklärten Laborausstattung und Reagenzien. Die Schülerinnen und Schüler waren live dabei und bekamen Arbeitsaufträge zu dem, was sie auf dem Bildschirm sahen. „Ihre Bereitschaft, sich darauf einzulassen, war grandios!“, sagt Vondran.</p>&#13;
<p>Das digitale Format wurde wegen Corona entwickelt, aber die Dozentin Antje Vondran kann sich gut vorstellen, es künftig zu übernehmen – in ein zweistufiges Konzept: Grundlagen mit größerer Gruppe online, Vertiefung im kleinen Kreis im Labor. Und einige der Teilnehmenden des digitalen Praktikums dürfen später auch noch vor Ort experimentieren: Am Ende gab‘s ein Quiz – und als Preise Gutscheine für einen Besuch im Labor, sobald es wieder möglich ist.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/63-Schuelerforschungszentrum_Vondran_Stang-Scheler-1024x768.jpg"
                        fileSize="125781"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/63-vondran-768x1024.jpg"
                        fileSize="126109"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/63-test-768x1024.jpg"
                        fileSize="26418"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie Kinder besser mit Migräne umgehen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-kinder-besser-mit-migraene-umgehen/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Apr 2021 08:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-kinder-besser-mit-migraene-umgehen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende aus dem Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html" target="IGF" rel="noopener">Integrative Gesundheitsförderung </a>der Hochschule Coburg haben am Klinikum Coburg ein studentisches Lehrprojekt durchgeführt, bei dem es um Migräne bei Kindern und Jugendlichen geht. Dazu wurden ehemalige Migräne-Patientinnen und -Patienten der Klinik befragt, mit dem Ziel, mehr über die Behandlung und Versorgung herauszufinden</em>.</p>&#13;
<p>Migräne ist neben den Spannungskopfschmerzen eine der häufigsten Kopfschmerzarten. In Deutschland leiden etwa 10 Prozent aller Kinder und Jugendlichen darunter. Manchmal müssen Kinder bei einer Attacke sogar stationär behandelt werden. Doch wie geht es den Betroffenen, wenn sie wieder zu Hause sind, und wie gehen sie mit ihren Beschwerden im Alltag um? Diesen Fragen gingen Studierende der Hochschule Coburg auf den Grund, und sie haben dazu ehemalige Patientinnen und Patienten der Kinderklinik und der Schmerztagesklinik des Regiomed-Klinikums in Coburg befragt.&nbsp;<br /> Lisa Kimmelmann ist eine der Studierenden, sie erklärt die Vorgehensweise: „Wir haben Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren einen Online-Fragebogen zugeschickt, damit sie auch selbst antworten können. Um den Behandlungserfolg besser beurteilen und die Methoden vergleichen zu können, haben wir Patientinnen und Patienten aus der Kinderklinik und der ambulanten Schmerztagesklinik befragt.“ &nbsp;</p>&#13;
<h4>Die Lebensqualität leidet</h4>&#13;
<p>In der Regel dauert eine Migräneattacke zwei Stunden oder länger. Die richtige Behandlung im Akutfall und die Möglichkeiten zur Prävention können die Lebensqualität erheblich verbessern. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-karin-meissner.html" target="Prof. Meißner" rel="noopener">Prof. Dr. Karin Meißner </a>von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit hat das Projekt betreut. Sie sagt: „Viele Möglichkeiten zur Selbstbehandlung ohne Medikamente haben einen großen Nutzen für die Betroffenen.“ Schließlich, und das zeigte sich auch in der Befragung in Coburg, sei das psychische Wohlbefinden der Betroffenen häufig sehr schlecht. Das bestätigt auch Lisa Kimmelmann: „Wir haben erfahren, dass der Leidensdruck der Kinder und Jugendlichen sehr groß ist.“ Und Meißner fügt hinzu: „Die Kinder könnten von gesundheitsfördernden Angeboten profitieren, die auf Stressreduktion und Entspannung im Alltag abzielen, mit dem Ziel, die Häufigkeit von Migräneanfällen zu senken.“ Und das auch ohne Medikamente. Genau zu diesem Thema hat Prof. Meißner einen <a href="https://pediatrics.aappublications.org/content/147/4/e20194107" target="Pediatrics" rel="noopener">wissenschaftlichen Artikel </a>in einer Fachzeitschrift veröffentlicht. Darin geht es um Maßnahmen zur Vorbeugung von Migräne bei Kindern und Jugendlichen mit psychologischen Maßnahmen.</p>&#13;
<h4>Mehr Hilfe zur Selbsthilfe</h4>&#13;
<p>Meißner fasst die Ergebnisse der Befragung zusammen: „Die Betroffenen wünschen sich mehr Hilfe zur Selbsthilfe und Informationen im Arzt-Patientengespräch zu unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten.“ Das Klinikum Coburg bietet mit seiner Schmerztagesklinik und der Kinderklinik ein spezielles, langfristiges Behandlungsprogramm für Kinder und Jugendliche mit Migräne an. Der Chefarzt der Schmerztagesklinik Dr. Klaus Post erklärt: „Wir zeigen den Betroffenen aktive Bewältigungsstrategien auf und geben ihnen Möglichkeiten, wie sie selbstwirksam mit der Migräne im Alltag umgehen können.“ Die Ergebnisse der Projektarbeit helfen den Ärztinnen und Ärzten, wie Dr. Peter Dahlem, Chefarzt der Kinderklinik, bestätigt: „Dank der Befragung bekommen wir noch mehr Informationen, wie es den betroffenen Kindern wirklich geht und wie wir unser Behandlungsprogramm anpassen müssen.“ Post fügt an: „Es ist mir sehr wichtig, dass das Thema chronische Schmerzen stärker ins Bewusstsein der Menschen gerückt wird. Außerdem wünsche ich mir, dass wir die wissenschaftliche Kompetenz der Hochschule Coburg in Zukunft noch stärker mit dem Klinikum Coburg verzahnen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende aus dem Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html" target="IGF" rel="noopener">Integrative Gesundheitsförderung </a>der Hochschule Coburg haben am Klinikum Coburg ein studentisches Lehrprojekt durchgeführt, bei dem es um Migräne bei Kindern und Jugendlichen geht. Dazu wurden ehemalige Migräne-Patientinnen und -Patienten der Klinik befragt, mit dem Ziel, mehr über die Behandlung und Versorgung herauszufinden</em>.</p>&#13;
<p>Migräne ist neben den Spannungskopfschmerzen eine der häufigsten Kopfschmerzarten. In Deutschland leiden etwa 10 Prozent aller Kinder und Jugendlichen darunter. Manchmal müssen Kinder bei einer Attacke sogar stationär behandelt werden. Doch wie geht es den Betroffenen, wenn sie wieder zu Hause sind, und wie gehen sie mit ihren Beschwerden im Alltag um? Diesen Fragen gingen Studierende der Hochschule Coburg auf den Grund, und sie haben dazu ehemalige Patientinnen und Patienten der Kinderklinik und der Schmerztagesklinik des Regiomed-Klinikums in Coburg befragt.&nbsp;<br /> Lisa Kimmelmann ist eine der Studierenden, sie erklärt die Vorgehensweise: „Wir haben Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren einen Online-Fragebogen zugeschickt, damit sie auch selbst antworten können. Um den Behandlungserfolg besser beurteilen und die Methoden vergleichen zu können, haben wir Patientinnen und Patienten aus der Kinderklinik und der ambulanten Schmerztagesklinik befragt.“ &nbsp;</p>&#13;
<h4>Die Lebensqualität leidet</h4>&#13;
<p>In der Regel dauert eine Migräneattacke zwei Stunden oder länger. Die richtige Behandlung im Akutfall und die Möglichkeiten zur Prävention können die Lebensqualität erheblich verbessern. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-karin-meissner.html" target="Prof. Meißner" rel="noopener">Prof. Dr. Karin Meißner </a>von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit hat das Projekt betreut. Sie sagt: „Viele Möglichkeiten zur Selbstbehandlung ohne Medikamente haben einen großen Nutzen für die Betroffenen.“ Schließlich, und das zeigte sich auch in der Befragung in Coburg, sei das psychische Wohlbefinden der Betroffenen häufig sehr schlecht. Das bestätigt auch Lisa Kimmelmann: „Wir haben erfahren, dass der Leidensdruck der Kinder und Jugendlichen sehr groß ist.“ Und Meißner fügt hinzu: „Die Kinder könnten von gesundheitsfördernden Angeboten profitieren, die auf Stressreduktion und Entspannung im Alltag abzielen, mit dem Ziel, die Häufigkeit von Migräneanfällen zu senken.“ Und das auch ohne Medikamente. Genau zu diesem Thema hat Prof. Meißner einen <a href="https://pediatrics.aappublications.org/content/147/4/e20194107" target="Pediatrics" rel="noopener">wissenschaftlichen Artikel </a>in einer Fachzeitschrift veröffentlicht. Darin geht es um Maßnahmen zur Vorbeugung von Migräne bei Kindern und Jugendlichen mit psychologischen Maßnahmen.</p>&#13;
<h4>Mehr Hilfe zur Selbsthilfe</h4>&#13;
<p>Meißner fasst die Ergebnisse der Befragung zusammen: „Die Betroffenen wünschen sich mehr Hilfe zur Selbsthilfe und Informationen im Arzt-Patientengespräch zu unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten.“ Das Klinikum Coburg bietet mit seiner Schmerztagesklinik und der Kinderklinik ein spezielles, langfristiges Behandlungsprogramm für Kinder und Jugendliche mit Migräne an. Der Chefarzt der Schmerztagesklinik Dr. Klaus Post erklärt: „Wir zeigen den Betroffenen aktive Bewältigungsstrategien auf und geben ihnen Möglichkeiten, wie sie selbstwirksam mit der Migräne im Alltag umgehen können.“ Die Ergebnisse der Projektarbeit helfen den Ärztinnen und Ärzten, wie Dr. Peter Dahlem, Chefarzt der Kinderklinik, bestätigt: „Dank der Befragung bekommen wir noch mehr Informationen, wie es den betroffenen Kindern wirklich geht und wie wir unser Behandlungsprogramm anpassen müssen.“ Post fügt an: „Es ist mir sehr wichtig, dass das Thema chronische Schmerzen stärker ins Bewusstsein der Menschen gerückt wird. Außerdem wünsche ich mir, dass wir die wissenschaftliche Kompetenz der Hochschule Coburg in Zukunft noch stärker mit dem Klinikum Coburg verzahnen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/65-Migraene_Projektgruppe-1024x523.jpeg"
                        fileSize="44720"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="523"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[CREAPOLIS-Award: Auszeichnung für Problemlöser]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/creapolis-award-auszeichnung-fuer-problemloeser/</link>
                <pubDate>Wed, 07 Apr 2021 04:53:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/creapolis-award-auszeichnung-fuer-problemloeser/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wenn das Rohr aber nun ein Loch hat: Ein Problem, das in Getreide-Förderanlagen häufig auftritt, lösten das ISAT der Hochschule Coburg und das mittelständische Unternehmen Schmelzer gemeinsam. Für das HighTech-Projekt gibt‘s jetzt den CREAPOLIS-Award.</em></p>&#13;
<p>„Wir sind nicht Siemens oder irgendein Großkonzern“, sagt Helmut Keck, Geschäftsführer der Firma Ambros Schmelzer aus dem oberpfälzischen Waldershof und lacht kurz auf: „Aber wir haben diesen Preis bekommen.“ Den CREAPOLIS-Award verleiht die Hochschule Coburg einmal im Jahr an herausragende Projekte. Die Zusammenarbeit zwischen ISAT, dem Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule, und dem mittelständischen Unternehmen Schmelzer hat die Jury diesmal als Best-Practice-Beispiel gewertet.</p>&#13;
<p>Schmelzer wurde vor über 100 Jahren als Spenglerbetrieb in Waldershof (Kreis Tirschenreuth) gegründet und hat sich unter anderem auf Anlagenbau und Landtechnik spezialisiert. Getreide wird heute meist mit Korngebläseanlagen oder Elevatoren über Rohre in die Silos gefüllt – und das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 18 Stundenkilometern. „Das ist wie Sandpapier“, erklärt Keck. Irgendwann ist das Metall durchgeschmirgelt. Damit es nicht während der hektischen Erntezeit zu Ausfällen kommt, werden die Rohre regelmäßig inspiziert und vorsorglich ausgetauscht. Ein enormer Aufwand. Schmelzer suchte einen neuen, innovativen Ansatz. Helmut Keck, der in den 1980er Jahren selbst in Coburg studiert hat, wandte sich mit dem Problem an seine alte Hochschule, und das ISAT-Leitungsteam aus Prof. Dr. Klaus Stefan Drese und Prof. Dr. Thorsten Uphues nahm es gerne an.</p>&#13;
<p>Entscheidend war die Frage, wie sich Veränderungen in so einem Rohr wahrnehmen lassen. „Immer dann, wenn Standardtechniken nicht mehr ausreichend sind, kommen geführte Schallwellen zum Einsatz“, erklärt Drese. Schallwellen bringen die Oberfläche des Rohres zum Schwingen. Verändert sich die Dicke des Materials, verändert sich auch die Schwingung – das erfasst ein Sensor lange bevor ein Loch entsteht. So lässt sich das Rohrsystem kontinuierlich und automatisch überwachen. Nötige Wartungsarbeiten werden für einen passenden Zeitpunkt eingeplant und nur das ausgetauscht, was wirklich verschlissen ist.</p>&#13;
<p>Das Unternehmen ist angetan von der praxisorientierten Zusammenarbeit – erst im Sommer 2020 war die Kooperation gestartet, nach verschiedenen Experimenten im ISAT und der Auswertung der Daten werden nun noch Details entwickelt. Aber die Grundlagen für ein konkretes Produkt stehen.</p>&#13;
<p><strong>Forschen für die Gesellschaft</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg, würdigt die Arbeit der Beteiligten: „Das Projekt zeigt hervorragend die Transferstärke an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Bedeutung der angewandten Forschung für die regionale Wirtschaft“, sagt sie und übergibt zumindest symbolisch in einer Videokonferenz den Preis an Schmelzer und das ISAT. An Hochschulen entstünden oft Innovationen, die auf solchen Forschungsleistungen basieren und dem Wohl der Gesellschaft dienen. „Aber nur selten werden sie so sichtbar wie durch den CREAPOLIS-Award.“ Genau darum geht es der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule bei dem Preis:&nbsp;CREAPOLIS&nbsp;möchte solch gelungene Kooperationen würdigen.</p>&#13;
<p>Auch Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg, lobt den „unmittelbaren Wirtschaftsbezug und die direkte Verwertbarkeit der Ergebnisse“. Für direkten Technologietransfer in den Mittelstand hat die Jury sogar drei Zusatzpunkte vergeben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn das Rohr aber nun ein Loch hat: Ein Problem, das in Getreide-Förderanlagen häufig auftritt, lösten das ISAT der Hochschule Coburg und das mittelständische Unternehmen Schmelzer gemeinsam. Für das HighTech-Projekt gibt‘s jetzt den CREAPOLIS-Award.</em></p>&#13;
<p>„Wir sind nicht Siemens oder irgendein Großkonzern“, sagt Helmut Keck, Geschäftsführer der Firma Ambros Schmelzer aus dem oberpfälzischen Waldershof und lacht kurz auf: „Aber wir haben diesen Preis bekommen.“ Den CREAPOLIS-Award verleiht die Hochschule Coburg einmal im Jahr an herausragende Projekte. Die Zusammenarbeit zwischen ISAT, dem Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule, und dem mittelständischen Unternehmen Schmelzer hat die Jury diesmal als Best-Practice-Beispiel gewertet.</p>&#13;
<p>Schmelzer wurde vor über 100 Jahren als Spenglerbetrieb in Waldershof (Kreis Tirschenreuth) gegründet und hat sich unter anderem auf Anlagenbau und Landtechnik spezialisiert. Getreide wird heute meist mit Korngebläseanlagen oder Elevatoren über Rohre in die Silos gefüllt – und das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 18 Stundenkilometern. „Das ist wie Sandpapier“, erklärt Keck. Irgendwann ist das Metall durchgeschmirgelt. Damit es nicht während der hektischen Erntezeit zu Ausfällen kommt, werden die Rohre regelmäßig inspiziert und vorsorglich ausgetauscht. Ein enormer Aufwand. Schmelzer suchte einen neuen, innovativen Ansatz. Helmut Keck, der in den 1980er Jahren selbst in Coburg studiert hat, wandte sich mit dem Problem an seine alte Hochschule, und das ISAT-Leitungsteam aus Prof. Dr. Klaus Stefan Drese und Prof. Dr. Thorsten Uphues nahm es gerne an.</p>&#13;
<p>Entscheidend war die Frage, wie sich Veränderungen in so einem Rohr wahrnehmen lassen. „Immer dann, wenn Standardtechniken nicht mehr ausreichend sind, kommen geführte Schallwellen zum Einsatz“, erklärt Drese. Schallwellen bringen die Oberfläche des Rohres zum Schwingen. Verändert sich die Dicke des Materials, verändert sich auch die Schwingung – das erfasst ein Sensor lange bevor ein Loch entsteht. So lässt sich das Rohrsystem kontinuierlich und automatisch überwachen. Nötige Wartungsarbeiten werden für einen passenden Zeitpunkt eingeplant und nur das ausgetauscht, was wirklich verschlissen ist.</p>&#13;
<p>Das Unternehmen ist angetan von der praxisorientierten Zusammenarbeit – erst im Sommer 2020 war die Kooperation gestartet, nach verschiedenen Experimenten im ISAT und der Auswertung der Daten werden nun noch Details entwickelt. Aber die Grundlagen für ein konkretes Produkt stehen.</p>&#13;
<p><strong>Forschen für die Gesellschaft</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg, würdigt die Arbeit der Beteiligten: „Das Projekt zeigt hervorragend die Transferstärke an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Bedeutung der angewandten Forschung für die regionale Wirtschaft“, sagt sie und übergibt zumindest symbolisch in einer Videokonferenz den Preis an Schmelzer und das ISAT. An Hochschulen entstünden oft Innovationen, die auf solchen Forschungsleistungen basieren und dem Wohl der Gesellschaft dienen. „Aber nur selten werden sie so sichtbar wie durch den CREAPOLIS-Award.“ Genau darum geht es der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule bei dem Preis:&nbsp;CREAPOLIS&nbsp;möchte solch gelungene Kooperationen würdigen.</p>&#13;
<p>Auch Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg, lobt den „unmittelbaren Wirtschaftsbezug und die direkte Verwertbarkeit der Ergebnisse“. Für direkten Technologietransfer in den Mittelstand hat die Jury sogar drei Zusatzpunkte vergeben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/60-ISAT_CREAPOLIS-Award-1024x576.jpg"
                        fileSize="89651"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nachwuchs- und Frauenförderung in der Wissenschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachwuchs-und-frauenfoerderung-in-der-wissenschaft/</link>
                <pubDate>Tue, 06 Apr 2021 08:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nachwuchs-und-frauenfoerderung-in-der-wissenschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg unterstützt bereits seit vier Jahren mit ihrem Mentoringprogramm Doktorandinnen. Die Teilnehmer des scheidenden dritten Jahrgangs berichten von Chancen, Erfahrungen und guten Gesprächen - und die "Neuen" freuen sich auf eine spannende Zeit.</em></p>&#13;
<p><span style="line-height:100%">Die Wissenschaft schöpft das Potenzial von Frauen noch zu wenig aus. </span>Nur etwa jede fünfte Professur in Bayern ist mit einer Frau besetzt. Viel zu oft mangelt es an weiblichen „Role Models“, deshalb rückt die Kampagne #werdeprofessorin solche Rollenvorbilder ins Licht. Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler hatte bei der <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/minister-sibler-wir-setzen-auf-frauen-in-der-wissenschaft.html">Auftaktveranstaltung</a> betont, dass Frauen in der Wissenschaft dringend benötigt werden. Für Prof. Dr. Aileen Funke, Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule Coburg, ist klar: „Die Hochschule Coburg lebt eine motivierende Nachwuchs- und Frauenförderung in der Wissenschaft, die als Qualifizierungs- und Entwicklungsinstrument an HAW in Zukunft wichtiger werden wird.“</p>&#13;
<p>Und das betrifft verschiedene Bereiche: Dr. Renate Lucke, Mentoring-Managerin für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Hochschule Coburg, erklärt: „Frühzeitig, schon während der Studienzeit, müssen Optionen einer wissenschaftlichen Karriere an HAW vermittelt werden, um Neugier und Mut zu wecken.“ Während der Promotion klären sich Karrierewünsche. Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/nachwuchsfoerderung.html">Mentoringprogramm für Doktorand*innen </a>begleitet Nachwuchswissenschaftler*innen auf ihrem Karriereweg und bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung. „Die externen Mentorinnen und Mentoren vermitteln Branchen-Einblicke sowie individuelle Entscheidungsfindungen.“ Eines der weiblichen Vorbilder in der bayernweiten Kampagne <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/minister-sibler-wir-setzen-auf-frauen-in-der-wissenschaft.html">#werdeprofessorin</a> ist Prof. Dr. Viktoria Bertels von der TH Aschaffenburg, die auch eine Mentorin aus dem ersten Jahrgang des Mentoringprogramms für Doktorandinnen der Hochschule Coburg war.</p>&#13;
<p><strong>Erfahrungsberichte zwischen Corona und Champions-League</strong></p>&#13;
<p>Seit November 2017 startet jedes Jahr eine Gruppe im Mentoringprogramm für Doktorandinnen. Der gerade scheidende dritte Jahrgang profitierte coronabedingt ein halbes Jahr länger von den Qualifizierungsangeboten. „Meine Mentee und ich haben uns online per Video getroffen und das hat prima geklappt, die Qualität kommt mittlerweile technisch wie interaktiv analogen Gesprächen gleich“, findet Mentorin Dr. Margarete Büning-Fesel, Leiterin des Bundeszentrums für Ernährung. Auch Mentor Dr. Daniel Bott berichtet von positiven Erfahrungen: Der Leiter des Betriebssports bei Brose teilt mit seinem Mentee Felix Zastrow vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IAG) der Hochschule Coburg die Leidenschaft für Fußball: „Wir bleiben weiter in Kontakt und werden das Champions-League-Finale zu zweit anschauen“, sagt Bott.</p>&#13;
<p>Christina Röhrich, Promovendin am Deutschen Herzzentrum München und der Hochschule Coburg, nimmt Orientierung und Klarheit aus dem Mentoringjahr mit: „Ich habe viel mehr Durchblick für die Promotion und Akademia gewonnen und auch darin, was ich möchte“. Tipps zur Promotion kamen auch zur Sprache. Mentorin Prof. Dr. Tanja Mühling von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt erklärt: „Freizeit zu definieren ist sehr wichtig, jetzt coronabedingt im Homeoffice, aber auch, um gesund durch die Promotion zu kommen.“ Gerade bei einer kooperativen Promotion fehle oft die Zugehörigkeit vor Ort. „Das Mentoringprogramm bietet dabei eine gute Chance zur Anbindung und zum Netzwerken“.</p>&#13;
<p>Der Jahrgang nutzte Online-Formate zum Co-Working, Entspannen oder anderen Inputs. „Ein Highlight war aber das pferdegestützte Führungskräftetraining bei Portapatet, das zwischen Lockdowns in Präsenz draußen stattfinden konnte“, sagt Lucke.</p>&#13;
<p><strong>Der nächste Jahrgang startet durch</strong></p>&#13;
<p>Inzwischen ist der vierte Jahrgang des Mentoringprogramms gestartet und die „Neuen“ freuen sich nach dem Auftakt auf das Mentoringjahr. Verena Biener, Informatik, sagt beispielsweise: „Ich fand es gut, die anderen und ihre Arbeitsweise kennen zu lernen, da habe ich Gleichgesinnte und kann immer jemanden fragen.“ Dr. Martin Preuß, Leiter Abteilung Mikrobiologie bei CLG Chemisches Labor Dr. Graser, blickte zusammenfassen auf seine Promotion zurück: „Ich habe die Zeit genutzt, um mich intensiver mit einem Thema zu befassen und mich zu orientieren.“ Auch Mentorin Dr. Mireille Krier, Lab Manager of SM-AH5 bei Merck, sagte: „Promovieren ist persönliche Weiterentwicklung.“ Das bestätigte Mentorin Dr. Anne Karmann, Bereichsleiterin Sport bei der Stadt Erlangen im Amt für Sport und Gesundheitsförderung: „Durch Hoch- und Tiefphasen, mit Stress umzugehen oder erste Artikel auf Englisch zu schreiben: Wenn man das alles geschafft hat, ist man stolz, ein schöner Erfolg“.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg unterstützt bereits seit vier Jahren mit ihrem Mentoringprogramm Doktorandinnen. Die Teilnehmer des scheidenden dritten Jahrgangs berichten von Chancen, Erfahrungen und guten Gesprächen - und die "Neuen" freuen sich auf eine spannende Zeit.</em></p>&#13;
<p><span style="line-height:100%">Die Wissenschaft schöpft das Potenzial von Frauen noch zu wenig aus. </span>Nur etwa jede fünfte Professur in Bayern ist mit einer Frau besetzt. Viel zu oft mangelt es an weiblichen „Role Models“, deshalb rückt die Kampagne #werdeprofessorin solche Rollenvorbilder ins Licht. Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler hatte bei der <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/minister-sibler-wir-setzen-auf-frauen-in-der-wissenschaft.html">Auftaktveranstaltung</a> betont, dass Frauen in der Wissenschaft dringend benötigt werden. Für Prof. Dr. Aileen Funke, Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule Coburg, ist klar: „Die Hochschule Coburg lebt eine motivierende Nachwuchs- und Frauenförderung in der Wissenschaft, die als Qualifizierungs- und Entwicklungsinstrument an HAW in Zukunft wichtiger werden wird.“</p>&#13;
<p>Und das betrifft verschiedene Bereiche: Dr. Renate Lucke, Mentoring-Managerin für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Hochschule Coburg, erklärt: „Frühzeitig, schon während der Studienzeit, müssen Optionen einer wissenschaftlichen Karriere an HAW vermittelt werden, um Neugier und Mut zu wecken.“ Während der Promotion klären sich Karrierewünsche. Das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/nachwuchsfoerderung.html">Mentoringprogramm für Doktorand*innen </a>begleitet Nachwuchswissenschaftler*innen auf ihrem Karriereweg und bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung. „Die externen Mentorinnen und Mentoren vermitteln Branchen-Einblicke sowie individuelle Entscheidungsfindungen.“ Eines der weiblichen Vorbilder in der bayernweiten Kampagne <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/minister-sibler-wir-setzen-auf-frauen-in-der-wissenschaft.html">#werdeprofessorin</a> ist Prof. Dr. Viktoria Bertels von der TH Aschaffenburg, die auch eine Mentorin aus dem ersten Jahrgang des Mentoringprogramms für Doktorandinnen der Hochschule Coburg war.</p>&#13;
<p><strong>Erfahrungsberichte zwischen Corona und Champions-League</strong></p>&#13;
<p>Seit November 2017 startet jedes Jahr eine Gruppe im Mentoringprogramm für Doktorandinnen. Der gerade scheidende dritte Jahrgang profitierte coronabedingt ein halbes Jahr länger von den Qualifizierungsangeboten. „Meine Mentee und ich haben uns online per Video getroffen und das hat prima geklappt, die Qualität kommt mittlerweile technisch wie interaktiv analogen Gesprächen gleich“, findet Mentorin Dr. Margarete Büning-Fesel, Leiterin des Bundeszentrums für Ernährung. Auch Mentor Dr. Daniel Bott berichtet von positiven Erfahrungen: Der Leiter des Betriebssports bei Brose teilt mit seinem Mentee Felix Zastrow vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IAG) der Hochschule Coburg die Leidenschaft für Fußball: „Wir bleiben weiter in Kontakt und werden das Champions-League-Finale zu zweit anschauen“, sagt Bott.</p>&#13;
<p>Christina Röhrich, Promovendin am Deutschen Herzzentrum München und der Hochschule Coburg, nimmt Orientierung und Klarheit aus dem Mentoringjahr mit: „Ich habe viel mehr Durchblick für die Promotion und Akademia gewonnen und auch darin, was ich möchte“. Tipps zur Promotion kamen auch zur Sprache. Mentorin Prof. Dr. Tanja Mühling von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt erklärt: „Freizeit zu definieren ist sehr wichtig, jetzt coronabedingt im Homeoffice, aber auch, um gesund durch die Promotion zu kommen.“ Gerade bei einer kooperativen Promotion fehle oft die Zugehörigkeit vor Ort. „Das Mentoringprogramm bietet dabei eine gute Chance zur Anbindung und zum Netzwerken“.</p>&#13;
<p>Der Jahrgang nutzte Online-Formate zum Co-Working, Entspannen oder anderen Inputs. „Ein Highlight war aber das pferdegestützte Führungskräftetraining bei Portapatet, das zwischen Lockdowns in Präsenz draußen stattfinden konnte“, sagt Lucke.</p>&#13;
<p><strong>Der nächste Jahrgang startet durch</strong></p>&#13;
<p>Inzwischen ist der vierte Jahrgang des Mentoringprogramms gestartet und die „Neuen“ freuen sich nach dem Auftakt auf das Mentoringjahr. Verena Biener, Informatik, sagt beispielsweise: „Ich fand es gut, die anderen und ihre Arbeitsweise kennen zu lernen, da habe ich Gleichgesinnte und kann immer jemanden fragen.“ Dr. Martin Preuß, Leiter Abteilung Mikrobiologie bei CLG Chemisches Labor Dr. Graser, blickte zusammenfassen auf seine Promotion zurück: „Ich habe die Zeit genutzt, um mich intensiver mit einem Thema zu befassen und mich zu orientieren.“ Auch Mentorin Dr. Mireille Krier, Lab Manager of SM-AH5 bei Merck, sagte: „Promovieren ist persönliche Weiterentwicklung.“ Das bestätigte Mentorin Dr. Anne Karmann, Bereichsleiterin Sport bei der Stadt Erlangen im Amt für Sport und Gesundheitsförderung: „Durch Hoch- und Tiefphasen, mit Stress umzugehen oder erste Artikel auf Englisch zu schreiben: Wenn man das alles geschafft hat, ist man stolz, ein schöner Erfolg“.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_0086-1024x683.jpg"
                        fileSize="265905"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jahrgang4EInf-1024x756.png"
                        fileSize="601034"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="756"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Abschluss29.3-1024x753.png"
                        fileSize="769267"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="753"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Startup für Hautgesundheit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-startup-fuer-hautgesundheit/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Apr 2021 10:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-startup-fuer-hautgesundheit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wenn man die Fächer biomedizinische Analytik und Innovationsmanagement vereint, ergeben sich spannende Projekte und Business Modelle. Prof. Dr. Janosch Hildebrand von der Hochschule Coburg bringt sich als Co-Founder in ein Start-Up aus dem Bereich „Digital Health“ ein, das beide Bereiche geschickt kombiniert.</em><br /> Digital Health verbindet Gesundheitsfürsorge mit digitalen Technologien. Durch unterstützende Angebote wie Apps und Telemedizin kann die sogenannte „Patient Compliance“, also die korrekte Anwendung kosmetischer Produkte oder Medikamente, gewährleistet und somit deren Effizienz und Wirksamkeit verbessert werden. Genau das ist die Idee des jungen Unternehmens „System Akvile“, an dem <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-janosch-hildebrand.html" target="Prof. Janosch Hildebrand" rel="noopener">Prof. Dr. Janosch Hildebrand </a>aktiv mitwirkt.</p>&#13;
<h4>Hautgesundheit digitalisieren</h4>&#13;
<p>System Akvile besteht aus einer App und vier Pflegeprodukten für Akne anfällige Haut. Die Idee ist denkbar einfach: „Kosmetische Anwendungen scheitern, weil die Patienten und Patientinnen die Produkte falsch, nicht regelmäßig und nicht lange genug anwenden“, erklärt Hildebrand die Ausgangslage. Gerade bei Akne sei das wichtig, denn: „Menschen mit Akne haben einen riesigen Leidensdruck und es liegt mir am Herzen, ihnen zu helfen und die Hautgesundheit zu verbessern“, so der Professor. Die App hilft mit einer digitalen Anleitung zur täglichen Routine, personalisierten Statistiken und darauf aufbauenden Behandlungsplänen bei der richtigen und regelmäßigen Anwendung von Kosmetikprodukten. Die tägliche Pflege-Routine wird in einem kurzen animierten Video angeleitet. Außerdem werden Infos zum Thema Hautgesundheit bereitgestellt, auch zugeschnitten auf die Probleme des Anwenders. Außerdem werden von den Nutzerinnen und Nutzern täglich Fragen bezüglich des aktuellen Lebensstils beantwortet, die etwa Gewohnheiten in den Bereichen Ernährung, Schlaf und Sport abdecken, um die Behandlungspläne zu optimieren. Mit einem sogenannten Face-Scan werden die Ergebnisse und Erfolge über die Anwendungsdauer hinweg dokumentiert. Über die App kann man die eigenen Produkte von System Akvile direkt beziehen, die gemeinsam mit dem Dermatologen aus dem Gründer-Team entwickelt wurden und in Deutschland hergestellt werden. „Wir verwenden klassische Wirkstoffe in einer innovativen Kombination, die wirksam ist. Die Wirkstoffe sind in sehr hohen Konzentrationen vorhanden und wir erzielen somit nachweislich eine Wirkung bei Akne“, sagt Professor Hildebrand.</p>&#13;
<h4>Hochschule Coburg profitiert</h4>&#13;
<p>Janosch Hildebrand, der auch an der Leitung des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-bioanalytik.html" target="Institut für Bioanalytik" rel="noopener">Instituts für Bioanalytik </a>an der Hochschule Coburg beteiligt ist, sieht vielversprechende Möglichkeiten: „Wir wollen in Coburg anwendungsbezogene Forschung machen, dazu gehören beispielsweise die Wirkstoffentwicklung und das Testen der Pflegeprodukte.“ Aber auch die App, genauer gesagt der Face-Scan, soll in Kooperation mit der Hochschule Coburg verbessert werden. Damit keine Interessenkonflikte entstehen, ist alles genau definiert und transparent: „Man muss alles sauber trennen, aber mein Ziel ist, dass die Forschung für die Hochschule einen Gewinn bringt.“ Gerade der Bereich der digitalen Gesundheitsangebote erfährt momentan einen Aufschwung und ist für Studierende vieler Studiengänge interessant.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wenn man die Fächer biomedizinische Analytik und Innovationsmanagement vereint, ergeben sich spannende Projekte und Business Modelle. Prof. Dr. Janosch Hildebrand von der Hochschule Coburg bringt sich als Co-Founder in ein Start-Up aus dem Bereich „Digital Health“ ein, das beide Bereiche geschickt kombiniert.</em><br /> Digital Health verbindet Gesundheitsfürsorge mit digitalen Technologien. Durch unterstützende Angebote wie Apps und Telemedizin kann die sogenannte „Patient Compliance“, also die korrekte Anwendung kosmetischer Produkte oder Medikamente, gewährleistet und somit deren Effizienz und Wirksamkeit verbessert werden. Genau das ist die Idee des jungen Unternehmens „System Akvile“, an dem <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-janosch-hildebrand.html" target="Prof. Janosch Hildebrand" rel="noopener">Prof. Dr. Janosch Hildebrand </a>aktiv mitwirkt.</p>&#13;
<h4>Hautgesundheit digitalisieren</h4>&#13;
<p>System Akvile besteht aus einer App und vier Pflegeprodukten für Akne anfällige Haut. Die Idee ist denkbar einfach: „Kosmetische Anwendungen scheitern, weil die Patienten und Patientinnen die Produkte falsch, nicht regelmäßig und nicht lange genug anwenden“, erklärt Hildebrand die Ausgangslage. Gerade bei Akne sei das wichtig, denn: „Menschen mit Akne haben einen riesigen Leidensdruck und es liegt mir am Herzen, ihnen zu helfen und die Hautgesundheit zu verbessern“, so der Professor. Die App hilft mit einer digitalen Anleitung zur täglichen Routine, personalisierten Statistiken und darauf aufbauenden Behandlungsplänen bei der richtigen und regelmäßigen Anwendung von Kosmetikprodukten. Die tägliche Pflege-Routine wird in einem kurzen animierten Video angeleitet. Außerdem werden Infos zum Thema Hautgesundheit bereitgestellt, auch zugeschnitten auf die Probleme des Anwenders. Außerdem werden von den Nutzerinnen und Nutzern täglich Fragen bezüglich des aktuellen Lebensstils beantwortet, die etwa Gewohnheiten in den Bereichen Ernährung, Schlaf und Sport abdecken, um die Behandlungspläne zu optimieren. Mit einem sogenannten Face-Scan werden die Ergebnisse und Erfolge über die Anwendungsdauer hinweg dokumentiert. Über die App kann man die eigenen Produkte von System Akvile direkt beziehen, die gemeinsam mit dem Dermatologen aus dem Gründer-Team entwickelt wurden und in Deutschland hergestellt werden. „Wir verwenden klassische Wirkstoffe in einer innovativen Kombination, die wirksam ist. Die Wirkstoffe sind in sehr hohen Konzentrationen vorhanden und wir erzielen somit nachweislich eine Wirkung bei Akne“, sagt Professor Hildebrand.</p>&#13;
<h4>Hochschule Coburg profitiert</h4>&#13;
<p>Janosch Hildebrand, der auch an der Leitung des <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-bioanalytik.html" target="Institut für Bioanalytik" rel="noopener">Instituts für Bioanalytik </a>an der Hochschule Coburg beteiligt ist, sieht vielversprechende Möglichkeiten: „Wir wollen in Coburg anwendungsbezogene Forschung machen, dazu gehören beispielsweise die Wirkstoffentwicklung und das Testen der Pflegeprodukte.“ Aber auch die App, genauer gesagt der Face-Scan, soll in Kooperation mit der Hochschule Coburg verbessert werden. Damit keine Interessenkonflikte entstehen, ist alles genau definiert und transparent: „Man muss alles sauber trennen, aber mein Ziel ist, dass die Forschung für die Hochschule einen Gewinn bringt.“ Gerade der Bereich der digitalen Gesundheitsangebote erfährt momentan einen Aufschwung und ist für Studierende vieler Studiengänge interessant.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HildebrandJanosch-1024x692.jpg"
                        fileSize="93599"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/57-Akvile.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Den „IGF-Spirit“ gibt es auch online]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/den-igf-spirit-gibt-es-auch-online/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Apr 2021 09:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/den-igf-spirit-gibt-es-auch-online/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="CxSpFirst"><em>Der Studiengang Integrative Gesundheitsförderung (IGF) hat sein Alumnitreffen in diesem Jahr online durchgeführt. Die erste rein digitale Veranstaltung dieser Art ist gut gelungen und beweist, dass diese Formate durchaus Vorteile und Zukunftspotential haben.</em></p>&#13;
<p>Geht das überhaupt: Ein Alumnitreffen ganz ohne „echtes“ Kontakteknüpfen, ohne spontanes Plaudern, Anstoßen und ohne Umarmungen? Prof. Dr. Eberhard Nöfer von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen.html" target="Fakultät Soziale Arbeit" rel="noopener">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>sagt: „Wir haben&nbsp;gedacht: Lasst es uns einfach machen! Das Treffen war definitiv anders als sonst, aber sehr spannend und mit überraschenden Ergebnissen.“</p>&#13;
<p>Neben dem Kollegium des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html" target="Studiengang IGF" rel="noopener">Studiengangs</a>&nbsp;nahmen 90 Alumni und Studierende teil. Es gab feste Programmpunkte und Alumni wie Studierende konnten sich zum Plaudern in eigenen virtuellen Räumen treffen. Doch auch berufliche Perspektiven aufzuzeigen war mit eingeplant: Parallel fand für die Studierenden die Veranstaltung „Arbeitsmarkt Gesundheitsförderung“ statt. Sie sollte Möglichkeiten aufzeigen, in welchen Arbeitsbereichen Absolvent*innen des Studiengangs arbeiten können.</p>&#13;
<p>Die Organisation des Treffens haben Prof. Nöfer sowie die Mitarbeiterinnen Maria Schneider, Katrin Neher und Monika Schnabel übernommen. Während der Veranstaltung waren sie besonders gefordert, schließlich stand das Team vor der Multi-Tasking-Herausforderung, die Programmpunkte zu moderieren, sich über andere Plattformen untereinander darüber auszutauschen, was in den parallel laufenden Zoomräumen passiert und auch noch die Technik am Laufen zu halten. Maria Schneider stellt heraus: „Es war eine aufregende und kurzweilige Veranstaltung, die zwar Herausforderungen bei der Organisation, aber auch einen großen Spaßfaktor mit sich brachte!“ Die Vorteile dieses digitalen Angebotes sind für Katrin Neher deutlich: „Alumni aus ganz Deutschland können sich „mal kurz“ treffen und eine Runde quatschen. Das Netzwerken untereinander lässt sich so auch zukünftig leichter gestalten.“</p>&#13;
<p>Auch wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht physisch vor Ort waren, das Gefühl der Zusammengehörigkeit wurde dennoch gestärkt, wie Monika Schnabel beschreibt: „Der Austausch über die vielfältigen Tätigkeiten und Erfahrungen im breiten Berufsfeld der Gesundheitsförderung schaffte eine Atmosphäre der Verbundenheit zwischen Absolventinnen und Absolventen, Studierenden und Dozentinnen und Dozenten.“ So mischten sich semesterübergreifender Austausch, berufliche Orientierung, nostalgische Rückerinnerungen an die eigene Studienzeit mit dem Auffrischen alter und dem Knüpfen neuer Kontakte. Und sie fügt an: „Das Alumnitreffen zeigt, dass all das auch online gelingen kann.“</p>&#13;
<p>Dass sich die Alumni der Integrative Gesundheitsförderung nach vielen Jahren noch gerne treffen, beweisen die positiven Rückmeldungen. Die Absolventin Katharina Hengl sagte im Anschluss: „Danke für diese tolle Möglichkeit IGF Spirit zu genießen! Der Kontakt zu meinen ehemaligen Professorinnen und Professoren hat mich sehr gefreut und ich fühle mich nach über zehn Jahren dem Studiengang noch sehr verbunden.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="CxSpFirst"><em>Der Studiengang Integrative Gesundheitsförderung (IGF) hat sein Alumnitreffen in diesem Jahr online durchgeführt. Die erste rein digitale Veranstaltung dieser Art ist gut gelungen und beweist, dass diese Formate durchaus Vorteile und Zukunftspotential haben.</em></p>&#13;
<p>Geht das überhaupt: Ein Alumnitreffen ganz ohne „echtes“ Kontakteknüpfen, ohne spontanes Plaudern, Anstoßen und ohne Umarmungen? Prof. Dr. Eberhard Nöfer von der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen.html" target="Fakultät Soziale Arbeit" rel="noopener">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>sagt: „Wir haben&nbsp;gedacht: Lasst es uns einfach machen! Das Treffen war definitiv anders als sonst, aber sehr spannend und mit überraschenden Ergebnissen.“</p>&#13;
<p>Neben dem Kollegium des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html" target="Studiengang IGF" rel="noopener">Studiengangs</a>&nbsp;nahmen 90 Alumni und Studierende teil. Es gab feste Programmpunkte und Alumni wie Studierende konnten sich zum Plaudern in eigenen virtuellen Räumen treffen. Doch auch berufliche Perspektiven aufzuzeigen war mit eingeplant: Parallel fand für die Studierenden die Veranstaltung „Arbeitsmarkt Gesundheitsförderung“ statt. Sie sollte Möglichkeiten aufzeigen, in welchen Arbeitsbereichen Absolvent*innen des Studiengangs arbeiten können.</p>&#13;
<p>Die Organisation des Treffens haben Prof. Nöfer sowie die Mitarbeiterinnen Maria Schneider, Katrin Neher und Monika Schnabel übernommen. Während der Veranstaltung waren sie besonders gefordert, schließlich stand das Team vor der Multi-Tasking-Herausforderung, die Programmpunkte zu moderieren, sich über andere Plattformen untereinander darüber auszutauschen, was in den parallel laufenden Zoomräumen passiert und auch noch die Technik am Laufen zu halten. Maria Schneider stellt heraus: „Es war eine aufregende und kurzweilige Veranstaltung, die zwar Herausforderungen bei der Organisation, aber auch einen großen Spaßfaktor mit sich brachte!“ Die Vorteile dieses digitalen Angebotes sind für Katrin Neher deutlich: „Alumni aus ganz Deutschland können sich „mal kurz“ treffen und eine Runde quatschen. Das Netzwerken untereinander lässt sich so auch zukünftig leichter gestalten.“</p>&#13;
<p>Auch wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht physisch vor Ort waren, das Gefühl der Zusammengehörigkeit wurde dennoch gestärkt, wie Monika Schnabel beschreibt: „Der Austausch über die vielfältigen Tätigkeiten und Erfahrungen im breiten Berufsfeld der Gesundheitsförderung schaffte eine Atmosphäre der Verbundenheit zwischen Absolventinnen und Absolventen, Studierenden und Dozentinnen und Dozenten.“ So mischten sich semesterübergreifender Austausch, berufliche Orientierung, nostalgische Rückerinnerungen an die eigene Studienzeit mit dem Auffrischen alter und dem Knüpfen neuer Kontakte. Und sie fügt an: „Das Alumnitreffen zeigt, dass all das auch online gelingen kann.“</p>&#13;
<p>Dass sich die Alumni der Integrative Gesundheitsförderung nach vielen Jahren noch gerne treffen, beweisen die positiven Rückmeldungen. Die Absolventin Katharina Hengl sagte im Anschluss: „Danke für diese tolle Möglichkeit IGF Spirit zu genießen! Der Kontakt zu meinen ehemaligen Professorinnen und Professoren hat mich sehr gefreut und ich fühle mich nach über zehn Jahren dem Studiengang noch sehr verbunden.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/59-Foto_Alumnitreffen-1024x644.jpg"
                        fileSize="143825"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="644"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[KI erklären und verantwortungsvoll nutzen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ki-erklaeren-und-verantwortungsvoll-nutzen/</link>
                <pubDate>Fri, 26 Mar 2021 08:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ki-erklaeren-und-verantwortungsvoll-nutzen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) zieht immer mehr in die Forschung und Lehre an der Hochschule Coburg ein. Zum Sommersemester 2021 wurde Dr. Jochen Leidner als Professor an die Fakultät Wirtschaftswissenschaften berufen. Seine Professur heißt „Erklärbare und verantwortungsvolle KI mit Anwendung im Versicherungswesen“. </em></p>&#13;
<p>„Ich spreche lieber von maschinellem Lernen oder angewandter Statistik, das klingt konkreter als KI. Ich sage zum Beispiel lieber: Ich entwickle Verfahren zur Überprüfung der Kreditwürdigkeit“, erklärt Professor Leidner gleich zu Beginn des Online-Interviews. So verliert der Begriff KI sofort jegliche Mystik. Er fügt an: „Bestimmte Daten aus Texten zu extrahieren ist kein Wunderwerk, sondern filtert heraus, was Menschen bereits geschrieben oder gesagt haben. Diese Informationen gehen aber im Rauschen von zigtausend Nachrichten pro Tag unter.“ All das fällt in Leidners Fachgebiet der Computerlinguistik, also der Schnittstelle zwischen Computer und Mensch.</p>&#13;
<h4>Wie weit ist KI heute?</h4>&#13;
<p>Der Begriff Künstliche Intelligenz stammt aus den 1970er Jahren. Zwischenzeitlich hatte das Thema an Popularität verloren, wie Leidner begründet: „Der Anspruch, dass man die menschliche Intelligenz künstlich nachbildet, konnte nicht geleistet werden.“ Schließlich wüssten wir ja immer noch nicht, wie das menschliche Gehirn funktioniert. Heute ist KI zwar in vielen Alltagsgeräten eingebaut und sehr im Trend, das menschliche Gehirn ist hingegen immer noch nicht entschlüsselt: „So etwas nachzubilden, wird zu meinen Lebzeiten nicht gelingen, da gebe ich gerne eine Wette ab“, sagt Leidner augenzwinkernd. Dass Maschinen den Menschen komplett ersetzen werden, glaubt er nicht. Doch mit KI verantwortungsvoll umzugehen, ist jetzt eine der drängenden Aufgaben: Hier entlang spannt sich sein Lehr- und Forschungsgebiet an der Hochschule Coburg. Als Beispiel nennt er die Erklärbarkeit von Entscheidungen, die eine Maschine trifft: „Wenn mein Kreditantrag abgelehnt wird, möchte ich auch eine Begründung haben, welche Daten und Informationen der Entscheidung zugrunde liegen.“</p>&#13;
<h4>„Werden Sie doch Orgelbauer!“</h4>&#13;
<p>Aufgewachsen ist Prof. Leidner in der südlichen Pfalz, nahe dem Elsass. Nach dem Abitur hat er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Computerlinguistik, Anglistik und Informatik studiert. Eine ungewöhnliche Kombination: „Ich habe mich immer sowohl für Informatik als auch für Sprachen interessiert und wollte da keinen Kompromiss eingehen.“ Und er erzählt, wie es dazu kam: „Ich habe als Kind ein Forschungsvideo von IBM gesehen. Da hat jemand einen Satz eingetippt und danach erschien ein Baumdiagramm, wie der Computer den Satz grammatisch analysiert.“ Das hat ihn so fasziniert, dass er sofort wusste: „Das will ich machen!“ Daraufhin informierte er sich bei der Berufsberatung, die noch nie etwas von Computerlinguistik gehört hatte. So bekam er die Empfehlung, doch sein anderes Hobby, das Orgelspielen, zum Beruf zu machen: „Sie können doch Orgelbauer werden, wurde mir gesagt. Das war nicht so hilfreich“, erzählt er lachend.</p>&#13;
<p>Nach einem Jahr als DAAD-Student (Deutscher Akademischer Austauschdienst) in England, arbeitete er in Deutschland in der Industrie, gründete auch eigene Start-Ups. Dann zog es ihn wieder auf die Britischen Inseln: Er absolvierte einen Studiengang zum maschinellen Lernen an der Universität Cambridge, promovierte anschließend in Schottland an der Universität Edinburgh. Lange Zeit lebte und arbeitete er in England, Schottland, auch in Zürich und in den USA. „Ich habe eine anglophile Ader und der typische britische schwarze Humor liegt mir.“</p>&#13;
<h4>„Es passt einfach!“</h4>&#13;
<p>Nicht nur, dass in Coburg eine enge Verbindung zum englischen Königshaus besteht: „Inhaltlich passt es mit der Hochschule einfach, da in Coburg Interdisziplinarität so großgeschrieben wird.“ Seine Lehrtätigkeiten, unter anderem an den Universitäten in Sheffield und der Universität Zürich, umfassen die Bereiche Data Analytics, Data Science und Big Data. In Coburg wird durch die Professur das große Potential der Methoden der Künstlichen Intelligenz und speziell des maschinellen Lernens für das Versicherungswesen vorangetrieben. „Versicherungen werden dadurch effizienter und günstiger: durch Automatisierung lassen sich Versicherungsprämien präziser berechnen und auch&nbsp;Versicherungsbetrug besser aufdecken“, erklärt Leidner. „Beides bedeutet mehr Profite für Versicherer, und wenn ein Teil an die Verbraucher weitergegeben wird, bedeutet das auch günstigere Versicherungen für alle.“ Auch die Verwendung neuer Datenquellen habe bereits begonnen: „Die automatische Bildanalyse von Überflugfotos wird schon eingesetzt, um festzustellen, ob ein Hausbrand überhaupt stattgefunden hat.“</p>&#13;
<h4>Die Studierenden ermutigen</h4>&#13;
<p>„In Coburg freue ich mich sehr auf den Austausch von Ideen mit begeisterungsfähigen jungen Menschen. Ich möchte mein Wissen weitergeben und die Studierenden motivieren.“ Vor allem möchte er sie ermutigen, neue Ideen umzusetzen, zum Beispiel neue Softwaresysteme zu schaffen. „Ich unterstütze und begleite gerne Ideen für Start-Ups.“<br /> Jochen Leidner ist durch und durch Informatiker und Linguist. Auf die Frage, was er gerne in seiner Freizeit macht, antwortet er: „Ich lese sehr gerne und schreibe auch und habe eine umfangreiche Privatbibliothek. Und, es ist vielleicht schockierend, ich programmiere gerne in meiner Freizeit.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) zieht immer mehr in die Forschung und Lehre an der Hochschule Coburg ein. Zum Sommersemester 2021 wurde Dr. Jochen Leidner als Professor an die Fakultät Wirtschaftswissenschaften berufen. Seine Professur heißt „Erklärbare und verantwortungsvolle KI mit Anwendung im Versicherungswesen“. </em></p>&#13;
<p>„Ich spreche lieber von maschinellem Lernen oder angewandter Statistik, das klingt konkreter als KI. Ich sage zum Beispiel lieber: Ich entwickle Verfahren zur Überprüfung der Kreditwürdigkeit“, erklärt Professor Leidner gleich zu Beginn des Online-Interviews. So verliert der Begriff KI sofort jegliche Mystik. Er fügt an: „Bestimmte Daten aus Texten zu extrahieren ist kein Wunderwerk, sondern filtert heraus, was Menschen bereits geschrieben oder gesagt haben. Diese Informationen gehen aber im Rauschen von zigtausend Nachrichten pro Tag unter.“ All das fällt in Leidners Fachgebiet der Computerlinguistik, also der Schnittstelle zwischen Computer und Mensch.</p>&#13;
<h4>Wie weit ist KI heute?</h4>&#13;
<p>Der Begriff Künstliche Intelligenz stammt aus den 1970er Jahren. Zwischenzeitlich hatte das Thema an Popularität verloren, wie Leidner begründet: „Der Anspruch, dass man die menschliche Intelligenz künstlich nachbildet, konnte nicht geleistet werden.“ Schließlich wüssten wir ja immer noch nicht, wie das menschliche Gehirn funktioniert. Heute ist KI zwar in vielen Alltagsgeräten eingebaut und sehr im Trend, das menschliche Gehirn ist hingegen immer noch nicht entschlüsselt: „So etwas nachzubilden, wird zu meinen Lebzeiten nicht gelingen, da gebe ich gerne eine Wette ab“, sagt Leidner augenzwinkernd. Dass Maschinen den Menschen komplett ersetzen werden, glaubt er nicht. Doch mit KI verantwortungsvoll umzugehen, ist jetzt eine der drängenden Aufgaben: Hier entlang spannt sich sein Lehr- und Forschungsgebiet an der Hochschule Coburg. Als Beispiel nennt er die Erklärbarkeit von Entscheidungen, die eine Maschine trifft: „Wenn mein Kreditantrag abgelehnt wird, möchte ich auch eine Begründung haben, welche Daten und Informationen der Entscheidung zugrunde liegen.“</p>&#13;
<h4>„Werden Sie doch Orgelbauer!“</h4>&#13;
<p>Aufgewachsen ist Prof. Leidner in der südlichen Pfalz, nahe dem Elsass. Nach dem Abitur hat er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Computerlinguistik, Anglistik und Informatik studiert. Eine ungewöhnliche Kombination: „Ich habe mich immer sowohl für Informatik als auch für Sprachen interessiert und wollte da keinen Kompromiss eingehen.“ Und er erzählt, wie es dazu kam: „Ich habe als Kind ein Forschungsvideo von IBM gesehen. Da hat jemand einen Satz eingetippt und danach erschien ein Baumdiagramm, wie der Computer den Satz grammatisch analysiert.“ Das hat ihn so fasziniert, dass er sofort wusste: „Das will ich machen!“ Daraufhin informierte er sich bei der Berufsberatung, die noch nie etwas von Computerlinguistik gehört hatte. So bekam er die Empfehlung, doch sein anderes Hobby, das Orgelspielen, zum Beruf zu machen: „Sie können doch Orgelbauer werden, wurde mir gesagt. Das war nicht so hilfreich“, erzählt er lachend.</p>&#13;
<p>Nach einem Jahr als DAAD-Student (Deutscher Akademischer Austauschdienst) in England, arbeitete er in Deutschland in der Industrie, gründete auch eigene Start-Ups. Dann zog es ihn wieder auf die Britischen Inseln: Er absolvierte einen Studiengang zum maschinellen Lernen an der Universität Cambridge, promovierte anschließend in Schottland an der Universität Edinburgh. Lange Zeit lebte und arbeitete er in England, Schottland, auch in Zürich und in den USA. „Ich habe eine anglophile Ader und der typische britische schwarze Humor liegt mir.“</p>&#13;
<h4>„Es passt einfach!“</h4>&#13;
<p>Nicht nur, dass in Coburg eine enge Verbindung zum englischen Königshaus besteht: „Inhaltlich passt es mit der Hochschule einfach, da in Coburg Interdisziplinarität so großgeschrieben wird.“ Seine Lehrtätigkeiten, unter anderem an den Universitäten in Sheffield und der Universität Zürich, umfassen die Bereiche Data Analytics, Data Science und Big Data. In Coburg wird durch die Professur das große Potential der Methoden der Künstlichen Intelligenz und speziell des maschinellen Lernens für das Versicherungswesen vorangetrieben. „Versicherungen werden dadurch effizienter und günstiger: durch Automatisierung lassen sich Versicherungsprämien präziser berechnen und auch&nbsp;Versicherungsbetrug besser aufdecken“, erklärt Leidner. „Beides bedeutet mehr Profite für Versicherer, und wenn ein Teil an die Verbraucher weitergegeben wird, bedeutet das auch günstigere Versicherungen für alle.“ Auch die Verwendung neuer Datenquellen habe bereits begonnen: „Die automatische Bildanalyse von Überflugfotos wird schon eingesetzt, um festzustellen, ob ein Hausbrand überhaupt stattgefunden hat.“</p>&#13;
<h4>Die Studierenden ermutigen</h4>&#13;
<p>„In Coburg freue ich mich sehr auf den Austausch von Ideen mit begeisterungsfähigen jungen Menschen. Ich möchte mein Wissen weitergeben und die Studierenden motivieren.“ Vor allem möchte er sie ermutigen, neue Ideen umzusetzen, zum Beispiel neue Softwaresysteme zu schaffen. „Ich unterstütze und begleite gerne Ideen für Start-Ups.“<br /> Jochen Leidner ist durch und durch Informatiker und Linguist. Auf die Frage, was er gerne in seiner Freizeit macht, antwortet er: „Ich lese sehr gerne und schreibe auch und habe eine umfangreiche Privatbibliothek. Und, es ist vielleicht schockierend, ich programmiere gerne in meiner Freizeit.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/52-Prof-Jochen_Leidner-1024x629.jpg"
                        fileSize="113348"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="629"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Design muss den Menschen dienen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/design-muss-den-menschen-dienen/</link>
                <pubDate>Thu, 25 Mar 2021 08:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/design-muss-den-menschen-dienen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Offenheit, Neugierde und ein unvoreingenommener Blick auf neue Herausforderungen machen für Prof. Gerhard Kampe die Faszination des Berufs „Produktdesigner“ aus. Nach über 22 Jahren als Professor im Studiengang Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg geht er jetzt in den Ruhestand.</em></p>&#13;
<p>Das Wort „Ruhestand“ hört Prof. Kampe aber nicht gerne. Lieber ist ihm, wenn man von „neuen Chancen“ spricht, die auf ihn warten. Das ist es auch, was er seinen Studierenden mitgegeben und was sie verinnerlicht haben: Veränderungen sind in erster Linie Chancen. Dies wurde auch bei der Online-Verabschiedung deutlich, die seine Studierenden und viele Absolventinnen und Absolventen für ihn organisiert haben.</p>&#13;
<p>Neben der Vermittlung des theoretischen Wissens war es dem Hochschullehrer Kampe wichtig, dass seine Studierenden in Projekten sehr früh Kontakte zu Unternehmen in der Praxis bekamen. „In den Projekten lernen die Studierenden, ihre Entwürfe und die dahinterstehenden Ideen so zu präsentieren, dass der Auftraggeber sie versteht;“ erklärt er. „Sie lernen, sich empathisch in die künftigen Nutzer hineinzuversetzen.“ Diese Projekte mit Prof. Kampe und seinen Studierenden waren auch von der Praxis sehr geschätzt. „Mit dem Unternehmen Villeroy und Boch haben wir beispielsweise bereits 2003 das erste Projekt gemacht, und jetzt im Wintersemester 2020/21 das letzte“, erzählt er.</p>&#13;
<p>Die „Werkzeugbox der Designer“, wie Kampe das nennt, also die unterschiedlichsten kreativen Methoden, lassen sich seiner Erfahrung nach in vielen Bereichen einsetzen. „Es geht hauptsächlich darum, bekannte Pfade in Frage zu stellen und sich auf Unsicherheiten einzulassen. Nur so können Innovationen entstehen“, fasst er zusammen. Mit dieser „Innovation by Experiment“ hat er sich in einem mehrjährigen Forschungsprojekt auch wissenschaftlich auseinandergesetzt. „Das hat mich persönlich weitergebracht, meine Lehrtätigkeit und meine Projekte mit Studierenden verändert“, stellt er rückblickend fest. Dass sich diese Problemlösungskompetenz auch auf gesellschaftspolitische Prozesse anwenden lässt, zeigte er in dem Projekt „Beyond forgetting 1938/2018“, in dem er und seine Studierenden mit Verfolgung, Vertreibung, Flucht und Exil auseinandersetzten. Das Projekt mündete in einem internationalen Symposium mit Künstlern, Regisseuren, Schriftstellern und Designern.</p>&#13;
<p>Und auch andere Themen wie Nachhaltigkeit und der Umweltschutz treiben Gerhard Kampe um: „An vielem, was als Plastikmüll in den Weltmeeren schwimmt, waren Produktdesigner beteiligt. Mir war wichtig den Studierenden klarzumachen, dass sie Verantwortung tragen für das, was sie in die Welt setzen. Design muss den Menschen dienen.“</p>&#13;
<p>Dafür will Gerhard Kampe sich auch künftig einsetzen. Denn jetzt hat er endlich mehr Zeit, sich in der Experimentierplattform MakingCulture zu engagieren, die er vor über fünf Jahren mit Gleichgesinnten in Coburg gegründet hat. Die Plattform versteht sich als Kulturzentrum, aber auch als Netzwerk, das in literarischen Lesungen, Veranstaltungen und innovativen Formaten Junge und Alte, Start ups und etablierte Unternehmen, Besorgte und Hoffnungsvolle zusammenbringt und Raum zum Experimentieren bietet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Offenheit, Neugierde und ein unvoreingenommener Blick auf neue Herausforderungen machen für Prof. Gerhard Kampe die Faszination des Berufs „Produktdesigner“ aus. Nach über 22 Jahren als Professor im Studiengang Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg geht er jetzt in den Ruhestand.</em></p>&#13;
<p>Das Wort „Ruhestand“ hört Prof. Kampe aber nicht gerne. Lieber ist ihm, wenn man von „neuen Chancen“ spricht, die auf ihn warten. Das ist es auch, was er seinen Studierenden mitgegeben und was sie verinnerlicht haben: Veränderungen sind in erster Linie Chancen. Dies wurde auch bei der Online-Verabschiedung deutlich, die seine Studierenden und viele Absolventinnen und Absolventen für ihn organisiert haben.</p>&#13;
<p>Neben der Vermittlung des theoretischen Wissens war es dem Hochschullehrer Kampe wichtig, dass seine Studierenden in Projekten sehr früh Kontakte zu Unternehmen in der Praxis bekamen. „In den Projekten lernen die Studierenden, ihre Entwürfe und die dahinterstehenden Ideen so zu präsentieren, dass der Auftraggeber sie versteht;“ erklärt er. „Sie lernen, sich empathisch in die künftigen Nutzer hineinzuversetzen.“ Diese Projekte mit Prof. Kampe und seinen Studierenden waren auch von der Praxis sehr geschätzt. „Mit dem Unternehmen Villeroy und Boch haben wir beispielsweise bereits 2003 das erste Projekt gemacht, und jetzt im Wintersemester 2020/21 das letzte“, erzählt er.</p>&#13;
<p>Die „Werkzeugbox der Designer“, wie Kampe das nennt, also die unterschiedlichsten kreativen Methoden, lassen sich seiner Erfahrung nach in vielen Bereichen einsetzen. „Es geht hauptsächlich darum, bekannte Pfade in Frage zu stellen und sich auf Unsicherheiten einzulassen. Nur so können Innovationen entstehen“, fasst er zusammen. Mit dieser „Innovation by Experiment“ hat er sich in einem mehrjährigen Forschungsprojekt auch wissenschaftlich auseinandergesetzt. „Das hat mich persönlich weitergebracht, meine Lehrtätigkeit und meine Projekte mit Studierenden verändert“, stellt er rückblickend fest. Dass sich diese Problemlösungskompetenz auch auf gesellschaftspolitische Prozesse anwenden lässt, zeigte er in dem Projekt „Beyond forgetting 1938/2018“, in dem er und seine Studierenden mit Verfolgung, Vertreibung, Flucht und Exil auseinandersetzten. Das Projekt mündete in einem internationalen Symposium mit Künstlern, Regisseuren, Schriftstellern und Designern.</p>&#13;
<p>Und auch andere Themen wie Nachhaltigkeit und der Umweltschutz treiben Gerhard Kampe um: „An vielem, was als Plastikmüll in den Weltmeeren schwimmt, waren Produktdesigner beteiligt. Mir war wichtig den Studierenden klarzumachen, dass sie Verantwortung tragen für das, was sie in die Welt setzen. Design muss den Menschen dienen.“</p>&#13;
<p>Dafür will Gerhard Kampe sich auch künftig einsetzen. Denn jetzt hat er endlich mehr Zeit, sich in der Experimentierplattform MakingCulture zu engagieren, die er vor über fünf Jahren mit Gleichgesinnten in Coburg gegründet hat. Die Plattform versteht sich als Kulturzentrum, aber auch als Netzwerk, das in literarischen Lesungen, Veranstaltungen und innovativen Formaten Junge und Alte, Start ups und etablierte Unternehmen, Besorgte und Hoffnungsvolle zusammenbringt und Raum zum Experimentieren bietet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/56-Prof._Kampe.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KampeGerhard-1024x692.jpg"
                        fileSize="99186"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Denken und Tun schaffen Räume: Neue Professorin für Innenarchitektur]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/denken-und-tun-schaffen-raeume-neue-professorin-fuer-innenarchitektur/</link>
                <pubDate>Wed, 24 Mar 2021 11:17:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/denken-und-tun-schaffen-raeume-neue-professorin-fuer-innenarchitektur/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit Katharina Bonhag-De Rosa kommt eine neue Professorin in den Studiengang Innenarchitektur der Fakultät Design an der Hochschule Coburg, die sich sowohl theoretisch als auch sehr praktisch mit Baumaterialien und ihrem Einsatz bei der Raumgestaltung auseinandersetzt.“</em></p>&#13;
<p>Sie hat an der Münchner Akademie für Bildende Künste Innenarchitektur studiert und Erfahrungen in Architekturbüros in Barcelona und Berlin gesammelt. Gemeinsam mit ihrem Mann leitet sie in Erlangen ein Büro für Architektur, Innenarchitektur und Denkmalpflege.</p>&#13;
<p>Am Lehrstuhl für Entwerfen und Raumgestaltung der Bauhaus-Universität Weimar arbeitete Katharina Bonhag-De Rosa mit Kolleginnen und Kollegen aus der Architektur und dem Produktdesign interdisziplinär zusammen. Gemeinsam mit ihnen, Studierenden und Handwerkern entstanden beispielsweise kleine Häuser, sog. Raummodule, die den Studierenden als Arbeitsräume zur Verfügung stehen. Dabei wurde der neue Leichtbaustoff CemCel eingesetzt, der von der Materialforschungs- und Prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar entwickelt wurde und aus Zement und Zellulosefasern besteht. Aktuell setzt sich Bonhag-De Rosa in ihrer Doktorarbeit mit der Frage auseinander, wie Lern- oder Arbeitsplätze beschaffen sein sollten, damit sie dem jeweiligen Lerntyp gerecht werden. Sie sagt: „Hier geht es mir darum, Erkenntnisse aus der Neurologie und der Kognitionsforschung in die Gestaltung von Räumen einfließen zu lassen.“ Und sie ergänzt: „In meiner Arbeit mit Studierenden stellte ich fest, dass einige ihren Arbeitsplatz lieber so positionieren, dass sie einen Blick ins Freie haben. Andere wiederum ziehen eine dunkle Ecke im Raum mit einer kleinen Lichtquelle vor. Mich interessiert, was sich dahinter verbirgt und welche Schlüsse wir daraus für die Arbeitsorte in der Wissensgesellschaft ableiten können.“</p>&#13;
<p><strong>Schaudepot für Materialien</strong></p>&#13;
<p>Prof. Bonhag-De Rosa ist begeistert von Materialien. „Materialien sind Reizfaktoren für unsere Sinne“, sagt sie. Einen Gegenstand aus Kunststoff in die Hand nehmen, über gewachsenes Holz streichen oder die spiegelnde Kühle von Glas zu spüren: Das berührt die Sinne unterschiedlich, und es ist auch ein anderes Gefühl, beispielsweise auf einem Holz-, Kunststoff- oder einem Metallstuhl Platz zu sitzen. Die neue Innenarchitektur-Professorin will ihre Studierenden mit den verschiedenen Eigenschaften und dem Gefüge von Materialien vertraut machen, damit sie diese in ihren Entwurfs- und Planungsarbeiten bewusst einsetzen können. Dazu will sie in der Fakultät Design ein Schaudepot für Materialgefüge, Frakturen und Bauteile sowie einen Testraum für Material-, Farb- und Entwurfskompositionen im Maßstab 1:1 einrichten.</p>&#13;
<p>Außerdem ist der neuen Professorin wichtig, Studierende an kulturspezifische Bauweisen heranzuführen. Sobald es wieder möglich ist, möchte sie mit ihnen Exkursionen unternehmen, die sie in unterschiedliche Kulturkreise führen. Die Fachgebiete von Prof. Bonhag-De Rosa an der Hochschule Coburg umfassen die Bereiche Entwurf, Innenraum, Ausbaukonstruktion, Material und Farbe. Die 43-Jährige freut sich auf die Arbeit mit den jungen Menschen und darauf, an der Entwicklung ihrer Persönlichkeit als künftige Innenarchitektinnen und -architekten mitwirken zu können. „Mir geht es darum, die Studierenden zu unterstützen, Kopf und Hand miteinander zu verknüpfen“, betont sie. Und sie ergänzt: „Entwerfen von gebautem Raum bedeutet Denken und Tun. Es ist ein kognitiver und physikalischer Ausdruck zugleich.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit Katharina Bonhag-De Rosa kommt eine neue Professorin in den Studiengang Innenarchitektur der Fakultät Design an der Hochschule Coburg, die sich sowohl theoretisch als auch sehr praktisch mit Baumaterialien und ihrem Einsatz bei der Raumgestaltung auseinandersetzt.“</em></p>&#13;
<p>Sie hat an der Münchner Akademie für Bildende Künste Innenarchitektur studiert und Erfahrungen in Architekturbüros in Barcelona und Berlin gesammelt. Gemeinsam mit ihrem Mann leitet sie in Erlangen ein Büro für Architektur, Innenarchitektur und Denkmalpflege.</p>&#13;
<p>Am Lehrstuhl für Entwerfen und Raumgestaltung der Bauhaus-Universität Weimar arbeitete Katharina Bonhag-De Rosa mit Kolleginnen und Kollegen aus der Architektur und dem Produktdesign interdisziplinär zusammen. Gemeinsam mit ihnen, Studierenden und Handwerkern entstanden beispielsweise kleine Häuser, sog. Raummodule, die den Studierenden als Arbeitsräume zur Verfügung stehen. Dabei wurde der neue Leichtbaustoff CemCel eingesetzt, der von der Materialforschungs- und Prüfanstalt an der Bauhaus-Universität Weimar entwickelt wurde und aus Zement und Zellulosefasern besteht. Aktuell setzt sich Bonhag-De Rosa in ihrer Doktorarbeit mit der Frage auseinander, wie Lern- oder Arbeitsplätze beschaffen sein sollten, damit sie dem jeweiligen Lerntyp gerecht werden. Sie sagt: „Hier geht es mir darum, Erkenntnisse aus der Neurologie und der Kognitionsforschung in die Gestaltung von Räumen einfließen zu lassen.“ Und sie ergänzt: „In meiner Arbeit mit Studierenden stellte ich fest, dass einige ihren Arbeitsplatz lieber so positionieren, dass sie einen Blick ins Freie haben. Andere wiederum ziehen eine dunkle Ecke im Raum mit einer kleinen Lichtquelle vor. Mich interessiert, was sich dahinter verbirgt und welche Schlüsse wir daraus für die Arbeitsorte in der Wissensgesellschaft ableiten können.“</p>&#13;
<p><strong>Schaudepot für Materialien</strong></p>&#13;
<p>Prof. Bonhag-De Rosa ist begeistert von Materialien. „Materialien sind Reizfaktoren für unsere Sinne“, sagt sie. Einen Gegenstand aus Kunststoff in die Hand nehmen, über gewachsenes Holz streichen oder die spiegelnde Kühle von Glas zu spüren: Das berührt die Sinne unterschiedlich, und es ist auch ein anderes Gefühl, beispielsweise auf einem Holz-, Kunststoff- oder einem Metallstuhl Platz zu sitzen. Die neue Innenarchitektur-Professorin will ihre Studierenden mit den verschiedenen Eigenschaften und dem Gefüge von Materialien vertraut machen, damit sie diese in ihren Entwurfs- und Planungsarbeiten bewusst einsetzen können. Dazu will sie in der Fakultät Design ein Schaudepot für Materialgefüge, Frakturen und Bauteile sowie einen Testraum für Material-, Farb- und Entwurfskompositionen im Maßstab 1:1 einrichten.</p>&#13;
<p>Außerdem ist der neuen Professorin wichtig, Studierende an kulturspezifische Bauweisen heranzuführen. Sobald es wieder möglich ist, möchte sie mit ihnen Exkursionen unternehmen, die sie in unterschiedliche Kulturkreise führen. Die Fachgebiete von Prof. Bonhag-De Rosa an der Hochschule Coburg umfassen die Bereiche Entwurf, Innenraum, Ausbaukonstruktion, Material und Farbe. Die 43-Jährige freut sich auf die Arbeit mit den jungen Menschen und darauf, an der Entwicklung ihrer Persönlichkeit als künftige Innenarchitektinnen und -architekten mitwirken zu können. „Mir geht es darum, die Studierenden zu unterstützen, Kopf und Hand miteinander zu verknüpfen“, betont sie. Und sie ergänzt: „Entwerfen von gebautem Raum bedeutet Denken und Tun. Es ist ein kognitiver und physikalischer Ausdruck zugleich.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bonhag_DeRosa_Fritze_Uebergabe_Urkunde-1024x681.jpg"
                        fileSize="125413"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Was soll ich studieren? Infos gibt es bei den Schnuppertagen!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/was-soll-ich-studieren-infos-gibt-es-bei-den-schnuppertagen/</link>
                <pubDate>Tue, 23 Mar 2021 09:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/was-soll-ich-studieren-infos-gibt-es-bei-den-schnuppertagen/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Es ist ein Qual mit der Wahl: wie findet man die richtige Hochschule und natürlich den passenden Studiengang? Die Schnuppertage+ der Hochschule Coburg bieten in diesem Jahr Online-Infos + Live-Events + Campusführungen vor Ort (*die sobald wie möglich angeboten werden). <strong>Am 7. Und 8. April </strong>ist es so weit!&nbsp;</p>&#13;
<p>Wir haben mit unserem Kamerateam schon mal bei der Studienberatung und einer Studienbotschafterin nachgefragt, wie man seinen Traumstudiengang&nbsp;findet!</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Qual mit der Wahl: wie findet man die richtige Hochschule und natürlich den passenden Studiengang? Die Schnuppertage+ der Hochschule Coburg bieten in diesem Jahr Online-Infos + Live-Events + Campusführungen vor Ort (*die sobald wie möglich angeboten werden). <strong>Am 7. Und 8. April </strong>ist es so weit!&nbsp;</p>&#13;
<p>Wir haben mit unserem Kamerateam schon mal bei der Studienberatung und einer Studienbotschafterin nachgefragt, wie man seinen Traumstudiengang&nbsp;findet!</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie E-Scooter die Versicherungsbranche verändern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-e-scooter-die-versicherungsbranche-veraendern/</link>
                <pubDate>Tue, 23 Mar 2021 06:44:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-e-scooter-die-versicherungsbranche-veraendern/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sie gehören zum neuen Bild vieler Innenstädte: Junge Menschen und Touristen sausen auf E-Tretrollern durch die Straßen, Fahrräder mit Elektro-Unterstützung, sogenannte Pedelecs, sind ohnehin der Renner. Dazu kommen neue Verkehrsdienstleistungen wie Car-, Bike- oder Ridesharing. Wie die Versicherungswirtschaft auf diesen Wandel von Mobilität reagieren kann, wird jetzt an der Hochschule Coburg in einem Forschungsprojekt untersucht.</em></p>&#13;
<p>„Wandel des Mobilitätsverhaltens und Dienstleistungen der Versicherungswirtschaft“, kurz „DiVers“, lautet der Name des neuen Forschungsprojektes der Hochschule Coburg unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-mathias-wilde.html" target="Prof. Wilde" rel="noopener">Dr. Mathias Wilde</a>. Der Professor der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik forscht in den Bereichen Verkehrsgestaltung und nachhaltige Mobilität: „Die Menschen nutzen nicht mehr ausschließlich ein Verkehrsmittel. Indem wir die Veränderungen des Mobilitätsgeschehens zusammen mit der Versicherungswirtschaft und Partnern aus dem Verkehrssektor untersuchen, wollen wir gemeinsam Wege aufzeigen, wie sich aus der klassischen Kraftfahrtversicherung eine verkehrsmittelübergreifende Mobilitätsdienstleistung entwickeln kann.“ Das Vorhaben bringt dafür Versicherungsunternehmen, Verkehrsunternehmen und neue Mobilitätsdienstleister zusammen und zeigt darüber neue Kooperationsmöglichkeiten auf.</p>&#13;
<h4>Nürnberg als Modellregion</h4>&#13;
<p>Das Forscherteam der Hochschule Coburg wird beispielhaft die Region Nürnberg untersuchen. Einer der vier Projektpartner ist die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft. Diese betreibt das U-Bahn, Stadtbus- und Straßenbahnnetz in der Stadt Nürnberg. Frederik Nöth, Referent für Technik und Innovation bei der VAG, beschreibt die Rolle der VAG bei dem Vorhaben: „Wir bringen unsere Expertise als führender Mobilitätsdienstleister in Nürnberg ein und stellen Daten aus unserer langjährigen und umfangreichen Marktforschung bereit.“ &nbsp;Nöth verweist auf Lärm, Abgase und Platzverbrauch, den der Autoverkehr in den Innenstädten verursacht: „Hier bietet der für alle zugängliche und nutzbare ÖPNV große Chancen, einen Teil der Probleme durch Verkehrsverlagerung zu mindern.“</p>&#13;
<h4>Mobilität individuell versichern</h4>&#13;
<p>Ein weiterer Projektpartner ist die HUK-COBURG. Carolin Wachter entwickelt für den Versicherer neue Produkte und betreut das Forschungsprojekt. Sie sagt: „Wir möchten durch die Zusammenarbeit mehr Erkenntnisse über das Mobilitätsverhalten der Menschen, insbesondere im urbanen Raum, losgelöst vom eigenen Auto, sammeln.“ Die Erkenntnisse, die in den drei Jahren Laufzeit gewonnen werden, sollen in neue Produkte einfließen. „Ideen zu einer Mobilitätsversicherung gibt es viele. Gemeinsam mit unseren Projektpartnern wollen wir herausfinden, welche Bedürfnisse es gibt. Wir wollen uns weniger an bestehenden Produkten orientieren, sondern den Menschen völlig offen begegnen“, erklärt Wachter.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/forschungsprojekte-oeffentlich/mobilitaet-und-energie.html" target="Forschungsprojekt" rel="noopener">DiVers</a> wird im Rahmen des Bayerischen Landesforschungsprogramms mit 250.000 Euro gefördert. Prof. Wilde fügt hinzu: „Es wird spannend sein im Laufe des Projektes herauszufinden, welche Konstellationen von Akteuren sich ergeben und welche neuen Geschäftsmodelle sich entwickeln lassen.“ Durch dieses Projekt könnten nachhaltige Alternativen zum motorisierten Individualverkehr in Ballungszentren noch attraktiver gestaltet werden.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sie gehören zum neuen Bild vieler Innenstädte: Junge Menschen und Touristen sausen auf E-Tretrollern durch die Straßen, Fahrräder mit Elektro-Unterstützung, sogenannte Pedelecs, sind ohnehin der Renner. Dazu kommen neue Verkehrsdienstleistungen wie Car-, Bike- oder Ridesharing. Wie die Versicherungswirtschaft auf diesen Wandel von Mobilität reagieren kann, wird jetzt an der Hochschule Coburg in einem Forschungsprojekt untersucht.</em></p>&#13;
<p>„Wandel des Mobilitätsverhaltens und Dienstleistungen der Versicherungswirtschaft“, kurz „DiVers“, lautet der Name des neuen Forschungsprojektes der Hochschule Coburg unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-mathias-wilde.html" target="Prof. Wilde" rel="noopener">Dr. Mathias Wilde</a>. Der Professor der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik forscht in den Bereichen Verkehrsgestaltung und nachhaltige Mobilität: „Die Menschen nutzen nicht mehr ausschließlich ein Verkehrsmittel. Indem wir die Veränderungen des Mobilitätsgeschehens zusammen mit der Versicherungswirtschaft und Partnern aus dem Verkehrssektor untersuchen, wollen wir gemeinsam Wege aufzeigen, wie sich aus der klassischen Kraftfahrtversicherung eine verkehrsmittelübergreifende Mobilitätsdienstleistung entwickeln kann.“ Das Vorhaben bringt dafür Versicherungsunternehmen, Verkehrsunternehmen und neue Mobilitätsdienstleister zusammen und zeigt darüber neue Kooperationsmöglichkeiten auf.</p>&#13;
<h4>Nürnberg als Modellregion</h4>&#13;
<p>Das Forscherteam der Hochschule Coburg wird beispielhaft die Region Nürnberg untersuchen. Einer der vier Projektpartner ist die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft. Diese betreibt das U-Bahn, Stadtbus- und Straßenbahnnetz in der Stadt Nürnberg. Frederik Nöth, Referent für Technik und Innovation bei der VAG, beschreibt die Rolle der VAG bei dem Vorhaben: „Wir bringen unsere Expertise als führender Mobilitätsdienstleister in Nürnberg ein und stellen Daten aus unserer langjährigen und umfangreichen Marktforschung bereit.“ &nbsp;Nöth verweist auf Lärm, Abgase und Platzverbrauch, den der Autoverkehr in den Innenstädten verursacht: „Hier bietet der für alle zugängliche und nutzbare ÖPNV große Chancen, einen Teil der Probleme durch Verkehrsverlagerung zu mindern.“</p>&#13;
<h4>Mobilität individuell versichern</h4>&#13;
<p>Ein weiterer Projektpartner ist die HUK-COBURG. Carolin Wachter entwickelt für den Versicherer neue Produkte und betreut das Forschungsprojekt. Sie sagt: „Wir möchten durch die Zusammenarbeit mehr Erkenntnisse über das Mobilitätsverhalten der Menschen, insbesondere im urbanen Raum, losgelöst vom eigenen Auto, sammeln.“ Die Erkenntnisse, die in den drei Jahren Laufzeit gewonnen werden, sollen in neue Produkte einfließen. „Ideen zu einer Mobilitätsversicherung gibt es viele. Gemeinsam mit unseren Projektpartnern wollen wir herausfinden, welche Bedürfnisse es gibt. Wir wollen uns weniger an bestehenden Produkten orientieren, sondern den Menschen völlig offen begegnen“, erklärt Wachter.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/forschungsprojekte-oeffentlich/mobilitaet-und-energie.html" target="Forschungsprojekt" rel="noopener">DiVers</a> wird im Rahmen des Bayerischen Landesforschungsprogramms mit 250.000 Euro gefördert. Prof. Wilde fügt hinzu: „Es wird spannend sein im Laufe des Projektes herauszufinden, welche Konstellationen von Akteuren sich ergeben und welche neuen Geschäftsmodelle sich entwickeln lassen.“ Durch dieses Projekt könnten nachhaltige Alternativen zum motorisierten Individualverkehr in Ballungszentren noch attraktiver gestaltet werden.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/54-Wind-Scooter1-1024x685.jpg"
                        fileSize="100558"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="685"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WildeMathias_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Künstliche Intelligenz und Kronacher Lebensart]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kuenstliche-intelligenz-und-kronacher-lebensart/</link>
                <pubDate>Mon, 22 Mar 2021 07:59:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kuenstliche-intelligenz-und-kronacher-lebensart/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Studiengangsleiter für Autonomes Fahren freut sich über den Start am Lucas-Cranach-Campus in Kronach: Schon lange fasziniert Prof. Dr. Georg Arbeiter die Frage, wie Maschinen lernen. </em></p>&#13;
<p>Gerade hat das erste Semester des neuen Master-Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">„Autonomes Fahren“</a> am Kronacher Lucas-Cranach-Campus LCC begonnen. Auch Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-georg-arbeiter.html">Prof. Dr. Georg Arbeiter </a>ist neu. Er ist Professor der Hochschule Coburg und lehrt am LCC. Kronach ist für ihn allerdings längst Heimat geworden: „Wir haben ein Haus gebaut, für Familien ist die Lebensqualität hier einfach sehr gut“, sagt er. „Es ist eine schöne, mittelalterliche Stadt und ich liebe diese Naturnähe und die oberfränkische Lebenskultur.“ Er lacht kurz auf: Auch die kulinarischen Spezialitäten schätze er. „Das habe ich in Stuttgart zum Beispiel echt vermisst.“</p>&#13;
<p>Ursprünglich kommt Arbeiter aus Hof, in Erlangen hat er Mechatronik studiert und in Stuttgart promoviert. „Ich habe mich mit mobiler Robotik beschäftigt, mit Sensordatenverarbeitung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz.“ Das Thema ließ ihn nicht mehr los und er wollte ohnehin zurück in die Region: In Kronach arbeitete er erst bei Continental an kamera-basierten Fahrerassistenzsystemen, danach wechselte er zu Valeo. Der Automobilzulieferer betreibt seit fünf Jahren hier einen Forschungs- und Entwicklungsstandort zum autonomen Fahren. Eines von Arbeiters Themen war, fürs autonome Fahren Daten von Laserscannern nutzbar zu machen.</p>&#13;
<p>Das Problem dabei ist die Menge an Informationen und die unendliche Vielfalt möglicher Konstellationen im Verkehr. „Mit händischem Engineering kann autonomes Fahren nicht realisiert werden. Wir brauchen KI“, sagt der Professor. Das Thema fasziniert ihn seit seiner eigenen Studienzeit; jetzt wird er es im neuen Masterstudiengang vermitteln. Es geht darum, wie Maschinen lernen, Muster zu erkennen – also zum Beispiel Gemeinsamkeiten, die alle Menschen verbinden oder Merkmale, die bei Autos immer gleich sind. Auf diese Weise wird der Algorithmus darauf trainiert, Menschen und Autos zu unterscheiden. Diese Methode des tiefen, mehrschichtigen maschinellen Lernens nutzt künstliche neuronale Netze und wird „Deep Learning“ genannt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die KI unendlich weiterlernt: „Nach aktuellem Stand der Technik geht es darum, ins Fahrzeug ein fertiges System einzubauen, das sicher ist.“</p>&#13;
<p><strong>Modellstadt im Labor</strong></p>&#13;
<p>Im ersten Semester haben die Studierenden die Aufgabe, ein Modellauto zu bauen und zu programmieren. „Unser Studiengang Autonomes Fahren besteht nicht klassisch aus vielen Vorlesungen, sondern wir setzen auf ein praxisorientiertes Studienkonzept, das die Projektarbeit im Zentrum hat.“ Ähnlich wie bereits im Kronacher Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">ZukunftsDesign </a>verstehen sich die Professorinnen und Professoren dabei als Coaches. „Mich reizen diese innovativen Lehrmethoden“, sagt Arbeiter. Wichtiger Teil bei der praktischen Ausrichtung des Studiums ist auch das Labor für künstliche Intelligenz des autonomen Fahrens, das er leitet. In einer Modellstadt können die Studierenden hier ihre programmierten Modellautos testen.</p>&#13;
<p>Grundsätzlich geht es im Studiengang aber nicht nur um Autos, sondern auch um andere autonome Systeme wie Drohnen oder fahrerlose Transportsysteme in der Logistik. Auch KI ist nur eines der Themen, die es für solche Systeme braucht. „Ich freue mich auf den Input der Kolleginnen und Kollegen“, Arbeiter nickt zufrieden: „Darauf, dass wir gemeinsam diesen tollen Studiengang aufbauen.“ Inhaltlich sei bei dem Thema fast alles vorstellbar. „Die Hochschule Coburg hat auch großes Potenzial in der Forschung, und das ist ein riesiges Forschungsgebiet, in dem noch ganz viel kommen wird.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Studiengangsleiter für Autonomes Fahren freut sich über den Start am Lucas-Cranach-Campus in Kronach: Schon lange fasziniert Prof. Dr. Georg Arbeiter die Frage, wie Maschinen lernen. </em></p>&#13;
<p>Gerade hat das erste Semester des neuen Master-Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">„Autonomes Fahren“</a> am Kronacher Lucas-Cranach-Campus LCC begonnen. Auch Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-georg-arbeiter.html">Prof. Dr. Georg Arbeiter </a>ist neu. Er ist Professor der Hochschule Coburg und lehrt am LCC. Kronach ist für ihn allerdings längst Heimat geworden: „Wir haben ein Haus gebaut, für Familien ist die Lebensqualität hier einfach sehr gut“, sagt er. „Es ist eine schöne, mittelalterliche Stadt und ich liebe diese Naturnähe und die oberfränkische Lebenskultur.“ Er lacht kurz auf: Auch die kulinarischen Spezialitäten schätze er. „Das habe ich in Stuttgart zum Beispiel echt vermisst.“</p>&#13;
<p>Ursprünglich kommt Arbeiter aus Hof, in Erlangen hat er Mechatronik studiert und in Stuttgart promoviert. „Ich habe mich mit mobiler Robotik beschäftigt, mit Sensordatenverarbeitung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz.“ Das Thema ließ ihn nicht mehr los und er wollte ohnehin zurück in die Region: In Kronach arbeitete er erst bei Continental an kamera-basierten Fahrerassistenzsystemen, danach wechselte er zu Valeo. Der Automobilzulieferer betreibt seit fünf Jahren hier einen Forschungs- und Entwicklungsstandort zum autonomen Fahren. Eines von Arbeiters Themen war, fürs autonome Fahren Daten von Laserscannern nutzbar zu machen.</p>&#13;
<p>Das Problem dabei ist die Menge an Informationen und die unendliche Vielfalt möglicher Konstellationen im Verkehr. „Mit händischem Engineering kann autonomes Fahren nicht realisiert werden. Wir brauchen KI“, sagt der Professor. Das Thema fasziniert ihn seit seiner eigenen Studienzeit; jetzt wird er es im neuen Masterstudiengang vermitteln. Es geht darum, wie Maschinen lernen, Muster zu erkennen – also zum Beispiel Gemeinsamkeiten, die alle Menschen verbinden oder Merkmale, die bei Autos immer gleich sind. Auf diese Weise wird der Algorithmus darauf trainiert, Menschen und Autos zu unterscheiden. Diese Methode des tiefen, mehrschichtigen maschinellen Lernens nutzt künstliche neuronale Netze und wird „Deep Learning“ genannt. Das bedeutet allerdings nicht, dass die KI unendlich weiterlernt: „Nach aktuellem Stand der Technik geht es darum, ins Fahrzeug ein fertiges System einzubauen, das sicher ist.“</p>&#13;
<p><strong>Modellstadt im Labor</strong></p>&#13;
<p>Im ersten Semester haben die Studierenden die Aufgabe, ein Modellauto zu bauen und zu programmieren. „Unser Studiengang Autonomes Fahren besteht nicht klassisch aus vielen Vorlesungen, sondern wir setzen auf ein praxisorientiertes Studienkonzept, das die Projektarbeit im Zentrum hat.“ Ähnlich wie bereits im Kronacher Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">ZukunftsDesign </a>verstehen sich die Professorinnen und Professoren dabei als Coaches. „Mich reizen diese innovativen Lehrmethoden“, sagt Arbeiter. Wichtiger Teil bei der praktischen Ausrichtung des Studiums ist auch das Labor für künstliche Intelligenz des autonomen Fahrens, das er leitet. In einer Modellstadt können die Studierenden hier ihre programmierten Modellautos testen.</p>&#13;
<p>Grundsätzlich geht es im Studiengang aber nicht nur um Autos, sondern auch um andere autonome Systeme wie Drohnen oder fahrerlose Transportsysteme in der Logistik. Auch KI ist nur eines der Themen, die es für solche Systeme braucht. „Ich freue mich auf den Input der Kolleginnen und Kollegen“, Arbeiter nickt zufrieden: „Darauf, dass wir gemeinsam diesen tollen Studiengang aufbauen.“ Inhaltlich sei bei dem Thema fast alles vorstellbar. „Die Hochschule Coburg hat auch großes Potenzial in der Forschung, und das ist ein riesiges Forschungsgebiet, in dem noch ganz viel kommen wird.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/ArbeiterGeorg-1024x692.jpg"
                        fileSize="96400"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit dem Lucas-Cranach-Campus in die Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-dem-lucas-cranach-campus-in-die-zukunft/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Mar 2021 06:17:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-dem-lucas-cranach-campus-in-die-zukunft/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="TextA"><em>In Kronach wurde Bayerns jüngster Hochschulstandort aus der Taufe gehoben. Der Lucas-Cranach-Campus startet mit dem Masterstudiengang „Autonomes Fahren“ der Hochschule Coburg in die Zukunft.</em><br /> Mit dem Startschuss für das erste Semester des Masterstudiengangs Autonomes Fahren wurde der Kronacher Lucas-Cranach-Campus (LCC) eingeweiht: Der Campus bildet die Hochschulplattform, die gemeinsam von den Hochschulen Coburg und Hof mit akademischen Angeboten bespielt wird. Der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html" target="Autonomes Fahren" rel="noopener">Studiengang Autonomes Fahren</a> wird von der Hochschule Coburg angeboten. Zum Wintersemester 2021/2022 nimmt der Bachelorstudiengang Innovative Gesundheitsversorgung der Hochschule Hof den Lehrbetrieb in Kronach auf.</p>&#13;
<h4>Autonomes Fahren</h4>&#13;
<p>Es geht um Megatrends wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, neue Formen der Mobilität und alles, was irgendwie „autonom“ funktioniert. Dazu gehören Themen wie Sensorik, Konnektivität, lernende Systeme oder der neue Kommunikationsstandard 5G. Das alles findet man nicht nur in Kalifornien. Auch in Kronach gibt es eine ganze Reihe innovativer Unternehmen, ja sogar Weltmarktführer zukunftsweisender Hochtechnologie. Dies komplettiert nun der Hochschulstandort, der sich mit zukunftsträchtigen Themen wie der autonomen Mobilität und dem ganzheitlichen Lebensqualitätsmanagement beschäftigt.<br /> Zur Grundidee des LCC gehört der forschungsbasierte Ideen-, Wissens- und Technologietransfer zwischen qualifizierter Forschung und Lehre einerseits sowie innovativen Unternehmen der Region andererseits. Im Studiengang Autonomes Fahren der Hochschule Coburg nimmt der Automobilzulieferer Valeo, der am Standort Kronach-Neuses das Thema Autonomes Fahren vorantreibt, eine Schlüsselrolle ein. Valeo will hier künftig die Ergebnisse gemeinsamer Forschungsprojekte auf die Straße bringen. Dazu wurde bereits an zwei regionalen Hotspots der Kommunikationsstandard 5G installiert. Doch letztlich erhofft sich das Unternehmen, so Standortleiter Jörg Schrepfer, vom LCC auch entsprechenden Fachkräftenachwuchs.</p>&#13;
<h4>Geschichte und Zukunft in Kronach</h4>&#13;
<p>Die oberfränkische Festungsstadt Kronach ist als Geburtsstadt des Malers Lucas Cranach d.Ä. ein Begriff. Eine pittoreske, von mittelalterlicher Architektur geprägte Stadt im Frankenwald: viel Natur, Kunst und Kultur, viel Historie, Vorzeigeort der Genussregion Oberfranken, eine Stadt mit einer lebendigen Kneipenkultur und hohem Freizeitwert. „Am Lucas-Cranach-Campus verschmelzen Geschichte und Zukunft. Im Flair dieser wunderschönen historischen Stadt wird nun Zukunft gestaltet“, so der Bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler in seinem Grußwort im Rahmen der Eröffnung, die im Zeichen von Corona als Hybrid-Veranstaltung - teils mit Studiogästen, teils mit Video-Schalten - stattfand. Der LCC stehe für den erklärten Willen der Bayerischen Staatsregierung, im Rahmen einer „wissensbasierten Regionalstrategie“ Hochschulen in die Fläche zu bringen, so Sibler.</p>&#13;
<h4>Ein Musterbeispiel</h4>&#13;
<p>Der LCC ist ein Musterbeispiel für den engen Schulterschluss zwischen Hochschulen, Politik, regionaler Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit. „Ein echtes Wir-Projekt, beseelt vom ‚Cranach-Spirit‘“, wie es MdL Jürgen Baumgärtner (CSU), geschäftsführender Vorstand des Lucas-Cranach-Campus Kommunalunternehmens, im Rahmen der Eröffnung formulierte. Landrat Klaus Löffler fügt begeistert an: „Eine ganze Region hat sich hinter dem Thema versammelt. Unser Dank gilt den Menschen in der Region für ihren großen Vertrauensvorschuss zu dieser Thematik.“ Vor mehr als zehn Jahren hatten einige Vordenker, darunter der damalige Präsident der Hochschule Coburg, Prof. Michael Pötzl, sowie der Vorsitzende des Kronacher Industrie- und Handelsgremiums Hans Rebhan mit seinem damaligen Gremiumsgeschäftsführer und heutigem Bürgermeister Jens Korn die Idee der „Hochschulstadt Kronach“ ersonnen. Nachdem der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html" target="Zukunftsdesign" rel="noopener">Masterstudiengang ZukunftsDesign </a>der Hochschule Coburg im Jahr 2016 in Kronach erfolgreich an den Start gegangen war, gab Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zwei Jahre später das „Go“ für den LCC.</p>&#13;
<h4>Stadt wird zum Campus</h4>&#13;
<p>Die Studierenden sollen sich wohl fühlen am neuen LCC. Deshalb haben die Kronacher keinen Campus auf der „grünen Wiese“ gebaut, sondern nutzen vorhandene Gebäude oder Leerstand inmitten des Zentrums. „Unsere ganze Stadt wird ein lebendiger Campus“, erklärt Jürgen Baumgärtner, der sich weitreichende Wachstumsimpulse für die Region verspricht. Zunächst sollen mit den beiden Studiengängen Autonomes Fahren und Innovative Gesundheitsversorgung in den nächsten Jahren 280 Studierende in die Festungsstadt kommen. Das Studienangebot soll sukzessive mit Zukunftsthemen ausgebaut werden. Um den neuen Hochschulstandort Kronach zusätzlich zu stärken, ist außerdem eine Verlagerung von 600 Studienplätzen der Finanzhochschule Herrsching nach Kronach geplant.</p>&#13;
<h4 class="TextA">Virtuelle Eröffnung des LCC</h4>&#13;
<p>Während der virtuellen Kick-off-Veranstaltung zum Start des Lucas-Cranach-Campus hatten sich Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft vor Ort und per Video-Schalte eingefunden. Zu den Talkgästen von Moderator Dr. Markus Neufeld vor Ort in Kronach gehörten MdL Jürgen Baumgärtner, geschäftsführender Vorstand des Lucas-Cranach-Campus Kommunalunternehmen; Angela Hofmann, Erste Bürgermeisterin der Stadt Kronach; Klaus Löffler, Landrat des Landkreises Kronach; Hans Rebhan, Vizepräsident der IHK für Oberfranken Bayreuth sowie Annemarie Treuner, Unternehmerin und Absolventin des Masterstudiengangs ZukunftsDesign. Per Video-Schalte übermittelten Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst; Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Oberfranken sowie Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg und Professor Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof, neben zahlreichen Vertretern der regionalen Wirtschaft, ihre Grußworte.</p>&#13;
<p>Das Online-Event wurde von der Innovations- und Vernetzungungsplattform Creapolis der Hochschule Coburg technisch umgesetzt und live auf den Social Media Kanälen übertragen. Die virtuelle Eröffnung ist weiterhin auf <a href="https://youtu.be/SeYzaAnAs8U " target="Youtube" rel="noopener">Youtube</a> verfügbar unter "Semesterstart Lucas-Cranach-Campus“.</p>&#13;
<p class="TextA">&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="TextA"><em>In Kronach wurde Bayerns jüngster Hochschulstandort aus der Taufe gehoben. Der Lucas-Cranach-Campus startet mit dem Masterstudiengang „Autonomes Fahren“ der Hochschule Coburg in die Zukunft.</em><br /> Mit dem Startschuss für das erste Semester des Masterstudiengangs Autonomes Fahren wurde der Kronacher Lucas-Cranach-Campus (LCC) eingeweiht: Der Campus bildet die Hochschulplattform, die gemeinsam von den Hochschulen Coburg und Hof mit akademischen Angeboten bespielt wird. Der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html" target="Autonomes Fahren" rel="noopener">Studiengang Autonomes Fahren</a> wird von der Hochschule Coburg angeboten. Zum Wintersemester 2021/2022 nimmt der Bachelorstudiengang Innovative Gesundheitsversorgung der Hochschule Hof den Lehrbetrieb in Kronach auf.</p>&#13;
<h4>Autonomes Fahren</h4>&#13;
<p>Es geht um Megatrends wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, neue Formen der Mobilität und alles, was irgendwie „autonom“ funktioniert. Dazu gehören Themen wie Sensorik, Konnektivität, lernende Systeme oder der neue Kommunikationsstandard 5G. Das alles findet man nicht nur in Kalifornien. Auch in Kronach gibt es eine ganze Reihe innovativer Unternehmen, ja sogar Weltmarktführer zukunftsweisender Hochtechnologie. Dies komplettiert nun der Hochschulstandort, der sich mit zukunftsträchtigen Themen wie der autonomen Mobilität und dem ganzheitlichen Lebensqualitätsmanagement beschäftigt.<br /> Zur Grundidee des LCC gehört der forschungsbasierte Ideen-, Wissens- und Technologietransfer zwischen qualifizierter Forschung und Lehre einerseits sowie innovativen Unternehmen der Region andererseits. Im Studiengang Autonomes Fahren der Hochschule Coburg nimmt der Automobilzulieferer Valeo, der am Standort Kronach-Neuses das Thema Autonomes Fahren vorantreibt, eine Schlüsselrolle ein. Valeo will hier künftig die Ergebnisse gemeinsamer Forschungsprojekte auf die Straße bringen. Dazu wurde bereits an zwei regionalen Hotspots der Kommunikationsstandard 5G installiert. Doch letztlich erhofft sich das Unternehmen, so Standortleiter Jörg Schrepfer, vom LCC auch entsprechenden Fachkräftenachwuchs.</p>&#13;
<h4>Geschichte und Zukunft in Kronach</h4>&#13;
<p>Die oberfränkische Festungsstadt Kronach ist als Geburtsstadt des Malers Lucas Cranach d.Ä. ein Begriff. Eine pittoreske, von mittelalterlicher Architektur geprägte Stadt im Frankenwald: viel Natur, Kunst und Kultur, viel Historie, Vorzeigeort der Genussregion Oberfranken, eine Stadt mit einer lebendigen Kneipenkultur und hohem Freizeitwert. „Am Lucas-Cranach-Campus verschmelzen Geschichte und Zukunft. Im Flair dieser wunderschönen historischen Stadt wird nun Zukunft gestaltet“, so der Bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler in seinem Grußwort im Rahmen der Eröffnung, die im Zeichen von Corona als Hybrid-Veranstaltung - teils mit Studiogästen, teils mit Video-Schalten - stattfand. Der LCC stehe für den erklärten Willen der Bayerischen Staatsregierung, im Rahmen einer „wissensbasierten Regionalstrategie“ Hochschulen in die Fläche zu bringen, so Sibler.</p>&#13;
<h4>Ein Musterbeispiel</h4>&#13;
<p>Der LCC ist ein Musterbeispiel für den engen Schulterschluss zwischen Hochschulen, Politik, regionaler Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit. „Ein echtes Wir-Projekt, beseelt vom ‚Cranach-Spirit‘“, wie es MdL Jürgen Baumgärtner (CSU), geschäftsführender Vorstand des Lucas-Cranach-Campus Kommunalunternehmens, im Rahmen der Eröffnung formulierte. Landrat Klaus Löffler fügt begeistert an: „Eine ganze Region hat sich hinter dem Thema versammelt. Unser Dank gilt den Menschen in der Region für ihren großen Vertrauensvorschuss zu dieser Thematik.“ Vor mehr als zehn Jahren hatten einige Vordenker, darunter der damalige Präsident der Hochschule Coburg, Prof. Michael Pötzl, sowie der Vorsitzende des Kronacher Industrie- und Handelsgremiums Hans Rebhan mit seinem damaligen Gremiumsgeschäftsführer und heutigem Bürgermeister Jens Korn die Idee der „Hochschulstadt Kronach“ ersonnen. Nachdem der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html" target="Zukunftsdesign" rel="noopener">Masterstudiengang ZukunftsDesign </a>der Hochschule Coburg im Jahr 2016 in Kronach erfolgreich an den Start gegangen war, gab Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zwei Jahre später das „Go“ für den LCC.</p>&#13;
<h4>Stadt wird zum Campus</h4>&#13;
<p>Die Studierenden sollen sich wohl fühlen am neuen LCC. Deshalb haben die Kronacher keinen Campus auf der „grünen Wiese“ gebaut, sondern nutzen vorhandene Gebäude oder Leerstand inmitten des Zentrums. „Unsere ganze Stadt wird ein lebendiger Campus“, erklärt Jürgen Baumgärtner, der sich weitreichende Wachstumsimpulse für die Region verspricht. Zunächst sollen mit den beiden Studiengängen Autonomes Fahren und Innovative Gesundheitsversorgung in den nächsten Jahren 280 Studierende in die Festungsstadt kommen. Das Studienangebot soll sukzessive mit Zukunftsthemen ausgebaut werden. Um den neuen Hochschulstandort Kronach zusätzlich zu stärken, ist außerdem eine Verlagerung von 600 Studienplätzen der Finanzhochschule Herrsching nach Kronach geplant.</p>&#13;
<h4 class="TextA">Virtuelle Eröffnung des LCC</h4>&#13;
<p>Während der virtuellen Kick-off-Veranstaltung zum Start des Lucas-Cranach-Campus hatten sich Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft vor Ort und per Video-Schalte eingefunden. Zu den Talkgästen von Moderator Dr. Markus Neufeld vor Ort in Kronach gehörten MdL Jürgen Baumgärtner, geschäftsführender Vorstand des Lucas-Cranach-Campus Kommunalunternehmen; Angela Hofmann, Erste Bürgermeisterin der Stadt Kronach; Klaus Löffler, Landrat des Landkreises Kronach; Hans Rebhan, Vizepräsident der IHK für Oberfranken Bayreuth sowie Annemarie Treuner, Unternehmerin und Absolventin des Masterstudiengangs ZukunftsDesign. Per Video-Schalte übermittelten Bernd Sibler, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst; Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Oberfranken sowie Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg und Professor Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof, neben zahlreichen Vertretern der regionalen Wirtschaft, ihre Grußworte.</p>&#13;
<p>Das Online-Event wurde von der Innovations- und Vernetzungungsplattform Creapolis der Hochschule Coburg technisch umgesetzt und live auf den Social Media Kanälen übertragen. Die virtuelle Eröffnung ist weiterhin auf <a href="https://youtu.be/SeYzaAnAs8U " target="Youtube" rel="noopener">Youtube</a> verfügbar unter "Semesterstart Lucas-Cranach-Campus“.</p>&#13;
<p class="TextA">&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/50-Loeffler_Rebhan_Treuner_Baumgaertner_Hofmann-1024x683.jpg"
                        fileSize="160151"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Professor für Bauingenieurwesen an der Fakultät Design]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-professor-fuer-bauingenieurwesen-an-der-fakultaet-design/</link>
                <pubDate>Fri, 12 Mar 2021 06:54:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-professor-fuer-bauingenieurwesen-an-der-fakultaet-design/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>„Man muss über den Tellerrand schauen“, das ist ein Credo von Prof. Dr. Andreas Weiß. Zum Sommersemester 2021 wird er als Professor für <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen.html" target="Bauingenieurwesen" rel="noopener">Bauingenieurwesen </a>an die Hochschule Coburg berufen.</em><br /> „Ich kann an keinem Gewässer einfach so vorbeigehen“, lacht Professor Weiß. „Wenn ich sehe, da ist etwas gemacht worden, muss ich einfach hin und mir das genau anschauen.“ Seine Spezialgebiete sind Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik. Er freut sich schon darauf, mit den Studierenden in Coburg zu arbeiten: “Es ist toll, dass wir im Wasserbaulabor an der Hochschule viele Phänomene zeigen und erklären können.“ Außerdem findet er den Einsatz von EDV-Modellen und Simulationen für das Studium wichtig. Sobald die Studierenden die theoretischen Grundlagen beherrschen, sollten sie ins Gelände gehen, wo sie auch im Beruf zu tun haben werden: „In und um Coburg ist viel Wasser, das man aktiv erleben und beobachten kann. Dabei lernt man am Meisten.“</p>&#13;
<h4>Interdisziplinär und praxisorientiert</h4>&#13;
<p>Während seines Studiums in Kassel hat Andreas Weiß verschiedene Schwerpunkte belegt. Vor allem Wasserbau und auch Umweltrecht: „Ich war damals bereits der Meinung, dass rechtliche Grundlagen in Planungsprozessen wichtig sind. Planung und Recht gehen heute Hand in Hand.“ Nach der Promotion kam die Praxis: „Ich muss doch wissen, ob das, was ich selbst geplant habe, auch funktioniert“, sagt er lächelnd. In einem mittelständischen Ingenieurbüro in Baden-Württemberg plant und realisiert er seit über zehn Jahren Projekte in den Bereichen Wasserbau und Wasserwirtschaft, vor allem auf den Gebieten Hochwasserschutz und Gewässerrevitalisierung. Klar, dass er auch hier von der Planung am Computer bis hin zur Bauleitung gerne selbst dabei ist. Auch in seiner Lehrtätigkeit, unter anderem an der Universität Kassel, hat er immer darauf Wert gelegt, den Studierenden die Erfahrungen aus der Praxis nahezubringen. „Auf einer Baustelle gibt es oft stressige Situationen, dann muss man wissen, wie man reagiert und lösungsorientiert kommuniziert.“</p>&#13;
<h4>„Wasser ist Leben“</h4>&#13;
<p>Andreas Weiß findet, man muss Wasser einfach ausprobieren: „Wenn ich in einem Gewässer stehe, ist für mich spannend die Fließgeschwindigkeit zu spüren, der Geruch, die Natur insgesamt zu erleben und als Ökosystem zu begreifen.“ Dass er in der Arbeitsgruppe für Gewässerrevitalisierung in Baden-Württemberg mitarbeitet, zeigt, wie sehr das Thema ihn beschäftigt: „Wasser ist Leben, im Positiven, wie im Negativen. Starkregen führt zu Hochwasser und wenig Regen zu Dürre.“ Daher sollten die Menschen bewusster im Umgang mit Wasser sein. „Es ist Fakt, dass das Klima sich ändert, das sieht man direkt an den Gewässern. Es ist absolut zukunftsentscheidend, wie wir damit umgehen.“</p>&#13;
<h4>Ausgleich durch Musik</h4>&#13;
<p>Da ein Spaziergang in der Natur für ihn nie eine richtige Auszeit vom Beruf bedeutet, hat er ein anderes Hobby: „Ich mag Musik und spiele auch selbst einige Instrumente. Das ist ein schöner Ausgleich.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Man muss über den Tellerrand schauen“, das ist ein Credo von Prof. Dr. Andreas Weiß. Zum Sommersemester 2021 wird er als Professor für <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/bauingenieurwesen-allgemeines-bauingenieurwesen.html" target="Bauingenieurwesen" rel="noopener">Bauingenieurwesen </a>an die Hochschule Coburg berufen.</em><br /> „Ich kann an keinem Gewässer einfach so vorbeigehen“, lacht Professor Weiß. „Wenn ich sehe, da ist etwas gemacht worden, muss ich einfach hin und mir das genau anschauen.“ Seine Spezialgebiete sind Wasserbau, Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik. Er freut sich schon darauf, mit den Studierenden in Coburg zu arbeiten: “Es ist toll, dass wir im Wasserbaulabor an der Hochschule viele Phänomene zeigen und erklären können.“ Außerdem findet er den Einsatz von EDV-Modellen und Simulationen für das Studium wichtig. Sobald die Studierenden die theoretischen Grundlagen beherrschen, sollten sie ins Gelände gehen, wo sie auch im Beruf zu tun haben werden: „In und um Coburg ist viel Wasser, das man aktiv erleben und beobachten kann. Dabei lernt man am Meisten.“</p>&#13;
<h4>Interdisziplinär und praxisorientiert</h4>&#13;
<p>Während seines Studiums in Kassel hat Andreas Weiß verschiedene Schwerpunkte belegt. Vor allem Wasserbau und auch Umweltrecht: „Ich war damals bereits der Meinung, dass rechtliche Grundlagen in Planungsprozessen wichtig sind. Planung und Recht gehen heute Hand in Hand.“ Nach der Promotion kam die Praxis: „Ich muss doch wissen, ob das, was ich selbst geplant habe, auch funktioniert“, sagt er lächelnd. In einem mittelständischen Ingenieurbüro in Baden-Württemberg plant und realisiert er seit über zehn Jahren Projekte in den Bereichen Wasserbau und Wasserwirtschaft, vor allem auf den Gebieten Hochwasserschutz und Gewässerrevitalisierung. Klar, dass er auch hier von der Planung am Computer bis hin zur Bauleitung gerne selbst dabei ist. Auch in seiner Lehrtätigkeit, unter anderem an der Universität Kassel, hat er immer darauf Wert gelegt, den Studierenden die Erfahrungen aus der Praxis nahezubringen. „Auf einer Baustelle gibt es oft stressige Situationen, dann muss man wissen, wie man reagiert und lösungsorientiert kommuniziert.“</p>&#13;
<h4>„Wasser ist Leben“</h4>&#13;
<p>Andreas Weiß findet, man muss Wasser einfach ausprobieren: „Wenn ich in einem Gewässer stehe, ist für mich spannend die Fließgeschwindigkeit zu spüren, der Geruch, die Natur insgesamt zu erleben und als Ökosystem zu begreifen.“ Dass er in der Arbeitsgruppe für Gewässerrevitalisierung in Baden-Württemberg mitarbeitet, zeigt, wie sehr das Thema ihn beschäftigt: „Wasser ist Leben, im Positiven, wie im Negativen. Starkregen führt zu Hochwasser und wenig Regen zu Dürre.“ Daher sollten die Menschen bewusster im Umgang mit Wasser sein. „Es ist Fakt, dass das Klima sich ändert, das sieht man direkt an den Gewässern. Es ist absolut zukunftsentscheidend, wie wir damit umgehen.“</p>&#13;
<h4>Ausgleich durch Musik</h4>&#13;
<p>Da ein Spaziergang in der Natur für ihn nie eine richtige Auszeit vom Beruf bedeutet, hat er ein anderes Hobby: „Ich mag Musik und spiele auch selbst einige Instrumente. Das ist ein schöner Ausgleich.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WeissAndreas-1024x692.jpg"
                        fileSize="99617"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studie: Coronaschutz im Klassenzimmer]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studie-coronaschutz-im-klassenzimmer/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Mar 2021 13:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studie-coronaschutz-im-klassenzimmer/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Coburger Forscher haben untersucht, wie gut Trennwände und Lüftungsanlagen in geschlossenen Räumen gegen das Coronavirus schützen. Ergebnis: Mit dieser Ausstattung wäre wieder ein vergleichsweise normaler Schulunterricht möglich. </em></p>&#13;
<p>Kinder hocken beim Homeschooling am Küchentisch, an besseren Tagen sitzen sie mit Maske beim „geteilten“ Unterricht im halbleeren Klassenzimmer: Schule ist eines der großen Reizthemen der Pandemie. Aber was will man machen? Seit Monaten wird darüber diskutiert. Diskutiert wird vor allem, wie verhindert werden kann, dass Klassenkameraden sich gegenseitig und später vielleicht andere anstecken – jetzt weist eine Studie der Hochschule Coburg nach, dass Trennwände in Kombination mit Absauganlagen Infektionen mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindern. Masken müssten die Kinder in einem so ausgestatteten Klassenzimmer nur tragen, wenn sie ihren Platz verlassen.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-philipp-epple.html">Prof. Dr. Philipp Epple</a>, Leiter des Labors für Strömungsmechanik der Hochschule Coburg, und Ass. Prof. (Split) Dr. Peter Dahlem, Chefarzt der Kinderklinik am REGIOMED-Klinikum Coburg, stellen die Studie gemeinsam vor. Beide in ihren Büros, beide sprechen in die Kameras ihrer Computer. „Wir haben die typische Sitzanordnung in einem Unterrichtsraum simuliert“, sagt Epple und startet eine Filmaufnahme: Zu sehen ist ein Raum mit einer Tafel, davor mehrere Reihen Schreibpulte. „Das ist Teil eines Hörsaals in der Fakultät Maschinenbau.“ Bis zu sechs Plätze wurden in verschiedenen Versuchen belegt. Von den Bänken aus schauen lebensechte Gummiköpfe in Richtung Tafel. Ihr Hals ist über einen Schlauch mit einer Nebelmaschine verbunden, aus den Mündern quillt Disconebel. Er demonstriert, wie sich Aerosole im Raum verteilen.</p>&#13;
<p>„Um die Luftströmung besser sichtbar zu machen, wird der Nebel mit einem grünen Linienlaser angestrahlt.“ Epple spult ein wenig vor: „Besonders eindrucksvoll zeigt sich das in den Nachtaufnahmen.“ Leuchtendes Grün sprüht jetzt aus einem Gummikopf gegen das Folienfenster einer Aufstellwand, es steigt nach oben, schwappt aber nicht über die Kante, sondern fällt in einer halbkreisförmigen Bewegung zurück. Der Effekt ist unabhängig davon, ob eine Maske getragen wird. „Auch ohne Absaugung erzielen Trennwände eine große Schutzwirkung, die besser als das Tragen des Mund-Nasenschutzes ist.“ Zumindest für eine gewisse Zeit, das sei wie bei den Masken: Irgendwann muss im Raum ein Luftwechsel stattfinden.</p>&#13;
<p>Im Film mit der Versuchsanordnung laufen Epples wissenschaftliche Mitarbeiter Michael Steppert und Michael Florschütz durchs Bild und verändern immer wieder die Szenerie: „Wir haben Tests mit Trennwänden links und rechts gemacht, dann zusätzlich mit einer Trennwand vorn, so dass sich eine U-Form ergibt, mit einer Umlenkleiste und mit Absauganlage.“ Epple spult wieder ein Stück: Peter Dahlem taucht am linken Bildschirmrand auf, geht zu einem der Plastikköpfe und nimmt diesem die Maske ab. Der Nebel sprudelt nun intensiver.</p>&#13;
<p><strong>Im Vergleich: Mund-Nasenschutz und Trennwand</strong></p>&#13;
<p>„Der Mund-Nasenschutz gilt als Spritzschutz vor größeren Aerosoltröpfchen“, sagt Dahlem. „Aber auch vor den flüchtigeren, kleineren virusbeladenen Aerosolpartikeln soll er schützen.“ Bei Kindern mit ihren meist schlecht sitzenden Alltagsmasken sei diese mechanische Barriere weniger zuverlässig als transparente Trennwände. „Das konnten wir eindeutig nachweisen.“ Hinzu kommt, dass Unterricht mit Trennwänden - aber ohne Maske - ein normales kindgerechtes Lernen wieder möglich macht: „Wir Kinderärzte wissen: Wenn ein Kind sich entwickeln soll, braucht es unbedingt die Mimik.“ Als Vater von zwei schulpflichtigen Jungs betrifft Dahlem das Thema auch persönlich. Im Sommer vergangenen Jahres fragte ihn die Schulleitung, was er von Trennwänden als Schutz im Klassenzimmer hält. Fast zeitgleich las er in der Zeitung, dass die Hochschule Coburg Strömungsmessungen zur Aerosolausbreitung untersucht. Also nahm er Kontakt zu Epple auf.</p>&#13;
<p>Jetzt spricht er darüber, wie die Viren sich an Aerosole haften. Es sind sehr flüchtige Schwebeteilchen in einer Größe von wenigen Mikro- und Nanometer. Disconebel simuliert exakt diesen Partikelbereich. Durch Konzentrationsmessungen der Partikel im nachgebauten Unterrichtsraum wiesen die Forscher nach, dass Absauganlagen in Kombination mit Trennwänden die Aerosolausbreitung sicher verhindern. „Natürlich kann niemand garantieren, dass sich keiner ansteckt“, sagt Epple, „Kinder kippeln mit dem Stuhl, tuscheln ohne Maske hinter der Trennwand oder an der Bushaltestelle oder sonst wo. Absolute Sicherheit gibt es nicht. Aber die Konzentration der virusbeladenen Aerosole mit unserer Methode im Unterrichtsraum ist sehr gering.“</p>&#13;
<p>Die Forscher raten dazu, diese Systeme in Schulen einzusetzen. „Wir haben uns von einer Firma ein Angebot machen lassen: Absaugung und Trennwände für ein Klassenzimmer mit 20 Plätzen würden etwa 3500 Euro kosten. Allerdings“, räumt der Professor ein, „ohne Montage. Das kann stark variieren. Vieles kann man selber machen, oder vielerorts übernimmt es der Hausmeister und dann wird es noch günstiger.“</p>&#13;
<p>Eine wissenschaftliche Publikation über die Studie hat das Magazin German Medical Science <a href="https://www.egms.de/static/pdf/journals/dgkh/2021-16/dgkh000380.pdf">hier</a> veröffentlicht.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Coburger Forscher haben untersucht, wie gut Trennwände und Lüftungsanlagen in geschlossenen Räumen gegen das Coronavirus schützen. Ergebnis: Mit dieser Ausstattung wäre wieder ein vergleichsweise normaler Schulunterricht möglich. </em></p>&#13;
<p>Kinder hocken beim Homeschooling am Küchentisch, an besseren Tagen sitzen sie mit Maske beim „geteilten“ Unterricht im halbleeren Klassenzimmer: Schule ist eines der großen Reizthemen der Pandemie. Aber was will man machen? Seit Monaten wird darüber diskutiert. Diskutiert wird vor allem, wie verhindert werden kann, dass Klassenkameraden sich gegenseitig und später vielleicht andere anstecken – jetzt weist eine Studie der Hochschule Coburg nach, dass Trennwände in Kombination mit Absauganlagen Infektionen mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindern. Masken müssten die Kinder in einem so ausgestatteten Klassenzimmer nur tragen, wenn sie ihren Platz verlassen.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-philipp-epple.html">Prof. Dr. Philipp Epple</a>, Leiter des Labors für Strömungsmechanik der Hochschule Coburg, und Ass. Prof. (Split) Dr. Peter Dahlem, Chefarzt der Kinderklinik am REGIOMED-Klinikum Coburg, stellen die Studie gemeinsam vor. Beide in ihren Büros, beide sprechen in die Kameras ihrer Computer. „Wir haben die typische Sitzanordnung in einem Unterrichtsraum simuliert“, sagt Epple und startet eine Filmaufnahme: Zu sehen ist ein Raum mit einer Tafel, davor mehrere Reihen Schreibpulte. „Das ist Teil eines Hörsaals in der Fakultät Maschinenbau.“ Bis zu sechs Plätze wurden in verschiedenen Versuchen belegt. Von den Bänken aus schauen lebensechte Gummiköpfe in Richtung Tafel. Ihr Hals ist über einen Schlauch mit einer Nebelmaschine verbunden, aus den Mündern quillt Disconebel. Er demonstriert, wie sich Aerosole im Raum verteilen.</p>&#13;
<p>„Um die Luftströmung besser sichtbar zu machen, wird der Nebel mit einem grünen Linienlaser angestrahlt.“ Epple spult ein wenig vor: „Besonders eindrucksvoll zeigt sich das in den Nachtaufnahmen.“ Leuchtendes Grün sprüht jetzt aus einem Gummikopf gegen das Folienfenster einer Aufstellwand, es steigt nach oben, schwappt aber nicht über die Kante, sondern fällt in einer halbkreisförmigen Bewegung zurück. Der Effekt ist unabhängig davon, ob eine Maske getragen wird. „Auch ohne Absaugung erzielen Trennwände eine große Schutzwirkung, die besser als das Tragen des Mund-Nasenschutzes ist.“ Zumindest für eine gewisse Zeit, das sei wie bei den Masken: Irgendwann muss im Raum ein Luftwechsel stattfinden.</p>&#13;
<p>Im Film mit der Versuchsanordnung laufen Epples wissenschaftliche Mitarbeiter Michael Steppert und Michael Florschütz durchs Bild und verändern immer wieder die Szenerie: „Wir haben Tests mit Trennwänden links und rechts gemacht, dann zusätzlich mit einer Trennwand vorn, so dass sich eine U-Form ergibt, mit einer Umlenkleiste und mit Absauganlage.“ Epple spult wieder ein Stück: Peter Dahlem taucht am linken Bildschirmrand auf, geht zu einem der Plastikköpfe und nimmt diesem die Maske ab. Der Nebel sprudelt nun intensiver.</p>&#13;
<p><strong>Im Vergleich: Mund-Nasenschutz und Trennwand</strong></p>&#13;
<p>„Der Mund-Nasenschutz gilt als Spritzschutz vor größeren Aerosoltröpfchen“, sagt Dahlem. „Aber auch vor den flüchtigeren, kleineren virusbeladenen Aerosolpartikeln soll er schützen.“ Bei Kindern mit ihren meist schlecht sitzenden Alltagsmasken sei diese mechanische Barriere weniger zuverlässig als transparente Trennwände. „Das konnten wir eindeutig nachweisen.“ Hinzu kommt, dass Unterricht mit Trennwänden - aber ohne Maske - ein normales kindgerechtes Lernen wieder möglich macht: „Wir Kinderärzte wissen: Wenn ein Kind sich entwickeln soll, braucht es unbedingt die Mimik.“ Als Vater von zwei schulpflichtigen Jungs betrifft Dahlem das Thema auch persönlich. Im Sommer vergangenen Jahres fragte ihn die Schulleitung, was er von Trennwänden als Schutz im Klassenzimmer hält. Fast zeitgleich las er in der Zeitung, dass die Hochschule Coburg Strömungsmessungen zur Aerosolausbreitung untersucht. Also nahm er Kontakt zu Epple auf.</p>&#13;
<p>Jetzt spricht er darüber, wie die Viren sich an Aerosole haften. Es sind sehr flüchtige Schwebeteilchen in einer Größe von wenigen Mikro- und Nanometer. Disconebel simuliert exakt diesen Partikelbereich. Durch Konzentrationsmessungen der Partikel im nachgebauten Unterrichtsraum wiesen die Forscher nach, dass Absauganlagen in Kombination mit Trennwänden die Aerosolausbreitung sicher verhindern. „Natürlich kann niemand garantieren, dass sich keiner ansteckt“, sagt Epple, „Kinder kippeln mit dem Stuhl, tuscheln ohne Maske hinter der Trennwand oder an der Bushaltestelle oder sonst wo. Absolute Sicherheit gibt es nicht. Aber die Konzentration der virusbeladenen Aerosole mit unserer Methode im Unterrichtsraum ist sehr gering.“</p>&#13;
<p>Die Forscher raten dazu, diese Systeme in Schulen einzusetzen. „Wir haben uns von einer Firma ein Angebot machen lassen: Absaugung und Trennwände für ein Klassenzimmer mit 20 Plätzen würden etwa 3500 Euro kosten. Allerdings“, räumt der Professor ein, „ohne Montage. Das kann stark variieren. Vieles kann man selber machen, oder vielerorts übernimmt es der Hausmeister und dann wird es noch günstiger.“</p>&#13;
<p>Eine wissenschaftliche Publikation über die Studie hat das Magazin German Medical Science <a href="https://www.egms.de/static/pdf/journals/dgkh/2021-16/dgkh000380.pdf">hier</a> veröffentlicht.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/48-1Nachtaufnahme-1024x542.jpg"
                        fileSize="57442"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="542"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/48-2ohne_Trennwaende-Florschuetz-1024x542.jpg"
                        fileSize="61832"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="542"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/48-3trenndwand-1024x494.jpg"
                        fileSize="49772"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="494"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/48-4Trennwaende-Dahlem-1024x542.jpg"
                        fileSize="56930"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="542"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/EpplePhilipp-1024x692.jpg"
                        fileSize="114194"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/48-Trennwaende-Dahlem-701x1024.jpg"
                        fileSize="73704"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="701" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[HUK-COBURG und Hochschule gestalten die Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gemeinsam-die-themen-der-zukunft-gestalten-huk-coburg-und-hochschule-coburg-treiben-partnerschaft-voran/</link>
                <pubDate>Tue, 09 Mar 2021 12:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gemeinsam-die-themen-der-zukunft-gestalten-huk-coburg-und-hochschule-coburg-treiben-partnerschaft-voran/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Zukunftsthemen des Versicherungswesens und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses – das haben sich die Hochschule Coburg und die HUK-COBURG gemeinsam zum Ziel gesetzt. Anfang des Jahres wurde die Absichtserklärung dazu unterschrieben. Darin steht auch, dass der Versicherer sein Engagement für den wissenschaftlichen Bereich erweitern wird. Wie diese partnerschaftliche Zusammenarbeit konkret aussehen kann, zeigt eine neu besetzte Versicherungsprofessur. </em></p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-christian-eckert.html" target="Prof. Eckert" rel="noopener">Prof. Dr. Christian Eckert </a>tritt zum Sommersemester 2021 seine neue Professur Versicherungs- und IT-Management an. „Wir freuen uns, dass wir einen so engagierten Kollegen dafür gewinnen konnten“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-mirko-kraft.html" target="Prof. Kraft" rel="noopener">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Versicherungsbetriebslehre an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html" target="Wirtschaftswiss." rel="noopener">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Nach dem Mathematikstudium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat Prof. Eckert am Lehrstuhl für Versicherungswirtschaft und Risikomanagement promoviert. Zu seinen Lehr- und Forschungsschwerpunkten zählen Data Science, Risikomanagement und digitale Transformation im Versicherungsbereich. „Ein wesentlicher Aspekt für die Zukunft ist es, Versicherungen in allen Bereichen kundenfreundlicher zu gestalten“, weiß der Professor.</p>&#13;
<p>Dabei ist Prof. Dr. Christian Eckert kein Unbekannter an der Hochschule Coburg. Bereits in den vergangenen Jahren hat er als Lehrbeauftragter Vorlesungen gehalten: „Für mich ist die Professur an der Hochschule Coburg eine Traumstelle, auch weil man hier mit der HUK-COBURG einen so starken Kooperationspartner hat.“ Zudem sei die Hochschule Coburg in Forschung und Lehre bezüglich Versicherung ein bedeutender Standort in Deutschland. „Ich freue mich sehr, dass ich die Hochschule unterstützen darf, weiterhin so erfolgreich zu sein.“</p>&#13;
<p>Die spannende Forschungsarbeit von Prof. Eckert soll zudem durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin unterstützt werden – mit der Gelegenheit zur Promotion. Daran beteiligt sich die HUK-COBURG zur Hälfte: „Wir leisten hier gerne einen finanziellen Beitrag und sind offen für die Projektierung von weiteren Verbundforschungsvorhaben mit der Hochschule Coburg“, sagt Vorstandsmitglied Sarah Rössler. Großes Interesse habe das erfolgreiche Versicherungsunternehmen vor allem an den Themen Digitalisierung, Big Data, digitale Transformation und Künstliche Intelligenz.&nbsp;<br /> „Mit ihren verschiedenen, auf das Versicherungswesen ausgerichteten Studiengängen und Forschungsprojekten, ist die Hochschule Coburg für uns schon lange ein starker akademischer Partner am Standort Coburg und in Nordbayern “, so Rössler weiter. „Unseren gewinnbringenden Dialog zu Zukunftsthemen der Versicherung werden wir definitiv fortsetzen“, kündigt sie an.</p>&#13;
<h4>Forum V</h4>&#13;
<p>Das geschieht nicht zuletzt im „Forum V“, in das sich die Hochschule Coburg und HUK-COBURG seit Jahren als Gründungsmitglieder und strategische Partner einbringen. „Forum V“ steht für das Nordbayerische Institut für Versicherungswissenschaft und -wirtschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Der gemeinnützige Verein unterstützt als Kompetenznetzwerk in der Region die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Praxis und Politik auf dem Gebiet des Versicherungswesens.&nbsp;<br /> Auch hier wird sich die HUK-COBURG zur Hälfte an einer Stelle für den wissenschaftlichen Nachwuchs beteiligen. Prof. Kraft, als Vorstandsmitglied von Forum V, soll dadurch auch in seinen Netzwerk- und Transferaktivitäten unterstützt werden. „Forum V leistet für den Versicherungsstandort Nordbayern einen wertvollen Beitrag – vor allem hinsichtlich der Standort- und Nachwuchssicherung“, ist sich Sarah Rössler sicher. Das gäbe es so an keinem anderen Versicherungsstandort in Deutschland und wisse man sehr zu schätzen.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Zukunftsthemen des Versicherungswesens und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses – das haben sich die Hochschule Coburg und die HUK-COBURG gemeinsam zum Ziel gesetzt. Anfang des Jahres wurde die Absichtserklärung dazu unterschrieben. Darin steht auch, dass der Versicherer sein Engagement für den wissenschaftlichen Bereich erweitern wird. Wie diese partnerschaftliche Zusammenarbeit konkret aussehen kann, zeigt eine neu besetzte Versicherungsprofessur. </em></p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-christian-eckert.html" target="Prof. Eckert" rel="noopener">Prof. Dr. Christian Eckert </a>tritt zum Sommersemester 2021 seine neue Professur Versicherungs- und IT-Management an. „Wir freuen uns, dass wir einen so engagierten Kollegen dafür gewinnen konnten“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-mirko-kraft.html" target="Prof. Kraft" rel="noopener">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Versicherungsbetriebslehre an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html" target="Wirtschaftswiss." rel="noopener">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Nach dem Mathematikstudium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat Prof. Eckert am Lehrstuhl für Versicherungswirtschaft und Risikomanagement promoviert. Zu seinen Lehr- und Forschungsschwerpunkten zählen Data Science, Risikomanagement und digitale Transformation im Versicherungsbereich. „Ein wesentlicher Aspekt für die Zukunft ist es, Versicherungen in allen Bereichen kundenfreundlicher zu gestalten“, weiß der Professor.</p>&#13;
<p>Dabei ist Prof. Dr. Christian Eckert kein Unbekannter an der Hochschule Coburg. Bereits in den vergangenen Jahren hat er als Lehrbeauftragter Vorlesungen gehalten: „Für mich ist die Professur an der Hochschule Coburg eine Traumstelle, auch weil man hier mit der HUK-COBURG einen so starken Kooperationspartner hat.“ Zudem sei die Hochschule Coburg in Forschung und Lehre bezüglich Versicherung ein bedeutender Standort in Deutschland. „Ich freue mich sehr, dass ich die Hochschule unterstützen darf, weiterhin so erfolgreich zu sein.“</p>&#13;
<p>Die spannende Forschungsarbeit von Prof. Eckert soll zudem durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin unterstützt werden – mit der Gelegenheit zur Promotion. Daran beteiligt sich die HUK-COBURG zur Hälfte: „Wir leisten hier gerne einen finanziellen Beitrag und sind offen für die Projektierung von weiteren Verbundforschungsvorhaben mit der Hochschule Coburg“, sagt Vorstandsmitglied Sarah Rössler. Großes Interesse habe das erfolgreiche Versicherungsunternehmen vor allem an den Themen Digitalisierung, Big Data, digitale Transformation und Künstliche Intelligenz.&nbsp;<br /> „Mit ihren verschiedenen, auf das Versicherungswesen ausgerichteten Studiengängen und Forschungsprojekten, ist die Hochschule Coburg für uns schon lange ein starker akademischer Partner am Standort Coburg und in Nordbayern “, so Rössler weiter. „Unseren gewinnbringenden Dialog zu Zukunftsthemen der Versicherung werden wir definitiv fortsetzen“, kündigt sie an.</p>&#13;
<h4>Forum V</h4>&#13;
<p>Das geschieht nicht zuletzt im „Forum V“, in das sich die Hochschule Coburg und HUK-COBURG seit Jahren als Gründungsmitglieder und strategische Partner einbringen. „Forum V“ steht für das Nordbayerische Institut für Versicherungswissenschaft und -wirtschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Der gemeinnützige Verein unterstützt als Kompetenznetzwerk in der Region die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Praxis und Politik auf dem Gebiet des Versicherungswesens.&nbsp;<br /> Auch hier wird sich die HUK-COBURG zur Hälfte an einer Stelle für den wissenschaftlichen Nachwuchs beteiligen. Prof. Kraft, als Vorstandsmitglied von Forum V, soll dadurch auch in seinen Netzwerk- und Transferaktivitäten unterstützt werden. „Forum V leistet für den Versicherungsstandort Nordbayern einen wertvollen Beitrag – vor allem hinsichtlich der Standort- und Nachwuchssicherung“, ist sich Sarah Rössler sicher. Das gäbe es so an keinem anderen Versicherungsstandort in Deutschland und wisse man sehr zu schätzen.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Summerschool02-1024x682.jpg"
                        fileSize="134655"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Summerschool01-1024x682.jpg"
                        fileSize="134143"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/EckertChristian-1024x681.jpg"
                        fileSize="77445"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/44-Roessler_Sarah_HUK-1024x683.jpg"
                        fileSize="74929"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KraftMirko.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Turbulenter Anfang: AIMS-Studierende in Siena]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/turbulenter-anfang-aims-studierende-in-siena/</link>
                <pubDate>Tue, 09 Mar 2021 06:26:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/turbulenter-anfang-aims-studierende-in-siena/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bella Italia! Die ersten 13 Austauschstudierenden des internationalen Masterprogramms Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) der Hochschule Coburg sind im italienischen Siena angekommen. </em></p>&#13;
<p>Seit etwa zwei Jahren arbeitet das Team des Coburger Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/analytical-instruments-measurement-and-sensor-technology.html">AIMS</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-michael-wick.html">Prof. Dr. Michael Wick</a>, Dr. Inga&nbsp;Emmerling&nbsp;und Andrea Gast, an einer besonderen Kooperation: Gemeinsam mit den Kollegen der Università di Siena um Prof. Dr.&nbsp;Marco Mugnaini wurde ein Konzept entwickelt, das den Austausch von Studierenden umfasst, Lehr- und Forschungsaufenthalte von Professorinnen und Professoren sowie Doktorandinnen und Doktoranden und auch gemeinsame Forschungsprojekte, insbesondere mit dem Coburger&nbsp;Institut für Sensor- und Aktortechnik (<a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-sensor-und-aktortechnik-isat.html">ISAT</a>).&nbsp;</p>&#13;
<p>Erst im Januar hatten Coburgs Hochschulpräsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze </a>und Francesco Frati, Rektor der Università di Siena, den Kooperationsvertrag für das Austauschprogramm unterzeichnet – jetzt sind die ersten Coburger Studierenden in Italien angekommen. Damit das in Coronazeiten möglich wurde, ging es allerdings hinter den Kulissen turbulent zu, wie Katja Zimmer aus der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften berichtet: „Erst hat das Busunternehmen abgesagt, als Italien die Einreisebestimmungen änderte. Als das geklärt war, gab es Probleme mit den Coronatests.“ Sie durften nicht älter als 48 Stunden sein. Getestet wurde am&nbsp;Freitag, die Abreise war am Sonntag – es musste sichergestellt werden, dass die Studierenden die Grenze rechtzeitig erreichten. „Teamassistentin Andrea Gast hat das alles organisiert“, sagt Zimmer. Und nun ist es so weit: 13 AIMS-Studierende starten ihr Austauschsemester in Siena.</p>&#13;
<p>Untergebracht sind sie im Wohnheim. An der Universität nehmen sie an den englischsprachigen Veranstaltungen der Fakultät für Informationstechnologie und mathematische Wissenschaften teil. Ihre Noten, beispielsweise in „Industrial Reliability“ oder „Internet of Things“, meldet die&nbsp;Università direkt an die Hochschule Coburg, wo sie eingetragen werden.</p>&#13;
<p>Ab diesem Jahr sollen nun jedes Sommersemester etwa ein Dutzend Coburger AIMS-Studierende die Möglichkeit eines Austauschsemesters in Italien bekommen. Eine ähnliche Kooperation wie mit Siena besteht bereits mit der University of Shanghai for Science and Technology (USST) in China. Im Masterprogramm&nbsp;Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) kommen die Studierenden aus aller Welt, aber auch das Studium selbst ist international ausgerichtet.&nbsp;</p>&#13;
<p>Studiengangsleiter Prof. Dr. Wick freut sich über den Start der Kooperation: „Siena hat sehr viel zu bieten: eine&nbsp;hervorragende&nbsp;Universität, eine unvergleichliche&nbsp;mittelalterliche Altstadt und ein reiches Angebot an&nbsp;Kultur und&nbsp;Gastronomie, das hoffentlich bald wieder&nbsp;voll genutzt werden kann.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bella Italia! Die ersten 13 Austauschstudierenden des internationalen Masterprogramms Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) der Hochschule Coburg sind im italienischen Siena angekommen. </em></p>&#13;
<p>Seit etwa zwei Jahren arbeitet das Team des Coburger Studiengangs <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/analytical-instruments-measurement-and-sensor-technology.html">AIMS</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-michael-wick.html">Prof. Dr. Michael Wick</a>, Dr. Inga&nbsp;Emmerling&nbsp;und Andrea Gast, an einer besonderen Kooperation: Gemeinsam mit den Kollegen der Università di Siena um Prof. Dr.&nbsp;Marco Mugnaini wurde ein Konzept entwickelt, das den Austausch von Studierenden umfasst, Lehr- und Forschungsaufenthalte von Professorinnen und Professoren sowie Doktorandinnen und Doktoranden und auch gemeinsame Forschungsprojekte, insbesondere mit dem Coburger&nbsp;Institut für Sensor- und Aktortechnik (<a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-sensor-und-aktortechnik-isat.html">ISAT</a>).&nbsp;</p>&#13;
<p>Erst im Januar hatten Coburgs Hochschulpräsidentin <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze </a>und Francesco Frati, Rektor der Università di Siena, den Kooperationsvertrag für das Austauschprogramm unterzeichnet – jetzt sind die ersten Coburger Studierenden in Italien angekommen. Damit das in Coronazeiten möglich wurde, ging es allerdings hinter den Kulissen turbulent zu, wie Katja Zimmer aus der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften berichtet: „Erst hat das Busunternehmen abgesagt, als Italien die Einreisebestimmungen änderte. Als das geklärt war, gab es Probleme mit den Coronatests.“ Sie durften nicht älter als 48 Stunden sein. Getestet wurde am&nbsp;Freitag, die Abreise war am Sonntag – es musste sichergestellt werden, dass die Studierenden die Grenze rechtzeitig erreichten. „Teamassistentin Andrea Gast hat das alles organisiert“, sagt Zimmer. Und nun ist es so weit: 13 AIMS-Studierende starten ihr Austauschsemester in Siena.</p>&#13;
<p>Untergebracht sind sie im Wohnheim. An der Universität nehmen sie an den englischsprachigen Veranstaltungen der Fakultät für Informationstechnologie und mathematische Wissenschaften teil. Ihre Noten, beispielsweise in „Industrial Reliability“ oder „Internet of Things“, meldet die&nbsp;Università direkt an die Hochschule Coburg, wo sie eingetragen werden.</p>&#13;
<p>Ab diesem Jahr sollen nun jedes Sommersemester etwa ein Dutzend Coburger AIMS-Studierende die Möglichkeit eines Austauschsemesters in Italien bekommen. Eine ähnliche Kooperation wie mit Siena besteht bereits mit der University of Shanghai for Science and Technology (USST) in China. Im Masterprogramm&nbsp;Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) kommen die Studierenden aus aller Welt, aber auch das Studium selbst ist international ausgerichtet.&nbsp;</p>&#13;
<p>Studiengangsleiter Prof. Dr. Wick freut sich über den Start der Kooperation: „Siena hat sehr viel zu bieten: eine&nbsp;hervorragende&nbsp;Universität, eine unvergleichliche&nbsp;mittelalterliche Altstadt und ein reiches Angebot an&nbsp;Kultur und&nbsp;Gastronomie, das hoffentlich bald wieder&nbsp;voll genutzt werden kann.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/46-Kooperation_Siena_im_Bus-1024x521.jpg"
                        fileSize="117584"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="521"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/46-Kooperation_Siena_Bus_Gepaeck-1024x768.jpg"
                        fileSize="139368"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die erste Bilanz des Kanzlers]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-erste-bilanz-des-kanzlers/</link>
                <pubDate>Mon, 08 Mar 2021 08:36:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-erste-bilanz-des-kanzlers/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Oktober 2020 trat Dr. Matthias J. Kaiser das Amt als Kanzler der Hochschule Coburg an. Für seine ersten 100 Arbeitstage hatte er sich viel vorgenommen, Grund genug für eine erste Bilanz. </em></p>&#13;
<p>„In den ersten 100 Tagen wollte ich 100 Gespräche führen. Ich habe 400 geführt, das ist zwar übers Ziel hinausgeschossen, aber es war nötig und wichtig.“ So kommentiert Dr. Matthias J. Kaiser seine ersten Schritte im neuen Amt. Dass es Gesprächsbedarf gibt, liegt sicher nicht nur an dem „Neuen“, sondern auch an den Umständen. Seien es die Einschränkungen durch Corona oder die Entwicklungen, die mit dem geplanten Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz einher gehen. &nbsp;</p>&#13;
<p>Das neue Gesetz geht Hand in Hand mit der Hightech-Agenda des Freistaates Bayern. Allgemein sollen Lehre, Forschung und Transfer an Hochschulen gestärkt werden. Hochschulen für angewandte Wissenschaften sollen beispielsweise in forschungsstarken Bereichen ein eigenes Promotionsrecht erhalten. Das Gesetz betrifft jedoch nicht nur Forschung und Lehre, sondern auch das organisatorische Handeln. So wird Hochschulen die Finanzautonomie übertragen. Das eröffnet ihnen einerseits mehr Freiheiten, andererseits aber auch mehr wirtschaftliche oder strategisch-operative Verantwortung: „Wir müssen unternehmerisch denken, dazu werden im Hochschulinnovationsgesetz Vorgaben gemacht. Wir haben neue Ziele und die müssen wir in die Ressourcenplanung mit einbringen“, fasst Kaiser die Herausforderungen zusammen.</p>&#13;
<p><strong>Die Kompassnadel aufs neue Ziel gerichtet</strong></p>&#13;
<p>Gerne vergleicht Kaiser die Hochschule mit einem Schiff, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die „Crew“. „Der Orientierungsanker wird umgesetzt und die Kompassnadel dreht sich damit auch.“ Er selbst sieht sich als: „derjenige, der alles unterhalb der Brücke macht. Auf der Brücke steht die Präsidentin mit der Hochschulleitung.“ Um das neue Ziel anzusteuern, hat er begonnen Prozesse zu optimieren und an kleinen Stellschrauben zu drehen. Dass dies schnell Früchte trägt, freut ihn: „Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten sehr selbstständig, das merke ich daran, dass ich immer weniger Mails im Postfach habe.“ Das Schiff auf Kurs zu halten und das neue Ziel anzupeilen erfordert gemeinsames Handeln. Die Basis stellt der Entwicklungsplan der Hochschule Coburg für die nächsten zehn Jahre dar. Dieser wird aktuell in der Hochschule diskutiert und soll Mitte des Jahres verabschiedet werden. Seinen Zeitplan für das laufende Jahr definiert Kaiser so: „Im ersten Quartal gibt es Umstrukturierungen, im zweiten Prozessoptimierung und eine Verbesserung von Serviceleistungen. Im dritten Quartal wird es Mitarbeitergespräche geben und die Mitarbeiterzufriedenheit soll gestärkt werden. Im letzten Quartal steht Evaluation und Monitoring auf der Agenda.“ Außerdem freut ihn, dass die geplanten Projekte in Kronach, Lichtenfels, Rödental und natürlich dem Prinz Albert Campus in Coburg jetzt Fahrt aufnehmen.</p>&#13;
<p><strong>Hart aber fair</strong></p>&#13;
<p>Neue Strukturen und Prozesse zu schaffen verlangen auch viele Entscheidungen. Hier gilt für Kaiser: „Wie im Leitbild unserer Hochschule verankert ist, steht für mich persönlich der Mensch im Mittelpunkt. Wir müssen hart in den Entscheidungen sein und fair im Umgang miteinander.“ Daher heißt es für ihn immer, das Ziel im Blick behalten und: „Man muss einen kühlen Kopf bewahren und die Menschen mitnehmen. Es ist mein Antrieb, das im Gleichgewicht zu halten.“</p>&#13;
<p>Nach der ersten Bilanz zeigt sich Matthias Kaiser zufrieden und dankbar. Was er sich für die nächsten 100 Tage vorstellt ist: „Ich wünsche mir, dass die Kolleginnen und Kollegen mich weiter auf dem Kurs unterstützen und wir unsere Vertrauensbasis noch weiter stärken.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Oktober 2020 trat Dr. Matthias J. Kaiser das Amt als Kanzler der Hochschule Coburg an. Für seine ersten 100 Arbeitstage hatte er sich viel vorgenommen, Grund genug für eine erste Bilanz. </em></p>&#13;
<p>„In den ersten 100 Tagen wollte ich 100 Gespräche führen. Ich habe 400 geführt, das ist zwar übers Ziel hinausgeschossen, aber es war nötig und wichtig.“ So kommentiert Dr. Matthias J. Kaiser seine ersten Schritte im neuen Amt. Dass es Gesprächsbedarf gibt, liegt sicher nicht nur an dem „Neuen“, sondern auch an den Umständen. Seien es die Einschränkungen durch Corona oder die Entwicklungen, die mit dem geplanten Bayerischen Hochschulinnovationsgesetz einher gehen. &nbsp;</p>&#13;
<p>Das neue Gesetz geht Hand in Hand mit der Hightech-Agenda des Freistaates Bayern. Allgemein sollen Lehre, Forschung und Transfer an Hochschulen gestärkt werden. Hochschulen für angewandte Wissenschaften sollen beispielsweise in forschungsstarken Bereichen ein eigenes Promotionsrecht erhalten. Das Gesetz betrifft jedoch nicht nur Forschung und Lehre, sondern auch das organisatorische Handeln. So wird Hochschulen die Finanzautonomie übertragen. Das eröffnet ihnen einerseits mehr Freiheiten, andererseits aber auch mehr wirtschaftliche oder strategisch-operative Verantwortung: „Wir müssen unternehmerisch denken, dazu werden im Hochschulinnovationsgesetz Vorgaben gemacht. Wir haben neue Ziele und die müssen wir in die Ressourcenplanung mit einbringen“, fasst Kaiser die Herausforderungen zusammen.</p>&#13;
<p><strong>Die Kompassnadel aufs neue Ziel gerichtet</strong></p>&#13;
<p>Gerne vergleicht Kaiser die Hochschule mit einem Schiff, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die „Crew“. „Der Orientierungsanker wird umgesetzt und die Kompassnadel dreht sich damit auch.“ Er selbst sieht sich als: „derjenige, der alles unterhalb der Brücke macht. Auf der Brücke steht die Präsidentin mit der Hochschulleitung.“ Um das neue Ziel anzusteuern, hat er begonnen Prozesse zu optimieren und an kleinen Stellschrauben zu drehen. Dass dies schnell Früchte trägt, freut ihn: „Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten sehr selbstständig, das merke ich daran, dass ich immer weniger Mails im Postfach habe.“ Das Schiff auf Kurs zu halten und das neue Ziel anzupeilen erfordert gemeinsames Handeln. Die Basis stellt der Entwicklungsplan der Hochschule Coburg für die nächsten zehn Jahre dar. Dieser wird aktuell in der Hochschule diskutiert und soll Mitte des Jahres verabschiedet werden. Seinen Zeitplan für das laufende Jahr definiert Kaiser so: „Im ersten Quartal gibt es Umstrukturierungen, im zweiten Prozessoptimierung und eine Verbesserung von Serviceleistungen. Im dritten Quartal wird es Mitarbeitergespräche geben und die Mitarbeiterzufriedenheit soll gestärkt werden. Im letzten Quartal steht Evaluation und Monitoring auf der Agenda.“ Außerdem freut ihn, dass die geplanten Projekte in Kronach, Lichtenfels, Rödental und natürlich dem Prinz Albert Campus in Coburg jetzt Fahrt aufnehmen.</p>&#13;
<p><strong>Hart aber fair</strong></p>&#13;
<p>Neue Strukturen und Prozesse zu schaffen verlangen auch viele Entscheidungen. Hier gilt für Kaiser: „Wie im Leitbild unserer Hochschule verankert ist, steht für mich persönlich der Mensch im Mittelpunkt. Wir müssen hart in den Entscheidungen sein und fair im Umgang miteinander.“ Daher heißt es für ihn immer, das Ziel im Blick behalten und: „Man muss einen kühlen Kopf bewahren und die Menschen mitnehmen. Es ist mein Antrieb, das im Gleichgewicht zu halten.“</p>&#13;
<p>Nach der ersten Bilanz zeigt sich Matthias Kaiser zufrieden und dankbar. Was er sich für die nächsten 100 Tage vorstellt ist: „Ich wünsche mir, dass die Kolleginnen und Kollegen mich weiter auf dem Kurs unterstützen und wir unsere Vertrauensbasis noch weiter stärken.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KaiserMatthias_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Professor für Versicherungs- und IT-Management]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-professor-fuer-versicherungs-und-it-management/</link>
                <pubDate>Wed, 03 Mar 2021 06:16:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-professor-fuer-versicherungs-und-it-management/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em><a href="http://Prof. Dr. Christian Eckert beginnt an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften" target="Prof. Eckert" rel="noopener">Prof. Dr. Christian Eckert </a>tritt zum Sommersemester 2021 seine neue Professur „Versicherungs- und IT-Management“ an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html" target="Fakultät Wirtschaftswissenschaften" rel="noopener">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> an. Dabei ist er kein Unbekannter an der Hochschule Coburg.&nbsp;</em><br /> Bereits in den vergangenen Jahren hat Eckert hier als Lehrbeauftragter Vorlesungen gehalten: „Für mich ist die Professur in Coburg eine Traumstelle, schließlich ist die Hochschule in Forschung und Lehre bezüglich Versicherung ein bedeutender Standort in Deutschland.“</p>&#13;
<h4>„Ich mag Zahlen“</h4>&#13;
<p>„Ich habe eine gewisse Zahlenaffinität, Zahlen und Statistiken haben mich immer begeistert“, gesteht Christian Eckert. Daher lag es für ihn nahe, erst ein Mathematikstudium zu absolvieren. Nach dem Master an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wechselte er dort an den Lehrstuhl für Versicherungswirtschaft und Risikomanagement für die Promotion: „Ich bin an die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät gewechselt, da mir im Mathematikstudium die Anwendung gefehlt hat.“ Allerdings nützt ihm nun umgekehrt in der Lehre ausgerechnet die Mathematik: „Dadurch kann ich den Studierenden sicher manche Modelle besser erklären. Schließlich geht es bei mir um deren praktische Anwendung im Versicherungsbereich.“ Die Praxis ist ihm vertraut, da er nach seiner Promotion bei der Nürnberger Versicherung als Aktuar im Bereich Lebensversicherung und als Venture Capital Manager tätig war. &nbsp;</p>&#13;
<h4><strong>Lehre und Forschung</strong></h4>&#13;
<p>Zu seinen Schwerpunkten in Lehre und Forschung an der Hochschule Coburg zählen Data Science, Risikomanagement und digitale Transformation im Versicherungsbereich. Gerade im Bereich der digitalen Transformation richten sich die Versicherungskonzerne neu aus: „Ein wesentlicher Aspekt für die Zukunft ist, Versicherungen in allen Bereichen kundenfreundlicher zu gestalten“, erklärt Eckert. Dazu zählen beispielsweise kundenfreundlichere Vertriebswege. „Die Versicherungen müssen einen Nutzen aus den digitalen Technologien ziehen, um auf dem Markt weiterhin gut bestehen zu können.“ Sie müssten die internen Prozesse verbessern sowie neue Produkte anbieten. Immer im Hinblick darauf, die Kundenzufriedenheit zu steigern.</p>&#13;
<p>Auch die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) fließen hier mit ein. „KI wird etwas mystifiziert. Der Begriff ist sicher in der Öffentlichkeit angekommen, aber man weiß nicht genau, was dahintersteckt“, sagt Eckert. Daher sieht er es auch als Aufgabe der Unternehmen und der Wissenschaft, in diesem Bereich Aufklärung zu betreiben.</p>&#13;
<h4>Sport als Ausgleich</h4>&#13;
<p>„Wenn ich mal bei einem Problem im Beruf nicht mehr weiterkomme, dann wird mir nach einer Stunde Laufen vieles klarer“, erzählt Christian Eckert, der sich für viele verschiedene Sportarten begeistert. Dass dieses Hobby mit seiner zweijährigen Tochter manchmal zu kurz kommt, macht ihm nichts aus. Außerdem konzentriert er sich nun voll und ganz auf seine neue Herausforderung an der Hochschule Coburg: „Ich freue mich sehr, dass ich die Hochschule unterstützen darf, weiterhin so erfolgreich zu sein.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://Prof. Dr. Christian Eckert beginnt an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften" target="Prof. Eckert" rel="noopener">Prof. Dr. Christian Eckert </a>tritt zum Sommersemester 2021 seine neue Professur „Versicherungs- und IT-Management“ an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften.html" target="Fakultät Wirtschaftswissenschaften" rel="noopener">Fakultät Wirtschaftswissenschaften</a> an. Dabei ist er kein Unbekannter an der Hochschule Coburg.&nbsp;</em><br /> Bereits in den vergangenen Jahren hat Eckert hier als Lehrbeauftragter Vorlesungen gehalten: „Für mich ist die Professur in Coburg eine Traumstelle, schließlich ist die Hochschule in Forschung und Lehre bezüglich Versicherung ein bedeutender Standort in Deutschland.“</p>&#13;
<h4>„Ich mag Zahlen“</h4>&#13;
<p>„Ich habe eine gewisse Zahlenaffinität, Zahlen und Statistiken haben mich immer begeistert“, gesteht Christian Eckert. Daher lag es für ihn nahe, erst ein Mathematikstudium zu absolvieren. Nach dem Master an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wechselte er dort an den Lehrstuhl für Versicherungswirtschaft und Risikomanagement für die Promotion: „Ich bin an die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät gewechselt, da mir im Mathematikstudium die Anwendung gefehlt hat.“ Allerdings nützt ihm nun umgekehrt in der Lehre ausgerechnet die Mathematik: „Dadurch kann ich den Studierenden sicher manche Modelle besser erklären. Schließlich geht es bei mir um deren praktische Anwendung im Versicherungsbereich.“ Die Praxis ist ihm vertraut, da er nach seiner Promotion bei der Nürnberger Versicherung als Aktuar im Bereich Lebensversicherung und als Venture Capital Manager tätig war. &nbsp;</p>&#13;
<h4><strong>Lehre und Forschung</strong></h4>&#13;
<p>Zu seinen Schwerpunkten in Lehre und Forschung an der Hochschule Coburg zählen Data Science, Risikomanagement und digitale Transformation im Versicherungsbereich. Gerade im Bereich der digitalen Transformation richten sich die Versicherungskonzerne neu aus: „Ein wesentlicher Aspekt für die Zukunft ist, Versicherungen in allen Bereichen kundenfreundlicher zu gestalten“, erklärt Eckert. Dazu zählen beispielsweise kundenfreundlichere Vertriebswege. „Die Versicherungen müssen einen Nutzen aus den digitalen Technologien ziehen, um auf dem Markt weiterhin gut bestehen zu können.“ Sie müssten die internen Prozesse verbessern sowie neue Produkte anbieten. Immer im Hinblick darauf, die Kundenzufriedenheit zu steigern.</p>&#13;
<p>Auch die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) fließen hier mit ein. „KI wird etwas mystifiziert. Der Begriff ist sicher in der Öffentlichkeit angekommen, aber man weiß nicht genau, was dahintersteckt“, sagt Eckert. Daher sieht er es auch als Aufgabe der Unternehmen und der Wissenschaft, in diesem Bereich Aufklärung zu betreiben.</p>&#13;
<h4>Sport als Ausgleich</h4>&#13;
<p>„Wenn ich mal bei einem Problem im Beruf nicht mehr weiterkomme, dann wird mir nach einer Stunde Laufen vieles klarer“, erzählt Christian Eckert, der sich für viele verschiedene Sportarten begeistert. Dass dieses Hobby mit seiner zweijährigen Tochter manchmal zu kurz kommt, macht ihm nichts aus. Außerdem konzentriert er sich nun voll und ganz auf seine neue Herausforderung an der Hochschule Coburg: „Ich freue mich sehr, dass ich die Hochschule unterstützen darf, weiterhin so erfolgreich zu sein.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/42-Prof.Eckert-1024x517.jpg"
                        fileSize="60070"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="517"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zukunftswerkstatt zum Prinz-Albert-Campus startet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunftswerkstatt-zum-prinz-albert-campus-startet/</link>
                <pubDate>Mon, 01 Mar 2021 12:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zukunftswerkstatt-zum-prinz-albert-campus-startet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gemeinsam mit Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig informierten Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und das Team CREAPOLIS am Freitag darüber, wie Öffentlichkeit und Hochschulangehörige Ideen zum geplanten Prinz-Albert-Campus einbringen können.</em></p>&#13;
<p>Eine neue Fakultät „Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften“ soll entstehen, im KI-Wettbewerb der Staatsregierung war die Hochschule Coburg erfolgreich und allein im Rahmen der HighTech-Agenda des Freistaates bekommt Coburg 16 weitere Professuren: Die Hochschule wächst expotenziell. „Wir haben einen enormen Flächenbedarf“, erklärte Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze am Freitag im Gespräch mit Pressevertretern auf dem früheren Coburger Schlachthof. Hier und am alten Coburger Güterbahnhof soll der Prinz-Albert-Campus entstehen. Im März startet die Hochschule eine „Zukunftswerkstatt“, um für diese Entwicklung das Wissen, die Ideen und die Bedürfnisse aller Beteiligten abzufragen.</p>&#13;
<p><strong>Stadt Coburg wünscht junges, kreatives Quartier</strong></p>&#13;
<p>Oberbürgermeister Dominik Sauerteig sagte: „Wir freuen uns als Stadt, dass die Hochschule das gesamte Güterbahnhofsareal bis zum Globe entwickeln will.“ Er wies auf die Konkurrenz zu anderen Hochschulstandorten in Bayern hin und hob hervor, welche Chance es für Coburg ist, das frühere Industriegebiet als junges, kreatives Quartier der Zukunft zu entwickeln. „Es liegt am Freistaat, den Ball jetzt aufzunehmen und die Mittel dafür bereit zu stellen.“</p>&#13;
<p>Derzeit gehört das Gelände der Stadt Coburg. Sie lässt seit Herbst vergangenen Jahres die Kühlhalle umbauen, und kommendes Jahr wird auch die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule, <a href="https://www.creapolis-coburg.de/#">CREAPOLIS</a>, aus der Direktorenvilla in das sanierte Industriegebäude umziehen. Es soll ein wichtiger Baustein des neuen Campus werden. Deshalb wurde die Zukunftswerkstatt auch genau hier präsentiert. Am Freitagnachmittag ruhte die Baustelle.</p>&#13;
<p>Wie CREAPOLIS-Leiter Dr. Markus Neufeld erklärte, ist die Vernetzungsplattform ein Ort des Mitmachens, der Begegnung und des Dialogs. „Und mit Kollegin Jana Melber verfügen wir über die nötigen Kompetenzen im Bereich Stadtentwicklung, um Ideen für das Gelände zu finden.“ Die Architektin und Stadtplanerin promoviert an der Hochschule über diese besondere Fläche im Herzen der Stadt. Um mit allen Beteiligten ins Gespräch zu kommen, hat sie digitale Workshops als Instrument gewählt: Die Auftaktveranstaltung der Zukunftswerkstatt am Donnerstag, 18. März, ist von 18 bis 19.30 Uhr online für jeden zugänglich (Anmeldung und Einwahl unter <a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/events/kick-off-zukunftswerkstatt">https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/events/kick-off-zukunftswerkstatt</a>). Im April und Mai folgen digitale Werkstätten für Studierende (14. April), Mitarbeitende, Professorinnen und Professoren (15. April), für Schülerinnen und Schüler (19. April), Bürgerinnen und Bürger (21. April), Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung (26. und 28. April, 3. und 5. Mai). Die Anmeldung erfolgt unter <a href="http://www.creapolis-coburg.de/aktuell/events">www.creapolis-coburg.de/aktuell/events</a>.</p>&#13;
<p><strong>Die Idee des </strong>„<strong>Spine</strong>“<strong> als Anregung für die Workshops </strong></p>&#13;
<p>Als eine Anregung, die in die Werkstätten eingebracht wird, stellte Fritze am Freitag kurz das „Spine“ (engl. für „Rückgrat“) vor: Eine Arbeitsgruppe der Fakultät Design hat es als Idee entwickelt, die über die Frankenbrücke hinweg ein „Band der Wissenschaft“ schlägt. Fritze betonte, dass diese Vision die Diskussion anregen soll, dass sie aber kein konkreter Plan ist. Teilweise geht es jetzt auch um rasch realisierbare Lösungen. Die technischen Fakultäten mit den MINT-Fächern sollen am Prinz-Albert-Campus angesiedelt werden. „Die Hightech-Agenda ist ein Fixpunkt, der relativ schnell Form annehmen muss“, erklärte die Präsidentin. Eine schnelle Lösung wäre durch Modulbauten umsetzbar. „In den kommenden zwei, drei, fünf Jahren sollen konkrete Bauten stehen.“ Außerdem braucht die Hochschule Entwicklungsfläche. In zehn Jahren könnte aus der „Vision Prinz-Albert-Campus“ das lebendige Quartier geworden sein, das sich alle wünschen. Noch ist unklar, wie es werden wird. Aber die Hochschule will darüber sprechen, will von den Studierenden über Politik und Wirtschaft bis zu den Bürgern alle bei diesem Entwicklungsprozess mitnehmen. Die Zukunftswerkstatt ist eine Chance, sich zu beteiligen.</p>&#13;
<p>Mehr zur Zukunftswerkstatt gibt‘s auf der CREAPOLIS-Website: <a href="https://www.creapolis-coburg.de/mitmachen/zukunftswerkstatt">https://www.creapolis-coburg.de/mitmachen/zukunftswerkstatt</a>#</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gemeinsam mit Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig informierten Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und das Team CREAPOLIS am Freitag darüber, wie Öffentlichkeit und Hochschulangehörige Ideen zum geplanten Prinz-Albert-Campus einbringen können.</em></p>&#13;
<p>Eine neue Fakultät „Ganzheitliche Gesundheitswissenschaften“ soll entstehen, im KI-Wettbewerb der Staatsregierung war die Hochschule Coburg erfolgreich und allein im Rahmen der HighTech-Agenda des Freistaates bekommt Coburg 16 weitere Professuren: Die Hochschule wächst expotenziell. „Wir haben einen enormen Flächenbedarf“, erklärte Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze am Freitag im Gespräch mit Pressevertretern auf dem früheren Coburger Schlachthof. Hier und am alten Coburger Güterbahnhof soll der Prinz-Albert-Campus entstehen. Im März startet die Hochschule eine „Zukunftswerkstatt“, um für diese Entwicklung das Wissen, die Ideen und die Bedürfnisse aller Beteiligten abzufragen.</p>&#13;
<p><strong>Stadt Coburg wünscht junges, kreatives Quartier</strong></p>&#13;
<p>Oberbürgermeister Dominik Sauerteig sagte: „Wir freuen uns als Stadt, dass die Hochschule das gesamte Güterbahnhofsareal bis zum Globe entwickeln will.“ Er wies auf die Konkurrenz zu anderen Hochschulstandorten in Bayern hin und hob hervor, welche Chance es für Coburg ist, das frühere Industriegebiet als junges, kreatives Quartier der Zukunft zu entwickeln. „Es liegt am Freistaat, den Ball jetzt aufzunehmen und die Mittel dafür bereit zu stellen.“</p>&#13;
<p>Derzeit gehört das Gelände der Stadt Coburg. Sie lässt seit Herbst vergangenen Jahres die Kühlhalle umbauen, und kommendes Jahr wird auch die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule, <a href="https://www.creapolis-coburg.de/#">CREAPOLIS</a>, aus der Direktorenvilla in das sanierte Industriegebäude umziehen. Es soll ein wichtiger Baustein des neuen Campus werden. Deshalb wurde die Zukunftswerkstatt auch genau hier präsentiert. Am Freitagnachmittag ruhte die Baustelle.</p>&#13;
<p>Wie CREAPOLIS-Leiter Dr. Markus Neufeld erklärte, ist die Vernetzungsplattform ein Ort des Mitmachens, der Begegnung und des Dialogs. „Und mit Kollegin Jana Melber verfügen wir über die nötigen Kompetenzen im Bereich Stadtentwicklung, um Ideen für das Gelände zu finden.“ Die Architektin und Stadtplanerin promoviert an der Hochschule über diese besondere Fläche im Herzen der Stadt. Um mit allen Beteiligten ins Gespräch zu kommen, hat sie digitale Workshops als Instrument gewählt: Die Auftaktveranstaltung der Zukunftswerkstatt am Donnerstag, 18. März, ist von 18 bis 19.30 Uhr online für jeden zugänglich (Anmeldung und Einwahl unter <a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/events/kick-off-zukunftswerkstatt">https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/events/kick-off-zukunftswerkstatt</a>). Im April und Mai folgen digitale Werkstätten für Studierende (14. April), Mitarbeitende, Professorinnen und Professoren (15. April), für Schülerinnen und Schüler (19. April), Bürgerinnen und Bürger (21. April), Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung (26. und 28. April, 3. und 5. Mai). Die Anmeldung erfolgt unter <a href="http://www.creapolis-coburg.de/aktuell/events">www.creapolis-coburg.de/aktuell/events</a>.</p>&#13;
<p><strong>Die Idee des </strong>„<strong>Spine</strong>“<strong> als Anregung für die Workshops </strong></p>&#13;
<p>Als eine Anregung, die in die Werkstätten eingebracht wird, stellte Fritze am Freitag kurz das „Spine“ (engl. für „Rückgrat“) vor: Eine Arbeitsgruppe der Fakultät Design hat es als Idee entwickelt, die über die Frankenbrücke hinweg ein „Band der Wissenschaft“ schlägt. Fritze betonte, dass diese Vision die Diskussion anregen soll, dass sie aber kein konkreter Plan ist. Teilweise geht es jetzt auch um rasch realisierbare Lösungen. Die technischen Fakultäten mit den MINT-Fächern sollen am Prinz-Albert-Campus angesiedelt werden. „Die Hightech-Agenda ist ein Fixpunkt, der relativ schnell Form annehmen muss“, erklärte die Präsidentin. Eine schnelle Lösung wäre durch Modulbauten umsetzbar. „In den kommenden zwei, drei, fünf Jahren sollen konkrete Bauten stehen.“ Außerdem braucht die Hochschule Entwicklungsfläche. In zehn Jahren könnte aus der „Vision Prinz-Albert-Campus“ das lebendige Quartier geworden sein, das sich alle wünschen. Noch ist unklar, wie es werden wird. Aber die Hochschule will darüber sprechen, will von den Studierenden über Politik und Wirtschaft bis zu den Bürgern alle bei diesem Entwicklungsprozess mitnehmen. Die Zukunftswerkstatt ist eine Chance, sich zu beteiligen.</p>&#13;
<p>Mehr zur Zukunftswerkstatt gibt‘s auf der CREAPOLIS-Website: <a href="https://www.creapolis-coburg.de/mitmachen/zukunftswerkstatt">https://www.creapolis-coburg.de/mitmachen/zukunftswerkstatt</a>#</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/43-Pressegespraech-OB-Praesidentin-1024x732.jpg"
                        fileSize="110230"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="732"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/43-Pressegespraech-Neufeld-Sauerteig-1024x634.jpg"
                        fileSize="108536"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="634"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/43-Pressegespraech-Melber-1024x633.jpg"
                        fileSize="100705"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="633"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/43-Pressegespraech-Baustelle-1024x680.jpg"
                        fileSize="164256"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[GUSTO 2.0: Genießerprojekt wird digital]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gusto-20-geniesserprojekt-wird-digital/</link>
                <pubDate>Wed, 24 Feb 2021 08:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gusto-20-geniesserprojekt-wird-digital/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Hochschule Coburg und AWO starten im März eine digitale Variante des Gesundheits- und Ernährungsprogramms GUSTO für Seniorinnen und Senioren.</em></p>&#13;
<p>Älter werden und gesund bleiben, das Leben genießen – und gutes Essen sowieso: Darum geht es bei GUSTO &nbsp;– „Gemeinsam gesund älter werden mit Genuss“, einem Forschungsprojekt der Hochschule Coburg, das darauf abzielt, die Ernährungs- und Gesundheitskompetenz bei Menschen ab 65 Jahren zu fördern. Bayernweit haben sich seit Mai 2019 gut ein Dutzend Gruppen daran beteiligt. Sie beschäftigen sich im Rahmen von Gruppentreffen selbstorganisiert mit Inhalten rund um das Thema Ernährung und tauschen sich über ausgewogenes Essen und Genuss aus. Während der Corona-Pandemie konnten die Gruppentreffen nicht wie geplant stattfinden, sodass als Ersatz ein Überbrückungsprogramm entwickelt wurde. Darauf aufbauend entstand Gusto digital.</p>&#13;
<p>In Zusammenarbeit mit dem AWO Mehrgenerationenhaus in Coburg werden Anfang März 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der digitalen GUSTO-Gruppe starten. Das ursprünglich entwickelte Gruppenprogramm wurde dafür umgestellt und angepasst. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Prof. Dr. Holger Hassel</a>, Carola Pentner und Felix Zastrow vom <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> haben dabei auch die Rückmeldungen und Anregungen der bisherigen Gruppen berücksichtigt.</p>&#13;
<p>Die digitalen Treffen werden als Videokonferenz via Zoom durchgeführt, und die Kleingruppenarbeit findet nun in sogenannten Breakout-Rooms statt. Das altbewährte Flipchart wurde durch das in Zoom integrierte Whiteboard ersetzt und die Chatfunktion dient dazu, das Herumreichen von Zetteln zu umgehen. Mit Unterstützung des Mehrgenerationenhauses wurde die organisatorische Umsetzung ermöglicht. Die 17 Teilnehmenden freuen sich auf Gusto digital. Gefördert wird das Projekt durch die Gesundheitsinitiative Gesund.Leben.Bayern. des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hochschule Coburg und AWO starten im März eine digitale Variante des Gesundheits- und Ernährungsprogramms GUSTO für Seniorinnen und Senioren.</em></p>&#13;
<p>Älter werden und gesund bleiben, das Leben genießen – und gutes Essen sowieso: Darum geht es bei GUSTO &nbsp;– „Gemeinsam gesund älter werden mit Genuss“, einem Forschungsprojekt der Hochschule Coburg, das darauf abzielt, die Ernährungs- und Gesundheitskompetenz bei Menschen ab 65 Jahren zu fördern. Bayernweit haben sich seit Mai 2019 gut ein Dutzend Gruppen daran beteiligt. Sie beschäftigen sich im Rahmen von Gruppentreffen selbstorganisiert mit Inhalten rund um das Thema Ernährung und tauschen sich über ausgewogenes Essen und Genuss aus. Während der Corona-Pandemie konnten die Gruppentreffen nicht wie geplant stattfinden, sodass als Ersatz ein Überbrückungsprogramm entwickelt wurde. Darauf aufbauend entstand Gusto digital.</p>&#13;
<p>In Zusammenarbeit mit dem AWO Mehrgenerationenhaus in Coburg werden Anfang März 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der digitalen GUSTO-Gruppe starten. Das ursprünglich entwickelte Gruppenprogramm wurde dafür umgestellt und angepasst. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Prof. Dr. Holger Hassel</a>, Carola Pentner und Felix Zastrow vom <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> haben dabei auch die Rückmeldungen und Anregungen der bisherigen Gruppen berücksichtigt.</p>&#13;
<p>Die digitalen Treffen werden als Videokonferenz via Zoom durchgeführt, und die Kleingruppenarbeit findet nun in sogenannten Breakout-Rooms statt. Das altbewährte Flipchart wurde durch das in Zoom integrierte Whiteboard ersetzt und die Chatfunktion dient dazu, das Herumreichen von Zetteln zu umgehen. Mit Unterstützung des Mehrgenerationenhauses wurde die organisatorische Umsetzung ermöglicht. Die 17 Teilnehmenden freuen sich auf Gusto digital. Gefördert wird das Projekt durch die Gesundheitsinitiative Gesund.Leben.Bayern. des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/International.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/41gustodigital.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HasselHolger-1024x692.jpg"
                        fileSize="85051"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PentnerCarola-1024x692.jpg"
                        fileSize="112879"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZastrowFelix-1024x692.jpg"
                        fileSize="98899"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Wish you were here“: So klingt die Pandemie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wish-you-were-here-so-klingt-die-pandemie/</link>
                <pubDate>Tue, 23 Feb 2021 05:35:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wish-you-were-here-so-klingt-die-pandemie/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die internationale Exkursion während der Biennale in Venedig fiel auch für die Coburger Studierenden dieses Jahr aus - aber nicht ersatzlos: Es gab eine „Pandemic Online Edition“ , bei der sie in ihre Umgebung und in sich hineinlauschten. Damit wurde die Hochschule Coburg Teil eines kunstvollen Video- und Klangprojekts.</em></p>&#13;
<p>„Cheers“, sagt Verena Köbler, „cheers“, sagt auch Sarah Horn. Die beiden Coburger Innenarchitektur-Studentinnen prosten sich zu, prosten auch Colin, Dilara und Susan zu. Es ist ein etwas altmodisches Restaurant, das sie sich ausgesucht haben. Mit mintgrünen Deckchen auf den runden Tischen, dunkelbraunen Holzstühlen und schnörkeliger Atmosphäre. Das Restaurant ist nicht real. Es ist ein virtueller Hintergrund. Die Studierenden sitzen irgendwo auf der Welt vor ihren Computer-Kameras. „Wish you were here“ – „ich wünschte, du wärst hier“, sagen sie nacheinander. Und so heißt auch das Video, das Studierende aus verschiedenen Ländern in einem digitalen Workshop gemeinsam erarbeitet haben.</p>&#13;
<p>Seit einigen Jahren beteiligen sich Studierende, Dozentinnen und Dozenten der Hochschule Coburg während der Biennale an einer internationalen Exkursion und präsentieren in Venedig verschiedene Arbeiten. Das konnte in diesem Jahr so nicht stattfinden. 2021 ist das Jahr der Pandemie-Edition. Beim Projekt „City resonance“ von sieben Hochschulen und Universitäten aus Deutschland, England, der Türkei, Spanien und Japan nahmen zwölf Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design </a>der Hochschule Coburg teil - online. „Der Workshop ist Teil ihrer Studienleistung. Ihre Arbeit wird benotet“, erklärt Architektur-Professor und Stadtforscher <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a>. Gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-haverland.html">Prof. Michael Haverland</a>, Auslandsbeauftragter des Bachelor-Studiengangs Innenarchitektur, hat er den Coburger Teil der Veranstaltung initiiert und begleitet. Ins Leben gerufen wurde sie von der Hochschule Mannheim.</p>&#13;
<p>Die Studierenden kommen nicht nur aus unterschiedlichen Städten, sondern auch aus verschiedenen Disziplinen. In internationalen, interdisziplinärenGruppen hatten sie die Aufgabe, Geräusche einzufangen und einen Sound der Stadt zu gestalten. Sie haben alles zu einem Video verschmolzen. Es dauert etwas länger als eine halbe Stunde und jeden Moment klingt geballte Experimentierfreude durch. Obwohl alle Zuhause an ihrem Computer sitzen, haben sie es geschafft, die anderen auf eine Exkursion mitzunehmen – irgendwie funktioniert das auch digital und mit den technischen Mitteln, die die Studierenden haben. Das Ergebnis ist ein wenig wild, es ist rasant, abwechslungsreich. Teilweise witzig. Und manchmal traurig: Immer dann, wenn einer den Titel des Films flüstert, singt oder aufschreibt: „Wish you were here!“</p>&#13;
<p>Hier gibt's das <a href="https://vimeo.com/508810206">Video</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die internationale Exkursion während der Biennale in Venedig fiel auch für die Coburger Studierenden dieses Jahr aus - aber nicht ersatzlos: Es gab eine „Pandemic Online Edition“ , bei der sie in ihre Umgebung und in sich hineinlauschten. Damit wurde die Hochschule Coburg Teil eines kunstvollen Video- und Klangprojekts.</em></p>&#13;
<p>„Cheers“, sagt Verena Köbler, „cheers“, sagt auch Sarah Horn. Die beiden Coburger Innenarchitektur-Studentinnen prosten sich zu, prosten auch Colin, Dilara und Susan zu. Es ist ein etwas altmodisches Restaurant, das sie sich ausgesucht haben. Mit mintgrünen Deckchen auf den runden Tischen, dunkelbraunen Holzstühlen und schnörkeliger Atmosphäre. Das Restaurant ist nicht real. Es ist ein virtueller Hintergrund. Die Studierenden sitzen irgendwo auf der Welt vor ihren Computer-Kameras. „Wish you were here“ – „ich wünschte, du wärst hier“, sagen sie nacheinander. Und so heißt auch das Video, das Studierende aus verschiedenen Ländern in einem digitalen Workshop gemeinsam erarbeitet haben.</p>&#13;
<p>Seit einigen Jahren beteiligen sich Studierende, Dozentinnen und Dozenten der Hochschule Coburg während der Biennale an einer internationalen Exkursion und präsentieren in Venedig verschiedene Arbeiten. Das konnte in diesem Jahr so nicht stattfinden. 2021 ist das Jahr der Pandemie-Edition. Beim Projekt „City resonance“ von sieben Hochschulen und Universitäten aus Deutschland, England, der Türkei, Spanien und Japan nahmen zwölf Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design </a>der Hochschule Coburg teil - online. „Der Workshop ist Teil ihrer Studienleistung. Ihre Arbeit wird benotet“, erklärt Architektur-Professor und Stadtforscher <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a>. Gemeinsam mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-haverland.html">Prof. Michael Haverland</a>, Auslandsbeauftragter des Bachelor-Studiengangs Innenarchitektur, hat er den Coburger Teil der Veranstaltung initiiert und begleitet. Ins Leben gerufen wurde sie von der Hochschule Mannheim.</p>&#13;
<p>Die Studierenden kommen nicht nur aus unterschiedlichen Städten, sondern auch aus verschiedenen Disziplinen. In internationalen, interdisziplinärenGruppen hatten sie die Aufgabe, Geräusche einzufangen und einen Sound der Stadt zu gestalten. Sie haben alles zu einem Video verschmolzen. Es dauert etwas länger als eine halbe Stunde und jeden Moment klingt geballte Experimentierfreude durch. Obwohl alle Zuhause an ihrem Computer sitzen, haben sie es geschafft, die anderen auf eine Exkursion mitzunehmen – irgendwie funktioniert das auch digital und mit den technischen Mitteln, die die Studierenden haben. Das Ergebnis ist ein wenig wild, es ist rasant, abwechslungsreich. Teilweise witzig. Und manchmal traurig: Immer dann, wenn einer den Titel des Films flüstert, singt oder aufschreibt: „Wish you were here!“</p>&#13;
<p>Hier gibt's das <a href="https://vimeo.com/508810206">Video</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/40-Tvrtkovic_ERgebnisse_Internationaler_Online-Workshop.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie aktiv sind unsere Kinder?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-aktiv-sind-unsere-kinder/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Feb 2021 07:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-aktiv-sind-unsere-kinder/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nachhaltig mehr Bewegung in den Kita-Alltag integrieren – das ist das Ziel von „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ (QueB). Sieben Kitas in Oberfranken wurden in der zweiten Runde des Projekts vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg begleitet und als „Bewegte Kitas“ ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Draußen rennen, matschen, Fußball spielen, Natur entdecken, Bewegung erfahren, den eigenen Körper spüren. Mal richtig außer Puste kommen und dann wieder ruhen. So wachsen Kinder gesund auf. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt für Kinder 60 Minuten moderate bis intensive Bewegung pro Tag. Dass dieser Richtwert oft weit unterschritten wird, ist problematisch. „Wir haben in den letzten Jahren beobachtet, dass sich die Kinder immer weniger bewegen und in der Grob- und Feinmotorik Schwächen zeigen. Dem Trend wollten wir etwas entgegensetzen“, begründet Simone Schindhelm, Leiterin der Kindertagesstätte St. Marien in Rödental, die Teilnahme an dem Projekt QueB. Und: es hat sich schon etwas verändert: „Es ist ein positiver Trend erkennbar“, fasst Christina Müller vom<a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html" target="IaG" rel="noopener"> Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften </a>(IaG) der Hochschule Coburg die Ergebnisse zusammen. Schon in der ersten Förderphase (2015-2018) erforschte das IaG unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html" target="Prof. Hassel" rel="noopener">Prof. Dr. Holger Hassel</a>, wie Kitas in Bewegung gebracht werden können. „In der zweiten Förderphase konzentrieren wir uns darauf, die erfolgreiche Intervention der ersten Phase zu verbreiten“, beschreibt Projektmitarbeiterin Christina Müller das Ziel.</p>&#13;
<h4>Schritt für Schritt zu mehr Bewegung</h4>&#13;
<p>Der Moment der Wahrheit kam mit der jährlichen Aktivitätsmessung: „Wir haben etwa 130 Kinder und 30 Erzieherinnen mit kleinen tragbaren Aktivitätsmessern, sogenannten Akzelerometern, ausgestattet. Diese haben über eine Woche alle Bewegungsaktivitäten aufgezeichnet“, erklärt Müller. Dabei wurden auch die unterschiedlichen Intensitäten gemessen: Bewegen sich die Kinder nur leicht, moderat, oder so, dass sie ins Schwitzen kommen und der Puls steigt. „Nach der ersten Messung im Jahr 2018 lag die moderate und intensive Aktivität der Kinder bei rund 41 Minuten.“</p>&#13;
<p>Nun waren alle Beteiligten, Erzieherinnen, Eltern wie Kinder gefordert, mehr Bewegungsangebote zu kreieren. In St. Marien gibt es eigens zwei Bewegungsbeauftragte, die sich um dieses Thema kümmern. „Wir haben die Kinder erst genau beobachtet, um festzustellen, wann sie Aktivität und wann sie Ruhephasen brauchen“, berichtet Bewegungsbeauftragte Alexandra Spindler. Das Ergebnis waren viele zusätzliche Bewegungsanreize für alle Altersgruppen. Unter anderem wurden neue Spielgeräte und Fußballtore angeschafft. Außerdem haben die Erzieherinnen gemeinsam mit den Eltern einen Barfußpfad errichtet. Bewegungsbeauftragte Mandy Brown berichtet: „Der Aufenthalt im Freien hat bei uns schon immer eine große Rolle gespielt und wird täglich umgesetzt. Nun bieten wir, neben noch mehr freien, auch feste Bewegungszeiten im Tagesablauf der Kinder an“. So hat sich beispielsweise eine wöchentliche Yogastunde für die Kinder etabliert. Um dem Bedürfnis nach Ruhe gerecht zu werden, hat man in St. Marien neue Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder geschaffen.</p>&#13;
<h4>Die Ergebnisse verbessern sich</h4>&#13;
<p>Es ist erfreulich, dass all diese Bemühungen Früchte tragen. „Bei der zweiten Messung im Jahr 2019 lag die durchschnittliche moderate und intensive Aktivität der Kinder bei 48 Minuten und bei der letzten Messung, Ende 2020 bei zirka 57 Minuten“, fasst Christina Müller zusammen. Ein ähnlicher Trend ist übrigens bei den pädagogischen Fachkräften erkennbar. Müller ergänzt: „Es freut uns zu sehen, dass die erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie nicht zu einem Einbruch geführt haben und die Kitas weiter am Ball geblieben sind.“</p>&#13;
<p>Neben der Auszeichnung „Bewegte Kita“ für alle teilnehmenden Einrichtungen werden die beteiligten Kitas miteinander vernetzt. So können sich die pädagogischen Fachkräfte untereinander austauschen. Prof. Hassel ist wichtig, dass diese guten Entwicklungen noch weitergetragen werden: „In Kooperation mit Fachberatungen und Fachakademien für angehende Erzieherinnen und Erzieher aus dem Regierungsbezirk Oberfranken entwickeln wir eine Multiplikatoren-Strategie. Fachberaterinnen und Fachberater sollen dabei unterstützt werden, das Thema Bewegung aufzugreifen, Bedarfe zu ermitteln und passende Unterstützungsangebote zu vermitteln.“ Außerdem probieren derzeit Schülerinnen und Schüler aus drei Fachakademien in ihrem Praktikum eine Web-App zum Einstieg in das Thema Bewegung aus.</p>&#13;
<h4>Das Projekt QueB</h4>&#13;
<p>Das Projekt QueB ist ein Teilprojekt des Forschungsverbunds <a href="https://queb.eu/index.html">Capital4Health</a>, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. In der ersten Phase von 2015 bis 2018 ging es der Frage nach, wie es gelingt, in Kitas nachhaltig Handlungsmöglichkeiten für einen aktiven Lebensstil zu schaffen. Gemeinsam mit 12 Kitas in der Region wurde ein prozessorientiertes Zertifizierungsverfahren für „Bewegte Kitas“ entwickelt und erprobt. Auf den Ergebnissen und Erfahrungen der ersten Phase baut QueB 2 auf. Im Zentrum steht die Frage, wie die Nachhaltigkeit von QueB gesichert werden kann. In der Modellregion Coburg liegt der Fokus darauf, die erfolgreichen Bestandteile des Zertifizierungsverfahrens mithilfe eines Multiplikatoren- und eines Peer-to-Peer-Ansatzes weiteren Kindertagesstätten zugänglich zu machen und dadurch die Qualität der Bewegungsförderung in Kindertagesstätten in der gesamten Region nachhaltig zu steigern.<br /> &nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nachhaltig mehr Bewegung in den Kita-Alltag integrieren – das ist das Ziel von „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ (QueB). Sieben Kitas in Oberfranken wurden in der zweiten Runde des Projekts vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg begleitet und als „Bewegte Kitas“ ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Draußen rennen, matschen, Fußball spielen, Natur entdecken, Bewegung erfahren, den eigenen Körper spüren. Mal richtig außer Puste kommen und dann wieder ruhen. So wachsen Kinder gesund auf. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt für Kinder 60 Minuten moderate bis intensive Bewegung pro Tag. Dass dieser Richtwert oft weit unterschritten wird, ist problematisch. „Wir haben in den letzten Jahren beobachtet, dass sich die Kinder immer weniger bewegen und in der Grob- und Feinmotorik Schwächen zeigen. Dem Trend wollten wir etwas entgegensetzen“, begründet Simone Schindhelm, Leiterin der Kindertagesstätte St. Marien in Rödental, die Teilnahme an dem Projekt QueB. Und: es hat sich schon etwas verändert: „Es ist ein positiver Trend erkennbar“, fasst Christina Müller vom<a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html" target="IaG" rel="noopener"> Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften </a>(IaG) der Hochschule Coburg die Ergebnisse zusammen. Schon in der ersten Förderphase (2015-2018) erforschte das IaG unter der Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html" target="Prof. Hassel" rel="noopener">Prof. Dr. Holger Hassel</a>, wie Kitas in Bewegung gebracht werden können. „In der zweiten Förderphase konzentrieren wir uns darauf, die erfolgreiche Intervention der ersten Phase zu verbreiten“, beschreibt Projektmitarbeiterin Christina Müller das Ziel.</p>&#13;
<h4>Schritt für Schritt zu mehr Bewegung</h4>&#13;
<p>Der Moment der Wahrheit kam mit der jährlichen Aktivitätsmessung: „Wir haben etwa 130 Kinder und 30 Erzieherinnen mit kleinen tragbaren Aktivitätsmessern, sogenannten Akzelerometern, ausgestattet. Diese haben über eine Woche alle Bewegungsaktivitäten aufgezeichnet“, erklärt Müller. Dabei wurden auch die unterschiedlichen Intensitäten gemessen: Bewegen sich die Kinder nur leicht, moderat, oder so, dass sie ins Schwitzen kommen und der Puls steigt. „Nach der ersten Messung im Jahr 2018 lag die moderate und intensive Aktivität der Kinder bei rund 41 Minuten.“</p>&#13;
<p>Nun waren alle Beteiligten, Erzieherinnen, Eltern wie Kinder gefordert, mehr Bewegungsangebote zu kreieren. In St. Marien gibt es eigens zwei Bewegungsbeauftragte, die sich um dieses Thema kümmern. „Wir haben die Kinder erst genau beobachtet, um festzustellen, wann sie Aktivität und wann sie Ruhephasen brauchen“, berichtet Bewegungsbeauftragte Alexandra Spindler. Das Ergebnis waren viele zusätzliche Bewegungsanreize für alle Altersgruppen. Unter anderem wurden neue Spielgeräte und Fußballtore angeschafft. Außerdem haben die Erzieherinnen gemeinsam mit den Eltern einen Barfußpfad errichtet. Bewegungsbeauftragte Mandy Brown berichtet: „Der Aufenthalt im Freien hat bei uns schon immer eine große Rolle gespielt und wird täglich umgesetzt. Nun bieten wir, neben noch mehr freien, auch feste Bewegungszeiten im Tagesablauf der Kinder an“. So hat sich beispielsweise eine wöchentliche Yogastunde für die Kinder etabliert. Um dem Bedürfnis nach Ruhe gerecht zu werden, hat man in St. Marien neue Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder geschaffen.</p>&#13;
<h4>Die Ergebnisse verbessern sich</h4>&#13;
<p>Es ist erfreulich, dass all diese Bemühungen Früchte tragen. „Bei der zweiten Messung im Jahr 2019 lag die durchschnittliche moderate und intensive Aktivität der Kinder bei 48 Minuten und bei der letzten Messung, Ende 2020 bei zirka 57 Minuten“, fasst Christina Müller zusammen. Ein ähnlicher Trend ist übrigens bei den pädagogischen Fachkräften erkennbar. Müller ergänzt: „Es freut uns zu sehen, dass die erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie nicht zu einem Einbruch geführt haben und die Kitas weiter am Ball geblieben sind.“</p>&#13;
<p>Neben der Auszeichnung „Bewegte Kita“ für alle teilnehmenden Einrichtungen werden die beteiligten Kitas miteinander vernetzt. So können sich die pädagogischen Fachkräfte untereinander austauschen. Prof. Hassel ist wichtig, dass diese guten Entwicklungen noch weitergetragen werden: „In Kooperation mit Fachberatungen und Fachakademien für angehende Erzieherinnen und Erzieher aus dem Regierungsbezirk Oberfranken entwickeln wir eine Multiplikatoren-Strategie. Fachberaterinnen und Fachberater sollen dabei unterstützt werden, das Thema Bewegung aufzugreifen, Bedarfe zu ermitteln und passende Unterstützungsangebote zu vermitteln.“ Außerdem probieren derzeit Schülerinnen und Schüler aus drei Fachakademien in ihrem Praktikum eine Web-App zum Einstieg in das Thema Bewegung aus.</p>&#13;
<h4>Das Projekt QueB</h4>&#13;
<p>Das Projekt QueB ist ein Teilprojekt des Forschungsverbunds <a href="https://queb.eu/index.html">Capital4Health</a>, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. In der ersten Phase von 2015 bis 2018 ging es der Frage nach, wie es gelingt, in Kitas nachhaltig Handlungsmöglichkeiten für einen aktiven Lebensstil zu schaffen. Gemeinsam mit 12 Kitas in der Region wurde ein prozessorientiertes Zertifizierungsverfahren für „Bewegte Kitas“ entwickelt und erprobt. Auf den Ergebnissen und Erfahrungen der ersten Phase baut QueB 2 auf. Im Zentrum steht die Frage, wie die Nachhaltigkeit von QueB gesichert werden kann. In der Modellregion Coburg liegt der Fokus darauf, die erfolgreichen Bestandteile des Zertifizierungsverfahrens mithilfe eines Multiplikatoren- und eines Peer-to-Peer-Ansatzes weiteren Kindertagesstätten zugänglich zu machen und dadurch die Qualität der Bewegungsförderung in Kindertagesstätten in der gesamten Region nachhaltig zu steigern.<br /> &nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/38-Kind_Schaukel-730x1024.jpg"
                        fileSize="132971"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="730" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MuellerChristina-1024x692.jpg"
                        fileSize="142069"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HasselHolger-1024x692.jpg"
                        fileSize="85051"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Die Krise als Chance für die Kultur nutzen“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-krise-als-chance-fuer-die-kultur-nutzen/</link>
                <pubDate>Fri, 12 Feb 2021 07:07:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-krise-als-chance-fuer-die-kultur-nutzen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg analysiert, wie es in der Europäischen Metropolregion Nürnberg um die kulturelle Bildung steht. Coburg ist dabei Modellstandort: Hier zeigt sich, wie Corona den Kulturbetrieb lahmlegt. Das könnte auch eine Chance sein.</em></p>&#13;
<p>Eine Gesellschaft ohne Kultur verliert den Zusammenhalt und ist leichter empfänglich für extreme Positionen. Totalitäre Regimes überall auf der Welt wissen das; sie zerstören unliebsame Werke und versuchen, die Kunst zu kontrollieren. Aber offene Gesellschaften brauchen die Kunst und ihre Vermittlung – schon immer. „Kulturelle Bildung fördert Innovationskraft, Kreativität, Verantwortungs- und Reflektionsfähigkeit“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-heinrich.html">Prof. Dr. Michael Heinrich</a>. „Das sind Gegenpole zu Homogenisierung und Effizienzmaximierung und gleichzeitig Schlüsselkompetenzen auch für wirtschaftlichen Erfolg.“ Heinrich ist Studiendekan an der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html"> Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg und Sprecher des Forums Kultur der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN), und er hat die Verbindung zwischen diesen beiden Institutionen hergestellt: Das Forum Kultur der EMN möchte herausfinden, wie es um die kulturelle Bildung bestellt ist und welche Perspektiven und Entwicklungspotenziale es aktuell gibt. Unter Heinrichs Leitung wird dazu eine wissenschaftliche Studie am Modellstandort Coburg durchgeführt.</p>&#13;
<p><strong>Coburg als Modellstandort der Metropolregion</strong></p>&#13;
<p>„Coburg ist ein ideales Testfeld“, erklärt Heinrich. „Eine mittlere Stadt, nicht sehr groß, aber als einstige Hauptstadt des Herzogtums mit vielen kulturellen Einrichtungen gesegnet.“ Im vergangenen Jahr wurden mehrere Dutzend Akteure und Vertreter der Zielgruppen für kulturelle Bildung befragt: von Politikern und dem behördlichen Kulturmanagement über Institutionen, Künstler, Kulturschaffende und Kulturwirtschaft, Wirtschaftsverbände und Kulturförderer aus den Unternehmen bis hin zu Kulturdidaktik, Bildungseinrichtungen und allen Schultypen.</p>&#13;
<p>Ob die Veste Coburg oder das Naturkundemuseum, Kunstverein, Volkshochschule, Musikschule oder vergleichbare Akteure in anderen Städten der Metropolregion: Interessant ist für alle die Frage, wie sie durch Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen Synergien nutzen können, wie Strukturen modifiziert und kulturelle Bildung politisch sichtbarer gemacht werden kann. „Kulturelle Bildung wird zwar von Politikern aller Parteien als wichtiges Instrument für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft dargestellt – nur in der Praxis, also beispielsweise in den schulischen Lehrplänen, spiegelt sich das nicht wieder.“ Es hängt vom Engagement einzelner Lehrkräfte ab, ist aber nicht auf institutionalisierte Weise verankert. Schwierig ist auch, verschiedene Bevölkerungsgruppen anzusprechen, denn die Interessen entwickeln sich sehr dynamisch. „Beispielsweise verändert sich die Altersstruktur. Die bevorzugten Formate und der Grad der Interaktivität sind unterschiedlich. Sprache, Musik oder Bewegung? Welche Ausdrucksformen erreichen die Zielgruppen?“ Die so genannte Hochkultur kommt nicht bei der Mehrheit an. „Sie befindet sich in einer Krise.“ Und das schon vor Corona.</p>&#13;
<p><strong>Zeit für eine Neuausrichtung</strong></p>&#13;
<p>So sehr Kulturschaffende und Vermittler kultureller Bildung sich mühen, während der Pandemie präsent zu bleiben: Die persönliche Begegnung fehlt, der gemeinschaftsstiftende Austausch. Die Corona-Krise verstärkt die Krise der Kultur. „Wir haben viel“, sagt Heinrich, „aber wir würdigen es oft zu wenig. Jetzt wo es fehlt, merken wir, dass alle Formen gemeinschaftlicher Kultur ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft sind.“ Das kann eine Chance sein. Überprüft werden müsse, wie wichtig kulturelle Bildung für das soziale Leben ist, wie sie in den Zielgruppen ankommt und wo Reformierungsbedarf und Entwicklungspotenziale liegen. „Dann können wir die Krise als Chance für eine Neuausrichtung nutzen“, resümiert Heinrich.</p>&#13;
<p>Das interdisziplinäre Projekt wird unterstützt von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls</a>, Christina Röhrich und Monika Schnabel aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit.html">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>und von CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule. In einem zweiten Schritt werden jetzt weitere Akteure in der Metropolregion befragt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg analysiert, wie es in der Europäischen Metropolregion Nürnberg um die kulturelle Bildung steht. Coburg ist dabei Modellstandort: Hier zeigt sich, wie Corona den Kulturbetrieb lahmlegt. Das könnte auch eine Chance sein.</em></p>&#13;
<p>Eine Gesellschaft ohne Kultur verliert den Zusammenhalt und ist leichter empfänglich für extreme Positionen. Totalitäre Regimes überall auf der Welt wissen das; sie zerstören unliebsame Werke und versuchen, die Kunst zu kontrollieren. Aber offene Gesellschaften brauchen die Kunst und ihre Vermittlung – schon immer. „Kulturelle Bildung fördert Innovationskraft, Kreativität, Verantwortungs- und Reflektionsfähigkeit“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-heinrich.html">Prof. Dr. Michael Heinrich</a>. „Das sind Gegenpole zu Homogenisierung und Effizienzmaximierung und gleichzeitig Schlüsselkompetenzen auch für wirtschaftlichen Erfolg.“ Heinrich ist Studiendekan an der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html"> Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg und Sprecher des Forums Kultur der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN), und er hat die Verbindung zwischen diesen beiden Institutionen hergestellt: Das Forum Kultur der EMN möchte herausfinden, wie es um die kulturelle Bildung bestellt ist und welche Perspektiven und Entwicklungspotenziale es aktuell gibt. Unter Heinrichs Leitung wird dazu eine wissenschaftliche Studie am Modellstandort Coburg durchgeführt.</p>&#13;
<p><strong>Coburg als Modellstandort der Metropolregion</strong></p>&#13;
<p>„Coburg ist ein ideales Testfeld“, erklärt Heinrich. „Eine mittlere Stadt, nicht sehr groß, aber als einstige Hauptstadt des Herzogtums mit vielen kulturellen Einrichtungen gesegnet.“ Im vergangenen Jahr wurden mehrere Dutzend Akteure und Vertreter der Zielgruppen für kulturelle Bildung befragt: von Politikern und dem behördlichen Kulturmanagement über Institutionen, Künstler, Kulturschaffende und Kulturwirtschaft, Wirtschaftsverbände und Kulturförderer aus den Unternehmen bis hin zu Kulturdidaktik, Bildungseinrichtungen und allen Schultypen.</p>&#13;
<p>Ob die Veste Coburg oder das Naturkundemuseum, Kunstverein, Volkshochschule, Musikschule oder vergleichbare Akteure in anderen Städten der Metropolregion: Interessant ist für alle die Frage, wie sie durch Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen Synergien nutzen können, wie Strukturen modifiziert und kulturelle Bildung politisch sichtbarer gemacht werden kann. „Kulturelle Bildung wird zwar von Politikern aller Parteien als wichtiges Instrument für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft dargestellt – nur in der Praxis, also beispielsweise in den schulischen Lehrplänen, spiegelt sich das nicht wieder.“ Es hängt vom Engagement einzelner Lehrkräfte ab, ist aber nicht auf institutionalisierte Weise verankert. Schwierig ist auch, verschiedene Bevölkerungsgruppen anzusprechen, denn die Interessen entwickeln sich sehr dynamisch. „Beispielsweise verändert sich die Altersstruktur. Die bevorzugten Formate und der Grad der Interaktivität sind unterschiedlich. Sprache, Musik oder Bewegung? Welche Ausdrucksformen erreichen die Zielgruppen?“ Die so genannte Hochkultur kommt nicht bei der Mehrheit an. „Sie befindet sich in einer Krise.“ Und das schon vor Corona.</p>&#13;
<p><strong>Zeit für eine Neuausrichtung</strong></p>&#13;
<p>So sehr Kulturschaffende und Vermittler kultureller Bildung sich mühen, während der Pandemie präsent zu bleiben: Die persönliche Begegnung fehlt, der gemeinschaftsstiftende Austausch. Die Corona-Krise verstärkt die Krise der Kultur. „Wir haben viel“, sagt Heinrich, „aber wir würdigen es oft zu wenig. Jetzt wo es fehlt, merken wir, dass alle Formen gemeinschaftlicher Kultur ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft sind.“ Das kann eine Chance sein. Überprüft werden müsse, wie wichtig kulturelle Bildung für das soziale Leben ist, wie sie in den Zielgruppen ankommt und wo Reformierungsbedarf und Entwicklungspotenziale liegen. „Dann können wir die Krise als Chance für eine Neuausrichtung nutzen“, resümiert Heinrich.</p>&#13;
<p>Das interdisziplinäre Projekt wird unterstützt von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls</a>, Christina Röhrich und Monika Schnabel aus der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit.html">Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </a>und von CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule. In einem zweiten Schritt werden jetzt weitere Akteure in der Metropolregion befragt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/34-Prof_Heinrich_Studie_Kulturelle_Bildung-1024x942.jpg"
                        fileSize="135983"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="942"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Kohls_Nico-1024x681.jpg"
                        fileSize="84991"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SchnabelMonika-1024x692.jpg"
                        fileSize="114933"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/11-Kooperation_Roehrich-683x1024.jpg"
                        fileSize="79557"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie geht ressourcenschonendes Bauen?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-geht-ressourcenschonendes-bauen/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Feb 2021 12:01:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-geht-ressourcenschonendes-bauen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>„Wir planen und bauen unsere Gebäude so, als würden sie ewig stehen“ stellt der Coburger Architekturprofessor Frank Lang bei der Veranstaltung „Innovation durch Dialog“ fest, die sich in ihrer zweiten Ausgabe mit dem Thema „Ressourcenschonendes Bauen“ auseinandersetzte. Und er ergänzt: „Die Architektur ist per se ressourcenintensiv und nicht ressourceneffizient“. Dennoch könne Architektur sehr wohl auch auf Zeit und Sparsamkeit ausgelegt sein, so sein Credo. </em></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1161">Professor Dr. Frank Lang</a> sieht hier auch die Hochschulen in der Pflicht, die die Architektinnen und Architekten von morgen ausbilden. Und sie seien auf einem guten Weg: „Wir bilden unsere Architektur-Studierenden als Problemlöser aus. Sie sollen den Mut haben, zu hinterfragen, ob neu bauen immer die beste Lösung ist“, sagte Frank Lang. Doch dafür brauche es neben Mut und einer Kultur des Experimentierens vor allem die Expertise, Baukonzepte ganzheitlich zu verstehen und sie in einem größeren ökonomischen, ökologischen und sozialen Rahmen zu denken. So schlägt Frank Lang vor, zwischen zwei Bautypen zu differenzieren. Zum einen fixe Bauten, die auf eine dauerhafte Nutzung angelegt sind und einen hohen Ressourceneinsatz rechtfertigen. Und zum anderen Bauten mit einer begrenzten Lebensdauer. Sie sollten mit minimalem Ressourceneinsatz und der Möglichkeit zum Rückbau und zum Recycling realisiert werden.</p>&#13;
<p><strong>Die Bau-Ressourcen werden knapp</strong></p>&#13;
<p>„„Das Baugewerbe hat eine hohe Verantwortung“, davon ist auch <a href="t3://page?uid=684">Professor Dr. Markus Weber</a> überzeugt. Er leitet den Masterstudiengang Ressourceneffizientes Planen und Bauen an der Hochschule Coburg. Die Baubranche sei einer der größten Abfallproduzenten mit jährlich über 200 Mio. t in Deutschland. Die Verwertungsquote der Bauabfälle liegt mit 92 Masseprozent sehr hoch und ist vergleichbar mit den Verwertungsquoten von Glas und Papier. Allerdings machen die rezyklierten Gesteinskörnungen nur ca. 13 Masseprozent des Bedarfes an allen Gesteinskörnungen in Deutschland aus, resümierte Markus Weber. Hier bestehe Handlungsbedarf, z.B. durch geringeren Materialeinsatz und Verwendung von Baustoffen mit niedrigem Schadstoffgehalt. Markus Weber erläuterte, erschwerend käme hinzu, dass die rezyklierten Gesteinskörnungen zwar die heutigen technischen Anforderungen und umweltrelevanten Maßgaben erfüllen, aber nur eine geringe Akzeptanz bei den Abnehmern haben. „Das führt zu einem untergeordneten Einsatz im Erd- und Straßenbau“, so Markus Weber.</p>&#13;
<p><strong>Ein Nussknacker zerkleinert Bauschutt </strong></p>&#13;
<p>Diese Problematik kennt auch Max Schultheiß, der bei Angermüller Bau, Untersiemau, die Oberbauleitung innehat. Die mangelnde Akzeptanz habe das Unternehmen allerdings nicht davor zurückschrecken lassen, innovative Möglichkeiten zu suchen, um Bauschutt wieder zu verwenden. In dem Zerkleinerer seines Unternehmens, der wie ein riesiger Nussknacker funktioniert, wird Bauschutt wie Betonteile, Stahlbetonbruch, Ziegeln oder Keramik eingefüllt. Je nach Ausgangsmaterial und gewünschtem Endprodukt zermalmt die Maschine das Material stärker oder schwächer. Das Ergebnis reiche von Sand bis zu gröberem Material, das als Schotter-Ersatz verwendet wird. Das Material finde zahlreiche Einsatzmöglichkeiten im Tiefbau. Den Einsatz im Hochbau erprobe Angermüller Bau in einer kooperativen Bachelorarbeit mit der Hochschule Coburg. Max Schultheiß ist stolz auf die vielversprechenden Ergebnisse: „Die Verwendung des rezyklierten Bauschutts ist günstig, weil eine teure Entsorgung entfällt und ist gleichzeitig nachhaltig, weil Ressourcen geschont werden.“</p>&#13;
<p>Die zweite Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Innovation durch Dialog“ wurde als Online-Event vom Innovations-Zentrum Region Kronach e.V. in Kooperation mit dem Coburger Designforum Oberfranken und <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS,</a> der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, organisiert. Gut dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung tauschten sich an dem Abend zum Ressourcen schonenden Bauen aus und nahmen Anregungen für ihr Praxis mit.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Wir planen und bauen unsere Gebäude so, als würden sie ewig stehen“ stellt der Coburger Architekturprofessor Frank Lang bei der Veranstaltung „Innovation durch Dialog“ fest, die sich in ihrer zweiten Ausgabe mit dem Thema „Ressourcenschonendes Bauen“ auseinandersetzte. Und er ergänzt: „Die Architektur ist per se ressourcenintensiv und nicht ressourceneffizient“. Dennoch könne Architektur sehr wohl auch auf Zeit und Sparsamkeit ausgelegt sein, so sein Credo. </em></p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=1161">Professor Dr. Frank Lang</a> sieht hier auch die Hochschulen in der Pflicht, die die Architektinnen und Architekten von morgen ausbilden. Und sie seien auf einem guten Weg: „Wir bilden unsere Architektur-Studierenden als Problemlöser aus. Sie sollen den Mut haben, zu hinterfragen, ob neu bauen immer die beste Lösung ist“, sagte Frank Lang. Doch dafür brauche es neben Mut und einer Kultur des Experimentierens vor allem die Expertise, Baukonzepte ganzheitlich zu verstehen und sie in einem größeren ökonomischen, ökologischen und sozialen Rahmen zu denken. So schlägt Frank Lang vor, zwischen zwei Bautypen zu differenzieren. Zum einen fixe Bauten, die auf eine dauerhafte Nutzung angelegt sind und einen hohen Ressourceneinsatz rechtfertigen. Und zum anderen Bauten mit einer begrenzten Lebensdauer. Sie sollten mit minimalem Ressourceneinsatz und der Möglichkeit zum Rückbau und zum Recycling realisiert werden.</p>&#13;
<p><strong>Die Bau-Ressourcen werden knapp</strong></p>&#13;
<p>„„Das Baugewerbe hat eine hohe Verantwortung“, davon ist auch <a href="t3://page?uid=684">Professor Dr. Markus Weber</a> überzeugt. Er leitet den Masterstudiengang Ressourceneffizientes Planen und Bauen an der Hochschule Coburg. Die Baubranche sei einer der größten Abfallproduzenten mit jährlich über 200 Mio. t in Deutschland. Die Verwertungsquote der Bauabfälle liegt mit 92 Masseprozent sehr hoch und ist vergleichbar mit den Verwertungsquoten von Glas und Papier. Allerdings machen die rezyklierten Gesteinskörnungen nur ca. 13 Masseprozent des Bedarfes an allen Gesteinskörnungen in Deutschland aus, resümierte Markus Weber. Hier bestehe Handlungsbedarf, z.B. durch geringeren Materialeinsatz und Verwendung von Baustoffen mit niedrigem Schadstoffgehalt. Markus Weber erläuterte, erschwerend käme hinzu, dass die rezyklierten Gesteinskörnungen zwar die heutigen technischen Anforderungen und umweltrelevanten Maßgaben erfüllen, aber nur eine geringe Akzeptanz bei den Abnehmern haben. „Das führt zu einem untergeordneten Einsatz im Erd- und Straßenbau“, so Markus Weber.</p>&#13;
<p><strong>Ein Nussknacker zerkleinert Bauschutt </strong></p>&#13;
<p>Diese Problematik kennt auch Max Schultheiß, der bei Angermüller Bau, Untersiemau, die Oberbauleitung innehat. Die mangelnde Akzeptanz habe das Unternehmen allerdings nicht davor zurückschrecken lassen, innovative Möglichkeiten zu suchen, um Bauschutt wieder zu verwenden. In dem Zerkleinerer seines Unternehmens, der wie ein riesiger Nussknacker funktioniert, wird Bauschutt wie Betonteile, Stahlbetonbruch, Ziegeln oder Keramik eingefüllt. Je nach Ausgangsmaterial und gewünschtem Endprodukt zermalmt die Maschine das Material stärker oder schwächer. Das Ergebnis reiche von Sand bis zu gröberem Material, das als Schotter-Ersatz verwendet wird. Das Material finde zahlreiche Einsatzmöglichkeiten im Tiefbau. Den Einsatz im Hochbau erprobe Angermüller Bau in einer kooperativen Bachelorarbeit mit der Hochschule Coburg. Max Schultheiß ist stolz auf die vielversprechenden Ergebnisse: „Die Verwendung des rezyklierten Bauschutts ist günstig, weil eine teure Entsorgung entfällt und ist gleichzeitig nachhaltig, weil Ressourcen geschont werden.“</p>&#13;
<p>Die zweite Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Innovation durch Dialog“ wurde als Online-Event vom Innovations-Zentrum Region Kronach e.V. in Kooperation mit dem Coburger Designforum Oberfranken und <a href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS,</a> der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, organisiert. Gut dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung tauschten sich an dem Abend zum Ressourcen schonenden Bauen aus und nahmen Anregungen für ihr Praxis mit.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/LangFrank-1024x692.jpg"
                        fileSize="89705"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WeberMarkus-1024x1024.jpg"
                        fileSize="94306"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Film über “Kreative Welten”: iTV besucht die Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/film-ueber-kreative-welten-itv-hat-an-der-hochschule-gedreht/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Feb 2021 06:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/film-ueber-kreative-welten-itv-hat-an-der-hochschule-gedreht/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Gedreht hat iTV bereits im März 2020: Der interessante Beitrag “Forschen, tüfteln und entwickeln – Ein Blick in kreative Welten” ist jetzt zu sehen. Vorgestellt werden das ISAT, der CREAPOLIS-Makerspace und das Designforum Oberfranken.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gedreht hat iTV bereits im März 2020: Der interessante Beitrag “Forschen, tüfteln und entwickeln – Ein Blick in kreative Welten” ist jetzt zu sehen. Vorgestellt werden das ISAT, der CREAPOLIS-Makerspace und das Designforum Oberfranken.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[10 Jahre Deutschlandstipendium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/10-jahre-deutschlandstipendium/</link>
                <pubDate>Tue, 09 Feb 2021 09:58:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/10-jahre-deutschlandstipendium/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Deutschlandstipendium feiert sein 10-Jähriges Bestehen. Die Hochschule Coburg ist von Beginn an mit dabei und hat mittlerweile bereits 500 Stipendien vergeben.</em></p>&#13;
<p>Carolin Treinat war eine Stipendiatin, die nun erfolgreich ihr Betriebswirtschaftsstudium an der Hochschule Coburg abgeschlossen hat. Für sie waren vor allem die familiären Umstände ausschlaggebend, sich für eine Förderung zu bewerben: „Meine Tochter war anderthalb als ich begonnen habe zu studieren. Als alleinerziehende Mutter mit Vollzeitstudium, das ich gut abschließen wollte, wäre es eine ziemliche Belastung gewesen, nebenbei zu arbeiten.“ Mit dem Stipendium konnte sie sich auf ihr&nbsp;Kind und das Studium konzentrieren und mit guten Noten abschließen. „Ich wollte unbedingt BWL machen und außerdem lerne ich gern.“ Das hat sie motiviert, ihren Weg konsequent erfolgreich zu gehen.</p>&#13;
<h4>Eine Investition in die Zukunft</h4>&#13;
<p>Das Deutschlandstipendium ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten wird auf sehr gute Schul- und Studienleistungen, außerfachliches Engagement, aber auch auf die persönlichen und familiären Umstände sowie besondere Erfolge und Praxiserfahrungen geachtet. Ziel ist es, die Ausbildung herausragender Fachkräfte und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu unterstützen und ihnen Kontakte zu Unternehmen zu ermöglichen. Eine Jury bestehend aus dem Career Service, der Studierendenvertretung und der Hochschulleitung sucht geeignete Stipendiatinnen und Stipendiaten aus. Ein Jahr lang erhalten sie 300 Euro monatlich zur Unterstützung - die Hälfte kommt vom Bund, die andere Hälfte vom stiftenden Unternehmen. Carolin Treinats Stipendium wurde von der Sparkasse Coburg-Lichtenfels gestiftet. Diese ist von Anfang an mit dabei und finanziert seit 2011 jedes Jahr mindestens drei Stipendien.<br /> Neben der finanziellen Förderung erschließen sich die Studierenden intensive Kontakte zur betrieblichen Praxis. Praxissemester oder Praktika können idealerweise direkt beim Stipendiengeber absolviert werden. „Der direkte Kontakt zu den Studierenden besteht in den Firmen oft nicht,“ berichtet Carolin Treinat von ihren Erfahrungen. Außerdem findet sie: „Das Stipendium macht im Lebenslauf einen sehr guten Eindruck und man kann dadurch viel besser Kontakte knüpfen.“</p>&#13;
<p>Dass beide Seiten gleichermaßen profitieren, stellt Christian Erkenbrecher vom <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/career-service-und-elitefoerderung.html" target="Careeer Service" rel="noopener">Career Service</a> der Hochschule Coburg heraus: „Aus Sicht der Unternehmen steht zum einen das gesellschaftliche Engagement im Vordergrund, zum anderen nutzen viele Stipendiengeber die Recruiting-Möglichkeiten des Programms. Sie kommen in Kontakt mit jungen High Potentials.“ Seit 2011 wurden an der Hochschule Coburg mit Hilfe von insgesamt 46 verschiedenen Förderern genau 500 Deutschlandstipendien vergeben. Als Förderer engagieren sich Unternehmen und Institutionen aus der Region. Aber auch Einzelpersonen, Stiftungen oder karitative Organisationen haben bereits an der Hochschule Coburg ein Deutschlandstipendium gestiftet. „Wir bieten jedes Jahr Unternehmen die Möglichkeit, Deutschlandstipendien zu stiften.“<br /> Bis Mitte März können sich interessierte Unternehmen beim Career Service der Hochschule Coburg melden, der dann alle organisatorischen Abläufe übernimmt.<br /> Mail: <a href="mailto:christian.erkenbrecher@hs-coburg.de" title="Christian Erkenbrecher">Christian.Erkenbrecher@hs-coburg.de</a></p>&#13;
<p>Dass ein Studium mit einem kleinen Kind nicht immer einfach ist, hat Carolin Treinat erfahren. Sie arbeitet jetzt in einer Steuerkanzlei als Wirtschaftsprüfungsassistentin. Rückblickend lacht sie: „Die Flexibilität, die man im Studium mit Kind hat, war eigentlich perfekt, es gibt wohl keine bessere Kinderkrippe als die Campus Zwerge an der Hochschule!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Deutschlandstipendium feiert sein 10-Jähriges Bestehen. Die Hochschule Coburg ist von Beginn an mit dabei und hat mittlerweile bereits 500 Stipendien vergeben.</em></p>&#13;
<p>Carolin Treinat war eine Stipendiatin, die nun erfolgreich ihr Betriebswirtschaftsstudium an der Hochschule Coburg abgeschlossen hat. Für sie waren vor allem die familiären Umstände ausschlaggebend, sich für eine Förderung zu bewerben: „Meine Tochter war anderthalb als ich begonnen habe zu studieren. Als alleinerziehende Mutter mit Vollzeitstudium, das ich gut abschließen wollte, wäre es eine ziemliche Belastung gewesen, nebenbei zu arbeiten.“ Mit dem Stipendium konnte sie sich auf ihr&nbsp;Kind und das Studium konzentrieren und mit guten Noten abschließen. „Ich wollte unbedingt BWL machen und außerdem lerne ich gern.“ Das hat sie motiviert, ihren Weg konsequent erfolgreich zu gehen.</p>&#13;
<h4>Eine Investition in die Zukunft</h4>&#13;
<p>Das Deutschlandstipendium ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten wird auf sehr gute Schul- und Studienleistungen, außerfachliches Engagement, aber auch auf die persönlichen und familiären Umstände sowie besondere Erfolge und Praxiserfahrungen geachtet. Ziel ist es, die Ausbildung herausragender Fachkräfte und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu unterstützen und ihnen Kontakte zu Unternehmen zu ermöglichen. Eine Jury bestehend aus dem Career Service, der Studierendenvertretung und der Hochschulleitung sucht geeignete Stipendiatinnen und Stipendiaten aus. Ein Jahr lang erhalten sie 300 Euro monatlich zur Unterstützung - die Hälfte kommt vom Bund, die andere Hälfte vom stiftenden Unternehmen. Carolin Treinats Stipendium wurde von der Sparkasse Coburg-Lichtenfels gestiftet. Diese ist von Anfang an mit dabei und finanziert seit 2011 jedes Jahr mindestens drei Stipendien.<br /> Neben der finanziellen Förderung erschließen sich die Studierenden intensive Kontakte zur betrieblichen Praxis. Praxissemester oder Praktika können idealerweise direkt beim Stipendiengeber absolviert werden. „Der direkte Kontakt zu den Studierenden besteht in den Firmen oft nicht,“ berichtet Carolin Treinat von ihren Erfahrungen. Außerdem findet sie: „Das Stipendium macht im Lebenslauf einen sehr guten Eindruck und man kann dadurch viel besser Kontakte knüpfen.“</p>&#13;
<p>Dass beide Seiten gleichermaßen profitieren, stellt Christian Erkenbrecher vom <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/career-service-und-elitefoerderung.html" target="Careeer Service" rel="noopener">Career Service</a> der Hochschule Coburg heraus: „Aus Sicht der Unternehmen steht zum einen das gesellschaftliche Engagement im Vordergrund, zum anderen nutzen viele Stipendiengeber die Recruiting-Möglichkeiten des Programms. Sie kommen in Kontakt mit jungen High Potentials.“ Seit 2011 wurden an der Hochschule Coburg mit Hilfe von insgesamt 46 verschiedenen Förderern genau 500 Deutschlandstipendien vergeben. Als Förderer engagieren sich Unternehmen und Institutionen aus der Region. Aber auch Einzelpersonen, Stiftungen oder karitative Organisationen haben bereits an der Hochschule Coburg ein Deutschlandstipendium gestiftet. „Wir bieten jedes Jahr Unternehmen die Möglichkeit, Deutschlandstipendien zu stiften.“<br /> Bis Mitte März können sich interessierte Unternehmen beim Career Service der Hochschule Coburg melden, der dann alle organisatorischen Abläufe übernimmt.<br /> Mail: <a href="mailto:christian.erkenbrecher@hs-coburg.de" title="Christian Erkenbrecher">Christian.Erkenbrecher@hs-coburg.de</a></p>&#13;
<p>Dass ein Studium mit einem kleinen Kind nicht immer einfach ist, hat Carolin Treinat erfahren. Sie arbeitet jetzt in einer Steuerkanzlei als Wirtschaftsprüfungsassistentin. Rückblickend lacht sie: „Die Flexibilität, die man im Studium mit Kind hat, war eigentlich perfekt, es gibt wohl keine bessere Kinderkrippe als die Campus Zwerge an der Hochschule!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/27-Deutschlandstip_Carolin_Treinat-731x1024.jpg"
                        fileSize="81941"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="731" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/27-Wall_of_Fame2021-1024x683.jpg"
                        fileSize="63692"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[iTV Coburg berichtet über Forscherin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/itv-coburg-berichtet-ueber-forscherin/</link>
                <pubDate>Tue, 09 Feb 2021 08:41:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/itv-coburg-berichtet-ueber-forscherin/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Bioanalytikerin Marwa Malhis hat eine Substanz entdeckt, aus der eines Tages ein Medikament gegen die Alzheimererkrankung entstehen könnte. Das Kamerateam von iTV Coburg war im Labor an der Hochschule zu Besuch und hat sich alles erklären lassen.&nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bioanalytikerin Marwa Malhis hat eine Substanz entdeckt, aus der eines Tages ein Medikament gegen die Alzheimererkrankung entstehen könnte. Das Kamerateam von iTV Coburg war im Labor an der Hochschule zu Besuch und hat sich alles erklären lassen.&nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Verlässliche Wissenschaft als Lernmodul]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/verlaessliche-wissenschaft-als-lernmodul/</link>
                <pubDate>Thu, 04 Feb 2021 06:33:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/verlaessliche-wissenschaft-als-lernmodul/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gute wissenschaftliche Praxis zu stärken ist das Ziel des Forschungsprojektes Path2Integrity, das von der Europäischen Union gefördert und von der Coburger Didaktikprofessorin Dr. Julia Prieß-Buchheit geleitet wird. Nach der zweijährigen Vorbereitungsphase werden nun die erarbeiteten Inhalte den Schulen, Hochschulen, sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zugänglich gemacht. &nbsp;</em></p>&#13;
<p>Wie komme ich als Forscherin oder Forscher zu verlässlichen wissenschaftlichen Ergebnissen und warum ist es für Bürgerinnen und Bürger wichtig eine verlässliche Wissenschaft zu haben? „Das Problem ist mit COVID19 sehr schnell zu erklären, weil jeder selbst betroffen ist“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-julia-priess-buchheit.html" target="Julia Prieß-Buchheit" rel="noopener">Professorin Prieß-Buchheit</a>. Die aktuelle Lage ist für das Projekt Path2Integrity geradezu maßgeschneidert: „COVID 19 ist die Herausforderung, die in all unseren Lernmodulen als Beispiel dienen kann“, sagt die Didaktikprofessorin der Hochschule Coburg. „Jeder kann jetzt sehr viel schneller verstehen, warum wir diese Module gemacht haben und warum sie so wichtig sind.“ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen das Vertrauen der Öffentlichkeit haben und dafür zuverlässige Daten zu Verfügung zu stellen.<br /> Neun europäische Organisation haben unter der Leitung der Hochschule Coburg ihre Kräfte gebündelt und ganz neue Bildungswege entwickelt, um zuverlässige Forschung zu unterstützen. „Diese Module stellen keine Lösung für unsere aktuelle Herausforderung dar, doch sie bereiten unsere Gesellschaft darauf vor, zukünftige Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen“, erklärt Prieß-Buchheit.&nbsp;<br /> Das Interesse an diesem Projekt liegt bei Schulen, Hochschulen und Universitäten, was es besonders macht. <a href="https://www.path2integrity.eu/" target="Path2Integrity" rel="noopener">Path2Integrity</a> ist im Übrigen das erste Projekt, welches&nbsp;im Rahmen des EU-Programms „Horizon 2020“ von einer Hochschule in Bayern geleitet wird. Es wurde von der Europäischen Kommission mit rund 2,5 Millionen Euro gefördert und scheint nach den ersten zwei Jahren ein Vorbild für weitere Projekte zu werden.&nbsp;Nun stehen internationale Workshops mit Schulen an, um die Lerninhalte „in die Welt zu tragen“, wie Prieß-Buchheit es formuliert. Auch die Europäische Bildungskommissarin Mariya Gabriel hat sich in einer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pV-gaJ9VOno" target="PAth2Integrity Video Youtube" rel="noopener">Videobotschaft </a>auf der Website von Path2Integrity zu Wort gemeldet und bekräftigt, wie wertvoll verlässliche Wissenschaft ist.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gute wissenschaftliche Praxis zu stärken ist das Ziel des Forschungsprojektes Path2Integrity, das von der Europäischen Union gefördert und von der Coburger Didaktikprofessorin Dr. Julia Prieß-Buchheit geleitet wird. Nach der zweijährigen Vorbereitungsphase werden nun die erarbeiteten Inhalte den Schulen, Hochschulen, sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zugänglich gemacht. &nbsp;</em></p>&#13;
<p>Wie komme ich als Forscherin oder Forscher zu verlässlichen wissenschaftlichen Ergebnissen und warum ist es für Bürgerinnen und Bürger wichtig eine verlässliche Wissenschaft zu haben? „Das Problem ist mit COVID19 sehr schnell zu erklären, weil jeder selbst betroffen ist“, erklärt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-julia-priess-buchheit.html" target="Julia Prieß-Buchheit" rel="noopener">Professorin Prieß-Buchheit</a>. Die aktuelle Lage ist für das Projekt Path2Integrity geradezu maßgeschneidert: „COVID 19 ist die Herausforderung, die in all unseren Lernmodulen als Beispiel dienen kann“, sagt die Didaktikprofessorin der Hochschule Coburg. „Jeder kann jetzt sehr viel schneller verstehen, warum wir diese Module gemacht haben und warum sie so wichtig sind.“ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen das Vertrauen der Öffentlichkeit haben und dafür zuverlässige Daten zu Verfügung zu stellen.<br /> Neun europäische Organisation haben unter der Leitung der Hochschule Coburg ihre Kräfte gebündelt und ganz neue Bildungswege entwickelt, um zuverlässige Forschung zu unterstützen. „Diese Module stellen keine Lösung für unsere aktuelle Herausforderung dar, doch sie bereiten unsere Gesellschaft darauf vor, zukünftige Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen“, erklärt Prieß-Buchheit.&nbsp;<br /> Das Interesse an diesem Projekt liegt bei Schulen, Hochschulen und Universitäten, was es besonders macht. <a href="https://www.path2integrity.eu/" target="Path2Integrity" rel="noopener">Path2Integrity</a> ist im Übrigen das erste Projekt, welches&nbsp;im Rahmen des EU-Programms „Horizon 2020“ von einer Hochschule in Bayern geleitet wird. Es wurde von der Europäischen Kommission mit rund 2,5 Millionen Euro gefördert und scheint nach den ersten zwei Jahren ein Vorbild für weitere Projekte zu werden.&nbsp;Nun stehen internationale Workshops mit Schulen an, um die Lerninhalte „in die Welt zu tragen“, wie Prieß-Buchheit es formuliert. Auch die Europäische Bildungskommissarin Mariya Gabriel hat sich in einer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pV-gaJ9VOno" target="PAth2Integrity Video Youtube" rel="noopener">Videobotschaft </a>auf der Website von Path2Integrity zu Wort gemeldet und bekräftigt, wie wertvoll verlässliche Wissenschaft ist.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Wohnheim_Campus.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/29-SCHAU_NICHT_WEG.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/29-Path-BEUTELSPACHER.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/29-Path2Integrity.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Der Traum eines jeden Physikers!“ – Ein Praktikum am CERN]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-traum-eines-jeden-physikers-ein-praktikum-am-cern/</link>
                <pubDate>Wed, 03 Feb 2021 07:59:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-traum-eines-jeden-physikers-ein-praktikum-am-cern/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie erfolgversprechend ein Studium der Technischen Physik an der Hochschule Coburg ist, beweisen die Karrieren von vielen begabten Studierenden. Aktuell forschen zwei Absolventen am weltweit begehrtesten Arbeitsplatz für Physikerinnen und Physiker, dem CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung in der Schweiz. Der eine an seiner Bachelor- und der andere an seiner Doktorarbeit.</em></p>&#13;
<p>Florian Rehm gerät ins Schwärmen, wenn er von seinen Eindrücken am CERN in Genf berichtet: „Die Detektoren am Teilchenbeschleuniger sind so groß wie ein fünfstöckiges Haus und es arbeiten über fünftausend Menschen an dem Gerät. Es ist faszinierend, welche Technik und welches Knowhow da drinnen steckt.“ Leider hat die Corona-Pandemie ihm einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, und er kann in den Wintermonaten nicht dort sein. Aber eben nur einen kleinen Strich, denn die Arbeit an seiner Promotion geht weiter, schließlich: „brauche ich im Moment nur eine Internetverbindung.“ Florian Rehm ist Absolvent der Hochschule Coburg; er macht jetzt seine Doktorarbeit an der RWTH Aachen (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen) und führt seine Forschungen dazu am CERN durch. Er entwickelt eine neue Software, die die Simulationen für den Teilchenbeschleuniger berechnen soll. „Es gibt dazu ein Simulationsprogramm, das ist aber sehr langsam.“ Der Teilchenbeschleuniger wird bis 2028 ausgebaut und soll dann mit noch höheren Energien betrieben werden. Die Forscherinnen und Forscher werden verschiedene Experimente durchführen, um neue physikalische Erkenntnisse zu sammeln. Dafür werden riesige Mengen an Simulationsdaten benötigt. „Wenn man das jetzige System nehmen würde, bräuchte man dafür hundertmal mehr Hardware. Die Rechenzentren am CERN sind schon so gigantisch riesig, deswegen wird intensiv geforscht, wie man die Simulationen mit Methoden der Künstlichen Intelligenz und des Deep Learning, einer speziellen Methode der Informationsverarbeitung, beschleunigen kann“, erklärt Florian Rehm seine Arbeit.</p>&#13;
<h4>Die beste Grundlage für den Wunschjob</h4>&#13;
<p>Die Ausbildung an der Hochschule Coburg hat den Grundstein für Florian Rehms heutige Forschungen gelegt: „Coburg war einfach schön, ich bin im Bachelorstudiengang Technische Physik richtig aufgegangen.“ Den Master hat er in Coburg in Simulation und Test gemacht. Erste Einblicke in die Teilchenphysik sammelte er bei seinem sechsmonatigen Praktikums-Aufenthalt am TRIUMF in Kanada. Dort hat Rehm auch seine Bachelorarbeit verfasst. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-michael-wick.html" target="Prof. Wick" rel="noopener">Prof. Dr. Michael Wick</a>, Studiengangsleiter<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/technische-physik-engineering-physics.html" target="Engineering Physics" rel="noopener"> Engineering Physics</a>, schickt seit mehreren Jahren regelmäßig Studierende nach Vancouver: „Das TRIUMF ist Kanadas nationales Forschungszentrum für Teilchenphysik und wir senden gerne talentierte Studierende für ein Praktikum dorthin.“ Dass sein ehemaliger Schützling Florian Rehm nun am CERN promoviert, freut ihn: „Er war einmal mit mir auf einer mehrtätigen Exkursion am CERN, dort hat er wohl Blut geleckt“, erinnert er sich lächelnd. „Wir sind stolz auf ihn und auch, dass er es mit dem Rüstzeug, das wir ihm in Coburg mitgegeben haben, dorthin geschafft hat.“ &nbsp;</p>&#13;
<p>Florian Rehm bleibt bodenständig und berichtet: „Ich arbeite jetzt in der IT-Abteilung CERN openlab, die mit führenden Kommunikations-Technologie Unternehmen wie Google, Intel oder Microsoft zusammenarbeitet, um neue Zukunftstechnologien zu entwickeln und zu testen.“ Für seine Doktorarbeit an der RWTH Aachen wurde er für dieses Projekt ausgesucht. Sehr bescheiden gesteht er: „Damit habe ich gar nicht gerechnet, denn das ist für mich als Physiker das Größte, was es gibt!“</p>&#13;
<h4>Träume werden wahr</h4>&#13;
<p>Während Florian Rehm hofft, bald wieder nach Genf zu können, ist Don Winter im Lockdown dortgeblieben und schreibt an seiner Bachelorarbeit – wenn auch per Telearbeit, wie die Schweizer zu Homeoffice sagen. Professor Wick betreut ihn und sieht kein Problem dabei: „Don Winter ist absolut auslandserfahren, er war auch schon im Rahmen seines Studiums ein Jahr lang an unserer Partneruniversität in Shanghai als Austauschstudent.“</p>&#13;
<p>In seiner Bachelorarbeit am CERN testet Winter nun unter anderem Auslesechips und entwickelt Software für das neue Detektorsystem, welches im geplanten Ausbau des Experiments 2028 zum Einsatz kommt. Er hat sich am CERN für drei Projektpraktika beworben und wurde gleich für zwei ausgewählt: „Ich habe mich für das entschieden, das näher an der Physik liegt, nicht so sehr an der IT.“ Dabei hat er früher nie an ein Physikstudium gedacht: „Ich habe erst Design studiert, doch da ist mir aufgefallen, dass mir andere Dinge mehr Spaß machen: Informatik, Elektrotechnik und Physik.“ So setzt er damit einfach noch einen Bachelor drauf. Noch bis Ende April 2021 dauert sein Aufenthalt in der Schweiz. Trotz der eingeschränkten Möglichkeiten bekommt er viel mit. Von der Führung zum Detektor ist er überwältigt: „Es ist echt beeindruckend, neben der Technik des Detektors ist von der Architektur des Schachts bis zur Installation der Sicherheitssysteme alles bis ins Kleinste durchdacht."</p>&#13;
<p>Hinter der Technik stecken natürlich Menschen, seine Kolleginnen und Kollegen der internationalen Forscherteams. Die erlebt er nur positiv: „Ich habe gedacht, dass hier alles sehr abgehoben ist. Aber die Leute sind sehr motiviert und alle wollen die Forschung voranbringen. Es ist eine super Atmosphäre bei der Arbeit.“ Nun weiß er genau, was er will: „Ich möchte natürlich den Master machen und auch eine Promotion – am liebsten am CERN, so wie Florian.“&nbsp;Nachdem die beiden jungen Männer sich vor Corona in Genf mal zum Kaffee getroffen hatten, hoffen sie, dass es bald wieder klappt. Professor Wick unterstützt das Engagement, wo er kann, denn auch er schwärmt vom CERN: „Es ist einfach der Tempel der Physik und dort arbeitet die Crème de la Crème der Physikerinnen und Physiker.“ Mehr geht nicht!</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie erfolgversprechend ein Studium der Technischen Physik an der Hochschule Coburg ist, beweisen die Karrieren von vielen begabten Studierenden. Aktuell forschen zwei Absolventen am weltweit begehrtesten Arbeitsplatz für Physikerinnen und Physiker, dem CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung in der Schweiz. Der eine an seiner Bachelor- und der andere an seiner Doktorarbeit.</em></p>&#13;
<p>Florian Rehm gerät ins Schwärmen, wenn er von seinen Eindrücken am CERN in Genf berichtet: „Die Detektoren am Teilchenbeschleuniger sind so groß wie ein fünfstöckiges Haus und es arbeiten über fünftausend Menschen an dem Gerät. Es ist faszinierend, welche Technik und welches Knowhow da drinnen steckt.“ Leider hat die Corona-Pandemie ihm einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, und er kann in den Wintermonaten nicht dort sein. Aber eben nur einen kleinen Strich, denn die Arbeit an seiner Promotion geht weiter, schließlich: „brauche ich im Moment nur eine Internetverbindung.“ Florian Rehm ist Absolvent der Hochschule Coburg; er macht jetzt seine Doktorarbeit an der RWTH Aachen (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen) und führt seine Forschungen dazu am CERN durch. Er entwickelt eine neue Software, die die Simulationen für den Teilchenbeschleuniger berechnen soll. „Es gibt dazu ein Simulationsprogramm, das ist aber sehr langsam.“ Der Teilchenbeschleuniger wird bis 2028 ausgebaut und soll dann mit noch höheren Energien betrieben werden. Die Forscherinnen und Forscher werden verschiedene Experimente durchführen, um neue physikalische Erkenntnisse zu sammeln. Dafür werden riesige Mengen an Simulationsdaten benötigt. „Wenn man das jetzige System nehmen würde, bräuchte man dafür hundertmal mehr Hardware. Die Rechenzentren am CERN sind schon so gigantisch riesig, deswegen wird intensiv geforscht, wie man die Simulationen mit Methoden der Künstlichen Intelligenz und des Deep Learning, einer speziellen Methode der Informationsverarbeitung, beschleunigen kann“, erklärt Florian Rehm seine Arbeit.</p>&#13;
<h4>Die beste Grundlage für den Wunschjob</h4>&#13;
<p>Die Ausbildung an der Hochschule Coburg hat den Grundstein für Florian Rehms heutige Forschungen gelegt: „Coburg war einfach schön, ich bin im Bachelorstudiengang Technische Physik richtig aufgegangen.“ Den Master hat er in Coburg in Simulation und Test gemacht. Erste Einblicke in die Teilchenphysik sammelte er bei seinem sechsmonatigen Praktikums-Aufenthalt am TRIUMF in Kanada. Dort hat Rehm auch seine Bachelorarbeit verfasst. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-michael-wick.html" target="Prof. Wick" rel="noopener">Prof. Dr. Michael Wick</a>, Studiengangsleiter<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/technische-physik-engineering-physics.html" target="Engineering Physics" rel="noopener"> Engineering Physics</a>, schickt seit mehreren Jahren regelmäßig Studierende nach Vancouver: „Das TRIUMF ist Kanadas nationales Forschungszentrum für Teilchenphysik und wir senden gerne talentierte Studierende für ein Praktikum dorthin.“ Dass sein ehemaliger Schützling Florian Rehm nun am CERN promoviert, freut ihn: „Er war einmal mit mir auf einer mehrtätigen Exkursion am CERN, dort hat er wohl Blut geleckt“, erinnert er sich lächelnd. „Wir sind stolz auf ihn und auch, dass er es mit dem Rüstzeug, das wir ihm in Coburg mitgegeben haben, dorthin geschafft hat.“ &nbsp;</p>&#13;
<p>Florian Rehm bleibt bodenständig und berichtet: „Ich arbeite jetzt in der IT-Abteilung CERN openlab, die mit führenden Kommunikations-Technologie Unternehmen wie Google, Intel oder Microsoft zusammenarbeitet, um neue Zukunftstechnologien zu entwickeln und zu testen.“ Für seine Doktorarbeit an der RWTH Aachen wurde er für dieses Projekt ausgesucht. Sehr bescheiden gesteht er: „Damit habe ich gar nicht gerechnet, denn das ist für mich als Physiker das Größte, was es gibt!“</p>&#13;
<h4>Träume werden wahr</h4>&#13;
<p>Während Florian Rehm hofft, bald wieder nach Genf zu können, ist Don Winter im Lockdown dortgeblieben und schreibt an seiner Bachelorarbeit – wenn auch per Telearbeit, wie die Schweizer zu Homeoffice sagen. Professor Wick betreut ihn und sieht kein Problem dabei: „Don Winter ist absolut auslandserfahren, er war auch schon im Rahmen seines Studiums ein Jahr lang an unserer Partneruniversität in Shanghai als Austauschstudent.“</p>&#13;
<p>In seiner Bachelorarbeit am CERN testet Winter nun unter anderem Auslesechips und entwickelt Software für das neue Detektorsystem, welches im geplanten Ausbau des Experiments 2028 zum Einsatz kommt. Er hat sich am CERN für drei Projektpraktika beworben und wurde gleich für zwei ausgewählt: „Ich habe mich für das entschieden, das näher an der Physik liegt, nicht so sehr an der IT.“ Dabei hat er früher nie an ein Physikstudium gedacht: „Ich habe erst Design studiert, doch da ist mir aufgefallen, dass mir andere Dinge mehr Spaß machen: Informatik, Elektrotechnik und Physik.“ So setzt er damit einfach noch einen Bachelor drauf. Noch bis Ende April 2021 dauert sein Aufenthalt in der Schweiz. Trotz der eingeschränkten Möglichkeiten bekommt er viel mit. Von der Führung zum Detektor ist er überwältigt: „Es ist echt beeindruckend, neben der Technik des Detektors ist von der Architektur des Schachts bis zur Installation der Sicherheitssysteme alles bis ins Kleinste durchdacht."</p>&#13;
<p>Hinter der Technik stecken natürlich Menschen, seine Kolleginnen und Kollegen der internationalen Forscherteams. Die erlebt er nur positiv: „Ich habe gedacht, dass hier alles sehr abgehoben ist. Aber die Leute sind sehr motiviert und alle wollen die Forschung voranbringen. Es ist eine super Atmosphäre bei der Arbeit.“ Nun weiß er genau, was er will: „Ich möchte natürlich den Master machen und auch eine Promotion – am liebsten am CERN, so wie Florian.“&nbsp;Nachdem die beiden jungen Männer sich vor Corona in Genf mal zum Kaffee getroffen hatten, hoffen sie, dass es bald wieder klappt. Professor Wick unterstützt das Engagement, wo er kann, denn auch er schwärmt vom CERN: „Es ist einfach der Tempel der Physik und dort arbeitet die Crème de la Crème der Physikerinnen und Physiker.“ Mehr geht nicht!</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/30-1_Florian_Rehm-1024x768.jpg"
                        fileSize="154429"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/30-2_Don_Winter2-769x1024.jpg"
                        fileSize="187917"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="769" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/30-3_Schacht-aussen-1024x768.jpg"
                        fileSize="159968"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/30-4_Schacht_innen-1024x768.jpg"
                        fileSize="86770"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/30-5_Detektorteil-nah-1024x768.jpg"
                        fileSize="222999"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[50 Jahre – Ein Stadtbus als Botschafter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/50-jahre-ein-stadtbus-als-botschafter/</link>
                <pubDate>Tue, 02 Feb 2021 11:39:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/50-jahre-ein-stadtbus-als-botschafter/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit kurzem rollt ein Stadtbus als Botschafter für die Hochschule durch Coburg. Er soll ein Jahr lang daran erinnern, dass vor 50 Jahren, also 1971, die Fachhochschule Coburg gegründet wurde. Und Coburg seitdem Hochschulstadt ist.</em></p>&#13;
<p>„Die Hochschule sitzt oben auf dem Berg beziehungsweise jenseits der Stadtautobahn und wird in der Innenstadt kaum wahrgenommen. Mit dem Bus, der auf allen Routen durch Coburg fährt, wollen wir zeigen, dass Coburg schon seit 50 Jahren eine Hochschulstadt ist“, betont Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze bei der Präsentation des Busses in der Stadt.</p>&#13;
<p>1971 wurden in Bayern acht Fachhochschulen gegründet. Coburg ist in dieser ersten Gründungswelle mit dabei. Neben München, Nürnberg, Augsburg Regensburg, Rosenheim, Weihenstephan und Würzburg-Schweinfurt. Die Ursprünge der Hochschule Coburg gehen weit zurück bis zur Schule für bürgerliche Baukunst, die der herzogliche Hofbaumeister Friedrich Streib 1814 in Coburg eröffnete. Nach verschiedenen Zwischenstufen ging daraus 1963 das Polytechnikum hervor. Es bestand aber nur acht Jahre. 1971 beginnt mit der FH Coburg die Geschichte des akademischen Betriebs in Coburg. Mit circa 5.400 Studierenden, knapp 40 Bachelor- und Masterstudiengängen sowie ca. 130 Professorinnen und Professoren und ca. 520 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt gehört die Hochschule heute zu den mittelgroßen Hochschulen in Bayern.</p>&#13;
<p>Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig sieht in der Hochschule einen Innovationstreiber für die Region. Und er freut sich über ihre Pläne in der Stadt. Auch Wilhelm Austen, Geschäftsführer der SÜC und damit auch der SÜC-Bus und Aquaria GmbH, sowie sein Kollege Raimund Angermüller freuen sich über den rollenden Jubiläumsbotschaften. Ihr Unternehmen und die Hochschule Coburg arbeiten seit langen Jahren partnerschaftlich zusammen, beispielsweise bei Forschungsprojekten sowie in zahlreichen Bachelor- und Masterarbeiten.</p>&#13;
<p><strong>Jubiläumspläne</strong></p>&#13;
<p>Für ihr Jubiläumsjahr hatte die Hochschule Coburg viele Pläne. Dazu zählten beispielsweise ein Tag der offenen Tür für die Coburger Bevölkerung, die Eröffnung des IT- und Medienzentrums am Campus Friedrich Streib und ein kleines Fest für die Mitarbeitenden. Die Corona-Pandemie lässt konkrete Planungen für den Sommer jedoch kaum zu. Daher wird die Hochschule bei ihren Aktionen spontan sein und auf Sicht planen. Was auf alle Fälle kommt, sind drei kleine virtuelle Stadtführungen mit einem Audioguide für die Coburger und ihre Gäste. Konkret wird es einen Rundgang durch die Stadt geben zu Gebäuden und Orten, die Bezug zur Hochschule haben. Dazu kommen noch jeweils ein Rundgang am Campus Friedrich Streib und am Campus Design.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit kurzem rollt ein Stadtbus als Botschafter für die Hochschule durch Coburg. Er soll ein Jahr lang daran erinnern, dass vor 50 Jahren, also 1971, die Fachhochschule Coburg gegründet wurde. Und Coburg seitdem Hochschulstadt ist.</em></p>&#13;
<p>„Die Hochschule sitzt oben auf dem Berg beziehungsweise jenseits der Stadtautobahn und wird in der Innenstadt kaum wahrgenommen. Mit dem Bus, der auf allen Routen durch Coburg fährt, wollen wir zeigen, dass Coburg schon seit 50 Jahren eine Hochschulstadt ist“, betont Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze bei der Präsentation des Busses in der Stadt.</p>&#13;
<p>1971 wurden in Bayern acht Fachhochschulen gegründet. Coburg ist in dieser ersten Gründungswelle mit dabei. Neben München, Nürnberg, Augsburg Regensburg, Rosenheim, Weihenstephan und Würzburg-Schweinfurt. Die Ursprünge der Hochschule Coburg gehen weit zurück bis zur Schule für bürgerliche Baukunst, die der herzogliche Hofbaumeister Friedrich Streib 1814 in Coburg eröffnete. Nach verschiedenen Zwischenstufen ging daraus 1963 das Polytechnikum hervor. Es bestand aber nur acht Jahre. 1971 beginnt mit der FH Coburg die Geschichte des akademischen Betriebs in Coburg. Mit circa 5.400 Studierenden, knapp 40 Bachelor- und Masterstudiengängen sowie ca. 130 Professorinnen und Professoren und ca. 520 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insgesamt gehört die Hochschule heute zu den mittelgroßen Hochschulen in Bayern.</p>&#13;
<p>Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig sieht in der Hochschule einen Innovationstreiber für die Region. Und er freut sich über ihre Pläne in der Stadt. Auch Wilhelm Austen, Geschäftsführer der SÜC und damit auch der SÜC-Bus und Aquaria GmbH, sowie sein Kollege Raimund Angermüller freuen sich über den rollenden Jubiläumsbotschaften. Ihr Unternehmen und die Hochschule Coburg arbeiten seit langen Jahren partnerschaftlich zusammen, beispielsweise bei Forschungsprojekten sowie in zahlreichen Bachelor- und Masterarbeiten.</p>&#13;
<p><strong>Jubiläumspläne</strong></p>&#13;
<p>Für ihr Jubiläumsjahr hatte die Hochschule Coburg viele Pläne. Dazu zählten beispielsweise ein Tag der offenen Tür für die Coburger Bevölkerung, die Eröffnung des IT- und Medienzentrums am Campus Friedrich Streib und ein kleines Fest für die Mitarbeitenden. Die Corona-Pandemie lässt konkrete Planungen für den Sommer jedoch kaum zu. Daher wird die Hochschule bei ihren Aktionen spontan sein und auf Sicht planen. Was auf alle Fälle kommt, sind drei kleine virtuelle Stadtführungen mit einem Audioguide für die Coburger und ihre Gäste. Konkret wird es einen Rundgang durch die Stadt geben zu Gebäuden und Orten, die Bezug zur Hochschule haben. Dazu kommen noch jeweils ein Rundgang am Campus Friedrich Streib und am Campus Design.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/31-50_Jahre_Bus_Fritze_Austen_Sauerteig_Angermueller-1024x640.jpg"
                        fileSize="183236"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="640"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/31-50_Jahre_Bus-1024x583.jpg"
                        fileSize="174159"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="583"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das sind unsere besten Hochschullehrer*innen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-sind-unsere-besten-hochschullehrerinnen/</link>
                <pubDate>Tue, 02 Feb 2021 11:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-sind-unsere-besten-hochschullehrerinnen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Studierenden haben gewählt: Der Preis für exzellente Lehre 2020 geht an besonders engagierte Lehrende aus allen Fakultäten und dem Wissenschafts- und Kulturzentrum.</em></p>&#13;
<p>Vor einigen Jahren hatte der Hochschulverein die Idee, die Studierenden zu fragen, welche Lehrenden sie als außerordentlich engagiert erleben. Seitdem wird er jedes Jahr vergeben: der Preis für exzellente Lehre der Hochschule Coburg. Bei der Preisverleihung 2020 kann zwar das gemeinsame President’s Dinner aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden, aber gefeiert werden soll trotzdem. Schließlich haben sich die ausgezeichneten Lehrenden sogar in einer sonderbaren und schwierigen Zeit verdient gemacht. Sie erhalten die Trophäe mit dem Konterfei Friedrich Streibs per Post, dazu einen Geschenkkorb, eine Würdigung durch Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, und auch die persönlichen Laudationes der Studierenden liegen gedruckt bei.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</strong></p>&#13;
<p>Im Namen der Fachschaft und der Studierenden der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften hat Maximilian Büttner die Lobrede auf <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-rainer-dohlus.html">Prof. Dr. Rainer Dohlus</a> verfasst. Unter anderem geht Büttner darauf ein, dass trotz der nur virtuellen Begegnungen die individuellen Rückmeldungen des Professors und die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten für seine Studierenden ein hohes Maß an Normalität schufen - „in einem Jahr, das alles andere als normal war“. Gewürdigt wurde außerdem Dohlus‘ Witz bei einem hohen fachlichen Anspruch der Vorlesungen. „Professor Dohlus fand mit seinen aufgezeichneten Videos einen Weg, den Studenten den Eindruck zu vermitteln, als wären sie live vor Ort dabei“, befand Büttner.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Design</strong></p>&#13;
<p>Für die Studierenden der Fakultät Design erklärt Daniela Heigl in ihrer Laudatio, was <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dieter-sitzmann.html">Prof. Dieter Sitzmann</a> zu einem exzellenten Hochschullehrer macht: „Mit seiner großen Leidenschaft zu seinem Fachgebiet und seiner Praxiserfahrung schafft er es, die Studierenden zu begeistern.“ Hervorgehoben werden die lebendige Atmosphäre in den Vorlesungen, die anschaulichen Handskizzen und Zeichnungen, aber auch die „professionelle Gelassenheit“ und die Werte, die Sitzmann vermittelt. Die Studierenden schätzen seine Art, auf Probleme einzugehen und dass er Hilfe anbietet, wo nötig. Das gute Verhältnis zeigt sich unter anderem auch bei der Fahrt zur „Coburger Hütte“ in Tirol, die normalerweise jedes Jahr stattgefunden hat. Für Prof. Sitzmann ist der Preis ein schönes Abschiedsgeschenk. Er geht zum Ende des Semesters in den Ruhestand.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Elektrotechnik und Informatik</strong></p>&#13;
<p>Auch <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-quirin-meyer.html">Prof. Dr. Quirin Meyers</a> Begeisterung steckt die Studierenden an. „Durch unterschiedliche Medien und den ein oder anderen Witz lockert er Vorlesungen auf und regt zum Mitarbeiten an“, schreibt Torsten Utz in der Laudatio für die Fachschaft Elektrotechnik und Informatik. Meyer überzeugt die Studierenden demnach mit spannenden und hoch aktuellen Themen, strukturierter Vorgehensweise und anschaulicher und übersichtlicher Präsentation. „Zudem unterstützt Professor Meyer Studierende als Praxisbeauftragter und engagiert sich als Studiengangsleiter im neuen Studiengang Visual Computing.“</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</strong></p>&#13;
<p>Prof. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-martin-prechtl.html">Dr. Martin Prechtl </a>ist bekannt für Mottoshirts und spontane Themenexkursionen in die Welt des Bierbrauens – Merkmale eines exzellenten Hochschullehrers: „Bei Ihnen wird es in der Vorlesung nie langweilig“, resümiert Mark Kirchner stellvertretend für die Studierenden seiner Fakultät. „Herausragend“ sei Prechtls praxisnahe und enthusiastische Art in der Vorlesung, komplexe Themen würden leicht verständlich vermittelt und es gebe Denkanstöße für den tieferen Einstieg in die Materie. Besonders hervorgehoben wird außerdem, dass Prechtl Lösungen fand, auch in der Corona-Zeit für die Studierenden da zu sein: Die Mischung aus Live-Online-Vorlesung und Videoaufnahme kam gut an.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</strong></p>&#13;
<p>Anna-Maria Williams würdigt, dass <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-eberhard-noefer.html">Prof. Dr. Eberhard Nöfer </a>trotz seiner zahlreichen Funktionen und Aufgaben den Studierenden das Gefühl gibt: Er ist immer da. „Sie sind für alle und zu jeder Zeit ansprechbar. In Ihrer Lehre spüren die Studierenden wie sehr Sie Ihre Arbeit lieben und leben, dass Ihre Arbeit nicht nur Beruf, sondern Berufung ist.“ Anschauliche Formate, der Bezug von Theorie zur Praxis, kritische Auseinandersetzung mit den Themen und andere Sichtweisen bereichern Nöfers Lehrveranstaltungen. Die Studierenden loben seine wertschätzende Art, seine Authentizität, die Kommunikation auf Augenhöhe und dass ihre Meinung einbezogen wird.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Wirtschaftswissenschaften</strong></p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-lutz-schneider.html">Prof. Dr. Lutz Schneider </a>zeichnet seine sympathische und lockere Art aus, befanden die Studierenden rund um Judith Bernhardt. Trotz der erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie nahmen sie gerne an Schneiders Veranstaltungen teil, weil es ihm gelang, sie auch online sehr motivierend zu gestalten. „Vor allem mit Ihren ab und an eingebauten Späßen, in denen Sie zuerst als Professor eine Frage gestellt und anschließend als Student geantwortet haben, haben Sie uns oft ein Schmunzeln geschenkt.“ Entscheidend ist auch, dass Schneider immer ein offenes Ohr für Fragen der Studierenden hat und großen Wert darauf legt, dass wirklich jeder die Inhalte versteht.</p>&#13;
<p><strong>Wissenschafts- und Kulturzentrum</strong></p>&#13;
<p>Die Offenheit für neue Formate und Ansätze ist typisch für <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-zagel.html">Prof. Dr. Christian Zagel</a>. „Seine Lehrveranstaltungen behandeln interessante und wichtige Themen auf der Höhe der Zeit, sind aber keine klassischen Vorlesungen“, schreibt Rüdiger Hümmer als Fachschaftsvorsitzender im Wissenschafts- und Kulturzentrum. „Sie sind interaktiv, lebendig und spannend gestaltet.“ Zagel leitet den Masterstudiengang ZukunftsDesign, er lebe Interdisziplinarität und Transfer ganz selbstverständlich und verbinde systematische, wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise, Akademia und Praxis auf „bemerkenswerte Art und Weise“. Die Studierenden schätzen außerdem sehr, dass ihnen der Professor auf Augenhöhe begegnet und immer für sie ansprechbar ist.</p>&#13;
<p>Dies sind nur Auszüge aus den Laudationes - normalerweise hätten die Studierenden ihre Lobreden in feierlichem Rahmen gehalten. Dennoch sind sie eine schöne Würdigung für das Engagement der Lehrenden. Die Hochschule bedankt sich bei den Laudatoren sehr herzlich mit einem Geschenk, das ebenfalls per Post kommt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Studierenden haben gewählt: Der Preis für exzellente Lehre 2020 geht an besonders engagierte Lehrende aus allen Fakultäten und dem Wissenschafts- und Kulturzentrum.</em></p>&#13;
<p>Vor einigen Jahren hatte der Hochschulverein die Idee, die Studierenden zu fragen, welche Lehrenden sie als außerordentlich engagiert erleben. Seitdem wird er jedes Jahr vergeben: der Preis für exzellente Lehre der Hochschule Coburg. Bei der Preisverleihung 2020 kann zwar das gemeinsame President’s Dinner aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden, aber gefeiert werden soll trotzdem. Schließlich haben sich die ausgezeichneten Lehrenden sogar in einer sonderbaren und schwierigen Zeit verdient gemacht. Sie erhalten die Trophäe mit dem Konterfei Friedrich Streibs per Post, dazu einen Geschenkkorb, eine Würdigung durch Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, und auch die persönlichen Laudationes der Studierenden liegen gedruckt bei.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</strong></p>&#13;
<p>Im Namen der Fachschaft und der Studierenden der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften hat Maximilian Büttner die Lobrede auf <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-rainer-dohlus.html">Prof. Dr. Rainer Dohlus</a> verfasst. Unter anderem geht Büttner darauf ein, dass trotz der nur virtuellen Begegnungen die individuellen Rückmeldungen des Professors und die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten für seine Studierenden ein hohes Maß an Normalität schufen - „in einem Jahr, das alles andere als normal war“. Gewürdigt wurde außerdem Dohlus‘ Witz bei einem hohen fachlichen Anspruch der Vorlesungen. „Professor Dohlus fand mit seinen aufgezeichneten Videos einen Weg, den Studenten den Eindruck zu vermitteln, als wären sie live vor Ort dabei“, befand Büttner.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Design</strong></p>&#13;
<p>Für die Studierenden der Fakultät Design erklärt Daniela Heigl in ihrer Laudatio, was <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dieter-sitzmann.html">Prof. Dieter Sitzmann</a> zu einem exzellenten Hochschullehrer macht: „Mit seiner großen Leidenschaft zu seinem Fachgebiet und seiner Praxiserfahrung schafft er es, die Studierenden zu begeistern.“ Hervorgehoben werden die lebendige Atmosphäre in den Vorlesungen, die anschaulichen Handskizzen und Zeichnungen, aber auch die „professionelle Gelassenheit“ und die Werte, die Sitzmann vermittelt. Die Studierenden schätzen seine Art, auf Probleme einzugehen und dass er Hilfe anbietet, wo nötig. Das gute Verhältnis zeigt sich unter anderem auch bei der Fahrt zur „Coburger Hütte“ in Tirol, die normalerweise jedes Jahr stattgefunden hat. Für Prof. Sitzmann ist der Preis ein schönes Abschiedsgeschenk. Er geht zum Ende des Semesters in den Ruhestand.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Elektrotechnik und Informatik</strong></p>&#13;
<p>Auch <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-quirin-meyer.html">Prof. Dr. Quirin Meyers</a> Begeisterung steckt die Studierenden an. „Durch unterschiedliche Medien und den ein oder anderen Witz lockert er Vorlesungen auf und regt zum Mitarbeiten an“, schreibt Torsten Utz in der Laudatio für die Fachschaft Elektrotechnik und Informatik. Meyer überzeugt die Studierenden demnach mit spannenden und hoch aktuellen Themen, strukturierter Vorgehensweise und anschaulicher und übersichtlicher Präsentation. „Zudem unterstützt Professor Meyer Studierende als Praxisbeauftragter und engagiert sich als Studiengangsleiter im neuen Studiengang Visual Computing.“</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</strong></p>&#13;
<p>Prof. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-martin-prechtl.html">Dr. Martin Prechtl </a>ist bekannt für Mottoshirts und spontane Themenexkursionen in die Welt des Bierbrauens – Merkmale eines exzellenten Hochschullehrers: „Bei Ihnen wird es in der Vorlesung nie langweilig“, resümiert Mark Kirchner stellvertretend für die Studierenden seiner Fakultät. „Herausragend“ sei Prechtls praxisnahe und enthusiastische Art in der Vorlesung, komplexe Themen würden leicht verständlich vermittelt und es gebe Denkanstöße für den tieferen Einstieg in die Materie. Besonders hervorgehoben wird außerdem, dass Prechtl Lösungen fand, auch in der Corona-Zeit für die Studierenden da zu sein: Die Mischung aus Live-Online-Vorlesung und Videoaufnahme kam gut an.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</strong></p>&#13;
<p>Anna-Maria Williams würdigt, dass <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-eberhard-noefer.html">Prof. Dr. Eberhard Nöfer </a>trotz seiner zahlreichen Funktionen und Aufgaben den Studierenden das Gefühl gibt: Er ist immer da. „Sie sind für alle und zu jeder Zeit ansprechbar. In Ihrer Lehre spüren die Studierenden wie sehr Sie Ihre Arbeit lieben und leben, dass Ihre Arbeit nicht nur Beruf, sondern Berufung ist.“ Anschauliche Formate, der Bezug von Theorie zur Praxis, kritische Auseinandersetzung mit den Themen und andere Sichtweisen bereichern Nöfers Lehrveranstaltungen. Die Studierenden loben seine wertschätzende Art, seine Authentizität, die Kommunikation auf Augenhöhe und dass ihre Meinung einbezogen wird.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Wirtschaftswissenschaften</strong></p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-lutz-schneider.html">Prof. Dr. Lutz Schneider </a>zeichnet seine sympathische und lockere Art aus, befanden die Studierenden rund um Judith Bernhardt. Trotz der erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie nahmen sie gerne an Schneiders Veranstaltungen teil, weil es ihm gelang, sie auch online sehr motivierend zu gestalten. „Vor allem mit Ihren ab und an eingebauten Späßen, in denen Sie zuerst als Professor eine Frage gestellt und anschließend als Student geantwortet haben, haben Sie uns oft ein Schmunzeln geschenkt.“ Entscheidend ist auch, dass Schneider immer ein offenes Ohr für Fragen der Studierenden hat und großen Wert darauf legt, dass wirklich jeder die Inhalte versteht.</p>&#13;
<p><strong>Wissenschafts- und Kulturzentrum</strong></p>&#13;
<p>Die Offenheit für neue Formate und Ansätze ist typisch für <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-zagel.html">Prof. Dr. Christian Zagel</a>. „Seine Lehrveranstaltungen behandeln interessante und wichtige Themen auf der Höhe der Zeit, sind aber keine klassischen Vorlesungen“, schreibt Rüdiger Hümmer als Fachschaftsvorsitzender im Wissenschafts- und Kulturzentrum. „Sie sind interaktiv, lebendig und spannend gestaltet.“ Zagel leitet den Masterstudiengang ZukunftsDesign, er lebe Interdisziplinarität und Transfer ganz selbstverständlich und verbinde systematische, wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise, Akademia und Praxis auf „bemerkenswerte Art und Weise“. Die Studierenden schätzen außerdem sehr, dass ihnen der Professor auf Augenhöhe begegnet und immer für sie ansprechbar ist.</p>&#13;
<p>Dies sind nur Auszüge aus den Laudationes - normalerweise hätten die Studierenden ihre Lobreden in feierlichem Rahmen gehalten. Dennoch sind sie eine schöne Würdigung für das Engagement der Lehrenden. Die Hochschule bedankt sich bei den Laudatoren sehr herzlich mit einem Geschenk, das ebenfalls per Post kommt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/26-Preis_fuer_exzellente_Lehre-1024x683.jpg"
                        fileSize="108956"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DohlusRainer-1024x692.jpg"
                        fileSize="92982"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SitzmannDieter-1024x681.jpg"
                        fileSize="123027"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MeyerQuirin.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Noefer_6_5x10_250dpi.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SchneiderLutz.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZagelChristian_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kronach wird 5G-Pionier: „Chance für Forschung und Lehre“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kronach-wird-5g-pionier-grosse-chance-fuer-forschung-und-lehre/</link>
                <pubDate>Fri, 29 Jan 2021 13:01:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kronach-wird-5g-pionier-grosse-chance-fuer-forschung-und-lehre/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Bundesverkehrsministerium fördert deutschlandweit zehn Projekte im Rahmen des 5G-Innovationswettbewerbs: Einer der Gewinner ist das Förderprojekt „5G-gestützte autonom fahrende Einzel- oder Flottenfahrzeuge für den Einsatz als öffentliche Verkehrsmittel im ländlichen Raum“ - kurz „5GKC“ genannt. Daran arbeiten der Automobilzulieferer Valeo, das Fraunhofer IIS und die Hochschule Coburg gemeinsam.</em></p>&#13;
<p>Das 5G-Netz ermöglicht innovative Anwendungen der Mobilfunktechnik. Daten werden mit 5G rasend schnell und präzise übertragen. Diese Technik soll auch dabei helfen, Kronach weiter als Zentrum für automatisiertes Fahren auszubauen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer „übergab“ diese Woche in einer symbolischen Geste per Videokonferenz Bescheide an zehn herausragende Projekte, die eine Förderung im Rahmen des 5G-Innovationswettbewerbs erhalten. „Quer durch Deutschland fördern wir von heute an Projekte, die echte Pionierarbeit auf ganz unterschiedlichen Gebieten leisten“, sagte Scheuer. „Ob in Landwirtschaft, Mobilität oder Rettungswesen - sie alle werden ganz konkret zeigen, wie 5G unseren Alltag verbessern kann.“</p>&#13;
<p>Beim Thema Mobilität ist die „Shuttle-Modellregion Oberfranken“ Vorreiter. Bereits seit einigen Monaten fahren im Rahmen dieses Projekts in Kronach automatisierte Kleinbusse. Ziel des neuen Projekts 5GKC ist es nun, die bestehende Modellregion um das 5G-Netz zu erweitern. Mit dem Aufbau eines solchen Netzes am Lucas-Cranach-Campus soll außerdem auch der im März startende Masterstudiengang „Autonomes Fahren“ der Hochschule Coburg gestärkt werden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert 5GKC mit 3,9 Millionen Euro aus dem Innovationswettbewerb.</p>&#13;
<p><strong>Lucas-Cranach-Campus&nbsp; bekommt 5G-Netz</strong></p>&#13;
<p>Jörg Schrepfer, Leiter Fahrerassistenz-Forschung Valeo Deutschland, stellte das Konsortium des 5G-Testfelds Kronach in der Videokonferenz vor. Valeo ist Weltmarktführer im Bereich Fahrassistenzsysteme und arbeitet im Rahmen des 5GKC-Projektes intensiv mit der Hochschule Coburg und dem Fraunhofer-Institut für integrierte Schaltungen IIS zusammen, unterstützt vom Landkreis Kronach und dem Innovations-Zentrum Region Kronach IZK. „Die Vision wird wahr und wir können immer mehr an den Use Cases arbeiten und forschen“, sagte Schrepfer. „Das ist eine Riesenchance für die Region.“ Es sei spannend, dass hier ab März der Master-Studiengang „Autonomes Fahren“ gelehrt wird. „Deshalb ist wichtig, dass wir das 5G-Campus-Netz genau da hinbekommen.“</p>&#13;
<p>Alexander Müller ist „genau da“: Er arbeitet als Laboringenieur im Bereich <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">autonomes Fahren am Studienort Kronach </a>der Hochschule und hat sich vergangenes Jahr auch um Fragen der Studiengangsorganisation gekümmert. „Wir fangen ganz neu an“, sagt er. „Dabei wollen wir ein realitätsnahes Umfeld aufbauen, in dem die Studierenden Möglichkeiten kennen lernen, das autonome Fahren mit dem neuesten Stand der Kommunikationstechnologie zu verbinden.“ Unter anderem soll es eine Modellstadt geben, in der im kleinen Maßstab mit dem experimentiert wird, was später draußen auf der Straße im Großen getestet werden soll.</p>&#13;
<p>Dafür ist <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-thomas-wieland.html">Prof. Dr. Thomas Wieland</a> zuständig. Er leitet das 5GKC-Projekt an der Hochschule. „Wir haben die Chance, frühzeitig Forschung voranzutreiben, die eine neuartige Kommunikationstechnologie mit autonomem Fahren verbindet.“ Wieland freut sich. Durch das 5G-Campus-Netz können auf dem Testgelände der Hochschule Coburg Erfahrungen gesammelt und Einsatzszenarien genauer untersucht werden. „Beispielsweise wollen wir Fußgänger und Radfahrer einbeziehen, um das Umfeld der Fahrzeuge genauer wahrzunehmen.“ Die Funksignale der Handys lassen sich nutzen, um Hindernisse zu entdecken. Dabei geht es rein um die funktechnische Ebene. „Daten werden nicht ausgelesen“, betont Wieland. Mit weiteren spannenden Forschungsfeldern beschäftigen sich auch seine Kolleginnen und Kollegen: Prof. Dr. Jens Grubert wird beispielsweise an Visualisierungslösungen mit Virtual Reality arbeiten, die für die Fernsteuerung der Fahrzeuge genutzt werden können.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Bundesverkehrsministerium fördert deutschlandweit zehn Projekte im Rahmen des 5G-Innovationswettbewerbs: Einer der Gewinner ist das Förderprojekt „5G-gestützte autonom fahrende Einzel- oder Flottenfahrzeuge für den Einsatz als öffentliche Verkehrsmittel im ländlichen Raum“ - kurz „5GKC“ genannt. Daran arbeiten der Automobilzulieferer Valeo, das Fraunhofer IIS und die Hochschule Coburg gemeinsam.</em></p>&#13;
<p>Das 5G-Netz ermöglicht innovative Anwendungen der Mobilfunktechnik. Daten werden mit 5G rasend schnell und präzise übertragen. Diese Technik soll auch dabei helfen, Kronach weiter als Zentrum für automatisiertes Fahren auszubauen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer „übergab“ diese Woche in einer symbolischen Geste per Videokonferenz Bescheide an zehn herausragende Projekte, die eine Förderung im Rahmen des 5G-Innovationswettbewerbs erhalten. „Quer durch Deutschland fördern wir von heute an Projekte, die echte Pionierarbeit auf ganz unterschiedlichen Gebieten leisten“, sagte Scheuer. „Ob in Landwirtschaft, Mobilität oder Rettungswesen - sie alle werden ganz konkret zeigen, wie 5G unseren Alltag verbessern kann.“</p>&#13;
<p>Beim Thema Mobilität ist die „Shuttle-Modellregion Oberfranken“ Vorreiter. Bereits seit einigen Monaten fahren im Rahmen dieses Projekts in Kronach automatisierte Kleinbusse. Ziel des neuen Projekts 5GKC ist es nun, die bestehende Modellregion um das 5G-Netz zu erweitern. Mit dem Aufbau eines solchen Netzes am Lucas-Cranach-Campus soll außerdem auch der im März startende Masterstudiengang „Autonomes Fahren“ der Hochschule Coburg gestärkt werden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert 5GKC mit 3,9 Millionen Euro aus dem Innovationswettbewerb.</p>&#13;
<p><strong>Lucas-Cranach-Campus&nbsp; bekommt 5G-Netz</strong></p>&#13;
<p>Jörg Schrepfer, Leiter Fahrerassistenz-Forschung Valeo Deutschland, stellte das Konsortium des 5G-Testfelds Kronach in der Videokonferenz vor. Valeo ist Weltmarktführer im Bereich Fahrassistenzsysteme und arbeitet im Rahmen des 5GKC-Projektes intensiv mit der Hochschule Coburg und dem Fraunhofer-Institut für integrierte Schaltungen IIS zusammen, unterstützt vom Landkreis Kronach und dem Innovations-Zentrum Region Kronach IZK. „Die Vision wird wahr und wir können immer mehr an den Use Cases arbeiten und forschen“, sagte Schrepfer. „Das ist eine Riesenchance für die Region.“ Es sei spannend, dass hier ab März der Master-Studiengang „Autonomes Fahren“ gelehrt wird. „Deshalb ist wichtig, dass wir das 5G-Campus-Netz genau da hinbekommen.“</p>&#13;
<p>Alexander Müller ist „genau da“: Er arbeitet als Laboringenieur im Bereich <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/autonomes-fahren.html">autonomes Fahren am Studienort Kronach </a>der Hochschule und hat sich vergangenes Jahr auch um Fragen der Studiengangsorganisation gekümmert. „Wir fangen ganz neu an“, sagt er. „Dabei wollen wir ein realitätsnahes Umfeld aufbauen, in dem die Studierenden Möglichkeiten kennen lernen, das autonome Fahren mit dem neuesten Stand der Kommunikationstechnologie zu verbinden.“ Unter anderem soll es eine Modellstadt geben, in der im kleinen Maßstab mit dem experimentiert wird, was später draußen auf der Straße im Großen getestet werden soll.</p>&#13;
<p>Dafür ist <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-thomas-wieland.html">Prof. Dr. Thomas Wieland</a> zuständig. Er leitet das 5GKC-Projekt an der Hochschule. „Wir haben die Chance, frühzeitig Forschung voranzutreiben, die eine neuartige Kommunikationstechnologie mit autonomem Fahren verbindet.“ Wieland freut sich. Durch das 5G-Campus-Netz können auf dem Testgelände der Hochschule Coburg Erfahrungen gesammelt und Einsatzszenarien genauer untersucht werden. „Beispielsweise wollen wir Fußgänger und Radfahrer einbeziehen, um das Umfeld der Fahrzeuge genauer wahrzunehmen.“ Die Funksignale der Handys lassen sich nutzen, um Hindernisse zu entdecken. Dabei geht es rein um die funktechnische Ebene. „Daten werden nicht ausgelesen“, betont Wieland. Mit weiteren spannenden Forschungsfeldern beschäftigen sich auch seine Kolleginnen und Kollegen: Prof. Dr. Jens Grubert wird beispielsweise an Visualisierungslösungen mit Virtual Reality arbeiten, die für die Fernsteuerung der Fahrzeuge genutzt werden können.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/28-5GKC.jpeg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/28-5GKC1.jpeg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WielandThomas.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MuellerAlexander-1024x692.jpg"
                        fileSize="94569"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Demografie-Preis: Prof. Dr. Kohls in Jury berufen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/demografie-preis-prof-dr-kohls-in-jury-berufen/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Jan 2021 10:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/demografie-preis-prof-dr-kohls-in-jury-berufen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bei den demografischen Herausforderungen für unsere Gesellschaft ist Gesundheit eines der entscheidenden Themen. Gesundheitsforscher <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls </a>von der Hochschule Coburg entscheidet als Juror beim&nbsp; Deutschen Demografie-Preis mit.</em></p>&#13;
<p>Das Demographie Netzwerk ddn verleiht im Sommer zum zweiten Mal den Deutschen Demografie-Preis. Ob betriebliche Maßnahme, Produkt, Dienstleistung oder Netzwerk: Ausgezeichnet werden Unternehmen und Organisationen, die mögliche Lösungen für die Herausforderungen des demografischen Wandels gefunden haben.</p>&#13;
<p>Der Preis wird in sieben Kategorien vergeben. Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg wurde als Gesundheits-Experte in der Kategorie „Vorbildlich bei Gesundheit" in die Jury berufen. Zu Kohls' Lehr- und Forschungsschwerpunkten an der Hochschule Coburg zählen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Integrative Gesundheitsförderung</a>, Medizinische Psychologie und Gesundheitspsychologie sowie Forschung zu Stressbewältigung, Resilienz und Lebensqualität.</p>&#13;
<p>Juryvorsitzende ist Bianka Minner, Referatsleiterin Netzwerk Gesundheit bei BAHN-BKK, weitere Jury-Mitglieder dieser Kategorie sind die Journalistin Margret Heckel, Anke Brinkmann von der Berliner Stadtreinigung und Dr. Peter Wrogemann (ias).</p>&#13;
<p>Die Bewerbungsphase des Preises läuft vom 1.Februar bis 31. März. Auswahl und Preisvergabe finden online statt. Mehr Informationen gibt es in diesem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=yKOTCiIyA0M">Video</a>. Zur <a href="https://deutscher-demografie-preis.de/der-preis/">Bewerbung</a> geht's hier.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei den demografischen Herausforderungen für unsere Gesellschaft ist Gesundheit eines der entscheidenden Themen. Gesundheitsforscher <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls </a>von der Hochschule Coburg entscheidet als Juror beim&nbsp; Deutschen Demografie-Preis mit.</em></p>&#13;
<p>Das Demographie Netzwerk ddn verleiht im Sommer zum zweiten Mal den Deutschen Demografie-Preis. Ob betriebliche Maßnahme, Produkt, Dienstleistung oder Netzwerk: Ausgezeichnet werden Unternehmen und Organisationen, die mögliche Lösungen für die Herausforderungen des demografischen Wandels gefunden haben.</p>&#13;
<p>Der Preis wird in sieben Kategorien vergeben. Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg wurde als Gesundheits-Experte in der Kategorie „Vorbildlich bei Gesundheit" in die Jury berufen. Zu Kohls' Lehr- und Forschungsschwerpunkten an der Hochschule Coburg zählen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Integrative Gesundheitsförderung</a>, Medizinische Psychologie und Gesundheitspsychologie sowie Forschung zu Stressbewältigung, Resilienz und Lebensqualität.</p>&#13;
<p>Juryvorsitzende ist Bianka Minner, Referatsleiterin Netzwerk Gesundheit bei BAHN-BKK, weitere Jury-Mitglieder dieser Kategorie sind die Journalistin Margret Heckel, Anke Brinkmann von der Berliner Stadtreinigung und Dr. Peter Wrogemann (ias).</p>&#13;
<p>Die Bewerbungsphase des Preises läuft vom 1.Februar bis 31. März. Auswahl und Preisvergabe finden online statt. Mehr Informationen gibt es in diesem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=yKOTCiIyA0M">Video</a>. Zur <a href="https://deutscher-demografie-preis.de/der-preis/">Bewerbung</a> geht's hier.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Kohls_Nico-1024x681.jpg"
                        fileSize="84991"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wenn Japan und die Türkei dem Coburg-Sound lauschen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wenn-japan-und-die-tuerkei-den-typischen-coburg-sound-hoeren/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Jan 2021 11:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wenn-japan-und-die-tuerkei-den-typischen-coburg-sound-hoeren/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende aus Coburg und von anderen Hochschulen aus verschiedenen Ländern treffen sich im digitalen Raum zu einem internationalen, interdisziplinären Experiment: Gemeinsam gestalten sie ihre Städte als Klangprodukte.</em></p>&#13;
<p>Bopp, bopp, bamm! Jemand wirft einen Tennisball gegen eine Wand, gegen ein Tor. Die Geräusche findet nicht jeder unbedingt spannend. Aber für Designer können sie das Rohmaterial für ein Produkt aus Klang sein. „Vor ein paar Jahren haben wir so etwas schon einmal gemacht: Damals haben Studierende die Aluminiumhülle des Hochschulparkhauses gespielt wie ein Instrument, wie mit Drumsticks wurden unterschiedliche Töne des Gebäudes angeschlagen“, erklärt Architektur-Professor und Stadtforscher Mario Tvrtkovic. Jetzt geht es in einem internationalen, interdisziplinären Workshop darum, einen Sound der Stadt zu gestalten.</p>&#13;
<p>Am Freitag startet das digitale Projekt „City resonance“ von sieben Hochschulen und Universitäten aus Deutschland, England, der Türkei, Spanien und Japan. Seit einigen Jahren arbeiten Studierende, Dozentinnen und Dozenten während der Biennale in Venedig zusammen, aber während der Pandemie ist eben einiges anders. Zwölf Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg sind dieses Jahr beteiligt. Sie werden mit Kommilitonen aus den anderen Orten in interdisziplinäre Online-Teams aufgeteilt. Gemeinsam erarbeiten sie Videos zum Thema „Klang- und Resonanzraum Stadt“.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-haverland.html">Prof. Michael Haverland</a>, Auslandsbeauftragter des Bachelor-Studiengangs Innenarchitektur, organisieren und begleiten den Coburger Teil der Veranstaltung, die von der Hochschule Mannheim initiiert wurde. „Auch für Dozentinnen und Dozenten ist es eine gute Gelegenheit, sich während der Pandemie auf internationaler Ebene auszutauschen “, sagt Tvrtkovic. „Für unsere Studierenden ist es Teil ihrer Studienleistung. Ihre Arbeit im Workshop wird benotet.“</p>&#13;
<p><strong>Online-Exkursion in verschiedene Städte</strong></p>&#13;
<p>Es gehe aber auch bei den Studierenden darum, dass sie gemeinsam arbeiten, obwohl sie an unterschiedlichen Orten sind. „Sie stimmen sich in Videokonferenzen ab, entwickeln eine Idee, gehen in ihre Stadt und suchen typische Geräusche. Oder sie produzieren selbst welche.“ Je nach Region können manche wegen Corona-Regelungen nicht einfach losziehen und Sounds aufnehmen. Trotzdem beschäftigen sie sich im Workshop mit diesem speziellen Aspekt und lernen so die Stadt kennen. „Es ist ein Raum, in dem vielfältige Geräusche entstehen.“ Auch diese sind in der Pandemie anders: „Beispielsweise, wenn in Großstädten kein Flugzeuglärm mehr zu hören ist und stattdessen Vogelgezwitscher wahrgenommen wird.“</p>&#13;
<p>Die Studierenden kommen nicht nur aus unterschiedlichen Städten, sondern auch aus verschiedenen Disziplinen. Sie haben unterschiedliche Zugänge zum Thema und lernen von- und miteinander. Aber am Ende werden sie ihre Sounds zu einem Produkt verschmelzen.</p>&#13;
<p>Das Ergebnis sind inzwischen <a href="https://vimeo.com/508810206">hier</a> zu sehen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende aus Coburg und von anderen Hochschulen aus verschiedenen Ländern treffen sich im digitalen Raum zu einem internationalen, interdisziplinären Experiment: Gemeinsam gestalten sie ihre Städte als Klangprodukte.</em></p>&#13;
<p>Bopp, bopp, bamm! Jemand wirft einen Tennisball gegen eine Wand, gegen ein Tor. Die Geräusche findet nicht jeder unbedingt spannend. Aber für Designer können sie das Rohmaterial für ein Produkt aus Klang sein. „Vor ein paar Jahren haben wir so etwas schon einmal gemacht: Damals haben Studierende die Aluminiumhülle des Hochschulparkhauses gespielt wie ein Instrument, wie mit Drumsticks wurden unterschiedliche Töne des Gebäudes angeschlagen“, erklärt Architektur-Professor und Stadtforscher Mario Tvrtkovic. Jetzt geht es in einem internationalen, interdisziplinären Workshop darum, einen Sound der Stadt zu gestalten.</p>&#13;
<p>Am Freitag startet das digitale Projekt „City resonance“ von sieben Hochschulen und Universitäten aus Deutschland, England, der Türkei, Spanien und Japan. Seit einigen Jahren arbeiten Studierende, Dozentinnen und Dozenten während der Biennale in Venedig zusammen, aber während der Pandemie ist eben einiges anders. Zwölf Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design.html">Fakultät Design</a> der Hochschule Coburg sind dieses Jahr beteiligt. Sie werden mit Kommilitonen aus den anderen Orten in interdisziplinäre Online-Teams aufgeteilt. Gemeinsam erarbeiten sie Videos zum Thema „Klang- und Resonanzraum Stadt“.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Prof. Mario Tvrtkovic</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-haverland.html">Prof. Michael Haverland</a>, Auslandsbeauftragter des Bachelor-Studiengangs Innenarchitektur, organisieren und begleiten den Coburger Teil der Veranstaltung, die von der Hochschule Mannheim initiiert wurde. „Auch für Dozentinnen und Dozenten ist es eine gute Gelegenheit, sich während der Pandemie auf internationaler Ebene auszutauschen “, sagt Tvrtkovic. „Für unsere Studierenden ist es Teil ihrer Studienleistung. Ihre Arbeit im Workshop wird benotet.“</p>&#13;
<p><strong>Online-Exkursion in verschiedene Städte</strong></p>&#13;
<p>Es gehe aber auch bei den Studierenden darum, dass sie gemeinsam arbeiten, obwohl sie an unterschiedlichen Orten sind. „Sie stimmen sich in Videokonferenzen ab, entwickeln eine Idee, gehen in ihre Stadt und suchen typische Geräusche. Oder sie produzieren selbst welche.“ Je nach Region können manche wegen Corona-Regelungen nicht einfach losziehen und Sounds aufnehmen. Trotzdem beschäftigen sie sich im Workshop mit diesem speziellen Aspekt und lernen so die Stadt kennen. „Es ist ein Raum, in dem vielfältige Geräusche entstehen.“ Auch diese sind in der Pandemie anders: „Beispielsweise, wenn in Großstädten kein Flugzeuglärm mehr zu hören ist und stattdessen Vogelgezwitscher wahrgenommen wird.“</p>&#13;
<p>Die Studierenden kommen nicht nur aus unterschiedlichen Städten, sondern auch aus verschiedenen Disziplinen. Sie haben unterschiedliche Zugänge zum Thema und lernen von- und miteinander. Aber am Ende werden sie ihre Sounds zu einem Produkt verschmelzen.</p>&#13;
<p>Das Ergebnis sind inzwischen <a href="https://vimeo.com/508810206">hier</a> zu sehen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/20-Tvrtkovic_Internationaler_Online-Workshop_parkhauskonzert_DJ2A0375-1024x682.jpeg"
                        fileSize="59696"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/20-Tvrtkovic_Internationaler_Online-Workshop_parkhauskonzert-1024x682.jpeg"
                        fileSize="127591"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TvrtkovicMario-1024x681.jpg"
                        fileSize="107400"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HaverlandMichael-1024x692.jpg"
                        fileSize="93975"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Im Urlaub schmeckt der Wein am besten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/im-urlaub-schmeckt-der-wein-am-besten/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Jan 2021 07:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/im-urlaub-schmeckt-der-wein-am-besten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wer kennt das nicht: Man bringt den herrlichen Wein aus dem Italienurlaub mit und im heimischen Wohnzimmer schmeckt er gar nicht mehr so gut. Man weiß: die Umgebung beeinflusst das Geschmackserlebnis. Studierende des Bachelorstudienganges Innenarchitektur haben sich zu Geschmack und der Atmosphäre von Räumen Gedanken gemacht.</em><br /> Umgebung, Licht, Temperatur, und Raumgröße sowie die Materialien auf und in denen Speisen und Getränke präsentiert werden, wirken auf unseren Geschmackssinn. Ein einfacher Versuch zeigt: ein Glas Milch wirkt frischer, wenn es mit kaltem Licht beleuchtet wird, in gelbem Licht hingegen wirkt die Milch eher ranzig. Dies ist nur einer der vielen Ansätze, die Studierende zum Thema „Geschmack und Aroma im Raum“ entwickelt haben. Die Aufgabe war&nbsp;für den Sommeliergipfel 2021 auf dem Kulmbacher Mönchshof-Gelände Erlebniskonzepte zu entwickeln. Der Sommeliergipfel wird vom Projektpartner der Hochschule Coburg, der Genussakademie Bayern, veranstaltet. Diese Partnerschaft kam durch die Initiative&nbsp;von&nbsp;<a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="Creapolis" rel="noopener">CREAPOLIS</a>, der&nbsp;Vernetzungsplattform der Hochschle&nbsp;Coburg, zustande. Mehr als 150 Fachsommeliers und Genussexperten kommen bei diesem Netzwerk- und Fortbildungstreffen in Kulmbach zusammen. „An zwei Tagen locken Tastings, Workshops und Sessions zu den Themen Edelbrand, Käse, Milch, Gewürz, Bier, Wasser, Wein und Fleisch“, beschreibt Dr. Simon Reitmeier die Veranstaltung. Er ist der zuständige Bereichsleiter am Kompetenzzentrum für Ernährung, kurz KErn, in Kulmbach, zu dem auch die Genussakademie gehört.&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/verena-fritsch.html" target="Verena Fritsch" rel="noopener">Verena Fritsch</a>, Dozentin und Projektkoordinatorin im<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Studiengang Innenarchitektur" rel="noopener"> Studiengang Innenarchitektur</a>, erklärt die Aufgabenstellung: „Die Sommeliers für die jeweiligen Produkte sind Profis im Schmecken, Riechen und Verkosten von Lebensmitteln mit allen umgebenden Faktoren. Die Studierenden sind angehende Profis für Räume. An dieser Schnittstelle entwickelt sich die Aufgabe.“ Die Sommeliers können lernen, welchen Einfluss der Raum auf die Produkte hat, die verkostet werden.</p>&#13;
<h4>Alle Sinne werden berührt</h4>&#13;
<p>Die von den Studierenden entwickelten Konzepte könnten nicht unterschiedlicher sein, das macht die Ergebnisse auch so spannend. Etwa das Konzept, das sich an der 12-Sinneslehre von Rudolf Steiner anlehnt. Hier kann der Geschmackssinn in speziellen „Raumkapseln“ erfahren werden. Diese Kapseln bewegen sich und fordern so gleichzeitig den Gleichgewichtssinn heraus oder engen den Körper ein. Ein anderes Konzept bringt die Lebensmittel, wie Käsewürfel in Form von Hockern in eine andere Dimension und sorgt so für eine interessante und stimmige Atmosphäre beim Käse-Tasting. Ein anderer Entwurf ist eine Theke mit Probierfeldern. Dort können die Sommeliers die Lebensmittel in verschiedenen Lichtverhältnissen und auf unterschiedlichen Unterlagen auf sich wirken lassen. Im Anschluss geben sie ihre Eindrücke in einer digitalen Befragung weiter. „Die Konzepte der Studierenden sind gut durchdacht und oft unkonventionell“, fasst Reitmeier zusammen. Einige wären gut für den Einsatz auf dem Mönchshof-Gelände geeignet: „Es wäre schön, wenn bei der Umsetzung eines Projekts auch die Ideengeber mit einbezogen werden könnten.“ Indes hofft er, dass der Sommeliergipfel überhaupt stattfinden kann, denn: „Die Vorschläge bieten einen großen Fundus an Denkanstößen und werden sicher noch öfters als Inspiration für die Gestaltung von Messeständen oder Veranstaltungen herangezogen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer kennt das nicht: Man bringt den herrlichen Wein aus dem Italienurlaub mit und im heimischen Wohnzimmer schmeckt er gar nicht mehr so gut. Man weiß: die Umgebung beeinflusst das Geschmackserlebnis. Studierende des Bachelorstudienganges Innenarchitektur haben sich zu Geschmack und der Atmosphäre von Räumen Gedanken gemacht.</em><br /> Umgebung, Licht, Temperatur, und Raumgröße sowie die Materialien auf und in denen Speisen und Getränke präsentiert werden, wirken auf unseren Geschmackssinn. Ein einfacher Versuch zeigt: ein Glas Milch wirkt frischer, wenn es mit kaltem Licht beleuchtet wird, in gelbem Licht hingegen wirkt die Milch eher ranzig. Dies ist nur einer der vielen Ansätze, die Studierende zum Thema „Geschmack und Aroma im Raum“ entwickelt haben. Die Aufgabe war&nbsp;für den Sommeliergipfel 2021 auf dem Kulmbacher Mönchshof-Gelände Erlebniskonzepte zu entwickeln. Der Sommeliergipfel wird vom Projektpartner der Hochschule Coburg, der Genussakademie Bayern, veranstaltet. Diese Partnerschaft kam durch die Initiative&nbsp;von&nbsp;<a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="Creapolis" rel="noopener">CREAPOLIS</a>, der&nbsp;Vernetzungsplattform der Hochschle&nbsp;Coburg, zustande. Mehr als 150 Fachsommeliers und Genussexperten kommen bei diesem Netzwerk- und Fortbildungstreffen in Kulmbach zusammen. „An zwei Tagen locken Tastings, Workshops und Sessions zu den Themen Edelbrand, Käse, Milch, Gewürz, Bier, Wasser, Wein und Fleisch“, beschreibt Dr. Simon Reitmeier die Veranstaltung. Er ist der zuständige Bereichsleiter am Kompetenzzentrum für Ernährung, kurz KErn, in Kulmbach, zu dem auch die Genussakademie gehört.&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/verena-fritsch.html" target="Verena Fritsch" rel="noopener">Verena Fritsch</a>, Dozentin und Projektkoordinatorin im<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="Studiengang Innenarchitektur" rel="noopener"> Studiengang Innenarchitektur</a>, erklärt die Aufgabenstellung: „Die Sommeliers für die jeweiligen Produkte sind Profis im Schmecken, Riechen und Verkosten von Lebensmitteln mit allen umgebenden Faktoren. Die Studierenden sind angehende Profis für Räume. An dieser Schnittstelle entwickelt sich die Aufgabe.“ Die Sommeliers können lernen, welchen Einfluss der Raum auf die Produkte hat, die verkostet werden.</p>&#13;
<h4>Alle Sinne werden berührt</h4>&#13;
<p>Die von den Studierenden entwickelten Konzepte könnten nicht unterschiedlicher sein, das macht die Ergebnisse auch so spannend. Etwa das Konzept, das sich an der 12-Sinneslehre von Rudolf Steiner anlehnt. Hier kann der Geschmackssinn in speziellen „Raumkapseln“ erfahren werden. Diese Kapseln bewegen sich und fordern so gleichzeitig den Gleichgewichtssinn heraus oder engen den Körper ein. Ein anderes Konzept bringt die Lebensmittel, wie Käsewürfel in Form von Hockern in eine andere Dimension und sorgt so für eine interessante und stimmige Atmosphäre beim Käse-Tasting. Ein anderer Entwurf ist eine Theke mit Probierfeldern. Dort können die Sommeliers die Lebensmittel in verschiedenen Lichtverhältnissen und auf unterschiedlichen Unterlagen auf sich wirken lassen. Im Anschluss geben sie ihre Eindrücke in einer digitalen Befragung weiter. „Die Konzepte der Studierenden sind gut durchdacht und oft unkonventionell“, fasst Reitmeier zusammen. Einige wären gut für den Einsatz auf dem Mönchshof-Gelände geeignet: „Es wäre schön, wenn bei der Umsetzung eines Projekts auch die Ideengeber mit einbezogen werden könnten.“ Indes hofft er, dass der Sommeliergipfel überhaupt stattfinden kann, denn: „Die Vorschläge bieten einen großen Fundus an Denkanstößen und werden sicher noch öfters als Inspiration für die Gestaltung von Messeständen oder Veranstaltungen herangezogen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/15-Probierfelder-Raum1-1024x724.jpg"
                        fileSize="72996"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="724"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/15-Probierfelder2-1024x725.jpg"
                        fileSize="94360"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="725"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/15-Raumkapseln3-1024x489.jpg"
                        fileSize="52372"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="489"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/15-Kaesewuerfel4-995x1024.jpg"
                        fileSize="207955"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="995" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Digitale Reise durch den Paragrafendschungel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digitale-reise-durch-den-paragrafendschungel/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Jan 2021 09:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/digitale-reise-durch-den-paragrafendschungel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Coburger Bioanalytikerin Antje Vondran hat eine besondere Veranstaltung zu einem wichtigen, aber etwas sperrigem Thema entwickelt, das alle betrifft, nämlich dem Recht. Das Lehrformat „Regulatory Affairs“ wurde vom Innovationsfonds der Hochschule Coburg prämiert.</em></p>&#13;
<p>Gestaltet eine Innenarchitektin beispielsweise einen Kreißsaal oder eine Intensivstation, geht es darum, dass die Patienten sich wohlfühlen. „Aber nicht nur“, sagt Antje Vondran. „Oberflächen müssen desinfizierbar sein, Hygienevorschriften und Brandschutz müssen eingehalten werden“, erklärt die Dozentin der Hochschule Coburg. Ihr Fachgebiet ist die Bioanalytik, trotzdem hat sie sich auch mit anderen Disziplinen beschäftigt: „In der Sozialen Arbeit ist das Ziel, Menschen zu helfen. Wer in einer Beratungsstelle arbeitet, unterliegt dabei beispielsweise auch Datenschutz und Schweigepflicht. Es gibt überall Berührungspunkte zu Recht und Gesetz.“ Genau das ist Thema von Vondrans neuem Lehrformat „Regulatory Affairs“. Dieser Begriff ist üblich für den gesetzlich geregelten Prozess der Zulassung von Arzneimitteln und chemischen Produkten. „Meine Veranstaltung heißt so, weil sie geprägt ist von meinen Erfahrungen in der Bioanalytik. Aber wir wollen das Thema für andere Studiengänge öffnen. Die Zeit ist reif dafür.“</p>&#13;
<p>Die Bioanalytikerin hat ein interdisziplinäres Online-Format entwickelt, um das Thema beispielsweise über Videotutorials verschiedenen Fachrichtungen zugänglich zu machen. „Wir wollen unsere Absolventinnen und Absolventen ja auch darauf vorbereiten, später eine Führungsaufgabe zu übernehmen – dafür brauchen sie solche Kompetenzen.“ Das Projekt wurde vom Innovationsfonds der Hochschule Coburg mit 15.000 Euro gefördert. Der Fonds des Ende 2020 ausgelaufenen Programms „Der Coburger Weg“ hat in der letzten Förderrunde mit insgesamt 80.000 Euro Projekte unterstützt, die didaktische Innovationen in der Lehre vorantreiben.</p>&#13;
<p><strong>Der Lernfortschritt wird immer wieder überprüft</strong></p>&#13;
<p>„Regulatory Affairs“ wählte die Jury in der Sonderkategorie für interdisziplinäre Formate mit „Blended Learning“-Elementen. Das sind Lehrveranstaltungen, die Präsenz und E-Learning kombinieren. „Als besonders innovativ würdigt die Jury die kontinuierlichen Leistungsstandtests während des gesamten Semesters“, erklärt Jury-Vorsitzende Sonja Lehmann.</p>&#13;
<p>Vondran ermittelt mit den Leistungsstandtests in ihrem digitalen Kursraum regelmäßig die Lernfortschritte zu „Regulatory Affairs“. So weiß sie, ob Sachverhalte noch unklar sind. „Dann können wir sie vertiefend bearbeiten.“ Die Dozentin schätzt die Online-Lehre, weil sie den Studierenden zum Beispiel Wiederholungen und ein individuelles Lerntempo ermöglicht. Sie lässt die Studierenden online in Gruppen arbeiten, damit sie einander kennen lernen. „Es sind viele – nicht alle – Kompetenzen in den digitalen Raum übertragbar.“ Sogar eine elektronische Fernprüfung ist möglich. Dazu hat sich die Bioanalytikerin didaktisch-methodisch und juristisch informiert. „Corona hat uns da in die Hände gespielt – vorher war so etwas rechtssicher nicht eingehend möglich.“</p>&#13;
<p>Die Idee zu einem voll digitalen Kurs hatte Vondran bereits vor eineinhalb Jahren. „Dann kam Corona, und ich wurde mit voller Geschwindigkeit in das Thema hinein katapultiert.“ Unter Pandemie-Bedingungen fand eine Art Probelauf statt. Für Bioanalytik-Studierende, die in diesem Wintersemester begonnen haben, wird „Regulatory Affairs“ nun im siebten Semester, also ab dem Wintersemester 2023/24, als Pflichtmodul stattfinden. „Weitere Studiengänge können es als Wahlfach belegen und dabei die zum Studiengang passenden Rechtsthemen wählen oder gezielt anpassen.“ Erstmals wird die Veranstaltung im kommenden Sommersemester regulär angeboten.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Coburger Bioanalytikerin Antje Vondran hat eine besondere Veranstaltung zu einem wichtigen, aber etwas sperrigem Thema entwickelt, das alle betrifft, nämlich dem Recht. Das Lehrformat „Regulatory Affairs“ wurde vom Innovationsfonds der Hochschule Coburg prämiert.</em></p>&#13;
<p>Gestaltet eine Innenarchitektin beispielsweise einen Kreißsaal oder eine Intensivstation, geht es darum, dass die Patienten sich wohlfühlen. „Aber nicht nur“, sagt Antje Vondran. „Oberflächen müssen desinfizierbar sein, Hygienevorschriften und Brandschutz müssen eingehalten werden“, erklärt die Dozentin der Hochschule Coburg. Ihr Fachgebiet ist die Bioanalytik, trotzdem hat sie sich auch mit anderen Disziplinen beschäftigt: „In der Sozialen Arbeit ist das Ziel, Menschen zu helfen. Wer in einer Beratungsstelle arbeitet, unterliegt dabei beispielsweise auch Datenschutz und Schweigepflicht. Es gibt überall Berührungspunkte zu Recht und Gesetz.“ Genau das ist Thema von Vondrans neuem Lehrformat „Regulatory Affairs“. Dieser Begriff ist üblich für den gesetzlich geregelten Prozess der Zulassung von Arzneimitteln und chemischen Produkten. „Meine Veranstaltung heißt so, weil sie geprägt ist von meinen Erfahrungen in der Bioanalytik. Aber wir wollen das Thema für andere Studiengänge öffnen. Die Zeit ist reif dafür.“</p>&#13;
<p>Die Bioanalytikerin hat ein interdisziplinäres Online-Format entwickelt, um das Thema beispielsweise über Videotutorials verschiedenen Fachrichtungen zugänglich zu machen. „Wir wollen unsere Absolventinnen und Absolventen ja auch darauf vorbereiten, später eine Führungsaufgabe zu übernehmen – dafür brauchen sie solche Kompetenzen.“ Das Projekt wurde vom Innovationsfonds der Hochschule Coburg mit 15.000 Euro gefördert. Der Fonds des Ende 2020 ausgelaufenen Programms „Der Coburger Weg“ hat in der letzten Förderrunde mit insgesamt 80.000 Euro Projekte unterstützt, die didaktische Innovationen in der Lehre vorantreiben.</p>&#13;
<p><strong>Der Lernfortschritt wird immer wieder überprüft</strong></p>&#13;
<p>„Regulatory Affairs“ wählte die Jury in der Sonderkategorie für interdisziplinäre Formate mit „Blended Learning“-Elementen. Das sind Lehrveranstaltungen, die Präsenz und E-Learning kombinieren. „Als besonders innovativ würdigt die Jury die kontinuierlichen Leistungsstandtests während des gesamten Semesters“, erklärt Jury-Vorsitzende Sonja Lehmann.</p>&#13;
<p>Vondran ermittelt mit den Leistungsstandtests in ihrem digitalen Kursraum regelmäßig die Lernfortschritte zu „Regulatory Affairs“. So weiß sie, ob Sachverhalte noch unklar sind. „Dann können wir sie vertiefend bearbeiten.“ Die Dozentin schätzt die Online-Lehre, weil sie den Studierenden zum Beispiel Wiederholungen und ein individuelles Lerntempo ermöglicht. Sie lässt die Studierenden online in Gruppen arbeiten, damit sie einander kennen lernen. „Es sind viele – nicht alle – Kompetenzen in den digitalen Raum übertragbar.“ Sogar eine elektronische Fernprüfung ist möglich. Dazu hat sich die Bioanalytikerin didaktisch-methodisch und juristisch informiert. „Corona hat uns da in die Hände gespielt – vorher war so etwas rechtssicher nicht eingehend möglich.“</p>&#13;
<p>Die Idee zu einem voll digitalen Kurs hatte Vondran bereits vor eineinhalb Jahren. „Dann kam Corona, und ich wurde mit voller Geschwindigkeit in das Thema hinein katapultiert.“ Unter Pandemie-Bedingungen fand eine Art Probelauf statt. Für Bioanalytik-Studierende, die in diesem Wintersemester begonnen haben, wird „Regulatory Affairs“ nun im siebten Semester, also ab dem Wintersemester 2023/24, als Pflichtmodul stattfinden. „Weitere Studiengänge können es als Wahlfach belegen und dabei die zum Studiengang passenden Rechtsthemen wählen oder gezielt anpassen.“ Erstmals wird die Veranstaltung im kommenden Sommersemester regulär angeboten.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/01-Innovationsfonds_VondranDSC_6532-1024x681.jpg"
                        fileSize="136062"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nachhaltiges und ressourceneffizientes Bauen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachhaltiges-und-ressourceneffizientes-bauen/</link>
                <pubDate>Wed, 20 Jan 2021 08:51:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nachhaltiges-und-ressourceneffizientes-bauen/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Die zweite Ausgabe von „Innovation durch Dialog“, einer Kooperationsveranstaltung der Hochschule Coburg mit dem Innovations-Zentrum Region Kronach&nbsp;und dem Coburger Designforum Oberfranken, befasst sich am 28. Januar 2021, 17:00 Uhr, mit nachhaltigem und ressourceneffizientem Bauen. Am Beispiel von Beton setzen sich Experten zum Beispiel damit auseinander, welche Möglichkeiten und Grenzen Rezyklate bieten, also Materialien, die durch Recycling entstanden sind. Es geht darum, welche Qualitäten es hier gibt und wann es Sinn macht, als Bauherr Recycling-Beton zu nutzen. Ressourcenschonendes Bauen bezieht sich jedoch nicht nur auf die eingesetzten Materialien. Auch die Architektur wird von Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz beeinflusst.</p>&#13;
<p>Im ersten Impulsvortrag von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-markus-weber.html" target="Prof. Markus Weber" rel="noopener">Prof. Dr. Markus Weber</a> geht es um die Materialien: „Ressourcenschonendes Bauen mit rezyklierten Gesteinskörnungen“. Prof. Weber ist Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Ressourceneffizientes Planen und Bauen an der Hochschule Coburg. Danach geht es in die Praxis: Max Schultheiß, Oberbauleiter der Firma Angermüller Bau, berichtet über die aktuelle Nutzung von Recycling in der Baupraxis. Im Anschluss referiert&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-frank-lang.html" target="Prof. Frank Lang" rel="noopener">Prof. Dr. Frank Lang</a>, Professor für Darstellen, Gestalten und Entwerfen im Studiengang Architektur der Hochschule Coburg über „Architektur auf Zeit – Grundsätze ressourceneffizienter Architektur“. Neben den drei Impulsvorträgen gibt es für die Teilnehmenden ausreichend Möglichkeit in den Dialog zu treten, sowie Zeit zum Netzwerken am Ende der Veranstaltung. Die Zoom-Veranstaltung findet am Donnerstag, 28. Januar 2021 von 17:00 - 19:15 Uhr statt. Interessierte können sich per E-Mail bei <a href="mailto:christine.troche@iz-k.de" title="Christine Troche">Christine Troche</a> vom Innovations-Zentrum Region Kronach e.V anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 23,80 €.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite Ausgabe von „Innovation durch Dialog“, einer Kooperationsveranstaltung der Hochschule Coburg mit dem Innovations-Zentrum Region Kronach&nbsp;und dem Coburger Designforum Oberfranken, befasst sich am 28. Januar 2021, 17:00 Uhr, mit nachhaltigem und ressourceneffizientem Bauen. Am Beispiel von Beton setzen sich Experten zum Beispiel damit auseinander, welche Möglichkeiten und Grenzen Rezyklate bieten, also Materialien, die durch Recycling entstanden sind. Es geht darum, welche Qualitäten es hier gibt und wann es Sinn macht, als Bauherr Recycling-Beton zu nutzen. Ressourcenschonendes Bauen bezieht sich jedoch nicht nur auf die eingesetzten Materialien. Auch die Architektur wird von Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz beeinflusst.</p>&#13;
<p>Im ersten Impulsvortrag von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-markus-weber.html" target="Prof. Markus Weber" rel="noopener">Prof. Dr. Markus Weber</a> geht es um die Materialien: „Ressourcenschonendes Bauen mit rezyklierten Gesteinskörnungen“. Prof. Weber ist Studiengangsleiter des Masterstudiengangs Ressourceneffizientes Planen und Bauen an der Hochschule Coburg. Danach geht es in die Praxis: Max Schultheiß, Oberbauleiter der Firma Angermüller Bau, berichtet über die aktuelle Nutzung von Recycling in der Baupraxis. Im Anschluss referiert&nbsp;<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-frank-lang.html" target="Prof. Frank Lang" rel="noopener">Prof. Dr. Frank Lang</a>, Professor für Darstellen, Gestalten und Entwerfen im Studiengang Architektur der Hochschule Coburg über „Architektur auf Zeit – Grundsätze ressourceneffizienter Architektur“. Neben den drei Impulsvorträgen gibt es für die Teilnehmenden ausreichend Möglichkeit in den Dialog zu treten, sowie Zeit zum Netzwerken am Ende der Veranstaltung. Die Zoom-Veranstaltung findet am Donnerstag, 28. Januar 2021 von 17:00 - 19:15 Uhr statt. Interessierte können sich per E-Mail bei <a href="mailto:christine.troche@iz-k.de" title="Christine Troche">Christine Troche</a> vom Innovations-Zentrum Region Kronach e.V anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 23,80 €.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WeberMarkus-1024x1024.jpg"
                        fileSize="94306"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/LangFrank-1024x692.jpg"
                        fileSize="89705"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Geboren mit Herzfehler: Hilfe für „vergessene Patienten”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hilfe-fuer-erwachsene-mit-angeborenem-herzfehler/</link>
                <pubDate>Wed, 20 Jan 2021 08:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hilfe-fuer-erwachsene-mit-angeborenem-herzfehler/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nicht nur bis zur Entlassung aus der Klinik: Das Deutsche Herzzentrum München will die Versorgung von chronisch kranken Patienten mit angeborenen Herzfehlern langfristig verbessern. Daran arbeitet es gemeinsam mit der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Etwa ein Prozent aller Babys kommen mit einem angeborenen Herzfehler (AHF) auf die Welt. Noch Mitte des 20. Jahrhunderts starben 80 Prozent dieser Kinder in den ersten beiden Lebensjahren. Aber die Medizin entwickelte sich weiter, besonders die Einführung der Herz-Lungen-Maschine war ein großer Schritt. Heute erreichen über 95 Prozent der Betroffenen das höhere Erwachsenenalter. Aber chronisch herzkrank bleiben sie auch bei erfolgreicher Behandlung ihr Leben lang. „In Deutschland gibt es inzwischen mehr als eine halbe Million Menschen mit angeborenem Herzfehler“, sagt Christina Röhrich, die sich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Coburg mit dem Thema beschäftigt. Bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls</a> bereitet Röhrich dazu ihre Promotion im Forschungsschwerpunkt <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziale-arbeit-und-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html">Gesundheitsförderung</a> vor.</p>&#13;
<p>In einer Kooperation mit dem Deutschen Herzzentrum München (<a href="https://www.dhm.mhn.de/de/home.cfm">DHM</a>) ermitteln die Coburger Wissenschaftler, welchen Bedarf die Patientinnen und Patienten haben. Und zwar diejenigen, die erwachsen sind. Während das vor ein paar Jahrzehnten fast ausgeschlossen war, gibt es heute bereits 330.000 Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern. „Es ist aber eine Versorgungslücke entstanden“, sagt Röhrich.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Dr. Harald Kaemmerer, Leiter der Ambulanz für angeborene Herzfehler am DHM, spricht sogar von einer „vergessenen Patientengruppe“. In der Kinderkardiologie werden Kinder und Jugendliche mit AHF zwar sehr gut und sehr lange behandelt – „aber irgendwann, wenn der Patient oder die Patientin so Mitte 20 ist, kommen Dinge hinzu, mit denen sich Kinderärzte wenig beschäftigen: eine Schwangerschaft zum Beispiel.“ Hausärzte, praktische Ärzte und Allgemeinmediziner werden immer häufiger mit den sehr speziellen, komplexen AHF konfrontiert.</p>&#13;
<p><strong>Gesundheitsförderung für chronisch Kranke</strong></p>&#13;
<p>„Wir nehmen an, dass sich weit über 200.000 Menschen in Deutschland nicht in adäquater Nachsorge befinden“, sagt Kaemmerer. „In der Klinik sehen wir sie häufig erst, wenn ernsthafte Probleme auftreten.“ Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen oder Entzündungen der Herzinnenhäute. Erschwerend hinzu kommen typische Erwachsenenprobleme zum Beispiel mit Stoffwechsel, Niere, Leber oder Störungen des zentralen Nervensystems. „Über die Hälfte unserer Patienten sind übergewichtig und haben Bewegungsmangel. Oft hat man ihnen fälschlicherweise gesagt, dass sie sich wegen ihrer Erkrankung nicht bewegen dürfen.“ Mit Unterstützung des Vereins Herzkind e.V. hat das DHM deshalb das Projekt „MERLIN AHF“ ins Leben gerufen. Die Abkürzung steht für „Medizinische Erfolge langfristig bewahren durch integrierte Versorgung angeborener Herzfehler“. Die Patienten sollen über lange Zeit begleitet werden. „Ich bin Kliniker“, sagt Kaemmerer. „Wir brauchen dabei Kooperationen mit Menschen wie Professor Kohls und seinem Team.“&nbsp;</p>&#13;
<p>Die Coburger erforschen nun, wie die Betroffenen durch Prävention und Gesundheitsförderung unterstützt werden können. Häufig leiden sie unter Angst- oder Belastungsstörungen. „Ziel ist, den Patienten dabei zu helfen, eine Haltung zu entwickeln, die sie befähigt, selbstbestimmt mit der Situation umzugehen, statt sich passiv in eine Opferrolle zu fügen“, sagt Röhrich „Es geht ja nicht nur um das Herz, sondern um den ganzen Menschen. Gesunder Lebensstil, Stressbewältigungsstrategien, positive Psychologie: Das kann sehr viel bewirken.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nicht nur bis zur Entlassung aus der Klinik: Das Deutsche Herzzentrum München will die Versorgung von chronisch kranken Patienten mit angeborenen Herzfehlern langfristig verbessern. Daran arbeitet es gemeinsam mit der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Etwa ein Prozent aller Babys kommen mit einem angeborenen Herzfehler (AHF) auf die Welt. Noch Mitte des 20. Jahrhunderts starben 80 Prozent dieser Kinder in den ersten beiden Lebensjahren. Aber die Medizin entwickelte sich weiter, besonders die Einführung der Herz-Lungen-Maschine war ein großer Schritt. Heute erreichen über 95 Prozent der Betroffenen das höhere Erwachsenenalter. Aber chronisch herzkrank bleiben sie auch bei erfolgreicher Behandlung ihr Leben lang. „In Deutschland gibt es inzwischen mehr als eine halbe Million Menschen mit angeborenem Herzfehler“, sagt Christina Röhrich, die sich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Coburg mit dem Thema beschäftigt. Bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls</a> bereitet Röhrich dazu ihre Promotion im Forschungsschwerpunkt <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziale-arbeit-und-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html">Gesundheitsförderung</a> vor.</p>&#13;
<p>In einer Kooperation mit dem Deutschen Herzzentrum München (<a href="https://www.dhm.mhn.de/de/home.cfm">DHM</a>) ermitteln die Coburger Wissenschaftler, welchen Bedarf die Patientinnen und Patienten haben. Und zwar diejenigen, die erwachsen sind. Während das vor ein paar Jahrzehnten fast ausgeschlossen war, gibt es heute bereits 330.000 Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern. „Es ist aber eine Versorgungslücke entstanden“, sagt Röhrich.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Dr. Harald Kaemmerer, Leiter der Ambulanz für angeborene Herzfehler am DHM, spricht sogar von einer „vergessenen Patientengruppe“. In der Kinderkardiologie werden Kinder und Jugendliche mit AHF zwar sehr gut und sehr lange behandelt – „aber irgendwann, wenn der Patient oder die Patientin so Mitte 20 ist, kommen Dinge hinzu, mit denen sich Kinderärzte wenig beschäftigen: eine Schwangerschaft zum Beispiel.“ Hausärzte, praktische Ärzte und Allgemeinmediziner werden immer häufiger mit den sehr speziellen, komplexen AHF konfrontiert.</p>&#13;
<p><strong>Gesundheitsförderung für chronisch Kranke</strong></p>&#13;
<p>„Wir nehmen an, dass sich weit über 200.000 Menschen in Deutschland nicht in adäquater Nachsorge befinden“, sagt Kaemmerer. „In der Klinik sehen wir sie häufig erst, wenn ernsthafte Probleme auftreten.“ Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen oder Entzündungen der Herzinnenhäute. Erschwerend hinzu kommen typische Erwachsenenprobleme zum Beispiel mit Stoffwechsel, Niere, Leber oder Störungen des zentralen Nervensystems. „Über die Hälfte unserer Patienten sind übergewichtig und haben Bewegungsmangel. Oft hat man ihnen fälschlicherweise gesagt, dass sie sich wegen ihrer Erkrankung nicht bewegen dürfen.“ Mit Unterstützung des Vereins Herzkind e.V. hat das DHM deshalb das Projekt „MERLIN AHF“ ins Leben gerufen. Die Abkürzung steht für „Medizinische Erfolge langfristig bewahren durch integrierte Versorgung angeborener Herzfehler“. Die Patienten sollen über lange Zeit begleitet werden. „Ich bin Kliniker“, sagt Kaemmerer. „Wir brauchen dabei Kooperationen mit Menschen wie Professor Kohls und seinem Team.“&nbsp;</p>&#13;
<p>Die Coburger erforschen nun, wie die Betroffenen durch Prävention und Gesundheitsförderung unterstützt werden können. Häufig leiden sie unter Angst- oder Belastungsstörungen. „Ziel ist, den Patienten dabei zu helfen, eine Haltung zu entwickeln, die sie befähigt, selbstbestimmt mit der Situation umzugehen, statt sich passiv in eine Opferrolle zu fügen“, sagt Röhrich „Es geht ja nicht nur um das Herz, sondern um den ganzen Menschen. Gesunder Lebensstil, Stressbewältigungsstrategien, positive Psychologie: Das kann sehr viel bewirken.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/11-Kooperation_mit_Herzzentrum-1024x683.jpg"
                        fileSize="67583"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/11-Kooperation_Roehrich-683x1024.jpg"
                        fileSize="79557"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Kohls_Nico-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="84991"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/11-Kooperation_Prof_Dr_Dr_Kaemmerer.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Jurahaus, Jurte, Lehmpavillon: „herausragende Konzepte“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jurahaus-jurte-lehmpavillon-herausragende-konzepte/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Jan 2021 08:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jurahaus-jurte-lehmpavillon-herausragende-konzepte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Bund deutscher Innenarchitekten (bdia) würdigt die herausragendsten Abschlussarbeiten aus ganz Deutschland: Ein Student der Hochschule Coburg wurde diesmal ausgezeichnet, zwei weitere Studentinnen bekamen einen Anerkennungspreis.</em></p>&#13;
<p>Ein barockes Wohnstallhaus aus dem Jahr 1727 ist der Kern des Blasi-Hofs in Kaltenbuch, einem Dorf im mittelfränkischen Altmühltal. Massiv liegt das Gebäude unter einem Schieferdach, das nur minimal hervorsteht. Es wirkt gedrungen und ist dabei ein für die Region typisches Jurahaus. Typisch auch: Es ist vom Verfall bedroht. In seiner Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg hat Innenarchitektur-Student Pascal Deppisch eine mögliche neue Nutzung für den denkmalgeschützten Hof entwickelt. „Ich finde es absolut spannend, wie man mit historischer Bausubstanz umgehen kann“, sagt der Unterfranke. Während das Wohnstallhaus in seinem Konzept als Erlebnisunterkunft und Museum genutzt wird, wird die Scheune ein Zuhause für eine junge Familie.</p>&#13;
<p>Das Gebäude hat er über das bayerische Landesamt für Denkmalpflege gefunden und war gleich begeistert: „Über diesen außergewöhnlichen Baustil hatte ich vorher noch nie etwas gehört oder gelesen.“ Die Arbeit unter dem Titel „Siebzehnhundertsiebenundzwanzig. Neuinterpretation eines denkmalgeschützten Jurabauernhofs“ wurde jetzt vom Bund deutscher Innenarchitekten (<a href="https://bdia.de/veranstaltungen/bdiausgezeichnet/">bdia</a>) ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „Das Thema des Jurabauernhofes wird zeitgemäß interpretiert. Das ausgewogene Material-, und Farbkonzept setzt Akzente, ohne einseitig zu dominieren.“ Gewürdigt wurde auch das schlüssige Gesamtkonzept und die grafische Qualität: „eine herausragende Arbeit!“ Betreut wurde sie an der Hochschule Coburg von Fachoberlehrer <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/carl-baetjer.html">Carl Baetjer</a>.</p>&#13;
<p>Einen Anerkennungspreis des bdia &nbsp;bekam außerdem Uyanga Enkhbat für ihre Bachelorarbeit: „Moderne Jurte: Die Jurte zwischen Tradition und Moderne – Die Vision einer Nomadin.“ In der Mongolei ist dieser Gebäudetyp überall verbreitet. „Mein Entwurf soll ein Schritt sein auf dem Weg, das beschwerliche Leben der Menschen in den Ger-Bezirken zu erleichtern“, erklärt die Studierende. In diesen armen Gegenden gibt es kein fließendes Wasser und keinen Strom, häufig kommt es wegen der offenen Kochstellen zu Brandunfällen. Enkhbat integriert sanitäre Einrichtung und moderne Technik wie Elektroherd und Solarenenergie in die Jurte. Die Funktionalität erinnert an ein Tiny-Haus, allerdings auf einer runden Fläche mit einem Durchmesser von 8,70 Metern und mit vielen traditionellen Elementen. Die Jury hob hervor, dass die Geschichte „in dieser Arbeit sehr umfassend und mit vielen Details dargelegt“ wird und man trotz aller Annehmlichkeiten das Gefühl hat, sich in einer mongolischen Jurte zu befinden.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mark-phillips.html">Prof. Mark Phillips </a>hat diese Bachelorarbeit betreut und war auch der Mentor von Katja Moltrecht, deren Masterarbeit der bdia ebenfalls mit einem Anerkennungspreis würdigte. „Raumgestaltung nach ornamentalen Qualitäten – Entwurf eines Pavillons aus formbarem Lehm mittels Modellierung“ heißt die Arbeit, in der sie einen vielseitig nutzbaren Ort entwickelt hat. Ihre Modelle im Maßstab 1: 200 und 1:25 zeigen anschaulich, wie sich ein Pavillon in die Umgebung und die Bedürfnisse moderner Menschen einfügen kann. Sie hat den klassischen Baustoff Lehm mit zeitgenössischen Ornamenten kombiniert und eine neuartige Pavillonarchitektur entwickelt, die durch ihre individuellen Raumqualitäten dem Aufenthalt, Kultur oder philosophischem Nachsinnen dienen kann. Die Jury beeindruckte die „gelungene Darstellung des brandaktuellen Themas ,analoge Orte‘ zur Kommunikation und Kulturstiftung.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Bund deutscher Innenarchitekten (bdia) würdigt die herausragendsten Abschlussarbeiten aus ganz Deutschland: Ein Student der Hochschule Coburg wurde diesmal ausgezeichnet, zwei weitere Studentinnen bekamen einen Anerkennungspreis.</em></p>&#13;
<p>Ein barockes Wohnstallhaus aus dem Jahr 1727 ist der Kern des Blasi-Hofs in Kaltenbuch, einem Dorf im mittelfränkischen Altmühltal. Massiv liegt das Gebäude unter einem Schieferdach, das nur minimal hervorsteht. Es wirkt gedrungen und ist dabei ein für die Region typisches Jurahaus. Typisch auch: Es ist vom Verfall bedroht. In seiner Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg hat Innenarchitektur-Student Pascal Deppisch eine mögliche neue Nutzung für den denkmalgeschützten Hof entwickelt. „Ich finde es absolut spannend, wie man mit historischer Bausubstanz umgehen kann“, sagt der Unterfranke. Während das Wohnstallhaus in seinem Konzept als Erlebnisunterkunft und Museum genutzt wird, wird die Scheune ein Zuhause für eine junge Familie.</p>&#13;
<p>Das Gebäude hat er über das bayerische Landesamt für Denkmalpflege gefunden und war gleich begeistert: „Über diesen außergewöhnlichen Baustil hatte ich vorher noch nie etwas gehört oder gelesen.“ Die Arbeit unter dem Titel „Siebzehnhundertsiebenundzwanzig. Neuinterpretation eines denkmalgeschützten Jurabauernhofs“ wurde jetzt vom Bund deutscher Innenarchitekten (<a href="https://bdia.de/veranstaltungen/bdiausgezeichnet/">bdia</a>) ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „Das Thema des Jurabauernhofes wird zeitgemäß interpretiert. Das ausgewogene Material-, und Farbkonzept setzt Akzente, ohne einseitig zu dominieren.“ Gewürdigt wurde auch das schlüssige Gesamtkonzept und die grafische Qualität: „eine herausragende Arbeit!“ Betreut wurde sie an der Hochschule Coburg von Fachoberlehrer <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/carl-baetjer.html">Carl Baetjer</a>.</p>&#13;
<p>Einen Anerkennungspreis des bdia &nbsp;bekam außerdem Uyanga Enkhbat für ihre Bachelorarbeit: „Moderne Jurte: Die Jurte zwischen Tradition und Moderne – Die Vision einer Nomadin.“ In der Mongolei ist dieser Gebäudetyp überall verbreitet. „Mein Entwurf soll ein Schritt sein auf dem Weg, das beschwerliche Leben der Menschen in den Ger-Bezirken zu erleichtern“, erklärt die Studierende. In diesen armen Gegenden gibt es kein fließendes Wasser und keinen Strom, häufig kommt es wegen der offenen Kochstellen zu Brandunfällen. Enkhbat integriert sanitäre Einrichtung und moderne Technik wie Elektroherd und Solarenenergie in die Jurte. Die Funktionalität erinnert an ein Tiny-Haus, allerdings auf einer runden Fläche mit einem Durchmesser von 8,70 Metern und mit vielen traditionellen Elementen. Die Jury hob hervor, dass die Geschichte „in dieser Arbeit sehr umfassend und mit vielen Details dargelegt“ wird und man trotz aller Annehmlichkeiten das Gefühl hat, sich in einer mongolischen Jurte zu befinden.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mark-phillips.html">Prof. Mark Phillips </a>hat diese Bachelorarbeit betreut und war auch der Mentor von Katja Moltrecht, deren Masterarbeit der bdia ebenfalls mit einem Anerkennungspreis würdigte. „Raumgestaltung nach ornamentalen Qualitäten – Entwurf eines Pavillons aus formbarem Lehm mittels Modellierung“ heißt die Arbeit, in der sie einen vielseitig nutzbaren Ort entwickelt hat. Ihre Modelle im Maßstab 1: 200 und 1:25 zeigen anschaulich, wie sich ein Pavillon in die Umgebung und die Bedürfnisse moderner Menschen einfügen kann. Sie hat den klassischen Baustoff Lehm mit zeitgenössischen Ornamenten kombiniert und eine neuartige Pavillonarchitektur entwickelt, die durch ihre individuellen Raumqualitäten dem Aufenthalt, Kultur oder philosophischem Nachsinnen dienen kann. Die Jury beeindruckte die „gelungene Darstellung des brandaktuellen Themas ,analoge Orte‘ zur Kommunikation und Kulturstiftung.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-bdia_Preise_ScheuneAnsicht-Westen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-bdia_Preise_Wohnstallhaus_mit_Korbhaus-1024x683.jpg"
                        fileSize="157248"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-bdia_Preise_Scheune_RenderingWohnzimmer-klein-887x1024.jpg"
                        fileSize="192909"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="887" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-bdia-Preise_Portrait_Deppisch.JPG-1024x733.png"
                        fileSize="695731"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="733"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-bdia-Preise_Jurte-1024x723.jpg"
                        fileSize="80612"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="723"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-bdia-Preise_Moltrecht2-1024x683.jpg"
                        fileSize="61233"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hygiene für unterwegs: sauber bleiben, Müll vermeiden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hygiene-fuer-unterwegs-sauber-bleiben-muell-vermeiden/</link>
                <pubDate>Thu, 14 Jan 2021 07:09:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hygiene-fuer-unterwegs-sauber-bleiben-muell-vermeiden/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wasser, CO2 und Plastikverpackungen einsparen – diese wichtigen Umweltziele vereint das Produkt „re“. Zwei Produktdesign-Studentinnen haben mit ihrer Produktidee nun die Nominierung für den Green Concept Award 2021 geschafft. </em><br /> „Die Aufgabe war, Plastikverpackungen zu vermeiden oder zu reduzieren,“ erzählt Produktdesign-Studentin Natalie Jirmann. Gemeinsam mit ihrer Kommilitonin Magdalena Buchberger hat sie ein Produkt entwickelt, das gleich mehrere Aspekte berücksichtigt. Mit „re“ haben sie ein Service-Konzept für trockene Hygieneprodukte entwickelt, das nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft funktioniert. Das Produkt könnte beispielsweise auf Festivals, wo normalerweise viel Müll anfällt, eingesetzt werden.</p>&#13;
<h4>„re“ – von der Wiege zur Wiege</h4>&#13;
<p>Die Idee ist: Das Kit wird auf dem Festival ausgegeben, versorgt die Besucher mit trockenen Basishygieneprodukten für Haut, Haar und Mundhygiene - und leistet außerdem Aufklärungsarbeit über negative Umwelteinflüsse von Plastik. Die Besucher müssen selber keine Hygieneprodukte zum mehrtägigen Festival mitbringen und sie geben das Kit am Ende gegen ein Pfand zurück. So wird die Müllflut auf dem Gelände eingedämmt und ein lückenloser Materialkreislauf garantiert. „Die Intention ist, ein Umdenken des Konsumenten zu leisten“, erklärt Natalie Jirmann. Magdalena Buchberger ergänzt: „Das Produkt funktioniert nach dem Prinzip der Circular Economy. Also nicht von der Wiege bis zur Bahre, sondern von der Wiege zur Wiege.“&nbsp; Das „re“-Kit bietet außerdem Herstellern trockener Hygieneprodukte eine Plattform, um auf ihre Angebote aufmerksam zu machen. Gerade Besucher von Festivals sind interessiert an nachhaltigen Produkten. Das Prinzip selber lässt sich ohne Weiteres auf andere Branchen anwenden – beispielsweise Hotels, die Reisebranche, Drogerien oder Großveranstaltungen.</p>&#13;
<h4>Gleich zwei Arbeiten der Hochschule Coburg im Rennen</h4>&#13;
<p>Für ihr Produkt und die dahinterstehende Idee wurden die beiden Studentinnen für den Green Concept Award 2021 nominiert. Außer ihnen ist sogar noch ein weiteres Team der Hochschule Coburg im Rennen: ZukunftsDesign-Studierende mit ihrer Projektarbeit „Game of Rain“, einem Kartenspiel zum Thema Wasserverbrauch. Sie wurden bereits im Ideenwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgezeichnet und sind jetzt ebenfalls in der Kategorie Green Concept nominiert.</p>&#13;
<p>In einem öffentlichen Voting kann noch bis Ende Januar für die Projekte der Hochschule Coburg abgestimmt werden. <a href="https://www.gp-award.com/de/konzepte" target="Abstimmung Award" rel="noopener">Hier</a> geht es zur Abstimmung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wasser, CO2 und Plastikverpackungen einsparen – diese wichtigen Umweltziele vereint das Produkt „re“. Zwei Produktdesign-Studentinnen haben mit ihrer Produktidee nun die Nominierung für den Green Concept Award 2021 geschafft. </em><br /> „Die Aufgabe war, Plastikverpackungen zu vermeiden oder zu reduzieren,“ erzählt Produktdesign-Studentin Natalie Jirmann. Gemeinsam mit ihrer Kommilitonin Magdalena Buchberger hat sie ein Produkt entwickelt, das gleich mehrere Aspekte berücksichtigt. Mit „re“ haben sie ein Service-Konzept für trockene Hygieneprodukte entwickelt, das nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft funktioniert. Das Produkt könnte beispielsweise auf Festivals, wo normalerweise viel Müll anfällt, eingesetzt werden.</p>&#13;
<h4>„re“ – von der Wiege zur Wiege</h4>&#13;
<p>Die Idee ist: Das Kit wird auf dem Festival ausgegeben, versorgt die Besucher mit trockenen Basishygieneprodukten für Haut, Haar und Mundhygiene - und leistet außerdem Aufklärungsarbeit über negative Umwelteinflüsse von Plastik. Die Besucher müssen selber keine Hygieneprodukte zum mehrtägigen Festival mitbringen und sie geben das Kit am Ende gegen ein Pfand zurück. So wird die Müllflut auf dem Gelände eingedämmt und ein lückenloser Materialkreislauf garantiert. „Die Intention ist, ein Umdenken des Konsumenten zu leisten“, erklärt Natalie Jirmann. Magdalena Buchberger ergänzt: „Das Produkt funktioniert nach dem Prinzip der Circular Economy. Also nicht von der Wiege bis zur Bahre, sondern von der Wiege zur Wiege.“&nbsp; Das „re“-Kit bietet außerdem Herstellern trockener Hygieneprodukte eine Plattform, um auf ihre Angebote aufmerksam zu machen. Gerade Besucher von Festivals sind interessiert an nachhaltigen Produkten. Das Prinzip selber lässt sich ohne Weiteres auf andere Branchen anwenden – beispielsweise Hotels, die Reisebranche, Drogerien oder Großveranstaltungen.</p>&#13;
<h4>Gleich zwei Arbeiten der Hochschule Coburg im Rennen</h4>&#13;
<p>Für ihr Produkt und die dahinterstehende Idee wurden die beiden Studentinnen für den Green Concept Award 2021 nominiert. Außer ihnen ist sogar noch ein weiteres Team der Hochschule Coburg im Rennen: ZukunftsDesign-Studierende mit ihrer Projektarbeit „Game of Rain“, einem Kartenspiel zum Thema Wasserverbrauch. Sie wurden bereits im Ideenwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ausgezeichnet und sind jetzt ebenfalls in der Kategorie Green Concept nominiert.</p>&#13;
<p>In einem öffentlichen Voting kann noch bis Ende Januar für die Projekte der Hochschule Coburg abgestimmt werden. <a href="https://www.gp-award.com/de/konzepte" target="Abstimmung Award" rel="noopener">Hier</a> geht es zur Abstimmung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/MINT-Monitoring-1024x862.jpg"
                        fileSize="100881"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="862"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/05-re-Buchberger-Jirmann-1024x640.jpg"
                        fileSize="772294"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="640"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/05-re-Festival-1024x1024.jpg"
                        fileSize="153271"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/05-re-Produkte.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule kooperiert mit Universität Siena]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-kooperiert-mit-universitaet-siena/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Jan 2021 10:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-kooperiert-mit-universitaet-siena/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für AIMS-Studierende gibt es ein neues Austauschprogramm: Gerade wurde der Vertrag mit der Università di Siena unterzeichnet.</em></p>&#13;
<p>Studierende im internationalen Masterprogramm Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) der Hochschule Coburg können künftig ein Semester an der Universität im italienischen Siena verbringen. Sie bekommen dort ein Wohnheimzimmer und nehmen an englischsprachigen Veranstaltungen der Fakultät für Informatik und mathematische Wissenschaften teil. Ihre Noten, beispielsweise in „Industrial Reliability“ oder „Internet of Things“, werden direkt an die Hochschule Coburg gemeldet und hier eingetragen.</p>&#13;
<p>Geplant ist, dass jeweils im Sommersemester etwa ein Dutzend Studierende von Coburg nach Italien geschickt werden. Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Francesco Frati, Rektor der Università di Siena, haben soeben den Kooperationsvertrag für das Austauschprogramm unterzeichnet. Eine ähnliche Kooperation besteht bereits mit der University of Shanghai for Science and Technology (USST) und ist bei den Studierenden sehr beliebt. Die Voraussetzungen sind geschaffen. Wann die Coburger Studierenden ein Austauschsemester in China oder Italien realisieren können, hängt allerdings von der Entwicklung der Corona-Pandemie ab.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für AIMS-Studierende gibt es ein neues Austauschprogramm: Gerade wurde der Vertrag mit der Università di Siena unterzeichnet.</em></p>&#13;
<p>Studierende im internationalen Masterprogramm Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) der Hochschule Coburg können künftig ein Semester an der Universität im italienischen Siena verbringen. Sie bekommen dort ein Wohnheimzimmer und nehmen an englischsprachigen Veranstaltungen der Fakultät für Informatik und mathematische Wissenschaften teil. Ihre Noten, beispielsweise in „Industrial Reliability“ oder „Internet of Things“, werden direkt an die Hochschule Coburg gemeldet und hier eingetragen.</p>&#13;
<p>Geplant ist, dass jeweils im Sommersemester etwa ein Dutzend Studierende von Coburg nach Italien geschickt werden. Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Francesco Frati, Rektor der Università di Siena, haben soeben den Kooperationsvertrag für das Austauschprogramm unterzeichnet. Eine ähnliche Kooperation besteht bereits mit der University of Shanghai for Science and Technology (USST) und ist bei den Studierenden sehr beliebt. Die Voraussetzungen sind geschaffen. Wann die Coburger Studierenden ein Austauschsemester in China oder Italien realisieren können, hängt allerdings von der Entwicklung der Corona-Pandemie ab.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-Kooperation_mit_Siena_web-1024x681.jpg"
                        fileSize="138362"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/09-Kooperation_mit_Siena-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="133957"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Angewandte Bioinformatik an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/angewandte-bioinformatik-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Jan 2021 08:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/angewandte-bioinformatik-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften hat einen neuen Professor für angewandte Bioinformatik. Michael Sammeths Weg führte von Würzburg über Barcelona nach Rio de Janeiro und wieder zurück. </em><br /> An einem sonnigen Wintertag kommt Professor Sammeth zum Foto- und Interviewtermin an die Hochschule. Direkt fragt er: „Passt die Jacke, normalerweise trage ich so etwas nicht.“ Die Jacke passt, die Bilder sind schnell im Kasten; charmant und unaufgeregt beginnt er von seiner Arbeit in Brasilien und Spanien zu erzählen. Genau vor einem Jahr hat er seine Professur an der Universität in Rio de Janeiro beendet, um wieder in Deutschland zu leben.</p>&#13;
<h4>Mix aus Biologie und Informatik</h4>&#13;
<p>„Ein Bioinformatiker sollte biologische Probleme verstehen und diese im nächsten Schritt mathematisch umsetzen können, also dem Computer verständlich machen.“ So einfach beschreibt Professor Sammeth die angewandte Bioinformatik. Ein Fach, das es in der Form noch nicht gab, als er mit dem Studium begonnen hat. In Würzburg belegte er Biologie im Hauptfach und Informatik im Nebenfach. Danach promovierte er an der Universität Bielefeld im Bereich Genom-Informatik. „Nach dem Doktor hat es mich ins Ausland verschlagen, das war eigentlich nicht so geplant“, verrät er. Durch ein Postdoc-Stipendium ging er als DAAD-Student (DAAD steht für Deutscher Akademischer Austauschdienst) nach Barcelona. „Zu dieser Zeit hat sich Barcelona als Zentrum für Genomik und Biomedizin entwickelt“, erinnert er sich. Es folgte ein weiteres Wissenschafts-Stipendium und eine anschließende Stelle als Gruppenleiter in einem Zentrum für neue Gensequenzier-Technologien in Barcelona. Die nächste Station von Professor Sammeth war ein Supercomputing-Zentrum in Brasilien, in der Nähe von Rio, bevor er dort an der Bundesuniversität zum Professor für angewandte Bioinformatik berufen wurde. &nbsp;</p>&#13;
<h4>„Ich liebe Biologie“</h4>&#13;
<p>„Ich liebe Biologie und Mikrobiologie ist einfach faszinierend“, Informatik und Computer sind für Sammeth hingegen Werkzeuge: „Der Computer ist generell ziemlich doof. Er versteht erst mal gar nichts, aber wenn man es ihm richtig vorformuliert, dann ist er wahnsinnig schnell, das ist der Vorteil.“ Vor allem in Sammeths Forschungsbereichen der Künstlichen Intelligenz für die Genanalyse ist die Rechenleistung von Supercomputern, also Computersystemen mit extrem großer Leistungsfähigkeit, wichtig. Hier forscht er vor allem im Bereich der Transkriptom-Sequenzierung. „Jeder Zelltyp hat sein eigenes Transkriptom, es beschreibt, was jede Zelle aus dem Genom für sich abliest.“ Die Ergebnisse dieser Forschungen können in der Zukunft in der Diagnostik und bei der Prävention von Krankheiten sowie der personalisierten Medizin eingesetzt werden.</p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg möchte er den Studierenden, neben den technischen Fähigkeiten, vor allem Eines mitgeben: „Ich lege Wert darauf, dass die Studierenden die Problematik erkennen und die richtigen Fragen stellen.“ Natürlich wird er seine Forschungsfelder weiter ausbauen, denn: „In der Bioinformatik tut sich gerade Einiges, besonders im Hinblick auf Künstliche Intelligenz. Die Transkiptomik ist superspannend und hat viel Potential für die Zukunft.“ &nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften hat einen neuen Professor für angewandte Bioinformatik. Michael Sammeths Weg führte von Würzburg über Barcelona nach Rio de Janeiro und wieder zurück. </em><br /> An einem sonnigen Wintertag kommt Professor Sammeth zum Foto- und Interviewtermin an die Hochschule. Direkt fragt er: „Passt die Jacke, normalerweise trage ich so etwas nicht.“ Die Jacke passt, die Bilder sind schnell im Kasten; charmant und unaufgeregt beginnt er von seiner Arbeit in Brasilien und Spanien zu erzählen. Genau vor einem Jahr hat er seine Professur an der Universität in Rio de Janeiro beendet, um wieder in Deutschland zu leben.</p>&#13;
<h4>Mix aus Biologie und Informatik</h4>&#13;
<p>„Ein Bioinformatiker sollte biologische Probleme verstehen und diese im nächsten Schritt mathematisch umsetzen können, also dem Computer verständlich machen.“ So einfach beschreibt Professor Sammeth die angewandte Bioinformatik. Ein Fach, das es in der Form noch nicht gab, als er mit dem Studium begonnen hat. In Würzburg belegte er Biologie im Hauptfach und Informatik im Nebenfach. Danach promovierte er an der Universität Bielefeld im Bereich Genom-Informatik. „Nach dem Doktor hat es mich ins Ausland verschlagen, das war eigentlich nicht so geplant“, verrät er. Durch ein Postdoc-Stipendium ging er als DAAD-Student (DAAD steht für Deutscher Akademischer Austauschdienst) nach Barcelona. „Zu dieser Zeit hat sich Barcelona als Zentrum für Genomik und Biomedizin entwickelt“, erinnert er sich. Es folgte ein weiteres Wissenschafts-Stipendium und eine anschließende Stelle als Gruppenleiter in einem Zentrum für neue Gensequenzier-Technologien in Barcelona. Die nächste Station von Professor Sammeth war ein Supercomputing-Zentrum in Brasilien, in der Nähe von Rio, bevor er dort an der Bundesuniversität zum Professor für angewandte Bioinformatik berufen wurde. &nbsp;</p>&#13;
<h4>„Ich liebe Biologie“</h4>&#13;
<p>„Ich liebe Biologie und Mikrobiologie ist einfach faszinierend“, Informatik und Computer sind für Sammeth hingegen Werkzeuge: „Der Computer ist generell ziemlich doof. Er versteht erst mal gar nichts, aber wenn man es ihm richtig vorformuliert, dann ist er wahnsinnig schnell, das ist der Vorteil.“ Vor allem in Sammeths Forschungsbereichen der Künstlichen Intelligenz für die Genanalyse ist die Rechenleistung von Supercomputern, also Computersystemen mit extrem großer Leistungsfähigkeit, wichtig. Hier forscht er vor allem im Bereich der Transkriptom-Sequenzierung. „Jeder Zelltyp hat sein eigenes Transkriptom, es beschreibt, was jede Zelle aus dem Genom für sich abliest.“ Die Ergebnisse dieser Forschungen können in der Zukunft in der Diagnostik und bei der Prävention von Krankheiten sowie der personalisierten Medizin eingesetzt werden.</p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg möchte er den Studierenden, neben den technischen Fähigkeiten, vor allem Eines mitgeben: „Ich lege Wert darauf, dass die Studierenden die Problematik erkennen und die richtigen Fragen stellen.“ Natürlich wird er seine Forschungsfelder weiter ausbauen, denn: „In der Bioinformatik tut sich gerade Einiges, besonders im Hinblick auf Künstliche Intelligenz. Die Transkiptomik ist superspannend und hat viel Potential für die Zukunft.“ &nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/04-Sammeth-1024x681.jpg"
                        fileSize="129215"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburgerin forscht an möglichem Alzheimer-Medikament]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburgerin-forscht-an-moeglichem-alzheimer-medikament/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 06:16:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburgerin-forscht-an-moeglichem-alzheimer-medikament/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Es gibt keine Pille gegen die Ursache von Alzheimer und das wird sich wohl auch nicht so schnell ändern. Aber Bioanalytikerin Marwa Malhis hat in ihrer Doktorarbeit an der Hochschule Coburg zumindest einen vielversprechenden Wirkstoff entdeckt. </em></p>&#13;
<p>Etwa 1,6 Millionen Deutsche leben mit Demenz – zwei Drittel von ihnen sind an Alzheimer erkrankt. Im Gehirn der Patienten sammeln sich dabei zwei spezielle Eiweiße: Beta-Amyloid-Plaques und Tau-Fibrillen zerstören Nervenzellen. Warum es zu diesen verhängnisvollen Eiweißablagerungen kommt? Das ist noch nicht eindeutig geklärt. Aber es gibt erste Ansätze, um sie zu verhindern. Bioanalytikerin Marwa Malhis von der Hochschule Coburg hat eine Substanz generiert, die langfristig zu einem Wirkstoff entwickelt werden könnte. Gerade hat die Wissenschaftlerin ihre Promotionsprüfung zu dem Thema abgelegt und freut sich über den Erfolg. „Es ist schön, etwas zu machen, das wichtig ist!“</p>&#13;
<p><strong>Phagendisplay: Wenn Viren in der Forschung helfen</strong></p>&#13;
<p>In ihrer Doktorarbeit hat sie sich auf das Protein „Tau“ konzentriert. „Es ist ein Monomer, also ein Einzelmolekül, das sich mit anderen Tau-Molekülen zusammenschließen kann. Diese Aggregation wollte ich verhindern.“ Hilfe bekam sie dabei – ausgerechnet – von Viren. Phagen sind spezielle Viren, die Bakterien angreifen: Zum „Phagendisplay“ werden sie in der Biotechnologie häufig genutzt, um Bindepartner zu einem bestimmten Molekül zu finden. Gentechnisch veränderte Phagenbibliotheken tragen auf ihrer Oberfläche unterschiedliche Peptide. Und Marwa Malhis hat für ihre Arbeit zwei Peptide gefunden, die an Tau binden. „Sie hemmen auch die Aggregation. Das haben wir an der Hochschule Coburg im Labor untersucht.“</p>&#13;
<p>Anschließend haben Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn getestet, ob die Substanz auch in lebenden Zellen funktioniert. Mit Erfolg. „Die Peptide werden auch an der Uni Erlangen untersucht“, sagt Malhis. Wenn alles gut läuft, ist ein möglicher nächster Schritt der Test an Alzheimer-Labormäusen. Wenn auch das erfolgreich ist, kommen klinische Studien mit Menschen. Am Patienten bewährt sich oft nicht, was vorher vielversprechend aussah. „Die Entwicklung zu einem zugelassenen Wirkstoff – falls überhaupt möglich – wird auf jeden Fall noch einige Jahre in Anspruch nehmen“, sagt Prof. Dr. Aileen Funke. Funke leitet das Institut für Bioanalytik an der Hochschule Coburg und hat die Promotion gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Römpp von der Universität Bayreuth betreut. Die Arbeit wurde aus Mitteln der TechnologieAllianzOberfranken TAO gefördert.</p>&#13;
<p><strong>Forschung und (Familien-)leben </strong></p>&#13;
<p>Marwa Malhis schaut kurz nach ihrem Baby; sie führt das Videointerview fast nebenbei weiter: Das jüngste ihrer drei Kinder hat die 36-Jährige vor nicht einmal einem Jahr bekommen. „Ach“, sagt sie als wäre das alles ganz einfach, „das hat doch gut gepasst: Die ganzen theoretischen Sachen habe ich während der Schwangerschaft geschrieben.“ Ihre Doktorarbeit hat sie auf Englisch verfasst. Das falle ihr leichter, sagt sie in fließendem Deutsch mit irgendwie – schwer einzuordnen: leicht französischem Akzent? Aber sie kommt ursprünglich aus Syrien? Sie lacht. „Ja, mein Mann und ich haben vier Jahre in Frankreich gelebt, bevor wir nach Deutschland gekommen sind.“ Das war vor noch dem Bürgerkrieg in Syrien, wo sie in der Pharmaziebranche tätig war.</p>&#13;
<p>Ihre Forschungsarbeit in Coburg ist ein großer Erfolg, wie Prof. Funke betont: „Es gibt noch keine Therapie für die Ursache der Alzheimer-Demenz.“ Deshalb sei die Forschung in diesem Bereich so wichtig. „Wir haben den Wirkstoff bereits zum Patent angemeldet.“ Auch die Doktorandin hofft, dass aus ihrer Arbeit irgendwann einmal ein Medikament entsteht. „Es wäre so schön, einen Beitrag zu leisten, um Menschen zu helfen. „Ich liebe die Forschung!“, sagt Malhis. Wenn ihre Arbeit gedruckt ist, darf die Coburger Bioanalytikerin offiziell den Doktortitel tragen.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Es gibt keine Pille gegen die Ursache von Alzheimer und das wird sich wohl auch nicht so schnell ändern. Aber Bioanalytikerin Marwa Malhis hat in ihrer Doktorarbeit an der Hochschule Coburg zumindest einen vielversprechenden Wirkstoff entdeckt. </em></p>&#13;
<p>Etwa 1,6 Millionen Deutsche leben mit Demenz – zwei Drittel von ihnen sind an Alzheimer erkrankt. Im Gehirn der Patienten sammeln sich dabei zwei spezielle Eiweiße: Beta-Amyloid-Plaques und Tau-Fibrillen zerstören Nervenzellen. Warum es zu diesen verhängnisvollen Eiweißablagerungen kommt? Das ist noch nicht eindeutig geklärt. Aber es gibt erste Ansätze, um sie zu verhindern. Bioanalytikerin Marwa Malhis von der Hochschule Coburg hat eine Substanz generiert, die langfristig zu einem Wirkstoff entwickelt werden könnte. Gerade hat die Wissenschaftlerin ihre Promotionsprüfung zu dem Thema abgelegt und freut sich über den Erfolg. „Es ist schön, etwas zu machen, das wichtig ist!“</p>&#13;
<p><strong>Phagendisplay: Wenn Viren in der Forschung helfen</strong></p>&#13;
<p>In ihrer Doktorarbeit hat sie sich auf das Protein „Tau“ konzentriert. „Es ist ein Monomer, also ein Einzelmolekül, das sich mit anderen Tau-Molekülen zusammenschließen kann. Diese Aggregation wollte ich verhindern.“ Hilfe bekam sie dabei – ausgerechnet – von Viren. Phagen sind spezielle Viren, die Bakterien angreifen: Zum „Phagendisplay“ werden sie in der Biotechnologie häufig genutzt, um Bindepartner zu einem bestimmten Molekül zu finden. Gentechnisch veränderte Phagenbibliotheken tragen auf ihrer Oberfläche unterschiedliche Peptide. Und Marwa Malhis hat für ihre Arbeit zwei Peptide gefunden, die an Tau binden. „Sie hemmen auch die Aggregation. Das haben wir an der Hochschule Coburg im Labor untersucht.“</p>&#13;
<p>Anschließend haben Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn getestet, ob die Substanz auch in lebenden Zellen funktioniert. Mit Erfolg. „Die Peptide werden auch an der Uni Erlangen untersucht“, sagt Malhis. Wenn alles gut läuft, ist ein möglicher nächster Schritt der Test an Alzheimer-Labormäusen. Wenn auch das erfolgreich ist, kommen klinische Studien mit Menschen. Am Patienten bewährt sich oft nicht, was vorher vielversprechend aussah. „Die Entwicklung zu einem zugelassenen Wirkstoff – falls überhaupt möglich – wird auf jeden Fall noch einige Jahre in Anspruch nehmen“, sagt Prof. Dr. Aileen Funke. Funke leitet das Institut für Bioanalytik an der Hochschule Coburg und hat die Promotion gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Römpp von der Universität Bayreuth betreut. Die Arbeit wurde aus Mitteln der TechnologieAllianzOberfranken TAO gefördert.</p>&#13;
<p><strong>Forschung und (Familien-)leben </strong></p>&#13;
<p>Marwa Malhis schaut kurz nach ihrem Baby; sie führt das Videointerview fast nebenbei weiter: Das jüngste ihrer drei Kinder hat die 36-Jährige vor nicht einmal einem Jahr bekommen. „Ach“, sagt sie als wäre das alles ganz einfach, „das hat doch gut gepasst: Die ganzen theoretischen Sachen habe ich während der Schwangerschaft geschrieben.“ Ihre Doktorarbeit hat sie auf Englisch verfasst. Das falle ihr leichter, sagt sie in fließendem Deutsch mit irgendwie – schwer einzuordnen: leicht französischem Akzent? Aber sie kommt ursprünglich aus Syrien? Sie lacht. „Ja, mein Mann und ich haben vier Jahre in Frankreich gelebt, bevor wir nach Deutschland gekommen sind.“ Das war vor noch dem Bürgerkrieg in Syrien, wo sie in der Pharmaziebranche tätig war.</p>&#13;
<p>Ihre Forschungsarbeit in Coburg ist ein großer Erfolg, wie Prof. Funke betont: „Es gibt noch keine Therapie für die Ursache der Alzheimer-Demenz.“ Deshalb sei die Forschung in diesem Bereich so wichtig. „Wir haben den Wirkstoff bereits zum Patent angemeldet.“ Auch die Doktorandin hofft, dass aus ihrer Arbeit irgendwann einmal ein Medikament entsteht. „Es wäre so schön, einen Beitrag zu leisten, um Menschen zu helfen. „Ich liebe die Forschung!“, sagt Malhis. Wenn ihre Arbeit gedruckt ist, darf die Coburger Bioanalytikerin offiziell den Doktortitel tragen.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/210-Promotion_Marwa_Malhis-1024x683.jpeg"
                        fileSize="88190"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Minister Sibler: „Wir setzen auf Frauen in der Wissenschaft“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/minister-sibler-wir-setzen-auf-frauen-in-der-wissenschaft/</link>
                <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 11:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/minister-sibler-wir-setzen-auf-frauen-in-der-wissenschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit der Kampagne „Werde Professorin!“ richten sich Bayerische Hochschulen für angewandte Wissenschaften gezielt an Frauen. </em></p>&#13;
<p>Über die Hälfte der Hochschulabsolvent*innen sind weiblich – aber nur jede fünfte Professur in Bayern ist mit einer Frau besetzt. Die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Bayerischen Hochschulen hat jetzt die bayernweite Kampagne „Werde Professorin“ gestartet. Es geht darum, auf das Berufsbild der Professorin an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) aufmerksam zu machen und Frauen zu motivieren, diesen Beruf zu ergreifen.</p>&#13;
<p>Bei der virtuellen Kickoff-Veranstaltung Anfang Januar mit über 350 Teilnehmern und Teilnehmerinnen ging es um Chancengleichheit, Familienfreundlichkeit und Förderangebote, aber auch um Netzwerke, das Image des Berufs und die Wissenschaftspolitik. Wissenschaftsminister Bernd Sibler nahm deutlich Stellung: „Mein Ziel als bayerischer Wissenschaftsminister ist klar: Wir müssen den Anteil von Frauen in der Wissenschaft erhöhen und ihre Karrierechancen weiterentwickeln.“ Daran werde gemeinsam mit den Hochschulen im Freistaat gearbeitet. „Wir setzen auf Frauen in der Wissenschaft!“ Er hoffe, dass sich möglichst viele Wissenschaftlerinnen von der schönen Kampagne „Werde Professorin“ inspirieren lassen.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg und stellvertretende Vorsitzende von Hochschule Bayern e.V., betonte das außergewöhnliche Engagement mit dem sich die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an den bayerischen HAW für die Chancengleichheit in Wissenschaft, Forschung und Lehre einsetzten. Die Kampagne komme genau im richtigen Augenblick, sagte sie mit Blick auf die Hightech Agenda Bayern, durch die der Freistaat Bayern die Wissenschaftslandschaft in großem Umfang finanziell unterstützt: „Es muss uns jetzt gelingen, mehr Frauen zu motivieren diesen wunderbaren Beruf in Lehre und Wissenschaft zu ergreifen.“</p>&#13;
<p>Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Elke Wolf, der stellvertretenden Sprecherin der LaKoF Bayern/HAW und Frauenbeauftragten der Hochschule München. Sie ist auch eine der Professorinnen, die sich als „Role Model“ für die Kampagne fotografieren ließen. Portraitfotos von 22 Professorinnen fast aller bayerischen HAW bilden das „Gesicht“ der Kampagne. Mit persönlichen Aussagen der Portraitierten sowie den Slogans „Professoren sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren“ und „Neue Professorinnen braucht das Land“ wollen die Initiatorinnen der Kampagne ein modernes Bild der Tätigkeit als Professorin schaffen. So sollen Vorbilder für Frauen sichtbar gemacht und die Vorstellung dekonstruiert werden, Professuren seien ausschließlich Männern vorbehalten.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen bietet die Seite <a href="https://werdeprofessorin.de/">https://werdeprofessorin.de/</a>.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit der Kampagne „Werde Professorin!“ richten sich Bayerische Hochschulen für angewandte Wissenschaften gezielt an Frauen. </em></p>&#13;
<p>Über die Hälfte der Hochschulabsolvent*innen sind weiblich – aber nur jede fünfte Professur in Bayern ist mit einer Frau besetzt. Die Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Bayerischen Hochschulen hat jetzt die bayernweite Kampagne „Werde Professorin“ gestartet. Es geht darum, auf das Berufsbild der Professorin an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) aufmerksam zu machen und Frauen zu motivieren, diesen Beruf zu ergreifen.</p>&#13;
<p>Bei der virtuellen Kickoff-Veranstaltung Anfang Januar mit über 350 Teilnehmern und Teilnehmerinnen ging es um Chancengleichheit, Familienfreundlichkeit und Förderangebote, aber auch um Netzwerke, das Image des Berufs und die Wissenschaftspolitik. Wissenschaftsminister Bernd Sibler nahm deutlich Stellung: „Mein Ziel als bayerischer Wissenschaftsminister ist klar: Wir müssen den Anteil von Frauen in der Wissenschaft erhöhen und ihre Karrierechancen weiterentwickeln.“ Daran werde gemeinsam mit den Hochschulen im Freistaat gearbeitet. „Wir setzen auf Frauen in der Wissenschaft!“ Er hoffe, dass sich möglichst viele Wissenschaftlerinnen von der schönen Kampagne „Werde Professorin“ inspirieren lassen.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg und stellvertretende Vorsitzende von Hochschule Bayern e.V., betonte das außergewöhnliche Engagement mit dem sich die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an den bayerischen HAW für die Chancengleichheit in Wissenschaft, Forschung und Lehre einsetzten. Die Kampagne komme genau im richtigen Augenblick, sagte sie mit Blick auf die Hightech Agenda Bayern, durch die der Freistaat Bayern die Wissenschaftslandschaft in großem Umfang finanziell unterstützt: „Es muss uns jetzt gelingen, mehr Frauen zu motivieren diesen wunderbaren Beruf in Lehre und Wissenschaft zu ergreifen.“</p>&#13;
<p>Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Elke Wolf, der stellvertretenden Sprecherin der LaKoF Bayern/HAW und Frauenbeauftragten der Hochschule München. Sie ist auch eine der Professorinnen, die sich als „Role Model“ für die Kampagne fotografieren ließen. Portraitfotos von 22 Professorinnen fast aller bayerischen HAW bilden das „Gesicht“ der Kampagne. Mit persönlichen Aussagen der Portraitierten sowie den Slogans „Professoren sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren“ und „Neue Professorinnen braucht das Land“ wollen die Initiatorinnen der Kampagne ein modernes Bild der Tätigkeit als Professorin schaffen. So sollen Vorbilder für Frauen sichtbar gemacht und die Vorstellung dekonstruiert werden, Professuren seien ausschließlich Männern vorbehalten.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen bietet die Seite <a href="https://werdeprofessorin.de/">https://werdeprofessorin.de/</a>.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/07-Kampagne_Werde_Professorin-1024x576.jpg"
                        fileSize="128955"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Von der Fleischindustrie zum kreativen Zentrum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-der-fleischindustrie-zum-kreativen-zentrum/</link>
                <pubDate>Mon, 21 Dec 2020 08:36:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-der-fleischindustrie-zum-kreativen-zentrum/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der alte Coburger Schlachthof verändert sich. Jana Melber zieht Parallelen zu Städten wie Karlsruhe, Kopenhagen und New York und spricht im Interview über Vergangenheit und Zukunft des Areals. Das ist Thema ihrer Doktorarbeit an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Als die Fleischindustrie aus der Innenstadt verschwand, machte sie in den historischen Gebäuden des Schlachthofs Platz für einen Ort des Wissens, der Kreativität und der fachlichen Begegnung verschiedener Disziplinen. <a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS</a>, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, und der zweite Mieter, das digitale Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital, werden Mitte 2022 aus der Schlachthofvilla in die ehemalige Kühlhalle umziehen. Jana Melber beschäftigt sich mit der Transformation des Geländes. Betreut wird ihre Doktorarbeit von <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a>professor <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Mario Tvrtkovic</a>, zu dessen Schwerpunkten an der Hochschule Coburg Stadtmorphologie und Transformative Forschung zählen, und von Prof. Dr. Agnes Förster von der RWTH Aachen, die auf Planungstheorie und Stadtentwicklung spezialisiert ist.</p>&#13;
<p><em>Wie hängen Schlachthof und Stadtentwicklung zusammen?</em></p>&#13;
<p><strong>Jana Melber: </strong>Im 19. Jahrhundert wurde entdeckt, dass mangelnde Hygiene Ursache vieler Krankheiten ist. Das beeinflusste kommunale Einrichtungen wie Friedhöfe und Wasserversorgung und führte auch dazu, dass etwa ab der Mitte des 19. Jahrhunderts in vielen Städten zentrale Areale zur Schlachtung errichtet wurden. Um Geräusch- und Geruchsbelästigung zu vermeiden, wurden die Schlachthöfe vor den Toren der Stadt gebaut. Das kann man in Coburg gut sehen. Am Ausbau des Schlachthofes wird deutlich, wie der Wohlstand im Anschluss zunahm. Seit seiner Entstehung 1880 bis in die 1970er Jahre wurde der Schlachthof ständig umgebaut – immer mit der Intention, zu vergrößern, zu erweitern, neueste Technik einzubauen, um den immer stärker wachsenden Bedarf an Fleisch in Coburg und der Region decken zu können.</p>&#13;
<p><em>Welche bedeutenden Ausbaumaßnahmen gab es? </em></p>&#13;
<p>Anfangs war es nur eine lineare Anlage entlang der Bahngleise. Sie stammt von Julius Martinet, dem Stadtbaumeister, der auch so prägende Gebäude wie die Alte Angerturnhalle und die Lutherschule am Albertsplatz entworfen hat. 1928 wurde die Kühlhalle gebaut. Darauf folgten Erweiterungen wie ein Anlieferungshof, das große Portal und die Gebäudekomplexe im Süden. Zu dieser Zeit gab es in der Ketschenvorstadt noch Viehmärkte. Die meist jüdischen Betriebe der Viehhändler wurden in den 1930er Jahren unter dem NS-Regime geschlossen. Darauf folgten wieder Umbauten und Erweiterungen, um den Viehhandel am Schlachthof zu zentrieren. Der Schlachthof wurde nach und nach zu einem eigenständigen Areal - und die Stadt wuchs immer mehr an das Gebiet heran.</p>&#13;
<p><em>Da haben viele Städte ein ähnliches Erbe wie Coburg?</em></p>&#13;
<p>Ja, viele historische Schlachthöfe wurden geschlossen. Moderne Schlachthöfe sind noch größer, noch konzentrierter. Sie sind hochtechnologisiert. Und sie wurden meist in Gewerbegebieten außerhalb gebaut. Nicht wie die Areale aus dem 19. Jahrhundert, die heute in den Zentren der Städte liegen. Die Geruchsbelästigung und die Geräusche wollte man da nicht haben. Außerdem sind auch die Hygienestandards weitergewachsen. Der daraus folgende Modernisierungszwang ist in historischer Bausubstanz nicht einfach umzusetzen. Aber die Areale haben eine eigene, spannende Qualität. Wo eine Umnutzung gelungen ist, kann man einen großen städtebaulichen Wert sehen.</p>&#13;
<p><em>Wo zum Beispiel?</em></p>&#13;
<p>Es gibt viele gute Beispiele für eine gelungene Transformation: In Karlsruhe ist der Schlachthof aus einer ähnlichen Zeit wie in Coburg. Auch die Baustruktur ist ähnlich, alles nur eine Nummer größer. Die Stadt machte aus dem Gelände einen Kreativpark, ein Zentrum für Künstler, kulturelle Einrichtungen und kreatives Gewerbe. So etwas gibt es nicht nur in Deutschland: In Kopenhagen zum Beispiel ist das „Fleisch-Viertel“ mit Kunstgalerien und angesagten Restaurants eine Attraktion. Auch in New York ist der „Meatpacking-District“ ein Trendbezirk.</p>&#13;
<p><em>Und wie kommt Leben ins Coburger Schlachthofareal?</em></p>&#13;
<p>Die Innovations- und Vernetzungsplattform CREAPOLIS mit ihren Werkstätten für Bürgerinnen und Bürger ist ein wichtiges Projekt der Hochschule – und ein Impulsgeber für die Stadt. Das belebt das Areal. Es ist derzeit der belebteste Teil zwischen Frankenbrücke und altem Güterbahnhof. Durch CREAPOLIS und den Verein Zukunft.Coburg.Digital hat das Gelände eine höhere Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit und ein Gefühl von Zugehörigkeit bei weiten Teilen der Bevölkerung erreicht. Auch die Studierenden waren sehr aktiv, mit Ideen und mit Muskelkraft wurden spannende Installationen im Außenbereich geschaffen. Hochschule und Stadt, Gesellschaft und Unternehmen sind gemeinsam stark am Transformationsprozess beteiligt. Der Wandel des Areals ist Gegenstand meiner wissenschaftlichen Untersuchungen. Auf jeden Fall ist es ein Ort, an dem viel passiert.</p>&#13;
<p><em>Das Gespräch führte Natalie Schalk.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der alte Coburger Schlachthof verändert sich. Jana Melber zieht Parallelen zu Städten wie Karlsruhe, Kopenhagen und New York und spricht im Interview über Vergangenheit und Zukunft des Areals. Das ist Thema ihrer Doktorarbeit an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Als die Fleischindustrie aus der Innenstadt verschwand, machte sie in den historischen Gebäuden des Schlachthofs Platz für einen Ort des Wissens, der Kreativität und der fachlichen Begegnung verschiedener Disziplinen. <a href="https://www.creapolis-coburg.de/" target="_blank" rel="noopener">CREAPOLIS</a>, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, und der zweite Mieter, das digitale Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital, werden Mitte 2022 aus der Schlachthofvilla in die ehemalige Kühlhalle umziehen. Jana Melber beschäftigt sich mit der Transformation des Geländes. Betreut wird ihre Doktorarbeit von <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a>professor <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html">Mario Tvrtkovic</a>, zu dessen Schwerpunkten an der Hochschule Coburg Stadtmorphologie und Transformative Forschung zählen, und von Prof. Dr. Agnes Förster von der RWTH Aachen, die auf Planungstheorie und Stadtentwicklung spezialisiert ist.</p>&#13;
<p><em>Wie hängen Schlachthof und Stadtentwicklung zusammen?</em></p>&#13;
<p><strong>Jana Melber: </strong>Im 19. Jahrhundert wurde entdeckt, dass mangelnde Hygiene Ursache vieler Krankheiten ist. Das beeinflusste kommunale Einrichtungen wie Friedhöfe und Wasserversorgung und führte auch dazu, dass etwa ab der Mitte des 19. Jahrhunderts in vielen Städten zentrale Areale zur Schlachtung errichtet wurden. Um Geräusch- und Geruchsbelästigung zu vermeiden, wurden die Schlachthöfe vor den Toren der Stadt gebaut. Das kann man in Coburg gut sehen. Am Ausbau des Schlachthofes wird deutlich, wie der Wohlstand im Anschluss zunahm. Seit seiner Entstehung 1880 bis in die 1970er Jahre wurde der Schlachthof ständig umgebaut – immer mit der Intention, zu vergrößern, zu erweitern, neueste Technik einzubauen, um den immer stärker wachsenden Bedarf an Fleisch in Coburg und der Region decken zu können.</p>&#13;
<p><em>Welche bedeutenden Ausbaumaßnahmen gab es? </em></p>&#13;
<p>Anfangs war es nur eine lineare Anlage entlang der Bahngleise. Sie stammt von Julius Martinet, dem Stadtbaumeister, der auch so prägende Gebäude wie die Alte Angerturnhalle und die Lutherschule am Albertsplatz entworfen hat. 1928 wurde die Kühlhalle gebaut. Darauf folgten Erweiterungen wie ein Anlieferungshof, das große Portal und die Gebäudekomplexe im Süden. Zu dieser Zeit gab es in der Ketschenvorstadt noch Viehmärkte. Die meist jüdischen Betriebe der Viehhändler wurden in den 1930er Jahren unter dem NS-Regime geschlossen. Darauf folgten wieder Umbauten und Erweiterungen, um den Viehhandel am Schlachthof zu zentrieren. Der Schlachthof wurde nach und nach zu einem eigenständigen Areal - und die Stadt wuchs immer mehr an das Gebiet heran.</p>&#13;
<p><em>Da haben viele Städte ein ähnliches Erbe wie Coburg?</em></p>&#13;
<p>Ja, viele historische Schlachthöfe wurden geschlossen. Moderne Schlachthöfe sind noch größer, noch konzentrierter. Sie sind hochtechnologisiert. Und sie wurden meist in Gewerbegebieten außerhalb gebaut. Nicht wie die Areale aus dem 19. Jahrhundert, die heute in den Zentren der Städte liegen. Die Geruchsbelästigung und die Geräusche wollte man da nicht haben. Außerdem sind auch die Hygienestandards weitergewachsen. Der daraus folgende Modernisierungszwang ist in historischer Bausubstanz nicht einfach umzusetzen. Aber die Areale haben eine eigene, spannende Qualität. Wo eine Umnutzung gelungen ist, kann man einen großen städtebaulichen Wert sehen.</p>&#13;
<p><em>Wo zum Beispiel?</em></p>&#13;
<p>Es gibt viele gute Beispiele für eine gelungene Transformation: In Karlsruhe ist der Schlachthof aus einer ähnlichen Zeit wie in Coburg. Auch die Baustruktur ist ähnlich, alles nur eine Nummer größer. Die Stadt machte aus dem Gelände einen Kreativpark, ein Zentrum für Künstler, kulturelle Einrichtungen und kreatives Gewerbe. So etwas gibt es nicht nur in Deutschland: In Kopenhagen zum Beispiel ist das „Fleisch-Viertel“ mit Kunstgalerien und angesagten Restaurants eine Attraktion. Auch in New York ist der „Meatpacking-District“ ein Trendbezirk.</p>&#13;
<p><em>Und wie kommt Leben ins Coburger Schlachthofareal?</em></p>&#13;
<p>Die Innovations- und Vernetzungsplattform CREAPOLIS mit ihren Werkstätten für Bürgerinnen und Bürger ist ein wichtiges Projekt der Hochschule – und ein Impulsgeber für die Stadt. Das belebt das Areal. Es ist derzeit der belebteste Teil zwischen Frankenbrücke und altem Güterbahnhof. Durch CREAPOLIS und den Verein Zukunft.Coburg.Digital hat das Gelände eine höhere Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit und ein Gefühl von Zugehörigkeit bei weiten Teilen der Bevölkerung erreicht. Auch die Studierenden waren sehr aktiv, mit Ideen und mit Muskelkraft wurden spannende Installationen im Außenbereich geschaffen. Hochschule und Stadt, Gesellschaft und Unternehmen sind gemeinsam stark am Transformationsprozess beteiligt. Der Wandel des Areals ist Gegenstand meiner wissenschaftlichen Untersuchungen. Auf jeden Fall ist es ein Ort, an dem viel passiert.</p>&#13;
<p><em>Das Gespräch führte Natalie Schalk.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fo._07.15._00028_online.jpeg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MelberJana-1024x692.jpg"
                        fileSize="99598"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine Bilderbuchkarriere durch internationales Studium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-bilderbuchkarriere-durch-internationales-studium/</link>
                <pubDate>Mon, 21 Dec 2020 07:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-bilderbuchkarriere-durch-internationales-studium/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Es klingt wie ein echter Kulturschock: Muhammad Ashfaq kam 2009 aus seiner Heimat, der Millionenstadt Lahore in Pakistan, für sein Masterstudium nach Coburg. Mit viel Ehrgeiz wurde er nun selbst Professor und diese Aufgabe führt ihn immer wieder zurück in die Vestestadt. </em><br /> „Zu Beginn war es sehr hart.“ Keine Freunde und Verwandte, ganz auf sich gestellt in einer fremden Kultur und obendrein - kein Zimmer im Wohnheim. So startete Prof. Dr. Muhammad Ashfaq sein Masterstudium Financial Management an der Hochschule Coburg. Heute erzählt er schmunzelnd: „Ich habe damals in Weitramsdorf gewohnt. Jeden Morgen bin ich fünf Kilometer zu Fuß an die Hochschule gelaufen und nach den Vorlesungen wieder zurück. Das fand ich wirklich nicht schön.“ Rückblickend aber sieht er diese Erfahrungen anders: „Es war sehr gesund und eigentlich war es die tollste Zeit in meinem Leben.“</p>&#13;
<p>In den Jahren danach kamen noch viele Meilensteine hinzu: Nach dem Abschluss im internationalen Studiengang Financial Management (Master of Business Administration, MBA) arbeitete Muhammad Ashfaq einige Jahre in der deutschen Industrie, den Kontakt nach Coburg hat er immer gehalten. Im Jahr 2017 promovierte er als einer der Ersten im Rahmen einer kooperativen Promotion bei Professor Dr. Victor Randall und an der Eberhard Karls Universität Tübingen bei Prof. Dr. Mouez Khalfaoui mit ‚magna cum laude‘ zum Doktor der Philosophie (Dr. Phil.). Aus der Doktorarbeit entstand auch ein Buch: „Islamic Banking and Finance in Europe: The Case of Germany and United Kingdom”.</p>&#13;
<p>Heute lebt Ashfaq mit seiner Familie in Bonn. Er ist Professor für Finanzmanagement und leitet das Programm Digital Business an der Internationalen Hochschule IUBH in Bad Honnef bei Bonn. Dort sind rund 40.000 Studierende, größtenteils im Fernstudium, eingeschrieben. Als Gastprofessor kommt er immer wieder nach Oberfranken und hält an der Hochschule Coburg im Masterstudiengang Financial Management aktuell den Kurs „Digital Transformation &amp; Innovative Finance”.&nbsp;</p>&#13;
<p>Für den internationalen Studiengang von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-victor-randall.html" target="Prof. Randall" rel="noopener">Professor Randall</a> findet er nur lobende Worte. „Coburg ist ein schöner Ort um zu studieren und ich finde, der Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/financial-management.html" target="Studiengang Financial Management" rel="noopener">Financial Management </a>ist eines der besten Programme an öffentlichen Hochschulen in Deutschland.” Weiter betont er die exzellenten Möglichkeiten bei den ansässigen Unternehmen in und um Coburg seine Karriere zu starten.<br /> Wenn Professor Ashfaq für seine Vorlesungen nach Coburg reist, fährt er immer noch gerne durch Weitramsdorf und denkt an seine Anfänge zurück: “Heute wünsche ich oft, ich hätte die Zeit und könnte wieder in Ruhe zu Fuß gehen, wie damals.”&nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Es klingt wie ein echter Kulturschock: Muhammad Ashfaq kam 2009 aus seiner Heimat, der Millionenstadt Lahore in Pakistan, für sein Masterstudium nach Coburg. Mit viel Ehrgeiz wurde er nun selbst Professor und diese Aufgabe führt ihn immer wieder zurück in die Vestestadt. </em><br /> „Zu Beginn war es sehr hart.“ Keine Freunde und Verwandte, ganz auf sich gestellt in einer fremden Kultur und obendrein - kein Zimmer im Wohnheim. So startete Prof. Dr. Muhammad Ashfaq sein Masterstudium Financial Management an der Hochschule Coburg. Heute erzählt er schmunzelnd: „Ich habe damals in Weitramsdorf gewohnt. Jeden Morgen bin ich fünf Kilometer zu Fuß an die Hochschule gelaufen und nach den Vorlesungen wieder zurück. Das fand ich wirklich nicht schön.“ Rückblickend aber sieht er diese Erfahrungen anders: „Es war sehr gesund und eigentlich war es die tollste Zeit in meinem Leben.“</p>&#13;
<p>In den Jahren danach kamen noch viele Meilensteine hinzu: Nach dem Abschluss im internationalen Studiengang Financial Management (Master of Business Administration, MBA) arbeitete Muhammad Ashfaq einige Jahre in der deutschen Industrie, den Kontakt nach Coburg hat er immer gehalten. Im Jahr 2017 promovierte er als einer der Ersten im Rahmen einer kooperativen Promotion bei Professor Dr. Victor Randall und an der Eberhard Karls Universität Tübingen bei Prof. Dr. Mouez Khalfaoui mit ‚magna cum laude‘ zum Doktor der Philosophie (Dr. Phil.). Aus der Doktorarbeit entstand auch ein Buch: „Islamic Banking and Finance in Europe: The Case of Germany and United Kingdom”.</p>&#13;
<p>Heute lebt Ashfaq mit seiner Familie in Bonn. Er ist Professor für Finanzmanagement und leitet das Programm Digital Business an der Internationalen Hochschule IUBH in Bad Honnef bei Bonn. Dort sind rund 40.000 Studierende, größtenteils im Fernstudium, eingeschrieben. Als Gastprofessor kommt er immer wieder nach Oberfranken und hält an der Hochschule Coburg im Masterstudiengang Financial Management aktuell den Kurs „Digital Transformation &amp; Innovative Finance”.&nbsp;</p>&#13;
<p>Für den internationalen Studiengang von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-victor-randall.html" target="Prof. Randall" rel="noopener">Professor Randall</a> findet er nur lobende Worte. „Coburg ist ein schöner Ort um zu studieren und ich finde, der Studiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/financial-management.html" target="Studiengang Financial Management" rel="noopener">Financial Management </a>ist eines der besten Programme an öffentlichen Hochschulen in Deutschland.” Weiter betont er die exzellenten Möglichkeiten bei den ansässigen Unternehmen in und um Coburg seine Karriere zu starten.<br /> Wenn Professor Ashfaq für seine Vorlesungen nach Coburg reist, fährt er immer noch gerne durch Weitramsdorf und denkt an seine Anfänge zurück: “Heute wünsche ich oft, ich hätte die Zeit und könnte wieder in Ruhe zu Fuß gehen, wie damals.”&nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/211-Ashfaq_Portrait-1024x683.jpg"
                        fileSize="141659"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[O Hochschulbaum, wie schön …]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/o-hochschulbaum-wie-schoen/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Dec 2020 08:21:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/o-hochschulbaum-wie-schoen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Erst war’s eine schlichte grüne Tanne, dann kamen die Lichterketten – und jede Menge Persönliches von Menschen, bei denen die Hochschule einen Teil ihres Lebens ausmacht. Wie aus einer Idee ein weihnachtliches Schmuckstück wurde.</em></p>&#13;
<p>„Aha!“, sagt Lena Strauch, „die Kugel ist neu – da hat noch jemand etwas rangehängt.“ Weil der übliche Weihnachtstrubel durch die Corona-Pandemie immer mehr gedämpft wurde, kam Strauch auf die Idee, in diesem Jahr vor dem Haupteingang am Campus Friedrich Streib einen besonders schönen Weihnachtsbaum erstrahlen zu lassen. „Manche unserer Studis können ja auch nicht nach Hause und haben keinen eigenen Baum“, erklärt die Mitarbeiterin des Referats für Marketing und Kommunikation.</p>&#13;
<p>Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekamen also in der Adventszeit die Möglichkeit, dieses Jahr einen Hochschul-Baum mit ihren persönlichen Dingen zu schmücken. Den Anfang machten Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser – seinen Stern konnte der Kanzler aber nicht an die Spitze des Baumes stecken. „Ohne die Hilfe der Hausmeister hätte die Aktion nicht funktioniert“, sagt Strauch. Sie freut sich über die breite Unterstützung: Studierende und Mitarbeitende und auch das Team von CREAPOLIS haben sich beteiligt. Nach und nach füllte sich der Baum mit Sternen und Stiefelchen, kleinen Mützen und Kugeln.</p>&#13;
<p>„Sogar ein Rentier hat jemand darunter gestellt!“ Durch die Aktion hatte Strauch über die sozialen Netzwerke schöne und manchmal lustige Kontakte zu den Studierenden. Auch mit vielen Mitarbeitenden tauschte sie sich aus. Und manchmal … hat sie jemanden erwischt, der gerade etwas an den Baum gehängt hat. Dann wurde ein Foto gemacht. Eine Auswahl der Bilder gibt es oben in der Galerie zu sehen. Viel Spaß damit – und frohe Weihnachten!</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Erst war’s eine schlichte grüne Tanne, dann kamen die Lichterketten – und jede Menge Persönliches von Menschen, bei denen die Hochschule einen Teil ihres Lebens ausmacht. Wie aus einer Idee ein weihnachtliches Schmuckstück wurde.</em></p>&#13;
<p>„Aha!“, sagt Lena Strauch, „die Kugel ist neu – da hat noch jemand etwas rangehängt.“ Weil der übliche Weihnachtstrubel durch die Corona-Pandemie immer mehr gedämpft wurde, kam Strauch auf die Idee, in diesem Jahr vor dem Haupteingang am Campus Friedrich Streib einen besonders schönen Weihnachtsbaum erstrahlen zu lassen. „Manche unserer Studis können ja auch nicht nach Hause und haben keinen eigenen Baum“, erklärt die Mitarbeiterin des Referats für Marketing und Kommunikation.</p>&#13;
<p>Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekamen also in der Adventszeit die Möglichkeit, dieses Jahr einen Hochschul-Baum mit ihren persönlichen Dingen zu schmücken. Den Anfang machten Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Kanzler Dr. Matthias J. Kaiser – seinen Stern konnte der Kanzler aber nicht an die Spitze des Baumes stecken. „Ohne die Hilfe der Hausmeister hätte die Aktion nicht funktioniert“, sagt Strauch. Sie freut sich über die breite Unterstützung: Studierende und Mitarbeitende und auch das Team von CREAPOLIS haben sich beteiligt. Nach und nach füllte sich der Baum mit Sternen und Stiefelchen, kleinen Mützen und Kugeln.</p>&#13;
<p>„Sogar ein Rentier hat jemand darunter gestellt!“ Durch die Aktion hatte Strauch über die sozialen Netzwerke schöne und manchmal lustige Kontakte zu den Studierenden. Auch mit vielen Mitarbeitenden tauschte sie sich aus. Und manchmal … hat sie jemanden erwischt, der gerade etwas an den Baum gehängt hat. Dann wurde ein Foto gemacht. Eine Auswahl der Bilder gibt es oben in der Galerie zu sehen. Viel Spaß damit – und frohe Weihnachten!</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/207-Hochschul-Weihnachtsbaum_lena_2-1024x683.jpg"
                        fileSize="244747"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/207-Hochschul-Weihnachtsbaum_HL-1024x1024.jpg"
                        fileSize="335800"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/207-Hochschul-Weihnachtsbaum_Rentier-1024x681.jpg"
                        fileSize="232937"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/207-Hochschul-Weihnachtsbaum_boeg-1024x681.jpg"
                        fileSize="216191"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_6261-1024x681.jpg"
                        fileSize="214882"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_20201208_154347-768x1024.jpg"
                        fileSize="166004"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_20201209_111810-768x1024.jpg"
                        fileSize="86405"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_20201209_110754-768x1024.jpg"
                        fileSize="153063"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_20201208_080634-768x1024.jpg"
                        fileSize="151080"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_20201209_110705-768x1024.jpg"
                        fileSize="151585"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der Wochenbettdepression vorbeugen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-wochenbettdepression-vorbeugen/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Dec 2020 05:35:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-wochenbettdepression-vorbeugen/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="MsoPlainText"><em>von Pia Dahlem</em></p>
<p class="MsoPlainText"><em>Stimmungsschwankungen, Babyblues oder Wochenbettdepression. Viele junge Mütter sind davon betroffen. Acht von 100 Frauen erleiden eine sogenannte postpartale Depression. Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Coburg erforscht in ihrer Doktorarbeit, welche Techniken zur Selbstfürsorge den Betroffenen helfen können, eine Wochenbettdepression zu verhindern oder besser damit umzugehen.</em></p>
Maria Kuhn begleitet für ihre Doktorarbeit Frauen in der letzten Zeit der Schwangerschaft und im Wochenbett an Regensburger Krankenhäusern für ihre Promotion an der Hochschule Coburg und der Partneruniversität Regensburg. Das Ziel ist, werdende Mütter schon frühzeitig zu sensibilisieren, um im Wochenbett gegen Stimmungskrisen oder gar depressive Verstimmungen gewappnet zu sein. Die kooperative Promotion wird von der Hochschule Coburg und der Universität Regensburg betreut. Das Konzept hat Maria Kuhn mit Prof. Dr. Thomas Loew, dem Leiter der Abteilung für Psychosomatik am Universitätsklinikum Regensburg, erarbeitet: „Das Thema passt sehr gut zu uns. In Regensburg haben wir jedes Jahr 2000 Geburten.“ Kuhn begleitet die werdenden Mütter mit dem Konzept und gibt ihnen praktische Tipps. Loew führt weiter aus: „Diese Angebote sind online und mit den Apps, die wir hier selbst entwickelt haben, sehr gut umsetzbar.“ Bei der Arbeit geht es vor allem um frühzeitige Information, um Prävention. Ein gesellschaftlich relevantes Thema, findet Professor Loew: „Neu bei der Arbeit von Frau Kuhn ist, dass man die Patientinnen im Vorfeld sensibilisiert. So können sie sich später selbst besser einschätzen und reagieren, das kann Leiden verringern.“
<h4>Mit Eigeninitiative und Mentoring ans Ziel</h4>
Maria Kuhn hat nach ihrem Bachelorstudium an der Hochschule Coburg in Kleve ein Masterstudium absolviert. Dort hat sie die Forschung für sich entdeckt, eine Promotion war für sie der nächste logische Schritt: „Ich will noch viel mehr wissen und wissenschaftliches Arbeiten macht mir großen Spaß“, erklärt sie.<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html" target="Prof. Kohls" rel="noopener"> Prof. Dr. Niko Kohls </a>von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit betreut das Vorhaben seitens der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Thilo Hinterberger von Seiten der Universität Regensburg. Auf ihrem Weg zur Doktorarbeit wurde Maria Kuhn durch das Mentoring-Programm für Doktorandinnen der Hochschule Coburg begleitet: „Dadurch fühle ich mich eingebunden und sehr gut unterstützt“, beschreibt Kuhn die Betreuung. Schließlich hat es sie ermutigt, den Weg immer weiter zu verfolgen. Dr. Renate Lucke leitet das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/nachwuchsfoerderung.html" target="Mentoringprogramm Doktorandinnen" rel="noopener">Mentoring-Programm </a>und ist von Kuhns Engagement beeindruckt: „Maria Kuhn hat viel Energie und gibt nie auf. Wir vom Mentoring Programm bieten einen tollen Rahmen und geben Rückhalt. Sie hat alle Etappen selbst geschafft.“ Durch ihre Eigeninitiative hat Kuhn nun eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit erlangt, denn mit einem Stipendium gewinnt sie Zeit, ihre Arbeit zu schreiben.
<h4>Ein Stipendium für herausragende Forschung</h4>
Das Thema der Promotion ist so wichtig, dass die Doktorandin in das Förderprogramm der <a href="https://www.evstudienwerk.de/" target="Villigst" rel="noopener">Evangelischen Studienstiftung Villigst</a> aufgenommen wurde. Maria Kuhn freut sich, denn „Es ist etwas Besonderes, ein Vollzeitstipendium von Villigst zu erhalten.“ Derzeit werden durch das Begabtenförderungswerk in Deutschland rund 250 Promovierende aller Fachrichtungen an Universitäten und Hochschulen gefördert.

Außerdem wurde ihr Projekt auch im <a href="https://gesundheit.baywiss.de/" target="Baywiss Gesundheit" rel="noopener">Bayerischen Wissenschaftsforum</a> (BayWISS) aufgenommen. Das BayWISS-Verbundkolleg „Gesundheit“ vernetzt Forscher*innen aller Hochschulen in Bayern und bietet eine Plattform für die Entwicklung von Synergien. Professor Kohls erklärt die Vorteile des Verbundes: „Durch BayWISS ist man in einem strukturierten Promotionsprogramm, was es Frau Kuhn als Absolventin einer Hochschule für angewandte Wissenschaften deutlich leichter macht, an einer Universität zu promovieren und dabei auch keine Unklarheiten an späterer Stelle entstehen können.“ Darüber hinaus gibt es in dem Verbund zahlreiche Mentoren- und Informationsprogramme, sowie einen finanziellen Beitrag, der für die Anschaffung von Büchern und den Besuch von Kongressen verwendet werden kann.
Diese Rundum-Unterstützung zahlt sich nicht nur für die Doktorandin aus. Letztendlich werden viele junge Mütter von ihren Erkenntnissen profitieren. Professor Loew resümiert: „Unterm Strich: Maria Kuhn unterstützt ganz moderne Medizin!“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText"><em>von Pia Dahlem</em></p>
<p class="MsoPlainText"><em>Stimmungsschwankungen, Babyblues oder Wochenbettdepression. Viele junge Mütter sind davon betroffen. Acht von 100 Frauen erleiden eine sogenannte postpartale Depression. Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Coburg erforscht in ihrer Doktorarbeit, welche Techniken zur Selbstfürsorge den Betroffenen helfen können, eine Wochenbettdepression zu verhindern oder besser damit umzugehen.</em></p>
Maria Kuhn begleitet für ihre Doktorarbeit Frauen in der letzten Zeit der Schwangerschaft und im Wochenbett an Regensburger Krankenhäusern für ihre Promotion an der Hochschule Coburg und der Partneruniversität Regensburg. Das Ziel ist, werdende Mütter schon frühzeitig zu sensibilisieren, um im Wochenbett gegen Stimmungskrisen oder gar depressive Verstimmungen gewappnet zu sein. Die kooperative Promotion wird von der Hochschule Coburg und der Universität Regensburg betreut. Das Konzept hat Maria Kuhn mit Prof. Dr. Thomas Loew, dem Leiter der Abteilung für Psychosomatik am Universitätsklinikum Regensburg, erarbeitet: „Das Thema passt sehr gut zu uns. In Regensburg haben wir jedes Jahr 2000 Geburten.“ Kuhn begleitet die werdenden Mütter mit dem Konzept und gibt ihnen praktische Tipps. Loew führt weiter aus: „Diese Angebote sind online und mit den Apps, die wir hier selbst entwickelt haben, sehr gut umsetzbar.“ Bei der Arbeit geht es vor allem um frühzeitige Information, um Prävention. Ein gesellschaftlich relevantes Thema, findet Professor Loew: „Neu bei der Arbeit von Frau Kuhn ist, dass man die Patientinnen im Vorfeld sensibilisiert. So können sie sich später selbst besser einschätzen und reagieren, das kann Leiden verringern.“
<h4>Mit Eigeninitiative und Mentoring ans Ziel</h4>
Maria Kuhn hat nach ihrem Bachelorstudium an der Hochschule Coburg in Kleve ein Masterstudium absolviert. Dort hat sie die Forschung für sich entdeckt, eine Promotion war für sie der nächste logische Schritt: „Ich will noch viel mehr wissen und wissenschaftliches Arbeiten macht mir großen Spaß“, erklärt sie.<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html" target="Prof. Kohls" rel="noopener"> Prof. Dr. Niko Kohls </a>von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit betreut das Vorhaben seitens der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Thilo Hinterberger von Seiten der Universität Regensburg. Auf ihrem Weg zur Doktorarbeit wurde Maria Kuhn durch das Mentoring-Programm für Doktorandinnen der Hochschule Coburg begleitet: „Dadurch fühle ich mich eingebunden und sehr gut unterstützt“, beschreibt Kuhn die Betreuung. Schließlich hat es sie ermutigt, den Weg immer weiter zu verfolgen. Dr. Renate Lucke leitet das <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/nachwuchsfoerderung.html" target="Mentoringprogramm Doktorandinnen" rel="noopener">Mentoring-Programm </a>und ist von Kuhns Engagement beeindruckt: „Maria Kuhn hat viel Energie und gibt nie auf. Wir vom Mentoring Programm bieten einen tollen Rahmen und geben Rückhalt. Sie hat alle Etappen selbst geschafft.“ Durch ihre Eigeninitiative hat Kuhn nun eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit erlangt, denn mit einem Stipendium gewinnt sie Zeit, ihre Arbeit zu schreiben.
<h4>Ein Stipendium für herausragende Forschung</h4>
Das Thema der Promotion ist so wichtig, dass die Doktorandin in das Förderprogramm der <a href="https://www.evstudienwerk.de/" target="Villigst" rel="noopener">Evangelischen Studienstiftung Villigst</a> aufgenommen wurde. Maria Kuhn freut sich, denn „Es ist etwas Besonderes, ein Vollzeitstipendium von Villigst zu erhalten.“ Derzeit werden durch das Begabtenförderungswerk in Deutschland rund 250 Promovierende aller Fachrichtungen an Universitäten und Hochschulen gefördert.

Außerdem wurde ihr Projekt auch im <a href="https://gesundheit.baywiss.de/" target="Baywiss Gesundheit" rel="noopener">Bayerischen Wissenschaftsforum</a> (BayWISS) aufgenommen. Das BayWISS-Verbundkolleg „Gesundheit“ vernetzt Forscher*innen aller Hochschulen in Bayern und bietet eine Plattform für die Entwicklung von Synergien. Professor Kohls erklärt die Vorteile des Verbundes: „Durch BayWISS ist man in einem strukturierten Promotionsprogramm, was es Frau Kuhn als Absolventin einer Hochschule für angewandte Wissenschaften deutlich leichter macht, an einer Universität zu promovieren und dabei auch keine Unklarheiten an späterer Stelle entstehen können.“ Darüber hinaus gibt es in dem Verbund zahlreiche Mentoren- und Informationsprogramme, sowie einen finanziellen Beitrag, der für die Anschaffung von Büchern und den Besuch von Kongressen verwendet werden kann.
Diese Rundum-Unterstützung zahlt sich nicht nur für die Doktorandin aus. Letztendlich werden viele junge Mütter von ihren Erkenntnissen profitieren. Professor Loew resümiert: „Unterm Strich: Maria Kuhn unterstützt ganz moderne Medizin!“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/209-Maria_Kuhn.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Startup-Szene: Wenn Maschinen dein Geld verwalten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wenn-maschinen-dein-geld-verwalten/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Dec 2020 07:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wenn-maschinen-dein-geld-verwalten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Startup will die Finanzmärkte revolutionieren und nutzt dafür Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Das halbe Team kommt von der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Erfolgreiche Anlegerinnen und Anleger, Finanz-Manager und -Managerinnen: Sie haben ein Gefühl für Märkte. Künstliche Intelligenz fühlt nichts. Sie entscheidet rational nach den Kriterien, die vorgegeben wurden – und das sehr erfolgreich. Banken nutzen schon seit Jahren Algorithmen, um die Entwicklung der Finanzmärkte vorherzusagen. Normale Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Familien und die Oma, die ihre Ersparnisse anlegen will, haben darauf keinen Zugriff. „Wir wollen Künstliche Intelligenz endlich auch für Privatanlegerinnen und -anleger nutzbar machen“, sagt Franz Liebermann. Er ist Chief-Financial-Officer bei Sub Capitals, einem Startup, das seit 2017 besteht und sich vorgenommen hat, mit Künstlicher Intelligenz (KI) ganz neue Zugänge zu den Finanzmärkten zu schaffen. „Nach jahrelanger Entwicklung ist unser Algorithmus nun so weit, dass er vielversprechende Ergebnisse liefert.“</p>&#13;
<p>Liebermann ist 25 – ein alter Hase in der Startup-Szene. Er hat an der Hochschule Coburg im Bachelor <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automobiltechnologie.html">Automobiltechnik und Management </a>studiert, seinen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/master-betriebswirtschaft.html">Master in BWL</a> gemacht und war einer der Jungunternehmer, die aus der Hochschule heraus die Mobilitäts- und Pendler-Plattform movaco gegründet haben. „Die Hochschule hat uns sehr geholfen“, sagt er und erzählt von verschiedenen Netzwerken. Dieses Jahr ist er zu Sub Capitals gewechselt. „Die Gründer kenne ich auch schon seit Jahren.“ Firmensitz ist München. „Aber das halbe Team kommt aus Coburg.“ Studentin Anja Dinkel schreibt ihre Bachelorarbeit über Sub Capitals bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-victor-randall.html">Prof. Dr. Victor Randall</a> an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg. „Und Sandra Hinkel studiert an der Hochschule <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html">Produktdesign</a>. Sie erstellt das Erscheinungsbild, Corporate Design und gestaltet gerade unsere erste App.“</p>&#13;
<p>Das Einzigartige an dem Unternehmen ist aber, wie es die Künstliche Intelligenz nutzt. „Unsere KI hat drei Kompetenzfelder“, erklärt Liebermann: „Erstens: Risikoanalyse. Sie schätzt ein, ob die aktuelle Marktsituation eine normale ist oder nicht.“ Corona wirbelte die Märkte im Frühjahr so durcheinander, dass auch die Robo-Advisor, also andere auf Algorithmen basierte Systeme, dem Crash nicht ausweichen konnten. Viele erwirtschafteten erhebliche Verluste. Das soll mit der KI von Sub Capitals vermieden werden. „Die Zeitreihenanalyse ist die zweite Kompetenz. Die KI nimmt in die Berechnung mit auf, wie sich der Chart zu welcher Zeit entwickelt hat.“ Wenn die Analyse der Vergangenheitsdaten ergibt, dass es wahrscheinlich ist, dass jetzt der Kurs fällt, sagt die KI: verkaufen!“</p>&#13;
<p>Bei der dritten Kompetenz arbeitet Sub Capitals mit dem ganz jungen Start-up WilTale zusammen, das sich noch in der Gründungsphase befindet. Die Gründer kommen ebenfalls aus der Hochschule Coburg, werden hier unterstützt und beschäftigen sich mit KI im Bereich der Nachrichten. Alle Medien berichten über Automobilhersteller xy? Positiv oder negativ? „Das bezieht unsere KI mit ein“, sagt Liebermann. „Die Kompetenz ist Sentiment“, erklärt Liebermann. Da ist es wieder: Das Gefühl für die Märkte. Die Stimmung. Die KI ermittelt sie, indem sie Nachrichten scannt. Künstliche Intelligenz weiß doch einiges über Gefühle.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Startup will die Finanzmärkte revolutionieren und nutzt dafür Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Das halbe Team kommt von der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Erfolgreiche Anlegerinnen und Anleger, Finanz-Manager und -Managerinnen: Sie haben ein Gefühl für Märkte. Künstliche Intelligenz fühlt nichts. Sie entscheidet rational nach den Kriterien, die vorgegeben wurden – und das sehr erfolgreich. Banken nutzen schon seit Jahren Algorithmen, um die Entwicklung der Finanzmärkte vorherzusagen. Normale Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Familien und die Oma, die ihre Ersparnisse anlegen will, haben darauf keinen Zugriff. „Wir wollen Künstliche Intelligenz endlich auch für Privatanlegerinnen und -anleger nutzbar machen“, sagt Franz Liebermann. Er ist Chief-Financial-Officer bei Sub Capitals, einem Startup, das seit 2017 besteht und sich vorgenommen hat, mit Künstlicher Intelligenz (KI) ganz neue Zugänge zu den Finanzmärkten zu schaffen. „Nach jahrelanger Entwicklung ist unser Algorithmus nun so weit, dass er vielversprechende Ergebnisse liefert.“</p>&#13;
<p>Liebermann ist 25 – ein alter Hase in der Startup-Szene. Er hat an der Hochschule Coburg im Bachelor <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automobiltechnologie.html">Automobiltechnik und Management </a>studiert, seinen <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/master-betriebswirtschaft.html">Master in BWL</a> gemacht und war einer der Jungunternehmer, die aus der Hochschule heraus die Mobilitäts- und Pendler-Plattform movaco gegründet haben. „Die Hochschule hat uns sehr geholfen“, sagt er und erzählt von verschiedenen Netzwerken. Dieses Jahr ist er zu Sub Capitals gewechselt. „Die Gründer kenne ich auch schon seit Jahren.“ Firmensitz ist München. „Aber das halbe Team kommt aus Coburg.“ Studentin Anja Dinkel schreibt ihre Bachelorarbeit über Sub Capitals bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-victor-randall.html">Prof. Dr. Victor Randall</a> an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg. „Und Sandra Hinkel studiert an der Hochschule <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html">Produktdesign</a>. Sie erstellt das Erscheinungsbild, Corporate Design und gestaltet gerade unsere erste App.“</p>&#13;
<p>Das Einzigartige an dem Unternehmen ist aber, wie es die Künstliche Intelligenz nutzt. „Unsere KI hat drei Kompetenzfelder“, erklärt Liebermann: „Erstens: Risikoanalyse. Sie schätzt ein, ob die aktuelle Marktsituation eine normale ist oder nicht.“ Corona wirbelte die Märkte im Frühjahr so durcheinander, dass auch die Robo-Advisor, also andere auf Algorithmen basierte Systeme, dem Crash nicht ausweichen konnten. Viele erwirtschafteten erhebliche Verluste. Das soll mit der KI von Sub Capitals vermieden werden. „Die Zeitreihenanalyse ist die zweite Kompetenz. Die KI nimmt in die Berechnung mit auf, wie sich der Chart zu welcher Zeit entwickelt hat.“ Wenn die Analyse der Vergangenheitsdaten ergibt, dass es wahrscheinlich ist, dass jetzt der Kurs fällt, sagt die KI: verkaufen!“</p>&#13;
<p>Bei der dritten Kompetenz arbeitet Sub Capitals mit dem ganz jungen Start-up WilTale zusammen, das sich noch in der Gründungsphase befindet. Die Gründer kommen ebenfalls aus der Hochschule Coburg, werden hier unterstützt und beschäftigen sich mit KI im Bereich der Nachrichten. Alle Medien berichten über Automobilhersteller xy? Positiv oder negativ? „Das bezieht unsere KI mit ein“, sagt Liebermann. „Die Kompetenz ist Sentiment“, erklärt Liebermann. Da ist es wieder: Das Gefühl für die Märkte. Die Stimmung. Die KI ermittelt sie, indem sie Nachrichten scannt. Künstliche Intelligenz weiß doch einiges über Gefühle.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/201-startup_SubCapitals_Team-1024x659.jpg"
                        fileSize="173197"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="659"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Chefin des Ulmer Münsters studierte in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-chefin-des-ulmer-muensters-hat-architektur-in-coburg-studiert/</link>
                <pubDate>Tue, 15 Dec 2020 07:33:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-chefin-des-ulmer-muensters-hat-architektur-in-coburg-studiert/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ulm bekommt im Frühjahr 2021 seine 21. Münsterbaumeisterin: Heidi Vormann hat ihre berufliche Karriere an der Hochschule Coburg gestartet.</em></p>&#13;
<p>Nirgends auf der Welt gibt es einen höheren Kirchturm: Mit 161,53 Metern toppt der Turm des Ulmer Münsters den Kölner Dom, die Westminster Abbey und den Petersdom. Auch sonst hat das große gotische Bauwerk einige Besonderheiten. Die liegen nun allesamt in der Hand einer Frau, die in Coburg studiert hat: Dr. Heidi Vormann wird im Frühjahr 2021 Ulms neue Münsterbaumeisterin.</p>&#13;
<p>Aufgewachsen ist die heute 55-Jährige in der Region Bamberg; studiert hat sie vor etwa 20 Jahren an der damaligen FH Coburg <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a>. „Begeistert und angespornt von meinen damaligen Professoren entdeckte ich da meine Liebe zu Denkmälern und zur Altbausanierung.“ Das Aufbaustudium Denkmalpflege sei für sie somit nur die logische Folge gewesen: Sie schloss es mit dem Master of Hertitage an der Universität Bamberg ab. Bis heute wird das Denkmalpflegestudium / Heritage Conservation in einem Masterstudiengang gelehrt, den Hochschule Coburg und Universität Bamberg in einer Kooperation gemeinsam anbieten. Vormann hat zusätzlich noch an der TU Braunschweig im Bereich Denkmalpflege promoviert.</p>&#13;
<p>In den vergangenen Jahren leitete sie in Bamberg Projekte in ihrem eigenen Architekturbüro und war als Dekanatsarchitektin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bamberg tätig. Mit der Sanierung von Kirchenbauten kennt sie sich also aus. Beim Ulmer Münster wird sich die Architektin allerdings nicht nur um die Instandhaltung, Sanierung und die Planung aller Arbeiten kümmern – sie wird es auch repräsentieren. „Ich habe vor meiner zukünftigen Aufgabe in Ulm sehr großen Respekt“, sagt sie. Das Ulmer Münster habe seit jeher immer im Interesse der Ulmer Bürger und im Interesse einer sehr großen Anhängerschaft gestanden. „Ich sehe mich aber nicht als Leitfigur, sondern als Teil eines Bauteams, das bereits in den vergangenen Jahren, sehr, sehr gute Arbeit geleistet hat. Was ich aktuell beurteilen kann ist: Es stehen am Münster sehr große Herausforderungen an, die es zu bewältigen gilt. Dass uns das gemeinsam gelingt, dafür werde ich meine Kraft einsetzen."</p>&#13;
<p>Die Architektin wurde im November 2020 in Ulm vom Gesamtkirchengemeinderat in das Amt gewählt. Bisher gab es 19 Dombaumeister und eine Dombaumeisterin. Vormann folgt auf Michael Hilbert, der im Frühjahr 2020 gestorben ist.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ulm bekommt im Frühjahr 2021 seine 21. Münsterbaumeisterin: Heidi Vormann hat ihre berufliche Karriere an der Hochschule Coburg gestartet.</em></p>&#13;
<p>Nirgends auf der Welt gibt es einen höheren Kirchturm: Mit 161,53 Metern toppt der Turm des Ulmer Münsters den Kölner Dom, die Westminster Abbey und den Petersdom. Auch sonst hat das große gotische Bauwerk einige Besonderheiten. Die liegen nun allesamt in der Hand einer Frau, die in Coburg studiert hat: Dr. Heidi Vormann wird im Frühjahr 2021 Ulms neue Münsterbaumeisterin.</p>&#13;
<p>Aufgewachsen ist die heute 55-Jährige in der Region Bamberg; studiert hat sie vor etwa 20 Jahren an der damaligen FH Coburg <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a>. „Begeistert und angespornt von meinen damaligen Professoren entdeckte ich da meine Liebe zu Denkmälern und zur Altbausanierung.“ Das Aufbaustudium Denkmalpflege sei für sie somit nur die logische Folge gewesen: Sie schloss es mit dem Master of Hertitage an der Universität Bamberg ab. Bis heute wird das Denkmalpflegestudium / Heritage Conservation in einem Masterstudiengang gelehrt, den Hochschule Coburg und Universität Bamberg in einer Kooperation gemeinsam anbieten. Vormann hat zusätzlich noch an der TU Braunschweig im Bereich Denkmalpflege promoviert.</p>&#13;
<p>In den vergangenen Jahren leitete sie in Bamberg Projekte in ihrem eigenen Architekturbüro und war als Dekanatsarchitektin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bamberg tätig. Mit der Sanierung von Kirchenbauten kennt sie sich also aus. Beim Ulmer Münster wird sich die Architektin allerdings nicht nur um die Instandhaltung, Sanierung und die Planung aller Arbeiten kümmern – sie wird es auch repräsentieren. „Ich habe vor meiner zukünftigen Aufgabe in Ulm sehr großen Respekt“, sagt sie. Das Ulmer Münster habe seit jeher immer im Interesse der Ulmer Bürger und im Interesse einer sehr großen Anhängerschaft gestanden. „Ich sehe mich aber nicht als Leitfigur, sondern als Teil eines Bauteams, das bereits in den vergangenen Jahren, sehr, sehr gute Arbeit geleistet hat. Was ich aktuell beurteilen kann ist: Es stehen am Münster sehr große Herausforderungen an, die es zu bewältigen gilt. Dass uns das gemeinsam gelingt, dafür werde ich meine Kraft einsetzen."</p>&#13;
<p>Die Architektin wurde im November 2020 in Ulm vom Gesamtkirchengemeinderat in das Amt gewählt. Bisher gab es 19 Dombaumeister und eine Dombaumeisterin. Vormann folgt auf Michael Hilbert, der im Frühjahr 2020 gestorben ist.</p>&#13;
&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/206_-_Absolventin_Vormann_Muenster_Ulm-1024x575.jpg"
                        fileSize="156118"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="575"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/206_-_Absolventin_Vormann_ist_Muensterbaumeisterin_Ulm-681x1024.jpg"
                        fileSize="140563"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="681" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[ZD startet Projekt für nachhaltige regionale Wirtschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zd-startet-projekt-fuer-nachhaltige-wirtschaft-in-oberfranken/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Dec 2020 09:54:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zd-startet-projekt-fuer-nachhaltige-wirtschaft-in-oberfranken/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Stefan Gumbrecht und Matthia Leyendecker aus dem Innovationsteam ZukunftsDesign der Hochschule Coburg widmen sich in den nächsten zwei Jahren einem Projekt, das der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert: „Nachhaltigkeitscluster Oberfranken“ richtet sich an Unternehmen in der Region.</em></p>&#13;
<p>Ob privat oder im Beruf: Mit Nachhaltigkeit hat jeder von uns täglich zu tun. Für Unternehmen birgt das Thema also branchenübergreifend großes Potenzial – und das nutzt das Projekt „Nachhaltigkeitscluster Oberfranken - Zukunftsfähigkeit durch nachhaltiges Lernen und Wirtschaften“. Es wird gefördert von der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) als Projektträgerin des Europäischen Sozialfonds (ESF) und richtet sich an die Region Oberfranken. Der Schwerpunkt liegt bei Unternehmen in den Landkreisen Kronach und Coburg.</p>&#13;
<p>Die Region weist einerseits einen sehr hohen Industrialisierungsgrad auf, hat andererseits aber auch eine stark negative demografische Entwicklung. Vor diesem Hintergrund wurde der berufsbegleitende <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">Masterstudiengang „ZukunftsDesign“</a> ins Leben gerufen, der auf besondere Art einen intensiven und nachhaltigen Kontakt zur regionalen Wirtschaft und den Organisationen pflegt. Mit dem „Innovationszentrum Region Kronach e.V. (IZK)“ als Partner besteht hier ein Netzwerk, das sich aus mehr als 70 Unternehmen unterschiedlicher Branchen zusammensetzt: von der produzierenden Industrie bis hin zu den Dienstleistern.</p>&#13;
<p>Diese Heterogenität spiegelt sich auch bei den Kooperationspartnern wider, die Teil des Projekts „Nachhaltigkeitscluster Oberfranken“ sind. Zahlreiche Workshops und Kooperationstreffen mit den Unternehmen haben ergeben, dass die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Diskussionen über Nachhaltigkeit inhaltlich eine zentrale Schnittstelle bilden. Unabhängig vom jeweiligen Betätigungsfeld ist das Thema von großem Interesse. Auch E-Learning und insbesondere Blended Learning werden als gute Möglichkeit angesehen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einfache und innovative Art zu erreichen und nachhaltig weiterzubilden. Es besteht bereits jetzt eine große Bereitschaft dazu, Netzwerke untereinander, aber auch mit regionalen Hochschulen auszubauen.</p>&#13;
<p><strong>Best Practice für die Region </strong></p>&#13;
<p>Stefan Gumbrecht und Matthia Leyendecker aus dem Innovationsteam ZukunftsDesign der Hochschule Coburg widmen sich in den nächsten zwei Jahren dem Nachhaltigkeitscluster. Ziel ist, grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln und diese anhand von Best-Practices aus der Region anhand von Interviews, Fallbeispielen oder Case Studies zu verdeutlichen. Die Praxisbeispiele sollen gemeinsame Interessen und Herausforderungen deutlich machen, zur Nachahmung motivieren und darauf ausgerichtet sein, gemeinsame Ziele als Verbund umzusetzen. Dafür werden sowohl digitale als auch analoge Kanäle genutzt.</p>&#13;
<p>Die nutzerorientierte Online-Plattform soll Möglichkeit zum Wissensaustausch bieten, unter anderem in Form von Micro-Learning-Einheiten. Für die analogen Einheiten wird u. a. auf Workshops und Tools wie Methodenkarten zurückgegriffen. Als theoretischer Rahmen wird sich unter anderem an den 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der vereinten Nationen orientiert, wie zum Beispiel nachhaltiges Wirtschaften, hochwertige Bildung, Innovation und Strategie sowie nachhaltiges Produzieren. Die Inhalte und gewählten Medien werden durch den Learning-by-Doing-Ansatz und den Austausch im Kooperationsnetzwerk kontinuierlich und bedarfsgerecht erweitert.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Stefan Gumbrecht und Matthia Leyendecker aus dem Innovationsteam ZukunftsDesign der Hochschule Coburg widmen sich in den nächsten zwei Jahren einem Projekt, das der Europäische Sozialfonds (ESF) fördert: „Nachhaltigkeitscluster Oberfranken“ richtet sich an Unternehmen in der Region.</em></p>&#13;
<p>Ob privat oder im Beruf: Mit Nachhaltigkeit hat jeder von uns täglich zu tun. Für Unternehmen birgt das Thema also branchenübergreifend großes Potenzial – und das nutzt das Projekt „Nachhaltigkeitscluster Oberfranken - Zukunftsfähigkeit durch nachhaltiges Lernen und Wirtschaften“. Es wird gefördert von der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) als Projektträgerin des Europäischen Sozialfonds (ESF) und richtet sich an die Region Oberfranken. Der Schwerpunkt liegt bei Unternehmen in den Landkreisen Kronach und Coburg.</p>&#13;
<p>Die Region weist einerseits einen sehr hohen Industrialisierungsgrad auf, hat andererseits aber auch eine stark negative demografische Entwicklung. Vor diesem Hintergrund wurde der berufsbegleitende <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">Masterstudiengang „ZukunftsDesign“</a> ins Leben gerufen, der auf besondere Art einen intensiven und nachhaltigen Kontakt zur regionalen Wirtschaft und den Organisationen pflegt. Mit dem „Innovationszentrum Region Kronach e.V. (IZK)“ als Partner besteht hier ein Netzwerk, das sich aus mehr als 70 Unternehmen unterschiedlicher Branchen zusammensetzt: von der produzierenden Industrie bis hin zu den Dienstleistern.</p>&#13;
<p>Diese Heterogenität spiegelt sich auch bei den Kooperationspartnern wider, die Teil des Projekts „Nachhaltigkeitscluster Oberfranken“ sind. Zahlreiche Workshops und Kooperationstreffen mit den Unternehmen haben ergeben, dass die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Diskussionen über Nachhaltigkeit inhaltlich eine zentrale Schnittstelle bilden. Unabhängig vom jeweiligen Betätigungsfeld ist das Thema von großem Interesse. Auch E-Learning und insbesondere Blended Learning werden als gute Möglichkeit angesehen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einfache und innovative Art zu erreichen und nachhaltig weiterzubilden. Es besteht bereits jetzt eine große Bereitschaft dazu, Netzwerke untereinander, aber auch mit regionalen Hochschulen auszubauen.</p>&#13;
<p><strong>Best Practice für die Region </strong></p>&#13;
<p>Stefan Gumbrecht und Matthia Leyendecker aus dem Innovationsteam ZukunftsDesign der Hochschule Coburg widmen sich in den nächsten zwei Jahren dem Nachhaltigkeitscluster. Ziel ist, grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln und diese anhand von Best-Practices aus der Region anhand von Interviews, Fallbeispielen oder Case Studies zu verdeutlichen. Die Praxisbeispiele sollen gemeinsame Interessen und Herausforderungen deutlich machen, zur Nachahmung motivieren und darauf ausgerichtet sein, gemeinsame Ziele als Verbund umzusetzen. Dafür werden sowohl digitale als auch analoge Kanäle genutzt.</p>&#13;
<p>Die nutzerorientierte Online-Plattform soll Möglichkeit zum Wissensaustausch bieten, unter anderem in Form von Micro-Learning-Einheiten. Für die analogen Einheiten wird u. a. auf Workshops und Tools wie Methodenkarten zurückgegriffen. Als theoretischer Rahmen wird sich unter anderem an den 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der vereinten Nationen orientiert, wie zum Beispiel nachhaltiges Wirtschaften, hochwertige Bildung, Innovation und Strategie sowie nachhaltiges Produzieren. Die Inhalte und gewählten Medien werden durch den Learning-by-Doing-Ansatz und den Austausch im Kooperationsnetzwerk kontinuierlich und bedarfsgerecht erweitert.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/208-ZD-Projekt_Nachhaltigkeitscluster.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studentin der Hochschule ist Familienbeauftragte der Stadt Bamberg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studentin-der-hochschule-ist-familienbeauftragte-der-stadt-bamberg/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Dec 2020 11:34:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studentin-der-hochschule-ist-familienbeauftragte-der-stadt-bamberg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die neue Familienbeauftragte der Stadt Bamberg ist eine Studentin der Hochschule Coburg. Pauline Albrecht studiert im Master Soziale Arbeit. </em><br /> Beruf, Studium und Familie unter einen Hut zu bringen, erfordert viel Organisationstalent. Pauline Albrecht ist Mutter von zwei Kindern und kennt das: „Das Amt der Familienbeauftragten bietet mir eine Schnittstelle, an der ich sowohl meine persönlichen Erfahrungen als auch meine fachlichen Kompetenzen aus Studium und Beruf einbringen kann.“ Bei der Stadt Bamberg hat sie sich auf das Ehrenamt beworben, um Familien zu unterstützen und die bestehenden Netzwerke noch besser auszubauen. „Es liegt mir sehr am Herzen, Ansprechpartnerin für alle Familien zu sein und ihre Belange zu vertreten.“</p>&#13;
<p>Pauline Albrecht ist gebürtige Thüringerin und lebt seit einigen Jahren in Bamberg. Für ihr Masterstudium an der Hochschule Coburg hat sie sich aus mehreren Gründen entschieden: „Der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziale-arbeit-und-gesundheit/master-soziale-arbeit.html" target="Master Soziale Arbeit" rel="noopener">Master Soziale Arbeit</a> ist inhaltlich ansprechend und das Studium erfüllt meine Ansprüche und Erwartungen.“ Außerdem betont sie: „Die praktische Umsetzung des Studiums ist wirklich sehr familienfreundlich gestaltet. Ich fühle mich hier gut aufgehoben und unterstützt.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die neue Familienbeauftragte der Stadt Bamberg ist eine Studentin der Hochschule Coburg. Pauline Albrecht studiert im Master Soziale Arbeit. </em><br /> Beruf, Studium und Familie unter einen Hut zu bringen, erfordert viel Organisationstalent. Pauline Albrecht ist Mutter von zwei Kindern und kennt das: „Das Amt der Familienbeauftragten bietet mir eine Schnittstelle, an der ich sowohl meine persönlichen Erfahrungen als auch meine fachlichen Kompetenzen aus Studium und Beruf einbringen kann.“ Bei der Stadt Bamberg hat sie sich auf das Ehrenamt beworben, um Familien zu unterstützen und die bestehenden Netzwerke noch besser auszubauen. „Es liegt mir sehr am Herzen, Ansprechpartnerin für alle Familien zu sein und ihre Belange zu vertreten.“</p>&#13;
<p>Pauline Albrecht ist gebürtige Thüringerin und lebt seit einigen Jahren in Bamberg. Für ihr Masterstudium an der Hochschule Coburg hat sie sich aus mehreren Gründen entschieden: „Der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziale-arbeit-und-gesundheit/master-soziale-arbeit.html" target="Master Soziale Arbeit" rel="noopener">Master Soziale Arbeit</a> ist inhaltlich ansprechend und das Studium erfüllt meine Ansprüche und Erwartungen.“ Außerdem betont sie: „Die praktische Umsetzung des Studiums ist wirklich sehr familienfreundlich gestaltet. Ich fühle mich hier gut aufgehoben und unterstützt.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/197-Albrecht_Pauline.jpeg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Medizin-Konferenz: Was Daten über Corona verraten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/medizin-konferenz-was-daten-ueber-corona-verraten/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Dec 2020 07:54:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/medizin-konferenz-was-daten-ueber-corona-verraten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Bioanalytik der Hochschule Coburg richtet eine Expertentagung zu Systemmedizin aus: Unter anderem geht es darum, wie Computertechnik in der Corona-Pandemie bei Medikamenten-Entwicklung, Prognostik und Testung genutzt wird.</em></p>&#13;
<p>Ob Corona oder andere Krankheiten: Welche Beschwerden wann, wie lang und wie schlimm auftreten, ist nicht bei allen Patienten gleich. Es hängt ab von so verschiedenen Faktoren wie Alter und Genen, Blutgruppe, Umfeld, Umwelt, psychischer Verfassung und Vorerkrankungen. Den menschlichen Organismus in seiner Gesamtheit untersucht ein spezieller Bereich der Biowissenschaften: „Systemmedizin“ kombiniert Daten aus verschiedenen Fachbereichen, um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. An der Hochschule Coburg wird am Dienstag, 15. Dezember, eine Konferenz zum Thema ausgerichtet.</p>&#13;
<p>„Das hat schon Tradition“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, Studiengangsleiter im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-bioanalytik.html">Master Bioanalytik</a>. „Vor zwei Jahren hatten wir beispielsweise Biontech zu Gast.“ Das Biotechnologie-Unternehmen rund um das Forscherpaar Ugur Sahin und Özlem Türeci ist inzwischen weltweit bekannt für die Entwicklung eines der ersten Corona-Impfstoffe.</p>&#13;
<p>Bei der Coburger Konferenz wird es diesmal auch um Corona gehen, außerdem um Krebs- und Herzerkrankungen. „Die Wissenschaftler haben Forschungsfelder, die es schon vor Corona gab“, sagt Kalkhof. Die Konferenz findet 2020 online statt, wird aber wie immer zum großen Teil von Studierenden des Masters Bioanalytik mitorganisiert. Per Video tauschen sie sich gerade zum aktuellen Stand aus.</p>&#13;
<p><strong>Studierende organisieren wissenschaftlichen Austausch </strong></p>&#13;
<p>Toni Schindler beispielsweise hat sich mit dem Forschungsgebiet von Prof. Dr. Jan Baumbach von der Technischen Universität München beschäftigt: Der Experte für Vernetzungsplattformen wird bei der Systemmedizin-Tagung vorstellen, welche neuen Ansätze zur Covid-19-Medikamenten-Entwicklung durch die Informatik entstanden sind. In Datenbanken werden Zusammenhänge sichtbar – und das ist es, was in den vergangenen Monaten eine medikamentöse Behandlung von Corona-Patienten überhaupt erst ermöglichte. Arzneien wie Remdesivir und Ritonavir, die eigentlich bei Ebola und HIV eingesetzt werden, können so auch für Corona-Patienten genutzt werden.</p>&#13;
<p>Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Prognostik. Prof. Dr. Markus Scholz vom Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie der Universität Leipzig, ist als Experte für Hochrechnungen der Corona-Infektionszahlen eingeladen. Er beschäftigt sich unter anderem damit, wie sich die Pandemie und andere Erkrankungen entwickeln und mit welchen Risikofaktoren sie assoziiert sind. Dabei legt er verschiedenen Szenarien zugrunde.</p>&#13;
<p>Für alle weiteren Berechnungen braucht es aber erst einmal verlässliche Daten – die Testung auf das Coronavirus ist der dritte Schwerpunkt der Konferenz. Dr. Kristin Reiche wird über die Entwicklung neuer RNA-basierte Testmöglichkeiten und -Strategien informieren. Sie leitet die Arbeitsgruppe Bioinformatik des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig.</p>&#13;
<p>Für die Studierenden ist wichtig, dass sie nicht nur Veröffentlichungen über solche aktuellen Forschungsthemen lesen. „Es geht darum, aktiv am wissenschaftlichen Austausch teilzuhaben“, sagt der Coburger Bioanalytik-Student Philip Ohland. Seine Kommilitonin Fabienne Zapf erklärt, dass sie im Wahlpflichtfach „Aktuelles aus der klinischen Forschung“ des Masters in kleinen Teams arbeiten und die einzelnen Projekte in Gruppenarbeit vorstellen.</p>&#13;
<p>Dabei geht es zwar um verschiedene Themen, aber eines ist allen gemeinsam: die computergestützte Auswertung der Daten. „Die Bioanalytik ist ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig Künstliche Intelligenz geworden ist“, sagt Studiengangsleiter Kalkhof. „Wir können viel messen, können Marker von Tausenden Patienten erfassen – aber die Daten müssen eben auch verarbeitet werden.“</p>&#13;
<p>Wer mehr über Systemmedizin und ihre Rolle bei Covid-19 erfahren möchte, kann sich am <strong>Dienstag, 15. Dezember, zwischen 17 und 19 Uhr </strong><a href="https://hs-coburg.zoom.us/j/92748707726?pwd=SkRpeC9naXVYejZsb09DVE56RE9QZz09 ">hier in die Zoom-Konferenz</a> der Hochschule Coburg einwählen: (Meeting-ID: 927 4870 7726, Passwort: 019049)</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Bioanalytik der Hochschule Coburg richtet eine Expertentagung zu Systemmedizin aus: Unter anderem geht es darum, wie Computertechnik in der Corona-Pandemie bei Medikamenten-Entwicklung, Prognostik und Testung genutzt wird.</em></p>&#13;
<p>Ob Corona oder andere Krankheiten: Welche Beschwerden wann, wie lang und wie schlimm auftreten, ist nicht bei allen Patienten gleich. Es hängt ab von so verschiedenen Faktoren wie Alter und Genen, Blutgruppe, Umfeld, Umwelt, psychischer Verfassung und Vorerkrankungen. Den menschlichen Organismus in seiner Gesamtheit untersucht ein spezieller Bereich der Biowissenschaften: „Systemmedizin“ kombiniert Daten aus verschiedenen Fachbereichen, um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. An der Hochschule Coburg wird am Dienstag, 15. Dezember, eine Konferenz zum Thema ausgerichtet.</p>&#13;
<p>„Das hat schon Tradition“, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, Studiengangsleiter im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/master-bioanalytik.html">Master Bioanalytik</a>. „Vor zwei Jahren hatten wir beispielsweise Biontech zu Gast.“ Das Biotechnologie-Unternehmen rund um das Forscherpaar Ugur Sahin und Özlem Türeci ist inzwischen weltweit bekannt für die Entwicklung eines der ersten Corona-Impfstoffe.</p>&#13;
<p>Bei der Coburger Konferenz wird es diesmal auch um Corona gehen, außerdem um Krebs- und Herzerkrankungen. „Die Wissenschaftler haben Forschungsfelder, die es schon vor Corona gab“, sagt Kalkhof. Die Konferenz findet 2020 online statt, wird aber wie immer zum großen Teil von Studierenden des Masters Bioanalytik mitorganisiert. Per Video tauschen sie sich gerade zum aktuellen Stand aus.</p>&#13;
<p><strong>Studierende organisieren wissenschaftlichen Austausch </strong></p>&#13;
<p>Toni Schindler beispielsweise hat sich mit dem Forschungsgebiet von Prof. Dr. Jan Baumbach von der Technischen Universität München beschäftigt: Der Experte für Vernetzungsplattformen wird bei der Systemmedizin-Tagung vorstellen, welche neuen Ansätze zur Covid-19-Medikamenten-Entwicklung durch die Informatik entstanden sind. In Datenbanken werden Zusammenhänge sichtbar – und das ist es, was in den vergangenen Monaten eine medikamentöse Behandlung von Corona-Patienten überhaupt erst ermöglichte. Arzneien wie Remdesivir und Ritonavir, die eigentlich bei Ebola und HIV eingesetzt werden, können so auch für Corona-Patienten genutzt werden.</p>&#13;
<p>Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Prognostik. Prof. Dr. Markus Scholz vom Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie der Universität Leipzig, ist als Experte für Hochrechnungen der Corona-Infektionszahlen eingeladen. Er beschäftigt sich unter anderem damit, wie sich die Pandemie und andere Erkrankungen entwickeln und mit welchen Risikofaktoren sie assoziiert sind. Dabei legt er verschiedenen Szenarien zugrunde.</p>&#13;
<p>Für alle weiteren Berechnungen braucht es aber erst einmal verlässliche Daten – die Testung auf das Coronavirus ist der dritte Schwerpunkt der Konferenz. Dr. Kristin Reiche wird über die Entwicklung neuer RNA-basierte Testmöglichkeiten und -Strategien informieren. Sie leitet die Arbeitsgruppe Bioinformatik des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig.</p>&#13;
<p>Für die Studierenden ist wichtig, dass sie nicht nur Veröffentlichungen über solche aktuellen Forschungsthemen lesen. „Es geht darum, aktiv am wissenschaftlichen Austausch teilzuhaben“, sagt der Coburger Bioanalytik-Student Philip Ohland. Seine Kommilitonin Fabienne Zapf erklärt, dass sie im Wahlpflichtfach „Aktuelles aus der klinischen Forschung“ des Masters in kleinen Teams arbeiten und die einzelnen Projekte in Gruppenarbeit vorstellen.</p>&#13;
<p>Dabei geht es zwar um verschiedene Themen, aber eines ist allen gemeinsam: die computergestützte Auswertung der Daten. „Die Bioanalytik ist ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig Künstliche Intelligenz geworden ist“, sagt Studiengangsleiter Kalkhof. „Wir können viel messen, können Marker von Tausenden Patienten erfassen – aber die Daten müssen eben auch verarbeitet werden.“</p>&#13;
<p>Wer mehr über Systemmedizin und ihre Rolle bei Covid-19 erfahren möchte, kann sich am <strong>Dienstag, 15. Dezember, zwischen 17 und 19 Uhr </strong><a href="https://hs-coburg.zoom.us/j/92748707726?pwd=SkRpeC9naXVYejZsb09DVE56RE9QZz09 ">hier in die Zoom-Konferenz</a> der Hochschule Coburg einwählen: (Meeting-ID: 927 4870 7726, Passwort: 019049)</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/199-Konferenz_Systemmedizin-1024x683.jpg"
                        fileSize="57453"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KalkhofStefan-1024x692.jpg"
                        fileSize="84982"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Stuhl macht Schule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-stuhl-macht-schule/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Dec 2020 11:01:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-stuhl-macht-schule/</guid>
                <description><![CDATA[<p class="MsoPlainText"><em>Studierende des Studiengangs Innenarchitektur haben alte Schulstühle umgestaltet. Nun sind die Objekte in einer Ausstellung in Coburg zu sehen.</em></p>&#13;
<p>Die meisten kennen ihn, sind vielleicht selbst in ihrer Schulzeit darauf gesessen: Den klassischen Holzkufen-Schulstuhl. Einige ausgemusterte Exemplare wurden nun zu unterschiedlichen Objekten umgestaltet. Ob Tisch, Lampe oder Regal – die Designstücke sind nun im Coburger Steinweg 37 zu bewundern. Carl Baetjer von der Hochschule Coburg hat dieses Projekt geleitet: „Es sollten neue, nutzbare Objekte herauskommen und nicht nur Kunstobjekte. Ansonsten konnten die Studierenden frei entscheiden, inwieweit sie die Stühle verändern.“ Die vielen interessanten Ergebnisse sind während des Sommersemesters entstanden. Baetjer bedauert: „Unter Corona-Bedingungen war leider nur eine Betreuung via Zoom möglich. Das kann eine persönliche Besprechung in den Werkstätten schwer ersetzen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText"><em>Studierende des Studiengangs Innenarchitektur haben alte Schulstühle umgestaltet. Nun sind die Objekte in einer Ausstellung in Coburg zu sehen.</em></p>&#13;
<p>Die meisten kennen ihn, sind vielleicht selbst in ihrer Schulzeit darauf gesessen: Den klassischen Holzkufen-Schulstuhl. Einige ausgemusterte Exemplare wurden nun zu unterschiedlichen Objekten umgestaltet. Ob Tisch, Lampe oder Regal – die Designstücke sind nun im Coburger Steinweg 37 zu bewundern. Carl Baetjer von der Hochschule Coburg hat dieses Projekt geleitet: „Es sollten neue, nutzbare Objekte herauskommen und nicht nur Kunstobjekte. Ansonsten konnten die Studierenden frei entscheiden, inwieweit sie die Stühle verändern.“ Die vielen interessanten Ergebnisse sind während des Sommersemesters entstanden. Baetjer bedauert: „Unter Corona-Bedingungen war leider nur eine Betreuung via Zoom möglich. Das kann eine persönliche Besprechung in den Werkstätten schwer ersetzen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/203-SchulStuhl-1-1024x706.jpg"
                        fileSize="164554"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="706"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hightech im Hosentaschenformat]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hightech-im-hosentaschenformat/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Dec 2020 08:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hightech-im-hosentaschenformat/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ohne Mikrocomputertechnik funktionieren moderne elektronische Geräte nicht. An der Hochschule Coburg arbeiten Studierende vom ersten Semester bis zur Masterarbeit mit den kleinen Rechnern – auch Zuhause. Ein Beispiel für Laborpraktika in Coronazeiten.</em></p>&#13;
<p>Sie sind klein. Sie sind überall. Sie kontrollieren unsere Technik. Mikrocontroller steuern alles von Wecker bis Waschmaschine, und das Auto sowieso: In einem modernen Fahrzeug stecken bis zu 100 dieser Elektronikbaugruppen. Nicht einmal die Tür geht auf, ohne dass die Kleinstrechner sie entriegeln. „Aber“, sagt Sebastian Michel, „es können Fehler auftreten.“ Zugriffsfehler, Störungen durch die natürliche Strahlung der Erde, zufällige Fehler.</p>&#13;
<p>Michel entwickelt gerade ein Konzept, um Fehler zu erkennen und zu beheben. Das ist Thema seiner Masterarbeit im Fach Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Coburg. Im Labor für Mikrocomputertechnik diskutiert er mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-peter-raab.html">Prof. Dr. Peter Johann Raab</a> darüber.</p>&#13;
<p>„Im kompletten Studium sind Mikrocontroller im Praxisteil Thema“, sagt Elektrotechnik-Professor Raab. Ob <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/elektro-und-informationstechnik.html">Elektro- und Informationstechnik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik.html">Automatisierungstechnik und Robotik</a> oder <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/energietechnik-und-erneuerbare-energien.html">Energietechnik und Erneuerbare Energien</a>: Vom ersten Semester an werden in diesen Studiengängen Programme für die kleinen Controller entwickelt. Wegen Corona finden diese praktischen Übungen aktuell allerdings nicht im Labor statt. Sondern bei den Studierenden Zuhause. „Sie müssen trotzdem das Gleiche machen“, betont Raab. „Sie werden online angeleitet, und die Mikrocontroller haben sie geschenkt bekommen.“ Die Lehrplattformen wurden von ST, einem Hersteller für Mikrocontroller, gesponsert.</p>&#13;
<p>Michel hat auch so ein ST-Nucleoboard: Handtellergroß und hellgrau ist die Leiterplatte. Es sind alle wichtigen Komponenten wie der Mikrocontroller und Debugger auf der Platine bereits vorhanden. Per USB werden sie einfach mit dem Computer verbunden und können dann programmiert werden. „Es ist toll, dass die Studierenden auch in der Coronazeit so arbeiten können“, sagt Raab. Anfangs schreiben sie noch einfache Programme. Sie lassen zum Beispiel LEDs auf der Platine blinken. „Es geht erst einmal um einen Einstieg.“</p>&#13;
<p>Die Mikrocontroller werden das ganze Studium über genutzt. Im dritten Semester kommen die <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/informatik.html">Informatiker</a> dazu, das Fach Mikrocomputertechnik ist dann in vier Studiengängen Pflichtfach. Später gibt es noch Vertiefungsfächer, in denen weitere Aspekte der Mikrocomputerprogrammierung in der Praxis vermittelt werden. „Und dann Forschungsthemen wie meine Arbeit“, sagt Sebastian Michel. Er hat das ST-Nucleoboard ans Laptop angeschlossen.</p>&#13;
<p>Mikroprozessoren sind als Embedded Systems Teil eines größeren Systems. In der Regel übernehmen sie eine spezielle Funktion. Die Autotür entriegeln, den Wasserzufluss in der Waschmaschine steuern oder die zunehmende Lautstärke des Weckerklingelns. Bei Michel geht es um die Fehlererkennung. Dafür schreibt er ein kleines Betriebssystem. Er möchte den Mini-Computern etwas Selbstkontrolle beibringen: „Ich will den Controller die Fehlerüberprüfung selbst machen lassen – indem ich ihn einfach zwei Mal rechnen lasse.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ohne Mikrocomputertechnik funktionieren moderne elektronische Geräte nicht. An der Hochschule Coburg arbeiten Studierende vom ersten Semester bis zur Masterarbeit mit den kleinen Rechnern – auch Zuhause. Ein Beispiel für Laborpraktika in Coronazeiten.</em></p>&#13;
<p>Sie sind klein. Sie sind überall. Sie kontrollieren unsere Technik. Mikrocontroller steuern alles von Wecker bis Waschmaschine, und das Auto sowieso: In einem modernen Fahrzeug stecken bis zu 100 dieser Elektronikbaugruppen. Nicht einmal die Tür geht auf, ohne dass die Kleinstrechner sie entriegeln. „Aber“, sagt Sebastian Michel, „es können Fehler auftreten.“ Zugriffsfehler, Störungen durch die natürliche Strahlung der Erde, zufällige Fehler.</p>&#13;
<p>Michel entwickelt gerade ein Konzept, um Fehler zu erkennen und zu beheben. Das ist Thema seiner Masterarbeit im Fach Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule Coburg. Im Labor für Mikrocomputertechnik diskutiert er mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-peter-raab.html">Prof. Dr. Peter Johann Raab</a> darüber.</p>&#13;
<p>„Im kompletten Studium sind Mikrocontroller im Praxisteil Thema“, sagt Elektrotechnik-Professor Raab. Ob <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/elektro-und-informationstechnik.html">Elektro- und Informationstechnik</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/automatisierungstechnik-und-robotik.html">Automatisierungstechnik und Robotik</a> oder <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/energietechnik-und-erneuerbare-energien.html">Energietechnik und Erneuerbare Energien</a>: Vom ersten Semester an werden in diesen Studiengängen Programme für die kleinen Controller entwickelt. Wegen Corona finden diese praktischen Übungen aktuell allerdings nicht im Labor statt. Sondern bei den Studierenden Zuhause. „Sie müssen trotzdem das Gleiche machen“, betont Raab. „Sie werden online angeleitet, und die Mikrocontroller haben sie geschenkt bekommen.“ Die Lehrplattformen wurden von ST, einem Hersteller für Mikrocontroller, gesponsert.</p>&#13;
<p>Michel hat auch so ein ST-Nucleoboard: Handtellergroß und hellgrau ist die Leiterplatte. Es sind alle wichtigen Komponenten wie der Mikrocontroller und Debugger auf der Platine bereits vorhanden. Per USB werden sie einfach mit dem Computer verbunden und können dann programmiert werden. „Es ist toll, dass die Studierenden auch in der Coronazeit so arbeiten können“, sagt Raab. Anfangs schreiben sie noch einfache Programme. Sie lassen zum Beispiel LEDs auf der Platine blinken. „Es geht erst einmal um einen Einstieg.“</p>&#13;
<p>Die Mikrocontroller werden das ganze Studium über genutzt. Im dritten Semester kommen die <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/informatik.html">Informatiker</a> dazu, das Fach Mikrocomputertechnik ist dann in vier Studiengängen Pflichtfach. Später gibt es noch Vertiefungsfächer, in denen weitere Aspekte der Mikrocomputerprogrammierung in der Praxis vermittelt werden. „Und dann Forschungsthemen wie meine Arbeit“, sagt Sebastian Michel. Er hat das ST-Nucleoboard ans Laptop angeschlossen.</p>&#13;
<p>Mikroprozessoren sind als Embedded Systems Teil eines größeren Systems. In der Regel übernehmen sie eine spezielle Funktion. Die Autotür entriegeln, den Wasserzufluss in der Waschmaschine steuern oder die zunehmende Lautstärke des Weckerklingelns. Bei Michel geht es um die Fehlererkennung. Dafür schreibt er ein kleines Betriebssystem. Er möchte den Mini-Computern etwas Selbstkontrolle beibringen: „Ich will den Controller die Fehlerüberprüfung selbst machen lassen – indem ich ihn einfach zwei Mal rechnen lasse.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/193_-_Microcontroller_Nucleo_Boards_fuer_E-Tech-1024x682.jpg"
                        fileSize="146313"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Digitalisierung: große Ideen für kleine Unternehmen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digitalisierung-grosse-ideen-fuer-kleine-unternehmen/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Dec 2020 07:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/digitalisierung-grosse-ideen-fuer-kleine-unternehmen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Erweiterte Realität, Metallteile aus dem Drucker, Storytelling im Marketing: Forscher der Hochschule Coburg kennen die Möglichkeiten der Digitalisierung – und helfen damit im Forschungsprojekt „roadmap FlexPro“ gemeinsam mit der Uni Bayreuth kleinen und mittelgroßen Firmen in der Region. </em></p>&#13;
<p>Ein Backsteingebäude am Coburger Sonntagsanger. Oberstes Stockwerk, Besprechungszimmer. In der Mitte steht Daniel Schneider und tippt auf einem Tabletcomputer. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/erweiterte-und-virtuelle-realitaet.html">Mixed Reality Lab</a>, dem Labor für erweiterte und virtuelle Realität, das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-jens-grubert.html">Prof. Dr. Jens Grubert</a> an der Hochschule Coburg leitet. Und wie Realität erweitert wird, demonstriert Schneider: tipp, tipp, jetzt! Auf dem Bildschirm eine Live-Kameraaufnahme: die gleichen weißen Wände, Tische und Stühle wie im Raum um Schneider herum, nur dass mittendrin jetzt das Prinz-Albert-Denkmal vom Coburger Marktplatz steht. „Ich kann außen herum gehen“, erklärt Schneider, hält das Tablet vor sich und läuft zwei Schritte. Im echten Raum ist hier nichts. Aber auf dem Bildschirm nähert er sich der Statue im Zimmer, bis die Falten an Alberts Umhang zum Greifen nah scheinen. Die Realität des Besprechungsraumes, virtuell um einen Prinzen erweitert.</p>&#13;
<p>Das realitätserweiternde Computer-Programm ist ein so genannter „Demonstrator“, ein Schaumodell, das zeigt, wie technische Innovationen angewandt werden können. Tipp, tipp: Albert verschwindet. An seiner Stelle steht jetzt ein Sofa. „Auch dieses 3D-Modell haben wir mit Hilfe von 3D-Scans erstellt - für einen Versandhändler in der Region.“ Kunden könnten das Möbelstück zum Test virtuell ins Wohnzimmer stellen, bevor sie es kaufen.</p>&#13;
<p>Knapp 20 Demonstratoren aus aktuellen Forschungsbereichen wurden im Forschungsprojekt „<a href="https://roadmap-flexpro.de/">roadmap FlexPro</a>“ bisher entwickelt. Es sind teils digitale, teils physische Modelle. Das Ziel ist immer, damit kleine und mittlere Unternehmen der Region in Sachen Digitalisierung zu unterstützen. Gefördert wird das Projekt durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung der EU (EFRE), und es arbeiten Stellen der Universität Bayreuth und der Hochschule Coburg gemeinsam daran.</p>&#13;
<p><strong>Was 3D-Druck möglich macht</strong></p>&#13;
<p>Oft gibt es Schnittstellen zu mehreren Instituten. Daniel Kubat ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Coburger Institut für Prototypen- und Modelltechnik (<a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-prototypen-und-modelltechnik.html">IPM</a>) von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-markus-stark.html">Prof. Dr. Markus Stark</a>. Er beschäftigt sich damit, wie aus virtuellen 3D-Daten handfeste Realität wird: Aus Metall oder Kunststoff können beispielsweise Prototypen und Ersatzteile 3D-gedruckt werden. „Bei uns geht es um die additive Fertigung, und da gibt es eine ganze Reihe praktische Anwendungsfälle, mit denen wir zeigen können, was technisch möglich ist.“ Er schwärmt von optimalen, bionischen Strukturen, die sich die Konstrukteure von der Natur abschauen: „Wir können so besonders leichte, stabile und individuell angepasste Teile mit hoher Funktionsintegration herstellen.“</p>&#13;
<p>„FlexPro steht für die flexible Produktion individueller Produkte“, erklärt Lena Pieper. Sie gehört als wissenschaftliche Mitarbeiterin zum Innovationsteam um <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-zagel.html">Prof. Dr. Christian Zagel</a> vom Masterstudiengang<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html"> ZukunftsDesign</a> am Studienort Kronach. Für das Projekt hat sie gemeinsam mit den Bayreuther Kollegen eine Potenzialanalyse erstellt und die Herausforderungen der Unternehmen in Themengebiete gegliedert. Die Möglichkeit, virtuelle Dinge in echte Räume zu stellen, ist für den Versandhändler beispielsweise genauso interessant wie für den Produzenten von Schaufensterpuppen. „Es geht darum zu zeigen, wann eine bestimmte Technologie für eine bestimmte Anwendung relevant wird und wie ein Unternehmen das für sich nutzen kann“, sagt Pieper. Sie forscht zu Innovationsmethoden, mit denen die Firmen niederschwellig arbeiten können: „Wir bieten Toolboxes, sozusagen digitale Werkzeugkisten, und Workshops zu Methoden des Design Thinking, der Customer Experience oder zur Vermarktung durch Storytelling.“</p>&#13;
<p>Über 40 kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region haben durch das Projekt bereits zukunftsweisende Innovationsmöglichkeiten kennengelernt. Eigentlich sollten die Demonstratoren den Industriepartnern jetzt in einem Show-Truck präsentiert werden. Wegen Corona ist das nicht möglich. Aber Flexibilität gehört in diesem Projekt zum Alltag, also findet die geplante Roadshow eben virtuell statt. Die Demonstratoren können ab sofort auf <a href="https://technologietransfer.roadmap-flexpro.de">https://technologietransfer.roadmap-flexpro.de</a> ausprobiert werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Erweiterte Realität, Metallteile aus dem Drucker, Storytelling im Marketing: Forscher der Hochschule Coburg kennen die Möglichkeiten der Digitalisierung – und helfen damit im Forschungsprojekt „roadmap FlexPro“ gemeinsam mit der Uni Bayreuth kleinen und mittelgroßen Firmen in der Region. </em></p>&#13;
<p>Ein Backsteingebäude am Coburger Sonntagsanger. Oberstes Stockwerk, Besprechungszimmer. In der Mitte steht Daniel Schneider und tippt auf einem Tabletcomputer. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/erweiterte-und-virtuelle-realitaet.html">Mixed Reality Lab</a>, dem Labor für erweiterte und virtuelle Realität, das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-jens-grubert.html">Prof. Dr. Jens Grubert</a> an der Hochschule Coburg leitet. Und wie Realität erweitert wird, demonstriert Schneider: tipp, tipp, jetzt! Auf dem Bildschirm eine Live-Kameraaufnahme: die gleichen weißen Wände, Tische und Stühle wie im Raum um Schneider herum, nur dass mittendrin jetzt das Prinz-Albert-Denkmal vom Coburger Marktplatz steht. „Ich kann außen herum gehen“, erklärt Schneider, hält das Tablet vor sich und läuft zwei Schritte. Im echten Raum ist hier nichts. Aber auf dem Bildschirm nähert er sich der Statue im Zimmer, bis die Falten an Alberts Umhang zum Greifen nah scheinen. Die Realität des Besprechungsraumes, virtuell um einen Prinzen erweitert.</p>&#13;
<p>Das realitätserweiternde Computer-Programm ist ein so genannter „Demonstrator“, ein Schaumodell, das zeigt, wie technische Innovationen angewandt werden können. Tipp, tipp: Albert verschwindet. An seiner Stelle steht jetzt ein Sofa. „Auch dieses 3D-Modell haben wir mit Hilfe von 3D-Scans erstellt - für einen Versandhändler in der Region.“ Kunden könnten das Möbelstück zum Test virtuell ins Wohnzimmer stellen, bevor sie es kaufen.</p>&#13;
<p>Knapp 20 Demonstratoren aus aktuellen Forschungsbereichen wurden im Forschungsprojekt „<a href="https://roadmap-flexpro.de/">roadmap FlexPro</a>“ bisher entwickelt. Es sind teils digitale, teils physische Modelle. Das Ziel ist immer, damit kleine und mittlere Unternehmen der Region in Sachen Digitalisierung zu unterstützen. Gefördert wird das Projekt durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung der EU (EFRE), und es arbeiten Stellen der Universität Bayreuth und der Hochschule Coburg gemeinsam daran.</p>&#13;
<p><strong>Was 3D-Druck möglich macht</strong></p>&#13;
<p>Oft gibt es Schnittstellen zu mehreren Instituten. Daniel Kubat ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Coburger Institut für Prototypen- und Modelltechnik (<a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-prototypen-und-modelltechnik.html">IPM</a>) von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-markus-stark.html">Prof. Dr. Markus Stark</a>. Er beschäftigt sich damit, wie aus virtuellen 3D-Daten handfeste Realität wird: Aus Metall oder Kunststoff können beispielsweise Prototypen und Ersatzteile 3D-gedruckt werden. „Bei uns geht es um die additive Fertigung, und da gibt es eine ganze Reihe praktische Anwendungsfälle, mit denen wir zeigen können, was technisch möglich ist.“ Er schwärmt von optimalen, bionischen Strukturen, die sich die Konstrukteure von der Natur abschauen: „Wir können so besonders leichte, stabile und individuell angepasste Teile mit hoher Funktionsintegration herstellen.“</p>&#13;
<p>„FlexPro steht für die flexible Produktion individueller Produkte“, erklärt Lena Pieper. Sie gehört als wissenschaftliche Mitarbeiterin zum Innovationsteam um <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-zagel.html">Prof. Dr. Christian Zagel</a> vom Masterstudiengang<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html"> ZukunftsDesign</a> am Studienort Kronach. Für das Projekt hat sie gemeinsam mit den Bayreuther Kollegen eine Potenzialanalyse erstellt und die Herausforderungen der Unternehmen in Themengebiete gegliedert. Die Möglichkeit, virtuelle Dinge in echte Räume zu stellen, ist für den Versandhändler beispielsweise genauso interessant wie für den Produzenten von Schaufensterpuppen. „Es geht darum zu zeigen, wann eine bestimmte Technologie für eine bestimmte Anwendung relevant wird und wie ein Unternehmen das für sich nutzen kann“, sagt Pieper. Sie forscht zu Innovationsmethoden, mit denen die Firmen niederschwellig arbeiten können: „Wir bieten Toolboxes, sozusagen digitale Werkzeugkisten, und Workshops zu Methoden des Design Thinking, der Customer Experience oder zur Vermarktung durch Storytelling.“</p>&#13;
<p>Über 40 kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region haben durch das Projekt bereits zukunftsweisende Innovationsmöglichkeiten kennengelernt. Eigentlich sollten die Demonstratoren den Industriepartnern jetzt in einem Show-Truck präsentiert werden. Wegen Corona ist das nicht möglich. Aber Flexibilität gehört in diesem Projekt zum Alltag, also findet die geplante Roadshow eben virtuell statt. Die Demonstratoren können ab sofort auf <a href="https://technologietransfer.roadmap-flexpro.de">https://technologietransfer.roadmap-flexpro.de</a> ausprobiert werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/174-Roadmap-Daniel_Schneider_mit_Albert-1024x707.jpg"
                        fileSize="122370"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="707"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/174-Roadmap-1_Schneider_und_Laserscanner-1024x681.jpg"
                        fileSize="127080"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/174-Roadmap-Kubat-2-1024x682.jpg"
                        fileSize="263491"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/174-Roadmap-Kubat-1024x682.jpg"
                        fileSize="131498"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/174_Roadmap-4_Method_Cards-973x1024.jpg"
                        fileSize="245025"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="973" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/174-Roadmap-3_Innovationsworkshop-1024x684.jpg"
                        fileSize="133629"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Wichtige Einrichtungen würden ohne ehrenamtliches Engagement wegfallen“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wichtige-einrichtungen-wuerden-ohne-ehrenamtliches-engagement-wegfallen/</link>
                <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 12:23:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wichtige-einrichtungen-wuerden-ohne-ehrenamtliches-engagement-wegfallen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Jana Melber von CREPOLIS ist auch Koordinatorin der Arbeitsgruppe „Engagierte Stadt“. Zum Tag des Ehrenamtes spricht sie mit dem Coburger Sozialreferenten Thomas Nowak darüber, wie Ehrenamt in Coburg funktioniert – und warum es so wichtig ist.</em></p>&#13;
<p>Wie würde unsere Gesellschaft aussehen, wenn sich niemand ehrenamtlich engagiert? Diese Frage verdeutlicht die große Bedeutung des Themas. In Coburg muss dieses Jahr zwar das große Fest zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember ausfallen, aber das Büro für Senioren und Ehrenamt hat Urkunden und Gutscheine per Post verschickt und die Arbeitsgruppe „Engagierte Stadt“ möchte die wichtige Arbeit der Ehrenamtlichen würdigen. Koordinatorin Jana Melber von der Vernetzungsplattform&nbsp;<em><a href="https://www.creapolis-coburg.de/#">CREAPOLIS&nbsp; </a></em>der Hochschule Coburg sprach deshalb mit Thomas Nowak (SPD), Sozialreferent und Drittem Bürgermeister über Chancen und Herausforderungen des Ehrenamtes in Coburg.</p>&#13;
<p><em>Was verbinden Sie persönlich mit Ehrenamt?</em><br /> <strong>Thomas Nowak:</strong> Unter Ehrenamt verstehe ich eine Form der Gestaltung unserer Kommune. Wo auch immer sich Menschen engagieren, stellen sie einen solidarischen Beitrag für unsere Gesellschaft dar.</p>&#13;
<p><em>Welche Bedeutung hat bürgerschaftliches Engagement in Coburg?</em><br /> Ohne freiwillige Aktivitäten könnten viele Angebote nicht auf die Beine gestellt werden. Dabei denke ich zum Beispiel an die Feuerwehr, an Sportvereine und kulturelle Initiativen. Wichtige Einrichtungen würden ohne das wertvolle ehrenamtliche Engagement wegfallen, da keine Finanzierung möglich ist.</p>&#13;
<p><em>Welche Netzwerke für Ehrenamt kennen Sie in Coburg?</em><br /> Ehrenamt ist über unterschiedliche Institutionen verankert: das Büro Senioren und Ehrenamt, das durch Antje Hennig besetzt ist. Neben persönlicher Beratung hilft eine digitale Freiwilligenbörse dabei, das richtige Angebot zu finden. Zudem werden Schulungen organisiert und Informationen zu Fördermitteln und Veranstaltungen weitergeben. Außerdem schließen sich &nbsp;Bürgerinnen und Bürger schließen sich in Vereinen und Initiativen zusammen und diese sind wiederum in Verbänden organisiert sind. Beispielsweise gibt es in Coburg den Stadtjugendring, der als Dach der Jugendarbeit fungiert oder den Sportverband Coburg. Unterstützt werden die Verbände durch finanzielle Mittel und einem Angebot an Fortbildungen.</p>&#13;
<p><em>Welche Rolle spielen Sie in Bezug auf Ehrenamt und Bürgerbeteiligung in Coburg?</em><br /> Als Dritter Bürgermeister und Sozialreferent der Stadt Coburg liegen meine Aufgaben insbesondere auf der Förderung und Anerkennung von Ehrenamt. Persönlich engagiere ich mich ehrenamtlich in der Kirchengemeinde. &nbsp;Das war eine ausschlaggebende Motivation für meine aktuelle Tätigkeit.</p>&#13;
<p><em>Was sind Schwierigkeiten bei der Unterstützung des Ehrenamtes?</em><br /> Leider habe ich nicht immer genug Zeit für persönliche Unterstützung. Außerdem wünsche ich mir mehr finanzielle Mittel, um symbolische Hilfe zu leisten. Es geht nicht darum, Ehrenamt monetär zu honorieren, aber es kann nicht sein, dass engagierte Menschen eigenes Geld in ihr Ehrenamt stecken müssen. Mit Aufwandsentschädigungen für Sachkosten kann dem entgegengewirkt werden.</p>&#13;
<p><em>Wo sehen Sie Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten für Ehrenamt in Coburg?</em><br /> Hier fällt mir das Thema Vernetzung ein. Die Kapazitäten sind begrenzt, deswegen geht es insbesondere darum, Potentiale zusammenzuführen, Synergien herzustellen, gemeinsam von Erfahrungen zu profitieren und Wissen zu teilen. So können ehrenamtliche Tätigkeiten größer, schöner und professioneller organisiert und durchgeführt werden. Außerdem bieten Kooperationen mit Institutionen Chancen. Ich denke hier an die Hochschule, beispielsweise mit der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass sich der Mut, sich an die Hochschule zu wenden, durch anregendes gegenseitiges Lernen ausgezahlt hat.</p>&#13;
<p><em>Welche Entwicklung wünschen Sie sich für Ehrenamt in Coburg?</em><br /> Inspiriert durch das Netzwerk der Engagierten Stadt, schwebt mir ein großes Vernetzungstreffen aller Aktiven in Coburg vor. Es soll eine schöne Veranstaltung sein, die Lust auf ehrenamtliches Engagement weckt.</p>&#13;
<p><em>Das Gespräch führte Jana Melber.</em></p>&#13;
<p><strong>Weitere Informationen: </strong><br /> Eine Freiwilligenbörse bietet auf der Website der Stadt Coburg einen Überblick, wo es möglich ist, ehrenamtlich tätig zu werden: <a href="https://www.coburg.de/Subportale/freiwilligenboerse.aspx">https://www.coburg.de/Subportale/freiwilligenboerse.aspx</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jana Melber von CREPOLIS ist auch Koordinatorin der Arbeitsgruppe „Engagierte Stadt“. Zum Tag des Ehrenamtes spricht sie mit dem Coburger Sozialreferenten Thomas Nowak darüber, wie Ehrenamt in Coburg funktioniert – und warum es so wichtig ist.</em></p>&#13;
<p>Wie würde unsere Gesellschaft aussehen, wenn sich niemand ehrenamtlich engagiert? Diese Frage verdeutlicht die große Bedeutung des Themas. In Coburg muss dieses Jahr zwar das große Fest zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember ausfallen, aber das Büro für Senioren und Ehrenamt hat Urkunden und Gutscheine per Post verschickt und die Arbeitsgruppe „Engagierte Stadt“ möchte die wichtige Arbeit der Ehrenamtlichen würdigen. Koordinatorin Jana Melber von der Vernetzungsplattform&nbsp;<em><a href="https://www.creapolis-coburg.de/#">CREAPOLIS&nbsp; </a></em>der Hochschule Coburg sprach deshalb mit Thomas Nowak (SPD), Sozialreferent und Drittem Bürgermeister über Chancen und Herausforderungen des Ehrenamtes in Coburg.</p>&#13;
<p><em>Was verbinden Sie persönlich mit Ehrenamt?</em><br /> <strong>Thomas Nowak:</strong> Unter Ehrenamt verstehe ich eine Form der Gestaltung unserer Kommune. Wo auch immer sich Menschen engagieren, stellen sie einen solidarischen Beitrag für unsere Gesellschaft dar.</p>&#13;
<p><em>Welche Bedeutung hat bürgerschaftliches Engagement in Coburg?</em><br /> Ohne freiwillige Aktivitäten könnten viele Angebote nicht auf die Beine gestellt werden. Dabei denke ich zum Beispiel an die Feuerwehr, an Sportvereine und kulturelle Initiativen. Wichtige Einrichtungen würden ohne das wertvolle ehrenamtliche Engagement wegfallen, da keine Finanzierung möglich ist.</p>&#13;
<p><em>Welche Netzwerke für Ehrenamt kennen Sie in Coburg?</em><br /> Ehrenamt ist über unterschiedliche Institutionen verankert: das Büro Senioren und Ehrenamt, das durch Antje Hennig besetzt ist. Neben persönlicher Beratung hilft eine digitale Freiwilligenbörse dabei, das richtige Angebot zu finden. Zudem werden Schulungen organisiert und Informationen zu Fördermitteln und Veranstaltungen weitergeben. Außerdem schließen sich &nbsp;Bürgerinnen und Bürger schließen sich in Vereinen und Initiativen zusammen und diese sind wiederum in Verbänden organisiert sind. Beispielsweise gibt es in Coburg den Stadtjugendring, der als Dach der Jugendarbeit fungiert oder den Sportverband Coburg. Unterstützt werden die Verbände durch finanzielle Mittel und einem Angebot an Fortbildungen.</p>&#13;
<p><em>Welche Rolle spielen Sie in Bezug auf Ehrenamt und Bürgerbeteiligung in Coburg?</em><br /> Als Dritter Bürgermeister und Sozialreferent der Stadt Coburg liegen meine Aufgaben insbesondere auf der Förderung und Anerkennung von Ehrenamt. Persönlich engagiere ich mich ehrenamtlich in der Kirchengemeinde. &nbsp;Das war eine ausschlaggebende Motivation für meine aktuelle Tätigkeit.</p>&#13;
<p><em>Was sind Schwierigkeiten bei der Unterstützung des Ehrenamtes?</em><br /> Leider habe ich nicht immer genug Zeit für persönliche Unterstützung. Außerdem wünsche ich mir mehr finanzielle Mittel, um symbolische Hilfe zu leisten. Es geht nicht darum, Ehrenamt monetär zu honorieren, aber es kann nicht sein, dass engagierte Menschen eigenes Geld in ihr Ehrenamt stecken müssen. Mit Aufwandsentschädigungen für Sachkosten kann dem entgegengewirkt werden.</p>&#13;
<p><em>Wo sehen Sie Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten für Ehrenamt in Coburg?</em><br /> Hier fällt mir das Thema Vernetzung ein. Die Kapazitäten sind begrenzt, deswegen geht es insbesondere darum, Potentiale zusammenzuführen, Synergien herzustellen, gemeinsam von Erfahrungen zu profitieren und Wissen zu teilen. So können ehrenamtliche Tätigkeiten größer, schöner und professioneller organisiert und durchgeführt werden. Außerdem bieten Kooperationen mit Institutionen Chancen. Ich denke hier an die Hochschule, beispielsweise mit der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass sich der Mut, sich an die Hochschule zu wenden, durch anregendes gegenseitiges Lernen ausgezahlt hat.</p>&#13;
<p><em>Welche Entwicklung wünschen Sie sich für Ehrenamt in Coburg?</em><br /> Inspiriert durch das Netzwerk der Engagierten Stadt, schwebt mir ein großes Vernetzungstreffen aller Aktiven in Coburg vor. Es soll eine schöne Veranstaltung sein, die Lust auf ehrenamtliches Engagement weckt.</p>&#13;
<p><em>Das Gespräch führte Jana Melber.</em></p>&#13;
<p><strong>Weitere Informationen: </strong><br /> Eine Freiwilligenbörse bietet auf der Website der Stadt Coburg einen Überblick, wo es möglich ist, ehrenamtlich tätig zu werden: <a href="https://www.coburg.de/Subportale/freiwilligenboerse.aspx">https://www.coburg.de/Subportale/freiwilligenboerse.aspx</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200_Engagierte_Stadt_Nowak-1024x1024.jpg"
                        fileSize="66685"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MelberJana-1024x692.jpg"
                        fileSize="99598"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Wissenschaft kennt keine Grenzen“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissenschaft-kennt-keine-grenzen/</link>
                <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 11:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wissenschaft-kennt-keine-grenzen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Eine Marketing-Initiative soll Forschernachwuchs aus der ganzen Welt für Bayern gewinnen. Ab sofort ist „Research in Bavaria“ online. Auch die Hochschule Coburg ist dabei. </em></p>&#13;
<p>Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat zusammen mit den Hochschulen im Freistaat die internationale Marketing-Initiative „Research in Bavaria“ entwickelt, mit deren Hilfe Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus dem Ausland für den Wissenschaftsstandort Bayern gewonnen werden sollen. Die Initiative besteht aus einem informativen Webportal mit Recherchetool und News sowie Social-Media-Kanälen. Wissenschaftsminister Bernd Sibler betont: „Wissenschaft lebt vom internationalen Austausch und kennt keine Grenzen. Wir wollen die besten Forscherinnen und Forscher und den Wissenschaftsnachwuchs aus der ganzen Welt für Bayern gewinnen.“ <a href="http://www.research-in-bavaria.de" target="RiB" rel="noopener">Research in Bavaria </a>soll die Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Bayern im Ausland sichtbar machen. Auch die Hochschule Coburg war bei der Umsetzung der Rekrutierungsinitiative eng eingebunden. Das freigeschaltete Webportal ist als Brücke zwischen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt und den bayerischen Hochschulen konzipiert. &nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Marketing-Initiative soll Forschernachwuchs aus der ganzen Welt für Bayern gewinnen. Ab sofort ist „Research in Bavaria“ online. Auch die Hochschule Coburg ist dabei. </em></p>&#13;
<p>Das Bayerische Wissenschaftsministerium hat zusammen mit den Hochschulen im Freistaat die internationale Marketing-Initiative „Research in Bavaria“ entwickelt, mit deren Hilfe Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus dem Ausland für den Wissenschaftsstandort Bayern gewonnen werden sollen. Die Initiative besteht aus einem informativen Webportal mit Recherchetool und News sowie Social-Media-Kanälen. Wissenschaftsminister Bernd Sibler betont: „Wissenschaft lebt vom internationalen Austausch und kennt keine Grenzen. Wir wollen die besten Forscherinnen und Forscher und den Wissenschaftsnachwuchs aus der ganzen Welt für Bayern gewinnen.“ <a href="http://www.research-in-bavaria.de" target="RiB" rel="noopener">Research in Bavaria </a>soll die Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Bayern im Ausland sichtbar machen. Auch die Hochschule Coburg war bei der Umsetzung der Rekrutierungsinitiative eng eingebunden. Das freigeschaltete Webportal ist als Brücke zwischen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt und den bayerischen Hochschulen konzipiert. &nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/198-RiB_Logo-1024x292.jpg"
                        fileSize="96606"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="292"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Von mittelalterlichen Gewölben bis zu virtueller Realität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-mittelalterlichen-gewoelben-bis-zu-virtueller-realitaet/</link>
                <pubDate>Thu, 03 Dec 2020 09:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-mittelalterlichen-gewoelben-bis-zu-virtueller-realitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Landesforschungsprogramm würdigt die Vielfalt der Hochschule Coburg: Fünf sehr unterschiedliche Projekte werden mit insgesamt 1,55 Millionen Euro gefördert.</em></p>&#13;
<p>Gute Nachrichten für Coburg: Gleich fünf Anträge der Hochschule werden durch das Bayerische Landesforschungsprogramm gefördert. Für die Jahre 2021 bis 2024 stellt das Bayerische Wissenschaftsministerium etwa 15 Millionen Euro zur Verfügung, um angewandte Forschung und Entwicklung an den Hochschulen zu voranzutreiben. Bei etwa 20 Antragsberechtigten im Freistaat wurde Coburg mit zehn Prozent der Fördersumme überdurchschnittlich berücksichtigt. „Was für ein schöner Erfolg!“, freut sich Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Sie sieht die Projektförderungen als große Chance für die Weiterentwicklung der Hochschule: „Wir können die Aktivitäten in unseren forschungsstarken Bereichen deutlich ausbauen und unser Forschungsprofil schärfen.“</p>&#13;
<p>Von 1,55 Millionen Euro, die Coburg bekommt, fließen 600.000 Euro in den interdisziplinären Hochschulforschungsschwerpunkt „Sensorik und Analytik“ zum Thema Bauwesen. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> aus der Bioanalytik und seine Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Sensorik, Simulation, Mikrobiologie und Bauingenieurwesen arbeiten gemeinsam am Leitprojekt „Optimierung und Minimierung des Biozideinsatzes in Baustoffen“. In diesem Bereich werden Strukturen entstehen, die Kompetenzen und Techniken in der Bauwirtschaft nachhaltig vereinen. Dabei soll eine Expertenplattform für regionale und überregionale Fragen etabliert werden – der Biozideinsatz in Baustoffen ist ein weit verbreitetes Umweltproblem.</p>&#13;
<p>Das Forschungsprojekt „Beschleunigung der galvanischen Abscheidung bei industriellen Prozessen mittels geführter akustischer Wellen“ erhält knapp 250.000 Euro an Fördermitteln: Unter Federführung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese.html">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</a> vom Institut für Sensor und Aktortechnik (<a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-sensor-und-aktortechnik-isat.html">ISAT</a>) wird erforscht, wie Schallwellen elektrochemische Prozesse beschleunigen können. Dies bringt neuartige akustische Aktortechnologien für eine Optimierung von Prozessen insbesondere in der galvanischen Industrie und der chemischen Industrie voran.</p>&#13;
<p>Sehr praxisnah ist auch das Projekt „DiVers – Wandel des Mobilitätsverhaltens und Dienstleistungen der Versicherungswirtschaft“: Dienstleistungen wie Car-, Bike- und Ridesharing, Verkehrsmittel wie Pedelec und E-Roller und die Digitalisierung allgemein verändern den Versicherungsmarkt. Den Wandel in diesem Bereich und die Transformation der Kraftfahrtversicherung hin zu einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilitätsdienstleistung erforschen <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-mathias-wilde.html">Prof. Dr. Matthias Wilde </a>und sein Team. Sie erhalten dafür knapp 250.000 Euro.</p>&#13;
<p>Weitere 250.000 Euro gehen an die Fakultät Design. Gefördert wird damit das Projekt „Entwicklung eines digital basierten Monitoringsystems zur Zustandsüberwachung von Gewölben“ unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-olaf-huth.html">Prof. Dr. Olaf Huth</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-matthias-jagfeld.html">Prof. Dr. Matthias Jagfeld</a>. Gewölbe sind in den vielen mittelalterlichen Sakral- und Profanbauten Bayerns zentrale Bauglieder. Durch Monitoringsysteme können Bauschäden frühzeitig erkannt und behoben werden, was – langfristig – die Kosten für Instandsetzungsmaßnahmen verringert.</p>&#13;
<p>Mit knapp 200.000 Euro wird ein Projekt des Teams rund um <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-jens-grubert.html">Prof. Dr. Jens Grubert</a> gefördert: „MR4MobileWork: Multimodale Mixed Reality Eingabe für mobile Wissensarbeiter“ erforscht das Potenzial von virtuellen und erweiterten Realitäten am Arbeitsplatz. Dabei kann beispielsweise eine Datenbrille mit einem gängigen Eingabegerät wie einem Tablet kombiniert werden. Es entsteht so eine Arbeitsumgebung mit blickbasierten, räumlichen Interaktionsmöglichkeiten - und das nicht nur im Büro, sondern auch im Zug, Flugzeug oder Homeoffice.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Landesforschungsprogramm würdigt die Vielfalt der Hochschule Coburg: Fünf sehr unterschiedliche Projekte werden mit insgesamt 1,55 Millionen Euro gefördert.</em></p>&#13;
<p>Gute Nachrichten für Coburg: Gleich fünf Anträge der Hochschule werden durch das Bayerische Landesforschungsprogramm gefördert. Für die Jahre 2021 bis 2024 stellt das Bayerische Wissenschaftsministerium etwa 15 Millionen Euro zur Verfügung, um angewandte Forschung und Entwicklung an den Hochschulen zu voranzutreiben. Bei etwa 20 Antragsberechtigten im Freistaat wurde Coburg mit zehn Prozent der Fördersumme überdurchschnittlich berücksichtigt. „Was für ein schöner Erfolg!“, freut sich Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Sie sieht die Projektförderungen als große Chance für die Weiterentwicklung der Hochschule: „Wir können die Aktivitäten in unseren forschungsstarken Bereichen deutlich ausbauen und unser Forschungsprofil schärfen.“</p>&#13;
<p>Von 1,55 Millionen Euro, die Coburg bekommt, fließen 600.000 Euro in den interdisziplinären Hochschulforschungsschwerpunkt „Sensorik und Analytik“ zum Thema Bauwesen. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> aus der Bioanalytik und seine Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Sensorik, Simulation, Mikrobiologie und Bauingenieurwesen arbeiten gemeinsam am Leitprojekt „Optimierung und Minimierung des Biozideinsatzes in Baustoffen“. In diesem Bereich werden Strukturen entstehen, die Kompetenzen und Techniken in der Bauwirtschaft nachhaltig vereinen. Dabei soll eine Expertenplattform für regionale und überregionale Fragen etabliert werden – der Biozideinsatz in Baustoffen ist ein weit verbreitetes Umweltproblem.</p>&#13;
<p>Das Forschungsprojekt „Beschleunigung der galvanischen Abscheidung bei industriellen Prozessen mittels geführter akustischer Wellen“ erhält knapp 250.000 Euro an Fördermitteln: Unter Federführung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese.html">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</a> vom Institut für Sensor und Aktortechnik (<a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-sensor-und-aktortechnik-isat.html">ISAT</a>) wird erforscht, wie Schallwellen elektrochemische Prozesse beschleunigen können. Dies bringt neuartige akustische Aktortechnologien für eine Optimierung von Prozessen insbesondere in der galvanischen Industrie und der chemischen Industrie voran.</p>&#13;
<p>Sehr praxisnah ist auch das Projekt „DiVers – Wandel des Mobilitätsverhaltens und Dienstleistungen der Versicherungswirtschaft“: Dienstleistungen wie Car-, Bike- und Ridesharing, Verkehrsmittel wie Pedelec und E-Roller und die Digitalisierung allgemein verändern den Versicherungsmarkt. Den Wandel in diesem Bereich und die Transformation der Kraftfahrtversicherung hin zu einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilitätsdienstleistung erforschen <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-mathias-wilde.html">Prof. Dr. Matthias Wilde </a>und sein Team. Sie erhalten dafür knapp 250.000 Euro.</p>&#13;
<p>Weitere 250.000 Euro gehen an die Fakultät Design. Gefördert wird damit das Projekt „Entwicklung eines digital basierten Monitoringsystems zur Zustandsüberwachung von Gewölben“ unter Leitung von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-olaf-huth.html">Prof. Dr. Olaf Huth</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-matthias-jagfeld.html">Prof. Dr. Matthias Jagfeld</a>. Gewölbe sind in den vielen mittelalterlichen Sakral- und Profanbauten Bayerns zentrale Bauglieder. Durch Monitoringsysteme können Bauschäden frühzeitig erkannt und behoben werden, was – langfristig – die Kosten für Instandsetzungsmaßnahmen verringert.</p>&#13;
<p>Mit knapp 200.000 Euro wird ein Projekt des Teams rund um <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-jens-grubert.html">Prof. Dr. Jens Grubert</a> gefördert: „MR4MobileWork: Multimodale Mixed Reality Eingabe für mobile Wissensarbeiter“ erforscht das Potenzial von virtuellen und erweiterten Realitäten am Arbeitsplatz. Dabei kann beispielsweise eine Datenbrille mit einem gängigen Eingabegerät wie einem Tablet kombiniert werden. Es entsteht so eine Arbeitsumgebung mit blickbasierten, räumlichen Interaktionsmöglichkeiten - und das nicht nur im Büro, sondern auch im Zug, Flugzeug oder Homeoffice.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/192_Virtuelles_Schreiben_Grubert_Vision_Mensch_mit_Laptop_800_540.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[“Frauen verbündet euch!”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/frauen-verbuendet-euch/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Dec 2020 12:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/frauen-verbuendet-euch/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für 13 Studentinnen der Fakultäten Angewandte Naturwissenschaften, Maschinenbau und Automobiltechnik sowie Elektrotechnik und Informatik hieß es kürzlich: Jetzt geht’s los! Sie starteten ins Mentoring-Programm „Fit for Future“ von Projekt:ING. Hier werden sie ein Jahr lang von einer erfahrenen Ingenieurin, Wissenschaftlerin oder Unternehmerin begleitet und beraten. </em><br /> Wie so viele andere Veranstaltungen in diesem Jahr, musste der Auftakt des Programms aufgrund der derzeitigen Beschränkungen ins Virtuelle verlegt werden. Die Frauenbeauftragte der Hochschule, Prof. Dr. Christiane Alberternst, legte mit ihrem Grußwort an die versammelten Studentinnen und Mentorinnen das Motto fest: „Frauen, verbündet euch!“ Anstatt sich als einsame Wölfin den Weg durch männerdominierte Branchen zu kämpfen, kann eine angehende Ingenieurin oder Wissenschaftlerin von der Unterstützung ihres eigenen weiblichen Wolfsrudels profitieren. Die Teilnehmerinnen wurden angeregt, sich intensiv persönlich auszutauschen. Dazu skizzierten sie auf sogenannten Vision-Boards ihre Vorstellungen und Ziele für das kommende Jahr, und konnten diese Collage mit den anderen teilen und besprechen. Dabei wurde deutlich, welche Ziele die Teilnehmerinnen gemeinsam haben, und wie sie sich gegenseitig beim Erreichen ihrer nächsten Meilensteine unterstützen können.</p>&#13;
<h4>Vernetzung ist alles</h4>&#13;
<p>Eine Coburger Unternehmerin und Geschäftsführerin von zwei Firmen engagiert sich erstmals als Mentorin. Maria Simmler hat selbst Informatik an der Hochschule Coburg studiert und betreut gleich zwei Studentinnen. Sie findet es wichtig, dass sich Frauen vernetzen: „Ich dachte immer das Männer-Frauen Thema ist ein alter Hut, aber es ist noch da. Wir müssen alle noch daran arbeiten, dass sich das ändert.“ In ihrer mitreißenden Art erzählt die Unternehmerin: “Ich bin gelernte Konditorin und habe erst mit 25 Jahren mit dem Studium begonnen. Es hat mir wahnsinnigen Spaß gemacht und es haben sich ganz neue Türen für mich geöffnet.“ Sie weiß, wie wichtig persönliche Kontakte sind. „Es hat mich immer inspiriert, mich mit anderen Menschen auszutauschen. Gerade dieses Feuer, das man für eine Sache hat, möchte ich weitergeben.“ Als Arbeitgeberin vermisst sie eben dieses Feuer bei vielen jungen Bewerber*innen.</p>&#13;
<h4>Viele Programme für junge Frauen</h4>&#13;
<p>Der Funke übergesprungen ist bereits bei ihren beiden Mentees Buket Kurtulus und Martina Kaiser. Neben „Fit for Future“ nehmen die beiden Studentinnen an <a href="https://www.bayfid.bayern.de/" target="BayFiD" rel="noopener">BayFID </a>– Bayerns Frauen in Digitalberufen teil. Das ist ein Programm für junge weibliche Talente, initiiert von der bayerischen Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach. Außerdem waren sie schon bei „Start Up“ dabei, dem Mentoring-Programm für MINT-Studentinnen bis zum vierten Semester, das Projekt:ING organisiert. Warum sie sich für das Programm „Fit for Future“ gemeldet haben, erklärt Martina Kaiser: „Es ist toll, dass man Gleichgesinnte trifft. Wir sind alles junge Mädels, die sich über das Leben Gedanken machen. Mit den Mentorinnen haben wir gute Begleiter gefunden.“ Buket Kurtulus hat gleich profitiert: „Ich bekomme eine realistische Einschätzung meiner Ideen und wertvolle Tipps für Bewerbungen und zum Studium.“ Beide sind von ihrer Mentorin begeistert, Martina Kaiser sieht sie als Vorbild: „Sie hat sich getraut, sich in einer männerdominierten Branche selbstständig zu machen und es ist beeindruckend, wie sie die beiden Firmen und ihre Familie unter einen Hut bekommt.“ Die jungen Frauen fühlen sich sehr gut aufgehoben. Neben einem festen monatlichen Termin steht Maria Simmler für Fragen gerne zur Verfügung. „Sie können mich immer kontaktieren, wenn sie etwas auf dem Herzen haben.“</p>&#13;
<h4>Es muss passen</h4>&#13;
<p>Anna Keiderling vom <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html" target="Projekt ING" rel="noopener">Projekt:ING</a> organisiert die Mentoring-Programme an der Hochschule Coburg. Sie hat viel Wert darauf gelegt, dass die jeweilige Mentorin aus dem Fachbereich der Studierenden kommt: „So können gleich beruflich relevante Kontakte hergestellt werden.“ Als Ergänzung zum intensiven Austausch innerhalb der Teams werden Mentees und Mentorinnen an Workshops, Netzwerktreffen, Firmenbesuchen und Vorträgen teilnehmen. Dass trotz Corona viele Veranstaltungen und Aktionen möglich gemacht wurden, wissen die Studentinnen sehr zu schätzen: „Wir müssen die Organisation von Anna Keiderling herausstellen, weil sie das Programm super gestaltet.“</p>&#13;
<p>Interessierte Studentinnen der MINT-Studiengänge und Mentorinnen können sich jederzeit anmelden. Mehr Informationen dazu finden Sie <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/erfolgreich-technik-studieren-projekting/mentoring-fuer-studentinnen.html">hier</a>.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für 13 Studentinnen der Fakultäten Angewandte Naturwissenschaften, Maschinenbau und Automobiltechnik sowie Elektrotechnik und Informatik hieß es kürzlich: Jetzt geht’s los! Sie starteten ins Mentoring-Programm „Fit for Future“ von Projekt:ING. Hier werden sie ein Jahr lang von einer erfahrenen Ingenieurin, Wissenschaftlerin oder Unternehmerin begleitet und beraten. </em><br /> Wie so viele andere Veranstaltungen in diesem Jahr, musste der Auftakt des Programms aufgrund der derzeitigen Beschränkungen ins Virtuelle verlegt werden. Die Frauenbeauftragte der Hochschule, Prof. Dr. Christiane Alberternst, legte mit ihrem Grußwort an die versammelten Studentinnen und Mentorinnen das Motto fest: „Frauen, verbündet euch!“ Anstatt sich als einsame Wölfin den Weg durch männerdominierte Branchen zu kämpfen, kann eine angehende Ingenieurin oder Wissenschaftlerin von der Unterstützung ihres eigenen weiblichen Wolfsrudels profitieren. Die Teilnehmerinnen wurden angeregt, sich intensiv persönlich auszutauschen. Dazu skizzierten sie auf sogenannten Vision-Boards ihre Vorstellungen und Ziele für das kommende Jahr, und konnten diese Collage mit den anderen teilen und besprechen. Dabei wurde deutlich, welche Ziele die Teilnehmerinnen gemeinsam haben, und wie sie sich gegenseitig beim Erreichen ihrer nächsten Meilensteine unterstützen können.</p>&#13;
<h4>Vernetzung ist alles</h4>&#13;
<p>Eine Coburger Unternehmerin und Geschäftsführerin von zwei Firmen engagiert sich erstmals als Mentorin. Maria Simmler hat selbst Informatik an der Hochschule Coburg studiert und betreut gleich zwei Studentinnen. Sie findet es wichtig, dass sich Frauen vernetzen: „Ich dachte immer das Männer-Frauen Thema ist ein alter Hut, aber es ist noch da. Wir müssen alle noch daran arbeiten, dass sich das ändert.“ In ihrer mitreißenden Art erzählt die Unternehmerin: “Ich bin gelernte Konditorin und habe erst mit 25 Jahren mit dem Studium begonnen. Es hat mir wahnsinnigen Spaß gemacht und es haben sich ganz neue Türen für mich geöffnet.“ Sie weiß, wie wichtig persönliche Kontakte sind. „Es hat mich immer inspiriert, mich mit anderen Menschen auszutauschen. Gerade dieses Feuer, das man für eine Sache hat, möchte ich weitergeben.“ Als Arbeitgeberin vermisst sie eben dieses Feuer bei vielen jungen Bewerber*innen.</p>&#13;
<h4>Viele Programme für junge Frauen</h4>&#13;
<p>Der Funke übergesprungen ist bereits bei ihren beiden Mentees Buket Kurtulus und Martina Kaiser. Neben „Fit for Future“ nehmen die beiden Studentinnen an <a href="https://www.bayfid.bayern.de/" target="BayFiD" rel="noopener">BayFID </a>– Bayerns Frauen in Digitalberufen teil. Das ist ein Programm für junge weibliche Talente, initiiert von der bayerischen Staatsministerin für Digitales, Judith Gerlach. Außerdem waren sie schon bei „Start Up“ dabei, dem Mentoring-Programm für MINT-Studentinnen bis zum vierten Semester, das Projekt:ING organisiert. Warum sie sich für das Programm „Fit for Future“ gemeldet haben, erklärt Martina Kaiser: „Es ist toll, dass man Gleichgesinnte trifft. Wir sind alles junge Mädels, die sich über das Leben Gedanken machen. Mit den Mentorinnen haben wir gute Begleiter gefunden.“ Buket Kurtulus hat gleich profitiert: „Ich bekomme eine realistische Einschätzung meiner Ideen und wertvolle Tipps für Bewerbungen und zum Studium.“ Beide sind von ihrer Mentorin begeistert, Martina Kaiser sieht sie als Vorbild: „Sie hat sich getraut, sich in einer männerdominierten Branche selbstständig zu machen und es ist beeindruckend, wie sie die beiden Firmen und ihre Familie unter einen Hut bekommt.“ Die jungen Frauen fühlen sich sehr gut aufgehoben. Neben einem festen monatlichen Termin steht Maria Simmler für Fragen gerne zur Verfügung. „Sie können mich immer kontaktieren, wenn sie etwas auf dem Herzen haben.“</p>&#13;
<h4>Es muss passen</h4>&#13;
<p>Anna Keiderling vom <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html" target="Projekt ING" rel="noopener">Projekt:ING</a> organisiert die Mentoring-Programme an der Hochschule Coburg. Sie hat viel Wert darauf gelegt, dass die jeweilige Mentorin aus dem Fachbereich der Studierenden kommt: „So können gleich beruflich relevante Kontakte hergestellt werden.“ Als Ergänzung zum intensiven Austausch innerhalb der Teams werden Mentees und Mentorinnen an Workshops, Netzwerktreffen, Firmenbesuchen und Vorträgen teilnehmen. Dass trotz Corona viele Veranstaltungen und Aktionen möglich gemacht wurden, wissen die Studentinnen sehr zu schätzen: „Wir müssen die Organisation von Anna Keiderling herausstellen, weil sie das Programm super gestaltet.“</p>&#13;
<p>Interessierte Studentinnen der MINT-Studiengänge und Mentorinnen können sich jederzeit anmelden. Mehr Informationen dazu finden Sie <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/erfolgreich-technik-studieren-projekting/mentoring-fuer-studentinnen.html">hier</a>.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Anna_Keiderling_FitforFuture-1024x819.jpg"
                        fileSize="165287"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="819"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wirtschaft trifft Wissenschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wirtschaft-trifft-wissenschaft/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Dec 2020 06:32:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wirtschaft-trifft-wissenschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Präsidentin der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Christiane Fritze, will Kooperationen ausbauen und den Wissenstransfer intensivieren. Sie besucht Unternehmen in der Region: eine Führung bei der Unimatic Automationssysteme in Grub am Forst.</em></p>&#13;
<p>Viele Alltagsprodukte werden auf Montageanlagen gefertigt, die von einer Firma aus dem Coburger Land kommen: Bei der Führung am Standort Grub am Forst der Unimatic Automationssysteme bekam Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze interessante Einblicke in den Sondermaschinen- und Montageanlagenbau. Geschäftsführer Alexander Raps überreichte ihr FFP2-Masken, die auf einer Unimatic-Anlage hergestellt worden sind.</p>&#13;
<p>Fritze lobte die gute Zusammenarbeit. „Die Hochschule Coburg ist nah an der Praxis und gut vernetzt mit der Region – das ist unser Motto und deshalb freue ich mich sehr, heute hier sein zu dürfen“, sagte sie. Geschäftsführer Raps ist ein Absolvent der Hochschule; sein Studium in der Fachrichtung Maschinenbau hat er in guter Erinnerung: „Das war eine sehr schöne Zeit. Besonders der persönliche Kontakt zu den Professorinnen und Professoren hat mir sehr gut gefallen.“ Nach dem Abschluss wurde aus den guten Kontakten eine Basis für vielfältige Kooperationen: von Abschlussarbeiten in unterschiedlichsten technischen Studiengängen, der Förderung Studierender über das Deutschland-Stipendium bis hin zu einer engen Zusammenarbeit mit dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung, die zu einer Anstellung bei Unimatic führte.</p>&#13;
<p>Der konstruktive Austausch zwischen Präsidentin und Geschäftsführer zeigte, dass auch immer wieder neue Anknüpfungspunkte entstehen. Beispielsweise könnte ein duales Studium das gezielte regionale Personal-Recruiting von Unimatic unterstützen und zukünftige Absolventinnen und Absolventen bereits während des Studiums an das Unternehmen binden. Es wurde auch darüber gesprochen, wie die Internationalisierung, die sowohl auf Unternehmens- wie Hochschul-Seite stattfindet, gemeinsam genutzt werden kann. Beiden ist ein Anliegen, das Netzwerk zwischen Unternehmen, IHK zu Coburg und Hochschule weiter auszubauen. „Ich habe mich sehr über die Initiative von CREAPOLIS gefreut, den Kontakt zu regionalen Unternehmen in Form dieser Besuche zu intensivieren“, sagte Fritze.</p>&#13;
<p>Unternehmen, die sich ebenfalls über mögliche Kooperationsformate austauschen oder informieren möchten, können sich an Verena Blume wenden: Sie ist für das Management Unternehmenskontakte der Hochschule Coburg zuständig und sie ist Netzwerkmanagerin bei <a href="https://www.creapolis-coburg.de/#">CREAPOLIS</a>. Sie ist telefonisch erreichbar unter: 09561 317 8071, per Mail an <a href="mailto:verena.blume@hs-coburg.de">verena.blume@hs-coburg.de</a>.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Präsidentin der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Christiane Fritze, will Kooperationen ausbauen und den Wissenstransfer intensivieren. Sie besucht Unternehmen in der Region: eine Führung bei der Unimatic Automationssysteme in Grub am Forst.</em></p>&#13;
<p>Viele Alltagsprodukte werden auf Montageanlagen gefertigt, die von einer Firma aus dem Coburger Land kommen: Bei der Führung am Standort Grub am Forst der Unimatic Automationssysteme bekam Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze interessante Einblicke in den Sondermaschinen- und Montageanlagenbau. Geschäftsführer Alexander Raps überreichte ihr FFP2-Masken, die auf einer Unimatic-Anlage hergestellt worden sind.</p>&#13;
<p>Fritze lobte die gute Zusammenarbeit. „Die Hochschule Coburg ist nah an der Praxis und gut vernetzt mit der Region – das ist unser Motto und deshalb freue ich mich sehr, heute hier sein zu dürfen“, sagte sie. Geschäftsführer Raps ist ein Absolvent der Hochschule; sein Studium in der Fachrichtung Maschinenbau hat er in guter Erinnerung: „Das war eine sehr schöne Zeit. Besonders der persönliche Kontakt zu den Professorinnen und Professoren hat mir sehr gut gefallen.“ Nach dem Abschluss wurde aus den guten Kontakten eine Basis für vielfältige Kooperationen: von Abschlussarbeiten in unterschiedlichsten technischen Studiengängen, der Förderung Studierender über das Deutschland-Stipendium bis hin zu einer engen Zusammenarbeit mit dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung, die zu einer Anstellung bei Unimatic führte.</p>&#13;
<p>Der konstruktive Austausch zwischen Präsidentin und Geschäftsführer zeigte, dass auch immer wieder neue Anknüpfungspunkte entstehen. Beispielsweise könnte ein duales Studium das gezielte regionale Personal-Recruiting von Unimatic unterstützen und zukünftige Absolventinnen und Absolventen bereits während des Studiums an das Unternehmen binden. Es wurde auch darüber gesprochen, wie die Internationalisierung, die sowohl auf Unternehmens- wie Hochschul-Seite stattfindet, gemeinsam genutzt werden kann. Beiden ist ein Anliegen, das Netzwerk zwischen Unternehmen, IHK zu Coburg und Hochschule weiter auszubauen. „Ich habe mich sehr über die Initiative von CREAPOLIS gefreut, den Kontakt zu regionalen Unternehmen in Form dieser Besuche zu intensivieren“, sagte Fritze.</p>&#13;
<p>Unternehmen, die sich ebenfalls über mögliche Kooperationsformate austauschen oder informieren möchten, können sich an Verena Blume wenden: Sie ist für das Management Unternehmenskontakte der Hochschule Coburg zuständig und sie ist Netzwerkmanagerin bei <a href="https://www.creapolis-coburg.de/#">CREAPOLIS</a>. Sie ist telefonisch erreichbar unter: 09561 317 8071, per Mail an <a href="mailto:verena.blume@hs-coburg.de">verena.blume@hs-coburg.de</a>.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/EU_flag-Erasmus-1024x292.jpg"
                        fileSize="57455"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="292"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/194_-_Praesidentin_Fritze_besucht_Unternehmen_-_Auftakt-768x1024.jpg"
                        fileSize="175976"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Psychologische Beratung jetzt auch online]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/psychologische-beratung-jetzt-auch-online/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 09:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/psychologische-beratung-jetzt-auch-online/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Online-Vorlesungen, wenige soziale Kontakte und viele andere Einschränkungen bestimmen im Moment das Leben. Es sind herausfordernde Zeiten. Viele Studierende brauchen jetzt Rat oder psychologische Hilfe. Das geht nun noch einfacher. </em><br /> Die psychologische Studierendenberatung der Hochschule Coburg bietet ab sofort eine <a href="https://gesund-hs-coburg.beranet.info/index.php" target="Online Beratung" rel="noopener">Online-Beratung</a> an. „Damit geben wir die Möglichkeit einer schnellen und unkomplizierten Unterstützung“, sagt Diplom-Psychologin Sabine Volkmar. Sie ist Psychologische Psychotherapeutin der Psychologischen Studierendenberatung der Hochschule Coburg. „Da die Beratung völlig anonym durchgeführt werden kann, ist die Schwelle erfahrungsgemäß niedriger, sich helfen zu lassen“, erklärt Volkmar. Ob studienbezogen oder zu privaten Themen, die Beratungsplattform ist für alle Studierenden erreichbar. Die Fragen können ganz einfach per Mail gestellt werden, oder man vereinbart einen Einzel-Chattermin. Das Angebot ist kostenfrei und funktioniert völlig unbürokratisch. Natürlich werden alle Anforderungen an den Datenschutz nach DGSVO sichergestellt.<span style="font-size:12pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:&quot;Univers&quot;,sans-serif"> </span></span></span></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Online-Vorlesungen, wenige soziale Kontakte und viele andere Einschränkungen bestimmen im Moment das Leben. Es sind herausfordernde Zeiten. Viele Studierende brauchen jetzt Rat oder psychologische Hilfe. Das geht nun noch einfacher. </em><br /> Die psychologische Studierendenberatung der Hochschule Coburg bietet ab sofort eine <a href="https://gesund-hs-coburg.beranet.info/index.php" target="Online Beratung" rel="noopener">Online-Beratung</a> an. „Damit geben wir die Möglichkeit einer schnellen und unkomplizierten Unterstützung“, sagt Diplom-Psychologin Sabine Volkmar. Sie ist Psychologische Psychotherapeutin der Psychologischen Studierendenberatung der Hochschule Coburg. „Da die Beratung völlig anonym durchgeführt werden kann, ist die Schwelle erfahrungsgemäß niedriger, sich helfen zu lassen“, erklärt Volkmar. Ob studienbezogen oder zu privaten Themen, die Beratungsplattform ist für alle Studierenden erreichbar. Die Fragen können ganz einfach per Mail gestellt werden, oder man vereinbart einen Einzel-Chattermin. Das Angebot ist kostenfrei und funktioniert völlig unbürokratisch. Natürlich werden alle Anforderungen an den Datenschutz nach DGSVO sichergestellt.<span style="font-size:12pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:&quot;Univers&quot;,sans-serif"> </span></span></span></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/VolkmarSabine.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Was hilft gegen „Aufschieberitis“?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/was-hilft-gegen-aufschieberitis/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2020 07:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/was-hilft-gegen-aufschieberitis/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Wer kennt das nicht: lieber Latte Macchiato anstatt Lernen. Lieber Handy statt Hausarbeit. Wie man motiviert, pünktlich und voller Elan eine Arbeit beginnt – und sie auch zu Ende bringt, erfährt man in unseren drei Tipps gegen Aufschieberitis! In Folge eins geht es um die Motivation.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt das nicht: lieber Latte Macchiato anstatt Lernen. Lieber Handy statt Hausarbeit. Wie man motiviert, pünktlich und voller Elan eine Arbeit beginnt – und sie auch zu Ende bringt, erfährt man in unseren drei Tipps gegen Aufschieberitis! In Folge eins geht es um die Motivation.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutschland sucht Ideen: „Game of Rain“ gewinnt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutschland-sucht-ideen-game-of-rain-ist-eine-runde-weiter/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Nov 2020 07:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/deutschland-sucht-ideen-game-of-rain-ist-eine-runde-weiter/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zeichnet Ideen für Soziale Innovationen aus. Zu den Gewinnern zählt das Projekt eines Studierendenteams der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Fünf <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">ZukunftsDesign</a>-Studierende, eine Idee, eine Hoffnung. Jana Lenhard, Oliver Frenzel, Elias Germeroth, Matthias Scheibe und Stefan Stammberger haben als Projektarbeit ein Kartenspiel zum Thema Wasser entwickelt, sich mit ihrem „Game of Rain“ beim Ideenwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beworben – und es tatsächlich geschafft: Sie werden mit einem der begehrten Ideenpreise ausgezeichnet. „Wir freuen uns riesig“, sagt Jana Lenhard. Sie hat die Nachricht per Mail bekommen und ihre Kommilitonen sofort informiert.</p>&#13;
<p>Normalerweise treffen sie sich regelmäßig am Studienort Kronach der Hochschule Coburg. Weil ihr Masterstudiengang derzeit coronabedingt ins Digtale verlagert ist, wird auch per WhatsApp und Zoom gefeiert: „Macht nichts“, sagt Lenhard, „auch da kann man ja anstoßen.“ Begeistert ist auch <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-zagel.html">Prof. Dr. Christian Zagel</a>, Leiter des Studiengangs ZukunftsDesign: „Wie oft gibt’s ein Studierendenteam, das einen BMBF-Wettbewerb gewinnt? Fantastisch!“</p>&#13;
<p>Das Ministerium würdigt die spielerische Auseinandersetzung der Studierenden mit dem Thema „virtuelles Wasser“: „Game of Rain“ sensibilisiert dafür, dass bei der Produktion von Konsumgütern kostbares Trinkwasser verwendet wird. Außerdem macht es darauf aufmerksam, dass Faktoren wie Regionalität und Saisonalität für den Wasserverbrauch entscheidend sind. In der offiziellen Mitteilung des Ministeriums heißt es: „Das Konzept verzahnt analoge Spielelemente mit digitalen Kommunikationsformen und vernetzt Kinder und Erwachsene in einer lokalen Gemeinschaft. Das Ziel: individuelle und kollektive Nachhaltigkeit spielerisch verbinden und langfristig die Umwelt schützen.“</p>&#13;
<p>Bürgerinnen und Bürger konnten die Projektideen online bewerten – so wurden die Favoriten ermittelt. Das Studierenden-Team bedankt sich bei allen, die für „Game of Rain“ gestimmt haben. Es gab breite Unterstützung aus der Hochschule, dem persönlichen Umfeld und von Menschen, denen das Thema einfach wichtig ist.</p>&#13;
<p>Insgesamt sind deutschlandweit mehr als 1000 Ideen bei dem Wettbewerb eingereicht worden. Die 30 Gewinnerprojekte erhalten ein Preisgeld von je 12.500 Euro und entwickeln ihre Ideen in den nächsten sechs Monaten zu Konzepten weiter. Zehn dieser Konzepte werden in einem nächsten Schritt gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft erprobt. Etwa die Hälfte davon sollen dann als Lösungen für konkrete gesellschaftliche Probleme unserer Zeit in die Praxis umgesetzt werden. „Wir sind nach wie vor ehrgeizig“, sagt Lenhard. „Richtig gefeiert wird erst, wenn wir das nächste Etappenziel erreichen!“</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es <a href="http://gesellschaft-der-ideen.de">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zeichnet Ideen für Soziale Innovationen aus. Zu den Gewinnern zählt das Projekt eines Studierendenteams der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Fünf <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">ZukunftsDesign</a>-Studierende, eine Idee, eine Hoffnung. Jana Lenhard, Oliver Frenzel, Elias Germeroth, Matthias Scheibe und Stefan Stammberger haben als Projektarbeit ein Kartenspiel zum Thema Wasser entwickelt, sich mit ihrem „Game of Rain“ beim Ideenwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beworben – und es tatsächlich geschafft: Sie werden mit einem der begehrten Ideenpreise ausgezeichnet. „Wir freuen uns riesig“, sagt Jana Lenhard. Sie hat die Nachricht per Mail bekommen und ihre Kommilitonen sofort informiert.</p>&#13;
<p>Normalerweise treffen sie sich regelmäßig am Studienort Kronach der Hochschule Coburg. Weil ihr Masterstudiengang derzeit coronabedingt ins Digtale verlagert ist, wird auch per WhatsApp und Zoom gefeiert: „Macht nichts“, sagt Lenhard, „auch da kann man ja anstoßen.“ Begeistert ist auch <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-christian-zagel.html">Prof. Dr. Christian Zagel</a>, Leiter des Studiengangs ZukunftsDesign: „Wie oft gibt’s ein Studierendenteam, das einen BMBF-Wettbewerb gewinnt? Fantastisch!“</p>&#13;
<p>Das Ministerium würdigt die spielerische Auseinandersetzung der Studierenden mit dem Thema „virtuelles Wasser“: „Game of Rain“ sensibilisiert dafür, dass bei der Produktion von Konsumgütern kostbares Trinkwasser verwendet wird. Außerdem macht es darauf aufmerksam, dass Faktoren wie Regionalität und Saisonalität für den Wasserverbrauch entscheidend sind. In der offiziellen Mitteilung des Ministeriums heißt es: „Das Konzept verzahnt analoge Spielelemente mit digitalen Kommunikationsformen und vernetzt Kinder und Erwachsene in einer lokalen Gemeinschaft. Das Ziel: individuelle und kollektive Nachhaltigkeit spielerisch verbinden und langfristig die Umwelt schützen.“</p>&#13;
<p>Bürgerinnen und Bürger konnten die Projektideen online bewerten – so wurden die Favoriten ermittelt. Das Studierenden-Team bedankt sich bei allen, die für „Game of Rain“ gestimmt haben. Es gab breite Unterstützung aus der Hochschule, dem persönlichen Umfeld und von Menschen, denen das Thema einfach wichtig ist.</p>&#13;
<p>Insgesamt sind deutschlandweit mehr als 1000 Ideen bei dem Wettbewerb eingereicht worden. Die 30 Gewinnerprojekte erhalten ein Preisgeld von je 12.500 Euro und entwickeln ihre Ideen in den nächsten sechs Monaten zu Konzepten weiter. Zehn dieser Konzepte werden in einem nächsten Schritt gemeinsam mit Partnern aus der Wissenschaft erprobt. Etwa die Hälfte davon sollen dann als Lösungen für konkrete gesellschaftliche Probleme unserer Zeit in die Praxis umgesetzt werden. „Wir sind nach wie vor ehrgeizig“, sagt Lenhard. „Richtig gefeiert wird erst, wenn wir das nächste Etappenziel erreichen!“</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es <a href="http://gesellschaft-der-ideen.de">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/160-game_of_rain-1024x768.jpg"
                        fileSize="124414"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/190-_Game-of-Rain_TEAM_16SIP02010-1024x732.jpeg"
                        fileSize="121697"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="732"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/160-game_of_rain-Box-1024x768.jpg"
                        fileSize="51907"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/160-game_of_rain-Plitsch-1024x768.jpg"
                        fileSize="37704"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[International Physik studieren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/international-physik-studieren/</link>
                <pubDate>Fri, 27 Nov 2020 09:26:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/international-physik-studieren/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Interkulturelle Kompetenzen und Kontakte ins Ausland werden immer wichtiger. Der Bachelorstudiengang Engineering Physics der Hochschule Coburg bietet Studierenden fundiertes Wissen und einen gegenseitigen Austausch mit Partnerhochschulen in China, Kanada und den Niederlanden. Nun wird ein kleines Jubiläum gefeiert, denn der fünfte Jahrgang chinesischer Studierender wurde in Coburg empfangen. </em></p>&#13;
<p>„Wir freuen uns, dass wir trotz der erschwerten Umstände unsere Kooperationen weiter mit Leben füllen können“, beschreibt Katja Zimmer, Koordinatorin des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/technische-physik-engineering-physics.html">Studiengangs Engineering Physics</a>, die Situation. Trotz Corona kamen sieben Studierende aus Shanghai für ein Auslandsjahr nach Coburg, obwohl mehr geplant waren. „Leider wurden diesmal, wie sonst immer, keine deutschen Studierenden ins Ausland geschickt“, bedauert Zimmer. Dennoch überwiegt die Freude, denn zum „Fünfjährigen“ wurde eine Zwischenbilanz gezogen: Die Hälfte der bisherigen 50 Absolvent*innen blieb in Deutschland und absolviert den Master an renommierten technischen Hochschulen und Universitäten wie in Karlsruhe, Jena, Berlin oder Aachen. „Wir waren echt überrascht, was für eine gute Reputation wir mit unserem Bachelor haben“, berichtet Katja Zimmer mit Stolz. Sie selbst ist Lehrkraft im Projekt „Der Coburger Weg“ und unterrichtet im Bereich interkulturelle Kompetenz und wissenschaftliches Arbeiten. „Der Bachelor in Engineering Physics eröffnet tolle Möglichkeiten“, ist sie sicher.</p>&#13;
<h4>Attraktiv für ausländische Studierende</h4>&#13;
<p>Um den chinesischen Studierenden unter den aktuellen Bedingungen weiterhin Kontakte zu anderen Studierenden und Abwechslung zu bieten, wird in diesem Semester ein hybrides Modell angeboten. Das bedeutet nicht nur Online-Veranstaltungen, sondern auch Präsenz-Veranstaltungen. „Leider konnten wir in diesem Jahr nicht einmal ein gemeinsames Pizzaessen zum Kennenlernen durchführen“, erzählt Katja Zimmer. Auch wenn in dieser Zeit nicht so viele gesellige Termine möglich sind, ist der Austausch für die chinesischen Studierenden in jedem Fall attraktiv. Sie erhalten einen doppelten Abschluss – ein sogenanntes Double-Degree. Eines von der Hochschule Coburg und eines von der chinesischen Partnerhochschule in Shanghai. Die Studierenden, die Engineering Physics in Coburg beginnen, wechseln nach dem zweiten Semester an eine Partnerhochschule ins Ausland. Der Austausch ist so abgestimmt, dass die Studierenden durch den Auslandsaufenthalt keine Zeit verlieren. Zimmer erklärt: „Wir erkennen alle Studienleistungen an, und das Studium dauert trotz Auslandsjahr nicht länger, was sonst oft der Fall ist. Alles wird eins zu eins anerkannt.“ Das Fernweh steigt im Moment offensichtlich, denn das Interesse der Coburger Studierenden, im nächsten Jahr ins Ausland zu gehen, ist sehr hoch. Katja Zimmer weiß: „Gerade im Bereich Ingenieurwesen war das nicht immer so. Jetzt wird den jungen Leuten immer bewusster, wie wichtig auch interkulturelle Kompetenzen und Auslandserfahrungen sind.“</p>&#13;
<h4>Die Partnerhochschulen</h4>&#13;
<p>Die Partnerhochschule in China ist die <a href="http://isoe.usst.edu.cn/" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">University of Shanghai for Science and Technology</a> (USST). An dieser technischen Universität studieren rund 22.000 Studierende in 15 Fakultäten. Die USST pflegt vielfältige Partnerschaften mit Universitäten weltweit.</p>&#13;
<p>Die <a href="https://www.utwente.nl/de" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Universität Twente</a> ist eine moderne Campus-Universität in den Niederlanden. Im internationalen Studiengang „Advanced Technology” lernen die Studierenden ihr Wissen in Projekten anzuwenden.</p>&#13;
<p>Die <a href="https://www.uwinnipeg.ca/" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Universität Winnipeg</a> befindet sich im englischsprachigen Teil Kanadas, genauer gesagt in Manitoba. Studierende belegen während ihres Auslandssemesters dort den Studiengang Physics. Er ist auf Teilchenphysik spezialisiert und arbeitet eng mit dem Forschungsinstitut TRIUMF in Vancouver zusammen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Interkulturelle Kompetenzen und Kontakte ins Ausland werden immer wichtiger. Der Bachelorstudiengang Engineering Physics der Hochschule Coburg bietet Studierenden fundiertes Wissen und einen gegenseitigen Austausch mit Partnerhochschulen in China, Kanada und den Niederlanden. Nun wird ein kleines Jubiläum gefeiert, denn der fünfte Jahrgang chinesischer Studierender wurde in Coburg empfangen. </em></p>&#13;
<p>„Wir freuen uns, dass wir trotz der erschwerten Umstände unsere Kooperationen weiter mit Leben füllen können“, beschreibt Katja Zimmer, Koordinatorin des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/technische-physik-engineering-physics.html">Studiengangs Engineering Physics</a>, die Situation. Trotz Corona kamen sieben Studierende aus Shanghai für ein Auslandsjahr nach Coburg, obwohl mehr geplant waren. „Leider wurden diesmal, wie sonst immer, keine deutschen Studierenden ins Ausland geschickt“, bedauert Zimmer. Dennoch überwiegt die Freude, denn zum „Fünfjährigen“ wurde eine Zwischenbilanz gezogen: Die Hälfte der bisherigen 50 Absolvent*innen blieb in Deutschland und absolviert den Master an renommierten technischen Hochschulen und Universitäten wie in Karlsruhe, Jena, Berlin oder Aachen. „Wir waren echt überrascht, was für eine gute Reputation wir mit unserem Bachelor haben“, berichtet Katja Zimmer mit Stolz. Sie selbst ist Lehrkraft im Projekt „Der Coburger Weg“ und unterrichtet im Bereich interkulturelle Kompetenz und wissenschaftliches Arbeiten. „Der Bachelor in Engineering Physics eröffnet tolle Möglichkeiten“, ist sie sicher.</p>&#13;
<h4>Attraktiv für ausländische Studierende</h4>&#13;
<p>Um den chinesischen Studierenden unter den aktuellen Bedingungen weiterhin Kontakte zu anderen Studierenden und Abwechslung zu bieten, wird in diesem Semester ein hybrides Modell angeboten. Das bedeutet nicht nur Online-Veranstaltungen, sondern auch Präsenz-Veranstaltungen. „Leider konnten wir in diesem Jahr nicht einmal ein gemeinsames Pizzaessen zum Kennenlernen durchführen“, erzählt Katja Zimmer. Auch wenn in dieser Zeit nicht so viele gesellige Termine möglich sind, ist der Austausch für die chinesischen Studierenden in jedem Fall attraktiv. Sie erhalten einen doppelten Abschluss – ein sogenanntes Double-Degree. Eines von der Hochschule Coburg und eines von der chinesischen Partnerhochschule in Shanghai. Die Studierenden, die Engineering Physics in Coburg beginnen, wechseln nach dem zweiten Semester an eine Partnerhochschule ins Ausland. Der Austausch ist so abgestimmt, dass die Studierenden durch den Auslandsaufenthalt keine Zeit verlieren. Zimmer erklärt: „Wir erkennen alle Studienleistungen an, und das Studium dauert trotz Auslandsjahr nicht länger, was sonst oft der Fall ist. Alles wird eins zu eins anerkannt.“ Das Fernweh steigt im Moment offensichtlich, denn das Interesse der Coburger Studierenden, im nächsten Jahr ins Ausland zu gehen, ist sehr hoch. Katja Zimmer weiß: „Gerade im Bereich Ingenieurwesen war das nicht immer so. Jetzt wird den jungen Leuten immer bewusster, wie wichtig auch interkulturelle Kompetenzen und Auslandserfahrungen sind.“</p>&#13;
<h4>Die Partnerhochschulen</h4>&#13;
<p>Die Partnerhochschule in China ist die <a href="http://isoe.usst.edu.cn/" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">University of Shanghai for Science and Technology</a> (USST). An dieser technischen Universität studieren rund 22.000 Studierende in 15 Fakultäten. Die USST pflegt vielfältige Partnerschaften mit Universitäten weltweit.</p>&#13;
<p>Die <a href="https://www.utwente.nl/de" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Universität Twente</a> ist eine moderne Campus-Universität in den Niederlanden. Im internationalen Studiengang „Advanced Technology” lernen die Studierenden ihr Wissen in Projekten anzuwenden.</p>&#13;
<p>Die <a href="https://www.uwinnipeg.ca/" target="_blank" title="Opens external link in new window" rel="noopener">Universität Winnipeg</a> befindet sich im englischsprachigen Teil Kanadas, genauer gesagt in Manitoba. Studierende belegen während ihres Auslandssemesters dort den Studiengang Physics. Er ist auf Teilchenphysik spezialisiert und arbeitet eng mit dem Forschungsinstitut TRIUMF in Vancouver zusammen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/186-EngineeringPhysics-1024x509.jpg"
                        fileSize="122898"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="509"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/186-Katja_Zimmer-1024x680.jpg"
                        fileSize="141362"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sportlich durch die Krise: Wie Corona Menschen bewegt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sportlich-durch-die-krise-wie-corona-die-menschen-bewegt/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Nov 2020 06:44:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sportlich-durch-die-krise-wie-corona-die-menschen-bewegt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Einfach nur raus in die Natur? Oder doch lieber Zuhause einigeln? Eine Studentin untersucht am Beispiel der Region Coburg, wie Corona das Bewegungsverhalten der Menschen verändert.</em></p>&#13;
<p>Restaurants, Freizeitparks und Kinos – alles zu. Was bleibt dann noch? Spazieren gehen. Walken, wandern, Rad fahren. Beim ersten Lockdown im Frühjahr hatten viele den Eindruck, dass es die Menschen hinaus, in die Natur, zieht. Dass sie sich mehr bewegen. Aber stimmt das auch? Und wenn ja: Was bedeutet es? Und gilt das dann noch mit dem trüben Wetter des zweiten Lockdowns? „Bisher hat das niemand richtig erforscht“, sagt Larissa Bauer. Sie studiert an der Hochschule Coburg <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Integrative Gesundheitsförderung</a> und untersucht für ihre Bachelorarbeit das Bewegungsverhalten in Coburg Stadt und Land während der Corona-Pandemie.</p>&#13;
<p>Bauer will mit einer Befragung herausfinden, wieviel und wie oft sich die Bevölkerung bewegt ob sich das signifikant verändert hat. Jeder kann teilnehmen und den Online-Fragebogen unter <a href="http://www.hs-coburg.de/BewegungundCorona">www.hs-coburg.de/BewegungundCorona</a> ausfüllen. Persönliche Daten werden nicht ausgewertet und die Befragung ist anonym. Akademisch betreut wird das Thema von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls</a>. „Es ist eine interessante Fragestellung“, sagt der auf Gesundheitsförderung spezialisierte Professor. Bewegung ist nicht nur wichtig für körperliche Fitness und Gesundheit, sondern gerade in Zeiten psychischer Belastung sorge sie eben auch für mentalen Ausgleich.</p>&#13;
<p>Bauer beschäftigt sich für ihre Bachelorarbeit mit dem Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Bewegung und damit, ob letztere wirklich mehr geworden ist. Denn selbst wenn viele das so wahrgenommen haben, ist es längst nicht sicher. Es gibt Hinweise auf einen gegengesetzten Trend: Fitbit, einer der bekanntesten Hersteller von Fitnesstrackern, hat bei der Auswertung der Schrittzahlen von März 2019 im Vergleich zu März 2020 in Deutschland einen Rückgang von über zehn Prozent ermittelt. „Das kann daran liegen, dass beispielsweise durch Arbeit im Homeoffice bestimmte Wege weggefallen sind“, sagt Bauer. Aber vielleicht haben sich die Leute doch weniger bewegt? „Fitnessstudios und Schwimmbäder waren geschlossen, Gesundheits- und Bewegungskurse sind ausgefallen.“ Haben die Menschen stattdessen Zuhause ihr Workout absolviert? Auch damit beschäftigt sich Bauer. Sie möchte wissen, wie stark Gesundheits- und Fitness-Apps sowie Workouts nach Online-Video-Anleitung genutzt werden.</p>&#13;
<p>Wenn ihre Umfrage ausgewertet ist, muss sie noch interpretiert werden. Aber eines steht bereits fest: „Corona könnte die Art und Häufigkeit, wie Menschen sich bewegen dauerhaft verändert haben.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Einfach nur raus in die Natur? Oder doch lieber Zuhause einigeln? Eine Studentin untersucht am Beispiel der Region Coburg, wie Corona das Bewegungsverhalten der Menschen verändert.</em></p>&#13;
<p>Restaurants, Freizeitparks und Kinos – alles zu. Was bleibt dann noch? Spazieren gehen. Walken, wandern, Rad fahren. Beim ersten Lockdown im Frühjahr hatten viele den Eindruck, dass es die Menschen hinaus, in die Natur, zieht. Dass sie sich mehr bewegen. Aber stimmt das auch? Und wenn ja: Was bedeutet es? Und gilt das dann noch mit dem trüben Wetter des zweiten Lockdowns? „Bisher hat das niemand richtig erforscht“, sagt Larissa Bauer. Sie studiert an der Hochschule Coburg <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Integrative Gesundheitsförderung</a> und untersucht für ihre Bachelorarbeit das Bewegungsverhalten in Coburg Stadt und Land während der Corona-Pandemie.</p>&#13;
<p>Bauer will mit einer Befragung herausfinden, wieviel und wie oft sich die Bevölkerung bewegt ob sich das signifikant verändert hat. Jeder kann teilnehmen und den Online-Fragebogen unter <a href="http://www.hs-coburg.de/BewegungundCorona">www.hs-coburg.de/BewegungundCorona</a> ausfüllen. Persönliche Daten werden nicht ausgewertet und die Befragung ist anonym. Akademisch betreut wird das Thema von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls</a>. „Es ist eine interessante Fragestellung“, sagt der auf Gesundheitsförderung spezialisierte Professor. Bewegung ist nicht nur wichtig für körperliche Fitness und Gesundheit, sondern gerade in Zeiten psychischer Belastung sorge sie eben auch für mentalen Ausgleich.</p>&#13;
<p>Bauer beschäftigt sich für ihre Bachelorarbeit mit dem Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Bewegung und damit, ob letztere wirklich mehr geworden ist. Denn selbst wenn viele das so wahrgenommen haben, ist es längst nicht sicher. Es gibt Hinweise auf einen gegengesetzten Trend: Fitbit, einer der bekanntesten Hersteller von Fitnesstrackern, hat bei der Auswertung der Schrittzahlen von März 2019 im Vergleich zu März 2020 in Deutschland einen Rückgang von über zehn Prozent ermittelt. „Das kann daran liegen, dass beispielsweise durch Arbeit im Homeoffice bestimmte Wege weggefallen sind“, sagt Bauer. Aber vielleicht haben sich die Leute doch weniger bewegt? „Fitnessstudios und Schwimmbäder waren geschlossen, Gesundheits- und Bewegungskurse sind ausgefallen.“ Haben die Menschen stattdessen Zuhause ihr Workout absolviert? Auch damit beschäftigt sich Bauer. Sie möchte wissen, wie stark Gesundheits- und Fitness-Apps sowie Workouts nach Online-Video-Anleitung genutzt werden.</p>&#13;
<p>Wenn ihre Umfrage ausgewertet ist, muss sie noch interpretiert werden. Aber eines steht bereits fest: „Corona könnte die Art und Häufigkeit, wie Menschen sich bewegen dauerhaft verändert haben.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/189-Bewegung_in_Coronazeiten-1024x683.jpg"
                        fileSize="103971"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/189-Bewegung_in_Coronazeiten_-_Larissa_Bauer-473x1024.jpg"
                        fileSize="51017"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="473" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Kohls_Nico-1-1024x681.jpg"
                        fileSize="84991"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Seniorenarbeit im Lockdown]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/seniorenarbeit-im-lockdown/</link>
                <pubDate>Mon, 23 Nov 2020 13:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/seniorenarbeit-im-lockdown/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gesundes Essen genießen, zusammen sein: Das ist der Kern des Projekts GUSTO der Hochschule Coburg. Normalerweise. Gruppenleitungen aus der Region berichten, wie sie den Lockdown überbrücken. </em></p>&#13;
<p>„Die Frauen“, sagt Bernd Carl, „die haben mit dem Kochen viel Arbeit.“ Ein Dutzend Augen sind auf ihn gerichtet, neugierig, was jetzt kommt. „Naja und wir Männer schaufeln‘s halt schnell rein.“ Sogar mit Mund-Nasen-Schutz ist zu sehen, dass die Gesichter sich zu einem Grinsen verziehen: Heute treffen sich Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter des Projekts GUSTO im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html" target="_blank" rel="noopener">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> (IaG) der Hochschule Coburg – und wie bei allen GUSTO-Treffen geht es dabei nicht die ganze Zeit hochwissenschaftlich und ernst zu.</p>&#13;
<p>„Es soll Spaß machen“, sagt Prof. Dr. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Holger Hassel</a>. Der Leiter des IaG hat mit seinem Team ein Konzept entwickelt, um die Ernährungs- und Gesundheitskompetenz älterer Menschen zu analysieren und zu fördern. Das ist in Coronazeiten gar nicht so einfach. Bei „GUSTO – Gemeinsam gesund älter werden mit Genuss“ kommen Seniorinnen und Senioren normalerweise alle zwei Wochen in sozialen Einrichtungen ihrer Kommune zusammen. Ein oder zwei von ihnen leiten die Gruppe und bringen das Material der Hochschule ein. „Ignoranz nehmen, mehr genießen! Das ist unser Motto“, erklärt Bernd Carl. Er leitet die Ebersdorfer Genießer-Gruppe und möchte heute vor allem wissen, wie die anderen mit dem Lockdown umgehen. „Wir entwickeln miteinander Strategien, um während der Pandemie Kontakte zu halten“, erklärt Projektmanagerin Carola Pentner vom IaG. Sie hat den Erfahrungsaustausch vor Ort organisiert. Auch, damit die Gruppenleitungen sich die Schwierigkeiten von der Seele reden können.</p>&#13;
<p>Bernd Carl zum Beispiel bedauert: „Unsere Gruppe ist seit gut drei Wochen außer Gefecht.“ Auch Ingrid und Dietmar Vetter aus Hirschaid, die den ersten Lockdown per WhatsApp, Telefon- und Videokonferenzen überbrückt haben, vermissen die GUSTO-Treffen. In Großheirath gab‘s im Sommer eine Pause und gerade als Barbara Degners Gruppe wieder durchstarten wollte, stiegen die Coronazahlen. „Im Moment haben wir abgebrochen“, sagt sie. „Wir warten.“ Die Rödentaler GUSTO-Leiterin Ingrid Heidepriem hingegen erzählt, dass sie sich im ersten Lockdown viel über Mail und Telefon ausgetauscht haben. „Und recht viel Post. Unsere Gruppe hat sich privat sehr gut zusammengefunden, dadurch funktioniert es.“</p>&#13;
<p>Menschen helfen einander – gerade in Krisenzeiten ist das soziale Netzwerk wichtig. Und GUSTO erweitert dieses Netzwerk. Es wird durch die Initiative Gesund.Leben.Bayern. des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert und war von vorneherein als soziales Projekt mit viel Interaktion angelegt. Die Hochschule zeigt den Gruppenleitern nun Möglichkeiten, um die Lockdown-Zeit zu überbrücken. Heute gibt es unter anderem technische Unterstützung für Videokonferenzen. Immer häufiger nutzen auch Senioren diese Kommunikationsmöglichkeit. So wie in diesem Moment Renate Schweiger: Sie berichtet gerade vom Kräuterhandbuch, das ihre Genießergruppe erstellt. Dabei ist sie aber nur auf einem Bildschirm in die Veranstaltung zugeschaltet. Technik hilft, die Lockdown-Zeit zu überbrücken. Und sie überbrückt Entfernungen. Renate Schweiger, die Leiterin der Ingolstadter GUSTO-Gruppe, findet das gar nicht schlecht.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gesundes Essen genießen, zusammen sein: Das ist der Kern des Projekts GUSTO der Hochschule Coburg. Normalerweise. Gruppenleitungen aus der Region berichten, wie sie den Lockdown überbrücken. </em></p>&#13;
<p>„Die Frauen“, sagt Bernd Carl, „die haben mit dem Kochen viel Arbeit.“ Ein Dutzend Augen sind auf ihn gerichtet, neugierig, was jetzt kommt. „Naja und wir Männer schaufeln‘s halt schnell rein.“ Sogar mit Mund-Nasen-Schutz ist zu sehen, dass die Gesichter sich zu einem Grinsen verziehen: Heute treffen sich Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter des Projekts GUSTO im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/institute/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften.html" target="_blank" rel="noopener">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> (IaG) der Hochschule Coburg – und wie bei allen GUSTO-Treffen geht es dabei nicht die ganze Zeit hochwissenschaftlich und ernst zu.</p>&#13;
<p>„Es soll Spaß machen“, sagt Prof. Dr. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Holger Hassel</a>. Der Leiter des IaG hat mit seinem Team ein Konzept entwickelt, um die Ernährungs- und Gesundheitskompetenz älterer Menschen zu analysieren und zu fördern. Das ist in Coronazeiten gar nicht so einfach. Bei „GUSTO – Gemeinsam gesund älter werden mit Genuss“ kommen Seniorinnen und Senioren normalerweise alle zwei Wochen in sozialen Einrichtungen ihrer Kommune zusammen. Ein oder zwei von ihnen leiten die Gruppe und bringen das Material der Hochschule ein. „Ignoranz nehmen, mehr genießen! Das ist unser Motto“, erklärt Bernd Carl. Er leitet die Ebersdorfer Genießer-Gruppe und möchte heute vor allem wissen, wie die anderen mit dem Lockdown umgehen. „Wir entwickeln miteinander Strategien, um während der Pandemie Kontakte zu halten“, erklärt Projektmanagerin Carola Pentner vom IaG. Sie hat den Erfahrungsaustausch vor Ort organisiert. Auch, damit die Gruppenleitungen sich die Schwierigkeiten von der Seele reden können.</p>&#13;
<p>Bernd Carl zum Beispiel bedauert: „Unsere Gruppe ist seit gut drei Wochen außer Gefecht.“ Auch Ingrid und Dietmar Vetter aus Hirschaid, die den ersten Lockdown per WhatsApp, Telefon- und Videokonferenzen überbrückt haben, vermissen die GUSTO-Treffen. In Großheirath gab‘s im Sommer eine Pause und gerade als Barbara Degners Gruppe wieder durchstarten wollte, stiegen die Coronazahlen. „Im Moment haben wir abgebrochen“, sagt sie. „Wir warten.“ Die Rödentaler GUSTO-Leiterin Ingrid Heidepriem hingegen erzählt, dass sie sich im ersten Lockdown viel über Mail und Telefon ausgetauscht haben. „Und recht viel Post. Unsere Gruppe hat sich privat sehr gut zusammengefunden, dadurch funktioniert es.“</p>&#13;
<p>Menschen helfen einander – gerade in Krisenzeiten ist das soziale Netzwerk wichtig. Und GUSTO erweitert dieses Netzwerk. Es wird durch die Initiative Gesund.Leben.Bayern. des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert und war von vorneherein als soziales Projekt mit viel Interaktion angelegt. Die Hochschule zeigt den Gruppenleitern nun Möglichkeiten, um die Lockdown-Zeit zu überbrücken. Heute gibt es unter anderem technische Unterstützung für Videokonferenzen. Immer häufiger nutzen auch Senioren diese Kommunikationsmöglichkeit. So wie in diesem Moment Renate Schweiger: Sie berichtet gerade vom Kräuterhandbuch, das ihre Genießergruppe erstellt. Dabei ist sie aber nur auf einem Bildschirm in die Veranstaltung zugeschaltet. Technik hilft, die Lockdown-Zeit zu überbrücken. Und sie überbrückt Entfernungen. Renate Schweiger, die Leiterin der Ingolstadter GUSTO-Gruppe, findet das gar nicht schlecht.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-GUSTO-Treffen-1024x596.jpg"
                        fileSize="156434"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="596"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/176-GUSTO-Treffen-2-1024x685.jpg"
                        fileSize="172214"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="685"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Orange macht aufmerksam]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/orange-macht-aufmerksam/</link>
                <pubDate>Sun, 22 Nov 2020 22:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/orange-macht-aufmerksam/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Es wird Abend im Steinweg; die dunkle Winterkleidung der Passanten verschwimmt mit der Dämmerung. Eine Gruppe sticht heraus: Fünf Frauen, ein Mann – und alle tragen etwas leuchtend Orangefarbenes. Sie packen vor einem Schaufenster einen Zollstock aus, eine Wasserwaage und einen Aufkleber in der Größe eines Plakates. Er ist transparent-orangefarben. „Stoppt Gewalt gegen Frauen“, steht darauf. </em></p>&#13;
<p>Die Aktion macht auf den „Orange Day“ aufmerksam: Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen findet jedes Jahr am 25. November statt. Unter dem Motto „Orange The World – Stand Up For Women“ beteiligen sich Menschenrechtsorganisationen weltweit an der Kampagne. „Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen“, sagt Elisabeth Westhäuser, stellvertretende Frauenbeauftragte der Hochschule Coburg. „Wir sind eine Begegnungs- und Lernstätte, wir bilden junge Menschen aus, damit sie mutig und gemeinsam die Zukunft gestalten. Da ist es auch unsere Pflicht, auf solche Missstände aufmerksam zu machen.“</p>&#13;
<p>Helga Brachmann vom Service-Club Soroptimist International nennt weitere dramatische Zahlen: Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau durch ihren Partner getötet. „Corona wirkt in prekären häuslichen Situationen als Brandbeschleuniger“, erklärt Brachmann. Sie ist an diesem Abend zusammen mit den Soroptimistinnen Andrea Schiele-Eberlein, Elisabeth Meisinger und Gabriele Ketteler in den Steinweg gekommen, um das erste Schaufenster für den Orange Day zu bekleben. Die Gemeinschaftsaktion wird von der Hochschule Coburg koordiniert. Als dritte Organisation engagiert sich das Coburger Designforum Oberfranken CDO.</p>&#13;
<p>David Küffner vom CDO hat die Gestaltung der Schaufenster konzipiert: Von innen lenkt eine Designlampe den Blick auf das durchscheinende Orange des Aufklebers. Dieses Ensemble wird noch in weiteren Schaufenstern des Projekts „Design findet Stadt“ angebracht. CDO, Hochschule und Einzelhandel haben dieses Projekt ins Leben gerufen, um leerstehende Läden attraktiv zu gestalten – knapp ein Dutzend Geschäfte werden auf diese Weise von kreativen Menschen als Experimentierplattform bespielt und bekommen nun orangefarbene Akzente. Genau wie verschiedene Hochschulorte.</p>&#13;
<p>Die Orange Days laufen bis zum 10. Dezember. Mehr Informationen dazu gibt’s unter <a href="https://clubcoburg.soroptimist.de/2020-orange-days/">https://clubcoburg.soroptimist.de/2020-orange-days/</a>. Küffner zeigt den QR-Code auf dem Aufkleber. Wer ihn einscannt, kommt ebenfalls auf die Internetseite der Coburger Soroptimistinnen. Sie informieren hier über die Hintergründe und verraten mehr über weitere Aktionen, die sie planen – natürlich auch in Orange.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Es wird Abend im Steinweg; die dunkle Winterkleidung der Passanten verschwimmt mit der Dämmerung. Eine Gruppe sticht heraus: Fünf Frauen, ein Mann – und alle tragen etwas leuchtend Orangefarbenes. Sie packen vor einem Schaufenster einen Zollstock aus, eine Wasserwaage und einen Aufkleber in der Größe eines Plakates. Er ist transparent-orangefarben. „Stoppt Gewalt gegen Frauen“, steht darauf. </em></p>&#13;
<p>Die Aktion macht auf den „Orange Day“ aufmerksam: Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen findet jedes Jahr am 25. November statt. Unter dem Motto „Orange The World – Stand Up For Women“ beteiligen sich Menschenrechtsorganisationen weltweit an der Kampagne. „Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen“, sagt Elisabeth Westhäuser, stellvertretende Frauenbeauftragte der Hochschule Coburg. „Wir sind eine Begegnungs- und Lernstätte, wir bilden junge Menschen aus, damit sie mutig und gemeinsam die Zukunft gestalten. Da ist es auch unsere Pflicht, auf solche Missstände aufmerksam zu machen.“</p>&#13;
<p>Helga Brachmann vom Service-Club Soroptimist International nennt weitere dramatische Zahlen: Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau durch ihren Partner getötet. „Corona wirkt in prekären häuslichen Situationen als Brandbeschleuniger“, erklärt Brachmann. Sie ist an diesem Abend zusammen mit den Soroptimistinnen Andrea Schiele-Eberlein, Elisabeth Meisinger und Gabriele Ketteler in den Steinweg gekommen, um das erste Schaufenster für den Orange Day zu bekleben. Die Gemeinschaftsaktion wird von der Hochschule Coburg koordiniert. Als dritte Organisation engagiert sich das Coburger Designforum Oberfranken CDO.</p>&#13;
<p>David Küffner vom CDO hat die Gestaltung der Schaufenster konzipiert: Von innen lenkt eine Designlampe den Blick auf das durchscheinende Orange des Aufklebers. Dieses Ensemble wird noch in weiteren Schaufenstern des Projekts „Design findet Stadt“ angebracht. CDO, Hochschule und Einzelhandel haben dieses Projekt ins Leben gerufen, um leerstehende Läden attraktiv zu gestalten – knapp ein Dutzend Geschäfte werden auf diese Weise von kreativen Menschen als Experimentierplattform bespielt und bekommen nun orangefarbene Akzente. Genau wie verschiedene Hochschulorte.</p>&#13;
<p>Die Orange Days laufen bis zum 10. Dezember. Mehr Informationen dazu gibt’s unter <a href="https://clubcoburg.soroptimist.de/2020-orange-days/">https://clubcoburg.soroptimist.de/2020-orange-days/</a>. Küffner zeigt den QR-Code auf dem Aufkleber. Wer ihn einscannt, kommt ebenfalls auf die Internetseite der Coburger Soroptimistinnen. Sie informieren hier über die Hintergründe und verraten mehr über weitere Aktionen, die sie planen – natürlich auch in Orange.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Orange_Day1-1024x682.jpg"
                        fileSize="233560"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Orange_Day4-1024x682.jpg"
                        fileSize="191031"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Orange_Day3-1024x682.jpg"
                        fileSize="174729"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Orange_Day2-1024x682.jpg"
                        fileSize="159617"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Resolution: Region macht sich für die Hochschule stark]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/resolution-region-coburg-macht-sich-fuer-die-hochschule-stark/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Nov 2020 13:26:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/resolution-region-coburg-macht-sich-fuer-die-hochschule-stark/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, Landrat Sebastian Straubel und IHK-Präsident Friedrich Herdan unterzeichnen zusammen mit Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze eine gemeinsame Resolution zur Stärkung des Hochschulstandortes. </em></p>&#13;
<p>Der Stadtrat zu Coburg, der Kreistag Coburg und die IHK zu Coburg setzen sich für den Ausbau des Hochschulstandortes ein. Am Donnerstag wurde eine gemeinsame Resolution verabschiedet, um die Hochschule in ihren strategischen Entwicklungsprozessen am Standort Coburg zu unterstützen. Jetzt ist der Freistaat Bayern gefordert: Es geht darum, die Realisierung der großen Projekte der Hochschule Coburg bei den Haushaltsberatungen für die Jahre 2021 und 2022 entsprechend zu berücksichtigen und Mittel hierfür bereitzustellen. Dazu gehören die große Baumaßnahme des MINT-Quartiers am Standort Coburg und weitere profilbildende Zukunftsprojekte.</p>&#13;
<p>Am Freitag wurde die Resolution in der Hochschule unterzeichnet. „Dass die Region uns den Rücken stärkt, ist ein wunderbares Signal nach München“, sagte Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) bekräftigte die Bedeutung der Hochschule als „Schlüsselfaktor für eine gute Ausbildung der kommenden Generation und somit für die Zukunftsfähigkeit unserer Region.“ Sebastian Straubel (CSU), Landrat des Landkreises Coburg, betonte die Bedeutung der Hochschule für die Innovationskraft der Wirtschaft in Stadt und Landkreis. „Alle haben ihre Vorstellungen mit eingebracht“, sagte Friedrich Herdan, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Coburg. „Und mit welcher Vehemenz daran gearbeitet wurde, zeigt auch, wie wichtig uns das Thema ist.“ Es gehe darum, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Lebensstandortes Coburg Stadt und Land substantiell zu stärken. Und das soll nun an die Staatsregierung weitergegeben werden - die Resolution wurde gleich in Richtung München geschickt: Landtagsabgeordneter Martin Mittag (CSU) holte sie direkt nach Unterzeichnung bei Hochschulpräsidentin Fritze ab.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, Landrat Sebastian Straubel und IHK-Präsident Friedrich Herdan unterzeichnen zusammen mit Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze eine gemeinsame Resolution zur Stärkung des Hochschulstandortes. </em></p>&#13;
<p>Der Stadtrat zu Coburg, der Kreistag Coburg und die IHK zu Coburg setzen sich für den Ausbau des Hochschulstandortes ein. Am Donnerstag wurde eine gemeinsame Resolution verabschiedet, um die Hochschule in ihren strategischen Entwicklungsprozessen am Standort Coburg zu unterstützen. Jetzt ist der Freistaat Bayern gefordert: Es geht darum, die Realisierung der großen Projekte der Hochschule Coburg bei den Haushaltsberatungen für die Jahre 2021 und 2022 entsprechend zu berücksichtigen und Mittel hierfür bereitzustellen. Dazu gehören die große Baumaßnahme des MINT-Quartiers am Standort Coburg und weitere profilbildende Zukunftsprojekte.</p>&#13;
<p>Am Freitag wurde die Resolution in der Hochschule unterzeichnet. „Dass die Region uns den Rücken stärkt, ist ein wunderbares Signal nach München“, sagte Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) bekräftigte die Bedeutung der Hochschule als „Schlüsselfaktor für eine gute Ausbildung der kommenden Generation und somit für die Zukunftsfähigkeit unserer Region.“ Sebastian Straubel (CSU), Landrat des Landkreises Coburg, betonte die Bedeutung der Hochschule für die Innovationskraft der Wirtschaft in Stadt und Landkreis. „Alle haben ihre Vorstellungen mit eingebracht“, sagte Friedrich Herdan, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Coburg. „Und mit welcher Vehemenz daran gearbeitet wurde, zeigt auch, wie wichtig uns das Thema ist.“ Es gehe darum, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Lebensstandortes Coburg Stadt und Land substantiell zu stärken. Und das soll nun an die Staatsregierung weitergegeben werden - die Resolution wurde gleich in Richtung München geschickt: Landtagsabgeordneter Martin Mittag (CSU) holte sie direkt nach Unterzeichnung bei Hochschulpräsidentin Fritze ab.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-Hochchule_Stadt-Land-IHK-Resolution07-1024x793.jpg"
                        fileSize="154412"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="793"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-Hochchule_Stadt-Land-IHK-Resolution01-1024x705.jpg"
                        fileSize="134660"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="705"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-Hochchule_Stadt-Land-IHK-Resolution06-1024x731.jpg"
                        fileSize="124430"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="731"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-Hochchule_Stadt-Land-IHK-Resolution03-1024x776.jpg"
                        fileSize="113417"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="776"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-Hochchule_Stadt-Land-IHK-Resolution02-1024x757.jpg"
                        fileSize="95069"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="757"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/187-Hochchule_Stadt-Land-IHK-Resolution04-1024x754.jpg"
                        fileSize="129982"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="754"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auszeichnung für Innenarchitektur-Studentin Fendt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auszeichnung-fuer-coburger-innenarchitektur-studentin-christina-fendt/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Nov 2020 07:02:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auszeichnung-fuer-coburger-innenarchitektur-studentin-christina-fendt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Christina Fendt entwarf im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg ein Innenarchitektur-Konzept für die Ingolstädter AUDI AG. Ihre Arbeit wurde jetzt mit dem renommierten Hochschulwettbewerb „Moderner Aus- und Leichtbau“ ausgezeichnet.</em>

Mailand hätte Christina Fendt als Studienort auch gefallen. Wäre aber sehr teuer geworden. „Also kam nur Coburg in Frage.“ Die 25-Jährige lacht, begründet aber gleich ganz sachlich, warum es Coburg sein musste: „Das <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="_blank" rel="noopener">Innenarchitektur</a>-Studium ist supertoll. Wir lernen sehr praxisnah, arbeiten oft an realen Projekten.“ Für ihre Bachelorarbeit im vergangenen Jahr hatte sie sogar ein großes Automobilunternehmen: Die AUDI AG suchte Ideen, um ihre Coffee Points im Unternehmen in Ingolstadt umzugestalten. Fendt entwickelte für die Kaffee- und Pausenecken ein Konzept, das die Kommunikation fördert und so die Zusammenarbeit stärkt. Ihre Abschlussarbeit wurde vergangenes Jahr bereits vom „bund deutscher innenarchitekten“ (bdia) ausgezeichnet. Jetzt hat sie es mit ihrem Konzept außerdem auf die Shortlist des deutschlandweiten Hochschulwettbewerbs „Moderner Aus- und Leichtbau“ geschafft.

Unter den Einsendungen von 23 Hochschulen hat die Jury acht ausgewählt, die im Wettbewerbskatalog veröffentlicht werden. Er wird am Freitag, 20. November, vorgestellt. Innenarchitektur-Professor <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mark-phillips.html" target="_blank" rel="noopener">Mark Phillips</a> von der Hochschule Coburg freut sich sehr über Fendts Erfolg: Er hatte den Kontakt zur AUDI AG durch eine vorhergehende Kooperation hergestellt und die Bachelorarbeit betreut. Aktuell ist er auch Fendts Mentor im Masterschwerpunkt „New Work/ New Office“. „Das Thema ist gerade ganz aktuell.“
<h4>Entspannungszone hinter einer Funktionswand</h4>
Entscheidend an Fendts Entwurf ist, dass sie die Kaffee-Ecken in den Büros in verschiedene Zonen gliedert. „Statt am Konferenztisch können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in ungezwungener Umgebung austauschen und auch mal erholen“, erklärt sie ihre Idee. „Das bringt spontan Leute aus verschiedenen Abteilungen zusammen und fördert Kommunikation.“ Dabei wollte sie die Unternehmensmarke auf dezente Weise einbeziehen. „Die verschiedenen Zonen sind an Fahrzeugtypen angelehnt.“ Beim Meeting-Point gibt es nicht nur einen geschwungenen Tresen, sondern auch Bewegungselemente wie Schaukeln. „Dynamisch wie bei einem Sportwagen.“ Die Entspannungszone mit Couch symbolisiert das Familienauto. Touchscreens und HighTech in der Worklounge stehen für den Zukunftsvisionär.

Zentrales Element ist eine Wand, die sie für einen großen Coffee Point entworfen hat. „Sie leitet Besucher intuitiv durch den Raum und integriert unauffällig alle Funktionen: zum  Beispiel Touchscreen, smarten Kaffeeautomat, Entsorgungsmöglichkeiten, Geschirrrückgaben.“ Auf andere Coffee Points lässt sich das flexible Konzept leicht übertragen. Es ist innovativ und es ist nachhaltig: „In der Nähe jedes Coffee Points befindet sich ein Betriebsrestaurant, da ist es kein Problem, Tassen statt Einwegbecher zu verwenden.“ Ihr ist wichtig, solche gesellschaftlich relevanten Themen in ihren Entwürfen zu berücksichtigen. Innenarchitektin ist Christina Fendts Traumberuf. „Ich wollte das schon immer werden, seit der fünften Klasse.“ Um praktische Erfahrungen zu sammeln, hat sie vor dem Studium eine Ausbildung zur Schreinergesellin gemacht. Ihren Bachelor hat die 25-Jährige vergangenes Jahr abgeschlossen. Mit Bestnote. Inzwischen arbeitet sie in Teilzeit mit Fokus „New Work/New Office“ bei „Kinzo Architekten“ in München. Und sie studiert im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/master-design.html" target="_blank" rel="noopener">Master Design</a> an der Hochschule Coburg. Mailand ist raus.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Christina Fendt entwarf im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg ein Innenarchitektur-Konzept für die Ingolstädter AUDI AG. Ihre Arbeit wurde jetzt mit dem renommierten Hochschulwettbewerb „Moderner Aus- und Leichtbau“ ausgezeichnet.</em>

Mailand hätte Christina Fendt als Studienort auch gefallen. Wäre aber sehr teuer geworden. „Also kam nur Coburg in Frage.“ Die 25-Jährige lacht, begründet aber gleich ganz sachlich, warum es Coburg sein musste: „Das <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html" target="_blank" rel="noopener">Innenarchitektur</a>-Studium ist supertoll. Wir lernen sehr praxisnah, arbeiten oft an realen Projekten.“ Für ihre Bachelorarbeit im vergangenen Jahr hatte sie sogar ein großes Automobilunternehmen: Die AUDI AG suchte Ideen, um ihre Coffee Points im Unternehmen in Ingolstadt umzugestalten. Fendt entwickelte für die Kaffee- und Pausenecken ein Konzept, das die Kommunikation fördert und so die Zusammenarbeit stärkt. Ihre Abschlussarbeit wurde vergangenes Jahr bereits vom „bund deutscher innenarchitekten“ (bdia) ausgezeichnet. Jetzt hat sie es mit ihrem Konzept außerdem auf die Shortlist des deutschlandweiten Hochschulwettbewerbs „Moderner Aus- und Leichtbau“ geschafft.

Unter den Einsendungen von 23 Hochschulen hat die Jury acht ausgewählt, die im Wettbewerbskatalog veröffentlicht werden. Er wird am Freitag, 20. November, vorgestellt. Innenarchitektur-Professor <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mark-phillips.html" target="_blank" rel="noopener">Mark Phillips</a> von der Hochschule Coburg freut sich sehr über Fendts Erfolg: Er hatte den Kontakt zur AUDI AG durch eine vorhergehende Kooperation hergestellt und die Bachelorarbeit betreut. Aktuell ist er auch Fendts Mentor im Masterschwerpunkt „New Work/ New Office“. „Das Thema ist gerade ganz aktuell.“
<h4>Entspannungszone hinter einer Funktionswand</h4>
Entscheidend an Fendts Entwurf ist, dass sie die Kaffee-Ecken in den Büros in verschiedene Zonen gliedert. „Statt am Konferenztisch können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in ungezwungener Umgebung austauschen und auch mal erholen“, erklärt sie ihre Idee. „Das bringt spontan Leute aus verschiedenen Abteilungen zusammen und fördert Kommunikation.“ Dabei wollte sie die Unternehmensmarke auf dezente Weise einbeziehen. „Die verschiedenen Zonen sind an Fahrzeugtypen angelehnt.“ Beim Meeting-Point gibt es nicht nur einen geschwungenen Tresen, sondern auch Bewegungselemente wie Schaukeln. „Dynamisch wie bei einem Sportwagen.“ Die Entspannungszone mit Couch symbolisiert das Familienauto. Touchscreens und HighTech in der Worklounge stehen für den Zukunftsvisionär.

Zentrales Element ist eine Wand, die sie für einen großen Coffee Point entworfen hat. „Sie leitet Besucher intuitiv durch den Raum und integriert unauffällig alle Funktionen: zum  Beispiel Touchscreen, smarten Kaffeeautomat, Entsorgungsmöglichkeiten, Geschirrrückgaben.“ Auf andere Coffee Points lässt sich das flexible Konzept leicht übertragen. Es ist innovativ und es ist nachhaltig: „In der Nähe jedes Coffee Points befindet sich ein Betriebsrestaurant, da ist es kein Problem, Tassen statt Einwegbecher zu verwenden.“ Ihr ist wichtig, solche gesellschaftlich relevanten Themen in ihren Entwürfen zu berücksichtigen. Innenarchitektin ist Christina Fendts Traumberuf. „Ich wollte das schon immer werden, seit der fünften Klasse.“ Um praktische Erfahrungen zu sammeln, hat sie vor dem Studium eine Ausbildung zur Schreinergesellin gemacht. Ihren Bachelor hat die 25-Jährige vergangenes Jahr abgeschlossen. Mit Bestnote. Inzwischen arbeitet sie in Teilzeit mit Fokus „New Work/New Office“ bei „Kinzo Architekten“ in München. Und sie studiert im <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/master-design.html" target="_blank" rel="noopener">Master Design</a> an der Hochschule Coburg. Mailand ist raus.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-Aus-_und_Leichtbau__Meeting_Points1-1024x627.jpg"
                        fileSize="72156"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="627"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-Aus-_und_Leichtbau__Meeting_Points2-1024x617.jpg"
                        fileSize="70269"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="617"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-Aus-_und_Leichtbau_Perspektive-1024x642.jpg"
                        fileSize="58168"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="642"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-Aus-_und_Leichtbau_Shortlist_Christina_Fendt-683x1024.jpg"
                        fileSize="72591"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PhillipsMark-1024x683.jpg"
                        fileSize="92770"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nachhaltigkeit: Entwicklungen in Forschung und Lehre]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachhaltigkeit-entwicklungen-in-forschung-und-lehre/</link>
                <pubDate>Wed, 18 Nov 2020 17:55:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nachhaltigkeit-entwicklungen-in-forschung-und-lehre/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nachhaltigkeit ist nicht nur Gegenstand von Forschung und Lehre, sondern auch etwas, das den Hochschulbetrieb selbst verändert. Das war eines der Themen der „Nachhaltigen Hochschultage Bayern“. Prof. Dr. Elke Schwinger erklärte ein komplexes Thema.</em></p>&#13;
<p>Nachhaltigkeit ist gut fürs Klima, für den Erhalt der Artenvielfalt. Und natürlich für die Menschen, ihre Gesundheit und Sicherheit. Aber auch für die Entwicklung der Wirtschaft. Unter anderem. Doch die Entwicklung eines Bereichs geht häufig auf Kosten der anderen – selbst wenn nur die Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales betrachtet werden. Dieses Paradoxon der Nachhaltigkeit erklärte <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-elke-schwinger.html">Prof. Dr. Elke Schwinger</a> bei den „Nachhaltigen Hochschultagen Bayern“ an konkreten Beispielen: „Energieeffiziente Renovierung führt zu Mieterhöhungen – und damit bei sozial Schwachen zum Wohnungsverlust.“</p>&#13;
<p>Solche Effekte umfassend zu berücksichtigen ist unmöglich für Forscherinnen und Forscher, die sich auf Energieeffizienz spezialisiert haben. „Früher waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einsame Spezialisten.“ Aber die Komplexität gesellschaftlich relevanter Themen erfordert zunehmend den Blick aus verschiedenen Disziplinen. „Durch den Nachhaltigkeitsgedanken wandelt sich das Berufsbild. Interdisziplinäres Arbeiten ist eine neue Aufgabe“, sagte Schwinger. Überall in Bayern wird bei den „Nachhaltigen Hochschultagen“ gerade über ähnliche Themen diskutiert.<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html"> Professor Mario Tvrtković </a>und die studentische Initiative „<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studentische-initiativen/footprint.html">FootprintProject</a>“ haben dazu an der Hochschule Coburg ein vielfältiges Programm organisiert. Tvrtković ist Studiengangsleiter für den Bachelor <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a>. Nachhaltiger Städtebau gehört zu seinen Forschungsschwerpunkten und er moderierte auch das Panel zum Thema „Nachhaltige Entwicklung: Die Rolle der Wissenschaft“.</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltigkeit in der Forschung </strong></p>&#13;
<p>Als Professorin für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Ethik setzte sich Elke Schwinger in der Videokonferenz mit der Frage auseinander, warum ein Forscher allein die ganz großen Zusammenhänge nur sehr begrenzt im Blick haben kann: „Ein Forschungsprozess braucht eine bewältigbare Fragestellung mit messbarem, prüfbarem Ergebnis.“ Auch wegen des Wettbewerbs um Fördergelder müssen sich Wissenschaftler spezialisieren. Die Kommunikation mit anderen Disziplinen ist oft schwierig. Interdisziplinarität ist insgesamt nicht einfach. Aber sie ist der erste, wichtige Faktor für nachhaltige Forschung. Die Hochschulrektorenkonferenz fordert deshalb, dass die Hochschulen eine „Kultur der Nachhaltigkeit“ fördern und institutionelle Rahmenbedingungen für fachübergreifende Kooperationen von Lehrenden und Forscherinnen und Forschern&nbsp;vorantreiben. Der zweite entscheidende Faktor ist Schwinger zufolge Transdisziplinarität: „Wir müssen die Perspektive erweitern, den Kontext einbeziehen, die Interessensgemeinschaften, die Umgebung, die Region.“ Auch das hängt heute häufig noch vom Engagement einzelner Professorinnen und Professoren ab.</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltigkeit in der Lehre</strong></p>&#13;
<p>Schwinger berichtete von einer Reihe erfolgreicher Kooperationen im Rahmen des&nbsp;BMBF-Projekts „Der Coburger Weg“, das Ende 2020 ausläuft. Dabei waren die Projekte in Seminare integriert – wie wichtig diese Möglichkeit ist, wurde in der folgenden Diskussion mit den Studierenden sehr deutlich. „Der zeitliche Aufwand fürs Studium ist schon heftig“, sagte Sascha Greilinger. Er engagiert sich ehrenamtlich in der studentischen Nachhaltigkeits-Initiative „FootprintProject“ und hat festgestellt, dass viele für so etwas keine Zeit haben. „Sie sagen, dass sie neben dem Studium nichts anderes machen können – zum Teil auch keinen Nebenjob.“</p>&#13;
<p>Ein Studierender kritisierte, dass auch die Nachhaltigkeitswoche in Konkurrenz zu anderen Veranstaltungen steht – solche, in denen er eine Note bekommt. „Schade, dass so etwas nicht im Curriculum berücksichtigt wird.“ Projektseminare zur Nachhaltigkeit, allgemein mehr Möglichkeiten, im Studium Generale ECTS-Punkte zu sammeln: Das wünschen sich die Studierenden für die Zukunft. Das passt auch gut zu den Zielen der Hochschule Coburg, die sich als Aufgabe gestellt hat, die gesellschaftliche Verantwortung der Absolventen zu fördern. „Nachhaltigkeit wirkt profilbildend“, stellte Tvrtković fest. Denn ob Klima, Artenvielfalt oder soziale Sicherheit: Viele junge Menschen sehen das als die entscheidenden Themen ihrer Zukunft.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nachhaltigkeit ist nicht nur Gegenstand von Forschung und Lehre, sondern auch etwas, das den Hochschulbetrieb selbst verändert. Das war eines der Themen der „Nachhaltigen Hochschultage Bayern“. Prof. Dr. Elke Schwinger erklärte ein komplexes Thema.</em></p>&#13;
<p>Nachhaltigkeit ist gut fürs Klima, für den Erhalt der Artenvielfalt. Und natürlich für die Menschen, ihre Gesundheit und Sicherheit. Aber auch für die Entwicklung der Wirtschaft. Unter anderem. Doch die Entwicklung eines Bereichs geht häufig auf Kosten der anderen – selbst wenn nur die Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales betrachtet werden. Dieses Paradoxon der Nachhaltigkeit erklärte <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-elke-schwinger.html">Prof. Dr. Elke Schwinger</a> bei den „Nachhaltigen Hochschultagen Bayern“ an konkreten Beispielen: „Energieeffiziente Renovierung führt zu Mieterhöhungen – und damit bei sozial Schwachen zum Wohnungsverlust.“</p>&#13;
<p>Solche Effekte umfassend zu berücksichtigen ist unmöglich für Forscherinnen und Forscher, die sich auf Energieeffizienz spezialisiert haben. „Früher waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einsame Spezialisten.“ Aber die Komplexität gesellschaftlich relevanter Themen erfordert zunehmend den Blick aus verschiedenen Disziplinen. „Durch den Nachhaltigkeitsgedanken wandelt sich das Berufsbild. Interdisziplinäres Arbeiten ist eine neue Aufgabe“, sagte Schwinger. Überall in Bayern wird bei den „Nachhaltigen Hochschultagen“ gerade über ähnliche Themen diskutiert.<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mario-tvrtkovic.html"> Professor Mario Tvrtković </a>und die studentische Initiative „<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-und-leben-in-coburg/studentische-initiativen/footprint.html">FootprintProject</a>“ haben dazu an der Hochschule Coburg ein vielfältiges Programm organisiert. Tvrtković ist Studiengangsleiter für den Bachelor <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/architektur.html">Architektur</a>. Nachhaltiger Städtebau gehört zu seinen Forschungsschwerpunkten und er moderierte auch das Panel zum Thema „Nachhaltige Entwicklung: Die Rolle der Wissenschaft“.</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltigkeit in der Forschung </strong></p>&#13;
<p>Als Professorin für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Ethik setzte sich Elke Schwinger in der Videokonferenz mit der Frage auseinander, warum ein Forscher allein die ganz großen Zusammenhänge nur sehr begrenzt im Blick haben kann: „Ein Forschungsprozess braucht eine bewältigbare Fragestellung mit messbarem, prüfbarem Ergebnis.“ Auch wegen des Wettbewerbs um Fördergelder müssen sich Wissenschaftler spezialisieren. Die Kommunikation mit anderen Disziplinen ist oft schwierig. Interdisziplinarität ist insgesamt nicht einfach. Aber sie ist der erste, wichtige Faktor für nachhaltige Forschung. Die Hochschulrektorenkonferenz fordert deshalb, dass die Hochschulen eine „Kultur der Nachhaltigkeit“ fördern und institutionelle Rahmenbedingungen für fachübergreifende Kooperationen von Lehrenden und Forscherinnen und Forschern&nbsp;vorantreiben. Der zweite entscheidende Faktor ist Schwinger zufolge Transdisziplinarität: „Wir müssen die Perspektive erweitern, den Kontext einbeziehen, die Interessensgemeinschaften, die Umgebung, die Region.“ Auch das hängt heute häufig noch vom Engagement einzelner Professorinnen und Professoren ab.</p>&#13;
<p><strong>Nachhaltigkeit in der Lehre</strong></p>&#13;
<p>Schwinger berichtete von einer Reihe erfolgreicher Kooperationen im Rahmen des&nbsp;BMBF-Projekts „Der Coburger Weg“, das Ende 2020 ausläuft. Dabei waren die Projekte in Seminare integriert – wie wichtig diese Möglichkeit ist, wurde in der folgenden Diskussion mit den Studierenden sehr deutlich. „Der zeitliche Aufwand fürs Studium ist schon heftig“, sagte Sascha Greilinger. Er engagiert sich ehrenamtlich in der studentischen Nachhaltigkeits-Initiative „FootprintProject“ und hat festgestellt, dass viele für so etwas keine Zeit haben. „Sie sagen, dass sie neben dem Studium nichts anderes machen können – zum Teil auch keinen Nebenjob.“</p>&#13;
<p>Ein Studierender kritisierte, dass auch die Nachhaltigkeitswoche in Konkurrenz zu anderen Veranstaltungen steht – solche, in denen er eine Note bekommt. „Schade, dass so etwas nicht im Curriculum berücksichtigt wird.“ Projektseminare zur Nachhaltigkeit, allgemein mehr Möglichkeiten, im Studium Generale ECTS-Punkte zu sammeln: Das wünschen sich die Studierenden für die Zukunft. Das passt auch gut zu den Zielen der Hochschule Coburg, die sich als Aufgabe gestellt hat, die gesellschaftliche Verantwortung der Absolventen zu fördern. „Nachhaltigkeit wirkt profilbildend“, stellte Tvrtković fest. Denn ob Klima, Artenvielfalt oder soziale Sicherheit: Viele junge Menschen sehen das als die entscheidenden Themen ihrer Zukunft.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/184-nachhaltige_Wissenschaft-1024x996.jpg"
                        fileSize="83829"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="996"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Verantwortung für eine nachhaltige Gesellschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/verantwortung-fuer-eine-nachhaltige-gesellschaft/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Nov 2020 14:48:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/verantwortung-fuer-eine-nachhaltige-gesellschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vom 16. bis 20. November finden die „Nachhaltigen Hochschultage Bayern“ statt. Auch die Hochschule Coburg ist mit mehreren Programmpunkten zu verschiedenen Themen aus den Fakultäten vertreten.</em></p>&#13;
<p>Die Veranstaltungsreihe läuft unter der Frage, welche Rolle Hochschulen bei der Transformation hin zu einer nachhaltig handelnden Gesellschaft spielen. Die Nachhaltigen Hochschultage rufen zum Dialog zwischen Professor*innen und Studierenden, sowie der Gesellschaft, Wissenschaft und Politik auf. Interdisziplinär werden Themen wie der Klimawandel und seine Folgen für die Gesellschaft, Kreislaufwirtschaft, nachhaltiges Bauen, Müllvermeidung oder Ernährung behandelt. Die Auftaktveranstaltung am 16. November startet um 10 Uhr an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg per Live-Stream auf YouTube. An den darauffolgenden Tagen finden die dezentralen Events an den einzelnen Hochschulen statt - ebenfalls digital über Zoom. Die vielfältigen Formate beschränken sich dabei jedoch nicht nur auf Vorträge mit Diskussionsrunden. Es finden auch Online-Workshops, Filmvorführungen und Aktionen wie Plogging, einer Kombination aus Joggen und Müllsammeln oder Kleidertauschbörsen statt.</p>&#13;
<h4>Die Hochschule Coburg ist dabei</h4>&#13;
<p>Professor Mario Tvrtkovic, Studiengangsleiter Architektur, und die studentische Initiative „Footprint Project“ haben die Teilnahme initiiert und das Programm für die Hochschule Coburg organisiert. „Wir freuen uns, dass wir zusammen mit vielen anderen Hochschulen auch in diesem Jahr wieder eine Veranstaltung auf die Beine stellen können, die diese wichtigen Themen an die Studierenden und die Öffentlichkeit bringt“, berichtet Katharina Becker von Footprint Project. Die Initiative setzt sich für eine stärkere Gewichtung von Nachhaltigkeitsthemen im Studium ein. „Mit einem Augenzwinkern haben wir letztes Jahr unter dem Slogan „Klimaschutz ist angewandte Wissenschaft“ die Public Climate School veranstaltet“, so Sascha Greilinger, der ebenfalls der Initiative angehört. „Wir wollten mit dem Spruch die Studierenden und Dozentinnen und Dozenten daran erinnern, dass sie mit ihren Kompetenzen einen Teil zur Lösung dieses globalen Problems beitragen müssen. Auch dieses Mal ist das wieder ein zentraler Punkt der Veranstaltungen.“</p>&#13;
<h4>Das Programm für Coburg</h4>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg selbst finden spannende Online-Vorträge und Diskussionen mit Lehrenden der Hochschule, sowie mit externen Fachleuten statt. Jeder, der interessiert ist, kann das offene Angebot nutzen, um sich zu aktuellen Themen und Entwicklungen zu informieren und mitzudiskutieren.</p>&#13;
<p>Der 17. November steht unter dem Motto: Architektur, Bauen und Design innerhalb der planetaren Grenzen.</p>&#13;
<p>Am 18. November stehen gesellschaftliche und soziale Themen im Fokus u.a. mit den Diskussionen "Nachhaltige Entwicklung - Rolle der Wissenschaft" und "Folgen des Klimawandels für Gesundheit und Soziale Gerechtigkeit".</p>&#13;
<p>Am 19. November thematisieren die Professoren der technischen Studiengänge mit den beiden Veranstaltungen "Saubere Energie für alle? Die Zukunft der elektrischen Energieversorgung" sowie "Nachhaltige Mobilität an der Hochschule Coburg" die Energie- und Mobilitätswende.</p>&#13;
<h4>Zugang zu den Veranstaltungen</h4>&#13;
<p>Um sich die Online-Veranstaltungen anzusehen oder teilzunehmen benötigt man lediglich einen Internetzugang. Über einen Link in der Veranstaltungs-Übersicht kann man sich einfach über jeden Web-Browser die verschiedenen Informations-Angebote zum jeweiligen Termin live ansehen. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen der Hochschule Coburg und den 15 anderen teilnehmenden Hochschulen findet man auf der Webseite der Nachhaltigen Hochschultage: <a href="https://hochschultage-bayern.de/">www.hochschultage-bayern.de</a></p>&#13;
<p class="MsoBodyText">&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vom 16. bis 20. November finden die „Nachhaltigen Hochschultage Bayern“ statt. Auch die Hochschule Coburg ist mit mehreren Programmpunkten zu verschiedenen Themen aus den Fakultäten vertreten.</em></p>&#13;
<p>Die Veranstaltungsreihe läuft unter der Frage, welche Rolle Hochschulen bei der Transformation hin zu einer nachhaltig handelnden Gesellschaft spielen. Die Nachhaltigen Hochschultage rufen zum Dialog zwischen Professor*innen und Studierenden, sowie der Gesellschaft, Wissenschaft und Politik auf. Interdisziplinär werden Themen wie der Klimawandel und seine Folgen für die Gesellschaft, Kreislaufwirtschaft, nachhaltiges Bauen, Müllvermeidung oder Ernährung behandelt. Die Auftaktveranstaltung am 16. November startet um 10 Uhr an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg per Live-Stream auf YouTube. An den darauffolgenden Tagen finden die dezentralen Events an den einzelnen Hochschulen statt - ebenfalls digital über Zoom. Die vielfältigen Formate beschränken sich dabei jedoch nicht nur auf Vorträge mit Diskussionsrunden. Es finden auch Online-Workshops, Filmvorführungen und Aktionen wie Plogging, einer Kombination aus Joggen und Müllsammeln oder Kleidertauschbörsen statt.</p>&#13;
<h4>Die Hochschule Coburg ist dabei</h4>&#13;
<p>Professor Mario Tvrtkovic, Studiengangsleiter Architektur, und die studentische Initiative „Footprint Project“ haben die Teilnahme initiiert und das Programm für die Hochschule Coburg organisiert. „Wir freuen uns, dass wir zusammen mit vielen anderen Hochschulen auch in diesem Jahr wieder eine Veranstaltung auf die Beine stellen können, die diese wichtigen Themen an die Studierenden und die Öffentlichkeit bringt“, berichtet Katharina Becker von Footprint Project. Die Initiative setzt sich für eine stärkere Gewichtung von Nachhaltigkeitsthemen im Studium ein. „Mit einem Augenzwinkern haben wir letztes Jahr unter dem Slogan „Klimaschutz ist angewandte Wissenschaft“ die Public Climate School veranstaltet“, so Sascha Greilinger, der ebenfalls der Initiative angehört. „Wir wollten mit dem Spruch die Studierenden und Dozentinnen und Dozenten daran erinnern, dass sie mit ihren Kompetenzen einen Teil zur Lösung dieses globalen Problems beitragen müssen. Auch dieses Mal ist das wieder ein zentraler Punkt der Veranstaltungen.“</p>&#13;
<h4>Das Programm für Coburg</h4>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg selbst finden spannende Online-Vorträge und Diskussionen mit Lehrenden der Hochschule, sowie mit externen Fachleuten statt. Jeder, der interessiert ist, kann das offene Angebot nutzen, um sich zu aktuellen Themen und Entwicklungen zu informieren und mitzudiskutieren.</p>&#13;
<p>Der 17. November steht unter dem Motto: Architektur, Bauen und Design innerhalb der planetaren Grenzen.</p>&#13;
<p>Am 18. November stehen gesellschaftliche und soziale Themen im Fokus u.a. mit den Diskussionen "Nachhaltige Entwicklung - Rolle der Wissenschaft" und "Folgen des Klimawandels für Gesundheit und Soziale Gerechtigkeit".</p>&#13;
<p>Am 19. November thematisieren die Professoren der technischen Studiengänge mit den beiden Veranstaltungen "Saubere Energie für alle? Die Zukunft der elektrischen Energieversorgung" sowie "Nachhaltige Mobilität an der Hochschule Coburg" die Energie- und Mobilitätswende.</p>&#13;
<h4>Zugang zu den Veranstaltungen</h4>&#13;
<p>Um sich die Online-Veranstaltungen anzusehen oder teilzunehmen benötigt man lediglich einen Internetzugang. Über einen Link in der Veranstaltungs-Übersicht kann man sich einfach über jeden Web-Browser die verschiedenen Informations-Angebote zum jeweiligen Termin live ansehen. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen der Hochschule Coburg und den 15 anderen teilnehmenden Hochschulen findet man auf der Webseite der Nachhaltigen Hochschultage: <a href="https://hochschultage-bayern.de/">www.hochschultage-bayern.de</a></p>&#13;
<p class="MsoBodyText">&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/182-NHT-Logo-726x1024.jpg"
                        fileSize="686838"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="726" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Impfstoff: Gastprofessor Giordano warnt vor Bieterkrieg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gastprofessor-james-giordano-warnt-vor-bieterkrieg-um-impfstoff/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Nov 2020 08:22:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gastprofessor-james-giordano-warnt-vor-bieterkrieg-um-impfstoff/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Warum eine Pandemie keine Zeit für nationale Alleingänge ist, erklärt der US-amerikanische Gesundheitsexperte James Giordano im Interview. Er lehrt auch als Gastprofessor an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Während die Welt darauf hofft, dass bald ein Corona-Impfstoff verfügbar sein wird, schlagen amerikanische Gesundheitsexperten Alarm. Prof. Dr. James Giordano vom Georgetown Universitätsklinikum in Washington D.C. warnt vor einem Bieterkrieg um das Medikament. Im Sommer hatten die USA im Voraus die für mehrere Monate geplante Produktion des Ebola-Mittels Remdesivir aufgekauft, nachdem sich herausgestellt hatte, dass dieses Medikament auch gegen Covid-19 wirkt. Die Trump-Administration stellte dies als genialen Deal hin, der amerikanische Bürger schützt – und zwar noch vor allen anderen Menschen auf der Welt.</p>&#13;
<p>Experten wie Giordano sehen dies als gefährlichen Präzedenzfall: „Es ist keine Zeit für nationale Alleingänge“, sagt der Forscher. „Die Pandemie ist ein weltweites Problem.“ Im <a href="https://www.channelnewsasia.com/news/world/united-states-remdesivir-purchase-may-indicate-future-bidding-12954452">Interview mit dem Nachrichtensender Channel NewsAsia (</a><a href="https://www.channelnewsasia.com/news/world/united-states-remdesivir-purchase-may-indicate-future-bidding-12954452">CNA)</a> bedauert er, dass in den vergangenen Jahren international ein schärferer Ton entstanden sei, der nicht auf eine neutrale Zusammenarbeit hindeute. Giordano ist Professor für Neurologie und Biochemie an der Georgetown University. Er gilt weltweit als einer der führenden Bioethiker. An der Hochschule Coburg unterrichtet er als Gastprofessor Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Integrativen Gesundheitsförderung</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Warum eine Pandemie keine Zeit für nationale Alleingänge ist, erklärt der US-amerikanische Gesundheitsexperte James Giordano im Interview. Er lehrt auch als Gastprofessor an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Während die Welt darauf hofft, dass bald ein Corona-Impfstoff verfügbar sein wird, schlagen amerikanische Gesundheitsexperten Alarm. Prof. Dr. James Giordano vom Georgetown Universitätsklinikum in Washington D.C. warnt vor einem Bieterkrieg um das Medikament. Im Sommer hatten die USA im Voraus die für mehrere Monate geplante Produktion des Ebola-Mittels Remdesivir aufgekauft, nachdem sich herausgestellt hatte, dass dieses Medikament auch gegen Covid-19 wirkt. Die Trump-Administration stellte dies als genialen Deal hin, der amerikanische Bürger schützt – und zwar noch vor allen anderen Menschen auf der Welt.</p>&#13;
<p>Experten wie Giordano sehen dies als gefährlichen Präzedenzfall: „Es ist keine Zeit für nationale Alleingänge“, sagt der Forscher. „Die Pandemie ist ein weltweites Problem.“ Im <a href="https://www.channelnewsasia.com/news/world/united-states-remdesivir-purchase-may-indicate-future-bidding-12954452">Interview mit dem Nachrichtensender Channel NewsAsia (</a><a href="https://www.channelnewsasia.com/news/world/united-states-remdesivir-purchase-may-indicate-future-bidding-12954452">CNA)</a> bedauert er, dass in den vergangenen Jahren international ein schärferer Ton entstanden sei, der nicht auf eine neutrale Zusammenarbeit hindeute. Giordano ist Professor für Neurologie und Biochemie an der Georgetown University. Er gilt weltweit als einer der führenden Bioethiker. An der Hochschule Coburg unterrichtet er als Gastprofessor Studierende der <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Integrativen Gesundheitsförderung</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Giordano_James.Prof_.Dr_.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Giordano_James.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nachhaltigkeit steckt überall]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachhaltigkeit-steckt-ueberall/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Nov 2020 06:51:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nachhaltigkeit-steckt-ueberall/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im ersten Semester lernen die Studierenden viel Neues. Damit nicht aus dem Blick gerät, was das Ziel des Studiums ist, geben spezielle Vorlesungsreihen wichtige Einblicke in die Praxis. Der Begriff Nachhaltigkeit spannt dabei den Bogen über verschiedenen Themen aus den Wirtschaftswissenschaften. </em></p>&#13;
<p>Der Duden definiert Nachhaltigkeit ziemlich knapp: "Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann." Automatisch verortet man Nachhaltigkeit in den Bereichen Umweltschutz oder Landwirtschaft. Doch Nachhaltigkeit gibt es in vielen Bereichen. Die Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg bietet ihren Erstsemestern Einblicke in die aktuellen Trends der Betriebswirtschaft in einer Ringvorlesung. Das ist eine Vorlesungsreihe, bei der sich Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen aus Wirtschaft und Wissenschaft einem bestimmten Thema widmen. Professorin Dr. Jutta Michel aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Vizepräsidentin der Hochschule erklärt, warum dieses Thema so wichtig ist: „Wir möchten mit unserer Ringvorlesung den Erstsemestern zeigen, wie die Themen aus den Vorlesungen eigentlich in den Berufsalltag von Entscheidungsträgern einfließen. Der Oberbegriff der Nachhaltigkeit eignet sich dafür besonders gut. Unsere Gäste berichten zum Beispiel, welche Aspekte der nachhaltigen Unternehmensentwicklung sie besonders beschäftigen und an welchen Lösungswegen sie arbeiten. Und wir befördern damit hoffentlich ein nachhaltiges Lernen bei unseren Studierenden.“ &nbsp;</p>&#13;
<h4>„Wir sind nicht quick and dirty!“</h4>&#13;
<p>Eine Referentin der Veranstaltungsreihe ist selbst Absolventin der Hochschule. Britta Höfer hat in Coburg Maschinenbau studiert und kehrte nach einigen Berufsjahren in der Automobilzulieferbranche ins Familienunternehmen zurück. Als Geschäftsführerin der traditionsreichen WALTEC Maschinen GmbH aus dem Frankenwald berichtet sie von ihren Erfahrungen aus dem Spannungsfeld zwischen Familienunternehmen im ländlichen Raum und sogenannten Private Equity-Firmen. Das sind Unternehmen, die sich mit privatem Kapital an anderen Unternehmen beteiligen und diese vor allem als Geldanlage betrachten, die möglichst rasch Rendite bringen soll. „Nachhaltigkeit sehe ich für uns als kleines und mittelständisches Unternehmen eher darin, den Standort zu halten, um die Struktur im Landkreis zu stärken. Wir bilden Fachkräfte hier aus, um Knowhow in der Region zu halten.“ Außerdem kooperiert WALTEC bei Bachelor- und Masterarbeiten mit der Hochschule Coburg und übernimmt gerne Absolvent*innen.</p>&#13;
<p>Externe Kapitalgeber haben andere Prioritäten, sie denken viel kurzfristiger. „Die Private Equity kauft mehrere Kleinunternehmen auf, bündelt diese und dieses große Unternehmen wird dann an einen chinesischen Investor verkauft. Die Braut wird hübsch gemacht und schnell unters Volk gebracht“, beschreibt Höfer ihre Erfahrungen aus der Branche. Ihr Familienunternehmen sieht sie im Gegensatz dazu als Teil der Gesellschaft: „Wir denken langfristig in Generationen von Arbeitnehmern und in Generationen von Familien als Führungskräfte.“ Ihre Philosophie kann man als gelebte Nachhaltigkeit beschreiben. „Wir haben Fachkräfte, bilden aus und haben unsere Entwicklungsabteilung vollständig im Haus. Wir sind ehrlich und nicht quick and dirty.“ Mit Stolz berichtet die Geschäftsführerin, dass ihre Kundenbeziehungen als Partnerschaft gesehen werden und manche seit dreißig Jahren bestehen. Um dem Preisdruck der Konkurrenz zu entkommen, sieht sie einen Weg: „Wir versuchen durch Technologieführerschaft die Nase vorne zu behalten. In der Technik, im Service und dem Ersatzteilwesen muss man sich unterscheiden und auf diese Weise im Gesamtpaket den Kunden überzeugen.“</p>&#13;
<h4>Neue Blickwinkel für Studierende</h4>&#13;
<p>Marisa Oster studiert Betriebswirtschaft im dritten Semester an der Hochschule Coburg. Sie hat die Vorlesungsreihe im vergangenen Jahr verfolgt. Nun begegnet ihr das Thema Nachhaltigkeit immer wieder in den Lehrveranstaltungen: „Ich habe früher Nachhaltigkeit nur mit Umweltthemen verknüpft. Doch Nachhaltigkeit hat mit allem zu tun. Für mich ist Nachhaltigkeit, dass ich die Zukunft blicke und schaue, welche Auswirkungen meine Handlungen haben.“</p>&#13;
<p>Professorin Jutta Michel fasst für die Ringvorlesungen zusammen: „Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der viele Aspekte hat. Wir wollen, dass die Vortragenden mit ihren Themen den Blick weit in die Zukunft richten, damit die Studierenden sich darauf einstellen können, wie sie später arbeiten werden.“</p>&#13;
<p>Die noch folgenden Vorlesungen am 17., 19. und 26. November finden online über das Tool Zoom statt und sind für jedermann zugänglich. Alle Infos zur Anmeldung finden Sie <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungen.html" target="Veranstaltungen" rel="noopener">hier</a>.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im ersten Semester lernen die Studierenden viel Neues. Damit nicht aus dem Blick gerät, was das Ziel des Studiums ist, geben spezielle Vorlesungsreihen wichtige Einblicke in die Praxis. Der Begriff Nachhaltigkeit spannt dabei den Bogen über verschiedenen Themen aus den Wirtschaftswissenschaften. </em></p>&#13;
<p>Der Duden definiert Nachhaltigkeit ziemlich knapp: "Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann." Automatisch verortet man Nachhaltigkeit in den Bereichen Umweltschutz oder Landwirtschaft. Doch Nachhaltigkeit gibt es in vielen Bereichen. Die Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg bietet ihren Erstsemestern Einblicke in die aktuellen Trends der Betriebswirtschaft in einer Ringvorlesung. Das ist eine Vorlesungsreihe, bei der sich Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen aus Wirtschaft und Wissenschaft einem bestimmten Thema widmen. Professorin Dr. Jutta Michel aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Vizepräsidentin der Hochschule erklärt, warum dieses Thema so wichtig ist: „Wir möchten mit unserer Ringvorlesung den Erstsemestern zeigen, wie die Themen aus den Vorlesungen eigentlich in den Berufsalltag von Entscheidungsträgern einfließen. Der Oberbegriff der Nachhaltigkeit eignet sich dafür besonders gut. Unsere Gäste berichten zum Beispiel, welche Aspekte der nachhaltigen Unternehmensentwicklung sie besonders beschäftigen und an welchen Lösungswegen sie arbeiten. Und wir befördern damit hoffentlich ein nachhaltiges Lernen bei unseren Studierenden.“ &nbsp;</p>&#13;
<h4>„Wir sind nicht quick and dirty!“</h4>&#13;
<p>Eine Referentin der Veranstaltungsreihe ist selbst Absolventin der Hochschule. Britta Höfer hat in Coburg Maschinenbau studiert und kehrte nach einigen Berufsjahren in der Automobilzulieferbranche ins Familienunternehmen zurück. Als Geschäftsführerin der traditionsreichen WALTEC Maschinen GmbH aus dem Frankenwald berichtet sie von ihren Erfahrungen aus dem Spannungsfeld zwischen Familienunternehmen im ländlichen Raum und sogenannten Private Equity-Firmen. Das sind Unternehmen, die sich mit privatem Kapital an anderen Unternehmen beteiligen und diese vor allem als Geldanlage betrachten, die möglichst rasch Rendite bringen soll. „Nachhaltigkeit sehe ich für uns als kleines und mittelständisches Unternehmen eher darin, den Standort zu halten, um die Struktur im Landkreis zu stärken. Wir bilden Fachkräfte hier aus, um Knowhow in der Region zu halten.“ Außerdem kooperiert WALTEC bei Bachelor- und Masterarbeiten mit der Hochschule Coburg und übernimmt gerne Absolvent*innen.</p>&#13;
<p>Externe Kapitalgeber haben andere Prioritäten, sie denken viel kurzfristiger. „Die Private Equity kauft mehrere Kleinunternehmen auf, bündelt diese und dieses große Unternehmen wird dann an einen chinesischen Investor verkauft. Die Braut wird hübsch gemacht und schnell unters Volk gebracht“, beschreibt Höfer ihre Erfahrungen aus der Branche. Ihr Familienunternehmen sieht sie im Gegensatz dazu als Teil der Gesellschaft: „Wir denken langfristig in Generationen von Arbeitnehmern und in Generationen von Familien als Führungskräfte.“ Ihre Philosophie kann man als gelebte Nachhaltigkeit beschreiben. „Wir haben Fachkräfte, bilden aus und haben unsere Entwicklungsabteilung vollständig im Haus. Wir sind ehrlich und nicht quick and dirty.“ Mit Stolz berichtet die Geschäftsführerin, dass ihre Kundenbeziehungen als Partnerschaft gesehen werden und manche seit dreißig Jahren bestehen. Um dem Preisdruck der Konkurrenz zu entkommen, sieht sie einen Weg: „Wir versuchen durch Technologieführerschaft die Nase vorne zu behalten. In der Technik, im Service und dem Ersatzteilwesen muss man sich unterscheiden und auf diese Weise im Gesamtpaket den Kunden überzeugen.“</p>&#13;
<h4>Neue Blickwinkel für Studierende</h4>&#13;
<p>Marisa Oster studiert Betriebswirtschaft im dritten Semester an der Hochschule Coburg. Sie hat die Vorlesungsreihe im vergangenen Jahr verfolgt. Nun begegnet ihr das Thema Nachhaltigkeit immer wieder in den Lehrveranstaltungen: „Ich habe früher Nachhaltigkeit nur mit Umweltthemen verknüpft. Doch Nachhaltigkeit hat mit allem zu tun. Für mich ist Nachhaltigkeit, dass ich die Zukunft blicke und schaue, welche Auswirkungen meine Handlungen haben.“</p>&#13;
<p>Professorin Jutta Michel fasst für die Ringvorlesungen zusammen: „Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der viele Aspekte hat. Wir wollen, dass die Vortragenden mit ihren Themen den Blick weit in die Zukunft richten, damit die Studierenden sich darauf einstellen können, wie sie später arbeiten werden.“</p>&#13;
<p>Die noch folgenden Vorlesungen am 17., 19. und 26. November finden online über das Tool Zoom statt und sind für jedermann zugänglich. Alle Infos zur Anmeldung finden Sie <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltungen.html" target="Veranstaltungen" rel="noopener">hier</a>.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MichelJutta.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kulturpreis Bayern für Absolventin der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-fuer-absolventin-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Nov 2020 06:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-fuer-absolventin-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für ihre Masterarbeit im Studienfach Soziale Arbeit mit dem Titel: "Vom Wegschauen zum Hinschauen - Häusliche Gewalt von Frauen in intimen Paarbeziehungen" erhält Angela Geißler den Kulturpreis Bayern der Bayernwerk AG in der Sparte Wissenschaft.&nbsp; </em></p>&#13;
<p>Die Verleihung findet – wie so Vieles in dieser Zeit - online statt. Das schmälert jedoch nicht die Freude von Angela Geißler, die zu Recht stolz auf ihre Leistung und über die Auszeichnung ist: „Allein die Idee meiner betreuenden Dozentin Prof. Claudia Lohrenscheit, mich für den Preis vorzuschlagen, hat mich überwältigt. Dementsprechend freue ich mich wahnsinnig über die Nachricht, dass ich diesen Preis tatsächlich bekomme.“ Während eine Fachjury die fünf Kunstpreisträgerinnen und -preisträger auswählt, benennen die staatlichen bayerischen Hochschulen und Universitäten ihre besten Absolventinnen und Absolventen sowie Doktorandinnen und Doktoranden. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zeichnet darüber hinaus eine Künstlerin oder einen Künstler mit einem Sonderpreis aus.</p>&#13;
<h4>Ein heikles Thema</h4>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-claudia-lohrenscheit.html" target="Prof. Lohrenscheit" rel="noopener">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a> von der Hochschule Coburg lobt: „Die Arbeit ist im Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit.html" target="Soziale Arbeit" rel="noopener">Soziale Arbeit</a> entstanden und wurde von mir mit der Note 1,0 als eine Leistung bewertet, die in jeder Hinsicht als hervorragend gelten kann.“ Schließlich habe sich Geißler an ein Tabuthema herangewagt. Bei häuslicher Gewalt denken viele Menschen an Gewalt, die Männer an Frauen ausüben. Das liegt nach Ergebnissen der Autorin an Rollenvorstellungen, die von Kind auf erlernten werden. Deshalb wird häusliche Gewalt von Frauen an Männern in Paarbeziehungen als soziales Problem kaum wahrgenommen oder sogar bagatellisiert. In ihrer Masterarbeit nähert sie sich dem Phänomen an und entwickelt Handlungsansätze für Politik, Wissenschaft und Soziale Arbeit, die zu einer verbesserten Arbeit mit Frauen führen soll, die häusliche Gewalt in ihrer Partnerschaft ausüben.</p>&#13;
<p>„Ich wollte in meiner Arbeit genauer hinschauen und herausfinden, was für Veränderungen und Maßnahmen notwendig sind, damit auch Frauen, die häusliche Gewalt in ihrer Partnerschaft anwenden, ein adäquates Unterstützungsangebot durch die Soziale Arbeit in Anspruch nehmen können, um an ihrem Problem zu arbeiten“, beschreibt Geißler das Ziel ihrer Arbeit. Prof. Lohrenscheit sieht noch mehr Potential: „Angela Geißler liefert mit ihren Forschungsergebnissen relevante neue Erkenntnisse für den Fachdiskurs zum Thema häusliche Gewalt, was einer Promotion sehr nahekommt. In meinem Gutachten habe ich ihr die Promotion ausdrücklich empfohlen sowie auch die Publikation ihrer Forschungsergebnisse.“ So wird Geißler einen großen Teil des Preisgeldes in die Veröffentlichung der Masterarbeit investieren, wie sie berichtet: „Ende dieses Jahres wird meine Arbeit im Wissenschaftsverlag Tectum als Buch erscheinen. Der Rest des Geldes wird in meine Ausbildung zur Fachkraft für Täterarbeit bei häuslicher Gewalt fließen, die ich derzeit nebenberuflich mache.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für ihre Masterarbeit im Studienfach Soziale Arbeit mit dem Titel: "Vom Wegschauen zum Hinschauen - Häusliche Gewalt von Frauen in intimen Paarbeziehungen" erhält Angela Geißler den Kulturpreis Bayern der Bayernwerk AG in der Sparte Wissenschaft.&nbsp; </em></p>&#13;
<p>Die Verleihung findet – wie so Vieles in dieser Zeit - online statt. Das schmälert jedoch nicht die Freude von Angela Geißler, die zu Recht stolz auf ihre Leistung und über die Auszeichnung ist: „Allein die Idee meiner betreuenden Dozentin Prof. Claudia Lohrenscheit, mich für den Preis vorzuschlagen, hat mich überwältigt. Dementsprechend freue ich mich wahnsinnig über die Nachricht, dass ich diesen Preis tatsächlich bekomme.“ Während eine Fachjury die fünf Kunstpreisträgerinnen und -preisträger auswählt, benennen die staatlichen bayerischen Hochschulen und Universitäten ihre besten Absolventinnen und Absolventen sowie Doktorandinnen und Doktoranden. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zeichnet darüber hinaus eine Künstlerin oder einen Künstler mit einem Sonderpreis aus.</p>&#13;
<h4>Ein heikles Thema</h4>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-claudia-lohrenscheit.html" target="Prof. Lohrenscheit" rel="noopener">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a> von der Hochschule Coburg lobt: „Die Arbeit ist im Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit.html" target="Soziale Arbeit" rel="noopener">Soziale Arbeit</a> entstanden und wurde von mir mit der Note 1,0 als eine Leistung bewertet, die in jeder Hinsicht als hervorragend gelten kann.“ Schließlich habe sich Geißler an ein Tabuthema herangewagt. Bei häuslicher Gewalt denken viele Menschen an Gewalt, die Männer an Frauen ausüben. Das liegt nach Ergebnissen der Autorin an Rollenvorstellungen, die von Kind auf erlernten werden. Deshalb wird häusliche Gewalt von Frauen an Männern in Paarbeziehungen als soziales Problem kaum wahrgenommen oder sogar bagatellisiert. In ihrer Masterarbeit nähert sie sich dem Phänomen an und entwickelt Handlungsansätze für Politik, Wissenschaft und Soziale Arbeit, die zu einer verbesserten Arbeit mit Frauen führen soll, die häusliche Gewalt in ihrer Partnerschaft ausüben.</p>&#13;
<p>„Ich wollte in meiner Arbeit genauer hinschauen und herausfinden, was für Veränderungen und Maßnahmen notwendig sind, damit auch Frauen, die häusliche Gewalt in ihrer Partnerschaft anwenden, ein adäquates Unterstützungsangebot durch die Soziale Arbeit in Anspruch nehmen können, um an ihrem Problem zu arbeiten“, beschreibt Geißler das Ziel ihrer Arbeit. Prof. Lohrenscheit sieht noch mehr Potential: „Angela Geißler liefert mit ihren Forschungsergebnissen relevante neue Erkenntnisse für den Fachdiskurs zum Thema häusliche Gewalt, was einer Promotion sehr nahekommt. In meinem Gutachten habe ich ihr die Promotion ausdrücklich empfohlen sowie auch die Publikation ihrer Forschungsergebnisse.“ So wird Geißler einen großen Teil des Preisgeldes in die Veröffentlichung der Masterarbeit investieren, wie sie berichtet: „Ende dieses Jahres wird meine Arbeit im Wissenschaftsverlag Tectum als Buch erscheinen. Der Rest des Geldes wird in meine Ausbildung zur Fachkraft für Täterarbeit bei häuslicher Gewalt fließen, die ich derzeit nebenberuflich mache.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/175-Geissler_Angela.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[MUT 2020: Mädchen zwischen Technik und Lebensplänen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/maedchen-zwischen-technik-und-lebensplanung-mut-2020/</link>
                <pubDate>Thu, 12 Nov 2020 11:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/maedchen-zwischen-technik-und-lebensplanung-mut-2020/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In den Herbstferien fand die erste oberfrankenweite Online-Ferienaktion von „MUT – Mädchen und Technik“ statt.</em></p>&#13;
<p>In diesem Jahr ist vieles anders als gewohnt. Auch die Initiative „MUT - Mädchen und Technik“ geht neue Wege, um Mädchen und jungen Frauen Zukunftsperspektiven zu eröffnen und ihre Berufsorientierung zu begleiten. „Diese Themen werden ja nicht einfach unwichtig oder können beliebig auf später vertagt werden, weil viele Möglichkeiten gerade eingeschränkt sind“, sagt Ina Sinterhauf von der Hochschule Coburg. Sie hatte die Initiative zuerst in Coburg angestoßen, fand 2004 an den anderen oberfränkischen Hochschulstandorten Bamberg, Bayreuth und Hof aber schnell engagierte Mitstreiterinnen.</p>&#13;
<p>Zusammen wurden in 15 Jahren „MUT“ viele Innovationen entwickelt. Jetzt wurde in den bayerischen Herbstferien auch gemeinsam die erste Online-Ferienaktion umgesetzt. Unter dem Motto „Auf die Plätze – Technik – los!“ beschäftigten sich 66 Mädchen im Alter von zehn bis 16 Jahren in 13 Workshops mit der Welt der Technik und Informatik, aber auch mit Themen rund um Lebensplanung und weibliche Karrieren. Auch die HUK-Coburg beteiligte sich mit zwei Kursen, die von Auszubildenden gestaltet wurden.</p>&#13;
<p><strong>Routine im Online-Unterricht</strong></p>&#13;
<p>Margarete Blank-Bewersdorff von der Hochschule Hof war zunächst skeptisch, ob eine Online-Veranstaltung auf Nachfrage treffen würde. „Das Sommerhalbjahr war da nicht nur für die Lehrkräfte, sondern auch für die Schülerinnen und Schüler sehr anstrengend. Das schwingt immer mit.“ Doch in den Herbstferien wurden jetzt auch positive Erfahrungen mit Online-Unterricht gesammelt: Der Umgang mit der Videokonferenz-Plattform Zoom, das Teilen des eigenen Bildschirms und andere technische Dinge liefen schon ziemlich routiniert. „Anders als wir es oftmals aus der Schule hören, von Schülerinnen oder Eltern, ist es den Referentinnen und Referenten super gelungen, die Kurse interaktiv und lebendig zu gestalten“, stellt Ute Schmid, Koordinatorin von „MUT – Mädchen und Technik“ an der Universität Bamberg, fest. „Dann macht das Lernen auch online Spaß, und es motiviert.“</p>&#13;
<p>Stefanie Raab-Somabe ist zuständig für die MUT-Aktivitäten an der Universität Bayreuth. Sie ist begeistert davon, wie konzentriert und engagiert die Teilnehmerinnen gearbeitet haben. „Viele Inhalte waren schon anspruchsvoll – trotzdem haben die Mädchen die Anforderungen super gemeistert. Da können sich manche Erwachsene noch was abschauen“, sagt sie und lacht.</p>&#13;
<p><strong>Astronautentrainerin Winterling als Überraschungsgast</strong></p>&#13;
<p>In der Abschlussveranstaltung am Ende zweier erlebnisreicher Tage konnten sich auch die Eltern davon überzeugen. Die Teilnehmerinnen berichteten aus ihren Kursen und zeigten die entstandenen Ergebnisse. Ein Überraschungsgast schaute auch noch vorbei: Laura Winterling, Absolventin der Universität Bayreuth und langjährige Astronautentrainerin bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA berichtete davon, wie sie ihren Traum verwirklichen konnte – und machte den Teilnehmerinnen Mut, ihren eigenen Träumen zu vertrauen. Denn aus diesen entsteht oft eine Perspektive für die Zukunft.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In den Herbstferien fand die erste oberfrankenweite Online-Ferienaktion von „MUT – Mädchen und Technik“ statt.</em></p>&#13;
<p>In diesem Jahr ist vieles anders als gewohnt. Auch die Initiative „MUT - Mädchen und Technik“ geht neue Wege, um Mädchen und jungen Frauen Zukunftsperspektiven zu eröffnen und ihre Berufsorientierung zu begleiten. „Diese Themen werden ja nicht einfach unwichtig oder können beliebig auf später vertagt werden, weil viele Möglichkeiten gerade eingeschränkt sind“, sagt Ina Sinterhauf von der Hochschule Coburg. Sie hatte die Initiative zuerst in Coburg angestoßen, fand 2004 an den anderen oberfränkischen Hochschulstandorten Bamberg, Bayreuth und Hof aber schnell engagierte Mitstreiterinnen.</p>&#13;
<p>Zusammen wurden in 15 Jahren „MUT“ viele Innovationen entwickelt. Jetzt wurde in den bayerischen Herbstferien auch gemeinsam die erste Online-Ferienaktion umgesetzt. Unter dem Motto „Auf die Plätze – Technik – los!“ beschäftigten sich 66 Mädchen im Alter von zehn bis 16 Jahren in 13 Workshops mit der Welt der Technik und Informatik, aber auch mit Themen rund um Lebensplanung und weibliche Karrieren. Auch die HUK-Coburg beteiligte sich mit zwei Kursen, die von Auszubildenden gestaltet wurden.</p>&#13;
<p><strong>Routine im Online-Unterricht</strong></p>&#13;
<p>Margarete Blank-Bewersdorff von der Hochschule Hof war zunächst skeptisch, ob eine Online-Veranstaltung auf Nachfrage treffen würde. „Das Sommerhalbjahr war da nicht nur für die Lehrkräfte, sondern auch für die Schülerinnen und Schüler sehr anstrengend. Das schwingt immer mit.“ Doch in den Herbstferien wurden jetzt auch positive Erfahrungen mit Online-Unterricht gesammelt: Der Umgang mit der Videokonferenz-Plattform Zoom, das Teilen des eigenen Bildschirms und andere technische Dinge liefen schon ziemlich routiniert. „Anders als wir es oftmals aus der Schule hören, von Schülerinnen oder Eltern, ist es den Referentinnen und Referenten super gelungen, die Kurse interaktiv und lebendig zu gestalten“, stellt Ute Schmid, Koordinatorin von „MUT – Mädchen und Technik“ an der Universität Bamberg, fest. „Dann macht das Lernen auch online Spaß, und es motiviert.“</p>&#13;
<p>Stefanie Raab-Somabe ist zuständig für die MUT-Aktivitäten an der Universität Bayreuth. Sie ist begeistert davon, wie konzentriert und engagiert die Teilnehmerinnen gearbeitet haben. „Viele Inhalte waren schon anspruchsvoll – trotzdem haben die Mädchen die Anforderungen super gemeistert. Da können sich manche Erwachsene noch was abschauen“, sagt sie und lacht.</p>&#13;
<p><strong>Astronautentrainerin Winterling als Überraschungsgast</strong></p>&#13;
<p>In der Abschlussveranstaltung am Ende zweier erlebnisreicher Tage konnten sich auch die Eltern davon überzeugen. Die Teilnehmerinnen berichteten aus ihren Kursen und zeigten die entstandenen Ergebnisse. Ein Überraschungsgast schaute auch noch vorbei: Laura Winterling, Absolventin der Universität Bayreuth und langjährige Astronautentrainerin bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA berichtete davon, wie sie ihren Traum verwirklichen konnte – und machte den Teilnehmerinnen Mut, ihren eigenen Träumen zu vertrauen. Denn aus diesen entsteht oft eine Perspektive für die Zukunft.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/180-MUT_Herbstferien-1024x576.jpg"
                        fileSize="85026"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/180-MUT_Herbstferien1-1024x765.jpg"
                        fileSize="101964"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="765"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Coburger Weg“ zieht Bilanz: Abschlusspublikation online]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-coburger-weg-zieht-bilanz-abschlusspublikation-jetzt-online/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Nov 2020 09:05:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-coburger-weg-zieht-bilanz-abschlusspublikation-jetzt-online/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ab sofort ist ein E-Book erhältlich, das einem besonderen Projekt gewidmet ist: „Der Coburger Weg“ (CoW) endet 2020. Es ist ein Projekt, das die Hochschule fast zehn Jahre lang geprägt hat. Und es hat auch Auswirkungen auf die Zukunft. </em></p>&#13;
<p>Über 20 Interviews und Beiträge von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden: Die Abschlusspublikation zum Coburger Weg spiegelt die Fülle an Themen und Inhalten des Projekts eindrucksvoll wider. Finanziert aus Mitteln des Bundesprogramms „Qualitätspakt Lehre“, gehörte „Der Coburger Weg" mit einem Volumen von 16,2 Millionen Euro und bis zu 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten Maßnahmen des Förderprogrammes. Ziel war die Verbesserung der Studienqualität sowie der Berufsfähigkeit der Studierenden, als zentrale Elemente wurden das interdisziplinäre Studienprogramm sowie eine individuelle Beratung und Förderung etabliert.</p>&#13;
<p>Die Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Herangehensweisen der einzelnen Maßnahmen werden in der Publikation jetzt noch einmal intensiv betrachtet. Unter dem Titel „Interdisziplinär Studieren – Individuell Fördern: Eine Bilanz des Qualitätspakt-Lehre-Projektes ,Der Coburger Weg‘“ ist das E-Book kostenfrei erhältlich. Es richtet sich an Hochschulen und Bildungseinrichtungen, die sich mit ähnlichen Themen befassen und soll einen Beitrag zum fachlichen Austausch leisten.</p>&#13;
<p><strong>Interdisziplinarität bleibt aktuell</strong></p>&#13;
<p>Dabei geht es um Themen wie Evaluation, didaktische Begleitung und Innovationsförderung, aber auch „Wissenschaftlich Schreiben und Arbeiten“ sowie die Projektkommunikation, die den „Coburger Weg“ auch über Oberfranken hinaus bekannt machte. Besonders interessant sind auch die Einblicke in ausgewählte Lehrveranstaltungen – zukunftsweisende Beispiele für Interdisziplinarität. Projektleiterin Prof. Dr. Birgit Enzmann sagt: „Die Ziele und Maßnahmen des Coburger Weges haben nichts an Aktualität verloren.“ In seinem neuesten Positionspaper <a href="https://www.wissenschaftsrat.de/download/2020/8694-20.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3">„Disziplinarität und Interdisziplinarität“</a> betont auch der deutsche Wissenschaftsrat die Bedeutung interdisziplinärer Lehre für die Hochschulbildung. Der Erfahrungsschatz aus CoW-Seminaren mit über 20.000 Teilnehmer*innen wurde nun in der Abschlusspublikation festgehalten. „So sichern wir wichtiges Know How auch über das Projektende hinaus.“ Nach jetzigem Stand kann nur ein Teil der Angebote aus Eigenmitteln weitergeführt werden.</p>&#13;
<p>Hier geht‘s <a href="http://digital.bib-bvb.de/webclient/DeliveryManager?custom_att_2=simple_viewer&amp;pid=17093039">zum E-Book</a>.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ab sofort ist ein E-Book erhältlich, das einem besonderen Projekt gewidmet ist: „Der Coburger Weg“ (CoW) endet 2020. Es ist ein Projekt, das die Hochschule fast zehn Jahre lang geprägt hat. Und es hat auch Auswirkungen auf die Zukunft. </em></p>&#13;
<p>Über 20 Interviews und Beiträge von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden: Die Abschlusspublikation zum Coburger Weg spiegelt die Fülle an Themen und Inhalten des Projekts eindrucksvoll wider. Finanziert aus Mitteln des Bundesprogramms „Qualitätspakt Lehre“, gehörte „Der Coburger Weg" mit einem Volumen von 16,2 Millionen Euro und bis zu 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten Maßnahmen des Förderprogrammes. Ziel war die Verbesserung der Studienqualität sowie der Berufsfähigkeit der Studierenden, als zentrale Elemente wurden das interdisziplinäre Studienprogramm sowie eine individuelle Beratung und Förderung etabliert.</p>&#13;
<p>Die Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Herangehensweisen der einzelnen Maßnahmen werden in der Publikation jetzt noch einmal intensiv betrachtet. Unter dem Titel „Interdisziplinär Studieren – Individuell Fördern: Eine Bilanz des Qualitätspakt-Lehre-Projektes ,Der Coburger Weg‘“ ist das E-Book kostenfrei erhältlich. Es richtet sich an Hochschulen und Bildungseinrichtungen, die sich mit ähnlichen Themen befassen und soll einen Beitrag zum fachlichen Austausch leisten.</p>&#13;
<p><strong>Interdisziplinarität bleibt aktuell</strong></p>&#13;
<p>Dabei geht es um Themen wie Evaluation, didaktische Begleitung und Innovationsförderung, aber auch „Wissenschaftlich Schreiben und Arbeiten“ sowie die Projektkommunikation, die den „Coburger Weg“ auch über Oberfranken hinaus bekannt machte. Besonders interessant sind auch die Einblicke in ausgewählte Lehrveranstaltungen – zukunftsweisende Beispiele für Interdisziplinarität. Projektleiterin Prof. Dr. Birgit Enzmann sagt: „Die Ziele und Maßnahmen des Coburger Weges haben nichts an Aktualität verloren.“ In seinem neuesten Positionspaper <a href="https://www.wissenschaftsrat.de/download/2020/8694-20.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3">„Disziplinarität und Interdisziplinarität“</a> betont auch der deutsche Wissenschaftsrat die Bedeutung interdisziplinärer Lehre für die Hochschulbildung. Der Erfahrungsschatz aus CoW-Seminaren mit über 20.000 Teilnehmer*innen wurde nun in der Abschlusspublikation festgehalten. „So sichern wir wichtiges Know How auch über das Projektende hinaus.“ Nach jetzigem Stand kann nur ein Teil der Angebote aus Eigenmitteln weitergeführt werden.</p>&#13;
<p>Hier geht‘s <a href="http://digital.bib-bvb.de/webclient/DeliveryManager?custom_att_2=simple_viewer&amp;pid=17093039">zum E-Book</a>.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/173-CoW_Abschlusspublikation.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erfolgreicher Technologietransfer in der Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erfolgreicher-technologietransfer-in-der-region/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Nov 2020 07:38:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erfolgreicher-technologietransfer-in-der-region/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gemeinsam mit der Firma Woco Kronacher Kunststoffwerk hat das Technologietransferzentrum der Hochschule Coburg ein erfolgreiches Forschungsprojekt abgeschlossen. Das Transferprojekt wurde vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.</em></p>&#13;
<p>Das Ziel des Kooperationsprojektes war die Entwicklung einer neuartigen mechatronischen Systemeinheit. Dazu wurde ein Aktuatorsystem entwickelt, das in verschiedenen Industriebereichen zum Einsatz kommen soll. „Trotz der Einschränkungen während der Corona-Pandemie konnten in den vergangenen Wochen alle Arbeitsschritte erfolgreich abgeschlossen werden,“ berichtet Alexander Müller. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-helmut-alexander-rost.html" target="Prof. Rost" rel="noopener">Prof. Dr. Alexander Rost</a> vom Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule mit dem Projekt betraut.</p>&#13;
<p>Aktuatoren bilden einen wesentlichen Teil mechatronischer Regelsysteme in PKWs und Nutzfahrzeugen. Ihre Aufgabe besteht darin, die elektrischen Signale des Steuergerätes in eine Aktion umzusetzen. Der neu entwickelte Aktuator funktioniert auf elektrohydraulischer Basis und wurde im Rahmen von Motorenversuchen an der Hochschule umfassend getestet. Hier arbeitete die <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html" target="Fakultät Maschinenbau" rel="noopener">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> eng mit ihrem Kooperationspartner aus Kronach zusammen. Der Aktuator kann beispielsweise zur Verstellung der Leitschaufeln in modernen Turboladern eingesetzt werden. Alexander Müller erklärt: „Das Besondere an dem Aktuator ist, dass er in sehr hohen und sehr niedrigen Temperaturbereichen nahezu gleichbleibend funktioniert. Außerdem ist das Bauteil vergleichsweise leicht, das spart Gewicht, wenn es in einem Fahrzeug verbaut ist. Das wiederum reduziert den CO2-Ausstoß.“</p>&#13;
<p>Das neuartige Stellerkonzept wurde an die Entwicklungsabteilung des Kooperationspartners übergeben und kann im Rahmen der Serienentwicklung weiterverfolgt werden. Dr. Anton Wolf, Leiter der Vorentwicklung der Woco Industrietechnik GmbH, lobt die Zusammenarbeit von regionaler Wirtschaft und der Hochschule Coburg: „Im Rahmen des Verbundvorhabens war es eine erfolgreiche Bündelung von Aktivitäten und Kompetenzen von Forschung und Entwicklung." Das Ergebnis spreche für sich: „Neben dem Proof of Concept konnten die für die funktionale Auslegung nötigen Materialien, Prozesse und smarte Technologien erfolgreich validiert werden.“</p>&#13;
<p>Das Transferprojekt steht unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Rost, Prodekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik und Vorstand des Ressorts Werkstoffe im Technologietransferzentrum der Hochschule. Er bekräftigt: „Ich bin mit den Ergebnissen des Projektes und den daraus resultierenden wissenschaftlichen Verwertungen und Veröffentlichungen sehr zufrieden.“ Außerdem stellt es einen langfristigen Gewinn für die Region dar, denn der Aktuator soll zukünftig zu großen Teilen am Standort in Kronach gefertigt werden. Dr. Wolf resümiert: „Hochschule und Wirtschaft bilden eine gute Symbiose für die strategische Zukunftsausrichtung innovativer Unternehmen.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gemeinsam mit der Firma Woco Kronacher Kunststoffwerk hat das Technologietransferzentrum der Hochschule Coburg ein erfolgreiches Forschungsprojekt abgeschlossen. Das Transferprojekt wurde vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.</em></p>&#13;
<p>Das Ziel des Kooperationsprojektes war die Entwicklung einer neuartigen mechatronischen Systemeinheit. Dazu wurde ein Aktuatorsystem entwickelt, das in verschiedenen Industriebereichen zum Einsatz kommen soll. „Trotz der Einschränkungen während der Corona-Pandemie konnten in den vergangenen Wochen alle Arbeitsschritte erfolgreich abgeschlossen werden,“ berichtet Alexander Müller. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-helmut-alexander-rost.html" target="Prof. Rost" rel="noopener">Prof. Dr. Alexander Rost</a> vom Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule mit dem Projekt betraut.</p>&#13;
<p>Aktuatoren bilden einen wesentlichen Teil mechatronischer Regelsysteme in PKWs und Nutzfahrzeugen. Ihre Aufgabe besteht darin, die elektrischen Signale des Steuergerätes in eine Aktion umzusetzen. Der neu entwickelte Aktuator funktioniert auf elektrohydraulischer Basis und wurde im Rahmen von Motorenversuchen an der Hochschule umfassend getestet. Hier arbeitete die <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html" target="Fakultät Maschinenbau" rel="noopener">Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> eng mit ihrem Kooperationspartner aus Kronach zusammen. Der Aktuator kann beispielsweise zur Verstellung der Leitschaufeln in modernen Turboladern eingesetzt werden. Alexander Müller erklärt: „Das Besondere an dem Aktuator ist, dass er in sehr hohen und sehr niedrigen Temperaturbereichen nahezu gleichbleibend funktioniert. Außerdem ist das Bauteil vergleichsweise leicht, das spart Gewicht, wenn es in einem Fahrzeug verbaut ist. Das wiederum reduziert den CO2-Ausstoß.“</p>&#13;
<p>Das neuartige Stellerkonzept wurde an die Entwicklungsabteilung des Kooperationspartners übergeben und kann im Rahmen der Serienentwicklung weiterverfolgt werden. Dr. Anton Wolf, Leiter der Vorentwicklung der Woco Industrietechnik GmbH, lobt die Zusammenarbeit von regionaler Wirtschaft und der Hochschule Coburg: „Im Rahmen des Verbundvorhabens war es eine erfolgreiche Bündelung von Aktivitäten und Kompetenzen von Forschung und Entwicklung." Das Ergebnis spreche für sich: „Neben dem Proof of Concept konnten die für die funktionale Auslegung nötigen Materialien, Prozesse und smarte Technologien erfolgreich validiert werden.“</p>&#13;
<p>Das Transferprojekt steht unter der Leitung von Prof. Dr. Alexander Rost, Prodekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik und Vorstand des Ressorts Werkstoffe im Technologietransferzentrum der Hochschule. Er bekräftigt: „Ich bin mit den Ergebnissen des Projektes und den daraus resultierenden wissenschaftlichen Verwertungen und Veröffentlichungen sehr zufrieden.“ Außerdem stellt es einen langfristigen Gewinn für die Region dar, denn der Aktuator soll zukünftig zu großen Teilen am Standort in Kronach gefertigt werden. Dr. Wolf resümiert: „Hochschule und Wirtschaft bilden eine gute Symbiose für die strategische Zukunftsausrichtung innovativer Unternehmen.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-Mueller_Alexander-1024x682.jpg"
                        fileSize="91265"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Willkommen im virtuellen Leben der Erstis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/willkommen-im-virtuellen-leben-der-erstis/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Nov 2020 12:54:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/willkommen-im-virtuellen-leben-der-erstis/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung haben bei Prof. Dr. Eberhard Nöfer ein besonderes Praxisprojekt umgesetzt: Sie helfen der nächsten Studierenden-Generation beim Start in ein erstes Semester, das ausschließlich online stattfinden wird. </em></p>&#13;
<p>In der Integrativen Gesundheitsförderung (IGF) können die Studierenden im sechsten und siebten Semester als Schwerpunktmodul „Arbeit und Gesundheit“ wählen. Sie wenden dabei wissenschaftliche Methoden an und entwicklen Empfehlungen, um Leistungsbereitschaft, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden bei der Arbeit zu steigern - meist im Aufrag eines externen Partnerunternehmens. „Aber im Sommersemester wurden Kliniken, Industrieunternehmen und andere Projektpartner von Corona überrascht“, sagt Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-eberhard-noefer.html">Prof. Dr. Eberhard Nöfer</a>. „Alle geplanten Praxisprojekte wurden verschoben.“</p>&#13;
<p>Nöfer stellte gleichzeitig fest, dass Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt auch die Studierenden selbst betrifft: Wie muss ein Semester in Corona-Zeiten gestaltet werden, damit die Studierenden ein hochwertiges Lernumfeld nutzen können? Wie wird – vor allem für Erstsemester – der Studienstart zum Erlebnis? Und wie ist es möglich, dass sie sich auch ohne persönliche Begegnung herzlich willkommen geheißen und behütet fühlen? Statt ihr Praxisprojekt mit externen Partnern umzusetzen, entwickelte eine seiner Studierendengruppen ein Konzept für die Neuen. „Es ist ein intergenerativer Ansatz“, sagt Nöfer. „Von Studierenden für Studierende – das ist das Besondere.“</p>&#13;
<p><strong>Campusalltag 2020</strong></p>&#13;
<p>Gut 50 Erstis haben jetzt ihr IGF-Studium an der Hochschule Coburg begonnen. „Die zulassungsbeschränkten Studiengänge sind wegen Corona erst im November gestartet, um Nachrückern noch eine Chance zu geben.“ Alle Veranstaltungen des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Bachelors</a> und des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziale-arbeit-und-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html">Masters der Gesundheitsförderung</a> wurden diesmal online geplant.</p>&#13;
<p>Aber die Studierenden im sechsten und siebten Semester kennen das Campusleben vor Corona. „Wir haben uns immer in der Cafete getroffen, gelernt, gearbeitet, gegessen – man war einfach zusammen“, erinnert sich Katharina Weiß. Sie gehört zum Projektteam, das die Idee für das „Onboarding S1“ entwickelt hat. Clarissa Heiler hatte die Projektleitung übernommen und gemeinsam mit Nadine Decker, Sophia Malter, Laura Reiser, Cora Strom, Johanna Wehner, Lena Welsch und Katharina Weiß die Aufgaben verteilt. Katharina Weiß kümmerte sich unter anderem um die virtuelle Cafeteria: eine Idee, die ein bisschen Campusalltag in die virtuelle Welt überträgt. „Michael Mützel vom Rechenzentrum hat uns geholfen, einen Zoomraum zu erstellen, der immer geöffnet ist. Er ist nicht an Hosts oder Zeiten geknüpft.“ Beim „Onboarding“ waren alle Stellen einbezogen, die in der Hochschule für die Erstis wichtig sind: von der Bibliothek über den Career Service bis zur Schreibberatung. Zwischendurch entstehen Wartezeiten oder es braucht einfach mal eine Pause – wie bei einer Veranstaltung vor Ort eben auch. Da hilft auch in der virtuellen Welt ein Plausch in der Cafete.</p>&#13;
<p>„<strong>Als hätten sie nie etwas anderes getan."</strong></p>&#13;
<p>Die virtuelle Cafete bleibt geöffnet und auch andere Teile des Onboardings werden das Semester über weitergeführt. „Ziel ist, die Leute ganz nah an uns zu binden und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenzulernen. Wir haben die Erstsemester in Kleingruppen begrüßt. Diese Gruppen haben einen Mentor und studentische Tutorinnen, die sich weiterhin kümmern – abseits vom Stundenplan“, sagt Nöfer. Außerdem wurde die Online-Vollversammlung als neues Veranstaltungsformat eingeführt: Hier werden regelmäßig semester- und studiengangsübergreifend Themen und Probleme besprochen. Nach den ersten Tagen dieses Wintersemesters resümiert der Professor: „Die Studierenden schreiben Mails, chatten und laden Arbeitsergebnisse hoch. Als hätten sie nie was anderes getan.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung haben bei Prof. Dr. Eberhard Nöfer ein besonderes Praxisprojekt umgesetzt: Sie helfen der nächsten Studierenden-Generation beim Start in ein erstes Semester, das ausschließlich online stattfinden wird. </em></p>&#13;
<p>In der Integrativen Gesundheitsförderung (IGF) können die Studierenden im sechsten und siebten Semester als Schwerpunktmodul „Arbeit und Gesundheit“ wählen. Sie wenden dabei wissenschaftliche Methoden an und entwicklen Empfehlungen, um Leistungsbereitschaft, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden bei der Arbeit zu steigern - meist im Aufrag eines externen Partnerunternehmens. „Aber im Sommersemester wurden Kliniken, Industrieunternehmen und andere Projektpartner von Corona überrascht“, sagt Studiengangsleiter <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-eberhard-noefer.html">Prof. Dr. Eberhard Nöfer</a>. „Alle geplanten Praxisprojekte wurden verschoben.“</p>&#13;
<p>Nöfer stellte gleichzeitig fest, dass Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt auch die Studierenden selbst betrifft: Wie muss ein Semester in Corona-Zeiten gestaltet werden, damit die Studierenden ein hochwertiges Lernumfeld nutzen können? Wie wird – vor allem für Erstsemester – der Studienstart zum Erlebnis? Und wie ist es möglich, dass sie sich auch ohne persönliche Begegnung herzlich willkommen geheißen und behütet fühlen? Statt ihr Praxisprojekt mit externen Partnern umzusetzen, entwickelte eine seiner Studierendengruppen ein Konzept für die Neuen. „Es ist ein intergenerativer Ansatz“, sagt Nöfer. „Von Studierenden für Studierende – das ist das Besondere.“</p>&#13;
<p><strong>Campusalltag 2020</strong></p>&#13;
<p>Gut 50 Erstis haben jetzt ihr IGF-Studium an der Hochschule Coburg begonnen. „Die zulassungsbeschränkten Studiengänge sind wegen Corona erst im November gestartet, um Nachrückern noch eine Chance zu geben.“ Alle Veranstaltungen des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/integrative-gesundheitsfoerderung.html">Bachelors</a> und des <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/soziale-arbeit-und-gesundheit/gesundheitsfoerderung.html">Masters der Gesundheitsförderung</a> wurden diesmal online geplant.</p>&#13;
<p>Aber die Studierenden im sechsten und siebten Semester kennen das Campusleben vor Corona. „Wir haben uns immer in der Cafete getroffen, gelernt, gearbeitet, gegessen – man war einfach zusammen“, erinnert sich Katharina Weiß. Sie gehört zum Projektteam, das die Idee für das „Onboarding S1“ entwickelt hat. Clarissa Heiler hatte die Projektleitung übernommen und gemeinsam mit Nadine Decker, Sophia Malter, Laura Reiser, Cora Strom, Johanna Wehner, Lena Welsch und Katharina Weiß die Aufgaben verteilt. Katharina Weiß kümmerte sich unter anderem um die virtuelle Cafeteria: eine Idee, die ein bisschen Campusalltag in die virtuelle Welt überträgt. „Michael Mützel vom Rechenzentrum hat uns geholfen, einen Zoomraum zu erstellen, der immer geöffnet ist. Er ist nicht an Hosts oder Zeiten geknüpft.“ Beim „Onboarding“ waren alle Stellen einbezogen, die in der Hochschule für die Erstis wichtig sind: von der Bibliothek über den Career Service bis zur Schreibberatung. Zwischendurch entstehen Wartezeiten oder es braucht einfach mal eine Pause – wie bei einer Veranstaltung vor Ort eben auch. Da hilft auch in der virtuellen Welt ein Plausch in der Cafete.</p>&#13;
<p>„<strong>Als hätten sie nie etwas anderes getan."</strong></p>&#13;
<p>Die virtuelle Cafete bleibt geöffnet und auch andere Teile des Onboardings werden das Semester über weitergeführt. „Ziel ist, die Leute ganz nah an uns zu binden und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenzulernen. Wir haben die Erstsemester in Kleingruppen begrüßt. Diese Gruppen haben einen Mentor und studentische Tutorinnen, die sich weiterhin kümmern – abseits vom Stundenplan“, sagt Nöfer. Außerdem wurde die Online-Vollversammlung als neues Veranstaltungsformat eingeführt: Hier werden regelmäßig semester- und studiengangsübergreifend Themen und Probleme besprochen. Nach den ersten Tagen dieses Wintersemesters resümiert der Professor: „Die Studierenden schreiben Mails, chatten und laden Arbeitsergebnisse hoch. Als hätten sie nie was anderes getan.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/169-virtueller_Studienstart_Prof._Noefer.jpg-1024x543.png"
                        fileSize="207434"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="543"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Wir arbeiten künftig wann und wo wir wollen“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wir-arbeiten-kuenftig-wann-und-wo-wir-wollen/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Nov 2020 07:43:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wir-arbeiten-kuenftig-wann-und-wo-wir-wollen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Großraumbüro war gestern. Innenarchitektur-Professor Mark Phillips von der Hochschule Coburg erklärt, wie Arbeitsplätze von morgen aussehen. Das hat viel mit Freiheit zu tun. </em></p>&#13;
<p>Die Kühlhalle des historischen Coburger Schlachthofes wird saniert. Mitte 2022 ziehen die Mieter ein: <a href="https://www.creapolis-coburg.de/#">CREAPOLIS</a>, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, mit ihrem Makerspace als kreativem Raum der Begegnung. Und das Unternehmensnetzwerk Zukunft.Coburg.Digital mit dem Co-Working Space. Benötigt werden innovative Arbeitswelten, wie sie in Deutschland noch selten sind: „New Work“ ist die Zukunft – und einer der Forschungsschwerpunkte von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mark-phillips.html">Mark Phillips</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mark-phillips.html">Innenarchitektur</a>-Professor an der Hochschule Coburg. Gerade haben seine Studierenden angefangen, als Projektarbeit Ideen für die Kühlhalle zu entwickeln. Er erklärt im Interview, warum Arbeitsräume künftig anders gestaltet werden müssen.</p>&#13;
<p><br /> <em>Ihre Studierenden entwickeln für die Kühlhalle Raumkonzepte im Sinne von „New Work“, auf Deutsch: „Neue Arbeit“. Was ist das?</em><br /> Prof. Mark Phillips: Ein Konzept für die Arbeitswelt im globalen und digitalen Zeitalter. Die Idee ist ein hohes Maß an Selbstbestimmung darüber, wann und wo ich arbeite. Ich sollte selbst entscheiden können, ob ich heute ins Büro gehe oder Zuhause bleibe oder ob ich mit meinem Wohnmobil an einen Fluss fahre und von dort aus arbeite. Falls ich ins Büro gehe, entscheide ich, ob ich am Schreibtisch sitze oder mit Kollegen in der Lounge. Oder arbeite ich in einer Ecke in der Cafeteria? Dahinter steckt die Hypothese, dass Menschen ihr Potenzial und ihre Kreativität entfalten, wenn sie selbstbestimmt arbeiten, dass die Motivation steigt, dass Arbeitsleistung, Zufriedenheit und Gesundheit sich verbessern.</p>&#13;
<p><em>Ist das die Abkehr von der effizienten Flächennutzung unserer Großraumbüros? </em><br /> Großraumbüros waren von Anfang an eine Totgeburt. Sie bereiten zu viele Probleme: hinsichtlich der konzentrierten Arbeit, weil Kommunikation immer stört, weil es keine Privatsphäre gibt und keinen persönlichen Bereich. Oft geht das mit Desksharing-Ideen einher, bei denen Mitarbeitende den Schreibtisch nutzen, der gerade frei ist. Es gibt standardisierte Tests dazu: Mitarbeitende machen mehr Fehler und sind langsamer, wenn sie den Arbeitsplatz nicht selbst gestalten, nichts Persönliches einbringen können. Effizienz ermöglicht keine Innovation. Und sie wirkt demotivierend.</p>&#13;
<p><em>Und Innenarchitektur kann die Leistung der Arbeitnehmer verbessern?</em><br /> Natürlich. Ein Kernthema der Innenarchitektur ist, welche Tätigkeit sich mit welcher räumlichen Gestaltung gut bewerkstelligen lässt. Konzentration, Kommunikation und Rückzug sind unterschiedliche Bedürfnisse, die unterschiedliche Umgebungen erfordern. Ein Trend sind aktuell Multispaces, also verschiedene Umgebungen innerhalb des Bürogebäudes. Ein anderer ist Co-Working: Büroflächen werden von unterschiedlichen Unternehmen und Personen gemeinsam genutzt. Es geht immer darum, mit den Menschen zusammen herauszufinden: Welche Art von Tätigkeiten gibt es und wieviel brauchen wir wovon? Studierende dürfen dabei ganz verrückte, innovative Ideen entwerfen – die späteren Nutzer der Kühlhalle können das als Anregung für die Planung nehmen.</p>&#13;
<p><em>Wie muss ein Büro aussehen, das kreatives Denken und Innovationen unterstützt?</em><br /> Grundsätzlich: Schreibtische müssen nicht grau sein. Aber Kreativität wird nicht durch eine bestimmte Farbe oder spezielle Materialien gefördert. Sondern durch eine räumliche Struktur, in der ungeplante Begegnungen stattfinden. Statt jeden Tag am Arbeitsplatz die gleichen Menschen zu sehen und nur in geplanten und gebuchten Besprechungen mit anderen zu reden, treffe ich zufällig jemanden und tausche mich über das aus, woran ich gerade arbeite.</p>&#13;
<p><em>Früher waren Raucherecken solche Treffpunkte ...</em><br /> Ja, zum Beispiel. Heute ist‘s der Bereich vor dem Aufzug oder vorm Besprechungsraum, wo man sich begegnet, wenn man ein bisschen zu früh dran ist oder zu spät. Teeküchen, wenn sie nicht zu klein sind. Flure, Treppenhäuser. Wenn man diese Räume gestaltet, werden daraus Orte. Aufenthaltsorte. Informelle Kommunikationsorte. Es ist sinnvoll, wenn Unternehmen bewusst solche Orte schaffen. Bei der Gestaltung ist da zum Beispiel die Akustik wichtig. Und die Infrastruktur. Kann ich da auch mein Handy laden und mein Laptop ablegen? Das sind einfache Dinge. Aber es sind die wichtigen Dinge.</p>&#13;
<p><em>Werden solche Kommunikationsorte in Zeiten von Corona neu gedacht?</em><br /> Im Homeoffice haben wir entdeckt, wie wir konzentriert arbeiten können – zumindest, wenn wir keine andere Ablenkung haben, weil die Kinderbetreuung ausfällt zum Beispiel. Aber welche Tätigkeiten bleiben dann überhaupt noch fürs Büro? Hauptsächlich kommunikative Dinge. Diese Hühnerfarmen, ein Arbeitsplatz neben dem anderen, die braucht man nicht mehr, wenn das Homeoffice Teil des Konzepts ist. Man benötigt aber andere Flächen: Wenn die Mitarbeiter im Unternehmen sind, benötigen sie Kommunikationsräume. Lounges, Besprechungs- und informelle Räume werden künftig große Bedeutung haben.</p>&#13;
<p><em>Die Arbeitswelt von morgen – wie passt das zu einem alten Industriebau?</em><br /> Es stand ja lange zur Debatte, die Kühlhalle abzureißen. Aber wir müssen uns insgesamt mehr Gedanken über eine intelligente Umnutzung vorhandener Gebäude machen, schon aus Gründen der Nachhaltigkeit. Und wenn etwas eine Geschichte hat, ist das ein besonderer Wert. Das lernen wir langsam zu schätzen. So ein Industriebau bringt etwas mit, woran man sich reiben kann, wo man etwas übernehmen kann. Auf der einen Seite sind es Zwänge. Aber wenn ein historisches Gebäude gut saniert ist, haben die Innenräume eine ganz besondere Atmosphäre.</p>&#13;
<p>Mehr über New Work? <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HsCF7_K06ok&amp;feature=youtu.be">Hier </a>gibt's eine Aufzeichnung des ZukunftsDesign-CREAPOLIS-Talks zum Thema.</p>&#13;
&#13;
<ol> </ol>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Großraumbüro war gestern. Innenarchitektur-Professor Mark Phillips von der Hochschule Coburg erklärt, wie Arbeitsplätze von morgen aussehen. Das hat viel mit Freiheit zu tun. </em></p>&#13;
<p>Die Kühlhalle des historischen Coburger Schlachthofes wird saniert. Mitte 2022 ziehen die Mieter ein: <a href="https://www.creapolis-coburg.de/#">CREAPOLIS</a>, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, mit ihrem Makerspace als kreativem Raum der Begegnung. Und das Unternehmensnetzwerk Zukunft.Coburg.Digital mit dem Co-Working Space. Benötigt werden innovative Arbeitswelten, wie sie in Deutschland noch selten sind: „New Work“ ist die Zukunft – und einer der Forschungsschwerpunkte von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mark-phillips.html">Mark Phillips</a>, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-mark-phillips.html">Innenarchitektur</a>-Professor an der Hochschule Coburg. Gerade haben seine Studierenden angefangen, als Projektarbeit Ideen für die Kühlhalle zu entwickeln. Er erklärt im Interview, warum Arbeitsräume künftig anders gestaltet werden müssen.</p>&#13;
<p><br /> <em>Ihre Studierenden entwickeln für die Kühlhalle Raumkonzepte im Sinne von „New Work“, auf Deutsch: „Neue Arbeit“. Was ist das?</em><br /> Prof. Mark Phillips: Ein Konzept für die Arbeitswelt im globalen und digitalen Zeitalter. Die Idee ist ein hohes Maß an Selbstbestimmung darüber, wann und wo ich arbeite. Ich sollte selbst entscheiden können, ob ich heute ins Büro gehe oder Zuhause bleibe oder ob ich mit meinem Wohnmobil an einen Fluss fahre und von dort aus arbeite. Falls ich ins Büro gehe, entscheide ich, ob ich am Schreibtisch sitze oder mit Kollegen in der Lounge. Oder arbeite ich in einer Ecke in der Cafeteria? Dahinter steckt die Hypothese, dass Menschen ihr Potenzial und ihre Kreativität entfalten, wenn sie selbstbestimmt arbeiten, dass die Motivation steigt, dass Arbeitsleistung, Zufriedenheit und Gesundheit sich verbessern.</p>&#13;
<p><em>Ist das die Abkehr von der effizienten Flächennutzung unserer Großraumbüros? </em><br /> Großraumbüros waren von Anfang an eine Totgeburt. Sie bereiten zu viele Probleme: hinsichtlich der konzentrierten Arbeit, weil Kommunikation immer stört, weil es keine Privatsphäre gibt und keinen persönlichen Bereich. Oft geht das mit Desksharing-Ideen einher, bei denen Mitarbeitende den Schreibtisch nutzen, der gerade frei ist. Es gibt standardisierte Tests dazu: Mitarbeitende machen mehr Fehler und sind langsamer, wenn sie den Arbeitsplatz nicht selbst gestalten, nichts Persönliches einbringen können. Effizienz ermöglicht keine Innovation. Und sie wirkt demotivierend.</p>&#13;
<p><em>Und Innenarchitektur kann die Leistung der Arbeitnehmer verbessern?</em><br /> Natürlich. Ein Kernthema der Innenarchitektur ist, welche Tätigkeit sich mit welcher räumlichen Gestaltung gut bewerkstelligen lässt. Konzentration, Kommunikation und Rückzug sind unterschiedliche Bedürfnisse, die unterschiedliche Umgebungen erfordern. Ein Trend sind aktuell Multispaces, also verschiedene Umgebungen innerhalb des Bürogebäudes. Ein anderer ist Co-Working: Büroflächen werden von unterschiedlichen Unternehmen und Personen gemeinsam genutzt. Es geht immer darum, mit den Menschen zusammen herauszufinden: Welche Art von Tätigkeiten gibt es und wieviel brauchen wir wovon? Studierende dürfen dabei ganz verrückte, innovative Ideen entwerfen – die späteren Nutzer der Kühlhalle können das als Anregung für die Planung nehmen.</p>&#13;
<p><em>Wie muss ein Büro aussehen, das kreatives Denken und Innovationen unterstützt?</em><br /> Grundsätzlich: Schreibtische müssen nicht grau sein. Aber Kreativität wird nicht durch eine bestimmte Farbe oder spezielle Materialien gefördert. Sondern durch eine räumliche Struktur, in der ungeplante Begegnungen stattfinden. Statt jeden Tag am Arbeitsplatz die gleichen Menschen zu sehen und nur in geplanten und gebuchten Besprechungen mit anderen zu reden, treffe ich zufällig jemanden und tausche mich über das aus, woran ich gerade arbeite.</p>&#13;
<p><em>Früher waren Raucherecken solche Treffpunkte ...</em><br /> Ja, zum Beispiel. Heute ist‘s der Bereich vor dem Aufzug oder vorm Besprechungsraum, wo man sich begegnet, wenn man ein bisschen zu früh dran ist oder zu spät. Teeküchen, wenn sie nicht zu klein sind. Flure, Treppenhäuser. Wenn man diese Räume gestaltet, werden daraus Orte. Aufenthaltsorte. Informelle Kommunikationsorte. Es ist sinnvoll, wenn Unternehmen bewusst solche Orte schaffen. Bei der Gestaltung ist da zum Beispiel die Akustik wichtig. Und die Infrastruktur. Kann ich da auch mein Handy laden und mein Laptop ablegen? Das sind einfache Dinge. Aber es sind die wichtigen Dinge.</p>&#13;
<p><em>Werden solche Kommunikationsorte in Zeiten von Corona neu gedacht?</em><br /> Im Homeoffice haben wir entdeckt, wie wir konzentriert arbeiten können – zumindest, wenn wir keine andere Ablenkung haben, weil die Kinderbetreuung ausfällt zum Beispiel. Aber welche Tätigkeiten bleiben dann überhaupt noch fürs Büro? Hauptsächlich kommunikative Dinge. Diese Hühnerfarmen, ein Arbeitsplatz neben dem anderen, die braucht man nicht mehr, wenn das Homeoffice Teil des Konzepts ist. Man benötigt aber andere Flächen: Wenn die Mitarbeiter im Unternehmen sind, benötigen sie Kommunikationsräume. Lounges, Besprechungs- und informelle Räume werden künftig große Bedeutung haben.</p>&#13;
<p><em>Die Arbeitswelt von morgen – wie passt das zu einem alten Industriebau?</em><br /> Es stand ja lange zur Debatte, die Kühlhalle abzureißen. Aber wir müssen uns insgesamt mehr Gedanken über eine intelligente Umnutzung vorhandener Gebäude machen, schon aus Gründen der Nachhaltigkeit. Und wenn etwas eine Geschichte hat, ist das ein besonderer Wert. Das lernen wir langsam zu schätzen. So ein Industriebau bringt etwas mit, woran man sich reiben kann, wo man etwas übernehmen kann. Auf der einen Seite sind es Zwänge. Aber wenn ein historisches Gebäude gut saniert ist, haben die Innenräume eine ganz besondere Atmosphäre.</p>&#13;
<p>Mehr über New Work? <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HsCF7_K06ok&amp;feature=youtu.be">Hier </a>gibt's eine Aufzeichnung des ZukunftsDesign-CREAPOLIS-Talks zum Thema.</p>&#13;
&#13;
<ol> </ol>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-Mark_Phillips_Kuehlhalle-1024x681.jpg"
                        fileSize="188263"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-Mark_Phillips_Kuehlhalle2-1024x681.jpg"
                        fileSize="141682"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/167-Mark_Phillips_Kuehlhalle3-1024x681.jpg"
                        fileSize="183436"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Eine sehr schöne Nachricht“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-sehr-schoene-nachricht/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Nov 2020 05:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-sehr-schoene-nachricht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Fabian Eckstein erhält den diesjährigen HUK-COBURG Anerkennungspreis. Die Jury würdigt damit sein besonderes Engagement im Bereich der Versicherungsstudiengänge.</em></p>&#13;
<p>„Das war eine sehr schöne Nachricht“, erinnert sich Fabian Eckstein an den Moment, in dem er erfuhr, dass er gewonnen hat. Mit dem HUK-COBURG Anerkennungspreis werden jedes Jahr Studierende der Versicherungsstudiengänge für ihre besonderen hochschulischen Leistungen geehrt. Eckstein hat sich gegen vier weitere Nominierte durchgesetzt. Bei der Entscheidung zählen jedoch nicht nur gute Noten, sondern auch das besondere Engagement über das Studium hinaus. „Bei der Neukonzeption unserer Studiengänge und vielen anderen Aufgaben in der Fakultät konnten wir immer auf die tatkräftige Unterstützung von Herrn Eckstein und auf seine guten Ideen zählen“, bekräftigt Prof. Dr. Jutta Michel, Vizepräsidentin der Hochschule und Leiterin des Studiengangs Versicherungswirtschaft, die Entscheidung der Jury.</p>&#13;
<p>Fabian Eckstein hat das<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/versicherungswirtschaft-dual.html" target="Duales Studium" rel="noopener"> duale Bachelorstudium Versicherungswirtschaft</a> an der Hochschule Coburg absolviert. In seiner Bachelorarbeit befasste er sich mit der Auswertung von Daten für die KFZ-Versicherung. Eckstein freut sich jetzt über 1.000 Euro und weiß auch schon, wie er das Geld investiert: „Ich kaufe mir davon einen höhenverstellbaren Schreibtisch, schließlich werde ich in absehbarer Zeit viel zu Hause arbeiten.“ Neben dem Homeoffice für seinen Arbeitgeber wird er an dem neuen Tisch an seiner Masterarbeit schreiben.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Fabian Eckstein erhält den diesjährigen HUK-COBURG Anerkennungspreis. Die Jury würdigt damit sein besonderes Engagement im Bereich der Versicherungsstudiengänge.</em></p>&#13;
<p>„Das war eine sehr schöne Nachricht“, erinnert sich Fabian Eckstein an den Moment, in dem er erfuhr, dass er gewonnen hat. Mit dem HUK-COBURG Anerkennungspreis werden jedes Jahr Studierende der Versicherungsstudiengänge für ihre besonderen hochschulischen Leistungen geehrt. Eckstein hat sich gegen vier weitere Nominierte durchgesetzt. Bei der Entscheidung zählen jedoch nicht nur gute Noten, sondern auch das besondere Engagement über das Studium hinaus. „Bei der Neukonzeption unserer Studiengänge und vielen anderen Aufgaben in der Fakultät konnten wir immer auf die tatkräftige Unterstützung von Herrn Eckstein und auf seine guten Ideen zählen“, bekräftigt Prof. Dr. Jutta Michel, Vizepräsidentin der Hochschule und Leiterin des Studiengangs Versicherungswirtschaft, die Entscheidung der Jury.</p>&#13;
<p>Fabian Eckstein hat das<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/versicherungswirtschaft-dual.html" target="Duales Studium" rel="noopener"> duale Bachelorstudium Versicherungswirtschaft</a> an der Hochschule Coburg absolviert. In seiner Bachelorarbeit befasste er sich mit der Auswertung von Daten für die KFZ-Versicherung. Eckstein freut sich jetzt über 1.000 Euro und weiß auch schon, wie er das Geld investiert: „Ich kaufe mir davon einen höhenverstellbaren Schreibtisch, schließlich werde ich in absehbarer Zeit viel zu Hause arbeiten.“ Neben dem Homeoffice für seinen Arbeitgeber wird er an dem neuen Tisch an seiner Masterarbeit schreiben.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166-PreistraegerHUK-1024x683.jpg"
                        fileSize="205261"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zwischen Sandwich und Schreibtisch]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zwischen-sandwich-und-schreibtisch/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 06:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zwischen-sandwich-und-schreibtisch/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Jeden Mittwoch treffen sich via Zoom Studierende der Hochschule Coburg aus den sogenannten MINT-Fächern in ihrer Mittagspause. In ungezwungener Atmosphäre bekommen sie Lern-und Arbeitsstrategien fürs Studium an die Hand und tauschen Erfahrungen aus. Lunch &amp; Learn heißt dieses Format, das jetzt sogar auf einer Fachtagung zu Selbstlernkompetenzen vorgestellt wurde. </em></p>&#13;
<p>Wenn Bianca Schmidt mittwochmittags die Zoom-Konferenz eröffnet, hat sie immer einen wertvollen Tipp für ihre Studierenden parat: „Pausen sind wichtig für den Lernerfolg, aber nutzen Sie diese für Bewegungsübungen und schauen Sie keine Videos in der Zeit an! Das überspeichert sofort das eben Gelernte.“ Es sind einleuchtende Tipps und praktische Übungen, die sofort umzusetzen sind. Das ist einer der wichtigsten Aspekte bei Lunch &amp; Learn. „Die Studierenden müssen einen Nutzen davon haben und der ist immer wissenschaftlich belegt“, erklärt Bianca Schmidt.</p>&#13;
<p>Sie hat diese Seminarreihe bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html" target="ProjektING" rel="noopener">Projekt:ING</a> konzipiert und entwickelt sie stetig weiter. Neben den praktischen Tipps bleibt in dieser besonderen Mittagspause genügend Zeit für Erfahrungsaustausch und Vernetzung der Studierenden. Gerade für Erstsemester ist das wichtig. Bereits im vergangenen Wintersemester startete diese Reihe von Projekt:ING, das derzeit 1400 Bachelor-Studierende im MINT-Bereich auf dem Weg zum Studienerfolg begleitet. Vor allem Erstsemester aller acht MINT-Studiengänge der Hochschule Coburg nehmen daran teil. Das fördert den interdisziplinären Austausch und soll auf die vielen Herausforderungen, Bedürfnisse und Probleme von Studienanfänger*innen eingehen. Bianca Schmidt sieht die Notwendigkeit solcher Formate: „Neben unseren Beratungserfahrungen verdeutlicht das die AOK Stressstudie und eine eigens hierfür durchgeführte Zielgruppenanalyse zu den Generationen Y und Z“. Aus ihrer Erfahrung weiß sie: „Die jungen Menschen sind zum ersten Mal von zu Hause weg, haben ihre erste eigene Wohnung und müssen sich selbst organsieren.“ Da stehen viele vor großen Fragen: Wie strukturiere ich meinen Alltag, wie teile ich meine Zeit ein und kümmere mich, neben dem Lernen, auch um meine Wohnung und um mich selbst?&nbsp;</p>&#13;
<p>„Durch Corona waren und sind die Studierenden noch mehr alleine, deshalb geht es jetzt noch um andere Themen.“ Bianca Schmidt steht immer im Austausch mit den jungen Menschen, will wissen, was sie brauchen und bietet so immer passgenaue Unterstützung an. Daher wurde Lunch &amp; Learn um die Themengebiete psychische Gesundheit, Selbstmanagement und Umgang mit Belastungen erweitert. Außerdem gibt es auf dem Studierendenportal jetzt den „Lerntipp der Woche“. „Wichtig ist für die Studierenden heute, dass es schnell geht und einfach umzusetzen ist“, bestätigt Bianca Schmidt. Das sind beispielsweise vorgefertigte Wochenpläne fürs Zeitmanagement zum sofort Ausdrucken - noch einfacher geht es nicht. &nbsp;</p>&#13;
<p>Gerade diese praxisnahen Übungen und Tipps, die an die Bedürfnisse der Studierenden angepasst werden, machen dieses Seminar so interessant. Und das findet bereits Beachtung in Fachkreisen: Auf der Fachtagung des Selbstlernzentrums der Technischen Universität Kaiserslautern mit dem Titel „(Selbst)Lernunterstützung an Hochschulen – wieso nochmal?“ hat Bianca Schmidt ihr Projekt kürzlich erfolgreich vorgestellt.</p>&#13;
<p>Ebenso wichtig sind sicher die vielen positive Rückmeldungen der Studierenden, die &nbsp;belegen, dass sich das Konzept bewährt und die „tolle Begleitung durch das ganze Semester“ als „effektiv“ und „motivierend“ empfunden wird.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jeden Mittwoch treffen sich via Zoom Studierende der Hochschule Coburg aus den sogenannten MINT-Fächern in ihrer Mittagspause. In ungezwungener Atmosphäre bekommen sie Lern-und Arbeitsstrategien fürs Studium an die Hand und tauschen Erfahrungen aus. Lunch &amp; Learn heißt dieses Format, das jetzt sogar auf einer Fachtagung zu Selbstlernkompetenzen vorgestellt wurde. </em></p>&#13;
<p>Wenn Bianca Schmidt mittwochmittags die Zoom-Konferenz eröffnet, hat sie immer einen wertvollen Tipp für ihre Studierenden parat: „Pausen sind wichtig für den Lernerfolg, aber nutzen Sie diese für Bewegungsübungen und schauen Sie keine Videos in der Zeit an! Das überspeichert sofort das eben Gelernte.“ Es sind einleuchtende Tipps und praktische Übungen, die sofort umzusetzen sind. Das ist einer der wichtigsten Aspekte bei Lunch &amp; Learn. „Die Studierenden müssen einen Nutzen davon haben und der ist immer wissenschaftlich belegt“, erklärt Bianca Schmidt.</p>&#13;
<p>Sie hat diese Seminarreihe bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html" target="ProjektING" rel="noopener">Projekt:ING</a> konzipiert und entwickelt sie stetig weiter. Neben den praktischen Tipps bleibt in dieser besonderen Mittagspause genügend Zeit für Erfahrungsaustausch und Vernetzung der Studierenden. Gerade für Erstsemester ist das wichtig. Bereits im vergangenen Wintersemester startete diese Reihe von Projekt:ING, das derzeit 1400 Bachelor-Studierende im MINT-Bereich auf dem Weg zum Studienerfolg begleitet. Vor allem Erstsemester aller acht MINT-Studiengänge der Hochschule Coburg nehmen daran teil. Das fördert den interdisziplinären Austausch und soll auf die vielen Herausforderungen, Bedürfnisse und Probleme von Studienanfänger*innen eingehen. Bianca Schmidt sieht die Notwendigkeit solcher Formate: „Neben unseren Beratungserfahrungen verdeutlicht das die AOK Stressstudie und eine eigens hierfür durchgeführte Zielgruppenanalyse zu den Generationen Y und Z“. Aus ihrer Erfahrung weiß sie: „Die jungen Menschen sind zum ersten Mal von zu Hause weg, haben ihre erste eigene Wohnung und müssen sich selbst organsieren.“ Da stehen viele vor großen Fragen: Wie strukturiere ich meinen Alltag, wie teile ich meine Zeit ein und kümmere mich, neben dem Lernen, auch um meine Wohnung und um mich selbst?&nbsp;</p>&#13;
<p>„Durch Corona waren und sind die Studierenden noch mehr alleine, deshalb geht es jetzt noch um andere Themen.“ Bianca Schmidt steht immer im Austausch mit den jungen Menschen, will wissen, was sie brauchen und bietet so immer passgenaue Unterstützung an. Daher wurde Lunch &amp; Learn um die Themengebiete psychische Gesundheit, Selbstmanagement und Umgang mit Belastungen erweitert. Außerdem gibt es auf dem Studierendenportal jetzt den „Lerntipp der Woche“. „Wichtig ist für die Studierenden heute, dass es schnell geht und einfach umzusetzen ist“, bestätigt Bianca Schmidt. Das sind beispielsweise vorgefertigte Wochenpläne fürs Zeitmanagement zum sofort Ausdrucken - noch einfacher geht es nicht. &nbsp;</p>&#13;
<p>Gerade diese praxisnahen Übungen und Tipps, die an die Bedürfnisse der Studierenden angepasst werden, machen dieses Seminar so interessant. Und das findet bereits Beachtung in Fachkreisen: Auf der Fachtagung des Selbstlernzentrums der Technischen Universität Kaiserslautern mit dem Titel „(Selbst)Lernunterstützung an Hochschulen – wieso nochmal?“ hat Bianca Schmidt ihr Projekt kürzlich erfolgreich vorgestellt.</p>&#13;
<p>Ebenso wichtig sind sicher die vielen positive Rückmeldungen der Studierenden, die &nbsp;belegen, dass sich das Konzept bewährt und die „tolle Begleitung durch das ganze Semester“ als „effektiv“ und „motivierend“ empfunden wird.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/164-LAL-Bianca_Schmidt-1024x681.jpg"
                        fileSize="65617"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Ein Seminar ist vergänglich. Ein Online-Seminar bleibt.“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-seminar-ist-vergaenglich-ein-online-seminar-bleibt/</link>
                <pubDate>Fri, 30 Oct 2020 09:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-seminar-ist-vergaenglich-ein-online-seminar-bleibt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wer bei einem Fachvortrag die Pausetaste drücken kann, weiß, dass digitale Lehre auch Vorteile hat. Prof. Dr. Matthias Mörz und Studentin Janna Büschel gewähren Einblick in eine neue Form des Praxisseminars an der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Nicht alle Studierenden haben im letzten Sommersemester online gelernt. „Ich hatte da mein Praxissemester im Unternehmen“, erklärt Janna Büschel. Sie studiert <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/elektro-und-informationstechnik.html">Elektro- und Informationstechnik</a> und ist seit Oktober wieder zurück an der Hochschule Coburg. Gerade diskutiert sie im Labor für Nachrichtentechnik mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-matthias-moerz.html">Prof. Dr. Matthias Mörz</a> über Flipflops. Keine Schuhe: Elektrotechniker bezeichnen so einen bestimmten Typ von elektronischen Schaltungen. Mörz und Büschel sitzen auf Barhockern an zwei Stehtischen im Labor. Darüber hängt ein großer Bildschirm. „Mein Laptop lässt sich über einen Dongle drahtlos damit verbinden“, sagt Büschel. Wenn es die aktuelle Corona-Situation zulässt, können die Studierenden hier in Kleingruppen arbeiten. Persönliche Begegnungen, Kontakte untereinander, sind wichtig.</p>&#13;
<p>Dank ihrem Hygienekonzept kann die Hochschule auch in Corona-Zeiten vieles ermöglichen. Auch wurde beispielsweise mit strömungsmechanischen Tests geprüft, wie sich Aerosole im Hörsaal verteilen und wo die Studierenden dementsprechend sitzen dürfen. Aber die Zahlen entwickeln sich dynamisch und die Entscheidungen werden der jeweiligen Entwicklung angepasst. Eine Corona-Taskforce legt regelmäßig fest, welche Schritte aktuell nötig sind, um die Infektionsgefahr einzudämmen und entscheidet, wie die Regelungen von Regierung und Wissenschaftsministerium vor Ort umgesetzt werden.</p>&#13;
<p><strong>Pause! Und jetzt zurückspulen ...</strong></p>&#13;
<p>Der Übergang von Präsenzveranstaltungen zur Online-Lehre ist gleitend. „Wir haben ein Referat für Didaktik und digitale Lehr- und Lernformate“, erklärt Mörz. „Dort hat uns unsere Kollegin Sarah Lohkamp sehr unterstützt: „In unserer Online-Lehrplattform arbeiten wir in digitalen Kursräumen. Es ist auch eine Videoplattform integriert. Technisch ist das für uns kein Problem.“ Der Professor für Informations- und Kommunikationstechnik sieht in der Digitalisierung große Chancen: „Ein Seminar ist vergänglich. Ein Online-Seminar bleibt“, sagt er. Janna Büschel stimmt zu: „Ja. Und man kann auf Pause drücken, zurückspulen und etwas noch einmal anschauen.“</p>&#13;
<p>Wenn die Veranstaltung vorbei ist, bleiben die Inhalte abrufbar. Büschel öffnet auf dem großen Bildschirm die Präsentation, die sie über ihr Praxissemester erstellt hat. „In einem Seminar am Ende des Praxissemesters müssen die Studierenden ihr Thema vor dem Professor und ihren Kommilitonen präsentieren“, sagt Mörz. „Früher hielten 50 Teilnehmer verteilt auf zwei Hörsäle ihre Vorträge. Fragen kamen dabei oft zu kurz. Alles war sehr durchgetaktet.“ Dieses Jahr fand das Seminar ganztägig online in zwei Gruppen statt. Büschel berichtet, dass sie durch ihre Präsentation viel gelernt hat. „Erst hatte ich viel zu viele Folien. Ich habe alles gestrafft, den Text eingesprochen und das Ganze als Video hochgeladen.“ Bei der Erstellung der Präsentation gab‘s Hilfe vom „Schreiblabor“ der Hochschule. Dort unterstützt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Stephanie Schmitt die Studierenden mit Workshops und Online-Tools dabei, wissenschaftliche Texte und Präsentationen zu erstellen.</p>&#13;
<p><strong>Diskussionsketten im Chat</strong></p>&#13;
<p>Janna Büschel scrollt durch ein Chat-Fenster am Rand ihrer Präsentation. Hier stehen die Fragen ihrer Kommilitonen. Florian wollte zum Beispiel von ihr wissen, ob es Kolbenstellungen gibt, die bei ihrem Thema besonders anfällig für Störungen sind. Drei Stunden später&nbsp;antwortete&nbsp;Janna&nbsp;Büschel&nbsp;ausführlich,&nbsp;welche Prüfkriterien beim Störfestigkeitstest festgelegt waren&nbsp;und was dabei herauskam.&nbsp;Jede Präsentation konnte mit persönlichen Notizen und Fragen im Kursraum versehen werden – der Austausch folgte nachmittags. „Ich wollte alles möglichst gut beantworten“, erinnert sich Büschel. „Es war schön, sich so intensiv damit auseinanderzusetzen.“ Sie scrollt durch das Dokument: Fragen, Antworten, Rückfragen. Mörz sagt: „Derartige Diskussionsketten hatten wir in Präsenzveranstaltungen nie.“</p>&#13;
<p><strong>Das Spülmaschinen-Problem</strong></p>&#13;
<p>Online-Studium ermöglicht individuelles Lernen. „Von einigen weiß ich, dass sie Videos in 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen, wenn jemand langsam spricht“, erzählt Mörz. „Andere brauchen Zeit, wenn sie etwas fragen wollen.“ Er lächelt: „Unsere Studierenden in den technischen Studiengängen sind auch nicht immer die extrovertiertesten.“ Sie überlegen erst eine fachlich korrekte Formulierung, bevor sie eine Frage stellen. „Und dann ist vielleicht schon die nächste Folie voller Formeln und Diagramme da und man traut sich nicht mehr.“ Professor Mörz will diese Art von Online-Lehre auch nach Corona nutzen. „Wichtig ist, dass es eine funktionierende Kommunikation in beide Richtungen gibt, eine Rückmeldeschleife.“ Auch Janna Büschel gefallen die digitalen Formate. „Aber es war schon eine Umstellung, so vieles Zuhause zu machen.“ Sie lacht: „Spülmaschine einräumen, Wäsche sortieren - man darf sich nicht ablenken lassen.“ Und eines fehlt ihr trotz aller Vorteile: „die Menschen zu sehen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer bei einem Fachvortrag die Pausetaste drücken kann, weiß, dass digitale Lehre auch Vorteile hat. Prof. Dr. Matthias Mörz und Studentin Janna Büschel gewähren Einblick in eine neue Form des Praxisseminars an der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Nicht alle Studierenden haben im letzten Sommersemester online gelernt. „Ich hatte da mein Praxissemester im Unternehmen“, erklärt Janna Büschel. Sie studiert <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/elektro-und-informationstechnik.html">Elektro- und Informationstechnik</a> und ist seit Oktober wieder zurück an der Hochschule Coburg. Gerade diskutiert sie im Labor für Nachrichtentechnik mit <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-matthias-moerz.html">Prof. Dr. Matthias Mörz</a> über Flipflops. Keine Schuhe: Elektrotechniker bezeichnen so einen bestimmten Typ von elektronischen Schaltungen. Mörz und Büschel sitzen auf Barhockern an zwei Stehtischen im Labor. Darüber hängt ein großer Bildschirm. „Mein Laptop lässt sich über einen Dongle drahtlos damit verbinden“, sagt Büschel. Wenn es die aktuelle Corona-Situation zulässt, können die Studierenden hier in Kleingruppen arbeiten. Persönliche Begegnungen, Kontakte untereinander, sind wichtig.</p>&#13;
<p>Dank ihrem Hygienekonzept kann die Hochschule auch in Corona-Zeiten vieles ermöglichen. Auch wurde beispielsweise mit strömungsmechanischen Tests geprüft, wie sich Aerosole im Hörsaal verteilen und wo die Studierenden dementsprechend sitzen dürfen. Aber die Zahlen entwickeln sich dynamisch und die Entscheidungen werden der jeweiligen Entwicklung angepasst. Eine Corona-Taskforce legt regelmäßig fest, welche Schritte aktuell nötig sind, um die Infektionsgefahr einzudämmen und entscheidet, wie die Regelungen von Regierung und Wissenschaftsministerium vor Ort umgesetzt werden.</p>&#13;
<p><strong>Pause! Und jetzt zurückspulen ...</strong></p>&#13;
<p>Der Übergang von Präsenzveranstaltungen zur Online-Lehre ist gleitend. „Wir haben ein Referat für Didaktik und digitale Lehr- und Lernformate“, erklärt Mörz. „Dort hat uns unsere Kollegin Sarah Lohkamp sehr unterstützt: „In unserer Online-Lehrplattform arbeiten wir in digitalen Kursräumen. Es ist auch eine Videoplattform integriert. Technisch ist das für uns kein Problem.“ Der Professor für Informations- und Kommunikationstechnik sieht in der Digitalisierung große Chancen: „Ein Seminar ist vergänglich. Ein Online-Seminar bleibt“, sagt er. Janna Büschel stimmt zu: „Ja. Und man kann auf Pause drücken, zurückspulen und etwas noch einmal anschauen.“</p>&#13;
<p>Wenn die Veranstaltung vorbei ist, bleiben die Inhalte abrufbar. Büschel öffnet auf dem großen Bildschirm die Präsentation, die sie über ihr Praxissemester erstellt hat. „In einem Seminar am Ende des Praxissemesters müssen die Studierenden ihr Thema vor dem Professor und ihren Kommilitonen präsentieren“, sagt Mörz. „Früher hielten 50 Teilnehmer verteilt auf zwei Hörsäle ihre Vorträge. Fragen kamen dabei oft zu kurz. Alles war sehr durchgetaktet.“ Dieses Jahr fand das Seminar ganztägig online in zwei Gruppen statt. Büschel berichtet, dass sie durch ihre Präsentation viel gelernt hat. „Erst hatte ich viel zu viele Folien. Ich habe alles gestrafft, den Text eingesprochen und das Ganze als Video hochgeladen.“ Bei der Erstellung der Präsentation gab‘s Hilfe vom „Schreiblabor“ der Hochschule. Dort unterstützt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Stephanie Schmitt die Studierenden mit Workshops und Online-Tools dabei, wissenschaftliche Texte und Präsentationen zu erstellen.</p>&#13;
<p><strong>Diskussionsketten im Chat</strong></p>&#13;
<p>Janna Büschel scrollt durch ein Chat-Fenster am Rand ihrer Präsentation. Hier stehen die Fragen ihrer Kommilitonen. Florian wollte zum Beispiel von ihr wissen, ob es Kolbenstellungen gibt, die bei ihrem Thema besonders anfällig für Störungen sind. Drei Stunden später&nbsp;antwortete&nbsp;Janna&nbsp;Büschel&nbsp;ausführlich,&nbsp;welche Prüfkriterien beim Störfestigkeitstest festgelegt waren&nbsp;und was dabei herauskam.&nbsp;Jede Präsentation konnte mit persönlichen Notizen und Fragen im Kursraum versehen werden – der Austausch folgte nachmittags. „Ich wollte alles möglichst gut beantworten“, erinnert sich Büschel. „Es war schön, sich so intensiv damit auseinanderzusetzen.“ Sie scrollt durch das Dokument: Fragen, Antworten, Rückfragen. Mörz sagt: „Derartige Diskussionsketten hatten wir in Präsenzveranstaltungen nie.“</p>&#13;
<p><strong>Das Spülmaschinen-Problem</strong></p>&#13;
<p>Online-Studium ermöglicht individuelles Lernen. „Von einigen weiß ich, dass sie Videos in 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen, wenn jemand langsam spricht“, erzählt Mörz. „Andere brauchen Zeit, wenn sie etwas fragen wollen.“ Er lächelt: „Unsere Studierenden in den technischen Studiengängen sind auch nicht immer die extrovertiertesten.“ Sie überlegen erst eine fachlich korrekte Formulierung, bevor sie eine Frage stellen. „Und dann ist vielleicht schon die nächste Folie voller Formeln und Diagramme da und man traut sich nicht mehr.“ Professor Mörz will diese Art von Online-Lehre auch nach Corona nutzen. „Wichtig ist, dass es eine funktionierende Kommunikation in beide Richtungen gibt, eine Rückmeldeschleife.“ Auch Janna Büschel gefallen die digitalen Formate. „Aber es war schon eine Umstellung, so vieles Zuhause zu machen.“ Sie lacht: „Spülmaschine einräumen, Wäsche sortieren - man darf sich nicht ablenken lassen.“ Und eines fehlt ihr trotz aller Vorteile: „die Menschen zu sehen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165-Praxisseminar_online_Prof_Moerz-1024x576.jpg"
                        fileSize="68195"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/165-Praxisseminar_online_Janna_Bueschel-1024x681.jpg"
                        fileSize="138635"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein interaktiver Trainer für Parkinsonkranke]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-interaktiver-trainer-fuer-parkinsonkranke/</link>
                <pubDate>Fri, 23 Oct 2020 11:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-interaktiver-trainer-fuer-parkinsonkranke/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Elisabeth Klug und Marius Greiner studieren Integriertes Produktdesign. An der Hochschule Coburg haben sie ein Bewegungstherapie-Gerät für Parkinsonkranke entwickelt. Dafür erhielten sie eine Anerkennung beim Mia-Seeger-Preis. </em></p>&#13;
<p>Eine weiße Scheibe an der Wand, darauf eine leuchtende Figur. Sieht aus wie ein Strichmännchen. Aber es bewegt sich: Es hebt den linken Arm über den Kopf. Und zurück. Jetzt den rechten Arm. „Immer große Bewegungen“, erklärt Elisabeth Klug, „so üben auch Physiotherapeuten mit Parkinsonkranken.“ Wichtig sind intensive Wiederholungen und eine ständige Erfolgskontrolle. Damit das beim Training zu Hause funktioniert, haben Elisabeth Klug und Marius Greiner das Bewegungstherapie-Gerät „Joi“ für Menschen entworfen, die an Parkinson leiden.</p>&#13;
<p>Rund um das Gerät wird eine Fläche projiziert, die aus einzelnen Punkten besteht. Wenn das Strichmännchen den linken Arm hebt, blinken die Punkte links. Die Bewegungen der Nutzerin oder des Nutzers werden von einer Kamera erfasst und ebenfalls an die Wand projiziert. Ist die Bewegung korrekt ausgeführt, trifft sie die richtigen Punkte auf der Wand. Die Projektion leuchtet intensiv auf. Es ist ein spielerischer Ansatz, der auch therapeutisch durchdacht ist: „Die Projektion ist genauso groß, wie man selber ist“, sagt Klug. „Das steigert die Selbstwahrnehmung“, ergänzt Greiner.</p>&#13;
<p>Klug und Greiner studieren <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html">Integriertes Produktdesign</a> an der Hochschule Coburg, und „Joi“ ist das Ergebnis ihrer Studienarbeit im Fach „Entwerfen &amp; Konstruieren“ bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-wolfgang-schabbach.html">Prof. Wolfgang Schabbach</a>. Jetzt wurde die Idee im baden-württembergischen Ludwigsburg beim Mia-Seeger-Preis 2020 mit einer von vier Anerkennungen gewürdigt. Mia Seeger, häufig als „Grande Dame des Designs“ bezeichnet, hat den Preis für junge Gestalterinnen und Gestalter gestiftet, die sich mit sozialen Fragen auseinandersetzen. Unter dem Motto „Was mehr als einem nützt“ wurden dieses Jahr wieder vier Preise und vier Anerkennungen vergeben. „Es ist super, so etwas fürs Portfolio zu haben“, sagt Greiner. Professor Schabbach hebt das Besondere am Konzept seiner Studierenden hervor: „Sie haben ein Trainings- und Bewegungsgerät entwickelt, das Parkinson-Erkrankte an das Training zu Hause erinnert, motiviert und begleitend durch die einzelnen Übungen führt. Es unterstützt den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.“</p>&#13;
<p>„Joi" besteht nur als Konzept, aber die Technik ist aus anderen Geräten wie beispielsweise der Spielkonsole Wii bekannt. Schabbachs Vorgabe war, Anwendungsfelder zum Thema „Technologie:Vision“&nbsp; zu erarbeiten. „Wir haben uns Gestenerkennung rausgesucht“, erklärt Greiner. Klug ergänzt, dass sie darüber schnell auf Bewegungserkennung und damit auf Parkinson gekommen seien. Verlangsamung, Muskelzittern und gebeugte Haltung sind typische Symptome dieser Erkrankung des Nervensystems. „Außerdem werden viele Patientinnen und Patienten nach und nach vergesslicher“, sagt Klug. Deshalb erinnert das Gerät durch dezentes Aufleuchten daran, wenn eine Trainingseinheit ansteht.</p>&#13;
<p>Das Konzept der Studierenden setzt auf Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Es ergänzt Medikamentenbehandlung und klassische Physiotherapie. Heilen kann es die Krankheit nicht. „Aber es kann dazu beitragen, die Beweglichkeit länger zu erhalten“, sagt Klug. „Ein Stück Lebensqualität.“ &nbsp;</p>&#13;
<ol> </ol>&#13;
<p><img src="https://www.hs-coburg.de/fileadmin/hscoburg/Bilder_Neuigkeiten/JOI_Animation.gif" /></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Elisabeth Klug und Marius Greiner studieren Integriertes Produktdesign. An der Hochschule Coburg haben sie ein Bewegungstherapie-Gerät für Parkinsonkranke entwickelt. Dafür erhielten sie eine Anerkennung beim Mia-Seeger-Preis. </em></p>&#13;
<p>Eine weiße Scheibe an der Wand, darauf eine leuchtende Figur. Sieht aus wie ein Strichmännchen. Aber es bewegt sich: Es hebt den linken Arm über den Kopf. Und zurück. Jetzt den rechten Arm. „Immer große Bewegungen“, erklärt Elisabeth Klug, „so üben auch Physiotherapeuten mit Parkinsonkranken.“ Wichtig sind intensive Wiederholungen und eine ständige Erfolgskontrolle. Damit das beim Training zu Hause funktioniert, haben Elisabeth Klug und Marius Greiner das Bewegungstherapie-Gerät „Joi“ für Menschen entworfen, die an Parkinson leiden.</p>&#13;
<p>Rund um das Gerät wird eine Fläche projiziert, die aus einzelnen Punkten besteht. Wenn das Strichmännchen den linken Arm hebt, blinken die Punkte links. Die Bewegungen der Nutzerin oder des Nutzers werden von einer Kamera erfasst und ebenfalls an die Wand projiziert. Ist die Bewegung korrekt ausgeführt, trifft sie die richtigen Punkte auf der Wand. Die Projektion leuchtet intensiv auf. Es ist ein spielerischer Ansatz, der auch therapeutisch durchdacht ist: „Die Projektion ist genauso groß, wie man selber ist“, sagt Klug. „Das steigert die Selbstwahrnehmung“, ergänzt Greiner.</p>&#13;
<p>Klug und Greiner studieren <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/integriertes-produktdesign.html">Integriertes Produktdesign</a> an der Hochschule Coburg, und „Joi“ ist das Ergebnis ihrer Studienarbeit im Fach „Entwerfen &amp; Konstruieren“ bei <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-wolfgang-schabbach.html">Prof. Wolfgang Schabbach</a>. Jetzt wurde die Idee im baden-württembergischen Ludwigsburg beim Mia-Seeger-Preis 2020 mit einer von vier Anerkennungen gewürdigt. Mia Seeger, häufig als „Grande Dame des Designs“ bezeichnet, hat den Preis für junge Gestalterinnen und Gestalter gestiftet, die sich mit sozialen Fragen auseinandersetzen. Unter dem Motto „Was mehr als einem nützt“ wurden dieses Jahr wieder vier Preise und vier Anerkennungen vergeben. „Es ist super, so etwas fürs Portfolio zu haben“, sagt Greiner. Professor Schabbach hebt das Besondere am Konzept seiner Studierenden hervor: „Sie haben ein Trainings- und Bewegungsgerät entwickelt, das Parkinson-Erkrankte an das Training zu Hause erinnert, motiviert und begleitend durch die einzelnen Übungen führt. Es unterstützt den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.“</p>&#13;
<p>„Joi" besteht nur als Konzept, aber die Technik ist aus anderen Geräten wie beispielsweise der Spielkonsole Wii bekannt. Schabbachs Vorgabe war, Anwendungsfelder zum Thema „Technologie:Vision“&nbsp; zu erarbeiten. „Wir haben uns Gestenerkennung rausgesucht“, erklärt Greiner. Klug ergänzt, dass sie darüber schnell auf Bewegungserkennung und damit auf Parkinson gekommen seien. Verlangsamung, Muskelzittern und gebeugte Haltung sind typische Symptome dieser Erkrankung des Nervensystems. „Außerdem werden viele Patientinnen und Patienten nach und nach vergesslicher“, sagt Klug. Deshalb erinnert das Gerät durch dezentes Aufleuchten daran, wenn eine Trainingseinheit ansteht.</p>&#13;
<p>Das Konzept der Studierenden setzt auf Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Es ergänzt Medikamentenbehandlung und klassische Physiotherapie. Heilen kann es die Krankheit nicht. „Aber es kann dazu beitragen, die Beweglichkeit länger zu erhalten“, sagt Klug. „Ein Stück Lebensqualität.“ &nbsp;</p>&#13;
<ol> </ol>&#13;
<p><img src="https://www.hs-coburg.de/fileadmin/hscoburg/Bilder_Neuigkeiten/JOI_Animation.gif" /></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/162-Mia-Seeger-Anerkennungspreis-1024x856.jpg"
                        fileSize="201436"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="856"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/162-Mia-Seeger-Anerkennungspreis_joi-1024x576.jpg"
                        fileSize="72480"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Total.Digital 2020 trotz Abstand erfolgreich]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/totaldigital-2020-trotz-abstand-erfolgreich/</link>
                <pubDate>Fri, 23 Oct 2020 05:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/totaldigital-2020-trotz-abstand-erfolgreich/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vier Tage – 25 Events: Bei den Digitaltagen „Total.Digital“ drehte sich in Coburg Mitte Oktober alles um die Digitalisierung – von Künstlicher Intelligenz über Virtual Reality bis hin zu Umweltsensorik. Professoren der Hochschule Coburg brachten ihr Know-How ein.</em></p>&#13;
<p>Bereits zum zweiten Mal organisierte die Gründerplattform Zukunft.Coburg.Digital die Coburger Digitaltage. Trotz Corona-Bedingungen waren die Veranstaltungen ein Erfolg. CREAPOLIS, die Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, organisierte Events im Rahmen von Total.Digital. Professoren der Hochschule Coburg zeigten in zwei Workshops und vier Vorträgen den neuesten Stand beim Thema Digitalisierung.</p>&#13;
<h4>Die CREAPOLIS Events bei Total Digital</h4>&#13;
<p>Die beiden Workshops - mit begrenzter Teilnehmerzahl und entsprechendem Hygienekonzept - fanden im CREAPOLIS Makerspace statt. Einen Feinstaubsensor zur Messung der Luftqualität bauten die Teilnehmer*innen mit Prof. Dr. Thomas Wieland, Professor für Mobile Computing, Netzwerktechnik und IT-Sicherheit, und Frank Eisenwiener, Repair-Café Coburg. Auf großes Interesse stieß der Workshop von Prof. Dr. Jens Grubert, Professor für Mensch-Maschine-Interaktion, und seinen Mitarbeitern Daniel Schneider und Alexander Otte. Hier drehte sich alles um 3D-Design und virtuelle Realitäten - mit Blick durch die VR-Brille, versteht sich.</p>&#13;
<p>Im Online-Vortrag „KI und Versicherung – Wie passt das zusammen?“ erklärte Prof. Dr. Mirko Kraft, Professor für Versicherungsmanagement, wie automatisierte Technologien Versicherungsunternehmen helfen, Präventionsmaßnahmen zu treffen, den Arbeitsablauf zu beschleunigen oder Prämien zu berechnen. Auch neue Geschäftsmodelle, wie zum Beispiel Telematik-Boxen in Fahrzeugen, können durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz nutzbar gemacht werden. In diesem Zusammenhang erhält die Hochschule Coburg im Rahmen der Hightech Agenda Bayern eine ihrer beiden neuen KI-Professuren.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Klaus Stefan Drese ist Professor für Sensorik, Messtechnik und Physik an der Hochschule Coburg. Er hielt einen Online-Vortrag zum Thema „Medizinische Schnelltests - Grundlage für die Telemedizin“. Drese erläuterte die Vor- und Nachteile des sogenannten „Point of Care Testing“, also mobiler Diagnostik und, wie diese Technologie genutzt werden kann, um Testungen zu beschleunigen.</p>&#13;
<p>„Die 36 Kammern des Innovation-Kung-Fu“ lautete der Titel von Prof. Dr. Christian Zagels Vortrag. Der Professor für Innovationsmanagement an der Hochschule Coburg zeigte anhand verschiedener Beispiele, wie Innovation helfen kann, sich von der Konkurrenz abzuheben. Das sind etwa interaktive Schaufenster und Umkleidekabinen oder Bodyscanner zur präzisen Bestimmung der eigenen Konfektionsgröße.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Thomas Wieland, Professor für Mobile Computing, Netzwerktechnik und IT-Sicherheit, klärte über das Projekt „Future IoT“ auf, in den Bereichen Stadt und Mobilität, Umweltsensorik sowie Mobilitäts- und Bodensensorik forscht. Mit verteilten Messgeräten können großflächig Daten eingeholt werden. So wird zum Beispiel die Luftqualität gemessen oder man kann mehr über die lokale Ressourcennutzung erfahren.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vier Tage – 25 Events: Bei den Digitaltagen „Total.Digital“ drehte sich in Coburg Mitte Oktober alles um die Digitalisierung – von Künstlicher Intelligenz über Virtual Reality bis hin zu Umweltsensorik. Professoren der Hochschule Coburg brachten ihr Know-How ein.</em></p>&#13;
<p>Bereits zum zweiten Mal organisierte die Gründerplattform Zukunft.Coburg.Digital die Coburger Digitaltage. Trotz Corona-Bedingungen waren die Veranstaltungen ein Erfolg. CREAPOLIS, die Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, organisierte Events im Rahmen von Total.Digital. Professoren der Hochschule Coburg zeigten in zwei Workshops und vier Vorträgen den neuesten Stand beim Thema Digitalisierung.</p>&#13;
<h4>Die CREAPOLIS Events bei Total Digital</h4>&#13;
<p>Die beiden Workshops - mit begrenzter Teilnehmerzahl und entsprechendem Hygienekonzept - fanden im CREAPOLIS Makerspace statt. Einen Feinstaubsensor zur Messung der Luftqualität bauten die Teilnehmer*innen mit Prof. Dr. Thomas Wieland, Professor für Mobile Computing, Netzwerktechnik und IT-Sicherheit, und Frank Eisenwiener, Repair-Café Coburg. Auf großes Interesse stieß der Workshop von Prof. Dr. Jens Grubert, Professor für Mensch-Maschine-Interaktion, und seinen Mitarbeitern Daniel Schneider und Alexander Otte. Hier drehte sich alles um 3D-Design und virtuelle Realitäten - mit Blick durch die VR-Brille, versteht sich.</p>&#13;
<p>Im Online-Vortrag „KI und Versicherung – Wie passt das zusammen?“ erklärte Prof. Dr. Mirko Kraft, Professor für Versicherungsmanagement, wie automatisierte Technologien Versicherungsunternehmen helfen, Präventionsmaßnahmen zu treffen, den Arbeitsablauf zu beschleunigen oder Prämien zu berechnen. Auch neue Geschäftsmodelle, wie zum Beispiel Telematik-Boxen in Fahrzeugen, können durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz nutzbar gemacht werden. In diesem Zusammenhang erhält die Hochschule Coburg im Rahmen der Hightech Agenda Bayern eine ihrer beiden neuen KI-Professuren.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Klaus Stefan Drese ist Professor für Sensorik, Messtechnik und Physik an der Hochschule Coburg. Er hielt einen Online-Vortrag zum Thema „Medizinische Schnelltests - Grundlage für die Telemedizin“. Drese erläuterte die Vor- und Nachteile des sogenannten „Point of Care Testing“, also mobiler Diagnostik und, wie diese Technologie genutzt werden kann, um Testungen zu beschleunigen.</p>&#13;
<p>„Die 36 Kammern des Innovation-Kung-Fu“ lautete der Titel von Prof. Dr. Christian Zagels Vortrag. Der Professor für Innovationsmanagement an der Hochschule Coburg zeigte anhand verschiedener Beispiele, wie Innovation helfen kann, sich von der Konkurrenz abzuheben. Das sind etwa interaktive Schaufenster und Umkleidekabinen oder Bodyscanner zur präzisen Bestimmung der eigenen Konfektionsgröße.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Thomas Wieland, Professor für Mobile Computing, Netzwerktechnik und IT-Sicherheit, klärte über das Projekt „Future IoT“ auf, in den Bereichen Stadt und Mobilität, Umweltsensorik sowie Mobilitäts- und Bodensensorik forscht. Mit verteilten Messgeräten können großflächig Daten eingeholt werden. So wird zum Beispiel die Luftqualität gemessen oder man kann mehr über die lokale Ressourcennutzung erfahren.</p>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/163-Nachbericht-TotalDigital-1024x683.jpg"
                        fileSize="102756"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Architektur in Zeiten des Klimawandels]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/architektur-in-zeiten-des-klimawandels/</link>
                <pubDate>Wed, 21 Oct 2020 07:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/architektur-in-zeiten-des-klimawandels/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Coburger Architekturprofessor Dr. Rainer Hirth hat eine internationale Vorlesungsreihe zu nachhaltigem Bauen und klimafreundlicher Städteplanung organisiert. </em></p>&#13;
<p>Der Klimawandel beschäftigt Architektinnen und Architekten in der ganzen Welt. „Städte sind Orte, in denen Menschen dicht zusammenleben und die Probleme des Klimawandels deutlich werden: Hitze, Wasserknappheit, aber auch starker Verkehr, Smog, zu hohe Dichte, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-rainer-hirth.html">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> „Deshalb ist Städteplanung eines der großen Themen im Kontext des Klimawandels.“ Der Coburger Architekturprofessor hat eine Veranstaltungsreihe organisiert, in der bis Mitte Dezember jeweils freitags internationale Expertinnen und Experten den wissenschaftlichen Stand aus verschiedenen Themen rund ums nachhaltige Bauen vorstellen.</p>&#13;
<p>Motto der Reihe ist „Sustainability in architecture – climate change and urbanism“. Über die Plattform Zoom sind die englischsprachigen Vorlesungen zu den angekündigten Terminen für jeden zugänglich unter diesem <a href="https://hs-coburg.zoom.us/j/98179408001?pwd=a0dhNDlGUWtxbnFuWlhDeFhjTTMvQT09">Link</a>.</p>&#13;
<p>Den Auftakt machte Prof. Dr. Steffen Lehmann von der University of Nevada, Las Vegas, USA, mit dem Vortrag „Transforming the city for sustainability“. Am Freitag, 23. Oktober, steht mit der österreichischen Autorin, Stadtforscherin und Kulturtheoretikerin Prof. Dr. Elke Krasny eine prominente Rednerin auf dem Programm: Die Professorin der Akademie der Bildenden Künste in Wien spricht um 10 Uhr über „Architecture for a broken planet“. „Uns geht es darum, Denkanstöße zu geben“, erklärt Organisator Hirth. „Nicht nur für Architekten, sondern für alle, die das Thema interessiert.“ Die Zuschauerinnen und Zuschauer am Computer können auch Fragen stellen.</p>&#13;
<p>An den folgenden Freitagen geht es beispielsweise um Design, das Räume kühl hält und um nachhaltige Materialien – die Referentinnen und Referenten bringen Erfahrungen aus Neuseeland, Indien, Jordanien und Mexiko auch auf fränkische Bildschirme. Hirth selbst übernimmt die Vorlesung über „Traditional sustainability - autochtone architecture“. „Traditionell Bauen ist nachhaltig, wenn mit nachwachsenden Rohstoffen und natürlichen Materialien gearbeitet wird. Lehm zum Beispiel ist ein geeigneter Baustoff.“ Mit dem Vortrag des Coburger Professors am Freitag, 11. Dezember, um 10 Uhr, endet die Reihe – fast: Am 8. Januar werden Studierende der verschiedenen Universitäten noch die Gelegenheit haben, ihre Positionen vorzustellen. Das komplette Programm, Themen und Termine finden sich oben in der Bildergalerie.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Coburger Architekturprofessor Dr. Rainer Hirth hat eine internationale Vorlesungsreihe zu nachhaltigem Bauen und klimafreundlicher Städteplanung organisiert. </em></p>&#13;
<p>Der Klimawandel beschäftigt Architektinnen und Architekten in der ganzen Welt. „Städte sind Orte, in denen Menschen dicht zusammenleben und die Probleme des Klimawandels deutlich werden: Hitze, Wasserknappheit, aber auch starker Verkehr, Smog, zu hohe Dichte, sagt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dr-rainer-hirth.html">Prof. Dr. Rainer Hirth</a> „Deshalb ist Städteplanung eines der großen Themen im Kontext des Klimawandels.“ Der Coburger Architekturprofessor hat eine Veranstaltungsreihe organisiert, in der bis Mitte Dezember jeweils freitags internationale Expertinnen und Experten den wissenschaftlichen Stand aus verschiedenen Themen rund ums nachhaltige Bauen vorstellen.</p>&#13;
<p>Motto der Reihe ist „Sustainability in architecture – climate change and urbanism“. Über die Plattform Zoom sind die englischsprachigen Vorlesungen zu den angekündigten Terminen für jeden zugänglich unter diesem <a href="https://hs-coburg.zoom.us/j/98179408001?pwd=a0dhNDlGUWtxbnFuWlhDeFhjTTMvQT09">Link</a>.</p>&#13;
<p>Den Auftakt machte Prof. Dr. Steffen Lehmann von der University of Nevada, Las Vegas, USA, mit dem Vortrag „Transforming the city for sustainability“. Am Freitag, 23. Oktober, steht mit der österreichischen Autorin, Stadtforscherin und Kulturtheoretikerin Prof. Dr. Elke Krasny eine prominente Rednerin auf dem Programm: Die Professorin der Akademie der Bildenden Künste in Wien spricht um 10 Uhr über „Architecture for a broken planet“. „Uns geht es darum, Denkanstöße zu geben“, erklärt Organisator Hirth. „Nicht nur für Architekten, sondern für alle, die das Thema interessiert.“ Die Zuschauerinnen und Zuschauer am Computer können auch Fragen stellen.</p>&#13;
<p>An den folgenden Freitagen geht es beispielsweise um Design, das Räume kühl hält und um nachhaltige Materialien – die Referentinnen und Referenten bringen Erfahrungen aus Neuseeland, Indien, Jordanien und Mexiko auch auf fränkische Bildschirme. Hirth selbst übernimmt die Vorlesung über „Traditional sustainability - autochtone architecture“. „Traditionell Bauen ist nachhaltig, wenn mit nachwachsenden Rohstoffen und natürlichen Materialien gearbeitet wird. Lehm zum Beispiel ist ein geeigneter Baustoff.“ Mit dem Vortrag des Coburger Professors am Freitag, 11. Dezember, um 10 Uhr, endet die Reihe – fast: Am 8. Januar werden Studierende der verschiedenen Universitäten noch die Gelegenheit haben, ihre Positionen vorzustellen. Das komplette Programm, Themen und Termine finden sich oben in der Bildergalerie.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HirthRainer-1024x692.jpg"
                        fileSize="96326"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lecture_Poster_dark-724x1024.jpg"
                        fileSize="102693"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="724" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Lehre am Campus Design im Wintersemester]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lehre-am-campus-design-im-wintersemester/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Oct 2020 06:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/lehre-am-campus-design-im-wintersemester/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Desinfektion, Abstand, Mundschutz. Lernen, tüfteln, bauen und wieder desinfizieren. Das Studium läuft anders in diesem Wintersemester, um gleichzeitig möglichst viel Normalität zuzulassen. Am Campus Design der Hochschule Coburg werden derzeit neue Lehrformate erprobt. Wie Präsenzlehre und vor allem Werkstattpraktika in diesen Zeiten funktionieren – wir haben uns mit dem Kamerateam vor Ort umgesehen!</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Desinfektion, Abstand, Mundschutz. Lernen, tüfteln, bauen und wieder desinfizieren. Das Studium läuft anders in diesem Wintersemester, um gleichzeitig möglichst viel Normalität zuzulassen. Am Campus Design der Hochschule Coburg werden derzeit neue Lehrformate erprobt. Wie Präsenzlehre und vor allem Werkstattpraktika in diesen Zeiten funktionieren – wir haben uns mit dem Kamerateam vor Ort umgesehen!</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Industrie 4.0 – von der Theorie in die Praxis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/industrie-40-von-der-theorie-in-die-praxis/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Oct 2020 04:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/industrie-40-von-der-theorie-in-die-praxis/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zum Wintersemester 2020/21 startet <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen.html" target="PRof. Eva Brandmeier" rel="noopener">Dr. Eva Brandmeier </a>als Professorin in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg. In ihrem Lebenslauf findet man den Begriff Industrie 4.0 immer wieder. Was das genau bedeutet und welche Erfahrungen sie als Ingenieurin in der Wirtschaft gemacht hat, erzählt sie hier. </em></p>&#13;
<h4>Welchen Eindruck hatten Sie von der Hochschule Coburg vor Ihrer Berufung?</h4>&#13;
<p>Ich habe die Hochschule immer positiv wahrgenommen, als eine moderne Hochschule, die sehr engagiert ist. Das hat mich auch dazu bewogen, mich hier zu bewerben.</p>&#13;
<h4>Welche Bereiche übernehmen Sie in der Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik?</h4>&#13;
<p>Zum einen werde ich Vorlesungen meines scheidenden Kollegen Prof. Dr. Winfried Perseke und von Hans-Herbert Hartan im Bereich der Konstruktionstechnik und der Maschinenelemente übernehmen. Mein Schwerpunktbereich sind selbstlernende Maschinen und Digitalisierung. Ich fange gerade an, diese Bereiche hier aufzubauen.</p>&#13;
<h4>Was genau bedeutet denn „selbstlernende Maschinen“?</h4>&#13;
<p>Im Prinzip ist man heute schon in der Lage, in der Produktion sehr viele Daten zu erfassen, weiß aber oft nichts damit anzufangen. Das ist diese Big-Data-Thematik; man versucht, Strukturen in diese großen Datenmengen hineinzubringen. Grob gesagt: Der Weg der selbstlernenden Maschinen ist eigentlich, dass die Maschinen selber aus den Ergebnissen, die sie produzieren, lernen. So können sie zum Beispiel Gutteile und Ausschuss erkennen. Wir reagieren ja intuitiv auf gewisse Einflüsse unterschiedlich. Genauso ist das Ziel von selbstlernenden Maschinen, dass sie durch die verschiedenen Daten, beispielsweise Maschinenparameter, Umgebungseinflüsse oder Materialparameter, selbst lernen, wie sie sich einstellen müssen, wie sie reagieren, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.</p>&#13;
<h4>Sie haben vor Ihrer Berufung an die Hochschule Coburg bei Automobilzulieferern gearbeitet. Wie weit ist denn die Branche im Bereich Industrie 4.0?</h4>&#13;
<p>Da ist man noch gar nicht so weit. Ein Handy hat ja schon viel künstliche Intelligenz (KI), es lernt, wo Sie sich an welchem Tag hinbewegen, es kennt unsere Gewohnheiten, lernt daraus. Aber in der Industrie ist das noch gar nicht angekommen. Die Fertigung ist mittlerweile so weit, dass sehr viele Maschinen mit Sensorik ausstattet sind, sehr viele Daten erfasst werden. Man weiß jedoch noch nichts damit anzufangen. Wichtig ist immer das Zusammenspiel aus Sensorik und Aktorik. Also, dass ich nicht nur erfasse, sondern auch wieder eingreifen kann. Diese Brücke ist nur bei wenigen Vorreiterfirmen in Pilotprojekten implementiert.</p>&#13;
<h4>Wo liegt Ihrer Meinung nach die Herausforderung für die Praxis in diesem Bereich?</h4>&#13;
<p>Es gibt mittlerweile sehr viele Lehrbücher für künstliche Intelligenz und selbstlernende Systeme, aber es fehlt häufig die Verknüpfung zur Anwendung in der Praxis. Die Industrie wird mit solchen Schlagwörtern konfrontiert, es fehlt jedoch häufig der Brückenschlag zu dem: Wie kann ich das überhaupt umsetzen? Was bedeutet das für mich? Was bedeutet das für meine Probleme? Das ist für mich die Herausforderung, den Studierenden beizubringen, wie man das in der Praxis umsetzen kann.</p>&#13;
<h4>Was möchten Sie den Studierenden in den ersten Semestern vermitteln?</h4>&#13;
<p>Mir ist es immer wichtig in der Vorlesung einen Bezug zur Praxis einzubauen, um den Studierenden näher zu bringen, warum sie etwas lernen. Um beispielsweise eine technische Zeichnung richtig zu lesen, oder eine mit CAD erstellte Zeichnung normengerecht zu ergänzen, muss man gelernt haben, mit der Hand zu zeichnen. Es kann auch niemand ein Kochbuch schreiben, wenn er selber nie gekocht hat.</p>&#13;
<h4>Wie sind Sie überhaupt in den technischen Bereich gekommen?</h4>&#13;
<p>Ich habe mich bereits in der Schule immer für die naturwissenschaftlichen Fächer begeistert. Zu Beginn gab es schon kritische Stimmen: Du als Frau und Maschinenbau, traust du dir das zu? Dann habe ich mich erst für Wirtschaftsingenieurwesen entschieden und bin für den Master zu Maschinenbau gewechselt, weil mich die technische Komponente viel mehr interessiert hat. Ich habe es nie bereut und mich da auf dem Weg nicht beirren lassen.</p>&#13;
<h4>Wie ging es Ihnen in der Industrie als junge Frau im technischen Bereich?</h4>&#13;
<p>Nach meiner Erfahrung ist es in der Industrie, trotz allem Streben nach Gleichberechtigung, ein kleiner Kampf. Es ist wirklich klischeehaft: Man wird als junge Frau in dieser Männerdomäne mit gewisser Altersstruktur nie von Anfang an so akzeptiert, wie vielleicht ein Mann im gleichen Alter, mit der gleichen Qualifikation. Seinen Stellenwert und den Respekt muss man sich durch Engagement und Leistung erkämpfen. Ich hoffe sehr und setze mich dafür ein, dass sich das in den nächsten Jahren verändert.</p>&#13;
<h4>Wie sehen Sie Ihren Aufgaben an der Hochschule Coburg entgegen?</h4>&#13;
<p>Ich freue mich auf die Arbeit mit den Studierenden! Weil ich kein rein theoretisches Forschungsgebiet haben möchte, will ich auch intensiv mit Unternehmen zusammenarbeiten. Ich möchte die Forschung sinnvoll weitertreiben, daher ist es mir wichtig, mich mit der Praxis und deren Problemstellungen und Visionen auseinanderzusetzen. So wird es meine Aufgabe sein, intensiv den Austausch mit der Industrie zu suchen.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Wintersemester 2020/21 startet <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen.html" target="PRof. Eva Brandmeier" rel="noopener">Dr. Eva Brandmeier </a>als Professorin in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg. In ihrem Lebenslauf findet man den Begriff Industrie 4.0 immer wieder. Was das genau bedeutet und welche Erfahrungen sie als Ingenieurin in der Wirtschaft gemacht hat, erzählt sie hier. </em></p>&#13;
<h4>Welchen Eindruck hatten Sie von der Hochschule Coburg vor Ihrer Berufung?</h4>&#13;
<p>Ich habe die Hochschule immer positiv wahrgenommen, als eine moderne Hochschule, die sehr engagiert ist. Das hat mich auch dazu bewogen, mich hier zu bewerben.</p>&#13;
<h4>Welche Bereiche übernehmen Sie in der Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik?</h4>&#13;
<p>Zum einen werde ich Vorlesungen meines scheidenden Kollegen Prof. Dr. Winfried Perseke und von Hans-Herbert Hartan im Bereich der Konstruktionstechnik und der Maschinenelemente übernehmen. Mein Schwerpunktbereich sind selbstlernende Maschinen und Digitalisierung. Ich fange gerade an, diese Bereiche hier aufzubauen.</p>&#13;
<h4>Was genau bedeutet denn „selbstlernende Maschinen“?</h4>&#13;
<p>Im Prinzip ist man heute schon in der Lage, in der Produktion sehr viele Daten zu erfassen, weiß aber oft nichts damit anzufangen. Das ist diese Big-Data-Thematik; man versucht, Strukturen in diese großen Datenmengen hineinzubringen. Grob gesagt: Der Weg der selbstlernenden Maschinen ist eigentlich, dass die Maschinen selber aus den Ergebnissen, die sie produzieren, lernen. So können sie zum Beispiel Gutteile und Ausschuss erkennen. Wir reagieren ja intuitiv auf gewisse Einflüsse unterschiedlich. Genauso ist das Ziel von selbstlernenden Maschinen, dass sie durch die verschiedenen Daten, beispielsweise Maschinenparameter, Umgebungseinflüsse oder Materialparameter, selbst lernen, wie sie sich einstellen müssen, wie sie reagieren, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.</p>&#13;
<h4>Sie haben vor Ihrer Berufung an die Hochschule Coburg bei Automobilzulieferern gearbeitet. Wie weit ist denn die Branche im Bereich Industrie 4.0?</h4>&#13;
<p>Da ist man noch gar nicht so weit. Ein Handy hat ja schon viel künstliche Intelligenz (KI), es lernt, wo Sie sich an welchem Tag hinbewegen, es kennt unsere Gewohnheiten, lernt daraus. Aber in der Industrie ist das noch gar nicht angekommen. Die Fertigung ist mittlerweile so weit, dass sehr viele Maschinen mit Sensorik ausstattet sind, sehr viele Daten erfasst werden. Man weiß jedoch noch nichts damit anzufangen. Wichtig ist immer das Zusammenspiel aus Sensorik und Aktorik. Also, dass ich nicht nur erfasse, sondern auch wieder eingreifen kann. Diese Brücke ist nur bei wenigen Vorreiterfirmen in Pilotprojekten implementiert.</p>&#13;
<h4>Wo liegt Ihrer Meinung nach die Herausforderung für die Praxis in diesem Bereich?</h4>&#13;
<p>Es gibt mittlerweile sehr viele Lehrbücher für künstliche Intelligenz und selbstlernende Systeme, aber es fehlt häufig die Verknüpfung zur Anwendung in der Praxis. Die Industrie wird mit solchen Schlagwörtern konfrontiert, es fehlt jedoch häufig der Brückenschlag zu dem: Wie kann ich das überhaupt umsetzen? Was bedeutet das für mich? Was bedeutet das für meine Probleme? Das ist für mich die Herausforderung, den Studierenden beizubringen, wie man das in der Praxis umsetzen kann.</p>&#13;
<h4>Was möchten Sie den Studierenden in den ersten Semestern vermitteln?</h4>&#13;
<p>Mir ist es immer wichtig in der Vorlesung einen Bezug zur Praxis einzubauen, um den Studierenden näher zu bringen, warum sie etwas lernen. Um beispielsweise eine technische Zeichnung richtig zu lesen, oder eine mit CAD erstellte Zeichnung normengerecht zu ergänzen, muss man gelernt haben, mit der Hand zu zeichnen. Es kann auch niemand ein Kochbuch schreiben, wenn er selber nie gekocht hat.</p>&#13;
<h4>Wie sind Sie überhaupt in den technischen Bereich gekommen?</h4>&#13;
<p>Ich habe mich bereits in der Schule immer für die naturwissenschaftlichen Fächer begeistert. Zu Beginn gab es schon kritische Stimmen: Du als Frau und Maschinenbau, traust du dir das zu? Dann habe ich mich erst für Wirtschaftsingenieurwesen entschieden und bin für den Master zu Maschinenbau gewechselt, weil mich die technische Komponente viel mehr interessiert hat. Ich habe es nie bereut und mich da auf dem Weg nicht beirren lassen.</p>&#13;
<h4>Wie ging es Ihnen in der Industrie als junge Frau im technischen Bereich?</h4>&#13;
<p>Nach meiner Erfahrung ist es in der Industrie, trotz allem Streben nach Gleichberechtigung, ein kleiner Kampf. Es ist wirklich klischeehaft: Man wird als junge Frau in dieser Männerdomäne mit gewisser Altersstruktur nie von Anfang an so akzeptiert, wie vielleicht ein Mann im gleichen Alter, mit der gleichen Qualifikation. Seinen Stellenwert und den Respekt muss man sich durch Engagement und Leistung erkämpfen. Ich hoffe sehr und setze mich dafür ein, dass sich das in den nächsten Jahren verändert.</p>&#13;
<h4>Wie sehen Sie Ihren Aufgaben an der Hochschule Coburg entgegen?</h4>&#13;
<p>Ich freue mich auf die Arbeit mit den Studierenden! Weil ich kein rein theoretisches Forschungsgebiet haben möchte, will ich auch intensiv mit Unternehmen zusammenarbeiten. Ich möchte die Forschung sinnvoll weitertreiben, daher ist es mir wichtig, mich mit der Praxis und deren Problemstellungen und Visionen auseinanderzusetzen. So wird es meine Aufgabe sein, intensiv den Austausch mit der Industrie zu suchen.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/148-BrandmeierEva-1024x692.jpg"
                        fileSize="76294"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nur Geduld! Doktorarbeit über Aktualität einer alten Tugend]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nur-geduld-doktorarbeit-ueber-die-aktualitaet-einer-alten-tugend/</link>
                <pubDate>Mon, 19 Oct 2020 05:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nur-geduld-doktorarbeit-ueber-die-aktualitaet-einer-alten-tugend/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Zeitalter der Beschleunigung erforscht eine Doktorandin die Geduld: Wie junge Menschen sie lernen und wofür sie sie brauchen, analysiert Bettina Siebert-Blaesing in ihrer Doktorarbeit an der Hochschule Coburg und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. </em></p>&#13;
<p>Geduld ist Charaktersache. „Es gibt einfach verschiedene Typen. Geduld kann man nicht trainieren. Aber“, sagt Bettina Siebert-Blaesing „man kann aus Erfahrung lernen.“ Die Sozialpädagogin hat in ihrer Doktorarbeit untersucht, wie wichtig Geduld ist, wie sie als Ressource genutzt werden kann, um schwere Situationen des Lebens gesund durchzustehen und wie das jungen Leuten durch gezieltes Coaching vermittelt werden kann. „Erfahren werden kann Geduld unter anderem durch Ruhe, Gelassenheit und gutes Zuhören.“ Ob sie auch einen Tipp hat, wie jeder Geduld üben kann? „Sich im Supermarkt mal bewusst an die Kasse mit der längsten Schlange stellen!“ Sie lacht. „Oder wenigstens jemanden vorlassen. Probieren Sie das mal, es geht auch im Straßenverkehr – und wie es ein Lächeln ins Gesicht der anderen Menschen bringt, ist eine schöne Erfahrung.“</p>&#13;
<p>Anderen Menschen etwas von der eigenen Zeit zu schenken braucht Geduld. „So in der Art hat das einer der jungen Leute gesagt, die ich für meine Doktorarbeit befragt habe“, erklärt Siebert-Blaesing. Sie arbeitet gern mit jungen Menschen. Vor über 25 Jahren hat sie ihren Abschluss in Sozialpädagogik an einer Fachhochschule gemacht und seitdem umfangreiche Erfahrung in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit gesammelt. Aus der Praxis heraus entwickelte sie die Idee zu ihrer Doktorarbeit. „Ausgangspunkt war der Leistungsdruck. Immer mehr junge Leute haben Burnout-ähnliche Symptome – schon vor dem Berufsleben. Wenn die Gesellschaft zu hektisch ist, braucht man eine Steuerungsmöglichkeit.“</p>&#13;
<p>Gemeinsam mit Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg konkretisierte sie ihren Ansatz. Der Coburger Professor für Gesundheitswissenschaften ist einer der beiden Doktorväter der kooperativen Promotion. Als Erstbetreuer wurde Prof. Dr. Bernd Birgmeier von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gewonnen. Siebert-Blaesing hat die Dissertation in den vergangenen sieben Jahren neben ihrer Arbeit als Sozialpädagogin und Supervisorin geschrieben und nun mit einer sehr guten Leistung verteidigt.</p>&#13;
<p>Titel der Arbeit ist „Geduld als Ressource der Gesundheitsförderung junger Erwachsener im Einzelcoaching - Qualitative Befragung im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ)“, und sie umfasst eine historisch-philosophische Analyse von Geduld und einen empirischen Teil. Dafür hat die Doktorandin über drei Jahre hinweg junge Menschen befragt, die ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Erzbischöflichen Jugendamt München und Freising (EJA) absolviert haben. „Die Übergangssituation zwischen Schule und Beruf ist eine interessante Phase, in der viele Entscheidungen anstehen.“ Geduld ist für die jungen Erwachsenen aber nicht nur in diesem Abschnitt wichtig. Sie wird als Ressource fürs ganze Leben gesehen. Als Rollenvorbilder seien besonders die Eltern prägend. „Lehrer, Ausbilder und Sozialpädagogen können Geduld ideal im alltäglichen Miteinander sowie gezielt im Einzelcoaching mit konkreten Handlungsempfehlungen thematisieren.“</p>&#13;
<p>Prof. Birgmeier bezeichnet die Arbeit als „Meilenstein empirischer Forschung für die wissenschaftliche Untermauerung von Einzelcoaching“ und hebt die hervorragende innovative Leistung hervor. Prof. Kohls ergänzt: „Die Rolle der Geduld in der Coachingarbeit mit jungen Erwachsenen ist im Kontext der Gesundheitsförderung und der Sozialen Arbeit ein wichtiges, zeitgemäßes Thema, das noch nicht ausführlich erforscht wurde.“</p>&#13;
<p>Durch Corona hat das Thema sogar noch an Aktualität gewonnen. „Wir werden gerade alle zu Experten der Geduld“, sagt Siebert-Blaesing. „Aber Geduld ist nicht in jedem Moment greifbar. Homeoffice, Homeschooling: Wer zehn Sachen gleichzeitig bewältigen muss, ist in dieser Situation genervt. Das ist nicht schlimm.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Zeitalter der Beschleunigung erforscht eine Doktorandin die Geduld: Wie junge Menschen sie lernen und wofür sie sie brauchen, analysiert Bettina Siebert-Blaesing in ihrer Doktorarbeit an der Hochschule Coburg und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. </em></p>&#13;
<p>Geduld ist Charaktersache. „Es gibt einfach verschiedene Typen. Geduld kann man nicht trainieren. Aber“, sagt Bettina Siebert-Blaesing „man kann aus Erfahrung lernen.“ Die Sozialpädagogin hat in ihrer Doktorarbeit untersucht, wie wichtig Geduld ist, wie sie als Ressource genutzt werden kann, um schwere Situationen des Lebens gesund durchzustehen und wie das jungen Leuten durch gezieltes Coaching vermittelt werden kann. „Erfahren werden kann Geduld unter anderem durch Ruhe, Gelassenheit und gutes Zuhören.“ Ob sie auch einen Tipp hat, wie jeder Geduld üben kann? „Sich im Supermarkt mal bewusst an die Kasse mit der längsten Schlange stellen!“ Sie lacht. „Oder wenigstens jemanden vorlassen. Probieren Sie das mal, es geht auch im Straßenverkehr – und wie es ein Lächeln ins Gesicht der anderen Menschen bringt, ist eine schöne Erfahrung.“</p>&#13;
<p>Anderen Menschen etwas von der eigenen Zeit zu schenken braucht Geduld. „So in der Art hat das einer der jungen Leute gesagt, die ich für meine Doktorarbeit befragt habe“, erklärt Siebert-Blaesing. Sie arbeitet gern mit jungen Menschen. Vor über 25 Jahren hat sie ihren Abschluss in Sozialpädagogik an einer Fachhochschule gemacht und seitdem umfangreiche Erfahrung in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit gesammelt. Aus der Praxis heraus entwickelte sie die Idee zu ihrer Doktorarbeit. „Ausgangspunkt war der Leistungsdruck. Immer mehr junge Leute haben Burnout-ähnliche Symptome – schon vor dem Berufsleben. Wenn die Gesellschaft zu hektisch ist, braucht man eine Steuerungsmöglichkeit.“</p>&#13;
<p>Gemeinsam mit Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg konkretisierte sie ihren Ansatz. Der Coburger Professor für Gesundheitswissenschaften ist einer der beiden Doktorväter der kooperativen Promotion. Als Erstbetreuer wurde Prof. Dr. Bernd Birgmeier von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gewonnen. Siebert-Blaesing hat die Dissertation in den vergangenen sieben Jahren neben ihrer Arbeit als Sozialpädagogin und Supervisorin geschrieben und nun mit einer sehr guten Leistung verteidigt.</p>&#13;
<p>Titel der Arbeit ist „Geduld als Ressource der Gesundheitsförderung junger Erwachsener im Einzelcoaching - Qualitative Befragung im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ)“, und sie umfasst eine historisch-philosophische Analyse von Geduld und einen empirischen Teil. Dafür hat die Doktorandin über drei Jahre hinweg junge Menschen befragt, die ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Erzbischöflichen Jugendamt München und Freising (EJA) absolviert haben. „Die Übergangssituation zwischen Schule und Beruf ist eine interessante Phase, in der viele Entscheidungen anstehen.“ Geduld ist für die jungen Erwachsenen aber nicht nur in diesem Abschnitt wichtig. Sie wird als Ressource fürs ganze Leben gesehen. Als Rollenvorbilder seien besonders die Eltern prägend. „Lehrer, Ausbilder und Sozialpädagogen können Geduld ideal im alltäglichen Miteinander sowie gezielt im Einzelcoaching mit konkreten Handlungsempfehlungen thematisieren.“</p>&#13;
<p>Prof. Birgmeier bezeichnet die Arbeit als „Meilenstein empirischer Forschung für die wissenschaftliche Untermauerung von Einzelcoaching“ und hebt die hervorragende innovative Leistung hervor. Prof. Kohls ergänzt: „Die Rolle der Geduld in der Coachingarbeit mit jungen Erwachsenen ist im Kontext der Gesundheitsförderung und der Sozialen Arbeit ein wichtiges, zeitgemäßes Thema, das noch nicht ausführlich erforscht wurde.“</p>&#13;
<p>Durch Corona hat das Thema sogar noch an Aktualität gewonnen. „Wir werden gerade alle zu Experten der Geduld“, sagt Siebert-Blaesing. „Aber Geduld ist nicht in jedem Moment greifbar. Homeoffice, Homeschooling: Wer zehn Sachen gleichzeitig bewältigen muss, ist in dieser Situation genervt. Das ist nicht schlimm.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/147-Promotion_Siebert-Blaesing__Kohls-2-875x1024.jpg"
                        fileSize="112883"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="875" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/147-Promotion_Siebert-Blaesing__Kohls-0-1024x637.jpg"
                        fileSize="80596"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="637"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der Konstrukteur und die Weltgeschichte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-konstrukteur-und-die-weltgeschichte/</link>
                <pubDate>Thu, 15 Oct 2020 05:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-konstrukteur-und-die-weltgeschichte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Winfried Perseke geht in den Ruhestand. Er ist Maschinenbau-Professor an der Hochschule Coburg. Kein Historiker. Aber wenn er von seinen Erinnerungen erzählt, verbinden sich politisches Geschehen, Zeitgeist und Technikgeschichte.</em></p>&#13;
<p>Ein Automobil-Ministerium? Zu Sowjet-Zeiten gab‘s so was in Moskau tatsächlich und Prof. Dr. Winfried Perseke ist sogar einigen hochrangigen Vertretern dieses Apparats begegnet, als er 1987 mit einer Delegation in die UdSSR reiste. Auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt passierte die Gruppe aus Technikern und Unternehmensvertretern die Panzersperren von Chimki. Ein riesiges Mahnmal, das daran erinnert, wo Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg gestoppt wurde. Das beeindruckte Perseke. Und vieles andere: In der BRD der 80er Jahre war die Vorstellung von den Sowjets sehr negativ geprägt. „Aber dann trafen wir da ganz brave, nette Menschen. Überhaupt nicht furchteinflößend“, sagt Perseke. „Mein Bild habe ich bei folgenden Reisen nach und nach der Realität angeglichen.“</p>&#13;
<p>Michail Gorbatschow hatte Glasnost (Offenheit) als politisches Ziel verkündet und wenig später fiel der Eiserne Vorhang. Noch ein wenig später, 1993, begann Perseke, als Professor der Hochschule Coburg zu lehren und zu forschen. In seiner Zeit beim Wälzlagerhersteller FAG in Schweinfurt hatte er viel erlebt. Er brachte Wissen und Erfahrung aus der Praxis mit und gab sie an Generationen von angehenden Ingenieuren weiter, er forschte und verwirklichte zahlreiche Projekte mit Industriepartnern: 27 Jahre war er an der Hochschule. Jetzt geht er in den Ruhestand.</p>&#13;
<p>Geboren wurde Perseke 1954 in Stadtprozelten im unterfränkischen Landkreis Miltenberg. Später zog die Familie nach Bad Kissingen, hier machte er auch Abitur. Mathe und Physik gehörten zu seinen Lieblingsfächern. „Die Struktur und Klarheit der Naturwissenschaften haben mich immer überzeugt“, sagt er. Er studierte Maschinenbau an der TH Darmstadt, wo er später auch promovierte.</p>&#13;
<p><strong>Die Faszination des Konstruierens</strong></p>&#13;
<p>Von der Konstruktion war er als Student zunächst nicht sehr begeistert. Weil sie so zeitaufwändig ist – vergleichsweise auch noch heute trotz enorm hilfreicher Computertechnik. Was reizte ihn dann doch daran? „Man hat am Ende etwas geschaffen. Und wenn das in der Praxis in Stahl und Kunststoff umgesetzt wird, zeigt sich ganz deutlich, ob die Arbeit gut oder schlecht war.“ Bei FAG Kugelfischer, wo sich in den 80ern Geschäfte mit den Russen anbahnten, leitete er am Ende den Konstruktionsbereich. Auch an der Hochschule Coburg blieben Konstruktion, Produktentwicklung und Maschinenelemente seine Kernthemen.</p>&#13;
<p>„Technisch war mein Berufsleben natürlich sehr stark von der Entwicklung der Computer und der Digitalisierung geprägt“, sagt er. Im Studium hatte er noch mit dem Rechenschieber gearbeitet. „Da hat sich in meinem Fach viel verändert.“ Und den ersten Internetanschluss hatte die Hochschule bereits Mitte der 90er Jahre. „Ein Kollege aus Schweinfurt hat mich damals extra in Coburg besucht. Um das Internet zu sehen!“</p>&#13;
<p>Perseke schätzt die digitalen Möglichkeiten, die heute durch die Corona-Pandemie in der Lehre verstärkt Einzug halten. „Mein letztes Semester war sehr spannend“, sagt er. Und alle anderen? Auch. Der Professor hat viel bewegt: Während seiner Zeit als Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik wurde der Automotiv-Studiengang eingeführt, er leitete das Labor für Informations- und Wissensmanagement und vertrat Bayern im Länderausschuss des Fachbereichstages Maschinenbau. Als Lehrbeauftragter betreut er an der Hochschule Coburg auch weiterhin laufende Projekt- und Abschlussarbeiten und organisiert vorerst noch den Deutschlandpreis im Fachbereichstag Maschinenbau. Und zu Hause in Bad Kissingen hat er jetzt mehr Zeit, mit seinen beiden technikbegeisterten Enkelinnen zu tüfteln.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Winfried Perseke geht in den Ruhestand. Er ist Maschinenbau-Professor an der Hochschule Coburg. Kein Historiker. Aber wenn er von seinen Erinnerungen erzählt, verbinden sich politisches Geschehen, Zeitgeist und Technikgeschichte.</em></p>&#13;
<p>Ein Automobil-Ministerium? Zu Sowjet-Zeiten gab‘s so was in Moskau tatsächlich und Prof. Dr. Winfried Perseke ist sogar einigen hochrangigen Vertretern dieses Apparats begegnet, als er 1987 mit einer Delegation in die UdSSR reiste. Auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt passierte die Gruppe aus Technikern und Unternehmensvertretern die Panzersperren von Chimki. Ein riesiges Mahnmal, das daran erinnert, wo Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg gestoppt wurde. Das beeindruckte Perseke. Und vieles andere: In der BRD der 80er Jahre war die Vorstellung von den Sowjets sehr negativ geprägt. „Aber dann trafen wir da ganz brave, nette Menschen. Überhaupt nicht furchteinflößend“, sagt Perseke. „Mein Bild habe ich bei folgenden Reisen nach und nach der Realität angeglichen.“</p>&#13;
<p>Michail Gorbatschow hatte Glasnost (Offenheit) als politisches Ziel verkündet und wenig später fiel der Eiserne Vorhang. Noch ein wenig später, 1993, begann Perseke, als Professor der Hochschule Coburg zu lehren und zu forschen. In seiner Zeit beim Wälzlagerhersteller FAG in Schweinfurt hatte er viel erlebt. Er brachte Wissen und Erfahrung aus der Praxis mit und gab sie an Generationen von angehenden Ingenieuren weiter, er forschte und verwirklichte zahlreiche Projekte mit Industriepartnern: 27 Jahre war er an der Hochschule. Jetzt geht er in den Ruhestand.</p>&#13;
<p>Geboren wurde Perseke 1954 in Stadtprozelten im unterfränkischen Landkreis Miltenberg. Später zog die Familie nach Bad Kissingen, hier machte er auch Abitur. Mathe und Physik gehörten zu seinen Lieblingsfächern. „Die Struktur und Klarheit der Naturwissenschaften haben mich immer überzeugt“, sagt er. Er studierte Maschinenbau an der TH Darmstadt, wo er später auch promovierte.</p>&#13;
<p><strong>Die Faszination des Konstruierens</strong></p>&#13;
<p>Von der Konstruktion war er als Student zunächst nicht sehr begeistert. Weil sie so zeitaufwändig ist – vergleichsweise auch noch heute trotz enorm hilfreicher Computertechnik. Was reizte ihn dann doch daran? „Man hat am Ende etwas geschaffen. Und wenn das in der Praxis in Stahl und Kunststoff umgesetzt wird, zeigt sich ganz deutlich, ob die Arbeit gut oder schlecht war.“ Bei FAG Kugelfischer, wo sich in den 80ern Geschäfte mit den Russen anbahnten, leitete er am Ende den Konstruktionsbereich. Auch an der Hochschule Coburg blieben Konstruktion, Produktentwicklung und Maschinenelemente seine Kernthemen.</p>&#13;
<p>„Technisch war mein Berufsleben natürlich sehr stark von der Entwicklung der Computer und der Digitalisierung geprägt“, sagt er. Im Studium hatte er noch mit dem Rechenschieber gearbeitet. „Da hat sich in meinem Fach viel verändert.“ Und den ersten Internetanschluss hatte die Hochschule bereits Mitte der 90er Jahre. „Ein Kollege aus Schweinfurt hat mich damals extra in Coburg besucht. Um das Internet zu sehen!“</p>&#13;
<p>Perseke schätzt die digitalen Möglichkeiten, die heute durch die Corona-Pandemie in der Lehre verstärkt Einzug halten. „Mein letztes Semester war sehr spannend“, sagt er. Und alle anderen? Auch. Der Professor hat viel bewegt: Während seiner Zeit als Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik wurde der Automotiv-Studiengang eingeführt, er leitete das Labor für Informations- und Wissensmanagement und vertrat Bayern im Länderausschuss des Fachbereichstages Maschinenbau. Als Lehrbeauftragter betreut er an der Hochschule Coburg auch weiterhin laufende Projekt- und Abschlussarbeiten und organisiert vorerst noch den Deutschlandpreis im Fachbereichstag Maschinenbau. Und zu Hause in Bad Kissingen hat er jetzt mehr Zeit, mit seinen beiden technikbegeisterten Enkelinnen zu tüfteln.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PersekeWinfried-1024x681.jpg"
                        fileSize="94980"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ich spreche Mathematik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ich-spreche-mathematik/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Oct 2020 05:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ich-spreche-mathematik/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Endlich können Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Teilchenbeschleuniger an der Hochschule Coburg experimentieren. Im Rahmen des Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) werden nun Online- und Präsenzworkshops nach Maß angeboten. Außerdem gibt es ein Buch über das Coburger Lehr-Zyklotron COLUMBUS. </em></p>&#13;
<p>„Hat denn noch nie jemand von euch ein Zyklotron gesehen?“ Dieser Satz seines Dozenten an der Universität ist Christian Wolf heute immer noch im Ohr. Der hat ihn schließlich motiviert, viele Jahre später selbst eines zu bauen. Der ehemalige Lehrer für Mathematik, Physik und Informatik am Gymnasium Ernestinum in Coburg, erinnert sich, wie es dazu kam: „Durch ein Jugend-forscht-Projekt habe ich 2011 begonnen, mich theoretisch damit auseinander zu setzen. Ich dachte, man könnte ein kleines Zyklotron bauen, an dem die Schüler selbst ein bisschen rumexperimentieren können.“ Schließlich kommt das Thema Teilchenbeschleuniger in jedem Lehrbuch vor. Als Lehrer weiß Wolf worauf es ankommt: „Man kann in der Schule alles rauf und runter rechnen, aber natürlich bekommt man ein Zyklotron normalerweise nicht zu sehen.“ Ganz zu schweigen von den praktischen Experimenten, die an den, normalerweise großen Anlagen, gar nicht gemacht werden können. Genau an dieser Stelle setzt das Projekt COLUMBUS an: „Wir stellen den Schülern ein Kleinzyklotron zur Verfügung, an dem man den Beschleunigungsvorgang live miterleben und auch selbst Experimente machen kann“, erklärt Christian Wolf.</p>&#13;
<p>Wolf verfolgt das Projekt mit großer Leidenschaft. Gemeinsam mit dem Hochschulteam um<a href="t3://page?uid=56"> </a><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-martin-prechtl.html" target="Prof. Prechtl" title="Prof. Prechtl" rel="noopener">Prof. Dr. Martin Prechtl </a>und Prof. Dr. Joachim Jirmann, entstand im<a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/angewandte-vakuumtechnik.html" target="Labor Vakuumtechnik" rel="noopener"> Labor für angewandte Vakuumtechnik</a> - ermöglicht durch Leihgaben, Spenden und logistischer Hilfe vieler Firmen - die Anlage mit Namen COLUMBUS. Mittlerweile wurden mehrere Schüler- Bachelor- und Masterarbeiten dazu gemacht. So ist sie beständig verfeinert und erweitert worden. Im Rahmen eines Jugend-forscht-Projektes kam beispielsweise ein mechanisches Zyklotron dazu. Das wird nun dazu genutzt, den Schülerinnen und Schülern zu Beginn jedes Workshops das Wirkprinzip eines Teilchenbeschleunigers im Wortsinn greifbar zu machen. Professor Prechtl teilt die Leidenschaft zu dem Thema: „Es ist grandios, dass Christian Wolf diese Idee hatte und wir werden das Zyklotron in Zukunft noch weiterentwickeln und damit diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben.“&nbsp;</p>&#13;
<h4>Für alle Technik-Interessierten</h4>&#13;
<p>Gemeinsam mit Prof. Prechtl und Prof. Jirmann hält Wolf regelmäßig Workshops im Rahmen des <a href="https://www.tao-oberfranken.de/lehre-schuelerforschungszentrum/schuelerforschungszentrum/" target="Tao" title="Tao" rel="noopener">TAO-Schülerforschungszentrums</a>. Daran nehmen nicht nur hochbegabte Schülerinnen und Schüler aus ganz Oberfranken teil. Jeder und jede, der/die an Technik interessiert ist, kann hier profitieren. Wolf will, dass die Jugendlichen nicht nur das Gelernte aus der Schule festigen und die Formeln anwenden können: „Wir wollen, dass sie hier etwas für die Praxis und etwas Zusätzliches lernen. Denn das bildet genau das ab, was später Physiker oder physikalische Techniker machen müssen.“ Dazu gehört für ihn immer Mathematik. Sie ist für ihn der Schlüssel, um Phänomene der Natur zu erklären: „Wenn ich mit einem Engländer spreche, dann spreche ich Englisch, wenn ich mit der Natur spreche, spreche ich Mathematik.“ Das überzeugt.</p>&#13;
<p>Professor Prechtl vermittelt in den Workshops alles zum Thema Vakuumtechnik am Teilchenbeschleuniger. Er freut sich über das Interesse an der Physik: „Die Schülerinnen und Schüler kommen ja in ihrer Freizeit und ich bin begeistert, weil sie wirklich höchst motiviert dabei sind.“ Er will den jungen Menschen vor allem die Angst vor der Technik nehmen und stellt daher immer gerne den Anwendungsbezug der Physik in den Vordergrund. Wer sich noch mehr mit dem Thema befassen möchte, kann darüber lesen: Martin Prechtl und Christian Wolf haben als Begleitlektüre das Buch: Das Lehr-Zyklotron COLUMBUS im<a href="https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-29710-7" target="Springer Verlag" title="Springer Verlag" rel="noopener"> Springer Spektrum Verlag</a> herausgebracht.</p>&#13;
<h4>Neue Technik – Neue Workshops</h4>&#13;
<p>Dank neuer Videotechnik können die Kurse nun wie Prechtl beschreibt: „ganz flexibel und elegant“, starten. Die Vor- und Nachbereitung wird online stattfinden, die Experimente in kleinen Gruppen vor Ort unter Einhaltung aller Hygieneauflagen. Außerdem, erklärt Wolf, besteht die Idee ein Modulsystem für Workshops, Weiterbildungen und Kurse zu entwickeln, welche die Lehrer selbst zusammenstellen können. „Hier ist alles möglich, von zwei Stunden bis zu zwei Tagen.“</p>&#13;
<p>Die nächsten Termine am Zyklotron in Coburg im Rahmen des TAO-Schülerforschungszentrums finden am 20. und 27.November, sowie am 4. Dezember 2020 statt. Informationen finden sie <a href="https://www.tao-oberfranken.de/fileadmin/user_upload/SFZ/Schuljahr_2020_21/1._Halbjahr/schuelerforschungszentrum_veranstaltungsverzeichnis_a4_2020_20201_erstes_hj.pdf" target="TAO Schülerworkshops" title="TAO Schülerworkshops" rel="noopener">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Endlich können Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Teilchenbeschleuniger an der Hochschule Coburg experimentieren. Im Rahmen des Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) werden nun Online- und Präsenzworkshops nach Maß angeboten. Außerdem gibt es ein Buch über das Coburger Lehr-Zyklotron COLUMBUS. </em></p>&#13;
<p>„Hat denn noch nie jemand von euch ein Zyklotron gesehen?“ Dieser Satz seines Dozenten an der Universität ist Christian Wolf heute immer noch im Ohr. Der hat ihn schließlich motiviert, viele Jahre später selbst eines zu bauen. Der ehemalige Lehrer für Mathematik, Physik und Informatik am Gymnasium Ernestinum in Coburg, erinnert sich, wie es dazu kam: „Durch ein Jugend-forscht-Projekt habe ich 2011 begonnen, mich theoretisch damit auseinander zu setzen. Ich dachte, man könnte ein kleines Zyklotron bauen, an dem die Schüler selbst ein bisschen rumexperimentieren können.“ Schließlich kommt das Thema Teilchenbeschleuniger in jedem Lehrbuch vor. Als Lehrer weiß Wolf worauf es ankommt: „Man kann in der Schule alles rauf und runter rechnen, aber natürlich bekommt man ein Zyklotron normalerweise nicht zu sehen.“ Ganz zu schweigen von den praktischen Experimenten, die an den, normalerweise großen Anlagen, gar nicht gemacht werden können. Genau an dieser Stelle setzt das Projekt COLUMBUS an: „Wir stellen den Schülern ein Kleinzyklotron zur Verfügung, an dem man den Beschleunigungsvorgang live miterleben und auch selbst Experimente machen kann“, erklärt Christian Wolf.</p>&#13;
<p>Wolf verfolgt das Projekt mit großer Leidenschaft. Gemeinsam mit dem Hochschulteam um<a href="t3://page?uid=56"> </a><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik/personen/prof-dr-martin-prechtl.html" target="Prof. Prechtl" title="Prof. Prechtl" rel="noopener">Prof. Dr. Martin Prechtl </a>und Prof. Dr. Joachim Jirmann, entstand im<a href="https://www.hs-coburg.de/forschung/labore/angewandte-vakuumtechnik.html" target="Labor Vakuumtechnik" rel="noopener"> Labor für angewandte Vakuumtechnik</a> - ermöglicht durch Leihgaben, Spenden und logistischer Hilfe vieler Firmen - die Anlage mit Namen COLUMBUS. Mittlerweile wurden mehrere Schüler- Bachelor- und Masterarbeiten dazu gemacht. So ist sie beständig verfeinert und erweitert worden. Im Rahmen eines Jugend-forscht-Projektes kam beispielsweise ein mechanisches Zyklotron dazu. Das wird nun dazu genutzt, den Schülerinnen und Schülern zu Beginn jedes Workshops das Wirkprinzip eines Teilchenbeschleunigers im Wortsinn greifbar zu machen. Professor Prechtl teilt die Leidenschaft zu dem Thema: „Es ist grandios, dass Christian Wolf diese Idee hatte und wir werden das Zyklotron in Zukunft noch weiterentwickeln und damit diese Erfolgsgeschichte weiterschreiben.“&nbsp;</p>&#13;
<h4>Für alle Technik-Interessierten</h4>&#13;
<p>Gemeinsam mit Prof. Prechtl und Prof. Jirmann hält Wolf regelmäßig Workshops im Rahmen des <a href="https://www.tao-oberfranken.de/lehre-schuelerforschungszentrum/schuelerforschungszentrum/" target="Tao" title="Tao" rel="noopener">TAO-Schülerforschungszentrums</a>. Daran nehmen nicht nur hochbegabte Schülerinnen und Schüler aus ganz Oberfranken teil. Jeder und jede, der/die an Technik interessiert ist, kann hier profitieren. Wolf will, dass die Jugendlichen nicht nur das Gelernte aus der Schule festigen und die Formeln anwenden können: „Wir wollen, dass sie hier etwas für die Praxis und etwas Zusätzliches lernen. Denn das bildet genau das ab, was später Physiker oder physikalische Techniker machen müssen.“ Dazu gehört für ihn immer Mathematik. Sie ist für ihn der Schlüssel, um Phänomene der Natur zu erklären: „Wenn ich mit einem Engländer spreche, dann spreche ich Englisch, wenn ich mit der Natur spreche, spreche ich Mathematik.“ Das überzeugt.</p>&#13;
<p>Professor Prechtl vermittelt in den Workshops alles zum Thema Vakuumtechnik am Teilchenbeschleuniger. Er freut sich über das Interesse an der Physik: „Die Schülerinnen und Schüler kommen ja in ihrer Freizeit und ich bin begeistert, weil sie wirklich höchst motiviert dabei sind.“ Er will den jungen Menschen vor allem die Angst vor der Technik nehmen und stellt daher immer gerne den Anwendungsbezug der Physik in den Vordergrund. Wer sich noch mehr mit dem Thema befassen möchte, kann darüber lesen: Martin Prechtl und Christian Wolf haben als Begleitlektüre das Buch: Das Lehr-Zyklotron COLUMBUS im<a href="https://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-29710-7" target="Springer Verlag" title="Springer Verlag" rel="noopener"> Springer Spektrum Verlag</a> herausgebracht.</p>&#13;
<h4>Neue Technik – Neue Workshops</h4>&#13;
<p>Dank neuer Videotechnik können die Kurse nun wie Prechtl beschreibt: „ganz flexibel und elegant“, starten. Die Vor- und Nachbereitung wird online stattfinden, die Experimente in kleinen Gruppen vor Ort unter Einhaltung aller Hygieneauflagen. Außerdem, erklärt Wolf, besteht die Idee ein Modulsystem für Workshops, Weiterbildungen und Kurse zu entwickeln, welche die Lehrer selbst zusammenstellen können. „Hier ist alles möglich, von zwei Stunden bis zu zwei Tagen.“</p>&#13;
<p>Die nächsten Termine am Zyklotron in Coburg im Rahmen des TAO-Schülerforschungszentrums finden am 20. und 27.November, sowie am 4. Dezember 2020 statt. Informationen finden sie <a href="https://www.tao-oberfranken.de/fileadmin/user_upload/SFZ/Schuljahr_2020_21/1._Halbjahr/schuelerforschungszentrum_veranstaltungsverzeichnis_a4_2020_20201_erstes_hj.pdf" target="TAO Schülerworkshops" title="TAO Schülerworkshops" rel="noopener">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/149-Zyklotron-Wolf-681x1024.jpg"
                        fileSize="131431"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="681" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/149-Zyklotron-Messung_erklaeren-1024x681.jpg"
                        fileSize="120625"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/149-Zyklotron-mechanisches-1024x681.jpg"
                        fileSize="124223"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/149-Zyklotron-Detail-1024x681.jpg"
                        fileSize="181047"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die ersten Tage des neuen Kanzlers]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-ersten-tage-des-neuen-kanzlers/</link>
                <pubDate>Fri, 09 Oct 2020 09:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-ersten-tage-des-neuen-kanzlers/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der neue Kanzler der Hochschule Coburg spricht über seine Pläne und darüber, warum er hierher passt. Außerdem verrät er, wo er gern Rosinen pickt.</em></p>&#13;
<p>Eigentlich hatte er einen Spitzenjob: Dr. Matthias Kaiser war Geschäftsführer des Campus Kulmbach der Uni Bayreuth. „Mein Schwiegervater hat gesagt: Wie kann man denn nur so eine Stelle aufgeben?“ Kaiser lacht. Er lacht gerne, und er lacht laut. Die tiefe Männerstimme ist noch draußen im Gang der Hochschulleitung zu hören. Das ist neu. Fast ein Vierteljahrhundert war Maria Knott-Lutze als Kanzlerin die Verwaltungschefin der Hochschule Coburg; zum 1. Oktober übernahm Kaiser das Amt von ihr.</p>&#13;
<p>Am ersten Tag stellte er den Schreibtisch um und räumte eine Reihe blauer Bücher ein: Fachliteratur aus dem Wirtschafts-Verlag Springer und Gabler. Kaiser hat an der Brandenburgischen TU Cottbus Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen studiert und dort im Fachgebiet BWL und Marketing auch promoviert. Bereits vor knapp zehn Jahren veröffentlichte er seine Dissertation zur „Zukunft von eLearning an Hochschulen“ – ein Thema, das in der Coronakrise rasant an Bedeutung gewonnen hat. Der neue Kanzler will die Digitalisierung insgesamt vorantreiben und verschiedene Bereiche vernetzen. Innerhalb der Hochschule, aber auch darüber hinaus: mit anderen Hochschulen, Unternehmen, Stadt- und Landkreis.</p>&#13;
<p>Der 42-Jährige versteht sich als Brückenbauer, als einer, der Verbindungen schafft. Das passt. Coburg ist in der Hochschullandschaft bekannt dafür, dass hier so unterschiedliche Bereiche wie <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/soziale-arbeit.html">Soziale Arbeit</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/versicherungswirtschaft.html">Versicherungswirtschaft </a>gemeinsame Projekte durchführen, dass beispielsweise Kulturgüterschutz und Technik zu einem neuen Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/digitale-denkmaltechnologien.html">Digitale Denkmaltechnologien </a>verbunden werden oder dass bei<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html"> ZukunftsDesign</a> Absolventen verschiedener Fachgebiete zusammenarbeiten. „Als Wirtschaftsingenieur liebt man fachheterogene Teams“, sagt Kaiser. „Weil man überall das Beste, die Rosinen, herauspicken kann.“ Das gilt auch für die Zusammenarbeit von Verwaltung und Fakultäten; immer mit dem Ziel, den Studierenden die bestmögliche Ausbildung und den Mitarbeitenden einen echten Servicemehrwert zu ermöglichen. Auch in Corona-Zeiten.</p>&#13;
<p><strong>Resümee an Tag 2</strong></p>&#13;
<p>Nach den ersten zwei Tagen an der Hochschule habe seine Frau gesagt: „Ich merke, dass du dort als Mensch schon angekommen bist.“ Kaiser erzählt das in der Besprechungsecke seines neu geordneten Kanzlerbüros. Auf dem Tisch steht eine Pflanze, die ist auch noch ganz neu. Ein Geschenk seiner Mitarbeiterinnen. „Ich bin so herzlich willkommen geheißen worden, habe mich gleich wohlgefühlt.“ Und er war schon an sehr unterschiedlichen Orten, hat viel erlebt. Ein Forschungsaufenthalt in Japan, ein paar Monate Indien. „Teilweise waren es Grenzerfahrungen.“</p>&#13;
<p>Der gebürtige Westfale kam 2014 nach Franken, um am Lehrstuhl für Innovations- und Dialogmarketing der Universität Bayreuth zu habilitieren. Vorher hatte er mehrere Jahre in Mannheim als Projektleiter für eine Unternehmensberatung in der Gesundheitswirtschaft gearbeitet, nun wollte er sich wissenschaftlich mit Gesundheitsökonomie auseinandersetzen. „Aber dann kam das Angebot, nach Kulmbach zu gehen.“ Es ermöglichte ihm, sein Interesse an Management und Wissenschaft zu verbinden. „Ich glaube, dass es sehr nützlich ist, beide Welten zu kennen, zu verstehen und zu verbinden.“ Außerdem war klar, dass er in der Region bleiben will. „Ich habe meine Frau hier kennen gelernt.“ Sie hat eine Pfarrstelle in Helmbrechts. Dort lebt das Ehepaar Kaiser auch. Noch. Der Kanzler will in die Region Coburg ziehen.</p>&#13;
<p>Das war schon nach der ersten Woche klar. Und sonst? Steckt er schon mitten in den unterschiedlichsten Themen, beschäftigt sich mit Budgets, mit beruflicher Weiterbildung und Internationalisierung, mit den verschiedenen Standorten der Hochschule und der künftigen Ausrichtung. Er spricht nach und nach mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Partnern aus Wirtschaft und Politik. „Ich höre gut zu. Ich will das Beste für die Hochschule und in meiner neuen Position kann ich viel Gutes bewegen.“ Das war es auch in etwa, was er seinem Schwiegervater entgegnete, als der sich wunderte, warum er Kulmbach verlassen wollte: „Dort fing alles mit einem weißen Blatt Papier an, der Campus war ein klassisches Startup. Hier in Coburg geht es um das Management im Bestand – das ist eine ganz andere Verantwortung.“ Er nickt zufrieden, fügt leise hinzu: „Diese große Gestaltungsaufgabe: Das reizt mich. Wir haben einen wichtigen Auftrag für diese Region.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der neue Kanzler der Hochschule Coburg spricht über seine Pläne und darüber, warum er hierher passt. Außerdem verrät er, wo er gern Rosinen pickt.</em></p>&#13;
<p>Eigentlich hatte er einen Spitzenjob: Dr. Matthias Kaiser war Geschäftsführer des Campus Kulmbach der Uni Bayreuth. „Mein Schwiegervater hat gesagt: Wie kann man denn nur so eine Stelle aufgeben?“ Kaiser lacht. Er lacht gerne, und er lacht laut. Die tiefe Männerstimme ist noch draußen im Gang der Hochschulleitung zu hören. Das ist neu. Fast ein Vierteljahrhundert war Maria Knott-Lutze als Kanzlerin die Verwaltungschefin der Hochschule Coburg; zum 1. Oktober übernahm Kaiser das Amt von ihr.</p>&#13;
<p>Am ersten Tag stellte er den Schreibtisch um und räumte eine Reihe blauer Bücher ein: Fachliteratur aus dem Wirtschafts-Verlag Springer und Gabler. Kaiser hat an der Brandenburgischen TU Cottbus Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen studiert und dort im Fachgebiet BWL und Marketing auch promoviert. Bereits vor knapp zehn Jahren veröffentlichte er seine Dissertation zur „Zukunft von eLearning an Hochschulen“ – ein Thema, das in der Coronakrise rasant an Bedeutung gewonnen hat. Der neue Kanzler will die Digitalisierung insgesamt vorantreiben und verschiedene Bereiche vernetzen. Innerhalb der Hochschule, aber auch darüber hinaus: mit anderen Hochschulen, Unternehmen, Stadt- und Landkreis.</p>&#13;
<p>Der 42-Jährige versteht sich als Brückenbauer, als einer, der Verbindungen schafft. Das passt. Coburg ist in der Hochschullandschaft bekannt dafür, dass hier so unterschiedliche Bereiche wie <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/soziale-arbeit-und-gesundheit/soziale-arbeit.html">Soziale Arbeit</a> und <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/versicherungswirtschaft.html">Versicherungswirtschaft </a>gemeinsame Projekte durchführen, dass beispielsweise Kulturgüterschutz und Technik zu einem neuen Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/bauen-design/digitale-denkmaltechnologien.html">Digitale Denkmaltechnologien </a>verbunden werden oder dass bei<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html"> ZukunftsDesign</a> Absolventen verschiedener Fachgebiete zusammenarbeiten. „Als Wirtschaftsingenieur liebt man fachheterogene Teams“, sagt Kaiser. „Weil man überall das Beste, die Rosinen, herauspicken kann.“ Das gilt auch für die Zusammenarbeit von Verwaltung und Fakultäten; immer mit dem Ziel, den Studierenden die bestmögliche Ausbildung und den Mitarbeitenden einen echten Servicemehrwert zu ermöglichen. Auch in Corona-Zeiten.</p>&#13;
<p><strong>Resümee an Tag 2</strong></p>&#13;
<p>Nach den ersten zwei Tagen an der Hochschule habe seine Frau gesagt: „Ich merke, dass du dort als Mensch schon angekommen bist.“ Kaiser erzählt das in der Besprechungsecke seines neu geordneten Kanzlerbüros. Auf dem Tisch steht eine Pflanze, die ist auch noch ganz neu. Ein Geschenk seiner Mitarbeiterinnen. „Ich bin so herzlich willkommen geheißen worden, habe mich gleich wohlgefühlt.“ Und er war schon an sehr unterschiedlichen Orten, hat viel erlebt. Ein Forschungsaufenthalt in Japan, ein paar Monate Indien. „Teilweise waren es Grenzerfahrungen.“</p>&#13;
<p>Der gebürtige Westfale kam 2014 nach Franken, um am Lehrstuhl für Innovations- und Dialogmarketing der Universität Bayreuth zu habilitieren. Vorher hatte er mehrere Jahre in Mannheim als Projektleiter für eine Unternehmensberatung in der Gesundheitswirtschaft gearbeitet, nun wollte er sich wissenschaftlich mit Gesundheitsökonomie auseinandersetzen. „Aber dann kam das Angebot, nach Kulmbach zu gehen.“ Es ermöglichte ihm, sein Interesse an Management und Wissenschaft zu verbinden. „Ich glaube, dass es sehr nützlich ist, beide Welten zu kennen, zu verstehen und zu verbinden.“ Außerdem war klar, dass er in der Region bleiben will. „Ich habe meine Frau hier kennen gelernt.“ Sie hat eine Pfarrstelle in Helmbrechts. Dort lebt das Ehepaar Kaiser auch. Noch. Der Kanzler will in die Region Coburg ziehen.</p>&#13;
<p>Das war schon nach der ersten Woche klar. Und sonst? Steckt er schon mitten in den unterschiedlichsten Themen, beschäftigt sich mit Budgets, mit beruflicher Weiterbildung und Internationalisierung, mit den verschiedenen Standorten der Hochschule und der künftigen Ausrichtung. Er spricht nach und nach mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Partnern aus Wirtschaft und Politik. „Ich höre gut zu. Ich will das Beste für die Hochschule und in meiner neuen Position kann ich viel Gutes bewegen.“ Das war es auch in etwa, was er seinem Schwiegervater entgegnete, als der sich wunderte, warum er Kulmbach verlassen wollte: „Dort fing alles mit einem weißen Blatt Papier an, der Campus war ein klassisches Startup. Hier in Coburg geht es um das Management im Bestand – das ist eine ganz andere Verantwortung.“ Er nickt zufrieden, fügt leise hinzu: „Diese große Gestaltungsaufgabe: Das reizt mich. Wir haben einen wichtigen Auftrag für diese Region.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sprachkurs_Fluechtlinge_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-Kanzlerportrait_Interview_Dr._Matthias_Kaiser-1024x703.jpg"
                        fileSize="97935"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="703"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-Kanzlerportrait_Interview_Dr._Matthias_Kaiser01-1024x680.jpg"
                        fileSize="82563"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gemeinsam besser starten – Erstsemestertage in den MINT-Studiengängen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gemeinsam-besser-starten-erstsemestertage-in-den-mint-studiengaengen/</link>
                <pubDate>Wed, 07 Oct 2020 09:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gemeinsam-besser-starten-erstsemestertage-in-den-mint-studiengaengen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wer ein Studium beginnt, hat immer viele Fragen. In diesem Jahr sind das besonders viele und natürlich auch andere, als in „normalen“ Zeiten: Wie kann ich an Vorlesungen teilnehmen? Wie lerne ich jetzt andere Studierende kennen und wie können wir uns treffen? Welche digitalen Plattformen muss ich kennen und wie funktionieren sie? Antworten darauf lieferten die Erstsemestertage in den MINT-Studiengängen der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Der gemeinsame Start ins Studium bei den Erstsemestertagen der MINT-Studiengänge der Hochschule Coburg war in diesem Jahr besonders wichtig. Die, sonst auf einen Termin gebündelten Veranstaltungen, wurden von den Organisatorinnen Ina Sinterhauf und Anna Keiderling vom Projekt:ING über mehrere Tage verteilt. So konnten sich die jungen Menschen innerhalb der Mentoratsgruppen persönlich kennen lernen. Gemeinsame Programmpunkte aller Erstsemester fanden über die Online-Plattform Zoom statt – ähnlich wie im Semester der Vorlesungsbetrieb zwischen Präsenz- und Onlineveranstaltungen umgesetzt wird.</p>&#13;
<p>Zu Beginn der Erstsemestertage konnten erste Kontakte geknüpft werden und die Mentor*innen gaben hilfreiche Infos zum Studienstart. In einem virtuellen Rundgang konnten sich die Erstsemester räumlich an der Hochschule orientieren und wichtige Anlaufstellen kennen lernen.</p>&#13;
<p>Durch die Bearbeitung einer Projektaufgabe, bei der Inhalte aus dem jeweiligen Studiengang aufgegriffen wurden, kamen sich die neuen Studierenden näher - natürlich mit dem nötigen räumlichen Abstand. In den Gruppen wurden zum Beispiel einfache, aber präzise Waagen entwickelt, virtuelle Lego-Roboter programmiert, knifflige Aufgabenstellungen aus der Optik gelöst oder stimmungsvolle weihnachtliche Beleuchtungen entworfen. Für die Präsentation der Projektergebnisse vor einer Jury, die über Zoom stattfand, entwickelten die Studierenden sehr kreative Präsentationsmöglichkeiten. Das machte den Jurymitgliedern die Auswahl eines Gewinnerprojektes nicht leichter.</p>&#13;
<p>Ina Sinterhauf, Leiterin von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html" target="ProjektING" title="Projekt ING" rel="noopener">Projekt:ING</a>, ist zufrieden mit der Veranstaltungswoche: „Unter diesen Umständen ist es uns gelungen, wirklich schöne Erstsemestertage zu gestalten, die den neuen Studierenden einen guten Start erlauben.“ Anna Keiderling ergänzt: „Auch die Mentorinnen und Mentoren sowie die Lehrenden aus den Fakultäten haben sich auf das neue Format eingelassen und dadurch die Umsetzung ermöglicht.“</p>&#13;
<p>Nach diesem guten Start ist das Team von Projekt:ING für die Coburger MINT-Studierenden weiterhin da, ob mit Seminarangeboten, Lerntipps der Woche oder individueller Beratung.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer ein Studium beginnt, hat immer viele Fragen. In diesem Jahr sind das besonders viele und natürlich auch andere, als in „normalen“ Zeiten: Wie kann ich an Vorlesungen teilnehmen? Wie lerne ich jetzt andere Studierende kennen und wie können wir uns treffen? Welche digitalen Plattformen muss ich kennen und wie funktionieren sie? Antworten darauf lieferten die Erstsemestertage in den MINT-Studiengängen der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Der gemeinsame Start ins Studium bei den Erstsemestertagen der MINT-Studiengänge der Hochschule Coburg war in diesem Jahr besonders wichtig. Die, sonst auf einen Termin gebündelten Veranstaltungen, wurden von den Organisatorinnen Ina Sinterhauf und Anna Keiderling vom Projekt:ING über mehrere Tage verteilt. So konnten sich die jungen Menschen innerhalb der Mentoratsgruppen persönlich kennen lernen. Gemeinsame Programmpunkte aller Erstsemester fanden über die Online-Plattform Zoom statt – ähnlich wie im Semester der Vorlesungsbetrieb zwischen Präsenz- und Onlineveranstaltungen umgesetzt wird.</p>&#13;
<p>Zu Beginn der Erstsemestertage konnten erste Kontakte geknüpft werden und die Mentor*innen gaben hilfreiche Infos zum Studienstart. In einem virtuellen Rundgang konnten sich die Erstsemester räumlich an der Hochschule orientieren und wichtige Anlaufstellen kennen lernen.</p>&#13;
<p>Durch die Bearbeitung einer Projektaufgabe, bei der Inhalte aus dem jeweiligen Studiengang aufgegriffen wurden, kamen sich die neuen Studierenden näher - natürlich mit dem nötigen räumlichen Abstand. In den Gruppen wurden zum Beispiel einfache, aber präzise Waagen entwickelt, virtuelle Lego-Roboter programmiert, knifflige Aufgabenstellungen aus der Optik gelöst oder stimmungsvolle weihnachtliche Beleuchtungen entworfen. Für die Präsentation der Projektergebnisse vor einer Jury, die über Zoom stattfand, entwickelten die Studierenden sehr kreative Präsentationsmöglichkeiten. Das machte den Jurymitgliedern die Auswahl eines Gewinnerprojektes nicht leichter.</p>&#13;
<p>Ina Sinterhauf, Leiterin von <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html" target="ProjektING" title="Projekt ING" rel="noopener">Projekt:ING</a>, ist zufrieden mit der Veranstaltungswoche: „Unter diesen Umständen ist es uns gelungen, wirklich schöne Erstsemestertage zu gestalten, die den neuen Studierenden einen guten Start erlauben.“ Anna Keiderling ergänzt: „Auch die Mentorinnen und Mentoren sowie die Lehrenden aus den Fakultäten haben sich auf das neue Format eingelassen und dadurch die Umsetzung ermöglicht.“</p>&#13;
<p>Nach diesem guten Start ist das Team von Projekt:ING für die Coburger MINT-Studierenden weiterhin da, ob mit Seminarangeboten, Lerntipps der Woche oder individueller Beratung.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/153-ErstsemestertageMINT-1-1024x650.jpg"
                        fileSize="143262"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="650"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/153-ErstsemestertageMINT-2-1024x768.jpg"
                        fileSize="112633"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Dual Career Service: Karrierechancen in der Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/dual-career-service-karrierechancen-in-der-region/</link>
                <pubDate>Tue, 06 Oct 2020 12:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/dual-career-service-karrierechancen-in-der-region/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Stadt und Landkreis Coburg, die IHK zu Coburg und die Hochschule Coburg kooperieren, damit sowohl neue Beschäftigte als auch ihre Partner*innen die Karrierewünsche realisieren können.</em></p>&#13;
<p>Karriere oder Beziehung? Umzug oder Kompromiss bei der aktuellen Arbeitsstelle? Angst vor Arbeitslosigkeit? Diese Fragen beschäftigen sicher viele Menschen. Wenn die Partnerin oder der Partner beruflich in eine andere Stadt zieht und eine Fernbeziehung nicht in Frage kommt, ist es oft eine Hürde, die eigene Stelle aufzugeben. Es verlangt Mut, das Vertraute – die Stadt, den Job, das Netzwerk – gegen etwas Unbekanntes zu tauschen. Aus diesem Grund wurde im Jahre 2012 eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Coburg, der Hochschule Coburg und der IHK zu Coburg zum Dual-Career-Service-Angebot in der Region unterzeichnet, die die neu zugezogenen Partnerinnen oder Partner bei der Jobsuche unterstützt.</p>&#13;
<p>Dieser Initiative schließt sich jetzt der Landkreis Coburg mit einem aktiven Angebot seiner Wirtschaftsförderung an. „Das Thema Fachkräftesicherung ist für den Landkreis ein ganz wichtiger Punkt – gerade in Zeiten, in denen unsere Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter suchen und neue Ansätze der Personalakquise gefragt sind“, so Martin Stingl, Stellvertreter des Landrats. „Der Dual Career Service in Coburg ist ein zusätzliches Attraktivitätsmerkmal für all diejenigen, die an Jobs in unserer Region interessiert sind.“</p>&#13;
<p>Die Grundidee des Dual Career Services ist einfach: Die Partnerin oder der Partner eines oder einer Beschäftigten, selbst meist hochqualifizierte Fachkräfte, werden von den Wirtschaftsförderungen auf einem unkomplizierten Weg bei der Stellensuche in der Region unterstützt. Auch ein Bewerbungsmappen-Check oder eine Beratung zum eigenen Profil gehören auf Wunsch dazu.</p>&#13;
<p>Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig erklärt: „Wir freuen uns, dass auch der Landkreis an unserer Initiative teilnimmt. Je breiter wir aufgestellt sind, desto besser können wir agieren für Jobsuchende. Der Dual Career Service ist eine großartige Serviceleistung für Neubürger, die unsere Region noch attraktiver macht.“</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze betont: „Die Hochschule profitiert stark von diesem regionalen Netzwerk. Wir sind nicht nur eine Bildungsinstitution, sondern mit mehr als 500 Beschäftigen auch ein attraktiver Arbeitgeber. Unser Ziel ist es, dass auch die Partnerinnen und Partner unserer Beschäftigten hier ihre Karriereziele verwirklichen können.“</p>&#13;
<p>IHK-Präsident Friedrich Herdan: „Unsere Unternehmen stehen derzeit wegen der Corona-Pandemie vor Herausforderungen historischen Ausmaßes, nicht wenige kämpfen ums wirtschaftliche Überleben. Klar ist aber: Es gibt eine Zeit nach Corona und nachdem uns schon in den vorangegangenen Jahren prosperierender Wirtschaft Fachkräfte fehlten, benötigen wir diese umso mehr für den Neustart. Für die IHK zu Coburg als Interessenvertreter der Wirtschaft steht Fachkräftesicherung ganz oben auf der Agenda und dabei hat der Dual Career Service große Bedeutung. Dieses Instrument ist geeignet, um akademische Spitzenkräfte auch mit ihren Partnern bzw. Familien für Coburg zu gewinnen. Die IHK zu Coburg sieht sich in dieser Kooperation als Partner und Impulsgeber, wir freuen uns und begrüßen, dass nun auch der Landkreis Coburg dem Dual Career Service beitritt.“</p>&#13;
<p>Der Dual Career Service bringt aber nicht nur für die Bewerber Vorteile mit sich, sondern ist ein entscheidendes Argument, das für die Arbeitgeberinnen und Arbeigeber spricht: Droht ein Wechsel einer hochqualifizierten Fachkraft zu scheitern, weil der Partner oder die Partnerin mangels Berufsperspektiven blockiert, kann das neue Dual Career Service-Angebot unterstützen. So profitieren beide Seiten im&nbsp; gleichen Umfang.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Stadt und Landkreis Coburg, die IHK zu Coburg und die Hochschule Coburg kooperieren, damit sowohl neue Beschäftigte als auch ihre Partner*innen die Karrierewünsche realisieren können.</em></p>&#13;
<p>Karriere oder Beziehung? Umzug oder Kompromiss bei der aktuellen Arbeitsstelle? Angst vor Arbeitslosigkeit? Diese Fragen beschäftigen sicher viele Menschen. Wenn die Partnerin oder der Partner beruflich in eine andere Stadt zieht und eine Fernbeziehung nicht in Frage kommt, ist es oft eine Hürde, die eigene Stelle aufzugeben. Es verlangt Mut, das Vertraute – die Stadt, den Job, das Netzwerk – gegen etwas Unbekanntes zu tauschen. Aus diesem Grund wurde im Jahre 2012 eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Coburg, der Hochschule Coburg und der IHK zu Coburg zum Dual-Career-Service-Angebot in der Region unterzeichnet, die die neu zugezogenen Partnerinnen oder Partner bei der Jobsuche unterstützt.</p>&#13;
<p>Dieser Initiative schließt sich jetzt der Landkreis Coburg mit einem aktiven Angebot seiner Wirtschaftsförderung an. „Das Thema Fachkräftesicherung ist für den Landkreis ein ganz wichtiger Punkt – gerade in Zeiten, in denen unsere Unternehmen qualifizierte Mitarbeiter suchen und neue Ansätze der Personalakquise gefragt sind“, so Martin Stingl, Stellvertreter des Landrats. „Der Dual Career Service in Coburg ist ein zusätzliches Attraktivitätsmerkmal für all diejenigen, die an Jobs in unserer Region interessiert sind.“</p>&#13;
<p>Die Grundidee des Dual Career Services ist einfach: Die Partnerin oder der Partner eines oder einer Beschäftigten, selbst meist hochqualifizierte Fachkräfte, werden von den Wirtschaftsförderungen auf einem unkomplizierten Weg bei der Stellensuche in der Region unterstützt. Auch ein Bewerbungsmappen-Check oder eine Beratung zum eigenen Profil gehören auf Wunsch dazu.</p>&#13;
<p>Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig erklärt: „Wir freuen uns, dass auch der Landkreis an unserer Initiative teilnimmt. Je breiter wir aufgestellt sind, desto besser können wir agieren für Jobsuchende. Der Dual Career Service ist eine großartige Serviceleistung für Neubürger, die unsere Region noch attraktiver macht.“</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze betont: „Die Hochschule profitiert stark von diesem regionalen Netzwerk. Wir sind nicht nur eine Bildungsinstitution, sondern mit mehr als 500 Beschäftigen auch ein attraktiver Arbeitgeber. Unser Ziel ist es, dass auch die Partnerinnen und Partner unserer Beschäftigten hier ihre Karriereziele verwirklichen können.“</p>&#13;
<p>IHK-Präsident Friedrich Herdan: „Unsere Unternehmen stehen derzeit wegen der Corona-Pandemie vor Herausforderungen historischen Ausmaßes, nicht wenige kämpfen ums wirtschaftliche Überleben. Klar ist aber: Es gibt eine Zeit nach Corona und nachdem uns schon in den vorangegangenen Jahren prosperierender Wirtschaft Fachkräfte fehlten, benötigen wir diese umso mehr für den Neustart. Für die IHK zu Coburg als Interessenvertreter der Wirtschaft steht Fachkräftesicherung ganz oben auf der Agenda und dabei hat der Dual Career Service große Bedeutung. Dieses Instrument ist geeignet, um akademische Spitzenkräfte auch mit ihren Partnern bzw. Familien für Coburg zu gewinnen. Die IHK zu Coburg sieht sich in dieser Kooperation als Partner und Impulsgeber, wir freuen uns und begrüßen, dass nun auch der Landkreis Coburg dem Dual Career Service beitritt.“</p>&#13;
<p>Der Dual Career Service bringt aber nicht nur für die Bewerber Vorteile mit sich, sondern ist ein entscheidendes Argument, das für die Arbeitgeberinnen und Arbeigeber spricht: Droht ein Wechsel einer hochqualifizierten Fachkraft zu scheitern, weil der Partner oder die Partnerin mangels Berufsperspektiven blockiert, kann das neue Dual Career Service-Angebot unterstützen. So profitieren beide Seiten im&nbsp; gleichen Umfang.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Dual_Career_Service_Coburg_PM_02_alle-1024x681.jpg"
                        fileSize="208972"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschullehre in der Post-Corona-Zeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschullehre-in-der-post-corona-zeit/</link>
                <pubDate>Tue, 06 Oct 2020 09:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschullehre-in-der-post-corona-zeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie lief die Online-Lehre im letzten Sommersemester und welche Schlussfolgerungen ziehen wir daraus für die Zeit nach Corona? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Studie „Hochschullehre in der Post-Corona-Zeit“. Die Vizepräsidentinnen und -präsidenten für Lehre der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Technische Hochschulen stellten die Ergebnisse der Studie Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler in München vor.</em></p>&#13;
<p>Als Antwort auf den Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 haben die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften für ihre über 100.000 Studierenden im Verbund Hochschule Bayern e.V. ein alternatives Lehrangebot entwickelt und durchgeführt. Das zunächst unter hohem zeitlichen Druck als »provisorisch« implementierte Digitalangebot wurde im Laufe des Semesters zunehmend professionalisiert.</p>&#13;
<p><strong>Empfehlungen für die Hochschullehre</strong></p>&#13;
<p>Um die hybride Hochschullehre an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften zielgerichtet und auf fundierter, wissenschaftlicher Basis weiterentwickeln zu können, wurde von Prof. Dr. Michael Lichtlein die Studie „Hochschullehre in der Post-Corona-Zeit initiiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschulen in München, Nürnberg und Coburg um Studienleiter Prof. Dr. Klaus Kreulich, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Hochschule München, führten sie in Zusammenarbeit mit allen Vizepräsidentinnen und -präsidenten für Lehre“ durch. Zentrale Fragen waren, was man aus dem digitalen Semester gelernt habe, was man daraus für die Zukunft der Lehre an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften ableite und wie man den Digitalisierungsschub des Corona-Semesters nutzen könne. Herausgegeben wurde die Studie vom Forschungs- und Innovationslabor (FIDL).</p>&#13;
<p><strong>Ergebnisse der Studie</strong></p>&#13;
<p>Lehrende wie Studentinnen und Studenten schätzen die große örtliche und zeitliche Flexibilität der digitalen Lehre. Ebenso sehen beide Gruppen in der individuellen Anpassung des Lerntempos sowie im Einsatz verschiedener Medien für sich Vorteile. Größter Nachteil ist hingegen für Lehrende sowie Studentinnen und Studenten, dass der unmittelbare, direkte Austausch untereinander fehlt. Die Studie jedoch zeigt, dass die Motivation, digitale Lehre zu nutzen, bei der Mehrzahl der an der Studie beteiligten Lehrenden deutlich gestiegen ist. Auch vonseiten der Studentinnen und Studenten wurde eine Ergänzung der Präsenzlehre durch digitale Lehre mehrheitlich befürwortet.</p>&#13;
<p>Für Prof. Dr. Michael Lichtlein, Vizepräsident für Lehre der Hochschule Coburg, ist es daher erforderlich, dass sich die Hochschulen in Bayern noch stärker vernetzen und ihre technische und didaktische Expertise für digitale Lehre ausbauen. Dafür sollten Qualitätsstandards für digitale Lehre entwickelt und eingeführt werden. Und er betont: „Dafür brauchen wir auch die finanzielle Unterstützung des Freistaates Bayern.“</p>&#13;
<p>Weitere Informationen und Studienergebnisse finden Interessierte hier:<br /> <a href="https://w3-mediapool.hm.edu/mediapool/media/baukasten/img_2/fidl/dokumente_121/FIDLStudiePostCoronaGesamt.pdf">www.fidl.bayern/StudiePostCoronaGesamt</a> (Gesamtstudie)<br /> <a href="https://w3-mediapool.hm.edu/mediapool/media/baukasten/img_2/fidl/dokumente_121/FIDLStudiePostCorona.pdf">www.fidl.bayern/StudiePostCorona</a> (Management Summary)</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie lief die Online-Lehre im letzten Sommersemester und welche Schlussfolgerungen ziehen wir daraus für die Zeit nach Corona? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Studie „Hochschullehre in der Post-Corona-Zeit“. Die Vizepräsidentinnen und -präsidenten für Lehre der Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Technische Hochschulen stellten die Ergebnisse der Studie Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler in München vor.</em></p>&#13;
<p>Als Antwort auf den Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 haben die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften für ihre über 100.000 Studierenden im Verbund Hochschule Bayern e.V. ein alternatives Lehrangebot entwickelt und durchgeführt. Das zunächst unter hohem zeitlichen Druck als »provisorisch« implementierte Digitalangebot wurde im Laufe des Semesters zunehmend professionalisiert.</p>&#13;
<p><strong>Empfehlungen für die Hochschullehre</strong></p>&#13;
<p>Um die hybride Hochschullehre an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften zielgerichtet und auf fundierter, wissenschaftlicher Basis weiterentwickeln zu können, wurde von Prof. Dr. Michael Lichtlein die Studie „Hochschullehre in der Post-Corona-Zeit initiiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschulen in München, Nürnberg und Coburg um Studienleiter Prof. Dr. Klaus Kreulich, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Hochschule München, führten sie in Zusammenarbeit mit allen Vizepräsidentinnen und -präsidenten für Lehre“ durch. Zentrale Fragen waren, was man aus dem digitalen Semester gelernt habe, was man daraus für die Zukunft der Lehre an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften ableite und wie man den Digitalisierungsschub des Corona-Semesters nutzen könne. Herausgegeben wurde die Studie vom Forschungs- und Innovationslabor (FIDL).</p>&#13;
<p><strong>Ergebnisse der Studie</strong></p>&#13;
<p>Lehrende wie Studentinnen und Studenten schätzen die große örtliche und zeitliche Flexibilität der digitalen Lehre. Ebenso sehen beide Gruppen in der individuellen Anpassung des Lerntempos sowie im Einsatz verschiedener Medien für sich Vorteile. Größter Nachteil ist hingegen für Lehrende sowie Studentinnen und Studenten, dass der unmittelbare, direkte Austausch untereinander fehlt. Die Studie jedoch zeigt, dass die Motivation, digitale Lehre zu nutzen, bei der Mehrzahl der an der Studie beteiligten Lehrenden deutlich gestiegen ist. Auch vonseiten der Studentinnen und Studenten wurde eine Ergänzung der Präsenzlehre durch digitale Lehre mehrheitlich befürwortet.</p>&#13;
<p>Für Prof. Dr. Michael Lichtlein, Vizepräsident für Lehre der Hochschule Coburg, ist es daher erforderlich, dass sich die Hochschulen in Bayern noch stärker vernetzen und ihre technische und didaktische Expertise für digitale Lehre ausbauen. Dafür sollten Qualitätsstandards für digitale Lehre entwickelt und eingeführt werden. Und er betont: „Dafür brauchen wir auch die finanzielle Unterstützung des Freistaates Bayern.“</p>&#13;
<p>Weitere Informationen und Studienergebnisse finden Interessierte hier:<br /> <a href="https://w3-mediapool.hm.edu/mediapool/media/baukasten/img_2/fidl/dokumente_121/FIDLStudiePostCoronaGesamt.pdf">www.fidl.bayern/StudiePostCoronaGesamt</a> (Gesamtstudie)<br /> <a href="https://w3-mediapool.hm.edu/mediapool/media/baukasten/img_2/fidl/dokumente_121/FIDLStudiePostCorona.pdf">www.fidl.bayern/StudiePostCorona</a> (Management Summary)</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/151-Studie_Lehre_Corona_Zeiten-1024x703.jpg"
                        fileSize="140703"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="703"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/JOI.gif"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/gif"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ehrenmedaille für Kanzlerin Knott-Lutze]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ehrenmedaille-fuer-kanzlerin-knott-lutze/</link>
                <pubDate>Mon, 05 Oct 2020 12:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ehrenmedaille-fuer-kanzlerin-knott-lutze/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg würdigt die scheidende Kanzlerin Maria Knott-Lutze mit der Ehrenmedaille. Sie war mehr als 20 Jahre Mitglieder der Hochschulleitung und hat in dieser Funktion die Hochschule mitgeprägt.</em></p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freute sich, dass der Senat der Hochschule der scheidenden Kanzlerin die hohe Würdigung zukommen lässt. Sie betonte in ihrer Laudatio: „Durch ihr unprätentiöses Auftreten, ihren juristischen Sachverstand, ihre engagierte Arbeitsweise, ihr organisatorisches Geschick, ihren unbezwingbaren Humor und ihre empathische Personalführung hat sie sich nicht nur in der Hochschulleitung, sondern auch bei den Studierenden, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie den Professoren und Professorinnen Anerkennung und Respekt erworben.“</p>&#13;
<p>Kanzlerin Maria Knott-Lutze zeigte sich von der Ehrung überwältigt. Auch sie selbst zieht eine positive Bilanz ihrer Zeit an der Hochschule Coburg: „Ich hatte einen erfüllenden Beruf, der mir meistens Spaß gemacht hat. Und eine Arbeit, die mir Sinn gab. Denn ich konnte daran mitwirken, dass junge Menschen eine gute Bildung und damit Zukunftschancen erhalten.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg würdigt die scheidende Kanzlerin Maria Knott-Lutze mit der Ehrenmedaille. Sie war mehr als 20 Jahre Mitglieder der Hochschulleitung und hat in dieser Funktion die Hochschule mitgeprägt.</em></p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freute sich, dass der Senat der Hochschule der scheidenden Kanzlerin die hohe Würdigung zukommen lässt. Sie betonte in ihrer Laudatio: „Durch ihr unprätentiöses Auftreten, ihren juristischen Sachverstand, ihre engagierte Arbeitsweise, ihr organisatorisches Geschick, ihren unbezwingbaren Humor und ihre empathische Personalführung hat sie sich nicht nur in der Hochschulleitung, sondern auch bei den Studierenden, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie den Professoren und Professorinnen Anerkennung und Respekt erworben.“</p>&#13;
<p>Kanzlerin Maria Knott-Lutze zeigte sich von der Ehrung überwältigt. Auch sie selbst zieht eine positive Bilanz ihrer Zeit an der Hochschule Coburg: „Ich hatte einen erfüllenden Beruf, der mir meistens Spaß gemacht hat. Und eine Arbeit, die mir Sinn gab. Denn ich konnte daran mitwirken, dass junge Menschen eine gute Bildung und damit Zukunftschancen erhalten.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Knott_Lutze_Fritze_Uebergabe-1024x671.jpg"
                        fileSize="89839"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="671"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritze_Dekane_Knott_Lutze-1024x681.jpg"
                        fileSize="148046"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wissen, Selbstbewusstsein, Karriere: Das bringt der Master]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissen-selbstbewusstsein-karriere-das-bringt-der-master/</link>
                <pubDate>Wed, 30 Sep 2020 05:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wissen-selbstbewusstsein-karriere-das-bringt-der-master/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Was ist das Besondere am berufsbegleitenden Masterstudiengang Klinische Sozialarbeit in Coburg? Das erklären zwei, die es wissen müssen – aus eigener Erfahrung: Danny Ochs und Lucia Dangel stehen kurz vorm Abschluss.</em></p>&#13;
<p>Berlin? Toll! Aber Coburg? Danny Ochs lacht, als er erzählt, was er am Anfang über seine beiden Studienorte dachte. Und wie schön es am Ende doch war, in diesen so unterschiedlichen Städten zu studieren: „Ich habe mich in Coburg sehr wohl gefühlt.“ Danny Ochs arbeitet im Forensischen Sozialdienst des Zentrums für Psychiatrie im baden-württembergischen Emmendingen; das Masterstudium Klinische Sozialarbeit hat er berufsbegleitend absolviert. Er hat gerade seine Masterarbeit abgegeben und berichtet, was ihm die Weiterbildung im Berufsalltag bringt – und warum er Coburg inzwischen toll findet.</p>&#13;
<p>Seit 2003 wird der berufsbegleitende Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit in enger Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule (ASH) in Berlin verwirklicht; gestartet ist er in Coburg bereits vor fast 20 Jahren an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit.</p>&#13;
<p><strong>Berufliche Chancen und persönliche Entwicklung</strong></p>&#13;
<p>Die Weiterbildung bringt Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in fachlichen Fragen und oft auch in ihrer persönlichen Entwicklung voran. Studentin Lucia Dangel sagt: „Ich bin während meines Masterstudiums in eine Leitungsposition gewechselt, auf die ich mich aktiv beworben habe.“ Eine Weiterbildung zur Systemischen Therapeutin hatte sie bereits nach dem Bachelor absolviert. Heute leitet sie den Bereich „Psychosoziale Hilfen für junge Menschen“ in einem Jugendhilfeverbund im baden-württembergischen Winnenden. „Mein Bachelor ist zehn Jahre her“, erklärt sie. In Coburg merkte sie: „Hey, ich habe noch einmal wirklich viel Freude am Lernen entwickelt.“ Sie lobt den praxisbezogenen Input ihres Masterstudiums, den sie im Arbeitsalltag sehr gut anwenden kann und erklärt, dass der Master ihr auch freiberuflich neue Möglichkeiten eröffnet: beispielsweise als Referentin.</p>&#13;
<p>Auch bei Danny Ochs hat sich durch den weiterbildenden Studiengang beruflich viel getan. Er hat einen Lehrauftrag bekommen. Und manchmal hinterfragt er jetzt auch medizinische Behandlungsentwürfe. „Mein Selbstbewusstsein als Sozialarbeiter ist stärker geworden.“</p>&#13;
<p>Es sind zwei motivierende Geschichten, die in einem kurzen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1Huq6rJe6_w&amp;feature=youtu.be">Video</a> erzählt werden. Danny Ochs und Lucia Dangel sprechen darin über ihre wissenschaftliche Weiterentwicklung, persönliche und fachliche Impulse. Außerdem geben sie einen Einblick in ihre Erfahrungen mit dem kooperativen Studiengang an der Hochschule Coburg.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Was ist das Besondere am berufsbegleitenden Masterstudiengang Klinische Sozialarbeit in Coburg? Das erklären zwei, die es wissen müssen – aus eigener Erfahrung: Danny Ochs und Lucia Dangel stehen kurz vorm Abschluss.</em></p>&#13;
<p>Berlin? Toll! Aber Coburg? Danny Ochs lacht, als er erzählt, was er am Anfang über seine beiden Studienorte dachte. Und wie schön es am Ende doch war, in diesen so unterschiedlichen Städten zu studieren: „Ich habe mich in Coburg sehr wohl gefühlt.“ Danny Ochs arbeitet im Forensischen Sozialdienst des Zentrums für Psychiatrie im baden-württembergischen Emmendingen; das Masterstudium Klinische Sozialarbeit hat er berufsbegleitend absolviert. Er hat gerade seine Masterarbeit abgegeben und berichtet, was ihm die Weiterbildung im Berufsalltag bringt – und warum er Coburg inzwischen toll findet.</p>&#13;
<p>Seit 2003 wird der berufsbegleitende Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit in enger Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule (ASH) in Berlin verwirklicht; gestartet ist er in Coburg bereits vor fast 20 Jahren an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit.</p>&#13;
<p><strong>Berufliche Chancen und persönliche Entwicklung</strong></p>&#13;
<p>Die Weiterbildung bringt Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in fachlichen Fragen und oft auch in ihrer persönlichen Entwicklung voran. Studentin Lucia Dangel sagt: „Ich bin während meines Masterstudiums in eine Leitungsposition gewechselt, auf die ich mich aktiv beworben habe.“ Eine Weiterbildung zur Systemischen Therapeutin hatte sie bereits nach dem Bachelor absolviert. Heute leitet sie den Bereich „Psychosoziale Hilfen für junge Menschen“ in einem Jugendhilfeverbund im baden-württembergischen Winnenden. „Mein Bachelor ist zehn Jahre her“, erklärt sie. In Coburg merkte sie: „Hey, ich habe noch einmal wirklich viel Freude am Lernen entwickelt.“ Sie lobt den praxisbezogenen Input ihres Masterstudiums, den sie im Arbeitsalltag sehr gut anwenden kann und erklärt, dass der Master ihr auch freiberuflich neue Möglichkeiten eröffnet: beispielsweise als Referentin.</p>&#13;
<p>Auch bei Danny Ochs hat sich durch den weiterbildenden Studiengang beruflich viel getan. Er hat einen Lehrauftrag bekommen. Und manchmal hinterfragt er jetzt auch medizinische Behandlungsentwürfe. „Mein Selbstbewusstsein als Sozialarbeiter ist stärker geworden.“</p>&#13;
<p>Es sind zwei motivierende Geschichten, die in einem kurzen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1Huq6rJe6_w&amp;feature=youtu.be">Video</a> erzählt werden. Danny Ochs und Lucia Dangel sprechen darin über ihre wissenschaftliche Weiterentwicklung, persönliche und fachliche Impulse. Außerdem geben sie einen Einblick in ihre Erfahrungen mit dem kooperativen Studiengang an der Hochschule Coburg.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg profitiert von Hightech Agenda]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-profitiert-von-hightech-agenda/</link>
                <pubDate>Fri, 25 Sep 2020 05:55:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-profitiert-von-hightech-agenda/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Freistaat Bayern stellt seinen Hochschulen im Rahmen der Hightech Agenda Bayern zusätzliche Mittel zur Verfügung und ermöglicht ihnen die vorzeitige Besetzung von Stellen. Davon profitiert auch die Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>„Diese Entscheidung des Freistaates Bayern kommt für uns genau zum richtigen Zeitpunkt“, betont Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Und sie ergänzt: „Damit können wir unsere strategischen Ziele schneller als geplant umsetzen.“ Konkret profitiert die Hochschule Coburg davon, dass geplante Professuren jetzt zügig besetzt werden können. Das betrifft zum einen den neuen Masterstudiengang Autonomes Fahren am Lucas-Cranach-Campus Kronach. Zum anderen kann die Hochschule ihre angewandte Forschung durch weitere Forschungsprofessuren stärken.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg entwirft aktuell ihren Hochschulentwicklungsplan für die Jahre 2021 bis 2030. Gemeinsam mit den Dekanen der Fakultäten wird festgelegt, welche Bereiche in den nächsten Jahren weiter gestärkt werden sollen und wo neue Kompetenzen aufgebaut werden. Entwicklungsspielräume bekommt die Hochschule auch dadurch, dass sie Stellen, die in den letzten Jahren für den Ausbau zusätzlicher Studienplätze geschaffen wurden – anders als ursprünglich vorgesehen – jetzt dauerhaft behält. „Der Freistaat Bayern zeigt mit der Hightech Agenda, dass er den Wissenschafts- und Technologiestandort Bayern stärkt und alle bayerischen Regionen davon profitieren“, freut sich Präsidentin Fritze.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Freistaat Bayern stellt seinen Hochschulen im Rahmen der Hightech Agenda Bayern zusätzliche Mittel zur Verfügung und ermöglicht ihnen die vorzeitige Besetzung von Stellen. Davon profitiert auch die Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>„Diese Entscheidung des Freistaates Bayern kommt für uns genau zum richtigen Zeitpunkt“, betont Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Und sie ergänzt: „Damit können wir unsere strategischen Ziele schneller als geplant umsetzen.“ Konkret profitiert die Hochschule Coburg davon, dass geplante Professuren jetzt zügig besetzt werden können. Das betrifft zum einen den neuen Masterstudiengang Autonomes Fahren am Lucas-Cranach-Campus Kronach. Zum anderen kann die Hochschule ihre angewandte Forschung durch weitere Forschungsprofessuren stärken.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg entwirft aktuell ihren Hochschulentwicklungsplan für die Jahre 2021 bis 2030. Gemeinsam mit den Dekanen der Fakultäten wird festgelegt, welche Bereiche in den nächsten Jahren weiter gestärkt werden sollen und wo neue Kompetenzen aufgebaut werden. Entwicklungsspielräume bekommt die Hochschule auch dadurch, dass sie Stellen, die in den letzten Jahren für den Ausbau zusätzlicher Studienplätze geschaffen wurden – anders als ursprünglich vorgesehen – jetzt dauerhaft behält. „Der Freistaat Bayern zeigt mit der Hightech Agenda, dass er den Wissenschafts- und Technologiestandort Bayern stärkt und alle bayerischen Regionen davon profitieren“, freut sich Präsidentin Fritze.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritze_Prof_Dr_Christiane-1024x722.jpg"
                        fileSize="91764"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="722"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/143-Autonomes_Fahren-1024x683.jpg"
                        fileSize="175505"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erster Preis für einen Kumpel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erster-preis-fuer-einen-kumpel/</link>
                <pubDate>Thu, 24 Sep 2020 05:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erster-preis-fuer-einen-kumpel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Maita Petersen hat einen Kumpel, einen RumpelKumpel. Er ist das Ergebnis ihrer Bachelorarbeit und gefällt nicht nur Kindern. Die Absolventin des Studiengangs Integriertes Produktdesign wurde dafür mit dem Kids Design Award 2020 ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Auf den ersten Blick ist es ein einfacher Holzkasten mit Schubladen. Doch der RumpelKumpel hat es in sich. Viele Fächer laden zum Sammeln, Sortieren, Ordnen, Vergleichen ein. Der Innenraum gehört dem Kind ganz alleine, hat sogar ein Geheimfach. Außen sind Spanngummis angebracht, so lässt sich der Schrank individuell gestalten. Und es gibt einen Briefschlitz, wo Nachrichten eingeworfen werden dürfen. Die Idee dazu kam Petersen eigentlich über das Sammeln: „Ich sammle Erinnerungen, so wie jeder Mensch. Sonst ist das Sammeln ja eher negativ belegt.“ Mit dem Produkt wird Kindern ein – aufgeräumter - Raum gegeben. „So werden sie animiert, neugierig durch die Welt zu gehen, zu sammeln, zu bewerten und auch mit Freunden zu vergleichen und ihre Dinge zu tauschen,“ erklärt sie den pädagogischen Hintergrund.</p>&#13;
<p>Um ihre „Zielgruppe“ besser zu verstehen, hat Maita Petersen ein Praktikum in einem Coburger Kindergarten absolviert. „Ich wollte verstehen, was die Kinder wollen und brauchen,“ erzählt sie. Als der RumpelKumpel dann fertig war, hat sie ihn in den Kindergarten mitgebracht. „Manche Kinder wollten ihn gleich mit nach Hause nehmen oder für die Gruppe behalten.“</p>&#13;
<p>Professor Gerhard Kampe hat die Bachelorarbeit betreut und ist stolz auf seine Studentin: „Ich hatte das Vergnügen, Frau Petersen, die über sehr viel Kreativität verfügt, in ihrer Bachelorarbeit zu betreuen und freue mich sehr für sie über diese hohe Auszeichnung.“</p>&#13;
<p>Der Preis wird jährlich im Rahmen der Messe Kind und Jugend verliehen. Obwohl die Messe in Köln 2020 nicht stattfand, wurden die jungen Designerinnen und Designer dennoch ausgezeichnet. Schließlich bewarben sich in diesem Jahr 166 Beiträge aus 40 Ländern für den Kids Design Award. In einer Vorabstimmung hat die Jury - 8 unabhängige Experten aus den Bereichen Design, Industrie und Bildung - 10 Produktideen nominiert. „Bei so vielen Beiträgen war ich schon glücklich unter den ersten zehn zu sein“, erzählt Petersen bescheiden. Der erste Platz freut sie daher umso mehr, denn mit Blick in die Zukunft sagt sie: „Jetzt wäre es toll, wenn wir einen Hersteller finden, damit der RumpelKumpel in viele Kinderzimmer einziehen kann.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Maita Petersen hat einen Kumpel, einen RumpelKumpel. Er ist das Ergebnis ihrer Bachelorarbeit und gefällt nicht nur Kindern. Die Absolventin des Studiengangs Integriertes Produktdesign wurde dafür mit dem Kids Design Award 2020 ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Auf den ersten Blick ist es ein einfacher Holzkasten mit Schubladen. Doch der RumpelKumpel hat es in sich. Viele Fächer laden zum Sammeln, Sortieren, Ordnen, Vergleichen ein. Der Innenraum gehört dem Kind ganz alleine, hat sogar ein Geheimfach. Außen sind Spanngummis angebracht, so lässt sich der Schrank individuell gestalten. Und es gibt einen Briefschlitz, wo Nachrichten eingeworfen werden dürfen. Die Idee dazu kam Petersen eigentlich über das Sammeln: „Ich sammle Erinnerungen, so wie jeder Mensch. Sonst ist das Sammeln ja eher negativ belegt.“ Mit dem Produkt wird Kindern ein – aufgeräumter - Raum gegeben. „So werden sie animiert, neugierig durch die Welt zu gehen, zu sammeln, zu bewerten und auch mit Freunden zu vergleichen und ihre Dinge zu tauschen,“ erklärt sie den pädagogischen Hintergrund.</p>&#13;
<p>Um ihre „Zielgruppe“ besser zu verstehen, hat Maita Petersen ein Praktikum in einem Coburger Kindergarten absolviert. „Ich wollte verstehen, was die Kinder wollen und brauchen,“ erzählt sie. Als der RumpelKumpel dann fertig war, hat sie ihn in den Kindergarten mitgebracht. „Manche Kinder wollten ihn gleich mit nach Hause nehmen oder für die Gruppe behalten.“</p>&#13;
<p>Professor Gerhard Kampe hat die Bachelorarbeit betreut und ist stolz auf seine Studentin: „Ich hatte das Vergnügen, Frau Petersen, die über sehr viel Kreativität verfügt, in ihrer Bachelorarbeit zu betreuen und freue mich sehr für sie über diese hohe Auszeichnung.“</p>&#13;
<p>Der Preis wird jährlich im Rahmen der Messe Kind und Jugend verliehen. Obwohl die Messe in Köln 2020 nicht stattfand, wurden die jungen Designerinnen und Designer dennoch ausgezeichnet. Schließlich bewarben sich in diesem Jahr 166 Beiträge aus 40 Ländern für den Kids Design Award. In einer Vorabstimmung hat die Jury - 8 unabhängige Experten aus den Bereichen Design, Industrie und Bildung - 10 Produktideen nominiert. „Bei so vielen Beiträgen war ich schon glücklich unter den ersten zehn zu sein“, erzählt Petersen bescheiden. Der erste Platz freut sie daher umso mehr, denn mit Blick in die Zukunft sagt sie: „Jetzt wäre es toll, wenn wir einen Hersteller finden, damit der RumpelKumpel in viele Kinderzimmer einziehen kann.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/144-Petersen_RumpelKumpel-1024x683.jpg"
                        fileSize="89126"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/144-RumpelKumpel_innen-1024x683.jpg"
                        fileSize="88690"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/144-RumpelKumpel_Konfiguration-1024x724.jpg"
                        fileSize="653388"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="724"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Kanzlerin geht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-kanzlerin-geht/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Sep 2020 05:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-kanzlerin-geht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Maria Knott-Lutze war die erste Frau, die in Bayern Kanzlerin einer Hochschule wurde. Jetzt geht sie in den Ruhestand - Erinnerungen an knapp ein Vierteljahrhundert Coburger Hochschul-Geschichte.</em></p>&#13;
<p>Sieben Uhr morgens, der Radiowecker schaltet sich an. Langsam aufwachen. Nachrichten aus Bayern: Das Hofbrauhaus in Coburg brennt – Maria Knott-Lutze ist sofort hellwach. Das Hofbrauhaus! Über 20 Jahre sind seitdem vergangen, aber an den eisigen Februartag im Jahr 1999 erinnert sich Knott-Lutze genau. Sie war ein halbes Jahr als Kanzlerin der Hochschule Coburg im Amt und die Erweiterung um den Standort Hofbrauhaus war ihr erstes Großprojekt. „Schon als ich ankam, sah ich‘s. Der Qualm! Und die Eiszapfen.“ Am Gebäude hatten sich gefrorene Kegel aus Löschwasser gebildet. „Es funkelte in der rötlichen Morgensonne wie ein Märchenschloss“, sie schüttelt den Kopf: „Aber es war eine Ruine.“ Knott-Lutze erzählt von Brandgeruch und Übelkeit. Vom Schock. Drei Stunden später wird gemeinsam mit dem Architekten und dem Investor die Entscheidung getroffen: „Wir bauen es wieder auf.“ Die Kanzlerin lacht. „Mit Krisen kann ich eigentlich gut umgehen.“ Corona ist die letzte Krise, in der sie ihre Hochschule begleitet. Nach gut 22 Jahren geht sie am 1.&nbsp;Oktober in den Ruhestand.</p>&#13;
<p>Geboren wurde Maria Knott-Lutze 1955 im unterfränkischen Münnerstadt, aus ihrer Kindheit in Straubing brachte sie den niederbayerischen Dialekt mit als sie nach Franken zurückkehrte. Seit 1982 lebt sie in Erlangen, ihr Mann hatte viele Jahre lang eine Anwaltskanzlei in Hirschaid bei Bamberg und sie selbst leitete die Bauabteilung des Bamberger Landratsamtes, bevor sie im Juli 1998 Verwaltungs-Chefin der Fachhochschule Coburg wurde – das erste Mal, dass diese Position in Bayern mit einer Frau besetzt wurde. „In der Wirtschaft sind Frauen in Führungspositionen heute noch nicht so selbstverständlich. Im Staatsdienst war das kein Problem.“</p>&#13;
<p>Als sie anfing, war sie für 120 Mitarbeitende im nicht-wissenschaftlichen Bereich zuständig. Heute sind es fast 280. „Die Hochschulleitung hat immer geschaut, dass wir inhaltlich einen Sprung nach vorne machen. Oft konnten wir die Infrastruktur erst danach anpassen.“ Sie überlegt, sagt dann: „Manches war schmerzhaft. Wir haben unserer Verwaltung viel zugemutet. Aber ich glaube, es macht auch jedem Einzelnen hier Freude, wie sich die Hochschule entwickelt.“ Heute gibt es in jeder Fakultät Forschungsaktivitäten, es gibt immer wieder neue Studiengänge, die Lehre wurde mehrfach ausgezeichnet und Weiterbildung als neues Feld etabliert. Sie sei gerne für die Leute da, erklärt die studierte Juristin. „Das ist der Grund, warum ich in den öffentlichen Dienst bin. So sehe ich meine Rolle: als Dienst an der Öffentlichkeit. Hier“, leise, fast flüsternd ergänzt sie: „für die Hochschule.“ Dann wieder laut, resolut: „Und im weitesten Sinne für den Freistaat Bayern.“</p>&#13;
<p>Ihr Blick schweift durch das Büro, in dem so viele wichtige Entscheidungen getroffen wurden, streift die große gelbe Mülltonne voll geschreddertem Papier und das Flipchart, auf dem sie hinter fast jeden Punkt schon einen grünen Haken gesetzt hat. Auf die Frage nach ihren wichtigsten Wegbegleitern antwortet die 65-Jährige ohne Zögern: „Meine Präsidenten Lindner, Schafmeister und Pötzl und jetzt Präsidentin Fritze. Alle! Und die Vizes natürlich genauso wie meine Ansprechpartner in unserem Wissenschaftsministerium. Mir war immer wichtig, dass man sich als großes Ganzes fühlt, um den jungen Leuten eine gute Ausbildung zu geben.“ Sie erzählt von den großen Erweiterungen, von der 200-Jahr-Feier im Jahr 2014 („sagenhaft!“) und noch einmal vom Hofbrauhaus.</p>&#13;
<p>Feuerwehr und Kriminalpolizei hatten die Brandursache schnell identifiziert: Funkenflug bei den Abbrucharbeiten. Das Innere wurde dann nach modernstem Stand aufgebaut, heute ist das Hofbrauhaus eine Marke im Bereich Gestaltung und Design. Außerdem kamen nach dieser Erweiterung weitere neue Flächen dazu: am Campus Friedrich Streib und am Campus Design, aber auch in der Stadt, am Sonntagsanger und auf dem ehemaligen Schlachthofgelände. Der Studienort Kronach. In Lichtenfels ist der Master-Studiengang Additive Fertigung geplant. Aber damit wird sich ab 1. Oktober Dr. Matthias J. Kaiser beschäftigen. Der promovierte Betriebswirt hat zuletzt als Geschäftsführer des Campus Kulmbach der Universität Bayreuth den Aufbau der Fakultät für Lebenswissenschaften vorangetrieben. Was Knott-Lutze ihrem Nachfolger wünscht? „Er wird seinen eigenen Weg gehen. Dazu wünsche ich ihm eine glückliche Hand, gute Wegbegleiter und Gottes Segen.“ Sie will jetzt erst einmal Urlaub machen. Eine Woche Südtirol. „Danach fange ich an, Zuhause aufzuräumen. Da ist einiges liegen geblieben.“ Dann lächelt sie: „Außerdem werde ich Oma.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Maria Knott-Lutze war die erste Frau, die in Bayern Kanzlerin einer Hochschule wurde. Jetzt geht sie in den Ruhestand - Erinnerungen an knapp ein Vierteljahrhundert Coburger Hochschul-Geschichte.</em></p>&#13;
<p>Sieben Uhr morgens, der Radiowecker schaltet sich an. Langsam aufwachen. Nachrichten aus Bayern: Das Hofbrauhaus in Coburg brennt – Maria Knott-Lutze ist sofort hellwach. Das Hofbrauhaus! Über 20 Jahre sind seitdem vergangen, aber an den eisigen Februartag im Jahr 1999 erinnert sich Knott-Lutze genau. Sie war ein halbes Jahr als Kanzlerin der Hochschule Coburg im Amt und die Erweiterung um den Standort Hofbrauhaus war ihr erstes Großprojekt. „Schon als ich ankam, sah ich‘s. Der Qualm! Und die Eiszapfen.“ Am Gebäude hatten sich gefrorene Kegel aus Löschwasser gebildet. „Es funkelte in der rötlichen Morgensonne wie ein Märchenschloss“, sie schüttelt den Kopf: „Aber es war eine Ruine.“ Knott-Lutze erzählt von Brandgeruch und Übelkeit. Vom Schock. Drei Stunden später wird gemeinsam mit dem Architekten und dem Investor die Entscheidung getroffen: „Wir bauen es wieder auf.“ Die Kanzlerin lacht. „Mit Krisen kann ich eigentlich gut umgehen.“ Corona ist die letzte Krise, in der sie ihre Hochschule begleitet. Nach gut 22 Jahren geht sie am 1.&nbsp;Oktober in den Ruhestand.</p>&#13;
<p>Geboren wurde Maria Knott-Lutze 1955 im unterfränkischen Münnerstadt, aus ihrer Kindheit in Straubing brachte sie den niederbayerischen Dialekt mit als sie nach Franken zurückkehrte. Seit 1982 lebt sie in Erlangen, ihr Mann hatte viele Jahre lang eine Anwaltskanzlei in Hirschaid bei Bamberg und sie selbst leitete die Bauabteilung des Bamberger Landratsamtes, bevor sie im Juli 1998 Verwaltungs-Chefin der Fachhochschule Coburg wurde – das erste Mal, dass diese Position in Bayern mit einer Frau besetzt wurde. „In der Wirtschaft sind Frauen in Führungspositionen heute noch nicht so selbstverständlich. Im Staatsdienst war das kein Problem.“</p>&#13;
<p>Als sie anfing, war sie für 120 Mitarbeitende im nicht-wissenschaftlichen Bereich zuständig. Heute sind es fast 280. „Die Hochschulleitung hat immer geschaut, dass wir inhaltlich einen Sprung nach vorne machen. Oft konnten wir die Infrastruktur erst danach anpassen.“ Sie überlegt, sagt dann: „Manches war schmerzhaft. Wir haben unserer Verwaltung viel zugemutet. Aber ich glaube, es macht auch jedem Einzelnen hier Freude, wie sich die Hochschule entwickelt.“ Heute gibt es in jeder Fakultät Forschungsaktivitäten, es gibt immer wieder neue Studiengänge, die Lehre wurde mehrfach ausgezeichnet und Weiterbildung als neues Feld etabliert. Sie sei gerne für die Leute da, erklärt die studierte Juristin. „Das ist der Grund, warum ich in den öffentlichen Dienst bin. So sehe ich meine Rolle: als Dienst an der Öffentlichkeit. Hier“, leise, fast flüsternd ergänzt sie: „für die Hochschule.“ Dann wieder laut, resolut: „Und im weitesten Sinne für den Freistaat Bayern.“</p>&#13;
<p>Ihr Blick schweift durch das Büro, in dem so viele wichtige Entscheidungen getroffen wurden, streift die große gelbe Mülltonne voll geschreddertem Papier und das Flipchart, auf dem sie hinter fast jeden Punkt schon einen grünen Haken gesetzt hat. Auf die Frage nach ihren wichtigsten Wegbegleitern antwortet die 65-Jährige ohne Zögern: „Meine Präsidenten Lindner, Schafmeister und Pötzl und jetzt Präsidentin Fritze. Alle! Und die Vizes natürlich genauso wie meine Ansprechpartner in unserem Wissenschaftsministerium. Mir war immer wichtig, dass man sich als großes Ganzes fühlt, um den jungen Leuten eine gute Ausbildung zu geben.“ Sie erzählt von den großen Erweiterungen, von der 200-Jahr-Feier im Jahr 2014 („sagenhaft!“) und noch einmal vom Hofbrauhaus.</p>&#13;
<p>Feuerwehr und Kriminalpolizei hatten die Brandursache schnell identifiziert: Funkenflug bei den Abbrucharbeiten. Das Innere wurde dann nach modernstem Stand aufgebaut, heute ist das Hofbrauhaus eine Marke im Bereich Gestaltung und Design. Außerdem kamen nach dieser Erweiterung weitere neue Flächen dazu: am Campus Friedrich Streib und am Campus Design, aber auch in der Stadt, am Sonntagsanger und auf dem ehemaligen Schlachthofgelände. Der Studienort Kronach. In Lichtenfels ist der Master-Studiengang Additive Fertigung geplant. Aber damit wird sich ab 1. Oktober Dr. Matthias J. Kaiser beschäftigen. Der promovierte Betriebswirt hat zuletzt als Geschäftsführer des Campus Kulmbach der Universität Bayreuth den Aufbau der Fakultät für Lebenswissenschaften vorangetrieben. Was Knott-Lutze ihrem Nachfolger wünscht? „Er wird seinen eigenen Weg gehen. Dazu wünsche ich ihm eine glückliche Hand, gute Wegbegleiter und Gottes Segen.“ Sie will jetzt erst einmal Urlaub machen. Eine Woche Südtirol. „Danach fange ich an, Zuhause aufzuräumen. Da ist einiges liegen geblieben.“ Dann lächelt sie: „Außerdem werde ich Oma.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/138-Knott-Lutze-1024x816.jpg"
                        fileSize="212231"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="816"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/138-K-L_RichtfestHBH_1999_2-1024x728.jpeg"
                        fileSize="148387"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="728"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/138-Fritze-Kaiser-KL-1024x681.jpg"
                        fileSize="189863"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Online arbeiten und führen will gelernt sein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/online-arbeiten-und-fuehren-will-gelernt-sein/</link>
                <pubDate>Mon, 21 Sep 2020 05:55:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/online-arbeiten-und-fuehren-will-gelernt-sein/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In einer Onlineumfrage hat das Institut für Lebenslanges Lernen den Weiterbildungsbedarf in der Krise erfragt. Mehr als 180 kleine und mittelständische, sowie große Unternehmen und Institutionen aus der Region Coburg haben an der Umfrage teilgenommen, die von Anfang Juni bis Mitte September 2020 durchgeführt wurde.</em></p>&#13;
<p>Es war zu erwarten: Der Aufbau digitaler Kompetenzen und der Ausbau onlinebasierter Weiterbildung hat in der Krise stark zugenommen. Schließlich hat sich die Arbeitsweise in den Unternehmen aktuell stark verändert und es werden vermehrt digitale Plattformen genutzt. Defizite bei digitalen Prozessen sieht die Mehrzahl der Befragten daher als größten Faktor, der zur Beeinträchtigung der Wettbewerbsfähigkeit führt. &nbsp;</p>&#13;
<h4>&nbsp;„Wir benötigen vor allem Onlineformate“</h4>&#13;
<p>Als wichtigste Zukunftsfertigkeit werden digitale Kompetenz und digitale Führungskompetenz angesehen. Nach Einschätzung der meisten Befragten besteht diesbezüglich dringender Weiterbildungsbedarf. Mehr Digitalisierung wird daher auch beim bevorzugten Format wieder gefordert: Onlinebasierte Weiterbildung ist eindeutig die Nummer eins. Neben dem Vorteil der zeitlichen und örtlichen Flexibilität wird hier vor allem die Erweiterung der digitalen Kompetenzen geschätzt.</p>&#13;
<h4>„Digitales Arbeiten erhöht die Produktivität, Bindung und Zufriedenheit der Belegschaft“</h4>&#13;
<p>Auffallend ist, dass Weiterbildung in der Krise generell einen sehr hohen Stellenwert erlangt hat. Die Mehrzahl der Befragten will „Distance-Learning“, welches „online“ und „tageszeitflexibel“ ist, sowie „zum persönlichen Arbeitsumfeld passt“. Digitales Lernen wird quasi vom Trend zur Normalität. Die eigenen Erfahrungen mit hybriden Lernformen werden als durchweg „positiv“ beschrieben und schaffen „Win-Win-Situationen“, so die Stimmen der Umfrageteilnehmer*innen.</p>&#13;
<p>Ein Lerneffekt aus der Krise ist für die befragten Unternehmen künftig das Potential digitaler Werkzeuge zu nutzen und in die nachhaltige Weiterbildung der Mitarbeiter*innen zu investieren. Firmen, die bereits vor der Krise eine Digitalisierungsstrategie verfolgt haben, sind in der vorteilhaften Lage, darauf aufbauen zu können und ihre Belegschaft in der Krisenzeit und danach schneller fit zu machen.</p>&#13;
<h4>„Unser Firmenleitbild, mobile Arbeit und mobiles Lernen hat sich bewährt“</h4>&#13;
<p>Insgesamt zeigt die Umfrage, dass für die befragten Organisationen branchenunabhängig die Defizite bei digitalen Kompetenzen oberste Priorität haben. Die Mehrheit geht davon aus, dass die Investition in ihre Mitarbeiter*innen als wertvollste Ressource gerade in der Krise notwendig wird. Im Fokus steht die Verstetigung digitaler Angebote, um in der Arbeitswelt 4.0 zukunftsfähig zu bleiben. Nach Meinung der Befragten profitieren die Mitarbeiter*innen am meisten von digitalen Weiterbildungsformaten. Laut Umfrageergebnis ist und bleibt Weiterbildung damit - besonders in der aktuellen Situation - ein wichtiges Zukunftsthema.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In einer Onlineumfrage hat das Institut für Lebenslanges Lernen den Weiterbildungsbedarf in der Krise erfragt. Mehr als 180 kleine und mittelständische, sowie große Unternehmen und Institutionen aus der Region Coburg haben an der Umfrage teilgenommen, die von Anfang Juni bis Mitte September 2020 durchgeführt wurde.</em></p>&#13;
<p>Es war zu erwarten: Der Aufbau digitaler Kompetenzen und der Ausbau onlinebasierter Weiterbildung hat in der Krise stark zugenommen. Schließlich hat sich die Arbeitsweise in den Unternehmen aktuell stark verändert und es werden vermehrt digitale Plattformen genutzt. Defizite bei digitalen Prozessen sieht die Mehrzahl der Befragten daher als größten Faktor, der zur Beeinträchtigung der Wettbewerbsfähigkeit führt. &nbsp;</p>&#13;
<h4>&nbsp;„Wir benötigen vor allem Onlineformate“</h4>&#13;
<p>Als wichtigste Zukunftsfertigkeit werden digitale Kompetenz und digitale Führungskompetenz angesehen. Nach Einschätzung der meisten Befragten besteht diesbezüglich dringender Weiterbildungsbedarf. Mehr Digitalisierung wird daher auch beim bevorzugten Format wieder gefordert: Onlinebasierte Weiterbildung ist eindeutig die Nummer eins. Neben dem Vorteil der zeitlichen und örtlichen Flexibilität wird hier vor allem die Erweiterung der digitalen Kompetenzen geschätzt.</p>&#13;
<h4>„Digitales Arbeiten erhöht die Produktivität, Bindung und Zufriedenheit der Belegschaft“</h4>&#13;
<p>Auffallend ist, dass Weiterbildung in der Krise generell einen sehr hohen Stellenwert erlangt hat. Die Mehrzahl der Befragten will „Distance-Learning“, welches „online“ und „tageszeitflexibel“ ist, sowie „zum persönlichen Arbeitsumfeld passt“. Digitales Lernen wird quasi vom Trend zur Normalität. Die eigenen Erfahrungen mit hybriden Lernformen werden als durchweg „positiv“ beschrieben und schaffen „Win-Win-Situationen“, so die Stimmen der Umfrageteilnehmer*innen.</p>&#13;
<p>Ein Lerneffekt aus der Krise ist für die befragten Unternehmen künftig das Potential digitaler Werkzeuge zu nutzen und in die nachhaltige Weiterbildung der Mitarbeiter*innen zu investieren. Firmen, die bereits vor der Krise eine Digitalisierungsstrategie verfolgt haben, sind in der vorteilhaften Lage, darauf aufbauen zu können und ihre Belegschaft in der Krisenzeit und danach schneller fit zu machen.</p>&#13;
<h4>„Unser Firmenleitbild, mobile Arbeit und mobiles Lernen hat sich bewährt“</h4>&#13;
<p>Insgesamt zeigt die Umfrage, dass für die befragten Organisationen branchenunabhängig die Defizite bei digitalen Kompetenzen oberste Priorität haben. Die Mehrheit geht davon aus, dass die Investition in ihre Mitarbeiter*innen als wertvollste Ressource gerade in der Krise notwendig wird. Im Fokus steht die Verstetigung digitaler Angebote, um in der Arbeitswelt 4.0 zukunftsfähig zu bleiben. Nach Meinung der Befragten profitieren die Mitarbeiter*innen am meisten von digitalen Weiterbildungsformaten. Laut Umfrageergebnis ist und bleibt Weiterbildung damit - besonders in der aktuellen Situation - ein wichtiges Zukunftsthema.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sprachkurs online: „Oben auf dem Dach hatte ich Netz“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sprachkurs-online-oben-auf-dem-dach-hatte-ich-netz/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Sep 2020 05:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sprachkurs-online-oben-auf-dem-dach-hatte-ich-netz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nach dem Corona-Semester im Sommer kehren manche ausländische Studierende erst jetzt an die Hochschule Coburg zurück. Wie sie in der Zwischenzeit Deutsch gelernt haben.</em></p>&#13;
<p>In den vergangenen Monaten saßen viele Studierende zu Hause und nahmen an Online-Kursen teil. Bei Vivek Surendranath war das anders. Er saß auf seinem Zuhause. Mit dem Handy. Auf dem Dach. „Da hatte ich Netz“, erzählt der 29-Jährige grinsend. Er kommt aus Kerala im Südwesten Indiens und hat im Wintersemester 2019 mit dem Studium Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) an der Hochschule Coburg begonnen. In den Semesterferien flog er nach Indien. Aber dann konnte er nicht mehr zurück nach Deutschland. „Wegen Corona wurden ab 15. März alle internationalen Flüge gestoppt.“ Also lernte er 10.000 Kilometer von der Hochschule Coburg entfernt, auf Deutsch über das Wetter zu sprechen und auf eine Wohnungsanzeige zu antworten. Inzwischen ist er zurück in Coburg und sucht einen Platz für sein Praxisprojekt im Wintersemester.</p>&#13;
<p>Aus der ganzen Welt kommen Studierende für die englischsprachigen Studiengänge AIMS und Financial Management an die Hochschule Coburg. Sie können hier nicht nur ihren Master machen, sondern auch Deutsch lernen. „Wegen Corona standen wir vor der Herausforderung, wie wir den Unterricht in Deutsch als Fremdsprache für die internationalen Studiengänge aufrechterhalten können“, sagt Dr. Regina Graßmann. Sie ist am Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg für die Organisation der Deutschkurse zuständig. „Aber die Kommunikation und das Lehren und Lernen mit digitalen Medien sind im Sprachunterricht ja nicht neu.“</p>&#13;
<p>Surendranath lernte im Online-Deutschkurs des Dozentinnen-Teams Katarzyna Lisiewicz und Kathrin von Erdmann, und er übte sein neues Sprachwissen im Tutorium bei Matthias Gumbart. Der kommt aus Oberbayern und hat auch vor Corona schon online Sprache gelehrt: „Ich gebe seit Jahren Nachhilfe in Englisch. Als ich für mein BWL-Studium nach Coburg gezogen bin, habe ich mit der Nachhilfe in Dachau weitergemacht – per Videokonferenz.“ Diese Erfahrungen übernahm er in sein Tutorium an der Hochschule. Passend zum Lehrstoff entwickelte Gumbart Übungen, suchte zum Beispiel Wohnungsinserate aus dem Netz. Die Studierenden sollten schriftlich auf die Anzeigen antworten. „Ich zeige jemanden an. Ich schreibe eine Wohnungsanzeige. Dieser Unterschied musste erst einmal geklärt werden.“ Ohne selbst im Land zu leben, konnten die ausländischen Studierenden so die deutsche Sprache praktisch üben.</p>&#13;
<p>Und das funktionierte erstaunlich gut. Regina Graßmann stellt fest, dass die Noten für Deutsch als Fremdsprache im Sommersemester im Schnitt sogar ein bisschen besser waren als sonst. „Die Sprechfähigkeit hat zugenommen. Es ist nicht für jeden leicht, in einem Raum mit vielen Fremden etwas auf Deutsch zu sagen. Im Videomeeting ist das einfacher.“ Die Hemmschwelle ist niedriger. Zwar fehlt der direkte Kontakt untereinander, aber die technischen Lösungen haben auch Vorteile: „Kopfhörer sind gut für das Hörverstehen.“ Die Aussprache dringt so klar und deutlich ans Ohr – wenn im Hintergrund nicht gerade ein indisches Mofa hupt. „Indische Straßen sind so laut!“, sagt Gumbart. Er bat die Studierenden in aller Welt für die Videokonferenzen in ein Haus oder zumindest den Garten zu gehen.</p>&#13;
<p>Vivek Surendranath saß manchmal auch mit seinem Handy am Flussufer. „Der Unterricht funktionierte gut“, findet er. „Das Beste war, dass ich in einem Semester sogar zwei Kurse belegen konnte.“ Er lernte gleichzeitig Niveau A 1.2 und A 2.1. Aber wenn er nirgendwo Netz fand? Saß er eben auf dem Dach. Er stellte sein Mikrofon aus und hörte einfach zu.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach dem Corona-Semester im Sommer kehren manche ausländische Studierende erst jetzt an die Hochschule Coburg zurück. Wie sie in der Zwischenzeit Deutsch gelernt haben.</em></p>&#13;
<p>In den vergangenen Monaten saßen viele Studierende zu Hause und nahmen an Online-Kursen teil. Bei Vivek Surendranath war das anders. Er saß auf seinem Zuhause. Mit dem Handy. Auf dem Dach. „Da hatte ich Netz“, erzählt der 29-Jährige grinsend. Er kommt aus Kerala im Südwesten Indiens und hat im Wintersemester 2019 mit dem Studium Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) an der Hochschule Coburg begonnen. In den Semesterferien flog er nach Indien. Aber dann konnte er nicht mehr zurück nach Deutschland. „Wegen Corona wurden ab 15. März alle internationalen Flüge gestoppt.“ Also lernte er 10.000 Kilometer von der Hochschule Coburg entfernt, auf Deutsch über das Wetter zu sprechen und auf eine Wohnungsanzeige zu antworten. Inzwischen ist er zurück in Coburg und sucht einen Platz für sein Praxisprojekt im Wintersemester.</p>&#13;
<p>Aus der ganzen Welt kommen Studierende für die englischsprachigen Studiengänge AIMS und Financial Management an die Hochschule Coburg. Sie können hier nicht nur ihren Master machen, sondern auch Deutsch lernen. „Wegen Corona standen wir vor der Herausforderung, wie wir den Unterricht in Deutsch als Fremdsprache für die internationalen Studiengänge aufrechterhalten können“, sagt Dr. Regina Graßmann. Sie ist am Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg für die Organisation der Deutschkurse zuständig. „Aber die Kommunikation und das Lehren und Lernen mit digitalen Medien sind im Sprachunterricht ja nicht neu.“</p>&#13;
<p>Surendranath lernte im Online-Deutschkurs des Dozentinnen-Teams Katarzyna Lisiewicz und Kathrin von Erdmann, und er übte sein neues Sprachwissen im Tutorium bei Matthias Gumbart. Der kommt aus Oberbayern und hat auch vor Corona schon online Sprache gelehrt: „Ich gebe seit Jahren Nachhilfe in Englisch. Als ich für mein BWL-Studium nach Coburg gezogen bin, habe ich mit der Nachhilfe in Dachau weitergemacht – per Videokonferenz.“ Diese Erfahrungen übernahm er in sein Tutorium an der Hochschule. Passend zum Lehrstoff entwickelte Gumbart Übungen, suchte zum Beispiel Wohnungsinserate aus dem Netz. Die Studierenden sollten schriftlich auf die Anzeigen antworten. „Ich zeige jemanden an. Ich schreibe eine Wohnungsanzeige. Dieser Unterschied musste erst einmal geklärt werden.“ Ohne selbst im Land zu leben, konnten die ausländischen Studierenden so die deutsche Sprache praktisch üben.</p>&#13;
<p>Und das funktionierte erstaunlich gut. Regina Graßmann stellt fest, dass die Noten für Deutsch als Fremdsprache im Sommersemester im Schnitt sogar ein bisschen besser waren als sonst. „Die Sprechfähigkeit hat zugenommen. Es ist nicht für jeden leicht, in einem Raum mit vielen Fremden etwas auf Deutsch zu sagen. Im Videomeeting ist das einfacher.“ Die Hemmschwelle ist niedriger. Zwar fehlt der direkte Kontakt untereinander, aber die technischen Lösungen haben auch Vorteile: „Kopfhörer sind gut für das Hörverstehen.“ Die Aussprache dringt so klar und deutlich ans Ohr – wenn im Hintergrund nicht gerade ein indisches Mofa hupt. „Indische Straßen sind so laut!“, sagt Gumbart. Er bat die Studierenden in aller Welt für die Videokonferenzen in ein Haus oder zumindest den Garten zu gehen.</p>&#13;
<p>Vivek Surendranath saß manchmal auch mit seinem Handy am Flussufer. „Der Unterricht funktionierte gut“, findet er. „Das Beste war, dass ich in einem Semester sogar zwei Kurse belegen konnte.“ Er lernte gleichzeitig Niveau A 1.2 und A 2.1. Aber wenn er nirgendwo Netz fand? Saß er eben auf dem Dach. Er stellte sein Mikrofon aus und hörte einfach zu.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/135-DAF_online_Gumbart__Matthias-1024x576.jpeg"
                        fileSize="75579"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/135-DAF_online_Surendranath__Vivek-1024x683.jpg"
                        fileSize="169667"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Tag des offenen Denkmals: Schlachthof-Kühlhalle virtuell erleben]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tag-des-offenen-denkmals-schlachthof-kuehlhalle-virtuell-erleben/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Sep 2020 05:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tag-des-offenen-denkmals-schlachthof-kuehlhalle-virtuell-erleben/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Am 13. September ist Tag des offenen Denkmals. CREAPOLIS bietet einen ganz besonderen Blick in die Kühlhalle am Schlachthofareal: Die Besucher erwarten ein virtueller Rundgang und drei kurze Vorträge zu dem historischen Gebäude und dessen zukünftiger Nutzung.</em></p>&#13;
<p>Das ehemalige Schlachthofareal wird zu einem Ort des Wissens, des Fortschritts und des Austausches transformiert. Die alte Kühlhalle wird gerade umgebaut und soll in Zukunft CREAPOLIS, die Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, und Zukunft.Coburg.Digital, das digitale Gründerzentrum der Stadt und des Landkreises Coburg, beheimaten. Dazu bietet ein virtueller Rundgang Blicke hinter die sonst verschlossenen Türen der Kühlhalle.</p>&#13;
<p>Jeder kann live bei der Premiere des Rundgangs dabei sein. Außerdem erfährt man in drei kurzen Online-Vorträgen mehr über die historische Bausubstanz der Kühlhalle, über die zukünftige Nutzung des Areals und die Entstehung des virtuellen Rundgangs.</p>&#13;
<p>Die Veranstaltung findet in Kooperation von CREAPOLIS mit Zukunft.Coburg.Digital und dem Mixed Reality Lab der Hochschule Coburg statt. Start ist um 14.45 Uhr.</p>&#13;
<h4>Anmeldeinformationen</h4>&#13;
<p>Die Veranstaltung findet virtuell mit dem Tool „Zoom“ statt. Anmeldungen sind bis Freitag, 11. September 2020 möglich über <a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/events/virtueller-rundgang-kuehlhalle#" target="creapolis" rel="noopener">www.creapolis-coburg.de</a>. Die Einwahldaten werden dann per Mail zugeschickt. Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen. Am Tag der Veranstaltung stellt CREAPOLIS den Link zur Zoom-Veranstaltung ebenfalls auf der Website zur Verfügung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Am 13. September ist Tag des offenen Denkmals. CREAPOLIS bietet einen ganz besonderen Blick in die Kühlhalle am Schlachthofareal: Die Besucher erwarten ein virtueller Rundgang und drei kurze Vorträge zu dem historischen Gebäude und dessen zukünftiger Nutzung.</em></p>&#13;
<p>Das ehemalige Schlachthofareal wird zu einem Ort des Wissens, des Fortschritts und des Austausches transformiert. Die alte Kühlhalle wird gerade umgebaut und soll in Zukunft CREAPOLIS, die Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, und Zukunft.Coburg.Digital, das digitale Gründerzentrum der Stadt und des Landkreises Coburg, beheimaten. Dazu bietet ein virtueller Rundgang Blicke hinter die sonst verschlossenen Türen der Kühlhalle.</p>&#13;
<p>Jeder kann live bei der Premiere des Rundgangs dabei sein. Außerdem erfährt man in drei kurzen Online-Vorträgen mehr über die historische Bausubstanz der Kühlhalle, über die zukünftige Nutzung des Areals und die Entstehung des virtuellen Rundgangs.</p>&#13;
<p>Die Veranstaltung findet in Kooperation von CREAPOLIS mit Zukunft.Coburg.Digital und dem Mixed Reality Lab der Hochschule Coburg statt. Start ist um 14.45 Uhr.</p>&#13;
<h4>Anmeldeinformationen</h4>&#13;
<p>Die Veranstaltung findet virtuell mit dem Tool „Zoom“ statt. Anmeldungen sind bis Freitag, 11. September 2020 möglich über <a href="https://www.creapolis-coburg.de/aktuell/events/virtueller-rundgang-kuehlhalle#" target="creapolis" rel="noopener">www.creapolis-coburg.de</a>. Die Einwahldaten werden dann per Mail zugeschickt. Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen. Am Tag der Veranstaltung stellt CREAPOLIS den Link zur Zoom-Veranstaltung ebenfalls auf der Website zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/136-Kuehlhalle-1024x683.jpg"
                        fileSize="71839"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hörsaal im Disconebel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hoersaal-im-disconebel/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Sep 2020 09:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hoersaal-im-disconebel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Experiment im Audimax: Um das Risiko einer Corona-Ansteckung möglichst gering zu halten, untersucht die Hochschule Coburg die Luftströme im Vorlesungssaal. </em></p>&#13;
<p>Weißer Dampf wabert durchs Foyer der Hochschule Coburg. Er kommt aus dem HUK-COBURG-Audimax – aber kein Grund zur Panik: Wo Forschung und Wissenschaft zu Hause sind, qualmt‘s eben manchmal. Es ist kein Rauch, sondern Nebel. „Disconebel, keine Gefahr“, präzisiert Michael Steppert und geht vorsichtig die Treppe im Audimax hinunter. Hier drin sind die Stufen kaum noch zu sehen.</p>&#13;
<p>Zusammen mit seinem Kollegen Michael Florschütz hat Steppert den Hörsaal eingenebelt: ein Experiment, mit dem die wissenschaftlichen Mitarbeiter unsichtbare Luftströme sichtbar machen. In Professor Philipp Epples Labor für Strömungsmechanik gehört das zum Alltagsgeschäft; jetzt nutzt die Hochschule die Technik, um herauszufinden, wie sich Aerosole im Raum verteilen. Diese winzigen Partikel in der Luft gelten als entscheidender Faktor für die weite Verbreitung des Coronavirus.</p>&#13;
<p>Das Coburger Forscherteam testet zuerst, wie sich die Aerosole ohne Belüftungsanlage im Raum bewegen würden. Mit einem grünen Laserstrahl beleuchten sie die Dunstwolken und zeigen die Luftwirbel. Dann schaltet Winfried Wolf, der Leiter des Gebäudemanagements, die Lüftung wieder ein. „Es zieht nach oben, das sieht man“, ist irgendwo eine unverkennbare Stimme zu hören. Kurz darauf werden erst die Umrisse, dann auch der Rest der Hochschul-Kanzlerin sichtbar. Maria Knott-Lutze wirft einen Blick auf die Uhr. „Fantastisch“ sagt sie. „Zweieinhalb bis drei Minuten ist die Anlage an. Und der Raum ist bis zur letzten Reihe rauchfrei.“</p>&#13;
<p>Florschütz und Steppert bauen das Experiment an verschiedenen Sitzplätzen und am Rednerpult auf. Der Nebel strömt aus einem Röhrchen, das auf Mundhöhe platziert ist. Wohin bewegt er sich? Was passiert, wenn ein Fenster geöffnet wird? In welche Richtung würde der Luftstrom Aerosole verteilen? Und wie weit? Knott-Lutze sitzt in der Mitte des Auditoriums und hält sich das Ende eines Zollstocks ins Gesicht. „Meine Nase ist das Maß aller Dinge“, sagt sie lachend und balanciert das andere Ende des Zollstocks in die Stuhlreihe hinter sich.</p>&#13;
<p>Es geht bei dem Test darum, wie die Studierenden sitzen müssen, um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten. Zumindest ein Teil von ihnen wird bald wieder hier vor Ort lernen können. Daher auch die beschwingte Stimmung im Disconebel: Sie kommt von der Freude darüber, dass ein bisschen Normalität in den Hochschulalltag zurückkehrt. Im Oktober beginnt das Wintersemester. In einigen Studiengängen gibt es noch freie Studienplätze und eine Bewerbung ist bis 30. September möglich. Infos <a href="http://www.hs-coburg.de/bewerbung">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Experiment im Audimax: Um das Risiko einer Corona-Ansteckung möglichst gering zu halten, untersucht die Hochschule Coburg die Luftströme im Vorlesungssaal. </em></p>&#13;
<p>Weißer Dampf wabert durchs Foyer der Hochschule Coburg. Er kommt aus dem HUK-COBURG-Audimax – aber kein Grund zur Panik: Wo Forschung und Wissenschaft zu Hause sind, qualmt‘s eben manchmal. Es ist kein Rauch, sondern Nebel. „Disconebel, keine Gefahr“, präzisiert Michael Steppert und geht vorsichtig die Treppe im Audimax hinunter. Hier drin sind die Stufen kaum noch zu sehen.</p>&#13;
<p>Zusammen mit seinem Kollegen Michael Florschütz hat Steppert den Hörsaal eingenebelt: ein Experiment, mit dem die wissenschaftlichen Mitarbeiter unsichtbare Luftströme sichtbar machen. In Professor Philipp Epples Labor für Strömungsmechanik gehört das zum Alltagsgeschäft; jetzt nutzt die Hochschule die Technik, um herauszufinden, wie sich Aerosole im Raum verteilen. Diese winzigen Partikel in der Luft gelten als entscheidender Faktor für die weite Verbreitung des Coronavirus.</p>&#13;
<p>Das Coburger Forscherteam testet zuerst, wie sich die Aerosole ohne Belüftungsanlage im Raum bewegen würden. Mit einem grünen Laserstrahl beleuchten sie die Dunstwolken und zeigen die Luftwirbel. Dann schaltet Winfried Wolf, der Leiter des Gebäudemanagements, die Lüftung wieder ein. „Es zieht nach oben, das sieht man“, ist irgendwo eine unverkennbare Stimme zu hören. Kurz darauf werden erst die Umrisse, dann auch der Rest der Hochschul-Kanzlerin sichtbar. Maria Knott-Lutze wirft einen Blick auf die Uhr. „Fantastisch“ sagt sie. „Zweieinhalb bis drei Minuten ist die Anlage an. Und der Raum ist bis zur letzten Reihe rauchfrei.“</p>&#13;
<p>Florschütz und Steppert bauen das Experiment an verschiedenen Sitzplätzen und am Rednerpult auf. Der Nebel strömt aus einem Röhrchen, das auf Mundhöhe platziert ist. Wohin bewegt er sich? Was passiert, wenn ein Fenster geöffnet wird? In welche Richtung würde der Luftstrom Aerosole verteilen? Und wie weit? Knott-Lutze sitzt in der Mitte des Auditoriums und hält sich das Ende eines Zollstocks ins Gesicht. „Meine Nase ist das Maß aller Dinge“, sagt sie lachend und balanciert das andere Ende des Zollstocks in die Stuhlreihe hinter sich.</p>&#13;
<p>Es geht bei dem Test darum, wie die Studierenden sitzen müssen, um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten. Zumindest ein Teil von ihnen wird bald wieder hier vor Ort lernen können. Daher auch die beschwingte Stimmung im Disconebel: Sie kommt von der Freude darüber, dass ein bisschen Normalität in den Hochschulalltag zurückkehrt. Im Oktober beginnt das Wintersemester. In einigen Studiengängen gibt es noch freie Studienplätze und eine Bewerbung ist bis 30. September möglich. Infos <a href="http://www.hs-coburg.de/bewerbung">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-Aerosoltest04-1024x681.jpg"
                        fileSize="86555"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-Aerosoltest03-1024x681.jpg"
                        fileSize="64437"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-Aerosoltest02-1024x681.jpg"
                        fileSize="72959"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/137-Aerosoltest01-1024x681.jpg"
                        fileSize="69271"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Future Skills in eine gesunde Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-future-skills-in-eine-gesunde-zukunft/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Sep 2020 04:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-future-skills-in-eine-gesunde-zukunft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Hochschulen sollen Wissen vermitteln und die Forschung fördern. Studierende sollten jedoch nicht nur mit fachlichen Kompetenzen ins Leben entlassen werden. Genauso wichtig ist die Persönlichkeitsentwicklung der zukünftigen Führungskräfte und Arbeitnehmer*innen. In Coburg werden Studierende auf allen Ebenen fit für die Zukunft gemacht. </em></p>&#13;
<p>Der Mensch steht im Mittelpunkt – das ist keine leere Phrase, sondern wird an der Hochschule Coburg gelebt und praktisch umgesetzt. Das Referat Gesunde Hochschule nimmt ab sofort ein neues Projekt mit auf: Future Skills - Zukunftsfertigkeiten – sollen gleichermaßen den Studierenden und Beschäftigten der Hochschule vermittelt werden. Svenja Haubold leitet seit kurzem das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-gesunde-hochschule.html" target="Referat Gesunde Hoschschule" rel="noopener">Referat Gesunde Hochschule</a>. Sie hat in Coburg Gesundheitsförderung studiert und einige Jahre in einem mittelständigen Unternehmen das betriebliche Gesundheitsmanagement verantwortet. Nun fand das erste Treffen der Mitglieder des Steuerkreises „Future Skills“ unter ihrer Leitung statt.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html" target="Niko Kohls" rel="noopener">Dr. Niko Kohls</a>, Professor für Integrative Gesundheitsförderung und wissenschaftlicher Leiter des Referates Gesunde Hochschule, erläutert den Hintergrund dieses Projektes: „Gegenwärtig stehen wir vor der Situation, dass wir einen riesigen Wandel in der Gesellschaft erleben. Schlagworte sind: digitale Transformation, Globalisierung und Diversität. Gleichzeitig nehmen die Anforderungen an uns zu, mit komplexen Informationen umzugehen und diese zu verarbeiten.“ Dies gilt durch die Erfahrungen der Corona-Pandemie umso mehr. Neue Arbeitsformen wie Homeoffice, ständige Erreichbarkeit und der Umgang mit Unsicherheiten sind Stressfaktoren und erfordern schließlich neue Kompetenzen im Hinblick auf Selbsteinschätzung und -regulation. Professorin Dr. Jutta Michel, Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, steht klar hinter diesem Projekt: „In unserer Zielvereinbarung steht, dass wir die Studierenden in Future Skills unterrichten wollen. Das sind zum einen digitale Kompetenzen. Und aus dem Gesundheitsbereich die Themen Stressbewältigung und Resilienz, damit man sich nicht überfordert.“ Nur so kann man sein Engagement über lange Zeit im Arbeitsleben hoch halten. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, unseren Studierenden das mit auf den Weg zu geben.“</p>&#13;
<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Steuerkreises sind sich bei dem Treffen einig, dass diese Themen noch stärker in die Kultur der Hochschule getragen werden müssen. Dazu werden nun Angebote entwickelt, die alle Studierenden ansprechen und erreichen sollen.&nbsp;</p>&#13;
<h4>Was sind Future Skills?</h4>&#13;
<p>Mit Future Skills bezeichnet man die Kompetenzen, die in naher Zukunft in Wirtschaft und Gesellschaft benötigt werden. Neben digitalen Fertigkeiten, also dem Umgang mit Daten, sind das kognitive und emotionale Kompetenzen zur Aufmerksamkeitssteuerung. Future Skills befähigen einen Menschen, auch mit komplexen und unsicheren Situationen verantwortungsbewusst umzugehen. Konkret geplant sind Trainingsprogramme, die Stressbewältigung und Selbstregulation fördern.&nbsp;</p>&#13;
<h4>Gesundheitsförderung hat Tradition an der Hochschule</h4>&#13;
<p>Die „Gesunde Hochschule“ wurde an der Hochschule Coburg bereits 2012 zusammen mit der Techniker Krankenkasse (TK) gestartet. Den neuen Baustein “Mit Future Skills in eine gesunde Zukunft“ fördert die TK für die nächsten drei Jahre. Klaus Klutzny von der Techniker Krankenkasse betreut dieses Vorhaben und ist begeistert: „Wir fördern dieses Projekt, da es mit dem ganzheitlichen Ansatz sehr hervorsticht. Die Hochschulleitung steht hinter den Initiativen, die jungen Menschen in Gesundheitskompetenz zu bilden, und das gibt Rückenwind.“ Die Vernetzung mit der Region ist übrigens ein Alleinstellungsmerkmal, bestätigt Klutzny. Außerdem erklärt er: „Die Beteiligung der Studierenden ist bei diesem Angebot in Coburg nachweislich sehr gut konzeptionell angelegt. Hier haben wir die Gewissheit, dass das Projekt unter hoher Beteiligung der Studierenden realisiert wird.“ Ziel ist es, in Kooperation mit Industrie, Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen, wie dem Klinikum Coburg, diese Kompetenzen weiter zu tragen. Schließlich sind das in Zukunft potentielle Arbeitgeber. „Die Studierenden bekommen diese Techniken an die Hand und werden sie später in ihrem Beruf auch selbständig anwenden“, weiß Professor Kohls. Nach seiner Erfahrung sind die weniger gestressten Studierenden und Mitarbeiter*innen auch die besseren und glücklicheren Arbeitnehmer*innen. &nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hochschulen sollen Wissen vermitteln und die Forschung fördern. Studierende sollten jedoch nicht nur mit fachlichen Kompetenzen ins Leben entlassen werden. Genauso wichtig ist die Persönlichkeitsentwicklung der zukünftigen Führungskräfte und Arbeitnehmer*innen. In Coburg werden Studierende auf allen Ebenen fit für die Zukunft gemacht. </em></p>&#13;
<p>Der Mensch steht im Mittelpunkt – das ist keine leere Phrase, sondern wird an der Hochschule Coburg gelebt und praktisch umgesetzt. Das Referat Gesunde Hochschule nimmt ab sofort ein neues Projekt mit auf: Future Skills - Zukunftsfertigkeiten – sollen gleichermaßen den Studierenden und Beschäftigten der Hochschule vermittelt werden. Svenja Haubold leitet seit kurzem das <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/referat-gesunde-hochschule.html" target="Referat Gesunde Hoschschule" rel="noopener">Referat Gesunde Hochschule</a>. Sie hat in Coburg Gesundheitsförderung studiert und einige Jahre in einem mittelständigen Unternehmen das betriebliche Gesundheitsmanagement verantwortet. Nun fand das erste Treffen der Mitglieder des Steuerkreises „Future Skills“ unter ihrer Leitung statt.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html" target="Niko Kohls" rel="noopener">Dr. Niko Kohls</a>, Professor für Integrative Gesundheitsförderung und wissenschaftlicher Leiter des Referates Gesunde Hochschule, erläutert den Hintergrund dieses Projektes: „Gegenwärtig stehen wir vor der Situation, dass wir einen riesigen Wandel in der Gesellschaft erleben. Schlagworte sind: digitale Transformation, Globalisierung und Diversität. Gleichzeitig nehmen die Anforderungen an uns zu, mit komplexen Informationen umzugehen und diese zu verarbeiten.“ Dies gilt durch die Erfahrungen der Corona-Pandemie umso mehr. Neue Arbeitsformen wie Homeoffice, ständige Erreichbarkeit und der Umgang mit Unsicherheiten sind Stressfaktoren und erfordern schließlich neue Kompetenzen im Hinblick auf Selbsteinschätzung und -regulation. Professorin Dr. Jutta Michel, Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, steht klar hinter diesem Projekt: „In unserer Zielvereinbarung steht, dass wir die Studierenden in Future Skills unterrichten wollen. Das sind zum einen digitale Kompetenzen. Und aus dem Gesundheitsbereich die Themen Stressbewältigung und Resilienz, damit man sich nicht überfordert.“ Nur so kann man sein Engagement über lange Zeit im Arbeitsleben hoch halten. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, unseren Studierenden das mit auf den Weg zu geben.“</p>&#13;
<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Steuerkreises sind sich bei dem Treffen einig, dass diese Themen noch stärker in die Kultur der Hochschule getragen werden müssen. Dazu werden nun Angebote entwickelt, die alle Studierenden ansprechen und erreichen sollen.&nbsp;</p>&#13;
<h4>Was sind Future Skills?</h4>&#13;
<p>Mit Future Skills bezeichnet man die Kompetenzen, die in naher Zukunft in Wirtschaft und Gesellschaft benötigt werden. Neben digitalen Fertigkeiten, also dem Umgang mit Daten, sind das kognitive und emotionale Kompetenzen zur Aufmerksamkeitssteuerung. Future Skills befähigen einen Menschen, auch mit komplexen und unsicheren Situationen verantwortungsbewusst umzugehen. Konkret geplant sind Trainingsprogramme, die Stressbewältigung und Selbstregulation fördern.&nbsp;</p>&#13;
<h4>Gesundheitsförderung hat Tradition an der Hochschule</h4>&#13;
<p>Die „Gesunde Hochschule“ wurde an der Hochschule Coburg bereits 2012 zusammen mit der Techniker Krankenkasse (TK) gestartet. Den neuen Baustein “Mit Future Skills in eine gesunde Zukunft“ fördert die TK für die nächsten drei Jahre. Klaus Klutzny von der Techniker Krankenkasse betreut dieses Vorhaben und ist begeistert: „Wir fördern dieses Projekt, da es mit dem ganzheitlichen Ansatz sehr hervorsticht. Die Hochschulleitung steht hinter den Initiativen, die jungen Menschen in Gesundheitskompetenz zu bilden, und das gibt Rückenwind.“ Die Vernetzung mit der Region ist übrigens ein Alleinstellungsmerkmal, bestätigt Klutzny. Außerdem erklärt er: „Die Beteiligung der Studierenden ist bei diesem Angebot in Coburg nachweislich sehr gut konzeptionell angelegt. Hier haben wir die Gewissheit, dass das Projekt unter hoher Beteiligung der Studierenden realisiert wird.“ Ziel ist es, in Kooperation mit Industrie, Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen, wie dem Klinikum Coburg, diese Kompetenzen weiter zu tragen. Schließlich sind das in Zukunft potentielle Arbeitgeber. „Die Studierenden bekommen diese Techniken an die Hand und werden sie später in ihrem Beruf auch selbständig anwenden“, weiß Professor Kohls. Nach seiner Erfahrung sind die weniger gestressten Studierenden und Mitarbeiter*innen auch die besseren und glücklicheren Arbeitnehmer*innen. &nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/28-Future_Skills-Gruppenbild-Steuerkreis-1024x637.jpg"
                        fileSize="161358"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="637"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Frischer Wind im Leitungsteam des ISAT]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/frischer-wind-im-leitungsteam-des-isat/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Aug 2020 04:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/frischer-wind-im-leitungsteam-des-isat/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Leitung des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)<a href="https://www.isat-coburg.de/" target="ISAT" rel="noopener"> </a>wird seit kurzem durch ein neues Gesicht ergänzt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Stefan Drese übernimmt Prof. Dr. Thorsten Uphues das Ruder. Durch seine Fachkompetenzen in angewandter KI und Spektroskopie wird das Portfolio des Instituts erweitert und auf aktuelle Themen in Forschung und Anwendung ausgerichtet. </em></p>&#13;
<p>Professor Drese freut sich über seinen neuen Kollegen und beschreibt die Ziele des interdisziplinären Forscherteams: „Ich wünsche mir, Coburg und das ISAT mit einem neuen und breiteren Portfolio noch sichtbarer als Forschungsstandort und zum hochwertigen Ansprechpartner für die Industrie zu machen.“ Er ergänzt: „Das Institut nimmt weiter Fahrt auf.“ Professor Uphues erläutert: „Wir wünschen uns gerade zum Thema KI unsere Kompetenzen am ISAT mit übergreifendem Wissen vom Sensor über die Hardware bis hin zur Auswertung nutzen zu können, um deutliche Impulse in die Region und besonders das produzierende Gewerbe zu liefern. Bei diesem Thema gibt es, wie überall sonst auch, die kleinen und die großen Lösungen. Das ISAT bietet nach meiner Überzeugung und Erfahrung genau die richtige Plattform „einfach mal anzufangen“.“</p>&#13;
<h4>Alles außer beamen</h4>&#13;
<p>„Wir machen alles, außer beamen“, so lautet die Marschrichtung von Klaus Drese. Thorsten Uphues fügt augenzwinkernd hinzu: „Geht nicht gibt´s nicht! Nur manchmal eben anders.“ Bei dem breiten Feld der Möglichkeiten ist das nicht einmal übertrieben: es geht beispielsweise von der Wasseranalytik für Firmen, die sich mit der Aufbereitung von Hauswasser beschäftigen, über die Überwachung der Bodenqualität durch Infrarotspektroskopie, die Qualitätsbeurteilung von Verpackungsprozessen in der Lebensmittelindustrie bis hin zur spezifischen Prototypenentwicklung neuartiger Sensorplattformen.</p>&#13;
<p>Das ISAT ist dabei sowohl Ansprechpartner für kleine und mittelständische Unternehmen als auch für die Großindustrie bei Forschungsaufträgen. So wird für jedes Thema und jeden Umfang ein geeigneter Kooperationsrahmen gefunden. „Forschung und Entwicklung im Auftrag der Wirtschaft ist unsere Disziplin. Darin sind wir zuhause und wirklich gut“, bekräftigt Professor Drese.</p>&#13;
<p>Am <a href="https://www.isat-coburg.de/" target="ISAT" rel="noopener">ISAT </a>arbeitet seit 2007 ein Team von Natur- und Ingenieurwissenschaftlern an vielfältigen Themen der Sensorik und Aktorik. Unter der damaligen Leitung von Prof. Dr. Gerhard Lindner etablierte sich das Institut als wichtiger Forschungspartner auf dem Gebiet der geführten akustischen Wellen, einer Sonderform des Ultraschalls. Mit der Übernahme der Institutsleitung durch Professor Drese im Jahr 2016 wurde das Kompetenzprofil des ISAT um die Mikrofluidik ergänzt. Dabei handelt es sich um das automatisierte Handling kleinster Flüssigkeitsmengen für Anwendungen in der medizinischen Diagnostik oder Umweltdiagnostik. Mit Professor Uphues erweitert sich das Leistungsspektrum des ISAT um weitere Themen: ein Schwerpunktbereich sind Optische- und Photoelektronen-Spektroskopie in den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Material- oder Molekülanalytik und die Erzeugung sogenannter Extremer Ultravioletter Strahlung (EUV) mit intensiven Laserpulsen. Ein weiterer Bereich sind Methoden der klassischen Datenanalyse, ergänzt mit modernen Methoden aus der Künstlichen Intelligenz (KI). "Ich möchte die messtechnischen Fragen unserer Kunden mit den neuesten Technologien aus der aktuellen Forschung untermauern und damit einen möglichst raschen und direkten Transfer in die Anwendung unterstützen", so die Perspektive von Thorsten Uphues. Professor Drese verspricht sich viel davon: „Wenn allein die bestehenden Methoden der Sensordatenauswertung am ISAT mit den neuen Möglichkeiten der KI zusammenkommen, können wir mit Sicherheit schon jetzt bei unseren bestehenden Partnern viel Neues erreichen.“</p>&#13;
<h4>Von Hamburg nach Coburg</h4>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-thorsten-uphues.html" target="Prof. Dr. Thorsten Uphues" rel="noopener">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a> war nach erfolgreichem Abschluss des Physikstudiums und Promotion an der Universität Bielefeld und am Max-Planck-Institut für Quantenoptik auf dem Gebiet der zeitaufgelösten Röntgenphysik und speziell der Attosekunden-Physik wissenschaftlich tätig und studierte mit diesen Methoden schnellste Prozesse in Materie in Echtzeit. Für seine Arbeiten zur Weiterentwicklung der zeitaufgelösten Röntgenphysik erhielt er die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft. Sein besonderes Interesse gilt ultraschnellen lichtgesteuerten Prozessen und der dafür nötigen Sensorik. Seine Führungskompetenzen hat er in der Industrie als IT-Projektleiter und Consultant, sowie als Director Industrial Analytics im Bereich der angewandten Datenwissenschaften und künstlichen Intelligenz erworben und als Juniorprofessor am Center for Free Electron Laser Science (CFEL) Hamburg in einem wissenschaftlichen Umfeld erfolgreich vertieft. Ein Spezialgebiet seiner industriellen Tätigkeit ist die linguistische Textanalyse. Diese bedeutet ein erhebliches, ergänzendes Potential für die Datenanalyse, wie Professor Uphues erklärt: „Man kann Logdaten – also Textinformationen, Fehlermeldungen oder Ähnliches - so aufbereiten, dass sie maschinell und damit sowohl statistisch als auch mit Methoden der KI verarbeitbar sind.“ In diesem Bereich bringt Thorsten Uphues Kompetenzen aus Industrieprojekten mit, die es erlauben, physikalische Messdaten mit Ingenieurwissen anzureichern und damit eine neue Informationsqualität für die Auswertung zu erzeugen. „Gerade in der effizienten Anwendung von KI Methoden an Produktionsmaschinen bietet diese Herangehensweise einen erheblichen Qualitätsgewinn.“, erläutert er.</p>&#13;
<p>Der Weg von Hamburg nach Coburg fiel ihm leicht: „Es ist die Forschungsprofessur, die in der Kombination von Institutsleitung, angewandter Forschung und Lehre erlaubt, angewandt tätig zu sein und dennoch unsere zukünftigen Ingenieure in der Anwendung neuester Technologien auf einem wissenschaftlichen Niveau auszubilden. Genau diese Möglichkeit habe ich hier am ISAT und der Hochschule Coburg gefunden.“</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese.html" target="Prof. Dr. KLaus Stefan Drese" rel="noopener">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</a> ist Experte für Mikrofluidik. Er ist seit Oktober 2016 als Professor für Sensorik und Aktorik an der Hochschule Coburg tätig. Davor war er wissenschaftlicher Direktor am Fraunhofer Institut für Chemische Technologie in Mainz (ICT-IMM). Dort leitete er den Bereich Analysesysteme und Sensorik. Professor Drese ist Mitglied des Forschungsschwerpunkts Sensorik und Analytik der Hochschule Coburg. Einer seiner Forschungsschwerpunkte liegt im Bereich der angewandten Sensorik auf der akustischen Sensorik. Ein weiteres Forschungsfeld ist die Mikrofluidik, die überwiegend in der Analytik zum Einsatz kommt. Hier bringt er seine Fachkenntnisse in der Simulation und der Mikrosystemtechnik ein.</p>&#13;
<h4>Das ISAT in Zahlen</h4>&#13;
<p>Zurzeit sind am Institut 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Dazu kommen 15 Studierende, die dort Praktika absolvieren, ihre Abschlussarbeiten schreiben oder als studentische Hilfskräfte tätig sind. Außerdem laufen zwei Promotionen in Kooperation mit der Universität Bayreuth. Drei weitere Promotionen stehen noch an, die in Zusammenarbeit mit den Universitäten Bayreuth, Bamberg oder Würzburg realisiert werden. Firmen-Ausgründungen wie die BestSens AG und SensAction AG bestätigen den Erfolg des Instituts.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Leitung des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)<a href="https://www.isat-coburg.de/" target="ISAT" rel="noopener"> </a>wird seit kurzem durch ein neues Gesicht ergänzt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Stefan Drese übernimmt Prof. Dr. Thorsten Uphues das Ruder. Durch seine Fachkompetenzen in angewandter KI und Spektroskopie wird das Portfolio des Instituts erweitert und auf aktuelle Themen in Forschung und Anwendung ausgerichtet. </em></p>&#13;
<p>Professor Drese freut sich über seinen neuen Kollegen und beschreibt die Ziele des interdisziplinären Forscherteams: „Ich wünsche mir, Coburg und das ISAT mit einem neuen und breiteren Portfolio noch sichtbarer als Forschungsstandort und zum hochwertigen Ansprechpartner für die Industrie zu machen.“ Er ergänzt: „Das Institut nimmt weiter Fahrt auf.“ Professor Uphues erläutert: „Wir wünschen uns gerade zum Thema KI unsere Kompetenzen am ISAT mit übergreifendem Wissen vom Sensor über die Hardware bis hin zur Auswertung nutzen zu können, um deutliche Impulse in die Region und besonders das produzierende Gewerbe zu liefern. Bei diesem Thema gibt es, wie überall sonst auch, die kleinen und die großen Lösungen. Das ISAT bietet nach meiner Überzeugung und Erfahrung genau die richtige Plattform „einfach mal anzufangen“.“</p>&#13;
<h4>Alles außer beamen</h4>&#13;
<p>„Wir machen alles, außer beamen“, so lautet die Marschrichtung von Klaus Drese. Thorsten Uphues fügt augenzwinkernd hinzu: „Geht nicht gibt´s nicht! Nur manchmal eben anders.“ Bei dem breiten Feld der Möglichkeiten ist das nicht einmal übertrieben: es geht beispielsweise von der Wasseranalytik für Firmen, die sich mit der Aufbereitung von Hauswasser beschäftigen, über die Überwachung der Bodenqualität durch Infrarotspektroskopie, die Qualitätsbeurteilung von Verpackungsprozessen in der Lebensmittelindustrie bis hin zur spezifischen Prototypenentwicklung neuartiger Sensorplattformen.</p>&#13;
<p>Das ISAT ist dabei sowohl Ansprechpartner für kleine und mittelständische Unternehmen als auch für die Großindustrie bei Forschungsaufträgen. So wird für jedes Thema und jeden Umfang ein geeigneter Kooperationsrahmen gefunden. „Forschung und Entwicklung im Auftrag der Wirtschaft ist unsere Disziplin. Darin sind wir zuhause und wirklich gut“, bekräftigt Professor Drese.</p>&#13;
<p>Am <a href="https://www.isat-coburg.de/" target="ISAT" rel="noopener">ISAT </a>arbeitet seit 2007 ein Team von Natur- und Ingenieurwissenschaftlern an vielfältigen Themen der Sensorik und Aktorik. Unter der damaligen Leitung von Prof. Dr. Gerhard Lindner etablierte sich das Institut als wichtiger Forschungspartner auf dem Gebiet der geführten akustischen Wellen, einer Sonderform des Ultraschalls. Mit der Übernahme der Institutsleitung durch Professor Drese im Jahr 2016 wurde das Kompetenzprofil des ISAT um die Mikrofluidik ergänzt. Dabei handelt es sich um das automatisierte Handling kleinster Flüssigkeitsmengen für Anwendungen in der medizinischen Diagnostik oder Umweltdiagnostik. Mit Professor Uphues erweitert sich das Leistungsspektrum des ISAT um weitere Themen: ein Schwerpunktbereich sind Optische- und Photoelektronen-Spektroskopie in den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Material- oder Molekülanalytik und die Erzeugung sogenannter Extremer Ultravioletter Strahlung (EUV) mit intensiven Laserpulsen. Ein weiterer Bereich sind Methoden der klassischen Datenanalyse, ergänzt mit modernen Methoden aus der Künstlichen Intelligenz (KI). "Ich möchte die messtechnischen Fragen unserer Kunden mit den neuesten Technologien aus der aktuellen Forschung untermauern und damit einen möglichst raschen und direkten Transfer in die Anwendung unterstützen", so die Perspektive von Thorsten Uphues. Professor Drese verspricht sich viel davon: „Wenn allein die bestehenden Methoden der Sensordatenauswertung am ISAT mit den neuen Möglichkeiten der KI zusammenkommen, können wir mit Sicherheit schon jetzt bei unseren bestehenden Partnern viel Neues erreichen.“</p>&#13;
<h4>Von Hamburg nach Coburg</h4>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-thorsten-uphues.html" target="Prof. Dr. Thorsten Uphues" rel="noopener">Prof. Dr. Thorsten Uphues</a> war nach erfolgreichem Abschluss des Physikstudiums und Promotion an der Universität Bielefeld und am Max-Planck-Institut für Quantenoptik auf dem Gebiet der zeitaufgelösten Röntgenphysik und speziell der Attosekunden-Physik wissenschaftlich tätig und studierte mit diesen Methoden schnellste Prozesse in Materie in Echtzeit. Für seine Arbeiten zur Weiterentwicklung der zeitaufgelösten Röntgenphysik erhielt er die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft. Sein besonderes Interesse gilt ultraschnellen lichtgesteuerten Prozessen und der dafür nötigen Sensorik. Seine Führungskompetenzen hat er in der Industrie als IT-Projektleiter und Consultant, sowie als Director Industrial Analytics im Bereich der angewandten Datenwissenschaften und künstlichen Intelligenz erworben und als Juniorprofessor am Center for Free Electron Laser Science (CFEL) Hamburg in einem wissenschaftlichen Umfeld erfolgreich vertieft. Ein Spezialgebiet seiner industriellen Tätigkeit ist die linguistische Textanalyse. Diese bedeutet ein erhebliches, ergänzendes Potential für die Datenanalyse, wie Professor Uphues erklärt: „Man kann Logdaten – also Textinformationen, Fehlermeldungen oder Ähnliches - so aufbereiten, dass sie maschinell und damit sowohl statistisch als auch mit Methoden der KI verarbeitbar sind.“ In diesem Bereich bringt Thorsten Uphues Kompetenzen aus Industrieprojekten mit, die es erlauben, physikalische Messdaten mit Ingenieurwissen anzureichern und damit eine neue Informationsqualität für die Auswertung zu erzeugen. „Gerade in der effizienten Anwendung von KI Methoden an Produktionsmaschinen bietet diese Herangehensweise einen erheblichen Qualitätsgewinn.“, erläutert er.</p>&#13;
<p>Der Weg von Hamburg nach Coburg fiel ihm leicht: „Es ist die Forschungsprofessur, die in der Kombination von Institutsleitung, angewandter Forschung und Lehre erlaubt, angewandt tätig zu sein und dennoch unsere zukünftigen Ingenieure in der Anwendung neuester Technologien auf einem wissenschaftlichen Niveau auszubilden. Genau diese Möglichkeit habe ich hier am ISAT und der Hochschule Coburg gefunden.“</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-klaus-stefan-drese.html" target="Prof. Dr. KLaus Stefan Drese" rel="noopener">Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</a> ist Experte für Mikrofluidik. Er ist seit Oktober 2016 als Professor für Sensorik und Aktorik an der Hochschule Coburg tätig. Davor war er wissenschaftlicher Direktor am Fraunhofer Institut für Chemische Technologie in Mainz (ICT-IMM). Dort leitete er den Bereich Analysesysteme und Sensorik. Professor Drese ist Mitglied des Forschungsschwerpunkts Sensorik und Analytik der Hochschule Coburg. Einer seiner Forschungsschwerpunkte liegt im Bereich der angewandten Sensorik auf der akustischen Sensorik. Ein weiteres Forschungsfeld ist die Mikrofluidik, die überwiegend in der Analytik zum Einsatz kommt. Hier bringt er seine Fachkenntnisse in der Simulation und der Mikrosystemtechnik ein.</p>&#13;
<h4>Das ISAT in Zahlen</h4>&#13;
<p>Zurzeit sind am Institut 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Dazu kommen 15 Studierende, die dort Praktika absolvieren, ihre Abschlussarbeiten schreiben oder als studentische Hilfskräfte tätig sind. Außerdem laufen zwei Promotionen in Kooperation mit der Universität Bayreuth. Drei weitere Promotionen stehen noch an, die in Zusammenarbeit mit den Universitäten Bayreuth, Bamberg oder Würzburg realisiert werden. Firmen-Ausgründungen wie die BestSens AG und SensAction AG bestätigen den Erfolg des Instituts.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/117-ISAT-Leitung_Drese_Uphues-1024x688.jpg"
                        fileSize="145671"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="688"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Windows-Jubiläum: „Ein neuer Computer war ein Quantensprung“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/windows-jubilaeum-ein-neuer-computer-war-ein-quantensprung/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Aug 2020 05:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/windows-jubilaeum-ein-neuer-computer-war-ein-quantensprung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Am 24. August 1995 kam Windows 95 heraus. Es war das Betriebssystem, das den PC in den Alltag brachte. Wie sehen es die verschiedenen Generationen heute? Drei Standpunkte aus der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Buket Kurtulus (21) war noch nicht geboren, als Windows 95 auf den Markt kam. Sie studiert an der Hochschule Coburg Informatik. Michael Mützel ist seit über 20 Jahren Systemadministrator im Rechenzentrum der Hochschule. Der 49-Jährige kennt die Sorgen und Nöte der Nutzer. Prof. Dr. Christian Zagel, 38, ist Wirtschaftsinformatiker und Innovationsforscher. Er leitet den Studiengang ZukunftsDesign und weiß Bescheid über neueste Trends und Forschungsergebnisse. Alle drei lieben Technik auf ihre Weise – und die reicht vom iPhone bis zum selbst implantierten NFC-Chip in der Hand. Anlässlich des Windows-Jubiläums sprechen sie heute über Entwicklungen in der Computertechnik.</p>&#13;
<p><em>Welche Erinnerung haben Sie an Windows 95?</em></p>&#13;
<p><strong>Buket Kurtulus:</strong> Keine. Grafische Oberfläche, Internet – das war in meiner Kindheit schon völlig normal. Ich bin 1999 geboren und auf dem ersten Rechner, mit dem ich zu tun hatte, lief Windows Vista. Der PC stand im Zimmer meines großen Bruders. Internetcafés kenne ich aus der Türkei, da war das noch verbreitet, als man hier längst Internet im Haus hatte. Schon in der Grundschule habe ich angefangen, damit zu lernen.</p>&#13;
<p><strong>Michael Mützel:</strong> Meinen ersten Computer hatte ich so mit zwölf Jahren: einen Commodore 116 mit 16 Kilobyte. Als Windows 95 herauskam, war ich 24 und habe Elektrotechnik studiert. Informatik war noch sehr theoretisch auf Programmcodes ausgerichtet, da hat mich Nachrichtentechnik mehr interessiert. Das Nette an dieser Zeit war, wie sich alle über Neuerungen gefreut haben. Für ein neues Modem hat man sich begeistert, eine Bandbreitenerweiterung wurde gefeiert und ein neuer Computer war ein Quantensprung. An Windows war vor allem die Fenstertechnik besonders – die gab‘s zwar schon vorher, auch bei Spielecomputern wie Atari und Amiga lief das Programm in einem Fenster. Mehrere Programme gleichzeitig in verschiedenen Fenstern anschauen zu können, war neu. Es war schon frech, das englische Wort für Fenster zu übernehmen, so dass man automatisch an das Microsoft-Betriebssystem denkt, wenn jemand im Englischen von Windows spricht. Heute macht Microsoft das Gleiche mit seinem Online-Dienst „Teams”.</p>&#13;
<p><strong>Prof. Dr. Christian Zagel: </strong>Auf meinem ersten Computer lief Windows 2.0, es war ein 286er mit 20 MB-Festplatte, dazu ein schwarz-grüner Monitor: der alte Rechner meines Onkels. Für Windows 95 habe ich mir einen neuen Computer gekauft und noch aufgerüstet. Ich habe lange für mein erstes CD-Laufwerk gespart. Es hat 600 Mark gekostet. Windows 95 war das erste Betriebssystem, das nicht nur auf ein paar Dutzend Disketten ausgeliefert wurde, sondern auch auf einer Installations-CD. Und darauf war ein Musikvideo versteckt: „Buddy Holly” von Weezer. Das habe ich bestimmt 200 Mal geschaut. Videos auf dem PC abzuspielen, war total cool.</p>&#13;
<p><br /> <em>Welche Bedeutung hat Windows heute aus Ihrer Sicht?</em></p>&#13;
<p><strong>Kurtulus: </strong>Heute nutze ich kein Windows mehr, ich bin irgendwann auf Apple umgestiegen. Zuerst hatte ich ein iPhone, dann kam der Mac … alle Geräte sind untereinander so gut kompatibel, dass ich nach und nach alles umgestellt habe.</p>&#13;
<p><strong>Mützel:</strong> Für die Nutzer ist es wichtig, dass sie ein vertrautes Gefühl haben, auch bei einer Neuerung darf sich ein System nicht fremd anfühlen. Die Leute wechseln ungern ihr Betriebssystem. Kluges Marketing und Nutzerfreundlichkeit: Dadurch hat sich Windows so etabliert, dass das Symbol heute auf jeder Tastatur ist. Mir persönlich ist egal, mit welchem Betriebssystem etwas läuft. Das ist wie die Frage, welche Marke das Benzin an der Tankstelle hat.</p>&#13;
<p><strong>Zagel:</strong> Stimmt, was es ausmacht ist, dass es funktioniert. Und das Marketing. Windows 95 war das erste System, das vorinstalliert zusammen mit dem Rechner vertrieben wurde. Bahnbrechend war auch die Bedienung: mit der Maus klicken statt mit der Tastatur DOS-Befehle tippen. Heute sind Spracheingaben und Touch in, aber das heißt ja nicht, dass das künftig auch so ist. Stellen Sie sich vor, Sie würden im Büro alles über Spracheingabe steuern. Man kennt das aus dem Supermarkt: Es ist doof, wenn da einer steht und quatscht. Oder Gestensteuerung. Wär auch irgendwie affig, wenn jemand in der U-Bahn mit der Hand vorm Gesicht rumfuchtelt.</p>&#13;
<p><br /> <em>Was bringt die Zukunft?</em></p>&#13;
<p><strong>Zagel:</strong> Es gibt viel Interessantes in der Forschung: Kontaktlinsen mit Augmented Reality (erweiterter Realität), einen Ring am Finger, der eine Steuerung mit unauffälligen Handbewegungen am Oberschenkel ermöglicht oder Brain-Computer-Interfaces, Schnittstellen zwischen Gehirn und Computer. Mich interessiert NFC (Nahfeldkommunikation) zum kontaktlosen Austausch von Daten – persönlich und aus Forschungssicht. Ich habe mir einen in medizinisches Glas eingefassten NFC-Chip unter die Haut implantiert. Wenn ich die Hand mit dem Handy scanne, öffnet sich mein Paypal-Konto. Daheim öffne ich damit die Haustür. In Schweden kann man damit bezahlen oder sein Bahnticket darauf buchen, in Deutschland ist man zögerlicher. Die Leute haben Angst vor digitaler Transformation und Künstlicher Intelligenz, davor, dass ihre Daten nicht sicher sind und ihre Jobs nicht mehr benötigt werden. Aber früher haben auch 30 Leute auf dem Feld gearbeitet. Dann kam der Traktor. Wir brauchen Anpassungsfähigkeit und Offenheit. Dass die Welt sich verändert, werden wir nicht verhindern.</p>&#13;
<p><strong>Kurtulus: </strong>Wenn ich sehe, wie sich die Technik entwickelt hat und wie es sich immer mehr beschleunigt, kann ich mir gut vorstellen, dass in 25 Jahren alles ganz anders aussehen wird. Ich lasse mich einfach auf das ein, was kommt. Aktuell interessiere ich mich besonders für Software Engineering und Embedded Systems - auf jeden Fall werde ich in einem spannenden Bereich arbeiten.</p>&#13;
<p><strong>Mützel:</strong> Microsoft verkauft jetzt Dienste wie Teams oder One Drive, das wird wohl die Zukunft sein. Dass die Leute so an einem Betriebssystem wie Windows 95 hängen, ist vorbei. Was mit Windows 95 begann, endete mit Windows 10. Seitdem gab es viele neue Versionen, aber keinen neuen Namen mehr. Der Desktop interessiert im Grunde nicht mehr.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Am 24. August 1995 kam Windows 95 heraus. Es war das Betriebssystem, das den PC in den Alltag brachte. Wie sehen es die verschiedenen Generationen heute? Drei Standpunkte aus der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Buket Kurtulus (21) war noch nicht geboren, als Windows 95 auf den Markt kam. Sie studiert an der Hochschule Coburg Informatik. Michael Mützel ist seit über 20 Jahren Systemadministrator im Rechenzentrum der Hochschule. Der 49-Jährige kennt die Sorgen und Nöte der Nutzer. Prof. Dr. Christian Zagel, 38, ist Wirtschaftsinformatiker und Innovationsforscher. Er leitet den Studiengang ZukunftsDesign und weiß Bescheid über neueste Trends und Forschungsergebnisse. Alle drei lieben Technik auf ihre Weise – und die reicht vom iPhone bis zum selbst implantierten NFC-Chip in der Hand. Anlässlich des Windows-Jubiläums sprechen sie heute über Entwicklungen in der Computertechnik.</p>&#13;
<p><em>Welche Erinnerung haben Sie an Windows 95?</em></p>&#13;
<p><strong>Buket Kurtulus:</strong> Keine. Grafische Oberfläche, Internet – das war in meiner Kindheit schon völlig normal. Ich bin 1999 geboren und auf dem ersten Rechner, mit dem ich zu tun hatte, lief Windows Vista. Der PC stand im Zimmer meines großen Bruders. Internetcafés kenne ich aus der Türkei, da war das noch verbreitet, als man hier längst Internet im Haus hatte. Schon in der Grundschule habe ich angefangen, damit zu lernen.</p>&#13;
<p><strong>Michael Mützel:</strong> Meinen ersten Computer hatte ich so mit zwölf Jahren: einen Commodore 116 mit 16 Kilobyte. Als Windows 95 herauskam, war ich 24 und habe Elektrotechnik studiert. Informatik war noch sehr theoretisch auf Programmcodes ausgerichtet, da hat mich Nachrichtentechnik mehr interessiert. Das Nette an dieser Zeit war, wie sich alle über Neuerungen gefreut haben. Für ein neues Modem hat man sich begeistert, eine Bandbreitenerweiterung wurde gefeiert und ein neuer Computer war ein Quantensprung. An Windows war vor allem die Fenstertechnik besonders – die gab‘s zwar schon vorher, auch bei Spielecomputern wie Atari und Amiga lief das Programm in einem Fenster. Mehrere Programme gleichzeitig in verschiedenen Fenstern anschauen zu können, war neu. Es war schon frech, das englische Wort für Fenster zu übernehmen, so dass man automatisch an das Microsoft-Betriebssystem denkt, wenn jemand im Englischen von Windows spricht. Heute macht Microsoft das Gleiche mit seinem Online-Dienst „Teams”.</p>&#13;
<p><strong>Prof. Dr. Christian Zagel: </strong>Auf meinem ersten Computer lief Windows 2.0, es war ein 286er mit 20 MB-Festplatte, dazu ein schwarz-grüner Monitor: der alte Rechner meines Onkels. Für Windows 95 habe ich mir einen neuen Computer gekauft und noch aufgerüstet. Ich habe lange für mein erstes CD-Laufwerk gespart. Es hat 600 Mark gekostet. Windows 95 war das erste Betriebssystem, das nicht nur auf ein paar Dutzend Disketten ausgeliefert wurde, sondern auch auf einer Installations-CD. Und darauf war ein Musikvideo versteckt: „Buddy Holly” von Weezer. Das habe ich bestimmt 200 Mal geschaut. Videos auf dem PC abzuspielen, war total cool.</p>&#13;
<p><br /> <em>Welche Bedeutung hat Windows heute aus Ihrer Sicht?</em></p>&#13;
<p><strong>Kurtulus: </strong>Heute nutze ich kein Windows mehr, ich bin irgendwann auf Apple umgestiegen. Zuerst hatte ich ein iPhone, dann kam der Mac … alle Geräte sind untereinander so gut kompatibel, dass ich nach und nach alles umgestellt habe.</p>&#13;
<p><strong>Mützel:</strong> Für die Nutzer ist es wichtig, dass sie ein vertrautes Gefühl haben, auch bei einer Neuerung darf sich ein System nicht fremd anfühlen. Die Leute wechseln ungern ihr Betriebssystem. Kluges Marketing und Nutzerfreundlichkeit: Dadurch hat sich Windows so etabliert, dass das Symbol heute auf jeder Tastatur ist. Mir persönlich ist egal, mit welchem Betriebssystem etwas läuft. Das ist wie die Frage, welche Marke das Benzin an der Tankstelle hat.</p>&#13;
<p><strong>Zagel:</strong> Stimmt, was es ausmacht ist, dass es funktioniert. Und das Marketing. Windows 95 war das erste System, das vorinstalliert zusammen mit dem Rechner vertrieben wurde. Bahnbrechend war auch die Bedienung: mit der Maus klicken statt mit der Tastatur DOS-Befehle tippen. Heute sind Spracheingaben und Touch in, aber das heißt ja nicht, dass das künftig auch so ist. Stellen Sie sich vor, Sie würden im Büro alles über Spracheingabe steuern. Man kennt das aus dem Supermarkt: Es ist doof, wenn da einer steht und quatscht. Oder Gestensteuerung. Wär auch irgendwie affig, wenn jemand in der U-Bahn mit der Hand vorm Gesicht rumfuchtelt.</p>&#13;
<p><br /> <em>Was bringt die Zukunft?</em></p>&#13;
<p><strong>Zagel:</strong> Es gibt viel Interessantes in der Forschung: Kontaktlinsen mit Augmented Reality (erweiterter Realität), einen Ring am Finger, der eine Steuerung mit unauffälligen Handbewegungen am Oberschenkel ermöglicht oder Brain-Computer-Interfaces, Schnittstellen zwischen Gehirn und Computer. Mich interessiert NFC (Nahfeldkommunikation) zum kontaktlosen Austausch von Daten – persönlich und aus Forschungssicht. Ich habe mir einen in medizinisches Glas eingefassten NFC-Chip unter die Haut implantiert. Wenn ich die Hand mit dem Handy scanne, öffnet sich mein Paypal-Konto. Daheim öffne ich damit die Haustür. In Schweden kann man damit bezahlen oder sein Bahnticket darauf buchen, in Deutschland ist man zögerlicher. Die Leute haben Angst vor digitaler Transformation und Künstlicher Intelligenz, davor, dass ihre Daten nicht sicher sind und ihre Jobs nicht mehr benötigt werden. Aber früher haben auch 30 Leute auf dem Feld gearbeitet. Dann kam der Traktor. Wir brauchen Anpassungsfähigkeit und Offenheit. Dass die Welt sich verändert, werden wir nicht verhindern.</p>&#13;
<p><strong>Kurtulus: </strong>Wenn ich sehe, wie sich die Technik entwickelt hat und wie es sich immer mehr beschleunigt, kann ich mir gut vorstellen, dass in 25 Jahren alles ganz anders aussehen wird. Ich lasse mich einfach auf das ein, was kommt. Aktuell interessiere ich mich besonders für Software Engineering und Embedded Systems - auf jeden Fall werde ich in einem spannenden Bereich arbeiten.</p>&#13;
<p><strong>Mützel:</strong> Microsoft verkauft jetzt Dienste wie Teams oder One Drive, das wird wohl die Zukunft sein. Dass die Leute so an einem Betriebssystem wie Windows 95 hängen, ist vorbei. Was mit Windows 95 begann, endete mit Windows 10. Seitdem gab es viele neue Versionen, aber keinen neuen Namen mehr. Der Desktop interessiert im Grunde nicht mehr.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZagelChristian_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Buket_Kurtulus_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="107719"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MuetzelMichael.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburg ist “Engagierte Stadt”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburg-ist-engagierte-stadt/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Aug 2020 07:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburg-ist-engagierte-stadt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gemeinsam kann man vor Ort mehr erreichen: Dazu gehört miteinander Ideen zu entwickeln, den Zusammenhalt in Städten und Gemeinden zu fördern oder die Demokratie in Umbruch- und Krisenzeiten zu stärken. Coburg ist jetzt Teil des bundesweiten Programms „Engagierte Stadt“. </em></p>&#13;
<p>Die Initialzündung für die Bewerbung kam von CREAPOLIS, der Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/index.php?id=982">Jana Melber</a> freut sich über die Zusage: „Der Rahmen des Netzwerkes Engagierte Stadt bietet für Coburg die Chance, Teilhabe an Wissen, Technologie und Diskursen weiter zu fördern und ermöglicht zugleich der Hochschule tragfähige und nachhaltige Verknüpfungen mit ehrenamtlichen Strukturen der Stadt zu etablieren. Ein gegenseitiger Austausch aller Akteure dient dazu, bestehende Strukturen zu bestärken, sowie ein gemeinsames Leitbild für Engagement in der Stadt Coburg aufzubauen.“ Mit beteiligt sind in Coburg neben CREAPOLIS die Volkshochschule, die Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Coburg sowie das Büro Senioren und Ehrenamt. Neben der eigenen Inspiration durch die Expertise der Projektpartner*innen besteht die Möglichkeit, die Erfahrung von CREAPOLIS als Transfer- und Innovationsplattform der Hochschule in das Städtenetzwerk einzuspeisen. In einem ersten Auftakttreffen Anfang August bei CREAPOLIS wurde eine Basis für die gemeinsame Zusammenarbeit im Netzwerk geschaffen und erste Schritte definiert. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg soll in den kommenden Monaten eine Übersicht über die Ehrenamtslandschaft in Coburg erstellt werden, die als Grundlage für einen Leitfaden und neue Formate des Mitmachens in Coburg dienen soll.</p>&#13;
<h4>Das Netzwerk Engagierte Stadt</h4>&#13;
<p>Seit nunmehr fünf Jahren gibt es das bundesweite Projekt Engagierte Stadt. Das Netzwerk besteht aus aktuell 73 Städten und starken Partner*innen und steht für langfristige Engagementförderung und innovative Lösungen vor Ort. Neue Städte, Gemeinden und Stadtteile mit 10.000 bis 250.000 Einwohner*innen haben die Möglichkeit daran teilzunehmen. Bis 2023 soll das Netzwerk sukzessive auf bis zu 100 Städte, Gemeinden und Stadtteile anwachsen. Ziel des Netzwerkes ist, sich zum größten bundesweiten Bündnis von Menschen zu entwickeln, die bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung vor Ort durch gute Rahmenbedingungen, sektorübergreifende Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen umsetzen. Im starken Verbund und begleitet durch engagierte Partner*innen bietet es allen Beteiligten ein breites Angebot an Austausch, Qualifizierung, Strategieberatung und Zusammenarbeit der Engagierten Städte untereinander.</p>&#13;
<p>Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey sagt zum Projekt: „Die Engagierte Stadt hat schon so viel erreicht! Nun wollen wir uns sogar noch steigern – wir laden zur Beteiligung an einer bundesweiten Bewegung ein! Bürgerschaftliches Engagement trägt zu einem „Wir-Gefühl“ in den Städten und Gemeinden bei, eine starke Zivilgesellschaft befördert Innovationen und die Lebensqualität vor Ort. Die aktuelle Situation angesichts der Corona-Pandemie verdeutlicht: Nur gemeinsam können wir auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren. Gerade in Umbruchzeiten brauchen wir eine gute Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivil­gesellschaft vor Ort. Wir wollen bürgerschaftliches Engagement langfristig und nachhaltig in allen Kommunen verankern. Dafür brauchen wir eine gemeinsame Überzeugung und starke Verbündete. Ich freue mich daher sehr, dass bundesweit 73 Engagierte Städte in diesem Netzwerk mitwirken und Deutschland jeden Tag ein bisschen besser machen.“</p>&#13;
<h4>Zusammenschluss aus Gesellschaft und Politik</h4>&#13;
<p>Als Engagierte Stadt werden Verantwortungsgemeinschaften aus Akteur*innen der Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft auf ihrem gemeinsamen Weg zu mehr Zusammenarbeit für Engagement und Beteiligung vor Ort begleitet, beim bundesweiten Austausch und beim Wissenstransfer unterstützt. Das Programm wird durch ein Konsortium von Partner*innen auf der Bundesebene getragen, dem seit Juli 2020 weiterhin das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Bertelsmann Stiftung, die Körber-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Breuninger Stiftung und die Joachim Herz Stiftung angehören. Als wichtiger neuer Partner kommt der Deutsche Städtetag hinzu. Mit dem Land Rheinland-Pfalz schließt sich zum ersten Mal ein Bundesland an, das ideelle und materielle Beiträge für Teilnehmende in Rheinland-Pfalz leistet. Die Weiterentwicklung vom Förder- zum Netzwerkprogramm wird außerdem durch den neuen strategischen Partner BBE (Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement) in der Steuerungsgruppe gestärkt, der auch als zukünftiger Träger des Programmbüros die operative Begleitung übernimmt.</p>&#13;
<p>Alle beteiligten Städte und Partner*innen, weitere Informationen und Neuigkeiten finden sich unter <a href="http://www.engagiertestadt.de">www.engagiertestadt.de</a>. Mitstreiter*innen im Netzwerk sind herzlich willkommen. Bei Interesse melden Sie sich gerne per Mail bei: <a href="mailto:jana.melber@hs-coburg.de" target="_blank" title="mailto:jana.melber@hs-coburg.de" rel="noopener">jana.melber@hs-coburg.de</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gemeinsam kann man vor Ort mehr erreichen: Dazu gehört miteinander Ideen zu entwickeln, den Zusammenhalt in Städten und Gemeinden zu fördern oder die Demokratie in Umbruch- und Krisenzeiten zu stärken. Coburg ist jetzt Teil des bundesweiten Programms „Engagierte Stadt“. </em></p>&#13;
<p>Die Initialzündung für die Bewerbung kam von CREAPOLIS, der Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin <a href="https://www.hs-coburg.de/index.php?id=982">Jana Melber</a> freut sich über die Zusage: „Der Rahmen des Netzwerkes Engagierte Stadt bietet für Coburg die Chance, Teilhabe an Wissen, Technologie und Diskursen weiter zu fördern und ermöglicht zugleich der Hochschule tragfähige und nachhaltige Verknüpfungen mit ehrenamtlichen Strukturen der Stadt zu etablieren. Ein gegenseitiger Austausch aller Akteure dient dazu, bestehende Strukturen zu bestärken, sowie ein gemeinsames Leitbild für Engagement in der Stadt Coburg aufzubauen.“ Mit beteiligt sind in Coburg neben CREAPOLIS die Volkshochschule, die Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Coburg sowie das Büro Senioren und Ehrenamt. Neben der eigenen Inspiration durch die Expertise der Projektpartner*innen besteht die Möglichkeit, die Erfahrung von CREAPOLIS als Transfer- und Innovationsplattform der Hochschule in das Städtenetzwerk einzuspeisen. In einem ersten Auftakttreffen Anfang August bei CREAPOLIS wurde eine Basis für die gemeinsame Zusammenarbeit im Netzwerk geschaffen und erste Schritte definiert. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg soll in den kommenden Monaten eine Übersicht über die Ehrenamtslandschaft in Coburg erstellt werden, die als Grundlage für einen Leitfaden und neue Formate des Mitmachens in Coburg dienen soll.</p>&#13;
<h4>Das Netzwerk Engagierte Stadt</h4>&#13;
<p>Seit nunmehr fünf Jahren gibt es das bundesweite Projekt Engagierte Stadt. Das Netzwerk besteht aus aktuell 73 Städten und starken Partner*innen und steht für langfristige Engagementförderung und innovative Lösungen vor Ort. Neue Städte, Gemeinden und Stadtteile mit 10.000 bis 250.000 Einwohner*innen haben die Möglichkeit daran teilzunehmen. Bis 2023 soll das Netzwerk sukzessive auf bis zu 100 Städte, Gemeinden und Stadtteile anwachsen. Ziel des Netzwerkes ist, sich zum größten bundesweiten Bündnis von Menschen zu entwickeln, die bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung vor Ort durch gute Rahmenbedingungen, sektorübergreifende Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen umsetzen. Im starken Verbund und begleitet durch engagierte Partner*innen bietet es allen Beteiligten ein breites Angebot an Austausch, Qualifizierung, Strategieberatung und Zusammenarbeit der Engagierten Städte untereinander.</p>&#13;
<p>Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey sagt zum Projekt: „Die Engagierte Stadt hat schon so viel erreicht! Nun wollen wir uns sogar noch steigern – wir laden zur Beteiligung an einer bundesweiten Bewegung ein! Bürgerschaftliches Engagement trägt zu einem „Wir-Gefühl“ in den Städten und Gemeinden bei, eine starke Zivilgesellschaft befördert Innovationen und die Lebensqualität vor Ort. Die aktuelle Situation angesichts der Corona-Pandemie verdeutlicht: Nur gemeinsam können wir auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren. Gerade in Umbruchzeiten brauchen wir eine gute Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivil­gesellschaft vor Ort. Wir wollen bürgerschaftliches Engagement langfristig und nachhaltig in allen Kommunen verankern. Dafür brauchen wir eine gemeinsame Überzeugung und starke Verbündete. Ich freue mich daher sehr, dass bundesweit 73 Engagierte Städte in diesem Netzwerk mitwirken und Deutschland jeden Tag ein bisschen besser machen.“</p>&#13;
<h4>Zusammenschluss aus Gesellschaft und Politik</h4>&#13;
<p>Als Engagierte Stadt werden Verantwortungsgemeinschaften aus Akteur*innen der Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft auf ihrem gemeinsamen Weg zu mehr Zusammenarbeit für Engagement und Beteiligung vor Ort begleitet, beim bundesweiten Austausch und beim Wissenstransfer unterstützt. Das Programm wird durch ein Konsortium von Partner*innen auf der Bundesebene getragen, dem seit Juli 2020 weiterhin das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Bertelsmann Stiftung, die Körber-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Breuninger Stiftung und die Joachim Herz Stiftung angehören. Als wichtiger neuer Partner kommt der Deutsche Städtetag hinzu. Mit dem Land Rheinland-Pfalz schließt sich zum ersten Mal ein Bundesland an, das ideelle und materielle Beiträge für Teilnehmende in Rheinland-Pfalz leistet. Die Weiterentwicklung vom Förder- zum Netzwerkprogramm wird außerdem durch den neuen strategischen Partner BBE (Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement) in der Steuerungsgruppe gestärkt, der auch als zukünftiger Träger des Programmbüros die operative Begleitung übernimmt.</p>&#13;
<p>Alle beteiligten Städte und Partner*innen, weitere Informationen und Neuigkeiten finden sich unter <a href="http://www.engagiertestadt.de">www.engagiertestadt.de</a>. Mitstreiter*innen im Netzwerk sind herzlich willkommen. Bei Interesse melden Sie sich gerne per Mail bei: <a href="mailto:jana.melber@hs-coburg.de" target="_blank" title="mailto:jana.melber@hs-coburg.de" rel="noopener">jana.melber@hs-coburg.de</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/134-Engagierte_Stadt-Gruppenfoto_Bearbeitet-1024x780.jpg"
                        fileSize="221890"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="780"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Dr. Petra Gruner erhält Ehrenmedaille]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-dr-petra-gruner-erhaelt-ehrenmedaille/</link>
                <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 11:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-dr-petra-gruner-erhaelt-ehrenmedaille/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ende des Sommersemesters geht Dr. Petra Gruner nach 22 Jahren als Professorin in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg in den Ruhestand. Für ihr besonderes Engagement wurde sie mit der Ehrenmedaille der Hochschule ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Frau Professor Gruner begleitete Generationen von Studierenden durch ihr Studium. In vielen Dingen war sie Pionierin und Wegbereiterin. So initiierte sie bereits im Jahr 2000 in Kooperation mit der IHK zu Coburg eine Weiterbildungsveranstaltung für regionale Unternehmen und Banken zum Thema „Basel II“, also der Eigenkapital-Vorschriften für Banken. Damals war es noch völlig neu, dass sich Hochschulen in dieser Form für den Wissenstransfer öffnen. Um den Wissenstransfer ginge es ihr auch, als sie 2004 zusammen mit der HUK-COBURG den ersten dualen Studiengang der Hochschule entwickelte, und zwar in der Versicherungswirtschaft. Es sollten noch ein berufsbegleitender Bachelor- und ein Masterstudiengang Versicherungsmanagement folgen.</p>&#13;
<p>„Ihre Mission war es auch, an der Hochschule Bildungsangebote zu schaffen, die den Mittelstand im Blick haben und international ausgerichtet sind“, betont Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. So gelang es ihr bereits im Wintersemester 2001/02 den internationalen Master Financial Management mit 31 Studierenden aus 12 Ländern an den Start zu bringen. Der Studiengang ist bis heute ein internationales Aushängeschild der Hochschule Coburg. „Frau Professor Gruner hat sich mit Ideen, Kreativität, voller Kraft, Unnachgiebigkeit und hohem Anspruch für die Hochschule, ihre Studierenden und für die mittelständischen Unternehmen in der Region eingesetzt“, hebt Christiane Fritze in ihrer Laudatio hervor.</p>&#13;
<p>Für Professorin Gruner kam die Ehrung völlig überraschend: „Damit habe ich nicht gerechnet. Das ist ja besser als bei einer Oscar-Verleihung.“ Und sie fügt hinzu: „Meine Motivation war es, Wissen weiterzugeben und ich wollte meine Studierenden dazu bringen, Dinge neu zu denken. Mir war es immer wichtig, etwas zu tun, das allen hilft, den Studierenden, den Unternehmen, aber auch der Gesellschaft.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ende des Sommersemesters geht Dr. Petra Gruner nach 22 Jahren als Professorin in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg in den Ruhestand. Für ihr besonderes Engagement wurde sie mit der Ehrenmedaille der Hochschule ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Frau Professor Gruner begleitete Generationen von Studierenden durch ihr Studium. In vielen Dingen war sie Pionierin und Wegbereiterin. So initiierte sie bereits im Jahr 2000 in Kooperation mit der IHK zu Coburg eine Weiterbildungsveranstaltung für regionale Unternehmen und Banken zum Thema „Basel II“, also der Eigenkapital-Vorschriften für Banken. Damals war es noch völlig neu, dass sich Hochschulen in dieser Form für den Wissenstransfer öffnen. Um den Wissenstransfer ginge es ihr auch, als sie 2004 zusammen mit der HUK-COBURG den ersten dualen Studiengang der Hochschule entwickelte, und zwar in der Versicherungswirtschaft. Es sollten noch ein berufsbegleitender Bachelor- und ein Masterstudiengang Versicherungsmanagement folgen.</p>&#13;
<p>„Ihre Mission war es auch, an der Hochschule Bildungsangebote zu schaffen, die den Mittelstand im Blick haben und international ausgerichtet sind“, betont Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. So gelang es ihr bereits im Wintersemester 2001/02 den internationalen Master Financial Management mit 31 Studierenden aus 12 Ländern an den Start zu bringen. Der Studiengang ist bis heute ein internationales Aushängeschild der Hochschule Coburg. „Frau Professor Gruner hat sich mit Ideen, Kreativität, voller Kraft, Unnachgiebigkeit und hohem Anspruch für die Hochschule, ihre Studierenden und für die mittelständischen Unternehmen in der Region eingesetzt“, hebt Christiane Fritze in ihrer Laudatio hervor.</p>&#13;
<p>Für Professorin Gruner kam die Ehrung völlig überraschend: „Damit habe ich nicht gerechnet. Das ist ja besser als bei einer Oscar-Verleihung.“ Und sie fügt hinzu: „Meine Motivation war es, Wissen weiterzugeben und ich wollte meine Studierenden dazu bringen, Dinge neu zu denken. Mir war es immer wichtig, etwas zu tun, das allen hilft, den Studierenden, den Unternehmen, aber auch der Gesellschaft.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/133-Fritze_Gruner_Web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/133-Gruner_Gradulanten_Web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das Studium wird hybrid]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-studium-wird-hybrid/</link>
                <pubDate>Mon, 10 Aug 2020 06:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-studium-wird-hybrid/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Als Ergänzung zum Praktikum im Labor gibt’s Experimente to go, außerdem wird die Online-Lehre ausgebaut: Die Hochschule Coburg entwickelt Routinen für ein Wintersemester in Corona-Zeiten.</em></p>&#13;
<p>Der Karton hat die Größe eines Leitz-Ordners. Andreas Fröhlich klappt den Deckel hoch: zwei Netzteile, Kabel, ein kleines Gerät mit USB-Anschluss und weitere Bauteile, mit denen Studierende der Hochschule Coburg zu Hause am Computer Kennlinien und Parameter von Bipolar-Transistoren messen können. Zum Beispiel. Einige Experimente der Elektrotechnik gibt’s an der Hochschule jetzt zum Mitnehmen. Fröhlich klappt den Deckel wieder zu und nickt zufrieden. Als Studierendenvertreter der Fakultät Elektrotechnik und Informatik hatte er Mitspracherecht bei der Anschaffung der tragbaren Experimentierplattformen, denn diese wurden zum Teil aus Studienzuschüssen des Freistaates finanziert. Über deren Verwendung entscheiden die Studierenden mit. „Experimente to go“ sind in Corona-Zeiten eine gute Alternative zu Laborpraktika, die wegen der Pandemie auch im Wintersemester nur eingeschränkt möglich sein werden: Um den Mindestabstand einzuhalten, muss jeder zweite Platz frei bleiben. Labormeister Uwe Düßel erklärt, dass die Studierenden zwei Tage im Labor angeleitet werden. „Dann bekommen sie die Sachen mit und können die Versuche zu Hause probieren. Sie müssen Fehler machen können, müssen das selbst in die Hand nehmen.“ Das geht online nicht.</p>&#13;
<p>Vieles andere geht im Netz aber sehr gut. Lernvideos sind bei den Studierenden beliebt. „Die kann man auch früh um drei schauen. Und man kann sie öfter schauen“, sagt Fröhlich. Vorlesungsskripte und Übungsaufgaben stehen zum Herunterladen im Online-Lernmanagementsystem Moodle, hier gibt’s auch Chats und in den Webkonferenzen können die Studierenden sowieso bei den Lehrenden direkt nachfragen. „Das ist richtig wichtig für uns“, betont Fröhlich. Sowohl Studierende als auch Lehrende wünschen sich, dass nach Corona Elemente der Online-Lehre beibehalten werden, wie eine Umfrage der Hochschule ergeben hat. „Etwa 70 Prozent unserer Studierenden waren im Sommersemester sehr zufrieden mit der digitalen Lehre“, sagt <a href="t3://page?uid=813">Prof. Dr. Michael Lichtlein</a>, Vizepräsident für Lehre. Die Hochschule nutzt jetzt die Semesterferien, um sich fürs Wintersemester noch ein bisschen besser zu wappnen. „Das Sommersemester war ein Kraftakt“, sagt Lichtlein. Verschiedene Programme, Plattformen und Möglichkeiten wurden ausprobiert. Nutzerfreundlichkeit, Datenschutz und technische Stabilität waren entscheidende Kriterien, und manches wurde schnell wieder verworfen. „Aber es haben sich auch tolle neue Möglichkeiten ergeben – das gefällt allen“, sagt Lichtlein. Obwohl 42 Prozent der Lehrenden erstmals Erfahrungen in der digitalen Lehre gesammelt haben, sind 93 Prozent begeistert. Die Hochschule investiert in neues Equipment für Live-Übertragungen und die Aufzeichnung von Vorlesungen. Dazu werden in den Hörsälen beispielsweise hochwertige Kameras und Mikrofone installiert.</p>&#13;
<p><strong>Hybride Lehre: teils online, teils vor Ort</strong></p>&#13;
<p>Die Erstsemester sollen so viel wie möglich an der Hochschule präsent sein, sie sollen die Einrichtung und ihre Mit-Studierenden kennenlernen. „Unsere wichtigste Botschaft ist: Wir kümmern uns um Euch“, sagt Lichtlein. Für höhere Semester gibt es je nach Studiengang unterschiedliche Lösungen. „Jede Fakultät hat ein Lehrkonzept fürs Wintersemester.“ Wie das aussehen kann? Darüber wurde beispielsweise in der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik lange diskutiert. Die „Experimente to go“ sind zumindest teilweise eine Lösung für den Praxisteil. Außerdem wollte Dekan <a href="t3://page?uid=483">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a> bei den Vorlesungen den jüngeren Semestern unbedingt ermöglichen, in die Hochschule zu kommen. „Sie sollen sich treffen, Lerngruppen bilden und einen Ankerpunkt haben.“ Um das Hygiene- und Abstandskonzept einzuhalten, wird die Fakultät mit einer „hybriden Lehre“ ins Wintersemester starten. Diese Mischung aus Präsenz- und Onlinelehre übernehmen auch andere Fakultäten: Ein Viertel der Studierenden sitzt dabei in der Vorlesung, diese wird live in einen zweiten Hörsaal übertragen, wo ein weiteres Viertel der Studierenden teilnimmt. Die Hälfte der Studierenden verfolgt die Vorlesung per Live-Stream am Computer. Wöchentlich werden die Gruppen durchgewechselt.</p>&#13;
<p>Je nach Thema eignen sich unterschiedliche technische Mittel: „Bei uns in den MINT-Fächern, wo es viel um Formeln geht, müssen die Studierenden mitrechnen“, sagt Hüttl. „Sie müssen den Dozenten nicht unbedingt sehen. Da ist auch der Visualizer eine gute Möglichkeit.“ Der was? Hüttls Mitarbeiter Daniel Pflaum kommt mit in einen Hörsaal, um das Gerät zu zeigen. Es sieht ein wenig aus wie ein Overheadprojektor, hat aber zusätzlich eine Kamera und Pflaum nutzt es beispielsweise im Tutorium „Grundlagen Elektrotechnik II“, um nach und nach eine Rechnung zu entwickeln. Außerdem stellt er ein Mikrofon an. Die Studierenden draußen an den Rechnern hören ihn, sehen ihn aber nicht. Sie sehen auf ihren Bildschirmen das, was er schreibt. Selber mitschreiben müssen sie nicht mehr – sie können es später einfach herunterladen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Als Ergänzung zum Praktikum im Labor gibt’s Experimente to go, außerdem wird die Online-Lehre ausgebaut: Die Hochschule Coburg entwickelt Routinen für ein Wintersemester in Corona-Zeiten.</em></p>&#13;
<p>Der Karton hat die Größe eines Leitz-Ordners. Andreas Fröhlich klappt den Deckel hoch: zwei Netzteile, Kabel, ein kleines Gerät mit USB-Anschluss und weitere Bauteile, mit denen Studierende der Hochschule Coburg zu Hause am Computer Kennlinien und Parameter von Bipolar-Transistoren messen können. Zum Beispiel. Einige Experimente der Elektrotechnik gibt’s an der Hochschule jetzt zum Mitnehmen. Fröhlich klappt den Deckel wieder zu und nickt zufrieden. Als Studierendenvertreter der Fakultät Elektrotechnik und Informatik hatte er Mitspracherecht bei der Anschaffung der tragbaren Experimentierplattformen, denn diese wurden zum Teil aus Studienzuschüssen des Freistaates finanziert. Über deren Verwendung entscheiden die Studierenden mit. „Experimente to go“ sind in Corona-Zeiten eine gute Alternative zu Laborpraktika, die wegen der Pandemie auch im Wintersemester nur eingeschränkt möglich sein werden: Um den Mindestabstand einzuhalten, muss jeder zweite Platz frei bleiben. Labormeister Uwe Düßel erklärt, dass die Studierenden zwei Tage im Labor angeleitet werden. „Dann bekommen sie die Sachen mit und können die Versuche zu Hause probieren. Sie müssen Fehler machen können, müssen das selbst in die Hand nehmen.“ Das geht online nicht.</p>&#13;
<p>Vieles andere geht im Netz aber sehr gut. Lernvideos sind bei den Studierenden beliebt. „Die kann man auch früh um drei schauen. Und man kann sie öfter schauen“, sagt Fröhlich. Vorlesungsskripte und Übungsaufgaben stehen zum Herunterladen im Online-Lernmanagementsystem Moodle, hier gibt’s auch Chats und in den Webkonferenzen können die Studierenden sowieso bei den Lehrenden direkt nachfragen. „Das ist richtig wichtig für uns“, betont Fröhlich. Sowohl Studierende als auch Lehrende wünschen sich, dass nach Corona Elemente der Online-Lehre beibehalten werden, wie eine Umfrage der Hochschule ergeben hat. „Etwa 70 Prozent unserer Studierenden waren im Sommersemester sehr zufrieden mit der digitalen Lehre“, sagt <a href="t3://page?uid=813">Prof. Dr. Michael Lichtlein</a>, Vizepräsident für Lehre. Die Hochschule nutzt jetzt die Semesterferien, um sich fürs Wintersemester noch ein bisschen besser zu wappnen. „Das Sommersemester war ein Kraftakt“, sagt Lichtlein. Verschiedene Programme, Plattformen und Möglichkeiten wurden ausprobiert. Nutzerfreundlichkeit, Datenschutz und technische Stabilität waren entscheidende Kriterien, und manches wurde schnell wieder verworfen. „Aber es haben sich auch tolle neue Möglichkeiten ergeben – das gefällt allen“, sagt Lichtlein. Obwohl 42 Prozent der Lehrenden erstmals Erfahrungen in der digitalen Lehre gesammelt haben, sind 93 Prozent begeistert. Die Hochschule investiert in neues Equipment für Live-Übertragungen und die Aufzeichnung von Vorlesungen. Dazu werden in den Hörsälen beispielsweise hochwertige Kameras und Mikrofone installiert.</p>&#13;
<p><strong>Hybride Lehre: teils online, teils vor Ort</strong></p>&#13;
<p>Die Erstsemester sollen so viel wie möglich an der Hochschule präsent sein, sie sollen die Einrichtung und ihre Mit-Studierenden kennenlernen. „Unsere wichtigste Botschaft ist: Wir kümmern uns um Euch“, sagt Lichtlein. Für höhere Semester gibt es je nach Studiengang unterschiedliche Lösungen. „Jede Fakultät hat ein Lehrkonzept fürs Wintersemester.“ Wie das aussehen kann? Darüber wurde beispielsweise in der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik lange diskutiert. Die „Experimente to go“ sind zumindest teilweise eine Lösung für den Praxisteil. Außerdem wollte Dekan <a href="t3://page?uid=483">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a> bei den Vorlesungen den jüngeren Semestern unbedingt ermöglichen, in die Hochschule zu kommen. „Sie sollen sich treffen, Lerngruppen bilden und einen Ankerpunkt haben.“ Um das Hygiene- und Abstandskonzept einzuhalten, wird die Fakultät mit einer „hybriden Lehre“ ins Wintersemester starten. Diese Mischung aus Präsenz- und Onlinelehre übernehmen auch andere Fakultäten: Ein Viertel der Studierenden sitzt dabei in der Vorlesung, diese wird live in einen zweiten Hörsaal übertragen, wo ein weiteres Viertel der Studierenden teilnimmt. Die Hälfte der Studierenden verfolgt die Vorlesung per Live-Stream am Computer. Wöchentlich werden die Gruppen durchgewechselt.</p>&#13;
<p>Je nach Thema eignen sich unterschiedliche technische Mittel: „Bei uns in den MINT-Fächern, wo es viel um Formeln geht, müssen die Studierenden mitrechnen“, sagt Hüttl. „Sie müssen den Dozenten nicht unbedingt sehen. Da ist auch der Visualizer eine gute Möglichkeit.“ Der was? Hüttls Mitarbeiter Daniel Pflaum kommt mit in einen Hörsaal, um das Gerät zu zeigen. Es sieht ein wenig aus wie ein Overheadprojektor, hat aber zusätzlich eine Kamera und Pflaum nutzt es beispielsweise im Tutorium „Grundlagen Elektrotechnik II“, um nach und nach eine Rechnung zu entwickeln. Außerdem stellt er ein Mikrofon an. Die Studierenden draußen an den Rechnern hören ihn, sehen ihn aber nicht. Sie sehen auf ihren Bildschirmen das, was er schreibt. Selber mitschreiben müssen sie nicht mehr – sie können es später einfach herunterladen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/130_hybride_Lehre01-1024x682.jpg"
                        fileSize="184946"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/130_hybride_Lehre02-1024x681.jpg"
                        fileSize="153757"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/130_hybride_Lehre03-1024x681.jpg"
                        fileSize="102299"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/130_hybride_Lehre06-1024x681.jpg"
                        fileSize="108094"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Rückblick auf ein Online-Semester]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/rueckblick-auf-ein-online-semester/</link>
                <pubDate>Fri, 07 Aug 2020 09:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/rueckblick-auf-ein-online-semester/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für die Studierenden und die Lehrenden geht ein anstrengendes Semester zu Ende. Zu Beginn der Corona-Pandemie im März dieses Jahres wurden deutschlandweit die Hochschulen geschlossen und die Lehre auf Online-Formate umgestellt. Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften HAWs befragten ihre Studierenden und Dozent*innen zu den Erfahrungen. Sie wollen daraus Rückschlüsse für das kommende Wintersemester ziehen.</em></p>&#13;
<p>„Die Hochschulen haben den Kaltstart in der digitalen Lehre prima hinbekommen“, resümiert Prof. Dr. Michael Lichtlein. Der Vizepräsident für Lehre an der Hochschule Coburg fasst damit die Ergebnisse einer Umfrage unter Lehrenden und Studierenden zusammen. Auf seine Initiative hin wurde die Befragung im Juni an allen bayerischen HAWs durchgeführt. An der Hochschule Coburg beteiligten sich mehr als die Hälfte der Lehrenden und 749 Studierende.</p>&#13;
<p>Im Vergleich zur Präsenzlehre empfinden die Lehrenden der Hochschule Coburg die digitale Lehre deutlich aufwändiger, sowohl bei der Vorbereitung, als auch bei der Durchführung und der Betreuung der Studierenden. Knapp die Hälfte von ihnen (42 %) hat im zu Ende gehenden Semester erstmals Erfahrungen mit der digitalen Lehre gemacht. 93 Prozent möchte sich künftig in digitaler Lehre weiterbilden und neue digitale Formate ausprobieren. Und 83 Prozent sehen in der Onlinelehre eine sinnvolle Ergänzung zur Präsenzlehre im Hörsaal. Zwei Drittel sind zudem mit der technischen und administrativen Unterstützung durch die Hochschule und die eigene Fakultät sehr zufrieden.</p>&#13;
<p>Auch bei den Studierenden herrscht überwiegend Zufriedenheit mit der digitalen Lehre: 69 Prozent der Befragungsteilnehmer*innen kommen zu diesem Urteil. Sie merken jedoch an, dass sie durch die unterschiedlichen Tools, die von ihren Dozent*innen in der Onlinelehre genutzt wurden, manchmal den Überblick verloren haben. Hier wünschen sie sich für die Zukunft mehr Einheitlichkeit. Sie äußern aber auch den Wunsch, dass digitale Lehrformate in Zukunft die Vorlesungen ergänzen. Außerdem sehen sie in den bereitgestellten Materialien eine gute Möglichkeit zum Selbststudium.</p>&#13;
<p>Als entscheidender Nachteil der Onlinelehre wird sowohl von den Dozent*innen als auch von den Studierenden die fehlende Gruppendynamik und das Zugehörigkeitsgefühl genannt. „Die Befragungsergebnisse sind für uns sehr wichtig“, erklärt Professor Lichtlein. „Sie bilden die Grundlage für die strategische Weiterentwicklung der digitalen und der Präsenzlehre.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für die Studierenden und die Lehrenden geht ein anstrengendes Semester zu Ende. Zu Beginn der Corona-Pandemie im März dieses Jahres wurden deutschlandweit die Hochschulen geschlossen und die Lehre auf Online-Formate umgestellt. Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften HAWs befragten ihre Studierenden und Dozent*innen zu den Erfahrungen. Sie wollen daraus Rückschlüsse für das kommende Wintersemester ziehen.</em></p>&#13;
<p>„Die Hochschulen haben den Kaltstart in der digitalen Lehre prima hinbekommen“, resümiert Prof. Dr. Michael Lichtlein. Der Vizepräsident für Lehre an der Hochschule Coburg fasst damit die Ergebnisse einer Umfrage unter Lehrenden und Studierenden zusammen. Auf seine Initiative hin wurde die Befragung im Juni an allen bayerischen HAWs durchgeführt. An der Hochschule Coburg beteiligten sich mehr als die Hälfte der Lehrenden und 749 Studierende.</p>&#13;
<p>Im Vergleich zur Präsenzlehre empfinden die Lehrenden der Hochschule Coburg die digitale Lehre deutlich aufwändiger, sowohl bei der Vorbereitung, als auch bei der Durchführung und der Betreuung der Studierenden. Knapp die Hälfte von ihnen (42 %) hat im zu Ende gehenden Semester erstmals Erfahrungen mit der digitalen Lehre gemacht. 93 Prozent möchte sich künftig in digitaler Lehre weiterbilden und neue digitale Formate ausprobieren. Und 83 Prozent sehen in der Onlinelehre eine sinnvolle Ergänzung zur Präsenzlehre im Hörsaal. Zwei Drittel sind zudem mit der technischen und administrativen Unterstützung durch die Hochschule und die eigene Fakultät sehr zufrieden.</p>&#13;
<p>Auch bei den Studierenden herrscht überwiegend Zufriedenheit mit der digitalen Lehre: 69 Prozent der Befragungsteilnehmer*innen kommen zu diesem Urteil. Sie merken jedoch an, dass sie durch die unterschiedlichen Tools, die von ihren Dozent*innen in der Onlinelehre genutzt wurden, manchmal den Überblick verloren haben. Hier wünschen sie sich für die Zukunft mehr Einheitlichkeit. Sie äußern aber auch den Wunsch, dass digitale Lehrformate in Zukunft die Vorlesungen ergänzen. Außerdem sehen sie in den bereitgestellten Materialien eine gute Möglichkeit zum Selbststudium.</p>&#13;
<p>Als entscheidender Nachteil der Onlinelehre wird sowohl von den Dozent*innen als auch von den Studierenden die fehlende Gruppendynamik und das Zugehörigkeitsgefühl genannt. „Die Befragungsergebnisse sind für uns sehr wichtig“, erklärt Professor Lichtlein. „Sie bilden die Grundlage für die strategische Weiterentwicklung der digitalen und der Präsenzlehre.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/66-Marisa_Oster-Videokonferenz-1024x683.png"
                        fileSize="817068"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Integriertes Produktdesign]]></category>                                <title><![CDATA[Wie Maschinen die Menschen beeinflussen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-maschinen-die-menschen-beeinflussen/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Aug 2020 06:53:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-maschinen-die-menschen-beeinflussen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die digitale Transformation braucht Designer wie Professor Michael Markert. Der neue Studiengangsleiter für den Bachelor Integriertes Produktdesign der Hochschule Coburg beschäftigt sich mit der Gestaltung von Interaktionen in virtuellen Welten.</em>

&nbsp;

Mit gesenktem Kopf laufen Menschen durch die Stadt. Das Handy in der Hand verändert unsere Körperhaltung. „Nicht nur wir designen Handys, diese Geräte gestalten auch unser Verhalten”, sagt Professor Michael Markert. „Wenn man sich als Designerin oder Designer darüber bewusst wird, eröffnet sich ein großes Spektrum an Möglichkeiten.” Markert ist seit dem Sommersemester Professor für Designbasics, Interaction &amp; Digital Transformation an der Hochschule Coburg und Studiengangsleiter für den Bachelor Integriertes Produktdesign. „Produkte sind nicht immer Objekte mit einer bestimmten Formgebung”, erklärt er. „Es können auch digitale Produkte sein, die nur virtuell existieren. Oder nur ein Service.”

&nbsp;

Die technischen Möglichkeiten haben durch die Digitalisierung enorm zugenommen, aber nicht immer wird bei neuen Entwicklungen auch das Nutzungsverhalten der Menschen berücksichtigt. „Das kennt jeder, der schon mal versucht hat, im Bus was zu tippen: Und dann geht die Schüttelgeste an und macht das rückgängig, was man geschrieben hat.” Der digitalen Welt fehlt’s noch an Design: „Das alles muss konzeptionell, ethisch, aus Datenschutz- und ergonomischen Gesichtspunkten und durch zielgruppen- und altersgerechte Ansprache gestaltet werden."

&nbsp;

Entscheidend ist die Frage, was die Leute mit den Produkten machen. Wie werden sie genutzt? Und wo? Sehr oft mobil. „Wenn wir Handys unterwegs so verwenden, dass wir dabei gegen eine Straßenlaterne laufen, kann man davon ausgehen, dass dieser Vorgang nicht bewusst gestaltet ist”, sagt Markert. „Sobald man eine App im Gehen verwendet, müsste das Interface darauf reagieren und zumindest den Text vergrößern – oder eine ganz andere Ausgabe bieten, die nicht visuell ist.”

&nbsp;

Markert hat beispielsweise eine Möglichkeit getestet, um bei der Navigation statt Sprachbefehlen und Kartendarstellung auf dem Handy akustische Signale zu nutzen. „Ein bisschen wie bei den Fußgängerampeln für Sehgeschädigte: Tok, tok-tok-tok. Man hört, woher das Geräusch kommt und kann sich daran orientieren.” Genau wie das Auge kann auch das menschliche Ohr Räume erfassen. Raumklang lässt sich simulieren. Audio Augmented Reality (oder Audio-AR) ist eines der Experimentiertfelder im Interaktionsdesign, die der Professor auch den Studierenden nahebringt.

&nbsp;

Zur Ars Electronica im österreichischen Linz hat er im Herbst 2019 die App „Stereospacer: Nature Space” gestaltet. Mit halboffenen Kopfhörern tauchen die Nutzerinnen und Nutzer beim Stadtspaziergang in eine andere Welt ab: „Wer physisch über die Donaubrücke geht, kommt virtuell in eine Klanglandschaft unter Wasser. Da gibt‘s Tiefseegeräusche, einen Taucher und an einer Stelle einen Wal.” Beim Spaziergang kann Vögeln gefolgt werden, Insekten oder einem Sturm. „Das verändert den Stadteindruck, die Wahrnehmung des Raumes.”

&nbsp;

<a href="t3://page?uid=1128">Professor Markert</a> sieht die digitale Transformation als große Chance für Designerinnen und Designer. Vor seinem Ruf an die Hochschule Coburg war er im akademischen Lehrbereich unter anderem an der Bauhaus-Universität Weimar tätig, außerdem als Gastprofessor an der State University of New York at Buffalo. Er hat gerade seine Promotion in Architektur abgeschlossen, zudem hat er viele Jahre Erfahrung als Freiberufler, ist ausgebildeter Designer und Künstler. Gelebt hat der gebürtige Nürnberger jetzt ein Jahrzehnt in Weimar. „Coburg liegt in der Mitte und ist für mich die perfekte Verbindung”, sagt er. Das fanden auch seine Eltern: „Sie haben sich in Coburg ineinander verliebt.”]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die digitale Transformation braucht Designer wie Professor Michael Markert. Der neue Studiengangsleiter für den Bachelor Integriertes Produktdesign der Hochschule Coburg beschäftigt sich mit der Gestaltung von Interaktionen in virtuellen Welten.</em>

&nbsp;

Mit gesenktem Kopf laufen Menschen durch die Stadt. Das Handy in der Hand verändert unsere Körperhaltung. „Nicht nur wir designen Handys, diese Geräte gestalten auch unser Verhalten”, sagt Professor Michael Markert. „Wenn man sich als Designerin oder Designer darüber bewusst wird, eröffnet sich ein großes Spektrum an Möglichkeiten.” Markert ist seit dem Sommersemester Professor für Designbasics, Interaction &amp; Digital Transformation an der Hochschule Coburg und Studiengangsleiter für den Bachelor Integriertes Produktdesign. „Produkte sind nicht immer Objekte mit einer bestimmten Formgebung”, erklärt er. „Es können auch digitale Produkte sein, die nur virtuell existieren. Oder nur ein Service.”

&nbsp;

Die technischen Möglichkeiten haben durch die Digitalisierung enorm zugenommen, aber nicht immer wird bei neuen Entwicklungen auch das Nutzungsverhalten der Menschen berücksichtigt. „Das kennt jeder, der schon mal versucht hat, im Bus was zu tippen: Und dann geht die Schüttelgeste an und macht das rückgängig, was man geschrieben hat.” Der digitalen Welt fehlt’s noch an Design: „Das alles muss konzeptionell, ethisch, aus Datenschutz- und ergonomischen Gesichtspunkten und durch zielgruppen- und altersgerechte Ansprache gestaltet werden."

&nbsp;

Entscheidend ist die Frage, was die Leute mit den Produkten machen. Wie werden sie genutzt? Und wo? Sehr oft mobil. „Wenn wir Handys unterwegs so verwenden, dass wir dabei gegen eine Straßenlaterne laufen, kann man davon ausgehen, dass dieser Vorgang nicht bewusst gestaltet ist”, sagt Markert. „Sobald man eine App im Gehen verwendet, müsste das Interface darauf reagieren und zumindest den Text vergrößern – oder eine ganz andere Ausgabe bieten, die nicht visuell ist.”

&nbsp;

Markert hat beispielsweise eine Möglichkeit getestet, um bei der Navigation statt Sprachbefehlen und Kartendarstellung auf dem Handy akustische Signale zu nutzen. „Ein bisschen wie bei den Fußgängerampeln für Sehgeschädigte: Tok, tok-tok-tok. Man hört, woher das Geräusch kommt und kann sich daran orientieren.” Genau wie das Auge kann auch das menschliche Ohr Räume erfassen. Raumklang lässt sich simulieren. Audio Augmented Reality (oder Audio-AR) ist eines der Experimentiertfelder im Interaktionsdesign, die der Professor auch den Studierenden nahebringt.

&nbsp;

Zur Ars Electronica im österreichischen Linz hat er im Herbst 2019 die App „Stereospacer: Nature Space” gestaltet. Mit halboffenen Kopfhörern tauchen die Nutzerinnen und Nutzer beim Stadtspaziergang in eine andere Welt ab: „Wer physisch über die Donaubrücke geht, kommt virtuell in eine Klanglandschaft unter Wasser. Da gibt‘s Tiefseegeräusche, einen Taucher und an einer Stelle einen Wal.” Beim Spaziergang kann Vögeln gefolgt werden, Insekten oder einem Sturm. „Das verändert den Stadteindruck, die Wahrnehmung des Raumes.”

&nbsp;

<a href="t3://page?uid=1128">Professor Markert</a> sieht die digitale Transformation als große Chance für Designerinnen und Designer. Vor seinem Ruf an die Hochschule Coburg war er im akademischen Lehrbereich unter anderem an der Bauhaus-Universität Weimar tätig, außerdem als Gastprofessor an der State University of New York at Buffalo. Er hat gerade seine Promotion in Architektur abgeschlossen, zudem hat er viele Jahre Erfahrung als Freiberufler, ist ausgebildeter Designer und Künstler. Gelebt hat der gebürtige Nürnberger jetzt ein Jahrzehnt in Weimar. „Coburg liegt in der Mitte und ist für mich die perfekte Verbindung”, sagt er. Das fanden auch seine Eltern: „Sie haben sich in Coburg ineinander verliebt.”]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MarkertMichael-1024x692.jpg"
                        fileSize="96965"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Musikinformatik: Kompositionen zwischen Kunst und Künstlicher Intelligenz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/musikinformatik-kompositionen-zwischen-kunst-und-kuenstlicher-intelligenz/</link>
                <pubDate>Wed, 05 Aug 2020 12:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/musikinformatik-kompositionen-zwischen-kunst-und-kuenstlicher-intelligenz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Technik bestimmt so vieles in unserem Leben – ist Musik und Kunst etwas, das nur Menschen produzieren können? Die Hochschule Coburg hinterfragt ästhetische und kulturelle Traditionen.</em></p>&#13;
<p>Hatsune Miku singt, tanzt, die Halle tobt. Aber der japanische Pop-Star ist kein Mensch. Sie ist ein virtuelles Manga-Mädchen, ein Wesen aus dem Computer. „Wenn sie live auftritt, wird ihre animierte Figur auf eine Glasplatte projiziert, was ihr einen 3D-Effekt verleiht”, schreibt Innenarchitektur-Studentin Kathrin Lindner im Booklet zum Seminar „Sounds der Zukunft? Neue Musik hören und verstehen”.</p>&#13;
<p>Im vergangenen Jahr beschäftigte sich die Hochschule Coburg mit der Frage, wie sich Digitalisierung und künstliche Intelligenz in der Musik auswirken. Der preisgekrönte Komponist Klaus Ospald war zu Gast, eines seiner Coburger Konzerte wurde später auf BR Klassik gesendet und über neue Forschung zu Digitalisierung und künstliche Intelligenz diskutierten über 30 Expertinnen und Experten aus fünf Fakultäten und dem Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg, der Universität Bamberg und der TU München sowie aus mehreren Unternehmen im „Coburger Live-Forum Sounds der Zukunft“. Es waren zwei Dutzend Veranstaltungen. Diejenigen, die sie besucht haben, sprechen noch heute darüber.</p>&#13;
<p><strong>Knigge und Kultur: klassische Musik vs. Punk</strong></p>&#13;
<p>Ein Jahr später lebt das Flair dieser außergewöhnlichen Reihe in dem kleinen Buch wieder auf: Studierende aus fünf verschiedenen Studiengängen hatten sich über das Wissenschafts- und Kulturzentrum in einem begleitenden Seminar von Prof. Dr. Christian Holtorf interdisziplinär mit der Entstehung und Wirkung von Musik beschäftigt und darüber ihre Seminararbeiten geschrieben. Einige wurden in dem Booklet veröffentlicht – und das ist passend zum Thema nicht gedruckt, sondern online erhältlich. Leserinnen und Leser erfahren hier, dass die künstliche Künstlerin Hatsune Miku aus Japan auch in Europa, auch in Deutschland, Hallen füllt. Oder wie sich das Publikum bei klassischen Konzerten und bei Punk- oder Hardcore-Festivals typischerweise verhält. Marie-Louise Schatz aus dem Studiengang Soziale Arbeit analysiert unter anderem als angemessen empfundenen Applaus und entsprechende Kleidung, den jeweiligen Alkoholkonsum und die Reaktion auf Störungen wie Handyklingeln und Rülpsen. Und wie sich das Publikum bewegt: „Bei Brahms war auch ein leichtes Mitschwingen des Kopfes und/oder des Oberkörpers zu beobachten”, stellt Schatz fest.</p>&#13;
<p><strong>Physik und Traum</strong></p>&#13;
<p>Es sind unterhaltsame, ungewöhnliche Ansätze, die die Studierenden teils tiefgründig, teils so bildgewaltig beschreiben, dass sie die Leserinnen und Leser mit in eine Welt aus Tönen und Technik, aus KI, Kunst und Konzert entführen: „Es eröffnete sich ein industriehallenartiger Raum. Hohe Wände aus Backstein, große Metalltüren, alte Spinde mit Aufklebern von Firmen wie Caramba oder SKF. In einer Ecke befand sich eine kleine Etage, robust und einfach aus Metallträgern und -gittern zusammengeschraubt. Von ihrem Geländer hingen, wie die alten Häute einer Schlange, mehrere ausgeblichene Rennfahrer-Overalls.” Das schreibt Fabian Piermaier. In seinem Essay „Es gibt mehr Dinge, als in der Harmonie geträumt werden können”, beweist der Student der Technischen Physik auf eindrucksvolle Weise, dass Menschen in technischen Berufen weit mehr als nur Zahlen begreifen können. Worum es bei ihm geht? Das lässt sich im gerade erschienenen Booklet nachlesen. „Sounds der Zukunft? Neue Musik hören und verstehen - Ergebnisse interdisziplinärer Lehre” ist <a href="http://digital.bib-bvb.de/webclient/DeliveryManager?pid=16879979&amp;custom_att_2=simple_viewer">hier</a> kostenfrei erhältlich.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Technik bestimmt so vieles in unserem Leben – ist Musik und Kunst etwas, das nur Menschen produzieren können? Die Hochschule Coburg hinterfragt ästhetische und kulturelle Traditionen.</em></p>&#13;
<p>Hatsune Miku singt, tanzt, die Halle tobt. Aber der japanische Pop-Star ist kein Mensch. Sie ist ein virtuelles Manga-Mädchen, ein Wesen aus dem Computer. „Wenn sie live auftritt, wird ihre animierte Figur auf eine Glasplatte projiziert, was ihr einen 3D-Effekt verleiht”, schreibt Innenarchitektur-Studentin Kathrin Lindner im Booklet zum Seminar „Sounds der Zukunft? Neue Musik hören und verstehen”.</p>&#13;
<p>Im vergangenen Jahr beschäftigte sich die Hochschule Coburg mit der Frage, wie sich Digitalisierung und künstliche Intelligenz in der Musik auswirken. Der preisgekrönte Komponist Klaus Ospald war zu Gast, eines seiner Coburger Konzerte wurde später auf BR Klassik gesendet und über neue Forschung zu Digitalisierung und künstliche Intelligenz diskutierten über 30 Expertinnen und Experten aus fünf Fakultäten und dem Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg, der Universität Bamberg und der TU München sowie aus mehreren Unternehmen im „Coburger Live-Forum Sounds der Zukunft“. Es waren zwei Dutzend Veranstaltungen. Diejenigen, die sie besucht haben, sprechen noch heute darüber.</p>&#13;
<p><strong>Knigge und Kultur: klassische Musik vs. Punk</strong></p>&#13;
<p>Ein Jahr später lebt das Flair dieser außergewöhnlichen Reihe in dem kleinen Buch wieder auf: Studierende aus fünf verschiedenen Studiengängen hatten sich über das Wissenschafts- und Kulturzentrum in einem begleitenden Seminar von Prof. Dr. Christian Holtorf interdisziplinär mit der Entstehung und Wirkung von Musik beschäftigt und darüber ihre Seminararbeiten geschrieben. Einige wurden in dem Booklet veröffentlicht – und das ist passend zum Thema nicht gedruckt, sondern online erhältlich. Leserinnen und Leser erfahren hier, dass die künstliche Künstlerin Hatsune Miku aus Japan auch in Europa, auch in Deutschland, Hallen füllt. Oder wie sich das Publikum bei klassischen Konzerten und bei Punk- oder Hardcore-Festivals typischerweise verhält. Marie-Louise Schatz aus dem Studiengang Soziale Arbeit analysiert unter anderem als angemessen empfundenen Applaus und entsprechende Kleidung, den jeweiligen Alkoholkonsum und die Reaktion auf Störungen wie Handyklingeln und Rülpsen. Und wie sich das Publikum bewegt: „Bei Brahms war auch ein leichtes Mitschwingen des Kopfes und/oder des Oberkörpers zu beobachten”, stellt Schatz fest.</p>&#13;
<p><strong>Physik und Traum</strong></p>&#13;
<p>Es sind unterhaltsame, ungewöhnliche Ansätze, die die Studierenden teils tiefgründig, teils so bildgewaltig beschreiben, dass sie die Leserinnen und Leser mit in eine Welt aus Tönen und Technik, aus KI, Kunst und Konzert entführen: „Es eröffnete sich ein industriehallenartiger Raum. Hohe Wände aus Backstein, große Metalltüren, alte Spinde mit Aufklebern von Firmen wie Caramba oder SKF. In einer Ecke befand sich eine kleine Etage, robust und einfach aus Metallträgern und -gittern zusammengeschraubt. Von ihrem Geländer hingen, wie die alten Häute einer Schlange, mehrere ausgeblichene Rennfahrer-Overalls.” Das schreibt Fabian Piermaier. In seinem Essay „Es gibt mehr Dinge, als in der Harmonie geträumt werden können”, beweist der Student der Technischen Physik auf eindrucksvolle Weise, dass Menschen in technischen Berufen weit mehr als nur Zahlen begreifen können. Worum es bei ihm geht? Das lässt sich im gerade erschienenen Booklet nachlesen. „Sounds der Zukunft? Neue Musik hören und verstehen - Ergebnisse interdisziplinärer Lehre” ist <a href="http://digital.bib-bvb.de/webclient/DeliveryManager?pid=16879979&amp;custom_att_2=simple_viewer">hier</a> kostenfrei erhältlich.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/128-Sounds_der_Zukunft-1024x768.jpg"
                        fileSize="143181"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Peptide: Forschungs-Erfolg mit den kleinen Geschwistern der Proteine]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/peptide-forschungs-erfolg-mit-den-kleinen-geschwistern-der-proteine/</link>
                <pubDate>Wed, 05 Aug 2020 04:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/peptide-forschungs-erfolg-mit-den-kleinen-geschwistern-der-proteine/</guid>
                <description><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Wieder ein Schritt im Kampf gegen die Listeriose: In ihrer Doktorarbeit an der Hochschule Coburg hat Julia Kenzel innovative Ansätze entwickelt, um gefährliche Listerien in Lebensmitteln zu entdecken und einer Erkrankung vorzubeugen. Dabei helfen die kleinen Peptid</em>e.

&nbsp;

Ein Mikrometer ist ein millionstel Meter. Das Bakterium Listeria monocytogenes ist zwei Mikrometer groß. Es ist riesig – im Vergleich zu Peptiden. Diese Moleküle sind ähnlich wie Proteine eine Verknüpfung einzelner Aminosäuren, nur sind sie etwas kleiner und sie sind als Wirkstoffe noch nicht so gut erforscht wie die Proteine. Julia Kenzel hat in ihrer Dissertation mit Peptiden neue Möglichkeiten im Kampf gegen Listeria monocytogenes gefunden. Diese Bakterien können die Krankheit Listeriose hervorrufen, sie kommen vor allem in Lebensmitteln wie Rohfleischerzeugnissen und Rohmilchprodukten vor und führen regelmäßig zu Rückrufaktionen im Handel.

&nbsp;

<strong>Bindepartner gesucht</strong>

&nbsp;

Die Oberfläche des Bakteriums trägt das Protein Internalin. Es geht Verbindungen mit Proteinen auf menschlichen Zellen ein – und genau das machte sich Kenzel zu Nutze: Sie immobilisierte Internalin A im Bioanalytik-Labor der Hochschule Coburg auf einer Mikrotestplatte aus Polystyrol. Dann gab sie eine so genannte Phagenbibliothek hinzu. „Die Phagen tragen auf ihrer Oberfläche eine sehr große Anzahl verschiedener Peptide, die zwölf Aminosäuren lang sind. Sie sind alle potenzielle Bindepartner.” Nach mehreren Schritten blieben zwei Peptide übrig, die spezifisch an Internalin A und darüber auch an ganze Listeria-monocytogenes-Zellen binden. Im Idealfall würde das Peptid so an das Internalin andocken, dass der Krankheitserreger nicht auch noch mit den Proteinen der menschlichen Zelle binden kann. Das könnte eine Infektion verhindern.

&nbsp;

Der Coburger Bioanalytik-Professorin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke zufolge wurden Phagenbibliotheken bisher gegen ganze Listeria-Zellen eingesetzt, aber nicht gegen ein spezifisches Protein, das nur Listeria monocytogenes besitzt. "Somit könnten die Zellen durch unsere Peptide von anderen pathogenen Bakterien und anderen Listerien-Stämmen unterschieden werden." Die Bioanalytik der Hochschule Coburg geht bei der Bekämpfung der Listerien neue Wege. Mit einem innovativen Verfahren für Käseprodukte hat der Doktorand Maik Szendy gerade erst Aufsehen erregende Forschungsergebnisse in diesem Bereich präsentiert. Julia Kenzel hat Biochemie an der Universität Bayreuth studiert und ist für die Promotion an die Hochschule Coburg gekommen. Prof. Dr. Funke betreute die Doktorandin in Kooperation mit Prof. Dr. Andreas Römpp von der Universität Bayreuth.

&nbsp;

<strong>Bedeutung in der Praxis</strong>

&nbsp;

Das Ergebnis der Doktorarbeit sind neue Möglichkeiten, um eine Verunreinigung mit Listerien festzustellen oder um einer Infektion vorzubeugen. „Man könnte die Peptide auf Lebensmittelverpackungen aufbringen. Das Bakterium verbindet sich mit ihnen und lässt sich so aus den Lebensmitteln herausziehen”, sagt Julia Kenzel. Außerdem lassen sich Peptide sehr gut mit Fluoreszenzfarbstoffen markieren. „Damit ließe sich ein Testverfahren entwickeln, das viel schneller wäre als die herkömmliche Zellkulturtechnik, deren Anwendung zwei Wochen dauert.” Potenziell kann auf Basis dieser neuen Forschungsergebnisse auch ein Medikament für Risikogruppen entwickelt werden. Bei Schwangeren, Älteren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem endet Listeriose in jedem dritten Fall tödlich. „Es gibt Antibiotika gegen das Bakterium, aber durch ihren vermehrten Einsatz entwickeln sich im Lauf der Zeit Resistenzen.” Kenzel hat einen neuen Ansatz gefunden. Für den Einsatz in der Praxis müssten weitere Untersuchungen im Labor, im Reagenzglas und in Zellkulturen, sowie klinische Studien und die Zulassung als Medikament folgen. „Das ist noch ein langer Weg. Aber die Grundlagen sind gelegt.”]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>(Natalie Schalk)</em>

<em>Wieder ein Schritt im Kampf gegen die Listeriose: In ihrer Doktorarbeit an der Hochschule Coburg hat Julia Kenzel innovative Ansätze entwickelt, um gefährliche Listerien in Lebensmitteln zu entdecken und einer Erkrankung vorzubeugen. Dabei helfen die kleinen Peptid</em>e.

&nbsp;

Ein Mikrometer ist ein millionstel Meter. Das Bakterium Listeria monocytogenes ist zwei Mikrometer groß. Es ist riesig – im Vergleich zu Peptiden. Diese Moleküle sind ähnlich wie Proteine eine Verknüpfung einzelner Aminosäuren, nur sind sie etwas kleiner und sie sind als Wirkstoffe noch nicht so gut erforscht wie die Proteine. Julia Kenzel hat in ihrer Dissertation mit Peptiden neue Möglichkeiten im Kampf gegen Listeria monocytogenes gefunden. Diese Bakterien können die Krankheit Listeriose hervorrufen, sie kommen vor allem in Lebensmitteln wie Rohfleischerzeugnissen und Rohmilchprodukten vor und führen regelmäßig zu Rückrufaktionen im Handel.

&nbsp;

<strong>Bindepartner gesucht</strong>

&nbsp;

Die Oberfläche des Bakteriums trägt das Protein Internalin. Es geht Verbindungen mit Proteinen auf menschlichen Zellen ein – und genau das machte sich Kenzel zu Nutze: Sie immobilisierte Internalin A im Bioanalytik-Labor der Hochschule Coburg auf einer Mikrotestplatte aus Polystyrol. Dann gab sie eine so genannte Phagenbibliothek hinzu. „Die Phagen tragen auf ihrer Oberfläche eine sehr große Anzahl verschiedener Peptide, die zwölf Aminosäuren lang sind. Sie sind alle potenzielle Bindepartner.” Nach mehreren Schritten blieben zwei Peptide übrig, die spezifisch an Internalin A und darüber auch an ganze Listeria-monocytogenes-Zellen binden. Im Idealfall würde das Peptid so an das Internalin andocken, dass der Krankheitserreger nicht auch noch mit den Proteinen der menschlichen Zelle binden kann. Das könnte eine Infektion verhindern.

&nbsp;

Der Coburger Bioanalytik-Professorin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke zufolge wurden Phagenbibliotheken bisher gegen ganze Listeria-Zellen eingesetzt, aber nicht gegen ein spezifisches Protein, das nur Listeria monocytogenes besitzt. "Somit könnten die Zellen durch unsere Peptide von anderen pathogenen Bakterien und anderen Listerien-Stämmen unterschieden werden." Die Bioanalytik der Hochschule Coburg geht bei der Bekämpfung der Listerien neue Wege. Mit einem innovativen Verfahren für Käseprodukte hat der Doktorand Maik Szendy gerade erst Aufsehen erregende Forschungsergebnisse in diesem Bereich präsentiert. Julia Kenzel hat Biochemie an der Universität Bayreuth studiert und ist für die Promotion an die Hochschule Coburg gekommen. Prof. Dr. Funke betreute die Doktorandin in Kooperation mit Prof. Dr. Andreas Römpp von der Universität Bayreuth.

&nbsp;

<strong>Bedeutung in der Praxis</strong>

&nbsp;

Das Ergebnis der Doktorarbeit sind neue Möglichkeiten, um eine Verunreinigung mit Listerien festzustellen oder um einer Infektion vorzubeugen. „Man könnte die Peptide auf Lebensmittelverpackungen aufbringen. Das Bakterium verbindet sich mit ihnen und lässt sich so aus den Lebensmitteln herausziehen”, sagt Julia Kenzel. Außerdem lassen sich Peptide sehr gut mit Fluoreszenzfarbstoffen markieren. „Damit ließe sich ein Testverfahren entwickeln, das viel schneller wäre als die herkömmliche Zellkulturtechnik, deren Anwendung zwei Wochen dauert.” Potenziell kann auf Basis dieser neuen Forschungsergebnisse auch ein Medikament für Risikogruppen entwickelt werden. Bei Schwangeren, Älteren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem endet Listeriose in jedem dritten Fall tödlich. „Es gibt Antibiotika gegen das Bakterium, aber durch ihren vermehrten Einsatz entwickeln sich im Lauf der Zeit Resistenzen.” Kenzel hat einen neuen Ansatz gefunden. Für den Einsatz in der Praxis müssten weitere Untersuchungen im Labor, im Reagenzglas und in Zellkulturen, sowie klinische Studien und die Zulassung als Medikament folgen. „Das ist noch ein langer Weg. Aber die Grundlagen sind gelegt.”]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/119-Doktorandin_Julia_Kenzel_DSC_6497-1024x681.jpg"
                        fileSize="118141"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Engagierte Studierende ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/engagierte-studierende-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Aug 2020 04:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/engagierte-studierende-ausgezeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studieren ist mehr als im Hörsaal zu sitzen oder einer Vorlesung über Zoom zu folgen. Die Studierenden können das Hochschulleben und die Entwicklung der Hochschule aktiv mitgestalten. Das Hochschulgesetz gibt ihnen außerdem die Möglichkeit, in den Entscheidungsgremien wie dem Senat der Hochschule und den Fakultätsräten mitzuentscheiden. Einmal im Jahr ehrt die Hochschule Studierende, die sich in besonderer Weise für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen einsetzen.</em></p>&#13;
<p>Sich für andere einzusetzen ist nicht selbstverständlich, weder in der Gemeinde, in der man lebt, noch an der Hochschule, an der man studiert. Dennoch gibt es an der Hochschule Coburg zahlreiche Studierende, die sich ehrenamtlich engagieren. Sie sind beispielsweise als Tutorinnen und Tutoren Ansprechpartner für die Erstsemester, organisieren Veranstaltungen, die Studierende aller Studiengänge zusammenbringen, vertreten die Interessen der Studierenden in den Hochschulgremien oder vernetzen sich mit Studierenden anderer Hochschulen, um auch politisch Einfluss zu nehmen.</p>&#13;
<p>„Diese Studierenden bereichern unser Hochschulleben und machen es lebendig. Sie tragen in besonderer Weise dazu bei, dass sich alle an der Hochschule wohlfühlen und die Hochschule sich positiv entwickelt“, betont Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. „Dieses besondere Engagement und die Bereitschaft, sich für andere einzusetzen, wollen wir würdigen und sichtbar machen“, ergänzt sie.</p>&#13;
<p><strong>15 Studierende wurden gewürdigt</strong></p>&#13;
<p>In diesem Jahr ehrt die Hochschule 15 ehrenamtlich aktive Studierenden. Die Vorschläge dazu kamen aus den Reihen der Hochschulangehörigen. Da drei von ihnen ihr Studium abgeschlossen haben und die Hochschule verlassen, erhalten sie zusätzlich die Verdienstmedaille der Hochschule. Dies sind Andreas Dauerer aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Alexander Sworski aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik sowie Michaela Limmer aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. Alle drei engagierten sich in der Studierendenvertretung und setzten sich in dieser Funktion für die Interessen der Studierenden ein. Andreas Dauerer rief zudem einen Fakultätsstammtisch ins Leben und sorgte zudem dafür, dass die Studierenden einen sportlichen Ausgleich zum Studium haben. Alexander Sworski unterstützte außerdem Studierende, die ein Auslandssemester absolvierten wollen. Und Michaela Limmer setzte sich mit dafür ein, dass die Studierenden ein Semesterticket für die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können.</p>&#13;
<p><strong>Alle Fakultäten sind vertreten</strong></p>&#13;
<p>Alle anderen ehrenamtlich aktiven Studiereden werden für ihr Engagement mit einer Ehrung gewürdigt. Maximilian Becker aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik organisierte gemeinsam mit anderen Veranstaltungen für Studierende und wirkte u.a. mit im Ausschuss der Gesunden Hochschule. Sebastian Blüml aus der Fakultät Design war Studiengangssprecher für Architektur und setzte sich u.a. dafür ein, den studentischen Alltag zu erleichtern. Annemarie Christel aus dem Studiengang ZukunftsDesgign lag es am Herzen, die Hochschulstandorte Coburg und Kronach zu vernetzen. Durch ihr Wirken in der Kommunalpolitik und bei den Wirtschaftsjunioren leistete sie zudem einen wichtigen Beitrag zur Verbindung der Hochschule mit den regionalen Partnern. Andreas Fröhlich aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik vertrat die Hochschule Coburg bayernweit auf den Landes-Asten-Konferenzen und war Mitorganisator des Fakultätsstammtischs.</p>&#13;
<p>Sebastian Fuchs sorgte in seiner Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik u.a. durch die Organisation von Veranstaltungen für ein buntes Miteinander der Studierenden. Rüdiger Hümmer aus dem Studiengang ZukunftsDesign vertritt als studentisches Mitglied im Senat die Interessen der Studierenden. Durch seine intensive Vorbereitung auf die einzelnen Themen beleuchtet er alle Aspekte eines Sachverhalts, so dass zielführende Lösungen gefunden werden können. Anders Macht aus der Fakultät Design stand den Erstsemestern und auch den Studierenden in den höheren Semestern als Tutor mit Rat und Tag zur Seite. Und er brachte sich stark in die Planung, Konstruktion und Durchführung von Umbauarbeiten am Campus Design ein. René Mitzenheim aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik kümmerte sich als Vorsitzender des studentischen Parlaments u.a. um eine neue Geschäftsordnung und die Strukturierung der Arbeitsabläufe um die studentische Zusammenarbeit zu erleichtern. Nadine Rechlin aus der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit berät Flüchtlinge und befähigt Kommilitoninnen und Kommilitonen für ihre Beratung. Mit Kulturangeboten wie einem Swing-Tanzkurs vernetzt sie zudem Studierende und schafft so ein gesellschaftlich buntes Miteinander an der Hochschule.</p>&#13;
<p>Florian Schmitt aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik war der studentische Vertreter der Hochschule Coburg beim Studentenwerk Oberfranken und wirkte tatkräftig in der Arbeitsgruppe Kaffee darauf hin, eine sehr gute Speisen- und Getränkeversorgung an der Hochschule sicherzustellen. Christian Schmittner wirkte bei Projekt:ING als Mentor für Erstsemester und stand interessierten Schüler*innen der Physik und jungen Studierenden mit Rat und Tat zur Seite. Julia Schuba aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften vertrat die studentischen Interessen in der ständigen Kommission für Lehre und Studium, dem Bibliotheksausschuss und dem Ausschuss Gesunde Hochschule. Und Torsten Utz aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik vertritt die studentischen Interessen im Senat. Er ist zudem stellvertretender Vorsitzende des Studentischen Konvents, dem heutigen Studentischen Parlament. Dank seiner guten Vorbereitung und vieler umsichtigen, konstruktiven Ideen gestaltet er diese Ämter in hervorragender Weise.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studieren ist mehr als im Hörsaal zu sitzen oder einer Vorlesung über Zoom zu folgen. Die Studierenden können das Hochschulleben und die Entwicklung der Hochschule aktiv mitgestalten. Das Hochschulgesetz gibt ihnen außerdem die Möglichkeit, in den Entscheidungsgremien wie dem Senat der Hochschule und den Fakultätsräten mitzuentscheiden. Einmal im Jahr ehrt die Hochschule Studierende, die sich in besonderer Weise für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen einsetzen.</em></p>&#13;
<p>Sich für andere einzusetzen ist nicht selbstverständlich, weder in der Gemeinde, in der man lebt, noch an der Hochschule, an der man studiert. Dennoch gibt es an der Hochschule Coburg zahlreiche Studierende, die sich ehrenamtlich engagieren. Sie sind beispielsweise als Tutorinnen und Tutoren Ansprechpartner für die Erstsemester, organisieren Veranstaltungen, die Studierende aller Studiengänge zusammenbringen, vertreten die Interessen der Studierenden in den Hochschulgremien oder vernetzen sich mit Studierenden anderer Hochschulen, um auch politisch Einfluss zu nehmen.</p>&#13;
<p>„Diese Studierenden bereichern unser Hochschulleben und machen es lebendig. Sie tragen in besonderer Weise dazu bei, dass sich alle an der Hochschule wohlfühlen und die Hochschule sich positiv entwickelt“, betont Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. „Dieses besondere Engagement und die Bereitschaft, sich für andere einzusetzen, wollen wir würdigen und sichtbar machen“, ergänzt sie.</p>&#13;
<p><strong>15 Studierende wurden gewürdigt</strong></p>&#13;
<p>In diesem Jahr ehrt die Hochschule 15 ehrenamtlich aktive Studierenden. Die Vorschläge dazu kamen aus den Reihen der Hochschulangehörigen. Da drei von ihnen ihr Studium abgeschlossen haben und die Hochschule verlassen, erhalten sie zusätzlich die Verdienstmedaille der Hochschule. Dies sind Andreas Dauerer aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, Alexander Sworski aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik sowie Michaela Limmer aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. Alle drei engagierten sich in der Studierendenvertretung und setzten sich in dieser Funktion für die Interessen der Studierenden ein. Andreas Dauerer rief zudem einen Fakultätsstammtisch ins Leben und sorgte zudem dafür, dass die Studierenden einen sportlichen Ausgleich zum Studium haben. Alexander Sworski unterstützte außerdem Studierende, die ein Auslandssemester absolvierten wollen. Und Michaela Limmer setzte sich mit dafür ein, dass die Studierenden ein Semesterticket für die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können.</p>&#13;
<p><strong>Alle Fakultäten sind vertreten</strong></p>&#13;
<p>Alle anderen ehrenamtlich aktiven Studiereden werden für ihr Engagement mit einer Ehrung gewürdigt. Maximilian Becker aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik organisierte gemeinsam mit anderen Veranstaltungen für Studierende und wirkte u.a. mit im Ausschuss der Gesunden Hochschule. Sebastian Blüml aus der Fakultät Design war Studiengangssprecher für Architektur und setzte sich u.a. dafür ein, den studentischen Alltag zu erleichtern. Annemarie Christel aus dem Studiengang ZukunftsDesgign lag es am Herzen, die Hochschulstandorte Coburg und Kronach zu vernetzen. Durch ihr Wirken in der Kommunalpolitik und bei den Wirtschaftsjunioren leistete sie zudem einen wichtigen Beitrag zur Verbindung der Hochschule mit den regionalen Partnern. Andreas Fröhlich aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik vertrat die Hochschule Coburg bayernweit auf den Landes-Asten-Konferenzen und war Mitorganisator des Fakultätsstammtischs.</p>&#13;
<p>Sebastian Fuchs sorgte in seiner Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik u.a. durch die Organisation von Veranstaltungen für ein buntes Miteinander der Studierenden. Rüdiger Hümmer aus dem Studiengang ZukunftsDesign vertritt als studentisches Mitglied im Senat die Interessen der Studierenden. Durch seine intensive Vorbereitung auf die einzelnen Themen beleuchtet er alle Aspekte eines Sachverhalts, so dass zielführende Lösungen gefunden werden können. Anders Macht aus der Fakultät Design stand den Erstsemestern und auch den Studierenden in den höheren Semestern als Tutor mit Rat und Tag zur Seite. Und er brachte sich stark in die Planung, Konstruktion und Durchführung von Umbauarbeiten am Campus Design ein. René Mitzenheim aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik kümmerte sich als Vorsitzender des studentischen Parlaments u.a. um eine neue Geschäftsordnung und die Strukturierung der Arbeitsabläufe um die studentische Zusammenarbeit zu erleichtern. Nadine Rechlin aus der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit berät Flüchtlinge und befähigt Kommilitoninnen und Kommilitonen für ihre Beratung. Mit Kulturangeboten wie einem Swing-Tanzkurs vernetzt sie zudem Studierende und schafft so ein gesellschaftlich buntes Miteinander an der Hochschule.</p>&#13;
<p>Florian Schmitt aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik war der studentische Vertreter der Hochschule Coburg beim Studentenwerk Oberfranken und wirkte tatkräftig in der Arbeitsgruppe Kaffee darauf hin, eine sehr gute Speisen- und Getränkeversorgung an der Hochschule sicherzustellen. Christian Schmittner wirkte bei Projekt:ING als Mentor für Erstsemester und stand interessierten Schüler*innen der Physik und jungen Studierenden mit Rat und Tat zur Seite. Julia Schuba aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften vertrat die studentischen Interessen in der ständigen Kommission für Lehre und Studium, dem Bibliotheksausschuss und dem Ausschuss Gesunde Hochschule. Und Torsten Utz aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik vertritt die studentischen Interessen im Senat. Er ist zudem stellvertretender Vorsitzende des Studentischen Konvents, dem heutigen Studentischen Parlament. Dank seiner guten Vorbereitung und vieler umsichtigen, konstruktiven Ideen gestaltet er diese Ämter in hervorragender Weise.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/124_Verdienstmedaille_Dauerer_Andreas-1024x681.jpg"
                        fileSize="143170"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg untersucht Wert von Sozialwohnungen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-untersucht-wert-von-sozialwohnungen/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Aug 2020 09:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-untersucht-wert-von-sozialwohnungen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sozialer Wohnungsbau kostet. Gäbe es ihn nicht, würden der Gesellschaft in anderen Bereichen Kosten entstehen. Gemeinsam mit der Bamberger Joseph-Stiftung untersucht die Hochschule Coburg, was Sozialer Wohnungsbau der Gesellschaft bringt. </em></p>&#13;
<p>Die Zinsen sind niedrig, Immobilien gelten als gute Investition. Und die Preise steigen weiter. Aber Wohnraum ist nicht nur ein Finanzobjekt. „Leider bleiben soziale Auswirkungen beim finanziellen Renditekalkül außen vor“, sagt Marcus Hentschel. Der Wirtschaftswissenschaftler lehrt an der Hochschule Coburg unter anderem Investitionsrechnung und Finanzierung für verschiedene Studiengänge. Mit einer Gruppe Studierender aus den Studiengängen Soziale Arbeit und BWL hat er zwei Semester lang die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Sozialwohnungen untersucht. „Soziale Arbeit hat das Menschenwohl im Fokus, BWL den unternehmerischen Gedanken. Es ging darum, beides zu verbinden.“ Im Zentrum der Untersuchung stand die Frage „Lohnt sich sozialer Wohnungsbau?“</p>&#13;
<p>Dazu wurde der „Social Return on Investment”-Ansatz herangezogen – SROI oder auch „Sozialrendite“ genannt: Soziale Projekte und Maßnahmen erzeugen einen gesellschaftlichen Mehrwert und diese Vorteile werden in Geld bemessen. „Übertragen auf den Sozialen Wohnungsbau bedeutet das beispielsweise, dass die Menschen in einer angemessenen Wohnsituation seltener krank werden als wenn sie unter schlechten Bedingungen leben müssten. Das vermeidet Kosten im Gesundheitssektor.“</p>&#13;
<p><strong>Viele Vorteile - aber auch Vorurteile</strong></p>&#13;
<p>Bei dem Forschungsprojekt arbeitete die Hochschule Coburg mit der Joseph-Stiftung zusammen. Rund die Hälfte der Wohnungen des kirchlichen Wohnungsunternehmens der Erzdiözese Bamberg sind öffentlich gefördert: 123.000 m² Wohnfläche. Nach einem Semester Theoriearbeit waren die Studierenden bereit für den Praxisteil. In Bamberg und Nürnberg befragten sie Bewohner und Bewohnerinnen von Sozialwohnungen der Joseph-Stiftung, um herauszufinden, wie sich sozialer Wohnungsbau auswirkt.</p>&#13;
<p>„Was wäre, wenn es keine Sozialwohnungen gäbe?“ Die Bewohnerinnen und Bewohner hätten weniger Geld, weniger Möglichkeiten für Konsum, ein selbstbestimmtes Leben, und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wäre erschwert. Sie wären weniger zufrieden. „Soziale Beziehungen zu Familie und Freunden sind besser, als wenn man in einer Bruchbude leben würde.“ Auch für Kinder hat der Soziale Wohnungsbau positive Effekte, denn sie haben beispielsweise bessere Rahmenbedingungen um zu lernen und einen guten Schulabschluss zu machen. Ein wichtiger Faktor für ältere oder behinderte Menschen ist außerdem die Barrierefreiheit dieser Wohnungen. „Überraschend ist, dass viele ungern darüber reden, dass sie in geförderten Wohnungen leben“, sagt Hentschel. Es gebe viele Vorurteile – zum einen den Bewohnern gegenüber: „Aber in eine schwierige Situation kann jeder kommen, das betrifft häufig Alleinerziehende, Kranke oder Menschen mit geringem Einkommen. Darunter sind oft Berufe, von denen wir jetzt gelernt haben, dass sie systemrelevant sind: zum Beispiel im Einzelhandel oder der Krankenpflege.” Auch von den Anlagen selbst hätten viele Menschen ein falsches Bild: „Man denkt bei Sozialwohnungen an alte, heruntergekommene Häuser. Aber das sind gepflegte Wohneinheiten.”</p>&#13;
<p>Im ersten Schritt wurde die Lebenssituation der Bewohner beleuchtet. „Man muss in Folgerechnungen vergleichen, wie es ohne diese Wohnungen wäre.” Dafür müssten sämtliche Investitionen und Folgekosten betrachtet und ein Messverfahren entwickelt werden. „Die große Herausforderung ist, die individuellen und gesellschaftlichen Vorteile und die vermiedenen Kosten in Geldeinheiten zu bemessen – das ist die Voraussetzung, um an dem Thema weiter zu forschen.”</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sozialer Wohnungsbau kostet. Gäbe es ihn nicht, würden der Gesellschaft in anderen Bereichen Kosten entstehen. Gemeinsam mit der Bamberger Joseph-Stiftung untersucht die Hochschule Coburg, was Sozialer Wohnungsbau der Gesellschaft bringt. </em></p>&#13;
<p>Die Zinsen sind niedrig, Immobilien gelten als gute Investition. Und die Preise steigen weiter. Aber Wohnraum ist nicht nur ein Finanzobjekt. „Leider bleiben soziale Auswirkungen beim finanziellen Renditekalkül außen vor“, sagt Marcus Hentschel. Der Wirtschaftswissenschaftler lehrt an der Hochschule Coburg unter anderem Investitionsrechnung und Finanzierung für verschiedene Studiengänge. Mit einer Gruppe Studierender aus den Studiengängen Soziale Arbeit und BWL hat er zwei Semester lang die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Sozialwohnungen untersucht. „Soziale Arbeit hat das Menschenwohl im Fokus, BWL den unternehmerischen Gedanken. Es ging darum, beides zu verbinden.“ Im Zentrum der Untersuchung stand die Frage „Lohnt sich sozialer Wohnungsbau?“</p>&#13;
<p>Dazu wurde der „Social Return on Investment”-Ansatz herangezogen – SROI oder auch „Sozialrendite“ genannt: Soziale Projekte und Maßnahmen erzeugen einen gesellschaftlichen Mehrwert und diese Vorteile werden in Geld bemessen. „Übertragen auf den Sozialen Wohnungsbau bedeutet das beispielsweise, dass die Menschen in einer angemessenen Wohnsituation seltener krank werden als wenn sie unter schlechten Bedingungen leben müssten. Das vermeidet Kosten im Gesundheitssektor.“</p>&#13;
<p><strong>Viele Vorteile - aber auch Vorurteile</strong></p>&#13;
<p>Bei dem Forschungsprojekt arbeitete die Hochschule Coburg mit der Joseph-Stiftung zusammen. Rund die Hälfte der Wohnungen des kirchlichen Wohnungsunternehmens der Erzdiözese Bamberg sind öffentlich gefördert: 123.000 m² Wohnfläche. Nach einem Semester Theoriearbeit waren die Studierenden bereit für den Praxisteil. In Bamberg und Nürnberg befragten sie Bewohner und Bewohnerinnen von Sozialwohnungen der Joseph-Stiftung, um herauszufinden, wie sich sozialer Wohnungsbau auswirkt.</p>&#13;
<p>„Was wäre, wenn es keine Sozialwohnungen gäbe?“ Die Bewohnerinnen und Bewohner hätten weniger Geld, weniger Möglichkeiten für Konsum, ein selbstbestimmtes Leben, und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wäre erschwert. Sie wären weniger zufrieden. „Soziale Beziehungen zu Familie und Freunden sind besser, als wenn man in einer Bruchbude leben würde.“ Auch für Kinder hat der Soziale Wohnungsbau positive Effekte, denn sie haben beispielsweise bessere Rahmenbedingungen um zu lernen und einen guten Schulabschluss zu machen. Ein wichtiger Faktor für ältere oder behinderte Menschen ist außerdem die Barrierefreiheit dieser Wohnungen. „Überraschend ist, dass viele ungern darüber reden, dass sie in geförderten Wohnungen leben“, sagt Hentschel. Es gebe viele Vorurteile – zum einen den Bewohnern gegenüber: „Aber in eine schwierige Situation kann jeder kommen, das betrifft häufig Alleinerziehende, Kranke oder Menschen mit geringem Einkommen. Darunter sind oft Berufe, von denen wir jetzt gelernt haben, dass sie systemrelevant sind: zum Beispiel im Einzelhandel oder der Krankenpflege.” Auch von den Anlagen selbst hätten viele Menschen ein falsches Bild: „Man denkt bei Sozialwohnungen an alte, heruntergekommene Häuser. Aber das sind gepflegte Wohneinheiten.”</p>&#13;
<p>Im ersten Schritt wurde die Lebenssituation der Bewohner beleuchtet. „Man muss in Folgerechnungen vergleichen, wie es ohne diese Wohnungen wäre.” Dafür müssten sämtliche Investitionen und Folgekosten betrachtet und ein Messverfahren entwickelt werden. „Die große Herausforderung ist, die individuellen und gesellschaftlichen Vorteile und die vermiedenen Kosten in Geldeinheiten zu bemessen – das ist die Voraussetzung, um an dem Thema weiter zu forschen.”</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HentschelMarcus-1024x692.jpg"
                        fileSize="100877"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/122-Hentschel-sozialer_Wohnungsbau_Bamberg__Gaustadt-1024x683.jpg"
                        fileSize="122252"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/122-Hentschel-sozialer_Wohnungsbau_Nuernberg_St.Ludwig-1024x683.jpg"
                        fileSize="145647"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule trauert um Professorin Baumeister]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-trauert-um-professorin-baumeister/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2020 09:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-trauert-um-professorin-baumeister/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Plötzlich und völlig unerwartet verstarb in dieser Woche Prof. Dr.-Ing. Gundi Baumeister im Alter von 55 Jahren. Sie lehrte seit dem Wintersemester 2008/2009 als einzige Professorin in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik den Bereich Werkstofftechnik sowie die technischen Grundlagenfächer. Gundi Baumeister war Dozentin aus Leidenschaft. Sie unterstützte ihre Studierenden fachlich und ermunterte sie zum Durchhalten, wenn es einmal schwierig wurde. Die Studierenden und ihre Kolleginnen und Kollegen brachten ihr viel Wertschätzung entgegen. </em></p>&#13;
<p>Gundi Baumeister studierte an der FH Dortmund Werkstofftechnik und erwarb dort den akademischen Grad Dipl.-Ing. (FH). Anschließend schloss sie ein Ergänzungsstudium Maschinenbau an der Ruhr-Universität Bochum ab. Bereits zu dieser Zeit arbeitete sie als studentische Hilfskraft am Institut für Werkstoffwissenschaften. Sie promovierte an der TU Hamburg-Harburg und arbeitete dann als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Materialforschung des Forschungszentrums Karlsruhe.</p>&#13;
<p>Von 2011 bis 2017 war Professorin Baumeister Mitglied des Senats der Hochschule Coburg und setzte sich in dieser Funktion für die Weiterentwicklung der Hochschule ein. Darüber hinaus leitete sie seit 2010 die Koordininierungsstelle für praktische Studiensemester an den bayerischen Hochschulen, die an der Hochschule Coburg angesiedelt ist. Ziel der Koordinierungsstelle ist es, Studierenden aus Nicht-EU-Staaten ein Praktikum in Deutschland zu ermöglichen.</p>&#13;
<p>„Ich habe Frau Baumeister als eine engagierte Kollegin kennengelernt, die sich im Senat für die Interessen ihrer Hochschule eingesetzt hat. Ihr herzhaftes Lachen wird mir immer in Erinnerung bleiben“, würdigt Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze die verstorbene Professorin. Professor Stefan Gast, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, sagt über sie: „Unsere Kollegin Gundi Baumeister war eine Werkstoffwissenschaftlerin mit Leib und Seele. Am liebsten war sie mit den Studierenden in ihrem Labor. Und im Hörsaal hat sie ihre Begeisterung an die Studierenden unserer Fakultät weitergegeben. Wir haben eine zuverlässige und allseits geschätzte Kollegin verloren.“ Die Hochschule wird sie in guter Erinnerung behalten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Plötzlich und völlig unerwartet verstarb in dieser Woche Prof. Dr.-Ing. Gundi Baumeister im Alter von 55 Jahren. Sie lehrte seit dem Wintersemester 2008/2009 als einzige Professorin in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik den Bereich Werkstofftechnik sowie die technischen Grundlagenfächer. Gundi Baumeister war Dozentin aus Leidenschaft. Sie unterstützte ihre Studierenden fachlich und ermunterte sie zum Durchhalten, wenn es einmal schwierig wurde. Die Studierenden und ihre Kolleginnen und Kollegen brachten ihr viel Wertschätzung entgegen. </em></p>&#13;
<p>Gundi Baumeister studierte an der FH Dortmund Werkstofftechnik und erwarb dort den akademischen Grad Dipl.-Ing. (FH). Anschließend schloss sie ein Ergänzungsstudium Maschinenbau an der Ruhr-Universität Bochum ab. Bereits zu dieser Zeit arbeitete sie als studentische Hilfskraft am Institut für Werkstoffwissenschaften. Sie promovierte an der TU Hamburg-Harburg und arbeitete dann als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Materialforschung des Forschungszentrums Karlsruhe.</p>&#13;
<p>Von 2011 bis 2017 war Professorin Baumeister Mitglied des Senats der Hochschule Coburg und setzte sich in dieser Funktion für die Weiterentwicklung der Hochschule ein. Darüber hinaus leitete sie seit 2010 die Koordininierungsstelle für praktische Studiensemester an den bayerischen Hochschulen, die an der Hochschule Coburg angesiedelt ist. Ziel der Koordinierungsstelle ist es, Studierenden aus Nicht-EU-Staaten ein Praktikum in Deutschland zu ermöglichen.</p>&#13;
<p>„Ich habe Frau Baumeister als eine engagierte Kollegin kennengelernt, die sich im Senat für die Interessen ihrer Hochschule eingesetzt hat. Ihr herzhaftes Lachen wird mir immer in Erinnerung bleiben“, würdigt Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze die verstorbene Professorin. Professor Stefan Gast, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, sagt über sie: „Unsere Kollegin Gundi Baumeister war eine Werkstoffwissenschaftlerin mit Leib und Seele. Am liebsten war sie mit den Studierenden in ihrem Labor. Und im Hörsaal hat sie ihre Begeisterung an die Studierenden unserer Fakultät weitergegeben. Wir haben eine zuverlässige und allseits geschätzte Kollegin verloren.“ Die Hochschule wird sie in guter Erinnerung behalten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/127-BaumeisterGundi-1024x683.jpg"
                        fileSize="75986"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Jetzt informieren! Freie Studienplätze an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jetzt-informieren-freie-studienplaetze-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2020 06:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jetzt-informieren-freie-studienplaetze-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Von Bauingenieur bis zu Soziale Arbeit: In einer Online-Sprechstunde können sich Interessenten live bei der Studienberatung der Hochschule Coburg über die Studiengänge informieren.</em></p>&#13;
<p>Es war kein einfaches Jahr für Abiturienten und alle, die im Wintersemester 2020/21 ins Studium starten wollen. Aber auch in Zeiten der Pandemie bietet die Hochschule Coburg in allen Studiengängen ein umfassendes Vorlesungs- und Lehrangebot – mit einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen. Aber wie lange ist die Bewerbung überhaupt noch möglich? In einigen Studiengängen bis Donnerstag, 20. August; in weiteren, noch offenen Studiengängen, bis Mittwoch, 30. September. Genauere Informationen gibt‘s <a href="http://www.hs-coburg.de/studium/bewerben-und-einschreiben.html">hier</a>.</p>&#13;
<p>Wer noch etwas über die Bewerbung und den Studienbeginn wissen will, kann sich in der Online-Sprechstunde der Studienberatung live informieren. Sie gibt einen Überblick über allgemeine Fristen und studiengangsbezogene Regelungen, im Chat können Fragen gestellt werden. Die Online-Sprechstunde findet statt am Mittwoch, 5. August, von 16 bis 17 Uhr, im Videoportal Zoom. Die Einwahldaten werden per Mail zugeschickt, dafür bitte anmelden unter:&nbsp;<strong><a href="mailto:studienberatung@hs-coburg.de">studienberatung@hs-coburg.de</a></strong>. Ist nach der Veranstaltung noch etwas unklar, kann auch ein persönlicher Beratungstermin vereinbart werden.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Bauingenieur bis zu Soziale Arbeit: In einer Online-Sprechstunde können sich Interessenten live bei der Studienberatung der Hochschule Coburg über die Studiengänge informieren.</em></p>&#13;
<p>Es war kein einfaches Jahr für Abiturienten und alle, die im Wintersemester 2020/21 ins Studium starten wollen. Aber auch in Zeiten der Pandemie bietet die Hochschule Coburg in allen Studiengängen ein umfassendes Vorlesungs- und Lehrangebot – mit einer Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltungen. Aber wie lange ist die Bewerbung überhaupt noch möglich? In einigen Studiengängen bis Donnerstag, 20. August; in weiteren, noch offenen Studiengängen, bis Mittwoch, 30. September. Genauere Informationen gibt‘s <a href="http://www.hs-coburg.de/studium/bewerben-und-einschreiben.html">hier</a>.</p>&#13;
<p>Wer noch etwas über die Bewerbung und den Studienbeginn wissen will, kann sich in der Online-Sprechstunde der Studienberatung live informieren. Sie gibt einen Überblick über allgemeine Fristen und studiengangsbezogene Regelungen, im Chat können Fragen gestellt werden. Die Online-Sprechstunde findet statt am Mittwoch, 5. August, von 16 bis 17 Uhr, im Videoportal Zoom. Die Einwahldaten werden per Mail zugeschickt, dafür bitte anmelden unter:&nbsp;<strong><a href="mailto:studienberatung@hs-coburg.de">studienberatung@hs-coburg.de</a></strong>. Ist nach der Veranstaltung noch etwas unklar, kann auch ein persönlicher Beratungstermin vereinbart werden.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/112-Freie_Studienplaetze.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg hat jetzt zertifizierte Mentoring-Managerin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-hat-jetzt-zertifizierte-mentoring-managerin/</link>
                <pubDate>Wed, 29 Jul 2020 10:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-hat-jetzt-zertifizierte-mentoring-managerin/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Dr. Renate Lucke hat mit dem Mentoring-Programm für Doktorandinnen der Hochschule Coburg das Zertifikat des „Netzwerks Mentoring” erworben. </em></p>&#13;
<p>Mentoring ist ein Instrument der Personalentwicklung, das seit 2017 an der Hochschule Coburg eingesetzt wird, um Doktorandinnen in ihrer Laufbahn zu fördern. Dabei werden festgelegte Qualitätsstandards angewandt. Diese Woche wurde Dr. Renate Lucke offiziell das Zertifikat „Mentoring-Managerin” verliehen.</p>&#13;
<p>Lucke hat das Mentoringprogramm für Doktorandinnen an der Hochschule Coburg aufgebaut und sich in den vergangenen drei Jahren beim „Netzwerk Mentoring Baden-Württemberg” weitergebildet. Sie ist jetzt Teil der ersten Absolvent*innen-Generation des noch jungen Netzwerks, dem die Hochschule Coburg als assoziiertes Mitglied angehört. Ein vergleichbares Programm gibt es in Bayern bisher nicht.</p>&#13;
<p>Bei dem hochschuldidaktischen Zertifikat stehen Themen wie Finanzierung und Evaluation, Gender und Diversity oder Beratung und Coaching auf dem Programm. „Ich fand das Thema Mikro-Politik besonders spannend”, sagt Lucke. Interessant war auch der Austausch mit anderen Verantwortlichen für Mentoring-Programme beispielsweise an der Uni Köln, der TH Köln, der Uni Freiburg und der Hochschule Esslingen. „An größeren Unis ist das Mentoring oft Teil irgendeiner Abteilung. Doch die Zuständigen haben nie direkt Kontakt mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern.” Lucke arbeitet häufig direkt mit der Präsidentin der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Christiane Fritze, und mit Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, der Vizepräsidentin für Forschung, zusammen. „Wir haben in Coburg kurze Wege. Da sind immer alle anderen neidisch.”</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Dr. Renate Lucke hat mit dem Mentoring-Programm für Doktorandinnen der Hochschule Coburg das Zertifikat des „Netzwerks Mentoring” erworben. </em></p>&#13;
<p>Mentoring ist ein Instrument der Personalentwicklung, das seit 2017 an der Hochschule Coburg eingesetzt wird, um Doktorandinnen in ihrer Laufbahn zu fördern. Dabei werden festgelegte Qualitätsstandards angewandt. Diese Woche wurde Dr. Renate Lucke offiziell das Zertifikat „Mentoring-Managerin” verliehen.</p>&#13;
<p>Lucke hat das Mentoringprogramm für Doktorandinnen an der Hochschule Coburg aufgebaut und sich in den vergangenen drei Jahren beim „Netzwerk Mentoring Baden-Württemberg” weitergebildet. Sie ist jetzt Teil der ersten Absolvent*innen-Generation des noch jungen Netzwerks, dem die Hochschule Coburg als assoziiertes Mitglied angehört. Ein vergleichbares Programm gibt es in Bayern bisher nicht.</p>&#13;
<p>Bei dem hochschuldidaktischen Zertifikat stehen Themen wie Finanzierung und Evaluation, Gender und Diversity oder Beratung und Coaching auf dem Programm. „Ich fand das Thema Mikro-Politik besonders spannend”, sagt Lucke. Interessant war auch der Austausch mit anderen Verantwortlichen für Mentoring-Programme beispielsweise an der Uni Köln, der TH Köln, der Uni Freiburg und der Hochschule Esslingen. „An größeren Unis ist das Mentoring oft Teil irgendeiner Abteilung. Doch die Zuständigen haben nie direkt Kontakt mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern.” Lucke arbeitet häufig direkt mit der Präsidentin der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Christiane Fritze, und mit Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, der Vizepräsidentin für Forschung, zusammen. „Wir haben in Coburg kurze Wege. Da sind immer alle anderen neidisch.”</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/125-Zertifizierung_Mentoring_Managerin_Zertifikatsverleihung_2020.2-1024x683.jpg"
                        fileSize="86012"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende an HAWs erfolgreicher]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-an-haws-erfolgreicher/</link>
                <pubDate>Tue, 28 Jul 2020 06:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-an-haws-erfolgreicher/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung DZHW ergab, dass weniger Studierende ihr Studium abbrechen. Interessant dabei ist: Die Abbruchquote ging an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in den Bachelorstudiengängen von 25 auf 23 Prozent zurück. An die Universitäten blieb sie dagegen bei 32 Prozent konstant.</em></p>&#13;
<p>Wie haben sich die Studienabbruchquoten in den letzten Jahren verändert? Dieser Frage ging das DZHW nach. Es untersuchte dazu bei den Bachelorstudiengängen die Anfangsjahrgänge 2014 und 2015 und bei den Masterstudiengängen den Anfangsjahrgang 2016. Im Vergleich zur letzten Untersuchung zeigt sich insgesamt ein Rückgang der Abbruchzahlen. Das DZHW schreibt allerdings: „Der Rückgang der Studienabbruchquoten lässt sich mit dem höheren Studienerfolg an Fachhochschulen erklären. Im Bachelorstudium gingen die Abbrüche hier von 25 auf 23 Prozent zurück, im Masterstudium von 19 auf 13 Pro-zent. An den Universitäten verbleibt der Studienabbruch dagegen bei 32 Prozent (Bachelor) bzw. 19 Prozent (Master).“</p>&#13;
<p>Nach Meinung des DZHW lässt sich das so erklären: „Zum Rückgang des Studienabbruchs an den Fachhochschulen und zur Verhinderung eines Anstiegs an den Universitäten haben zweifelsohne die vielfältigen Maßnahmen vor allem im Rahmen des Qualitätspakts Lehre beigetragen, die in den letzten Jahren von den Hochschulen zur Sicherung des Studienerfolgs ergriffen wurden.“</p>&#13;
<p>Um den Studienerfolg bzw. die Abbruchquoten zu bestimmen sind umfangreiche Berechnungen erforderlich. So ist beispielsweise die Frage zu klären, ob Studierende, die sich an einer Hochschule exmatrikulieren, zu einer anderen Hochschule wechseln und dort ihr Studium erfolgreich beenden. Einzelnen Hochschulen ist es daher kaum möglich, entsprechende Analysen durchzuführen. Die Berechnungen des <a href="https://www.dzhw.eu/services/material/pressemitteilungen/pm_dzhw_brief_03_200722.pdf">DZHW </a>basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und werden nach einem eigens entwickelten Vergleichsverfahren ausgewertet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung DZHW ergab, dass weniger Studierende ihr Studium abbrechen. Interessant dabei ist: Die Abbruchquote ging an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in den Bachelorstudiengängen von 25 auf 23 Prozent zurück. An die Universitäten blieb sie dagegen bei 32 Prozent konstant.</em></p>&#13;
<p>Wie haben sich die Studienabbruchquoten in den letzten Jahren verändert? Dieser Frage ging das DZHW nach. Es untersuchte dazu bei den Bachelorstudiengängen die Anfangsjahrgänge 2014 und 2015 und bei den Masterstudiengängen den Anfangsjahrgang 2016. Im Vergleich zur letzten Untersuchung zeigt sich insgesamt ein Rückgang der Abbruchzahlen. Das DZHW schreibt allerdings: „Der Rückgang der Studienabbruchquoten lässt sich mit dem höheren Studienerfolg an Fachhochschulen erklären. Im Bachelorstudium gingen die Abbrüche hier von 25 auf 23 Prozent zurück, im Masterstudium von 19 auf 13 Pro-zent. An den Universitäten verbleibt der Studienabbruch dagegen bei 32 Prozent (Bachelor) bzw. 19 Prozent (Master).“</p>&#13;
<p>Nach Meinung des DZHW lässt sich das so erklären: „Zum Rückgang des Studienabbruchs an den Fachhochschulen und zur Verhinderung eines Anstiegs an den Universitäten haben zweifelsohne die vielfältigen Maßnahmen vor allem im Rahmen des Qualitätspakts Lehre beigetragen, die in den letzten Jahren von den Hochschulen zur Sicherung des Studienerfolgs ergriffen wurden.“</p>&#13;
<p>Um den Studienerfolg bzw. die Abbruchquoten zu bestimmen sind umfangreiche Berechnungen erforderlich. So ist beispielsweise die Frage zu klären, ob Studierende, die sich an einer Hochschule exmatrikulieren, zu einer anderen Hochschule wechseln und dort ihr Studium erfolgreich beenden. Einzelnen Hochschulen ist es daher kaum möglich, entsprechende Analysen durchzuführen. Die Berechnungen des <a href="https://www.dzhw.eu/services/material/pressemitteilungen/pm_dzhw_brief_03_200722.pdf">DZHW </a>basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und werden nach einem eigens entwickelten Vergleichsverfahren ausgewertet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studierende_im_Hoersaal-1024x683.jpg"
                        fileSize="142009"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/123-Abbruchquoten_DZHW.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Klinische Sozialarbeit: Rückblick auf ein Online-Semester]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/klinische-sozialarbeit-rueckblick-auf-ein-online-semester/</link>
                <pubDate>Tue, 28 Jul 2020 04:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/klinische-sozialarbeit-rueckblick-auf-ein-online-semester/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Psychosoziale Diagnostik, Beratung, Krisenintervention und Sozialtherapie leben vom persönlichen Kontakt zu den Menschen. Können die dazu erforderlichen klinisch-sozialarbeiterische Kompetenzen auch online vermittelt werden? Diese Frage trieb die Prof. Dr. Christine Kröger von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Silke Gahleitner von der Alice Salomon Hochschule in Berlin um. Beide leiten gemeinsam den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit. Nach einem Online-Semester ziehen beide Bilanz.</em></p>&#13;
<p>„Acht Tage vor der geplanten Begrüßung der neuen Studiengruppe haben wir erfahren, dass der Semesterstart aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant stattfinden kann“ schildert Prof. Dr. Christine Kröger den Start in das Sommersemester 2020 „Am Anfang hatten wir die Hoffnung, dass im Semesterverlauf Präsenzlehre möglich ist“, ergänzt Prof. Dr. Marion Mayer, stellvertretende Studiengangsleiterin der Alice Salomon Hochschule Berlin. Es kam anders: Die 23 Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aus ganz Deutschland, die in der Kinder- und Jugendhilfe und in sozialpsychiatrischen Einrichtungen tätig sind, haben ihr gesamtes erstes Semester online studiert.</p>&#13;
<p>Wie fällt ihre Bilanz aus? „Ganz ehrlich: Ich hätte nie gedacht, dass Sie das in so kurzer Zeit schaffen auf eine so gute Online-Lehre umzustellen!“ meint Alexander Samaan, der in der Nähe von Kassel bei einem freien Träger der Jugendhilfe arbeitet und ergänzt: „Das Engagement aller Dozierenden beeindruckt mich sehr“. Tina Hennige, die vor allem mit Kindern psychisch erkrankter Eltern arbeitet und sich ehrenamtlich in einer Kontakt-und Begegnungsstätte für wohnungslose Menschen engagiert, schildert: „Sowohl bei den Dozentinnen und Dozenten als auch bei meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen ist ganz viel Leidenschaft für Lehre und Praxis spürbar. Das ist toll.“ Und weiter: „Außerdem bin ich dankbar für die gute Organisation der Online-Lehre“. Nora Glawe, die auf Rügen lebt, beim Jugendamt arbeitet und selbst drei Kinder hat ergänzt: „Für mich war es super, dass die Online-Lehrmaterialien frühzeitig zur Verfügung gestellt wurden, So konnte ich mir die Zeit freier einteilen. Ansonsten wäre es für mich kaum möglich gewesen, alle Verpflichtungen rund um Arbeit, Familie und Studium miteinander zu vereinbaren.“</p>&#13;
<p>Jessi Lee Binder, die in Berlin bei Freestyle e.V. im Betreuten Einzelwohnen tätig ist, resümiert: „Das ist genau mein Studium! Ich arbeite mit schwer erreichbaren Jugendlichen und konnte bis jetzt aus jedem Wochenendblock Inhalte und Anregungen mitnehmen, die direkt in meine Berufspraxis einfließen. Der theoretische Input fördert mein Verständnis für die Klientinnen und Klienten und regt mich zur Reflexion meiner Arbeit an“.</p>&#13;
<p>Die Professorinnen Christine Kröger, Silke Gahleitner und Marion Mayer freuen sie sich sehr über das positive Feedback der neuen Studiengruppe. „Manchmal ging es online besser als erwartet – allerdings stehen im ersten Mastersemester eher theoretische Inhalte wie Bindung, Salutogenese oder Krankheits- und Gesundheitskonzepte im Vordergrund. Im zweiten Semester gewinnt dann die Vermittlung von Beratungs- und Kriseninterventions-Kompetenzen an Bedeutung. Hier werden wir mit digitalen Lehrangeboten sehr viel eher an Grenzen stoßen“, so Professorin Kröger. Für das kommende Semester haben die Studierenden und die Studiengangsleiterinnen vor allem einen Wunsch: „Wir möchten uns endlich persönlich kennenlernen!“.</p>&#13;
<p><strong>Master Klinische Sozialarbeit</strong></p>&#13;
<p>Der berufsbegleitende Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit ist eine Kooperation der Alice Salomon Hochschule in Berlin (ASH Berlin) und der Hochschule Coburg. Das Studium bildet Klinische Sozialarbeiter*innen aus, um psychosoziale und sozialtherapeutische Beratungs- und Behandlungs­prozesse fachlich fundiert planen, umsetzen und evaluieren zu können. Klinische Kompetenzen sind in etlichen Feldern der Sozialen Arbeit bedeutsam, z.B. der Schulsozialarbeit, der Kinder- und Jugendhilfe, der Suchthilfe, der Psychiatrie sowie der Resozialisierung und Forensik. Die Studierenden werden für gesundheitsschädigende soziale Aspekte wie Armut, Ausgrenzung und Isolation sensibilisiert und besonders darauf vorbereitet, die Auswirkungen sozialer Benachteiligungen zu reduzieren und Teilhabechancen ihrer Klient*innen zu verbessern. Angesichts der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ist das wichtiger denn je. Denn diese Krisen treffen diejenigen Menschen am härtesten, die ohnehin um ein würdevolles Leben ringen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Psychosoziale Diagnostik, Beratung, Krisenintervention und Sozialtherapie leben vom persönlichen Kontakt zu den Menschen. Können die dazu erforderlichen klinisch-sozialarbeiterische Kompetenzen auch online vermittelt werden? Diese Frage trieb die Prof. Dr. Christine Kröger von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Silke Gahleitner von der Alice Salomon Hochschule in Berlin um. Beide leiten gemeinsam den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit. Nach einem Online-Semester ziehen beide Bilanz.</em></p>&#13;
<p>„Acht Tage vor der geplanten Begrüßung der neuen Studiengruppe haben wir erfahren, dass der Semesterstart aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant stattfinden kann“ schildert Prof. Dr. Christine Kröger den Start in das Sommersemester 2020 „Am Anfang hatten wir die Hoffnung, dass im Semesterverlauf Präsenzlehre möglich ist“, ergänzt Prof. Dr. Marion Mayer, stellvertretende Studiengangsleiterin der Alice Salomon Hochschule Berlin. Es kam anders: Die 23 Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aus ganz Deutschland, die in der Kinder- und Jugendhilfe und in sozialpsychiatrischen Einrichtungen tätig sind, haben ihr gesamtes erstes Semester online studiert.</p>&#13;
<p>Wie fällt ihre Bilanz aus? „Ganz ehrlich: Ich hätte nie gedacht, dass Sie das in so kurzer Zeit schaffen auf eine so gute Online-Lehre umzustellen!“ meint Alexander Samaan, der in der Nähe von Kassel bei einem freien Träger der Jugendhilfe arbeitet und ergänzt: „Das Engagement aller Dozierenden beeindruckt mich sehr“. Tina Hennige, die vor allem mit Kindern psychisch erkrankter Eltern arbeitet und sich ehrenamtlich in einer Kontakt-und Begegnungsstätte für wohnungslose Menschen engagiert, schildert: „Sowohl bei den Dozentinnen und Dozenten als auch bei meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen ist ganz viel Leidenschaft für Lehre und Praxis spürbar. Das ist toll.“ Und weiter: „Außerdem bin ich dankbar für die gute Organisation der Online-Lehre“. Nora Glawe, die auf Rügen lebt, beim Jugendamt arbeitet und selbst drei Kinder hat ergänzt: „Für mich war es super, dass die Online-Lehrmaterialien frühzeitig zur Verfügung gestellt wurden, So konnte ich mir die Zeit freier einteilen. Ansonsten wäre es für mich kaum möglich gewesen, alle Verpflichtungen rund um Arbeit, Familie und Studium miteinander zu vereinbaren.“</p>&#13;
<p>Jessi Lee Binder, die in Berlin bei Freestyle e.V. im Betreuten Einzelwohnen tätig ist, resümiert: „Das ist genau mein Studium! Ich arbeite mit schwer erreichbaren Jugendlichen und konnte bis jetzt aus jedem Wochenendblock Inhalte und Anregungen mitnehmen, die direkt in meine Berufspraxis einfließen. Der theoretische Input fördert mein Verständnis für die Klientinnen und Klienten und regt mich zur Reflexion meiner Arbeit an“.</p>&#13;
<p>Die Professorinnen Christine Kröger, Silke Gahleitner und Marion Mayer freuen sie sich sehr über das positive Feedback der neuen Studiengruppe. „Manchmal ging es online besser als erwartet – allerdings stehen im ersten Mastersemester eher theoretische Inhalte wie Bindung, Salutogenese oder Krankheits- und Gesundheitskonzepte im Vordergrund. Im zweiten Semester gewinnt dann die Vermittlung von Beratungs- und Kriseninterventions-Kompetenzen an Bedeutung. Hier werden wir mit digitalen Lehrangeboten sehr viel eher an Grenzen stoßen“, so Professorin Kröger. Für das kommende Semester haben die Studierenden und die Studiengangsleiterinnen vor allem einen Wunsch: „Wir möchten uns endlich persönlich kennenlernen!“.</p>&#13;
<p><strong>Master Klinische Sozialarbeit</strong></p>&#13;
<p>Der berufsbegleitende Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit ist eine Kooperation der Alice Salomon Hochschule in Berlin (ASH Berlin) und der Hochschule Coburg. Das Studium bildet Klinische Sozialarbeiter*innen aus, um psychosoziale und sozialtherapeutische Beratungs- und Behandlungs­prozesse fachlich fundiert planen, umsetzen und evaluieren zu können. Klinische Kompetenzen sind in etlichen Feldern der Sozialen Arbeit bedeutsam, z.B. der Schulsozialarbeit, der Kinder- und Jugendhilfe, der Suchthilfe, der Psychiatrie sowie der Resozialisierung und Forensik. Die Studierenden werden für gesundheitsschädigende soziale Aspekte wie Armut, Ausgrenzung und Isolation sensibilisiert und besonders darauf vorbereitet, die Auswirkungen sozialer Benachteiligungen zu reduzieren und Teilhabechancen ihrer Klient*innen zu verbessern. Angesichts der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ist das wichtiger denn je. Denn diese Krisen treffen diejenigen Menschen am härtesten, die ohnehin um ein würdevolles Leben ringen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/120-Klinsa_Rueckblick_online.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gesundheitsmanagement bei der Polizei]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesundheitsmanagement-bei-der-polizei/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Jul 2020 04:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesundheitsmanagement-bei-der-polizei/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Polizei und Kriminalpolizei in Oberfranken und Hochschule Coburg beschäftigen sich gemeinsam mit der Frage, wie das Gesundheitsmanagement in den Dienststellen verbessert werden kann. </em></p>&#13;
<p>Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten, verletzte Beamte und demolierte Einsatzfahrzeuge: Die Ausschreitungen in Stuttgart und Frankfurt sind Extrembeispiele für die Herausforderungen bei der Polizei. „Die reale Situation der Menschen, die dort arbeiten, ist oft nicht schön“, sagt Prof. Dr. Eberhard Nöfer. „Wie in vielen Bereichen sind auch bei der Polizei die Belastungen und Anforderungen in den letzten Jahren gestiegen“, ergänzt Prof. Dr. Niko Kohls. Die beiden Professoren forschen und lehren in den Studiengängen zur Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg; gerade haben sie die oberfränkische Polizei über den neuesten Stand der Möglichkeiten und Chancen des behördlichen Gesundheitsmanagements informiert.</p>&#13;
<p><strong>Das Gesundheitsmanagement ist voller Mythen</strong></p>&#13;
<p>Die Veranstaltung fand unter Einhaltung der Hygieneregeln auf Kloster Banz statt. Oberfrankens Polizeipräsident Alfons Schieder, Polizeivizepräsident Udo Skrzypczak, Rainer Schmeußer, Leiter der Kriminalpolizei Coburg und Beauftragter für das behördliche Gesundheitsmanagement, sowie etwa 50 Dienststellenleiter und Dienststellenleiterinnen hörten interessiert zu, was die Wissenschaftler berichteten. „Gesundheitsmanagement muss bedarfsorientiert sein“, erklärt Nöfer. Er ist in den vergangenen Jahren bei Praxisprojekten in vielen Unternehmen auf den gleichen Irrtum gestoßen: „Ein verbreiteter Mythos ist, dass man ohnehin weiß, welchen Bedarf die Mitarbeitenden haben.“ Rückenschule oder gesundes Essen in der Kantine sind beliebte Maßnahmen der Gesundheitsförderung. Bringt nur nichts bei komplexeren Problemlagen. „Deshalb gilt: Frage den Bedarf ab, bevor du Maßnahmen ergreifst!“ Genau das hat das Polizeipräsidium Oberfranken in einer Mitarbeiterbefragung dieses Jahr getan.</p>&#13;
<p>„Bei den Ergebnissen gibt es natürlich eine gewisse Streuung zwischen den einzelnen Dienststellen“, sagt Nöfer. „Das ist bei solchen Befragungen normal. Die Frage ist: Welche Konsequenzen werden aus den Ergebnissen gezogen?“ Um das zu erarbeiten, wollen Polizei und Hochschule ihre Zusammenarbeit künftig vertiefen. Denkbar sind vor allem Semesterprojekte im Bachelor-Studiengang Integrative Gesundheitsförderung sowie im Master Gesundheitsförderung. „Wir können beispielsweise gezielt qualitative Befragungen für einzelne Polizeiinspektionen machen. Es geht darum, was ich als Arbeitgeber tun kann, um die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit meiner Mitarbeitenden zu fördern.“</p>&#13;
<p><strong>Verhaltensprävention und Verhältnisprävention</strong></p>&#13;
<p>Ziel ist, starke Belastungen für die Polizistinnen und Polizisten zu senken oder - wo das nicht möglich ist - ihre Widerstandskraft zu stärken. Auf individueller Ebene können als Maßnahme der „Verhaltensprävention“ beispielsweise Meditationskurse oder Übungen zur Stärkung der Selbstwahrnehmung helfen. Aber Belastungen können auch auf institutioneller Ebene als „Verhältnisprävention“ angegangen werden, beispielsweise indem sie bei der Schichtplanung berücksichtigt werden: „Wenn ich eine Kollegin der Bereitschaftspolizei bei einer Demonstration in den Kessel schicke, kann ich das so organisieren, dass sie im nächsten Vierteljahr bei so etwas außen vor ist“, sagt Nöfer mit Blick auf die aktuelle Stimmung. Eine bestenfalls ambivalente Grundhaltung von Bürgern und Medien der Polizei gegenüber macht es den Beamtinnen und Beamten oft schwer. „Es braucht einen reflektierten Umgang mit den Belastungen und Anforderungen“, sagt Kohls. Für die Studierenden im Fachbereich Gesundheitsförderung bietet das Thema ein interessantes praktisches Studienfeld. Und für die Polizei ist es ein Schritt, um die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu erhalten – auch unter widrigen Umständen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Polizei und Kriminalpolizei in Oberfranken und Hochschule Coburg beschäftigen sich gemeinsam mit der Frage, wie das Gesundheitsmanagement in den Dienststellen verbessert werden kann. </em></p>&#13;
<p>Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten, verletzte Beamte und demolierte Einsatzfahrzeuge: Die Ausschreitungen in Stuttgart und Frankfurt sind Extrembeispiele für die Herausforderungen bei der Polizei. „Die reale Situation der Menschen, die dort arbeiten, ist oft nicht schön“, sagt Prof. Dr. Eberhard Nöfer. „Wie in vielen Bereichen sind auch bei der Polizei die Belastungen und Anforderungen in den letzten Jahren gestiegen“, ergänzt Prof. Dr. Niko Kohls. Die beiden Professoren forschen und lehren in den Studiengängen zur Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg; gerade haben sie die oberfränkische Polizei über den neuesten Stand der Möglichkeiten und Chancen des behördlichen Gesundheitsmanagements informiert.</p>&#13;
<p><strong>Das Gesundheitsmanagement ist voller Mythen</strong></p>&#13;
<p>Die Veranstaltung fand unter Einhaltung der Hygieneregeln auf Kloster Banz statt. Oberfrankens Polizeipräsident Alfons Schieder, Polizeivizepräsident Udo Skrzypczak, Rainer Schmeußer, Leiter der Kriminalpolizei Coburg und Beauftragter für das behördliche Gesundheitsmanagement, sowie etwa 50 Dienststellenleiter und Dienststellenleiterinnen hörten interessiert zu, was die Wissenschaftler berichteten. „Gesundheitsmanagement muss bedarfsorientiert sein“, erklärt Nöfer. Er ist in den vergangenen Jahren bei Praxisprojekten in vielen Unternehmen auf den gleichen Irrtum gestoßen: „Ein verbreiteter Mythos ist, dass man ohnehin weiß, welchen Bedarf die Mitarbeitenden haben.“ Rückenschule oder gesundes Essen in der Kantine sind beliebte Maßnahmen der Gesundheitsförderung. Bringt nur nichts bei komplexeren Problemlagen. „Deshalb gilt: Frage den Bedarf ab, bevor du Maßnahmen ergreifst!“ Genau das hat das Polizeipräsidium Oberfranken in einer Mitarbeiterbefragung dieses Jahr getan.</p>&#13;
<p>„Bei den Ergebnissen gibt es natürlich eine gewisse Streuung zwischen den einzelnen Dienststellen“, sagt Nöfer. „Das ist bei solchen Befragungen normal. Die Frage ist: Welche Konsequenzen werden aus den Ergebnissen gezogen?“ Um das zu erarbeiten, wollen Polizei und Hochschule ihre Zusammenarbeit künftig vertiefen. Denkbar sind vor allem Semesterprojekte im Bachelor-Studiengang Integrative Gesundheitsförderung sowie im Master Gesundheitsförderung. „Wir können beispielsweise gezielt qualitative Befragungen für einzelne Polizeiinspektionen machen. Es geht darum, was ich als Arbeitgeber tun kann, um die Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit meiner Mitarbeitenden zu fördern.“</p>&#13;
<p><strong>Verhaltensprävention und Verhältnisprävention</strong></p>&#13;
<p>Ziel ist, starke Belastungen für die Polizistinnen und Polizisten zu senken oder - wo das nicht möglich ist - ihre Widerstandskraft zu stärken. Auf individueller Ebene können als Maßnahme der „Verhaltensprävention“ beispielsweise Meditationskurse oder Übungen zur Stärkung der Selbstwahrnehmung helfen. Aber Belastungen können auch auf institutioneller Ebene als „Verhältnisprävention“ angegangen werden, beispielsweise indem sie bei der Schichtplanung berücksichtigt werden: „Wenn ich eine Kollegin der Bereitschaftspolizei bei einer Demonstration in den Kessel schicke, kann ich das so organisieren, dass sie im nächsten Vierteljahr bei so etwas außen vor ist“, sagt Nöfer mit Blick auf die aktuelle Stimmung. Eine bestenfalls ambivalente Grundhaltung von Bürgern und Medien der Polizei gegenüber macht es den Beamtinnen und Beamten oft schwer. „Es braucht einen reflektierten Umgang mit den Belastungen und Anforderungen“, sagt Kohls. Für die Studierenden im Fachbereich Gesundheitsförderung bietet das Thema ein interessantes praktisches Studienfeld. Und für die Polizei ist es ein Schritt, um die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu erhalten – auch unter widrigen Umständen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-Gesundheitsmanagement_Polizei-1024x683.jpg"
                        fileSize="105219"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/115-_c__Bayerische_Polizei-1024x683.jpg"
                        fileSize="91754"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Im Makerspace ist wieder was los]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/im-makerspace-ist-wieder-was-los/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Jul 2020 07:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/im-makerspace-ist-wieder-was-los/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In der alten Schlachthofvilla wird endlich wieder gewerkelt. Einiges läuft zwar etwas anders als vor Corona. Dafür gibt es auch viel Neues! Das Hochschulfernsehen war vor Ort und hat sich umgesehen. </em></p>&#13;
<p>Wie läuft das erste Online-Seminar, welche neuen Maschinen gibt es im Makerspace und wie funktioniert die Radstation. Das und mehr haben wir uns einige Wochen nach dem Re-Opening des Makerspace angeschaut. Wir haben die neuen Maschinen inspiziert, Fahrräder fit gemacht und ein paar Körbe geworfen. Es gibt also viel zu entdecken. Nach vorheriger Registrierung kann wieder gewerkelt werden. Die Anmeldungen für alle Kurse und Termine laufen immer über ein Formular auf der Homepage. Unter <a href="https://bit.ly/einfuehrungskurse">https://bit.ly/einfuehrungskurse</a> finden sich die Kurse nach Geräten aufgeteilt. Klickt man das gewünschte Gerät an, kommt man auf die Seite, auf der auch das Anmeldeformular eingebunden ist.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In der alten Schlachthofvilla wird endlich wieder gewerkelt. Einiges läuft zwar etwas anders als vor Corona. Dafür gibt es auch viel Neues! Das Hochschulfernsehen war vor Ort und hat sich umgesehen. </em></p>&#13;
<p>Wie läuft das erste Online-Seminar, welche neuen Maschinen gibt es im Makerspace und wie funktioniert die Radstation. Das und mehr haben wir uns einige Wochen nach dem Re-Opening des Makerspace angeschaut. Wir haben die neuen Maschinen inspiziert, Fahrräder fit gemacht und ein paar Körbe geworfen. Es gibt also viel zu entdecken. Nach vorheriger Registrierung kann wieder gewerkelt werden. Die Anmeldungen für alle Kurse und Termine laufen immer über ein Formular auf der Homepage. Unter <a href="https://bit.ly/einfuehrungskurse">https://bit.ly/einfuehrungskurse</a> finden sich die Kurse nach Geräten aufgeteilt. Klickt man das gewünschte Gerät an, kommt man auf die Seite, auf der auch das Anmeldeformular eingebunden ist.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Altbewährtes und neue Wege für den Hochschulverein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/altbewaehrtes-und-neue-wege-fuer-den-hochschulverein/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Jul 2020 03:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/altbewaehrtes-und-neue-wege-fuer-den-hochschulverein/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Hochschulverein Coburg e.V. hat eine neue Leitung. Zum Vorsitzenden wurde Professor Dr. Roland Hertrich gewählt. Er war bis vor Kurzem Mitglied der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg. Nicole Strehl wurde als Stellvertreterin des Vorstandes gewählt und als Schatzmeisterin fungiert Professorin Dr. Jutta Michel. </em></p>&#13;
<p>„Unterstützung im Studium – Partner danach“ ist der Slogan des Hochschulvereins. Der gemeinnützige Verein unterstützt die Hochschule Coburg ideell und materiell dort, wo die Hochschule als staatliche Einrichtung keine Unterstützung leisten kann. So rief man kürzlich zu Spenden für Studierende auf, die wegen der Corona Pandemie ihre Nebenjobs verloren haben oder auf andere Weise in wirtschaftliche Schwierigkeiten gekommen sind.</p>&#13;
<h4>Neue Zeiten erfordern neue Wege</h4>&#13;
<p>Traditionell bezuschusst der Hochschulverein die Abschlussveranstaltungen für Studierende. „Das wollen wir in jedem Fall weiterführen und möchten dazu neue Anliegen voranbringen, die gerade durch die Corona-Zeit offenkundig geworden sind“, betont Roland Hertrich.</p>&#13;
<p>Seine Stellvertreterin Nicole Strehl ist der Hochschule sehr verbunden, schließlich ist sie selbst Absolventin der Hochschule Coburg und hat ihre Diplomarbeit bei Professor Hertrich geschrieben. Heute leitet sie die Theaterschule COBI in Coburg. Außerdem ist Strehl seit 2013 Lehrbeauftragte an der Hochschule. Sie freut sich nun sehr, die Hochschule durch den Förderverein zu unterstützen: „Über die Arbeit im Hochschulverein werden Studierende gefördert, die Hochschule in ihrer Außenwirkung gestärkt und die Zusammenarbeit mit den regionalen Firmen intensiviert.“ Ein Thema, was in jedem Fall beibehalten werden muss, ist die Förderung von Studierenden, die in Notlagen geraten sind. „Außerdem möchten wir den Kontakt zu den Studierenden stärken und die Verbindung zu den Alumni weiter halten,“ betont Hertrich. Wichtig ist dem neuen Vorstandsteam der Austausch mit den externen Partnern und Unternehmen in der Region. Roland Hertrich verrät schon einige Ideen: „Wir möchten die Studierenden in Zukunft auch digital noch besser unterstützen. Dazu soll eine Plattform geschaffen werden, auf der die Praktikumsplätze oder Themen für Abschlussabreiten zentral gesammelt sind. “Nicole Strehl fasst zusammen: „Wir möchten das Altbewährte weiterführen und auch neue Wege gehen.“ Mit Professorin Jutta Michel als Schatzmeisterin ist das neue Leitungsteam komplett. Professorin Michel ist Mitglied der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Vizepräsidentin der Hochschule Coburg. Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg, bedankte sich beim scheidenden Vorsitzenden des Hochschulvereins Gerhard Lepper und seinen Vorstandsmitgliedern für die vielfältigen Aktivitäten und die jahrzehntelange Unterstützung der Hochschule. Dem Dank schloss sich der neu gewählte Vorstand an.</p>&#13;
<h4>Jeder kann mitmachen</h4>&#13;
<p>Mitglieder des Hochschulvereins sind Unternehmen und Persönlichkeiten aus der regionalen Wirtschaft und des öffentlichen Lebens, Studierende und Absolvent*innen sowie Professor*innen und Mitarbeiter*innen der Hochschule Coburg. Wer den Förderverein unterstützen möchte oder sich für eine Mitgliedschaft interessiert, findet auf der Website alle Informationen und Kontaktdaten: <a href="https://hochschulverein-coburg.de/" target="Hochschulverein" rel="noopener">www.hochschulverein-coburg.de</a></p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Hochschulverein Coburg e.V. hat eine neue Leitung. Zum Vorsitzenden wurde Professor Dr. Roland Hertrich gewählt. Er war bis vor Kurzem Mitglied der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg. Nicole Strehl wurde als Stellvertreterin des Vorstandes gewählt und als Schatzmeisterin fungiert Professorin Dr. Jutta Michel. </em></p>&#13;
<p>„Unterstützung im Studium – Partner danach“ ist der Slogan des Hochschulvereins. Der gemeinnützige Verein unterstützt die Hochschule Coburg ideell und materiell dort, wo die Hochschule als staatliche Einrichtung keine Unterstützung leisten kann. So rief man kürzlich zu Spenden für Studierende auf, die wegen der Corona Pandemie ihre Nebenjobs verloren haben oder auf andere Weise in wirtschaftliche Schwierigkeiten gekommen sind.</p>&#13;
<h4>Neue Zeiten erfordern neue Wege</h4>&#13;
<p>Traditionell bezuschusst der Hochschulverein die Abschlussveranstaltungen für Studierende. „Das wollen wir in jedem Fall weiterführen und möchten dazu neue Anliegen voranbringen, die gerade durch die Corona-Zeit offenkundig geworden sind“, betont Roland Hertrich.</p>&#13;
<p>Seine Stellvertreterin Nicole Strehl ist der Hochschule sehr verbunden, schließlich ist sie selbst Absolventin der Hochschule Coburg und hat ihre Diplomarbeit bei Professor Hertrich geschrieben. Heute leitet sie die Theaterschule COBI in Coburg. Außerdem ist Strehl seit 2013 Lehrbeauftragte an der Hochschule. Sie freut sich nun sehr, die Hochschule durch den Förderverein zu unterstützen: „Über die Arbeit im Hochschulverein werden Studierende gefördert, die Hochschule in ihrer Außenwirkung gestärkt und die Zusammenarbeit mit den regionalen Firmen intensiviert.“ Ein Thema, was in jedem Fall beibehalten werden muss, ist die Förderung von Studierenden, die in Notlagen geraten sind. „Außerdem möchten wir den Kontakt zu den Studierenden stärken und die Verbindung zu den Alumni weiter halten,“ betont Hertrich. Wichtig ist dem neuen Vorstandsteam der Austausch mit den externen Partnern und Unternehmen in der Region. Roland Hertrich verrät schon einige Ideen: „Wir möchten die Studierenden in Zukunft auch digital noch besser unterstützen. Dazu soll eine Plattform geschaffen werden, auf der die Praktikumsplätze oder Themen für Abschlussabreiten zentral gesammelt sind. “Nicole Strehl fasst zusammen: „Wir möchten das Altbewährte weiterführen und auch neue Wege gehen.“ Mit Professorin Jutta Michel als Schatzmeisterin ist das neue Leitungsteam komplett. Professorin Michel ist Mitglied der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Vizepräsidentin der Hochschule Coburg. Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg, bedankte sich beim scheidenden Vorsitzenden des Hochschulvereins Gerhard Lepper und seinen Vorstandsmitgliedern für die vielfältigen Aktivitäten und die jahrzehntelange Unterstützung der Hochschule. Dem Dank schloss sich der neu gewählte Vorstand an.</p>&#13;
<h4>Jeder kann mitmachen</h4>&#13;
<p>Mitglieder des Hochschulvereins sind Unternehmen und Persönlichkeiten aus der regionalen Wirtschaft und des öffentlichen Lebens, Studierende und Absolvent*innen sowie Professor*innen und Mitarbeiter*innen der Hochschule Coburg. Wer den Förderverein unterstützen möchte oder sich für eine Mitgliedschaft interessiert, findet auf der Website alle Informationen und Kontaktdaten: <a href="https://hochschulverein-coburg.de/" target="Hochschulverein" rel="noopener">www.hochschulverein-coburg.de</a></p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/111-Hochschulverein-Leitung-1024x682.jpg"
                        fileSize="223639"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Weichkäse? Ja bitte – aber sicher!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weichkaese-ja-bitte-aber-sicher/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Jul 2020 11:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/weichkaese-ja-bitte-aber-sicher/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Verzehr von Lebensmitteln, die mit Listerien kontaminiert sind, kann zu schwerwiegenden Erkrankungen sogenannten Listeriosen führen. Dieser Krankheitserreger „Listeria monocytogenes“ lauert gelegentlich im Sauermilchkäse. Im Rahmen einer Promotion am <a href="https://bioanalytik.co/de/startseite" target="Bioanalytik" rel="noopener">Institut für Bioanalytik</a> an der Hochschule Coburg wurde nun ein Verfahren entwickelt, um diesen Krankheitserreger in Käseprodukten zu vermindern. </em></p>&#13;
<p>Um das Wachstum von Listerien in Molkereibetrieben zu hemmen, werden unter anderem Lebensmittel-Zusatzstoffe eingesetzt. Für die Konservierung von Milchprodukten wird der Zusatzstoff Nisin verwendet. Doch während des Reifeprozesses lässt die Wirkung dieses Zusatzstoffes häufig nach und unerwünschte Krankheitserreger können sich vermehren. Der Coburger Doktorand Maik Szendy hat in seiner Forschungsarbeit unter anderem untersucht, wie der Einsatz von Nisin in der Weichkäseproduktion verbessert werden kann. Maik Szendy erklärt: „Nisin wurde vor über 50 Jahren entdeckt und dann auch in der EU zugelassen. Das größte Problem ist, dass es mit den Bestandteilen in Lebensmitteln wie Fetten oder Proteinen reagieren kann und dadurch die Wirkung heruntergesetzt wird. Da war die Idee, Nisin an ein Trägermaterial zu binden, das einen Schutz gegen den Abbau und die Reaktion mit den Lebensmittelbestandteilen gibt.“ Das ist gelungen: Nisin wird an ein lebensmittelechtes Trägermaterial gebunden, das der Verbraucher beim Verzehr nicht bemerkt. Dieses gebundene Nisin wird in Milchprodukten kontrolliert über den Herstellungsprozess freigesetzt und wirkt gegen Listerien. Das erhöht die Lebensmittelsicherheit und dient dem Verbraucherschutz.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-matthias-noll.html" target="Prof. Noll" rel="noopener">Professor Dr. Matthias Noll </a>vom Institut für Bioanalytik hat die Forschungsmittel eingeworben und die Arbeit betreut. Er beschreibt den einzigen Haken daran: „Neusilin ist nicht deklarationspflichtig, jedoch leider derzeit noch zu teuer in der Anwendung. Aber es ist eine Schutzmaßnahme, die sehr gut funktioniert.“ Dies schmälert jedoch keineswegs den Erfolg, den Maik Szendy mit seinen Studien für die angewandte Forschung geleistet hat. Zudem hat er in der Grundlagenforschung wesentliche Erkenntnisse gewinnen können. Durch die vollständige Aufschlüsselung des genetischen Codes von einigen Listerienstämmen, konnte er einen Mechanismus entdecken, warum manche Listerien nisin-tolerant sind und warum es manche nicht sind. Das ist hilfreich beim Verständnis der Anpassungswege dieser Bakterien. Professor Noll resümiert stolz: „Die Arbeit ist ein wunderbarer Beweis, wie man von der Grundlagenforschung bis zur Produktreife im Bereich der Lebensmittelsicherheit in Coburg herausragende Ergebnisse erzielen kann, die in international anerkannten Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind.“</p>&#13;
<p>Die Doktorarbeit von Maik Szendy war die erste kooperative Promotion mit der Universität Bayreuth, die am Institut für Bioanalytik abgeschlossen wurde. Das Vorhaben kam durch ein Drittmittelprojekt zustande, das durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Verzehr von Lebensmitteln, die mit Listerien kontaminiert sind, kann zu schwerwiegenden Erkrankungen sogenannten Listeriosen führen. Dieser Krankheitserreger „Listeria monocytogenes“ lauert gelegentlich im Sauermilchkäse. Im Rahmen einer Promotion am <a href="https://bioanalytik.co/de/startseite" target="Bioanalytik" rel="noopener">Institut für Bioanalytik</a> an der Hochschule Coburg wurde nun ein Verfahren entwickelt, um diesen Krankheitserreger in Käseprodukten zu vermindern. </em></p>&#13;
<p>Um das Wachstum von Listerien in Molkereibetrieben zu hemmen, werden unter anderem Lebensmittel-Zusatzstoffe eingesetzt. Für die Konservierung von Milchprodukten wird der Zusatzstoff Nisin verwendet. Doch während des Reifeprozesses lässt die Wirkung dieses Zusatzstoffes häufig nach und unerwünschte Krankheitserreger können sich vermehren. Der Coburger Doktorand Maik Szendy hat in seiner Forschungsarbeit unter anderem untersucht, wie der Einsatz von Nisin in der Weichkäseproduktion verbessert werden kann. Maik Szendy erklärt: „Nisin wurde vor über 50 Jahren entdeckt und dann auch in der EU zugelassen. Das größte Problem ist, dass es mit den Bestandteilen in Lebensmitteln wie Fetten oder Proteinen reagieren kann und dadurch die Wirkung heruntergesetzt wird. Da war die Idee, Nisin an ein Trägermaterial zu binden, das einen Schutz gegen den Abbau und die Reaktion mit den Lebensmittelbestandteilen gibt.“ Das ist gelungen: Nisin wird an ein lebensmittelechtes Trägermaterial gebunden, das der Verbraucher beim Verzehr nicht bemerkt. Dieses gebundene Nisin wird in Milchprodukten kontrolliert über den Herstellungsprozess freigesetzt und wirkt gegen Listerien. Das erhöht die Lebensmittelsicherheit und dient dem Verbraucherschutz.</p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-matthias-noll.html" target="Prof. Noll" rel="noopener">Professor Dr. Matthias Noll </a>vom Institut für Bioanalytik hat die Forschungsmittel eingeworben und die Arbeit betreut. Er beschreibt den einzigen Haken daran: „Neusilin ist nicht deklarationspflichtig, jedoch leider derzeit noch zu teuer in der Anwendung. Aber es ist eine Schutzmaßnahme, die sehr gut funktioniert.“ Dies schmälert jedoch keineswegs den Erfolg, den Maik Szendy mit seinen Studien für die angewandte Forschung geleistet hat. Zudem hat er in der Grundlagenforschung wesentliche Erkenntnisse gewinnen können. Durch die vollständige Aufschlüsselung des genetischen Codes von einigen Listerienstämmen, konnte er einen Mechanismus entdecken, warum manche Listerien nisin-tolerant sind und warum es manche nicht sind. Das ist hilfreich beim Verständnis der Anpassungswege dieser Bakterien. Professor Noll resümiert stolz: „Die Arbeit ist ein wunderbarer Beweis, wie man von der Grundlagenforschung bis zur Produktreife im Bereich der Lebensmittelsicherheit in Coburg herausragende Ergebnisse erzielen kann, die in international anerkannten Fachzeitschriften veröffentlicht worden sind.“</p>&#13;
<p>Die Doktorarbeit von Maik Szendy war die erste kooperative Promotion mit der Universität Bayreuth, die am Institut für Bioanalytik abgeschlossen wurde. Das Vorhaben kam durch ein Drittmittelprojekt zustande, das durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/109-Doktorand_Maik_Szendy-1024x683.jpg"
                        fileSize="82511"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Aus dem Physiklabor ins Gesundheitsamt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aus-dem-physiklabor-ins-gesundheitsamt/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Jul 2020 04:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aus-dem-physiklabor-ins-gesundheitsamt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für drei Monate hatte David Kessel plötzlich einen neuen Job, einen anderen Arbeitgeber und ein völlig neues Arbeitsfeld: Wie der Laboringenieur der Hochschule Coburg im Gesundheitsamt des Landkreises dabei half, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. </em></p>&#13;
<p>"Guten Tag, hier ist Kessel vom Gesundheitsamt." So meldete sich David Kessel in den vergangenen drei Monaten am Telefon. Dabei arbeitet er gar nicht im Gesundheitsamt. Er ist Laboringenieur in der Technischen Physik an der Hochschule Coburg. Eigentlich. Als die Corona-Fallzahlen zunahmen, suchte die Hochschulleitung Mitarbeiter, die bereit waren, das Landratsamt im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus' zu unterstützen. Und Kessel war bereit. "Ich war noch nie in einem Biolabor oder habe eine medizinische Ausbildung oder sonstiges. Aber wenn Hilfe gebraucht wird, sind wir", er sucht die richtigen Worte: "naja: da. Wir sind da, wenn Not am Mann ist."</p>&#13;
<p>Bayernweit ist er einer von vielen: Als Reaktion auf die Corona-Ausbreitung hat das Land beschlossen, Contact Tracing Teams an den Gesundheitsämtern einzurichten: Sie kümmern sich um Menschen, die mit Covid-19-Infizierten Kontakt hatten. In dieser besonderen Situation helfen Mitarbeiter aus anderen Behörden aus. Kessel gehörte im Landkreis Coburg zum ersten CT-Team. Etwa 30 bis 40 Kontaktpersonen standen auf seiner Liste, die rief er täglich an, fragte, wie es ihnen geht, erkundigte sich nach möglichen Symptomen und der Situation in der Quarantäne. Dadurch bekam er sehr genau mit, wie sich das Virus verbreitet. "Das ist krass. Und es ist anders, wenn man es selbst nachvollzieht als wenn man nur darüber liest", sagt der 30-Jährige.</p>&#13;
<p>Es kommt vor, dass das Ordnungsamt kontrollieren muss, ob Kontaktpersonen sich an die Quarantäne-Vorgaben halten.&nbsp;Leider gebe es ziemlich uneinsichtige Leute. "Die waren anstrengend", sagt Kessel. "Aber es gab auch Leute, bei denen ich mich richtig über die Gespräche gefreut habe." Er erzählt von einer 90-jährigen Frau, die mit ihm zwei Wochen lang jeden Tag über ihre Tochter und ihre Balkonblümchen sprach. Bis die Quarantäne vorbei war. "Man muss ein wenig auf die Leute eingehen. Das war auch mal eine schöne Erfahrung." Anders als sein Berufsalltag im Labor, wo er Studierende betreut und ihnen bei ihren Physikpraktika hilft.</p>&#13;
<p>Aber dann landete David Kessel doch wieder bei einer technischen Arbeit. Während des Lockdowns war alles neu. Alle Gesundheitsämter mussten improvisieren. "Erst wurden die Akten auf Papier geführt und weitergegeben und an verschiedenen Stellen kam dann noch eine Notiz dazu." Kein Problem bei zwei oder drei Fällen. Aber bei 250? "Da rennen die Bearbeiter den Akten hinterher. Und was ist, wenn es noch mehr Fälle werden? Es war klar, dass wir das umstrukturieren müssen." Kessel hatte ein paar Vorschläge, technische Hilfe wurde von der Organisatorischen Leitung im Gesundheitsamt dankbar angenommen und statt Kontaktpersonen abzutelefonieren, kümmerte er sich von da an um die Datenpflege und programmierte Makros für Excel. Als Übergangslösung bis zur Fertigstellung des Datenbanksystems. "Das war problemorientiert und man konnte etwas lösen - auch schön."</p>&#13;
<p>An der Hochschule waren die Labore ohnehin einige Wochen geschlossen; Kessel hatte per Mail Kontakt zu Studierenden, die er betreut. "Ich habe meine Arbeit vermisst", sagt er. Seine Einsatzzeit im Landratsamt ist jetzt vorbei, die Neuansteckungszahlen sind gering, und außer etwa 30 Mitarbeitern des Gesundheitsamtes helfen auch um die 50 Mitarbeiter aus anderen Behörden. David Kessel weiß, dass die "Kollegen" die Situation im Griff haben. "Es hat Spaß gemacht, die Leute waren toll. Aber es ist nicht mein Berufsfeld." Er freut sich, dass er wieder zurück ist. "Kessel", meldet er sich am Telefon, und sagt dann: "Hochschule Coburg".</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für drei Monate hatte David Kessel plötzlich einen neuen Job, einen anderen Arbeitgeber und ein völlig neues Arbeitsfeld: Wie der Laboringenieur der Hochschule Coburg im Gesundheitsamt des Landkreises dabei half, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. </em></p>&#13;
<p>"Guten Tag, hier ist Kessel vom Gesundheitsamt." So meldete sich David Kessel in den vergangenen drei Monaten am Telefon. Dabei arbeitet er gar nicht im Gesundheitsamt. Er ist Laboringenieur in der Technischen Physik an der Hochschule Coburg. Eigentlich. Als die Corona-Fallzahlen zunahmen, suchte die Hochschulleitung Mitarbeiter, die bereit waren, das Landratsamt im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus' zu unterstützen. Und Kessel war bereit. "Ich war noch nie in einem Biolabor oder habe eine medizinische Ausbildung oder sonstiges. Aber wenn Hilfe gebraucht wird, sind wir", er sucht die richtigen Worte: "naja: da. Wir sind da, wenn Not am Mann ist."</p>&#13;
<p>Bayernweit ist er einer von vielen: Als Reaktion auf die Corona-Ausbreitung hat das Land beschlossen, Contact Tracing Teams an den Gesundheitsämtern einzurichten: Sie kümmern sich um Menschen, die mit Covid-19-Infizierten Kontakt hatten. In dieser besonderen Situation helfen Mitarbeiter aus anderen Behörden aus. Kessel gehörte im Landkreis Coburg zum ersten CT-Team. Etwa 30 bis 40 Kontaktpersonen standen auf seiner Liste, die rief er täglich an, fragte, wie es ihnen geht, erkundigte sich nach möglichen Symptomen und der Situation in der Quarantäne. Dadurch bekam er sehr genau mit, wie sich das Virus verbreitet. "Das ist krass. Und es ist anders, wenn man es selbst nachvollzieht als wenn man nur darüber liest", sagt der 30-Jährige.</p>&#13;
<p>Es kommt vor, dass das Ordnungsamt kontrollieren muss, ob Kontaktpersonen sich an die Quarantäne-Vorgaben halten.&nbsp;Leider gebe es ziemlich uneinsichtige Leute. "Die waren anstrengend", sagt Kessel. "Aber es gab auch Leute, bei denen ich mich richtig über die Gespräche gefreut habe." Er erzählt von einer 90-jährigen Frau, die mit ihm zwei Wochen lang jeden Tag über ihre Tochter und ihre Balkonblümchen sprach. Bis die Quarantäne vorbei war. "Man muss ein wenig auf die Leute eingehen. Das war auch mal eine schöne Erfahrung." Anders als sein Berufsalltag im Labor, wo er Studierende betreut und ihnen bei ihren Physikpraktika hilft.</p>&#13;
<p>Aber dann landete David Kessel doch wieder bei einer technischen Arbeit. Während des Lockdowns war alles neu. Alle Gesundheitsämter mussten improvisieren. "Erst wurden die Akten auf Papier geführt und weitergegeben und an verschiedenen Stellen kam dann noch eine Notiz dazu." Kein Problem bei zwei oder drei Fällen. Aber bei 250? "Da rennen die Bearbeiter den Akten hinterher. Und was ist, wenn es noch mehr Fälle werden? Es war klar, dass wir das umstrukturieren müssen." Kessel hatte ein paar Vorschläge, technische Hilfe wurde von der Organisatorischen Leitung im Gesundheitsamt dankbar angenommen und statt Kontaktpersonen abzutelefonieren, kümmerte er sich von da an um die Datenpflege und programmierte Makros für Excel. Als Übergangslösung bis zur Fertigstellung des Datenbanksystems. "Das war problemorientiert und man konnte etwas lösen - auch schön."</p>&#13;
<p>An der Hochschule waren die Labore ohnehin einige Wochen geschlossen; Kessel hatte per Mail Kontakt zu Studierenden, die er betreut. "Ich habe meine Arbeit vermisst", sagt er. Seine Einsatzzeit im Landratsamt ist jetzt vorbei, die Neuansteckungszahlen sind gering, und außer etwa 30 Mitarbeitern des Gesundheitsamtes helfen auch um die 50 Mitarbeiter aus anderen Behörden. David Kessel weiß, dass die "Kollegen" die Situation im Griff haben. "Es hat Spaß gemacht, die Leute waren toll. Aber es ist nicht mein Berufsfeld." Er freut sich, dass er wieder zurück ist. "Kessel", meldet er sich am Telefon, und sagt dann: "Hochschule Coburg".</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/113-CCT_im_Landratsamt_David_Kessel_klein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Online gibt’s keine Kaffepausen-Ideen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/online-gibts-keine-kaffepausen-ideen/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Jul 2020 08:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/online-gibts-keine-kaffepausen-ideen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In einer virtuellen Podiumsdiskussion des <a href="https://www.baywiss.de/">Bayerischen Wissenschaftsforums</a> setzten sich Forscherinnen und Forscher damit auseinander, wie die Corona-Pandemie ihre Arbeit verändert. Unter den Expertinnen und Experten war auch Didaktik-Professorin <a href="t3://page?uid=964">Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit </a>von der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Bei Forschung, Wissenschaft und Lehre hat sich seit März vieles verändert. Covid-19 beschleunigte erst in der Medizin, dann ganz allgemein die Entwicklung von "Open Science", von offener Wissenschaft mit frei zugänglichen Forschungsdaten, die von anderen genutzt und weiterbearbeitet werden können. Das war eines der Themen, über die in der virtuellen Podiumsdiskussion des Bayerischen Wissenschaftsforums #BayWISS diskutiert wurde. Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit von der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Ralf Ludwig von der Ludwig-Maximilians-Universität München und Jesús Salcedo Villanueva vom UN-Habitat aus Nairobi/Kenia sprachen über "International Research Collaboration in Times of Crises" (Internationale Forschungskooperationen in Krisenzeiten). Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Thomas Ammerl von der Bayerischen Forschungsallianz BayFor. Die digitale Veranstaltungsreihe „Resilienz und Verantwortung in Krisenzeiten – die Verantwortung der bayerischen Hochschulen“ befasst sich bis Ende September unter verschiedenen Schwerpunkten mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie.</p>&#13;
<p>Vor vier Monaten wäre die Veranstaltung an sich noch sehr ungewöhnlich gewesen: Podium samt Publikum war ein reiner Video-Stream - inzwischen ist so etwas fast selbstverständlich. Konferenzen, Lehre, Forschungs-Zusammenarbeit: Die Online-Welt hakelt an manchen Stellen, funktioniert aber auch in vielen Bereichen überraschend gut. Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit erinnert sich genau, was der Lockdown ab Montag, 23. März, für die Hochschule Coburg bedeutete: "Die große Frage war: Wie sollen wir lehren, wenn alle daheim sind?" Sehr schnell wurde sehr viel über die Möglichkeiten der Digitalisierung gelernt. "Aber wir müssen noch sehr viel mehr lernen."</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Ralf Ludwig von der Ludwig-Maximilians-Universität München erklärte, er habe das Gefühl, dass Video-Meetings eigentlich vom ersten Tag des Lockdowns an funktioniert haben und dass die Produktivität sogar zunahm. Aber das ist eben nur eine Seite: "Trotzdem leidet die Wissenschaft." Die soziale Komponente funktioniert online nicht so gut. "Nur selten bleibt man am Ende einer Videokonferenz noch einen Moment und spricht übers Privatleben", sagte Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit. "All diese Dinge, die wir tun, wenn wir uns näher kennen. Oder wenn wir uns kennen lernen."</p>&#13;
<p><strong>Die Schattenseiten der Effizienz</strong></p>&#13;
<p>Eine Videokonferenz nach der anderen, dazwischen gefühlt 1.000 Mails abarbeiten: Die Online-Welt ist effizient. Aber Forschung braucht auch Freiraum für Kreativität und persönliche Kontakte. In den Kaffeepausen oder beim Essen nach einer Konferenz entstehen manchmal die besten Ideen und werden gemeinsam weiterentwickelt. Das passiert spontan. Nicht auf Knopfdruck, wenn das nächste Videomeeting anberaumt ist. "Wir brauchen eine Balance zwischen dem realen Leben und der Online-Welt", sagte Prieß-Buchheit. "Und wir brauchen Zeit zum Denken. Wo ist die Zeit zum Nachdenken?"</p>&#13;
<p>Die Coburger Didaktik-Professorin berichtete auch von ihrem EU-Forschungsprojekt „Path2Integrity“. Sie koordiniert dieses Projekt für Trainings in 15 europäischen Ländern, in Kanada, Mexico, Zambia und Taiwan. "Und plötzlich konnten wir nicht mehr reisen. In Einverständnis mit den Partnern und der Europäischen Kommission sind wir online gegangen." An der Hochschule Coburg und innerhalb Deutschlands sei es gut gelaufen. Bei der internationalen Zusammenarbeit habe sie aber zwei Partner verloren, weil es ihnen nicht möglich war, im Homeoffice zu arbeiten. Jesús Salcedo Villanueva vom UN-Habitat aus dem kenianischen Nairobi nickte hier zustimmend. Er betonte, wie wichtig es ist, dass auch in Ländern wie Kenia jeder einen Internetzugang hat. "Wenn nur einer im Team keine Möglichkeit hat, gerät ein Projekt schnell in Verzug." Er bewertete positiv, dass jetzt weniger Zeit für Reisen benötigt wird. Auch viele organisatorische Dinge gingen schneller. Und die sozialen Kontakte? "Wir Kollegen machen immer noch unsere Kaffeepause zusammen. Wir treffen uns so wie wir es früher gemacht haben, nur eben online."</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In einer virtuellen Podiumsdiskussion des <a href="https://www.baywiss.de/">Bayerischen Wissenschaftsforums</a> setzten sich Forscherinnen und Forscher damit auseinander, wie die Corona-Pandemie ihre Arbeit verändert. Unter den Expertinnen und Experten war auch Didaktik-Professorin <a href="t3://page?uid=964">Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit </a>von der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Bei Forschung, Wissenschaft und Lehre hat sich seit März vieles verändert. Covid-19 beschleunigte erst in der Medizin, dann ganz allgemein die Entwicklung von "Open Science", von offener Wissenschaft mit frei zugänglichen Forschungsdaten, die von anderen genutzt und weiterbearbeitet werden können. Das war eines der Themen, über die in der virtuellen Podiumsdiskussion des Bayerischen Wissenschaftsforums #BayWISS diskutiert wurde. Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit von der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Ralf Ludwig von der Ludwig-Maximilians-Universität München und Jesús Salcedo Villanueva vom UN-Habitat aus Nairobi/Kenia sprachen über "International Research Collaboration in Times of Crises" (Internationale Forschungskooperationen in Krisenzeiten). Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Thomas Ammerl von der Bayerischen Forschungsallianz BayFor. Die digitale Veranstaltungsreihe „Resilienz und Verantwortung in Krisenzeiten – die Verantwortung der bayerischen Hochschulen“ befasst sich bis Ende September unter verschiedenen Schwerpunkten mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie.</p>&#13;
<p>Vor vier Monaten wäre die Veranstaltung an sich noch sehr ungewöhnlich gewesen: Podium samt Publikum war ein reiner Video-Stream - inzwischen ist so etwas fast selbstverständlich. Konferenzen, Lehre, Forschungs-Zusammenarbeit: Die Online-Welt hakelt an manchen Stellen, funktioniert aber auch in vielen Bereichen überraschend gut. Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit erinnert sich genau, was der Lockdown ab Montag, 23. März, für die Hochschule Coburg bedeutete: "Die große Frage war: Wie sollen wir lehren, wenn alle daheim sind?" Sehr schnell wurde sehr viel über die Möglichkeiten der Digitalisierung gelernt. "Aber wir müssen noch sehr viel mehr lernen."</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Ralf Ludwig von der Ludwig-Maximilians-Universität München erklärte, er habe das Gefühl, dass Video-Meetings eigentlich vom ersten Tag des Lockdowns an funktioniert haben und dass die Produktivität sogar zunahm. Aber das ist eben nur eine Seite: "Trotzdem leidet die Wissenschaft." Die soziale Komponente funktioniert online nicht so gut. "Nur selten bleibt man am Ende einer Videokonferenz noch einen Moment und spricht übers Privatleben", sagte Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit. "All diese Dinge, die wir tun, wenn wir uns näher kennen. Oder wenn wir uns kennen lernen."</p>&#13;
<p><strong>Die Schattenseiten der Effizienz</strong></p>&#13;
<p>Eine Videokonferenz nach der anderen, dazwischen gefühlt 1.000 Mails abarbeiten: Die Online-Welt ist effizient. Aber Forschung braucht auch Freiraum für Kreativität und persönliche Kontakte. In den Kaffeepausen oder beim Essen nach einer Konferenz entstehen manchmal die besten Ideen und werden gemeinsam weiterentwickelt. Das passiert spontan. Nicht auf Knopfdruck, wenn das nächste Videomeeting anberaumt ist. "Wir brauchen eine Balance zwischen dem realen Leben und der Online-Welt", sagte Prieß-Buchheit. "Und wir brauchen Zeit zum Denken. Wo ist die Zeit zum Nachdenken?"</p>&#13;
<p>Die Coburger Didaktik-Professorin berichtete auch von ihrem EU-Forschungsprojekt „Path2Integrity“. Sie koordiniert dieses Projekt für Trainings in 15 europäischen Ländern, in Kanada, Mexico, Zambia und Taiwan. "Und plötzlich konnten wir nicht mehr reisen. In Einverständnis mit den Partnern und der Europäischen Kommission sind wir online gegangen." An der Hochschule Coburg und innerhalb Deutschlands sei es gut gelaufen. Bei der internationalen Zusammenarbeit habe sie aber zwei Partner verloren, weil es ihnen nicht möglich war, im Homeoffice zu arbeiten. Jesús Salcedo Villanueva vom UN-Habitat aus dem kenianischen Nairobi nickte hier zustimmend. Er betonte, wie wichtig es ist, dass auch in Ländern wie Kenia jeder einen Internetzugang hat. "Wenn nur einer im Team keine Möglichkeit hat, gerät ein Projekt schnell in Verzug." Er bewertete positiv, dass jetzt weniger Zeit für Reisen benötigt wird. Auch viele organisatorische Dinge gingen schneller. Und die sozialen Kontakte? "Wir Kollegen machen immer noch unsere Kaffeepause zusammen. Wir treffen uns so wie wir es früher gemacht haben, nur eben online."</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/110-Bay_WissPodiumsdiskussion_Prof.in_Priess-Buchheit_.docx_Priess-Buchheit_Konferenz_Bruessel_2019-1024x683.jpg"
                        fileSize="105641"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Schritt zu besseren Handprothesen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-schritt-zu-besseren-handprothesen/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Jul 2020 04:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-schritt-zu-besseren-handprothesen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im vergangenen Jahr hat der Coburger Maschinenbau-Student Robert Hirsch eine Handprothese im 3-D-Druckverfahren hergestellt. Diese wurde nun vom ehemaligen Maschinenbaustudenten Stefan Formann einem Dauerlauftest unterzogen. Die Ergebnisse hat er in einem wissenschaftlichen Artikel zusammengefasst. </em></p>&#13;
<p>Mindestens 500.000 Bewegungszyklen sollte ein Seilzug zur Bewegung der Finger an einer 3-D gedruckten Handprothese mitmachen. Welches Material ist kostengünstig, stets verfügbar und hält diesen Belastungen Stand? Eine wissenschaftliche Arbeit am Institut für Prototypen- und Modelltechnik der Hochschule Coburg untersuchte die Lebensdauer verschiedener Seilzüge. Die Ergebnisse können gerade für den Einsatz in der dritten Welt hilfreich sein.</p>&#13;
<p>Additive Fertigungsverfahren, häufig als 3-D-Druckverfahren bezeichnet, erlauben es in kurzer Zeit Bauteile mit komplexen Strukturen, mit innenliegenden Hohlräumen und mit individueller Gestaltung zu erstellen. Die ist auch mit kostengünstigen 3-D-Druckern möglich, die auf dem Fused-Layer-Modelling (FLM) Verfahren basieren. Darüber hinaus sind viele frei zugängliche Datensätze für das Drucken von Handprothesen online verfügbar, die sich für den Einsatz in der dritten Welt eignen. Zur Ansteuerung der Finger dieser Prothesen werden Seilzüge verwendet, die eine möglichst lange Lebensdauer aufweisen sollten. Und zwar trotz der rauen Oberfläche, der Hohlräume und der Aussparungen, in denen sie verlaufen. Stefan Formann wollte mit seinen Untersuchungen für unterschiedliche Materialien die maximal mögliche Anzahl an Bewegungszyklen bestimmen. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf besonders gut geeignete Materialien ableiten. Bei der Auswahl wurde darauf geachtet, dass die Materialien kostengünstig und leicht verfügbar sind.</p>&#13;
<h4>Welche Schnur macht das Rennen?</h4>&#13;
<p>Die Ergebnisse des Dauerlaufs zeigen ein sehr unterschiedliches Verhalten der untersuchten Materialien. Auf Platz eins landet eine geflochtene Angelschnur aus Polyethylen. Sie ermöglicht bis zu 1,6 Mio. Bewegungszyklen und ist damit das einzige untersuchte Material, das die für kommerzielle Handprothesen geforderte Zyklenzahl von 500.000 Zyklen einhält. Die untersuchte Drachenschnur aus Aramid und die einfache Baumwollschnur erreichen 450.000 beziehungsweise 400.000 Zyklen. Das liegt zwar unter der geforderten Marke, trotzdem wären diese Materialien prinzipiell geeignet. Das untersuchte Drahtseil aus Edelstahl gibt auf Grund der fehlenden Elastizität schon deutlich früher auf. Mit 60.000 Zyklen nimmt das Nähgarn aus Polyester den letzten Platz der untersuchten Materialien ein. Trotzdem kann es zumindest unter den Versuchsbedingungen als einfacher, kurzzeitiger Ersatz angesehen werden.</p>&#13;
<p>Das Projekt wurde von Prof. Dr. Markus Stark aus der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html" target="Fakultät Maschinenbau" rel="noopener"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> betreut. Im Rahmen von studentischen Projekten soll die Prothese nun weiterentwickelt werden. Zum Beispiel durch die Integration einer sensorbasierten Steuerung oder die Erarbeitung und Integration einer Rückkopplung. Professor Stark hofft darüber hinaus: “Wir möchten diese Prothese zusammen mit Kolleginnen und Kollegen und Medizinern zur Anwendung bringen.“</p>&#13;
<p>Der ganzen Artikel kann beim Autor als PDF-Dokument angefordert werden: stefan.formann@t-online.de</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im vergangenen Jahr hat der Coburger Maschinenbau-Student Robert Hirsch eine Handprothese im 3-D-Druckverfahren hergestellt. Diese wurde nun vom ehemaligen Maschinenbaustudenten Stefan Formann einem Dauerlauftest unterzogen. Die Ergebnisse hat er in einem wissenschaftlichen Artikel zusammengefasst. </em></p>&#13;
<p>Mindestens 500.000 Bewegungszyklen sollte ein Seilzug zur Bewegung der Finger an einer 3-D gedruckten Handprothese mitmachen. Welches Material ist kostengünstig, stets verfügbar und hält diesen Belastungen Stand? Eine wissenschaftliche Arbeit am Institut für Prototypen- und Modelltechnik der Hochschule Coburg untersuchte die Lebensdauer verschiedener Seilzüge. Die Ergebnisse können gerade für den Einsatz in der dritten Welt hilfreich sein.</p>&#13;
<p>Additive Fertigungsverfahren, häufig als 3-D-Druckverfahren bezeichnet, erlauben es in kurzer Zeit Bauteile mit komplexen Strukturen, mit innenliegenden Hohlräumen und mit individueller Gestaltung zu erstellen. Die ist auch mit kostengünstigen 3-D-Druckern möglich, die auf dem Fused-Layer-Modelling (FLM) Verfahren basieren. Darüber hinaus sind viele frei zugängliche Datensätze für das Drucken von Handprothesen online verfügbar, die sich für den Einsatz in der dritten Welt eignen. Zur Ansteuerung der Finger dieser Prothesen werden Seilzüge verwendet, die eine möglichst lange Lebensdauer aufweisen sollten. Und zwar trotz der rauen Oberfläche, der Hohlräume und der Aussparungen, in denen sie verlaufen. Stefan Formann wollte mit seinen Untersuchungen für unterschiedliche Materialien die maximal mögliche Anzahl an Bewegungszyklen bestimmen. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf besonders gut geeignete Materialien ableiten. Bei der Auswahl wurde darauf geachtet, dass die Materialien kostengünstig und leicht verfügbar sind.</p>&#13;
<h4>Welche Schnur macht das Rennen?</h4>&#13;
<p>Die Ergebnisse des Dauerlaufs zeigen ein sehr unterschiedliches Verhalten der untersuchten Materialien. Auf Platz eins landet eine geflochtene Angelschnur aus Polyethylen. Sie ermöglicht bis zu 1,6 Mio. Bewegungszyklen und ist damit das einzige untersuchte Material, das die für kommerzielle Handprothesen geforderte Zyklenzahl von 500.000 Zyklen einhält. Die untersuchte Drachenschnur aus Aramid und die einfache Baumwollschnur erreichen 450.000 beziehungsweise 400.000 Zyklen. Das liegt zwar unter der geforderten Marke, trotzdem wären diese Materialien prinzipiell geeignet. Das untersuchte Drahtseil aus Edelstahl gibt auf Grund der fehlenden Elastizität schon deutlich früher auf. Mit 60.000 Zyklen nimmt das Nähgarn aus Polyester den letzten Platz der untersuchten Materialien ein. Trotzdem kann es zumindest unter den Versuchsbedingungen als einfacher, kurzzeitiger Ersatz angesehen werden.</p>&#13;
<p>Das Projekt wurde von Prof. Dr. Markus Stark aus der<a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html" target="Fakultät Maschinenbau" rel="noopener"> Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</a> betreut. Im Rahmen von studentischen Projekten soll die Prothese nun weiterentwickelt werden. Zum Beispiel durch die Integration einer sensorbasierten Steuerung oder die Erarbeitung und Integration einer Rückkopplung. Professor Stark hofft darüber hinaus: “Wir möchten diese Prothese zusammen mit Kolleginnen und Kollegen und Medizinern zur Anwendung bringen.“</p>&#13;
<p>Der ganzen Artikel kann beim Autor als PDF-Dokument angefordert werden: stefan.formann@t-online.de</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/104-Prothesenschur-1024x683.jpg"
                        fileSize="84571"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Im Herzen Fan: Innenarchitektur für den Fußball]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/im-herzen-fan-innenarchitektur-fuer-den-fussball/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Jul 2020 07:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/im-herzen-fan-innenarchitektur-fuer-den-fussball/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Fußballsaison in Corona-Zeiten hat gezeigt, dass der Profisport neue Ideen braucht. Unverhoffte Hilfe kommt dabei aus der Innenarchitektur. Natascha Feulner hat sich ein besonderes Thema für ihre Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg gesucht. </em></p>&#13;
<p>Ihre Idee war ein perfekter Ort für Clubberer. Seit ihrer Kindheit ist Natascha Feulner Fan des 1. FC Nürnberg. Und das als Fürtherin. "Da ist es nicht so leicht, Gleichgesinnte zu finden." Sie lacht, als sie erzählt, wie sie auf das Thema ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg kam. "Ich wollte einen Ort entwerfen, an dem sich alle treffen können, wo Veranstaltungen und Diskussionsrunden stattfinden können oder auch Platz ist, um zum Beispiel Choreografien für die Nordkurve vorzubereiten." Der Name dieses multifunktionalen Nürnberger Fan-Community-Spaces sollte fränkisch sein: das Gwerch. Ein Begriff für Durcheinander, der bei Feulner dafür steht, dass jeder willkommen ist. Und weil es auch Clubberer außerhalb Nürnbergs gibt - beispielsweise in der Fürther oder Coburger Diaspora - sollte es auch Möglichkeiten für interaktive, virtuelle Fangemeinschaft geben. Die Idee entstand vor Corona.</p>&#13;
<p>Dann kam diese Saison, in der in leeren Stadien gespielt wurde. Damit die Vereine sich durch Fernseh-Übertragungsrechte finanziell über Wasser halten. Aber das Herz fehlte. Borussia Mönchengladbach-Verteidiger Matthias Ginter brachte es in einem Interview mit dem Deutschlandfunk auf den Punkt: „Richtig viel mit Bundesliga hat das nicht zu tun gehabt. Wir sind alle froh, wenn wieder Zuschauer da sind.“ Jubel, Trauer, Tränen? Nichts. Kein Heimvorteil. Als die Fans nicht ins Stadion konnten, wurde deutlich, wie sehr es bei der Faszination Fußball eigentlich um sie geht.</p>&#13;
<p>"Die 22 auf dem Rasen sind doch nur Mittel zum Zweck", sagt Prof. Rudolf Schricker trocken. Er betreut Feulner bei ihrer Bachelorarbeit in der Innenarchitektur. Selbst ist er, wie er sagt, "kein frenetischer Fan", kann sich aber für Fußball als sozialen Raum begeistern. "Uns in Coburg geht es in der Innenarchitektur nicht nur um konstruktive oder ästhetisch-technische Prinzipien", erklärt er. "Es geht darum, den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu rücken. Deshalb nutzen wir auch Methoden der Humanwissenschaft."</p>&#13;
<p><strong>Die drei Kategorien der Fans</strong></p>&#13;
<p>Feulner hat für ihre Arbeit in einer Umfrage ermittelt, was Fans wichtig ist. Es gibt diejenigen, die sich allgemein für den Sport interessieren. Sie schauen Spiele, haben aber nichts mit dem Stadion zu tun. Ganz anders zelebrieren das Thema die Ultra-Gruppierungen: Sie sind ihrem Verein extrem verbunden. Und irgendwo dazwischen sind diejenigen, die Natascha Feulner "08/15-Stadiongänger" nennt. Dazu zählt sich die angehende Innenarchitektin auch selbst. Bei den Fans sind alle Berufsgruppen vertreten und jedes Alter. Großeltern, Schulkinder, Männer, Frauen. Die Frage ist: Was benötigen sie?</p>&#13;
<p>"Wichtig ist das Gemeinschaftsgefühl", sagt die Studierende. "Ich brauche also etwas, das Emotionen auslöst. Das ist prinzipiell erst einmal das Spiel. Wenn man im Stadion sitzt, nimmt man auch die Emotionen der anderen wahr." Fangesänge. Und Gegengesänge. "In der Reihe vor dir sitzt ein Fremder, der ständig aufspringt und die Sicht versperrt: Aber wenn dann ein Tor fällt, jubelst du mit ihm. Für dieses Gemeinschaftserlebnis sind die Stadien gestaltet. "Wie man das Gefühl überträgt, ohne dass die Menschen zusammen sind - das ist eine große Aufgabe", sagt die Bachelorandin.</p>&#13;
<p>Sie entwirft das Gwerch als konkreten Raum für Fans, ihre Begegnungen und Aktivitäten. Dabei hat sie auch verschiedene Ansätze durchdacht, um das Live-Erlebnis zu den Menschen zu bringen. Sie spricht über Podcasts und Vodcasts, Video-Podcasts zu von den Fans gewünschten Themen. Warum nicht Fangesänge live streamen? "Viele Möglichkeiten bieten auch VR-Brillen: Damit kann man sich ja auch in ein virtuelles Wohnzimmer setzen und in den Alpen Netflix schauen - obwohl man eigentlich in Coburg ist." Auf den Fußball übertragen bedeutet das: "Die Fans könnten auf einem virtuellen Platz im Stadion sitzen und dabei auch die Fans außenherum animieren." Damit so etwas funktioniert, müssten Menschen und ihre Bedürfnisse auch an so einem virtuellen Ort im Vordergrund stehen. Professor Schricker ist überzeugt davon, dass die Gestaltung virtueller Räume in Zukunft ein großes Thema wird.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Fußballsaison in Corona-Zeiten hat gezeigt, dass der Profisport neue Ideen braucht. Unverhoffte Hilfe kommt dabei aus der Innenarchitektur. Natascha Feulner hat sich ein besonderes Thema für ihre Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg gesucht. </em></p>&#13;
<p>Ihre Idee war ein perfekter Ort für Clubberer. Seit ihrer Kindheit ist Natascha Feulner Fan des 1. FC Nürnberg. Und das als Fürtherin. "Da ist es nicht so leicht, Gleichgesinnte zu finden." Sie lacht, als sie erzählt, wie sie auf das Thema ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg kam. "Ich wollte einen Ort entwerfen, an dem sich alle treffen können, wo Veranstaltungen und Diskussionsrunden stattfinden können oder auch Platz ist, um zum Beispiel Choreografien für die Nordkurve vorzubereiten." Der Name dieses multifunktionalen Nürnberger Fan-Community-Spaces sollte fränkisch sein: das Gwerch. Ein Begriff für Durcheinander, der bei Feulner dafür steht, dass jeder willkommen ist. Und weil es auch Clubberer außerhalb Nürnbergs gibt - beispielsweise in der Fürther oder Coburger Diaspora - sollte es auch Möglichkeiten für interaktive, virtuelle Fangemeinschaft geben. Die Idee entstand vor Corona.</p>&#13;
<p>Dann kam diese Saison, in der in leeren Stadien gespielt wurde. Damit die Vereine sich durch Fernseh-Übertragungsrechte finanziell über Wasser halten. Aber das Herz fehlte. Borussia Mönchengladbach-Verteidiger Matthias Ginter brachte es in einem Interview mit dem Deutschlandfunk auf den Punkt: „Richtig viel mit Bundesliga hat das nicht zu tun gehabt. Wir sind alle froh, wenn wieder Zuschauer da sind.“ Jubel, Trauer, Tränen? Nichts. Kein Heimvorteil. Als die Fans nicht ins Stadion konnten, wurde deutlich, wie sehr es bei der Faszination Fußball eigentlich um sie geht.</p>&#13;
<p>"Die 22 auf dem Rasen sind doch nur Mittel zum Zweck", sagt Prof. Rudolf Schricker trocken. Er betreut Feulner bei ihrer Bachelorarbeit in der Innenarchitektur. Selbst ist er, wie er sagt, "kein frenetischer Fan", kann sich aber für Fußball als sozialen Raum begeistern. "Uns in Coburg geht es in der Innenarchitektur nicht nur um konstruktive oder ästhetisch-technische Prinzipien", erklärt er. "Es geht darum, den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu rücken. Deshalb nutzen wir auch Methoden der Humanwissenschaft."</p>&#13;
<p><strong>Die drei Kategorien der Fans</strong></p>&#13;
<p>Feulner hat für ihre Arbeit in einer Umfrage ermittelt, was Fans wichtig ist. Es gibt diejenigen, die sich allgemein für den Sport interessieren. Sie schauen Spiele, haben aber nichts mit dem Stadion zu tun. Ganz anders zelebrieren das Thema die Ultra-Gruppierungen: Sie sind ihrem Verein extrem verbunden. Und irgendwo dazwischen sind diejenigen, die Natascha Feulner "08/15-Stadiongänger" nennt. Dazu zählt sich die angehende Innenarchitektin auch selbst. Bei den Fans sind alle Berufsgruppen vertreten und jedes Alter. Großeltern, Schulkinder, Männer, Frauen. Die Frage ist: Was benötigen sie?</p>&#13;
<p>"Wichtig ist das Gemeinschaftsgefühl", sagt die Studierende. "Ich brauche also etwas, das Emotionen auslöst. Das ist prinzipiell erst einmal das Spiel. Wenn man im Stadion sitzt, nimmt man auch die Emotionen der anderen wahr." Fangesänge. Und Gegengesänge. "In der Reihe vor dir sitzt ein Fremder, der ständig aufspringt und die Sicht versperrt: Aber wenn dann ein Tor fällt, jubelst du mit ihm. Für dieses Gemeinschaftserlebnis sind die Stadien gestaltet. "Wie man das Gefühl überträgt, ohne dass die Menschen zusammen sind - das ist eine große Aufgabe", sagt die Bachelorandin.</p>&#13;
<p>Sie entwirft das Gwerch als konkreten Raum für Fans, ihre Begegnungen und Aktivitäten. Dabei hat sie auch verschiedene Ansätze durchdacht, um das Live-Erlebnis zu den Menschen zu bringen. Sie spricht über Podcasts und Vodcasts, Video-Podcasts zu von den Fans gewünschten Themen. Warum nicht Fangesänge live streamen? "Viele Möglichkeiten bieten auch VR-Brillen: Damit kann man sich ja auch in ein virtuelles Wohnzimmer setzen und in den Alpen Netflix schauen - obwohl man eigentlich in Coburg ist." Auf den Fußball übertragen bedeutet das: "Die Fans könnten auf einem virtuellen Platz im Stadion sitzen und dabei auch die Fans außenherum animieren." Damit so etwas funktioniert, müssten Menschen und ihre Bedürfnisse auch an so einem virtuellen Ort im Vordergrund stehen. Professor Schricker ist überzeugt davon, dass die Gestaltung virtueller Räume in Zukunft ein großes Thema wird.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-Neue_Raeume_fuer_den_Fussball_Prof.Schricker_Feulner_1-1024x768.jpg"
                        fileSize="112431"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/107-Neue_Raeume_fuer_den_Fussball_Prof.Schricker_Feulner_2-1024x741.jpg"
                        fileSize="62425"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="741"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Podiumsdiskussion über Forschung in Zeiten der Pandemie – jetzt anmelden!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/podiumsdiskussion-ueber-forschung-in-zeiten-der-pandemie-jetzt-anmelden/</link>
                <pubDate>Fri, 10 Jul 2020 06:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/podiumsdiskussion-ueber-forschung-in-zeiten-der-pandemie-jetzt-anmelden/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Gestaltung internationaler Forschungskooperationen in Zeiten von Covid-19 ist am Montag Thema einer virtuellen Podiumsdiskussion des Bayerischen Wissenschaftsforums. Als Expertin ist auch Didaktik-Professorin Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit von der Hochschule Coburg eingeladen.</em></p>&#13;
<p>Wie wirkt sich die Pandemie auf laufende internationale Forschungsprojekte aus? Was passiert, wenn man nicht mehr vor Ort forschen kann, weil Grenzübertritte verboten sind? Wie gut funktioniert der Austausch mit Projektpartnern oder politischen Entscheidungsträgern, wenn man sich nur noch virtuell treffen kann? Darüber diskutieren Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit von der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Ralf Ludwig von der Ludwig-Maximilians-Universität München und Jesús Salcedo Villanueva vom UN-Habitat aus Nairobi/Kenia am Montag, 13. Juli, bei einer virtuellen Podiumsdiskussion. Die englischsprachige Veranstaltung wird von der Bayrischen Forschungsallianz BayFOR moderiert und findet von 10 bis 11.30 Uhr statt.</p>&#13;
<p>Das Thema "International Research Collaboration in Times of Crises" ist der dritte Teil der digitalen Veranstaltungsreihe „Resilienz und Verantwortung in Krisenzeiten – die Verantwortung der bayerischen Hochschulen“, die vom Bayerischen Wissenschaftsforum – BayWISS organisiert wird. Zu weiteren Informationen und der Anmeldung zur Podiumsdiskussion geht's <a href="https://www.bayfor.org/de/aktuelles/veranstaltungen/events/show/digitale-veranstaltungsreihe-resilienz-und-verantwortung-in-krisenzeiten-die-verantwortung-der-bayerischen-hochschulen.html">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Gestaltung internationaler Forschungskooperationen in Zeiten von Covid-19 ist am Montag Thema einer virtuellen Podiumsdiskussion des Bayerischen Wissenschaftsforums. Als Expertin ist auch Didaktik-Professorin Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit von der Hochschule Coburg eingeladen.</em></p>&#13;
<p>Wie wirkt sich die Pandemie auf laufende internationale Forschungsprojekte aus? Was passiert, wenn man nicht mehr vor Ort forschen kann, weil Grenzübertritte verboten sind? Wie gut funktioniert der Austausch mit Projektpartnern oder politischen Entscheidungsträgern, wenn man sich nur noch virtuell treffen kann? Darüber diskutieren Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit von der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Ralf Ludwig von der Ludwig-Maximilians-Universität München und Jesús Salcedo Villanueva vom UN-Habitat aus Nairobi/Kenia am Montag, 13. Juli, bei einer virtuellen Podiumsdiskussion. Die englischsprachige Veranstaltung wird von der Bayrischen Forschungsallianz BayFOR moderiert und findet von 10 bis 11.30 Uhr statt.</p>&#13;
<p>Das Thema "International Research Collaboration in Times of Crises" ist der dritte Teil der digitalen Veranstaltungsreihe „Resilienz und Verantwortung in Krisenzeiten – die Verantwortung der bayerischen Hochschulen“, die vom Bayerischen Wissenschaftsforum – BayWISS organisiert wird. Zu weiteren Informationen und der Anmeldung zur Podiumsdiskussion geht's <a href="https://www.bayfor.org/de/aktuelles/veranstaltungen/events/show/digitale-veranstaltungsreihe-resilienz-und-verantwortung-in-krisenzeiten-die-verantwortung-der-bayerischen-hochschulen.html">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Julia_Priess-Buchheit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Ökonom erforscht Wirksamkeit regionaler Wirtschaftsförderung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-oekonom-erforscht-wirksamkeit-regionaler-wirtschaftsfoerderung/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Jul 2020 04:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-oekonom-erforscht-wirksamkeit-regionaler-wirtschaftsfoerderung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das staatliche GRW-Förderprogramm soll dafür sorgen, dass Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen entstehen und das Einkommen steigt. Ob das tatsächlich funktioniert, haben das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der Volkswirtschaftsprofessor Lutz Schneider von der Hochschule Coburg erforscht.</em></p>&#13;
<p>Die Wirtschaft in der Region Coburg hat eine andere Struktur als die in München. Und generell ist der Osten Deutschlands strukturschwächer als der Westen. Die Rahmenbedingungen sind unterschiedlich. Aber die Lebensverhältnisse der Menschen in Deutschland sollen überall gleich sein, deshalb wurde die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ins Leben gerufen - und das schon in den 1960er Jahren. "GRW ist ein Instrument, um wirtschaftliche Nachteile in strukturschwachen Gegenden auszugleichen und die Lebensverhältnisse anzugleichen", erklärt Prof. Dr. Lutz Schneider, Volkswirtschaftsprofessor an der Hochschule Coburg. "Die Förderung unterstützt Kommunen in strukturschwachen Regionen, wenn sie in wirtschaftsnahe Infrastruktur wie ein Gewerbegebiet investieren", sagt Schneider. "Vor allem ist die GRW aber bedeutend, weil Unternehmen direkte Zuschüsse für ihre Investitionsvorhaben bekommen."</p>&#13;
<p>Aber was sind eigentlich strukturschwache Regionen? Und bringt die Regionalförderung überhaupt etwas? Um das zu beurteilen, hat das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ein Evaluationsgutachten für das Bundeswirtschaftsministerium erstellt, an dem außerdem der Coburger Ökonom Schneider beteiligt war. Das IWH untersuchte dabei, ob sich einzelne Betriebe durch die staatliche Hilfe besser entwickelt haben als sehr ähnliche Betriebe, die keine Förderung bekamen. Lutz Schneider verglich die wirtschaftliche Entwicklung von geförderten Regionen mit Regionen ohne Förderung. Er analysierte Daten wie Arbeitslosenquote oder Bruttoinlandsprodukt im jeweiligen Landkreis. Die Ergebnisse für den Zeitraum von 2000 bis 2017 wurden jetzt vorgelegt. "Sie sind eindeutig. Sie belegen sowohl auf betrieblicher als auch auf regionaler Ebene die positiven Effekte der Investitionsförderung."</p>&#13;
<p>Die Beschäftigungszahl in GRW-geförderten Betrieben wächst demnach bis fünf Jahre nach Ende der Förderung um knapp zwölf Prozentpunkte stärker als in vergleichbaren, nicht geförderten Betrieben. Die Produktivität würde mathematisch gesehen statt um zwei um satte vier Prozent zunehmen, wenn die Regionalförderung bei 1.000 Euro pro Erwerbstätigem läge. "Sie liegt aber aktuell bei nicht einmal zehn Euro. Das Wachstum steigt damit nur um 0,02 Prozentpunkte." Durch die geringe Fördersumme hat die GRW auch eher moderate ökonomische Bedeutung. "Aber die Effekte sind statistisch nachgewiesen."</p>&#13;
<p>Für die GRW stellen Bund und Länder derzeit etwa eine Milliarde Euro zur Verfügung. "Klingt viel", sagt Schneider, "aber bei einem Bruttoinlandsprodukt von 3,4 Billionen ist es nicht besonders viel." Anfang der 90er war es im Verhältnis zum damaligen Bruttoinlandsprodukt das zehnfache. Das war auch die Zeit, in der die ostdeutschen Regionen stark aufholten. "1991 lag die Produktivität bei 30 bis 40 Prozent des Westniveaus. Heute sind es etwa 80 Prozent, wobei sich das Aufholen ab der Jahrtausendwende stark verlangsamt hat", erklärt Schneider. "Trotzdem ist das nicht schlecht."</p>&#13;
<p>Aus europäischer Sicht stehen die meisten Gebiete Deutschlands gut da. Deshalb musste auch die Zahl der GRW-Fördergebiete weniger werden: Die EU erlaubt die Unterstützung strukturschwacher Regionen, aber keine Subventionen, die den Wettbewerb verzerren. Und da von europäischen Mittelwerten ausgegangen wird, gelten in Deutschland nicht allzu viele Landkreise als strukturschwach. "In Bayern sind nur die, die an Tschechien angrenzen, so eingestuft." Coburg fiel 2014 raus. "Wenn man nur auf München blickt, vergisst man, wie gut es uns hier geht", sagt Schneider." Nach großen Umbrüchen in traditionellen Branchen hat der Raum Coburg die Förderung für strukturschwache Gebiete heute nicht mehr nötig. "Die Region entwickelt sich gut."</p>&#13;
<p><em><a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/evaluierung-der-gemeinschaftsaufgabe-verbesserung-der-regionalen-wirtschaftsstruktur-durch-einzelbetriebliche-erfolgskontrolle-endbericht.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=10">Hier geht's zur Studie</a> „Evaluation der Gemeinschaftsaufgabe ‚Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‘ (GRW)“ .</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das staatliche GRW-Förderprogramm soll dafür sorgen, dass Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen entstehen und das Einkommen steigt. Ob das tatsächlich funktioniert, haben das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der Volkswirtschaftsprofessor Lutz Schneider von der Hochschule Coburg erforscht.</em></p>&#13;
<p>Die Wirtschaft in der Region Coburg hat eine andere Struktur als die in München. Und generell ist der Osten Deutschlands strukturschwächer als der Westen. Die Rahmenbedingungen sind unterschiedlich. Aber die Lebensverhältnisse der Menschen in Deutschland sollen überall gleich sein, deshalb wurde die Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ins Leben gerufen - und das schon in den 1960er Jahren. "GRW ist ein Instrument, um wirtschaftliche Nachteile in strukturschwachen Gegenden auszugleichen und die Lebensverhältnisse anzugleichen", erklärt Prof. Dr. Lutz Schneider, Volkswirtschaftsprofessor an der Hochschule Coburg. "Die Förderung unterstützt Kommunen in strukturschwachen Regionen, wenn sie in wirtschaftsnahe Infrastruktur wie ein Gewerbegebiet investieren", sagt Schneider. "Vor allem ist die GRW aber bedeutend, weil Unternehmen direkte Zuschüsse für ihre Investitionsvorhaben bekommen."</p>&#13;
<p>Aber was sind eigentlich strukturschwache Regionen? Und bringt die Regionalförderung überhaupt etwas? Um das zu beurteilen, hat das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ein Evaluationsgutachten für das Bundeswirtschaftsministerium erstellt, an dem außerdem der Coburger Ökonom Schneider beteiligt war. Das IWH untersuchte dabei, ob sich einzelne Betriebe durch die staatliche Hilfe besser entwickelt haben als sehr ähnliche Betriebe, die keine Förderung bekamen. Lutz Schneider verglich die wirtschaftliche Entwicklung von geförderten Regionen mit Regionen ohne Förderung. Er analysierte Daten wie Arbeitslosenquote oder Bruttoinlandsprodukt im jeweiligen Landkreis. Die Ergebnisse für den Zeitraum von 2000 bis 2017 wurden jetzt vorgelegt. "Sie sind eindeutig. Sie belegen sowohl auf betrieblicher als auch auf regionaler Ebene die positiven Effekte der Investitionsförderung."</p>&#13;
<p>Die Beschäftigungszahl in GRW-geförderten Betrieben wächst demnach bis fünf Jahre nach Ende der Förderung um knapp zwölf Prozentpunkte stärker als in vergleichbaren, nicht geförderten Betrieben. Die Produktivität würde mathematisch gesehen statt um zwei um satte vier Prozent zunehmen, wenn die Regionalförderung bei 1.000 Euro pro Erwerbstätigem läge. "Sie liegt aber aktuell bei nicht einmal zehn Euro. Das Wachstum steigt damit nur um 0,02 Prozentpunkte." Durch die geringe Fördersumme hat die GRW auch eher moderate ökonomische Bedeutung. "Aber die Effekte sind statistisch nachgewiesen."</p>&#13;
<p>Für die GRW stellen Bund und Länder derzeit etwa eine Milliarde Euro zur Verfügung. "Klingt viel", sagt Schneider, "aber bei einem Bruttoinlandsprodukt von 3,4 Billionen ist es nicht besonders viel." Anfang der 90er war es im Verhältnis zum damaligen Bruttoinlandsprodukt das zehnfache. Das war auch die Zeit, in der die ostdeutschen Regionen stark aufholten. "1991 lag die Produktivität bei 30 bis 40 Prozent des Westniveaus. Heute sind es etwa 80 Prozent, wobei sich das Aufholen ab der Jahrtausendwende stark verlangsamt hat", erklärt Schneider. "Trotzdem ist das nicht schlecht."</p>&#13;
<p>Aus europäischer Sicht stehen die meisten Gebiete Deutschlands gut da. Deshalb musste auch die Zahl der GRW-Fördergebiete weniger werden: Die EU erlaubt die Unterstützung strukturschwacher Regionen, aber keine Subventionen, die den Wettbewerb verzerren. Und da von europäischen Mittelwerten ausgegangen wird, gelten in Deutschland nicht allzu viele Landkreise als strukturschwach. "In Bayern sind nur die, die an Tschechien angrenzen, so eingestuft." Coburg fiel 2014 raus. "Wenn man nur auf München blickt, vergisst man, wie gut es uns hier geht", sagt Schneider." Nach großen Umbrüchen in traditionellen Branchen hat der Raum Coburg die Förderung für strukturschwache Gebiete heute nicht mehr nötig. "Die Region entwickelt sich gut."</p>&#13;
<p><em><a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/evaluierung-der-gemeinschaftsaufgabe-verbesserung-der-regionalen-wirtschaftsstruktur-durch-einzelbetriebliche-erfolgskontrolle-endbericht.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=10">Hier geht's zur Studie</a> „Evaluation der Gemeinschaftsaufgabe ‚Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‘ (GRW)“ .</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SchneiderLutz.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/106-Lutz_Schneider_GRW-Studie-1024x683.jpg"
                        fileSize="106922"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Säuren – eine kleine Kulturgeschichte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/saeuren-eine-kleine-kulturgeschichte/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Jul 2020 04:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/saeuren-eine-kleine-kulturgeschichte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Säuren begegnen uns ständig im Alltag: Ob in Form von Essig, Milchsäure, als Zitronensäure oder in Autobatterien. Doch wie hat sich dieses Gebiet der Chemie entwickelt und welche Säuren waren bereits in der Antike bekannt? Diesen Fragen widmet sich unter anderem der dritte Band der Coburger Reihe „Säuren – eine kleine Kulturgeschichte“. </em></p>&#13;
<p>In dem Buch sind die Ergebnisse eines studentischen Projektes der Hochschule Coburg versammelt. Studierende der Bioanalytik des zweiten Studienjahres haben sich mit dem historischen Werden einer zentralen chemischen Stoffgruppe beschäftigt. Man entdeckt ein Stück Chemiegeschichte und kann am Forschergeist der Menschen über viele Jahrhunderte teilhaben. Der Bogen spannt sich von den Säuren in der Antike und der Alchemie, der Beschreibung einzelner Säuren bis hin zu modernen bioanalytischen Errungenschaften. Ergänzt wird der Band durch ein umfangreiches Literaturverzeichnis und durch viele Abbildungen und Skizzen, die die Texte illustrieren. Ein gut lesbares Werk für alle, die an Wissenschaftsgeschichte interessiert sind und die über das Studium der Chemiegeschichte auch etwas über die Chemie selbst lernen wollen. Professor Dr. Klaus Ruthenberg ist Herausgeber dieser kurzweiligen Lektüre. Der Diplom-Chemiker lehrt seit 1989 an der Hochschule Coburg. Er studierte Chemie und Philosophie in Berlin und Göttingen. Seit den 1990er Jahren ist er im Forschungsbereich Geschichte und Philosophie der Naturwissenschaften tätig, zum Beispiel als Mitbegründer der International Society for the Philosophy of Chemistry (ISPC). Im entsprechenden Forschungsprojekt „Acidity“ arbeitete er, ähnlich wie auch im vorliegenden Band, über historisch-philosophische Grundlagen der Säuren. Das Geleitwort ist von Prof. Dr. Michael Lichtlein verfasst, der das Projekt „Die Coburger Reihe“ initiierte.</p>&#13;
<p>Zu kaufen gibt es die Bände der Coburger Reihe beim Verlag Editon Aumann:<a href="https://edition-aumann.de/" target="Edition Aumann" rel="noopener"> http://edition-aumann.de/</a></p>&#13;
<h4>Bibliografisches:</h4>&#13;
<p>Titel: Säuren – eine kleine Kulturgeschichte, ISBN/EAN: 978-3-95626-036-0; Autoren / Herausgeber: Dr. Klaus Ruthenberg, Apostolos Gernontas, Fabienne Reiß, Tamara Schreiner, Maike Alban, Jana Lott, Sabrina Zitzmann, Michael Tranchina, Ludwig Renger-Patzsch, Ines Kleemeier, Daniel Pfeffer, Astrid Deuerling, Annekatrin Kobelt, Sabine Ternowez, Anna-Maria Vetter, Bettina Keß, Klaus Ruthenberg</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Säuren begegnen uns ständig im Alltag: Ob in Form von Essig, Milchsäure, als Zitronensäure oder in Autobatterien. Doch wie hat sich dieses Gebiet der Chemie entwickelt und welche Säuren waren bereits in der Antike bekannt? Diesen Fragen widmet sich unter anderem der dritte Band der Coburger Reihe „Säuren – eine kleine Kulturgeschichte“. </em></p>&#13;
<p>In dem Buch sind die Ergebnisse eines studentischen Projektes der Hochschule Coburg versammelt. Studierende der Bioanalytik des zweiten Studienjahres haben sich mit dem historischen Werden einer zentralen chemischen Stoffgruppe beschäftigt. Man entdeckt ein Stück Chemiegeschichte und kann am Forschergeist der Menschen über viele Jahrhunderte teilhaben. Der Bogen spannt sich von den Säuren in der Antike und der Alchemie, der Beschreibung einzelner Säuren bis hin zu modernen bioanalytischen Errungenschaften. Ergänzt wird der Band durch ein umfangreiches Literaturverzeichnis und durch viele Abbildungen und Skizzen, die die Texte illustrieren. Ein gut lesbares Werk für alle, die an Wissenschaftsgeschichte interessiert sind und die über das Studium der Chemiegeschichte auch etwas über die Chemie selbst lernen wollen. Professor Dr. Klaus Ruthenberg ist Herausgeber dieser kurzweiligen Lektüre. Der Diplom-Chemiker lehrt seit 1989 an der Hochschule Coburg. Er studierte Chemie und Philosophie in Berlin und Göttingen. Seit den 1990er Jahren ist er im Forschungsbereich Geschichte und Philosophie der Naturwissenschaften tätig, zum Beispiel als Mitbegründer der International Society for the Philosophy of Chemistry (ISPC). Im entsprechenden Forschungsprojekt „Acidity“ arbeitete er, ähnlich wie auch im vorliegenden Band, über historisch-philosophische Grundlagen der Säuren. Das Geleitwort ist von Prof. Dr. Michael Lichtlein verfasst, der das Projekt „Die Coburger Reihe“ initiierte.</p>&#13;
<p>Zu kaufen gibt es die Bände der Coburger Reihe beim Verlag Editon Aumann:<a href="https://edition-aumann.de/" target="Edition Aumann" rel="noopener"> http://edition-aumann.de/</a></p>&#13;
<h4>Bibliografisches:</h4>&#13;
<p>Titel: Säuren – eine kleine Kulturgeschichte, ISBN/EAN: 978-3-95626-036-0; Autoren / Herausgeber: Dr. Klaus Ruthenberg, Apostolos Gernontas, Fabienne Reiß, Tamara Schreiner, Maike Alban, Jana Lott, Sabrina Zitzmann, Michael Tranchina, Ludwig Renger-Patzsch, Ines Kleemeier, Daniel Pfeffer, Astrid Deuerling, Annekatrin Kobelt, Sabine Ternowez, Anna-Maria Vetter, Bettina Keß, Klaus Ruthenberg</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/103-Cover_Saeuren-eine-kleine-Kulturgeschichte_300dpi__002-722x1024.jpg"
                        fileSize="94597"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="722" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zwischen Wissenschaft und Spiritualität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zwischen-wissenschaft-und-spiritualitaet/</link>
                <pubDate>Tue, 07 Jul 2020 12:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zwischen-wissenschaft-und-spiritualitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Leonie Brückner hat in Coburg Integrative Gesundheitsförderung studiert und betreibt die Webseite "LightfulYou". Für ihren Podcast interviewte sie den Bauingenieur Prof. Dr. Peter Pfrommer zu Glück und Spiritualität.</em></p>&#13;
<p>Im Studium der Integrativen Gesundheitsförderung hat Leonie Brückner verschiedene Praktiken gelernt, die sich eignen können, das Stressempfinden zu senken. Ob die intensive Auseinandersetzung mit unserem "Selbst" Stress reduziert, wurde das Thema ihrer Bachelorarbeit bei Prof. Dr. Peter Pfrommer. Er lehrt im Studiengang Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Energieeffizientes Gebäudedesign, die Themen Bauphysik, Raumakustik, Wärme- und Feuchteschutz, beschäftigt sich aber seit vielen Jahren auch intensiv mit philosophischen Themen und der Suche nach dem Selbst. Er ist unter anderem Autor des Buches „Ich – wer ist das?“ - und er hat Leonie Brückner beim Konzept für ihr Studienprogramm "LightfulYou" unterstützt. Es soll helfen, ein selbstbestimmtes, gesundes und erfülltes Leben zu führen.</p>&#13;
<p>Leonie Brückner erstellt für die "LightfulYou"-Internetseite eigene Inhalte, Videos und Podcasts. Es gibt beispielsweise Ernährungs- und Achtsamkeitsthemen oder Anleitungsvideos mit ihr als Yoga-Lehrerin. Im Juni interviewte sie Prof. Dr. Peter Pfrommer für ihren Podcast. Er erklärt unter anderem, wie er in seinem Leben wissenschaftliche Komponente und Spiritualität verbindet. Er habe in sich eine naturwissenschaftlich-mathematische Seite und eine träumerisch-sensible Seite, die sich mit spirituellen, religiösen Themen auseinandersetzt. Letztlich geht es dabei um das, was alle Menschen suchen: Glück.</p>&#13;
<p><a href="https://www.lightfulyou.com/podcast-1/episode/d3c5a6d2/wer-ist-ich-and-was-streckt-hinter-dem-verlangen-nach-gluck-interview-mit-prof-dr-peter-pfrommer">Hier</a> geht's zum Podcast-Interview.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Leonie Brückner hat in Coburg Integrative Gesundheitsförderung studiert und betreibt die Webseite "LightfulYou". Für ihren Podcast interviewte sie den Bauingenieur Prof. Dr. Peter Pfrommer zu Glück und Spiritualität.</em></p>&#13;
<p>Im Studium der Integrativen Gesundheitsförderung hat Leonie Brückner verschiedene Praktiken gelernt, die sich eignen können, das Stressempfinden zu senken. Ob die intensive Auseinandersetzung mit unserem "Selbst" Stress reduziert, wurde das Thema ihrer Bachelorarbeit bei Prof. Dr. Peter Pfrommer. Er lehrt im Studiengang Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Energieeffizientes Gebäudedesign, die Themen Bauphysik, Raumakustik, Wärme- und Feuchteschutz, beschäftigt sich aber seit vielen Jahren auch intensiv mit philosophischen Themen und der Suche nach dem Selbst. Er ist unter anderem Autor des Buches „Ich – wer ist das?“ - und er hat Leonie Brückner beim Konzept für ihr Studienprogramm "LightfulYou" unterstützt. Es soll helfen, ein selbstbestimmtes, gesundes und erfülltes Leben zu führen.</p>&#13;
<p>Leonie Brückner erstellt für die "LightfulYou"-Internetseite eigene Inhalte, Videos und Podcasts. Es gibt beispielsweise Ernährungs- und Achtsamkeitsthemen oder Anleitungsvideos mit ihr als Yoga-Lehrerin. Im Juni interviewte sie Prof. Dr. Peter Pfrommer für ihren Podcast. Er erklärt unter anderem, wie er in seinem Leben wissenschaftliche Komponente und Spiritualität verbindet. Er habe in sich eine naturwissenschaftlich-mathematische Seite und eine träumerisch-sensible Seite, die sich mit spirituellen, religiösen Themen auseinandersetzt. Letztlich geht es dabei um das, was alle Menschen suchen: Glück.</p>&#13;
<p><a href="https://www.lightfulyou.com/podcast-1/episode/d3c5a6d2/wer-ist-ich-and-was-streckt-hinter-dem-verlangen-nach-gluck-interview-mit-prof-dr-peter-pfrommer">Hier</a> geht's zum Podcast-Interview.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/105-Wissenschaft_und_Spiritualitaet_Interview_Prof._Pfrommer-1024x576.jpg"
                        fileSize="59490"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Motiviert, engagiert und ausgezeichnet: DAAD verleiht Preis an Studenten aus Pakistan]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/motiviert-engagiert-und-ausgezeichnet-daad-verleiht-preis-an-studenten-aus-pakistan/</link>
                <pubDate>Fri, 03 Jul 2020 10:54:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/motiviert-engagiert-und-ausgezeichnet-daad-verleiht-preis-an-studenten-aus-pakistan/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Muhammad Tariq Javed hat exzellente Noten, er engagiert sich im Studiengang Financial Management der Hochschule Coburg als Program Ambassador und als Program Assistant des Masterbüros, außerdem hilft er Bedürftigen in seinem Herkunftsland Pakistan: Dieser besondere Student wurde jetzt mit dem DAAD-Preis der Hochschule Coburg ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Er ist ein Student mit viel Erfahrung: Muhammad Tariq Javed hat selbst neun Jahre lang als Dozent der Fakultät Betriebswirtschaft an der Islamia University in Bahawalpur (Pakistan) unterrichtet, bevor er sich für das Masterstudium an der Hochschule Coburg bewarb. „Das dreistufige Auswahlverfahren meisterte er mit Bravour“, sagte Prof. Dr. Victor Randall. In seiner Laudatio würdigte er die außergewöhnliche Motivation des Studenten. "In den Lehrveranstaltungen fiel er schon früh als besonders interessiert auf." Als Studiengangsleiter freute sich Prof. Dr. Randall sehr, dass zum zweiten Mal in Folge ein Studierender aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/financial-management.html" title="Opens internal link in current window">MBA Financial Management</a> mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ausgezeichnet wurde.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg verleiht diesen Preis seit 1996 an ausländische Studierende, die durch herausragende Leistungen und Engagement auffallen. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 1000 Euro. Die übliche große Feierstunde mit Publikum musste wegen Corona in diesem Jahr auf einen kleinen Kreis beschränkt werden. Umso herzlicher dankte Annette Stegemann, die Leiterin des International Office der Hochschule, für Javeds besondere Leistungen: „Sie sind einer unserer besten Studierenden“, sagte. „Aber Sie engagieren sich eben auch sehr in der Fakultät und helfen anderen Studierenden.“</p>&#13;
<p>Als Program Ambassador vertritt Muhammad Tariq Javed das MBA-Programm nach außen, hilft Studieninteressierten sowie Bewerberinnen und Bewerbern und erleichtert neuen Kommilitonen den Start an der Hochschule. Als Program Assistant unterstützt er außerdem das Masterbüro und den Studiengangsleiter beispielsweise bei der Auswahl der Bewerber.</p>&#13;
<p>„Ich freue mich sehr!“, sagte Muhammad Tariq Javed, als ihm Annette Stegemann den Preis überreichte. Besonders dankbar sei er seinen Eltern und auch Prof. Dr. Randall für die Unterstützung. Leicht sei das MBA-Programm in Coburg nicht. "Aber es lohnt sich für die berufliche Entwicklung und es ist befriedigend. Jeden Tag lernt man etwas Neues." Er erzählte auch, wie gut ihm Coburg gefällt und dass die Menschen hier sehr hilfsbereit sind. „Wie Brüder und Schwestern.“ Außerdem berichtete er von Pakistan, wo er sich 2010 und 2014 bei den verheerenden Fluten in Kachaa Rajanpur im District Rahim Yar Khan für Bedürftige eingesetzt und eine studentische Spendenaktion geleitet hat. Javed hat auch ein Seminar ins Leben gerufen, um Studierende für die Gefahren von Drogenmissbrauch und Rauchen zu sensibilisieren. Diese Themen liegen ihm am Herzen - auch, weil er ein Sportler ist. Dabei ist der britische Einfluss in seinem Heimatland unverkennbar: Muhammad Tariq Javed ist leidenschaftlicher Cricketspieler.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Muhammad Tariq Javed hat exzellente Noten, er engagiert sich im Studiengang Financial Management der Hochschule Coburg als Program Ambassador und als Program Assistant des Masterbüros, außerdem hilft er Bedürftigen in seinem Herkunftsland Pakistan: Dieser besondere Student wurde jetzt mit dem DAAD-Preis der Hochschule Coburg ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Er ist ein Student mit viel Erfahrung: Muhammad Tariq Javed hat selbst neun Jahre lang als Dozent der Fakultät Betriebswirtschaft an der Islamia University in Bahawalpur (Pakistan) unterrichtet, bevor er sich für das Masterstudium an der Hochschule Coburg bewarb. „Das dreistufige Auswahlverfahren meisterte er mit Bravour“, sagte Prof. Dr. Victor Randall. In seiner Laudatio würdigte er die außergewöhnliche Motivation des Studenten. "In den Lehrveranstaltungen fiel er schon früh als besonders interessiert auf." Als Studiengangsleiter freute sich Prof. Dr. Randall sehr, dass zum zweiten Mal in Folge ein Studierender aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/financial-management.html" title="Opens internal link in current window">MBA Financial Management</a> mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ausgezeichnet wurde.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg verleiht diesen Preis seit 1996 an ausländische Studierende, die durch herausragende Leistungen und Engagement auffallen. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 1000 Euro. Die übliche große Feierstunde mit Publikum musste wegen Corona in diesem Jahr auf einen kleinen Kreis beschränkt werden. Umso herzlicher dankte Annette Stegemann, die Leiterin des International Office der Hochschule, für Javeds besondere Leistungen: „Sie sind einer unserer besten Studierenden“, sagte. „Aber Sie engagieren sich eben auch sehr in der Fakultät und helfen anderen Studierenden.“</p>&#13;
<p>Als Program Ambassador vertritt Muhammad Tariq Javed das MBA-Programm nach außen, hilft Studieninteressierten sowie Bewerberinnen und Bewerbern und erleichtert neuen Kommilitonen den Start an der Hochschule. Als Program Assistant unterstützt er außerdem das Masterbüro und den Studiengangsleiter beispielsweise bei der Auswahl der Bewerber.</p>&#13;
<p>„Ich freue mich sehr!“, sagte Muhammad Tariq Javed, als ihm Annette Stegemann den Preis überreichte. Besonders dankbar sei er seinen Eltern und auch Prof. Dr. Randall für die Unterstützung. Leicht sei das MBA-Programm in Coburg nicht. "Aber es lohnt sich für die berufliche Entwicklung und es ist befriedigend. Jeden Tag lernt man etwas Neues." Er erzählte auch, wie gut ihm Coburg gefällt und dass die Menschen hier sehr hilfsbereit sind. „Wie Brüder und Schwestern.“ Außerdem berichtete er von Pakistan, wo er sich 2010 und 2014 bei den verheerenden Fluten in Kachaa Rajanpur im District Rahim Yar Khan für Bedürftige eingesetzt und eine studentische Spendenaktion geleitet hat. Javed hat auch ein Seminar ins Leben gerufen, um Studierende für die Gefahren von Drogenmissbrauch und Rauchen zu sensibilisieren. Diese Themen liegen ihm am Herzen - auch, weil er ein Sportler ist. Dabei ist der britische Einfluss in seinem Heimatland unverkennbar: Muhammad Tariq Javed ist leidenschaftlicher Cricketspieler.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Titel.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/102-DAAD_Preis01_klein-1024x680.jpg"
                        fileSize="148761"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/102-DAAD_Preis_02klein-1024x680.jpg"
                        fileSize="131728"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gute Nachrichten für Maker]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gute-nachrichten-fuer-maker/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2020 08:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gute-nachrichten-fuer-maker/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der <a href="https://www.creapolis-coburg.de/makerspace#" target="Creapolis Makerspace" title="Creapolis Makerspace" rel="noopener">CREAPOLIS Makerspace</a> der Hochschule Coburg ist ab sofort wieder geöffnet. Das freut sicher viele Maker, denn nun sind die Geräte dort wieder – unter Hygieneauflagen – benutzbar. Außerdem finden zusätzlich Fahrradsprechstunden und Online-Workshops statt. </em></p>&#13;
<p>Ein umfassendes Hygienekonzept im Makerspace ermöglicht wieder die Nutzung der Werkstätten in der Schlachthofvilla. Das gewohnte Angebot der Einführungskurse und Workshops ist jedoch voraussichtlich bis zum Herbst eingeschränkt. Dennoch muss niemand auf die Einführungskurse zu den Geräten verzichten: sie finden im Juli online jeweils von 15-17 Uhr statt. Man kann sich für die Online-Kurse an folgenden Tagen anmelden: 14.Juli: 3D-Drucker, 21. Juli: Lasercutter und 28.Juli: Schneidplotter und Transferpresse. Übrigens wird das Angebot im Makerspace bald um einen Schweißtisch und einen Winkelschleifer erweitert.</p>&#13;
<h4>Fahrradsprechstunde</h4>&#13;
<p>Ergänzend zur Radstation, gibt es jetzt außerdem Fahrradsprechstunden in Kooperation mit dem ADFC. Die kommenden Termine sind: am 6. und 27. Juli 2020 jeweils von 15-18 Uhr. Die Fahrradsprechstunden finden im Hof statt, damit sich die Rad-Experten das Fahrrad vor Ort anschauen können. Hier wird aufgrund der Corona-Regelungen ebenfalls mit Anmeldung gearbeitet: <a href="https://bit.ly/fahrradsprechstunde">https://bit.ly/fahrradsprechstunde</a></p>&#13;
<p>Die Anmeldungen für alle Kurse und Termine laufen immer über ein Formular auf der Homepage. Unter <a href="https://bit.ly/einfuehrungskurse">https://bit.ly/einfuehrungskurse</a> finden sich die Kurse nach Geräten aufgeteilt. Klickt man das gewünschte Gerät an, kommt man auf die Seite, auf der auch das Anmeldeformular eingebunden ist.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der <a href="https://www.creapolis-coburg.de/makerspace#" target="Creapolis Makerspace" title="Creapolis Makerspace" rel="noopener">CREAPOLIS Makerspace</a> der Hochschule Coburg ist ab sofort wieder geöffnet. Das freut sicher viele Maker, denn nun sind die Geräte dort wieder – unter Hygieneauflagen – benutzbar. Außerdem finden zusätzlich Fahrradsprechstunden und Online-Workshops statt. </em></p>&#13;
<p>Ein umfassendes Hygienekonzept im Makerspace ermöglicht wieder die Nutzung der Werkstätten in der Schlachthofvilla. Das gewohnte Angebot der Einführungskurse und Workshops ist jedoch voraussichtlich bis zum Herbst eingeschränkt. Dennoch muss niemand auf die Einführungskurse zu den Geräten verzichten: sie finden im Juli online jeweils von 15-17 Uhr statt. Man kann sich für die Online-Kurse an folgenden Tagen anmelden: 14.Juli: 3D-Drucker, 21. Juli: Lasercutter und 28.Juli: Schneidplotter und Transferpresse. Übrigens wird das Angebot im Makerspace bald um einen Schweißtisch und einen Winkelschleifer erweitert.</p>&#13;
<h4>Fahrradsprechstunde</h4>&#13;
<p>Ergänzend zur Radstation, gibt es jetzt außerdem Fahrradsprechstunden in Kooperation mit dem ADFC. Die kommenden Termine sind: am 6. und 27. Juli 2020 jeweils von 15-18 Uhr. Die Fahrradsprechstunden finden im Hof statt, damit sich die Rad-Experten das Fahrrad vor Ort anschauen können. Hier wird aufgrund der Corona-Regelungen ebenfalls mit Anmeldung gearbeitet: <a href="https://bit.ly/fahrradsprechstunde">https://bit.ly/fahrradsprechstunde</a></p>&#13;
<p>Die Anmeldungen für alle Kurse und Termine laufen immer über ein Formular auf der Homepage. Unter <a href="https://bit.ly/einfuehrungskurse">https://bit.ly/einfuehrungskurse</a> finden sich die Kurse nach Geräten aufgeteilt. Klickt man das gewünschte Gerät an, kommt man auf die Seite, auf der auch das Anmeldeformular eingebunden ist.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/101-Makerspace-wieder-offen-1024x683.jpg"
                        fileSize="320227"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Digitale Denkmalpflege: Neue Fenster in eine alte Welt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digitale-denkmalpflege-neue-fenster-in-eine-alte-welt/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2020 06:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/digitale-denkmalpflege-neue-fenster-in-eine-alte-welt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Denkmäler kennen wir als Fenster in die Vergangenheit. Was aber, wenn Baudenkmäler mit erneuerten Fenstern für die Zukunft ausgestattet werden sollen? Dann sollten sie möglichst energieeffizient sein. Wie praxisrelevant das Zusammenbringen von "gestern" und "morgen" schon heute ist, das beweist Darius Richter, der im Rahmen seiner Masterarbeit erfolgreich am <a href="http://www.eurac.edu/de/research/technologies/renewableenergy/projects/Pages/PLANFenster.aspx">eurac-Projekt PLANFenster</a> teilgenommen hat und nun auf großes Interesse aus der Fachwelt trifft.</em></p>&#13;
<p>Sein Studium im Master <a href="t3://page?uid=932">Digitale Denkmaltechnologie </a>absolvierte Darius Richter an der Hochschule Coburg und der Universität Bamberg. Der Praxistest im Rahmen es PLANFenster-Projektes verschlug ihn dann nach Bozen, Südtirol. Das Projekt PLANFenster zielt darauf ab, gemeinsam mit Fensterbauern und Planern, Standards für verschiedene Einbausituationen zu erarbeiten. Diese Standards, die sowohl für Neubauten als auch für typische Sanierungsfälle Gültigkeit haben sollen, werden auf Grundlage von Simulationen und Messungen – die sowohl im Labor als auch vor Ort stattfinden – entwickelt. Besonders innovativ ist dabei die Entwicklung einer Apparatur zur Messung von Luftdichtigkeit und U-Wert des Fensters direkt vor Ort. Damit werden erstmals empirische Daten zum thermischen Verhalten der eingebauten Fenster zur Verfügung stehen.</p>&#13;
<p><strong>Aufwand und Energie im Rahmen halten</strong></p>&#13;
<p>Minimalinvasives Vorgehen erinnert die meisten Menschen an Medizin. Im Speziellen an Chirurgie. Doch auch bei der Denkmalpflege ist immer wieder besonderes Fingerspitzengefühl gefordert. Denn ein Bauwerk als Summe seiner Einzelteile wirft die Frage auf: Wie lange behält ein Gegenstand seine Identität, wenn man nacheinander seine einzelnen Bestandteile austauscht? Demgegenüber steht die Anforderung, dass historische Gebäude weiterhin genutzt werden müssen, um nicht dem Verfall ausgeliefert zu sein. Die Zielsetzung ist also, das Erscheinungsbild eines Hauses und seiner historischen Fenster zu erhalten, gleichzeitig aber den modernen Ansprüchen für Wohnkomfort und Energieeinsparung gerecht zu werden.</p>&#13;
<p><strong>Verschiedene Ansätze für den richtigen Einsatz</strong></p>&#13;
<p>Um hier die richtige Balance zu wahren, hat Darius Richter mit Hilfe von Simulationsmodellen verschiedene Ansätze gegenübergestellt. Die Ergebnisse seiner Arbeit mit dem Titel <em>Dokumentation und Optimierung von Sanierungsansätzen für historische Fenster und Erstellung eines Wärmebrückenkataloges</em>, stellte Darius Richter 120 Teilnehmern in einer Online-Fortbildung für Architekten und Handwerker vor. Das große Interesse an der dreiteilige Online-Reihe des Absolventen zeigt, wie praxisnah die Forschung an der Hochschule Coburg ist und welche Bedeutung die hier entstehenden Ideen und Modelle unmittelbar in der Anwendung haben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Denkmäler kennen wir als Fenster in die Vergangenheit. Was aber, wenn Baudenkmäler mit erneuerten Fenstern für die Zukunft ausgestattet werden sollen? Dann sollten sie möglichst energieeffizient sein. Wie praxisrelevant das Zusammenbringen von "gestern" und "morgen" schon heute ist, das beweist Darius Richter, der im Rahmen seiner Masterarbeit erfolgreich am <a href="http://www.eurac.edu/de/research/technologies/renewableenergy/projects/Pages/PLANFenster.aspx">eurac-Projekt PLANFenster</a> teilgenommen hat und nun auf großes Interesse aus der Fachwelt trifft.</em></p>&#13;
<p>Sein Studium im Master <a href="t3://page?uid=932">Digitale Denkmaltechnologie </a>absolvierte Darius Richter an der Hochschule Coburg und der Universität Bamberg. Der Praxistest im Rahmen es PLANFenster-Projektes verschlug ihn dann nach Bozen, Südtirol. Das Projekt PLANFenster zielt darauf ab, gemeinsam mit Fensterbauern und Planern, Standards für verschiedene Einbausituationen zu erarbeiten. Diese Standards, die sowohl für Neubauten als auch für typische Sanierungsfälle Gültigkeit haben sollen, werden auf Grundlage von Simulationen und Messungen – die sowohl im Labor als auch vor Ort stattfinden – entwickelt. Besonders innovativ ist dabei die Entwicklung einer Apparatur zur Messung von Luftdichtigkeit und U-Wert des Fensters direkt vor Ort. Damit werden erstmals empirische Daten zum thermischen Verhalten der eingebauten Fenster zur Verfügung stehen.</p>&#13;
<p><strong>Aufwand und Energie im Rahmen halten</strong></p>&#13;
<p>Minimalinvasives Vorgehen erinnert die meisten Menschen an Medizin. Im Speziellen an Chirurgie. Doch auch bei der Denkmalpflege ist immer wieder besonderes Fingerspitzengefühl gefordert. Denn ein Bauwerk als Summe seiner Einzelteile wirft die Frage auf: Wie lange behält ein Gegenstand seine Identität, wenn man nacheinander seine einzelnen Bestandteile austauscht? Demgegenüber steht die Anforderung, dass historische Gebäude weiterhin genutzt werden müssen, um nicht dem Verfall ausgeliefert zu sein. Die Zielsetzung ist also, das Erscheinungsbild eines Hauses und seiner historischen Fenster zu erhalten, gleichzeitig aber den modernen Ansprüchen für Wohnkomfort und Energieeinsparung gerecht zu werden.</p>&#13;
<p><strong>Verschiedene Ansätze für den richtigen Einsatz</strong></p>&#13;
<p>Um hier die richtige Balance zu wahren, hat Darius Richter mit Hilfe von Simulationsmodellen verschiedene Ansätze gegenübergestellt. Die Ergebnisse seiner Arbeit mit dem Titel <em>Dokumentation und Optimierung von Sanierungsansätzen für historische Fenster und Erstellung eines Wärmebrückenkataloges</em>, stellte Darius Richter 120 Teilnehmern in einer Online-Fortbildung für Architekten und Handwerker vor. Das große Interesse an der dreiteilige Online-Reihe des Absolventen zeigt, wie praxisnah die Forschung an der Hochschule Coburg ist und welche Bedeutung die hier entstehenden Ideen und Modelle unmittelbar in der Anwendung haben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fenster-1-1024x315.jpg"
                        fileSize="46265"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="315"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fenster-2-1024x315.jpg"
                        fileSize="48848"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="315"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[HUK-COBURG als Arbeitgebermarke]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/huk-coburg-als-arbeitgebermarke/</link>
                <pubDate>Tue, 30 Jun 2020 08:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/huk-coburg-als-arbeitgebermarke/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Employer-Branding – das Schaffen einer Arbeitgebermarke – gewinnt für die Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Auch für die HUK-COBURG. Sarah Rössler, im Vorstand des Unternehmens u.a. zuständig für Personal, gab 138 Studierenden und Gästen an der Hochschule Coburg Einblicke in die Markenstrategie des Unternehmens. Corona-bedingt in einem virtuellen Zoom-Meeting.</em></p>&#13;
<p>„The brand is your friend” – unter diesem Titel stellte Sarah Rössler die Überlegungen der HUK-COBURG im Zusammenhang mit dem Employer-Branding vor. Sie ging dabei auf allgemeine Megatrends ein, die als Ausgangspunkt für die Schaffung einer Arbeitgebermarke herangezogen wurden. Dazu zählen Demographie, Digitalisierung und der Wertewandel, insbesondere der Generationen Y und Z.</p>&#13;
<p>Markenstrategien sind im Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen selbstverständlich. Weshalb braucht es zusätzlich eine Arbeitgebermarke? Und welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchte man gewinnen? Wie können die relevanten Personengruppen erreicht werden? Und was ist die DNA des Arbeitgebers HUK-COBURG? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Vortrags von Sarah Rössler. Sie gab Einblicke in das Recruiting des Unternehmens und stellte die Umsetzung der erarbeiteten Strategie in den Sozialen Medien vor.</p>&#13;
<p>Sarah Rössler ist seit 2013 Mitglied der Vorstände der HUK-COBURG und zuständig für die Ressorts Rechnungswesen, Steuern, Controlling, Risikomanagement, Assistance sowie Personal. Der Online-Vortrag fand im Rahmen der Reihe „Forum für Führung und Personalmanagement“ statt. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-hedwig-schmid.html" target="Prof Hedwig Schmid" title="Prof Hedwig Schmid" rel="noopener">Prof. Dr. Hedwig Schmid </a>aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften holt dazu regelmäßig Expertinnen und Experten an die Hochschule, die aus ihrem Berufsalltag, ihren Projekten und von ihren persönlichen Erfahrungen berichten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Employer-Branding – das Schaffen einer Arbeitgebermarke – gewinnt für die Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Auch für die HUK-COBURG. Sarah Rössler, im Vorstand des Unternehmens u.a. zuständig für Personal, gab 138 Studierenden und Gästen an der Hochschule Coburg Einblicke in die Markenstrategie des Unternehmens. Corona-bedingt in einem virtuellen Zoom-Meeting.</em></p>&#13;
<p>„The brand is your friend” – unter diesem Titel stellte Sarah Rössler die Überlegungen der HUK-COBURG im Zusammenhang mit dem Employer-Branding vor. Sie ging dabei auf allgemeine Megatrends ein, die als Ausgangspunkt für die Schaffung einer Arbeitgebermarke herangezogen wurden. Dazu zählen Demographie, Digitalisierung und der Wertewandel, insbesondere der Generationen Y und Z.</p>&#13;
<p>Markenstrategien sind im Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen selbstverständlich. Weshalb braucht es zusätzlich eine Arbeitgebermarke? Und welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchte man gewinnen? Wie können die relevanten Personengruppen erreicht werden? Und was ist die DNA des Arbeitgebers HUK-COBURG? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Vortrags von Sarah Rössler. Sie gab Einblicke in das Recruiting des Unternehmens und stellte die Umsetzung der erarbeiteten Strategie in den Sozialen Medien vor.</p>&#13;
<p>Sarah Rössler ist seit 2013 Mitglied der Vorstände der HUK-COBURG und zuständig für die Ressorts Rechnungswesen, Steuern, Controlling, Risikomanagement, Assistance sowie Personal. Der Online-Vortrag fand im Rahmen der Reihe „Forum für Führung und Personalmanagement“ statt. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-hedwig-schmid.html" target="Prof Hedwig Schmid" title="Prof Hedwig Schmid" rel="noopener">Prof. Dr. Hedwig Schmid </a>aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften holt dazu regelmäßig Expertinnen und Experten an die Hochschule, die aus ihrem Berufsalltag, ihren Projekten und von ihren persönlichen Erfahrungen berichten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/96-Rossler_Sarah.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Virtuelle Exkursion zum IBM Watson Center in München]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/virtuelle-exkursion-zum-ibm-watson-center-in-muenchen/</link>
                <pubDate>Tue, 30 Jun 2020 06:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/virtuelle-exkursion-zum-ibm-watson-center-in-muenchen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für April war eigentlich eine Exkursion ins IBM Watson Center nach München geplant. Nun wurde der „IBM University Day“ nachgeholt - jedoch nur virtuell. Dr. Detlef Bittner, Dozent in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg, initiierte die Veranstaltung. </em></p>&#13;
<p>15 Teilnehmer*innen der Vorlesungen „Data Mining“, „Datenanalyse" und „Empirische Methoden der Sozialwissenschaft" waren beim virtuellen Besuch in München mit dabei. Am Beginn stand ein Rundgang durch die einzelnen Stockwerke des <a href="https://www.ibm.com/internet-of-things/learn/iotcenter/" target="IBM Watson IoT Center" title="Virtueller Rundgang durch IBM Watson IoT Center München" rel="noopener">IBM Watson Centers.</a> Dabei haben die Studierenden erfahren, welche Möglichkeiten im Bereich der Künstlichen Intelligenz (Artificial Intelligence, Al) und dem Internet der Dinge (Internet of Things, loT) liegen. Heute finden AI und IoT in verschiedenen Industrien, wie beispielsweise Automotive, Government, Insurance und Industrial Products, Anwendung. Die Studierenden diskutierten lebhaft mit den Gastgebern von IBM über die Verzahnung von loT und AI und ihre Umsetzungsmöglichkeiten. Dabei kamen folgende Fragen auf: Wie kann durch Sensoren das Tragen von geforderter Schutzkleidung (Helm, Warnweste etc.) gescannt und mit Hilfe von lernenden Algorithmen deren regelgerechte Verwendung erkannt werden? Wie können Kommunen per Smartphone gemeldeten Müll automatisiert erkennen, einordnen und gezielt einen Entfernungsauftrag auslösen ohne menschliches Eingreifen veranlassen? Wie können sprachgesteuerte Assistenzsysteme das Fahren von Autos bequemer gestalten?</p>&#13;
<p>Zum Abschluss konnten die Studierenden anhand einer speziell für sie erstellten Design Thinking Session erkunden, wie sich das gemeinsame Arbeiten von Kunden und IBM im Watson Center anfühlt. Mit Hilfe der Software Mural wurde der interaktive, gemeinsame Zugriff auf Design Thinking Methoden durch ein virtuelles Whiteboard ermöglicht. Es war eine interessante Erfahrung als Team gleichzeitig an einem digitalen Board von unterschiedlichen Standorten aus, kreativ und in Echtzeit tätig zu sein. Und damit waren knapp drei Stunden vorbei. Anstelle einer gemeinsamen Heimfahrt nach Coburg, verabschiedeten sich alle per Videobild aus der Websession und fanden sich sogleich am heimischen Arbeitsplatz wieder. Dr. Detlef Bittner bedankt sich bei den Mitarbeiter*innen von IBM für den lehrreichen Nachmittag und die tolle Vorbereitung des virtuellen IBM University Days.</p>&#13;
<h4>Was ist Design Thinking?</h4>&#13;
<p>Unter Design Thinking versteht man einen kreativen Innovationsprozess und zugleich einen Denkansatz, der den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Man geht dabei zunächst nicht von der Lösung oder der Komplexität des späteren Produktes aus, sondern versucht den Kunden durch Verstehen und Beobachten zu erkunden. Beim virtuellen Besuch im IBM Watson Center kann man mit Hilfe einer Design Thinking Session das digitale Potenzial von Zukunftsvisionen erforschen. IBM Experten stehen hierbei unterstützend zur Seite. Ganz nach den Grundregeln des Design Thinking Ansatzes stehen dabei immer die Kunden im Fokus: Design Thinking ermöglicht Geschäftsmodelle neu zu denken und aus der Perspektive der Nutzer Ideen zu entwickeln, die seine zugrundeliegenden Probleme lösen.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für April war eigentlich eine Exkursion ins IBM Watson Center nach München geplant. Nun wurde der „IBM University Day“ nachgeholt - jedoch nur virtuell. Dr. Detlef Bittner, Dozent in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg, initiierte die Veranstaltung. </em></p>&#13;
<p>15 Teilnehmer*innen der Vorlesungen „Data Mining“, „Datenanalyse" und „Empirische Methoden der Sozialwissenschaft" waren beim virtuellen Besuch in München mit dabei. Am Beginn stand ein Rundgang durch die einzelnen Stockwerke des <a href="https://www.ibm.com/internet-of-things/learn/iotcenter/" target="IBM Watson IoT Center" title="Virtueller Rundgang durch IBM Watson IoT Center München" rel="noopener">IBM Watson Centers.</a> Dabei haben die Studierenden erfahren, welche Möglichkeiten im Bereich der Künstlichen Intelligenz (Artificial Intelligence, Al) und dem Internet der Dinge (Internet of Things, loT) liegen. Heute finden AI und IoT in verschiedenen Industrien, wie beispielsweise Automotive, Government, Insurance und Industrial Products, Anwendung. Die Studierenden diskutierten lebhaft mit den Gastgebern von IBM über die Verzahnung von loT und AI und ihre Umsetzungsmöglichkeiten. Dabei kamen folgende Fragen auf: Wie kann durch Sensoren das Tragen von geforderter Schutzkleidung (Helm, Warnweste etc.) gescannt und mit Hilfe von lernenden Algorithmen deren regelgerechte Verwendung erkannt werden? Wie können Kommunen per Smartphone gemeldeten Müll automatisiert erkennen, einordnen und gezielt einen Entfernungsauftrag auslösen ohne menschliches Eingreifen veranlassen? Wie können sprachgesteuerte Assistenzsysteme das Fahren von Autos bequemer gestalten?</p>&#13;
<p>Zum Abschluss konnten die Studierenden anhand einer speziell für sie erstellten Design Thinking Session erkunden, wie sich das gemeinsame Arbeiten von Kunden und IBM im Watson Center anfühlt. Mit Hilfe der Software Mural wurde der interaktive, gemeinsame Zugriff auf Design Thinking Methoden durch ein virtuelles Whiteboard ermöglicht. Es war eine interessante Erfahrung als Team gleichzeitig an einem digitalen Board von unterschiedlichen Standorten aus, kreativ und in Echtzeit tätig zu sein. Und damit waren knapp drei Stunden vorbei. Anstelle einer gemeinsamen Heimfahrt nach Coburg, verabschiedeten sich alle per Videobild aus der Websession und fanden sich sogleich am heimischen Arbeitsplatz wieder. Dr. Detlef Bittner bedankt sich bei den Mitarbeiter*innen von IBM für den lehrreichen Nachmittag und die tolle Vorbereitung des virtuellen IBM University Days.</p>&#13;
<h4>Was ist Design Thinking?</h4>&#13;
<p>Unter Design Thinking versteht man einen kreativen Innovationsprozess und zugleich einen Denkansatz, der den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Man geht dabei zunächst nicht von der Lösung oder der Komplexität des späteren Produktes aus, sondern versucht den Kunden durch Verstehen und Beobachten zu erkunden. Beim virtuellen Besuch im IBM Watson Center kann man mit Hilfe einer Design Thinking Session das digitale Potenzial von Zukunftsvisionen erforschen. IBM Experten stehen hierbei unterstützend zur Seite. Ganz nach den Grundregeln des Design Thinking Ansatzes stehen dabei immer die Kunden im Fokus: Design Thinking ermöglicht Geschäftsmodelle neu zu denken und aus der Perspektive der Nutzer Ideen zu entwickeln, die seine zugrundeliegenden Probleme lösen.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/98-Virt-ExkursionIBM_Mercedes_bearbeitet.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/98-Virt-ExkursionMura-Software.png"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wir unterstützen Schule: Gewinner beim deutschen Schul-Hackathon]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wir-unterstuetzen-schule-gewinner-beim-deutschen-schul-hackathon/</link>
                <pubDate>Fri, 26 Jun 2020 11:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wir-unterstuetzen-schule-gewinner-beim-deutschen-schul-hackathon/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Team um die Coburger Didaktik-Professorin Julia Prieß-Buchheit hat beim ersten bundesweiten Schul-Hackathon #wirfürschule gewonnen. </em></p>&#13;
<p><br /> Im Schulsystem hat die Corona-Krise einige Schwächen aufgedeckt, deshalb wurden im #wirfürschule Hackathon Projekte gesucht, um Schule und Unterricht nachhaltiger und besser zu unterstützen. Das Team um die Coburger Didaktik-Professorin Julia Prieß-Buchheit zählt zu den 15 Gewinnerteams, die in verschiedenen Themenfeldern unter insgesamt 216 Einsendungen ausgezeichnet wurden. Mit dem Projekt “In Data We Trust?" hat Prieß-Buchheit gemeinsam mit Nina Heuß, Teena Hassan, Katharina Kouniou, Marie Alavi, Katharina Miller und Katharina Weitz die Jury im Bereich "Zukunftskompetenzen" überzeugt.</p>&#13;
<p><br /> Am Beispiel Corona erklärt Prieß-Buchheit, wieviele Daten in Deutschland verfügbar sind: Infektionszahlen, Todesfälle und Genesene werden nach Alter, Geschlecht und Region täglich aufgeschlüsselt. Die meisten Schülerinnen und Schüler haben Schwierigkeiten diese Parameter und die darauf aufbauenden politischen Entscheidungen oder Schlagzeilen zu verstehen. "Die Schülerinnen und Schüler leben in einer Welt, in der Big Data immer größeren Raum einnimmt. Trotzdem gibt es keinen Lernort, an dem sie ihre Datenkompetenz weiterentwickeln können."</p>&#13;
<p><br /> Das Konzept “In Data We Trust?" ist ein solcher Lernort - und zwar ein digitaler: Rund um die Figur Emma werden Schülerinnen und Schüler in einem webbasierten Programm spielerisch mit Fragen zu Künstlicher Intelligenz und Big Data konfrontiert. Selbstständig lösen sie die Aufgaben und bekommen direktes Feedback. Verbunden wird dieser Lernort mit den Lernarrangemants von Trust in Science (<a href="http://www.trustinscience.org/" target="_blank" rel="noopener">www.trustinscience.org</a>) und Path2Integrity (<a href="http://www.path2Integrity.eu/" target="_blank" rel="noopener">www.path2Integrity.eu</a>). Der Ansatz überzeugte die Jury, weil das Projekt "komplexe Themen sehr innovativ und sehr greifbar für Schüler und Schülerinnen" vermittelt. So werde zur Daten- und Ethikkompetenz beigetragen und ein wertvoller Beitrag zur politischen Aufklärung geleistet.</p>&#13;
<p><br /> Der bundesweite Schul-Hackathon #wirfürschule steht unter Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, Dorothee Bär als Staatsministerin für Digitalisierung sowie der Präsidentin der Kultusministerkonferenz Dr. Stefanie Hubig.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Team um die Coburger Didaktik-Professorin Julia Prieß-Buchheit hat beim ersten bundesweiten Schul-Hackathon #wirfürschule gewonnen. </em></p>&#13;
<p><br /> Im Schulsystem hat die Corona-Krise einige Schwächen aufgedeckt, deshalb wurden im #wirfürschule Hackathon Projekte gesucht, um Schule und Unterricht nachhaltiger und besser zu unterstützen. Das Team um die Coburger Didaktik-Professorin Julia Prieß-Buchheit zählt zu den 15 Gewinnerteams, die in verschiedenen Themenfeldern unter insgesamt 216 Einsendungen ausgezeichnet wurden. Mit dem Projekt “In Data We Trust?" hat Prieß-Buchheit gemeinsam mit Nina Heuß, Teena Hassan, Katharina Kouniou, Marie Alavi, Katharina Miller und Katharina Weitz die Jury im Bereich "Zukunftskompetenzen" überzeugt.</p>&#13;
<p><br /> Am Beispiel Corona erklärt Prieß-Buchheit, wieviele Daten in Deutschland verfügbar sind: Infektionszahlen, Todesfälle und Genesene werden nach Alter, Geschlecht und Region täglich aufgeschlüsselt. Die meisten Schülerinnen und Schüler haben Schwierigkeiten diese Parameter und die darauf aufbauenden politischen Entscheidungen oder Schlagzeilen zu verstehen. "Die Schülerinnen und Schüler leben in einer Welt, in der Big Data immer größeren Raum einnimmt. Trotzdem gibt es keinen Lernort, an dem sie ihre Datenkompetenz weiterentwickeln können."</p>&#13;
<p><br /> Das Konzept “In Data We Trust?" ist ein solcher Lernort - und zwar ein digitaler: Rund um die Figur Emma werden Schülerinnen und Schüler in einem webbasierten Programm spielerisch mit Fragen zu Künstlicher Intelligenz und Big Data konfrontiert. Selbstständig lösen sie die Aufgaben und bekommen direktes Feedback. Verbunden wird dieser Lernort mit den Lernarrangemants von Trust in Science (<a href="http://www.trustinscience.org/" target="_blank" rel="noopener">www.trustinscience.org</a>) und Path2Integrity (<a href="http://www.path2Integrity.eu/" target="_blank" rel="noopener">www.path2Integrity.eu</a>). Der Ansatz überzeugte die Jury, weil das Projekt "komplexe Themen sehr innovativ und sehr greifbar für Schüler und Schülerinnen" vermittelt. So werde zur Daten- und Ethikkompetenz beigetragen und ein wertvoller Beitrag zur politischen Aufklärung geleistet.</p>&#13;
<p><br /> Der bundesweite Schul-Hackathon #wirfürschule steht unter Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, Dorothee Bär als Staatsministerin für Digitalisierung sowie der Präsidentin der Kultusministerkonferenz Dr. Stefanie Hubig.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/in_data_we_trust.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/99-in_data_we_trust.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Future Code Bayern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/future-code-bayern/</link>
                <pubDate>Fri, 19 Jun 2020 06:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/future-code-bayern/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit der Online-Plattform <a href="https://www.future-code.bayern/" target="_blank" title="Future Code Bayern" rel="noopener">„Future Code Bayern“ </a>präsentiert das Bayerische Wissenschaftsministerium seine Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und die Technischen Hochschulen. Die Initiative ist Teil der Hightech Agenda Bayern.</em></p>&#13;
<p>In neun Themenfeldern informiert die Website über Aktivitäten der bayerischen HAWs u.a. in den Themenfeldern digitale Transformation, demografischer Wandel und Klimawandel. „Sie bringen Wissen zur Wirkung, damit Bayerns Zukunft gelingen kann – ökonomisch, sozial, verantwortlich, ökologisch und generationengerecht“, heißt es auf der Website.</p>&#13;
<p>Die <a href="https://www.future-code.bayern/hochschulen/detail/hochschule-coburg/" target="_blank" title="Future Code Bayern" rel="noopener">Hochschule Coburg</a> ist aktuell mit dem Projekt CREAPOLIS vertreten, mit dem sie einen wesentlichen Beitrag zur Regionalentwicklung leistet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit der Online-Plattform <a href="https://www.future-code.bayern/" target="_blank" title="Future Code Bayern" rel="noopener">„Future Code Bayern“ </a>präsentiert das Bayerische Wissenschaftsministerium seine Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und die Technischen Hochschulen. Die Initiative ist Teil der Hightech Agenda Bayern.</em></p>&#13;
<p>In neun Themenfeldern informiert die Website über Aktivitäten der bayerischen HAWs u.a. in den Themenfeldern digitale Transformation, demografischer Wandel und Klimawandel. „Sie bringen Wissen zur Wirkung, damit Bayerns Zukunft gelingen kann – ökonomisch, sozial, verantwortlich, ökologisch und generationengerecht“, heißt es auf der Website.</p>&#13;
<p>Die <a href="https://www.future-code.bayern/hochschulen/detail/hochschule-coburg/" target="_blank" title="Future Code Bayern" rel="noopener">Hochschule Coburg</a> ist aktuell mit dem Projekt CREAPOLIS vertreten, mit dem sie einen wesentlichen Beitrag zur Regionalentwicklung leistet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/94-Future_code_Website.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Radstation bei CREAPOLIS]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-radstation-bei-creapolis/</link>
                <pubDate>Wed, 10 Jun 2020 11:54:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-radstation-bei-creapolis/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das hat bisher in Coburg gefehlt: Eine öffentliche Radstation für alle Coburger Radfahrer. Bei CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, wurde vor der Villa am alten Schlachthof im Außenbereich eine Luft- und Reparaturstation eingerichtet.</em></p>&#13;
<p>Der Makerspace von CREAPOLIS in der alten Coburger Schlachthofvilla ist in normalen Zeiten bei Bastlern und Tüftlern sehr beliebt. Von ihnen wurde immer wieder der Wunsch geäußert, dass man dort auch gerne sein Fahrrad reparieren würde. Das berichtet Jana Melber, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei CREAPOLIS, bei der Eröffnung der ersten öffentlichen Radstation in Coburg. Die Idee wurde von dem studentischen Projekt „Reallabor StadtLand Coburg“ aufgegriffen und umgesetzt. Finanzielle Unterstützung leistete der Innovationsfonds der Hochschule, mit dem im Rahmen des Projekts „Der Coburger Weg“ besonders interessante studentische Ideen unterstützt werden. Betreut wird das Reallabor von Prof. Mark Phillips und Prof. Mario Tvrtkovic aus der Fakultät Design.</p>&#13;
<p>Nun gibt es vor der Schlachthofvilla in leuchtendem Gelb für Radler mit platten Reifen oder klapperndem Gepäckträger eine Luftpumpe mit Druckmesser und Werkzeuge. Und E-Biker finden dort auch eine Steckdose. Für Bastler, die mehr reparieren oder ihr Fahrrad tunen wollen, soll es demnächst in Kooperation mit dem ADFC Coburg auch Workshops geben. Roland Krafft, im Coburger Vorstand des ADFC für Technik und Radtouren zuständig, freut sich schon auf die Zusammenarbeit. Mögliche Ersatzteile stellt der Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb CEB bereit. Johannes Balk vom CEB erklärt: „Bei uns im Wertstoffhof werden immer wieder Fahrräder abgeben, die repariert werden können oder sich gut als Ersatzteilspender nutzen lassen.“ Bodo Neubert, Werkstattleiter bei CREAPOLIS, ist sicher, dass dieses Angebot von den Studierenden gerne angenommen wird.</p>&#13;
<p>Damit die Hochschulstandorte in Coburg on den Mitarbeiter*innen künftig auch mit dem Rad gut erreicht werden können, stellt ihnen CREAPOLIS jetzt ein E-Bike mit Anhänger zum Ausleihen bereit.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das hat bisher in Coburg gefehlt: Eine öffentliche Radstation für alle Coburger Radfahrer. Bei CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, wurde vor der Villa am alten Schlachthof im Außenbereich eine Luft- und Reparaturstation eingerichtet.</em></p>&#13;
<p>Der Makerspace von CREAPOLIS in der alten Coburger Schlachthofvilla ist in normalen Zeiten bei Bastlern und Tüftlern sehr beliebt. Von ihnen wurde immer wieder der Wunsch geäußert, dass man dort auch gerne sein Fahrrad reparieren würde. Das berichtet Jana Melber, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei CREAPOLIS, bei der Eröffnung der ersten öffentlichen Radstation in Coburg. Die Idee wurde von dem studentischen Projekt „Reallabor StadtLand Coburg“ aufgegriffen und umgesetzt. Finanzielle Unterstützung leistete der Innovationsfonds der Hochschule, mit dem im Rahmen des Projekts „Der Coburger Weg“ besonders interessante studentische Ideen unterstützt werden. Betreut wird das Reallabor von Prof. Mark Phillips und Prof. Mario Tvrtkovic aus der Fakultät Design.</p>&#13;
<p>Nun gibt es vor der Schlachthofvilla in leuchtendem Gelb für Radler mit platten Reifen oder klapperndem Gepäckträger eine Luftpumpe mit Druckmesser und Werkzeuge. Und E-Biker finden dort auch eine Steckdose. Für Bastler, die mehr reparieren oder ihr Fahrrad tunen wollen, soll es demnächst in Kooperation mit dem ADFC Coburg auch Workshops geben. Roland Krafft, im Coburger Vorstand des ADFC für Technik und Radtouren zuständig, freut sich schon auf die Zusammenarbeit. Mögliche Ersatzteile stellt der Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb CEB bereit. Johannes Balk vom CEB erklärt: „Bei uns im Wertstoffhof werden immer wieder Fahrräder abgeben, die repariert werden können oder sich gut als Ersatzteilspender nutzen lassen.“ Bodo Neubert, Werkstattleiter bei CREAPOLIS, ist sicher, dass dieses Angebot von den Studierenden gerne angenommen wird.</p>&#13;
<p>Damit die Hochschulstandorte in Coburg on den Mitarbeiter*innen künftig auch mit dem Rad gut erreicht werden können, stellt ihnen CREAPOLIS jetzt ein E-Bike mit Anhänger zum Ausleihen bereit.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/92-Eroeffnung_Radstation_Roesner_Krafft_Melber_klein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/92-Eroeffnung_Radstation_Neubert_klein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wissenschaftsminister Sibler lobt KI-Kompetenzen der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissenschaftsminister-sibler-lobt-ki-kompetenzen-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Jun 2020 09:58:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wissenschaftsminister-sibler-lobt-ki-kompetenzen-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg war im Wettbewerb um Professuren für Künstliche Intelligenz KI im Rahmen der bayerischen Hightech-Agenda erfolgreich. Sie kann ihre KI-Kompetenzen mit zwei neuen Professuren jetzt weiter ausbauen. Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler informierte sich bei einem Besuch an der Hochschule Coburg über aktuelle KI-Projekte und die Pläne für die Zukunft.</em></p>&#13;
<p>„Die Hochschule Coburg ist als Teil des KI-Netzwerks Bayern einer der Innovationsmotoren in den Zukunftstechnologien. Ich freue mich über den Erfolg der Coburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im KI-Wettbewerb und die zwei neuen KI-Professuren. Der Standort Coburg profitiert dabei nicht nur von der wissenschaftlichen Expertise und dem Knowhow an der Hochschule, sondern auch von starken regionalen Partnern aus der Wirtschaft“, so würdigte Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Hochschule bei seinem Besuch.</p>&#13;
<p>Die Künstliche Intelligenz wird die Produktion, die Angebote und die Dienstleistungen der Unternehmen stark verändern&nbsp;und das hat auch Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Bereits aktuell forscht und lehrt die Hochschule Coburg auf verschiedenen Feldern der KI. Beispielsweise wenn es um das autonome Fahren, die Datensicherheit in Unternehmen, die Wartung von Maschinen und die Qualitätskontrollen bei Produkten geht. <a href="t3://page?uid=551">Prof. Dr. Dieter Landes</a> und <a href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert</a> stellten das bei dem Besuch des Ministers eindrucksvoll vor und die bei Video zugeschalteten Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter bestätigten es. „Wir fangen nicht bei Null an“, betonte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze.</p>&#13;
<p>Ziel der bayerischen Hightech-Agenda ist es, Bayern als den führenden Standort für KI zu machen. Dazu zählt auch die Schaffung von 50 neuen KI-Professuren, von denen zwei an die Hochschule Coburg kommen. „Wir sehen das Thema KI nicht nur unter technischen Aspekten. Uns geht es auch darum die Vorbehalte der Menschen gegenüber der KI ernst zu nehmen“, erklärte Wissenschaftsminister Sibler. Die neue Coburger Professur “Explainable and Responsible AI in Insurance” wird sich genau mit diesen Fragestellungen beschäftigen, wie <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg, erklärt. Es soll erforscht werden, wie es gelingt, dass die Versicherungskunden Vertrauen in neue Versicherungsangebote entwickeln, die mithilfe von Methoden der Künstlichen Intelligenz zustande kommen. Der Start für diese Professur kann bereits im Oktober 2020 erfolgen. Die weitere KI-Professur „Data Stream Mining“ passt gut in die stark vom Maschinenbau geprägte oberfränkische Industrielandschaft. Konkret geht es darum, wie Daten, die beim Streamen permanent anfallen, analysiert und ausgewertet werden können. Ein Anwendungsbeispiel für diesen Bereich der Künstlichen Intelligenz ist beispielsweise die Materialanalytik, wo mittels Sensoren andauernd Daten erfasst werden. Die Professur kann zum Oktober 2021 besetzt werden.</p>&#13;
<p><strong>Vernetzen und Synergien schaffen</strong></p>&#13;
<p>„Unser Ziel ist es, dass sich die KI-Professoren und Professorinnen in Bayern gut vernetzen und Synergien nutzen“, darauf weist Bernd Sibler hin. Dass das an der Hochschule Coburg schon gut funktioniert, konnte Professor Kraft für die Versicherungswirtschaft und Dieter Landes für das Data Stream Mining bestätigen. Auf dem Gebiet des Data Stream Mining gibt es bereits eine etablierte Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg und gute Anknüpfungspunkte zur Materialwissenschaft an der Universität Bayreuth. Im Bereich der Versicherungswirtschaft bestehen langjährige Kontakte zur Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Neu hinzu kommt jetzt das Forschen im Verbund mit der Universität Bamberg.</p>&#13;
<p><strong>Praktische Anwendungsbeispiele</strong></p>&#13;
<p>Konkrete aktuelle Anwendungsprojekte von KI präsentierte Prof. Grubert mit seinem Team aus einem Projekt mit der Volkswagen Stiftung, in dem es darum geht, Menschen virtuell mit den Funktionsweisen der KI beim autonomen Fahren vertraut zu machen. Prof. Dr. Klaus Stefan Drese, Leiter des Instituts für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule, zeigte Wissenschaftsminister Sibler den Einsatz von KI zur Qualitätskontrolle in der oberfränkischen Glasindustrie.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg war im Wettbewerb um Professuren für Künstliche Intelligenz KI im Rahmen der bayerischen Hightech-Agenda erfolgreich. Sie kann ihre KI-Kompetenzen mit zwei neuen Professuren jetzt weiter ausbauen. Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler informierte sich bei einem Besuch an der Hochschule Coburg über aktuelle KI-Projekte und die Pläne für die Zukunft.</em></p>&#13;
<p>„Die Hochschule Coburg ist als Teil des KI-Netzwerks Bayern einer der Innovationsmotoren in den Zukunftstechnologien. Ich freue mich über den Erfolg der Coburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im KI-Wettbewerb und die zwei neuen KI-Professuren. Der Standort Coburg profitiert dabei nicht nur von der wissenschaftlichen Expertise und dem Knowhow an der Hochschule, sondern auch von starken regionalen Partnern aus der Wirtschaft“, so würdigte Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Hochschule bei seinem Besuch.</p>&#13;
<p>Die Künstliche Intelligenz wird die Produktion, die Angebote und die Dienstleistungen der Unternehmen stark verändern&nbsp;und das hat auch Auswirkungen auf das Leben der Menschen. Bereits aktuell forscht und lehrt die Hochschule Coburg auf verschiedenen Feldern der KI. Beispielsweise wenn es um das autonome Fahren, die Datensicherheit in Unternehmen, die Wartung von Maschinen und die Qualitätskontrollen bei Produkten geht. <a href="t3://page?uid=551">Prof. Dr. Dieter Landes</a> und <a href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert</a> stellten das bei dem Besuch des Ministers eindrucksvoll vor und die bei Video zugeschalteten Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter bestätigten es. „Wir fangen nicht bei Null an“, betonte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze.</p>&#13;
<p>Ziel der bayerischen Hightech-Agenda ist es, Bayern als den führenden Standort für KI zu machen. Dazu zählt auch die Schaffung von 50 neuen KI-Professuren, von denen zwei an die Hochschule Coburg kommen. „Wir sehen das Thema KI nicht nur unter technischen Aspekten. Uns geht es auch darum die Vorbehalte der Menschen gegenüber der KI ernst zu nehmen“, erklärte Wissenschaftsminister Sibler. Die neue Coburger Professur “Explainable and Responsible AI in Insurance” wird sich genau mit diesen Fragestellungen beschäftigen, wie <a href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a>, Professor für Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg, erklärt. Es soll erforscht werden, wie es gelingt, dass die Versicherungskunden Vertrauen in neue Versicherungsangebote entwickeln, die mithilfe von Methoden der Künstlichen Intelligenz zustande kommen. Der Start für diese Professur kann bereits im Oktober 2020 erfolgen. Die weitere KI-Professur „Data Stream Mining“ passt gut in die stark vom Maschinenbau geprägte oberfränkische Industrielandschaft. Konkret geht es darum, wie Daten, die beim Streamen permanent anfallen, analysiert und ausgewertet werden können. Ein Anwendungsbeispiel für diesen Bereich der Künstlichen Intelligenz ist beispielsweise die Materialanalytik, wo mittels Sensoren andauernd Daten erfasst werden. Die Professur kann zum Oktober 2021 besetzt werden.</p>&#13;
<p><strong>Vernetzen und Synergien schaffen</strong></p>&#13;
<p>„Unser Ziel ist es, dass sich die KI-Professoren und Professorinnen in Bayern gut vernetzen und Synergien nutzen“, darauf weist Bernd Sibler hin. Dass das an der Hochschule Coburg schon gut funktioniert, konnte Professor Kraft für die Versicherungswirtschaft und Dieter Landes für das Data Stream Mining bestätigen. Auf dem Gebiet des Data Stream Mining gibt es bereits eine etablierte Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg und gute Anknüpfungspunkte zur Materialwissenschaft an der Universität Bayreuth. Im Bereich der Versicherungswirtschaft bestehen langjährige Kontakte zur Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Neu hinzu kommt jetzt das Forschen im Verbund mit der Universität Bamberg.</p>&#13;
<p><strong>Praktische Anwendungsbeispiele</strong></p>&#13;
<p>Konkrete aktuelle Anwendungsprojekte von KI präsentierte Prof. Grubert mit seinem Team aus einem Projekt mit der Volkswagen Stiftung, in dem es darum geht, Menschen virtuell mit den Funktionsweisen der KI beim autonomen Fahren vertraut zu machen. Prof. Dr. Klaus Stefan Drese, Leiter des Instituts für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule, zeigte Wissenschaftsminister Sibler den Einsatz von KI zur Qualitätskontrolle in der oberfränkischen Glasindustrie.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/90-Sibler_erlaeutert_Web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/90-Videozuschaltung_Profs_Web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/90-Landes_Grubert_Kraft_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/90-Grubert_Sibler_Autonomes_Fahren_Web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/90-Drese_Fritze_Sibler_Web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Digitalisierung des Genusses]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-digitalisierung-des-genusses/</link>
                <pubDate>Fri, 29 May 2020 06:53:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-digitalisierung-des-genusses/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Holger Hassel von der Hochschule Coburg hat das Projekt GUSTO mit seinem Team entwickelt, um Senioren leckere, gesunde Ernährung zu vermitteln - aber die wichtigen Treffen gibt es wegen Corona aktuell nicht. Die Zeit muss überbrückt werden. Eine GUSTO-Gruppe aus Hirschaid zeigt, wie die ältere Generation den Sprung in die digitale Welt schafft.</em></p>&#13;
<p>Gabi Wolf und Paul Popp plaudern über die hübschen "Gässla" Bambergs, als Manfred Jekal sich dazu gesellt. Gleich darauf, pling-pling, kommt wieder jemand: "Hallo? Hier ist der Alfred!" Einer nach dem anderen wählt sich in die Telefonkonferenz ein. Zumindest ein bisschen ist es wie ein richtiges Treffen. Als das Projekt "GUSTO - gemeinsam gesund älter werden mit Genuss" im Januar in Hirschaid (Kreis Bamberg) startete, freuten sich die Seniorinnen und Senioren auf ausgiebige Gespräche im Kino-Café Senioren-Treffpunkt. Das war schon zwei Monate später vorbei. Corona machte es unmöglich, dass sie sich zusammensetzen.</p>&#13;
<p>GUSTO ist ein Projekt der Hochschule Coburg, das derzeit in knapp einem Dutzend bayerischer Kommunen umgesetzt wird. Prof. Dr. Holger Hassel, Leiter des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften, hat mit seinem Team ein Konzept entwickelt, um die Ernährungs- und Gesundheitskompetenz älterer Menschen zu analysieren und zu fördern. Dabei wird stark auf Gruppendynamik gesetzt. Durch die Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen werden auch Menschen erreicht, die sich durch klassische Bildungsangebote weniger angesprochen fühlen. "Die kommen in erster Linie, weil sie Spaß haben", sagt der Professor - später, in einem anderen Telefonat. Bei der Konferenz der Hirschaider ist er nicht dabei. Die GUSTO-Gruppen bekommen Material und Anregungen von der Hochschule, organisieren sich aber selbstständig. "Wir versuchen jetzt, die Zeit mit digitalen Mitteln zu überbrücken", erklärt Hassel. Von der Postkarte über Email-Austausch bis zu Telefonketten ist alles dabei.</p>&#13;
<p><strong>Küchenkönner am Telefon</strong></p>&#13;
<p>Die Hirschaider nutzen vor allem WhatsApp, um sich gegenseitig mit Fotos und Rezepten gesunder Mahlzeiten anzuspornen. Und um ein wenig zu plaudern. Das tun sie auch heute in der Telefonkonferenz als Dietmar Vetter fragt: "Wer mag eigentlich Pizza?" Gabi Wolf lacht gerade heraus: "Was für eine Frage! Ich mag Pizza, mein Mann mag Pizza. Jeder mag Pizza." Pizza ist ein Genuss - das passt grundsätzlich zum GUSTO-Gedanken. Aber kann Pizza auch gesund sein? In diese Richtung steuern Dietmar und Ingrid Vetter das Gespräch. Wie alle GUSTO-Gruppenleiter stammen sie aus der gleichen Kommune und der gleichen Altersgruppe wie die Teilnehmer, wurden aber für ihre Aufgabe speziell geschult. Gefördert wird das Projekt der Hochschule Coburg vom Bayerischen Gesundheitsministerium im Rahmen der Initiative Gesund.Leben.Bayern und ist für die Teilnehmer kostenlos. Heute ist Gemüse Thema. Vetters haben die Unterlagen der Hochschule Coburg per Post und per WhatsApp an die Gruppe geschickt. Darunter Fotos von zwei Tiefkühl-Pizza-Kartons. Beide vegetarisch, eine bio. Die Hirschaider diskutieren am Telefon über Bio-Siegel, regionale Produkte, Vitamine, Ballaststoffe und über zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse, die täglich auf einem gesunden Speiseplan stehen sollten. Gabi Wolf protestiert: "Ich ess' nicht fünf Mal am Tag!", aber das lässt Ingrid Vetter nicht gelten: "Auch ein Glas Saft zählt", sagt sie.</p>&#13;
<p><strong>Superfood auf Italienisch</strong></p>&#13;
<p>Manchmal ist auch Pizza eine Portion Gemüse. "Schaut euch mal die Zutaten bei den gekauften Pizzen an", sagt Dietmar Vetter. Es sind 140 Gramm Gemüse enthalten - für zwei Personen. Bei den Pizza-Rezepten in den den GUSTO-Unterlagen sind es locker 600 Gramm Gemüse. Ein paar Tage später backt Manfred Jekal so eine Pizza auf dem Stein seines Gasgrills. Statt fettem Käse wird das Superfood Avocado verwendet. Das Ergebnis? "Sehr gut", versichert Jekal und schickt per WhatsApp gleich ein Foto. Corona treibt die Digitalisierung voran. "Nachdem wir alle zur Risikogruppe gehören, müssen wir neue Wege probieren", sagt Dietmar Vetter. Aber wenn die Gruppe sich wieder richtig treffen kann, wird gefeiert. Ganz analog. Mit Pizza bei Manfred. <strong> </strong><br /> &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Rezept Tomaten-Avocado-Pizza</strong></p>&#13;
<p><em>(2 Portionen)</em></p>&#13;
<ul> 	<li>250g Dosentomaten (stückig)</li> 	<li>1 - 2 TL Honig</li> 	<li>1 - 2 TL Chilisoße</li> 	<li>etwas Zitronensaft</li> 	<li>1 EL italienische Kräuter (frisch)</li> 	<li>½ TL Paprikapulver und</li> 	<li>etwas Salz</li> </ul>&#13;
<p>verrühren und abschmecken.</p>&#13;
<ul> 	<li>2 Stück Pizzateig mit der Tomatensoße bestreichen</li> 	<li>175 g Kirschtomaten (gewaschen, geputzt, halbiert) auf dem Teig verteilen.</li> </ul>&#13;
<p>Die Pizza im vorgeheizten Backofen (200 Grad Umluft) backen. Dann</p>&#13;
<ul> 	<li>1 Avocado (geschält, halbiert, entkernt und in schmale Spalten gechnitten) zusammen mit</li> 	<li>1 Handvoll Rucola (gewaschen, geputzt und trocken geschleudert) auf den Pizzen verteilen.</li> </ul>&#13;
&#13;
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>&#13;
<p>Mehr zum Projekt gibt's auf<a href="http:// www.gusto-jetzt-genieße-ich.de"> </a><a href="http://www.gusto-jetzt-geniesse-ich.de">www.gusto-jetzt-genieße-ich.de</a></p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Holger Hassel von der Hochschule Coburg hat das Projekt GUSTO mit seinem Team entwickelt, um Senioren leckere, gesunde Ernährung zu vermitteln - aber die wichtigen Treffen gibt es wegen Corona aktuell nicht. Die Zeit muss überbrückt werden. Eine GUSTO-Gruppe aus Hirschaid zeigt, wie die ältere Generation den Sprung in die digitale Welt schafft.</em></p>&#13;
<p>Gabi Wolf und Paul Popp plaudern über die hübschen "Gässla" Bambergs, als Manfred Jekal sich dazu gesellt. Gleich darauf, pling-pling, kommt wieder jemand: "Hallo? Hier ist der Alfred!" Einer nach dem anderen wählt sich in die Telefonkonferenz ein. Zumindest ein bisschen ist es wie ein richtiges Treffen. Als das Projekt "GUSTO - gemeinsam gesund älter werden mit Genuss" im Januar in Hirschaid (Kreis Bamberg) startete, freuten sich die Seniorinnen und Senioren auf ausgiebige Gespräche im Kino-Café Senioren-Treffpunkt. Das war schon zwei Monate später vorbei. Corona machte es unmöglich, dass sie sich zusammensetzen.</p>&#13;
<p>GUSTO ist ein Projekt der Hochschule Coburg, das derzeit in knapp einem Dutzend bayerischer Kommunen umgesetzt wird. Prof. Dr. Holger Hassel, Leiter des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften, hat mit seinem Team ein Konzept entwickelt, um die Ernährungs- und Gesundheitskompetenz älterer Menschen zu analysieren und zu fördern. Dabei wird stark auf Gruppendynamik gesetzt. Durch die Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen werden auch Menschen erreicht, die sich durch klassische Bildungsangebote weniger angesprochen fühlen. "Die kommen in erster Linie, weil sie Spaß haben", sagt der Professor - später, in einem anderen Telefonat. Bei der Konferenz der Hirschaider ist er nicht dabei. Die GUSTO-Gruppen bekommen Material und Anregungen von der Hochschule, organisieren sich aber selbstständig. "Wir versuchen jetzt, die Zeit mit digitalen Mitteln zu überbrücken", erklärt Hassel. Von der Postkarte über Email-Austausch bis zu Telefonketten ist alles dabei.</p>&#13;
<p><strong>Küchenkönner am Telefon</strong></p>&#13;
<p>Die Hirschaider nutzen vor allem WhatsApp, um sich gegenseitig mit Fotos und Rezepten gesunder Mahlzeiten anzuspornen. Und um ein wenig zu plaudern. Das tun sie auch heute in der Telefonkonferenz als Dietmar Vetter fragt: "Wer mag eigentlich Pizza?" Gabi Wolf lacht gerade heraus: "Was für eine Frage! Ich mag Pizza, mein Mann mag Pizza. Jeder mag Pizza." Pizza ist ein Genuss - das passt grundsätzlich zum GUSTO-Gedanken. Aber kann Pizza auch gesund sein? In diese Richtung steuern Dietmar und Ingrid Vetter das Gespräch. Wie alle GUSTO-Gruppenleiter stammen sie aus der gleichen Kommune und der gleichen Altersgruppe wie die Teilnehmer, wurden aber für ihre Aufgabe speziell geschult. Gefördert wird das Projekt der Hochschule Coburg vom Bayerischen Gesundheitsministerium im Rahmen der Initiative Gesund.Leben.Bayern und ist für die Teilnehmer kostenlos. Heute ist Gemüse Thema. Vetters haben die Unterlagen der Hochschule Coburg per Post und per WhatsApp an die Gruppe geschickt. Darunter Fotos von zwei Tiefkühl-Pizza-Kartons. Beide vegetarisch, eine bio. Die Hirschaider diskutieren am Telefon über Bio-Siegel, regionale Produkte, Vitamine, Ballaststoffe und über zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse, die täglich auf einem gesunden Speiseplan stehen sollten. Gabi Wolf protestiert: "Ich ess' nicht fünf Mal am Tag!", aber das lässt Ingrid Vetter nicht gelten: "Auch ein Glas Saft zählt", sagt sie.</p>&#13;
<p><strong>Superfood auf Italienisch</strong></p>&#13;
<p>Manchmal ist auch Pizza eine Portion Gemüse. "Schaut euch mal die Zutaten bei den gekauften Pizzen an", sagt Dietmar Vetter. Es sind 140 Gramm Gemüse enthalten - für zwei Personen. Bei den Pizza-Rezepten in den den GUSTO-Unterlagen sind es locker 600 Gramm Gemüse. Ein paar Tage später backt Manfred Jekal so eine Pizza auf dem Stein seines Gasgrills. Statt fettem Käse wird das Superfood Avocado verwendet. Das Ergebnis? "Sehr gut", versichert Jekal und schickt per WhatsApp gleich ein Foto. Corona treibt die Digitalisierung voran. "Nachdem wir alle zur Risikogruppe gehören, müssen wir neue Wege probieren", sagt Dietmar Vetter. Aber wenn die Gruppe sich wieder richtig treffen kann, wird gefeiert. Ganz analog. Mit Pizza bei Manfred. <strong> </strong><br /> &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Rezept Tomaten-Avocado-Pizza</strong></p>&#13;
<p><em>(2 Portionen)</em></p>&#13;
<ul> 	<li>250g Dosentomaten (stückig)</li> 	<li>1 - 2 TL Honig</li> 	<li>1 - 2 TL Chilisoße</li> 	<li>etwas Zitronensaft</li> 	<li>1 EL italienische Kräuter (frisch)</li> 	<li>½ TL Paprikapulver und</li> 	<li>etwas Salz</li> </ul>&#13;
<p>verrühren und abschmecken.</p>&#13;
<ul> 	<li>2 Stück Pizzateig mit der Tomatensoße bestreichen</li> 	<li>175 g Kirschtomaten (gewaschen, geputzt, halbiert) auf dem Teig verteilen.</li> </ul>&#13;
<p>Die Pizza im vorgeheizten Backofen (200 Grad Umluft) backen. Dann</p>&#13;
<ul> 	<li>1 Avocado (geschält, halbiert, entkernt und in schmale Spalten gechnitten) zusammen mit</li> 	<li>1 Handvoll Rucola (gewaschen, geputzt und trocken geschleudert) auf den Pizzen verteilen.</li> </ul>&#13;
&#13;
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>&#13;
<p>Mehr zum Projekt gibt's auf<a href="http:// www.gusto-jetzt-genieße-ich.de"> </a><a href="http://www.gusto-jetzt-geniesse-ich.de">www.gusto-jetzt-genieße-ich.de</a></p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/86-GUSTO_Digitalisierung_Manfred_Jekal-768x1024.jpg"
                        fileSize="145568"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/86-GUSTO_Digitalisierung_Ingrid_und_Dietmar_Vetter_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="189857"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/86-GUSTO_Digitalisierung_Prof.Hassel_Hochschule_Coburg_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Erkenntnisse zur MINT-Ausbildung international verfügbar]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-erkenntnisse-zur-mint-ausbildung-international-verfuegbar/</link>
                <pubDate>Thu, 28 May 2020 10:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-erkenntnisse-zur-mint-ausbildung-international-verfuegbar/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Absolvent*innen aus MINT-Studiengängen sind stark gefragt. Dass sie nicht nur fachlich gut ausgebildet werden, sondern sich auch überfachliche Kompetenzen aneignen, steht an der Hochschule Coburg im Fokus des Projekts <a href="t3://page?uid=400">EVELIN</a>. Die Erkenntnisse, die die Coburger gewonnen haben, stellen sie nun auch international zur Verfügung.</em></p>&#13;
<p>Seit gut acht Jahren beschäftigt sich <a href="t3://page?uid=541">Dr. Yvonne Sedelmaier</a> mit der Frage, wie Studierende im MINT-Bereich nicht nur gut auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden, sondern auch Spaß beim Lernen haben. Die Pädagogin hat dazu 2016 promoviert. In ihrer Doktorarbeit hat sie Konzepte und Modelle entwickelt, die Hochschulen nutzen können, um Studierende des Software-Engineering (Software-Entwicklung, Inbetriebnahme und Wartung) sowohl fachlich als auch überfachlich auszubilden und auf eine interdisziplinäre Berufswelt vorzubereiten.</p>&#13;
<p>Im Rahmen von EVELIN haben die Studierenden z.B. Situationen aus dem Arbeitsalltag durchgespielt. In Projekten müssen sie nicht nur die entsprechende Softwarelösung programmieren, sondern auch Kundengespräche führen und Projektmanagement übernehmen. „Dieses aktive und interaktive Lernen hat sich bewährt“, berichtet Yvonne Sedelmaier. Am Ende aller Maßnahmen steht die Evaluation: Nur wenn das Lehrkonzept zum Ziel führte, wurde es übernommen.</p>&#13;
<p>Was die Entwicklung und Erforschung solcher Ansätze angehe, hinke Deutschland im europäischen Vergleich noch hinterher, sagt Sedelmaier. „Spanien und England investieren wahnsinnig viel in Forschung im Bereich Hochschuldidaktik. Dieses Thema hat dort auch eine längere Tradition.“ Umso mehr freut es die Pädagogin, dass ihre Dissertation jetzt in acht verschiedene Sprachen übersetzt wurde: Russisch, Polnisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Holländisch und Französisch. „Das erleichtert uns den internationalen Austausch.“</p>&#13;
<p>Yvonne Sedelmaier weitet ihre Arbeit bereits in andere MINT-Fächer, z.B. Maschinenbau, aus. Auch dorthin lassen sich die Konzepte und Modelle aus dem Software Engineering übertragen. So kann am Ende eine einheitliche Strategie für die gesamte Hochschule entstehen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Absolvent*innen aus MINT-Studiengängen sind stark gefragt. Dass sie nicht nur fachlich gut ausgebildet werden, sondern sich auch überfachliche Kompetenzen aneignen, steht an der Hochschule Coburg im Fokus des Projekts <a href="t3://page?uid=400">EVELIN</a>. Die Erkenntnisse, die die Coburger gewonnen haben, stellen sie nun auch international zur Verfügung.</em></p>&#13;
<p>Seit gut acht Jahren beschäftigt sich <a href="t3://page?uid=541">Dr. Yvonne Sedelmaier</a> mit der Frage, wie Studierende im MINT-Bereich nicht nur gut auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden, sondern auch Spaß beim Lernen haben. Die Pädagogin hat dazu 2016 promoviert. In ihrer Doktorarbeit hat sie Konzepte und Modelle entwickelt, die Hochschulen nutzen können, um Studierende des Software-Engineering (Software-Entwicklung, Inbetriebnahme und Wartung) sowohl fachlich als auch überfachlich auszubilden und auf eine interdisziplinäre Berufswelt vorzubereiten.</p>&#13;
<p>Im Rahmen von EVELIN haben die Studierenden z.B. Situationen aus dem Arbeitsalltag durchgespielt. In Projekten müssen sie nicht nur die entsprechende Softwarelösung programmieren, sondern auch Kundengespräche führen und Projektmanagement übernehmen. „Dieses aktive und interaktive Lernen hat sich bewährt“, berichtet Yvonne Sedelmaier. Am Ende aller Maßnahmen steht die Evaluation: Nur wenn das Lehrkonzept zum Ziel führte, wurde es übernommen.</p>&#13;
<p>Was die Entwicklung und Erforschung solcher Ansätze angehe, hinke Deutschland im europäischen Vergleich noch hinterher, sagt Sedelmaier. „Spanien und England investieren wahnsinnig viel in Forschung im Bereich Hochschuldidaktik. Dieses Thema hat dort auch eine längere Tradition.“ Umso mehr freut es die Pädagogin, dass ihre Dissertation jetzt in acht verschiedene Sprachen übersetzt wurde: Russisch, Polnisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Holländisch und Französisch. „Das erleichtert uns den internationalen Austausch.“</p>&#13;
<p>Yvonne Sedelmaier weitet ihre Arbeit bereits in andere MINT-Fächer, z.B. Maschinenbau, aus. Auch dorthin lassen sich die Konzepte und Modelle aus dem Software Engineering übertragen. So kann am Ende eine einheitliche Strategie für die gesamte Hochschule entstehen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/32-EVELIN_MINT-Ausbildung-1024x683.jpg"
                        fileSize="102516"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ideen zur Stadtplanung in Europa]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ideen-zur-stadtplanung-in-europa/</link>
                <pubDate>Thu, 28 May 2020 04:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ideen-zur-stadtplanung-in-europa/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende aus 19 europäischen Hochschulen tauschten sich in der Summer School Borderline City zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unsere Stadt, Region, Umwelt und Gesellschaft aus. Geplant war die Veranstaltung vom 11. bis 18. Mai vor Ort in Berlin. Doch wie so vieles in dieser Zeit, wurde sie kurzfristig virtuell umgesetzt.</em></p>&#13;
<p>Als Beitrag zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft, die im Juli 2020 beginnt, wurde gemeinsam mit nationalen und europäischen Stadtplanungsfakultäten die Summer School „Borderline City“ durchgeführt. Das aus Mitteln der Nationalen Stadtentwicklungspolitik geförderte Projekt „Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft“ will aktuelle Forschungsfelder der Stadtentwicklungspolitik mit den Gedanken angehender Planer und Gestalter an den Universitäten und Hochschulen zusammenbringen. Durch die Entwicklungen der letzten Wochen gewann das ursprüngliche Thema „Grenzlandschaften, die Entgrenzungs- und Begrenzungsprozesse von Städten“, auf besondere Weise an Bedeutung. Schließlich hat jeder Einzelne durch Ausgangsperren und Abstandsregeln neue Grenzen ganz persönlich erfahren. So auch Grenzen, die Wohnungen, Städte und auch der ländliche Raum darstellen. Neben mehreren Hochschulen aus Deutschland nahmen auch Studierende aus Österreich, Spanien, England, Schweden, Polen, Rumänien und den Niederlanden teil. Die drei Coburger Teilnehmerinnen standen im direkten Austausch mit Studierenden der Gustave Eiffel University in Paris. So traf Mittelstadt auf Metropolregion.</p>&#13;
<p>Die Studierenden suchten Unterschiede und Parallelen der räumlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, sowohl in Coburg als auch in Paris. Sie starteten dazu mit einem Blick in die Vergangenheit und gingen der Frage auf den Grund: Welche Wendepunkte in der Geschichte haben zu städtebaulichen Veränderungen in den letzten Jahrhunderten geführt? Die Coburger Studentin Anastasia Eppinger fasst zusammen: „Wenn in Paris die Pest oder der Krieg Auswirkungen auf die Stadt hatten, waren es in Coburg die Flut oder die Industrialisierung.“ Die gegenwärtige Situation beschrieben sie mit Hilfe von Infografiken und Statements und warfen danach einen Blick in die Zukunft. Hier wollten die Studierenden aus Coburg und Paris Lösungen finden, die sowohl im ländlichen Raum als auch in der Stadt funktionieren. Diskutiert wurden unter anderem die mangelnde Flexibilität von Grundrissen durch die ökonomische Bauweise der letzten Jahrzehnte, der Stellenwert individueller Freibereiche, Vor- und Nachteile lokaler Produktion sowie neue Formen des Arbeitens im Bezug auf Umwelt und Mobilität. Die Hochschule Coburg konnte mit ihrem Beitrag einen Fokus auf den robusten und somit krisensicheren, ländlichen Raum legen.</p>&#13;
<h4>Wichtiger Beitrag zu europäischen Stadtentwicklung</h4>&#13;
<p>Die Studierenden wurden von <a href="t3://page?uid=816">Professor Mario Tvrtković</a> gemeinsam mit Jana Melber, M.Sc Architektur und Stadtplanung und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Vernetzungsplattform CREAPOLIS, betreut. Die Ergebnisse der Veranstaltung sieht sie als wichtigen Beitrag: „Die Nutzung des öffentlichen Raums und dessen faire Verteilung von Flächen spielt in ganz Europa eine wichtige Rolle. Tolle Beispiele aus Paris, Wien und Berlin machen Mut, Stadtraum neu auszuhandeln. Die Ressource Stadtraum ist für eine resiliente, nachhaltige und lebenswerte Stadt von besonderer Bedeutung. Zu Zeiten von Corona und Physical Distancing ist dies besonders spürbar “&nbsp;</p>&#13;
<p>Gerade während der geschlossenen Ländergrenzen trug das transnationale Format der Summer School zu einem lebendigen Europa bei. Der Austausch zwischen dem Bundesministeriums des Inneren, Bau und Heimat (BMI), dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und den Planungsfakultäten hat eine lange Tradition, erklärt Jana Melber: „Dieses Jahr leistet das Format der Summer School einen Beitrag zu der Überarbeitung der Leipzig Charta als Grundlage einer neuen Stadtpolitik für eine nachhaltige europäische Stadt.“ Die Leipzig Charta wurde 2007 verfasst und will europäische Städte nachhaltiger, spannender, lebendiger und sozial stabiler und somit weniger krisenanfällig machen. Aktuell wird an der Weiterentwicklung der Leitlinien gearbeitet. Hierzu wurde der Austausch mit den Studierenden gesucht, ihre Ideen sollen in die Charta mit einfließen.</p>&#13;
<h4>Studierende erhalten neue Einblicke</h4>&#13;
<p>Melissa Kosseifi, Studentin aus Paris, sendete speziell dem Coburger Team ihren Dank und zeigt sich begeistert: „Ich bin sehr dankbar für diese Gelegenheit und für diese Summerschool. Schließlich sind wir als Architekten und zukünftige Stadtplaner verantwortlich dafür, diese Herausforderungen und Veränderungen in Bezug auf die Nutzung und Verteilung von verfügbarem Raum umzusetzen. Wir müssen neue Konzepte entwickeln und Social Distancing miteinbeziehen.“</p>&#13;
<p>Anastasia Eppinger und ihre beiden Kolleginnen von der Hochschule Coburg haben noch einen ganz anderen Impuls mitgenommen: „Wir als Gruppe fanden es total spannend, sich mit der Geschichte Coburgs zu beschäftigen. Es war einfach interessant zu sehen, was in Coburg in der Vergangenheit passiert ist und warum die Stadt so ist wie sie ist. Damit werden wir uns in Zukunft noch intensiver beschäftigen“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende aus 19 europäischen Hochschulen tauschten sich in der Summer School Borderline City zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unsere Stadt, Region, Umwelt und Gesellschaft aus. Geplant war die Veranstaltung vom 11. bis 18. Mai vor Ort in Berlin. Doch wie so vieles in dieser Zeit, wurde sie kurzfristig virtuell umgesetzt.</em></p>&#13;
<p>Als Beitrag zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft, die im Juli 2020 beginnt, wurde gemeinsam mit nationalen und europäischen Stadtplanungsfakultäten die Summer School „Borderline City“ durchgeführt. Das aus Mitteln der Nationalen Stadtentwicklungspolitik geförderte Projekt „Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft“ will aktuelle Forschungsfelder der Stadtentwicklungspolitik mit den Gedanken angehender Planer und Gestalter an den Universitäten und Hochschulen zusammenbringen. Durch die Entwicklungen der letzten Wochen gewann das ursprüngliche Thema „Grenzlandschaften, die Entgrenzungs- und Begrenzungsprozesse von Städten“, auf besondere Weise an Bedeutung. Schließlich hat jeder Einzelne durch Ausgangsperren und Abstandsregeln neue Grenzen ganz persönlich erfahren. So auch Grenzen, die Wohnungen, Städte und auch der ländliche Raum darstellen. Neben mehreren Hochschulen aus Deutschland nahmen auch Studierende aus Österreich, Spanien, England, Schweden, Polen, Rumänien und den Niederlanden teil. Die drei Coburger Teilnehmerinnen standen im direkten Austausch mit Studierenden der Gustave Eiffel University in Paris. So traf Mittelstadt auf Metropolregion.</p>&#13;
<p>Die Studierenden suchten Unterschiede und Parallelen der räumlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, sowohl in Coburg als auch in Paris. Sie starteten dazu mit einem Blick in die Vergangenheit und gingen der Frage auf den Grund: Welche Wendepunkte in der Geschichte haben zu städtebaulichen Veränderungen in den letzten Jahrhunderten geführt? Die Coburger Studentin Anastasia Eppinger fasst zusammen: „Wenn in Paris die Pest oder der Krieg Auswirkungen auf die Stadt hatten, waren es in Coburg die Flut oder die Industrialisierung.“ Die gegenwärtige Situation beschrieben sie mit Hilfe von Infografiken und Statements und warfen danach einen Blick in die Zukunft. Hier wollten die Studierenden aus Coburg und Paris Lösungen finden, die sowohl im ländlichen Raum als auch in der Stadt funktionieren. Diskutiert wurden unter anderem die mangelnde Flexibilität von Grundrissen durch die ökonomische Bauweise der letzten Jahrzehnte, der Stellenwert individueller Freibereiche, Vor- und Nachteile lokaler Produktion sowie neue Formen des Arbeitens im Bezug auf Umwelt und Mobilität. Die Hochschule Coburg konnte mit ihrem Beitrag einen Fokus auf den robusten und somit krisensicheren, ländlichen Raum legen.</p>&#13;
<h4>Wichtiger Beitrag zu europäischen Stadtentwicklung</h4>&#13;
<p>Die Studierenden wurden von <a href="t3://page?uid=816">Professor Mario Tvrtković</a> gemeinsam mit Jana Melber, M.Sc Architektur und Stadtplanung und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Vernetzungsplattform CREAPOLIS, betreut. Die Ergebnisse der Veranstaltung sieht sie als wichtigen Beitrag: „Die Nutzung des öffentlichen Raums und dessen faire Verteilung von Flächen spielt in ganz Europa eine wichtige Rolle. Tolle Beispiele aus Paris, Wien und Berlin machen Mut, Stadtraum neu auszuhandeln. Die Ressource Stadtraum ist für eine resiliente, nachhaltige und lebenswerte Stadt von besonderer Bedeutung. Zu Zeiten von Corona und Physical Distancing ist dies besonders spürbar “&nbsp;</p>&#13;
<p>Gerade während der geschlossenen Ländergrenzen trug das transnationale Format der Summer School zu einem lebendigen Europa bei. Der Austausch zwischen dem Bundesministeriums des Inneren, Bau und Heimat (BMI), dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und den Planungsfakultäten hat eine lange Tradition, erklärt Jana Melber: „Dieses Jahr leistet das Format der Summer School einen Beitrag zu der Überarbeitung der Leipzig Charta als Grundlage einer neuen Stadtpolitik für eine nachhaltige europäische Stadt.“ Die Leipzig Charta wurde 2007 verfasst und will europäische Städte nachhaltiger, spannender, lebendiger und sozial stabiler und somit weniger krisenanfällig machen. Aktuell wird an der Weiterentwicklung der Leitlinien gearbeitet. Hierzu wurde der Austausch mit den Studierenden gesucht, ihre Ideen sollen in die Charta mit einfließen.</p>&#13;
<h4>Studierende erhalten neue Einblicke</h4>&#13;
<p>Melissa Kosseifi, Studentin aus Paris, sendete speziell dem Coburger Team ihren Dank und zeigt sich begeistert: „Ich bin sehr dankbar für diese Gelegenheit und für diese Summerschool. Schließlich sind wir als Architekten und zukünftige Stadtplaner verantwortlich dafür, diese Herausforderungen und Veränderungen in Bezug auf die Nutzung und Verteilung von verfügbarem Raum umzusetzen. Wir müssen neue Konzepte entwickeln und Social Distancing miteinbeziehen.“</p>&#13;
<p>Anastasia Eppinger und ihre beiden Kolleginnen von der Hochschule Coburg haben noch einen ganz anderen Impuls mitgenommen: „Wir als Gruppe fanden es total spannend, sich mit der Geschichte Coburgs zu beschäftigen. Es war einfach interessant zu sehen, was in Coburg in der Vergangenheit passiert ist und warum die Stadt so ist wie sie ist. Damit werden wir uns in Zukunft noch intensiver beschäftigen“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/85-Borderline-Cities.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bioanalytik steht hoch im Kurs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bioanalytik-steht-hoch-im-kurs/</link>
                <pubDate>Mon, 25 May 2020 07:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bioanalytik-steht-hoch-im-kurs/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bioanalytiker sind gefragt in der COVID 19 Pandemie. Schließlich werden gerade mit Hochdruck Nachweistests entwickelt und nach Medikamenten wie Impfstoffen geforscht. Die Hochschule Coburg eröffnete 2010 den ersten Studiengang Bioanalytik in Deutschland. </em></p>&#13;
<p>Bis ins kleinste Detail denken – das ist die höchste Prämisse der Bioanalytiker. Gerade jetzt sind viele Forschungsinstitute dabei Corona-Tests für alle möglichen Fragestellungen zu entwickeln. Aber Test ist nicht gleich Test, denn es kommt darauf an, was man genau herausfinden möchte. Neben den bekannten PCR (Polymerase Chain Reaction) Tests, die das Coronavirus SARS CoV 2 direkt nachweisen, wenn man akut damit erkrankt ist, werden immer genauere Antikörpertests entwickelt, die eine kürzlich durchlebte Infektion nachweisen. Je nachdem, welche Frage der Test beantworten soll, muss die dazu passende Bioanalytik eingesetzt werden.</p>&#13;
<h4>Auf die Fragestellung kommt es an</h4>&#13;
<p>„Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen sich mit jedem noch so kleinen Detail befassen und vielfältige Einflussfaktoren berücksichtigen, die die Testqualität beeinflussen könnten,“ erläutert <a href="t3://page?uid=667">Dr. Stefan Kalkhof</a>, Professor für Bioanalytik an der Hochschule Coburg. Daher sei es wichtig, die Fragestellungen vollumfänglich korrekt zu definieren, um zu wissenschaftlich fundierten Aussagen zu gelangen. Will man zum Beispiel feststellen, ob ein Mensch eine Infektion bereits durchlebt hat? Oder geht es darum nachzuweisen, ob sich das Immunsystem des Patienten in einer frühen oder späten Phase seiner immunologischen Reaktion befindet? Oder stellt sich die Frage, ob ein Patient ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf aufweist? Genau das erlernen die Studierenden im <a href="t3://page?uid=110">Bachelorstudiengang Bioanalytik</a> und im <a href="t3://page?uid=263">Masterstudiengang Bioanalytik</a>. Die Einflussfaktoren können sehr vielfältig sein. So kann es im Frühstadium der SARS CoV 2-Infektion zu einem negativen Test mit der PCR kommen, der falsch ist. Nämlich dann, wenn der Erreger erst wenige Körperzellen infiziert hat und daher noch nicht in ausreichender Anzahl, also unterhalb der Nachweisgrenze, in der entnommenen Probe vorhanden ist. Das heißt, es hängt viel davon ab, in welcher Phase man welches Biomaterial untersucht. Auch wenn Betroffene gerne früh wissen möchten, ob sie infiziert sind, kann der Test ein fälschlicherweise negatives Ergebnis liefern, wenn diese Faktoren nicht berücksichtigt sind. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie und wo man das Biomaterial korrekt entnimmt und wie das Probenmaterial nach der Entnahme am Patienten gelagert und aufbereitet werden muss. Zudem muss man wissen, wie man das Material stabil halten kann, damit man die Nachweisreaktion auch sicher durchführen kann. „Das sind alles Fragen, mit denen die Bioanalytik sich auseinandersetzen muss, um am Ende richtige Aussagen treffen zu können. Darauf bereiten wir unsere Studierenden ganz intensiv vor,“ erklärt Professor Kalkhof.</p>&#13;
<h4>Genauigkeit und Notwendigkeit der Forschung</h4>&#13;
<p>Bioanalytik bedeutet immer Genauigkeit in der Fragestellung, Durchführung der Analyse und der Auswertung der Ergebnisse. Als gutes Beispiel dafür dienen die Begriffe Spezifität und Sensitivität, die man immer wieder hört, wenn es um Tests geht, die das SARS CoV 2 nachweisen sollen. Sie benötigen eine hohe Spezifität und Sensitivität. Vereinfacht gesagt bedeutet das, wie präzise ein Test auch richtige Ergebnisse liefert. Sensitivität bedeutet: Wie oft ist der Test positiv, bei den Patienten, die COVID 19 tatsächlich haben. Die Spezifität besagt: Wie oft ist der Test negativ, bei denen, die eben gesund sind. Es wäre fatal, wenn der Test zu oft die tatsächlich Erkrankten nicht erkennt. Genauso problematisch wäre es, wenn der Test zu oft eine Person als infiziert erfasst, obwohl diese es gar nicht ist. Hier verweist <a href="t3://page?uid=555">Professor Dr. Matthias Noll,</a> Studiengangsleiter Bioanalytik, auf einen wichtigen Punkt: „Insgesamt ist es in der Bioanalytik wichtig, die angehenden Wissenschaftler*innen bereits früh an diese sehr wichtigen Aspekte der angewandten Wissenschaft heranzuführen und zu trainieren.“&nbsp;</p>&#13;
<h4>Ethische Fragen</h4>&#13;
<p>Trotz aller wissenschaftlichen Ergebnisse, stellen sich auch immer ethische Fragen. Denn jeder Mensch hat eine ganz individuelle Krankheitsgeschichte und jedes Immunsystem reagiert anders. In diesem Zusammenhang werden für viele Krankheiten immer mehr personalisierte Therapien entwickelt. Gerade in diesem Feld spielt die Ethik eine große Rolle, wie <a href="t3://page?uid=521">Dipl.-Ing. Antje Vondran</a> deutlich macht: „Nur eine Forschung der Forschung willen ist zu wenig. Schließlich ist es wichtig die jungen Menschen zu sensibilisieren, dass es auch eine ethische Verantwortung gibt und nicht nur die analytisch, messtechnische.“ Also messen alleine bringt die Medizin nicht weiter, man muss immer wissen was genau man sucht und welche Schlüsse daraus abgeleitet werden. Für diesen sehr exakten und kritischen Blick auf die fortlaufende Forschung, gerade im Hinblick auf die kommerziellen Tests, müssen Studierende ein Bewusstsein entwickeln. „Nur so lernen sie fundierte und korrekte Aussagen zu treffen und nicht zu pauschalisieren. Dies ist eine Kernaufgabe der Studiengänge Bioanalytik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Coburg,“ fügt Professor Noll hinzu. &nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bioanalytiker sind gefragt in der COVID 19 Pandemie. Schließlich werden gerade mit Hochdruck Nachweistests entwickelt und nach Medikamenten wie Impfstoffen geforscht. Die Hochschule Coburg eröffnete 2010 den ersten Studiengang Bioanalytik in Deutschland. </em></p>&#13;
<p>Bis ins kleinste Detail denken – das ist die höchste Prämisse der Bioanalytiker. Gerade jetzt sind viele Forschungsinstitute dabei Corona-Tests für alle möglichen Fragestellungen zu entwickeln. Aber Test ist nicht gleich Test, denn es kommt darauf an, was man genau herausfinden möchte. Neben den bekannten PCR (Polymerase Chain Reaction) Tests, die das Coronavirus SARS CoV 2 direkt nachweisen, wenn man akut damit erkrankt ist, werden immer genauere Antikörpertests entwickelt, die eine kürzlich durchlebte Infektion nachweisen. Je nachdem, welche Frage der Test beantworten soll, muss die dazu passende Bioanalytik eingesetzt werden.</p>&#13;
<h4>Auf die Fragestellung kommt es an</h4>&#13;
<p>„Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen sich mit jedem noch so kleinen Detail befassen und vielfältige Einflussfaktoren berücksichtigen, die die Testqualität beeinflussen könnten,“ erläutert <a href="t3://page?uid=667">Dr. Stefan Kalkhof</a>, Professor für Bioanalytik an der Hochschule Coburg. Daher sei es wichtig, die Fragestellungen vollumfänglich korrekt zu definieren, um zu wissenschaftlich fundierten Aussagen zu gelangen. Will man zum Beispiel feststellen, ob ein Mensch eine Infektion bereits durchlebt hat? Oder geht es darum nachzuweisen, ob sich das Immunsystem des Patienten in einer frühen oder späten Phase seiner immunologischen Reaktion befindet? Oder stellt sich die Frage, ob ein Patient ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf aufweist? Genau das erlernen die Studierenden im <a href="t3://page?uid=110">Bachelorstudiengang Bioanalytik</a> und im <a href="t3://page?uid=263">Masterstudiengang Bioanalytik</a>. Die Einflussfaktoren können sehr vielfältig sein. So kann es im Frühstadium der SARS CoV 2-Infektion zu einem negativen Test mit der PCR kommen, der falsch ist. Nämlich dann, wenn der Erreger erst wenige Körperzellen infiziert hat und daher noch nicht in ausreichender Anzahl, also unterhalb der Nachweisgrenze, in der entnommenen Probe vorhanden ist. Das heißt, es hängt viel davon ab, in welcher Phase man welches Biomaterial untersucht. Auch wenn Betroffene gerne früh wissen möchten, ob sie infiziert sind, kann der Test ein fälschlicherweise negatives Ergebnis liefern, wenn diese Faktoren nicht berücksichtigt sind. Außerdem ist es wichtig zu wissen, wie und wo man das Biomaterial korrekt entnimmt und wie das Probenmaterial nach der Entnahme am Patienten gelagert und aufbereitet werden muss. Zudem muss man wissen, wie man das Material stabil halten kann, damit man die Nachweisreaktion auch sicher durchführen kann. „Das sind alles Fragen, mit denen die Bioanalytik sich auseinandersetzen muss, um am Ende richtige Aussagen treffen zu können. Darauf bereiten wir unsere Studierenden ganz intensiv vor,“ erklärt Professor Kalkhof.</p>&#13;
<h4>Genauigkeit und Notwendigkeit der Forschung</h4>&#13;
<p>Bioanalytik bedeutet immer Genauigkeit in der Fragestellung, Durchführung der Analyse und der Auswertung der Ergebnisse. Als gutes Beispiel dafür dienen die Begriffe Spezifität und Sensitivität, die man immer wieder hört, wenn es um Tests geht, die das SARS CoV 2 nachweisen sollen. Sie benötigen eine hohe Spezifität und Sensitivität. Vereinfacht gesagt bedeutet das, wie präzise ein Test auch richtige Ergebnisse liefert. Sensitivität bedeutet: Wie oft ist der Test positiv, bei den Patienten, die COVID 19 tatsächlich haben. Die Spezifität besagt: Wie oft ist der Test negativ, bei denen, die eben gesund sind. Es wäre fatal, wenn der Test zu oft die tatsächlich Erkrankten nicht erkennt. Genauso problematisch wäre es, wenn der Test zu oft eine Person als infiziert erfasst, obwohl diese es gar nicht ist. Hier verweist <a href="t3://page?uid=555">Professor Dr. Matthias Noll,</a> Studiengangsleiter Bioanalytik, auf einen wichtigen Punkt: „Insgesamt ist es in der Bioanalytik wichtig, die angehenden Wissenschaftler*innen bereits früh an diese sehr wichtigen Aspekte der angewandten Wissenschaft heranzuführen und zu trainieren.“&nbsp;</p>&#13;
<h4>Ethische Fragen</h4>&#13;
<p>Trotz aller wissenschaftlichen Ergebnisse, stellen sich auch immer ethische Fragen. Denn jeder Mensch hat eine ganz individuelle Krankheitsgeschichte und jedes Immunsystem reagiert anders. In diesem Zusammenhang werden für viele Krankheiten immer mehr personalisierte Therapien entwickelt. Gerade in diesem Feld spielt die Ethik eine große Rolle, wie <a href="t3://page?uid=521">Dipl.-Ing. Antje Vondran</a> deutlich macht: „Nur eine Forschung der Forschung willen ist zu wenig. Schließlich ist es wichtig die jungen Menschen zu sensibilisieren, dass es auch eine ethische Verantwortung gibt und nicht nur die analytisch, messtechnische.“ Also messen alleine bringt die Medizin nicht weiter, man muss immer wissen was genau man sucht und welche Schlüsse daraus abgeleitet werden. Für diesen sehr exakten und kritischen Blick auf die fortlaufende Forschung, gerade im Hinblick auf die kommerziellen Tests, müssen Studierende ein Bewusstsein entwickeln. „Nur so lernen sie fundierte und korrekte Aussagen zu treffen und nicht zu pauschalisieren. Dies ist eine Kernaufgabe der Studiengänge Bioanalytik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Coburg,“ fügt Professor Noll hinzu. &nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/83-Antikoerpertests_Bioanalytik-1024x681.jpg"
                        fileSize="124011"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg am Lucas-Cranach-Campus Kronach]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-am-lucas-cranach-campus-kronach/</link>
                <pubDate>Wed, 20 May 2020 12:08:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-am-lucas-cranach-campus-kronach/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bereits im Sommersemester 2021 will die Hochschule Coburg am Lucas-Cranach-Campus Kronach LCC mit dem neuen Masterstudiengang Autonomes Fahren starten. Damit das gelingt, besichtigte ein 13-köpfiges Team der Hochschule das Areal des geplanten Campus und tauschte sich mit den Verantwortlichen vor Ort aus.</em></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Stefan Gast, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, steckt mitten in den Vorbereitungen für den neuen Masterstudiengang Autonomes Fahren. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Hochschule und Partner*innen aus der Praxis entwickelte er dafür ein neues, innovatives Studienkonzept. Und die dazugehörigen Professuren sind bereits ausgeschrieben. In dem Studiengang steht die praxisorientierte Projektarbeit im Vordergrund. Klassische Vorlesungen wird es nicht geben. Die Dozent*innen aus der Hochschule und der Praxis werden das Wissen „on demand“ liefern, angepasst an die jeweilige Phase des gemeinsamen Studienprojekts, das die Studierenden zwei Semester lang entwickeln.</p>&#13;
<p>Diese neue, moderne Form des Studiums stellt besondere Anforderungen an die Räumlichkeiten, in denen das Studium stattfindet. „Die klassischen Stufen-Hörsäle gehören weitgehend der Vergangenheit an“, erklärt Professor Gast. „Wir brauchen flexible Raumkonzepte, die sich unterschiedlichen Anforderungen anpassen.“ In Kronach bietet sich die Chance, dieses ganz neue Lehr- und Lernkonzept zu realisieren und den Lucas-Cranach-Campus zu einem modernen Campus mit Vorzeigecharakter zu entwickeln.</p>&#13;
<p>Jürgen Baumgärtner und Hans Rebhan, Vorstand bzw. Verwaltungsratsmitglied des LCC Kommunalunternehmens, freuen sich über das Engagement der Hochschule Coburg. Sie begrüßten gemeinsam mit Landrat Klaus Löffler und Bürgermeisterin Angela Hofmann die Coburger Gäste am künftigen LCC und stellten ihnen das Areal mit seinen Potenzialen vor. „Hier wird eine echte Campus-Atmosphäre entstehen“, davon ist Prof. Dr. Christian Zagel überzeugt. Er leitet den <a href="t3://page?uid=748">Masterstudiengang ZukunftsDesign</a>, der bereits seit 2016 in Kronach beheimatet ist und aktuell 135 Studierende zählt. Die Studierenden Franziska Walcher und Rüdiger Hümmer, die ebenfalls mit dabei waren, freuen sich über die neuen Wohnmöglichkeiten für Studierenden, die direkt am LCC entstehen sollen und mitten in der Innenstadt liegen. Auch für Jürgen Baumgärtner bieten die alten Gebäude und ihre Innenhöfe die Chance, der Stadt einen lebendigen Charakter zu geben. Landrat Klaus Löffler bedankte sich bei der Hochschule Coburg für die Wegbegleitung und er betonte: „Hier gestalten wir eine nachhaltige Zukunft.“</p>&#13;
<p>Das für das projektbezogene Studium Autonomes Fahren erforderliche Testgelände soll am Kronacher Güterbahnhof, direkt gegenüber dem LCC entstehen und Jörg Schrepfer, Leiter der Fahrerassistenzforschung Deutschland bei Valeo in Kronach, sieht darin einen wesentlichen Erfolgsfaktor des Studiums. „Die jungen Leute wollen ihre Ideen nicht nur auf dem Papier entwickeln. Sie wollen echte autonome Fahrzeuge bauen und diese auch testen. Davon profitiert auch die Industrie in der Region“, stellt er fest.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bereits im Sommersemester 2021 will die Hochschule Coburg am Lucas-Cranach-Campus Kronach LCC mit dem neuen Masterstudiengang Autonomes Fahren starten. Damit das gelingt, besichtigte ein 13-köpfiges Team der Hochschule das Areal des geplanten Campus und tauschte sich mit den Verantwortlichen vor Ort aus.</em></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Stefan Gast, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, steckt mitten in den Vorbereitungen für den neuen Masterstudiengang Autonomes Fahren. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Hochschule und Partner*innen aus der Praxis entwickelte er dafür ein neues, innovatives Studienkonzept. Und die dazugehörigen Professuren sind bereits ausgeschrieben. In dem Studiengang steht die praxisorientierte Projektarbeit im Vordergrund. Klassische Vorlesungen wird es nicht geben. Die Dozent*innen aus der Hochschule und der Praxis werden das Wissen „on demand“ liefern, angepasst an die jeweilige Phase des gemeinsamen Studienprojekts, das die Studierenden zwei Semester lang entwickeln.</p>&#13;
<p>Diese neue, moderne Form des Studiums stellt besondere Anforderungen an die Räumlichkeiten, in denen das Studium stattfindet. „Die klassischen Stufen-Hörsäle gehören weitgehend der Vergangenheit an“, erklärt Professor Gast. „Wir brauchen flexible Raumkonzepte, die sich unterschiedlichen Anforderungen anpassen.“ In Kronach bietet sich die Chance, dieses ganz neue Lehr- und Lernkonzept zu realisieren und den Lucas-Cranach-Campus zu einem modernen Campus mit Vorzeigecharakter zu entwickeln.</p>&#13;
<p>Jürgen Baumgärtner und Hans Rebhan, Vorstand bzw. Verwaltungsratsmitglied des LCC Kommunalunternehmens, freuen sich über das Engagement der Hochschule Coburg. Sie begrüßten gemeinsam mit Landrat Klaus Löffler und Bürgermeisterin Angela Hofmann die Coburger Gäste am künftigen LCC und stellten ihnen das Areal mit seinen Potenzialen vor. „Hier wird eine echte Campus-Atmosphäre entstehen“, davon ist Prof. Dr. Christian Zagel überzeugt. Er leitet den <a href="t3://page?uid=748">Masterstudiengang ZukunftsDesign</a>, der bereits seit 2016 in Kronach beheimatet ist und aktuell 135 Studierende zählt. Die Studierenden Franziska Walcher und Rüdiger Hümmer, die ebenfalls mit dabei waren, freuen sich über die neuen Wohnmöglichkeiten für Studierenden, die direkt am LCC entstehen sollen und mitten in der Innenstadt liegen. Auch für Jürgen Baumgärtner bieten die alten Gebäude und ihre Innenhöfe die Chance, der Stadt einen lebendigen Charakter zu geben. Landrat Klaus Löffler bedankte sich bei der Hochschule Coburg für die Wegbegleitung und er betonte: „Hier gestalten wir eine nachhaltige Zukunft.“</p>&#13;
<p>Das für das projektbezogene Studium Autonomes Fahren erforderliche Testgelände soll am Kronacher Güterbahnhof, direkt gegenüber dem LCC entstehen und Jörg Schrepfer, Leiter der Fahrerassistenzforschung Deutschland bei Valeo in Kronach, sieht darin einen wesentlichen Erfolgsfaktor des Studiums. „Die jungen Leute wollen ihre Ideen nicht nur auf dem Papier entwickeln. Sie wollen echte autonome Fahrzeuge bauen und diese auch testen. Davon profitiert auch die Industrie in der Region“, stellt er fest.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/84-Besuch_LCC.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Labor unterm blauen Himmel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/labor-unterm-blauen-himmel/</link>
                <pubDate>Tue, 19 May 2020 06:09:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/labor-unterm-blauen-himmel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat eine neue Photovoltaik-Anlage. Prof. Dr. Bernd Hüttl nutzt sie mit Doktorand Samuel Schneider und Studierenden der Elektrotechnik unter anderem, um zu erforschen, wie Solar-Module altern.</em></p>&#13;
<p>Samuel Schneider muss die Hände frei haben. Die Steuerung hängt an Gurten über seinem Bauch. Mit Daumen und Zeigefinger zieht er einen kleinen Hebel nach vorn, die Drohne steigt in die Luft und verschwindet überm Zentrum für Mobilität und Energie (ZME) der Hochschule Coburg. Schneider nutzt das Fluggerät für seine Doktorarbeit in der Elektrotechnik. Auf dem Bildschirm sieht er das Dach von oben: Eine Kamera an der Drohne filmt die neue Photovoltaikanlage auf dem Friedrich-Streib-Campus.</p>&#13;
<p>Die Umwelttechnik-Firma Weber aus dem mittelfränkischen Roßtal hatte bereits im April tonnenschwere Kisten mit einem Kran aufs Dach des ZME-Gebäudes gehievt: 56 Solarmodule, dazu Träger aus Aluminium und Wechselrichter, mit denen die Gleichspannung des Sonnenstroms umgewandelt wird. Unter Leitung des Staatlichen Bauamtes Bamberg wurde alles installiert; jetzt wird die Anlage ans Hochschulnetz angeschlossen. Der Stromverbrauch in Deutschland liegt im Schnitt pro Jahr bei&nbsp;etwa 1,8 Megawattstunden pro Person – allerdings mit starken Schwankungen.&nbsp;„Wir werden jährlich etwa 13 Megawattstunden elektrische Energie einspeisen“, sagt Bernd Hüttl, Professor für Erneuerbare Energien in Coburg. „Das bedeutet, dass wir jedes Jahr 12,12 Tonnen CO2 einsparen. Wir tragen als Hochschule dazu bei, die Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren.“</p>&#13;
<p>Hüttls Arbeit insgesamt ist ein Beitrag zur Energiewende. Ende 2018 startete unter seiner Leitung das Forschungsprojekt „PV-FeldLab“. Es ist auf vier Jahre angelegt und verfolgt das Ziel, eine neue Messtechnik zu entwickeln, um das Leistungsverhalten im Freifeld und den Ertrag von Photovoltaik-Anlagen zu analysieren. Die eingesetzten Solarmodule produzieren zwar auch nach 20 oder 30 Jahren noch Strom – aber meist 20 bis 30 Prozent weniger als am Anfang. „Wo zuviel verloren geht, kann der Betreiber Maßnahmen ergreifen.“ Dazu muss er aber die Fehler erst einmal kennen.</p>&#13;
<p>Samuel Schneider schaltet auf eine zweite Kamera um, auf seinem Bildschirm erscheint das ZME-Dach nun in Rot, Gelb, Violett und Blau. Die Infrarotkamera zeigt Temperaturunterschiede. Mit Thermografie lassen sich Fehler auf den Solarmodulen finden. Manchmal ist das Problem ein Kurzschluss, ein andermal ein Zelldeffekt, eine schadhafte Anschlussdose oder Vogelkot, der sich ins Modul einbrennt. Für seine Doktorarbeit an der Hochschule Coburg in Kooperation mit der TU Ilmenau ermittelt Schneider die „elektrische Charakterisierung von Photovoltaik-Generatoren unter Freifeldbedingungen.“</p>&#13;
<p><strong>So wird das Wetter simuliert</strong></p>&#13;
<p>Bereits seit einem Vierteljahrhundert arbeitet eine alte Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes 2 der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. Mit der neuen Anlage hat die Hochschule jetzt ein Freiluftlabor, in dem Hüttl und einige seiner Studierenden verschiedene Technologien untersuchen können. Es wurden Silizium-Module der Bad Staffelsteiner Photovoltaik-Firma IBC-Solar installiert, wie sie auf den meisten Dächern zu sehen sind. Aber auch Dünnschichtmodule: Diese haben einen schlechteren Wirkungsgrad und produzieren weniger Strom, aber sie lassen sich weitgehend automatisiert herstellen und benötigen weniger Ressourcen, sind also billiger. Außerdem ermöglichen flexible Photovoltaik-Folien neue Anwendungsfelder. Es gibt sogar Ansätze, sie als Fenstermaterial zu verwenden.</p>&#13;
<p>Mit der Drohne werden die Module optisch untersucht. Hinzu kommen elektrische Messmethoden. So lässt sich feststellen, wie sich verschiedene Bedingungen auf den Strom-Ertrag auswirken. Hüttl erklärt, dass für Photovoltaik als Standardbedingung eine Temperatur von 25 Grad Celsius festgelegt wurde. Damit wird in der Technik und in der wirtschaftlichen Kalkulation gearbeitet. „Aber das Wetter ist nie Standard. Das Wetter ist chaotisch. An einem schönen Sommertag gibt es keine Oberfläche, die nur 25 Grad hat.“ Um Prognosen des Strom-Ertrags abzuleiten, werden im Rahmen des Forschungsprojektes unterschiedliche meteorologische Bedingungen simuliert – für Hüttls Studierende ist das eine interessante Spielwiese.</p>&#13;
<p>Elektrotechnik-Student Darwin Daume will seine Masterarbeit darüber schreiben, wie sich der Einfallswinkel der Sonne, Bestrahlungsstärke oder Lichtspektrum auf die elektrische Leistung auswirken. Wetterbedingte Einflussfaktoren wird die studentische Mitarbeiterin Tina Neumeyer künstlich erzeugen. „Mit Wasserkühlung oder vielleicht mal mit einem dünnen Netz.“ So kann die Auswirkung des leichten Schleiers einer Sommerwolke gemessen werden – auch an wolkenlosen Tagen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat eine neue Photovoltaik-Anlage. Prof. Dr. Bernd Hüttl nutzt sie mit Doktorand Samuel Schneider und Studierenden der Elektrotechnik unter anderem, um zu erforschen, wie Solar-Module altern.</em></p>&#13;
<p>Samuel Schneider muss die Hände frei haben. Die Steuerung hängt an Gurten über seinem Bauch. Mit Daumen und Zeigefinger zieht er einen kleinen Hebel nach vorn, die Drohne steigt in die Luft und verschwindet überm Zentrum für Mobilität und Energie (ZME) der Hochschule Coburg. Schneider nutzt das Fluggerät für seine Doktorarbeit in der Elektrotechnik. Auf dem Bildschirm sieht er das Dach von oben: Eine Kamera an der Drohne filmt die neue Photovoltaikanlage auf dem Friedrich-Streib-Campus.</p>&#13;
<p>Die Umwelttechnik-Firma Weber aus dem mittelfränkischen Roßtal hatte bereits im April tonnenschwere Kisten mit einem Kran aufs Dach des ZME-Gebäudes gehievt: 56 Solarmodule, dazu Träger aus Aluminium und Wechselrichter, mit denen die Gleichspannung des Sonnenstroms umgewandelt wird. Unter Leitung des Staatlichen Bauamtes Bamberg wurde alles installiert; jetzt wird die Anlage ans Hochschulnetz angeschlossen. Der Stromverbrauch in Deutschland liegt im Schnitt pro Jahr bei&nbsp;etwa 1,8 Megawattstunden pro Person – allerdings mit starken Schwankungen.&nbsp;„Wir werden jährlich etwa 13 Megawattstunden elektrische Energie einspeisen“, sagt Bernd Hüttl, Professor für Erneuerbare Energien in Coburg. „Das bedeutet, dass wir jedes Jahr 12,12 Tonnen CO2 einsparen. Wir tragen als Hochschule dazu bei, die Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren.“</p>&#13;
<p>Hüttls Arbeit insgesamt ist ein Beitrag zur Energiewende. Ende 2018 startete unter seiner Leitung das Forschungsprojekt „PV-FeldLab“. Es ist auf vier Jahre angelegt und verfolgt das Ziel, eine neue Messtechnik zu entwickeln, um das Leistungsverhalten im Freifeld und den Ertrag von Photovoltaik-Anlagen zu analysieren. Die eingesetzten Solarmodule produzieren zwar auch nach 20 oder 30 Jahren noch Strom – aber meist 20 bis 30 Prozent weniger als am Anfang. „Wo zuviel verloren geht, kann der Betreiber Maßnahmen ergreifen.“ Dazu muss er aber die Fehler erst einmal kennen.</p>&#13;
<p>Samuel Schneider schaltet auf eine zweite Kamera um, auf seinem Bildschirm erscheint das ZME-Dach nun in Rot, Gelb, Violett und Blau. Die Infrarotkamera zeigt Temperaturunterschiede. Mit Thermografie lassen sich Fehler auf den Solarmodulen finden. Manchmal ist das Problem ein Kurzschluss, ein andermal ein Zelldeffekt, eine schadhafte Anschlussdose oder Vogelkot, der sich ins Modul einbrennt. Für seine Doktorarbeit an der Hochschule Coburg in Kooperation mit der TU Ilmenau ermittelt Schneider die „elektrische Charakterisierung von Photovoltaik-Generatoren unter Freifeldbedingungen.“</p>&#13;
<p><strong>So wird das Wetter simuliert</strong></p>&#13;
<p>Bereits seit einem Vierteljahrhundert arbeitet eine alte Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes 2 der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. Mit der neuen Anlage hat die Hochschule jetzt ein Freiluftlabor, in dem Hüttl und einige seiner Studierenden verschiedene Technologien untersuchen können. Es wurden Silizium-Module der Bad Staffelsteiner Photovoltaik-Firma IBC-Solar installiert, wie sie auf den meisten Dächern zu sehen sind. Aber auch Dünnschichtmodule: Diese haben einen schlechteren Wirkungsgrad und produzieren weniger Strom, aber sie lassen sich weitgehend automatisiert herstellen und benötigen weniger Ressourcen, sind also billiger. Außerdem ermöglichen flexible Photovoltaik-Folien neue Anwendungsfelder. Es gibt sogar Ansätze, sie als Fenstermaterial zu verwenden.</p>&#13;
<p>Mit der Drohne werden die Module optisch untersucht. Hinzu kommen elektrische Messmethoden. So lässt sich feststellen, wie sich verschiedene Bedingungen auf den Strom-Ertrag auswirken. Hüttl erklärt, dass für Photovoltaik als Standardbedingung eine Temperatur von 25 Grad Celsius festgelegt wurde. Damit wird in der Technik und in der wirtschaftlichen Kalkulation gearbeitet. „Aber das Wetter ist nie Standard. Das Wetter ist chaotisch. An einem schönen Sommertag gibt es keine Oberfläche, die nur 25 Grad hat.“ Um Prognosen des Strom-Ertrags abzuleiten, werden im Rahmen des Forschungsprojektes unterschiedliche meteorologische Bedingungen simuliert – für Hüttls Studierende ist das eine interessante Spielwiese.</p>&#13;
<p>Elektrotechnik-Student Darwin Daume will seine Masterarbeit darüber schreiben, wie sich der Einfallswinkel der Sonne, Bestrahlungsstärke oder Lichtspektrum auf die elektrische Leistung auswirken. Wetterbedingte Einflussfaktoren wird die studentische Mitarbeiterin Tina Neumeyer künstlich erzeugen. „Mit Wasserkühlung oder vielleicht mal mit einem dünnen Netz.“ So kann die Auswirkung des leichten Schleiers einer Sommerwolke gemessen werden – auch an wolkenlosen Tagen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/79-Neue_PV-Anlage-2.2-1024x683.jpg"
                        fileSize="171976"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/79-NeuePV-Anlage-3-1024x683.jpg"
                        fileSize="159092"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/79-NeuePV-Anlage-1.2-683x1024.jpg"
                        fileSize="152144"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Ich war noch niemals in New York“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ich-war-noch-niemals-in-new-york/</link>
                <pubDate>Mon, 18 May 2020 06:39:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ich-war-noch-niemals-in-new-york/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Beim jährlich stattfindenden internationalen Planspiel der Vereinten Nationen für Studierenden aus aller Welt, dem "National Model United Nations (NMUN)" , haben zum elften Mal Studierende der Hochschule Coburg mitgewirkt. Zum Abschluss gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht.</em></p>&#13;
<p>Die schlechte Nachricht zuerst: Die Reise für die zehn Studierenden der Coburger Delegation nach New York fiel in diesem Jahr leider aus. „Das ist schon sehr schade, es lässt sich aber nun mal nicht ändern.“ Mittlerweile gefasst, berichtet Marie-Christin Beinke über die Absage der Veranstaltung. Denn die Freude überwiegt jetzt. Und das ist die gute Nachricht: es gab Auszeichnungen für die Coburger Delegierten. Zwei sogenannte Position Papers, politische Positionspapiere zum Thema „Erreichung nachhaltiger Entwicklungsziele“ und „Umweltschutz“, wurden ausgezeichnet. Dass die Urkunden nun nicht feierlich in New York verliehen wurden, ist sicher ein Wehrmutstropfen. Genauso wie das Erlebnis, das den Studierenden in der amerikanischen Metropole entging. Das bedauert auch die betreuende Professorin Dr. Claudia Lohrenscheit: „Normalerweise ist National Model United Nations für Studierende aller Fachrichtungen eine einmalige Gelegenheit, die internationale Zusammenarbeit von Staaten und multilateralen Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation oder dem Weltkinderhilfswerk live zu erleben.“ Sie berichtet, dass zur Simulation der Arbeit der Vereinten Nationen in New York in manchen Jahren über 6.000 Studierende aus fast allen Staaten der Welt zusammenkommen. “Als Delegierte diskutieren sie in den verschiedenen Gremien zum Teil bis tief in die Nacht. Dieses internationale und interkulturelle Erlebnis ist unersetzbar!“</p>&#13;
<p>Dennoch waren schon die Vorbereitungen eine Bereicherung und die Gruppe hat sehr viel Arbeit in die Recherche investiert. Marie-Christin Beinke ist Studentin der Sozialen Arbeit im sechsten Semester. An dem Projekt <a href="t3://page?uid=356">NMUN</a> hat sie zwei Semester lang gearbeitet. Sie resümiert: “Es war eine Lernerfahrung mit derselben Gruppe strukturiert zwei Semester lang zusammen zu arbeiten. Das war für mich neu.“ In diesem Jahr vertrat Coburg die afrikanische Republik Südsudan. Die Aufgabe war, politische Standpunkte für unterschiedliche Bereiche auszuarbeiten, sowie Vorschläge für Verbesserungen zu machen. Das erfordert, sich in das Land hinein zu versetzen. Darum hat die Gruppe eine Exkursion nach Berlin in die Südsudanesische Botschaft unternommen. Marie-Christin Beinke erzählt begeistert: „Die Diplomaten waren sehr freundlich. Wir hatten morgens einen Termin und da sind beide Botschafter persönlich vorbeigekommen, um uns zu begrüßen. Wir haben zusammen gefrühstückt und uns lange mit einem Botschafter unterhalten.“ Der Botschafter habe sich sehr viel Zeit genommen, um die politische Situation in dem Land zu erklären und über die Kultur zu berichten.</p>&#13;
<p>Professorin Lohrenscheit sieht auch das Positive: „Inhaltlich ist die intensive Vorbereitung und das Verfassen von englischsprachigen Positionspapieren zu global bedeutsamen Themen wie Klimawandel, Waffenhandel oder Menschenrechte in jedem Fall ein Gewinn, und stärkt das Verständnis eines "global citizenship", eines Weltbürgertums - auch wenn dies bis heute noch Utopie ist.“</p>&#13;
<p>Das Projekt wurde unter anderem durch Spenden der Hochschule Coburg ermöglicht. Besonderer Dank aller Beteiligten gilt Johnson Matthey für die Spende, sowie der Druckerei DCT.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim jährlich stattfindenden internationalen Planspiel der Vereinten Nationen für Studierenden aus aller Welt, dem "National Model United Nations (NMUN)" , haben zum elften Mal Studierende der Hochschule Coburg mitgewirkt. Zum Abschluss gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht.</em></p>&#13;
<p>Die schlechte Nachricht zuerst: Die Reise für die zehn Studierenden der Coburger Delegation nach New York fiel in diesem Jahr leider aus. „Das ist schon sehr schade, es lässt sich aber nun mal nicht ändern.“ Mittlerweile gefasst, berichtet Marie-Christin Beinke über die Absage der Veranstaltung. Denn die Freude überwiegt jetzt. Und das ist die gute Nachricht: es gab Auszeichnungen für die Coburger Delegierten. Zwei sogenannte Position Papers, politische Positionspapiere zum Thema „Erreichung nachhaltiger Entwicklungsziele“ und „Umweltschutz“, wurden ausgezeichnet. Dass die Urkunden nun nicht feierlich in New York verliehen wurden, ist sicher ein Wehrmutstropfen. Genauso wie das Erlebnis, das den Studierenden in der amerikanischen Metropole entging. Das bedauert auch die betreuende Professorin Dr. Claudia Lohrenscheit: „Normalerweise ist National Model United Nations für Studierende aller Fachrichtungen eine einmalige Gelegenheit, die internationale Zusammenarbeit von Staaten und multilateralen Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation oder dem Weltkinderhilfswerk live zu erleben.“ Sie berichtet, dass zur Simulation der Arbeit der Vereinten Nationen in New York in manchen Jahren über 6.000 Studierende aus fast allen Staaten der Welt zusammenkommen. “Als Delegierte diskutieren sie in den verschiedenen Gremien zum Teil bis tief in die Nacht. Dieses internationale und interkulturelle Erlebnis ist unersetzbar!“</p>&#13;
<p>Dennoch waren schon die Vorbereitungen eine Bereicherung und die Gruppe hat sehr viel Arbeit in die Recherche investiert. Marie-Christin Beinke ist Studentin der Sozialen Arbeit im sechsten Semester. An dem Projekt <a href="t3://page?uid=356">NMUN</a> hat sie zwei Semester lang gearbeitet. Sie resümiert: “Es war eine Lernerfahrung mit derselben Gruppe strukturiert zwei Semester lang zusammen zu arbeiten. Das war für mich neu.“ In diesem Jahr vertrat Coburg die afrikanische Republik Südsudan. Die Aufgabe war, politische Standpunkte für unterschiedliche Bereiche auszuarbeiten, sowie Vorschläge für Verbesserungen zu machen. Das erfordert, sich in das Land hinein zu versetzen. Darum hat die Gruppe eine Exkursion nach Berlin in die Südsudanesische Botschaft unternommen. Marie-Christin Beinke erzählt begeistert: „Die Diplomaten waren sehr freundlich. Wir hatten morgens einen Termin und da sind beide Botschafter persönlich vorbeigekommen, um uns zu begrüßen. Wir haben zusammen gefrühstückt und uns lange mit einem Botschafter unterhalten.“ Der Botschafter habe sich sehr viel Zeit genommen, um die politische Situation in dem Land zu erklären und über die Kultur zu berichten.</p>&#13;
<p>Professorin Lohrenscheit sieht auch das Positive: „Inhaltlich ist die intensive Vorbereitung und das Verfassen von englischsprachigen Positionspapieren zu global bedeutsamen Themen wie Klimawandel, Waffenhandel oder Menschenrechte in jedem Fall ein Gewinn, und stärkt das Verständnis eines "global citizenship", eines Weltbürgertums - auch wenn dies bis heute noch Utopie ist.“</p>&#13;
<p>Das Projekt wurde unter anderem durch Spenden der Hochschule Coburg ermöglicht. Besonderer Dank aller Beteiligten gilt Johnson Matthey für die Spende, sowie der Druckerei DCT.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/67-NMUN-Gruppe-Coburg.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/67-NMUN-Botschafter-1024x768.jpg"
                        fileSize="111295"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/67-NMUN-Urkunde1-1024x791.jpg"
                        fileSize="100105"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="791"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/67-NMUN-Urkunde2-1024x791.jpg"
                        fileSize="100336"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="791"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Führen in Zeiten von Corona]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fuehren-in-zeiten-von-corona/</link>
                <pubDate>Mon, 18 May 2020 06:34:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fuehren-in-zeiten-von-corona/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Corona hat den Arbeitsalltag vieler Menschen auf den Kopf gestellt. Doppelbelastung durch Kinderbetreuung und Homeoffice auf der einen Seite, Kurzarbeit und weniger Lohn auf der anderen. Führungskräfte müssen in dieser Phase Lösungen und Perspektiven bieten. Bei der Aktion #Coburg contra Corona haben Studierende der Hochschule Coburg gemeinsam mit Unternehmensvertreter*innen einen entsprechenden Leitfaden entwickelt. </em></p>&#13;
<p><em>&nbsp;</em>Wie können Führungskräfte in der aktuellen Situation und nach der Corona Zeit ihre Mitarbeiter*innen effektiv und effizient führen? Wie kann die Arbeitszeit für Mitarbeiter*innen mit Kindern gestaltet werden? Wie begegnet man den Mitarbeiter*innen in psychischen Ausnahmesituationen. Wie gestaltet man den Übergang von Home-Office zurück ins Büro? Welche Strukturen müssen angepasst werden, um in Zukunft besser auf solche Situationen vorbereitet zu sein? All diese Fragen wollten die Teilnehmer*innen des Kooperations-Projektes beantworten. Heraus kam eine Toolbox, die Tipps und Tricks für Führungskräfte enthält. Die Themenfelder reichen von sozialen Angeboten und interner Kommunikation bis hin zu den Herausforderungen für Mitarbeiter*innen, Führungskräfte, und Auszubildende. Außerdem nehmen sie Bezug zu Homeoffice, Krisenmanagement, Motivation der Mitarbeiter und der Zeit nach Corona.</p>&#13;
<h4>Gemeinsam Lösungen erarbeiten</h4>&#13;
<p>Für das Projekt haben sich neben Studierenden und Professor*innen der Hochschule Coburg auch Vertreter aus regionalen Unternehmen engagiert. Zum Beispiel IT-Projektmanager Nico Appelfeller. Er wollte einerseits dabei sein, um von den jungen Menschen neue Blickwinkel kennen zu lernen. Andererseits konnte er viel von seiner eigenen Erfahrung mitgeben: „Es gibt viele Leitfäden zu dem Thema, die sind jedoch sehr akademisch. Ich habe die jungen Menschen darin bestärkt, ihre ganz eigenen Ideen zu entwickeln und ganz neu auf die Sache zu schauen. So ist ein Leitfaden entstanden, der aus der Praxis kommt und aus wenigen Tipps besteht, die dafür wirklich funktionieren.“</p>&#13;
<p>Auch Tamara Precht hat sich privat bei dem Projekt engagiert, um ihre Erfahrungen beim Führen von Personal weiter zu geben. Sie arbeitet als Prozessplanerin bei der Dr. Schneider Unternehmensgruppe. Für sie gehört internationales Agieren zum Alltag: „Bei uns finden tägliche Briefings statt, damit die Leute immer informiert sind. In Zeiten von Homeoffice, muss man als Führungskraft seine Erreichbarkeit auch erhöhen, um auf die Anliegen der Leute flexibel zu reagieren.“</p>&#13;
<p>Dass Unternehmer*innen und Studierende so zusammengefunden haben, ist auch der Aktion #Coburg contra Corona zu verdanken. Die Vernetzungsplattform CREAPOLIS der Hochschule Coburg hatte sie ins Leben gerufen, um Lösungen für die Herausforderungen zu finden, denen sich die Menschen durch Corona gerade ausgesetzt sehen.</p>&#13;
<p>Für Betriebswirtschaft-Student Tobias Müller war das das Thema Führen. In einer Vorlesung von Professorin Dr. Hedwig Schmid warb er für seine Idee eines Leitfadens. „Zum einen bin ich Werkstudent in einem Maschinenbauunternehmen und habe somit direkten Einblick in die Praxiswelt. Zum anderen dient der Master in Betriebswirtschaftslehre zur Vorbereitung auf die zukünftige Position als Führungskraft. Somit ist auch für einen Studenten die betriebswirtschaftliche, beziehungsweise unternehmerische Sichtweise von Interesse.“ Professorin Schmid hat diese Idee gleich unterstützt und die Studierenden motiviert, mitzumachen: „Wir erleben gerade Zeitgeschichte, und es war die Gelegenheit sich daran zu beteiligen.“ Innerhalb ihrer Lehrveranstaltung wird der Leitfaden für Führungskräfte nun weiter ausgebaut. Schließlich dient diese Arbeit als Ersatz für das eigentlich geplante Praxisprojekt, welches aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht durchgeführt werden konnte.</p>&#13;
<p>Die Tipps und Tricks aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/coburg-contra-corona.html#c8637">Leitfaden</a> sind auch online abrufbar.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Corona hat den Arbeitsalltag vieler Menschen auf den Kopf gestellt. Doppelbelastung durch Kinderbetreuung und Homeoffice auf der einen Seite, Kurzarbeit und weniger Lohn auf der anderen. Führungskräfte müssen in dieser Phase Lösungen und Perspektiven bieten. Bei der Aktion #Coburg contra Corona haben Studierende der Hochschule Coburg gemeinsam mit Unternehmensvertreter*innen einen entsprechenden Leitfaden entwickelt. </em></p>&#13;
<p><em>&nbsp;</em>Wie können Führungskräfte in der aktuellen Situation und nach der Corona Zeit ihre Mitarbeiter*innen effektiv und effizient führen? Wie kann die Arbeitszeit für Mitarbeiter*innen mit Kindern gestaltet werden? Wie begegnet man den Mitarbeiter*innen in psychischen Ausnahmesituationen. Wie gestaltet man den Übergang von Home-Office zurück ins Büro? Welche Strukturen müssen angepasst werden, um in Zukunft besser auf solche Situationen vorbereitet zu sein? All diese Fragen wollten die Teilnehmer*innen des Kooperations-Projektes beantworten. Heraus kam eine Toolbox, die Tipps und Tricks für Führungskräfte enthält. Die Themenfelder reichen von sozialen Angeboten und interner Kommunikation bis hin zu den Herausforderungen für Mitarbeiter*innen, Führungskräfte, und Auszubildende. Außerdem nehmen sie Bezug zu Homeoffice, Krisenmanagement, Motivation der Mitarbeiter und der Zeit nach Corona.</p>&#13;
<h4>Gemeinsam Lösungen erarbeiten</h4>&#13;
<p>Für das Projekt haben sich neben Studierenden und Professor*innen der Hochschule Coburg auch Vertreter aus regionalen Unternehmen engagiert. Zum Beispiel IT-Projektmanager Nico Appelfeller. Er wollte einerseits dabei sein, um von den jungen Menschen neue Blickwinkel kennen zu lernen. Andererseits konnte er viel von seiner eigenen Erfahrung mitgeben: „Es gibt viele Leitfäden zu dem Thema, die sind jedoch sehr akademisch. Ich habe die jungen Menschen darin bestärkt, ihre ganz eigenen Ideen zu entwickeln und ganz neu auf die Sache zu schauen. So ist ein Leitfaden entstanden, der aus der Praxis kommt und aus wenigen Tipps besteht, die dafür wirklich funktionieren.“</p>&#13;
<p>Auch Tamara Precht hat sich privat bei dem Projekt engagiert, um ihre Erfahrungen beim Führen von Personal weiter zu geben. Sie arbeitet als Prozessplanerin bei der Dr. Schneider Unternehmensgruppe. Für sie gehört internationales Agieren zum Alltag: „Bei uns finden tägliche Briefings statt, damit die Leute immer informiert sind. In Zeiten von Homeoffice, muss man als Führungskraft seine Erreichbarkeit auch erhöhen, um auf die Anliegen der Leute flexibel zu reagieren.“</p>&#13;
<p>Dass Unternehmer*innen und Studierende so zusammengefunden haben, ist auch der Aktion #Coburg contra Corona zu verdanken. Die Vernetzungsplattform CREAPOLIS der Hochschule Coburg hatte sie ins Leben gerufen, um Lösungen für die Herausforderungen zu finden, denen sich die Menschen durch Corona gerade ausgesetzt sehen.</p>&#13;
<p>Für Betriebswirtschaft-Student Tobias Müller war das das Thema Führen. In einer Vorlesung von Professorin Dr. Hedwig Schmid warb er für seine Idee eines Leitfadens. „Zum einen bin ich Werkstudent in einem Maschinenbauunternehmen und habe somit direkten Einblick in die Praxiswelt. Zum anderen dient der Master in Betriebswirtschaftslehre zur Vorbereitung auf die zukünftige Position als Führungskraft. Somit ist auch für einen Studenten die betriebswirtschaftliche, beziehungsweise unternehmerische Sichtweise von Interesse.“ Professorin Schmid hat diese Idee gleich unterstützt und die Studierenden motiviert, mitzumachen: „Wir erleben gerade Zeitgeschichte, und es war die Gelegenheit sich daran zu beteiligen.“ Innerhalb ihrer Lehrveranstaltung wird der Leitfaden für Führungskräfte nun weiter ausgebaut. Schließlich dient diese Arbeit als Ersatz für das eigentlich geplante Praxisprojekt, welches aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht durchgeführt werden konnte.</p>&#13;
<p>Die Tipps und Tricks aus dem <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/coburg-contra-corona.html#c8637">Leitfaden</a> sind auch online abrufbar.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/81-Tobias_Mueller_s.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg erfolgreich im KI-Wettbewerb]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-erfolgreich-im-ki-wettbewerb/</link>
                <pubDate>Fri, 15 May 2020 09:53:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-erfolgreich-im-ki-wettbewerb/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Rahmen der Hightech Agenda Bayern sollen in den nächsten drei Jahren in Bayern 50 neue Professuren zur Erforschung der Künstlichen Intelligenz geschaffen werden. In einem Wettbewerbsverfahren wurde heute entschieden, welche bayerischen Hochschulen und Universitäten diese zusätzlichen Stellen erhalten. Die Hochschule Coburg war gleich mit zwei eingereichten Konzepten erfolgreich.</em></p>&#13;
<p>Alle bayerischen Hochschulen und Universitäten bewarben sich mit insgesamt 175 Anträgen um die 50 neu geschaffenen Professuren für Künstliche Intelligenz. Die Auswahl traf eine 18-köpfige Expertenkommission in einem wissenschaftsgeleiteten Wettbewerbsverfahren. Bayern Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Wir haben sämtliche Anträge einer rigiden wissenschaftlichen Qualitätsprüfung unterzogen und diejenigen ausgewählt, die höchsten wissenschaftlichen Anspruch mit den stärksten Impulsen für eine dynamische Entwicklung dicht vernetzter KI-Forschung in Bayern verbindet.“</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg überzeugte mit zwei ihrer eingereichten Anträge. Künftig wird es hier im Bereich der versicherungswissenschaftlichen Forschung und Lehre eine Professur zu „Explainable and Responsible Artificial Intelligence in Insurance“ geben. Es soll erforscht werden, wie es gelingt, dass die Versicherungskunden Vertrauen in neue Versicherungsangebote entwickeln, die mithilfe von Methoden der Künstlichen Intelligenz zustande kommen. Es geht also um Methoden zur Realisierung von vertrauenswürdiger KI-Software. Die Professur soll in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften angesiedelt sein.</p>&#13;
<p>Die zweite Professur beschäftigt sich mit „Data Stream Mining“. Konkret geht es darum, wie Daten, die beim Streamen permanent anfallen, analysiert und ausgewertet werden können. Ein Anwendungsbeispiel für diesen Bereich der Künstlichen Intelligenz ist beispielsweise die Materialanalytik, wo mittels Sensoren andauernd Daten erfasst werden, z.B. im Rahmen der Wartung von Maschinen oder der adaptiven Fertigung. Die Professur wird in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik beheimatet sein und soll eng mit der Universität Bayreuth zusammenarbeiten, die mit einem entsprechenden Konzept im Wettbewerb ebenfalls erfolgreich war.</p>&#13;
<p>„Das ist ein großartiger Erfolg für unsere Hochschule und den Wissenschaftsstandort Coburg. Mit den neuen personellen Ressourcen können wir unsere vorhandenen KI-Kompetenzen weiter ausbauen. Durch die neue Professur in der Versicherungswissenschaft wird der Versicherungsstandort Coburg deutlich gestärkt“, freut sich Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Und sie ergänzt: „Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die ihr Wissen und ihre Expertise auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz in die eingereichten Konzepte eingebracht haben. Das war eine tolle Gemeinschaftsleistung der Professorinnen und Professoren unserer Hochschule.“</p>&#13;
<p>In Bayern gibt es bereits ein KI-Zentrum in München sowie vier KI-Knotenpunkte in Würzburg, Erlangen-Nürnberg und Ingolstadt, die mit insgesamt 50 KI-Professuren ausgestatten wurden. Die beiden Coburger Professuren wollen sich mit dem KI-Knotenpunkt in Würzburg vernetzen, bei dem Data Science im Vordergrund steht.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Rahmen der Hightech Agenda Bayern sollen in den nächsten drei Jahren in Bayern 50 neue Professuren zur Erforschung der Künstlichen Intelligenz geschaffen werden. In einem Wettbewerbsverfahren wurde heute entschieden, welche bayerischen Hochschulen und Universitäten diese zusätzlichen Stellen erhalten. Die Hochschule Coburg war gleich mit zwei eingereichten Konzepten erfolgreich.</em></p>&#13;
<p>Alle bayerischen Hochschulen und Universitäten bewarben sich mit insgesamt 175 Anträgen um die 50 neu geschaffenen Professuren für Künstliche Intelligenz. Die Auswahl traf eine 18-köpfige Expertenkommission in einem wissenschaftsgeleiteten Wettbewerbsverfahren. Bayern Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Wir haben sämtliche Anträge einer rigiden wissenschaftlichen Qualitätsprüfung unterzogen und diejenigen ausgewählt, die höchsten wissenschaftlichen Anspruch mit den stärksten Impulsen für eine dynamische Entwicklung dicht vernetzter KI-Forschung in Bayern verbindet.“</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg überzeugte mit zwei ihrer eingereichten Anträge. Künftig wird es hier im Bereich der versicherungswissenschaftlichen Forschung und Lehre eine Professur zu „Explainable and Responsible Artificial Intelligence in Insurance“ geben. Es soll erforscht werden, wie es gelingt, dass die Versicherungskunden Vertrauen in neue Versicherungsangebote entwickeln, die mithilfe von Methoden der Künstlichen Intelligenz zustande kommen. Es geht also um Methoden zur Realisierung von vertrauenswürdiger KI-Software. Die Professur soll in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften angesiedelt sein.</p>&#13;
<p>Die zweite Professur beschäftigt sich mit „Data Stream Mining“. Konkret geht es darum, wie Daten, die beim Streamen permanent anfallen, analysiert und ausgewertet werden können. Ein Anwendungsbeispiel für diesen Bereich der Künstlichen Intelligenz ist beispielsweise die Materialanalytik, wo mittels Sensoren andauernd Daten erfasst werden, z.B. im Rahmen der Wartung von Maschinen oder der adaptiven Fertigung. Die Professur wird in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik beheimatet sein und soll eng mit der Universität Bayreuth zusammenarbeiten, die mit einem entsprechenden Konzept im Wettbewerb ebenfalls erfolgreich war.</p>&#13;
<p>„Das ist ein großartiger Erfolg für unsere Hochschule und den Wissenschaftsstandort Coburg. Mit den neuen personellen Ressourcen können wir unsere vorhandenen KI-Kompetenzen weiter ausbauen. Durch die neue Professur in der Versicherungswissenschaft wird der Versicherungsstandort Coburg deutlich gestärkt“, freut sich Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Und sie ergänzt: „Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die ihr Wissen und ihre Expertise auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz in die eingereichten Konzepte eingebracht haben. Das war eine tolle Gemeinschaftsleistung der Professorinnen und Professoren unserer Hochschule.“</p>&#13;
<p>In Bayern gibt es bereits ein KI-Zentrum in München sowie vier KI-Knotenpunkte in Würzburg, Erlangen-Nürnberg und Ingolstadt, die mit insgesamt 50 KI-Professuren ausgestatten wurden. Die beiden Coburger Professuren wollen sich mit dem KI-Knotenpunkt in Würzburg vernetzen, bei dem Data Science im Vordergrund steht.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/82-KI_Wettbewerb_Bayern_HS_CO-1024x768.jpg"
                        fileSize="152098"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Fünf Bratwürste als Abstandshalter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fuenf-bratwuerste-als-abstandshalter/</link>
                <pubDate>Thu, 14 May 2020 13:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fuenf-bratwuerste-als-abstandshalter/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Was haben fünf Coburger Bratwürste, drei Sambatrommeln und 25 Coburger Rutscher gemeinsam? Sie ergeben nebeneinander gelegt 1,50 Meter. In Coburg machen Plakate mit diesen Motiven jetzt dafür Werbung, den Mindestabstand einzuhalten. #raum spenden heißt das Projekt und geht auf die Aktion „Coburg contra Corona“ der Hochschule Coburg zurück.</em></p>&#13;
<p>In der Coburger Webergasse wird es für Fußgänger schnell mal eng. Die Bürgersteige sind knapp einen Meter breit. Wer sich hier aus dem Weg gehen will, muss die Straßenseite wechseln oder auf die Fahrbahn ausweichen. Und das gefällt nicht jedem: Ungeduldig hupt der Fahrer eines silbernen Golfs, als ein älterer Mann versucht, entgegenkommenden Passanten auszuweichen. Weil er dafür auf die Straße und an den dort parkenden Autos vorbeiläuft, muss der Golffahrer warten. „Das ist genau das Problem“, sagt Ina Sinterhauf. „Wer auf Abstand achtet, gerät an anderer Stelle in Konflikt.“</p>&#13;
<p>Festgelegte Laufrichtungen für enge Gehwege, offene Gartentore zum Ausweichen oder weniger Parkplätze an Engstellen, damit Fußgänger besser aneinander vorbeikommen – solche Ideen könnten für mehr Raum in Städten sorgen. Die Studentinnen Marie Fischer und Alicia Madlangbayan, die Coburger Kommunikationsdesignerin Kathrin Planner, die Hochschulmitarbeiterin Jana Melber, der Architektur-Professor Mario Tvrtkovic und die Stadträtin Ina Sinterhauf haben sich überlegt, wie sich das in Coburg umsetzen ließe. Ihre Ideen sehen sie als Vorschläge an die Stadt. In Wien oder Brüssel gibt es zum Beispiel sogenannte Begegnungszonen. Straßen werden speziell für Fahrradfahrer und Fußgänger geöffnet. Autofahrer fahren in bestimmten Bereichen langsamer.</p>&#13;
<p>Voraussetzung dafür ist, dass der Mindestabstand auch in den Köpfen der Menschen ankommt. Deshalb hat sich die Gruppe eine Kampagne ausgedacht. Mit typischen Coburger Spezialitäten als Maßstab. 25 Klöße eben oder fünf Bratwürste. „Ich weiß, eine Coburger Bratwurst misst eigentlich 31 Zentimeter, aber die hängen ja durch und so wird es etwas weniger“, scherzt Kommunikationsdesignerin Kathrin Planner. Sie hat die Motive für Plakate und Karten gestaltet, die die Gruppe jetzt in Coburg verteilt. Auch T-Shirts und andere Produkte wollen die „Raumspender“ noch produzieren. Die könnte man gleich als touristisches Souvenir nutzen. In den sozialen Medien veröffentlicht die Gruppe außerdem Tipps zum kreativen Abstandhalten.</p>&#13;
<p>Gefunden hat sich die Gruppe durch die Aktion Coburg contra Corona. Die Hochschule Coburg hatte diese ins Leben gerufen, um Lösungen für die Herausforderungen durch Corona zu finden. Rund 100 Teilnehmer*innen haben sich angemeldet, 70 Themen wurden eingereicht, 11 davon bearbeitet. Die Teilnehmer*innen konnten selbst entscheiden, welche Probleme sie lösen wollten. „Das Spannende an dem Projekt war, dass es völlig ergebnisoffen war. Wir wussten nicht, wer sich für welches Thema meldet und welche davon auch angegangen werden“, erzählt Verena Blume, Netzwerkmanagerin bei CREAPOLIS. Mit ihrem Team und der Unterstützung von Zukunft.Coburg.Digital hat Blume die Gruppen zusammengebracht. Der Austausch und die Zusammenarbeit lief ausschließlich online. Von der positiven Resonanz ist Verena Blume immer noch begeistert: „Es war faszinierend zu sehen, wie viele Themen eingereicht wurden und dass die Leute so viel Engagement gezeigt haben.“</p>&#13;
<p>Entstanden sind neben der Aktion #raumspenden, z.B. ein Konzept für Führungskräfte, eine Anleitung für zwei Do-it-yourself-Desinfektionsmittel, eine Plattform für Einzelhändler, die Bring- und Holdienste anbieten oder Ideen für analoge und digitale Aktionen gegen Einsamkeit und soziale Isolation. Alle Projekte stehen unter <a href="http://www.hs-coburg.de/coronaprojekt">www.hs-coburg.de/coronaprojekt</a></p>&#13;
<p>In den kommenden Wochen werden die Ergebnisse in einigen Gruppen noch weiter ausgearbeitet. Und: „Wenn jemand auf uns zukommt und Unterstützung für ein Projekt sucht, helfen wir weiter und vermitteln“, sagt Blume.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Was haben fünf Coburger Bratwürste, drei Sambatrommeln und 25 Coburger Rutscher gemeinsam? Sie ergeben nebeneinander gelegt 1,50 Meter. In Coburg machen Plakate mit diesen Motiven jetzt dafür Werbung, den Mindestabstand einzuhalten. #raum spenden heißt das Projekt und geht auf die Aktion „Coburg contra Corona“ der Hochschule Coburg zurück.</em></p>&#13;
<p>In der Coburger Webergasse wird es für Fußgänger schnell mal eng. Die Bürgersteige sind knapp einen Meter breit. Wer sich hier aus dem Weg gehen will, muss die Straßenseite wechseln oder auf die Fahrbahn ausweichen. Und das gefällt nicht jedem: Ungeduldig hupt der Fahrer eines silbernen Golfs, als ein älterer Mann versucht, entgegenkommenden Passanten auszuweichen. Weil er dafür auf die Straße und an den dort parkenden Autos vorbeiläuft, muss der Golffahrer warten. „Das ist genau das Problem“, sagt Ina Sinterhauf. „Wer auf Abstand achtet, gerät an anderer Stelle in Konflikt.“</p>&#13;
<p>Festgelegte Laufrichtungen für enge Gehwege, offene Gartentore zum Ausweichen oder weniger Parkplätze an Engstellen, damit Fußgänger besser aneinander vorbeikommen – solche Ideen könnten für mehr Raum in Städten sorgen. Die Studentinnen Marie Fischer und Alicia Madlangbayan, die Coburger Kommunikationsdesignerin Kathrin Planner, die Hochschulmitarbeiterin Jana Melber, der Architektur-Professor Mario Tvrtkovic und die Stadträtin Ina Sinterhauf haben sich überlegt, wie sich das in Coburg umsetzen ließe. Ihre Ideen sehen sie als Vorschläge an die Stadt. In Wien oder Brüssel gibt es zum Beispiel sogenannte Begegnungszonen. Straßen werden speziell für Fahrradfahrer und Fußgänger geöffnet. Autofahrer fahren in bestimmten Bereichen langsamer.</p>&#13;
<p>Voraussetzung dafür ist, dass der Mindestabstand auch in den Köpfen der Menschen ankommt. Deshalb hat sich die Gruppe eine Kampagne ausgedacht. Mit typischen Coburger Spezialitäten als Maßstab. 25 Klöße eben oder fünf Bratwürste. „Ich weiß, eine Coburger Bratwurst misst eigentlich 31 Zentimeter, aber die hängen ja durch und so wird es etwas weniger“, scherzt Kommunikationsdesignerin Kathrin Planner. Sie hat die Motive für Plakate und Karten gestaltet, die die Gruppe jetzt in Coburg verteilt. Auch T-Shirts und andere Produkte wollen die „Raumspender“ noch produzieren. Die könnte man gleich als touristisches Souvenir nutzen. In den sozialen Medien veröffentlicht die Gruppe außerdem Tipps zum kreativen Abstandhalten.</p>&#13;
<p>Gefunden hat sich die Gruppe durch die Aktion Coburg contra Corona. Die Hochschule Coburg hatte diese ins Leben gerufen, um Lösungen für die Herausforderungen durch Corona zu finden. Rund 100 Teilnehmer*innen haben sich angemeldet, 70 Themen wurden eingereicht, 11 davon bearbeitet. Die Teilnehmer*innen konnten selbst entscheiden, welche Probleme sie lösen wollten. „Das Spannende an dem Projekt war, dass es völlig ergebnisoffen war. Wir wussten nicht, wer sich für welches Thema meldet und welche davon auch angegangen werden“, erzählt Verena Blume, Netzwerkmanagerin bei CREAPOLIS. Mit ihrem Team und der Unterstützung von Zukunft.Coburg.Digital hat Blume die Gruppen zusammengebracht. Der Austausch und die Zusammenarbeit lief ausschließlich online. Von der positiven Resonanz ist Verena Blume immer noch begeistert: „Es war faszinierend zu sehen, wie viele Themen eingereicht wurden und dass die Leute so viel Engagement gezeigt haben.“</p>&#13;
<p>Entstanden sind neben der Aktion #raumspenden, z.B. ein Konzept für Führungskräfte, eine Anleitung für zwei Do-it-yourself-Desinfektionsmittel, eine Plattform für Einzelhändler, die Bring- und Holdienste anbieten oder Ideen für analoge und digitale Aktionen gegen Einsamkeit und soziale Isolation. Alle Projekte stehen unter <a href="http://www.hs-coburg.de/coronaprojekt">www.hs-coburg.de/coronaprojekt</a></p>&#13;
<p>In den kommenden Wochen werden die Ergebnisse in einigen Gruppen noch weiter ausgearbeitet. Und: „Wenn jemand auf uns zukommt und Unterstützung für ein Projekt sucht, helfen wir weiter und vermitteln“, sagt Blume.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category><category><![CDATA[Forschung]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger erforschen Biozide in Baustoffen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-erforschen-biozide-in-baustoffen/</link>
                <pubDate>Wed, 13 May 2020 07:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-erforschen-biozide-in-baustoffen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Der Freistaat startet ein großangelegtes Forschungsprojekt über den Einfluss verschiedener Stoffe auf die Umwelt. Chemiker und Mikrobiologen der Hochschule Coburg untersuchen dabei Biozide in Baustoffen wie Dämmmaterial, Putz und Fassadenfarbe.</em>

Insektizide, Herbizide, Fungizide: Die meisten Menschen wissen, dass Landwirte solche Substanzen nutzen, um Ernteschäden zu vermeiden. Weniger bekannt ist, dass oft genau die gleichen Chemikalien bei Hausbau und Renovierung eingesetzt werden – und zwar in großem Stil. „Etwa ein Viertel der hergestellten Biozide geht in Produkte aus dem Bausektor“, sagt Prof. Dr. Stefan Kalkhof. Sein Kollege Prof. Dr. Matthias Noll ergänzt, dass bisher weitgehend unbekannt ist, welche Folgen die Freisetzung der Wirkstoffe hat. Das ändert sich nun: Die beiden Professoren vom Institut für Bioanalytik der Hochschule Coburg erforschen im Projekt „Bewertung biozidhaltiger Baustoffe“ den Einfluss auf das Boden-Ökosystem.

<strong>Bayern übernimmt Vorreiterrolle</strong>

Die Arbeit der Coburger Forscher ist Teil des Projektverbundes „BayÖkotox – Ökotoxikologische Bewertung von Stoffen in der Umwelt“. Damit will der Freistaat die Umweltforschung vorantreiben und bisher fehlende Datengrundlagen schaffen. Zum Auftakt sagte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) diese Woche in einer Videobotschaft: „Wir wollen genau wissen: Welche Stoffe haben welche Wirkung auf die Umwelt. Das schafft wichtige Entscheidungsgrundlagen für politisches Handeln zum Schutz der Umwelt.“ Weitere Forschungsinhalte sind neben dem Coburger Thema Bauen auch Verkehr und Insekten. Damit befassen sich Wissenschaftler der Universitäten Bayreuth, Regensburg und Würzburg. Finanziert wird BayÖkotox vom Bayerischen Umweltministerium, koordiniert vom Landesamt für Umwelt. „Dort werden die Daten gesammelt und die Konsortien vernetzt“, erklärt Kalkhof. „Es geht darum, langfristig eine Expertise aufzubauen.“ Noll ergänzt: „Bayern möchte bei der terrestrischen Ökotoxikologie eine Vorreiterrolle einnehmen.“ Das Projekt soll dazu beitragen, dass die Böden weniger belastet werden.

Ökotoxikologie untersucht, wie sich chemische Stoffe auf die Umwelt auswirken – von der Ebene winziger Moleküle bis hin zu ganzen Ökosystemen. Kalkhof erklärt, dass es bei Baustoffen für den Innenbereich durch Gesundheits-Auflagen deutlich strengere Regeln gebe als im Außenbau. Chemikalien verhindern bei Baustoffen wie Dachpappe, Wärmeverbundsystemen, Putz oder Farbanstrichen den Befall mit Schimmel, Bakterien, Algen und Flechten. „Die eingesetzten Biozide landen nicht gleich 1:1 in der Umwelt“, sagt Kalkhof. „Aber“, ergänzt Noll, „damit sie wirken, müssen Biozide dennoch wasserlöslich sein.“

<strong>Wetter im Zeitraffer</strong>

Um herauszufinden, wie sie durch Regen ausgespült werden und was passiert, wenn die Sonne die Fassade erhitzt, nutzen die Forscher einen "Zeitraffer": In einer Bewitterungskammer werden Proben mit Licht und Wasser so bearbeitet, dass sich hochrechnen lässt, wie die Biozide im Lauf von Jahren freigesetzt werden. In Kalkhofs Team wird Nadine Kiefer die Freisetzung, den Abbau und die Anreicherung im Boden mittels hochsensitiver Analytik genau quantifizieren. Darüber will sie ihre Doktorarbeit schreiben. Bei Professor Noll wird Fabienne Reiß über das Projekt promovieren: Sie untersucht, inwiefern sich die Vielfalt von Mikroorganismen im Boden durch den Biozid-Eintrag aus Baustoffen verändert und ob die Aktivität der Mikroorganismen beeinflusst wird. „Wir sammeln das Ablaufwasser in der Bewitterungskammer, geben es auf Normböden und messen mit modernsten Techniken, was passiert“, erklärt der Professor. Anders als bei Gewässern gibt es bei Böden bisher noch kaum Erkenntnisse über die Auswirkung von Bioziden. Die Coburger Forscher erarbeiten jetzt wertvolles Hintergrundwissen – und das kann der Politik in ein paar Jahren als Entscheidungsgrundlage dienen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>von Natalie Schalk</em>

<em>Der Freistaat startet ein großangelegtes Forschungsprojekt über den Einfluss verschiedener Stoffe auf die Umwelt. Chemiker und Mikrobiologen der Hochschule Coburg untersuchen dabei Biozide in Baustoffen wie Dämmmaterial, Putz und Fassadenfarbe.</em>

Insektizide, Herbizide, Fungizide: Die meisten Menschen wissen, dass Landwirte solche Substanzen nutzen, um Ernteschäden zu vermeiden. Weniger bekannt ist, dass oft genau die gleichen Chemikalien bei Hausbau und Renovierung eingesetzt werden – und zwar in großem Stil. „Etwa ein Viertel der hergestellten Biozide geht in Produkte aus dem Bausektor“, sagt Prof. Dr. Stefan Kalkhof. Sein Kollege Prof. Dr. Matthias Noll ergänzt, dass bisher weitgehend unbekannt ist, welche Folgen die Freisetzung der Wirkstoffe hat. Das ändert sich nun: Die beiden Professoren vom Institut für Bioanalytik der Hochschule Coburg erforschen im Projekt „Bewertung biozidhaltiger Baustoffe“ den Einfluss auf das Boden-Ökosystem.

<strong>Bayern übernimmt Vorreiterrolle</strong>

Die Arbeit der Coburger Forscher ist Teil des Projektverbundes „BayÖkotox – Ökotoxikologische Bewertung von Stoffen in der Umwelt“. Damit will der Freistaat die Umweltforschung vorantreiben und bisher fehlende Datengrundlagen schaffen. Zum Auftakt sagte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) diese Woche in einer Videobotschaft: „Wir wollen genau wissen: Welche Stoffe haben welche Wirkung auf die Umwelt. Das schafft wichtige Entscheidungsgrundlagen für politisches Handeln zum Schutz der Umwelt.“ Weitere Forschungsinhalte sind neben dem Coburger Thema Bauen auch Verkehr und Insekten. Damit befassen sich Wissenschaftler der Universitäten Bayreuth, Regensburg und Würzburg. Finanziert wird BayÖkotox vom Bayerischen Umweltministerium, koordiniert vom Landesamt für Umwelt. „Dort werden die Daten gesammelt und die Konsortien vernetzt“, erklärt Kalkhof. „Es geht darum, langfristig eine Expertise aufzubauen.“ Noll ergänzt: „Bayern möchte bei der terrestrischen Ökotoxikologie eine Vorreiterrolle einnehmen.“ Das Projekt soll dazu beitragen, dass die Böden weniger belastet werden.

Ökotoxikologie untersucht, wie sich chemische Stoffe auf die Umwelt auswirken – von der Ebene winziger Moleküle bis hin zu ganzen Ökosystemen. Kalkhof erklärt, dass es bei Baustoffen für den Innenbereich durch Gesundheits-Auflagen deutlich strengere Regeln gebe als im Außenbau. Chemikalien verhindern bei Baustoffen wie Dachpappe, Wärmeverbundsystemen, Putz oder Farbanstrichen den Befall mit Schimmel, Bakterien, Algen und Flechten. „Die eingesetzten Biozide landen nicht gleich 1:1 in der Umwelt“, sagt Kalkhof. „Aber“, ergänzt Noll, „damit sie wirken, müssen Biozide dennoch wasserlöslich sein.“

<strong>Wetter im Zeitraffer</strong>

Um herauszufinden, wie sie durch Regen ausgespült werden und was passiert, wenn die Sonne die Fassade erhitzt, nutzen die Forscher einen "Zeitraffer": In einer Bewitterungskammer werden Proben mit Licht und Wasser so bearbeitet, dass sich hochrechnen lässt, wie die Biozide im Lauf von Jahren freigesetzt werden. In Kalkhofs Team wird Nadine Kiefer die Freisetzung, den Abbau und die Anreicherung im Boden mittels hochsensitiver Analytik genau quantifizieren. Darüber will sie ihre Doktorarbeit schreiben. Bei Professor Noll wird Fabienne Reiß über das Projekt promovieren: Sie untersucht, inwiefern sich die Vielfalt von Mikroorganismen im Boden durch den Biozid-Eintrag aus Baustoffen verändert und ob die Aktivität der Mikroorganismen beeinflusst wird. „Wir sammeln das Ablaufwasser in der Bewitterungskammer, geben es auf Normböden und messen mit modernsten Techniken, was passiert“, erklärt der Professor. Anders als bei Gewässern gibt es bei Böden bisher noch kaum Erkenntnisse über die Auswirkung von Bioziden. Die Coburger Forscher erarbeiten jetzt wertvolles Hintergrundwissen – und das kann der Politik in ein paar Jahren als Entscheidungsgrundlage dienen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/80-Biozide_in_Baustoffen-1024x683.jpg"
                        fileSize="156851"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Denkmaltechnologie im Rampenlicht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/denkmaltechnologie-im-rampenlicht/</link>
                <pubDate>Thu, 07 May 2020 07:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/denkmaltechnologie-im-rampenlicht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Normalerweise nutzen Prof. Dr. Olaf Huth und Dipl.-Ing Gerhard Gresik 3-D-Scan und Tachymeter, um Kirchen und mittelalterliche Wohnhäuser als Modell auf den Computer zu übertragen. Diesmal haben die Forscher der Hochschule Coburg ein Theater digitalisiert, damit die Inszenierungen besser geplant werden können. Das gab es so noch nie.</em></p>&#13;
<p>Auf den Millimeter genau arbeiten Prof. Dr. Olaf Huth und Dipl.-Ing. Gerhard Gresik nicht. Zumindest diesmal nicht. Sie vermessen das Gebäude mit dem 3-D-Scanner nur auf fünf Millimeter genau: genug, um in überschaubarer Zeit alle wichtigen Details zu erfassen. In der Wissenschaft der Digitalen Denkmaltechnologie werden oft noch mehr Punkte gescannt, aber beim jüngsten Projekt hat das Team von der Fakultät Design der Hochschule Coburg die Technologie bei einem Theater angewandt – und das hat offenbar bisher noch niemand in Deutschland getan. Zumindest hat Daniel Nicolai, Intendant des English Theatre in Frankfurt, keinen Hinweis darauf gefunden, und die Frankfurter Rundschau schrieb sogleich von der „Pionierarbeit“ der Coburger. Das Projekt könnte die Bühnen revolutionieren, denn eine Digitalisierung wie sie in der Denkmaltechnologie angewandt wird, löst eine ganze Menge Probleme der Theatermacher.</p>&#13;
<p><strong>Der finanzielle Faktor</strong></p>&#13;
<p>Das English Theatre in Frankfurt hat es in mancher Hinsicht schwerer als vergleichbare Spielstätten. Es ist das größte englischsprachige Theater auf dem europäischen Festland, aber die Stücke werden in London geprobt und auch das Bühnenbild wird in Großbritannien gebaut. Da passt nicht immer alles perfekt. Mal ist die Sicht bei einigen Plätzen eingeschränkt, mal passt die Beleuchtung nicht. „Es kann passieren, dass zehn Plätze der vorderen Reihen gesperrt werden müssen“, sagt Huth. Nicht dramatisch? Der Coburger Professor rechnet vor, was so etwas für einen finanziell knapp kalkulierten Kulturbetrieb bedeutet: „Wenn die Karte 30 Euro kostet und zehn Plätze für 20 oder 30 Vorstellungen eines Stückes gesperrt werden müssen, fehlen dem Theater zwischen 6.000 und 9.000 Euro.“ Selbst wenn wie bei vielen anderen Theatern das Bühnenbild vor Ort erstellt wird, kann einiges nur in der Praxis ausprobiert und dann angepasst werden. Für Intendanten ist so etwas grundsätzlich ärgerlich, weil es Zeit und Geld kostet.</p>&#13;
<p>Dass gerade der Frankfurter Daniel Nicolai auf Idee kam, die corona-bedingte Zwangspause seines Theaters zu nutzen, um zwei Coburger Denkmalspezialisten ins Haus zu holen, das war einer jener Zufälle, die man im Nachhinein „glücklich“ nennt: Nicolai berichtete einer sachkundigen Nachbarin von seinem Kummer. Es war Architektur-Professorin Anja Ohliger von der Hochschule Coburg, die noch ein Standbein in Hessen hat. Sie hatte die Idee, dass ihre Denkmaltechnologie-Kollegen vielleicht die Probleme lösen könnten und stellte den Kontakt her. Huth und Gresik fanden das Projekt aus Sicht der Forschung interessant, denn so ein völlig neuer Ansatz bringt auch Erkenntnisse für die weitere theoretische Arbeit. Ende April fuhren sie mit einem Kofferraum voller Technik nach Frankfurt: zwei Stative, das Tachymeter, eine Kombination aus Winkel- und Entfernungsmessgerät, und Sachen wie der Rechner, also „Kleinkram“, wie Huth es nennt. Außerdem der 3-D-Scanner, den sie sich in Coburg bei Prof. Dr. Jens Gruberts Labor für erweiterte und virtuelle Realität ausleihen können.</p>&#13;
<p><strong>Franken in Frankfurt</strong></p>&#13;
<p>Zwei Tage digitalisierten die Franken das English Theatre in Frankfurt: 3D-Scanner einstellen, dann schnell aus dem Scanbereich gehen, scannen - und zurück. Scanner samt Stativ zur nächsten Position tragen, neu einstellen. 51 Mal. „Es ist wichtig, dass man aus dem Messbereich raustritt“, erklärt Huth. „Sonst wird man ja mitgescannt.“ Das Digitalisieren bringt die Forscher in Bewegung. Vielleicht zehn Kilometer sind sie an beiden Tagen gelaufen, schätzt Gresik. Vermessen wurde allerdings nicht nur die Bühne, sondern das ganze Theater von den Garderoben über die Bar bis zum Zuschauerraum. Gresik erklärt, wie die einzelnen Scans in Lage gebracht, wie die Daten am Computer zusammengebaut werden. So entsteht aus „Punktwolken“ ein dreidimensionales Abbild des Theaters. Lichteffekte, Einbauten der Bühne, Sichtbehinderungen und Akustik können im 3-D-Modell simuliert werden, ohne dass alles real ausprobiert und dann geändert werden muss. „Die Kulissen können passgenau entworfen und gebaut werden. Die Designer können die Infrastruktur gut planen: also beispielsweise, wo ein Scheinwerfer aufgehängt wird“, sagt Huth.</p>&#13;
<p>Mit dem 3D-Scan wird die geometrische Information des Gebäudes 1:1 abgebildet. „Um Genaueres zu Effekten wie der Lichteinwirkung oder Akustik zu sagen, müssten wir bei den einzelnen Körpern auch Daten wie die Dichte und die Oberflächenrauheit eingeben", sagt Huth. „Wenn so ein Körpermodell erstellt wird, können zahlreiche Semester von Studierenden daran lernen“, sagt Gresik. Die bisherige Arbeit sehen die Wissenschaftler als Grundlage. „Das können dann beispielsweise Studierende in der Innenarchitektur für virtuelle Planung nutzen.“</p>&#13;
<p>Der Umgang mit der Technik gehört zum <a href="t3://page?uid=932">Masterstudiengang Digitale Denkmaltechnologie</a>. An einem Denkmal werden die Digitalisierungs-Methoden beispielsweise für für Bestandsaufnahmen, Schadenserfassung oder Tragwerksanalyse genutzt. „Eine unserer Stärken ist, dass die Studierenden im Bezug zum Baudenkmal Technologien kennenlernen – die sich oft auch in vielen anderen Bereichen nutzen lassen.“ Zum Beispiel im Theater, wo sie noch ganz neu sind. Huth sieht für die Coburger Studierenden in Frankfurt viele Möglichkeiten für Semesterarbeiten. „Wobei“, wirft Gresik ein, „solch eine erweiterte Nutzung der Bestandserfassung auch bei historischen Theatern wie dem in Coburg sinnvoll sein könnte. Und schon passt so eine interdisziplinäre Arbeit auch wieder zur Denkmalpflege.“</p>&#13;
<p><strong>Informationstag</strong></p>&#13;
<p>Der Masterstudiengang Digitale Denkmaltechnologie wird von der Hochschue Coburg gemeinsam mit der Universität Bamberg angeboten. Am Donnerstag, 14. Mai, gibt es einen Informationstag - in diesem Jahr findet er digital statt: zwischen 16 und 18 Uhr. Weitere Infos gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/digitale-denkmaltechnologien-virtueller-informationstag.html">hier</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Normalerweise nutzen Prof. Dr. Olaf Huth und Dipl.-Ing Gerhard Gresik 3-D-Scan und Tachymeter, um Kirchen und mittelalterliche Wohnhäuser als Modell auf den Computer zu übertragen. Diesmal haben die Forscher der Hochschule Coburg ein Theater digitalisiert, damit die Inszenierungen besser geplant werden können. Das gab es so noch nie.</em></p>&#13;
<p>Auf den Millimeter genau arbeiten Prof. Dr. Olaf Huth und Dipl.-Ing. Gerhard Gresik nicht. Zumindest diesmal nicht. Sie vermessen das Gebäude mit dem 3-D-Scanner nur auf fünf Millimeter genau: genug, um in überschaubarer Zeit alle wichtigen Details zu erfassen. In der Wissenschaft der Digitalen Denkmaltechnologie werden oft noch mehr Punkte gescannt, aber beim jüngsten Projekt hat das Team von der Fakultät Design der Hochschule Coburg die Technologie bei einem Theater angewandt – und das hat offenbar bisher noch niemand in Deutschland getan. Zumindest hat Daniel Nicolai, Intendant des English Theatre in Frankfurt, keinen Hinweis darauf gefunden, und die Frankfurter Rundschau schrieb sogleich von der „Pionierarbeit“ der Coburger. Das Projekt könnte die Bühnen revolutionieren, denn eine Digitalisierung wie sie in der Denkmaltechnologie angewandt wird, löst eine ganze Menge Probleme der Theatermacher.</p>&#13;
<p><strong>Der finanzielle Faktor</strong></p>&#13;
<p>Das English Theatre in Frankfurt hat es in mancher Hinsicht schwerer als vergleichbare Spielstätten. Es ist das größte englischsprachige Theater auf dem europäischen Festland, aber die Stücke werden in London geprobt und auch das Bühnenbild wird in Großbritannien gebaut. Da passt nicht immer alles perfekt. Mal ist die Sicht bei einigen Plätzen eingeschränkt, mal passt die Beleuchtung nicht. „Es kann passieren, dass zehn Plätze der vorderen Reihen gesperrt werden müssen“, sagt Huth. Nicht dramatisch? Der Coburger Professor rechnet vor, was so etwas für einen finanziell knapp kalkulierten Kulturbetrieb bedeutet: „Wenn die Karte 30 Euro kostet und zehn Plätze für 20 oder 30 Vorstellungen eines Stückes gesperrt werden müssen, fehlen dem Theater zwischen 6.000 und 9.000 Euro.“ Selbst wenn wie bei vielen anderen Theatern das Bühnenbild vor Ort erstellt wird, kann einiges nur in der Praxis ausprobiert und dann angepasst werden. Für Intendanten ist so etwas grundsätzlich ärgerlich, weil es Zeit und Geld kostet.</p>&#13;
<p>Dass gerade der Frankfurter Daniel Nicolai auf Idee kam, die corona-bedingte Zwangspause seines Theaters zu nutzen, um zwei Coburger Denkmalspezialisten ins Haus zu holen, das war einer jener Zufälle, die man im Nachhinein „glücklich“ nennt: Nicolai berichtete einer sachkundigen Nachbarin von seinem Kummer. Es war Architektur-Professorin Anja Ohliger von der Hochschule Coburg, die noch ein Standbein in Hessen hat. Sie hatte die Idee, dass ihre Denkmaltechnologie-Kollegen vielleicht die Probleme lösen könnten und stellte den Kontakt her. Huth und Gresik fanden das Projekt aus Sicht der Forschung interessant, denn so ein völlig neuer Ansatz bringt auch Erkenntnisse für die weitere theoretische Arbeit. Ende April fuhren sie mit einem Kofferraum voller Technik nach Frankfurt: zwei Stative, das Tachymeter, eine Kombination aus Winkel- und Entfernungsmessgerät, und Sachen wie der Rechner, also „Kleinkram“, wie Huth es nennt. Außerdem der 3-D-Scanner, den sie sich in Coburg bei Prof. Dr. Jens Gruberts Labor für erweiterte und virtuelle Realität ausleihen können.</p>&#13;
<p><strong>Franken in Frankfurt</strong></p>&#13;
<p>Zwei Tage digitalisierten die Franken das English Theatre in Frankfurt: 3D-Scanner einstellen, dann schnell aus dem Scanbereich gehen, scannen - und zurück. Scanner samt Stativ zur nächsten Position tragen, neu einstellen. 51 Mal. „Es ist wichtig, dass man aus dem Messbereich raustritt“, erklärt Huth. „Sonst wird man ja mitgescannt.“ Das Digitalisieren bringt die Forscher in Bewegung. Vielleicht zehn Kilometer sind sie an beiden Tagen gelaufen, schätzt Gresik. Vermessen wurde allerdings nicht nur die Bühne, sondern das ganze Theater von den Garderoben über die Bar bis zum Zuschauerraum. Gresik erklärt, wie die einzelnen Scans in Lage gebracht, wie die Daten am Computer zusammengebaut werden. So entsteht aus „Punktwolken“ ein dreidimensionales Abbild des Theaters. Lichteffekte, Einbauten der Bühne, Sichtbehinderungen und Akustik können im 3-D-Modell simuliert werden, ohne dass alles real ausprobiert und dann geändert werden muss. „Die Kulissen können passgenau entworfen und gebaut werden. Die Designer können die Infrastruktur gut planen: also beispielsweise, wo ein Scheinwerfer aufgehängt wird“, sagt Huth.</p>&#13;
<p>Mit dem 3D-Scan wird die geometrische Information des Gebäudes 1:1 abgebildet. „Um Genaueres zu Effekten wie der Lichteinwirkung oder Akustik zu sagen, müssten wir bei den einzelnen Körpern auch Daten wie die Dichte und die Oberflächenrauheit eingeben", sagt Huth. „Wenn so ein Körpermodell erstellt wird, können zahlreiche Semester von Studierenden daran lernen“, sagt Gresik. Die bisherige Arbeit sehen die Wissenschaftler als Grundlage. „Das können dann beispielsweise Studierende in der Innenarchitektur für virtuelle Planung nutzen.“</p>&#13;
<p>Der Umgang mit der Technik gehört zum <a href="t3://page?uid=932">Masterstudiengang Digitale Denkmaltechnologie</a>. An einem Denkmal werden die Digitalisierungs-Methoden beispielsweise für für Bestandsaufnahmen, Schadenserfassung oder Tragwerksanalyse genutzt. „Eine unserer Stärken ist, dass die Studierenden im Bezug zum Baudenkmal Technologien kennenlernen – die sich oft auch in vielen anderen Bereichen nutzen lassen.“ Zum Beispiel im Theater, wo sie noch ganz neu sind. Huth sieht für die Coburger Studierenden in Frankfurt viele Möglichkeiten für Semesterarbeiten. „Wobei“, wirft Gresik ein, „solch eine erweiterte Nutzung der Bestandserfassung auch bei historischen Theatern wie dem in Coburg sinnvoll sein könnte. Und schon passt so eine interdisziplinäre Arbeit auch wieder zur Denkmalpflege.“</p>&#13;
<p><strong>Informationstag</strong></p>&#13;
<p>Der Masterstudiengang Digitale Denkmaltechnologie wird von der Hochschue Coburg gemeinsam mit der Universität Bamberg angeboten. Am Donnerstag, 14. Mai, gibt es einen Informationstag - in diesem Jahr findet er digital statt: zwischen 16 und 18 Uhr. Weitere Infos gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/digitale-denkmaltechnologien-virtueller-informationstag.html">hier</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/77-Digitale_Denkmaltechnologie_Scan-1024x509.jpg"
                        fileSize="128103"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="509"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/77-Digitale_Denkmaltechnologie_Prof_Huth-768x1024.jpg"
                        fileSize="115570"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Design-Studium – geht das auch online?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/design-studium-geht-das-auch-online/</link>
                <pubDate>Thu, 07 May 2020 06:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/design-studium-geht-das-auch-online/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Online-Vorlesungen sind mittlerweile Normalität geworden und funktionieren gut. Bei einigen Studienrichtungen braucht es jedoch noch mehr Kreativität, um Wissen virtuell zu vermitteln. Das verrät ein Blick auf die Designfächer der Hochschule Coburg.&nbsp; </em></p>&#13;
<p>„Aus der Not heraus entsteht etwas Positives, das ist eigentlich im Designgedanken implementiert. Wir Designer haben eine Vision und arbeiten darauf hin und plötzlich erwächst etwas.“ So beschreibt Rudolf Schricker die aktuelle Lehrsituation. Der Professor für Innenarchitektur erzählt, dass er normalerweise gerne gemeinsam mit den Studierenden am Tisch Ideen entwickelt, Modelle baut, zeichnet. Er war bis vor wenigen Wochen davon überzeugt, dass das nicht anders geht. Diese Meinung vertrat bislang auch Professor Dr. Michael Heinrich. Als Studiendekan ist er zuständig für die Qualität der Lehre in der Fakultät Design. “Gestaltung hat natürlich eine theoretische und konzeptionelle Seite, die wir mit Vorlesungsformaten relativ gut in Online-Lehre umsetzen können. Und hier ist uns schon jetzt gelungen, einen beträchtlichen Teil der Lehrveranstaltungen online abzubilden.“</p>&#13;
<h4>So nah wie nie</h4>&#13;
<p>Professor Schricker möchte mittlerweile die Online-Vorlesungen nicht mehr missen. Den Austausch mit den Studierenden erlebt er sehr positiv: „Man sitzt sich eins zu eins gegenüber und hat gleichzeitig alle vor sich.“ Da die Online-Veranstaltungen ganz anders als herkömmliche Vorlesungen vorbereitet werden müssen, hat Schicker nochmal den ganzen Stoff neu aufbereitet und auf diese Weise für sich selbst Vieles neu entdeckt. Das intensive Vor- und Nachbereiten und der gemeinsame Austausch mit den Studierenden schildert er begeistert: „Es ist erstaunlich, aber wir sind uns so nahe wie nie, es ist paradox aber es beschreibt die Situation.“ Michael Heinrich hat sich mit den Umständen arrangiert, obwohl er lieber real mit den Studierenden zusammen ist: „Nach einem anfänglichen großen inneren Widerstand gehe ich jetzt spielerisch und optimistisch mit den Möglichkeiten um. Gerade jetzt brauchen die Studierenden die gute Laune und positiv gestimmte Zuwendung von uns Lehrenden mehr denn je.“ Zu Beginn der Online-Vorlesungen wird daher kurz aus dem Nähkästchen geplaudert oder Professor Heinrich lässt ein wenig Musik laufen, bis alle Studierenden sich zugeschaltet haben.</p>&#13;
<h4>Praxis ohne Werkstatt geht nicht</h4>&#13;
<p>Solange die Labore und Werkstätten geschlossen sind, heißt es einfach: warten auf Lockerungen, der nötigen Beschränkungen. Professor Heinrich ist überzeugt, dass der Umgang mit Material und die Aneignung handwerklicher Fertigungskompetenzen nicht ohne direkten Kontakt und dem „individuellen Über-die-Schulter-schauen“ funktionieren kann. Er gibt zu bedenken, dass Online-Veranstaltungen nicht alles ersetzen können: „Eine pauschale Erwartung, Online-Lehre könnte ganz allgemein Präsenzlehre überflüssig machen, halte ich für schlichtweg unvereinbar mit grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wir wissen, dass kognitive und soziale Lernprozesse stark an Embodiment gekoppelt sind, also an körperliche und sensomotorische Aspekte des Erlebens. Außerdem ist unbestritten, dass die Bindung an eine Lehrperson das Lernen qualitativ stark vertiefen kann.“ Lernende brauchen direkte, spürbare Bindung an Gruppen und Lehrpersonen. Das gibt ihnen Halt und lässt sie motiviert und aktiv an die Herausforderungen des Studiums herangehen. Heinrich sieht in der momentanen Situation – bei allen technisch neuen Möglichkeiten – eher eine Durststrecke, was diese wichtigen Komponenten sozialer Kohärenz betrifft. Die Arbeit in der Praxis wird wohl noch solange warten müssen, bis alle wieder gemeinsam in den Werkstätten sein dürfen.&nbsp;</p>&#13;
<h4>Virtuelle Welten statt realer Modelle</h4>&#13;
<p>Professor Schricker geht in seinen Vorlesungen indes Schritt für Schritt weiter. Bald stehen Entwürfe für ein Projekt an. Für Licht- und Raumkonzepte gibt er Literaturempfehlungen, dazu schreiben die Studierenden ein Fazit, das dann diskutiert wird. Schicker sieht es im Moment ganz pragmatisch. Anstatt realer Modelle entstehen eben virtuelle Welten und: „Auch händische Zeichnungen können gescannt werden und sind so schnell digital verfügbar.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Online-Vorlesungen sind mittlerweile Normalität geworden und funktionieren gut. Bei einigen Studienrichtungen braucht es jedoch noch mehr Kreativität, um Wissen virtuell zu vermitteln. Das verrät ein Blick auf die Designfächer der Hochschule Coburg.&nbsp; </em></p>&#13;
<p>„Aus der Not heraus entsteht etwas Positives, das ist eigentlich im Designgedanken implementiert. Wir Designer haben eine Vision und arbeiten darauf hin und plötzlich erwächst etwas.“ So beschreibt Rudolf Schricker die aktuelle Lehrsituation. Der Professor für Innenarchitektur erzählt, dass er normalerweise gerne gemeinsam mit den Studierenden am Tisch Ideen entwickelt, Modelle baut, zeichnet. Er war bis vor wenigen Wochen davon überzeugt, dass das nicht anders geht. Diese Meinung vertrat bislang auch Professor Dr. Michael Heinrich. Als Studiendekan ist er zuständig für die Qualität der Lehre in der Fakultät Design. “Gestaltung hat natürlich eine theoretische und konzeptionelle Seite, die wir mit Vorlesungsformaten relativ gut in Online-Lehre umsetzen können. Und hier ist uns schon jetzt gelungen, einen beträchtlichen Teil der Lehrveranstaltungen online abzubilden.“</p>&#13;
<h4>So nah wie nie</h4>&#13;
<p>Professor Schricker möchte mittlerweile die Online-Vorlesungen nicht mehr missen. Den Austausch mit den Studierenden erlebt er sehr positiv: „Man sitzt sich eins zu eins gegenüber und hat gleichzeitig alle vor sich.“ Da die Online-Veranstaltungen ganz anders als herkömmliche Vorlesungen vorbereitet werden müssen, hat Schicker nochmal den ganzen Stoff neu aufbereitet und auf diese Weise für sich selbst Vieles neu entdeckt. Das intensive Vor- und Nachbereiten und der gemeinsame Austausch mit den Studierenden schildert er begeistert: „Es ist erstaunlich, aber wir sind uns so nahe wie nie, es ist paradox aber es beschreibt die Situation.“ Michael Heinrich hat sich mit den Umständen arrangiert, obwohl er lieber real mit den Studierenden zusammen ist: „Nach einem anfänglichen großen inneren Widerstand gehe ich jetzt spielerisch und optimistisch mit den Möglichkeiten um. Gerade jetzt brauchen die Studierenden die gute Laune und positiv gestimmte Zuwendung von uns Lehrenden mehr denn je.“ Zu Beginn der Online-Vorlesungen wird daher kurz aus dem Nähkästchen geplaudert oder Professor Heinrich lässt ein wenig Musik laufen, bis alle Studierenden sich zugeschaltet haben.</p>&#13;
<h4>Praxis ohne Werkstatt geht nicht</h4>&#13;
<p>Solange die Labore und Werkstätten geschlossen sind, heißt es einfach: warten auf Lockerungen, der nötigen Beschränkungen. Professor Heinrich ist überzeugt, dass der Umgang mit Material und die Aneignung handwerklicher Fertigungskompetenzen nicht ohne direkten Kontakt und dem „individuellen Über-die-Schulter-schauen“ funktionieren kann. Er gibt zu bedenken, dass Online-Veranstaltungen nicht alles ersetzen können: „Eine pauschale Erwartung, Online-Lehre könnte ganz allgemein Präsenzlehre überflüssig machen, halte ich für schlichtweg unvereinbar mit grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wir wissen, dass kognitive und soziale Lernprozesse stark an Embodiment gekoppelt sind, also an körperliche und sensomotorische Aspekte des Erlebens. Außerdem ist unbestritten, dass die Bindung an eine Lehrperson das Lernen qualitativ stark vertiefen kann.“ Lernende brauchen direkte, spürbare Bindung an Gruppen und Lehrpersonen. Das gibt ihnen Halt und lässt sie motiviert und aktiv an die Herausforderungen des Studiums herangehen. Heinrich sieht in der momentanen Situation – bei allen technisch neuen Möglichkeiten – eher eine Durststrecke, was diese wichtigen Komponenten sozialer Kohärenz betrifft. Die Arbeit in der Praxis wird wohl noch solange warten müssen, bis alle wieder gemeinsam in den Werkstätten sein dürfen.&nbsp;</p>&#13;
<h4>Virtuelle Welten statt realer Modelle</h4>&#13;
<p>Professor Schricker geht in seinen Vorlesungen indes Schritt für Schritt weiter. Bald stehen Entwürfe für ein Projekt an. Für Licht- und Raumkonzepte gibt er Literaturempfehlungen, dazu schreiben die Studierenden ein Fazit, das dann diskutiert wird. Schicker sieht es im Moment ganz pragmatisch. Anstatt realer Modelle entstehen eben virtuelle Welten und: „Auch händische Zeichnungen können gescannt werden und sind so schnell digital verfügbar.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/68-Michael-Heinrich_2020-1024x560.jpg"
                        fileSize="100146"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="560"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/68-Homeoffice_Schricker-899x1024.jpg"
                        fileSize="105647"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="899" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine Initiative gegen Fake News]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-initiative-gegen-fake-news/</link>
                <pubDate>Tue, 05 May 2020 05:55:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-initiative-gegen-fake-news/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit einem Hackathon sucht die EU Ideen im Kampf gegen Corona: Zu den besten gehört ein Online-Tool, das durch eine Inititative der Coburger Didaktik-Professorin Dr. Julia Prieß-Buchheit entstanden ist. Ihre Aktion „Trust in Science“, also „Vertrauen in die Wissenschaft“, zeigt den Wert verlässlicher Forschung und macht Menschen in Diskussionen über Corona zu Fürsprechern der Wissenschaft.</em></p>&#13;
<p>Glauben Sie, dass Gesichtsmasken für Kinder gefährlich sind? Warum glauben Sie das, was Sie glauben? Die Corona-Krise wirft viele Fragen auf, und in der Welt werden die verschiedensten Antworten diskutiert. Dabei kursiert jede Menge Unsinn. Aber was kann man glauben? Ganz einfach: Gegen die wilde Welt der Verschwörungstheorien, Falsch-, Fehl- und Desinformation hilft der klare, nüchterne Blick der Wissenschaft. Nachprüfbare Fakten statt Gefühl und Glauben. „Wir sind der Meinung, dass die Menschen verlässliche, ehrliche, respektvolle und rechenschaftspflichtige Informationen über Covid-19 haben wollen und brauchen“, erklärt die Coburger Didaktik-Professorin Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit. Sie hat gemeinsam mit Anwältin und Ethikexpertin Katharina Miller aus Madrid eine Initiative ins Leben gerufen, die Vertrauen in wissenschaftliches Arbeiten schafft und Fake News bekämpft: Das Online-Tool „Trust in Science“ <a href="http://www.TrustInScience.org/" target="_blank" rel="noopener">www.TrustInScience.org</a> bringt dabei Bürgerinnen und Bürger in die Lage, Forschung zu Covid-19 besser zu verstehen.</p>&#13;
<p>Beim EU-Wettbewerb #EuvsVirus Hackathon wurde das Tool gerade mit dem dritten Preis in der entsprechenden Kategorie ausgezeichnet. Unter knapp 2.200 Ansätzen zur Bekämpfung der Covid-19-Krise gehört das Projekt zu den fünf Prozent, die am 24. und 25. Mai beim #Matchathon der Europäischen Kommission antreten dürfen.</p>&#13;
<p><strong>So arbeiten redliche Forscher</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit fördert schon lange eine redliche Wissenschaft. In ihrem EU-Forschungsprojekt „Path2Integrity“ geht es darum, dieses korrekte wissenschaftliche Arbeiten an Studierende zu vermitteln. Nun brachte die Coburger Professorin kluge Köpfe aus neuen Bereichen und dem Projekt zusammen, um das Online-Tool zu entwickeln.</p>&#13;
<p>Außer Katharina Miller aus Spanien sind an dem internationalen Projekt unter anderem beteiligt: Jacques Guerette von der Foundation for Student Science and Technology FSST, Kanada, Dick Bourgeois-Doyle (früherer Generalsekretär des Nationalen Wissenschaftsrats in Kanada), Jorim Rademaker (CEO maunal.to, Belgien), Hyun-Jin Lee (Lead Business Analyst, Deutschland) Anat Wiznizer (Projektmanagerin aus Israel) und Ilan Pilemer (Solution Architect, Großbritannien). Ausgehend von der Frage, ob Gesichtsmasken für Kinder gefährlich sind, trug das Team verschiedenste Expertisen zusammen und entwickelte das einfach zu handhabende Online-Tool.</p>&#13;
<p><strong>In 80 Sprachen gegen Fake News</strong></p>&#13;
<p>Es vermittelt den Unterschied zwischen Meinungsmache und integrer Forschung. Wer sich damit auseinandersetzt, wird – im Idealfall – aktiv zum Fürsprecher für Forschungsintegrität. Die Nutzer laden ihre Freunde, Familien, Klassenkameraden, Kommilitonen oder Kollegen ein, in dem Online-Tool mitzumachen und dann beispielsweise per Video-Chat über Vertrauen in die Forschung zu diskutieren. Sie sollen ihre Erfahrungen in den sozialen Netzwerken teilen und damit wiederum andere anregen, sich in Zeiten von Covid-19 mit dem Wert verlässlicher Wissenschaft zu beschäftigen. Prieß-Buchheit sieht es als Projekt, um Fake News die Stirn zu bieten. Dafür muss es viele Menschen erreichen. Das Tool ist kostenlos und frei zugänglich. Und es steht in etwa 80 Sprachen zur Verfügung. „Es ist einfach und kann von jedem genutzt werden.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit einem Hackathon sucht die EU Ideen im Kampf gegen Corona: Zu den besten gehört ein Online-Tool, das durch eine Inititative der Coburger Didaktik-Professorin Dr. Julia Prieß-Buchheit entstanden ist. Ihre Aktion „Trust in Science“, also „Vertrauen in die Wissenschaft“, zeigt den Wert verlässlicher Forschung und macht Menschen in Diskussionen über Corona zu Fürsprechern der Wissenschaft.</em></p>&#13;
<p>Glauben Sie, dass Gesichtsmasken für Kinder gefährlich sind? Warum glauben Sie das, was Sie glauben? Die Corona-Krise wirft viele Fragen auf, und in der Welt werden die verschiedensten Antworten diskutiert. Dabei kursiert jede Menge Unsinn. Aber was kann man glauben? Ganz einfach: Gegen die wilde Welt der Verschwörungstheorien, Falsch-, Fehl- und Desinformation hilft der klare, nüchterne Blick der Wissenschaft. Nachprüfbare Fakten statt Gefühl und Glauben. „Wir sind der Meinung, dass die Menschen verlässliche, ehrliche, respektvolle und rechenschaftspflichtige Informationen über Covid-19 haben wollen und brauchen“, erklärt die Coburger Didaktik-Professorin Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit. Sie hat gemeinsam mit Anwältin und Ethikexpertin Katharina Miller aus Madrid eine Initiative ins Leben gerufen, die Vertrauen in wissenschaftliches Arbeiten schafft und Fake News bekämpft: Das Online-Tool „Trust in Science“ <a href="http://www.TrustInScience.org/" target="_blank" rel="noopener">www.TrustInScience.org</a> bringt dabei Bürgerinnen und Bürger in die Lage, Forschung zu Covid-19 besser zu verstehen.</p>&#13;
<p>Beim EU-Wettbewerb #EuvsVirus Hackathon wurde das Tool gerade mit dem dritten Preis in der entsprechenden Kategorie ausgezeichnet. Unter knapp 2.200 Ansätzen zur Bekämpfung der Covid-19-Krise gehört das Projekt zu den fünf Prozent, die am 24. und 25. Mai beim #Matchathon der Europäischen Kommission antreten dürfen.</p>&#13;
<p><strong>So arbeiten redliche Forscher</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit fördert schon lange eine redliche Wissenschaft. In ihrem EU-Forschungsprojekt „Path2Integrity“ geht es darum, dieses korrekte wissenschaftliche Arbeiten an Studierende zu vermitteln. Nun brachte die Coburger Professorin kluge Köpfe aus neuen Bereichen und dem Projekt zusammen, um das Online-Tool zu entwickeln.</p>&#13;
<p>Außer Katharina Miller aus Spanien sind an dem internationalen Projekt unter anderem beteiligt: Jacques Guerette von der Foundation for Student Science and Technology FSST, Kanada, Dick Bourgeois-Doyle (früherer Generalsekretär des Nationalen Wissenschaftsrats in Kanada), Jorim Rademaker (CEO maunal.to, Belgien), Hyun-Jin Lee (Lead Business Analyst, Deutschland) Anat Wiznizer (Projektmanagerin aus Israel) und Ilan Pilemer (Solution Architect, Großbritannien). Ausgehend von der Frage, ob Gesichtsmasken für Kinder gefährlich sind, trug das Team verschiedenste Expertisen zusammen und entwickelte das einfach zu handhabende Online-Tool.</p>&#13;
<p><strong>In 80 Sprachen gegen Fake News</strong></p>&#13;
<p>Es vermittelt den Unterschied zwischen Meinungsmache und integrer Forschung. Wer sich damit auseinandersetzt, wird – im Idealfall – aktiv zum Fürsprecher für Forschungsintegrität. Die Nutzer laden ihre Freunde, Familien, Klassenkameraden, Kommilitonen oder Kollegen ein, in dem Online-Tool mitzumachen und dann beispielsweise per Video-Chat über Vertrauen in die Forschung zu diskutieren. Sie sollen ihre Erfahrungen in den sozialen Netzwerken teilen und damit wiederum andere anregen, sich in Zeiten von Covid-19 mit dem Wert verlässlicher Wissenschaft zu beschäftigen. Prieß-Buchheit sieht es als Projekt, um Fake News die Stirn zu bieten. Dafür muss es viele Menschen erreichen. Das Tool ist kostenlos und frei zugänglich. Und es steht in etwa 80 Sprachen zur Verfügung. „Es ist einfach und kann von jedem genutzt werden.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/75-Trust_in_Science.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Technische Wissenschaften sind Frauensache]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/technische-wissenschaften-sind-frauensache/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Apr 2020 06:09:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/technische-wissenschaften-sind-frauensache/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Obwohl die Hälfte der Bevölkerung Frauen sind, ist das Verhältnis von Professorinnen und Professoren bei Weitem nicht im Gleichgewicht. Noch nicht. Die Hochschule Coburg setzt sich für Chancengleichheit ein. Sie ist jetzt Mitglied eines besonderen Netzwerks.</em></p>&#13;
<p>Das Problem beginnt in der Rushhour des Lebens: „Bis zum Abitur gibt es keine großen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Aber mit Mitte oder Ende 20 beginnt eine Phase, in der alles im Leben gleichzeitig passiert“, sagt Dr. Renate Lucke. Partner finden, ein Zuhause schaffen, grundlegende Entscheidungen zu Berufseinstieg und Karriere treffen. „Der akademische Bildungsweg mit Studium und Promotion ist ohnehin sehr langwierig“, erklärt Lucke, „und für eine Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften sind in der Regel zusätzlich fünf Jahre Berufserfahrung Voraussetzung.“ Für so eine Laufbahn haben Frauen auch heute meist noch weniger Zeit als Männer. Denn die Entscheidung dafür fällt mitten in der Rushhour – genau wie Entscheidungen zur Familiengründung. Daher haben es die Hochschulen nicht leicht, Professorinnen zu finden.</p>&#13;
<p>Renate Lucke ist Mentoring-Managerin an der Hochschule Coburg und seit März außerdem Recruiting-Beauftragte für Professorinnen. Sie sucht bewusst nach geeigneten Kandidatinnen, denn die Hochschule Coburg hat sich zum Ziel gesetzt, Frauen zu fördern. Dabei sind auch Vorbilder wichtig. Professorinnen. Weibliche Führungskräfte. In der Hochschulleitung hat Coburg mit Präsidentin Christiane Fritze, den Vizepräsidentinnen Jutta Michel und Aileen Susanne Funke sowie der Kanzlerin Maria Knott-Lutze genau solche Persönlichkeiten, die junge Frauen inspirieren können.</p>&#13;
<p><strong>Naturwissenschaft und Technik: Heimat für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen</strong></p>&#13;
<p>Im Projekt „Frauen gesucht“ verbindet Lucke seit März die Arbeit verschiedener Stellen zu einer gemeinsamen Strategie der Frauenförderung: Präsidentin Fritze engagiert sich für das Thema, die Gleichstellungsbeauftragte Monika Faaß, die Beauftragten für Genderkompetenz Lisa König, die Frauenbeauftragten und das Referat für Personal- und Organisationsentwicklung.</p>&#13;
<p>Dabei geht es nicht ausschließlich um Spitzenpositionen, sondern auch allgemein darum, Benachteiligungen abzubauen. Gerade ist die Hochschule Coburg dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen beigetreten. Absolventen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind gefragte Fachkräfte – und in der Überzahl männlich. Deswegen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Plattform ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Komm, mach MINT“, arbeiten Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Medien und Politik zusammen, um Mädchen und junge Frauen für Berufsfelder in Naturwissenschaft und Technik zu gewinnen. Coburg passt perfekt dazu, denn in diesen für die Wirtschaft in der Region so wichtigen Bereichen haben die Studierendenzahlen hier stark zugenommen und in den kommenden Jahren entsteht am Campus Friedrich Streib ein MINT-Quartier, in dem die technischen Fakultäten lehren und forschen sollen. Während gebaut wird, kümmern sich Renate Lucke und ihre Kolleginnen darum, dass dieses Quartier auch eine Heimat für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen wird.</p>&#13;
<p><strong>Von Netzwerken bis Elternzeit</strong></p>&#13;
<p>Die Jobbörse der MINT-Plattform soll helfen, Professorinnen zu gewinnen. „Aber das Netzwerk des Ministeriums können wir beispielsweise auch nutzen, um uns mit anderen Hochschulen und mit Unternehmen über Frauengewinnung und -förderung im Bereich MINT auszutauschen.“ Umgekehrt kommen in dem bundesweiten Netzwerk die Frauen in der Hochschulleitung in Coburg und beispielsweise auch die Videos über Professorinnen und Doktorandinnen gut an.</p>&#13;
<p>„Es geht sehr oft darum, Frauen sichtbar zu machen“, erklärt Lucke ihre Arbeit. „Im Mentoringprogramm ermutigen wir Frauen, dass sie nicht so zögerlich sein müssen. Männer machen einfach: Sie bewerben sich auch mal fröhlich auf eine Stelle, für die sie überhaupt keine Kompetenz haben.“ Frauen hingegen würden sich oft stark hinterfragen und dabei manchmal nicht sehen, was sie können – selbst wenn sie hochqualifiziert sind. Die mangelhafte Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nicht das einzige Problem. Trotzdem ist sie immer noch eine der Hauptursachen für das Ungleichgewicht. Lucke und ihre Kolleginnen arbeiten daran, dies in der Wissenschaft zu verbessern. Und zwar für alle Seiten: „Ich spreche in Doktorandenseminaren auch über Elternzeit – mit Männern!“</p>&#13;
<p>Weitere Informationen über den nationalen Pakt zu Frauen in MINT-Berufen finden Sie <a href="http://www.komm-mach-mint.de">hier</a>.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Obwohl die Hälfte der Bevölkerung Frauen sind, ist das Verhältnis von Professorinnen und Professoren bei Weitem nicht im Gleichgewicht. Noch nicht. Die Hochschule Coburg setzt sich für Chancengleichheit ein. Sie ist jetzt Mitglied eines besonderen Netzwerks.</em></p>&#13;
<p>Das Problem beginnt in der Rushhour des Lebens: „Bis zum Abitur gibt es keine großen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Aber mit Mitte oder Ende 20 beginnt eine Phase, in der alles im Leben gleichzeitig passiert“, sagt Dr. Renate Lucke. Partner finden, ein Zuhause schaffen, grundlegende Entscheidungen zu Berufseinstieg und Karriere treffen. „Der akademische Bildungsweg mit Studium und Promotion ist ohnehin sehr langwierig“, erklärt Lucke, „und für eine Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften sind in der Regel zusätzlich fünf Jahre Berufserfahrung Voraussetzung.“ Für so eine Laufbahn haben Frauen auch heute meist noch weniger Zeit als Männer. Denn die Entscheidung dafür fällt mitten in der Rushhour – genau wie Entscheidungen zur Familiengründung. Daher haben es die Hochschulen nicht leicht, Professorinnen zu finden.</p>&#13;
<p>Renate Lucke ist Mentoring-Managerin an der Hochschule Coburg und seit März außerdem Recruiting-Beauftragte für Professorinnen. Sie sucht bewusst nach geeigneten Kandidatinnen, denn die Hochschule Coburg hat sich zum Ziel gesetzt, Frauen zu fördern. Dabei sind auch Vorbilder wichtig. Professorinnen. Weibliche Führungskräfte. In der Hochschulleitung hat Coburg mit Präsidentin Christiane Fritze, den Vizepräsidentinnen Jutta Michel und Aileen Susanne Funke sowie der Kanzlerin Maria Knott-Lutze genau solche Persönlichkeiten, die junge Frauen inspirieren können.</p>&#13;
<p><strong>Naturwissenschaft und Technik: Heimat für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen</strong></p>&#13;
<p>Im Projekt „Frauen gesucht“ verbindet Lucke seit März die Arbeit verschiedener Stellen zu einer gemeinsamen Strategie der Frauenförderung: Präsidentin Fritze engagiert sich für das Thema, die Gleichstellungsbeauftragte Monika Faaß, die Beauftragten für Genderkompetenz Lisa König, die Frauenbeauftragten und das Referat für Personal- und Organisationsentwicklung.</p>&#13;
<p>Dabei geht es nicht ausschließlich um Spitzenpositionen, sondern auch allgemein darum, Benachteiligungen abzubauen. Gerade ist die Hochschule Coburg dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen beigetreten. Absolventen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind gefragte Fachkräfte – und in der Überzahl männlich. Deswegen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Plattform ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Komm, mach MINT“, arbeiten Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Medien und Politik zusammen, um Mädchen und junge Frauen für Berufsfelder in Naturwissenschaft und Technik zu gewinnen. Coburg passt perfekt dazu, denn in diesen für die Wirtschaft in der Region so wichtigen Bereichen haben die Studierendenzahlen hier stark zugenommen und in den kommenden Jahren entsteht am Campus Friedrich Streib ein MINT-Quartier, in dem die technischen Fakultäten lehren und forschen sollen. Während gebaut wird, kümmern sich Renate Lucke und ihre Kolleginnen darum, dass dieses Quartier auch eine Heimat für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen wird.</p>&#13;
<p><strong>Von Netzwerken bis Elternzeit</strong></p>&#13;
<p>Die Jobbörse der MINT-Plattform soll helfen, Professorinnen zu gewinnen. „Aber das Netzwerk des Ministeriums können wir beispielsweise auch nutzen, um uns mit anderen Hochschulen und mit Unternehmen über Frauengewinnung und -förderung im Bereich MINT auszutauschen.“ Umgekehrt kommen in dem bundesweiten Netzwerk die Frauen in der Hochschulleitung in Coburg und beispielsweise auch die Videos über Professorinnen und Doktorandinnen gut an.</p>&#13;
<p>„Es geht sehr oft darum, Frauen sichtbar zu machen“, erklärt Lucke ihre Arbeit. „Im Mentoringprogramm ermutigen wir Frauen, dass sie nicht so zögerlich sein müssen. Männer machen einfach: Sie bewerben sich auch mal fröhlich auf eine Stelle, für die sie überhaupt keine Kompetenz haben.“ Frauen hingegen würden sich oft stark hinterfragen und dabei manchmal nicht sehen, was sie können – selbst wenn sie hochqualifiziert sind. Die mangelhafte Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nicht das einzige Problem. Trotzdem ist sie immer noch eine der Hauptursachen für das Ungleichgewicht. Lucke und ihre Kolleginnen arbeiten daran, dies in der Wissenschaft zu verbessern. Und zwar für alle Seiten: „Ich spreche in Doktorandenseminaren auch über Elternzeit – mit Männern!“</p>&#13;
<p>Weitere Informationen über den nationalen Pakt zu Frauen in MINT-Berufen finden Sie <a href="http://www.komm-mach-mint.de">hier</a>.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/71_Fritze_Lucke_Frauen_in_MINT_Berufen1-1024x683.jpg"
                        fileSize="130434"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/71_Dr.Lucke_Prof_Fritze_MINT-Frauen-1024x683.jpg"
                        fileSize="79685"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Das Dilemma zwischen dem Wohl Einzelner und dem Recht von Vielen“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-dilemma-zwischen-dem-wohl-einzelner-und-dem-recht-von-vielen/</link>
                <pubDate>Wed, 29 Apr 2020 06:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-dilemma-zwischen-dem-wohl-einzelner-und-dem-recht-von-vielen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>James Giordano berät die amerikanische Regierung in der Corona-Krise. Der Professor der Georgetown University gilt als einer der weltweit führenden Experten für Biosicherheit und Bioethik – und er unterrichtet Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg als Gast-Professor. Normalerweise. Niko Kohls ist an der Hochschule Coburg Professor für Gesundheitswissenschaften und Spezialist für Medizinische Psychologie. Eigentlich arbeiten die beiden Professoren in Coburg immer eng zusammen. Aber in diesem Semester sitzen sie auf verschiedenen Kontinenten am Computer. Per Videokonferenz stehen sie den Studierenden Rede und Antwort. Im Interview gehen sie auch auf das ein, was gerade die Öffentlichkeit besonders beschäftigt: wie das Virus nicht nur Gesundheit, sondern auch Wirtschaft und Psyche angreift. Die Professoren erklären das große ethische Dilemma dieser Krise und die verschiedenen Strategien der Industrieländer.</em></p>&#13;
<p><em>Professor Giordano, Sie sind Mitglied einer Corona-Task-Force für die amerikanische Regierung – wie ist dieses Gremium aufgestellt?</em><br /> <strong>Prof. Dr. James Giordano: </strong>Die COVID-Response-Task-Force des Verteidigungsministeriums besteht aus Ärzten, Anwälten und Vertretern der Gesundheitsberufe. Meine Rolle ist die eines beratenden Experten für biomedizinische und ethische Fragen.</p>&#13;
<p><em>Welchen Einfluss hat das Gremium? Die amerikanische Regierung wirkt auf uns Europäer oft eher beratungsresistent …</em><br /> <strong>Giordano:</strong> Wir gehören zum Verteidigungsministerium und beschäftigen uns in erster Linie mit der nationalen Sicherheit in der Corona-Krise, mit medizinischen und ethischen Fragen, die für die Handlungsfähigkeit des Militärs von Bedeutung sind. Aber der zivile Sektor interessiert sich auch für unsere Empfehlungen. Wir versuchen zu zeigen, wie biomedizinische Maßnahmen gegen das Virus und die Zuweisung von Ressourcen ethisch umgesetzt werden können. Meiner Meinung nach sollten die Vereinigten Staaten auch die Zusammenarbeit mit den europäischen Verbündeten erneuern und verstärken, denn so könnten wir national und global Antworten finden – für die aktuelle Situation und die Zukunft. In der Vergangenheit war das sehr effektiv. Aber das ist meine persönliche Meinung. Sie spiegelt nicht unbedingt die Ansicht der Organisationen und Institutionen wider, mit denen ich zusammenarbeite.</p>&#13;
<p><em>Ressourcenzuweisung? Das bedeutet so etwas wie die Entscheidung, ob im Zweifel ein junger Vater mit Vorerkrankung ein Beatmungsgerät bekommt oder ein alter Mann ohne Vorerkrankung?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Niko Kohls: </strong>Es gibt in der Medizin bei Versorgungsengpässen Verfahren zur Priorisierung der Behandlung von Patienten nach Kriterien wie Krankheitsschweregrad oder Überlebenschance – auch unsere Studierenden der Integrativen Gesundheitsförderung sind oft zunächst geschockt, wenn sie sich zum ersten Mal damit beschäftigen. Die so genannte „Triage“ kommt zum Tragen, wenn es massenhaft Verletzte gibt wie beispielsweise beim ICE-Unglück in Eschede. Um die Abläufe zu verbessern, setzen aber auch viele Notaufnahmen strukturierte Triage-Werkzeuge wie das Manchester-Triage-System (MTS) zur Ersteinschätzung ein. Auch bei Regiomed gehört das zum Standard.</p>&#13;
<p><em>Werden die Menschen Gesundheit künftig anders sehen?</em><br /> <strong>Giordano: </strong>Solche Krisen zeigen, wie wichtig Gesundheitsförderung ist. Wenn wir merken, dass bestimmte Umwelteinflüsse oder Lebensstile krank machen, steigt im jeweiligen Bereich der Bedarf an Prävention. Gerade erkennen wir, dass sich individuelle Gesundheit und die der Gemeinschaft wechselseitig beeinflussen, durch das Berufliche, das Soziale bis hin ins Politische. Das Gefühl, quasi immun zu sein gegen eine große, allumfassende Gesundheitskrise – das hat sich verändert. Das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen wird nun noch zunehmen, genau wie die Verpflichtung der Staaten, professionelle Gesundheitsprogramme einzurichten, die uns besser vorbereiten und schützen. Aber auch wenn wir Covid-19 behandeln können, wenn wir zurück zur Arbeit, in die Restaurants und Bars gehen, wird sich das Gefühl verändert haben. Es bleibt das Gefühl, dass so etwas wieder passieren kann.<br /> <strong>Kohls:</strong> Wir werden vermutlich eine Art post-pandemische Paranoia erleben, also eine zweite psycho-soziale Krise. Wobei man auch sagen muss, dass unser Verhalten bisher epidemiologisch schlicht unbekümmert naiv war. In Asien laufen die Menschen – teils von uns belächelt – seit Jahren mit Masken herum. Spätestens seit der Vogelgrippe 2006.</p>&#13;
<p><em>Wie bewerten Sie die Maßnahmen im internationalen Vergleich?</em><br /> <strong>Giordano: </strong>Die Maßnahmen von Ländern wie Österreich, Deutschland, Singapur und Südkorea waren vorbildlich. In mancher Hinsicht können sie den USA als Modell dienen. Was Schweden macht, ist interessant. Schwedische Epidemiologen setzen darauf, die am stärksten gefährdeten Menschen besonders zu schützen. Dabei das öffentliche Leben weiterlaufen zu lassen und auf das Verantwortungsbewusstsein der Bürger zu vertrauen, ist ein Experiment – sowohl zur öffentlichen Gesundheit als auch zur sozialen Verantwortung. Um die Wirksamkeit genauer zu bewerten und sinnvolle Maßnahmen für andere Länder abzuleiten, sind aber weitere Daten erforderlich.</p>&#13;
<p><em>In Deutschland dreht sich jetzt viel darum, das wirtschaftliche und soziale Leben wieder hochzufahren – wie ordnen Sie die verschiedenen Argumente ein?</em><br /> <strong>Giordano: </strong>Zweifellos ist es wichtig, die sozioökonomische Stabilität wiederherzustellen. Gleichzeitig hat die öffentliche Gesundheit Priorität – wenn nicht oberste Priorität. Ein echtes Dilemma.<br /> <strong>Kohls:</strong> Wenn wir alle unsere Anstrengungen in die Bekämpfung der medizinischen Krise stecken, kann es sein, dass wir das Virus in den Griff bekommen – aber damit handeln wir uns jede Menge andere Probleme ein, vor allem die wirtschaftliche und psycho-soziale Krise, deren Konturen jetzt auch immer sichtbarer werden. Die anfängliche Lockdown-Strategie von Ländern wie Deutschland stand zunächst in der philosophischen Tradition der Pflichtenethik Immanuel Kants. Jetzt kippt die Stimmung zugunsten einer zweckorientierten Ethik, die den Nutzen des Handelns für die Gemeinschaft in den Vordergrund stellt. Es ist auch ein Dilemma zwischen dem Wohl Einzelner und dem Recht von Vielen.</p>&#13;
<p><em>Was ist jetzt also richtig und gut?</em><br /> <strong>Giordano: </strong>Ausbalancierte Maßnahmen, um die drei skizzierten Problemfelder anzugehen: die Auswirkungen auf öffentliche Gesundheit, auf die Wirtschaft und die psychosozialen Belastungen. Unsere Forschungsgruppe ist der Ansicht, dass Testungen in großem Maßstab eine entscheidende Hilfe wären. Und das in Verbindung mit einer Klassifizierung: als derzeit infiziert, als zuvor infiziert und relativ immun oder als noch nicht infiziert und wahrscheinlich anfällig. So könnte herausgefunden werden, wer wieder in die Arbeitswelt zurückkehren und die Wirtschaft zumindest bis zu einem gewissen Grad wieder stabilisieren kann – und wer zunächst keine oder nur eingeschränkte soziale Kontakte haben soll.</p>&#13;
<p><span style="font-size:12pt" dir="ltr"><span style="background-color:white"><span style="font-size:11pt"><strong>Corona-Update</strong></span></span></span></p>&#13;
<p><span style="font-size:12pt" dir="ltr"><span style="font-size:11pt" lang="de-DE">Die Corona-Krise verändert und entwickelt sich ständig weiter: Professor James Giordano beantwortet gemeinsam mit Professor Niko Kohls alle zwei Wochen die neuesten, brennendsten Fragen (in englischer Sprache). Hier geht's zum aktuellen Video: </span></span><a href="https://youtu.be/6NsOhT3S850" target="_blank" rel="noopener">https://youtu.be/6NsOhT3S850</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>James Giordano berät die amerikanische Regierung in der Corona-Krise. Der Professor der Georgetown University gilt als einer der weltweit führenden Experten für Biosicherheit und Bioethik – und er unterrichtet Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg als Gast-Professor. Normalerweise. Niko Kohls ist an der Hochschule Coburg Professor für Gesundheitswissenschaften und Spezialist für Medizinische Psychologie. Eigentlich arbeiten die beiden Professoren in Coburg immer eng zusammen. Aber in diesem Semester sitzen sie auf verschiedenen Kontinenten am Computer. Per Videokonferenz stehen sie den Studierenden Rede und Antwort. Im Interview gehen sie auch auf das ein, was gerade die Öffentlichkeit besonders beschäftigt: wie das Virus nicht nur Gesundheit, sondern auch Wirtschaft und Psyche angreift. Die Professoren erklären das große ethische Dilemma dieser Krise und die verschiedenen Strategien der Industrieländer.</em></p>&#13;
<p><em>Professor Giordano, Sie sind Mitglied einer Corona-Task-Force für die amerikanische Regierung – wie ist dieses Gremium aufgestellt?</em><br /> <strong>Prof. Dr. James Giordano: </strong>Die COVID-Response-Task-Force des Verteidigungsministeriums besteht aus Ärzten, Anwälten und Vertretern der Gesundheitsberufe. Meine Rolle ist die eines beratenden Experten für biomedizinische und ethische Fragen.</p>&#13;
<p><em>Welchen Einfluss hat das Gremium? Die amerikanische Regierung wirkt auf uns Europäer oft eher beratungsresistent …</em><br /> <strong>Giordano:</strong> Wir gehören zum Verteidigungsministerium und beschäftigen uns in erster Linie mit der nationalen Sicherheit in der Corona-Krise, mit medizinischen und ethischen Fragen, die für die Handlungsfähigkeit des Militärs von Bedeutung sind. Aber der zivile Sektor interessiert sich auch für unsere Empfehlungen. Wir versuchen zu zeigen, wie biomedizinische Maßnahmen gegen das Virus und die Zuweisung von Ressourcen ethisch umgesetzt werden können. Meiner Meinung nach sollten die Vereinigten Staaten auch die Zusammenarbeit mit den europäischen Verbündeten erneuern und verstärken, denn so könnten wir national und global Antworten finden – für die aktuelle Situation und die Zukunft. In der Vergangenheit war das sehr effektiv. Aber das ist meine persönliche Meinung. Sie spiegelt nicht unbedingt die Ansicht der Organisationen und Institutionen wider, mit denen ich zusammenarbeite.</p>&#13;
<p><em>Ressourcenzuweisung? Das bedeutet so etwas wie die Entscheidung, ob im Zweifel ein junger Vater mit Vorerkrankung ein Beatmungsgerät bekommt oder ein alter Mann ohne Vorerkrankung?</em><br /> <strong>Prof. Dr. Niko Kohls: </strong>Es gibt in der Medizin bei Versorgungsengpässen Verfahren zur Priorisierung der Behandlung von Patienten nach Kriterien wie Krankheitsschweregrad oder Überlebenschance – auch unsere Studierenden der Integrativen Gesundheitsförderung sind oft zunächst geschockt, wenn sie sich zum ersten Mal damit beschäftigen. Die so genannte „Triage“ kommt zum Tragen, wenn es massenhaft Verletzte gibt wie beispielsweise beim ICE-Unglück in Eschede. Um die Abläufe zu verbessern, setzen aber auch viele Notaufnahmen strukturierte Triage-Werkzeuge wie das Manchester-Triage-System (MTS) zur Ersteinschätzung ein. Auch bei Regiomed gehört das zum Standard.</p>&#13;
<p><em>Werden die Menschen Gesundheit künftig anders sehen?</em><br /> <strong>Giordano: </strong>Solche Krisen zeigen, wie wichtig Gesundheitsförderung ist. Wenn wir merken, dass bestimmte Umwelteinflüsse oder Lebensstile krank machen, steigt im jeweiligen Bereich der Bedarf an Prävention. Gerade erkennen wir, dass sich individuelle Gesundheit und die der Gemeinschaft wechselseitig beeinflussen, durch das Berufliche, das Soziale bis hin ins Politische. Das Gefühl, quasi immun zu sein gegen eine große, allumfassende Gesundheitskrise – das hat sich verändert. Das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen wird nun noch zunehmen, genau wie die Verpflichtung der Staaten, professionelle Gesundheitsprogramme einzurichten, die uns besser vorbereiten und schützen. Aber auch wenn wir Covid-19 behandeln können, wenn wir zurück zur Arbeit, in die Restaurants und Bars gehen, wird sich das Gefühl verändert haben. Es bleibt das Gefühl, dass so etwas wieder passieren kann.<br /> <strong>Kohls:</strong> Wir werden vermutlich eine Art post-pandemische Paranoia erleben, also eine zweite psycho-soziale Krise. Wobei man auch sagen muss, dass unser Verhalten bisher epidemiologisch schlicht unbekümmert naiv war. In Asien laufen die Menschen – teils von uns belächelt – seit Jahren mit Masken herum. Spätestens seit der Vogelgrippe 2006.</p>&#13;
<p><em>Wie bewerten Sie die Maßnahmen im internationalen Vergleich?</em><br /> <strong>Giordano: </strong>Die Maßnahmen von Ländern wie Österreich, Deutschland, Singapur und Südkorea waren vorbildlich. In mancher Hinsicht können sie den USA als Modell dienen. Was Schweden macht, ist interessant. Schwedische Epidemiologen setzen darauf, die am stärksten gefährdeten Menschen besonders zu schützen. Dabei das öffentliche Leben weiterlaufen zu lassen und auf das Verantwortungsbewusstsein der Bürger zu vertrauen, ist ein Experiment – sowohl zur öffentlichen Gesundheit als auch zur sozialen Verantwortung. Um die Wirksamkeit genauer zu bewerten und sinnvolle Maßnahmen für andere Länder abzuleiten, sind aber weitere Daten erforderlich.</p>&#13;
<p><em>In Deutschland dreht sich jetzt viel darum, das wirtschaftliche und soziale Leben wieder hochzufahren – wie ordnen Sie die verschiedenen Argumente ein?</em><br /> <strong>Giordano: </strong>Zweifellos ist es wichtig, die sozioökonomische Stabilität wiederherzustellen. Gleichzeitig hat die öffentliche Gesundheit Priorität – wenn nicht oberste Priorität. Ein echtes Dilemma.<br /> <strong>Kohls:</strong> Wenn wir alle unsere Anstrengungen in die Bekämpfung der medizinischen Krise stecken, kann es sein, dass wir das Virus in den Griff bekommen – aber damit handeln wir uns jede Menge andere Probleme ein, vor allem die wirtschaftliche und psycho-soziale Krise, deren Konturen jetzt auch immer sichtbarer werden. Die anfängliche Lockdown-Strategie von Ländern wie Deutschland stand zunächst in der philosophischen Tradition der Pflichtenethik Immanuel Kants. Jetzt kippt die Stimmung zugunsten einer zweckorientierten Ethik, die den Nutzen des Handelns für die Gemeinschaft in den Vordergrund stellt. Es ist auch ein Dilemma zwischen dem Wohl Einzelner und dem Recht von Vielen.</p>&#13;
<p><em>Was ist jetzt also richtig und gut?</em><br /> <strong>Giordano: </strong>Ausbalancierte Maßnahmen, um die drei skizzierten Problemfelder anzugehen: die Auswirkungen auf öffentliche Gesundheit, auf die Wirtschaft und die psychosozialen Belastungen. Unsere Forschungsgruppe ist der Ansicht, dass Testungen in großem Maßstab eine entscheidende Hilfe wären. Und das in Verbindung mit einer Klassifizierung: als derzeit infiziert, als zuvor infiziert und relativ immun oder als noch nicht infiziert und wahrscheinlich anfällig. So könnte herausgefunden werden, wer wieder in die Arbeitswelt zurückkehren und die Wirtschaft zumindest bis zu einem gewissen Grad wieder stabilisieren kann – und wer zunächst keine oder nur eingeschränkte soziale Kontakte haben soll.</p>&#13;
<p><span style="font-size:12pt" dir="ltr"><span style="background-color:white"><span style="font-size:11pt"><strong>Corona-Update</strong></span></span></span></p>&#13;
<p><span style="font-size:12pt" dir="ltr"><span style="font-size:11pt" lang="de-DE">Die Corona-Krise verändert und entwickelt sich ständig weiter: Professor James Giordano beantwortet gemeinsam mit Professor Niko Kohls alle zwei Wochen die neuesten, brennendsten Fragen (in englischer Sprache). Hier geht's zum aktuellen Video: </span></span><a href="https://youtu.be/6NsOhT3S850" target="_blank" rel="noopener">https://youtu.be/6NsOhT3S850</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73_Ethik_in_der_Krise-1024x604.jpg"
                        fileSize="45785"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="604"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Kohls_Nico-1024x681.jpg"
                        fileSize="84991"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/73-Giordano_James-1024x683.jpg"
                        fileSize="72813"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg unterstützt REGIOMED]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-unterstuetzt-regiomed/</link>
                <pubDate>Mon, 27 Apr 2020 10:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-unterstuetzt-regiomed/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zusammenhalt trägt, das wissen auch die Dozent*innen des Studiengangs Bioanalytik der Hochschule Coburg. Sie unterstützen das Klinikum Coburg mit biomedizinischen Analyseverfahren und einschlägigen Geräten. </em></p>&#13;
<p>Die Idee zu der Kooperation zwischen Hochschule und REGIOMED ist entstanden, um vorbereitet zu sein, sollte sich die Situation verschärfen und die externen Testkapazitäten nicht mehr ausreichen. Für diesen Fall hat die Hochschule Coburg ein quantitatives PCR-Gerät, eine Sterilwerkbank, ein PCR-Kabinett und die dazugehörigen Verbrauchsmaterialien der Pathologie des Klinikums Coburg zur Verfügung gestellt, um Tests durchführen zu können. Damit wurden die bestehenden Ressourcen im Klinikum erweitert und die Infrastruktur gestärkt. Professor Dr. Matthias Noll findet das selbstverständlich: „Mit dem Institut für Pathologie und Chefarzt Prof. Dr. Thomas Aigner besteht seit langem eine Kooperation. Wir unterstützen daher das Klinikum auch in Krisenzeiten. Ein täglicher Austausch mit Prof. Aigner trägt dazu bei, die Erweiterung unkompliziert, effizient und fachgerecht zu realisieren.“</p>&#13;
<p>Der Studiengang und das Institut für Bioanalytik der Hochschule Coburg verfügen neben Laboren und qualifizierter Infrastruktur über eine ausgewiesene Expertise moderner Analysen und speist diese in die Ausbildung von Bioanalytikern. „Das ist ein großer Schatz an Fachkenntnis und herausragendem Personal“, betont Professor Noll. Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und des Masterstudiengänge Bioanalytik arbeiten seit einigen Jahren unter anderem am Klinikum Coburg und am Klinikum Bamberg oder in Betrieben der medizinischen Laboratoriumsdiagnostik, zum Teil in leitenden Positionen.</p>&#13;
<p>Besonderer Dank gilt den Mitarbeiter*innen des Studienganges Bioanalytik und dem Hausmeister der Hochschule Coburg, die die 280 Kilogramm schwere Sterilwerkbank abgebaut haben. Außerdem gilt der Dank der Coburger Spedition Otto Hörnlein e.K., die noch am selben Tag den Transport von der Hochschule zum Klinikum übernommen hat.</p>&#13;
<p class="CxSpMiddle">&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zusammenhalt trägt, das wissen auch die Dozent*innen des Studiengangs Bioanalytik der Hochschule Coburg. Sie unterstützen das Klinikum Coburg mit biomedizinischen Analyseverfahren und einschlägigen Geräten. </em></p>&#13;
<p>Die Idee zu der Kooperation zwischen Hochschule und REGIOMED ist entstanden, um vorbereitet zu sein, sollte sich die Situation verschärfen und die externen Testkapazitäten nicht mehr ausreichen. Für diesen Fall hat die Hochschule Coburg ein quantitatives PCR-Gerät, eine Sterilwerkbank, ein PCR-Kabinett und die dazugehörigen Verbrauchsmaterialien der Pathologie des Klinikums Coburg zur Verfügung gestellt, um Tests durchführen zu können. Damit wurden die bestehenden Ressourcen im Klinikum erweitert und die Infrastruktur gestärkt. Professor Dr. Matthias Noll findet das selbstverständlich: „Mit dem Institut für Pathologie und Chefarzt Prof. Dr. Thomas Aigner besteht seit langem eine Kooperation. Wir unterstützen daher das Klinikum auch in Krisenzeiten. Ein täglicher Austausch mit Prof. Aigner trägt dazu bei, die Erweiterung unkompliziert, effizient und fachgerecht zu realisieren.“</p>&#13;
<p>Der Studiengang und das Institut für Bioanalytik der Hochschule Coburg verfügen neben Laboren und qualifizierter Infrastruktur über eine ausgewiesene Expertise moderner Analysen und speist diese in die Ausbildung von Bioanalytikern. „Das ist ein großer Schatz an Fachkenntnis und herausragendem Personal“, betont Professor Noll. Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und des Masterstudiengänge Bioanalytik arbeiten seit einigen Jahren unter anderem am Klinikum Coburg und am Klinikum Bamberg oder in Betrieben der medizinischen Laboratoriumsdiagnostik, zum Teil in leitenden Positionen.</p>&#13;
<p>Besonderer Dank gilt den Mitarbeiter*innen des Studienganges Bioanalytik und dem Hausmeister der Hochschule Coburg, die die 280 Kilogramm schwere Sterilwerkbank abgebaut haben. Außerdem gilt der Dank der Coburger Spedition Otto Hörnlein e.K., die noch am selben Tag den Transport von der Hochschule zum Klinikum übernommen hat.</p>&#13;
<p class="CxSpMiddle">&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/72_Noll_bearbeitet-1024x683.jpg"
                        fileSize="143477"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schnuppertage: diesmal anders]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schnuppertage-diesmal-anders/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Apr 2020 05:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schnuppertage-diesmal-anders/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zahlreiche Hochschulen mussten in den letzten Wochen ihre Studieninformationstage absagen. Die Hochschule Coburg verlegte ihre Schnuppertage in das Internet und war damit erfolgreich. Mehr als 400 Studieninteressierte meldeten sich an, um in der letzten Woche beim Online-Schnuppern dabei zu sein.</em></p>&#13;
<p>Auf einem Schnupper-Weblog präsentierte sich die Hochschule mit unterschiedlichen digitalen Formaten. So gab es mehr als 40 Videos mit Professor*innen und Studierenden. Ausführliche Präsentationen informierten über die Besonderheiten der einzelnen Studiengänge. Virtuelle Rundgänge am Campus Design und am Campus Friedrich Streib und jede Menge Bilder aus dem Hochschulalltag vermittelten Eindrücke zum Studieren in Coburg. Die Studienberatung gab über eine WhatApp-Beratung individuelle Tipps und in Live-Meetings konnten Informationen ausgetauscht werden.</p>&#13;
<p>„Das war für uns ein digitales Experiment und ein echter Kraftakt, denn wir hatten nur knapp vier Wochen Zeit unsere Inhalte für das Onlineschnuppern digital aufzubereiten. Das Feedback unserer Online-Besucher zeigt, dass sich der Aufwand gelohnt hat“, freut sich Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Die Online-Besucher kamen aus ganz Deutschland, von Dortmund bis Pforzheim. Exemplarisch für zahlreiche Gäste schrieb ein Besucher als Feedback an die Hochschule: „Als ich erfahren habe, dass die Schnuppertage nur online stattfinden, war ich zuerst enttäuscht. Aber der Onlinerundgang war eine tolle Alternative.“ Der Schnupper-Weblog der Hochschule Coburg ist weiterhin online und kann <a href="https://blog.hs-coburg.de/schnuppern/">hier</a> besucht werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zahlreiche Hochschulen mussten in den letzten Wochen ihre Studieninformationstage absagen. Die Hochschule Coburg verlegte ihre Schnuppertage in das Internet und war damit erfolgreich. Mehr als 400 Studieninteressierte meldeten sich an, um in der letzten Woche beim Online-Schnuppern dabei zu sein.</em></p>&#13;
<p>Auf einem Schnupper-Weblog präsentierte sich die Hochschule mit unterschiedlichen digitalen Formaten. So gab es mehr als 40 Videos mit Professor*innen und Studierenden. Ausführliche Präsentationen informierten über die Besonderheiten der einzelnen Studiengänge. Virtuelle Rundgänge am Campus Design und am Campus Friedrich Streib und jede Menge Bilder aus dem Hochschulalltag vermittelten Eindrücke zum Studieren in Coburg. Die Studienberatung gab über eine WhatApp-Beratung individuelle Tipps und in Live-Meetings konnten Informationen ausgetauscht werden.</p>&#13;
<p>„Das war für uns ein digitales Experiment und ein echter Kraftakt, denn wir hatten nur knapp vier Wochen Zeit unsere Inhalte für das Onlineschnuppern digital aufzubereiten. Das Feedback unserer Online-Besucher zeigt, dass sich der Aufwand gelohnt hat“, freut sich Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Die Online-Besucher kamen aus ganz Deutschland, von Dortmund bis Pforzheim. Exemplarisch für zahlreiche Gäste schrieb ein Besucher als Feedback an die Hochschule: „Als ich erfahren habe, dass die Schnuppertage nur online stattfinden, war ich zuerst enttäuscht. Aber der Onlinerundgang war eine tolle Alternative.“ Der Schnupper-Weblog der Hochschule Coburg ist weiterhin online und kann <a href="https://blog.hs-coburg.de/schnuppern/">hier</a> besucht werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/69-Nachbericht_Schnuppertage-1024x683.jpg"
                        fileSize="127398"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gesichtsvisiere aus 3 D-Druckern der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesichtsvisiere-aus-3-d-druckern-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Apr 2020 07:44:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesichtsvisiere-aus-3-d-druckern-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zurzeit sind alle verfügbaren 3-D-Drucker an der Hochschule Coburg in Aktion. Es werden Stirnbügel produziert, die anschließend zu einem Gesichtsvisier gegen Corona-Infektionen zusammengebaut werden. Sie sollen schnell in der Region zum Einsatz kommen.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>An der Aktion sind in der Hochschule Coburg viele Personen beteiligt. Die Bügel für die Gesichtsvisiere werden aktuell auf allen verfügbaren 3 D-Druckern hergestellt. Ob im Studiengang Integriertes Produktdesign, im Institut für Prototypen und Modelltechnik, im Makerspace von Creapolis oder dem new:lab – alle arbeiten zusammen. Im Makerspace werden zudem stabile PET-Folien für die Visiere auf dem Lasercutter zurechtgeschnitten. Sie werden dort zwischen die Bügel aus dem 3 D-Drucker eingesetzt und fertig ist das Visier.</p>&#13;
<p>Mittlerweile sind auch engagierte Maker aus der Stadt und dem Landkreis Coburg und die Coburger Unternehmen Kapp Niles sowie Kaeser Kompressoren mit an Bord und unterstützen die Aktion der Hochschule. Die Gesichtsvisiere sind vielseitig einsetzbar. Alle bisher produzierten 100 Schilde werden in den nächsten Tagen dem Klinikum Coburg zur Verfügung gestellt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zurzeit sind alle verfügbaren 3-D-Drucker an der Hochschule Coburg in Aktion. Es werden Stirnbügel produziert, die anschließend zu einem Gesichtsvisier gegen Corona-Infektionen zusammengebaut werden. Sie sollen schnell in der Region zum Einsatz kommen.&nbsp;</em></p>&#13;
<p>An der Aktion sind in der Hochschule Coburg viele Personen beteiligt. Die Bügel für die Gesichtsvisiere werden aktuell auf allen verfügbaren 3 D-Druckern hergestellt. Ob im Studiengang Integriertes Produktdesign, im Institut für Prototypen und Modelltechnik, im Makerspace von Creapolis oder dem new:lab – alle arbeiten zusammen. Im Makerspace werden zudem stabile PET-Folien für die Visiere auf dem Lasercutter zurechtgeschnitten. Sie werden dort zwischen die Bügel aus dem 3 D-Drucker eingesetzt und fertig ist das Visier.</p>&#13;
<p>Mittlerweile sind auch engagierte Maker aus der Stadt und dem Landkreis Coburg und die Coburger Unternehmen Kapp Niles sowie Kaeser Kompressoren mit an Bord und unterstützen die Aktion der Hochschule. Die Gesichtsvisiere sind vielseitig einsetzbar. Alle bisher produzierten 100 Schilde werden in den nächsten Tagen dem Klinikum Coburg zur Verfügung gestellt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/61-Gesichtsschutz_aus_dem_Makerspace-1024x683.jpg"
                        fileSize="99733"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Digital studieren – Wir sind bereit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digital-studieren-wir-sind-bereit/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Apr 2020 07:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/digital-studieren-wir-sind-bereit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hörsäle und Labore der Hochschule sind geschlossen. Trotzdem wird gelehrt und studiert. Und zwar digital. Das Bewertungsportal „StudyCheck.de“ zeichnete Hochschulen, die ihren Studierenden ein umfangreiches Online-Angebot bieten, mit dem Siegel „Digital studieren“ aus. Mit dabei ist auch die Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Die Professorinnen und Professoren nutzen die Online-Plattform Moodle, chatten mit ihren Studierenden, filmen im Home-Office ihre Vorlesungen und laden sie auf Video-Plattformen hoch. „Es ist toll zu sehen, wie sich unsere Dozentinnen und Dozenten einsetzen“, betont Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Ihr Dank gilt auch den Servicestellen, Referaten und Einrichtungen der Hochschule. So entwickelt das Referat Didaktik und Digitale Lehr- und Lernformate permanent neue Angebote für die Online-Lehre, geht auf individuelle Fragen ein und berät die Lehrenden. Das Hochschulrechenzentrum kümmert sich sowohl um die digitale Infrastruktur als auch um neue Plattformen, über die man sich zwischen Hochschule und Homeoffice sowie zu externen Partnern online austauschen kann.</p>&#13;
<p>Auch die Studierenden engagieren sich. So geben beispielsweise Studentinnen und Studenten des Bachelor-Studiengangs Integrative Gesundheitsförderungen Tipps, was man in Zeiten von Home-Schooling machen kann, damit der Spaß in der Familie nicht zu kurz kommt. Andere helfen bei sozialen Aktionen mit, bieten Einkaufshilfe an oder unterstützen die Coburger Tafel.</p>&#13;
<p>Das Menschliche bleibt trotz der räumlichen Distanz nicht auf der Strecke. So hat die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit für ihre Studierenden das kleine Video „Grüße aus der Fakultät“ gemacht, an dem sich viele Dozentinnen und Dozenten beteiligen. Die Fakultät Angewandte Naturwissenschaften grüßt ihre Studierenden mit einer Bildcollage. Und die Servicestelle „Gesunde Hochschule“ schickt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig kleine Videos dazu, wie man sich im Homeoffice fit hält. Dennoch freuen sich alle Studierenden wieder darauf, ihre Freunde in der Cafeteria zu treffen und dort eine Runde Kicker zu spielen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hörsäle und Labore der Hochschule sind geschlossen. Trotzdem wird gelehrt und studiert. Und zwar digital. Das Bewertungsportal „StudyCheck.de“ zeichnete Hochschulen, die ihren Studierenden ein umfangreiches Online-Angebot bieten, mit dem Siegel „Digital studieren“ aus. Mit dabei ist auch die Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Die Professorinnen und Professoren nutzen die Online-Plattform Moodle, chatten mit ihren Studierenden, filmen im Home-Office ihre Vorlesungen und laden sie auf Video-Plattformen hoch. „Es ist toll zu sehen, wie sich unsere Dozentinnen und Dozenten einsetzen“, betont Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Ihr Dank gilt auch den Servicestellen, Referaten und Einrichtungen der Hochschule. So entwickelt das Referat Didaktik und Digitale Lehr- und Lernformate permanent neue Angebote für die Online-Lehre, geht auf individuelle Fragen ein und berät die Lehrenden. Das Hochschulrechenzentrum kümmert sich sowohl um die digitale Infrastruktur als auch um neue Plattformen, über die man sich zwischen Hochschule und Homeoffice sowie zu externen Partnern online austauschen kann.</p>&#13;
<p>Auch die Studierenden engagieren sich. So geben beispielsweise Studentinnen und Studenten des Bachelor-Studiengangs Integrative Gesundheitsförderungen Tipps, was man in Zeiten von Home-Schooling machen kann, damit der Spaß in der Familie nicht zu kurz kommt. Andere helfen bei sozialen Aktionen mit, bieten Einkaufshilfe an oder unterstützen die Coburger Tafel.</p>&#13;
<p>Das Menschliche bleibt trotz der räumlichen Distanz nicht auf der Strecke. So hat die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit für ihre Studierenden das kleine Video „Grüße aus der Fakultät“ gemacht, an dem sich viele Dozentinnen und Dozenten beteiligen. Die Fakultät Angewandte Naturwissenschaften grüßt ihre Studierenden mit einer Bildcollage. Und die Servicestelle „Gesunde Hochschule“ schickt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig kleine Videos dazu, wie man sich im Homeoffice fit hält. Dennoch freuen sich alle Studierenden wieder darauf, ihre Freunde in der Cafeteria zu treffen und dort eine Runde Kicker zu spielen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DigitalStudieren-1024x665.jpg"
                        fileSize="67258"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="665"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[So bleiben Kinder und Jugendliche jetzt fit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/so-bleiben-kinder-und-jugendliche-jetzt-fit/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Apr 2020 12:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/so-bleiben-kinder-und-jugendliche-jetzt-fit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nicht nur viele Kinder sitzen gerade in den eigenen vier Wänden fest, auch die Studierenden der Hochschule Coburg können ihre Vorlesungen nicht mehr besuchen. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt eine Aktion im Studiengang <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a>. Die Studierenden haben <a href="t3://page?uid=1127">Videos für Kinder und Jugendliche</a> gedreht und zeigen: Schon mit ganz einfachen Mitteln kann man sich auch zuhause fit halten.</em></p>&#13;
<p>Einen Stuhl und einen Luftballon – mehr braucht Lisa Reutter nicht, um ihre Zuschauer ins Schwitzen zu bringen. Die Studentin hat sich ein paar einfache, aber aktivierende Übungen überlegt, die Abwechslung in den durch Corona geprägten Alltag bringen. Einmal hüpft sie mit dem Ballon zwischen den Beinen um den Stuhl, ein andermal balanciert sie ihn von Körperteil zu Körperteil. Kommilitonin Kristina Jäger zeigt Yogaübungen für Kinder. Dafür hat sie die Kinder ihrer Schwester kurzerhand als Hauptdarsteller eingespannt. Voller Begeisterung machen die bei den Figuren „Katze“ und „Kuh“ auch gleich die passenden Tiergeräusche.</p>&#13;
<p>Gerade einmal eine Woche hatten die Studierenden der Integrativen Gesundheitsförderung Zeit, um sich Übungen zu überlegen und diese in geeigneter Form aufzunehmen. Ohne vorher im Kurs üben zu können. Ohne Profiausrüstung. Professorin Dr. <a href="t3://page?uid=878">Michaela Axt-Gadermann</a> spricht da zurecht vom 'Sprung ins kalte Wasser': „Viele Studierende hatten bis dahin noch nie Gruppen in Bewegung angeleitet und auch keine Gelegenheit, das unter Anleitung zu üben.“ Denn wegen Corona finden aktuell keine Vorlesungen an der Hochschule satt. Die Professorin musste ihre Studierenden also aus der Ferne unterstützen und ihnen Hilfestellung und Tipps per Mail geben. „Umso erfreulicher ist es, dass so viele schöne und unterhaltsame Beiträge herausgekommen sind“, sagt Michaela Axt-Gadermann. "Das erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative und auch den Mut, sich auf etwas Neues einzulassen.“</p>&#13;
<p>Mit den Videos wollen die Studierenden allen, die sich seit Tagen in den eigenen vier Wänden aufhalten müssen, ein bisschen Abwechslung verschaffen. Die Übungen richten sich an drei Zielgruppen: Kindergartenkinder, Grundschulkinder oder Teenager. Aufrufen kann man sie über die Internetseite der Hochschule Coburg unter <a href="http://www.hs-coburg.de/bewegung">www.hs-coburg.de/bewegung</a></p>&#13;
<p>Die ersten Videos sind bereits online. Weitere werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nicht nur viele Kinder sitzen gerade in den eigenen vier Wänden fest, auch die Studierenden der Hochschule Coburg können ihre Vorlesungen nicht mehr besuchen. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt eine Aktion im Studiengang <a href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a>. Die Studierenden haben <a href="t3://page?uid=1127">Videos für Kinder und Jugendliche</a> gedreht und zeigen: Schon mit ganz einfachen Mitteln kann man sich auch zuhause fit halten.</em></p>&#13;
<p>Einen Stuhl und einen Luftballon – mehr braucht Lisa Reutter nicht, um ihre Zuschauer ins Schwitzen zu bringen. Die Studentin hat sich ein paar einfache, aber aktivierende Übungen überlegt, die Abwechslung in den durch Corona geprägten Alltag bringen. Einmal hüpft sie mit dem Ballon zwischen den Beinen um den Stuhl, ein andermal balanciert sie ihn von Körperteil zu Körperteil. Kommilitonin Kristina Jäger zeigt Yogaübungen für Kinder. Dafür hat sie die Kinder ihrer Schwester kurzerhand als Hauptdarsteller eingespannt. Voller Begeisterung machen die bei den Figuren „Katze“ und „Kuh“ auch gleich die passenden Tiergeräusche.</p>&#13;
<p>Gerade einmal eine Woche hatten die Studierenden der Integrativen Gesundheitsförderung Zeit, um sich Übungen zu überlegen und diese in geeigneter Form aufzunehmen. Ohne vorher im Kurs üben zu können. Ohne Profiausrüstung. Professorin Dr. <a href="t3://page?uid=878">Michaela Axt-Gadermann</a> spricht da zurecht vom 'Sprung ins kalte Wasser': „Viele Studierende hatten bis dahin noch nie Gruppen in Bewegung angeleitet und auch keine Gelegenheit, das unter Anleitung zu üben.“ Denn wegen Corona finden aktuell keine Vorlesungen an der Hochschule satt. Die Professorin musste ihre Studierenden also aus der Ferne unterstützen und ihnen Hilfestellung und Tipps per Mail geben. „Umso erfreulicher ist es, dass so viele schöne und unterhaltsame Beiträge herausgekommen sind“, sagt Michaela Axt-Gadermann. "Das erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative und auch den Mut, sich auf etwas Neues einzulassen.“</p>&#13;
<p>Mit den Videos wollen die Studierenden allen, die sich seit Tagen in den eigenen vier Wänden aufhalten müssen, ein bisschen Abwechslung verschaffen. Die Übungen richten sich an drei Zielgruppen: Kindergartenkinder, Grundschulkinder oder Teenager. Aufrufen kann man sie über die Internetseite der Hochschule Coburg unter <a href="http://www.hs-coburg.de/bewegung">www.hs-coburg.de/bewegung</a></p>&#13;
<p>Die ersten Videos sind bereits online. Weitere werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/57-IGF-Videos_fuer_Bewegung_Natalie_Kubin-1024x692.jpg"
                        fileSize="109842"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Fahrradfahrer aufgepasst – Studie zu Überholabständen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fahrradfahrer-aufgepasst-studie-zu-ueberholabstaenden/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Apr 2020 06:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fahrradfahrer-aufgepasst-studie-zu-ueberholabstaenden/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Frühling kommt und viele Menschen schwingen sich wieder auf ihr Fahrrad. Nicht jeder Radler fühlt sich jedoch im Straßenverkehr sicher. Eine Bachelorarbeit gibt jetzt Aufschluss darüber, wie knapp Fahrradfahrer*innen im Coburger Stadtgebiet überholt werden. &nbsp;</em></p>&#13;
<p>Sensoren am Heck und an der Front des Fahrrads und das Smartphone mit eigens entwickelter App. So ausgerüstet radelte Paul Sutter viele Kilometer durch Coburg. Für seine Bachelorarbeit wollte er feststellen, mit welchem Abstand Fahrräder von Kraftfahrzeugen überholt werden. Empfohlen werden 1,5 bis zwei Meter. Diese Empfehlung ist sogar in der aktuellen Novelle der Straßenverkehrsordnung gesetzlich verankert. Genauso wie ein Halteverbot auf Fahrradschutzstreifen. Hier gibt es in Coburg an vielen Stellen auch ein Problem. Darauf weist in Coburg der allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Coburg (ADFC Coburg) immer wieder hin. Bislang fehlten dazu objektive, belastbare Daten. Darum unterstützten der ADFC Coburg und die Stadt Coburg dieses Projekt. „Das subjektive Sicherheitsempfinden ist für viele Radfahrende ein entscheidendes Kriterium, ob sie das Fahrrad für ihre täglichen Wege nutzen oder nicht. Die Erkenntnisse der Untersuchung geben uns für unsere planerischen und ordnungsrechtlichen Maßnahmen wichtige Hinweise,“ erklärt Marita Nehring als Ansprechpartnerin für den Radverkehr der Stadt Coburg.</p>&#13;
<p>Paul Sutter hat an der Hochschule Coburg Automobiltechnologie und Management studiert. Ihn hat <a href="t3://page?uid=479">Professor Dr. Ralf Reißing</a>, Studiendekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, auf das Thema gebracht. Schließlich legt Professor Reißing die meisten Wege in Coburg auf dem Fahrrad zurück und meint: „Mir ist selbst aufgefallen, dass viele Autos sehr eng überholen und ich wollte wissen, ob das subjektiv oder objektiv so ist.“ Daher hat er schon Anforderungen an die Messtechnik entwickelt und Stellen ermittelt, an denen die Messungen erfolgen können.&nbsp;</p>&#13;
<p>Die Ergebnisse der Messungen sind teilweise überraschend. Generell bestätigt Paul Sutter, was viele Radfahrende beanstanden: es wird oft zu eng überholt. Die Messungen ergaben, dass 13 Prozent der Überholvorgänge unter einem Meter liegen. Bei 48 Prozent wurde ein Abstand von 1 bis 1,5 Metern gemessen. Die empfohlenen 1,5 Meter Abstand und mehr hielten 39 Prozent der Autofahrer ein. Paul Sutter erklärt dazu: „Die Überholvorgänge die unter einem Meter waren, brennen sich eher in das Gedächtnis ein, daher kommt das Gefühl, dass man oft zu knapp überholt wird. Überholvorgänge, die um 1,50 Meter betragen, fühlen sich jedoch auch oft zu knapp an.“</p>&#13;
<p>Tageszeit und Verkehrsaufkommen können ebenfalls die Überholabstände beeinflussen. Hier ergaben die Messungen, dass die knappsten Überholmanöver jedoch nicht, wie man annehmen könnte, im Feierabendverkehr, sondern zwischen 12 und 15 Uhr stattfinden. Das ist genauso überraschend, wie die Messergebnisse an den Fahrradschutzstreifen. An diesen Stellen wurden sogar nur Abstände von 30 Zentimetern gemessen. Im Schnitt wurde hier etwa 20 Zentimeter knapper überholt als anderswo. Professor Reißing bewertet das so: “Die Schutzstreifen in Coburg sind minimal breit, lediglich 1,25 Meter. Da hier ohnehin zu eng überholt wird, sind die Schutzstreifen nicht besonders sicher für Radfahrende.“</p>&#13;
<p>Beim Bergauffahren wurden – entgegen der gängigen Annahme – nicht zu geringe Überholabstände gemessen. Hier spielt das subjektive Empfinden eine große Rolle, erklärt Paul Sutter: „Auf dem Rad fühlt man sich deutlich gefährdeter, wenn man langsam fährt. Geschwindigkeit gibt subjektiv Sicherheit. Bei Autofahren ist das genau anders herum.“</p>&#13;
<p>Ein wichtiger Schluss, den der Autor Paul Sutter aus der Bachelorarbeit zieht, ist: „Gegenseitiges empathischen Verhalten und Rücksichtnahme aufeinander wären schon eine gute Sicherheitsmaßnahme.“ Das bestätigt auch Sabine Kötzner aus dem Vorstand des ADCF Coburg: „Vor allem, wenn ich mit meinen Kindern unterwegs bin, wünsche ich mir deutlich mehr Rücksichtnahme.“</p>&#13;
<p>Das Projekt wurde vom Innovationsfonds der Hochschule Coburg gefördert. Der Innovationsfonds aus dem <a href="t3://page?uid=399">Projekt "Der Coburger Weg"</a> unterstützt Studierende, die gesellschaftlich besonders relevante Fragestellungen untersuchen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Frühling kommt und viele Menschen schwingen sich wieder auf ihr Fahrrad. Nicht jeder Radler fühlt sich jedoch im Straßenverkehr sicher. Eine Bachelorarbeit gibt jetzt Aufschluss darüber, wie knapp Fahrradfahrer*innen im Coburger Stadtgebiet überholt werden. &nbsp;</em></p>&#13;
<p>Sensoren am Heck und an der Front des Fahrrads und das Smartphone mit eigens entwickelter App. So ausgerüstet radelte Paul Sutter viele Kilometer durch Coburg. Für seine Bachelorarbeit wollte er feststellen, mit welchem Abstand Fahrräder von Kraftfahrzeugen überholt werden. Empfohlen werden 1,5 bis zwei Meter. Diese Empfehlung ist sogar in der aktuellen Novelle der Straßenverkehrsordnung gesetzlich verankert. Genauso wie ein Halteverbot auf Fahrradschutzstreifen. Hier gibt es in Coburg an vielen Stellen auch ein Problem. Darauf weist in Coburg der allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Coburg (ADFC Coburg) immer wieder hin. Bislang fehlten dazu objektive, belastbare Daten. Darum unterstützten der ADFC Coburg und die Stadt Coburg dieses Projekt. „Das subjektive Sicherheitsempfinden ist für viele Radfahrende ein entscheidendes Kriterium, ob sie das Fahrrad für ihre täglichen Wege nutzen oder nicht. Die Erkenntnisse der Untersuchung geben uns für unsere planerischen und ordnungsrechtlichen Maßnahmen wichtige Hinweise,“ erklärt Marita Nehring als Ansprechpartnerin für den Radverkehr der Stadt Coburg.</p>&#13;
<p>Paul Sutter hat an der Hochschule Coburg Automobiltechnologie und Management studiert. Ihn hat <a href="t3://page?uid=479">Professor Dr. Ralf Reißing</a>, Studiendekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, auf das Thema gebracht. Schließlich legt Professor Reißing die meisten Wege in Coburg auf dem Fahrrad zurück und meint: „Mir ist selbst aufgefallen, dass viele Autos sehr eng überholen und ich wollte wissen, ob das subjektiv oder objektiv so ist.“ Daher hat er schon Anforderungen an die Messtechnik entwickelt und Stellen ermittelt, an denen die Messungen erfolgen können.&nbsp;</p>&#13;
<p>Die Ergebnisse der Messungen sind teilweise überraschend. Generell bestätigt Paul Sutter, was viele Radfahrende beanstanden: es wird oft zu eng überholt. Die Messungen ergaben, dass 13 Prozent der Überholvorgänge unter einem Meter liegen. Bei 48 Prozent wurde ein Abstand von 1 bis 1,5 Metern gemessen. Die empfohlenen 1,5 Meter Abstand und mehr hielten 39 Prozent der Autofahrer ein. Paul Sutter erklärt dazu: „Die Überholvorgänge die unter einem Meter waren, brennen sich eher in das Gedächtnis ein, daher kommt das Gefühl, dass man oft zu knapp überholt wird. Überholvorgänge, die um 1,50 Meter betragen, fühlen sich jedoch auch oft zu knapp an.“</p>&#13;
<p>Tageszeit und Verkehrsaufkommen können ebenfalls die Überholabstände beeinflussen. Hier ergaben die Messungen, dass die knappsten Überholmanöver jedoch nicht, wie man annehmen könnte, im Feierabendverkehr, sondern zwischen 12 und 15 Uhr stattfinden. Das ist genauso überraschend, wie die Messergebnisse an den Fahrradschutzstreifen. An diesen Stellen wurden sogar nur Abstände von 30 Zentimetern gemessen. Im Schnitt wurde hier etwa 20 Zentimeter knapper überholt als anderswo. Professor Reißing bewertet das so: “Die Schutzstreifen in Coburg sind minimal breit, lediglich 1,25 Meter. Da hier ohnehin zu eng überholt wird, sind die Schutzstreifen nicht besonders sicher für Radfahrende.“</p>&#13;
<p>Beim Bergauffahren wurden – entgegen der gängigen Annahme – nicht zu geringe Überholabstände gemessen. Hier spielt das subjektive Empfinden eine große Rolle, erklärt Paul Sutter: „Auf dem Rad fühlt man sich deutlich gefährdeter, wenn man langsam fährt. Geschwindigkeit gibt subjektiv Sicherheit. Bei Autofahren ist das genau anders herum.“</p>&#13;
<p>Ein wichtiger Schluss, den der Autor Paul Sutter aus der Bachelorarbeit zieht, ist: „Gegenseitiges empathischen Verhalten und Rücksichtnahme aufeinander wären schon eine gute Sicherheitsmaßnahme.“ Das bestätigt auch Sabine Kötzner aus dem Vorstand des ADCF Coburg: „Vor allem, wenn ich mit meinen Kindern unterwegs bin, wünsche ich mir deutlich mehr Rücksichtnahme.“</p>&#13;
<p>Das Projekt wurde vom Innovationsfonds der Hochschule Coburg gefördert. Der Innovationsfonds aus dem <a href="t3://page?uid=399">Projekt "Der Coburger Weg"</a> unterstützt Studierende, die gesellschaftlich besonders relevante Fragestellungen untersuchen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/59-Fahrradstudie_Radfahrer-1024x683.jpg"
                        fileSize="58511"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/59-Sutter_Fahrrad-1024x716.jpg"
                        fileSize="280502"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="716"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine Schnapsidee hilft krebskranken Kindern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-schnapsidee-hilft-krebskranken-kindern/</link>
                <pubDate>Tue, 31 Mar 2020 09:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-schnapsidee-hilft-krebskranken-kindern/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das kann man wohl eine klassische Win-Win-Situation nennen: durch einen „Deal“ von Maschinenbau-Erstsemestern der Hochschule Coburg mit Professor Dr. Martin Prechtl wurde eine Spende von 150 Euro für die Stiftung für krebskranke Kinder möglich. </em></p>&#13;
<p>Der sogenannte „Deal“ war im wahrsten Sinne des Wortes eine „Schnapsidee“, erzählt Professor Prechtl. Bei der Weihnachtsfeier der Fakultät Maschinenbau entstand alles durch ein Gespräch mit einem Studenten. „Der Student klagte über sein geringes Physikwissen, obwohl ihn das Fachgebiet sehr interessiert. Ich schlug ihm vor, er soll ein kurzes Referat über ein Thema seiner Wahl halten, damit ich mir einen Eindruck davon machen kann, wo seine Defizite liegen.“ Dann kam es zum „Deal“, da der Student vorschlug: „Ich mache das Referat, und Sie stellen zu diesem Thema im Gegenzug auch eine Prüfungsaufgabe bei der Klausur. Dafür spenden die Studierenden freiwillig einen beliebigen Betrag für einen guten Zweck“, erzählt Professor Prechtl. Im Gegenzug verdoppelte er den Betrag kurzerhand und auf diese Weise kamen immerhin 150 Euro zusammen. Diese wurden nun an die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg übergeben. Der besondere Dank gilt natürlich den Studierenden für ihren Einsatz. Schließlich hilft jeder Beitrag die Lebensqualität der erkrankten Kinder zu verbessern.</p>&#13;
<p>Das Thema des Referates lautete übrigens „Ein bisserl Physik des Bieres“. Hier ging es um Brauprozesse und die Schaumbildung beim Einschenken, erklärt Professor Prechtl. Physik ist schließlich überall. Martin Prechtl findet, „Diese spontane Aktion könnten wir gerne wiederholen und ich behalte das für die künftigen Erstsemester weiter im Hinterkopf.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das kann man wohl eine klassische Win-Win-Situation nennen: durch einen „Deal“ von Maschinenbau-Erstsemestern der Hochschule Coburg mit Professor Dr. Martin Prechtl wurde eine Spende von 150 Euro für die Stiftung für krebskranke Kinder möglich. </em></p>&#13;
<p>Der sogenannte „Deal“ war im wahrsten Sinne des Wortes eine „Schnapsidee“, erzählt Professor Prechtl. Bei der Weihnachtsfeier der Fakultät Maschinenbau entstand alles durch ein Gespräch mit einem Studenten. „Der Student klagte über sein geringes Physikwissen, obwohl ihn das Fachgebiet sehr interessiert. Ich schlug ihm vor, er soll ein kurzes Referat über ein Thema seiner Wahl halten, damit ich mir einen Eindruck davon machen kann, wo seine Defizite liegen.“ Dann kam es zum „Deal“, da der Student vorschlug: „Ich mache das Referat, und Sie stellen zu diesem Thema im Gegenzug auch eine Prüfungsaufgabe bei der Klausur. Dafür spenden die Studierenden freiwillig einen beliebigen Betrag für einen guten Zweck“, erzählt Professor Prechtl. Im Gegenzug verdoppelte er den Betrag kurzerhand und auf diese Weise kamen immerhin 150 Euro zusammen. Diese wurden nun an die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg übergeben. Der besondere Dank gilt natürlich den Studierenden für ihren Einsatz. Schließlich hilft jeder Beitrag die Lebensqualität der erkrankten Kinder zu verbessern.</p>&#13;
<p>Das Thema des Referates lautete übrigens „Ein bisserl Physik des Bieres“. Hier ging es um Brauprozesse und die Schaumbildung beim Einschenken, erklärt Professor Prechtl. Physik ist schließlich überall. Martin Prechtl findet, „Diese spontane Aktion könnten wir gerne wiederholen und ich behalte das für die künftigen Erstsemester weiter im Hinterkopf.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/54_MB_Spende_Dankesurkunde-720x1024.png"
                        fileSize="632868"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="1024"
                        width="720" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ersatzkassen beteiligen sich an Präventionsprojekt der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ersatzkassen-beteiligen-sich-an-praeventionsprojekt-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Tue, 31 Mar 2020 06:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ersatzkassen-beteiligen-sich-an-praeventionsprojekt-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Kinder aus strukturschwachen Regionen und schwieriger sozialer Lage haben schlechtere Gesundheitschancen. Aus der Überzeugung heraus, dass jedoch jedes Kind seine gesundheitsbezogenen Fähigkeiten entwickeln kann, hat die Hochschule Coburg das Projekt <a href="t3://page?uid=688#6817">„QueB 2 - Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“</a><a href="t3://page?uid=688#4024"> </a>initiiert. Die Zielgruppe des Projekts sind Kinder in schwer erreichbaren Kindertagesstätten in den Landkreisen Kulmbach, Lichtenfels und Coburg mit einem besonderen Entwicklungsbedarf im Bereich Bewegung und Gesundheit.</em></p>&#13;
<p>„QueB“ ist ein Teilprojekt des Forschungsverbunds Capital4Health, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird und sich in zwei Förderphasen, „QueB 1“ (abgeschlossen) und „QueB 2“ (2018-2021), unterteilt. Gegenstand des Projektes „QueB 2“ ist die bewegungsförderliche Gestaltung von Kindertagesstätten durch einen umfassenden Organisationsentwicklungsprozess. Indem sowohl Kinder als auch das pädagogische Fachpersonal ihre Handlungsmöglichkeiten im Bereich Bewegung langfristig erweitern, soll die Bewegungs- und Gesundheitsqualität in den teilnehmenden Kindertagesstätten gesteigert werden. Mit dem Aufbau von regionalen Netzwerkstrukturen zwischen den pädagogischen Fachkräften der teilnehmenden Kitas und den Wissenschafts- und Praxispartnern wird das Projekt nachhaltig in den Landkreisen Kulmbach, Lichtenfels und Coburg etabliert und verbreitet.</p>&#13;
<p>Im Rahmen des vdek-Präventionskonzeptes „Gesunde Lebenswelten“ wurden zwei Fortbildungsmaßnahmen für das pädagogische Fachpersonal durch die Ersatzkassen in Bayern – Techniker Krankenkasse (TK), BARMER, DAK-Gesundheit, KKH – Kaufmännische Krankenkasse, hkk – Handelskrankenkasse und HEK – Hanseatische Krankenkasse – finanziert. Hauptanliegen der Fortbildungsmaßnahmen, die in das QueB-Gesamtkonzept eingebettet sind, war, Möglichkeiten zu identifizieren, den Kindern auch auf engem Raum intensive Bewegung zu ermöglichen und in diesem Zuge Kitas bei der Weiterentwicklung zu bewegungsfreundlichen Einrichtungen zu unterstützen. Ein weiterer Fokus lag auf den Handlungsspielräumen der pädagogischen Fachkräfte im Spannungsfeld von Aufsichtspflicht bzw. Sicherheitsbedenken und dem Ermöglichen von entwicklungsfördernden Bewegungssituationen.</p>&#13;
<p>Die Themen und Inhalte der Fortbildungsmaßnahme wurden dabei im Sinne eines partizipativen Prozesses zielgruppen- und bedarfsgerecht entwickelt. Im Ergebnis wurde das pädagogische Fachpersonal durch die Fortbildung darin befähigt, ihre eigene Rolle beim Realisieren von Bewegung im Kita-Alltag zu reflektieren, Bewegungsräume und Alltagsmaterialien zu nutzen und Bewegungsbedürfnisse der Kinder zu erkennen und aufzugreifen. Im Rahmen des Projektes haben von der Maßnahme insbesondere dezentrale Kindertagesstätten in strukturschwachen Sozialräumen profitiert, die im Bereich Bewegung einen besonders großen Entwicklungsbedarf haben.</p>&#13;
<p>„Die Ersatzkassen in Bayern wollen gemeinsam auch zukünftig Projekte zur Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte und sozial schwache Menschen in der Lebenswelt Kommune fördern. Damit leisten wir unseren Beitrag zum Aufbau der gesundheitsförderlichen Strukturen im Freistaat“, so Dr. Ralf Langejürgen, Leiter der vdek-Landesvertretung Bayern. „Für die Hochschule Coburg ist ein zentrales Ziel der Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern der Transfer von Wissen in die Region. Wir wollen mit unserer angewandten Forschung unterstreichen, dass wir uns hier in Franken für die sozialen und gesundheitlichen Belange der Menschen vor Ort engagieren“, betont Prof. Dr. Holger Hassel, Leiter des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Kinder aus strukturschwachen Regionen und schwieriger sozialer Lage haben schlechtere Gesundheitschancen. Aus der Überzeugung heraus, dass jedoch jedes Kind seine gesundheitsbezogenen Fähigkeiten entwickeln kann, hat die Hochschule Coburg das Projekt <a href="t3://page?uid=688#6817">„QueB 2 - Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“</a><a href="t3://page?uid=688#4024"> </a>initiiert. Die Zielgruppe des Projekts sind Kinder in schwer erreichbaren Kindertagesstätten in den Landkreisen Kulmbach, Lichtenfels und Coburg mit einem besonderen Entwicklungsbedarf im Bereich Bewegung und Gesundheit.</em></p>&#13;
<p>„QueB“ ist ein Teilprojekt des Forschungsverbunds Capital4Health, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird und sich in zwei Förderphasen, „QueB 1“ (abgeschlossen) und „QueB 2“ (2018-2021), unterteilt. Gegenstand des Projektes „QueB 2“ ist die bewegungsförderliche Gestaltung von Kindertagesstätten durch einen umfassenden Organisationsentwicklungsprozess. Indem sowohl Kinder als auch das pädagogische Fachpersonal ihre Handlungsmöglichkeiten im Bereich Bewegung langfristig erweitern, soll die Bewegungs- und Gesundheitsqualität in den teilnehmenden Kindertagesstätten gesteigert werden. Mit dem Aufbau von regionalen Netzwerkstrukturen zwischen den pädagogischen Fachkräften der teilnehmenden Kitas und den Wissenschafts- und Praxispartnern wird das Projekt nachhaltig in den Landkreisen Kulmbach, Lichtenfels und Coburg etabliert und verbreitet.</p>&#13;
<p>Im Rahmen des vdek-Präventionskonzeptes „Gesunde Lebenswelten“ wurden zwei Fortbildungsmaßnahmen für das pädagogische Fachpersonal durch die Ersatzkassen in Bayern – Techniker Krankenkasse (TK), BARMER, DAK-Gesundheit, KKH – Kaufmännische Krankenkasse, hkk – Handelskrankenkasse und HEK – Hanseatische Krankenkasse – finanziert. Hauptanliegen der Fortbildungsmaßnahmen, die in das QueB-Gesamtkonzept eingebettet sind, war, Möglichkeiten zu identifizieren, den Kindern auch auf engem Raum intensive Bewegung zu ermöglichen und in diesem Zuge Kitas bei der Weiterentwicklung zu bewegungsfreundlichen Einrichtungen zu unterstützen. Ein weiterer Fokus lag auf den Handlungsspielräumen der pädagogischen Fachkräfte im Spannungsfeld von Aufsichtspflicht bzw. Sicherheitsbedenken und dem Ermöglichen von entwicklungsfördernden Bewegungssituationen.</p>&#13;
<p>Die Themen und Inhalte der Fortbildungsmaßnahme wurden dabei im Sinne eines partizipativen Prozesses zielgruppen- und bedarfsgerecht entwickelt. Im Ergebnis wurde das pädagogische Fachpersonal durch die Fortbildung darin befähigt, ihre eigene Rolle beim Realisieren von Bewegung im Kita-Alltag zu reflektieren, Bewegungsräume und Alltagsmaterialien zu nutzen und Bewegungsbedürfnisse der Kinder zu erkennen und aufzugreifen. Im Rahmen des Projektes haben von der Maßnahme insbesondere dezentrale Kindertagesstätten in strukturschwachen Sozialräumen profitiert, die im Bereich Bewegung einen besonders großen Entwicklungsbedarf haben.</p>&#13;
<p>„Die Ersatzkassen in Bayern wollen gemeinsam auch zukünftig Projekte zur Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte und sozial schwache Menschen in der Lebenswelt Kommune fördern. Damit leisten wir unseren Beitrag zum Aufbau der gesundheitsförderlichen Strukturen im Freistaat“, so Dr. Ralf Langejürgen, Leiter der vdek-Landesvertretung Bayern. „Für die Hochschule Coburg ist ein zentrales Ziel der Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern der Transfer von Wissen in die Region. Wir wollen mit unserer angewandten Forschung unterstreichen, dass wir uns hier in Franken für die sozialen und gesundheitlichen Belange der Menschen vor Ort engagieren“, betont Prof. Dr. Holger Hassel, Leiter des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hochetage_Campuszwerge.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule startet Coburg contra Corona]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-startet-coburg-contra-corona/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Mar 2020 12:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-startet-coburg-contra-corona/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Brauereien produzieren Desinfektionsmittel, das Landestheater Coburg näht Mundschutzmasken, Homeoffice ist in vielen Firmen kein Problem mehr. Aus der Corona-Krise entstehen gerade spannende Ideen und unkonventionelle Lösungen. Die Hochschule Coburg startet deshalb die Aktion „<a href="t3://page?uid=1125">Coburg contra Corona</a>“. Jeder kann seine Fragen einbringen oder gemeinsam mit anderen die passenden Lösungen finden.</em></p>&#13;
<p>Eltern, die ihre Kinder besser beim Lernen zuhause unterstützen wollen. Pädagogen, die ihr Fachwissen einbringen wollen. Selbständige, die neue Wege suchen, ihre Dienstleistungen anzubieten. Kreative Köpfe, die einfach immer eine gute Idee haben. Unternehmen, die Produkte entwickeln wollen, um das Überleben des Betriebs zu sichern. Mediziner, die Testergebnisse schneller von A nach B kommunizieren wollen. Informatik-Studierende, die schon lange an einer App zum effektiven Informationsaustausch arbeiten.</p>&#13;
<p>„Jeder kann sich bei ‚Coburg contra Corona‘ beteiligen – egal ob Sie eine Aufgabe einreichen möchten oder an Lösungsansätzen mitarbeiten wollen“, erklärt Verena Blume vom Projekt CREAPOLIS der Hochschule Coburg. Ihr Team hat die Aktion ins Leben gerufen und organisiert sie gemeinsam mit Zukunft.Coburg.Digital. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze unterstützt die Idee: "Uns liegt es sehr am Herzen, auf diesem Weg einen Beitrag für die Region und die Gesellschaft zu leisten."</p>&#13;
<p>Als Vorbild dient eine Initiative der Bundesregierung. „Wir vs. Virus“ – unter diesem Motto konnten Menschen aus ganz Deutschland zwei Tage lang Projekte anstoßen und Produkte entwickeln, die helfen, die Herausforderungen der Corona-Krise zu meistern. Das soll es nun in Coburg geben. Ab Dienstag, 31. März 2020 kann jeder seine Vorschläge einreichen oder sich für die Arbeit in den Lösungs-Teams anmelden.</p>&#13;
<p>Eine besondere Qualifikation oder Ausbildung bracht man nicht. Von der Schülerin bis zum Senioren, von der Privatperson bis zum Unternehmer sind alle willkommen. Auch bei den Themen ist alles erlaubt. Keine Fragestellung ist zu banal. Ab dem 06. April arbeiten die Teams an den Aufgaben. Das kann ein Erklärvideo für gesunde Ernährung in Quarantäne sein, ein Businessplan für ein neues Geschäftsmodell, oder ein Prototyp für ein medizinisches Gerät.</p>&#13;
<p>Die Zusammenarbeit erfolgt digital – auf einer Online-Plattform. Alle Informationen und die Anmeldung gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/coronaprojekt">www.hs-coburg.de/coronaprojekt</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Brauereien produzieren Desinfektionsmittel, das Landestheater Coburg näht Mundschutzmasken, Homeoffice ist in vielen Firmen kein Problem mehr. Aus der Corona-Krise entstehen gerade spannende Ideen und unkonventionelle Lösungen. Die Hochschule Coburg startet deshalb die Aktion „<a href="t3://page?uid=1125">Coburg contra Corona</a>“. Jeder kann seine Fragen einbringen oder gemeinsam mit anderen die passenden Lösungen finden.</em></p>&#13;
<p>Eltern, die ihre Kinder besser beim Lernen zuhause unterstützen wollen. Pädagogen, die ihr Fachwissen einbringen wollen. Selbständige, die neue Wege suchen, ihre Dienstleistungen anzubieten. Kreative Köpfe, die einfach immer eine gute Idee haben. Unternehmen, die Produkte entwickeln wollen, um das Überleben des Betriebs zu sichern. Mediziner, die Testergebnisse schneller von A nach B kommunizieren wollen. Informatik-Studierende, die schon lange an einer App zum effektiven Informationsaustausch arbeiten.</p>&#13;
<p>„Jeder kann sich bei ‚Coburg contra Corona‘ beteiligen – egal ob Sie eine Aufgabe einreichen möchten oder an Lösungsansätzen mitarbeiten wollen“, erklärt Verena Blume vom Projekt CREAPOLIS der Hochschule Coburg. Ihr Team hat die Aktion ins Leben gerufen und organisiert sie gemeinsam mit Zukunft.Coburg.Digital. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze unterstützt die Idee: "Uns liegt es sehr am Herzen, auf diesem Weg einen Beitrag für die Region und die Gesellschaft zu leisten."</p>&#13;
<p>Als Vorbild dient eine Initiative der Bundesregierung. „Wir vs. Virus“ – unter diesem Motto konnten Menschen aus ganz Deutschland zwei Tage lang Projekte anstoßen und Produkte entwickeln, die helfen, die Herausforderungen der Corona-Krise zu meistern. Das soll es nun in Coburg geben. Ab Dienstag, 31. März 2020 kann jeder seine Vorschläge einreichen oder sich für die Arbeit in den Lösungs-Teams anmelden.</p>&#13;
<p>Eine besondere Qualifikation oder Ausbildung bracht man nicht. Von der Schülerin bis zum Senioren, von der Privatperson bis zum Unternehmer sind alle willkommen. Auch bei den Themen ist alles erlaubt. Keine Fragestellung ist zu banal. Ab dem 06. April arbeiten die Teams an den Aufgaben. Das kann ein Erklärvideo für gesunde Ernährung in Quarantäne sein, ein Businessplan für ein neues Geschäftsmodell, oder ein Prototyp für ein medizinisches Gerät.</p>&#13;
<p>Die Zusammenarbeit erfolgt digital – auf einer Online-Plattform. Alle Informationen und die Anmeldung gibt es unter <a href="http://www.hs-coburg.de/coronaprojekt">www.hs-coburg.de/coronaprojekt</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/56-Coburg_contra_Corona_Idee-1024x692.jpg"
                        fileSize="115336"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit „Elektromann“ fing es an]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-elektromann-fing-es-an/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Mar 2020 04:54:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-elektromann-fing-es-an/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Generationen von Ingenieurinnen und Ingenieuren haben bei ihm gelernt: Jetzt geht Elektrotechnik-Professor Dr. Jochen Jirmann in den Ruhestand.</em></p>&#13;
<p>Er muss so etwa acht Jahre alt gewesen sein, erinnert sich Professor Jirmann, als er den „Elektromann“ geschenkt bekam. Wicklungsdraht und Schalterfedern, Glühbirnen, Spulen, Magnete: Der Experimentierbaukasten enthielt alles, was nötig war, um den Grundschüler aus Redwitz für Technik zu begeistern. Daraus entwickelte sich eine Liebe zur Naturwissenschaft, die ein Leben lang hielt – und die er an Generationen angehender Ingenieurinnen und Ingenieure weitergab. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert als Professor für Elektrotechnik an der Hochschule Coburg ist Jirmann jetzt in den Ruhestand gegangen.</p>&#13;
<p>Als er 1992 antrat, gab es noch keine Smartphones, Informatik war einfach Teil des Elektrotechnik-Studiums und das wurde mit einem Diplom und nicht mit Bachelor und Master abgeschlossen. Niemand sprach damals über „MINT“-Fächer. Seit einigen Jahren werden Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik als grundlegend für die Innovationskraft der Wirtschaft gesehen. Coburger Elektrotechnik-Ingenieure sind begehrte Fachkräfte. „Unsere Absolventen tauchen nie auf dem Arbeitsmarkt auf“, sagt Jirmann. Sie bekommen vorher Angebote.</p>&#13;
<p><strong>Elektrotechnik beim Geheimdienst</strong></p>&#13;
<p>Der emeritierte Elektrotechnik-Professor berichtet von externen Partnern und spannenden Firmenkontakten, die er den Studierenden vermitteln konnte: „Es gab welche, die ihr Praxissemester beim Senderbetrieb des Bayerischen Rundfunks absolvierten.“ Und sogar Praktikumsmöglichkeiten beim BND. Jirmanns erster Gedanke: „Trenchcoat und Schlapphut?“ Aber er habe dann gelernt, dass es beim Geheimdienst große technische Bereiche gebe, an denen gar nichts Geheimes sei. Er lacht leise. Grundsätzlich gehe es doch allen Arbeitgebern beim Praxissemester um das Gleiche: „Sie wollen gute Leute finden.“</p>&#13;
<p>Während der 28 Jahre als Professor veränderte sich die heutige Fakultät für Elektrotechnik und Informatik immer wieder. Seinem Schwerpunkt und Lieblingsthema blieb Jirmann aber immer treu: der Hochfrequenztechnik. Dabei geht es um elektromagnetische Wellen, mit denen viele Geräte in unserem Alltag arbeiten. Satellitennavigation zum Beispiel. In seiner Abschiedsvorlesung sprach Jirmann darüber, „Wohin die Reise geht und wie wir den Weg dahin finden“. Diese „kurze Geschichte der Navigation“ verdeutlichte auch, wie wichtig Hochfrequenztechnik heute beispielsweise in der Flugzeugtechnik ist. „Es gibt ja Leute die meinen, wir könnten alles digital machen. Aber ohne Hochfrequenztechnik würde vieles nicht funktionieren. Und es gäbe auch kein Smartphone und kein DSL-Modem.“ Ohne Funkverbindung kann ein Smartphone keinen Datenstrom übertragen.</p>&#13;
<p><strong>Schrottplatz statt Fußballplatz</strong></p>&#13;
<p>Jirmann ist seit vielen Jahren leidenschaftlicher Funkamateur. Auch für dieses Thema begeisterte er sich bereits als Kind – er hatte nicht nur den „Elektromann“, sondern auch den „Radiomann“, den Experimentierkasten für Versuche der Funk- und Radiotechnik. Und wenn die anderen Jungs auf dem Fußballplatz herumtobten, war er mit seinen Freunden auf den Schrottplätzen rund um Redwitz unterwegs. „Wir haben geschaut, ob wir was Brauchbares für unsere Projekte finden.“ Solch jugendlichen Forscherdrang wünscht er sich auch für die Studierenden. „Ein Basisinteresse dafür, wie Dinge funktionieren, entsteht schon, wenn etwas Defektes wieder flott gemacht werden muss. Aber wenn heute Mountainbike oder der Fernseher kaputt sind, wird zu oft einfach was Neues gekauft“, sinniert der Professor.</p>&#13;
<p>Er sitzt in seinem Haus in Redwitz, zu seinen Füßen schläft Quirin, der acht Kilo schwere Norwegerkater. Katze Pilvi gesellt sich dazu. Später will Jochen Jirmann noch zu seiner Pferdedame „Shorty“, die er liebevoll „Riesenpferd“ nennt. Langeweile im Ruhestand fürchtet er nicht. Ein Fachverlag hat angefragt, ob er ein Buch zu einem Spezialgebiet der Hochfrequenztechnik schreibt. Außerdem wird er als Lehrbeauftragter an der Hochschule Coburg weiter Studierende unterrichten. Und er bleibt im Schülerforschungszentrum der Hochschule aktiv. Hier vermittelt er Experimentierfreude und Forscherdrang an die nächste Generation möglicher MINT-Akademiker.</p>&#13;
<p><strong>Zur Person</strong></p>&#13;
<p><em>Jochen Jirmann wurde 1954 in Redwitz geboren, studierte Elektrotechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, wo er 1987 über hochfrequenzangeregte Kohlendioxidlaser promovierte. Danach arbeitete er fünf Jahre lang bei der Firma Micro Systems Engineering in Berg bei Hof, die sich unter anderem spezialisiert hat auf elektronische Bauteile der Medizintechnik wie Herzschrittmacher und Diagnosegeräte. Dort baute er ein Elektroniklabor auf und hielt als Lehrbeauftragter Kontakt zur damaligen Fachhochschule Coburg. Auch damals war es schwierig, geeignete Ingenieure zu finden, die nicht in München, sondern im Frankenwald arbeiten wollen. 1992 wurde er an den Lehrstuhl für Elektrotechnik berufen. Im Ruhestand unterrichtet er jetzt stundenweise als Lehrbeauftragter die angehenden Elektrotechnik-Ingenieur*Innen der Hochschule Coburg.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Generationen von Ingenieurinnen und Ingenieuren haben bei ihm gelernt: Jetzt geht Elektrotechnik-Professor Dr. Jochen Jirmann in den Ruhestand.</em></p>&#13;
<p>Er muss so etwa acht Jahre alt gewesen sein, erinnert sich Professor Jirmann, als er den „Elektromann“ geschenkt bekam. Wicklungsdraht und Schalterfedern, Glühbirnen, Spulen, Magnete: Der Experimentierbaukasten enthielt alles, was nötig war, um den Grundschüler aus Redwitz für Technik zu begeistern. Daraus entwickelte sich eine Liebe zur Naturwissenschaft, die ein Leben lang hielt – und die er an Generationen angehender Ingenieurinnen und Ingenieure weitergab. Nach mehr als einem Vierteljahrhundert als Professor für Elektrotechnik an der Hochschule Coburg ist Jirmann jetzt in den Ruhestand gegangen.</p>&#13;
<p>Als er 1992 antrat, gab es noch keine Smartphones, Informatik war einfach Teil des Elektrotechnik-Studiums und das wurde mit einem Diplom und nicht mit Bachelor und Master abgeschlossen. Niemand sprach damals über „MINT“-Fächer. Seit einigen Jahren werden Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik als grundlegend für die Innovationskraft der Wirtschaft gesehen. Coburger Elektrotechnik-Ingenieure sind begehrte Fachkräfte. „Unsere Absolventen tauchen nie auf dem Arbeitsmarkt auf“, sagt Jirmann. Sie bekommen vorher Angebote.</p>&#13;
<p><strong>Elektrotechnik beim Geheimdienst</strong></p>&#13;
<p>Der emeritierte Elektrotechnik-Professor berichtet von externen Partnern und spannenden Firmenkontakten, die er den Studierenden vermitteln konnte: „Es gab welche, die ihr Praxissemester beim Senderbetrieb des Bayerischen Rundfunks absolvierten.“ Und sogar Praktikumsmöglichkeiten beim BND. Jirmanns erster Gedanke: „Trenchcoat und Schlapphut?“ Aber er habe dann gelernt, dass es beim Geheimdienst große technische Bereiche gebe, an denen gar nichts Geheimes sei. Er lacht leise. Grundsätzlich gehe es doch allen Arbeitgebern beim Praxissemester um das Gleiche: „Sie wollen gute Leute finden.“</p>&#13;
<p>Während der 28 Jahre als Professor veränderte sich die heutige Fakultät für Elektrotechnik und Informatik immer wieder. Seinem Schwerpunkt und Lieblingsthema blieb Jirmann aber immer treu: der Hochfrequenztechnik. Dabei geht es um elektromagnetische Wellen, mit denen viele Geräte in unserem Alltag arbeiten. Satellitennavigation zum Beispiel. In seiner Abschiedsvorlesung sprach Jirmann darüber, „Wohin die Reise geht und wie wir den Weg dahin finden“. Diese „kurze Geschichte der Navigation“ verdeutlichte auch, wie wichtig Hochfrequenztechnik heute beispielsweise in der Flugzeugtechnik ist. „Es gibt ja Leute die meinen, wir könnten alles digital machen. Aber ohne Hochfrequenztechnik würde vieles nicht funktionieren. Und es gäbe auch kein Smartphone und kein DSL-Modem.“ Ohne Funkverbindung kann ein Smartphone keinen Datenstrom übertragen.</p>&#13;
<p><strong>Schrottplatz statt Fußballplatz</strong></p>&#13;
<p>Jirmann ist seit vielen Jahren leidenschaftlicher Funkamateur. Auch für dieses Thema begeisterte er sich bereits als Kind – er hatte nicht nur den „Elektromann“, sondern auch den „Radiomann“, den Experimentierkasten für Versuche der Funk- und Radiotechnik. Und wenn die anderen Jungs auf dem Fußballplatz herumtobten, war er mit seinen Freunden auf den Schrottplätzen rund um Redwitz unterwegs. „Wir haben geschaut, ob wir was Brauchbares für unsere Projekte finden.“ Solch jugendlichen Forscherdrang wünscht er sich auch für die Studierenden. „Ein Basisinteresse dafür, wie Dinge funktionieren, entsteht schon, wenn etwas Defektes wieder flott gemacht werden muss. Aber wenn heute Mountainbike oder der Fernseher kaputt sind, wird zu oft einfach was Neues gekauft“, sinniert der Professor.</p>&#13;
<p>Er sitzt in seinem Haus in Redwitz, zu seinen Füßen schläft Quirin, der acht Kilo schwere Norwegerkater. Katze Pilvi gesellt sich dazu. Später will Jochen Jirmann noch zu seiner Pferdedame „Shorty“, die er liebevoll „Riesenpferd“ nennt. Langeweile im Ruhestand fürchtet er nicht. Ein Fachverlag hat angefragt, ob er ein Buch zu einem Spezialgebiet der Hochfrequenztechnik schreibt. Außerdem wird er als Lehrbeauftragter an der Hochschule Coburg weiter Studierende unterrichten. Und er bleibt im Schülerforschungszentrum der Hochschule aktiv. Hier vermittelt er Experimentierfreude und Forscherdrang an die nächste Generation möglicher MINT-Akademiker.</p>&#13;
<p><strong>Zur Person</strong></p>&#13;
<p><em>Jochen Jirmann wurde 1954 in Redwitz geboren, studierte Elektrotechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, wo er 1987 über hochfrequenzangeregte Kohlendioxidlaser promovierte. Danach arbeitete er fünf Jahre lang bei der Firma Micro Systems Engineering in Berg bei Hof, die sich unter anderem spezialisiert hat auf elektronische Bauteile der Medizintechnik wie Herzschrittmacher und Diagnosegeräte. Dort baute er ein Elektroniklabor auf und hielt als Lehrbeauftragter Kontakt zur damaligen Fachhochschule Coburg. Auch damals war es schwierig, geeignete Ingenieure zu finden, die nicht in München, sondern im Frankenwald arbeiten wollen. 1992 wurde er an den Lehrstuhl für Elektrotechnik berufen. Im Ruhestand unterrichtet er jetzt stundenweise als Lehrbeauftragter die angehenden Elektrotechnik-Ingenieur*Innen der Hochschule Coburg.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/53-Verabschiedung_Jochen_Jirmann1-681x1024.jpg"
                        fileSize="122431"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="681" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule im Homeoffice]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-im-homeoffice/</link>
                <pubDate>Tue, 24 Mar 2020 10:05:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-im-homeoffice/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Labore und Werkstätten der Hochschule Coburg sind geschlossen, Vorlesungssäle leer. Professoren und Studenten arbeiten Zuhause. Sie chatten, sie filmen, sie gehen neue Wege. Corona hat Bewegung in die Lehrmethoden gebracht. </em></p>&#13;
<p>Bachelor-Studiengang Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg: Um 8.30 Uhr beginnt die Vorlesung „Grundlagen der Tarifgestaltung und Kalkulation“. 8.13 Uhr: Tamara ist als erste da. Vier Minuten später kommt Augustina, dann Nikolai, Lea, Alina – die Studierenden sitzen in ihren WGs und Elternhäusern vorm Computer; in der digitalen Welt trudeln sie jetzt im Chatraum der Kurs-Plattform „Moodle“ der Hochschule ein. Hier hat ihre Professorin Dr. Jutta Michel vorher bereits das Skript hochgeladen, und zwar mit dem klaren Arbeitsauftrag, den ersten Teil durchzuarbeiten: „Welche prämienrelevanten Bestandteile stecken eigentlich in einem KLV- oder Rentenprodukt?“</p>&#13;
<p>8.21 Uhr: Auf den Bildschirmen der zwei Dutzend Studierenden poppt eine neue Nachricht auf: „Jutta Michel hat den Chat betreten.“ In Strümpfen steht die Professorin zu Hause in ihrer Wohnung vor ihrem hohen Tisch mit dem Laptop darauf. Sie tippt: „Einen wunderschönen guten Morgen! Können Sie sehen, was ich schreibe?“ Die Studierenden bestätigen, dass technisch alles klappt, begrüßen sich, erkundigen sich nach dem gegenseitigen Befinden. Corona hat den Umgang miteinander verändert. Gesundheit ist überall Thema. Trotzdem geht der Lehr-Betrieb weiter. 8.30 Uhr: Die Online-Vorlesung beginnt. Es geht um den Unterschied zwischen klassischer Lebensversicherung und Verträgen mit geringeren Garantien. Die Professorin fragt, die Studierenden antworten.</p>&#13;
<p><strong>Studium im Homeoffice</strong></p>&#13;
<p>Tamara ist eine von ihnen. Das Skript hat sie auf einem extra Bildschirm geöffnet. Damit sie nicht alles auf dem kleinen Laptop-Screen verfolgen muss, hat die Studentin den alten Monitor ihres Freundes aus dem Keller geholt. Sie sitzt am Esszimmertisch der gemeinsamen Wohnung in Weitramsdorf und macht sich Notizen. Nach den Vorlesungen räumt sie den Tisch jeden Tag wieder frei. „Ich versuche dennoch, meinen normalen Tagesablauf auch in dieser besonderen Situation so gut es geht beizubehalten.“ Es sei alles eben ein bisschen provisorisch. „Das ging ja so schnell, von einem Tag auf den anderen.“ Aber sie sei sehr dankbar, dass Jutta Michel sich da so viel Mühe gibt: Die Professorin bekommt eine gute Note: „Sie macht das wirklich super“, findet die Studentin.</p>&#13;
<p><strong>Kreative Ideen</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Michael Lichtlein, Vizepräsident für Lehre der Hochschule Coburg, hat die Erfahrung gemacht, dass die Lehrenden pragmatisch mit der Situation umgehen. „Wir handeln schnell und zielführend, um soweit wie möglich gute Voraussetzungen für die Umstellung auf digitale Lehre zu ermöglichen. Dabei ist auch ein kreativer Umgang mit der Situation gefragt.“ Als Beispiel nennt er eine Kooperation des Referats Didaktik und digitale Lehr- und Lernformate mit dem Projekt „EVELIN“ der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. So wurde eine Videoplattform für die ganze Hochschule geöffnet. „Sie bietet eine Schnittstelle zu unserer Lernplattform Moodle. So können die Studierenden innerhalb der Lehrvideos beispielsweise Tags und Kommentare setzen.“</p>&#13;
<p><strong>Video zu Wipo</strong></p>&#13;
<p>Wie die Professoren die Möglichkeiten nutzen, hängt von ihrem Thema ab. Und ein bisschen auch vom Typ. Bei einer Vorlesung steht erst einmal nur „Wirtschaftspolitik“ in der Mitte des Bildschirms. Darunter etwas kleiner „Master Betriebswirtschaft, SoSe 2020. Lutz Schneider“, und eben diesen Lutz Schneider sehen die Studierenden rechts unten in einem kleinen Fenster und können ihn mit dem „Play-Dreieck“ starten: „Ja Grüß Gott, liebe Studierende“, sagt der Volkswirtschafts-Professor, „herzlich willkommen zur Veranstaltung Wirtschaftspolitik im Sommersemester 2020“. Damit die MP4-Datei nicht zu groß wird, werde er das Video von sich nun ausschalten. Der Ton bleibt: „Sie werden von mir eine wirtschaftspolitische Fragestellung zugeordnet bekommen und ich werde Sie dann in einer 1:1-Betreuung coachen – damit Sie diese wirtschaftspolitische Fragestellung angemessen beantworten können. Nämlich im Sinne einer Seminararbeit, die Sie dann abfassen werden.“ Statt persönlichen Treffen an der Hochschule bietet Schneider Mail, Telefon, Video-Konferenz und Moodle-Chat an.</p>&#13;
<p><strong>Filmtalent in der Bioanalytik</strong></p>&#13;
<p>Bioanalytikerin Antje Vondran hält ihre komplette Vorlesung auf Video fest. Die Dozentin hat sich für den Kurs „Lebensmitteltechnologie“ Beamer und Kamera an der Hochschule ausgeliehen und daheim ihr Wohnzimmer umgeräumt. Der Raum ist abgedunkelt, nur die Kuckucksuhr ganz links passt nicht zur Vorlesung und der Präsentation, die sie mit dem Beamer an die Wand wirft.</p>&#13;
<p>„Lebensmittelrecht“ steht dort, wo noch vor einer Stunde Bilder hingen. Darunter eine Karikatur: Eine Verkäuferin - umgeben von Brot und Wurst und jeder Menge Leckereien - wird von zwei Kontrolleuren besucht. „Essbare Lebensmittel sind leider aus“, behauptet die Verkäuferin – und die Dozentin lacht laut und herzhaft in die Kamera. Die witzigen Videos im MP 4-Format sind besonders beliebt. Aber auch in diesem Semester müssen die Studierenden einiges leisten. „Als Literatur habe ich digitale Bücher vorgegeben, die die Studierenden kostenlos als Download über die Bibliothek erhalten“, sagt Vondran. Einmal in der Woche macht sie einen kleinen Test als Moodle-Umfrage. „Aus den Antworten kann ich Rückschlüsse darauf ziehen, ob die erforderlichen Kompetenzen vollständig oder nur teilweise erworben wurden.“</p>&#13;
<p><strong>"Wir lernen jetzt alle etwas"</strong></p>&#13;
<p>Es ist 9.59 Uhr, Jutta Michels Versicherungswirtschafts-Kurs endet. „Fazit für heute“, tippt sie, „bevor wir uns an die Kalkulation eines Preises wagen können, muss man immer genau prüfen, was eigentlich die zugesagte Leistung ist.“ Es folgen Arbeitsaufgaben. Eigentlich ist es wie immer. Und doch nicht ganz. „Ich war sehr aufgeregt“, erklärt die Professorin nach dem Chat. Sie nutzt die Lehrplattform Moodle seit fünf Jahren, stellt Skripte, Literatur, Übungsaufgaben und Lösungen ein. Jetzt testet sie auch Präsentation mit Audio-Powerpoint und Video. Aber ein großes Problem löst die Technik nicht. „Ich sehe die Reaktion nicht, sehe nicht, ob einer unglücklich oder irritiert guckt.“ In jedem Kurs gebe es Studierende, die nie reden. „Bei einer normalen Veranstaltung gehe ich hin und spreche sie an – und ich lächle dabei oft“, sagt Michel. „Das ist online um vieles schwerer.“</p>&#13;
<p>Von den Studierenden kamen aber nur positive Rückmeldungen. „Keiner erwartet, dass alles gleich perfekt läuft“, sagt Studentin Tamara. Mit vielen ihrer Kommilitonen ist sie sich einig darüber, dass die Krise das Studium in Richtung Digitalisierung vorantreiben wird. „Wir lernen jetzt alle etwas.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Labore und Werkstätten der Hochschule Coburg sind geschlossen, Vorlesungssäle leer. Professoren und Studenten arbeiten Zuhause. Sie chatten, sie filmen, sie gehen neue Wege. Corona hat Bewegung in die Lehrmethoden gebracht. </em></p>&#13;
<p>Bachelor-Studiengang Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg: Um 8.30 Uhr beginnt die Vorlesung „Grundlagen der Tarifgestaltung und Kalkulation“. 8.13 Uhr: Tamara ist als erste da. Vier Minuten später kommt Augustina, dann Nikolai, Lea, Alina – die Studierenden sitzen in ihren WGs und Elternhäusern vorm Computer; in der digitalen Welt trudeln sie jetzt im Chatraum der Kurs-Plattform „Moodle“ der Hochschule ein. Hier hat ihre Professorin Dr. Jutta Michel vorher bereits das Skript hochgeladen, und zwar mit dem klaren Arbeitsauftrag, den ersten Teil durchzuarbeiten: „Welche prämienrelevanten Bestandteile stecken eigentlich in einem KLV- oder Rentenprodukt?“</p>&#13;
<p>8.21 Uhr: Auf den Bildschirmen der zwei Dutzend Studierenden poppt eine neue Nachricht auf: „Jutta Michel hat den Chat betreten.“ In Strümpfen steht die Professorin zu Hause in ihrer Wohnung vor ihrem hohen Tisch mit dem Laptop darauf. Sie tippt: „Einen wunderschönen guten Morgen! Können Sie sehen, was ich schreibe?“ Die Studierenden bestätigen, dass technisch alles klappt, begrüßen sich, erkundigen sich nach dem gegenseitigen Befinden. Corona hat den Umgang miteinander verändert. Gesundheit ist überall Thema. Trotzdem geht der Lehr-Betrieb weiter. 8.30 Uhr: Die Online-Vorlesung beginnt. Es geht um den Unterschied zwischen klassischer Lebensversicherung und Verträgen mit geringeren Garantien. Die Professorin fragt, die Studierenden antworten.</p>&#13;
<p><strong>Studium im Homeoffice</strong></p>&#13;
<p>Tamara ist eine von ihnen. Das Skript hat sie auf einem extra Bildschirm geöffnet. Damit sie nicht alles auf dem kleinen Laptop-Screen verfolgen muss, hat die Studentin den alten Monitor ihres Freundes aus dem Keller geholt. Sie sitzt am Esszimmertisch der gemeinsamen Wohnung in Weitramsdorf und macht sich Notizen. Nach den Vorlesungen räumt sie den Tisch jeden Tag wieder frei. „Ich versuche dennoch, meinen normalen Tagesablauf auch in dieser besonderen Situation so gut es geht beizubehalten.“ Es sei alles eben ein bisschen provisorisch. „Das ging ja so schnell, von einem Tag auf den anderen.“ Aber sie sei sehr dankbar, dass Jutta Michel sich da so viel Mühe gibt: Die Professorin bekommt eine gute Note: „Sie macht das wirklich super“, findet die Studentin.</p>&#13;
<p><strong>Kreative Ideen</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Michael Lichtlein, Vizepräsident für Lehre der Hochschule Coburg, hat die Erfahrung gemacht, dass die Lehrenden pragmatisch mit der Situation umgehen. „Wir handeln schnell und zielführend, um soweit wie möglich gute Voraussetzungen für die Umstellung auf digitale Lehre zu ermöglichen. Dabei ist auch ein kreativer Umgang mit der Situation gefragt.“ Als Beispiel nennt er eine Kooperation des Referats Didaktik und digitale Lehr- und Lernformate mit dem Projekt „EVELIN“ der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. So wurde eine Videoplattform für die ganze Hochschule geöffnet. „Sie bietet eine Schnittstelle zu unserer Lernplattform Moodle. So können die Studierenden innerhalb der Lehrvideos beispielsweise Tags und Kommentare setzen.“</p>&#13;
<p><strong>Video zu Wipo</strong></p>&#13;
<p>Wie die Professoren die Möglichkeiten nutzen, hängt von ihrem Thema ab. Und ein bisschen auch vom Typ. Bei einer Vorlesung steht erst einmal nur „Wirtschaftspolitik“ in der Mitte des Bildschirms. Darunter etwas kleiner „Master Betriebswirtschaft, SoSe 2020. Lutz Schneider“, und eben diesen Lutz Schneider sehen die Studierenden rechts unten in einem kleinen Fenster und können ihn mit dem „Play-Dreieck“ starten: „Ja Grüß Gott, liebe Studierende“, sagt der Volkswirtschafts-Professor, „herzlich willkommen zur Veranstaltung Wirtschaftspolitik im Sommersemester 2020“. Damit die MP4-Datei nicht zu groß wird, werde er das Video von sich nun ausschalten. Der Ton bleibt: „Sie werden von mir eine wirtschaftspolitische Fragestellung zugeordnet bekommen und ich werde Sie dann in einer 1:1-Betreuung coachen – damit Sie diese wirtschaftspolitische Fragestellung angemessen beantworten können. Nämlich im Sinne einer Seminararbeit, die Sie dann abfassen werden.“ Statt persönlichen Treffen an der Hochschule bietet Schneider Mail, Telefon, Video-Konferenz und Moodle-Chat an.</p>&#13;
<p><strong>Filmtalent in der Bioanalytik</strong></p>&#13;
<p>Bioanalytikerin Antje Vondran hält ihre komplette Vorlesung auf Video fest. Die Dozentin hat sich für den Kurs „Lebensmitteltechnologie“ Beamer und Kamera an der Hochschule ausgeliehen und daheim ihr Wohnzimmer umgeräumt. Der Raum ist abgedunkelt, nur die Kuckucksuhr ganz links passt nicht zur Vorlesung und der Präsentation, die sie mit dem Beamer an die Wand wirft.</p>&#13;
<p>„Lebensmittelrecht“ steht dort, wo noch vor einer Stunde Bilder hingen. Darunter eine Karikatur: Eine Verkäuferin - umgeben von Brot und Wurst und jeder Menge Leckereien - wird von zwei Kontrolleuren besucht. „Essbare Lebensmittel sind leider aus“, behauptet die Verkäuferin – und die Dozentin lacht laut und herzhaft in die Kamera. Die witzigen Videos im MP 4-Format sind besonders beliebt. Aber auch in diesem Semester müssen die Studierenden einiges leisten. „Als Literatur habe ich digitale Bücher vorgegeben, die die Studierenden kostenlos als Download über die Bibliothek erhalten“, sagt Vondran. Einmal in der Woche macht sie einen kleinen Test als Moodle-Umfrage. „Aus den Antworten kann ich Rückschlüsse darauf ziehen, ob die erforderlichen Kompetenzen vollständig oder nur teilweise erworben wurden.“</p>&#13;
<p><strong>"Wir lernen jetzt alle etwas"</strong></p>&#13;
<p>Es ist 9.59 Uhr, Jutta Michels Versicherungswirtschafts-Kurs endet. „Fazit für heute“, tippt sie, „bevor wir uns an die Kalkulation eines Preises wagen können, muss man immer genau prüfen, was eigentlich die zugesagte Leistung ist.“ Es folgen Arbeitsaufgaben. Eigentlich ist es wie immer. Und doch nicht ganz. „Ich war sehr aufgeregt“, erklärt die Professorin nach dem Chat. Sie nutzt die Lehrplattform Moodle seit fünf Jahren, stellt Skripte, Literatur, Übungsaufgaben und Lösungen ein. Jetzt testet sie auch Präsentation mit Audio-Powerpoint und Video. Aber ein großes Problem löst die Technik nicht. „Ich sehe die Reaktion nicht, sehe nicht, ob einer unglücklich oder irritiert guckt.“ In jedem Kurs gebe es Studierende, die nie reden. „Bei einer normalen Veranstaltung gehe ich hin und spreche sie an – und ich lächle dabei oft“, sagt Michel. „Das ist online um vieles schwerer.“</p>&#13;
<p>Von den Studierenden kamen aber nur positive Rückmeldungen. „Keiner erwartet, dass alles gleich perfekt läuft“, sagt Studentin Tamara. Mit vielen ihrer Kommilitonen ist sie sich einig darüber, dass die Krise das Studium in Richtung Digitalisierung vorantreiben wird. „Wir lernen jetzt alle etwas.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/52-Online-Lehre_Zeitungsversion_Antje_Vondran_alternativ-1024x768.jpg"
                        fileSize="120013"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/52-Online-Lehre_Zeitungsversion_Jutta_Michel1-1024x768.jpg"
                        fileSize="191025"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Tagung: Hochschulen diskutieren über Geld]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tagung-hochschulen-diskutieren-ueber-geld/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Mar 2020 11:55:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tagung-hochschulen-diskutieren-ueber-geld/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>An der Hochschule Coburg trafen sich Finanz-Experten bayerischer Hochschulen erstmals zu einer Drittmitteltagung.</em></p>&#13;
<p>Drittmittel sind wichtig für Forschung, können vom Bund, den Ländern oder auch der EU kommen. Es gibt viele Möglichkeiten. Und zahlreiche Regelungen – das macht es den Finanzverwaltern der Hochschulen nicht gerade leicht. Deshalb fand vergangene Woche an der Hochschule Coburg erstmals eine Drittmitteltagung statt, bei der sich Vertreter von gut 15 bayerischen Hochschulen über besondere Fragen der Buchführung und Abrechnung austauschten.</p>&#13;
<p>Ob Deggendorf, Kempten oder Coburg: Wenn’s in der Praxis darum geht, die Drittmittel korrekt zu buchen, stehen die Finanzabteilungen verschiedener Hochschulen oft vor den gleichen Problemen: Manchmal dürfen Bewirtungskosten nicht abgerechnet werden, manchmal muss – wie beim Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE – grundsätzlich die Hälfte der Kosten von der Hochschule finanziert werden. Und manchmal gibt’s ganz spezielle Abrechnungsformalitäten. „Es ist wichtig, dass alles passt“, erklärt Julia Scholz, die in der Abteilung Finanzen und Controlling der Hochschule Coburg auch für öffentlich geförderte Drittmittelprojekte zuständig ist. „Denn nur so können wir sicherstellen, dass wir die gewünschten und beantragten Fördersummen auch bekommen.“</p>&#13;
<p>Den Austausch und die Diskussion mit den Drittmittelspezialisten der anderen Hochschulen bezeichneten die Teilnehmer als besonders hilfreich. „Es ist auch gut, dass man jetzt weiß, wen man an einer anderen Hochschule fragen kann, wenn man Hilfe braucht“, sagt Julia Scholz. Bereits heute steht fest, dass die Tagung wiederholt werden soll: Kommendes Jahr wird sie in Regensburg stattfinden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>An der Hochschule Coburg trafen sich Finanz-Experten bayerischer Hochschulen erstmals zu einer Drittmitteltagung.</em></p>&#13;
<p>Drittmittel sind wichtig für Forschung, können vom Bund, den Ländern oder auch der EU kommen. Es gibt viele Möglichkeiten. Und zahlreiche Regelungen – das macht es den Finanzverwaltern der Hochschulen nicht gerade leicht. Deshalb fand vergangene Woche an der Hochschule Coburg erstmals eine Drittmitteltagung statt, bei der sich Vertreter von gut 15 bayerischen Hochschulen über besondere Fragen der Buchführung und Abrechnung austauschten.</p>&#13;
<p>Ob Deggendorf, Kempten oder Coburg: Wenn’s in der Praxis darum geht, die Drittmittel korrekt zu buchen, stehen die Finanzabteilungen verschiedener Hochschulen oft vor den gleichen Problemen: Manchmal dürfen Bewirtungskosten nicht abgerechnet werden, manchmal muss – wie beim Europäischen Fonds für regionale Entwicklung EFRE – grundsätzlich die Hälfte der Kosten von der Hochschule finanziert werden. Und manchmal gibt’s ganz spezielle Abrechnungsformalitäten. „Es ist wichtig, dass alles passt“, erklärt Julia Scholz, die in der Abteilung Finanzen und Controlling der Hochschule Coburg auch für öffentlich geförderte Drittmittelprojekte zuständig ist. „Denn nur so können wir sicherstellen, dass wir die gewünschten und beantragten Fördersummen auch bekommen.“</p>&#13;
<p>Den Austausch und die Diskussion mit den Drittmittelspezialisten der anderen Hochschulen bezeichneten die Teilnehmer als besonders hilfreich. „Es ist auch gut, dass man jetzt weiß, wen man an einer anderen Hochschule fragen kann, wenn man Hilfe braucht“, sagt Julia Scholz. Bereits heute steht fest, dass die Tagung wiederholt werden soll: Kommendes Jahr wird sie in Regensburg stattfinden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/50-Drittmitteltagung-1024x683.jpg"
                        fileSize="127894"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Professorin Troi berichtet aus Bozen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/professorin-troi-berichtet-aus-bozen/</link>
                <pubDate>Thu, 12 Mar 2020 09:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/professorin-troi-berichtet-aus-bozen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Geisterspiele im Stadion, Absagen von Veranstaltungen, geschlossene Schulen und eingestellter Theaterbetrieb. Deutschland reagiert auf die Corona-Krise und muss sich umorganisieren. So wie in den letzten Tagen in Italien immer drastischere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus getroffen wurden, überschlagen sich auch hier die Ereignisse und Entscheidungen. Was das für die nächsten Tage und Wochen genau bedeutet, ist noch nicht absehbar.</em></p>&#13;
<p>Einen Eindruck, wie es sich mit den Einschränkungen leben lässt, gibt die Professorin Dr. Alexandra Troi. Sie ist Dozentin an der Fakultät Design der Hochschule Coburg im Bereich Digitale Denkmaltechnologie und beschäftigt sich vor allem mit der energetischen Sanierung historischer Gebäude. Außerdem arbeitet sie in ihrer Heimatstadt Bozen am privaten Forschungszentrum EURAC. Zurzeit befindet sie sich bei ihrer Familie in Bozen. Wir haben mit ihr telefoniert und einen Einblick in ihren neu strukturierten Tagesablauf erhalten.</p>&#13;
<p><em>Frau Professor Troi, wie geht es Ihnen?</em></p>&#13;
<p>Meine Familie und ich sind gesund, allerdings kann man nicht mehr wirklich von „normalem Alltag“ sprechen.</p>&#13;
<p><em>Wie funktioniert die Arbeit für Sie am EURAC Forschungszentrum?</em></p>&#13;
<p>Ein erstaunlich großer Anteil des Tages war zu Beginn Umorganisieren, Meetings verschieben. Es hat langsam begonnen und ist immer zentraler geworden. Wir haben bei der EURAC gleich die Möglichkeit bekommen von zuhause aus zu arbeiten. Als dann die Schulen geschlossen haben, konnte man sich zeitlich einteilen wann man arbeitet.</p>&#13;
<p><em>Wie funktioniert die Arbeit jetzt vor Ort? </em></p>&#13;
<p>Wir arbeiten ohnehin ganz viel online, das ist ein Vorteil. An der EURAC geht die Arbeit im Labor vor Ort weiter. Alle anderen, inklusive dem Sekretariat, arbeiten von zu Hause. Und zwar schon seit zwei Wochen teilweise und freiwillig, seit vergangenem Montag verpflichtend. Italien macht gerade einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung.</p>&#13;
<p><em>Wie organisieren Sie das Leben jetzt?</em></p>&#13;
<p>In den nächsten Tagen wird sich wohl ein neuer Rhythmus einpendeln: Wie organisieren wir unseren Tag, wenn alle zu Hause sind, ohne dass wir uns auf die Nerven gehen? Es geht ja nicht um ein paar Tage, sondern um einen Monat oder länger. Die Kinder sind seit letztem Donnerstag zu Hause und gewöhnen sich gerade daran, dass das nicht heißt “schulfrei”, sondern “wir arbeiten von zu Hause”. Sie bekommen ihre Hausaufgaben digital oder per Mail. Der Vormittag läuft relativ strukturiert und die Kinder haben verstanden, dass das in den nächsten Wochen die Art zu lernen sein wird.</p>&#13;
<p><em>Wie nehmen Sie die allgemeine Stimmung in ihrem Umfeld wahr?</em></p>&#13;
<p>Die Stimmung insgesamt ist den Umständen entsprechend nicht schlecht: im Allgemeinen ist es ein "wir machen das jetzt, um die zu schützen, die gefährdet sind". In meinem Umfeld habe ich weder Hamsterkäufe noch klare Verweigerung wahrgenommen. Nicht in allen Läden sind die Regale leer gekauft.</p>&#13;
<p><em>Wie schätzen Sie selbst diese Maßnahmen ein?</em></p>&#13;
<p>Ich persönlich glaube, dass es die Maßnahmen braucht, um das möglichst klein zu halten. Darum sollten sich jetzt alle so verhalten, dass die ganzen Einschränkungen nicht umsonst waren.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Geisterspiele im Stadion, Absagen von Veranstaltungen, geschlossene Schulen und eingestellter Theaterbetrieb. Deutschland reagiert auf die Corona-Krise und muss sich umorganisieren. So wie in den letzten Tagen in Italien immer drastischere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus getroffen wurden, überschlagen sich auch hier die Ereignisse und Entscheidungen. Was das für die nächsten Tage und Wochen genau bedeutet, ist noch nicht absehbar.</em></p>&#13;
<p>Einen Eindruck, wie es sich mit den Einschränkungen leben lässt, gibt die Professorin Dr. Alexandra Troi. Sie ist Dozentin an der Fakultät Design der Hochschule Coburg im Bereich Digitale Denkmaltechnologie und beschäftigt sich vor allem mit der energetischen Sanierung historischer Gebäude. Außerdem arbeitet sie in ihrer Heimatstadt Bozen am privaten Forschungszentrum EURAC. Zurzeit befindet sie sich bei ihrer Familie in Bozen. Wir haben mit ihr telefoniert und einen Einblick in ihren neu strukturierten Tagesablauf erhalten.</p>&#13;
<p><em>Frau Professor Troi, wie geht es Ihnen?</em></p>&#13;
<p>Meine Familie und ich sind gesund, allerdings kann man nicht mehr wirklich von „normalem Alltag“ sprechen.</p>&#13;
<p><em>Wie funktioniert die Arbeit für Sie am EURAC Forschungszentrum?</em></p>&#13;
<p>Ein erstaunlich großer Anteil des Tages war zu Beginn Umorganisieren, Meetings verschieben. Es hat langsam begonnen und ist immer zentraler geworden. Wir haben bei der EURAC gleich die Möglichkeit bekommen von zuhause aus zu arbeiten. Als dann die Schulen geschlossen haben, konnte man sich zeitlich einteilen wann man arbeitet.</p>&#13;
<p><em>Wie funktioniert die Arbeit jetzt vor Ort? </em></p>&#13;
<p>Wir arbeiten ohnehin ganz viel online, das ist ein Vorteil. An der EURAC geht die Arbeit im Labor vor Ort weiter. Alle anderen, inklusive dem Sekretariat, arbeiten von zu Hause. Und zwar schon seit zwei Wochen teilweise und freiwillig, seit vergangenem Montag verpflichtend. Italien macht gerade einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung.</p>&#13;
<p><em>Wie organisieren Sie das Leben jetzt?</em></p>&#13;
<p>In den nächsten Tagen wird sich wohl ein neuer Rhythmus einpendeln: Wie organisieren wir unseren Tag, wenn alle zu Hause sind, ohne dass wir uns auf die Nerven gehen? Es geht ja nicht um ein paar Tage, sondern um einen Monat oder länger. Die Kinder sind seit letztem Donnerstag zu Hause und gewöhnen sich gerade daran, dass das nicht heißt “schulfrei”, sondern “wir arbeiten von zu Hause”. Sie bekommen ihre Hausaufgaben digital oder per Mail. Der Vormittag läuft relativ strukturiert und die Kinder haben verstanden, dass das in den nächsten Wochen die Art zu lernen sein wird.</p>&#13;
<p><em>Wie nehmen Sie die allgemeine Stimmung in ihrem Umfeld wahr?</em></p>&#13;
<p>Die Stimmung insgesamt ist den Umständen entsprechend nicht schlecht: im Allgemeinen ist es ein "wir machen das jetzt, um die zu schützen, die gefährdet sind". In meinem Umfeld habe ich weder Hamsterkäufe noch klare Verweigerung wahrgenommen. Nicht in allen Läden sind die Regale leer gekauft.</p>&#13;
<p><em>Wie schätzen Sie selbst diese Maßnahmen ein?</em></p>&#13;
<p>Ich persönlich glaube, dass es die Maßnahmen braucht, um das möglichst klein zu halten. Darum sollten sich jetzt alle so verhalten, dass die ganzen Einschränkungen nicht umsonst waren.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Corona-Update: Vorlesungen verschoben]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/corona-update-vorlesungen-verschoben/</link>
                <pubDate>Wed, 11 Mar 2020 15:15:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/corona-update-vorlesungen-verschoben/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Am 15. März startet an der Hochschule Coburg offiziell das Sommersemester 2020. Aufgrund der dynamischen Ausbreitung des Corona-Virus hat das Bayerische Wissenschaftsministerium alle Hochschulen angewiesen, die Vorlesungen, Seminare etc. am Campus erst am 20. April aufzunehmen.</p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg finden zwar bis 19. April keine Vorlesungen im Hörsaal statt. Die Hochschule stellt ihren Studierenden jedoch über ihre Online-Lehrplattform Studienmaterial zur Verfügung und kommuniziert mit ihnen über verschiedene Online-Kanäle. Auch an den Forschungsprojekten und in der Verwaltung wird gearbeitet. Zum großen Teil geschieht das aktuell im Homeoffice. Alle Studierenden, die an Abschluss- oder Semesterarbeiten schreiben, können das von zu Hause aus machen.&nbsp;</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze betont: „Bei der Verschiebung der Vorlesungen handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung des Virus. Und wir erweitern unser Onlineangebot für die Studierenden, damit sie die Zeit sinnvoll nutzen und wir unseren Prüfungsplan einhalten können.“ Die Hochschule hält ihre Studierenden, Dozent*innen und Mitarbeiter*innen über ihre internen Onlineplattformen auf dem Laufenden. Zudem wurde eine Task Force zusammengestellt, die sich täglich über Veränderungen informiert, um darauf reagieren zu können.</p>&#13;
<p>Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat ebenfalls umfangreiche FAQs zusammengestellt, über die sich Studierenden, Lehrende und Mitarbeiter*innen informieren können. Hier geht es zu den <a href="https://www.stmwk.bayern.de/studenten/meldung/6461/faq-grundlegendes-zum-hochschulbetrieb-zur-forschung-und-zum-kulturellen-leben.html">FAQs des Wissenschaftsministeriums</a>.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. März startet an der Hochschule Coburg offiziell das Sommersemester 2020. Aufgrund der dynamischen Ausbreitung des Corona-Virus hat das Bayerische Wissenschaftsministerium alle Hochschulen angewiesen, die Vorlesungen, Seminare etc. am Campus erst am 20. April aufzunehmen.</p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg finden zwar bis 19. April keine Vorlesungen im Hörsaal statt. Die Hochschule stellt ihren Studierenden jedoch über ihre Online-Lehrplattform Studienmaterial zur Verfügung und kommuniziert mit ihnen über verschiedene Online-Kanäle. Auch an den Forschungsprojekten und in der Verwaltung wird gearbeitet. Zum großen Teil geschieht das aktuell im Homeoffice. Alle Studierenden, die an Abschluss- oder Semesterarbeiten schreiben, können das von zu Hause aus machen.&nbsp;</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze betont: „Bei der Verschiebung der Vorlesungen handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung des Virus. Und wir erweitern unser Onlineangebot für die Studierenden, damit sie die Zeit sinnvoll nutzen und wir unseren Prüfungsplan einhalten können.“ Die Hochschule hält ihre Studierenden, Dozent*innen und Mitarbeiter*innen über ihre internen Onlineplattformen auf dem Laufenden. Zudem wurde eine Task Force zusammengestellt, die sich täglich über Veränderungen informiert, um darauf reagieren zu können.</p>&#13;
<p>Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat ebenfalls umfangreiche FAQs zusammengestellt, über die sich Studierenden, Lehrende und Mitarbeiter*innen informieren können. Hier geht es zu den <a href="https://www.stmwk.bayern.de/studenten/meldung/6461/faq-grundlegendes-zum-hochschulbetrieb-zur-forschung-und-zum-kulturellen-leben.html">FAQs des Wissenschaftsministeriums</a>.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Header_Zukunftsdesign-1024x263.jpg"
                        fileSize="71339"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="263"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Laptop.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Header_Zukunftsdesign_2023-1024x263.jpg"
                        fileSize="57655"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="263"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erstaunliche Studie: welche Autos dem Klima am wenigsten schaden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erstaunliche-studie-welche-autos-dem-klima-am-wenigsten-schaden/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Mar 2020 11:58:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erstaunliche-studie-welche-autos-dem-klima-am-wenigsten-schaden/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In einem internationalen Forscherteam hat Doktorand Martin Zapf von der Hochschule Coburg gängige Vorstellungen über den Einfluss des Verkehrs auf die Erderwärmung überprüft. Ergebnis ist, dass es realistische Lösungen und bezahlbare Technologien gäbe – die erfordern allerdings ein politisches Umdenken.</em></p>&#13;
<p>Politiker konferieren, die Jugend streikt: Der Klimawandel beschäftigt die Welt. Hauptverursacher des Treibhausgases Kohlendioxid in Deutschland sind Energiewirtschaft, Industrie und Verkehr. Bei letzterem wird derzeit das E-Auto als beste Lösung gesehen, um CO2 zu sparen – aber ist es das wirklich? „Entscheidend sind ja nicht nur die Emissionen am Auspuff“, sagt Martin Zapf. Der Coburger Doktorand gehört zu einem Forscherteam, das einmal ganz nüchtern nachgerechnet hat, wie sich verschiedene Energieträger und ihre Herstellung, Antriebstechnologien und Fahrprofile wirklich auf das Klima auswirken. Das Ergebnis überrascht.</p>&#13;
<p>„Kosteneffiziente und nachhaltige Automobile“ heißt das Buch, in dem die Wissenschaftler ihre Arbeit vorstellen. Martin Zapf sagt, er würde sich sehr freuen, wenn auch Entscheider und Politiker es lesen. „Es müssen die tatsächlichen Emissionen aller zugehörigen Prozesse zählen“, sagt er. „Und die haben wir uns detailliert angeschaut – zusammen mit den Kosten für die Technologien.“ Das Projekt lief über einen Zeitraum von zwei Jahren.</p>&#13;
<p>Wir – das sind außer Zapf auch Prof. Dr. Christian Weindl, der das Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- &amp; Anlagendiagnose an der Hochschule Coburg leitet und den Doktoranden betreut, Dr. Hermann Pengg, der das Forschungsprojekt beim Automobilhersteller Audi lenkt sowie Thomas Bütler und Christian Bach von der Schweizer Forschungsanstalt Empa. Im Kern geht es um die Frage, was die günstigste, die sinnvollste Technologie wäre, um beim Autoverkehr CO2 zu vermeiden.</p>&#13;
<p>„Eine pauschale Antwort gibt es nicht“, sagt Zapf, „aber auch wenn es sehr abhängig ist von zukünftigen Entwicklungen, gibt es doch eine Tendenz.“ Er erklärt, dass Elektrofahrzeuge in größeren Städten besonders günstig wären. Kleine Autos, kleine Batterien, am besten über Fahrgemeinschaften organisiert, so dass nicht jeder ein eigenes Fahrzeug braucht. „Allerdings bietet sich dort auch öffentlicher Nahverkehr an. Deshalb ist fraglich, ob ein Pkw in der Stadt überhaupt ein sinnvolles Transportmittel ist.“</p>&#13;
<p><strong>Sonnenenergie im Verbrennungsmotor</strong></p>&#13;
<p>Sobald es um Landstraße oder Autobahn geht, ist der Verbrennungsmotor zumindest heute noch im Vorteil. Auch er könne CO2-frei betrieben werden. So wie der Strom fürs klimaschonende E-Auto nicht aus einem Kohlekraftwerk kommen darf, müssten auch beim klimaschonenden Verbrennungsmotor die fossilen Kraftstoffe durch Wind- und Sonnenenergie ersetzt werden. „Wir können zum Beispiel erneuerbaren Strom nutzen, um synthetische Kraftstoffe herzustellen oder aus Abfall- und Reststoffen biogene Kraftstoffe produzieren.“ Zapf erklärt, dass sich damit die Emissionen am Auspuff neutralisieren lassen. Bei der synthetischen Herstellung von Kraftstoffen gibt es Möglichkeiten, CO2 zu verwenden, das vorher aus der Atmosphäre gezogen wurde. „CO2 kann zusammen mit Wasserstoff zu synthetischem Methan, Diesel oder Benzin verarbeitet werden.“&nbsp;</p>&#13;
<p>Für seine Promotion beschäftigt er sich damit, wie der Stromverbrauch im Stromnetz gesteuert werden kann, damit er möglichst dem Angebot von Wind und Sonne folgt und die Netze nicht überlastet. Dieses Thema hat er auch in das Forschungsprojekt zu nachhaltigen Automobilen eingebracht.</p>&#13;
<p>Er blättert kurz im Buch, findet die Seite mit der schematischen Darstellung, welche Fahrzeuge und Energieträger untersucht wurden. „Wir haben auch Brennstoffzellen-Autos angeschaut, die mit erneuerbaren Wasserstoff fahren.“ Die Verteilung und der Tankstellenbetrieb sind heute noch zu teuer: Es ist derzeit oftmals günstiger, Wasserstoff zu synthetischen Kraftstoffen zu verarbeiten oder diesen beizumischen. „Es gibt jedoch viele neue Entwicklungen, Technologien und auch einige Startups in Deutschland, die eine Nutzung des reinen Wasserstoffes vorantreiben.“</p>&#13;
<p><strong>Einseitige Förderpolitik&nbsp;</strong></p>&#13;
<p>„Man kann so weitermachen wie bisher und versuchen, immer die Technologie zu fördern, die nach aktuellem Stand das größte Potenzial hat“, der junge Wissenschaftler zuckt die Schultern. „Aber Technologien entwickeln sich weiter, neue Technologien werden entdeckt und Rahmenbedingungen ändern sich. Die Gesetzgebung ist zu langsam, um dieser Entwicklung laufend zu folgen und kann gar nicht über alle erforderlichen Informationen verfügen.“ Statt also auf spezielle Technologien zu bauen, wäre es aus Sicht der Wissenschaftler besser, das gewünschte Ergebnis zu fördern: möglichst geringe Emissionen. „Wir plädieren dafür, Emissionspreise vorzugeben – am besten weltweit und für alle Sektoren“. Dann würden sich über den Preis die Technologien durchsetzen, die am wenigsten Emissionen verursachen. Und zwar über alle Schritte hinweg, angefangen bei der Rohstoffgewinnung über die Produktion der Autos und Energieträger bis zu jedem einzelnen Kilometer, der gefahren wird.</p>&#13;
<p>Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass neue Methoden und Technologien aufgrund der langsamen Förderpolitik zu wenig Raum haben – unter anderem wurde in Europa vor über zehn Jahren entschieden, E-Mobilität zu fördern. Es war die Technologie, die nach damaligem Stand das größte Potenzial aufwies. „Da war überhaupt noch nicht absehbar, dass man jeglichen fossilen Kraftstoff mit relativ vernünftigen Kosten auch künstlich herstellen kann.“ Dass E-Mobilität anders gefördert und besteuert wird, verzerrt aktuell den Wettbewerb. Die Autohersteller müssen sich aufgrund der politischen Vorgaben stark auf diese Technologie konzentrieren. „Wenn man etwas fürs Klima tun will, können E-Autos eine sinnvolle Option sein“, sagt Zapf. Aber dies gelte eben auch noch für andere Technologien.</p>&#13;
<p><strong>Zum Buch: </strong></p>&#13;
<p>Zapf, M., Pengg, H., Bütler, Th., Bach, C., Weindl, C.: Kosteneffiziente und nachhaltige Automobile. Bewertung der realen Klimabelastung und der Gesamtkosten – Heute und in Zukunft. Verlag Springer Vieweg, 2019, 456 Seiten, 54,98 Euro.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In einem internationalen Forscherteam hat Doktorand Martin Zapf von der Hochschule Coburg gängige Vorstellungen über den Einfluss des Verkehrs auf die Erderwärmung überprüft. Ergebnis ist, dass es realistische Lösungen und bezahlbare Technologien gäbe – die erfordern allerdings ein politisches Umdenken.</em></p>&#13;
<p>Politiker konferieren, die Jugend streikt: Der Klimawandel beschäftigt die Welt. Hauptverursacher des Treibhausgases Kohlendioxid in Deutschland sind Energiewirtschaft, Industrie und Verkehr. Bei letzterem wird derzeit das E-Auto als beste Lösung gesehen, um CO2 zu sparen – aber ist es das wirklich? „Entscheidend sind ja nicht nur die Emissionen am Auspuff“, sagt Martin Zapf. Der Coburger Doktorand gehört zu einem Forscherteam, das einmal ganz nüchtern nachgerechnet hat, wie sich verschiedene Energieträger und ihre Herstellung, Antriebstechnologien und Fahrprofile wirklich auf das Klima auswirken. Das Ergebnis überrascht.</p>&#13;
<p>„Kosteneffiziente und nachhaltige Automobile“ heißt das Buch, in dem die Wissenschaftler ihre Arbeit vorstellen. Martin Zapf sagt, er würde sich sehr freuen, wenn auch Entscheider und Politiker es lesen. „Es müssen die tatsächlichen Emissionen aller zugehörigen Prozesse zählen“, sagt er. „Und die haben wir uns detailliert angeschaut – zusammen mit den Kosten für die Technologien.“ Das Projekt lief über einen Zeitraum von zwei Jahren.</p>&#13;
<p>Wir – das sind außer Zapf auch Prof. Dr. Christian Weindl, der das Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- &amp; Anlagendiagnose an der Hochschule Coburg leitet und den Doktoranden betreut, Dr. Hermann Pengg, der das Forschungsprojekt beim Automobilhersteller Audi lenkt sowie Thomas Bütler und Christian Bach von der Schweizer Forschungsanstalt Empa. Im Kern geht es um die Frage, was die günstigste, die sinnvollste Technologie wäre, um beim Autoverkehr CO2 zu vermeiden.</p>&#13;
<p>„Eine pauschale Antwort gibt es nicht“, sagt Zapf, „aber auch wenn es sehr abhängig ist von zukünftigen Entwicklungen, gibt es doch eine Tendenz.“ Er erklärt, dass Elektrofahrzeuge in größeren Städten besonders günstig wären. Kleine Autos, kleine Batterien, am besten über Fahrgemeinschaften organisiert, so dass nicht jeder ein eigenes Fahrzeug braucht. „Allerdings bietet sich dort auch öffentlicher Nahverkehr an. Deshalb ist fraglich, ob ein Pkw in der Stadt überhaupt ein sinnvolles Transportmittel ist.“</p>&#13;
<p><strong>Sonnenenergie im Verbrennungsmotor</strong></p>&#13;
<p>Sobald es um Landstraße oder Autobahn geht, ist der Verbrennungsmotor zumindest heute noch im Vorteil. Auch er könne CO2-frei betrieben werden. So wie der Strom fürs klimaschonende E-Auto nicht aus einem Kohlekraftwerk kommen darf, müssten auch beim klimaschonenden Verbrennungsmotor die fossilen Kraftstoffe durch Wind- und Sonnenenergie ersetzt werden. „Wir können zum Beispiel erneuerbaren Strom nutzen, um synthetische Kraftstoffe herzustellen oder aus Abfall- und Reststoffen biogene Kraftstoffe produzieren.“ Zapf erklärt, dass sich damit die Emissionen am Auspuff neutralisieren lassen. Bei der synthetischen Herstellung von Kraftstoffen gibt es Möglichkeiten, CO2 zu verwenden, das vorher aus der Atmosphäre gezogen wurde. „CO2 kann zusammen mit Wasserstoff zu synthetischem Methan, Diesel oder Benzin verarbeitet werden.“&nbsp;</p>&#13;
<p>Für seine Promotion beschäftigt er sich damit, wie der Stromverbrauch im Stromnetz gesteuert werden kann, damit er möglichst dem Angebot von Wind und Sonne folgt und die Netze nicht überlastet. Dieses Thema hat er auch in das Forschungsprojekt zu nachhaltigen Automobilen eingebracht.</p>&#13;
<p>Er blättert kurz im Buch, findet die Seite mit der schematischen Darstellung, welche Fahrzeuge und Energieträger untersucht wurden. „Wir haben auch Brennstoffzellen-Autos angeschaut, die mit erneuerbaren Wasserstoff fahren.“ Die Verteilung und der Tankstellenbetrieb sind heute noch zu teuer: Es ist derzeit oftmals günstiger, Wasserstoff zu synthetischen Kraftstoffen zu verarbeiten oder diesen beizumischen. „Es gibt jedoch viele neue Entwicklungen, Technologien und auch einige Startups in Deutschland, die eine Nutzung des reinen Wasserstoffes vorantreiben.“</p>&#13;
<p><strong>Einseitige Förderpolitik&nbsp;</strong></p>&#13;
<p>„Man kann so weitermachen wie bisher und versuchen, immer die Technologie zu fördern, die nach aktuellem Stand das größte Potenzial hat“, der junge Wissenschaftler zuckt die Schultern. „Aber Technologien entwickeln sich weiter, neue Technologien werden entdeckt und Rahmenbedingungen ändern sich. Die Gesetzgebung ist zu langsam, um dieser Entwicklung laufend zu folgen und kann gar nicht über alle erforderlichen Informationen verfügen.“ Statt also auf spezielle Technologien zu bauen, wäre es aus Sicht der Wissenschaftler besser, das gewünschte Ergebnis zu fördern: möglichst geringe Emissionen. „Wir plädieren dafür, Emissionspreise vorzugeben – am besten weltweit und für alle Sektoren“. Dann würden sich über den Preis die Technologien durchsetzen, die am wenigsten Emissionen verursachen. Und zwar über alle Schritte hinweg, angefangen bei der Rohstoffgewinnung über die Produktion der Autos und Energieträger bis zu jedem einzelnen Kilometer, der gefahren wird.</p>&#13;
<p>Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass neue Methoden und Technologien aufgrund der langsamen Förderpolitik zu wenig Raum haben – unter anderem wurde in Europa vor über zehn Jahren entschieden, E-Mobilität zu fördern. Es war die Technologie, die nach damaligem Stand das größte Potenzial aufwies. „Da war überhaupt noch nicht absehbar, dass man jeglichen fossilen Kraftstoff mit relativ vernünftigen Kosten auch künstlich herstellen kann.“ Dass E-Mobilität anders gefördert und besteuert wird, verzerrt aktuell den Wettbewerb. Die Autohersteller müssen sich aufgrund der politischen Vorgaben stark auf diese Technologie konzentrieren. „Wenn man etwas fürs Klima tun will, können E-Autos eine sinnvolle Option sein“, sagt Zapf. Aber dies gelte eben auch noch für andere Technologien.</p>&#13;
<p><strong>Zum Buch: </strong></p>&#13;
<p>Zapf, M., Pengg, H., Bütler, Th., Bach, C., Weindl, C.: Kosteneffiziente und nachhaltige Automobile. Bewertung der realen Klimabelastung und der Gesamtkosten – Heute und in Zukunft. Verlag Springer Vieweg, 2019, 456 Seiten, 54,98 Euro.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/41-Martin_Zapf_nachhaltige_Autos_bearbeitet-1024x680.jpg"
                        fileSize="105619"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Leitfaden für Service Learning]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/leitfaden-fuer-service-learning/</link>
                <pubDate>Mon, 09 Mar 2020 04:57:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/leitfaden-fuer-service-learning/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für die 10. Jahrestagung des Hochschulnetzwerks Bildung durch Verantwortung e. V. an der Universität Duisburg-Essen entwickelten Sonja Lehmann und Torsten Dohnalek einen Leitfaden, der Lehrenden, Studierenden und Community-Partnern als Hilfestellung bei der Ausgestaltung von Service-Learning-Projekten dienen soll. Eine dazugehörige Kooperationsvereinbarung kann von allen Hochschulen frei genutzt werden und regelt die gemeinsame Zusammenarbeit – vom ersten Kontakt bis zur abschließenden Dokumentation.</em></p>&#13;
<p>Bei Service-Learning-Projekten arbeiten Hochschulen und zivilgesellschaftliche Partner aus sozialen, ökologischen und kulturellen Bereichen an einer gemeinsamen Themenstellung. Wissenschaftliche Ausbildung verbindet sich also mit einem konkreten gesellschaftlichen Engagement der Studierenden. Der Leitfaden, den Sonja Lehmann und Torsten Dohnalek für die Jahrestagung des Hochschulnetzwerks Bildung durch Verantwortung an der Universität Duisburg-Essen erstellten und dort auch präsentierten, bündelt die mit solchen Projekten verbundenen Herausforderungen aus didaktischer, finanzieller, prozessualer und inhaltlicher Sicht. Und er zeigt, was wichtig ist, damit solche Projekte auch gelingen. Denn, so Sonja Lehmann, „es bedarf der Klärung von Erwartungen aller Beteiligten, definierten Rollen sowie einer Werteorientierung als Haltung, damit Kooperationen zwischen Lehrenden, Studierenden und gesellschaftlichen Partnern gelingen und alle sich auf Augenhöhe begegnen“. Die Besonderheit ist, dass sich die Beteiligten anhand des Musters eine schlüssige und umfängliche Kooperationsvereinbarung als Absichtserklärung aufbauen können, die Hochschulen und externen Partnern gleichermaßen dient.</p>&#13;
<p>Für ihre Arbeit analysierten Torsten Dohnalek und Sonja Lehmann Vereinbarungen und Leitfäden anderer Hochschulen qualitativ, bildeten ein Kategoriensystem und erarbeiten darauf aufbauend die nun vorgestellten Vorlagen. Beide Dokumente sollen entlang der Entstehung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen mit Service-Learning-Charakter nutzbar sein und stehen interessierten Lehrenden zum <a href="https://www.studieren-in-coburg.de/service-learning/">freien Download</a> zur Verfügung. Im Sommersemester 2020 wird Torsten Dohnalek den Leitfaden in seiner Arbeit als Dozent der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg praktisch erproben. Sonja Lehmann sieht darüber hinaus große Anknüpfungspunkte in den interdisziplinären Modulen, die über das Projekt "Der Coburger Weg" koordiniert werden und oftmals Service-Learning-Formate sind. Die Entwicklung beider Dokumente stieß bei den Teilnehmenden der Jahrestagung des Hochschulnetzwerks auf großen Zuspruch, da sich solche Überlegungen an vielen Hochschulen stellen und sämtliche Aspekte dieses besonderen Lehr-Lernformats zwischen Hochschulen und Gesellschaft darin zusammengefasst werden.</p>&#13;
<p>Das Hochschulnetzwerks Bildung durch Verantwortung e. V. feierte Ende 2019 sein zehnjähriges Bestehen und vereinigt deutschlandweit 45 institutionelle Mitglieder unter seinem Dach. Ziel des Netzwerks ist es, Zivilgesellschaft und Hochschulen näher zusammenzubringen. Studierende und Praxispartner sollen dabei wechselseitig voneinander profitieren, oftmals unterstützt durch innovative Lehrformate. Die Hochschule Coburg ist seit 2015 Mitglied im Verein und wird durch Sonja Lehmann vertreten, die auch an Qualitätsfragen für Service Learning mitarbeitet. Prof. Dr. Michael Lichtlein wirkt als Repräsentant des Netzwerks und unterstützt bei der Mitgliedergewinnung in den neuen Bundesländern.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für die 10. Jahrestagung des Hochschulnetzwerks Bildung durch Verantwortung e. V. an der Universität Duisburg-Essen entwickelten Sonja Lehmann und Torsten Dohnalek einen Leitfaden, der Lehrenden, Studierenden und Community-Partnern als Hilfestellung bei der Ausgestaltung von Service-Learning-Projekten dienen soll. Eine dazugehörige Kooperationsvereinbarung kann von allen Hochschulen frei genutzt werden und regelt die gemeinsame Zusammenarbeit – vom ersten Kontakt bis zur abschließenden Dokumentation.</em></p>&#13;
<p>Bei Service-Learning-Projekten arbeiten Hochschulen und zivilgesellschaftliche Partner aus sozialen, ökologischen und kulturellen Bereichen an einer gemeinsamen Themenstellung. Wissenschaftliche Ausbildung verbindet sich also mit einem konkreten gesellschaftlichen Engagement der Studierenden. Der Leitfaden, den Sonja Lehmann und Torsten Dohnalek für die Jahrestagung des Hochschulnetzwerks Bildung durch Verantwortung an der Universität Duisburg-Essen erstellten und dort auch präsentierten, bündelt die mit solchen Projekten verbundenen Herausforderungen aus didaktischer, finanzieller, prozessualer und inhaltlicher Sicht. Und er zeigt, was wichtig ist, damit solche Projekte auch gelingen. Denn, so Sonja Lehmann, „es bedarf der Klärung von Erwartungen aller Beteiligten, definierten Rollen sowie einer Werteorientierung als Haltung, damit Kooperationen zwischen Lehrenden, Studierenden und gesellschaftlichen Partnern gelingen und alle sich auf Augenhöhe begegnen“. Die Besonderheit ist, dass sich die Beteiligten anhand des Musters eine schlüssige und umfängliche Kooperationsvereinbarung als Absichtserklärung aufbauen können, die Hochschulen und externen Partnern gleichermaßen dient.</p>&#13;
<p>Für ihre Arbeit analysierten Torsten Dohnalek und Sonja Lehmann Vereinbarungen und Leitfäden anderer Hochschulen qualitativ, bildeten ein Kategoriensystem und erarbeiten darauf aufbauend die nun vorgestellten Vorlagen. Beide Dokumente sollen entlang der Entstehung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen mit Service-Learning-Charakter nutzbar sein und stehen interessierten Lehrenden zum <a href="https://www.studieren-in-coburg.de/service-learning/">freien Download</a> zur Verfügung. Im Sommersemester 2020 wird Torsten Dohnalek den Leitfaden in seiner Arbeit als Dozent der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg praktisch erproben. Sonja Lehmann sieht darüber hinaus große Anknüpfungspunkte in den interdisziplinären Modulen, die über das Projekt "Der Coburger Weg" koordiniert werden und oftmals Service-Learning-Formate sind. Die Entwicklung beider Dokumente stieß bei den Teilnehmenden der Jahrestagung des Hochschulnetzwerks auf großen Zuspruch, da sich solche Überlegungen an vielen Hochschulen stellen und sämtliche Aspekte dieses besonderen Lehr-Lernformats zwischen Hochschulen und Gesellschaft darin zusammengefasst werden.</p>&#13;
<p>Das Hochschulnetzwerks Bildung durch Verantwortung e. V. feierte Ende 2019 sein zehnjähriges Bestehen und vereinigt deutschlandweit 45 institutionelle Mitglieder unter seinem Dach. Ziel des Netzwerks ist es, Zivilgesellschaft und Hochschulen näher zusammenzubringen. Studierende und Praxispartner sollen dabei wechselseitig voneinander profitieren, oftmals unterstützt durch innovative Lehrformate. Die Hochschule Coburg ist seit 2015 Mitglied im Verein und wird durch Sonja Lehmann vertreten, die auch an Qualitätsfragen für Service Learning mitarbeitet. Prof. Dr. Michael Lichtlein wirkt als Repräsentant des Netzwerks und unterstützt bei der Mitgliedergewinnung in den neuen Bundesländern.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/44-Tagung_Service_Learning_Copyright_HBdV_2019_Peter_Gwiazda-1024x683.jpeg"
                        fileSize="117238"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/webp"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studieren ohne Abitur – so geht´s]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studieren-ohne-abitur-so-gehts/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Mar 2020 06:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studieren-ohne-abitur-so-gehts/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Studieren ohne Abitur ist für viele undenkbar – aber es geht. Pro Jahr beginnen an der Hochschule Coburg zirka 30-40 beruflich Qualifizierte ein Bachelorstudium. Diesen Weg hat auch Andreas Güntzel eingeschlagen. </em>

&nbsp;

Der 30-jährige aus dem Landkreis Hildburghausen studiert Maschinenbau im vierten Semester. Das hätte er sich als Jugendlicher noch nicht vorstellen können. Nach seinem Realschulabschluss, Bundeswehr und der Weiterbildung zum Maschinenbautechniker arbeitete er als Konstrukteur. Doch schnell merkte er, dass er seinen Horizont erweitern möchte und beruflich weiterkommen will. Er bekennt: „Mit der Zeit hatte ich nicht das Gefühl, dass das schon alles ist. So habe ich mit 28 Jahren das Studieren angefangen. Da sind die meisten mit dem Studium schon fertig.“ Dafür weiß er genau was er will: „Für mich geht es nicht darum, etwas auszuprobieren, sondern ich will den Abschluss haben.“ Er rät allen, sich vorher gut zu informieren: „Man muss wissen, was kommt auf mich zu, habe ich genügend technisches und vor allem mathematisches Verständnis und die Fähigkeit sondieren zu können.“

&nbsp;

Die Gelegenheit sich über die Voraussetzungen für ein Studium ohne Abitur zu informieren, bietet die Studienberatung am Dienstag, den 17. März an der Hochschule Coburg. Miriam Hegner gibt wertvolle Tipps von der Bewerbung bis zum Start ins Studium. Die Veranstaltung wendet sich vor allem an Berufstätige, die sich für einen Bachelorstudiengang interessieren, sich beruflich höher qualifizieren oder umorientieren möchten. In Bayern haben sowohl Meister als auch Techniker, Fachwirte und Absolventen einer Fachakademie eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung. Aber auch Berufstätige mit mindestens zweijähriger Ausbildung und dreijähriger Berufspraxis können fachgebunden studieren. Das heißt, ein Studium in dem Bereich aufnehmen, in dem sie auch ausgebildet sind und Berufserfahrung gesammelt haben.

&nbsp;

Fehlende Grundkenntnisse in Mathematik oder Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens stellen für viele erst einmal große Hürden dar. Darum bietet die Hochschule Coburg viel konkrete Unterstützung an. Um Familie, Beruf und Studium vereinbaren zu können, reicht das Angebot von Kinderkrippe bis zu Beratung zur Studienfinanzierung. All das wird in einem verpflichtenden persönlichen Beratungsgespräch geklärt. Selbstorganisation im Studium und Lernen lernen sind ebenso wichtig wie der Mathematik-Vorbereitungskurs. Er richtet sich speziell an alle beruflich qualifizierten Studieninteressierten, die einen technischen, naturwissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Studiengang anstreben. Andreas Güntzel ist motiviert und weiß: „Man braucht Durchhaltevermögen und muss mit Rückschlägen klarkommen, wenn mal schlechte Noten kommen.“ Sein Ziel hat er ganz klar vor Augen. Er will den Bachelor so gut abschließen, um auch irgendwann den Master machen zu können.

&nbsp;

Die Infoveranstaltung findet am 17. März 2020 von 18-19 Uhr auf dem Campus Friedrich Streib, Raum 5-111 statt. Besucher können für die Dauer der Veranstaltung auf den Ebenen 1-5 des Parkhauses parken.

&nbsp;

Informationen zum Studieren ohne Abitur und zum Mathevorkurs gibt es unter: <a href="t3://page?uid=128">www.hs-coburg.de/studieren-ohne-abitur</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Studieren ohne Abitur ist für viele undenkbar – aber es geht. Pro Jahr beginnen an der Hochschule Coburg zirka 30-40 beruflich Qualifizierte ein Bachelorstudium. Diesen Weg hat auch Andreas Güntzel eingeschlagen. </em>

&nbsp;

Der 30-jährige aus dem Landkreis Hildburghausen studiert Maschinenbau im vierten Semester. Das hätte er sich als Jugendlicher noch nicht vorstellen können. Nach seinem Realschulabschluss, Bundeswehr und der Weiterbildung zum Maschinenbautechniker arbeitete er als Konstrukteur. Doch schnell merkte er, dass er seinen Horizont erweitern möchte und beruflich weiterkommen will. Er bekennt: „Mit der Zeit hatte ich nicht das Gefühl, dass das schon alles ist. So habe ich mit 28 Jahren das Studieren angefangen. Da sind die meisten mit dem Studium schon fertig.“ Dafür weiß er genau was er will: „Für mich geht es nicht darum, etwas auszuprobieren, sondern ich will den Abschluss haben.“ Er rät allen, sich vorher gut zu informieren: „Man muss wissen, was kommt auf mich zu, habe ich genügend technisches und vor allem mathematisches Verständnis und die Fähigkeit sondieren zu können.“

&nbsp;

Die Gelegenheit sich über die Voraussetzungen für ein Studium ohne Abitur zu informieren, bietet die Studienberatung am Dienstag, den 17. März an der Hochschule Coburg. Miriam Hegner gibt wertvolle Tipps von der Bewerbung bis zum Start ins Studium. Die Veranstaltung wendet sich vor allem an Berufstätige, die sich für einen Bachelorstudiengang interessieren, sich beruflich höher qualifizieren oder umorientieren möchten. In Bayern haben sowohl Meister als auch Techniker, Fachwirte und Absolventen einer Fachakademie eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung. Aber auch Berufstätige mit mindestens zweijähriger Ausbildung und dreijähriger Berufspraxis können fachgebunden studieren. Das heißt, ein Studium in dem Bereich aufnehmen, in dem sie auch ausgebildet sind und Berufserfahrung gesammelt haben.

&nbsp;

Fehlende Grundkenntnisse in Mathematik oder Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens stellen für viele erst einmal große Hürden dar. Darum bietet die Hochschule Coburg viel konkrete Unterstützung an. Um Familie, Beruf und Studium vereinbaren zu können, reicht das Angebot von Kinderkrippe bis zu Beratung zur Studienfinanzierung. All das wird in einem verpflichtenden persönlichen Beratungsgespräch geklärt. Selbstorganisation im Studium und Lernen lernen sind ebenso wichtig wie der Mathematik-Vorbereitungskurs. Er richtet sich speziell an alle beruflich qualifizierten Studieninteressierten, die einen technischen, naturwissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Studiengang anstreben. Andreas Güntzel ist motiviert und weiß: „Man braucht Durchhaltevermögen und muss mit Rückschlägen klarkommen, wenn mal schlechte Noten kommen.“ Sein Ziel hat er ganz klar vor Augen. Er will den Bachelor so gut abschließen, um auch irgendwann den Master machen zu können.

&nbsp;

Die Infoveranstaltung findet am 17. März 2020 von 18-19 Uhr auf dem Campus Friedrich Streib, Raum 5-111 statt. Besucher können für die Dauer der Veranstaltung auf den Ebenen 1-5 des Parkhauses parken.

&nbsp;

Informationen zum Studieren ohne Abitur und zum Mathevorkurs gibt es unter: <a href="t3://page?uid=128">www.hs-coburg.de/studieren-ohne-abitur</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maschinenbau_Andreas_Guentzel_IMG_8649-683x1024.jpg"
                        fileSize="183637"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl in Coburg, Kronach und Lichtenfels]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wahlpruefsteine-zur-kommunalwahl-in-coburg-kronach-und-lichtenfels/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Mar 2020 14:47:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wahlpruefsteine-zur-kommunalwahl-in-coburg-kronach-und-lichtenfels/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Die Hochschule Coburg wollte anlässlich der Kommunalwahl in Bayern am 15. März 2020 wissen, wie die Kandidat*innen für das Amt des (Ober-)Bürgermeisters/ der (Ober-)Bürgermeisterin und den Stadtrat zu den Anliegen der Hochschule stehen. Sie bat daher um Antworten auf Wahlprüfsteine.</p>&#13;
<p>Hier die Antworten aus <a href="t3://page?uid=1119">Coburg</a>, <a href="t3://page?uid=1120">Kronach</a> und <a href="t3://page?uid=1121">Lichtenfels</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Coburg wollte anlässlich der Kommunalwahl in Bayern am 15. März 2020 wissen, wie die Kandidat*innen für das Amt des (Ober-)Bürgermeisters/ der (Ober-)Bürgermeisterin und den Stadtrat zu den Anliegen der Hochschule stehen. Sie bat daher um Antworten auf Wahlprüfsteine.</p>&#13;
<p>Hier die Antworten aus <a href="t3://page?uid=1119">Coburg</a>, <a href="t3://page?uid=1120">Kronach</a> und <a href="t3://page?uid=1121">Lichtenfels</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mehrbildansicht_um_1970_inFarbe_2-1024x718.jpg"
                        fileSize="170926"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="718"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Stadt Bamberg holt Coburger Professor Zagel in neuen Zukunftsrat]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/stadt-bamberg-holt-coburger-professor-zagel-in-neuen-zukunftsrat/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Mar 2020 13:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/stadt-bamberg-holt-coburger-professor-zagel-in-neuen-zukunftsrat/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Bamberger Stadtrat hat einen Zukunftsrat eingesetzt und sich dafür einen Innovationsexperten aus Coburg geholt: Hochschulprofessor Christian Zagel. &nbsp;</em></p>&#13;
<p>Wohnen, Leben, Arbeiten – und dann der Verkehr im Welterbe: Die hohe Lebensqualität und das besondere Flair Bambergs sollen für künftige Generationen erhalten bleiben, aber die Stadt sucht auch Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen. Deshalb wurde diese Woche ein Zukunftsrat gegründet. Auch Innovationsforscher Professor Dr. Christian Zagel von der Hochschule Coburg gehört dem siebenköpfigen Gremium an, das ansonsten mit Vertretern aus Politik, Kultur und Wissenschaft besetzt ist.</p>&#13;
<p>Der Zukunftsrat wird den Bamberger Stadtrat in Entwicklungsfragen beraten, Denkanstöße und Impulse liefern. Dabei geht es beispielsweise um Mobilität, aber auch um eine lebendige Innenstadt, nachhaltiges Wachstum und die wirtschaftliche Entwicklung. Zagel zufolge ist die Themenpalette des Zukunftsrates sehr breit gefächert. „Aber viele Themen bedingen sich gegenseitig und hängen zusammen. Veränderungen können nur gelingen, wenn die Menschen selbst beteiligt sind und mitwirken können“, erklärt der Coburger Forscher.</p>&#13;
<p>Weitere Mitglieder des Bamberger Zukunftsrates sind Oberbürgermeister Andreas Starke, Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller, Prof. Dr. Ute Schmid und Prof. Dr. Claus-Christian Carbon von der Universität Bamberg, Nora Gomringer vom Künstlerhaus Villa Concordia sowie Dr. Ulrich Krackhardt, Physiker und Zweiter Vorsitzender des Bürgervereins Bamberg-Mitte.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Bamberger Stadtrat hat einen Zukunftsrat eingesetzt und sich dafür einen Innovationsexperten aus Coburg geholt: Hochschulprofessor Christian Zagel. &nbsp;</em></p>&#13;
<p>Wohnen, Leben, Arbeiten – und dann der Verkehr im Welterbe: Die hohe Lebensqualität und das besondere Flair Bambergs sollen für künftige Generationen erhalten bleiben, aber die Stadt sucht auch Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen. Deshalb wurde diese Woche ein Zukunftsrat gegründet. Auch Innovationsforscher Professor Dr. Christian Zagel von der Hochschule Coburg gehört dem siebenköpfigen Gremium an, das ansonsten mit Vertretern aus Politik, Kultur und Wissenschaft besetzt ist.</p>&#13;
<p>Der Zukunftsrat wird den Bamberger Stadtrat in Entwicklungsfragen beraten, Denkanstöße und Impulse liefern. Dabei geht es beispielsweise um Mobilität, aber auch um eine lebendige Innenstadt, nachhaltiges Wachstum und die wirtschaftliche Entwicklung. Zagel zufolge ist die Themenpalette des Zukunftsrates sehr breit gefächert. „Aber viele Themen bedingen sich gegenseitig und hängen zusammen. Veränderungen können nur gelingen, wenn die Menschen selbst beteiligt sind und mitwirken können“, erklärt der Coburger Forscher.</p>&#13;
<p>Weitere Mitglieder des Bamberger Zukunftsrates sind Oberbürgermeister Andreas Starke, Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller, Prof. Dr. Ute Schmid und Prof. Dr. Claus-Christian Carbon von der Universität Bamberg, Nora Gomringer vom Künstlerhaus Villa Concordia sowie Dr. Ulrich Krackhardt, Physiker und Zweiter Vorsitzender des Bürgervereins Bamberg-Mitte.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/W1_9925bearbeitet_Kopie_Kopie-683x1024.jpg"
                        fileSize="112555"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZagelChristian_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vom Studenten zum Professor]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vom-studenten-zum-professor-1/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Mar 2020 09:32:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vom-studenten-zum-professor-1/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Was mit dem Bachelorstudium an der Hochschule Coburg begann, findet mit einer Professur in Heidenheim einen erfolgreichen Abschluss und ist Neuanfang zugleich. Für Christopher Romanowski-Kirchner beginnt nun eine akademische Karriere, die für ihn vor wenigen Jahren noch nicht greifbar war. </em></p>&#13;
<p>„Dass ich jetzt eine Professur bekomme, hätte ich mir vor sechs Jahren überhaupt nicht vorstellen können,“ lächelt Christopher Romanowski-Kirchner. In wenigen Tagen startet er seine neue Karriere in Heidenheim. Der Ruf an die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHWB) kam sehr schnell. Dort wird der 36-jährige Professor für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe.</p>&#13;
<p>Der gebürtige Niederbayer hat sein gesamtes Studium in Coburg absolviert: Bachelor – Master und jetzt eine Doktorarbeit. Im Rahmen einer Kooperation mit der Universität Bamberg legte er eine Promotion im Bereich der Klinischen Sozialarbeit vor. Schon während des Bachelorstudiums absolvierte er am Institut für Psychosoziale Gesundheit in Coburg ein Praktikum und wurde dort direkt übernommen. Während des Masterstudiums arbeitete er dort in Teilzeit. „Nach dem Master wollte ich entweder Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut werden oder promovieren.“ Ausschlaggebend dafür, eine Doktorarbeit zu schreiben, war sicher die große Unterstützung seitens der Hochschule und aus seinem Umfeld. Die Erfahrungen aus der Praxis brachten ihn schließlich auf das Thema für die Doktorarbeit. Er untersuchte wie Jugendliche und deren Familien, die von Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie gemeinsam betreut werden, diese Hilfe erleben.</p>&#13;
<p>„Michael Vogt hat mich sehr unterstützt und den Kontakt zur zuständigen Professorin an der Universität Bamberg hergestellt“, erzählt Romanowski-Kirchner. So betreute Professorin Dr. Rita Braches-Chyrek vom Lehrstuhl für Sozialpädagogik an der Universität Bamberg die Arbeit gemeinsam mit Professor Dr. Vogt. In seiner Funktion als Promotionsbeauftragter für die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit weiß Vogt, wie Studierende diesen Weg erfolgreich gehen können. „Bei einer Promotion handelt es sich ja um ein langfristiges Projekt. Wenn man, wie Herr Romanowski-Kirchner auch in dem Bereich arbeitet, verlässt einen das Interesse an dem Thema nicht so schnell.“ Die Vorteile für die kooperativ Promovierenden liegen für Professor Dr. Vogt auf der Hand, können sie doch auf die Expertise von zwei Hochschulen zurückgreifen. „Der Austausch mit den verschiedenen Stellen führt zu größerer Diversität in der Arbeit. So bekommt man Anstöße und auch Einwände, wenn man sich vergaloppiert.“</p>&#13;
<p>Christopher Romanowski-Kirchner fühlte sich von Beginn an gut aufgehoben: „Ich hatte ganz großes Glück, sowohl mit Michael Vogt als auch mit Rita Braches-Chyrek, die sehr unterstützend waren und mich auch haben arbeiten lassen.“ In den Kolloquien der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit hat er außerdem viel Unterstützung für den akademischen Weg erfahren. Professor Dr. Vogt lobt die Arbeit als „sehr exzellent, mit viel qualitativer Forschung aus dem Bereich der Klinischen Sozialarbeit“. Auch logistisch funktioniert die Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg ausgezeichnet, wie er betont. „Es werden gerade drei weitere Promotionen als Nachfolgeprojekte betreut.“ In den letzten Jahren hat Vogt ein steigendes Interesse an Promotionen in der Fakultät beobachtet. „Im letzten Jahr hat es 23 Anfragen gegeben. Davon wird nicht jedes Projekt realisiert, doch steigt der Wunsch bei den Studierenden an, später einmal selbst als Professor oder Professorin an einer Hochschule sein Wissen weiter zu geben.“</p>&#13;
<h3>Was ist eine kooperative Promotion?</h3>&#13;
<p>Das Promotionsrecht liegt in Bayern bei den Universitäten. Wer an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften promovieren will, kann das aber in Kooperation mit einer Universität machen. Neben einem/einer Betreuer*in an der Hochschule gibt es dann auch eine*n Betreuer*in von der Universität. Wer eine kooperative Promotion anstrebt, sollte sich rechtzeitig über Formalia und Auflagen informieren. Zudem gibt es Möglichkeiten, Betreuung und finanzielle Unterstützung über das Bayerische Wissenschaftsforum (BayWiss) zu beantragen. Hochschulen und Universitäten haben sich darin zu verschiedenen Themen zusammengeschlossen z.B. „Sozialer Wandel“ oder „Gesundheit“. Die Hochschule Coburg ist in mehreren Verbundkollegen aktives Mitglied.</p>&#13;
<h3>Über die Doktorarbeit:</h3>&#13;
<p>In der 500 Seiten starken Arbeit beleuchtet der Autor die Sicht von Jugendlichen und Familien, die sowohl von Sozialpädagogen der Jugendhilfe, als auch von Psychotherapeuten und Psychiatern betreut werden. Aus der Forschung ist bekannt, dass das ein schwieriges Kooperationsfeld ist und es auf der professionellen Seite zu ziemlichen Reibungen kommt. Romanowski-Kirchner untersuchte, ob den Betroffenen diese Doppelhilfe (Sozialpädagogik – Psychiatrie) überhaupt nützt. Es zeigt sich, dass es für die Jugendlichen wichtig ist, stabile Beziehungen zu erleben, die Halt geben und auch immer wiederkehrende Krisensituationen aushalten. Für die jungen Menschen ist es sehr entmutigend, wenn sie in Krisenzeiten immer wieder an andere Einrichtungen und Programme weiter gereicht werden. Das erschwert das Vertrauen in die Helferinnen und Helfer und die Hilfsangebote werden nicht angenommen. Die professionelle Bezugsperson wird im positiven Fall als jemand erlebt, der mit den Problemsituationen und psychischen Krisen im Alltag umgehen kann. Eine wesentliche Aussage der Arbeit ist: Gelingt der Übergang zwischen den Hilfesystemen, erleben die Betroffenen das auch positiv und fühlen sich mitgenommen. Darüber hinaus sollten die Hilfebeziehungen möglichst stabil bleiben und die Betreuer sich flexibel an die erwartbaren Fort- und Rückschritte im Hilfeprozess anpassen.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Was mit dem Bachelorstudium an der Hochschule Coburg begann, findet mit einer Professur in Heidenheim einen erfolgreichen Abschluss und ist Neuanfang zugleich. Für Christopher Romanowski-Kirchner beginnt nun eine akademische Karriere, die für ihn vor wenigen Jahren noch nicht greifbar war. </em></p>&#13;
<p>„Dass ich jetzt eine Professur bekomme, hätte ich mir vor sechs Jahren überhaupt nicht vorstellen können,“ lächelt Christopher Romanowski-Kirchner. In wenigen Tagen startet er seine neue Karriere in Heidenheim. Der Ruf an die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHWB) kam sehr schnell. Dort wird der 36-jährige Professor für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe.</p>&#13;
<p>Der gebürtige Niederbayer hat sein gesamtes Studium in Coburg absolviert: Bachelor – Master und jetzt eine Doktorarbeit. Im Rahmen einer Kooperation mit der Universität Bamberg legte er eine Promotion im Bereich der Klinischen Sozialarbeit vor. Schon während des Bachelorstudiums absolvierte er am Institut für Psychosoziale Gesundheit in Coburg ein Praktikum und wurde dort direkt übernommen. Während des Masterstudiums arbeitete er dort in Teilzeit. „Nach dem Master wollte ich entweder Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut werden oder promovieren.“ Ausschlaggebend dafür, eine Doktorarbeit zu schreiben, war sicher die große Unterstützung seitens der Hochschule und aus seinem Umfeld. Die Erfahrungen aus der Praxis brachten ihn schließlich auf das Thema für die Doktorarbeit. Er untersuchte wie Jugendliche und deren Familien, die von Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie gemeinsam betreut werden, diese Hilfe erleben.</p>&#13;
<p>„Michael Vogt hat mich sehr unterstützt und den Kontakt zur zuständigen Professorin an der Universität Bamberg hergestellt“, erzählt Romanowski-Kirchner. So betreute Professorin Dr. Rita Braches-Chyrek vom Lehrstuhl für Sozialpädagogik an der Universität Bamberg die Arbeit gemeinsam mit Professor Dr. Vogt. In seiner Funktion als Promotionsbeauftragter für die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit weiß Vogt, wie Studierende diesen Weg erfolgreich gehen können. „Bei einer Promotion handelt es sich ja um ein langfristiges Projekt. Wenn man, wie Herr Romanowski-Kirchner auch in dem Bereich arbeitet, verlässt einen das Interesse an dem Thema nicht so schnell.“ Die Vorteile für die kooperativ Promovierenden liegen für Professor Dr. Vogt auf der Hand, können sie doch auf die Expertise von zwei Hochschulen zurückgreifen. „Der Austausch mit den verschiedenen Stellen führt zu größerer Diversität in der Arbeit. So bekommt man Anstöße und auch Einwände, wenn man sich vergaloppiert.“</p>&#13;
<p>Christopher Romanowski-Kirchner fühlte sich von Beginn an gut aufgehoben: „Ich hatte ganz großes Glück, sowohl mit Michael Vogt als auch mit Rita Braches-Chyrek, die sehr unterstützend waren und mich auch haben arbeiten lassen.“ In den Kolloquien der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit hat er außerdem viel Unterstützung für den akademischen Weg erfahren. Professor Dr. Vogt lobt die Arbeit als „sehr exzellent, mit viel qualitativer Forschung aus dem Bereich der Klinischen Sozialarbeit“. Auch logistisch funktioniert die Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg ausgezeichnet, wie er betont. „Es werden gerade drei weitere Promotionen als Nachfolgeprojekte betreut.“ In den letzten Jahren hat Vogt ein steigendes Interesse an Promotionen in der Fakultät beobachtet. „Im letzten Jahr hat es 23 Anfragen gegeben. Davon wird nicht jedes Projekt realisiert, doch steigt der Wunsch bei den Studierenden an, später einmal selbst als Professor oder Professorin an einer Hochschule sein Wissen weiter zu geben.“</p>&#13;
<h3>Was ist eine kooperative Promotion?</h3>&#13;
<p>Das Promotionsrecht liegt in Bayern bei den Universitäten. Wer an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften promovieren will, kann das aber in Kooperation mit einer Universität machen. Neben einem/einer Betreuer*in an der Hochschule gibt es dann auch eine*n Betreuer*in von der Universität. Wer eine kooperative Promotion anstrebt, sollte sich rechtzeitig über Formalia und Auflagen informieren. Zudem gibt es Möglichkeiten, Betreuung und finanzielle Unterstützung über das Bayerische Wissenschaftsforum (BayWiss) zu beantragen. Hochschulen und Universitäten haben sich darin zu verschiedenen Themen zusammengeschlossen z.B. „Sozialer Wandel“ oder „Gesundheit“. Die Hochschule Coburg ist in mehreren Verbundkollegen aktives Mitglied.</p>&#13;
<h3>Über die Doktorarbeit:</h3>&#13;
<p>In der 500 Seiten starken Arbeit beleuchtet der Autor die Sicht von Jugendlichen und Familien, die sowohl von Sozialpädagogen der Jugendhilfe, als auch von Psychotherapeuten und Psychiatern betreut werden. Aus der Forschung ist bekannt, dass das ein schwieriges Kooperationsfeld ist und es auf der professionellen Seite zu ziemlichen Reibungen kommt. Romanowski-Kirchner untersuchte, ob den Betroffenen diese Doppelhilfe (Sozialpädagogik – Psychiatrie) überhaupt nützt. Es zeigt sich, dass es für die Jugendlichen wichtig ist, stabile Beziehungen zu erleben, die Halt geben und auch immer wiederkehrende Krisensituationen aushalten. Für die jungen Menschen ist es sehr entmutigend, wenn sie in Krisenzeiten immer wieder an andere Einrichtungen und Programme weiter gereicht werden. Das erschwert das Vertrauen in die Helferinnen und Helfer und die Hilfsangebote werden nicht angenommen. Die professionelle Bezugsperson wird im positiven Fall als jemand erlebt, der mit den Problemsituationen und psychischen Krisen im Alltag umgehen kann. Eine wesentliche Aussage der Arbeit ist: Gelingt der Übergang zwischen den Hilfesystemen, erleben die Betroffenen das auch positiv und fühlen sich mitgenommen. Darüber hinaus sollten die Hilfebeziehungen möglichst stabil bleiben und die Betreuer sich flexibel an die erwartbaren Fort- und Rückschritte im Hilfeprozess anpassen.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Grafik_Semesteraufbau_Element_3@4x-1024x53.png"
                        fileSize="9602"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="53"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/31-Kooperative_Promotion_Romanowski-Kirchner_Christopher_web-731x1024.jpg"
                        fileSize="89953"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="731" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Klinische Sozialarbeit: So sieht der Arbeitsalltag aus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/klinische-sozialarbeit-so-sieht-der-arbeitsalltag-aus/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Mar 2020 08:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/klinische-sozialarbeit-so-sieht-der-arbeitsalltag-aus/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zwei Exkursionen, zwei völlig verschiedene Themen – ein Arbeitsfeld: Was Studierende der Hochschule Coburg bei einem Abstecher in die Praxis der Klinischen Sozialarbeit lernten.</em></p>&#13;
<p>Was tun, wenn Kinder und Jugendliche andere gefährden? Oder sich selbst verletzen? Und wie kann alten Menschen geholfen werden, damit sie noch lange Zeit eine möglichst hohe Lebensqualität haben? Sehr unterschiedliche Fragen – die eines gemeinsam haben: Sie sind Thema in der Klinischen Sozialarbeit. Einblick in die Praxis gewannen Studierende der beiden Coburger Masterstudiengänge Klinische Sozialarbeit und Soziale Arbeit im Februar auf zwei Exkursionen mit Prof. Dr. Michael Vogt und Prof. Dr. Christine Kröger.</p>&#13;
<p>Um Kinder und Jugendliche mit schweren emotionalen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten ging es in Würzburg. Dr. Norbert Beck, der Leiter des Therapeutischen Heims Sankt Joseph, erklärte, wie die Einrichtung ihre Arbeit evaluiert, wie sie die Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Elternarbeit gestaltet. Außerdem sprach er darüber, was wichtig ist, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund bleiben. Die intensive stationäre Einrichtung setzt auf eine multiprofessionelle Behandlung: Sie verbindet heil- und sozialpädagogische, psychotherapeutische, medizinische (vor allem kinder- und jugendpsychiatrische) und sonderpädagogische Elemente. Knapp 60 Plätze hat das Haus, das zum Kinder- und Jugendhilfeverbund Überregionales Beratungs- und Behandlungszentrum (ÜBBZ) Würzburg gehört.</p>&#13;
<p>„Die Kinder- und Jugendhilfe ist ein wichtiges Arbeitsfeld für unsere Absolventinnen und Absolventen, daher ist die Kooperation mit dem ÜBBZ für uns sehr bereichernd“, sagt Prof. Dr. Christine Kröger. „Gerade in stationären Einrichtungen haben wir einen hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen mit gravierenden psychiatrischen Erkrankungen – das ist eine anspruchsvolle Arbeit, die Fachkräften viel Kompetenz und ausgeprägte Sensibilität abverlangt.“&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>„Arbeitsgebiet der Zukunft“</strong></p>&#13;
<p>Aus Sicht der Studierenden haben die Exkursionen das zweite Mastersemester „wunderbar abgerundet“, wie Rebekka Kuchenbrod es formuliert. Sie studiert Soziale Arbeit. „Wir haben einen sehr fundierten Einblick in die Konzepte, die konkrete Arbeit und die Bedeutung der Klinischen Sozialarbeit in den beiden Einrichtungen bekommen“. Als besonders lehrreich empfand sie die Exkursion in die geriatrische Station, die sich mit der Medizin alternder Menschen beschäftigt. „Das Thema Alter hatte in meinem Bachelorstudium nur wenig Raum“, sagt sie.</p>&#13;
<p>Doch dieses Thema wird immer wichtiger. Professor Dr. Michael Vogt bringt es auf den Punkt: „Bei einer weiter steigenden Lebenserwartung ist die Arbeit mit Menschen über 60 Jahre das Arbeitsgebiet der Zukunft“. Vogt vertritt innerhalb der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit das Feld der Gerontologie, der Wissenschaft des Alterns. Er beschäftigt sich auch mit bio-psycho-sozialen Bedarfs- und Lebenslagen und den Lebensverläufen und Herausforderungen in der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren.&nbsp;</p>&#13;
<p>Bei der Exkursion ins Klinikum Coburg erklärte Chefarzt Prof. Dr. med. Johannes Kraft den Studierenden das innovative Rehabilitationskonzept für die Arbeit mit Menschen im höheren Alter. Sie klinisch-sozialarbeiterisch zu begleiten, kann dazu beitragen, möglichst lange eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten – also das, was jeder sich fürs Alter wünscht.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwei Exkursionen, zwei völlig verschiedene Themen – ein Arbeitsfeld: Was Studierende der Hochschule Coburg bei einem Abstecher in die Praxis der Klinischen Sozialarbeit lernten.</em></p>&#13;
<p>Was tun, wenn Kinder und Jugendliche andere gefährden? Oder sich selbst verletzen? Und wie kann alten Menschen geholfen werden, damit sie noch lange Zeit eine möglichst hohe Lebensqualität haben? Sehr unterschiedliche Fragen – die eines gemeinsam haben: Sie sind Thema in der Klinischen Sozialarbeit. Einblick in die Praxis gewannen Studierende der beiden Coburger Masterstudiengänge Klinische Sozialarbeit und Soziale Arbeit im Februar auf zwei Exkursionen mit Prof. Dr. Michael Vogt und Prof. Dr. Christine Kröger.</p>&#13;
<p>Um Kinder und Jugendliche mit schweren emotionalen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten ging es in Würzburg. Dr. Norbert Beck, der Leiter des Therapeutischen Heims Sankt Joseph, erklärte, wie die Einrichtung ihre Arbeit evaluiert, wie sie die Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Elternarbeit gestaltet. Außerdem sprach er darüber, was wichtig ist, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund bleiben. Die intensive stationäre Einrichtung setzt auf eine multiprofessionelle Behandlung: Sie verbindet heil- und sozialpädagogische, psychotherapeutische, medizinische (vor allem kinder- und jugendpsychiatrische) und sonderpädagogische Elemente. Knapp 60 Plätze hat das Haus, das zum Kinder- und Jugendhilfeverbund Überregionales Beratungs- und Behandlungszentrum (ÜBBZ) Würzburg gehört.</p>&#13;
<p>„Die Kinder- und Jugendhilfe ist ein wichtiges Arbeitsfeld für unsere Absolventinnen und Absolventen, daher ist die Kooperation mit dem ÜBBZ für uns sehr bereichernd“, sagt Prof. Dr. Christine Kröger. „Gerade in stationären Einrichtungen haben wir einen hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen mit gravierenden psychiatrischen Erkrankungen – das ist eine anspruchsvolle Arbeit, die Fachkräften viel Kompetenz und ausgeprägte Sensibilität abverlangt.“&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>„Arbeitsgebiet der Zukunft“</strong></p>&#13;
<p>Aus Sicht der Studierenden haben die Exkursionen das zweite Mastersemester „wunderbar abgerundet“, wie Rebekka Kuchenbrod es formuliert. Sie studiert Soziale Arbeit. „Wir haben einen sehr fundierten Einblick in die Konzepte, die konkrete Arbeit und die Bedeutung der Klinischen Sozialarbeit in den beiden Einrichtungen bekommen“. Als besonders lehrreich empfand sie die Exkursion in die geriatrische Station, die sich mit der Medizin alternder Menschen beschäftigt. „Das Thema Alter hatte in meinem Bachelorstudium nur wenig Raum“, sagt sie.</p>&#13;
<p>Doch dieses Thema wird immer wichtiger. Professor Dr. Michael Vogt bringt es auf den Punkt: „Bei einer weiter steigenden Lebenserwartung ist die Arbeit mit Menschen über 60 Jahre das Arbeitsgebiet der Zukunft“. Vogt vertritt innerhalb der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit das Feld der Gerontologie, der Wissenschaft des Alterns. Er beschäftigt sich auch mit bio-psycho-sozialen Bedarfs- und Lebenslagen und den Lebensverläufen und Herausforderungen in der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren.&nbsp;</p>&#13;
<p>Bei der Exkursion ins Klinikum Coburg erklärte Chefarzt Prof. Dr. med. Johannes Kraft den Studierenden das innovative Rehabilitationskonzept für die Arbeit mit Menschen im höheren Alter. Sie klinisch-sozialarbeiterisch zu begleiten, kann dazu beitragen, möglichst lange eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten – also das, was jeder sich fürs Alter wünscht.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/34-Exkursionen_Soziale_Arbeit_-_Fotohinweis_REGIOMED-KLINIKEN_GmbH-1024x682.jpg"
                        fileSize="179158"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Praxisnah und gut vernetzt: neuer Professor in der Elektrotechnik und Informatik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/praxisnah-und-gut-vernetzt-neuer-professor-in-der-elektrotechnik-und-informatik/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Mar 2020 08:10:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/praxisnah-und-gut-vernetzt-neuer-professor-in-der-elektrotechnik-und-informatik/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Verstärkung in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik: Ab dem Sommersemester forscht und lehrt <a href="t3://page?uid=1122">Prof. Dr. Hans-Martin Tröger </a>an der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Hans-Martin Tröger ist ab dem Sommersemester Professor für Analogelektronik und Mixed-Signal-Schaltungstechnik an der Hochschule Coburg. In der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Elektrotechnik und Informatik</a> forscht und lehrt er unter anderem Elektronik und Schaltungstechnik, Sensorik und Signalverarbeitung; zu seinen Schwerpunkten zählen aber auch Hochfrequenztechnik und High-Speed-Digital-Design sowie Ortungs- und Navigationssysteme. Dem Professor geht es in der Lehre darum, seinen Studentinnen und Studenten ein solides Fundament mitzugeben: „Wissen und Fertigkeiten im Bereich der elektrischen Signalverarbeitung und der Hochfrequenztechnik, auf das sie nach ihrem Studium aufbauen können, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.“</p>&#13;
<p>Tröger hat selbst an der Hochschule Coburg studiert, später war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Informationstechnik (Kommunikationselektronik) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Vor seinem Ruf an die Hochschule war er als Functional Project Manager bei Valeo Schalter und Sensoren GmbH in Kronach tätig. „Mir ist es wichtig, die jungen Menschen auf ein international vernetztes Arbeiten vorzubereiten, wie es heute von lokalen Unternehmen gefordert wird“, erklärt er. Dieses Ziel will er durch eine möglichst praxisnahe Ausbildung und eine enge Zusammenarbeit mit der fränkischen Wirtschaft erreichen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Verstärkung in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik: Ab dem Sommersemester forscht und lehrt <a href="t3://page?uid=1122">Prof. Dr. Hans-Martin Tröger </a>an der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Hans-Martin Tröger ist ab dem Sommersemester Professor für Analogelektronik und Mixed-Signal-Schaltungstechnik an der Hochschule Coburg. In der Fakultät <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik.html" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Elektrotechnik und Informatik</a> forscht und lehrt er unter anderem Elektronik und Schaltungstechnik, Sensorik und Signalverarbeitung; zu seinen Schwerpunkten zählen aber auch Hochfrequenztechnik und High-Speed-Digital-Design sowie Ortungs- und Navigationssysteme. Dem Professor geht es in der Lehre darum, seinen Studentinnen und Studenten ein solides Fundament mitzugeben: „Wissen und Fertigkeiten im Bereich der elektrischen Signalverarbeitung und der Hochfrequenztechnik, auf das sie nach ihrem Studium aufbauen können, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.“</p>&#13;
<p>Tröger hat selbst an der Hochschule Coburg studiert, später war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Informationstechnik (Kommunikationselektronik) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Vor seinem Ruf an die Hochschule war er als Functional Project Manager bei Valeo Schalter und Sensoren GmbH in Kronach tätig. „Mir ist es wichtig, die jungen Menschen auf ein international vernetztes Arbeiten vorzubereiten, wie es heute von lokalen Unternehmen gefordert wird“, erklärt er. Dieses Ziel will er durch eine möglichst praxisnahe Ausbildung und eine enge Zusammenarbeit mit der fränkischen Wirtschaft erreichen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/36-neuer_Prof_Troeger-1024x684.jpg"
                        fileSize="54441"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Energieproduktion wie in der Sonne]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/energieproduktion-wie-in-der-sonne/</link>
                <pubDate>Fri, 28 Feb 2020 12:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/energieproduktion-wie-in-der-sonne/</guid>
                <description><![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:&quot;Univers&quot;,sans-serif"><em><span style="font-size:11.0pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Kernfusion ist Thema eines halbtägigen Kolloquiums, das am Donnerstag, 5. März, an der Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik stattfindet.</span></span></span></em></span></span></span></p>&#13;
<p>Energie, Atom, Kern: Da denken viele erst einmal an Kernspaltung, die damit verbundenen Gefahren und das ewige Endlagerproblem – aber es gibt noch eine andere Möglichkeit, mit Atomen Energie zu erzeugen. „Statt Atomkerne zu spalten, verschmelzen wir sie“, sagt Prof. Dr. Martin Prechtl. „Etwa so wie in der Sonne entsteht dabei Energie.“ Als Professor für Technische Mechanik und Mechatronik an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten.html">Fakultät</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg hat er ein „kleines Kolloquium“ zur Kernfusions-Technologie ins Leben gerufen: Am Donnerstag, 5. März, beleuchten Wissenschaftler des Garchinger Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) und Coburger Studenten, die dort tätig sind, verschiedene Aspekte des Themas.</p>&#13;
<p>Zwar wird auch bei der Kernfusion mit radioaktiven Materialien gearbeitet, aber mit den Risiken der Kernspaltung sei diese Technologie nicht vergleichbar: „Die Gefahr, dass ein Reaktor explodiert und Landstriche verseucht, gibt es nicht. Und es gibt kein Endlagerproblem.“ Gesundheitliche Aspekte müssten noch untersucht und die Technologie so weiterentwickelt werden, dass sie wirtschaftlich betrieben werden kann, aber Prechtl sieht sie als große Chance: „Mit der Kernfusions-Technologie könnten wir unsere ganzen Energieprobleme lösen“, sagt er.</p>&#13;
<p>Am effektivsten ist die Fusion von Deuterium- und Tritium-Kernen. Sie habe noch einen weiteren Vorteil: „Wenn wir diese Technologie ergänzend zu den alternativen Energien nutzen, würden wir dabei mit Rohstoffen arbeiten, die eine Milliarde Jahre reichen.“ Basisrohstoff des Deuteriums ist Wasser, Tritium wird aus Lithium gewonnen, das auch für Lithium-Ionen-Batterien verwendet wird. „Tritium ist zwar radioaktiv, aber es hat eine Halbwertszeit von zwölf Jahren und wird im Reaktor selber erbrütet.“ Der Professor wirbt für die Technologie. Nach aktuellem Stand sei vorstellbar, dass ab etwa 2030 ein Kernfusions-Reaktor ans Netz gehe.</p>&#13;
<p>Prechtl beschäftigt sich schon lange mit dem Thema. Er forscht und lehrt seit zehn Jahren in Coburg; vorher war er am Max-Planck-Institut in Garching und hat den Kontakt seitdem gehalten. Ihm geht es bei dem Kolloquium auch darum, die Zusammenarbeit der Hochschule Coburg mit dem Institut zu intensiveren und weitere Verbindungen herzustellen, die Coburger Studentinnen und Studenten dort beispielsweise für ihre künftigen Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten nutzen können.</p>&#13;
<p>Das Kolloquium findet statt am Donnerstag, 5. März, zwischen 9 und ca. 12.30 Uhr im Hörsaal 2_216. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.</p>&#13;
<p>Coburg, 28. Februar 2020</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:12pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:&quot;Univers&quot;,sans-serif"><em><span style="font-size:11.0pt"><span style="line-height:150%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Kernfusion ist Thema eines halbtägigen Kolloquiums, das am Donnerstag, 5. März, an der Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik stattfindet.</span></span></span></em></span></span></span></p>&#13;
<p>Energie, Atom, Kern: Da denken viele erst einmal an Kernspaltung, die damit verbundenen Gefahren und das ewige Endlagerproblem – aber es gibt noch eine andere Möglichkeit, mit Atomen Energie zu erzeugen. „Statt Atomkerne zu spalten, verschmelzen wir sie“, sagt Prof. Dr. Martin Prechtl. „Etwa so wie in der Sonne entsteht dabei Energie.“ Als Professor für Technische Mechanik und Mechatronik an der <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten.html">Fakultät</a> <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/maschinenbau-und-automobiltechnik.html">Maschinenbau und Automobiltechnik</a> der Hochschule Coburg hat er ein „kleines Kolloquium“ zur Kernfusions-Technologie ins Leben gerufen: Am Donnerstag, 5. März, beleuchten Wissenschaftler des Garchinger Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) und Coburger Studenten, die dort tätig sind, verschiedene Aspekte des Themas.</p>&#13;
<p>Zwar wird auch bei der Kernfusion mit radioaktiven Materialien gearbeitet, aber mit den Risiken der Kernspaltung sei diese Technologie nicht vergleichbar: „Die Gefahr, dass ein Reaktor explodiert und Landstriche verseucht, gibt es nicht. Und es gibt kein Endlagerproblem.“ Gesundheitliche Aspekte müssten noch untersucht und die Technologie so weiterentwickelt werden, dass sie wirtschaftlich betrieben werden kann, aber Prechtl sieht sie als große Chance: „Mit der Kernfusions-Technologie könnten wir unsere ganzen Energieprobleme lösen“, sagt er.</p>&#13;
<p>Am effektivsten ist die Fusion von Deuterium- und Tritium-Kernen. Sie habe noch einen weiteren Vorteil: „Wenn wir diese Technologie ergänzend zu den alternativen Energien nutzen, würden wir dabei mit Rohstoffen arbeiten, die eine Milliarde Jahre reichen.“ Basisrohstoff des Deuteriums ist Wasser, Tritium wird aus Lithium gewonnen, das auch für Lithium-Ionen-Batterien verwendet wird. „Tritium ist zwar radioaktiv, aber es hat eine Halbwertszeit von zwölf Jahren und wird im Reaktor selber erbrütet.“ Der Professor wirbt für die Technologie. Nach aktuellem Stand sei vorstellbar, dass ab etwa 2030 ein Kernfusions-Reaktor ans Netz gehe.</p>&#13;
<p>Prechtl beschäftigt sich schon lange mit dem Thema. Er forscht und lehrt seit zehn Jahren in Coburg; vorher war er am Max-Planck-Institut in Garching und hat den Kontakt seitdem gehalten. Ihm geht es bei dem Kolloquium auch darum, die Zusammenarbeit der Hochschule Coburg mit dem Institut zu intensiveren und weitere Verbindungen herzustellen, die Coburger Studentinnen und Studenten dort beispielsweise für ihre künftigen Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten nutzen können.</p>&#13;
<p>Das Kolloquium findet statt am Donnerstag, 5. März, zwischen 9 und ca. 12.30 Uhr im Hörsaal 2_216. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.</p>&#13;
<p>Coburg, 28. Februar 2020</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Christiane Fritze zur stellvertretenden Vorsitzenden von Hochschule Bayern gewählt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/christiane-fritze-zur-stellvertretenden-vorsitzenden-von-hochschule-bayern-gewaehlt/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Feb 2020 08:17:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/christiane-fritze-zur-stellvertretenden-vorsitzenden-von-hochschule-bayern-gewaehlt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Verband Hochschule Bayern e.V. vertritt die Interessen der bayerischen staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Dem neuen dreiköpfigen Vorstandsteam gehört ab März auch die Coburger Hochschulpräsidentin <a href="t3://page?uid=911">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> an.</em></p>&#13;
<p>Zum 15. März 2020 übernehmen Prof. Dr. Wolfgang Schober (TH Ingolstadt) als Vorsitzender und Prof. Dr. Christiane Fritze sowie Prof. Dr. Martin Leitner (Hochschule München) als Stellvertreter die Leitung von Hochschule Bayern e.V..</p>&#13;
<p>Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratulierte dem von den Mitgliedern von Hochschule Bayern e. V. mit großer Mehrheit gewählten Trio: „Mit Prof. Dr. Walter Schober, Prof. Dr. Martin Leitner und Prof. Dr. Christiane Fritze stehen drei starke Persönlichkeiten, ausgewiesene Wissenschaftler und geschätzte Hochschulmanager an der Spitze von Hochschule Bayern. Ich danke ihnen für ihre Bereitschaft, sich in den kommenden beiden Jahren für die Weiterentwicklung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften im gesamten Freistaat einzusetzen. Mit ihrer Erfahrung, ihrer Kompetenz und ihrem Gestaltungswillen werden sie maßgeblich dazu beitragen, die Attraktivität unserer Hochschulen weiter zu steigern und sie zukunftsfest auszurichten. Mit dieser Wahl ist die gesamte Landschaft der bayerischen Hochschulen regional und strukturell hervorragend abgebildet. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!“</p>&#13;
<p>Die Wahl von Prof. Dr. Walter Schober, dem Präsidenten der Technischen Hochschule Ingolstadt, die einen wichtigen Knotenpunkt des bayernweiten KI-Netzwerks darstellt, ist für Minister Sibler zugleich ein deutliches Zeichen für die Bedeutung der angewandten Forschung bei der Entwicklung neuer Technologien: „Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind eine wichtige Säule in der Hightech Agenda Bayern. Mit Prof. Dr. Schober haben die Hochschulen einen starken Fürsprecher, der um ihre Leistungsfähigkeit und ihr großes Potenzial in zukunftsweisenden Feldern wie Informatik und KI weiß.“</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Christiane Fritze freut sich über die Wahl zur stellvertretenden Vorsitzenden: "Damit haben wir als Hochschule Coburg auch mehr Sichtbarkeit und einen engen Kontakt in Ministerium und Politik."&nbsp; Prof. Fritze wird im Schwerpunkt das Ressort Forschung vertreten. Sie kann dabei u.a. auf ihre langjährige Erfahrung als Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule München zurückgreifen. Die Amtszeit des neuen Vorstands-Team dauert zwei Jahre.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Verband Hochschule Bayern e.V. vertritt die Interessen der bayerischen staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Dem neuen dreiköpfigen Vorstandsteam gehört ab März auch die Coburger Hochschulpräsidentin <a href="t3://page?uid=911">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> an.</em></p>&#13;
<p>Zum 15. März 2020 übernehmen Prof. Dr. Wolfgang Schober (TH Ingolstadt) als Vorsitzender und Prof. Dr. Christiane Fritze sowie Prof. Dr. Martin Leitner (Hochschule München) als Stellvertreter die Leitung von Hochschule Bayern e.V..</p>&#13;
<p>Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratulierte dem von den Mitgliedern von Hochschule Bayern e. V. mit großer Mehrheit gewählten Trio: „Mit Prof. Dr. Walter Schober, Prof. Dr. Martin Leitner und Prof. Dr. Christiane Fritze stehen drei starke Persönlichkeiten, ausgewiesene Wissenschaftler und geschätzte Hochschulmanager an der Spitze von Hochschule Bayern. Ich danke ihnen für ihre Bereitschaft, sich in den kommenden beiden Jahren für die Weiterentwicklung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften im gesamten Freistaat einzusetzen. Mit ihrer Erfahrung, ihrer Kompetenz und ihrem Gestaltungswillen werden sie maßgeblich dazu beitragen, die Attraktivität unserer Hochschulen weiter zu steigern und sie zukunftsfest auszurichten. Mit dieser Wahl ist die gesamte Landschaft der bayerischen Hochschulen regional und strukturell hervorragend abgebildet. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!“</p>&#13;
<p>Die Wahl von Prof. Dr. Walter Schober, dem Präsidenten der Technischen Hochschule Ingolstadt, die einen wichtigen Knotenpunkt des bayernweiten KI-Netzwerks darstellt, ist für Minister Sibler zugleich ein deutliches Zeichen für die Bedeutung der angewandten Forschung bei der Entwicklung neuer Technologien: „Unsere Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind eine wichtige Säule in der Hightech Agenda Bayern. Mit Prof. Dr. Schober haben die Hochschulen einen starken Fürsprecher, der um ihre Leistungsfähigkeit und ihr großes Potenzial in zukunftsweisenden Feldern wie Informatik und KI weiß.“</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Christiane Fritze freut sich über die Wahl zur stellvertretenden Vorsitzenden: "Damit haben wir als Hochschule Coburg auch mehr Sichtbarkeit und einen engen Kontakt in Ministerium und Politik."&nbsp; Prof. Fritze wird im Schwerpunkt das Ressort Forschung vertreten. Sie kann dabei u.a. auf ihre langjährige Erfahrung als Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule München zurückgreifen. Die Amtszeit des neuen Vorstands-Team dauert zwei Jahre.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Stadt_Studierende-1024x683.jpg"
                        fileSize="184385"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/35-HSB_Vorstand_Fritze_Schober_Leitner-1024x765.jpg"
                        fileSize="122073"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="765"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hier treffen sich in Coburg die Macher]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hier-treffen-sich-in-coburg-die-macher/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Feb 2020 09:34:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hier-treffen-sich-in-coburg-die-macher/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Lichtenfelser Schüler und Vertreter der Politik aus Stadt und Landkreis Coburg trafen im CREAPOLIS der Hochschule Coburg aufeinander. Im Makerspace wurde gebaut – und alle machten mit.</em></p>&#13;
<p>Jakob ist ein Macher. Er ist zwölf Jahre alt und baut sich eine kleine LED-Leuchtschrifttafel. „Das ist ziemlich cool: Den Text können wir beliebig programmieren“, erzählt er und tüftelt dabei weiter an der Lötstation des Makerspace im CREAPOLIS der Hochschule Coburg. CREAPOLIS -Netzwerkmanagerin Verena Blume schaut ihm über die Schulter: „Die Schüler machen hier ein fertiges Produkt“, erklärt sie. 25 Kinder aus verschiedenen Jahrgängen der Begabtenförderung des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels besuchen diesen Workshop auf dem Gelände des früheren Coburger Schlachthofs. Sie lernen in den CREAPOLIS -Werkstätten beispielsweise mit Lasercutter, Drahtbiegemaschine und 3D-Drucker umzugehen. Verena Blume zeigt dabei einer Gruppe von Vertretern der Politik aus Stadt und Land die Möglichkeiten des Makerspace.</p>&#13;
<p>Landrat Sebastian Straubel schaut beim 3D-Druck zu. Hier muss das Filament, das Rohmaterial, das als dünner Faden verarbeitet wird, erst mal eingefädelt werden. „Ein bisschen wie bei einer Nähmaschine“, sagt Blume. „Hier wird es aufgeheizt, dadurch schmilzt es und wird Schicht für Schicht aufgetragen.“ Thomas Nowak, Dritter Bürgermeister der Stadt Coburg, will mehr Details wissen; Blume erklärt die einzelnen Maschinen beim Rundgang durch die Elektrowerkstatt und geht auch auf die Zahlen ein. Martin Schmitz, Wirtschaftsförderer im Landkreis Coburg und Stephan Horn von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg zeigen sich beeindruckt: Außer Workshops mit Schülern bietet CREAPOLIS eine Reihe anderer Veranstaltungen an, insgesamt wurden mit den Events 2019 über 4.000 Besucher erreicht.</p>&#13;
<p>Den Makerspace können alle Bürger von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr kostenlos nutzen, zusätzlich findet an jedem zweiten Samstag im Monat das Repair-Café statt. „Voraussetzung zur Nutzung der Geräte ist nur, dass man an einem 90-minütigen Einführungsworkshop teilgenommen hat. Wir haben auch gefährliche Maschinen.“ Blume steht vor einer Kreissäge; die Gruppe ist bei ihrem Rundgang inzwischen in der Holzwerkstatt angelangt. Über 400 Bürgerinnen und Bürger nutzen den Makerspace mit seinen Maschinen. Vergangenes Jahr gab es 134 der kostenlosen Einführungsworkshops. „Wir sind stolz und überwältigt, dass es so gut angenommen wird.“ Maria Knott-Lutze, Kanzlerin der Hochschule Coburg, hebt auch die Bedeutung der Belebung des Schlachthofgeländes für die Stadtentwicklung hervor: „Eine optimale Lösung: stadtnah, gut erreichbar, einladend, offen." Über die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ habe die Hochschule mit dem Projekt etwas Tolles aus dieser Brache gemacht – ebenso wie die Partner vom Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital, das ebenfalls in der alten Direktorenvilla des Schlachthofes angesiedelt ist, vielfältige Beziehungen zur Hochschule hat und auch von der Gruppe besucht wurde.</p>&#13;
<p>Jana Melber, Architektur-Doktorandin bei CREAPOLIS, erklärt weitere Pläne wie eine interaktive Installation und eine Fahrradstation auf dem Außengelände, und während Siebtklässler Jakob und seine Mitschüler und Mitschülerinnen noch an ihren LED-Schriften bauen, überreicht Verena Blume den Gästen ein Abschiedsgeschenk: einen Stiftehalter aus Holz, allerdings in Einzelteilen. „Hier geht niemand raus, ohne etwas gemacht zu haben“, sagt sie. Landrat Straubel und Bürgermeister Nowak schnappen sich einen Hammer.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Lichtenfelser Schüler und Vertreter der Politik aus Stadt und Landkreis Coburg trafen im CREAPOLIS der Hochschule Coburg aufeinander. Im Makerspace wurde gebaut – und alle machten mit.</em></p>&#13;
<p>Jakob ist ein Macher. Er ist zwölf Jahre alt und baut sich eine kleine LED-Leuchtschrifttafel. „Das ist ziemlich cool: Den Text können wir beliebig programmieren“, erzählt er und tüftelt dabei weiter an der Lötstation des Makerspace im CREAPOLIS der Hochschule Coburg. CREAPOLIS -Netzwerkmanagerin Verena Blume schaut ihm über die Schulter: „Die Schüler machen hier ein fertiges Produkt“, erklärt sie. 25 Kinder aus verschiedenen Jahrgängen der Begabtenförderung des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels besuchen diesen Workshop auf dem Gelände des früheren Coburger Schlachthofs. Sie lernen in den CREAPOLIS -Werkstätten beispielsweise mit Lasercutter, Drahtbiegemaschine und 3D-Drucker umzugehen. Verena Blume zeigt dabei einer Gruppe von Vertretern der Politik aus Stadt und Land die Möglichkeiten des Makerspace.</p>&#13;
<p>Landrat Sebastian Straubel schaut beim 3D-Druck zu. Hier muss das Filament, das Rohmaterial, das als dünner Faden verarbeitet wird, erst mal eingefädelt werden. „Ein bisschen wie bei einer Nähmaschine“, sagt Blume. „Hier wird es aufgeheizt, dadurch schmilzt es und wird Schicht für Schicht aufgetragen.“ Thomas Nowak, Dritter Bürgermeister der Stadt Coburg, will mehr Details wissen; Blume erklärt die einzelnen Maschinen beim Rundgang durch die Elektrowerkstatt und geht auch auf die Zahlen ein. Martin Schmitz, Wirtschaftsförderer im Landkreis Coburg und Stephan Horn von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg zeigen sich beeindruckt: Außer Workshops mit Schülern bietet CREAPOLIS eine Reihe anderer Veranstaltungen an, insgesamt wurden mit den Events 2019 über 4.000 Besucher erreicht.</p>&#13;
<p>Den Makerspace können alle Bürger von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr kostenlos nutzen, zusätzlich findet an jedem zweiten Samstag im Monat das Repair-Café statt. „Voraussetzung zur Nutzung der Geräte ist nur, dass man an einem 90-minütigen Einführungsworkshop teilgenommen hat. Wir haben auch gefährliche Maschinen.“ Blume steht vor einer Kreissäge; die Gruppe ist bei ihrem Rundgang inzwischen in der Holzwerkstatt angelangt. Über 400 Bürgerinnen und Bürger nutzen den Makerspace mit seinen Maschinen. Vergangenes Jahr gab es 134 der kostenlosen Einführungsworkshops. „Wir sind stolz und überwältigt, dass es so gut angenommen wird.“ Maria Knott-Lutze, Kanzlerin der Hochschule Coburg, hebt auch die Bedeutung der Belebung des Schlachthofgeländes für die Stadtentwicklung hervor: „Eine optimale Lösung: stadtnah, gut erreichbar, einladend, offen." Über die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ habe die Hochschule mit dem Projekt etwas Tolles aus dieser Brache gemacht – ebenso wie die Partner vom Gründerzentrum Zukunft.Coburg.Digital, das ebenfalls in der alten Direktorenvilla des Schlachthofes angesiedelt ist, vielfältige Beziehungen zur Hochschule hat und auch von der Gruppe besucht wurde.</p>&#13;
<p>Jana Melber, Architektur-Doktorandin bei CREAPOLIS, erklärt weitere Pläne wie eine interaktive Installation und eine Fahrradstation auf dem Außengelände, und während Siebtklässler Jakob und seine Mitschüler und Mitschülerinnen noch an ihren LED-Schriften bauen, überreicht Verena Blume den Gästen ein Abschiedsgeschenk: einen Stiftehalter aus Holz, allerdings in Einzelteilen. „Hier geht niemand raus, ohne etwas gemacht zu haben“, sagt sie. Landrat Straubel und Bürgermeister Nowak schnappen sich einen Hammer.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/33-Creapolisbesuch_Schueler_und_Politiker_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="125731"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/33-Creapolisbesuch_Schueler_und_Politiker_3-1024x683.jpg"
                        fileSize="177661"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Studie zu Migräne bei Kindern: Gesundheitsförderung wirksamer als Medikamente]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-studie-zu-migraene-bei-kindern-gesundheitsfoerderung-wirksamer-als-medikamente/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Feb 2020 06:37:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-studie-zu-migraene-bei-kindern-gesundheitsfoerderung-wirksamer-als-medikamente/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Medikamente zur Vorbeugung von Migräne bei Kindern wirken unzureichend. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, an der Prof. Dr. Karin Meißner von der Hochschule Coburg beteiligt war. Gesundheitsfördernde Maßnahmen sind demnach besser geeignet, mit Migräne umzugehen. Diese Erkenntnisse sind für Kinderärzte, Schmerztherapeuten und natürlich betroffene Kinder und deren Familien von großer Bedeutung.</em></p>&#13;
<p>Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen. Und: Migräneattacken sind nicht einfach nur Kopfschmerzen. Kinder und Jugendliche mit Migräne haben verschiedene Symptome (Sehstörungen, Taubheitsgefühl, Müdigkeit, vegetative Beschwerden etc.), die, neben häufigen Fehltagen in der Schule, die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Da Migräne bei Kindern anders verläuft als bei Erwachsenen, ist es nötig, Kinder und Jugendliche auch anders zu therapieren. Bei einem akuten Migräneanfall werden Medikamente zur Schmerzlinderung verabreicht. Medikamente zur Vorbeugung, also um die Anzahl der Attacken zu reduzieren, sogenannte Migräneprophylaxe, werden auch bei Kindern und Jugendlichen dauerhaft verabreicht.</p>&#13;
<p>Die Forscher*innen untersuchten, ob Medikamente zur Migränevorbeugung wirksamer sind als Scheinmedikamente, sogenannte Placebos und welche der Medikamente am besten wirken. Dazu wurden alle bestehenden Studien zu diesem Thema analysiert und miteinander verglichen. Diese Analyse brachte wegweisende Ergebnisse:</p>&#13;
<p>Professorin Meißner fasst die wichtigsten Fakten so zusammen: „Insgesamt ist bisher kein Medikament überzeugend wirksam, das bei der Migräneprophylaxe bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt wird. Lediglich zwei Präparate waren während der ersten vier Monate der Behandlung statistisch wirksamer als Placebo, nach fünf Monaten war auch diese Überlegenheit nicht mehr nachweisbar.“ Das könnte bedeuten, dass diese Medikamente gar nicht spezifisch wirken, oder nur bei einem Teil der Kinder anschlagen. Meißner betont: „Es besteht derzeit nur ein schwacher wissenschaftlicher Nachweis, dass man solche Medikamente bei Kindern einsetzen sollte.“ Das bedeutet, dass auch diese beiden Medikamente keinen sicheren Beweis gebracht haben, dass sie überhaupt wirken. Gerade, wenn es um Kinder geht, müssen Forscher und Ärzte hier strenge Kriterien anlegen.</p>&#13;
<h4>Was bedeutet das für die Betroffenen?</h4>&#13;
<p>Um Migräneanfällen vorzubeugen, sind gesundheitsfördernde Maßnahmen am besten geeignet. Dazu gehören Ernährung, Bewegung und Entspannung. Das führt Prof. Dr. Boris Zernikow von der Universität Witten/Herdicke in einem begleitenden Artikel zu dem Thema aus. Außerdem lindern ausreichend Schlaf und ein bewusster Umgang mit dem eigenen Körper die Beschwerden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Kinder lernen, die Migräneschübe früh zu erkennen und dann rechtzeitig die akuten Schmerzmittel einnehmen.</p>&#13;
<p>Fazit: Eine Änderung des Lebensstils mit einem verhaltenstherapeutischen und psychologischen Ansatz ergänzt durch Entspannungstechniken sind einer Dauermedikation vorzuziehen. „Dazu wollen wir eine klinische Studie durchführen, am liebsten mit regionalen Partnern, wie dem Klinikum Coburg. Dann kann man sehen, wie die Kinder mit Migräne von einem gesunden Lebensstil profitieren“, erklärt Professorin Meißner.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner</a> ist Leiterin des Masterstudiengangs Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Außerdem leitet sie die Arbeitsgruppe „Placebo Research“ am Institut für Medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist weltweit führend auf dem Gebiet der Placebo Forschung.&nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Medikamente zur Vorbeugung von Migräne bei Kindern wirken unzureichend. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, an der Prof. Dr. Karin Meißner von der Hochschule Coburg beteiligt war. Gesundheitsfördernde Maßnahmen sind demnach besser geeignet, mit Migräne umzugehen. Diese Erkenntnisse sind für Kinderärzte, Schmerztherapeuten und natürlich betroffene Kinder und deren Familien von großer Bedeutung.</em></p>&#13;
<p>Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen. Und: Migräneattacken sind nicht einfach nur Kopfschmerzen. Kinder und Jugendliche mit Migräne haben verschiedene Symptome (Sehstörungen, Taubheitsgefühl, Müdigkeit, vegetative Beschwerden etc.), die, neben häufigen Fehltagen in der Schule, die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Da Migräne bei Kindern anders verläuft als bei Erwachsenen, ist es nötig, Kinder und Jugendliche auch anders zu therapieren. Bei einem akuten Migräneanfall werden Medikamente zur Schmerzlinderung verabreicht. Medikamente zur Vorbeugung, also um die Anzahl der Attacken zu reduzieren, sogenannte Migräneprophylaxe, werden auch bei Kindern und Jugendlichen dauerhaft verabreicht.</p>&#13;
<p>Die Forscher*innen untersuchten, ob Medikamente zur Migränevorbeugung wirksamer sind als Scheinmedikamente, sogenannte Placebos und welche der Medikamente am besten wirken. Dazu wurden alle bestehenden Studien zu diesem Thema analysiert und miteinander verglichen. Diese Analyse brachte wegweisende Ergebnisse:</p>&#13;
<p>Professorin Meißner fasst die wichtigsten Fakten so zusammen: „Insgesamt ist bisher kein Medikament überzeugend wirksam, das bei der Migräneprophylaxe bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt wird. Lediglich zwei Präparate waren während der ersten vier Monate der Behandlung statistisch wirksamer als Placebo, nach fünf Monaten war auch diese Überlegenheit nicht mehr nachweisbar.“ Das könnte bedeuten, dass diese Medikamente gar nicht spezifisch wirken, oder nur bei einem Teil der Kinder anschlagen. Meißner betont: „Es besteht derzeit nur ein schwacher wissenschaftlicher Nachweis, dass man solche Medikamente bei Kindern einsetzen sollte.“ Das bedeutet, dass auch diese beiden Medikamente keinen sicheren Beweis gebracht haben, dass sie überhaupt wirken. Gerade, wenn es um Kinder geht, müssen Forscher und Ärzte hier strenge Kriterien anlegen.</p>&#13;
<h4>Was bedeutet das für die Betroffenen?</h4>&#13;
<p>Um Migräneanfällen vorzubeugen, sind gesundheitsfördernde Maßnahmen am besten geeignet. Dazu gehören Ernährung, Bewegung und Entspannung. Das führt Prof. Dr. Boris Zernikow von der Universität Witten/Herdicke in einem begleitenden Artikel zu dem Thema aus. Außerdem lindern ausreichend Schlaf und ein bewusster Umgang mit dem eigenen Körper die Beschwerden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Kinder lernen, die Migräneschübe früh zu erkennen und dann rechtzeitig die akuten Schmerzmittel einnehmen.</p>&#13;
<p>Fazit: Eine Änderung des Lebensstils mit einem verhaltenstherapeutischen und psychologischen Ansatz ergänzt durch Entspannungstechniken sind einer Dauermedikation vorzuziehen. „Dazu wollen wir eine klinische Studie durchführen, am liebsten mit regionalen Partnern, wie dem Klinikum Coburg. Dann kann man sehen, wie die Kinder mit Migräne von einem gesunden Lebensstil profitieren“, erklärt Professorin Meißner.</p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=972">Prof. Dr. Karin Meißner</a> ist Leiterin des Masterstudiengangs Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Außerdem leitet sie die Arbeitsgruppe „Placebo Research“ am Institut für Medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist weltweit führend auf dem Gebiet der Placebo Forschung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/26_Migraene_Kind-1024x682.jpg"
                        fileSize="99984"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Lehr-Oscar für Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lehr-oscar-fuer-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 13:51:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/lehr-oscar-fuer-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg ist als erste bayerische Hochschule mit dem Genius Loci-Preis ausgezeichnet worden. Wissenschaftsminister Bernd Sibler persönlich hat ihn übergeben.</em></p>&#13;
<p>„Da ist das Ding!“ - Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler ging die offizielle Übergabe des Genius Loci-Preis sportlich an. Vor Gästen aus Politik, Wirtschaft und Hochschule überreichte er Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Vizepräsident Prof. Dr. Michael Lichtlein die Urkunde zum Genius Loci-Preis. Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die Volkswagen-Stiftung vergeben diese Auszeichnung einmal im Jahr an Hochschulen für besondere Exzellenz in der Lehre. Die Hochschule Coburg honorieren sie vor allem für das Konzept, das sie mit dem Projekt „Der Coburger Weg“ verfolgt.</p>&#13;
<p>Bildung sei mehr als Ausbildung, betonte Sibler bei seiner Ansprache in der Brose-Aula der Hochschule. Der Hochschule Coburg sei es mit dem Coburger Weg gelungen, dieses Motto zu leben. Seit 2011 gibt es das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt in Coburg. Die Studierenden lernen durch Projekte, spezielle Förder- und Beratungsangebote auch ihre persönlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Sei es durch Teamarbeit mit Studierenden anderer Studiengänge oder bei Projekten mit externen Partnern, z.B. Schulen oder Unternehmen. Auch die Lehre hat das Projekt nachhaltig verändert. So wurden zum Beispiel innovative Lehrformate mit einem eigens eingerichteten Innovationsfonds gefördert.</p>&#13;
<p>Für den bayerischen Wissenschaftsminister leistet die Hochschule mit dem Coburger Weg auch eine gesellschaftliche Aufgabe: „Wenn wir lauter Individualisten oder Egoisten heranziehen, brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir eine immer stärkere Polarisierung der Gesellschaft spüren. Der Lehre kommt mit einem Modell wie dem Coburger Weg auch eine hohe gesamtpolitisch, gesellschaftspolitische Aufgabe zu.“</p>&#13;
<p>Insgesamt 16,5 Millionen Euro hat der Bund in den vergangenen neun Jahren für das Projekt investiert. Dieses Jahr endet die Förderphase. „Die große Herausforderung ist jetzt, die wesentlichen Bestandteile fortzuführen“, betonte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze.</p>&#13;
<p><em>Der Stifterverband und die Volkswagen-Stiftung vergeben den Genius Loci-Preis einmal im Jahr an Hochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland. Der Preis ist mit jeweils 20.000 Euro dotiert. Die Hochschule Coburg war bereits dreimal dafür nominiert. </em></p>&#13;
<p><em>Wie die Jury ihre Entscheidung begründet, lesen Sie hier: <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/hochschule-coburg-mit-preis-fuer-lehrexzellenz-ausgezeichnet.html">Hochschule Coburg mit Preis für Lehrexzellenz ausgezeichnet</a></em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg ist als erste bayerische Hochschule mit dem Genius Loci-Preis ausgezeichnet worden. Wissenschaftsminister Bernd Sibler persönlich hat ihn übergeben.</em></p>&#13;
<p>„Da ist das Ding!“ - Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler ging die offizielle Übergabe des Genius Loci-Preis sportlich an. Vor Gästen aus Politik, Wirtschaft und Hochschule überreichte er Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Vizepräsident Prof. Dr. Michael Lichtlein die Urkunde zum Genius Loci-Preis. Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die Volkswagen-Stiftung vergeben diese Auszeichnung einmal im Jahr an Hochschulen für besondere Exzellenz in der Lehre. Die Hochschule Coburg honorieren sie vor allem für das Konzept, das sie mit dem Projekt „Der Coburger Weg“ verfolgt.</p>&#13;
<p>Bildung sei mehr als Ausbildung, betonte Sibler bei seiner Ansprache in der Brose-Aula der Hochschule. Der Hochschule Coburg sei es mit dem Coburger Weg gelungen, dieses Motto zu leben. Seit 2011 gibt es das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt in Coburg. Die Studierenden lernen durch Projekte, spezielle Förder- und Beratungsangebote auch ihre persönlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Sei es durch Teamarbeit mit Studierenden anderer Studiengänge oder bei Projekten mit externen Partnern, z.B. Schulen oder Unternehmen. Auch die Lehre hat das Projekt nachhaltig verändert. So wurden zum Beispiel innovative Lehrformate mit einem eigens eingerichteten Innovationsfonds gefördert.</p>&#13;
<p>Für den bayerischen Wissenschaftsminister leistet die Hochschule mit dem Coburger Weg auch eine gesellschaftliche Aufgabe: „Wenn wir lauter Individualisten oder Egoisten heranziehen, brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir eine immer stärkere Polarisierung der Gesellschaft spüren. Der Lehre kommt mit einem Modell wie dem Coburger Weg auch eine hohe gesamtpolitisch, gesellschaftspolitische Aufgabe zu.“</p>&#13;
<p>Insgesamt 16,5 Millionen Euro hat der Bund in den vergangenen neun Jahren für das Projekt investiert. Dieses Jahr endet die Förderphase. „Die große Herausforderung ist jetzt, die wesentlichen Bestandteile fortzuführen“, betonte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze.</p>&#13;
<p><em>Der Stifterverband und die Volkswagen-Stiftung vergeben den Genius Loci-Preis einmal im Jahr an Hochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland. Der Preis ist mit jeweils 20.000 Euro dotiert. Die Hochschule Coburg war bereits dreimal dafür nominiert. </em></p>&#13;
<p><em>Wie die Jury ihre Entscheidung begründet, lesen Sie hier: <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/hochschule-coburg-mit-preis-fuer-lehrexzellenz-ausgezeichnet.html">Hochschule Coburg mit Preis für Lehrexzellenz ausgezeichnet</a></em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/29-Genius_Loci-Preis_Lichtlein_Fritze_Sibler_DSC6699-683x1024.jpg"
                        fileSize="117143"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/29-Genius_Loci-Preis_Videobotschaft_Meyer-Guckel_DSC6670-1024x683.jpg"
                        fileSize="139137"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Durchs Schreiben lernen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/durchs-schreiben-lernen/</link>
                <pubDate>Mon, 17 Feb 2020 08:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/durchs-schreiben-lernen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wissenschaftliches Schreiben ist mehr als Klausuren und Hausarbeiten verfassen. Beim „Coburger Symposium 2020: Schreiben in den Fächern“ tauschten sich Expert*innen aus ganz Deutschland über Konzepte zur Entwicklung wissenschaftlicher Schreibkompetenz im Studium aus.</em></p>&#13;
<p>Wie bereitet wissenschaftliches Schreiben Studierende aufs Berufsleben vor? Diese Frage stand im Fokus der Vorträge und Workshops beim Symposium Schreiben in den Fächern. In seiner Keynote erläuterte Dr. Markus Nickl die fachlichen Schreibanforderungen aus Sicht eines Praktikers: Reichen die an Hochschulen vermittelten Kompetenzen für einen gelungen Berufsstart? Studierende, findet Nickl, sollten im Laufe ihres Studiums verschiedene Textsorten und deren Regeln und Qualitätskriterien kennenlernen und sie dann auch selbst formulieren, beispielsweise in Lehrveranstaltungen, die stärker auf Schreibaufgaben setzen, um fachrelevante Inhalte zu vermitteln. „Als Studierender muss ich mir Gedanken machen: Was will ich mit meinem Text erreichen? Bei Haus- und Abschlussarbeiten natürlich eine gute Note. Dann muss ich aber auch die Grundanforderungen an den Inhalt, die Zielgruppe und die Gestalt eines Textes erfüllen können, um dieses Ziel zu erreichen“, so Markus Nickl. Gleiches gilt auch für spätere Schreibarbeiten im Beruf.</p>&#13;
<p><strong>Fachlehre und Schreiben zusammen denken</strong></p>&#13;
<p>Wissenschaftliches Schreiben ist mehr als Klausuren und Hausarbeiten. Es ist vor allem ein Lerninstrument, speziell in Fächern wie der Sozialen Arbeit und der Betriebswirtschaft, in denen Wissen unter anderem durch Reflektion und Diskussion gewonnen wird. Mit innovativen schreibdidaktischen Ansätzen und ihrer Anwendung in den Sozial- und Geisteswissenschaften beschäftigte sich ein Workshop, den Maike Wiethoff und Dr. Anika Limburg vom Schreibzentrum der Ruhr-Universität Bochum leiteten. Konkret ging es darum, Konzepte zu versammeln wie Fachlehre und Schreiben zusammen gedacht werden können. Ein abgestuftes Kooperationsmodell stellten Fridrun Freise und Mirjam Schubert vom Schreibzentrum der Universität Hamburg vor. Schreibdidaktische Unterstützung geht in Hamburg „bottom-up“: Von kurzen, ins Seminar integrierten Schreibeinheiten über schreibintensive Veranstaltungen bis zur Vermittlung von Schreibkompetenzen in der Projektlehre. „Schreiben ist von Tag eins an das Arbeitsinstrument in den Geisteswissenschaften“, verdeutlicht Mirjam Schubert. „Wir haben kein Labor, sondern die Gedanken verfestigen sich erst beim Schreiben. Wir helfen den Studierenden dabei, Texte als Forschungshandeln zu begreifen.“</p>&#13;
<p>Ein weiteres Beispiel für die Verzahnung von Schreiben und Fachinhalten präsentierte Dr. Nils Müller von der FH Bielefeld für den Studiengang Wirtschaftsrecht: Der Schreibprozess wird hier bei jedem Arbeitsschritt eng begleitet und mit unterschiedlichen Lehr-/Lernformen kombiniert. Dabei spielt vor allem Feedback eine wichtige Rolle.</p>&#13;
<p><strong>Texttutoriate in den MINT-Fächern</strong></p>&#13;
<p>Ein zweiter Workshop mit Andreas Hirsch-Weber und Cristina Loesch (KIT Karlsruhe) thematisierte die Schreiblehre in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern. So beschreitet etwa die Goethe-Universität Frankfurt am Main neue Wege. Im Sommersemester 2019 startete das naturwissenschaftliche Schreibzentrum ein Pilotprojekt in Form eines Texttutoren-Programms. In ausgesuchten Lehrveranstaltungen geben die studentischen Texttutor*innen, ähnlich wie Writing Fellows, ihren Kommiliton*innen mündliches und schriftliches Feedback auf deren Schreibarbeiten. Die Tutor*innen stammen aus dem jeweiligen Fach und erhalten vorab eine schreibdidaktische Ausbildung. Eva Kaufholz-Soldat erläuterte dieses Konzept sowie konkrete Ergebnisse des Programms, das aufgrund seiner erfolgreichen Evaluation auch aktuell weitergeführt wird.</p>&#13;
<p>Organisiert wurde das „Coburger Symposium 2020: Schreiben in den Fächern“ von Schreiblabor-Leiterin Dr. Regina Graßmann und ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Stephanie Grimm. Für Regina Graßmann spiegeln sich viele der im Rahmen des Symposiums diskutierten Themen auch in ihrer eigenen Arbeit wider: „Schreiben ist ein Lerninstrument. Die Entwicklung akademischer Literalität soll deshalb von Studienbeginn fachintegriert gefördert werden. Die Diskussion in den Workshops zeigte eindeutig, wie wichtig hier der interdisziplinäre Dialog mit den Fachwissenschaftler*innen ist.“ Im Anschluss an das Symposium wird es einen Tagungsband geben: „Wir freuen uns, im Tagungsband die Ergebnisse des Dialogs der Kolleginnen und Kollegen bündeln zu können.“</p>&#13;
<p><em>Das erste Schreiblabor an einer deutschen Hochschule entstand 1993 an der Universität Bielefeld mit dem Ziel, Studierende beim wissenschaftlichen Schreiben in vielfältiger Weise zu unterstützen. Seitdem entstanden immer neue Einrichtungen dieser Art, seit 2013 im Zuge des Coburger Wegs auch an der Hochschule Coburg.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wissenschaftliches Schreiben ist mehr als Klausuren und Hausarbeiten verfassen. Beim „Coburger Symposium 2020: Schreiben in den Fächern“ tauschten sich Expert*innen aus ganz Deutschland über Konzepte zur Entwicklung wissenschaftlicher Schreibkompetenz im Studium aus.</em></p>&#13;
<p>Wie bereitet wissenschaftliches Schreiben Studierende aufs Berufsleben vor? Diese Frage stand im Fokus der Vorträge und Workshops beim Symposium Schreiben in den Fächern. In seiner Keynote erläuterte Dr. Markus Nickl die fachlichen Schreibanforderungen aus Sicht eines Praktikers: Reichen die an Hochschulen vermittelten Kompetenzen für einen gelungen Berufsstart? Studierende, findet Nickl, sollten im Laufe ihres Studiums verschiedene Textsorten und deren Regeln und Qualitätskriterien kennenlernen und sie dann auch selbst formulieren, beispielsweise in Lehrveranstaltungen, die stärker auf Schreibaufgaben setzen, um fachrelevante Inhalte zu vermitteln. „Als Studierender muss ich mir Gedanken machen: Was will ich mit meinem Text erreichen? Bei Haus- und Abschlussarbeiten natürlich eine gute Note. Dann muss ich aber auch die Grundanforderungen an den Inhalt, die Zielgruppe und die Gestalt eines Textes erfüllen können, um dieses Ziel zu erreichen“, so Markus Nickl. Gleiches gilt auch für spätere Schreibarbeiten im Beruf.</p>&#13;
<p><strong>Fachlehre und Schreiben zusammen denken</strong></p>&#13;
<p>Wissenschaftliches Schreiben ist mehr als Klausuren und Hausarbeiten. Es ist vor allem ein Lerninstrument, speziell in Fächern wie der Sozialen Arbeit und der Betriebswirtschaft, in denen Wissen unter anderem durch Reflektion und Diskussion gewonnen wird. Mit innovativen schreibdidaktischen Ansätzen und ihrer Anwendung in den Sozial- und Geisteswissenschaften beschäftigte sich ein Workshop, den Maike Wiethoff und Dr. Anika Limburg vom Schreibzentrum der Ruhr-Universität Bochum leiteten. Konkret ging es darum, Konzepte zu versammeln wie Fachlehre und Schreiben zusammen gedacht werden können. Ein abgestuftes Kooperationsmodell stellten Fridrun Freise und Mirjam Schubert vom Schreibzentrum der Universität Hamburg vor. Schreibdidaktische Unterstützung geht in Hamburg „bottom-up“: Von kurzen, ins Seminar integrierten Schreibeinheiten über schreibintensive Veranstaltungen bis zur Vermittlung von Schreibkompetenzen in der Projektlehre. „Schreiben ist von Tag eins an das Arbeitsinstrument in den Geisteswissenschaften“, verdeutlicht Mirjam Schubert. „Wir haben kein Labor, sondern die Gedanken verfestigen sich erst beim Schreiben. Wir helfen den Studierenden dabei, Texte als Forschungshandeln zu begreifen.“</p>&#13;
<p>Ein weiteres Beispiel für die Verzahnung von Schreiben und Fachinhalten präsentierte Dr. Nils Müller von der FH Bielefeld für den Studiengang Wirtschaftsrecht: Der Schreibprozess wird hier bei jedem Arbeitsschritt eng begleitet und mit unterschiedlichen Lehr-/Lernformen kombiniert. Dabei spielt vor allem Feedback eine wichtige Rolle.</p>&#13;
<p><strong>Texttutoriate in den MINT-Fächern</strong></p>&#13;
<p>Ein zweiter Workshop mit Andreas Hirsch-Weber und Cristina Loesch (KIT Karlsruhe) thematisierte die Schreiblehre in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern. So beschreitet etwa die Goethe-Universität Frankfurt am Main neue Wege. Im Sommersemester 2019 startete das naturwissenschaftliche Schreibzentrum ein Pilotprojekt in Form eines Texttutoren-Programms. In ausgesuchten Lehrveranstaltungen geben die studentischen Texttutor*innen, ähnlich wie Writing Fellows, ihren Kommiliton*innen mündliches und schriftliches Feedback auf deren Schreibarbeiten. Die Tutor*innen stammen aus dem jeweiligen Fach und erhalten vorab eine schreibdidaktische Ausbildung. Eva Kaufholz-Soldat erläuterte dieses Konzept sowie konkrete Ergebnisse des Programms, das aufgrund seiner erfolgreichen Evaluation auch aktuell weitergeführt wird.</p>&#13;
<p>Organisiert wurde das „Coburger Symposium 2020: Schreiben in den Fächern“ von Schreiblabor-Leiterin Dr. Regina Graßmann und ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Stephanie Grimm. Für Regina Graßmann spiegeln sich viele der im Rahmen des Symposiums diskutierten Themen auch in ihrer eigenen Arbeit wider: „Schreiben ist ein Lerninstrument. Die Entwicklung akademischer Literalität soll deshalb von Studienbeginn fachintegriert gefördert werden. Die Diskussion in den Workshops zeigte eindeutig, wie wichtig hier der interdisziplinäre Dialog mit den Fachwissenschaftler*innen ist.“ Im Anschluss an das Symposium wird es einen Tagungsband geben: „Wir freuen uns, im Tagungsband die Ergebnisse des Dialogs der Kolleginnen und Kollegen bündeln zu können.“</p>&#13;
<p><em>Das erste Schreiblabor an einer deutschen Hochschule entstand 1993 an der Universität Bielefeld mit dem Ziel, Studierende beim wissenschaftlichen Schreiben in vielfältiger Weise zu unterstützen. Seitdem entstanden immer neue Einrichtungen dieser Art, seit 2013 im Zuge des Coburger Wegs auch an der Hochschule Coburg.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/30-Schreibsymposium_Workshops-1024x683.jpg"
                        fileSize="167852"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/30-Schreibsymposium_Markus_Nickl-1024x683.jpg"
                        fileSize="89858"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Staatssekretär besucht CREAPOLIS]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/staatssekretaer-besucht-creapolis/</link>
                <pubDate>Wed, 12 Feb 2020 12:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/staatssekretaer-besucht-creapolis/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Dr. Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministeriums, war zu Gast an der Hochschule Coburg. Er wollte sich über das <a href="t3://page?uid=982" title="Opens internal link in new window">Projekt CREAPOLIS</a> informieren. Es wird vom Bundesforschungsministeriums und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz im Rahmen des Programms „Innovative Hochschule“ von 2018 bis 2022 mit 6,5 Mio. Euro gefördert.</p>&#13;
<p>„Transfer von Wissen stellt neben der Forschung und dem Studium die dritte Säule unserer Wissenschaftspolitik dar“, betonte Staatssekretär Meister bei seinem Besuch in Coburg. Er kam auf Einladung des Coburger Bundestagsabgeordneten Hans Michelbach an die Hochschule. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze stellte den Gästen die aktuellen Entwicklungen an der Hochschule vor. Sie ging dabei auch auf die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Region ein.</p>&#13;
<p>CREAPOLIS, das in der ehemaligen Schlachthofvilla am Eingang zum Coburger Güterbahnhofsareal aktiv ist, stellt für Hans Michelbach das Anfangsprojekt für das geplante Band der Wissenschaft dar. Dass das Projekt mit seinem Makerspace und der niederschwelligen Wissensvermittlung schon jetzt ein Anziehungspunkt ist, machte Projektleiter Dr. Markus Neufeld deutlich. So haben sich bereits mehr als 460 Nutzerinnen und Nutzer im Makerspace angemeldet. Und Kurzvorträge zu ganz unterschiedlichen Themen wie Wasserstoff oder Demenz stoßen bei den Bürgerinnen und Bürgern auf großes Interesse. Auch Unternehmen nutzen die besondere Atmosphäre des Makerspace, um beispielsweise Workshops und Fortbildungen für ihre Mitarbeiter anzubieten.</p>&#13;
<p>Coburgs IHK-Präsident Friedrich Herdan wünscht sich darüber hinaus noch mehr Anstöße für Existenzgründungen. Aktuell steht in dem vom Bundeswissenschaftsministerium geförderten Projekt CREAPOLIS der Wissenstransfer im Vordergrund, betonte Hochschulvizepräsidentin Prof. Dr. Aileen Funke. „Wir hoffen natürlich, dass über CREAPOLIS Gründungsvorhaben angestoßen werden, aber in diesem Projekt bekommen wir für dieses Ziel keine Mittel. Für die Förderung des Gründergedankens bei Studierenden möchten wir in Zukunft eigene Mittel einwerben", ergänzt sie.&nbsp; Zudem arbeite man mit dem von der Stadt und dem Landkreis Coburg und Unternehmen geförderten Projekt ZukunftCoburgDigital eng zusammen. Und es gebe zahlreiche Aktionen mit Unternehmen der Region, damit aus innovativen Ideen neue Produkte und Geschäftsideen werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministeriums, war zu Gast an der Hochschule Coburg. Er wollte sich über das <a href="t3://page?uid=982" title="Opens internal link in new window">Projekt CREAPOLIS</a> informieren. Es wird vom Bundesforschungsministeriums und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz im Rahmen des Programms „Innovative Hochschule“ von 2018 bis 2022 mit 6,5 Mio. Euro gefördert.</p>&#13;
<p>„Transfer von Wissen stellt neben der Forschung und dem Studium die dritte Säule unserer Wissenschaftspolitik dar“, betonte Staatssekretär Meister bei seinem Besuch in Coburg. Er kam auf Einladung des Coburger Bundestagsabgeordneten Hans Michelbach an die Hochschule. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze stellte den Gästen die aktuellen Entwicklungen an der Hochschule vor. Sie ging dabei auch auf die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Region ein.</p>&#13;
<p>CREAPOLIS, das in der ehemaligen Schlachthofvilla am Eingang zum Coburger Güterbahnhofsareal aktiv ist, stellt für Hans Michelbach das Anfangsprojekt für das geplante Band der Wissenschaft dar. Dass das Projekt mit seinem Makerspace und der niederschwelligen Wissensvermittlung schon jetzt ein Anziehungspunkt ist, machte Projektleiter Dr. Markus Neufeld deutlich. So haben sich bereits mehr als 460 Nutzerinnen und Nutzer im Makerspace angemeldet. Und Kurzvorträge zu ganz unterschiedlichen Themen wie Wasserstoff oder Demenz stoßen bei den Bürgerinnen und Bürgern auf großes Interesse. Auch Unternehmen nutzen die besondere Atmosphäre des Makerspace, um beispielsweise Workshops und Fortbildungen für ihre Mitarbeiter anzubieten.</p>&#13;
<p>Coburgs IHK-Präsident Friedrich Herdan wünscht sich darüber hinaus noch mehr Anstöße für Existenzgründungen. Aktuell steht in dem vom Bundeswissenschaftsministerium geförderten Projekt CREAPOLIS der Wissenstransfer im Vordergrund, betonte Hochschulvizepräsidentin Prof. Dr. Aileen Funke. „Wir hoffen natürlich, dass über CREAPOLIS Gründungsvorhaben angestoßen werden, aber in diesem Projekt bekommen wir für dieses Ziel keine Mittel. Für die Förderung des Gründergedankens bei Studierenden möchten wir in Zukunft eigene Mittel einwerben", ergänzt sie.&nbsp; Zudem arbeite man mit dem von der Stadt und dem Landkreis Coburg und Unternehmen geförderten Projekt ZukunftCoburgDigital eng zusammen. Und es gebe zahlreiche Aktionen mit Unternehmen der Region, damit aus innovativen Ideen neue Produkte und Geschäftsideen werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/25-Besuch_Staatssekretaer_Meister_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="153331"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/25-Besuch_Staatssekretaer_Meister_2-1024x617.jpg"
                        fileSize="123321"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="617"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Michael Lichtlein als Vizepräsident wiedergewählt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/michael-lichtlein-als-vizepraesident-wiedergewaehlt/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Feb 2020 10:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/michael-lichtlein-als-vizepraesident-wiedergewaehlt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><I>Der Hochschulrat bestätigte Prof. Dr. Michael Lichtlein im Amt des Vizepräsidenten für Lehre, Qualitätsentwicklung und Weiterbildung. Seine neue Amtszeit startet am 15. März 2020 und geht bis 30. September 2022.</I></p>&#13;
<p>Auch die nächsten fünf Semester wird <a class="internal-link" href="t3://page?uid=813" title="Opens internal link in new window">Professor Lichtlein</a> seine Funktion als Vizepräsident der Hochschule ausüben. Dafür hat er einige Visionen. In seinem Blick in die Zukunft verweist er auf die Notwendigkeit, die Lehre mit neuen Methoden und Inhalten auf die individuellen Bildungsbiographien der jungen Menschen auszurichten. Auch seien Zukunftskompetenzen, sogenannte „future skills“, wichtige Bausteine der Lehre. Darüber hinaus soll die Hochschule mit ihrer hervorragenden und breit aufgestellten Expertise noch deutlicher als Ansprechpartner für akademische „Weiterbildung und Lebenslanges Lernen“ in der Region mit ihren wichtigen Partnern in Wirtschaft, Gesellschaft und Bildung wahrgenommen werden.</p>&#13;
<p>Aktuell werden personelle Ressourcen im Institut für Lebenslanges Lernen an der Hochschule aufgebaut. Davon erhofft sich Vizepräsident Lichtlein einen weiteren Schub in diese Richtung. Für die kommende Amtszeit stehen demnach einige Herausforderungen an. So verweist Professor Lichtlein darauf, dass 2020 die vom Bundesbildungsministerium geförderten Qualitätspakt-Lehre Großprojekte „Der Coburger Weg“ und „Evelin“ auslaufen. Die Herausforderung besteht darin, zukunftsfähige Kernelemente wie Interdisziplinarität, individuelle Förderung und Beratung, Projekt ING und auch die Lehrinnovation, die hier mit viel Engagement entwickelt wurden, weiter zu führen. Dennoch freut er sich auf die anstehenden Aufgaben nach dem Motto: „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg – und Wege entstehen bekanntlich dadurch, dass man sie geht.“</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><I>Der Hochschulrat bestätigte Prof. Dr. Michael Lichtlein im Amt des Vizepräsidenten für Lehre, Qualitätsentwicklung und Weiterbildung. Seine neue Amtszeit startet am 15. März 2020 und geht bis 30. September 2022.</I></p>&#13;
<p>Auch die nächsten fünf Semester wird <a class="internal-link" href="t3://page?uid=813" title="Opens internal link in new window">Professor Lichtlein</a> seine Funktion als Vizepräsident der Hochschule ausüben. Dafür hat er einige Visionen. In seinem Blick in die Zukunft verweist er auf die Notwendigkeit, die Lehre mit neuen Methoden und Inhalten auf die individuellen Bildungsbiographien der jungen Menschen auszurichten. Auch seien Zukunftskompetenzen, sogenannte „future skills“, wichtige Bausteine der Lehre. Darüber hinaus soll die Hochschule mit ihrer hervorragenden und breit aufgestellten Expertise noch deutlicher als Ansprechpartner für akademische „Weiterbildung und Lebenslanges Lernen“ in der Region mit ihren wichtigen Partnern in Wirtschaft, Gesellschaft und Bildung wahrgenommen werden.</p>&#13;
<p>Aktuell werden personelle Ressourcen im Institut für Lebenslanges Lernen an der Hochschule aufgebaut. Davon erhofft sich Vizepräsident Lichtlein einen weiteren Schub in diese Richtung. Für die kommende Amtszeit stehen demnach einige Herausforderungen an. So verweist Professor Lichtlein darauf, dass 2020 die vom Bundesbildungsministerium geförderten Qualitätspakt-Lehre Großprojekte „Der Coburger Weg“ und „Evelin“ auslaufen. Die Herausforderung besteht darin, zukunftsfähige Kernelemente wie Interdisziplinarität, individuelle Förderung und Beratung, Projekt ING und auch die Lehrinnovation, die hier mit viel Engagement entwickelt wurden, weiter zu führen. Dennoch freut er sich auf die anstehenden Aufgaben nach dem Motto: „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg – und Wege entstehen bekanntlich dadurch, dass man sie geht.“</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/LichtleinMichael.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nachhaltig schreiben]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachhaltig-schreiben/</link>
                <pubDate>Wed, 05 Feb 2020 14:14:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nachhaltig-schreiben/</guid>
                <description><![CDATA[<p><I>„Nachhaltigkeit in den Wirtschaftswissenschaften“ lautete das Thema einer Ringvorlesung der gleichnamigen Fakultät. Rund 150 Erstsemester der drei Bachelor-Studiengänge Betriebs-, Versicherungs- und Industriewirtschaft nahmen an der Veranstaltung teil, die mit einem innovativen Lehr-/Lernansatz aufwartete. </I></p>&#13;
<p>Den fachlichen Input der Ringvorlesung zu unterschiedlichen Facetten der Nachhaltigkeit gestalteten Alexandra Hahn (Bosch Building Technology), Dr. Katrin Scherer-Fäcks (Abteilungsleiterin bei der Fernwasserversorgung Franken), Karl-Heinz Sladek (Coaching für KMU-Geschäftsführer) sowie von der Hochschule Coburg Prof. Dr. Eduard Gerhardt und Prof. Dr. Lutz Schneider. In ihren Vorträgen, die Theorie und Praxis eng verzahnten, beschäftigten sie sich beispielsweise mit den Potenzialen und Herausforderungen der Digitalisierung und den sich ändernden Kundenbedürfnissen. In zwei weiteren Veranstaltungseinheiten gab Prof. Dr. Hedwig Schmid den Erstsemesterstudierenden wichtige Hinweise zur Studien- und Karriereplanung. Direkt im Anschluss an die Vorträge stellte Dr. Regina Graßmann, Leiterin des Schreiblabors der Hochschule Coburg, den Studierenden Schreibaufgaben. Das Feedback zu ihren Texten erhielten die Studierenden dann von Writing Fellows, also schreibdidaktisch geschulten Studierenden aus höheren Semestern, die Lehrende bei der Durchführung schreibintensiver Lehrveranstaltungen unterstützen. Das Besondere an dieser Methodik: Die Teilnehmenden der Ringvorlesung werden nicht, wie sonst üblich, über frontal gestaltete Unterrichtseinheiten an das Thema Schreiben herangeführt. Vielmehr galt für die Erstsemester: „learning by doing“. Im Moodle-Kursraum zur Ringvorlesung erhielten sie weiterführende Informationen zu Anfertigung und Überarbeitung von Vorlesungsmitschriften, zur Analyse und Gestaltung von Schaubildern oder zu dem Stufenmodell des wissenschaftlichen Schreibens. Aufgrund des innovativen Lehr-/Lernansatzes ermöglichte die schriftliche Auseinandersetzung mit dem Gehörten den Studierenden sich tiefer in die Themen der Vorlesungsreihe hineinzudenken. Hemmungen vor dem wissenschaftlichen Schreiben werden frühzeitig abgebaut und Informationen, die den Studierenden für die Vervollständigung ihrer Textaufgaben fehlten, mussten sie sich eigenständig erarbeiten.</p>&#13;
<p>Die Rückmeldungen von Lehrenden und Studierenden waren entsprechend positiv. Die beteiligten Dozierenden lobten die gute Qualität der studentischen Texte und den gelungenen Aufbau der Veranstaltung. Ziel es ist nun, das Format, das aus dem Coburger-Wegs-Modul I „Interdisziplinäre Perspektiven“ entstanden ist, an der Fakultät Wirtschaft weiterzuentwickeln. So soll Schreibkompetenz in die Studien- und Prüfungsordnung der drei Studiengänge aufgenommen werden. Studierende aus höheren Semestern, die als Writing Fellows ihren Kommiliton*innen beratend zur Seite stehen, erhielten dann einen entsprechenden Leistungsnachweis. „Studierenden des ersten Semesters fällt es wesentlich leichter, etwas von einem Studierenden höheren Semesters zu übernehmen“, so Prof. Dr. Claus Böhnlein zu dem innovativen schreibdidaktischem Ansatz. „Der Writing Fellow spricht die gleiche Sprache, dessen Rückmeldungen werden von den Studienanfänger*innen als konstruktiv gewertet.“ Zudem hat das Format auch eine zwischenmenschliche Komponente: die Studierenden lernen sich kennen, knüpfen Kontakte und tauschen sich über Semestergrenzen hinweg aus.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><I>„Nachhaltigkeit in den Wirtschaftswissenschaften“ lautete das Thema einer Ringvorlesung der gleichnamigen Fakultät. Rund 150 Erstsemester der drei Bachelor-Studiengänge Betriebs-, Versicherungs- und Industriewirtschaft nahmen an der Veranstaltung teil, die mit einem innovativen Lehr-/Lernansatz aufwartete. </I></p>&#13;
<p>Den fachlichen Input der Ringvorlesung zu unterschiedlichen Facetten der Nachhaltigkeit gestalteten Alexandra Hahn (Bosch Building Technology), Dr. Katrin Scherer-Fäcks (Abteilungsleiterin bei der Fernwasserversorgung Franken), Karl-Heinz Sladek (Coaching für KMU-Geschäftsführer) sowie von der Hochschule Coburg Prof. Dr. Eduard Gerhardt und Prof. Dr. Lutz Schneider. In ihren Vorträgen, die Theorie und Praxis eng verzahnten, beschäftigten sie sich beispielsweise mit den Potenzialen und Herausforderungen der Digitalisierung und den sich ändernden Kundenbedürfnissen. In zwei weiteren Veranstaltungseinheiten gab Prof. Dr. Hedwig Schmid den Erstsemesterstudierenden wichtige Hinweise zur Studien- und Karriereplanung. Direkt im Anschluss an die Vorträge stellte Dr. Regina Graßmann, Leiterin des Schreiblabors der Hochschule Coburg, den Studierenden Schreibaufgaben. Das Feedback zu ihren Texten erhielten die Studierenden dann von Writing Fellows, also schreibdidaktisch geschulten Studierenden aus höheren Semestern, die Lehrende bei der Durchführung schreibintensiver Lehrveranstaltungen unterstützen. Das Besondere an dieser Methodik: Die Teilnehmenden der Ringvorlesung werden nicht, wie sonst üblich, über frontal gestaltete Unterrichtseinheiten an das Thema Schreiben herangeführt. Vielmehr galt für die Erstsemester: „learning by doing“. Im Moodle-Kursraum zur Ringvorlesung erhielten sie weiterführende Informationen zu Anfertigung und Überarbeitung von Vorlesungsmitschriften, zur Analyse und Gestaltung von Schaubildern oder zu dem Stufenmodell des wissenschaftlichen Schreibens. Aufgrund des innovativen Lehr-/Lernansatzes ermöglichte die schriftliche Auseinandersetzung mit dem Gehörten den Studierenden sich tiefer in die Themen der Vorlesungsreihe hineinzudenken. Hemmungen vor dem wissenschaftlichen Schreiben werden frühzeitig abgebaut und Informationen, die den Studierenden für die Vervollständigung ihrer Textaufgaben fehlten, mussten sie sich eigenständig erarbeiten.</p>&#13;
<p>Die Rückmeldungen von Lehrenden und Studierenden waren entsprechend positiv. Die beteiligten Dozierenden lobten die gute Qualität der studentischen Texte und den gelungenen Aufbau der Veranstaltung. Ziel es ist nun, das Format, das aus dem Coburger-Wegs-Modul I „Interdisziplinäre Perspektiven“ entstanden ist, an der Fakultät Wirtschaft weiterzuentwickeln. So soll Schreibkompetenz in die Studien- und Prüfungsordnung der drei Studiengänge aufgenommen werden. Studierende aus höheren Semestern, die als Writing Fellows ihren Kommiliton*innen beratend zur Seite stehen, erhielten dann einen entsprechenden Leistungsnachweis. „Studierenden des ersten Semesters fällt es wesentlich leichter, etwas von einem Studierenden höheren Semesters zu übernehmen“, so Prof. Dr. Claus Böhnlein zu dem innovativen schreibdidaktischem Ansatz. „Der Writing Fellow spricht die gleiche Sprache, dessen Rückmeldungen werden von den Studienanfänger*innen als konstruktiv gewertet.“ Zudem hat das Format auch eine zwischenmenschliche Komponente: die Studierenden lernen sich kennen, knüpfen Kontakte und tauschen sich über Semestergrenzen hinweg aus.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/23-RV_Nachhaltigkeit_Boehnlein_Scherer_Faecks-1024x692.jpg"
                        fileSize="86880"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Meißner und Prof. Kohls zu Gast in Krems]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-meissner-und-prof-kohls-zu-gast-in-krems/</link>
                <pubDate>Wed, 05 Feb 2020 11:43:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-meissner-und-prof-kohls-zu-gast-in-krems/</guid>
                <description><![CDATA[<p><I>An der Fachhochschule im Niederösterreichischen Krems (IMC FH Krems) fand kürzlich ein Expertensymposium zu „Gesundheitsförderung nach ihrer utopischen Phase“ statt. Hier kamen Expert*innen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie Studierende des Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften der FH Krems zusammen. Ziel war es, die Entwicklung, die die Gesundheitsförderung politisch, akademisch und praktisch genommen hat, zu reflektieren und eine Standortbestimmung im Hinblick auf Politik, Forschung und Ethik zu machen. </I></p>&#13;
<p>Bei dem eineinhalbtägigen Symposium referierte Professorin Meißner als Expertin für Forschung, während Professor Kohls zu ethischen Fragen Stellung nahm. Aktuell wird diskutiert, was angemessene Studiendesigns und methodologische Herangehensweisen sind, um die Wirksamkeit von gesundheitsförderlichen Maßnahmen und Programmen empirisch zu überprüfen. Denn viele etablierte Standards, wie die randomisierten Doppelblindstudien, können nicht ohne weiteres übertragen werden. Neuere Entwicklungen in der Neuro- und Biotechnologie zwingen die Forscher dazu auch die Grenzen der Gesundheitsförderung zu thematisieren. Beispielsweise wenn es um die Frage geht, wo die Gesundheitsförderung aufhört und die Selbstoptimierung beginnt.</p>&#13;
<p>Kohls zeigte sich beeindruckt von der Veranstaltung, die durch die Teilnahme von Studierenden nicht nur den Austausch mit Fachkolleg*innen, sondern auch mit der kommenden Generation von Gesundheitsförder*innen bot. „Es war schön zu sehen, dass hier der partizipative Gedanke, der in der Gesundheitsförderung eine große Rolle spielt, umgesetzt wurde und die Studierenden immer mit eingebunden waren“, resümiert er. Besonders gefallen habe ihm der von den Studierenden gestaltete Science Slam: „Hier haben die Studierenden ihre Gedanken und Reflektionen zu den diskutierten Aspekten prägnant und zum Teil auch extrem lustig vorgetragen.“ Man habe gemerkt, dass Gesundheitsförderung nicht nur ein akademisches Fach sei, sondern auch eine gelebte Disziplin.</p>&#13;
<p>Meißner inspirierten vor allem die intensiven Debatten mit Studierenden und Expert*innen rund um den Begriff „Gesundheit“. Laut Definition der die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit ein Zustand vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen. Auf dieser Basis wurden Fragen aufgeworfen wie: Ist Gesundheit nicht ein Idealzustand, der in der Praxis nie erreicht werden kann? Wie nützlich ist so ein positives Konzept von Gesundheit in der Praxis überhaupt? Lässt sich Gesundheit direkt messen, also nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit? Kurz gesagt: Wann ist der Mensch gesund? Professorin Meißner stellt fest: „Diese spannenden und zentralen Fragen der Gesundheitsförderung wurden in Krems teils heftig diskutiert und die Studierenden waren beeindruckt, wie unterschiedlich auch die Meinungen der geladenen Experten und Expertinnen hierzu waren.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><I>An der Fachhochschule im Niederösterreichischen Krems (IMC FH Krems) fand kürzlich ein Expertensymposium zu „Gesundheitsförderung nach ihrer utopischen Phase“ statt. Hier kamen Expert*innen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie Studierende des Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften der FH Krems zusammen. Ziel war es, die Entwicklung, die die Gesundheitsförderung politisch, akademisch und praktisch genommen hat, zu reflektieren und eine Standortbestimmung im Hinblick auf Politik, Forschung und Ethik zu machen. </I></p>&#13;
<p>Bei dem eineinhalbtägigen Symposium referierte Professorin Meißner als Expertin für Forschung, während Professor Kohls zu ethischen Fragen Stellung nahm. Aktuell wird diskutiert, was angemessene Studiendesigns und methodologische Herangehensweisen sind, um die Wirksamkeit von gesundheitsförderlichen Maßnahmen und Programmen empirisch zu überprüfen. Denn viele etablierte Standards, wie die randomisierten Doppelblindstudien, können nicht ohne weiteres übertragen werden. Neuere Entwicklungen in der Neuro- und Biotechnologie zwingen die Forscher dazu auch die Grenzen der Gesundheitsförderung zu thematisieren. Beispielsweise wenn es um die Frage geht, wo die Gesundheitsförderung aufhört und die Selbstoptimierung beginnt.</p>&#13;
<p>Kohls zeigte sich beeindruckt von der Veranstaltung, die durch die Teilnahme von Studierenden nicht nur den Austausch mit Fachkolleg*innen, sondern auch mit der kommenden Generation von Gesundheitsförder*innen bot. „Es war schön zu sehen, dass hier der partizipative Gedanke, der in der Gesundheitsförderung eine große Rolle spielt, umgesetzt wurde und die Studierenden immer mit eingebunden waren“, resümiert er. Besonders gefallen habe ihm der von den Studierenden gestaltete Science Slam: „Hier haben die Studierenden ihre Gedanken und Reflektionen zu den diskutierten Aspekten prägnant und zum Teil auch extrem lustig vorgetragen.“ Man habe gemerkt, dass Gesundheitsförderung nicht nur ein akademisches Fach sei, sondern auch eine gelebte Disziplin.</p>&#13;
<p>Meißner inspirierten vor allem die intensiven Debatten mit Studierenden und Expert*innen rund um den Begriff „Gesundheit“. Laut Definition der die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit ein Zustand vollkommenen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen. Auf dieser Basis wurden Fragen aufgeworfen wie: Ist Gesundheit nicht ein Idealzustand, der in der Praxis nie erreicht werden kann? Wie nützlich ist so ein positives Konzept von Gesundheit in der Praxis überhaupt? Lässt sich Gesundheit direkt messen, also nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit? Kurz gesagt: Wann ist der Mensch gesund? Professorin Meißner stellt fest: „Diese spannenden und zentralen Fragen der Gesundheitsförderung wurden in Krems teils heftig diskutiert und die Studierenden waren beeindruckt, wie unterschiedlich auch die Meinungen der geladenen Experten und Expertinnen hierzu waren.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/21-Symposium_Krems-1024x683.jpg"
                        fileSize="194461"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Rettung für männliche Küken]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/rettung-fuer-maennliche-kueken/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Feb 2020 12:15:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/rettung-fuer-maennliche-kueken/</guid>
                <description><![CDATA[<p><I>Jedes Jahr sterben rund 45 Millionen männliche Küken in Deutschland, weil sie weder Eier legen können, noch genug Fleisch ansetzen. Wissenschaftler der Hochschule Coburg und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe haben eine neue Methode entwickelt, um das Geschlecht der Küken vor dem Schlüpfen zu bestimmen.</I></p>&#13;
<p>Männliche Küken legen keine Eier und setzen weniger Fleisch an. Deshalb sind sie für die Geflügelwirtschaft unbrauchbar und landen im Schredder. Um das Töten der geschlüpften Küken zu verhindern, muss das Geschlecht schon im Ei bestimmt werden. Mögliche Verfahren gibt es schon, sie sind aber erst in einem fortgeschrittenen Stadium des Embryos möglich. Jens Staufenbiel, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Helene Dörksen von der TH OWL haben nun eine Methode entwickelt, die schon bei drei bis sechs Tage alten Hühnereiern anzeigt, ob Hahn oder Henne im Ei ist. Möglich macht es ein Gerät, das eigentlich zur Untersuchung von Kraftstoffen entwickelt wurde und das Jens Staufenbiel im Rahmen seiner Promotion weiterentwickelt hat. „Wir haben einfach ausprobiert, wofür sich die Methode noch eignet“, erklärt Staufenbiel.</p>&#13;
<p>Mithilfe des Verfahrens lassen sich im Ei männliche und weibliche Hormone identifizieren. Mit einem Laser leuchten die Forscher Flüssigkeit und Embryo im Ei an. Das Licht, das zurückgeworfen wird, lässt Rückschlüsse auf das Geschlecht zu. Prof. Dr. Helene Dörksen hat aus den Messwerten ein System abgeleitet, das zwischen männlichen und weiblichen Küken unterscheidet. Der Vorteil gegenüber bereits bekannten Methoden: Sie funktioniert selbst durch die Eihaut. „Bei anderen Verfahren muss das Ei komplett geöffnet werden, für unser Verfahren brauchen wir lediglich ein ca. 2mm großes Loch in der Kalkschale“, erklärt Jens Staufenbiel. Ein weiterer Vorteil sei, dass der Embryo im Ei zu diesem frühen Zeitpunkt noch kein Schmerzempfinden habe. Staufenbiel und Dörksen haben die Methode als Patent angemeldet.</p>&#13;
<h4>Von der Kraftstoffforschung zur Kükenrettung</h4>&#13;
<p>Penicillin, Teflon, Post-its – immer wieder entstehen Erfindungen und Produkte durch Zufall oder weil sie anders eingesetzt werden als gedacht. Eigentlich forscht Jens Staufenbiel auch nicht an einer Methode zur Geschlechtsbestimmung von Küken, sondern er ist Teil der Arbeitsgruppe Kraftstoffforschung des <a class="internal-link" href="t3://page?uid=376" title="Opens internal link in new window">Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg</a> (TAC). Sein Ziel ist es, einen Sensor zu entwickeln, der eine zerstörungsfreie Analyse von Kraftstoffen ermöglicht. Grundlage ist unter anderem die sogenannte Fluoreszenzspektroskopie. Mit einem Laser wird der Kraftstoff beleuchtet. Die Flüssigkeit wirft daraufhin Licht zurück. Anhand der Muster können die Forscher*innen Rückschlüsse auf Qualität oder Alterungsgrad des Kraftstoffes ziehen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><I>Jedes Jahr sterben rund 45 Millionen männliche Küken in Deutschland, weil sie weder Eier legen können, noch genug Fleisch ansetzen. Wissenschaftler der Hochschule Coburg und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe haben eine neue Methode entwickelt, um das Geschlecht der Küken vor dem Schlüpfen zu bestimmen.</I></p>&#13;
<p>Männliche Küken legen keine Eier und setzen weniger Fleisch an. Deshalb sind sie für die Geflügelwirtschaft unbrauchbar und landen im Schredder. Um das Töten der geschlüpften Küken zu verhindern, muss das Geschlecht schon im Ei bestimmt werden. Mögliche Verfahren gibt es schon, sie sind aber erst in einem fortgeschrittenen Stadium des Embryos möglich. Jens Staufenbiel, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Helene Dörksen von der TH OWL haben nun eine Methode entwickelt, die schon bei drei bis sechs Tage alten Hühnereiern anzeigt, ob Hahn oder Henne im Ei ist. Möglich macht es ein Gerät, das eigentlich zur Untersuchung von Kraftstoffen entwickelt wurde und das Jens Staufenbiel im Rahmen seiner Promotion weiterentwickelt hat. „Wir haben einfach ausprobiert, wofür sich die Methode noch eignet“, erklärt Staufenbiel.</p>&#13;
<p>Mithilfe des Verfahrens lassen sich im Ei männliche und weibliche Hormone identifizieren. Mit einem Laser leuchten die Forscher Flüssigkeit und Embryo im Ei an. Das Licht, das zurückgeworfen wird, lässt Rückschlüsse auf das Geschlecht zu. Prof. Dr. Helene Dörksen hat aus den Messwerten ein System abgeleitet, das zwischen männlichen und weiblichen Küken unterscheidet. Der Vorteil gegenüber bereits bekannten Methoden: Sie funktioniert selbst durch die Eihaut. „Bei anderen Verfahren muss das Ei komplett geöffnet werden, für unser Verfahren brauchen wir lediglich ein ca. 2mm großes Loch in der Kalkschale“, erklärt Jens Staufenbiel. Ein weiterer Vorteil sei, dass der Embryo im Ei zu diesem frühen Zeitpunkt noch kein Schmerzempfinden habe. Staufenbiel und Dörksen haben die Methode als Patent angemeldet.</p>&#13;
<h4>Von der Kraftstoffforschung zur Kükenrettung</h4>&#13;
<p>Penicillin, Teflon, Post-its – immer wieder entstehen Erfindungen und Produkte durch Zufall oder weil sie anders eingesetzt werden als gedacht. Eigentlich forscht Jens Staufenbiel auch nicht an einer Methode zur Geschlechtsbestimmung von Küken, sondern er ist Teil der Arbeitsgruppe Kraftstoffforschung des <a class="internal-link" href="t3://page?uid=376" title="Opens internal link in new window">Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg</a> (TAC). Sein Ziel ist es, einen Sensor zu entwickeln, der eine zerstörungsfreie Analyse von Kraftstoffen ermöglicht. Grundlage ist unter anderem die sogenannte Fluoreszenzspektroskopie. Mit einem Laser wird der Kraftstoff beleuchtet. Die Flüssigkeit wirft daraufhin Licht zurück. Anhand der Muster können die Forscher*innen Rückschlüsse auf Qualität oder Alterungsgrad des Kraftstoffes ziehen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/18-Kuekenrettung_pixabay-1024x683.jpg"
                        fileSize="283087"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Berufswege und Karrierechancen in der Klinischen Sozialarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/berufswege-und-karrierechancen-in-der-klinischen-sozialarbeit/</link>
                <pubDate>Fri, 31 Jan 2020 09:05:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/berufswege-und-karrierechancen-in-der-klinischen-sozialarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit 18 Jahren gibt es an der Hochschule Coburg den weiterbildenden Masterstudiengang Klinische Sozialarbeit. Er wird in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin angeboten, ist in seiner Form deutschlandweit einmalig und wendet sich an Sozialarbeiter*innen, die bereits über Berufserfahrung verfügen. Eine Verbleibestudie der bisherigen Absolvent*innen zeigt, in welchen Bereichen sie arbeiten und welche Karrierechancen sich für sie auftun.</em></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Christine Kröger leitet den <a class="internal-link" href="t3://page?uid=519" title="Opens internal link in current window">Studiengang Klinische Sozialarbeit</a>, der berufsbegleitend in sechs Semestern zum Masterabschluss führt. Die Studierenden müssen mindestens ein Jahr Berufserfahrung mitbringen und auch während des Studiums einschlägig beschäftigt sein. Über den normalen Semesterbeitrag hinaus ist der Studiengang kostenpflichtig. Lohnt sich dieser finanzielle und zeitliche Aufwand? Dieser Frage ging Professorin Kröger in einer Verbleibstudie nach. Bei der Präsentation der Ergebnisse tauschten sich Absolvent*innen, aktuell Studierende, Studieninteressierte sowie Vertreter*innen sozialer Einrichtungen über ihre Erwartungen und ihre Erfahrungen aus.</p>&#13;
<p>Danny Ochs, der in einer Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie in Emmerdingen im Sozialdienst tätig ist und kurz vor seinem Studienabschluss steht, erzählt: „Ich habe mich sehr bewusst für diesen Master entschieden. Ich wollte genau das inhaltliche Profil der Klinischen Sozialarbeit. Ich habe schnell gemerkt, dass ich in meinem Tätigkeitsbereich sehr viele beraterisch-therapeutische Aufgaben wahrnehme. Alles, was ich im Bachelor gelernt habe, war sehr gut, um in den Beruf einzusteigen, es reichte mir aber fachlich nicht, die Aufgaben in meinem Arbeitsfeld zu erfüllen.“ Seine Kommilitonin Lucia Dangel, die in einem Jugendhilfeverbund in Winnenden tätig ist, leitet mittlerweile die Abteilung Psychosoziale Hilfen für junge Menschen. Sie bekennt: „Ohne den Master hätte ich mich nicht aktiv auf eine Leitungsposition beworben“.</p>&#13;
<p><strong>Fachlich-inhaltliche Beweggründe</strong></p>&#13;
<p>Die Online-Studie, die sich auf die letzten 13 Jahrgänge des Weiterbildungsmasters bezieht, bestätigt, dass vor allem fachlich-inhaltliche Beweggründe bei der Wahl dieses Studiums relevant sind. Sie zeigt zudem, dass die Studierenden aus den klassischen Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit kommen: Jugend- und Familienhilfe, Psychiatrie, Kliniken sowie ambulante und stationäre Einrichtungen der Suchthilfe. Gut die Hälfte (52 Prozent) der befragten Absolvent*innen ist nach dem Masterabschluss in leitender Position tätig und erfährt während oder nach dem Masterstudium eine Erhöhung des monatlichen Einkommens und zwar um durchschnittlich 33 Prozent. Den größten Kompetenzzuwachs erleben die Befragten in psychosozialer Diagnostik und sozialtherapeutischer Intervention, den „Herzstücken“ klinisch-sozialarbeiterischen Handelns. „Ich freue mich, dass wir durch unsere Verbleibstudie eine so gute Rückmeldung zu unseren Lehrinhalten und zur weiteren beruflichen Entwicklung unserer Absolventinnen und Absolventen bekommen haben“, betont Professorin Kröger. „Damit können wir zeigen, dass sich die investierten Studiengebühren tatsächlich auszahlen‘.“</p>&#13;
<p><strong>Gestärktes Selbstbewusstsein</strong></p>&#13;
<p>Danny Ochs ergänzt „Auch mein Selbstbewusstsein als Sozialarbeiter wurde durch das Studium gestärkt. Durch den Master gelingt es mir, im multiprofessionellen Team dafür einzutreten, dass ein sozialtherapeutisches Verständnis in die Behandlungsplanung einfließt und gleichberechtigt neben der medizinischen und psychotherapeutischen Perspektive steht.“ „Der Master war für mich mit einem riesigen Zuwachs an Wissen verbunden – das, was ich wollte, habe ich bekommen“ so Danny Ochs. Lucia Dangel ergänzt „Während des Masters habe ich auch die Möglichkeit bekommen zu publizieren – dadurch hat sich bei mir freiberuflich viel getan – ich werde für Vorträge zu meinen Schwerpunkten Traumapädagogik oder psychosoziale Diagnostik angefragt.“ Auch Danny Ochs gibt das erworbene Wissen und seine Kompetenzen mittlerweile selbst im Rahmen von Lehraufträgen weiter.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit 18 Jahren gibt es an der Hochschule Coburg den weiterbildenden Masterstudiengang Klinische Sozialarbeit. Er wird in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin angeboten, ist in seiner Form deutschlandweit einmalig und wendet sich an Sozialarbeiter*innen, die bereits über Berufserfahrung verfügen. Eine Verbleibestudie der bisherigen Absolvent*innen zeigt, in welchen Bereichen sie arbeiten und welche Karrierechancen sich für sie auftun.</em></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Christine Kröger leitet den <a class="internal-link" href="t3://page?uid=519" title="Opens internal link in current window">Studiengang Klinische Sozialarbeit</a>, der berufsbegleitend in sechs Semestern zum Masterabschluss führt. Die Studierenden müssen mindestens ein Jahr Berufserfahrung mitbringen und auch während des Studiums einschlägig beschäftigt sein. Über den normalen Semesterbeitrag hinaus ist der Studiengang kostenpflichtig. Lohnt sich dieser finanzielle und zeitliche Aufwand? Dieser Frage ging Professorin Kröger in einer Verbleibstudie nach. Bei der Präsentation der Ergebnisse tauschten sich Absolvent*innen, aktuell Studierende, Studieninteressierte sowie Vertreter*innen sozialer Einrichtungen über ihre Erwartungen und ihre Erfahrungen aus.</p>&#13;
<p>Danny Ochs, der in einer Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie in Emmerdingen im Sozialdienst tätig ist und kurz vor seinem Studienabschluss steht, erzählt: „Ich habe mich sehr bewusst für diesen Master entschieden. Ich wollte genau das inhaltliche Profil der Klinischen Sozialarbeit. Ich habe schnell gemerkt, dass ich in meinem Tätigkeitsbereich sehr viele beraterisch-therapeutische Aufgaben wahrnehme. Alles, was ich im Bachelor gelernt habe, war sehr gut, um in den Beruf einzusteigen, es reichte mir aber fachlich nicht, die Aufgaben in meinem Arbeitsfeld zu erfüllen.“ Seine Kommilitonin Lucia Dangel, die in einem Jugendhilfeverbund in Winnenden tätig ist, leitet mittlerweile die Abteilung Psychosoziale Hilfen für junge Menschen. Sie bekennt: „Ohne den Master hätte ich mich nicht aktiv auf eine Leitungsposition beworben“.</p>&#13;
<p><strong>Fachlich-inhaltliche Beweggründe</strong></p>&#13;
<p>Die Online-Studie, die sich auf die letzten 13 Jahrgänge des Weiterbildungsmasters bezieht, bestätigt, dass vor allem fachlich-inhaltliche Beweggründe bei der Wahl dieses Studiums relevant sind. Sie zeigt zudem, dass die Studierenden aus den klassischen Tätigkeitsfeldern der Sozialen Arbeit kommen: Jugend- und Familienhilfe, Psychiatrie, Kliniken sowie ambulante und stationäre Einrichtungen der Suchthilfe. Gut die Hälfte (52 Prozent) der befragten Absolvent*innen ist nach dem Masterabschluss in leitender Position tätig und erfährt während oder nach dem Masterstudium eine Erhöhung des monatlichen Einkommens und zwar um durchschnittlich 33 Prozent. Den größten Kompetenzzuwachs erleben die Befragten in psychosozialer Diagnostik und sozialtherapeutischer Intervention, den „Herzstücken“ klinisch-sozialarbeiterischen Handelns. „Ich freue mich, dass wir durch unsere Verbleibstudie eine so gute Rückmeldung zu unseren Lehrinhalten und zur weiteren beruflichen Entwicklung unserer Absolventinnen und Absolventen bekommen haben“, betont Professorin Kröger. „Damit können wir zeigen, dass sich die investierten Studiengebühren tatsächlich auszahlen‘.“</p>&#13;
<p><strong>Gestärktes Selbstbewusstsein</strong></p>&#13;
<p>Danny Ochs ergänzt „Auch mein Selbstbewusstsein als Sozialarbeiter wurde durch das Studium gestärkt. Durch den Master gelingt es mir, im multiprofessionellen Team dafür einzutreten, dass ein sozialtherapeutisches Verständnis in die Behandlungsplanung einfließt und gleichberechtigt neben der medizinischen und psychotherapeutischen Perspektive steht.“ „Der Master war für mich mit einem riesigen Zuwachs an Wissen verbunden – das, was ich wollte, habe ich bekommen“ so Danny Ochs. Lucia Dangel ergänzt „Während des Masters habe ich auch die Möglichkeit bekommen zu publizieren – dadurch hat sich bei mir freiberuflich viel getan – ich werde für Vorträge zu meinen Schwerpunkten Traumapädagogik oder psychosoziale Diagnostik angefragt.“ Auch Danny Ochs gibt das erworbene Wissen und seine Kompetenzen mittlerweile selbst im Rahmen von Lehraufträgen weiter.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Master_Klinische_Sozialarbeit_SoSe19-1024x609.jpg"
                        fileSize="180871"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="609"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/20-Klinische_Sozialarbeit_Berufswege_360x240.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschung am Bau]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschung-am-bau/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Jan 2020 13:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschung-am-bau/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Jonas Schmidt startete bereits mit 15 Jahren in das Berufsleben. Und zwar mit einer Zimmererlehre. Heute, mit 35 Jahren, ist er Dr.-Ingenieur. Möglich machte das eine kooperative Promotion, die von Prof. Dr. Holger Falter von der Fakultät Design der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Volker Schmid von der TU Berlin betreut wurde.</em></p>&#13;
<p>„Beim Bauen steht man immer wieder vor neuen Aufgaben. Und das, was man sich ausdenkt, entwirft, plant und berechnet, ist dann auch draußen in der Realität zu sehen“, beschreibt Jonas Schmidt seine Faszination für den Bau. Nach seiner Ausbildung zum Zimmerer ging er an die Technikerschule. Danach studierte er Bauingenieurwesen an der FH Würzburg und machte an der Universität Kassel seinen Masterabschluss. Da der gebürtige Ludwigsstädter in Oberfranken bleiben wollte, ging er als Tragwerksplaner und Projektleiter in das Coburger Ingenieurbüro Knörnschild &amp; Kollegen.</p>&#13;
<p><strong>Interesse an der Wissenschaft</strong><br />„Nach einigen Jahren in der Praxis wollte ich mich wissenschaftlich vertiefen“, erzählt Jonas Schmidt. Dabei stieß er bei seinem Chef Michael Knörnschild, der selbst an der FH Coburg Bauingenieurwesen studiert hat, auf offene Ohren. Er stellte den Kontakt zu Holger Falter, Professor für Bauingenieurwesen der Hochschule Coburg, her. Nun ging es darum, das passende Thema für die Doktorarbeit zu finden, Kooperationspartner zu gewinnen und einen Forschungsantrag für die Finanzierung des Vorhabens zu schreiben.<br />In seiner Doktorarbeit befasst sich Jonas Schmidt schließlich mit der Entwicklung von Verbindungselementen, mit denen Stahlbetonbauteile unmittelbar auf der Baustelle zusammengefügt werden können. „Bisher werden die Stahlbetonfertigteile an die Baustelle geliefert und nachträglich mit Beton vergossen oder direkt auf der Baustelle betoniert“, berichtet Jonas Schmidt. Die von ihm entwickelten Verzahnungen können bereits in die Fertigteile integriert werden. So lassen sich die Bauteile auf der Baustelle unmittelbar „zusammenstecken“. </p>&#13;
<p><strong>Umfangreiche Tests erforderlich</strong><br />„Die Stahlelemente haben Verzahnungen, wie man sie beispielsweise aus dem Maschinenbau bei Zahnrädern kennt. Bei meiner Entwicklung handelt es sich jedoch um gerade Flächen, bei denen mehrere Verzahnungen aneinandergereiht sind“, erklärt der promovierte Bauingenieur anschaulich. Im Rahmen seiner Doktorarbeit testete er unterschiedliche Materialkombinationen, er führte Simulationen durch und machte Großversuche im Maßstab 1:1, um zu testen, wie die Kraftübertragung funktioniert. <br />Bei seinen wissenschaftlichen Untersuchungen wurde er von Professor Falter von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Volker Schmid von der TU Berlin begleitet. „Es war ein Glückfall, dass ich in Coburg an Professor Falter geraten bin“, freut sich der frisch gebackene Dr.-Ing. Jonas Schmidt. Professor Falter stellte den Kontakt zu Professor Schmid von der TU Berlin her, der u.a. Spezialist für Stahlbeton-Stahl-Verbindungstechnologie ist. Und er gab ihm die Möglichkeit, als Dozent sein Wissen an die Studierenden des Bauingenieurwesens und der Architektur an der Hochschule Coburg weiterzugeben. <br />Am Bau wird die von Jonas Schmidt entwickelte Verbindungstechnik noch nicht eingesetzt. Dafür ist eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik in Berlin erforderlich, die gemeinsam mit einem Unternehmen angestrebt werden muss.</p>&#13;
<p><strong>Die Förderer</strong><br />Das Forschungsprojekt wurde finanziell gefördert vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung sowie von der Förderinitiative ZukunftBau. Weitere Unterstützer waren Pfeifer Seil- und Hebetechnik, Memmingen, Benno Drössler, Siegen, Otto Quast, Freudenberg, Angermüller Bau, Untersiemau, Dechant Bau, Weismain, Dyckerhoff, Wiesbaden, Ingenieurgruppe Knörnschild, Coburg, und Tigges-Beton Ingenieur- und Sachverständigenbüro, Freudenberg. <br />Die Doktorarbeit ist <a href="https://depositonce.tu-berlin.de/simple-search?query=Hochleistungsverbindung+Jonas+Schmidt" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a> online verfügbar.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jonas Schmidt startete bereits mit 15 Jahren in das Berufsleben. Und zwar mit einer Zimmererlehre. Heute, mit 35 Jahren, ist er Dr.-Ingenieur. Möglich machte das eine kooperative Promotion, die von Prof. Dr. Holger Falter von der Fakultät Design der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Volker Schmid von der TU Berlin betreut wurde.</em></p>&#13;
<p>„Beim Bauen steht man immer wieder vor neuen Aufgaben. Und das, was man sich ausdenkt, entwirft, plant und berechnet, ist dann auch draußen in der Realität zu sehen“, beschreibt Jonas Schmidt seine Faszination für den Bau. Nach seiner Ausbildung zum Zimmerer ging er an die Technikerschule. Danach studierte er Bauingenieurwesen an der FH Würzburg und machte an der Universität Kassel seinen Masterabschluss. Da der gebürtige Ludwigsstädter in Oberfranken bleiben wollte, ging er als Tragwerksplaner und Projektleiter in das Coburger Ingenieurbüro Knörnschild &amp; Kollegen.</p>&#13;
<p><strong>Interesse an der Wissenschaft</strong><br />„Nach einigen Jahren in der Praxis wollte ich mich wissenschaftlich vertiefen“, erzählt Jonas Schmidt. Dabei stieß er bei seinem Chef Michael Knörnschild, der selbst an der FH Coburg Bauingenieurwesen studiert hat, auf offene Ohren. Er stellte den Kontakt zu Holger Falter, Professor für Bauingenieurwesen der Hochschule Coburg, her. Nun ging es darum, das passende Thema für die Doktorarbeit zu finden, Kooperationspartner zu gewinnen und einen Forschungsantrag für die Finanzierung des Vorhabens zu schreiben.<br />In seiner Doktorarbeit befasst sich Jonas Schmidt schließlich mit der Entwicklung von Verbindungselementen, mit denen Stahlbetonbauteile unmittelbar auf der Baustelle zusammengefügt werden können. „Bisher werden die Stahlbetonfertigteile an die Baustelle geliefert und nachträglich mit Beton vergossen oder direkt auf der Baustelle betoniert“, berichtet Jonas Schmidt. Die von ihm entwickelten Verzahnungen können bereits in die Fertigteile integriert werden. So lassen sich die Bauteile auf der Baustelle unmittelbar „zusammenstecken“. </p>&#13;
<p><strong>Umfangreiche Tests erforderlich</strong><br />„Die Stahlelemente haben Verzahnungen, wie man sie beispielsweise aus dem Maschinenbau bei Zahnrädern kennt. Bei meiner Entwicklung handelt es sich jedoch um gerade Flächen, bei denen mehrere Verzahnungen aneinandergereiht sind“, erklärt der promovierte Bauingenieur anschaulich. Im Rahmen seiner Doktorarbeit testete er unterschiedliche Materialkombinationen, er führte Simulationen durch und machte Großversuche im Maßstab 1:1, um zu testen, wie die Kraftübertragung funktioniert. <br />Bei seinen wissenschaftlichen Untersuchungen wurde er von Professor Falter von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Volker Schmid von der TU Berlin begleitet. „Es war ein Glückfall, dass ich in Coburg an Professor Falter geraten bin“, freut sich der frisch gebackene Dr.-Ing. Jonas Schmidt. Professor Falter stellte den Kontakt zu Professor Schmid von der TU Berlin her, der u.a. Spezialist für Stahlbeton-Stahl-Verbindungstechnologie ist. Und er gab ihm die Möglichkeit, als Dozent sein Wissen an die Studierenden des Bauingenieurwesens und der Architektur an der Hochschule Coburg weiterzugeben. <br />Am Bau wird die von Jonas Schmidt entwickelte Verbindungstechnik noch nicht eingesetzt. Dafür ist eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik in Berlin erforderlich, die gemeinsam mit einem Unternehmen angestrebt werden muss.</p>&#13;
<p><strong>Die Förderer</strong><br />Das Forschungsprojekt wurde finanziell gefördert vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung sowie von der Förderinitiative ZukunftBau. Weitere Unterstützer waren Pfeifer Seil- und Hebetechnik, Memmingen, Benno Drössler, Siegen, Otto Quast, Freudenberg, Angermüller Bau, Untersiemau, Dechant Bau, Weismain, Dyckerhoff, Wiesbaden, Ingenieurgruppe Knörnschild, Coburg, und Tigges-Beton Ingenieur- und Sachverständigenbüro, Freudenberg. <br />Die Doktorarbeit ist <a href="https://depositonce.tu-berlin.de/simple-search?query=Hochleistungsverbindung+Jonas+Schmidt" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a> online verfügbar.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/16-Schmidt_Jonas-1024x684.jpg"
                        fileSize="108962"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Integrative Medizin in Wissenschaft und Praxis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/integrative-medizin-in-wissenschaft-und-praxis/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Jan 2020 11:37:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/integrative-medizin-in-wissenschaft-und-praxis/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Medizinische Anwendungen, die den ganzen Menschen in den Blick nehmen und die Ressourcen aktivieren, die zu einer Heilung führen, gewinnen in der Medizin zunehmend an Bedeutung. Bei einem Fachsymposium der Gesundheitsförderung zeigten Experten auf, wo die Chancen und die Hindernisse beim Einsatz der neuen Konzepte liegen. </em></p>&#13;
<p>Mehr als 100 Studierende des Bachelorstudiengangs Integrative Gesundheitsförderung, des Masterstudiengangs Gesundheitsförderung und interessierte Ärzte aus umliegenden Kliniken nahmen an dem Symposium teil. Sie erhielten einen breiten Einblick in eine Medizin, die zusätzlich zu der konventionellen Behandlungspraxis vor allem den Menschen und seine Ressourcen im Fokus hat. Renommierte Fachvertreter der Integrativmedizin referierten unter der Leitung von Prof. Dr. Karin Meißner von der Hochschule Coburg über die zugrundeliegenden Konzepte und ihre Anwendung in ihrem beruflichen Alltag. </p>&#13;
<p>Den Auftakt machte Prof. Dr. Tobias Esch. Er lehrte an der Hochschule Coburg und war 2005 an der Gründung des Bachelorstudiengangs Integrative Gesundheitsförderung (IGF) beteiligt. Heute ist er Direktor des Instituts für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung an der Universität Witten-Herdecke. An der primärmedizinischen, vollständig digitalisierten Universitätsambulanz in Witten/Herdecke wird das 2-Türen-Modell praktiziert. D.h., die Patienten werden sowohl konventionell als auch komplementärmedizinisch behandelt. Dabei steht der Patient mit seinen eigenen Ressourcen und Stärken im Mittelpunkt und lernt von einem interdisziplinären Team. Hier ist auch eine Absolventin der Hochschule Coburg tätig, die den Patienten u.a. ein ganzheitliches 4-Säulen-Programm vermittelt, das Stressreduktion, ausreichend Bewegung, regelmäßige Entspannung sowie Achtsamkeit im Bereich der Ernährung umfasst und neben der Selbstheilung vor allem der Gesundheitsförderung dient.</p>&#13;
<p>Als Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des Bayerischen Hausärzteverbands stellte Dr. Ernst Engelmayr, Facharzt für Allgemeinmedizin mit Zusatzausbildung in Naturheilverfahren und Akupunktur, die unterschiedlichen Therapieformen der Komplementärmedizin vor. Er wies dabei auch auf die Grenzen des Einsatzes im hausärztlichen Alltag hin. Diese würden zum einem beim Patienten selbst liegen, vor allem, wenn es um Lebensstilveränderungen geht, zum anderen aber auch im deutschen Gesundheitssystem, das bei vielen Verfahren den Patienten als Selbstzahler zur Kasse bittet. &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Behandlung chronischer Erkrankungen</strong></p>&#13;
<p>Bei Prof. Dr. Jost Langhorst, Chefarzt der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde der Sozialstiftung Bamberg, liegt der Behandlungsschwerpunkt auf Patienten mit chronischen Erkrankungen. Ihre Behandlung geschieht unter salutogenetischen Gesichtspunkten. Dazu gehört die Identifizierung von Schutz- und Risikofaktoren für Gesundheitsprozesse. Zum Einsatz kommen u.a. die Pflanzenheilkunde, ordnungstherapeutische Elemente zur Strukturierung der Lebensverhältnisse sowie beispielsweise eine Vollwerternährung. Stets mit dem Ziel die Selbstheilungskräfte der Betroffenen anzuregen. Langhorst legte den Fokus auch auf die wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit der eingesetzten Therapieverfahren.</p>&#13;
<p>Dr. Oliver Somburg, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Zschadraß/Sachsen, skizzierte den ganzheitlichen Ansatz, mit dem sein Team den Patienten begegnet. Ob Gesprächstherapien, Naturheilkunde oder Meditation – stets ist die Behandlung personenzentriert. Integrative Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie verknüpfen verschiedene Elemente der Komplementärmedizin, die dabei auf die aktuelle Lebenssituation des Menschen abgestimmt werden und ihn dort abholen, wo er individuell steht. Dabei geht es häufig darum, das Naheliegende wieder zu entdecken und einer zunehmenden Selbst-Entfremdung in unserer schnelllebigen Zeit entgegenzuwirken.</p>&#13;
<p><strong>Multimodale Schmerztherapie</strong></p>&#13;
<p>Unter dem Motto: „Interdisziplinarität – Ganzheitlichkeit – Qualität – Menschlichkeit“ gab Dr. Klaus Post, Chefarzt des Schmerzzentrums im REGIOMED Klinikum Coburg, einen Einblick in die multimodale Schmerztherapie, die bei Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen ansetzt. Neben einer klassischen medizinischen Schmerztherapie werden die Patienten für die Themen Ernährung, Bewegung und Stressreduktion sensibilisiert. Und es werden komplementäre Verfahren der Naturheilkunde sowie Elemente der Traditionellen Chinesischen Medizin und Yoga zielgruppenspezifisch angewandt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Medizinische Anwendungen, die den ganzen Menschen in den Blick nehmen und die Ressourcen aktivieren, die zu einer Heilung führen, gewinnen in der Medizin zunehmend an Bedeutung. Bei einem Fachsymposium der Gesundheitsförderung zeigten Experten auf, wo die Chancen und die Hindernisse beim Einsatz der neuen Konzepte liegen. </em></p>&#13;
<p>Mehr als 100 Studierende des Bachelorstudiengangs Integrative Gesundheitsförderung, des Masterstudiengangs Gesundheitsförderung und interessierte Ärzte aus umliegenden Kliniken nahmen an dem Symposium teil. Sie erhielten einen breiten Einblick in eine Medizin, die zusätzlich zu der konventionellen Behandlungspraxis vor allem den Menschen und seine Ressourcen im Fokus hat. Renommierte Fachvertreter der Integrativmedizin referierten unter der Leitung von Prof. Dr. Karin Meißner von der Hochschule Coburg über die zugrundeliegenden Konzepte und ihre Anwendung in ihrem beruflichen Alltag. </p>&#13;
<p>Den Auftakt machte Prof. Dr. Tobias Esch. Er lehrte an der Hochschule Coburg und war 2005 an der Gründung des Bachelorstudiengangs Integrative Gesundheitsförderung (IGF) beteiligt. Heute ist er Direktor des Instituts für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung an der Universität Witten-Herdecke. An der primärmedizinischen, vollständig digitalisierten Universitätsambulanz in Witten/Herdecke wird das 2-Türen-Modell praktiziert. D.h., die Patienten werden sowohl konventionell als auch komplementärmedizinisch behandelt. Dabei steht der Patient mit seinen eigenen Ressourcen und Stärken im Mittelpunkt und lernt von einem interdisziplinären Team. Hier ist auch eine Absolventin der Hochschule Coburg tätig, die den Patienten u.a. ein ganzheitliches 4-Säulen-Programm vermittelt, das Stressreduktion, ausreichend Bewegung, regelmäßige Entspannung sowie Achtsamkeit im Bereich der Ernährung umfasst und neben der Selbstheilung vor allem der Gesundheitsförderung dient.</p>&#13;
<p>Als Mitglied des geschäftsführenden Vorstands des Bayerischen Hausärzteverbands stellte Dr. Ernst Engelmayr, Facharzt für Allgemeinmedizin mit Zusatzausbildung in Naturheilverfahren und Akupunktur, die unterschiedlichen Therapieformen der Komplementärmedizin vor. Er wies dabei auch auf die Grenzen des Einsatzes im hausärztlichen Alltag hin. Diese würden zum einem beim Patienten selbst liegen, vor allem, wenn es um Lebensstilveränderungen geht, zum anderen aber auch im deutschen Gesundheitssystem, das bei vielen Verfahren den Patienten als Selbstzahler zur Kasse bittet. &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Behandlung chronischer Erkrankungen</strong></p>&#13;
<p>Bei Prof. Dr. Jost Langhorst, Chefarzt der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde der Sozialstiftung Bamberg, liegt der Behandlungsschwerpunkt auf Patienten mit chronischen Erkrankungen. Ihre Behandlung geschieht unter salutogenetischen Gesichtspunkten. Dazu gehört die Identifizierung von Schutz- und Risikofaktoren für Gesundheitsprozesse. Zum Einsatz kommen u.a. die Pflanzenheilkunde, ordnungstherapeutische Elemente zur Strukturierung der Lebensverhältnisse sowie beispielsweise eine Vollwerternährung. Stets mit dem Ziel die Selbstheilungskräfte der Betroffenen anzuregen. Langhorst legte den Fokus auch auf die wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit der eingesetzten Therapieverfahren.</p>&#13;
<p>Dr. Oliver Somburg, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Zschadraß/Sachsen, skizzierte den ganzheitlichen Ansatz, mit dem sein Team den Patienten begegnet. Ob Gesprächstherapien, Naturheilkunde oder Meditation – stets ist die Behandlung personenzentriert. Integrative Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie verknüpfen verschiedene Elemente der Komplementärmedizin, die dabei auf die aktuelle Lebenssituation des Menschen abgestimmt werden und ihn dort abholen, wo er individuell steht. Dabei geht es häufig darum, das Naheliegende wieder zu entdecken und einer zunehmenden Selbst-Entfremdung in unserer schnelllebigen Zeit entgegenzuwirken.</p>&#13;
<p><strong>Multimodale Schmerztherapie</strong></p>&#13;
<p>Unter dem Motto: „Interdisziplinarität – Ganzheitlichkeit – Qualität – Menschlichkeit“ gab Dr. Klaus Post, Chefarzt des Schmerzzentrums im REGIOMED Klinikum Coburg, einen Einblick in die multimodale Schmerztherapie, die bei Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen ansetzt. Neben einer klassischen medizinischen Schmerztherapie werden die Patienten für die Themen Ernährung, Bewegung und Stressreduktion sensibilisiert. Und es werden komplementäre Verfahren der Naturheilkunde sowie Elemente der Traditionellen Chinesischen Medizin und Yoga zielgruppenspezifisch angewandt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/17-Fachsymposium_Integrative_Medizin_Esch-1024x650.jpg"
                        fileSize="133088"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="650"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Ideen für Alte Spinnerei]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-ideen-fuer-alte-spinnerei/</link>
                <pubDate>Wed, 29 Jan 2020 07:21:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-ideen-fuer-alte-spinnerei/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wird in der Alten Spinnerei in Mainleus bald regionale Milch produziert? Architekturstudierende der Hochschule Coburg stellen ab heute Ideen für die Widerbelebung des Areals – insbesondere der ehemaligen Produktionshallen – vor.</em></p>&#13;
<p>Ein 14 Hektar großes Gelände mitten in der Stadt – mit riesigen Produktionshallen und Gebäuden, die zum Teil mehr als 100 Jahre alt sind. Die Alte Spinnerei in Mainleus (Landkreis Kulmbach) ist städtebaulich eine besondere Herausforderung. Die oberfränkische Gemeinde hat das Gelände trotzdem gekauft und will es wieder nutzbar machen. Einen städtebaulichen Wettbewerb gab es schon und auch viele Ideen, wie Teile des Areals in Zukunft genutzt werden könnten. </p>&#13;
<p>Mit den Produktionshallen, in denen früher Fäden und Garne hergestellt wurden, haben sich jetzt Architektur-Studierende der Hochschule Coburg beschäftigt. Sie haben Vorschläge erarbeitet, die sich in das städtebauliche Konzept einfügen. Im Zentrum der Ideen steht eine landwirtschaftliche Nutzung des Areals. Nach dem Vorbild des Urban Farming. Das bedeutet, Lebensmittel werden direkt in städtischen Ballungszentren für den Eigenbedarf der jeweiligen Region produziert. „Wichtig war uns, die Nahrungsmittelherstellung nah zu den Menschen zu holen. Wir wollten die Wege verkürzen und so auch den C02-Ausstoss minimieren“, erklärt Prof. Markus Schlempp, der die Arbeiten gemeinsam mit Prof. Mario Tvrtkovic und dem Lehrbeauftragten Nikolai Freiherr von Brandis betreut hat. „Die besondere Herausforderung der Aufgabe war, die landwirtschaftliche Nutzung angemessen und ressourcenschonend in die Hallen zu integrieren und dabei der Lage mitten in der Stadt Rechnung zu tragen.“ </p>&#13;
<p>Anknüpfungspunkte schaffen die Studierenden auch zur neu gegründeten Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Bayreuth, die in Kulmbach aufgebaut werden soll. Versuchs- und Anwendungsbereiche sowie ein Schulungszentrum könnten nach ihren Vorschlägen in den Produktionshallen eingerichtet werden.</p>&#13;
<p><strong>Wer die Arbeiten der Studierenden begutachten will: Die Ausstellung wird am Mittwoch, 29. Januar, um 19.00 Uhr eröffnet. Sie ist bis zum 14. Februar im Verwaltungsgebäude „Alte Spinnerei“ (Spinnereistraße 9, 95336 Mainleus) zu sehen.</strong></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wird in der Alten Spinnerei in Mainleus bald regionale Milch produziert? Architekturstudierende der Hochschule Coburg stellen ab heute Ideen für die Widerbelebung des Areals – insbesondere der ehemaligen Produktionshallen – vor.</em></p>&#13;
<p>Ein 14 Hektar großes Gelände mitten in der Stadt – mit riesigen Produktionshallen und Gebäuden, die zum Teil mehr als 100 Jahre alt sind. Die Alte Spinnerei in Mainleus (Landkreis Kulmbach) ist städtebaulich eine besondere Herausforderung. Die oberfränkische Gemeinde hat das Gelände trotzdem gekauft und will es wieder nutzbar machen. Einen städtebaulichen Wettbewerb gab es schon und auch viele Ideen, wie Teile des Areals in Zukunft genutzt werden könnten. </p>&#13;
<p>Mit den Produktionshallen, in denen früher Fäden und Garne hergestellt wurden, haben sich jetzt Architektur-Studierende der Hochschule Coburg beschäftigt. Sie haben Vorschläge erarbeitet, die sich in das städtebauliche Konzept einfügen. Im Zentrum der Ideen steht eine landwirtschaftliche Nutzung des Areals. Nach dem Vorbild des Urban Farming. Das bedeutet, Lebensmittel werden direkt in städtischen Ballungszentren für den Eigenbedarf der jeweiligen Region produziert. „Wichtig war uns, die Nahrungsmittelherstellung nah zu den Menschen zu holen. Wir wollten die Wege verkürzen und so auch den C02-Ausstoss minimieren“, erklärt Prof. Markus Schlempp, der die Arbeiten gemeinsam mit Prof. Mario Tvrtkovic und dem Lehrbeauftragten Nikolai Freiherr von Brandis betreut hat. „Die besondere Herausforderung der Aufgabe war, die landwirtschaftliche Nutzung angemessen und ressourcenschonend in die Hallen zu integrieren und dabei der Lage mitten in der Stadt Rechnung zu tragen.“ </p>&#13;
<p>Anknüpfungspunkte schaffen die Studierenden auch zur neu gegründeten Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Bayreuth, die in Kulmbach aufgebaut werden soll. Versuchs- und Anwendungsbereiche sowie ein Schulungszentrum könnten nach ihren Vorschlägen in den Produktionshallen eingerichtet werden.</p>&#13;
<p><strong>Wer die Arbeiten der Studierenden begutachten will: Die Ausstellung wird am Mittwoch, 29. Januar, um 19.00 Uhr eröffnet. Sie ist bis zum 14. Februar im Verwaltungsgebäude „Alte Spinnerei“ (Spinnereistraße 9, 95336 Mainleus) zu sehen.</strong></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/15-Alte_Spinnerei_Mainleus-1024x738.jpg"
                        fileSize="180804"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="738"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburg profitiert von Shuttlemodellregion Oberfranken]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburg-profitiert-von-shuttlemodellregion-oberfranken/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Jan 2020 12:38:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburg-profitiert-von-shuttlemodellregion-oberfranken/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In Kronach, Hof und Rehau sollen zukünftig autonom fahrende, elektrische Shuttles verkehren. 12 Millionen Euro investiert der Bund in die Shuttlemodellregion Oberfranken. Ein Teil der Fördergelder fließt auch nach Coburg. Denn die Hochschule Coburg begleitet das Projekt aus wissenschaftlicher Sicht.</em></p>&#13;
<p>Busse ohne Fahrer bringen die Menschen sicher ans Ziel. Innenstädte sind flexibel erreichbar. Ältere Menschen kommen auch im ländlichen Raum unabhängig von A nach B. Das ist die Vision, die Wirtschaft, Politik und Wissenschaft bei der Shuttlemodellregion Oberfranken verfolgen. Sieben Testbusse sollen in den kommenden zwei Jahren in Kronach, Hof und Rehau fahren. Die Stadt Bad Birnbach hat es vorgemacht. Dort ist ein autonomer Linienbus bereits im Straßenverkehr unterwegs. Sonst fahren autonome Fahrzeuge bislang nur in abgegrenzten Bereichen.</p>&#13;
<p>Wie fügt sich so ein autonom fahrendes Shuttle in den Stadtverkehr ein? Das ist eine der Fragen, denen <a href="t3://page?uid=1012" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Mathias Wilde</a> von der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik nachgehen wird. Gemeinsam mit <a href="t3://page?uid=479" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Ralf Reißing</a> begleitet er das Projekt von Seiten der Hochschule Coburg. Drei Themenschwerpunkte haben die Wissenschaftler: Verkehrsplanung, funktionale Sicherheit und Mensch-Maschine-Interaktion. Wie können Fahrgäste mit dem Shuttle kommunizieren? Was passiert bei Störungen? Wie könnten mögliche Geschäftsmodelle für Betreiber aussehen? Auch die Bedürfnisse der Fahrgäste sollen ausgewertet werden.</p>&#13;
<p>Rund 580.000 Euro fließen dafür nach Coburg. Die offiziellen Förderbescheide hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer heute in Form von Zukunftsschecks an die Projektpartner übergeben. Dies sind: Stadt und Landkreis Hof, der Landkreis Kronach, die Stadt Rehau, der Automobilzulieferer Valeo, die&nbsp;Rehau AG, die Firma Navya als Anbieter für selbstfahrende Fahrzeuge, die Deutsche Bahn&nbsp;sowie weitere Partner, zu denen neben der Hochschule Coburg auch die Hochschule Hof und die Technische Universität Chemnitz gehören.</p>&#13;
<p>Dass Technologie für die Bürger erlebbar wird, sei eine große Chance, die das Projekt biete, betonte Verkehrsminister Scheuer bei der Übergabe der Zukunftsschecks. „Die Erfahrungen aus dem ländlichen Raum können wir in ganz Deutschland nutzen.“</p>&#13;
<p>Mobilität nicht nur neu denken, sondern auch neu schaffen, will der Hofer Landrat Dr. Oliver Bär. „Wir wollen, dass Oberfranken einer der Vorreiter für digitale Mobilitäts- und Vernetzungskonzepte wird. Gerade ländliche Strukturen könnten von der Digitalisierung profitieren und so noch attraktiver werden – dies wollen wir bestmöglich vorantreiben“, so Dr. Bär.</p>&#13;
<p>Das Modellprojekt soll bereits demnächst starten. Auf festgelegten innerstädtischen Routen verkehren dann sechs Linienbusse in Hof, Rehau und Kronach sowie ein zusätzliches Entwicklungsshuttle in Kronach. Die von Navya gelieferten Fahrzeuge werden vor Ort von Valeo mit Software ausgestattet und betreut. Valeo übernimmt die Leitung und Koordination des Projekts. Die Deutsche Bahn stellt zu Beginn Personal in den Fahrzeugen ab, um die Fahrgäste zu betreuen.</p>&#13;
<p>Im Februar soll das Projekt Shuttlemodellregion Oberfranken in Kronach offiziell vorgestellt sowie ein Prototyp des künftigen selbstfahrenden Busses präsentiert werden. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In Kronach, Hof und Rehau sollen zukünftig autonom fahrende, elektrische Shuttles verkehren. 12 Millionen Euro investiert der Bund in die Shuttlemodellregion Oberfranken. Ein Teil der Fördergelder fließt auch nach Coburg. Denn die Hochschule Coburg begleitet das Projekt aus wissenschaftlicher Sicht.</em></p>&#13;
<p>Busse ohne Fahrer bringen die Menschen sicher ans Ziel. Innenstädte sind flexibel erreichbar. Ältere Menschen kommen auch im ländlichen Raum unabhängig von A nach B. Das ist die Vision, die Wirtschaft, Politik und Wissenschaft bei der Shuttlemodellregion Oberfranken verfolgen. Sieben Testbusse sollen in den kommenden zwei Jahren in Kronach, Hof und Rehau fahren. Die Stadt Bad Birnbach hat es vorgemacht. Dort ist ein autonomer Linienbus bereits im Straßenverkehr unterwegs. Sonst fahren autonome Fahrzeuge bislang nur in abgegrenzten Bereichen.</p>&#13;
<p>Wie fügt sich so ein autonom fahrendes Shuttle in den Stadtverkehr ein? Das ist eine der Fragen, denen <a href="t3://page?uid=1012" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Mathias Wilde</a> von der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik nachgehen wird. Gemeinsam mit <a href="t3://page?uid=479" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Ralf Reißing</a> begleitet er das Projekt von Seiten der Hochschule Coburg. Drei Themenschwerpunkte haben die Wissenschaftler: Verkehrsplanung, funktionale Sicherheit und Mensch-Maschine-Interaktion. Wie können Fahrgäste mit dem Shuttle kommunizieren? Was passiert bei Störungen? Wie könnten mögliche Geschäftsmodelle für Betreiber aussehen? Auch die Bedürfnisse der Fahrgäste sollen ausgewertet werden.</p>&#13;
<p>Rund 580.000 Euro fließen dafür nach Coburg. Die offiziellen Förderbescheide hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer heute in Form von Zukunftsschecks an die Projektpartner übergeben. Dies sind: Stadt und Landkreis Hof, der Landkreis Kronach, die Stadt Rehau, der Automobilzulieferer Valeo, die&nbsp;Rehau AG, die Firma Navya als Anbieter für selbstfahrende Fahrzeuge, die Deutsche Bahn&nbsp;sowie weitere Partner, zu denen neben der Hochschule Coburg auch die Hochschule Hof und die Technische Universität Chemnitz gehören.</p>&#13;
<p>Dass Technologie für die Bürger erlebbar wird, sei eine große Chance, die das Projekt biete, betonte Verkehrsminister Scheuer bei der Übergabe der Zukunftsschecks. „Die Erfahrungen aus dem ländlichen Raum können wir in ganz Deutschland nutzen.“</p>&#13;
<p>Mobilität nicht nur neu denken, sondern auch neu schaffen, will der Hofer Landrat Dr. Oliver Bär. „Wir wollen, dass Oberfranken einer der Vorreiter für digitale Mobilitäts- und Vernetzungskonzepte wird. Gerade ländliche Strukturen könnten von der Digitalisierung profitieren und so noch attraktiver werden – dies wollen wir bestmöglich vorantreiben“, so Dr. Bär.</p>&#13;
<p>Das Modellprojekt soll bereits demnächst starten. Auf festgelegten innerstädtischen Routen verkehren dann sechs Linienbusse in Hof, Rehau und Kronach sowie ein zusätzliches Entwicklungsshuttle in Kronach. Die von Navya gelieferten Fahrzeuge werden vor Ort von Valeo mit Software ausgestattet und betreut. Valeo übernimmt die Leitung und Koordination des Projekts. Die Deutsche Bahn stellt zu Beginn Personal in den Fahrzeugen ab, um die Fahrgäste zu betreuen.</p>&#13;
<p>Im Februar soll das Projekt Shuttlemodellregion Oberfranken in Kronach offiziell vorgestellt sowie ein Prototyp des künftigen selbstfahrenden Busses präsentiert werden. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/13-Shuttlemodellregion_Oberfranken_IMG_9415_b_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="146703"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/13-Shuttlemodellregion_Oberfranken_UEbergabe_IMG_9381_b_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="111633"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kreatives Chaos mit Ecken und Kanten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kreatives-chaos-mit-ecken-und-kanten/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Jan 2020 13:55:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kreatives-chaos-mit-ecken-und-kanten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Coburger Innenarchitektur-Studentin Anna Gindele hat bei der internationalen Möbelmesse (imm cologne) in Köln ihren eigenen Messestand realisiert. Studierende der Fakultät Design konnten darauf die Inhalte ihres Studiums vorstellen.</em></p>&#13;
<p>Für den <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ein-messestand-wird-zur-landschaft.html" title="Opens internal link in current window">Entwurf ihres Standes </a>wurde Anna Gindele bereits mit dem Hochschulpreis für modernen Aus- und Leichtbau ausgezeichnet. Jetzt konnte sie ihn bei einer der renommiertesten Möbelmessen - der <em>imm cologne</em> -&nbsp; tatsächlich umsetzen. Gebaut und mitgestaltet haben den Stand Studierende der Studiengänge Architektur, Innenarchitektur, Integriertes Produktdesign und Bauingenieurwesen. Sie haben sich mit Skizzen, Zeichnungen und Texten, die Aufbau und Inhalt ihres Studiums zeigen, auf dem Stand verewigt.</p>&#13;
<p>Der Messestand war im Rahmen von PURE Campus - dem Messebereich für junge Designer*innen und Hochschulen - zu sehen. Anna Gindele und Prof. Mark Phillips stellten das Konzept in diesem Rahmen auch bei einem Vortrag vor. Die Besucher*innen konnten den Stand anschließend besichtigen. </p>&#13;
<p>&quot;Die Realisierung des Messestandes ist ein großer Erfolg&quot;, betont Mark Phillips.&nbsp;&quot;Es ist einer der wenigen Messestände, der nicht nur Produkte oder Modelle präsentiert, sondern auch individuell und nachhaltig ist.&quot; Bei der Materialwahl setzte die Studentin nämlich auf wiederverwendbaren Gipskarton. </p>&#13;
<p>Beim Bau wurde sie deshalb auch mit Material von der Hochschulinitiative moderner Hoch- und Leichtbau und dem Bundesverband der Gipsindustrie unterstützt. </p>&#13;
<p>Auch Studierende aus dem 1. Semester Innenarchitektur waren auf Exkursion bei der <em>imm cologne</em> in Köln. Sie konnten erleben, dass ein Entwurf von Studierenden auch im Rahmen einer professionellen Messe gestaltet und realisiert werden kann. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Coburger Innenarchitektur-Studentin Anna Gindele hat bei der internationalen Möbelmesse (imm cologne) in Köln ihren eigenen Messestand realisiert. Studierende der Fakultät Design konnten darauf die Inhalte ihres Studiums vorstellen.</em></p>&#13;
<p>Für den <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ein-messestand-wird-zur-landschaft.html" title="Opens internal link in current window">Entwurf ihres Standes </a>wurde Anna Gindele bereits mit dem Hochschulpreis für modernen Aus- und Leichtbau ausgezeichnet. Jetzt konnte sie ihn bei einer der renommiertesten Möbelmessen - der <em>imm cologne</em> -&nbsp; tatsächlich umsetzen. Gebaut und mitgestaltet haben den Stand Studierende der Studiengänge Architektur, Innenarchitektur, Integriertes Produktdesign und Bauingenieurwesen. Sie haben sich mit Skizzen, Zeichnungen und Texten, die Aufbau und Inhalt ihres Studiums zeigen, auf dem Stand verewigt.</p>&#13;
<p>Der Messestand war im Rahmen von PURE Campus - dem Messebereich für junge Designer*innen und Hochschulen - zu sehen. Anna Gindele und Prof. Mark Phillips stellten das Konzept in diesem Rahmen auch bei einem Vortrag vor. Die Besucher*innen konnten den Stand anschließend besichtigen. </p>&#13;
<p>&quot;Die Realisierung des Messestandes ist ein großer Erfolg&quot;, betont Mark Phillips.&nbsp;&quot;Es ist einer der wenigen Messestände, der nicht nur Produkte oder Modelle präsentiert, sondern auch individuell und nachhaltig ist.&quot; Bei der Materialwahl setzte die Studentin nämlich auf wiederverwendbaren Gipskarton. </p>&#13;
<p>Beim Bau wurde sie deshalb auch mit Material von der Hochschulinitiative moderner Hoch- und Leichtbau und dem Bundesverband der Gipsindustrie unterstützt. </p>&#13;
<p>Auch Studierende aus dem 1. Semester Innenarchitektur waren auf Exkursion bei der <em>imm cologne</em> in Köln. Sie konnten erleben, dass ein Entwurf von Studierenden auch im Rahmen einer professionellen Messe gestaltet und realisiert werden kann. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-imm_cologne_Messestand-Aufbau_PFEFFERMANN-768x1024.jpg"
                        fileSize="127367"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/12-imm_cologne_Messestand-Gestalten_PFEFFERMANN-768x1024.jpg"
                        fileSize="166440"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hightech-Agenda bringt neue Studiengänge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hightech-agenda-bringt-neue-studiengaenge/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Jan 2020 08:47:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hightech-agenda-bringt-neue-studiengaenge/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg soll aus der Hightech-Agenda der bayerischen Staatsregierung bis 2023 zusätzliche Mittel zum Aufbau von insgesamt knapp 180 neuen Studienplätzen erhalten, 123 für ihr Angebot am Lucas Cranach Campus Kronach und 54 für den Standort Coburg. Das wurde gestern im Anschluss an die Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Seeon bekanntgegeben.</em></p>&#13;
<p>Im Oktober letzten Jahres stellte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seine Hightech-Agenda für den Freistaat Bayern vor. Sie sieht für 2020 bis 2023 u.a. den Aufbau zusätzlicher Studienplätze vor. Auch die Hochschule Coburg profitiert von diesem Programm. So sollen daraus nach den aktuellen Planungen Personal- und Finanzressourcen bereitgestellt werden, damit die Hochschule Coburg am geplanten Lucas Cranach Campus Kronach 123 Studienplätze im Bereich des Autonomen Fahrens schaffen kann.</p>&#13;
<p>Außerdem ist vorgesehen, Mittel bereitzustellen, um den geplanten Studiengang „Hebammenkunde“ in Coburg realisieren zu können. Die getroffenen politischen Entscheidungen fließen in den Haushaltsplan 2020 ein, der vom Bayerischen Landtag verabschiedet werden muss. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freut sich, dass die Hochschule Coburg mit ihren Ideen und Plänen erfolgreich war: „Das ist ein toller Erfolg. Die zusätzlichen Ressourcen ermöglichen es uns, die Hochschule Coburg im Innovationsdreieck Coburg, Kronach, Lichtenfels deutlich weiterzuentwickeln. Und wir können unser vorhandenes Potential nutzen, um uns neue Themengebiete zu erschließen“ Sie bedankt sich ausdrücklich bei allen Kolleginnen und Kollegen der Hochschule für ihr Engagement. „Mein besonderer Dank gilt auch der Unterstützung aus der Politik, insbesondere den beteiligten Landtagsabgeordneten, die sich sehr stark für die Hochschule Coburg und die Region eingesetzt haben,“ betont Christiane Fritze.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg soll aus der Hightech-Agenda der bayerischen Staatsregierung bis 2023 zusätzliche Mittel zum Aufbau von insgesamt knapp 180 neuen Studienplätzen erhalten, 123 für ihr Angebot am Lucas Cranach Campus Kronach und 54 für den Standort Coburg. Das wurde gestern im Anschluss an die Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Seeon bekanntgegeben.</em></p>&#13;
<p>Im Oktober letzten Jahres stellte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seine Hightech-Agenda für den Freistaat Bayern vor. Sie sieht für 2020 bis 2023 u.a. den Aufbau zusätzlicher Studienplätze vor. Auch die Hochschule Coburg profitiert von diesem Programm. So sollen daraus nach den aktuellen Planungen Personal- und Finanzressourcen bereitgestellt werden, damit die Hochschule Coburg am geplanten Lucas Cranach Campus Kronach 123 Studienplätze im Bereich des Autonomen Fahrens schaffen kann.</p>&#13;
<p>Außerdem ist vorgesehen, Mittel bereitzustellen, um den geplanten Studiengang „Hebammenkunde“ in Coburg realisieren zu können. Die getroffenen politischen Entscheidungen fließen in den Haushaltsplan 2020 ein, der vom Bayerischen Landtag verabschiedet werden muss. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freut sich, dass die Hochschule Coburg mit ihren Ideen und Plänen erfolgreich war: „Das ist ein toller Erfolg. Die zusätzlichen Ressourcen ermöglichen es uns, die Hochschule Coburg im Innovationsdreieck Coburg, Kronach, Lichtenfels deutlich weiterzuentwickeln. Und wir können unser vorhandenes Potential nutzen, um uns neue Themengebiete zu erschließen“ Sie bedankt sich ausdrücklich bei allen Kolleginnen und Kollegen der Hochschule für ihr Engagement. „Mein besonderer Dank gilt auch der Unterstützung aus der Politik, insbesondere den beteiligten Landtagsabgeordneten, die sich sehr stark für die Hochschule Coburg und die Region eingesetzt haben,“ betont Christiane Fritze.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10-Hightech_Agenda_Autonomes_Fahren-1024x683.jpg"
                        fileSize="84373"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende als Ideengeber für neue Produkte aus dem 3D-Drucker]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-als-ideengeber-fuer-neue-produkte-aus-dem-3d-drucker/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Jan 2020 10:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-als-ideengeber-fuer-neue-produkte-aus-dem-3d-drucker/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Um neue Produkte und Konzepte zu entwickeln, suchen Unternehmen heute auch Anregungen von außen. Open Innovation heißt dieses Format. Die Hans Weber Maschinenfabrik GmbH hat das jetzt mit Studierenden der Hochschule Coburg getestet.</em></p>&#13;
<p>Warum nicht mal einen Lautsprecher im 3D-Drucker herstellen oder einen E-Roller? Studierende der Studiengängen Integriertes Produktdesign, Maschinenbau und Automatisierungstechnik und Robotik haben diese Ideen beim Wettbewerb von Hans Weber verfolgt und ausgearbeitet. Die Firma hat einen sogenannten Makeathon veranstaltet, um neue Produkt- und Konzeptideen für die vor einem Jahr gegründete Sparte „Additive Fertigung“ zu sammeln.&nbsp;</p>&#13;
<p>Die Aufgabenstellung konnten sie alleine oder in Teams bearbeiten. Technische Ansprechpartner der Hans Weber Maschinenfabrik und in der Entwicklungsabteilung unterstützten sie dabei. „Wir haben an dem Makeathon teilgenommen, weil wir uns für Innovationen interessieren“, erklären Markus Dinkel und Josef Slezak. „Uns hat die Möglichkeit gereizt etwas gemeinsam zu erfinden. Dabei fanden wir besonders die interdisziplinäre Zusammenarbeit interessant.“ Der angehende Automatisierungstechniker und der Anwendungsentwickler haben mit ihrer Ausarbeitung eines Hornlautsprechers (wird z.B. bei Megafonen verwendet) den ersten Platz belegt. Insgesamt wurden die drei besten Entwürfe ausgezeichnet. </p>&#13;
<p>„Für die Firma Hans Weber war die Aktion auf jeden Fall ein großer Erfolg. Die professionelle Ausarbeitung der Aufgabenstellung und die Entwicklung eigener Ideen und Konzepte hat uns positiv überrascht. Auch da die Zeitspanne sehr kurz war“, freut sich Manuel Kolb, Initiator der Aktion und kaufmännischer Leiter der Sparte „Additive Fertigung“ bei Weber. Die Ideen der Teilnehmer werden jetzt im Großformat 3D Drucker bei Hans Weber gedruckt. „Außerdem bleiben wir auf jeden Fall mit den Teilnehmern in Kontakt“ verrät Manuel Kolb.</p>&#13;
<p>Durchgeführt wurde der Wettbewerb gemeinsam mit dem Projekt CREAPOLIS der Hochschule Coburg. „Unsere Aufgabe ist es den Wissenstransfer zwischen der Hochschule und Unternehmen in der Region zu intensivieren – auch gerne über innovative Kooperationsformate wie dem Makeathon mit der Hans Weber Maschinenfabrik GmbH“ erklärt Verena Blume, Projektmanagerin bei CREAPOLIS.</p>&#13;
<p>Der Kontakt zu CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, entstand durch das IZK (Innovations-Zentrum Region Kronach e.V.). Auch Hendrik Montag-Schwappacher ist begeistert von den Resultaten. „Ich finde dieses Format ein erfolgreiches Modell und bin überzeugt, dass es besonders auch für kleinere Unternehmen hier in der Region von Nutzen sein kann.“&nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Um neue Produkte und Konzepte zu entwickeln, suchen Unternehmen heute auch Anregungen von außen. Open Innovation heißt dieses Format. Die Hans Weber Maschinenfabrik GmbH hat das jetzt mit Studierenden der Hochschule Coburg getestet.</em></p>&#13;
<p>Warum nicht mal einen Lautsprecher im 3D-Drucker herstellen oder einen E-Roller? Studierende der Studiengängen Integriertes Produktdesign, Maschinenbau und Automatisierungstechnik und Robotik haben diese Ideen beim Wettbewerb von Hans Weber verfolgt und ausgearbeitet. Die Firma hat einen sogenannten Makeathon veranstaltet, um neue Produkt- und Konzeptideen für die vor einem Jahr gegründete Sparte „Additive Fertigung“ zu sammeln.&nbsp;</p>&#13;
<p>Die Aufgabenstellung konnten sie alleine oder in Teams bearbeiten. Technische Ansprechpartner der Hans Weber Maschinenfabrik und in der Entwicklungsabteilung unterstützten sie dabei. „Wir haben an dem Makeathon teilgenommen, weil wir uns für Innovationen interessieren“, erklären Markus Dinkel und Josef Slezak. „Uns hat die Möglichkeit gereizt etwas gemeinsam zu erfinden. Dabei fanden wir besonders die interdisziplinäre Zusammenarbeit interessant.“ Der angehende Automatisierungstechniker und der Anwendungsentwickler haben mit ihrer Ausarbeitung eines Hornlautsprechers (wird z.B. bei Megafonen verwendet) den ersten Platz belegt. Insgesamt wurden die drei besten Entwürfe ausgezeichnet. </p>&#13;
<p>„Für die Firma Hans Weber war die Aktion auf jeden Fall ein großer Erfolg. Die professionelle Ausarbeitung der Aufgabenstellung und die Entwicklung eigener Ideen und Konzepte hat uns positiv überrascht. Auch da die Zeitspanne sehr kurz war“, freut sich Manuel Kolb, Initiator der Aktion und kaufmännischer Leiter der Sparte „Additive Fertigung“ bei Weber. Die Ideen der Teilnehmer werden jetzt im Großformat 3D Drucker bei Hans Weber gedruckt. „Außerdem bleiben wir auf jeden Fall mit den Teilnehmern in Kontakt“ verrät Manuel Kolb.</p>&#13;
<p>Durchgeführt wurde der Wettbewerb gemeinsam mit dem Projekt CREAPOLIS der Hochschule Coburg. „Unsere Aufgabe ist es den Wissenstransfer zwischen der Hochschule und Unternehmen in der Region zu intensivieren – auch gerne über innovative Kooperationsformate wie dem Makeathon mit der Hans Weber Maschinenfabrik GmbH“ erklärt Verena Blume, Projektmanagerin bei CREAPOLIS.</p>&#13;
<p>Der Kontakt zu CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, entstand durch das IZK (Innovations-Zentrum Region Kronach e.V.). Auch Hendrik Montag-Schwappacher ist begeistert von den Resultaten. „Ich finde dieses Format ein erfolgreiches Modell und bin überzeugt, dass es besonders auch für kleinere Unternehmen hier in der Region von Nutzen sein kann.“&nbsp;</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/9-Makeathon_CREAPOLIS-1024x683.jpg"
                        fileSize="105327"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Gesellschaft im Blick]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-gesellschaft-im-blick/</link>
                <pubDate>Wed, 15 Jan 2020 10:58:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-gesellschaft-im-blick/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>43 Projekte, zehn Studiengänge, regionale und überregionale Kooperationspartner: Studierende der Hochschule Coburg stellten ihre Ergebnisse aus zwei Semestern Projektarbeit öffentlich vor. Ein kleiner Rundgang.</em></p>&#13;
<p>Der Schlusspunkt hinter zwei Semestern intensiver Arbeit ist gesetzt. Bereits zum siebten Mal in Folge bildete die Säulenhalle der Hochschule Coburg die Bühne für die studentische Abschlusspräsentation „Projekt &amp; Praxis“. 43 interdisziplinäre Projektgruppen präsentierten hier die Ergebnisse ihrer Arbeit, jede mit einer eigenen Aufgabenstellung und zu einem großen Teil mit externen Partnern aus Wirtschaft und Soziales.</p>&#13;
<p> Studierende aus zehn Studiengängen der Fakultäten Design, Soziale Arbeit und Gesundheit, Wirtschaftswissenschaften sowie Angewandte Naturwissenschaften waren daran beteiligt. Und auch in diesem Jahr ließen sich wieder rund 400 Teilnehmende und externe Besucher*innen von einem bunten Themenstrauß inspirieren, etwa von Architekturentwürfen für das Kinderhaus Bergwichtel der Medauschule, einer generationenübergreifenden Lesewoche oder einer Begegnungsstätte für Jung und Alt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Mitarbeiter*innen des Projekts „Der Coburger Weg“.&nbsp; „Die Projekte, die hier stattfinden, sind so vielfältig, es ist unglaublich, was Studierende in zwei Semestern auf die Beine stellen. Sie sammeln dabei nicht nur für sich selbst und ihr Studium wertvolle Erfahrungen, sie bereichern mit ihren Aktionen und Erkenntnissen auch die Gesellschaft“, so die wissenschaftliche Koordinatorin Silke Heling.</p>&#13;
<p>Wie das gehen kann, zeigt das Projekt „Sport bewegt“ von Alexander Scheller und seinen Kommiliton*innen der Integrativen Gesundheitsförderung und der Sozialen Arbeit. Gemeinsam mit ihren Lehrenden Dr. Susanne Bott und Prof. Dr. Wulf Bott beschäftigten sie sich unter anderem mit der Planung und Durchführung kleiner Vorhaben, die Sport mit gesellschaftlicher Teilhabe und gesunder Lebensweise verbindet. Da kam ihnen die Idee, Spenden für die Tanzgruppe der Offenen Hilfen Coburg zu akquirieren und mit öffentlichem Bankdrücken während der Veranstaltung weitere Aufmerksamkeit auf die Initiative zu lenken. Jeder, der Lust hatte, durfte die Langhantel mit verschiedenen Gewichten stemmen. Alexander Scheller schaffte vor Publikum 22 Züge und drückte insgesamt beachtliche 1120 Kilo. Die Tanzgruppe darf sich nun über eine Spende von 280 Euro freuen und so mancher Besucher nach diesem Nachmittag über einen gestählten Bizeps. Unterstützung erhielten die Studierenden dabei von ihren Projektpartnern, dem Diakonischen Werk Coburg e. V und dem Sportland Coburg sowie von der Löwen-Apotheke Coburg, THERAmed, der Versicherungskammer Bayern und Jumpers Fitness, welche die Spendengelder bereitstellten. </p>&#13;
<p>Ganz anders am Stand von Isabel Gutierrez Diaz und ihren Mitstudierenden. Im Projekt „Digital und analog“ unter Leitung von Prof. Dr. Julius Heinicke und Kathrin Lohbeck stellten sie sich der Frage nach dem Publikum der Kunst von morgen. In enger Zusammenarbeit mit ihren Coburger Projektpartnern, dem Naturkunde-Museum, den Kunstsammlungen der Veste sowie dem Landestheater, erarbeiteten die Studierenden der Betriebswirtschaft und der Sozialen Arbeit selbständig Konzepte für eine breitere kulturelle Teilhabe. Den Besucher*innen von „Projekt &amp; Praxis“ präsentierten sie Plakatvorschläge für eine höhere Präsenz der Kulturinstitutionen in der Stadt Coburg. Isabel Gutierrez Diaz Fazit: „Es war ein sehr interessantes Projekt, wir hatten sogar einen Workshop im Theater, der richtig klasse war. Ich habe dadurch selbst wieder Lust bekommen, öfters ein Theater zu besuchen.“</p>&#13;
<p>Bei gleich vier Projekten stand ein Thema besonders im Fokus: Nachhaltigkeit. „YOUGO4SDGs“ befasste sich mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen. Eine Teilgruppe behandelte das SDG 3, Gesundheit und Wohlergehen. Julia Roll, Melissa Jung, Barbara Popp und drei weitere Studierende führten ein Interview mit einer Altenpflegerin, erstellten Plakate und Flyer zum Thema und informierten in der Coburger Realschule II Schülerinnen und Schüler über Pflegeberufe. Betreut hat sie dabei Prof. Dr. Milena Valeva. Bei „Jetzt zu mehr Nachhaltigkeit“, einem Projekt von Prof. Dr. Elke Schwinger und Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit, organisierten Studierende aus drei Studiengängen einen Kleidertauschmarkt für die Coburger Nacht der Nachhaltigkeit und recherchierten wissenschaftlich zu Lebensmittelverschwendung, um die Ergebnisse anschließend Coburger Schüler*innen vorzustellen. Doch warum ist Nachhaltigkeit so ein brandaktuelles Thema? Für Moritz Scharfenberg, Projektteilnehmer und Student der Sozialen Arbeit, ganz klar: „Es kann eben auch ein Ideal sein, danach zu streben, mit dem zufrieden zu sein, was man hat.“</p>&#13;
<p><em>Alle 43 Projekte des Jahrgangs 2019/20 sind ausführlich dargestellt in der Publikation „Interdisziplinär studieren – Lösungsansätze für die Praxis“. </em><a href="https://www.studieren-in-coburg.de/hochschule-coburg-hg-interdisziplinaer-studieren-loesungsansaetze-fuer-die-praxis-jg-2019-20"><em>Zur Online-Version &quot;Interdisziplinär studieren - Lösungsansätze für die Praxis&quot;</em></a><em>. Gedruckte Exemplare sind bei Franziska Koch (<a href="mailto:franziska.koch@hs-coburg.de">franziska.koch@hs-coburg.de</a>) erhältlich.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>43 Projekte, zehn Studiengänge, regionale und überregionale Kooperationspartner: Studierende der Hochschule Coburg stellten ihre Ergebnisse aus zwei Semestern Projektarbeit öffentlich vor. Ein kleiner Rundgang.</em></p>&#13;
<p>Der Schlusspunkt hinter zwei Semestern intensiver Arbeit ist gesetzt. Bereits zum siebten Mal in Folge bildete die Säulenhalle der Hochschule Coburg die Bühne für die studentische Abschlusspräsentation „Projekt &amp; Praxis“. 43 interdisziplinäre Projektgruppen präsentierten hier die Ergebnisse ihrer Arbeit, jede mit einer eigenen Aufgabenstellung und zu einem großen Teil mit externen Partnern aus Wirtschaft und Soziales.</p>&#13;
<p> Studierende aus zehn Studiengängen der Fakultäten Design, Soziale Arbeit und Gesundheit, Wirtschaftswissenschaften sowie Angewandte Naturwissenschaften waren daran beteiligt. Und auch in diesem Jahr ließen sich wieder rund 400 Teilnehmende und externe Besucher*innen von einem bunten Themenstrauß inspirieren, etwa von Architekturentwürfen für das Kinderhaus Bergwichtel der Medauschule, einer generationenübergreifenden Lesewoche oder einer Begegnungsstätte für Jung und Alt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Mitarbeiter*innen des Projekts „Der Coburger Weg“.&nbsp; „Die Projekte, die hier stattfinden, sind so vielfältig, es ist unglaublich, was Studierende in zwei Semestern auf die Beine stellen. Sie sammeln dabei nicht nur für sich selbst und ihr Studium wertvolle Erfahrungen, sie bereichern mit ihren Aktionen und Erkenntnissen auch die Gesellschaft“, so die wissenschaftliche Koordinatorin Silke Heling.</p>&#13;
<p>Wie das gehen kann, zeigt das Projekt „Sport bewegt“ von Alexander Scheller und seinen Kommiliton*innen der Integrativen Gesundheitsförderung und der Sozialen Arbeit. Gemeinsam mit ihren Lehrenden Dr. Susanne Bott und Prof. Dr. Wulf Bott beschäftigten sie sich unter anderem mit der Planung und Durchführung kleiner Vorhaben, die Sport mit gesellschaftlicher Teilhabe und gesunder Lebensweise verbindet. Da kam ihnen die Idee, Spenden für die Tanzgruppe der Offenen Hilfen Coburg zu akquirieren und mit öffentlichem Bankdrücken während der Veranstaltung weitere Aufmerksamkeit auf die Initiative zu lenken. Jeder, der Lust hatte, durfte die Langhantel mit verschiedenen Gewichten stemmen. Alexander Scheller schaffte vor Publikum 22 Züge und drückte insgesamt beachtliche 1120 Kilo. Die Tanzgruppe darf sich nun über eine Spende von 280 Euro freuen und so mancher Besucher nach diesem Nachmittag über einen gestählten Bizeps. Unterstützung erhielten die Studierenden dabei von ihren Projektpartnern, dem Diakonischen Werk Coburg e. V und dem Sportland Coburg sowie von der Löwen-Apotheke Coburg, THERAmed, der Versicherungskammer Bayern und Jumpers Fitness, welche die Spendengelder bereitstellten. </p>&#13;
<p>Ganz anders am Stand von Isabel Gutierrez Diaz und ihren Mitstudierenden. Im Projekt „Digital und analog“ unter Leitung von Prof. Dr. Julius Heinicke und Kathrin Lohbeck stellten sie sich der Frage nach dem Publikum der Kunst von morgen. In enger Zusammenarbeit mit ihren Coburger Projektpartnern, dem Naturkunde-Museum, den Kunstsammlungen der Veste sowie dem Landestheater, erarbeiteten die Studierenden der Betriebswirtschaft und der Sozialen Arbeit selbständig Konzepte für eine breitere kulturelle Teilhabe. Den Besucher*innen von „Projekt &amp; Praxis“ präsentierten sie Plakatvorschläge für eine höhere Präsenz der Kulturinstitutionen in der Stadt Coburg. Isabel Gutierrez Diaz Fazit: „Es war ein sehr interessantes Projekt, wir hatten sogar einen Workshop im Theater, der richtig klasse war. Ich habe dadurch selbst wieder Lust bekommen, öfters ein Theater zu besuchen.“</p>&#13;
<p>Bei gleich vier Projekten stand ein Thema besonders im Fokus: Nachhaltigkeit. „YOUGO4SDGs“ befasste sich mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen. Eine Teilgruppe behandelte das SDG 3, Gesundheit und Wohlergehen. Julia Roll, Melissa Jung, Barbara Popp und drei weitere Studierende führten ein Interview mit einer Altenpflegerin, erstellten Plakate und Flyer zum Thema und informierten in der Coburger Realschule II Schülerinnen und Schüler über Pflegeberufe. Betreut hat sie dabei Prof. Dr. Milena Valeva. Bei „Jetzt zu mehr Nachhaltigkeit“, einem Projekt von Prof. Dr. Elke Schwinger und Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit, organisierten Studierende aus drei Studiengängen einen Kleidertauschmarkt für die Coburger Nacht der Nachhaltigkeit und recherchierten wissenschaftlich zu Lebensmittelverschwendung, um die Ergebnisse anschließend Coburger Schüler*innen vorzustellen. Doch warum ist Nachhaltigkeit so ein brandaktuelles Thema? Für Moritz Scharfenberg, Projektteilnehmer und Student der Sozialen Arbeit, ganz klar: „Es kann eben auch ein Ideal sein, danach zu streben, mit dem zufrieden zu sein, was man hat.“</p>&#13;
<p><em>Alle 43 Projekte des Jahrgangs 2019/20 sind ausführlich dargestellt in der Publikation „Interdisziplinär studieren – Lösungsansätze für die Praxis“. </em><a href="https://www.studieren-in-coburg.de/hochschule-coburg-hg-interdisziplinaer-studieren-loesungsansaetze-fuer-die-praxis-jg-2019-20"><em>Zur Online-Version &quot;Interdisziplinär studieren - Lösungsansätze für die Praxis&quot;</em></a><em>. Gedruckte Exemplare sind bei Franziska Koch (<a href="mailto:franziska.koch@hs-coburg.de">franziska.koch@hs-coburg.de</a>) erhältlich.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/8-Projekt_Praxis_Bergwichtel.Frank_Wunderatsch-1024x683.jpg"
                        fileSize="185727"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/8-Projekt_Praxis_CoW_YOUGO4SDGs-1024x972.jpg"
                        fileSize="204163"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="972"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/8-Projekt_Praxis_Sport_bewegt-1024x937.jpg"
                        fileSize="199699"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="937"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gutes Zeugnis für Fakultät Design]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gutes-zeugnis-fuer-fakultaet-design/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Jan 2020 13:01:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gutes-zeugnis-fuer-fakultaet-design/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Studienangebote der Fakultät Design an der Hochschule Coburg entwickeln sich sehr positiv. So lautet das Urteil von externen Experten, die die Bachelorstudiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign sowie den Masterstudiengang Design begutachtet haben. Zum Abschluss des als „Akkreditierung“ bezeichneten Verfahrens erhielten die beteiligten Studiengänge ihre Akkreditierungsurkunden.</em></p>&#13;
<p>Die Gutachter der Akkreditierungsagentur ACQUIN waren vom Potenzial der Fakultät Design und der ausgeprägten Zusammenarbeit über die Fächergrenzen hinweg begeistert. Die qualitativ hochwertig ausgestatteten Labore und Werkstätten böten den Studierenden optimale Bedingungen für ihre studentischen Projekte. Dies spiegle sich auch in der Qualität der Studienarbeiten wider. So gelinge es den Studierenden der Fakultät immer wieder, mit ihren Arbeiten überregional erfolgreich zu sein. Bei der jährlich stattfindenden Veranstaltung „Campus Design Open“ haben die Studierenden zudem die Möglichkeit, ihre Werke öffentlich zu präsentieren. </p>&#13;
<p><strong>Architektur und Bauingenieurwesen</strong></p>&#13;
<p>Die fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen der Architektur und dem Bauingenieurwesen trage wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Im Gutachten der Experten heißt es: „Die Studierenden lernen im Team zu arbeiten und dort Verantwortung zu übernehmen. Sie verfügen am Ende ihres Studiums nicht nur über Team- und Kommunikationskompetenz, sondern auch über weitere Schlüsselqualifikationen, die sie befähigen, komplexe Fachprobleme und Lösungen gegenüber Fachleuten argumentativ zu vertreten und mit ihnen weiterzuentwickeln.“</p>&#13;
<p><strong>Innenarchitektur</strong></p>&#13;
<p>Die Fakultät Design pflegt ein starkes regionales und überregionales Netzwerk mit Unternehmen und Büros. Dies helfe den Studierenden bei der Suche nach geeigneten Praktikumsstellen. In ihren Gesprächen mit den Studierenden stellten die Gutachter fest: „Für die Studierenden ergeben sich dadurch schon frühzeitig nützliche Kontakte und Chancen für die spätere Berufsausübung, was von diesen auch entsprechend positiv gewürdigt wird.“ </p>&#13;
<p>Die Gutachter wünschen sich jedoch, dass das bisher siebensemestrige Studium auf acht Semester erweitert wird: „Das siebensemestrige Bachelorstudium ist ausreichend für die Eintragung in die Architektenkammer Bayern und einigen anderen Kammern, erfüllt aber nicht bundesweit die Anforderungen der Architektenkammern nach einem achtsemestrigen Studium.“ Sie unterstützen daher die Bestrebung der Hochschule Coburg für eine Erweiterung auf acht Semester das Einverständnis des Bayerischen Wissenschaftsministeriums zu erhalten.</p>&#13;
<p><strong>Integriertes Produktdesign</strong></p>&#13;
<p>Der Bachelorstudiengang Integriertes Produktdesign biete den Studierenden nach Ansicht der Experten die Möglichkeit der individuellen Förderung und Betreuung in einem eher familiären Rahmen. Und es gelinge dem Studiengang mit dieser Konzeption, hervorragende Wettbewerbsergebnisse mit studentischen Projektarbeiten zu erzielen. </p>&#13;
<p><strong>Master Design</strong></p>&#13;
<p>Im Master Design können sich die Studierenden nach dem Urteil der externen Bildungsexperten eine hohe Schnittstellenkompetenz erarbeiten, damit seien sie befähigt, in fachübergreifenden Teams komplexe Themen in einem globalisierten Umfeld zu bearbeiten.</p>&#13;
<p>Der Dekan der Fakultät Design Prof. Dr. Holger Falter freut sich über das Urteil der Experten: „Es zeigt, dass unsere Fakultät in den letzten Jahren enger zusammengewachsen ist und unsere Studierenden davon profitieren.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Studienangebote der Fakultät Design an der Hochschule Coburg entwickeln sich sehr positiv. So lautet das Urteil von externen Experten, die die Bachelorstudiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign sowie den Masterstudiengang Design begutachtet haben. Zum Abschluss des als „Akkreditierung“ bezeichneten Verfahrens erhielten die beteiligten Studiengänge ihre Akkreditierungsurkunden.</em></p>&#13;
<p>Die Gutachter der Akkreditierungsagentur ACQUIN waren vom Potenzial der Fakultät Design und der ausgeprägten Zusammenarbeit über die Fächergrenzen hinweg begeistert. Die qualitativ hochwertig ausgestatteten Labore und Werkstätten böten den Studierenden optimale Bedingungen für ihre studentischen Projekte. Dies spiegle sich auch in der Qualität der Studienarbeiten wider. So gelinge es den Studierenden der Fakultät immer wieder, mit ihren Arbeiten überregional erfolgreich zu sein. Bei der jährlich stattfindenden Veranstaltung „Campus Design Open“ haben die Studierenden zudem die Möglichkeit, ihre Werke öffentlich zu präsentieren. </p>&#13;
<p><strong>Architektur und Bauingenieurwesen</strong></p>&#13;
<p>Die fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen der Architektur und dem Bauingenieurwesen trage wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Im Gutachten der Experten heißt es: „Die Studierenden lernen im Team zu arbeiten und dort Verantwortung zu übernehmen. Sie verfügen am Ende ihres Studiums nicht nur über Team- und Kommunikationskompetenz, sondern auch über weitere Schlüsselqualifikationen, die sie befähigen, komplexe Fachprobleme und Lösungen gegenüber Fachleuten argumentativ zu vertreten und mit ihnen weiterzuentwickeln.“</p>&#13;
<p><strong>Innenarchitektur</strong></p>&#13;
<p>Die Fakultät Design pflegt ein starkes regionales und überregionales Netzwerk mit Unternehmen und Büros. Dies helfe den Studierenden bei der Suche nach geeigneten Praktikumsstellen. In ihren Gesprächen mit den Studierenden stellten die Gutachter fest: „Für die Studierenden ergeben sich dadurch schon frühzeitig nützliche Kontakte und Chancen für die spätere Berufsausübung, was von diesen auch entsprechend positiv gewürdigt wird.“ </p>&#13;
<p>Die Gutachter wünschen sich jedoch, dass das bisher siebensemestrige Studium auf acht Semester erweitert wird: „Das siebensemestrige Bachelorstudium ist ausreichend für die Eintragung in die Architektenkammer Bayern und einigen anderen Kammern, erfüllt aber nicht bundesweit die Anforderungen der Architektenkammern nach einem achtsemestrigen Studium.“ Sie unterstützen daher die Bestrebung der Hochschule Coburg für eine Erweiterung auf acht Semester das Einverständnis des Bayerischen Wissenschaftsministeriums zu erhalten.</p>&#13;
<p><strong>Integriertes Produktdesign</strong></p>&#13;
<p>Der Bachelorstudiengang Integriertes Produktdesign biete den Studierenden nach Ansicht der Experten die Möglichkeit der individuellen Förderung und Betreuung in einem eher familiären Rahmen. Und es gelinge dem Studiengang mit dieser Konzeption, hervorragende Wettbewerbsergebnisse mit studentischen Projektarbeiten zu erzielen. </p>&#13;
<p><strong>Master Design</strong></p>&#13;
<p>Im Master Design können sich die Studierenden nach dem Urteil der externen Bildungsexperten eine hohe Schnittstellenkompetenz erarbeiten, damit seien sie befähigt, in fachübergreifenden Teams komplexe Themen in einem globalisierten Umfeld zu bearbeiten.</p>&#13;
<p>Der Dekan der Fakultät Design Prof. Dr. Holger Falter freut sich über das Urteil der Experten: „Es zeigt, dass unsere Fakultät in den letzten Jahren enger zusammengewachsen ist und unsere Studierenden davon profitieren.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/6-Akkreditierung_Design-1024x681.jpg"
                        fileSize="288648"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/6-Akkreditierung_Design_Personen-1024x700.jpg"
                        fileSize="153246"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="700"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Experte für Industriegüter-Marketing]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/experte-fuer-industriegueter-marketing/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Jan 2020 12:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/experte-fuer-industriegueter-marketing/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Beim Thema „Marketing“ denken viele zunächst an die Werbung für Produkte wie Autos oder Getränke. Aber auch Unternehmen, die Industriegüter produzieren, nutzen die Erkenntnisse des Marketings, um ihre Produkte erfolgreich verkaufen zu können. Mit <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=1032">Prof. Dr. Michael Hartmann</a> hat die Hochschule Coburg einen Experten für Industriegüter-Marketing gewinnen können, der das Themengebiet von der Pike auf gelernt hat.</em></p>&#13;
<p>„Es macht einen Unterschied, ob ich ein Produkt an eine Privatperson oder an ein Unternehmen verkaufe“, stellt Prof. Dr. Michael Hartmann fest. Bei privaten Käufen spielen häufig Emotionen eine stärkere Rolle und Menschen kaufen auch mal spontan bei einem Einkaufsbummel. „Im Unternehmen sind die Einkaufsprozesse in der Regel rationaler. Es sind mehrere Personen in die Kaufentscheidung eingebunden und es gibt formalisierte Verfahren“, ergänzt er. Dennoch stehen sich auch bei Industriegütern immer Menschen, also Verkäufer und Einkäufer gegenüber. </p>&#13;
<p>Allerdings sind die Kaufprozesse im Unternehmen komplexer: „Man kauft nicht einfach aus einer Laune heraus eine CNC-Fräse für 100.000 Euro“, so Hartmann. Deshalb sei auch für das Marketing von Industriegütern eine genaue Marktanalyse sehr wichtig. Sie sieht jedoch anders aus als bei Konsumgütern. Ein Anbieter von Erfrischungsgetränken steht einer anonymen Käuferschaft gegenüber. Er weiß nicht, wann und wo genau sein Produkt getrunken wird. Im Industriegeschäft kennt man seine Kunden und die Einsatzbereiche der Produkte sehr genau. Dabei gelte es, beim Verkauf die unterschiedlichen Interessen des Unternehmens im Blick zu haben: „Der Einkäufer achtet stärker auf den Preis und dem Produktionsleiter geht es beispielsweise darum, dass die neue Maschine sich gut in eine vorhandene Anlage integrieren lässt“, erklärt Professor Hartmann. Ein gutes Industriemarketing müsse diese unterschiedlichen Kundenbedürfnisse ‚auf dem Schirm haben‘. </p>&#13;
<p><strong>Herausforderung „Digitalisierung“</strong></p>&#13;
<p>Besondere Herausforderungen sieht der Experte in der verstärkten Digitalisierung. Sie führe zu immer komplexeren Produkten, deren Bedienung sich jedoch durch ein gutes Design reduzieren lasse. Was für den Übergang vom simplen Mobiltelefon zum multifunktionalen Smartphone gelte, können auch auf Industriegüter übertragen werden, so Hartmann. Zudem werden neue Geschäftsmodelle möglich. So verkaufen einige Hersteller von Industrieanlagen heute bereits keine Maschinen mehr, sondern sie stellen nur noch die Leistungen in Rechnung, die die Maschinen erbringen. „Das erfordert ganz neue Preismodelle und eine veränderte Verkaufspolitik“, so Professor Hartmann.</p>&#13;
<p><strong>Viel praktische Erfahrung</strong></p>&#13;
<p>Michael Hartmann bringt bei dem Thema „Industriegüter-Marketing“ viel praktische Erfahrung mit. Er absolvierte ein duales Studium an der Berufsakademie Mosbach in Baden-Württemberg und einem mittelständischen Automobilzulieferer. Anschließend war er Key Account-Manager für Mercedes und danach Bereichsleiter im Vertrieb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen an Unternehmen, dem sog. Produktionsverbindungshandel. Seine Doktorarbeit schrieb er an der Universität Frankfurt/Oder zum Thema „Kritik in Organisationen“. Bevor er im Herbst letzten Jahres an die Hochschule Coburg kam, vertrat er eine Professur für Industriegüter-Marketing an der German Graduate School of Management and Law Heilbronn. </p>&#13;
<p>Faszinierend am Vertrieb von Industriegütern findet Professor Hartmann den intensiven Kontakt zu den Kunden: „Im Marketing für Industriegüter kennen Sie Ihre Kunden. Wer Spaß an menschlicher Interaktion hat, ist hier genau richtig.“ Außerdem biete diese Art des Marketings eine gute Balance zwischen operativen und strategischen Aufgaben. So müsse man herausfinden, wo die Probleme des Kunden liegen und passgenaue Angebote machen, aber auch intensive Verhandlungen führen. </p>&#13;
<p>Professor Hartmann möchte seinen Studierenden der Betriebswirtschaft an der Hochschule Coburg einerseits das erforderliche theoretische Wissen vermitteln. Andererseits will er sie aber auch dazu bringen, Sachverhalte zu hinterfragen und ihr eigenes Verhalten bewusst zu reflektieren. Eine Möglichkeit sieht er darin, sich der Kritik anderer Studierender auszusetzen und aus deren Feedback zu lernen. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim Thema „Marketing“ denken viele zunächst an die Werbung für Produkte wie Autos oder Getränke. Aber auch Unternehmen, die Industriegüter produzieren, nutzen die Erkenntnisse des Marketings, um ihre Produkte erfolgreich verkaufen zu können. Mit <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=1032">Prof. Dr. Michael Hartmann</a> hat die Hochschule Coburg einen Experten für Industriegüter-Marketing gewinnen können, der das Themengebiet von der Pike auf gelernt hat.</em></p>&#13;
<p>„Es macht einen Unterschied, ob ich ein Produkt an eine Privatperson oder an ein Unternehmen verkaufe“, stellt Prof. Dr. Michael Hartmann fest. Bei privaten Käufen spielen häufig Emotionen eine stärkere Rolle und Menschen kaufen auch mal spontan bei einem Einkaufsbummel. „Im Unternehmen sind die Einkaufsprozesse in der Regel rationaler. Es sind mehrere Personen in die Kaufentscheidung eingebunden und es gibt formalisierte Verfahren“, ergänzt er. Dennoch stehen sich auch bei Industriegütern immer Menschen, also Verkäufer und Einkäufer gegenüber. </p>&#13;
<p>Allerdings sind die Kaufprozesse im Unternehmen komplexer: „Man kauft nicht einfach aus einer Laune heraus eine CNC-Fräse für 100.000 Euro“, so Hartmann. Deshalb sei auch für das Marketing von Industriegütern eine genaue Marktanalyse sehr wichtig. Sie sieht jedoch anders aus als bei Konsumgütern. Ein Anbieter von Erfrischungsgetränken steht einer anonymen Käuferschaft gegenüber. Er weiß nicht, wann und wo genau sein Produkt getrunken wird. Im Industriegeschäft kennt man seine Kunden und die Einsatzbereiche der Produkte sehr genau. Dabei gelte es, beim Verkauf die unterschiedlichen Interessen des Unternehmens im Blick zu haben: „Der Einkäufer achtet stärker auf den Preis und dem Produktionsleiter geht es beispielsweise darum, dass die neue Maschine sich gut in eine vorhandene Anlage integrieren lässt“, erklärt Professor Hartmann. Ein gutes Industriemarketing müsse diese unterschiedlichen Kundenbedürfnisse ‚auf dem Schirm haben‘. </p>&#13;
<p><strong>Herausforderung „Digitalisierung“</strong></p>&#13;
<p>Besondere Herausforderungen sieht der Experte in der verstärkten Digitalisierung. Sie führe zu immer komplexeren Produkten, deren Bedienung sich jedoch durch ein gutes Design reduzieren lasse. Was für den Übergang vom simplen Mobiltelefon zum multifunktionalen Smartphone gelte, können auch auf Industriegüter übertragen werden, so Hartmann. Zudem werden neue Geschäftsmodelle möglich. So verkaufen einige Hersteller von Industrieanlagen heute bereits keine Maschinen mehr, sondern sie stellen nur noch die Leistungen in Rechnung, die die Maschinen erbringen. „Das erfordert ganz neue Preismodelle und eine veränderte Verkaufspolitik“, so Professor Hartmann.</p>&#13;
<p><strong>Viel praktische Erfahrung</strong></p>&#13;
<p>Michael Hartmann bringt bei dem Thema „Industriegüter-Marketing“ viel praktische Erfahrung mit. Er absolvierte ein duales Studium an der Berufsakademie Mosbach in Baden-Württemberg und einem mittelständischen Automobilzulieferer. Anschließend war er Key Account-Manager für Mercedes und danach Bereichsleiter im Vertrieb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen an Unternehmen, dem sog. Produktionsverbindungshandel. Seine Doktorarbeit schrieb er an der Universität Frankfurt/Oder zum Thema „Kritik in Organisationen“. Bevor er im Herbst letzten Jahres an die Hochschule Coburg kam, vertrat er eine Professur für Industriegüter-Marketing an der German Graduate School of Management and Law Heilbronn. </p>&#13;
<p>Faszinierend am Vertrieb von Industriegütern findet Professor Hartmann den intensiven Kontakt zu den Kunden: „Im Marketing für Industriegüter kennen Sie Ihre Kunden. Wer Spaß an menschlicher Interaktion hat, ist hier genau richtig.“ Außerdem biete diese Art des Marketings eine gute Balance zwischen operativen und strategischen Aufgaben. So müsse man herausfinden, wo die Probleme des Kunden liegen und passgenaue Angebote machen, aber auch intensive Verhandlungen führen. </p>&#13;
<p>Professor Hartmann möchte seinen Studierenden der Betriebswirtschaft an der Hochschule Coburg einerseits das erforderliche theoretische Wissen vermitteln. Andererseits will er sie aber auch dazu bringen, Sachverhalte zu hinterfragen und ihr eigenes Verhalten bewusst zu reflektieren. Eine Möglichkeit sieht er darin, sich der Kritik anderer Studierender auszusetzen und aus deren Feedback zu lernen. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/4-Hartmann_Industrieguetermarketing-1024x652.jpg"
                        fileSize="72593"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="652"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Präsidentin bei Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/praesidentin-bei-neujahrsempfang-des-ministerpraesidenten/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Jan 2020 12:16:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/praesidentin-bei-neujahrsempfang-des-ministerpraesidenten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze folgte gemeinsam mit ihrem Mann der Einladung des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder zum Neujahrsempfang. In der Münchner Residenz waren insgesamt 1.800 Gäste geladen. „Für mich ist das eine gute Gelegenheit zum Netzwerken und Kontakte knüpfen für unsere Hochschule;“ betont die Präsidentin.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze folgte gemeinsam mit ihrem Mann der Einladung des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder zum Neujahrsempfang. In der Münchner Residenz waren insgesamt 1.800 Gäste geladen. „Für mich ist das eine gute Gelegenheit zum Netzwerken und Kontakte knüpfen für unsere Hochschule;“ betont die Präsidentin.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/7-Neujahrsempfang_2020_Ministerpraesident-1024x740.jpg"
                        fileSize="225426"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="740"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit einem Pitch zur Abschlussarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-einem-pitch-zur-abschlussarbeit/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Jan 2020 06:47:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-einem-pitch-zur-abschlussarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In ihren Abschlussarbeiten sollen Studierende ihr Wissen und ihr Können unter Beweis stellen und sich neues Wissen erarbeiten. Das gelingt am besten, wenn konkrete Fragestellungen aus der Praxis bearbeitet werden. Die Hochschule Coburg geht neue Wege, um Studierende und Unternehmen zusammenzubringen. Bei einem sog. „Thesis-Pitch“ stellen Unternehmen aktuelle Themen im Hörsaal vor. Im Anschluss können sich interessierte Studierende an Kontaktinseln im Foyer direkt bei den Unternehmen vorstellen.</em></p>&#13;
<p>Die Idee für den „Thesis-Pitch“ der Unternehmen stammt von Dr. Florian Bertges. Er führt das mittelständische Unternehmen Bittner Werkzeugbau in Dörfles-Esbach und ist im Beirat des Studiengangs Industriewirtschaft der Hochschule Coburg. <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=448">Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein,</a> der den Studiengang leitet, griff die Idee auf und lud Studierende ein, sich ihre Abschlussthemen aus erster Hand zu besorgen.</p>&#13;
<p>Neben dem Unternehmen Bittner Werkzeugbau präsentierten Holger Epp und Johanna Roth von der Dietz GmbH Neustadt b. Coburg sowie Stefan Knoll und Willi Reinhardt von der Harry’s Feintechnik GmbH Eisfeld aktuelle herausfordernde Themen, für die sie sich die Unterstützung durch Studierende wünschen.</p>&#13;
<p><strong>Breites Themenspektrum</strong></p>&#13;
<p>Die möglichen Themen sind sehr breit gefächert. Sie reichen von der Echtzeitanbindung neuer Maschinen und der Planung logistischer Ströme bis zu einer durchgängigen Qualitätsplanung. Auch das Thema Personalführung im Sinne eines wertschöpfenden Umgangs mit den Mitarbeitern und das Überwinden von „Inseldenken“ haben die Unternehmensvertreter im Gepäck. Außerdem suchen sie Ideen zur Erschließung neuer Anwendungsfelder für eine vorhandene Technik und sie bieten den Studierenden an, die damit verbundenen Marktanalysen durchzuführen. Darüber hinaus erhalten Studierende die Chance, im Rahmen ihrer Abschlussarbeit Einblicke in die Strategien zur Einführung neuer Produkte in den Markt zu erhalten.</p>&#13;
<p>Im ersten Durchgang nahmen neben den drei Unternehmen circa 30 Studierende an dem „Thesis-Pitch“ teil. Sie kamen so an spannende, herausfordernde und praxisrelevante Themen für ihre Abschlussarbeit. „Die Reaktionen der Unternehmensvertreter und der Studierenden waren durchweg sehr positiv. Wir planen für das kommende Sommersemester den 2. Thesis-Pitch. Mein Ziel ist es, daraus ein Format zu machen das fakultätsübergreifend ist und gezielt auch technische sowie naturwissenschaftliche Themen aufnimmt“, so lautet das Fazit von Professor Böhnlein.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In ihren Abschlussarbeiten sollen Studierende ihr Wissen und ihr Können unter Beweis stellen und sich neues Wissen erarbeiten. Das gelingt am besten, wenn konkrete Fragestellungen aus der Praxis bearbeitet werden. Die Hochschule Coburg geht neue Wege, um Studierende und Unternehmen zusammenzubringen. Bei einem sog. „Thesis-Pitch“ stellen Unternehmen aktuelle Themen im Hörsaal vor. Im Anschluss können sich interessierte Studierende an Kontaktinseln im Foyer direkt bei den Unternehmen vorstellen.</em></p>&#13;
<p>Die Idee für den „Thesis-Pitch“ der Unternehmen stammt von Dr. Florian Bertges. Er führt das mittelständische Unternehmen Bittner Werkzeugbau in Dörfles-Esbach und ist im Beirat des Studiengangs Industriewirtschaft der Hochschule Coburg. <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=448">Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein,</a> der den Studiengang leitet, griff die Idee auf und lud Studierende ein, sich ihre Abschlussthemen aus erster Hand zu besorgen.</p>&#13;
<p>Neben dem Unternehmen Bittner Werkzeugbau präsentierten Holger Epp und Johanna Roth von der Dietz GmbH Neustadt b. Coburg sowie Stefan Knoll und Willi Reinhardt von der Harry’s Feintechnik GmbH Eisfeld aktuelle herausfordernde Themen, für die sie sich die Unterstützung durch Studierende wünschen.</p>&#13;
<p><strong>Breites Themenspektrum</strong></p>&#13;
<p>Die möglichen Themen sind sehr breit gefächert. Sie reichen von der Echtzeitanbindung neuer Maschinen und der Planung logistischer Ströme bis zu einer durchgängigen Qualitätsplanung. Auch das Thema Personalführung im Sinne eines wertschöpfenden Umgangs mit den Mitarbeitern und das Überwinden von „Inseldenken“ haben die Unternehmensvertreter im Gepäck. Außerdem suchen sie Ideen zur Erschließung neuer Anwendungsfelder für eine vorhandene Technik und sie bieten den Studierenden an, die damit verbundenen Marktanalysen durchzuführen. Darüber hinaus erhalten Studierende die Chance, im Rahmen ihrer Abschlussarbeit Einblicke in die Strategien zur Einführung neuer Produkte in den Markt zu erhalten.</p>&#13;
<p>Im ersten Durchgang nahmen neben den drei Unternehmen circa 30 Studierende an dem „Thesis-Pitch“ teil. Sie kamen so an spannende, herausfordernde und praxisrelevante Themen für ihre Abschlussarbeit. „Die Reaktionen der Unternehmensvertreter und der Studierenden waren durchweg sehr positiv. Wir planen für das kommende Sommersemester den 2. Thesis-Pitch. Mein Ziel ist es, daraus ein Format zu machen das fakultätsübergreifend ist und gezielt auch technische sowie naturwissenschaftliche Themen aufnimmt“, so lautet das Fazit von Professor Böhnlein.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/5-Boehnlein_Thesis_Pitch_Unternehmen-1024x655.jpg"
                        fileSize="109896"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="655"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/5-Boehnlein_Thesis_Pitch_Nachbesprechung-1024x656.jpg"
                        fileSize="119149"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="656"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Klausurtagung der Hochschulleitung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/klausurtagung-der-hochschulleitung/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Jan 2020 14:57:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/klausurtagung-der-hochschulleitung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Präsidium der Hochschule Coburg startete am 7. und 8. Januar mit einer Klausurtagung auf Kloster Banz in das Jahr 2020. Dabei wurden die Weichen für die Entwicklung der Hochschule in den nächsten Jahren gestellt.</em></p>&#13;
<p>Der aktuelle Hochschulentwicklungsplan HepCo 2020 läuft Ende dieses Jahres aus. Er soll durch einen HepCo 2030 abgelöst werden. Das erfordert zum einen den Blick zurück. Zum anderen sind Visionen und Maßnahmenpläne für die Zukunft zu entwickeln. In seiner Klausurtagung auf Kloster Banz formulierte das Präsidium seine Vision zur Entwicklung der Hochschule sowie einen Zeitplan für die HepCo-Fortschreibung, der jetzt mit den Gremien der Hochschule abgestimmt wird. Konkret ist geplant, gemeinsam mit der Erweiterten Hochschulleitung, in der auch die Dekan*innen der Fakultäten vertreten sind, ein Strategiepapier zu erarbeiten. Dieses soll bei Zukunftstagen im Juli 2020 in einem Kick off mit dem Hochschulrat diskutiert werden. Anschließend haben die Fakultätsräte die Gelegenheit zur Mitwirkung.</p>&#13;
<p>Für Ende des Jahres 2020 ist vorgesehen, allen Mitarbeiter*innen, Dozent*innen und den Studierenden sowie dem Kuratorium den Entwurf des HepCo 2030 vorzustellen. Sie können dabei Verbesserungs- und Ergänzungsvorschläge einbringen.</p>&#13;
<p>Die Klausurtagung des Präsidiums wurde von Victoria Grohmann vom Referat Qualität und Akkreditierung mit Methoden des EFQM moderiert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Präsidium der Hochschule Coburg startete am 7. und 8. Januar mit einer Klausurtagung auf Kloster Banz in das Jahr 2020. Dabei wurden die Weichen für die Entwicklung der Hochschule in den nächsten Jahren gestellt.</em></p>&#13;
<p>Der aktuelle Hochschulentwicklungsplan HepCo 2020 läuft Ende dieses Jahres aus. Er soll durch einen HepCo 2030 abgelöst werden. Das erfordert zum einen den Blick zurück. Zum anderen sind Visionen und Maßnahmenpläne für die Zukunft zu entwickeln. In seiner Klausurtagung auf Kloster Banz formulierte das Präsidium seine Vision zur Entwicklung der Hochschule sowie einen Zeitplan für die HepCo-Fortschreibung, der jetzt mit den Gremien der Hochschule abgestimmt wird. Konkret ist geplant, gemeinsam mit der Erweiterten Hochschulleitung, in der auch die Dekan*innen der Fakultäten vertreten sind, ein Strategiepapier zu erarbeiten. Dieses soll bei Zukunftstagen im Juli 2020 in einem Kick off mit dem Hochschulrat diskutiert werden. Anschließend haben die Fakultätsräte die Gelegenheit zur Mitwirkung.</p>&#13;
<p>Für Ende des Jahres 2020 ist vorgesehen, allen Mitarbeiter*innen, Dozent*innen und den Studierenden sowie dem Kuratorium den Entwurf des HepCo 2030 vorzustellen. Sie können dabei Verbesserungs- und Ergänzungsvorschläge einbringen.</p>&#13;
<p>Die Klausurtagung des Präsidiums wurde von Victoria Grohmann vom Referat Qualität und Akkreditierung mit Methoden des EFQM moderiert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/3-Klausurtagung_HL-1024x656.jpg"
                        fileSize="143759"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="656"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr Praxis fürs Elektrotechnik-Studium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-praxis-fuers-elektrotechnik-studium/</link>
                <pubDate>Tue, 07 Jan 2020 12:51:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-praxis-fuers-elektrotechnik-studium/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende der Elektrotechnik sollten schon im ersten Semester Vieles praktisch ausprobieren, finden die Studenten Robert Falkenstein, Daniel Melzer und Markus Hülß. Die drei haben deshalb Extrastunden organisiert, in denen sie mit jüngeren Kommiliton*innen die Praxis üben. Das Konzept soll jetzt sogar in den normalen Stundenplan aufgenommen werden.</em></p>&#13;
<p>Es ist fast wie bei einem Rätselspiel. „Ihr habt drei Schränke zur Auswahl. Findet dort die richtigen Kabel für diese Geräte.“ So lautet Robert Falkensteins Aufgabe für die Studierenden, die heute zum Seminar gekommen sind. Auf dem Plan steht das Thema Ladekurven. Falkenstein will der Gruppe zeigen, wie sie Spannungen und Strom unter verschiedenen Voraussetzungen messen können. Die Geräte, die noch unverkabelt auf dem Tisch stehen, sind ein Labornetzgerät und ein Multimeter. Mit dem einen kann man Strom und Spannung erzeugen, mit dem anderen kann man sie messen.</p>&#13;
<p>Während die ersten etwas zögerlich in die Schränke gucken, laufen zwei Studenten zielstrebig auf die Schrankwand mit den roten und schwarzen Kabeln zu. Je eins davon nehmen sie mit. Ihre Wahl war richtig. „Das sind Bananenstecker“, erklärt Falkenstein. Die werden als Steckverbindung bei geringen Spannungen verwendet. Die nächste Aufgabe: Die Kabel richtig einstöpseln und die Geräte einstellen. Was auf den ersten Blick ziemlich banal klingt, ist für viele Studierende eine wichtige Grundlage. </p>&#13;
<p>„Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können.“ Was schon der chinesische Philosoph Konfuzius wusste, wird hier in die Tat umgesetzt. Denn am besten lernt man etwas, wenn man es selber ausprobieren kann. </p>&#13;
<p>„In den ersten Semestern nimmt man ziemlich viel Theorie durch“, sagt Robert Falkenstein. „Irgendwann stellt man sich dann die Frage – warum mache ich das eigentlich?“ Später im Studium würde sich das zwar ändern, aber die drei Studenten fanden es schade, dass nicht schon die unteren Semester mehr Praxiserfahrungen sammeln können.</p>&#13;
<p>Deshalb haben sie Praxis-Workshops organisiert. Der erste Durchlauf noch relativ formlos. Aber es funktioniert. Die Studierenden machen mit. Auch, wenn das Angebot freiwillig ist und sie keine Punkte dafür bekommen. &nbsp;&nbsp;</p>&#13;
<p>Dann wird Bianca Schmidt vom <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=416">Projekt:ING</a> der Hochschule Coburg auf das Angebot aufmerksam. Sie sucht gerade nach Konzepten, mit denen man Studierende in den MINT-Fächern fördern kann. Die Idee der drei Studenten gefällt ihr. „Ich habe die drei angesprochen und gefragt, ob wir das Konzept professionell aufbereiten wollen. Zusammen haben wir das Ganze dann in Form gebracht und bei der Fakultät angefragt, ob wir das nicht offiziell anbieten können“, erzählt Bianca Schmidt. </p>&#13;
<p>In der <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> stoßen sie auf Zustimmung und auf ein ungewöhnliches Angebot. Denn ab dem nächsten Semester wollen die drei Studiengänge der Elektrotechnik etwas ganz Ähnliches mit den Studierenden machen. Sogenannte Motivationsfächer für Erstsemester sollen sogar Teil des regulären Stundenplans werden. Also dürfen Falkenstein, Melzer und Hülß ihr Projekt fortsetzen und als Testlauf für die Fakultät anbieten. Bianca Schmidt schult die drei, damit die Treffen einem roten Faden folgen. </p>&#13;
<p>Auch der zweite Durchlauf wird gut angenommen. An sechs Terminen üben sie mit Erstsemestern Mikrocontroller zu programmieren, Platinen zu löten und Ladekurven auszuwerten. Die Inhalte bauen auf dem Stoff auf, den die Studierenden im regulären Stundenplan durchnehmen. Die Gruppe will sich auch im nächsten Semester wieder treffen. „Das Angebot kommt an, weil es einfach sehr niederschwellig ist. Unter Studierenden kann man anders reden und Fragen stellen“, sagt Bianca Schmidt. Mit dem Feedback der Gruppe soll das Konzept weiter angepasst werden und auch in den nächsten Semestern für die Studierenden offen sein. Künftige Erstsemester sollen dann bereits vom neuen Stundenplan profitieren.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende der Elektrotechnik sollten schon im ersten Semester Vieles praktisch ausprobieren, finden die Studenten Robert Falkenstein, Daniel Melzer und Markus Hülß. Die drei haben deshalb Extrastunden organisiert, in denen sie mit jüngeren Kommiliton*innen die Praxis üben. Das Konzept soll jetzt sogar in den normalen Stundenplan aufgenommen werden.</em></p>&#13;
<p>Es ist fast wie bei einem Rätselspiel. „Ihr habt drei Schränke zur Auswahl. Findet dort die richtigen Kabel für diese Geräte.“ So lautet Robert Falkensteins Aufgabe für die Studierenden, die heute zum Seminar gekommen sind. Auf dem Plan steht das Thema Ladekurven. Falkenstein will der Gruppe zeigen, wie sie Spannungen und Strom unter verschiedenen Voraussetzungen messen können. Die Geräte, die noch unverkabelt auf dem Tisch stehen, sind ein Labornetzgerät und ein Multimeter. Mit dem einen kann man Strom und Spannung erzeugen, mit dem anderen kann man sie messen.</p>&#13;
<p>Während die ersten etwas zögerlich in die Schränke gucken, laufen zwei Studenten zielstrebig auf die Schrankwand mit den roten und schwarzen Kabeln zu. Je eins davon nehmen sie mit. Ihre Wahl war richtig. „Das sind Bananenstecker“, erklärt Falkenstein. Die werden als Steckverbindung bei geringen Spannungen verwendet. Die nächste Aufgabe: Die Kabel richtig einstöpseln und die Geräte einstellen. Was auf den ersten Blick ziemlich banal klingt, ist für viele Studierende eine wichtige Grundlage. </p>&#13;
<p>„Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können.“ Was schon der chinesische Philosoph Konfuzius wusste, wird hier in die Tat umgesetzt. Denn am besten lernt man etwas, wenn man es selber ausprobieren kann. </p>&#13;
<p>„In den ersten Semestern nimmt man ziemlich viel Theorie durch“, sagt Robert Falkenstein. „Irgendwann stellt man sich dann die Frage – warum mache ich das eigentlich?“ Später im Studium würde sich das zwar ändern, aber die drei Studenten fanden es schade, dass nicht schon die unteren Semester mehr Praxiserfahrungen sammeln können.</p>&#13;
<p>Deshalb haben sie Praxis-Workshops organisiert. Der erste Durchlauf noch relativ formlos. Aber es funktioniert. Die Studierenden machen mit. Auch, wenn das Angebot freiwillig ist und sie keine Punkte dafür bekommen. &nbsp;&nbsp;</p>&#13;
<p>Dann wird Bianca Schmidt vom <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=416">Projekt:ING</a> der Hochschule Coburg auf das Angebot aufmerksam. Sie sucht gerade nach Konzepten, mit denen man Studierende in den MINT-Fächern fördern kann. Die Idee der drei Studenten gefällt ihr. „Ich habe die drei angesprochen und gefragt, ob wir das Konzept professionell aufbereiten wollen. Zusammen haben wir das Ganze dann in Form gebracht und bei der Fakultät angefragt, ob wir das nicht offiziell anbieten können“, erzählt Bianca Schmidt. </p>&#13;
<p>In der <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=26">Fakultät Elektrotechnik und Informatik</a> stoßen sie auf Zustimmung und auf ein ungewöhnliches Angebot. Denn ab dem nächsten Semester wollen die drei Studiengänge der Elektrotechnik etwas ganz Ähnliches mit den Studierenden machen. Sogenannte Motivationsfächer für Erstsemester sollen sogar Teil des regulären Stundenplans werden. Also dürfen Falkenstein, Melzer und Hülß ihr Projekt fortsetzen und als Testlauf für die Fakultät anbieten. Bianca Schmidt schult die drei, damit die Treffen einem roten Faden folgen. </p>&#13;
<p>Auch der zweite Durchlauf wird gut angenommen. An sechs Terminen üben sie mit Erstsemestern Mikrocontroller zu programmieren, Platinen zu löten und Ladekurven auszuwerten. Die Inhalte bauen auf dem Stoff auf, den die Studierenden im regulären Stundenplan durchnehmen. Die Gruppe will sich auch im nächsten Semester wieder treffen. „Das Angebot kommt an, weil es einfach sehr niederschwellig ist. Unter Studierenden kann man anders reden und Fragen stellen“, sagt Bianca Schmidt. Mit dem Feedback der Gruppe soll das Konzept weiter angepasst werden und auch in den nächsten Semestern für die Studierenden offen sein. Künftige Erstsemester sollen dann bereits vom neuen Stundenplan profitieren.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/1-Laborpraxis_fuer_Elektrotechnik_Loeten-1024x692.jpg"
                        fileSize="168311"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/1-Laborpraxis_fuer_Elektrotechnik_PC-1024x692.jpg"
                        fileSize="125403"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutsch-russische Hochschulkooperation]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutsch-russische-hochschulkooperation/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Dec 2019 11:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/deutsch-russische-hochschulkooperation/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland und das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation wollen die wissenschaftlichen Kooperationen beider Länder fördern. Sie riefen dazu die Deutsch-Russischen Themenjahre der Hochschulkooperation und der Wissenschaft 2018 – 2020 ins Leben und erstellten dazu eine <a href="https://wissenschaftspartner.de/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">gemeinsame Website</a>. Auf der Plattform kommen deutsche und russische Hochschullehrer*innen zu Wort, die sich in Kooperationsprojekten engagieren. Mit dabei ist <a href="t3://page?uid=450" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Eduard Gerhardt </a>aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften.</em></p>&#13;
<p>Professor Gerhardt organisiert seit einigen Jahren den Studierendenaustausch seiner Fakultät mit der Novosibirsk State University of Economics and Management (NSUEM). In dem Interview betont er: „Mein persönliches Ziel ist stärkere Verflechtung der Lehre zwischen beiden Universitäten. Dazu haben wir sogar bei uns ein Labor für virtuelle Teamarbeit eingerichtet, in dem Chancen und Grenzen der virtuellen Teams sowie technische Möglichkeiten erforscht werden. Virtuelle Vorlesungen, Konferenzen gehören auch dazu.“ Das gesamte Interview können Sie <a href="https://wissenschaftspartner.de/interview/derevya-rastut-snizu-vverkh-intervyu-s-professorom-doktorom-eduardom-gerkhardtom-iz-universiteta-kob/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a> lesen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland und das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation wollen die wissenschaftlichen Kooperationen beider Länder fördern. Sie riefen dazu die Deutsch-Russischen Themenjahre der Hochschulkooperation und der Wissenschaft 2018 – 2020 ins Leben und erstellten dazu eine <a href="https://wissenschaftspartner.de/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">gemeinsame Website</a>. Auf der Plattform kommen deutsche und russische Hochschullehrer*innen zu Wort, die sich in Kooperationsprojekten engagieren. Mit dabei ist <a href="t3://page?uid=450" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Eduard Gerhardt </a>aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften.</em></p>&#13;
<p>Professor Gerhardt organisiert seit einigen Jahren den Studierendenaustausch seiner Fakultät mit der Novosibirsk State University of Economics and Management (NSUEM). In dem Interview betont er: „Mein persönliches Ziel ist stärkere Verflechtung der Lehre zwischen beiden Universitäten. Dazu haben wir sogar bei uns ein Labor für virtuelle Teamarbeit eingerichtet, in dem Chancen und Grenzen der virtuellen Teams sowie technische Möglichkeiten erforscht werden. Virtuelle Vorlesungen, Konferenzen gehören auch dazu.“ Das gesamte Interview können Sie <a href="https://wissenschaftspartner.de/interview/derevya-rastut-snizu-vverkh-intervyu-s-professorom-doktorom-eduardom-gerkhardtom-iz-universiteta-kob/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a> lesen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/239-Deutsch_russische_Kooperations_Website.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bioanalytik: Hoher Praxisbezug und Persönlichkeitsbildung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bioanalytik-hoher-praxisbezug-und-persoenlichkeitsbildung/</link>
                <pubDate>Thu, 19 Dec 2019 13:46:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bioanalytik-hoher-praxisbezug-und-persoenlichkeitsbildung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Studiengänge in Deutschland müssen sich von Zeit zu Zeit der externen Beurteilung durch eine sog. Akkreditierungsagentur unterziehen. Fällt das Urteil positiv aus, bekommen sie das Label „akkreditiert“. Es bestätigt, dass die Qualität der Studieninhalte und der Studienorganisation gut ist. Sowohl der Bachelor- als auch der Masterstudiengang Bioanalytik konnten die Akkreditierungskommission ACQUIN überzeugen. </em></p>&#13;
<p><strong>Bachelor Bioanalytik</strong></p>&#13;
<p>Die externen Gutachter heben im <a href="t3://page?uid=110" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Bachelorstudiengang Bioanalytik</a> die enge Kooperation mit den Unternehmen in der Region hervor. Das jährlich stattfindende Bioanalytik-Symposium mit integrierter Karrieremesse biete den Studierenden zudem die Möglichkeit, Kontakte zur Praxis zu knüpfen. Studierende, die ihre Bachelorarbeit in Kooperation mit einem Unternehmen schreiben, bekommen dort im Anschluss häufig ein Jobangebot. Die Befragung der Studierenden ergab außerdem, dass sie die gute Betreuung durch die Dozent*innen schätzen und sich durch das Studium sehr gut auf den Arbeitsmarkt vorbereitet fühlen</p>&#13;
<p>Der Bachelorstudiengang Bioanalytik konnte in diesem Semester sein 10jähriges Bestehen feiern. Er ist bei Studierenden aus ganz Deutschland sehr gefragt. Die Dozent*innen legen Wert auf ein fächerübergreifendes Studium. Studierende, die den Praxisanteil noch ausweiten wollen, haben die Möglichkeit im Rahmen eines „dualen Studiums mit vertiefter Praxis“ als Werkstudent*in in einem Labor oder einem Unternehmen zu arbeiten.</p>&#13;
<p><strong>Master Bioanalytik</strong></p>&#13;
<p>Im<a href="t3://page?uid=263" class="internal-link" title="Opens internal link in current window"> Masterstudiengang Bioanalytik</a> imponierte den Gutachtern insbesondere die Möglichkeit, dass die Studierenden sich im Modul Bio- und Medizinethik kritisch mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzen können. Dadurch wird auch die Persönlichkeitsentwicklung gestärkt. Der Austausch mit der kroatischen University of Split oder ein Auslandssemester bietet den Studierenden zudem die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben, ihr bioanalytisches Fachwissen zu vertiefen und zu lernen, im internationalen Kontext zu kommunizieren. Da die Masterarbeiten oftmals bei namenhaften Unternehmen wie Merck, Novartis, Agilent, Synlab und Laboklin, bei Instituten wie Max-Rubner und Fraunhofer sowie Universitätskliniken oder im Ausland durchgeführt werden können, wird nach Abschluss des Masterstudiums der Einstieg ins Berufsleben leicht gemacht. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Studiengänge in Deutschland müssen sich von Zeit zu Zeit der externen Beurteilung durch eine sog. Akkreditierungsagentur unterziehen. Fällt das Urteil positiv aus, bekommen sie das Label „akkreditiert“. Es bestätigt, dass die Qualität der Studieninhalte und der Studienorganisation gut ist. Sowohl der Bachelor- als auch der Masterstudiengang Bioanalytik konnten die Akkreditierungskommission ACQUIN überzeugen. </em></p>&#13;
<p><strong>Bachelor Bioanalytik</strong></p>&#13;
<p>Die externen Gutachter heben im <a href="t3://page?uid=110" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Bachelorstudiengang Bioanalytik</a> die enge Kooperation mit den Unternehmen in der Region hervor. Das jährlich stattfindende Bioanalytik-Symposium mit integrierter Karrieremesse biete den Studierenden zudem die Möglichkeit, Kontakte zur Praxis zu knüpfen. Studierende, die ihre Bachelorarbeit in Kooperation mit einem Unternehmen schreiben, bekommen dort im Anschluss häufig ein Jobangebot. Die Befragung der Studierenden ergab außerdem, dass sie die gute Betreuung durch die Dozent*innen schätzen und sich durch das Studium sehr gut auf den Arbeitsmarkt vorbereitet fühlen</p>&#13;
<p>Der Bachelorstudiengang Bioanalytik konnte in diesem Semester sein 10jähriges Bestehen feiern. Er ist bei Studierenden aus ganz Deutschland sehr gefragt. Die Dozent*innen legen Wert auf ein fächerübergreifendes Studium. Studierende, die den Praxisanteil noch ausweiten wollen, haben die Möglichkeit im Rahmen eines „dualen Studiums mit vertiefter Praxis“ als Werkstudent*in in einem Labor oder einem Unternehmen zu arbeiten.</p>&#13;
<p><strong>Master Bioanalytik</strong></p>&#13;
<p>Im<a href="t3://page?uid=263" class="internal-link" title="Opens internal link in current window"> Masterstudiengang Bioanalytik</a> imponierte den Gutachtern insbesondere die Möglichkeit, dass die Studierenden sich im Modul Bio- und Medizinethik kritisch mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzen können. Dadurch wird auch die Persönlichkeitsentwicklung gestärkt. Der Austausch mit der kroatischen University of Split oder ein Auslandssemester bietet den Studierenden zudem die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben, ihr bioanalytisches Fachwissen zu vertiefen und zu lernen, im internationalen Kontext zu kommunizieren. Da die Masterarbeiten oftmals bei namenhaften Unternehmen wie Merck, Novartis, Agilent, Synlab und Laboklin, bei Instituten wie Max-Rubner und Fraunhofer sowie Universitätskliniken oder im Ausland durchgeführt werden können, wird nach Abschluss des Masterstudiums der Einstieg ins Berufsleben leicht gemacht. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/240-Akkreditierung_Bioanalytik_Lichtlein_Noll_Kalkhof_Grohmann-1024x683.jpg"
                        fileSize="132183"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Marina Kuspaev gewinnt Nachwuchsinnovationspreis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/marina-kuspaev-gewinnt-nachwuchsinnovationspreis/</link>
                <pubDate>Thu, 19 Dec 2019 09:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/marina-kuspaev-gewinnt-nachwuchsinnovationspreis/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der „Nachwuchsinnovationspreis Betriebliches Gesundheitsmanagement“ des Bundesverbandes Betriebliches Gesundheitsmanagement e.V. ging in diesem Jahr an Marina Kuspaev. Der Preis soll die besonderen Verdienste junger Menschen um die Entwicklung und Konzipierung von Projekten im Betrieblichen Gesundheitsmanagement sichtbar machen und einen positiven Anreiz schaffen, sich für die Herausforderungen in diesem Berufsfeld zu begeistern. </em></p>&#13;
<p>Marina Kuspaev, Absolventin des Studiengangs Integrativen Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg, überzeugte die Fachjury mit ihrer Arbeit „Neurofeedback-Training als betriebliche Maßnahme der Gesundheitsförderung - Eine Untersuchung bei der Fraport AG“. Das Neurofeedback ist ein computerbasiertes, klinisch bewährtes Gehirntraining mittels Elektroenzephalogramms (EEG) und dient der Verbesserung der Selbstregulationsfähigkeit des Gehirns. Die Bachelorarbeit wurde an der Hochschule Coburg von <a href="t3://page?uid=503" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Niko Kohls</a> wissenschaftlich betreut.</p>&#13;
<p>Um den Transfer des Neurofeedbacks aus dem klinischen Bereich im betrieblichen Kontext auf seinen Erfolg hin zu untersuchen, hat Marina Kuspaev im Rahmen ihrer Bachelorarbeit eine Evaluationsstudie durchgeführt. In der Fraport AG, die 2017 in einem Pilotprojekt die Etablierung eines arbeitsplatznahen Angebots zur Förderung der physischen und psychischen Gesundheit im Bereich Arbeitsmedizin eingeführt hat, fand Marina Kuspaev dabei genau den richtigen Partner. </p>&#13;
<p>Laudator Oliver Walle, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des BBGM e.V., gratulierte der Preisträgerin im Namen des gesamten Vorstands. Lars Schirrmacher, Vorstandsmitglied und Schatzmeister des BBGM, überreichte die Siegerurkunde sowie einen Scheck über das Preisgeld in Höhe von 1.000 €. Die Preisverleihung fand im Rahmen des ersten deutschlandweiten Treffens der Regionalgruppen des Bundesverbands Betriebliches Gesundheitsmanagement statt. </p>&#13;
<p>Die Preisträgerin ließ es sich nicht nehmen, dem Publikum einen kurzen Einblick in ihre Arbeit zu geben, wofür sie mit anhaltendem Applaus belohnt wurde. Die anschließende Diskussionsrunde zeigte, mit wieviel Interesse das Thema von den Zuhörern aufgenommen wurde. Auch Judith Stahl, Betreuerin der Preisträgerin, Programmverantwortliche und Durchführende des Neurofeedback-Trainings bei der Fraport AG, war zur Preisverleihung nach Frankfurt gekommen und bereicherte mit ihrem fundierten Fachwissen die angeregte Diskussion im Anschluss an den Vortrag der Preisträgerin.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der „Nachwuchsinnovationspreis Betriebliches Gesundheitsmanagement“ des Bundesverbandes Betriebliches Gesundheitsmanagement e.V. ging in diesem Jahr an Marina Kuspaev. Der Preis soll die besonderen Verdienste junger Menschen um die Entwicklung und Konzipierung von Projekten im Betrieblichen Gesundheitsmanagement sichtbar machen und einen positiven Anreiz schaffen, sich für die Herausforderungen in diesem Berufsfeld zu begeistern. </em></p>&#13;
<p>Marina Kuspaev, Absolventin des Studiengangs Integrativen Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg, überzeugte die Fachjury mit ihrer Arbeit „Neurofeedback-Training als betriebliche Maßnahme der Gesundheitsförderung - Eine Untersuchung bei der Fraport AG“. Das Neurofeedback ist ein computerbasiertes, klinisch bewährtes Gehirntraining mittels Elektroenzephalogramms (EEG) und dient der Verbesserung der Selbstregulationsfähigkeit des Gehirns. Die Bachelorarbeit wurde an der Hochschule Coburg von <a href="t3://page?uid=503" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Niko Kohls</a> wissenschaftlich betreut.</p>&#13;
<p>Um den Transfer des Neurofeedbacks aus dem klinischen Bereich im betrieblichen Kontext auf seinen Erfolg hin zu untersuchen, hat Marina Kuspaev im Rahmen ihrer Bachelorarbeit eine Evaluationsstudie durchgeführt. In der Fraport AG, die 2017 in einem Pilotprojekt die Etablierung eines arbeitsplatznahen Angebots zur Förderung der physischen und psychischen Gesundheit im Bereich Arbeitsmedizin eingeführt hat, fand Marina Kuspaev dabei genau den richtigen Partner. </p>&#13;
<p>Laudator Oliver Walle, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des BBGM e.V., gratulierte der Preisträgerin im Namen des gesamten Vorstands. Lars Schirrmacher, Vorstandsmitglied und Schatzmeister des BBGM, überreichte die Siegerurkunde sowie einen Scheck über das Preisgeld in Höhe von 1.000 €. Die Preisverleihung fand im Rahmen des ersten deutschlandweiten Treffens der Regionalgruppen des Bundesverbands Betriebliches Gesundheitsmanagement statt. </p>&#13;
<p>Die Preisträgerin ließ es sich nicht nehmen, dem Publikum einen kurzen Einblick in ihre Arbeit zu geben, wofür sie mit anhaltendem Applaus belohnt wurde. Die anschließende Diskussionsrunde zeigte, mit wieviel Interesse das Thema von den Zuhörern aufgenommen wurde. Auch Judith Stahl, Betreuerin der Preisträgerin, Programmverantwortliche und Durchführende des Neurofeedback-Trainings bei der Fraport AG, war zur Preisverleihung nach Frankfurt gekommen und bereicherte mit ihrem fundierten Fachwissen die angeregte Diskussion im Anschluss an den Vortrag der Preisträgerin.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/238-Marina_Kuspaev_Nachwuchsinnovationspreis_BGM_e.V.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das Glück kommt von Innen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-glueck-kommt-von-innen/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Dec 2019 09:01:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-glueck-kommt-von-innen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Haben wir weniger Stress, wenn wir uns intensiv mit uns selbst auseinandersetzen? Die Studentin Leonie Brückner (Integrative Gesundheitsförderung) will das in ihrer Bachelorarbeit herausfinden und hat sich dafür die Unterstützung eines Bauingenieurs geholt. </em></p>&#13;
<p>Auf Kissen und Decken sitzen die 12 Studentinnen im Kreis auf dem Boden des Raumes. Kerzen und Lichterketten liegen in der Mitte. Aus ihren Tassen dampft Zitronentee – ein Diffusor verströmt Zitronenduft. „Zitrone kann äußere Einflüsse abhalten“, erklärt Leonie Brückner. Den Teilnehmerinnen soll es helfen, sich auf das heutige Thema zu konzentrieren: Das Selbst. Was ist das Selbst? Kann man das in Worte fassen? Die Studentinnen versuchen es. „Für mich ist das Selbst ganz tief in mir drin“, sagt eine. „Es sind meine Gefühle, meine Gedanken, mein Bewusstsein“, sagt eine andere. Leonie Brückner hört zu, macht sich Notizen. Am Ende der Stunde wird sie eine Zusammenfassung für die Teilnehmerinnen erstellen und im Kurs hochladen. Dort steht auch das Programm für die nächsten Tage: ein Video mit einer 15-minütigen Einheit Morgen-Yoga, ein Podcast mit einer Mantra-Meditation, ein Fragebogen zum Selbst. Leonie Brückner hat ein umfassendes Programm ausgearbeitet: Lightful You. Das sind acht Wochen voller Meditationen, Achtsamkeitsübungen, Yoga-Praktiken, Atemtechniken, Gruppentreffen und Fragen, die helfen sollen das Ganze zu reflektieren. </p>&#13;
<p>Die Studentin will herausfinden, ob sich die Übungen auf das Stressempfinden der Teilnehmerinnen auswirken. Jede Woche widmet sich einem anderen Thema: Umwelt, Sinne, Körper, Konzentration, Atem, Meditation, Das Selbst, Innere Freiheit. Die Inhalte, Videos und Podcasts erstellt Leonie Brückner selbst. Sie greift dabei auf Praktiken zurück, die sie im Studium der Integrativen Gesundheitsförderung gelernt hat – außerdem absolviert sie gerade eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin. </p>&#13;
<p>Das Konzept für ihr Programm hat sie mit Hilfe von Prof. Dr. Peter Pfrommer erarbeitet. Er lehrt im Studiengang Energieeffizientes Gebäudedesign: Bauphysik, Raumakustik, Wärme- und Feuchteschutz. Peter Pfrommer ist aber auch Autor des Buches „Ich – wer ist das?“. Es ist bereits sein zweites Werk, das sich mit der Suche nach dem Selbst beschäftigt. An der Hochschule bietet er dazu ein Seminar an, das Studierende unterschiedlicher Studiengänge besuchen können. Leonie Brückner hat das im ersten Semester ihres Studiums getan. „Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen“, sagt sie. Dass Peter Pfrommer als Professor eines anderen Studiengangs ihre Bachelorarbeit betreut, sei kein Problem. „Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ja genau das, was die Hochschule sich wünscht und fördert“, erklärt der Ingenieur. „Und auf der anderen Seite befassen wir uns auch mit Behaglichkeit, mit Menschen in Gebäuden und der Frage, wie muss man diese gestalten, damit sich die Menschen darin wohlfühlen.“</p>&#13;
<p>Jeweils zu Beginn und am Ende des achtwöchigen Programms befragt Leonie Brückner die Teilnehmerinnen: Was empfinden sie als Stress? Wie sehr belasten sie entsprechende Situationen? Was verursacht Stress? Aber auch: Wann fühlen sie sich wohl? Was tun sie, um mit Stress umzugehen? Die Ergebnisse werden dann in ihre Bachelorarbeit einfließen.</p>&#13;
<p>Pauline und Marlene sind zufrieden. Die beiden Studentinnen haben fast jede Stunde besucht: „Es ist super schön, jeden Tag etwas für sich zu machen“, finden die zwei. „Man nimmt sich dafür viel zu wenig Zeit.“ Leonie Brückner geht es vor allem darum, den Teilnehmerinnen Anregungen zu geben, mit denen sie herausfinden, was ihnen hilft, sich wohler zu fühlen. „Beim einen ist das die Mediation, bei anderen die gemeinsamen Gruppenstunden. Es gibt so viele Möglichkeiten – von Achtsamkeit bis Qi Gong.“</p>&#13;
<p>Nach dem Studium will sich die 23-Jährige selbstständig machen. Das achtwöchige Programm möchte sie weiterentwickeln und auch in Zukunft anbieten. Denn die Reise zum eigenen Selbst, schafft man nicht in acht Wochen, sagt die Studentin. „Das ist ein Lebensweg!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Haben wir weniger Stress, wenn wir uns intensiv mit uns selbst auseinandersetzen? Die Studentin Leonie Brückner (Integrative Gesundheitsförderung) will das in ihrer Bachelorarbeit herausfinden und hat sich dafür die Unterstützung eines Bauingenieurs geholt. </em></p>&#13;
<p>Auf Kissen und Decken sitzen die 12 Studentinnen im Kreis auf dem Boden des Raumes. Kerzen und Lichterketten liegen in der Mitte. Aus ihren Tassen dampft Zitronentee – ein Diffusor verströmt Zitronenduft. „Zitrone kann äußere Einflüsse abhalten“, erklärt Leonie Brückner. Den Teilnehmerinnen soll es helfen, sich auf das heutige Thema zu konzentrieren: Das Selbst. Was ist das Selbst? Kann man das in Worte fassen? Die Studentinnen versuchen es. „Für mich ist das Selbst ganz tief in mir drin“, sagt eine. „Es sind meine Gefühle, meine Gedanken, mein Bewusstsein“, sagt eine andere. Leonie Brückner hört zu, macht sich Notizen. Am Ende der Stunde wird sie eine Zusammenfassung für die Teilnehmerinnen erstellen und im Kurs hochladen. Dort steht auch das Programm für die nächsten Tage: ein Video mit einer 15-minütigen Einheit Morgen-Yoga, ein Podcast mit einer Mantra-Meditation, ein Fragebogen zum Selbst. Leonie Brückner hat ein umfassendes Programm ausgearbeitet: Lightful You. Das sind acht Wochen voller Meditationen, Achtsamkeitsübungen, Yoga-Praktiken, Atemtechniken, Gruppentreffen und Fragen, die helfen sollen das Ganze zu reflektieren. </p>&#13;
<p>Die Studentin will herausfinden, ob sich die Übungen auf das Stressempfinden der Teilnehmerinnen auswirken. Jede Woche widmet sich einem anderen Thema: Umwelt, Sinne, Körper, Konzentration, Atem, Meditation, Das Selbst, Innere Freiheit. Die Inhalte, Videos und Podcasts erstellt Leonie Brückner selbst. Sie greift dabei auf Praktiken zurück, die sie im Studium der Integrativen Gesundheitsförderung gelernt hat – außerdem absolviert sie gerade eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin. </p>&#13;
<p>Das Konzept für ihr Programm hat sie mit Hilfe von Prof. Dr. Peter Pfrommer erarbeitet. Er lehrt im Studiengang Energieeffizientes Gebäudedesign: Bauphysik, Raumakustik, Wärme- und Feuchteschutz. Peter Pfrommer ist aber auch Autor des Buches „Ich – wer ist das?“. Es ist bereits sein zweites Werk, das sich mit der Suche nach dem Selbst beschäftigt. An der Hochschule bietet er dazu ein Seminar an, das Studierende unterschiedlicher Studiengänge besuchen können. Leonie Brückner hat das im ersten Semester ihres Studiums getan. „Seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen“, sagt sie. Dass Peter Pfrommer als Professor eines anderen Studiengangs ihre Bachelorarbeit betreut, sei kein Problem. „Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist ja genau das, was die Hochschule sich wünscht und fördert“, erklärt der Ingenieur. „Und auf der anderen Seite befassen wir uns auch mit Behaglichkeit, mit Menschen in Gebäuden und der Frage, wie muss man diese gestalten, damit sich die Menschen darin wohlfühlen.“</p>&#13;
<p>Jeweils zu Beginn und am Ende des achtwöchigen Programms befragt Leonie Brückner die Teilnehmerinnen: Was empfinden sie als Stress? Wie sehr belasten sie entsprechende Situationen? Was verursacht Stress? Aber auch: Wann fühlen sie sich wohl? Was tun sie, um mit Stress umzugehen? Die Ergebnisse werden dann in ihre Bachelorarbeit einfließen.</p>&#13;
<p>Pauline und Marlene sind zufrieden. Die beiden Studentinnen haben fast jede Stunde besucht: „Es ist super schön, jeden Tag etwas für sich zu machen“, finden die zwei. „Man nimmt sich dafür viel zu wenig Zeit.“ Leonie Brückner geht es vor allem darum, den Teilnehmerinnen Anregungen zu geben, mit denen sie herausfinden, was ihnen hilft, sich wohler zu fühlen. „Beim einen ist das die Mediation, bei anderen die gemeinsamen Gruppenstunden. Es gibt so viele Möglichkeiten – von Achtsamkeit bis Qi Gong.“</p>&#13;
<p>Nach dem Studium will sich die 23-Jährige selbstständig machen. Das achtwöchige Programm möchte sie weiterentwickeln und auch in Zukunft anbieten. Denn die Reise zum eigenen Selbst, schafft man nicht in acht Wochen, sagt die Studentin. „Das ist ein Lebensweg!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/234_Lightful_You-1024x692.jpg"
                        fileSize="84043"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/234_Lightful_You_Leonie_Brueckner-692x1024.jpg"
                        fileSize="93426"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="692" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Smart Home – was ist das eigentlich?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/smart-home-was-ist-das-eigentlich/</link>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2019 09:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/smart-home-was-ist-das-eigentlich/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Smartphone, Schalter und ein paar QR-Codes. Mehr braucht es nicht, um sein Zuhause intelligent zu machen. Doch welche Technik steckt dahinter und wofür kann man sie nutzen?</em></p>&#13;
<p>Anne Schrey hat keine Angst vor Technik. Im Gegenteil. Die Neustädterin beschäftigt sich mit Ambient Assisted Living. Das sind technische Komponenten, die ältere Menschen im Alltag unterstützen. Zum Beispiel Matten, die registrieren, wenn jemand gestürzt ist und dann den Rettungsdienst informieren. Oder Bewegungsmelder, die das Licht anschalten, wenn man im Dunkeln aufsteht. Gemeinsam mit ihrem Mann bietet die Neustadterin auch Wohnraumberatung für Senioren an. </p>&#13;
<p>Anne Schrey hat deshalb den Vortrag von <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=1096">Prof. Dr. Matthäus Brela</a> bei der SeniorenUni der Hochschule Coburg besucht. Brela ist Experte für die Technik, die sich hinter Smart Home verbirgt. Welche Aspekte beim Smart Home eine wichtige Rolle spielen und wie schon Schüler*innen an die Technologie herangeführt werden können, erklärt er im Video <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.youtube.com/watch?v=S1OAT1WEV9w">&quot;Smart Home - was ist das eigentlich?&quot;</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Smartphone, Schalter und ein paar QR-Codes. Mehr braucht es nicht, um sein Zuhause intelligent zu machen. Doch welche Technik steckt dahinter und wofür kann man sie nutzen?</em></p>&#13;
<p>Anne Schrey hat keine Angst vor Technik. Im Gegenteil. Die Neustädterin beschäftigt sich mit Ambient Assisted Living. Das sind technische Komponenten, die ältere Menschen im Alltag unterstützen. Zum Beispiel Matten, die registrieren, wenn jemand gestürzt ist und dann den Rettungsdienst informieren. Oder Bewegungsmelder, die das Licht anschalten, wenn man im Dunkeln aufsteht. Gemeinsam mit ihrem Mann bietet die Neustadterin auch Wohnraumberatung für Senioren an. </p>&#13;
<p>Anne Schrey hat deshalb den Vortrag von <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=1096">Prof. Dr. Matthäus Brela</a> bei der SeniorenUni der Hochschule Coburg besucht. Brela ist Experte für die Technik, die sich hinter Smart Home verbirgt. Welche Aspekte beim Smart Home eine wichtige Rolle spielen und wie schon Schüler*innen an die Technologie herangeführt werden können, erklärt er im Video <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.youtube.com/watch?v=S1OAT1WEV9w">&quot;Smart Home - was ist das eigentlich?&quot;</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Stadtansicht.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bayerischer Präventionspreis für „Gesunde Südstadt“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bayerischer-praeventionspreis-fuer-gesunde-suedstadt/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Dec 2019 13:34:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bayerischer-praeventionspreis-fuer-gesunde-suedstadt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das von den Coburger Wissenschaftlern Prof. Dr. Niko Kohls und Christina Röhrich gemeinsam mit Prof. Dr. Dennis John von der Evangelischen Hochschule Nürnberg evaluierte Projekt „Gesunde Südstadt“ in Nürnberg wurde mit dem Bayerischen Präventionspreis ausgezeichnet. </em> </p>&#13;
<p>Seit Mai 2016 setzt das Bildungszentrum im Bildungscampus Nürnberg zusammen mit der AOK Bayern das Projekt „Gesunde Südstadt“ um. Die Durchführung erfolgt im „südpunkt“ in Nürnbergs Südstadt, einem Stadtgebiet mit einem hohen Anteil an sozial benachteiligten Bürgerinnen und Bürgern. Das Projekts verfolgt das Ziel, die gesundheitliche Chancengleichheit in der Nürnberger Südstadt zu verbessern und im Zuge dessen zielgruppengerechte Maßnahmen und nachhaltige Strukturen zur Gesundheitsförderung zu etablieren. Rund um die Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung wurden bisher vielfältige Aktivitäten und Angebote entwickelt.</p>&#13;
<p>Der Bayerische Präventionspreis wird seit 2002 vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und dem Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vergeben. Das Projekt „Gesunde Südstadt“ gewann den Preis in der Kategorie „Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit“. Übergeben wurde der Preis von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml.</p>&#13;
<p>Seit 2017 wird das Projekt „Gesunde Südstadt“ in einem gemeinsamen Evaluationsprojekt von <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a> und Christina Röhrich von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Dennis John von der Evangelischen Hochschule Nürnberg wissenschaftlich begleitet. Professor Kohls freut sich über den Erfolg des Projekts: „Ich finde dieses Projekt zeigt, dass unterschiedliche Institutionen in der Europäischen Metropolregion Nürnberg äußerst konstruktiv zusammenarbeiten können.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das von den Coburger Wissenschaftlern Prof. Dr. Niko Kohls und Christina Röhrich gemeinsam mit Prof. Dr. Dennis John von der Evangelischen Hochschule Nürnberg evaluierte Projekt „Gesunde Südstadt“ in Nürnberg wurde mit dem Bayerischen Präventionspreis ausgezeichnet. </em> </p>&#13;
<p>Seit Mai 2016 setzt das Bildungszentrum im Bildungscampus Nürnberg zusammen mit der AOK Bayern das Projekt „Gesunde Südstadt“ um. Die Durchführung erfolgt im „südpunkt“ in Nürnbergs Südstadt, einem Stadtgebiet mit einem hohen Anteil an sozial benachteiligten Bürgerinnen und Bürgern. Das Projekts verfolgt das Ziel, die gesundheitliche Chancengleichheit in der Nürnberger Südstadt zu verbessern und im Zuge dessen zielgruppengerechte Maßnahmen und nachhaltige Strukturen zur Gesundheitsförderung zu etablieren. Rund um die Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung wurden bisher vielfältige Aktivitäten und Angebote entwickelt.</p>&#13;
<p>Der Bayerische Präventionspreis wird seit 2002 vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und dem Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit vergeben. Das Projekt „Gesunde Südstadt“ gewann den Preis in der Kategorie „Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit“. Übergeben wurde der Preis von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml.</p>&#13;
<p>Seit 2017 wird das Projekt „Gesunde Südstadt“ in einem gemeinsamen Evaluationsprojekt von <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Niko Kohls</a> und Christina Röhrich von der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Dennis John von der Evangelischen Hochschule Nürnberg wissenschaftlich begleitet. Professor Kohls freut sich über den Erfolg des Projekts: „Ich finde dieses Projekt zeigt, dass unterschiedliche Institutionen in der Europäischen Metropolregion Nürnberg äußerst konstruktiv zusammenarbeiten können.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Evaluierung_Gesunde_Suedstadt_Nuernberg-800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studieren mit Meerblick]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studieren-mit-meerblick/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Dec 2019 12:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studieren-mit-meerblick/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studieren in Coburg und Meerblick genießen – das geht doch nicht! Doch. Möglich wird es durch eine Kooperation der Hochschule Coburg mit der kroatischen University of Split. Anna-Lena Tame und Stephanie Mandic studieren an der Hochschule Coburg im Master Bioanalytik. Gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Kalkhof und Prof. Dr. Michael Wick sowie acht weiteren Coburger Studierenden aus der Technischen Physik verbrachten sie eine Woche am kroatischen Meer. Dabei nutzten sie die einmalige Chance, zwei Nobelpreisträger kennenzulernen.</em></p>&#13;
<p>Insbesondere in den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fächern ist es interessant zu erfahren, mit welcher technischen Ausstattung die Studierenden in anderen Ländern arbeiten und wo dort der inhaltliche Fokus liegt. „Ich fand es cool zu sehen, dass es an der Universität Split die gleichen Standards gibt wie bei uns“, erzählt Anna-Lena Tame. Auch der fachliche Austausch hat sie begeistert: „Wir waren in gemischten Kursen mit Studenten aus Split und aus Zagreb. Dabei haben wir englischsprachige Paper bekommen, die wir gemeinsam erarbeitet und dann präsentiert haben.“ Und ihre Kommilitonin Stephanie Mandic ergänzt: „Es ist toll, dass man sich über Grenzen hinweg mit Kollegen austauschen kann.“</p>&#13;
<p>Dass es in der Woche möglich war, sich in ein Spezialgebiet zu vertiefen, dadurch sein fachliches Englisch zu trainieren und durch eine abschließende Prüfung das Wissen unter Beweis zu stellen, empfinden beide als echte Bereicherung. In der Woche stand die Massenspektrometrie im Mittelpunkt. Professor Kalkhof und sein kroatischer Kollege Prof. Stjepan Orhanovic gaben dazu den fachlichen Input. Und sie ermöglichten den Studierenden Einblicke in die Labore der Universität Split. Für Stephanie Mandic war das ein passender Einstieg in die Masterarbeit, in der sie sich aktuell bei einem Biotech-Unternehmen mit der „Epitopkartierung mittels Massenspektrometrie“ beschäftigt.</p>&#13;
<p><strong>Nobelpreisträger live erlebt</strong></p>&#13;
<p>Das Highlight der Woche in Split war für alle Teilnehmer der „Nobel-Day“, den die medizinische Fakultät der Universität Split seit ein paar Jahren organisiert und zu der sie Nobelpreisträger einlädt. In diesem Jahr waren der Biochemiker und Molekularbiologe Richard J. Roberts, Nobelpreisträger für Medizin, und der Biophysiker Joachim Frank, Nobelpreisträger für Chemie, zu Gast. Professor Roberts sprach über gentechnisch modifizierte Organismen. Und Professor Frank über Mikroskopie.</p>&#13;
<p>Anna-Lena Tame war beeindruckt zu erleben, wie Professor Frank, der ursprünglich Physik studiert hat, so stark in die Biologie vorgedrungen ist: „Ich finde es motivierend, dass man sich so tief in ein anderes Fachgebiet einarbeiten kann.“ Und Stephanie Mandic fügt hinzu: „Mir wurde klar, dass es bei beiden mal mit einer Grundidee begonnen hat, die sie weiterentwickelt haben. Das ist für mich motivierend.“</p>&#13;
<p>Zusammen mit den Bioanalytik-Studierenden waren sechs Bachelor-Studierende aus der Technischen Physik und Prof. Dr. Michael Wick in Kroatien. Professor Wick und seine kroatischen Kollegen hielten Vorlesungen zu „Application of Imaging Techniques in Life Sciences“. Und die Studierenden konnten das theoretische Wissen im Rahmen von Laborpraktika gemeinsam mit den kroatischen Studierenden umsetzen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studieren in Coburg und Meerblick genießen – das geht doch nicht! Doch. Möglich wird es durch eine Kooperation der Hochschule Coburg mit der kroatischen University of Split. Anna-Lena Tame und Stephanie Mandic studieren an der Hochschule Coburg im Master Bioanalytik. Gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Kalkhof und Prof. Dr. Michael Wick sowie acht weiteren Coburger Studierenden aus der Technischen Physik verbrachten sie eine Woche am kroatischen Meer. Dabei nutzten sie die einmalige Chance, zwei Nobelpreisträger kennenzulernen.</em></p>&#13;
<p>Insbesondere in den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fächern ist es interessant zu erfahren, mit welcher technischen Ausstattung die Studierenden in anderen Ländern arbeiten und wo dort der inhaltliche Fokus liegt. „Ich fand es cool zu sehen, dass es an der Universität Split die gleichen Standards gibt wie bei uns“, erzählt Anna-Lena Tame. Auch der fachliche Austausch hat sie begeistert: „Wir waren in gemischten Kursen mit Studenten aus Split und aus Zagreb. Dabei haben wir englischsprachige Paper bekommen, die wir gemeinsam erarbeitet und dann präsentiert haben.“ Und ihre Kommilitonin Stephanie Mandic ergänzt: „Es ist toll, dass man sich über Grenzen hinweg mit Kollegen austauschen kann.“</p>&#13;
<p>Dass es in der Woche möglich war, sich in ein Spezialgebiet zu vertiefen, dadurch sein fachliches Englisch zu trainieren und durch eine abschließende Prüfung das Wissen unter Beweis zu stellen, empfinden beide als echte Bereicherung. In der Woche stand die Massenspektrometrie im Mittelpunkt. Professor Kalkhof und sein kroatischer Kollege Prof. Stjepan Orhanovic gaben dazu den fachlichen Input. Und sie ermöglichten den Studierenden Einblicke in die Labore der Universität Split. Für Stephanie Mandic war das ein passender Einstieg in die Masterarbeit, in der sie sich aktuell bei einem Biotech-Unternehmen mit der „Epitopkartierung mittels Massenspektrometrie“ beschäftigt.</p>&#13;
<p><strong>Nobelpreisträger live erlebt</strong></p>&#13;
<p>Das Highlight der Woche in Split war für alle Teilnehmer der „Nobel-Day“, den die medizinische Fakultät der Universität Split seit ein paar Jahren organisiert und zu der sie Nobelpreisträger einlädt. In diesem Jahr waren der Biochemiker und Molekularbiologe Richard J. Roberts, Nobelpreisträger für Medizin, und der Biophysiker Joachim Frank, Nobelpreisträger für Chemie, zu Gast. Professor Roberts sprach über gentechnisch modifizierte Organismen. Und Professor Frank über Mikroskopie.</p>&#13;
<p>Anna-Lena Tame war beeindruckt zu erleben, wie Professor Frank, der ursprünglich Physik studiert hat, so stark in die Biologie vorgedrungen ist: „Ich finde es motivierend, dass man sich so tief in ein anderes Fachgebiet einarbeiten kann.“ Und Stephanie Mandic fügt hinzu: „Mir wurde klar, dass es bei beiden mal mit einer Grundidee begonnen hat, die sie weiterentwickelt haben. Das ist für mich motivierend.“</p>&#13;
<p>Zusammen mit den Bioanalytik-Studierenden waren sechs Bachelor-Studierende aus der Technischen Physik und Prof. Dr. Michael Wick in Kroatien. Professor Wick und seine kroatischen Kollegen hielten Vorlesungen zu „Application of Imaging Techniques in Life Sciences“. Und die Studierenden konnten das theoretische Wissen im Rahmen von Laborpraktika gemeinsam mit den kroatischen Studierenden umsetzen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/229-Besuch_Split_Meeresinstitut.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/229-Besuch_Split_Nobelpreis_Roberts-1024x644.jpg"
                        fileSize="115437"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="644"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studieren zwischen Routine und Neuland – Bioanalytisches Fachsymposium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studieren-zwischen-routine-und-neuland-bioanalytisches-fachsymposium/</link>
                <pubDate>Tue, 03 Dec 2019 09:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studieren-zwischen-routine-und-neuland-bioanalytisches-fachsymposium/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Um Krankheiten besser diagnostizieren zu können, braucht es gute Analyseverfahren. Diese Verfahren sind Gegenstand des Bachelor- und des Masterstudiengangs Bioanalytik an der Hochschule Coburg. Die Studierenden lernen dabei die klassischen Routineverfahren kennen. Sie setzen sich aber auch mit neuartigen Methoden auseinander, mit denen bisher unbekannte Krankheitsursachen diagnostiziert werden können. <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> geht bei der Wissensvermittlung besondere Wege.</em></p>&#13;
<p>„Mein Ziel ist es, die Studierenden an heiße Forschungsthemen heranzuführen“, stellt er fest. Und er ergänzt: „Sie sollen ein Gefühl dafür entwickeln, wo die Routinemethoden aufhören und wo durch Forschung neue Lösungswege gefunden werden müssen.“ Dazu organisiert er gemeinsam mit den Masterstudierenden in jedem Jahr ein Fachsymposium mit mehr 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zur Vorbereitung setzten sich in diesem Jahr elf Studierende des zweiten Semesters im <a href="t3://page?uid=263" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Masterstudiengang Bioanalytik</a> mit der klinischen Analytik von seltenen Nierenerkrankungen auseinander. </p>&#13;
<p>Professor Kalkhof stellte seinen Studierenden im ersten Schritt mehrere Forscher vor, die auf dem Gebiet arbeiten und versorgte sie mit deren wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die sie durcharbeiten mussten. Anschließend ging es im Seminar darum, die erarbeiteten Erkenntnisse zu diskutieren und sich für zwei Forscher zu entscheiden, die zu einem Fachsymposium an die Hochschule Coburg eingeladen werden sollten.</p>&#13;
<p>Die Studierenden wünschten sich, zu dem Thema „Moderne Methoden der klinischen Analytik von Nierenerkrankungen“ mit Prof. Dr. Christoph Daniel vom Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg und Prof. Dr. Andreas Römpp von der Universität Bayreuth diskutieren zu können. Beide kamen an die Hochschule Coburg, um ihre Forschungsarbeiten vorzustelle.</p>&#13;
<p>Professor Kalkhof ist stolz auf seine Studierenden: „Sie gingen sehr gut vorbereitet in das Symposium, haben es moderiert und richtig gute Fragen gestellt.“ Und er fügt hinzu: „Das ist aus meiner Sicht ein sehr guter Weg, um Studierende auf die Berufspraxis vorzubereiten. Sie haben erfahren, dass sie sich mit ihrem Wissen nicht verstecken müssen.“</p>&#13;
<p>Die Studierenden schätzen an dem Symposium insbesondere den intensiven fachlichen Austausch. „Es war sehr schön, dass so viele Kommilitonen aus verschiedenen Semestern gekommen sind und sich so rege beteiligt haben. Das war der perfekte Abschluss für unser Wahlpflichtfach“, freut sich Annika Schott. Und Moritz Nichterlein ergänzt: „Nach den Vorträgen bei Pizza und Getränken mit den Professoren zu diskutieren, das hat mir richtig gut gefallen. Da konnten wir auf kurzem Wege bei gemütlicher Atmosphäre Fragen gestellt und Kontakte knüpfen“.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Um Krankheiten besser diagnostizieren zu können, braucht es gute Analyseverfahren. Diese Verfahren sind Gegenstand des Bachelor- und des Masterstudiengangs Bioanalytik an der Hochschule Coburg. Die Studierenden lernen dabei die klassischen Routineverfahren kennen. Sie setzen sich aber auch mit neuartigen Methoden auseinander, mit denen bisher unbekannte Krankheitsursachen diagnostiziert werden können. <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> geht bei der Wissensvermittlung besondere Wege.</em></p>&#13;
<p>„Mein Ziel ist es, die Studierenden an heiße Forschungsthemen heranzuführen“, stellt er fest. Und er ergänzt: „Sie sollen ein Gefühl dafür entwickeln, wo die Routinemethoden aufhören und wo durch Forschung neue Lösungswege gefunden werden müssen.“ Dazu organisiert er gemeinsam mit den Masterstudierenden in jedem Jahr ein Fachsymposium mit mehr 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Zur Vorbereitung setzten sich in diesem Jahr elf Studierende des zweiten Semesters im <a href="t3://page?uid=263" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Masterstudiengang Bioanalytik</a> mit der klinischen Analytik von seltenen Nierenerkrankungen auseinander. </p>&#13;
<p>Professor Kalkhof stellte seinen Studierenden im ersten Schritt mehrere Forscher vor, die auf dem Gebiet arbeiten und versorgte sie mit deren wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die sie durcharbeiten mussten. Anschließend ging es im Seminar darum, die erarbeiteten Erkenntnisse zu diskutieren und sich für zwei Forscher zu entscheiden, die zu einem Fachsymposium an die Hochschule Coburg eingeladen werden sollten.</p>&#13;
<p>Die Studierenden wünschten sich, zu dem Thema „Moderne Methoden der klinischen Analytik von Nierenerkrankungen“ mit Prof. Dr. Christoph Daniel vom Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg und Prof. Dr. Andreas Römpp von der Universität Bayreuth diskutieren zu können. Beide kamen an die Hochschule Coburg, um ihre Forschungsarbeiten vorzustelle.</p>&#13;
<p>Professor Kalkhof ist stolz auf seine Studierenden: „Sie gingen sehr gut vorbereitet in das Symposium, haben es moderiert und richtig gute Fragen gestellt.“ Und er fügt hinzu: „Das ist aus meiner Sicht ein sehr guter Weg, um Studierende auf die Berufspraxis vorzubereiten. Sie haben erfahren, dass sie sich mit ihrem Wissen nicht verstecken müssen.“</p>&#13;
<p>Die Studierenden schätzen an dem Symposium insbesondere den intensiven fachlichen Austausch. „Es war sehr schön, dass so viele Kommilitonen aus verschiedenen Semestern gekommen sind und sich so rege beteiligt haben. Das war der perfekte Abschluss für unser Wahlpflichtfach“, freut sich Annika Schott. Und Moritz Nichterlein ergänzt: „Nach den Vorträgen bei Pizza und Getränken mit den Professoren zu diskutieren, das hat mir richtig gut gefallen. Da konnten wir auf kurzem Wege bei gemütlicher Atmosphäre Fragen gestellt und Kontakte knüpfen“.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/220-Bioanalytisches_Symposium_Laborpraktium-1024x682.jpg"
                        fileSize="141753"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Faktisch sind wir eine Außenstelle von Facebook“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/faktisch-sind-wir-eine-aussenstelle-von-facebook/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Dec 2019 11:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/faktisch-sind-wir-eine-aussenstelle-von-facebook/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Facebook, Google und Co. machen Milliardengewinne. Auch in Deutschland. Der Fiskus hat davon bislang ziemlich wenig. Denn häufig versteuern die Konzerne ihre Gewinne in Ländern mit günstigen Steuersätzen. Unser Steuergesetz muss sich ändern, wenn es neue digitale Geschäftsmodelle erfassen will, sagt Dr. Uwe Demmler, Professor für Unternehmensbesteuerung und steuerbezogene Digitalisierung der Hochschule Coburg. Im Interview erzählt er außerdem, wie sich das Berufsbild des Steuerberaters gerade verändert.</em></p>&#13;
<p><strong>Herr Demmler, warum zahlen Internetkonzerne aktuell so gut wie keine Steuern in Deutschland?</strong></p>&#13;
<p>Facebook verdient sein Geld mit Kundendaten. Wo diese Gewinne besteuert werden, bestimmt sich aktuell noch nach traditionellen Regelungen. In Deutschland gibt es aber kaum ein physisches Geschäft von Facebook oder Google. Wenn Sie z.B. in den Supermarkt gehen, gibt es ein Gebäude. Da bezahlen Sie und das Geld geht in die Kasse und damit auch in die Steuerkasse des deutschen Fiskus.</p>&#13;
<p><strong>Wie könnte es gelingen, von den Gewinnen etwas abzubekommen?</strong></p>&#13;
<p>Als Nutzer solcher Plattformen sind wir nicht nur Kunde, sondern werden selbst zum Produkt. Wenn ich also gleichzeitig ein Produkt oder zumindest Produktionsfaktor von Facebook bin, dann steht an meinem Haus zwar nicht „Außenstelle von Facebook“, aber faktisch bin ich eine Außenstelle von Facebook. Hier könnte der Fiskus ansetzen und – international abgestimmt – moderne Besteuerungskonzepte entwickeln.&nbsp; </p>&#13;
<p><strong>Sie beschäftigen sich unter anderem mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf den Steuerbereich. Wo nehmen Sie diese besonders wahr?</strong></p>&#13;
<p>Die Digitalisierung hat nicht nur neue Geschäftsmodelle hervorgebracht, sie verändert auch das Berufsbild von Steuerberatern, Finanzbeamten und Beschäftigten in Steuerabteilungen. Als wir Betriebswirtschafts-Studierenden den Schwerpunkt „Rechnungswesen, Controlling, Steuern und Finanzen“ vorgestellt haben, hat ein Student gefragt, warum er das überhaupt studieren soll. Steuerberater würde es ja bald nicht mehr geben. </p>&#13;
<p><strong>Hat er damit Recht?</strong></p>&#13;
<p>Man muss differenzieren. Natürlich werden mit fortschreitender Digitalisierung einfachere Tätigkeiten automatisiert - man braucht also nicht mehr so viele Leute, die eine Steuererklärung ausfüllen. Aber als jemanden, der sich allein auf das Befüllen eines Steuererklärungsformulars versteht, hätte ich den Steuerberater ohnehin nicht gesehen. Er ist nicht nur Ansprechpartner für Steuerfragen, beim Steuerberater laufen auch zahlreiche Unternehmens-Daten zusammen. Insbesondere in kleinen mittelständischen Unternehmen. Da ist der Steuerberater der Fels in der Brandung. </p>&#13;
<p><strong>Wie wird sich der Aufgabenbereich von Steuerberatern verändern?</strong></p>&#13;
<p>Steuerberater werden sich einerseits auf anspruchsvollere, komplexere Tätigkeiten fokussieren. Andererseits werden Steuerberater deutlich mehr zu Entscheidungsunterstützern, Erklärern und auch Datendienstleistern. In Zukunft werden sie sich zum Beispiel gemeinsam mit ihren Mandanten Gedanken darüber machen, was man aus vorhandenen und neuartigen Datengrundlagen des Unternehmens herausholen kann. </p>&#13;
<p><strong>Was bedeutet das für die Studierenden? Was müssen sie mitbringen, wenn sie in diesem Bereich arbeiten wollen?</strong></p>&#13;
<p>Die Studierenden müssen lernen, wie man mit anderen Menschen, insbesondere in Projektteams, gut zusammenarbeitet. Das klingt jetzt nach Phrasendrescherei, aber aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich, dass Projekte oft in kleinen interdisziplinären Teams angegangen werden. Und da muss man sich auch mit Informatikern und Personalern verständigen können. Natürlich müssen die Studierenden weiterhin auch fachlich gut ausgebildet sein. Aber sie müssen Fachfremden eben auch erklären können, wie die Steuer funktioniert. Und natürlich brauchen sie IT-Kenntnisse. Kenntnisse, die über die Bedienung eines Tablets hinausgehen. </p>&#13;
<p><strong>Warum haben Sie sich für das Thema Steuern spezialisiert?</strong></p>&#13;
<p>Ich habe nach dem Abitur eine Bankausbildung gemacht und bin danach zum Studium an die Universität Bayreuth. Zunächst konnte ich mir da eine Spezialisierung im Bereich der Steuern noch nicht so recht vorstellen. Mein Professor und späterer Doktorvater, Prof. Dr. Jochen Sigloch, hat das aber sehr interessant und anschaulich rübergebracht - strukturiert und konzeptionell. In jeder Vorlesung ging bei mir ein Lämpchen an und ich hatte wieder etwas verstanden. Das hat mich so fasziniert, dass ich bereits als studentische Hilfskraft an den Lehrstuhl gegangen bin und später als wissenschaftlicher Assistent dort gearbeitet und promoviert habe. </p>&#13;
<p><strong>Und das wollen Sie in Coburg jetzt genauso machen?</strong></p>&#13;
<p>Ich möchte die Studierenden für unterschiedlichste Aufgaben im Bereich der Steuern vorbereiten. Dafür ist zunächst ein breit angelegtes, steuerliches Grundverständnis nötig. Das wird in der Grundlagen-Vorlesung im Grundstudium vermittelt. Da möchte ich das Interesse fürs Thema Steuern wecken. Und zwar nicht nur bei Studierenden, die später Steuerberater werden wollen. Auch bei Studierenden, die vielleicht nie wieder direkt mit Steuern zu tun haben. Steuerliche Fragen sind im Unternehmen allgegenwärtig. Selbst wer später in der Personalabteilung arbeitet, wird um Steuerfragen nicht herumkommen. Und wer wirklich tiefer ins Thema Steuern einsteigen will, kann sich im Laufe des Studiums in steuerlichen Vorlesungen, Seminaren und Projekten spezialisieren. </p>&#13;
<h3><strong>Zur Person</strong></h3>&#13;
<p><em><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=1030">Prof. Dr. Uwe Demmler</a> lehrt seit Oktober an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg. Der 42-Jährige war vorher Unternehmensberater im Bereich Tax und Accounting in Reutlingen sowie Vorstandsvorsitzender einer Pensionskasse mit Sitz in Nürnberg. Uwe Demmler kommt gebürtig aus Crimmitschau. Er studierte und promovierte an der Universität Bayreuth am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Facebook, Google und Co. machen Milliardengewinne. Auch in Deutschland. Der Fiskus hat davon bislang ziemlich wenig. Denn häufig versteuern die Konzerne ihre Gewinne in Ländern mit günstigen Steuersätzen. Unser Steuergesetz muss sich ändern, wenn es neue digitale Geschäftsmodelle erfassen will, sagt Dr. Uwe Demmler, Professor für Unternehmensbesteuerung und steuerbezogene Digitalisierung der Hochschule Coburg. Im Interview erzählt er außerdem, wie sich das Berufsbild des Steuerberaters gerade verändert.</em></p>&#13;
<p><strong>Herr Demmler, warum zahlen Internetkonzerne aktuell so gut wie keine Steuern in Deutschland?</strong></p>&#13;
<p>Facebook verdient sein Geld mit Kundendaten. Wo diese Gewinne besteuert werden, bestimmt sich aktuell noch nach traditionellen Regelungen. In Deutschland gibt es aber kaum ein physisches Geschäft von Facebook oder Google. Wenn Sie z.B. in den Supermarkt gehen, gibt es ein Gebäude. Da bezahlen Sie und das Geld geht in die Kasse und damit auch in die Steuerkasse des deutschen Fiskus.</p>&#13;
<p><strong>Wie könnte es gelingen, von den Gewinnen etwas abzubekommen?</strong></p>&#13;
<p>Als Nutzer solcher Plattformen sind wir nicht nur Kunde, sondern werden selbst zum Produkt. Wenn ich also gleichzeitig ein Produkt oder zumindest Produktionsfaktor von Facebook bin, dann steht an meinem Haus zwar nicht „Außenstelle von Facebook“, aber faktisch bin ich eine Außenstelle von Facebook. Hier könnte der Fiskus ansetzen und – international abgestimmt – moderne Besteuerungskonzepte entwickeln.&nbsp; </p>&#13;
<p><strong>Sie beschäftigen sich unter anderem mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf den Steuerbereich. Wo nehmen Sie diese besonders wahr?</strong></p>&#13;
<p>Die Digitalisierung hat nicht nur neue Geschäftsmodelle hervorgebracht, sie verändert auch das Berufsbild von Steuerberatern, Finanzbeamten und Beschäftigten in Steuerabteilungen. Als wir Betriebswirtschafts-Studierenden den Schwerpunkt „Rechnungswesen, Controlling, Steuern und Finanzen“ vorgestellt haben, hat ein Student gefragt, warum er das überhaupt studieren soll. Steuerberater würde es ja bald nicht mehr geben. </p>&#13;
<p><strong>Hat er damit Recht?</strong></p>&#13;
<p>Man muss differenzieren. Natürlich werden mit fortschreitender Digitalisierung einfachere Tätigkeiten automatisiert - man braucht also nicht mehr so viele Leute, die eine Steuererklärung ausfüllen. Aber als jemanden, der sich allein auf das Befüllen eines Steuererklärungsformulars versteht, hätte ich den Steuerberater ohnehin nicht gesehen. Er ist nicht nur Ansprechpartner für Steuerfragen, beim Steuerberater laufen auch zahlreiche Unternehmens-Daten zusammen. Insbesondere in kleinen mittelständischen Unternehmen. Da ist der Steuerberater der Fels in der Brandung. </p>&#13;
<p><strong>Wie wird sich der Aufgabenbereich von Steuerberatern verändern?</strong></p>&#13;
<p>Steuerberater werden sich einerseits auf anspruchsvollere, komplexere Tätigkeiten fokussieren. Andererseits werden Steuerberater deutlich mehr zu Entscheidungsunterstützern, Erklärern und auch Datendienstleistern. In Zukunft werden sie sich zum Beispiel gemeinsam mit ihren Mandanten Gedanken darüber machen, was man aus vorhandenen und neuartigen Datengrundlagen des Unternehmens herausholen kann. </p>&#13;
<p><strong>Was bedeutet das für die Studierenden? Was müssen sie mitbringen, wenn sie in diesem Bereich arbeiten wollen?</strong></p>&#13;
<p>Die Studierenden müssen lernen, wie man mit anderen Menschen, insbesondere in Projektteams, gut zusammenarbeitet. Das klingt jetzt nach Phrasendrescherei, aber aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich, dass Projekte oft in kleinen interdisziplinären Teams angegangen werden. Und da muss man sich auch mit Informatikern und Personalern verständigen können. Natürlich müssen die Studierenden weiterhin auch fachlich gut ausgebildet sein. Aber sie müssen Fachfremden eben auch erklären können, wie die Steuer funktioniert. Und natürlich brauchen sie IT-Kenntnisse. Kenntnisse, die über die Bedienung eines Tablets hinausgehen. </p>&#13;
<p><strong>Warum haben Sie sich für das Thema Steuern spezialisiert?</strong></p>&#13;
<p>Ich habe nach dem Abitur eine Bankausbildung gemacht und bin danach zum Studium an die Universität Bayreuth. Zunächst konnte ich mir da eine Spezialisierung im Bereich der Steuern noch nicht so recht vorstellen. Mein Professor und späterer Doktorvater, Prof. Dr. Jochen Sigloch, hat das aber sehr interessant und anschaulich rübergebracht - strukturiert und konzeptionell. In jeder Vorlesung ging bei mir ein Lämpchen an und ich hatte wieder etwas verstanden. Das hat mich so fasziniert, dass ich bereits als studentische Hilfskraft an den Lehrstuhl gegangen bin und später als wissenschaftlicher Assistent dort gearbeitet und promoviert habe. </p>&#13;
<p><strong>Und das wollen Sie in Coburg jetzt genauso machen?</strong></p>&#13;
<p>Ich möchte die Studierenden für unterschiedlichste Aufgaben im Bereich der Steuern vorbereiten. Dafür ist zunächst ein breit angelegtes, steuerliches Grundverständnis nötig. Das wird in der Grundlagen-Vorlesung im Grundstudium vermittelt. Da möchte ich das Interesse fürs Thema Steuern wecken. Und zwar nicht nur bei Studierenden, die später Steuerberater werden wollen. Auch bei Studierenden, die vielleicht nie wieder direkt mit Steuern zu tun haben. Steuerliche Fragen sind im Unternehmen allgegenwärtig. Selbst wer später in der Personalabteilung arbeitet, wird um Steuerfragen nicht herumkommen. Und wer wirklich tiefer ins Thema Steuern einsteigen will, kann sich im Laufe des Studiums in steuerlichen Vorlesungen, Seminaren und Projekten spezialisieren. </p>&#13;
<h3><strong>Zur Person</strong></h3>&#13;
<p><em><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=1030">Prof. Dr. Uwe Demmler</a> lehrt seit Oktober an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg. Der 42-Jährige war vorher Unternehmensberater im Bereich Tax und Accounting in Reutlingen sowie Vorstandsvorsitzender einer Pensionskasse mit Sitz in Nürnberg. Uwe Demmler kommt gebürtig aus Crimmitschau. Er studierte und promovierte an der Universität Bayreuth am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DemmlerUwe-1024x691.jpg"
                        fileSize="96128"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Design-Weihnachtsbaum für London]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-design-weihnachtsbaum-fuer-london/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Nov 2019 12:43:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-design-weihnachtsbaum-fuer-london/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Alle Jahre wieder … ist das Londoner „Victoria and Albert Museum“ auf der Suche nach einem besonderen Design-Weihnachtsbaum für sein Eingangsfoyer. In diesem Jahr stammt er von der Coburger Designstudentin Anna Hünnerkopf.</em></p>&#13;
<p>Coburg ist mit den britischen Inseln in besonderer Weise verbunden. Denn 1840 heiratete die britische Königin Victoria den Coburger Prinzen Albert. Beide würden in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag feiern. Bereits 2016 schickte das Coburger Stadtmarketing einen echten Weihnachtsbaum nach Windsor Castle. Dadurch wurde das Victoria and Albert Museum, kurz V &amp; A, auf Coburg aufmerksam. In der Vorweihnachtszeit wird sein Eingangsfoyer seit einigen Jahren mit einem eigens gestalteten Design-Weihnachtsbaum geschmückt. In diesem Jahr sollte der Baum aus Coburg kommen, so der Wunsch der Museumsleiterin Antonia Boström.</p>&#13;
<p><strong>Ein besonderer Auftrag für die Studierenden</strong></p>&#13;
<p>Michael Selzer vom Coburger Stadtmarketing stellte die Idee dem Coburger Designprofessor Prof. Peter Raab vor und der machte daraus für seine Studierenden im dritten Semester <a href="t3://page?uid=157" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">„Integriertes Produktdesign“</a> die Aufgabe: „Gestalten Sie einen Weihnachtsbaum, der den Betrachter zum Staunen und Träumen bringt.“ 31 Entwürfe und Modelle entstanden. Eine Jury wählte drei aus, die in die engere Wahl kamen. Die Entscheidung für den Siegerentwurf traf Antonia Boström, die Direktorin des V &amp; A Museums. Die Wahl fiel auf den Entwurf „Freedom“ von Anna Hünnerkopf. 200 Papiertauben schweben an Stangen, die spitzkegelig wie bei einem Tannenbaum zusammenlaufen. </p>&#13;
<p>„Der Weihnachtsbaum von Anna Hünnerkopf fasziniert und er regt zum Nachdenken an,“ freut sich Professor Raab. Zwischen der Auswahl des Entwurfs und dem Bestaunen im V&nbsp;&amp;&nbsp;A lag für die Coburger Designer viel Arbeit. „Wir haben zahlreiche Vorentwürfe gemacht, um ein optimales Ergebnis zu erzielen“, berichtet Professor Raab. Acht Studierende falteten die Papierkraniche, von denen jetzt 200 an dem Baum „hängen“. Der Coburger Innenarchitekt Fred Schäff, selbst ein Absolvent der Hochschule Coburg, sorgte dafür, dass die Vögel ihre Position an den Stangen halten. Carlos Prestien stellte die Halterungen in 3 D-Druck her. Auszubildende der Coburger Firma Kaeser Kompressoren befestigten die Halterungen. Fabian Angermüller und Christian Licht, Werkstattmeister an der Hochschule, wirkten bei dem Aufbau mit. Der Baum wurde zunächst probehalber am Campus Design aufgebaut. Danach kamen die Einzelteile nummeriert in Kisten und wurden nach London transportiert.</p>&#13;
<p>„Für den Aufbau im Museum standen uns in der Nacht die 14 Stunden Zeit zur Verfügung, in denen das Museum geschlossen ist,“ berichtet Professor Raab. „In der Rekordzeit von fünf Stunden hatten wir es geschafft. Das Projekt war von Anfang an eine tolle Zusammenarbeit mit einem super Team,“ ist Professor Raab begeistert. Und er fügt hinzu: „Jetzt sind wir wieder offen für neue Taten.“</p>&#13;
<p><strong>Beteiligte in der Hochschule Coburg</strong></p>&#13;
<p>Anne Hünnerkopf, Studentin Integriertes Produktdesign<br />Prof. Peter Raab, Fakultät Design<br />Fabian Angermüller und Christian Licht, Werkstattmeister  am Campus Design<br />Michael Müller, Dozent<br />Die Papiervögel wurden gefaltet von Jule Amend, Pia Creutz, Jana Frey, Max Ulrich Gruber, Anna Jansen, Paul Kaiser und Anton Wieland.</p>&#13;
<p><strong>Beteiligte außerhalb der Hochschule</strong></p>&#13;
<p>Michael Selzer vom Stadtmarketing Coburg<br />Fred Schäff (Schäffsache Weidhausen)<br />Carlos Prestien (Cipres, Ahorn)<br />Rüdiger Hopf, Ausbildungsleiter Kaeser Kompressoren, mit seinen Auszubildenden</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Alle Jahre wieder … ist das Londoner „Victoria and Albert Museum“ auf der Suche nach einem besonderen Design-Weihnachtsbaum für sein Eingangsfoyer. In diesem Jahr stammt er von der Coburger Designstudentin Anna Hünnerkopf.</em></p>&#13;
<p>Coburg ist mit den britischen Inseln in besonderer Weise verbunden. Denn 1840 heiratete die britische Königin Victoria den Coburger Prinzen Albert. Beide würden in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag feiern. Bereits 2016 schickte das Coburger Stadtmarketing einen echten Weihnachtsbaum nach Windsor Castle. Dadurch wurde das Victoria and Albert Museum, kurz V &amp; A, auf Coburg aufmerksam. In der Vorweihnachtszeit wird sein Eingangsfoyer seit einigen Jahren mit einem eigens gestalteten Design-Weihnachtsbaum geschmückt. In diesem Jahr sollte der Baum aus Coburg kommen, so der Wunsch der Museumsleiterin Antonia Boström.</p>&#13;
<p><strong>Ein besonderer Auftrag für die Studierenden</strong></p>&#13;
<p>Michael Selzer vom Coburger Stadtmarketing stellte die Idee dem Coburger Designprofessor Prof. Peter Raab vor und der machte daraus für seine Studierenden im dritten Semester <a href="t3://page?uid=157" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">„Integriertes Produktdesign“</a> die Aufgabe: „Gestalten Sie einen Weihnachtsbaum, der den Betrachter zum Staunen und Träumen bringt.“ 31 Entwürfe und Modelle entstanden. Eine Jury wählte drei aus, die in die engere Wahl kamen. Die Entscheidung für den Siegerentwurf traf Antonia Boström, die Direktorin des V &amp; A Museums. Die Wahl fiel auf den Entwurf „Freedom“ von Anna Hünnerkopf. 200 Papiertauben schweben an Stangen, die spitzkegelig wie bei einem Tannenbaum zusammenlaufen. </p>&#13;
<p>„Der Weihnachtsbaum von Anna Hünnerkopf fasziniert und er regt zum Nachdenken an,“ freut sich Professor Raab. Zwischen der Auswahl des Entwurfs und dem Bestaunen im V&nbsp;&amp;&nbsp;A lag für die Coburger Designer viel Arbeit. „Wir haben zahlreiche Vorentwürfe gemacht, um ein optimales Ergebnis zu erzielen“, berichtet Professor Raab. Acht Studierende falteten die Papierkraniche, von denen jetzt 200 an dem Baum „hängen“. Der Coburger Innenarchitekt Fred Schäff, selbst ein Absolvent der Hochschule Coburg, sorgte dafür, dass die Vögel ihre Position an den Stangen halten. Carlos Prestien stellte die Halterungen in 3 D-Druck her. Auszubildende der Coburger Firma Kaeser Kompressoren befestigten die Halterungen. Fabian Angermüller und Christian Licht, Werkstattmeister an der Hochschule, wirkten bei dem Aufbau mit. Der Baum wurde zunächst probehalber am Campus Design aufgebaut. Danach kamen die Einzelteile nummeriert in Kisten und wurden nach London transportiert.</p>&#13;
<p>„Für den Aufbau im Museum standen uns in der Nacht die 14 Stunden Zeit zur Verfügung, in denen das Museum geschlossen ist,“ berichtet Professor Raab. „In der Rekordzeit von fünf Stunden hatten wir es geschafft. Das Projekt war von Anfang an eine tolle Zusammenarbeit mit einem super Team,“ ist Professor Raab begeistert. Und er fügt hinzu: „Jetzt sind wir wieder offen für neue Taten.“</p>&#13;
<p><strong>Beteiligte in der Hochschule Coburg</strong></p>&#13;
<p>Anne Hünnerkopf, Studentin Integriertes Produktdesign<br />Prof. Peter Raab, Fakultät Design<br />Fabian Angermüller und Christian Licht, Werkstattmeister  am Campus Design<br />Michael Müller, Dozent<br />Die Papiervögel wurden gefaltet von Jule Amend, Pia Creutz, Jana Frey, Max Ulrich Gruber, Anna Jansen, Paul Kaiser und Anton Wieland.</p>&#13;
<p><strong>Beteiligte außerhalb der Hochschule</strong></p>&#13;
<p>Michael Selzer vom Stadtmarketing Coburg<br />Fred Schäff (Schäffsache Weidhausen)<br />Carlos Prestien (Cipres, Ahorn)<br />Rüdiger Hopf, Ausbildungsleiter Kaeser Kompressoren, mit seinen Auszubildenden</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/227-Weihnachtsbaum_V_A_Museum_London.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/227-Weihnachtsbaum_V_A_Museum_London_Aufbau_0.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/227-Weihnachtsbaum_V_A_Museum_London_Aufbau.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/227-Weihnachtsbaum_Copyright_V_A_Museum_London-1021x1024.jpg"
                        fileSize="298632"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1021" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Freude wissenschaftlich Arbeiten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-freude-wissenschaftlich-arbeiten/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Nov 2019 08:47:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-freude-wissenschaftlich-arbeiten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wissenschaftliches Arbeiten gehört zu jedem Studium. Vor dem Hintergrund aktueller Plagiatsaffären und Fake News ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit wissenschaftlichen Praktiken unverzichtbar. Ein Symposium an der Hochschule Coburg widmete sich dem Thema nun mit dem Ziel, aus didaktischer Perspektive Erfahrungen auszutauschen.</em></p>&#13;
<p>„Wissenschaftliches Arbeiten lernen und lehren“, lautete der Titel des Symposiums, für das rund 40 Teilnehmende aus Deutschland und Österreich an die Hochschule Coburg kamen, um das Fach aus Sicht der Lehrenden zu beleuchten. In Vorträgen, Posterpräsentationen und Workshops wurden Ansätze für gelungene Lehr-/Lernformen dargestellt und Anregungen zum sinnstiftenden Wissenschaftlichen Arbeiten gegeben. Prof. Dr. Tobina Brinker von der FH Bielefeld betonte als Keynote-Speaker die Rolle des Wissenschaftlichen Arbeitens als wichtige Schlüsselkompetenz.</p>&#13;
<p>Mit der Frage „Wissenschaftstheorie – das unnötigste Fach überhaupt?“ beschäftigten sich Dr. Kathrin Gärtner und Julia Stranzl von der Fachhochschule Wiener Neustadt in ihrem Vortrag. Sie hoben hervor, wie wichtig es sei, Studierenden den Nutzen wissenschaftlicher Arbeitstechniken fürs Studium nahezubringen. Lerninhalte müssten möglichst adäquat an den Unterrichtsplan angepasst und den Studierenden die Relevanz für die spätere berufliche Praxis aufgezeigt werden. </p>&#13;
<p>Ähnlich sieht das <a href="http://www.wissenschaftliches-arbeiten-lehren.de/ich-weiss-was-sie-im-naechsten-november-tun/">Dr. Andrea Klein</a>. Die Autorin und freiberufliche Dozentin beschäftigt sich mit den Herausforderungen in der Lehre von Wissenschaftlichem Arbeiten - aber auch in der Betreuung studentischer Arbeiten. Andrea Klein stellte ihre Lösungsansätze vor, die auf aktuellen didaktischen Ansätzen und Positiver Psychologie aufbauen. Sie rät, den Studierenden noch mehr Feedback zu geben und ihnen die Sinnhaftigkeit wissenschaftlicher Techniken zu vermitteln.</p>&#13;
<p><strong>Lernziele immer klar kommunizieren</strong></p>&#13;
<p>„Man muss selbst Fehler machen und anschließend Feedback bekommen, um sich verbessern zu können“, findet Sebastian Gebauer. Er ist Leiter des Instituts für Weiterbildung an der Hochschule Landshut und führt ein Modul zum Thema Wissenschaftliches Arbeiten im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen durch. Gestartet ist es als reiner Online-Kurs. Mittlerweile ist daraus ein Blended-Learning-Modul entstanden, das Online- und Präsenzkurse mit Webinaren verbindet. Skripte und Erklärvideos vertiefen die gelehrten Inhalte. In den Präsenzveranstaltungen und moderierten Moodle-Foren können Studierende ihre Fragen stellen. „Wichtig ist, dass man die Lernziele immer klar kommuniziert“, sagt Sebastian Gebauer. Das erhöhe bei den Studierenden die Relevanz für dieses Fach. </p>&#13;
<p>Timo Guter präsentierte mit „Bridge the Gap“ ein vom Stifterverband gefördertes Blended-Learning-Konzept für das Fach Wissenschaftliches Arbeiten, das mit Erfolg an der Hochschule Neu-Ulm läuft. Mit Hilfe von Moodle werden Selbstlernmodule bereitgestellt, die gemeinsam mit Tutoraten angeboten werden. Ein fachübergreifendes Hochschulteam stellt so sicher, dass die Studierenden in ihrem eigenen Tempo lernen können aber trotzdem persönlich betreut werden.</p>&#13;
<p><strong>Weiteres Netzwerktreffen bereits geplant</strong></p>&#13;
<p>Zwei weitere Schwerpunkte des Symposiums lagen auf alternativen Lehrformaten sowie der Vermittlung wissenschaftlicher Techniken angepasst an fachliche Besonderheiten. Für Erstgenanntes präsentierte Jens Renner von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt zehn Ansätze für gelungene Lehr-/Lernformen. </p>&#13;
<p>Welche fachlichen Besonderheiten das wissenschaftliche Arbeiten in der Praktischen Informatik beeinflussen, zeigte Prof. Dr Dominikus Herzberg von der TH Mittelhessen anhand einer empirischen Studie zum Wissenschaftsverständnis dieses Faches auf. Dr. Kathrin Gärtner und Julia Stranzl gingen in einem zweiten Vortrag der Frage nach, wer denn jetzt eigentlich die Mechatroniker unterrichtet. Ist es möglich, dass Dozierende, die selbst aus den Geistes- und Sozialwissenschaften kommen, MINT-Studierenden erfolgreich wissenschaftliches Arbeiten beibringen? </p>&#13;
<p>Nicole Hermannsdörfer, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team Didaktik &amp; Evaluation an der Hochschule Coburg, beschäftigte sich mit der Frage, in wie weit eine fachübergreifende Zusammensetzung der Studierenden in Kursen zum Wissenschaftlichen Arbeiten interdisziplinäres Denken grundlegen kann.</p>&#13;
<p>Einigkeit herrschte bei allen Teilnehmenden darin, dass die Vertrautheit mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen eine zentrale Kernkompetenz für jedes Studium darstellt, die es zu fördern gilt. Das Symposium mit seinem breiten Themenspektrum war eine geeignete Plattform, um sich über die brennenden Fragen des Fachgebiets auszutauschen und untereinander zu vernetzen. Für nächstes Jahr ist deshalb ein Netzwerktreffen zum gleichen Thema bereits fest geplant. Organisiert wurde das Symposium an der Hochschule Coburg von Nicole Hermannsdörfer und Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wissenschaftliches Arbeiten gehört zu jedem Studium. Vor dem Hintergrund aktueller Plagiatsaffären und Fake News ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit wissenschaftlichen Praktiken unverzichtbar. Ein Symposium an der Hochschule Coburg widmete sich dem Thema nun mit dem Ziel, aus didaktischer Perspektive Erfahrungen auszutauschen.</em></p>&#13;
<p>„Wissenschaftliches Arbeiten lernen und lehren“, lautete der Titel des Symposiums, für das rund 40 Teilnehmende aus Deutschland und Österreich an die Hochschule Coburg kamen, um das Fach aus Sicht der Lehrenden zu beleuchten. In Vorträgen, Posterpräsentationen und Workshops wurden Ansätze für gelungene Lehr-/Lernformen dargestellt und Anregungen zum sinnstiftenden Wissenschaftlichen Arbeiten gegeben. Prof. Dr. Tobina Brinker von der FH Bielefeld betonte als Keynote-Speaker die Rolle des Wissenschaftlichen Arbeitens als wichtige Schlüsselkompetenz.</p>&#13;
<p>Mit der Frage „Wissenschaftstheorie – das unnötigste Fach überhaupt?“ beschäftigten sich Dr. Kathrin Gärtner und Julia Stranzl von der Fachhochschule Wiener Neustadt in ihrem Vortrag. Sie hoben hervor, wie wichtig es sei, Studierenden den Nutzen wissenschaftlicher Arbeitstechniken fürs Studium nahezubringen. Lerninhalte müssten möglichst adäquat an den Unterrichtsplan angepasst und den Studierenden die Relevanz für die spätere berufliche Praxis aufgezeigt werden. </p>&#13;
<p>Ähnlich sieht das <a href="http://www.wissenschaftliches-arbeiten-lehren.de/ich-weiss-was-sie-im-naechsten-november-tun/">Dr. Andrea Klein</a>. Die Autorin und freiberufliche Dozentin beschäftigt sich mit den Herausforderungen in der Lehre von Wissenschaftlichem Arbeiten - aber auch in der Betreuung studentischer Arbeiten. Andrea Klein stellte ihre Lösungsansätze vor, die auf aktuellen didaktischen Ansätzen und Positiver Psychologie aufbauen. Sie rät, den Studierenden noch mehr Feedback zu geben und ihnen die Sinnhaftigkeit wissenschaftlicher Techniken zu vermitteln.</p>&#13;
<p><strong>Lernziele immer klar kommunizieren</strong></p>&#13;
<p>„Man muss selbst Fehler machen und anschließend Feedback bekommen, um sich verbessern zu können“, findet Sebastian Gebauer. Er ist Leiter des Instituts für Weiterbildung an der Hochschule Landshut und führt ein Modul zum Thema Wissenschaftliches Arbeiten im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen durch. Gestartet ist es als reiner Online-Kurs. Mittlerweile ist daraus ein Blended-Learning-Modul entstanden, das Online- und Präsenzkurse mit Webinaren verbindet. Skripte und Erklärvideos vertiefen die gelehrten Inhalte. In den Präsenzveranstaltungen und moderierten Moodle-Foren können Studierende ihre Fragen stellen. „Wichtig ist, dass man die Lernziele immer klar kommuniziert“, sagt Sebastian Gebauer. Das erhöhe bei den Studierenden die Relevanz für dieses Fach. </p>&#13;
<p>Timo Guter präsentierte mit „Bridge the Gap“ ein vom Stifterverband gefördertes Blended-Learning-Konzept für das Fach Wissenschaftliches Arbeiten, das mit Erfolg an der Hochschule Neu-Ulm läuft. Mit Hilfe von Moodle werden Selbstlernmodule bereitgestellt, die gemeinsam mit Tutoraten angeboten werden. Ein fachübergreifendes Hochschulteam stellt so sicher, dass die Studierenden in ihrem eigenen Tempo lernen können aber trotzdem persönlich betreut werden.</p>&#13;
<p><strong>Weiteres Netzwerktreffen bereits geplant</strong></p>&#13;
<p>Zwei weitere Schwerpunkte des Symposiums lagen auf alternativen Lehrformaten sowie der Vermittlung wissenschaftlicher Techniken angepasst an fachliche Besonderheiten. Für Erstgenanntes präsentierte Jens Renner von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt zehn Ansätze für gelungene Lehr-/Lernformen. </p>&#13;
<p>Welche fachlichen Besonderheiten das wissenschaftliche Arbeiten in der Praktischen Informatik beeinflussen, zeigte Prof. Dr Dominikus Herzberg von der TH Mittelhessen anhand einer empirischen Studie zum Wissenschaftsverständnis dieses Faches auf. Dr. Kathrin Gärtner und Julia Stranzl gingen in einem zweiten Vortrag der Frage nach, wer denn jetzt eigentlich die Mechatroniker unterrichtet. Ist es möglich, dass Dozierende, die selbst aus den Geistes- und Sozialwissenschaften kommen, MINT-Studierenden erfolgreich wissenschaftliches Arbeiten beibringen? </p>&#13;
<p>Nicole Hermannsdörfer, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team Didaktik &amp; Evaluation an der Hochschule Coburg, beschäftigte sich mit der Frage, in wie weit eine fachübergreifende Zusammensetzung der Studierenden in Kursen zum Wissenschaftlichen Arbeiten interdisziplinäres Denken grundlegen kann.</p>&#13;
<p>Einigkeit herrschte bei allen Teilnehmenden darin, dass die Vertrautheit mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen eine zentrale Kernkompetenz für jedes Studium darstellt, die es zu fördern gilt. Das Symposium mit seinem breiten Themenspektrum war eine geeignete Plattform, um sich über die brennenden Fragen des Fachgebiets auszutauschen und untereinander zu vernetzen. Für nächstes Jahr ist deshalb ein Netzwerktreffen zum gleichen Thema bereits fest geplant. Organisiert wurde das Symposium an der Hochschule Coburg von Nicole Hermannsdörfer und Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/225-CoW_Symp_WA_Dreyer-1024x676.jpg"
                        fileSize="154371"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="676"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/225-CoW_Symp_WA_Gebauer_Hermannsdoerfer-1024x835.jpg"
                        fileSize="147123"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="835"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule à la Carte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-a-la-carte/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Nov 2019 09:32:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-a-la-carte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Schreibberatung, interdisziplinäre Workshops und Konzepte sowie seit 2017 das Writing-Fellow-Programm – all das zählt zu den Aufgaben des Schreiblabors der Hochschule Coburg. 2012 im Rahmen des Coburger Wegs entwickelt und unterstützt von zahlreichen studentischen Hilfskräften sowie Peer-Tutor*innen, entstand im Laufe der Jahre eine wirklich fachintegrierte Schreiblehre, die immer wieder aufs Neue an die Studienbedingungen angepasst wird. Stephanie Grimm, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schreiblabor, erzählt im Interview über neue Angebote für internationale Studierende und welche „Leckerbissen“ die Studierenden demnächst in der Bibliothek erwarten dürfen.</em></p>&#13;
<p><strong>Von Beginn an bietet das Schreiblabor eine individuelle Schreibberatung an. Wie muss man sich den typischen Studierenden vorstellen, der zu Ihnen und Dr. Regina Graßmann in die Beratung kommt?</strong></p>&#13;
<p>Es kommen wirklich ganz unterschiedliche Anfragen und Studierende zu uns. Das macht dieses Aufgabenfeld für uns auch so abwechslungsreich und interessant! Natürlich gibt es Bereiche, die immer wieder thematisiert werden, wie zum Beispiel die korrekte Zitation von Online-Quellen. Das Grundwissen dazu kann man in einem fachübergreifenden Workshop vermitteln, aber die konkrete Anwendung ergibt sich erst mit einer spezifischen Schreibarbeit. Für mich ist das Zusammenspiel wichtig: Durch die Teilnahme an einem Workshop können Studierende die Basics lernen, die Schreibberatung oder die interdisziplinären Konzepte ergänzen dann noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt oder auch bei konkreten Fragen.</p>&#13;
<p><strong>Die Angebotspalette darüber hinaus ist riesig: von Basiskursen für wissenschaftliches Schreiben bis hin zu fachspezifischen Workshops. Und jetzt gibt es zusätzlich eine Schreibberatung auch in englischer Sprache?</strong></p>&#13;
<p>Genau. Ich habe im Rahmen meines Studiums auch zahlreiche Arbeiten auf Englisch geschrieben und weiß deswegen, dass hier zum Teil andere Schwerpunkte gelegt werden. Das Angebot ist noch ganz neu und entstand aufgrund von Nachfragen von Studierenden, die unsere Workshops besucht haben: Gibt’s das denn nicht auch auf Englisch? Entweder muss eine Arbeit auf Englisch geschrieben werden oder es kommen internationale Studierende in die Schreibberatung. Dann ist es auch wichtig, dass im Gespräch von Deutsch auf Englisch geswitcht werden kann.</p>&#13;
<p><strong>Seit dem Sommersemester 2017 setzt das Schreiblabor ein Peer-to-Peer-Programm der Goethe-Universität Frankfurt (Main) und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) um, das Studierenden beim wissenschaftlichen Schreiben Hilfestellung leistet. Wie akquirieren Sie die studentischen Peer-Tutor*innen?</strong></p>&#13;
<p>Meist machen wir über den aktuellen Moodle-Kursraum darauf aufmerksam, dass wir Writing Fellows für das kommende Semester suchen. Es hat sich bewährt, mit Studierenden zu arbeiten, die das Writing-Fellow-Programm schon von der anderen Seite her kennen: Wer den Praxisbericht bereits geschrieben hat, kennt die Schreibaufgaben und weiß, worauf es ankommt. Natürlich werden die neuen Writing Fellows auch noch einmal in Bezug auf Feedback-Methoden geschult. </p>&#13;
<p><strong>Am 28.11.2019 findet gemeinsam mit der Bibliothek ein Aktionstag unter dem Namen </strong><a href="https://www.studieren-in-coburg.de/aktionstag/"><strong>Hochschule à la carte</strong></a><strong> statt. Was ist das Besondere an dieser Kooperation?</strong></p>&#13;
<p>Lese- und Schreibhandlungen können kaum getrennt betrachtet werden, zumindest nicht in einem akademischen Kontext. In der Praxis bedeutet das, dass wir die Anfragen von Studierenden im Bedarfsfall an die richtige Anlaufstelle umleiten. Dazu müssen wir natürlich genau wissen, wo unsere jeweiligen Kompetenzen liegen. Beide Bereiche profitieren von der Kooperation, da wir so oft schneller zum Ziel kommen. Der Aktionstag ist in der Absicht entstanden, den Studierenden zu zeigen, dass es ein recht breites Angebot gibt und dass sie sich an diesem akademischen „Buffet“ bedienen können. An einem Tag können wir keine Hausarbeit retten, aber wir stehen das ganze Semester als Ansprechpartner*innen zur Verfügung.</p>&#13;
<p><strong>Was dürfen die Teilnehmenden bei Hochschule à la carte erwarten?</strong></p>&#13;
<p>Wir haben eine Art Menüplan zusammengestellt, an dem sich die Studierenden nach Lust und Laune bedienen können. Es wird Workshops rund um das wissenschaftliche Schreiben geben, aber auch kurze Vorträge zu unterschiedlichen Themen wie Zitation, Aufsatzbestellung etc. Nachmittags kann man unsere Coffee Lectures genießen und bei einer Tasse Kaffee kompakte Informationen bekommen. Auch individuelle Fragen werden beantwortet. Eine Sofa-Diskussion soll den Tag abrunden und das Gelernte auch einordnen: Was bringen mir wissenschaftliche Arbeitsmethoden eigentlich später im Berufsleben? Wir konnten hier interessante Gesprächspartner*innen gewinnen und sind gespannt auf unterschiedliche Perspektiven auf dieses Thema. Außerdem wollen wir natürlich auch ins Gespräch kommen: Welche Inhalte sind für die Studierenden noch interessant? </p>&#13;
<p><strong>Sind denn schon weitere gemeinsame Aktionen mit der Bibliothek geplant?</strong></p>&#13;
<p>Es ist uns wichtig, unser Angebot auf die Bedürfnisse der Studierenden auszurichten. Deswegen wird am 10. Dezember 2019 noch ein weiterer gemeinsamer Workshop von Bibliothek und Schreiblabor stattfinden: „Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit Word“. Damit haben wir offenbar einen Nerv getroffen, denn es sind schon alle Plätze belegt. Auf Nachfrage können wir natürlich noch weitere Termine anbieten. Und vielleicht entstehen durch den Aktionstag Hochschule à la Carte noch andere Ideen und wir können unser Menü noch erweitern. </p>&#13;
<p>Das Interview führte Franziska Koch.</p>&#13;
<p><em>&nbsp;„Hochschule à la Carte“ findet am 28.11.2019 von 8:00-18:00 Uhr in der Bibliothek der Hochschule Coburg statt. Eine Voranmeldung ist nicht nötig, einfach vorbeikommen und das vielfältige Angebot am akademischen Buffet genießen. </em><a href="https://www.studieren-in-coburg.de/aktionstag/"><em>Hier geht es zum Programm.</em></a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Schreibberatung, interdisziplinäre Workshops und Konzepte sowie seit 2017 das Writing-Fellow-Programm – all das zählt zu den Aufgaben des Schreiblabors der Hochschule Coburg. 2012 im Rahmen des Coburger Wegs entwickelt und unterstützt von zahlreichen studentischen Hilfskräften sowie Peer-Tutor*innen, entstand im Laufe der Jahre eine wirklich fachintegrierte Schreiblehre, die immer wieder aufs Neue an die Studienbedingungen angepasst wird. Stephanie Grimm, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schreiblabor, erzählt im Interview über neue Angebote für internationale Studierende und welche „Leckerbissen“ die Studierenden demnächst in der Bibliothek erwarten dürfen.</em></p>&#13;
<p><strong>Von Beginn an bietet das Schreiblabor eine individuelle Schreibberatung an. Wie muss man sich den typischen Studierenden vorstellen, der zu Ihnen und Dr. Regina Graßmann in die Beratung kommt?</strong></p>&#13;
<p>Es kommen wirklich ganz unterschiedliche Anfragen und Studierende zu uns. Das macht dieses Aufgabenfeld für uns auch so abwechslungsreich und interessant! Natürlich gibt es Bereiche, die immer wieder thematisiert werden, wie zum Beispiel die korrekte Zitation von Online-Quellen. Das Grundwissen dazu kann man in einem fachübergreifenden Workshop vermitteln, aber die konkrete Anwendung ergibt sich erst mit einer spezifischen Schreibarbeit. Für mich ist das Zusammenspiel wichtig: Durch die Teilnahme an einem Workshop können Studierende die Basics lernen, die Schreibberatung oder die interdisziplinären Konzepte ergänzen dann noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt oder auch bei konkreten Fragen.</p>&#13;
<p><strong>Die Angebotspalette darüber hinaus ist riesig: von Basiskursen für wissenschaftliches Schreiben bis hin zu fachspezifischen Workshops. Und jetzt gibt es zusätzlich eine Schreibberatung auch in englischer Sprache?</strong></p>&#13;
<p>Genau. Ich habe im Rahmen meines Studiums auch zahlreiche Arbeiten auf Englisch geschrieben und weiß deswegen, dass hier zum Teil andere Schwerpunkte gelegt werden. Das Angebot ist noch ganz neu und entstand aufgrund von Nachfragen von Studierenden, die unsere Workshops besucht haben: Gibt’s das denn nicht auch auf Englisch? Entweder muss eine Arbeit auf Englisch geschrieben werden oder es kommen internationale Studierende in die Schreibberatung. Dann ist es auch wichtig, dass im Gespräch von Deutsch auf Englisch geswitcht werden kann.</p>&#13;
<p><strong>Seit dem Sommersemester 2017 setzt das Schreiblabor ein Peer-to-Peer-Programm der Goethe-Universität Frankfurt (Main) und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) um, das Studierenden beim wissenschaftlichen Schreiben Hilfestellung leistet. Wie akquirieren Sie die studentischen Peer-Tutor*innen?</strong></p>&#13;
<p>Meist machen wir über den aktuellen Moodle-Kursraum darauf aufmerksam, dass wir Writing Fellows für das kommende Semester suchen. Es hat sich bewährt, mit Studierenden zu arbeiten, die das Writing-Fellow-Programm schon von der anderen Seite her kennen: Wer den Praxisbericht bereits geschrieben hat, kennt die Schreibaufgaben und weiß, worauf es ankommt. Natürlich werden die neuen Writing Fellows auch noch einmal in Bezug auf Feedback-Methoden geschult. </p>&#13;
<p><strong>Am 28.11.2019 findet gemeinsam mit der Bibliothek ein Aktionstag unter dem Namen </strong><a href="https://www.studieren-in-coburg.de/aktionstag/"><strong>Hochschule à la carte</strong></a><strong> statt. Was ist das Besondere an dieser Kooperation?</strong></p>&#13;
<p>Lese- und Schreibhandlungen können kaum getrennt betrachtet werden, zumindest nicht in einem akademischen Kontext. In der Praxis bedeutet das, dass wir die Anfragen von Studierenden im Bedarfsfall an die richtige Anlaufstelle umleiten. Dazu müssen wir natürlich genau wissen, wo unsere jeweiligen Kompetenzen liegen. Beide Bereiche profitieren von der Kooperation, da wir so oft schneller zum Ziel kommen. Der Aktionstag ist in der Absicht entstanden, den Studierenden zu zeigen, dass es ein recht breites Angebot gibt und dass sie sich an diesem akademischen „Buffet“ bedienen können. An einem Tag können wir keine Hausarbeit retten, aber wir stehen das ganze Semester als Ansprechpartner*innen zur Verfügung.</p>&#13;
<p><strong>Was dürfen die Teilnehmenden bei Hochschule à la carte erwarten?</strong></p>&#13;
<p>Wir haben eine Art Menüplan zusammengestellt, an dem sich die Studierenden nach Lust und Laune bedienen können. Es wird Workshops rund um das wissenschaftliche Schreiben geben, aber auch kurze Vorträge zu unterschiedlichen Themen wie Zitation, Aufsatzbestellung etc. Nachmittags kann man unsere Coffee Lectures genießen und bei einer Tasse Kaffee kompakte Informationen bekommen. Auch individuelle Fragen werden beantwortet. Eine Sofa-Diskussion soll den Tag abrunden und das Gelernte auch einordnen: Was bringen mir wissenschaftliche Arbeitsmethoden eigentlich später im Berufsleben? Wir konnten hier interessante Gesprächspartner*innen gewinnen und sind gespannt auf unterschiedliche Perspektiven auf dieses Thema. Außerdem wollen wir natürlich auch ins Gespräch kommen: Welche Inhalte sind für die Studierenden noch interessant? </p>&#13;
<p><strong>Sind denn schon weitere gemeinsame Aktionen mit der Bibliothek geplant?</strong></p>&#13;
<p>Es ist uns wichtig, unser Angebot auf die Bedürfnisse der Studierenden auszurichten. Deswegen wird am 10. Dezember 2019 noch ein weiterer gemeinsamer Workshop von Bibliothek und Schreiblabor stattfinden: „Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit Word“. Damit haben wir offenbar einen Nerv getroffen, denn es sind schon alle Plätze belegt. Auf Nachfrage können wir natürlich noch weitere Termine anbieten. Und vielleicht entstehen durch den Aktionstag Hochschule à la Carte noch andere Ideen und wir können unser Menü noch erweitern. </p>&#13;
<p>Das Interview führte Franziska Koch.</p>&#13;
<p><em>&nbsp;„Hochschule à la Carte“ findet am 28.11.2019 von 8:00-18:00 Uhr in der Bibliothek der Hochschule Coburg statt. Eine Voranmeldung ist nicht nötig, einfach vorbeikommen und das vielfältige Angebot am akademischen Buffet genießen. </em><a href="https://www.studieren-in-coburg.de/aktionstag/"><em>Hier geht es zum Programm.</em></a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/223-CoW_Interview_Schreiblabor_Stephanie_Grimm.docx-1024x919.jpg"
                        fileSize="167978"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="919"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Seltenen Nierenerkrankungen auf der Spur]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/seltenen-nierenerkrankungen-auf-der-spur/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Nov 2019 07:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/seltenen-nierenerkrankungen-auf-der-spur/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wissenschaftler der Universitäten Bayreuth und Erlangen sowie der Hochschule Coburg forschen gemeinsam daran, seltene Nierenerkrankungen besser diagnostizieren zu können und so die Therapie zu verbessern. Dazu bringen sie ihre unterschiedlichen Kompetenzen ein.</em></p>&#13;
<p>Um die Ursachen von Nierenerkrankungen erkennen und behandeln zu können, lassen die Ärzte zunächst die Blut- oder Urinproben ihrer Patienten im Labor untersuchen. Sind die Ergebnisse nicht aussagekräftig, wird eine sog. Biopsie durchgeführt. D.h., es wird invasiv etwas Gewebe entnommen, das in ein Analysezentrum, beispielsweise an das Uniklinikum Erlangen geschickt und dort mit Hilfe von klassischen Färbemethoden charakterisiert wird. </p>&#13;
<p><strong>Diagnose schwieriger Nierenerkrankungen</strong></p>&#13;
<p>Es gibt jedoch auch Nierenerkrankungen, deren Ursachen derzeit mit den vorhandenen Routineverfahren noch nicht diagnostiziert werden können. Mögliche Ursachen sind Tumore oder Immunreaktionen infolge von Krebsbehandlungen. Um bestimmen zu können was die Erkrankung auslöst, muss die Wissenschaft mit neuen diagnostischen Analyseverfahren arbeiten.</p>&#13;
<p>Hier wollen die Wissenschaftler der Universität Bayreuth und der Hochschule Coburg ansetzen und gemeinsam neue Analyseverfahren entwickeln. Dazu setzen sie unterschiedliche massenspektrometrische Verfahren ein. Prof. Dr. Andreas Römpp von der Universität Bayreuth kann bei Gewebeproben aus der Niere sog. bildgebende massenspektrometrische Verfahren nutzen. Damit lässt sich erkennen, an welchen Zellen die Veränderungen auftreten. <a href="t3://page?uid=667" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> von der Hochschule Coburg kann dann in seinem Bioanalytiklabor herausfinden, welche Proteine sich verändert haben.</p>&#13;
<p>Da diese wissenschaftlichen Analyseverfahren sehr aufwändig sind, liegt das Interesse von Prof. Dr. Christoph Daniel von der nephropatologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen darin, ein routinetaugliches Schnelltestverfahren zu entwickeln, das in den Pathologiezentren der Kliniken eingesetzt werden kann.</p>&#13;
<p>„Unser Ziel ist es, auf der Achse Bayreuth, Erlangen und Coburg Diagnostikverfahren zu entwickeln, die bei schwierigen Nierenerkrankungen routinemäßig eingesetzt werden können“, fasst Professor Kalkhof zusammen. Professor Römpp und Prof. Kalkhof arbeiten dabei auf im Rahmen der Technologieallianz Oberfranken TAO zusammen und erhalten daraus ein eine Förderung des Forschungsvorhabens. Sie haben sich Professor Daniel vom Uniklinikum Erlangen mit ins Boot geholt. Erste Ergebnisse sollen im April nächsten Jahres veröffentlicht werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wissenschaftler der Universitäten Bayreuth und Erlangen sowie der Hochschule Coburg forschen gemeinsam daran, seltene Nierenerkrankungen besser diagnostizieren zu können und so die Therapie zu verbessern. Dazu bringen sie ihre unterschiedlichen Kompetenzen ein.</em></p>&#13;
<p>Um die Ursachen von Nierenerkrankungen erkennen und behandeln zu können, lassen die Ärzte zunächst die Blut- oder Urinproben ihrer Patienten im Labor untersuchen. Sind die Ergebnisse nicht aussagekräftig, wird eine sog. Biopsie durchgeführt. D.h., es wird invasiv etwas Gewebe entnommen, das in ein Analysezentrum, beispielsweise an das Uniklinikum Erlangen geschickt und dort mit Hilfe von klassischen Färbemethoden charakterisiert wird. </p>&#13;
<p><strong>Diagnose schwieriger Nierenerkrankungen</strong></p>&#13;
<p>Es gibt jedoch auch Nierenerkrankungen, deren Ursachen derzeit mit den vorhandenen Routineverfahren noch nicht diagnostiziert werden können. Mögliche Ursachen sind Tumore oder Immunreaktionen infolge von Krebsbehandlungen. Um bestimmen zu können was die Erkrankung auslöst, muss die Wissenschaft mit neuen diagnostischen Analyseverfahren arbeiten.</p>&#13;
<p>Hier wollen die Wissenschaftler der Universität Bayreuth und der Hochschule Coburg ansetzen und gemeinsam neue Analyseverfahren entwickeln. Dazu setzen sie unterschiedliche massenspektrometrische Verfahren ein. Prof. Dr. Andreas Römpp von der Universität Bayreuth kann bei Gewebeproben aus der Niere sog. bildgebende massenspektrometrische Verfahren nutzen. Damit lässt sich erkennen, an welchen Zellen die Veränderungen auftreten. <a href="t3://page?uid=667" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> von der Hochschule Coburg kann dann in seinem Bioanalytiklabor herausfinden, welche Proteine sich verändert haben.</p>&#13;
<p>Da diese wissenschaftlichen Analyseverfahren sehr aufwändig sind, liegt das Interesse von Prof. Dr. Christoph Daniel von der nephropatologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen darin, ein routinetaugliches Schnelltestverfahren zu entwickeln, das in den Pathologiezentren der Kliniken eingesetzt werden kann.</p>&#13;
<p>„Unser Ziel ist es, auf der Achse Bayreuth, Erlangen und Coburg Diagnostikverfahren zu entwickeln, die bei schwierigen Nierenerkrankungen routinemäßig eingesetzt werden können“, fasst Professor Kalkhof zusammen. Professor Römpp und Prof. Kalkhof arbeiten dabei auf im Rahmen der Technologieallianz Oberfranken TAO zusammen und erhalten daraus ein eine Förderung des Forschungsvorhabens. Sie haben sich Professor Daniel vom Uniklinikum Erlangen mit ins Boot geholt. Erste Ergebnisse sollen im April nächsten Jahres veröffentlicht werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/219-Kalkhof_Nierenerkrankungen_Koop_Bt_Erl-1024x683.jpg"
                        fileSize="126880"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Wir brauchen mehr Photovoltaik und Speicherkapazitäten“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wir-brauchen-mehr-photovoltaik-und-speicherkapazitaeten/</link>
                <pubDate>Mon, 25 Nov 2019 14:34:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wir-brauchen-mehr-photovoltaik-und-speicherkapazitaeten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Jahr 2018 stammten in Deutschland bereits 40,6 Prozent der Nettostromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Der Anteil der Solarenergie betrug dabei 8,4 Prozent. Damit der Anteil der erneuerbaren Energie weiter steigen kann, brauchen wir starke Netze und mehr Speicherkapazitäten, sagt <a href="t3://page?uid=483" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Bernd Hüttl </a>von der Hochschule Coburg. Im Interview geht der Spezialist für Photovoltaik-Technologie auf die aktuellen Herausforderungen der Energiewende ein.</em></p>&#13;
<p><strong>Herr Hüttl, die Bundesregierung geht in ihren Klimazielen immer noch davon aus, dass wir in Zukunft weniger elektrische Energie brauchen. Ist das realistisch?</strong></p>&#13;
<p>Nein. Diese Ziele gehen auf das Jahr 2001 zurück, als beispielsweise Elektroautos in der Planung noch keine Rolle gespielt haben. Inzwischen ist man von diesen Werten zwar abgerückt, hat sie aber noch nicht in den Zielen verankert. Ich gehe davon aus, dass der elektrische Energiebedarf von aktuell 500 TWh (1 TWh = 1 Mrd. kWh) konstant bleibt oder sogar leicht ansteigen wird. Allerdings soll der Anteil der erneuerbaren Quellen massiv steigen. </p>&#13;
<p><strong>Wie kann dieser zusätzliche Strombedarf aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden?</strong></p>&#13;
<p>Durch einen höheren Anteil an Energie aus Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) und aus Windenergie. Bei der Windenergie ist der Norden Deutschlands klar im Vorteil. Gerade bei den Offshore-Anlagen sind die Stillstandszeiten wesentlich geringer als im Süden. Im Süden haben wir Vorteile bei den PV-Anlagen.</p>&#13;
<p><strong>Welche Vorteile bietet Strom aus PV-Anlagen?</strong></p>&#13;
<p>Die Anschaffungskosten sind in den letzten vier bis fünf Jahren deutlich gesunken. Je nach Größe der Anlage kann man den Strom für ca. 4 - 11 ct/kWh erzeugen. Bezieht man den Strom aus dem öffentlichen Netz, bezahlt man ca. 30 ct/kWh.</p>&#13;
<p><strong>Muss die PV-Anlage auf dem Dach zwangsläufig nach Süden ausgerichtet sein?</strong></p>&#13;
<p>Bei PV-Anlagen, die nach Süden zeigen, ist zwar der Energieertrag am höchsten. Der meiste Strom wird dort allerdings zu der Zeit produziert, in der es ohnehin ein ‚Überangebot‘ aus PV-Anlagen gibt. Deshalb ist es sinnvoller, die Anlagen nach Osten und Westen auszurichten. Dann ist zwar der Energieertrag geringer, aber der erzeugte Strom kann unmittelbar verbraucht werden.</p>&#13;
<p><strong>Was geschieht mit dem zu viel erzeugten Strom?</strong></p>&#13;
<p>Aktuell kann man ihn noch in das öffentliche Netz einspeisen. Unsere Stromnetze sind aber nicht auf die starken Einspeiseschwankungen ausgelegt, die aus dem größeren Anteil der erneuerbaren Energie resultiert. Es wird für die Netzbetreiber immer schwieriger, diese sog. Residuallast zu beherrschen. Sie kappen dann beispielsweise die Einspeisung aus erneuerbaren Quellen.</p>&#13;
<p><strong>Gibt es Auswege aus dem Dilemma?</strong></p>&#13;
<p>Ja. Wir brauchen in Zukunft mehr Speichermöglichkeiten für den unregelmäßig anfallenden Strom. Für die Haushalte können das Tagespeicher sein. Damit könnten sie einen Autarkiegrad von mehr als 80 Prozent erreichen. Diese Speicher sind zwar schon auf dem Markt, aber noch relativ teuer. Hier müssen wir erreichen, dass die Kosten in Zukunft sinken. Eine weitere Lösung stellen sog. Smart Home-Anwendungen dar, die das Energiemanagement im Haushalt steuern und beispielsweise die Waschmaschine und den Geschirrspüler dann anschalten, wenn auf dem Dach am meisten Strom erzeugt wird. Im Winter müssten die Haushalte dann Energie zukaufen.</p>&#13;
<p><strong>Und wie sieht es in der düsteren Jahreszeit aus?</strong></p>&#13;
<p>Dafür sind saisonale Speicher notwendig. Auch hier gibt es bereits technische Lösungen. Das sind chemische Speicher, die auf der Elektrolyse basieren und beispielsweise aus Strom Wasserstoff und Methan herstellen. Das Methan könnte über das bereits vorhandene Gasnetz für die Wärmegewinnung genutzt werden. Die entscheidenden Techniken sind im kleintechnischen Maßstab bereits vorhanden. </p>&#13;
<p><strong>Welche weiteren Flächen eignen sich für Photovoltaik-Anlagen?</strong></p>&#13;
<p>Studien gehen davon aus, dass für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende weitere 200 bis 400 GW PV-Leistung zugebaut werden müssten (1GW = 1 Mio. kW). Die dafür erforderlichen Flächen könnten zu 25 bis 30 Prozent auf Dächern und an Gebäudewänden (Building Integrated Photovoltaics) erschlossen werden. Denn Photovoltaik kann auch schön sein. Beispielsweise in Form von schwarzen Platten, die an den Fassaden hängen. Die restliche Fläche müsste im ländlichen Raum gefunden werden. Hier eignen sich beispielsweise bereits vorhandene Schneisen, die schon für die Verkehrsinfrastruktur wie Eisenbahnstrecken genutzt werden.</p>&#13;
<p><strong>Wie schätzen Sie die Chancen der Energiewende aus Forschersicht ein?</strong></p>&#13;
<p>Einerseits brauchen wir starke Stromnetze auch im europäischen Verbund, um den Ausgleich zwischen der maximalen Einspeisung und dem maximalen Bedarf hinzubekommen. Andererseits brauchen wir technische Lösungen für die saisonalen Schwankungen der Erneuerbaren. Hier sind die Entwicklungen schon sehr viel weiter und positiver als allgemein bekannt. Da aber noch viele Forschungs- und Entwicklungsfragen offen sind, muss weiteres Geld in die Energiewende investiert werden. Wir brauchen einen Energiewende 2.0, die auch die Wasserstoff-Technologie umfasst. Ich bin überzeugt davon, dass die Energiewende nicht an mangelnder Technik scheitern wird.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg bietet drei elektrotechnische Bachelor-Studiengänge an, und zwar die klassische <a href="t3://page?uid=111" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Elektro- und Informationstechnik </a>sowie die Studiengänge <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=109">Automatisierung und Robotik</a> sowie <a href="t3://page?uid=112" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Energietechnik und Erneuerbare Energien</a> mit aktuell mehr als 300 Studierenden. Darüber hinaus gibt es noch den <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=264">Masterstudiengang Elektro- und Informationstechnik,</a> der mehrere Schwerpunkte im Bereich der Energietechnik umfasst.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Jahr 2018 stammten in Deutschland bereits 40,6 Prozent der Nettostromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Der Anteil der Solarenergie betrug dabei 8,4 Prozent. Damit der Anteil der erneuerbaren Energie weiter steigen kann, brauchen wir starke Netze und mehr Speicherkapazitäten, sagt <a href="t3://page?uid=483" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Bernd Hüttl </a>von der Hochschule Coburg. Im Interview geht der Spezialist für Photovoltaik-Technologie auf die aktuellen Herausforderungen der Energiewende ein.</em></p>&#13;
<p><strong>Herr Hüttl, die Bundesregierung geht in ihren Klimazielen immer noch davon aus, dass wir in Zukunft weniger elektrische Energie brauchen. Ist das realistisch?</strong></p>&#13;
<p>Nein. Diese Ziele gehen auf das Jahr 2001 zurück, als beispielsweise Elektroautos in der Planung noch keine Rolle gespielt haben. Inzwischen ist man von diesen Werten zwar abgerückt, hat sie aber noch nicht in den Zielen verankert. Ich gehe davon aus, dass der elektrische Energiebedarf von aktuell 500 TWh (1 TWh = 1 Mrd. kWh) konstant bleibt oder sogar leicht ansteigen wird. Allerdings soll der Anteil der erneuerbaren Quellen massiv steigen. </p>&#13;
<p><strong>Wie kann dieser zusätzliche Strombedarf aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden?</strong></p>&#13;
<p>Durch einen höheren Anteil an Energie aus Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) und aus Windenergie. Bei der Windenergie ist der Norden Deutschlands klar im Vorteil. Gerade bei den Offshore-Anlagen sind die Stillstandszeiten wesentlich geringer als im Süden. Im Süden haben wir Vorteile bei den PV-Anlagen.</p>&#13;
<p><strong>Welche Vorteile bietet Strom aus PV-Anlagen?</strong></p>&#13;
<p>Die Anschaffungskosten sind in den letzten vier bis fünf Jahren deutlich gesunken. Je nach Größe der Anlage kann man den Strom für ca. 4 - 11 ct/kWh erzeugen. Bezieht man den Strom aus dem öffentlichen Netz, bezahlt man ca. 30 ct/kWh.</p>&#13;
<p><strong>Muss die PV-Anlage auf dem Dach zwangsläufig nach Süden ausgerichtet sein?</strong></p>&#13;
<p>Bei PV-Anlagen, die nach Süden zeigen, ist zwar der Energieertrag am höchsten. Der meiste Strom wird dort allerdings zu der Zeit produziert, in der es ohnehin ein ‚Überangebot‘ aus PV-Anlagen gibt. Deshalb ist es sinnvoller, die Anlagen nach Osten und Westen auszurichten. Dann ist zwar der Energieertrag geringer, aber der erzeugte Strom kann unmittelbar verbraucht werden.</p>&#13;
<p><strong>Was geschieht mit dem zu viel erzeugten Strom?</strong></p>&#13;
<p>Aktuell kann man ihn noch in das öffentliche Netz einspeisen. Unsere Stromnetze sind aber nicht auf die starken Einspeiseschwankungen ausgelegt, die aus dem größeren Anteil der erneuerbaren Energie resultiert. Es wird für die Netzbetreiber immer schwieriger, diese sog. Residuallast zu beherrschen. Sie kappen dann beispielsweise die Einspeisung aus erneuerbaren Quellen.</p>&#13;
<p><strong>Gibt es Auswege aus dem Dilemma?</strong></p>&#13;
<p>Ja. Wir brauchen in Zukunft mehr Speichermöglichkeiten für den unregelmäßig anfallenden Strom. Für die Haushalte können das Tagespeicher sein. Damit könnten sie einen Autarkiegrad von mehr als 80 Prozent erreichen. Diese Speicher sind zwar schon auf dem Markt, aber noch relativ teuer. Hier müssen wir erreichen, dass die Kosten in Zukunft sinken. Eine weitere Lösung stellen sog. Smart Home-Anwendungen dar, die das Energiemanagement im Haushalt steuern und beispielsweise die Waschmaschine und den Geschirrspüler dann anschalten, wenn auf dem Dach am meisten Strom erzeugt wird. Im Winter müssten die Haushalte dann Energie zukaufen.</p>&#13;
<p><strong>Und wie sieht es in der düsteren Jahreszeit aus?</strong></p>&#13;
<p>Dafür sind saisonale Speicher notwendig. Auch hier gibt es bereits technische Lösungen. Das sind chemische Speicher, die auf der Elektrolyse basieren und beispielsweise aus Strom Wasserstoff und Methan herstellen. Das Methan könnte über das bereits vorhandene Gasnetz für die Wärmegewinnung genutzt werden. Die entscheidenden Techniken sind im kleintechnischen Maßstab bereits vorhanden. </p>&#13;
<p><strong>Welche weiteren Flächen eignen sich für Photovoltaik-Anlagen?</strong></p>&#13;
<p>Studien gehen davon aus, dass für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende weitere 200 bis 400 GW PV-Leistung zugebaut werden müssten (1GW = 1 Mio. kW). Die dafür erforderlichen Flächen könnten zu 25 bis 30 Prozent auf Dächern und an Gebäudewänden (Building Integrated Photovoltaics) erschlossen werden. Denn Photovoltaik kann auch schön sein. Beispielsweise in Form von schwarzen Platten, die an den Fassaden hängen. Die restliche Fläche müsste im ländlichen Raum gefunden werden. Hier eignen sich beispielsweise bereits vorhandene Schneisen, die schon für die Verkehrsinfrastruktur wie Eisenbahnstrecken genutzt werden.</p>&#13;
<p><strong>Wie schätzen Sie die Chancen der Energiewende aus Forschersicht ein?</strong></p>&#13;
<p>Einerseits brauchen wir starke Stromnetze auch im europäischen Verbund, um den Ausgleich zwischen der maximalen Einspeisung und dem maximalen Bedarf hinzubekommen. Andererseits brauchen wir technische Lösungen für die saisonalen Schwankungen der Erneuerbaren. Hier sind die Entwicklungen schon sehr viel weiter und positiver als allgemein bekannt. Da aber noch viele Forschungs- und Entwicklungsfragen offen sind, muss weiteres Geld in die Energiewende investiert werden. Wir brauchen einen Energiewende 2.0, die auch die Wasserstoff-Technologie umfasst. Ich bin überzeugt davon, dass die Energiewende nicht an mangelnder Technik scheitern wird.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg bietet drei elektrotechnische Bachelor-Studiengänge an, und zwar die klassische <a href="t3://page?uid=111" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Elektro- und Informationstechnik </a>sowie die Studiengänge <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=109">Automatisierung und Robotik</a> sowie <a href="t3://page?uid=112" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Energietechnik und Erneuerbare Energien</a> mit aktuell mehr als 300 Studierenden. Darüber hinaus gibt es noch den <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=264">Masterstudiengang Elektro- und Informationstechnik,</a> der mehrere Schwerpunkte im Bereich der Energietechnik umfasst.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Solarfassade_Buero_www_solarcarporte_de-1024x781.jpg"
                        fileSize="165448"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="781"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Dreitägiger Diskurs zu “Demokratie – Gestalten – Planen – Bauen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/dreitaegiger-diskurs-zu-demokratie-gestalten-planen-bauen/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Nov 2019 12:17:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/dreitaegiger-diskurs-zu-demokratie-gestalten-planen-bauen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Drei intensive Tage lang, vom 13. bis 15. November, beschäftigten sich Professor*innen sowie Mitarbeiter*innen und Studierende der Hochschule Coburg gemeinsam mit vielen externen Gästen mit der Frage, wie Demokratie gestaltet werden kann. Und es ging darum, wie die Menschen eingebunden werden können, damit es ihnen gelingt, Einfluss auf die Gestaltung ihrer Umgebung zu nehmen. Durch eine Vielzahl von Formaten sind sie in einen offenen Diskurs getreten und haben gemeinsam Demokratie lustvoll erlebt.</em></p>&#13;
<p><strong>Vernissage zur Ausstellung Fakultät Design X Demokratie</strong></p>&#13;
<p>In einer Aussstellung wurden studentische Arbeiten und experimentelle Lehrformate der Fakultät Design präsentiert. Prof. Michael Haverland sprach über ausgewählte Entwürfe des Projektes „Haus für Demokratie“ in Coburg. Banner und Exponate des Projektes beyond forgetting, die einen transdisziplinären Diskurs über Verfolgung, Exil und Erinnerung dokumentieren, wurden von dem Initiator Gerhard Kampe vorgestellt. Zudem wurden kleine Einblicke in die Experimentierplattform MAKING CULTURE, das Reallabor STADTLAND Coburg und das Seminar Partizipative Prozesse gegeben. Sie generieren Schnittstellen zwischen der Hochschule und der Bürgerschaft und regen zum gegenseitigen Austausch an.</p>&#13;
<p><strong>Vortrag „Design of Politics“ von Friedrich von Borries</strong></p>&#13;
<p>Friedrich von Borries zeigte auf, inwieweit Design ein politisches Moment in sich trägt und welchen Beitrag Design für die soziale und kulturelle Entwicklung einer Gesellschaft leisten kann. Diesen »Politics of Design« stellte er das »Design of Politics« gegenübergestellt, um die Möglichkeiten der Gestaltung und Veränderung von Politik durch Design zu untersuchen. Im Hinblick auf das Verhältnis von Politik und Design stellte er die Frage, in welchem Spannungsfeld Design und Architektur heute agieren müssen, wenn sie politisch verantwortungsvoll gestalten wollen.</p>&#13;
<p><strong>Symposium &quot;Demokratie | Gestalten - Planen - Bauen&quot;</strong></p>&#13;
<p>Mit einer Einstiegsfrage an alle Teilnehmer*innen des Symposiums startete der inhaltliche Part. Gefragt wurde, welchen Beitrag gestaltende Disziplinen für die Demokratie leisten können. Erste Notizen spannen einen weiten Bogen auf von neuen Orten der Begegnung über neue politische Foren bis zu echten Teilhabeprozessen.</p>&#13;
<p>Das erste Panel AKTUERE UND ALLIANZEN wurde von Korbinian Krois aus dem Büro nonconform bestritten. In seinem Vortrag sprach er über die partizipative Entwicklung von Räumen. Tolle Beispiele des Büros im ländlichen Raum zeigten spannende Alternativen auf und machten Lust auf mehr Beteiligungsprozesse in der Planung. Besonders die vorgestellten Formate und Werkzeuge für das Arbeiten in Kommunen vor Ort sind exemplarisch für transparente demokratische Planungskultur. Nach einer Diskussionsrunde wurde in einer interaktiven Einheit mit allen Teilnehmer*innen in einem Fünfeck aus Markt, Politik, Intermediären, Zivilgesellschaft und Verwaltung unterschiedliche Akteurskonstellationen veranschaulicht und auf den allparteilichen Charakter von Planungsprozessen aufmerksam gemacht.</p>&#13;
<p>Das Panel FORMATE UND WERKZEUGE wurde von Katharina von Sohlern mit einem Vortrag über &quot;Design Thinking-Modelle&quot; eröffnet. Als Ethnologin stellte sie Thesen zu ganzheitlichen Lösungsansätze im Hinblick auf Planet Centered Design auf. Erste Umsetzungsstrategien zeigt das von ihr initiierte Format Redesign Democracy, das politisches Interesse und Visionen in konkrete lokale Aktionen verwandelt. erneut angeboten.</p>&#13;
<p>Im Anschluss hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich in einem Werkzeugwald über Formate und Methoden demokratischen Handels und Tuns zu informieren. Zusammengefasst wurden die ausgestellten Werkzeuge durch die urbane liga. Dieses Jugendforum Stadtentwicklung versteht sich als Projektschmiede, Denklabor und Lernplattform für unkonventionelle Beteiligungsformate. Zum Abschluss des Panels konnte in einem kurzen Werkzeug-Bingo Mitstreiter für gemeinsame Formate gefunden werden.</p>&#13;
<p>Dr. Elisabeth Hartung sprach im letzten Panel RÄUME über neue Räume für Demokratie. In einem vorangestellten Plädoyer vertrat sie die Initiierung und Etablierung von neuen Räumen, von Orten und Ereignissen, in denen Demokratie lustvoll erlebt werden kann. Sie setzte sich ein für das Einbeziehen von Expert*innen aus Design und Kunst bei der Gestaltung dieser neuen Räume und bei gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen. Über Beispiele aus unterschiedlichen Kontexten veranschaulicht Elisabeth Hartung ihre Thesen. Auf den Vortrag folgte eine spannende Diskussion über Orte der Demokratie und ihre Bedeutung und Verortung in Coburg. Als visuelle Unterstützung diente dabei das hölzerne Stadtmodell der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Als Abschluss des Abends zeigte das Künstlerduo NAF aus Stuttgart ihre Arbeiten im öffentlichen Raum.</p>&#13;
<p>NORM IST F!KTION ist die künstlerische Spurensuche von NAF nach Normierungen. Sie partizipieren mit eigenen künstlerischen Formaten und entwerfen so neue Handlungsräume. Dabei entsteht eine Überhöhung, die Kritik an Verwertung, Ökonomie und Privatisierung von öffentlichen Flächen darstellt. Es ist eine Einladung eigene Utopien zu entwickeln, die sich mit Empathie, Emanzipation, Lebensvielfältigkeit und Selbstbestimmung beschäftigen.</p>&#13;
<p><strong>Fazit</strong></p>&#13;
<p>Die Veranstaltungen ermutigten zu einer aktiven Gestaltung der eigenen Lebenswelt und regten an zu Teilhabe und Verantwortung. Mit der Mischung aus Expert*innenvorträgen und der aktiven Beteiligung der Teilnehmer*innen wurde ein lebendiger Diskurs über Demokratie und ichre Gestaltung geführt. Durch interessante Vorträge konnten die Zuhörer zahlreiche Ansätze zu der politischen Dimension von Gestaltung und demokratischen Planungsformaten mitnehmen. Besonders der aktive Part der Panels und die Diskussionsrunden regten zu einem Austausch der Teilnehmer*innen an. Erste Allianzen wurden geknüpfte und gemeinsam über erste Interventionen nachgedacht. Mit dem Symposium wurde ein erster Meilenstein für eine demokratische Planungskultur in Coburg gesetzt. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Drei intensive Tage lang, vom 13. bis 15. November, beschäftigten sich Professor*innen sowie Mitarbeiter*innen und Studierende der Hochschule Coburg gemeinsam mit vielen externen Gästen mit der Frage, wie Demokratie gestaltet werden kann. Und es ging darum, wie die Menschen eingebunden werden können, damit es ihnen gelingt, Einfluss auf die Gestaltung ihrer Umgebung zu nehmen. Durch eine Vielzahl von Formaten sind sie in einen offenen Diskurs getreten und haben gemeinsam Demokratie lustvoll erlebt.</em></p>&#13;
<p><strong>Vernissage zur Ausstellung Fakultät Design X Demokratie</strong></p>&#13;
<p>In einer Aussstellung wurden studentische Arbeiten und experimentelle Lehrformate der Fakultät Design präsentiert. Prof. Michael Haverland sprach über ausgewählte Entwürfe des Projektes „Haus für Demokratie“ in Coburg. Banner und Exponate des Projektes beyond forgetting, die einen transdisziplinären Diskurs über Verfolgung, Exil und Erinnerung dokumentieren, wurden von dem Initiator Gerhard Kampe vorgestellt. Zudem wurden kleine Einblicke in die Experimentierplattform MAKING CULTURE, das Reallabor STADTLAND Coburg und das Seminar Partizipative Prozesse gegeben. Sie generieren Schnittstellen zwischen der Hochschule und der Bürgerschaft und regen zum gegenseitigen Austausch an.</p>&#13;
<p><strong>Vortrag „Design of Politics“ von Friedrich von Borries</strong></p>&#13;
<p>Friedrich von Borries zeigte auf, inwieweit Design ein politisches Moment in sich trägt und welchen Beitrag Design für die soziale und kulturelle Entwicklung einer Gesellschaft leisten kann. Diesen »Politics of Design« stellte er das »Design of Politics« gegenübergestellt, um die Möglichkeiten der Gestaltung und Veränderung von Politik durch Design zu untersuchen. Im Hinblick auf das Verhältnis von Politik und Design stellte er die Frage, in welchem Spannungsfeld Design und Architektur heute agieren müssen, wenn sie politisch verantwortungsvoll gestalten wollen.</p>&#13;
<p><strong>Symposium &quot;Demokratie | Gestalten - Planen - Bauen&quot;</strong></p>&#13;
<p>Mit einer Einstiegsfrage an alle Teilnehmer*innen des Symposiums startete der inhaltliche Part. Gefragt wurde, welchen Beitrag gestaltende Disziplinen für die Demokratie leisten können. Erste Notizen spannen einen weiten Bogen auf von neuen Orten der Begegnung über neue politische Foren bis zu echten Teilhabeprozessen.</p>&#13;
<p>Das erste Panel AKTUERE UND ALLIANZEN wurde von Korbinian Krois aus dem Büro nonconform bestritten. In seinem Vortrag sprach er über die partizipative Entwicklung von Räumen. Tolle Beispiele des Büros im ländlichen Raum zeigten spannende Alternativen auf und machten Lust auf mehr Beteiligungsprozesse in der Planung. Besonders die vorgestellten Formate und Werkzeuge für das Arbeiten in Kommunen vor Ort sind exemplarisch für transparente demokratische Planungskultur. Nach einer Diskussionsrunde wurde in einer interaktiven Einheit mit allen Teilnehmer*innen in einem Fünfeck aus Markt, Politik, Intermediären, Zivilgesellschaft und Verwaltung unterschiedliche Akteurskonstellationen veranschaulicht und auf den allparteilichen Charakter von Planungsprozessen aufmerksam gemacht.</p>&#13;
<p>Das Panel FORMATE UND WERKZEUGE wurde von Katharina von Sohlern mit einem Vortrag über &quot;Design Thinking-Modelle&quot; eröffnet. Als Ethnologin stellte sie Thesen zu ganzheitlichen Lösungsansätze im Hinblick auf Planet Centered Design auf. Erste Umsetzungsstrategien zeigt das von ihr initiierte Format Redesign Democracy, das politisches Interesse und Visionen in konkrete lokale Aktionen verwandelt. erneut angeboten.</p>&#13;
<p>Im Anschluss hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich in einem Werkzeugwald über Formate und Methoden demokratischen Handels und Tuns zu informieren. Zusammengefasst wurden die ausgestellten Werkzeuge durch die urbane liga. Dieses Jugendforum Stadtentwicklung versteht sich als Projektschmiede, Denklabor und Lernplattform für unkonventionelle Beteiligungsformate. Zum Abschluss des Panels konnte in einem kurzen Werkzeug-Bingo Mitstreiter für gemeinsame Formate gefunden werden.</p>&#13;
<p>Dr. Elisabeth Hartung sprach im letzten Panel RÄUME über neue Räume für Demokratie. In einem vorangestellten Plädoyer vertrat sie die Initiierung und Etablierung von neuen Räumen, von Orten und Ereignissen, in denen Demokratie lustvoll erlebt werden kann. Sie setzte sich ein für das Einbeziehen von Expert*innen aus Design und Kunst bei der Gestaltung dieser neuen Räume und bei gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen. Über Beispiele aus unterschiedlichen Kontexten veranschaulicht Elisabeth Hartung ihre Thesen. Auf den Vortrag folgte eine spannende Diskussion über Orte der Demokratie und ihre Bedeutung und Verortung in Coburg. Als visuelle Unterstützung diente dabei das hölzerne Stadtmodell der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Als Abschluss des Abends zeigte das Künstlerduo NAF aus Stuttgart ihre Arbeiten im öffentlichen Raum.</p>&#13;
<p>NORM IST F!KTION ist die künstlerische Spurensuche von NAF nach Normierungen. Sie partizipieren mit eigenen künstlerischen Formaten und entwerfen so neue Handlungsräume. Dabei entsteht eine Überhöhung, die Kritik an Verwertung, Ökonomie und Privatisierung von öffentlichen Flächen darstellt. Es ist eine Einladung eigene Utopien zu entwickeln, die sich mit Empathie, Emanzipation, Lebensvielfältigkeit und Selbstbestimmung beschäftigen.</p>&#13;
<p><strong>Fazit</strong></p>&#13;
<p>Die Veranstaltungen ermutigten zu einer aktiven Gestaltung der eigenen Lebenswelt und regten an zu Teilhabe und Verantwortung. Mit der Mischung aus Expert*innenvorträgen und der aktiven Beteiligung der Teilnehmer*innen wurde ein lebendiger Diskurs über Demokratie und ichre Gestaltung geführt. Durch interessante Vorträge konnten die Zuhörer zahlreiche Ansätze zu der politischen Dimension von Gestaltung und demokratischen Planungsformaten mitnehmen. Besonders der aktive Part der Panels und die Diskussionsrunden regten zu einem Austausch der Teilnehmer*innen an. Erste Allianzen wurden geknüpfte und gemeinsam über erste Interventionen nachgedacht. Mit dem Symposium wurde ein erster Meilenstein für eine demokratische Planungskultur in Coburg gesetzt. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/221-Nachbericht_Symposium_Demokratie_Plenum-1024x508.jpg"
                        fileSize="235056"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="508"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/221-Nachbericht_Symposium_Demokratie_Aktion-1024x744.jpg"
                        fileSize="244259"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="744"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kulturpreis Bayern für Designstudentin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-fuer-designstudentin/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Nov 2019 10:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-fuer-designstudentin/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie sollte man eine Kindertagestätte gestalten, um einem hörbeeinträchtigten Kind die Chance auf einen normalen Alltag zu bieten? Die Coburger Design-Studentin Katharina Brenner ging dieser Frage in ihrer Masterarbeit nach und wurde dafür jetzt mit dem Kulturpreis Bayern 2019 ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>  Lachen, Kreischen, Stühle rücken und Streiten: Lärm in Kindertagesstätten wirkt sich nicht nur als Stress beim pädagogischen Fachpersonal aus. Er hat auch negative Effekte für die Kinder selbst – insbesondere für Kinder, die an einer Hörstörung leiden. Sie benötigen besondere raumakustische Bedingungen. </p>&#13;
<p>Die Coburger Design-Studentin Katharina Brenner hat anhand der Würzburger Kita „Zur Heiligen Familie“ Lösungsansätze für eine verbesserte Raumatmosphäre erarbeitet. Dazu führte sie Begehungen des Kindergartens, Gespräche mit den Erzieherinnen und  akustische Messungen durch. Ihr Vorschlag: Textilien wie Vorhänge oder Wandbehänge absorbieren bestimmte akustische Frequenzen und verbessern so die Wahrnehmung für den Menschen. Dafür muss man die Räume nicht umbauen, die mobilen Elemente lassen sich in jeder beliebigen Einrichtung anwenden. Für Katharina Brenner ist Design mehr als das „Schönmachen“ von Räumen. „Mein Fokus liegt auf der Funktionalität und dem Wohlbefinden von Menschen“, beschreibt die Absolventin ihre Arbeit.&nbsp; </p>&#13;
<p>„Katharina Brenner hat sich dem Thema wissenschaftlich genähert, aber auch angewandte Forschung in der Mitte der Gesellschaft betrieben“, betont Prof. Mark Phillips, Prodekan der Fakultät Design, der die Studentin zuletzt betreute. „Sie hat Wissenschaft auf kultureller, stark benötigter Ebene angewandt – und das auf sehr hohem Niveau.“ Dem stimmte auch die Jury für den Kulturpreis Bayern zu. Als eine von 33 Absolventinnen und Absolventen der bayerischen Kunsthochschulen, Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften hat Katharina Brenner den Kulturpreis Bayern 2019 erhalten. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Überreicht wurde er von Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG, und Staatsminister Bernd Sibler. Mit dem Kulturpreis Bayern zeichnet das Bayernwerk gemeinsam mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst jährlich herausragende Leistungen in Kunst und Wissenschaft aus. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie sollte man eine Kindertagestätte gestalten, um einem hörbeeinträchtigten Kind die Chance auf einen normalen Alltag zu bieten? Die Coburger Design-Studentin Katharina Brenner ging dieser Frage in ihrer Masterarbeit nach und wurde dafür jetzt mit dem Kulturpreis Bayern 2019 ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>  Lachen, Kreischen, Stühle rücken und Streiten: Lärm in Kindertagesstätten wirkt sich nicht nur als Stress beim pädagogischen Fachpersonal aus. Er hat auch negative Effekte für die Kinder selbst – insbesondere für Kinder, die an einer Hörstörung leiden. Sie benötigen besondere raumakustische Bedingungen. </p>&#13;
<p>Die Coburger Design-Studentin Katharina Brenner hat anhand der Würzburger Kita „Zur Heiligen Familie“ Lösungsansätze für eine verbesserte Raumatmosphäre erarbeitet. Dazu führte sie Begehungen des Kindergartens, Gespräche mit den Erzieherinnen und  akustische Messungen durch. Ihr Vorschlag: Textilien wie Vorhänge oder Wandbehänge absorbieren bestimmte akustische Frequenzen und verbessern so die Wahrnehmung für den Menschen. Dafür muss man die Räume nicht umbauen, die mobilen Elemente lassen sich in jeder beliebigen Einrichtung anwenden. Für Katharina Brenner ist Design mehr als das „Schönmachen“ von Räumen. „Mein Fokus liegt auf der Funktionalität und dem Wohlbefinden von Menschen“, beschreibt die Absolventin ihre Arbeit.&nbsp; </p>&#13;
<p>„Katharina Brenner hat sich dem Thema wissenschaftlich genähert, aber auch angewandte Forschung in der Mitte der Gesellschaft betrieben“, betont Prof. Mark Phillips, Prodekan der Fakultät Design, der die Studentin zuletzt betreute. „Sie hat Wissenschaft auf kultureller, stark benötigter Ebene angewandt – und das auf sehr hohem Niveau.“ Dem stimmte auch die Jury für den Kulturpreis Bayern zu. Als eine von 33 Absolventinnen und Absolventen der bayerischen Kunsthochschulen, Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften hat Katharina Brenner den Kulturpreis Bayern 2019 erhalten. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Überreicht wurde er von Reimund Gotzel, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG, und Staatsminister Bernd Sibler. Mit dem Kulturpreis Bayern zeichnet das Bayernwerk gemeinsam mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst jährlich herausragende Leistungen in Kunst und Wissenschaft aus. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/177-Kulturpreis_Bayern_Katharina_Brenner-1024x683.jpg"
                        fileSize="128123"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gemeinsam zum Doktorhut]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gemeinsam-zum-doktorhut/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Nov 2019 12:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gemeinsam-zum-doktorhut/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Früher war das Schreiben einer Doktorarbeit oft eine anstrengende und einsame Sache. Anstrengend ist es heute immer noch. Mit ihrem Mentoringprogramm für Doktorandinnen bietet die Hochschule Coburg ihrem wissenschaftlichen Nachwuchs jedoch eine Plattform sich auszutauschen. Und sie stellt ihnen Mentor*innen aus der Praxis an die Seite. Zum Wintersemester 2019/20 startete bereits der dritte Jahrgang.</em></p>&#13;
<p>Vier junge Frauen, die an der Hochschule Coburg an ihrer Doktorarbeit schreiben, werden ein Jahr lang von berufserfahrenen Menschen begleitet. Auch zwei junge Männer fanden die Idee gut, sich von einem Mentor begleiten zu lassen und nehmen zusätzlich an dem Programm teil. Bei einem Einführungsworkshop tauschten sich Mentor*innen und Mentees zu ihren Erwartungen und Befürchtungen aus.</p>&#13;
<p>„Mir hätte ein Mentor wahrscheinlich so manchen Umweg gespart“ beschreibt Dr. Daniel Bott, Leiter Betriebssport bei Brose Fahrzeugteile, seine Motivation als Mentor dabei zu sein. „Die Doktorarbeit sollte aus Leidenschaft passieren“, betont Dr. Thomas Meins, Werkstoffleiter bei Dr. Schneider. „Nie wieder hat man die Gelegenheit, so vertieft etwas zu erforschen, nutzt diese Zeit“, rät er den Doktorand*innen. Prof. Dr. Katrin Feldermann von der SRH Hochschule Heidelberg betont: „Habt Mut, eure eigenen Ideen in der Promotion auszuprobieren und für euer Thema einzutreten“. </p>&#13;
<p>Mentee Monika Schnabel, die in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit promoviert, findet besonders den offenen Austausch mit allen Teilnehmenden anregend. „Es beruhigt mich zu hören, dass formale Hürden zur Doktorarbeit dazugehören. Ich habe nun einige Ideen bekommen, wie ich sie meistern kann“, ist sie zuversichtlich. Die Trainerin Dr. Vera Bissinger begleitet die Mentoringprozesse von Anfang an kompetent mit ihrer langjährigen Erfahrung als Referentin für akademische Personalentwicklung und Koordinatorin der zentralen Mentoring-Programme an der Georg-August-Universität Göttingen. Auch für den dritten Auftakt ist sie wieder an die Hochschule Coburg gekommen. </p>&#13;
<p>Beim anschließenden Netzwerkdinner dankte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze den scheidenden und den neuen Mentor*innen für ihr Engagement und wünschte allen Mentees Erfolg bei der Promotion. Im Kamingespräch gab die neue Frauenbeauftragte der Hochschule Prof. Dr. Christiane Alberternst Einblicke in ihren Karriereweg: „Häufig hat es sich bei mir auch ohne Planung gut gefügt. Rückblickend war ich dann besonders erfolgreich, wenn ich etwas gern gemacht habe.“ „Unser Netzwerktreffen war eine gelungene Veranstaltung, bei der alle gut in Austausch kamen“, freut sich die Hochschulvizepräsidentin und Initiatorin des Mentoringprogramms Prof. Dr. Aileen Funke. Die Hochschule Coburg nimmt unter den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit ihrem Angebot zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine Vorreiterrolle ein.</p>&#13;
<p><strong>Die Mentor*innen des aktuellen Programms:</strong><br />Dr. Daniel Bott, Leiter Betriebssport Brose<br />Dr. Vera Bissinger, Trainerin<br />Dr. Thomas Meins, Leiter Werkstofftechnik, Dr. Schneider<br />Prof. Dr. Katrin Feldermann, SRH Hochschule Heidelberg<br />Dr. Margareta Büning-Fesel, Leiterin Bundeszentrum für Ernährung<br />Prof. Dr. Tanja Mühling, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt<br />Prof. Dr. Ellen Kienzle, Ludwig-Maximilians-Universität München</p>&#13;
<p><strong>Die teilnehmenden Doktorand*innen sind:</strong><br />Felix Zastrow, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit/ Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG)<br />Felix Brand, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften/Institut für Sensor- und Aktortechnik<br />Maike Schröder, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit/ Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG)<br />Monika Schnabel, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit/Creapolis<br />Maria Kuhn, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit<br />Christina Röhrich, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</p>&#13;
<p>Koordiniert wird das Programm von Dr. Renate Lucke</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Früher war das Schreiben einer Doktorarbeit oft eine anstrengende und einsame Sache. Anstrengend ist es heute immer noch. Mit ihrem Mentoringprogramm für Doktorandinnen bietet die Hochschule Coburg ihrem wissenschaftlichen Nachwuchs jedoch eine Plattform sich auszutauschen. Und sie stellt ihnen Mentor*innen aus der Praxis an die Seite. Zum Wintersemester 2019/20 startete bereits der dritte Jahrgang.</em></p>&#13;
<p>Vier junge Frauen, die an der Hochschule Coburg an ihrer Doktorarbeit schreiben, werden ein Jahr lang von berufserfahrenen Menschen begleitet. Auch zwei junge Männer fanden die Idee gut, sich von einem Mentor begleiten zu lassen und nehmen zusätzlich an dem Programm teil. Bei einem Einführungsworkshop tauschten sich Mentor*innen und Mentees zu ihren Erwartungen und Befürchtungen aus.</p>&#13;
<p>„Mir hätte ein Mentor wahrscheinlich so manchen Umweg gespart“ beschreibt Dr. Daniel Bott, Leiter Betriebssport bei Brose Fahrzeugteile, seine Motivation als Mentor dabei zu sein. „Die Doktorarbeit sollte aus Leidenschaft passieren“, betont Dr. Thomas Meins, Werkstoffleiter bei Dr. Schneider. „Nie wieder hat man die Gelegenheit, so vertieft etwas zu erforschen, nutzt diese Zeit“, rät er den Doktorand*innen. Prof. Dr. Katrin Feldermann von der SRH Hochschule Heidelberg betont: „Habt Mut, eure eigenen Ideen in der Promotion auszuprobieren und für euer Thema einzutreten“. </p>&#13;
<p>Mentee Monika Schnabel, die in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit promoviert, findet besonders den offenen Austausch mit allen Teilnehmenden anregend. „Es beruhigt mich zu hören, dass formale Hürden zur Doktorarbeit dazugehören. Ich habe nun einige Ideen bekommen, wie ich sie meistern kann“, ist sie zuversichtlich. Die Trainerin Dr. Vera Bissinger begleitet die Mentoringprozesse von Anfang an kompetent mit ihrer langjährigen Erfahrung als Referentin für akademische Personalentwicklung und Koordinatorin der zentralen Mentoring-Programme an der Georg-August-Universität Göttingen. Auch für den dritten Auftakt ist sie wieder an die Hochschule Coburg gekommen. </p>&#13;
<p>Beim anschließenden Netzwerkdinner dankte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze den scheidenden und den neuen Mentor*innen für ihr Engagement und wünschte allen Mentees Erfolg bei der Promotion. Im Kamingespräch gab die neue Frauenbeauftragte der Hochschule Prof. Dr. Christiane Alberternst Einblicke in ihren Karriereweg: „Häufig hat es sich bei mir auch ohne Planung gut gefügt. Rückblickend war ich dann besonders erfolgreich, wenn ich etwas gern gemacht habe.“ „Unser Netzwerktreffen war eine gelungene Veranstaltung, bei der alle gut in Austausch kamen“, freut sich die Hochschulvizepräsidentin und Initiatorin des Mentoringprogramms Prof. Dr. Aileen Funke. Die Hochschule Coburg nimmt unter den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit ihrem Angebot zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine Vorreiterrolle ein.</p>&#13;
<p><strong>Die Mentor*innen des aktuellen Programms:</strong><br />Dr. Daniel Bott, Leiter Betriebssport Brose<br />Dr. Vera Bissinger, Trainerin<br />Dr. Thomas Meins, Leiter Werkstofftechnik, Dr. Schneider<br />Prof. Dr. Katrin Feldermann, SRH Hochschule Heidelberg<br />Dr. Margareta Büning-Fesel, Leiterin Bundeszentrum für Ernährung<br />Prof. Dr. Tanja Mühling, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt<br />Prof. Dr. Ellen Kienzle, Ludwig-Maximilians-Universität München</p>&#13;
<p><strong>Die teilnehmenden Doktorand*innen sind:</strong><br />Felix Zastrow, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit/ Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG)<br />Felix Brand, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften/Institut für Sensor- und Aktortechnik<br />Maike Schröder, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit/ Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG)<br />Monika Schnabel, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit/Creapolis<br />Maria Kuhn, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit<br />Christina Röhrich, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</p>&#13;
<p>Koordiniert wird das Programm von Dr. Renate Lucke</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/211-Mentoring_Programm-1024x713.jpg"
                        fileSize="164371"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="713"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bayerische Dekane für Elektrotechnik trafen sich]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bayerische-dekane-fuer-elektrotechnik-trafen-sich/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Nov 2019 06:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bayerische-dekane-fuer-elektrotechnik-trafen-sich/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Einmal im Semester treffen sich die Dekane der elektrotechnischen Fakultäten an den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. In diesem Semester waren sie zu Gast an der Hochschule Coburg. Gastgeber Prof. Dr. Bernd Hüttl zeigte ihnen u.a. die Forschungslabore im neuen Zentrum für Mobilität und Energie.</em></p>&#13;
<p>An 13 bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften können junge Menschen Elektrotechnik studieren. Den Dekanen der Fakultäten ist es wichtig, sich auszutauschen. Bei ihrem Treffen in Coburg standen u.a. die Anpassung der Lehrpläne und der Wunsch der Professor*innen nach mehr Zeit für die Forschung im Mittelpunkt.</p>&#13;
<p>Die Megatrends Energiewende und Digitalisierung führen dazu, dass mehr junge Leute Elektrotechnik und Informationstechnik studieren wollen. „Wir stellen bei den Erstsemestern jedoch Defizite in Mathematik und den theoretischen Fächern fest“, berichtet Prof. Hüttl. „Und wir überlegen uns, wie wir sie überbrücken können“, betont er. </p>&#13;
<p>Auch bei der Forschung drückt den Professor*innen der Schuh. Prof. Hüttl sagt: „Die Bachelor- und Masterstudierenden profitieren zwar von den Forschungsprojekten ihrer Professoren. Aufgrund der hohen Lehrverpflichtungen fehlt dafür aber häufig die Zeit.“</p>&#13;
<p>Bei einer Führung durch die Forschungseinrichtungen im neuen Zentrum für Mobilität und Energie der Hochschule Coburg zeigten sich die Gäste begeistert von den Möglichkeiten, die ihre Kollegen in Coburg haben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Einmal im Semester treffen sich die Dekane der elektrotechnischen Fakultäten an den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. In diesem Semester waren sie zu Gast an der Hochschule Coburg. Gastgeber Prof. Dr. Bernd Hüttl zeigte ihnen u.a. die Forschungslabore im neuen Zentrum für Mobilität und Energie.</em></p>&#13;
<p>An 13 bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften können junge Menschen Elektrotechnik studieren. Den Dekanen der Fakultäten ist es wichtig, sich auszutauschen. Bei ihrem Treffen in Coburg standen u.a. die Anpassung der Lehrpläne und der Wunsch der Professor*innen nach mehr Zeit für die Forschung im Mittelpunkt.</p>&#13;
<p>Die Megatrends Energiewende und Digitalisierung führen dazu, dass mehr junge Leute Elektrotechnik und Informationstechnik studieren wollen. „Wir stellen bei den Erstsemestern jedoch Defizite in Mathematik und den theoretischen Fächern fest“, berichtet Prof. Hüttl. „Und wir überlegen uns, wie wir sie überbrücken können“, betont er. </p>&#13;
<p>Auch bei der Forschung drückt den Professor*innen der Schuh. Prof. Hüttl sagt: „Die Bachelor- und Masterstudierenden profitieren zwar von den Forschungsprojekten ihrer Professoren. Aufgrund der hohen Lehrverpflichtungen fehlt dafür aber häufig die Zeit.“</p>&#13;
<p>Bei einer Führung durch die Forschungseinrichtungen im neuen Zentrum für Mobilität und Energie der Hochschule Coburg zeigten sich die Gäste begeistert von den Möglichkeiten, die ihre Kollegen in Coburg haben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/210-Dekanetreffen_E-Technik-1024x683.jpg"
                        fileSize="215650"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/210-Dekanetreffen_E-Technik_Versuch_Rossner-1024x683.jpg"
                        fileSize="111243"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Hochschulrat konstituiert sich]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-hochschulrat-konstituiert-sich/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Nov 2019 14:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-hochschulrat-konstituiert-sich/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ähnlich wie Unternehmen haben auch Hochschulen eine Art „Aufsichtsrat“. Er wird als <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=17">Hochschulrat</a> bezeichnet und umfasst zehn externe Personen, die in das Gremium berufen werden. Hinzu kommen noch zehn gewählte interne Vertreter*innen des <a href="t3://page?uid=406" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Senats</a> der Hochschule. Zum Beginn des Wintersemesters startete an der Hochschule Coburg die Amtszeit des neu besetzten Hochschulrates. </em></p>&#13;
<p>Neu in das Gremium berufen wurden Prof. Dr. Albert Heuberger, Sarah Rössler, Alexander Schmidtke, Thomas Spangler und Frank Herzog. Prof. Heuberger leitet das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen, das mit dem Fraunhofer Anwendungszentrum einen Ableger in Coburg hat. Sarah Rössler gehört dem Vorstand der HUK-Coburg Versicherungsgruppe an. Alexander Schmidtke ist Hauptgeschäftsführer der Regiomed-Kliniken. Und Thomas Spangler wirkt als Geschäftsführer Technik bei Brose Fahrzeugteile. Mit Frank Herzog, dem Gründer von Concept Laser in Lichtenfels, ist erstmals ein Absolvent der Hochschule Coburg im Hochschulrat vertreten. </p>&#13;
<p>Zu seiner Vorsitzenden wählte der Hochschulrat in der ersten Sitzung die selbstständige Beraterin und Diplom-Mathematikerin Andrea Prehofer. Nach ihrer Wahl stelle sie fest: „Mit dem Hochschulrat kommt eine externe Perspektive in die Hochschule. Ich freue mich darauf, die Entwicklung der Hochschule mitgestalten zu können.“ </p>&#13;
<p>Wie bisher im Hochschulrat vertreten sind Friedrich Herdan, der Präsident der IHK zu Coburg, Prof. Dr. Martin Sternberg vom Graduierteninstitut der FHs in NRW, die Unternehmerin Eva Maria Roer aus Bad Bocklet sowie Irene von der Weth, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes für Oberfranken. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ähnlich wie Unternehmen haben auch Hochschulen eine Art „Aufsichtsrat“. Er wird als <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=17">Hochschulrat</a> bezeichnet und umfasst zehn externe Personen, die in das Gremium berufen werden. Hinzu kommen noch zehn gewählte interne Vertreter*innen des <a href="t3://page?uid=406" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Senats</a> der Hochschule. Zum Beginn des Wintersemesters startete an der Hochschule Coburg die Amtszeit des neu besetzten Hochschulrates. </em></p>&#13;
<p>Neu in das Gremium berufen wurden Prof. Dr. Albert Heuberger, Sarah Rössler, Alexander Schmidtke, Thomas Spangler und Frank Herzog. Prof. Heuberger leitet das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen, das mit dem Fraunhofer Anwendungszentrum einen Ableger in Coburg hat. Sarah Rössler gehört dem Vorstand der HUK-Coburg Versicherungsgruppe an. Alexander Schmidtke ist Hauptgeschäftsführer der Regiomed-Kliniken. Und Thomas Spangler wirkt als Geschäftsführer Technik bei Brose Fahrzeugteile. Mit Frank Herzog, dem Gründer von Concept Laser in Lichtenfels, ist erstmals ein Absolvent der Hochschule Coburg im Hochschulrat vertreten. </p>&#13;
<p>Zu seiner Vorsitzenden wählte der Hochschulrat in der ersten Sitzung die selbstständige Beraterin und Diplom-Mathematikerin Andrea Prehofer. Nach ihrer Wahl stelle sie fest: „Mit dem Hochschulrat kommt eine externe Perspektive in die Hochschule. Ich freue mich darauf, die Entwicklung der Hochschule mitgestalten zu können.“ </p>&#13;
<p>Wie bisher im Hochschulrat vertreten sind Friedrich Herdan, der Präsident der IHK zu Coburg, Prof. Dr. Martin Sternberg vom Graduierteninstitut der FHs in NRW, die Unternehmerin Eva Maria Roer aus Bad Bocklet sowie Irene von der Weth, Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes für Oberfranken. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/208-Hochschulrat-1024x683.jpg"
                        fileSize="142532"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/208-Hochschulrat_Senat-1024x683.jpg"
                        fileSize="147298"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschung zu Virtual Reality ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschung-zu-virtual-reality-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Nov 2019 11:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschung-zu-virtual-reality-ausgezeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Jens Grubert und Daniel Schneider wurden beim International Symposium on Mixed and Augmented Reality 2019 (IEEE ISMAR) in Beijing mit dem „Best Paper Award“ ausgezeichnet. Sie nahmen den Preis stellvertretend für das gesamte Forscherteam entgegen. Die Konferenz bildet eine wichtige Plattform, bei der sich in diesem Jahr 450 Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt zu neuen Entwicklungen der Mixed und Augmented Reality austauschten.</em></p>&#13;
<p>In dem prämierten Artikel „ReconViguRation: Reconfiguring Physical Keyboards in Virtual Reality“ stellen die Forscher der Hochschule Coburg gemeinsam mit ihren Kollegen der Universität Cambridge, der Universität Bayreuth und von Microsoft Research vor, wie Tastaturen in der virtuellen Realität für mehr als reine Texteingabe genutzt werden können. Dazu untersuchten und testeten sie verschiedene Anwendungen, wie die Eingabe von Emoji’s, die Nutzung der Tastatur für die Steuerung eines Videoplayers und die Unterstützung von Spielen. Der wissenschaftliche Artikel wird in einer Sonderausgabe der Zeitschrift IEEE Transactions on Visualization and Computer Graphics (TVCG) erscheinen.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zu diesem und weiteren Projekten finden Sie unter <a href="http://www.mixedrealitylab.de">www.mixedrealitylab.de</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Jens Grubert und Daniel Schneider wurden beim International Symposium on Mixed and Augmented Reality 2019 (IEEE ISMAR) in Beijing mit dem „Best Paper Award“ ausgezeichnet. Sie nahmen den Preis stellvertretend für das gesamte Forscherteam entgegen. Die Konferenz bildet eine wichtige Plattform, bei der sich in diesem Jahr 450 Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt zu neuen Entwicklungen der Mixed und Augmented Reality austauschten.</em></p>&#13;
<p>In dem prämierten Artikel „ReconViguRation: Reconfiguring Physical Keyboards in Virtual Reality“ stellen die Forscher der Hochschule Coburg gemeinsam mit ihren Kollegen der Universität Cambridge, der Universität Bayreuth und von Microsoft Research vor, wie Tastaturen in der virtuellen Realität für mehr als reine Texteingabe genutzt werden können. Dazu untersuchten und testeten sie verschiedene Anwendungen, wie die Eingabe von Emoji’s, die Nutzung der Tastatur für die Steuerung eines Videoplayers und die Unterstützung von Spielen. Der wissenschaftliche Artikel wird in einer Sonderausgabe der Zeitschrift IEEE Transactions on Visualization and Computer Graphics (TVCG) erscheinen.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zu diesem und weiteren Projekten finden Sie unter <a href="http://www.mixedrealitylab.de">www.mixedrealitylab.de</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/209-Auszeichnung_Schneider_Grubert-1024x611.jpg"
                        fileSize="126001"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="611"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/209-Auszeichnung_Grubert_Tastatur.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ehrungen und die Generation Z – Dies academicus 2019]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ehrungen-und-die-generation-z-dies-academicus-2019/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Nov 2019 10:05:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ehrungen-und-die-generation-z-dies-academicus-2019/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In dieser Woche feierte die Hochschule Coburg ihre akademische Jahrfeier, den Dies academicus. Traditionell vergibt die Hochschule dabei Preise und ehrt Personen für besondere Leistungen. In diesem Jahr lud sie zudem den Jugendforscher Simon Schnetzer ein, der die Frage beantwortete: „Wie tickt die Generation Z?“</em> </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze konnte beim diesjährigen Dies academicus knapp 200 Gäste aus der Wirtschaft, der Politik, den Institutionen und der Hochschule begrüßen. In einem kurzen Rückblick ging sie auf das zu Ende gehende akademische Jahr ein: „Wir haben in diesem Jahr den Grundstein für viele neue Entwicklungen gelegt“, berichtete sie. „Und wir haben Ideen für neue Studienangebote im Bereich Digital Transformation Concepts, Additive Fertigung und Autonomes Fahren.“ Darüber hinaus gebe es konkrete Vorschläge für den Bereich „Kulturarbeit und Community Building“ sowie einen Bachelor-Studiengang „Bauerhalt und historische Werktechnik“. Die Präsidentin bedankte sich bei allen Partnerinnen und Partnern aus der Region: „Durch die Zusammenarbeit mit Ihnen konnten wir viel bewegen.“</p>&#13;
<p><strong>Jahresrückblicke</strong></p>&#13;
<p>Bei ihrem kurzen Ritt durch die Geschichte stellt Präsidentin Fritze fest: „In den zwölf Jahren, in denen wir den Namen ‚Hochschule Coburg‘ tragen, stieg die Zahl unserer Studierenden um 70 Prozent auf heute 5.600 Studierende. Durch die Hochschule kommen Jahr für Jahr junge Menschen in die Stadt. Das ist sicher auch ein Grund dafür, dass der vor Jahren prognostizierte Rückgang der Bevölkerungszahlen in Coburg nicht eingetreten ist. Mit unseren mehr als 500 Beschäftigten sind wir außerdem ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.“ Die Präsidentin verabschiedete in diesem Jahr fünf Professorinnen und Professoren in den Ruhestand und konnte zehn neue Professorinnen und Professoren begrüßen. </p>&#13;
<p>Robert Falkenstein stellte als studentischer Vertreter in seiner gewohnt lockeren Art die Arbeit der studentischen Gremien vor: „Wir verbessern die Lebensqualität der Erstsemester durch einen Begrüßungskuchen, organisieren das Open Air-Kino und sorgten beispielsweise dafür, dass es frisches Wasser aus Wasserspendern gibt.“ Darüber hinaus setzen sich die gewählten Studierendenvertreter*innen in den Entscheidungsgremien der Hochschule für die Interessen ihrer Kommiliton*innen ein.</p>&#13;
<p><strong>Ehrenmedaille für Prof. Vielhaber</strong></p>&#13;
<p>Eine besondere Auszeichnung wurde Prof. Dr. Johannes Vielhaber zu Teil. Die Hochschule würdigte ihn für sein langjähriges Engagement im Hochschulrat mit der Ehrenmedaille. <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ehrung-fuer-professor-vielhaber.html">(Zum Beitrag)</a></p>&#13;
<p><strong>CREAPOLIS Award</strong></p>&#13;
<p>Der im letzten Jahr erstmalig verliehene CREAPOLIS Award für herausragenden Transfer ging in diesem Jahr an das Projekt „Sounds der Zukunft“. Gemeinsam mit ihrem externen Tandempartner, dem zeitgenössischen Komponisten Klaus Ospald, gaben Prof. Dr. Christian Holtdorf, Monika Schnabel und Elisabeth Westhäuser in der Veranstaltungsreihe „Sounds der Zukunft“ den Besucher*innen die Möglichkeit, sich mit den vielen Facetten der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz auseinanderzusetzen. <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/creapolis-award-ging-an-sounds-der-zukunft.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">(Zum Beitrag)</a></p>&#13;
<p><strong>Abgeschlossene Promotionen</strong></p>&#13;
<p>Obwohl die Hochschulen für angewandte Wissenschaften kein eigenes Promotionsrecht haben, können wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in Kooperation mit einer Universität den Doktorgrad erwerben. In diesem Jahr schaffte das Michael Ebert. Er promovierte in Kooperation mit der Universität Bayreuth und wurde an der Hochschule Coburg von Prof. Dr. Wolfram Haupt betreut. Zudem krönte Professor Michael Heinrich, der in der Fakultät Design lehrt, seine Forschungsarbeiten mit einer Doktorarbeit, die er an der Ludwig-Maximilians-Universität München abschloss.</p>&#13;
<p><strong>Wie tickt die Generation Z?</strong></p>&#13;
<p>Als externen Referenten lud die Hochschule in diesem Jahr den Jugendforscher Simon Schnetzer ein. Er setzte sich mit der Generation Z auseinander. Darunter fallen nach allgemeiner Definition junge Menschen, die zwischen 1995 und 2009 geboren wurden. Ihr Leben sei geprägt von einer „Instant-Kommunikation“, so Schnetzer. „Musste man früher drei Wochen auf einen Antwortbrief warten, werden die Jugendlichen heute schon nervös, wenn sie drei Minuten lang keine Reaktion auf eine Whats App-Nachricht bekommen“, bemerkte er. Deshalb hätten sie auch andere Erwartungen an das Feedback auf ihre Leistungen und Projektergebnisse. Die vielfältigen Wahlmöglichkeiten in Bezug auf das Studien- und Jobangebot, aber auch die Freizeitmöglichkeiten stellen die jungen Leute häufig vor ein Dilemma. Sie wollen bei ihrer Entscheidung keine Fehler machen und halten sich daher alle Optionen so lange wie möglich offen. </p>&#13;
<p>Auch das Thema „Respekt“ wird von der Generation Z anders wahrgenommen: „Da sie sich das Wissen aus YouTube holen, verliert das Erfahrungswissen der Älteren für sie an Bedeutung. Respekt haben jungen Menschen jedoch dann vor Älteren, wenn sie ihnen auf Augenhöhe begegnen und authentisch sind“, so der Jugendforscher Schnetzer.</p>&#13;
<p>Da über Facebook und Co. gepflegte Beziehungen für die Generation Z zwar wichtig, aber wenig belastbar ist, hat der Zusammenhalt in der Familie für sie wieder eine größere Bedeutung: „Bei einem Umzug werden heute wieder die Eltern und Geschwister eingespannt.“</p>&#13;
<p>Musikalisch umrahmt wurde der diesjährige Dies academicus vom Hochschulchor „Die Klangfänger“ unter der neuen Leiterin Elisabeth Mey und der Hochschul-Bigband mit ihrem Leiter Ralf Probst. Die Moderation des Abends lag in den bewährten Händen von Dr. Markus Neufeld, dem Projektleiter der Hochschul-Vernetzungsplattform CREAPOLIS.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In dieser Woche feierte die Hochschule Coburg ihre akademische Jahrfeier, den Dies academicus. Traditionell vergibt die Hochschule dabei Preise und ehrt Personen für besondere Leistungen. In diesem Jahr lud sie zudem den Jugendforscher Simon Schnetzer ein, der die Frage beantwortete: „Wie tickt die Generation Z?“</em> </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze konnte beim diesjährigen Dies academicus knapp 200 Gäste aus der Wirtschaft, der Politik, den Institutionen und der Hochschule begrüßen. In einem kurzen Rückblick ging sie auf das zu Ende gehende akademische Jahr ein: „Wir haben in diesem Jahr den Grundstein für viele neue Entwicklungen gelegt“, berichtete sie. „Und wir haben Ideen für neue Studienangebote im Bereich Digital Transformation Concepts, Additive Fertigung und Autonomes Fahren.“ Darüber hinaus gebe es konkrete Vorschläge für den Bereich „Kulturarbeit und Community Building“ sowie einen Bachelor-Studiengang „Bauerhalt und historische Werktechnik“. Die Präsidentin bedankte sich bei allen Partnerinnen und Partnern aus der Region: „Durch die Zusammenarbeit mit Ihnen konnten wir viel bewegen.“</p>&#13;
<p><strong>Jahresrückblicke</strong></p>&#13;
<p>Bei ihrem kurzen Ritt durch die Geschichte stellt Präsidentin Fritze fest: „In den zwölf Jahren, in denen wir den Namen ‚Hochschule Coburg‘ tragen, stieg die Zahl unserer Studierenden um 70 Prozent auf heute 5.600 Studierende. Durch die Hochschule kommen Jahr für Jahr junge Menschen in die Stadt. Das ist sicher auch ein Grund dafür, dass der vor Jahren prognostizierte Rückgang der Bevölkerungszahlen in Coburg nicht eingetreten ist. Mit unseren mehr als 500 Beschäftigten sind wir außerdem ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.“ Die Präsidentin verabschiedete in diesem Jahr fünf Professorinnen und Professoren in den Ruhestand und konnte zehn neue Professorinnen und Professoren begrüßen. </p>&#13;
<p>Robert Falkenstein stellte als studentischer Vertreter in seiner gewohnt lockeren Art die Arbeit der studentischen Gremien vor: „Wir verbessern die Lebensqualität der Erstsemester durch einen Begrüßungskuchen, organisieren das Open Air-Kino und sorgten beispielsweise dafür, dass es frisches Wasser aus Wasserspendern gibt.“ Darüber hinaus setzen sich die gewählten Studierendenvertreter*innen in den Entscheidungsgremien der Hochschule für die Interessen ihrer Kommiliton*innen ein.</p>&#13;
<p><strong>Ehrenmedaille für Prof. Vielhaber</strong></p>&#13;
<p>Eine besondere Auszeichnung wurde Prof. Dr. Johannes Vielhaber zu Teil. Die Hochschule würdigte ihn für sein langjähriges Engagement im Hochschulrat mit der Ehrenmedaille. <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/ehrung-fuer-professor-vielhaber.html">(Zum Beitrag)</a></p>&#13;
<p><strong>CREAPOLIS Award</strong></p>&#13;
<p>Der im letzten Jahr erstmalig verliehene CREAPOLIS Award für herausragenden Transfer ging in diesem Jahr an das Projekt „Sounds der Zukunft“. Gemeinsam mit ihrem externen Tandempartner, dem zeitgenössischen Komponisten Klaus Ospald, gaben Prof. Dr. Christian Holtdorf, Monika Schnabel und Elisabeth Westhäuser in der Veranstaltungsreihe „Sounds der Zukunft“ den Besucher*innen die Möglichkeit, sich mit den vielen Facetten der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz auseinanderzusetzen. <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/creapolis-award-ging-an-sounds-der-zukunft.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">(Zum Beitrag)</a></p>&#13;
<p><strong>Abgeschlossene Promotionen</strong></p>&#13;
<p>Obwohl die Hochschulen für angewandte Wissenschaften kein eigenes Promotionsrecht haben, können wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in Kooperation mit einer Universität den Doktorgrad erwerben. In diesem Jahr schaffte das Michael Ebert. Er promovierte in Kooperation mit der Universität Bayreuth und wurde an der Hochschule Coburg von Prof. Dr. Wolfram Haupt betreut. Zudem krönte Professor Michael Heinrich, der in der Fakultät Design lehrt, seine Forschungsarbeiten mit einer Doktorarbeit, die er an der Ludwig-Maximilians-Universität München abschloss.</p>&#13;
<p><strong>Wie tickt die Generation Z?</strong></p>&#13;
<p>Als externen Referenten lud die Hochschule in diesem Jahr den Jugendforscher Simon Schnetzer ein. Er setzte sich mit der Generation Z auseinander. Darunter fallen nach allgemeiner Definition junge Menschen, die zwischen 1995 und 2009 geboren wurden. Ihr Leben sei geprägt von einer „Instant-Kommunikation“, so Schnetzer. „Musste man früher drei Wochen auf einen Antwortbrief warten, werden die Jugendlichen heute schon nervös, wenn sie drei Minuten lang keine Reaktion auf eine Whats App-Nachricht bekommen“, bemerkte er. Deshalb hätten sie auch andere Erwartungen an das Feedback auf ihre Leistungen und Projektergebnisse. Die vielfältigen Wahlmöglichkeiten in Bezug auf das Studien- und Jobangebot, aber auch die Freizeitmöglichkeiten stellen die jungen Leute häufig vor ein Dilemma. Sie wollen bei ihrer Entscheidung keine Fehler machen und halten sich daher alle Optionen so lange wie möglich offen. </p>&#13;
<p>Auch das Thema „Respekt“ wird von der Generation Z anders wahrgenommen: „Da sie sich das Wissen aus YouTube holen, verliert das Erfahrungswissen der Älteren für sie an Bedeutung. Respekt haben jungen Menschen jedoch dann vor Älteren, wenn sie ihnen auf Augenhöhe begegnen und authentisch sind“, so der Jugendforscher Schnetzer.</p>&#13;
<p>Da über Facebook und Co. gepflegte Beziehungen für die Generation Z zwar wichtig, aber wenig belastbar ist, hat der Zusammenhalt in der Familie für sie wieder eine größere Bedeutung: „Bei einem Umzug werden heute wieder die Eltern und Geschwister eingespannt.“</p>&#13;
<p>Musikalisch umrahmt wurde der diesjährige Dies academicus vom Hochschulchor „Die Klangfänger“ unter der neuen Leiterin Elisabeth Mey und der Hochschul-Bigband mit ihrem Leiter Ralf Probst. Die Moderation des Abends lag in den bewährten Händen von Dr. Markus Neufeld, dem Projektleiter der Hochschul-Vernetzungsplattform CREAPOLIS.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/203-Dies_academicus_Praesidentin-1024x682.jpg"
                        fileSize="78031"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/203-Dies_academicus_Falkenstein-1024x683.jpg"
                        fileSize="90819"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/203-Dies_academicus_Schnetzer-1024x682.jpg"
                        fileSize="122733"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/203-Dies_academicus_Ebert_Funke-1024x683.jpg"
                        fileSize="90652"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/203-Dies_academicus_Hochschulchor_Mey-1024x682.jpg"
                        fileSize="147402"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/203-Dies_academicus_Neufeld-1024x682.jpg"
                        fileSize="89007"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[CREAPOLIS-Award ging an „Sounds der Zukunft“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/creapolis-award-ging-an-sounds-der-zukunft/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Nov 2019 09:58:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/creapolis-award-ging-an-sounds-der-zukunft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Um den Transfer von Wissen in die Unternehmen und die Gesellschaft zu fördern, vergibt die Hochschule Coburg seit letztem Jahr den CREAPOLIS Award für herausragenden Transfer. Die Jury wählte in diesem Jahr das Projekt „Sounds der Zukunft“ aus. Gemeinsam mit </em><em>ihrem externen Tandempartner, dem zeitgenössischen Komponisten Klaus Ospald, gaben Prof. Dr. Christian Holtdorf, Monika Schnabel und Elisabeth Westhäuser in der Veranstaltungsreihe „Sounds der Zukunft“ den Besucher*innen die Möglichkeit, sich mit den vielen Facetten der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz auseinanderzusetzen. </em></p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Christiane Fritze überreichte den CREAPOLIS Award im Rahmen des Dies academicus 2019 in der Brose-Aula der Hochschule Coburg. Sie würdigte die Preisträger*innen: „Das Votum unserer Jury war eindeutig. Mit der Veranstaltungsreihe ‚Sounds der Zukunft‘ ist es Ihnen gemeinsam gelungen, das hochaktuelle Thema der Künstlichen Intelligenz ein Stück greifbarer zu machen. Sie haben beispielsweise wissenschaftliche Themen im Kino diskutiert und aus einem Labor für Strömungsmechanik kurzerhand einen Konzertsaal gemacht. Gerade das zeichnet nach meinem Verständnis den Transfer aus: Dass wir mit unseren Kooperationspartnern gemeinsame Sache machen!“</p>&#13;
<p>Sie bedankte sich auch bei dem Komponisten Klaus Ospald, der als „Composer in Residence“ in diesem Sommer für drei Wochen an der Hochschule Coburg gewirkt und den „Sounds der Zukunft“ seinen Stempel aufgedrückt hat.</p>&#13;
<p>Neben der Präsidentin Christiane Fritze gehörten der Jury Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv, Dr. Bernhard Loges, Intendanten des Landestheaters Coburg, und Siegmar Schnabel, Hautgeschäftsführer der IHK zu Coburg, an.</p>&#13;
<p>Auch Siegmar Schnabel würdigte die Preisträger*innen: „Sie greifen mit der ‚Künstlichen Intelligenz‘ ein hochaktuelles und viel diskutiertes Thema der Digitalisierung auf. Durch das lebendige Format und die Unterstützung ihrer zahlreichen Kooperationspartner haben Sie es einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.“</p>&#13;
<p><em>Prof. Dr. Christian Holtorf gehört dem Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg an. Seine Kolleginnen Monika Schnabel und Elisabeth Westhäuser sind Projektmanagerinnen der hochschulweiten Vernetzungsplattform CREAPOLIS. In dieser Funktion unterstützen sie den Wissenstransfer in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit bzw. der Fakultät Elektrotechnik und Informatik.</em></p>&#13;
<p><strong>Das Projekt im Film</strong></p>&#13;
<p>Neben einem Pokal können sich die Preisträger*innen über einen Film zu ihrem Projekt freuen.<br /> <a href="https://youtu.be/gg7nMtdFrZ4" title="Opens internal link in current window">Zum Video: "Künstliche Intelligenz erleben"</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Um den Transfer von Wissen in die Unternehmen und die Gesellschaft zu fördern, vergibt die Hochschule Coburg seit letztem Jahr den CREAPOLIS Award für herausragenden Transfer. Die Jury wählte in diesem Jahr das Projekt „Sounds der Zukunft“ aus. Gemeinsam mit </em><em>ihrem externen Tandempartner, dem zeitgenössischen Komponisten Klaus Ospald, gaben Prof. Dr. Christian Holtdorf, Monika Schnabel und Elisabeth Westhäuser in der Veranstaltungsreihe „Sounds der Zukunft“ den Besucher*innen die Möglichkeit, sich mit den vielen Facetten der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz auseinanderzusetzen. </em></p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Christiane Fritze überreichte den CREAPOLIS Award im Rahmen des Dies academicus 2019 in der Brose-Aula der Hochschule Coburg. Sie würdigte die Preisträger*innen: „Das Votum unserer Jury war eindeutig. Mit der Veranstaltungsreihe ‚Sounds der Zukunft‘ ist es Ihnen gemeinsam gelungen, das hochaktuelle Thema der Künstlichen Intelligenz ein Stück greifbarer zu machen. Sie haben beispielsweise wissenschaftliche Themen im Kino diskutiert und aus einem Labor für Strömungsmechanik kurzerhand einen Konzertsaal gemacht. Gerade das zeichnet nach meinem Verständnis den Transfer aus: Dass wir mit unseren Kooperationspartnern gemeinsame Sache machen!“</p>&#13;
<p>Sie bedankte sich auch bei dem Komponisten Klaus Ospald, der als „Composer in Residence“ in diesem Sommer für drei Wochen an der Hochschule Coburg gewirkt und den „Sounds der Zukunft“ seinen Stempel aufgedrückt hat.</p>&#13;
<p>Neben der Präsidentin Christiane Fritze gehörten der Jury Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv, Dr. Bernhard Loges, Intendanten des Landestheaters Coburg, und Siegmar Schnabel, Hautgeschäftsführer der IHK zu Coburg, an.</p>&#13;
<p>Auch Siegmar Schnabel würdigte die Preisträger*innen: „Sie greifen mit der ‚Künstlichen Intelligenz‘ ein hochaktuelles und viel diskutiertes Thema der Digitalisierung auf. Durch das lebendige Format und die Unterstützung ihrer zahlreichen Kooperationspartner haben Sie es einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.“</p>&#13;
<p><em>Prof. Dr. Christian Holtorf gehört dem Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg an. Seine Kolleginnen Monika Schnabel und Elisabeth Westhäuser sind Projektmanagerinnen der hochschulweiten Vernetzungsplattform CREAPOLIS. In dieser Funktion unterstützen sie den Wissenstransfer in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit bzw. der Fakultät Elektrotechnik und Informatik.</em></p>&#13;
<p><strong>Das Projekt im Film</strong></p>&#13;
<p>Neben einem Pokal können sich die Preisträger*innen über einen Film zu ihrem Projekt freuen.<br /> <a href="https://youtu.be/gg7nMtdFrZ4" title="Opens internal link in current window">Zum Video: "Künstliche Intelligenz erleben"</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/200-Creapolis_Award_2019_Fritze_Ospald_Schnabel_Holtorf_Westhaeuser-1024x682.jpg"
                        fileSize="119094"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ehrung für Professor Vielhaber]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ehrung-fuer-professor-vielhaber/</link>
                <pubDate>Thu, 07 Nov 2019 12:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ehrung-fuer-professor-vielhaber/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg verlieht Prof. Dr. Johannes Vielhaber beim diesjährigen Dies academicus die Ehrenmedaille. Sie würdigte damit sein Engagement als langjähriges Mitglied und Vorsitzenden ihres Hochschulrates.</em></p>&#13;
<p>Professor Vielhaber gehörte dem Hochschulrat der Hochschule Coburg seit Oktober 2011 an und er war von Herbst 2015 bis zum Ende des Sommersemesters 2019 dessen Vorsitzender. Als Rektor der Fachhochschule Potsdam brachte er vielfältige Erfahrungen und Impulse aus dem Hochschulbereich ein. Er begleitete die Hochschule beim Ringen um den Hochschulentwicklungsplan, dem HepCo 2020. </p>&#13;
<p>In seiner Zeit als Mitglied bzw. Vorsitzender des Hochschulrats stand er der Hochschulleitung mit Rat und Tat zur Seite. Nach dem plötzlichen Tod des Hochschulpräsidenten Professor Michael Pötzl im Jahr 2016 war er – wie Kanzlerin Maria Knott-Lutze es ausdrückt - „der Fels in der Brandung“. Er begleitete die Hochschule in den schweren Wochen des Abschiednehmens und des Neuanfangs. Hochschulpräsidentin Christiane Fritze betonte bei der Verleihung der Ehrenmedaille: „Mit Ihrer Energie, Ihrer Souveränität, Ihrem Mitgefühl, Ihrer Empathie, Ihrer Zuverlässigkeit und Ihrer Belastbarkeit sind Sie der Hochschule Coburg ein echter Freund geworden.“</p>&#13;
<p><em>Der Hochschulrat setzt sich aus den gewählten Hochschulmitgliedern des Senats sowie zehn externen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und beruflicher Praxis zusammen. Zu seinen Aufgaben gehören u.a. die Wahl des Präsidenten bzw. der Präsidentin und der Vizepräsident*innen sowie der Beschluss der Grundordnung und ihrer Änderungen. Die rechtliche Grundlage des Hochschulrats bildet § 26 des Bayerischen Hochschulgesetzes.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg verlieht Prof. Dr. Johannes Vielhaber beim diesjährigen Dies academicus die Ehrenmedaille. Sie würdigte damit sein Engagement als langjähriges Mitglied und Vorsitzenden ihres Hochschulrates.</em></p>&#13;
<p>Professor Vielhaber gehörte dem Hochschulrat der Hochschule Coburg seit Oktober 2011 an und er war von Herbst 2015 bis zum Ende des Sommersemesters 2019 dessen Vorsitzender. Als Rektor der Fachhochschule Potsdam brachte er vielfältige Erfahrungen und Impulse aus dem Hochschulbereich ein. Er begleitete die Hochschule beim Ringen um den Hochschulentwicklungsplan, dem HepCo 2020. </p>&#13;
<p>In seiner Zeit als Mitglied bzw. Vorsitzender des Hochschulrats stand er der Hochschulleitung mit Rat und Tat zur Seite. Nach dem plötzlichen Tod des Hochschulpräsidenten Professor Michael Pötzl im Jahr 2016 war er – wie Kanzlerin Maria Knott-Lutze es ausdrückt - „der Fels in der Brandung“. Er begleitete die Hochschule in den schweren Wochen des Abschiednehmens und des Neuanfangs. Hochschulpräsidentin Christiane Fritze betonte bei der Verleihung der Ehrenmedaille: „Mit Ihrer Energie, Ihrer Souveränität, Ihrem Mitgefühl, Ihrer Empathie, Ihrer Zuverlässigkeit und Ihrer Belastbarkeit sind Sie der Hochschule Coburg ein echter Freund geworden.“</p>&#13;
<p><em>Der Hochschulrat setzt sich aus den gewählten Hochschulmitgliedern des Senats sowie zehn externen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und beruflicher Praxis zusammen. Zu seinen Aufgaben gehören u.a. die Wahl des Präsidenten bzw. der Präsidentin und der Vizepräsident*innen sowie der Beschluss der Grundordnung und ihrer Änderungen. Die rechtliche Grundlage des Hochschulrats bildet § 26 des Bayerischen Hochschulgesetzes.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/199-Ehrenmedaille_Vielhaber_Fritze-1024x682.jpg"
                        fileSize="112518"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gütesiegel für weiterbildende Studiengänge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/guetesiegel-fuer-weiterbildende-studiengaenge/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Nov 2019 14:57:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/guetesiegel-fuer-weiterbildende-studiengaenge/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die weiterbildenden Bachelor- und Masterstudiengänge Betriebswirtschaft haben sich dem Urteil externer Experten gestellt, die die Qualität der Studien- und Lehrkonzepte begutachten. Am Ende des als „Akkreditierung“ bezeichneten Verfahrens erhielten beide Studiengänge ihre Akkreditierungsurkunde.</em></p>&#13;
<p>Junge Menschen, die parallel zum Beruf studieren, möchten sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln. Gleichzeitig ist es ihnen wichtig, das im Studium Gelernte unmittelbar im beruflichen Alltag anwenden zu können. Die weiterbildenden Bachelor- und Masterstudiengänge Betriebswirtschaft bieten die Voraussetzungen, damit diese Erwartungen erfüllt werden. Zu diesem Urteil kommen die Gutachter*innen der<a href="https://www.fibaa.org/startseite/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window"> Akkreditierungsagentur FIBAA</a>. </p>&#13;
<p>Sie stellten fest: „Die Studiengänge berücksichtigen die beruflichen Erfahrungen der Studierenden und sie binden sie stark in den Lernprozess ein.“ Und sie ergänzen: „Das Curriculum trägt den Zielen der Studiengänge nach Kompetenzentwicklung und Berufsbefähigung Rechnung. Es umfasst die Vermittlung von Fachwissen, fachübergreifendem Wissen und methodischen Kompetenzen.“ Die beiden weiterbildenden betriebswirtschaftlichen Bachelor- bzw. Masterstudiengänge gehören in der Hochschule Coburg zur Studienfakultät für Weiterbildung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die weiterbildenden Bachelor- und Masterstudiengänge Betriebswirtschaft haben sich dem Urteil externer Experten gestellt, die die Qualität der Studien- und Lehrkonzepte begutachten. Am Ende des als „Akkreditierung“ bezeichneten Verfahrens erhielten beide Studiengänge ihre Akkreditierungsurkunde.</em></p>&#13;
<p>Junge Menschen, die parallel zum Beruf studieren, möchten sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln. Gleichzeitig ist es ihnen wichtig, das im Studium Gelernte unmittelbar im beruflichen Alltag anwenden zu können. Die weiterbildenden Bachelor- und Masterstudiengänge Betriebswirtschaft bieten die Voraussetzungen, damit diese Erwartungen erfüllt werden. Zu diesem Urteil kommen die Gutachter*innen der<a href="https://www.fibaa.org/startseite/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window"> Akkreditierungsagentur FIBAA</a>. </p>&#13;
<p>Sie stellten fest: „Die Studiengänge berücksichtigen die beruflichen Erfahrungen der Studierenden und sie binden sie stark in den Lernprozess ein.“ Und sie ergänzen: „Das Curriculum trägt den Zielen der Studiengänge nach Kompetenzentwicklung und Berufsbefähigung Rechnung. Es umfasst die Vermittlung von Fachwissen, fachübergreifendem Wissen und methodischen Kompetenzen.“ Die beiden weiterbildenden betriebswirtschaftlichen Bachelor- bzw. Masterstudiengänge gehören in der Hochschule Coburg zur Studienfakultät für Weiterbildung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/198-Akkreditierung_BW_bbgl_Hertrich_Lichtlein-1024x682.jpg"
                        fileSize="119099"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Lucas Cranach Campus Kronach – Angebote der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lucas-cranach-campus-kronach-angebote-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Nov 2019 13:58:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/lucas-cranach-campus-kronach-angebote-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die bayerische Staatsregierung will den Raum Kronach stärken und unterstützt die Bestrebungen der Stadt und des Landkreises Kronach, einen Lucas Cranach Campus zu etablieren. Die oberfränkischen Hochschulen Hof und Coburg entwickelten Vorschläge für neue Studiengänge und Forschungseinrichtungen, die sie in einen neu entstehenden Campus einbringen könnten. Gestern präsentierten sie ihr Angebot im Kronacher Kreistag.</em></p>&#13;
<p>Bereits seit 2016 ist die Hochschule Coburg mit dem Masterstudiengang ZukunftsDesign und 120 Studierenden am Lernort Kronach präsent. Nun sollen weitere Angebote folgen. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze legte den Mitgliedern des Kreistages Kronach dar, wie sich die Hochschule Coburg eine „Informatik- und Hightech-Welle“ für Kronach vorstellt.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg hat bereits konkrete Pläne für einen Masterstudiengang Autonomes Fahren, die Errichtung eines korrelierenden Technologiezentrums sowie eines User Experience Engineering Centers. Darüber hinaus könnten Bachelorstudiengänge in Digital Transformation Concepts (in Kooperation mit der IHK zu Coburg), User Experience Design, Data Analysis, Digital Engineering, Bioinformatik/Biomedizinische Analytik sowie Digitalisierung und Sozialer Wandel entstehen. Diese Studiengänge sollten auch jungen Leuten offenstehen, die nicht über die klassischen Hochschulzugangsberechtigungen verfügen („Offene Hochschule“).</p>&#13;
<p>Die Angebote wurden mit den Gremien der Hochschule Coburg abgestimmt. Als organisatorisches Dach könnte die Hochschule Coburg eine Studienfakultät für ZukunftsDesign am Lucas Cranach Campus etablieren.</p>&#13;
<p>„Wenn unsere Vision Wirklichkeit wird, können wir mittelfristig 550 Studierende nach Kronach holen“, stellte Hochschulpräsidentin Christiane Fritze fest. Um die Coburger Angebote finanzieren zu können, sind allerdings entsprechende Mittel des Freistaates Bayern für Personal-, Sach- und Investitionskosten erforderlich.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Hof will sich am Lucas Cranach Campus mit einem Bachelorstudiengang „Innovative Gesundheit“ einbringen. Außerdem kann sich Prof. Dr. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof, mittelfristig dort eine eigene Hofer Fakultät zum Thema Gesundheit vorstellen. Darüber hinaus plane man ein Transformations-Zentrum für 3D-Druck im Kunststoff-Bereich.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die bayerische Staatsregierung will den Raum Kronach stärken und unterstützt die Bestrebungen der Stadt und des Landkreises Kronach, einen Lucas Cranach Campus zu etablieren. Die oberfränkischen Hochschulen Hof und Coburg entwickelten Vorschläge für neue Studiengänge und Forschungseinrichtungen, die sie in einen neu entstehenden Campus einbringen könnten. Gestern präsentierten sie ihr Angebot im Kronacher Kreistag.</em></p>&#13;
<p>Bereits seit 2016 ist die Hochschule Coburg mit dem Masterstudiengang ZukunftsDesign und 120 Studierenden am Lernort Kronach präsent. Nun sollen weitere Angebote folgen. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze legte den Mitgliedern des Kreistages Kronach dar, wie sich die Hochschule Coburg eine „Informatik- und Hightech-Welle“ für Kronach vorstellt.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg hat bereits konkrete Pläne für einen Masterstudiengang Autonomes Fahren, die Errichtung eines korrelierenden Technologiezentrums sowie eines User Experience Engineering Centers. Darüber hinaus könnten Bachelorstudiengänge in Digital Transformation Concepts (in Kooperation mit der IHK zu Coburg), User Experience Design, Data Analysis, Digital Engineering, Bioinformatik/Biomedizinische Analytik sowie Digitalisierung und Sozialer Wandel entstehen. Diese Studiengänge sollten auch jungen Leuten offenstehen, die nicht über die klassischen Hochschulzugangsberechtigungen verfügen („Offene Hochschule“).</p>&#13;
<p>Die Angebote wurden mit den Gremien der Hochschule Coburg abgestimmt. Als organisatorisches Dach könnte die Hochschule Coburg eine Studienfakultät für ZukunftsDesign am Lucas Cranach Campus etablieren.</p>&#13;
<p>„Wenn unsere Vision Wirklichkeit wird, können wir mittelfristig 550 Studierende nach Kronach holen“, stellte Hochschulpräsidentin Christiane Fritze fest. Um die Coburger Angebote finanzieren zu können, sind allerdings entsprechende Mittel des Freistaates Bayern für Personal-, Sach- und Investitionskosten erforderlich.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Hof will sich am Lucas Cranach Campus mit einem Bachelorstudiengang „Innovative Gesundheit“ einbringen. Außerdem kann sich Prof. Dr. Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof, mittelfristig dort eine eigene Hofer Fakultät zum Thema Gesundheit vorstellen. Darüber hinaus plane man ein Transformations-Zentrum für 3D-Druck im Kunststoff-Bereich.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Erneuerbare_Energien-1024x682.jpg"
                        fileSize="124392"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Spitzenradler und Spitzenteam]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/spitzenradler-und-spitzenteam/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Nov 2019 13:09:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/spitzenradler-und-spitzenteam/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg zeigte beim diesjährigen Stadtradeln, dass ihre Dozent*innen, Mitarbeiter*innen und Studierenden nicht nur fit im Kopf sind, sondern auch Kraft und Ausdauer in den Beinen haben. Bei der Aktion „Stadtradeln“ vom 23. Juni bis 13. Juli dieses Jahres waren im Team Hochschule 46 Radler*innen aktiv. Damit stellte die Hochschule das teilnehmerstärkste Team. Insgesamt nahmen für Coburg Stadt 102 aktive Radelnde teil. </em></p>&#13;
<p>Das Team Hochschule legte in Summe 9.404 km zurück. Auch die Spitzenreiter bei den Einzelwertungen kamen aus der Hochschule. Prof. Dr. Stefan Kalkhof fuhr mit 1.164,5 Kilometer auf Platz 1 und Prof. Dr. Michael Lichtlein erreichte mit 807,9 Kilometer Platz 2. Teamkapitän Prof. Ralf Reißing kam auf 651 Kilometer. Und Prof. Dr. Alexandra Troi radelte 372 Kilometer. Die Radler*innen der Hochschule Coburg wurden von ihren Kolleginnen aus dem Referat Gesunden Hochschule unterstützt. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg zeigte beim diesjährigen Stadtradeln, dass ihre Dozent*innen, Mitarbeiter*innen und Studierenden nicht nur fit im Kopf sind, sondern auch Kraft und Ausdauer in den Beinen haben. Bei der Aktion „Stadtradeln“ vom 23. Juni bis 13. Juli dieses Jahres waren im Team Hochschule 46 Radler*innen aktiv. Damit stellte die Hochschule das teilnehmerstärkste Team. Insgesamt nahmen für Coburg Stadt 102 aktive Radelnde teil. </em></p>&#13;
<p>Das Team Hochschule legte in Summe 9.404 km zurück. Auch die Spitzenreiter bei den Einzelwertungen kamen aus der Hochschule. Prof. Dr. Stefan Kalkhof fuhr mit 1.164,5 Kilometer auf Platz 1 und Prof. Dr. Michael Lichtlein erreichte mit 807,9 Kilometer Platz 2. Teamkapitän Prof. Ralf Reißing kam auf 651 Kilometer. Und Prof. Dr. Alexandra Troi radelte 372 Kilometer. Die Radler*innen der Hochschule Coburg wurden von ihren Kolleginnen aus dem Referat Gesunden Hochschule unterstützt. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Elektro-_und_Informationstechnik-1024x682.jpg"
                        fileSize="108406"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Exzellente Hochschullehrer*innen ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/exzellente-hochschullehrerinnen-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Thu, 31 Oct 2019 11:07:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/exzellente-hochschullehrerinnen-ausgezeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Einmal im Jahr vergibt die Hochschule Coburg auf Vorschlag der Studierenden den Preis für exzellente Lehre an Dozent*innen aus allen Fakultäten. In diesem Jahr wurde der Preis erstmals im Rahmen eines President’s Dinner verliehen, zu dem Hochschulpräsidentin Christiane Fritze die Preisträger*innen und die studentischen Laudator*innen eingeladen hatte.</em></p>&#13;
<p>In der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften ging der Preis an Antje Vondran, Fachoberlehrerin für Bioanalytik. Die Studierenden der Fakultät Elektrotechnik und Informatik entschieden sich für Prof. Dr. Peter Schwarz. In der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik wurde Prof. Dr. Philipp Epple ausgezeichnet. Prof. Dr. Felix Weispfenning ist der Preisträger in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. In der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit fiel die Wahl der Studierenden auf Torsten Dohnalek. Die Studierenden des Masterstudiengangs ZukunftsDesign, der im Wissenschafts- und Kulturzentrum angesiedelt ist, wählten Prof. Dr. Christian Zagel als Preisträger. Und Preisträger in der Fakultät Design ist Prof. Dr. Rainer Hirth.</p>&#13;
<p>Ihre Vorlesungen und Seminare sind lebendig und mitreißend. Sie begegnen Ihren Studierenden auf Augenhöhe und haben für ihre Fragen immer ein offenes Ohr. Diese Eigenschaften zeichnen exzellente Hochschullehrer*innen nach Ansicht der Studierenden aus. Dazu kommen noch persönliche Eigenschaften, die Studierende an ihren Dozent*innen schätzen. </p>&#13;
<p><strong>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</strong></p>&#13;
<p>„Frau Vondran ist bei ihrem Feedback an die Studierenden immer ehrlich, aber auch empathisch. Und man hat keine Chance, bei ihren Veranstaltungen abzudriften“, würdigen Julia Schuba und Christian Schmittner die Preisträgerin aus den Angewandten Naturwissenschaften.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Design</strong></p>&#13;
<p>„Professor Hirth ist unter den Studierenden für seine interessanten Projekte bekannt. Er begleitet die Erstsemester in das Hochschulleben und seine Bürotür steht für uns immer offen“, freuen sich Sebastian Blüml und Melissa Hilse aus der Fakultät Design. </p>&#13;
<p><strong>Fakultät Elektrotechnik und Informatik</strong></p>&#13;
<p>„Bei Professor Schwarz haben wir in jeder Vorlesung eine Liveshow mit exzellenten Tafelanschriften erlebt. Es ist ein Genuss, ihn im Hörsaal zu erleben“, so fassen die Studierenden Andreas Fröhlich und Torsten Utz aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik ihre Erfahrungen zusammen. Prof. Schwarz ist zwar seit diesem Semester offiziell im Ruhestand. Durch einen Lehrauftrag bleibt er der Fakultät aber weiter erhalten.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</strong></p>&#13;
<p>Auf Professor Epple, dem Preisträger der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, trifft nach Auffassung seiner Studierenden Marie Paulus und Maximilian Becker ein Zitat von George Bernard Shaw zu: „Hohe Bildung erkennt man daran Kompliziertes auf einfache Art zu erklären.“ Sie schätzen an Professor Epple, „dass er uns Wissen nachhaltig und dauerhaft vermittelt und uns Einblicke in die aktuelle Forschung gibt.“ Professor Epple konnte den Preis nicht persönlich in Empfang nehmen, da er derzeit zu einem Forschungsaufenthalt in den USA ist. </p>&#13;
<p><strong>Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</strong></p>&#13;
<p>„Die Studierenden in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit mögen an Torsten Dohnalek seinen wertschätzenden Umgang mit studentischen Ideen und sein breites Wissen aus der Praxis, das er an uns weitergibt. Es macht Spaß, ihm zuzuhören“, fassen Franziska Walcher und Charlotte Wittke das Urteil ihrer Komiliton*innen in der Laudatio zusammen. </p>&#13;
<p><strong>Fakultät Wirtschaftswissenschaften</strong></p>&#13;
<p>Dass Spaß in der Vorlesung das Lernen leichter macht, das erleben auch Eva Seelinger und Andreas Dauerer aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften bei den Vorlesungen von Professor Weispfenning. „Außerdem bekommt man einen guten Eindruck davon, wie man das Gelernte anwenden kann“, stellen sie fest.</p>&#13;
<p><strong>Wissenschafts- und Kulturzentrum</strong></p>&#13;
<p>Den Preisträger des Masterstudiengangs ZukunftsDesign, würdigen die Studierenden Rüdiger Hümmer und Annemarie Christel. Sie stellen fest: „Wir erleben Professor Zagel als Lehrenden und als Lernenden. Er schafft den Spagat zwischen Theorie und Praxis. Er engagiert sich bei der Akquise von Projekten mit externen Partnern. Und die Vermittlung der Inhalte gestaltet er für uns interaktiv.“ </p>&#13;
<p>Die Idee, einmal jährlich engagierte Lehrende aus allen Fakultäten mit dem Preis für exzellente Lehre auszuzeichnen, geht auf Gerhard Lepper, dem Vorsitzenden des Hochschulvereins Coburg, zurück. „Wir haben diese Idee gerne aufgegriffen und konnten mittlerweile zahlreiche Lehrende mit diesem schönen Preis ehren“, freut sich Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Sie gratulierte den Preisträger*innen und bedankte sich für ihr Engagement.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Einmal im Jahr vergibt die Hochschule Coburg auf Vorschlag der Studierenden den Preis für exzellente Lehre an Dozent*innen aus allen Fakultäten. In diesem Jahr wurde der Preis erstmals im Rahmen eines President’s Dinner verliehen, zu dem Hochschulpräsidentin Christiane Fritze die Preisträger*innen und die studentischen Laudator*innen eingeladen hatte.</em></p>&#13;
<p>In der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften ging der Preis an Antje Vondran, Fachoberlehrerin für Bioanalytik. Die Studierenden der Fakultät Elektrotechnik und Informatik entschieden sich für Prof. Dr. Peter Schwarz. In der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik wurde Prof. Dr. Philipp Epple ausgezeichnet. Prof. Dr. Felix Weispfenning ist der Preisträger in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. In der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit fiel die Wahl der Studierenden auf Torsten Dohnalek. Die Studierenden des Masterstudiengangs ZukunftsDesign, der im Wissenschafts- und Kulturzentrum angesiedelt ist, wählten Prof. Dr. Christian Zagel als Preisträger. Und Preisträger in der Fakultät Design ist Prof. Dr. Rainer Hirth.</p>&#13;
<p>Ihre Vorlesungen und Seminare sind lebendig und mitreißend. Sie begegnen Ihren Studierenden auf Augenhöhe und haben für ihre Fragen immer ein offenes Ohr. Diese Eigenschaften zeichnen exzellente Hochschullehrer*innen nach Ansicht der Studierenden aus. Dazu kommen noch persönliche Eigenschaften, die Studierende an ihren Dozent*innen schätzen. </p>&#13;
<p><strong>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</strong></p>&#13;
<p>„Frau Vondran ist bei ihrem Feedback an die Studierenden immer ehrlich, aber auch empathisch. Und man hat keine Chance, bei ihren Veranstaltungen abzudriften“, würdigen Julia Schuba und Christian Schmittner die Preisträgerin aus den Angewandten Naturwissenschaften.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Design</strong></p>&#13;
<p>„Professor Hirth ist unter den Studierenden für seine interessanten Projekte bekannt. Er begleitet die Erstsemester in das Hochschulleben und seine Bürotür steht für uns immer offen“, freuen sich Sebastian Blüml und Melissa Hilse aus der Fakultät Design. </p>&#13;
<p><strong>Fakultät Elektrotechnik und Informatik</strong></p>&#13;
<p>„Bei Professor Schwarz haben wir in jeder Vorlesung eine Liveshow mit exzellenten Tafelanschriften erlebt. Es ist ein Genuss, ihn im Hörsaal zu erleben“, so fassen die Studierenden Andreas Fröhlich und Torsten Utz aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik ihre Erfahrungen zusammen. Prof. Schwarz ist zwar seit diesem Semester offiziell im Ruhestand. Durch einen Lehrauftrag bleibt er der Fakultät aber weiter erhalten.</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</strong></p>&#13;
<p>Auf Professor Epple, dem Preisträger der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, trifft nach Auffassung seiner Studierenden Marie Paulus und Maximilian Becker ein Zitat von George Bernard Shaw zu: „Hohe Bildung erkennt man daran Kompliziertes auf einfache Art zu erklären.“ Sie schätzen an Professor Epple, „dass er uns Wissen nachhaltig und dauerhaft vermittelt und uns Einblicke in die aktuelle Forschung gibt.“ Professor Epple konnte den Preis nicht persönlich in Empfang nehmen, da er derzeit zu einem Forschungsaufenthalt in den USA ist. </p>&#13;
<p><strong>Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</strong></p>&#13;
<p>„Die Studierenden in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit mögen an Torsten Dohnalek seinen wertschätzenden Umgang mit studentischen Ideen und sein breites Wissen aus der Praxis, das er an uns weitergibt. Es macht Spaß, ihm zuzuhören“, fassen Franziska Walcher und Charlotte Wittke das Urteil ihrer Komiliton*innen in der Laudatio zusammen. </p>&#13;
<p><strong>Fakultät Wirtschaftswissenschaften</strong></p>&#13;
<p>Dass Spaß in der Vorlesung das Lernen leichter macht, das erleben auch Eva Seelinger und Andreas Dauerer aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften bei den Vorlesungen von Professor Weispfenning. „Außerdem bekommt man einen guten Eindruck davon, wie man das Gelernte anwenden kann“, stellen sie fest.</p>&#13;
<p><strong>Wissenschafts- und Kulturzentrum</strong></p>&#13;
<p>Den Preisträger des Masterstudiengangs ZukunftsDesign, würdigen die Studierenden Rüdiger Hümmer und Annemarie Christel. Sie stellen fest: „Wir erleben Professor Zagel als Lehrenden und als Lernenden. Er schafft den Spagat zwischen Theorie und Praxis. Er engagiert sich bei der Akquise von Projekten mit externen Partnern. Und die Vermittlung der Inhalte gestaltet er für uns interaktiv.“ </p>&#13;
<p>Die Idee, einmal jährlich engagierte Lehrende aus allen Fakultäten mit dem Preis für exzellente Lehre auszuzeichnen, geht auf Gerhard Lepper, dem Vorsitzenden des Hochschulvereins Coburg, zurück. „Wir haben diese Idee gerne aufgegriffen und konnten mittlerweile zahlreiche Lehrende mit diesem schönen Preis ehren“, freut sich Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Sie gratulierte den Preisträger*innen und bedankte sich für ihr Engagement.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Automobil_Mechatronik-1024x682.jpg"
                        fileSize="143331"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/195-Preis_fuer_exzellente_Lehre_Preistraeger-1024x683.jpg"
                        fileSize="141231"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/195-Preis_fuer_exzellente_Lehre_Trophaee-768x1024.jpg"
                        fileSize="79713"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prothesenbau als Gemeinschaftsprojekt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prothesenbau-als-gemeinschaftsprojekt/</link>
                <pubDate>Thu, 24 Oct 2019 04:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prothesenbau-als-gemeinschaftsprojekt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em style="mso-bidi-font-style:normal">Eine Vortragsreihe zum Thema Prothesendesign gibt fachübergreifend Einblicke in Geschichte und Zukunftsvisionen und lässt Betroffene zu Wort kommen. Für die Studierenden Robert Hirsch und Robert Falkenstein der Auftakt eines groß angelegten Projekts: Einer Open-Source-Plattform zur Entwicklung kostengünstiger Prothesen.</em></p>&#13;
<p>Unter dem Motto „Von Götz zu G-Code – Aktuelle Entwicklungen und Historie des Prothesendesigns“ beleuchten acht Wissenschaftler der Hochschule Coburg den Bau von Prothesen aus ihrer Perspektive. Geschichtliche Hintergründe, neuartige Testverfahren, die Rolle der Psyche, ethische Fragen – die Themenpalette ist groß. Als externer Gast kommt zudem mit Prof. Dr. med. Jörn van Schoonhoven, Chefarzt für Handchirugie am Rhön-Klinikum Bad Neustadt/Saale, ein ausgewiesener Experte nach Coburg, der gemeinsam mit einer Prothesenträgerin für Fragen zur Verfügung steht. </p>&#13;
<p>Den Anfang machten Prof. Dr. Michael Engel und Prof. Dr. Christian Zagel, der sein im Jahr 2016 durch die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ als besonders innovativ ausgezeichnetes Projekt „3DPro – Hochwertige Prothesen für die dritte Welt“ vorstellte. In Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Fachhochschule Lübeck arbeitet er seit einigen Jahren an einer Methode, für Menschen in Kriegsgebieten individuell anpassbare Prothesen zu entwickeln, die kostengünstig und vor Ort herstellbar sind und noch dazu weitgehend aus recycelten Materialien bestehen.</p>&#13;
<p><strong style="mso-bidi-font-weight:normal">Ein Thema für alle</strong></p>&#13;
<p>Ideengeber der Vortragsreihe sind Robert Hirsch und Robert Falkenstein, organisatorisch unterstützten sie Mitarbeiter*innen des Coburger Wegs. Für die beiden Studierenden sind die Veranstaltungen ein wichtiger Bestandteil eines übergeordneten Projekts, dass durch die Bachelor-Arbeit von Robert Hirsch im Fach Maschinenbau ins Rollen kam: Er entwickelte für seine Kommilitonin eine Handprothese, die er anschließend mit einem 3D-Drucker herstellte. Eine effektive und kostengünstige Methode, die sich schon bald an der Hochschule herumsprach und auch das Interesse von Robert Falkenstein weckte, Student der Elektro- und Informationstechnik. Das von ihnen gemeinsam entwickelte Konzept, den Prothesenbau an der Hochschule Coburg mit Hilfe von Open Source interdisziplinär voranzutreiben, überzeugte auch die Jury des <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.studieren-in-coburg.de/innovativ-lehren/lehre-fonds/">Innovationsfonds</a>. „Es ist ein Thema, an dem die gesamte Hochschule mitarbeiten kann“, meint Robert Falkenstein. „Prothesenbau verliert nicht an Aktualität und kann in nahezu alle Richtungen erweitert werden, für jeden Studiengang sind Themen möglich.“ Studierende und Lehrende aller Fakultäten, die gemeinsam am Bau von Prothesen arbeiten und ihr Wissen allen Interessierten zugänglich machen, zu diesem Ziel trägt auch die Vortragsreihe bei: Alle Referenten stehen Bachelor- oder Masterarbeiten sowie Projekten zum Thema sehr aufgeschlossen gegenüber.</p>&#13;
<p><em style="mso-bidi-font-style:normal">Die <span style="mso-bidi-font-weight:normal">Vortragsreihe</span> geht noch bis zum 20. November. Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Informationen und Termine unter <a href="http://www.studieren-in-coburg.de/prothesendesign"><em style="mso-bidi-font-style:normal">www.studieren-in-coburg.de/prothesendesign</em></a><em style="mso-bidi-font-style:normal"><em style="mso-bidi-font-style:normal">.</em></em></em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em style="mso-bidi-font-style:normal">Eine Vortragsreihe zum Thema Prothesendesign gibt fachübergreifend Einblicke in Geschichte und Zukunftsvisionen und lässt Betroffene zu Wort kommen. Für die Studierenden Robert Hirsch und Robert Falkenstein der Auftakt eines groß angelegten Projekts: Einer Open-Source-Plattform zur Entwicklung kostengünstiger Prothesen.</em></p>&#13;
<p>Unter dem Motto „Von Götz zu G-Code – Aktuelle Entwicklungen und Historie des Prothesendesigns“ beleuchten acht Wissenschaftler der Hochschule Coburg den Bau von Prothesen aus ihrer Perspektive. Geschichtliche Hintergründe, neuartige Testverfahren, die Rolle der Psyche, ethische Fragen – die Themenpalette ist groß. Als externer Gast kommt zudem mit Prof. Dr. med. Jörn van Schoonhoven, Chefarzt für Handchirugie am Rhön-Klinikum Bad Neustadt/Saale, ein ausgewiesener Experte nach Coburg, der gemeinsam mit einer Prothesenträgerin für Fragen zur Verfügung steht. </p>&#13;
<p>Den Anfang machten Prof. Dr. Michael Engel und Prof. Dr. Christian Zagel, der sein im Jahr 2016 durch die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ als besonders innovativ ausgezeichnetes Projekt „3DPro – Hochwertige Prothesen für die dritte Welt“ vorstellte. In Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Fachhochschule Lübeck arbeitet er seit einigen Jahren an einer Methode, für Menschen in Kriegsgebieten individuell anpassbare Prothesen zu entwickeln, die kostengünstig und vor Ort herstellbar sind und noch dazu weitgehend aus recycelten Materialien bestehen.</p>&#13;
<p><strong style="mso-bidi-font-weight:normal">Ein Thema für alle</strong></p>&#13;
<p>Ideengeber der Vortragsreihe sind Robert Hirsch und Robert Falkenstein, organisatorisch unterstützten sie Mitarbeiter*innen des Coburger Wegs. Für die beiden Studierenden sind die Veranstaltungen ein wichtiger Bestandteil eines übergeordneten Projekts, dass durch die Bachelor-Arbeit von Robert Hirsch im Fach Maschinenbau ins Rollen kam: Er entwickelte für seine Kommilitonin eine Handprothese, die er anschließend mit einem 3D-Drucker herstellte. Eine effektive und kostengünstige Methode, die sich schon bald an der Hochschule herumsprach und auch das Interesse von Robert Falkenstein weckte, Student der Elektro- und Informationstechnik. Das von ihnen gemeinsam entwickelte Konzept, den Prothesenbau an der Hochschule Coburg mit Hilfe von Open Source interdisziplinär voranzutreiben, überzeugte auch die Jury des <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.studieren-in-coburg.de/innovativ-lehren/lehre-fonds/">Innovationsfonds</a>. „Es ist ein Thema, an dem die gesamte Hochschule mitarbeiten kann“, meint Robert Falkenstein. „Prothesenbau verliert nicht an Aktualität und kann in nahezu alle Richtungen erweitert werden, für jeden Studiengang sind Themen möglich.“ Studierende und Lehrende aller Fakultäten, die gemeinsam am Bau von Prothesen arbeiten und ihr Wissen allen Interessierten zugänglich machen, zu diesem Ziel trägt auch die Vortragsreihe bei: Alle Referenten stehen Bachelor- oder Masterarbeiten sowie Projekten zum Thema sehr aufgeschlossen gegenüber.</p>&#13;
<p><em style="mso-bidi-font-style:normal">Die <span style="mso-bidi-font-weight:normal">Vortragsreihe</span> geht noch bis zum 20. November. Interessierte sind herzlich willkommen. Weitere Informationen und Termine unter <a href="http://www.studieren-in-coburg.de/prothesendesign"><em style="mso-bidi-font-style:normal">www.studieren-in-coburg.de/prothesendesign</em></a><em style="mso-bidi-font-style:normal"><em style="mso-bidi-font-style:normal">.</em></em></em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/191-Prothese_Hirsch-1024x683.jpg"
                        fileSize="102864"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein gelungenes Transferprojekt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-gelungenes-transferprojekt/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Oct 2019 09:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-gelungenes-transferprojekt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Kronacher Kunststoffwerk Woco und die Hochschule Coburg arbeiten aktuell in einem interessanten Forschungsprojekt zusammen. Dabei geht es um die Entwicklung einer neuartigen mechatronischen Systemeinheit, die am Kfz-Turbolader eingesetzt wird. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert das Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Elektronische Systeme in Bayern“.</em></p>&#13;
<p>Die Kfz-Zulieferindustrie steht aktuell vor großen Herausforderungen. Damit der Otto- und der Dieselmotor konkurrenzfähig bleiben, setzen die Kfz-Hersteller u.a. auf Hybridantriebe und die Optimierung des Wirkungsgrades. Gerade der Einsatz eines zusätzlichen Elektromotors kann Otto- und Dieselmotoren im unteren Teillastbereich effizienter machen. Dafür müssen jedoch auch die anderen Motorenkomponenten weiterentwickelt werden.</p>&#13;
<p>In dem Kooperationsprojekt der Hochschule Coburg mit dem Kronacher Unternehmen Woco wird ein Aktuator für den Turbolader entwickelt. Durch den Einsatz eines neuartigen Fluids auf der Basis geschmolzener Salze soll eine gleichbleibend hohe Effizienz erreicht werden. Das System ist unmittelbar nach dem Motorstart ansteuerbar und es ist kein zusätzliches Getriebe notwendig. Das führt zu einer Emissions- und Gewichtsreduktion beim Fahrzeug.</p>&#13;
<p><strong>Werkstoffeigenschaften werden erprobt</strong></p>&#13;
<p>Derzeit erproben <a href="t3://page?uid=480" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Alexander Rost</a> vom Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Alexander Müller die Werkstoffeigenschaften der Dichtungskonzepte und sie entwickeln Prüfstände für Komponententests. Parallel beschäftigt sich die Vorentwicklung der Woco-Gruppe damit, das neue Produkt zur Serienreife zu bringen. Lukas Gärtner, Projektleiter bei Woco, kümmert sich seit Projektstart um die Projektkoordination. </p>&#13;
<p>Professor Rost freut sich über die gute Zusammenarbeit: „In solchen Projekten können die Industrie und die Wissenschaft ihre unterschiedlichen Kompetenzen einbringen und so innovative Lösungen erarbeiten. Das bringt die Zulieferindustrie in Oberfranken voran.“</p>&#13;
<p>Die Woco Kronacher Kunststoffwerk GmbH ist Teil der international tätigen Woco-Gruppe mit den Schwerpunkten Automotive und Industrieanwendungen. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Kronacher Kunststoffwerk Woco und die Hochschule Coburg arbeiten aktuell in einem interessanten Forschungsprojekt zusammen. Dabei geht es um die Entwicklung einer neuartigen mechatronischen Systemeinheit, die am Kfz-Turbolader eingesetzt wird. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert das Projekt im Rahmen des Förderprogramms „Elektronische Systeme in Bayern“.</em></p>&#13;
<p>Die Kfz-Zulieferindustrie steht aktuell vor großen Herausforderungen. Damit der Otto- und der Dieselmotor konkurrenzfähig bleiben, setzen die Kfz-Hersteller u.a. auf Hybridantriebe und die Optimierung des Wirkungsgrades. Gerade der Einsatz eines zusätzlichen Elektromotors kann Otto- und Dieselmotoren im unteren Teillastbereich effizienter machen. Dafür müssen jedoch auch die anderen Motorenkomponenten weiterentwickelt werden.</p>&#13;
<p>In dem Kooperationsprojekt der Hochschule Coburg mit dem Kronacher Unternehmen Woco wird ein Aktuator für den Turbolader entwickelt. Durch den Einsatz eines neuartigen Fluids auf der Basis geschmolzener Salze soll eine gleichbleibend hohe Effizienz erreicht werden. Das System ist unmittelbar nach dem Motorstart ansteuerbar und es ist kein zusätzliches Getriebe notwendig. Das führt zu einer Emissions- und Gewichtsreduktion beim Fahrzeug.</p>&#13;
<p><strong>Werkstoffeigenschaften werden erprobt</strong></p>&#13;
<p>Derzeit erproben <a href="t3://page?uid=480" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Alexander Rost</a> vom Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Alexander Müller die Werkstoffeigenschaften der Dichtungskonzepte und sie entwickeln Prüfstände für Komponententests. Parallel beschäftigt sich die Vorentwicklung der Woco-Gruppe damit, das neue Produkt zur Serienreife zu bringen. Lukas Gärtner, Projektleiter bei Woco, kümmert sich seit Projektstart um die Projektkoordination. </p>&#13;
<p>Professor Rost freut sich über die gute Zusammenarbeit: „In solchen Projekten können die Industrie und die Wissenschaft ihre unterschiedlichen Kompetenzen einbringen und so innovative Lösungen erarbeiten. Das bringt die Zulieferindustrie in Oberfranken voran.“</p>&#13;
<p>Die Woco Kronacher Kunststoffwerk GmbH ist Teil der international tätigen Woco-Gruppe mit den Schwerpunkten Automotive und Industrieanwendungen. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/174-Projekt_Rost_Gaertner_Mueller-1024x682.jpg"
                        fileSize="105521"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vierte Coburger Studienmesse mit vielfältigem Info-Angebot]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vierte-coburger-studienmesse-mit-vielfaeltigem-info-angebot/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Oct 2019 11:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vierte-coburger-studienmesse-mit-vielfaeltigem-info-angebot/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie sieht der Berufsalltag einer Bauingenieurin aus? Was lernt man in einem Literaturwissenschafts-Studium? Und welche Studienfelder passen überhaupt zu meinen Interessen und Fähigkeiten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab die 4. Coburger Studienmesse an der Hochschule Coburg mit Infoständen von 24 Unis und Hochschulen, 18 Vorträgen rund um Studium und Beruf und einem Studien-Interessenstest der Agentur für Arbeit.</em></p>&#13;
<p>„Wir sehen es als unsere Aufgabe, junge Menschen hier in der Region möglichst umfassend zu ihren Möglichkeiten nach dem Abitur zu informieren“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin der Studienberatung der Hochschule Coburg. „Uns ist wichtig, dass es dabei nicht nur um einzelne Studiengänge geht, sondern auch um Beruf und Arbeitswelt sowie um Themen rund ums Studium wie Auslandsaufenthalte oder Studienfinanzierung.“</p>&#13;
<p>Deshalb lud die Hochschule Coburg in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit zum vierten Mal Universitäten und Hochschulen aus Bayern und den angrenzenden Bundesländern ein, um ihr Studienangebot zu präsentieren. Insgesamt 24 Unis und Hochschulen waren dabei: kleinere wie die Hochschule Zwickau oder die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, aber auch große Universitäten wie die TU München, die LMU München, die Uni Jena, die Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Würzburg. Das Fächerspektrum reichte von Ingenieurs- und Naturwissenschaften über Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften bis hin zu Sprach- und Kulturwissenschaften, Gestaltung und Lehramtsstudiengängen.</p>&#13;
<p>In den angebotenen Vorträgen veranschaulichten die Referenten anhand ihres eigenen Berufswegs Arbeits- und Einstiegsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen wie Soziale Arbeit, Kommunikationsdesign, Sport oder Journalismus. Zudem konnten sich die Besucherinnen und Besucher zu allgemeinen Themen wie BAföG, Stipendien, Bewerbungsverfahren und Überbrückungsmöglichkeiten zwischen Abi und Studium informieren. Einige der Referenten hatten ihr Studium selbst an der Hochschule Coburg absolviert und danach erfolgreich ihre Karriere gestartet.</p>&#13;
<p>„Was wir hier in Kooperation mit der Hochschule Coburg auf die Beine gestellt haben, ist in Bayern einzigartig“, freuen sich Werner Bischoff, Matthias Heidel und Katja Weißmann von der Agentur für Arbeit.</p>&#13;
<p>Ergänzt wurde das Programm zum ersten Mal durch den Studien-Interessenstest „Berufswahl-Cockpit“ der Agentur für Arbeit: Die Schüler*innen beantworteten Fragen zu Interessen, Talenten und Fähigkeiten und erhielten dann ein Ergebnis, an dem sie sich bei der Auswahl der Vorträge und dem Besuch der Infostände orientieren konnten.</p>&#13;
<p>Etwa 800 Interessierte kamen zur 4. Coburger Studienmesse; viele Schülerinnen und Schüler brachten auch ihre Eltern mit. „Die Vorträge waren gut besucht, der Cockpit-Test wurde von vielen genutzt und an den Messeständen gab es zahlreiche individuelle Beratungsgespräche. Wir sind sehr zufrieden mit der positiven Resonanz auf die Veranstaltung“, betont Katja Kessel.</p>&#13;
<p>Auch die Aussteller zeigten sich zufrieden: „Ein tolle Messe, wir sind rundum zufrieden und kommen gern beim nächsten Mal wieder“, sagt Michaela Groll von der TU München. Die nächste Coburger Studienmesse wird voraussichtlich im Herbst 2021 stattfinden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie sieht der Berufsalltag einer Bauingenieurin aus? Was lernt man in einem Literaturwissenschafts-Studium? Und welche Studienfelder passen überhaupt zu meinen Interessen und Fähigkeiten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab die 4. Coburger Studienmesse an der Hochschule Coburg mit Infoständen von 24 Unis und Hochschulen, 18 Vorträgen rund um Studium und Beruf und einem Studien-Interessenstest der Agentur für Arbeit.</em></p>&#13;
<p>„Wir sehen es als unsere Aufgabe, junge Menschen hier in der Region möglichst umfassend zu ihren Möglichkeiten nach dem Abitur zu informieren“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin der Studienberatung der Hochschule Coburg. „Uns ist wichtig, dass es dabei nicht nur um einzelne Studiengänge geht, sondern auch um Beruf und Arbeitswelt sowie um Themen rund ums Studium wie Auslandsaufenthalte oder Studienfinanzierung.“</p>&#13;
<p>Deshalb lud die Hochschule Coburg in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit zum vierten Mal Universitäten und Hochschulen aus Bayern und den angrenzenden Bundesländern ein, um ihr Studienangebot zu präsentieren. Insgesamt 24 Unis und Hochschulen waren dabei: kleinere wie die Hochschule Zwickau oder die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, aber auch große Universitäten wie die TU München, die LMU München, die Uni Jena, die Uni Erlangen-Nürnberg und die Uni Würzburg. Das Fächerspektrum reichte von Ingenieurs- und Naturwissenschaften über Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften bis hin zu Sprach- und Kulturwissenschaften, Gestaltung und Lehramtsstudiengängen.</p>&#13;
<p>In den angebotenen Vorträgen veranschaulichten die Referenten anhand ihres eigenen Berufswegs Arbeits- und Einstiegsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen wie Soziale Arbeit, Kommunikationsdesign, Sport oder Journalismus. Zudem konnten sich die Besucherinnen und Besucher zu allgemeinen Themen wie BAföG, Stipendien, Bewerbungsverfahren und Überbrückungsmöglichkeiten zwischen Abi und Studium informieren. Einige der Referenten hatten ihr Studium selbst an der Hochschule Coburg absolviert und danach erfolgreich ihre Karriere gestartet.</p>&#13;
<p>„Was wir hier in Kooperation mit der Hochschule Coburg auf die Beine gestellt haben, ist in Bayern einzigartig“, freuen sich Werner Bischoff, Matthias Heidel und Katja Weißmann von der Agentur für Arbeit.</p>&#13;
<p>Ergänzt wurde das Programm zum ersten Mal durch den Studien-Interessenstest „Berufswahl-Cockpit“ der Agentur für Arbeit: Die Schüler*innen beantworteten Fragen zu Interessen, Talenten und Fähigkeiten und erhielten dann ein Ergebnis, an dem sie sich bei der Auswahl der Vorträge und dem Besuch der Infostände orientieren konnten.</p>&#13;
<p>Etwa 800 Interessierte kamen zur 4. Coburger Studienmesse; viele Schülerinnen und Schüler brachten auch ihre Eltern mit. „Die Vorträge waren gut besucht, der Cockpit-Test wurde von vielen genutzt und an den Messeständen gab es zahlreiche individuelle Beratungsgespräche. Wir sind sehr zufrieden mit der positiven Resonanz auf die Veranstaltung“, betont Katja Kessel.</p>&#13;
<p>Auch die Aussteller zeigten sich zufrieden: „Ein tolle Messe, wir sind rundum zufrieden und kommen gern beim nächsten Mal wieder“, sagt Michaela Groll von der TU München. Die nächste Coburger Studienmesse wird voraussichtlich im Herbst 2021 stattfinden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/190-Studienmesse_Infostaende-1024x683.jpg"
                        fileSize="148613"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/190-Studienmesse_Vortrag-1024x683.jpg"
                        fileSize="141914"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Dr. Dagmar Starke neue Honorarprofessorin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/dr-dagmar-starke-neue-honorarprofessorin/</link>
                <pubDate>Mon, 21 Oct 2019 09:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/dr-dagmar-starke-neue-honorarprofessorin/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit hat eine neue Honorarprofessorin: Dr. phil. Dagmar Starke erhielt von Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze ihre Ernennungsurkunde. Seit 2013 engagiert sie sich im Bachelor- und im Masterstudiengang Gesundheitsförderung als Lehrbeauftragte. </em></p>&#13;
<p>Honorarprofessor*innen sind „Professor*innen ehrenhalber“. Mit dem Titel „Honorarprofessorin“ würdigt die Hochschule Coburg die Verdienste von Dr. Dagmar Starke im Studienbereich Gesundheitsförderung. „Sie bringt ihre Kompetenzen in den Bereichen Epidemiologie, Gesundheitsförderung und Öffentlicher Gesundheitsdienst ein. Sie lebt Gesundheitsförderung und ist für unsere Studierenden ein Vorbild für Empowerment“, freut sich Prof. Dr. Nicole Hegel, Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. </p>&#13;
<p>Die frisch ernannte Honorarprofessorin Starke betont: „Die Ernennung ist für mich eine große Ehre und ich freue mich, meine Erfahrungen aus der Praxis an die Studierenden weitergeben zu können.“ Dagmar Starke ist stellvertretende Leiterin der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf, die Fachkräfte im Öffentlichen Gesundheitswesen aus- und weiterbildet. Hochschulpräsidentin Christiane Fritze zeigt sich überzeugt, dass die Studierenden viel von der neuen Honorarprofessorin lernen können. Und sie ergänzt: „Ich kann unsere Studierenden nur ermuntern, an diesem Wissen teilzuhaben.&quot; </p>&#13;
<p><strong>Präventionsgesetz und Berichterstattung</strong></p>&#13;
<p>In ihrer Antrittsvorlesung ging Professorin Starke auf das seit 2015 bestehende Präventionsgesetz und die darin enthaltene Pflicht zur Abgabe eines Präventionsberichts ein, der in diesem Jahr erstmals erschienen ist. Ziel des Gesetzes ist die Verminderung sozial ungleicher Gesundheitschancen. Professorin Starke sieht das Gesetz als einen wesentlichen Schritt dazu an, dass die Gesundheitsförderung Einzug in die Sozialgesetzgebung gehalten hat. Allerdings gebe es insbesondere bei den Förderstrukturen und der Evidenz, also der Messung der erzielten Ergebnisse und der Wirksamkeit der Maßnahmen, noch viel Handlungsbedarf. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit hat eine neue Honorarprofessorin: Dr. phil. Dagmar Starke erhielt von Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze ihre Ernennungsurkunde. Seit 2013 engagiert sie sich im Bachelor- und im Masterstudiengang Gesundheitsförderung als Lehrbeauftragte. </em></p>&#13;
<p>Honorarprofessor*innen sind „Professor*innen ehrenhalber“. Mit dem Titel „Honorarprofessorin“ würdigt die Hochschule Coburg die Verdienste von Dr. Dagmar Starke im Studienbereich Gesundheitsförderung. „Sie bringt ihre Kompetenzen in den Bereichen Epidemiologie, Gesundheitsförderung und Öffentlicher Gesundheitsdienst ein. Sie lebt Gesundheitsförderung und ist für unsere Studierenden ein Vorbild für Empowerment“, freut sich Prof. Dr. Nicole Hegel, Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. </p>&#13;
<p>Die frisch ernannte Honorarprofessorin Starke betont: „Die Ernennung ist für mich eine große Ehre und ich freue mich, meine Erfahrungen aus der Praxis an die Studierenden weitergeben zu können.“ Dagmar Starke ist stellvertretende Leiterin der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf, die Fachkräfte im Öffentlichen Gesundheitswesen aus- und weiterbildet. Hochschulpräsidentin Christiane Fritze zeigt sich überzeugt, dass die Studierenden viel von der neuen Honorarprofessorin lernen können. Und sie ergänzt: „Ich kann unsere Studierenden nur ermuntern, an diesem Wissen teilzuhaben.&quot; </p>&#13;
<p><strong>Präventionsgesetz und Berichterstattung</strong></p>&#13;
<p>In ihrer Antrittsvorlesung ging Professorin Starke auf das seit 2015 bestehende Präventionsgesetz und die darin enthaltene Pflicht zur Abgabe eines Präventionsberichts ein, der in diesem Jahr erstmals erschienen ist. Ziel des Gesetzes ist die Verminderung sozial ungleicher Gesundheitschancen. Professorin Starke sieht das Gesetz als einen wesentlichen Schritt dazu an, dass die Gesundheitsförderung Einzug in die Sozialgesetzgebung gehalten hat. Allerdings gebe es insbesondere bei den Förderstrukturen und der Evidenz, also der Messung der erzielten Ergebnisse und der Wirksamkeit der Maßnahmen, noch viel Handlungsbedarf. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/188-Honorarprofessorin_Starke_Fritze-1024x676.jpg"
                        fileSize="95193"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="676"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Pflanzen als Kläranlage]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/pflanzen-als-klaeranlage/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 12:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/pflanzen-als-klaeranlage/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Rahmen ihres Fachvortrags beim </em><em>Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik</em><em> an der Hochschule Coburg stellte die Coburger Absolventin Nadine Sossalla die Funktionsweise einer Pflanzenreinigungsanlage für Abwasser vor. Zudem gab sie Einblicke in ihre Arbeit als Doktorandin am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. </em></p>&#13;
<p>„Ich verdiene mein Geld mit der Untersuchung von Abwasser“, stellte Nadine Sossalla zu Beginn ihres Vortrags beim Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik an der Hochschule Coburg klar. Bilder von Wissenschaftlern mit den Füßen im Dreck machten sich in den Köpfen der Teilnehmer breit. Doch die Doktorandin am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig schwärmte von der Interdisziplinarität ihrer Arbeit, die neben Teilen der Ingenieurwissenschaft etwa auch die Zell- und Umwelttoxikologie sowie weitere Bereiche der Bioanalytik einschließt. Zu diesem Fachgebiet hat sie 2014 ihre Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg geschrieben. </p>&#13;
<p>Den Kern ihrer Tätigkeit bildet heute die Entwicklung moderner Pflanzenkläranlagen. Das Funktionsprinzip beruht auf einem mit Schilfpflanzen bepflanzten Filter, der wasserdicht zum Erdreich abgedichtet wird. In ihm siedeln sich Mikroorganismen an, die die vorbeiströmenden Abwasserinhaltsstoffe aufnehmen und umwandeln. Das Wasser bleibt übrig. Die Wurzeln des Schilfes dienen hauptsächlich als Aufwuchsfläche für Mikroorganismen und sorgen für eine gute Sauerstoffversorgung im Boden. Im Labor wird die Wasserqualität regelmäßig kontrolliert.</p>&#13;
<p>Im Einsatz ist diese Methode seit einigen Jahren besonders in ländlichen Gebieten, in denen manche Häuser nicht an das öffentliche Kanalsystem angeschlossen sind. Sie erziele gute Ergebnisse in der Abwasserreinigung, schloss Nadine Sossalla. Für die Coburger Bioanalytik-Absolventin haben sich ihre beruflichen Wünsche erfüllt: Nach ihrem Masterstudium an der TU Dresden hat sie den direkten Einstieg in das Umwelt- und Biotechnologiezentrum am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig geschafft. „Ich mag es, fachlich interdisziplinär und für die Zukunft, das heißt nachhaltig, zu arbeiten. Und das in einer tollen Forschungsumgebung!“, resümierte sie.</p>&#13;
<p>Auch die weiteren Fachvorträge von Professor*innen, Studierenden und Unternehmervertreter*innen im Rahmen des Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik boten wertvolle Impulse zum Thema und regten zur Diskussion an. Vor und nach der Veranstaltung scharten sich zahlreiche Interessierte vor den im Foyer präsentieren Postern. Auf ihnen dokumentierten Studierende ihr Praxissemester in Betrieben, Forschungseinrichtungen, Behörden und Krankenhäusern. Weitere Poster veranschaulichten die Bandbreite der Bioanalytik-Forschung an der Hochschule Coburg.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Rahmen ihres Fachvortrags beim </em><em>Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik</em><em> an der Hochschule Coburg stellte die Coburger Absolventin Nadine Sossalla die Funktionsweise einer Pflanzenreinigungsanlage für Abwasser vor. Zudem gab sie Einblicke in ihre Arbeit als Doktorandin am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. </em></p>&#13;
<p>„Ich verdiene mein Geld mit der Untersuchung von Abwasser“, stellte Nadine Sossalla zu Beginn ihres Vortrags beim Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik an der Hochschule Coburg klar. Bilder von Wissenschaftlern mit den Füßen im Dreck machten sich in den Köpfen der Teilnehmer breit. Doch die Doktorandin am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig schwärmte von der Interdisziplinarität ihrer Arbeit, die neben Teilen der Ingenieurwissenschaft etwa auch die Zell- und Umwelttoxikologie sowie weitere Bereiche der Bioanalytik einschließt. Zu diesem Fachgebiet hat sie 2014 ihre Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg geschrieben. </p>&#13;
<p>Den Kern ihrer Tätigkeit bildet heute die Entwicklung moderner Pflanzenkläranlagen. Das Funktionsprinzip beruht auf einem mit Schilfpflanzen bepflanzten Filter, der wasserdicht zum Erdreich abgedichtet wird. In ihm siedeln sich Mikroorganismen an, die die vorbeiströmenden Abwasserinhaltsstoffe aufnehmen und umwandeln. Das Wasser bleibt übrig. Die Wurzeln des Schilfes dienen hauptsächlich als Aufwuchsfläche für Mikroorganismen und sorgen für eine gute Sauerstoffversorgung im Boden. Im Labor wird die Wasserqualität regelmäßig kontrolliert.</p>&#13;
<p>Im Einsatz ist diese Methode seit einigen Jahren besonders in ländlichen Gebieten, in denen manche Häuser nicht an das öffentliche Kanalsystem angeschlossen sind. Sie erziele gute Ergebnisse in der Abwasserreinigung, schloss Nadine Sossalla. Für die Coburger Bioanalytik-Absolventin haben sich ihre beruflichen Wünsche erfüllt: Nach ihrem Masterstudium an der TU Dresden hat sie den direkten Einstieg in das Umwelt- und Biotechnologiezentrum am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig geschafft. „Ich mag es, fachlich interdisziplinär und für die Zukunft, das heißt nachhaltig, zu arbeiten. Und das in einer tollen Forschungsumgebung!“, resümierte sie.</p>&#13;
<p>Auch die weiteren Fachvorträge von Professor*innen, Studierenden und Unternehmervertreter*innen im Rahmen des Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik boten wertvolle Impulse zum Thema und regten zur Diskussion an. Vor und nach der Veranstaltung scharten sich zahlreiche Interessierte vor den im Foyer präsentieren Postern. Auf ihnen dokumentierten Studierende ihr Praxissemester in Betrieben, Forschungseinrichtungen, Behörden und Krankenhäusern. Weitere Poster veranschaulichten die Bandbreite der Bioanalytik-Forschung an der Hochschule Coburg.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/179-Bioanalytik-Symposium_Sossalla-683x1024.jpg"
                        fileSize="124532"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Megatrends der Mobilität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-megatrends-der-mobilitaet/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 04:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-megatrends-der-mobilitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der 1. Coburger Mobilitätskongress an der Hochschule Coburg brachte Expert*innen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen zusammen. Das Themenspektrum reichte von technischen und rechtlichen Fragen des autonomen Fahrens bis zu städtebaulichen Aspekten und der Nutzung von Bewegungsdaten für neue Geschäftsmodelle.</em></p>&#13;
<p>„Die Mobilität wird situativ“, davon ist Thomas Spangler, Geschäftsführer Technik des Coburger Automobilzulieferers Brose, überzeugt. Und er ergänzt: „Die Automobilindustrie wird derzeit komplett auf den Kopf gestellt.“ Seine Prognose lautet: In Zukunft werden Fahrzeuge geteilt, geliehen oder gemietet. Mit der Folge, dass weniger Fahrzeuge mehr Kilometer fahren und sich die Produktlebenszyklen für die Hersteller verkürzen. </p>&#13;
<p>Zu der gleichen Schlussfolgerung kommt Klaus-Jürgen Heitmann, Vorstandssprecher der HUK Coburg, Deutschlands größtem Kfz-Versicherer. Und er ergänzt: „Aufgrund des verstärkten Einsatzes von Fahrassistenzsystemen wird es in Zukunft auch weniger Unfälle und damit weniger Reparaturschäden geben. Diese Entwicklung stellt für die Autoversicherer eine existenzielle Frage dar.“ Daher gehe es für sein Unternehmen darum, sich neue Geschäftsmodelle rund um die Mobilität zu erschließen.</p>&#13;
<p><strong>Forschung am autonomen Fahren</strong></p>&#13;
<p>Dass in Oberfranken intensiv am autonomen Fahren geforscht wird, zeigte Jürgen Schrepfer, Leiter der Fahrerassistenzforschung Deutschland beim Unternehmen Valeo. Seine Firma betreibt in Kronach ein Entwicklungszentrum und erprobt dort neue technische Lösungen. So wurde zwischen Kronach, Kulmbach und Hof eine Testregion für hochautomatisierte Fahrzeuge etabliert. Und der Verkehrskreisel in Kronach erlaubt es dem Unternehmen, neue Technologien im städtischen Realbetrieb zu testen.</p>&#13;
<p>Künftig müssen auch Juristen und Ingenieure stärker zusammenarbeiten. Davon zeigt sich Dr. Jochen Feldle von der Forschungsstelle Robotrecht an der Universität Würzburg überzeugt. Denn die technischen Entwicklungen, bei denen Algorithmen das Fahrverhalten der Autos bestimmen, werfen Fragen auf wie: Wer hat den Schaden verursacht, der Fahrer oder der Hersteller des Fahrzeugs? Und wo liegt die Beweispflicht?</p>&#13;
<p><strong>Interdisziplinärer Kongress</strong></p>&#13;
<p>Der Mobilitätskongress bot den mehr als 80 Besucher*innen zudem die Möglichkeit, sich in vier Panels mit den unterschiedlichen Facetten von Mobilität auseinanderzusetzen. Expert*innen referierten über die technischen Herausforderungen des Autonomen Fahrens. Es ging um neue Mobilitätskonzepte für Städte und aufeinander abgestimmte Verkehrssysteme sowie darum, wie sich Bewegungsdaten in Informationen verwandeln lassen.</p>&#13;
<p>Im Panel ‚Elektromobilität‘ setzten sich die Referenten u.a. mit einer verbesserten Speicherung mittels Schallwellen, der Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen und der Elektromobilität im ländlichen Raum auseinander. Das Panel Dienstleistung und Recht behandelte schließlich unterschiedliche Aspekte von Telematik-Tarifen in der Versicherung, die Schadensabwicklung unter Aspekten des Autonomen Fahrens und die Frage: Wem gehören die Daten, die mit modernen Sensoren erhoben und an die Hersteller oder die Versicherung weitergeleitet werden.&nbsp; &nbsp;</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Stefan Gast, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik und Initiator des 1. Coburger Mobilitätskongress, freut sich über die Resonanz: „Uns ist es gelungen, das Thema ‚Mobilität‘ ganzheitlich zu betrachten und so neue Impulse zu setzen.“</p>&#13;
<p>Ein Filmbeitrag zum 1. Coburger Mobilitätskongress ist auf<a href="https://www.itv-coburg.de/mobilitaet-der-zukunft" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window"> itv-coburg</a> zu sehen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der 1. Coburger Mobilitätskongress an der Hochschule Coburg brachte Expert*innen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen zusammen. Das Themenspektrum reichte von technischen und rechtlichen Fragen des autonomen Fahrens bis zu städtebaulichen Aspekten und der Nutzung von Bewegungsdaten für neue Geschäftsmodelle.</em></p>&#13;
<p>„Die Mobilität wird situativ“, davon ist Thomas Spangler, Geschäftsführer Technik des Coburger Automobilzulieferers Brose, überzeugt. Und er ergänzt: „Die Automobilindustrie wird derzeit komplett auf den Kopf gestellt.“ Seine Prognose lautet: In Zukunft werden Fahrzeuge geteilt, geliehen oder gemietet. Mit der Folge, dass weniger Fahrzeuge mehr Kilometer fahren und sich die Produktlebenszyklen für die Hersteller verkürzen. </p>&#13;
<p>Zu der gleichen Schlussfolgerung kommt Klaus-Jürgen Heitmann, Vorstandssprecher der HUK Coburg, Deutschlands größtem Kfz-Versicherer. Und er ergänzt: „Aufgrund des verstärkten Einsatzes von Fahrassistenzsystemen wird es in Zukunft auch weniger Unfälle und damit weniger Reparaturschäden geben. Diese Entwicklung stellt für die Autoversicherer eine existenzielle Frage dar.“ Daher gehe es für sein Unternehmen darum, sich neue Geschäftsmodelle rund um die Mobilität zu erschließen.</p>&#13;
<p><strong>Forschung am autonomen Fahren</strong></p>&#13;
<p>Dass in Oberfranken intensiv am autonomen Fahren geforscht wird, zeigte Jürgen Schrepfer, Leiter der Fahrerassistenzforschung Deutschland beim Unternehmen Valeo. Seine Firma betreibt in Kronach ein Entwicklungszentrum und erprobt dort neue technische Lösungen. So wurde zwischen Kronach, Kulmbach und Hof eine Testregion für hochautomatisierte Fahrzeuge etabliert. Und der Verkehrskreisel in Kronach erlaubt es dem Unternehmen, neue Technologien im städtischen Realbetrieb zu testen.</p>&#13;
<p>Künftig müssen auch Juristen und Ingenieure stärker zusammenarbeiten. Davon zeigt sich Dr. Jochen Feldle von der Forschungsstelle Robotrecht an der Universität Würzburg überzeugt. Denn die technischen Entwicklungen, bei denen Algorithmen das Fahrverhalten der Autos bestimmen, werfen Fragen auf wie: Wer hat den Schaden verursacht, der Fahrer oder der Hersteller des Fahrzeugs? Und wo liegt die Beweispflicht?</p>&#13;
<p><strong>Interdisziplinärer Kongress</strong></p>&#13;
<p>Der Mobilitätskongress bot den mehr als 80 Besucher*innen zudem die Möglichkeit, sich in vier Panels mit den unterschiedlichen Facetten von Mobilität auseinanderzusetzen. Expert*innen referierten über die technischen Herausforderungen des Autonomen Fahrens. Es ging um neue Mobilitätskonzepte für Städte und aufeinander abgestimmte Verkehrssysteme sowie darum, wie sich Bewegungsdaten in Informationen verwandeln lassen.</p>&#13;
<p>Im Panel ‚Elektromobilität‘ setzten sich die Referenten u.a. mit einer verbesserten Speicherung mittels Schallwellen, der Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen und der Elektromobilität im ländlichen Raum auseinander. Das Panel Dienstleistung und Recht behandelte schließlich unterschiedliche Aspekte von Telematik-Tarifen in der Versicherung, die Schadensabwicklung unter Aspekten des Autonomen Fahrens und die Frage: Wem gehören die Daten, die mit modernen Sensoren erhoben und an die Hersteller oder die Versicherung weitergeleitet werden.&nbsp; &nbsp;</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Stefan Gast, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik und Initiator des 1. Coburger Mobilitätskongress, freut sich über die Resonanz: „Uns ist es gelungen, das Thema ‚Mobilität‘ ganzheitlich zu betrachten und so neue Impulse zu setzen.“</p>&#13;
<p>Ein Filmbeitrag zum 1. Coburger Mobilitätskongress ist auf<a href="https://www.itv-coburg.de/mobilitaet-der-zukunft" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window"> itv-coburg</a> zu sehen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Mobi_Kongress_Prof_Gast1-1024x676.jpg"
                        fileSize="94940"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="676"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Mobi_Kongress_Spangler-1024x676.jpg"
                        fileSize="116111"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="676"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Mobi_Kongress_Heitmann_1-1024x676.jpg"
                        fileSize="129979"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="676"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Mobi_Kongress_Schrepfer-1024x676.jpg"
                        fileSize="143117"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="676"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/185-Mobi_Kongress_Feldle-1024x676.jpg"
                        fileSize="103045"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="676"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Seminar „Nullenergiegebäude im Bestand“ mit Prof. Troi und Prof. Zeitler]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/seminar-nullenergiegebaeude-im-bestand-mit-prof-troi-und-prof-zeitler/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Oct 2019 13:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/seminar-nullenergiegebaeude-im-bestand-mit-prof-troi-und-prof-zeitler/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Fraunhofer-Zentrum für energetische Altbausanierung und Denkmalpflege in Benediktbeuern veranstaltet am 22. November 2019 ein Seminar zum Thema „Nullenergiegebäude im Bestand“. Referent*innen sind <a href="t3://page?uid=1001" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Alexandra Troi </a>und <a href="t3://page?uid=696" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Friedemann Zeitler</a> von der Hochschule Coburg sowie Franziska Haas Koch von Eurac Research, Bozen. </em> </p>&#13;
<p>In der Ankündigung ihres Seminars stellen die Referent*innen fest: „Was in den Ohren von Denkmalpflegern wie eine Provokation klingen könnte, ist als Mutmacher gedacht: Auch im Bestand ist es möglich, den Energiebedarf deutlich zu senken, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die Behaglichkeit für die Nutzer zu verbessern.“ Vielfach gehe es darum, das Gebäude und seine Werte – unabhängig davon, ob es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt oder nicht – zu verstehen, um dann im Dialog passende Sanierungsmöglichkeiten zu entwickeln. </p>&#13;
<p>In dem Seminar werden gut umgesetzte Beispiele vorgestellt, von denen sich die Teilnehmer*innen inspirieren lassen können. „Die Lösungen müssen aber immer individuell an das Gebäude angepasst werden;“ das ist den Referent*innen wichtig. Und: Je effizienter man nach der Sanierung sein möchte, umso genauer muss man vorher hinschauen: Für die Innendämmung reicht eine statische Feuchteberechnung nicht mehr aus. Die Bilanz kann auch nicht über das ganze Jahr hinweg pauschal betrachtet werden. Vielmehr spielt das Zusammenwirken von natürlicher Lüftung, thermischer Masse und Verschattung für den sommerlichen Wärmeschutz eine große Rolle und muss quantifiziert werden. Das Seminar zeigt Möglichkeiten und aktuelle Entwicklungen auf – auch am Beispiel der Tagungsstätte, der Alten Schäfflerei des Klosters Benediktbeuern. </p>&#13;
<p>Weitere Infos zu dem Seminar finden sich auf der <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.ibp.fraunhofer.de/de/veranstaltungen-messen/bauphysik-in-der-denkmalpflege4.html">Website des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik.</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Fraunhofer-Zentrum für energetische Altbausanierung und Denkmalpflege in Benediktbeuern veranstaltet am 22. November 2019 ein Seminar zum Thema „Nullenergiegebäude im Bestand“. Referent*innen sind <a href="t3://page?uid=1001" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Alexandra Troi </a>und <a href="t3://page?uid=696" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Friedemann Zeitler</a> von der Hochschule Coburg sowie Franziska Haas Koch von Eurac Research, Bozen. </em> </p>&#13;
<p>In der Ankündigung ihres Seminars stellen die Referent*innen fest: „Was in den Ohren von Denkmalpflegern wie eine Provokation klingen könnte, ist als Mutmacher gedacht: Auch im Bestand ist es möglich, den Energiebedarf deutlich zu senken, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die Behaglichkeit für die Nutzer zu verbessern.“ Vielfach gehe es darum, das Gebäude und seine Werte – unabhängig davon, ob es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt oder nicht – zu verstehen, um dann im Dialog passende Sanierungsmöglichkeiten zu entwickeln. </p>&#13;
<p>In dem Seminar werden gut umgesetzte Beispiele vorgestellt, von denen sich die Teilnehmer*innen inspirieren lassen können. „Die Lösungen müssen aber immer individuell an das Gebäude angepasst werden;“ das ist den Referent*innen wichtig. Und: Je effizienter man nach der Sanierung sein möchte, umso genauer muss man vorher hinschauen: Für die Innendämmung reicht eine statische Feuchteberechnung nicht mehr aus. Die Bilanz kann auch nicht über das ganze Jahr hinweg pauschal betrachtet werden. Vielmehr spielt das Zusammenwirken von natürlicher Lüftung, thermischer Masse und Verschattung für den sommerlichen Wärmeschutz eine große Rolle und muss quantifiziert werden. Das Seminar zeigt Möglichkeiten und aktuelle Entwicklungen auf – auch am Beispiel der Tagungsstätte, der Alten Schäfflerei des Klosters Benediktbeuern. </p>&#13;
<p>Weitere Infos zu dem Seminar finden sich auf der <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.ibp.fraunhofer.de/de/veranstaltungen-messen/bauphysik-in-der-denkmalpflege4.html">Website des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik.</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Seminarankuendigung_Troi_Zeitler_IBP-512x1024.jpg"
                        fileSize="85608"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="512" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Seminarankuendigung_Troi_Zeitler_Alte_Schaefflerei-1024x683.jpg"
                        fileSize="145080"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mobilität im ländlichen Raum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mobilitaet-im-laendlichen-raum/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Oct 2019 04:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mobilitaet-im-laendlichen-raum/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie wirken sich die aktuellen gesellschaftlichen Trends Klimawandel, Digitalisierung und Urbanisierung auf die Mobilität im ländlichen Raum aus? Über diese Frage diskutierten zum Abschluss des 1. Coburger Mobilitätskongresses Prof. Dr. Stefan Gast und Prof. Dr. Mathias Wilde mit Björn Cukrowski von der IHK zu Coburg und Hans Rebhan von der IHK Oberfranken, Bayreuth.</em></p>&#13;
<p>Die Automobilbranche steckt aktuell in einem starken Technologiewandel. Der Trend geht zur Elektromobilität. Hier sieht auch Professor Gast als Ingenieur die größten Umsetzungschancen. Nach Auffassung seines Kollegen Professor Wilde ist der ländliche Raum auch gut geeignet, die notwendige Energie bereitzustellen. Er stellt fest: „Wir haben hier viele Einfamilienhäuser mit großen Dachflächen, auf denen Solarzellen montiert werden können.“</p>&#13;
<p>Obwohl rund ein Viertel der Arbeitsplätze in Oberfranken in der Autozulieferindustrie zu finden sind, hängt nur ein geringer Teil am Verbrennungsmotor, berichten die beiden IHK-Vertreter Björn Cukrowski und Hans Rebhan. Um die Energiewende im Verkehrssektor zu schaffen, braucht es aber weitergehende Konzepte. „Der Anteil des Verkehrs am CO2-Ausstoß liegt in Deutschland aktuell bei 25 Prozent. In den letzten Jahren kam es nicht zu einer Reduktion, sondern zu einer Steigerung;“ betont Professor Wilde.</p>&#13;
<p><strong>Überregionale Verkehrsverbünde</strong></p>&#13;
<p>Nachholbedarf sieht Hans Rebhan in der Anbindung der Region an überregionale Verkehrsverbünde, wie den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg VGN, der aktuell nur bis Lichtenfels reicht. Er plädiert dafür, die Stadt- und Landkreise Coburg und Kronach hier anzuschließen, um den ÖPNV in der Region attraktiver zu machen. </p>&#13;
<p>Eine besondere Herausforderung für die Verkehrspolitik sieht Professor Wilde in der Überwindung der letzten Meile, also vom Stadtrand in die Innenstadt mit ihren begrenzten Stellflächen und der hohen CO2-Belastung. Dies gelte sowohl für den ländlichen als auch für den städtischen Raum. Hier seien kreative Lösungen im Sinne einer vernetzten Mobilität erforderlich, angefangen beim Klapprad im Kofferraum bis zum elektrischen Shuttelbus.</p>&#13;
<p>Auch die Reichweitenangst ist nach Ansicht von Professor Wilde unbegründet. Denn im Durchschnitt beträgt die tägliche Fahrstrecke auf dem Land etwas mehr als 50 Kilometer. Der Elektroantrieb ist also eine echte Alternative. </p>&#13;
<p><strong>Modellregion „Mobilität im ländlichen Raum“</strong></p>&#13;
<p>Eine wichtige Aufgabe für zukunftsfähige Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum sieht Professor Gast in der Vernetzung aller Mobilitäts-Player in der Region. Er regte daher an, in Westoberfranken eine Modellregion „Mobilität im ländlichen Raum“ zu initiieren, in den gemeinsamen Lösungen erarbeitet und erprobt werden, die zur Region passen.</p>&#13;
<p>Die Podiumsdiskussion wurde von Dr. Margareta Bögelein, Pressesprecherin der Hochschule Coburg, moderiert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie wirken sich die aktuellen gesellschaftlichen Trends Klimawandel, Digitalisierung und Urbanisierung auf die Mobilität im ländlichen Raum aus? Über diese Frage diskutierten zum Abschluss des 1. Coburger Mobilitätskongresses Prof. Dr. Stefan Gast und Prof. Dr. Mathias Wilde mit Björn Cukrowski von der IHK zu Coburg und Hans Rebhan von der IHK Oberfranken, Bayreuth.</em></p>&#13;
<p>Die Automobilbranche steckt aktuell in einem starken Technologiewandel. Der Trend geht zur Elektromobilität. Hier sieht auch Professor Gast als Ingenieur die größten Umsetzungschancen. Nach Auffassung seines Kollegen Professor Wilde ist der ländliche Raum auch gut geeignet, die notwendige Energie bereitzustellen. Er stellt fest: „Wir haben hier viele Einfamilienhäuser mit großen Dachflächen, auf denen Solarzellen montiert werden können.“</p>&#13;
<p>Obwohl rund ein Viertel der Arbeitsplätze in Oberfranken in der Autozulieferindustrie zu finden sind, hängt nur ein geringer Teil am Verbrennungsmotor, berichten die beiden IHK-Vertreter Björn Cukrowski und Hans Rebhan. Um die Energiewende im Verkehrssektor zu schaffen, braucht es aber weitergehende Konzepte. „Der Anteil des Verkehrs am CO2-Ausstoß liegt in Deutschland aktuell bei 25 Prozent. In den letzten Jahren kam es nicht zu einer Reduktion, sondern zu einer Steigerung;“ betont Professor Wilde.</p>&#13;
<p><strong>Überregionale Verkehrsverbünde</strong></p>&#13;
<p>Nachholbedarf sieht Hans Rebhan in der Anbindung der Region an überregionale Verkehrsverbünde, wie den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg VGN, der aktuell nur bis Lichtenfels reicht. Er plädiert dafür, die Stadt- und Landkreise Coburg und Kronach hier anzuschließen, um den ÖPNV in der Region attraktiver zu machen. </p>&#13;
<p>Eine besondere Herausforderung für die Verkehrspolitik sieht Professor Wilde in der Überwindung der letzten Meile, also vom Stadtrand in die Innenstadt mit ihren begrenzten Stellflächen und der hohen CO2-Belastung. Dies gelte sowohl für den ländlichen als auch für den städtischen Raum. Hier seien kreative Lösungen im Sinne einer vernetzten Mobilität erforderlich, angefangen beim Klapprad im Kofferraum bis zum elektrischen Shuttelbus.</p>&#13;
<p>Auch die Reichweitenangst ist nach Ansicht von Professor Wilde unbegründet. Denn im Durchschnitt beträgt die tägliche Fahrstrecke auf dem Land etwas mehr als 50 Kilometer. Der Elektroantrieb ist also eine echte Alternative. </p>&#13;
<p><strong>Modellregion „Mobilität im ländlichen Raum“</strong></p>&#13;
<p>Eine wichtige Aufgabe für zukunftsfähige Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum sieht Professor Gast in der Vernetzung aller Mobilitäts-Player in der Region. Er regte daher an, in Westoberfranken eine Modellregion „Mobilität im ländlichen Raum“ zu initiieren, in den gemeinsamen Lösungen erarbeitet und erprobt werden, die zur Region passen.</p>&#13;
<p>Die Podiumsdiskussion wurde von Dr. Margareta Bögelein, Pressesprecherin der Hochschule Coburg, moderiert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/186-Teilnehmer_Podiumsgespraech-1024x682.jpg"
                        fileSize="144598"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zentrum für Mobilität und Energie feierlich eröffnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zentrum-fuer-mobilitaet-und-energie-feierlich-eroeffnet/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Oct 2019 12:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zentrum-fuer-mobilitaet-und-energie-feierlich-eroeffnet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit Gästen aus der Politik, der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens konnte die Hochschule Coburg am letzten Donnerstag ihr erstes Forschungsgebäude, das Zentrum für Mobilität und Energie ZME, eröffnen. Der Freistaat Bayern investiert 18,9 Mio. EUR in den Bau und die installierten Großgeräte. Hinzu kommen weitere 2,1 Mio. EUR aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft.</em></p>&#13;
<p>„Das Zentrum für Mobilität und Energie entstand als Folge des Reaktorunglücks im japanischen Fukushima in 2011“, erinnert sich Dr. Johannes Eberle, Abteilungsleiter für Forschung und Wissenschaftssystem des Bayerischen Wissenschaftsministeriums, an die Ursprünge der Planung. Damals entschloss sich Deutschland zur Energiewende und damit zur Stärkung der Forschung an regenerativen Energiequellen. „Der Freistaat Bayern schafft mit seinen Investitionen die Infrastruktur als Basis für die Forschung;“ erläutert er, der in Vertretung des Bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler nach Coburg gekommen ist. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freut sich über die neuen Möglichkeiten, die durch den Neubau für die Forschung an der Hochschule Coburg entstehen. „Das Spannende an unserem ZME ist, dass hier Kolleginnen und Kollegen aus den Fakultäten Angewandte Naturwissenschaften, Elektrotechnik und Informatik sowie Maschinenbau und Automobiltechnik praktisch ‚Tür an Tür‘ oder ‚Labor an Labor‘ arbeiten“, stellt sie fest.</p>&#13;
<p>Das Gebäude umfasst insgesamt 1.100 qm Nutzfläche. Es verfügt über moderne Motorenprüfstände und ein Chemielabor zur Erforschung neuer synthetischer Kraftstoffe und ihrem Zusammenspiel mit effizienten Motoren. Im Labor für Fahrassistenzsystem geht es um die Technik des autonomen bzw. des automatisierten Fahrens. Und im Labor für Robotik werden interaktive Robotersysteme entwickelt.</p>&#13;
<p>Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt auf den Gebieten der Elektrotechnik. Hier geht es beispielsweise um die Hochspannungstechnik, die Anlagendiagnostik und neue Speichertechnologien, aber auch um die Photovoltaik-Technik. </p>&#13;
<p>Für Hubert Wagner, dem stellvertretenden Leiter des Staatlichen Bauamts Bamberg, war insbesondere die Installation für die Großgeräte eine Herausforderung. Er bedankte sich daher bei den Architekten von H2M und den Ingenieurbüros für die hervorragende Arbeit. </p>&#13;
<p>Seitens der Forscher gaben <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a> und <a href="t3://page?uid=697" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Christian Weindl</a> Einblicke in ihre aktuellen Projekte. Professor Jakob zeigte am Beispiel der Kraftstoffforschung, dass es ihm und seinem Team jetzt möglich ist, von der Analyse der regenerativen Kraftstoffe über die Sensorik, die Thermodynamik und die Motorenentwicklung bis zu Abgasanalytik die komplette Forschungskette abzubilden. Und Professor Weindl machte anhand verschiedener Forschungsprojekte klar, wo die elektrotechnischen Herausforderungen der Energiewende liegen. Sie reichen von der Speicherung des regenerativ erzeugten Stroms bis zu intelligenten Netzen, sog. Smart Grids, die in der Lage sein müssen, mit schwankenden Energiemengen zurecht zu kommen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit Gästen aus der Politik, der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens konnte die Hochschule Coburg am letzten Donnerstag ihr erstes Forschungsgebäude, das Zentrum für Mobilität und Energie ZME, eröffnen. Der Freistaat Bayern investiert 18,9 Mio. EUR in den Bau und die installierten Großgeräte. Hinzu kommen weitere 2,1 Mio. EUR aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft.</em></p>&#13;
<p>„Das Zentrum für Mobilität und Energie entstand als Folge des Reaktorunglücks im japanischen Fukushima in 2011“, erinnert sich Dr. Johannes Eberle, Abteilungsleiter für Forschung und Wissenschaftssystem des Bayerischen Wissenschaftsministeriums, an die Ursprünge der Planung. Damals entschloss sich Deutschland zur Energiewende und damit zur Stärkung der Forschung an regenerativen Energiequellen. „Der Freistaat Bayern schafft mit seinen Investitionen die Infrastruktur als Basis für die Forschung;“ erläutert er, der in Vertretung des Bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler nach Coburg gekommen ist. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freut sich über die neuen Möglichkeiten, die durch den Neubau für die Forschung an der Hochschule Coburg entstehen. „Das Spannende an unserem ZME ist, dass hier Kolleginnen und Kollegen aus den Fakultäten Angewandte Naturwissenschaften, Elektrotechnik und Informatik sowie Maschinenbau und Automobiltechnik praktisch ‚Tür an Tür‘ oder ‚Labor an Labor‘ arbeiten“, stellt sie fest.</p>&#13;
<p>Das Gebäude umfasst insgesamt 1.100 qm Nutzfläche. Es verfügt über moderne Motorenprüfstände und ein Chemielabor zur Erforschung neuer synthetischer Kraftstoffe und ihrem Zusammenspiel mit effizienten Motoren. Im Labor für Fahrassistenzsystem geht es um die Technik des autonomen bzw. des automatisierten Fahrens. Und im Labor für Robotik werden interaktive Robotersysteme entwickelt.</p>&#13;
<p>Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt auf den Gebieten der Elektrotechnik. Hier geht es beispielsweise um die Hochspannungstechnik, die Anlagendiagnostik und neue Speichertechnologien, aber auch um die Photovoltaik-Technik. </p>&#13;
<p>Für Hubert Wagner, dem stellvertretenden Leiter des Staatlichen Bauamts Bamberg, war insbesondere die Installation für die Großgeräte eine Herausforderung. Er bedankte sich daher bei den Architekten von H2M und den Ingenieurbüros für die hervorragende Arbeit. </p>&#13;
<p>Seitens der Forscher gaben <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a> und <a href="t3://page?uid=697" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Christian Weindl</a> Einblicke in ihre aktuellen Projekte. Professor Jakob zeigte am Beispiel der Kraftstoffforschung, dass es ihm und seinem Team jetzt möglich ist, von der Analyse der regenerativen Kraftstoffe über die Sensorik, die Thermodynamik und die Motorenentwicklung bis zu Abgasanalytik die komplette Forschungskette abzubilden. Und Professor Weindl machte anhand verschiedener Forschungsprojekte klar, wo die elektrotechnischen Herausforderungen der Energiewende liegen. Sie reichen von der Speicherung des regenerativ erzeugten Stroms bis zu intelligenten Netzen, sog. Smart Grids, die in der Lage sein müssen, mit schwankenden Energiemengen zurecht zu kommen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/184-Eroeffnung_ZME_Eberle_Fritze_Wagner-1024x683.jpg"
                        fileSize="152741"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/184-Eroeffnung_ZME_Jakob-1024x683.jpg"
                        fileSize="123857"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/184-Eroeffnung_ZME_Weindl-1024x683.jpg"
                        fileSize="133111"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationaler Doppelabschluss für Absolventen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationaler-doppelabschluss-fuer-absolventen/</link>
                <pubDate>Sun, 13 Oct 2019 12:41:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/internationaler-doppelabschluss-fuer-absolventen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ab 2020 können Studierende des Masterstudiengangs Financial Management den internationalen Doppelabschluss Master of International Business erwerben. Sie müssen dafür ein Auslandssemester an der Coburger Partneruniversität USC Australia absolvieren.</em></p>&#13;
<p>Ein international anerkannter Doppelabschluss erleichtert nicht nur den Berufseinstieg weltweit. Er beweist auch Fachwissen, hohe interkulturelle Kompetenz und Sprachkenntnisse. Die Studierenden des Masterprogramms Financial Management an der Hochschule Coburg können wahlweise ab März oder August 2020 ein Auslandssemester an der USC Australia absolvieren und so am Ende ihres Studiums den Doppelabschluss Master of International Business (MIntBus) erhalten. </p>&#13;
<p>Diese Kooperation hatte die Fakultät Wirtschaftswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem International Office der Hochschule Coburg in den letzten Monaten vorbereitet. Prof. Dr. Victor Randall war kürzlich nach Australien gereist, um das neue Double Degree-Abkommen mit den Kolleg*innen der USC Business School zu verhandeln. </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg verstärkt so den Austausch von Lehrenden und Studierenden im Studiengang Financial Management und schreitet mit dieser Kooperation auch den Weg ihrer Internationalisierung weiter voran. Gute Zusammenarbeit zahlt sich aus: Die USC Australia ist der Fakultät Wirtschaftswissenschaften bereits über den Doppelabschluss im M.A.-Studiengang Betriebswirtschaft bestens bekannt. Hier wird den Masterabsolvent*innen eines Auslandsemesters der zusätzliche Grad Master of Management (MMgt) verliehen.</p>&#13;
<p><em>Das <a href="t3://page?uid=258" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">MBA-Programm Financial Management</a> der Hochschule Coburg ist das einzige englischsprachige, internationale Vollzeit-MBA-Programm in Deutschland mit Schwerpunkt Finanzen. Die internationale Ausrichtung zieht Studierende aus der ganzen Welt an. Die Mehrheit der Studierenden kommt aus dem Ausland. Deutsche Studierende profitieren von der interkulturellen und internationalen Atmosphäre.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ab 2020 können Studierende des Masterstudiengangs Financial Management den internationalen Doppelabschluss Master of International Business erwerben. Sie müssen dafür ein Auslandssemester an der Coburger Partneruniversität USC Australia absolvieren.</em></p>&#13;
<p>Ein international anerkannter Doppelabschluss erleichtert nicht nur den Berufseinstieg weltweit. Er beweist auch Fachwissen, hohe interkulturelle Kompetenz und Sprachkenntnisse. Die Studierenden des Masterprogramms Financial Management an der Hochschule Coburg können wahlweise ab März oder August 2020 ein Auslandssemester an der USC Australia absolvieren und so am Ende ihres Studiums den Doppelabschluss Master of International Business (MIntBus) erhalten. </p>&#13;
<p>Diese Kooperation hatte die Fakultät Wirtschaftswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem International Office der Hochschule Coburg in den letzten Monaten vorbereitet. Prof. Dr. Victor Randall war kürzlich nach Australien gereist, um das neue Double Degree-Abkommen mit den Kolleg*innen der USC Business School zu verhandeln. </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg verstärkt so den Austausch von Lehrenden und Studierenden im Studiengang Financial Management und schreitet mit dieser Kooperation auch den Weg ihrer Internationalisierung weiter voran. Gute Zusammenarbeit zahlt sich aus: Die USC Australia ist der Fakultät Wirtschaftswissenschaften bereits über den Doppelabschluss im M.A.-Studiengang Betriebswirtschaft bestens bekannt. Hier wird den Masterabsolvent*innen eines Auslandsemesters der zusätzliche Grad Master of Management (MMgt) verliehen.</p>&#13;
<p><em>Das <a href="t3://page?uid=258" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">MBA-Programm Financial Management</a> der Hochschule Coburg ist das einzige englischsprachige, internationale Vollzeit-MBA-Programm in Deutschland mit Schwerpunkt Finanzen. Die internationale Ausrichtung zieht Studierende aus der ganzen Welt an. Die Mehrheit der Studierenden kommt aus dem Ausland. Deutsche Studierende profitieren von der interkulturellen und internationalen Atmosphäre.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Double_Degree_Elliott_Randall-1024x758.jpg"
                        fileSize="136501"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="758"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Studium für Fachkräfte in der Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-studium-fuer-fachkraefte-in-der-region/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Oct 2019 09:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-studium-fuer-fachkraefte-in-der-region/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Parallel zum Job studieren – manchmal ist das für Arbeitnehmer die einzige Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren. Unternehmen ermöglichen ihren Beschäftigten das Studium, wenn sie für Fachkräfte attraktiv bleiben möchten. Die Hochschule Coburg unterstützt Weiterbildung in der Region seit fünf Jahren mit den berufsbegleitenden Studiengängen der Betriebswirtschaft.</em></p>&#13;
<p>Can Aydin ist sich sicher: Ohne das Studium wäre er heute nicht so erfolgreich in seinem Job. Der 29-Jährige ist Direktionsleiter bei einer bayerischen Versicherung und zuständig für die Büros in ganz Oberfranken. „Wir haben gelernt, anders zu denken“, sagt Aydin. Einige seiner Kommilitonen, erzählt er, bekommen immer wieder Jobanfragen über berufliche Netzwerke wie XING oder LinkedIn.</p>&#13;
<p>Can Aydin hat Versicherungswirtschaft in Coburg studiert und danach zu arbeiten angefangen. Nach zweieinhalb Jahren im Berufsleben will er noch den Masterabschluss nachholen. „Ich gebe zu, am Anfang dachte ich einfach, so ein Titel macht sich gut. Aber das Studium hat mir viel mehr gebracht als nur den Titel.“ Der 29-Jährige hat sich damals in den ersten Jahrgang des berufsbegleitenden Master Betriebswirtschaft an der Hochschule Coburg eingeschrieben. Seit kurzem hat er sein Zeugnis in der Tasche und ist damit einer der ersten Absolventen des Studiengangs. </p>&#13;
<p><strong>Fachkräfte fördern</strong></p>&#13;
<p>Rund 115 Studierende zählen die berufsbegleitenden Betriebswirtschaft-Studiengänge der Hochschule Coburg. Seit Oktober 2014 gibt es den Bachelor, 2016 startete der Master. Etwa 30 Studierende haben seit Beginn ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Entwickelt wurden beide Studiengänge mit der Industrie- und Handelskammer zu Coburg sowie Unternehmen aus der Region. „Unsere Unternehmen hatten den Bedarf, ihre Fachkräfte akademisch zu fördern und weiterzuentwickeln“, erzählt Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Coburg. „Mit der Möglichkeit zur Weiterbildung sollen Fachkräfte in die Region geholt und hier gehalten werden. Ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Unternehmern Martin Kapp und Dr. Thomas Kneitz, die diese Idee damals vorangetrieben haben.“</p>&#13;
<p>Arbeit und Studium - wer das stemmen will, muss nicht nur motiviert, sondern auch organisiert sein. „Am ersten Tag in der Hochschule, ein Freitagabend, nach einer 50-Stunden-Woche habe ich mich wirklich gefragt – warum tust du dir das an?“, erinnert sich Can Aydin. </p>&#13;
<p><strong>Die Woche gehört dem Unternehmen</strong></p>&#13;
<p>Umso wichtiger sei das Konzept, das hinter dem Studium steht, betont Prof. Dr. Roland Hertrich, langjähriger Studiengangsleiter der beiden Programme. „Die Woche gehört dem Unternehmen. Das ist unser Credo. Vorlesungen finden nur am Wochenende und einmal im Semester als Blockwoche statt.“ </p>&#13;
<p>Kleine Gruppen, eine gute Mischung aus Präsenz- und Online-Vorlesungen und relevante fachliche Inhalte – bilden den Rahmen des Studiums. „Die Studierenden sollen sich aber auch persönlich weiterentwickeln können.“ Die Betreuung von berufstätigen Studierenden sei manchmal eine Herausforderung, gibt Hertrich zu. „Die Studierenden sind hoch motiviert, aber erwarten auch viel.“ Die Hochschule habe deshalb sogar eigene Verwaltungsstrukturen geschaffen und eine Studienfakultät für Weiterbildung ins Leben gerufen. Dort sind die Studiengänge angesiedelt. </p>&#13;
<p>Die Studiengangsleitung des Bachelor und Master Betriebswirtschaft Berufsbegleitend hat nun Prof. Dr. Felix Weispfenning übernommen. Prof. Dr. Uwe Gail ist Studiendekan der Studienfakultät für Weiterbildung. Prof. Dr. Roland Hertrich, der seit Ende September im Ruhestand ist, übernimmt aber noch einen Lehrauftrag an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Weiterbildung für Stations- oder Bereichsleiter*innen</strong></p>&#13;
<p>Im Oktober startet jetzt ein neues Angebot der Studienfakultät für Weiterbildung. Gemeinsam mit der REGIOMED-Akademie bietet die Hochschule eine Weiterbildung für Stations- oder Bereichsleiter*innen in der Pflege an. Denn neben fachlichen Kompetenzen in der Pflege, brauchen die angehenden Führungskräfte auch Kenntnisse aus der Betriebswirtschaft, wie Controlling, Personalführung und Organisation. Die Teilnehmer*innen belegen entsprechende Module des Bachelor Betriebswirtschaft. Die erworbenen Leistungspunkte können sie sich für ein späteres Studium anrechnen lassen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Parallel zum Job studieren – manchmal ist das für Arbeitnehmer die einzige Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren. Unternehmen ermöglichen ihren Beschäftigten das Studium, wenn sie für Fachkräfte attraktiv bleiben möchten. Die Hochschule Coburg unterstützt Weiterbildung in der Region seit fünf Jahren mit den berufsbegleitenden Studiengängen der Betriebswirtschaft.</em></p>&#13;
<p>Can Aydin ist sich sicher: Ohne das Studium wäre er heute nicht so erfolgreich in seinem Job. Der 29-Jährige ist Direktionsleiter bei einer bayerischen Versicherung und zuständig für die Büros in ganz Oberfranken. „Wir haben gelernt, anders zu denken“, sagt Aydin. Einige seiner Kommilitonen, erzählt er, bekommen immer wieder Jobanfragen über berufliche Netzwerke wie XING oder LinkedIn.</p>&#13;
<p>Can Aydin hat Versicherungswirtschaft in Coburg studiert und danach zu arbeiten angefangen. Nach zweieinhalb Jahren im Berufsleben will er noch den Masterabschluss nachholen. „Ich gebe zu, am Anfang dachte ich einfach, so ein Titel macht sich gut. Aber das Studium hat mir viel mehr gebracht als nur den Titel.“ Der 29-Jährige hat sich damals in den ersten Jahrgang des berufsbegleitenden Master Betriebswirtschaft an der Hochschule Coburg eingeschrieben. Seit kurzem hat er sein Zeugnis in der Tasche und ist damit einer der ersten Absolventen des Studiengangs. </p>&#13;
<p><strong>Fachkräfte fördern</strong></p>&#13;
<p>Rund 115 Studierende zählen die berufsbegleitenden Betriebswirtschaft-Studiengänge der Hochschule Coburg. Seit Oktober 2014 gibt es den Bachelor, 2016 startete der Master. Etwa 30 Studierende haben seit Beginn ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Entwickelt wurden beide Studiengänge mit der Industrie- und Handelskammer zu Coburg sowie Unternehmen aus der Region. „Unsere Unternehmen hatten den Bedarf, ihre Fachkräfte akademisch zu fördern und weiterzuentwickeln“, erzählt Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Coburg. „Mit der Möglichkeit zur Weiterbildung sollen Fachkräfte in die Region geholt und hier gehalten werden. Ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Unternehmern Martin Kapp und Dr. Thomas Kneitz, die diese Idee damals vorangetrieben haben.“</p>&#13;
<p>Arbeit und Studium - wer das stemmen will, muss nicht nur motiviert, sondern auch organisiert sein. „Am ersten Tag in der Hochschule, ein Freitagabend, nach einer 50-Stunden-Woche habe ich mich wirklich gefragt – warum tust du dir das an?“, erinnert sich Can Aydin. </p>&#13;
<p><strong>Die Woche gehört dem Unternehmen</strong></p>&#13;
<p>Umso wichtiger sei das Konzept, das hinter dem Studium steht, betont Prof. Dr. Roland Hertrich, langjähriger Studiengangsleiter der beiden Programme. „Die Woche gehört dem Unternehmen. Das ist unser Credo. Vorlesungen finden nur am Wochenende und einmal im Semester als Blockwoche statt.“ </p>&#13;
<p>Kleine Gruppen, eine gute Mischung aus Präsenz- und Online-Vorlesungen und relevante fachliche Inhalte – bilden den Rahmen des Studiums. „Die Studierenden sollen sich aber auch persönlich weiterentwickeln können.“ Die Betreuung von berufstätigen Studierenden sei manchmal eine Herausforderung, gibt Hertrich zu. „Die Studierenden sind hoch motiviert, aber erwarten auch viel.“ Die Hochschule habe deshalb sogar eigene Verwaltungsstrukturen geschaffen und eine Studienfakultät für Weiterbildung ins Leben gerufen. Dort sind die Studiengänge angesiedelt. </p>&#13;
<p>Die Studiengangsleitung des Bachelor und Master Betriebswirtschaft Berufsbegleitend hat nun Prof. Dr. Felix Weispfenning übernommen. Prof. Dr. Uwe Gail ist Studiendekan der Studienfakultät für Weiterbildung. Prof. Dr. Roland Hertrich, der seit Ende September im Ruhestand ist, übernimmt aber noch einen Lehrauftrag an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Weiterbildung für Stations- oder Bereichsleiter*innen</strong></p>&#13;
<p>Im Oktober startet jetzt ein neues Angebot der Studienfakultät für Weiterbildung. Gemeinsam mit der REGIOMED-Akademie bietet die Hochschule eine Weiterbildung für Stations- oder Bereichsleiter*innen in der Pflege an. Denn neben fachlichen Kompetenzen in der Pflege, brauchen die angehenden Führungskräfte auch Kenntnisse aus der Betriebswirtschaft, wie Controlling, Personalführung und Organisation. Die Teilnehmer*innen belegen entsprechende Module des Bachelor Betriebswirtschaft. Die erworbenen Leistungspunkte können sie sich für ein späteres Studium anrechnen lassen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/170-Can_Aydin_Absolvent_BW_Berufsbegleitend-1024x683.jpg"
                        fileSize="75162"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/170-Gail_Lichtlein_Hertrich_Schnabel_Buhl-683x1024.jpg"
                        fileSize="138730"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das Experiment ist geglückt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-experiment-ist-geglueckt/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Oct 2019 09:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-experiment-ist-geglueckt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Masterstudiengang ZukunftsDesign ist erfolgreich akkreditiert. Vier externe Gutachter*innen der </em><em>Akkreditierungsagentur ACQUIN bescheinigten dem Studiengang ein innovatives Lehrkonzept und sie lobten die enge Verzahnung mit der regionalen Wirtschaft. </em></p>&#13;
<p>Vor drei Jahren, im Frühjahr 2016, startete die Hochschule Coburg am Lernort Kronach mit dem Masterstudiengang ZukunftsDesign ein Experiment: Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen, die bereits einen ersten Hochschulabschluss in der Tasche haben, sollen gemeinsam in Projekten erproben, wie sich innovative Konzepte über Fächergrenzen hinweg erarbeiten und in der Praxis umsetzen lassen. Das Ziel war und ist es, die Innovationskraft Oberfrankens zu stärken. Bereits bei der Konzeption des ungewöhnlichen Studiengangs arbeitete die Hochschule eng mit Partnern aus der Region zusammen. Der Vizepräsident der Hochschule Coburg, Professor Michael Lichtlein, erinnert sich: „In der Arbeitsgruppe, die das Konzept entwickelte, waren neben Mitgliedern aus der Hochschule von Anfang an Praktiker aus der Region eingebunden. Im Team waren Leute aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen vertreten. Vom Ingenieur über den Betriebswirt bis zum Psychologen war alles dabei.“</p>&#13;
<p>Mittlerweile studieren in dem Masterprogramm in Kronach 120 Studierende. Dazu gehören Designer ebenso wie Pädagogen und Maschinenbauer. Auch die fünf Professorinnen und Professoren kommen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen: von der Wirtschaftsinformatik über die Technik bis zur Psychologie. </p>&#13;
<p>Den Expert*innen der Akkreditierungsagentur ACQUIN imponierten insbesondere die vielfältigen Methoden, die im Studium eingesetzt werden, und die gelebte Vernetzung mit regionalen Unternehmen und Institutionen. Auch bei den Studierenden hat die Akkreditierungsagentur „nachgehakt“. Diese schätzen insbesondere die hohe Anwendungsorientierung des Studiengangs.</p>&#13;
<p>Hans Rebhan, Vizepräsident der IHK für Oberfranken Bayreuth, war von Anfang an in die Konzeption des Masterprogramms eingebunden. Er stellt fest: „Ich erachte die gelungene Akkreditierung als eine großartige Leistung, die mit viel Aufwand verbunden war. Sie stellt das Gütesiegel für die akademische Qualität des Studiengangs dar, in dem sich die Innovationskraft der Region wie in einem Brennglas bündelt.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Masterstudiengang ZukunftsDesign ist erfolgreich akkreditiert. Vier externe Gutachter*innen der </em><em>Akkreditierungsagentur ACQUIN bescheinigten dem Studiengang ein innovatives Lehrkonzept und sie lobten die enge Verzahnung mit der regionalen Wirtschaft. </em></p>&#13;
<p>Vor drei Jahren, im Frühjahr 2016, startete die Hochschule Coburg am Lernort Kronach mit dem Masterstudiengang ZukunftsDesign ein Experiment: Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen, die bereits einen ersten Hochschulabschluss in der Tasche haben, sollen gemeinsam in Projekten erproben, wie sich innovative Konzepte über Fächergrenzen hinweg erarbeiten und in der Praxis umsetzen lassen. Das Ziel war und ist es, die Innovationskraft Oberfrankens zu stärken. Bereits bei der Konzeption des ungewöhnlichen Studiengangs arbeitete die Hochschule eng mit Partnern aus der Region zusammen. Der Vizepräsident der Hochschule Coburg, Professor Michael Lichtlein, erinnert sich: „In der Arbeitsgruppe, die das Konzept entwickelte, waren neben Mitgliedern aus der Hochschule von Anfang an Praktiker aus der Region eingebunden. Im Team waren Leute aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen vertreten. Vom Ingenieur über den Betriebswirt bis zum Psychologen war alles dabei.“</p>&#13;
<p>Mittlerweile studieren in dem Masterprogramm in Kronach 120 Studierende. Dazu gehören Designer ebenso wie Pädagogen und Maschinenbauer. Auch die fünf Professorinnen und Professoren kommen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen: von der Wirtschaftsinformatik über die Technik bis zur Psychologie. </p>&#13;
<p>Den Expert*innen der Akkreditierungsagentur ACQUIN imponierten insbesondere die vielfältigen Methoden, die im Studium eingesetzt werden, und die gelebte Vernetzung mit regionalen Unternehmen und Institutionen. Auch bei den Studierenden hat die Akkreditierungsagentur „nachgehakt“. Diese schätzen insbesondere die hohe Anwendungsorientierung des Studiengangs.</p>&#13;
<p>Hans Rebhan, Vizepräsident der IHK für Oberfranken Bayreuth, war von Anfang an in die Konzeption des Masterprogramms eingebunden. Er stellt fest: „Ich erachte die gelungene Akkreditierung als eine großartige Leistung, die mit viel Aufwand verbunden war. Sie stellt das Gütesiegel für die akademische Qualität des Studiengangs dar, in dem sich die Innovationskraft der Region wie in einem Brennglas bündelt.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/182-AkkreditierungZukunftsdesign_10.10.19-1024x683.jpg"
                        fileSize="136664"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Professorin für Soziale Arbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-professorin-fuer-soziale-arbeit/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Oct 2019 10:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-professorin-fuer-soziale-arbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat mit Dr. Christiane Alberternst eine neue Professorin in den Bachelor- und Masterstudiengänge der Sozialen Arbeit. Die 47jährige Psychologin bringt vielfältige Kompetenzen im Bereich der psychosozialen Beratung mit und ist als selbstständige Trainerin und Coach tätig. Sie beschäftigt sich intensiv mit der Vermittlung von Führungskompetenzen und dem Gelingen von Mitarbeitergesprächen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Einrichtungen des öffentlichen Bereichs. </em></p>&#13;
<p>Ihre langjährigen Erfahrungen im Training und Coaching will die frisch gebackene Professorin an die Studierenden weitergeben. „Außerdem ist es mir wichtig, dass die Studierenden lernen, zutreffende Diagnosen zu stellen, denn das ist die Basis für eine gute Beratungsarbeit“, erklärt sie. Sie legt zudem Wert auf Wissenstransfer: „Nur wenn unsere Studierenden auch persönlich erfahren, wozu sie die Theorie brauchen, werden sie diese auch entsprechend anwenden.“ </p>&#13;
<p>Ein spannendes Feld für Kooperationen mit sozialen Einrichtungen in der Region sieht Christiane Alberternst in Evaluationsprojekten. Sie stellt fest: „Für Non-Profit-Organisationen wird es immer wichtiger zu erfahren, ob ihre Angebote und Ansätze auch den gewünschten Erfolg haben.“ Um dies zu erfahren bieten sich aus ihrer Sicht auch studentische Abschlussarbeiten an. Einen weiteren Forschungsschwerpunkt will die Professorin in der Beratungsforschung setzen: „Ich finde es interessant systematisch zu erkunden, wie sich beispielsweise die Qualität eines Beratungsgesprächs auf die Gefühle und die Einstellungen der Klienten auswirkt. Und welche Faktoren dafür sorgen, dass ein Beratungsgespräch als nützlich wahrgenommen wird.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat mit Dr. Christiane Alberternst eine neue Professorin in den Bachelor- und Masterstudiengänge der Sozialen Arbeit. Die 47jährige Psychologin bringt vielfältige Kompetenzen im Bereich der psychosozialen Beratung mit und ist als selbstständige Trainerin und Coach tätig. Sie beschäftigt sich intensiv mit der Vermittlung von Führungskompetenzen und dem Gelingen von Mitarbeitergesprächen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Einrichtungen des öffentlichen Bereichs. </em></p>&#13;
<p>Ihre langjährigen Erfahrungen im Training und Coaching will die frisch gebackene Professorin an die Studierenden weitergeben. „Außerdem ist es mir wichtig, dass die Studierenden lernen, zutreffende Diagnosen zu stellen, denn das ist die Basis für eine gute Beratungsarbeit“, erklärt sie. Sie legt zudem Wert auf Wissenstransfer: „Nur wenn unsere Studierenden auch persönlich erfahren, wozu sie die Theorie brauchen, werden sie diese auch entsprechend anwenden.“ </p>&#13;
<p>Ein spannendes Feld für Kooperationen mit sozialen Einrichtungen in der Region sieht Christiane Alberternst in Evaluationsprojekten. Sie stellt fest: „Für Non-Profit-Organisationen wird es immer wichtiger zu erfahren, ob ihre Angebote und Ansätze auch den gewünschten Erfolg haben.“ Um dies zu erfahren bieten sich aus ihrer Sicht auch studentische Abschlussarbeiten an. Einen weiteren Forschungsschwerpunkt will die Professorin in der Beratungsforschung setzen: „Ich finde es interessant systematisch zu erkunden, wie sich beispielsweise die Qualität eines Beratungsgesprächs auf die Gefühle und die Einstellungen der Klienten auswirkt. Und welche Faktoren dafür sorgen, dass ein Beratungsgespräch als nützlich wahrgenommen wird.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/173-Alberternst_Christiane-1024x692.jpg"
                        fileSize="120062"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Oberfränkische Schüler*innen für Forschung begeistern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/oberfraenkische-schuelerinnen-fuer-forschung-begeistern/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Oct 2019 12:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/oberfraenkische-schuelerinnen-fuer-forschung-begeistern/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>34 Schüler*innen aus ganz Oberfranken konnten im TAO-Schülerforschungszentrum an der Hochschule Coburg einen Tag lang Forschungsluft schnuppern und sie erhielten Einblicke in das moderne Logistikzentrum des Unternehmens HABA in Bad Rodach.</em></p>&#13;
<p>Zum Start in einen abwechslungsreichen und spannenden Tag wurden die Schüler*innen aus elf oberfränkischen Gymnasien von Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel und der TAO-Geschäftsstellenleiterin Dr. Anja Chales de Beaulieu an der Hochschule begrüßt. Dann ging es weiter nach Bad Rodach. Dort stand eine Führung durch das Logistikzentrum des international tätigen Unternehmens HABA auf dem Programm. Bad Rodach ist für HABA, zu der auch die Marken JAKO-O und Wehrfritz gehören, seit mehr als achtzig Jahren Firmensitz und soll es auch in Zukunft bleiben. Das traditionsreiche Unternehmen ist ein international gefragter Hersteller für Kindermöbel, Spielwaren und Mode. Mit der Hochschule Coburg pflegt es seit Jahren gute Kontakte. Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen der Hochschule haben hier nach dem Abschluss ihres Studiums einen erfolgreichen Karriereweg eingeschlagen. </p>&#13;
<p>Die Schüler*innen wurden auch von Tobias Ehrlicher, dem Bürgermeister der Stadt Bad Rodach, begrüßt. Er lobte die familienfreundliche Personalpolitik des Unternehmens, die sich beispielsweise im betriebseigenen Kindergarten und flexiblen Arbeitszeiten zeige. Im HABA-Logistikzentrum konnten die Schüler*innen einen Eindruck davon gewinnen, was Digitalisierung in der Praxis konkret bedeutet: Von der Warenannahme über den innerbetrieblichen Transport bis zur automatisierten Versandabfertigung sind alle Prozesse aufeinander abgestimmt. </p>&#13;
<p><strong>Forschungsluft geschnuppert</strong></p>&#13;
<p>Am Nachmittag ging es für die Schüler*innen dann ans Forschen. Im CREAPOLIS-Makerspace in der alten Coburger Schlachthofvilla wurden sie von Experten der Hochschule professionell beim Löten von Zinn und beim Lasern angeleitet. Die Schüler*innen konnten nach Herzenslust tüfteln und ihre technischen Fähigkeiten ausprobieren. So entstand beispielsweise beim Lasern ein zwölfeckiger Globus. Weiter ging es dann in das Fraunhofer-Anwendungszentrum, wo Prof. Dr. Thomas Wieland zeigte, wie künftig das „Internet der Dinge“ unser Leben verändern wird. Im Labor für erweiterte und virtuelle Realität von Prof. Dr. Jens Grubert waren die Teilnehmer*innen begeistert von den neuen Möglichkeiten: In einem futuristisch anmutenden Raum konnten sie den eigenen Körper einscannen und ihn virtuell in unterschiedliche Räume „beamen“. </p>&#13;
<p>Begleitet wurden die Schüler*innen u.a. von den Lehrer*innen Stefan Gagel vom Arnold Gymnasium Neustadt, Koordinator für den Standort Coburg, Dr. Michael Bail und Lutz Reuter für Bamberg und Sabine Fröber für Bayreuth. Die Schüler*innen aus dem Raum Hof wurden von Prof. Dr. Wolfgang Richter, Hochschule Hof, sowie den Lehrern Christian Feller und Stefan Weinrich unterstützt. </p>&#13;
<p><strong>Das TAO Schülerforschungszentrum</strong></p>&#13;
<p>Das Schülerforschungszentrum ist eine Initiative der TechnologieAllianzOberfranken TAO, in der sich die oberfränkischen Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen für angewandte Wissenschaften Coburg und Hof zusammengeschlossen haben, um die wissenschaftlichen Kompetenzen Oberfrankens sichtbarer zu machen. Im TAO-Schülerforschungszentrum erhalten Schüler*innen niederschwellige Angebote, um frühzeitig mit der Forschung in Kontakt zu kommen und die hervorragenden Studienmöglichkeiten in Oberfranken zu entdecken. Dabei soll auch ihr Interesse an technischen Berufen geweckt werden. Regelmäßig finden Workshops, Seminare oder Projektwochen an einer der vier oberfränkischen Hochschulen statt. Die Teenager können dabei in unterschiedliche Forschungsgebiete hineinschnuppern, die schwerpunktmäßig aus den Bereichen Informatik, Naturwissenschaften, Materialwissenschaften und Technik stammen. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>34 Schüler*innen aus ganz Oberfranken konnten im TAO-Schülerforschungszentrum an der Hochschule Coburg einen Tag lang Forschungsluft schnuppern und sie erhielten Einblicke in das moderne Logistikzentrum des Unternehmens HABA in Bad Rodach.</em></p>&#13;
<p>Zum Start in einen abwechslungsreichen und spannenden Tag wurden die Schüler*innen aus elf oberfränkischen Gymnasien von Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel und der TAO-Geschäftsstellenleiterin Dr. Anja Chales de Beaulieu an der Hochschule begrüßt. Dann ging es weiter nach Bad Rodach. Dort stand eine Führung durch das Logistikzentrum des international tätigen Unternehmens HABA auf dem Programm. Bad Rodach ist für HABA, zu der auch die Marken JAKO-O und Wehrfritz gehören, seit mehr als achtzig Jahren Firmensitz und soll es auch in Zukunft bleiben. Das traditionsreiche Unternehmen ist ein international gefragter Hersteller für Kindermöbel, Spielwaren und Mode. Mit der Hochschule Coburg pflegt es seit Jahren gute Kontakte. Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen der Hochschule haben hier nach dem Abschluss ihres Studiums einen erfolgreichen Karriereweg eingeschlagen. </p>&#13;
<p>Die Schüler*innen wurden auch von Tobias Ehrlicher, dem Bürgermeister der Stadt Bad Rodach, begrüßt. Er lobte die familienfreundliche Personalpolitik des Unternehmens, die sich beispielsweise im betriebseigenen Kindergarten und flexiblen Arbeitszeiten zeige. Im HABA-Logistikzentrum konnten die Schüler*innen einen Eindruck davon gewinnen, was Digitalisierung in der Praxis konkret bedeutet: Von der Warenannahme über den innerbetrieblichen Transport bis zur automatisierten Versandabfertigung sind alle Prozesse aufeinander abgestimmt. </p>&#13;
<p><strong>Forschungsluft geschnuppert</strong></p>&#13;
<p>Am Nachmittag ging es für die Schüler*innen dann ans Forschen. Im CREAPOLIS-Makerspace in der alten Coburger Schlachthofvilla wurden sie von Experten der Hochschule professionell beim Löten von Zinn und beim Lasern angeleitet. Die Schüler*innen konnten nach Herzenslust tüfteln und ihre technischen Fähigkeiten ausprobieren. So entstand beispielsweise beim Lasern ein zwölfeckiger Globus. Weiter ging es dann in das Fraunhofer-Anwendungszentrum, wo Prof. Dr. Thomas Wieland zeigte, wie künftig das „Internet der Dinge“ unser Leben verändern wird. Im Labor für erweiterte und virtuelle Realität von Prof. Dr. Jens Grubert waren die Teilnehmer*innen begeistert von den neuen Möglichkeiten: In einem futuristisch anmutenden Raum konnten sie den eigenen Körper einscannen und ihn virtuell in unterschiedliche Räume „beamen“. </p>&#13;
<p>Begleitet wurden die Schüler*innen u.a. von den Lehrer*innen Stefan Gagel vom Arnold Gymnasium Neustadt, Koordinator für den Standort Coburg, Dr. Michael Bail und Lutz Reuter für Bamberg und Sabine Fröber für Bayreuth. Die Schüler*innen aus dem Raum Hof wurden von Prof. Dr. Wolfgang Richter, Hochschule Hof, sowie den Lehrern Christian Feller und Stefan Weinrich unterstützt. </p>&#13;
<p><strong>Das TAO Schülerforschungszentrum</strong></p>&#13;
<p>Das Schülerforschungszentrum ist eine Initiative der TechnologieAllianzOberfranken TAO, in der sich die oberfränkischen Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen für angewandte Wissenschaften Coburg und Hof zusammengeschlossen haben, um die wissenschaftlichen Kompetenzen Oberfrankens sichtbarer zu machen. Im TAO-Schülerforschungszentrum erhalten Schüler*innen niederschwellige Angebote, um frühzeitig mit der Forschung in Kontakt zu kommen und die hervorragenden Studienmöglichkeiten in Oberfranken zu entdecken. Dabei soll auch ihr Interesse an technischen Berufen geweckt werden. Regelmäßig finden Workshops, Seminare oder Projektwochen an einer der vier oberfränkischen Hochschulen statt. Die Teenager können dabei in unterschiedliche Forschungsgebiete hineinschnuppern, die schwerpunktmäßig aus den Bereichen Informatik, Naturwissenschaften, Materialwissenschaften und Technik stammen. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-Schuelerforschungszentrum_1-1024x684.jpg"
                        fileSize="181755"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-Schuelerforschungszentrzm_2-1024x683.jpg"
                        fileSize="145090"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/168-Schuelerforschungszentrzum_4-1024x683.jpg"
                        fileSize="101669"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Stipendiatinnen aus Coburg forschen in Georgetown]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/stipendiatinnen-aus-coburg-forschen-in-georgetown/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Oct 2019 03:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/stipendiatinnen-aus-coburg-forschen-in-georgetown/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Einen Monat lang durften zwei Studierende der Hochschule Coburg am Medical Center der Georgetown University forschen. Sie beschäftigten sich mit der Wirkung moderner Neurotechnologien, wie Brain-Computer-Interface, auf die kognitive Leistung des Menschen. Das gemeinsame Forschungs- und Austauschprogramm der beiden Hochschulen existiert seit 2016 und wird intensiv gepflegt.</em></p>&#13;
<p>Wissenschaft in den Semesterferien: Die Coburger Studierenden Jana Huber im Masterstudiengang Gesundheitsförderung und Marina Gaida im Bachelorstudiengang Integrative Gesundheitsförderung der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit haben ein einmonatiges Stipendium als Gastwissenschaftler des Studiengangs Neuroethik des Pellegrino Center for Clinical Bioethics abgeschlossen. Dieses befindet sich am Georgetown University Medical Center, GUMC, in Washington und gilt in dem Bereich der Neuroethik als eine der führenden Institutionen weltweit. Die Stipendien der beiden Studierenden wurden vom International Office sowie der Abteilung Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg unterstützt.</p>&#13;
<p>&quot;Wir haben an dem Forschungsprogramm teilgenommen, weil es eine einmalige Möglichkeit ist, in einem fremden Land zu leben, über ein sehr interessantes, selbstgewähltes Thema zu forschen und dabei unser Englisch zu verbessern. Diese Erwartungen wurden bei weitem übertroffen und wir konnten sehr wertvolle Erfahrungen sammeln, die wir nicht mehr missen möchten“, so die beiden Studentinnen.</p>&#13;
<p><strong>Wie kann man die kognitive Leistung des Menschen optimierren?</strong><br /> <br /> In Zusammenarbeit mit Professor Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg und Professor Dr. James Giordano aus Washington untersuchten Huber und Gaida den Einsatz pharmakologischer Wirkstoffe und neuer Technologien, um neurologische Systeme zur Optimierung der kognitiven Leistung des Menschen gezielt einzusetzen. Ihre Arbeit befasste sich mit kritischen Fragen der Definition von Behandlung, Prävention und Verbesserung im Hinblick auf ethische, rechtliche und soziale Erwägungen, die für die internationale Praxis der Gesundheitsförderung relevant sind. Frau Huber und Frau Gaida präsentierten ihre Arbeit am 28. August 2019 auf einem abteilungsübergreifenden Seminar im GUMC. Sie werden weiterhin mit Profs Kohls und Giordano zusammenarbeiten, um ein Manuskript für die Einreichung bei einer internationalen, von Fachleuten geprüften biomedizinischen Fachzeitschrift zu entwickeln.<br /> </p>&#13;
<p><strong>Prof. Giordano als „Stützpfeiler internationaler Zusammenarbeit“</strong></p>&#13;
<p>Dass Coburger Studierenden des Fachbereichs Gesundheitsförderung diese bemerkenswerte Forschungsmöglichkeit an einer der weltweit führenden Einrichtungen für Neuroethik angeboten werden kann, ist vor allem dem bemerkenswerten Engagement von Prof. Giordano zu verdanken. Giordano, der fließend Englisch und Deutsch spricht, hat in den letzten fünf Jahren regelmäßig als Gastprofessor in Coburg gelehrt. Auf Basis dieses Lehrauftrags haben die beiden Hochschulen im Jahr 2016 ein gemeinsames Forschungs- und Austauschprogramm entwickelt, das seitdem erfolgreich gepflegt und weiterentwickelt wird. So haben bislang mehr als ein Dutzend Coburger Studierende das Pellegrino Center besucht und waren während der Semesterferien als Nachwuchsforscherinnen und -forscher unter der Leitung von Prof. Giordano in Washington für dessen Forschungsgruppe tätig. Darüber hinaus wurden zwei internationale Symposien organisiert und mehrere peer-reviewte Artikel veröffentlicht, die sich mit den ethischen Aspekten und Problemen der Gesundheitsförderung befassen. Coburger Studenten berichten, sowohl von den Vorträgen von Prof. Giordano in Coburg als auch vom Austauschprogramm enorm profitiert zu haben: „Alle Mitarbeitende der Georgetown University haben uns immer sehr zuvorkommend, offen und unterstützend zur Seite gestanden. Auch die Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Giordano war sehr angenehm und wertschätzend. Wir hatten dadurch und durch unsere Freizeitaktivitäten eine sehr aufregende, lehrreiche und erlebnisreiche Zeit und können den Sommeraustausch für andere Studierende nur weiterempfehlen“, berichteten kürzlich Jana Huber und Marina Gaida. Um seine herausragenden akademischen Leistungen für die Georgetown University Medical Center zu würdigen, wurde Prof. Giordano im Dezember letzten Jahres von der Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze mit der Verdienstmedaille in Gold der Hochschule Coburg ausgezeichnet. Prof. Kohls und seine Kollegen sind sehr dankbar für das langjährige und bemerkenswerte akademische Engagement, das Prof. Giordano bei der Betreuung der Coburger Studierenden gezeigt hat. &quot;Ich denke, dass die Bemühungen von Prof. Giordano für unsere Institution von unschätzbarem Wert sind, da er nicht nur unseren Studenten ein sehr wichtiges Thema in der Gesundheitsförderung vermittelt, sondern auch als professionelles und persönliches Vorbild für akademische Integrität, Mentoring und als Stützpfeiler internationaler Zusammenarbeit und Nachwuchsförderung fungiert.&quot;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Einen Monat lang durften zwei Studierende der Hochschule Coburg am Medical Center der Georgetown University forschen. Sie beschäftigten sich mit der Wirkung moderner Neurotechnologien, wie Brain-Computer-Interface, auf die kognitive Leistung des Menschen. Das gemeinsame Forschungs- und Austauschprogramm der beiden Hochschulen existiert seit 2016 und wird intensiv gepflegt.</em></p>&#13;
<p>Wissenschaft in den Semesterferien: Die Coburger Studierenden Jana Huber im Masterstudiengang Gesundheitsförderung und Marina Gaida im Bachelorstudiengang Integrative Gesundheitsförderung der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit haben ein einmonatiges Stipendium als Gastwissenschaftler des Studiengangs Neuroethik des Pellegrino Center for Clinical Bioethics abgeschlossen. Dieses befindet sich am Georgetown University Medical Center, GUMC, in Washington und gilt in dem Bereich der Neuroethik als eine der führenden Institutionen weltweit. Die Stipendien der beiden Studierenden wurden vom International Office sowie der Abteilung Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg unterstützt.</p>&#13;
<p>&quot;Wir haben an dem Forschungsprogramm teilgenommen, weil es eine einmalige Möglichkeit ist, in einem fremden Land zu leben, über ein sehr interessantes, selbstgewähltes Thema zu forschen und dabei unser Englisch zu verbessern. Diese Erwartungen wurden bei weitem übertroffen und wir konnten sehr wertvolle Erfahrungen sammeln, die wir nicht mehr missen möchten“, so die beiden Studentinnen.</p>&#13;
<p><strong>Wie kann man die kognitive Leistung des Menschen optimierren?</strong><br /> <br /> In Zusammenarbeit mit Professor Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg und Professor Dr. James Giordano aus Washington untersuchten Huber und Gaida den Einsatz pharmakologischer Wirkstoffe und neuer Technologien, um neurologische Systeme zur Optimierung der kognitiven Leistung des Menschen gezielt einzusetzen. Ihre Arbeit befasste sich mit kritischen Fragen der Definition von Behandlung, Prävention und Verbesserung im Hinblick auf ethische, rechtliche und soziale Erwägungen, die für die internationale Praxis der Gesundheitsförderung relevant sind. Frau Huber und Frau Gaida präsentierten ihre Arbeit am 28. August 2019 auf einem abteilungsübergreifenden Seminar im GUMC. Sie werden weiterhin mit Profs Kohls und Giordano zusammenarbeiten, um ein Manuskript für die Einreichung bei einer internationalen, von Fachleuten geprüften biomedizinischen Fachzeitschrift zu entwickeln.<br /> </p>&#13;
<p><strong>Prof. Giordano als „Stützpfeiler internationaler Zusammenarbeit“</strong></p>&#13;
<p>Dass Coburger Studierenden des Fachbereichs Gesundheitsförderung diese bemerkenswerte Forschungsmöglichkeit an einer der weltweit führenden Einrichtungen für Neuroethik angeboten werden kann, ist vor allem dem bemerkenswerten Engagement von Prof. Giordano zu verdanken. Giordano, der fließend Englisch und Deutsch spricht, hat in den letzten fünf Jahren regelmäßig als Gastprofessor in Coburg gelehrt. Auf Basis dieses Lehrauftrags haben die beiden Hochschulen im Jahr 2016 ein gemeinsames Forschungs- und Austauschprogramm entwickelt, das seitdem erfolgreich gepflegt und weiterentwickelt wird. So haben bislang mehr als ein Dutzend Coburger Studierende das Pellegrino Center besucht und waren während der Semesterferien als Nachwuchsforscherinnen und -forscher unter der Leitung von Prof. Giordano in Washington für dessen Forschungsgruppe tätig. Darüber hinaus wurden zwei internationale Symposien organisiert und mehrere peer-reviewte Artikel veröffentlicht, die sich mit den ethischen Aspekten und Problemen der Gesundheitsförderung befassen. Coburger Studenten berichten, sowohl von den Vorträgen von Prof. Giordano in Coburg als auch vom Austauschprogramm enorm profitiert zu haben: „Alle Mitarbeitende der Georgetown University haben uns immer sehr zuvorkommend, offen und unterstützend zur Seite gestanden. Auch die Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Giordano war sehr angenehm und wertschätzend. Wir hatten dadurch und durch unsere Freizeitaktivitäten eine sehr aufregende, lehrreiche und erlebnisreiche Zeit und können den Sommeraustausch für andere Studierende nur weiterempfehlen“, berichteten kürzlich Jana Huber und Marina Gaida. Um seine herausragenden akademischen Leistungen für die Georgetown University Medical Center zu würdigen, wurde Prof. Giordano im Dezember letzten Jahres von der Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze mit der Verdienstmedaille in Gold der Hochschule Coburg ausgezeichnet. Prof. Kohls und seine Kollegen sind sehr dankbar für das langjährige und bemerkenswerte akademische Engagement, das Prof. Giordano bei der Betreuung der Coburger Studierenden gezeigt hat. &quot;Ich denke, dass die Bemühungen von Prof. Giordano für unsere Institution von unschätzbarem Wert sind, da er nicht nur unseren Studenten ein sehr wichtiges Thema in der Gesundheitsförderung vermittelt, sondern auch als professionelles und persönliches Vorbild für akademische Integrität, Mentoring und als Stützpfeiler internationaler Zusammenarbeit und Nachwuchsförderung fungiert.&quot;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Industriewirtschaft-682x1024.jpg"
                        fileSize="112875"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-Austausch_Georgetown_Washington-web1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-Austausch_Georgetown_Washington-web2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-Austausch_Georgetown_Washington-web3.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/154-Austausch_Georgetown_Washington-web4.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GEOR.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Netzwerk zur Elektromobilität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/netzwerk-zur-elektromobilitaet/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Oct 2019 10:10:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/netzwerk-zur-elektromobilitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Beim</em> <em>13. Wissenschaftlichen Kolloquium für Elektrische Energietechnik und Elektromobilität in Bad Neustadt​ waren auch Wissenschaftler der Hochschule Coburg vertreten. Die vier beteiligten nordbayerischen Hochschulen tauschen sich regelmäßig</em><strong><em> </em></strong><em>zu Entwicklungen im Bereich Elektromobilität, deren technologische Umsetzung und nachhaltige Energieversorgung aus.</em></p>&#13;
<p>Wie können Rohstoffe für elektrische Motoren besser ausgenutzt werden? Wie kann man durch neue Technologien Isolationssysteme verbessern? Und wie verlängert man die Haltbarkeit von Batterien? Diese Themen bildeten den Kern der Vorträge, Präsentationen und fachlichen Diskussionen beim WIKE³. Bei der mittlerweile fest etablierten Veranstaltung <em>Wissenschaftliches Kolloquium für Elektrische Energietechnik und Elektromobilität</em> waren im Juli auch fünf Wissenschaftler der Hochschule Coburg vertreten: Prof. Dr. Michael Rossner, Prof. Dr. Omid Forati Kashani und Prof. Dr. Christian Weindl aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik sowie zwei ihrer Doktoranden. Sie nutzten das Zusammentreffen, das zweimal im Jahr organisiert wird, um sich mit anderen jungen Forschern und deren Professoren aus drei weiteren nordbayerischen Hochschulen Aschaffenburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt fachlich auszutauschen. 28 Doktoranden und 13 Professoren nahmen am WIKE³ im Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) in Bad Neustadt a. d. Saale teil.</p>&#13;
<p>Besondere Schwerpunkte des diesjährigen WiKE³ waren innovative Bauformen und neue Berechnungsverfahren für elektrische Motoren u.a. für eine höhere Ausnutzung der eingesetzten Rohstoffe und neueste Erkenntnisse zu Isolationssystemen. Zudem wurden Lösungen für neuartige Batteriesysteme mit einer verbesserten Lebensdauer sowie Arbeiten aus der Leistungselektronik präsentiert und diskutiert.</p>&#13;
<p>Das fachlich fokussierte Graduiertenkolleg mit individueller Betreuung an jeder Hochschule und gemeinschaftlichem Coaching beim WiKE³ fügt sich in optimaler Weise in die Entwicklungspläne der beteiligten Hochschulen ein. Die Möglichkeit der Promotion an Hochschulen in Kooperation mit Doktorvätern an Universitäten gibt anwendungsbezogener Forschung einen neuen Stellenwert. Zudem kann eine solche Zusammenarbeit den Blick für alle Doktoranden um die universitäre Sicht erweitern und individuelle Netzwerke fördern. Bislang nehmen Universitäten wie Erlangen, Ilmenau, Dortmund, München, Bayreuth, Dresden, Barcelona, Berlin, Brüssel und Clausthal zusammen mit vielen Hochschulen angewandter Forschung aus ganz Deutschland an dem Programm teil.</p>&#13;
<p><strong>Anerkennung seitens der Industrie und zunehmende Internationalisierung</strong></p>&#13;
<p>Vertreter aus der Industrie begrüßen das WiKE³ und sind von dessen Ausrichtung und Qualität überzeugt, so berichtet Professor Dr. Ansgar Ackva über das Feedback vieler Industriepartner. Der Fachkräftemangel an Experten in diesem Fachgebiet ist enorm, geschuldet u.a. den großen Herausforderungen durch die Energie- und Mobilitätswende. Die WiKE³-Teilnehmer besuchten die Firma Valeo Siemens eAutomotive in Bad Neustadt mit einem Fertigungsrundgang und gewannen erste Eindrücke über neueste Entwicklungen und Eindrücke aus der Praxis. Dort werden modernste Antriebe für Elektro- und Hybridfahrzeuge entwickelt und produziert.</p>&#13;
<p><strong>International und selbstkritisch</strong></p>&#13;
<p>Doch die Arbeiten im WiKE³ werden auch internationaler: War es bisher bereits üblich, im Ausland und in englischer Sprache zu publizieren und zu präsentieren, werden inzwischen erste Promotionen direkt im Ausland absolviert. Zudem konnten qualifizierte Absolventen aus dem Ausland als neue wissenschaftliche Mitarbeiter gewonnen werden.</p>&#13;
<p>Professor Dr. Ansgar Ackva, Hochschule Würzburg-Schweinfurt, freute sich über die positive Entwicklung des WiKE³ und fasste zum Abschluss zusammen: „Wir brauchen junge Forscherinnen und Forscher für eine Wissenschaft, die Wissen schafft - immer selbstreflektierend und selbstkritisch auf der Suche nach der Wahrheit, nach guten Lösungen und stets zum Nutzen für die Menschen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim</em> <em>13. Wissenschaftlichen Kolloquium für Elektrische Energietechnik und Elektromobilität in Bad Neustadt​ waren auch Wissenschaftler der Hochschule Coburg vertreten. Die vier beteiligten nordbayerischen Hochschulen tauschen sich regelmäßig</em><strong><em> </em></strong><em>zu Entwicklungen im Bereich Elektromobilität, deren technologische Umsetzung und nachhaltige Energieversorgung aus.</em></p>&#13;
<p>Wie können Rohstoffe für elektrische Motoren besser ausgenutzt werden? Wie kann man durch neue Technologien Isolationssysteme verbessern? Und wie verlängert man die Haltbarkeit von Batterien? Diese Themen bildeten den Kern der Vorträge, Präsentationen und fachlichen Diskussionen beim WIKE³. Bei der mittlerweile fest etablierten Veranstaltung <em>Wissenschaftliches Kolloquium für Elektrische Energietechnik und Elektromobilität</em> waren im Juli auch fünf Wissenschaftler der Hochschule Coburg vertreten: Prof. Dr. Michael Rossner, Prof. Dr. Omid Forati Kashani und Prof. Dr. Christian Weindl aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik sowie zwei ihrer Doktoranden. Sie nutzten das Zusammentreffen, das zweimal im Jahr organisiert wird, um sich mit anderen jungen Forschern und deren Professoren aus drei weiteren nordbayerischen Hochschulen Aschaffenburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt fachlich auszutauschen. 28 Doktoranden und 13 Professoren nahmen am WIKE³ im Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) in Bad Neustadt a. d. Saale teil.</p>&#13;
<p>Besondere Schwerpunkte des diesjährigen WiKE³ waren innovative Bauformen und neue Berechnungsverfahren für elektrische Motoren u.a. für eine höhere Ausnutzung der eingesetzten Rohstoffe und neueste Erkenntnisse zu Isolationssystemen. Zudem wurden Lösungen für neuartige Batteriesysteme mit einer verbesserten Lebensdauer sowie Arbeiten aus der Leistungselektronik präsentiert und diskutiert.</p>&#13;
<p>Das fachlich fokussierte Graduiertenkolleg mit individueller Betreuung an jeder Hochschule und gemeinschaftlichem Coaching beim WiKE³ fügt sich in optimaler Weise in die Entwicklungspläne der beteiligten Hochschulen ein. Die Möglichkeit der Promotion an Hochschulen in Kooperation mit Doktorvätern an Universitäten gibt anwendungsbezogener Forschung einen neuen Stellenwert. Zudem kann eine solche Zusammenarbeit den Blick für alle Doktoranden um die universitäre Sicht erweitern und individuelle Netzwerke fördern. Bislang nehmen Universitäten wie Erlangen, Ilmenau, Dortmund, München, Bayreuth, Dresden, Barcelona, Berlin, Brüssel und Clausthal zusammen mit vielen Hochschulen angewandter Forschung aus ganz Deutschland an dem Programm teil.</p>&#13;
<p><strong>Anerkennung seitens der Industrie und zunehmende Internationalisierung</strong></p>&#13;
<p>Vertreter aus der Industrie begrüßen das WiKE³ und sind von dessen Ausrichtung und Qualität überzeugt, so berichtet Professor Dr. Ansgar Ackva über das Feedback vieler Industriepartner. Der Fachkräftemangel an Experten in diesem Fachgebiet ist enorm, geschuldet u.a. den großen Herausforderungen durch die Energie- und Mobilitätswende. Die WiKE³-Teilnehmer besuchten die Firma Valeo Siemens eAutomotive in Bad Neustadt mit einem Fertigungsrundgang und gewannen erste Eindrücke über neueste Entwicklungen und Eindrücke aus der Praxis. Dort werden modernste Antriebe für Elektro- und Hybridfahrzeuge entwickelt und produziert.</p>&#13;
<p><strong>International und selbstkritisch</strong></p>&#13;
<p>Doch die Arbeiten im WiKE³ werden auch internationaler: War es bisher bereits üblich, im Ausland und in englischer Sprache zu publizieren und zu präsentieren, werden inzwischen erste Promotionen direkt im Ausland absolviert. Zudem konnten qualifizierte Absolventen aus dem Ausland als neue wissenschaftliche Mitarbeiter gewonnen werden.</p>&#13;
<p>Professor Dr. Ansgar Ackva, Hochschule Würzburg-Schweinfurt, freute sich über die positive Entwicklung des WiKE³ und fasste zum Abschluss zusammen: „Wir brauchen junge Forscherinnen und Forscher für eine Wissenschaft, die Wissen schafft - immer selbstreflektierend und selbstkritisch auf der Suche nach der Wahrheit, nach guten Lösungen und stets zum Nutzen für die Menschen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BildergalerieEignungstest4.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/159-WIKE_Bad_Neustadt_web_Andreas_Ziegler.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Hörsaal-Sponsor: Rösler Oberflächentechnik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-hoersaal-sponsor-roesler-oberflaechentechnik/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Oct 2019 06:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-hoersaal-sponsor-roesler-oberflaechentechnik/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Audimax 2 am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg heißt ab sofort Rösler-Audimax. Die Hochschule Coburg konnte das in Memmelsdorf i.Ufr. ansässige Unternehmen <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://de.rosler.com/de-de/">Rösler Oberflächentechnik</a> als neuen Hörsaal-Sponsor gewinnen. Mit seinen ca. 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört es zu den Hidden Champions in der Region.</em></p>&#13;
<p>Obwohl das Unternehmen Rösler weltweit als Marktführer für Gleitschliffanlagen agiert, ist es in seiner fränkischen Heimat wenig bekannt. Das Unternehmen hat Standorte in Untermerzbach/Memmelsdorf i.Ufr. sowie in Bad Staffelstein/Hausen. Darüber hinaus ist das Familienunternehmen weltweit vernetzt, mit 15 Niederlassungen in Europa, Brasilien, Indien, China und den USA sowie 150 Vertretungen. Mit seinen knapp 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte es 2018 einen Umsatz von 314 Mio. EUR.</p>&#13;
<p>Das innovative Unternehmen bietet Systemlösungen zur Veredelung von Oberflächen. Das Anwendungsspektrum reicht von der Automobilindustrie über die Münzherstellung bis zur Medizintechnik und der Aerospace-Industrie. Mit dem „Additive Manufactoring“ wurde vor kurzem ein neues Geschäftsfeld erschlossen, bei dem es um die Nachbearbeitung von 3 D-Werkstücken geht. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf die Schulung seiner Kunden. Im Juli dieses Jahres konnte das zentrale Trainingscenter des Unternehmens, die Rösler Academy, ein neues Gebäude beziehen, das mit modernster Medientechnik ausgestattet ist. </p>&#13;
<p><strong>Breites Aufgabenspektrum</strong></p>&#13;
<p>Die Rösler Oberflächentechnik bietet interessante Arbeitsplätze, auch für angehende Akademiker aus den Bereichen Maschinenbau, Technische Physik sowie Industrie- und Betriebswirtschaft. „Wir wollen unser Unternehmen in der Region bekannter machen und Studierende auf uns aufmerksam machen“, erklärt Benjamin Haas, Bereichsleiter Human Resources, die Motivation für das Hörsaal-Sponsoring. Und er ergänzt: „Wir suchen immer wieder Werkstudenten und Werkstudentinnen, die bei uns in interessanten Projekten mitarbeiten können. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freut sich über das Engagement von Rösler Oberflächentechnik an der Hochschule Coburg: „Die Mittel aus dem Hörsaal-Sponsoring ermöglichen es uns, besondere Leistungen unserer Dozentinnen und Dozenten zu würdigen und innovative Projekte unserer Studierenden zu fördern.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Audimax 2 am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg heißt ab sofort Rösler-Audimax. Die Hochschule Coburg konnte das in Memmelsdorf i.Ufr. ansässige Unternehmen <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://de.rosler.com/de-de/">Rösler Oberflächentechnik</a> als neuen Hörsaal-Sponsor gewinnen. Mit seinen ca. 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört es zu den Hidden Champions in der Region.</em></p>&#13;
<p>Obwohl das Unternehmen Rösler weltweit als Marktführer für Gleitschliffanlagen agiert, ist es in seiner fränkischen Heimat wenig bekannt. Das Unternehmen hat Standorte in Untermerzbach/Memmelsdorf i.Ufr. sowie in Bad Staffelstein/Hausen. Darüber hinaus ist das Familienunternehmen weltweit vernetzt, mit 15 Niederlassungen in Europa, Brasilien, Indien, China und den USA sowie 150 Vertretungen. Mit seinen knapp 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte es 2018 einen Umsatz von 314 Mio. EUR.</p>&#13;
<p>Das innovative Unternehmen bietet Systemlösungen zur Veredelung von Oberflächen. Das Anwendungsspektrum reicht von der Automobilindustrie über die Münzherstellung bis zur Medizintechnik und der Aerospace-Industrie. Mit dem „Additive Manufactoring“ wurde vor kurzem ein neues Geschäftsfeld erschlossen, bei dem es um die Nachbearbeitung von 3 D-Werkstücken geht. Besonderen Wert legt das Unternehmen auf die Schulung seiner Kunden. Im Juli dieses Jahres konnte das zentrale Trainingscenter des Unternehmens, die Rösler Academy, ein neues Gebäude beziehen, das mit modernster Medientechnik ausgestattet ist. </p>&#13;
<p><strong>Breites Aufgabenspektrum</strong></p>&#13;
<p>Die Rösler Oberflächentechnik bietet interessante Arbeitsplätze, auch für angehende Akademiker aus den Bereichen Maschinenbau, Technische Physik sowie Industrie- und Betriebswirtschaft. „Wir wollen unser Unternehmen in der Region bekannter machen und Studierende auf uns aufmerksam machen“, erklärt Benjamin Haas, Bereichsleiter Human Resources, die Motivation für das Hörsaal-Sponsoring. Und er ergänzt: „Wir suchen immer wieder Werkstudenten und Werkstudentinnen, die bei uns in interessanten Projekten mitarbeiten können. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freut sich über das Engagement von Rösler Oberflächentechnik an der Hochschule Coburg: „Die Mittel aus dem Hörsaal-Sponsoring ermöglichen es uns, besondere Leistungen unserer Dozentinnen und Dozenten zu würdigen und innovative Projekte unserer Studierenden zu fördern.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hoersaal_Sponsoring_Roesler_Haas_Fritze-1024x682.jpg"
                        fileSize="136406"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Semesterbeginn an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/semesterbeginn-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Oct 2019 09:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/semesterbeginn-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>1420 Erstsemester haben heute ihr Studium an der Hochschule Coburg begonnen. Veranstaltungen wie die MINT-Erstsemestertage und anCOmmen erleichtern den Start ins Studium.</em></p>&#13;
<p>Die Aula und zwei große Hörsäle sind bis auf den letzten Platz besetzt. Selbst vor den Türen stehen noch Studierende, die sich nicht an ihren Kommiliton*innen vorbeidrängeln wollen. 1175 Erstsemester am Campus Friedrich Streib und 230 Erstsemester am Campus Design sind heute in einen neuen Lebensabschnitt gestartet. 15 weitere sind es am Lernort Kronach. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Coburgs Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber begrüßten die neuen Studierenden. „Die Studienzeit ist die schönste Zeit im Leben“, findet Birgit Weber. „Es steht Ihnen alles offen und Sie haben noch keine familiären Verpflichtungen - zum Beispiel Ehepartner oder Kinder.“</p>&#13;
<p>Der Großteil der Studienanfänger – nämlich 76 Prozent - kommt aus Bayern. Davon sind etwa die Hälfte aus dem näheren Umkreis - also aus Coburg, Bamberg, Lichtenfels, usw.. Die restlichen 24 Prozent der Studienanfänger kommt aus den übrigen deutschen Bundesländern oder dem Ausland. 5.420 Studierende zählt die Hochschule Coburg in diesem Wintersemester.</p>&#13;
<p> „Sie machen mehr als zehn Prozent der Coburger Bevölkerung aus. Ich wünsche mir, Sie alle ganz oft in unserer Stadt zu sehen“, betonte Bürgermeisterin Weber und wies auf das große Freizeitangebot in Coburg hin. „Von Sport bis Kultur, da ist für jeden was dabei!“ </p>&#13;
<p><strong>Neue Räume für Studierende</strong></p>&#13;
<p>Präsidentin Christiane Fritze hieß die Studierenden als neuen Teil der Hochschul-Familie willkommen. „Bringen Sie sich ein – zum Beispiel in unseren studentischen Initiativen, probieren Sie sich aus und nutzen Sie unsere Service- und Beratungsangebote“, appellierte Fritze. „Wir möchten Sie bestmöglich aufs Berufsleben vorbereiten.“ Die Studierenden könnten sich auch auf neue Gebäude freuen, die auf dem Campus entstehen, kündigte die Präsidentin an. Zum Beispiel das IT- und Medienzentrum. „Dort sind bald unsere Bibliothek und das Rechenzentrum beheimatet und wir schaffen tolle neue Arbeitsplätze für Studierende.“</p>&#13;
<p>Damit sich die Erstsemester an der Hochschule zurechtfinden, gibt es schon vor dem Semesterstart Willkommensveranstaltungen. Dabei lernen die Neuankömmlinge ihre Kommiliton*innen kennen, bekommen die wichtigsten Anlaufstellen in der Hochschule gezeigt und erfahren, was für den Studierendenalltag in Coburg wichtig ist. </p>&#13;
<p><strong>anCOmmen mit dem Coburger Weg</strong></p>&#13;
<p>„Meine Gruppe hat sehr gut harmoniert und wir haben uns langsam aber sicher angefreundet“, erzählt Erstsemester-Studentin Josefine Klett. Und auch Kommilitonin Sarah Eisinger, die gebürtig aus Stuttgart kommt, findet: „Es war toll Leute kennenzulernen, die den gleichen Weg gehen wie ich.“ Beide Studentinnen haben bei anCOmmen mitgemacht. Das ist für Erstsemester der Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Industriewirtschaft, Innenarchitektur, Integrative Gesundheitsförderung, Soziale Arbeit und Versicherungswirtschaft. Organisiert wird anCOmmen von Mitarbeiter*innen des Projekts „<a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=119">Der Coburger Weg</a>“. </p>&#13;
<p>Die Studierenden werden in Gruppen eingeteilt und bearbeiten gemeinsam eine Aufgabe. Sie mussten zum Beispiel ein Überlebenspaket für Studierende schnüren – mit Semesterplaner, Kochrezepten und Freizeittipps. Außerdem erkundeten sie die Stadt und verteilten Blumen an die Coburger Bürger*innen. Studierende höherer Semester begleiteten die Gruppen. </p>&#13;
<p>„Es hilft sehr, dass man in entspannter Atmosphäre schon vor dem eigentlichen Studienstart Mitstudierende trifft. Am Anfang gibt es so viele neue Eindrücke. anCOmmen und die Tutorate bauen Hemmungen ab und geben Sicherheit“, sagt Yvonne Schuster. Die Studentin ist eine von 50 Erstsemester-Tutorinnen. Erst im letzten Jahr hat sie selbst anCOmmen als „Ersti“ besucht. Mit ihrer Gruppe trifft sie sich noch heute. Auch zu ihrer eigenen Tutorin hat sie noch Kontakt. „Das Tutorat hat mir zu Beginn meines Studiums sehr geholfen, diese Hilfe wollte ich unbedingt weitergeben“, erzählt Yvonne Schuster. (<em>Einen ausführlichen Bericht zu anCOmmen gibt es <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.studieren-in-coburg.de/studienbeginn-an-der-hochschule/">hier</a>!)</em></p>&#13;
<p><strong>Erstsemestertage für technische Studiengänge</strong></p>&#13;
<p>Ebenfalls vor Semesterbeginn finden die Erstsemestertage für technische Studiengänge statt. Nach dem Kennenlernen in den Mentoratsgruppen und einem Rundgang durch die Hochschule steht hier die Bearbeitung eines praktischen Projekts im Mittelpunkt. Das Team von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=416">Projekt:ING</a> organisiert die Erstsemestertage. Maschinenbau-Studierende bauten zum Beispiel ein Katapult, Bioanalytik-Studierende analysierten die Bestandteile ein Nachtischbuffets und Informatik-Studierende dachten sich einen Algorithmus aus, der beim Durchqueren eines Labyrinths hilft. Sie bekommen dabei Einblick in typische Fragestellungen des Studiums.</p>&#13;
<p>Auch nach den Erstsemestertagen bleiben die Studierenden den Rest des Semesters in ihren Gruppen zusammen und oft bis zum Ende des Studiums in Kontakt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>1420 Erstsemester haben heute ihr Studium an der Hochschule Coburg begonnen. Veranstaltungen wie die MINT-Erstsemestertage und anCOmmen erleichtern den Start ins Studium.</em></p>&#13;
<p>Die Aula und zwei große Hörsäle sind bis auf den letzten Platz besetzt. Selbst vor den Türen stehen noch Studierende, die sich nicht an ihren Kommiliton*innen vorbeidrängeln wollen. 1175 Erstsemester am Campus Friedrich Streib und 230 Erstsemester am Campus Design sind heute in einen neuen Lebensabschnitt gestartet. 15 weitere sind es am Lernort Kronach. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Coburgs Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber begrüßten die neuen Studierenden. „Die Studienzeit ist die schönste Zeit im Leben“, findet Birgit Weber. „Es steht Ihnen alles offen und Sie haben noch keine familiären Verpflichtungen - zum Beispiel Ehepartner oder Kinder.“</p>&#13;
<p>Der Großteil der Studienanfänger – nämlich 76 Prozent - kommt aus Bayern. Davon sind etwa die Hälfte aus dem näheren Umkreis - also aus Coburg, Bamberg, Lichtenfels, usw.. Die restlichen 24 Prozent der Studienanfänger kommt aus den übrigen deutschen Bundesländern oder dem Ausland. 5.420 Studierende zählt die Hochschule Coburg in diesem Wintersemester.</p>&#13;
<p> „Sie machen mehr als zehn Prozent der Coburger Bevölkerung aus. Ich wünsche mir, Sie alle ganz oft in unserer Stadt zu sehen“, betonte Bürgermeisterin Weber und wies auf das große Freizeitangebot in Coburg hin. „Von Sport bis Kultur, da ist für jeden was dabei!“ </p>&#13;
<p><strong>Neue Räume für Studierende</strong></p>&#13;
<p>Präsidentin Christiane Fritze hieß die Studierenden als neuen Teil der Hochschul-Familie willkommen. „Bringen Sie sich ein – zum Beispiel in unseren studentischen Initiativen, probieren Sie sich aus und nutzen Sie unsere Service- und Beratungsangebote“, appellierte Fritze. „Wir möchten Sie bestmöglich aufs Berufsleben vorbereiten.“ Die Studierenden könnten sich auch auf neue Gebäude freuen, die auf dem Campus entstehen, kündigte die Präsidentin an. Zum Beispiel das IT- und Medienzentrum. „Dort sind bald unsere Bibliothek und das Rechenzentrum beheimatet und wir schaffen tolle neue Arbeitsplätze für Studierende.“</p>&#13;
<p>Damit sich die Erstsemester an der Hochschule zurechtfinden, gibt es schon vor dem Semesterstart Willkommensveranstaltungen. Dabei lernen die Neuankömmlinge ihre Kommiliton*innen kennen, bekommen die wichtigsten Anlaufstellen in der Hochschule gezeigt und erfahren, was für den Studierendenalltag in Coburg wichtig ist. </p>&#13;
<p><strong>anCOmmen mit dem Coburger Weg</strong></p>&#13;
<p>„Meine Gruppe hat sehr gut harmoniert und wir haben uns langsam aber sicher angefreundet“, erzählt Erstsemester-Studentin Josefine Klett. Und auch Kommilitonin Sarah Eisinger, die gebürtig aus Stuttgart kommt, findet: „Es war toll Leute kennenzulernen, die den gleichen Weg gehen wie ich.“ Beide Studentinnen haben bei anCOmmen mitgemacht. Das ist für Erstsemester der Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, Industriewirtschaft, Innenarchitektur, Integrative Gesundheitsförderung, Soziale Arbeit und Versicherungswirtschaft. Organisiert wird anCOmmen von Mitarbeiter*innen des Projekts „<a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=119">Der Coburger Weg</a>“. </p>&#13;
<p>Die Studierenden werden in Gruppen eingeteilt und bearbeiten gemeinsam eine Aufgabe. Sie mussten zum Beispiel ein Überlebenspaket für Studierende schnüren – mit Semesterplaner, Kochrezepten und Freizeittipps. Außerdem erkundeten sie die Stadt und verteilten Blumen an die Coburger Bürger*innen. Studierende höherer Semester begleiteten die Gruppen. </p>&#13;
<p>„Es hilft sehr, dass man in entspannter Atmosphäre schon vor dem eigentlichen Studienstart Mitstudierende trifft. Am Anfang gibt es so viele neue Eindrücke. anCOmmen und die Tutorate bauen Hemmungen ab und geben Sicherheit“, sagt Yvonne Schuster. Die Studentin ist eine von 50 Erstsemester-Tutorinnen. Erst im letzten Jahr hat sie selbst anCOmmen als „Ersti“ besucht. Mit ihrer Gruppe trifft sie sich noch heute. Auch zu ihrer eigenen Tutorin hat sie noch Kontakt. „Das Tutorat hat mir zu Beginn meines Studiums sehr geholfen, diese Hilfe wollte ich unbedingt weitergeben“, erzählt Yvonne Schuster. (<em>Einen ausführlichen Bericht zu anCOmmen gibt es <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.studieren-in-coburg.de/studienbeginn-an-der-hochschule/">hier</a>!)</em></p>&#13;
<p><strong>Erstsemestertage für technische Studiengänge</strong></p>&#13;
<p>Ebenfalls vor Semesterbeginn finden die Erstsemestertage für technische Studiengänge statt. Nach dem Kennenlernen in den Mentoratsgruppen und einem Rundgang durch die Hochschule steht hier die Bearbeitung eines praktischen Projekts im Mittelpunkt. Das Team von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=416">Projekt:ING</a> organisiert die Erstsemestertage. Maschinenbau-Studierende bauten zum Beispiel ein Katapult, Bioanalytik-Studierende analysierten die Bestandteile ein Nachtischbuffets und Informatik-Studierende dachten sich einen Algorithmus aus, der beim Durchqueren eines Labyrinths hilft. Sie bekommen dabei Einblick in typische Fragestellungen des Studiums.</p>&#13;
<p>Auch nach den Erstsemestertagen bleiben die Studierenden den Rest des Semesters in ihren Gruppen zusammen und oft bis zum Ende des Studiums in Kontakt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-Semesterstart_Aula-1024x683.jpg"
                        fileSize="164277"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-Semesterstart_Begruessung_Fritze-1024x683.jpg"
                        fileSize="130398"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-CoW_anCOmmen_Blumen-1024x745.jpg"
                        fileSize="154017"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="745"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-CoW_anCOmmen_Yvonne_Schuster-913x1024.jpg"
                        fileSize="193782"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="913" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-Semesterstart-Erstsemestertage-1024x683.jpg"
                        fileSize="252784"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/171-Semesterstart-Erstsemestertage-Aufgaben-1024x683.jpg"
                        fileSize="164347"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Architektur-Workshop in Brasilien ebnet Partnerschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/architektur-workshop-in-brasilien-ebnet-partnerschaft/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Oct 2019 04:07:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/architektur-workshop-in-brasilien-ebnet-partnerschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Gespür für eine Millionenstadt bekommen und Platzmangel im Wohnungsmarkt lösen: Elf Studierende der Architektur unternahmen mit ihren Professoren Helmut Bielenski und Roger Karbe von der Hochschule Coburg eine dreiwöchige Exkursion nach Brasilien, u.a. nach São Paulo. Gleichzeitig wurde die Partnerschaft mit der dortigen Universität Belas Artes in die Wege geleitet.</em></p>&#13;
<p>Eine Wohnung mit 16 Quadratmetern für vier Personen gestalten und den Innenhof des Hauses überdachen: So lautete die Aufgabenstellung für elf Architektur-Studierende der Hochschule Coburg und ihre internationalen Kommilitonen der Universidad Belas Artes in São Paulo. Das Objekt, das sie umgestalten sollten, war ein in den 1940er Jahren gebautes Hochhaus<em>.</em> Mehr als 21 Millionen Menschen leben in São Paulo. 396.000 sind obdachlos, obwohl mehr als 600.000 Wohnungen leer stehen. Hausbesetzungen und illegale Besiedelungen seien die Folge und ein großes Problem, erklärte Professorin Dr. Denise Falcão Pessoa, die an der Fakultät für Architektur und Städtebau der Universität Belas Arte lehrt. Gemeinsam mit Judith Weinstock-Montag, Lehrbeauftrage an der Hochschule Coburg organisierte sie einen Workshop für die deutschen und brasilianischen Architekturstudierenden. </p>&#13;
<p>Diese diskutierten darin gemeinsam über Lösungen, skizzierten Entwürfe und bauten entsprechende Modelle. Die Konzepte der Studierenden haben überzeugt. Ihre Arbeiten sollen jetzt in dem betroffenen Haus ausgestellt und die Meinung der Bewohner dazu eingeholt werden.</p>&#13;
<p>Die Zusammenarbeit mit der Universidad Belas Artes in São Paulo wird kein einmaliges Projekt bleiben. Schon im kommenden Sommersemester wollen die ersten brasilianischen Studierenden ein Gastsemester in Coburg verbringen. Beide Hochschulen arbeiten bereits an einem Vertrag für eine erfolgreiche Partnerschaft.</p>&#13;
<p>“Insgesamt war die Exkursion für alle ein sehr eindrucksvolles, aber auch anstrengendes Erlebnis mit vielen neuen Eindrücken eines großen und überaus gastfreundlichen Landes”, resümiert Prof. Helmut Bielenski. Weitere Stationen waren Rio de Janeiro, Belo Horizonte und Brasilia. </p>&#13;
<p>Möglich war die Exkursion im August dank der finanziellen Unterstützung der RAINER MARKGRAF STIFTUNG, der Sparkasse Coburg-Lichtenfels, des Verbands der Bauindustrie Bayern, des Informationszentrum Beton, der Firma FSB, des Kreisverbands Würzburg-Unterfranken des BDA, des Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD und des Fördervereins des Studiengangs Architektur der Hochschule Coburg.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Gespür für eine Millionenstadt bekommen und Platzmangel im Wohnungsmarkt lösen: Elf Studierende der Architektur unternahmen mit ihren Professoren Helmut Bielenski und Roger Karbe von der Hochschule Coburg eine dreiwöchige Exkursion nach Brasilien, u.a. nach São Paulo. Gleichzeitig wurde die Partnerschaft mit der dortigen Universität Belas Artes in die Wege geleitet.</em></p>&#13;
<p>Eine Wohnung mit 16 Quadratmetern für vier Personen gestalten und den Innenhof des Hauses überdachen: So lautete die Aufgabenstellung für elf Architektur-Studierende der Hochschule Coburg und ihre internationalen Kommilitonen der Universidad Belas Artes in São Paulo. Das Objekt, das sie umgestalten sollten, war ein in den 1940er Jahren gebautes Hochhaus<em>.</em> Mehr als 21 Millionen Menschen leben in São Paulo. 396.000 sind obdachlos, obwohl mehr als 600.000 Wohnungen leer stehen. Hausbesetzungen und illegale Besiedelungen seien die Folge und ein großes Problem, erklärte Professorin Dr. Denise Falcão Pessoa, die an der Fakultät für Architektur und Städtebau der Universität Belas Arte lehrt. Gemeinsam mit Judith Weinstock-Montag, Lehrbeauftrage an der Hochschule Coburg organisierte sie einen Workshop für die deutschen und brasilianischen Architekturstudierenden. </p>&#13;
<p>Diese diskutierten darin gemeinsam über Lösungen, skizzierten Entwürfe und bauten entsprechende Modelle. Die Konzepte der Studierenden haben überzeugt. Ihre Arbeiten sollen jetzt in dem betroffenen Haus ausgestellt und die Meinung der Bewohner dazu eingeholt werden.</p>&#13;
<p>Die Zusammenarbeit mit der Universidad Belas Artes in São Paulo wird kein einmaliges Projekt bleiben. Schon im kommenden Sommersemester wollen die ersten brasilianischen Studierenden ein Gastsemester in Coburg verbringen. Beide Hochschulen arbeiten bereits an einem Vertrag für eine erfolgreiche Partnerschaft.</p>&#13;
<p>“Insgesamt war die Exkursion für alle ein sehr eindrucksvolles, aber auch anstrengendes Erlebnis mit vielen neuen Eindrücken eines großen und überaus gastfreundlichen Landes”, resümiert Prof. Helmut Bielenski. Weitere Stationen waren Rio de Janeiro, Belo Horizonte und Brasilia. </p>&#13;
<p>Möglich war die Exkursion im August dank der finanziellen Unterstützung der RAINER MARKGRAF STIFTUNG, der Sparkasse Coburg-Lichtenfels, des Verbands der Bauindustrie Bayern, des Informationszentrum Beton, der Firma FSB, des Kreisverbands Würzburg-Unterfranken des BDA, des Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD und des Fördervereins des Studiengangs Architektur der Hochschule Coburg.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166_Brasilien_Exkursion_Bielenski_web1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/166_Brasilien_Exkursion_Bielenski_web2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[IHK-Preis für beste Abschlussarbeiten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ihk-preis-fuer-beste-abschlussarbeiten/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Sep 2019 12:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ihk-preis-fuer-beste-abschlussarbeiten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Einmal im Jahr würdigt die Industrie- und Handelskammer zu Coburg die besten Abschlussarbeiten an der Hochschule Coburg mit dem IHK-Preis. In diesem Jahr wurden Christina Röhrich (Master Gesundheitsförderung) und Andrea Imhof (Master Betriebswirtschaft) für ihre Masterarbeiten ausgezeichnet. Julian Schrauder erhielt den Preis für seine Bachelorarbeit im Studiengang Maschinenbau.</em></p>&#13;
<p>Mit dem Preis unterstreicht die IHK zu Coburg die besondere Bedeutung des Wissenstransfers zwischen der Hochschule und den Unternehmen in der Region. IHK-Präsident Friedrich Herdan zeigte sich beeindruckt von der Qualität der eingereichten Abschlussarbeiten. „Die Abschlussarbeiten vermitteln neben dem individuellen fachlichen Know-how auch einen Eindruck von der vorbildlichen akademischen Lehrtätigkeit an unserer Hochschule“, betonte er bei der Preisverleihung. Die Jury, bestehend aus dem Präsidium und dem Hauptamt der IHK sowie aus Mitgliedern der Hochschulleitung, vergab den mit jeweils 1.000 Euro dotierten Preis in diesem Jahr drei Mal. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze gratulierte den Preisträger*innen zu ihrem Erfolg: „Mit Ihrer Arbeit haben Sie einen wichtigen Grundstein für Ihr Berufsleben gelegt. Ich bin überzeugt davon, dass Sie gut darauf aufbauen werden“. Im IHK-Preis sieht sie „ein schönes Symbol für die gute Zusammenarbeit“. Und sie stellte fest: „Die Hochschule und die IHK zu Coburg stehen permanent in Kontakt. Sie ist unser Sparringspartner, wenn es um die Weiterentwicklung der Region geht.“</p>&#13;
<p><strong>Preiswürdige Arbeiten</strong></p>&#13;
<p>Christina Röhrich erhielt ihn für ihre Masterarbeit „Zur Relevanz von Subjektivität für eine Ethik der Gesundheitsförderung – Ein Beitrag aus Sicht der Neuen Phänomenologie“. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Niko Kohls betreut. Christina Röhrich, die an der Hochschule Coburg als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt ist, steht die Freude über den Preis ins Gesicht geschrieben: „Ich fühlen mich echt geehrt.“ Das Preisgeld will sie nutzen, um sich weiterzubilden.</p>&#13;
<p>Andrea Imhof erhielt den Preis für ihre Masterarbeit „Stress und Wohlbefinden im digitalen Wandel der Arbeitswelt – Ein fallstudienbasierter Ansatz zur Anwendung theoretischer Erklärungsmodelle im Betrieblichen Gesundheitsmanagement“. Die Arbeit entstand im Masterstudiengang Betriebswirtschaft und wurde von Prof. Dr. Mirko Kraft betreut. Andrea Imhof, die nach ihrem BWL-Studium bei einem Unternehmen in der Region im Controlling arbeitet, stellte fest: „Auf das Thema für meine Masterarbeit kam ich bei meinem Auslandssemester an der Dublin Business School. Dort hörte ich eine Vorlesung zu Occupational Health und ich dachte mir, es müsse doch möglich sein, Aspekte des Controlling-Prozesses auf die Gesundheitsförderung zu übertragen.“</p>&#13;
<p>Im technischen Bereich wurde Julian Schrauder aus dem Studiengang Maschinenbau für seine Bachelorarbeit ausgezeichnet. Er befasste sich mit „Auswahl und Validierung geeigneter additiver Fertigungsverfahren für die Auslegung eines Spritzgießformeneinsatzes zur Absicherung von Vorserienbauteilen“. Betreuer der Arbeit war Prof. Dr. Winfried Perseke. Er hebt hervor: „Das ist eine Bachelorarbeit auf Masterniveau. Die Ergebnisse konnten unmittelbar in die Praxis des kooperierenden Unternehmens übertragen werden. Und der Betreuer auf Unternehmensseite war ebenfalls ein Absolvent der Hochschule Coburg.“ Julian Schrauder hat sich nach seinem Bachelorstudium noch für ein Masterstudium an der Hochschule Coburg entschieden. Aktuell schreibt er an seiner Masterarbeit, die in Kooperation mit der Robert Bosch GmbH in Renningen entsteht. &nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Einmal im Jahr würdigt die Industrie- und Handelskammer zu Coburg die besten Abschlussarbeiten an der Hochschule Coburg mit dem IHK-Preis. In diesem Jahr wurden Christina Röhrich (Master Gesundheitsförderung) und Andrea Imhof (Master Betriebswirtschaft) für ihre Masterarbeiten ausgezeichnet. Julian Schrauder erhielt den Preis für seine Bachelorarbeit im Studiengang Maschinenbau.</em></p>&#13;
<p>Mit dem Preis unterstreicht die IHK zu Coburg die besondere Bedeutung des Wissenstransfers zwischen der Hochschule und den Unternehmen in der Region. IHK-Präsident Friedrich Herdan zeigte sich beeindruckt von der Qualität der eingereichten Abschlussarbeiten. „Die Abschlussarbeiten vermitteln neben dem individuellen fachlichen Know-how auch einen Eindruck von der vorbildlichen akademischen Lehrtätigkeit an unserer Hochschule“, betonte er bei der Preisverleihung. Die Jury, bestehend aus dem Präsidium und dem Hauptamt der IHK sowie aus Mitgliedern der Hochschulleitung, vergab den mit jeweils 1.000 Euro dotierten Preis in diesem Jahr drei Mal. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze gratulierte den Preisträger*innen zu ihrem Erfolg: „Mit Ihrer Arbeit haben Sie einen wichtigen Grundstein für Ihr Berufsleben gelegt. Ich bin überzeugt davon, dass Sie gut darauf aufbauen werden“. Im IHK-Preis sieht sie „ein schönes Symbol für die gute Zusammenarbeit“. Und sie stellte fest: „Die Hochschule und die IHK zu Coburg stehen permanent in Kontakt. Sie ist unser Sparringspartner, wenn es um die Weiterentwicklung der Region geht.“</p>&#13;
<p><strong>Preiswürdige Arbeiten</strong></p>&#13;
<p>Christina Röhrich erhielt ihn für ihre Masterarbeit „Zur Relevanz von Subjektivität für eine Ethik der Gesundheitsförderung – Ein Beitrag aus Sicht der Neuen Phänomenologie“. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Niko Kohls betreut. Christina Röhrich, die an der Hochschule Coburg als wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt ist, steht die Freude über den Preis ins Gesicht geschrieben: „Ich fühlen mich echt geehrt.“ Das Preisgeld will sie nutzen, um sich weiterzubilden.</p>&#13;
<p>Andrea Imhof erhielt den Preis für ihre Masterarbeit „Stress und Wohlbefinden im digitalen Wandel der Arbeitswelt – Ein fallstudienbasierter Ansatz zur Anwendung theoretischer Erklärungsmodelle im Betrieblichen Gesundheitsmanagement“. Die Arbeit entstand im Masterstudiengang Betriebswirtschaft und wurde von Prof. Dr. Mirko Kraft betreut. Andrea Imhof, die nach ihrem BWL-Studium bei einem Unternehmen in der Region im Controlling arbeitet, stellte fest: „Auf das Thema für meine Masterarbeit kam ich bei meinem Auslandssemester an der Dublin Business School. Dort hörte ich eine Vorlesung zu Occupational Health und ich dachte mir, es müsse doch möglich sein, Aspekte des Controlling-Prozesses auf die Gesundheitsförderung zu übertragen.“</p>&#13;
<p>Im technischen Bereich wurde Julian Schrauder aus dem Studiengang Maschinenbau für seine Bachelorarbeit ausgezeichnet. Er befasste sich mit „Auswahl und Validierung geeigneter additiver Fertigungsverfahren für die Auslegung eines Spritzgießformeneinsatzes zur Absicherung von Vorserienbauteilen“. Betreuer der Arbeit war Prof. Dr. Winfried Perseke. Er hebt hervor: „Das ist eine Bachelorarbeit auf Masterniveau. Die Ergebnisse konnten unmittelbar in die Praxis des kooperierenden Unternehmens übertragen werden. Und der Betreuer auf Unternehmensseite war ebenfalls ein Absolvent der Hochschule Coburg.“ Julian Schrauder hat sich nach seinem Bachelorstudium noch für ein Masterstudium an der Hochschule Coburg entschieden. Aktuell schreibt er an seiner Masterarbeit, die in Kooperation mit der Robert Bosch GmbH in Renningen entsteht. &nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_Preis_Alle_Preistraeger_innen_Vertreter_IHK_usw-1024x777.jpg"
                        fileSize="262858"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="777"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_Preis_Roehrich_Fritze_Schnabel_Herdan_Roehrich_Piwernetz-1024x694.jpg"
                        fileSize="132940"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_Preis_Imhof_Fritze_Schnabel_Herdan_Imhof_Piwernetz-1024x694.jpg"
                        fileSize="132773"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_Preis_Schrauder_Fritze_Schnabel_Herdan_Schrauder_Piwernetz-1024x694.jpg"
                        fileSize="113819"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="694"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zehn Jahre KinderUni in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zehn-jahre-kinderuni-in-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Sep 2019 08:26:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zehn-jahre-kinderuni-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Juli 2009 haben zum ersten Mal Kinder die Hörsäle der Hochschule Coburg erobert. Zehn Jahre nach ihrem Debut ist die KinderUni immer noch eine Erfolgsgeschichte.</em></p>&#13;
<p>Moni Faaß erinnert sich noch gut an die erste KinderUni. „Wir wussten ja überhaupt nicht, was uns erwartet“, erzählt die Familienbeauftragte der Hochschule Coburg. „Wird das Konzept angenommen? Wie viele Kinder melden sich an? Sind die Themen interessant?“ Die Sorgen waren unbegründet. Drei Professor*innen treten damals als Pioniere an: Michael Pötzl, Dieter Sitzmann und Jutta Michel. Mit ihren Vorträgen „Von der Wäscheleine zur Hängebrücke“, „Jeder Tropfen Wasser zählt“ und „Wie geht Wirtschaft?“ locken sie 200 Kinder zur ersten KinderUni. „80 Jungs und Mädchen mussten wir damals auf die Warteliste schreiben“, erinnert sich Faaß. </p>&#13;
<p>Seitdem gibt es die KinderUni zweimal im Jahr an der Hochschule Coburg. Immer am letzten Samstag vor Semesterbeginn - mit jeweils vier Vorträgen. Zwei davon können die Kinder wählen, einen am Vormittag, einen am Nachmittag.</p>&#13;
<p><strong>Ein Tag als Studierende</strong></p>&#13;
<p>Die Uni Tübingen war Vorreiter bei der KinderUni in Deutschland. Als erste Universität bietet sie 2002 eine Vorlesungsreihe für Kinder an. Einige Universitäten und schließlich auch Hochschulen ziehen nach. Oft gibt es nur einen Referenten und einen Vortrag. „Das wollten wir anders machen“, sagt Faaß. „Wir wollten eine KinderUni, die einen kompletten Tag dauert und bei der die Kinder sich wie echte Studierende fühlen können.“ </p>&#13;
<p>Jede KinderUni beginnt deshalb mit der Einschreibung. In Namenslisten tragen sich die Jungs und Mädchen mit ihrer Unterschrift ein und melden sich damit offiziell zum Studium an der Hochschule an. Dann bekommen sie einen Studierendenausweis und werden auf die vier Hörsäle aufgeteilt. In der Mittagspause gibt es Essen in der Mensa und wer am Schluss von seinen Eltern abgeholt wird, hält ein echtes KinderUni-Zeugnis in der Hand. Mehr als 30 Studierende sind als Betreuer*innen dabei und sorgen dafür, dass die Kinder sich an der Hochschule zurechtfinden.</p>&#13;
<p><strong>Altersgrenze ausgetrickst</strong></p>&#13;
<p>Mitmachen können Kinder zwischen acht und 12 Jahren. Die KinderUni ist aber so beliebt, dass manche sogar ein bisschen tricksen, um teilnehmen zu können. „Einmal habe ich ein Mädchen angesprochen, das wirklich auffällig klein war und gefragt, wie alt sie denn sei. Sie hat mich angeguckt, kurz überlegt und dann geflüstert: Eigentlich sechs, aber meine Mama hat gesagt, ich soll sagen: acht.“ Bei den älteren Kindern gebe es dagegen manche, die seit Jahren zwölf bleiben, schmunzelt Faaß. „Es freut mich natürlich, wenn selbst ältere Kinder noch Spaß an der KinderUni haben. Da drücke ich bei der Anmeldung schon mal ein Auge zu.“ </p>&#13;
<p>Das Konzept der KinderUni: Kinder spielerisch an Studium und Wissenschaft heranführen und sie auf weitere Angebote der Hochschule aufmerksam machen. Für ältere Jungs und Mädchen gibt es dann zum Beispiel „Mädchen und Technik“ oder das Schülerforschungszentrum. Und tatsächlich studiert heute auch der ein oder andere frühere KinderUni-Besucher an der Hochschule. </p>&#13;
<p>Jane Geuther war schon bei der ersten KinderUni dabei. „Mein Opa hat an der Hochschule gearbeitet, meine Mama arbeitet dort – die beiden haben mich damals auf die KinderUni aufmerksam gemacht“, erzählt die Studentin der Sozialen Arbeit. „Ich fand’s cool mir eine Hochschule von innen anschauen zu können.“ Besonders gut erinnern kann sie sich an einen Vortrag, wie man sein Kinderzimmer einrichtet. „Es ging darum, wie man Atmosphäre schafft und wo man seinen Schreibtisch hinstellt.“ Später sei sie auch zu den Mädchen und Technik-Veranstaltungen der Hochschule gegangen. Im Studium habe sie sich dann aber doch für Soziale Arbeit entschieden. „Das hat einfach gut für mich gepasst.“</p>&#13;
<h3>Zahlen und Fakten zur KinderUni </h3>&#13;
<ul><li>65 Referent*innen seit 2009</li><li> 220 Kinder und 30 Studierende als Betreuer*innen pro Veranstaltung</li><li> Themenauswahl:<br />Von der Wäscheleine zur Hängebrücke, Jeder Tropfen Wasser zählt! Wie geht Wirtschaft? Von Schlafwandlern und Tagträumern! Cool oder uncool? Warum fährt ein Auto? Kinderrechte! Experimentierlabor Küche! Wo wohnen die Außerirdischen? Wie entsteht Gemütlichkeit in einem Zimmer? Wie kühlt der Kühlschrank? Ich will ´ne neue Straße! Warum brauchen wir Banken? Kann Lernen Spaß machen? Gerechtigkeit für Max und Moritz! Wie funktioniert die Uhr? Warum hauen sich manche Menschen bei einem Streit und andere nicht? Wie alt ist das Internet? Was ist eigentlich Geld? Wie entstehen Vorurteile? Woher kommen Gefühle? Warum fliegt ein Flugzeug? Warum schwitzen wir, wenn wir rennen? Wie lebte ein römischer Gladiator? Was wird aus unserem Müll? Sieht mein Hund die Welt so wie ich? Wie können Computer unsere Gedanken lesen? Die phantastische Welt der Tieraugen! Warum spielen Kinder in Südafrika viel Theater? Wie funktioniert eine Modellfabrik? Hinter dem Bauzaun! Was sind Gene? Von Fledermäusen und Robotern, Was ist Digitalisierung? Wir funktionieren Marken?  </li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Juli 2009 haben zum ersten Mal Kinder die Hörsäle der Hochschule Coburg erobert. Zehn Jahre nach ihrem Debut ist die KinderUni immer noch eine Erfolgsgeschichte.</em></p>&#13;
<p>Moni Faaß erinnert sich noch gut an die erste KinderUni. „Wir wussten ja überhaupt nicht, was uns erwartet“, erzählt die Familienbeauftragte der Hochschule Coburg. „Wird das Konzept angenommen? Wie viele Kinder melden sich an? Sind die Themen interessant?“ Die Sorgen waren unbegründet. Drei Professor*innen treten damals als Pioniere an: Michael Pötzl, Dieter Sitzmann und Jutta Michel. Mit ihren Vorträgen „Von der Wäscheleine zur Hängebrücke“, „Jeder Tropfen Wasser zählt“ und „Wie geht Wirtschaft?“ locken sie 200 Kinder zur ersten KinderUni. „80 Jungs und Mädchen mussten wir damals auf die Warteliste schreiben“, erinnert sich Faaß. </p>&#13;
<p>Seitdem gibt es die KinderUni zweimal im Jahr an der Hochschule Coburg. Immer am letzten Samstag vor Semesterbeginn - mit jeweils vier Vorträgen. Zwei davon können die Kinder wählen, einen am Vormittag, einen am Nachmittag.</p>&#13;
<p><strong>Ein Tag als Studierende</strong></p>&#13;
<p>Die Uni Tübingen war Vorreiter bei der KinderUni in Deutschland. Als erste Universität bietet sie 2002 eine Vorlesungsreihe für Kinder an. Einige Universitäten und schließlich auch Hochschulen ziehen nach. Oft gibt es nur einen Referenten und einen Vortrag. „Das wollten wir anders machen“, sagt Faaß. „Wir wollten eine KinderUni, die einen kompletten Tag dauert und bei der die Kinder sich wie echte Studierende fühlen können.“ </p>&#13;
<p>Jede KinderUni beginnt deshalb mit der Einschreibung. In Namenslisten tragen sich die Jungs und Mädchen mit ihrer Unterschrift ein und melden sich damit offiziell zum Studium an der Hochschule an. Dann bekommen sie einen Studierendenausweis und werden auf die vier Hörsäle aufgeteilt. In der Mittagspause gibt es Essen in der Mensa und wer am Schluss von seinen Eltern abgeholt wird, hält ein echtes KinderUni-Zeugnis in der Hand. Mehr als 30 Studierende sind als Betreuer*innen dabei und sorgen dafür, dass die Kinder sich an der Hochschule zurechtfinden.</p>&#13;
<p><strong>Altersgrenze ausgetrickst</strong></p>&#13;
<p>Mitmachen können Kinder zwischen acht und 12 Jahren. Die KinderUni ist aber so beliebt, dass manche sogar ein bisschen tricksen, um teilnehmen zu können. „Einmal habe ich ein Mädchen angesprochen, das wirklich auffällig klein war und gefragt, wie alt sie denn sei. Sie hat mich angeguckt, kurz überlegt und dann geflüstert: Eigentlich sechs, aber meine Mama hat gesagt, ich soll sagen: acht.“ Bei den älteren Kindern gebe es dagegen manche, die seit Jahren zwölf bleiben, schmunzelt Faaß. „Es freut mich natürlich, wenn selbst ältere Kinder noch Spaß an der KinderUni haben. Da drücke ich bei der Anmeldung schon mal ein Auge zu.“ </p>&#13;
<p>Das Konzept der KinderUni: Kinder spielerisch an Studium und Wissenschaft heranführen und sie auf weitere Angebote der Hochschule aufmerksam machen. Für ältere Jungs und Mädchen gibt es dann zum Beispiel „Mädchen und Technik“ oder das Schülerforschungszentrum. Und tatsächlich studiert heute auch der ein oder andere frühere KinderUni-Besucher an der Hochschule. </p>&#13;
<p>Jane Geuther war schon bei der ersten KinderUni dabei. „Mein Opa hat an der Hochschule gearbeitet, meine Mama arbeitet dort – die beiden haben mich damals auf die KinderUni aufmerksam gemacht“, erzählt die Studentin der Sozialen Arbeit. „Ich fand’s cool mir eine Hochschule von innen anschauen zu können.“ Besonders gut erinnern kann sie sich an einen Vortrag, wie man sein Kinderzimmer einrichtet. „Es ging darum, wie man Atmosphäre schafft und wo man seinen Schreibtisch hinstellt.“ Später sei sie auch zu den Mädchen und Technik-Veranstaltungen der Hochschule gegangen. Im Studium habe sie sich dann aber doch für Soziale Arbeit entschieden. „Das hat einfach gut für mich gepasst.“</p>&#13;
<h3>Zahlen und Fakten zur KinderUni </h3>&#13;
<ul><li>65 Referent*innen seit 2009</li><li> 220 Kinder und 30 Studierende als Betreuer*innen pro Veranstaltung</li><li> Themenauswahl:<br />Von der Wäscheleine zur Hängebrücke, Jeder Tropfen Wasser zählt! Wie geht Wirtschaft? Von Schlafwandlern und Tagträumern! Cool oder uncool? Warum fährt ein Auto? Kinderrechte! Experimentierlabor Küche! Wo wohnen die Außerirdischen? Wie entsteht Gemütlichkeit in einem Zimmer? Wie kühlt der Kühlschrank? Ich will ´ne neue Straße! Warum brauchen wir Banken? Kann Lernen Spaß machen? Gerechtigkeit für Max und Moritz! Wie funktioniert die Uhr? Warum hauen sich manche Menschen bei einem Streit und andere nicht? Wie alt ist das Internet? Was ist eigentlich Geld? Wie entstehen Vorurteile? Woher kommen Gefühle? Warum fliegt ein Flugzeug? Warum schwitzen wir, wenn wir rennen? Wie lebte ein römischer Gladiator? Was wird aus unserem Müll? Sieht mein Hund die Welt so wie ich? Wie können Computer unsere Gedanken lesen? Die phantastische Welt der Tieraugen! Warum spielen Kinder in Südafrika viel Theater? Wie funktioniert eine Modellfabrik? Hinter dem Bauzaun! Was sind Gene? Von Fledermäusen und Robotern, Was ist Digitalisierung? Wir funktionieren Marken?  </li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bauingenieurwesen__3.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Recht des autonomen Fahrens beim 1. Coburger Mobilitätskongress]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/recht-des-autonomen-fahrens-beim-1-coburger-mobilitaetskongress/</link>
                <pubDate>Fri, 27 Sep 2019 07:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/recht-des-autonomen-fahrens-beim-1-coburger-mobilitaetskongress/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Unzählige Ingenieure arbeiten weltweit daran, dass die Autos in der Zukunft autonom fahren. Es gibt aber nur wenige Juristen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Der Hochschule Coburg ist es gelungen, zum 1.&nbsp;Coburger Mobilitätskongress am 10. Oktober als Referenten Dr. Jochen Feldle zu gewinnen. Der Jurist ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Robotrecht der Universität Würzburg.</em></p>&#13;
<p>Wenn es um rechtliche Themen des autonomen Fahrens geht, sind viele Ingenieure in Deutschland verunsichert, das beobachtet Dr. Jochen Feldle. Sie fragen ihn häufig: „Stehe ich praktisch schon mit einem Fuß im Gefängnis?“ Außerdem wirft das Thema eine Reihe ethischer Fragen auf.<strong> </strong>Bereits 2016 befasste sich eine Ethikkommission im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums mit den grundlegenden Leitlinien. In ihrem 2017 vorgelegten Abschlussbericht formulierten sie 20 Thesen, wie automatisiertes Fahren mit den ethischen Normen in unserer Gesellschaft vereinbar ist. Dabei stellten sie fest, dass automatisierte Fahrsysteme nur dann vertretbar sind, wenn sie im Vergleich zu menschlichen Fahrleistungen zumindest eine Verminderung von Schäden versprechen. </p>&#13;
<p>„Betrachtet man die Statistik des Bundesamtes für Verkehr, sieht man, dass 90 Prozent der Unfälle durch menschliches Versagen verursacht sind“, erklärt Jochen Feldle. Dennoch bestünde häufig eine irrationale Angst, beim automatisierten Fahren die Technik nicht mehr im Griff zu haben. „Hier überschätzen sich die Menschen häufig selbst“, bemerkt er.</p>&#13;
<p>Ein weiteres Dilemma betrifft die Frage, ob bei einer unausweichlichen Unfallsituation ein Leben gegen andere Leben abgewogen werden darf. Jochen Feldle erklärt: „Anders als in den USA ist bei uns nicht gerechtfertigt, wenn man bewusst ein Leben nimmt, um beispielsweise fünf zu retten.“ In der Praxis sind solche Fälle zwar verschwindend gering. Dennoch gibt es vielfältige ethische Konfliktsituationen wie beispielsweise: Brechen wir eine Verkehrsregel, um eventuell einen Sachschaden zu vermeiden? </p>&#13;
<p><strong>Algorithmen und das Recht</strong></p>&#13;
<p>Da automatisiertes Fahren auf Algorithmen beruht, ist die technische Entwicklung stark mit der rechtlichen verzahnt. Der Jurist Feldle bemerkt: „Der Ingenieur muss sich fragen: Wie funktioniert mein System? Welche Entscheidungen treffen meine Algorithmen und sind sie im Einklang mit den rechtlichen Normen?“ Hier müssen künftig die Juristen und die Ingenieure intensiv miteinander reden. „Wir haben es mit einem Zukunftsthema zu tun, von dem auch unsere internationale Position in der Automobilindustrie abhängt“, ergänzt Jochen Feldle.</p>&#13;
<p>Der deutsche Gesetzgeber hat sich mittlerweile umfassend mit dem automatisierten Fahren befasst und 2017 das Straßenverkehrsgesetz geändert. Dort ist jetzt geregelt, dass zwar das vollständig autonome Fahren eines Fahrzeugs, in dem es keinen Fahrer, sondern nur noch Passagiere gibt, rechtlich nicht zulässig ist. Allerdings sind hoch- und vollautomatisierte Fahrfunktionen zulässig, wenn sie bestimmungsgemäß verwendet werden. Bei diesen Stufen des automatisierten Fahrens darf sich der Fahrer vom Verkehrsgeschehen abwenden. Er muss aber wahrnehmungsbereit sein, damit er die Fahrzeugsteuerung übernehmen kann, wenn das System ihn dazu auffordert. </p>&#13;
<p>Für die Ingenieure ist der rechtliche Begriff des „bestimmungsgemäßen Gebrauchs“ besonders relevant. Jochen Feldle erklärt ihn an folgendem Beispiel: „Wenn der Hersteller ein Assistenzsystem für die Autobahnfahrt freigegeben hat, darf es auch nur dort genutzt werden. Meint der Fahrer, es könnte auch im Stadtverkehr funktionieren und nutzt es dort, handelt er gesetzlich unzulässig. Und der Hersteller ist in der Pflicht, dies dem Nutzer klar und eindeutig zu vermitteln.“ </p>&#13;
<p>Die deutschen Gerichte mussten sich erst mit einigen wenigen Fällen auseinandersetzen, bei denen automatisierte Fahrfunktionen eine Rolle spielten. Beim 1. Coburger Mobilitätskongress der Hochschule Coburg am 10. Oktober wird Jochen Feldle davon berichten. Weitere Infos zum Kongress gibt es hier</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Unzählige Ingenieure arbeiten weltweit daran, dass die Autos in der Zukunft autonom fahren. Es gibt aber nur wenige Juristen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Der Hochschule Coburg ist es gelungen, zum 1.&nbsp;Coburger Mobilitätskongress am 10. Oktober als Referenten Dr. Jochen Feldle zu gewinnen. Der Jurist ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Robotrecht der Universität Würzburg.</em></p>&#13;
<p>Wenn es um rechtliche Themen des autonomen Fahrens geht, sind viele Ingenieure in Deutschland verunsichert, das beobachtet Dr. Jochen Feldle. Sie fragen ihn häufig: „Stehe ich praktisch schon mit einem Fuß im Gefängnis?“ Außerdem wirft das Thema eine Reihe ethischer Fragen auf.<strong> </strong>Bereits 2016 befasste sich eine Ethikkommission im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums mit den grundlegenden Leitlinien. In ihrem 2017 vorgelegten Abschlussbericht formulierten sie 20 Thesen, wie automatisiertes Fahren mit den ethischen Normen in unserer Gesellschaft vereinbar ist. Dabei stellten sie fest, dass automatisierte Fahrsysteme nur dann vertretbar sind, wenn sie im Vergleich zu menschlichen Fahrleistungen zumindest eine Verminderung von Schäden versprechen. </p>&#13;
<p>„Betrachtet man die Statistik des Bundesamtes für Verkehr, sieht man, dass 90 Prozent der Unfälle durch menschliches Versagen verursacht sind“, erklärt Jochen Feldle. Dennoch bestünde häufig eine irrationale Angst, beim automatisierten Fahren die Technik nicht mehr im Griff zu haben. „Hier überschätzen sich die Menschen häufig selbst“, bemerkt er.</p>&#13;
<p>Ein weiteres Dilemma betrifft die Frage, ob bei einer unausweichlichen Unfallsituation ein Leben gegen andere Leben abgewogen werden darf. Jochen Feldle erklärt: „Anders als in den USA ist bei uns nicht gerechtfertigt, wenn man bewusst ein Leben nimmt, um beispielsweise fünf zu retten.“ In der Praxis sind solche Fälle zwar verschwindend gering. Dennoch gibt es vielfältige ethische Konfliktsituationen wie beispielsweise: Brechen wir eine Verkehrsregel, um eventuell einen Sachschaden zu vermeiden? </p>&#13;
<p><strong>Algorithmen und das Recht</strong></p>&#13;
<p>Da automatisiertes Fahren auf Algorithmen beruht, ist die technische Entwicklung stark mit der rechtlichen verzahnt. Der Jurist Feldle bemerkt: „Der Ingenieur muss sich fragen: Wie funktioniert mein System? Welche Entscheidungen treffen meine Algorithmen und sind sie im Einklang mit den rechtlichen Normen?“ Hier müssen künftig die Juristen und die Ingenieure intensiv miteinander reden. „Wir haben es mit einem Zukunftsthema zu tun, von dem auch unsere internationale Position in der Automobilindustrie abhängt“, ergänzt Jochen Feldle.</p>&#13;
<p>Der deutsche Gesetzgeber hat sich mittlerweile umfassend mit dem automatisierten Fahren befasst und 2017 das Straßenverkehrsgesetz geändert. Dort ist jetzt geregelt, dass zwar das vollständig autonome Fahren eines Fahrzeugs, in dem es keinen Fahrer, sondern nur noch Passagiere gibt, rechtlich nicht zulässig ist. Allerdings sind hoch- und vollautomatisierte Fahrfunktionen zulässig, wenn sie bestimmungsgemäß verwendet werden. Bei diesen Stufen des automatisierten Fahrens darf sich der Fahrer vom Verkehrsgeschehen abwenden. Er muss aber wahrnehmungsbereit sein, damit er die Fahrzeugsteuerung übernehmen kann, wenn das System ihn dazu auffordert. </p>&#13;
<p>Für die Ingenieure ist der rechtliche Begriff des „bestimmungsgemäßen Gebrauchs“ besonders relevant. Jochen Feldle erklärt ihn an folgendem Beispiel: „Wenn der Hersteller ein Assistenzsystem für die Autobahnfahrt freigegeben hat, darf es auch nur dort genutzt werden. Meint der Fahrer, es könnte auch im Stadtverkehr funktionieren und nutzt es dort, handelt er gesetzlich unzulässig. Und der Hersteller ist in der Pflicht, dies dem Nutzer klar und eindeutig zu vermitteln.“ </p>&#13;
<p>Die deutschen Gerichte mussten sich erst mit einigen wenigen Fällen auseinandersetzen, bei denen automatisierte Fahrfunktionen eine Rolle spielten. Beim 1. Coburger Mobilitätskongress der Hochschule Coburg am 10. Oktober wird Jochen Feldle davon berichten. Weitere Infos zum Kongress gibt es hier</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Autobahn_Symbolbild_Pixabay_Pexels-1024x586.jpg"
                        fileSize="82862"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="586"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Forscher für CO2-Emissionshandel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-forscher-fuer-co2-emissionshandel/</link>
                <pubDate>Thu, 26 Sep 2019 05:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-forscher-fuer-co2-emissionshandel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der weltweite Handel mit CO<sub>2</sub>-Zertifikaten ist am besten geeignet, die globalen Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, und so die Temperaturziele des Pariser Übereinkommens effektiv und sicher einzuhalten. Zu dieser Schlussfolgerung kommen Martin Zapf und <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl</a> von der Hochschule Coburg gemeinsam mit Hermann Pengg von AUDI in dem Artikel</em><em> &quot;How to Comply with the Paris Agreement Temperature Goal: Global Carbon Pricing According to Carbon Budgets&quot;, der kürzlich online bei </em><a href="http://www.mdpi.com"><em>www.mdpi.com</em></a><em> erschienen ist.</em></p>&#13;
<p>Die derzeitigen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels sind nicht gut koordiniert und haben nicht zur gewünschten Reduzierung der globalen Treibhausgas-Emissionen geführt, das stellen Martin Zapf und seine Co-Autoren in dem Artikel fest. „Die Herausforderungen des Klimawandels können nur durch eine globale Zusammenarbeit gelöst werden. Überlegungen, die auf individuelle Verpflichtungen abzielen, werden scheitern“, erklärt Martin Zapf, der an der Hochschule Coburg promoviert. </p>&#13;
<p>Wirksam ist seiner Meinung nach nur ein globales Emissionshandelssystem. Im Gegensatz zu anderen politischen Instrumenten wie einer CO<sub>2</sub>-Steuer oder internationalen CO<sub>2</sub>-Mindestpreisen geschieht die Steuerung beim Handel mit Emissionszertifikaten darüber, dass global Höchstmengen für den CO<sub>2</sub>-Aussstoß festgelegt werden. Zur Festlegung des CO<sub>2</sub>- Budgets können aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen dem kumulierten CO<sub>2</sub>-Ausstoß und der Erderwärmung herangezogen werden.</p>&#13;
<p><strong>Globaler Emissionshandel</strong></p>&#13;
<p>Die Grundidee eines globalen Emissionshandelssystems ist es, das weltweite jährliche Emissionsniveau durch Zertifikate zu begrenzen. Nur wer die Zertifikate erwirbt, ist zur Emission von Treibhausgasen im entsprechenden Umfang berechtigt. Sind bei einem Unternehmen die Kosten zur Vermeidung von CO<sub>2</sub>-Emissionen geringer als der Preis der Zertifikate, werden die Unternehmen entsprechende Technologien umsetzen. Die Anzahl der jährlich versteigerten Zertifikate wird weltweit im Laufe der Zeit entsprechend einem vordefinierten Pfad reduziert. Dadurch lässt sich die Menge des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes sukzessive reduzieren. Durch die vorgeschlagene Ausgestaltung des Emissionshandels kann eine kosteneffiziente Reduktion sichergestellt und die Einhaltung der Temperaturziele des Pariser Übereinkommens gewährleistet werden.</p>&#13;
<p><strong>Koalition der Willigen</strong></p>&#13;
<p>Um das vorgeschlagene globale Instrument einzuführen, schlagen Martin Zapf und seine Mitautoren eine Koalition der Willigen vor. Darüber hinaus könnten die Einnahmen aus dem Zertifikatshandel dazu genutzt werden, beispielsweise für Entwicklungsländer Anreize zu schaffen, sich am globalen Emissionshandel zu beteiligen. Eine direkte Rückzahlung der Einnahmen einer CO<sub>2</sub>-Bepreisung an die Haushalte über eine pauschale Klimadividende halten Martin Zapf und seine Kollegen für nicht zielführend. Denn die Schäden des Klimawandels treffen vor allem künftige Generationen. Und die in den einzelnen Ländern auftretenden Kosten korrelieren nicht mit den von ihnen verursachten Treibhausgas-Emissionen.</p>&#13;
<p>&nbsp;„Die Einführung eines weltweit einheitlichen Instruments zur CO<sub>2</sub>-Bepreisung sollte so bald wie möglich Gegenstand der Klimaschutzpolitik und insbesondere der UN-Klimakonferenzen werden. Denn selbst wenn die national festgelegten Beiträge nach dem Pariser Übereinkommen (Nationally Determined Contributions, NDC) eingehalten werden, kann das 1,5 °C Ziel nach heutigem Wissensstand nicht mehr erreicht werden. Deshalb ist ein globales Emissionshandelssystem deutlich vor 2030 anzustreben;“ lautet das Fazit von Martin Zapf.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der weltweite Handel mit CO<sub>2</sub>-Zertifikaten ist am besten geeignet, die globalen Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, und so die Temperaturziele des Pariser Übereinkommens effektiv und sicher einzuhalten. Zu dieser Schlussfolgerung kommen Martin Zapf und <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl</a> von der Hochschule Coburg gemeinsam mit Hermann Pengg von AUDI in dem Artikel</em><em> &quot;How to Comply with the Paris Agreement Temperature Goal: Global Carbon Pricing According to Carbon Budgets&quot;, der kürzlich online bei </em><a href="http://www.mdpi.com"><em>www.mdpi.com</em></a><em> erschienen ist.</em></p>&#13;
<p>Die derzeitigen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels sind nicht gut koordiniert und haben nicht zur gewünschten Reduzierung der globalen Treibhausgas-Emissionen geführt, das stellen Martin Zapf und seine Co-Autoren in dem Artikel fest. „Die Herausforderungen des Klimawandels können nur durch eine globale Zusammenarbeit gelöst werden. Überlegungen, die auf individuelle Verpflichtungen abzielen, werden scheitern“, erklärt Martin Zapf, der an der Hochschule Coburg promoviert. </p>&#13;
<p>Wirksam ist seiner Meinung nach nur ein globales Emissionshandelssystem. Im Gegensatz zu anderen politischen Instrumenten wie einer CO<sub>2</sub>-Steuer oder internationalen CO<sub>2</sub>-Mindestpreisen geschieht die Steuerung beim Handel mit Emissionszertifikaten darüber, dass global Höchstmengen für den CO<sub>2</sub>-Aussstoß festgelegt werden. Zur Festlegung des CO<sub>2</sub>- Budgets können aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen dem kumulierten CO<sub>2</sub>-Ausstoß und der Erderwärmung herangezogen werden.</p>&#13;
<p><strong>Globaler Emissionshandel</strong></p>&#13;
<p>Die Grundidee eines globalen Emissionshandelssystems ist es, das weltweite jährliche Emissionsniveau durch Zertifikate zu begrenzen. Nur wer die Zertifikate erwirbt, ist zur Emission von Treibhausgasen im entsprechenden Umfang berechtigt. Sind bei einem Unternehmen die Kosten zur Vermeidung von CO<sub>2</sub>-Emissionen geringer als der Preis der Zertifikate, werden die Unternehmen entsprechende Technologien umsetzen. Die Anzahl der jährlich versteigerten Zertifikate wird weltweit im Laufe der Zeit entsprechend einem vordefinierten Pfad reduziert. Dadurch lässt sich die Menge des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes sukzessive reduzieren. Durch die vorgeschlagene Ausgestaltung des Emissionshandels kann eine kosteneffiziente Reduktion sichergestellt und die Einhaltung der Temperaturziele des Pariser Übereinkommens gewährleistet werden.</p>&#13;
<p><strong>Koalition der Willigen</strong></p>&#13;
<p>Um das vorgeschlagene globale Instrument einzuführen, schlagen Martin Zapf und seine Mitautoren eine Koalition der Willigen vor. Darüber hinaus könnten die Einnahmen aus dem Zertifikatshandel dazu genutzt werden, beispielsweise für Entwicklungsländer Anreize zu schaffen, sich am globalen Emissionshandel zu beteiligen. Eine direkte Rückzahlung der Einnahmen einer CO<sub>2</sub>-Bepreisung an die Haushalte über eine pauschale Klimadividende halten Martin Zapf und seine Kollegen für nicht zielführend. Denn die Schäden des Klimawandels treffen vor allem künftige Generationen. Und die in den einzelnen Ländern auftretenden Kosten korrelieren nicht mit den von ihnen verursachten Treibhausgas-Emissionen.</p>&#13;
<p>&nbsp;„Die Einführung eines weltweit einheitlichen Instruments zur CO<sub>2</sub>-Bepreisung sollte so bald wie möglich Gegenstand der Klimaschutzpolitik und insbesondere der UN-Klimakonferenzen werden. Denn selbst wenn die national festgelegten Beiträge nach dem Pariser Übereinkommen (Nationally Determined Contributions, NDC) eingehalten werden, kann das 1,5 °C Ziel nach heutigem Wissensstand nicht mehr erreicht werden. Deshalb ist ein globales Emissionshandelssystem deutlich vor 2030 anzustreben;“ lautet das Fazit von Martin Zapf.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zapf_Martin-1024x683.jpg"
                        fileSize="101884"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Messestand wird zur “Landschaft”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-messestand-wird-zur-landschaft/</link>
                <pubDate>Thu, 26 Sep 2019 05:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-messestand-wird-zur-landschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit ihrem selbst entworfenen Messestand der Fakultät Design ist die Studentin Anna Gindele auf die Shortlist zum Hochschulpreis „Moderner Aus- und Leichtbau“ gewählt worden. Ihr Projekt vereint intelligente Funktionalität mit Ästhetik. </em></p>&#13;
<p>Begonnen hat alles mit einem Semesterentwurf vor rund eineinhalb Jahren im Sommersemester 2018: Die Studentin Anna Gindele entwarf wie vierzehn andere ihrer Kommiliton*innen aus dem Bachelor-Studiengang Innenarchitektur einen Messestand für die Fakultät Design bei der imm Cologne 2020. Er sollte so gestaltet werden, dass die dort möglichen realen Begegnungen für einen nachhaltigen Eindruck bei den Besucher*innen sorgen. Das Konzept der Studentin: ungewöhnlich. Trotz der Materialvorgabe „Gipskartonplatten“, die beim Fertigen traditionell eher rechteckige Objekte nahelegt, entschied sie sich dafür, dreieckige Formen zuzuschneiden und für ihr Modell zu verwenden. </p>&#13;
<p><strong>Wege und Freiräume</strong> </p>&#13;
<p>Entwicklung und Entfaltung sind der Studentin persönlich wichtig, erklärt Anna Gindele in ihrer Semesterarbeit. Diese Haltung spürt man aber auch in ihrem fachlichen Denken. So entstanden unter dem Motto „Hospitality“, Gastlichkeit, viele einzelne, „gefaltete“ Pyramiden, die in Gruppen angeordnet Wege, aber auch Freiräume durch die zukünftige Präsentationsfläche bieten. Durch Metallständerunterkonstruktionen bekamen die Modelle Halt. Funktionell und natürlich scheint die Devise: Wand, Boden und die roh belassenen Platten gehen ungekünstelt ineinander über. „Es ist eine Landschaft, die so entsteht. Mit vielen kleinen Objekten“, beschreibt es Prof. Mark Phillips, Studiengangsleiter des Bachelor-Studiengangs Innenarchitektur und Prodekan der Fakultät Design, der das Ursprungsprojekt betreute. Objekte, das sind beispielsweise eingelassene Regalbretter in ver­schiedenen Höhen. Sie werden zu Präsentationsflächen für Modelle oder Sitzgelegenheiten. An die Pyramiden selbst können Plakate oder Layouts gepinnt werden. </p>&#13;
<p><strong>Realisierung und Preisverleihung</strong></p>&#13;
<p>Anschließend wählten der Fakultätsrat und der Dekan aus der Fakultät Design diesen Entwurf als den Besten aus: Er soll für den Messestand der Fakultät Design bei der imm Cologne in Köln 2020 realisiert werden. Unabhängig davon reichte Anna Gindele ihr Konzept beim Hochschulwettbewerb Moderner Aus- und Leichtbau der gleichnamigen Hochschulinitiative ein. Diese wird von verschiedenen großen Verbänden der Baubranche getragen. Sie widmen sich gemeinsam der Förderung des Aus-, Trocken- und Leichtbaus und möchten Lehre und Praxis näher zusammenbringen.</p>&#13;
<p>Unter 53 Wettbewerbsbeiträgen aus 23 Hochschulen hat die fachlich breit aufgestellte Jury zehn Beiträge auf die Shortlist 2019 gewählt – darunter das Projekt der Coburger Studentin. </p>&#13;
<p>Prof. Mark Phillips ist stolz auf die Studentin Anna Gindele und das Engagement der Fakultät Design: „Experimentelle Projekte sind das Kernstück angewandter Forschung“, betont der Studiengangsleiter. Der Lerneffekt für die Studierenden sei Ziel der angewandte Lehre. „Aber es ist genauso wichtig, dass die Projekte realisiert werden. Das alles ist oft sehr anspruchsvoll, aber Erfolge wie der von Anna Gindele bestätigen unsere Arbeit auf hohem und konkurrenzfähigem Niveau.“ </p>&#13;
<p>Im November werden auf dem Hochschultag an der Bauhaus-Universität in Weimar alle Beiträge vorgestellt und prämiert. Dies ist verbunden mit der Veröffentlichung des Beitrags im Wettbewerbskatalog sowie in verschiedenen baurelevanten Medien.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit ihrem selbst entworfenen Messestand der Fakultät Design ist die Studentin Anna Gindele auf die Shortlist zum Hochschulpreis „Moderner Aus- und Leichtbau“ gewählt worden. Ihr Projekt vereint intelligente Funktionalität mit Ästhetik. </em></p>&#13;
<p>Begonnen hat alles mit einem Semesterentwurf vor rund eineinhalb Jahren im Sommersemester 2018: Die Studentin Anna Gindele entwarf wie vierzehn andere ihrer Kommiliton*innen aus dem Bachelor-Studiengang Innenarchitektur einen Messestand für die Fakultät Design bei der imm Cologne 2020. Er sollte so gestaltet werden, dass die dort möglichen realen Begegnungen für einen nachhaltigen Eindruck bei den Besucher*innen sorgen. Das Konzept der Studentin: ungewöhnlich. Trotz der Materialvorgabe „Gipskartonplatten“, die beim Fertigen traditionell eher rechteckige Objekte nahelegt, entschied sie sich dafür, dreieckige Formen zuzuschneiden und für ihr Modell zu verwenden. </p>&#13;
<p><strong>Wege und Freiräume</strong> </p>&#13;
<p>Entwicklung und Entfaltung sind der Studentin persönlich wichtig, erklärt Anna Gindele in ihrer Semesterarbeit. Diese Haltung spürt man aber auch in ihrem fachlichen Denken. So entstanden unter dem Motto „Hospitality“, Gastlichkeit, viele einzelne, „gefaltete“ Pyramiden, die in Gruppen angeordnet Wege, aber auch Freiräume durch die zukünftige Präsentationsfläche bieten. Durch Metallständerunterkonstruktionen bekamen die Modelle Halt. Funktionell und natürlich scheint die Devise: Wand, Boden und die roh belassenen Platten gehen ungekünstelt ineinander über. „Es ist eine Landschaft, die so entsteht. Mit vielen kleinen Objekten“, beschreibt es Prof. Mark Phillips, Studiengangsleiter des Bachelor-Studiengangs Innenarchitektur und Prodekan der Fakultät Design, der das Ursprungsprojekt betreute. Objekte, das sind beispielsweise eingelassene Regalbretter in ver­schiedenen Höhen. Sie werden zu Präsentationsflächen für Modelle oder Sitzgelegenheiten. An die Pyramiden selbst können Plakate oder Layouts gepinnt werden. </p>&#13;
<p><strong>Realisierung und Preisverleihung</strong></p>&#13;
<p>Anschließend wählten der Fakultätsrat und der Dekan aus der Fakultät Design diesen Entwurf als den Besten aus: Er soll für den Messestand der Fakultät Design bei der imm Cologne in Köln 2020 realisiert werden. Unabhängig davon reichte Anna Gindele ihr Konzept beim Hochschulwettbewerb Moderner Aus- und Leichtbau der gleichnamigen Hochschulinitiative ein. Diese wird von verschiedenen großen Verbänden der Baubranche getragen. Sie widmen sich gemeinsam der Förderung des Aus-, Trocken- und Leichtbaus und möchten Lehre und Praxis näher zusammenbringen.</p>&#13;
<p>Unter 53 Wettbewerbsbeiträgen aus 23 Hochschulen hat die fachlich breit aufgestellte Jury zehn Beiträge auf die Shortlist 2019 gewählt – darunter das Projekt der Coburger Studentin. </p>&#13;
<p>Prof. Mark Phillips ist stolz auf die Studentin Anna Gindele und das Engagement der Fakultät Design: „Experimentelle Projekte sind das Kernstück angewandter Forschung“, betont der Studiengangsleiter. Der Lerneffekt für die Studierenden sei Ziel der angewandte Lehre. „Aber es ist genauso wichtig, dass die Projekte realisiert werden. Das alles ist oft sehr anspruchsvoll, aber Erfolge wie der von Anna Gindele bestätigen unsere Arbeit auf hohem und konkurrenzfähigem Niveau.“ </p>&#13;
<p>Im November werden auf dem Hochschultag an der Bauhaus-Universität in Weimar alle Beiträge vorgestellt und prämiert. Dies ist verbunden mit der Veröffentlichung des Beitrags im Wettbewerbskatalog sowie in verschiedenen baurelevanten Medien.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/163-Hochschulpreis_AnnaGindele.jpeg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sensorik im Austausch]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sensorik-im-austausch/</link>
                <pubDate>Thu, 26 Sep 2019 04:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sensorik-im-austausch/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bereits zum 2. Mal veranstaltete das Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg (ISAT) einen Technologietag Angewandte Sensorik. Wissenschaftler*innen und Unternehmer*innen konnten sich neue Entwicklungen und Ergebnisse der Sensorforschung austauschen.</em></p>&#13;
<p>Als Schnittstelle zwischen der digitalen und der analogen Welt, sind Sensoren aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob im Smartphone-Display, als Abstandsmesser am Auto oder in der Herdplatte. Von Maschinenbau bis Medizin, zahlreiche Entwicklungen beschäftigen sich mit Sensoren. Das Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg forscht und entwickelt vor allem im Bereich der mikroakustischen Sensorik und Aktorik. Die im Institut entwickelte Technologie basiert auf der gezielten Anregung von geführten Wellen – einer Sonderform des Ultraschalls – auf technischen Materialien. Damit lassen sich zum Beispiel Kalkablagerungen in Rohren feststellen, ohne ins Rohr hineinschauen zu müssen. Oder: Die Ladezeiten von Akkus beschleunigen.</p>&#13;
<p>Einmal im Jahr organisiert das ISAT eine Tagung, bei der Experten aus der ganzen Welt zusammenkommen, um sich über neue Technologien der Sensorik auszutauschen. Etwa 70 Teilnehmer*innen von Industrie, Wissenschaft und Verbänden waren diesmal beteiligt. Themen waren u.a. akustische Hochtemperatursensoren, drahtlose Sensorik, akustofluidische Lösungen zur Zellmanipulation oder Sensoren zum Gesundheitsmonitoring. Eine Ausstellung zeigte die neuesten Prototypen und Entwicklungen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bereits zum 2. Mal veranstaltete das Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg (ISAT) einen Technologietag Angewandte Sensorik. Wissenschaftler*innen und Unternehmer*innen konnten sich neue Entwicklungen und Ergebnisse der Sensorforschung austauschen.</em></p>&#13;
<p>Als Schnittstelle zwischen der digitalen und der analogen Welt, sind Sensoren aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob im Smartphone-Display, als Abstandsmesser am Auto oder in der Herdplatte. Von Maschinenbau bis Medizin, zahlreiche Entwicklungen beschäftigen sich mit Sensoren. Das Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg forscht und entwickelt vor allem im Bereich der mikroakustischen Sensorik und Aktorik. Die im Institut entwickelte Technologie basiert auf der gezielten Anregung von geführten Wellen – einer Sonderform des Ultraschalls – auf technischen Materialien. Damit lassen sich zum Beispiel Kalkablagerungen in Rohren feststellen, ohne ins Rohr hineinschauen zu müssen. Oder: Die Ladezeiten von Akkus beschleunigen.</p>&#13;
<p>Einmal im Jahr organisiert das ISAT eine Tagung, bei der Experten aus der ganzen Welt zusammenkommen, um sich über neue Technologien der Sensorik auszutauschen. Etwa 70 Teilnehmer*innen von Industrie, Wissenschaft und Verbänden waren diesmal beteiligt. Themen waren u.a. akustische Hochtemperatursensoren, drahtlose Sensorik, akustofluidische Lösungen zur Zellmanipulation oder Sensoren zum Gesundheitsmonitoring. Eine Ausstellung zeigte die neuesten Prototypen und Entwicklungen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TAS_2019_Pitches_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="89024"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kraftstoff-Forschung wird neu ausgerichtet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kraftstoff-forschung-wird-neu-ausgerichtet/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Sep 2019 12:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kraftstoff-forschung-wird-neu-ausgerichtet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Kraftstoff-Forschung hat an der Hochschule Coburg eine lange Tradition. In den letzten knapp 20 Jahren baute Prof. Dr. Jürgen Krahl hier eine Forschergruppe auf, die sich mit unterschiedlichen Aspekten des Einsatzes von Biokraftstoffen befasst. Professor Krahl wechselte als Präsident an die TH Ostwestfalen-Lippe. Die Kraftstoff-Forschung wird künftig von <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a> fortgeführt. Er kam zum Sommersemester als Forschungsprofessor an die Hochschule. Sein Ziel ist es, die Kraftstoff-Forschung neu auszurichten und die synthetischen Kraftstoffe in den Blick nehmen.</em></p>&#13;
<p>Synthetische Kraftstoffe können - bis auf geringe Anteile für Infrastrukturvorbereitungen- ohne fossile Rohstoffe hergestellt werden. Mögliche Energiequellen sind dabei Biomasse, etwa Bioabfälle oder Klärschlamm, aber auch Sonne, Wind und Wasserkraft. Die Energie aus diesen regenerativen Quellen kann durch bio- und elektrochemische Verfahren in Form neuartiger Kraftstoffe gespeichert und nachhaltig genutzt werden. „Die Entwicklung neuer Kraftstoffe bietet große Möglichkeiten für eine nachhaltige Mobilität. Ein Aspekt ist dabei die gemeinsame Optimierung von Kraftstoff- und Motorentechnik.“, so Jakob. „Am neuen Zentrum für Mobilität und Energie der Hochschule Coburg bauen wir aktuell drei hochmoderne Motorenprüfstände auf, mit denen wir auf dem neuesten Stand forschen und entwickeln können. Darüber hinaus haben wir sehr viel Know-how in der Sensorentwicklung, das uns hilft, die Kraftstoffpotentiale noch besser nutzen zu können“, erklärt er weiter. </p>&#13;
<p>Prof Jakob hat an der RWTH Aachen studiert, im Bereich motorischer Kraftstoffe promoviert und im Anschluss als Projektleiter für ottomotorische Thermodynamik und Großprojekte in der Automobilindustrie gearbeitet: „Während meiner Doktorarbeit hatte ich das große Glück im Exzellenzcluster der RWTH Aachen ‚Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse‘ mitarbeiten zu dürfen. Im Rahmen dieses Projekts haben Kollegen aus der Verfahrenstechnik, der Chemie und der Thermodynamik gemeinsam an neuartigen Kraftstoffen geforscht. Die Erfahrungen aus diesen interdisziplinären Kooperationen helfen mir heute bei meinen neuen Aufgaben an der Hochschule Coburg.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Kraftstoff-Forschung hat an der Hochschule Coburg eine lange Tradition. In den letzten knapp 20 Jahren baute Prof. Dr. Jürgen Krahl hier eine Forschergruppe auf, die sich mit unterschiedlichen Aspekten des Einsatzes von Biokraftstoffen befasst. Professor Krahl wechselte als Präsident an die TH Ostwestfalen-Lippe. Die Kraftstoff-Forschung wird künftig von <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=1017">Prof. Dr. Markus Jakob</a> fortgeführt. Er kam zum Sommersemester als Forschungsprofessor an die Hochschule. Sein Ziel ist es, die Kraftstoff-Forschung neu auszurichten und die synthetischen Kraftstoffe in den Blick nehmen.</em></p>&#13;
<p>Synthetische Kraftstoffe können - bis auf geringe Anteile für Infrastrukturvorbereitungen- ohne fossile Rohstoffe hergestellt werden. Mögliche Energiequellen sind dabei Biomasse, etwa Bioabfälle oder Klärschlamm, aber auch Sonne, Wind und Wasserkraft. Die Energie aus diesen regenerativen Quellen kann durch bio- und elektrochemische Verfahren in Form neuartiger Kraftstoffe gespeichert und nachhaltig genutzt werden. „Die Entwicklung neuer Kraftstoffe bietet große Möglichkeiten für eine nachhaltige Mobilität. Ein Aspekt ist dabei die gemeinsame Optimierung von Kraftstoff- und Motorentechnik.“, so Jakob. „Am neuen Zentrum für Mobilität und Energie der Hochschule Coburg bauen wir aktuell drei hochmoderne Motorenprüfstände auf, mit denen wir auf dem neuesten Stand forschen und entwickeln können. Darüber hinaus haben wir sehr viel Know-how in der Sensorentwicklung, das uns hilft, die Kraftstoffpotentiale noch besser nutzen zu können“, erklärt er weiter. </p>&#13;
<p>Prof Jakob hat an der RWTH Aachen studiert, im Bereich motorischer Kraftstoffe promoviert und im Anschluss als Projektleiter für ottomotorische Thermodynamik und Großprojekte in der Automobilindustrie gearbeitet: „Während meiner Doktorarbeit hatte ich das große Glück im Exzellenzcluster der RWTH Aachen ‚Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse‘ mitarbeiten zu dürfen. Im Rahmen dieses Projekts haben Kollegen aus der Verfahrenstechnik, der Chemie und der Thermodynamik gemeinsam an neuartigen Kraftstoffen geforscht. Die Erfahrungen aus diesen interdisziplinären Kooperationen helfen mir heute bei meinen neuen Aufgaben an der Hochschule Coburg.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Weltoffene_Hochschulen_gegen_Fremdenfeindlichkeit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jakob_Prof._Markus_Hochschule_Coburg-1024x683.jpg"
                        fileSize="86250"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/161-Jakob_Prof._sw-1024x683.jpg"
                        fileSize="40158"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Architektur-Studierende gestalten ihr Arbeitsumfeld selbst]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/architektur-studierende-gestalten-ihr-arbeitsumfeld-selbst/</link>
                <pubDate>Mon, 23 Sep 2019 10:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/architektur-studierende-gestalten-ihr-arbeitsumfeld-selbst/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Platzmangel sorgte am Campus Design der Hochschule Coburg für frische Ideen. Der dort beheimatete Studiengang Architektur freut sich über wachsende Studierendenzahlen. Bei den für die Studierenden wichtigen Studioarbeitsplätzen stieß die Hochschule aber an ihre räumlichen Grenzen. <a href="t3://page?uid=695" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Rainer Hirth</a>, Professor für Entwerfen und Konstruieren im Studiengang Architektur, und sein Team machten sich daher auf die Suche nach Raumreserven. Fündig wurden sie im eigenen Gebäude: Ein überhoher Raum, der neue Raumressourcen bietet und von den Studierenden erschlossen werden kann.</em></p>&#13;
<p>Der erste Schritt dahin war ein Kurzentwurf, ein Stegreif, als Ideensammlung, an dem alle Architektur-Studierenden teilnehmen konnten. Dann folgte die Bearbeitung dieses „DesignBuild Projects“. 14 Studierende arbeiteten gemeinsam an der Entwicklung und Realisierung der Idee. Für das finale Konzept erstellten sie anschließend den Bauantrag und nahmen die Verhandlungen mit den entsprechenden Behörden auf.</p>&#13;
<p>Die angehenden Architekt*innen mussten die Konstruktion so auslegen, dass sie nicht in die vorhandene tragende Struktur des Gebäudes eingreift und gegebenenfalls auch wieder vollständig entfernt werden kann. Die Lösung bot die Gestaltung als freitragender „Tisch“, der mit nur wenigen Schrauben gegen seitliche Bewegungen an den Wänden fixiert ist. Minimalistisch erscheint der ganze Raum: Die unverputzten Wände mit ihrem rauen Charme verschmelzen ausgezeichnet mit den simplen Holz- und Glaselementen des neuen Plateaus. &nbsp;</p>&#13;
<p>Die Brandschutzanforderungen der Stahl-Holz-Konstruktion wurden bei den hölzernen Balken und Stützen durch einen Nachweis mit „Abbrand“ erfüllt. Die Stahlträger wurden nach Eurocode „heiß bemessen“ und kommen ohne weitere Maßnahmen aus. Prof. Dietmar Kirsch, der ebenfalls im Studiengang Architektur lehrt, stellte die statischen Berechnungen und den Brandschutznachweis auf. Handwerksbetriebe aus dem Umkreis übernahmen die schweren und diffizilen Facharbeiten wie Stahlbau, Zimmerer- und Elektroarbeiten. Viele Montagearbeiten führten die Studierenden selbst aus. Etwa die Erstellung der gläsernen Trennwand aus ESG-VSG Glas und den Einbau der gläsernen Brüstungen.</p>&#13;
<p>In einem weiteren Prozess schufen sie ein vertikales Objekt als „Tischtrenner“. Hinter diesem großformatigen Modellbau werden Pappen gelagert und Strom sowie Licht zu Verfügung gestellt. Jetzt können die Architektur-Studierenden auf ihrem Campus 36 moderne Studioarbeitsplätze in luftiger Höhe nutzen. In Eigeninitiative ganzheitlich geplant und professionell umgesetzt.</p>&#13;
<p>Finanziert wurde das Projekt durch die großzügige Unterstützung der Stiftung Bayerisches Baugewerbe.</p>&#13;
<p><strong>An dem Projekt waren beteiligt:</strong></p>&#13;
<p>Projektleitung:<br />Prof. Dr. Rainer Hirth, Architekt BDA<br />Stellvertretende Projektleitung, Werkpläne: BA Arch. Anders Macht </p>&#13;
<p>Tragwerksplanung und Brandschutznachweise:<br />Prof. Dietmar Kirsch, IB Kirsch Beratender Ingenieur</p>&#13;
<p>Brandschutzkonzept:<br />Dipl. Ing Gerhard Schmidt, Weidenberg</p>&#13;
<p>Prüfsachverständiger Brandschutz:<br />Rassek und Partner, Würzburg</p>&#13;
<p>Studierende im Wahlfach „Bauko M=1:1“<br />Maximilian Allstadt, Benjamin Amme, Benjamin Eichhorn, Rene Franz, Mena Ghaly, Marius Gruss, Robin Hanna, Franziska Haupt, Yannick Herzmanski, Anika Jeger, Melanie Karl, Anna Kürzdörfer, Britney Lewis, Peter Parchent, Aaron Petz,</p>&#13;
<p>Beteiligte Unternehmen:<br />Holzbau: Ernst Seiler, Untersiemau<br />Stahlbau: Fa. Kern, Großheirath<br />Treppe: Fa. Krummholz, Coburg<br />Elektroarbeiten: Fa. Metz, Römhild</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Platzmangel sorgte am Campus Design der Hochschule Coburg für frische Ideen. Der dort beheimatete Studiengang Architektur freut sich über wachsende Studierendenzahlen. Bei den für die Studierenden wichtigen Studioarbeitsplätzen stieß die Hochschule aber an ihre räumlichen Grenzen. <a href="t3://page?uid=695" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Rainer Hirth</a>, Professor für Entwerfen und Konstruieren im Studiengang Architektur, und sein Team machten sich daher auf die Suche nach Raumreserven. Fündig wurden sie im eigenen Gebäude: Ein überhoher Raum, der neue Raumressourcen bietet und von den Studierenden erschlossen werden kann.</em></p>&#13;
<p>Der erste Schritt dahin war ein Kurzentwurf, ein Stegreif, als Ideensammlung, an dem alle Architektur-Studierenden teilnehmen konnten. Dann folgte die Bearbeitung dieses „DesignBuild Projects“. 14 Studierende arbeiteten gemeinsam an der Entwicklung und Realisierung der Idee. Für das finale Konzept erstellten sie anschließend den Bauantrag und nahmen die Verhandlungen mit den entsprechenden Behörden auf.</p>&#13;
<p>Die angehenden Architekt*innen mussten die Konstruktion so auslegen, dass sie nicht in die vorhandene tragende Struktur des Gebäudes eingreift und gegebenenfalls auch wieder vollständig entfernt werden kann. Die Lösung bot die Gestaltung als freitragender „Tisch“, der mit nur wenigen Schrauben gegen seitliche Bewegungen an den Wänden fixiert ist. Minimalistisch erscheint der ganze Raum: Die unverputzten Wände mit ihrem rauen Charme verschmelzen ausgezeichnet mit den simplen Holz- und Glaselementen des neuen Plateaus. &nbsp;</p>&#13;
<p>Die Brandschutzanforderungen der Stahl-Holz-Konstruktion wurden bei den hölzernen Balken und Stützen durch einen Nachweis mit „Abbrand“ erfüllt. Die Stahlträger wurden nach Eurocode „heiß bemessen“ und kommen ohne weitere Maßnahmen aus. Prof. Dietmar Kirsch, der ebenfalls im Studiengang Architektur lehrt, stellte die statischen Berechnungen und den Brandschutznachweis auf. Handwerksbetriebe aus dem Umkreis übernahmen die schweren und diffizilen Facharbeiten wie Stahlbau, Zimmerer- und Elektroarbeiten. Viele Montagearbeiten führten die Studierenden selbst aus. Etwa die Erstellung der gläsernen Trennwand aus ESG-VSG Glas und den Einbau der gläsernen Brüstungen.</p>&#13;
<p>In einem weiteren Prozess schufen sie ein vertikales Objekt als „Tischtrenner“. Hinter diesem großformatigen Modellbau werden Pappen gelagert und Strom sowie Licht zu Verfügung gestellt. Jetzt können die Architektur-Studierenden auf ihrem Campus 36 moderne Studioarbeitsplätze in luftiger Höhe nutzen. In Eigeninitiative ganzheitlich geplant und professionell umgesetzt.</p>&#13;
<p>Finanziert wurde das Projekt durch die großzügige Unterstützung der Stiftung Bayerisches Baugewerbe.</p>&#13;
<p><strong>An dem Projekt waren beteiligt:</strong></p>&#13;
<p>Projektleitung:<br />Prof. Dr. Rainer Hirth, Architekt BDA<br />Stellvertretende Projektleitung, Werkpläne: BA Arch. Anders Macht </p>&#13;
<p>Tragwerksplanung und Brandschutznachweise:<br />Prof. Dietmar Kirsch, IB Kirsch Beratender Ingenieur</p>&#13;
<p>Brandschutzkonzept:<br />Dipl. Ing Gerhard Schmidt, Weidenberg</p>&#13;
<p>Prüfsachverständiger Brandschutz:<br />Rassek und Partner, Würzburg</p>&#13;
<p>Studierende im Wahlfach „Bauko M=1:1“<br />Maximilian Allstadt, Benjamin Amme, Benjamin Eichhorn, Rene Franz, Mena Ghaly, Marius Gruss, Robin Hanna, Franziska Haupt, Yannick Herzmanski, Anika Jeger, Melanie Karl, Anna Kürzdörfer, Britney Lewis, Peter Parchent, Aaron Petz,</p>&#13;
<p>Beteiligte Unternehmen:<br />Holzbau: Ernst Seiler, Untersiemau<br />Stahlbau: Fa. Kern, Großheirath<br />Treppe: Fa. Krummholz, Coburg<br />Elektroarbeiten: Fa. Metz, Römhild</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Campus_Design_Architektur_Studioarbeitsplaetze_von_vorn-1024x683.jpg"
                        fileSize="125590"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Campus_Design_Architektur_Studioarbeitsplaetze_Blick_nach_draussen-1024x683.jpg"
                        fileSize="110515"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Azubis tüfteln bei CREAPOLIS]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/azubis-tuefteln-bei-creapolis/</link>
                <pubDate>Thu, 19 Sep 2019 05:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/azubis-tuefteln-bei-creapolis/</guid>
                <description><![CDATA[<p> <em>15 Auszubildende der KAPP Ausbildungs-GmbH bauten in der offenen CREAPOLIS-Werkstatt Seifenblasenmaschinen und stärkten neben technischen Fähigkeiten vor allem ihren Zusammenhalt im Team. Betreut wurden sie von Experten der Hochschule Coburg</em>.</p>&#13;
<p>Lasern, löten und ganz viel tüfteln: Die 15 neuen Auszubildenden der <em>KAPP Ausbildungs-GmbH </em>aus Coburg und Berlin wurden an ihrem dritten Tag der Einführungswoche ganz schön gefordert. Im Rahmen eines Workshops stellten die Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren in drei Gruppen Seifenblasenmaschinen im CREAPOLIS Makerspace der Schlachthofvilla her.  </p>&#13;
<p>Der Apparat taucht die Blasringe selbstständig in Seifenlauge ein und bläst diese anschließend durch ebenso selbst erzeugten Luftstrom wieder aus. Jan Schmid, Techniker bei CREAPOLIS und einer der drei Workshopleiter, erklärt es genauer: „Ein Mikrocontroller steuert das Servo. Das Servo senkt und hebt den Ring für die Seifenblasen in und aus der Seifenlauge. Die Seifenblasen entstehen durch einen Luftstrom. Dieser entsteht durch einen Motor-betriebenen Propeller.“ </p>&#13;
<p>Für den Aufbau waren neben Konzentration und guten Ideen auch Vorwissen aus verschiedensten technischen Disziplinen gefragt: Technisches Verständnis brachten alle mit. Sie haben sich für eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker oder Elektroniker entschieden. Zwei von ihnen befinden sich in einem Verbundstudium, das heißt sie absolvieren neben ihrer Ausbildung im Betrieb noch ein Studium an der Hochschule Coburg. Betreut wurden alle von technischen Experten der Hochschule Coburg: Markus Hülß, Jan Schmid und Roland Kohlberg. Sie gaben Anleitung und Freiraum für eigene Lösungen.<a name="_Hlk19028790" href="t3://page?uid=current"><br /></a>Die Auszubildenden hatten zwar eine Bauanleitung auf Papier, aber viele Teile der Seifenblasenmaschine mussten sie erst noch herstellen. Die Schwierigkeit hier: Maschinen, wie Lasercutter oder Drahtbiegemaschine übernehmen zwar die Arbeit – sie lasern zum Beispiel die Strukturteile aus oder biegen die Haken für die Schnurführung – aber dafür mussten die Auszubildenden erst die einzelnen &nbsp;Arbeitsschritte einprogrammieren.</p>&#13;
<p>Besonders spannend war der 3D-Drucker. Damit wurde eine Lüfterhutze gedruckt, welche den Luftstrom für das Entstehen der Seifenblasen konzentriert. Viele der Maschinen, die die Auszubildenden im Makerspace nutzten, werden ihnen im Lauf ihrer Ausbildung wieder begegnen. Das ist den jungen Männern bewusst. Konzentriert und neugierig wenden sie ihre Aufmerksamkeit wechselseitig der Maschine, ihren Teamkollegen oder den Anleitern zu.</p>&#13;
<p>Die Schwierigkeit am Projekt: Das Modell steht verborgen in einem anderen Raum. Nachdem auch Ansteuerung und Antrieb am Laptop erfolgreich programmiert worden war, konnten die Seifenblasenmaschinen in Betrieb genommen werden. „Die Jungs haben das super gemacht. Sie waren alle sehr interessiert, haben gut zusammengearbeitet und hatten gute Gedanken, zum Beispiel bei der Schaltung“, sagt Anleiter Markus Hülß. Möglicherweise wird der ein oder andere die offene Werkstatt von CREAPOLIS nun auch in seiner Freizeit nutzen. „Mir hat die Arbeit hier gut gefallen“, erzählt Auszubildender Corvin Haagen. Er könnte sich vorstellen, auch mal privat den CREAPOLIS Makerspace zu nutzen. Sein Kollege Henry Schuster pflichtet ihm bei: „Das ist eine gute Sache!“ Die jungen Männer, die an diesem Tag auch als Gruppe ein Stück mehr zusammengewachsen sind, freuen sich über ihre fertige Seifenblasenmaschine. „Mit diesem Workshop wollen wir den Zusammenhalt unter den Auszubildenden stärken“, erzählt Björn Engel, Ausbilder der KAPP Ausbildungs-GmbH. Mit Blick auf die Gruppe scheint dies erfüllt. </p>&#13;
<p>„CREAPOLIS hat zum Ziel den Wissenstransfer zwischen der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Gesellschaft in der Region zu intensivieren. Derartige Workshops, in denen Teilnehmer und Experten der Hochschule gemeinsam etwas erarbeiten, sind ein perfektes Format dafür“ freut sich Verena Blume, Netzwerk Managerin bei CREAPOLIS. Verena Blume und Saskia Rosenbauer von der Personalabteilung der KAPP NILES Unternehmensgruppe haben sich bei einer Veranstaltung kennengelernt. Nach einem persönlichen Besuch im Makerspace in der Schlachthofstraße entschied sich Saskia Rosenbauer für eine Zusammenarbeit im Rahmen der Azubi-Einführungstage.</p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p> <em>15 Auszubildende der KAPP Ausbildungs-GmbH bauten in der offenen CREAPOLIS-Werkstatt Seifenblasenmaschinen und stärkten neben technischen Fähigkeiten vor allem ihren Zusammenhalt im Team. Betreut wurden sie von Experten der Hochschule Coburg</em>.</p>&#13;
<p>Lasern, löten und ganz viel tüfteln: Die 15 neuen Auszubildenden der <em>KAPP Ausbildungs-GmbH </em>aus Coburg und Berlin wurden an ihrem dritten Tag der Einführungswoche ganz schön gefordert. Im Rahmen eines Workshops stellten die Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren in drei Gruppen Seifenblasenmaschinen im CREAPOLIS Makerspace der Schlachthofvilla her.  </p>&#13;
<p>Der Apparat taucht die Blasringe selbstständig in Seifenlauge ein und bläst diese anschließend durch ebenso selbst erzeugten Luftstrom wieder aus. Jan Schmid, Techniker bei CREAPOLIS und einer der drei Workshopleiter, erklärt es genauer: „Ein Mikrocontroller steuert das Servo. Das Servo senkt und hebt den Ring für die Seifenblasen in und aus der Seifenlauge. Die Seifenblasen entstehen durch einen Luftstrom. Dieser entsteht durch einen Motor-betriebenen Propeller.“ </p>&#13;
<p>Für den Aufbau waren neben Konzentration und guten Ideen auch Vorwissen aus verschiedensten technischen Disziplinen gefragt: Technisches Verständnis brachten alle mit. Sie haben sich für eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker oder Elektroniker entschieden. Zwei von ihnen befinden sich in einem Verbundstudium, das heißt sie absolvieren neben ihrer Ausbildung im Betrieb noch ein Studium an der Hochschule Coburg. Betreut wurden alle von technischen Experten der Hochschule Coburg: Markus Hülß, Jan Schmid und Roland Kohlberg. Sie gaben Anleitung und Freiraum für eigene Lösungen.<a name="_Hlk19028790" href="t3://page?uid=current"><br /></a>Die Auszubildenden hatten zwar eine Bauanleitung auf Papier, aber viele Teile der Seifenblasenmaschine mussten sie erst noch herstellen. Die Schwierigkeit hier: Maschinen, wie Lasercutter oder Drahtbiegemaschine übernehmen zwar die Arbeit – sie lasern zum Beispiel die Strukturteile aus oder biegen die Haken für die Schnurführung – aber dafür mussten die Auszubildenden erst die einzelnen &nbsp;Arbeitsschritte einprogrammieren.</p>&#13;
<p>Besonders spannend war der 3D-Drucker. Damit wurde eine Lüfterhutze gedruckt, welche den Luftstrom für das Entstehen der Seifenblasen konzentriert. Viele der Maschinen, die die Auszubildenden im Makerspace nutzten, werden ihnen im Lauf ihrer Ausbildung wieder begegnen. Das ist den jungen Männern bewusst. Konzentriert und neugierig wenden sie ihre Aufmerksamkeit wechselseitig der Maschine, ihren Teamkollegen oder den Anleitern zu.</p>&#13;
<p>Die Schwierigkeit am Projekt: Das Modell steht verborgen in einem anderen Raum. Nachdem auch Ansteuerung und Antrieb am Laptop erfolgreich programmiert worden war, konnten die Seifenblasenmaschinen in Betrieb genommen werden. „Die Jungs haben das super gemacht. Sie waren alle sehr interessiert, haben gut zusammengearbeitet und hatten gute Gedanken, zum Beispiel bei der Schaltung“, sagt Anleiter Markus Hülß. Möglicherweise wird der ein oder andere die offene Werkstatt von CREAPOLIS nun auch in seiner Freizeit nutzen. „Mir hat die Arbeit hier gut gefallen“, erzählt Auszubildender Corvin Haagen. Er könnte sich vorstellen, auch mal privat den CREAPOLIS Makerspace zu nutzen. Sein Kollege Henry Schuster pflichtet ihm bei: „Das ist eine gute Sache!“ Die jungen Männer, die an diesem Tag auch als Gruppe ein Stück mehr zusammengewachsen sind, freuen sich über ihre fertige Seifenblasenmaschine. „Mit diesem Workshop wollen wir den Zusammenhalt unter den Auszubildenden stärken“, erzählt Björn Engel, Ausbilder der KAPP Ausbildungs-GmbH. Mit Blick auf die Gruppe scheint dies erfüllt. </p>&#13;
<p>„CREAPOLIS hat zum Ziel den Wissenstransfer zwischen der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Gesellschaft in der Region zu intensivieren. Derartige Workshops, in denen Teilnehmer und Experten der Hochschule gemeinsam etwas erarbeiten, sind ein perfektes Format dafür“ freut sich Verena Blume, Netzwerk Managerin bei CREAPOLIS. Verena Blume und Saskia Rosenbauer von der Personalabteilung der KAPP NILES Unternehmensgruppe haben sich bei einer Veranstaltung kennengelernt. Nach einem persönlichen Besuch im Makerspace in der Schlachthofstraße entschied sich Saskia Rosenbauer für eine Zusammenarbeit im Rahmen der Azubi-Einführungstage.</p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC06960-1024x683.jpg"
                        fileSize="208410"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der Kfz-Handel und die Autowende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-kfz-handel-und-die-autowende/</link>
                <pubDate>Wed, 18 Sep 2019 12:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-kfz-handel-und-die-autowende/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie sieht die Zukunft des Autos aus? Hat der Verbrennungsmotor noch eine Chance oder fahren wir künftig alle elektrisch? Vielleicht aber auch mit Wasserstoff? Bei den Antworten auf diese Fragen hat man bisher in erster Linie die Automobilhersteller im Blick. Doch: Welche Folgen haben die technologischen und ökonomischen Entwicklungen für den Kfz-Handel und die Werkstätten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Georg Roth von der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>„Die Geschäftsmodelle des Autohandels und des Kfz-Service werden sich ändern“, davon ist Prof. Dr. Georg Roth überzeugt. Der Betriebswirt lehrt und forscht an der Hochschule Coburg in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik und kommt aus einem mittelständischen Kfz-Betrieb. In einem Forschungssemester beschäftigte er sich jetzt intensiv mit den Folgen des Transformationsprozesses in der Automobilbranche. Und er nahm dabei insbesondere den mittelständisch strukturierten, handwerklich geprägten Kfz-Handel bzw. den Kfz-Service in den Blick.</p>&#13;
<p>Georg Roth prognostiziert: „Durch die neuen Assistenzsysteme in den Autos wird es in Zukunft weniger Auffahrunfälle und damit verbunden weniger Arbeit in den Werkstätten geben.“ Außerdem stellt er fest: „Die Kunden wollen beim Autokauf immer mehr ‚Rundum-Sorglos-Pakete‘, die neben der Garantieleistungen auch die Versicherung, die Wartung und den Verschleiß des Fahrzeugs in einem Festpreis umfassen.“ Damit gewinnen die Autohersteller aber auch die Versicherer mehr Einfluss auf die Preisgestaltung der Kfz-Werkstätten, wenn es um Reparatur und Service geht.</p>&#13;
<p>Eine weitere Herausforderung für die Werkstätten sieht der Kfz-Experte Roth im technologischen Wandel. Künftig brauchen sie zusätzliches Know-how für den Service und die Reparatur von Elektro- und Wasserstoffautos. D.h., sie müssen ihre Mitarbeiter schulen und fit machen für die neue Technik. </p>&#13;
<p>Professor Roth ist zwar davon überzeugt, dass diese Technologieoffenheit für die Branche und den Erhalt der Arbeitsplätze in der Industrie und die regional verankerten handwerklichen Kfz-Betriebe wichtig ist. Gleichzeitig betont er: „Der Kfz-Handel und die Werkstätten werden derzeit bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wettbewerbsrechtlich behindert.“ Grund dafür ist die von der EU vorgegebene Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung (Kfz-GVO). „Diese Verordnung regelt die Beziehungen zwischen den Herstellern und den Händlern und sie ist stark auf die Belange der großen Automobilkonzerne ausgerichtet. Sie schränkt die Servicebetriebe ein und hindert sie daran, ihr Unternehmen weiterzuentwickeln“, beklagt Professor Roth. Verantwortlich für die Kfz-GVO ist die EU-Wettbewerbsbehörde. Da die aktuelle Verordnung im Jahr 2023 ausläuft, hofft Roth, dass in einer Neuauflage die Interessen der Kfz-Servicebetriebe stärker Beachtung finden. „Nur so können auch in Zukunft die Arbeitsplätze in der Region erhalten bleiben und die Kunden eine ortsnahe Versorgung bekommen“, lautet sein Fazit. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie sieht die Zukunft des Autos aus? Hat der Verbrennungsmotor noch eine Chance oder fahren wir künftig alle elektrisch? Vielleicht aber auch mit Wasserstoff? Bei den Antworten auf diese Fragen hat man bisher in erster Linie die Automobilhersteller im Blick. Doch: Welche Folgen haben die technologischen und ökonomischen Entwicklungen für den Kfz-Handel und die Werkstätten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Georg Roth von der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>„Die Geschäftsmodelle des Autohandels und des Kfz-Service werden sich ändern“, davon ist Prof. Dr. Georg Roth überzeugt. Der Betriebswirt lehrt und forscht an der Hochschule Coburg in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik und kommt aus einem mittelständischen Kfz-Betrieb. In einem Forschungssemester beschäftigte er sich jetzt intensiv mit den Folgen des Transformationsprozesses in der Automobilbranche. Und er nahm dabei insbesondere den mittelständisch strukturierten, handwerklich geprägten Kfz-Handel bzw. den Kfz-Service in den Blick.</p>&#13;
<p>Georg Roth prognostiziert: „Durch die neuen Assistenzsysteme in den Autos wird es in Zukunft weniger Auffahrunfälle und damit verbunden weniger Arbeit in den Werkstätten geben.“ Außerdem stellt er fest: „Die Kunden wollen beim Autokauf immer mehr ‚Rundum-Sorglos-Pakete‘, die neben der Garantieleistungen auch die Versicherung, die Wartung und den Verschleiß des Fahrzeugs in einem Festpreis umfassen.“ Damit gewinnen die Autohersteller aber auch die Versicherer mehr Einfluss auf die Preisgestaltung der Kfz-Werkstätten, wenn es um Reparatur und Service geht.</p>&#13;
<p>Eine weitere Herausforderung für die Werkstätten sieht der Kfz-Experte Roth im technologischen Wandel. Künftig brauchen sie zusätzliches Know-how für den Service und die Reparatur von Elektro- und Wasserstoffautos. D.h., sie müssen ihre Mitarbeiter schulen und fit machen für die neue Technik. </p>&#13;
<p>Professor Roth ist zwar davon überzeugt, dass diese Technologieoffenheit für die Branche und den Erhalt der Arbeitsplätze in der Industrie und die regional verankerten handwerklichen Kfz-Betriebe wichtig ist. Gleichzeitig betont er: „Der Kfz-Handel und die Werkstätten werden derzeit bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wettbewerbsrechtlich behindert.“ Grund dafür ist die von der EU vorgegebene Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung (Kfz-GVO). „Diese Verordnung regelt die Beziehungen zwischen den Herstellern und den Händlern und sie ist stark auf die Belange der großen Automobilkonzerne ausgerichtet. Sie schränkt die Servicebetriebe ein und hindert sie daran, ihr Unternehmen weiterzuentwickeln“, beklagt Professor Roth. Verantwortlich für die Kfz-GVO ist die EU-Wettbewerbsbehörde. Da die aktuelle Verordnung im Jahr 2023 ausläuft, hofft Roth, dass in einer Neuauflage die Interessen der Kfz-Servicebetriebe stärker Beachtung finden. „Nur so können auch in Zukunft die Arbeitsplätze in der Region erhalten bleiben und die Kunden eine ortsnahe Versorgung bekommen“, lautet sein Fazit. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kfz_Werkstatt_Symbolbild_Quelle_Pixabay-1024x683.jpg"
                        fileSize="101944"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/RothGeorg-1024x692.jpg"
                        fileSize="79770"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[AOK Bayern übernimmt Projekt GeWinn der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aok-bayern-uebernimmt-projekt-gewinn-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 12 Sep 2019 12:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aok-bayern-uebernimmt-projekt-gewinn-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mehr als drei Jahre lang entwickelten und erprobten Gesundheitsexpert*innen der Hochschule Coburg im Forschungsprojekt </em><em>„Gesund älter werden mit Wirkung – GeWinn“ </em><em>ein Programm zur Stärkung der Gesundheitskompetenz von Menschen ab 60 Jahren. Nach Abschluss des Projekts wird das erfolgreiche Konzept seit Mai dieses Jahres von der Hochschule Coburg in Zusammenarbeit mit der AOK Bayern weitergeführt</em><em>.</em></p>&#13;
<p>Über 200 Senior*innen aus Coburg und anderen bayerischen Landkreisen sowie der Stadt und dem Landkreis Magdeburg haben seit 2016 bei dem innovativen Forschungsprojekt „Gesund älter werden mit Wirkung – GeWinn“ mitgemacht. Das von Ende 2015 bis April 2019 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Programm des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg hatte zum Ziel, die Gesundheitskompetenz von Menschen ab 60 Jahren sowie deren soziale Teilhabe zu fördern. Mit den Teilnehmer*innen wurden selbstständig arbeitende Gruppen gebildet, in denen alltagsnahe Gesundheitsthemen wie Ernährung, Bewegung und Entspannung diskutiert sowie der bessere Umgang mit chronischen Erkrankungen erlernt wurde. </p>&#13;
<p><strong>Erfolgreiche Evaluation</strong></p>&#13;
<p>Die Evaluation des Programms zeigte, dass die Gesundheitskompetenz der beteiligten Senior*innen signifikant gesteigert werden konnte. Zudem würden 88 Prozent der Teilnehmer*innen das Programm weiterempfehlen. Ein Großteil der Senior*innen fühlt sich zudem jetzt besser in der Lage, sich aktiv um die eigene Gesundheit zu kümmern. Partner des Projekts war die Hochschule Magdeburg-Stendal. In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg wurde zudem die GeWinn-App entwickelt.</p>&#13;
<p><strong>AOK Bayern übernimmt das Programm</strong></p>&#13;
<p>Nun wurde das Gruppenprogramm von der AOK Bayern übernommen und wird unter dem Titel „AOK-GeWinn – Gemeinsam aktiv und gesund älter werden“ weitergeführt. Bayernweit haben Kommunen die Möglichkeit, ihre älteren Bürger*innen zu aktivieren und an der gemeindlichen Gesundheitsförderung zu beteiligen. Begleitet werden sie dabei von den Mitarbeiter*innen des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Hassel. </p>&#13;
<p><strong>Teilnahme ab sofort möglich</strong></p>&#13;
<p>Interessierte Kommunen können sich ab sofort bei Frau Karina Stühler der AOK Bayern melden und sich über das Gruppenprogramm informieren (Telefon: 0911 218-220, Email: karina.stuehler@by.aok.de).</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mehr als drei Jahre lang entwickelten und erprobten Gesundheitsexpert*innen der Hochschule Coburg im Forschungsprojekt </em><em>„Gesund älter werden mit Wirkung – GeWinn“ </em><em>ein Programm zur Stärkung der Gesundheitskompetenz von Menschen ab 60 Jahren. Nach Abschluss des Projekts wird das erfolgreiche Konzept seit Mai dieses Jahres von der Hochschule Coburg in Zusammenarbeit mit der AOK Bayern weitergeführt</em><em>.</em></p>&#13;
<p>Über 200 Senior*innen aus Coburg und anderen bayerischen Landkreisen sowie der Stadt und dem Landkreis Magdeburg haben seit 2016 bei dem innovativen Forschungsprojekt „Gesund älter werden mit Wirkung – GeWinn“ mitgemacht. Das von Ende 2015 bis April 2019 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Programm des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg hatte zum Ziel, die Gesundheitskompetenz von Menschen ab 60 Jahren sowie deren soziale Teilhabe zu fördern. Mit den Teilnehmer*innen wurden selbstständig arbeitende Gruppen gebildet, in denen alltagsnahe Gesundheitsthemen wie Ernährung, Bewegung und Entspannung diskutiert sowie der bessere Umgang mit chronischen Erkrankungen erlernt wurde. </p>&#13;
<p><strong>Erfolgreiche Evaluation</strong></p>&#13;
<p>Die Evaluation des Programms zeigte, dass die Gesundheitskompetenz der beteiligten Senior*innen signifikant gesteigert werden konnte. Zudem würden 88 Prozent der Teilnehmer*innen das Programm weiterempfehlen. Ein Großteil der Senior*innen fühlt sich zudem jetzt besser in der Lage, sich aktiv um die eigene Gesundheit zu kümmern. Partner des Projekts war die Hochschule Magdeburg-Stendal. In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg wurde zudem die GeWinn-App entwickelt.</p>&#13;
<p><strong>AOK Bayern übernimmt das Programm</strong></p>&#13;
<p>Nun wurde das Gruppenprogramm von der AOK Bayern übernommen und wird unter dem Titel „AOK-GeWinn – Gemeinsam aktiv und gesund älter werden“ weitergeführt. Bayernweit haben Kommunen die Möglichkeit, ihre älteren Bürger*innen zu aktivieren und an der gemeindlichen Gesundheitsförderung zu beteiligen. Begleitet werden sie dabei von den Mitarbeiter*innen des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Hassel. </p>&#13;
<p><strong>Teilnahme ab sofort möglich</strong></p>&#13;
<p>Interessierte Kommunen können sich ab sofort bei Frau Karina Stühler der AOK Bayern melden und sich über das Gruppenprogramm informieren (Telefon: 0911 218-220, Email: karina.stuehler@by.aok.de).</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gewinn_Digital_fit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schnappschuss mit Prinz Albert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schnappschuss-mit-prinz-albert/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Sep 2019 05:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schnappschuss-mit-prinz-albert/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Schloss Ehrenburg, Veste oder Landestheater sind die Hauptattraktionen der Coburger Museumsnacht. Aber auch abseits des Trubels lohnte es sich an diesem Abend einmal genauer hinzuschauen.</em></p>&#13;
<p>Die Herrngasse zwischen Marktplatz und Schloss Ehrenburg liegt genau im Zentrum der vielen Stationen der Coburger Museumsnacht. Wer vom Albertsplatz aus in die Stadt und weiter zum Schlossplatz läuft, kommt unweigerlich hier durch und damit auch am Stadtpunkt Fugenlos vorbei. </p>&#13;
<p>Dort hatten sich die Mitarbeiter des Projekts CREAPOLIS ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Auf knapp 150 Quadratmetern wollten sie die verschiedenen Fachbereiche der Hochschule vorstellen – mit ausreichend Platz zum Experimentieren. Prinz Albert persönlich würde als roter Faden durch die Ausstellung führen und die Besucher*innen auf seine Entdeckungsreise mitnehmen. </p>&#13;
<p><strong>Ein Denkmal im Fugenlos</strong></p>&#13;
<p>Gleich im Schaufester begrüßt ein lebensgroßer Albert aus Wellpappe die Besucher*innen. Aus 500 Einzelteilen und über 250 Schichten setzt er sich zusammen. Ausgeschnitten wurden die Bestandteile mit dem Lasercutter: „Klassischer Modellbau trifft digitale Fertigungsverfahren“ steht auf dem Schild neben der Figur. </p>&#13;
<p>Königin Victoria-Double Lou Leimeister legt ihren Arm auf die Schulter des Papp-Alberts. Schnell ein paar Schnappschüsse für den Fotografen, dann geht es weiter zur nächsten Station. Im ersten Stock gibt es den Prinzen nämlich digital. Die erweiterte Realität macht’s möglich. Mit spezieller App und Tablet kann man die Prinz-Albert-Statue vom Coburger Marktplatz mitten ins Fugenlos stellen. Lou Leimeister und Albert-Double Jerry Paramo lassen sich auch hier mit dem digitalen Albert ablichten, bevor sie zum nächsten Auftritt bei der Museumsnacht müssen. </p>&#13;
<p>Neben der Treppe im ersten Stock des Fugenlos erklärt Studentin Sophie Schmidt einer Besucherin, wie Eye-Tracking funktioniert. Auf dem Computer-Bildschirm soll sie sich zwei Bilder anschauen – einmal das Titelbild des Katalogs zur Weltausstellung von 1851, einmal das Titelbild des Programms zur Nacht der Kontraste. „Im Marketing wird das schon seit vielen Jahren genutzt“, sagt Prof. Dr. Roland Hertrich. „Eine Kamera zeichnet die Augenbewegungen auf. Sie verrät, wo wir auf dem Bild als erstes hingucken, wo unser Blick am längsten hängen bleibt und welche Bereiche wir gar nicht anschauen. Daraus können Unternehmen zum Beispiel ableiten, ob sie ihre Produktkataloge anders gestalten müssen.“</p>&#13;
<p><strong>Miserables Strömungsverhalten</strong></p>&#13;
<p>Von der anderen Seite des Raumes dringt Gelächter hinüber. Die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik hat dort einen Windkanal aufgebaut. Durch eine Glasscheibe kann man ins Innere schauen und beobachten, wie der Luftstrom sich verändert, wenn er auf einen Gegenstand trifft. Gerade ist das eine orangene Miniatur des Prinz-Albert-Denkmals. Windschnittig ist die nicht gerade. Maschinenbau-Student Felix Jung bescheinigt dem Prinzen ein miserables Strömungsverhalten. Viel zu viele Verwirbelungen entstehen um seinen Körper. Zwei Besucher wollen es genauer wissen: Wie schlägt sich der Modell-Porsche? Jung stellt das Auto in den Kanal und schaltet den Wind ein. Kleine Düsen blasen die Luft auf das Fahrzeug. Mit herkömmlichem Diskonebel wird die Strömung sichtbar gemacht. Gleichmäßig fließen die um den kleinen Porsche herum - nur am Spoiler kräuselt sie sich etwas. </p>&#13;
<p>Mehr als 20 verschiedene Projekte konnten die Besucher*innen der Museumsnacht im Fugenlos entdecken. „Jede Fakultät hat mitgemacht“, freut sich Verena Blume, Netzwerkmanagerin bei CREAPOLIS und hauptverantwortlich für die Aktion. „Wir wollten einen möglichst vielseitigen Einblick geben und zeigen, welche Kompetenzen es an der Hochschule gibt.“ Manche haben sich extra ein kleines Projekt ausgedacht, andere haben den Albert in aktuelle Forschungsprojekte integriert. In der Fakultät Elektrotechnik und Informatik begleitet eine Albert-Miniatur Forscher bei der Qualitätskontrolle einer Photovoltaik-Anlage. In der Sozialen Arbeit schaut sich ein digitaler Albert-Zwilling Erklärvideos zum Thema Vater werden an. Studierende haben diese erstellt und auf ihrem YouTube-Kanal Vaterglück veröffentlicht. Die Fakultät Angewandte Naturwissenschaften hat eine leuchtende Büste des Prinzen aus einem Kunststoff gefertigt, der Licht leiten kann. Statt Haare wächst Kresse auf dem Kopf von Albert. Und im Erdgeschoss haben Studierende der Fakultät Design Weihnachtsbaum-Entwürfe für das Foyer des Victoria-and-Albert-Museums in London aufgestellt. </p>&#13;
<p><strong>Digitale Denkmaltechnologie macht's möglich</strong></p>&#13;
<p>Dass Prinz Albert überhaupt so vielfältig zum Einsatz kommen konnte, ist der Arbeit von Prof. Dr. Olaf Huth und Gerhard Gresik vom Studiengang Digitale Denkmaltechnologien zu verdanken. Sie haben das Prinz-Albert-Denkmal auf dem Coburger Marktplatz eingescannt. Auf Basis der Daten sind die Albert-Nachbildungen entstanden.</p>&#13;
<p>Verena Blume ist zufrieden mit der Museumsnacht. Rund 400 Besucher*innen haben im Fugenlos vorbeigeschaut. „Uns freut besonders, dass die die da waren, auch sehr lange geblieben sind und sich alles angeschaut haben. Nächstes Jahr sind wir gerne wieder dabei!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Schloss Ehrenburg, Veste oder Landestheater sind die Hauptattraktionen der Coburger Museumsnacht. Aber auch abseits des Trubels lohnte es sich an diesem Abend einmal genauer hinzuschauen.</em></p>&#13;
<p>Die Herrngasse zwischen Marktplatz und Schloss Ehrenburg liegt genau im Zentrum der vielen Stationen der Coburger Museumsnacht. Wer vom Albertsplatz aus in die Stadt und weiter zum Schlossplatz läuft, kommt unweigerlich hier durch und damit auch am Stadtpunkt Fugenlos vorbei. </p>&#13;
<p>Dort hatten sich die Mitarbeiter des Projekts CREAPOLIS ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Auf knapp 150 Quadratmetern wollten sie die verschiedenen Fachbereiche der Hochschule vorstellen – mit ausreichend Platz zum Experimentieren. Prinz Albert persönlich würde als roter Faden durch die Ausstellung führen und die Besucher*innen auf seine Entdeckungsreise mitnehmen. </p>&#13;
<p><strong>Ein Denkmal im Fugenlos</strong></p>&#13;
<p>Gleich im Schaufester begrüßt ein lebensgroßer Albert aus Wellpappe die Besucher*innen. Aus 500 Einzelteilen und über 250 Schichten setzt er sich zusammen. Ausgeschnitten wurden die Bestandteile mit dem Lasercutter: „Klassischer Modellbau trifft digitale Fertigungsverfahren“ steht auf dem Schild neben der Figur. </p>&#13;
<p>Königin Victoria-Double Lou Leimeister legt ihren Arm auf die Schulter des Papp-Alberts. Schnell ein paar Schnappschüsse für den Fotografen, dann geht es weiter zur nächsten Station. Im ersten Stock gibt es den Prinzen nämlich digital. Die erweiterte Realität macht’s möglich. Mit spezieller App und Tablet kann man die Prinz-Albert-Statue vom Coburger Marktplatz mitten ins Fugenlos stellen. Lou Leimeister und Albert-Double Jerry Paramo lassen sich auch hier mit dem digitalen Albert ablichten, bevor sie zum nächsten Auftritt bei der Museumsnacht müssen. </p>&#13;
<p>Neben der Treppe im ersten Stock des Fugenlos erklärt Studentin Sophie Schmidt einer Besucherin, wie Eye-Tracking funktioniert. Auf dem Computer-Bildschirm soll sie sich zwei Bilder anschauen – einmal das Titelbild des Katalogs zur Weltausstellung von 1851, einmal das Titelbild des Programms zur Nacht der Kontraste. „Im Marketing wird das schon seit vielen Jahren genutzt“, sagt Prof. Dr. Roland Hertrich. „Eine Kamera zeichnet die Augenbewegungen auf. Sie verrät, wo wir auf dem Bild als erstes hingucken, wo unser Blick am längsten hängen bleibt und welche Bereiche wir gar nicht anschauen. Daraus können Unternehmen zum Beispiel ableiten, ob sie ihre Produktkataloge anders gestalten müssen.“</p>&#13;
<p><strong>Miserables Strömungsverhalten</strong></p>&#13;
<p>Von der anderen Seite des Raumes dringt Gelächter hinüber. Die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik hat dort einen Windkanal aufgebaut. Durch eine Glasscheibe kann man ins Innere schauen und beobachten, wie der Luftstrom sich verändert, wenn er auf einen Gegenstand trifft. Gerade ist das eine orangene Miniatur des Prinz-Albert-Denkmals. Windschnittig ist die nicht gerade. Maschinenbau-Student Felix Jung bescheinigt dem Prinzen ein miserables Strömungsverhalten. Viel zu viele Verwirbelungen entstehen um seinen Körper. Zwei Besucher wollen es genauer wissen: Wie schlägt sich der Modell-Porsche? Jung stellt das Auto in den Kanal und schaltet den Wind ein. Kleine Düsen blasen die Luft auf das Fahrzeug. Mit herkömmlichem Diskonebel wird die Strömung sichtbar gemacht. Gleichmäßig fließen die um den kleinen Porsche herum - nur am Spoiler kräuselt sie sich etwas. </p>&#13;
<p>Mehr als 20 verschiedene Projekte konnten die Besucher*innen der Museumsnacht im Fugenlos entdecken. „Jede Fakultät hat mitgemacht“, freut sich Verena Blume, Netzwerkmanagerin bei CREAPOLIS und hauptverantwortlich für die Aktion. „Wir wollten einen möglichst vielseitigen Einblick geben und zeigen, welche Kompetenzen es an der Hochschule gibt.“ Manche haben sich extra ein kleines Projekt ausgedacht, andere haben den Albert in aktuelle Forschungsprojekte integriert. In der Fakultät Elektrotechnik und Informatik begleitet eine Albert-Miniatur Forscher bei der Qualitätskontrolle einer Photovoltaik-Anlage. In der Sozialen Arbeit schaut sich ein digitaler Albert-Zwilling Erklärvideos zum Thema Vater werden an. Studierende haben diese erstellt und auf ihrem YouTube-Kanal Vaterglück veröffentlicht. Die Fakultät Angewandte Naturwissenschaften hat eine leuchtende Büste des Prinzen aus einem Kunststoff gefertigt, der Licht leiten kann. Statt Haare wächst Kresse auf dem Kopf von Albert. Und im Erdgeschoss haben Studierende der Fakultät Design Weihnachtsbaum-Entwürfe für das Foyer des Victoria-and-Albert-Museums in London aufgestellt. </p>&#13;
<p><strong>Digitale Denkmaltechnologie macht's möglich</strong></p>&#13;
<p>Dass Prinz Albert überhaupt so vielfältig zum Einsatz kommen konnte, ist der Arbeit von Prof. Dr. Olaf Huth und Gerhard Gresik vom Studiengang Digitale Denkmaltechnologien zu verdanken. Sie haben das Prinz-Albert-Denkmal auf dem Coburger Marktplatz eingescannt. Auf Basis der Daten sind die Albert-Nachbildungen entstanden.</p>&#13;
<p>Verena Blume ist zufrieden mit der Museumsnacht. Rund 400 Besucher*innen haben im Fugenlos vorbeigeschaut. „Uns freut besonders, dass die die da waren, auch sehr lange geblieben sind und sich alles angeschaut haben. Nächstes Jahr sind wir gerne wieder dabei!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Victoria_Albert_DSC06485_web-683x1024.jpg"
                        fileSize="111050"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Kresse_Albert_DSC06496_web-683x1024.jpg"
                        fileSize="78564"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/152-Ausstellung_Fugenlos_DSC06524_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="123232"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wasserstoff für nachhaltige Mobilität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wasserstoff-fuer-nachhaltige-mobilitaet/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Sep 2019 05:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wasserstoff-fuer-nachhaltige-mobilitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Haben Benzin, Diesel und Kerosin in den Verbrennungsmotoren ausgedient? In der aktuellen Diskussion um alternative Antriebskonzepte könnte Wasserstoff zur Schlüsseltechnologie werden: Beim 10. Biokraftstoffsymposium der Hochschule Coburg tauschten sich Experten aus Wissenschaft und Industrie zu Kraftstoff- und Mobilitätsthemen aus. </em></p>&#13;
<p>Effizient und umweltfreundlich sollen sie sein: die neuen Formen der Mobilität - ob per Auto, Bahn oder Flugzeug. Nachhaltige Kraftstoffe und niedrige Emissionswerte sind gefragt. Mögliche Lösungen haben Wissenschaftler*innen, Studierende und Doktoranden beim mittlerweile 10. Biokraftstoffsymposium an der Hochschule Coburg vorgestellt. Neben möglichen Antriebstechnologien drehten sich die Vorträge auch um Themen wie Ölanalytik, Kraftstoffdesign, Sensorentwicklung und Emissionsoptimierung. </p>&#13;
<p>Eröffnet wurde das Symposium von Prof. Dr. Markus Jakob, der seit Mai 2019 als neuer Forschungsprofessor für motorische Kraftstoffe an der Hochschule Coburg arbeitet. „Die Elektromobilität ist ein sehr gutes Konzept für kurze Strecken oder den innenstädtischen Verkehr. Für längere Strecken oder höhere Lasten bieten motorische Antriebe aber weiterhin große Vorteile, die wir mit regenerativ erzeugten Kraftstoffen auch nachhaltig nutzen können,“ erklärt Jakob. </p>&#13;
<p>„Eine ganze entscheidende Schlüsseltechnologie wird dabei die Entwicklung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff und Methan sein“, ergänzt Prof. Thomas Garbe, der an der Hochschule Coburg als Honorarprofessor arbeitet. „Wasserstoff kann direkt in Brennstoffzellen eingesetzt werden, dient aber auch als Ausgangsstoff für synthetische flüssige und gasförmige Kraftstoffe“, erklärt Garbe weiter. Ein besonderer Fokus des Biokraftstoffsymposiums lag deshalb auf Forschungen zum Einsatz von regenerativ erzeugtem Wasserstoff. Die wissenschaftlichen Beiträge aus dem Programm werden aktuell in einem Tagungsband zusammengefasst und dann öffentlich zur Verfügung gestellt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Haben Benzin, Diesel und Kerosin in den Verbrennungsmotoren ausgedient? In der aktuellen Diskussion um alternative Antriebskonzepte könnte Wasserstoff zur Schlüsseltechnologie werden: Beim 10. Biokraftstoffsymposium der Hochschule Coburg tauschten sich Experten aus Wissenschaft und Industrie zu Kraftstoff- und Mobilitätsthemen aus. </em></p>&#13;
<p>Effizient und umweltfreundlich sollen sie sein: die neuen Formen der Mobilität - ob per Auto, Bahn oder Flugzeug. Nachhaltige Kraftstoffe und niedrige Emissionswerte sind gefragt. Mögliche Lösungen haben Wissenschaftler*innen, Studierende und Doktoranden beim mittlerweile 10. Biokraftstoffsymposium an der Hochschule Coburg vorgestellt. Neben möglichen Antriebstechnologien drehten sich die Vorträge auch um Themen wie Ölanalytik, Kraftstoffdesign, Sensorentwicklung und Emissionsoptimierung. </p>&#13;
<p>Eröffnet wurde das Symposium von Prof. Dr. Markus Jakob, der seit Mai 2019 als neuer Forschungsprofessor für motorische Kraftstoffe an der Hochschule Coburg arbeitet. „Die Elektromobilität ist ein sehr gutes Konzept für kurze Strecken oder den innenstädtischen Verkehr. Für längere Strecken oder höhere Lasten bieten motorische Antriebe aber weiterhin große Vorteile, die wir mit regenerativ erzeugten Kraftstoffen auch nachhaltig nutzen können,“ erklärt Jakob. </p>&#13;
<p>„Eine ganze entscheidende Schlüsseltechnologie wird dabei die Entwicklung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff und Methan sein“, ergänzt Prof. Thomas Garbe, der an der Hochschule Coburg als Honorarprofessor arbeitet. „Wasserstoff kann direkt in Brennstoffzellen eingesetzt werden, dient aber auch als Ausgangsstoff für synthetische flüssige und gasförmige Kraftstoffe“, erklärt Garbe weiter. Ein besonderer Fokus des Biokraftstoffsymposiums lag deshalb auf Forschungen zum Einsatz von regenerativ erzeugtem Wasserstoff. Die wissenschaftlichen Beiträge aus dem Programm werden aktuell in einem Tagungsband zusammengefasst und dann öffentlich zur Verfügung gestellt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/2019_Biokraftstoffsymposium_bearbeitet.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburg als Standort für Hebammenkunde ausgewählt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburg-als-standort-fuer-hebammenkunde-ausgewaehlt/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Sep 2019 06:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburg-als-standort-fuer-hebammenkunde-ausgewaehlt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg wird in Zukunft einen Studiengang Hebammenkunde anbieten. Bislang werden Hebammen in Deutschland drei Jahre lang an Hebammenschulen ausgebildet. Künftig sollen sie ein duales Studium absolvieren.</em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg zählt zu den vier von Wissenschaftsminister Bernd Sibler vorgeschlagenen nordbayerischen Standorten, die künftig eine akademische Hebammenausbildung anbieten werden.</p>&#13;
<p>Sibler sieht darin einen wichtigen Schritt, um die Versorgung mit Hebammen in Oberfranken weiter auszubauen. „Als zweifacher Vater habe ich selbst erfahren, welch wichtige Aufgabe Hebammen erfüllen. Mit der akademischen Ausbildung möchten wir diesen bedeutenden Beruf für junge Menschen noch attraktiver machen. Die HAW Coburg und die Bamberger Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe der Sozialstiftung Bamberg tragen mit ihrem gemeinsamen Engagement dazu bei, die Hebammenausbildung weiterzuentwickeln und noch mehr Nachwuchskräfte zu gewinnen“, betonte der Minister in einer Mitteilung.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg verfüge bereits über ein gesundheitsrelevantes Profil, in das sich der Studiengang Hebammenkunde optimal einfüge, heißt es weiter. Die Kooperation mit den Bamberger Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe der Sozialstiftung Bamberg, einer der traditionsreichsten Hebammenschulen in Bayern und Deutschland, ermögliche eine lückenlose Ausbildung von Hebammen.</p>&#13;
<p>Neben der Hochschule Coburg werden in Nordbayern auch die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen- Nürnberg und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg den Studiengang Hebammenkunde einrichten. Insgesamt gibt es in Bayern dann sieben Standorte mit diesem Angebot. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze: „Wir freuen uns natürlich sehr, dass Coburg als Standort ausgewählt wurde. Die Hochschule Coburg kann damit einen wichtigen Beitrag zur akademischen Hebammenausbildung in Oberfranken leisten. Der Studiengang ist ein weiterer wesentlicher Baustein in unserem Zukunftscluster „Gesund leben“, das wir auch in Zukunft noch ausbauen möchten. Mein Dank gilt an dieser Stelle der großartigen Unterstützung durch unsere Partner in der Region - ob Politik, Wirtschaft oder Gesundheitswesen – sie haben diese Entscheidung erst möglich gemacht.“&nbsp; </p>&#13;
<p><strong>Mehr dazu:</strong> <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/dualer-studiengang-hebammenwesen-geplant.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Dualer Studiengang Hebammenwesen geplant</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg wird in Zukunft einen Studiengang Hebammenkunde anbieten. Bislang werden Hebammen in Deutschland drei Jahre lang an Hebammenschulen ausgebildet. Künftig sollen sie ein duales Studium absolvieren.</em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg zählt zu den vier von Wissenschaftsminister Bernd Sibler vorgeschlagenen nordbayerischen Standorten, die künftig eine akademische Hebammenausbildung anbieten werden.</p>&#13;
<p>Sibler sieht darin einen wichtigen Schritt, um die Versorgung mit Hebammen in Oberfranken weiter auszubauen. „Als zweifacher Vater habe ich selbst erfahren, welch wichtige Aufgabe Hebammen erfüllen. Mit der akademischen Ausbildung möchten wir diesen bedeutenden Beruf für junge Menschen noch attraktiver machen. Die HAW Coburg und die Bamberger Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe der Sozialstiftung Bamberg tragen mit ihrem gemeinsamen Engagement dazu bei, die Hebammenausbildung weiterzuentwickeln und noch mehr Nachwuchskräfte zu gewinnen“, betonte der Minister in einer Mitteilung.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg verfüge bereits über ein gesundheitsrelevantes Profil, in das sich der Studiengang Hebammenkunde optimal einfüge, heißt es weiter. Die Kooperation mit den Bamberger Akademien für Gesundheits- und Pflegeberufe der Sozialstiftung Bamberg, einer der traditionsreichsten Hebammenschulen in Bayern und Deutschland, ermögliche eine lückenlose Ausbildung von Hebammen.</p>&#13;
<p>Neben der Hochschule Coburg werden in Nordbayern auch die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen- Nürnberg und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg den Studiengang Hebammenkunde einrichten. Insgesamt gibt es in Bayern dann sieben Standorte mit diesem Angebot. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze: „Wir freuen uns natürlich sehr, dass Coburg als Standort ausgewählt wurde. Die Hochschule Coburg kann damit einen wichtigen Beitrag zur akademischen Hebammenausbildung in Oberfranken leisten. Der Studiengang ist ein weiterer wesentlicher Baustein in unserem Zukunftscluster „Gesund leben“, das wir auch in Zukunft noch ausbauen möchten. Mein Dank gilt an dieser Stelle der großartigen Unterstützung durch unsere Partner in der Region - ob Politik, Wirtschaft oder Gesundheitswesen – sie haben diese Entscheidung erst möglich gemacht.“&nbsp; </p>&#13;
<p><strong>Mehr dazu:</strong> <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/dualer-studiengang-hebammenwesen-geplant.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Dualer Studiengang Hebammenwesen geplant</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Industrieroboter_RainerEhrlicher-1024x683.jpg"
                        fileSize="167700"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FOS_Technik1-1024x683.jpg"
                        fileSize="121901"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schuelerforschungszentrum_Easton-1024x682.jpg"
                        fileSize="153806"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Begabtenfoerderung_Kraftstoff-1024x683.jpg"
                        fileSize="171587"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Forscherinnen_Camp_2017_030.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Forscherinnen_Camp_2017_212.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/149-Hebammenkunde-1024x683.jpg"
                        fileSize="81087"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Kanäle für den Einzelhandel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-kanaele-fuer-den-einzelhandel/</link>
                <pubDate>Fri, 23 Aug 2019 06:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-kanaele-fuer-den-einzelhandel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Digitale Medien können auch dem regionalen Einzelhandel nutzen: Neun ausgewählte Coburger Betriebe wurden in einem Kooperationsprojekt der Stadt zusammen mit Studierenden der Hochschule Coburg analysiert und informiert. Damit die Integration moderner Medien in den Unternehmensalltag gelingt, wurden sie anschließend geschult.</em></p>&#13;
<p>Müssen sich Coburger Ladeninhaber heute zwischen einem „Laden vor Ort“ und einem „Geschäft im Internet“ entscheiden? Entweder - oder? Nein. Der stationäre Handel sollte den Online-Handel aber in sein Geschäft integrieren, so lautet eine der Empfehlungen des Projekts „CO:Handel(n): Schulungsprojekt Einzelhandel“ der Stadt Coburg in Kooperation mit der Hochschule Coburg, das sich aus dem übergeordneten Modell „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ herausbildete. Die Ergebnisse stellten Prof. Dr. Roland Hertrich, Experte für Marketing und Verbrauchsverhalten der Hochschule Coburg, und sein Team den beteiligten Akteuren am Ende des Sommersemesters vor. Teilgenommen hatten neun ausgewählte Einzelhändler aus Coburg, die bei ihren Bemühungen, ihr Geschäft an die digitale Welt anzupassen, unterstützt werden sollten. Mit dabei waren Optiker, Drogisten, Kunsthandwerker, Fotografen, Juweliere, Orthopädische Schuhtechniker, Mineralienhändler u.a.</p>&#13;
<p><strong>Beurteilung der stationären und der Online-Präsenz </strong></p>&#13;
<p>Eine neunköpfige Jury, u.a. aus Vertretern des Tourismus und Stadtmarketing/ Citymanagement, der Wirtschaftsförderung, den Medienpartnern und dem Kreativbereich, beurteilte sowohl den stationären Auftritt als auch den Online-Auftritt der betreffenden Einzelhändler. Studierende der Hochschule Coburg &nbsp;hatten hierfür Bewertungskriterien erarbeitet: Außen- und Ladeninnengestaltung, Warenpräsentation, Beratungsqualität und Inhalt, Gestaltung und Navigation der Geschäftswebsite. Grundlage hierfür waren Ergebnisse bereits durchgeführte Cross-Channel-Checks im Rahmen des Sponsorings zur Digitalen Einkaufsstadt Bayern, bei der verschiedene mediale Kanäle und ihr Zusammenspiel in der Vermarktung von Produkten untersucht wurden.</p>&#13;
<p>„Für viele war es interessant zu erfahren, wie ihr Geschäft nach außen hin wirkt. Einige waren nämlich vor Beginn des Projekts unsicher, weil häufig nach einer neuen Idee oder Anstrengung nicht - wie erhofft - mehr Kunden gekommen sind“, so Caroline Rahn, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>„Der stationäre Handel wird seine Bedeutung immer behalten“, resümiert Prof. Dr. Roland Hertrich. Er muss mit seinen räumlichen Gegebenheiten leben und daraus das Beste machen.“ Gleichzeitig müsse jeder Einzelhändler aber seine eigene Identität erkennen und mit seiner Zielgruppe abgleichen. Erst dann könnten das Auftreten und die Werbemaßnahmen daran angeglichen werden – vor allem in Hinblick auf die Online-Strategien.  </p>&#13;
<p><strong>Integration des Online-Handels in das Geschäft</strong></p>&#13;
<p>Da Online-Commerce, d.h. elektronischer Handel, weiterhin zunehme und die Bedeutung des Einkaufs via Smartphone oder Tablet wachse, sollte der Online-Handel in das „vor-Ort-Geschäft“ integriert werden. Als Informanten vor dem Kauf, oft sogar als Erstkontakt mit einem Produkt, agieren Social Media – Kanäle wie Facebook oder Instagram, die für den Erfolg jedoch möglichst aktuell, verständlich und leicht erreichbar sein müssen. Sie fungieren teils schon als eigener Vertriebskanal, denn Konsumenten nutzen alle Kanäle zur Information und zum Kauf. Ziel sei es daher, sich in den internetbasierten Kanälen individuell zu repräsentieren, um die Kunden dann für den Kauf oder zumindest die Abholung des bei ihnen bestellten Produkts mit speziellen Anreizen ins Ladengeschäft zu locken. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Digitale Medien können auch dem regionalen Einzelhandel nutzen: Neun ausgewählte Coburger Betriebe wurden in einem Kooperationsprojekt der Stadt zusammen mit Studierenden der Hochschule Coburg analysiert und informiert. Damit die Integration moderner Medien in den Unternehmensalltag gelingt, wurden sie anschließend geschult.</em></p>&#13;
<p>Müssen sich Coburger Ladeninhaber heute zwischen einem „Laden vor Ort“ und einem „Geschäft im Internet“ entscheiden? Entweder - oder? Nein. Der stationäre Handel sollte den Online-Handel aber in sein Geschäft integrieren, so lautet eine der Empfehlungen des Projekts „CO:Handel(n): Schulungsprojekt Einzelhandel“ der Stadt Coburg in Kooperation mit der Hochschule Coburg, das sich aus dem übergeordneten Modell „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ herausbildete. Die Ergebnisse stellten Prof. Dr. Roland Hertrich, Experte für Marketing und Verbrauchsverhalten der Hochschule Coburg, und sein Team den beteiligten Akteuren am Ende des Sommersemesters vor. Teilgenommen hatten neun ausgewählte Einzelhändler aus Coburg, die bei ihren Bemühungen, ihr Geschäft an die digitale Welt anzupassen, unterstützt werden sollten. Mit dabei waren Optiker, Drogisten, Kunsthandwerker, Fotografen, Juweliere, Orthopädische Schuhtechniker, Mineralienhändler u.a.</p>&#13;
<p><strong>Beurteilung der stationären und der Online-Präsenz </strong></p>&#13;
<p>Eine neunköpfige Jury, u.a. aus Vertretern des Tourismus und Stadtmarketing/ Citymanagement, der Wirtschaftsförderung, den Medienpartnern und dem Kreativbereich, beurteilte sowohl den stationären Auftritt als auch den Online-Auftritt der betreffenden Einzelhändler. Studierende der Hochschule Coburg &nbsp;hatten hierfür Bewertungskriterien erarbeitet: Außen- und Ladeninnengestaltung, Warenpräsentation, Beratungsqualität und Inhalt, Gestaltung und Navigation der Geschäftswebsite. Grundlage hierfür waren Ergebnisse bereits durchgeführte Cross-Channel-Checks im Rahmen des Sponsorings zur Digitalen Einkaufsstadt Bayern, bei der verschiedene mediale Kanäle und ihr Zusammenspiel in der Vermarktung von Produkten untersucht wurden.</p>&#13;
<p>„Für viele war es interessant zu erfahren, wie ihr Geschäft nach außen hin wirkt. Einige waren nämlich vor Beginn des Projekts unsicher, weil häufig nach einer neuen Idee oder Anstrengung nicht - wie erhofft - mehr Kunden gekommen sind“, so Caroline Rahn, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>„Der stationäre Handel wird seine Bedeutung immer behalten“, resümiert Prof. Dr. Roland Hertrich. Er muss mit seinen räumlichen Gegebenheiten leben und daraus das Beste machen.“ Gleichzeitig müsse jeder Einzelhändler aber seine eigene Identität erkennen und mit seiner Zielgruppe abgleichen. Erst dann könnten das Auftreten und die Werbemaßnahmen daran angeglichen werden – vor allem in Hinblick auf die Online-Strategien.  </p>&#13;
<p><strong>Integration des Online-Handels in das Geschäft</strong></p>&#13;
<p>Da Online-Commerce, d.h. elektronischer Handel, weiterhin zunehme und die Bedeutung des Einkaufs via Smartphone oder Tablet wachse, sollte der Online-Handel in das „vor-Ort-Geschäft“ integriert werden. Als Informanten vor dem Kauf, oft sogar als Erstkontakt mit einem Produkt, agieren Social Media – Kanäle wie Facebook oder Instagram, die für den Erfolg jedoch möglichst aktuell, verständlich und leicht erreichbar sein müssen. Sie fungieren teils schon als eigener Vertriebskanal, denn Konsumenten nutzen alle Kanäle zur Information und zum Kauf. Ziel sei es daher, sich in den internetbasierten Kanälen individuell zu repräsentieren, um die Kunden dann für den Kauf oder zumindest die Abholung des bei ihnen bestellten Produkts mit speziellen Anreizen ins Ladengeschäft zu locken. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/139-Digitalisierung-Einzelhandel-Bild-1024x683.jpg"
                        fileSize="181711"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Financial Management: Bye bye Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/financial-management-bye-bye-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 15 Aug 2019 11:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/financial-management-bye-bye-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>International auf hohem Niveau: Zum Ende des Sommersemesters konnte die Hochschule Coburg zwanzig Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Financial Management feierlich verabschieden. </em></p>&#13;
<p>In fünf kurzen Anekdoten zeigten die Alumni, welche vielfältigen beruflichen Möglichkeiten ihnen jetzt dank ihrer internationalen Ausbildung offenstehen. So gestalteten sie den Abend individuell und lebensnah. Studiengangsleiter Prof. Dr. Victor J. Randall ließ die Studienzeit des Jahrgangs Revue passieren. Und er zeigte Richtungen für die Weiterentwicklung des erfolgreichen Studienprogramms auf. Nach der Zeugnisverleihung konnten die Absolventen bei einem Barbecue in entspannter Atmosphäre und bei wunderbarem Wetter den Abend ausklingen lassen. </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg wünscht ihren Absolventinnen und Absolventen alles Gute und viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg.</p>&#13;
<p><em>Der <a href="t3://page?uid=258" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Masterstudiengang Financial Management</a> ist ein internationales Studienprogramm der Hochschule Coburg, in dem aktuell insgesamt 60 junge Menschen aus 27 Ländern studieren. Da einige von ihnen nach ihrem MBA-Abschluss wieder in ihr Heimatland reisen, findet die Absolventenverabschiedung bereits im Sommer losgelöst von den großen Feierlichkeiten der Hochschule statt. </em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>International auf hohem Niveau: Zum Ende des Sommersemesters konnte die Hochschule Coburg zwanzig Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Financial Management feierlich verabschieden. </em></p>&#13;
<p>In fünf kurzen Anekdoten zeigten die Alumni, welche vielfältigen beruflichen Möglichkeiten ihnen jetzt dank ihrer internationalen Ausbildung offenstehen. So gestalteten sie den Abend individuell und lebensnah. Studiengangsleiter Prof. Dr. Victor J. Randall ließ die Studienzeit des Jahrgangs Revue passieren. Und er zeigte Richtungen für die Weiterentwicklung des erfolgreichen Studienprogramms auf. Nach der Zeugnisverleihung konnten die Absolventen bei einem Barbecue in entspannter Atmosphäre und bei wunderbarem Wetter den Abend ausklingen lassen. </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg wünscht ihren Absolventinnen und Absolventen alles Gute und viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg.</p>&#13;
<p><em>Der <a href="t3://page?uid=258" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Masterstudiengang Financial Management</a> ist ein internationales Studienprogramm der Hochschule Coburg, in dem aktuell insgesamt 60 junge Menschen aus 27 Ländern studieren. Da einige von ihnen nach ihrem MBA-Abschluss wieder in ihr Heimatland reisen, findet die Absolventenverabschiedung bereits im Sommer losgelöst von den großen Feierlichkeiten der Hochschule statt. </em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_Kampe-1024x683.jpg"
                        fileSize="69164"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_ExzellenteLehre-1024x452.jpg"
                        fileSize="97720"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="452"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_Student-1024x683.jpg"
                        fileSize="118843"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_Hochschulchor-1024x683.jpg"
                        fileSize="130219"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_Student2-1024x683.jpg"
                        fileSize="114320"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Financial_Management_Verabschiedung_Saal-1024x692.jpg"
                        fileSize="165726"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Financial_Management_Verabschiedung_Randall-1024x692.jpg"
                        fileSize="115833"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Financial_Management_Verabschiedung_Gruppenbild-1024x692.jpg"
                        fileSize="172762"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Financial_Management_Verabschiedung_Selfie-1024x692.jpg"
                        fileSize="186152"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Amtschef des Wissenschaftsministeriums zu Besuch]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/amtschef-des-wissenschaftsministeriums-zu-besuch/</link>
                <pubDate>Tue, 06 Aug 2019 09:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/amtschef-des-wissenschaftsministeriums-zu-besuch/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Dr. Rolf-Dieter Jungk, seit Anfang 2019 Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, besuchte die Hochschule Coburg. Bei einem Rundgang lernte er den Campus Friedrich Streib kennen und er informierte sich über die Zukunftspläne der Hochschule.</em></p>&#13;
<p>Am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg liegt alt und neu ganz nah beieinander. Das konnte Dr. Rolf-Dieter Jungk bei seinem Rundgang hautnah erleben. Der Gast aus München wurde vom Präsidium der Hochschule Coburg am Eingang zum neuen Zentrum für Mobilität und Energie begrüßt. Dort entsteht derzeit ein modernes Labor für Hochspannungstechnik und es wird u.a. ein optisch zugänglicher Forschungsmotor zur Untersuchung alternativer Kraftstoffe eingerichtet. Auf seinem Weg durch die Maschinenhalle und die dort ebenfalls untergebrachten Chemielabore zeigte sich aber auch, wie wichtig weitere bauliche Investitionen sind, insbesondere in den technischen Studiengängen.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze stellte dem Amtschef des bayerischen Wissenschaftsministeriums die Pläne für ein neues MINT-Quartier am Campus Friedrich Streib vor. Und sie gab Einblicke in das Profil der Hochschule: „Wir legen Wert darauf, dass unsere Studierenden lernen fächerübergreifend zu denken und wir fördern sie individuell.“</p>&#13;
<p>Die interdisziplinäre Zusammenarbeit spiegelt sich auch im Bereich der Forschung wider. Zudem sieht sich die Hochschule Coburg als Impulsgeberin und Innovationsschmiede für die Region. Ihr gehe es darum, künftig neue Lehr- und Lernwelten zu gestalten und sich in den Bereichen Mobilität, Gesundheit und Pflege sowie Digitalisierung und Arbeit 4.0 weiterzuentwickeln.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Dr. Rolf-Dieter Jungk, seit Anfang 2019 Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, besuchte die Hochschule Coburg. Bei einem Rundgang lernte er den Campus Friedrich Streib kennen und er informierte sich über die Zukunftspläne der Hochschule.</em></p>&#13;
<p>Am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg liegt alt und neu ganz nah beieinander. Das konnte Dr. Rolf-Dieter Jungk bei seinem Rundgang hautnah erleben. Der Gast aus München wurde vom Präsidium der Hochschule Coburg am Eingang zum neuen Zentrum für Mobilität und Energie begrüßt. Dort entsteht derzeit ein modernes Labor für Hochspannungstechnik und es wird u.a. ein optisch zugänglicher Forschungsmotor zur Untersuchung alternativer Kraftstoffe eingerichtet. Auf seinem Weg durch die Maschinenhalle und die dort ebenfalls untergebrachten Chemielabore zeigte sich aber auch, wie wichtig weitere bauliche Investitionen sind, insbesondere in den technischen Studiengängen.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze stellte dem Amtschef des bayerischen Wissenschaftsministeriums die Pläne für ein neues MINT-Quartier am Campus Friedrich Streib vor. Und sie gab Einblicke in das Profil der Hochschule: „Wir legen Wert darauf, dass unsere Studierenden lernen fächerübergreifend zu denken und wir fördern sie individuell.“</p>&#13;
<p>Die interdisziplinäre Zusammenarbeit spiegelt sich auch im Bereich der Forschung wider. Zudem sieht sich die Hochschule Coburg als Impulsgeberin und Innovationsschmiede für die Region. Ihr gehe es darum, künftig neue Lehr- und Lernwelten zu gestalten und sich in den Bereichen Mobilität, Gesundheit und Pflege sowie Digitalisierung und Arbeit 4.0 weiterzuentwickeln.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Besuch_Amtschef_Jungk-1024x816.jpg"
                        fileSize="134247"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="816"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mädchen lernen Berufsalltag von Ingenieurinnen kennen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/maedchen-lernen-berufsalltag-von-ingenieurinnen-kennen/</link>
                <pubDate>Fri, 02 Aug 2019 13:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/maedchen-lernen-berufsalltag-von-ingenieurinnen-kennen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Forscherinnen-Camp soll Mädchen Einblick in den Berufsalltag einer Ingenieurin verschaffen – und so das Interesse an technischen Berufen fördern. Zwei Tage haben die Schülerinnen auch an der Hochschule Coburg experimentiert.</em></p>&#13;
<p>An technischen Problemen tüfteln, bis man zu einer Lösung kommt – ein gutes Gefühl. Zehn Schülerinnen haben das diese Woche im „Forscherinnen-Camp“ erlebt. Der Forschungsauftrag für die 15- bis 18-Jährigen lautete: „Der Druckluft auf der Spur“. Die Teilnehmerinnen haben eine Thermodynamik-Vorlesung besucht, die Installation einer Druckluftstation bei einem Kunden von KAESER KOMPRESSOREN begleitet und SAM 4.0 kennengelernt, das zentrale Steuerungssystem für Druckluftprozesse. Dabei erhielten sie Unterstützung von Lehrenden, Studierenden und Ingenieurinnen. </p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg zeigten ihnen Steffen Krajewski und Helmut Halboth, was man mit Druckluft alles machen kann – zum Beispiel Autoreifen wechseln und Bretter durchsägen. Das konnten die Mädchen dann selbst gleich ausprobieren. </p>&#13;
<p>„Unseren Studierenden machen die praktischen Übungen im Studium auch immer am meisten Spaß“, verrät die Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Jutta Michel. Sie freut sich, dass das Forscherinnen-Camp auch Station an der Hochschule macht. „Für die Schülerinnen ist das eine tolle Möglichkeit, erste Eindrücke von einem technischen Studium zu bekommen.“</p>&#13;
<p>Der Frauenanteil in den technischen Studiengängen und in der Metall- und Elektro-Industrie ist gering, nur jeder vierte Arbeitnehmer in Bayern ist weiblich. Darum richtet sich das Forscherinnen-Camp gezielt an junge Frauen. „Damit unsere bayerischen Unternehmen innovativ und wettbewerbsfähig bleiben, brauchen sie hochqualifizierte Nachwuchskräfte in den Bereichen Technik und IT. Wir möchten junge Frauen für diese Berufe begeistern und so wertvolles Potenzial ausschöpfen“, sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm. Für eine Karriere von Frauen in den bayerischen Metall- und Elektro-Unternehmen sprechen laut Brossardt „vielfältige Tätigkeiten, sehr gute Verdienstmöglichkeiten sowie sehr gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“ </p>&#13;
<p>Wie sehr Veranstaltungen wie das Forscherinnen-Camp bei der beruflichen Orientierung helfen, zeigt eine Studie des bbw: Rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen wollen nach dem Camp-Besuch ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium beginnen.</p>&#13;
<p>Veranstaltet wird das Forscherinnen-Camp von der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“, dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) und der bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbände bayme vbm.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Forscherinnen-Camp soll Mädchen Einblick in den Berufsalltag einer Ingenieurin verschaffen – und so das Interesse an technischen Berufen fördern. Zwei Tage haben die Schülerinnen auch an der Hochschule Coburg experimentiert.</em></p>&#13;
<p>An technischen Problemen tüfteln, bis man zu einer Lösung kommt – ein gutes Gefühl. Zehn Schülerinnen haben das diese Woche im „Forscherinnen-Camp“ erlebt. Der Forschungsauftrag für die 15- bis 18-Jährigen lautete: „Der Druckluft auf der Spur“. Die Teilnehmerinnen haben eine Thermodynamik-Vorlesung besucht, die Installation einer Druckluftstation bei einem Kunden von KAESER KOMPRESSOREN begleitet und SAM 4.0 kennengelernt, das zentrale Steuerungssystem für Druckluftprozesse. Dabei erhielten sie Unterstützung von Lehrenden, Studierenden und Ingenieurinnen. </p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg zeigten ihnen Steffen Krajewski und Helmut Halboth, was man mit Druckluft alles machen kann – zum Beispiel Autoreifen wechseln und Bretter durchsägen. Das konnten die Mädchen dann selbst gleich ausprobieren. </p>&#13;
<p>„Unseren Studierenden machen die praktischen Übungen im Studium auch immer am meisten Spaß“, verrät die Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Jutta Michel. Sie freut sich, dass das Forscherinnen-Camp auch Station an der Hochschule macht. „Für die Schülerinnen ist das eine tolle Möglichkeit, erste Eindrücke von einem technischen Studium zu bekommen.“</p>&#13;
<p>Der Frauenanteil in den technischen Studiengängen und in der Metall- und Elektro-Industrie ist gering, nur jeder vierte Arbeitnehmer in Bayern ist weiblich. Darum richtet sich das Forscherinnen-Camp gezielt an junge Frauen. „Damit unsere bayerischen Unternehmen innovativ und wettbewerbsfähig bleiben, brauchen sie hochqualifizierte Nachwuchskräfte in den Bereichen Technik und IT. Wir möchten junge Frauen für diese Berufe begeistern und so wertvolles Potenzial ausschöpfen“, sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm. Für eine Karriere von Frauen in den bayerischen Metall- und Elektro-Unternehmen sprechen laut Brossardt „vielfältige Tätigkeiten, sehr gute Verdienstmöglichkeiten sowie sehr gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“ </p>&#13;
<p>Wie sehr Veranstaltungen wie das Forscherinnen-Camp bei der beruflichen Orientierung helfen, zeigt eine Studie des bbw: Rund 75 Prozent der Teilnehmerinnen wollen nach dem Camp-Besuch ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium beginnen.</p>&#13;
<p>Veranstaltet wird das Forscherinnen-Camp von der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“, dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) und der bayerischen Metall- und Arbeitgeberverbände bayme vbm.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Forscherinnen_Camp-683x1024.jpg"
                        fileSize="120758"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die digitale Transformation der Finanzbranche]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-digitale-transformation-der-finanzbranche/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Aug 2019 12:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-digitale-transformation-der-finanzbranche/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In den Master-Studiengängen <a href="t3://page?uid=258" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Financial Management</a> und <a href="t3://page?uid=208" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Betriebswirtschaft</a> werden Studierende für die Veränderungen im Finanzsektor sensibilisiert. Bei einer Exkursion nach Frankfurt und Berlin haben sie wichtige Eindrücke für ihr späteres Berufsleben gesammelt.</em></p>&#13;
<p>Die Art und Weise, wie Menschen Geld ausgeben, verändert sich. Und zwar so schnell, dass die Entwicklung innovativer Instrumente zu einer Herausforderung für traditionelle Finanzinstitutionen wird. Der Konkurrenzdruck zwischen etablierten Banken und Start-Ups ist immens. Studierende der Hochschule Coburg für diese Veränderungen zu sensibilisieren und spannende Praxiseinblicke zu gewähren, war das Ziel einer Exkursion nach Frankfurt und Berlin. Organisiert wurde diese von Prof. Dr. Victor J. Randall (Studiengangsleiter Financial Management), dem langjährigen Lehrbeauftragten Achim Fuchs (Deutsche Bank) und den Mitarbeiterinnen Dr. Jana Rosenbusch und Ingrid Welack. </p>&#13;
<p>Auf der dreitägigen Exkursion erfuhren die Studierenden u.a. wie die Deutsche Bank, aber auch die Deutsche Pfandbriefbank und die Privatbank Hauck &amp; Aufhäuser auf die Herausforderungen reagieren. Bislang hatten Finanzinstitute eine Art Monopolstellung inne. „Seit der Finanzkrise ist diese durch sogenannte FinTechs und Neobanks zunehmend bedroht. Seitdem sind ein Viertel der Banken verschwunden und jede Zehnte wird in den nächsten fünf Jahren schließen“, erklärte Prof. Dr. Victor J. Randall. Innovative FinTech-Labore entwickeln Apps, die das traditionelle Bankengeschäft tiefgreifend verändern. Diese Anwendungen schaffen in einzelnen Marktnischen einen neuen Zugang für digitalaffine Zielgruppen.</p>&#13;
<p>Die Bankenmetropole Frankfurt und die Gründerstadt Berlin sind günstige Standorte für die Gründung von FinTechs. Die Studierenden hatten in beiden Städten die Möglichkeit, einen Einblick in die Bedingungen und das Gründungsumfeld zu erlangen. In einem Coworkingspace in Frankfurt verfolgten sie den Karriereweg des Finanzguru-Gründers Benjamin Michel, während sie in Berlin im Bundesministerium für Finanzen Fragen zu aktuellen Entwicklungen und politischen Zielen der Bundesregierung stellen konnten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In den Master-Studiengängen <a href="t3://page?uid=258" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Financial Management</a> und <a href="t3://page?uid=208" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Betriebswirtschaft</a> werden Studierende für die Veränderungen im Finanzsektor sensibilisiert. Bei einer Exkursion nach Frankfurt und Berlin haben sie wichtige Eindrücke für ihr späteres Berufsleben gesammelt.</em></p>&#13;
<p>Die Art und Weise, wie Menschen Geld ausgeben, verändert sich. Und zwar so schnell, dass die Entwicklung innovativer Instrumente zu einer Herausforderung für traditionelle Finanzinstitutionen wird. Der Konkurrenzdruck zwischen etablierten Banken und Start-Ups ist immens. Studierende der Hochschule Coburg für diese Veränderungen zu sensibilisieren und spannende Praxiseinblicke zu gewähren, war das Ziel einer Exkursion nach Frankfurt und Berlin. Organisiert wurde diese von Prof. Dr. Victor J. Randall (Studiengangsleiter Financial Management), dem langjährigen Lehrbeauftragten Achim Fuchs (Deutsche Bank) und den Mitarbeiterinnen Dr. Jana Rosenbusch und Ingrid Welack. </p>&#13;
<p>Auf der dreitägigen Exkursion erfuhren die Studierenden u.a. wie die Deutsche Bank, aber auch die Deutsche Pfandbriefbank und die Privatbank Hauck &amp; Aufhäuser auf die Herausforderungen reagieren. Bislang hatten Finanzinstitute eine Art Monopolstellung inne. „Seit der Finanzkrise ist diese durch sogenannte FinTechs und Neobanks zunehmend bedroht. Seitdem sind ein Viertel der Banken verschwunden und jede Zehnte wird in den nächsten fünf Jahren schließen“, erklärte Prof. Dr. Victor J. Randall. Innovative FinTech-Labore entwickeln Apps, die das traditionelle Bankengeschäft tiefgreifend verändern. Diese Anwendungen schaffen in einzelnen Marktnischen einen neuen Zugang für digitalaffine Zielgruppen.</p>&#13;
<p>Die Bankenmetropole Frankfurt und die Gründerstadt Berlin sind günstige Standorte für die Gründung von FinTechs. Die Studierenden hatten in beiden Städten die Möglichkeit, einen Einblick in die Bedingungen und das Gründungsumfeld zu erlangen. In einem Coworkingspace in Frankfurt verfolgten sie den Karriereweg des Finanzguru-Gründers Benjamin Michel, während sie in Berlin im Bundesministerium für Finanzen Fragen zu aktuellen Entwicklungen und politischen Zielen der Bundesregierung stellen konnten.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[3 D-Metalldrucker in Betrieb genommen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/3-d-metalldrucker-in-betrieb-genommen/</link>
                <pubDate>Wed, 31 Jul 2019 13:06:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/3-d-metalldrucker-in-betrieb-genommen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg bewarb sich bei dem weltweit ausgeschriebenen Additive Education Program des US-amerikanischen Unternehmens GE Additive und war erfolgreich. Als eine von fünf Hochschulen erhielt sie eine Lasercusing-Anlage im Gesamtwert von ca. 200.000 EUR, die jetzt in Betrieb genommen wurde. Das Interessante daran: die Mlab cusing-Anlage trägt den Namen „ConceptLaser a GE Additive Company“ und ist „made in Oberfranken“.</em></p>&#13;
<p>Studierende der Hochschule Coburg können künftig den 3 D-Metalldruck an einer Anlage kennenlernen und anwenden, deren Grundlagen vor mehr als 20 Jahren an der damaligen FH Coburg gelegt wurden. Die Schlüsselfigur ist Frank Herzog, der in den 1990er Jahren hier Maschinenbau studierte und sich in seiner Diplomarbeit mit dem 3 D-Metalldruck beschäftigte. Nach dem Studium baute er im oberfränkischen Lichtenfels die ConceptLaser GmbH auf, die weltweit zum Technologietreiber des 3 D-Metalldrucks wurde. Seit Dezember 2016 gehört ConceptLaser zu GE Additive, einer neuen Sparte des US-amerikanischen Industrieriesen General Electric. GE Additive baut aktuell in Lichtenfels ein zentrales Kompetenzzentrum für den 3 D-Metalldruck auf und investiert dort mehr als 100 Mio. EUR.</p>&#13;
<p><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=595">Prof. Dr. Markus Stark</a> ist mächtig stolz auf die neue Anlage. Er lehrt in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg die Lehrgebiete Konstruktion und Innovative Produktentwicklung und er leitet das Institut für Prototypen- und Modelltechnik. Gemeinsam mit seiner Kollegin Prof. Dr. Gundi Baumeister und Prof. Peter Raab aus der Fakultät Design schrieb er das Antragskonzept, mit dem sich die Hochschule Coburg beim GE Additive Education Program bewarb. Sie legten dar, wie sie die Studierenden künftig an die sog. Additive Fertigung heranführen und auch Schülerinnen und Schüler von der neuen Technik und ihren Möglichkeiten begeistern wollen. </p>&#13;
<p><strong>Komplizierte Geometrien möglich</strong></p>&#13;
<p>Die Anlage kann von Edelstahl über Aluminium und Titan bis zu Gold und Silber alle erdenklichen Metalle verarbeiten. Das lässt das Herz der Werkstoff-Wissenschaftlerin Gundi Baumeister höherschlagen: „Wir können damit Bauteile mit komplizierten Geometrien und ‚löchrigen Strukturen‘ erzeugen. Das schafft ganz neue Möglichkeiten für den Leichtbau“, erklärt sie begeistert. Und sie ergänzt: „Durch diese neuen technischen Möglichkeiten können wir die Fertigungsverfahren im Maschinenbau ganz neu denken.“ </p>&#13;
<p>Frank Herzog, Alumnus der Hochschule Coburg und Pionier des 3 D-Metalldrucks, ließ es sich nicht nehmen, bei der Inbetriebnahme der Lasercusing-Anlage mit dabei zu sein. Er stellte fest: „Die Hochschule Coburg hat bei GE Additive eine hervorragende Bewerbung abgegeben und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.“ Jetzt gehe des darum, das Verständnis und die Begeisterung für die neuen Fertigungsmöglichkeiten zu wecken. „Die Anwendungsmöglichkeiten erschließen sich dann von selbst“, ist Frank Herzog überzeugt. Entscheidend für den Erfolg sei zudem das Design der neuen Produkte.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, die ursprünglich ebenfalls aus der Werkstoffwissenschaft kommt, wünschte den Lehrenden und den Studierenden frohes Schaffen: „Ich habe mich früher intensiv mit Magnesium beschäftigt. Wenn ich das sehe, würde ich am liebsten gleich selbst loslegen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg bewarb sich bei dem weltweit ausgeschriebenen Additive Education Program des US-amerikanischen Unternehmens GE Additive und war erfolgreich. Als eine von fünf Hochschulen erhielt sie eine Lasercusing-Anlage im Gesamtwert von ca. 200.000 EUR, die jetzt in Betrieb genommen wurde. Das Interessante daran: die Mlab cusing-Anlage trägt den Namen „ConceptLaser a GE Additive Company“ und ist „made in Oberfranken“.</em></p>&#13;
<p>Studierende der Hochschule Coburg können künftig den 3 D-Metalldruck an einer Anlage kennenlernen und anwenden, deren Grundlagen vor mehr als 20 Jahren an der damaligen FH Coburg gelegt wurden. Die Schlüsselfigur ist Frank Herzog, der in den 1990er Jahren hier Maschinenbau studierte und sich in seiner Diplomarbeit mit dem 3 D-Metalldruck beschäftigte. Nach dem Studium baute er im oberfränkischen Lichtenfels die ConceptLaser GmbH auf, die weltweit zum Technologietreiber des 3 D-Metalldrucks wurde. Seit Dezember 2016 gehört ConceptLaser zu GE Additive, einer neuen Sparte des US-amerikanischen Industrieriesen General Electric. GE Additive baut aktuell in Lichtenfels ein zentrales Kompetenzzentrum für den 3 D-Metalldruck auf und investiert dort mehr als 100 Mio. EUR.</p>&#13;
<p><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=595">Prof. Dr. Markus Stark</a> ist mächtig stolz auf die neue Anlage. Er lehrt in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg die Lehrgebiete Konstruktion und Innovative Produktentwicklung und er leitet das Institut für Prototypen- und Modelltechnik. Gemeinsam mit seiner Kollegin Prof. Dr. Gundi Baumeister und Prof. Peter Raab aus der Fakultät Design schrieb er das Antragskonzept, mit dem sich die Hochschule Coburg beim GE Additive Education Program bewarb. Sie legten dar, wie sie die Studierenden künftig an die sog. Additive Fertigung heranführen und auch Schülerinnen und Schüler von der neuen Technik und ihren Möglichkeiten begeistern wollen. </p>&#13;
<p><strong>Komplizierte Geometrien möglich</strong></p>&#13;
<p>Die Anlage kann von Edelstahl über Aluminium und Titan bis zu Gold und Silber alle erdenklichen Metalle verarbeiten. Das lässt das Herz der Werkstoff-Wissenschaftlerin Gundi Baumeister höherschlagen: „Wir können damit Bauteile mit komplizierten Geometrien und ‚löchrigen Strukturen‘ erzeugen. Das schafft ganz neue Möglichkeiten für den Leichtbau“, erklärt sie begeistert. Und sie ergänzt: „Durch diese neuen technischen Möglichkeiten können wir die Fertigungsverfahren im Maschinenbau ganz neu denken.“ </p>&#13;
<p>Frank Herzog, Alumnus der Hochschule Coburg und Pionier des 3 D-Metalldrucks, ließ es sich nicht nehmen, bei der Inbetriebnahme der Lasercusing-Anlage mit dabei zu sein. Er stellte fest: „Die Hochschule Coburg hat bei GE Additive eine hervorragende Bewerbung abgegeben und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.“ Jetzt gehe des darum, das Verständnis und die Begeisterung für die neuen Fertigungsmöglichkeiten zu wecken. „Die Anwendungsmöglichkeiten erschließen sich dann von selbst“, ist Frank Herzog überzeugt. Entscheidend für den Erfolg sei zudem das Design der neuen Produkte.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, die ursprünglich ebenfalls aus der Werkstoffwissenschaft kommt, wünschte den Lehrenden und den Studierenden frohes Schaffen: „Ich habe mich früher intensiv mit Magnesium beschäftigt. Wenn ich das sehe, würde ich am liebsten gleich selbst loslegen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/M_Lab_Lasercusing_Anlage_Stark_Baumeister_Herzog-1024x683.jpg"
                        fileSize="133662"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/3_D_Metalldruck_Werkstueck-1024x683.jpg"
                        fileSize="98813"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studieren und forschen in Lichtenfels]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studieren-und-forschen-in-lichtenfels/</link>
                <pubDate>Wed, 31 Jul 2019 06:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studieren-und-forschen-in-lichtenfels/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In der alten Kirschbaummühle in Lichtenfels soll ein Forschungs- und Anwendungszentrum im Bereich additive Fertigung entstehen. Die Hochschule Coburg will dort unter anderem einen Master-Studiengang Additive Fertigung und Leichtbau etablieren.</em></p>&#13;
<p>Für den Lichtenfelser Bürgermeister Andreas Hügerich war es „ein historischer Tag“. Gemeinsam mit dem Unternehmer Frank Herzog, Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, Prof. Dr. Markus Stark und dem stellvertretenden Landrat Helmut Fischer stellte er gestern die Pläne für das Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) in Lichtenfels vor. Das FADZ baut auf drei Säulen: Forschung für regionale Unternehmen, Beratung und Wissenstransfer sowie Aus- und Weiterbildung. „Wir sehen es als unsere Kernaufgabe, die heimischen Unternehmen aber auch Schulen an die additive Fertigung heranzuführen und sie beim Anwenden dieser Technologie zu unterstützen“, betonte Frank Herzog, der selbst in Coburg studiert hat.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg wäre in unterschiedlichen Bereichen im FADZ beteiligt. Zum einen mit dem <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=374">Institut für Prototypen- und Modelltechnik (IPM)</a> der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. „Wir führen Machbarkeitsstudien durch, können Forschungsprojekte mit Partnern aus der Wissenschaft anstoßen und Prototypen, Werkzeuge oder Bauteile produzieren“, erklärte Prof. Dr. Markus Stark, Leiter des IPM. Weitere Bereiche, die mit der additiven Fertigung verbunden sind, gehören dazu: Angefangen bei Automatisierungsprozessen bis hin zur Qualitätssicherung.</p>&#13;
<p><strong>Zugang zu Nachwuchskräften</strong></p>&#13;
<p>Zum anderen strebt die Hochschule Coburg mittelfristig einen Master-Studiengang im Bereich additive Fertigung und Leichtbau an. „Ein Master-Studiengang würde die bereits vorhandene Kompetenz im 3D-Druck in der Region stärken und regionalen Unternehmen Zugang zu potenziellen Nachwuchskräften ermöglichen“, erklärte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Auch bei der Aus- und Weiterbildung kann sich die Hochschule einbringen. Zum Beispiel, um Facharbeiter für die additive Fertigung zu qualifizieren.</p>&#13;
<p>„Die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern aus der Region ist uns dabei sehr wichtig“, betonte die Präsidentin. „Lichtenfels ist ein Kristallisationspunkt, von dem aus wir in ganz Oberfranken wirken können.“</p>&#13;
<p>Nach dem Vorbild des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=593">TAO-Schülerforschungszentrums</a> und des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=982#6713">CREAPOLIS-Makerspace</a> wird das FADZ auch für Schüler*innen und private Nutzer*innen offen sein. Im FADZ Lab können sie eigene Projekte umsetzen.</p>&#13;
<p><strong>Bezug für 2023 geplant</strong></p>&#13;
<p>Als Standort hat die Stadt Lichtenfels die alte Kirschbaummühle gewählt. Das Gebäude liegt in der Innenstadt, verfügt über ausreichend Parkmöglichkeiten, ist kein Baudenkmal und für schwere Lasten ausgelegt. Mit ihrer mehr als 600-jährigen Geschichte hat die Mühle auch eine historische Bedeutung für die Stadt. 4,9 Millionen Euro kosten Kauf und Instandsetzung des Areals, weitere 3,5 Millionen Euro würde die Erstausstattung der Labore kosten. </p>&#13;
<p><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=70">Architektur</a>-Studierende der Hochschule Coburg haben im Rahmen des Entwurfsseminars „Bauen im Bestand“ bereits mögliche Raum- und Nutzungskonzepte erarbeitet, welche als Inspiration und Anregung für die Planungs- und Umbaumaßnahmen dienen können. Bezogen werden soll das FADZ schon in drei bis vier Jahren. </p>&#13;
<p>Um das Forschungs- und Anwendungszentrum auch in der heimischen Wirtschaft zu verankern, soll jetzt ein Förderverein gegründet werden, der das Ganze trägt. </p>&#13;
<h3><strong>Was ist additive Fertigung?</strong></h3>&#13;
<p>Bei der additiven Fertigung – auch 3D-Druck genannt – werden Bauteile in einem Arbeitsgang erzeugt. Das Material wird Schicht für Schicht aufgetragen. Dadurch kann man z.B. die Zahl der Bauteile reduzieren, weil diese nicht mehr einzeln gefertigt und dann verbunden werden müssen. Ursprünglich wurde 3D-Druck vor allem zum Herstellen von Prototypen genutzt. Kunststoff diente dabei häufig als Material. Der Lichtenfelser Unternehmer Frank Herzog hat eine Technologie entwickelt, mit der auch Metallteile gedruckt werden können. Additive Fertigung wird mittlerweile in vielen Bereichen genutzt: Damit können Knochenimplantate hergestellt werden, Bauteile für die Luft- und Raumfahrt, Schmuck oder auch Werkzeuge. In Lichtenfels sind rund 800 Patente im Bereich additive Fertigung angemeldet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In der alten Kirschbaummühle in Lichtenfels soll ein Forschungs- und Anwendungszentrum im Bereich additive Fertigung entstehen. Die Hochschule Coburg will dort unter anderem einen Master-Studiengang Additive Fertigung und Leichtbau etablieren.</em></p>&#13;
<p>Für den Lichtenfelser Bürgermeister Andreas Hügerich war es „ein historischer Tag“. Gemeinsam mit dem Unternehmer Frank Herzog, Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, Prof. Dr. Markus Stark und dem stellvertretenden Landrat Helmut Fischer stellte er gestern die Pläne für das Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) in Lichtenfels vor. Das FADZ baut auf drei Säulen: Forschung für regionale Unternehmen, Beratung und Wissenstransfer sowie Aus- und Weiterbildung. „Wir sehen es als unsere Kernaufgabe, die heimischen Unternehmen aber auch Schulen an die additive Fertigung heranzuführen und sie beim Anwenden dieser Technologie zu unterstützen“, betonte Frank Herzog, der selbst in Coburg studiert hat.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg wäre in unterschiedlichen Bereichen im FADZ beteiligt. Zum einen mit dem <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=374">Institut für Prototypen- und Modelltechnik (IPM)</a> der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. „Wir führen Machbarkeitsstudien durch, können Forschungsprojekte mit Partnern aus der Wissenschaft anstoßen und Prototypen, Werkzeuge oder Bauteile produzieren“, erklärte Prof. Dr. Markus Stark, Leiter des IPM. Weitere Bereiche, die mit der additiven Fertigung verbunden sind, gehören dazu: Angefangen bei Automatisierungsprozessen bis hin zur Qualitätssicherung.</p>&#13;
<p><strong>Zugang zu Nachwuchskräften</strong></p>&#13;
<p>Zum anderen strebt die Hochschule Coburg mittelfristig einen Master-Studiengang im Bereich additive Fertigung und Leichtbau an. „Ein Master-Studiengang würde die bereits vorhandene Kompetenz im 3D-Druck in der Region stärken und regionalen Unternehmen Zugang zu potenziellen Nachwuchskräften ermöglichen“, erklärte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Auch bei der Aus- und Weiterbildung kann sich die Hochschule einbringen. Zum Beispiel, um Facharbeiter für die additive Fertigung zu qualifizieren.</p>&#13;
<p>„Die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern aus der Region ist uns dabei sehr wichtig“, betonte die Präsidentin. „Lichtenfels ist ein Kristallisationspunkt, von dem aus wir in ganz Oberfranken wirken können.“</p>&#13;
<p>Nach dem Vorbild des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=593">TAO-Schülerforschungszentrums</a> und des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=982#6713">CREAPOLIS-Makerspace</a> wird das FADZ auch für Schüler*innen und private Nutzer*innen offen sein. Im FADZ Lab können sie eigene Projekte umsetzen.</p>&#13;
<p><strong>Bezug für 2023 geplant</strong></p>&#13;
<p>Als Standort hat die Stadt Lichtenfels die alte Kirschbaummühle gewählt. Das Gebäude liegt in der Innenstadt, verfügt über ausreichend Parkmöglichkeiten, ist kein Baudenkmal und für schwere Lasten ausgelegt. Mit ihrer mehr als 600-jährigen Geschichte hat die Mühle auch eine historische Bedeutung für die Stadt. 4,9 Millionen Euro kosten Kauf und Instandsetzung des Areals, weitere 3,5 Millionen Euro würde die Erstausstattung der Labore kosten. </p>&#13;
<p><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=70">Architektur</a>-Studierende der Hochschule Coburg haben im Rahmen des Entwurfsseminars „Bauen im Bestand“ bereits mögliche Raum- und Nutzungskonzepte erarbeitet, welche als Inspiration und Anregung für die Planungs- und Umbaumaßnahmen dienen können. Bezogen werden soll das FADZ schon in drei bis vier Jahren. </p>&#13;
<p>Um das Forschungs- und Anwendungszentrum auch in der heimischen Wirtschaft zu verankern, soll jetzt ein Förderverein gegründet werden, der das Ganze trägt. </p>&#13;
<h3><strong>Was ist additive Fertigung?</strong></h3>&#13;
<p>Bei der additiven Fertigung – auch 3D-Druck genannt – werden Bauteile in einem Arbeitsgang erzeugt. Das Material wird Schicht für Schicht aufgetragen. Dadurch kann man z.B. die Zahl der Bauteile reduzieren, weil diese nicht mehr einzeln gefertigt und dann verbunden werden müssen. Ursprünglich wurde 3D-Druck vor allem zum Herstellen von Prototypen genutzt. Kunststoff diente dabei häufig als Material. Der Lichtenfelser Unternehmer Frank Herzog hat eine Technologie entwickelt, mit der auch Metallteile gedruckt werden können. Additive Fertigung wird mittlerweile in vielen Bereichen genutzt: Damit können Knochenimplantate hergestellt werden, Bauteile für die Luft- und Raumfahrt, Schmuck oder auch Werkzeuge. In Lichtenfels sind rund 800 Patente im Bereich additive Fertigung angemeldet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FADZ_Kirschbaummuehle_Herzog_Fritze_Stark_Huegerich-1024x683.jpg"
                        fileSize="187823"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kirschbaummuehle_Modell-1024x683.jpg"
                        fileSize="62519"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bayerische Hochschulen im sportlichen Direktvergleich]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bayerische-hochschulen-im-sportlichen-direktvergleich/</link>
                <pubDate>Fri, 26 Jul 2019 11:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bayerische-hochschulen-im-sportlichen-direktvergleich/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bayerns Hochschulen stehen im Wettbewerb. Einmal im Jahr tragen sie diesen auch auf dem Fußballplatz aus. Diesmal im Dr.-Eugen-Stocke-Stadion in Coburg.</em></p>&#13;
<p>Ob Professor, Hausmeister oder Doktorand - wenn es um die sportliche Ehre geht, ziehen alle am selben Strang. Elf Hochschulen sind bei der 42. Bayerischen Hochschul-Fußballmeisterschaft angetreten. Coburg war in diesem Jahr Austragungsort. Die Hochschule Coburg als Gastgeberin ging gleich mit drei Teams ins Rennen – eins davon verstärkt durch einen Spieler und eine Spielerin der Hochschule Amberg-Weiden. Ein Spiel dauerte in der Vorrunde 12 Minuten ohne Pause. Im Halbfinale und Finale spielten die Teams zweimal 10 Minuten gegeneinander.</p>&#13;
<p>Coburgs erste Herrenmannschaft musste sich erst im Finale geschlagen geben. Gegen die Technische Hochschule Nürnberg unterlag sie mit 2:1 nach Verlängerung. Kanzlerin Maria Knott-Lutze freute sich über Platz 2. „Das zeigt, dass wir im Fußball nicht nur Quantität, sondern auch Qualität bieten können.“</p>&#13;
<p>Die Teams sind übrigens gemischt. Männer und Frauen spielen in einer Mannschaft. Die Hochschulen Augsburg, Coburg (3. Mannschaft mit Amberg-Weiden), Regensburg und Hof nutzen das und holten sich weibliche Unterstützung. Für alle anderen Damen gibt es traditionell das Torwandschießen. Hier konnte sich Coburg ebenfalls den zweiten Platz sichern.</p>&#13;
<p><strong>Die Platzierungen im Überblick</strong></p>&#13;
<p>Herren/Mixed:</p>&#13;
<ul><li>1. Platz: Nürnberg</li><li>2. Platz: Coburg</li><li>3. Platz: München</li></ul>&#13;
<p>Damen-Torwandschießen: </p>&#13;
<ul><li>1. Platz: Deggendorf/Würzburg-Schweinfurt</li><li>2. Platz: Coburg</li><li>3. Platz: Ansbach</li></ul>&#13;
<p><strong>Teilnehmende Hochschulen:</strong></p>&#13;
<p>Amberg-Weiden (als Teil von Coburg III), Ansbach, Augsburg, Coburg, Deggendorf, Hof, Ingolstadt (nur Damen-Torwandschießen), Landshut, München, Nürnberg, Regensburg, Weihenstephan-Triesdorf, Würzburg-Schweinfurt</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bayerns Hochschulen stehen im Wettbewerb. Einmal im Jahr tragen sie diesen auch auf dem Fußballplatz aus. Diesmal im Dr.-Eugen-Stocke-Stadion in Coburg.</em></p>&#13;
<p>Ob Professor, Hausmeister oder Doktorand - wenn es um die sportliche Ehre geht, ziehen alle am selben Strang. Elf Hochschulen sind bei der 42. Bayerischen Hochschul-Fußballmeisterschaft angetreten. Coburg war in diesem Jahr Austragungsort. Die Hochschule Coburg als Gastgeberin ging gleich mit drei Teams ins Rennen – eins davon verstärkt durch einen Spieler und eine Spielerin der Hochschule Amberg-Weiden. Ein Spiel dauerte in der Vorrunde 12 Minuten ohne Pause. Im Halbfinale und Finale spielten die Teams zweimal 10 Minuten gegeneinander.</p>&#13;
<p>Coburgs erste Herrenmannschaft musste sich erst im Finale geschlagen geben. Gegen die Technische Hochschule Nürnberg unterlag sie mit 2:1 nach Verlängerung. Kanzlerin Maria Knott-Lutze freute sich über Platz 2. „Das zeigt, dass wir im Fußball nicht nur Quantität, sondern auch Qualität bieten können.“</p>&#13;
<p>Die Teams sind übrigens gemischt. Männer und Frauen spielen in einer Mannschaft. Die Hochschulen Augsburg, Coburg (3. Mannschaft mit Amberg-Weiden), Regensburg und Hof nutzen das und holten sich weibliche Unterstützung. Für alle anderen Damen gibt es traditionell das Torwandschießen. Hier konnte sich Coburg ebenfalls den zweiten Platz sichern.</p>&#13;
<p><strong>Die Platzierungen im Überblick</strong></p>&#13;
<p>Herren/Mixed:</p>&#13;
<ul><li>1. Platz: Nürnberg</li><li>2. Platz: Coburg</li><li>3. Platz: München</li></ul>&#13;
<p>Damen-Torwandschießen: </p>&#13;
<ul><li>1. Platz: Deggendorf/Würzburg-Schweinfurt</li><li>2. Platz: Coburg</li><li>3. Platz: Ansbach</li></ul>&#13;
<p><strong>Teilnehmende Hochschulen:</strong></p>&#13;
<p>Amberg-Weiden (als Teil von Coburg III), Ansbach, Augsburg, Coburg, Deggendorf, Hof, Ingolstadt (nur Damen-Torwandschießen), Landshut, München, Nürnberg, Regensburg, Weihenstephan-Triesdorf, Würzburg-Schweinfurt</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fussball_Finale_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="187759"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kreativworkshop bei Haba]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kreativworkshop-bei-haba/</link>
                <pubDate>Thu, 25 Jul 2019 05:41:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kreativworkshop-bei-haba/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zwei Wochen lang ging es in einem von der Haba Firmenfamilie in Zusammenarbeit mit Creapolis organisierten Kreativworkshop mit Studierenden der Hochschule Coburg um neue Produktideen. Elf Studierende aus den Studiengängen Integriertes Produktdesign, Innenarchitektur, Informatik, Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology sowie Industriewirtschaft brachten ihre Ideen ein. Gesucht wurden neue Ansätze in den Bereichen Holzspielzeug, Digital Starters (Wehrfritz) und den B2C Bereich mit Jako-o, Fitz und Qiéro.</em></p>&#13;
<p>In dem Kreativworkshop fanden sich Teams aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, die gemeinsam größere Komplexe bearbeiteten. Es gab aber auch Teilnehmer, die ihr Ideen und Projekte alleine verfolgten. Unterstützt wurde die freie Phase durch einen Termin im CREAPOLIS Makerspace, bei dem Hilfestellungen angeboten und die Ideen besprochen wurden. Die Abschlusspräsentation im Jagdschloss Bad Rodach bot allen Gelegenheit ihre entwickelten Konzepte und Prototypen vorzustellen. Die Ergebnisse reichten von neuen Spielen für die Digital Starters Serie zum Vermitteln digitaler Denkweisen an Kinder über Erweiterungen der Kugelbahn Kullerbü bis zur Konzeption erweiterter Bestellmöglichkeiten in den Katalogen der Firmengruppe. </p>&#13;
<p>„Das ist ein gutes Beispiel, wie die Kompetenzen der Hochschule nutzbar sind. In unseren über 5.000 Studierenden steckt einfach ein irres Innovationspotenzial,“ freut sich Lorenz Raab, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter von CREAPOLIS den Workshop begleitet hat.</p>&#13;
<p>Dr. Alexander Sahler, Initiator der Aktion und Leiter der Abteilung Digitalisierung und IT-Innovation in der Haba Firmenfamilie, freut sich über das positive Feedback aus den Studiengängen. „Die Entwicklung von Funktionsmustern für konkrete Spielideen in dieser kurzen Zeitspanne hat uns total überrascht. Die Ideen und ihre Präsentation waren durch die Bank sehr professionell und zeigten, dass sich die Teilnehmer des Workshops mit den gestellten Aufgaben intensiv beschäftigt haben. In jedem Fall ein voller Erfolg!“.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwei Wochen lang ging es in einem von der Haba Firmenfamilie in Zusammenarbeit mit Creapolis organisierten Kreativworkshop mit Studierenden der Hochschule Coburg um neue Produktideen. Elf Studierende aus den Studiengängen Integriertes Produktdesign, Innenarchitektur, Informatik, Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology sowie Industriewirtschaft brachten ihre Ideen ein. Gesucht wurden neue Ansätze in den Bereichen Holzspielzeug, Digital Starters (Wehrfritz) und den B2C Bereich mit Jako-o, Fitz und Qiéro.</em></p>&#13;
<p>In dem Kreativworkshop fanden sich Teams aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, die gemeinsam größere Komplexe bearbeiteten. Es gab aber auch Teilnehmer, die ihr Ideen und Projekte alleine verfolgten. Unterstützt wurde die freie Phase durch einen Termin im CREAPOLIS Makerspace, bei dem Hilfestellungen angeboten und die Ideen besprochen wurden. Die Abschlusspräsentation im Jagdschloss Bad Rodach bot allen Gelegenheit ihre entwickelten Konzepte und Prototypen vorzustellen. Die Ergebnisse reichten von neuen Spielen für die Digital Starters Serie zum Vermitteln digitaler Denkweisen an Kinder über Erweiterungen der Kugelbahn Kullerbü bis zur Konzeption erweiterter Bestellmöglichkeiten in den Katalogen der Firmengruppe. </p>&#13;
<p>„Das ist ein gutes Beispiel, wie die Kompetenzen der Hochschule nutzbar sind. In unseren über 5.000 Studierenden steckt einfach ein irres Innovationspotenzial,“ freut sich Lorenz Raab, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter von CREAPOLIS den Workshop begleitet hat.</p>&#13;
<p>Dr. Alexander Sahler, Initiator der Aktion und Leiter der Abteilung Digitalisierung und IT-Innovation in der Haba Firmenfamilie, freut sich über das positive Feedback aus den Studiengängen. „Die Entwicklung von Funktionsmustern für konkrete Spielideen in dieser kurzen Zeitspanne hat uns total überrascht. Die Ideen und ihre Präsentation waren durch die Bank sehr professionell und zeigten, dass sich die Teilnehmer des Workshops mit den gestellten Aufgaben intensiv beschäftigt haben. In jedem Fall ein voller Erfolg!“.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Haba_Kreativworkshop-576x1024.jpg"
                        fileSize="148974"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Plädoyer für die Wissenschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-plaedoyer-fuer-die-wissenschaft/</link>
                <pubDate>Wed, 24 Jul 2019 12:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-plaedoyer-fuer-die-wissenschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Peter Schwarz lehrte 24 Jahre an der Hochschule Coburg. Jetzt geht er in den Ruhestand. Bei seiner Abschiedsvorlesung forderte er zum kritischen Denken auf.</em></p>&#13;
<p>Nicht einmal der Satz des Pythagoras ist gegen Fake News gefeit. Eigentlich kann die simple Regel a²+b²=c² nur bei einem rechtwinkligen Dreieck angewendet werden. Mit scheinbar logischer Beweisführung zeigt Peter Schwarz, wie leicht sich das in Frage stellen lässt: „Ich möchte Ihnen beweisen, dass ein 90-Grad-Winkel wie er im rechtwinkligen Dreieck vorkommt, exakt so groß ist wie ein 100-Grad-Winkel.“ Mit Zeichnungen und Formeln belegt er seine Theorie. „Was können wir aus dieser Beweisführung lernen? Plausibel ist nicht immer wahr! Selbst vermeintlich sichere Beweise verlangen unsere größte Aufmerksamkeit.“ </p>&#13;
<p>In der heutigen Zeit sei es wichtiger denn je, sich mit angeblichen Wahrheiten kritisch auseinander zu setzen. „Es gehört Mut dazu, zu den eigenen Gedanken zu stehen.“ Als Vorbild zählen Wissenschaftler wie Galileo Galilei, der sich vor knapp 400 Jahren der katholischen Kirche widersetzt und das Jahrhunderte lang geltende Ptolemäische Weltbild in Frage gestellt hat. </p>&#13;
<p>&quot;Ich habe 24 Jahre lang darum gerungen, komplizierte Wahrheiten an mein Auditorium weiterzugeben. Dass dies im Zeitalter des omnipräsenten Internets und der alternativen Wahrheiten wichtiger ist denn je, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten&quot;, appellierte Schwarz. </p>&#13;
<p>Die Fakultät Elektrotechnik und Informatik hat er auch durch seine innovativen Ideen geprägt. Prof. Dr. Robert Thomas, jahrelang Wegbegleiter von Peter Schwarz und selbst vor zwei Jahren emeritiert, zeigte das bei einem kleinen Rückblick. Schwarz habe sich nicht einmal vor Wanddurchbrüchen gescheut. Als im Labor für Automatisierungstechnik eine Klebestation aufgebaut werden sollte – das ist eine Anlage zum Veranschaulichen von automatisierten Prozessen in der Produktion - reichte der Platz nicht aus. Also wurde das System kurzerhand in zwei Räumen aufgebaut und durch ein Loch in der Wand verbunden.</p>&#13;
<p>Ganz verlassen wird Peter Schwarz die Hochschule noch nicht. Im nächsten Semester übernimmt er einen Lehrauftrag.</p>&#13;
<h3><strong>Kurzvita</strong></h3>&#13;
<p>Peter Schwarz wurde zum 01. September 1995 an die Hochschule Coburg berufen: als Professor für Automatisierungstechnik und Grundlagenfächer der Elektrotechnik. Er studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Darmstadt und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sein Diplom erhielt er im Jahr 1979, bevor er im Jahr 1987 in Elektrischer Antriebstechnik promovierte. Danach war er acht Jahre lang bei der Siemens AG in Erlangen beschäftigt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Peter Schwarz lehrte 24 Jahre an der Hochschule Coburg. Jetzt geht er in den Ruhestand. Bei seiner Abschiedsvorlesung forderte er zum kritischen Denken auf.</em></p>&#13;
<p>Nicht einmal der Satz des Pythagoras ist gegen Fake News gefeit. Eigentlich kann die simple Regel a²+b²=c² nur bei einem rechtwinkligen Dreieck angewendet werden. Mit scheinbar logischer Beweisführung zeigt Peter Schwarz, wie leicht sich das in Frage stellen lässt: „Ich möchte Ihnen beweisen, dass ein 90-Grad-Winkel wie er im rechtwinkligen Dreieck vorkommt, exakt so groß ist wie ein 100-Grad-Winkel.“ Mit Zeichnungen und Formeln belegt er seine Theorie. „Was können wir aus dieser Beweisführung lernen? Plausibel ist nicht immer wahr! Selbst vermeintlich sichere Beweise verlangen unsere größte Aufmerksamkeit.“ </p>&#13;
<p>In der heutigen Zeit sei es wichtiger denn je, sich mit angeblichen Wahrheiten kritisch auseinander zu setzen. „Es gehört Mut dazu, zu den eigenen Gedanken zu stehen.“ Als Vorbild zählen Wissenschaftler wie Galileo Galilei, der sich vor knapp 400 Jahren der katholischen Kirche widersetzt und das Jahrhunderte lang geltende Ptolemäische Weltbild in Frage gestellt hat. </p>&#13;
<p>&quot;Ich habe 24 Jahre lang darum gerungen, komplizierte Wahrheiten an mein Auditorium weiterzugeben. Dass dies im Zeitalter des omnipräsenten Internets und der alternativen Wahrheiten wichtiger ist denn je, wird wohl niemand ernsthaft bestreiten&quot;, appellierte Schwarz. </p>&#13;
<p>Die Fakultät Elektrotechnik und Informatik hat er auch durch seine innovativen Ideen geprägt. Prof. Dr. Robert Thomas, jahrelang Wegbegleiter von Peter Schwarz und selbst vor zwei Jahren emeritiert, zeigte das bei einem kleinen Rückblick. Schwarz habe sich nicht einmal vor Wanddurchbrüchen gescheut. Als im Labor für Automatisierungstechnik eine Klebestation aufgebaut werden sollte – das ist eine Anlage zum Veranschaulichen von automatisierten Prozessen in der Produktion - reichte der Platz nicht aus. Also wurde das System kurzerhand in zwei Räumen aufgebaut und durch ein Loch in der Wand verbunden.</p>&#13;
<p>Ganz verlassen wird Peter Schwarz die Hochschule noch nicht. Im nächsten Semester übernimmt er einen Lehrauftrag.</p>&#13;
<h3><strong>Kurzvita</strong></h3>&#13;
<p>Peter Schwarz wurde zum 01. September 1995 an die Hochschule Coburg berufen: als Professor für Automatisierungstechnik und Grundlagenfächer der Elektrotechnik. Er studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Darmstadt und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sein Diplom erhielt er im Jahr 1979, bevor er im Jahr 1987 in Elektrischer Antriebstechnik promovierte. Danach war er acht Jahre lang bei der Siemens AG in Erlangen beschäftigt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Abschied_Peter_Schwarz_web-683x1024.jpg"
                        fileSize="80011"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studienabschluss am Tag der Mondlandung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studienabschluss-am-tag-der-mondlandung/</link>
                <pubDate>Wed, 24 Jul 2019 06:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studienabschluss-am-tag-der-mondlandung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der 20. Juli 1969 ist für Hans Helmut Fröb und seine Kommiliton*innen ein besonderer Tag. Denn an dem Tag betrat nicht nur Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Auf der Erde, am damaligen Staatlichen Polytechnikum Coburg, erfuhren 27 junge Menschen, dass sie ihr Studium als graduierte Ingenieur*in erfolgreich abgeschlossen haben. Zum 50. Jubiläum kamen sie an die heutige Hochschule Coburg zurück, um zu sehen, was aus ihrer Alma Mater geworden ist.</em></p>&#13;
<p>„Unser Studium des Ingenieurbaus dauerte in der Regelstudienzeit sechs Semester. Knackpunkt was im dritten Semester das Fach ‚Darstellende Geometrie‘“, erinnert sich Hans Helmut Fröb an die Studienzeit. Um gut durch das Studium zu kommen, gründeten die Studierenden im vierten Semester eine sog. „Interessengemeinschaft“. „Das war praktisch Hilfe zu Selbsthilfe“, erklärt er. Wer nicht in die Vorlesung kommen konnte, bekam von seinen Kommiliton*innen eine Mitschrift. „Dazu haben wir Durchschreibpapier unter unsere Aufzeichnungen gelegt. So entstand eine Kopie der Vorlesung.“ Allerdings nicht kostenlos. „Eine Vorlesung kostete 0,20 DM, ein Vorlesungstag 0,50 DM.“ Und noch eine Anekdote kann der pensionierte Bauingenieur erzählen: „Am Ende des Studiums hatten wir so viel Geld in der Kasse, dass wir eine Wanderung zur Brauerei Stern nach Ebersdorf unternommen haben. Dort gab es Spanferkel, Klöße, Wirsing und Bier für alle.“</p>&#13;
<p>Durch das Studium sind Freundschaften entstanden, die bis heute halten. Seit fünfzig Jahren treffen sich die ehemaligen Studierenden einmal im Jahr zu einem mehrtägigen Jahrestreffen und zu Stammtischen; in fünfzig Jahren insgesamt ca. 150 Mal. Zum 50. Jubiläum kamen sie am Campus Design zusammen. Der Dekan der Fakultät Prof. Dr. Holger Falter begrüßte sie und zeigte ihnen, wie das Studium im Jahr 2019 aussieht.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der 20. Juli 1969 ist für Hans Helmut Fröb und seine Kommiliton*innen ein besonderer Tag. Denn an dem Tag betrat nicht nur Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Auf der Erde, am damaligen Staatlichen Polytechnikum Coburg, erfuhren 27 junge Menschen, dass sie ihr Studium als graduierte Ingenieur*in erfolgreich abgeschlossen haben. Zum 50. Jubiläum kamen sie an die heutige Hochschule Coburg zurück, um zu sehen, was aus ihrer Alma Mater geworden ist.</em></p>&#13;
<p>„Unser Studium des Ingenieurbaus dauerte in der Regelstudienzeit sechs Semester. Knackpunkt was im dritten Semester das Fach ‚Darstellende Geometrie‘“, erinnert sich Hans Helmut Fröb an die Studienzeit. Um gut durch das Studium zu kommen, gründeten die Studierenden im vierten Semester eine sog. „Interessengemeinschaft“. „Das war praktisch Hilfe zu Selbsthilfe“, erklärt er. Wer nicht in die Vorlesung kommen konnte, bekam von seinen Kommiliton*innen eine Mitschrift. „Dazu haben wir Durchschreibpapier unter unsere Aufzeichnungen gelegt. So entstand eine Kopie der Vorlesung.“ Allerdings nicht kostenlos. „Eine Vorlesung kostete 0,20 DM, ein Vorlesungstag 0,50 DM.“ Und noch eine Anekdote kann der pensionierte Bauingenieur erzählen: „Am Ende des Studiums hatten wir so viel Geld in der Kasse, dass wir eine Wanderung zur Brauerei Stern nach Ebersdorf unternommen haben. Dort gab es Spanferkel, Klöße, Wirsing und Bier für alle.“</p>&#13;
<p>Durch das Studium sind Freundschaften entstanden, die bis heute halten. Seit fünfzig Jahren treffen sich die ehemaligen Studierenden einmal im Jahr zu einem mehrtägigen Jahrestreffen und zu Stammtischen; in fünfzig Jahren insgesamt ca. 150 Mal. Zum 50. Jubiläum kamen sie am Campus Design zusammen. Der Dekan der Fakultät Prof. Dr. Holger Falter begrüßte sie und zeigte ihnen, wie das Studium im Jahr 2019 aussieht.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Alumni_Bauing_50_Jahre-1024x683.jpg"
                        fileSize="156196"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Ich wollte einfach nur Zeichnen!“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ich-wollte-einfach-nur-zeichnen/</link>
                <pubDate>Mon, 22 Jul 2019 12:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ich-wollte-einfach-nur-zeichnen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>20 Jahre hat Prof. Helmut Bielenski an der Hochschule Coburg im <a href="t3://page?uid=70" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Studiengang Architektur</a> gelehrt. Zum Ende des Sommersemesters geht er in den Ruhestand. Mit seiner Leidenschaft fürs Zeichnen hinterlässt er im wörtlichen Sinne bleibenden Eindruck an der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Im Neubau am Campus Design hat sich Prof. Helmut Bielenski verewigt. Seit Jahren zeichnet er dort die Porträts namhafter Architekt*innen an die Wand. Wer bei der Dienstagsreihe einen Vortrag hält, wird an der „Wall of Faces“ karikiert. 77 Porträts haben Helmut Bielenski und sein Kollege Wolfram Richter gezeichnet. Jetzt müssen sie einen würdigen Nachfolger finden. Denn für Helmut Bielenski ist es das letzte Semester an der Hochschule Coburg. Nach 20 Jahren als Professor für Darstellen und Gestalten geht er in den Ruhestand. </p>&#13;
<p>Bei der Abschiedsvorlesung, zu der zahlreiche Studierende, Wegbegleiter und Kolleg*innen gekommen sind, blickt er zurück. Turbulent hat alles angefangen. „Der Studiengang Architektur stand auf Messers Schneide“, erzählt Bielenski. Eine Expertenkommission des Bayerischen Wissenschaftsministerium war zu dem Schluss gekommen, dass die Studienbereiche Architektur und Bauingenieurwesen geschlossen werden sollten. Um das abzuwenden, einigt sich die Hochschule mit dem Ministerium auf eine deutliche Reduzierung des Lehrpersonals. „In dieser Zeit haben Sie die Lehre aufrechterhalten, um den jungen Leuten trotzdem eine gute Ausbildung zu ermöglichen“, bedankt sich Kanzlerin Maria Knott-Lutze rückblickend bei Bielenski. </p>&#13;
<p><strong>Platzen aus allen Nähten</strong></p>&#13;
<p>Heute bietet sich zum Glück ein anderes Bild. Die Fakultät Design – zu der mittlerweile die Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Innenarchitektur, Integriertes Produktdesign, Master Design, Digitale Denkmaltechnologien, Denkmalpflege und Ressourceneffizientes Planen und Bauen gehören – zählt 950 Studierende. Am Campus Design rund um das ehemalige Hofbauhaus haben sie ein gemeinsames Zuhause gefunden. „Wir platzen aus allen Nähten“, freut sich Bielenski.</p>&#13;
<p>Zwei Umzüge musste der Studiengang Architektur dafür bewältigen. Beide hat er miterlebt. Einmal übergangsweise vom Campus Friedrich Streib an den Schillerplatz, ein zweites Mal in den Neubau am Hofbrauhaus. Seit 2012 lernen Architekten, Bauingenieure, Produktdesigner und Innenarchitekten gemeinsam dort. </p>&#13;
<p><strong>40 gemeinsame Exkursionen</strong></p>&#13;
<p>Besonders gerne denkt Bielenski an die Studiengangs-Exkursionen zurück. Istanbul, Rom, Venedig, Südtirol – 40 mal fährt er mit Studierenden in die weite Welt. Als Nächstes steht Brasilien auf dem Plan. Überall lässt Bielenski die Studierenden Zeichnen. Bei Wind und Wetter. Zeichnen ist seine Leidenschaft. Die will er weitergeben. „Ich wollte nicht Architektur studieren, ich wollte einfach nur Zeichnen“, erzählt er. Weil es mit dem Studium an der Kunsthochschule aber nicht geklappt hat, musste er sich doch für Architektur bewerben. Nach dem Studium hangelt er sich von Wettbewerb zu Wettbewerb, macht Karriere als Architekt. Aber mit der Freiberuflichkeit kommen auch Einschränkungen im Privatleben und die permanente Ungewissheit, wie es weiter geht. Also sucht Bielenski einen sicheren Job und findet ihn an der Hochschule Coburg. Dort trifft er Hans-Peter Hebensperger-Hüther wieder – einen ehemaligen Studienfreund aus München. Gemeinsam unterrichten sie 19 Jahre in Coburg. Seine zahlreichen Kolleg*innen würdigt Bielenski zum Abschied mit dem entsprechenden Augenzwinkern. Karikaturen und Fotomontagen, mit denen er Charaktere und Eigenheiten aufs Korn nimmt. Übel nimmt’s ihm keiner. Und wenn sie in Zukunft auf dem Weg ins Büro oder den Hörsaal an der „Wall of Faces“ vorbeigehen, werden sie Helmut Bielenski so schnell auch nicht vergessen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>20 Jahre hat Prof. Helmut Bielenski an der Hochschule Coburg im <a href="t3://page?uid=70" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Studiengang Architektur</a> gelehrt. Zum Ende des Sommersemesters geht er in den Ruhestand. Mit seiner Leidenschaft fürs Zeichnen hinterlässt er im wörtlichen Sinne bleibenden Eindruck an der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Im Neubau am Campus Design hat sich Prof. Helmut Bielenski verewigt. Seit Jahren zeichnet er dort die Porträts namhafter Architekt*innen an die Wand. Wer bei der Dienstagsreihe einen Vortrag hält, wird an der „Wall of Faces“ karikiert. 77 Porträts haben Helmut Bielenski und sein Kollege Wolfram Richter gezeichnet. Jetzt müssen sie einen würdigen Nachfolger finden. Denn für Helmut Bielenski ist es das letzte Semester an der Hochschule Coburg. Nach 20 Jahren als Professor für Darstellen und Gestalten geht er in den Ruhestand. </p>&#13;
<p>Bei der Abschiedsvorlesung, zu der zahlreiche Studierende, Wegbegleiter und Kolleg*innen gekommen sind, blickt er zurück. Turbulent hat alles angefangen. „Der Studiengang Architektur stand auf Messers Schneide“, erzählt Bielenski. Eine Expertenkommission des Bayerischen Wissenschaftsministerium war zu dem Schluss gekommen, dass die Studienbereiche Architektur und Bauingenieurwesen geschlossen werden sollten. Um das abzuwenden, einigt sich die Hochschule mit dem Ministerium auf eine deutliche Reduzierung des Lehrpersonals. „In dieser Zeit haben Sie die Lehre aufrechterhalten, um den jungen Leuten trotzdem eine gute Ausbildung zu ermöglichen“, bedankt sich Kanzlerin Maria Knott-Lutze rückblickend bei Bielenski. </p>&#13;
<p><strong>Platzen aus allen Nähten</strong></p>&#13;
<p>Heute bietet sich zum Glück ein anderes Bild. Die Fakultät Design – zu der mittlerweile die Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Innenarchitektur, Integriertes Produktdesign, Master Design, Digitale Denkmaltechnologien, Denkmalpflege und Ressourceneffizientes Planen und Bauen gehören – zählt 950 Studierende. Am Campus Design rund um das ehemalige Hofbauhaus haben sie ein gemeinsames Zuhause gefunden. „Wir platzen aus allen Nähten“, freut sich Bielenski.</p>&#13;
<p>Zwei Umzüge musste der Studiengang Architektur dafür bewältigen. Beide hat er miterlebt. Einmal übergangsweise vom Campus Friedrich Streib an den Schillerplatz, ein zweites Mal in den Neubau am Hofbrauhaus. Seit 2012 lernen Architekten, Bauingenieure, Produktdesigner und Innenarchitekten gemeinsam dort. </p>&#13;
<p><strong>40 gemeinsame Exkursionen</strong></p>&#13;
<p>Besonders gerne denkt Bielenski an die Studiengangs-Exkursionen zurück. Istanbul, Rom, Venedig, Südtirol – 40 mal fährt er mit Studierenden in die weite Welt. Als Nächstes steht Brasilien auf dem Plan. Überall lässt Bielenski die Studierenden Zeichnen. Bei Wind und Wetter. Zeichnen ist seine Leidenschaft. Die will er weitergeben. „Ich wollte nicht Architektur studieren, ich wollte einfach nur Zeichnen“, erzählt er. Weil es mit dem Studium an der Kunsthochschule aber nicht geklappt hat, musste er sich doch für Architektur bewerben. Nach dem Studium hangelt er sich von Wettbewerb zu Wettbewerb, macht Karriere als Architekt. Aber mit der Freiberuflichkeit kommen auch Einschränkungen im Privatleben und die permanente Ungewissheit, wie es weiter geht. Also sucht Bielenski einen sicheren Job und findet ihn an der Hochschule Coburg. Dort trifft er Hans-Peter Hebensperger-Hüther wieder – einen ehemaligen Studienfreund aus München. Gemeinsam unterrichten sie 19 Jahre in Coburg. Seine zahlreichen Kolleg*innen würdigt Bielenski zum Abschied mit dem entsprechenden Augenzwinkern. Karikaturen und Fotomontagen, mit denen er Charaktere und Eigenheiten aufs Korn nimmt. Übel nimmt’s ihm keiner. Und wenn sie in Zukunft auf dem Weg ins Büro oder den Hörsaal an der „Wall of Faces“ vorbeigehen, werden sie Helmut Bielenski so schnell auch nicht vergessen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Abschied_Bielenski_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="126597"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Abschied_Bielenski_Wall_of_Faces_web-1024x1024.jpg"
                        fileSize="247903"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Abschied_Bielenski_Knott-Lutze-1024x683.jpg"
                        fileSize="87819"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Abschied_Bielenski_Weihnachtskarte-1024x683.jpg"
                        fileSize="139375"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine von 50]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-von-50/</link>
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2019 13:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-von-50/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Coburger <a href="t3://page?uid=113" title="Opens internal link in current window">Informatik</a>-Studentin Buket Kurtulus wurde als eine von 50 Frauen in Bayern für das Programm „<a href="https://bayfid.org/" title="Opens internal link in current window">Bayerns Frauen in Digitalberufen - BayFid</a>“ ausgewählt. In den nächsten zwei Jahren kann sie von erfahrenen Mentorinnen und direkten Kontakten in die Informatikbranche profitieren.</em></p>&#13;
<p> Viele Studentinnen gibt es nicht in der Informatik. Bundesweit liegt ihr Anteil bei 21 Prozent (Quelle: <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Hochschulen/Publikationen/Downloads-Hochschulen/studierende-hochschulen-ss-2110410187314.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Statistisches Bundesamt, Zeitraum: Sommersemester 2018</a>). An der Hochschule Coburg sind unter den rund 260 Informatik-Studierenden 32 Frauen. Das sind 12 Prozent. Die bayerische Ministerin für Digitales Judith Gerlach will das ändern. Sie hat das Programm BayFid – Bayerns Frauen in Digitalberufen ins Leben gerufen. Es soll Frauen unterstützen, die eine Karriere im Digitalbereich anstreben. Die Teilnehmerinnen werden bei ihrer beruflichen Entwicklung begleitet, tauschen sich mit anderen Frauen aus, bekommen Einblicke in unterschiedliche Unternehmen und bauen ihr eigenes Netzwerk auf. </p>&#13;
<p>300 haben sich beworben. 50 wurden ausgewählt. „Ich habe mich eigentlich nur auf Gut Glück beworben“, erzählt Buket Kurtulus. „Weil das Programm wirklich spannend klingt und ich Kontakte knüpfen möchte, die es mir später leichter machen, in einer großen Firma zu arbeiten.“</p>&#13;
<p>Umso mehr freut sie sich, dass es tatsächlich geklappt hat. Seit einem Jahr studiert die 20-Jährige Informatik an der Hochschule Coburg. „Persönlich habe ich kein Problem damit, dass wir so wenig Mädchen im Studiengang sind“, sagt Buket. „Aber natürlich ist es traurig, dass nicht mehr Frauen Informatik studieren.“ Ihr habe das Technische schon immer gelegen. In der Realschule und später in der Fachoberschule (FOS) wählt sie den technischen Zweig. Elektrotechnik oder Informatik wollte sie studieren.&nbsp; </p>&#13;
<p>An der Hochschule nimmt Buket an einem <a href="t3://page?uid=324" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Mentoring-Programm</a> für Frauen in technischen Studiengängen teil. Die Studentinnen bekommen Tipps für den späteren Berufsalltag und werden mit Ingenieurinnen zusammengebracht, die als Mentorinnen zur Seite stehen. Mitarbeiterin Anna Keiderling, die das Mentoring-Programm organisiert, hat Buket auf das Förderprogramm des Bayerischen Digitalministeriums aufmerksam gemacht. „Solche Programme sind nicht nur eine Chance für die berufliche Karriere, sondern helfen auch bei der persönlichen Entwicklung. Es ist unglaublich wertvoll, wenn man eine erfahrene Mentorin hat, die von ihren eigenen Herausforderungen und Entscheidungen erzählt“, erklärt Anna Keiderling. </p>&#13;
<p>Bei BayFid werden die Teilnehmerinnen von sogenannten Rolemodels begleitet – weiblichen Vorbildern, mit denen sie sich austauschen können. Das sind z.B. Aya Jaff, Programmiererin und Gründerin, Magdalena Rogl, Leiterin der digitalen Kommunikationsabteilung beim Software-Hersteller Microsoft oder Lehrerin Nina Toller, die sich mit digitalem Unterricht einen Namen gemacht hat. „Im September findet der erste Workshop statt“, verrät Sedef Redzep, die das Rahmenprogramm von BayFid betreut. Die angehenden Informatikerinnen erstellen einen persönlichen Entscheidungskompass für ihren Werdegang und erfahren, wie sich Arbeitsmarkt und Chancen im digitalen Zeitalter entwickeln. „Um Digitalexpertin zu werden, ist der Einblick in die Praxis und der fachliche Austausch enorm wichtig“, ergänzt Redzep. „Deshalb finden die Workshops bei digitalen Unternehmen statt. Wir besuchen beispielsweise die Google-Zukunftswerkstatt oder das Watson IoT Center von IBM.“ </p>&#13;
<p>Fürs Mentoring-Programm der Hochschule Coburg kann man sich übrigens jederzeit anmelden. Studentinnen, die mitmachen wollen, schreiben einfach eine E-Mail an Anna Keiderling (<a href="mailto:projekting@hs-coburg.de">projekting@hs-coburg.de</a>). </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Coburger <a href="t3://page?uid=113" title="Opens internal link in current window">Informatik</a>-Studentin Buket Kurtulus wurde als eine von 50 Frauen in Bayern für das Programm „<a href="https://bayfid.org/" title="Opens internal link in current window">Bayerns Frauen in Digitalberufen - BayFid</a>“ ausgewählt. In den nächsten zwei Jahren kann sie von erfahrenen Mentorinnen und direkten Kontakten in die Informatikbranche profitieren.</em></p>&#13;
<p> Viele Studentinnen gibt es nicht in der Informatik. Bundesweit liegt ihr Anteil bei 21 Prozent (Quelle: <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Hochschulen/Publikationen/Downloads-Hochschulen/studierende-hochschulen-ss-2110410187314.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Statistisches Bundesamt, Zeitraum: Sommersemester 2018</a>). An der Hochschule Coburg sind unter den rund 260 Informatik-Studierenden 32 Frauen. Das sind 12 Prozent. Die bayerische Ministerin für Digitales Judith Gerlach will das ändern. Sie hat das Programm BayFid – Bayerns Frauen in Digitalberufen ins Leben gerufen. Es soll Frauen unterstützen, die eine Karriere im Digitalbereich anstreben. Die Teilnehmerinnen werden bei ihrer beruflichen Entwicklung begleitet, tauschen sich mit anderen Frauen aus, bekommen Einblicke in unterschiedliche Unternehmen und bauen ihr eigenes Netzwerk auf. </p>&#13;
<p>300 haben sich beworben. 50 wurden ausgewählt. „Ich habe mich eigentlich nur auf Gut Glück beworben“, erzählt Buket Kurtulus. „Weil das Programm wirklich spannend klingt und ich Kontakte knüpfen möchte, die es mir später leichter machen, in einer großen Firma zu arbeiten.“</p>&#13;
<p>Umso mehr freut sie sich, dass es tatsächlich geklappt hat. Seit einem Jahr studiert die 20-Jährige Informatik an der Hochschule Coburg. „Persönlich habe ich kein Problem damit, dass wir so wenig Mädchen im Studiengang sind“, sagt Buket. „Aber natürlich ist es traurig, dass nicht mehr Frauen Informatik studieren.“ Ihr habe das Technische schon immer gelegen. In der Realschule und später in der Fachoberschule (FOS) wählt sie den technischen Zweig. Elektrotechnik oder Informatik wollte sie studieren.&nbsp; </p>&#13;
<p>An der Hochschule nimmt Buket an einem <a href="t3://page?uid=324" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Mentoring-Programm</a> für Frauen in technischen Studiengängen teil. Die Studentinnen bekommen Tipps für den späteren Berufsalltag und werden mit Ingenieurinnen zusammengebracht, die als Mentorinnen zur Seite stehen. Mitarbeiterin Anna Keiderling, die das Mentoring-Programm organisiert, hat Buket auf das Förderprogramm des Bayerischen Digitalministeriums aufmerksam gemacht. „Solche Programme sind nicht nur eine Chance für die berufliche Karriere, sondern helfen auch bei der persönlichen Entwicklung. Es ist unglaublich wertvoll, wenn man eine erfahrene Mentorin hat, die von ihren eigenen Herausforderungen und Entscheidungen erzählt“, erklärt Anna Keiderling. </p>&#13;
<p>Bei BayFid werden die Teilnehmerinnen von sogenannten Rolemodels begleitet – weiblichen Vorbildern, mit denen sie sich austauschen können. Das sind z.B. Aya Jaff, Programmiererin und Gründerin, Magdalena Rogl, Leiterin der digitalen Kommunikationsabteilung beim Software-Hersteller Microsoft oder Lehrerin Nina Toller, die sich mit digitalem Unterricht einen Namen gemacht hat. „Im September findet der erste Workshop statt“, verrät Sedef Redzep, die das Rahmenprogramm von BayFid betreut. Die angehenden Informatikerinnen erstellen einen persönlichen Entscheidungskompass für ihren Werdegang und erfahren, wie sich Arbeitsmarkt und Chancen im digitalen Zeitalter entwickeln. „Um Digitalexpertin zu werden, ist der Einblick in die Praxis und der fachliche Austausch enorm wichtig“, ergänzt Redzep. „Deshalb finden die Workshops bei digitalen Unternehmen statt. Wir besuchen beispielsweise die Google-Zukunftswerkstatt oder das Watson IoT Center von IBM.“ </p>&#13;
<p>Fürs Mentoring-Programm der Hochschule Coburg kann man sich übrigens jederzeit anmelden. Studentinnen, die mitmachen wollen, schreiben einfach eine E-Mail an Anna Keiderling (<a href="mailto:projekting@hs-coburg.de">projekting@hs-coburg.de</a>). </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Buket_Kurtulus_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="107719"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Wir werden Sie vermissen.“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wir-werden-sie-vermissen/</link>
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2019 09:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wir-werden-sie-vermissen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Roland Hertrich und Prof. Dr. Ralf Schwarz wurden beide zum Wintersemester 1990 in den damaligen Fachbereich Allgemein-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der FH Coburg berufen. Nun verlassen sie zum Ende des Sommersemester 2019 auch zeitgleich die Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Der Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. Heinrich Schafmeister würdigte beide als geschätzte Kollegen, die die Fakultät 29 Jahre geprägt und wesentlich zu ihrer Entwicklung beigetragen haben. Professor Schwarz vertrat die Fachgebiete Buchführung und Unternehmensbesteuerung. Dekan Schafmeister charakterisierte ihn als „die Zuverlässigkeit in Person“, die ihre Aufgaben gelassen und pragmatisch-kompetent anging. Professor Hertrich kam als Fachmann auf dem Gebiet der Marktforschung an die damalige FH Coburg. „Sie versprühen bei uns in der Fakultät bis heute jugendlichen Charme und ihre Begeisterungsfähigkeit ist ansteckend“, lobt Dekan Schafmeister seinen Kollegen.</p>&#13;
<p><strong>Die Sinkgeschwindigkeit von Vorgängen im Posteingangskorb</strong></p>&#13;
<p>In einer kurzweilig mit einem Augenzwinkern vorgetragenen Abschiedsvorlesung widmete sich Professor Hertrich dem Thema „Über die Sinkgeschwindigkeit von Vorgängen im Posteingangskorb“. Der Postkorb und seine moderne Form, das E-Mail-Postfach, sei seiner Auffassung nach in der wissenschaftlichen Literatur unterrepräsentiert. Dabei ließe sich beispielsweise das Warteschlangenmodell gut auf die Frage anwenden: Wie wird der Stau abgearbeitet? Außerdem entwarf Professor Hertrich eine „Typologie der Postkorbbearbeiter“. Sie umfasst den Gewissenhaften, der das Fundament einer jeden Bürogemeinschaft darstellt. Zudem den Sammler, der ein ausgeklügeltes Ordnersystem erstellt und den Kreativ-Lässigen: „Der ist eine Herausforderung für sein Team.“</p>&#13;
<p>Da – zumal im Zeitalter des E-Mail-Postfachs – eine Strategie des Überlebens erforderlich ist, könne man immer das Neueste zuerst bearbeiten oder eine ‚Beschwerde gesteuerte Bearbeitung‘ anwenden. Sieht man das Postfach dagegen als Metapher für das Leben, sollten immer die schönen Dinge obenauf liegen, so der Rat des Ausscheidenden an seine verbleibenden Kolleginnen und Kollegen. </p>&#13;
<p>  </p>&#13;
<p>Professor Schwarz und Professor Hertrich bedankten sich bei den Kolleginnen und Kollegen ihrer Fakultät für die vielfältige Unterstützung und meinten: „Wir werden Sie vermissen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Roland Hertrich und Prof. Dr. Ralf Schwarz wurden beide zum Wintersemester 1990 in den damaligen Fachbereich Allgemein-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der FH Coburg berufen. Nun verlassen sie zum Ende des Sommersemester 2019 auch zeitgleich die Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Der Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. Heinrich Schafmeister würdigte beide als geschätzte Kollegen, die die Fakultät 29 Jahre geprägt und wesentlich zu ihrer Entwicklung beigetragen haben. Professor Schwarz vertrat die Fachgebiete Buchführung und Unternehmensbesteuerung. Dekan Schafmeister charakterisierte ihn als „die Zuverlässigkeit in Person“, die ihre Aufgaben gelassen und pragmatisch-kompetent anging. Professor Hertrich kam als Fachmann auf dem Gebiet der Marktforschung an die damalige FH Coburg. „Sie versprühen bei uns in der Fakultät bis heute jugendlichen Charme und ihre Begeisterungsfähigkeit ist ansteckend“, lobt Dekan Schafmeister seinen Kollegen.</p>&#13;
<p><strong>Die Sinkgeschwindigkeit von Vorgängen im Posteingangskorb</strong></p>&#13;
<p>In einer kurzweilig mit einem Augenzwinkern vorgetragenen Abschiedsvorlesung widmete sich Professor Hertrich dem Thema „Über die Sinkgeschwindigkeit von Vorgängen im Posteingangskorb“. Der Postkorb und seine moderne Form, das E-Mail-Postfach, sei seiner Auffassung nach in der wissenschaftlichen Literatur unterrepräsentiert. Dabei ließe sich beispielsweise das Warteschlangenmodell gut auf die Frage anwenden: Wie wird der Stau abgearbeitet? Außerdem entwarf Professor Hertrich eine „Typologie der Postkorbbearbeiter“. Sie umfasst den Gewissenhaften, der das Fundament einer jeden Bürogemeinschaft darstellt. Zudem den Sammler, der ein ausgeklügeltes Ordnersystem erstellt und den Kreativ-Lässigen: „Der ist eine Herausforderung für sein Team.“</p>&#13;
<p>Da – zumal im Zeitalter des E-Mail-Postfachs – eine Strategie des Überlebens erforderlich ist, könne man immer das Neueste zuerst bearbeiten oder eine ‚Beschwerde gesteuerte Bearbeitung‘ anwenden. Sieht man das Postfach dagegen als Metapher für das Leben, sollten immer die schönen Dinge obenauf liegen, so der Rat des Ausscheidenden an seine verbleibenden Kolleginnen und Kollegen. </p>&#13;
<p>  </p>&#13;
<p>Professor Schwarz und Professor Hertrich bedankten sich bei den Kolleginnen und Kollegen ihrer Fakultät für die vielfältige Unterstützung und meinten: „Wir werden Sie vermissen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Abschied_Hertrich_Schwarz_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="87085"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hertrich__Schwarz_Berufung_1990-870x1024.jpg"
                        fileSize="187649"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="870" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Dualer Studiengang Hebammenwesen geplant]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/dualer-studiengang-hebammenwesen-geplant/</link>
                <pubDate>Tue, 16 Jul 2019 09:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/dualer-studiengang-hebammenwesen-geplant/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Ausbildung von Hebammen soll künftig mit einem Studium verbunden werden. Das sieht eine Richtlinie der Europäischen Union vor, die mit einem Gesetz umgesetzt wird, das der deutsche Bundestag aktuell berät. Die Hochschule Coburg bewirbt sich darum, einen der für Bayern geplanten Studiengänge einrichten zu können.</em></p>&#13;
<p>Bislang werden Hebammen in Deutschland drei Jahre lang an Hebammenschulen ausgebildet. Künftig sollen sie ein duales Studium absolvieren. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn legte dem Bundeskabinett im Mai dieses Jahres einen Gesetzentwurf zur künftigen Ausgestaltung der Hebammenausbildung vor. Danach sollen Geburtshelfer*innen ein duales Studium mit einem hohen Praxisanteil im Umfang von sechs bis acht Semester absolvieren. Für die Einrichtung entsprechender Studiengänge sind die Bundesländer zuständig. In Bayern wird derzeit diskutiert, an welchen Hochschulen die geplanten sieben bis acht neuen Studiengänge für Hebammenkunde entstehen sollen. Als Standorte stehen bereits die Katholische Stiftungshochschule München sowie die Hochschulen Regensburg und Landshut fest. Bis Herbst soll entschieden werden, welche weiteren Hochschulen hinzukommen.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg hat ein starkes Interesse daran bekundet, einer der Standorte für einen dualen Studiengang Hebammenwesen in Bayern zu werden. „Wir verfügen über umfangreiche Kompetenzen im Bereich der Gesundheitswissenschaft. Ein solcher Studiengang würde sehr gut in unser Zukunftscluster ‚Gesund leben‘ passen“, betont Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. </p>&#13;
<p><strong>Vorreiterin in der Gesundheitsförderung</strong></p>&#13;
<p>Die Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit Prof. Dr. Nicole Hegel ergänzt: „Die Hochschule Coburg versteht sich als Vorreiterin in der Gesundheitsförderung. Wir verbinden verschiedene Fachdisziplinen miteinander und nehmen sowohl die Gesundheitsvorsorge als auch die Gesundheit der Menschen in den Pflegeberufen in den Blick. Unsere Erfahrungen in der Salutogenese können wir bei der akademischen Ausbildung von Hebammen und Pflegekräften in die Waagschale werfen.“ Die Hochschule Coburg plant die Gründung einer neuen Fakultät „Gesundheit und Gesellschaft“, in die der duale Studiengang Hebammenwesen eingebunden werden kann. Mittelfristig wäre es zudem möglich, hier auch einen Studiengang Pflegewissenschaften aufzubauen. </p>&#13;
<p><strong>Flächendeckende Versorgung erforderlich</strong></p>&#13;
<p>Unterstützung für ihre Pläne bekommt die Hochschule Coburg sowohl aus der Politik als auch aus der Wirtschaft. Der Coburger Landtagsabgeordnete Martin Mittag und seine Bundestagskollegin Emmi Zeulner machen sich für eine flächendeckende Versorgung mit Hebammen und Pflegekräften stark. „Um das zu erreichen, brauchen wir in Oberfranken auch ein entsprechendes Studienplatzangebot“, betont Martin Mittag. Und er hebt die Kompetenzen der Hochschule Coburg sowohl in den Gesundheitswissenschaften als auch im praxisorientierten Studium hervor. Coburgs IHK-Präsident Friedrich Herdan sieht in der Region einen Bedarf an akademisch ausgebildeten Gesundheitsfachkräften und er hebt hervor: „Das stärkt die Lebensqualität der Menschen in Oberfranken.“</p>&#13;
<p>Zur Vorbereitung einer neuen „Gesundheitsfakultät“ will die Hochschule Coburg in Vorleistung gehen und zunächst ohne weitere staatliche Mittel die Stelle eines Clustermanagers/ einer Clustermanagerin für das Zukunftscluster „Gesund leben“ schaffen. So soll die Einrichtung entsprechender Studiengänge vorbereitet und für die Vernetzung mit allen Gesundheitsakteuren in der Region gesorgt werden. Der neue Studiengang Hebammenwesen könnte im Wintersemester 2021/22 starten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Ausbildung von Hebammen soll künftig mit einem Studium verbunden werden. Das sieht eine Richtlinie der Europäischen Union vor, die mit einem Gesetz umgesetzt wird, das der deutsche Bundestag aktuell berät. Die Hochschule Coburg bewirbt sich darum, einen der für Bayern geplanten Studiengänge einrichten zu können.</em></p>&#13;
<p>Bislang werden Hebammen in Deutschland drei Jahre lang an Hebammenschulen ausgebildet. Künftig sollen sie ein duales Studium absolvieren. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn legte dem Bundeskabinett im Mai dieses Jahres einen Gesetzentwurf zur künftigen Ausgestaltung der Hebammenausbildung vor. Danach sollen Geburtshelfer*innen ein duales Studium mit einem hohen Praxisanteil im Umfang von sechs bis acht Semester absolvieren. Für die Einrichtung entsprechender Studiengänge sind die Bundesländer zuständig. In Bayern wird derzeit diskutiert, an welchen Hochschulen die geplanten sieben bis acht neuen Studiengänge für Hebammenkunde entstehen sollen. Als Standorte stehen bereits die Katholische Stiftungshochschule München sowie die Hochschulen Regensburg und Landshut fest. Bis Herbst soll entschieden werden, welche weiteren Hochschulen hinzukommen.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg hat ein starkes Interesse daran bekundet, einer der Standorte für einen dualen Studiengang Hebammenwesen in Bayern zu werden. „Wir verfügen über umfangreiche Kompetenzen im Bereich der Gesundheitswissenschaft. Ein solcher Studiengang würde sehr gut in unser Zukunftscluster ‚Gesund leben‘ passen“, betont Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. </p>&#13;
<p><strong>Vorreiterin in der Gesundheitsförderung</strong></p>&#13;
<p>Die Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit Prof. Dr. Nicole Hegel ergänzt: „Die Hochschule Coburg versteht sich als Vorreiterin in der Gesundheitsförderung. Wir verbinden verschiedene Fachdisziplinen miteinander und nehmen sowohl die Gesundheitsvorsorge als auch die Gesundheit der Menschen in den Pflegeberufen in den Blick. Unsere Erfahrungen in der Salutogenese können wir bei der akademischen Ausbildung von Hebammen und Pflegekräften in die Waagschale werfen.“ Die Hochschule Coburg plant die Gründung einer neuen Fakultät „Gesundheit und Gesellschaft“, in die der duale Studiengang Hebammenwesen eingebunden werden kann. Mittelfristig wäre es zudem möglich, hier auch einen Studiengang Pflegewissenschaften aufzubauen. </p>&#13;
<p><strong>Flächendeckende Versorgung erforderlich</strong></p>&#13;
<p>Unterstützung für ihre Pläne bekommt die Hochschule Coburg sowohl aus der Politik als auch aus der Wirtschaft. Der Coburger Landtagsabgeordnete Martin Mittag und seine Bundestagskollegin Emmi Zeulner machen sich für eine flächendeckende Versorgung mit Hebammen und Pflegekräften stark. „Um das zu erreichen, brauchen wir in Oberfranken auch ein entsprechendes Studienplatzangebot“, betont Martin Mittag. Und er hebt die Kompetenzen der Hochschule Coburg sowohl in den Gesundheitswissenschaften als auch im praxisorientierten Studium hervor. Coburgs IHK-Präsident Friedrich Herdan sieht in der Region einen Bedarf an akademisch ausgebildeten Gesundheitsfachkräften und er hebt hervor: „Das stärkt die Lebensqualität der Menschen in Oberfranken.“</p>&#13;
<p>Zur Vorbereitung einer neuen „Gesundheitsfakultät“ will die Hochschule Coburg in Vorleistung gehen und zunächst ohne weitere staatliche Mittel die Stelle eines Clustermanagers/ einer Clustermanagerin für das Zukunftscluster „Gesund leben“ schaffen. So soll die Einrichtung entsprechender Studiengänge vorbereitet und für die Vernetzung mit allen Gesundheitsakteuren in der Region gesorgt werden. Der neue Studiengang Hebammenwesen könnte im Wintersemester 2021/22 starten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Pressegespraech_Gesund_leben_Praesentation-1024x683.jpg"
                        fileSize="94923"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Pressegespraech_Gesund_leben_Fritze_Hegel-1024x683.jpg"
                        fileSize="95856"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Pressegespraech_Gesund_leben_Nowak_Zeulner_Mittag-1024x683.jpg"
                        fileSize="129079"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Woran forschen unsere Dozent*innen?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/woran-forschen-unsere-dozentinnen/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Jul 2019 06:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/woran-forschen-unsere-dozentinnen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit wollten wissen, woran ihre Dozentinnen und Dozenten forschen. Unter dem Titel #letshearabout #Forschung lud die Fachschaft zu dem offenen Abend ein, an dem die Lehrenden vorstellen konnten, was sie im Bereich Forschung aktuell umtreibt.</em></p>&#13;
<p>„Die Studierenden haben großes Interesse daran, mit welchen Themen sich ihre Dozent*innen außerhalb der Vorlesungen beschäftigen,“ betonte Studierendenvertreterin Nina Weidelener bei der Veranstaltungseröffnung. Dies könne nicht nur zur eigenen Themenfindung inspirieren, sondern auch die Orientierung bei der Suche nach Betreuer*innen für die Abschlussarbeit erleichtern. So entwickelte die Fachschaft ein Format, in dem Dozierende ihre aktuellen Forschungsprojekte in Kurzvorträgen präsentierten. Im Anschluss gab es Raum für offenen Austausch und tiefergehende Fragen an die Referent*innen. </p>&#13;
<p><strong>„Vernetzung startet vor der eigenen Bürotür.“</strong></p>&#13;
<p>Monika Schnabel, Projektmanagerin von CREAPOLIS, unterstützte die Studierenden bei der Organisation. Als Innovations- und Transferplattform der Hochschule ist Vernetzung ein zentrales Anliegen von CREAPOLIS. „Diese Vernetzung startet direkt vor der eigenen Bürotür“, erklärt Monika Schnabel. Im Austausch mit den eigenen Kolleg*innen und den Studierenden werden Schnittstellen sichtbar und es entstehen Ideen für neue, gemeinsame Forschungsansätze.</p>&#13;
<p>Die Vernetzungsidee hin zu den Studierenden stieß sowohl bei den Studierenden als auch bei den Dozierenden auf große Resonanz. Fünf aktuelle Projekte wurden vorgestellt und mit etwa 50 interessierten Fakultätsmitgliedern war der Raum gut gefüllt. Die Themen und Arten der Forschung hätten kaum vielfältiger sein können: Lehr- und Auftragsforschung, Quartiersbezogene Männlichkeitsanalyse, Übergewicht und Gesundheitskompetenz, Rechtsanwendung und -vermittlung in der Sozialen Arbeit, Kinderrechte, Inklusives Theater und sexuelle Selbstbestimmung, Befragung und Beobachtung. Es wurde deutlich, wie umfangreich die Themen und Forschungsmethoden in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit sind und dass Forschung in der Sozialen Arbeit und Gesundheitsförderung auf verschiedenste Art und Weise stattfindet. Auch die Gestaltung der Kurzvorträge war sehr unterschiedlich, ausgesprochen authentisch und informativ.</p>&#13;
<p><strong>Rolle der Forschung im Studium</strong></p>&#13;
<p>Dass Forschung bei Studierenden auf Interesse stößt, zeigte sich in besonderer Weise im Anschluss an die Kurzvorträge. Hier kamen Studierende und Dozierende über die Forschungsthemen ins Gespräch kamen und sie diskutierten über die Rolle der Forschung im Studium. Die Dozierenden zeigten sich erfreut über das große studentische Interesse an ihrer Arbeit außerhalb der Hörsäle.</p>&#13;
<p>Die Teilnehmenden waren sich darüber einig, dass #letshearabout #Forschung eine gelungene, innovative Veranstaltung war, die möglichst in regelmäßigen Abständen fortgesetzt werden sollte.</p>&#13;
<p><strong>Vorgestellte Forschungsthemen</strong></p>&#13;
<p>Konkret stellten folgende Dozent*innen ihre Forschungsthemen vor:</p>&#13;
<p>Matthias Scheibe: S<em>ozialräumliche Aspekte bei der Konstruktion von Männlichkeit(en), insbesondere Lehrforschung „Quartiersbezogene Männlichkeitsanalyse“</em></p>&#13;
<p>Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften mit Prof. Holger Hassel und den beiden Promovierenden Maike Schröder und Felix Zastrow: <em>Forschungsschwerpunkt des IaG „Interventionen im sozialen Kontext“ mit den Beispielen „Webbasierte Planungstool für die Prävention von Kinderübergewicht“ und „Food Literacy, Health Literacy mit/für ältere Menschen“</em></p>&#13;
<p>Prof. Daniel Herbe und Prof. Eckart Buchholz-Schuster: M<em>ethodische und empirische Forschungsprojekte und -vorhaben zur Rolle psychosozial orientierten Rechts in Ausbildung und Praxis der Sozialen Arbeit</em></p>&#13;
<p>Prof. Claudia Lohrenscheit: <em>Auslaufendes Forschungsprojekt: „TheaterRebellion“ – inklusives Theater zur Ausweitung der Kunstzone: Theater Thikwa in Berlin (Athena Verlag 2018); Aktuelles Forschungsprojekt: Alternativbericht zur UN-Kinderrechtskonvention mit der National Coalition (Netzwerk Kinderrechte Deutschland); Kommendes Projekt: Aktualisierte Neuauflage des Sammelbandes „Sexuelle Selbstbestimmungsrechte“ (1. Auflage: NOMOS Verlag 2008)</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit wollten wissen, woran ihre Dozentinnen und Dozenten forschen. Unter dem Titel #letshearabout #Forschung lud die Fachschaft zu dem offenen Abend ein, an dem die Lehrenden vorstellen konnten, was sie im Bereich Forschung aktuell umtreibt.</em></p>&#13;
<p>„Die Studierenden haben großes Interesse daran, mit welchen Themen sich ihre Dozent*innen außerhalb der Vorlesungen beschäftigen,“ betonte Studierendenvertreterin Nina Weidelener bei der Veranstaltungseröffnung. Dies könne nicht nur zur eigenen Themenfindung inspirieren, sondern auch die Orientierung bei der Suche nach Betreuer*innen für die Abschlussarbeit erleichtern. So entwickelte die Fachschaft ein Format, in dem Dozierende ihre aktuellen Forschungsprojekte in Kurzvorträgen präsentierten. Im Anschluss gab es Raum für offenen Austausch und tiefergehende Fragen an die Referent*innen. </p>&#13;
<p><strong>„Vernetzung startet vor der eigenen Bürotür.“</strong></p>&#13;
<p>Monika Schnabel, Projektmanagerin von CREAPOLIS, unterstützte die Studierenden bei der Organisation. Als Innovations- und Transferplattform der Hochschule ist Vernetzung ein zentrales Anliegen von CREAPOLIS. „Diese Vernetzung startet direkt vor der eigenen Bürotür“, erklärt Monika Schnabel. Im Austausch mit den eigenen Kolleg*innen und den Studierenden werden Schnittstellen sichtbar und es entstehen Ideen für neue, gemeinsame Forschungsansätze.</p>&#13;
<p>Die Vernetzungsidee hin zu den Studierenden stieß sowohl bei den Studierenden als auch bei den Dozierenden auf große Resonanz. Fünf aktuelle Projekte wurden vorgestellt und mit etwa 50 interessierten Fakultätsmitgliedern war der Raum gut gefüllt. Die Themen und Arten der Forschung hätten kaum vielfältiger sein können: Lehr- und Auftragsforschung, Quartiersbezogene Männlichkeitsanalyse, Übergewicht und Gesundheitskompetenz, Rechtsanwendung und -vermittlung in der Sozialen Arbeit, Kinderrechte, Inklusives Theater und sexuelle Selbstbestimmung, Befragung und Beobachtung. Es wurde deutlich, wie umfangreich die Themen und Forschungsmethoden in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit sind und dass Forschung in der Sozialen Arbeit und Gesundheitsförderung auf verschiedenste Art und Weise stattfindet. Auch die Gestaltung der Kurzvorträge war sehr unterschiedlich, ausgesprochen authentisch und informativ.</p>&#13;
<p><strong>Rolle der Forschung im Studium</strong></p>&#13;
<p>Dass Forschung bei Studierenden auf Interesse stößt, zeigte sich in besonderer Weise im Anschluss an die Kurzvorträge. Hier kamen Studierende und Dozierende über die Forschungsthemen ins Gespräch kamen und sie diskutierten über die Rolle der Forschung im Studium. Die Dozierenden zeigten sich erfreut über das große studentische Interesse an ihrer Arbeit außerhalb der Hörsäle.</p>&#13;
<p>Die Teilnehmenden waren sich darüber einig, dass #letshearabout #Forschung eine gelungene, innovative Veranstaltung war, die möglichst in regelmäßigen Abständen fortgesetzt werden sollte.</p>&#13;
<p><strong>Vorgestellte Forschungsthemen</strong></p>&#13;
<p>Konkret stellten folgende Dozent*innen ihre Forschungsthemen vor:</p>&#13;
<p>Matthias Scheibe: S<em>ozialräumliche Aspekte bei der Konstruktion von Männlichkeit(en), insbesondere Lehrforschung „Quartiersbezogene Männlichkeitsanalyse“</em></p>&#13;
<p>Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften mit Prof. Holger Hassel und den beiden Promovierenden Maike Schröder und Felix Zastrow: <em>Forschungsschwerpunkt des IaG „Interventionen im sozialen Kontext“ mit den Beispielen „Webbasierte Planungstool für die Prävention von Kinderübergewicht“ und „Food Literacy, Health Literacy mit/für ältere Menschen“</em></p>&#13;
<p>Prof. Daniel Herbe und Prof. Eckart Buchholz-Schuster: M<em>ethodische und empirische Forschungsprojekte und -vorhaben zur Rolle psychosozial orientierten Rechts in Ausbildung und Praxis der Sozialen Arbeit</em></p>&#13;
<p>Prof. Claudia Lohrenscheit: <em>Auslaufendes Forschungsprojekt: „TheaterRebellion“ – inklusives Theater zur Ausweitung der Kunstzone: Theater Thikwa in Berlin (Athena Verlag 2018); Aktuelles Forschungsprojekt: Alternativbericht zur UN-Kinderrechtskonvention mit der National Coalition (Netzwerk Kinderrechte Deutschland); Kommendes Projekt: Aktualisierte Neuauflage des Sammelbandes „Sexuelle Selbstbestimmungsrechte“ (1. Auflage: NOMOS Verlag 2008)</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fak_Soz_Arb_Forschung_Studenten-1024x683.jpg"
                        fileSize="178091"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Freistaat Bayern stärkt seine Hochschulen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/freistaat-bayern-staerkt-seine-hochschulen/</link>
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2019 12:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/freistaat-bayern-staerkt-seine-hochschulen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler unterzeichnete gemeinsam mit den Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen neue Zielvereinbarungen für den Zeitraum 2019 bis 2022. Die Hochschulen verpflichten sich darin ihre individuell definierten Ziele zu erreichen und erhalten dafür finanzielle Unterstützung vom Freistaat Bayern. An die Hochschule Coburg fließen so in den nächsten dreieinhalb Jahren zusätzlich insgesamt 3,14 Mio. EUR.</em></p>&#13;
<p>„Unsere Hochschule versteht sich als Gestalterin des digitalen Wandels und als Zukunftsbotschafterin für die gesamte Region,“ stellt Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze fest. Sie ergänzt: „Und wir wollen unsere Studierenden für die Übernahmen von gesellschaftlicher Verantwortung befähigen.“ Daraus resultieren auch die Ziele, die sich die Hochschule Coburg für die nächsten Jahre gesetzt hat und für die sie finanzielle Unterstützung vom Freistaat Bayern bekommt. Konkret wurden als Ziele definiert: die fächerübergreifende Zusammenarbeit in Forschung und Lehre, den Wissens- und Technologietransfer sowie die individuelle Förderung der Studierenden weiter auszubauen, den Anteil der Frauen bei der Besetzung von Professuren zu erhöhen sowie entsprechende Mentoring-Programme zu verstetigen.</p>&#13;
<p><strong>Schlüsselqualifikationen und digitale Transformation</strong></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg legt in den nächsten Jahren den Fokus darauf, ihren Studierenden grundlegende Schlüsselqualifikationen und Fähigkeiten für die digitale Transformation zu vermitteln. Sie sollen fit gemacht werden für die Arbeitswelt 4.0. Außerdem sollen neue Angebote für die akademische Weiterbildung geschaffen werden. Das Thema „Digitalisierung“ zieht sich durch alle Bereiche der Hochschule. Angefangen bei digitalen Lehrinhalten über neue E-Learning-Angebote bis zur weiteren Digitalisierung der Studierenden- und Hochschulverwaltung.</p>&#13;
<p>Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Mit den Zielvereinbarungen definieren unser Hochschulen ihre Zukunft! Wir begleiten diesen wegweisenden Schritt kraftvoll und schaffen so die Rahmenbedingungen, damit jede Hochschule ihre strategischen Ziele erreichen und ihr Profil weiter schärfen kann.“ Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freut sich über den Abschluss der Vereinbarung. Sie bedankt sich bei dem Wissenschaftsministerium und allen Kolleginnen und Kollegen: „Wir haben sowohl in der Hochschule als auch mit unserem Wissenschaftsministerium partizipativ und konstruktiv zusammengearbeitet. Jetzt gilt es, gemeinsam die gesetzten Ziele sukzessive umzusetzen.“</p>&#13;
<p>Konkrete Informationen zur Zielvereinbarung finden sich <a class="internal-link" href="t3://page?uid=10#1423" title="Opens internal link in current window">hier.</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler unterzeichnete gemeinsam mit den Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen neue Zielvereinbarungen für den Zeitraum 2019 bis 2022. Die Hochschulen verpflichten sich darin ihre individuell definierten Ziele zu erreichen und erhalten dafür finanzielle Unterstützung vom Freistaat Bayern. An die Hochschule Coburg fließen so in den nächsten dreieinhalb Jahren zusätzlich insgesamt 3,14 Mio. EUR.</em></p>&#13;
<p>„Unsere Hochschule versteht sich als Gestalterin des digitalen Wandels und als Zukunftsbotschafterin für die gesamte Region,“ stellt Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze fest. Sie ergänzt: „Und wir wollen unsere Studierenden für die Übernahmen von gesellschaftlicher Verantwortung befähigen.“ Daraus resultieren auch die Ziele, die sich die Hochschule Coburg für die nächsten Jahre gesetzt hat und für die sie finanzielle Unterstützung vom Freistaat Bayern bekommt. Konkret wurden als Ziele definiert: die fächerübergreifende Zusammenarbeit in Forschung und Lehre, den Wissens- und Technologietransfer sowie die individuelle Förderung der Studierenden weiter auszubauen, den Anteil der Frauen bei der Besetzung von Professuren zu erhöhen sowie entsprechende Mentoring-Programme zu verstetigen.</p>&#13;
<p><strong>Schlüsselqualifikationen und digitale Transformation</strong></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg legt in den nächsten Jahren den Fokus darauf, ihren Studierenden grundlegende Schlüsselqualifikationen und Fähigkeiten für die digitale Transformation zu vermitteln. Sie sollen fit gemacht werden für die Arbeitswelt 4.0. Außerdem sollen neue Angebote für die akademische Weiterbildung geschaffen werden. Das Thema „Digitalisierung“ zieht sich durch alle Bereiche der Hochschule. Angefangen bei digitalen Lehrinhalten über neue E-Learning-Angebote bis zur weiteren Digitalisierung der Studierenden- und Hochschulverwaltung.</p>&#13;
<p>Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Mit den Zielvereinbarungen definieren unser Hochschulen ihre Zukunft! Wir begleiten diesen wegweisenden Schritt kraftvoll und schaffen so die Rahmenbedingungen, damit jede Hochschule ihre strategischen Ziele erreichen und ihr Profil weiter schärfen kann.“ Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freut sich über den Abschluss der Vereinbarung. Sie bedankt sich bei dem Wissenschaftsministerium und allen Kolleginnen und Kollegen: „Wir haben sowohl in der Hochschule als auch mit unserem Wissenschaftsministerium partizipativ und konstruktiv zusammengearbeitet. Jetzt gilt es, gemeinsam die gesetzten Ziele sukzessive umzusetzen.“</p>&#13;
<p>Konkrete Informationen zur Zielvereinbarung finden sich <a class="internal-link" href="t3://page?uid=10#1423" title="Opens internal link in current window">hier.</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zielvereinbarung_Fritze_Sibler_Urkunde-877x1024.jpg"
                        fileSize="124470"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="877" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Roboterrennen im Labor]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/roboterrennen-im-labor/</link>
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2019 10:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/roboterrennen-im-labor/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende der<a href="t3://page?uid=113" class="internal-link" title="Opens internal link in current window"> Informatik</a> und der <a href="t3://page?uid=109" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Elektrotechnik</a> bringen Robotern bei, Hindernissen zu erkennen und zu umfahren. Dabei lernen sie die Grundlagen des autonomen Fahrens kennen.</em></p>&#13;
<p>Zwei Räder, zwei Motoren, Ultraschallsensoren, ein Kompass, ein Mikrocontroller Cortex M3, Lithium-Ionen-Akku - die kleinen Roboter brauchen nicht viel zum Autonomen Fahren. Auf die Strategie kommt es an: Wie reagiert der Roboter, wenn er ein Hindernis entdeckt: Nach rechts ausweichen? Messen, wo am meisten Platz zum Weiterfahren ist? Umdrehen?</p>&#13;
<p>„Mikrocomputertechnik, Programmieren, Sensorik – was die Studierenden bisher gelernt haben, müssen sie hier kombinieren“, erklärt Prof. Dr. Michael Engel. Er bietet das Seminar als Wahlpflichtmodul im sechsten Semester an. Informatik- und Elektrotechnik-Studierende arbeiten zusammen und ergänzen sich mit ihrem Wissen. Ein Semester lang testen sie Strategien, verwerfen sie, suchen neue. „Eigentlich bringen wir den Studierenden bei, wie man Fehler findet“, fasst es Laboringenieur Udo Schader zusammen. Die Roboter hat er gebaut. Die Studierenden sollen mit echter Hardware arbeiten und nicht nur für die Theorie programmieren. </p>&#13;
<p>Am Ende des Semesters zeigen sie, was ihr Roboter gelernt hat. Im Labor für Mikrocomputer wird der Parcours aufgebaut - mit Holzleisten und Mülleimern als Hindernissen. Der Erfolg fällt unterschiedlich aus. Die einen müssen ihren Roboter irgendwann von der Strecke nehmen, weil er sich zwischen zwei Leisten festgefahren hat. Die anderen jubeln, als ihr Fahrzeug Engstellen sicher passiert, Mülleimer und andere Hindernisse umkurvt und Kurs auf die Ziellinie nimmt.</p>&#13;
<p>Nach drei Durchläufen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ist klar: Christian König, Sebastian Michel und Oraz Serdarov entscheiden das Rennen für sich. Ihr Roboter war im Mittel der Schnellste – hat kein Hindernis auf der Strecke berührt und musste auch nie aus einer Sackgasse befreit werden. </p>&#13;
<p>Drei komplexe Strategien haben Christian König, Sebastian Michel und Oraz Serdarov getestet, dann entscheiden sie sich für eine einfachere Variante. Ihr Roboter fährt vorwärts bis er auf ein Hindernis stößt. Als erstes probiert er, ob er rechts davon weiterkommt. Wenn nicht, dreht er nach links und sucht auf dieser Seite eine Möglichkeit. Ist weder rechts noch links ein Weiterkommen möglich, fährt er ein Stück zurück und dann zur Seite mit dem meisten Abstand zum nächsten Hindernis. </p>&#13;
<p>„Dieser simple Ansatz hatte ein paar Schwachstellen, aber die Strecken waren so aufgebaut, dass wir mit der Strategie überraschend gut durchgekommen sind“, freut sich Sebastian Michel. Für ihn war das Seminar bisher das beste im Studium: „Ich habe Automatisierungstechnik und Robotik studiert, weil ich Robotersysteme hardwarenah programmieren wollte. Dieses Seminar hat diesen Wunsch erfüllt. Toll war, dass der praktische Teil fast das komplette Semester gefüllt hat. Dadurch haben wir viel mehr gelernt.“</p>&#13;
<p>Übrigens: Aktuell können sich Studieninteressierte für technische Studiengänge noch an der Hochschule Coburg bewerben. Am 15. Juli ist Bewerbungsschluss.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende der<a href="t3://page?uid=113" class="internal-link" title="Opens internal link in current window"> Informatik</a> und der <a href="t3://page?uid=109" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Elektrotechnik</a> bringen Robotern bei, Hindernissen zu erkennen und zu umfahren. Dabei lernen sie die Grundlagen des autonomen Fahrens kennen.</em></p>&#13;
<p>Zwei Räder, zwei Motoren, Ultraschallsensoren, ein Kompass, ein Mikrocontroller Cortex M3, Lithium-Ionen-Akku - die kleinen Roboter brauchen nicht viel zum Autonomen Fahren. Auf die Strategie kommt es an: Wie reagiert der Roboter, wenn er ein Hindernis entdeckt: Nach rechts ausweichen? Messen, wo am meisten Platz zum Weiterfahren ist? Umdrehen?</p>&#13;
<p>„Mikrocomputertechnik, Programmieren, Sensorik – was die Studierenden bisher gelernt haben, müssen sie hier kombinieren“, erklärt Prof. Dr. Michael Engel. Er bietet das Seminar als Wahlpflichtmodul im sechsten Semester an. Informatik- und Elektrotechnik-Studierende arbeiten zusammen und ergänzen sich mit ihrem Wissen. Ein Semester lang testen sie Strategien, verwerfen sie, suchen neue. „Eigentlich bringen wir den Studierenden bei, wie man Fehler findet“, fasst es Laboringenieur Udo Schader zusammen. Die Roboter hat er gebaut. Die Studierenden sollen mit echter Hardware arbeiten und nicht nur für die Theorie programmieren. </p>&#13;
<p>Am Ende des Semesters zeigen sie, was ihr Roboter gelernt hat. Im Labor für Mikrocomputer wird der Parcours aufgebaut - mit Holzleisten und Mülleimern als Hindernissen. Der Erfolg fällt unterschiedlich aus. Die einen müssen ihren Roboter irgendwann von der Strecke nehmen, weil er sich zwischen zwei Leisten festgefahren hat. Die anderen jubeln, als ihr Fahrzeug Engstellen sicher passiert, Mülleimer und andere Hindernisse umkurvt und Kurs auf die Ziellinie nimmt.</p>&#13;
<p>Nach drei Durchläufen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ist klar: Christian König, Sebastian Michel und Oraz Serdarov entscheiden das Rennen für sich. Ihr Roboter war im Mittel der Schnellste – hat kein Hindernis auf der Strecke berührt und musste auch nie aus einer Sackgasse befreit werden. </p>&#13;
<p>Drei komplexe Strategien haben Christian König, Sebastian Michel und Oraz Serdarov getestet, dann entscheiden sie sich für eine einfachere Variante. Ihr Roboter fährt vorwärts bis er auf ein Hindernis stößt. Als erstes probiert er, ob er rechts davon weiterkommt. Wenn nicht, dreht er nach links und sucht auf dieser Seite eine Möglichkeit. Ist weder rechts noch links ein Weiterkommen möglich, fährt er ein Stück zurück und dann zur Seite mit dem meisten Abstand zum nächsten Hindernis. </p>&#13;
<p>„Dieser simple Ansatz hatte ein paar Schwachstellen, aber die Strecken waren so aufgebaut, dass wir mit der Strategie überraschend gut durchgekommen sind“, freut sich Sebastian Michel. Für ihn war das Seminar bisher das beste im Studium: „Ich habe Automatisierungstechnik und Robotik studiert, weil ich Robotersysteme hardwarenah programmieren wollte. Dieses Seminar hat diesen Wunsch erfüllt. Toll war, dass der praktische Teil fast das komplette Semester gefüllt hat. Dadurch haben wir viel mehr gelernt.“</p>&#13;
<p>Übrigens: Aktuell können sich Studieninteressierte für technische Studiengänge noch an der Hochschule Coburg bewerben. Am 15. Juli ist Bewerbungsschluss.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Roboterrennen_Start_web-683x1024.jpg"
                        fileSize="140024"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Roboterrennen_Parcours_web-682x1024.jpg"
                        fileSize="145415"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schüler lernen Hochschullabore kennen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schueler-lernen-hochschullabore-kennen/</link>
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2019 08:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schueler-lernen-hochschullabore-kennen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie kann ich meine Blutgruppe bestimmen? Diese Frage beantworteten Schülerinnen und Schüler aus fünf oberfränkischen Gymnasien und der Fachoberschule Coburg ganz konkret bei einem Schülerpraktikum im Biochemielabor der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>48 Schülerinnen und Schüler tauschten ihr Klassenzimmer für einen Tag gegen einen Platz im Biochemie- und Molekularbiologielabor der Hochschule Coburg. Sie kamen vom ETA Hoffmann Gymnasium Bamberg, den Coburger Gymnasien Casimirianum und Ernestinum sowie dem Frankenwald-Gymnasium Kronach, dem Gymnasium Burgkunstadt und der FOS Coburg. Im Rahmen des Schülerforschungszentrums Oberfranken lud Prof. Dr. Matthias Noll und sein Team die Schüler*innen und ihre Biologie- bzw. Chemielehrer*innen an die Hochschule Coburg ein. </p>&#13;
<p>Neben einer theoretischen Einführung in die Blutanalyse und die Einweisung in die Sicherheitsvorschriften im Labor konnten die Schüler*innen selbst aktiv werden. Sie entnahmen Blut aus ihrem Finger, untersuchten es unter dem Mikroskop und bestimmten ihre Blutgruppe. „Die Ausstattung und die Arbeitsatmosphäre im Labor der Bioanalytik ist toll“, freuen sich die Biologielehrerin Belinda Flemming und ihre Kollegin Tina Riedel von der FOS Coburg. Sie ermunterten ihre Schüler*innen nicht nur zu untersuchen, sondern ihre Ergebnisse auch exakt zu dokumentieren. Jürgen Gagel, Biologie- und Chemielehrer am Gymnasium Alexandrinum, stellt fest: „Die Schülerinnen und Schüler konnten beim Mikroskopieren erleben, dass auch heute im Labor nicht alles digital abläuft, sondern eine exakte Beobachtungs- und Arbeitsweise wichtig ist.“</p>&#13;
<p>Organisiert wurde das Schülerpraktikum an der Hochschule Coburg vom Koordinator des Oberfränkischen Schülerforschungszentrums Stefan Gagel. An der Hochschule Coburg sorgten Dr. Klaus Horbaschek, Marina Stang, Anja Scheler und Katharina Trunzer für die Betreuung. Wer sich für ein Bachelorstudium in der Bioanalytik an der Hochschule Coburg ab Herbst dieses Jahres interessiert, kann sich noch bis 15. Juli online bewerben unter:<a class="internal-link" href="t3://page?uid=621" title="Opens external link in new window"> www.hs-coburg.de/bewerbung</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie kann ich meine Blutgruppe bestimmen? Diese Frage beantworteten Schülerinnen und Schüler aus fünf oberfränkischen Gymnasien und der Fachoberschule Coburg ganz konkret bei einem Schülerpraktikum im Biochemielabor der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>48 Schülerinnen und Schüler tauschten ihr Klassenzimmer für einen Tag gegen einen Platz im Biochemie- und Molekularbiologielabor der Hochschule Coburg. Sie kamen vom ETA Hoffmann Gymnasium Bamberg, den Coburger Gymnasien Casimirianum und Ernestinum sowie dem Frankenwald-Gymnasium Kronach, dem Gymnasium Burgkunstadt und der FOS Coburg. Im Rahmen des Schülerforschungszentrums Oberfranken lud Prof. Dr. Matthias Noll und sein Team die Schüler*innen und ihre Biologie- bzw. Chemielehrer*innen an die Hochschule Coburg ein. </p>&#13;
<p>Neben einer theoretischen Einführung in die Blutanalyse und die Einweisung in die Sicherheitsvorschriften im Labor konnten die Schüler*innen selbst aktiv werden. Sie entnahmen Blut aus ihrem Finger, untersuchten es unter dem Mikroskop und bestimmten ihre Blutgruppe. „Die Ausstattung und die Arbeitsatmosphäre im Labor der Bioanalytik ist toll“, freuen sich die Biologielehrerin Belinda Flemming und ihre Kollegin Tina Riedel von der FOS Coburg. Sie ermunterten ihre Schüler*innen nicht nur zu untersuchen, sondern ihre Ergebnisse auch exakt zu dokumentieren. Jürgen Gagel, Biologie- und Chemielehrer am Gymnasium Alexandrinum, stellt fest: „Die Schülerinnen und Schüler konnten beim Mikroskopieren erleben, dass auch heute im Labor nicht alles digital abläuft, sondern eine exakte Beobachtungs- und Arbeitsweise wichtig ist.“</p>&#13;
<p>Organisiert wurde das Schülerpraktikum an der Hochschule Coburg vom Koordinator des Oberfränkischen Schülerforschungszentrums Stefan Gagel. An der Hochschule Coburg sorgten Dr. Klaus Horbaschek, Marina Stang, Anja Scheler und Katharina Trunzer für die Betreuung. Wer sich für ein Bachelorstudium in der Bioanalytik an der Hochschule Coburg ab Herbst dieses Jahres interessiert, kann sich noch bis 15. Juli online bewerben unter:<a class="internal-link" href="t3://page?uid=621" title="Opens external link in new window"> www.hs-coburg.de/bewerbung</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bioanalytik_SFZ_Blut_untersuchen-1024x683.jpg"
                        fileSize="94163"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bioanalytik_SFZ_Blut_untersuchen_Scheler-1024x683.jpg"
                        fileSize="107278"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Präsidentin stellt Zukunftspläne vor]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/praesidentin-stellt-zukunftsplaene-vor/</link>
                <pubDate>Thu, 04 Jul 2019 06:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/praesidentin-stellt-zukunftsplaene-vor/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Interesse der Öffentlichkeit an der Entwicklung der Hochschule Coburg ist groß. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze lud daher gestern die regionale Presse ein, um die Zukunftspläne vorzustellen.</em> </p>&#13;
<p>Seit knapp zwei Jahren ist Prof. Dr. Christiane Fritze Präsidentin der Hochschule Coburg. In dieser Zeit entwickelte sie gemeinsam mit den Dekan*innen in der Erweiterten Hochschulleitung, beteiligten Professor*innen der Hochschule und in Abstimmung mit vielen externen Partner*innen das Zukunftsportfolio „Hochschule Coburg 2040“. Die externen Ideengeber*innen und Partner*innen kommen aus der Wirtschaft, den Verbänden und der regionalen Politik in der Stadt Coburg und in Oberfranken. Präsidentin Fritze stellte in den letzten Wochen die Zukunftspläne bereits im Senat und in der Personalversammlung der Hochschule vor.</p>&#13;
<p><strong>Regionale Berichterstattung</strong></p>&#13;
<p>Gestern lud sie die Presse ein, um Ihre Pläne vorzustellen. Der Artikel der „Neuen Presse Coburg“ kann <a href="https://www.np-coburg.de/region/coburg/Hochschule-praesentiert-Zukunftsvisionen;art83420,6794153" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a> nachgelesen werden. Das Coburger Tageblatt berichtet <a href="https://www.infranken.de/regional/coburg/hochschule-will-lust-auf-zukunft-in-coburg-wecken;art214,4312427" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a> über das Zukunftsportfolio.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Interesse der Öffentlichkeit an der Entwicklung der Hochschule Coburg ist groß. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze lud daher gestern die regionale Presse ein, um die Zukunftspläne vorzustellen.</em> </p>&#13;
<p>Seit knapp zwei Jahren ist Prof. Dr. Christiane Fritze Präsidentin der Hochschule Coburg. In dieser Zeit entwickelte sie gemeinsam mit den Dekan*innen in der Erweiterten Hochschulleitung, beteiligten Professor*innen der Hochschule und in Abstimmung mit vielen externen Partner*innen das Zukunftsportfolio „Hochschule Coburg 2040“. Die externen Ideengeber*innen und Partner*innen kommen aus der Wirtschaft, den Verbänden und der regionalen Politik in der Stadt Coburg und in Oberfranken. Präsidentin Fritze stellte in den letzten Wochen die Zukunftspläne bereits im Senat und in der Personalversammlung der Hochschule vor.</p>&#13;
<p><strong>Regionale Berichterstattung</strong></p>&#13;
<p>Gestern lud sie die Presse ein, um Ihre Pläne vorzustellen. Der Artikel der „Neuen Presse Coburg“ kann <a href="https://www.np-coburg.de/region/coburg/Hochschule-praesentiert-Zukunftsvisionen;art83420,6794153" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a> nachgelesen werden. Das Coburger Tageblatt berichtet <a href="https://www.infranken.de/regional/coburg/hochschule-will-lust-auf-zukunft-in-coburg-wecken;art214,4312427" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a> über das Zukunftsportfolio.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MINT_Quartier_Plan.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Digitalisierung in Kunst und Kultur]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digitalisierung-in-kunst-und-kultur/</link>
                <pubDate>Wed, 03 Jul 2019 12:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/digitalisierung-in-kunst-und-kultur/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie können kulturelle Einrichtungen wie das Naturkundemuseum, das Landestheater Coburg oder die Kunstsammlungen der Veste die Potenziale der Digitalisierung für sich nutzen? Um diese Frage zu diskutieren, lud das Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg das <a href="https://www.cdtps.utoronto.ca/research/centres-institutes/DDL" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Digital Dramaturgy Lab<sup>sqaured</sup></a> aus dem kanadischen Toronto nach Coburg ein. </em></p>&#13;
<p>Im Rahmen des Forschungsprojekts “Schnittstellen zwischen Hochkultur und Kultureller Bildung“ entwickelten Prof. Dr. Antje Budde, Dr. Art Babayants und Montgomery C. Martin gemeinsam mit Studierenden erste Visionen für die Kulturinstitutionen. Das Team kam auf Einladung von Prof. Dr. Julius Heinicke von der Hochschule Coburg und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Katrin Lohbeck nach Coburg. Das Seminar „Digital und Analog: Kultur und ihre Vermittlung der Zukunft“ fand im Rahmen des interdisziplinären Projekts „Der Coburger Weg“ statt. </p>&#13;
<p>Spielerische digitale Improvisationen, gesellschaftliche Kritik und die Reflexion des eigenen Zugangs und der persönlichen Haltung zu Kunst und Kultur standen im Mittelpunkt des Workshops „Homo Ludens – Comm.Play. Grounds“ Dabei ging es um die Fragen: Warum, womit und wofür brauchen wir und unsere Gesellschaft zukünftig Kunst und Kultur?</p>&#13;
<p>Mit jeder Menge digitaler und analoger Ideen im Gepäck werden die Studierenden im Wintersemester gemeinsam mit den Coburger Kulturinstitutionen innovative Konzeptideen und Formate entwickeln. Ziel ist es, die analogen Angebote durch digitale zu erweitern.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Antje Budde wird am Donnerstag, 4. Juli, um 18:00 im Wissenschafts- und Kulturzentrum (Raum 9-010) über die Arbeitsweisen des Digital Dramaturgy Lab<sup>sqaured</sup> Toronto berichten. Gäste sind herzlich eingeladen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie können kulturelle Einrichtungen wie das Naturkundemuseum, das Landestheater Coburg oder die Kunstsammlungen der Veste die Potenziale der Digitalisierung für sich nutzen? Um diese Frage zu diskutieren, lud das Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg das <a href="https://www.cdtps.utoronto.ca/research/centres-institutes/DDL" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Digital Dramaturgy Lab<sup>sqaured</sup></a> aus dem kanadischen Toronto nach Coburg ein. </em></p>&#13;
<p>Im Rahmen des Forschungsprojekts “Schnittstellen zwischen Hochkultur und Kultureller Bildung“ entwickelten Prof. Dr. Antje Budde, Dr. Art Babayants und Montgomery C. Martin gemeinsam mit Studierenden erste Visionen für die Kulturinstitutionen. Das Team kam auf Einladung von Prof. Dr. Julius Heinicke von der Hochschule Coburg und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Katrin Lohbeck nach Coburg. Das Seminar „Digital und Analog: Kultur und ihre Vermittlung der Zukunft“ fand im Rahmen des interdisziplinären Projekts „Der Coburger Weg“ statt. </p>&#13;
<p>Spielerische digitale Improvisationen, gesellschaftliche Kritik und die Reflexion des eigenen Zugangs und der persönlichen Haltung zu Kunst und Kultur standen im Mittelpunkt des Workshops „Homo Ludens – Comm.Play. Grounds“ Dabei ging es um die Fragen: Warum, womit und wofür brauchen wir und unsere Gesellschaft zukünftig Kunst und Kultur?</p>&#13;
<p>Mit jeder Menge digitaler und analoger Ideen im Gepäck werden die Studierenden im Wintersemester gemeinsam mit den Coburger Kulturinstitutionen innovative Konzeptideen und Formate entwickeln. Ziel ist es, die analogen Angebote durch digitale zu erweitern.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Antje Budde wird am Donnerstag, 4. Juli, um 18:00 im Wissenschafts- und Kulturzentrum (Raum 9-010) über die Arbeitsweisen des Digital Dramaturgy Lab<sup>sqaured</sup> Toronto berichten. Gäste sind herzlich eingeladen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Digital_Dramaturgy_Lab_Wiku-768x1024.jpg"
                        fileSize="96980"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Richtfest am Medien- und IT-Zentrum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/richtfest-am-medien-und-it-zentrum/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Jun 2019 12:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/richtfest-am-medien-und-it-zentrum/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zum Wintersemester 2020/21 soll das neue Medien- und IT-Zentrum der Hochschule Coburg am Campus Friedrich Streib eröffnet werden. Heute lud das Staatliche Bauamt Bamberg die am Bau beteiligten Handwerker, die künftigen Nutzer der Hochschule und externe Gäste zum Richtfest ein.</em> </p>&#13;
<p>Für Bauamtsleiter Jürgen König entsteht durch das Medien- und IT-Zentrum am Campus Friedrich Streib eine neue Mitte. Das Gebäude fasziniert durch eine transparente, einhundert Meter lange Durchsicht vom Eingang bis in den künftigen Lesegarten. „Hier wird Wissen spürbar“, so Jürgen König. Ein Highlight werde die goldbronzene Fassade, die die West- und Ostseite des Gebäudes prägen wird. Es wurde – ebenso wie das benachbarte Parkhaus – von den AV1 Architekten aus Kaiserslautern entworfen.</p>&#13;
<p>„Wir schaffen mit dem neuen Gebäude moderne Lehr- und Lernwelten für morgen“, freut sich Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Ab dem Herbst nächsten Jahres werden hier u.a. die Bibliothek, der IT-Service und das Hochschulrechenzentrum einziehen. Außerdem entstehen Computerräume für die technischen Studiengänge und moderne Gruppenarbeitsplätze für Studierende. Christiane Fritze bedankte sich bei den Abgeordneten des Bayerischen Landtags für die Bewilligung der Investitionen in Höhe von 28,5 Mio. EUR. Sie zollte den Handwerkern Respekt für ihre Arbeit, die sie bei Kälte, Regen und Hitze leisten und sie dankte dem Staatlichen Bauamt Bamberg für die konstruktive Zusammenarbeit.</p>&#13;
<p>Coburgs Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber, die die Grüße der Stadt Coburg überbrachte, betonte: „Die Hochschule ist ganz bedeutend für uns.“ Sie wünschte sich jedoch, dass „die Hochschule auch mehr ins Tal an die Itz kommt“ und bot ihre Unterstützung an. </p>&#13;
<p>Für die oberfränkische Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz beweist die Hochschule Coburg mit der Planung und dem Bau des neuen Medien- und IT-Zentrums Weitblick und Mut. „Hier entsteht eine neue Architektursprache und das Gebäude fügt sich gut in den Campus ein“, zeigte sie sich überzeugt.</p>&#13;
<p>In alter Handwerkstradition sprach Michael Pallas von der Firma Angermüller aus Untersiemau den Richtspruch. Er schloss den Dank an alle Bauleute – vom Architekten bis zum Lehrling – ein und wünschte ihnen auch für die Zukunft ein unfallfreies Arbeiten. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte das Trio Razzama Jazz unter der Leitung von Ralf Probst.</p>&#13;
<p><strong>Eckdaten des neuen Medien- und IT-Zentrums</strong></p>&#13;
<p>Nutzfläche: 3.649 m<br />Umbauter Raum: 36.422 m<br />Gesamtkosten: 28,5 Mio. EUR<br />Planungsauftrag: Oktober 2013<br />Baubeginn (Rohbau): April 2018<br />Fertigstellung (geplant): September 2020</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Wintersemester 2020/21 soll das neue Medien- und IT-Zentrum der Hochschule Coburg am Campus Friedrich Streib eröffnet werden. Heute lud das Staatliche Bauamt Bamberg die am Bau beteiligten Handwerker, die künftigen Nutzer der Hochschule und externe Gäste zum Richtfest ein.</em> </p>&#13;
<p>Für Bauamtsleiter Jürgen König entsteht durch das Medien- und IT-Zentrum am Campus Friedrich Streib eine neue Mitte. Das Gebäude fasziniert durch eine transparente, einhundert Meter lange Durchsicht vom Eingang bis in den künftigen Lesegarten. „Hier wird Wissen spürbar“, so Jürgen König. Ein Highlight werde die goldbronzene Fassade, die die West- und Ostseite des Gebäudes prägen wird. Es wurde – ebenso wie das benachbarte Parkhaus – von den AV1 Architekten aus Kaiserslautern entworfen.</p>&#13;
<p>„Wir schaffen mit dem neuen Gebäude moderne Lehr- und Lernwelten für morgen“, freut sich Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Ab dem Herbst nächsten Jahres werden hier u.a. die Bibliothek, der IT-Service und das Hochschulrechenzentrum einziehen. Außerdem entstehen Computerräume für die technischen Studiengänge und moderne Gruppenarbeitsplätze für Studierende. Christiane Fritze bedankte sich bei den Abgeordneten des Bayerischen Landtags für die Bewilligung der Investitionen in Höhe von 28,5 Mio. EUR. Sie zollte den Handwerkern Respekt für ihre Arbeit, die sie bei Kälte, Regen und Hitze leisten und sie dankte dem Staatlichen Bauamt Bamberg für die konstruktive Zusammenarbeit.</p>&#13;
<p>Coburgs Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber, die die Grüße der Stadt Coburg überbrachte, betonte: „Die Hochschule ist ganz bedeutend für uns.“ Sie wünschte sich jedoch, dass „die Hochschule auch mehr ins Tal an die Itz kommt“ und bot ihre Unterstützung an. </p>&#13;
<p>Für die oberfränkische Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz beweist die Hochschule Coburg mit der Planung und dem Bau des neuen Medien- und IT-Zentrums Weitblick und Mut. „Hier entsteht eine neue Architektursprache und das Gebäude fügt sich gut in den Campus ein“, zeigte sie sich überzeugt.</p>&#13;
<p>In alter Handwerkstradition sprach Michael Pallas von der Firma Angermüller aus Untersiemau den Richtspruch. Er schloss den Dank an alle Bauleute – vom Architekten bis zum Lehrling – ein und wünschte ihnen auch für die Zukunft ein unfallfreies Arbeiten. Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte das Trio Razzama Jazz unter der Leitung von Ralf Probst.</p>&#13;
<p><strong>Eckdaten des neuen Medien- und IT-Zentrums</strong></p>&#13;
<p>Nutzfläche: 3.649 m<br />Umbauter Raum: 36.422 m<br />Gesamtkosten: 28,5 Mio. EUR<br />Planungsauftrag: Oktober 2013<br />Baubeginn (Rohbau): April 2018<br />Fertigstellung (geplant): September 2020</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MIT-Richtfest_Bauamt_Koenig-1024x683.jpg"
                        fileSize="110684"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MIT_Richtfest_Praesidentin_Fritze_1-683x1024.jpg"
                        fileSize="116872"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Richtfest_MIT_Praesidentin_Fritze-1024x683.jpg"
                        fileSize="151120"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MIT_Richtfest_Buergermeisterin_Weber-1024x683.jpg"
                        fileSize="131850"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MIT_Richtfest_Musik_RazzamaJazz_Probst-1024x683.jpg"
                        fileSize="307584"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MIT_Richtfest_Bauamt_Koenig-683x1024.jpg"
                        fileSize="122213"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MIT_Richtfest_Richtkrone-1024x660.jpg"
                        fileSize="233334"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="660"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Alles mit Spannung“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/alles-mit-spannung/</link>
                <pubDate>Wed, 26 Jun 2019 12:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/alles-mit-spannung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit 17 Jahren präsentieren sich Unternehmen aus der Region in der Reihe „Hochschule und Unternehmer im Dialog“ an der Hochschule Coburg. In dieser Kooperationsveranstaltung der Hochschule mit bayme vbm, dem Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverband, stand heuer das Familienunternehmen Wöhner aus Rödental im Fokus. CEO Philipp Steinberger und seine Kollegen entschlüsselten den Studierenden und den externen Gästen, was es mit dem Unternehmensslogan „Alles mit Spannung“ auf sich hat.</em> </p>&#13;
<p>„Wir stecken in den grauen Verteilerkästen, die am Straßenrand stehen“, so versucht Philipp Steinberger Nichttechnikern die Produkte seines Unternehmens zu erklären. Der 37-jährige Rödentaler leitet das Unternehmen Wöhner seit einigen Jahren. Anhand seines Lebenslaufs machte der gelernte Elektroingenieur deutlich, woraus es dem Unternehmen ankommt, nämlich Weltoffenheit, Neugier und die Lust, etwas bewegen zu können, aber auch die Nähe zur Region. Philipp Steinberger treibt der Wunsch an, seine Heimatregion voranzubringen. Deshalb engagiert er sich beispielsweise als Vorsitzender des Vereins Zukunft.Coburg.Digital.</p>&#13;
<p><strong>90 Jahre Unternehmenstradition</strong></p>&#13;
<p>Das Familienunternehmen Wöhner wurde vor 90 Jahren gegründet und ist heute Systemlieferant für internationale Sicherungs- und Sammelschienensysteme im Bereich der Energieverteilung, Steuerungstechnik und erneuerbarer Energien. Produkte aus dem Hause Wöhner erkennt man an dem besonderen Industriedesign und sie sorgen beispielsweise dafür, dass die Münchner Allianzarena abends in hellem Licht strahlt.</p>&#13;
<p>Peter Spiel aus dem Bereich Elektrotechnik von Wöhner zeigte den Gästen, wie die Produktentwicklung von der Idee bis zum fertigen Produkt abläuft. Sein Kollege Wendelin Bär, der an der Hochschule Coburg Maschinenbau studierte, gab Einblicke in die Produktion. Bereits seit 2005 setzt das Unternehmen in Rödental ein fahrerloses Transportsystem ein und meistert die Herausforderung, aus Einzelteilen 87 unterschiedliche Varianten von Sicherungshaltern zu produzieren.</p>&#13;
<p>Damit die den Kunden versprochenen kurzen Lieferzeiten eingehalten werden können, prognostiziert die Betriebswirtschaft mit Hilfe von Datenanalysen das Bestellverhalten der Kunden. Ein Verfahren, das für ein mittelständisches Unternehmen bisher noch eine Rarität ist. Für Dirk Schumacher, dem Leiter Human Resources bei Wöhner, kommt es bei der Einstellung neuer Mitarbeiter auf die Wöhner-DNA an. Das sind Verbindlichkeit, Kommunikationsfähigkeit und Empathie. </p>&#13;
<p><strong>Engagement für die Hochschule</strong></p>&#13;
<p>Hochschulvizepräsidentin Prof. Dr. Aileen Funke bedankte sich bei dem Unternehmen Wöhner für das tolle Engagement an der Hochschule Coburg. So gibt es am Campus Friedrich Streib seit 2016 einen „Wöhner-Hörsaal“. Und das Unternehmen stiftet aktuell zehn Deutschland-Stipendiaten, die es auch aktiv in das Unternehmen einbindet. Die Firmenpräsentation von Wöhner machte deutlich: „Oberfranken ist nicht nur eine Genussregion, sondern auch eine starke Industrieregion.“ Darauf hatte bereits Patrick Püttner, der oberfränkische Geschäftsführer von bayme vbm, zu Beginn des Abends hingewiesen. Die Moderation lag in den bewährten Händen von Prof. Dr. Michael Steber aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Organisiert wurde der Abend in Kooperation mit CREAPOLIS, dem Transfer- und Vernetzungsprojekt der Hochschule Coburg.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit 17 Jahren präsentieren sich Unternehmen aus der Region in der Reihe „Hochschule und Unternehmer im Dialog“ an der Hochschule Coburg. In dieser Kooperationsveranstaltung der Hochschule mit bayme vbm, dem Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverband, stand heuer das Familienunternehmen Wöhner aus Rödental im Fokus. CEO Philipp Steinberger und seine Kollegen entschlüsselten den Studierenden und den externen Gästen, was es mit dem Unternehmensslogan „Alles mit Spannung“ auf sich hat.</em> </p>&#13;
<p>„Wir stecken in den grauen Verteilerkästen, die am Straßenrand stehen“, so versucht Philipp Steinberger Nichttechnikern die Produkte seines Unternehmens zu erklären. Der 37-jährige Rödentaler leitet das Unternehmen Wöhner seit einigen Jahren. Anhand seines Lebenslaufs machte der gelernte Elektroingenieur deutlich, woraus es dem Unternehmen ankommt, nämlich Weltoffenheit, Neugier und die Lust, etwas bewegen zu können, aber auch die Nähe zur Region. Philipp Steinberger treibt der Wunsch an, seine Heimatregion voranzubringen. Deshalb engagiert er sich beispielsweise als Vorsitzender des Vereins Zukunft.Coburg.Digital.</p>&#13;
<p><strong>90 Jahre Unternehmenstradition</strong></p>&#13;
<p>Das Familienunternehmen Wöhner wurde vor 90 Jahren gegründet und ist heute Systemlieferant für internationale Sicherungs- und Sammelschienensysteme im Bereich der Energieverteilung, Steuerungstechnik und erneuerbarer Energien. Produkte aus dem Hause Wöhner erkennt man an dem besonderen Industriedesign und sie sorgen beispielsweise dafür, dass die Münchner Allianzarena abends in hellem Licht strahlt.</p>&#13;
<p>Peter Spiel aus dem Bereich Elektrotechnik von Wöhner zeigte den Gästen, wie die Produktentwicklung von der Idee bis zum fertigen Produkt abläuft. Sein Kollege Wendelin Bär, der an der Hochschule Coburg Maschinenbau studierte, gab Einblicke in die Produktion. Bereits seit 2005 setzt das Unternehmen in Rödental ein fahrerloses Transportsystem ein und meistert die Herausforderung, aus Einzelteilen 87 unterschiedliche Varianten von Sicherungshaltern zu produzieren.</p>&#13;
<p>Damit die den Kunden versprochenen kurzen Lieferzeiten eingehalten werden können, prognostiziert die Betriebswirtschaft mit Hilfe von Datenanalysen das Bestellverhalten der Kunden. Ein Verfahren, das für ein mittelständisches Unternehmen bisher noch eine Rarität ist. Für Dirk Schumacher, dem Leiter Human Resources bei Wöhner, kommt es bei der Einstellung neuer Mitarbeiter auf die Wöhner-DNA an. Das sind Verbindlichkeit, Kommunikationsfähigkeit und Empathie. </p>&#13;
<p><strong>Engagement für die Hochschule</strong></p>&#13;
<p>Hochschulvizepräsidentin Prof. Dr. Aileen Funke bedankte sich bei dem Unternehmen Wöhner für das tolle Engagement an der Hochschule Coburg. So gibt es am Campus Friedrich Streib seit 2016 einen „Wöhner-Hörsaal“. Und das Unternehmen stiftet aktuell zehn Deutschland-Stipendiaten, die es auch aktiv in das Unternehmen einbindet. Die Firmenpräsentation von Wöhner machte deutlich: „Oberfranken ist nicht nur eine Genussregion, sondern auch eine starke Industrieregion.“ Darauf hatte bereits Patrick Püttner, der oberfränkische Geschäftsführer von bayme vbm, zu Beginn des Abends hingewiesen. Die Moderation lag in den bewährten Händen von Prof. Dr. Michael Steber aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Organisiert wurde der Abend in Kooperation mit CREAPOLIS, dem Transfer- und Vernetzungsprojekt der Hochschule Coburg.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Steinberger_Philipp_CEO-1024x683.jpg"
                        fileSize="104827"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Steber_Funke_Piwernetz-1024x683.jpg"
                        fileSize="157556"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Puettner_Gaeste-1024x683.jpg"
                        fileSize="130652"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Versicherungswirtschaft verabschiedet Absolvent*innen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/versicherungswirtschaft-verabschiedet-absolventinnen/</link>
                <pubDate>Wed, 26 Jun 2019 12:23:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/versicherungswirtschaft-verabschiedet-absolventinnen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Jahrestreffen der Versicherungsstudiengänge bildete auch in diesem Jahr den Rahmen für die Verabschiedung der Absolvent*innen der Bachelor- und Masterstudiengänge Versicherung. Zudem wurde der HUK-COBURG Anerkennungspreis für besondere Leistungen im Studium verliehen. Und es gab einen spannenden Vortrag zur Zukunft der Versicherungsbranche.</em></p>&#13;
<p>Nach und nach füllte sich die Brose-Aula der Hochschule Coburg mit Absolvent*innen und ihrer Begleitung, zahlreichen Gästen aus der Versicherungsbranche sowie Mitarbeiter*innen, Professor*innen und Dozierenden der Versicherungsstudiengänge. In der festlich geschmückten Brose-Aula eröffnete die Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Jutta Michel, die Veranstaltung. Bevor es zur feierlichen Verabschiedung der Bachelor- und Masterabsolvent*innen kam, referierte Christian Gnam von InsurTech Hub München in einem spannenden und aufschlussreichen Vortrag über die zukünftigen Chancen und Herausforderungen der Versicherungsbranche. </p>&#13;
<p>Eine besondere Ehrung erhielt Katharina Mengaliew aus dem berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Versicherungswirtschaft. Holger Florschütz, Ausbildungsleiter der HUK-COBURG, überreichte ihr den HUK-COBURG Anerkennungspreis für ihre hochschulischen Leistungen und ihr Engagement im Bereich der Versicherungsstudiengänge. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 1.000 Euro dotiert. </p>&#13;
<p>Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Übergabe der Urkunden an die anwesenden Absolvent*innen, die damit das offizielle Ende ihres Studiums feierten. Auf der Bühne wurden sie von Prof. Dr. Jutta Michel, Prof. Dr. Mirko Kraft und Prof. Dr. Uwe Gail empfangen und von allen Teilnehmer*innen des Jahrestreffens beglückwünscht. </p>&#13;
<p>Beim anschließenden Get-together fanden lebhafte Gespräche statt. Auch Alumni trafen sich wieder und tauschten sich angeregt aus. </p>&#13;
<p>Wer Interesse an dem vielseitigen Studium Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg hat, kann sich aktuell bewerben. Die Bewerbung für den <a href="t3://page?uid=162" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Bachelor in Vollzeit</a> geht bis 15. Juli. Für den <a href="t3://page?uid=300" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Versicherungswirtschaft</a> kann man sich bis 30. September bewerben. Das Studium startet am 1. Oktober.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Jahrestreffen der Versicherungsstudiengänge bildete auch in diesem Jahr den Rahmen für die Verabschiedung der Absolvent*innen der Bachelor- und Masterstudiengänge Versicherung. Zudem wurde der HUK-COBURG Anerkennungspreis für besondere Leistungen im Studium verliehen. Und es gab einen spannenden Vortrag zur Zukunft der Versicherungsbranche.</em></p>&#13;
<p>Nach und nach füllte sich die Brose-Aula der Hochschule Coburg mit Absolvent*innen und ihrer Begleitung, zahlreichen Gästen aus der Versicherungsbranche sowie Mitarbeiter*innen, Professor*innen und Dozierenden der Versicherungsstudiengänge. In der festlich geschmückten Brose-Aula eröffnete die Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Jutta Michel, die Veranstaltung. Bevor es zur feierlichen Verabschiedung der Bachelor- und Masterabsolvent*innen kam, referierte Christian Gnam von InsurTech Hub München in einem spannenden und aufschlussreichen Vortrag über die zukünftigen Chancen und Herausforderungen der Versicherungsbranche. </p>&#13;
<p>Eine besondere Ehrung erhielt Katharina Mengaliew aus dem berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Versicherungswirtschaft. Holger Florschütz, Ausbildungsleiter der HUK-COBURG, überreichte ihr den HUK-COBURG Anerkennungspreis für ihre hochschulischen Leistungen und ihr Engagement im Bereich der Versicherungsstudiengänge. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 1.000 Euro dotiert. </p>&#13;
<p>Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Übergabe der Urkunden an die anwesenden Absolvent*innen, die damit das offizielle Ende ihres Studiums feierten. Auf der Bühne wurden sie von Prof. Dr. Jutta Michel, Prof. Dr. Mirko Kraft und Prof. Dr. Uwe Gail empfangen und von allen Teilnehmer*innen des Jahrestreffens beglückwünscht. </p>&#13;
<p>Beim anschließenden Get-together fanden lebhafte Gespräche statt. Auch Alumni trafen sich wieder und tauschten sich angeregt aus. </p>&#13;
<p>Wer Interesse an dem vielseitigen Studium Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg hat, kann sich aktuell bewerben. Die Bewerbung für den <a href="t3://page?uid=162" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Bachelor in Vollzeit</a> geht bis 15. Juli. Für den <a href="t3://page?uid=300" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Versicherungswirtschaft</a> kann man sich bis 30. September bewerben. Das Studium startet am 1. Oktober.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Versicherungsstudiengaenge_Jahrestreffen_2019-1024x683.jpg"
                        fileSize="141831"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine Woche voller Musik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-woche-voller-musik/</link>
                <pubDate>Wed, 26 Jun 2019 07:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-woche-voller-musik/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Coburg hat ein reichhaltiges kulturelles Leben. Und die Hochschule Coburg trägt ihren Teil dazu bei. In der letzten Woche gab es gleich drei musikalische Highlights von und mit der Hochschule Coburg.</em> </p>&#13;
<p><strong>5 Jahre Hochschul-Bigband</strong></p>&#13;
<p>Am letzten Donnerstag feierte die Bigband der Hochschule Coburg unter der Leitung von Ralf Probst ihren fünften Geburtstag. 2014 startete sie mit 12 Musiker*innen aus den Reihen der Studierenden und der Mitarbeiter*innen. Heute hat die Bigband mit bis zu 25 Musiker*innen die typische Bigband-Besetzung mit fünf Saxophonen, vier Posaunen, vier Trompeten sowie Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Bass. Bei ihrem Jubiläumskonzert im voll besetzten Kongresshaus unterhielten sie ihre Gäste mit klassischen Bigband-Klängen, aber auch mit rockigen Soul: Das Coburger Tageblatt schrieb: „Bemerkenswert, welches musikalische Niveau sich die Bigband der Coburger Hochschule inzwischen erarbeitet hat – allen zwangsläufigen Besetzungswechseln zum Trotz. Am Dirigentenpult achtete Ralf Probst nicht nur auf den nötigen rhythmischen Schwung und die nötige Präzision, sondern auch auf die klangliche Balance zwischen den einzelnen Instrumentengruppen.“</p>&#13;
<p><strong>It’z Jazz</strong></p>&#13;
<p>In der Pakethalle am alten Coburger Güterbahnhof hieß es am Freitagabend „It’z Jazz“. Die künstlerische Leiterin Antoinetta Bafas holte international renommierte Jazzmusiker an die Itz. Mit dabei waren auch Studierende des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=748">Masterstudiengangs ZukunftsDesign</a> der Hochschule Coburg. Sie kümmerten sich im Vorfeld um das Marketing für die Veranstaltung, sorgten an dem Abend für das passende Ambiente und entwickelten unter der Leitung von Prof. Dr. Milena Valeva eine Vision „It’z Jass 2025 – Ein Jazzfestival für Coburg“. Die <a href="https://www.np-coburg.de/region/feuilleton/Jazz-goes-Disco;art83474,6777651" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Coburger Neue Presse</a> berichtet über die Veranstaltung.</p>&#13;
<p><strong>10 Jahre „Klangfänger“</strong></p>&#13;
<p>Am Samstag zündete schließlich der Coburger Hochschulchor „Die Klangfänger“ unter der Leitung von Moritz Metzner im ausverkauften Landestheater ein musikalisches Feuerwerk. 2009 mit 15 Sängerinnen gestartet, zeigen die Klangfänger in ihrem 20. Semester mit mittlerweile 60 Sänger*innen bei A Capella-Stücken und in Soloauftritten, was in ihnen steckt. Die Coburger Neue Presse beschreibt das Konzert so: „Die Stimmen legten sich reif ineinander und zeigten eine adrette Palette von stimmigen, nuancenreichen Farben.“ Moritz Metzner wurde für sein 10-jähriges Engagement für den Hochschulchor von Vizepräsidenten Prof. Dr. Michael Lichtlein mit der Verdienstmedaille in Gold ausgezeichnet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Coburg hat ein reichhaltiges kulturelles Leben. Und die Hochschule Coburg trägt ihren Teil dazu bei. In der letzten Woche gab es gleich drei musikalische Highlights von und mit der Hochschule Coburg.</em> </p>&#13;
<p><strong>5 Jahre Hochschul-Bigband</strong></p>&#13;
<p>Am letzten Donnerstag feierte die Bigband der Hochschule Coburg unter der Leitung von Ralf Probst ihren fünften Geburtstag. 2014 startete sie mit 12 Musiker*innen aus den Reihen der Studierenden und der Mitarbeiter*innen. Heute hat die Bigband mit bis zu 25 Musiker*innen die typische Bigband-Besetzung mit fünf Saxophonen, vier Posaunen, vier Trompeten sowie Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Bass. Bei ihrem Jubiläumskonzert im voll besetzten Kongresshaus unterhielten sie ihre Gäste mit klassischen Bigband-Klängen, aber auch mit rockigen Soul: Das Coburger Tageblatt schrieb: „Bemerkenswert, welches musikalische Niveau sich die Bigband der Coburger Hochschule inzwischen erarbeitet hat – allen zwangsläufigen Besetzungswechseln zum Trotz. Am Dirigentenpult achtete Ralf Probst nicht nur auf den nötigen rhythmischen Schwung und die nötige Präzision, sondern auch auf die klangliche Balance zwischen den einzelnen Instrumentengruppen.“</p>&#13;
<p><strong>It’z Jazz</strong></p>&#13;
<p>In der Pakethalle am alten Coburger Güterbahnhof hieß es am Freitagabend „It’z Jazz“. Die künstlerische Leiterin Antoinetta Bafas holte international renommierte Jazzmusiker an die Itz. Mit dabei waren auch Studierende des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=748">Masterstudiengangs ZukunftsDesign</a> der Hochschule Coburg. Sie kümmerten sich im Vorfeld um das Marketing für die Veranstaltung, sorgten an dem Abend für das passende Ambiente und entwickelten unter der Leitung von Prof. Dr. Milena Valeva eine Vision „It’z Jass 2025 – Ein Jazzfestival für Coburg“. Die <a href="https://www.np-coburg.de/region/feuilleton/Jazz-goes-Disco;art83474,6777651" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Coburger Neue Presse</a> berichtet über die Veranstaltung.</p>&#13;
<p><strong>10 Jahre „Klangfänger“</strong></p>&#13;
<p>Am Samstag zündete schließlich der Coburger Hochschulchor „Die Klangfänger“ unter der Leitung von Moritz Metzner im ausverkauften Landestheater ein musikalisches Feuerwerk. 2009 mit 15 Sängerinnen gestartet, zeigen die Klangfänger in ihrem 20. Semester mit mittlerweile 60 Sänger*innen bei A Capella-Stücken und in Soloauftritten, was in ihnen steckt. Die Coburger Neue Presse beschreibt das Konzert so: „Die Stimmen legten sich reif ineinander und zeigten eine adrette Palette von stimmigen, nuancenreichen Farben.“ Moritz Metzner wurde für sein 10-jähriges Engagement für den Hochschulchor von Vizepräsidenten Prof. Dr. Michael Lichtlein mit der Verdienstmedaille in Gold ausgezeichnet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Auftritt_Kongresshaus_Bigband-1024x726.jpg"
                        fileSize="199403"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="726"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jubilaeumskonzert_Aaron_Roessner-1024x682.jpg"
                        fileSize="115770"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der krönende Abschluss]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-kroenende-abschluss/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Jun 2019 10:07:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-kroenende-abschluss/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit knapp 600 Gästen verabschiedete die Hochschule Coburg im Kongresshaus</em> <em>ihre Absolvent*innen des Sommersemesters 2018 und des Wintersemesters 2018/19. Die Besten wurden mit Leistungsmedaillen in Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Außerdem fand die Vergabe des DAAD-Preises und des Absolventenpreises der Gesellschaft für Betriebswirtschaft </em><em>GfB </em><em>statt.</em> </p>&#13;
<p>Wer in Coburg studiert, kommt an Prince Albert von Sachsen, Coburg und Gotha nicht vorbei. Sein Denkmal steht in Coburg zentral am Marktplatz. Er und seine Gemahlin, die britische Königin Victoria, würden in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag begehen. Das Jubiläum feiert die Stadt Coburg mit vielfältigen Aktion. Auch die Hochschule beteiligt sich daran. Und sie ließ sich von dem royalen Fest inspirieren: „Der krönende Abschluss“ – so lautete das Motto der diesjährigen Absolventenfeier. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze gratulierte den Absolvent*innen und wünschte ihnen viel Erfolg beim Einstieg in das Berufsleben: „Uns ist wichtig, dass wir Sie alle gemeinsam verabschieden und Sie zusammen mit Ihrer Familie und Ihren Freunden Ihren Erfolg feiern können“, betonte sie.</p>&#13;
<p>Auf der Bühne des Kongresshaus Rosengarten bekamen die Absolvent*innen ihre Absolventennadeln überreicht. Wer sich im Studium durch besonders gute Leistungen ausgezeichnet hat, erhielt aus den Händen der Dekane seiner Fakultät eine Leistungsmedaille in Gold, Silber oder Bronze.</p>&#13;
<p>Der DAAD-Preis ging in diesem Jahr an Pavithra Pandiaraj aus dem internationalen MBA-Studiengang Financial Management. Die indische Studentin zeichnet sich nicht nur durch hervorragende Studienleistungen aus. Sie engagiert sich auch für ihre Kommiliton*innen und setzt sich für den interkulturellen Austausch ein. Außerdem übergab Prof. Dr. Mirko Kraft den diesjährigen GfB-Anerkennungspreis an Laura Schillig, die ihren Bachelor im Studiengang Versicherungswirtschaft abgeschlossen hat.</p>&#13;
<p>Moderiert wurde die Absolventenfeier von Sabrina Lang, Antenne Thüringen. Für die musikalische Unterhaltung sorgten das TRIO dell `A.R.T mit Alina Probst, Holger Meinhard und Ralf Probst sowie das Jazzkollegium mit Norbert Zitzmann, Oliver Knopp, Markus Wecker, Jürgen Demmler, Thomas Meyer und Jörg Lenz. Nach dem Festakt sorgte die Sambagruppe Aipalé auf dem Rasen hinter dem Kongresshaus für einen fetzigen Ausklang des fröhlichen Abends.</p>&#13;
<h2><strong>Die Träger der Goldmedaillen 2019 </strong></h2>&#13;
<p><strong>Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</strong></p>&#13;
<p>Stefanie Bartha und Miriam Lange, Integrative Gesundheitsförderung (Bachelor)</p>&#13;
<p>Helen Weber, Gesundheitsförderung (Master)</p>&#13;
<p>Jasmin Köstler, Jelena Sturm und Camilla Kalmbach, Soziale Arbeit (Bachelor)</p>&#13;
<p>Linda Ebeling, Soziale Arbeit (Master)</p>&#13;
<p>Verena Fisch und Franka Luise Rauch, Internationale Soziale Arbeit (Bachelor)</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</strong></p>&#13;
<p>Annika Kittel, Bioanalytik (Bachelor)</p>&#13;
<p>Carolin Gold, Bioanalytik (Master)</p>&#13;
<p>Yuchun Zhu und Alexander Backer, Technische Physik (Bachelor)</p>&#13;
<p>Ralph Biller und Fabian Max-Philipp Ammer, Simulation und Test (Master)</p>&#13;
<p>Mahoud Graja, AIMS (Master)</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</strong></p>&#13;
<p>Fabian Klein und Johannes Breitenbach, Automobiltechnik und Management (Bachelor)</p>&#13;
<p>Dimitri Mehlmeister, Maximilian Fischer und Patrick Taschek, Maschinenbau (Bachelor)</p>&#13;
<p>Larissa Zimmermann und Matthias Wendel, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau (Master)</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Elektrotechnik und Informatik</strong></p>&#13;
<p>Micha Harald Helmreich und Christoph Wagner, Automatisierung und Robotik (Bachelor)</p>&#13;
<p>Jan Senftleben, Elektro- und Informationstechnik (Bachelor)</p>&#13;
<p>Tim Treyse, Elektro- und Informationstechnik (Master)</p>&#13;
<p>Pascal Albert und Lukas Höllein, Informatik (Bachelor)</p>&#13;
<p>Dominik Grüdl und Lukas Mahr, Informationstechnologie und Unternehmensanwendungen (Master)</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Wirtschaftswissenschaften</strong></p>&#13;
<p>Lukas Pawlick und Anna-Lena Kühn, Betriebswirtschaft (Bachelor)</p>&#13;
<p>Robert Rammler und Sophia Seeberger, Betriebswirtschaft (Master)</p>&#13;
<p>Nancy Ackermann und Anna Weinretter, Industriewirtschaft (Bachelor)</p>&#13;
<p>Ann-Kathrin Bendig und Laura Schillig, Versicherungswirtschaft (Bachelor)</p>&#13;
<p>Lena Mosch und Christian Mann, Versicherungswirtschaft – berufsbegl. (Bachelor)</p>&#13;
<p>Roman Goedeke, Versicherungsmanagement – berufsbegl. (Master)</p>&#13;
<p>Lisa Fahrner und Melkamu Tesfaye Taye, Financial Management (Master)</p>&#13;
<p><strong>Studienfakultät für Weiterbildung</strong></p>&#13;
<p>Dominik Wiemann und Nicole Zugelder, Betriebswirtschaft – berufsbegl. (Bachelor)</p>&#13;
<p>Angela Reimann und Julia Weich, Betriebswirtschaft - berufsbegl. (Master)</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Design</strong></p>&#13;
<p>Sebastian Märtl, Katharina Schubert und Lisa Schuberth, Architektur (Bachelor)</p>&#13;
<p>Hannah Schneider und Marieke de Vries, Innenarchitektur (Bachelor)</p>&#13;
<p>Zoe Alexandra Luck, Integriertes Produktdesign (Bachelor)</p>&#13;
<p>Jochen Böhnlein und Julian Jörg Rödel, Bauingenieurwesen (Bachelor)</p>&#13;
<p>Guilia Sünkel, Design (Master)</p>&#13;
<p>Christoph Krause und Sebastian Schoerner, Ressourceneffizientes Planen und Bauen (Master)</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit knapp 600 Gästen verabschiedete die Hochschule Coburg im Kongresshaus</em> <em>ihre Absolvent*innen des Sommersemesters 2018 und des Wintersemesters 2018/19. Die Besten wurden mit Leistungsmedaillen in Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Außerdem fand die Vergabe des DAAD-Preises und des Absolventenpreises der Gesellschaft für Betriebswirtschaft </em><em>GfB </em><em>statt.</em> </p>&#13;
<p>Wer in Coburg studiert, kommt an Prince Albert von Sachsen, Coburg und Gotha nicht vorbei. Sein Denkmal steht in Coburg zentral am Marktplatz. Er und seine Gemahlin, die britische Königin Victoria, würden in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag begehen. Das Jubiläum feiert die Stadt Coburg mit vielfältigen Aktion. Auch die Hochschule beteiligt sich daran. Und sie ließ sich von dem royalen Fest inspirieren: „Der krönende Abschluss“ – so lautete das Motto der diesjährigen Absolventenfeier. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze gratulierte den Absolvent*innen und wünschte ihnen viel Erfolg beim Einstieg in das Berufsleben: „Uns ist wichtig, dass wir Sie alle gemeinsam verabschieden und Sie zusammen mit Ihrer Familie und Ihren Freunden Ihren Erfolg feiern können“, betonte sie.</p>&#13;
<p>Auf der Bühne des Kongresshaus Rosengarten bekamen die Absolvent*innen ihre Absolventennadeln überreicht. Wer sich im Studium durch besonders gute Leistungen ausgezeichnet hat, erhielt aus den Händen der Dekane seiner Fakultät eine Leistungsmedaille in Gold, Silber oder Bronze.</p>&#13;
<p>Der DAAD-Preis ging in diesem Jahr an Pavithra Pandiaraj aus dem internationalen MBA-Studiengang Financial Management. Die indische Studentin zeichnet sich nicht nur durch hervorragende Studienleistungen aus. Sie engagiert sich auch für ihre Kommiliton*innen und setzt sich für den interkulturellen Austausch ein. Außerdem übergab Prof. Dr. Mirko Kraft den diesjährigen GfB-Anerkennungspreis an Laura Schillig, die ihren Bachelor im Studiengang Versicherungswirtschaft abgeschlossen hat.</p>&#13;
<p>Moderiert wurde die Absolventenfeier von Sabrina Lang, Antenne Thüringen. Für die musikalische Unterhaltung sorgten das TRIO dell `A.R.T mit Alina Probst, Holger Meinhard und Ralf Probst sowie das Jazzkollegium mit Norbert Zitzmann, Oliver Knopp, Markus Wecker, Jürgen Demmler, Thomas Meyer und Jörg Lenz. Nach dem Festakt sorgte die Sambagruppe Aipalé auf dem Rasen hinter dem Kongresshaus für einen fetzigen Ausklang des fröhlichen Abends.</p>&#13;
<h2><strong>Die Träger der Goldmedaillen 2019 </strong></h2>&#13;
<p><strong>Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</strong></p>&#13;
<p>Stefanie Bartha und Miriam Lange, Integrative Gesundheitsförderung (Bachelor)</p>&#13;
<p>Helen Weber, Gesundheitsförderung (Master)</p>&#13;
<p>Jasmin Köstler, Jelena Sturm und Camilla Kalmbach, Soziale Arbeit (Bachelor)</p>&#13;
<p>Linda Ebeling, Soziale Arbeit (Master)</p>&#13;
<p>Verena Fisch und Franka Luise Rauch, Internationale Soziale Arbeit (Bachelor)</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</strong></p>&#13;
<p>Annika Kittel, Bioanalytik (Bachelor)</p>&#13;
<p>Carolin Gold, Bioanalytik (Master)</p>&#13;
<p>Yuchun Zhu und Alexander Backer, Technische Physik (Bachelor)</p>&#13;
<p>Ralph Biller und Fabian Max-Philipp Ammer, Simulation und Test (Master)</p>&#13;
<p>Mahoud Graja, AIMS (Master)</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</strong></p>&#13;
<p>Fabian Klein und Johannes Breitenbach, Automobiltechnik und Management (Bachelor)</p>&#13;
<p>Dimitri Mehlmeister, Maximilian Fischer und Patrick Taschek, Maschinenbau (Bachelor)</p>&#13;
<p>Larissa Zimmermann und Matthias Wendel, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau (Master)</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Elektrotechnik und Informatik</strong></p>&#13;
<p>Micha Harald Helmreich und Christoph Wagner, Automatisierung und Robotik (Bachelor)</p>&#13;
<p>Jan Senftleben, Elektro- und Informationstechnik (Bachelor)</p>&#13;
<p>Tim Treyse, Elektro- und Informationstechnik (Master)</p>&#13;
<p>Pascal Albert und Lukas Höllein, Informatik (Bachelor)</p>&#13;
<p>Dominik Grüdl und Lukas Mahr, Informationstechnologie und Unternehmensanwendungen (Master)</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Wirtschaftswissenschaften</strong></p>&#13;
<p>Lukas Pawlick und Anna-Lena Kühn, Betriebswirtschaft (Bachelor)</p>&#13;
<p>Robert Rammler und Sophia Seeberger, Betriebswirtschaft (Master)</p>&#13;
<p>Nancy Ackermann und Anna Weinretter, Industriewirtschaft (Bachelor)</p>&#13;
<p>Ann-Kathrin Bendig und Laura Schillig, Versicherungswirtschaft (Bachelor)</p>&#13;
<p>Lena Mosch und Christian Mann, Versicherungswirtschaft – berufsbegl. (Bachelor)</p>&#13;
<p>Roman Goedeke, Versicherungsmanagement – berufsbegl. (Master)</p>&#13;
<p>Lisa Fahrner und Melkamu Tesfaye Taye, Financial Management (Master)</p>&#13;
<p><strong>Studienfakultät für Weiterbildung</strong></p>&#13;
<p>Dominik Wiemann und Nicole Zugelder, Betriebswirtschaft – berufsbegl. (Bachelor)</p>&#13;
<p>Angela Reimann und Julia Weich, Betriebswirtschaft - berufsbegl. (Master)</p>&#13;
<p><strong>Fakultät Design</strong></p>&#13;
<p>Sebastian Märtl, Katharina Schubert und Lisa Schuberth, Architektur (Bachelor)</p>&#13;
<p>Hannah Schneider und Marieke de Vries, Innenarchitektur (Bachelor)</p>&#13;
<p>Zoe Alexandra Luck, Integriertes Produktdesign (Bachelor)</p>&#13;
<p>Jochen Böhnlein und Julian Jörg Rödel, Bauingenieurwesen (Bachelor)</p>&#13;
<p>Guilia Sünkel, Design (Master)</p>&#13;
<p>Christoph Krause und Sebastian Schoerner, Ressourceneffizientes Planen und Bauen (Master)</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppenfoto_Auszeichnung-1024x683.jpg"
                        fileSize="138936"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DAAD_Preis_2019-683x1024.jpg"
                        fileSize="138880"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_Sambagruppe-1024x683.jpg"
                        fileSize="191872"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[ZukunftsDesign bei Konferenz auf Ischia]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunftsdesign-bei-konferenz-auf-ischia/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Jun 2019 07:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zukunftsdesign-bei-konferenz-auf-ischia/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em> <em>Prof. Dr. Christian Zagel stellte gemeinsam mit Mitarbeiter*innen des Masterstudiengangs ZukunftsDesign beim Naples Forum on Service 2019 auf Ischia aktuelle Ergebnisse der Praxisprojekte und der Begleitforschung zum Studiengang vor.</em> Das internationale Forum wird von den Universitäten Neapel und Salerno organisiert und richtet sich an Wissenschaftler*innen und Unternehmensvertreter, die sich mit dem Dienstleistungsmanagement und Service-Innovationen beschäftigen. Knapp 200 Teilnehmer*innen aus Europa, den USA und Asien nutzen die Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Entwicklungen.</em> </p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=896" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Christian Zagel</a> stellte gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs ZukunftsDesign beim Naples Forum on Service 2019 aus Ischia aktuelle Ergebnisse der Praxisprojekte vor. Das internationale Forum wird von den Universitäten Neapel und Salerno organisiert und richtet sich an Wissenschaftler*innen und Unternehmensvertreter, die sich mit dem Dienstleistungsmanagement und Service-Innovationen beschäftigen. Knapp 200 Teilnehmer*innen aus Europa, den USA und Asien nutzen die Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Entwicklungen.</p>&#13;
<p>Dienstleistungen und Kundenservice stehen seit circa 40 Jahren im Mittelpunkt der Serviceforschung. Die Wissenschaftler und Unternehmen, die sich mit Fragen des Dienstleistungsmanagements und der Service-Innovationen beschäftigen, treffen sich auf verschiedenen wissenschaftlichen Konferenz, um ihre Ergebnisse vorzustellen und sich auszutauschen. Prof. Dr. Christian Zagel aus dem Masterstudiengang ZukunftsDesign bewegt sich seit zehn Jahren in dieser Community und wurde so auf das Naples Forum on Service aufmerksam. Er und seine Studierenden nutzen die Gelegenheit, um aktuelle Ergebnisse ihrer serviceorientierten Studierendenprojekte vorzustellen und zu diskutieren.</p>&#13;
<p><br /><strong>Von Online-Dienstleistungen bis zu neuen Kreativmethoden</strong><br />Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Rebecca Fischer gab Einblicke in ihre Arbeit zu Online-Dienstleistungen und Plattformen im Bereich Nachhaltigkeit und Do-it-yourself. Sie untersuchte die wichtigsten Elemente und Funktionen entsprechender Onlineangebote und prüfte, inwieweit sie ein nachhaltigeres Nutzerverhalten unterstützen können.&nbsp; </p>&#13;
<p>Die Studierenden Tony Gauser, Daniel Koehler und Felix Giegler hatten gemeinsam mit der wissenschaftliche Mitarbeiterin Nassrin Hajinejad einen Beitrag zu einer Datenskulptur „Mor(e)ph“ verfasst. Als Datengrundlage dienen die wirtschaftlichen Kennzahlen eines Unternehmens. Das Konzept, unternehmerische Daten als künstlerisches, dreidimensionales Objekt darzustellen, wurde auf von den Konferenzteilnehmern als besonders innovative hervorgehoben.<br />Hauke Hasenknopf stellte seine Forschung zur Beziehung zwischen einem Coach und den Studierenden vor. Diese innovative Lehrmethode ist Teil des Lehrkonzepts im Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg. Zur Evaluierung dieser Beziehung hatte er qualitative Interviews mit Masterstudierenden geführt und die Ergebnisse mit den Erfahrungen von Studierenden verglichen, die an der Hochschule Coburg im Bereich der Bachelorstudiengänge im interdisziplinären Lehrprojekt „Der Coburger Weg“ studieren.</p>&#13;
<p>Eine im Rahmen von ZukunftsDesign entwickelte und evaluierte Kreativmethode, das „Association Memory“, präsentierte Lena Pieper. Sie wurde entwickelt, um Innovationsteams in divergenten Phasen des Designprozesses zu unterstützen. So können spielerisch über Assoziationen neue Ideen generiert werden.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Christian Zagel stellte Ergebnisse der Masterarbeit von Lena Grimm vor. Sie entwickelte ein einfach einzusetzendes Innovationsmethoden-Kit in Form von Spielkarten, die Elemente der Gamification integriert und sich einfach erweitern lässt. Durch Kombination mit digitalen Inhalten entsteht so ein innovatives Blended-Learning System, das sowohl im projektorientierten Unterricht als auch in der Praxis Anwendung finden kann. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em> <em>Prof. Dr. Christian Zagel stellte gemeinsam mit Mitarbeiter*innen des Masterstudiengangs ZukunftsDesign beim Naples Forum on Service 2019 auf Ischia aktuelle Ergebnisse der Praxisprojekte und der Begleitforschung zum Studiengang vor.</em> Das internationale Forum wird von den Universitäten Neapel und Salerno organisiert und richtet sich an Wissenschaftler*innen und Unternehmensvertreter, die sich mit dem Dienstleistungsmanagement und Service-Innovationen beschäftigen. Knapp 200 Teilnehmer*innen aus Europa, den USA und Asien nutzen die Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Entwicklungen.</em> </p>&#13;
<p><a href="t3://page?uid=896" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Christian Zagel</a> stellte gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs ZukunftsDesign beim Naples Forum on Service 2019 aus Ischia aktuelle Ergebnisse der Praxisprojekte vor. Das internationale Forum wird von den Universitäten Neapel und Salerno organisiert und richtet sich an Wissenschaftler*innen und Unternehmensvertreter, die sich mit dem Dienstleistungsmanagement und Service-Innovationen beschäftigen. Knapp 200 Teilnehmer*innen aus Europa, den USA und Asien nutzen die Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Entwicklungen.</p>&#13;
<p>Dienstleistungen und Kundenservice stehen seit circa 40 Jahren im Mittelpunkt der Serviceforschung. Die Wissenschaftler und Unternehmen, die sich mit Fragen des Dienstleistungsmanagements und der Service-Innovationen beschäftigen, treffen sich auf verschiedenen wissenschaftlichen Konferenz, um ihre Ergebnisse vorzustellen und sich auszutauschen. Prof. Dr. Christian Zagel aus dem Masterstudiengang ZukunftsDesign bewegt sich seit zehn Jahren in dieser Community und wurde so auf das Naples Forum on Service aufmerksam. Er und seine Studierenden nutzen die Gelegenheit, um aktuelle Ergebnisse ihrer serviceorientierten Studierendenprojekte vorzustellen und zu diskutieren.</p>&#13;
<p><br /><strong>Von Online-Dienstleistungen bis zu neuen Kreativmethoden</strong><br />Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Rebecca Fischer gab Einblicke in ihre Arbeit zu Online-Dienstleistungen und Plattformen im Bereich Nachhaltigkeit und Do-it-yourself. Sie untersuchte die wichtigsten Elemente und Funktionen entsprechender Onlineangebote und prüfte, inwieweit sie ein nachhaltigeres Nutzerverhalten unterstützen können.&nbsp; </p>&#13;
<p>Die Studierenden Tony Gauser, Daniel Koehler und Felix Giegler hatten gemeinsam mit der wissenschaftliche Mitarbeiterin Nassrin Hajinejad einen Beitrag zu einer Datenskulptur „Mor(e)ph“ verfasst. Als Datengrundlage dienen die wirtschaftlichen Kennzahlen eines Unternehmens. Das Konzept, unternehmerische Daten als künstlerisches, dreidimensionales Objekt darzustellen, wurde auf von den Konferenzteilnehmern als besonders innovative hervorgehoben.<br />Hauke Hasenknopf stellte seine Forschung zur Beziehung zwischen einem Coach und den Studierenden vor. Diese innovative Lehrmethode ist Teil des Lehrkonzepts im Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg. Zur Evaluierung dieser Beziehung hatte er qualitative Interviews mit Masterstudierenden geführt und die Ergebnisse mit den Erfahrungen von Studierenden verglichen, die an der Hochschule Coburg im Bereich der Bachelorstudiengänge im interdisziplinären Lehrprojekt „Der Coburger Weg“ studieren.</p>&#13;
<p>Eine im Rahmen von ZukunftsDesign entwickelte und evaluierte Kreativmethode, das „Association Memory“, präsentierte Lena Pieper. Sie wurde entwickelt, um Innovationsteams in divergenten Phasen des Designprozesses zu unterstützen. So können spielerisch über Assoziationen neue Ideen generiert werden.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Christian Zagel stellte Ergebnisse der Masterarbeit von Lena Grimm vor. Sie entwickelte ein einfach einzusetzendes Innovationsmethoden-Kit in Form von Spielkarten, die Elemente der Gamification integriert und sich einfach erweitern lässt. Durch Kombination mit digitalen Inhalten entsteht so ein innovatives Blended-Learning System, das sowohl im projektorientierten Unterricht als auch in der Praxis Anwendung finden kann. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZukunftsDesign_NaplesForumOnService-1024x599.jpg"
                        fileSize="130822"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="599"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[IaG auf internationalem Kongress in Prag]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/iag-auf-internationalem-kongress-in-prag/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Jun 2019 11:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/iag-auf-internationalem-kongress-in-prag/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Holger Hassel, Leiter des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=372">Instituts für angewandte Gesundheitsförderung,</a> und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Elisabeth Foitzik stellten ihre wissenschaftlichen Ergebnisse auf der Internationalen Konferenz ISBNPA in Prag vor. Und sie knüpften Kontakte zur Hong Kong Baptist University.</em> </p>&#13;
<p>Die <a href="https://www.isbnpa.org/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">International Society of Behavioral Nutrition and Physical Activity (ISBNPA)</a> hat circa 1.000 Mitglieder aus 44 Ländern. In ihr sind u.a. 150 akademische und medizinische Institutionen vertreten. Einmal jährlich organisiert der Verband einen internationalen Kongress. In diesem Jahr trafen sich im tschechischen Prag mehr als 2.500 internationale Teilnehmer aus unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen. <a href="t3://page?uid=455" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Holger Hassel</a> und Elisabeth Foitzik präsentierten dort ihre aktuellen Ergebnisse aus drei Forschungsprojekten, in denen es um den Zusammenhang von Ernährung, körperlichen Aktivitäten und sozialen Beziehrungen geht. </p>&#13;
<p>Außerdem trafen sie Bella LIU Huaxuan, die an der Hong Kong Baptist University zum Thema „eHealth Literacy and Physical Activity” promoviert und von Professor Hassel wissenschaftlich begleitet wird. Gemeinsam mit ihr und zwei weiteren Kollegen planen sie die Zusammenarbeit mit der Hong Kong Baptist University auszubauen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Holger Hassel, Leiter des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=372">Instituts für angewandte Gesundheitsförderung,</a> und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Elisabeth Foitzik stellten ihre wissenschaftlichen Ergebnisse auf der Internationalen Konferenz ISBNPA in Prag vor. Und sie knüpften Kontakte zur Hong Kong Baptist University.</em> </p>&#13;
<p>Die <a href="https://www.isbnpa.org/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">International Society of Behavioral Nutrition and Physical Activity (ISBNPA)</a> hat circa 1.000 Mitglieder aus 44 Ländern. In ihr sind u.a. 150 akademische und medizinische Institutionen vertreten. Einmal jährlich organisiert der Verband einen internationalen Kongress. In diesem Jahr trafen sich im tschechischen Prag mehr als 2.500 internationale Teilnehmer aus unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen. <a href="t3://page?uid=455" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Holger Hassel</a> und Elisabeth Foitzik präsentierten dort ihre aktuellen Ergebnisse aus drei Forschungsprojekten, in denen es um den Zusammenhang von Ernährung, körperlichen Aktivitäten und sozialen Beziehrungen geht. </p>&#13;
<p>Außerdem trafen sie Bella LIU Huaxuan, die an der Hong Kong Baptist University zum Thema „eHealth Literacy and Physical Activity” promoviert und von Professor Hassel wissenschaftlich begleitet wird. Gemeinsam mit ihr und zwei weiteren Kollegen planen sie die Zusammenarbeit mit der Hong Kong Baptist University auszubauen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hassel_ISBNPA_Prag_2019-1024x912.jpg"
                        fileSize="212904"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="912"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschulpräsidentin im Stiftungsrat der Markgraf Stiftung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschulpraesidentin-im-stiftungsrat-der-markgraf-stiftung/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Jun 2019 10:10:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschulpraesidentin-im-stiftungsrat-der-markgraf-stiftung/</guid>
                <description><![CDATA[<p>  <em>Prof. Dr. Christiane Fritze wurde in das oberste Entscheidungsgremium der Unternehmensgruppe Markgraf, die Rainer Markgraf Stiftung, berufen. Die Stiftung ist Eigentümerin der Bauunternehmung Markgraf, die mehr als 900 Mitarbeiter beschäftigt. Sie fördert Bildung, Wissenschaft und Forschung in Oberfranken und der Oberpfalz.</em><br /></p>&#13;
<p>Die Präsidentin der Hochschule Coburg Prof. Dr. Christiane Fritze ist als führende Vertreterin des Hochschul- und Bildungssektors in den Stiftungsrat der Rainer Markgraf Stiftung berufen worden. Sie repräsentiert dort die Bildungslandschaft. Stiftungsratsvorsitzende Irene Markgraf begrüßte die Coburger Hochschulpräsidentin in ihrem neuen Amt und freut sich über die weibliche Verstärkung im Stiftungsrat. Die Berufung von Professorin Fritze erfolgt für fünf Jahre.<br /></p>&#13;
<p>Die Rainer Markgraf Stiftung feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum: Vor fünf Jahren hat Rainer W. Markgraf (1957-2015) die Stiftung errichtet und zunächst 66,8 Prozent der Unternehmensanteile der Bauunternehmung Markgraf in die Stiftung eingebracht. Seine Witwe Irene Markgraf übergab 2017 die noch bei der Familie verbliebenen Anteile an die Stiftung. Pro Jahr schüttet die Stiftung rund 600.000 Euro für Bildung, Wissenschaft und Forschung in der Region aus. Sie leistet damit entsprechend dem Stifterwillen einen Beitrag zur Zukunftssicherung der Regionen Oberfranken und Oberpfalz.<br /></p>&#13;
<p>Neben der Coburger Hochschulpräsidentin gehören dem Stiftungsrat Irene Markgraf als Vorsitzende, Liborius Gräßmann als stellvertretender Vorsitzender sowie Hans-Jochen Becker und Marc Brune an. Der Stiftungsrat überwacht die Verwaltung der Stiftung. Für die eigentliche Verwaltung ist der Stiftungsvorstand zuständig. Vorstandsvorsitzender ist Manfred Thümmler, ehemaliger langjähriger Erster Bürgermeister der Stadt Pegnitz. Die Aufgaben des geschäftsführenden Vorstands liegen in den Händen von Florian Prosch. Stiftungsvorstand und Stiftungsrat treffen in engem Austausch Grundsatzentscheidungen zur Förderpolitik der Stiftung. Da die Stiftung alleiniger Gesellschafter der Bauunternehmung W. Markgraf GmbH &amp; Co KG ist, liegen auch grundsätzliche Fragen zur Unternehmenspolitik in der Verantwortung des Stiftungsrates.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>  <em>Prof. Dr. Christiane Fritze wurde in das oberste Entscheidungsgremium der Unternehmensgruppe Markgraf, die Rainer Markgraf Stiftung, berufen. Die Stiftung ist Eigentümerin der Bauunternehmung Markgraf, die mehr als 900 Mitarbeiter beschäftigt. Sie fördert Bildung, Wissenschaft und Forschung in Oberfranken und der Oberpfalz.</em><br /></p>&#13;
<p>Die Präsidentin der Hochschule Coburg Prof. Dr. Christiane Fritze ist als führende Vertreterin des Hochschul- und Bildungssektors in den Stiftungsrat der Rainer Markgraf Stiftung berufen worden. Sie repräsentiert dort die Bildungslandschaft. Stiftungsratsvorsitzende Irene Markgraf begrüßte die Coburger Hochschulpräsidentin in ihrem neuen Amt und freut sich über die weibliche Verstärkung im Stiftungsrat. Die Berufung von Professorin Fritze erfolgt für fünf Jahre.<br /></p>&#13;
<p>Die Rainer Markgraf Stiftung feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum: Vor fünf Jahren hat Rainer W. Markgraf (1957-2015) die Stiftung errichtet und zunächst 66,8 Prozent der Unternehmensanteile der Bauunternehmung Markgraf in die Stiftung eingebracht. Seine Witwe Irene Markgraf übergab 2017 die noch bei der Familie verbliebenen Anteile an die Stiftung. Pro Jahr schüttet die Stiftung rund 600.000 Euro für Bildung, Wissenschaft und Forschung in der Region aus. Sie leistet damit entsprechend dem Stifterwillen einen Beitrag zur Zukunftssicherung der Regionen Oberfranken und Oberpfalz.<br /></p>&#13;
<p>Neben der Coburger Hochschulpräsidentin gehören dem Stiftungsrat Irene Markgraf als Vorsitzende, Liborius Gräßmann als stellvertretender Vorsitzender sowie Hans-Jochen Becker und Marc Brune an. Der Stiftungsrat überwacht die Verwaltung der Stiftung. Für die eigentliche Verwaltung ist der Stiftungsvorstand zuständig. Vorstandsvorsitzender ist Manfred Thümmler, ehemaliger langjähriger Erster Bürgermeister der Stadt Pegnitz. Die Aufgaben des geschäftsführenden Vorstands liegen in den Händen von Florian Prosch. Stiftungsvorstand und Stiftungsrat treffen in engem Austausch Grundsatzentscheidungen zur Förderpolitik der Stiftung. Da die Stiftung alleiniger Gesellschafter der Bauunternehmung W. Markgraf GmbH &amp; Co KG ist, liegen auch grundsätzliche Fragen zur Unternehmenspolitik in der Verantwortung des Stiftungsrates.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Markgraf_Stiftungsrat_Ernennung_Fritze-1024x803.jpg"
                        fileSize="175554"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="803"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[IT-Absolventenpreis für Coburger Informatiker]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/it-absolventenpreis-fuer-coburger-informatiker/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Jun 2019 04:55:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/it-absolventenpreis-fuer-coburger-informatiker/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Absolventenpreis des IT-Clusters Oberfranken für die besten Abschlussarbeiten </em><em>i</em><em>n Informatik ging in diesem Jahr an Lukas Höllein von der Hochschule Coburg. Die beiden Zweitplatzierten sind Alexander Badewitz, ebenfalls Hochschule Coburg, und Matthias Delfs von der Universität Bamberg.</em> </p>&#13;
<p>In Oberfranken gibt es jährlich viele hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen der Informations- und Kommunikationstechnologie. Um dieses Potenzial sichtbar zu machen, prämiert der IT-Cluster Oberfranken e. V. seit 2011 praxisrelevante Abschlussarbeiten aus diesem Bereich. Das Finale und die Preisverleihung des „ITCO ABSOLVENTENPREISES 2019“ fand in diesem Jahr in Kulmbach statt. Gastgeber war die IREKS GmbH, führender Hersteller von Braumalzen, Backzutaten und Aromen. Aus den Reihen der oberfränkischen Hochschulen und Universitäten konnten sich drei Kandidaten mit ihren Abschlussarbeiten für die Finalrunde qualifizieren. Sie mussten ihre Arbeiten vor einer Jury präsentieren, die mit Experten aus der Wissenschaft und der Wirtschaft besetzt war.</p>&#13;
<p><strong>Bachelorarbeit zu Video-Annotation</strong></p>&#13;
<p>Lukas Höllein überzeugte mit seiner Bachelorarbeit „Video-Streaming and Video-Annotation for case workers“. Darin entwickelte er einen Prototypen, mit dessen Hilfe Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter einer Versicherungsgesellschaft Videos betrachten sowie Notizen und Anmerkungen hinzufügen können. Entstanden ist die Arbeit im Rahmen seines dualen Studiums mit dem Autoversicherer HUK-Coburg. „Mit zunehmender Verbreitung von Dash-Cams – also im Auto installierten Kameras, die den umliegenden Straßenverkehr kontinuierlich mitfilmen – werden bei den Versicherern immer mehr Beweisvideos eingereicht“, erklärt Lukas Höllein. Er entwickelte ein System, das eine Betrachtung und Annotation von Videos ermöglicht. Seine Arbeit wurde von <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=940">Prof. Dr. Quirin Meyer</a> aus der Fakultät Elektrotechnik/Informatik der Hochschule Coburg betreut.</p>&#13;
<p><strong>Kanban-Board und Künstliche Intelligenz</strong></p>&#13;
<p>Der Zweitplatzierte Alexander Badewitz von der Hochschule Coburg entwickelte in seiner Masterarbeit eine Lösung, die die Synchronisation eines physischen Kanban-Boards mit einem digitalen Kanban-Board größtenteils automatisiert. Die Lösung enthält sowohl Hardware- als auch Software-Komponenten. Betreuer der Masterarbeit war <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=490">Prof. Dr. Dieter Wißmann.</a></p>&#13;
<p>Matthias Delfs von der Universität Bamberg, der ebenfalls den zweiten Platz erreichte, beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit der Frage, ob sich die Käufe von Röntgengeräten mit Hilfe künstlicher Intelligenz künftig besser und längerfristiger vorhersagen lassen. Bislang schätzen menschliche Experte die Zahl der Käufe bis zu zwei Wochen in die Zukunft. Matthias Delfs hat gemeinsam mit Siemens Healthineers Verfahren des maschinellen Lernens und statistische Verfahren dahingehend untersucht, ob eine Vorhersage zwei Monate in die Zukunft zu vergleichbaren oder besseren Ergebnissen führen als die der menschlichen Experten.</p>&#13;
<p><strong>Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft</strong></p>&#13;
<p>Die Jury, die die Preisträger auswählte, war mit oberfränkischen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft besetzt. Aus den Reihen der Hochschulen und Universitäten waren dies Prof. Dr. Torsten Eymann (Universität Bayreuth), Prof. Dr. Richard Göbel (Hochschule Hof), Prof. Dr. Andreas Henrich (Universität Bamberg) und <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=485">Prof. Volkhard Pfeiffer</a> (Hochschule Coburg). Aus den Reihen der oberfränkischen Wirtschaft nahmen teil: Peter Müller (im Ruhestand, vormals T-Systems International GmbH, Bamberg), Thomas Feike (VLEXsoftware+consulting gmbh, Kulmbach), Michael Bitzinger (Geschäftsführer bitzinger GmbH, Hof) und Torsten Wabnitz (Wabnitz IT &amp; Media Company GmbH, Bayreuth).</p>&#13;
<p>Der Vorstandsvorsitzender des IT-Clusters Oberfranken Hans Ulrich Gruber bedankte sich bei den drei Finalisten, der Jury sowie dem Gastgeber Dr. Klaus Langer, IT-Leiter und Prokurist der IREKS GmbH. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Absolventenpreis des IT-Clusters Oberfranken für die besten Abschlussarbeiten </em><em>i</em><em>n Informatik ging in diesem Jahr an Lukas Höllein von der Hochschule Coburg. Die beiden Zweitplatzierten sind Alexander Badewitz, ebenfalls Hochschule Coburg, und Matthias Delfs von der Universität Bamberg.</em> </p>&#13;
<p>In Oberfranken gibt es jährlich viele hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen der Informations- und Kommunikationstechnologie. Um dieses Potenzial sichtbar zu machen, prämiert der IT-Cluster Oberfranken e. V. seit 2011 praxisrelevante Abschlussarbeiten aus diesem Bereich. Das Finale und die Preisverleihung des „ITCO ABSOLVENTENPREISES 2019“ fand in diesem Jahr in Kulmbach statt. Gastgeber war die IREKS GmbH, führender Hersteller von Braumalzen, Backzutaten und Aromen. Aus den Reihen der oberfränkischen Hochschulen und Universitäten konnten sich drei Kandidaten mit ihren Abschlussarbeiten für die Finalrunde qualifizieren. Sie mussten ihre Arbeiten vor einer Jury präsentieren, die mit Experten aus der Wissenschaft und der Wirtschaft besetzt war.</p>&#13;
<p><strong>Bachelorarbeit zu Video-Annotation</strong></p>&#13;
<p>Lukas Höllein überzeugte mit seiner Bachelorarbeit „Video-Streaming and Video-Annotation for case workers“. Darin entwickelte er einen Prototypen, mit dessen Hilfe Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter einer Versicherungsgesellschaft Videos betrachten sowie Notizen und Anmerkungen hinzufügen können. Entstanden ist die Arbeit im Rahmen seines dualen Studiums mit dem Autoversicherer HUK-Coburg. „Mit zunehmender Verbreitung von Dash-Cams – also im Auto installierten Kameras, die den umliegenden Straßenverkehr kontinuierlich mitfilmen – werden bei den Versicherern immer mehr Beweisvideos eingereicht“, erklärt Lukas Höllein. Er entwickelte ein System, das eine Betrachtung und Annotation von Videos ermöglicht. Seine Arbeit wurde von <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=940">Prof. Dr. Quirin Meyer</a> aus der Fakultät Elektrotechnik/Informatik der Hochschule Coburg betreut.</p>&#13;
<p><strong>Kanban-Board und Künstliche Intelligenz</strong></p>&#13;
<p>Der Zweitplatzierte Alexander Badewitz von der Hochschule Coburg entwickelte in seiner Masterarbeit eine Lösung, die die Synchronisation eines physischen Kanban-Boards mit einem digitalen Kanban-Board größtenteils automatisiert. Die Lösung enthält sowohl Hardware- als auch Software-Komponenten. Betreuer der Masterarbeit war <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=490">Prof. Dr. Dieter Wißmann.</a></p>&#13;
<p>Matthias Delfs von der Universität Bamberg, der ebenfalls den zweiten Platz erreichte, beschäftigte sich in seiner Masterarbeit mit der Frage, ob sich die Käufe von Röntgengeräten mit Hilfe künstlicher Intelligenz künftig besser und längerfristiger vorhersagen lassen. Bislang schätzen menschliche Experte die Zahl der Käufe bis zu zwei Wochen in die Zukunft. Matthias Delfs hat gemeinsam mit Siemens Healthineers Verfahren des maschinellen Lernens und statistische Verfahren dahingehend untersucht, ob eine Vorhersage zwei Monate in die Zukunft zu vergleichbaren oder besseren Ergebnissen führen als die der menschlichen Experten.</p>&#13;
<p><strong>Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft</strong></p>&#13;
<p>Die Jury, die die Preisträger auswählte, war mit oberfränkischen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft besetzt. Aus den Reihen der Hochschulen und Universitäten waren dies Prof. Dr. Torsten Eymann (Universität Bayreuth), Prof. Dr. Richard Göbel (Hochschule Hof), Prof. Dr. Andreas Henrich (Universität Bamberg) und <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=485">Prof. Volkhard Pfeiffer</a> (Hochschule Coburg). Aus den Reihen der oberfränkischen Wirtschaft nahmen teil: Peter Müller (im Ruhestand, vormals T-Systems International GmbH, Bamberg), Thomas Feike (VLEXsoftware+consulting gmbh, Kulmbach), Michael Bitzinger (Geschäftsführer bitzinger GmbH, Hof) und Torsten Wabnitz (Wabnitz IT &amp; Media Company GmbH, Bayreuth).</p>&#13;
<p>Der Vorstandsvorsitzender des IT-Clusters Oberfranken Hans Ulrich Gruber bedankte sich bei den drei Finalisten, der Jury sowie dem Gastgeber Dr. Klaus Langer, IT-Leiter und Prokurist der IREKS GmbH. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IT_Cluster_Absolventenpreis_2019-1024x686.jpg"
                        fileSize="132157"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="686"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[“Ich will mein eigener Chef sein.”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ich-will-mein-eigener-chef-sein/</link>
                <pubDate>Thu, 13 Jun 2019 05:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ich-will-mein-eigener-chef-sein/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Drei Absolventen der Hochschule Coburg können sich jetzt ein Jahr lang mit ihrer Unternehmensgründung beschäftigen. Möglich macht das ein EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, das durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert wird und über die Hochschule Coburg beantragt wurde.</em></p>&#13;
<p>Franz Liebermann, Tim Hellwig und Valentin Eiber haben sich während ihres Studiums an der Hochschule Coburg kennengelernt. Sie machten ihren Wirtschaftsingenieur Automobiltechnik und Management. Franz Liebermann schreibt aktuell noch seine Masterarbeit in Betriebswirtschaftslehre. Gemeinsam wollen sie in den nächsten Monaten den Businessplan für ihre Geschäftsidee &quot;movaco&quot; verfassen. Dazu hat die Hochschule Coburg für sie Arbeitsplätze im Coworking-Space von Zukunft.Coburg.Digital in der Schlachthofvilla am alten Coburger Güterbahnhof gemietet. </p>&#13;
<p>Die Geschäftsidee der drei Gründer lässt sich mit &quot;Fahrgemeinschaften 4.0&quot; übersetzen. Sie wollen für Unternehmen eine Web-App schaffen, die es ihren Mitarbeiter*innen ermöglicht, flexibel durch Fahrgemeinschaften zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen. Dabei geht es ihnen auch darum, Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen und dort eine Nachhaltigkeitskultur zu etablieren.</p>&#13;
<p>Tim Hellwig erklärt: &quot;Wir setzen uns mit der Frage auseinander: 'Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?' Und wir wollen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität leisten.&quot; Die Gründer orientieren sich an den Anforderungen, die Unternehmen und ihre Mitarbeiter*innen haben. &quot;Wir setzen hier auch auf die neuen Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenz bietet,&quot; ergänzt Tim Hellwig.</p>&#13;
<p>Gleichzeitig wollen die ehemaligen Studenten der Hochschule Coburg die Gründerszene in Coburg voranbringen. Franz Liebermann stellt fest: &quot;Wir sind hier schon gut vernetzt und nutzen die Chancen, die uns durch das Team von Zukunft.Coburg.Digital geboten werden.&quot; Fachlich betreut werden sie von <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Helmut Rost</a> aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. </p>&#13;
<p>Aktuell suchen sie noch Verstärkung im IT-Bereich. &quot;Am liebsten hätten wir einen Informatiker oder eine Informatikerin mit im Team mit Lust auf Selbstständigkeit und Startup, gerne auch direkt nach dem Studium. &quot;, sagt Valentin Eiber abschließend. Wer Interesse hat, kann per Mail Kontakt mit den Gründern aufnehmen: hallo@movaco.de</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Drei Absolventen der Hochschule Coburg können sich jetzt ein Jahr lang mit ihrer Unternehmensgründung beschäftigen. Möglich macht das ein EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, das durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert wird und über die Hochschule Coburg beantragt wurde.</em></p>&#13;
<p>Franz Liebermann, Tim Hellwig und Valentin Eiber haben sich während ihres Studiums an der Hochschule Coburg kennengelernt. Sie machten ihren Wirtschaftsingenieur Automobiltechnik und Management. Franz Liebermann schreibt aktuell noch seine Masterarbeit in Betriebswirtschaftslehre. Gemeinsam wollen sie in den nächsten Monaten den Businessplan für ihre Geschäftsidee &quot;movaco&quot; verfassen. Dazu hat die Hochschule Coburg für sie Arbeitsplätze im Coworking-Space von Zukunft.Coburg.Digital in der Schlachthofvilla am alten Coburger Güterbahnhof gemietet. </p>&#13;
<p>Die Geschäftsidee der drei Gründer lässt sich mit &quot;Fahrgemeinschaften 4.0&quot; übersetzen. Sie wollen für Unternehmen eine Web-App schaffen, die es ihren Mitarbeiter*innen ermöglicht, flexibel durch Fahrgemeinschaften zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen. Dabei geht es ihnen auch darum, Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen und dort eine Nachhaltigkeitskultur zu etablieren.</p>&#13;
<p>Tim Hellwig erklärt: &quot;Wir setzen uns mit der Frage auseinander: 'Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?' Und wir wollen einen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität leisten.&quot; Die Gründer orientieren sich an den Anforderungen, die Unternehmen und ihre Mitarbeiter*innen haben. &quot;Wir setzen hier auch auf die neuen Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenz bietet,&quot; ergänzt Tim Hellwig.</p>&#13;
<p>Gleichzeitig wollen die ehemaligen Studenten der Hochschule Coburg die Gründerszene in Coburg voranbringen. Franz Liebermann stellt fest: &quot;Wir sind hier schon gut vernetzt und nutzen die Chancen, die uns durch das Team von Zukunft.Coburg.Digital geboten werden.&quot; Fachlich betreut werden sie von <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Helmut Rost</a> aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. </p>&#13;
<p>Aktuell suchen sie noch Verstärkung im IT-Bereich. &quot;Am liebsten hätten wir einen Informatiker oder eine Informatikerin mit im Team mit Lust auf Selbstständigkeit und Startup, gerne auch direkt nach dem Studium. &quot;, sagt Valentin Eiber abschließend. Wer Interesse hat, kann per Mail Kontakt mit den Gründern aufnehmen: hallo@movaco.de</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Exist_Liebermann_Hellwig_Eiber_movaco-1024x683.jpg"
                        fileSize="117816"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutsche Hochschulmeister]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutsche-hochschulmeister/</link>
                <pubDate>Fri, 07 Jun 2019 10:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/deutsche-hochschulmeister/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit kurzem hat die Hochschule Coburg zwei deutsche Hochschulmeister in ihren Reihen. Lukas Döbereiner errang bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft Marathon in Mainz den ersten Platz. Und Jakob Hetz wurde in Marburg im Bogenschießen Deutscher Hochschulmeister.</em></p>&#13;
<p>Lukas Döbereiner absolviert aktuell an der Hochschule Coburg ein Masterstudium in Sozialer Arbeit. Im Januar hat er mit dem Training für den Wettbewerb begonnen und er ist mittlerweile 1.500 km gelaufen. Pro Jahr beteiligt er sich an circa acht Wettbewerben, vom 10 km-Lauf über Trailläufe bis zum Ultralauf. Für den Langstreckenläufer Lukas Döbereiner bietet Coburg optimale Trainingsbedingungen: „Die Region ist landschaftlich sehr reizvoll und bei meinem Training schätze ich die Freiheit und Unabhängigkeit“, erzählt er. Bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft in Mainz erreichte er in persönlicher Bestzeit von 2:39.13 Stunden Platz 1 vor Startern von der Universität Mainz und der Universität Frankfurt/Main. Für die Hochschule Coburg mit am Start waren außerdem Jonas Schramm (Marathon: 03:57:43) und Daniel Eisenmann (Halbmarathon 01:57:21). Beide liefen ebenfalls persönliche Bestzeit.</p>&#13;
<p>Bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Bogenschießen in Marburg setzte sich Jakob Hetz von der Hochschule Coburg in der Kategorie Recurve (Olympischer Bogen) als Sieger durch. Er studiert im Studiengang Automobilmechatronik. Bereits mit sechs Jahren fing er mit dem Bogenschießen an. „Für mich ist das ein sehr gutes Konzentrationstraining“, erklärt er. Da ein Wettbewerb häufig über den ganzen Tag läuft, müsse man sich immer wieder von Neuem voll auf den nächsten Schuss konzentrieren und seine Aufmerksamkeit darauf lenken. Dieses Aufmerksamkeitstraining hilft ihm auch im Studium. Im Sommer kann er gut an seinem Studienort Coburg trainieren. Allerdings fehlen ihm im Winter hier die Trainingsmöglichkeiten. Dann fährt er einmal in der Woche zu seinem Heimatverein, dem BSC Reuth.</p>&#13;
<p>Besonders stolz auf die Erfolge der Coburger Studenten ist Barbara Zimmer, die Leiterin des Referats <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=330">Gesunde Hochschule</a>, die auch für das Sportprogramm der Hochschule verantwortlich ist. Das Programm umfasst aktuell 35 Kurse und reicht vom klassischen Handball und Fußball bis zu American Football und Frisbee.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit kurzem hat die Hochschule Coburg zwei deutsche Hochschulmeister in ihren Reihen. Lukas Döbereiner errang bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft Marathon in Mainz den ersten Platz. Und Jakob Hetz wurde in Marburg im Bogenschießen Deutscher Hochschulmeister.</em></p>&#13;
<p>Lukas Döbereiner absolviert aktuell an der Hochschule Coburg ein Masterstudium in Sozialer Arbeit. Im Januar hat er mit dem Training für den Wettbewerb begonnen und er ist mittlerweile 1.500 km gelaufen. Pro Jahr beteiligt er sich an circa acht Wettbewerben, vom 10 km-Lauf über Trailläufe bis zum Ultralauf. Für den Langstreckenläufer Lukas Döbereiner bietet Coburg optimale Trainingsbedingungen: „Die Region ist landschaftlich sehr reizvoll und bei meinem Training schätze ich die Freiheit und Unabhängigkeit“, erzählt er. Bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft in Mainz erreichte er in persönlicher Bestzeit von 2:39.13 Stunden Platz 1 vor Startern von der Universität Mainz und der Universität Frankfurt/Main. Für die Hochschule Coburg mit am Start waren außerdem Jonas Schramm (Marathon: 03:57:43) und Daniel Eisenmann (Halbmarathon 01:57:21). Beide liefen ebenfalls persönliche Bestzeit.</p>&#13;
<p>Bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Bogenschießen in Marburg setzte sich Jakob Hetz von der Hochschule Coburg in der Kategorie Recurve (Olympischer Bogen) als Sieger durch. Er studiert im Studiengang Automobilmechatronik. Bereits mit sechs Jahren fing er mit dem Bogenschießen an. „Für mich ist das ein sehr gutes Konzentrationstraining“, erklärt er. Da ein Wettbewerb häufig über den ganzen Tag läuft, müsse man sich immer wieder von Neuem voll auf den nächsten Schuss konzentrieren und seine Aufmerksamkeit darauf lenken. Dieses Aufmerksamkeitstraining hilft ihm auch im Studium. Im Sommer kann er gut an seinem Studienort Coburg trainieren. Allerdings fehlen ihm im Winter hier die Trainingsmöglichkeiten. Dann fährt er einmal in der Woche zu seinem Heimatverein, dem BSC Reuth.</p>&#13;
<p>Besonders stolz auf die Erfolge der Coburger Studenten ist Barbara Zimmer, die Leiterin des Referats <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=330">Gesunde Hochschule</a>, die auch für das Sportprogramm der Hochschule verantwortlich ist. Das Programm umfasst aktuell 35 Kurse und reicht vom klassischen Handball und Fußball bis zu American Football und Frisbee.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Deutscher_Hochschulmeister_Marathon_Doebereiner.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bogenschiessen_Hochschulmeister_Hetz_Jakob-470x1024.jpg"
                        fileSize="196072"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="470" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Resonanzraum des ruhenden Verkehrs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/resonanzraum-des-ruhenden-verkehrs/</link>
                <pubDate>Fri, 07 Jun 2019 07:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/resonanzraum-des-ruhenden-verkehrs/</guid>
                <description><![CDATA[<em>„Sounds der Zukunft“ – diese Veranstaltungsreihe bereicherte in den letzten Wochen das Leben an der Hochschule Coburg. In einem interdisziplinären und partizipativen Musikprojekt und einer alternativen Verkehrszählung machten circa 30 Studierende aus verschiedenen Studiengängen das Parkhaus am Campus Friedrich Streib zu einem „Resonanzraum für den ruhenden Verkehr“.</em><br /><br />Morgens zwischen 7.30 und 08.15 Uhr ist Rushhour an der Einfahrt zum Hochschul-Parkhaus am Campus Friedrich Streib. Diese Zeit nutzten Studierenden in einem interdisziplinären Musikprojekt, um die Autofahrerinnen und Autofahrer zum Nachdenken über nachhaltige Mobilitätskultur anzuregen. Auf den verteilten Zetteln war zu lesen: „Jeden Tag werden in Deutschland ca. 58 ha Boden versiegelt. Von der Fläche werden 36 % durchschnittlich über 23 Stunden am Tag für das Abstellen und Bewegen von Fahrmaschinen verwendet.“ Begleitet wurde die Aktion von Prof. Mario Tvrtkovic und Prof. Michael Haverland aus der Fakultät Design sowie Prof. Dr. Christian Holtorf aus dem Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule sowie weiteren Dozierenden der Hochschule.<br /><br />Die außergewöhnliche Veranstaltung fand im Rahmen des Seminars „LichtRaumKunst“, in der Kooperation mit dem Reallabor StadtLand Coburg unter Beteiligung des Seminars „Sounds der Zukunft Neue Musik hören und verstehen“ sowie von zufälligen Nutzern der Hochgarage statt. Das partizipative und interdisziplinäre Projekt liefert einen Denk- und Aktionsbeitrag zum Alltagsgebrauch der Stadt, zur Förderung einer nachhaltigen Mobilitätskultur, zum Umgang mit Klängen und Geräuschen in der modernen Alltagswelt und regt zur kritischen Reflexion von Alltagsmustern an. Den Rahmen bildet das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses und der 110. Geburtstag des „Futuristischen Manifestes“ aus dem Jahr 1909.<br /><br />Professor Tvrtkovic berichtet von den Ergebnissen der Verkehrszählung: „Wir haben festgestellt, dass in ca. 90 Prozent der einfahrenden Autos nur eine Person saß.“ Und er ergänzt: „Unter der Bedingungen können wir nicht von einem Mangel an Flächen für den ruhenden Verkehr sprechen. Wir haben eher ein Organisationsdefizit und eine nicht ausreichende Vernetzung von unterschiedlichen Mobilitätsträgern.“ Zudem stellten die beteiligten Studierenden und Lehrende eine sehr hohe Eignung der Hochgarage als Experimentierfeld für räumliche, programmatische und klangliche Umdeutungen fest.<br />]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>„Sounds der Zukunft“ – diese Veranstaltungsreihe bereicherte in den letzten Wochen das Leben an der Hochschule Coburg. In einem interdisziplinären und partizipativen Musikprojekt und einer alternativen Verkehrszählung machten circa 30 Studierende aus verschiedenen Studiengängen das Parkhaus am Campus Friedrich Streib zu einem „Resonanzraum für den ruhenden Verkehr“.</em><br /><br />Morgens zwischen 7.30 und 08.15 Uhr ist Rushhour an der Einfahrt zum Hochschul-Parkhaus am Campus Friedrich Streib. Diese Zeit nutzten Studierenden in einem interdisziplinären Musikprojekt, um die Autofahrerinnen und Autofahrer zum Nachdenken über nachhaltige Mobilitätskultur anzuregen. Auf den verteilten Zetteln war zu lesen: „Jeden Tag werden in Deutschland ca. 58 ha Boden versiegelt. Von der Fläche werden 36 % durchschnittlich über 23 Stunden am Tag für das Abstellen und Bewegen von Fahrmaschinen verwendet.“ Begleitet wurde die Aktion von Prof. Mario Tvrtkovic und Prof. Michael Haverland aus der Fakultät Design sowie Prof. Dr. Christian Holtorf aus dem Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule sowie weiteren Dozierenden der Hochschule.<br /><br />Die außergewöhnliche Veranstaltung fand im Rahmen des Seminars „LichtRaumKunst“, in der Kooperation mit dem Reallabor StadtLand Coburg unter Beteiligung des Seminars „Sounds der Zukunft Neue Musik hören und verstehen“ sowie von zufälligen Nutzern der Hochgarage statt. Das partizipative und interdisziplinäre Projekt liefert einen Denk- und Aktionsbeitrag zum Alltagsgebrauch der Stadt, zur Förderung einer nachhaltigen Mobilitätskultur, zum Umgang mit Klängen und Geräuschen in der modernen Alltagswelt und regt zur kritischen Reflexion von Alltagsmustern an. Den Rahmen bildet das 100-jährige Jubiläum des Bauhauses und der 110. Geburtstag des „Futuristischen Manifestes“ aus dem Jahr 1909.<br /><br />Professor Tvrtkovic berichtet von den Ergebnissen der Verkehrszählung: „Wir haben festgestellt, dass in ca. 90 Prozent der einfahrenden Autos nur eine Person saß.“ Und er ergänzt: „Unter der Bedingungen können wir nicht von einem Mangel an Flächen für den ruhenden Verkehr sprechen. Wir haben eher ein Organisationsdefizit und eine nicht ausreichende Vernetzung von unterschiedlichen Mobilitätsträgern.“ Zudem stellten die beteiligten Studierenden und Lehrende eine sehr hohe Eignung der Hochgarage als Experimentierfeld für räumliche, programmatische und klangliche Umdeutungen fest.<br />]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/parkhauskonzert_DJ2A0086-1024x682.jpeg"
                        fileSize="127591"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/parkhauskonzert_DJ2A0097-1024x682.jpeg"
                        fileSize="90028"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/parkhauskonzert_DJ2A0214-1024x682.jpeg"
                        fileSize="100994"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Partneruni in den USA]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-partneruni-in-den-usa/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Jun 2019 07:41:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-partneruni-in-den-usa/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende des Bachelor- und des Masterstudiengangs Gesundheitsförderung haben künftig die Chance, für einen Forschungsaustausch an die US-amerikanischen East Tennessee State University ETSU einen Forschungsaustausch zu gehen und dort für ihre Abschlussarbeit zu forschen. Zustande kam diese Kooperation über Prof. Dr. Jameson K. Hirsch, der an der ETSU lehrt und als Gastprofessor im laufenden Sommersemester bereits zum siebten Mal an die Hochschule Coburg gekommen ist.</em></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Niko Kohls aus dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Jameson K. Hirsch lehren und forschen in ähnlichen Fachgebieten. Beide sind an den Themen Gesundheitspsychologie, Positive Psychologie und Resilienzforschung interessiert. Auf Einladung der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit kommt Professor Hirsch von der East Tennessee State University immer wieder an die Hochschule Coburg um im Bachelor und Masterstudiengang Gesundheitsförderung zu lehren und seine aktuellen Forschungsergebnisse vorzustellen. Nun wird die Verbindung der beiden Hochschulen offiziell besiegelt. Mit Unterstützung des International Office der Hochschule Coburg unter Leitung von Annette Stegemann entstand ein Kooperationsvertrag, der es Coburger Studierenden erlaubt, an die ETSU zu gehen. Dies ist die zweite Kooperation mit einer US-amerikanischen Universität. Es besteht bereits ein Austausch mit der Georgetown University unter dem Mentorat von Prof. Dr. James Giordano. „Diese Kooperationen ermöglichen unseren Studierenden internationale Erfahrung zu sammeln und Kontakte aufzubauen“, freut sich Professor Kohls. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende des Bachelor- und des Masterstudiengangs Gesundheitsförderung haben künftig die Chance, für einen Forschungsaustausch an die US-amerikanischen East Tennessee State University ETSU einen Forschungsaustausch zu gehen und dort für ihre Abschlussarbeit zu forschen. Zustande kam diese Kooperation über Prof. Dr. Jameson K. Hirsch, der an der ETSU lehrt und als Gastprofessor im laufenden Sommersemester bereits zum siebten Mal an die Hochschule Coburg gekommen ist.</em></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Niko Kohls aus dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg und Prof. Dr. Jameson K. Hirsch lehren und forschen in ähnlichen Fachgebieten. Beide sind an den Themen Gesundheitspsychologie, Positive Psychologie und Resilienzforschung interessiert. Auf Einladung der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit kommt Professor Hirsch von der East Tennessee State University immer wieder an die Hochschule Coburg um im Bachelor und Masterstudiengang Gesundheitsförderung zu lehren und seine aktuellen Forschungsergebnisse vorzustellen. Nun wird die Verbindung der beiden Hochschulen offiziell besiegelt. Mit Unterstützung des International Office der Hochschule Coburg unter Leitung von Annette Stegemann entstand ein Kooperationsvertrag, der es Coburger Studierenden erlaubt, an die ETSU zu gehen. Dies ist die zweite Kooperation mit einer US-amerikanischen Universität. Es besteht bereits ein Austausch mit der Georgetown University unter dem Mentorat von Prof. Dr. James Giordano. „Diese Kooperationen ermöglichen unseren Studierenden internationale Erfahrung zu sammeln und Kontakte aufzubauen“, freut sich Professor Kohls. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IGF_Hirsch-683x1024.jpg"
                        fileSize="112848"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Aktionstag würdigt Engagement von studentischen Tutor*innen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aktionstag-wuerdigt-engagement-von-studentischen-tutorinnen/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Jun 2019 07:39:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aktionstag-wuerdigt-engagement-von-studentischen-tutorinnen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende, die ihre Kommiliton*innen im Studium unterstützen, sind ein wichtiger Teil des Hochschullebens. Sie helfen nicht nur bei den ersten Schritten an der Hochschule, sondern auch auf fachlicher Ebene. Beim ersten Tag der Tutorienarbeit wird dieses Engagement gewürdigt.</em></p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg gibt es im Rahmen des Projekts „<a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=399">Der Coburger Weg</a>“ ein großes Tutorenprogramm. Dabei stehen Studierende höherer Semester Studierenden niedriger Semester bei Fragen zur Seite. Es gibt zwei Formen: Erstsemestertutor*innen und Fachtutor*innen. </p>&#13;
<p>„Die Erstsemestertutor*innen begleiten die Studierenden in den ersten Wochen an der Hochschule“, erklärt Kerstin Kroner, berufliche Tutorin im Projekt „Der Coburger Weg“. „Sie sind zum Beispiel bei den Erstsemestertagen „anCOmmen“ dabei, zeigen den Studierenden wichtige Anlaufstellen an der Hochschule und berichten von ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen im Studium.“ Die Fachtutor*innen unterstützen die Studierenden im weiteren Verlauf des Studiums. Sie sind Ansprechpartner*innen für verschiedene Fächer und helfen ihren jüngeren Kommilitonen bei der Lösungsfindung. Sie bereiten zum Beispiel Aufgaben aus den Vorlesungen gemeinsam nach. </p>&#13;
<p>„Die Tutor*innen leisten einen großen Beitrag für die Zufriedenheit der Studierenden“, freut sich Kerstin Kroner. Und auch die Tutor*innen profitieren von dem Programm: Sie sammeln Erfahrungen im Umgang mit Teams, lernen sich in kleinen Lehrsituationen zu bewähren und erweitern ihre Soft Skills.</p>&#13;
<p>Betreut werden die studentischen Tutor*innen durch berufliche Tutor*innen der jeweiligen Fakultäten. „Wir bereiten die Tutor*innen mit einer methodisch-didaktischen Schulung auf ihre Aufgaben vor und stehen ihnen während des gesamten Semesters bei Fragen zur Seite.“ </p>&#13;
<p>Heute, am 6. Juni 2019, findet der erste deutschlandweite Aktionstag Tutorienarbeit statt. Ziel ist, die Tutorienarbeit sichtbarer zu machen  und Tutor*innen stärker zu vernetzen. </p>&#13;
<h3>Zahlen &amp; Fakten</h3>&#13;
<ul><li>Seit 2012 gibt es die Erstsemestertutorien im Rahmen des Coburger Wegs, ein Jahr später wurden die Fachtutorien eingeführt</li><li> 15 bis 20 Studierende betreuen die Tutor*innen im Durchschnitt pro Gruppe</li><li> 364 Erstsemestertutorenverträge und 552 Fachtutorenverträge wurden bis jetzt im Rahmen des Coburger Wegs unterschrieben</li><li>Das Team der beruflichen Tutor*innen besteht aus sechs Mitarbeiter*innen</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende, die ihre Kommiliton*innen im Studium unterstützen, sind ein wichtiger Teil des Hochschullebens. Sie helfen nicht nur bei den ersten Schritten an der Hochschule, sondern auch auf fachlicher Ebene. Beim ersten Tag der Tutorienarbeit wird dieses Engagement gewürdigt.</em></p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg gibt es im Rahmen des Projekts „<a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=399">Der Coburger Weg</a>“ ein großes Tutorenprogramm. Dabei stehen Studierende höherer Semester Studierenden niedriger Semester bei Fragen zur Seite. Es gibt zwei Formen: Erstsemestertutor*innen und Fachtutor*innen. </p>&#13;
<p>„Die Erstsemestertutor*innen begleiten die Studierenden in den ersten Wochen an der Hochschule“, erklärt Kerstin Kroner, berufliche Tutorin im Projekt „Der Coburger Weg“. „Sie sind zum Beispiel bei den Erstsemestertagen „anCOmmen“ dabei, zeigen den Studierenden wichtige Anlaufstellen an der Hochschule und berichten von ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen im Studium.“ Die Fachtutor*innen unterstützen die Studierenden im weiteren Verlauf des Studiums. Sie sind Ansprechpartner*innen für verschiedene Fächer und helfen ihren jüngeren Kommilitonen bei der Lösungsfindung. Sie bereiten zum Beispiel Aufgaben aus den Vorlesungen gemeinsam nach. </p>&#13;
<p>„Die Tutor*innen leisten einen großen Beitrag für die Zufriedenheit der Studierenden“, freut sich Kerstin Kroner. Und auch die Tutor*innen profitieren von dem Programm: Sie sammeln Erfahrungen im Umgang mit Teams, lernen sich in kleinen Lehrsituationen zu bewähren und erweitern ihre Soft Skills.</p>&#13;
<p>Betreut werden die studentischen Tutor*innen durch berufliche Tutor*innen der jeweiligen Fakultäten. „Wir bereiten die Tutor*innen mit einer methodisch-didaktischen Schulung auf ihre Aufgaben vor und stehen ihnen während des gesamten Semesters bei Fragen zur Seite.“ </p>&#13;
<p>Heute, am 6. Juni 2019, findet der erste deutschlandweite Aktionstag Tutorienarbeit statt. Ziel ist, die Tutorienarbeit sichtbarer zu machen  und Tutor*innen stärker zu vernetzen. </p>&#13;
<h3>Zahlen &amp; Fakten</h3>&#13;
<ul><li>Seit 2012 gibt es die Erstsemestertutorien im Rahmen des Coburger Wegs, ein Jahr später wurden die Fachtutorien eingeführt</li><li> 15 bis 20 Studierende betreuen die Tutor*innen im Durchschnitt pro Gruppe</li><li> 364 Erstsemestertutorenverträge und 552 Fachtutorenverträge wurden bis jetzt im Rahmen des Coburger Wegs unterschrieben</li><li>Das Team der beruflichen Tutor*innen besteht aus sechs Mitarbeiter*innen</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AnCOmmen_Tutoren-1024x610.jpg"
                        fileSize="228298"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="610"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende laden ein zum Campus.Design Open]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-laden-ein-zum-campusdesign-open/</link>
                <pubDate>Wed, 29 May 2019 12:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-laden-ein-zum-campusdesign-open/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bis zum Sonntag zeigen Studierende der Fakultät Design der Hochschule Coburg ihre ganze Kreativität. Beim <a href="t3://page?uid=384" title="Opens internal link in current window">Campus.Design Open</a> (30. Mai - 02. Juni) präsentieren sie Entwürfe und Modelle aus dem Studium und laden ein zu Vorträgen, Workshops und Konzerten. <br /></em></p>&#13;
<p>Daumendick stapeln sich die Informationen auf dem Tisch im Hofbrauhaus. Ein riesiges Portfolio von Ausstellungen, Workshops, Vorträgen, Konzerten und vieles mehr hat die Fakultät Design für ihren Campus.Design Open vorbereitet. Architektur, Bauingenieurwesen, Innenarchitektur, Integriertes Produktdesign, Master Design und Master Digitale Denkmaltechnologie – sie alle sind dabei. Das Themenspektrum ist vielseitig. </p>&#13;
<p>Da gibt es Ideen und Entwürfe für eine Jugendherberge in Coburg, Modelle für einen Prinz-Albert-Campus am Güterbahnhof, Mode aus ausgemusterten, quietschgelben Verkehrskadetten-Jacken oder eine Clang Clausur, die zeigt, dass Räume nicht nur nach optischen Aspekten gestaltet werden sollten. Auch das Jubiläum von Prinz Albert und Königin Viktoria spielt eine Rolle beim Campus.Design Open.&nbsp; Studierende haben z.B. einen Weihnachtsbaum für das Victoria and Albert Museum in London designt. Der Siegerentwurf soll dort ausgestellt werden. Welcher das ist, bleibt aber noch geheim. </p>&#13;
<p>Eine Verbindung zu den parallel stattfindenden Coburger Designtagen entsteht in diesem Jahr durch Aktionen am ehemaligen Schlachthof. Rund um die Villa von <a href="t3://page?uid=982" title="Opens internal link in current window">CREAPOLIS</a> haben Studierende aus Manchester und Coburg das Gelände gestaltet – inklusive Feuerstelle am Itz-Ufer. Außerdem gibt es dort ebenfalls Ausstellungen und Workshops.</p>&#13;
<p>Mitmachen und selbst kreativ werden können Besucher*innen am Campus.Design Open auch. Sei es beim Repair-Café, beim Action Painting oder bei einer Radtour durch die Stadt – nach dem Vorbild der Critical Mass Bewegung.</p>&#13;
<p>Das ganze Programm gibt es unter: <a href="http://www.campus.design">www.campus.design</a> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bis zum Sonntag zeigen Studierende der Fakultät Design der Hochschule Coburg ihre ganze Kreativität. Beim <a href="t3://page?uid=384" title="Opens internal link in current window">Campus.Design Open</a> (30. Mai - 02. Juni) präsentieren sie Entwürfe und Modelle aus dem Studium und laden ein zu Vorträgen, Workshops und Konzerten. <br /></em></p>&#13;
<p>Daumendick stapeln sich die Informationen auf dem Tisch im Hofbrauhaus. Ein riesiges Portfolio von Ausstellungen, Workshops, Vorträgen, Konzerten und vieles mehr hat die Fakultät Design für ihren Campus.Design Open vorbereitet. Architektur, Bauingenieurwesen, Innenarchitektur, Integriertes Produktdesign, Master Design und Master Digitale Denkmaltechnologie – sie alle sind dabei. Das Themenspektrum ist vielseitig. </p>&#13;
<p>Da gibt es Ideen und Entwürfe für eine Jugendherberge in Coburg, Modelle für einen Prinz-Albert-Campus am Güterbahnhof, Mode aus ausgemusterten, quietschgelben Verkehrskadetten-Jacken oder eine Clang Clausur, die zeigt, dass Räume nicht nur nach optischen Aspekten gestaltet werden sollten. Auch das Jubiläum von Prinz Albert und Königin Viktoria spielt eine Rolle beim Campus.Design Open.&nbsp; Studierende haben z.B. einen Weihnachtsbaum für das Victoria and Albert Museum in London designt. Der Siegerentwurf soll dort ausgestellt werden. Welcher das ist, bleibt aber noch geheim. </p>&#13;
<p>Eine Verbindung zu den parallel stattfindenden Coburger Designtagen entsteht in diesem Jahr durch Aktionen am ehemaligen Schlachthof. Rund um die Villa von <a href="t3://page?uid=982" title="Opens internal link in current window">CREAPOLIS</a> haben Studierende aus Manchester und Coburg das Gelände gestaltet – inklusive Feuerstelle am Itz-Ufer. Außerdem gibt es dort ebenfalls Ausstellungen und Workshops.</p>&#13;
<p>Mitmachen und selbst kreativ werden können Besucher*innen am Campus.Design Open auch. Sei es beim Repair-Café, beim Action Painting oder bei einer Radtour durch die Stadt – nach dem Vorbild der Critical Mass Bewegung.</p>&#13;
<p>Das ganze Programm gibt es unter: <a href="http://www.campus.design">www.campus.design</a> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Coburg_weiterbauen-1024x683.jpg"
                        fileSize="159552"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schlachthof_Feuerstelle-1024x683.jpg"
                        fileSize="187160"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[VDMA Maschinenhaus-Transferprojekt startet an Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vdma-maschinenhaus-transferprojekt-startet-an-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 23 May 2019 10:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vdma-maschinenhaus-transferprojekt-startet-an-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p> <em>Der Maschinen- und Anlagenbau ist mit rund 191.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren der größte Ingenieurarbeitgeber in Deutschland. Dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) liegt viel daran, dass die künftigen Ingenieurinnen und Ingenieure gut auf die beruflichen Herausforderungen der Arbeitswelt vorbereitet sind. In sogenannten Transferprojekten im Rahmen der Maschinenhaus-Initiative arbeitet der Verband daher eng mit den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen in Deutschland zusammen. Jetzt startet das Projekt zur Verbesserung des Studiums an der Hochschule Coburg in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik.</em><br /><br />„Gutes noch besser machen“, dieses Ziel verfolgen die Lehrenden der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg. Sie nehmen Teil am VDMA Maschinenhaus-Transferprojekt, bei dem es unter anderem darum geht, die hohen Standards der deutschen Ingenieurausbildung und eine praxisorientierte Ausbildung sicherzustellen. „Bei unseren Bachelorstudiengängen Maschinenbau und Automobiltechnologie wollen wir in Zukunft ein noch höheres Gewicht auf das Thema Digitalisierung legen und Wege finden, wie wir mit den Unterschieden beim Vorwissen unserer Studienanfängerinnen und -anfängern noch besser umgehen können“, erläutert Studiendekan Prof. Dr. Ralf Reißing die Motivation seiner Fakultät zur Teilnahme.</p>&#13;
<p>Das Maschinenhaus-Transferprojekt umfasst vier individuelle Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Daran nehmen als externe Gäste Bildungsexperten des VDMA, des HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) sowie Vertretern aus Maschinenbau-Unternehmen teil.</p>&#13;
<p>„Damit der deutsche Maschinen- und Anlagenbau seine internationale Spitzenposition halten kann, brauchen wir nicht nur exzellente Forschung, sondern auch exzellente Lehre“, betont Michael Patrick Zeiner, der Projektleiter der Maschinenhaus-Initiative des VDMA.<br />Zum Abschluss des mehrphasigen Prozesses wird der VDMA die Hochschule mit dem Zertifikat „Transferhochschule“ auszeichnen. „Unsere Fakultät freut sich auf den Austausch mit den externen Experten. Wir hoffen, dadurch in Zukunft für Studieninteressierte noch attraktiver zu sein“, gibt sich Prof. Dr. Stefan Gast, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, selbstbewusst.<br /><strong></strong></p>&#13;
<p><strong>Hintergrundinformationen</strong><br />Über die VDMA-Initiative „Maschinenhaus – Plattform für innovative Lehre“ Das „Maschinenhaus“ als Plattform für innovative Lehre ist die VDMA-Initiative für mehr Studienerfolg in den Ingenieurwissenschaften. Damit soll den hohen Studienabbruchquoten in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen entgegengewirkt und ein qualitativ hochwertiges Ingenieurstudium sichergestellt werden.<br />Auf der Basis von fünf Angeboten unterstützt der VDMA seit 2013 Hochschulen bei der Verbesserung der Lehre. In aktuell 53 laufenden oder bereits abgeschlossenen Transferprojekten im gesamten Bundesgebiet gelangt die Theorie in die Praxis und in individuellen Workshops wird der Status quo der Lehre analysiert und neue Maßnahmen konzipiert. Eine Toolbox sammelt die erfolgversprechendsten Maßnahmen, Indikatoren und Instrumente und bereitet diese für den Praxiseinsatz auf. Im „Erfahrungsaustausch (ERFA) Maschinenhaus“ kommen Fachleute von Hochschulen bis zu drei Mal jährlich zusammen, um über aktuelle Fragen rund um das Thema Lehre und Qualitätsmanagement zu diskutieren. Zudem bietet der VDMA weitere Vernetzungs- und Schwerpunktthemen an, wie z.B. zu Kooperationsformen und -möglichkeiten zwischen Hochschulen und Unternehmen oder zum Dualen Studium. Der Projektbaustein „Hochschulpolitik“ analysiert politische Handlungsmöglichkeiten für das Erreichen von mehr Studienerfolg. Im Oktober 2019 wird zum vierten Mal der mit insgesamt 125.000 Euro dotierte VDMA-Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus“ verliehen.<br /><a href="https://bildung.vdma.org/hochschule">https://bildung.vdma.org/hochschule</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p> <em>Der Maschinen- und Anlagenbau ist mit rund 191.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren der größte Ingenieurarbeitgeber in Deutschland. Dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) liegt viel daran, dass die künftigen Ingenieurinnen und Ingenieure gut auf die beruflichen Herausforderungen der Arbeitswelt vorbereitet sind. In sogenannten Transferprojekten im Rahmen der Maschinenhaus-Initiative arbeitet der Verband daher eng mit den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen in Deutschland zusammen. Jetzt startet das Projekt zur Verbesserung des Studiums an der Hochschule Coburg in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik.</em><br /><br />„Gutes noch besser machen“, dieses Ziel verfolgen die Lehrenden der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg. Sie nehmen Teil am VDMA Maschinenhaus-Transferprojekt, bei dem es unter anderem darum geht, die hohen Standards der deutschen Ingenieurausbildung und eine praxisorientierte Ausbildung sicherzustellen. „Bei unseren Bachelorstudiengängen Maschinenbau und Automobiltechnologie wollen wir in Zukunft ein noch höheres Gewicht auf das Thema Digitalisierung legen und Wege finden, wie wir mit den Unterschieden beim Vorwissen unserer Studienanfängerinnen und -anfängern noch besser umgehen können“, erläutert Studiendekan Prof. Dr. Ralf Reißing die Motivation seiner Fakultät zur Teilnahme.</p>&#13;
<p>Das Maschinenhaus-Transferprojekt umfasst vier individuelle Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Daran nehmen als externe Gäste Bildungsexperten des VDMA, des HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) sowie Vertretern aus Maschinenbau-Unternehmen teil.</p>&#13;
<p>„Damit der deutsche Maschinen- und Anlagenbau seine internationale Spitzenposition halten kann, brauchen wir nicht nur exzellente Forschung, sondern auch exzellente Lehre“, betont Michael Patrick Zeiner, der Projektleiter der Maschinenhaus-Initiative des VDMA.<br />Zum Abschluss des mehrphasigen Prozesses wird der VDMA die Hochschule mit dem Zertifikat „Transferhochschule“ auszeichnen. „Unsere Fakultät freut sich auf den Austausch mit den externen Experten. Wir hoffen, dadurch in Zukunft für Studieninteressierte noch attraktiver zu sein“, gibt sich Prof. Dr. Stefan Gast, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, selbstbewusst.<br /><strong></strong></p>&#13;
<p><strong>Hintergrundinformationen</strong><br />Über die VDMA-Initiative „Maschinenhaus – Plattform für innovative Lehre“ Das „Maschinenhaus“ als Plattform für innovative Lehre ist die VDMA-Initiative für mehr Studienerfolg in den Ingenieurwissenschaften. Damit soll den hohen Studienabbruchquoten in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen entgegengewirkt und ein qualitativ hochwertiges Ingenieurstudium sichergestellt werden.<br />Auf der Basis von fünf Angeboten unterstützt der VDMA seit 2013 Hochschulen bei der Verbesserung der Lehre. In aktuell 53 laufenden oder bereits abgeschlossenen Transferprojekten im gesamten Bundesgebiet gelangt die Theorie in die Praxis und in individuellen Workshops wird der Status quo der Lehre analysiert und neue Maßnahmen konzipiert. Eine Toolbox sammelt die erfolgversprechendsten Maßnahmen, Indikatoren und Instrumente und bereitet diese für den Praxiseinsatz auf. Im „Erfahrungsaustausch (ERFA) Maschinenhaus“ kommen Fachleute von Hochschulen bis zu drei Mal jährlich zusammen, um über aktuelle Fragen rund um das Thema Lehre und Qualitätsmanagement zu diskutieren. Zudem bietet der VDMA weitere Vernetzungs- und Schwerpunktthemen an, wie z.B. zu Kooperationsformen und -möglichkeiten zwischen Hochschulen und Unternehmen oder zum Dualen Studium. Der Projektbaustein „Hochschulpolitik“ analysiert politische Handlungsmöglichkeiten für das Erreichen von mehr Studienerfolg. Im Oktober 2019 wird zum vierten Mal der mit insgesamt 125.000 Euro dotierte VDMA-Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus“ verliehen.<br /><a href="https://bildung.vdma.org/hochschule">https://bildung.vdma.org/hochschule</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maschinenhaus_Transferprojekt_Auftakt-1024x777.jpg"
                        fileSize="193372"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="777"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Elektrotechnik: Praktikum in den USA möglich]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/elektrotechnik-praktikum-in-den-usa-moeglich/</link>
                <pubDate>Thu, 23 May 2019 09:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/elektrotechnik-praktikum-in-den-usa-moeglich/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Deutsche Studierende sind in den USA als Praktikanten willkommen. Das vermittelte Matthias Pöhler vom US-amerikanischen Forschungsinstitut </em><em>Turner-Fairbank Highway Research Center (TFHRC) den Studierenden der Elektrotechnik bei seinem Besuch an der Hochschule Coburg. Der deutsche Ingenieur, der seit 15 Jahren in den USA lebt und arbeitet, schätzt an den deutschen Studierenden die hohe Praxisorientierung und die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten.</em> </p>&#13;
<p>Angehende Elektroingenieure sind nicht nur in Deutschland gefragt. Auch US-amerikanische Unternehmen und Institutionen bieten deutschen Studierenden die Möglichkeit, für ein Praktikum in die USA zu kommen. Matthias Pöhler forscht am staatlichen Turner-Fairbank Highway Research Center (TFHRC), das in unmittelbarer Nähe zu Washington DC beheimatet ist. Er kam an die Hochschule Coburg, um sein Institut vorzustellen und den Studierenden die Möglichkeiten eines Praktikums in dem Institut vorzustellen. </p>&#13;
<p>Das TFHRC führt physikalische Experimente und Strömungssimulationen an Brücken durch. Ziel ist es, für die gesamte USA Richtlinien zur Überprüfung von Brücken zu erarbeiten und den Bundesstaaten bereitzustellen. Das Institut simuliert beispielsweise in einem acht Meter langer Wellenkanal Tsunamis und Überflutungsschäden und führt Versuche zur Erosion im Flussbett durch. </p>&#13;
<p>Aufgrund des komplexen Themengebietes bevorzugt das TFHRC Studierende, die sich für ein 12-monatiges Praktikum interessieren. Gesucht werden insbesondere Studierende aus dem Studiengang Automatisierung und Robotik. Prof. Dr. Matthias Mörz, Praxisbeauftragter der Elektrotechnik-Studiengänge, und Prof. Oliver Engel, der Auslandsbeauftragter der Fakultät Elektrotechnik und Informatik, freuen sich über das Interesse aus den USA: „Für unsere leistungsstarken Studierenden ist das ein tolle Chance Auslandserfahrung zu sammeln.“ Und auch der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Bernd Hüttl, ist daran interessiert, seinen Studierenden Entwicklungspotenziale aufzuzeigen. Weitere Informationen zum Labor finden sich <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://highways.dot.gov/laboratories/hydraulics-research-laboratory/hydraulics-research-laboratory-overview">hier</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Deutsche Studierende sind in den USA als Praktikanten willkommen. Das vermittelte Matthias Pöhler vom US-amerikanischen Forschungsinstitut </em><em>Turner-Fairbank Highway Research Center (TFHRC) den Studierenden der Elektrotechnik bei seinem Besuch an der Hochschule Coburg. Der deutsche Ingenieur, der seit 15 Jahren in den USA lebt und arbeitet, schätzt an den deutschen Studierenden die hohe Praxisorientierung und die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten.</em> </p>&#13;
<p>Angehende Elektroingenieure sind nicht nur in Deutschland gefragt. Auch US-amerikanische Unternehmen und Institutionen bieten deutschen Studierenden die Möglichkeit, für ein Praktikum in die USA zu kommen. Matthias Pöhler forscht am staatlichen Turner-Fairbank Highway Research Center (TFHRC), das in unmittelbarer Nähe zu Washington DC beheimatet ist. Er kam an die Hochschule Coburg, um sein Institut vorzustellen und den Studierenden die Möglichkeiten eines Praktikums in dem Institut vorzustellen. </p>&#13;
<p>Das TFHRC führt physikalische Experimente und Strömungssimulationen an Brücken durch. Ziel ist es, für die gesamte USA Richtlinien zur Überprüfung von Brücken zu erarbeiten und den Bundesstaaten bereitzustellen. Das Institut simuliert beispielsweise in einem acht Meter langer Wellenkanal Tsunamis und Überflutungsschäden und führt Versuche zur Erosion im Flussbett durch. </p>&#13;
<p>Aufgrund des komplexen Themengebietes bevorzugt das TFHRC Studierende, die sich für ein 12-monatiges Praktikum interessieren. Gesucht werden insbesondere Studierende aus dem Studiengang Automatisierung und Robotik. Prof. Dr. Matthias Mörz, Praxisbeauftragter der Elektrotechnik-Studiengänge, und Prof. Oliver Engel, der Auslandsbeauftragter der Fakultät Elektrotechnik und Informatik, freuen sich über das Interesse aus den USA: „Für unsere leistungsstarken Studierenden ist das ein tolle Chance Auslandserfahrung zu sammeln.“ Und auch der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Bernd Hüttl, ist daran interessiert, seinen Studierenden Entwicklungspotenziale aufzuzeigen. Weitere Informationen zum Labor finden sich <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://highways.dot.gov/laboratories/hydraulics-research-laboratory/hydraulics-research-laboratory-overview">hier</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Elektrotechnik_Besuch_Poehler_Matthais-1024x642.jpg"
                        fileSize="160764"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="642"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Thomas Sattelberger zu Besuch an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/thomas-sattelberger-zu-besuch-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Wed, 22 May 2019 06:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/thomas-sattelberger-zu-besuch-an-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In seiner Eigenschaft als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung sowie der Enquete-Kommission Bildung des Deutschen Bundestages besuchte Thomas Sattelberger die Hochschule Coburg. Er informierte sich über die aktuellen Herausforderungen, vor denen die Hochschulen für angewandte Wissenschaften stehen. Sein Ziel ist die Etablierung einer Deutschen Transfergemeinschaft, die den Hochschulen einen besseren Zugang zu Mitteln der Forschungsförderung ermöglichen.</em></p>&#13;
<p>Thomas Sattelberger sitzt seit 2017 für die FDP im Deutschen Bundestag. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Personalvorstand in großen deutschen Unternehmen setzt er sich besonders für das Thema „Berufliche Bildung“ ein. Bei seinem Besuch an der Hochschule Coburg machte er deutlich, dass die Unternehmen aufgrund der zunehmenden Digitalisierung mehr akademisch ausgebildete Fachkräfte brauchen werden. Er begrüßte den Ansatz der Hochschule Coburg, die jungen Menschen interdisziplinär auszubilden. Zudem müsse die Hochschule Plattformen zum Austausch mit den Unternehmen schaffen, um deren Kooperationsfähigkeit zu stärken. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze verwies darauf, dass sich die Hochschule bei ihrer Weiterentwicklung stark an den Themen in der Region orientiert und intensiv mit den Vertretern der Unternehmen, Verbände und Institutionen zusammenarbeitet. Für Vizepräsidentin Prof. Dr. Aileen Funke verfügt die Hochschule mit ihrem Projekt CREAPOLIS über eine Plattform, die sowohl die Unternehmen als auch die Bürgerinnen und Bürger miteinander und mit der Hochschule verbindet. Darüber hinaus trägt die Zusammenarbeit mit den Schulen im Rahmen des Schülerforschungszentrums Früchte. Beispielhafte zeigt sich das für Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel am Erfolg von Coburger Gymnasiasten beim Wettbewerb „Jugend forscht“. </p>&#13;
<p>Begleitet wurde Thomas Sattelberger von dem Landtagsabgeordneten Sebastian Körber, sowie den FDP-Bezirksvorsitzenden Thomas Nagel und Markus Latta.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In seiner Eigenschaft als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung sowie der Enquete-Kommission Bildung des Deutschen Bundestages besuchte Thomas Sattelberger die Hochschule Coburg. Er informierte sich über die aktuellen Herausforderungen, vor denen die Hochschulen für angewandte Wissenschaften stehen. Sein Ziel ist die Etablierung einer Deutschen Transfergemeinschaft, die den Hochschulen einen besseren Zugang zu Mitteln der Forschungsförderung ermöglichen.</em></p>&#13;
<p>Thomas Sattelberger sitzt seit 2017 für die FDP im Deutschen Bundestag. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Personalvorstand in großen deutschen Unternehmen setzt er sich besonders für das Thema „Berufliche Bildung“ ein. Bei seinem Besuch an der Hochschule Coburg machte er deutlich, dass die Unternehmen aufgrund der zunehmenden Digitalisierung mehr akademisch ausgebildete Fachkräfte brauchen werden. Er begrüßte den Ansatz der Hochschule Coburg, die jungen Menschen interdisziplinär auszubilden. Zudem müsse die Hochschule Plattformen zum Austausch mit den Unternehmen schaffen, um deren Kooperationsfähigkeit zu stärken. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze verwies darauf, dass sich die Hochschule bei ihrer Weiterentwicklung stark an den Themen in der Region orientiert und intensiv mit den Vertretern der Unternehmen, Verbände und Institutionen zusammenarbeitet. Für Vizepräsidentin Prof. Dr. Aileen Funke verfügt die Hochschule mit ihrem Projekt CREAPOLIS über eine Plattform, die sowohl die Unternehmen als auch die Bürgerinnen und Bürger miteinander und mit der Hochschule verbindet. Darüber hinaus trägt die Zusammenarbeit mit den Schulen im Rahmen des Schülerforschungszentrums Früchte. Beispielhafte zeigt sich das für Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel am Erfolg von Coburger Gymnasiasten beim Wettbewerb „Jugend forscht“. </p>&#13;
<p>Begleitet wurde Thomas Sattelberger von dem Landtagsabgeordneten Sebastian Körber, sowie den FDP-Bezirksvorsitzenden Thomas Nagel und Markus Latta.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Besuch_Sattelberger_Hochschule_Coburg-1024x745.jpg"
                        fileSize="143951"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="745"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[ZukunftsDesign: Buch zu studentischem Projekt erschienen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunftsdesign-buch-zu-studentischem-projekt-erschienen/</link>
                <pubDate>Tue, 21 May 2019 10:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zukunftsdesign-buch-zu-studentischem-projekt-erschienen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende des Masters ZukunftsDesign haben die Ergebnisse ihrer Projektarbeit zwischen Buchdeckel gepackt. Unter dem Titel „Emotionale Intelligenz: Retrospektiven, Momentaufnahmen, Ausblicke“ setzen sich fünf Studentinnen mit den unterschiedlichen Facetten der Emotionalen Intelligenz auseinander. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Milena Valeva stattfand. </em></p>&#13;
<p>In den 1990er-Jahren kam die Idee auf, den Begriff der Intelligenz um eine Dimension zu erweitern, nämlich die Emotionale Intelligenz. Die Botschaft dahinter war: In der Kompetenz des Urteilens über Emotionen liegt ein enormes Anwendungspotenzial und ein wichtiger Erfolgsfaktor für menschliches Handeln. </p>&#13;
<p>Die Master-Studentinnen Ulrike Aberer, Annemarie Christel, Laura Miess, Meike-Lesley Neumann Endres und Amelie Roth analysierten im Rahmen einer Projektarbeit, wie sich die Wahrnehmung der Emotionalen Intelligenz im Laufe der Zeit verändert hat und welche unterschiedlichen Funktionsbereiche der Emotionalen Intelligenz zugeschrieben werden. Dabei ging es ihnen auch um die Bedeutung der Emotionalen Intelligenz im Hinblick auf die Zukunft von Gesellschaft und Ökonomie. Spannend war, dass die Studentinnen des transdisziplinären Studiengangs ZukunftsDesign aufgrund ihrer unterschiedlichen Professionen jeweils einen anderen Blick auf das Thema haben.</p>&#13;
<p>Konkret ging es den Studentinnen um Antworten auf die Fragen: Inwieweit beeinflusst die Emotionale Intelligenz einer Person ihre interkulturelle Sensibilität? Kann sie uns helfen, Kommunikationshürden zu überwinden? Kann Emotionale Intelligenz die Kollaboration im organisationalen Kontext verbessern? Welches Potenzial hat sie für die Führung unter besonderer Berücksichtigung der Gender-Perspektive? Wie ist Emotionale Intelligenz aus der gesellschaftlicher Perspektive einzuordnen? Ist sie messbar? Und wie lässt sie sich über den Einsatz technischer Systeme (Mensch-Maschine-Interaktion) erlernen und weiterentwickeln?</p>&#13;
<p>Das Buch ist ab sofort gedruckt und digital im Handel erhältlich und kann in der Hochschulbibliothek entliehen werden. </p>&#13;
<p><strong>Bibliografische Daten:</strong></p>&#13;
<p>Milena Valeve (Hrsg.): Emotionale Intelligenz. Retrospektiven | Momentaufnahmen | Ausblicke, Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München,.152 Seiten, ISBN&nbsp;<a href="https://www.buchhandel.de/buch/9783957102379">978-3-95710-237-9</a> (print) 19,80 €, ISBN&nbsp;<a href="https://www.buchhandel.de/buch/9783957103376">978-3-95710-337-6</a>&nbsp;(e-book&nbsp;pdf) € 17.99</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende des Masters ZukunftsDesign haben die Ergebnisse ihrer Projektarbeit zwischen Buchdeckel gepackt. Unter dem Titel „Emotionale Intelligenz: Retrospektiven, Momentaufnahmen, Ausblicke“ setzen sich fünf Studentinnen mit den unterschiedlichen Facetten der Emotionalen Intelligenz auseinander. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Milena Valeva stattfand. </em></p>&#13;
<p>In den 1990er-Jahren kam die Idee auf, den Begriff der Intelligenz um eine Dimension zu erweitern, nämlich die Emotionale Intelligenz. Die Botschaft dahinter war: In der Kompetenz des Urteilens über Emotionen liegt ein enormes Anwendungspotenzial und ein wichtiger Erfolgsfaktor für menschliches Handeln. </p>&#13;
<p>Die Master-Studentinnen Ulrike Aberer, Annemarie Christel, Laura Miess, Meike-Lesley Neumann Endres und Amelie Roth analysierten im Rahmen einer Projektarbeit, wie sich die Wahrnehmung der Emotionalen Intelligenz im Laufe der Zeit verändert hat und welche unterschiedlichen Funktionsbereiche der Emotionalen Intelligenz zugeschrieben werden. Dabei ging es ihnen auch um die Bedeutung der Emotionalen Intelligenz im Hinblick auf die Zukunft von Gesellschaft und Ökonomie. Spannend war, dass die Studentinnen des transdisziplinären Studiengangs ZukunftsDesign aufgrund ihrer unterschiedlichen Professionen jeweils einen anderen Blick auf das Thema haben.</p>&#13;
<p>Konkret ging es den Studentinnen um Antworten auf die Fragen: Inwieweit beeinflusst die Emotionale Intelligenz einer Person ihre interkulturelle Sensibilität? Kann sie uns helfen, Kommunikationshürden zu überwinden? Kann Emotionale Intelligenz die Kollaboration im organisationalen Kontext verbessern? Welches Potenzial hat sie für die Führung unter besonderer Berücksichtigung der Gender-Perspektive? Wie ist Emotionale Intelligenz aus der gesellschaftlicher Perspektive einzuordnen? Ist sie messbar? Und wie lässt sie sich über den Einsatz technischer Systeme (Mensch-Maschine-Interaktion) erlernen und weiterentwickeln?</p>&#13;
<p>Das Buch ist ab sofort gedruckt und digital im Handel erhältlich und kann in der Hochschulbibliothek entliehen werden. </p>&#13;
<p><strong>Bibliografische Daten:</strong></p>&#13;
<p>Milena Valeve (Hrsg.): Emotionale Intelligenz. Retrospektiven | Momentaufnahmen | Ausblicke, Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München,.152 Seiten, ISBN&nbsp;<a href="https://www.buchhandel.de/buch/9783957102379">978-3-95710-237-9</a> (print) 19,80 €, ISBN&nbsp;<a href="https://www.buchhandel.de/buch/9783957103376">978-3-95710-337-6</a>&nbsp;(e-book&nbsp;pdf) € 17.99</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Buchtitel_Emotionale_Intelligenz.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Wir spielen die Vorteile einer kleinen Hochschule aus“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wir-spielen-die-vorteile-einer-kleinen-hochschule-aus/</link>
                <pubDate>Fri, 17 May 2019 04:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wir-spielen-die-vorteile-einer-kleinen-hochschule-aus/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Beim CHE-Ranking haben die Studiengänge <a href="t3://page?uid=114" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Maschinenbau</a> und <a href="t3://page?uid=115" title="Opens internal link in current window" class="internal-link">Technische Physik</a> Spitzenwerte erzielt. Warum die Studierenden Coburg so gut bewerten, verraten die beiden Dekane Prof. Dr. Stefan Gast (Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik) und Prof. Dr. Wolfram Haupt (Fakultät Angewandte Naturwissenschaften) im Interview. </em></p>&#13;
<p><strong>Glückwunsch zu diesem Ergebnis. Über welche Wertung haben Sie sich besonders gefreut?</strong></p>&#13;
<p><em>Stefan Gast:</em> Über die Dinge, die wir selber in der Hand haben. Zum Beispiel die Studienorganisation. Wir verwenden viel Zeit und Mühe, sodass nicht zu viele Studierende in einer Veranstaltung sitzen und Vorlesungen und Übungen aufeinander abgestimmt sind. Da sind wir – laut Ranking – im Maschinenbau deutschlandweit spitze. Wenn die Studierenden das erkennen und wertschätzen, ist das ein Lohn für unsere Arbeit in der Studienorganisation. </p>&#13;
<p><em>Wolfram Haupt:</em> Die Studierenden haben das gute Klima zwischen den Lehrenden und ihnen mit einer glatten 1,0 bewertet. Das zeigt, dass wir unsere Studierenden ernst nehmen und sie das auch wertschätzen.</p>&#13;
<p><strong>Beide Studiengänge haben bei der Studienorganisation das beste Ergebnis erreicht – was ist ihr Geheimnis?</strong></p>&#13;
<p><em>Stefan Gast:</em> Wir spielen die Vorteile einer kleinen Hochschule aus. Das zeigt sich auch bei der Rückmeldung zur Betreuung im Studium. Wir können ein Betreuungsverhältnis realisieren, das es an anderen Hochschulen in dieser Form nicht gibt. Wir geben uns sehr viel Mühe, was die Stundenplanung angeht. Die Studierenden sollen alle Vorlesungen besuchen können, für die sie sich interessieren. Das heißt für uns, einen Stundenplan anzubieten, in dem sich die Termine insbesondere der Wahlfächer nicht überschneiden dürfen. </p>&#13;
<p><em>Wolfram Haupt:</em> Das ist an großen Unis anders: Da liegen schon mal mehrere Veranstaltungen parallel. Es heißt aber auch, dass unsere Lehrenden bereit sind, eine Vorlesung auch mal am Abend zu halten, damit die Planung klappt. </p>&#13;
<p><strong>Wie erreichen Sie so eine Kultur in Ihren Fakultäten? </strong></p>&#13;
<p><em>Stefan Gast:</em> Wir haben in der Fakultät Leitsätze definiert, an denen wir uns in unserer täglichen Arbeit orientieren. Sie bilden das Grundgerüst eines gemeinsamen Miteinanders. Uns kommt aber auch ein Generationswandel zu Gute. Wir haben viele neue, junge Kollegen, die moderne didaktische Konzepte in die Lehre einbringen und auch zu mutigeren Experimenten in der Didaktik bereit sind. </p>&#13;
<p><em>Wolfram Haupt:</em> Die ganze Hochschule hat in den letzten Jahren einen Wandel vollzogen. Durch den <a href="t3://page?uid=399" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Coburger Weg</a>, der ja sehr auf interdisziplinäre Lehre und die individuelle Förderung der Studierenden ausgerichtet ist. Das wirkt sich auf die Lehrenden aus, die schon hier sind und es zieht die Bewerber*innen an, die diese Ausrichtung auf die Studierenden bewusst wahrnehmen wollen. Ich habe z.B. kaum Schwierigkeiten, Lehrende für didaktische Weiterbildungsangebote zu begeistern. Das war früher durchaus anders.</p>&#13;
<p><strong>Die internationale Ausrichtung wird in der Technischen Physik besser bewertet als in anderen Studiengängen. Was machen Sie anders?</strong></p>&#13;
<p><em>Wolfram Haupt:</em> Wir haben in der Technischen Physik einen Studienzweig, bei dem ein Auslandsjahr fest zum Studium gehört - <a href="t3://page?uid=812" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Engineering Physics</a>. Da verbringen die Studierenden einen Teil ihres Studiums an sehr renommierten Hochschulen in Shanghai (China), Twente (Niederlande) oder Winnipeg (Kanada). Normalerweise sind dort hohe Studiengebühren fällig. Diese entfallen für unsere Studierenden und sie haben die Sicherheit, dass die Kurse, die sie im Ausland belegen auch in Coburg angerechnet werden. Ein Drittel unserer Erstsemester wählt diesen Zweig. </p>&#13;
<p><strong>Was nehmen Sie als Feedback aus dem Ranking mit – gibt es auch Verbesserungsvorschläge?</strong></p>&#13;
<p><em>Stefan Gast:</em> Beim Praxisbezug wünschen sich die Studierenden noch mehr Möglichkeiten, die ihnen auch angerechnet werden. Freiwillige Angebote gibt es ja viele, z.B. unser erfolgreiches Formula Student Team <a href="t3://page?uid=350" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">CAT-Racing</a>. In der Lehre würde ich gerne mehr anwendungsorientierte Laborübungen und -praktika einbauen. Das hat aber leider irgendwann Grenzen, weil man dafür kleine Gruppen braucht. Und dafür braucht’s entsprechend viel Personal. Und bei allem Verständnis für den Wunsch nach mehr Praxisbezug: Wir bewegen uns immer noch im Rahmen eines Ingenieurstudiums, d.h. auch die Vermittlung von theoretischen Grundkenntnissen gehört zu unseren Aufgaben. Die mathematischen Kenntnisse eines Ingenieurs müssen über die Auflösung eines Doppelbruchs hinausgehen. Wir entwickeln aber gerade Konzepte, wie wir Theorie und Praxis stärker miteinander verknüpfen können. </p>&#13;
<p><strong>Wenn beide Ingenieurstudiengänge spitze sind, für welchen soll man sich dann entscheiden?</strong></p>&#13;
<p><em>Wolfram Haupt:</em> Beide Studiengänge setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Mit dem Maschinenbau bietet unsere Hochschule ein klassisches Ingenieurstudium mit hohem Praxisbezug und Projektanteilen. Die Technische Physik ist ein Ingenieurstudiengang, der im Vergleich thematisch breiter aufgestellt und stärker forschungsorientiert ist. Im Institut für Sensor- und Aktortechnik zum Beispiel können unsere Studierenden während des Studiums an Forschungsprojekten mitarbeiten, was durchaus bis zur Promotion führen kann.</p>&#13;
<p><strong>Hochschulrankings sind umstritten. Manche Hochschulen nehmen gar nicht mehr teil. Wie wichtig finden Sie solche Rankings für die Wahl der richtigen Hochschule?</strong></p>&#13;
<p><em>Wolfram Haupt:</em> Ein Ranking ist natürlich die einzige Möglichkeit, Hochschulen miteinander zu vergleichen, wenn man nicht alle einzeln besuchen will. Aber, ich kann jedem Studieninteressierten nur raten, sich nicht nur auf Rankings zu verlassen. Viele Hochschulen bieten Veranstaltungen, wie die Schnuppertage an, bei denen man sich ein Bild von den Inhalten, der Organisation und den Leuten machen kann. Und man kann natürlich jederzeit mit Studierenden sprechen oder sich einfach mal in eine Vorlesung setzen. </p>&#13;
<h3><strong>Über das CHE Ranking</strong></h3>&#13;
<p>DIE ZEIT veröffentlicht regelmäßig im ZEIT Studienführer sowie auf ZEIT CAMPUS ONLINE die neuesten Ergebnisse des Hochschulrankings vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Das Ranking ist der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Alle Ergebnisse gibt es unter: <a href="https://ranking.zeit.de/che/de/">https://ranking.zeit.de/che/de/</a> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim CHE-Ranking haben die Studiengänge <a href="t3://page?uid=114" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Maschinenbau</a> und <a href="t3://page?uid=115" title="Opens internal link in current window" class="internal-link">Technische Physik</a> Spitzenwerte erzielt. Warum die Studierenden Coburg so gut bewerten, verraten die beiden Dekane Prof. Dr. Stefan Gast (Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik) und Prof. Dr. Wolfram Haupt (Fakultät Angewandte Naturwissenschaften) im Interview. </em></p>&#13;
<p><strong>Glückwunsch zu diesem Ergebnis. Über welche Wertung haben Sie sich besonders gefreut?</strong></p>&#13;
<p><em>Stefan Gast:</em> Über die Dinge, die wir selber in der Hand haben. Zum Beispiel die Studienorganisation. Wir verwenden viel Zeit und Mühe, sodass nicht zu viele Studierende in einer Veranstaltung sitzen und Vorlesungen und Übungen aufeinander abgestimmt sind. Da sind wir – laut Ranking – im Maschinenbau deutschlandweit spitze. Wenn die Studierenden das erkennen und wertschätzen, ist das ein Lohn für unsere Arbeit in der Studienorganisation. </p>&#13;
<p><em>Wolfram Haupt:</em> Die Studierenden haben das gute Klima zwischen den Lehrenden und ihnen mit einer glatten 1,0 bewertet. Das zeigt, dass wir unsere Studierenden ernst nehmen und sie das auch wertschätzen.</p>&#13;
<p><strong>Beide Studiengänge haben bei der Studienorganisation das beste Ergebnis erreicht – was ist ihr Geheimnis?</strong></p>&#13;
<p><em>Stefan Gast:</em> Wir spielen die Vorteile einer kleinen Hochschule aus. Das zeigt sich auch bei der Rückmeldung zur Betreuung im Studium. Wir können ein Betreuungsverhältnis realisieren, das es an anderen Hochschulen in dieser Form nicht gibt. Wir geben uns sehr viel Mühe, was die Stundenplanung angeht. Die Studierenden sollen alle Vorlesungen besuchen können, für die sie sich interessieren. Das heißt für uns, einen Stundenplan anzubieten, in dem sich die Termine insbesondere der Wahlfächer nicht überschneiden dürfen. </p>&#13;
<p><em>Wolfram Haupt:</em> Das ist an großen Unis anders: Da liegen schon mal mehrere Veranstaltungen parallel. Es heißt aber auch, dass unsere Lehrenden bereit sind, eine Vorlesung auch mal am Abend zu halten, damit die Planung klappt. </p>&#13;
<p><strong>Wie erreichen Sie so eine Kultur in Ihren Fakultäten? </strong></p>&#13;
<p><em>Stefan Gast:</em> Wir haben in der Fakultät Leitsätze definiert, an denen wir uns in unserer täglichen Arbeit orientieren. Sie bilden das Grundgerüst eines gemeinsamen Miteinanders. Uns kommt aber auch ein Generationswandel zu Gute. Wir haben viele neue, junge Kollegen, die moderne didaktische Konzepte in die Lehre einbringen und auch zu mutigeren Experimenten in der Didaktik bereit sind. </p>&#13;
<p><em>Wolfram Haupt:</em> Die ganze Hochschule hat in den letzten Jahren einen Wandel vollzogen. Durch den <a href="t3://page?uid=399" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Coburger Weg</a>, der ja sehr auf interdisziplinäre Lehre und die individuelle Förderung der Studierenden ausgerichtet ist. Das wirkt sich auf die Lehrenden aus, die schon hier sind und es zieht die Bewerber*innen an, die diese Ausrichtung auf die Studierenden bewusst wahrnehmen wollen. Ich habe z.B. kaum Schwierigkeiten, Lehrende für didaktische Weiterbildungsangebote zu begeistern. Das war früher durchaus anders.</p>&#13;
<p><strong>Die internationale Ausrichtung wird in der Technischen Physik besser bewertet als in anderen Studiengängen. Was machen Sie anders?</strong></p>&#13;
<p><em>Wolfram Haupt:</em> Wir haben in der Technischen Physik einen Studienzweig, bei dem ein Auslandsjahr fest zum Studium gehört - <a href="t3://page?uid=812" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Engineering Physics</a>. Da verbringen die Studierenden einen Teil ihres Studiums an sehr renommierten Hochschulen in Shanghai (China), Twente (Niederlande) oder Winnipeg (Kanada). Normalerweise sind dort hohe Studiengebühren fällig. Diese entfallen für unsere Studierenden und sie haben die Sicherheit, dass die Kurse, die sie im Ausland belegen auch in Coburg angerechnet werden. Ein Drittel unserer Erstsemester wählt diesen Zweig. </p>&#13;
<p><strong>Was nehmen Sie als Feedback aus dem Ranking mit – gibt es auch Verbesserungsvorschläge?</strong></p>&#13;
<p><em>Stefan Gast:</em> Beim Praxisbezug wünschen sich die Studierenden noch mehr Möglichkeiten, die ihnen auch angerechnet werden. Freiwillige Angebote gibt es ja viele, z.B. unser erfolgreiches Formula Student Team <a href="t3://page?uid=350" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">CAT-Racing</a>. In der Lehre würde ich gerne mehr anwendungsorientierte Laborübungen und -praktika einbauen. Das hat aber leider irgendwann Grenzen, weil man dafür kleine Gruppen braucht. Und dafür braucht’s entsprechend viel Personal. Und bei allem Verständnis für den Wunsch nach mehr Praxisbezug: Wir bewegen uns immer noch im Rahmen eines Ingenieurstudiums, d.h. auch die Vermittlung von theoretischen Grundkenntnissen gehört zu unseren Aufgaben. Die mathematischen Kenntnisse eines Ingenieurs müssen über die Auflösung eines Doppelbruchs hinausgehen. Wir entwickeln aber gerade Konzepte, wie wir Theorie und Praxis stärker miteinander verknüpfen können. </p>&#13;
<p><strong>Wenn beide Ingenieurstudiengänge spitze sind, für welchen soll man sich dann entscheiden?</strong></p>&#13;
<p><em>Wolfram Haupt:</em> Beide Studiengänge setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Mit dem Maschinenbau bietet unsere Hochschule ein klassisches Ingenieurstudium mit hohem Praxisbezug und Projektanteilen. Die Technische Physik ist ein Ingenieurstudiengang, der im Vergleich thematisch breiter aufgestellt und stärker forschungsorientiert ist. Im Institut für Sensor- und Aktortechnik zum Beispiel können unsere Studierenden während des Studiums an Forschungsprojekten mitarbeiten, was durchaus bis zur Promotion führen kann.</p>&#13;
<p><strong>Hochschulrankings sind umstritten. Manche Hochschulen nehmen gar nicht mehr teil. Wie wichtig finden Sie solche Rankings für die Wahl der richtigen Hochschule?</strong></p>&#13;
<p><em>Wolfram Haupt:</em> Ein Ranking ist natürlich die einzige Möglichkeit, Hochschulen miteinander zu vergleichen, wenn man nicht alle einzeln besuchen will. Aber, ich kann jedem Studieninteressierten nur raten, sich nicht nur auf Rankings zu verlassen. Viele Hochschulen bieten Veranstaltungen, wie die Schnuppertage an, bei denen man sich ein Bild von den Inhalten, der Organisation und den Leuten machen kann. Und man kann natürlich jederzeit mit Studierenden sprechen oder sich einfach mal in eine Vorlesung setzen. </p>&#13;
<h3><strong>Über das CHE Ranking</strong></h3>&#13;
<p>DIE ZEIT veröffentlicht regelmäßig im ZEIT Studienführer sowie auf ZEIT CAMPUS ONLINE die neuesten Ergebnisse des Hochschulrankings vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). Das Ranking ist der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule. Alle Ergebnisse gibt es unter: <a href="https://ranking.zeit.de/che/de/">https://ranking.zeit.de/che/de/</a> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maschinenbau_Praxis_im_Studium-1024x682.jpg"
                        fileSize="148589"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HauptWolfram-1024x691.jpg"
                        fileSize="125385"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GastStefan_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAC informiert in Kulmbach über Kraftstoffe zur nachhaltigen Mobilität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tac-informiert-in-kulmbach-ueber-kraftstoffe-zur-nachhaltigen-mobilitaet/</link>
                <pubDate>Wed, 15 May 2019 11:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tac-informiert-in-kulmbach-ueber-kraftstoffe-zur-nachhaltigen-mobilitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) nutzte den autofreien Sonntag des Landkreises Kulmbach, um über aktuelle Konzepte und Kraftstoffe für eine nachhaltige Mobilität zu informieren.</em></p>&#13;
<p>Die Mitarbeiter des Forschungsinstituts informierten darüber, wie erneuerbare Mobilitätskonzepte aussehen könnten. Den Besuchern wurde gezeigt, wie Kraftstoffen aus regenerativen und erneuerbaren Energiequellen hergestellt und getestet werden. Dabei ging es u.a. um den Dieselkraftstoff R33, der zu 33 Prozent aus biogenen Rohstoffen besteht und mittlerweile bei der Volkswagen AG und der Robert Bosch GmbH im Einsatz ist. Das TAC stellt aber auch andere aktuelle Forschungsbereiche vor. So war zu erfahren, wie sich die Zusammensetzung und das Alter von Kraftstoffen mittels Multisensoren analysieren lässt und wie die Emissionsmessung im realen Fahrbetrieb funktioniert. Spannend ist dabei, dass die Stoffeigenschaften online, quantitativ und qualitativ erfasst werden. Damit kann die Effizienz der Kraftstoffverbrennung und der Abgassysteme kontrolliert und gesteuert werden.</p>&#13;
<p>Gast am TAC-Stand war auch Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner, dem die unterschiedlichen Kraftstoffe, die Sensorik sowie moderne Messtechnik für Abgase am Fahrzeug vorgestellt wurden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) nutzte den autofreien Sonntag des Landkreises Kulmbach, um über aktuelle Konzepte und Kraftstoffe für eine nachhaltige Mobilität zu informieren.</em></p>&#13;
<p>Die Mitarbeiter des Forschungsinstituts informierten darüber, wie erneuerbare Mobilitätskonzepte aussehen könnten. Den Besuchern wurde gezeigt, wie Kraftstoffen aus regenerativen und erneuerbaren Energiequellen hergestellt und getestet werden. Dabei ging es u.a. um den Dieselkraftstoff R33, der zu 33 Prozent aus biogenen Rohstoffen besteht und mittlerweile bei der Volkswagen AG und der Robert Bosch GmbH im Einsatz ist. Das TAC stellt aber auch andere aktuelle Forschungsbereiche vor. So war zu erfahren, wie sich die Zusammensetzung und das Alter von Kraftstoffen mittels Multisensoren analysieren lässt und wie die Emissionsmessung im realen Fahrbetrieb funktioniert. Spannend ist dabei, dass die Stoffeigenschaften online, quantitativ und qualitativ erfasst werden. Damit kann die Effizienz der Kraftstoffverbrennung und der Abgassysteme kontrolliert und gesteuert werden.</p>&#13;
<p>Gast am TAC-Stand war auch Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner, dem die unterschiedlichen Kraftstoffe, die Sensorik sowie moderne Messtechnik für Abgase am Fahrzeug vorgestellt wurden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TAC_Autofreier_Sonntag_Kulmbach-1024x683.jpg"
                        fileSize="178608"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Theorie trifft Realität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/theorie-trifft-realitaet/</link>
                <pubDate>Tue, 07 May 2019 06:58:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/theorie-trifft-realitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Was Studierende lernen, müssen sie in der Praxis manchmal vergessen. Vor allem in Krisen. Besonders schwierig ist das, wenn es um Personal und Führung geht.</em></p>&#13;
<p>Wenn Prof. Dr. Hedwig Schmid (Fakultät Wirtschaftswissenschaften) zum Vortrag einlädt, kommen sie alle. Studierende von Betriebswirtschaft, Industriewirtschaft und Versicherungswirtschaft. Heute haben sich selbst ein paar aus den technischen Studiengängen angeschlossen. Dreimal im Semester holt die Professorin Referenten an die Hochschule, die von ganz konkreten Projekten und Erfahrungen aus ihrem Unternehmen berichten. Immer unter dem Aspekt der Personalführung und –strategie. Personalpraxis im Dialog heißt die Reihe. Und heute, zum Auftakt, gibt es gleich ein ganz besonderes Thema. Change Management nach Restrukturierung – klingt lapidar, geht aber um die Schieflage eines Geschäftsbereichs in einem der größten deutschen Traditionsunternehmen: Siemens. In einem Geschäft mit 6000 Beschäftigten in mehr als 100 Ländern auf der Welt konnten Projekte nicht abgewickelt werden. Die zu erwartenden Verluste waren enorm. „Die Wellen, die das im Unternehmen geschlagen hat, sind bis zu mir gedrungen – und ich war damals noch in einem ganz anderen Bereich“, sagt Mirko Düsel, heute Leiter der Geschäftseinheit Transmission Solution (Energieübertragung), die damals ebenfalls betroffen war.</p>&#13;
<p>Was war passiert? Der Geschäftsbereich sollte für die Übertragung des Stroms von vier Windparks auf dem Meer sorgen. Es sind Pionierprojekte. Erfahrungen gibt es noch nicht. Den Kunden wurden Fixpreise und Fertigstellungstermine zugesagt. Aber die Übergabe der Parks verzögert sich. Zusätzlich zu den ausbleibenden Gewinnen drohen Vertragsstrafen. Ein gesamter Geschäftsbereich stand auf dem Prüfstand.</p>&#13;
<p>Auf so eine Situation kann ein Studium nur bedingt vorbereiten. Umso wichtiger ist Professorin Hedwig Schmid deshalb, dass die Studierenden mit Unternehmern reden können, die so etwas schon erlebt haben. Vor allem, weil im Ausnahmezustand nicht immer gilt, was man in der Theorie gelernt hat. Das traf auch hier zu. </p>&#13;
<p>Um die Verluste zu stoppen, leitete Siemens damals eine Phase ein, in der Prozesse und Verantwortlichkeiten streng definiert waren, Entscheidungen nur noch hierarchisch getroffen wurden. „Widerspricht das nicht allem, was man heute von seinen Mitarbeitern erwartet?“, fragt eine Zuhörerin. „Man erzählt ihnen doch immer, dass sie sich einbringen und querdenken sollen.“ „Ja, das stimmt“, nickt Düsel. „Aber in dieser Phase brauchen sie einen, der strikt voranschreitet. Ansonsten kommt es dazu, dass keiner mehr Entscheidungen trifft, weil niemand die Verantwortung übernehmen will.“</p>&#13;
<p>Nach einer sehr restriktiven Phase, habe sich der Geschäftsbereich wieder konsolidiert. Langsam konnten eine neue Strategie, Ziele und Visionen entwickelt werden. „Wir haben Mitarbeiter zurückgewonnen und das Vertrauen wiederaufgebaut. Auch bei den Kunden.“ Das sei nicht von heute auf morgen gegangen, sondern habe mehrere Jahre gedauert. </p>&#13;
<p>Eine Studentin geht nach dem Vortrag auf den CEO zu: „Ich interessiere mich sehr für die Organisation von Projekten. In meinem Studiengang gibt es dazu nicht so viele Kurse. Wie kann ich lernen, was ich dafür brauche?“ „Ich habe Elektrotechnik studiert und seit meinem Abschluss nicht einen Tag in diesem Fach gearbeitet“, sagt Düsel. „Das Studium war die Grundlage für meinen beruflichen Werdegang. Wichtig ist aber: Tun Sie das, was Sie gerne machen, dann sind Sie auch gut darin.“</p>&#13;
<p>In der Reihe <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=1004">Personalpraxis im Dialog</a> gibt es im Sommersemester noch zwei weitere Vorträge. Am 14. Juni ist Rüdiger Eck von AUDI zu Gast, am 4. Juli Dirk Kutschki von Bosch Sicherheitssysteme. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Was Studierende lernen, müssen sie in der Praxis manchmal vergessen. Vor allem in Krisen. Besonders schwierig ist das, wenn es um Personal und Führung geht.</em></p>&#13;
<p>Wenn Prof. Dr. Hedwig Schmid (Fakultät Wirtschaftswissenschaften) zum Vortrag einlädt, kommen sie alle. Studierende von Betriebswirtschaft, Industriewirtschaft und Versicherungswirtschaft. Heute haben sich selbst ein paar aus den technischen Studiengängen angeschlossen. Dreimal im Semester holt die Professorin Referenten an die Hochschule, die von ganz konkreten Projekten und Erfahrungen aus ihrem Unternehmen berichten. Immer unter dem Aspekt der Personalführung und –strategie. Personalpraxis im Dialog heißt die Reihe. Und heute, zum Auftakt, gibt es gleich ein ganz besonderes Thema. Change Management nach Restrukturierung – klingt lapidar, geht aber um die Schieflage eines Geschäftsbereichs in einem der größten deutschen Traditionsunternehmen: Siemens. In einem Geschäft mit 6000 Beschäftigten in mehr als 100 Ländern auf der Welt konnten Projekte nicht abgewickelt werden. Die zu erwartenden Verluste waren enorm. „Die Wellen, die das im Unternehmen geschlagen hat, sind bis zu mir gedrungen – und ich war damals noch in einem ganz anderen Bereich“, sagt Mirko Düsel, heute Leiter der Geschäftseinheit Transmission Solution (Energieübertragung), die damals ebenfalls betroffen war.</p>&#13;
<p>Was war passiert? Der Geschäftsbereich sollte für die Übertragung des Stroms von vier Windparks auf dem Meer sorgen. Es sind Pionierprojekte. Erfahrungen gibt es noch nicht. Den Kunden wurden Fixpreise und Fertigstellungstermine zugesagt. Aber die Übergabe der Parks verzögert sich. Zusätzlich zu den ausbleibenden Gewinnen drohen Vertragsstrafen. Ein gesamter Geschäftsbereich stand auf dem Prüfstand.</p>&#13;
<p>Auf so eine Situation kann ein Studium nur bedingt vorbereiten. Umso wichtiger ist Professorin Hedwig Schmid deshalb, dass die Studierenden mit Unternehmern reden können, die so etwas schon erlebt haben. Vor allem, weil im Ausnahmezustand nicht immer gilt, was man in der Theorie gelernt hat. Das traf auch hier zu. </p>&#13;
<p>Um die Verluste zu stoppen, leitete Siemens damals eine Phase ein, in der Prozesse und Verantwortlichkeiten streng definiert waren, Entscheidungen nur noch hierarchisch getroffen wurden. „Widerspricht das nicht allem, was man heute von seinen Mitarbeitern erwartet?“, fragt eine Zuhörerin. „Man erzählt ihnen doch immer, dass sie sich einbringen und querdenken sollen.“ „Ja, das stimmt“, nickt Düsel. „Aber in dieser Phase brauchen sie einen, der strikt voranschreitet. Ansonsten kommt es dazu, dass keiner mehr Entscheidungen trifft, weil niemand die Verantwortung übernehmen will.“</p>&#13;
<p>Nach einer sehr restriktiven Phase, habe sich der Geschäftsbereich wieder konsolidiert. Langsam konnten eine neue Strategie, Ziele und Visionen entwickelt werden. „Wir haben Mitarbeiter zurückgewonnen und das Vertrauen wiederaufgebaut. Auch bei den Kunden.“ Das sei nicht von heute auf morgen gegangen, sondern habe mehrere Jahre gedauert. </p>&#13;
<p>Eine Studentin geht nach dem Vortrag auf den CEO zu: „Ich interessiere mich sehr für die Organisation von Projekten. In meinem Studiengang gibt es dazu nicht so viele Kurse. Wie kann ich lernen, was ich dafür brauche?“ „Ich habe Elektrotechnik studiert und seit meinem Abschluss nicht einen Tag in diesem Fach gearbeitet“, sagt Düsel. „Das Studium war die Grundlage für meinen beruflichen Werdegang. Wichtig ist aber: Tun Sie das, was Sie gerne machen, dann sind Sie auch gut darin.“</p>&#13;
<p>In der Reihe <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=1004">Personalpraxis im Dialog</a> gibt es im Sommersemester noch zwei weitere Vorträge. Am 14. Juni ist Rüdiger Eck von AUDI zu Gast, am 4. Juli Dirk Kutschki von Bosch Sicherheitssysteme. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mirko_Duesel_Personalpraxis-1024x683.jpg"
                        fileSize="75021"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Klaus Ospald „Composer in Residence“ der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/klaus-ospald-composer-in-residence-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Tue, 07 May 2019 05:55:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/klaus-ospald-composer-in-residence-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vom 8. bis 23. Mai ist der zeitgenössische Komponist Klaus Ospald als „Composer in Residence“ zu Gast an der Hochschule Coburg. In zwei Konzerten und vier Workshops geht es um die elektronische Erzeugung von Klängen, um experimentelles Hören, aber auch um künstlerische Virtuosität. Im Mittelpunkt stehen die Arbeiten des Komponisten Klaus Ospald, die bereits von zahlreichen internationalen Interpreten und Orchestern gespielt wurden.</em> </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg lädt Klaus Ospald im Rahmen ihrer Reihe <a href="t3://page?uid=1011" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Sounds der Zukunft</a> ein, in der sie sich ein Semester lang in zahlreichen Veranstaltungen mit den Themen „Künstliche Intelligenz und Digitalisierung“ auseinandersetzt. Ein Modul dieser Reihe ist dem experimentellen Hören und der elektronischen Klangerzeugung gewidmet. </p>&#13;
<p>Den Höhepunkt des Besuches von Klaus Ospald an der Hochschule Coburg bilden ein Kammerkonzert am 20. Mai um 18.00 Uhr mit Werken von Arnold Schönberg, Johannes Brahms und Klaus Ospald sowie ein Konzert mit Live-Elektronik am 23. Mai um 18:00 Uhr. Dieses Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk für BR Klassik aufgezeichnet. Beide Aufführungen finden im Labor für Strömungstechnik der Hochschule Coburg am Campus Friedrich Streib statt. Als Musikensemble konnten herausragende Musiker*innen und das renommierte SWR-Experimentalstudio Freiburg gewonnen werden. Es hat sich durch digitale Umsetzungen kompositorischer Ideen und live-elektronische Klangumwandlungen international einen Namen gemacht.</p>&#13;
<p>Begleitet werden die Konzerte von Workshops, in denen sich u.a. der Komponist Klaus Ospald mit der elektronischen Klangerzeugung auseinandersetzt. Unterstützt wird er dabei von Musikinformatikern. Außerdem nutzt Prof. Dr. Philipp Epple von der Hochschule Coburg Musikaufnahmen, um sie in einem Workshop mit Hilfe eines Signalkonditionierers und akustischer Software zu visualisieren und auszuwerten. </p>&#13;
<p>Klaus Ospald kommt auf Einladung von Prof. Dr. Christian Holtorf an die Hochschule Coburg. Ospald erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Bayerischen Staatspreis und den Kompositionspreis des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden/Freiburg. 2016/17 arbeitete er als Stipendiat am Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg. 2017 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Würzburg. Im November 2019 erhält er den Happy New Ears-Komponistenpreis der Hans und Gertrud Zender-Stiftung in München.</p>&#13;
<p>Zum Programm von „Sounds der Zukunft“: <a href="http://www.hs-coburg.de/soundsderzukunft">www.hs-coburg.de/soundsderzukunft</a> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vom 8. bis 23. Mai ist der zeitgenössische Komponist Klaus Ospald als „Composer in Residence“ zu Gast an der Hochschule Coburg. In zwei Konzerten und vier Workshops geht es um die elektronische Erzeugung von Klängen, um experimentelles Hören, aber auch um künstlerische Virtuosität. Im Mittelpunkt stehen die Arbeiten des Komponisten Klaus Ospald, die bereits von zahlreichen internationalen Interpreten und Orchestern gespielt wurden.</em> </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg lädt Klaus Ospald im Rahmen ihrer Reihe <a href="t3://page?uid=1011" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Sounds der Zukunft</a> ein, in der sie sich ein Semester lang in zahlreichen Veranstaltungen mit den Themen „Künstliche Intelligenz und Digitalisierung“ auseinandersetzt. Ein Modul dieser Reihe ist dem experimentellen Hören und der elektronischen Klangerzeugung gewidmet. </p>&#13;
<p>Den Höhepunkt des Besuches von Klaus Ospald an der Hochschule Coburg bilden ein Kammerkonzert am 20. Mai um 18.00 Uhr mit Werken von Arnold Schönberg, Johannes Brahms und Klaus Ospald sowie ein Konzert mit Live-Elektronik am 23. Mai um 18:00 Uhr. Dieses Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk für BR Klassik aufgezeichnet. Beide Aufführungen finden im Labor für Strömungstechnik der Hochschule Coburg am Campus Friedrich Streib statt. Als Musikensemble konnten herausragende Musiker*innen und das renommierte SWR-Experimentalstudio Freiburg gewonnen werden. Es hat sich durch digitale Umsetzungen kompositorischer Ideen und live-elektronische Klangumwandlungen international einen Namen gemacht.</p>&#13;
<p>Begleitet werden die Konzerte von Workshops, in denen sich u.a. der Komponist Klaus Ospald mit der elektronischen Klangerzeugung auseinandersetzt. Unterstützt wird er dabei von Musikinformatikern. Außerdem nutzt Prof. Dr. Philipp Epple von der Hochschule Coburg Musikaufnahmen, um sie in einem Workshop mit Hilfe eines Signalkonditionierers und akustischer Software zu visualisieren und auszuwerten. </p>&#13;
<p>Klaus Ospald kommt auf Einladung von Prof. Dr. Christian Holtorf an die Hochschule Coburg. Ospald erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Bayerischen Staatspreis und den Kompositionspreis des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden/Freiburg. 2016/17 arbeitete er als Stipendiat am Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg. 2017 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Würzburg. Im November 2019 erhält er den Happy New Ears-Komponistenpreis der Hans und Gertrud Zender-Stiftung in München.</p>&#13;
<p>Zum Programm von „Sounds der Zukunft“: <a href="http://www.hs-coburg.de/soundsderzukunft">www.hs-coburg.de/soundsderzukunft</a> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Klaus_Ospald-1024x683.jpg"
                        fileSize="136929"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Epple_Ospald_Lichtlein_Holtorf-1024x683.jpg"
                        fileSize="169627"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Ozelot hebt ab]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-ozelot-hebt-ab/</link>
                <pubDate>Fri, 03 May 2019 12:55:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-ozelot-hebt-ab/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Rennwagenteam der Hochschule Coburg – CAT-Racing - &nbsp;nimmt zum ersten Mal an einem Rennen in den USA teil. Dafür haben die Coburger ihr Auto mit dem Flugzeug transportiert.</em></p>&#13;
<p>Eigentlich haben die Studierenden von CAT-Racing gerade keine Zeit für Autorennen. Denn in knapp einem Monat wollen sie ihr neues Fahrzeug für die Saison 2019 der Öffentlichkeit vorstellen. Trotzdem sind 14 Studierende von CAT-Racing jetzt in die USA geflogen. Vom 08. bis 11. Mai nehmen sie an der Formula Student auf dem Michigan International Speedway teil. 120 Teams aus der ganzen Welt und mehr als 2.500 Studierende sind dabei. </p>&#13;
<p>Die größte Herausforderung: Der Transport des Rennwagens. Denn, um den C-18 Ozelot in die USA zu schicken, mussten die Studierenden sämtliche Flüssigkeiten aus dem Auto lassen. Auch die Batterie musste raus. „Gefahrgüter sind beim Transport strengstens verboten. Daher haben wir die Brems- und Kühlflüssigkeit, das Differential- und Motoröl sowie den Kraftstoff abgelassen“, erklärt Studentin Svenja Maier. Das Auto haben die Studierenden schon vor einigen Wochen in die USA geschickt. In eine Holzkiste verpackt, mit sämtlichen Ersatzteilen und Komponenten zusammen. Mit dem LKW ging es zuerst nach Frankfurt, dort wurde der Ozelot in den Flieger nach Chicago verladen und schließlich weiter nach Toledo transportiert. Das Formula Student Team der University of Toledo hat die Coburger nämlich für die Vorbereitungszeit in seiner Werkstatt aufgenommen. </p>&#13;
<p>Dort arbeiten die Studierenden jetzt an den letzten Verbesserungen. Denn bei der Formula Student in den USA gelten zum Teil andere Regeln als in Europa. Die Studierenden mussten sowohl die kostenbasierte Stückliste des Fahrzeugs, als auch die Präsentation ihres Geschäftsmodells überarbeiten. Für das Rennen rechnen sich die Coburger aber gute Chancen aus: „Der C-18 Ozelot hat sein Potential im Sommer 2018 auf vier europäischen Rennevents erfolgreich gezeigt und steht aktuell auf Platz 4 der Weltrangliste“, sagt Svenja Maier. Deshalb hätten die Studierenden auch beschlossen, sich mit noch internationalerer Konkurrenz zu messen. </p>&#13;
<p>Möglich sei die Reise auch wegen der zahlreichen Sponsoren. „Ohne finanzielle und logistische Unterstützung unserer Partner – das sind auch zahlreiche Unternehmen aus der Region – hätten wir das nicht stemmen können“, betont Maier.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Rennwagenteam der Hochschule Coburg – CAT-Racing - &nbsp;nimmt zum ersten Mal an einem Rennen in den USA teil. Dafür haben die Coburger ihr Auto mit dem Flugzeug transportiert.</em></p>&#13;
<p>Eigentlich haben die Studierenden von CAT-Racing gerade keine Zeit für Autorennen. Denn in knapp einem Monat wollen sie ihr neues Fahrzeug für die Saison 2019 der Öffentlichkeit vorstellen. Trotzdem sind 14 Studierende von CAT-Racing jetzt in die USA geflogen. Vom 08. bis 11. Mai nehmen sie an der Formula Student auf dem Michigan International Speedway teil. 120 Teams aus der ganzen Welt und mehr als 2.500 Studierende sind dabei. </p>&#13;
<p>Die größte Herausforderung: Der Transport des Rennwagens. Denn, um den C-18 Ozelot in die USA zu schicken, mussten die Studierenden sämtliche Flüssigkeiten aus dem Auto lassen. Auch die Batterie musste raus. „Gefahrgüter sind beim Transport strengstens verboten. Daher haben wir die Brems- und Kühlflüssigkeit, das Differential- und Motoröl sowie den Kraftstoff abgelassen“, erklärt Studentin Svenja Maier. Das Auto haben die Studierenden schon vor einigen Wochen in die USA geschickt. In eine Holzkiste verpackt, mit sämtlichen Ersatzteilen und Komponenten zusammen. Mit dem LKW ging es zuerst nach Frankfurt, dort wurde der Ozelot in den Flieger nach Chicago verladen und schließlich weiter nach Toledo transportiert. Das Formula Student Team der University of Toledo hat die Coburger nämlich für die Vorbereitungszeit in seiner Werkstatt aufgenommen. </p>&#13;
<p>Dort arbeiten die Studierenden jetzt an den letzten Verbesserungen. Denn bei der Formula Student in den USA gelten zum Teil andere Regeln als in Europa. Die Studierenden mussten sowohl die kostenbasierte Stückliste des Fahrzeugs, als auch die Präsentation ihres Geschäftsmodells überarbeiten. Für das Rennen rechnen sich die Coburger aber gute Chancen aus: „Der C-18 Ozelot hat sein Potential im Sommer 2018 auf vier europäischen Rennevents erfolgreich gezeigt und steht aktuell auf Platz 4 der Weltrangliste“, sagt Svenja Maier. Deshalb hätten die Studierenden auch beschlossen, sich mit noch internationalerer Konkurrenz zu messen. </p>&#13;
<p>Möglich sei die Reise auch wegen der zahlreichen Sponsoren. „Ohne finanzielle und logistische Unterstützung unserer Partner – das sind auch zahlreiche Unternehmen aus der Region – hätten wir das nicht stemmen können“, betont Maier.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT_Racing_Michigan-1024x683.jpg"
                        fileSize="182011"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schamottenburg trotzt Thermomix]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schamottenburg-trotzt-thermomix/</link>
                <pubDate>Fri, 26 Apr 2019 15:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schamottenburg-trotzt-thermomix/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende der Hochschule Coburg haben vier Modellhäuser gebaut, die nur mit einer Glühbirne geheizt werden. Vier Monate mussten sie sich bei Wind und Wetter bewähren. Das Modell mit der besten Energiebilanz gewinnt. Jetzt stehen die Sieger fest.</em></p>&#13;
<p>Für die Siegerehrung ist Prof. Friedemann Zeitler extra aus Südtirol angereist. Eigentlich ist der Professor für energieeffizientes Gebäudedesign gerade nicht in Coburg. Er arbeitet für ein paar Monate am EURAC Forschungszentrum in Bozen. Das Projekt liegt ihm aber so am Herzen, dass er den Weg gerne auf sich nahm. </p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/eine-gluehbirne-als-heizung.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Einen Energieeffizienz-Wettbewerb unter Studierenden hatte Zeitler im Winter ausgerufen.</a> Die Aufgabe: Ein ein Kubikmeter großes Gebäude - Fenster inklusive - bauen, das den Wettereinflüssen von außen trotzt und sie effizient nutzen kann. Als einzige Wärmequelle dient eine Glühbirne.</p>&#13;
<p>22 Studierende haben mitgemacht – überwiegend aus den Studiengängen <a href="t3://page?uid=70" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Architektur</a> und <a href="t3://page?uid=147" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Bauingenieurwesen</a>. In vier Teams haben sie im vergangenen Winter Modellhäuser gebaut und am Coburger Schlachthof aufgestellt. Sensoren überwachten Temperatur und Energieverbrauch und sammelten die Daten, die am Schluss zur Bewertung wichtig waren.</p>&#13;
<p>„Wir haben viel gelernt und ich verspreche Ihnen, wir machen das wieder“, sagte Zeitler bei der Präsentation der Ergebnisse am Schlachthof bei <a href="t3://page?uid=982" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">CREAPOLIS</a>.</p>&#13;
<p>Als im Winter die ersten Messergebnisse vorlagen, war erstmal gar nicht so klar, welche Strategie die beste sein würde. Die Bauwerke „Schamottenburg“ und „Thermomix“ setzten sich aber damals schon etwas von der Konkurrenz ab. Die einen bauten auf professionelle Ständerbauweise und Dämmung, die anderen auf eine geschickte Aufteilung des Innenraums, um mögliche Energieverluste durch das Fenster zu verhindern.</p>&#13;
<p>Sieben Kriterien hat Prof. Friedemann Zeitler für die Bewertung festgelegt. Punkte gab es für einen geringen Energiebedarf, eine ausgeglichene Temperatur im Modell, das richtige Innenvolumen sowie das Einhalten der Vorgaben und ein stimmiges Konzept. </p>&#13;
<p>Mit 21 Punkten setzte sich am Ende tatsächlich der Favorit durch. Die „Schamottenburg“- erbaut von fünf Bauingenieur-Studenten mit Meister- oder Gesellenbrief und der Architekturstudentin Lea Hartmann. In fast allen Kategorien war die „Schamottenburg“ auf dem ersten oder zweiten Platz. Auch wenn es am Schluss etwas Punktabzug gab. „Sie haben der bereitgestellten Lichtkuppel nicht getraut“, schmunzelt Zeitler. Die war zwar im Dach des Gebäudes integriert, darunter aber eine Betondecke mit minimaler Aussparung gezogen. Sonnenlicht drang damit genau so wenig ins Innere des Modells wie Wärme von Innen entweichen konnte. Freuen konnten sich die sechs Studierenden am Schluss über ein Jahresabo der Zeitschriften structure und detail. Außerdem hat die Firma Lamilux, die auch die Lichtkuppeln gesponsert hat, alle 22 Studierenden zur Firmenbesichtigung eingeladen. </p>&#13;
<p>Prof. Friedemann Zeitler bedankte sich am Schluss auch bei den Projekten CREAPOLIS und <a href="t3://page?uid=399" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Coburger Weg</a>. Beide machten den Energieeffizienz-Wettbewerb erst möglich. Der Coburger Weg durch seinen Innovationsfonds – einen Topf aus dem Ideen von Lehrenden und Studierenden gefördert werden. CREAPOLIS durch Unterstützung bei Organisation, Bau und allem, was rund ums Projekt nötig war. &nbsp;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende der Hochschule Coburg haben vier Modellhäuser gebaut, die nur mit einer Glühbirne geheizt werden. Vier Monate mussten sie sich bei Wind und Wetter bewähren. Das Modell mit der besten Energiebilanz gewinnt. Jetzt stehen die Sieger fest.</em></p>&#13;
<p>Für die Siegerehrung ist Prof. Friedemann Zeitler extra aus Südtirol angereist. Eigentlich ist der Professor für energieeffizientes Gebäudedesign gerade nicht in Coburg. Er arbeitet für ein paar Monate am EURAC Forschungszentrum in Bozen. Das Projekt liegt ihm aber so am Herzen, dass er den Weg gerne auf sich nahm. </p>&#13;
<p><a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/eine-gluehbirne-als-heizung.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Einen Energieeffizienz-Wettbewerb unter Studierenden hatte Zeitler im Winter ausgerufen.</a> Die Aufgabe: Ein ein Kubikmeter großes Gebäude - Fenster inklusive - bauen, das den Wettereinflüssen von außen trotzt und sie effizient nutzen kann. Als einzige Wärmequelle dient eine Glühbirne.</p>&#13;
<p>22 Studierende haben mitgemacht – überwiegend aus den Studiengängen <a href="t3://page?uid=70" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Architektur</a> und <a href="t3://page?uid=147" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Bauingenieurwesen</a>. In vier Teams haben sie im vergangenen Winter Modellhäuser gebaut und am Coburger Schlachthof aufgestellt. Sensoren überwachten Temperatur und Energieverbrauch und sammelten die Daten, die am Schluss zur Bewertung wichtig waren.</p>&#13;
<p>„Wir haben viel gelernt und ich verspreche Ihnen, wir machen das wieder“, sagte Zeitler bei der Präsentation der Ergebnisse am Schlachthof bei <a href="t3://page?uid=982" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">CREAPOLIS</a>.</p>&#13;
<p>Als im Winter die ersten Messergebnisse vorlagen, war erstmal gar nicht so klar, welche Strategie die beste sein würde. Die Bauwerke „Schamottenburg“ und „Thermomix“ setzten sich aber damals schon etwas von der Konkurrenz ab. Die einen bauten auf professionelle Ständerbauweise und Dämmung, die anderen auf eine geschickte Aufteilung des Innenraums, um mögliche Energieverluste durch das Fenster zu verhindern.</p>&#13;
<p>Sieben Kriterien hat Prof. Friedemann Zeitler für die Bewertung festgelegt. Punkte gab es für einen geringen Energiebedarf, eine ausgeglichene Temperatur im Modell, das richtige Innenvolumen sowie das Einhalten der Vorgaben und ein stimmiges Konzept. </p>&#13;
<p>Mit 21 Punkten setzte sich am Ende tatsächlich der Favorit durch. Die „Schamottenburg“- erbaut von fünf Bauingenieur-Studenten mit Meister- oder Gesellenbrief und der Architekturstudentin Lea Hartmann. In fast allen Kategorien war die „Schamottenburg“ auf dem ersten oder zweiten Platz. Auch wenn es am Schluss etwas Punktabzug gab. „Sie haben der bereitgestellten Lichtkuppel nicht getraut“, schmunzelt Zeitler. Die war zwar im Dach des Gebäudes integriert, darunter aber eine Betondecke mit minimaler Aussparung gezogen. Sonnenlicht drang damit genau so wenig ins Innere des Modells wie Wärme von Innen entweichen konnte. Freuen konnten sich die sechs Studierenden am Schluss über ein Jahresabo der Zeitschriften structure und detail. Außerdem hat die Firma Lamilux, die auch die Lichtkuppeln gesponsert hat, alle 22 Studierenden zur Firmenbesichtigung eingeladen. </p>&#13;
<p>Prof. Friedemann Zeitler bedankte sich am Schluss auch bei den Projekten CREAPOLIS und <a href="t3://page?uid=399" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Coburger Weg</a>. Beide machten den Energieeffizienz-Wettbewerb erst möglich. Der Coburger Weg durch seinen Innovationsfonds – einen Topf aus dem Ideen von Lehrenden und Studierenden gefördert werden. CREAPOLIS durch Unterstützung bei Organisation, Bau und allem, was rund ums Projekt nötig war. &nbsp;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/EEC_Schamottenburg-683x1024.jpg"
                        fileSize="147429"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/EEC_Waermebildkamera-1024x683.jpg"
                        fileSize="54721"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Großes Interesse bei Schnuppertagen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/grosses-interesse-bei-schnuppertagen/</link>
                <pubDate>Fri, 26 Apr 2019 09:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/grosses-interesse-bei-schnuppertagen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mehr als 700 Gäste tummelten sich bei den Schnuppertagen der Hochschule Coburg am Campus Friedrich Streib und am Campus Design. Gekommen waren Studieninteressierte mit ihren Eltern aus ganz Deutschland.</em></p>&#13;
<p>Trotz Internet und soziale Medien: Wenn es um die Wahl des Studienortes geht, wollen viele Studieninteressierte und auch ihre Eltern den Studienort persönlich kennenlernen. Eine perfekte Möglichkeit, die Hochschule Coburg kennenzulernen, bieten die Schnuppertage in der zweiten Woche der bayerischen Osterferien an.</p>&#13;
<p>Alle Bachelorstudiengänge öffneten ihre Türen. Die angehenden Studierenden konnten Vorlesungen besuchen und sich in den Laboren und Werkstätten umschauen. Das Studentenwerk Oberfranken bot Beratungen rund um das Bafög und zeigte, wie es sich in den Wohnheimen leben lässt. Gekommen waren in diesem Jahr mehr als 700 Gäste. Viele Studieninteressierte brachten ihre Eltern mit, für die ein eigenes Begleitprogramm geboten wurde. Für die mitgereisten Begleitpersonen organisierte die Studienberatung zudem Stadtführungen durch die historische Coburger Altstadt. </p>&#13;
<p>Die Schnuppertage der Hochschule Coburg sind mittlerweile deutschlandweit bekannt. In diesem Jahre kamen die Gäste u.a. aus Berlin, München, Stuttgart, Leipzig und Dresden, aber auch aus Österreich. Dr. Katja Kessel, die Leiterin der Coburger Studienberatung freut sich über das große Interesse und bedankt sich bei allen, die zum Gelingen der Schnuppertag 2019 beigetragen haben: „“Das ist für uns immer ein Kraftakt. Aber der Erfolg macht uns auch stolz.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mehr als 700 Gäste tummelten sich bei den Schnuppertagen der Hochschule Coburg am Campus Friedrich Streib und am Campus Design. Gekommen waren Studieninteressierte mit ihren Eltern aus ganz Deutschland.</em></p>&#13;
<p>Trotz Internet und soziale Medien: Wenn es um die Wahl des Studienortes geht, wollen viele Studieninteressierte und auch ihre Eltern den Studienort persönlich kennenlernen. Eine perfekte Möglichkeit, die Hochschule Coburg kennenzulernen, bieten die Schnuppertage in der zweiten Woche der bayerischen Osterferien an.</p>&#13;
<p>Alle Bachelorstudiengänge öffneten ihre Türen. Die angehenden Studierenden konnten Vorlesungen besuchen und sich in den Laboren und Werkstätten umschauen. Das Studentenwerk Oberfranken bot Beratungen rund um das Bafög und zeigte, wie es sich in den Wohnheimen leben lässt. Gekommen waren in diesem Jahr mehr als 700 Gäste. Viele Studieninteressierte brachten ihre Eltern mit, für die ein eigenes Begleitprogramm geboten wurde. Für die mitgereisten Begleitpersonen organisierte die Studienberatung zudem Stadtführungen durch die historische Coburger Altstadt. </p>&#13;
<p>Die Schnuppertage der Hochschule Coburg sind mittlerweile deutschlandweit bekannt. In diesem Jahre kamen die Gäste u.a. aus Berlin, München, Stuttgart, Leipzig und Dresden, aber auch aus Österreich. Dr. Katja Kessel, die Leiterin der Coburger Studienberatung freut sich über das große Interesse und bedankt sich bei allen, die zum Gelingen der Schnuppertag 2019 beigetragen haben: „“Das ist für uns immer ein Kraftakt. Aber der Erfolg macht uns auch stolz.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schnuppertage_Schild-1024x630.jpg"
                        fileSize="96614"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="630"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schreiben im virtuellen Büro der Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schreiben-im-virtuellen-buero-der-zukunft/</link>
                <pubDate>Wed, 24 Apr 2019 07:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schreiben-im-virtuellen-buero-der-zukunft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Arbeitswelt verändert sich rapide. Wir verlagern unsere Bürotätigkeiten zunehmend in den Zug, ins Flugzeug, in die Lounge am Flughafen oder in den Wartebereich eines Unternehmens. Beim mobilen Arbeiten ist jedoch das Ablenkungspotential besonders hoch. <a href="t3://page?uid=880" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Jens Grubert</a> von der Hochschule Coburg möchte einen virtuellen Raum schaffen, in dem man in Ruhe arbeiten kann.</em></p>&#13;
<p>Der virtuelle Raum, d.h. das Eintauchen in vollständig Computer generierte Welten, bietet das Potential, sich in einem virtuellen Büro auf wichtige Arbeiten zu konzentrieren ohne dabei von äußeren Störfaktoren abgelenkt zu werden. Gemeinsam mit Microsoft Research und der Universität Cambridge forscht Prof. Dr. Grubert daran, das virtuelle Büro der Zukunft Realität werden zu lassen. In ihrem Zeitschriftenartikel „The Office of the Future: Virtual, Portable and Global“ erschienen im IEEE Computer Graphics and Applications, skizzieren Jens Grubert und seine Kollegen die Chancen und Herausforderungen auf dem Weg dorthin.</p>&#13;
<p>Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass die Nutzer beim Interagieren im virtuellen Büro ihre Hände und Finger wahrnehmen. Denn ohne diese Wahrnehmung würde man „blind“ schreiben. Damit das gelingt, werden von bisherigen Techniken häufig aufwändige und teure Kamerasysteme genutzt. Professor Grubert schlägt als Alternative vor, Sensorik in die Tastaturen von Laptops einzubinden. Sie ermöglicht es, die Hände auf der Tastatur sichtbar zu machen. Diese Lösung bietet zudem das Potential, die Tastatur als erweitertes Touchpad zu nutzen. Im Gegensatz zu Tastaturen auf Tablets (so genannte Touchscreen-Tastaturen) können Nutzer beim Schreiben auf einer klassischen physischen Tastatur deutlicher schneller schreiben.</p>&#13;
<p>Das Team von Professor Grubert hat auf der weltweit größten akademischen Konferenz zum Thema Virtuelle Realität mit über 1.000 Besuchern - der IEEE Virtual Reality 2019 – im japanischen Osaka drei Facharbeiten (1 Demo, 1 Poster, 1 Workshopbeitrag) vorgestellt, in denen ein Prototyp einer sensorischen Touch-Tastatur auf Basis kapazitiver Sensorik beschrieben wird. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Arbeitswelt verändert sich rapide. Wir verlagern unsere Bürotätigkeiten zunehmend in den Zug, ins Flugzeug, in die Lounge am Flughafen oder in den Wartebereich eines Unternehmens. Beim mobilen Arbeiten ist jedoch das Ablenkungspotential besonders hoch. <a href="t3://page?uid=880" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Jens Grubert</a> von der Hochschule Coburg möchte einen virtuellen Raum schaffen, in dem man in Ruhe arbeiten kann.</em></p>&#13;
<p>Der virtuelle Raum, d.h. das Eintauchen in vollständig Computer generierte Welten, bietet das Potential, sich in einem virtuellen Büro auf wichtige Arbeiten zu konzentrieren ohne dabei von äußeren Störfaktoren abgelenkt zu werden. Gemeinsam mit Microsoft Research und der Universität Cambridge forscht Prof. Dr. Grubert daran, das virtuelle Büro der Zukunft Realität werden zu lassen. In ihrem Zeitschriftenartikel „The Office of the Future: Virtual, Portable and Global“ erschienen im IEEE Computer Graphics and Applications, skizzieren Jens Grubert und seine Kollegen die Chancen und Herausforderungen auf dem Weg dorthin.</p>&#13;
<p>Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass die Nutzer beim Interagieren im virtuellen Büro ihre Hände und Finger wahrnehmen. Denn ohne diese Wahrnehmung würde man „blind“ schreiben. Damit das gelingt, werden von bisherigen Techniken häufig aufwändige und teure Kamerasysteme genutzt. Professor Grubert schlägt als Alternative vor, Sensorik in die Tastaturen von Laptops einzubinden. Sie ermöglicht es, die Hände auf der Tastatur sichtbar zu machen. Diese Lösung bietet zudem das Potential, die Tastatur als erweitertes Touchpad zu nutzen. Im Gegensatz zu Tastaturen auf Tablets (so genannte Touchscreen-Tastaturen) können Nutzer beim Schreiben auf einer klassischen physischen Tastatur deutlicher schneller schreiben.</p>&#13;
<p>Das Team von Professor Grubert hat auf der weltweit größten akademischen Konferenz zum Thema Virtuelle Realität mit über 1.000 Besuchern - der IEEE Virtual Reality 2019 – im japanischen Osaka drei Facharbeiten (1 Demo, 1 Poster, 1 Workshopbeitrag) vorgestellt, in denen ein Prototyp einer sensorischen Touch-Tastatur auf Basis kapazitiver Sensorik beschrieben wird. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Virtuelles_Schreiben_Grubert_Vision_Mensch_mit_Laptop-1024x576.jpg"
                        fileSize="93713"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Virtuelles_Schreiben_Grubert_Abfolgebilder.jpg-1024x244.png"
                        fileSize="281549"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="244"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Präsidentin knüpfte Kontakte zu kanadischen Universitäten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/praesidentin-knuepfte-kontakte-zu-kanadischen-universitaeten/</link>
                <pubDate>Tue, 23 Apr 2019 07:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/praesidentin-knuepfte-kontakte-zu-kanadischen-universitaeten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Eine Delegationsreise des Bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler führte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze gemeinsam mit 18 weiteren Hochschulvertretern aus Bayern in die USA und nach Kanada. Ziel der Reise war es, neue Kontakte zu knüpfen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.</em></p>&#13;
<p>Die bayerische Hochschuldelegation besuchte Hochschulen in Washington, Atlanta und Montreal, darunter das Georgia Institute of Technology und die Georgetown University.</p>&#13;
<p>„Über unseren Gastprofessor Dr. James Giordano haben wir bereits gute Kontakte zur Georgetown University“, freut sich Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Christiane Fritze. „Für die Hochschule Coburg waren aber auch die Gespräche in Kanada sehr fruchtbar“, ergänzt sie. So ergaben sich Anknüpfungspunkte zum Internationalen Institut für die gesellschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz und Digitaler Technologie (Observatoire sur les impacts sociétaux de l’intelligence artificielle et du numérique). „Und am Universitätsklinikum der kanadischen McGill Universität in Montreal wird zu neurologischen Erkrankungen geforscht. Hier können sich Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit unserem Forschungsschwerpunkt Bioanalytik ergeben,“ berichtet Präsidentin Christiane Fritze. Nun gehe es darum auszuloten, wie eine künftige Zusammenarbeit aussehen kann.</p>&#13;
<p>„Ich freue mich sehr, dass unsere Besuche bei renommierten Hochschulen in USA und Kanada so fruchtbringend waren und sich etliche neue Anknüpfungspunkte für Kooperationen ergeben haben. Der Austausch über aktuelle Forschungsthemen wie Künstliche Intelligenz oder Digitalisierung hat gezeigt, dass unsere Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften auch bei Zukunftsthemen international mitspielen!“ fasst Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler das Ergebnis der einwöchigen Rundreise zusammen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Delegationsreise des Bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler führte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze gemeinsam mit 18 weiteren Hochschulvertretern aus Bayern in die USA und nach Kanada. Ziel der Reise war es, neue Kontakte zu knüpfen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.</em></p>&#13;
<p>Die bayerische Hochschuldelegation besuchte Hochschulen in Washington, Atlanta und Montreal, darunter das Georgia Institute of Technology und die Georgetown University.</p>&#13;
<p>„Über unseren Gastprofessor Dr. James Giordano haben wir bereits gute Kontakte zur Georgetown University“, freut sich Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Christiane Fritze. „Für die Hochschule Coburg waren aber auch die Gespräche in Kanada sehr fruchtbar“, ergänzt sie. So ergaben sich Anknüpfungspunkte zum Internationalen Institut für die gesellschaftlichen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz und Digitaler Technologie (Observatoire sur les impacts sociétaux de l’intelligence artificielle et du numérique). „Und am Universitätsklinikum der kanadischen McGill Universität in Montreal wird zu neurologischen Erkrankungen geforscht. Hier können sich Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit unserem Forschungsschwerpunkt Bioanalytik ergeben,“ berichtet Präsidentin Christiane Fritze. Nun gehe es darum auszuloten, wie eine künftige Zusammenarbeit aussehen kann.</p>&#13;
<p>„Ich freue mich sehr, dass unsere Besuche bei renommierten Hochschulen in USA und Kanada so fruchtbringend waren und sich etliche neue Anknüpfungspunkte für Kooperationen ergeben haben. Der Austausch über aktuelle Forschungsthemen wie Künstliche Intelligenz oder Digitalisierung hat gezeigt, dass unsere Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften auch bei Zukunftsthemen international mitspielen!“ fasst Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler das Ergebnis der einwöchigen Rundreise zusammen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/USA_Besuch_Praesidentin_Sibler_Capitol-768x1024.jpg"
                        fileSize="161320"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Master Soziale Arbeit eröffnet berufliche Perspektiven]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/master-soziale-arbeit-eroeffnet-berufliche-perspektiven/</link>
                <pubDate>Tue, 16 Apr 2019 10:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/master-soziale-arbeit-eroeffnet-berufliche-perspektiven/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit 32 Studierenden startete die 11. Studierendengruppe des konsekutiven Masters Soziale Arbeit ins erste Semester. Sie kommen aus verschiedenen Bundesländern, haben gerade einen grundständigen Studiengang, z.B. den B.A. der Sozialen Arbeit oder eines ähnlichen Studiengangs abgeschlossen oder arbeiten bereits in einem der vielfältigen Handlungsfelder der Sozialen Arbeit. </em></p>&#13;
<p>Studiengangsleiter Prof. Dr. Daniel Herbe, alle bisherigen und aktuell lehrenden Kolleginnen und Kollegen der Hochschule Coburg und die Lehrbeauftragten sowie Studiengangskoordinatorin Michaela Hertzsch freuen sich auf die gemeinsamen Seminare, die wissenschaftlichen Diskurse und Exkursionen und auf den persönlichen und fachlichen Austausch mit den Studierenden. </p>&#13;
<p>Mit dem konsekutiven Masterstudiengang Soziale Arbeit beteiligt sich die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit an der Schaffung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraums. Der Masterstudiengang trägt mit seinem spezifischen fachlichen Profil zur Erhöhung der Chancen seiner Absolventinnen und Absolventen auf dem akademischen Arbeitsmarkt und zur weiteren Fakultätsentwicklung bei. </p>&#13;
<p>Der Masterstudiengang Soziale Arbeit führt zu einem zweiten Hochschulabschluss. Nach erfolgreichem Absolvieren eines dreisemestrigen Studiums wird der akademische Grad „Master of Arts“ (M.A.) verliehen. Die Absolventinnen und Absolventen werden als künftige Fachkräfte für die klassischen Handlungsfelder der Sozialen Arbeit, z.B. im Kinder- und Jugendhilfebereich oder bei freien Träger, aber auch für weiterführende Leitungs- und Bereichsfunktionen für Institutionen und Unternehmen im Bereich der Sozialen Arbeit, ausgebildet. Berufsfeldbezogene Analysen führten dazu, einen modular und systematisch aufgebauten Masterstudiengang mit drei fachlich relevanten Vertiefungsbereichen zu konzipieren. Für das zweite und dritte Semester kann einer von drei Vertiefungsbereichen individuell ausgewählt werden. Dies sind Institutionelle Sozialarbeit/Sozialmanagement, Wirtschaftssozialarbeit und Klinische Sozialarbeit.</p>&#13;
<p>Damit eröffnet der Coburger konsekutive Master Soziale Arbeit den Studierenden neue Möglichkeiten für eine Kombination attraktiver Studieninhalte sowie eine flexiblere Verbindung von Lernen, beruflicher Biografie und privater Lebensplanung. Neben Lernen und Studieren während der Vorlesungszeiten sind Transfer- und Selbststudienzeiten eingeplant.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit 32 Studierenden startete die 11. Studierendengruppe des konsekutiven Masters Soziale Arbeit ins erste Semester. Sie kommen aus verschiedenen Bundesländern, haben gerade einen grundständigen Studiengang, z.B. den B.A. der Sozialen Arbeit oder eines ähnlichen Studiengangs abgeschlossen oder arbeiten bereits in einem der vielfältigen Handlungsfelder der Sozialen Arbeit. </em></p>&#13;
<p>Studiengangsleiter Prof. Dr. Daniel Herbe, alle bisherigen und aktuell lehrenden Kolleginnen und Kollegen der Hochschule Coburg und die Lehrbeauftragten sowie Studiengangskoordinatorin Michaela Hertzsch freuen sich auf die gemeinsamen Seminare, die wissenschaftlichen Diskurse und Exkursionen und auf den persönlichen und fachlichen Austausch mit den Studierenden. </p>&#13;
<p>Mit dem konsekutiven Masterstudiengang Soziale Arbeit beteiligt sich die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit an der Schaffung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraums. Der Masterstudiengang trägt mit seinem spezifischen fachlichen Profil zur Erhöhung der Chancen seiner Absolventinnen und Absolventen auf dem akademischen Arbeitsmarkt und zur weiteren Fakultätsentwicklung bei. </p>&#13;
<p>Der Masterstudiengang Soziale Arbeit führt zu einem zweiten Hochschulabschluss. Nach erfolgreichem Absolvieren eines dreisemestrigen Studiums wird der akademische Grad „Master of Arts“ (M.A.) verliehen. Die Absolventinnen und Absolventen werden als künftige Fachkräfte für die klassischen Handlungsfelder der Sozialen Arbeit, z.B. im Kinder- und Jugendhilfebereich oder bei freien Träger, aber auch für weiterführende Leitungs- und Bereichsfunktionen für Institutionen und Unternehmen im Bereich der Sozialen Arbeit, ausgebildet. Berufsfeldbezogene Analysen führten dazu, einen modular und systematisch aufgebauten Masterstudiengang mit drei fachlich relevanten Vertiefungsbereichen zu konzipieren. Für das zweite und dritte Semester kann einer von drei Vertiefungsbereichen individuell ausgewählt werden. Dies sind Institutionelle Sozialarbeit/Sozialmanagement, Wirtschaftssozialarbeit und Klinische Sozialarbeit.</p>&#13;
<p>Damit eröffnet der Coburger konsekutive Master Soziale Arbeit den Studierenden neue Möglichkeiten für eine Kombination attraktiver Studieninhalte sowie eine flexiblere Verbindung von Lernen, beruflicher Biografie und privater Lebensplanung. Neben Lernen und Studieren während der Vorlesungszeiten sind Transfer- und Selbststudienzeiten eingeplant.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Master_Soziale_Arbeit_11_Jahrgang-1024x595.jpg"
                        fileSize="199763"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="595"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Rekord beim Deutschlandstipendium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-rekord-beim-deutschlandstipendium/</link>
                <pubDate>Fri, 12 Apr 2019 06:12:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-rekord-beim-deutschlandstipendium/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In diesem Jahr profitieren so viele Studierende wie noch nie vom <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=329">Deutschlandstipendium</a> an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>65 Studierende werden mit einer Gesamtsumme von 205.200 Euro gefördert. 25 Unternehmen - überwiegend aus der Region - beteiligen sich als Förderer. &quot;Den absoluten Rekord stellt in diesem Jahr die Firma Wöhner auf&quot;, berichtet Christian Erkenbrecher, Leiter des Career Service. &quot;Sie übernehmen zehn Stipendien.&quot; </p>&#13;
<p>Das Deutschlandstipendium ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel ist es, die Ausbildung herausragender Fachkräfte und Nachwuchswissenschaftler*innen zu unterstützen und ihnen Kontakte zu Unternehmen zu ermöglichen. Gefördert werden Studierende, die sowohl mit ihren Noten als auch mit ihrem Engagement überzeugen. Mehr als 150 Studierende haben sich dieses Jahr beworben. Eine Jury, bestehend aus dem Career Service, der Studierendenvertretung und der Hochschulleitung, sucht die geeignete Stipendiat*innen aus. Ein Jahr lang erhalten sie 300 Euro monatlich zur Unterstützung - die Hälfte kommt vom Bund, die andere Hälfte vom Unternehmen.</p>&#13;
<p>Die Übergabe der Deutschlandstipendien findet einmal im Jahr im feierlichen Rahmen an der Hochschule statt. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In diesem Jahr profitieren so viele Studierende wie noch nie vom <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=329">Deutschlandstipendium</a> an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>65 Studierende werden mit einer Gesamtsumme von 205.200 Euro gefördert. 25 Unternehmen - überwiegend aus der Region - beteiligen sich als Förderer. &quot;Den absoluten Rekord stellt in diesem Jahr die Firma Wöhner auf&quot;, berichtet Christian Erkenbrecher, Leiter des Career Service. &quot;Sie übernehmen zehn Stipendien.&quot; </p>&#13;
<p>Das Deutschlandstipendium ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ziel ist es, die Ausbildung herausragender Fachkräfte und Nachwuchswissenschaftler*innen zu unterstützen und ihnen Kontakte zu Unternehmen zu ermöglichen. Gefördert werden Studierende, die sowohl mit ihren Noten als auch mit ihrem Engagement überzeugen. Mehr als 150 Studierende haben sich dieses Jahr beworben. Eine Jury, bestehend aus dem Career Service, der Studierendenvertretung und der Hochschulleitung, sucht die geeignete Stipendiat*innen aus. Ein Jahr lang erhalten sie 300 Euro monatlich zur Unterstützung - die Hälfte kommt vom Bund, die andere Hälfte vom Unternehmen.</p>&#13;
<p>Die Übergabe der Deutschlandstipendien findet einmal im Jahr im feierlichen Rahmen an der Hochschule statt. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Deutschlandstipendium_2019-1024x480.jpg"
                        fileSize="151287"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="480"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Künstliche Intelligenz wird erlebbar]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kuenstliche-intelligenz-wird-erlebbar/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Apr 2019 11:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kuenstliche-intelligenz-wird-erlebbar/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Was ist Künstliche Intelligenz und wie beeinflusst sie in Zukunft unser Leben? Mit diesen Fragen will sich die Hochschule Coburg in den nächsten drei Monaten intensiv beschäftigen. Unter dem Motto „Sounds der Zukunft“ bietet sie insgesamt 15 Veranstaltungen an, in denen Künstliche Intelligenz erlebbar wird und darüber diskutiert werden kann. Die Hochschule will mit den Bürgern ins Gespräch kommen und geht dazu auch an ungewöhnliche Orte wie beispielsweise das Landestheater Coburg, ein Werk der Firma Brose und ein ansonsten nur Studierenden zugängliches Maschinenbaulabor.</em></p>&#13;
<p>Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bestimmen unsere Lebens- und Arbeitswelt: Wir sind zunehmend umgeben von Robotern, selbstlernenden Maschinen und virtuellen Sprachassistentinnen wie Alexa oder Siri. Die neue Technik wirft jedoch auch eine Menge Fragen auf und macht Angst: Was kann und darf Künstliche Intelligenz? Wo liegen die ethischen Grenzen? Wie wird in Zukunft die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ausschauen? </p>&#13;
<p><strong>Unterschiedliche Veranstaltungen</strong></p>&#13;
<p>Mit der Reihe &quot;Sounds der Zukunft&quot; stellt sich die Hochschule Coburg diesen Fragen und sie will mit den Bürgern darüber diskutieren. Sie stellt neueste Forschungsansätze zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz vor und setzt dabei mehrere Schwerpunkte. Eine Workshopreihe macht verschiedene Anwendungsgebiete begreifbar und lässt die Teilnehmer selbst experimentieren. Ein Musikprogramm mit Live-Elektronik zeigt, wie sich Musik durch elektronische Klänge verändern kann und wie unterschiedlich sie sich hören lässt. Eine eigene Themenwoche bietet die Gelegenheit, offene Fragen rund um die Künstliche Intelligenz zu diskutieren. </p>&#13;
<p>Zu den Angeboten gehören Workshops, ein Rapid Innovation Slam, Filmvorführungen im Kino Utopolis und klassische Konzerte in einem sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Hochschullabor. Alle interessierten Bürger sind eingeladen, die aktuellen Forschungen anschaulich und praxisnah kennenzulernen und auszuprobieren.</p>&#13;
<p><strong>Wissenschaftsjahr &quot;Künstliche Intelligenz und Digitalisierung&quot;</strong></p>&#13;
<p>Mit dem Projekt nimmt die Hochschule Coburg erstmals an einem Wissenschaftsjahr des Bundesforschungsministeriums teil, das in diesem Jahr unter dem Thema „Künstliche Intelligenz und Digitalisierung“ steht. Gefördert wird das Coburger Projekt von der Technologie-Allianz Oberfranken (TAO), der Niederfüllbacher Stiftung und dem Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg. Projektleiter*innen sind Prof. Dr. Christian Holtorf (Wissenschafts- und Kulturzentrum) sowie Elisabeth Westhäuser und Monika Schnabel (Projektmanagerinnen von CREAPOLIS an den Fakultäten Informatik und Soziale Arbeit und Gesundheit).</p>&#13;
<p>Den Auftakt der Reihe macht ein Diskussionsabend zu „Digitales Lernen – Sind Computer die besseren Lehrer?“ am Di., 16. April um 18:00 Uhr in der Designwerkstatt Coburg, Am Hofbräuhaus 1. Einen Überblick über das komplette Programm gibt es <a href="t3://page?uid=1011" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">hier</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Was ist Künstliche Intelligenz und wie beeinflusst sie in Zukunft unser Leben? Mit diesen Fragen will sich die Hochschule Coburg in den nächsten drei Monaten intensiv beschäftigen. Unter dem Motto „Sounds der Zukunft“ bietet sie insgesamt 15 Veranstaltungen an, in denen Künstliche Intelligenz erlebbar wird und darüber diskutiert werden kann. Die Hochschule will mit den Bürgern ins Gespräch kommen und geht dazu auch an ungewöhnliche Orte wie beispielsweise das Landestheater Coburg, ein Werk der Firma Brose und ein ansonsten nur Studierenden zugängliches Maschinenbaulabor.</em></p>&#13;
<p>Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bestimmen unsere Lebens- und Arbeitswelt: Wir sind zunehmend umgeben von Robotern, selbstlernenden Maschinen und virtuellen Sprachassistentinnen wie Alexa oder Siri. Die neue Technik wirft jedoch auch eine Menge Fragen auf und macht Angst: Was kann und darf Künstliche Intelligenz? Wo liegen die ethischen Grenzen? Wie wird in Zukunft die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ausschauen? </p>&#13;
<p><strong>Unterschiedliche Veranstaltungen</strong></p>&#13;
<p>Mit der Reihe &quot;Sounds der Zukunft&quot; stellt sich die Hochschule Coburg diesen Fragen und sie will mit den Bürgern darüber diskutieren. Sie stellt neueste Forschungsansätze zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz vor und setzt dabei mehrere Schwerpunkte. Eine Workshopreihe macht verschiedene Anwendungsgebiete begreifbar und lässt die Teilnehmer selbst experimentieren. Ein Musikprogramm mit Live-Elektronik zeigt, wie sich Musik durch elektronische Klänge verändern kann und wie unterschiedlich sie sich hören lässt. Eine eigene Themenwoche bietet die Gelegenheit, offene Fragen rund um die Künstliche Intelligenz zu diskutieren. </p>&#13;
<p>Zu den Angeboten gehören Workshops, ein Rapid Innovation Slam, Filmvorführungen im Kino Utopolis und klassische Konzerte in einem sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Hochschullabor. Alle interessierten Bürger sind eingeladen, die aktuellen Forschungen anschaulich und praxisnah kennenzulernen und auszuprobieren.</p>&#13;
<p><strong>Wissenschaftsjahr &quot;Künstliche Intelligenz und Digitalisierung&quot;</strong></p>&#13;
<p>Mit dem Projekt nimmt die Hochschule Coburg erstmals an einem Wissenschaftsjahr des Bundesforschungsministeriums teil, das in diesem Jahr unter dem Thema „Künstliche Intelligenz und Digitalisierung“ steht. Gefördert wird das Coburger Projekt von der Technologie-Allianz Oberfranken (TAO), der Niederfüllbacher Stiftung und dem Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg. Projektleiter*innen sind Prof. Dr. Christian Holtorf (Wissenschafts- und Kulturzentrum) sowie Elisabeth Westhäuser und Monika Schnabel (Projektmanagerinnen von CREAPOLIS an den Fakultäten Informatik und Soziale Arbeit und Gesundheit).</p>&#13;
<p>Den Auftakt der Reihe macht ein Diskussionsabend zu „Digitales Lernen – Sind Computer die besseren Lehrer?“ am Di., 16. April um 18:00 Uhr in der Designwerkstatt Coburg, Am Hofbräuhaus 1. Einen Überblick über das komplette Programm gibt es <a href="t3://page?uid=1011" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">hier</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Roboter_Kuehnlenz-978x1024.jpg"
                        fileSize="143296"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="978" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Schüler gewinnen bei Jugend forscht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-schueler-gewinnen-bei-jugend-forscht/</link>
                <pubDate>Mon, 08 Apr 2019 11:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-schueler-gewinnen-bei-jugend-forscht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier vom Gymnasium Ernestinum in Coburg haben beim bayerischen Landeswettbewerb von Jugend forscht den 1. Platz im Bereich Technik belegt. Ihr Projekt haben sie an der Hochschule Coburg im Rahmen des <a href="t3://page?uid=593" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">TAO-Schülerforschungszentrums</a> verwirklicht. </em></p>&#13;
<p>Bayernweit hatten 2.001 Teilnehmer 1.075 Projekte für Jugend forscht 2019 angemeldet. Nur die 88 besten Jungforscher schafften es ins Landesfinale nach Vilsbiburg. Dort präsentierten sie – alleine oder im Team – insgesamt 56 Projekte einer Fachjury und der Öffentlichkeit. Auch die drei Coburger Schüler Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier waren dabei. Sie haben untersucht, ob sich mittels 3D-Druck auch Teile herstellen lassen, die im Hochvakuumbereich zum Einsatz kommen. Entstanden ist ein erster Prototyp – eine Vakuumkammer, bei der dank 3D-Druck funktionelle Besonderheiten bereits im Herstellungsprozess verwirklicht werden konnten. Mit ihrer Arbeit belegten sie den 1. Platz in der Kategorie Technik. Die elf Landessieger vertreten den Freistaat im Mai beim großen Bundesfinale von Jugend forscht in Chemnitz. </p>&#13;
<p>Die Idee für das Projekt hatte der ehemalige Ernestinum-Lehrer Christian Wolf. Gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Prechtl betreut er immer wieder Angebote für Schüler*innen an der Hochschule Coburg. Dabei beschäftigen sich die beiden auch mit Vakuumtechnik. Auf der Suche nach einer kleinen Vakuumkammer für die Projekte des Schülerforschungszentrums, kam Wolf auf die Idee, diese einfach selbst im 3D-Druck Verfahren herzustellen. Ihm gelang es Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier für seine Idee zu gewinnen. </p>&#13;
<p>Im Labor für angewandte Vakuumtechnik der Hochschule Coburg haben die Gymnasiasten dann die Grundlagen der Vakuumtechnik und -physik kennengelernt und die Komponenten ihrer Vakuumkammer getestet. Eine wichtige Unterstützung für Bau und Entwicklung der Kammer leisteten die Firmen Hofmann aus Lichtenfels und VACOM aus Jena.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier vom Gymnasium Ernestinum in Coburg haben beim bayerischen Landeswettbewerb von Jugend forscht den 1. Platz im Bereich Technik belegt. Ihr Projekt haben sie an der Hochschule Coburg im Rahmen des <a href="t3://page?uid=593" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">TAO-Schülerforschungszentrums</a> verwirklicht. </em></p>&#13;
<p>Bayernweit hatten 2.001 Teilnehmer 1.075 Projekte für Jugend forscht 2019 angemeldet. Nur die 88 besten Jungforscher schafften es ins Landesfinale nach Vilsbiburg. Dort präsentierten sie – alleine oder im Team – insgesamt 56 Projekte einer Fachjury und der Öffentlichkeit. Auch die drei Coburger Schüler Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier waren dabei. Sie haben untersucht, ob sich mittels 3D-Druck auch Teile herstellen lassen, die im Hochvakuumbereich zum Einsatz kommen. Entstanden ist ein erster Prototyp – eine Vakuumkammer, bei der dank 3D-Druck funktionelle Besonderheiten bereits im Herstellungsprozess verwirklicht werden konnten. Mit ihrer Arbeit belegten sie den 1. Platz in der Kategorie Technik. Die elf Landessieger vertreten den Freistaat im Mai beim großen Bundesfinale von Jugend forscht in Chemnitz. </p>&#13;
<p>Die Idee für das Projekt hatte der ehemalige Ernestinum-Lehrer Christian Wolf. Gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Prechtl betreut er immer wieder Angebote für Schüler*innen an der Hochschule Coburg. Dabei beschäftigen sich die beiden auch mit Vakuumtechnik. Auf der Suche nach einer kleinen Vakuumkammer für die Projekte des Schülerforschungszentrums, kam Wolf auf die Idee, diese einfach selbst im 3D-Druck Verfahren herzustellen. Ihm gelang es Leopold Franz, Fabian Beck und Viktor Neumaier für seine Idee zu gewinnen. </p>&#13;
<p>Im Labor für angewandte Vakuumtechnik der Hochschule Coburg haben die Gymnasiasten dann die Grundlagen der Vakuumtechnik und -physik kennengelernt und die Komponenten ihrer Vakuumkammer getestet. Eine wichtige Unterstützung für Bau und Entwicklung der Kammer leisteten die Firmen Hofmann aus Lichtenfels und VACOM aus Jena.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jugendforscht_2019-1024x649.jpg"
                        fileSize="133029"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="649"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Diagnostik von durch Zecken übertragbare Krankheiten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/diagnostik-von-durch-zecken-uebertragbare-krankheiten/</link>
                <pubDate>Mon, 08 Apr 2019 07:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/diagnostik-von-durch-zecken-uebertragbare-krankheiten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Eine genaue Diagnose von zeckenübertragbaren Krankheiten wie Borreliose oder FSME gestaltet sich als schwierig. Labore können Zecken zwar auf die einzelnen Erreger untersuchen und diese auch gegebenenfalls nachweisen, jedoch ist oft unklar, ob eine Erkrankung des Menschen wirklich die Konsequenz ist. Ein weiteres Diagnostik- Problem sehen Angeline Hoffmann und Prof. Dr. Matthias Noll vom Institut für Bioanalytik der Hochschule Coburg, wenn die Oberfläche der Tiere durch Fremdstoffe</em><em>, beispielsweise durch menschlichen Schweiß oder Umweltorganismen, kontaminiert ist. Sie vermuten, dass dies zu verfälschten Ergebnissen in der Analyse führen kann.</em></p>&#13;
<p>Die Temperaturen steigen, Gräser und Blumen blühen. Jetzt erwacht die Zecke aus ihrer Winterstarre. Vor allem der gemeine Holzbock ist in Deutschland weit verbreitet und fühlt sich in den milden Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit in diesen Regionen wohl. Das harmlos erscheinende Tier kann für den Menschen eine große Gefahr werden. Denn in seinem Inneren beherbergt es Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger, die schwerwiegende Erkrankungen auslösen können<em>. </em></p>&#13;
<p>Vor allem Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, sind in Mitteleuropa bestens bekannt. Die genaue Diagnose gestaltet sich oftmals aber schwierig. Grippeähnliche Symptome könnten ein erstes Indiz sein. Im Blut lassen sich Antikörper aber erst nach drei bis sechs Wochen feststellen, was die genaue Diagnose im Frühstadium erschwert. Liegen erste Anzeichen auf der Hand, so können Mediziner die Zecke, falls noch vorhanden, in ein Labor einsenden. Mit einem Einzelerreger-Nachweis lässt sich feststellen, ob das Tier den FSME-Virus oder andere Pathogene in sich trägt. </p>&#13;
<p><strong>Vorbereitende Maßnahme zur Analyse der Zecke</strong></p>&#13;
<p>Angeline Hoffmann und Professor Noll forschen an einer Methode, um Zecken im Vorfeld der Analyse zu dekontaminieren. Sie untersuchen vier Dekontaminationsstrategien, die helfen sollen, Fremderreger zu beseitigen. So soll eine Analyse ermöglicht werden, die genau und unverfälscht ist. Im Vorfeld der Versuche wird die Zecke mit einer fest definierten Mischung aus unterschiedlichen Mikroben versetzt, die anschließend durch die verschiedenen Dekontaminationsstrategien eliminiert werden sollen. Dieses Vorhaben wird zusammen mit SYNLAB Labordiagnostik, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie dem Nationalen Referenzzentrum für Borreliose umgesetzt. </p>&#13;
<p><strong>Erste Ergebnisse bei internationalem Symposium vorgestellt</strong></p>&#13;
<p>Erste Ergebnisse stellte Angeline Hoffmann auf dem 13. Internationalen Symposium über Zecken und durch Zecken übertragene Krankheiten in Weimar vor. Im Zuge ihrer Promotion sollen die Methoden in der Analyse weiter verbessert und so neue Therapiemöglichkeiten für durch Zecken übertragene Krankheiten entstehen. Zudem sollen weitere Krankheitserreger, die bisher bei Zecken aus Deutschland noch nicht beschrieben worden sind, detektiert und eine zuverlässige Diagnostik etabliert werden. Ebenso sollen Multierreger-Nachweise möglich sein. Dabei kann die Zecke in einer Analyse auf verschiedene Pathogene gleichzeitig getestet werden. Unnötige präventive Maßnahmen wie eine Antibiotikagabe bei Borrelioseverdacht könnten so vermieden werden. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine genaue Diagnose von zeckenübertragbaren Krankheiten wie Borreliose oder FSME gestaltet sich als schwierig. Labore können Zecken zwar auf die einzelnen Erreger untersuchen und diese auch gegebenenfalls nachweisen, jedoch ist oft unklar, ob eine Erkrankung des Menschen wirklich die Konsequenz ist. Ein weiteres Diagnostik- Problem sehen Angeline Hoffmann und Prof. Dr. Matthias Noll vom Institut für Bioanalytik der Hochschule Coburg, wenn die Oberfläche der Tiere durch Fremdstoffe</em><em>, beispielsweise durch menschlichen Schweiß oder Umweltorganismen, kontaminiert ist. Sie vermuten, dass dies zu verfälschten Ergebnissen in der Analyse führen kann.</em></p>&#13;
<p>Die Temperaturen steigen, Gräser und Blumen blühen. Jetzt erwacht die Zecke aus ihrer Winterstarre. Vor allem der gemeine Holzbock ist in Deutschland weit verbreitet und fühlt sich in den milden Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit in diesen Regionen wohl. Das harmlos erscheinende Tier kann für den Menschen eine große Gefahr werden. Denn in seinem Inneren beherbergt es Bakterien, Viren und andere Krankheitserreger, die schwerwiegende Erkrankungen auslösen können<em>. </em></p>&#13;
<p>Vor allem Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, sind in Mitteleuropa bestens bekannt. Die genaue Diagnose gestaltet sich oftmals aber schwierig. Grippeähnliche Symptome könnten ein erstes Indiz sein. Im Blut lassen sich Antikörper aber erst nach drei bis sechs Wochen feststellen, was die genaue Diagnose im Frühstadium erschwert. Liegen erste Anzeichen auf der Hand, so können Mediziner die Zecke, falls noch vorhanden, in ein Labor einsenden. Mit einem Einzelerreger-Nachweis lässt sich feststellen, ob das Tier den FSME-Virus oder andere Pathogene in sich trägt. </p>&#13;
<p><strong>Vorbereitende Maßnahme zur Analyse der Zecke</strong></p>&#13;
<p>Angeline Hoffmann und Professor Noll forschen an einer Methode, um Zecken im Vorfeld der Analyse zu dekontaminieren. Sie untersuchen vier Dekontaminationsstrategien, die helfen sollen, Fremderreger zu beseitigen. So soll eine Analyse ermöglicht werden, die genau und unverfälscht ist. Im Vorfeld der Versuche wird die Zecke mit einer fest definierten Mischung aus unterschiedlichen Mikroben versetzt, die anschließend durch die verschiedenen Dekontaminationsstrategien eliminiert werden sollen. Dieses Vorhaben wird zusammen mit SYNLAB Labordiagnostik, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst sowie dem Nationalen Referenzzentrum für Borreliose umgesetzt. </p>&#13;
<p><strong>Erste Ergebnisse bei internationalem Symposium vorgestellt</strong></p>&#13;
<p>Erste Ergebnisse stellte Angeline Hoffmann auf dem 13. Internationalen Symposium über Zecken und durch Zecken übertragene Krankheiten in Weimar vor. Im Zuge ihrer Promotion sollen die Methoden in der Analyse weiter verbessert und so neue Therapiemöglichkeiten für durch Zecken übertragene Krankheiten entstehen. Zudem sollen weitere Krankheitserreger, die bisher bei Zecken aus Deutschland noch nicht beschrieben worden sind, detektiert und eine zuverlässige Diagnostik etabliert werden. Ebenso sollen Multierreger-Nachweise möglich sein. Dabei kann die Zecke in einer Analyse auf verschiedene Pathogene gleichzeitig getestet werden. Unnötige präventive Maßnahmen wie eine Antibiotikagabe bei Borrelioseverdacht könnten so vermieden werden. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hoffmann_Angeline_Zeckenkongress_Weimar.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Girls Day an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/girls-day-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Apr 2019 10:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/girls-day-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg beteiligte sich dieses Jahr zum 17. Mal am bundesweiten Girls' Day. Insgesamt 17 Schülerinnen aus den Gymnasien in Stadt und Landkreis Coburg nutzten das Angebot, die Hochschule bei einer Rallye zu entdecken.</em><br /> <br /> Die Teilnehmerinnen erfuhren an zahlreichen Stationen Neues über Technik und Naturwissenschaften. Mit kniffligen Rätseln, kleinen Aufgaben und spannenden Versuchen lernten sie nicht nur etwas über den wissenschaftlichen Hintergrund der Aufgaben, sondern auch über sich und ihre Stärken.<br /> <br /> Neben den wissenschaftlichen Erkenntnissen besuchten die Mädchen zusammen mit ihren studentischen Betreuer*innen die Mensa und bekamen dort nützliche Infos rund um Studienmöglichkeiten. <br /> <br /> Mit dem Girls Day bekommen Mädchen der Klassen 5 bis 10 jährlich in der Zeit zwischen Ende März und April einen Einblick in technische und naturwissenschaftliche Berufe sowie in Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. An der Hochschule Coburg ist der Girls' Day Teil des umfangreicheren Programms <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=315">&quot;MUT - Mädchen und Technik&quot;</a> zur Begleitung der Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg beteiligte sich dieses Jahr zum 17. Mal am bundesweiten Girls' Day. Insgesamt 17 Schülerinnen aus den Gymnasien in Stadt und Landkreis Coburg nutzten das Angebot, die Hochschule bei einer Rallye zu entdecken.</em><br /> <br /> Die Teilnehmerinnen erfuhren an zahlreichen Stationen Neues über Technik und Naturwissenschaften. Mit kniffligen Rätseln, kleinen Aufgaben und spannenden Versuchen lernten sie nicht nur etwas über den wissenschaftlichen Hintergrund der Aufgaben, sondern auch über sich und ihre Stärken.<br /> <br /> Neben den wissenschaftlichen Erkenntnissen besuchten die Mädchen zusammen mit ihren studentischen Betreuer*innen die Mensa und bekamen dort nützliche Infos rund um Studienmöglichkeiten. <br /> <br /> Mit dem Girls Day bekommen Mädchen der Klassen 5 bis 10 jährlich in der Zeit zwischen Ende März und April einen Einblick in technische und naturwissenschaftliche Berufe sowie in Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. An der Hochschule Coburg ist der Girls' Day Teil des umfangreicheren Programms <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=315">&quot;MUT - Mädchen und Technik&quot;</a> zur Begleitung der Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/FriedrichStreib-695x1024.jpg"
                        fileSize="919045"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="695" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Grisl_Day_2019-1024x692.jpg"
                        fileSize="120940"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Jazznacht „IT’Z JAZZ“ kooperiert mit der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jazznacht-itz-jazz-kooperiert-mit-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Apr 2019 08:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jazznacht-itz-jazz-kooperiert-mit-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Die 6. Coburger Jazznacht findet am 21. Juni 2019 in der großen  Pakethalle am ehemaligen Güterbahnhofsgelände statt. Stargast in diesem  Jahr ist Rüdiger Baldauf mit seiner Trumpet Night, der sich unter  anderem bei der &quot;RTL-Samstag Nacht-Show&quot; und &quot;TV Total&quot; einen Namen  machte. Er tourte mit Paul Kuhn, Udo Jürgens und Shirley Bassey, spielte  für Ray Charles, James Brown und Barbara Streisand im Studio. Nach dem  Konzert sorgt &quot;Singing DJane&quot; Sabine Seide mit ihrem Mix aus Live-Gesang  und DJaying für Aftershow-Stimmung. Die Künstlerin ist als  Jazzsängerin, Songwriterin, Schauspielerin und Stimmtrainerin  erfolgreich.</p>&#13;
<p>Um „IT`Z JAZZ“ im kommenden Juni den letzten Schliff zu geben, setzt  die Stadt Coburg, repräsentiert durch Klaus Anderlik (Amtsleiter vom Amt  für Schulen, Kultur und Bildung) und Antoinetta Bafas als künstlerische  Leitung von IT‘Z JAZZ, auf die Unterstützung von Studierenden des  interdisziplinären Masterstudiengangs ZukunftsDesign und des  Wissenschafts- und Kulturzentrums der Hochschule Coburg. Diese  Kooperation zwischen Stadt und Hochschule Coburg wurde von Prof. Milena  Valeva und Prof. Julius Heinicke ins Leben gerufen und wird von ihnen im  Rahmen eines Semesterprojekts begleitet. Innerhalb ihres Studiums  dürfen sich die Studierenden von ZukunftsDesign an professionellen und  gesellschaftlich relevanten Projekten ausprobieren und innovative Ideen  entwickeln.</p>&#13;
<p>Im Rahmen des Treffens der Studierenden mit den Repräsentanten der  Stadt Coburg die Weichen für einen Aktionsplan zur Vermarktung des  Events IT'Z JAZZ am 21. Juni 2019 gestellt. Konkret ging es um einen  Ideenpool zur zukünftigen Etablierung eines überregionalen IT'Z JAZZ  Festivals als Kulturleuchtturm in Coburg. Im Anschluss an das Treffen in  den Räumlichkeiten des Kulturamts besichtigten die  ZukunftsDesign-Studierenden die große Pakethalle am ehemaligen  Güterbahnhof und tauschten sich mit relevanten Partnern der Jazz  Initiative aus. </p>&#13;
<p>Für die ZukunftsDesign-Studentin Berit Plauschinn, ist die  Entwicklung einer Vision für das IT`Z JAZZ Festival im Jahre 2025 als  eine besonders große und strategisch relevante Herausforderung innerhalb  des Studierendenprojekts zu interpretieren.</p>&#13;
<p>Tickets für die Jazznacht sind an allen Vorverkaufsstellen des  Landestheaters Coburg zu 25 Euro bzw. 15 Euro ermäßigt zu erhalten.  Außerdem können Sie Tickets online unter <a href="http://www.reservix.de" data-htmlarea-external="1">www.reservix.de</a> beziehen. Tickets sind außerdem mit einem Aufpreis von je fünf Euro an der Abendkasse erhältlich.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die 6. Coburger Jazznacht findet am 21. Juni 2019 in der großen  Pakethalle am ehemaligen Güterbahnhofsgelände statt. Stargast in diesem  Jahr ist Rüdiger Baldauf mit seiner Trumpet Night, der sich unter  anderem bei der &quot;RTL-Samstag Nacht-Show&quot; und &quot;TV Total&quot; einen Namen  machte. Er tourte mit Paul Kuhn, Udo Jürgens und Shirley Bassey, spielte  für Ray Charles, James Brown und Barbara Streisand im Studio. Nach dem  Konzert sorgt &quot;Singing DJane&quot; Sabine Seide mit ihrem Mix aus Live-Gesang  und DJaying für Aftershow-Stimmung. Die Künstlerin ist als  Jazzsängerin, Songwriterin, Schauspielerin und Stimmtrainerin  erfolgreich.</p>&#13;
<p>Um „IT`Z JAZZ“ im kommenden Juni den letzten Schliff zu geben, setzt  die Stadt Coburg, repräsentiert durch Klaus Anderlik (Amtsleiter vom Amt  für Schulen, Kultur und Bildung) und Antoinetta Bafas als künstlerische  Leitung von IT‘Z JAZZ, auf die Unterstützung von Studierenden des  interdisziplinären Masterstudiengangs ZukunftsDesign und des  Wissenschafts- und Kulturzentrums der Hochschule Coburg. Diese  Kooperation zwischen Stadt und Hochschule Coburg wurde von Prof. Milena  Valeva und Prof. Julius Heinicke ins Leben gerufen und wird von ihnen im  Rahmen eines Semesterprojekts begleitet. Innerhalb ihres Studiums  dürfen sich die Studierenden von ZukunftsDesign an professionellen und  gesellschaftlich relevanten Projekten ausprobieren und innovative Ideen  entwickeln.</p>&#13;
<p>Im Rahmen des Treffens der Studierenden mit den Repräsentanten der  Stadt Coburg die Weichen für einen Aktionsplan zur Vermarktung des  Events IT'Z JAZZ am 21. Juni 2019 gestellt. Konkret ging es um einen  Ideenpool zur zukünftigen Etablierung eines überregionalen IT'Z JAZZ  Festivals als Kulturleuchtturm in Coburg. Im Anschluss an das Treffen in  den Räumlichkeiten des Kulturamts besichtigten die  ZukunftsDesign-Studierenden die große Pakethalle am ehemaligen  Güterbahnhof und tauschten sich mit relevanten Partnern der Jazz  Initiative aus. </p>&#13;
<p>Für die ZukunftsDesign-Studentin Berit Plauschinn, ist die  Entwicklung einer Vision für das IT`Z JAZZ Festival im Jahre 2025 als  eine besonders große und strategisch relevante Herausforderung innerhalb  des Studierendenprojekts zu interpretieren.</p>&#13;
<p>Tickets für die Jazznacht sind an allen Vorverkaufsstellen des  Landestheaters Coburg zu 25 Euro bzw. 15 Euro ermäßigt zu erhalten.  Außerdem können Sie Tickets online unter <a href="http://www.reservix.de" data-htmlarea-external="1">www.reservix.de</a> beziehen. Tickets sind außerdem mit einem Aufpreis von je fünf Euro an der Abendkasse erhältlich.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/NeuerStandort_Staatsbauschule.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AlterStandortStaatsbauschule.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jazznacht_Stadt_Hochschule-1024x683.jpg"
                        fileSize="144417"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[IGF-Studierende bei „Forum für den Wandel“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/igf-studierende-bei-forum-fuer-den-wandel/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Apr 2019 07:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/igf-studierende-bei-forum-fuer-den-wandel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende des 6. Semesters Integrative Gesundheitsförderung reisten zum ersten „Forum für den Wandel“, organisiert von der Edith-Haberland-Wagner Stiftung, in die Alte Kongresshalle nach&nbsp; München.</em></p>&#13;
<p>Ziel des „Forums für den Wandel“ ist es, einen Dialog über die sinnstiftende Gestaltung unserer Gegenwart und Zukunft zu initiieren . Unter dem Titel „We can change the brain by changing the mind” präsentierte Prof. Dr. Richard Davidson als Leiter des Center for Investigating Healthy Minds (USA) und Vertrauter des Dalai Lama seine Pionierarbeit im Bereich Achtsamkeit. Davidson ist Neurowissenschaftler und erforscht Funktionsweisen sowie Wechselwirkungen des menschlichen Gehirns mit unserer Umwelt. </p>&#13;
<p>Auf kurzweilige und leicht verständliche Weise gelang es Davidson, die vor allem auf Schüler*innen und Studierende ausgerichtete Dialogveranstaltung mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Achtsamkeitsforschung zu interessieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, was einen gesunden Geist ausmacht und wie sich kontemplative Praktiken auf das individuelle Wohlbefinden und das gesellschaftliche Miteinander auswirken. Bei praktischen Übungen konnte man erleben, wie die etwa 700 Gäste der ausverkauften Kongresshalle gemeinsam still wurden und den Blick nach innen wagten. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Veranstaltung am nächsten Tag sogar kurzfristig wiederholt. </p>&#13;
<p>Dank der Einladung durch den Moderator und Mitorganisator Andreas de Bruin, Professor an der Hochschule München und langjähriger Kollege von Professor Niko Kohls von der Hochschule Coburg, konnten 23 Studierende die einfachen und zugleich wirksamen Möglichkeiten kontemplativer Techniken auf die Förderung von Wohlbefinden und Gesundheit erleben. Gleichzeitig wurde ihn deutlich, dass die Themen des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung von hoher gesellschaftlicher Relevanz sind.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende des 6. Semesters Integrative Gesundheitsförderung reisten zum ersten „Forum für den Wandel“, organisiert von der Edith-Haberland-Wagner Stiftung, in die Alte Kongresshalle nach&nbsp; München.</em></p>&#13;
<p>Ziel des „Forums für den Wandel“ ist es, einen Dialog über die sinnstiftende Gestaltung unserer Gegenwart und Zukunft zu initiieren . Unter dem Titel „We can change the brain by changing the mind” präsentierte Prof. Dr. Richard Davidson als Leiter des Center for Investigating Healthy Minds (USA) und Vertrauter des Dalai Lama seine Pionierarbeit im Bereich Achtsamkeit. Davidson ist Neurowissenschaftler und erforscht Funktionsweisen sowie Wechselwirkungen des menschlichen Gehirns mit unserer Umwelt. </p>&#13;
<p>Auf kurzweilige und leicht verständliche Weise gelang es Davidson, die vor allem auf Schüler*innen und Studierende ausgerichtete Dialogveranstaltung mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Achtsamkeitsforschung zu interessieren. Im Mittelpunkt stand die Frage, was einen gesunden Geist ausmacht und wie sich kontemplative Praktiken auf das individuelle Wohlbefinden und das gesellschaftliche Miteinander auswirken. Bei praktischen Übungen konnte man erleben, wie die etwa 700 Gäste der ausverkauften Kongresshalle gemeinsam still wurden und den Blick nach innen wagten. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Veranstaltung am nächsten Tag sogar kurzfristig wiederholt. </p>&#13;
<p>Dank der Einladung durch den Moderator und Mitorganisator Andreas de Bruin, Professor an der Hochschule München und langjähriger Kollege von Professor Niko Kohls von der Hochschule Coburg, konnten 23 Studierende die einfachen und zugleich wirksamen Möglichkeiten kontemplativer Techniken auf die Förderung von Wohlbefinden und Gesundheit erleben. Gleichzeitig wurde ihn deutlich, dass die Themen des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung von hoher gesellschaftlicher Relevanz sind.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Davidson_Prof._Dr._Richard_Forum_fuer_den_Wandel-1024x683.jpg"
                        fileSize="142167"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Alumni gaben Einblicke ins Berufsleben]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/alumni-gaben-einblicke-ins-berufsleben/</link>
                <pubDate>Wed, 03 Apr 2019 12:54:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/alumni-gaben-einblicke-ins-berufsleben/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Dr. Martin Keller und seine Kommiliton*innen schlossen vor zehn Jahren ihr Studium der Physikalischen Technik an der Hochschule Coburg ab. Bei einem Besuch an ihrer Alma Mater berichteten sie den heutigen Studierenden von ihren Erfahrungen beim Berufseinstieg.</em> </p>&#13;
<p>Junge Ingenieure sind am Arbeitsmarkt gefragt. Dennoch fällt es Berufseinsteigern oft nicht leicht, die für sie passende Stelle zu finden. Das ging auch den Absolvent*innen des Abschlussjahrgangs 2009 nicht anders. „Beim Berufseinstieg sollte man sich fragen, was einem im Studium am meisten Spaß gemacht hat und auch den Mut aufbringen, die Stelle zu wechseln,“ diesen Rat gibt Martin Keller den Studierenden. Zudem sei es wichtig, sowohl im Studium als auch bei der Einstiegsstelle Projekterfahrung zu sammeln. Denn genau das ist es, worauf Arbeitgeber achten. Er selbst promovierte an der Universität Freiburg und am Fraunhofer ISE zum Thema Dünnschichttechnik. Heute arbeitet er bei Siemens Healthineers.</p>&#13;
<p><strong>Studium gibt guten Überblick</strong></p>&#13;
<p>Sein Kommilitone Benjamin Hübner stellt fest: „Das Studium der Physikalischen Technik gab mir einen guten Überblick über die Naturwissenschaften. Ich profitiere heute noch von der gesamten Bandbreite, angefangen bei der Chemie über die Versuchsplanung bis zur Konstruktion.“ Mittlerweile ist er Leiter der Produktentwicklung bei Moll Batterien.</p>&#13;
<p>Wie stark das studentische Engagement das Berufsleben prägt zeigt sich bei Sebastian Stich. Er arbeitete während und nach dem Studium als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg. Dann gründete er mit Partnern die BestSens AG, deren Vorstandsvorsitzender er jetzt ist. In dieser Funktion stellt er fest: „Jetzt brauche ich auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse.“ Für sein Unternehmen sucht er ständig Werkstudent*innen, er hält aber auch Themen für Abschlussarbeiten parat.</p>&#13;
<p>Ebenfalls bei einem Unternehmen, das aus der Hochschule Coburg heraus gegründet wurde, der SensAction AG, arbeitet Klaus Beringer. Er sagt: „Mir macht es Spaß, Prototypen zu entwickeln und Prüfstände zu bauen.“ Gleichzeitig macht er die Erfahrung: „Bei einem jungen Unternehmen muss man die Bereitschaft mitbringen, sich rasch in unterschiedliche Bereiche einzuarbeiten.“</p>&#13;
<p>Dass dies den Absolvent*innen der Physikalischen Technik gut gelingt, davon ist Franziska Lind überzeugt: „Wir haben im Studium gelernt, uns selbstständig in verschiedenen Themen einzuarbeiten.“ Sie konstruiert aktuell mit CAD-Programmen bei einem Ingenieur-Dienstleister.</p>&#13;
<p><strong>Führungsverantwortung übernehmen</strong></p>&#13;
<p>Mit zunehmender Berufserfahrung ist häufig die Übernahme von Führungsverantwortung verbunden. Das berichtet Michael Herold, der bei der Continental AG für das Testmanagement von Kunden und Akquise Projekten zuständig ist: „Dann muss man sich als Ingenieur mit Fragen der Mitarbeiterführung beschäftigen und bekommt in Führungsseminaren das Wissen vermittelt, das unsere Kommiliton*innen der Sozialen Arbeit im Studium gelernt haben.“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Wolfram Haupt, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften, freut sich über die Verbundenheit der Absolvent*innen mit ihrer Hochschule: „Es ist toll, dass sie ihre Erfahrungen an unsere Studierenden weitergeben.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Dr. Martin Keller und seine Kommiliton*innen schlossen vor zehn Jahren ihr Studium der Physikalischen Technik an der Hochschule Coburg ab. Bei einem Besuch an ihrer Alma Mater berichteten sie den heutigen Studierenden von ihren Erfahrungen beim Berufseinstieg.</em> </p>&#13;
<p>Junge Ingenieure sind am Arbeitsmarkt gefragt. Dennoch fällt es Berufseinsteigern oft nicht leicht, die für sie passende Stelle zu finden. Das ging auch den Absolvent*innen des Abschlussjahrgangs 2009 nicht anders. „Beim Berufseinstieg sollte man sich fragen, was einem im Studium am meisten Spaß gemacht hat und auch den Mut aufbringen, die Stelle zu wechseln,“ diesen Rat gibt Martin Keller den Studierenden. Zudem sei es wichtig, sowohl im Studium als auch bei der Einstiegsstelle Projekterfahrung zu sammeln. Denn genau das ist es, worauf Arbeitgeber achten. Er selbst promovierte an der Universität Freiburg und am Fraunhofer ISE zum Thema Dünnschichttechnik. Heute arbeitet er bei Siemens Healthineers.</p>&#13;
<p><strong>Studium gibt guten Überblick</strong></p>&#13;
<p>Sein Kommilitone Benjamin Hübner stellt fest: „Das Studium der Physikalischen Technik gab mir einen guten Überblick über die Naturwissenschaften. Ich profitiere heute noch von der gesamten Bandbreite, angefangen bei der Chemie über die Versuchsplanung bis zur Konstruktion.“ Mittlerweile ist er Leiter der Produktentwicklung bei Moll Batterien.</p>&#13;
<p>Wie stark das studentische Engagement das Berufsleben prägt zeigt sich bei Sebastian Stich. Er arbeitete während und nach dem Studium als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg. Dann gründete er mit Partnern die BestSens AG, deren Vorstandsvorsitzender er jetzt ist. In dieser Funktion stellt er fest: „Jetzt brauche ich auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse.“ Für sein Unternehmen sucht er ständig Werkstudent*innen, er hält aber auch Themen für Abschlussarbeiten parat.</p>&#13;
<p>Ebenfalls bei einem Unternehmen, das aus der Hochschule Coburg heraus gegründet wurde, der SensAction AG, arbeitet Klaus Beringer. Er sagt: „Mir macht es Spaß, Prototypen zu entwickeln und Prüfstände zu bauen.“ Gleichzeitig macht er die Erfahrung: „Bei einem jungen Unternehmen muss man die Bereitschaft mitbringen, sich rasch in unterschiedliche Bereiche einzuarbeiten.“</p>&#13;
<p>Dass dies den Absolvent*innen der Physikalischen Technik gut gelingt, davon ist Franziska Lind überzeugt: „Wir haben im Studium gelernt, uns selbstständig in verschiedenen Themen einzuarbeiten.“ Sie konstruiert aktuell mit CAD-Programmen bei einem Ingenieur-Dienstleister.</p>&#13;
<p><strong>Führungsverantwortung übernehmen</strong></p>&#13;
<p>Mit zunehmender Berufserfahrung ist häufig die Übernahme von Führungsverantwortung verbunden. Das berichtet Michael Herold, der bei der Continental AG für das Testmanagement von Kunden und Akquise Projekten zuständig ist: „Dann muss man sich als Ingenieur mit Fragen der Mitarbeiterführung beschäftigen und bekommt in Führungsseminaren das Wissen vermittelt, das unsere Kommiliton*innen der Sozialen Arbeit im Studium gelernt haben.“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Wolfram Haupt, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften, freut sich über die Verbundenheit der Absolvent*innen mit ihrer Hochschule: „Es ist toll, dass sie ihre Erfahrungen an unsere Studierenden weitergeben.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Alumni_PT_Haupt_Besuch-1024x690.jpg"
                        fileSize="130683"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="690"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationale Alzheimer-Konferenz besucht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationale-alzheimer-konferenz-besucht/</link>
                <pubDate>Wed, 03 Apr 2019 10:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/internationale-alzheimer-konferenz-besucht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Aileen Funke aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften besuchte gemeinsam mit den Doktorandinnen </em><em>Isabelle Aillaud und Malhis Marwa die „</em><em>14th International Conference on Alzheimer's and Parkinson's Diseases“ in Lissabon. Im Rahmen einer Posterpräsentation stellten sie ihre neuesten Ergebnisse zum Thema Alzheimertherapie vor, die in den Laboren der Hochschule Coburg generiert wurden.</em></p>&#13;
<p>Bei der internationalen Konferenz tauschten sich mehr als 3.800 Wissenschaftler aus 78 Ländern zu neuen Forschungsansätzen und neuen Erkenntnissen auf den Gebieten der Alzheimer- und Parkinson-Erkrankung aus. Dabei wurde deutlich, dass zwar kurzfristig keine Heilung der beiden Erkrankungen in Sicht ist. Die neuen Forschungsansätze zeigen jedoch möglich Therapiewege auf, die erfolgversprechend sind.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Aileen Funke aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften besuchte gemeinsam mit den Doktorandinnen </em><em>Isabelle Aillaud und Malhis Marwa die „</em><em>14th International Conference on Alzheimer's and Parkinson's Diseases“ in Lissabon. Im Rahmen einer Posterpräsentation stellten sie ihre neuesten Ergebnisse zum Thema Alzheimertherapie vor, die in den Laboren der Hochschule Coburg generiert wurden.</em></p>&#13;
<p>Bei der internationalen Konferenz tauschten sich mehr als 3.800 Wissenschaftler aus 78 Ländern zu neuen Forschungsansätzen und neuen Erkenntnissen auf den Gebieten der Alzheimer- und Parkinson-Erkrankung aus. Dabei wurde deutlich, dass zwar kurzfristig keine Heilung der beiden Erkrankungen in Sicht ist. Die neuen Forschungsansätze zeigen jedoch möglich Therapiewege auf, die erfolgversprechend sind.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Alzheimer_Konferenz_Aillaud_Funke_Marwa-1024x871.jpg"
                        fileSize="242839"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="871"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein leeres Büro als Hostel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-leeres-buero-als-hostel/</link>
                <pubDate>Wed, 03 Apr 2019 06:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-leeres-buero-als-hostel/</guid>
                <description><![CDATA[<p> <em>Weil die Fakultät Design der Hochschule Coburg Besuch von Studierenden aus England hat, haben Architekturstudierende kurzerhand ein altes Bürogebäude zum Hostel umgestaltet. </em></p>&#13;
<p>Studierende der Manchester School of Architecture und der Hochschule Coburg arbeiten gemeinsam an der Gestaltung des Geländes um den ehemaligen Coburger Schlachthof. Sie wollen, dass dort ein Treffpunkt für Bürger*innen und Hochschulangehörige mit entsprechenden Aufenthaltsmöglichkeiten entsteht. In den letzten Wochen haben sie Ideen erarbeitet. Eine Jury beurteilt diese. Der Siegerentwurf wird umgesetzt und pünktlich zum Campus.Design Open Ende Mai&nbsp;fertig gestellt.</p>&#13;
<p>Der Besuch der englischen Studierenden hat noch einen interessanten Nebeneffekt: Weil es in Coburg aktuell wenig Möglichkeiten gibt, größere Gruppen von jungen Leuten unterzubringen, sind die Coburger Studierenden selbst aktiv geworden. Im Leerstand des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Wohnbau Coburg haben sie ein Pop-Up-Hostel eingerichtet. &quot;Entstanden sind auf atmosphärische Räume, die eine tolle Aussicht über Coburg ermöglichen und den Aufenthalt in der Stadt zu einem besonderen Erlebnis machen&quot;, freuen sich Prof. Anja Ohliger und Prof. Mario Tvrtkovic, die die Gruppen betreuen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p> <em>Weil die Fakultät Design der Hochschule Coburg Besuch von Studierenden aus England hat, haben Architekturstudierende kurzerhand ein altes Bürogebäude zum Hostel umgestaltet. </em></p>&#13;
<p>Studierende der Manchester School of Architecture und der Hochschule Coburg arbeiten gemeinsam an der Gestaltung des Geländes um den ehemaligen Coburger Schlachthof. Sie wollen, dass dort ein Treffpunkt für Bürger*innen und Hochschulangehörige mit entsprechenden Aufenthaltsmöglichkeiten entsteht. In den letzten Wochen haben sie Ideen erarbeitet. Eine Jury beurteilt diese. Der Siegerentwurf wird umgesetzt und pünktlich zum Campus.Design Open Ende Mai&nbsp;fertig gestellt.</p>&#13;
<p>Der Besuch der englischen Studierenden hat noch einen interessanten Nebeneffekt: Weil es in Coburg aktuell wenig Möglichkeiten gibt, größere Gruppen von jungen Leuten unterzubringen, sind die Coburger Studierenden selbst aktiv geworden. Im Leerstand des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Wohnbau Coburg haben sie ein Pop-Up-Hostel eingerichtet. &quot;Entstanden sind auf atmosphärische Räume, die eine tolle Aussicht über Coburg ermöglichen und den Aufenthalt in der Stadt zu einem besonderen Erlebnis machen&quot;, freuen sich Prof. Anja Ohliger und Prof. Mario Tvrtkovic, die die Gruppen betreuen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wohnbau_Popup_Hostel-1024x682.jpg"
                        fileSize="108411"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wohnbau_aussen-1024x682.jpg"
                        fileSize="78266"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[100. Nutzer im CREAPOLIS-Makerspace]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/100-nutzer-im-creapolis-makerspace/</link>
                <pubDate>Wed, 03 Apr 2019 05:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/100-nutzer-im-creapolis-makerspace/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der CREAPOLIS Makerspace der Hochschule Coburg ist für ihn ein Ort des Erfindens und Bastelns – Roland Kohlberg ist der 100. registrierte Nutzer im Makerspace. Die dazu erforderlichen Einführungsworkhops starteten vor acht Wochen.</em></p>&#13;
<p>Roland Kohlberg studiert Automobilmechatronik. Er wird im Makerspace vor allem den Lasercutter sowie die Holzwerkstatt nutzen. „Mich reizt die freie Nutzung von Werkzeugen und Geräten, die man sich selbst nicht hinstellen oder leisten kann,“ stellt er fest. „Und natürlich die Kommunikation mit anderen Makern.“ Damit bringt der 25-jährige das Anliegen der offenen Werkstatt auf den Punkt. Hier kann und soll jeder von dem Angebot profitieren, das im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ entstanden ist.</p>&#13;
<p>Derzeit laufen im CREAPOLIS Makerspace beinahe täglich Einführungsworkshop für 3D-Drucker, Lasercutter, Drahtbiegemaschine, Schneidplotter und die Holzwerkstatt. Nach erfolgter Einführung und unterzeichneter Nutzungsvereinbarung sind die Nutzer berechtigt, selbst an den Geräten zu arbeiten. „Die Nachfrage übersteigt unsere Erwartungen“, stellt Markus Neufeld fest. Der CREAPOLIS-Projektleiter hat nicht damit gerechnet, bereits nach zwei Monaten 100 registrierte Nutzer zu haben. „Jetzt sind wir natürlich ehrgeizig und haben uns als Ziel gesetzt bis Jahresende 365 registrierte Nutzer zu erreichen – das wäre ein Schnitt von einem neuen Maker pro Tag“, gibt sich Markus Neufeld zuversichtlich.</p>&#13;
<p>Geöffnet ist der Makerspace in der ehemaligen Direktorenvilla am Coburger Schlachthof montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr; dienstags ab 14 Uhr. Mittelfristig sollen die Öffnungszeiten ausgedehnt werden, so dass auch an den Wochenenden und in den Abendstunden gebastelt werden kann. Roland Kohlberg würde das begrüßen – und wird auch gleich die nächsten Einführungsworkshops für die Holzwerkstatt besuchen. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der CREAPOLIS Makerspace der Hochschule Coburg ist für ihn ein Ort des Erfindens und Bastelns – Roland Kohlberg ist der 100. registrierte Nutzer im Makerspace. Die dazu erforderlichen Einführungsworkhops starteten vor acht Wochen.</em></p>&#13;
<p>Roland Kohlberg studiert Automobilmechatronik. Er wird im Makerspace vor allem den Lasercutter sowie die Holzwerkstatt nutzen. „Mich reizt die freie Nutzung von Werkzeugen und Geräten, die man sich selbst nicht hinstellen oder leisten kann,“ stellt er fest. „Und natürlich die Kommunikation mit anderen Makern.“ Damit bringt der 25-jährige das Anliegen der offenen Werkstatt auf den Punkt. Hier kann und soll jeder von dem Angebot profitieren, das im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ entstanden ist.</p>&#13;
<p>Derzeit laufen im CREAPOLIS Makerspace beinahe täglich Einführungsworkshop für 3D-Drucker, Lasercutter, Drahtbiegemaschine, Schneidplotter und die Holzwerkstatt. Nach erfolgter Einführung und unterzeichneter Nutzungsvereinbarung sind die Nutzer berechtigt, selbst an den Geräten zu arbeiten. „Die Nachfrage übersteigt unsere Erwartungen“, stellt Markus Neufeld fest. Der CREAPOLIS-Projektleiter hat nicht damit gerechnet, bereits nach zwei Monaten 100 registrierte Nutzer zu haben. „Jetzt sind wir natürlich ehrgeizig und haben uns als Ziel gesetzt bis Jahresende 365 registrierte Nutzer zu erreichen – das wäre ein Schnitt von einem neuen Maker pro Tag“, gibt sich Markus Neufeld zuversichtlich.</p>&#13;
<p>Geöffnet ist der Makerspace in der ehemaligen Direktorenvilla am Coburger Schlachthof montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr; dienstags ab 14 Uhr. Mittelfristig sollen die Öffnungszeiten ausgedehnt werden, so dass auch an den Wochenenden und in den Abendstunden gebastelt werden kann. Roland Kohlberg würde das begrüßen – und wird auch gleich die nächsten Einführungsworkshops für die Holzwerkstatt besuchen. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Makerspace_100_Nutzer-1024x768.jpg"
                        fileSize="138413"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vizepräsident Lichtlein im Sprecherrat der DGWF]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vizepraesident-lichtlein-im-sprecherrat-der-dgwf/</link>
                <pubDate>Tue, 02 Apr 2019 05:06:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vizepraesident-lichtlein-im-sprecherrat-der-dgwf/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Coburgs Hochschul-Vizepräsident Prof. Dr. Michael Lichtlein wurde in den Sprecherrat der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e.V. (DGWF), Landesgruppe Bayern, gewählt. Gemeinsam mit drei weiteren Mitgliedern aus Universitäts- und Hochschulleitungen repräsentiert er das Netzwerk nach außen und setzt sich intern für die inhaltliche Weiterentwicklung ein.</em></p>&#13;
<p>325 deutsche und europäische Universitäten und Hochschulen sind in der DGWF zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist die Förderung der akademischen Weiterbildung und des Fernstudiums. Dazu gehört auch die Förderung von Forschung und Lehre auf diesen Gebieten. Mit acht Landesgruppen, eigenen Publikationen sowie Workshops und Symposien, ist der Verein deutschland- und europaweit aktiv.</p>&#13;
<p>„Als Sprecherrat der DGWF sind wir ein wichtiges Scharnier zum Bayerischen Wissenschaftsministerium“, betont Vizepräsident Michael Lichtlein. Ergänzend sagt er: „Persönlich liegt mir viel am lebenslangen Lernen und daran, dass die Hochschulen die akademischen Weiterbildungsangebote ausbauen.“ Neben Vizepräsident Michael Lichtlein wurden Prof. Dr. Elisabeth Krön (Vorsitzende) von der Hochschule Augsburg, Sybille Barth, von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Michael Renz, von der Universität Bayreuth in den Sprecherrat gewählt.</p>&#13;
<p> Weitere Informationen zur DGWF allgemein gibt es <a href="https://dgwf.net/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier.</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Coburgs Hochschul-Vizepräsident Prof. Dr. Michael Lichtlein wurde in den Sprecherrat der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e.V. (DGWF), Landesgruppe Bayern, gewählt. Gemeinsam mit drei weiteren Mitgliedern aus Universitäts- und Hochschulleitungen repräsentiert er das Netzwerk nach außen und setzt sich intern für die inhaltliche Weiterentwicklung ein.</em></p>&#13;
<p>325 deutsche und europäische Universitäten und Hochschulen sind in der DGWF zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist die Förderung der akademischen Weiterbildung und des Fernstudiums. Dazu gehört auch die Förderung von Forschung und Lehre auf diesen Gebieten. Mit acht Landesgruppen, eigenen Publikationen sowie Workshops und Symposien, ist der Verein deutschland- und europaweit aktiv.</p>&#13;
<p>„Als Sprecherrat der DGWF sind wir ein wichtiges Scharnier zum Bayerischen Wissenschaftsministerium“, betont Vizepräsident Michael Lichtlein. Ergänzend sagt er: „Persönlich liegt mir viel am lebenslangen Lernen und daran, dass die Hochschulen die akademischen Weiterbildungsangebote ausbauen.“ Neben Vizepräsident Michael Lichtlein wurden Prof. Dr. Elisabeth Krön (Vorsitzende) von der Hochschule Augsburg, Sybille Barth, von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Michael Renz, von der Universität Bayreuth in den Sprecherrat gewählt.</p>&#13;
<p> Weitere Informationen zur DGWF allgemein gibt es <a href="https://dgwf.net/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier.</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DGWF_Sprecherrat_Bayern-1024x667.jpg"
                        fileSize="147817"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="667"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wissenschaftsminister Sibler im Interview]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissenschaftsminister-sibler-im-interview/</link>
                <pubDate>Fri, 29 Mar 2019 09:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wissenschaftsminister-sibler-im-interview/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die ersten 100 Tage als bayerischer Wissenschaftsminister hat Bernd Sibler hinter sich. Für ihn ist das Wissenschaftsministerium kein Neuland. Er war bereits von 2013 bis 2018 Staatssekretär in dem Ministerium und in dieser Funktion auch öfters Gast der Hochschule Coburg. Welche Ziele und Pläne er für die Zukunft hat, das verrät er im Interview.</em></p>&#13;
<p><strong>Als Hochschule Coburg üben wir den Spagat zwischen der Erneuerung unserer baulichen Infrastruktur und der programmatischen Entwicklung zukunftsorientierter Studienangebote und Forschungsgebiete. Wie sieht aus Ihrer Sicht ein zielführender Mittelweg aus?</strong></p>&#13;
<p>Beides gehört zusammen! Ein fortlaufend aktualisiertes Studienprogramm ist genauso wichtig wie die zukunftsorientierte Anpassung der baulichen Infrastruktur. Für Ersteres sind die Hochschulen die Experten. Bei der Pflege und Modernisierung der Hochschulgebäude kommen wir ins Spiel – da ist der Staat gefordert. Auch in Coburg haben wir kräftig investiert: Für den bereits abgeschlossenen Neubau von Hörsälen und die Sanierung des Gebäudes 10 haben wir rund 17 Millionen in die Hand genommen. Aktuell finanzieren wir weitere Baumaßnahmen in Höhe von rund 30 Millionen Euro. Das neue Parkhaus ist bereits in Betrieb. Im Herbst letzten Jahres war der Spatenstich für das neue IT- und Medienzentrum der Hochschule Coburg. Dieses neue Zentrum wird den Studentinnen und Studenten der Hochschule Coburg modernste und attraktive Studienbedingungen bieten. Es tut sich also einiges! </p>&#13;
<p><strong>Wir werden von den Städten und Landkreisen als wichtiger Partner für die regionale Entwicklung gesehen, die sich mit Ideen und Ressourcen einbringen. Welche Möglichkeit hat der Freistaat Bayern, diese Initiativen gemeinsam mit der Hochschule vor Ort zu unterstützen? </strong></p>&#13;
<p>In der Tat: Von unseren Hochschulen für angewandte Wissenschaften geht eine hohe Innovationskraft aus – gerade für die Unternehmen der Region. Die Hochschule Coburg zeigt beispielhaft, wie hervorragend Wissenschaft und Wirtschaft kooperieren und sich vernetzen. Das unterstützen wir mit entsprechenden Ressourcen, wie etwa mit dem Zentrum für Mobilität und Energie. Mit diesem Forschungsbau für die Themen Motorenentwicklung und Design umweltschonender Kraftstoffe sowie Erneuerbare Energien können wir eine topmoderne Infrastruktur anbieten! </p>&#13;
<p><strong>100 Tage Wissenschaftsminister - das ist doch bestimmt eine große Herausforderung?</strong></p>&#13;
<p>Neu ist das Aufgabenfeld des Wissenschaftsministers für mich ja nicht. Schließlich durfte ich die bayerische Wissenschaftslandschaft in den vergangenen Jahren als Wissenschaftsstaatssekretär und davor mehrere Jahre als Vorsitzender des Ausschusses für Hochschulen, Forschung und Kultur im Bayerischen Landtag mitgestalten. Daher sind mir die Themen durchaus vertraut. Ich konnte gleich am ersten Tag im neuen Amt mit der Arbeit beginnen. Als Minister habe ich nun die Letztverantwortung für die Entscheidungen. Das ist schon eine besondere Herausforderung, macht aber auch viel Spaß!</p>&#13;
<p><strong>Was reizt Sie an Ihrer neuen Aufgabe? </strong></p>&#13;
<p>Das Wissenschafts- und Kunstministerium bietet tolle Möglichkeiten, um Zukunft mitzugestalten. Unsere Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften leisten innovative und wegweisende Forschung. Sie sind dran an den Themen von morgen, und das auf vielerlei Gebieten, die von Medizin, Pflege und Gesundheit über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Mobilität der Zukunft bis hin zu Energieeffizienz und einem schonenden Umgang mit unseren Ressourcen reichen. Dabei stellen sich auch ethische Fragen. Unsere Hochschulen bieten unseren jungen Menschen Raum, um Visionen und Kreativität zu entfalten. Rahmenbedingungen dafür mitgestalten zu können, ist eine verantwortungsvolle und spannende Aufgabe!</p>&#13;
<p><strong>Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit als Wissenschafts- und -Kunstminister gesetzt? </strong></p>&#13;
<p>Mir geht es darum, für die Menschen etwas zu bewegen, zu gestalten. Mein Ziel ist es, das zu fördern, was den Menschen zum Menschen macht. Kreative Querdenker, Visionäre, Problemlöser und Zukunftsgestalter, die wir dringend brauchen, sollen ihre Ideen entwickeln können, die unsere Gesellschaft und unser Land weiterbringen. Gerade Studentinnen und Studenten müssen querdenken dürfen! Die Strukturen unserer Wissenschaftslandschaft in Bayern möchte ich festigen, also Standorte stärken, Profile schärfen. Das bedeutet natürlich auch immer den Kampf um die erforderlichen Ressourcen und die entsprechenden politischen Prioritätensetzungen.</p>&#13;
<p><strong>Wie hat man sich die Stärkung der Regionen vorzustellen? </strong></p>&#13;
<p>Wir haben in den letzten Jahren enorm viel unternommen, um Wissenschaft in die Region zu tragen. Das beginnt mit unserer Regionalisierungsstrategie: Die 17 staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind in allen Regionen Bayerns präsent und tragen wesentlich zur Ausbildung der dringend benötigten Fachkräfte bei. Außerdem setzen wir auf Technologietransferzentren. Sie sind an 17 Standorten von Spiegelau über Cham bis nach Obernburg und Kaufbeuren als Innovationsmotoren in das jeweilige wirtschaftliche Umfeld eingebettet. Ihr Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft ist enorm wichtig! Dazu gehören aber auch außeruniversitäre Institute, die wir in Würzburg, Bamberg, Erlangen und Regensburg geschaffen haben, oder der TU-Campus für Nachhaltigkeit in Straubing. Auf den Ausbau folgt jetzt die Schärfung der Profile: Wir wollen die Angebote in ihrer Tiefe und Qualität weiterentwickeln. Daneben werden wir in allen Landesteilen neue Leuchttürme setzen. </p>&#13;
<p>In Nürnberg wollen wir zum Beispiel eine Universität der Zukunft errichten, eine Spitzen-Universität, die Modellcharakter für die deutsche Wissenschaftslandschaft hat. In Ottobrunn bzw. Taufkirchen wollen wir mit der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie der TU München diese bayerische Schlüsseltechnologie deutlich stärken. Im Raum Augsburg bringen wir mit dem Universitätsklinikum Forschung und Lehre weiter voran: Forschungsschwerpunkte werden hier Umwelt und Gesundheit sowie Medizinische Informatik sein. Auch in Oberfranken werden wir die Medizin stärken, nämlich mit einem Medizincampus, bei dem die FAU Erlangen-Nürnberg und das Universitätsklinikum Erlangen eng mit der Universität sowie dem Klinikum Bayreuth kooperieren. Und am Campus der Universität Bayreuth in Kulmbach errichten wir neu eine Fakultät für Lebenswissenschaften. </p>&#13;
<p><strong>Ein großes Thema an den Hochschulen ist nach wie vor die Gleichstellung von Frauen. Wie möchten Sie diese weiter voranbringen?</strong> </p>&#13;
<p>Ein klarer Schwerpunkt bei den anstehenden Zielvereinbarungen mit unseren Hochschulen wird die Gleichstellung der Frauen im Wissenschaftsbetrieb sein. Hier müssen wir noch besser werden, das steht außer Frage. Deswegen werde ich jede Hochschule bei den Zielvereinbarungen dazu verpflichten, einen von vier Schwerpunkten darauf zu legen. Mein definiertes Ziel ist eine deutliche Erhöhung der Anzahl von Frauen auf Professuren. Mit dem Innovationsbündnis Hochschule 4.0 haben wir im Freistaat hierzu die Weichen richtig gestellt. </p>&#13;
<p><strong>Welche Pläne haben Sie für die Studentinnen und Studenten? </strong></p>&#13;
<p>Ich möchte die Landesstudierendenvertretung im Bayerischen Hochschulgesetz verankern. Ich habe bereits den Auftrag gegeben, einen entsprechenden Vorschlag vorzubereiten. Die Landesstudierendenvertretung soll die Möglichkeit haben, als anerkannte landesweite Vertretung der Studentinnen und Studenten in Bayern nach außen auftreten zu können. Sie soll also als Zusammenschluss aller Studentenvertretungen der bayerischen Hochschulen die Stimme der Studentinnen und Studenten auf Landesebene repräsentieren. Dieser bayerische Weg sieht – anders als eine verfasste Studierendenschaft – keine Zwangsmitgliedschaft vor, die mit verpflichtenden Beitragszahlungen für jede Studentin und jeden Studenten verbunden wäre. Ich lege großen Wert auf Freiwilligkeit und will gleichzeitig das ehrenamtliche Engagement unserer Studentinnen und Studenten, die sich für die Belange ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen einsetzen, deutlich honorieren.</p>&#13;
<p><strong>Sie sind nicht nur bayerischer Wissenschaftsminister, sondern zugleich auf Bundesebene Koordinator der B-Länder. Welche Ziele setzen Sie sich bundesweit, um die Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre noch weiter zu verbessern?</strong></p>&#13;
<p>Als Koordinator und Sprecher der B-Länder in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz übernehme ich nicht nur Verantwortung für die bayerische, sondern auch für die deutsche Wissenschafts- und Hochschullandschaft. Im November 2018 gelang es nach intensiven Verhandlungen, wichtige Teilbereiche des deutschen Wissenschaftssystems weiterzuentwickeln bzw. erstmals in Bund-Ländervereinbarungen abzusichern: Das betrifft zum Beispiel ein neues Programm zur Nachwuchsförderung an den Fachhochschulen, also unseren Hochschulen für angewandte Wissenschaften. In den kommenden Monaten ist es mein Ziel, Bund-Ländervereinbarungen zu der Nachfolge des Hochschulpakts, des Qualitätspakts-Lehre, für einen weiteren Pakt für Forschung und Innovation und zu den Programmpauschalen für die Förderungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft erfolgreich auszuhandeln. </p>&#13;
<p><strong>Richten wir den Blick wieder auf den Freistaat: Was macht Bayern zu einem attraktiven Studienort für junge Menschen? </strong></p>&#13;
<p>Unsere Hochschulen schneiden – auch bei internationalen – Rankings hervorragend ab. Hier im Freistaat haben wir Spitzeneinrichtungen! Sie vermitteln fundierte Theorie in Verbindung mit wichtigen Praxiskenntnissen. Mit unserer Regionalisierungsstrategie haben wir es geschafft, jungen Menschen vor Ort den Zugang zu einem interessanten, qualitätsvollen Studium zu eröffnen: Bayernweit finden Sie im Umkreis von rund 50 Kilometern ein Studienangebot. Darüber hinaus tragen vermutlich auch die bayerische Lebensart, unsere Kultur- und Freizeitmöglichkeiten, unsere vielfältige Landschaft, die hervorragenden Perspektiven auf einen ansprechenden und interessanten Arbeitsplatz dazu bei, dass junge Menschen für ihr Studium im Freistaat bleiben oder aus der ganzen Welt zu uns kommen!</p>&#13;
<p><strong>Wie sieht angesichts der fortschreitenden Digitalisierung das Studium der Zukunft aus? Wie verändert die Digitalisierung die Lehre?</strong></p>&#13;
<p>Bei allem technischen Fortschritt, den die Digitalisierung mit sich bringt, bin ich fest davon überzeugt, dass die direkte Kommunikation zwischen den Lehrenden und Studentinnen und Studenten weiterhin fest zum Alltag an der Hochschule gehören wird. Die Präsenzzeiten der Studentinnen und Studenten werden aber v.a. der gemeinsamen Vertiefung, weniger der Stoffvermittlung dienen. Den Stoff werden sich die Studentinnen und Studenten digital aufbereitet eigenständig aneignen können. Ergänzende digitale Lehrangebote werden einen zeitlich und örtlich flexibleren Hochschulunterricht ermöglichen. Die Rolle der Lehrenden wird sich sicherlich spürbar verändern: Sie werden mehr Diskussionspartner und Moderatorinnen und Moderatoren sein. Der Austausch bleibt, seine Qualität wird aber eine andere sein. </p>&#13;
<p>Mit der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) hat der Freistaat Bayern übrigens bereits im Jahr 2000 ein Modell zur hochschulübergreifenden digitalen Lehre etabliert. Studentinnen und Studenten können diese Lehrangebote unentgeltlich nutzen und in ihr Studium integrieren. Seit 2018 weitet die vhb ihr Angebot auf Lehrformate aus, die sich flexibel in die Präsenzlehre integrieren lassen, beispielsweise im Sinne eines Blended Learning oder Flipped Classroom. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die ersten 100 Tage als bayerischer Wissenschaftsminister hat Bernd Sibler hinter sich. Für ihn ist das Wissenschaftsministerium kein Neuland. Er war bereits von 2013 bis 2018 Staatssekretär in dem Ministerium und in dieser Funktion auch öfters Gast der Hochschule Coburg. Welche Ziele und Pläne er für die Zukunft hat, das verrät er im Interview.</em></p>&#13;
<p><strong>Als Hochschule Coburg üben wir den Spagat zwischen der Erneuerung unserer baulichen Infrastruktur und der programmatischen Entwicklung zukunftsorientierter Studienangebote und Forschungsgebiete. Wie sieht aus Ihrer Sicht ein zielführender Mittelweg aus?</strong></p>&#13;
<p>Beides gehört zusammen! Ein fortlaufend aktualisiertes Studienprogramm ist genauso wichtig wie die zukunftsorientierte Anpassung der baulichen Infrastruktur. Für Ersteres sind die Hochschulen die Experten. Bei der Pflege und Modernisierung der Hochschulgebäude kommen wir ins Spiel – da ist der Staat gefordert. Auch in Coburg haben wir kräftig investiert: Für den bereits abgeschlossenen Neubau von Hörsälen und die Sanierung des Gebäudes 10 haben wir rund 17 Millionen in die Hand genommen. Aktuell finanzieren wir weitere Baumaßnahmen in Höhe von rund 30 Millionen Euro. Das neue Parkhaus ist bereits in Betrieb. Im Herbst letzten Jahres war der Spatenstich für das neue IT- und Medienzentrum der Hochschule Coburg. Dieses neue Zentrum wird den Studentinnen und Studenten der Hochschule Coburg modernste und attraktive Studienbedingungen bieten. Es tut sich also einiges! </p>&#13;
<p><strong>Wir werden von den Städten und Landkreisen als wichtiger Partner für die regionale Entwicklung gesehen, die sich mit Ideen und Ressourcen einbringen. Welche Möglichkeit hat der Freistaat Bayern, diese Initiativen gemeinsam mit der Hochschule vor Ort zu unterstützen? </strong></p>&#13;
<p>In der Tat: Von unseren Hochschulen für angewandte Wissenschaften geht eine hohe Innovationskraft aus – gerade für die Unternehmen der Region. Die Hochschule Coburg zeigt beispielhaft, wie hervorragend Wissenschaft und Wirtschaft kooperieren und sich vernetzen. Das unterstützen wir mit entsprechenden Ressourcen, wie etwa mit dem Zentrum für Mobilität und Energie. Mit diesem Forschungsbau für die Themen Motorenentwicklung und Design umweltschonender Kraftstoffe sowie Erneuerbare Energien können wir eine topmoderne Infrastruktur anbieten! </p>&#13;
<p><strong>100 Tage Wissenschaftsminister - das ist doch bestimmt eine große Herausforderung?</strong></p>&#13;
<p>Neu ist das Aufgabenfeld des Wissenschaftsministers für mich ja nicht. Schließlich durfte ich die bayerische Wissenschaftslandschaft in den vergangenen Jahren als Wissenschaftsstaatssekretär und davor mehrere Jahre als Vorsitzender des Ausschusses für Hochschulen, Forschung und Kultur im Bayerischen Landtag mitgestalten. Daher sind mir die Themen durchaus vertraut. Ich konnte gleich am ersten Tag im neuen Amt mit der Arbeit beginnen. Als Minister habe ich nun die Letztverantwortung für die Entscheidungen. Das ist schon eine besondere Herausforderung, macht aber auch viel Spaß!</p>&#13;
<p><strong>Was reizt Sie an Ihrer neuen Aufgabe? </strong></p>&#13;
<p>Das Wissenschafts- und Kunstministerium bietet tolle Möglichkeiten, um Zukunft mitzugestalten. Unsere Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften leisten innovative und wegweisende Forschung. Sie sind dran an den Themen von morgen, und das auf vielerlei Gebieten, die von Medizin, Pflege und Gesundheit über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Mobilität der Zukunft bis hin zu Energieeffizienz und einem schonenden Umgang mit unseren Ressourcen reichen. Dabei stellen sich auch ethische Fragen. Unsere Hochschulen bieten unseren jungen Menschen Raum, um Visionen und Kreativität zu entfalten. Rahmenbedingungen dafür mitgestalten zu können, ist eine verantwortungsvolle und spannende Aufgabe!</p>&#13;
<p><strong>Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Amtszeit als Wissenschafts- und -Kunstminister gesetzt? </strong></p>&#13;
<p>Mir geht es darum, für die Menschen etwas zu bewegen, zu gestalten. Mein Ziel ist es, das zu fördern, was den Menschen zum Menschen macht. Kreative Querdenker, Visionäre, Problemlöser und Zukunftsgestalter, die wir dringend brauchen, sollen ihre Ideen entwickeln können, die unsere Gesellschaft und unser Land weiterbringen. Gerade Studentinnen und Studenten müssen querdenken dürfen! Die Strukturen unserer Wissenschaftslandschaft in Bayern möchte ich festigen, also Standorte stärken, Profile schärfen. Das bedeutet natürlich auch immer den Kampf um die erforderlichen Ressourcen und die entsprechenden politischen Prioritätensetzungen.</p>&#13;
<p><strong>Wie hat man sich die Stärkung der Regionen vorzustellen? </strong></p>&#13;
<p>Wir haben in den letzten Jahren enorm viel unternommen, um Wissenschaft in die Region zu tragen. Das beginnt mit unserer Regionalisierungsstrategie: Die 17 staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind in allen Regionen Bayerns präsent und tragen wesentlich zur Ausbildung der dringend benötigten Fachkräfte bei. Außerdem setzen wir auf Technologietransferzentren. Sie sind an 17 Standorten von Spiegelau über Cham bis nach Obernburg und Kaufbeuren als Innovationsmotoren in das jeweilige wirtschaftliche Umfeld eingebettet. Ihr Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft ist enorm wichtig! Dazu gehören aber auch außeruniversitäre Institute, die wir in Würzburg, Bamberg, Erlangen und Regensburg geschaffen haben, oder der TU-Campus für Nachhaltigkeit in Straubing. Auf den Ausbau folgt jetzt die Schärfung der Profile: Wir wollen die Angebote in ihrer Tiefe und Qualität weiterentwickeln. Daneben werden wir in allen Landesteilen neue Leuchttürme setzen. </p>&#13;
<p>In Nürnberg wollen wir zum Beispiel eine Universität der Zukunft errichten, eine Spitzen-Universität, die Modellcharakter für die deutsche Wissenschaftslandschaft hat. In Ottobrunn bzw. Taufkirchen wollen wir mit der Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie der TU München diese bayerische Schlüsseltechnologie deutlich stärken. Im Raum Augsburg bringen wir mit dem Universitätsklinikum Forschung und Lehre weiter voran: Forschungsschwerpunkte werden hier Umwelt und Gesundheit sowie Medizinische Informatik sein. Auch in Oberfranken werden wir die Medizin stärken, nämlich mit einem Medizincampus, bei dem die FAU Erlangen-Nürnberg und das Universitätsklinikum Erlangen eng mit der Universität sowie dem Klinikum Bayreuth kooperieren. Und am Campus der Universität Bayreuth in Kulmbach errichten wir neu eine Fakultät für Lebenswissenschaften. </p>&#13;
<p><strong>Ein großes Thema an den Hochschulen ist nach wie vor die Gleichstellung von Frauen. Wie möchten Sie diese weiter voranbringen?</strong> </p>&#13;
<p>Ein klarer Schwerpunkt bei den anstehenden Zielvereinbarungen mit unseren Hochschulen wird die Gleichstellung der Frauen im Wissenschaftsbetrieb sein. Hier müssen wir noch besser werden, das steht außer Frage. Deswegen werde ich jede Hochschule bei den Zielvereinbarungen dazu verpflichten, einen von vier Schwerpunkten darauf zu legen. Mein definiertes Ziel ist eine deutliche Erhöhung der Anzahl von Frauen auf Professuren. Mit dem Innovationsbündnis Hochschule 4.0 haben wir im Freistaat hierzu die Weichen richtig gestellt. </p>&#13;
<p><strong>Welche Pläne haben Sie für die Studentinnen und Studenten? </strong></p>&#13;
<p>Ich möchte die Landesstudierendenvertretung im Bayerischen Hochschulgesetz verankern. Ich habe bereits den Auftrag gegeben, einen entsprechenden Vorschlag vorzubereiten. Die Landesstudierendenvertretung soll die Möglichkeit haben, als anerkannte landesweite Vertretung der Studentinnen und Studenten in Bayern nach außen auftreten zu können. Sie soll also als Zusammenschluss aller Studentenvertretungen der bayerischen Hochschulen die Stimme der Studentinnen und Studenten auf Landesebene repräsentieren. Dieser bayerische Weg sieht – anders als eine verfasste Studierendenschaft – keine Zwangsmitgliedschaft vor, die mit verpflichtenden Beitragszahlungen für jede Studentin und jeden Studenten verbunden wäre. Ich lege großen Wert auf Freiwilligkeit und will gleichzeitig das ehrenamtliche Engagement unserer Studentinnen und Studenten, die sich für die Belange ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen einsetzen, deutlich honorieren.</p>&#13;
<p><strong>Sie sind nicht nur bayerischer Wissenschaftsminister, sondern zugleich auf Bundesebene Koordinator der B-Länder. Welche Ziele setzen Sie sich bundesweit, um die Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre noch weiter zu verbessern?</strong></p>&#13;
<p>Als Koordinator und Sprecher der B-Länder in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz übernehme ich nicht nur Verantwortung für die bayerische, sondern auch für die deutsche Wissenschafts- und Hochschullandschaft. Im November 2018 gelang es nach intensiven Verhandlungen, wichtige Teilbereiche des deutschen Wissenschaftssystems weiterzuentwickeln bzw. erstmals in Bund-Ländervereinbarungen abzusichern: Das betrifft zum Beispiel ein neues Programm zur Nachwuchsförderung an den Fachhochschulen, also unseren Hochschulen für angewandte Wissenschaften. In den kommenden Monaten ist es mein Ziel, Bund-Ländervereinbarungen zu der Nachfolge des Hochschulpakts, des Qualitätspakts-Lehre, für einen weiteren Pakt für Forschung und Innovation und zu den Programmpauschalen für die Förderungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft erfolgreich auszuhandeln. </p>&#13;
<p><strong>Richten wir den Blick wieder auf den Freistaat: Was macht Bayern zu einem attraktiven Studienort für junge Menschen? </strong></p>&#13;
<p>Unsere Hochschulen schneiden – auch bei internationalen – Rankings hervorragend ab. Hier im Freistaat haben wir Spitzeneinrichtungen! Sie vermitteln fundierte Theorie in Verbindung mit wichtigen Praxiskenntnissen. Mit unserer Regionalisierungsstrategie haben wir es geschafft, jungen Menschen vor Ort den Zugang zu einem interessanten, qualitätsvollen Studium zu eröffnen: Bayernweit finden Sie im Umkreis von rund 50 Kilometern ein Studienangebot. Darüber hinaus tragen vermutlich auch die bayerische Lebensart, unsere Kultur- und Freizeitmöglichkeiten, unsere vielfältige Landschaft, die hervorragenden Perspektiven auf einen ansprechenden und interessanten Arbeitsplatz dazu bei, dass junge Menschen für ihr Studium im Freistaat bleiben oder aus der ganzen Welt zu uns kommen!</p>&#13;
<p><strong>Wie sieht angesichts der fortschreitenden Digitalisierung das Studium der Zukunft aus? Wie verändert die Digitalisierung die Lehre?</strong></p>&#13;
<p>Bei allem technischen Fortschritt, den die Digitalisierung mit sich bringt, bin ich fest davon überzeugt, dass die direkte Kommunikation zwischen den Lehrenden und Studentinnen und Studenten weiterhin fest zum Alltag an der Hochschule gehören wird. Die Präsenzzeiten der Studentinnen und Studenten werden aber v.a. der gemeinsamen Vertiefung, weniger der Stoffvermittlung dienen. Den Stoff werden sich die Studentinnen und Studenten digital aufbereitet eigenständig aneignen können. Ergänzende digitale Lehrangebote werden einen zeitlich und örtlich flexibleren Hochschulunterricht ermöglichen. Die Rolle der Lehrenden wird sich sicherlich spürbar verändern: Sie werden mehr Diskussionspartner und Moderatorinnen und Moderatoren sein. Der Austausch bleibt, seine Qualität wird aber eine andere sein. </p>&#13;
<p>Mit der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) hat der Freistaat Bayern übrigens bereits im Jahr 2000 ein Modell zur hochschulübergreifenden digitalen Lehre etabliert. Studentinnen und Studenten können diese Lehrangebote unentgeltlich nutzen und in ihr Studium integrieren. Seit 2018 weitet die vhb ihr Angebot auf Lehrformate aus, die sich flexibel in die Präsenzlehre integrieren lassen, beispielsweise im Sinne eines Blended Learning oder Flipped Classroom. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sibler_Bernd_800x495.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende bei Public Health-Kongress]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-bei-public-health-kongress/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Mar 2019 10:01:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-bei-public-health-kongress/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung reisten zum größten Public Health-Kongress Deutschlands „Armut und Gesundheit“ in Berlin. Dort konnten sie sich dem Thema „Gesundheitsförderung“ auch von der politischen Seite annähern.</em></p>&#13;
<p>Den Kongressbesuchern wurde das diesjährige Motto „Politik Macht Gesundheit“ facettenreich in verschiedenen Schwerpunktthemen präsentiert. Die Veranstaltungen waren beispielsweise nach Zielgruppen wie unter anderem Senioren, Wohnungslose oder Kinder, oder nach Fachbereichen wie Gesundheitspolitik oder Qualitätsmanagement etc. kategorisiert. </p>&#13;
<p>Die Studierenden der Integrativen Gesundheitsförderung bekamen die Möglichkeit, an zwei Kongresstagen einen Einblick in Public Health-Themen zu erhalten. Der rege Meinungsaustausch zeigte sich als Hauptmerkmal der Tagung. Parallel zu den Veranstaltungen präsentierten sich am „Markt der Möglichkeiten“ verschiedene Organisationen und Arbeitsbereiche der Gesundheitsförderung mit Infoständen. </p>&#13;
<p>Für die Studierende konzipierte Prof. Dr. Holger Hassel von der Hochschule Coburg im Verbund mit den Hochschulen Magdeburg-Stendal, Ludwigsburg und Neubrandburg ein Learning Café, um den Austausch zwischen Studierenden und Absolventen im Bereich der Gesundheitsförderung zu fördern. Die an dem Kongress teilnehmenden Studierenden erhielten Einblicke in verschiedene potenzielle Arbeitsfelder. Auch für die eigene Bewerbungsstrategie ließen sich im Learning Café wertvolle Tipps sammeln. </p>&#13;
<p>Wie wichtig das eigene Netzwerk bzw. sein Aufbau ist, wurde immer wieder betont. Zudem ist wichtig, Mut und Eigeninitiative zu beweisen, seine eigenen Stärken zu kennen und benennen zu können. Vor allem eine Message kam bei den Studierenden an: Authentisch zu bleiben. Des Weiteren gab der Kongress den Studierenden Orientierung bezüglich möglicher Bereiche für Praktika oder ein Masterstudium. </p>&#13;
<p>Das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG) unter der Leitung von Professor Hassel wirkte auch inhaltlich an dem Kongress mit: Zwei aktuelle Projekte konnten in Form einer Posterpräsentation vorgestellt werden. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung reisten zum größten Public Health-Kongress Deutschlands „Armut und Gesundheit“ in Berlin. Dort konnten sie sich dem Thema „Gesundheitsförderung“ auch von der politischen Seite annähern.</em></p>&#13;
<p>Den Kongressbesuchern wurde das diesjährige Motto „Politik Macht Gesundheit“ facettenreich in verschiedenen Schwerpunktthemen präsentiert. Die Veranstaltungen waren beispielsweise nach Zielgruppen wie unter anderem Senioren, Wohnungslose oder Kinder, oder nach Fachbereichen wie Gesundheitspolitik oder Qualitätsmanagement etc. kategorisiert. </p>&#13;
<p>Die Studierenden der Integrativen Gesundheitsförderung bekamen die Möglichkeit, an zwei Kongresstagen einen Einblick in Public Health-Themen zu erhalten. Der rege Meinungsaustausch zeigte sich als Hauptmerkmal der Tagung. Parallel zu den Veranstaltungen präsentierten sich am „Markt der Möglichkeiten“ verschiedene Organisationen und Arbeitsbereiche der Gesundheitsförderung mit Infoständen. </p>&#13;
<p>Für die Studierende konzipierte Prof. Dr. Holger Hassel von der Hochschule Coburg im Verbund mit den Hochschulen Magdeburg-Stendal, Ludwigsburg und Neubrandburg ein Learning Café, um den Austausch zwischen Studierenden und Absolventen im Bereich der Gesundheitsförderung zu fördern. Die an dem Kongress teilnehmenden Studierenden erhielten Einblicke in verschiedene potenzielle Arbeitsfelder. Auch für die eigene Bewerbungsstrategie ließen sich im Learning Café wertvolle Tipps sammeln. </p>&#13;
<p>Wie wichtig das eigene Netzwerk bzw. sein Aufbau ist, wurde immer wieder betont. Zudem ist wichtig, Mut und Eigeninitiative zu beweisen, seine eigenen Stärken zu kennen und benennen zu können. Vor allem eine Message kam bei den Studierenden an: Authentisch zu bleiben. Des Weiteren gab der Kongress den Studierenden Orientierung bezüglich möglicher Bereiche für Praktika oder ein Masterstudium. </p>&#13;
<p>Das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG) unter der Leitung von Professor Hassel wirkte auch inhaltlich an dem Kongress mit: Zwei aktuelle Projekte konnten in Form einer Posterpräsentation vorgestellt werden. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IGF_Exkursion_Berlin_Public_Health-1024x632.jpg"
                        fileSize="164505"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="632"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationale Projektmanager zu Gast]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationale-projektmanager-zu-gast/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Mar 2019 07:41:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/internationale-projektmanager-zu-gast/</guid>
                <description><![CDATA[<p> <em>Einmal jährlich lädt das Coburger Traditionsunternehmen Kaeser Kompressoren seine internationalen Projektmanager zum Austausch nach Coburg ein. In diesem Jahr stand auch ein Besuch der Hochschule Coburg auf dem Programm. Ziel war es, den Gästen die neue Forschungsstation der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik vorzustellen, bei der aus der Abwärme von Druckluftkompressoren Kälte entsteht.</em> </p>&#13;
<p>Eine Woche lang tauschten sich 60 internationale Projektmanager des Unternehmens Kaeser Kompressoren über aktuelle Produktneuheiten und Entwicklungen aus. Sie kamen aus Nord- und Südeuropa, Asien, Amerika und Australien an den Firmensitz. Dabei ging es neben dem internationalen Austausch auch um aktuelle Themen, wie beispielweise die Energieeffizienz. </p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg entstand in einem Kooperationsprojekt zwischen der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik und dem Unternehmen Kaeser in den letzten Jahren eine neue Forschungsstation, die die Abwärme eines Druckluftkompressors nutzt, um durch eine Adsorbitions-Kältemaschine Kälte zu erzeugen. Auf Initiative von Erwin Ruppelt, der bei Kaeser das internationale Projektmanagement verantwortet und selbst an der Hochschule Coburg studierte, konnten die Gäste aus der ganzen Welt die neue Technik in Theorie und Praxis kennenlernen. </p>&#13;
<p>Prof. Dr. Michael Steber und die wissenschaftlichen Mitarbeiter Michael Steppert und Michael Florschütz stellten die Forschungsstation mit der neuen Messtechnik vor und zeigten anhand von Messdatenreihen die Wirksamkeit auf. „Unsere Forschungsstation zeigt exemplarisch, wie Technologietransfer mit einer starken regionalen Verzahnung international wirksam sein kann“, freut sich Professor Steber.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p> <em>Einmal jährlich lädt das Coburger Traditionsunternehmen Kaeser Kompressoren seine internationalen Projektmanager zum Austausch nach Coburg ein. In diesem Jahr stand auch ein Besuch der Hochschule Coburg auf dem Programm. Ziel war es, den Gästen die neue Forschungsstation der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik vorzustellen, bei der aus der Abwärme von Druckluftkompressoren Kälte entsteht.</em> </p>&#13;
<p>Eine Woche lang tauschten sich 60 internationale Projektmanager des Unternehmens Kaeser Kompressoren über aktuelle Produktneuheiten und Entwicklungen aus. Sie kamen aus Nord- und Südeuropa, Asien, Amerika und Australien an den Firmensitz. Dabei ging es neben dem internationalen Austausch auch um aktuelle Themen, wie beispielweise die Energieeffizienz. </p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg entstand in einem Kooperationsprojekt zwischen der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik und dem Unternehmen Kaeser in den letzten Jahren eine neue Forschungsstation, die die Abwärme eines Druckluftkompressors nutzt, um durch eine Adsorbitions-Kältemaschine Kälte zu erzeugen. Auf Initiative von Erwin Ruppelt, der bei Kaeser das internationale Projektmanagement verantwortet und selbst an der Hochschule Coburg studierte, konnten die Gäste aus der ganzen Welt die neue Technik in Theorie und Praxis kennenlernen. </p>&#13;
<p>Prof. Dr. Michael Steber und die wissenschaftlichen Mitarbeiter Michael Steppert und Michael Florschütz stellten die Forschungsstation mit der neuen Messtechnik vor und zeigten anhand von Messdatenreihen die Wirksamkeit auf. „Unsere Forschungsstation zeigt exemplarisch, wie Technologietransfer mit einer starken regionalen Verzahnung international wirksam sein kann“, freut sich Professor Steber.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kaeser_Besuch_Steppert-1024x683.jpg"
                        fileSize="92117"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kaeser_Besuch_Hoersaal-1024x683.jpg"
                        fileSize="104010"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kaeser_Ruppelt_Erwin-1024x683.jpg"
                        fileSize="105375"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[3D-Druck im Prismaformat]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/3d-druck-im-prismaformat/</link>
                <pubDate>Mon, 25 Mar 2019 14:26:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/3d-druck-im-prismaformat/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em> Der Masterstudent Adrian Beetz entwickelt einen 3D-Drucker, der mittels eines Werkzeugwechslers fünf verschiedene Farben beziehungsweise Materialien in einem Arbeitsschritt kombinieren kann. Nebenbei bereitet er die Gründung seines Start-ups AB-3D vor. </em> </p>&#13;
<p> „Der 3D-Druck macht mir einfach unglaublich viel Spaß. Also habe ich mich immer weiter mit dieser Technologie beschäftigt“, strahlt Adrian. Seit zwei Jahren tüftelt und arbeitet er mit 3D-Druckern. Seit einem halben Jahr baut er an seinem Prototyp. „Irgendwann ist mir aufgefallen, dass 3D-Drucker ziemlich unflexibel sind“, erzählt er. Um das zu veranschaulichen, holt er seine Smartphone Hülle hervor. „Die Ränder sind sehr elastisch und flexibel. Die Rückseite benötigt aber mehr Halt und ein härteres Material“, sagt er. Da die meisten herkömmlichen Geräte jeweils nur eine Farbe, beziehungsweise ein Material in einem Arbeitsschritt bearbeiten können, experimentiert er an einem Werkzeugwechsler, der bis zu fünf Varianten ermöglichen soll. „Dadurch schafft man es, eine Hülle wie diese in einem Arbeitsschritt zu fertigen“. Schneller und vor allem effizienter soll die Technologie damit werden. Der aktuelle Prototyp kann zwei Farben, beziehungsweise Materialien, bearbeiten. Schritt für Schritt tastet sich Adrian deshalb heran, um ihn auf fünf zu erweitern. Ziel ist es, ein marktreifes Produkt zu entwickeln. Das mögliche Nutzer- und Käuferspektrum ist breit: Labore und Werkstätten, in denen sich talentierte Techniker*innen austoben sollen, können ebenso damit arbeiten, wie kleine und mittelständische Unternehmen oder Schulen. Die Anwendungsgebiete reichen vom ersten Kontakt mit der 3D-Drucktechnik, über das Experimentieren bis hin zur professioneller Fertigung.<br /> <br /> Adrians 3D-Drucker basiert auf der Delta-Bauweise. Optisch sieht er aus wie ein Prisma – mit einer dreieckigen Grundfläche. Um die Richtung und die Position zu bestimmen, ist der Druckkopf an drei Fixierungen befestigt, die sich auf- und abwärts bewegen. Diese Bauweise soll vor allem ein beschleunigtes Drucken ermöglichen. Die meisten 3D-Drucker sind in der kartesischen Bauweise – wie ein Koordinatensystem – aufgebaut. Hier läuft der Druckkopf über drei Achsen. <br /> <br /> Gerade ist Adrian noch über seiner Masterarbeit. Im Studiengang Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau beschäftigt er sich auch hier mit dem 3D-Druck. Beim diesjährigen Businessplanwettbewerb Nordbayern belegte er in der ersten Phase einen der ersten zehn Gewinnerplätze. Und er arbeitet an der Gründung <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.ab-3d.com/">seines Start-ups AB-3D</a>. Dafür sucht Adrian Beetz noch Unterstützung im betriebswirtschaftlichen Bereich. Wer Interesse hat, kann sich jederzeit bei ihm unter der E-Mail-Adresse <strong>Adrian.Beetz@stud.hs-coburg.de</strong> melden. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em> Der Masterstudent Adrian Beetz entwickelt einen 3D-Drucker, der mittels eines Werkzeugwechslers fünf verschiedene Farben beziehungsweise Materialien in einem Arbeitsschritt kombinieren kann. Nebenbei bereitet er die Gründung seines Start-ups AB-3D vor. </em> </p>&#13;
<p> „Der 3D-Druck macht mir einfach unglaublich viel Spaß. Also habe ich mich immer weiter mit dieser Technologie beschäftigt“, strahlt Adrian. Seit zwei Jahren tüftelt und arbeitet er mit 3D-Druckern. Seit einem halben Jahr baut er an seinem Prototyp. „Irgendwann ist mir aufgefallen, dass 3D-Drucker ziemlich unflexibel sind“, erzählt er. Um das zu veranschaulichen, holt er seine Smartphone Hülle hervor. „Die Ränder sind sehr elastisch und flexibel. Die Rückseite benötigt aber mehr Halt und ein härteres Material“, sagt er. Da die meisten herkömmlichen Geräte jeweils nur eine Farbe, beziehungsweise ein Material in einem Arbeitsschritt bearbeiten können, experimentiert er an einem Werkzeugwechsler, der bis zu fünf Varianten ermöglichen soll. „Dadurch schafft man es, eine Hülle wie diese in einem Arbeitsschritt zu fertigen“. Schneller und vor allem effizienter soll die Technologie damit werden. Der aktuelle Prototyp kann zwei Farben, beziehungsweise Materialien, bearbeiten. Schritt für Schritt tastet sich Adrian deshalb heran, um ihn auf fünf zu erweitern. Ziel ist es, ein marktreifes Produkt zu entwickeln. Das mögliche Nutzer- und Käuferspektrum ist breit: Labore und Werkstätten, in denen sich talentierte Techniker*innen austoben sollen, können ebenso damit arbeiten, wie kleine und mittelständische Unternehmen oder Schulen. Die Anwendungsgebiete reichen vom ersten Kontakt mit der 3D-Drucktechnik, über das Experimentieren bis hin zur professioneller Fertigung.<br /> <br /> Adrians 3D-Drucker basiert auf der Delta-Bauweise. Optisch sieht er aus wie ein Prisma – mit einer dreieckigen Grundfläche. Um die Richtung und die Position zu bestimmen, ist der Druckkopf an drei Fixierungen befestigt, die sich auf- und abwärts bewegen. Diese Bauweise soll vor allem ein beschleunigtes Drucken ermöglichen. Die meisten 3D-Drucker sind in der kartesischen Bauweise – wie ein Koordinatensystem – aufgebaut. Hier läuft der Druckkopf über drei Achsen. <br /> <br /> Gerade ist Adrian noch über seiner Masterarbeit. Im Studiengang Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau beschäftigt er sich auch hier mit dem 3D-Druck. Beim diesjährigen Businessplanwettbewerb Nordbayern belegte er in der ersten Phase einen der ersten zehn Gewinnerplätze. Und er arbeitet an der Gründung <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.ab-3d.com/">seines Start-ups AB-3D</a>. Dafür sucht Adrian Beetz noch Unterstützung im betriebswirtschaftlichen Bereich. Wer Interesse hat, kann sich jederzeit bei ihm unter der E-Mail-Adresse <strong>Adrian.Beetz@stud.hs-coburg.de</strong> melden. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SchlemppMarkus-1024x692.jpg"
                        fileSize="98472"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/3D-Drucker-Adrian-Beetz-1-1024x683.jpg"
                        fileSize="127430"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/3D-Drucker-Adrian-Beetz-1024x683.jpg"
                        fileSize="98443"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neues Weiterbildungsformat für Pflegekräfte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neues-weiterbildungsformat-fuer-pflegekraefte/</link>
                <pubDate>Mon, 25 Mar 2019 11:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neues-weiterbildungsformat-fuer-pflegekraefte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Pflegeberufe durch Weiterbildungsangebote attraktiver machen – das ist das Ziel der Kooperation zwischen der Hochschule Coburg und der REGIOMED-Akademie. Künftig können angehende Führungskräfte im Pflegebereich fachliche und betriebswirtschaftliche Kenntnisse mit einem akademischen Standard erwerben. Startpunkt ist das Wintersemester 2019/21.</em></p>&#13;
<p>Der Pflegebereich steht in Deutschland vor großen Herausforderungen. Während auf der einen Seite durch den demographischen Wandel immer mehr Menschen pflegebedürftig werden, klafft auf der anderen Seite ein massiver Fachkräftemangel. Das analysierte die Bertelsmann-Stiftung in ihrem <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/GP_Themenreport_Pflege_2030.pdf">Themenreport „Pflege 2030“</a>. Ein Baustein, um mehr Menschen für die Pflegeberufe zu begeistern, sind Qualifizierungen auf akademischem Niveau. Darum bietet die Studienfakultät für Weiterbildung der Hochschule Coburg zusammen mit der REGIOMED-Akademie ein dreijähriges Weiterbildungsangebot für die Leitung einer Station oder eines Bereichs an. Neben der fachlichen Kompetenz in der Pflege bedarf es in Führungspositionen auch Kenntnisse aus der Betriebswirtschaft, wie Controlling, Personalführung und Organisation. Die Hochschule Coburg bringt daher Module aus dem Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft ein. „Die Teilnehmer sind in dieser Zeit immatrikuliert und haben alle Rechte und Pflichten von Studierenden“, erklärt Prof. Dr. Roland Hertrich, Leiter der Fakultät für Weiterbildung. Die erworbenen Leistungspunkte können auch für ein späteres Studium angerechnet werden. </p>&#13;
<p>Dr. Dorothea Thieme, Leiterin der REGIOMED-Akademie, ist eine „Verfechterin einer Akademisierung der Pflege“ und findet dies „einen modernen Weg, die Berufsgruppen aufzuwerten“. Auch Prof. Dr. Johannes Brachmann, Medizinischer Geschäftsführer von REGIOMED, betont: „Andere Länder sind in der Akademisierung schon weiter“. Ein zusätzlicher Aspekt ist die wohnortnahe Ausbildung der hiesigen Pflegekräfte aus Nordbayern und Südthüringen. Auch das Ansehen der Pflegekräfte wird gestärkt: „Die Absolventen sind durch diese Qualifikation mit Ärzten auf Augenhöhe“, erklärt Dorothea Thieme. Die Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze zeigt sich hocherfreut über die Kooperation: „Für uns als Hochschule ist Weiterbildung ein strategisches Themenfeld, das wir stetig weiterentwickeln werden“. Die Weiterbildung ist auf drei Jahre mit 720 Unterrichtseinheiten ausgelegt. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Pflegeberufe durch Weiterbildungsangebote attraktiver machen – das ist das Ziel der Kooperation zwischen der Hochschule Coburg und der REGIOMED-Akademie. Künftig können angehende Führungskräfte im Pflegebereich fachliche und betriebswirtschaftliche Kenntnisse mit einem akademischen Standard erwerben. Startpunkt ist das Wintersemester 2019/21.</em></p>&#13;
<p>Der Pflegebereich steht in Deutschland vor großen Herausforderungen. Während auf der einen Seite durch den demographischen Wandel immer mehr Menschen pflegebedürftig werden, klafft auf der anderen Seite ein massiver Fachkräftemangel. Das analysierte die Bertelsmann-Stiftung in ihrem <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/GP_Themenreport_Pflege_2030.pdf">Themenreport „Pflege 2030“</a>. Ein Baustein, um mehr Menschen für die Pflegeberufe zu begeistern, sind Qualifizierungen auf akademischem Niveau. Darum bietet die Studienfakultät für Weiterbildung der Hochschule Coburg zusammen mit der REGIOMED-Akademie ein dreijähriges Weiterbildungsangebot für die Leitung einer Station oder eines Bereichs an. Neben der fachlichen Kompetenz in der Pflege bedarf es in Führungspositionen auch Kenntnisse aus der Betriebswirtschaft, wie Controlling, Personalführung und Organisation. Die Hochschule Coburg bringt daher Module aus dem Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft ein. „Die Teilnehmer sind in dieser Zeit immatrikuliert und haben alle Rechte und Pflichten von Studierenden“, erklärt Prof. Dr. Roland Hertrich, Leiter der Fakultät für Weiterbildung. Die erworbenen Leistungspunkte können auch für ein späteres Studium angerechnet werden. </p>&#13;
<p>Dr. Dorothea Thieme, Leiterin der REGIOMED-Akademie, ist eine „Verfechterin einer Akademisierung der Pflege“ und findet dies „einen modernen Weg, die Berufsgruppen aufzuwerten“. Auch Prof. Dr. Johannes Brachmann, Medizinischer Geschäftsführer von REGIOMED, betont: „Andere Länder sind in der Akademisierung schon weiter“. Ein zusätzlicher Aspekt ist die wohnortnahe Ausbildung der hiesigen Pflegekräfte aus Nordbayern und Südthüringen. Auch das Ansehen der Pflegekräfte wird gestärkt: „Die Absolventen sind durch diese Qualifikation mit Ärzten auf Augenhöhe“, erklärt Dorothea Thieme. Die Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze zeigt sich hocherfreut über die Kooperation: „Für uns als Hochschule ist Weiterbildung ein strategisches Themenfeld, das wir stetig weiterentwickeln werden“. Die Weiterbildung ist auf drei Jahre mit 720 Unterrichtseinheiten ausgelegt. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kooperation-regiomed-2-1024x683.jpg"
                        fileSize="120598"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Usability ist der Treiber]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/usability-ist-der-treiber/</link>
                <pubDate>Mon, 18 Mar 2019 11:05:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/usability-ist-der-treiber/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Tage der Fernsteuerung sind gezählt. Künftig werden wir die Geräte um uns herum mit Sprachbefehlen bedienen. Wenn Geräte nicht reagieren, vermuten wir, dass sie defekt sind. Dieses Zukunftsszenario stellte Prof. Wolfgang Henseler den Besuchern des 9. IT-Forums Oberfranken am 14. März an der Hochschule Coburg vor. Der Kongress wurde von Dr. Jens Grubert, Forschungsprofessor für Mensch-Maschine-Interaktion im Internet der Dinge an der Hochschule Coburg, organisiert.</em></p>&#13;
<p>Unter dem Motto „Design IT – Neue Perspektiven für die digitale Welt“ kamen mehr als 200 Gäste zum 9. IT-Forum Oberfranken an die Hochschule Coburg. Am Campus Design ging es um die Frage, wie künftig IT-Services gestaltet sein müssen, damit sie den Menschen einen optimalen Nutzen bieten. Die Referenten machten deutlich, dass die Digitalisierung die Unternehmen und ihre Mitarbeiter vor große Herausforderungen stellt und ein Umdenken erforderlich macht. Die Kunden erwarten eine einfache Bedienung der Geräte und Plattformen, ein gutes Design und intuitive Schnittstellen, sog. User Interfaces. Die digitale Transformation führt außerdem dazu, dass alte Hardware – wie die Fernbedienung – verschwindet, da die Hardware mit der Software verschmilzt und neue Services, also Geschäftsmodelle entstehen.</p>&#13;
<p><strong>Tausche Bequemlichkeit gegen Daten</strong></p>&#13;
<p>Professor Henseler von der Hochschule Pforzheim zeigte am Beispiel des US-amerikanischen Unternehmens Amazon auf, wie neue Services entstehen. Er stellte fest: „Amazon weiß mehr über das Verhalten seiner Nutzer als die Menschen selbst.“ Denn schließlich würden sie auf den Online-Plattformen überall Daten hinterlassen, die sich bündeln, verknüpfen und analysieren lassen. So dringt Amazon in immer neue Märkte vor, wie beispielweise den Drogeriemarkt oder das Finanzgeschäft. Er erklärt: „Als Kunden wird es uns bequem gemacht. Im Gegenzug überlassen wir Unternehmen wie Amazon unsere Daten, die sie für neue Angebote nutzen.“</p>&#13;
<p>Um im digitalen Wettbewerb bestehen zu können, empfiehlt Professor Henseler den Unternehmen, sensibel zu sein für die digitale Transformation und nutzerzentriert zu agieren. Er resümiert: „Die Nähe zum Kunden und die Datennutzung entscheiden künftig über den wirtschaftlichen Erfolg. </p>&#13;
<p><strong>Künstliche Intelligenz</strong></p>&#13;
<p>Wo die Chancen, aber auch die Grenzen der künstlichen Intelligenz liegen, darauf ging Prof. Dr. Diedrich Wolter von der Universität Bamberg ein. Er zeigte die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz seit den 1950er Jahren auf, die in den 1980er Jahren ins Stocken geriet und seit der Jahrtausendwende rasant an Fahrt gewinnt. Ursächlich dafür ist, dass die Menschen ihr Wissen auf Plattformen wie Wikipedia digitalisieren und durch das Nutzen des Internets große Datenmengen entstehen. Er spricht in diesem Zusammenhang von einer „datengetriebenen Künstlichen Intelligenz“. </p>&#13;
<p>„Wenn es um das Kombinieren und Auswerten von Zahlen geht, sind Computer unschlagbar;“ stellt Professor Wolter fest. Auch die visuelle Objekterkennung fällt der Künstlichen Intelligenz immer leichter. Denn aufgrund der starken Rechnerleistung können immer größere Datenmengen verarbeitet werden. </p>&#13;
<p><strong>Mehrdeutigkeit der Sprache</strong></p>&#13;
<p>Bei der Mehrdeutigkeit der Sprache stoßen Computer jedoch an ihre Grenzen. Denn um nicht nur einzelne Wörter, sondern einen vollständigen Satz verstehen zu können, ist es erforderlich, weitere Informationen zu haben. Beispielsweise zum Kontext, in dem ein Satz steht oder zur Intention, die damit verbunden ist. Professor Wolter kommt daher zu der Schlussfolgerung, dass die Digitalisierung die Arbeitswelt dort am stärksten verändert, wo Zahlen und Bildinformationen eine große Rolle spielen. Arbeiten, bei denen die Sprache im Mittelpunkt steht, werden weniger betroffen sein. </p>&#13;
<p><strong>Drei parallele Panels</strong></p>&#13;
<p>Das diesjährige IT-Forum Oberfranken gab den Besuchern darüber hinaus die Chance, sich in drei parallelen Panels über aktuelle Themen auszutauschen. Dabei ging es um „New Work: von Agilität bis Virtual Engineering“, „Neue Schnittstellen zwischen digitaler und analoger Welt“ und „Innovationen im Spannungsfeld zwischen Mensch, Technik und Business“.</p>&#13;
<p>&nbsp;Die Moderation der Veranstaltung lag bei Professor Grubert und Hans Ulrich Gruber, dem Vorstand des IT-Clusters Oberfranken. Initiatoren und Unterstützer des 9. IT-Forums waren - neben dem IT-Cluster Oberfranken - die IHK zu Coburg, die Handwerkskammer für Oberfranken, die TechnologieAllianzOberfranken und das Hochschulprojekt Creapolis. </p>&#13;
<p>Das 10. IT-Forum Oberfranken findet am 5. März 2020 an der Hochschule Hof statt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Tage der Fernsteuerung sind gezählt. Künftig werden wir die Geräte um uns herum mit Sprachbefehlen bedienen. Wenn Geräte nicht reagieren, vermuten wir, dass sie defekt sind. Dieses Zukunftsszenario stellte Prof. Wolfgang Henseler den Besuchern des 9. IT-Forums Oberfranken am 14. März an der Hochschule Coburg vor. Der Kongress wurde von Dr. Jens Grubert, Forschungsprofessor für Mensch-Maschine-Interaktion im Internet der Dinge an der Hochschule Coburg, organisiert.</em></p>&#13;
<p>Unter dem Motto „Design IT – Neue Perspektiven für die digitale Welt“ kamen mehr als 200 Gäste zum 9. IT-Forum Oberfranken an die Hochschule Coburg. Am Campus Design ging es um die Frage, wie künftig IT-Services gestaltet sein müssen, damit sie den Menschen einen optimalen Nutzen bieten. Die Referenten machten deutlich, dass die Digitalisierung die Unternehmen und ihre Mitarbeiter vor große Herausforderungen stellt und ein Umdenken erforderlich macht. Die Kunden erwarten eine einfache Bedienung der Geräte und Plattformen, ein gutes Design und intuitive Schnittstellen, sog. User Interfaces. Die digitale Transformation führt außerdem dazu, dass alte Hardware – wie die Fernbedienung – verschwindet, da die Hardware mit der Software verschmilzt und neue Services, also Geschäftsmodelle entstehen.</p>&#13;
<p><strong>Tausche Bequemlichkeit gegen Daten</strong></p>&#13;
<p>Professor Henseler von der Hochschule Pforzheim zeigte am Beispiel des US-amerikanischen Unternehmens Amazon auf, wie neue Services entstehen. Er stellte fest: „Amazon weiß mehr über das Verhalten seiner Nutzer als die Menschen selbst.“ Denn schließlich würden sie auf den Online-Plattformen überall Daten hinterlassen, die sich bündeln, verknüpfen und analysieren lassen. So dringt Amazon in immer neue Märkte vor, wie beispielweise den Drogeriemarkt oder das Finanzgeschäft. Er erklärt: „Als Kunden wird es uns bequem gemacht. Im Gegenzug überlassen wir Unternehmen wie Amazon unsere Daten, die sie für neue Angebote nutzen.“</p>&#13;
<p>Um im digitalen Wettbewerb bestehen zu können, empfiehlt Professor Henseler den Unternehmen, sensibel zu sein für die digitale Transformation und nutzerzentriert zu agieren. Er resümiert: „Die Nähe zum Kunden und die Datennutzung entscheiden künftig über den wirtschaftlichen Erfolg. </p>&#13;
<p><strong>Künstliche Intelligenz</strong></p>&#13;
<p>Wo die Chancen, aber auch die Grenzen der künstlichen Intelligenz liegen, darauf ging Prof. Dr. Diedrich Wolter von der Universität Bamberg ein. Er zeigte die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz seit den 1950er Jahren auf, die in den 1980er Jahren ins Stocken geriet und seit der Jahrtausendwende rasant an Fahrt gewinnt. Ursächlich dafür ist, dass die Menschen ihr Wissen auf Plattformen wie Wikipedia digitalisieren und durch das Nutzen des Internets große Datenmengen entstehen. Er spricht in diesem Zusammenhang von einer „datengetriebenen Künstlichen Intelligenz“. </p>&#13;
<p>„Wenn es um das Kombinieren und Auswerten von Zahlen geht, sind Computer unschlagbar;“ stellt Professor Wolter fest. Auch die visuelle Objekterkennung fällt der Künstlichen Intelligenz immer leichter. Denn aufgrund der starken Rechnerleistung können immer größere Datenmengen verarbeitet werden. </p>&#13;
<p><strong>Mehrdeutigkeit der Sprache</strong></p>&#13;
<p>Bei der Mehrdeutigkeit der Sprache stoßen Computer jedoch an ihre Grenzen. Denn um nicht nur einzelne Wörter, sondern einen vollständigen Satz verstehen zu können, ist es erforderlich, weitere Informationen zu haben. Beispielsweise zum Kontext, in dem ein Satz steht oder zur Intention, die damit verbunden ist. Professor Wolter kommt daher zu der Schlussfolgerung, dass die Digitalisierung die Arbeitswelt dort am stärksten verändert, wo Zahlen und Bildinformationen eine große Rolle spielen. Arbeiten, bei denen die Sprache im Mittelpunkt steht, werden weniger betroffen sein. </p>&#13;
<p><strong>Drei parallele Panels</strong></p>&#13;
<p>Das diesjährige IT-Forum Oberfranken gab den Besuchern darüber hinaus die Chance, sich in drei parallelen Panels über aktuelle Themen auszutauschen. Dabei ging es um „New Work: von Agilität bis Virtual Engineering“, „Neue Schnittstellen zwischen digitaler und analoger Welt“ und „Innovationen im Spannungsfeld zwischen Mensch, Technik und Business“.</p>&#13;
<p>&nbsp;Die Moderation der Veranstaltung lag bei Professor Grubert und Hans Ulrich Gruber, dem Vorstand des IT-Clusters Oberfranken. Initiatoren und Unterstützer des 9. IT-Forums waren - neben dem IT-Cluster Oberfranken - die IHK zu Coburg, die Handwerkskammer für Oberfranken, die TechnologieAllianzOberfranken und das Hochschulprojekt Creapolis. </p>&#13;
<p>Das 10. IT-Forum Oberfranken findet am 5. März 2020 an der Hochschule Hof statt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Eroeffnung_IT_Forum-1024x683.jpg"
                        fileSize="203226"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Henseler_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="70223"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wolter_IT_Forum-1024x683.jpg"
                        fileSize="81067"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IT-Forum_Live_Visualisierung_Ulrike_Mahr-683x1024.jpg"
                        fileSize="213815"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Qualitätskontrolle mit Drohne]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/qualitaetskontrolle-mit-drohne/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Mar 2019 13:09:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/qualitaetskontrolle-mit-drohne/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ausfälle einer Photovoltaik-Anlage sind nicht nur ärgerlich, sie kosten die Betreiber auch Geld. Wissenschaftler der Hochschule Coburg wollen deshalb ein mobiles Labor entwickeln, um Störungen auf den Anlagen zu erkennen und Leistungseinbußen zu verhindern. </em></p>&#13;
<p>Eine Millionen Haushalte können die Solarparks des Bad Staffelsteiner Unternehmen IBC Solar im Jahr versorgen. Über 120 Parks sind das weltweit. Sie erbringen eine Gesamtleistung von drei Gigawatt – so viel wie drei sehr große Kohlekraftwerksblöcke. Umso ärgerlicher, wenn es zu Ausfällen der Photovoltaik-Anlagen kommt. Ab einem Verlust von fünf Prozent wird es kritisch. Dann nehmen die Anlagenbetreiber die Hersteller in die Pflicht. Denn diese garantieren, dass ein PV-Modul in 20 Jahren maximal 20 Prozent seiner Leistung verliert.</p>&#13;
<p>Dabei sind die Gründe für einen Leistungsabfall manchmal banal. Brennt sich zum Beispiel Vogelkot zu lange ins Modul ein, entstehen sogenannte Hotspots. An diesen Stellen wird das Photovoltaik-Modul heiß und verliert dadurch Leistung.</p>&#13;
<p>Entdecken kann man diese Störungen zum Beispiel mit einer Wärmebildkamera. Die Coburger Wissenschaftler wollen sie mithilfe einer Drohne über das Solarfeld fliegen und Temperaturunterschiede sichtbar machen. Ihnen geht es aber nicht nur darum, mögliche Fehler zu entdecken. „Wir werden eine Messtechnik für PV-Generatoren entwickeln, die Fehler lokalisiert, die Art des Fehlers identifiziert und die zu erwartenden Ertragseinbußen prognostiziert“, erklärt Projektleiter <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=483">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a>.</p>&#13;
<p>Neu daran ist, dass die Messungen im laufenden Betrieb und unter realen Bedingungen erfolgen. Bisher werden Messungen an Solarmodulen vor allem im Labor durchgeführt. Die sind aber zum einen weniger aussagekräftig, zum anderen deutlich teurer, weil die Module dafür abgebaut werden müssen. „Um die Genauigkeit der Labormessungen zu erreichen, kombinieren wir verschiedene Messverfahren“, erklärt Hüttl. Die Auswertung der Wärmebildkamera wird beispielsweise ergänzt durch Messungen direkt am Modul. Auf Musteranlagen soll das Verfahren dann getestet werden. </p>&#13;
<p>Als Partner hat Prof. Hüttl die Hochschule Nordhausen ins Boot geholt. Die Wissenschaftler dort werden sich vor allem mit den Fehlern beschäftigen, die Ausfälle verursachen und Lösungen suchen, um diese zu verhindern. Diese Arbeit kann auch bei der Weiterentwicklung von PV-Modulen helfen. </p>&#13;
<p>„Gelingt es mit dem Projekt, Erzeugungsverluste von nur zehn Prozent zu vermeiden, könnte alleine mit den Solarparks von IBC Solar der Energiebedarf von zusätzlich 100.000 Haushalten gedeckt werden“, sagt Hüttl. Das wäre ein wichtiger Beitrag zum Klimaziel der Deutschen Bundesregierung. Denn bis 2030 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien am Energiemix 80 Prozent betragen.</p>&#13;
<p>Gefördert wird das <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=687#7210">Projekt</a> vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einem Budget von 910.000 Euro. Weitere Partner sind das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik sowie die Unternehmen IBC Solar (Bad Staffelstein), smart blue (München), TS Solar (Aachen) und Solibro (Bitterfeld-Wolfen).</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ausfälle einer Photovoltaik-Anlage sind nicht nur ärgerlich, sie kosten die Betreiber auch Geld. Wissenschaftler der Hochschule Coburg wollen deshalb ein mobiles Labor entwickeln, um Störungen auf den Anlagen zu erkennen und Leistungseinbußen zu verhindern. </em></p>&#13;
<p>Eine Millionen Haushalte können die Solarparks des Bad Staffelsteiner Unternehmen IBC Solar im Jahr versorgen. Über 120 Parks sind das weltweit. Sie erbringen eine Gesamtleistung von drei Gigawatt – so viel wie drei sehr große Kohlekraftwerksblöcke. Umso ärgerlicher, wenn es zu Ausfällen der Photovoltaik-Anlagen kommt. Ab einem Verlust von fünf Prozent wird es kritisch. Dann nehmen die Anlagenbetreiber die Hersteller in die Pflicht. Denn diese garantieren, dass ein PV-Modul in 20 Jahren maximal 20 Prozent seiner Leistung verliert.</p>&#13;
<p>Dabei sind die Gründe für einen Leistungsabfall manchmal banal. Brennt sich zum Beispiel Vogelkot zu lange ins Modul ein, entstehen sogenannte Hotspots. An diesen Stellen wird das Photovoltaik-Modul heiß und verliert dadurch Leistung.</p>&#13;
<p>Entdecken kann man diese Störungen zum Beispiel mit einer Wärmebildkamera. Die Coburger Wissenschaftler wollen sie mithilfe einer Drohne über das Solarfeld fliegen und Temperaturunterschiede sichtbar machen. Ihnen geht es aber nicht nur darum, mögliche Fehler zu entdecken. „Wir werden eine Messtechnik für PV-Generatoren entwickeln, die Fehler lokalisiert, die Art des Fehlers identifiziert und die zu erwartenden Ertragseinbußen prognostiziert“, erklärt Projektleiter <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=483">Prof. Dr. Bernd Hüttl</a>.</p>&#13;
<p>Neu daran ist, dass die Messungen im laufenden Betrieb und unter realen Bedingungen erfolgen. Bisher werden Messungen an Solarmodulen vor allem im Labor durchgeführt. Die sind aber zum einen weniger aussagekräftig, zum anderen deutlich teurer, weil die Module dafür abgebaut werden müssen. „Um die Genauigkeit der Labormessungen zu erreichen, kombinieren wir verschiedene Messverfahren“, erklärt Hüttl. Die Auswertung der Wärmebildkamera wird beispielsweise ergänzt durch Messungen direkt am Modul. Auf Musteranlagen soll das Verfahren dann getestet werden. </p>&#13;
<p>Als Partner hat Prof. Hüttl die Hochschule Nordhausen ins Boot geholt. Die Wissenschaftler dort werden sich vor allem mit den Fehlern beschäftigen, die Ausfälle verursachen und Lösungen suchen, um diese zu verhindern. Diese Arbeit kann auch bei der Weiterentwicklung von PV-Modulen helfen. </p>&#13;
<p>„Gelingt es mit dem Projekt, Erzeugungsverluste von nur zehn Prozent zu vermeiden, könnte alleine mit den Solarparks von IBC Solar der Energiebedarf von zusätzlich 100.000 Haushalten gedeckt werden“, sagt Hüttl. Das wäre ein wichtiger Beitrag zum Klimaziel der Deutschen Bundesregierung. Denn bis 2030 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien am Energiemix 80 Prozent betragen.</p>&#13;
<p>Gefördert wird das <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=687#7210">Projekt</a> vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einem Budget von 910.000 Euro. Weitere Partner sind das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik sowie die Unternehmen IBC Solar (Bad Staffelstein), smart blue (München), TS Solar (Aachen) und Solibro (Bitterfeld-Wolfen).</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PV_Modul-1024x683.jpg"
                        fileSize="134004"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IR_Thermo_PV.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PV_Projekt_Gruppe-683x1024.jpg"
                        fileSize="135243"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Aus Wärme wird Kälte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aus-waerme-wird-kaelte/</link>
                <pubDate>Thu, 14 Mar 2019 09:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aus-waerme-wird-kaelte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie lässt sich in der Produktion Energie einsparen? Diese Frage treibt viele Industrieunternehmen um. An der Hochschule Coburg entstand gemeinsam mit den industriellen Partnern Kaeser Kompressoren Coburg und Fahrenheit München eine Forschungsstation, die zeigt, wie sich aus der Abwärme von Druckluftkompressoren Kälte erzeugen lässt.</em> </p>&#13;
<p>Weltweite Studien machen deutlich, dass in Zukunft mehr Energie in die Erzeugung von Kälte als in die Wärmegewinnung fließen wird. Deshalb ist es lohnend, aus industrieller Abwärme Kälte zu gewinnen. In einem Forschungsprojekt der Hochschule Coburg stellten Prof. Dr. Michael Steber und Prof. Dr. Philipp Epple aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik eine interessante Verknüpfung her. In ihrer neuen Forschungsstation an der Hochschule nutzen sie die Abwärme eines Druckluftkompressors des Coburger Unternehmens Kaeser, um damit durch eine Adsorptions-Kältemaschine des Unternehmens Fahrenheit Kälte zu erzeugen. Sie erforschen so, welches energetische und betriebswirtschaftliches Potenzial in der Kombination steckt. Wie Matthias Hoene, der Geschäftsführer von Fahrenheit, erläutert, nutzt die Adsorptions-Kältemaschine – im Gegensatz zu herkömmlichen Kompressions-Kältemaschinen - keine synthetischen Kältemittel, die u.U. klimaschädlich sind. Durch ein Silca-Gel wird vielmehr Wasser adsorpiert, das bei der Verdunstung Kälte erzeugt.</p>&#13;
<p><strong>Bisherige Technik ungeeignet<br /></strong></p>&#13;
<p>Da die bei der Drucklufterzeugung entstandene Wärme mit ca. 60 bis 90 Grad Celsius relativ gering ist, kamen bisherige Techniken der Kälteerzeugung nicht in Frage. Durch die in der neuen Forschungsstation realisierte Kombination erschließen sich jetzt neue, umweltfreundliche Lösungen, die sich auch betriebswirtschaftlich rechnen können.</p>&#13;
<p>Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser, Mitglied des Vorstandes von Kaeser Kompressoren, lobte die Leistungen der Projektpartner: „Mit Ihrem Know-how haben Sie etwas Tolles auf die Beine gestellt. Die Hochschule Coburg ist ein Innovationszentrum, mit dem wir auch in Zukunft gerne zusammenarbeiten.“</p>&#13;
<p>Das Forschungsprojekt lief im Rahmen des bayernweiten Verbundes „Green Factory Bavaria“, an dem zahlreiche bayerische Universitäten und Hochschulen beteiligt waren. Die technischen Anlagen wurden von den Unternehmenspartnern zur Verfügung gestellt. Seitens der Hochschule Coburg arbeiteten neben Professor Steber und Professor Epple die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Michael Steppert und Michael Florschütz an dem Projekt. Sie installierten Sensoren und bauten die Mess- und Steuerungstechnik auf, die alle anfallenden technischen Informationen erfasst und auswertet. </p>&#13;
<p><strong>Strömungstechnische Optimierung</strong></p>&#13;
<p>Da ein weiterer Schwerpunkt des Forschungsprojekts auf der strömungstechnischen Optimierung lag, wurde dazu eigens ein Abluftkanal entwickelt und umgesetzt, der die Kompressor- und die Trockner-Abluftströmung zusammenführt und so zu einem besseren Wirkungsgrad der Kompressorstation führt.</p>&#13;
<p>Die elektrische Verdrahtung der gesamten Druckluftstation wurde von Auszubildenden von Kaeser Kompressoren realisiert. Sie installierten unter der Leitung ihres Ausbilders im Team Elektro Matthias Ruck auch die Netzwerktechnik. Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser lobte ihr Engagement und bedankte sich bei ihnen mit einem Buchpräsent. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie lässt sich in der Produktion Energie einsparen? Diese Frage treibt viele Industrieunternehmen um. An der Hochschule Coburg entstand gemeinsam mit den industriellen Partnern Kaeser Kompressoren Coburg und Fahrenheit München eine Forschungsstation, die zeigt, wie sich aus der Abwärme von Druckluftkompressoren Kälte erzeugen lässt.</em> </p>&#13;
<p>Weltweite Studien machen deutlich, dass in Zukunft mehr Energie in die Erzeugung von Kälte als in die Wärmegewinnung fließen wird. Deshalb ist es lohnend, aus industrieller Abwärme Kälte zu gewinnen. In einem Forschungsprojekt der Hochschule Coburg stellten Prof. Dr. Michael Steber und Prof. Dr. Philipp Epple aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik eine interessante Verknüpfung her. In ihrer neuen Forschungsstation an der Hochschule nutzen sie die Abwärme eines Druckluftkompressors des Coburger Unternehmens Kaeser, um damit durch eine Adsorptions-Kältemaschine des Unternehmens Fahrenheit Kälte zu erzeugen. Sie erforschen so, welches energetische und betriebswirtschaftliches Potenzial in der Kombination steckt. Wie Matthias Hoene, der Geschäftsführer von Fahrenheit, erläutert, nutzt die Adsorptions-Kältemaschine – im Gegensatz zu herkömmlichen Kompressions-Kältemaschinen - keine synthetischen Kältemittel, die u.U. klimaschädlich sind. Durch ein Silca-Gel wird vielmehr Wasser adsorpiert, das bei der Verdunstung Kälte erzeugt.</p>&#13;
<p><strong>Bisherige Technik ungeeignet<br /></strong></p>&#13;
<p>Da die bei der Drucklufterzeugung entstandene Wärme mit ca. 60 bis 90 Grad Celsius relativ gering ist, kamen bisherige Techniken der Kälteerzeugung nicht in Frage. Durch die in der neuen Forschungsstation realisierte Kombination erschließen sich jetzt neue, umweltfreundliche Lösungen, die sich auch betriebswirtschaftlich rechnen können.</p>&#13;
<p>Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser, Mitglied des Vorstandes von Kaeser Kompressoren, lobte die Leistungen der Projektpartner: „Mit Ihrem Know-how haben Sie etwas Tolles auf die Beine gestellt. Die Hochschule Coburg ist ein Innovationszentrum, mit dem wir auch in Zukunft gerne zusammenarbeiten.“</p>&#13;
<p>Das Forschungsprojekt lief im Rahmen des bayernweiten Verbundes „Green Factory Bavaria“, an dem zahlreiche bayerische Universitäten und Hochschulen beteiligt waren. Die technischen Anlagen wurden von den Unternehmenspartnern zur Verfügung gestellt. Seitens der Hochschule Coburg arbeiteten neben Professor Steber und Professor Epple die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Michael Steppert und Michael Florschütz an dem Projekt. Sie installierten Sensoren und bauten die Mess- und Steuerungstechnik auf, die alle anfallenden technischen Informationen erfasst und auswertet. </p>&#13;
<p><strong>Strömungstechnische Optimierung</strong></p>&#13;
<p>Da ein weiterer Schwerpunkt des Forschungsprojekts auf der strömungstechnischen Optimierung lag, wurde dazu eigens ein Abluftkanal entwickelt und umgesetzt, der die Kompressor- und die Trockner-Abluftströmung zusammenführt und so zu einem besseren Wirkungsgrad der Kompressorstation führt.</p>&#13;
<p>Die elektrische Verdrahtung der gesamten Druckluftstation wurde von Auszubildenden von Kaeser Kompressoren realisiert. Sie installierten unter der Leitung ihres Ausbilders im Team Elektro Matthias Ruck auch die Netzwerktechnik. Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser lobte ihr Engagement und bedankte sich bei ihnen mit einem Buchpräsent. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kaeser_Steber_Epple_Hoene_b-1024x683.jpg"
                        fileSize="163618"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Steber_Vorstellung_Anlage_b-1024x750.jpg"
                        fileSize="175278"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="750"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Preise_Auszubildende_b-1024x769.jpg"
                        fileSize="141182"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="769"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vizepräsidentin Funke zu Gast an der RWTH Aachen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vizepraesidentin-funke-zu-gast-an-der-rwth-aachen/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Mar 2019 14:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vizepraesidentin-funke-zu-gast-an-der-rwth-aachen/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Auf Einladung der Stabstelle „Gender and Diversity Management“ der RWTH Aachen war Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Aileen Funke zu Gast beim Themenabend „Mein Weg zur Professur“. Sie referierte über ihren Karriereweg und ging dabei besonders auf die Bedeutung von Frauenförderung und Netzwerken ein. Mehr als 30 Doktorandinnen und Postdoktorandinnen interessierten sich für die Tipps, die ihnen Aileen Funke als Professorin für Molekularbiologie und Vizepräsidentin der Hochschule Coburg geben konnte. </p>&#13;
<p>Professorin Funke war überrascht über das rege Interesse der jungen Wissenschaftlerinnen: „Das Thema ist für die wissenschaftlich tätigen Frauen sehr spannend und sie wollten wissen, welche persönlichen Erfahrungen ich im Wissenschaftsbetrieb gemacht habe,“ berichtet sie.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Einladung der Stabstelle „Gender and Diversity Management“ der RWTH Aachen war Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Aileen Funke zu Gast beim Themenabend „Mein Weg zur Professur“. Sie referierte über ihren Karriereweg und ging dabei besonders auf die Bedeutung von Frauenförderung und Netzwerken ein. Mehr als 30 Doktorandinnen und Postdoktorandinnen interessierten sich für die Tipps, die ihnen Aileen Funke als Professorin für Molekularbiologie und Vizepräsidentin der Hochschule Coburg geben konnte. </p>&#13;
<p>Professorin Funke war überrascht über das rege Interesse der jungen Wissenschaftlerinnen: „Das Thema ist für die wissenschaftlich tätigen Frauen sehr spannend und sie wollten wissen, welche persönlichen Erfahrungen ich im Wissenschaftsbetrieb gemacht habe,“ berichtet sie.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FunkeSusanneAileen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[CAT Racing auf Platz 4 der Weltrangliste]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/cat-racing-auf-platz-4-der-weltrangliste/</link>
                <pubDate>Mon, 11 Mar 2019 11:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/cat-racing-auf-platz-4-der-weltrangliste/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Erfolgreichste Saison der Teamgeschichte: Gleich drei Podiumsplatzierungen hat CAT-Racing, das Formula Student Team der Hochschule Coburg, in der vergangenen Saison mit dem Rennwagen C-18 Ozelot eingefahren. Rund zehn Jahre nach dem Einstieg in den Wettbewerb haben sich die Studierenden damit endgültig in der Weltspitze etabliert. Unterstützung erhielten sie dabei unter anderem von Hauptsponsor Brose, der neben finanziellen Mitteln auch technisches Know-how zur Verfügung stellte.</em></p>&#13;
<p>Die Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Studierende jedes Jahr mit einem eigenständig entwickelten und gefertigten Rennwagen antreten. Die Disziplinen sind vielfältig: Bei Beschleunigungs- und Rundkursrennen zählen sowohl Zeit als auch der Spritverbrauch. Außerdem stellen die Teams ihre Konstruktions- und Entwicklungsarbeit sowie ihre Vermarktungsstrategie vor. </p>&#13;
<p>Das Coburger Automobil Team „CAT-Racing“ nimmt als Projekt der Hochschule Coburg seit 2007 an dem Wettbewerb teil. Bei vier Rennen der Saison 2018 auf weltbekannten Strecken in Ungarn, Österreich, Deutschland und Spanien erkämpften die Studierenden sich einen Silber- und zwei Bronzepokale im Gesamtklassement. Am bedeutendsten war der dritte Platz am Hockenheimring, wo das Team auf ein besonders starkes Teilnehmerfeld aus aller Welt traf. Mit diesem Rekordergebnis machte CAT-Racing einen Sprung in der 600 Teams zählenden Weltrangliste und kletterte von Platz 17 auf Platz 4.</p>&#13;
<p>„Die super Ergebnisse der letzten Saison wären ohne die Unterstützung vieler Unternehmen aus der Region nicht möglich gewesen“, bedankt sich Marco Illein, Teamleitung bei CAT-Racing. Zu den Förderern gehören KAPP Niles, Waldrich Coburg, Kaeser Kompressoren, Gustav Voit, Zuken und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg. Hauptsponsor Brose ist außerdem technischer Sparringspartner. Der Automobilzulieferer stellt seine Technologie-Kompetenz von der Computersimulation bis zum Laserschweißen zur Verfügung. Außerdem kann CAT-Racing das Messlabor und die Crashtestanlage des Unternehmens nutzen. „Die Leistung des Teams, das sich gegen Konkurrenz aus deutlich größeren Fakultäten behauptet hat, beeindruckt uns immer wieder sehr“, bestätigt Thomas Spangler, Geschäftsführer Technik der Brose Gruppe. „Seit zehn Jahren teilen wir nun schon mit dem CAT-Racing-Team die Leidenschaft für Automobile. So fördern wir Talente, die vielleicht auch einmal für unser internationales Familienunternehmen Innovationen entwickeln.“ Durch die Zusammenarbeit erhalten die Studierenden einen guten Zugang zu Praktika und Werkstudententätigkeiten. Mehrere ehemalige Teammitglieder haben so eine Anstellung bei dem Zulieferer gefunden.</p>&#13;
<p>Derzeit entwickelt CAT-Racing den Rennwagen für die nächste Saison. Auch auf den C-19 warten im Sommer vier Rennevents – für das Team heißt das erneut sechs Wochen Motorsport pur auf Rennstrecken in ganz Europa. Vorher darf sich der erfolgreiche Bolide aus dem letzten Jahr noch einmal beweisen: beim ersten Übersee-Rennen des Teams in Michigan, USA. Um das „Project Michigan“ realisieren zu können, suchen die Studierenden nach weiteren Unterstützern. Schließlich wollen die rennbegeisterten Studierenden auch in Amerika beim Kampf um die Podiumsplätze eingreifen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Erfolgreichste Saison der Teamgeschichte: Gleich drei Podiumsplatzierungen hat CAT-Racing, das Formula Student Team der Hochschule Coburg, in der vergangenen Saison mit dem Rennwagen C-18 Ozelot eingefahren. Rund zehn Jahre nach dem Einstieg in den Wettbewerb haben sich die Studierenden damit endgültig in der Weltspitze etabliert. Unterstützung erhielten sie dabei unter anderem von Hauptsponsor Brose, der neben finanziellen Mitteln auch technisches Know-how zur Verfügung stellte.</em></p>&#13;
<p>Die Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Studierende jedes Jahr mit einem eigenständig entwickelten und gefertigten Rennwagen antreten. Die Disziplinen sind vielfältig: Bei Beschleunigungs- und Rundkursrennen zählen sowohl Zeit als auch der Spritverbrauch. Außerdem stellen die Teams ihre Konstruktions- und Entwicklungsarbeit sowie ihre Vermarktungsstrategie vor. </p>&#13;
<p>Das Coburger Automobil Team „CAT-Racing“ nimmt als Projekt der Hochschule Coburg seit 2007 an dem Wettbewerb teil. Bei vier Rennen der Saison 2018 auf weltbekannten Strecken in Ungarn, Österreich, Deutschland und Spanien erkämpften die Studierenden sich einen Silber- und zwei Bronzepokale im Gesamtklassement. Am bedeutendsten war der dritte Platz am Hockenheimring, wo das Team auf ein besonders starkes Teilnehmerfeld aus aller Welt traf. Mit diesem Rekordergebnis machte CAT-Racing einen Sprung in der 600 Teams zählenden Weltrangliste und kletterte von Platz 17 auf Platz 4.</p>&#13;
<p>„Die super Ergebnisse der letzten Saison wären ohne die Unterstützung vieler Unternehmen aus der Region nicht möglich gewesen“, bedankt sich Marco Illein, Teamleitung bei CAT-Racing. Zu den Förderern gehören KAPP Niles, Waldrich Coburg, Kaeser Kompressoren, Gustav Voit, Zuken und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg. Hauptsponsor Brose ist außerdem technischer Sparringspartner. Der Automobilzulieferer stellt seine Technologie-Kompetenz von der Computersimulation bis zum Laserschweißen zur Verfügung. Außerdem kann CAT-Racing das Messlabor und die Crashtestanlage des Unternehmens nutzen. „Die Leistung des Teams, das sich gegen Konkurrenz aus deutlich größeren Fakultäten behauptet hat, beeindruckt uns immer wieder sehr“, bestätigt Thomas Spangler, Geschäftsführer Technik der Brose Gruppe. „Seit zehn Jahren teilen wir nun schon mit dem CAT-Racing-Team die Leidenschaft für Automobile. So fördern wir Talente, die vielleicht auch einmal für unser internationales Familienunternehmen Innovationen entwickeln.“ Durch die Zusammenarbeit erhalten die Studierenden einen guten Zugang zu Praktika und Werkstudententätigkeiten. Mehrere ehemalige Teammitglieder haben so eine Anstellung bei dem Zulieferer gefunden.</p>&#13;
<p>Derzeit entwickelt CAT-Racing den Rennwagen für die nächste Saison. Auch auf den C-19 warten im Sommer vier Rennevents – für das Team heißt das erneut sechs Wochen Motorsport pur auf Rennstrecken in ganz Europa. Vorher darf sich der erfolgreiche Bolide aus dem letzten Jahr noch einmal beweisen: beim ersten Übersee-Rennen des Teams in Michigan, USA. Um das „Project Michigan“ realisieren zu können, suchen die Studierenden nach weiteren Unterstützern. Schließlich wollen die rennbegeisterten Studierenden auch in Amerika beim Kampf um die Podiumsplätze eingreifen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Rennwagen_in_Fahrt_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gute Ideen für Studierende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gute-ideen-fuer-studierende/</link>
                <pubDate>Mon, 11 Mar 2019 09:14:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gute-ideen-fuer-studierende/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Robert Falkenstein und Torsten Utz sind die Stimme der Studierenden im Senat der Hochschule Coburg. Als studentische Senatoren vertreten sie nicht nur die Interessen ihrer Kommiliton*innen, sondern engagieren sich für die gesamte Hochschule. </em></p>&#13;
<p>Manchmal macht Robert Falkenstein eine Meinungsumfrage in der Cafeteria. Dann geht er von Tisch zu Tisch und fragt die Studierenden – was stört euch so? Was würdet ihr gerne ändern? „Am Anfang war das komisch, aber mittlerweile kennen mich die Leute schon.“ Nicht nur die Studierenden, auch die Lehrenden und Mitarbeiter*innen kennen Falkenstein. Denn es gibt wirklich viele Gelegenheiten, bei denen man ihm an der Hochschule begegnet. Bei der Eröffnung eines 3D-Druck-Labors für Studierende, das aus einer Idee der Studierenden entstanden ist. Bei der Absolventen-Verabschiedung, bei der ehemalige Mitstreiter*innen der Studierendenvertretung (SV) geehrt werden. Bei Diskussionen über Parkplätze an der Hochschule, bei denen Falkenstein seine Meinung deutlich macht. Er ist ein Kämpfer an allen Fronten. </p>&#13;
<p><strong>Senatoren gestalten das Hochschulleben</strong></p>&#13;
<p>Seit einem Semester vertreten Robert Falkenstein und Torsten Utz die Interessen der Studierenden im Senat. Dieses Gremium ist die gewählte Vertretung aller Hochschulmitglieder – also der Lehrenden, Beschäftigten und Studierenden. Es beschließt die von der Hochschule zu erlassenden Rechtsvorschriften wie die Studien- und Prüfungsordnungen, bestimmt Forschungsschwerpunkte, diskutiert neue Studiengänge und nimmt zur Berufung von Professor*innen Stellung. Die Hauptaufgabe der studentischen Vertreter besteht darin, sich auf die Sitzungen vorzubereiten. „Wenn zum Beispiel eine neue SPO erlassen wird, gehen wir auf die Fachschaft zu und fragen nach, ob deren Anregungen berücksichtigt wurden und ob die Studierenden wirklich davon profitieren“, erklärt Falkenstein. „In der Regel können wir bedenkenlos zustimmen. Sollten wir Probleme sehen, können wir Verbesserungsvorschläge einbringen.“</p>&#13;
<p>Die Arbeit der studentischen Senatoren geht aber noch weiter. Sie unterstützen die Hochschule auch bei deren strategischer Entwicklung. Das unterscheidet sie vom studentischen Parlament. „Das Parlament gestaltet das studentische Leben. Die Senatoren gestalten das Hochschulleben.“</p>&#13;
<p><strong>Austausch mit Studierenden anderer Hochschulen</strong></p>&#13;
<p>Falkenstein und Utz haben sich verschiedene Bereiche aufgeteilt: Kooperationen mit Schulen, Transfer, Verstetigung des Coburger Wegs, Digitalisierung oder auch die Planungen für das neue Gebäude der technischen Studiengänge. „Ich rege an, wie der Neubau aus Sicht der Studierenden geplant werden sollte“, erklärt Utz. „Die Hochschulleitung hat eine Exkursion nach Dänemark gemacht, um sich gelungene Lehrgebäude anzuschauen. Auch da war ich als Vertreter der Studierenden dabei.“ </p>&#13;
<p>Hilfreich sei für ihn auch der Austausch mit Studierenden anderer Hochschulen. Deshalb nimmt Utz an Treffen der LandesAstenKonferenz teil. Darin sind die Bayerischen Studierendenvertretungen zusammengeschlossen, diskutieren Themen, die alle Studierenden betreffen und werden auch politisch aktiv.</p>&#13;
<p><strong>Wollen gute Ideen unterstützen</strong></p>&#13;
<p>Durch ihre Arbeit als studentische Senatoren wollen Robert Falkenstein und Torsten Utz die Arbeit der gesamten SV bekannter machen. Besonders stolz sind sie darauf, was die Studierenden mithilfe von Studienzuschüssen erreichen. Dieses Geld dient zur Verbesserung der Studienbedingungen. Die SV entscheidet gemeinsam mit der Hochschulleitung, wofür es eingesetzt wird. So ist zum Beispiel das neue 3D-Druck-Labor entstanden. Aber auch die Wasserspender am Campus Friedrich Streib und am Campus Design konnten aus Studienzuschüssen bezahlt werden. Neben solch kurzfristig eingesetzten Mitteln, werden auch Personalkosten, Lehraufträge oder der Hochschulsport finanziert.</p>&#13;
<p>Prinzipiell kann jeder, der einen Verbesserungsvorschlag hat und dafür finanzielle Mittel braucht, Studienzuschüsse beantragen.&nbsp; „Wir wollen gute Ideen unterstützen“, sagt Falkenstein und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu. „Die müssen ja nicht immer nur von uns kommen.“ </p>&#13;
<p>Mehr Informationen zur Studierendenvertretung und ihren Aufgaben gibt es hier: <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-in-coburg/studierendenvertretung.html">https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-in-coburg/studierendenvertretung.html</a> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Robert Falkenstein und Torsten Utz sind die Stimme der Studierenden im Senat der Hochschule Coburg. Als studentische Senatoren vertreten sie nicht nur die Interessen ihrer Kommiliton*innen, sondern engagieren sich für die gesamte Hochschule. </em></p>&#13;
<p>Manchmal macht Robert Falkenstein eine Meinungsumfrage in der Cafeteria. Dann geht er von Tisch zu Tisch und fragt die Studierenden – was stört euch so? Was würdet ihr gerne ändern? „Am Anfang war das komisch, aber mittlerweile kennen mich die Leute schon.“ Nicht nur die Studierenden, auch die Lehrenden und Mitarbeiter*innen kennen Falkenstein. Denn es gibt wirklich viele Gelegenheiten, bei denen man ihm an der Hochschule begegnet. Bei der Eröffnung eines 3D-Druck-Labors für Studierende, das aus einer Idee der Studierenden entstanden ist. Bei der Absolventen-Verabschiedung, bei der ehemalige Mitstreiter*innen der Studierendenvertretung (SV) geehrt werden. Bei Diskussionen über Parkplätze an der Hochschule, bei denen Falkenstein seine Meinung deutlich macht. Er ist ein Kämpfer an allen Fronten. </p>&#13;
<p><strong>Senatoren gestalten das Hochschulleben</strong></p>&#13;
<p>Seit einem Semester vertreten Robert Falkenstein und Torsten Utz die Interessen der Studierenden im Senat. Dieses Gremium ist die gewählte Vertretung aller Hochschulmitglieder – also der Lehrenden, Beschäftigten und Studierenden. Es beschließt die von der Hochschule zu erlassenden Rechtsvorschriften wie die Studien- und Prüfungsordnungen, bestimmt Forschungsschwerpunkte, diskutiert neue Studiengänge und nimmt zur Berufung von Professor*innen Stellung. Die Hauptaufgabe der studentischen Vertreter besteht darin, sich auf die Sitzungen vorzubereiten. „Wenn zum Beispiel eine neue SPO erlassen wird, gehen wir auf die Fachschaft zu und fragen nach, ob deren Anregungen berücksichtigt wurden und ob die Studierenden wirklich davon profitieren“, erklärt Falkenstein. „In der Regel können wir bedenkenlos zustimmen. Sollten wir Probleme sehen, können wir Verbesserungsvorschläge einbringen.“</p>&#13;
<p>Die Arbeit der studentischen Senatoren geht aber noch weiter. Sie unterstützen die Hochschule auch bei deren strategischer Entwicklung. Das unterscheidet sie vom studentischen Parlament. „Das Parlament gestaltet das studentische Leben. Die Senatoren gestalten das Hochschulleben.“</p>&#13;
<p><strong>Austausch mit Studierenden anderer Hochschulen</strong></p>&#13;
<p>Falkenstein und Utz haben sich verschiedene Bereiche aufgeteilt: Kooperationen mit Schulen, Transfer, Verstetigung des Coburger Wegs, Digitalisierung oder auch die Planungen für das neue Gebäude der technischen Studiengänge. „Ich rege an, wie der Neubau aus Sicht der Studierenden geplant werden sollte“, erklärt Utz. „Die Hochschulleitung hat eine Exkursion nach Dänemark gemacht, um sich gelungene Lehrgebäude anzuschauen. Auch da war ich als Vertreter der Studierenden dabei.“ </p>&#13;
<p>Hilfreich sei für ihn auch der Austausch mit Studierenden anderer Hochschulen. Deshalb nimmt Utz an Treffen der LandesAstenKonferenz teil. Darin sind die Bayerischen Studierendenvertretungen zusammengeschlossen, diskutieren Themen, die alle Studierenden betreffen und werden auch politisch aktiv.</p>&#13;
<p><strong>Wollen gute Ideen unterstützen</strong></p>&#13;
<p>Durch ihre Arbeit als studentische Senatoren wollen Robert Falkenstein und Torsten Utz die Arbeit der gesamten SV bekannter machen. Besonders stolz sind sie darauf, was die Studierenden mithilfe von Studienzuschüssen erreichen. Dieses Geld dient zur Verbesserung der Studienbedingungen. Die SV entscheidet gemeinsam mit der Hochschulleitung, wofür es eingesetzt wird. So ist zum Beispiel das neue 3D-Druck-Labor entstanden. Aber auch die Wasserspender am Campus Friedrich Streib und am Campus Design konnten aus Studienzuschüssen bezahlt werden. Neben solch kurzfristig eingesetzten Mitteln, werden auch Personalkosten, Lehraufträge oder der Hochschulsport finanziert.</p>&#13;
<p>Prinzipiell kann jeder, der einen Verbesserungsvorschlag hat und dafür finanzielle Mittel braucht, Studienzuschüsse beantragen.&nbsp; „Wir wollen gute Ideen unterstützen“, sagt Falkenstein und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu. „Die müssen ja nicht immer nur von uns kommen.“ </p>&#13;
<p>Mehr Informationen zur Studierendenvertretung und ihren Aufgaben gibt es hier: <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-in-coburg/studierendenvertretung.html">https://www.hs-coburg.de/studium/studieren-in-coburg/studierendenvertretung.html</a> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Utz_Falkenstein_StudentischeSenatoren-576x1024.jpg"
                        fileSize="184730"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="576" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Ich habe es keinen Tag bereut“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ich-habe-es-keinen-tag-bereut/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Mar 2019 11:11:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ich-habe-es-keinen-tag-bereut/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Anna-Sophie Reier ist die erste Absolventin im Master-Studiengang ZukunftsDesign. Warum sie eigentlich ein bisschen traurig ist, dass es jetzt schon vorbei ist, erzählt sie im Interview.</em></p>&#13;
<p><strong>Glückwunsch zum Abschluss! Endlich geschafft – wie fühlt sich das jetzt an?</strong></p>&#13;
<p>Sehr gut, aber ich muss sagen, ein bisschen vermisse ich die Uni-Wochenenden schon. Die Präsenzzeiten in Kronach waren immer meine Auszeit vom Alltag im Job. Wir Studierenden sind irgendwann wie eine kleine Familie geworden, haben viel Zeit zusammen verbracht, auch außerhalb der Vorlesungen und Projekte. Obwohl wir deutschlandweit verstreut wohnen, halten diese Kontakte noch. Das hätte ich von einem berufsbegleitenden Studium so nie erwartet.</p>&#13;
<p><strong>Als Pionier hat man es nicht immer leicht. Wie haben Sie es erlebt, die Ersten zu sein, die ZukunftsDesign studieren?</strong></p>&#13;
<p>Am Anfang war nicht nur der Studiengang komplett neu – auch die Räume, die Inhalte, die Professoren und der Aufbau der Lehre. Vieles war noch in einer Art Testphase. Das kann man als chaotisch empfinden oder als Chance sehen. Wir konnten unglaublich viel mitgestalten. Zum Beispiel bei der Ausstattung am Lernort in Kronach. Da konnten wir unsere Wünsche und Bedürfnisse einbringen.</p>&#13;
<p><strong>Was zeichnet den Studiengang in Ihren Augen besonders aus?</strong></p>&#13;
<p>Dass die Studierenden so unterschiedlich sind. Jeder kommt aus einer anderen Branche, hat einen anderen beruflichen Hintergrund und andere Erfahrungen. Auch alterstechnisch ist von Anfang 20 bis Ende 50 eine komplette Durchmischung gegeben. Man lernt viel mehr, wenn die Gruppe nicht so homogen wie bei anderen Studiengängen ist. Besonders ist auch die Verbindung von Theorie- und Projektarbeit. Du lernst neue Methoden kennen, die du dann unmittelbar anwenden kannst.</p>&#13;
<p><strong>Haben Sie noch einen Tipp für Ihre Nachfolger?</strong></p>&#13;
<p>Ich kann allen, die ZukunftsDesign studieren, nur empfehlen, die Möglichkeiten der Mitgestaltung und Mitbestimmung zu nutzen, die dieser Studiengang bietet. Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zu anderen Studiengängen, wo alles in festen Bahnen verläuft. Das bringt einen auch persönlich weiter. Denn wer an innovativen, zukunftsweisenden Projekten arbeiten will, sollte immer den Mut haben, seine Meinung vorzutragen, auch wenn sie noch so verrückt klingt. Ich habe das keinen Tag bereut.</p>&#13;
<h3><strong>Zur Person</strong></h3>&#13;
<p> Anna-Sophie Reier hat Kommunikationswissenschaft und Germanistik in Bamberg studiert und anschließend im Bereich PR und Marketing gearbeitet. Erst bei einer Werbeagentur, später beim Start-up myboshi. Während des ZukunftsDesign-Studiums wagte sie den Schritt in die Selbständigkeit. Jetzt ist sie freiberuflich (anna reier communications) im Bereich Online-Marketing, Social Media, Digitalisierung und Innovation tätig und berät ihre Kunden vor allem konzeptionell. In ihrer Masterarbeit hat sie sich mit Innovation im Marketing beschäftigt. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Anna-Sophie Reier ist die erste Absolventin im Master-Studiengang ZukunftsDesign. Warum sie eigentlich ein bisschen traurig ist, dass es jetzt schon vorbei ist, erzählt sie im Interview.</em></p>&#13;
<p><strong>Glückwunsch zum Abschluss! Endlich geschafft – wie fühlt sich das jetzt an?</strong></p>&#13;
<p>Sehr gut, aber ich muss sagen, ein bisschen vermisse ich die Uni-Wochenenden schon. Die Präsenzzeiten in Kronach waren immer meine Auszeit vom Alltag im Job. Wir Studierenden sind irgendwann wie eine kleine Familie geworden, haben viel Zeit zusammen verbracht, auch außerhalb der Vorlesungen und Projekte. Obwohl wir deutschlandweit verstreut wohnen, halten diese Kontakte noch. Das hätte ich von einem berufsbegleitenden Studium so nie erwartet.</p>&#13;
<p><strong>Als Pionier hat man es nicht immer leicht. Wie haben Sie es erlebt, die Ersten zu sein, die ZukunftsDesign studieren?</strong></p>&#13;
<p>Am Anfang war nicht nur der Studiengang komplett neu – auch die Räume, die Inhalte, die Professoren und der Aufbau der Lehre. Vieles war noch in einer Art Testphase. Das kann man als chaotisch empfinden oder als Chance sehen. Wir konnten unglaublich viel mitgestalten. Zum Beispiel bei der Ausstattung am Lernort in Kronach. Da konnten wir unsere Wünsche und Bedürfnisse einbringen.</p>&#13;
<p><strong>Was zeichnet den Studiengang in Ihren Augen besonders aus?</strong></p>&#13;
<p>Dass die Studierenden so unterschiedlich sind. Jeder kommt aus einer anderen Branche, hat einen anderen beruflichen Hintergrund und andere Erfahrungen. Auch alterstechnisch ist von Anfang 20 bis Ende 50 eine komplette Durchmischung gegeben. Man lernt viel mehr, wenn die Gruppe nicht so homogen wie bei anderen Studiengängen ist. Besonders ist auch die Verbindung von Theorie- und Projektarbeit. Du lernst neue Methoden kennen, die du dann unmittelbar anwenden kannst.</p>&#13;
<p><strong>Haben Sie noch einen Tipp für Ihre Nachfolger?</strong></p>&#13;
<p>Ich kann allen, die ZukunftsDesign studieren, nur empfehlen, die Möglichkeiten der Mitgestaltung und Mitbestimmung zu nutzen, die dieser Studiengang bietet. Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zu anderen Studiengängen, wo alles in festen Bahnen verläuft. Das bringt einen auch persönlich weiter. Denn wer an innovativen, zukunftsweisenden Projekten arbeiten will, sollte immer den Mut haben, seine Meinung vorzutragen, auch wenn sie noch so verrückt klingt. Ich habe das keinen Tag bereut.</p>&#13;
<h3><strong>Zur Person</strong></h3>&#13;
<p> Anna-Sophie Reier hat Kommunikationswissenschaft und Germanistik in Bamberg studiert und anschließend im Bereich PR und Marketing gearbeitet. Erst bei einer Werbeagentur, später beim Start-up myboshi. Während des ZukunftsDesign-Studiums wagte sie den Schritt in die Selbständigkeit. Jetzt ist sie freiberuflich (anna reier communications) im Bereich Online-Marketing, Social Media, Digitalisierung und Innovation tätig und berät ihre Kunden vor allem konzeptionell. In ihrer Masterarbeit hat sie sich mit Innovation im Marketing beschäftigt. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZukunftsDesign_Anna_Sophie_Reier-1024x683.jpg"
                        fileSize="139421"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Von Coburg an amerikanische Top-Uni]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-coburg-an-amerikanische-top-uni/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Mar 2019 10:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-coburg-an-amerikanische-top-uni/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Dass ein Bachelorstudium an der Hochschule Coburg ein Sprungbrett zu einer Top-Universität in den USA sein kann, beweist Natalie Fahsen. Sie schloss hier ihr Studium der Integrativen Gesundheitsförderung 2017 ab. Im letzten Jahr absolvierte sie den Bewerbungsmarathon für ein Masterstudium in „Public Health“ an fünf verschiedenen amerikanischen Universitäten. Mittlerweile hat sie von vier Unis die Zusage, dort studieren zu können.</em> </p>&#13;
<p>Schon die Großeltern von Natalie Fahsen waren Abenteurer. Sie machten sich vor Jahrzehnten auf den Weg von Deutschland in das mittelamerikanische Guatemala. Ihre Enkelin führte der Weg zurück nach Deutschland. Hier studierte sie von 2013 bis 2017 an der Hochschule Coburg im Bachelorstudiengang Integrative Gesundheitsförderung. Dank ihres Engagements, der Unterstützung ihrer Coburger Professoren und der internationalen Kontakte des Studiengangs hat sie jetzt die Chance, ihr Masterstudium an einer von vier Top-Universitäten in den USA zu beginnen.</p>&#13;
<p><strong>Internationale Hochschulkontakte genutzt</strong></p>&#13;
<p>Ihr Coburger Professor Niko Kohls freut sich über den Erfolg seiner Studentin: „Natalie Fahsen ist eine außerordentlich begabte und motivierte junge Frau, die unsere Austauschprogramme mit amerikanischen Spitzenunis genutzt hat, um sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.“ Bereits während ihres Studiums an der Hochschule Coburg ging sie für ein sechsmonatiges Praktikum an die University of North Texas. Dort arbeitete sie an einem Stressmanagement-Programm für Studierende mit. Danach recherchierte sie zwei Monate lang für ihre Bachelorarbeit an der Georgetown University in Washington D.C. Betreut wurde sie dort von Prof. Dr. James Giordano, der zugleich Gastprofessor an der Hochschule Coburg ist. In ihrer Bachelorarbeit befasste sie sich mit der Frage, wie sich das Smartphone auf die kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirkt. </p>&#13;
<p><strong>Schwieriger Bewerbungsmarathon</strong></p>&#13;
<p>„An der Georgetown University konnte ich alle verfügbaren Ressourcen nutzen und wir wurden von den Mentoren intensiv betreut“, erinnert sich Natalie Fahsen an diese Zeit. Hier reifte auch der Wunsch, für das Masterstudium an eine US-amerikanische Universität zu gehen. Doch der Weg dahin ist schwierig. Die Bewerber werden in einem vierstündigen Test intensiv auf ihre Mathematik- und Englischkenntnisse geprüft. „Alleine dafür habe ich mich vier Monate lang vorbereitet,“ erzählt die junge Frau. Außerdem werden Empfehlungsschreiben von drei ehemaligen Professoren sowie ein persönliches Motivationsschreiben verlangt. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt. Die Coburger Studentin hat mittlerweile von vier US-amerikanischen Universitäten die Zusage, dort studieren zu können. Und zwar von der Georgetown University in Washington D.C., der Vanderbilt University in Nashville, der George Washington University und der John Hopkins University in Baltimore. Um ihr Studium finanzieren zu können, ist Natalie Fahsen gerade intensiv auf der Suche nach Stipendien.</p>&#13;
<p>Ihr Forschungsinteresse gilt der Frage, wie es gelingt, die Gesundheitsversorgung von Menschen mit niedrigem Einkommen in Ländern wie Guatemala zu verbessern. Denn in ihrer aktuellen Arbeit als Forschungsleiterin in einer Stiftung zur sozialen Entwicklung in Guatemala erlebt sie täglich das Leid der Menschen aufgrund der schlechten medizinischen Versorgung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Dass ein Bachelorstudium an der Hochschule Coburg ein Sprungbrett zu einer Top-Universität in den USA sein kann, beweist Natalie Fahsen. Sie schloss hier ihr Studium der Integrativen Gesundheitsförderung 2017 ab. Im letzten Jahr absolvierte sie den Bewerbungsmarathon für ein Masterstudium in „Public Health“ an fünf verschiedenen amerikanischen Universitäten. Mittlerweile hat sie von vier Unis die Zusage, dort studieren zu können.</em> </p>&#13;
<p>Schon die Großeltern von Natalie Fahsen waren Abenteurer. Sie machten sich vor Jahrzehnten auf den Weg von Deutschland in das mittelamerikanische Guatemala. Ihre Enkelin führte der Weg zurück nach Deutschland. Hier studierte sie von 2013 bis 2017 an der Hochschule Coburg im Bachelorstudiengang Integrative Gesundheitsförderung. Dank ihres Engagements, der Unterstützung ihrer Coburger Professoren und der internationalen Kontakte des Studiengangs hat sie jetzt die Chance, ihr Masterstudium an einer von vier Top-Universitäten in den USA zu beginnen.</p>&#13;
<p><strong>Internationale Hochschulkontakte genutzt</strong></p>&#13;
<p>Ihr Coburger Professor Niko Kohls freut sich über den Erfolg seiner Studentin: „Natalie Fahsen ist eine außerordentlich begabte und motivierte junge Frau, die unsere Austauschprogramme mit amerikanischen Spitzenunis genutzt hat, um sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.“ Bereits während ihres Studiums an der Hochschule Coburg ging sie für ein sechsmonatiges Praktikum an die University of North Texas. Dort arbeitete sie an einem Stressmanagement-Programm für Studierende mit. Danach recherchierte sie zwei Monate lang für ihre Bachelorarbeit an der Georgetown University in Washington D.C. Betreut wurde sie dort von Prof. Dr. James Giordano, der zugleich Gastprofessor an der Hochschule Coburg ist. In ihrer Bachelorarbeit befasste sie sich mit der Frage, wie sich das Smartphone auf die kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirkt. </p>&#13;
<p><strong>Schwieriger Bewerbungsmarathon</strong></p>&#13;
<p>„An der Georgetown University konnte ich alle verfügbaren Ressourcen nutzen und wir wurden von den Mentoren intensiv betreut“, erinnert sich Natalie Fahsen an diese Zeit. Hier reifte auch der Wunsch, für das Masterstudium an eine US-amerikanische Universität zu gehen. Doch der Weg dahin ist schwierig. Die Bewerber werden in einem vierstündigen Test intensiv auf ihre Mathematik- und Englischkenntnisse geprüft. „Alleine dafür habe ich mich vier Monate lang vorbereitet,“ erzählt die junge Frau. Außerdem werden Empfehlungsschreiben von drei ehemaligen Professoren sowie ein persönliches Motivationsschreiben verlangt. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt. Die Coburger Studentin hat mittlerweile von vier US-amerikanischen Universitäten die Zusage, dort studieren zu können. Und zwar von der Georgetown University in Washington D.C., der Vanderbilt University in Nashville, der George Washington University und der John Hopkins University in Baltimore. Um ihr Studium finanzieren zu können, ist Natalie Fahsen gerade intensiv auf der Suche nach Stipendien.</p>&#13;
<p>Ihr Forschungsinteresse gilt der Frage, wie es gelingt, die Gesundheitsversorgung von Menschen mit niedrigem Einkommen in Ländern wie Guatemala zu verbessern. Denn in ihrer aktuellen Arbeit als Forschungsleiterin in einer Stiftung zur sozialen Entwicklung in Guatemala erlebt sie täglich das Leid der Menschen aufgrund der schlechten medizinischen Versorgung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fahsen_Natalie_1-1024x965.jpg"
                        fileSize="132125"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="965"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Kohls in Europäische Wissenschaftsakademie gewählt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-kohls-in-europaeische-wissenschaftsakademie-gewaehlt/</link>
                <pubDate>Thu, 07 Mar 2019 11:38:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-kohls-in-europaeische-wissenschaftsakademie-gewaehlt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bei der Jahrestagung der </em><em>Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste Anfang März in Salzburg wurde Prof. Dr. Niko Kohls offiziell als Mitglied in die Akademie aufgenommen. Bereits im Herbst letzten Jahres fand seine Wahl durch den Senat der Wissenschaftsakademie statt. Prof. Kohls lehrt und forscht an der Hochschule Coburg in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit im Bereich Medizinische Psychologie.</em> </p>&#13;
<p>Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste ist ein transnationales und interdisziplinäres Netzwerk, das rund 2.000 renommierte Wissenschaftler, Künstler und Geistliche weltweit verbindet. Sie versteht sich als ein Gelehrtenforum, das interdisziplinär und transnational gesellschaftsrelevante Themen aufgreift. Derzeit hat die Akademie circa 2.000 Mitglieder aus mehr als 70 Ländern. Ihre Mitglieder sind anerkannte Wissenschaftler, Künstler und Geistliche, darunter 32 Nobelpreisträger. </p>&#13;
<p>Die Mitgliedschaft kann auf Einladung der Akademie oder durch Vorschläge ihrer Mitglieder erworben werden. Auf der Grundlage der Empfehlungen der Nominierungskommission entscheidet der Senat über die Aufnahme eines neuen Mitgliedes. Die Mitgliedschaft gilt als Auszeichnung für Verdienste um Wissenschaft und Gesellschaft. Die Ursprünge der Akademie gehen auf einen wissenschaftlichen Arbeitskreis zurück, dem der Salzburger Herzchirurg Felix Unger, der Wiener Erzbischof Franz König und der Politikwissenschaftler und Philosoph Nikolaus Lobkowicz angehörten. Derzeitiger Präsident der Akademie ist Felix Unger.</p>&#13;
<p>Die Akademie umfasst acht fachliche Bereiche. Prof. Kohls gehört dem Bereich „Humanmedizin“ an. Er freut sich über die Möglichkeiten, sich innerhalb der Akademie international weiter vernetzen zu können und betont: „Ich empfinde die Aufnahme in die Akademie als große Ehre und Anerkennung meiner bisherigen wissenschaftlichen Tätigkeit und zugleich als Ansporn für die zukünftigen Tätigkeiten.“ Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze gratulierte Prof. Kohls zur Aufnahme in die international besetzte Akademie.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei der Jahrestagung der </em><em>Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste Anfang März in Salzburg wurde Prof. Dr. Niko Kohls offiziell als Mitglied in die Akademie aufgenommen. Bereits im Herbst letzten Jahres fand seine Wahl durch den Senat der Wissenschaftsakademie statt. Prof. Kohls lehrt und forscht an der Hochschule Coburg in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit im Bereich Medizinische Psychologie.</em> </p>&#13;
<p>Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste ist ein transnationales und interdisziplinäres Netzwerk, das rund 2.000 renommierte Wissenschaftler, Künstler und Geistliche weltweit verbindet. Sie versteht sich als ein Gelehrtenforum, das interdisziplinär und transnational gesellschaftsrelevante Themen aufgreift. Derzeit hat die Akademie circa 2.000 Mitglieder aus mehr als 70 Ländern. Ihre Mitglieder sind anerkannte Wissenschaftler, Künstler und Geistliche, darunter 32 Nobelpreisträger. </p>&#13;
<p>Die Mitgliedschaft kann auf Einladung der Akademie oder durch Vorschläge ihrer Mitglieder erworben werden. Auf der Grundlage der Empfehlungen der Nominierungskommission entscheidet der Senat über die Aufnahme eines neuen Mitgliedes. Die Mitgliedschaft gilt als Auszeichnung für Verdienste um Wissenschaft und Gesellschaft. Die Ursprünge der Akademie gehen auf einen wissenschaftlichen Arbeitskreis zurück, dem der Salzburger Herzchirurg Felix Unger, der Wiener Erzbischof Franz König und der Politikwissenschaftler und Philosoph Nikolaus Lobkowicz angehörten. Derzeitiger Präsident der Akademie ist Felix Unger.</p>&#13;
<p>Die Akademie umfasst acht fachliche Bereiche. Prof. Kohls gehört dem Bereich „Humanmedizin“ an. Er freut sich über die Möglichkeiten, sich innerhalb der Akademie international weiter vernetzen zu können und betont: „Ich empfinde die Aufnahme in die Akademie als große Ehre und Anerkennung meiner bisherigen wissenschaftlichen Tätigkeit und zugleich als Ansporn für die zukünftigen Tätigkeiten.“ Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze gratulierte Prof. Kohls zur Aufnahme in die international besetzte Akademie.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kohls_Unger_Aufnahmeurkunde_UEbergabe-1024x693.jpg"
                        fileSize="149824"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="693"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Zertifikat für bessere Lehre]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-zertifikat-fuer-bessere-lehre/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Mar 2019 09:47:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-zertifikat-fuer-bessere-lehre/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Projekt EVELIN beschäftigen sich Felix Böck und Dr. Yvonne Sedelmaier mit der Frage, wie sich die Entwicklung komplexer Softwaresysteme gut lehren lässt. Durch neue Methoden im Unterricht beispielsweise. Jetzt haben die beiden sich selbst auf die Probe gestellt und beim DiZ- Zentrum für Hochschuldidaktik das Zertifikat Hochschullehre Bayern erworben. </em></p>&#13;
<p>Wie vermittelt man Wissen an Studierende, sodass diese auch langfristig profitieren? Wie kann man sie beim Lernen begleiten und Prüfungen gestalten? Das DiZ – Zentrum für Hochschuldidaktik in Ingolstadt bildet Lehrende dazu weiter. Wer eine bestimmte Anzahl von Kursen belegt, erwirbt das Zertifikat Hochschullehre Bayern.</p>&#13;
<p>Dr. Yvonne Sedelmaier und Felix Böck haben das erfolgreich getan. In den Bereichen Lehr- und Lernkonzepte, Präsentation und Kommunikation, Prüfen, Reflexion und Evaluation sowie Beraten und Begleiten haben sie sich weitergebildet.</p>&#13;
<p>„Software Engineering ist ein sehr komplexes Fach, für das reine Wissensvermittlung nicht ausreicht&quot;,&nbsp; erklärt Dr. Yvonne Sedelmaier. &quot;Die Kurse am DiZ bieten Ideen und Anregungen, wie sich Lehre in so einem komplexen Fach kompetenzorientiert und innovativ weiterentwickeln lässt.“ Felix Böck ergänzt: „Um im Rahmen von EVELIN Ansatzpunkte für verbesserte und nachhaltige Lehr-Lern-Szenarien erkennen und in der Lehre nutzen zu können, sind fundamentale Kenntnisse in der (Fach-)Didaktik notwendig. Dafür sind die DiZ-Kurse rund um das Zertifikat sehr gut geeignet.“</p>&#13;
<p>Das DiZ – Zentrum für Hochschuldidaktik in Ingolstadt ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Seine Aufgabe ist die didaktische Weiterbildung aller Lehrenden an den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Außerdem steht es den Hochschulen beratend zur Seite. Hochschuldidaktik soll dadurch kontinuierlich verbessert werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Projekt EVELIN beschäftigen sich Felix Böck und Dr. Yvonne Sedelmaier mit der Frage, wie sich die Entwicklung komplexer Softwaresysteme gut lehren lässt. Durch neue Methoden im Unterricht beispielsweise. Jetzt haben die beiden sich selbst auf die Probe gestellt und beim DiZ- Zentrum für Hochschuldidaktik das Zertifikat Hochschullehre Bayern erworben. </em></p>&#13;
<p>Wie vermittelt man Wissen an Studierende, sodass diese auch langfristig profitieren? Wie kann man sie beim Lernen begleiten und Prüfungen gestalten? Das DiZ – Zentrum für Hochschuldidaktik in Ingolstadt bildet Lehrende dazu weiter. Wer eine bestimmte Anzahl von Kursen belegt, erwirbt das Zertifikat Hochschullehre Bayern.</p>&#13;
<p>Dr. Yvonne Sedelmaier und Felix Böck haben das erfolgreich getan. In den Bereichen Lehr- und Lernkonzepte, Präsentation und Kommunikation, Prüfen, Reflexion und Evaluation sowie Beraten und Begleiten haben sie sich weitergebildet.</p>&#13;
<p>„Software Engineering ist ein sehr komplexes Fach, für das reine Wissensvermittlung nicht ausreicht&quot;,&nbsp; erklärt Dr. Yvonne Sedelmaier. &quot;Die Kurse am DiZ bieten Ideen und Anregungen, wie sich Lehre in so einem komplexen Fach kompetenzorientiert und innovativ weiterentwickeln lässt.“ Felix Böck ergänzt: „Um im Rahmen von EVELIN Ansatzpunkte für verbesserte und nachhaltige Lehr-Lern-Szenarien erkennen und in der Lehre nutzen zu können, sind fundamentale Kenntnisse in der (Fach-)Didaktik notwendig. Dafür sind die DiZ-Kurse rund um das Zertifikat sehr gut geeignet.“</p>&#13;
<p>Das DiZ – Zentrum für Hochschuldidaktik in Ingolstadt ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Seine Aufgabe ist die didaktische Weiterbildung aller Lehrenden an den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Außerdem steht es den Hochschulen beratend zur Seite. Hochschuldidaktik soll dadurch kontinuierlich verbessert werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DIZ-Zertifikat_Lichtlein_Sedelmaier_Boeck_Fritze-1024x692.jpg"
                        fileSize="107434"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kein Mensch ist nur krank]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kein-mensch-ist-nur-krank/</link>
                <pubDate>Wed, 27 Feb 2019 06:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kein-mensch-ist-nur-krank/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gwen Schulz war fünf Jahre in stationärer psychiatrischer Behandlung. Heute arbeitet sie als Genesungsbegleiterin und unterstützt selbst Menschen mit psychischen Erkrankungen. Über ihre Erfahrungen hat sie mit Studierenden der Sozialen Arbeit diskutiert. </em></p>&#13;
<p>Einsamkeit, Isolation, Angst vor Stigmatisierung und Scham – mit diesen Problemen kämpfen Menschen mit psychischen Erkrankungen. Gwen Schulz kann das gut nachvollziehen. Auch sie hat solche Gefühle durchlebt. „Nirgendwo wird unbarmherziger zwischen gesund und krank unterschieden als in der stationären Psychiatrie“, erklärt die 63-Jährige. „Für mich war es wichtig, mich von dieser scharfen Trennung zu lösen und meinen eigenen Weg zu entdecken.“ Sie hat eine einjährige Ausbildung zur Genesungsbegleiterin durchlaufen und nutzt damit ihre eigenen Erfahrungen für die Begleitung von Menschen in Krisen. Seit neun Jahren arbeitet sie in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf. Gerade in der stationären psychiatrischen Versorgung haben die Anliegen und Bedürfnisse von Patient*innen lange Zeit nur wenig Aufmerksamkeit bekommen. Vor diesem Hintergrund ist die Idee entstanden, Menschen mit eigener Psychiatrieerfahrung in die Versorgung einzubinden.</p>&#13;
<p>Ihre Arbeit erlebt Gwen Schulz vor allem als Bereicherung: „Die dunklen Zeiten, durch die ich gehen musste, haben nun einen Sinn“, sagt Schulz. Bei ihrer Arbeit sei es wichtig, dem Gegenüber als Mensch zu begegnen. „Auch ein nicht-perfektes Leben ist ein gelungenes Leben.“ Ihre zentrale Botschaft lautet deshalb auch: „Kein Mensch ist nur krank!“ Das beste Mittel, um zu verhindern, dass Menschen mit psychischen Erschütterungen stigmatisiert werden, bestehe darin, dass auch Fachkräfte zu ihrer Verletzlichkeit stehen. „Menschsein ist für alle eine Herausforderung“, betont Schulz.</p>&#13;
<p>Genesungsbegleiter*innen sollen die Arbeit von Sozialarbeiter*innen oder Psychotherapeut*innen nicht ersetzen. Sie können sie aber bereichern, in dem sie Gespräche und Hilfe auf Augenhöhe anbieten. &nbsp;</p>&#13;
<p>Um den Studierenden der Sozialen Arbeit die Aufgaben von Genesungsbegleiter*innen näher zu bringen, hat Prof. Dr. Christine Kröger Gwen Schulz in ihre Lehrveranstaltung eingeladen. Möglich war das durch eine Förderung des Innovationsfonds der Hochschule Coburg. „Ich bin froh, dass wir so intensiv miteinander diskutieren konnten. Das Konzept der Genesungsbegleitung ist gerade für die Soziale Arbeit relevant, denn es zeigt, wie Empowerment funktioniert und ermöglicht Menschen, die schwere Lebenskrisen erfahren haben, wieder an der Gesellschaft teilzuhaben“, betont Prof. Dr. Christine Kröger. </p>&#13;
<p>Die Studierenden lernten auch die Herausforderungen kennen, die Genesungsbegleiter*innen bewältigen müssen. Zum Beispiel, die Zusammenarbeit mit Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen und Sozialarbeiter*innen. „Ich denke, wir als künftige Sozialarbeiter*innen sollten Brücken zu den Genesungsbegleiter*innen bauen“, stellt Studentin Alicia Gottwald nach dem Gespräch mit Gwen Schulz fest. </p>&#13;
<p>Die Studierenden beeindruckte vor allem die Offenheit mit der die 63-Jährige ihre Lebensgeschichte und Erfahrungen teilte. „Besonders berührt hat mich ihre Stärke. Trotz aller Herausforderungen widmet sie sich der Tätigkeit als Genesungsbegleiterin so kraftvoll und sensibel zugleich. Sie macht Mut und schafft es, für andere ein Anker zu sein, obwohl ihr dieser Halt selbst lange Zeit gefehlt hat“, erzählt Mailin Klabes. „Mir ist noch einmal sehr bewusst geworden, wie wichtig es ist, dass mich als Fachkraft auch als Mensch zeige und mich nicht hinter einer Maske von vermeintlicher Professionalität verstecke“ meint Anna Reitinger. Ihr Kommilitone Martin Balszuweit ergänzt „Viele Inhalte, die wir uns im Lauf des Semester erarbeitet haben, haben durch die Diskussion mit Frau Schulz Farbe bekommen.“ Als Fazit gab Gwen Schulz den Studierenden noch mit: „Wenn Sie Menschen in Krisen echte Wertschätzung entgegenbringen, dann ist das nie umsonst – etwas davon kommt immer an, selbst wenn es für Sie nicht spürbar wird.“</p>&#13;
<p>Unter Mitarbeit von Luisa Simon, Jonas Wirth, Selina Eller, Saskia Drägestein, Nora Kleinschmidt (alle 5. Semester, Soziale Arbeit)</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gwen Schulz war fünf Jahre in stationärer psychiatrischer Behandlung. Heute arbeitet sie als Genesungsbegleiterin und unterstützt selbst Menschen mit psychischen Erkrankungen. Über ihre Erfahrungen hat sie mit Studierenden der Sozialen Arbeit diskutiert. </em></p>&#13;
<p>Einsamkeit, Isolation, Angst vor Stigmatisierung und Scham – mit diesen Problemen kämpfen Menschen mit psychischen Erkrankungen. Gwen Schulz kann das gut nachvollziehen. Auch sie hat solche Gefühle durchlebt. „Nirgendwo wird unbarmherziger zwischen gesund und krank unterschieden als in der stationären Psychiatrie“, erklärt die 63-Jährige. „Für mich war es wichtig, mich von dieser scharfen Trennung zu lösen und meinen eigenen Weg zu entdecken.“ Sie hat eine einjährige Ausbildung zur Genesungsbegleiterin durchlaufen und nutzt damit ihre eigenen Erfahrungen für die Begleitung von Menschen in Krisen. Seit neun Jahren arbeitet sie in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf. Gerade in der stationären psychiatrischen Versorgung haben die Anliegen und Bedürfnisse von Patient*innen lange Zeit nur wenig Aufmerksamkeit bekommen. Vor diesem Hintergrund ist die Idee entstanden, Menschen mit eigener Psychiatrieerfahrung in die Versorgung einzubinden.</p>&#13;
<p>Ihre Arbeit erlebt Gwen Schulz vor allem als Bereicherung: „Die dunklen Zeiten, durch die ich gehen musste, haben nun einen Sinn“, sagt Schulz. Bei ihrer Arbeit sei es wichtig, dem Gegenüber als Mensch zu begegnen. „Auch ein nicht-perfektes Leben ist ein gelungenes Leben.“ Ihre zentrale Botschaft lautet deshalb auch: „Kein Mensch ist nur krank!“ Das beste Mittel, um zu verhindern, dass Menschen mit psychischen Erschütterungen stigmatisiert werden, bestehe darin, dass auch Fachkräfte zu ihrer Verletzlichkeit stehen. „Menschsein ist für alle eine Herausforderung“, betont Schulz.</p>&#13;
<p>Genesungsbegleiter*innen sollen die Arbeit von Sozialarbeiter*innen oder Psychotherapeut*innen nicht ersetzen. Sie können sie aber bereichern, in dem sie Gespräche und Hilfe auf Augenhöhe anbieten. &nbsp;</p>&#13;
<p>Um den Studierenden der Sozialen Arbeit die Aufgaben von Genesungsbegleiter*innen näher zu bringen, hat Prof. Dr. Christine Kröger Gwen Schulz in ihre Lehrveranstaltung eingeladen. Möglich war das durch eine Förderung des Innovationsfonds der Hochschule Coburg. „Ich bin froh, dass wir so intensiv miteinander diskutieren konnten. Das Konzept der Genesungsbegleitung ist gerade für die Soziale Arbeit relevant, denn es zeigt, wie Empowerment funktioniert und ermöglicht Menschen, die schwere Lebenskrisen erfahren haben, wieder an der Gesellschaft teilzuhaben“, betont Prof. Dr. Christine Kröger. </p>&#13;
<p>Die Studierenden lernten auch die Herausforderungen kennen, die Genesungsbegleiter*innen bewältigen müssen. Zum Beispiel, die Zusammenarbeit mit Ärzt*innen, Psychotherapeut*innen und Sozialarbeiter*innen. „Ich denke, wir als künftige Sozialarbeiter*innen sollten Brücken zu den Genesungsbegleiter*innen bauen“, stellt Studentin Alicia Gottwald nach dem Gespräch mit Gwen Schulz fest. </p>&#13;
<p>Die Studierenden beeindruckte vor allem die Offenheit mit der die 63-Jährige ihre Lebensgeschichte und Erfahrungen teilte. „Besonders berührt hat mich ihre Stärke. Trotz aller Herausforderungen widmet sie sich der Tätigkeit als Genesungsbegleiterin so kraftvoll und sensibel zugleich. Sie macht Mut und schafft es, für andere ein Anker zu sein, obwohl ihr dieser Halt selbst lange Zeit gefehlt hat“, erzählt Mailin Klabes. „Mir ist noch einmal sehr bewusst geworden, wie wichtig es ist, dass mich als Fachkraft auch als Mensch zeige und mich nicht hinter einer Maske von vermeintlicher Professionalität verstecke“ meint Anna Reitinger. Ihr Kommilitone Martin Balszuweit ergänzt „Viele Inhalte, die wir uns im Lauf des Semester erarbeitet haben, haben durch die Diskussion mit Frau Schulz Farbe bekommen.“ Als Fazit gab Gwen Schulz den Studierenden noch mit: „Wenn Sie Menschen in Krisen echte Wertschätzung entgegenbringen, dann ist das nie umsonst – etwas davon kommt immer an, selbst wenn es für Sie nicht spürbar wird.“</p>&#13;
<p>Unter Mitarbeit von Luisa Simon, Jonas Wirth, Selina Eller, Saskia Drägestein, Nora Kleinschmidt (alle 5. Semester, Soziale Arbeit)</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Soziale_Arbeit_Gensesungsbegleitung_Gruppe-1024x692.jpg"
                        fileSize="135214"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende helfen Studierenden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-helfen-studierenden/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Feb 2019 08:57:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-helfen-studierenden/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Start ins Studium ist manchmal gar nicht so leicht. An der Hochschule Coburg gibt es deshalb Studierende, die neue Kommiliton*innen im ersten Semester und darüber hinaus unterstützen. In den MINT-Studiengängen ist dieses Modell schon seit über zehn Jahren erfolgreich.</em></p>&#13;
<p>Eine neue Stadt, neue Freunde, zum ersten Mal Vorlesung und zahlreiche Informationen, die auf einen einströmen – mit dem Studium beginnt nicht nur ein neuer Lebensabschnitt, es gilt auch ein paar Herausforderungen zu meisten. Hier helfen die Mentor*innen von Projekt:ING. Sie geben ihren jüngeren Kommiliton*innen Tipps fürs Studium und Hochschulleben. Sie knüpfen so erste Kontakte an der Hochschule und schaffen den Übergang in den akademischen Alltag leichter. </p>&#13;
<p>Einmal im Jahr zeichnet die Hochschulleitung die Mentor*innen für ihr Engagement aus. „Durch dieses Ehrenamt können Sie schon im Studium ein Netzwerk aufbauen, das auch für den beruflichen Alltag nützlich ist“, betonte Vizepräsidentin Susanne Aileen Funke, die den Mentor*innen ihre Zertifikate überreichte. </p>&#13;
<p>Barbara Köbler, die die Mentoratsgruppen bei Projekt:ING betreut, machte deutlich, was auch die Mentor*innen durch ihre Gruppen lernen können. „Sie erwerben Führungskompetenzen und lernen, sich selbst zu reflektieren und persönlich weiterzuentwickeln.“ Bei Projekt:ING werden die Mentor*innen geschult und können bei Bedarf auf ein Handbuch mit weiteren Materialien zurückgreifen. </p>&#13;
<p>Auch für das Wintersemester 2019/20 sucht Projekt:ING wieder Mentor*innen. Wer sich engagieren möchte, schreibt einfach eine E-Mail an <a href="mailto:projektING@hs-coburg.de">projektING@hs-coburg.de</a> oder kommt persönlich im Raum 1-013 vorbei.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Start ins Studium ist manchmal gar nicht so leicht. An der Hochschule Coburg gibt es deshalb Studierende, die neue Kommiliton*innen im ersten Semester und darüber hinaus unterstützen. In den MINT-Studiengängen ist dieses Modell schon seit über zehn Jahren erfolgreich.</em></p>&#13;
<p>Eine neue Stadt, neue Freunde, zum ersten Mal Vorlesung und zahlreiche Informationen, die auf einen einströmen – mit dem Studium beginnt nicht nur ein neuer Lebensabschnitt, es gilt auch ein paar Herausforderungen zu meisten. Hier helfen die Mentor*innen von Projekt:ING. Sie geben ihren jüngeren Kommiliton*innen Tipps fürs Studium und Hochschulleben. Sie knüpfen so erste Kontakte an der Hochschule und schaffen den Übergang in den akademischen Alltag leichter. </p>&#13;
<p>Einmal im Jahr zeichnet die Hochschulleitung die Mentor*innen für ihr Engagement aus. „Durch dieses Ehrenamt können Sie schon im Studium ein Netzwerk aufbauen, das auch für den beruflichen Alltag nützlich ist“, betonte Vizepräsidentin Susanne Aileen Funke, die den Mentor*innen ihre Zertifikate überreichte. </p>&#13;
<p>Barbara Köbler, die die Mentoratsgruppen bei Projekt:ING betreut, machte deutlich, was auch die Mentor*innen durch ihre Gruppen lernen können. „Sie erwerben Führungskompetenzen und lernen, sich selbst zu reflektieren und persönlich weiterzuentwickeln.“ Bei Projekt:ING werden die Mentor*innen geschult und können bei Bedarf auf ein Handbuch mit weiteren Materialien zurückgreifen. </p>&#13;
<p>Auch für das Wintersemester 2019/20 sucht Projekt:ING wieder Mentor*innen. Wer sich engagieren möchte, schreibt einfach eine E-Mail an <a href="mailto:projektING@hs-coburg.de">projektING@hs-coburg.de</a> oder kommt persönlich im Raum 1-013 vorbei.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ProjektING_Mentoring_Stud-1024x692.jpg"
                        fileSize="121948"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ProjektING_Mentoring-1024x692.jpg"
                        fileSize="97577"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutscher Arbeitsmarkt auf außereuropäische Zuwanderung angewiesen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutscher-arbeitsmarkt-auf-aussereuropaeische-zuwanderung-angewiesen/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Feb 2019 09:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/deutscher-arbeitsmarkt-auf-aussereuropaeische-zuwanderung-angewiesen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mindestens 260.000 Menschen müssten bis 2060 jährlich nach Deutschland einwandern. Nur so lasse sich der demographisch bedingte Rückgang von Arbeitskräften begrenzen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) sowie <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=467">Prof. Dr. Lutz Schneider</a> von der Hochschule Coburg. Auftraggeber war die Bertelsmann-Stiftung.</em></p>&#13;
<p>Selbst wenn Männer und Frauen gleich viel arbeiteten und in Deutschland eine Rente mit 70 eingeführt würde, könnte der Fachkräftebedarf nicht mit inländischen Mitteln gedeckt werden, berechnen die Forscher. Sie haben dabei auch die Potenziale der einheimischen Bevölkerung berücksichtigt und eine höhere Geburtenrate sowie mehr Frauen und ältere Menschen im Arbeitsmarkt unterstellt. </p>&#13;
<p>Untersucht wurde auch, wie sich die Digitalisierung auf den Einwanderungsbedarf auswirken wird. Ein zunehmend digitalisierter Arbeitsmarkt erfordere demnach nicht weniger Arbeitskräfte, sondern mehr Fachkräfte mit hoher Qualifikation, etwa Techniker, Meister und Akademiker.</p>&#13;
<p>Wenn man auch die verfügbaren Arbeitskräfte berücksichtigt, sei langfristig mit einer Entspannung der Engpässe bei Akademikern, aber mit einer Verschärfung der Engpässe im mittleren Qualifikationssegment zu rechnen. Denn es gibt immer mehr höher qualifizierte Menschen und gleichzeitig scheiden in den kommenden Jahren besonders viele Menschen mit Berufsausbildung aus dem Berufsleben aus.</p>&#13;
<p>Die absehbare jährliche Zuwanderung aus der EU werde – so die Berechnungen der Studie – nicht reichen, um den durch den Rückgang der einheimischen Bevölkerung entstehenden Bedarf auf dem deutschen Arbeitsmarkt auszugleichen. Denn auch bei den europäischen Nachbarn schlage der demographische Wandel zu. Außerdem würden Migrationsanreize perspektivisch abnehmen, da sich die Mitgliedstaaten wirtschaftlich angleichen.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Lutz Schneider forscht seit mehreren Jahren zu Themen der Einwanderung und ihren <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/mehr-arbeitskraefte-durch-zuwanderung.html">Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt</a>, aber auch auf die <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/ungleichheit-im-einkommen-foerdert-fremdenfeindlichkeit.html">Gesellschaft</a>.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen sowie die gesamte Studie gibt es auf der Homepage der <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2019/februar/deutscher-arbeitsmarkt-auf-aussereuropaeische-zuwanderung-angewiesen/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Bertelsmann-Stiftung</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mindestens 260.000 Menschen müssten bis 2060 jährlich nach Deutschland einwandern. Nur so lasse sich der demographisch bedingte Rückgang von Arbeitskräften begrenzen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) sowie <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=467">Prof. Dr. Lutz Schneider</a> von der Hochschule Coburg. Auftraggeber war die Bertelsmann-Stiftung.</em></p>&#13;
<p>Selbst wenn Männer und Frauen gleich viel arbeiteten und in Deutschland eine Rente mit 70 eingeführt würde, könnte der Fachkräftebedarf nicht mit inländischen Mitteln gedeckt werden, berechnen die Forscher. Sie haben dabei auch die Potenziale der einheimischen Bevölkerung berücksichtigt und eine höhere Geburtenrate sowie mehr Frauen und ältere Menschen im Arbeitsmarkt unterstellt. </p>&#13;
<p>Untersucht wurde auch, wie sich die Digitalisierung auf den Einwanderungsbedarf auswirken wird. Ein zunehmend digitalisierter Arbeitsmarkt erfordere demnach nicht weniger Arbeitskräfte, sondern mehr Fachkräfte mit hoher Qualifikation, etwa Techniker, Meister und Akademiker.</p>&#13;
<p>Wenn man auch die verfügbaren Arbeitskräfte berücksichtigt, sei langfristig mit einer Entspannung der Engpässe bei Akademikern, aber mit einer Verschärfung der Engpässe im mittleren Qualifikationssegment zu rechnen. Denn es gibt immer mehr höher qualifizierte Menschen und gleichzeitig scheiden in den kommenden Jahren besonders viele Menschen mit Berufsausbildung aus dem Berufsleben aus.</p>&#13;
<p>Die absehbare jährliche Zuwanderung aus der EU werde – so die Berechnungen der Studie – nicht reichen, um den durch den Rückgang der einheimischen Bevölkerung entstehenden Bedarf auf dem deutschen Arbeitsmarkt auszugleichen. Denn auch bei den europäischen Nachbarn schlage der demographische Wandel zu. Außerdem würden Migrationsanreize perspektivisch abnehmen, da sich die Mitgliedstaaten wirtschaftlich angleichen.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Lutz Schneider forscht seit mehreren Jahren zu Themen der Einwanderung und ihren <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/mehr-arbeitskraefte-durch-zuwanderung.html">Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt</a>, aber auch auf die <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/ungleichheit-im-einkommen-foerdert-fremdenfeindlichkeit.html">Gesellschaft</a>.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen sowie die gesamte Studie gibt es auf der Homepage der <a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2019/februar/deutscher-arbeitsmarkt-auf-aussereuropaeische-zuwanderung-angewiesen/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Bertelsmann-Stiftung</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PoetzlMichael-1024x681.jpg"
                        fileSize="117791"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Infografik_Deutscher-Arbeitsmarkt-benoetigt-Zuwanderung-aus-Drittstaaten_20190212-1024x738.png"
                        fileSize="212870"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="738"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Doppelt hält besser]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/doppelt-haelt-besser/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Feb 2019 14:16:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/doppelt-haelt-besser/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Studiengang <a href="t3://page?uid=379" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Automobiltechnologie</a> der Hochschule Coburg sitzen regelmäßig auch Studierende aus China und Mexiko in den Vorlesungen. Sie machen hier einen Doppelabschluss.</em></p>&#13;
<p>An der Tongji-Universität in Shanghai ist Auslandserfahrung sozusagen Pflicht. Es gibt fast niemanden, der nicht ins Ausland geht, berichten Kangmeng Wang und Muning Xu. Die beiden Chinesen sind seit knapp vier Monaten in Coburg. Sie studieren hier Automobiltechnologie. Ihr Theoriesemester haben sie schon fast geschafft. Jetzt steht das Praxissemester an, danach die Abschlussarbeit. Am Ende werden sie zwei Abschlüsse in den Händen halten – einen von der Hochschule Coburg und einen von der Tongii-Universität.</p>&#13;
<p>Seit zehn Jahren gibt es das Double Degree im Studiengang Automobiltechnologie. Es wird über das Deutsche Hochschulkonsortium für Internationale Kooperationen (DHIK) organisiert. 28 deutsche und eine Schweizer Hochschulen sind darin zusammengeschlossen und kooperieren mit der Tongji-Universität in Shanghai und seit kurzem auch mit der Tec de Monterrey in Mexiko. So können sowohl ausländische Studierende in Deutschland ihren Abschluss machen, als auch deutsche Studierende im Ausland.</p>&#13;
<p>Für Kangmeng Wang und Muning Xu war die erste Zeit in Coburg schon eine kleine Herausforderung, erzählen die beiden. Vor allem die Sprache habe sie vor Hürden gestellt. Die Vorlesungen sind auf Deutsch, die anderen Studierenden sprechen Deutsch und auch die Prüfungen müssen sie auf Deutsch schreiben. Das braucht Zeit und Übung.</p>&#13;
<p>Auch Eduardo Cachón kennt das. Der Mexikaner macht ebenfalls seinen Doppelabschluss in Coburg. Am Motoren-Prüfstand arbeiten die drei Studierenden an einem gemeinsamen Projekt. Kangmeng hat sich um die Füllungssteuerung des Motors und die Auswertung der Zündzeitpunkte gekümmert, Muning übernahm das Motorprüfsystem und Eduardo die Software. „Für mich ist das eine wichtige Erfahrung. Ich finde es gut, mit Menschen aus anderen Kulturen zusammen zu arbeiten“, erzählt Eduardo.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Hartmut Gnuschke, Auslandsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik betreut die Studierenden: „Teilweise habe ich die chinesischen Studierenden bereits während meines Lehrauftrages an der Tongji Universität kennen gelernt; da kann ich zu Beginn ihres Studienaufenthaltes an der Hochschule Coburg anknüpfen. Ich erlebe immer wieder, dass die Austauschstudierenden hier eine positive Entwicklung durchlaufen. Sie müssen nicht nur die sprachliche Herausforderung überwinden, sie müssen es auch schaffen – das ist Teil des Konzepts – sich für einen Praktikumsplatz und eine Bachelorarbeit in der Industrie zu bewerben.“ Die Hochschule unterstützt dabei. „Viele bleiben sogar meistens noch in Deutschland, um ein Masterstudium anzuschließen“, erzählt Prof. Gnuschke. </p>&#13;
<p>Auch Studierende aus Coburg zieht es zum Doppelabschluss ins Ausland. Und das nicht nur in der Automobiltechnologie. In den Studiengängen Betriebswirtschaft (<a href="t3://page?uid=159" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Bachelor</a> und <a href="t3://page?uid=208" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Master</a>), <a href="t3://page?uid=71" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Bauingenieurwesen</a> (Bachleor), <a href="t3://page?uid=812" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Engineering Physics</a> (Bachelor) und <a href="t3://page?uid=262" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Analytical Instruments, Measurement and Sensortechnology</a> (Master) gibt es ebenfalls die Möglichkeit zum Double Degree – dort sind die Kooperationen aber direkt zwischen der Hochschule Coburg und der Partnerhochschule vereinbart.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Studiengang <a href="t3://page?uid=379" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Automobiltechnologie</a> der Hochschule Coburg sitzen regelmäßig auch Studierende aus China und Mexiko in den Vorlesungen. Sie machen hier einen Doppelabschluss.</em></p>&#13;
<p>An der Tongji-Universität in Shanghai ist Auslandserfahrung sozusagen Pflicht. Es gibt fast niemanden, der nicht ins Ausland geht, berichten Kangmeng Wang und Muning Xu. Die beiden Chinesen sind seit knapp vier Monaten in Coburg. Sie studieren hier Automobiltechnologie. Ihr Theoriesemester haben sie schon fast geschafft. Jetzt steht das Praxissemester an, danach die Abschlussarbeit. Am Ende werden sie zwei Abschlüsse in den Händen halten – einen von der Hochschule Coburg und einen von der Tongii-Universität.</p>&#13;
<p>Seit zehn Jahren gibt es das Double Degree im Studiengang Automobiltechnologie. Es wird über das Deutsche Hochschulkonsortium für Internationale Kooperationen (DHIK) organisiert. 28 deutsche und eine Schweizer Hochschulen sind darin zusammengeschlossen und kooperieren mit der Tongji-Universität in Shanghai und seit kurzem auch mit der Tec de Monterrey in Mexiko. So können sowohl ausländische Studierende in Deutschland ihren Abschluss machen, als auch deutsche Studierende im Ausland.</p>&#13;
<p>Für Kangmeng Wang und Muning Xu war die erste Zeit in Coburg schon eine kleine Herausforderung, erzählen die beiden. Vor allem die Sprache habe sie vor Hürden gestellt. Die Vorlesungen sind auf Deutsch, die anderen Studierenden sprechen Deutsch und auch die Prüfungen müssen sie auf Deutsch schreiben. Das braucht Zeit und Übung.</p>&#13;
<p>Auch Eduardo Cachón kennt das. Der Mexikaner macht ebenfalls seinen Doppelabschluss in Coburg. Am Motoren-Prüfstand arbeiten die drei Studierenden an einem gemeinsamen Projekt. Kangmeng hat sich um die Füllungssteuerung des Motors und die Auswertung der Zündzeitpunkte gekümmert, Muning übernahm das Motorprüfsystem und Eduardo die Software. „Für mich ist das eine wichtige Erfahrung. Ich finde es gut, mit Menschen aus anderen Kulturen zusammen zu arbeiten“, erzählt Eduardo.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Hartmut Gnuschke, Auslandsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik betreut die Studierenden: „Teilweise habe ich die chinesischen Studierenden bereits während meines Lehrauftrages an der Tongji Universität kennen gelernt; da kann ich zu Beginn ihres Studienaufenthaltes an der Hochschule Coburg anknüpfen. Ich erlebe immer wieder, dass die Austauschstudierenden hier eine positive Entwicklung durchlaufen. Sie müssen nicht nur die sprachliche Herausforderung überwinden, sie müssen es auch schaffen – das ist Teil des Konzepts – sich für einen Praktikumsplatz und eine Bachelorarbeit in der Industrie zu bewerben.“ Die Hochschule unterstützt dabei. „Viele bleiben sogar meistens noch in Deutschland, um ein Masterstudium anzuschließen“, erzählt Prof. Gnuschke. </p>&#13;
<p>Auch Studierende aus Coburg zieht es zum Doppelabschluss ins Ausland. Und das nicht nur in der Automobiltechnologie. In den Studiengängen Betriebswirtschaft (<a href="t3://page?uid=159" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Bachelor</a> und <a href="t3://page?uid=208" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Master</a>), <a href="t3://page?uid=71" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Bauingenieurwesen</a> (Bachleor), <a href="t3://page?uid=812" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Engineering Physics</a> (Bachelor) und <a href="t3://page?uid=262" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Analytical Instruments, Measurement and Sensortechnology</a> (Master) gibt es ebenfalls die Möglichkeit zum Double Degree – dort sind die Kooperationen aber direkt zwischen der Hochschule Coburg und der Partnerhochschule vereinbart.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AnCommen2015_Hofgarten-1024x683.jpg"
                        fileSize="159661"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Double-Degree_Pruefstand_web-683x1024.jpg"
                        fileSize="154602"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Double-Degree_Gnuschke_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="109486"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Diesel mit Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/diesel-mit-zukunft/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Feb 2019 13:32:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/diesel-mit-zukunft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Skandal, Fahrverbote, Klimawandel – der Diesel hat es momentan nicht leicht. Hat der Kraftstoff überhaupt noch eine Perspektive? Im Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg wird an einer umweltfreundlichen Alternative gearbeitet.</em></p>&#13;
<p>Jeden Tag entsteht in Deutschlands Imbissbuden ein wichtiger Rohstoff für den Kraftstoff Diesel R33. Denn das von Pommes und Co. hinterlassene Altspeisefett dient als Basis für den Biodiesel. &quot;Sieben Prozent Biodiesel aus Altspeisefett sind im fertigen Kraftstoff, dazu kommen 26 Prozent hydriertes Pflanzenöl&quot;, erklärt Dr. Olaf Schröder, kommissarischer Leiter des Ressorts für Analytische Chemie und Kraftstoffforschung am Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC), wo Diesel R33 entwickelt wurde. </p>&#13;
<p>Anja Singer, die gemeinsam mit Schröder das Ressort für Analytische Chemie und Kraftstoffforschung kommissarisch leitet, berichtet: &quot;In allen Forschungsprojekten, die wir am TAC bearbeiten, ist Diesel R33 in irgendeiner Form als Vergleichskraftstoff dabei und wird weiterentwickelt.&quot; Zum Beispiel im Projekt &quot;Real Driving Emissions&quot;. Darin werden die Abgaswerte einer mit Diesel R33 betankten Fahrzeugflotte unter realen Bedingungen auf der Straße untersucht. Aktuell konnte die CO<sub>2-</sub>Bilanz so um 25 Prozent verbessert werden. Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit Plug-In-Hybriden und der Frage: Was passiert mit dem Kraftstoff, wenn er ein halbes Jahr ungenutzt im Tank verbleibt, weil das Fahrzeug elektrisch betrieben wurde? Auch dabei wird Diesel R33 getestet.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg hat bei der Entwicklung von Diesel R33 mit über 20 Projektpartnern zusammengearbeitet. Darunter ist auch Volkswagen. In Wolfsburg wird der Kraftstoff unter dem Namen &quot;R33 BlueDiesel&quot; weiter erforscht. An mehreren internen Tankstellen des Automobilherstellers können Mitarbeiter ihre Firmenfahrzeuge mit R33 BlueDiesel betanken. &quot;Auch einige unserer Großkunden verwenden den Kraftstoff. Und es laufen Gespräche, um ihn an öffentlichen Tankstellen verfügbar zu machen. Außerdem beteiligen wir uns an der Forschung und Entwicklung der regenerativen Anteile. Interessant sind auch bislang noch unerschlossene Quellen, wie Haushaltsmüll oder Klärschlamm&quot;, sagt Prof. Dr. Thomas Garbe, Unterabteilungsleiter für Otto- und Dieselkraftstoffe bei Volkswagen und Honorarprofessor an der Hochschule Coburg. </p>&#13;
<p>Aber hat der Kraftstoff Diesel angesichts der aktuellen Entwicklungen überhaupt noch eine Zukunft? Ganz klar ja, meint Dr. Olaf Schröder. &quot;Für alle, die mit schweren Fahrzeugen große Strecken zurücklegen müssen und auch für Menschen, die im Außendienst arbeiten und am Tag mehrere hundert Kilometer fahren, bleibt ein Dieselfahrzeug die beste Option.&quot; </p>&#13;
<p>Deshalb lohne sich die weitere Forschung am Diesel R33 allemal. &quot;Das Projekt ist definitiv ein Erfolg. Wir konnten einen Kraftstoff mit hohem regenerativen Anteil entwickeln. Und letztendlich wird er, wenn auch nicht regional hier in Coburg, in Deutschland eingesetzt und trägt zu einer besseren CO<sub>2</sub>-Bilanz bei&quot;, stellt Dr. Olaf Schröder fest. Das klimaschonende Potential des Kraftstoffs geht dabei sogar über den Einsatz für Fahrzeuge hinaus.</p>&#13;
<p> Denn Diesel wird nicht zur zum Tanken von Fahrzeugen eingesetzt, sondern auch als Heizöl. TEC4FUELS, ein Dienstleister, der Forschung im Bereich der Brenn-, Kraft-, Treib- und Schmierstoffe betreibt, hat Diesel R33 in einem eigenen Projekt untersucht. Ziel war herauszufinden, ob der Kraftstoff in seiner Zusammensetzung auch auf dem Heizölmarkt genutzt werden kann. &quot;Auch für den Wärmemarkt ist R33 eine Option&quot;, bestätigt Dr. Klaus Lucka, Geschäftsführer der TEC4FUELS GmbH. &quot;Mit dem Kraftstoffgemisch können ebenso Ölheizungen betrieben werden, um schnell eine Treibhausgasminderung im Raumwärmemarkt zu erreichen.&quot;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Skandal, Fahrverbote, Klimawandel – der Diesel hat es momentan nicht leicht. Hat der Kraftstoff überhaupt noch eine Perspektive? Im Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg wird an einer umweltfreundlichen Alternative gearbeitet.</em></p>&#13;
<p>Jeden Tag entsteht in Deutschlands Imbissbuden ein wichtiger Rohstoff für den Kraftstoff Diesel R33. Denn das von Pommes und Co. hinterlassene Altspeisefett dient als Basis für den Biodiesel. &quot;Sieben Prozent Biodiesel aus Altspeisefett sind im fertigen Kraftstoff, dazu kommen 26 Prozent hydriertes Pflanzenöl&quot;, erklärt Dr. Olaf Schröder, kommissarischer Leiter des Ressorts für Analytische Chemie und Kraftstoffforschung am Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC), wo Diesel R33 entwickelt wurde. </p>&#13;
<p>Anja Singer, die gemeinsam mit Schröder das Ressort für Analytische Chemie und Kraftstoffforschung kommissarisch leitet, berichtet: &quot;In allen Forschungsprojekten, die wir am TAC bearbeiten, ist Diesel R33 in irgendeiner Form als Vergleichskraftstoff dabei und wird weiterentwickelt.&quot; Zum Beispiel im Projekt &quot;Real Driving Emissions&quot;. Darin werden die Abgaswerte einer mit Diesel R33 betankten Fahrzeugflotte unter realen Bedingungen auf der Straße untersucht. Aktuell konnte die CO<sub>2-</sub>Bilanz so um 25 Prozent verbessert werden. Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit Plug-In-Hybriden und der Frage: Was passiert mit dem Kraftstoff, wenn er ein halbes Jahr ungenutzt im Tank verbleibt, weil das Fahrzeug elektrisch betrieben wurde? Auch dabei wird Diesel R33 getestet.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg hat bei der Entwicklung von Diesel R33 mit über 20 Projektpartnern zusammengearbeitet. Darunter ist auch Volkswagen. In Wolfsburg wird der Kraftstoff unter dem Namen &quot;R33 BlueDiesel&quot; weiter erforscht. An mehreren internen Tankstellen des Automobilherstellers können Mitarbeiter ihre Firmenfahrzeuge mit R33 BlueDiesel betanken. &quot;Auch einige unserer Großkunden verwenden den Kraftstoff. Und es laufen Gespräche, um ihn an öffentlichen Tankstellen verfügbar zu machen. Außerdem beteiligen wir uns an der Forschung und Entwicklung der regenerativen Anteile. Interessant sind auch bislang noch unerschlossene Quellen, wie Haushaltsmüll oder Klärschlamm&quot;, sagt Prof. Dr. Thomas Garbe, Unterabteilungsleiter für Otto- und Dieselkraftstoffe bei Volkswagen und Honorarprofessor an der Hochschule Coburg. </p>&#13;
<p>Aber hat der Kraftstoff Diesel angesichts der aktuellen Entwicklungen überhaupt noch eine Zukunft? Ganz klar ja, meint Dr. Olaf Schröder. &quot;Für alle, die mit schweren Fahrzeugen große Strecken zurücklegen müssen und auch für Menschen, die im Außendienst arbeiten und am Tag mehrere hundert Kilometer fahren, bleibt ein Dieselfahrzeug die beste Option.&quot; </p>&#13;
<p>Deshalb lohne sich die weitere Forschung am Diesel R33 allemal. &quot;Das Projekt ist definitiv ein Erfolg. Wir konnten einen Kraftstoff mit hohem regenerativen Anteil entwickeln. Und letztendlich wird er, wenn auch nicht regional hier in Coburg, in Deutschland eingesetzt und trägt zu einer besseren CO<sub>2</sub>-Bilanz bei&quot;, stellt Dr. Olaf Schröder fest. Das klimaschonende Potential des Kraftstoffs geht dabei sogar über den Einsatz für Fahrzeuge hinaus.</p>&#13;
<p> Denn Diesel wird nicht zur zum Tanken von Fahrzeugen eingesetzt, sondern auch als Heizöl. TEC4FUELS, ein Dienstleister, der Forschung im Bereich der Brenn-, Kraft-, Treib- und Schmierstoffe betreibt, hat Diesel R33 in einem eigenen Projekt untersucht. Ziel war herauszufinden, ob der Kraftstoff in seiner Zusammensetzung auch auf dem Heizölmarkt genutzt werden kann. &quot;Auch für den Wärmemarkt ist R33 eine Option&quot;, bestätigt Dr. Klaus Lucka, Geschäftsführer der TEC4FUELS GmbH. &quot;Mit dem Kraftstoffgemisch können ebenso Ölheizungen betrieben werden, um schnell eine Treibhausgasminderung im Raumwärmemarkt zu erreichen.&quot;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Diesel_R33_Garbe_Lucka_Schroeder_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="138710"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Lichtenfels als Zentrum für 3D-Druck und digitale Zukunftstechnologien]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lichtenfels-als-zentrum-fuer-3d-druck-und-digitale-zukunftstechnologien/</link>
                <pubDate>Wed, 30 Jan 2019 13:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/lichtenfels-als-zentrum-fuer-3d-druck-und-digitale-zukunftstechnologien/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Stadt Lichtenfels, der Landkreis Lichtenfels und die Hochschule Coburg planen gemeinsam mit dem Lichtenfelser Unternehmer Frank Herzog ein Forschungs- und Anwendungszentrum im Bereich der additiven Fertigung. Es soll mittelständischen Unternehmen aus der Region Zugang zu innovativen Fertigungsverfahren ermöglichen.</em></p>&#13;
<p>&nbsp;„Wir möchten die Anlaufstelle für additive Fertigung in der Region sein“, beschreibt Frank Herzog die Vision, die gemeinsam mit Stadt und Landkreis Lichtenfels sowie der Hochschule Coburg entstanden ist.</p>&#13;
<p>Das Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) soll aus drei Säulen bestehen. Angewandte Forschung für regionale Unternehmen, Anwendungsberatung und Wissenstransfer sowie Aus- und Weiterbildung. Unternehmen könnten dort Machbarkeitsstudien durchführen lassen, Forschungsprojekte mit Partnern aus der Wissenschaft anstoßen, Testbauteile produzieren aber auch die Qualitätssicherung vorantreiben; ergänzt durch Qualifizierungsangebote für Mitarbeiter, Kurse für Berufs- und Fachschulen sowie studentische Projekte und Abschlussarbeiten. Die Einsatzbereiche wären vielfältig: Angefangen beim Formen- und Werkzeugbau sowie Automobil- und Leichtbau bis hin zur Medizin oder Luft- und Raumfahrt.</p>&#13;
<p>Die Idee, in Lichtenfels ein solches Forschungs- und Anwendungszentrum einzurichten, ist durch die langjährige Zusammenarbeit von Hochschule Coburg und Frank Herzog gewachsen. Herzog ist selbst Absolvent der Hochschule Coburg. Im Rahmen seiner Abschlussarbeit sind die Patente entstanden, die das Unternehmen Concept Laser heute zu einem der weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauer im 3D-Druck von Metallteilen machen.</p>&#13;
<p>„Lichtenfels gilt international als eines der Zentren für Additive Manufacturing, auch 3D-Druck genannt. In den letzten Jahren konnte dafür am Standort die dazugehörige Infrastruktur geschaffen und ausgebaut werden“, sagt Herzog. Er verbindet mit der Gründung des FADZ sein persönliches Engagement für die Etablierung von weiteren Hightech-Zukunftstechnologien in Lichtenfels und erhofft sich so auch eine Stärkung der regionalen Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg, ansässigen mittelständischen Unternehmen und Institutionen.</p>&#13;
<p>„In Lichtenfels ist im 3D-Druck schon unglaublich viel Kompetenz vorhanden. Wir möchten aber auch explizit weitere Partner aus ganz Oberfranken an Bord holen, um die Stärken der regionalen Wirtschaft und Wissenschaft noch mehr zu bündeln“, betont Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Ziel der Hochschule sei es, in enger Zusammenarbeit mit weiteren Innovationsinitiativen in Oberfranken die gesamte Region in ihren jeweiligen Kompetenzen durch maßgeschneiderte Angebote zu unterstützen und zu stärken. Die Hochschule Coburg würde sich im geplanten Forschungs- und Anwendungszentrum mit Personal und Know-how einbringen. Und natürlich entstünde dadurch auch ein Zugang zu potentiellen Nachwuchskräften für die regionalen Unternehmen.</p>&#13;
<p>„Das ist ein tolles Projekt, das wir sehr gerne unterstützen“, betont Bürgermeister Andreas Hügerich. „Die Stadt Lichtenfels lotet gerade mögliche Standorte für das Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien aus.“ Ein Finanzierungsplan soll in den kommenden Monaten erstellt werden.</p>&#13;
<p>Bereits 2015 initiierte Bürgermeister Andreas Hügerich ein erstes Treffen mit Vertretern der Hochschule Coburg, des Landkreises Lichtenfels, der heimischen Wirtschaft und des Handwerks. Daraus entstand ein Team, das mittlerweile seit über drei Jahren intensiv an diesem Projekt arbeitet.</p>&#13;
<p>„Mit einem Forschungs- und Anwendungszentrum wird der Landkreis Lichtenfels als Wirtschaftsstandort nachhaltig gestärkt“, freut sich auch Landrat Christian Meißner über die Planungen in der Kreisstadt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Stadt Lichtenfels, der Landkreis Lichtenfels und die Hochschule Coburg planen gemeinsam mit dem Lichtenfelser Unternehmer Frank Herzog ein Forschungs- und Anwendungszentrum im Bereich der additiven Fertigung. Es soll mittelständischen Unternehmen aus der Region Zugang zu innovativen Fertigungsverfahren ermöglichen.</em></p>&#13;
<p>&nbsp;„Wir möchten die Anlaufstelle für additive Fertigung in der Region sein“, beschreibt Frank Herzog die Vision, die gemeinsam mit Stadt und Landkreis Lichtenfels sowie der Hochschule Coburg entstanden ist.</p>&#13;
<p>Das Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) soll aus drei Säulen bestehen. Angewandte Forschung für regionale Unternehmen, Anwendungsberatung und Wissenstransfer sowie Aus- und Weiterbildung. Unternehmen könnten dort Machbarkeitsstudien durchführen lassen, Forschungsprojekte mit Partnern aus der Wissenschaft anstoßen, Testbauteile produzieren aber auch die Qualitätssicherung vorantreiben; ergänzt durch Qualifizierungsangebote für Mitarbeiter, Kurse für Berufs- und Fachschulen sowie studentische Projekte und Abschlussarbeiten. Die Einsatzbereiche wären vielfältig: Angefangen beim Formen- und Werkzeugbau sowie Automobil- und Leichtbau bis hin zur Medizin oder Luft- und Raumfahrt.</p>&#13;
<p>Die Idee, in Lichtenfels ein solches Forschungs- und Anwendungszentrum einzurichten, ist durch die langjährige Zusammenarbeit von Hochschule Coburg und Frank Herzog gewachsen. Herzog ist selbst Absolvent der Hochschule Coburg. Im Rahmen seiner Abschlussarbeit sind die Patente entstanden, die das Unternehmen Concept Laser heute zu einem der weltweit führenden Maschinen- und Anlagenbauer im 3D-Druck von Metallteilen machen.</p>&#13;
<p>„Lichtenfels gilt international als eines der Zentren für Additive Manufacturing, auch 3D-Druck genannt. In den letzten Jahren konnte dafür am Standort die dazugehörige Infrastruktur geschaffen und ausgebaut werden“, sagt Herzog. Er verbindet mit der Gründung des FADZ sein persönliches Engagement für die Etablierung von weiteren Hightech-Zukunftstechnologien in Lichtenfels und erhofft sich so auch eine Stärkung der regionalen Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg, ansässigen mittelständischen Unternehmen und Institutionen.</p>&#13;
<p>„In Lichtenfels ist im 3D-Druck schon unglaublich viel Kompetenz vorhanden. Wir möchten aber auch explizit weitere Partner aus ganz Oberfranken an Bord holen, um die Stärken der regionalen Wirtschaft und Wissenschaft noch mehr zu bündeln“, betont Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Ziel der Hochschule sei es, in enger Zusammenarbeit mit weiteren Innovationsinitiativen in Oberfranken die gesamte Region in ihren jeweiligen Kompetenzen durch maßgeschneiderte Angebote zu unterstützen und zu stärken. Die Hochschule Coburg würde sich im geplanten Forschungs- und Anwendungszentrum mit Personal und Know-how einbringen. Und natürlich entstünde dadurch auch ein Zugang zu potentiellen Nachwuchskräften für die regionalen Unternehmen.</p>&#13;
<p>„Das ist ein tolles Projekt, das wir sehr gerne unterstützen“, betont Bürgermeister Andreas Hügerich. „Die Stadt Lichtenfels lotet gerade mögliche Standorte für das Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien aus.“ Ein Finanzierungsplan soll in den kommenden Monaten erstellt werden.</p>&#13;
<p>Bereits 2015 initiierte Bürgermeister Andreas Hügerich ein erstes Treffen mit Vertretern der Hochschule Coburg, des Landkreises Lichtenfels, der heimischen Wirtschaft und des Handwerks. Daraus entstand ein Team, das mittlerweile seit über drei Jahren intensiv an diesem Projekt arbeitet.</p>&#13;
<p>„Mit einem Forschungs- und Anwendungszentrum wird der Landkreis Lichtenfels als Wirtschaftsstandort nachhaltig gestärkt“, freut sich auch Landrat Christian Meißner über die Planungen in der Kreisstadt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ip_DSC9127-1024x681.jpg"
                        fileSize="96757"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der schiefe Turm von Sangerhausen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-schiefe-turm-von-sangerhausen/</link>
                <pubDate>Wed, 30 Jan 2019 07:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-schiefe-turm-von-sangerhausen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Risse im Mauerwerk und eine leichte Neigung – der Turm der Jacobikirche in Sangerhausen bereitet der Gemeinde im Südwesten Sachsen-Anhalts allmählich Sorgen. Studierende des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=932">Master-Studiengangs Digitale </a></em><em><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=932">Denkmaltechnologien (DDT)</a> erforschen, was da im Gemäuer genau vor sich geht. </em></p>&#13;
<p>Zugegeben, im stolzen Alter von knapp 500 Jahren darf man sich den einen oder anderen Makel durchaus erlauben. Doch der „schiefe Jacob“ steht mittlerweile schon ca. 98 Zentimeter aus dem Lot. Zwar kann Prof. Dr. Olaf Huth beruhigen: „Eine akute Einsturzgefahr besteht zur Zeit nicht.“ Dennoch möchte der Professor für Intelligentes Monitoring vom Studiengang Digitale Denkmaltechnologien der Sache auf den Grund gehen. Vor seiner Berufung an die Hochschule Coburg war er selbst als Kirchenbaureferent im Kirchenkreis Eisleben – Sömmerda tätig. In den kommenden drei Jahren will er nun gemeinsam mit seinen Studierenden herausfinden, ob und wie stark sich der 58 Meter hohe Turm weiterhin neigt und warum es immer wieder zu Rissen kommt.</p>&#13;
<p>Im Seminar „Monitoring und Digitale Systemanalyse“ vermessen die Studierenden die Gebäudehülle per 3D-Laserscanning und via Structure-from-Motion-Verfahren (SfM). Dazu führen sie vor Ort zwei Messkampagnen durch. Anschließend erstellen sie am Computer ein 3D-Modell des Bauwerks. Mit einem Tachymeter werden die Schiefstellung des Turms und der sich daran anschließenden Kirche ergänzend überwacht. Und auch die Bewegungen innerhalb der Mauern werden digital dokumentiert. </p>&#13;
<p>Der Turm neigt sich bereits seit seiner Erbauung leicht nach Westen. Vermutlich, weil die Kirche auf einem aufgeschütteten Wallgraben errichtet wurde. Dazu kommt seine große Last, die auf das Mauerwerk sowie auf den nachgiebigen Boden drückt. Ob diese Umstände nun Sicherungsmaßnahmen notwendig machen, wollen Professor Huth sowie Professor Jagfeld klären. Erste Ergebnisse werden frühestens in einem Jahr erwartet. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Risse im Mauerwerk und eine leichte Neigung – der Turm der Jacobikirche in Sangerhausen bereitet der Gemeinde im Südwesten Sachsen-Anhalts allmählich Sorgen. Studierende des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=932">Master-Studiengangs Digitale </a></em><em><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=932">Denkmaltechnologien (DDT)</a> erforschen, was da im Gemäuer genau vor sich geht. </em></p>&#13;
<p>Zugegeben, im stolzen Alter von knapp 500 Jahren darf man sich den einen oder anderen Makel durchaus erlauben. Doch der „schiefe Jacob“ steht mittlerweile schon ca. 98 Zentimeter aus dem Lot. Zwar kann Prof. Dr. Olaf Huth beruhigen: „Eine akute Einsturzgefahr besteht zur Zeit nicht.“ Dennoch möchte der Professor für Intelligentes Monitoring vom Studiengang Digitale Denkmaltechnologien der Sache auf den Grund gehen. Vor seiner Berufung an die Hochschule Coburg war er selbst als Kirchenbaureferent im Kirchenkreis Eisleben – Sömmerda tätig. In den kommenden drei Jahren will er nun gemeinsam mit seinen Studierenden herausfinden, ob und wie stark sich der 58 Meter hohe Turm weiterhin neigt und warum es immer wieder zu Rissen kommt.</p>&#13;
<p>Im Seminar „Monitoring und Digitale Systemanalyse“ vermessen die Studierenden die Gebäudehülle per 3D-Laserscanning und via Structure-from-Motion-Verfahren (SfM). Dazu führen sie vor Ort zwei Messkampagnen durch. Anschließend erstellen sie am Computer ein 3D-Modell des Bauwerks. Mit einem Tachymeter werden die Schiefstellung des Turms und der sich daran anschließenden Kirche ergänzend überwacht. Und auch die Bewegungen innerhalb der Mauern werden digital dokumentiert. </p>&#13;
<p>Der Turm neigt sich bereits seit seiner Erbauung leicht nach Westen. Vermutlich, weil die Kirche auf einem aufgeschütteten Wallgraben errichtet wurde. Dazu kommt seine große Last, die auf das Mauerwerk sowie auf den nachgiebigen Boden drückt. Ob diese Umstände nun Sicherungsmaßnahmen notwendig machen, wollen Professor Huth sowie Professor Jagfeld klären. Erste Ergebnisse werden frühestens in einem Jahr erwartet. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Turmvermessung_Sangerhausen_web-680x1024.jpg"
                        fileSize="183931"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="680" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Turmvermessung_Studierende_web-1024x680.jpg"
                        fileSize="127916"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Best Young Researcher Award für Martin Zapf]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/best-young-researcher-award-fuer-martin-zapf/</link>
                <pubDate>Thu, 24 Jan 2019 15:24:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/best-young-researcher-award-fuer-martin-zapf/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Rahmen der International Conference on Diagnostics in Electrical Engineering (Diagnostika 2018) in Pilsen wurde Martin Zapf der Best Young Researcher Award verliehen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnostik (IHEA) der Hochschule Coburg.</em> </p>&#13;
<p>Martin Zapf wurde bei der Diagnostika 2018 für seinen Vortrag „Market Mechanisms and a Regulatory Framework as an Incentive System to Increase the Flexibility of Power Consumption“ ausgezeichnet. Die internationale Konferenz wird traditionell von der University of West Bohemia (UWB), Faculty of Electrical Engineering and IEEE Czechoslovakia Section, organisiert. Bei der seit 1993 stattfindenden zweijährlichen Konferenz stellen Wissenschaftler aus aller Welt ihre neuesten Forschungsergebnisse im Umfeld der Diagnostik vor.</p>&#13;
<p>Martin Zapf präsentierte seine Forschungsergebnisse aus dem Projekt „Steuerung und Vermarktung von Akteuren in Stromverteilnetzen – Verknüpfung von Elektromobilität und Power-to-X-Anwendungen mit einem Smart Grid“. Im Rahmen des Projektes sollen wirtschaftlich tragfähige Systemlösungen für die „Grünstromversorgung“ von steuerbaren Verbrauchern entwickelt und weitergehend untersucht werden. Die Lösungen sollen integrativ und geschlossen im Energiesystem anwendbar sein und Möglichkeit für neue Geschäftsmodelle erschließen.</p>&#13;
<p>Martin Zapf arbeitet aktuell an seiner Doktorarbeit und gehört zum Verbundkolleg Energie des Bayerischen Wissenschaftsforums (BayWISS). Seine Arbeit wird von Prof. Dr. Christian Weindl, Hochschule Coburg, und Prof. Dr. Reinhard German, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, betreut. Die Hochschule Coburg ist mit derzeit drei Promovenden die am stärksten vertretene Hochschule für angewandte Wissenschaften im Verbundkolleg Energie.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Rahmen der International Conference on Diagnostics in Electrical Engineering (Diagnostika 2018) in Pilsen wurde Martin Zapf der Best Young Researcher Award verliehen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnostik (IHEA) der Hochschule Coburg.</em> </p>&#13;
<p>Martin Zapf wurde bei der Diagnostika 2018 für seinen Vortrag „Market Mechanisms and a Regulatory Framework as an Incentive System to Increase the Flexibility of Power Consumption“ ausgezeichnet. Die internationale Konferenz wird traditionell von der University of West Bohemia (UWB), Faculty of Electrical Engineering and IEEE Czechoslovakia Section, organisiert. Bei der seit 1993 stattfindenden zweijährlichen Konferenz stellen Wissenschaftler aus aller Welt ihre neuesten Forschungsergebnisse im Umfeld der Diagnostik vor.</p>&#13;
<p>Martin Zapf präsentierte seine Forschungsergebnisse aus dem Projekt „Steuerung und Vermarktung von Akteuren in Stromverteilnetzen – Verknüpfung von Elektromobilität und Power-to-X-Anwendungen mit einem Smart Grid“. Im Rahmen des Projektes sollen wirtschaftlich tragfähige Systemlösungen für die „Grünstromversorgung“ von steuerbaren Verbrauchern entwickelt und weitergehend untersucht werden. Die Lösungen sollen integrativ und geschlossen im Energiesystem anwendbar sein und Möglichkeit für neue Geschäftsmodelle erschließen.</p>&#13;
<p>Martin Zapf arbeitet aktuell an seiner Doktorarbeit und gehört zum Verbundkolleg Energie des Bayerischen Wissenschaftsforums (BayWISS). Seine Arbeit wird von Prof. Dr. Christian Weindl, Hochschule Coburg, und Prof. Dr. Reinhard German, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, betreut. Die Hochschule Coburg ist mit derzeit drei Promovenden die am stärksten vertretene Hochschule für angewandte Wissenschaften im Verbundkolleg Energie.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zapf_Martin_Preisverleihung_Pilsen_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zusatz für den Kraftstoff]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zusatz-fuer-den-kraftstoff/</link>
                <pubDate>Thu, 24 Jan 2019 12:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zusatz-fuer-den-kraftstoff/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Je mehr „Bio“ im Diesel, desto besser. Oder? Ferdinand Bär analysierte in seiner Doktorarbeit, welche beigemischten Zusatzstoffe Stickoxidemissionen entgegenwirken. </em></p>&#13;
<p>Beim Verbrennen von Dieselkraftstoff entstehen Stickoxide – Schadstoffe, die aus dem Auspuff kommen. Sie sind umweltbelastend und können zu Atemwegserkrankungen führen. Die Verwendung von Biodiesel kann diese Emissionen zusätzlich erhöhen. In seiner Doktorarbeit untersuchte Ferdinand Bär deshalb, welche Veränderungen im Kraftstoffgemisch den Ausstoß von Stickoxiden reduzieren. Die Substanzen, die der damalige Doktorand dem Kraftstoff dafür beimischte, stellte er selbst im Labor der Hochschule Coburg her. Deren Wirksamkeit erprobte er dann mittels Brennkammertests und am Motorprüfstand. Dabei stellte sich heraus: Hydrazide als Zusatzstoffe im Biodiesel vermindern nicht nur die Stickoxidemission, sondern verlangsamen auch den Alterungsprozess des Kraftstoffs deutlich. Das macht sich überall dort bemerkbar, wo Dieselkraftstoffe über längere Zeit ungenutzt im Tank verbleibt – beispielsweise bei Plug-In-Hybriden oder Baumaschinen. </p>&#13;
<p>Hydrazide haben die Eigenschaft, dass sie während der Verbrennung des Kraftstoffs chemische Prozesse einleiten, die Stickoxidemissionen mindern. In den Brennkammerversuchen konnte Ferdinand Bär so im Vergleich zum nicht behandelten Dieselkraftstoff die Stickoxidemission um etwa zehn Prozent verringern.</p>&#13;
<p>Ferdinand Bär studierte Physikalische Technik an der Hochschule Coburg, bevor er fünf Jahre lang am <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/institute/technologietransferzentrum-automotive-coburg-tac.html">Technologietransferzentrum Automotive Coburg</a> (TAC) als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Dort verfasste er auch in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Braunschweig unter der Betreuung von Prof. Dr. Henning Hopf seine Doktorarbeit. Seit April 2016 ist er bei Johnson Matthey beschäftigt.</p>&#13;
<p>Die Dissertation von Ferdinand Bär bildet den insgesamt 24. Band der Buchreihe der Fuels Joint Research Group. Die Publikationen beschäftigen sich mit Themen rund um die interdisziplinäre Kraftstoffforschung für die Mobilität der Zukunft. Die Emissionen und deren gesundheitliche Auswirkungen sind dabei von besonderem Interesse. Die Bände erscheinen im Rahmen der TAC Academy. Alle Bände der Reihe finden sich <a href="https://cuvillier.de/de/shop/series/65-fuels-joint-research-group-interdisziplinare-kraftstoffforschung-fur-die-mobilitat-der-zukunft">hier</a>.</p>&#13;
<p><strong>Bibliographisches:</strong></p>&#13;
<p>Ferdinand Bär: Entwicklung eines Kraftstoffs mit hohem Biogenitätsgehalt, hoher Oxidationsstabilität und geringen Stickoxidemissionen, Cuvillier Verlag Göttingen 2018</p>&#13;
<p>ISBN (Printausgabe): 978-3-73699-898-8</p>&#13;
<p>ISBN (E-Book): 978-3-73698-898-9</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Je mehr „Bio“ im Diesel, desto besser. Oder? Ferdinand Bär analysierte in seiner Doktorarbeit, welche beigemischten Zusatzstoffe Stickoxidemissionen entgegenwirken. </em></p>&#13;
<p>Beim Verbrennen von Dieselkraftstoff entstehen Stickoxide – Schadstoffe, die aus dem Auspuff kommen. Sie sind umweltbelastend und können zu Atemwegserkrankungen führen. Die Verwendung von Biodiesel kann diese Emissionen zusätzlich erhöhen. In seiner Doktorarbeit untersuchte Ferdinand Bär deshalb, welche Veränderungen im Kraftstoffgemisch den Ausstoß von Stickoxiden reduzieren. Die Substanzen, die der damalige Doktorand dem Kraftstoff dafür beimischte, stellte er selbst im Labor der Hochschule Coburg her. Deren Wirksamkeit erprobte er dann mittels Brennkammertests und am Motorprüfstand. Dabei stellte sich heraus: Hydrazide als Zusatzstoffe im Biodiesel vermindern nicht nur die Stickoxidemission, sondern verlangsamen auch den Alterungsprozess des Kraftstoffs deutlich. Das macht sich überall dort bemerkbar, wo Dieselkraftstoffe über längere Zeit ungenutzt im Tank verbleibt – beispielsweise bei Plug-In-Hybriden oder Baumaschinen. </p>&#13;
<p>Hydrazide haben die Eigenschaft, dass sie während der Verbrennung des Kraftstoffs chemische Prozesse einleiten, die Stickoxidemissionen mindern. In den Brennkammerversuchen konnte Ferdinand Bär so im Vergleich zum nicht behandelten Dieselkraftstoff die Stickoxidemission um etwa zehn Prozent verringern.</p>&#13;
<p>Ferdinand Bär studierte Physikalische Technik an der Hochschule Coburg, bevor er fünf Jahre lang am <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/institute/technologietransferzentrum-automotive-coburg-tac.html">Technologietransferzentrum Automotive Coburg</a> (TAC) als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Dort verfasste er auch in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Braunschweig unter der Betreuung von Prof. Dr. Henning Hopf seine Doktorarbeit. Seit April 2016 ist er bei Johnson Matthey beschäftigt.</p>&#13;
<p>Die Dissertation von Ferdinand Bär bildet den insgesamt 24. Band der Buchreihe der Fuels Joint Research Group. Die Publikationen beschäftigen sich mit Themen rund um die interdisziplinäre Kraftstoffforschung für die Mobilität der Zukunft. Die Emissionen und deren gesundheitliche Auswirkungen sind dabei von besonderem Interesse. Die Bände erscheinen im Rahmen der TAC Academy. Alle Bände der Reihe finden sich <a href="https://cuvillier.de/de/shop/series/65-fuels-joint-research-group-interdisziplinare-kraftstoffforschung-fur-die-mobilitat-der-zukunft">hier</a>.</p>&#13;
<p><strong>Bibliographisches:</strong></p>&#13;
<p>Ferdinand Bär: Entwicklung eines Kraftstoffs mit hohem Biogenitätsgehalt, hoher Oxidationsstabilität und geringen Stickoxidemissionen, Cuvillier Verlag Göttingen 2018</p>&#13;
<p>ISBN (Printausgabe): 978-3-73699-898-8</p>&#13;
<p>ISBN (E-Book): 978-3-73698-898-9</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dissertation_Ferdinand_Baer.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Zertifikatslehrgang „BGM“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-zertifikatslehrgang-bgm/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Jan 2019 14:41:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-zertifikatslehrgang-bgm/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die oberfränkischen Hochschulen Bamberg, Bayreuth und Coburg starten das gemeinsame Weiterbildungsprogramm „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ (BGM).</em></p>&#13;
<p>Seit dem Jahr 2006 steigt der Krankenstand in Betrieben sukzessive an, wobei der Bundesdurchschnitt im Jahr 2017 bei 5,3 Prozent lag. Laut dem Fehlzeiten-Report 2018 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK gingen dabei mehr als ein Fünftel der Fehlzeiten auf Muskel- und Skeletterkrankungen zurück. In Verbindung mit dem zunehmenden Fachkräftemangel kann dies gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. </p>&#13;
<p>Ein systematisches Betriebliches Gesundheitsmanagement könnte nicht nur die Ausfallzeiten reduzieren, sondern auch die Mitarbeitermotivation und die Chancen bei der Gewinnung neuer Mitarbeitender erhöhen: „Die Arbeitswelt birgt auf der einen Seite viele gesundheitliche Anforderungen, weist auf der anderen Seite aber auch viele gesundheitsförderliche Potentiale für Individuen, aber auch für das gesamte System auf. Diese Potentiale zu erkennen, passende Maßnahmen umzusetzen, um eine möglichst zufriedene und gesunde Belegschaft aufweisen zu können – das funktioniert nur mit einem systematischen Betrieblichen Gesundheitsmanagement“, so Prof. Dr. Susanne Tittlbach vom Lehrstuhl für Sozial- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bayreuth.</p>&#13;
<p>Um Unternehmen bei der Implementierung eines BGMs zu unterstützen, haben die drei oberfränkischen Hochschulen Bamberg, Bayreuth und Coburg einen gemeinsamen Zertifikatslehrgang entwickelt. An fünf Präsenzphasen, jeweils Freitag und Samstag, an den Universitäten Bamberg oder Bayreuth lernen die Teilnehmer*innen die Grundlagen zur Einführung eines zielgerichteten BGMs sowie praxisorientierte Instrumente kennen. </p>&#13;
<p>Die insgesamt vier Lehrgangsmodule befassen sich unter anderem in Form von realen Praxisbeispielen oder Fallstudien mit den Themen „Grundlagen des Gesundheitsmanagements“, „Einordung in das Personalmanagement“, „Implementierung und Evaluation“, „Handlungsfelder“ sowie „Arbeits- und Gesundheitsschutz“.&nbsp; Praxisaffine und -erfahrene Expert*innen aus den drei Hochschulen sorgen für eine enge Verzahnung von theoretischem und anwendungsbezogenem Wissen. Um die erworbenen Kenntnisse direkt umzusetzen, besteht darüber hinaus die Chance, in einer Projektarbeit konkret eine oder mehrere unternehmensspezifische Maßnahmen unter professioneller Anleitung zu erarbeiten und durchzuführen.</p>&#13;
<p>Der Zertifikatslehrgang „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ ist das erste gemeinsame Weiterbildungsprojekt der drei oberfränkischen Hochschulen und zugleich ein Pilotprojekt im Bereich der Wissenschaftlichen Weiterbildung. So werden beispielsweise erstmals neben der gemeinsamen Programmentwicklung und -organisation auch Referent*innen aller Hochschulen eingebunden. </p>&#13;
<p>Das Angebot startet am 15. Februar an der Universität Bayreuth. Bis zum 31. Januar 2019 besteht die Möglichkeit, sich für den kostenpflichtigen Zertifikatslehrgang <a href="https://www.campus-akademie.uni-bayreuth.de/de/akademie/anmeldung/index.php">hier</a> anzumelden. Weitere Informationen zu Inhalt, Ablauf, Gebühren oder Zertifizierung des Lehrgangs gibt es <a href="https://www.campus-akademie.uni-bayreuth.de/de/zertifikatslehrgaenge/bgm/index.html">hier</a>. </p>&#13;
<p>  </p>&#13;
<p><strong>Ansprechpartner</strong></p>&#13;
<p>Stefan Zeh<br /> Campus-Akademie für Weiterbildung<br /> Universitätsstraße 30<br /> 95447 Bayreuth<br /> Tel.: 0921 / 557374<br /> Email: <a href="mailto:stefan.zeh@uni-bayreuth.de">stefan.zeh@uni-bayreuth.de</a> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die oberfränkischen Hochschulen Bamberg, Bayreuth und Coburg starten das gemeinsame Weiterbildungsprogramm „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ (BGM).</em></p>&#13;
<p>Seit dem Jahr 2006 steigt der Krankenstand in Betrieben sukzessive an, wobei der Bundesdurchschnitt im Jahr 2017 bei 5,3 Prozent lag. Laut dem Fehlzeiten-Report 2018 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK gingen dabei mehr als ein Fünftel der Fehlzeiten auf Muskel- und Skeletterkrankungen zurück. In Verbindung mit dem zunehmenden Fachkräftemangel kann dies gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. </p>&#13;
<p>Ein systematisches Betriebliches Gesundheitsmanagement könnte nicht nur die Ausfallzeiten reduzieren, sondern auch die Mitarbeitermotivation und die Chancen bei der Gewinnung neuer Mitarbeitender erhöhen: „Die Arbeitswelt birgt auf der einen Seite viele gesundheitliche Anforderungen, weist auf der anderen Seite aber auch viele gesundheitsförderliche Potentiale für Individuen, aber auch für das gesamte System auf. Diese Potentiale zu erkennen, passende Maßnahmen umzusetzen, um eine möglichst zufriedene und gesunde Belegschaft aufweisen zu können – das funktioniert nur mit einem systematischen Betrieblichen Gesundheitsmanagement“, so Prof. Dr. Susanne Tittlbach vom Lehrstuhl für Sozial- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Bayreuth.</p>&#13;
<p>Um Unternehmen bei der Implementierung eines BGMs zu unterstützen, haben die drei oberfränkischen Hochschulen Bamberg, Bayreuth und Coburg einen gemeinsamen Zertifikatslehrgang entwickelt. An fünf Präsenzphasen, jeweils Freitag und Samstag, an den Universitäten Bamberg oder Bayreuth lernen die Teilnehmer*innen die Grundlagen zur Einführung eines zielgerichteten BGMs sowie praxisorientierte Instrumente kennen. </p>&#13;
<p>Die insgesamt vier Lehrgangsmodule befassen sich unter anderem in Form von realen Praxisbeispielen oder Fallstudien mit den Themen „Grundlagen des Gesundheitsmanagements“, „Einordung in das Personalmanagement“, „Implementierung und Evaluation“, „Handlungsfelder“ sowie „Arbeits- und Gesundheitsschutz“.&nbsp; Praxisaffine und -erfahrene Expert*innen aus den drei Hochschulen sorgen für eine enge Verzahnung von theoretischem und anwendungsbezogenem Wissen. Um die erworbenen Kenntnisse direkt umzusetzen, besteht darüber hinaus die Chance, in einer Projektarbeit konkret eine oder mehrere unternehmensspezifische Maßnahmen unter professioneller Anleitung zu erarbeiten und durchzuführen.</p>&#13;
<p>Der Zertifikatslehrgang „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ ist das erste gemeinsame Weiterbildungsprojekt der drei oberfränkischen Hochschulen und zugleich ein Pilotprojekt im Bereich der Wissenschaftlichen Weiterbildung. So werden beispielsweise erstmals neben der gemeinsamen Programmentwicklung und -organisation auch Referent*innen aller Hochschulen eingebunden. </p>&#13;
<p>Das Angebot startet am 15. Februar an der Universität Bayreuth. Bis zum 31. Januar 2019 besteht die Möglichkeit, sich für den kostenpflichtigen Zertifikatslehrgang <a href="https://www.campus-akademie.uni-bayreuth.de/de/akademie/anmeldung/index.php">hier</a> anzumelden. Weitere Informationen zu Inhalt, Ablauf, Gebühren oder Zertifizierung des Lehrgangs gibt es <a href="https://www.campus-akademie.uni-bayreuth.de/de/zertifikatslehrgaenge/bgm/index.html">hier</a>. </p>&#13;
<p>  </p>&#13;
<p><strong>Ansprechpartner</strong></p>&#13;
<p>Stefan Zeh<br /> Campus-Akademie für Weiterbildung<br /> Universitätsstraße 30<br /> 95447 Bayreuth<br /> Tel.: 0921 / 557374<br /> Email: <a href="mailto:stefan.zeh@uni-bayreuth.de">stefan.zeh@uni-bayreuth.de</a> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZeitlerFriedemann-1024x692.jpg"
                        fileSize="123249"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine Glühbirne als Heizung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-gluehbirne-als-heizung/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 13:59:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-gluehbirne-als-heizung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Draußen kalt und nass, drinnen gemütlich warm – so sollte ein Haus im Winter funktionieren. Wie man das möglichst energieeffizient baut, testen Studierende gerade am Coburger Schlachthof.</em></p>&#13;
<p>Harvey Bustamante prüft noch kurz die Maße, dann schneidet er mit der Säge durch die Pressspanplatte. Stück für Stück kommen so die Teile zusammen, die sein Team zum Bauen braucht. Das Grundgerüst des kleinen Modellhauses steht schon. Architekturstudentin Lea Hartmann ist gerade hineingeklettert und schraubt einen Teil der Platten fest. Ein paar Meter weiter gießt Christoph Klamert Betonplatten. Die sollen dem Haus später die nötige Masse geben. </p>&#13;
<p>Fragt man die anderen Studierenden, sind Harvey, Lea und Christoph Teil des Teams mit dem größten Potential. Zwei von ihnen sind Zimmerer, einer Mauerer und einer Zimmerermeister. Das heißt jede Menge Praxiserfahrung. „Wir wollen so praxisnah wie möglich bauen“, erklärt dann auch Sven Bergmann, der Meister im Team. &quot;Deshalb haben wir uns für Ständerbauweise entschieden und setzen vor allem auf Dämmung.&quot; &quot;Dämmung spielt eine große Rolle. Aber die Studierenden müssen auch Masse in das Gebäude bekommen“, erklärt Bauingenieurprofessor Friedemann Zeitler. Wenn die Sonne das Haus aufwärmt, sorge die richtige Masse nämlich dafür, dass es nicht so schnell wieder abkühlt.</p>&#13;
<p> Der Solar Decathlon – ein internationaler Wettbewerb – war Vorbild für das Projekt, das Zeitler mit Studierenden umsetzt. Dort werden ganze Häuser gebaut, die energieautark sind. Aber auch im deutlich kleineren Maßstab ist die Aufgabe schon eine Herausforderung. Die Modelle müssen einen Kubikmeter Raum umfassen, werden nur mit einer Glühbirne geheizt und sollen möglichst energieeffizient sein. Vier Teams aus angehenden Bauingenieur*innen und Architekt*innen sind  angetreten. Auch ein Student der Elektro- und Informationstechnik hat  sich angeschlossen.</p>&#13;
<p>Seit ein paar Wochen stehen die fertigen Häuser jetzt am Coburger Schlachthof bei <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>. Vom Pressspann ist nichts mehr zu sehen. Schwarze Kisten sind es jetzt. Eine schmal und hoch, eine rautenförmig, zwei eher kompakt und quadratisch. Im Inneren leuchten in unregelmäßigen Abständen die Glühbirnen auf. Die schalten sich immer dann ein, wenn die Temperatur zu niedrig wird. Sensoren überwachen die Modelle und senden die Daten ins Internet. In einer Grafik kann man verfolgen, welchen Energieverbrauch die Häuser haben und wie stark die Temperatur im Inneren schwankt. Im Moment hat der schmale, hohe Turm die besten Werte. Wenig Energieverbrauch, gleichbleibende Temperatur. Das Haus des Teams um Meister Sven Bergmann schneidet da schlechter ab. Das heißt aber nicht, dass es nicht gewinnen kann. „Am Schluss gewinnt das Haus, das den geringsten Energiebedarf pro Innenvolumen hat“, erläutert Zeitler. „Der schmale, hohe Turm hat im Moment zwar den geringsten Stromverbrauch, aber auch das kleinste Innenvolumen. Das heißt, am Ende könnte es ein Null-Null-Spiel werden.“</p>&#13;
<p>Weil die Idee des Wettbewerbs auch bei CREAPOLIS gut ankam, gab es von dort Unterstützung. Im Makerspace haben studentische Hilfskräfte die Elektronik der Häuser gebaut. Die Firma Lamilux aus Rehau steuerte vier Oberlichter bei, die für möglichst reale Bedingungen sorgen sollen. Mindestens bis März stehen die Modelle jetzt am Schlachthof bei CREAPOLIS. Dann wird ausgewertet und der Sieger ermittelt. &nbsp;</p>&#13;
<p>Der Energieeffizienz Wettbewerb wird gefördert vom <a href="https://www.studieren-in-coburg.de/innovativ-lehren/lehre-fonds/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Innovationsfonds</a> der Hochschule Coburg.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Draußen kalt und nass, drinnen gemütlich warm – so sollte ein Haus im Winter funktionieren. Wie man das möglichst energieeffizient baut, testen Studierende gerade am Coburger Schlachthof.</em></p>&#13;
<p>Harvey Bustamante prüft noch kurz die Maße, dann schneidet er mit der Säge durch die Pressspanplatte. Stück für Stück kommen so die Teile zusammen, die sein Team zum Bauen braucht. Das Grundgerüst des kleinen Modellhauses steht schon. Architekturstudentin Lea Hartmann ist gerade hineingeklettert und schraubt einen Teil der Platten fest. Ein paar Meter weiter gießt Christoph Klamert Betonplatten. Die sollen dem Haus später die nötige Masse geben. </p>&#13;
<p>Fragt man die anderen Studierenden, sind Harvey, Lea und Christoph Teil des Teams mit dem größten Potential. Zwei von ihnen sind Zimmerer, einer Mauerer und einer Zimmerermeister. Das heißt jede Menge Praxiserfahrung. „Wir wollen so praxisnah wie möglich bauen“, erklärt dann auch Sven Bergmann, der Meister im Team. &quot;Deshalb haben wir uns für Ständerbauweise entschieden und setzen vor allem auf Dämmung.&quot; &quot;Dämmung spielt eine große Rolle. Aber die Studierenden müssen auch Masse in das Gebäude bekommen“, erklärt Bauingenieurprofessor Friedemann Zeitler. Wenn die Sonne das Haus aufwärmt, sorge die richtige Masse nämlich dafür, dass es nicht so schnell wieder abkühlt.</p>&#13;
<p> Der Solar Decathlon – ein internationaler Wettbewerb – war Vorbild für das Projekt, das Zeitler mit Studierenden umsetzt. Dort werden ganze Häuser gebaut, die energieautark sind. Aber auch im deutlich kleineren Maßstab ist die Aufgabe schon eine Herausforderung. Die Modelle müssen einen Kubikmeter Raum umfassen, werden nur mit einer Glühbirne geheizt und sollen möglichst energieeffizient sein. Vier Teams aus angehenden Bauingenieur*innen und Architekt*innen sind  angetreten. Auch ein Student der Elektro- und Informationstechnik hat  sich angeschlossen.</p>&#13;
<p>Seit ein paar Wochen stehen die fertigen Häuser jetzt am Coburger Schlachthof bei <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a>. Vom Pressspann ist nichts mehr zu sehen. Schwarze Kisten sind es jetzt. Eine schmal und hoch, eine rautenförmig, zwei eher kompakt und quadratisch. Im Inneren leuchten in unregelmäßigen Abständen die Glühbirnen auf. Die schalten sich immer dann ein, wenn die Temperatur zu niedrig wird. Sensoren überwachen die Modelle und senden die Daten ins Internet. In einer Grafik kann man verfolgen, welchen Energieverbrauch die Häuser haben und wie stark die Temperatur im Inneren schwankt. Im Moment hat der schmale, hohe Turm die besten Werte. Wenig Energieverbrauch, gleichbleibende Temperatur. Das Haus des Teams um Meister Sven Bergmann schneidet da schlechter ab. Das heißt aber nicht, dass es nicht gewinnen kann. „Am Schluss gewinnt das Haus, das den geringsten Energiebedarf pro Innenvolumen hat“, erläutert Zeitler. „Der schmale, hohe Turm hat im Moment zwar den geringsten Stromverbrauch, aber auch das kleinste Innenvolumen. Das heißt, am Ende könnte es ein Null-Null-Spiel werden.“</p>&#13;
<p>Weil die Idee des Wettbewerbs auch bei CREAPOLIS gut ankam, gab es von dort Unterstützung. Im Makerspace haben studentische Hilfskräfte die Elektronik der Häuser gebaut. Die Firma Lamilux aus Rehau steuerte vier Oberlichter bei, die für möglichst reale Bedingungen sorgen sollen. Mindestens bis März stehen die Modelle jetzt am Schlachthof bei CREAPOLIS. Dann wird ausgewertet und der Sieger ermittelt. &nbsp;</p>&#13;
<p>Der Energieeffizienz Wettbewerb wird gefördert vom <a href="https://www.studieren-in-coburg.de/innovativ-lehren/lehre-fonds/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Innovationsfonds</a> der Hochschule Coburg.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Glücklich und gesund – aber wie?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gluecklich-und-gesund-aber-wie/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Jan 2019 13:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gluecklich-und-gesund-aber-wie/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Essen im Krankenhaus schmeckt nicht! Eine Aussage, die man öfters hört. Aber muss es das überhaupt, damit der Patient zufrieden nach Hause geht? Oder kommt es auf ganz andere Dinge an? Das untersuchte Dr. Jana Rosenbusch in ihrer Doktorarbeit.</em></p>&#13;
<p>In den 1990er Jahren gab es gut 2.400 Krankenhäuser in Deutschland. 500 davon fielen in den letzten Jahren dem steigenden Wettbewerb untereinander zum Opfer. Von den übriggebliebenen 1.951 befinden sich 30 Prozent in privater Trägerschaft. Sie sind zu Wirtschaftsunternehmen geworden, die um ihre „Kunden“ – also Patienten – ringen. Deren Anspruchshaltung hat sich jedoch gewaltig verändert. Von den 20 Millionen stationären Patienten pro Jahr ist mittlerweile mehr als die Hälfte 65 Jahre und älter. Und die sind heutzutage sehr informiert und mobil. Sie wissen genau, dass sie die Wahl haben, in welches Krankenhaus sie gehen möchten. Die Chefetagen der Kliniken haben deshalb erkannt, dass der Schlüssel für ihren wirtschaftlichen Erfolg in der Zufriedenheit ihrer Patienten liegt – denn nur die Zufriedenen kommen wieder und empfehlen das Krankenhaus auch ihrer Familie, Freunden und Bekannten weiter. </p>&#13;
<p>Wie bekommt ein Krankenhaus aber zufriedene Patienten? Die Entwicklung eines Modells für Faktoren, die sich auf die Patientenzufriedenheit auswirken, war der Kern der Doktorarbeit von Jana Rosenbusch. Sie fand heraus: „Da Patienten die medizinische Qualität ihrer Behandlung oft nicht einschätzen können, weil ihnen schlicht das Fachwissen fehlt, konzentrieren sie sich in Bezug auf ihre Zufriedenheit eher auf emotionale, menschliche Faktoren.“ Dazu zählt, wie freundlich und gut erreichbar die Ärzte und Pflegekräfte sind, wie viel Mitgefühl sie zeigen und wie vertrauenswürdig und kompetent sie auftreten. Patienten machen ihre Gefühle beim Verlassen des Krankenhauses demnach weniger davon abhängig, ob die Behandlung tatsächlich ihre Beschwerden lindern konnte. Vielmehr kommt es darauf an, wie gut betreut sie sich fühlten.</p>&#13;
<p>Ob ein Patient zufrieden ist und sich wohlfühlt, hängt also deutlich weniger von Umgebungsfaktoren wie Essen oder Zimmereinrichtung ab. Die Schlussfolgerung: „Krankenhäuser müssen mehr auf ihre Patienten eingehen und darauf achten, Informationen besser und verständlicher weiterzugeben. Zum Beispiel auch einmal erklären, warum es gerade zu längeren Wartezeiten kommt“, sagt Jana Rosenbusch. Ihre Doktorarbeit präsentierte sie vor Studierenden und Professoren der Hochschule Coburg beim interdisziplinären Forschungskolloquium der Studiengänge Versicherungswirtschaft und Gesundheitsförderung. Das Ziel ist die Verknüpfung beider Disziplinen. Die Studierenden blicken so über die eigenen Fächergrenzen hinaus. Jana Rosenbusch verband in ihrem Vortrag die betriebsökonomische Sicht der Krankenhäuser mit der gesundheitsfördernden Wirkung von Zufriedenheit.</p>&#13;
<p><strong>Interdisziplinäres Forschungskolloquium </strong></p>&#13;
<p>Im Rahmen des interdisziplinären Forschungskolloquiums von Versicherungswirtschaft und Gesundheitsförderung fanden in diesem Wintersemester drei Veranstaltungen statt, an denen Absolvent*innen der Versicherungswirtschaft und Gesundheitsförderung sowie eine Gastrednerin der Edinburgh University ihre Abschluss- oder Promotionsprojekte vorstellten. Die Veranstaltung wurde von <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-mirko-kraft.html">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> und <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls</a> moderiert. Die wissenschaftlichen CREAPOLIS-Projektmanagerinnen der Fakultäten, Lone Schwaß und Monika Schnabel, organisierten die Termine. Thematisch eröffneten alle Vorträge des Kolloquiums unterschiedliche Perspektiven auf unser Gesundheitssystem. Neue Möglichkeiten durch Digitalisierung spielten ebenso eine Rolle wie die Organisation von Gesundheitsleistungen in verschiedenen Settings.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Essen im Krankenhaus schmeckt nicht! Eine Aussage, die man öfters hört. Aber muss es das überhaupt, damit der Patient zufrieden nach Hause geht? Oder kommt es auf ganz andere Dinge an? Das untersuchte Dr. Jana Rosenbusch in ihrer Doktorarbeit.</em></p>&#13;
<p>In den 1990er Jahren gab es gut 2.400 Krankenhäuser in Deutschland. 500 davon fielen in den letzten Jahren dem steigenden Wettbewerb untereinander zum Opfer. Von den übriggebliebenen 1.951 befinden sich 30 Prozent in privater Trägerschaft. Sie sind zu Wirtschaftsunternehmen geworden, die um ihre „Kunden“ – also Patienten – ringen. Deren Anspruchshaltung hat sich jedoch gewaltig verändert. Von den 20 Millionen stationären Patienten pro Jahr ist mittlerweile mehr als die Hälfte 65 Jahre und älter. Und die sind heutzutage sehr informiert und mobil. Sie wissen genau, dass sie die Wahl haben, in welches Krankenhaus sie gehen möchten. Die Chefetagen der Kliniken haben deshalb erkannt, dass der Schlüssel für ihren wirtschaftlichen Erfolg in der Zufriedenheit ihrer Patienten liegt – denn nur die Zufriedenen kommen wieder und empfehlen das Krankenhaus auch ihrer Familie, Freunden und Bekannten weiter. </p>&#13;
<p>Wie bekommt ein Krankenhaus aber zufriedene Patienten? Die Entwicklung eines Modells für Faktoren, die sich auf die Patientenzufriedenheit auswirken, war der Kern der Doktorarbeit von Jana Rosenbusch. Sie fand heraus: „Da Patienten die medizinische Qualität ihrer Behandlung oft nicht einschätzen können, weil ihnen schlicht das Fachwissen fehlt, konzentrieren sie sich in Bezug auf ihre Zufriedenheit eher auf emotionale, menschliche Faktoren.“ Dazu zählt, wie freundlich und gut erreichbar die Ärzte und Pflegekräfte sind, wie viel Mitgefühl sie zeigen und wie vertrauenswürdig und kompetent sie auftreten. Patienten machen ihre Gefühle beim Verlassen des Krankenhauses demnach weniger davon abhängig, ob die Behandlung tatsächlich ihre Beschwerden lindern konnte. Vielmehr kommt es darauf an, wie gut betreut sie sich fühlten.</p>&#13;
<p>Ob ein Patient zufrieden ist und sich wohlfühlt, hängt also deutlich weniger von Umgebungsfaktoren wie Essen oder Zimmereinrichtung ab. Die Schlussfolgerung: „Krankenhäuser müssen mehr auf ihre Patienten eingehen und darauf achten, Informationen besser und verständlicher weiterzugeben. Zum Beispiel auch einmal erklären, warum es gerade zu längeren Wartezeiten kommt“, sagt Jana Rosenbusch. Ihre Doktorarbeit präsentierte sie vor Studierenden und Professoren der Hochschule Coburg beim interdisziplinären Forschungskolloquium der Studiengänge Versicherungswirtschaft und Gesundheitsförderung. Das Ziel ist die Verknüpfung beider Disziplinen. Die Studierenden blicken so über die eigenen Fächergrenzen hinaus. Jana Rosenbusch verband in ihrem Vortrag die betriebsökonomische Sicht der Krankenhäuser mit der gesundheitsfördernden Wirkung von Zufriedenheit.</p>&#13;
<p><strong>Interdisziplinäres Forschungskolloquium </strong></p>&#13;
<p>Im Rahmen des interdisziplinären Forschungskolloquiums von Versicherungswirtschaft und Gesundheitsförderung fanden in diesem Wintersemester drei Veranstaltungen statt, an denen Absolvent*innen der Versicherungswirtschaft und Gesundheitsförderung sowie eine Gastrednerin der Edinburgh University ihre Abschluss- oder Promotionsprojekte vorstellten. Die Veranstaltung wurde von <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-mirko-kraft.html">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> und <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls</a> moderiert. Die wissenschaftlichen CREAPOLIS-Projektmanagerinnen der Fakultäten, Lone Schwaß und Monika Schnabel, organisierten die Termine. Thematisch eröffneten alle Vorträge des Kolloquiums unterschiedliche Perspektiven auf unser Gesundheitssystem. Neue Möglichkeiten durch Digitalisierung spielten ebenso eine Rolle wie die Organisation von Gesundheitsleistungen in verschiedenen Settings.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Rosenbusch_Jana.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Die meisten Passwörter sind zu leicht zu erraten“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-meisten-passwoerter-sind-zu-leicht-zu-erraten/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Jan 2019 13:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-meisten-passwoerter-sind-zu-leicht-zu-erraten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Datendiebstahl von fast 1000 Politikern in Deutschland ist nicht nur ein Problem der IT-Sicherheit. Die Schwachstellen sind häufig die Nutzer selbst. Sie gehen zu sorglos mit ihren Daten um. Zwei Informatik-Doktoranden der Hochschule Coburg erklären, wie man sich vor Datenklau schützen kann.</em></p>&#13;
<p><strong>Wie kommen Hacker an private Daten?</strong></p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Der einfachste Weg ist, das Passwort eines Accounts herauszufinden und sich so Zugriff auf weitere Accounts und Daten zu verschaffen. </p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Viele Menschen nutzen ihre Passwörter für mehrere Programme. Wenn man das Passwort des E-Mail-Kontos herausbekommt, kann man sich damit häufig auch bei Facebook anmelden.</p>&#13;
<p><strong>Wie hackt man denn ein Passwort?</strong></p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Das geht zum Beispiel über die Brute-Force-Methode (Anm.d.Red.: engl.: rohe Gewalt). Das heißt, man probiert einfach ganz viele Passwörter aus. Es gibt Listen mit Passwörtern, die häufig verwendet werden. Leider sind die meisten Passwörter nicht sehr ungewöhnlich. Auch Phishing wird genutzt. Die Hacker geben sich als technischer Support des E-Mail-Anbieters aus, weisen auf ein technisches Problem hin und fragen die Nutzer nach ihren persönlichen Zugangsdaten.</p>&#13;
<p><strong>Die Passwörter werden also gar nicht auf technischem Weg geknackt?</strong></p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Meistens sind es tatsächlich Fehler der Nutzer. Die Passwörter sind zu leicht zu erraten. Wenn jemand ständig Bilder seiner Katze postet, kann es gut sein, dass der Name der Katze auch als Passwort verwendet wird. </p>&#13;
<p><strong>Worauf sollte man achten, wenn man seine privaten Daten schützen will?</strong></p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Auch wenn es banal klingt, erstmal sollte man komplizierte Passwörter vergeben. Und: Unterschiedliche Passwörter für unterschiedliche Accounts nutzen. </p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Es gibt außerdem die Zwei-Faktor-Authentisierung. Dann braucht man nicht nur ein Passwort, um sich einzuloggen, sondern noch einen Code, den man aufs Handy geschickt bekommt. Das macht es für Hacker schwerer. Wenn sie ein Passwort geknackt haben, bräuchten sie zusätzlich noch den Zugriff aufs Handy. Und natürlich sollte man regelmäßig Updates machen, um sich gegen technische Sicherheitslücken zu schützen. &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Viele Menschen nutzen Apps auf ihrem Smartphone. Inwiefern stellen die eine Sicherheitslücke da?</strong></p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Apps sind eine gute Möglichkeit, um Daten zu stehlen. Viele dieser Anwendungen sind kostenlos. Ich muss mir bewusst sein, dass ich zwar kein Geld dafür bezahle, aber vermutlich Daten von mir ausgewertet werden. Die Programme wollen häufig Zugriff auf andere Anwendungen im Telefon. Zum Beispiel die Kontakte, das Mikrofon oder Dateiordner. </p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Jeder sollte sich überlegen, warum man eine App nutzt und welche Berechtigungen diese wirklich braucht, um ihre Aufgabe zu erfüllen. </p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Auf vielen Geräten kann man solche Berechtigungen mittlerweile detailliert einstellen.</p>&#13;
<p><strong>Warum versuchen Hacker Daten zu klauen?</strong></p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Da gibt es viele Motive. Einerseits die technische Herausforderung, andererseits kann man Geld mit den Daten verdienen oder jemanden durch Veröffentlichen der privaten Informationen bloßstellen.</p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Wenn es keinen Spionage-Hintergrund hat, machen viele Hacker das einfach, weil sie es können. Es ist nicht so schwer. Vor allem, weil man Passwörter, die schon gehackt wurden zum Teil auch kaufen kann. </p>&#13;
<p><strong>Zeigen Hacker aber nicht auch Schwachstellen auf?</strong></p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Ja, das sind sogenannte White-Hats. Die suchen gezielt nach Fehlern und veröffentlichen diese. Teilweise werden diese auch dafür bezahlt bzw. belohnt.</p>&#13;
<p><strong>Warum kommt es überhaupt zu Sicherheitslücken?</strong></p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Die Strukturen von größeren Programmen sind teilweise sehr komplex. Das technisch abzusichern, ist eine große Herausforderung. Aus Zeitgründen wird oft nicht auf die IT-Sicherheit geachtet. Die Software muss fertig werden, da wird nicht genug auf Sicherheitslücken getestet. Später kommen neue Anforderungen hinzu und so ist wieder keine Zeit, die Fehler zu beheben.</p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Die IT-Sicherheit verursacht in den Augen vieler erstmal nur Kosten und keinen zusätzlichen Nutzen.</p>&#13;
<p><strong>Auch Unternehmen sind ein Ziel für Hacker. Sie arbeiten an Lösungen, um Angriffe besser abzuwehren. Wie genau funktioniert das?</strong></p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> In jedem Netzwerk erzeugt das Normalverhalten der Nutzer so genannte Ereignisströme. Die Mitarbeiter öffnen E-Mails, bearbeiten und speichern Dateien, nutzen Computer-Programme. Durch genaues Beobachten dieser Ströme, lassen sich Rückschlüsse auf untypische Ereignisse ziehen. Ereignisse, die auf eine Sicherheitslücke oder einen Hackerangriff hindeuten.</p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Hat ein Mitarbeiter z.B. ein Programm aus dem Internet heruntergeladen, das versucht einen Angriff zu starten, erzeugt das ungewöhnliche Anfragen, die wir im System erkennen und entsprechend darauf reagieren können.</p>&#13;
<p><em>Markus Ring und Sarah Wunderlich arbeiten als wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule Coburg. Beide promovieren im Bereich Data Mining mit Anwendungsgebiet IT-Sicherheit und haben Informatik in Coburg studiert. </em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Datendiebstahl von fast 1000 Politikern in Deutschland ist nicht nur ein Problem der IT-Sicherheit. Die Schwachstellen sind häufig die Nutzer selbst. Sie gehen zu sorglos mit ihren Daten um. Zwei Informatik-Doktoranden der Hochschule Coburg erklären, wie man sich vor Datenklau schützen kann.</em></p>&#13;
<p><strong>Wie kommen Hacker an private Daten?</strong></p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Der einfachste Weg ist, das Passwort eines Accounts herauszufinden und sich so Zugriff auf weitere Accounts und Daten zu verschaffen. </p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Viele Menschen nutzen ihre Passwörter für mehrere Programme. Wenn man das Passwort des E-Mail-Kontos herausbekommt, kann man sich damit häufig auch bei Facebook anmelden.</p>&#13;
<p><strong>Wie hackt man denn ein Passwort?</strong></p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Das geht zum Beispiel über die Brute-Force-Methode (Anm.d.Red.: engl.: rohe Gewalt). Das heißt, man probiert einfach ganz viele Passwörter aus. Es gibt Listen mit Passwörtern, die häufig verwendet werden. Leider sind die meisten Passwörter nicht sehr ungewöhnlich. Auch Phishing wird genutzt. Die Hacker geben sich als technischer Support des E-Mail-Anbieters aus, weisen auf ein technisches Problem hin und fragen die Nutzer nach ihren persönlichen Zugangsdaten.</p>&#13;
<p><strong>Die Passwörter werden also gar nicht auf technischem Weg geknackt?</strong></p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Meistens sind es tatsächlich Fehler der Nutzer. Die Passwörter sind zu leicht zu erraten. Wenn jemand ständig Bilder seiner Katze postet, kann es gut sein, dass der Name der Katze auch als Passwort verwendet wird. </p>&#13;
<p><strong>Worauf sollte man achten, wenn man seine privaten Daten schützen will?</strong></p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Auch wenn es banal klingt, erstmal sollte man komplizierte Passwörter vergeben. Und: Unterschiedliche Passwörter für unterschiedliche Accounts nutzen. </p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Es gibt außerdem die Zwei-Faktor-Authentisierung. Dann braucht man nicht nur ein Passwort, um sich einzuloggen, sondern noch einen Code, den man aufs Handy geschickt bekommt. Das macht es für Hacker schwerer. Wenn sie ein Passwort geknackt haben, bräuchten sie zusätzlich noch den Zugriff aufs Handy. Und natürlich sollte man regelmäßig Updates machen, um sich gegen technische Sicherheitslücken zu schützen. &nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Viele Menschen nutzen Apps auf ihrem Smartphone. Inwiefern stellen die eine Sicherheitslücke da?</strong></p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Apps sind eine gute Möglichkeit, um Daten zu stehlen. Viele dieser Anwendungen sind kostenlos. Ich muss mir bewusst sein, dass ich zwar kein Geld dafür bezahle, aber vermutlich Daten von mir ausgewertet werden. Die Programme wollen häufig Zugriff auf andere Anwendungen im Telefon. Zum Beispiel die Kontakte, das Mikrofon oder Dateiordner. </p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Jeder sollte sich überlegen, warum man eine App nutzt und welche Berechtigungen diese wirklich braucht, um ihre Aufgabe zu erfüllen. </p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Auf vielen Geräten kann man solche Berechtigungen mittlerweile detailliert einstellen.</p>&#13;
<p><strong>Warum versuchen Hacker Daten zu klauen?</strong></p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Da gibt es viele Motive. Einerseits die technische Herausforderung, andererseits kann man Geld mit den Daten verdienen oder jemanden durch Veröffentlichen der privaten Informationen bloßstellen.</p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Wenn es keinen Spionage-Hintergrund hat, machen viele Hacker das einfach, weil sie es können. Es ist nicht so schwer. Vor allem, weil man Passwörter, die schon gehackt wurden zum Teil auch kaufen kann. </p>&#13;
<p><strong>Zeigen Hacker aber nicht auch Schwachstellen auf?</strong></p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Ja, das sind sogenannte White-Hats. Die suchen gezielt nach Fehlern und veröffentlichen diese. Teilweise werden diese auch dafür bezahlt bzw. belohnt.</p>&#13;
<p><strong>Warum kommt es überhaupt zu Sicherheitslücken?</strong></p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Die Strukturen von größeren Programmen sind teilweise sehr komplex. Das technisch abzusichern, ist eine große Herausforderung. Aus Zeitgründen wird oft nicht auf die IT-Sicherheit geachtet. Die Software muss fertig werden, da wird nicht genug auf Sicherheitslücken getestet. Später kommen neue Anforderungen hinzu und so ist wieder keine Zeit, die Fehler zu beheben.</p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> Die IT-Sicherheit verursacht in den Augen vieler erstmal nur Kosten und keinen zusätzlichen Nutzen.</p>&#13;
<p><strong>Auch Unternehmen sind ein Ziel für Hacker. Sie arbeiten an Lösungen, um Angriffe besser abzuwehren. Wie genau funktioniert das?</strong></p>&#13;
<p><em>Markus Ring:</em> In jedem Netzwerk erzeugt das Normalverhalten der Nutzer so genannte Ereignisströme. Die Mitarbeiter öffnen E-Mails, bearbeiten und speichern Dateien, nutzen Computer-Programme. Durch genaues Beobachten dieser Ströme, lassen sich Rückschlüsse auf untypische Ereignisse ziehen. Ereignisse, die auf eine Sicherheitslücke oder einen Hackerangriff hindeuten.</p>&#13;
<p><em>Sarah Wunderlich:</em> Hat ein Mitarbeiter z.B. ein Programm aus dem Internet heruntergeladen, das versucht einen Angriff zu starten, erzeugt das ungewöhnliche Anfragen, die wir im System erkennen und entsprechend darauf reagieren können.</p>&#13;
<p><em>Markus Ring und Sarah Wunderlich arbeiten als wissenschaftliche Mitarbeiter an der Hochschule Coburg. Beide promovieren im Bereich Data Mining mit Anwendungsgebiet IT-Sicherheit und haben Informatik in Coburg studiert. </em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MarkusRing_SarahWunderlich-1024x683.jpg"
                        fileSize="110620"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Was Studierende von Startups lernen können]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/was-studierende-von-startups-lernen-koennen/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Jan 2019 06:19:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/was-studierende-von-startups-lernen-koennen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sie sind klein, sie sind schnell und sie gehen mit der Zeit. InsurTechs sind Technologieunternehmen, die klassische Versicherungs-Dienstleistungen digital anbieten. Studierende der Versicherungswirtschaft setzen sich mit ihnen jetzt im Studium auseinander.</em></p>&#13;
<p>Kurz nicht aufgepasst, schon hat es gekracht. Ein Autounfall ist ärgerlich und meist mit ziemlich viel Bürokratie verbunden. Könnte es da nicht ein nützliches Programm fürs Smartphone geben? Eine App, mit der man ein Foto vom Schaden machen und an die Versicherung schicken kann. Über eine intelligente Bilderkennung wird die Schadenhöhe ermittelt; die Versicherung überweist den geschätzten Betrag. </p>&#13;
<p>Genau mit solchen Themen beschäftigen sich InsurTechs. Das sind kleine Technologieunternehmen, die sich auf kundenorientierte Dienstleistungen im Bereich der Versicherungswirtschaft spezialisiert haben. Also Anwendungen und Programme erfinden, die dem Versicherungsnehmer das Leben erleichtern. Manche InsurTechs werden sogar zum digitalen Versicherungsunternehmen. Die Verträge werden über das Internet abgeschlossen. Die Aufnahme von Kunden erfolgt online, die Kommunikation mit den Kunden ebenfalls. „Die Versicherungsbranche wird digitaler“, bestätigt Prof. Dr. Mirko Kraft. Er lehrt Versicherungsbetriebslehre an der Hochschule Coburg und leitet den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Versicherungswirtschaft. „Auf diese Veränderungen müssen sich nicht nur die Versicherungsunternehmen einstellen, darauf müssen wir auch unsere Studierenden vorbereiten“, sagt Kraft. </p>&#13;
<p>Seit diesem Semester gibt es deshalb eine Kooperation mit dem InsurTech Hub in München. Dort bekommen neugegründete Unternehmen, die an innovativen Versicherungsprodukten und -dienstleistungen arbeiten, eine Plattform. Sie können sich vernetzen, Investoren suchen oder gemeinsame Projekte bearbeiten. Die Studierenden sollen künftig Einblick in die Strukturen solcher InsurTechs bekommen, zum Beispiel durch Gastvorträge, Praktika oder Abschlussarbeiten. </p>&#13;
<p>Eine Exkursion haben Studierende der Versicherungswirtschaft (Vollzeit und berufsbegleitend) bereits zum InsurTech Hub Munich im Werk 1 gemacht. „Die Studierenden haben gesehen, wie Gründer ihre Ideen präsentieren, und das an einem selbstgewählten Beispiel aus der Versicherungswirtschaft gleich einmal ausprobiert“, berichtet Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, die die Studierenden zusammen mit Prof. Dr. Uwe Gail begleitet hat. Nach ihren erfolgreichen Pitches wurden die Studierenden eingeladen, im Juli die „professionellen“ Vorstellungen der Gründer am Demo Day des InsurTech Hub in München zu verfolgen. </p>&#13;
<p>Johannes Wagner, Vorstand beim InsurTech Hub München sieht den Austausch mit der Hochschule Coburg auch als Chance für neue Entwicklungen: „Wenn Studierende und Gründer sich bei uns regelmäßig treffen, können neue Ideen und Geschäftsmodelle entstehen.“ </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sie sind klein, sie sind schnell und sie gehen mit der Zeit. InsurTechs sind Technologieunternehmen, die klassische Versicherungs-Dienstleistungen digital anbieten. Studierende der Versicherungswirtschaft setzen sich mit ihnen jetzt im Studium auseinander.</em></p>&#13;
<p>Kurz nicht aufgepasst, schon hat es gekracht. Ein Autounfall ist ärgerlich und meist mit ziemlich viel Bürokratie verbunden. Könnte es da nicht ein nützliches Programm fürs Smartphone geben? Eine App, mit der man ein Foto vom Schaden machen und an die Versicherung schicken kann. Über eine intelligente Bilderkennung wird die Schadenhöhe ermittelt; die Versicherung überweist den geschätzten Betrag. </p>&#13;
<p>Genau mit solchen Themen beschäftigen sich InsurTechs. Das sind kleine Technologieunternehmen, die sich auf kundenorientierte Dienstleistungen im Bereich der Versicherungswirtschaft spezialisiert haben. Also Anwendungen und Programme erfinden, die dem Versicherungsnehmer das Leben erleichtern. Manche InsurTechs werden sogar zum digitalen Versicherungsunternehmen. Die Verträge werden über das Internet abgeschlossen. Die Aufnahme von Kunden erfolgt online, die Kommunikation mit den Kunden ebenfalls. „Die Versicherungsbranche wird digitaler“, bestätigt Prof. Dr. Mirko Kraft. Er lehrt Versicherungsbetriebslehre an der Hochschule Coburg und leitet den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Versicherungswirtschaft. „Auf diese Veränderungen müssen sich nicht nur die Versicherungsunternehmen einstellen, darauf müssen wir auch unsere Studierenden vorbereiten“, sagt Kraft. </p>&#13;
<p>Seit diesem Semester gibt es deshalb eine Kooperation mit dem InsurTech Hub in München. Dort bekommen neugegründete Unternehmen, die an innovativen Versicherungsprodukten und -dienstleistungen arbeiten, eine Plattform. Sie können sich vernetzen, Investoren suchen oder gemeinsame Projekte bearbeiten. Die Studierenden sollen künftig Einblick in die Strukturen solcher InsurTechs bekommen, zum Beispiel durch Gastvorträge, Praktika oder Abschlussarbeiten. </p>&#13;
<p>Eine Exkursion haben Studierende der Versicherungswirtschaft (Vollzeit und berufsbegleitend) bereits zum InsurTech Hub Munich im Werk 1 gemacht. „Die Studierenden haben gesehen, wie Gründer ihre Ideen präsentieren, und das an einem selbstgewählten Beispiel aus der Versicherungswirtschaft gleich einmal ausprobiert“, berichtet Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, die die Studierenden zusammen mit Prof. Dr. Uwe Gail begleitet hat. Nach ihren erfolgreichen Pitches wurden die Studierenden eingeladen, im Juli die „professionellen“ Vorstellungen der Gründer am Demo Day des InsurTech Hub in München zu verfolgen. </p>&#13;
<p>Johannes Wagner, Vorstand beim InsurTech Hub München sieht den Austausch mit der Hochschule Coburg auch als Chance für neue Entwicklungen: „Wenn Studierende und Gründer sich bei uns regelmäßig treffen, können neue Ideen und Geschäftsmodelle entstehen.“ </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/InsurTech_Versicherungswirtschaft_Studierende-1024x692.jpg"
                        fileSize="122783"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/InsurTech_Versicherungswirtschaft_Studierende_Gail-1024x692.jpg"
                        fileSize="155926"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Das Risiko für den Menschen ist zu groß!“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-risiko-fuer-den-menschen-ist-zu-gross/</link>
                <pubDate>Thu, 03 Jan 2019 08:38:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-risiko-fuer-den-menschen-ist-zu-gross/</guid>
                <description><![CDATA[<p>An der Hochschule Coburg fand kürzlich eine internationale Tagung zur Bioethik statt. Wir nutzten die Gelegenheit, um die Forscher Prof. Dr. Kevin FitzGerald, Prof. Dr. James Giordano und Prof. Dr. Niko Kohls zu Fragen der Genmanipulation beim Menschen zu interviewen.</p>&#13;
<p><em>Der chinesische Forscher He Jiankui von der Universität Shenzhen behauptet, zwei kürzlich geborene Mädchen während der Embryonalentwicklung genetisch verändert zu haben. Er erklärt, er habe mit der Genschere Crispr/Cas9 einen Rezeptor deaktiviert, der für die HIV-Infektion benötigt wird. Wieso gab es hier einen Aufschrei der Ethiker?</em><br /><strong>Prof. FitzGerald:</strong> Das ist kein Erfolg. Im Dezember 2015 kamen Wissenschaftler aus Europa, Nordamerika und China in den USA zusammen und haben darüber gesprochen, ob diese Technologie am Menschen eingesetzt werden sollte. Die Entscheidung lautete: Nein. Es ist zu früh. Aus zwei Gründen: Obwohl diese Technologie das Beste ist, was wir aktuell haben, gibt es unvorhersehbare Folgen und unerwünschte Effekte. Solange wir nicht wissen, wie wir damit umgehen, sollten wir die Technologie nicht bei Menschen einsetzen. Die Gefahr ist, dass wir zwar die Gene verändern, die wir verändern wollen. Aber es können andere Gene verändert werden, die wir nicht verändern wollen. Und das kann sehr schädlich sein.</p>&#13;
<p><em>Ist es noch zu früh für diese Technologie?</em><br /><strong>Prof. FitzGerald: </strong>Ja, wir wissen noch nicht genug darüber, wo die unerwünschten Effekte auftauchen und wie wir sie kontrollieren können. Aber auch, wenn wir es perfekt können, sollten wir es auch tun? Wir verändern dadurch nicht nur diese eine Person, sondern auch ihre Kinder, Enkel usw. Wir verändern die Gene, die sie an ihre Nachkommen weitergeben. Das ist eine sehr ernste Frage. Wollen wir in Zukunft absichtlich Menschen verändern?</p>&#13;
<p><em>Das ist die gleiche Diskussion, wie wir sie bei Pflanzen führen.</em><br /><strong>Prof. FitzGerald: </strong>Ja. Der einzige Unterschied ist, dass es jetzt uns Menschen betrifft. Wir sprechen nicht mehr über Pflanzen oder Tiere, sondern wir sprechen über uns. Was in China geschehen ist, wirft mehrere Fragen auf. Das Ziel des chinesischen Forschers war, durch die genetische Veränderung die Übertragung von AIDS zu verhindern. Dafür wäre diese gentechnische Veränderung nicht notwendig gewesen. Es gibt andere Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen, ohne diese Nebenwirkungen zu erzeugen. D.h., das Risiko der Behandlung war bedeutender als der erreichte Nutzen. Das war eine sehr irritierende Entscheidung. Außerdem ist nicht klar, ob die Eltern das Ausmaß der Behandlung vollständig verstanden haben. Es ist für uns zwar schwierig das zu beurteilen, weil wir nicht alle Informationen zu dem Fall haben. Aber alle Informationen, die wir haben, deuten darauf hin, dass dieser Prozess sehr gefährlich war. Die Eltern wurden nicht vollständig über die Risiken aufgeklärt. Es ist jedoch ein wichtiger ethischer Grundsatz, die Patienten vollständig aufzuklären. Bei dem Treffen in den USA im Jahr 2015 wurde vereinbart, dass wir transparent sein sollen in unserem Vorgehen. Das ist hier nicht der Fall. Hier wurde heimlich gearbeitet. Die Technik wurde schlecht genutzt. Niemand kann dieses Vorgehen gutheißen. Niemand in der Wissenschaft hat Verständnis für dieses Vorgehen. </p>&#13;
<p><em>In den USA wurde die Genschere Crispr/Cas9 entwickelt und dort wird auch schon seit einigen Jahren an Embryonen geforscht. Wie verläuft die ethische Diskussion zu dem Thema?</em><br /><strong>Prof. FitzGerald: </strong>Wir nutzen diese Technologie, die Bearbeitung von Genen, seit den frühen 1980er Jahren. Die Entwicklung verläuft jetzt viel schneller, viel genauer und viel billiger. Man kann sich jetzt schon im Internet ein Crispr/Cas9-Kit für 220 Euro kaufen und die Experimente zuhause selbst durchführen. D.h., wir müssen jetzt darüber sprechen, wie wir diese Technologie nutzen wollen. Die Frage ist, wer an dieser Diskussion beteiligt sein sollte. In der Vergangenheit waren das die Experten, die Wissenschaftler. Ich meine, jetzt sollte jeder an dieser Diskussion beteiligt werden.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Prof. Giordano:</strong> Und wir können diese Änderungen der Genome einsetzen, um sie als Waffe zu benutzen. Indem wir die Menschen modifizieren. Wir könnten Super-Soldaten und Designer-Babys entwickeln. </p>&#13;
<p><em>Mit wem können die Forscher über die Nutzung der neuen Biotechnologie diskutieren?</em><br /><strong>Prof. Giordano: </strong>In den USA haben wir seit 20 Jahren eine Kommission, die den Präsidenten berät. Sie heißt Presidential Commission of the Study of Bioethical Issues. Wir brauchen aber eine weltweite Diskussion, die die verschiedenen kulturellen Perspektiven mit einbezieht. So ist beispielsweise die chinesische Kultur sehr unterschiedlich von der europäischen und der amerikanischen. Sowohl bezüglich der Religion, der Literatur, aber auch der gesellschaftlichen Perspektive. Bei uns zählt eher das Individuum. In China steht die Gemeinschaft im Vordergrund. Daraus resultiert auch eine unterschiedliche Ethik. Hier brauchen wir die Diskussion über Ländergrenzen hinweg. Denn die Gentechnik betrifft nicht nur ein einzelnes Land, sondern alle Menschen weltweit. </p>&#13;
<p><em>Welchen Rahmen brauchen Forscher für ihre Arbeit?</em><br /><strong>Prof. Kohls:</strong> Jeder Mensch braucht einen Rahmen für sein Handeln. Als Forscher brauchen wir einen ethischen Referenzrahmen. Ein großes Problem ist, dass in der Medizin, aber auch in den Gesundheits-, Sozial- und Lebenswissenschaften die Ethik und speziell die Bio- und Neuroethik nicht den Stellenwert hat, der erforderlich ist. Hochschulen und Universitäten müssen diese Themen aufgreifen und ihre Studierenden damit vertraut zu machen. Außerdem müssen ethische Reflektionsprozesse eingeführt werden. Es darf nicht nur die stärkste Stimme gehört werden. Wir müssen auch potenzielle Nebenwirkungen und die Langzeitkonsequenzen berücksichtigen. Nicht alles, was technologisch machbar ist, ist auch ethisch zu vertreten. </p>&#13;
<p><strong>Prof. Giordano:</strong> In den USA haben Forscher einen Leitfaden für ein „Verantwortungsbewusstes Verhalten in der Forschung“. Hier geht es aber eher um Fragen, wie wir Experimente durchführen. Es geht nicht darum, für welche Zwecke wir unsere Forschungsergebnisse einsetzen. Hier brauchen wir eine ethische Diskussion. </p>&#13;
<p><strong>Prof. Kohls:</strong> Mir liegt viel daran, internationale Forscher an die Hochschule Coburg zu holen, um gemeinsam mit den Studierenden diese ethischen Fragen zu diskutieren. Wir haben noch keine Ethik der Gesundheitsförderung. Hier müssen wir unsere Studierenden für ethische Fragen sensibilisieren. </p>&#13;
<p><em>Wie müssen Wissenschaftler kommunizieren, damit sie verstanden werden?</em><br /><strong>Prof. Giordano:</strong> Wir Forscher müssen unsere Ergebnisse und Experimente besser erklären und die Medien nutzen, um sie transparenter zu machen. Da haben wir eine große Verantwortung. </p>&#13;
<p><strong>Prof. FitzGerald:</strong> Das ist richtig, aber es gibt noch einen anderen Aspekt. Wir als Forscher können diese kraftvollen Dinge wie die Genschere entwickeln und einsetzen. In den USA hat man in einer Studie normalen Leute Informationen zu komplizierten Themen wie der Genmanipulation gegeben. Man ging davon aus, dass sie zu denselben Schlussfolgerungen kämen, wie die Forscher. Aber die Forscher waren schockiert. Die Leute haben die Welt anders gesehen. Die Forscher dachten, ihre Entwicklungen wären eine gute Sache. Die Leute haben das aber in Frage gestellt. Natürlich müssen wir als Forscher unsere Arbeit und unsere Ergebnisse besser kommunizieren. Aber wir müssen auch in die Diskussion mit den normalen Leuten eintreten und voneinander lernen. Es geht nicht nur darum, dass die Allgemeinheit von den Forschern lernen. Sondern es geht auch darum, dass Forscher erfahren, wie ihre Arbeit von der Allgemeinheit eingeschätzt wird. </p>&#13;
<p><em>Mit jeder medizinischen Therapie gehen Chancen und Risiken einher. Sollten Eltern für ihre ungeborenen Kinder entscheiden dürfen, ob ihre Gene manipuliert werden?</em><br /><strong>Prof. FitzGerald:</strong> Das ist eine extrem wichtige Frage. Und zwar aus zwei Gründen: Dr. He Jiankui ging davon aus, dass die Eltern das wünschen. Eltern sollten die Entscheidung für ihre Kinder treffen dürfen. Aber sie sollten nicht alles bestimmen dürfen. Nein. Weil Eltern auch schlechte Entscheidungen treffen können. Es muss jemanden geben, der sagt: Nein, das ist eine schlechte Entscheidung. Wir sollten nicht alles erlauben, weil es nicht nur dich betrifft, und nicht nur deine Kinder, sondern es betrifft die ganze Gesellschaft. Hier braucht es ein Gleichgewicht und ich glaube, wir haben dieses Gleichgewicht zwischen den individuellen Wünschen und den Bedürfnissen der Gesellschaft noch nicht </p>&#13;
<p><strong>Prof. Giordano:</strong> Für die nächste Generation werden die genetischen Möglichkeiten Realität sein. Wir müssen daher bereits jetzt im Studium über diese ethischen Fragen diskutieren. Denn die Studierenden von heute sind die Entscheider von morgen. In der ethischen Diskussion müssen wir ökologische, ökonomische, soziale, internationale und rechtliche Faktoren berücksichtigen. </p>&#13;
<p><strong>Prof. FitzGerald:</strong> Diese Diskussion ist generell aber nichts Neues. In Deutschland wird die Industrie reguliert, damit sie die Umwelt nicht verschmutzt, das Wasser und die Luft nicht vergiftet. Es gab den Ausstieg aus der Atomenergie, weil es Nuklearunfälle gab. Wenn ein Land die Gentechnologie nutzt, verbreitet sich dies über die Landesgrenzen hinweg in die Welt. Daher muss auch hier der Staat regulierend eingreifen, um Schäden abzuwenden. Es muss ethische und soziale Standards geben, die nicht verletzt werden dürfen.</p>&#13;
<p><em>Prof. Dr. Kevin FitzGerald, SJ, lehrt an der Creighton University in Omaha, Nebraska. Er hat in Molekulargenetik und Bioethik promoviert und berät den Vatikan in Fragen der Bioethik. Prof. Dr. James Giordano lehrt an der Georgetown University, Washington DC., am Institut für Neurologie und Biochemie. Er ist Gastprofessor der Hochschule Coburg. Prof. Dr. Niko Kohls lehrt an der Hochschule Coburg im Studiengang Integrative Gesundheitsförderung. Prof. FitzGerald und Prof. Giordano kamen auf Einladung von Prof. Dr. Niko Kohls an die Hochschule Coburg. Sie waren Gäste einer internationalen Tagung, die Dr. Thomas Kriza gemeinsam mit Prof. Kohls im Rahmen des Projekts “Der Coburger Weg” organisierte. </em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>An der Hochschule Coburg fand kürzlich eine internationale Tagung zur Bioethik statt. Wir nutzten die Gelegenheit, um die Forscher Prof. Dr. Kevin FitzGerald, Prof. Dr. James Giordano und Prof. Dr. Niko Kohls zu Fragen der Genmanipulation beim Menschen zu interviewen.</p>&#13;
<p><em>Der chinesische Forscher He Jiankui von der Universität Shenzhen behauptet, zwei kürzlich geborene Mädchen während der Embryonalentwicklung genetisch verändert zu haben. Er erklärt, er habe mit der Genschere Crispr/Cas9 einen Rezeptor deaktiviert, der für die HIV-Infektion benötigt wird. Wieso gab es hier einen Aufschrei der Ethiker?</em><br /><strong>Prof. FitzGerald:</strong> Das ist kein Erfolg. Im Dezember 2015 kamen Wissenschaftler aus Europa, Nordamerika und China in den USA zusammen und haben darüber gesprochen, ob diese Technologie am Menschen eingesetzt werden sollte. Die Entscheidung lautete: Nein. Es ist zu früh. Aus zwei Gründen: Obwohl diese Technologie das Beste ist, was wir aktuell haben, gibt es unvorhersehbare Folgen und unerwünschte Effekte. Solange wir nicht wissen, wie wir damit umgehen, sollten wir die Technologie nicht bei Menschen einsetzen. Die Gefahr ist, dass wir zwar die Gene verändern, die wir verändern wollen. Aber es können andere Gene verändert werden, die wir nicht verändern wollen. Und das kann sehr schädlich sein.</p>&#13;
<p><em>Ist es noch zu früh für diese Technologie?</em><br /><strong>Prof. FitzGerald: </strong>Ja, wir wissen noch nicht genug darüber, wo die unerwünschten Effekte auftauchen und wie wir sie kontrollieren können. Aber auch, wenn wir es perfekt können, sollten wir es auch tun? Wir verändern dadurch nicht nur diese eine Person, sondern auch ihre Kinder, Enkel usw. Wir verändern die Gene, die sie an ihre Nachkommen weitergeben. Das ist eine sehr ernste Frage. Wollen wir in Zukunft absichtlich Menschen verändern?</p>&#13;
<p><em>Das ist die gleiche Diskussion, wie wir sie bei Pflanzen führen.</em><br /><strong>Prof. FitzGerald: </strong>Ja. Der einzige Unterschied ist, dass es jetzt uns Menschen betrifft. Wir sprechen nicht mehr über Pflanzen oder Tiere, sondern wir sprechen über uns. Was in China geschehen ist, wirft mehrere Fragen auf. Das Ziel des chinesischen Forschers war, durch die genetische Veränderung die Übertragung von AIDS zu verhindern. Dafür wäre diese gentechnische Veränderung nicht notwendig gewesen. Es gibt andere Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen, ohne diese Nebenwirkungen zu erzeugen. D.h., das Risiko der Behandlung war bedeutender als der erreichte Nutzen. Das war eine sehr irritierende Entscheidung. Außerdem ist nicht klar, ob die Eltern das Ausmaß der Behandlung vollständig verstanden haben. Es ist für uns zwar schwierig das zu beurteilen, weil wir nicht alle Informationen zu dem Fall haben. Aber alle Informationen, die wir haben, deuten darauf hin, dass dieser Prozess sehr gefährlich war. Die Eltern wurden nicht vollständig über die Risiken aufgeklärt. Es ist jedoch ein wichtiger ethischer Grundsatz, die Patienten vollständig aufzuklären. Bei dem Treffen in den USA im Jahr 2015 wurde vereinbart, dass wir transparent sein sollen in unserem Vorgehen. Das ist hier nicht der Fall. Hier wurde heimlich gearbeitet. Die Technik wurde schlecht genutzt. Niemand kann dieses Vorgehen gutheißen. Niemand in der Wissenschaft hat Verständnis für dieses Vorgehen. </p>&#13;
<p><em>In den USA wurde die Genschere Crispr/Cas9 entwickelt und dort wird auch schon seit einigen Jahren an Embryonen geforscht. Wie verläuft die ethische Diskussion zu dem Thema?</em><br /><strong>Prof. FitzGerald: </strong>Wir nutzen diese Technologie, die Bearbeitung von Genen, seit den frühen 1980er Jahren. Die Entwicklung verläuft jetzt viel schneller, viel genauer und viel billiger. Man kann sich jetzt schon im Internet ein Crispr/Cas9-Kit für 220 Euro kaufen und die Experimente zuhause selbst durchführen. D.h., wir müssen jetzt darüber sprechen, wie wir diese Technologie nutzen wollen. Die Frage ist, wer an dieser Diskussion beteiligt sein sollte. In der Vergangenheit waren das die Experten, die Wissenschaftler. Ich meine, jetzt sollte jeder an dieser Diskussion beteiligt werden.&nbsp;</p>&#13;
<p><strong>Prof. Giordano:</strong> Und wir können diese Änderungen der Genome einsetzen, um sie als Waffe zu benutzen. Indem wir die Menschen modifizieren. Wir könnten Super-Soldaten und Designer-Babys entwickeln. </p>&#13;
<p><em>Mit wem können die Forscher über die Nutzung der neuen Biotechnologie diskutieren?</em><br /><strong>Prof. Giordano: </strong>In den USA haben wir seit 20 Jahren eine Kommission, die den Präsidenten berät. Sie heißt Presidential Commission of the Study of Bioethical Issues. Wir brauchen aber eine weltweite Diskussion, die die verschiedenen kulturellen Perspektiven mit einbezieht. So ist beispielsweise die chinesische Kultur sehr unterschiedlich von der europäischen und der amerikanischen. Sowohl bezüglich der Religion, der Literatur, aber auch der gesellschaftlichen Perspektive. Bei uns zählt eher das Individuum. In China steht die Gemeinschaft im Vordergrund. Daraus resultiert auch eine unterschiedliche Ethik. Hier brauchen wir die Diskussion über Ländergrenzen hinweg. Denn die Gentechnik betrifft nicht nur ein einzelnes Land, sondern alle Menschen weltweit. </p>&#13;
<p><em>Welchen Rahmen brauchen Forscher für ihre Arbeit?</em><br /><strong>Prof. Kohls:</strong> Jeder Mensch braucht einen Rahmen für sein Handeln. Als Forscher brauchen wir einen ethischen Referenzrahmen. Ein großes Problem ist, dass in der Medizin, aber auch in den Gesundheits-, Sozial- und Lebenswissenschaften die Ethik und speziell die Bio- und Neuroethik nicht den Stellenwert hat, der erforderlich ist. Hochschulen und Universitäten müssen diese Themen aufgreifen und ihre Studierenden damit vertraut zu machen. Außerdem müssen ethische Reflektionsprozesse eingeführt werden. Es darf nicht nur die stärkste Stimme gehört werden. Wir müssen auch potenzielle Nebenwirkungen und die Langzeitkonsequenzen berücksichtigen. Nicht alles, was technologisch machbar ist, ist auch ethisch zu vertreten. </p>&#13;
<p><strong>Prof. Giordano:</strong> In den USA haben Forscher einen Leitfaden für ein „Verantwortungsbewusstes Verhalten in der Forschung“. Hier geht es aber eher um Fragen, wie wir Experimente durchführen. Es geht nicht darum, für welche Zwecke wir unsere Forschungsergebnisse einsetzen. Hier brauchen wir eine ethische Diskussion. </p>&#13;
<p><strong>Prof. Kohls:</strong> Mir liegt viel daran, internationale Forscher an die Hochschule Coburg zu holen, um gemeinsam mit den Studierenden diese ethischen Fragen zu diskutieren. Wir haben noch keine Ethik der Gesundheitsförderung. Hier müssen wir unsere Studierenden für ethische Fragen sensibilisieren. </p>&#13;
<p><em>Wie müssen Wissenschaftler kommunizieren, damit sie verstanden werden?</em><br /><strong>Prof. Giordano:</strong> Wir Forscher müssen unsere Ergebnisse und Experimente besser erklären und die Medien nutzen, um sie transparenter zu machen. Da haben wir eine große Verantwortung. </p>&#13;
<p><strong>Prof. FitzGerald:</strong> Das ist richtig, aber es gibt noch einen anderen Aspekt. Wir als Forscher können diese kraftvollen Dinge wie die Genschere entwickeln und einsetzen. In den USA hat man in einer Studie normalen Leute Informationen zu komplizierten Themen wie der Genmanipulation gegeben. Man ging davon aus, dass sie zu denselben Schlussfolgerungen kämen, wie die Forscher. Aber die Forscher waren schockiert. Die Leute haben die Welt anders gesehen. Die Forscher dachten, ihre Entwicklungen wären eine gute Sache. Die Leute haben das aber in Frage gestellt. Natürlich müssen wir als Forscher unsere Arbeit und unsere Ergebnisse besser kommunizieren. Aber wir müssen auch in die Diskussion mit den normalen Leuten eintreten und voneinander lernen. Es geht nicht nur darum, dass die Allgemeinheit von den Forschern lernen. Sondern es geht auch darum, dass Forscher erfahren, wie ihre Arbeit von der Allgemeinheit eingeschätzt wird. </p>&#13;
<p><em>Mit jeder medizinischen Therapie gehen Chancen und Risiken einher. Sollten Eltern für ihre ungeborenen Kinder entscheiden dürfen, ob ihre Gene manipuliert werden?</em><br /><strong>Prof. FitzGerald:</strong> Das ist eine extrem wichtige Frage. Und zwar aus zwei Gründen: Dr. He Jiankui ging davon aus, dass die Eltern das wünschen. Eltern sollten die Entscheidung für ihre Kinder treffen dürfen. Aber sie sollten nicht alles bestimmen dürfen. Nein. Weil Eltern auch schlechte Entscheidungen treffen können. Es muss jemanden geben, der sagt: Nein, das ist eine schlechte Entscheidung. Wir sollten nicht alles erlauben, weil es nicht nur dich betrifft, und nicht nur deine Kinder, sondern es betrifft die ganze Gesellschaft. Hier braucht es ein Gleichgewicht und ich glaube, wir haben dieses Gleichgewicht zwischen den individuellen Wünschen und den Bedürfnissen der Gesellschaft noch nicht </p>&#13;
<p><strong>Prof. Giordano:</strong> Für die nächste Generation werden die genetischen Möglichkeiten Realität sein. Wir müssen daher bereits jetzt im Studium über diese ethischen Fragen diskutieren. Denn die Studierenden von heute sind die Entscheider von morgen. In der ethischen Diskussion müssen wir ökologische, ökonomische, soziale, internationale und rechtliche Faktoren berücksichtigen. </p>&#13;
<p><strong>Prof. FitzGerald:</strong> Diese Diskussion ist generell aber nichts Neues. In Deutschland wird die Industrie reguliert, damit sie die Umwelt nicht verschmutzt, das Wasser und die Luft nicht vergiftet. Es gab den Ausstieg aus der Atomenergie, weil es Nuklearunfälle gab. Wenn ein Land die Gentechnologie nutzt, verbreitet sich dies über die Landesgrenzen hinweg in die Welt. Daher muss auch hier der Staat regulierend eingreifen, um Schäden abzuwenden. Es muss ethische und soziale Standards geben, die nicht verletzt werden dürfen.</p>&#13;
<p><em>Prof. Dr. Kevin FitzGerald, SJ, lehrt an der Creighton University in Omaha, Nebraska. Er hat in Molekulargenetik und Bioethik promoviert und berät den Vatikan in Fragen der Bioethik. Prof. Dr. James Giordano lehrt an der Georgetown University, Washington DC., am Institut für Neurologie und Biochemie. Er ist Gastprofessor der Hochschule Coburg. Prof. Dr. Niko Kohls lehrt an der Hochschule Coburg im Studiengang Integrative Gesundheitsförderung. Prof. FitzGerald und Prof. Giordano kamen auf Einladung von Prof. Dr. Niko Kohls an die Hochschule Coburg. Sie waren Gäste einer internationalen Tagung, die Dr. Thomas Kriza gemeinsam mit Prof. Kohls im Rahmen des Projekts “Der Coburger Weg” organisierte. </em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FitzGerald_Kevin-683x1024.jpg"
                        fileSize="62489"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Giordano_James.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kohls_Niko-683x1024.jpg"
                        fileSize="76880"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„LEDs wird es überall geben“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/leds-wird-es-ueberall-geben/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Dec 2018 12:11:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/leds-wird-es-ueberall-geben/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em> <em>In den 1990er-Jahren haben die Leuchtdioden (LED) ihren Siegeszug begonnen. 45 Mrd. US-Dollar sollen im Jahr 2022 weltweit damit umgesetzt werden. Prof. Dr. Sven Höfling, Experte für Lasertechnologie und LEDs, hat in Coburg <a href="t3://page?uid=142" title="Opens internal link in current window" class="internal-link">Technische Physik</a> studiert. Heute ist er Professor der St. Andrews Universität (Schottland) und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Wir haben mit ihm über das Erfolgsgeheimnis der LEDs gesprochen.</em> </em></p>&#13;
<p><strong>Prof. Höfling, in der Weihnachtszeit ist es ja abenteuerlich, was man so in den Häusern blinken sieht, oder?</strong></p>&#13;
<p>Deutschland ist da noch eher rückschrittlich. Wenn man nach St. Petersburg oder Shanghai fliegt, hängt alles mit LEDs voll. Hier habe ich international wirklich einen Unterschied bemerkt.</p>&#13;
<p><strong>Bauen Sie Ihre Weihnachtsbeleuchtung eigentlich selber?</strong></p>&#13;
<p>Dafür hab ich leider keine Zeit. Aber ich hätte wirklich noch Laser und LEDs von damals zuhause. </p>&#13;
<p><strong>Wie hat der Siegeszug der LEDs begonnen?</strong></p>&#13;
<p>Rote und grüne LEDs gab es schon vor 40 Jahren. In Radios zum Beispiel. Die wurden früher ja sogar rausgelötet, ausgebaut und wiederverwendet. Aber so richtig angefangen hat der Siegeszug durch die Entwicklung der blauen Leuchtdiode. Das war in den 1990iger Jahren. Mit der blauen Diode konnte man zum ersten Mal auch weißes Licht erzeugen. </p>&#13;
<p><strong>Warum war das so besonders?</strong></p>&#13;
<p>Das Licht der blauen LED hat die meiste Energie. Mit ihr kann man Licht mit weniger Energie erzeugen. Denn es ist einfacher, Energie zu reduzieren als hinzufügen zu müssen. Möglich wurde die Entwicklung der blauen LED durch neue Halbleitertechnologien. Als ich zum ersten Mal eine blaue LED der Firma Nichia gesehen habe, war ich total geflasht von der Technologie. Da wollte ich einfach wissen, was dahintersteckt. Damals war schnell klar, dass LEDs enormes Potential haben.</p>&#13;
<p><strong>Was ist der Vorteil von LEDs?</strong></p>&#13;
<p>Das Licht ist nicht nur unglaublich stark, es ist auch sehr energieeffizient. Die Dioden werden nicht so heiß. Man spricht wirklich von kaltem Licht. Dadurch kann man LEDs überall einsetzen. Angefangen beim Handy-Display bis zum Autoscheinwerfer. </p>&#13;
<p><strong>Wie schätzen Sie die Entwicklung der LEDs ein?</strong></p>&#13;
<p>LEDs wird es einfach überall geben. Wenn Sie heute ein Nachtbild von Deutschland sehen, ist da noch sehr viel gelbliches Licht – das sind Natriumdampflampen. Das wird sich nach und nach ändern. LEDs werden an diese Stelle treten. Die Entwicklung konzentriert sich eigentlich nur noch darauf, die Leuchtdioden noch effizienter zu gestalten und die Farbeindrücke zu optimieren.<strong></strong></p>&#13;
<h3><strong>Zur Person</strong> </h3>&#13;
<p>Prof. Dr. Sven Höfling ist Professor der St. Andrews Universität in Schottland und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er hat Physikalische Technik an der Hochschule Coburg studiert und sein Studium 2002 mit seiner Diplomarbeit über GaN-basierenden LEDs, durchgeführt am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik in Freiburg, abgeschlossen. Anschließend promovierte er an der Universität Würzburg. Für seine Arbeiten zum elektrisch getriebenen Polaritonlaser zeichnete die Deutsche Physikalische Gesellschaft ihn im Jahr 2014 mit dem Walter-Schottky-Preis aus.</p>&#13;
<p>Höfling gestaltete in diesem Jahr die Weihnachtsvorlesung der <a href="t3://page?uid=24" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</a> und brachte hierfür zahlreiche Anschauungsobjekte vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik mit. Mit verschiedenen Professoren der Hochschule Coburg besprach er außerdem eine Intensivierung der strategischen Zusammenarbeit.&nbsp;  </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em> <em>In den 1990er-Jahren haben die Leuchtdioden (LED) ihren Siegeszug begonnen. 45 Mrd. US-Dollar sollen im Jahr 2022 weltweit damit umgesetzt werden. Prof. Dr. Sven Höfling, Experte für Lasertechnologie und LEDs, hat in Coburg <a href="t3://page?uid=142" title="Opens internal link in current window" class="internal-link">Technische Physik</a> studiert. Heute ist er Professor der St. Andrews Universität (Schottland) und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Wir haben mit ihm über das Erfolgsgeheimnis der LEDs gesprochen.</em> </em></p>&#13;
<p><strong>Prof. Höfling, in der Weihnachtszeit ist es ja abenteuerlich, was man so in den Häusern blinken sieht, oder?</strong></p>&#13;
<p>Deutschland ist da noch eher rückschrittlich. Wenn man nach St. Petersburg oder Shanghai fliegt, hängt alles mit LEDs voll. Hier habe ich international wirklich einen Unterschied bemerkt.</p>&#13;
<p><strong>Bauen Sie Ihre Weihnachtsbeleuchtung eigentlich selber?</strong></p>&#13;
<p>Dafür hab ich leider keine Zeit. Aber ich hätte wirklich noch Laser und LEDs von damals zuhause. </p>&#13;
<p><strong>Wie hat der Siegeszug der LEDs begonnen?</strong></p>&#13;
<p>Rote und grüne LEDs gab es schon vor 40 Jahren. In Radios zum Beispiel. Die wurden früher ja sogar rausgelötet, ausgebaut und wiederverwendet. Aber so richtig angefangen hat der Siegeszug durch die Entwicklung der blauen Leuchtdiode. Das war in den 1990iger Jahren. Mit der blauen Diode konnte man zum ersten Mal auch weißes Licht erzeugen. </p>&#13;
<p><strong>Warum war das so besonders?</strong></p>&#13;
<p>Das Licht der blauen LED hat die meiste Energie. Mit ihr kann man Licht mit weniger Energie erzeugen. Denn es ist einfacher, Energie zu reduzieren als hinzufügen zu müssen. Möglich wurde die Entwicklung der blauen LED durch neue Halbleitertechnologien. Als ich zum ersten Mal eine blaue LED der Firma Nichia gesehen habe, war ich total geflasht von der Technologie. Da wollte ich einfach wissen, was dahintersteckt. Damals war schnell klar, dass LEDs enormes Potential haben.</p>&#13;
<p><strong>Was ist der Vorteil von LEDs?</strong></p>&#13;
<p>Das Licht ist nicht nur unglaublich stark, es ist auch sehr energieeffizient. Die Dioden werden nicht so heiß. Man spricht wirklich von kaltem Licht. Dadurch kann man LEDs überall einsetzen. Angefangen beim Handy-Display bis zum Autoscheinwerfer. </p>&#13;
<p><strong>Wie schätzen Sie die Entwicklung der LEDs ein?</strong></p>&#13;
<p>LEDs wird es einfach überall geben. Wenn Sie heute ein Nachtbild von Deutschland sehen, ist da noch sehr viel gelbliches Licht – das sind Natriumdampflampen. Das wird sich nach und nach ändern. LEDs werden an diese Stelle treten. Die Entwicklung konzentriert sich eigentlich nur noch darauf, die Leuchtdioden noch effizienter zu gestalten und die Farbeindrücke zu optimieren.<strong></strong></p>&#13;
<h3><strong>Zur Person</strong> </h3>&#13;
<p>Prof. Dr. Sven Höfling ist Professor der St. Andrews Universität in Schottland und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Er hat Physikalische Technik an der Hochschule Coburg studiert und sein Studium 2002 mit seiner Diplomarbeit über GaN-basierenden LEDs, durchgeführt am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik in Freiburg, abgeschlossen. Anschließend promovierte er an der Universität Würzburg. Für seine Arbeiten zum elektrisch getriebenen Polaritonlaser zeichnete die Deutsche Physikalische Gesellschaft ihn im Jahr 2014 mit dem Walter-Schottky-Preis aus.</p>&#13;
<p>Höfling gestaltete in diesem Jahr die Weihnachtsvorlesung der <a href="t3://page?uid=24" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</a> und brachte hierfür zahlreiche Anschauungsobjekte vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik mit. Mit verschiedenen Professoren der Hochschule Coburg besprach er außerdem eine Intensivierung der strategischen Zusammenarbeit.&nbsp;  </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/LED_Weihnachten-791x1024.jpg"
                        fileSize="186450"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="791" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sven_Hoefling-683x1024.jpg"
                        fileSize="98961"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Führen und Folgen im internationalen Diskurs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fuehren-und-folgen-im-internationalen-diskurs/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Dec 2018 12:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fuehren-und-folgen-im-internationalen-diskurs/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das interdisziplinäre Doktorandenseminar der Hochschule Coburg beschloss das Jahr 2018 mit einem Research Talk zum Thema „Leadership Culture“. Mehr als 30 Studierende, 8 Promovierende und einige Professor*innen tauschten sich mit internationalen Gästen aus Wissenschaft und Praxis über soziale Verantwortung in einer globalen Welt aus. Die Veranstaltung war auch Teil des Mentoringprogramms für Doktorandinnen der Hochschule Coburg, das von Dr. Renate Lucke geleitet wird.</em></p>&#13;
<p>Die Gäste kamen auf Einladung von Prof. Dr. Milena Valeva nach Coburg. Dr. Sigall Horovitz präsentierte die Arbeitsweise des Büros gegen Drogen und Kriminalität der Vereinten Nationen. Sie diskutierte mit dem Publikum u.a. darüber, wie sich die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung umsetzen lassen und wie ihre Verbindlichkeit in den Mitgliedsstaaten aussieht. </p>&#13;
<p>Eine islamische Perspektive brachten Dr. Souheil Thabti von der Universität Osnabrück und Reza Zain Jaufeerally, Vorstandsmitglied bei Ekofolio in Belgien, ein. Mit philosophischen Fragen und politischen Fallbeispielen regten sie an, über Führung und ihre Folgen nachzudenken. Prof. Dr. Luc van Liedekerke von der Universität Antwerpen zeigte am Führungsstil von Walther Rathenau, wie innovativ Vordenker vor fast 100 Jahren waren. Über Besitzverhältnisse und ihren Einfluss auf Macht und Führung diskutierte er mit dem Publikum. </p>&#13;
<p>Prof. Dr. Albert Löhr von der Technischen Universität Dresden skizzierte ein Zukunftsszenario, in dem sich der Mensch angesichts der technologischen Entwicklungen aus Verantwortungen ziehen kann. Er fragte, wer im Zeitalter der Algorithmen führt. Prof. Dr. Julius Heinicke von der Hochschule Coburg skizzierte die Führungsrolle von Theater in afrikanischen Staatssystemen, in denen sich die Menschen nicht frei äußern können. Partizipation, Organisation und Ermächtigung könnten sich so als Graswurzelansatz ausdrücken. „Ich fand es sehr spannend, so viele verschiedene Stimmen zu hören, das gab einen tollen Einblick“, fasste Lone Schwaß, wissenschaftliche Projektmanagerin der Fakultät Wirtschaft für das Projekt „Creapolis“ die Veranstaltung zusammen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das interdisziplinäre Doktorandenseminar der Hochschule Coburg beschloss das Jahr 2018 mit einem Research Talk zum Thema „Leadership Culture“. Mehr als 30 Studierende, 8 Promovierende und einige Professor*innen tauschten sich mit internationalen Gästen aus Wissenschaft und Praxis über soziale Verantwortung in einer globalen Welt aus. Die Veranstaltung war auch Teil des Mentoringprogramms für Doktorandinnen der Hochschule Coburg, das von Dr. Renate Lucke geleitet wird.</em></p>&#13;
<p>Die Gäste kamen auf Einladung von Prof. Dr. Milena Valeva nach Coburg. Dr. Sigall Horovitz präsentierte die Arbeitsweise des Büros gegen Drogen und Kriminalität der Vereinten Nationen. Sie diskutierte mit dem Publikum u.a. darüber, wie sich die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung umsetzen lassen und wie ihre Verbindlichkeit in den Mitgliedsstaaten aussieht. </p>&#13;
<p>Eine islamische Perspektive brachten Dr. Souheil Thabti von der Universität Osnabrück und Reza Zain Jaufeerally, Vorstandsmitglied bei Ekofolio in Belgien, ein. Mit philosophischen Fragen und politischen Fallbeispielen regten sie an, über Führung und ihre Folgen nachzudenken. Prof. Dr. Luc van Liedekerke von der Universität Antwerpen zeigte am Führungsstil von Walther Rathenau, wie innovativ Vordenker vor fast 100 Jahren waren. Über Besitzverhältnisse und ihren Einfluss auf Macht und Führung diskutierte er mit dem Publikum. </p>&#13;
<p>Prof. Dr. Albert Löhr von der Technischen Universität Dresden skizzierte ein Zukunftsszenario, in dem sich der Mensch angesichts der technologischen Entwicklungen aus Verantwortungen ziehen kann. Er fragte, wer im Zeitalter der Algorithmen führt. Prof. Dr. Julius Heinicke von der Hochschule Coburg skizzierte die Führungsrolle von Theater in afrikanischen Staatssystemen, in denen sich die Menschen nicht frei äußern können. Partizipation, Organisation und Ermächtigung könnten sich so als Graswurzelansatz ausdrücken. „Ich fand es sehr spannend, so viele verschiedene Stimmen zu hören, das gab einen tollen Einblick“, fasste Lone Schwaß, wissenschaftliche Projektmanagerin der Fakultät Wirtschaft für das Projekt „Creapolis“ die Veranstaltung zusammen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Liedekerke_Luc_van-1024x768.jpg"
                        fileSize="98907"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Thabti_Souheil-1024x768.jpg"
                        fileSize="93822"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Europäische Soziale Arbeit in Straßburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/europaeische-soziale-arbeit-in-strassburg/</link>
                <pubDate>Mon, 17 Dec 2018 11:17:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/europaeische-soziale-arbeit-in-strassburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Welchen Herausforderungen sieht sich die Soziale Arbeit in Sachen Demokratie und Menschenrechte aktuell gegenüber? Dies erkundeten die Studierenden aus europäischer Perspektive während ihres viertägigen Studienaufenthalts in Straßburg, unter anderen beim Europarat und dem EU-Parlament.</em></p>&#13;
<p>Unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Schmelz setzten sie sich mit der Entwicklung, den Auswirkungen und den komplexen Aufgaben europäischer Institutionen als Handlungsrahmen der Sozialen Arbeit auseinander. In Vorträgen und Diskussionen mit Expert*innen lernten sie die Funktionen des Europarates, des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs und des EU-Parlamentes kennen. Die Sozialen Rechte der Europäischen Sozialcharta standen im Mittelpunkt des Besuchs beim Europarat. Im europäischen Menschenrechtsgerichtshof befragten die Teilnehmer*innen Möglichkeiten und Grenzen, Menschenrechte auf der Grundlage der Europäischen Menschenrechtskonvention einzuklagen. Die Entscheidungsbefugnisse und die Prozesse der Entscheidungsfindung des EU-Parlaments in unterschiedlichen Politikfeldern waren Gegenstand eines Rollenspiels. Die Studierenden schlüpften selbst in die Rolle von EU-Abgeordneten und erlebten, wie schwierig es sich gestaltet, im Geflecht vieler Lobbyisten sozial gerechte, europäische Lösungen zu erzielen. Der Studienaufenthalt war auf eine der Sitzungswochen des EU-Parlamentes terminiert, so dass die Studierenden die Verhandlungen live auf der Besuchertribüne mitverfolgen konnten.</p>&#13;
<p>Neben den europäischen Institutionen standen Besuche bei Organisationen auf dem Programm, die sich für die Umsetzung der Rechte europäischer Bürger*innen und insbesondere von Migrant*innen in europäischen Staaten einsetzen. Ein Besuch beim Mémorial Alsace Moselle eröffnete darüber hinaus Einblicke in die gewaltvolle deutsch-französische Auseinandersetzung um das Elsaß vor 1945, welche in das Friedensprojekt der europäischen Institutionen in der Eurometropole Straßburg mündete. Heute steht das EU-Projekt auch bei seinen Befürworter*innen in der Kritik, beispielsweise hinsichtlich der eurozentristischen Handels- und Migrationspolitik. Bei den nächsten Europawahlen im Mai möchten die Studierenden mit ihrer Stimmabgabe ein soziales Europa unterstützten, das Menschenrechte besser schützt und verwirklicht. </p>&#13;
<p>Der Studienbesuch konnte u.a. dank der finanziellen Unterstützung der Fakultät für Soziale Arbeit und Gesundheit&nbsp; und des International Office/DAAD realisiert werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Welchen Herausforderungen sieht sich die Soziale Arbeit in Sachen Demokratie und Menschenrechte aktuell gegenüber? Dies erkundeten die Studierenden aus europäischer Perspektive während ihres viertägigen Studienaufenthalts in Straßburg, unter anderen beim Europarat und dem EU-Parlament.</em></p>&#13;
<p>Unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Schmelz setzten sie sich mit der Entwicklung, den Auswirkungen und den komplexen Aufgaben europäischer Institutionen als Handlungsrahmen der Sozialen Arbeit auseinander. In Vorträgen und Diskussionen mit Expert*innen lernten sie die Funktionen des Europarates, des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs und des EU-Parlamentes kennen. Die Sozialen Rechte der Europäischen Sozialcharta standen im Mittelpunkt des Besuchs beim Europarat. Im europäischen Menschenrechtsgerichtshof befragten die Teilnehmer*innen Möglichkeiten und Grenzen, Menschenrechte auf der Grundlage der Europäischen Menschenrechtskonvention einzuklagen. Die Entscheidungsbefugnisse und die Prozesse der Entscheidungsfindung des EU-Parlaments in unterschiedlichen Politikfeldern waren Gegenstand eines Rollenspiels. Die Studierenden schlüpften selbst in die Rolle von EU-Abgeordneten und erlebten, wie schwierig es sich gestaltet, im Geflecht vieler Lobbyisten sozial gerechte, europäische Lösungen zu erzielen. Der Studienaufenthalt war auf eine der Sitzungswochen des EU-Parlamentes terminiert, so dass die Studierenden die Verhandlungen live auf der Besuchertribüne mitverfolgen konnten.</p>&#13;
<p>Neben den europäischen Institutionen standen Besuche bei Organisationen auf dem Programm, die sich für die Umsetzung der Rechte europäischer Bürger*innen und insbesondere von Migrant*innen in europäischen Staaten einsetzen. Ein Besuch beim Mémorial Alsace Moselle eröffnete darüber hinaus Einblicke in die gewaltvolle deutsch-französische Auseinandersetzung um das Elsaß vor 1945, welche in das Friedensprojekt der europäischen Institutionen in der Eurometropole Straßburg mündete. Heute steht das EU-Projekt auch bei seinen Befürworter*innen in der Kritik, beispielsweise hinsichtlich der eurozentristischen Handels- und Migrationspolitik. Bei den nächsten Europawahlen im Mai möchten die Studierenden mit ihrer Stimmabgabe ein soziales Europa unterstützten, das Menschenrechte besser schützt und verwirklicht. </p>&#13;
<p>Der Studienbesuch konnte u.a. dank der finanziellen Unterstützung der Fakultät für Soziale Arbeit und Gesundheit&nbsp; und des International Office/DAAD realisiert werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CouncilEurope_Studierende.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Runde im Mentoringprogramm]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-runde-im-mentoringprogramm/</link>
                <pubDate>Mon, 17 Dec 2018 09:39:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-runde-im-mentoringprogramm/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>14 neue Mentees sind Anfang Dezember im Mentoringprogramm für Doktorandinnen in ein neues Mentoringjahr gestartet. </em></p>&#13;
<p>„Es ist inspirierend zu hören, was die anderen alle so machen“, ist Doktorandin Magdalena Wiezik über den Austausch mit anderen Promovierenden begeistert. Unter Koordination von Dr. Renate Lucke wird an der Hochschule Coburg bereits der zweite Jahrgang auf das Berufsleben vorbereitet. Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke hat diese Initiative für Nachwuchswissenschaftler*innen initiiert. Die persönliche, wissenschaftliche und gegenseitige Bestärkung ist ein wichtiges Programmziel. Ein Jahr begleiten berufserfahrene Mentor*innen aus der Wirtschaft und Wissenschaft die jungen Nachwuchswissenschaftler*innen der Hochschule Coburg als Reflexionspartner.<br /><br />Los geht es für die Mentees mit einer Standortbestimmung im Workshop „Karriere und Ich“. „Die Reflexion zum Lebensweg und das Gespräch in der Kleingruppe hat mir nochmal richtig viel gebracht“, freut sich Doktorandin Angeline Hoffmann. Beim anschließenden Workshop zur Mentoringbeziehung gab es reichlich gemeinsamen Austausch zu Befürchtungen, Mehrwert und Spielregeln. „Ich fühle mich jetzt gut vorbereitet und unterstütze gerne mit meinem Wissen und Netzwerk“, lautet das Feedback der Mentorin Kristina Hofmann, CEO bei DELFINGEN DE - Marktrodach GmbH &amp; Co. KG. Ein Gewinn war für alle der Erfahrungsbericht von Prof. Dr. Daniela Heid, Mentorin in der ersten Runde. Sie skizzierte, wie sich in ihrem Tandem eine freundschaftliche Beziehung entwickelte und der Verlauf individuell ist. „Die Chemie muss stimmen und eine fachliche Übereinstimmung ist für Tipps zur Laufbahnentwicklung gar nicht entscheidend“, fasst Mentorin Heid ihr Mentoringerlebnis zusammen.<br /><br />Abends zum Netzwerkdinner trafen weitere Mentor*innen und Mentees aus der ersten Mentoringrunde aufeinander. Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit, Frauenbeauftragte der Hochschule Coburg, begrüßte den neuen Jahrgang und verabschiedete den ersten Mentoringjahrgang feierlich. „Das Programm spricht sich langsam herum. Die Gruppe ist von sechs auf nun 14 Teilnehmer*innen angewachsen. Das ist super!“, sagt sie.<br /><br />Bewerbungen zur nächsten Runde sind im Frühjahr 2019 möglich. Ansprechpartnerin, auch bei Fragen rund um die Promotion, ist Frau Dr. Renate Lucke. Weitere Informationen gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/nachwuchsfoerderung.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>14 neue Mentees sind Anfang Dezember im Mentoringprogramm für Doktorandinnen in ein neues Mentoringjahr gestartet. </em></p>&#13;
<p>„Es ist inspirierend zu hören, was die anderen alle so machen“, ist Doktorandin Magdalena Wiezik über den Austausch mit anderen Promovierenden begeistert. Unter Koordination von Dr. Renate Lucke wird an der Hochschule Coburg bereits der zweite Jahrgang auf das Berufsleben vorbereitet. Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke hat diese Initiative für Nachwuchswissenschaftler*innen initiiert. Die persönliche, wissenschaftliche und gegenseitige Bestärkung ist ein wichtiges Programmziel. Ein Jahr begleiten berufserfahrene Mentor*innen aus der Wirtschaft und Wissenschaft die jungen Nachwuchswissenschaftler*innen der Hochschule Coburg als Reflexionspartner.<br /><br />Los geht es für die Mentees mit einer Standortbestimmung im Workshop „Karriere und Ich“. „Die Reflexion zum Lebensweg und das Gespräch in der Kleingruppe hat mir nochmal richtig viel gebracht“, freut sich Doktorandin Angeline Hoffmann. Beim anschließenden Workshop zur Mentoringbeziehung gab es reichlich gemeinsamen Austausch zu Befürchtungen, Mehrwert und Spielregeln. „Ich fühle mich jetzt gut vorbereitet und unterstütze gerne mit meinem Wissen und Netzwerk“, lautet das Feedback der Mentorin Kristina Hofmann, CEO bei DELFINGEN DE - Marktrodach GmbH &amp; Co. KG. Ein Gewinn war für alle der Erfahrungsbericht von Prof. Dr. Daniela Heid, Mentorin in der ersten Runde. Sie skizzierte, wie sich in ihrem Tandem eine freundschaftliche Beziehung entwickelte und der Verlauf individuell ist. „Die Chemie muss stimmen und eine fachliche Übereinstimmung ist für Tipps zur Laufbahnentwicklung gar nicht entscheidend“, fasst Mentorin Heid ihr Mentoringerlebnis zusammen.<br /><br />Abends zum Netzwerkdinner trafen weitere Mentor*innen und Mentees aus der ersten Mentoringrunde aufeinander. Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit, Frauenbeauftragte der Hochschule Coburg, begrüßte den neuen Jahrgang und verabschiedete den ersten Mentoringjahrgang feierlich. „Das Programm spricht sich langsam herum. Die Gruppe ist von sechs auf nun 14 Teilnehmer*innen angewachsen. Das ist super!“, sagt sie.<br /><br />Bewerbungen zur nächsten Runde sind im Frühjahr 2019 möglich. Ansprechpartnerin, auch bei Fragen rund um die Promotion, ist Frau Dr. Renate Lucke. Weitere Informationen gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/nachwuchsfoerderung.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mentoring_2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Porträt einer Pionierin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/portraet-einer-pionierin/</link>
                <pubDate>Wed, 12 Dec 2018 10:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/portraet-einer-pionierin/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Es gab eine Zeit, da wusste Annette Stegemann nicht, wo Coburg überhaupt liegt. Heute ist die Stadt ihr Lebensmittelpunkt. Für ihren Job an der Hochschule Coburg reist sie zudem regelmäßig um die ganze Welt – und das schon seit 25 Jahren. </em></p>&#13;
<p>Eigentlich wollte Annette Stegemann Lehrerin werden. Dafür wählte sie an der Universität Münster die abenteuerliche Fächerkombination aus Anglistik, Katholischer Religionslehre und Textilgestaltung. Ihr Studium finanzierte sie sich komplett selbst, half dafür in der vorlesungsfreien Zeit im Studienbüro, der Pressestelle oder im Kanzler- und Rektorenzimmer aus. „Ich bin eine der wenigen, die schon in fast jedem Büro einer Hochschule gearbeitet haben“, lacht sie. Anfang der 1990er Jahre zahlte sich dieser Erfahrungsschatz aus. Da beschloss der damalige Bundesbildungsminister Jürgen W. Möllemann die Gründung von Akademischen Auslandsämtern an allen deutschen Fachhochschulen. Annette Stegemann hatte zu diesem Zeitpunkt ihr abgeschlossenes Studium in der Tasche. Doch anstatt zu unterrichten, schlug sie eine ganz neue Richtung ein: „10 Jahre war ich da bereits an der Fachhochschule Münster tätig und habe dort auch internationale Erfahrung gesammelt. Deshalb wusste ich, dass ich in einem Auslandsamt arbeiten will.“ Ihre Bewerbungen dafür verschickte sie bundesweit. </p>&#13;
<p>Als die Einladung zum Vorstellungsgespräch kam, musste Annette Stegemann erst einmal auf die Deutschlandkarte schauen. Von Coburg hatte die gebürtige Westfälin zuvor noch nie etwas gehört. Doch das Gespräch verlief gut und auch die Stadt konnte schlussendlich überzeugen: „Ich hatte außerdem Angebote aus Hessen und Baden-Württemberg. Für Coburg habe ich mich bewusst entschieden, da ich hier die besten Chancen sah, mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln.“</p>&#13;
<p> Im Mai 1993 trat sie die Leitung des neu eingerichteten Akademischen Auslandsamts der Hochschule Coburg an. Etwas aufzubauen, was es zuvor in dieser Form noch nie gab, schüchterte sie nicht ein: „Ich habe mich dieser Herausforderung gerne gestellt. Mir war ja bewusst, dass von mir erwartet wird, Dinge anzustoßen und diese mit neuen Impulsen nach vorne zu treiben.“ Und genau das tat sie. Mit Annette Stegemann öffnete sich die Hochschule Coburg zunehmend für die ganze Welt. Ausländische Studierende konnten hier nun Vorlesungen besuchen und deutsche Studierende gingen für ein Semester oder mehr an Partnerhochschulen ins Ausland. Die dafür notwendigen Kooperationsverträge und Stipendien brachte Annette Stegemann auf den Weg.</p>&#13;
<p> Mittlerweile werden drei internationale Studiengänge in englischer Sprache an der Hochschule Coburg angeboten. „Wir bieten Orientierungskurse, unterstützen bei Anmeldungen in der Ausländerbehörde oder vermitteln einen Platz im Studentenwohnheim. Ich möchte, dass sich unsere ausländischen Gäste bei uns angenommen und wohlfühlen“, erzählt Stegemann. In diesem Zusammenhang ist in Kooperation mit dem Coburger Stadtmarketing auch das Programm GastFREUNDschaft entstanden. Hier können sich Bürger*innen freiwillig melden und internationalen Studierenden einen Einblick in das alltägliche Leben in Oberfranken geben. Stegemanns größter Erfolg: Mit ihrer Unterstützung schloss ein Coburger Student an der berühmten, renommierten Harvard University ab – mit Auszeichnung. </p>&#13;
<p>Heute hat Annette Stegemann fünf Mitarbeiter*innen. Die vertreten ihre Abteilungsleiterin, wenn mal wieder Treffen mit Kolleg*innen in Asien, Europa oder den USA anstehen. Denn regelmäßiges Reisen gehört zu ihrem Beruf dazu: „Das wichtigste an einer internationalen Arbeit ist es, sich gegenseitig mit Respekt zu begegnen. Man muss sich darauf einlassen, in andere Kulturen einzutauchen und die Menschen dahinter kennenzulernen.“ Privat genügen ihr dann ein paar freie Tage an der Ostsee: „Gerade, weil ich beruflich so viel unterwegs bin, verbringe ich meinen Urlaub am liebsten in Deutschland.“ Dennoch lebt Annette Stegemann gerne international. Sie liebt die italienische Küche, hört Bruce Springsteen und schaltet am liebsten bei „Jenseits von Afrika“ ein. Fremdsprachen sind ihr Hobby. Das konnte sie in Coburg übrigens vertiefen: hier hat sie auch ein kleines bisschen Fränkisch gelernt. </p>&#13;
<p>Für ihr 25-jähriges Engagement im International Office – so heißt das Akademische Auslandsamt seit gut fünf Jahren – wurde Annette Stegemann kürzlich mit der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg ausgezeichnet. Ihr Fazit aus einem Vierteljahrhundert im Dienst: „Immer die Ruhe bewahren! Mittlerweile habe ich ja genug Erfahrungswissen angehäuft, um für alles gewappnet zu sein. Auch wenn es noch so turbulent zugeht.“ </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Es gab eine Zeit, da wusste Annette Stegemann nicht, wo Coburg überhaupt liegt. Heute ist die Stadt ihr Lebensmittelpunkt. Für ihren Job an der Hochschule Coburg reist sie zudem regelmäßig um die ganze Welt – und das schon seit 25 Jahren. </em></p>&#13;
<p>Eigentlich wollte Annette Stegemann Lehrerin werden. Dafür wählte sie an der Universität Münster die abenteuerliche Fächerkombination aus Anglistik, Katholischer Religionslehre und Textilgestaltung. Ihr Studium finanzierte sie sich komplett selbst, half dafür in der vorlesungsfreien Zeit im Studienbüro, der Pressestelle oder im Kanzler- und Rektorenzimmer aus. „Ich bin eine der wenigen, die schon in fast jedem Büro einer Hochschule gearbeitet haben“, lacht sie. Anfang der 1990er Jahre zahlte sich dieser Erfahrungsschatz aus. Da beschloss der damalige Bundesbildungsminister Jürgen W. Möllemann die Gründung von Akademischen Auslandsämtern an allen deutschen Fachhochschulen. Annette Stegemann hatte zu diesem Zeitpunkt ihr abgeschlossenes Studium in der Tasche. Doch anstatt zu unterrichten, schlug sie eine ganz neue Richtung ein: „10 Jahre war ich da bereits an der Fachhochschule Münster tätig und habe dort auch internationale Erfahrung gesammelt. Deshalb wusste ich, dass ich in einem Auslandsamt arbeiten will.“ Ihre Bewerbungen dafür verschickte sie bundesweit. </p>&#13;
<p>Als die Einladung zum Vorstellungsgespräch kam, musste Annette Stegemann erst einmal auf die Deutschlandkarte schauen. Von Coburg hatte die gebürtige Westfälin zuvor noch nie etwas gehört. Doch das Gespräch verlief gut und auch die Stadt konnte schlussendlich überzeugen: „Ich hatte außerdem Angebote aus Hessen und Baden-Württemberg. Für Coburg habe ich mich bewusst entschieden, da ich hier die besten Chancen sah, mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln.“</p>&#13;
<p> Im Mai 1993 trat sie die Leitung des neu eingerichteten Akademischen Auslandsamts der Hochschule Coburg an. Etwas aufzubauen, was es zuvor in dieser Form noch nie gab, schüchterte sie nicht ein: „Ich habe mich dieser Herausforderung gerne gestellt. Mir war ja bewusst, dass von mir erwartet wird, Dinge anzustoßen und diese mit neuen Impulsen nach vorne zu treiben.“ Und genau das tat sie. Mit Annette Stegemann öffnete sich die Hochschule Coburg zunehmend für die ganze Welt. Ausländische Studierende konnten hier nun Vorlesungen besuchen und deutsche Studierende gingen für ein Semester oder mehr an Partnerhochschulen ins Ausland. Die dafür notwendigen Kooperationsverträge und Stipendien brachte Annette Stegemann auf den Weg.</p>&#13;
<p> Mittlerweile werden drei internationale Studiengänge in englischer Sprache an der Hochschule Coburg angeboten. „Wir bieten Orientierungskurse, unterstützen bei Anmeldungen in der Ausländerbehörde oder vermitteln einen Platz im Studentenwohnheim. Ich möchte, dass sich unsere ausländischen Gäste bei uns angenommen und wohlfühlen“, erzählt Stegemann. In diesem Zusammenhang ist in Kooperation mit dem Coburger Stadtmarketing auch das Programm GastFREUNDschaft entstanden. Hier können sich Bürger*innen freiwillig melden und internationalen Studierenden einen Einblick in das alltägliche Leben in Oberfranken geben. Stegemanns größter Erfolg: Mit ihrer Unterstützung schloss ein Coburger Student an der berühmten, renommierten Harvard University ab – mit Auszeichnung. </p>&#13;
<p>Heute hat Annette Stegemann fünf Mitarbeiter*innen. Die vertreten ihre Abteilungsleiterin, wenn mal wieder Treffen mit Kolleg*innen in Asien, Europa oder den USA anstehen. Denn regelmäßiges Reisen gehört zu ihrem Beruf dazu: „Das wichtigste an einer internationalen Arbeit ist es, sich gegenseitig mit Respekt zu begegnen. Man muss sich darauf einlassen, in andere Kulturen einzutauchen und die Menschen dahinter kennenzulernen.“ Privat genügen ihr dann ein paar freie Tage an der Ostsee: „Gerade, weil ich beruflich so viel unterwegs bin, verbringe ich meinen Urlaub am liebsten in Deutschland.“ Dennoch lebt Annette Stegemann gerne international. Sie liebt die italienische Küche, hört Bruce Springsteen und schaltet am liebsten bei „Jenseits von Afrika“ ein. Fremdsprachen sind ihr Hobby. Das konnte sie in Coburg übrigens vertiefen: hier hat sie auch ein kleines bisschen Fränkisch gelernt. </p>&#13;
<p>Für ihr 25-jähriges Engagement im International Office – so heißt das Akademische Auslandsamt seit gut fünf Jahren – wurde Annette Stegemann kürzlich mit der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg ausgezeichnet. Ihr Fazit aus einem Vierteljahrhundert im Dienst: „Immer die Ruhe bewahren! Mittlerweile habe ich ja genug Erfahrungswissen angehäuft, um für alles gewappnet zu sein. Auch wenn es noch so turbulent zugeht.“ </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Annette_Stegemann.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Raus aus dem Elfenbeinturm]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/raus-aus-dem-elfenbeinturm/</link>
                <pubDate>Tue, 11 Dec 2018 15:35:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/raus-aus-dem-elfenbeinturm/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Schüler hat keine Lust, die Studentin kein Geld und alle anderen keine Zeit dafür: Kultur. Dabei haben Museen und Theater mehr zu bieten als verstaubte Geschichte. In einer „Kultur für alle“ ist schließlich für jeden etwas dabei. Oder?</em></p>&#13;
<p>„Ich bin Studentin und beziehe BAföG. Wie soll ich mir eine 30-Euro-Eintrittskarte fürs Theater auf Dauer leisten können?“ Die Frage der jungen Frau aus dem Publikum richtet sich an Bernhard Loges, seit Kurzem Intendant am Landestheater Coburg. „Wir bieten für Studierende einen konstanten Rabatt an. Damit kostet eine Karte um die neun Euro. Das ist teilweise günstiger als ein Kinobesuch“, sagt Loges. Aber ist das genug?</p>&#13;
<p>Genau für Fragen wie diese haben Prof. Dr. Julius Heinicke und Katrin Lohbeck die Vertreter*innen aus Politik sowie von Bildungs- und Kultureinrichtungen zu einer Podiumsdiskussion an die Hochschule Coburg eingeladen. In ihrem Projekt „Schnittstellen zwischen Hochkultur und Kultureller Bildung“ möchten der Professor und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin die kulturellen Akteure der Region zu einem gemeinsamen Austausch bewegen und neue Impulse und Formate für die Stadt anstoßen. „Kultur darf kein Elfenbeinturm auf einer Insel sein, die man nur schwer erreicht. Sie muss offen für jeden sein, der daran teilhaben möchte“, sagt Katrin Lohbeck. </p>&#13;
<p>Zur Podiumsdiskussion sind neben Bernhard Loges auch Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer, Prof. Auwi Stübbe vom Designforum Oberfranken, Cornelia Stegner als Verantwortliche für Bildung und Kommunikation der Kunstsammlungen der Veste Coburg sowie Prof. Michael Heinrich gekommen. Am Angebot scheitere kulturelle Bildung in Coburg nicht. Da waren sich alle einig. Viele Bürger*innen wüssten aber gar nicht, was Coburg alles zu bieten hat. Vor allem in den Schulen sehen sie aber noch Potential. Schließlich sei dort der Dreh- und Angelpunkt, um jedem Kind kulturelle Bildung zu vermitteln – egal aus welchen Verhältnissen es kommt. Das funktioniere jedoch nur, wenn Lehrer*innen mit ihren Schüler*innen auch regelmäßig die hiesigen Museen und das Theater besuchen. Schultheatertage und die Museumsnacht gibt es, um die Einrichtungen transparenter und attraktiver zu machen, betonte Bürgermeister Norbert Tessmer. Die Anpassung des Theaterspielplans an den Lehrplan sei ein weiterer, wichtiger Schritt, regte eine Teilnehmerin aus dem Publikum an. </p>&#13;
<p>Professor Michael Heinrich bietet bereits seit Jahren Theaterprojekte an der Hochschule Coburg an. Mit Studierenden der Innenarchitektur wagt er sich dabei an komplexe Stoffe wie Macbeth oder Hamlet. Gemeinsam analysieren sie den Inhalt der Stücke und erarbeiten dann Szenen- und Bühnenbilder. Seine Seminare sind stets voll. „Grundsätzlich gibt es kein Nachwuchsproblem in Sachen Kultur. Wir müssen nur unsere Herangehensweise überdenken“, sagt der Professor. „Und: Besser auf die Angebote aufmerksam machen.“ Professor Auwi Stübbe sieht im ehemaligen Güterbahnhof eine große Chance, die Kultur auch außerhalb der Region bekannter zu machen: „Dort entsteht gerade eine kulturelle Meile, die auch weit über Coburg hinausstrahlen könnte.“ Oberbürgermeister Tessmer stellt fest: „Generell läuft unser Kulturbetrieb. Es ist aber noch Luft nach oben.“ </p>&#13;
<p>Deshalb ist nach der Auftakttagung zum Projekt von Prof. Heinicke und Katrin Lohbeck auch nicht Schluss. Für das nächste Jahr sind Workshops mit Kultur- und Bildungseinrichtungen geplant. Unter der Koordination der Hochschule Coburg soll so ein Netzwerk kultureller Bildung entstehen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Schüler hat keine Lust, die Studentin kein Geld und alle anderen keine Zeit dafür: Kultur. Dabei haben Museen und Theater mehr zu bieten als verstaubte Geschichte. In einer „Kultur für alle“ ist schließlich für jeden etwas dabei. Oder?</em></p>&#13;
<p>„Ich bin Studentin und beziehe BAföG. Wie soll ich mir eine 30-Euro-Eintrittskarte fürs Theater auf Dauer leisten können?“ Die Frage der jungen Frau aus dem Publikum richtet sich an Bernhard Loges, seit Kurzem Intendant am Landestheater Coburg. „Wir bieten für Studierende einen konstanten Rabatt an. Damit kostet eine Karte um die neun Euro. Das ist teilweise günstiger als ein Kinobesuch“, sagt Loges. Aber ist das genug?</p>&#13;
<p>Genau für Fragen wie diese haben Prof. Dr. Julius Heinicke und Katrin Lohbeck die Vertreter*innen aus Politik sowie von Bildungs- und Kultureinrichtungen zu einer Podiumsdiskussion an die Hochschule Coburg eingeladen. In ihrem Projekt „Schnittstellen zwischen Hochkultur und Kultureller Bildung“ möchten der Professor und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin die kulturellen Akteure der Region zu einem gemeinsamen Austausch bewegen und neue Impulse und Formate für die Stadt anstoßen. „Kultur darf kein Elfenbeinturm auf einer Insel sein, die man nur schwer erreicht. Sie muss offen für jeden sein, der daran teilhaben möchte“, sagt Katrin Lohbeck. </p>&#13;
<p>Zur Podiumsdiskussion sind neben Bernhard Loges auch Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer, Prof. Auwi Stübbe vom Designforum Oberfranken, Cornelia Stegner als Verantwortliche für Bildung und Kommunikation der Kunstsammlungen der Veste Coburg sowie Prof. Michael Heinrich gekommen. Am Angebot scheitere kulturelle Bildung in Coburg nicht. Da waren sich alle einig. Viele Bürger*innen wüssten aber gar nicht, was Coburg alles zu bieten hat. Vor allem in den Schulen sehen sie aber noch Potential. Schließlich sei dort der Dreh- und Angelpunkt, um jedem Kind kulturelle Bildung zu vermitteln – egal aus welchen Verhältnissen es kommt. Das funktioniere jedoch nur, wenn Lehrer*innen mit ihren Schüler*innen auch regelmäßig die hiesigen Museen und das Theater besuchen. Schultheatertage und die Museumsnacht gibt es, um die Einrichtungen transparenter und attraktiver zu machen, betonte Bürgermeister Norbert Tessmer. Die Anpassung des Theaterspielplans an den Lehrplan sei ein weiterer, wichtiger Schritt, regte eine Teilnehmerin aus dem Publikum an. </p>&#13;
<p>Professor Michael Heinrich bietet bereits seit Jahren Theaterprojekte an der Hochschule Coburg an. Mit Studierenden der Innenarchitektur wagt er sich dabei an komplexe Stoffe wie Macbeth oder Hamlet. Gemeinsam analysieren sie den Inhalt der Stücke und erarbeiten dann Szenen- und Bühnenbilder. Seine Seminare sind stets voll. „Grundsätzlich gibt es kein Nachwuchsproblem in Sachen Kultur. Wir müssen nur unsere Herangehensweise überdenken“, sagt der Professor. „Und: Besser auf die Angebote aufmerksam machen.“ Professor Auwi Stübbe sieht im ehemaligen Güterbahnhof eine große Chance, die Kultur auch außerhalb der Region bekannter zu machen: „Dort entsteht gerade eine kulturelle Meile, die auch weit über Coburg hinausstrahlen könnte.“ Oberbürgermeister Tessmer stellt fest: „Generell läuft unser Kulturbetrieb. Es ist aber noch Luft nach oben.“ </p>&#13;
<p>Deshalb ist nach der Auftakttagung zum Projekt von Prof. Heinicke und Katrin Lohbeck auch nicht Schluss. Für das nächste Jahr sind Workshops mit Kultur- und Bildungseinrichtungen geplant. Unter der Koordination der Hochschule Coburg soll so ein Netzwerk kultureller Bildung entstehen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studis_Landestheater.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gleiches Recht für alle?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gleiches-recht-fuer-alle/</link>
                <pubDate>Mon, 10 Dec 2018 07:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gleiches-recht-fuer-alle/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Zum 70. Jahrestag der Unterzeichnung blickt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-claudia-lohrenscheit.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a> kritisch auf die aktuelle Lage.</em></p>&#13;
<p><strong>Frau Lohrenscheit, Freiheit, Gleichheit und Solidarität sind Rechte, die für jeden Menschen selbstverständlich sein sollten. Wie beurteilen Sie die Lage der Menschenrechte weltweit?</strong></p>&#13;
<p>Es gibt kein Land, das diese Rechte voll und ganz verwirklicht. Im Gegenteil: In einigen Fällen werden Menschenrechte sogar stark vernachlässigt. Ein aktuelles Beispiel ist der UN-Migrationspakt. Die Tatsache, dass auch von demokratischen Staaten so viel Widerstand gegen diese Mindeststandards für Flucht und Migration kommt, ist aus Sicht der Menschenrechte verstörend. Zumal klar ist, dass unsere Gesellschaft auch in Zukunft mit dem Thema konfrontiert sein wird. Denn die Ursachen dafür, dass Menschen fliehen, bleiben weiterhin bestehen. Durch weitere Herausforderungen, wie den Klimawandel, können sie sogar noch zunehmen.</p>&#13;
<p><strong>Wo sehen Sie konkreten Handlungsbedarf?</strong></p>&#13;
<p>Momentan arbeitet die Bundesregierung daran, die Rechte von Kindern im Grundgesetz zu verankern. Dieses Ziel liegt mir sehr am Herzen. Ich glaube, unsere Gesellschaft wäre eine andere, wenn der Schutz und die Förderung von Kindern und Jugendlichen oberste Priorität genießen würde. Und wenn Kinder und Jugendliche ein abgesichertes Mitspracherecht bekämen. So könnten sie von klein auf lernen, was Demokratie heißt. Warum sollen zum Beispiel nicht schon Grundschüler wählen dürfen? Das Wahlrecht muss doch nicht zwingend an das Alter gebunden sein. Das ist eine willkürlich gesetzte Grenze, über die wir noch einmal nachdenken könnten. Das gilt übrigens auch für behinderte Menschen, denen vielfach ihr Wahlrecht vorenthalten wird.</p>&#13;
<p><strong>Was kann jeder Einzelne von uns tun, um die eigenen Rechte und die Menschenrechte anderer zu stärken?</strong></p>&#13;
<p>Mitmachen! Am besten ist es, sich in bestehenden Gruppen und Netzwerken zu engagieren, denn gemeinsam können wir mehr erreichen und eine größere öffentliche Sichtbarkeit herstellen. An der Hochschule Coburg startet beispielsweise eine Gruppe von Studierenden, die zur Menschenrechtsorganisation <em>Amnesty International</em> gehören, immer wieder Aktionen. Mit ihren „Briefen gegen das Vergessen“ machen sie regelmäßig auf Einzelschicksale aufmerksam. Amnesty erreicht damit zum Beispiel, dass Menschen aus der Haft entlassen werden. Aber auch als Einzelperson können wir etwas tun. Jeder sollte sich Gedanken machen, was Werte wie Freiheit, Würde und Solidarität heute konkret bedeuten. Indem wir darüber mit Freunden und Familie sprechen, schaffen wir ein Alltagsverständnis und lassen Menschenrechte lebendig werden. Es ist wichtig, sich kontinuierlich einzusetzen und nicht erst, wenn konkrete Gefahren drohen. Allein in Deutschland gibt es gut 200 verschiedene Menschenrechtsorganisationen – da ist genug Platz für jeden von uns!</p>&#13;
&#13;
<p>Die Fragen stellte Anke Hempfling.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Menschenrechte<br /></strong></p>&#13;
<p>Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte besteht aus 30 Artikeln. Sie sind das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal. Menschenrechte gelten für alle Menschen – ohne Unterschiede zu machen etwa aufgrund von Nationalität, Alter, Behinderung, Geschlecht oder Hautfarbe. Sie definieren zum Beispiel die Rechte auf Meinungsfreiheit, Bildung oder soziale Sicherheit und verbieten Diskriminierung, Sklaverei, Folter oder willkürliche Verhaftung. Menschenrechte legen aber auch die Verantwortung fest, die jeder gegenüber der Gemeinschaft hat. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Zum 70. Jahrestag der Unterzeichnung blickt <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-claudia-lohrenscheit.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit</a> kritisch auf die aktuelle Lage.</em></p>&#13;
<p><strong>Frau Lohrenscheit, Freiheit, Gleichheit und Solidarität sind Rechte, die für jeden Menschen selbstverständlich sein sollten. Wie beurteilen Sie die Lage der Menschenrechte weltweit?</strong></p>&#13;
<p>Es gibt kein Land, das diese Rechte voll und ganz verwirklicht. Im Gegenteil: In einigen Fällen werden Menschenrechte sogar stark vernachlässigt. Ein aktuelles Beispiel ist der UN-Migrationspakt. Die Tatsache, dass auch von demokratischen Staaten so viel Widerstand gegen diese Mindeststandards für Flucht und Migration kommt, ist aus Sicht der Menschenrechte verstörend. Zumal klar ist, dass unsere Gesellschaft auch in Zukunft mit dem Thema konfrontiert sein wird. Denn die Ursachen dafür, dass Menschen fliehen, bleiben weiterhin bestehen. Durch weitere Herausforderungen, wie den Klimawandel, können sie sogar noch zunehmen.</p>&#13;
<p><strong>Wo sehen Sie konkreten Handlungsbedarf?</strong></p>&#13;
<p>Momentan arbeitet die Bundesregierung daran, die Rechte von Kindern im Grundgesetz zu verankern. Dieses Ziel liegt mir sehr am Herzen. Ich glaube, unsere Gesellschaft wäre eine andere, wenn der Schutz und die Förderung von Kindern und Jugendlichen oberste Priorität genießen würde. Und wenn Kinder und Jugendliche ein abgesichertes Mitspracherecht bekämen. So könnten sie von klein auf lernen, was Demokratie heißt. Warum sollen zum Beispiel nicht schon Grundschüler wählen dürfen? Das Wahlrecht muss doch nicht zwingend an das Alter gebunden sein. Das ist eine willkürlich gesetzte Grenze, über die wir noch einmal nachdenken könnten. Das gilt übrigens auch für behinderte Menschen, denen vielfach ihr Wahlrecht vorenthalten wird.</p>&#13;
<p><strong>Was kann jeder Einzelne von uns tun, um die eigenen Rechte und die Menschenrechte anderer zu stärken?</strong></p>&#13;
<p>Mitmachen! Am besten ist es, sich in bestehenden Gruppen und Netzwerken zu engagieren, denn gemeinsam können wir mehr erreichen und eine größere öffentliche Sichtbarkeit herstellen. An der Hochschule Coburg startet beispielsweise eine Gruppe von Studierenden, die zur Menschenrechtsorganisation <em>Amnesty International</em> gehören, immer wieder Aktionen. Mit ihren „Briefen gegen das Vergessen“ machen sie regelmäßig auf Einzelschicksale aufmerksam. Amnesty erreicht damit zum Beispiel, dass Menschen aus der Haft entlassen werden. Aber auch als Einzelperson können wir etwas tun. Jeder sollte sich Gedanken machen, was Werte wie Freiheit, Würde und Solidarität heute konkret bedeuten. Indem wir darüber mit Freunden und Familie sprechen, schaffen wir ein Alltagsverständnis und lassen Menschenrechte lebendig werden. Es ist wichtig, sich kontinuierlich einzusetzen und nicht erst, wenn konkrete Gefahren drohen. Allein in Deutschland gibt es gut 200 verschiedene Menschenrechtsorganisationen – da ist genug Platz für jeden von uns!</p>&#13;
&#13;
<p>Die Fragen stellte Anke Hempfling.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Menschenrechte<br /></strong></p>&#13;
<p>Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte besteht aus 30 Artikeln. Sie sind das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal. Menschenrechte gelten für alle Menschen – ohne Unterschiede zu machen etwa aufgrund von Nationalität, Alter, Behinderung, Geschlecht oder Hautfarbe. Sie definieren zum Beispiel die Rechte auf Meinungsfreiheit, Bildung oder soziale Sicherheit und verbieten Diskriminierung, Sklaverei, Folter oder willkürliche Verhaftung. Menschenrechte legen aber auch die Verantwortung fest, die jeder gegenüber der Gemeinschaft hat. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schuelerforschungszentrum_Easton-1024x682.jpg"
                        fileSize="153806"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Profin_Lohrenscheit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Dr. Valeva in Brüssel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-dr-valeva-in-bruessel/</link>
                <pubDate>Fri, 07 Dec 2018 13:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-dr-valeva-in-bruessel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Milena Valeva war kürzlich als Expertin zum UNESCO Global Education Meeting in Brüssel geladen. </em></p>&#13;
<p>Vor 21 Jahren wurde das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) als Teil des UN-Sekretariats gegründet. Seit August 2017 gehört <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-milena-valeva.html">Professorin Valeva</a> zu einem über 70-köpfigen internationalen Team, welches für dieses Büro Unterrichtsmaterialien im Bereich „Integrity and Ethics“ erarbeitet. In diesem Kontext besuchte kürzlich erst Dr. Sigall Horovitz, Mitarbeiterin der UNODC, die Hochschule Coburg. Im Rahmen des Mentorinnen-Programms hielt sie einen Vortrag zum Thema „UN &amp; Leadership“ und stellte die Unterrichtsmaterialien vor.<br /> Während der UNESCO-Konferenz, die sich das Ziel „Hochwertige Bildung“ mit dem Erreichen der global education agenda 2030 auf die Fahnen geschrieben hat, sprach Professorin Valeva über ihre Forschungen. Außerdem nahm sie am Workshop „Teaching and learning respect for Diversity“ teil. <br /> Zum Global Education Meeting waren über 300 Personen aus der ganzen Welt eingeladen. Deren Kreis setzte sich aus Repräsentanten von UN-Organisationen, Non-Profit-Organisationen, Vertretern der internationalen Regierungen im Bildungsbereich sowie Teilnehmern aus der Zivilgesellschaft zusammen. </p>&#13;
<p><a href="https://en.unesco.org/themes/education/globaleducationmeeting2018">Mehr</a> zum UNESCO Global Education Meeting.</p>&#13;
<p><a href="https://www.unodc.org/e4j/en/tertiary/integrity-ethics.html">Mehr</a> zu den Inhalten von “Integrity and Ethics”.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Milena Valeva war kürzlich als Expertin zum UNESCO Global Education Meeting in Brüssel geladen. </em></p>&#13;
<p>Vor 21 Jahren wurde das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) als Teil des UN-Sekretariats gegründet. Seit August 2017 gehört <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-milena-valeva.html">Professorin Valeva</a> zu einem über 70-köpfigen internationalen Team, welches für dieses Büro Unterrichtsmaterialien im Bereich „Integrity and Ethics“ erarbeitet. In diesem Kontext besuchte kürzlich erst Dr. Sigall Horovitz, Mitarbeiterin der UNODC, die Hochschule Coburg. Im Rahmen des Mentorinnen-Programms hielt sie einen Vortrag zum Thema „UN &amp; Leadership“ und stellte die Unterrichtsmaterialien vor.<br /> Während der UNESCO-Konferenz, die sich das Ziel „Hochwertige Bildung“ mit dem Erreichen der global education agenda 2030 auf die Fahnen geschrieben hat, sprach Professorin Valeva über ihre Forschungen. Außerdem nahm sie am Workshop „Teaching and learning respect for Diversity“ teil. <br /> Zum Global Education Meeting waren über 300 Personen aus der ganzen Welt eingeladen. Deren Kreis setzte sich aus Repräsentanten von UN-Organisationen, Non-Profit-Organisationen, Vertretern der internationalen Regierungen im Bildungsbereich sowie Teilnehmern aus der Zivilgesellschaft zusammen. </p>&#13;
<p><a href="https://en.unesco.org/themes/education/globaleducationmeeting2018">Mehr</a> zum UNESCO Global Education Meeting.</p>&#13;
<p><a href="https://www.unodc.org/e4j/en/tertiary/integrity-ethics.html">Mehr</a> zu den Inhalten von “Integrity and Ethics”.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Valeva_UNESCO_Bruessel.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Jung und hochbegabt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jung-und-hochbegabt/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Dec 2018 06:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jung-und-hochbegabt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Warum sich eine junge Coburgerin bewusst für ein Studium „Zuhause“ entschieden hat.</em></p>&#13;
<p>Lisa Feng ist ein Ausnahmetalent. Sie hat eine Klasse übersprungen und ihr Abitur mit 16 gemacht. Natürlich mit Einser-Schnitt. Physik und Wirtschaft hatte sie abgewählt. Nicht, weil sie die Fächer nicht mochte, sondern, weil sie die im Studium ja sowieso lernen würde. Eigentlich hätte sich Lisa Feng eine der großen Spitzenunis aussuchen können. Trotzdem hat sie sich für ihre Heimat und damit die Hochschule Coburg entschieden. Im dritten Semester studiert die 17-Jährige hier <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=143">Automobiltechnologie mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsingenieurwesen</a>. Lisa Feng ist in Coburg aufgewachsen. Bei Ferienaktionen, Schnuppertagen für Schülerinnen, oder Angeboten zum Kennenlernen der Labore und Hörsäle hatte sie schon immer wieder Zeit an der Hochschule verbracht. Das hat ihr auch die Entscheidung, hier zu studieren erleichtert. </p>&#13;
<p>Für die Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=464">Prof. Dr. Jutta Michel</a>, sind Geschichten wie die von Lisa Feng ein echter Gewinn: „Das zeigt, dass unsere Strategie, Schülerinnen frühzeitig an die Hochschule heranzuführen, aufgeht.“ Vor drei Jahren habe die Hochschule deshalb auch Kooperationsverträge mit Schulen in der Region geschlossen. Schüler können Teile ihrer P-Seminare an der Hochschule machen und dabei die Labore und Ausstattung nutzen. Es gibt Workshops, bei denen sie ihr Blut analysieren, ein technisches Produkt entwickeln oder das Schneiden von Videos lernen können. „Wir möchten den Schülern und Schülerinnen auf diesem Weg bei der Entscheidung helfen, ob und was sie nach dem Abitur studieren“, sagt Michel, in deren Verantwortung der Studierendenservice fällt. </p>&#13;
<p>Auch das Thema Frauen und Technik spielt dabei eine große Rolle. „Es sind leider immer noch zu wenig Frauen, die sich für technische Studiengänge entscheiden. Mit speziellen Angeboten nur für Mädchen möchten wir das Interesse steigern.“ Umso wichtiger seien deshalb Erfolgsgeschichten wie die von Lisa Feng. </p>&#13;
<p>Die überdurchschnittlichen Leistungen der 17-Jährigen sind an der Hochschule nicht lange unbemerkt geblieben. Christian Erkenbrecher, Leiter des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=412">Career Service</a>, hatte vor einem Jahr Lisa Fengs Bewerbung für ein <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=329">Deutschlandstipendium</a> auf dem Tisch. „Das war schon etwas Besonderes. Eine so junge Bewerberin mit Top-Noten, überdurchschnittlichem Engagement und schon zahlreichen Auszeichnungen.“ Die Kommission, die entscheidet, wer ein Stipendium bekommt, war sich bei Lisa Feng schnell einig. Denn ein Deutschlandstipendium bedeutet nicht nur materielle Förderung. Es soll auch dafür sorgen, dass sich die Studierenden ein Netzwerk zu Unternehmen aufbauen können. Die eine Hälfte des Stipendiums übernimmt deshalb ein Unternehmen, die andere Hälfte kommt vom Bund. Stipendiaten und Förderer werden im Idealfall so ausgewählt, dass beide Seiten profitieren.</p>&#13;
<p> „Das Deutschlandstipendium ermöglicht es uns, frühzeitig Kontakte zu den begehrten Nachwuchskräften zu knüpfen und diese als zukünftige Fach- und Führungskräfte für das Unternehmen zu gewinnen“, erklärt Katrin Schröder, Personalleiterin beim Unternehmen KAPP NILES. Der Coburger Maschinen- und Werkzeughersteller wurde als Förderer für Lisa Feng gewählt. Die Schülerin war dort kein unbekanntes Gesicht. „Der erste Kontakt fand bereits zu ihrer Schulzeit statt, als sie im Rahmen des Dr.-Ing. E. h. Bernhard Kapp Preises prämiert wurde. Vor Studienbeginn absolvierte sie bei uns außerdem ein dreimonatiges Praktikum und durchlief verschiedene Abteilungen an den Standorten Coburg, Berlin und JiaShan (China)“, berichtet Schröder. Zwei weitere Praktika bei Kapp seien mittlerweile dazugekommen. </p>&#13;
<p>Dass Talente wie Lisa Feng nicht durchs Raster fallen, ist auch der Überschaubarkeit von kleineren Hochschulen wie Coburg geschuldet. Individuelle Hintergründe können einfacher berücksichtigt werden. „Individuelle Förderung ist eines der strategischen Ziele, die sich die Hochschule Coburg auf die Fahnen schreibt“, erklärt Vizepräsidentin Jutta Michel. „Die Studierenden kommen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen bei uns an. Wir möchten sie dort abholen, wo sie stehen und die persönlichen Stärken fördern.“</p>&#13;
<p>Lisa Feng wird in spätestens zwei Jahren ihren Bachelor abschließen. Sie könnte sich vorstellen auch den Master hier zu machen. Anschließend promovieren? Durchaus möglich. Die Entscheidung für die Hochschule Coburg hat sie auf jeden Fall nicht bereut: „Durch das Studium wurde ich gezwungen, mich aus der Praxissicht mit Themen auseinander zu setzen. Dadurch lernt man auch mehr. Wenn ich an eine Uni gegangen wäre, wo man nicht so viel Zeit für die Praxis hat, würde mir das fehlen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Warum sich eine junge Coburgerin bewusst für ein Studium „Zuhause“ entschieden hat.</em></p>&#13;
<p>Lisa Feng ist ein Ausnahmetalent. Sie hat eine Klasse übersprungen und ihr Abitur mit 16 gemacht. Natürlich mit Einser-Schnitt. Physik und Wirtschaft hatte sie abgewählt. Nicht, weil sie die Fächer nicht mochte, sondern, weil sie die im Studium ja sowieso lernen würde. Eigentlich hätte sich Lisa Feng eine der großen Spitzenunis aussuchen können. Trotzdem hat sie sich für ihre Heimat und damit die Hochschule Coburg entschieden. Im dritten Semester studiert die 17-Jährige hier <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=143">Automobiltechnologie mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsingenieurwesen</a>. Lisa Feng ist in Coburg aufgewachsen. Bei Ferienaktionen, Schnuppertagen für Schülerinnen, oder Angeboten zum Kennenlernen der Labore und Hörsäle hatte sie schon immer wieder Zeit an der Hochschule verbracht. Das hat ihr auch die Entscheidung, hier zu studieren erleichtert. </p>&#13;
<p>Für die Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=464">Prof. Dr. Jutta Michel</a>, sind Geschichten wie die von Lisa Feng ein echter Gewinn: „Das zeigt, dass unsere Strategie, Schülerinnen frühzeitig an die Hochschule heranzuführen, aufgeht.“ Vor drei Jahren habe die Hochschule deshalb auch Kooperationsverträge mit Schulen in der Region geschlossen. Schüler können Teile ihrer P-Seminare an der Hochschule machen und dabei die Labore und Ausstattung nutzen. Es gibt Workshops, bei denen sie ihr Blut analysieren, ein technisches Produkt entwickeln oder das Schneiden von Videos lernen können. „Wir möchten den Schülern und Schülerinnen auf diesem Weg bei der Entscheidung helfen, ob und was sie nach dem Abitur studieren“, sagt Michel, in deren Verantwortung der Studierendenservice fällt. </p>&#13;
<p>Auch das Thema Frauen und Technik spielt dabei eine große Rolle. „Es sind leider immer noch zu wenig Frauen, die sich für technische Studiengänge entscheiden. Mit speziellen Angeboten nur für Mädchen möchten wir das Interesse steigern.“ Umso wichtiger seien deshalb Erfolgsgeschichten wie die von Lisa Feng. </p>&#13;
<p>Die überdurchschnittlichen Leistungen der 17-Jährigen sind an der Hochschule nicht lange unbemerkt geblieben. Christian Erkenbrecher, Leiter des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=412">Career Service</a>, hatte vor einem Jahr Lisa Fengs Bewerbung für ein <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=329">Deutschlandstipendium</a> auf dem Tisch. „Das war schon etwas Besonderes. Eine so junge Bewerberin mit Top-Noten, überdurchschnittlichem Engagement und schon zahlreichen Auszeichnungen.“ Die Kommission, die entscheidet, wer ein Stipendium bekommt, war sich bei Lisa Feng schnell einig. Denn ein Deutschlandstipendium bedeutet nicht nur materielle Förderung. Es soll auch dafür sorgen, dass sich die Studierenden ein Netzwerk zu Unternehmen aufbauen können. Die eine Hälfte des Stipendiums übernimmt deshalb ein Unternehmen, die andere Hälfte kommt vom Bund. Stipendiaten und Förderer werden im Idealfall so ausgewählt, dass beide Seiten profitieren.</p>&#13;
<p> „Das Deutschlandstipendium ermöglicht es uns, frühzeitig Kontakte zu den begehrten Nachwuchskräften zu knüpfen und diese als zukünftige Fach- und Führungskräfte für das Unternehmen zu gewinnen“, erklärt Katrin Schröder, Personalleiterin beim Unternehmen KAPP NILES. Der Coburger Maschinen- und Werkzeughersteller wurde als Förderer für Lisa Feng gewählt. Die Schülerin war dort kein unbekanntes Gesicht. „Der erste Kontakt fand bereits zu ihrer Schulzeit statt, als sie im Rahmen des Dr.-Ing. E. h. Bernhard Kapp Preises prämiert wurde. Vor Studienbeginn absolvierte sie bei uns außerdem ein dreimonatiges Praktikum und durchlief verschiedene Abteilungen an den Standorten Coburg, Berlin und JiaShan (China)“, berichtet Schröder. Zwei weitere Praktika bei Kapp seien mittlerweile dazugekommen. </p>&#13;
<p>Dass Talente wie Lisa Feng nicht durchs Raster fallen, ist auch der Überschaubarkeit von kleineren Hochschulen wie Coburg geschuldet. Individuelle Hintergründe können einfacher berücksichtigt werden. „Individuelle Förderung ist eines der strategischen Ziele, die sich die Hochschule Coburg auf die Fahnen schreibt“, erklärt Vizepräsidentin Jutta Michel. „Die Studierenden kommen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen bei uns an. Wir möchten sie dort abholen, wo sie stehen und die persönlichen Stärken fördern.“</p>&#13;
<p>Lisa Feng wird in spätestens zwei Jahren ihren Bachelor abschließen. Sie könnte sich vorstellen auch den Master hier zu machen. Anschließend promovieren? Durchaus möglich. Die Entscheidung für die Hochschule Coburg hat sie auf jeden Fall nicht bereut: „Durch das Studium wurde ich gezwungen, mich aus der Praxissicht mit Themen auseinander zu setzen. Dadurch lernt man auch mehr. Wenn ich an eine Uni gegangen wäre, wo man nicht so viel Zeit für die Praxis hat, würde mir das fehlen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lisa_Feng_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="115822"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Reparieren statt Wegwerfen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/reparieren-statt-wegwerfen/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Dec 2018 14:58:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/reparieren-statt-wegwerfen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Repair-Café bekommen kaputte Sachen eine zweite Chance. Das ist gut für die Umwelt. Und: Wer etwas zum Reparieren bringt, lernt gleich noch was dazu.</em></p>&#13;
<p>An zwei großen Tischen haben sich die Bastler verteilt – umgeben von Werkzeug, Kabeln und Kaffeetassen. Auf der kleinen Küchenzeile steht ein großer Topf mit Punsch. Jemand hat Kuchen mitgebracht und daneben gestellt. Einmal im Monat treffen sie sich in der ehemaligen Direktorenvilla am Coburger Schlachthof zum Reparieren: Hobbybastler, die ehrenamtlich im Repair-Café arbeiten und Besucher, die ihre kaputten Sachen vorbeibringen. Radios, Kaffeemaschinen oder auch mal ein gebrochenes Stuhlbein können das sein. Jochen Wenzel ist einer der ehrenamtlichen Reparatur-Profis. Heute liegt eine mechanische Uhr vor ihm auf dem Tisch. „Ich will gucken, wo eventuell ein Zahnrad ausgehängt ist, weil sie von alleine nicht mehr läuft. Vielleicht ist auch Staub drin. Staub in der Mechanik ist fatal.“ Der Besitzer der Uhr, ein älterer Herr, guckt Jochen Wenzel über die Schulter. So lernt er gleich, wie er die Uhr in Zukunft selber auseinander schrauben kann.</p>&#13;
<p>Hilfe zur Selbsthilfe – das ist die Idee hinter dem Repair-Café. Seit drei Jahren findet es in Coburg statt. „Wir möchten der Wegwerf-Gesellschaft entgegenwirken“, erklärt Gründer Frank Eisenwiener. „Vor allem ältere Bürger nutzen das Angebot, weil sie noch einen anderen Bezug zu ihrem Eigentum haben.“</p>&#13;
<p>22,8 Kilo Elektroschrott produziert jeder Deutsche im Jahr. Was nicht mehr funktioniert, fliegt auf den Müll. Dabei sind manchmal wirklich nur Kleinigkeiten kaputt. So wie beim Navigationsgerät von Klaus Schulz. Der Bildschirm bleibt seit kurzem schwarz. „Im Fachgeschäft kriegt man dann zu hören: Kaufen Sie sich gleich ein neues Gerät. Wir haben da ein Angebot. Das ist aber nicht mein Ding“, sagt Klaus Schulz und hat sein Navi deshalb ins Repair-Café gebracht. Informatikprofessor Dr. Michael Engel, der sich dort ehrenamtlich engagiert, hat das Problem schnell gefunden. Eine Kabelverbindung war defekt. Engel hat sie ausgetauscht und konnte das Gerät wieder starten. „Wir warten jetzt erstmal ab und schauen, ob das Ganze auch so bleibt. Aber wenn das Gerät nur ein Jahr weiterläuft, hat man der Umwelt schon etwas Gutes getan“, erklärt der Professor. </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg ist seit drei Monaten mit im Boot beim Repair-Café. Vorher haben sich die Bastler immer im AWO-Mehr-Generationen-Haus getroffen. Jetzt stellt ihnen die Hochschule die Villa am Coburger Schlachthof zur Verfügung. Den Makerspace, den sie dort für ihr Projekt CREAPOLIS eingerichtet hat, können die Hobbybastler nutzen – inklusive Holz-und Elektronik-Werkstatt. Geräte wie 3D-Drucker, Lasercutter oder Biegemaschine gehören dazu. „Manche Probleme, die wir bisher nur verzögert lösen konnten, können wir hier wesentlich schneller umsetzen“, freut sich Frank Eisenwiener. Und für die Besucher sei die Werkstatt auch leichter mit dem Auto zu erreichen. </p>&#13;
<p>Am Samstag, 08. Dezember, treffen sich die Bastler wieder. Von 14 bis 17 Uhr ist das Café geöffnet. Die Reparaturen sind übrigens kostenlos. Wer mag, kann aber eine Spende ins Sparschwein werfen. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Repair-Café bekommen kaputte Sachen eine zweite Chance. Das ist gut für die Umwelt. Und: Wer etwas zum Reparieren bringt, lernt gleich noch was dazu.</em></p>&#13;
<p>An zwei großen Tischen haben sich die Bastler verteilt – umgeben von Werkzeug, Kabeln und Kaffeetassen. Auf der kleinen Küchenzeile steht ein großer Topf mit Punsch. Jemand hat Kuchen mitgebracht und daneben gestellt. Einmal im Monat treffen sie sich in der ehemaligen Direktorenvilla am Coburger Schlachthof zum Reparieren: Hobbybastler, die ehrenamtlich im Repair-Café arbeiten und Besucher, die ihre kaputten Sachen vorbeibringen. Radios, Kaffeemaschinen oder auch mal ein gebrochenes Stuhlbein können das sein. Jochen Wenzel ist einer der ehrenamtlichen Reparatur-Profis. Heute liegt eine mechanische Uhr vor ihm auf dem Tisch. „Ich will gucken, wo eventuell ein Zahnrad ausgehängt ist, weil sie von alleine nicht mehr läuft. Vielleicht ist auch Staub drin. Staub in der Mechanik ist fatal.“ Der Besitzer der Uhr, ein älterer Herr, guckt Jochen Wenzel über die Schulter. So lernt er gleich, wie er die Uhr in Zukunft selber auseinander schrauben kann.</p>&#13;
<p>Hilfe zur Selbsthilfe – das ist die Idee hinter dem Repair-Café. Seit drei Jahren findet es in Coburg statt. „Wir möchten der Wegwerf-Gesellschaft entgegenwirken“, erklärt Gründer Frank Eisenwiener. „Vor allem ältere Bürger nutzen das Angebot, weil sie noch einen anderen Bezug zu ihrem Eigentum haben.“</p>&#13;
<p>22,8 Kilo Elektroschrott produziert jeder Deutsche im Jahr. Was nicht mehr funktioniert, fliegt auf den Müll. Dabei sind manchmal wirklich nur Kleinigkeiten kaputt. So wie beim Navigationsgerät von Klaus Schulz. Der Bildschirm bleibt seit kurzem schwarz. „Im Fachgeschäft kriegt man dann zu hören: Kaufen Sie sich gleich ein neues Gerät. Wir haben da ein Angebot. Das ist aber nicht mein Ding“, sagt Klaus Schulz und hat sein Navi deshalb ins Repair-Café gebracht. Informatikprofessor Dr. Michael Engel, der sich dort ehrenamtlich engagiert, hat das Problem schnell gefunden. Eine Kabelverbindung war defekt. Engel hat sie ausgetauscht und konnte das Gerät wieder starten. „Wir warten jetzt erstmal ab und schauen, ob das Ganze auch so bleibt. Aber wenn das Gerät nur ein Jahr weiterläuft, hat man der Umwelt schon etwas Gutes getan“, erklärt der Professor. </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg ist seit drei Monaten mit im Boot beim Repair-Café. Vorher haben sich die Bastler immer im AWO-Mehr-Generationen-Haus getroffen. Jetzt stellt ihnen die Hochschule die Villa am Coburger Schlachthof zur Verfügung. Den Makerspace, den sie dort für ihr Projekt CREAPOLIS eingerichtet hat, können die Hobbybastler nutzen – inklusive Holz-und Elektronik-Werkstatt. Geräte wie 3D-Drucker, Lasercutter oder Biegemaschine gehören dazu. „Manche Probleme, die wir bisher nur verzögert lösen konnten, können wir hier wesentlich schneller umsetzen“, freut sich Frank Eisenwiener. Und für die Besucher sei die Werkstatt auch leichter mit dem Auto zu erreichen. </p>&#13;
<p>Am Samstag, 08. Dezember, treffen sich die Bastler wieder. Von 14 bis 17 Uhr ist das Café geöffnet. Die Reparaturen sind übrigens kostenlos. Wer mag, kann aber eine Spende ins Sparschwein werfen. </p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Labore für die Bioanalytik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-labore-fuer-die-bioanalytik/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Nov 2018 13:33:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-labore-fuer-die-bioanalytik/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Den Studierenden und den Forscher*innen der Bioanalytik steht künftig ein neues Labor für Molekulare Zellbiologie zur Verfügung. Und das Chemiezentrum der Hochschule wurde umgebaut und mit modernen Geräten ausgestattet.</em></p>&#13;
<p> Weshalb altert die Haut und wie lassen sich die Alterungsprozesse beeinflussen? Das ist eine Frage, die Prof. Dr. Janosch Hildebrand interessiert. Antworten darauf kann er künftig gemeinsam mit den Studierenden der Bioanalytik in seinem neuen Labor für Molekulare Zellbiologie finden. Er setzt dabei auf den neuen Ansatz der Systembiologie, der nicht nur die biologischen Analysen umfasst, sondern auch neue Technologien zur Gewinnung umfangreicher biologischer Daten nutzt. Mit Hilfe der computergestützten Auswertung dieser Daten lassen sich breit gefächerte Wirkstofftests durchführen, die zu neuen Produkten führen. Die Systembiologie gewinnt in der Industrie bei der Entwicklung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe und Kosmetika eine immer größere Bedeutung. An der Hochschule Coburg können die Studierenden der Bioanalytik bereits heute darauf vorbereitet werden. Und auch in der Forschung wird es das Gewinnen neuer Erkenntnisse verändern.</p>&#13;
<p>Wie stark der Ansatz der Systembiologie auf die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Teilbereiche der Bioanalytik setzt, wird beim modernisierten Chemiezentrum der Hochschule Coburg deutlich, das Prof. Dr. Stefan Kalkhof leitet. Es verfügt über eine hochmoderne Laborausstattung. Sie reicht von der Elementaranalytik über die Molekül- und Polymeranalytik bis zur Analyse von Zellkulturen, Geweben und Biofilmen.</p>&#13;
<p>Wie spannen die bioanalytische Forschung sein kann, zeigt Prof. Kalkhof am Beispiel der Entwicklung neuer Implantate auf. Hier setzen die Forscher darauf, Materialien zu entwickeln, die für den Körper nicht nur gut verträglich sind, sondern den Heilungsprozess sogar aktiv unterstützen.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freut sich über die neuen Möglichkeiten in der Bioanalytik: „Wir schaffen hier beste Voraussetzungen für ein hochmodernes Studium und erweitern die Forschungsmöglichkeiten unseres Instituts für Bioanalytik.“ In dem 2017 gegründeten Institut arbeiten aktuell vier Professor*innen, 8 Doktorand*innen und 7 Labormitarbeiter*innen. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Den Studierenden und den Forscher*innen der Bioanalytik steht künftig ein neues Labor für Molekulare Zellbiologie zur Verfügung. Und das Chemiezentrum der Hochschule wurde umgebaut und mit modernen Geräten ausgestattet.</em></p>&#13;
<p> Weshalb altert die Haut und wie lassen sich die Alterungsprozesse beeinflussen? Das ist eine Frage, die Prof. Dr. Janosch Hildebrand interessiert. Antworten darauf kann er künftig gemeinsam mit den Studierenden der Bioanalytik in seinem neuen Labor für Molekulare Zellbiologie finden. Er setzt dabei auf den neuen Ansatz der Systembiologie, der nicht nur die biologischen Analysen umfasst, sondern auch neue Technologien zur Gewinnung umfangreicher biologischer Daten nutzt. Mit Hilfe der computergestützten Auswertung dieser Daten lassen sich breit gefächerte Wirkstofftests durchführen, die zu neuen Produkten führen. Die Systembiologie gewinnt in der Industrie bei der Entwicklung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe und Kosmetika eine immer größere Bedeutung. An der Hochschule Coburg können die Studierenden der Bioanalytik bereits heute darauf vorbereitet werden. Und auch in der Forschung wird es das Gewinnen neuer Erkenntnisse verändern.</p>&#13;
<p>Wie stark der Ansatz der Systembiologie auf die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Teilbereiche der Bioanalytik setzt, wird beim modernisierten Chemiezentrum der Hochschule Coburg deutlich, das Prof. Dr. Stefan Kalkhof leitet. Es verfügt über eine hochmoderne Laborausstattung. Sie reicht von der Elementaranalytik über die Molekül- und Polymeranalytik bis zur Analyse von Zellkulturen, Geweben und Biofilmen.</p>&#13;
<p>Wie spannen die bioanalytische Forschung sein kann, zeigt Prof. Kalkhof am Beispiel der Entwicklung neuer Implantate auf. Hier setzen die Forscher darauf, Materialien zu entwickeln, die für den Körper nicht nur gut verträglich sind, sondern den Heilungsprozess sogar aktiv unterstützen.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze freut sich über die neuen Möglichkeiten in der Bioanalytik: „Wir schaffen hier beste Voraussetzungen für ein hochmodernes Studium und erweitern die Forschungsmöglichkeiten unseres Instituts für Bioanalytik.“ In dem 2017 gegründeten Institut arbeiten aktuell vier Professor*innen, 8 Doktorand*innen und 7 Labormitarbeiter*innen. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hildebrand_Kalkhof_Funke_Fritze_Knott-Lutze_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Experten für Totholz zu Gast an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/experten-fuer-totholz-zu-gast-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Nov 2018 13:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/experten-fuer-totholz-zu-gast-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em style="mso-bidi-font-style:normal">Naturwissenschaftler verschiedener Interessengebiete trafen sich kürzlich an der Hochschule Coburg, um sich über ökologische Abbauprozesse von Totholz auszutauschen. Als Gastgeber fungierte Prof. Dr. Matthias Noll, unterstützt durch seine Mitarbeiter Sarah Muszynski und Florian Maurer. In Kooperation mit Dr. Nico Jehmlich vom Helmholtz Zentrums für Umweltforschung Leipzig leitet er das FunWood IV-Teilprojekt, das den mikrobiellen Totholzabbau erforscht. </em></p>&#13;
<p>Das Teilprojekt FunWood IV gehört zu dem Projekt BELongDead, das sich mit den ökologischen Abbauprozessen von Totholz befasst. Dieses wiederum gehört zu dem Schwerpunktprogramm „<span style="font-size:10.0pt; line-height:107%;font-family:&quot;Segoe UI&quot;,sans-serif;mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;;mso-fareast-language:DE">Biodiversitäts-Exploratorien</span>“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (<span class="external-link"><a href="http://www.biodiversity-exploratories.de">www.biodiversity-exploratories.de</a></span>), dessen wissenschaftliche Koordination bei Prof. Dr. Wolfgang Weisser und Claudia Seilwinder von der TU München liegt. Ehrengast des Treffens war Prof. Dr. Schulze, emeritierte Institutsleiter des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena. Als weiterer Gast wurde Dr. Andrea Paul von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung begrüßt. </p>&#13;
<p>Die Naturwissenschaftler befassen sich mit der Bedeutung von Totholz in Ökosystemprozessen. Dabei werden der Einfluss der Umgebung auf den Holzabbau sowie der Verlauf der Besiedlung mit abbauenden Mikro- und Makroorganismen erforscht. Das Teilprojekt WoodSoil, bestehend aus dem Forscherteam Prof. Dr. Werner Borken, Cynthia Minnich und PD Dr. Derek Persoh der Universität Bayreuth und der Universität Bochum, und beschäftigt sich mit dem Einfluss von Totholz auf die funktionelle Diversität und biogeochemischen Eigenschaften in unterliegenden Böden. Das Teilprojekt BLD-FFD-HZG II befasst sich mit der strukturellen und funktionellen Diversität von Pilzen und Bakterien in Totholz. Beteiligt sind unter anderem Dr. Harald Kellner und Sabrina Leonhardt von der TU Dresden – IHI Zittau, Dr. Claus Bässler und Aleksandar Zarkov des Nationalparks Bayrischer Wald Grafenau, sowie Dr. Julia Moll vom Helmholtz Zentrum für Umweltforschung Halle und Dr. Björn Hoppe vom Julius-Kühn-Institut Braunschweig. </p>&#13;
<p>Mit dem Thema Landnutzung, oberirdische Arthropoden-Diversität und durch Arthropoden beeinflusste Prozesse befasst sich das Projekt Arthropoden. Vertreter dieses Projekts war Dr. Sebastian Seibold von der TU München. Außerdem vertraten Dr. Martin Gossner und Felix Neff der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL Birmensdorf (Schweiz) das Teilprojekt FuncNet. Diese erforscht die Landnutzungseffekte auf funktionale Netzwerke und Konsequenzen für Ökosystemprozesse.</p>&#13;
<p>Das Treffen war von spannenden Vorträgen, angeregten Diskussionen und regem Austausch geprägt. Dies führte zu einigen vielversprechenden neuen Ideen und Forschungsansätzen, die die bisherigen Ergebnisse sinnvoll erweitern und in der nächsten Förderphase beantragt werden sollen. Für die Zukunft des BELongDead-Projekts sind außerdem weitere kooperative Projekte und gemeinsame Veröffentlichungen geplant.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em style="mso-bidi-font-style:normal">Naturwissenschaftler verschiedener Interessengebiete trafen sich kürzlich an der Hochschule Coburg, um sich über ökologische Abbauprozesse von Totholz auszutauschen. Als Gastgeber fungierte Prof. Dr. Matthias Noll, unterstützt durch seine Mitarbeiter Sarah Muszynski und Florian Maurer. In Kooperation mit Dr. Nico Jehmlich vom Helmholtz Zentrums für Umweltforschung Leipzig leitet er das FunWood IV-Teilprojekt, das den mikrobiellen Totholzabbau erforscht. </em></p>&#13;
<p>Das Teilprojekt FunWood IV gehört zu dem Projekt BELongDead, das sich mit den ökologischen Abbauprozessen von Totholz befasst. Dieses wiederum gehört zu dem Schwerpunktprogramm „<span style="font-size:10.0pt; line-height:107%;font-family:&quot;Segoe UI&quot;,sans-serif;mso-fareast-font-family: &quot;Times New Roman&quot;;mso-fareast-language:DE">Biodiversitäts-Exploratorien</span>“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (<span class="external-link"><a href="http://www.biodiversity-exploratories.de">www.biodiversity-exploratories.de</a></span>), dessen wissenschaftliche Koordination bei Prof. Dr. Wolfgang Weisser und Claudia Seilwinder von der TU München liegt. Ehrengast des Treffens war Prof. Dr. Schulze, emeritierte Institutsleiter des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena. Als weiterer Gast wurde Dr. Andrea Paul von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung begrüßt. </p>&#13;
<p>Die Naturwissenschaftler befassen sich mit der Bedeutung von Totholz in Ökosystemprozessen. Dabei werden der Einfluss der Umgebung auf den Holzabbau sowie der Verlauf der Besiedlung mit abbauenden Mikro- und Makroorganismen erforscht. Das Teilprojekt WoodSoil, bestehend aus dem Forscherteam Prof. Dr. Werner Borken, Cynthia Minnich und PD Dr. Derek Persoh der Universität Bayreuth und der Universität Bochum, und beschäftigt sich mit dem Einfluss von Totholz auf die funktionelle Diversität und biogeochemischen Eigenschaften in unterliegenden Böden. Das Teilprojekt BLD-FFD-HZG II befasst sich mit der strukturellen und funktionellen Diversität von Pilzen und Bakterien in Totholz. Beteiligt sind unter anderem Dr. Harald Kellner und Sabrina Leonhardt von der TU Dresden – IHI Zittau, Dr. Claus Bässler und Aleksandar Zarkov des Nationalparks Bayrischer Wald Grafenau, sowie Dr. Julia Moll vom Helmholtz Zentrum für Umweltforschung Halle und Dr. Björn Hoppe vom Julius-Kühn-Institut Braunschweig. </p>&#13;
<p>Mit dem Thema Landnutzung, oberirdische Arthropoden-Diversität und durch Arthropoden beeinflusste Prozesse befasst sich das Projekt Arthropoden. Vertreter dieses Projekts war Dr. Sebastian Seibold von der TU München. Außerdem vertraten Dr. Martin Gossner und Felix Neff der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL Birmensdorf (Schweiz) das Teilprojekt FuncNet. Diese erforscht die Landnutzungseffekte auf funktionale Netzwerke und Konsequenzen für Ökosystemprozesse.</p>&#13;
<p>Das Treffen war von spannenden Vorträgen, angeregten Diskussionen und regem Austausch geprägt. Dies führte zu einigen vielversprechenden neuen Ideen und Forschungsansätzen, die die bisherigen Ergebnisse sinnvoll erweitern und in der nächsten Förderphase beantragt werden sollen. Für die Zukunft des BELongDead-Projekts sind außerdem weitere kooperative Projekte und gemeinsame Veröffentlichungen geplant.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Noll_Totholzexperten_Treffen_15.11._Coburg-1024x683.jpg"
                        fileSize="161298"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zeigt her eure Wohnung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zeigt-her-eure-wohnung/</link>
                <pubDate>Wed, 28 Nov 2018 14:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zeigt-her-eure-wohnung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>So leb ich – wie lebst du? Dank Instagram und anderer sozialer Medien machen immer mehr Menschen öffentlich, wie sie sich zuhause einrichten. Innenarchitektur-Dozentin <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=678">Verena Fritsch</a> über aktuelle Trends beim Wohnen.</em></p>&#13;
<p><strong>Frau Fritsch, was ist gerade angesagt bei der Einrichtung?</strong></p>&#13;
<p>Es gibt unterschiedliche Trends: Zum einen das Streben nach Einfachheit, Minimalismus und Nachhaltigkeit. Einfaches, aber hochwertiges Design trifft natürliche Materialien. Tiny Houses (Minihäuser) sind ein typisches Beispiel. Dort lebt man auf wenigen Quadratmetern, alles Überflüssige wird weggelassen.<br />Ein weiterer Trend ist das skandinavische Design: Hier zählt die Gemütlichkeit. Vorbilder sind die nordischen Länder: Hygge (Dänisch) und Lagom (Schwedisch) bedeuten warme Materialien, bequeme Möbel, usw.<br />Ein dritter Trend ist der Eklektizismus: Farben, Muster, Stile, Materialien werden neu zusammengesetzt. Wichtig hier: Viel Deko, Goldtöne und eine bunte Mischung aus allem, was einem gefällt.</p>&#13;
<p><strong>Wie haben sich die Einrichtungsgewohnheiten der Menschen in den letzten Jahren verändert?</strong></p>&#13;
<p>Viele Menschen beschäftigen sich heute stärker damit, wie sie wohnen. Sie entscheiden sich bewusst für bestimmte Lebens- und Wohnstile. Besonders über soziale Netzwerke wie Pinterest oder Instagram kann man sich informieren. Man sieht wie andere wohnen und auch das Teilen des eigenen Einrichtungsstils ist weit verbreitet.</p>&#13;
<p><strong>Mit Studierenden sind Sie gerade auf der Heim + Handwerk in München. Sie beraten dort Messebesucher zu ihrer Einrichtung. Was treibt die Besucher in diesem Jahr besonders um?</strong></p>&#13;
<p>Viele Besucher beschäftigen sich mit dem Umbau ihrer Wohnungen und Häuser. Die Lebenssituation ändert sich, die Familie vergrößert oder verkleinert sich und daran soll sich die Wohnsituation anpassen: Räume sollen andere Funktionen bekommen oder zusammengelegt werden. Genau dort setzt die Beratung der Studierenden an: Wir verkaufen keine Möbel und Produkte, sondern zeigen auf, wie mit einfachen Maßnahmen Standardgrundrisse individuell angepasst werden können.</p>&#13;
<h3><strong>Über PLANwerk</strong></h3>&#13;
<p>Seit 12 Jahren sind Innenarchitektur-Studierende der Hochschule Coburg bei der Messe Heim + Handwerk in München und beraten die Besucher kostenlos. Dozentin Verena Fritsch begleitet sie. Die Besucher können eigene Ideen von den angehenden Profis überprüfen lassen oder erhalten Vorschläge und Tipps zu passenden Ausstellern auf der Messe. Die Studierenden sammeln dabei Erfahrungen in der Kundenberatung.</p>&#13;
<p>Das Projekt findet im Rahmen des Coburger Wegs statt und ist eine Kooperation mit dem Coburger Designforum Oberfranken (CDO) und der Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM).</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>So leb ich – wie lebst du? Dank Instagram und anderer sozialer Medien machen immer mehr Menschen öffentlich, wie sie sich zuhause einrichten. Innenarchitektur-Dozentin <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=678">Verena Fritsch</a> über aktuelle Trends beim Wohnen.</em></p>&#13;
<p><strong>Frau Fritsch, was ist gerade angesagt bei der Einrichtung?</strong></p>&#13;
<p>Es gibt unterschiedliche Trends: Zum einen das Streben nach Einfachheit, Minimalismus und Nachhaltigkeit. Einfaches, aber hochwertiges Design trifft natürliche Materialien. Tiny Houses (Minihäuser) sind ein typisches Beispiel. Dort lebt man auf wenigen Quadratmetern, alles Überflüssige wird weggelassen.<br />Ein weiterer Trend ist das skandinavische Design: Hier zählt die Gemütlichkeit. Vorbilder sind die nordischen Länder: Hygge (Dänisch) und Lagom (Schwedisch) bedeuten warme Materialien, bequeme Möbel, usw.<br />Ein dritter Trend ist der Eklektizismus: Farben, Muster, Stile, Materialien werden neu zusammengesetzt. Wichtig hier: Viel Deko, Goldtöne und eine bunte Mischung aus allem, was einem gefällt.</p>&#13;
<p><strong>Wie haben sich die Einrichtungsgewohnheiten der Menschen in den letzten Jahren verändert?</strong></p>&#13;
<p>Viele Menschen beschäftigen sich heute stärker damit, wie sie wohnen. Sie entscheiden sich bewusst für bestimmte Lebens- und Wohnstile. Besonders über soziale Netzwerke wie Pinterest oder Instagram kann man sich informieren. Man sieht wie andere wohnen und auch das Teilen des eigenen Einrichtungsstils ist weit verbreitet.</p>&#13;
<p><strong>Mit Studierenden sind Sie gerade auf der Heim + Handwerk in München. Sie beraten dort Messebesucher zu ihrer Einrichtung. Was treibt die Besucher in diesem Jahr besonders um?</strong></p>&#13;
<p>Viele Besucher beschäftigen sich mit dem Umbau ihrer Wohnungen und Häuser. Die Lebenssituation ändert sich, die Familie vergrößert oder verkleinert sich und daran soll sich die Wohnsituation anpassen: Räume sollen andere Funktionen bekommen oder zusammengelegt werden. Genau dort setzt die Beratung der Studierenden an: Wir verkaufen keine Möbel und Produkte, sondern zeigen auf, wie mit einfachen Maßnahmen Standardgrundrisse individuell angepasst werden können.</p>&#13;
<h3><strong>Über PLANwerk</strong></h3>&#13;
<p>Seit 12 Jahren sind Innenarchitektur-Studierende der Hochschule Coburg bei der Messe Heim + Handwerk in München und beraten die Besucher kostenlos. Dozentin Verena Fritsch begleitet sie. Die Besucher können eigene Ideen von den angehenden Profis überprüfen lassen oder erhalten Vorschläge und Tipps zu passenden Ausstellern auf der Messe. Die Studierenden sammeln dabei Erfahrungen in der Kundenberatung.</p>&#13;
<p>Das Projekt findet im Rahmen des Coburger Wegs statt und ist eine Kooperation mit dem Coburger Designforum Oberfranken (CDO) und der Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM).</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PLANwerk_Studierende_web-1024x692.jpg"
                        fileSize="124372"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[¡Vámonos a México!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vamonos-a-mexico/</link>
                <pubDate>Wed, 21 Nov 2018 13:09:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vamonos-a-mexico/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Über 90 Partnerhochschulen hat die Hochschule Coburg im Ausland. Im Studiengang <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=116">Automobiltechnologie </a>können Studierende seit kurzem ein Auslandssemester in Mexiko verbringen oder dort einen Doppelabschluss machen. </em></p>&#13;
<p>Franz Liebermann ist gerne unterwegs. Am liebsten im Ausland. „Jedes Jahr muss ich ein paar Monate raus, mal was Neues sehen“, sagt der 23-Jährige. Nach dem Abi macht er „Work and Travel“ in Australien und reist zum Surfen nach Indonesien und entlang der Atlantikküste in Europa. Seinen Urlaub verbringt er sowieso am liebsten in fremden Ländern, um möglichst viele neue Erfahrungen zu sammeln. Vor zwei Jahren packt Franz wieder das Reisefieber. Mexiko soll es diesmal sein. Ein ganzes Auslandssemester will er dort verbringen. „Mir taugt einfach das lateinamerikanische Temperament und ich wollte Spanisch lernen“, erzählt der Student.</p>&#13;
<p>In seinem Studiengang gibt es eine besondere Kooperation mit der mexikanischen Elite-Uni <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://tec.mx/en">Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey</a> (Tec de Monterrey). Die wird über das Programm des Deutschen Hochschulkonsortiums für internationale Kooperationen (DHIK) organisiert. Studierende können ein Auslandssemester an der Tec verbringen oder dort sogar einen Doppelabschluss erwerben. Franz bewirbt sich für das Auslandssemester und bekommt eine Zusage. </p>&#13;
<p>Fast fünf Monate hat er in Mexiko gelebt und ist immer noch total begeistert von seinen Erlebnissen dort. „Die Tec ist eine absolute Eliteschule. Das ist eine der renommiertesten Unis in Mexiko. Du hast richtig gute Professoren, interessante Projekte und arbeitest dabei immer in kleinen Gruppen. Es gibt kaum Frontalunterricht, sondern fast nur projektbezogene Aufgaben.“ Auch das Bewertungssystem in Mexiko sei anders. „Statt eine Note pro Kurs, gibt es mal eine Hausarbeit, mal eine Mitarbeitsnote, mal eine Projektnote. Und die Prüfung, die man am Schluss schreibt, zählt dann eben nur ein Viertel der Endnote.“ Seine Freizeit hat der Student zum Reisen genutzt. Texas, Belize, Guatemala und Kuba waren nur ein paar seiner Ziele: Kleinere Trips hat er an den Wochenenden gemacht. Nach der letzten Prüfung ist er dann zu einer größeren Reise quer durchs Land bis nach Baja California aufgebrochen.&nbsp; </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg ist seit fünf Jahren Teil des Deutschen Hochschulkonsortiums für internationale Kooperationen. 21 Coburger Studierende haben diesen Austausch bis jetzt genutzt. Prof. Dr. Hartmut Gnuschke, Auslandsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik möchte noch mehr Studierende dafür gewinnen. „Durch das DHIK haben die Studierenden Zugang zu Top-Universitäten in China und Mexiko. Und sie profitieren nicht nur vom fachlichen Input, sondern auch von den interkulturellen Erfahrungen, die sie beim Austausch machen.“</p>&#13;
<p>„Ich kann jedem nur empfehlen ein Semester im Ausland zu verbringen“, bestätigt Franz Liebermann. „Durch diese Zeit nimmt man unglaublich viel persönlich mit.“ Dazu gehören neue Freundschaften genauso wie ein ganz anderes Lebensgefühl und natürlich auch die Kultur eines Landes kennenzulernen. </p>&#13;
<h3><strong>Auslandssemester mit der DHIK</strong></h3>&#13;
<p>Das Deutsche Hochschulkonsortium für Internationale Kooperationen (DHIK) ist ein Verbund von 28 deutschen Hochschulen und einer schweizer Hochschule, die gemeinsam Austausch- und Doppelabschluss-Programme mit ausländischen Universitäten in den angewandten Ingenieurwissenschaften durchführen. Derzeit bestehen Kooperationen mit der Tongji-Universität in Shanghai, China und dem Tecnológico de Monterrey, Mexiko.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg ist in dem Verbund mit ihrem Studiengang Automobiltechnologie vertreten. Coburger Studierende, die ein Auslandsemester mit der DHIK absolvieren möchten, bewerben sich bei <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=463">Prof. Dr. Hartmut Gnuschke</a>. Beratung zur Studienfinanzierung- und Organisation des Auslandssemesters gibt es beim <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=428">International Office</a> der Hochschule. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Über 90 Partnerhochschulen hat die Hochschule Coburg im Ausland. Im Studiengang <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=116">Automobiltechnologie </a>können Studierende seit kurzem ein Auslandssemester in Mexiko verbringen oder dort einen Doppelabschluss machen. </em></p>&#13;
<p>Franz Liebermann ist gerne unterwegs. Am liebsten im Ausland. „Jedes Jahr muss ich ein paar Monate raus, mal was Neues sehen“, sagt der 23-Jährige. Nach dem Abi macht er „Work and Travel“ in Australien und reist zum Surfen nach Indonesien und entlang der Atlantikküste in Europa. Seinen Urlaub verbringt er sowieso am liebsten in fremden Ländern, um möglichst viele neue Erfahrungen zu sammeln. Vor zwei Jahren packt Franz wieder das Reisefieber. Mexiko soll es diesmal sein. Ein ganzes Auslandssemester will er dort verbringen. „Mir taugt einfach das lateinamerikanische Temperament und ich wollte Spanisch lernen“, erzählt der Student.</p>&#13;
<p>In seinem Studiengang gibt es eine besondere Kooperation mit der mexikanischen Elite-Uni <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://tec.mx/en">Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey</a> (Tec de Monterrey). Die wird über das Programm des Deutschen Hochschulkonsortiums für internationale Kooperationen (DHIK) organisiert. Studierende können ein Auslandssemester an der Tec verbringen oder dort sogar einen Doppelabschluss erwerben. Franz bewirbt sich für das Auslandssemester und bekommt eine Zusage. </p>&#13;
<p>Fast fünf Monate hat er in Mexiko gelebt und ist immer noch total begeistert von seinen Erlebnissen dort. „Die Tec ist eine absolute Eliteschule. Das ist eine der renommiertesten Unis in Mexiko. Du hast richtig gute Professoren, interessante Projekte und arbeitest dabei immer in kleinen Gruppen. Es gibt kaum Frontalunterricht, sondern fast nur projektbezogene Aufgaben.“ Auch das Bewertungssystem in Mexiko sei anders. „Statt eine Note pro Kurs, gibt es mal eine Hausarbeit, mal eine Mitarbeitsnote, mal eine Projektnote. Und die Prüfung, die man am Schluss schreibt, zählt dann eben nur ein Viertel der Endnote.“ Seine Freizeit hat der Student zum Reisen genutzt. Texas, Belize, Guatemala und Kuba waren nur ein paar seiner Ziele: Kleinere Trips hat er an den Wochenenden gemacht. Nach der letzten Prüfung ist er dann zu einer größeren Reise quer durchs Land bis nach Baja California aufgebrochen.&nbsp; </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg ist seit fünf Jahren Teil des Deutschen Hochschulkonsortiums für internationale Kooperationen. 21 Coburger Studierende haben diesen Austausch bis jetzt genutzt. Prof. Dr. Hartmut Gnuschke, Auslandsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik möchte noch mehr Studierende dafür gewinnen. „Durch das DHIK haben die Studierenden Zugang zu Top-Universitäten in China und Mexiko. Und sie profitieren nicht nur vom fachlichen Input, sondern auch von den interkulturellen Erfahrungen, die sie beim Austausch machen.“</p>&#13;
<p>„Ich kann jedem nur empfehlen ein Semester im Ausland zu verbringen“, bestätigt Franz Liebermann. „Durch diese Zeit nimmt man unglaublich viel persönlich mit.“ Dazu gehören neue Freundschaften genauso wie ein ganz anderes Lebensgefühl und natürlich auch die Kultur eines Landes kennenzulernen. </p>&#13;
<h3><strong>Auslandssemester mit der DHIK</strong></h3>&#13;
<p>Das Deutsche Hochschulkonsortium für Internationale Kooperationen (DHIK) ist ein Verbund von 28 deutschen Hochschulen und einer schweizer Hochschule, die gemeinsam Austausch- und Doppelabschluss-Programme mit ausländischen Universitäten in den angewandten Ingenieurwissenschaften durchführen. Derzeit bestehen Kooperationen mit der Tongji-Universität in Shanghai, China und dem Tecnológico de Monterrey, Mexiko.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg ist in dem Verbund mit ihrem Studiengang Automobiltechnologie vertreten. Coburger Studierende, die ein Auslandsemester mit der DHIK absolvieren möchten, bewerben sich bei <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=463">Prof. Dr. Hartmut Gnuschke</a>. Beratung zur Studienfinanzierung- und Organisation des Auslandssemesters gibt es beim <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=428">International Office</a> der Hochschule. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Franz_Liebermann_Mexiko-1024x1024.jpg"
                        fileSize="191396"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Tvrtkovic zum Mitglied der DASL berufen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-tvrtkovic-zum-mitglied-der-dasl-berufen/</link>
                <pubDate>Mon, 19 Nov 2018 14:54:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-tvrtkovic-zum-mitglied-der-dasl-berufen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) ist Prof. Mario Tvrtkovic als ordentliches Mitglied berufen worden. An der Hochschule Coburg ist er Professor für Städtebau und Entwerfen an der Fakultät Design.</em></p>&#13;
<p>Die DASL ist ein Zusammenschluss von Fachleuten, die auf den Gebieten des Städtebaus und der Landesplanung oder der damit verknüpften Forschung und praktischen Planung durch besondere Leistungen hervorgetreten sind. Die Institution geht zurück auf die im Jahr 1922 gegründete Freie Akademie des Städtebaus. Unter ihrem heutigen Namen hat sie sich erstmals 1946 konstituiert. Die diesjährige Tagung lief in Mainz unter dem Motto „Migration als Alltag“. Der Fokus lag dabei auf den Alltag deutscher Städte und Regionen im Zeitalter weltweiter Migration und Wanderungsbewegungen.</p>&#13;
<p>Die DASL verfolgt das Ziel, die Themen Städtebau und Landesplanung sowohl in der Wissenschaft, als auch in der Praxis zu fördern. Deshalb setzen sich die Mitglieder der Akademie in wissenschaftlichen Arbeiten und Gutachten, in Vorträgen und auf Tagungen mit den Problemen der räumlichen Umwelt auseinander. Die gewonnen Kenntnisse stellen sie der Öffentlichkeit regelmäßig vor. Aus Sicht der Hochschule Coburg sowie der Region Oberfranken geht es dabei in erster Linie um folgende Bereiche: interkommunale und länderübergreifende Zusammenarbeit, kooperative Stadtentwicklung und neue Allianzen sowie das Thema Wissenstransfer einer Hochschule für die Region. </p>&#13;
<p>Zudem bietet die DASL ein Forum für Gesellschaft und Wirtschaft, um sich mit Fachleuten der Planung auszutauschen. Besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang drei Instituten zu, die von der Akademie getragen werden: Institut für Städtebau und Wohnungswesen München, Institut für Städtebau Berlin und dem Forschungsinstitut für deutschen und europäisches Öffentliches Reicht – Zentralinstitut für Raumplanung an der Universität Münster.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) ist Prof. Mario Tvrtkovic als ordentliches Mitglied berufen worden. An der Hochschule Coburg ist er Professor für Städtebau und Entwerfen an der Fakultät Design.</em></p>&#13;
<p>Die DASL ist ein Zusammenschluss von Fachleuten, die auf den Gebieten des Städtebaus und der Landesplanung oder der damit verknüpften Forschung und praktischen Planung durch besondere Leistungen hervorgetreten sind. Die Institution geht zurück auf die im Jahr 1922 gegründete Freie Akademie des Städtebaus. Unter ihrem heutigen Namen hat sie sich erstmals 1946 konstituiert. Die diesjährige Tagung lief in Mainz unter dem Motto „Migration als Alltag“. Der Fokus lag dabei auf den Alltag deutscher Städte und Regionen im Zeitalter weltweiter Migration und Wanderungsbewegungen.</p>&#13;
<p>Die DASL verfolgt das Ziel, die Themen Städtebau und Landesplanung sowohl in der Wissenschaft, als auch in der Praxis zu fördern. Deshalb setzen sich die Mitglieder der Akademie in wissenschaftlichen Arbeiten und Gutachten, in Vorträgen und auf Tagungen mit den Problemen der räumlichen Umwelt auseinander. Die gewonnen Kenntnisse stellen sie der Öffentlichkeit regelmäßig vor. Aus Sicht der Hochschule Coburg sowie der Region Oberfranken geht es dabei in erster Linie um folgende Bereiche: interkommunale und länderübergreifende Zusammenarbeit, kooperative Stadtentwicklung und neue Allianzen sowie das Thema Wissenstransfer einer Hochschule für die Region. </p>&#13;
<p>Zudem bietet die DASL ein Forum für Gesellschaft und Wirtschaft, um sich mit Fachleuten der Planung auszutauschen. Besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang drei Instituten zu, die von der Akademie getragen werden: Institut für Städtebau und Wohnungswesen München, Institut für Städtebau Berlin und dem Forschungsinstitut für deutschen und europäisches Öffentliches Reicht – Zentralinstitut für Raumplanung an der Universität Münster.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Tvrtkovic_DASL.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schüler werden zu Jungingenieuren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schueler-werden-zu-jungingenieuren/</link>
                <pubDate>Mon, 19 Nov 2018 06:22:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schueler-werden-zu-jungingenieuren/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Was macht eigentlich ein Ingenieur? Diese Frage stellen sich viele junge Menschen. Das Coburger Gymnasium Ernestinum ermöglicht 14 Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe, sich ein Jahr lang als „Jungingenieure“ zu fühlen. Gemeinsam mit der Hochschule Coburg, dem Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule und der IHK zu Coburg haben sechs Coburger Unternehmen ein Programm auf die Beine gestellt, bei dem die Schülerinnen und Schüler in allen technischen Arbeitsschritten ein eigenes Produkt herstellen. </em></p>&#13;
<p>Die Schülerinnen und Schüler lernen die Arbeitsplätze von Ingenieuren hautnah kennen, indem sie selbst konstruieren, berechnen, bohren und löten. Am Ende halten sie dann das Ergebnis ihrer Arbeit in den Händen: ein elektronisches „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel. Möglich macht dies das Projekt Jungingenieur-Pass. Hier arbeiten das Coburger Gymnasium Ernestinum, die Hochschule Coburg und ihr Institut für Sensor- und Aktortechnik, die IHK zu Coburg sowie die Unternehmen Kaeser Kompressoren, Waldrich Maschinenbau, Lasco Maschinenbau, Kapp und Niles, Schink Blechbearbeitung &amp; Metallbau sowie Brose Fahrzeugteile zusammen. </p>&#13;
<p>Wie Vizepräsidentin der Hochschule Coburg Prof. Dr. Jutta Michel betont, ist dieses Projekt für die Hochschule Coburg etwas Besonderes, denn „die Schüler schauen nicht nur einmal bei uns vorbei, sondern sie setzen sich intensiv mit technischen Fragestellungen und der handwerklichen Umsetzung auseinander.“ Das Interesse an dem Projekt ist groß. Für die 14 Plätze gab es in diesem Jahr 31 Bewerbungen. Auch immer mehr Schülerinnen interessieren sich für den Ingenieurberuf. Acht Schüler und sechs Schülerinnen machen sich auf die spannende technische Reise. </p>&#13;
<p>Sie engagieren sich unter der Leitung ihres Lehrers Thomas Porombka außerhalb der Unterrichtszeit eineinhalb Jahre lang für dieses besondere Projekt. Von der CAD-Zeichnung über die Blechbearbeitung bis zur Programmierung des elektronischen Würfels, der Endmontage und dem 3 D-Drucken der Spielfiguren arbeitet jeder an seinem persönlichen Spiel. Zur Seite stehen den Schülerinnen und Schülern die Ausbildungsleiter und Lehrlinge der Unternehmen. Zum Schluss lernen sie bei der Industrie- und Handelskammer zu Coburg noch, wie sie kalkulieren müssten, wenn sie ihr Unikat verkaufen wollten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Was macht eigentlich ein Ingenieur? Diese Frage stellen sich viele junge Menschen. Das Coburger Gymnasium Ernestinum ermöglicht 14 Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe, sich ein Jahr lang als „Jungingenieure“ zu fühlen. Gemeinsam mit der Hochschule Coburg, dem Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule und der IHK zu Coburg haben sechs Coburger Unternehmen ein Programm auf die Beine gestellt, bei dem die Schülerinnen und Schüler in allen technischen Arbeitsschritten ein eigenes Produkt herstellen. </em></p>&#13;
<p>Die Schülerinnen und Schüler lernen die Arbeitsplätze von Ingenieuren hautnah kennen, indem sie selbst konstruieren, berechnen, bohren und löten. Am Ende halten sie dann das Ergebnis ihrer Arbeit in den Händen: ein elektronisches „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel. Möglich macht dies das Projekt Jungingenieur-Pass. Hier arbeiten das Coburger Gymnasium Ernestinum, die Hochschule Coburg und ihr Institut für Sensor- und Aktortechnik, die IHK zu Coburg sowie die Unternehmen Kaeser Kompressoren, Waldrich Maschinenbau, Lasco Maschinenbau, Kapp und Niles, Schink Blechbearbeitung &amp; Metallbau sowie Brose Fahrzeugteile zusammen. </p>&#13;
<p>Wie Vizepräsidentin der Hochschule Coburg Prof. Dr. Jutta Michel betont, ist dieses Projekt für die Hochschule Coburg etwas Besonderes, denn „die Schüler schauen nicht nur einmal bei uns vorbei, sondern sie setzen sich intensiv mit technischen Fragestellungen und der handwerklichen Umsetzung auseinander.“ Das Interesse an dem Projekt ist groß. Für die 14 Plätze gab es in diesem Jahr 31 Bewerbungen. Auch immer mehr Schülerinnen interessieren sich für den Ingenieurberuf. Acht Schüler und sechs Schülerinnen machen sich auf die spannende technische Reise. </p>&#13;
<p>Sie engagieren sich unter der Leitung ihres Lehrers Thomas Porombka außerhalb der Unterrichtszeit eineinhalb Jahre lang für dieses besondere Projekt. Von der CAD-Zeichnung über die Blechbearbeitung bis zur Programmierung des elektronischen Würfels, der Endmontage und dem 3 D-Drucken der Spielfiguren arbeitet jeder an seinem persönlichen Spiel. Zur Seite stehen den Schülerinnen und Schülern die Ausbildungsleiter und Lehrlinge der Unternehmen. Zum Schluss lernen sie bei der Industrie- und Handelskammer zu Coburg noch, wie sie kalkulieren müssten, wenn sie ihr Unikat verkaufen wollten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jungingenieurpass_2018_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Den Traumjob in der Region finden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/den-traumjob-in-der-region-finden/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Nov 2018 10:23:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/den-traumjob-in-der-region-finden/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Coburg bietet Fachkräften gute Jobperspektiven. Damit diese einen passenden Arbeitgeber finden, haben Hochschule und IHK zu Coburg die CampusMesse veranstaltet.</em></p>&#13;
<p>Den Namen des Unternehmens Giesecke+Devrient mit Sitz in Neustadt bei Coburg kennen die Wenigsten. Deren Produkte hat dagegen jeder in der Tasche. G+D stellt Chipkarten für Telefonanbieter und Banken her und ist Weltmarktführer im elektronischen SIM-Management. Unimatic aus Grub am Forst hat zwar nur knapp 100 Mitarbeiter, sitzt aber mittlerweile an vier Standorten außerhalb Deutschlands und produziert für namhafte Unternehmen aus den Branchen Automotive, Kunststoffverarbeitung, Pharma und Elektrotechnik. Es sind genau diese versteckten Spitzenreiter, die die regionale Wirtschaft so besonders machen. </p>&#13;
<p>Damit auch Fachkräfte auf diese Unternehmen aufmerksam werden, organisiert die Hochschule Coburg gemeinsam mit der IHK zu Coburg jedes Jahr die CampusMesse. Sie ist eine der größten Karrieremessen in der Region. 84 Unternehmen und Einrichtungen stellten sich in diesem Jahr dort vor. Studierende und junge Akademiker konnten Kontakte knüpfen, mehr über Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten in den Betrieben erfahren und sich über Stellenangebote informieren. Besonders gefragt sind im Moment Absolventen der technischen Studiengänge. „Vor allem nach Informatikern und Ingenieuren erkundigen sich viele Firmen, die neue Mitarbeiter suchen“, sagt Christian Erkenbrecher, Leiter des Career Service der Hochschule Coburg, der die CampusMesse organisiert. </p>&#13;
<p>Auf der Messe finden Studierende aller Fachbereiche etwas. In der Sozialen Arbeit sind potentielle Arbeitgeber genauso vertreten wie im Design. Auf dem Campus am ehemaligen Hofbrauhaus gibt es seit zwei Jahren sogar einen eigenen Messebetrieb mit Ausstellern, die speziell auf der Suche nach Architekten, Bauingenieuren, Produktdesignern oder Innenarchitekten sind. </p>&#13;
<p>„Wir hoffen, dass die Studierenden hier ihren Traumjob finden“, betont Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. Ihr Ziel sei es, noch mehr Absolventen in der Region zu halten. Denn häufig hätten die bei der Suche nach einem Arbeitgeber erstmal die großen Konzerne im Kopf. „Dabei gibt es die abwechslungsreicheren, attraktiveren Jobs in den kleinen und mittelständischen Unternehmen.“ </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Coburg bietet Fachkräften gute Jobperspektiven. Damit diese einen passenden Arbeitgeber finden, haben Hochschule und IHK zu Coburg die CampusMesse veranstaltet.</em></p>&#13;
<p>Den Namen des Unternehmens Giesecke+Devrient mit Sitz in Neustadt bei Coburg kennen die Wenigsten. Deren Produkte hat dagegen jeder in der Tasche. G+D stellt Chipkarten für Telefonanbieter und Banken her und ist Weltmarktführer im elektronischen SIM-Management. Unimatic aus Grub am Forst hat zwar nur knapp 100 Mitarbeiter, sitzt aber mittlerweile an vier Standorten außerhalb Deutschlands und produziert für namhafte Unternehmen aus den Branchen Automotive, Kunststoffverarbeitung, Pharma und Elektrotechnik. Es sind genau diese versteckten Spitzenreiter, die die regionale Wirtschaft so besonders machen. </p>&#13;
<p>Damit auch Fachkräfte auf diese Unternehmen aufmerksam werden, organisiert die Hochschule Coburg gemeinsam mit der IHK zu Coburg jedes Jahr die CampusMesse. Sie ist eine der größten Karrieremessen in der Region. 84 Unternehmen und Einrichtungen stellten sich in diesem Jahr dort vor. Studierende und junge Akademiker konnten Kontakte knüpfen, mehr über Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten in den Betrieben erfahren und sich über Stellenangebote informieren. Besonders gefragt sind im Moment Absolventen der technischen Studiengänge. „Vor allem nach Informatikern und Ingenieuren erkundigen sich viele Firmen, die neue Mitarbeiter suchen“, sagt Christian Erkenbrecher, Leiter des Career Service der Hochschule Coburg, der die CampusMesse organisiert. </p>&#13;
<p>Auf der Messe finden Studierende aller Fachbereiche etwas. In der Sozialen Arbeit sind potentielle Arbeitgeber genauso vertreten wie im Design. Auf dem Campus am ehemaligen Hofbrauhaus gibt es seit zwei Jahren sogar einen eigenen Messebetrieb mit Ausstellern, die speziell auf der Suche nach Architekten, Bauingenieuren, Produktdesignern oder Innenarchitekten sind. </p>&#13;
<p>„Wir hoffen, dass die Studierenden hier ihren Traumjob finden“, betont Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. Ihr Ziel sei es, noch mehr Absolventen in der Region zu halten. Denn häufig hätten die bei der Suche nach einem Arbeitgeber erstmal die großen Konzerne im Kopf. „Dabei gibt es die abwechslungsreicheren, attraktiveren Jobs in den kleinen und mittelständischen Unternehmen.“ </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusMesse_DSC3644_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschungsergebnisse in London präsentiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschungsergebnisse-in-london-praesentiert/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Nov 2018 07:45:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschungsergebnisse-in-london-praesentiert/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg &nbsp;beschäftigt sich seit 2015 in einem Forschungsprojekt mit der Frage, wie es gelingt, dass sich Kinder in Kitas mehr bewegen. Jetzt wurden die Ergebnisse des Projekts auf einem internationalen Kongress in London vorgestellt.</em></p>&#13;
<p>Die International Society for Physical Activity and Health (ISPAH) richtet alle zwei Jahre einen Kongress aus, der als Plattform zur Präsentation von Ergebnissen der Bewegungs- und Gesundheitsforschung sowie dem Austausch von Wissenschaft, Politik und Praxis dient. Am diesjährigen 7. Kongress der ISPAH in London nahmen mehr als 1.000 Gäste teil. Das Coburger Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften bewarb sich mit einem Abstract und wurde für eine E-Poster-Präsentation ausgewählt. Die Projektmitarbeiterin Christina Müller berichtete in der Session „Soziale Umwelt“ über die aktuellen Forschungsergebnisse im Projekt „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“, das sich damit beschäftigt, wie es gelingt, dass sich die Kinder und die pädagogischen Fachkräfte in Kitas mehr bewegen.</p>&#13;
<p>Die Coburger Forscher gehen davon aus, dass Erzieherinnen und Erzieher in Kitas eine Vorbildfunktion haben. Sie entwickelten und testeten daher ein Zertifizierungsverfahren für bewegte Kitas, das bei der Integration von Bewegungsmöglichkeiten im Kita-Alltag unterstützt. Die Ergebnisse nach Abschluss des Zertifizierungsverfahren können sich sehen lassen: Die pädagogischen Fachkräfte trauen den Kindern mehr zu und geben ihnen mehr Bewegungsmöglichkeiten. Das zeigte sich auch bei den gemessenen Schrittzahlen: Die Kinder und pädagogischen Fachkräfte der teilnehmenden Kitas machten nach dem Projekt im Durchschnitt mehr Schritte als zuvor. </p>&#13;
<p>Aktuell läuft die zweite Förderphase des Projekt „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ (QueB2). Das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften unter Leitung von Prof. Dr. Holger Hassel beschäftigt sich darin mit der Frage, wie weitere Kitas in Oberfranken erreicht werden können. Insbesondere diejenigen, die ihre Bewegungsangebote und -anlässe verbessern wollen. In London wurde den Wissenschaftlern aus Coburg darin bestätigt, mit der Arbeit an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis einen sinnvollen Ansatz zu verfolgen.</p>&#13;
<p>Das Projekt QueB und das Nachfolgeprojekt QueB 2 werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und sind Teil des Forschungsverbunds Capital4Health.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg &nbsp;beschäftigt sich seit 2015 in einem Forschungsprojekt mit der Frage, wie es gelingt, dass sich Kinder in Kitas mehr bewegen. Jetzt wurden die Ergebnisse des Projekts auf einem internationalen Kongress in London vorgestellt.</em></p>&#13;
<p>Die International Society for Physical Activity and Health (ISPAH) richtet alle zwei Jahre einen Kongress aus, der als Plattform zur Präsentation von Ergebnissen der Bewegungs- und Gesundheitsforschung sowie dem Austausch von Wissenschaft, Politik und Praxis dient. Am diesjährigen 7. Kongress der ISPAH in London nahmen mehr als 1.000 Gäste teil. Das Coburger Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften bewarb sich mit einem Abstract und wurde für eine E-Poster-Präsentation ausgewählt. Die Projektmitarbeiterin Christina Müller berichtete in der Session „Soziale Umwelt“ über die aktuellen Forschungsergebnisse im Projekt „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“, das sich damit beschäftigt, wie es gelingt, dass sich die Kinder und die pädagogischen Fachkräfte in Kitas mehr bewegen.</p>&#13;
<p>Die Coburger Forscher gehen davon aus, dass Erzieherinnen und Erzieher in Kitas eine Vorbildfunktion haben. Sie entwickelten und testeten daher ein Zertifizierungsverfahren für bewegte Kitas, das bei der Integration von Bewegungsmöglichkeiten im Kita-Alltag unterstützt. Die Ergebnisse nach Abschluss des Zertifizierungsverfahren können sich sehen lassen: Die pädagogischen Fachkräfte trauen den Kindern mehr zu und geben ihnen mehr Bewegungsmöglichkeiten. Das zeigte sich auch bei den gemessenen Schrittzahlen: Die Kinder und pädagogischen Fachkräfte der teilnehmenden Kitas machten nach dem Projekt im Durchschnitt mehr Schritte als zuvor. </p>&#13;
<p>Aktuell läuft die zweite Förderphase des Projekt „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ (QueB2). Das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften unter Leitung von Prof. Dr. Holger Hassel beschäftigt sich darin mit der Frage, wie weitere Kitas in Oberfranken erreicht werden können. Insbesondere diejenigen, die ihre Bewegungsangebote und -anlässe verbessern wollen. In London wurde den Wissenschaftlern aus Coburg darin bestätigt, mit der Arbeit an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis einen sinnvollen Ansatz zu verfolgen.</p>&#13;
<p>Das Projekt QueB und das Nachfolgeprojekt QueB 2 werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und sind Teil des Forschungsverbunds Capital4Health.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hassel_Mueller_Strobel_ISPAH_London_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ehrenamtliches Engagement im Studium lohnt sich]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ehrenamtliches-engagement-im-studium-lohnt-sich/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Nov 2018 06:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ehrenamtliches-engagement-im-studium-lohnt-sich/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wer sich </em><em> ehrenamtlich engagiert, hilft nicht nur Anderen, sondern lernt auch viel fürs Leben. Um ehrenamtliches Engagement der Studierenden zu unterstützen, vergibt die Hochschule Coburg jedes Jahr Verdienstmedaillen.</em></p>&#13;
<p>Die einen setzen sich für die Interessen der Studierenden in wichtigen Hochschulgremien ein, die anderen organisieren Veranstaltungen, unterstützen ihre Studiengänge bei Messen und Aktionen oder initiieren Workshops für Studierende. Sie alle bereichern dadurch die Vielfalt an der Hochschule Coburg und opfern dafür einen großen Teil ihrer Freizeit. Hochschulangehörige können jedes Jahr Studierende vorschlagen, die für ihren Einsatz von der Hochschulleitung ausgezeichnet werden sollen. Je nachdem, wie lange und wie umfassend sich die Studierenden engagieren, gibt es eine Verdienstmedaille in Bronze (mind. drei Semester), Silber (mind. sechs Semester) oder Gold (mind. sieben Semester). Die Auszeichnungen werden beim Dies Academicus vergeben. </p>&#13;
<h3><strong>Bronze </strong></h3>&#13;
<ul class="linkListStyle"><li>Philipp Auer – Maschinenbau</li><li>Julia Bartz - Bioanalytik</li><li>Kevin Böhm – Technische Physik</li><li>Annette Funk – Technische Physik</li><li>Dominik Jankowski - Maschinenbau</li><li>Manja Laue – Master Soziale Arbeit</li><li>Simon Müller - Innenarchitektur</li><li>Christian Schmittner – Technische Physik</li><li>Julia Schuba - Bioanalytik</li><li>Karim Sedki – Bauingenieurwesen</li><li>Michael Seidl – ZukunftsDesign</li><li>Georg Sichardt – Soziale Arbeit</li><li>Pascal Timmel - Bauingenieurwesen</li><li>Thorsten Utz – Informatik</li></ul>&#13;
<h3><strong>Silber</strong></h3>&#13;
<ul class="linkListStyle"><li>Kathrin Eisenmann – Integrative Gesundheitsförderung</li><li>Amanda Ghazouani – Soziale Arbeit</li><li>Kim Köhler – Bauingenieurwesen</li><li>Gerrit Nöhmer – Architektur</li></ul>&#13;
<h3><strong>Gold</strong></h3>&#13;
<ul class="linkListStyle"><li>Melanie Binder – Integriertes Produktdesign</li><li>Jürgen Büchner – Automobiltechnik und Management</li><li>Robert Falkenstein – Elektro- und Informationstechnik</li><li>Jonathan-Manuel Hofmann - Bauingenieurwesen</li><li>Miriam Lange – Integrative Gesundheitsförderung</li><li>Janine Ulrich – Integriertes Produktdesign</li><li>Steven Wolf -&nbsp; Bauingenieurwesen</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer sich </em><em> ehrenamtlich engagiert, hilft nicht nur Anderen, sondern lernt auch viel fürs Leben. Um ehrenamtliches Engagement der Studierenden zu unterstützen, vergibt die Hochschule Coburg jedes Jahr Verdienstmedaillen.</em></p>&#13;
<p>Die einen setzen sich für die Interessen der Studierenden in wichtigen Hochschulgremien ein, die anderen organisieren Veranstaltungen, unterstützen ihre Studiengänge bei Messen und Aktionen oder initiieren Workshops für Studierende. Sie alle bereichern dadurch die Vielfalt an der Hochschule Coburg und opfern dafür einen großen Teil ihrer Freizeit. Hochschulangehörige können jedes Jahr Studierende vorschlagen, die für ihren Einsatz von der Hochschulleitung ausgezeichnet werden sollen. Je nachdem, wie lange und wie umfassend sich die Studierenden engagieren, gibt es eine Verdienstmedaille in Bronze (mind. drei Semester), Silber (mind. sechs Semester) oder Gold (mind. sieben Semester). Die Auszeichnungen werden beim Dies Academicus vergeben. </p>&#13;
<h3><strong>Bronze </strong></h3>&#13;
<ul class="linkListStyle"><li>Philipp Auer – Maschinenbau</li><li>Julia Bartz - Bioanalytik</li><li>Kevin Böhm – Technische Physik</li><li>Annette Funk – Technische Physik</li><li>Dominik Jankowski - Maschinenbau</li><li>Manja Laue – Master Soziale Arbeit</li><li>Simon Müller - Innenarchitektur</li><li>Christian Schmittner – Technische Physik</li><li>Julia Schuba - Bioanalytik</li><li>Karim Sedki – Bauingenieurwesen</li><li>Michael Seidl – ZukunftsDesign</li><li>Georg Sichardt – Soziale Arbeit</li><li>Pascal Timmel - Bauingenieurwesen</li><li>Thorsten Utz – Informatik</li></ul>&#13;
<h3><strong>Silber</strong></h3>&#13;
<ul class="linkListStyle"><li>Kathrin Eisenmann – Integrative Gesundheitsförderung</li><li>Amanda Ghazouani – Soziale Arbeit</li><li>Kim Köhler – Bauingenieurwesen</li><li>Gerrit Nöhmer – Architektur</li></ul>&#13;
<h3><strong>Gold</strong></h3>&#13;
<ul class="linkListStyle"><li>Melanie Binder – Integriertes Produktdesign</li><li>Jürgen Büchner – Automobiltechnik und Management</li><li>Robert Falkenstein – Elektro- und Informationstechnik</li><li>Jonathan-Manuel Hofmann - Bauingenieurwesen</li><li>Miriam Lange – Integrative Gesundheitsförderung</li><li>Janine Ulrich – Integriertes Produktdesign</li><li>Steven Wolf -&nbsp; Bauingenieurwesen</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ehrenamtliches_Engagement_Studierende-1024x923.jpg"
                        fileSize="209255"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="923"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Design gegen Brustkrebs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/design-gegen-brustkrebs/</link>
                <pubDate>Thu, 15 Nov 2018 11:39:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/design-gegen-brustkrebs/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Die richtige Vorsorge ist deshalb extrem wichtig. Eine Absolventin der Hochschule Coburg hat ein System entworfen, das Leben retten kann.</em></p>&#13;
<p>So klein wie eine PC-Maus und dennoch von großer Wirkung: „SENSA“ heißt das Konzept, das von Daniela Böhrer im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Studiengang Integriertes Produktdesign entwickelt wurde. Es soll Frauen dabei helfen, frühzeitig Veränderungen ihres Körpers zu erkennen. Der Entwurf umfasst ein Tastgerät für die weibliche Brust, eine anleitende App sowie eine Dockingstation, die aufleuchtet, sobald die nächste Vorsorgeuntersuchung ansteht. </p>&#13;
<p>Die Anwendung punktet durch ihre Einfachheit: Die Frau fährt mit dem Tastgerät ihre eigene Brust ab. Ihre Fingerspitzen liegen dabei auf einer ultradünnen, druckempfindlichen Membran. Das Gerät ist mit einer App verbunden und kann so von jeder Frau ganz individuell genutzt werden. Die Frau sieht auf ihrem Smartphone in Echtzeit, welche Bereiche sie bereits abgetastet hat. Das Programm führt Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess und misst laufend den Gewebegegendruck. Zudem zeigt es zum Beispiel an, mit welcher Druckstärke bestimmte Stellen gegebenenfalls noch einmal gecheckt werden sollten. Die so gesammelten Daten werden im Anschluss als „Landkarte“ der eigenen Brust ausgewertet und gespeichert. Führt die Frau die Selbstuntersuchung zu einem späteren Zeitpunkt erneut durch, vergleicht die App automatisch das aktuelle mit dem letzten Ergebnis und macht sofort auf fester oder größer werdende Verhärtungen aufmerksam – und rät zum Arztbesuch.</p>&#13;
<p>„SENSA stellt selbst keine Diagnosen. Vielmehr soll es die Nutzerin sensibilisieren, auf ihren Körper zu hören und auf Veränderungen zu erkennen. Anhand der dünnen Membran hat sie die Möglichkeit, sich selbst fühlen. Die Technik dient dabei nur zur Unterstützung, um der Frau die Unsicherheit zu nehmen“, erklärt Daniela Böhrer. Im Hinblick auf die technischen und medizinischen Aspekte ihres Entwurfs wurde die Designerin von Ärzten und Prof. Dr. Klaus Drese vom Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) beraten. Die Gestaltung der App und des Geräts übernahm sie selbst: „Ich habe besonders auf weiche Formen und zarte Farben geachtet, um einen Bezug zum weiblichen Körper herzustellen.“ Noch ist SENSA nur ein Entwurf, denn eine konkrete Umsetzung gestaltet sich bei medizinischen Anwendungen oft schwierig.</p>&#13;
<p>Für ihre Bachelorarbeit wurde Daniela Böhrer mit dem Mia Seeger Preis ausgezeichnet. Die Jury war sich einig: „Lieber nichts tun als etwas Falsches machen - dieses Argument zieht jetzt nicht mehr, egal, wie eine Frau zur Selbstuntersuchung als Ergänzung zur ärztlichen Vorsorge steht. Sie hat eine Assistentin, die erinnert, anleitet, aufpasst, objektiv feststellt und vernünftig rät.“ Auch Professor Gerhard Kampe, der Daniela Böhrers Arbeit betreute, lobt: „Frau Böhrer zeigt mit ihrer Arbeit in besonderer Weise, wie sich manuelles Abtasten der Brust sinnvoll über sensorisch-digitale Technologie erweitern lässt - immer mit dem Fokus auf Nutzerin und Anwendung.“</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg ist bei der Mia Seeger Stiftung und dem ausrichtenden Design Center Baden-Württemberg übrigens nicht unbekannt: Absolvent*innen des Studiengangs Integriertes Produktdesign an der Fakultät Design erzielten in den Jahren 2005, 2006, 2008, 2013, 2014, 2016 und 2018 besondere Anerkennungen und erste Preise. Das hilft auch bei der Jobsuche, weiß Daniela Böhrer. Die 25-jährige aus Schwabach bei Nürnberg konnte gleich im Anschluss an ihren Studienabschluss eine Stelle als Produktdesignerin in einer renommierten Stuttgarter Agentur ergattern.</p>&#13;
<p><strong>Mia Seeger Preis</strong></p>&#13;
<p>Vor über 30 Jahren rief die im Kultur- und Designbereich engagierte Mia Seeger die Verleihung des gleichnamigen Preises ins Leben. Er wird jährlich für exzellente Studien- und Abschlussarbeiten in der Disziplin Design vergeben. Der Design-Nachwuchs soll damit auf der einen Seite gefördert, auf der anderen Seite aber auch gefordert werden, sich neben den fachlichen Kriterien auch mit sozialen Fragen auseinanderzusetzen. Unter dem Motto „Was mehr als Einem nützt!“ ist in der Bewertung der eingereichten Entwürfe deshalb vor allem deren gesellschaftlicher Nutzen entscheidend. Der Preis ist insgesamt dotiert mit 10.000 Euro, die in diesem Jahr auf vier Preisträger*innen verteilt wurden. Weitere Informationen gibt es <a href="https://design-center.de/de/mia-seeger-stiftung-13.html">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Die richtige Vorsorge ist deshalb extrem wichtig. Eine Absolventin der Hochschule Coburg hat ein System entworfen, das Leben retten kann.</em></p>&#13;
<p>So klein wie eine PC-Maus und dennoch von großer Wirkung: „SENSA“ heißt das Konzept, das von Daniela Böhrer im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Studiengang Integriertes Produktdesign entwickelt wurde. Es soll Frauen dabei helfen, frühzeitig Veränderungen ihres Körpers zu erkennen. Der Entwurf umfasst ein Tastgerät für die weibliche Brust, eine anleitende App sowie eine Dockingstation, die aufleuchtet, sobald die nächste Vorsorgeuntersuchung ansteht. </p>&#13;
<p>Die Anwendung punktet durch ihre Einfachheit: Die Frau fährt mit dem Tastgerät ihre eigene Brust ab. Ihre Fingerspitzen liegen dabei auf einer ultradünnen, druckempfindlichen Membran. Das Gerät ist mit einer App verbunden und kann so von jeder Frau ganz individuell genutzt werden. Die Frau sieht auf ihrem Smartphone in Echtzeit, welche Bereiche sie bereits abgetastet hat. Das Programm führt Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess und misst laufend den Gewebegegendruck. Zudem zeigt es zum Beispiel an, mit welcher Druckstärke bestimmte Stellen gegebenenfalls noch einmal gecheckt werden sollten. Die so gesammelten Daten werden im Anschluss als „Landkarte“ der eigenen Brust ausgewertet und gespeichert. Führt die Frau die Selbstuntersuchung zu einem späteren Zeitpunkt erneut durch, vergleicht die App automatisch das aktuelle mit dem letzten Ergebnis und macht sofort auf fester oder größer werdende Verhärtungen aufmerksam – und rät zum Arztbesuch.</p>&#13;
<p>„SENSA stellt selbst keine Diagnosen. Vielmehr soll es die Nutzerin sensibilisieren, auf ihren Körper zu hören und auf Veränderungen zu erkennen. Anhand der dünnen Membran hat sie die Möglichkeit, sich selbst fühlen. Die Technik dient dabei nur zur Unterstützung, um der Frau die Unsicherheit zu nehmen“, erklärt Daniela Böhrer. Im Hinblick auf die technischen und medizinischen Aspekte ihres Entwurfs wurde die Designerin von Ärzten und Prof. Dr. Klaus Drese vom Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) beraten. Die Gestaltung der App und des Geräts übernahm sie selbst: „Ich habe besonders auf weiche Formen und zarte Farben geachtet, um einen Bezug zum weiblichen Körper herzustellen.“ Noch ist SENSA nur ein Entwurf, denn eine konkrete Umsetzung gestaltet sich bei medizinischen Anwendungen oft schwierig.</p>&#13;
<p>Für ihre Bachelorarbeit wurde Daniela Böhrer mit dem Mia Seeger Preis ausgezeichnet. Die Jury war sich einig: „Lieber nichts tun als etwas Falsches machen - dieses Argument zieht jetzt nicht mehr, egal, wie eine Frau zur Selbstuntersuchung als Ergänzung zur ärztlichen Vorsorge steht. Sie hat eine Assistentin, die erinnert, anleitet, aufpasst, objektiv feststellt und vernünftig rät.“ Auch Professor Gerhard Kampe, der Daniela Böhrers Arbeit betreute, lobt: „Frau Böhrer zeigt mit ihrer Arbeit in besonderer Weise, wie sich manuelles Abtasten der Brust sinnvoll über sensorisch-digitale Technologie erweitern lässt - immer mit dem Fokus auf Nutzerin und Anwendung.“</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg ist bei der Mia Seeger Stiftung und dem ausrichtenden Design Center Baden-Württemberg übrigens nicht unbekannt: Absolvent*innen des Studiengangs Integriertes Produktdesign an der Fakultät Design erzielten in den Jahren 2005, 2006, 2008, 2013, 2014, 2016 und 2018 besondere Anerkennungen und erste Preise. Das hilft auch bei der Jobsuche, weiß Daniela Böhrer. Die 25-jährige aus Schwabach bei Nürnberg konnte gleich im Anschluss an ihren Studienabschluss eine Stelle als Produktdesignerin in einer renommierten Stuttgarter Agentur ergattern.</p>&#13;
<p><strong>Mia Seeger Preis</strong></p>&#13;
<p>Vor über 30 Jahren rief die im Kultur- und Designbereich engagierte Mia Seeger die Verleihung des gleichnamigen Preises ins Leben. Er wird jährlich für exzellente Studien- und Abschlussarbeiten in der Disziplin Design vergeben. Der Design-Nachwuchs soll damit auf der einen Seite gefördert, auf der anderen Seite aber auch gefordert werden, sich neben den fachlichen Kriterien auch mit sozialen Fragen auseinanderzusetzen. Unter dem Motto „Was mehr als Einem nützt!“ ist in der Bewertung der eingereichten Entwürfe deshalb vor allem deren gesellschaftlicher Nutzen entscheidend. Der Preis ist insgesamt dotiert mit 10.000 Euro, die in diesem Jahr auf vier Preisträger*innen verteilt wurden. Weitere Informationen gibt es <a href="https://design-center.de/de/mia-seeger-stiftung-13.html">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SENSA_Boehrer_Kampe.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SENSA_Produkt.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bayerische Studienberatungen zu Gast in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bayerische-studienberatungen-zu-gast-in-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Nov 2018 09:51:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bayerische-studienberatungen-zu-gast-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die sozialen Medien wie WhatsApp und Facebook verändern auch die Aufgaben in der Studienberatung. Das wurde bei der Tagung der Studienberater*innen der bayerischen Universitäten und Hochschulen in Coburg deutlich.</em></p>&#13;
<p>Zweimal im Jahr treffen sich die Studienberater*innen der bayerischen Hochschulen zum Austausch. In diesem Herbst war die Hochschule Coburg Gastgeberin. 30&nbsp;Studienberater*innen aus ganz Bayern diskutierten über aktuelle Entwicklungen in ihrer täglichen Arbeit und sie lernten die Hochschule Coburg kennen.</p>&#13;
<p>Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel begrüßte die Gäste und würdigte die Leistungen der Studienberatung. Sie sagte: „Studienberatungen sind wichtig. Gerade vor dem Hintergrund eines immer unübersichtlicheren Hochschulsystems.“ Seit ihrer Gründung als eigenständige Studienberatung vor zehn Jahren wurden beispielsweise von der Studienberatung der Hochschule Coburg ca. 180.000 Beratungen persönlich, telefonisch oder per Mail durchgeführt. Die Leiterin der Coburger Studienberatung Dr. Katja Kessel und ihre Kolleginnen präsentierten die Hochschule in 450 Vorträgen und auf 230 Messen. </p>&#13;
<p>Die bayerischen Studienberater*innen setzten sich auch mit aktuellen hochschulpolitischen Themen auseinander. Dazu gehört der Umgang mit großen, zeitlich und finanziell befristeten Projekten, wie sie beispielsweise vom Bundesbildungsministerium über den Qualitätspakt Lehre gefördert werden. Diese Projekte laufen Ende 2020 aus. Alleine in Bayern betrifft das 30 Hochschulprojekte. An der Hochschule Coburg ist es u.a. das Projekt „Der Coburger Weg“. Projektleiterin Prof. Dr. Birgit Enzmann erläuterte, wie die Hochschule Coburg versucht, die in dem Projekt gelebte interdisziplinäre Zusammenarbeit für die Zukunft zu sichern.</p>&#13;
<p>Bei einem Rundgang durch die Hochschule lernten die Gäste die Labore des neuen Zentrums für Mobilität und Energie kennen und sie erhielten Einblicke in die Arbeit des Coburger Formula Student Teams CAT Racing.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die sozialen Medien wie WhatsApp und Facebook verändern auch die Aufgaben in der Studienberatung. Das wurde bei der Tagung der Studienberater*innen der bayerischen Universitäten und Hochschulen in Coburg deutlich.</em></p>&#13;
<p>Zweimal im Jahr treffen sich die Studienberater*innen der bayerischen Hochschulen zum Austausch. In diesem Herbst war die Hochschule Coburg Gastgeberin. 30&nbsp;Studienberater*innen aus ganz Bayern diskutierten über aktuelle Entwicklungen in ihrer täglichen Arbeit und sie lernten die Hochschule Coburg kennen.</p>&#13;
<p>Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel begrüßte die Gäste und würdigte die Leistungen der Studienberatung. Sie sagte: „Studienberatungen sind wichtig. Gerade vor dem Hintergrund eines immer unübersichtlicheren Hochschulsystems.“ Seit ihrer Gründung als eigenständige Studienberatung vor zehn Jahren wurden beispielsweise von der Studienberatung der Hochschule Coburg ca. 180.000 Beratungen persönlich, telefonisch oder per Mail durchgeführt. Die Leiterin der Coburger Studienberatung Dr. Katja Kessel und ihre Kolleginnen präsentierten die Hochschule in 450 Vorträgen und auf 230 Messen. </p>&#13;
<p>Die bayerischen Studienberater*innen setzten sich auch mit aktuellen hochschulpolitischen Themen auseinander. Dazu gehört der Umgang mit großen, zeitlich und finanziell befristeten Projekten, wie sie beispielsweise vom Bundesbildungsministerium über den Qualitätspakt Lehre gefördert werden. Diese Projekte laufen Ende 2020 aus. Alleine in Bayern betrifft das 30 Hochschulprojekte. An der Hochschule Coburg ist es u.a. das Projekt „Der Coburger Weg“. Projektleiterin Prof. Dr. Birgit Enzmann erläuterte, wie die Hochschule Coburg versucht, die in dem Projekt gelebte interdisziplinäre Zusammenarbeit für die Zukunft zu sichern.</p>&#13;
<p>Bei einem Rundgang durch die Hochschule lernten die Gäste die Labore des neuen Zentrums für Mobilität und Energie kennen und sie erhielten Einblicke in die Arbeit des Coburger Formula Student Teams CAT Racing.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studienberater_innen_Bayern_Herbst_2018_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bernd Sibler ist neuer Wissenschaftsminister]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bernd-sibler-ist-neuer-wissenschaftsminister/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Nov 2018 14:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bernd-sibler-ist-neuer-wissenschaftsminister/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder stellte am gestrigen Montag sein neues Kabinett vor. Zum Staatsminister für Wissenschaft und Kunst wurde Bernd Sibler ernannt. </em></p>&#13;
<p>Bernd Sibler ist in Straubing geboren. Der ausgebildete Gymnasiallehrer gehört dem Bayerischen Landtag seit 1998 an. Von 2007 bis 2008 war er Staatssekretär im Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Von 2008 bis 2011 leitete er den Ausschuss Hochschule, Forschung und Kultur des Bayerischen Landtags.</p>&#13;
<p>Von Oktober 2013 bis März 2018 war er als Staatssekretär im Bayerischen Kultus- und Wissenschaftsministerium bereits für die Hochschulen zuständig und in dieser Funktion auch mehrmals zu Gast an der Hochschule Coburg. </p>&#13;
<p>Zu seiner neuen Aufgabe sagte Bernd Sibler am Montag: „Als Wissenschafts- und Kunstminister im Freistaat möchte ich das fördern, was die Menschen zu Menschen macht.“ Und er ergänzte: „Wir wollen in der Wissenschaft die Fragen von morgen beantworten – von der Digitalisierung über die Energieforschung bis zur Friedenssicherung. Das Wissenschaftsministerium mit all seinen Themen ist mir ja gut bekannt, wir sind ab Dienstag arbeitsfähig.“</p>&#13;
<p>Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze gratulierte Bernd Sibler zu seiner Ernennung als Wissenschaftsminister: „Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die Zukunft der Hochschule Coburg zu gestalten.“ </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder stellte am gestrigen Montag sein neues Kabinett vor. Zum Staatsminister für Wissenschaft und Kunst wurde Bernd Sibler ernannt. </em></p>&#13;
<p>Bernd Sibler ist in Straubing geboren. Der ausgebildete Gymnasiallehrer gehört dem Bayerischen Landtag seit 1998 an. Von 2007 bis 2008 war er Staatssekretär im Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Von 2008 bis 2011 leitete er den Ausschuss Hochschule, Forschung und Kultur des Bayerischen Landtags.</p>&#13;
<p>Von Oktober 2013 bis März 2018 war er als Staatssekretär im Bayerischen Kultus- und Wissenschaftsministerium bereits für die Hochschulen zuständig und in dieser Funktion auch mehrmals zu Gast an der Hochschule Coburg. </p>&#13;
<p>Zu seiner neuen Aufgabe sagte Bernd Sibler am Montag: „Als Wissenschafts- und Kunstminister im Freistaat möchte ich das fördern, was die Menschen zu Menschen macht.“ Und er ergänzte: „Wir wollen in der Wissenschaft die Fragen von morgen beantworten – von der Digitalisierung über die Energieforschung bis zur Friedenssicherung. Das Wissenschaftsministerium mit all seinen Themen ist mir ja gut bekannt, wir sind ab Dienstag arbeitsfähig.“</p>&#13;
<p>Coburgs Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze gratulierte Bernd Sibler zu seiner Ernennung als Wissenschaftsminister: „Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die Zukunft der Hochschule Coburg zu gestalten.“ </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Soeder_Sibler_Ernennung_Sibler.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zeit für Veränderung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zeit-fuer-veraenderung/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Nov 2018 11:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zeit-fuer-veraenderung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Thomas Reinicke zählt zu den Top-Führungskräften Deutschlands. Er weiß: Wer erfolgreich sein will, muss ständig bereit sein, sich zu verändern. Worauf es da genau ankommt, erzählt er im Interview. </em></p>&#13;
<p><strong>Herr Reinicke, Sie arbeiten in einem Unternehmen mit einer über 120 Jahre alten Traditionsgeschichte. Was macht eine Organisation eigentlich erfolgreich?</strong></p>&#13;
<p>Heute kommt es vor allem darauf an, wie die Zusammenarbeit im Unternehmen organisiert ist. Von zentraler Bedeutung ist das Gemeinschaftsgefühl der Kollegen und das gegenseitige Vertrauen untereinander. Wenn es darum geht, konkrete Strategien umzusetzen und Menschen zu führen, ist es wichtig, wie Hierarchie überhaupt innerhalb des Unternehmens gelebt wird.</p>&#13;
<p><strong>Manchmal müssen sich Unternehmen neu aufstellen, um weiter bestehen zu können. Worauf kommt es bei diesen Veränderungen an?</strong></p>&#13;
<p>Wenn man einen Wandel startet, muss man ganz klar kommunizieren, was das Ziel ist. Außerdem muss man der Organisation Zeit geben, sich auf die anstehenden Veränderungen einzustellen. Eindeutige Botschaften und vor allem eine konsequente Umsetzung sind wesentliche Erfolgsschlüssel.</p>&#13;
<p><strong>Die Digitalisierung zählt zu den derzeit größten Herausforderungen. Ist Führung im digitalen Zeitalter anders als im analogen?</strong></p>&#13;
<p>Auf jeden Fall, weil sie nicht von Hierarchien geprägt ist. Die Kommunikation läuft viel paralleler und vielschichtiger ab, als in unserer analogen Welt. Damit werden auch andere Formen von Führung nötig, um den Transformationsprozess vernünftig begleiten zu können.</p>&#13;
<p><strong>Was ist Ihr persönliches Erfolgsgeheimnis?</strong></p>&#13;
<p>Authentizität und Offenheit. Und bei meinem Gegenüber immer das Gefühl zu hinterlassen, dass ich es ehrlich mit ihm meine.</p>&#13;
<p>Die Fragen stellte Anke Hempfling.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Zur Person</strong></p>&#13;
<p>Thomas Reinicke ist seit 2012 Vice President bei Bosch Energy and Building Solutions und leitet die Niederlassung in Berlin. Zudem ist er ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI).</p>&#13;
<p>Thomas Reinicke besuchte die Hochschule Coburg im Rahmen der Vortragsreihe <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/personalpraxis-im-dialog.html">Personalpraxis im Dialog.</a> Professorin Dr. Hedwig Schmid aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften holt hierfür regelmäßig Experten aus der Praxis an die Hochschule Coburg.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Thomas Reinicke zählt zu den Top-Führungskräften Deutschlands. Er weiß: Wer erfolgreich sein will, muss ständig bereit sein, sich zu verändern. Worauf es da genau ankommt, erzählt er im Interview. </em></p>&#13;
<p><strong>Herr Reinicke, Sie arbeiten in einem Unternehmen mit einer über 120 Jahre alten Traditionsgeschichte. Was macht eine Organisation eigentlich erfolgreich?</strong></p>&#13;
<p>Heute kommt es vor allem darauf an, wie die Zusammenarbeit im Unternehmen organisiert ist. Von zentraler Bedeutung ist das Gemeinschaftsgefühl der Kollegen und das gegenseitige Vertrauen untereinander. Wenn es darum geht, konkrete Strategien umzusetzen und Menschen zu führen, ist es wichtig, wie Hierarchie überhaupt innerhalb des Unternehmens gelebt wird.</p>&#13;
<p><strong>Manchmal müssen sich Unternehmen neu aufstellen, um weiter bestehen zu können. Worauf kommt es bei diesen Veränderungen an?</strong></p>&#13;
<p>Wenn man einen Wandel startet, muss man ganz klar kommunizieren, was das Ziel ist. Außerdem muss man der Organisation Zeit geben, sich auf die anstehenden Veränderungen einzustellen. Eindeutige Botschaften und vor allem eine konsequente Umsetzung sind wesentliche Erfolgsschlüssel.</p>&#13;
<p><strong>Die Digitalisierung zählt zu den derzeit größten Herausforderungen. Ist Führung im digitalen Zeitalter anders als im analogen?</strong></p>&#13;
<p>Auf jeden Fall, weil sie nicht von Hierarchien geprägt ist. Die Kommunikation läuft viel paralleler und vielschichtiger ab, als in unserer analogen Welt. Damit werden auch andere Formen von Führung nötig, um den Transformationsprozess vernünftig begleiten zu können.</p>&#13;
<p><strong>Was ist Ihr persönliches Erfolgsgeheimnis?</strong></p>&#13;
<p>Authentizität und Offenheit. Und bei meinem Gegenüber immer das Gefühl zu hinterlassen, dass ich es ehrlich mit ihm meine.</p>&#13;
<p>Die Fragen stellte Anke Hempfling.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Zur Person</strong></p>&#13;
<p>Thomas Reinicke ist seit 2012 Vice President bei Bosch Energy and Building Solutions und leitet die Niederlassung in Berlin. Zudem ist er ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI).</p>&#13;
<p>Thomas Reinicke besuchte die Hochschule Coburg im Rahmen der Vortragsreihe <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/veranstaltungen/personalpraxis-im-dialog.html">Personalpraxis im Dialog.</a> Professorin Dr. Hedwig Schmid aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften holt hierfür regelmäßig Experten aus der Praxis an die Hochschule Coburg.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Thomas_Reinicke_Bosch.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bioanalytik auf der grünen Insel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bioanalytik-auf-der-gruenen-insel/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Nov 2018 13:22:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bioanalytik-auf-der-gruenen-insel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Irland hat viel zu bieten: wunderschöne Landschaften, historische  Burgen – und exzellente Universitäten. Das wissen auch Prof. Dr.  Matthias Noll und Prof. Dr. Stefan Kalkhof vom Studiengang Bioanalytik.  Als Gastprofessoren lehrten sie kürzlich in Limerick.</em></p>&#13;
<p>Während Professor Kalkhof zum ersten Mal an der University of  Limerick unterrichtete, gehört Professor Noll bereits seit 2014 zum  festen Bestandteil des dortigen Erasmus-Lehrprogramms. Mit Dr. Achim  Schmalenberger war im Jahr 2017 zudem ein irischer Kollege an der  Hochschule Coburg als Gastprofessor tätig. Beim jetzigen Aufenthalt der  Coburger Dozenten stand jedoch nicht nur der Unterricht im Vordergrund.  So wurden über den bestehenden Erasmusvertrag hinaus weitergehende  Kooperationen in Sachen Lehre und Forschung besprochen. </p>&#13;
<p>Diese Zusammenarbeit trägt bereits Früchte. Im vergangenen  Sommersemester verfasste die Bioanalytik-Studentin Lea Deinert ihre  Masterarbeit an der University of Limerick. Und damit nicht genug: Seit  September ist sie Doktorandin in Dr. Schmalenbergers Labor.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Irland hat viel zu bieten: wunderschöne Landschaften, historische  Burgen – und exzellente Universitäten. Das wissen auch Prof. Dr.  Matthias Noll und Prof. Dr. Stefan Kalkhof vom Studiengang Bioanalytik.  Als Gastprofessoren lehrten sie kürzlich in Limerick.</em></p>&#13;
<p>Während Professor Kalkhof zum ersten Mal an der University of  Limerick unterrichtete, gehört Professor Noll bereits seit 2014 zum  festen Bestandteil des dortigen Erasmus-Lehrprogramms. Mit Dr. Achim  Schmalenberger war im Jahr 2017 zudem ein irischer Kollege an der  Hochschule Coburg als Gastprofessor tätig. Beim jetzigen Aufenthalt der  Coburger Dozenten stand jedoch nicht nur der Unterricht im Vordergrund.  So wurden über den bestehenden Erasmusvertrag hinaus weitergehende  Kooperationen in Sachen Lehre und Forschung besprochen. </p>&#13;
<p>Diese Zusammenarbeit trägt bereits Früchte. Im vergangenen  Sommersemester verfasste die Bioanalytik-Studentin Lea Deinert ihre  Masterarbeit an der University of Limerick. Und damit nicht genug: Seit  September ist sie Doktorandin in Dr. Schmalenbergers Labor.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bioanalytik_Irland3.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bioanalytik_Irland.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Von den Besten lernen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-den-besten-lernen/</link>
                <pubDate>Fri, 09 Nov 2018 12:47:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-den-besten-lernen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Es gibt Professor*innen an der Hochschule Coburg, die für ihre Studierenden viel mehr als das sind. Sie sind Mentoren, wichtige Wegbegleiter und Vorbilder. Dafür wurden sie jetzt mit dem Preis für Exzellente Lehre geehrt.</em></p>&#13;
<p>Die klassische Vorlesung, wie wir sie bis heute kennen, wird es in 10 Jahren nicht mehr geben. Das prognostiziert der Vizepräsident der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Michael Lichtlein. „Der Trend geht hin zu viel mehr Interaktion mit den Studierenden, hin zu innovativen Lernformaten und digitalen Lehrmitteln“, sagt er. Dann wird es nicht mehr nur auf das Fachwissen der Professoren ankommen, sondern vor allem auch auf die Art, wie sie ihren Studierenden begegnen. Dass die Persönlichkeit der Lehrenden immer schon eine wichtige Rolle spielte, weiß auch der Vorsitzende des Hochschulvereins Gerhard Lepper: „Wenn man nach seinem Studium zurückblickt, bleiben immer die Professoren in Erinnerung, die besonders gut motivieren und inspirieren konnten.“</p>&#13;
<p>Genau die werden an der Hochschule Coburg einmal im Jahr ausgezeichnet. Die Studierenden jeder Fakultät wählen dann den oder die Professor*in, der oder die ihrer Meinung nach den Preis für Exzellente Lehre am meisten verdient hat. Aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften überzeugte Prof. Dr. Janosch Hildebrand. Er lehre innovativ und mit großer Leidenschaft und sei durch sein Engagement und seinen Enthusiasmus eine große Bereicherung – das bestätigt Studentin Michaela Limmer. Auch Saskia Dorst findet für ihren Professor Dr. Uwe Gail aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften nur lobende Worte: „Er begegnet uns Studierenden immer auf Augenhöhe“, sagt sie. Als „gute Seele des Studiengangs“ bezeichnet Studentin Melanie Binder Prof. Anne Bergner. Die einzige Professorin aus der Fakultät Design sei vor allem für Studentinnen ein Vorbild. Stets mit einem lustigen Spruch auf den Lippen und echt „cool“ beschreibt Studentin Giulia Wendelin ihren Professor Dr. Stefan Gast. Mit seiner Begeisterung stecke er jeden aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik an. „Er ist die Mutter des Studiengangs ZukunftsDesign“, sagt Rüdiger Hümmer über Prof. Dr. Josef Löffl, der ebenfalls einen Preis bekam. In der Lehre sei er ein Visionär und Querdenker, für seine Studierenden Coach und Mentor. Die Studierenden der Fakultät Elektrotechnik und Informatik prämierten Prof. Dr. Dieter Landes. Thorsten Utz würdigte die offene und humorvolle Art seines Professors, der immer einen „guten Mix aus Theorie und Praxis“ in seiner Lehre anbiete.</p>&#13;
<p><strong>Gold für Gastprofessor</strong></p>&#13;
<p>Seit dem Jahr 2014 kommt Prof. Dr. James Giordano regelmäßig an die Hochschule Coburg. Als Gastprofessor für Hirnforschung, Technologie und Ethik wirkt er interdisziplinär in den Fakultäten Design und Wirtschaftswissenschaften sowie im Wissenschafts- und Kulturzentrum mit. Eigentlich lehrt er an der Georgetown University in Washington DC Neurologie und Biochemie. Zudem leitet er das Neuroethics Studies Program am Pellegrino Center for Clinical Bioethics. Professor Giordano hat es möglich gemacht, dass dort seit 2015 jedes Jahr zehn Coburger Studierende ein sechs- bis achtwöchiges Forschungspraktikum absolvieren können – und die in Georgetown üblichen 50.000 Dollar Studiengebühren nicht zahlen müssen. Für sein hochschulübergreifendes, internationales Engagement erhielt er die Verdienstmedaille in Gold überreicht von Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. </p>&#13;
<p>Die Ehrungen der Professor*innen fanden im Rahmen des diesjährigen Dies Academicus statt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Es gibt Professor*innen an der Hochschule Coburg, die für ihre Studierenden viel mehr als das sind. Sie sind Mentoren, wichtige Wegbegleiter und Vorbilder. Dafür wurden sie jetzt mit dem Preis für Exzellente Lehre geehrt.</em></p>&#13;
<p>Die klassische Vorlesung, wie wir sie bis heute kennen, wird es in 10 Jahren nicht mehr geben. Das prognostiziert der Vizepräsident der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Michael Lichtlein. „Der Trend geht hin zu viel mehr Interaktion mit den Studierenden, hin zu innovativen Lernformaten und digitalen Lehrmitteln“, sagt er. Dann wird es nicht mehr nur auf das Fachwissen der Professoren ankommen, sondern vor allem auch auf die Art, wie sie ihren Studierenden begegnen. Dass die Persönlichkeit der Lehrenden immer schon eine wichtige Rolle spielte, weiß auch der Vorsitzende des Hochschulvereins Gerhard Lepper: „Wenn man nach seinem Studium zurückblickt, bleiben immer die Professoren in Erinnerung, die besonders gut motivieren und inspirieren konnten.“</p>&#13;
<p>Genau die werden an der Hochschule Coburg einmal im Jahr ausgezeichnet. Die Studierenden jeder Fakultät wählen dann den oder die Professor*in, der oder die ihrer Meinung nach den Preis für Exzellente Lehre am meisten verdient hat. Aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften überzeugte Prof. Dr. Janosch Hildebrand. Er lehre innovativ und mit großer Leidenschaft und sei durch sein Engagement und seinen Enthusiasmus eine große Bereicherung – das bestätigt Studentin Michaela Limmer. Auch Saskia Dorst findet für ihren Professor Dr. Uwe Gail aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften nur lobende Worte: „Er begegnet uns Studierenden immer auf Augenhöhe“, sagt sie. Als „gute Seele des Studiengangs“ bezeichnet Studentin Melanie Binder Prof. Anne Bergner. Die einzige Professorin aus der Fakultät Design sei vor allem für Studentinnen ein Vorbild. Stets mit einem lustigen Spruch auf den Lippen und echt „cool“ beschreibt Studentin Giulia Wendelin ihren Professor Dr. Stefan Gast. Mit seiner Begeisterung stecke er jeden aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik an. „Er ist die Mutter des Studiengangs ZukunftsDesign“, sagt Rüdiger Hümmer über Prof. Dr. Josef Löffl, der ebenfalls einen Preis bekam. In der Lehre sei er ein Visionär und Querdenker, für seine Studierenden Coach und Mentor. Die Studierenden der Fakultät Elektrotechnik und Informatik prämierten Prof. Dr. Dieter Landes. Thorsten Utz würdigte die offene und humorvolle Art seines Professors, der immer einen „guten Mix aus Theorie und Praxis“ in seiner Lehre anbiete.</p>&#13;
<p><strong>Gold für Gastprofessor</strong></p>&#13;
<p>Seit dem Jahr 2014 kommt Prof. Dr. James Giordano regelmäßig an die Hochschule Coburg. Als Gastprofessor für Hirnforschung, Technologie und Ethik wirkt er interdisziplinär in den Fakultäten Design und Wirtschaftswissenschaften sowie im Wissenschafts- und Kulturzentrum mit. Eigentlich lehrt er an der Georgetown University in Washington DC Neurologie und Biochemie. Zudem leitet er das Neuroethics Studies Program am Pellegrino Center for Clinical Bioethics. Professor Giordano hat es möglich gemacht, dass dort seit 2015 jedes Jahr zehn Coburger Studierende ein sechs- bis achtwöchiges Forschungspraktikum absolvieren können – und die in Georgetown üblichen 50.000 Dollar Studiengebühren nicht zahlen müssen. Für sein hochschulübergreifendes, internationales Engagement erhielt er die Verdienstmedaille in Gold überreicht von Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. </p>&#13;
<p>Die Ehrungen der Professor*innen fanden im Rahmen des diesjährigen Dies Academicus statt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Exzellente_Lehre_Dies_Academicus.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[CREAPOLIS-Award würdigt erfolgreichen Transfer]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/creapolis-award-wuerdigt-erfolgreichen-transfer/</link>
                <pubDate>Thu, 08 Nov 2018 12:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/creapolis-award-wuerdigt-erfolgreichen-transfer/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Autos, die sich fahrerlos im Straßenverkehr bewegen, ausgediente Uniformen, die zur Modehighlights werden oder ein Symposium, das sich der Vertreibung widmet. Alle drei Projekte haben eines gemeinsam: Prof. Gerhard Kampe hat sie initiiert. Weil er durch diese vielfältigen Ideen auch für einen erfolgreichen Transfer in Gesellschaft und Wirtschaft sorgt, wurde er jetzt mit dem CREAPOLIS-Award ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Zum ersten Mal hat die Hochschule Coburg in diesem Jahr den CREAPOLIS-Award vergeben. Er wurde ins Leben gerufen, um Projekte zu würdigen, die sich durch besonders gelungenen Transfer auszeichnen. </p>&#13;
<p>Prof. Gerhard Kampe überzeugte die Jury durch die Vielfältigkeit sowie die Relevanz der bearbeiteten Themen. „Die Projekte von Prof. Kampe zeichnen sich durch breite regionale und überregionale Kooperationen sowie breite Interdisziplinarität aus, wodurch sie nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen gesellschaftlichen Impact generieren“, begründete Dr. Bernhard Loges, Intendant des Coburger Landestheaters seine Entscheidung für Gerhard Kampe als Preisträger. Dr. Loges war Teil der vierköpfigen Jury des CREAPOLIS-Award. Die Jury bestand zudem aus Rainer Kober (Vorstand des Coburger Designforum Oberfranken), Siegmar Schnabel (Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg) und Prof. Dr. Christiane Fritze (Präsidentin der Hochschule Coburg). </p>&#13;
<p>Als Projektpartner von Prof. Kampe wurde außerdem die Ideenwerkstatt des Coburger Unternehmens Brose mit ihrem Leiter Markus Treichl ausgezeichnet. Studierende des Integrierten Produktdesigns haben im Projekt „Interaktion autonom“ gemeinsam mit der Ideenwerkstatt ein visionäres Konzept zur autonomen Mobilität entwickelt. </p>&#13;
<p>Die Hochschulpräsidentin Christiane Fritze übergab den CREAPOLIS-Award beim Dies Academicus.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Autos, die sich fahrerlos im Straßenverkehr bewegen, ausgediente Uniformen, die zur Modehighlights werden oder ein Symposium, das sich der Vertreibung widmet. Alle drei Projekte haben eines gemeinsam: Prof. Gerhard Kampe hat sie initiiert. Weil er durch diese vielfältigen Ideen auch für einen erfolgreichen Transfer in Gesellschaft und Wirtschaft sorgt, wurde er jetzt mit dem CREAPOLIS-Award ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Zum ersten Mal hat die Hochschule Coburg in diesem Jahr den CREAPOLIS-Award vergeben. Er wurde ins Leben gerufen, um Projekte zu würdigen, die sich durch besonders gelungenen Transfer auszeichnen. </p>&#13;
<p>Prof. Gerhard Kampe überzeugte die Jury durch die Vielfältigkeit sowie die Relevanz der bearbeiteten Themen. „Die Projekte von Prof. Kampe zeichnen sich durch breite regionale und überregionale Kooperationen sowie breite Interdisziplinarität aus, wodurch sie nicht nur einen wirtschaftlichen, sondern auch einen gesellschaftlichen Impact generieren“, begründete Dr. Bernhard Loges, Intendant des Coburger Landestheaters seine Entscheidung für Gerhard Kampe als Preisträger. Dr. Loges war Teil der vierköpfigen Jury des CREAPOLIS-Award. Die Jury bestand zudem aus Rainer Kober (Vorstand des Coburger Designforum Oberfranken), Siegmar Schnabel (Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg) und Prof. Dr. Christiane Fritze (Präsidentin der Hochschule Coburg). </p>&#13;
<p>Als Projektpartner von Prof. Kampe wurde außerdem die Ideenwerkstatt des Coburger Unternehmens Brose mit ihrem Leiter Markus Treichl ausgezeichnet. Studierende des Integrierten Produktdesigns haben im Projekt „Interaktion autonom“ gemeinsam mit der Ideenwerkstatt ein visionäres Konzept zur autonomen Mobilität entwickelt. </p>&#13;
<p>Die Hochschulpräsidentin Christiane Fritze übergab den CREAPOLIS-Award beim Dies Academicus.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das erste Mal zum zweiten Mal]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-erste-mal-zum-zweiten-mal/</link>
                <pubDate>Thu, 08 Nov 2018 07:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-erste-mal-zum-zweiten-mal/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Auch Dekane hoffen noch auf gute Zeugnisse. Und zwar, wenn es um die Akkreditierung ihrer Studiengänge geht. Jetzt konnte Prof. Dr. Stefan Gast überzeugen – der Bachelor-Studiengang Automobiltechnologie wurde erfolgreich reakkreditiert. </em></p>&#13;
<p>Fünf Jahre ist es her. Da wurde der Bachelor-Studiengang Automobiltechnologie zum ersten Mal akkreditiert. Prof. Dr. Stefan Gast erinnert sich: „Das war eine Menge Arbeit.“ Die kam im Rahmen des Reakkreditierungsprozesses erneut auf ihn zu – und hat sich ausgezahlt. Diesmal konnten sich der Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik und Fakultätskoordinatorin Claudia Holland über ein sehr unkompliziertes Verfahren freuen. Darin bestätigten die Gutachter des Akkreditierungsinstituts Acquin die hohe Qualität des Studiengangs. Auflagen gab es keine. „Das kommt eher selten vor. Meist muss in den Studiengängen noch etwas verbessert werden, um die Akkreditierung zu erhalten. Eine Akkreditierung ohne Auflagen ist schon etwas Besonderes“, erklärt Victoria Grohmann, Leiterin des Referats für Qualität und Akkreditierung an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Bei der Begutachtung vor Ort gewannen die Experten von Acquin den Eindruck einer sehr homogenen Fakultät. Vor allem die gute Zusammenarbeit der Professor*innen und Mitarbeiter*innen sei deutlich spürbar gewesen und biete den Studierenden so optimale Lernvoraussetzungen. „Wir legen großen Wert auf einen kollegialen Umgang“, bemerkt Dekan Gast. Außerdem erfülle die Automobiltechnologie als Studiengang an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften den Auftrag einer praxis- und anwendungsorientierten Lehre im vollen Umfang. </p>&#13;
<p>Die Akkreditierung ist ein hochschulübergreifendes Verfahren. Externe Experten begutachten dabei in regelmäßigen Abständen das Studienangebot der Hochschulen. Das Hauptziel ist es, die Qualität von Lehre und Studium zu sichern und so zur Fakultätsentwicklung beizutragen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Auch Dekane hoffen noch auf gute Zeugnisse. Und zwar, wenn es um die Akkreditierung ihrer Studiengänge geht. Jetzt konnte Prof. Dr. Stefan Gast überzeugen – der Bachelor-Studiengang Automobiltechnologie wurde erfolgreich reakkreditiert. </em></p>&#13;
<p>Fünf Jahre ist es her. Da wurde der Bachelor-Studiengang Automobiltechnologie zum ersten Mal akkreditiert. Prof. Dr. Stefan Gast erinnert sich: „Das war eine Menge Arbeit.“ Die kam im Rahmen des Reakkreditierungsprozesses erneut auf ihn zu – und hat sich ausgezahlt. Diesmal konnten sich der Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik und Fakultätskoordinatorin Claudia Holland über ein sehr unkompliziertes Verfahren freuen. Darin bestätigten die Gutachter des Akkreditierungsinstituts Acquin die hohe Qualität des Studiengangs. Auflagen gab es keine. „Das kommt eher selten vor. Meist muss in den Studiengängen noch etwas verbessert werden, um die Akkreditierung zu erhalten. Eine Akkreditierung ohne Auflagen ist schon etwas Besonderes“, erklärt Victoria Grohmann, Leiterin des Referats für Qualität und Akkreditierung an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Bei der Begutachtung vor Ort gewannen die Experten von Acquin den Eindruck einer sehr homogenen Fakultät. Vor allem die gute Zusammenarbeit der Professor*innen und Mitarbeiter*innen sei deutlich spürbar gewesen und biete den Studierenden so optimale Lernvoraussetzungen. „Wir legen großen Wert auf einen kollegialen Umgang“, bemerkt Dekan Gast. Außerdem erfülle die Automobiltechnologie als Studiengang an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften den Auftrag einer praxis- und anwendungsorientierten Lehre im vollen Umfang. </p>&#13;
<p>Die Akkreditierung ist ein hochschulübergreifendes Verfahren. Externe Experten begutachten dabei in regelmäßigen Abständen das Studienangebot der Hochschulen. Das Hauptziel ist es, die Qualität von Lehre und Studium zu sichern und so zur Fakultätsentwicklung beizutragen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_Bachelor_Automobiltechnologie.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Geballte Kompetenz für Denkmäler in Oberfranken]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/geballte-kompetenz-fuer-denkmaeler-in-oberfranken/</link>
                <pubDate>Fri, 02 Nov 2018 10:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/geballte-kompetenz-fuer-denkmaeler-in-oberfranken/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Oberfranken mit seinen zahlreichen Denkmälern entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem Kompetenzzentrum für den Schutz bewohnter Denkmäler und Kulturdenkmäler. Mit dazu beigetragen haben die Universität Bamberg und die Hochschule Coburg, die gemeinsam den Masterstudiengang Denkmalpflege anbieten und auf diesem Gebiet forschen. Da die Digitalisierung auch hier Einzug hält, gibt es seit kurzem zusätzlich den Masterstudiengang Digitale Denkmaltechnologien. </em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg hat für den neuen Masterstudiengang zwei neue Professoren und eine neue Professorin berufen: Prof. Dr. Olaf Huth, Prof. Dr. Matthias Jagfeld und Profin. Dr. Alexandra Troi. Gemeinsam stellten sie sich kürzlich in einer Antrittsvorlesung vor.</p>&#13;
<p><strong>Monitoring historischer Gebäude</strong></p>&#13;
<p>Prof. Olaf Huth war vor seiner Berufung Kirchenbaureferent in den Kirchenkreisen Eisleben-Sömmerda und Gera und damit zuständig für mehr als 350 historische Gebäude. Sein Lehr- und Forschungsinteresse gilt dem Monitoring, also der digitalen Überwachung, und der Schadensanalyse von Denkmälern. „Verbesserte Messtechniken und die Abbildung der erhobenen Daten in digitalen Algorithmen werden die Denkmalpflege revolutionieren“, davon ist Prof. Huth überzeugt. Und er ergänzt: „Wir stellen eine Tendenz zum digitalen Raumbuch für historische Gebäude fest. Das erleichtert die Dokumentation und die Wissensweitergabe.“  </p>&#13;
<p><strong>Das bewohnte Denkmal im Blick</strong></p>&#13;
<p>Die Bauphysikerin Prof. Alexandra Troi hat neben ihrer Professur an der Hochschule Coburg die Leitung der Forschungsgruppe „Energetische Sanierung von historischen Gebäuden“ an der EURAC, einem privaten Forschungsinstitut in Bozen, inne. Ihr liegt insbesondere das bewohnte Denkmal am Herzen. Und sie hält bei der Sanierung von historischen Gebäuden den Dialog zwischen Bauherrn, Denkmalpflege, Architekten und Bauingenieuren für unerlässlich. „Die Erhebung von Daten und die Simulation möglicher Szenarien erleichtert die interdisziplinäre Suche nach guten Lösungen“, fasst sie ihre Erfahrungen zusammen. Wie groß die Bedeutung älterer Gebäude in Oberfranken ist, belegt Professorin Troi anhand von Zahlen. So gebe es in Coburg 6.400 Wohngebäude, die vor 1945 gebaut wurden. In Bamberg sind es sogar 12.750 Häuser. </p>&#13;
<p><strong>Mit Mathematik zum Ziel</strong></p>&#13;
<p>Dass es beim Erhalt von Denkmälern mittlerweile um knallharte Mathematik geht, belegte Professor Jagfeld in der gemeinsamen Antrittsvorlesung mit seinem Vortrag über die Anwendung der „Finite-Elemente-Methode“ in der Denkmalpflege. Mit dieser numerischen Methode lassen sich die Tragwerke von historischen Gebäuden wesentlich besser analysieren. „Das erleichtert und beschleunigt die Suche nach Schwachstellen“, stellt Prof. Jagfeld fest, der sich bereits in seiner Doktorarbeit mit statischen Berechnungen von Gewölben befasste. </p>&#13;
<p> Trotz aller Digitalisierung, Simulation und Mathematisierung, in einem sind sich die drei Neuen einig: „Das Analysieren und Rechnen erleichtert die Suche nach guten Lösungen. Denken und entscheiden müssen wir aber nach wie vor selbst, und zwar im Dialog miteinander.“ Und sie ergänzen: „Der Umgang mit historischen Gebäuden inspiriert.“ Weitere Informationen zu dem Masterstudiengang Digitale Denkmaltechnologien gibt es <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=932">hier.</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Oberfranken mit seinen zahlreichen Denkmälern entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem Kompetenzzentrum für den Schutz bewohnter Denkmäler und Kulturdenkmäler. Mit dazu beigetragen haben die Universität Bamberg und die Hochschule Coburg, die gemeinsam den Masterstudiengang Denkmalpflege anbieten und auf diesem Gebiet forschen. Da die Digitalisierung auch hier Einzug hält, gibt es seit kurzem zusätzlich den Masterstudiengang Digitale Denkmaltechnologien. </em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg hat für den neuen Masterstudiengang zwei neue Professoren und eine neue Professorin berufen: Prof. Dr. Olaf Huth, Prof. Dr. Matthias Jagfeld und Profin. Dr. Alexandra Troi. Gemeinsam stellten sie sich kürzlich in einer Antrittsvorlesung vor.</p>&#13;
<p><strong>Monitoring historischer Gebäude</strong></p>&#13;
<p>Prof. Olaf Huth war vor seiner Berufung Kirchenbaureferent in den Kirchenkreisen Eisleben-Sömmerda und Gera und damit zuständig für mehr als 350 historische Gebäude. Sein Lehr- und Forschungsinteresse gilt dem Monitoring, also der digitalen Überwachung, und der Schadensanalyse von Denkmälern. „Verbesserte Messtechniken und die Abbildung der erhobenen Daten in digitalen Algorithmen werden die Denkmalpflege revolutionieren“, davon ist Prof. Huth überzeugt. Und er ergänzt: „Wir stellen eine Tendenz zum digitalen Raumbuch für historische Gebäude fest. Das erleichtert die Dokumentation und die Wissensweitergabe.“  </p>&#13;
<p><strong>Das bewohnte Denkmal im Blick</strong></p>&#13;
<p>Die Bauphysikerin Prof. Alexandra Troi hat neben ihrer Professur an der Hochschule Coburg die Leitung der Forschungsgruppe „Energetische Sanierung von historischen Gebäuden“ an der EURAC, einem privaten Forschungsinstitut in Bozen, inne. Ihr liegt insbesondere das bewohnte Denkmal am Herzen. Und sie hält bei der Sanierung von historischen Gebäuden den Dialog zwischen Bauherrn, Denkmalpflege, Architekten und Bauingenieuren für unerlässlich. „Die Erhebung von Daten und die Simulation möglicher Szenarien erleichtert die interdisziplinäre Suche nach guten Lösungen“, fasst sie ihre Erfahrungen zusammen. Wie groß die Bedeutung älterer Gebäude in Oberfranken ist, belegt Professorin Troi anhand von Zahlen. So gebe es in Coburg 6.400 Wohngebäude, die vor 1945 gebaut wurden. In Bamberg sind es sogar 12.750 Häuser. </p>&#13;
<p><strong>Mit Mathematik zum Ziel</strong></p>&#13;
<p>Dass es beim Erhalt von Denkmälern mittlerweile um knallharte Mathematik geht, belegte Professor Jagfeld in der gemeinsamen Antrittsvorlesung mit seinem Vortrag über die Anwendung der „Finite-Elemente-Methode“ in der Denkmalpflege. Mit dieser numerischen Methode lassen sich die Tragwerke von historischen Gebäuden wesentlich besser analysieren. „Das erleichtert und beschleunigt die Suche nach Schwachstellen“, stellt Prof. Jagfeld fest, der sich bereits in seiner Doktorarbeit mit statischen Berechnungen von Gewölben befasste. </p>&#13;
<p> Trotz aller Digitalisierung, Simulation und Mathematisierung, in einem sind sich die drei Neuen einig: „Das Analysieren und Rechnen erleichtert die Suche nach guten Lösungen. Denken und entscheiden müssen wir aber nach wie vor selbst, und zwar im Dialog miteinander.“ Und sie ergänzen: „Der Umgang mit historischen Gebäuden inspiriert.“ Weitere Informationen zu dem Masterstudiengang Digitale Denkmaltechnologien gibt es <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=932">hier.</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Troi_Huth_Jagfeld_DDT_Antritt_800_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zwischen Tradition und Moderne]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zwischen-tradition-und-moderne/</link>
                <pubDate>Wed, 31 Oct 2018 12:17:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zwischen-tradition-und-moderne/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Lernen und Staunen über das Reich der Mitte – das können derzeit die Besucher*innen der Sonderausstellung „Chinas Rot“ im Coburger Naturkundemuseum. Das Präsentations-Konzept stammt von Leonie Seemann. Sie studiert Innenarchitektur an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Im Jahr 2013 wagte Astrid Weschenfelder den Schritt in ein neues Leben. Sie zog von Coburg nach Shanghai. Insgesamt fünf Jahre lang lebte und arbeitete die Museumspädagogin in der größten Stadt Chinas. Wieder zurück in Deutschland hatte sie nicht nur einen Koffer voller Erinnerungen, sondern auch jede Menge wertvolle Souvenirs im Gepäck. „Eigentlich wollte ich meiner Familie nur ein paar Andenken mitbringen. Die Vielfalt der Kulturreichtümer Chinas gepaart mit meinen vielen positiven Erfahrungen dort inspirierten mich jedoch, daraus eine Ausstellung zu machen“, erinnert sie sich. Der Leiter des Naturkunde-Museums Coburg, Dr. Carsten Ritzau, musste von dieser Idee nicht lange überzeugt werden: „Viele Deutsche haben ein zwiespältiges Verhältnis zu China. Auf der einen Seite bewundern sie das Land, auf der anderen Seite fühlen sie sich von der Wirtschaftsmacht bedroht. Mit der Ausstellung wollen wir Vorurteile abbauen“, erklärt er. Schließlich verbinde Coburg und China mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Über 100 Coburger Firmen halten Handelsbeziehungen zu China oder haben dort Niederlassungen.</p>&#13;
<p>Dass es überhaupt zur Realisierung der Ausstellung kam, ist einem Semesterprojekt von Prof. Mark Philips zu verdanken. Darin sollten 14 Studierende der Innenarchitektur jeweils einen Gestaltungsentwurf für die Ausstellung erarbeiten. Am meisten überzeugen konnte Leonie Seemann. Ihr Konzept führt den Ausstellungsbesucher entlang der chinesischen Mauer von der Urzeit ins 18. Jahrhundert und weiter in die Moderne. Im Fokus steht Geografie, Bevölkerung, Kunst und das Handwerk des Landes. Zu sehen gibt es beispielsweise jahrtausendealte Ritualbronzen, Schriftstücke oder künstlerische Porzellanvasen. Doch Vorsicht: „Ein Besucher, der nicht viel lernen möchte, wird auch nicht viel erfahren. Man muss sehr nah an die Ausstellungsstücke herantreten. Außerdem ist der Rundgang auch interaktiv gestaltet“, berichtet die Studentin. So können die Besucher*innen versuchen, Gewürze am Geruch zu erkennen, verschiedene Stoffarten zu erfühlen oder Kalligraphie – die Kunst des Schönschreibens – ausprobieren. Kinder können per Brettspiel die Provinzen Chinas erkunden. Als Highlights der Ausstellung gelten die lichtuntermalten Silhouetten des CCTV-Towers aus Peking und eines traditionellen Tempels, die von Leonie Seemann selbst entworfen wurden. Der Farbe Rot kommt in der Ausstellung eine ganz besondere Stellung zu – in China symbolisiert sie Glück und wurde deshalb von der Studentin bewusst in Szene gesetzt. </p>&#13;
<p>Über ein Jahr lang hat Leonie Seemann an ihrem Entwurf – von der Idee bis zur fertigen Ausstellung – gearbeitet. Bei der handwerklichen Umsetzung wurde sie vom Coburger Designforum Oberfranken unter der Leitung von Prof. Auwi Stübbe unterstützt. „Die Studierenden konnten im Projekt ihre eigenen Vorstellungen verwirklichen. Das ist auch im Hinblick auf ihre Zukunft von Vorteil, denn so können sie sich zum Beispiel später von anderen Bewerbern um eine Stelle abheben“, bestätigt Stübbe den Lehrmehrwert.</p>&#13;
<p>Die dreisprachige Ausstellung – in Deutsch, Englisch und Chinesisch – ist noch bis zum 31. März 2019 täglich von 9 bis 17 Uhr im Naturkundemuseum Coburg zu sehen. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Lernen und Staunen über das Reich der Mitte – das können derzeit die Besucher*innen der Sonderausstellung „Chinas Rot“ im Coburger Naturkundemuseum. Das Präsentations-Konzept stammt von Leonie Seemann. Sie studiert Innenarchitektur an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Im Jahr 2013 wagte Astrid Weschenfelder den Schritt in ein neues Leben. Sie zog von Coburg nach Shanghai. Insgesamt fünf Jahre lang lebte und arbeitete die Museumspädagogin in der größten Stadt Chinas. Wieder zurück in Deutschland hatte sie nicht nur einen Koffer voller Erinnerungen, sondern auch jede Menge wertvolle Souvenirs im Gepäck. „Eigentlich wollte ich meiner Familie nur ein paar Andenken mitbringen. Die Vielfalt der Kulturreichtümer Chinas gepaart mit meinen vielen positiven Erfahrungen dort inspirierten mich jedoch, daraus eine Ausstellung zu machen“, erinnert sie sich. Der Leiter des Naturkunde-Museums Coburg, Dr. Carsten Ritzau, musste von dieser Idee nicht lange überzeugt werden: „Viele Deutsche haben ein zwiespältiges Verhältnis zu China. Auf der einen Seite bewundern sie das Land, auf der anderen Seite fühlen sie sich von der Wirtschaftsmacht bedroht. Mit der Ausstellung wollen wir Vorurteile abbauen“, erklärt er. Schließlich verbinde Coburg und China mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Über 100 Coburger Firmen halten Handelsbeziehungen zu China oder haben dort Niederlassungen.</p>&#13;
<p>Dass es überhaupt zur Realisierung der Ausstellung kam, ist einem Semesterprojekt von Prof. Mark Philips zu verdanken. Darin sollten 14 Studierende der Innenarchitektur jeweils einen Gestaltungsentwurf für die Ausstellung erarbeiten. Am meisten überzeugen konnte Leonie Seemann. Ihr Konzept führt den Ausstellungsbesucher entlang der chinesischen Mauer von der Urzeit ins 18. Jahrhundert und weiter in die Moderne. Im Fokus steht Geografie, Bevölkerung, Kunst und das Handwerk des Landes. Zu sehen gibt es beispielsweise jahrtausendealte Ritualbronzen, Schriftstücke oder künstlerische Porzellanvasen. Doch Vorsicht: „Ein Besucher, der nicht viel lernen möchte, wird auch nicht viel erfahren. Man muss sehr nah an die Ausstellungsstücke herantreten. Außerdem ist der Rundgang auch interaktiv gestaltet“, berichtet die Studentin. So können die Besucher*innen versuchen, Gewürze am Geruch zu erkennen, verschiedene Stoffarten zu erfühlen oder Kalligraphie – die Kunst des Schönschreibens – ausprobieren. Kinder können per Brettspiel die Provinzen Chinas erkunden. Als Highlights der Ausstellung gelten die lichtuntermalten Silhouetten des CCTV-Towers aus Peking und eines traditionellen Tempels, die von Leonie Seemann selbst entworfen wurden. Der Farbe Rot kommt in der Ausstellung eine ganz besondere Stellung zu – in China symbolisiert sie Glück und wurde deshalb von der Studentin bewusst in Szene gesetzt. </p>&#13;
<p>Über ein Jahr lang hat Leonie Seemann an ihrem Entwurf – von der Idee bis zur fertigen Ausstellung – gearbeitet. Bei der handwerklichen Umsetzung wurde sie vom Coburger Designforum Oberfranken unter der Leitung von Prof. Auwi Stübbe unterstützt. „Die Studierenden konnten im Projekt ihre eigenen Vorstellungen verwirklichen. Das ist auch im Hinblick auf ihre Zukunft von Vorteil, denn so können sie sich zum Beispiel später von anderen Bewerbern um eine Stelle abheben“, bestätigt Stübbe den Lehrmehrwert.</p>&#13;
<p>Die dreisprachige Ausstellung – in Deutsch, Englisch und Chinesisch – ist noch bis zum 31. März 2019 täglich von 9 bis 17 Uhr im Naturkundemuseum Coburg zu sehen. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sonderausstellung_China_Gruppenfoto.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sonderausstellung_China_Aussenansicht.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schmerz und Schein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schmerz-und-schein/</link>
                <pubDate>Tue, 30 Oct 2018 09:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schmerz-und-schein/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Operationen spülen zwar Geld in die Kassen der Krankenhäuser, Patienten mit chronischen Schmerzen ist damit jedoch nur selten geholfen. Zu diesem Schluss kommt Prof. Dr. Karin Meißner von der Hochschule Coburg im Rahmen ihrer neuesten Forschungsarbeit.</em></p>&#13;
<p>Zwei Patienten werden in den OP gebracht. Beide haben chronische, also andauernde Schmerzen im Knie. Gerade bespricht der Arzt noch mit dem anwesenden medizinischen Personal das weitere Vorgehen. Dann zeigt die Narkose Wirkung und das Skalpell wird angesetzt. Später im Aufwachraum kommen beide Patienten wieder zu sich. In ein paar Tagen werden sie feststellen, dass sich ihre Beschwerden verbessert haben. Doch es gibt einen Unterschied: die eine Person wurde tatsächlich operiert, die andere nicht.</p>&#13;
<p>Die Besserungen nach einer solchen Schein-Operation sind mit dem Phänomen des Placebo-Effekts zu vergleichen. Dabei wird dem Patienten ein Medikament verabreicht, das eigentlich gar keinen Arzneistoff enthält. Dennoch fühlt sich der Erkrankte im Anschluss oft besser, weil er schlichtweg an die heilende Wirkung der Medizin glaubt. Genauso verhält es sich auch hier: Menschen versprechen sich von einer Operation in der Regel einen großen Erfolg. Diese positive Erwartungshaltung kann dazu führen, dass sich dieser Erfolg tatsächlich einstellt – auch wenn in Wahrheit gar nicht operiert wurde. „Solche Placebo-Effekte sind keine Einbildung, sondern gehen mit der Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn einher“, erklärt Prof. Dr. Karin Meißner. Die studierte Humanmedizinerin leitet an der Hochschule Coburg den Master-Studiengang Gesundheitsförderung. In ihrer neuesten Forschungsarbeit verglich sie gemeinsam mit einem internationalen Expertenteam die Ergebnisse verschiedener vorangegangener Wirksamkeitsstudien, in denen Operationen gegen Schein-Operationen getestet wurden. </p>&#13;
<p>An den Studien waren insgesamt 2000 Patienten mit unterschiedlichen chronischen Schmerzen – von Knie-, über Rückenproblemen bis hin zu Migräneattacken – beteiligt. Über die gesamte Studienlaufzeit sollten sie in Fragebögen einschätzen, wie stark ihre Symptome sind und wie sehr sie das tägliche Leben einschränken. Dabei wusste keiner der Teilnehmenden, ob er zur Gruppe der tatsächlich Operierten oder zur Kontrollgruppe gehörte. Dennoch ähnelten sich ihre Angaben zum Schmerzempfinden. „Demnach profitieren die Patienten von einer tatsächlichen Operation bei chronischen Schmerzen nicht mehr oder weniger im direkten Vergleich zu einer Schein-OP“, schlussfolgert Professorin Meißner.</p>&#13;
<p>Ob damit der Griff zum Skalpell immer die richtige Wahl ist, stellt das Ergebnis von Meißner und ihren Kolleg*innen zumindest in Frage. Denn auch wenn Operationen die Symptome vorübergehend lindern können, bergen sie stets gewisse Risiken. So rät Professorin Meißner: „Eine Operation kann chronische Schmerzen in der Regel nicht beheben. Vielmehr ist eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten in seinem privaten und beruflichen Umfeld notwendig, um die besten Therapieansätze zu finden. Diese können zum Beispiel Gespräche, Entspannungstechniken und Bewegungsförderung beinhalten und werden hauptsächlich von ausgewiesenen Schmerztherapeuten zusammengestellt.“ &nbsp;</p>&#13;
<p>Die systematische Übersichtsarbeit von Prof. Dr. Meißner und ihren Kolleg*innen wurde in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Pain Medicine“ international veröffentlicht. Diese ist in Fachbibliotheken erhältlich und <a href="https://academic.oup.com/painmedicine/advance-article-abstract/doi/10.1093/pm/pny154/5094687?redirectedFrom=fulltext">hier</a> auch online abrufbar.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Operationen spülen zwar Geld in die Kassen der Krankenhäuser, Patienten mit chronischen Schmerzen ist damit jedoch nur selten geholfen. Zu diesem Schluss kommt Prof. Dr. Karin Meißner von der Hochschule Coburg im Rahmen ihrer neuesten Forschungsarbeit.</em></p>&#13;
<p>Zwei Patienten werden in den OP gebracht. Beide haben chronische, also andauernde Schmerzen im Knie. Gerade bespricht der Arzt noch mit dem anwesenden medizinischen Personal das weitere Vorgehen. Dann zeigt die Narkose Wirkung und das Skalpell wird angesetzt. Später im Aufwachraum kommen beide Patienten wieder zu sich. In ein paar Tagen werden sie feststellen, dass sich ihre Beschwerden verbessert haben. Doch es gibt einen Unterschied: die eine Person wurde tatsächlich operiert, die andere nicht.</p>&#13;
<p>Die Besserungen nach einer solchen Schein-Operation sind mit dem Phänomen des Placebo-Effekts zu vergleichen. Dabei wird dem Patienten ein Medikament verabreicht, das eigentlich gar keinen Arzneistoff enthält. Dennoch fühlt sich der Erkrankte im Anschluss oft besser, weil er schlichtweg an die heilende Wirkung der Medizin glaubt. Genauso verhält es sich auch hier: Menschen versprechen sich von einer Operation in der Regel einen großen Erfolg. Diese positive Erwartungshaltung kann dazu führen, dass sich dieser Erfolg tatsächlich einstellt – auch wenn in Wahrheit gar nicht operiert wurde. „Solche Placebo-Effekte sind keine Einbildung, sondern gehen mit der Ausschüttung von Botenstoffen im Gehirn einher“, erklärt Prof. Dr. Karin Meißner. Die studierte Humanmedizinerin leitet an der Hochschule Coburg den Master-Studiengang Gesundheitsförderung. In ihrer neuesten Forschungsarbeit verglich sie gemeinsam mit einem internationalen Expertenteam die Ergebnisse verschiedener vorangegangener Wirksamkeitsstudien, in denen Operationen gegen Schein-Operationen getestet wurden. </p>&#13;
<p>An den Studien waren insgesamt 2000 Patienten mit unterschiedlichen chronischen Schmerzen – von Knie-, über Rückenproblemen bis hin zu Migräneattacken – beteiligt. Über die gesamte Studienlaufzeit sollten sie in Fragebögen einschätzen, wie stark ihre Symptome sind und wie sehr sie das tägliche Leben einschränken. Dabei wusste keiner der Teilnehmenden, ob er zur Gruppe der tatsächlich Operierten oder zur Kontrollgruppe gehörte. Dennoch ähnelten sich ihre Angaben zum Schmerzempfinden. „Demnach profitieren die Patienten von einer tatsächlichen Operation bei chronischen Schmerzen nicht mehr oder weniger im direkten Vergleich zu einer Schein-OP“, schlussfolgert Professorin Meißner.</p>&#13;
<p>Ob damit der Griff zum Skalpell immer die richtige Wahl ist, stellt das Ergebnis von Meißner und ihren Kolleg*innen zumindest in Frage. Denn auch wenn Operationen die Symptome vorübergehend lindern können, bergen sie stets gewisse Risiken. So rät Professorin Meißner: „Eine Operation kann chronische Schmerzen in der Regel nicht beheben. Vielmehr ist eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten in seinem privaten und beruflichen Umfeld notwendig, um die besten Therapieansätze zu finden. Diese können zum Beispiel Gespräche, Entspannungstechniken und Bewegungsförderung beinhalten und werden hauptsächlich von ausgewiesenen Schmerztherapeuten zusammengestellt.“ &nbsp;</p>&#13;
<p>Die systematische Übersichtsarbeit von Prof. Dr. Meißner und ihren Kolleg*innen wurde in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Pain Medicine“ international veröffentlicht. Diese ist in Fachbibliotheken erhältlich und <a href="https://academic.oup.com/painmedicine/advance-article-abstract/doi/10.1093/pm/pny154/5094687?redirectedFrom=fulltext">hier</a> auch online abrufbar.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Profin._Meissner-761x1024.jpg"
                        fileSize="126001"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="761" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MeissnerKarin.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sechs Ideen in sieben Minuten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sechs-ideen-in-sieben-minuten/</link>
                <pubDate>Mon, 29 Oct 2018 14:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sechs-ideen-in-sieben-minuten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Verbindung von Wissenschaft und Praxis, von Hochschule und Unternehmen – darum geht es beim Projekt CREAPOLIS der Hochschule Coburg. Hierzu fand kürzlich ein Professoren-Pitch statt. Mit vollem Erfolg.</em></p>&#13;
<p> Die erste Tasse Kaffee am Morgen – für viele Frühaufsteher unverzichtbar. Doch wenn der Kaffee nicht schmeckt, könnte das laut Prof. Dr. Maria Kufner eine recht unappetitliche Ursache haben: unbemerkt verschmutzte Schläuche im Inneren der Kaffeemaschine. Die Professorin vom Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg hält für dieses Problem die perfekte Lösung parat: Sensoren, die – von außen an die Leitung geklemmt – durch akustische Signale bereits die kleinsten Ablagerungen im Inneren erkennen und melden.</p>&#13;
<p>Das ist nur eine von insgesamt sechs Ideen, die Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg beim ersten Professoren-Pitch vorstellten. Dazu waren unter dem Motto „Signed, Sealed, Delivered“ über 60 Gäste in die alte Pakethalle in der Coburger Hauptpost gekommen. Doch statt einer 90-minütigen Vorlesung hörten sie dort jeweils siebenminütige Redebeiträge von jedem der sechs Teilnehmer. „Wir wollten mit diesem Format den Unternehmen der Regionen einen unkomplizierten Erstkontakt zu Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg ermöglichen“, erklärt Dr. Markus Neufeld. Er ist Projektleiter von CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg und einer der Organisatoren des Abends.</p>&#13;
<p>Und die Professorinnen und Professoren haben geliefert - ‚delivered‘: Prof. Dr. Jens Grubert gab Einblicke in Sachen Augmented Reality, inklusive einer Live-Demonstration mit einer VR-Brille. Prof. Gerhard Kampe veranschaulichte als Designer, was es heißt „outside the box“ zu denken. Zu Innovationstechniken und –methoden teilte Prof. Dr. Christian Zagel sein Knowhow mit den Anwesenden. Prof. Mark Philips aus der Fakultät Design ging der Frage nach, wie Räume – beispielsweise Büros – gestaltet sein müssen, sodass möglichst kreativ und innovativ gearbeitet werden kann. Prof. Dr. Michael Wick berichtete von seinen Forschungen im Bereich der Optik und Metrologie.</p>&#13;
<p> Passend zum Tenor des Abends referierte Klaus-Jürgen Heitmann, Vorstandssprecher der HUK-COBURG, über Innovationen und Kooperationen seines Unternehmens. Tatsächlich reagiert die HUK-COBURG auf den wachsenden Innovationsbedarf mit zahlreichen Kooperationen: vor Ort mit ihrem Engagement bei der Initiative Zukunft.Coburg.Digital sowie einer engen Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg und CREAPOLIS.</p>&#13;
<p>Im Anschluss nutzten die Gäste die Möglichkeit, mit den Professorinnen und Professoren ins Gespräch zu kommen. „Unser Ziel ist, dass daraus in der Zukunft Kooperationen entstehen, die dann auch besiegelt – ‚sealed‘ – werden“, ergänzt Neufeld. „Wir möchten die Hochschule stärker in der Region vernetzen – und da testen wir ganz unterschiedliche Formate aus.“</p>&#13;
<p>Vielleicht erlebt „Signed, Sealed, Delivered“ im nächsten Jahr eine Neuauflage. Dann eventuell mit neuen &quot;Kaffee-Geschichten&quot; – bestimmt aber wieder mit einem gehörigen Unterhaltungswert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Verbindung von Wissenschaft und Praxis, von Hochschule und Unternehmen – darum geht es beim Projekt CREAPOLIS der Hochschule Coburg. Hierzu fand kürzlich ein Professoren-Pitch statt. Mit vollem Erfolg.</em></p>&#13;
<p> Die erste Tasse Kaffee am Morgen – für viele Frühaufsteher unverzichtbar. Doch wenn der Kaffee nicht schmeckt, könnte das laut Prof. Dr. Maria Kufner eine recht unappetitliche Ursache haben: unbemerkt verschmutzte Schläuche im Inneren der Kaffeemaschine. Die Professorin vom Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg hält für dieses Problem die perfekte Lösung parat: Sensoren, die – von außen an die Leitung geklemmt – durch akustische Signale bereits die kleinsten Ablagerungen im Inneren erkennen und melden.</p>&#13;
<p>Das ist nur eine von insgesamt sechs Ideen, die Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg beim ersten Professoren-Pitch vorstellten. Dazu waren unter dem Motto „Signed, Sealed, Delivered“ über 60 Gäste in die alte Pakethalle in der Coburger Hauptpost gekommen. Doch statt einer 90-minütigen Vorlesung hörten sie dort jeweils siebenminütige Redebeiträge von jedem der sechs Teilnehmer. „Wir wollten mit diesem Format den Unternehmen der Regionen einen unkomplizierten Erstkontakt zu Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg ermöglichen“, erklärt Dr. Markus Neufeld. Er ist Projektleiter von CREAPOLIS, der Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg und einer der Organisatoren des Abends.</p>&#13;
<p>Und die Professorinnen und Professoren haben geliefert - ‚delivered‘: Prof. Dr. Jens Grubert gab Einblicke in Sachen Augmented Reality, inklusive einer Live-Demonstration mit einer VR-Brille. Prof. Gerhard Kampe veranschaulichte als Designer, was es heißt „outside the box“ zu denken. Zu Innovationstechniken und –methoden teilte Prof. Dr. Christian Zagel sein Knowhow mit den Anwesenden. Prof. Mark Philips aus der Fakultät Design ging der Frage nach, wie Räume – beispielsweise Büros – gestaltet sein müssen, sodass möglichst kreativ und innovativ gearbeitet werden kann. Prof. Dr. Michael Wick berichtete von seinen Forschungen im Bereich der Optik und Metrologie.</p>&#13;
<p> Passend zum Tenor des Abends referierte Klaus-Jürgen Heitmann, Vorstandssprecher der HUK-COBURG, über Innovationen und Kooperationen seines Unternehmens. Tatsächlich reagiert die HUK-COBURG auf den wachsenden Innovationsbedarf mit zahlreichen Kooperationen: vor Ort mit ihrem Engagement bei der Initiative Zukunft.Coburg.Digital sowie einer engen Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg und CREAPOLIS.</p>&#13;
<p>Im Anschluss nutzten die Gäste die Möglichkeit, mit den Professorinnen und Professoren ins Gespräch zu kommen. „Unser Ziel ist, dass daraus in der Zukunft Kooperationen entstehen, die dann auch besiegelt – ‚sealed‘ – werden“, ergänzt Neufeld. „Wir möchten die Hochschule stärker in der Region vernetzen – und da testen wir ganz unterschiedliche Formate aus.“</p>&#13;
<p>Vielleicht erlebt „Signed, Sealed, Delivered“ im nächsten Jahr eine Neuauflage. Dann eventuell mit neuen &quot;Kaffee-Geschichten&quot; – bestimmt aber wieder mit einem gehörigen Unterhaltungswert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Professoren_Pitch_Fritze_Neufeld.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Professoren_Pitch_HUK_Heitmann.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Lernen und Reisen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lernen-und-reisen/</link>
                <pubDate>Mon, 15 Oct 2018 10:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/lernen-und-reisen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Fachwissen erweitern und neue Erfahrungen sammeln – und das außerhalb des gewohnten Umfelds: das war die diesjährige Summer School der Bioanalytik in Split.</em></p>&#13;
<p>Wie entstehen Schäden in unserer DNA? Das untersuchten die acht Master-Studierenden der Bioanalytik, die im Rahmen der zweiten Summer School nach Split gereist waren. Dort belegten sie den Kurs „Genotoxicity and how to investigate it“. Der englischsprachige Kurs befasste sich mit Entstehung, Methoden zur Untersuchung sowie der zellulären Antwort auf DNA-Schäden. Der praktische Teil im Labor der Universität Split war ein Comet Assay, eine Methode zur Untersuchung der DNA auf Schäden. Dabei entnahmen die Studierenden ihre eigene DNA aus ihrer Blutprobe und werteten die Ergebnisse aus. Weitere Angebote waren Kurse zu bildgebenden Verfahren, Lebensmittelmikrobiologie (Prof. Dr. Matthias Noll) und Massenspektronomische Analytik in der Biochemie (Prof. Dr. Stefan Kalkhof).</p>&#13;
<p>Neben dem fachlichen Anspruch hatten die Exkursionsteilnehmer*innen auch die Möglichkeit, die Stadt und deren Umgebung zu erkunden. Highlight waren dabei der Ausflug zum Mediterranean Institute for Life Science sowie die Stadtführung durch den römischen Diokletianpalast. </p>&#13;
<p>Die Summer School der Bioanalytik findet wieder im kommenden Jahr statt. Dann können auch Bachelor-Studierende der Bioanalytik und Studierende der Technischen Physik daran teilnehmen. Zudem wird ein zusätzlicher Kurs im Bereich der Architektur angeboten. Finanzielle Unterstützung erfährt die Summer School durch BayHost, das Erasmusprogramm sowie den Hochschulförderverein.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Fachwissen erweitern und neue Erfahrungen sammeln – und das außerhalb des gewohnten Umfelds: das war die diesjährige Summer School der Bioanalytik in Split.</em></p>&#13;
<p>Wie entstehen Schäden in unserer DNA? Das untersuchten die acht Master-Studierenden der Bioanalytik, die im Rahmen der zweiten Summer School nach Split gereist waren. Dort belegten sie den Kurs „Genotoxicity and how to investigate it“. Der englischsprachige Kurs befasste sich mit Entstehung, Methoden zur Untersuchung sowie der zellulären Antwort auf DNA-Schäden. Der praktische Teil im Labor der Universität Split war ein Comet Assay, eine Methode zur Untersuchung der DNA auf Schäden. Dabei entnahmen die Studierenden ihre eigene DNA aus ihrer Blutprobe und werteten die Ergebnisse aus. Weitere Angebote waren Kurse zu bildgebenden Verfahren, Lebensmittelmikrobiologie (Prof. Dr. Matthias Noll) und Massenspektronomische Analytik in der Biochemie (Prof. Dr. Stefan Kalkhof).</p>&#13;
<p>Neben dem fachlichen Anspruch hatten die Exkursionsteilnehmer*innen auch die Möglichkeit, die Stadt und deren Umgebung zu erkunden. Highlight waren dabei der Ausflug zum Mediterranean Institute for Life Science sowie die Stadtführung durch den römischen Diokletianpalast. </p>&#13;
<p>Die Summer School der Bioanalytik findet wieder im kommenden Jahr statt. Dann können auch Bachelor-Studierende der Bioanalytik und Studierende der Technischen Physik daran teilnehmen. Zudem wird ein zusätzlicher Kurs im Bereich der Architektur angeboten. Finanzielle Unterstützung erfährt die Summer School durch BayHost, das Erasmusprogramm sowie den Hochschulförderverein.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Split_SummerSchool.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Karrierechancen für Bioanalytiker*innen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/karrierechancen-fuer-bioanalytikerinnen/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Oct 2018 05:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/karrierechancen-fuer-bioanalytikerinnen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nach dem Studium können Absolvent*innen der Bioanalytik in vielen Bereichen arbeiten. Wie vielfältig die Möglichkeiten sind, zeigte auch das vierte Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik.</em></p>&#13;
<p>Tierversuche sind ein umstrittenes Thema. Überflüssige Tierquälerei sagen die einen, unerlässliches Mittel der Grundlagenforschung sagen die anderen. Für die Studierenden der Bioanalytik war das ein spannendes Thema beim diesjährigen Fach- und Karrieresymposium. Denn im späteren Arbeitsleben könnten auch sie mit Tierversuchen in Berührung kommen. Dr. Jochen Kühnl, von der Beiersdorf AG in Hamburg, zeigte, dass es hier schon Alternativen gibt. Bei der „Organ-on-a-chip“- Technologie kann die Wirkung von Kosmetik-Inhaltsstoffen in miniaturisierten Modellkörpern getestet werden. Da wird ein Organ, wie die Haut, also simuliert. Es besteht aus einem Stück Haut in Zellkultur, verknüpft mit Leberzellen über eine Blutverbindung. So können Untersuchungen versuchstierfrei durchgeführt werden. „Die zahlreichen Fragen der Studierenden zeigen, dass sie dieses Thema sehr interessiert“, erklärte Prof. Dr. Matthias Noll, Studiengangsleiter des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=110">Bachelor Bioanalytik</a> und Chairman des Fach- und Karrieresymposiums.</p>&#13;
<p>Einmal im Jahr organisieren die Studiengänge der Bioanalytik die Veranstaltung, um den Studierenden einen Einblick in die spätere Arbeitswelt und mögliche Berufsfelder zu geben. Regelmäßig berichten hier auch Absolvent*innen von ihren Erfahrungen. So wie Lukas Trümbach und Laura Schwab. Beide haben in Coburg studiert und sind jetzt erfolgreich in ihrem Job – Trümbach in der biotechnischen Pharmazie in Kulmbach, Schwab beim Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. Das Studium der Bioanalytik in Coburg war für beide der Einstieg in die Arbeitswelt. </p>&#13;
<p>Noch studieren und trotzdem schon arbeiten – dieses Modell haben Anna-Maria Vetter und Katharina Racz gewählt. Sie absolvieren ein duales Studium als <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=59#714">Studium mit vertiefter Praxis</a>. Das heißt, in der vorlesungsfreien Zeit und im Praxissemester arbeiten Racz und Vetter im Unternehmen und sammeln Praxiserfahrung. Beide sind bei Laboklin in Bad Kissingen tätig. Alexandra Kehl von Laboklin ist überzeugt von den Vorteilen des Studiums mit vertiefter Praxis. Auch, wenn das für die Studierenden einiges an Durchhaltevermögen und Fleiß erfordert. „Durch die Arbeit im Unternehmen, werden die Studierenden viel intensiver in unser Team eingebunden und bekommen Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche.“</p>&#13;
<p>Das Fach- und Karrieresymposium der Bioanalytik zeigt Studierenden aber nicht nur theoretisch ihre Möglichkeiten, sie können dort auch mit zukünftigen Arbeitgebern ins Gespräch kommen. Verschiedene Einrichtungen präsentierten sich und informierten über Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf.</p>&#13;
<p>Was die Studierenden der Bioanalytik im Studium und vor allem in ihrem Praxissemester gelernt haben, zeigten sie in der Säulenhalle der Hochschule Coburg. Auf knapp 60 Postern stellten sie die Arbeiten aus ihrem Praxissemester in Form eines wissenschaftlichen Posters vor. Das nächste Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik findet am Dienstag, den 08. Oktober 2019 statt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach dem Studium können Absolvent*innen der Bioanalytik in vielen Bereichen arbeiten. Wie vielfältig die Möglichkeiten sind, zeigte auch das vierte Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik.</em></p>&#13;
<p>Tierversuche sind ein umstrittenes Thema. Überflüssige Tierquälerei sagen die einen, unerlässliches Mittel der Grundlagenforschung sagen die anderen. Für die Studierenden der Bioanalytik war das ein spannendes Thema beim diesjährigen Fach- und Karrieresymposium. Denn im späteren Arbeitsleben könnten auch sie mit Tierversuchen in Berührung kommen. Dr. Jochen Kühnl, von der Beiersdorf AG in Hamburg, zeigte, dass es hier schon Alternativen gibt. Bei der „Organ-on-a-chip“- Technologie kann die Wirkung von Kosmetik-Inhaltsstoffen in miniaturisierten Modellkörpern getestet werden. Da wird ein Organ, wie die Haut, also simuliert. Es besteht aus einem Stück Haut in Zellkultur, verknüpft mit Leberzellen über eine Blutverbindung. So können Untersuchungen versuchstierfrei durchgeführt werden. „Die zahlreichen Fragen der Studierenden zeigen, dass sie dieses Thema sehr interessiert“, erklärte Prof. Dr. Matthias Noll, Studiengangsleiter des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=110">Bachelor Bioanalytik</a> und Chairman des Fach- und Karrieresymposiums.</p>&#13;
<p>Einmal im Jahr organisieren die Studiengänge der Bioanalytik die Veranstaltung, um den Studierenden einen Einblick in die spätere Arbeitswelt und mögliche Berufsfelder zu geben. Regelmäßig berichten hier auch Absolvent*innen von ihren Erfahrungen. So wie Lukas Trümbach und Laura Schwab. Beide haben in Coburg studiert und sind jetzt erfolgreich in ihrem Job – Trümbach in der biotechnischen Pharmazie in Kulmbach, Schwab beim Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig. Das Studium der Bioanalytik in Coburg war für beide der Einstieg in die Arbeitswelt. </p>&#13;
<p>Noch studieren und trotzdem schon arbeiten – dieses Modell haben Anna-Maria Vetter und Katharina Racz gewählt. Sie absolvieren ein duales Studium als <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=59#714">Studium mit vertiefter Praxis</a>. Das heißt, in der vorlesungsfreien Zeit und im Praxissemester arbeiten Racz und Vetter im Unternehmen und sammeln Praxiserfahrung. Beide sind bei Laboklin in Bad Kissingen tätig. Alexandra Kehl von Laboklin ist überzeugt von den Vorteilen des Studiums mit vertiefter Praxis. Auch, wenn das für die Studierenden einiges an Durchhaltevermögen und Fleiß erfordert. „Durch die Arbeit im Unternehmen, werden die Studierenden viel intensiver in unser Team eingebunden und bekommen Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche.“</p>&#13;
<p>Das Fach- und Karrieresymposium der Bioanalytik zeigt Studierenden aber nicht nur theoretisch ihre Möglichkeiten, sie können dort auch mit zukünftigen Arbeitgebern ins Gespräch kommen. Verschiedene Einrichtungen präsentierten sich und informierten über Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf.</p>&#13;
<p>Was die Studierenden der Bioanalytik im Studium und vor allem in ihrem Praxissemester gelernt haben, zeigten sie in der Säulenhalle der Hochschule Coburg. Auf knapp 60 Postern stellten sie die Arbeiten aus ihrem Praxissemester in Form eines wissenschaftlichen Posters vor. Das nächste Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik findet am Dienstag, den 08. Oktober 2019 statt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Biosymposium_Aussteller-1024x683.jpg"
                        fileSize="149105"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Biosymposium_Posterausstellung-1024x683.jpg"
                        fileSize="174316"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Praxissemester in Hangzhou]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/praxissemester-in-hangzhou/</link>
                <pubDate>Tue, 09 Oct 2018 10:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/praxissemester-in-hangzhou/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Studiengang Bauingenieurwesen verlängert und erweitert den Kooperationsvertrag mit seinen chinesischen Partnern. Studierende aus Coburg haben so erstmals die Möglichkeit, in Hangzhou Praxiserfahrungen zu sammeln.</em></p>&#13;
<p>Seit dem Jahr 2006 besteht eine enge Partnerschaft zwischen den Bauingenieurstudiengängen der Zhejiang University of Science and Technology (ZUST) und der Hochschule Coburg. Seitdem konnten jedes Jahr bis zu drei chinesische Studierende nach Oberfranken wechseln, um hier ihren Bachelorabschluss und damit auch einen Doppelabschluss von beiden Hochschulen zu erwerben. Jetzt wurde der Kooperationsvertrag zwischen den beiden Bildungseinrichtungen verlängert – und auch erweitert: Ab sofort können die angehenden Coburger Bauingenieure ein umfangreich betreutes Praxissemester in Hangzhou verbringen. Erste Interessenten gibt es bereits, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dieter-sitzmann.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Prof. Dipl.-Ing. Dieter Sitzmann</a> empfiehlt jedoch: „Ein Auslandssemester sollte stets gut vorbereitet werden, die Planungen bestenfalls ein Semester zuvor beginnen.“ Professor Sitzmann steht gerne für Fragen zur Verfügung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Studiengang Bauingenieurwesen verlängert und erweitert den Kooperationsvertrag mit seinen chinesischen Partnern. Studierende aus Coburg haben so erstmals die Möglichkeit, in Hangzhou Praxiserfahrungen zu sammeln.</em></p>&#13;
<p>Seit dem Jahr 2006 besteht eine enge Partnerschaft zwischen den Bauingenieurstudiengängen der Zhejiang University of Science and Technology (ZUST) und der Hochschule Coburg. Seitdem konnten jedes Jahr bis zu drei chinesische Studierende nach Oberfranken wechseln, um hier ihren Bachelorabschluss und damit auch einen Doppelabschluss von beiden Hochschulen zu erwerben. Jetzt wurde der Kooperationsvertrag zwischen den beiden Bildungseinrichtungen verlängert – und auch erweitert: Ab sofort können die angehenden Coburger Bauingenieure ein umfangreich betreutes Praxissemester in Hangzhou verbringen. Erste Interessenten gibt es bereits, <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-dieter-sitzmann.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Prof. Dipl.-Ing. Dieter Sitzmann</a> empfiehlt jedoch: „Ein Auslandssemester sollte stets gut vorbereitet werden, die Planungen bestenfalls ein Semester zuvor beginnen.“ Professor Sitzmann steht gerne für Fragen zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Vertragsunterzeichnung_Hangzhou.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wissenschaft in Washington]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wissenschaft-in-washington/</link>
                <pubDate>Mon, 08 Oct 2018 07:54:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wissenschaft-in-washington/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sechs Wochen ihrer Semesterferien verbrachten drei Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung in Washington DC. Dabei forschten sie zu den Themen Schlaganfalltherapie, Ethik in der Medizin und Cannabis als Heilmittel.</em></p>&#13;
<p>Die Aufnahmequote an der renommierten Georgetown University liegt bei nur 2,9 Prozent. Wer angenommen wird, zahlt pro akademischem Jahr eine Studiengebühr in Höhe von 50.000 Dollar. Umso bedeutender war für die Studentinnen Ramona Christ, Lena Faltlhauser und Paula Waibl ihr Forschungsaufenthalt am universitätseigenen Pellegrino Center for clinical Bioethics. Dessen Leiter, Prof. Dr. James Giordano, ist außerdem Direktor des Studienprogramms für Neuroethik und lehrt Neurologie und Biochemie. Die enge Verbindung zwischen Washington und Coburg ergab sich aus Giordanos regelmäßiger Tätigkeit als Gastprofessor an der Hochschule Coburg. </p>&#13;
<p>Bevor die drei Studentinnen die Rückreise nach Oberfranken antraten, stellten sie den Wissenschaftler*innen der Georgetown University ihre Forschungsergebnisse vor. Ramona Christ hatte sich mit dem Einsatz von medizinischem Cannabis zur Behandlung von chronischen Schmerzen beschäftigt. Dabei diskutierte sie die Perspektiven, aber auch die ethische Verantwortung, die sich daraus ergeben. Lena Faltlhauser sprach über das Neurofeedback-Training, eine Therapieform nach einem Schlaganfall. Paula Waibl präsentierte ihre Resultate in Bezug auf die Verwendung von Psychedelika – Substanzen mit halluzinogener Wirkung – in Medizin und Therapie.</p>&#13;
<p>Die Studentinnen waren sich am Ende einig: Noch nie hatten sie in so kurzer Zeit so viele Erfahrungen und fachliches Wissen gesammelt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sechs Wochen ihrer Semesterferien verbrachten drei Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung in Washington DC. Dabei forschten sie zu den Themen Schlaganfalltherapie, Ethik in der Medizin und Cannabis als Heilmittel.</em></p>&#13;
<p>Die Aufnahmequote an der renommierten Georgetown University liegt bei nur 2,9 Prozent. Wer angenommen wird, zahlt pro akademischem Jahr eine Studiengebühr in Höhe von 50.000 Dollar. Umso bedeutender war für die Studentinnen Ramona Christ, Lena Faltlhauser und Paula Waibl ihr Forschungsaufenthalt am universitätseigenen Pellegrino Center for clinical Bioethics. Dessen Leiter, Prof. Dr. James Giordano, ist außerdem Direktor des Studienprogramms für Neuroethik und lehrt Neurologie und Biochemie. Die enge Verbindung zwischen Washington und Coburg ergab sich aus Giordanos regelmäßiger Tätigkeit als Gastprofessor an der Hochschule Coburg. </p>&#13;
<p>Bevor die drei Studentinnen die Rückreise nach Oberfranken antraten, stellten sie den Wissenschaftler*innen der Georgetown University ihre Forschungsergebnisse vor. Ramona Christ hatte sich mit dem Einsatz von medizinischem Cannabis zur Behandlung von chronischen Schmerzen beschäftigt. Dabei diskutierte sie die Perspektiven, aber auch die ethische Verantwortung, die sich daraus ergeben. Lena Faltlhauser sprach über das Neurofeedback-Training, eine Therapieform nach einem Schlaganfall. Paula Waibl präsentierte ihre Resultate in Bezug auf die Verwendung von Psychedelika – Substanzen mit halluzinogener Wirkung – in Medizin und Therapie.</p>&#13;
<p>Die Studentinnen waren sich am Ende einig: Noch nie hatten sie in so kurzer Zeit so viele Erfahrungen und fachliches Wissen gesammelt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Georgetown_Exchange_2018.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Besser als Schule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/besser-als-schule/</link>
                <pubDate>Thu, 04 Oct 2018 06:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/besser-als-schule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die <a href="t3://page?uid=385" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">KinderUni </a>der Hochschule Coburg ist immer ein kleines Highlight für rund 240 Kinder aus Coburg und Umgebung. Dafür drücken sie sogar am Wochenende freiwillig die Schulbank.</em></p>&#13;
<p>Marvin hat schon einen Plan für später: „Ich finde Baustellen richtig gut und möchte später auch mal auf einer Baustelle arbeiten“, erzählt der 10-Jährige. Bei der KinderUni der Hochschule Coburg hat er sich deshalb für die Vorlesung von Prof. Dr. Egbert Keßler angemeldet. Der Bauingenieur macht mit seiner Gruppe heute einen Ausflug auf eine echte Baustelle. Direkt auf dem Hochschul-Campus ist nämlich eine. Hier entsteht ein neues IT- und MedienCenter. Vom Dach des Parkdecks nebenan haben die Kinder einen guten Blick auf das Treiben. Arbeiter legen gerade neue Eisengitter zum Betonieren des Bodens aus. Über ihnen dreht sich der meterhohe Kran. „Was macht der Kranführer, wenn er mal aufs Klo muss?“, fragt ein Kind. „Dann hat er da oben eine Flasche dabei!“, erklärt Keßler. Die Kinder lernen, dass es einen Untendreherkran und einen Obendreherkran gibt, dass jede Baustelle eigene Straßen hat und wo die Bauarbeiter ihre Pausen verbringen. </p>&#13;
<p>Ob man eine Baustelle auch virtuell besichtigen kann, das könnte Prof. Dr. Jens Grubert den Kindern erzählen. In seiner Vorlesung dreht sich alles um Virtuelle Realität. Bis auf den letzten Platz besetzt ist der Hörsaal bei diesem spannenden Thema. Die Kinder dürfen die virtuelle Brille natürlich auch selber ausprobieren. Auf der Leinwand können die anderen mitverfolgen, was die sehen, die gerade die Brille aufhaben. </p>&#13;
<p>Vier Vorlesungen gibt es bei der KinderUni. Alle werden von Professor*innen der Hochschule gehalten. Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit hat sich mit der menschlichen Wahrnehmung beschäftigt, Prof. Dr. Matthäus Brela damit, wie man eine Fabrik automatisieren kann. Nach dem ersten Durchgang am Vormittag, gibt es dann eine Wiederholung am Nachmittag. Jedes Kind kann so zwei Vorlesungen besuchen. Für die Organisation ist die Familienbeauftragte Monika Faaß verantwortlich. Seit fast 10 Jahren gibt es die KinderUni mittlerweile schon. Nächstes Mal, am 16. März 2019 ist Jubiläum.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die <a href="t3://page?uid=385" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">KinderUni </a>der Hochschule Coburg ist immer ein kleines Highlight für rund 240 Kinder aus Coburg und Umgebung. Dafür drücken sie sogar am Wochenende freiwillig die Schulbank.</em></p>&#13;
<p>Marvin hat schon einen Plan für später: „Ich finde Baustellen richtig gut und möchte später auch mal auf einer Baustelle arbeiten“, erzählt der 10-Jährige. Bei der KinderUni der Hochschule Coburg hat er sich deshalb für die Vorlesung von Prof. Dr. Egbert Keßler angemeldet. Der Bauingenieur macht mit seiner Gruppe heute einen Ausflug auf eine echte Baustelle. Direkt auf dem Hochschul-Campus ist nämlich eine. Hier entsteht ein neues IT- und MedienCenter. Vom Dach des Parkdecks nebenan haben die Kinder einen guten Blick auf das Treiben. Arbeiter legen gerade neue Eisengitter zum Betonieren des Bodens aus. Über ihnen dreht sich der meterhohe Kran. „Was macht der Kranführer, wenn er mal aufs Klo muss?“, fragt ein Kind. „Dann hat er da oben eine Flasche dabei!“, erklärt Keßler. Die Kinder lernen, dass es einen Untendreherkran und einen Obendreherkran gibt, dass jede Baustelle eigene Straßen hat und wo die Bauarbeiter ihre Pausen verbringen. </p>&#13;
<p>Ob man eine Baustelle auch virtuell besichtigen kann, das könnte Prof. Dr. Jens Grubert den Kindern erzählen. In seiner Vorlesung dreht sich alles um Virtuelle Realität. Bis auf den letzten Platz besetzt ist der Hörsaal bei diesem spannenden Thema. Die Kinder dürfen die virtuelle Brille natürlich auch selber ausprobieren. Auf der Leinwand können die anderen mitverfolgen, was die sehen, die gerade die Brille aufhaben. </p>&#13;
<p>Vier Vorlesungen gibt es bei der KinderUni. Alle werden von Professor*innen der Hochschule gehalten. Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit hat sich mit der menschlichen Wahrnehmung beschäftigt, Prof. Dr. Matthäus Brela damit, wie man eine Fabrik automatisieren kann. Nach dem ersten Durchgang am Vormittag, gibt es dann eine Wiederholung am Nachmittag. Jedes Kind kann so zwei Vorlesungen besuchen. Für die Organisation ist die Familienbeauftragte Monika Faaß verantwortlich. Seit fast 10 Jahren gibt es die KinderUni mittlerweile schon. Nächstes Mal, am 16. März 2019 ist Jubiläum.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sensorik im Fokus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sensorik-im-fokus/</link>
                <pubDate>Wed, 03 Oct 2018 04:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sensorik-im-fokus/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das </em><em><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=375">Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg</a> (ISAT) veranstaltete erstmals einen Technologietag Angewandte Sensorik. Forscher*innen und Unternehmer*innen konnten sich über innovative Technologietrends, neue Sensorentwicklungen und Ergebnisse der Sensorforschung austauschen. </em></p>&#13;
<p>Ob in der Medizin, der Produktion oder in der Qualitätskontrolle – Sensoren werden fast überall eingesetzt. Genauso vielfältig ist auch die Forschung im Bereich Sensorik. Damit neue Erkenntnisse auch in der Wirtschaft genutzt werden können, organisierte das ISAT den Technologietag Angewandte Sensorik. „Wir wollten besonders die Firmen und Institute ansprechen, die Sensorik einsetzen oder entwickeln“, erklärt Prof. Dr. Maria Kufner, Leiterin des ISAT. Die Teilnehmer konnten sich auf Augenhöhe begegnen und miteinander ins Gespräch kommen.“</p>&#13;
<p>Rund 60 Teilnehmer*innen nutzten diese Chance. Forscher*innen berichteten von ihren Ergebnissen, Unternehmen stellten ihre Produkte vor. Wie kann man den Zustand von Maschinen überwachen? Was leistet ein intelligentes Sensorpflaster in der Pflege? Oder wie funktioniert eine neuartige Laserultraschallprüfmethode mit einem optischen Mikrofon? Das waren nur einige der Themen, die diskutiert wurden. Abgerundet wurde das Angebot durch eine Führung durch die Laborräume des ISAT und ein gemeinsames Abendessen.</p>&#13;
<p>„Wir haben den ersten Technologietag als vollen Erfolg erlebt. Die Zahl der Anmeldungen, die Vielfalt der Beiträge und das positive Feedback zeigten, dass wir mit dem neuen Format Interesse wecken und vielversprechende neue Kontakte gewinnen konnten“, freut sich Maria Kufner. </p>&#13;
<p>Auch im nächsten Jahr wird deshalb ein Technologietag stattfinden – am 18. September 2019. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das </em><em><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=375">Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg</a> (ISAT) veranstaltete erstmals einen Technologietag Angewandte Sensorik. Forscher*innen und Unternehmer*innen konnten sich über innovative Technologietrends, neue Sensorentwicklungen und Ergebnisse der Sensorforschung austauschen. </em></p>&#13;
<p>Ob in der Medizin, der Produktion oder in der Qualitätskontrolle – Sensoren werden fast überall eingesetzt. Genauso vielfältig ist auch die Forschung im Bereich Sensorik. Damit neue Erkenntnisse auch in der Wirtschaft genutzt werden können, organisierte das ISAT den Technologietag Angewandte Sensorik. „Wir wollten besonders die Firmen und Institute ansprechen, die Sensorik einsetzen oder entwickeln“, erklärt Prof. Dr. Maria Kufner, Leiterin des ISAT. Die Teilnehmer konnten sich auf Augenhöhe begegnen und miteinander ins Gespräch kommen.“</p>&#13;
<p>Rund 60 Teilnehmer*innen nutzten diese Chance. Forscher*innen berichteten von ihren Ergebnissen, Unternehmen stellten ihre Produkte vor. Wie kann man den Zustand von Maschinen überwachen? Was leistet ein intelligentes Sensorpflaster in der Pflege? Oder wie funktioniert eine neuartige Laserultraschallprüfmethode mit einem optischen Mikrofon? Das waren nur einige der Themen, die diskutiert wurden. Abgerundet wurde das Angebot durch eine Führung durch die Laborräume des ISAT und ein gemeinsames Abendessen.</p>&#13;
<p>„Wir haben den ersten Technologietag als vollen Erfolg erlebt. Die Zahl der Anmeldungen, die Vielfalt der Beiträge und das positive Feedback zeigten, dass wir mit dem neuen Format Interesse wecken und vielversprechende neue Kontakte gewinnen konnten“, freut sich Maria Kufner. </p>&#13;
<p>Auch im nächsten Jahr wird deshalb ein Technologietag stattfinden – am 18. September 2019. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ISAT_TAS_2018_Juergen_Besser.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr als 1600 Erstsemester]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-als-1600-erstsemester/</link>
                <pubDate>Mon, 01 Oct 2018 10:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-als-1600-erstsemester/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Jedes Jahr im Herbst beginnt für viele junge Menschen ein ganz besonderer Lebensabschnitt: Die Hochschule Coburg begrüßte diesmal 1.610 neue Studienanfänger. </em></p>&#13;
<p>Gewusel in den Gängen, aufgeregtes Suchen nach den richtigen Räumen, viele erwartungsvolle Blicke – immer zum Oktoberanfang lässt sich die Spannung und Vorfreude in der Luft förmlich greifen. Und dann ist es endlich soweit: die Türen am Campus Friedrich Streib und am Campus Design öffnen sich für die neuen Erstsemester. Gut 1.400 davon starten im Wintersemester 2018/2019 in ein Bachelorstudium, rund 200 vertiefen ihre bereits erlangten Kenntnisse mit einem Masterstudium. Damit zählt die Hochschule Coburg insgesamt nun 5.464 Studierende – gut 150 mehr als im Vorjahr. </p>&#13;
<p>Besonders stolz auf diese Zahlen ist Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, die gemeinsam mit Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer die „Neuen“ an der Hochschule Coburg begrüßte. Danach stellte die Leiterin der Studienberatung, Dr. Katja Kessel, die Service-Einrichtungen vor. Anschließend fanden studiengangsbezogene Einführungsveranstaltungen statt. </p>&#13;
<p>Das Ranking der beliebtesten Bachelor-Studiengänge führt in diesem Jahr die Soziale Arbeit an, gefolgt von der Betriebswirtschaftslehre und Automobiltechnologie. Im Rahmen des Masterstudiums haben sich die meisten der neuen Studierenden für die Studiengänge Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau, ZukunftsDesign und Betriebswirtschaft entschieden.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg wünscht all ihren Studierenden einen erfolgreichen Start ins Studium sowie ins neue Semester!</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jedes Jahr im Herbst beginnt für viele junge Menschen ein ganz besonderer Lebensabschnitt: Die Hochschule Coburg begrüßte diesmal 1.610 neue Studienanfänger. </em></p>&#13;
<p>Gewusel in den Gängen, aufgeregtes Suchen nach den richtigen Räumen, viele erwartungsvolle Blicke – immer zum Oktoberanfang lässt sich die Spannung und Vorfreude in der Luft förmlich greifen. Und dann ist es endlich soweit: die Türen am Campus Friedrich Streib und am Campus Design öffnen sich für die neuen Erstsemester. Gut 1.400 davon starten im Wintersemester 2018/2019 in ein Bachelorstudium, rund 200 vertiefen ihre bereits erlangten Kenntnisse mit einem Masterstudium. Damit zählt die Hochschule Coburg insgesamt nun 5.464 Studierende – gut 150 mehr als im Vorjahr. </p>&#13;
<p>Besonders stolz auf diese Zahlen ist Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze, die gemeinsam mit Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer die „Neuen“ an der Hochschule Coburg begrüßte. Danach stellte die Leiterin der Studienberatung, Dr. Katja Kessel, die Service-Einrichtungen vor. Anschließend fanden studiengangsbezogene Einführungsveranstaltungen statt. </p>&#13;
<p>Das Ranking der beliebtesten Bachelor-Studiengänge führt in diesem Jahr die Soziale Arbeit an, gefolgt von der Betriebswirtschaftslehre und Automobiltechnologie. Im Rahmen des Masterstudiums haben sich die meisten der neuen Studierenden für die Studiengänge Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau, ZukunftsDesign und Betriebswirtschaft entschieden.</p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg wünscht all ihren Studierenden einen erfolgreichen Start ins Studium sowie ins neue Semester!</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Erstsemesterbegruessung.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[An(ge)COmmen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/angecommen/</link>
                <pubDate>Sat, 29 Sep 2018 11:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/angecommen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wer sich vor dem Vorlesungsbeginn noch Durchblick auf dem Campus und in der Innenstadt verschaffen wollte, war bei „anCOmmen“ genau richtig. Die dreitägige Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts „Der Coburger Weg“ organisiert und umgesetzt.</em> </p>&#13;
<p>Schon vor dem offiziellen Semesterbeginn wissen, welche Tutoren bei Fragen weiterhelfen, welche Regeln in der Bibliothek gelten oder wie man seine studentische Karte auflädt, um das Mittagessen in der Mensa zu bezahlen? Darüber konnten sich zwischen 300 und 400 Studierende im Rahmen der Willkommensveranstaltung „anCOmmen“ informieren. „Damit wollen wir den Start ins Studium erleichtern und unseren  Neuankömmlingen zeigen, welche individuelle Beratung und Förderung bei  uns möglich ist“, erklärt Prof. Dr. Birgit Enzmann, Leiterin des Coburger Wegs.</p>&#13;
<p>Während des dreitägigen Programms wurden die Neueinsteiger von Studierenden höherer Semester begleitet, die ihnen in den nächsten Monaten als Tutoren unterstützend zur Seite stehen. Bei einem Rundgang über den Campus stellten sie alle wichtigen Anlaufstellen wie Bibliothek, Schreibwerkstatt oder Mensa vor und erklärten die Abläufe. Zeit sich gegenseitig kennenzulernen, hatten die zukünftigen Studentinnen und Studenten bei einer Rallye durch die Coburger Innenstadt. Auf dem Schlossplatz, dem Marktplatz oder dem Campus Design warteten Aufgaben, die gemeinsam in kleinen Gruppen gelöst werden mussten.</p>&#13;
<p> Auch Elina Werner aus Langenzenn (Landkreis Fürth) nutzte die Möglichkeit und kam vor Semesterbeginn nach Coburg. Sie wird an der Hochschule Betriebswirtschaft studieren: „Am Anfang wird man regelrecht mit Informationen überschüttet, da kann es nicht schaden, drei Tage vorher schon mal die Räumlichkeiten und andere Studierende kennenzulernen. Ich denke jetzt viel zuversichtlicher an meinen Studienstart. Ich war aber überrascht, wie viel Unterstützung es gibt. Man hat wirklich nicht das Gefühl, alleine mit all den neuen Eindrücken zu sein.“ Mit ihrer Gruppe entwickelte sie am zweiten Programmtag ein „Survival Kit“ für Neueinsteiger, mit den wichtigsten Telefonnummern, einem Orientierungsplan, Ausgeh- und Jobmöglichkeiten. Andere Teams erstellten Lampen aus Naturmaterialien, ein Kochbuch, für alle die zum ersten Male alleine leben, ein Sitzmöbel aus Tetrapacks oder entwarfen recycelbare Mode aus Zeitungen und organisierten dazu eine Modenschau. </p>&#13;
<p>Kerstin Kroner, Organisatorin der Veranstaltung und Betreuerin der Tutorenarbeit in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, kennt die Herausforderungen, die auf die Erstsemester zukommen und rät: „Wir bieten viele Möglichkeiten an, aber die Studentinnen und Studenten müssen sie auch wahrnehmen und selbstständig bei Fragen auf uns zukommen. Das ist wahrscheinlich der größte Unterschied zum bisherigen Schulleben.“ &nbsp; </p>&#13;
<p><strong>Der Coburger Weg und anCOmmen:</strong></p>&#13;
<p>In Deutschland schließen etwa 30 Prozent der Neueinsteiger ihr Studium nicht ab. Mit dem Projekt „Der Coburger Weg“ versucht die Hochschule dieser Entwicklung durch vielfältige Beratungs- und Förderangebote entgegenzuwirken und die Studierenden über die fachliche Qualifikation hinaus für das zukünftige Arbeitsleben fit zu machen. Die Willkommensveranstaltung „anCOmmen“ richtet sich an die Bachelor-Studiengänge: Architektur, Bauingenieurwesen, Betriebs-, Industrie- und Versicherungswirtschaft, Innenarchitektur, Integrative Gesundheitsförderung sowie Soziale Arbeit. Die naturwissenschaftlich-technischen Studiengänge der Hochschule bieten die MINT-Erstsemestertage für Interessierte. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer sich vor dem Vorlesungsbeginn noch Durchblick auf dem Campus und in der Innenstadt verschaffen wollte, war bei „anCOmmen“ genau richtig. Die dreitägige Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts „Der Coburger Weg“ organisiert und umgesetzt.</em> </p>&#13;
<p>Schon vor dem offiziellen Semesterbeginn wissen, welche Tutoren bei Fragen weiterhelfen, welche Regeln in der Bibliothek gelten oder wie man seine studentische Karte auflädt, um das Mittagessen in der Mensa zu bezahlen? Darüber konnten sich zwischen 300 und 400 Studierende im Rahmen der Willkommensveranstaltung „anCOmmen“ informieren. „Damit wollen wir den Start ins Studium erleichtern und unseren  Neuankömmlingen zeigen, welche individuelle Beratung und Förderung bei  uns möglich ist“, erklärt Prof. Dr. Birgit Enzmann, Leiterin des Coburger Wegs.</p>&#13;
<p>Während des dreitägigen Programms wurden die Neueinsteiger von Studierenden höherer Semester begleitet, die ihnen in den nächsten Monaten als Tutoren unterstützend zur Seite stehen. Bei einem Rundgang über den Campus stellten sie alle wichtigen Anlaufstellen wie Bibliothek, Schreibwerkstatt oder Mensa vor und erklärten die Abläufe. Zeit sich gegenseitig kennenzulernen, hatten die zukünftigen Studentinnen und Studenten bei einer Rallye durch die Coburger Innenstadt. Auf dem Schlossplatz, dem Marktplatz oder dem Campus Design warteten Aufgaben, die gemeinsam in kleinen Gruppen gelöst werden mussten.</p>&#13;
<p> Auch Elina Werner aus Langenzenn (Landkreis Fürth) nutzte die Möglichkeit und kam vor Semesterbeginn nach Coburg. Sie wird an der Hochschule Betriebswirtschaft studieren: „Am Anfang wird man regelrecht mit Informationen überschüttet, da kann es nicht schaden, drei Tage vorher schon mal die Räumlichkeiten und andere Studierende kennenzulernen. Ich denke jetzt viel zuversichtlicher an meinen Studienstart. Ich war aber überrascht, wie viel Unterstützung es gibt. Man hat wirklich nicht das Gefühl, alleine mit all den neuen Eindrücken zu sein.“ Mit ihrer Gruppe entwickelte sie am zweiten Programmtag ein „Survival Kit“ für Neueinsteiger, mit den wichtigsten Telefonnummern, einem Orientierungsplan, Ausgeh- und Jobmöglichkeiten. Andere Teams erstellten Lampen aus Naturmaterialien, ein Kochbuch, für alle die zum ersten Male alleine leben, ein Sitzmöbel aus Tetrapacks oder entwarfen recycelbare Mode aus Zeitungen und organisierten dazu eine Modenschau. </p>&#13;
<p>Kerstin Kroner, Organisatorin der Veranstaltung und Betreuerin der Tutorenarbeit in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, kennt die Herausforderungen, die auf die Erstsemester zukommen und rät: „Wir bieten viele Möglichkeiten an, aber die Studentinnen und Studenten müssen sie auch wahrnehmen und selbstständig bei Fragen auf uns zukommen. Das ist wahrscheinlich der größte Unterschied zum bisherigen Schulleben.“ &nbsp; </p>&#13;
<p><strong>Der Coburger Weg und anCOmmen:</strong></p>&#13;
<p>In Deutschland schließen etwa 30 Prozent der Neueinsteiger ihr Studium nicht ab. Mit dem Projekt „Der Coburger Weg“ versucht die Hochschule dieser Entwicklung durch vielfältige Beratungs- und Förderangebote entgegenzuwirken und die Studierenden über die fachliche Qualifikation hinaus für das zukünftige Arbeitsleben fit zu machen. Die Willkommensveranstaltung „anCOmmen“ richtet sich an die Bachelor-Studiengänge: Architektur, Bauingenieurwesen, Betriebs-, Industrie- und Versicherungswirtschaft, Innenarchitektur, Integrative Gesundheitsförderung sowie Soziale Arbeit. Die naturwissenschaftlich-technischen Studiengänge der Hochschule bieten die MINT-Erstsemestertage für Interessierte. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/anCOmmen_Kugelbahn.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/anCOmmen_Modenschau.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/anCOmmen_Sitzmoebel.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Abiberater aus Bayern und Thüringen zu Gast]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/abiberater-aus-bayern-und-thueringen-zu-gast/</link>
                <pubDate>Fri, 28 Sep 2018 10:54:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/abiberater-aus-bayern-und-thueringen-zu-gast/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Knapp 30 Berater*innen der Agentur für Arbeit aus Bayern und Thüringen informierten sich an der Hochschule Coburg über aktuelle Entwicklungen im Studienangebot. Sie lernten die Labore der Hochschule kennen und bekamen Einblicke in studentische Projekte.</em></p>&#13;
<p>Dr. Katja Kessel leitet die Studienberatung der Hochschule Coburg. Sie und ihre Kolleginnen vertreten die Hochschule bei Studienmessen und Infotagen an Schulen. Wichtige Multiplikator*innen sind für Katja Kessel aber auch die Berater*innen der Agentur für Arbeit, an die sich Abiturient*innen wenden, wenn es um die Wahl des Studienplatzes geht. Sie sind ein wichtiges Bindeglied zwischen der Hochschule und den künftigen Studierenden. 30 bayerische und thüringische Abiberater*innen waren kürzlich zu Gast an der Hochschule Coburg, um sich aus erster Hand zu informieren. </p>&#13;
<p>In ihrer Begrüßung betonte Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, wie wichtig der intensive Kontakt und die gute Zusammenarbeit der Hochschule mit der Agentur für Arbeit ist. Prof. Dr. Wolfram Haupt und Prof. Dr. Matthias Noll stellten den Gästen die Studiengänge Technische Physik sowie Bioanalytik vor. Die Abiberater*innen bekamen Einblicke in aktuelle Studienprojekte und erfuhren von Studierenden, worauf es beim Praxissemester ankommt, das in alle Bachelor-Studiengänge integriert ist.</p>&#13;
<p>Dr. Renate Lucke und die Doktorandin Marwa Mahlis informierten die Gäste über die Möglichkeit an der Hochschule Coburg in Kooperation mit einer Universität zu promovieren. Führungen durch verschiedene Labore rundeten den Besuch der Abiberater*innen ab.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Knapp 30 Berater*innen der Agentur für Arbeit aus Bayern und Thüringen informierten sich an der Hochschule Coburg über aktuelle Entwicklungen im Studienangebot. Sie lernten die Labore der Hochschule kennen und bekamen Einblicke in studentische Projekte.</em></p>&#13;
<p>Dr. Katja Kessel leitet die Studienberatung der Hochschule Coburg. Sie und ihre Kolleginnen vertreten die Hochschule bei Studienmessen und Infotagen an Schulen. Wichtige Multiplikator*innen sind für Katja Kessel aber auch die Berater*innen der Agentur für Arbeit, an die sich Abiturient*innen wenden, wenn es um die Wahl des Studienplatzes geht. Sie sind ein wichtiges Bindeglied zwischen der Hochschule und den künftigen Studierenden. 30 bayerische und thüringische Abiberater*innen waren kürzlich zu Gast an der Hochschule Coburg, um sich aus erster Hand zu informieren. </p>&#13;
<p>In ihrer Begrüßung betonte Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, wie wichtig der intensive Kontakt und die gute Zusammenarbeit der Hochschule mit der Agentur für Arbeit ist. Prof. Dr. Wolfram Haupt und Prof. Dr. Matthias Noll stellten den Gästen die Studiengänge Technische Physik sowie Bioanalytik vor. Die Abiberater*innen bekamen Einblicke in aktuelle Studienprojekte und erfuhren von Studierenden, worauf es beim Praxissemester ankommt, das in alle Bachelor-Studiengänge integriert ist.</p>&#13;
<p>Dr. Renate Lucke und die Doktorandin Marwa Mahlis informierten die Gäste über die Möglichkeit an der Hochschule Coburg in Kooperation mit einer Universität zu promovieren. Führungen durch verschiedene Labore rundeten den Besuch der Abiberater*innen ab.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Abiberatertreffen_Agentur_Arbeit_18.9.18_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Second Hand im Trend]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/second-hand-im-trend/</link>
                <pubDate>Fri, 28 Sep 2018 08:53:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/second-hand-im-trend/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Kann aus bereits getragenen Kleidungsstücken noch einmal Haute Couture werden? Na klar! Aus Alt mach Neu – das war das Motto der ersten „Nacht der Nachhaltigkeit“ am Campus Design. </em></p>&#13;
<p>Wer hätte das gedacht: Die Modeindustrie ist der zweitgrößte Verursacher von Umweltverschmutzung nach der Öl- und Gasindustrie. Allein in den USA landen jedes Jahr 13 Millionen Tonnen Textilien auf der Deponie. Das Problem: Die meisten Kleidungsstücke sind zwar bequem, trendy und oftmals auch ziemlich teuer – aber nicht nachhaltig. Hier setzte das Projekt „awearness – urban revolution“ an. Dabei entwickelten Studierende des Integrierten Produktdesigns eine Fashion-Kollektion aus ausgemusterten Uniformen der Coburger Verkehrskadetten. „Abgenutzte Uniformen zu tragen und daraus neue Designs zu kreieren, war eine herausfordernde, aber auch begeisternde Erfahrung. Die Studierenden konnten zeigen, dass jedes Stück mehr als nur ein Leben hat und dass mit der Freiheit von Kreativität neue und innovative Wege gefunden werden können, die Grenzen überwinden“, meint Kerstin Dorst. Die Designerin aus New York stand den Studierenden mit Rat und Tat zur Seite. </p>&#13;
<p>Zur ersten „Nacht der Nachhaltigkeit“ waren auch alle Bürger*innen eingeladen, mitzudiskutieren und sich mit eigenen Ideen einzubringen, wie die Region Coburg in den Bereichen Mobilität, Energie, Bauen und Ernährung zukunftsfähig gestaltet werden kann. Darüber hinaus stellten Vertreter regional ansässiger Unternehmen ihrer Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit vor. Auch die Coburger Dienste recycelten tatkräftig mit und zeigten anhand ihres Fahrrad- und Elektrogeräte-Reparaturservices, wie die Lebensdauer zahlreicher Produkte ganz leicht verlängert werden kann. Vor dem Campus Design am Hofbräuhaus hatten die Besucher der Veranstaltung außerdem die Möglichkeit, über den Markt der Nachhaltigkeit zu schlendern. Dort stellten verschiedenste Initiativen ihre Aktionen und Ideen vor. Kinder konnten dabei den Themen Energie und Klima spielerisch nahekommen. Neben interaktiven Workshops stellte der Studiengang Integriertes Produktdesign noch andere Nachhaltigkeitsprojekte aus. </p>&#13;
<p>Dem Thema aus wissenschaftlicher Sicht widmete sich Dr. Oliver Parodi vom Karlsruher Institut für Technologie. Er zeigte auf, was wir ändern müssen, wenn wir für nachfolgende Generationen eine Zukunft sichern wollen. Zum Ausklang der Nacht luden drei Umweltfilme bei entspanntem Kinoflair ein, das Gehörte und Gesehene in Ruhe zu verarbeiten. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit makingCulture e.V. und den Coburger Diensten statt. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Kann aus bereits getragenen Kleidungsstücken noch einmal Haute Couture werden? Na klar! Aus Alt mach Neu – das war das Motto der ersten „Nacht der Nachhaltigkeit“ am Campus Design. </em></p>&#13;
<p>Wer hätte das gedacht: Die Modeindustrie ist der zweitgrößte Verursacher von Umweltverschmutzung nach der Öl- und Gasindustrie. Allein in den USA landen jedes Jahr 13 Millionen Tonnen Textilien auf der Deponie. Das Problem: Die meisten Kleidungsstücke sind zwar bequem, trendy und oftmals auch ziemlich teuer – aber nicht nachhaltig. Hier setzte das Projekt „awearness – urban revolution“ an. Dabei entwickelten Studierende des Integrierten Produktdesigns eine Fashion-Kollektion aus ausgemusterten Uniformen der Coburger Verkehrskadetten. „Abgenutzte Uniformen zu tragen und daraus neue Designs zu kreieren, war eine herausfordernde, aber auch begeisternde Erfahrung. Die Studierenden konnten zeigen, dass jedes Stück mehr als nur ein Leben hat und dass mit der Freiheit von Kreativität neue und innovative Wege gefunden werden können, die Grenzen überwinden“, meint Kerstin Dorst. Die Designerin aus New York stand den Studierenden mit Rat und Tat zur Seite. </p>&#13;
<p>Zur ersten „Nacht der Nachhaltigkeit“ waren auch alle Bürger*innen eingeladen, mitzudiskutieren und sich mit eigenen Ideen einzubringen, wie die Region Coburg in den Bereichen Mobilität, Energie, Bauen und Ernährung zukunftsfähig gestaltet werden kann. Darüber hinaus stellten Vertreter regional ansässiger Unternehmen ihrer Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit vor. Auch die Coburger Dienste recycelten tatkräftig mit und zeigten anhand ihres Fahrrad- und Elektrogeräte-Reparaturservices, wie die Lebensdauer zahlreicher Produkte ganz leicht verlängert werden kann. Vor dem Campus Design am Hofbräuhaus hatten die Besucher der Veranstaltung außerdem die Möglichkeit, über den Markt der Nachhaltigkeit zu schlendern. Dort stellten verschiedenste Initiativen ihre Aktionen und Ideen vor. Kinder konnten dabei den Themen Energie und Klima spielerisch nahekommen. Neben interaktiven Workshops stellte der Studiengang Integriertes Produktdesign noch andere Nachhaltigkeitsprojekte aus. </p>&#13;
<p>Dem Thema aus wissenschaftlicher Sicht widmete sich Dr. Oliver Parodi vom Karlsruher Institut für Technologie. Er zeigte auf, was wir ändern müssen, wenn wir für nachfolgende Generationen eine Zukunft sichern wollen. Zum Ausklang der Nacht luden drei Umweltfilme bei entspanntem Kinoflair ein, das Gehörte und Gesehene in Ruhe zu verarbeiten. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit makingCulture e.V. und den Coburger Diensten statt. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Awearness_Studierende_Skizzen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Awearness_Schaufensterpuppen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kleine Abgeordnete ganz groß]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kleine-abgeordnete-ganz-gross/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Sep 2018 12:53:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kleine-abgeordnete-ganz-gross/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Kein Krieg, kein Hunger und eine riesen Portion Glück für jedermann – die Grundschüler aus Neuses wissen ganz genau, wie eine perfekte Welt aussehen soll. Studentin Teresa Falter machte es nun möglich, dass die Wünsche der Kinder sogar in Berlin Gehör fanden.</em></p>&#13;
<p>Meistens ist es doch so: Viele Unbeteiligte diskutieren über ein Thema und treffen dann eine Entscheidung, ohne dass von den Betroffenen auch nur einer zu Wort kam. Wenn nun Kinder bestimmen dürften, was wäre dann ihr größter Wunsch? „Eine sichere und gerechte Welt“, meint Abdul. „Die Tiere dürfen nicht aussterben“, sagt Vita. „Die Menschen müssen besser auf die Natur achten“, fügt Neele hinzu. Und haben Kinder auch Rechte? „Wir haben das Recht auf Privatsphäre!“, weiß Marie. Diese Überlegungen kommen nicht von ungefähr. Eine Woche lang haben sich die Zweit- bis Viertklässler gemeinsam mit Teresa Falter über ihre Rechte Gedanken gemacht. Die Studentin der Sozialen Arbeit brachte dazu das Kuscheltier Flauschi, ein Kaninchen, mit an die Grundschule Neuses. Hasen haben auch Rechte, das wurde den Kindern so schnell klar. Umso leichter fiel es ihnen dann, daraus ihre eigenen Bedürfnisse abzuleiten. Diese schickten sie anschließend an die National Coalition Deutschland, einem Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention. Die Organisation hatte zuvor bundesweit Schulen dazu aufgerufen, mit ihren Schülern das Thema Kinderrechte näher zu beleuchten. Dort kam schlussendlich ein riesiger Stapel Einsendungen von Grundschülern aus ganz Deutschland an. Daraus wurden die sechs Kinder aus Neuses ausgewählt, die gesammelten Schriften als Appell direkt an Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in Berlin zu richten.</p>&#13;
<p>„Mit dieser Aktion wollen wir erreichen, dass die Wünsche der Kinder bei der Ministerin ankommen und sie sieht, dass sich etwas ändern muss“, erklärt die Direktorin der Grundschule Neuses, Jasmin Müller-Alefeld. Die kleinen Botschafter sollen erleben, wie es ist, sich für eine Sache einzusetzen und als kleiner Teil einen Beitrag zu etwas ganz Großem zu leisten. „Sie sollen auch sehen, dass Demokratie funktioniert!“, pflichtet Teresa Falter bei. Die jobbte noch vor einem Jahr in der Nachmittagsbetreuung der Grundschule. Daraus ergab sich dann das Thema für ihre Masterarbeit, die sie gerade schreibt. In der wird sie auch den Besuch in Berlin aufgreifen. Nach ihrem Studienabschluss möchte die junge Frau weiter für die Rechte von Kindern kämpfen, dazu vielleicht in die Forschung gehen. „Ich bleibe an diesem Thema auf jeden Fall dran!“, sagt sie. Initiatorin und Leiterin des Projekts ist Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit. Sie ist gleichzeitig die Vorsitzdende des wissenschaftlichen Beirats der National Coalition. </p>&#13;
<p>Mehr Informationen zur National Coalition gibt es hier.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Kein Krieg, kein Hunger und eine riesen Portion Glück für jedermann – die Grundschüler aus Neuses wissen ganz genau, wie eine perfekte Welt aussehen soll. Studentin Teresa Falter machte es nun möglich, dass die Wünsche der Kinder sogar in Berlin Gehör fanden.</em></p>&#13;
<p>Meistens ist es doch so: Viele Unbeteiligte diskutieren über ein Thema und treffen dann eine Entscheidung, ohne dass von den Betroffenen auch nur einer zu Wort kam. Wenn nun Kinder bestimmen dürften, was wäre dann ihr größter Wunsch? „Eine sichere und gerechte Welt“, meint Abdul. „Die Tiere dürfen nicht aussterben“, sagt Vita. „Die Menschen müssen besser auf die Natur achten“, fügt Neele hinzu. Und haben Kinder auch Rechte? „Wir haben das Recht auf Privatsphäre!“, weiß Marie. Diese Überlegungen kommen nicht von ungefähr. Eine Woche lang haben sich die Zweit- bis Viertklässler gemeinsam mit Teresa Falter über ihre Rechte Gedanken gemacht. Die Studentin der Sozialen Arbeit brachte dazu das Kuscheltier Flauschi, ein Kaninchen, mit an die Grundschule Neuses. Hasen haben auch Rechte, das wurde den Kindern so schnell klar. Umso leichter fiel es ihnen dann, daraus ihre eigenen Bedürfnisse abzuleiten. Diese schickten sie anschließend an die National Coalition Deutschland, einem Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention. Die Organisation hatte zuvor bundesweit Schulen dazu aufgerufen, mit ihren Schülern das Thema Kinderrechte näher zu beleuchten. Dort kam schlussendlich ein riesiger Stapel Einsendungen von Grundschülern aus ganz Deutschland an. Daraus wurden die sechs Kinder aus Neuses ausgewählt, die gesammelten Schriften als Appell direkt an Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in Berlin zu richten.</p>&#13;
<p>„Mit dieser Aktion wollen wir erreichen, dass die Wünsche der Kinder bei der Ministerin ankommen und sie sieht, dass sich etwas ändern muss“, erklärt die Direktorin der Grundschule Neuses, Jasmin Müller-Alefeld. Die kleinen Botschafter sollen erleben, wie es ist, sich für eine Sache einzusetzen und als kleiner Teil einen Beitrag zu etwas ganz Großem zu leisten. „Sie sollen auch sehen, dass Demokratie funktioniert!“, pflichtet Teresa Falter bei. Die jobbte noch vor einem Jahr in der Nachmittagsbetreuung der Grundschule. Daraus ergab sich dann das Thema für ihre Masterarbeit, die sie gerade schreibt. In der wird sie auch den Besuch in Berlin aufgreifen. Nach ihrem Studienabschluss möchte die junge Frau weiter für die Rechte von Kindern kämpfen, dazu vielleicht in die Forschung gehen. „Ich bleibe an diesem Thema auf jeden Fall dran!“, sagt sie. Initiatorin und Leiterin des Projekts ist Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit. Sie ist gleichzeitig die Vorsitzdende des wissenschaftlichen Beirats der National Coalition. </p>&#13;
<p>Mehr Informationen zur National Coalition gibt es hier.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinder_Grundschule_Neuses.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule zum ersten Mal bei Coburger Museumsnacht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-zum-ersten-mal-bei-coburger-museumsnacht/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Sep 2018 12:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-zum-ersten-mal-bei-coburger-museumsnacht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Über 50 Modelle und Videos aus vier Fakultäten zeigten im Stadtpunkt Fugenlos die Vielfalt der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>„Das Licht dort drüben ist zu hell, das müssen wir noch dimmen! Gib mir nochmal schnell das Klebeband! Hier fehlt noch ein Schild!“ Die Mitarbeiter*innen von <a href="t3://page?uid=982" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">CREAPOLIS</a> feilten bis zuletzt an der Ausstellung im Stadtpunkt fugenlos, die sie extra für die Coburger Museumsnacht organisiert hatten. Projektleiter Dr. Markus Neufeld ist mehr als zufrieden. Denn durch die zentrale Lage in der Coburger Innenstadt fanden viele Coburger*innen den Weg in die Ausstellungsräume. „Mit so vielen Besuchern hatten wir nicht gerechnet. Klasse, dass wir so vielen Menschen zeigen konnten, was in der Hochschule steckt – auch wenn das nur ein kleiner Einblick war.“</p>&#13;
<p>Für die Besucher*innen gab es eine bunte Mischung von Modellen und Prototypen zu sehen, die in Forschung und Lehre zum Einsatz kommen. Vier verschiedene Fakultäten haben über 50 Modelle und Videos bereitgestellt. Da gab es zum Beispiel ein Fahrzeug-Getriebe-Modell zum Anfassen und Ausprobieren, eine VR-Brille, mit der die Besucher*innen in die virtuelle Realität eintauchen konnten oder eine Auto-Fensterscheibe mit Finger-Einklemmschutz.</p>&#13;
<p>Ein Highlight waren auch die beiden Prusa-3D-Drucker aus dem CREAPOLIS-Makerspace, die während der Ausstellung ein Modell der Coburger Veste druckten. Möglich war das dank der Unterstützung der Firma Kapp Niles, die den Datensatz für den Druck zur Verfügung gestellt hat. „Das ist ein klassisches Beispiel für eine Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft“, erklärt Dr. Markus Neufeld. Bereits vor einigen Jahren hatte Kapp ein Holzmodell der Veste an der Hochschule scannen und im CAD virtuell nachbauen lassen. Als die Hochschule nun auf Geschäftsführer Martin Kapp zuging, sagte der seine Unterstützung zu. </p>&#13;
<p>Vor dem Fugenlos hatte außerdem CAT-Racing seinen aktuellen Rennwagen, den C18-Ozelot aufgebaut. „Einen besseren Kundenstopper in der Herrngasse hätten wir uns nicht wünschen können“, freut sich auch Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, die die Ausstellung der Hochschule eröffnete.</p>&#13;
<p>Mit Einbruch der Dunkelheit, kamen dann vor allem die Modelle von Studierenden der Architektur zur Geltung. In pinkes und blaues Licht getaucht, gaben sie einen Einblick in Bachelor-Arbeiten aus der Fakultät Design. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Über 50 Modelle und Videos aus vier Fakultäten zeigten im Stadtpunkt Fugenlos die Vielfalt der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>„Das Licht dort drüben ist zu hell, das müssen wir noch dimmen! Gib mir nochmal schnell das Klebeband! Hier fehlt noch ein Schild!“ Die Mitarbeiter*innen von <a href="t3://page?uid=982" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">CREAPOLIS</a> feilten bis zuletzt an der Ausstellung im Stadtpunkt fugenlos, die sie extra für die Coburger Museumsnacht organisiert hatten. Projektleiter Dr. Markus Neufeld ist mehr als zufrieden. Denn durch die zentrale Lage in der Coburger Innenstadt fanden viele Coburger*innen den Weg in die Ausstellungsräume. „Mit so vielen Besuchern hatten wir nicht gerechnet. Klasse, dass wir so vielen Menschen zeigen konnten, was in der Hochschule steckt – auch wenn das nur ein kleiner Einblick war.“</p>&#13;
<p>Für die Besucher*innen gab es eine bunte Mischung von Modellen und Prototypen zu sehen, die in Forschung und Lehre zum Einsatz kommen. Vier verschiedene Fakultäten haben über 50 Modelle und Videos bereitgestellt. Da gab es zum Beispiel ein Fahrzeug-Getriebe-Modell zum Anfassen und Ausprobieren, eine VR-Brille, mit der die Besucher*innen in die virtuelle Realität eintauchen konnten oder eine Auto-Fensterscheibe mit Finger-Einklemmschutz.</p>&#13;
<p>Ein Highlight waren auch die beiden Prusa-3D-Drucker aus dem CREAPOLIS-Makerspace, die während der Ausstellung ein Modell der Coburger Veste druckten. Möglich war das dank der Unterstützung der Firma Kapp Niles, die den Datensatz für den Druck zur Verfügung gestellt hat. „Das ist ein klassisches Beispiel für eine Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft“, erklärt Dr. Markus Neufeld. Bereits vor einigen Jahren hatte Kapp ein Holzmodell der Veste an der Hochschule scannen und im CAD virtuell nachbauen lassen. Als die Hochschule nun auf Geschäftsführer Martin Kapp zuging, sagte der seine Unterstützung zu. </p>&#13;
<p>Vor dem Fugenlos hatte außerdem CAT-Racing seinen aktuellen Rennwagen, den C18-Ozelot aufgebaut. „Einen besseren Kundenstopper in der Herrngasse hätten wir uns nicht wünschen können“, freut sich auch Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, die die Ausstellung der Hochschule eröffnete.</p>&#13;
<p>Mit Einbruch der Dunkelheit, kamen dann vor allem die Modelle von Studierenden der Architektur zur Geltung. In pinkes und blaues Licht getaucht, gaben sie einen Einblick in Bachelor-Arbeiten aus der Fakultät Design. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CREAPOLIS_Museumsnacht00149_Fensterscheibe-1024x683.jpg"
                        fileSize="101906"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CREAPOLIS_Museumsnacht_Kapp_01-1024x683.jpg"
                        fileSize="129799"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Ich würde es wieder tun“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ich-wuerde-es-wieder-tun/</link>
                <pubDate>Mon, 17 Sep 2018 10:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ich-wuerde-es-wieder-tun/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=911">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> hat München gegen Coburg getauscht und bereut das bisher keine Sekunde. Seit eineinhalb Jahren ist die Präsidentin der Hochschule jetzt im Amt. Warum das am Anfang richtig harte Arbeit war und wie sie die Hochschule bisher erlebt hat, darüber haben wir mit ihr gesprochen.</em></p>&#13;
<p>Zum Video: <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/ich-wuerde-es-wieder-tun">&quot;Ich würde es wieder tun&quot;</a></p>&#13;
<p><strong>Wenn man sich auf dem Campus so umschaut, passiert gerade Einiges. Es wird an vielen Ecken gebaut, aber auch die Studierenden werden immer mehr. Da kann man als Präsidentin doch zufrieden sein, oder?</strong></p>&#13;
<p>Ja, die vielen Baustellen zeigen, dass sich in den letzten Jahren schon viel getan hat. Die Anfänge für diese Baumaßnahmen sind ja zum Teil schon vor zehn Jahren gemacht worden. Aber es wird auch weitergehen. Wir gehen in den nächsten Jahren zum Beispiel Sanierungen an. Es passiert also unglaublich viel – nicht nur an den Gebäuden der Hochschule, sondern auch in den verschiedenen Aktivitäten und Projekten der Fakultäten.</p>&#13;
<p><strong>Hätten Sie das so erwartet, als Sie aus München nach Coburg gekommen sind?</strong></p>&#13;
<p>Ja, irgendwie schon. Ich kannte diese Hochschule – auch durch meinen Vorgänger Michael Pötzl – als sehr agile Hochschule. Als Präsidentin kriegt man natürlich mit, wie lebendig eine Hochschule insgesamt ist. Dass ich hier mit dem Thema Bauen so viel zu tun habe, das hätte ich aber überhaupt nicht gedacht.</p>&#13;
<p><strong>Wird es auch in Zukunft weiter aufwärts gehen?</strong></p>&#13;
<p>Aufwärts geht es auf jeden Fall in den nächsten Jahren. Ob das auch für die <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=10">Studierendenzahlen</a> gilt, das wird sich zeigen. Die Hochschule ist enorm gewachsen. In den letzten zehn Jahren um 1000 Studierende. Insgesamt haben wir aktuell ca. 5300 Studierende. Jetzt ist aber ein Plateau erreicht. Die Demographie sagt, dass die Studierendenzahlen sanft abnehmen werden. Wir müssen sehen, wie sich das in Coburg entwickelt. Nochmal ein so enormes Wachstum wie zuletzt, sehe ich in den nächsten Jahren aber nicht. </p>&#13;
<p><strong>Als Präsidentin vertreten Sie die Hochschule auch nach außen. Wie wird die Hochschule hier in der Region wahrgenommen?</strong></p>&#13;
<p>Mein Eindruck ist, dass die Hochschule Coburg in der Region - und da denke ich auch über den Landkreis hinaus bis nach Kronach, Lichtenfels oder Südthüringen - sehr wohl als ganz wichtiger Player und als wichtige Bildungsinstitution wahrgenommen wird. Das zeigen mir viele Gespräche und auch das Interesse der Stadt und der Politik an unserer Hochschule. Wir haben ein sehr großes <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=18">Kuratorium</a>, das aus fast 40 Personen besteht. Darin sind viele Vertreter der Region, die sich hier engagieren. Ich freu mich, dass wir da so wahrgenommen werden. </p>&#13;
<p><strong>Das spricht auch für die gute Vernetzung der Hochschule. Mit CREAPOLIS gibt es seit diesem Jahr ein Projekt, das diese Vernetzung noch stärker forcieren soll. Wie genau soll das ablaufen?</strong></p>&#13;
<p><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a> ist ein Projekt, das wir im Rahmen des Wettbewerbs „Innovative Hochschule“ gewonnen haben. Das ist zum 01. Januar gestartet und läuft fünf Jahre. Wir werden da vom Bundesbildungsministerium mit 6,5 Millionen Euro gefördert. Im Wesentlichen sind bei CREAPOLIS zwei Programmsäulen vorgesehen. Mit einer Säule wollen wir den Transfer in die Region, in die Unternehmen oder auch in die politischen, sozialen Strukturen dadurch verbessern, dass wir Beauftragte in den Fakultäten haben, die das unterstützen. Und die zweite ganz wichtige Programmsäule ist unser Makerspace am Güterbahnhofsgelände. Der Makerspace ist für alle offen, die Interesse haben, eine gut ausgestattete Werkstatt zu nutzen und mit anderen Leuten kreativ zusammenzuarbeiten.</p>&#13;
<p><strong>Die Stadt hat die Entscheidung getroffen, den alten Schlachthof am Güterbahnhofsgelände nicht an einen Investor zu verkaufen, sondern selber für die Hochschule nutzbar zu machen. Waren Sie froh über diese Entscheidung?</strong></p>&#13;
<p>Ja, natürlich war ich froh darüber. Denn ich glaube, dieses Grundstück ist goldwert für die Stadt. Da ist es gut, solche Grundstücke auch zu behalten. Und natürlich ist man nicht so abhängig von Investoren und ihren Plänen. Insofern sind wir auch froh darüber, wie sich die Stadt für uns engagiert. </p>&#13;
<p><strong>Vor der Sommerpause hat eine Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung hohe Wellen geschlagen. Kronach soll Hochschulstandort werden. Wie ist denn die Hochschule Coburg dort beteiligt?</strong></p>&#13;
<p>Wir sind ja schon in Kronach mit einem Studiengang <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign</a>. Wir haben dort einen sogenannten Lernort mit ungefähr 100 Studierenden. Die Hochschule Hof ist ebenfalls in Kronach. Somit sind dort schon Hochschulen aktiv. Der Ministerratsbeschluss geht dahin, dass sich Hochschulen hier noch mehr engagieren sollen. In Absprache mit dem Ministerium und dem Präsidenten der Hochschule Hof habe ich auch ein entsprechendes Schreiben an den Ministerpräsidenten geschickt. Wir werden uns also weiter engagieren, aber mehr kann ich im Moment noch nicht verraten. </p>&#13;
<p><strong>Wenn Sie zurückblicken auf Ihre bisherige Amtszeit, würden Sie sich nochmal auf die Stelle bewerben?</strong></p>&#13;
<p>Auf jeden Fall. Das erste Jahr war für mich richtig harte Arbeit - hier anzukommen, die ganzen Menschen kennenzulernen. Nicht nur in der Hochschule, sondern auch in der Region. Aber diese Aufgabe als Präsidentin der Hochschule ist unglaublich spannend und sehr abwechslungsreich. Ich würde mich jederzeit wieder bewerben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=911">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> hat München gegen Coburg getauscht und bereut das bisher keine Sekunde. Seit eineinhalb Jahren ist die Präsidentin der Hochschule jetzt im Amt. Warum das am Anfang richtig harte Arbeit war und wie sie die Hochschule bisher erlebt hat, darüber haben wir mit ihr gesprochen.</em></p>&#13;
<p>Zum Video: <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/ich-wuerde-es-wieder-tun">&quot;Ich würde es wieder tun&quot;</a></p>&#13;
<p><strong>Wenn man sich auf dem Campus so umschaut, passiert gerade Einiges. Es wird an vielen Ecken gebaut, aber auch die Studierenden werden immer mehr. Da kann man als Präsidentin doch zufrieden sein, oder?</strong></p>&#13;
<p>Ja, die vielen Baustellen zeigen, dass sich in den letzten Jahren schon viel getan hat. Die Anfänge für diese Baumaßnahmen sind ja zum Teil schon vor zehn Jahren gemacht worden. Aber es wird auch weitergehen. Wir gehen in den nächsten Jahren zum Beispiel Sanierungen an. Es passiert also unglaublich viel – nicht nur an den Gebäuden der Hochschule, sondern auch in den verschiedenen Aktivitäten und Projekten der Fakultäten.</p>&#13;
<p><strong>Hätten Sie das so erwartet, als Sie aus München nach Coburg gekommen sind?</strong></p>&#13;
<p>Ja, irgendwie schon. Ich kannte diese Hochschule – auch durch meinen Vorgänger Michael Pötzl – als sehr agile Hochschule. Als Präsidentin kriegt man natürlich mit, wie lebendig eine Hochschule insgesamt ist. Dass ich hier mit dem Thema Bauen so viel zu tun habe, das hätte ich aber überhaupt nicht gedacht.</p>&#13;
<p><strong>Wird es auch in Zukunft weiter aufwärts gehen?</strong></p>&#13;
<p>Aufwärts geht es auf jeden Fall in den nächsten Jahren. Ob das auch für die <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=10">Studierendenzahlen</a> gilt, das wird sich zeigen. Die Hochschule ist enorm gewachsen. In den letzten zehn Jahren um 1000 Studierende. Insgesamt haben wir aktuell ca. 5300 Studierende. Jetzt ist aber ein Plateau erreicht. Die Demographie sagt, dass die Studierendenzahlen sanft abnehmen werden. Wir müssen sehen, wie sich das in Coburg entwickelt. Nochmal ein so enormes Wachstum wie zuletzt, sehe ich in den nächsten Jahren aber nicht. </p>&#13;
<p><strong>Als Präsidentin vertreten Sie die Hochschule auch nach außen. Wie wird die Hochschule hier in der Region wahrgenommen?</strong></p>&#13;
<p>Mein Eindruck ist, dass die Hochschule Coburg in der Region - und da denke ich auch über den Landkreis hinaus bis nach Kronach, Lichtenfels oder Südthüringen - sehr wohl als ganz wichtiger Player und als wichtige Bildungsinstitution wahrgenommen wird. Das zeigen mir viele Gespräche und auch das Interesse der Stadt und der Politik an unserer Hochschule. Wir haben ein sehr großes <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=18">Kuratorium</a>, das aus fast 40 Personen besteht. Darin sind viele Vertreter der Region, die sich hier engagieren. Ich freu mich, dass wir da so wahrgenommen werden. </p>&#13;
<p><strong>Das spricht auch für die gute Vernetzung der Hochschule. Mit CREAPOLIS gibt es seit diesem Jahr ein Projekt, das diese Vernetzung noch stärker forcieren soll. Wie genau soll das ablaufen?</strong></p>&#13;
<p><a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a> ist ein Projekt, das wir im Rahmen des Wettbewerbs „Innovative Hochschule“ gewonnen haben. Das ist zum 01. Januar gestartet und läuft fünf Jahre. Wir werden da vom Bundesbildungsministerium mit 6,5 Millionen Euro gefördert. Im Wesentlichen sind bei CREAPOLIS zwei Programmsäulen vorgesehen. Mit einer Säule wollen wir den Transfer in die Region, in die Unternehmen oder auch in die politischen, sozialen Strukturen dadurch verbessern, dass wir Beauftragte in den Fakultäten haben, die das unterstützen. Und die zweite ganz wichtige Programmsäule ist unser Makerspace am Güterbahnhofsgelände. Der Makerspace ist für alle offen, die Interesse haben, eine gut ausgestattete Werkstatt zu nutzen und mit anderen Leuten kreativ zusammenzuarbeiten.</p>&#13;
<p><strong>Die Stadt hat die Entscheidung getroffen, den alten Schlachthof am Güterbahnhofsgelände nicht an einen Investor zu verkaufen, sondern selber für die Hochschule nutzbar zu machen. Waren Sie froh über diese Entscheidung?</strong></p>&#13;
<p>Ja, natürlich war ich froh darüber. Denn ich glaube, dieses Grundstück ist goldwert für die Stadt. Da ist es gut, solche Grundstücke auch zu behalten. Und natürlich ist man nicht so abhängig von Investoren und ihren Plänen. Insofern sind wir auch froh darüber, wie sich die Stadt für uns engagiert. </p>&#13;
<p><strong>Vor der Sommerpause hat eine Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung hohe Wellen geschlagen. Kronach soll Hochschulstandort werden. Wie ist denn die Hochschule Coburg dort beteiligt?</strong></p>&#13;
<p>Wir sind ja schon in Kronach mit einem Studiengang <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=748">ZukunftsDesign</a>. Wir haben dort einen sogenannten Lernort mit ungefähr 100 Studierenden. Die Hochschule Hof ist ebenfalls in Kronach. Somit sind dort schon Hochschulen aktiv. Der Ministerratsbeschluss geht dahin, dass sich Hochschulen hier noch mehr engagieren sollen. In Absprache mit dem Ministerium und dem Präsidenten der Hochschule Hof habe ich auch ein entsprechendes Schreiben an den Ministerpräsidenten geschickt. Wir werden uns also weiter engagieren, aber mehr kann ich im Moment noch nicht verraten. </p>&#13;
<p><strong>Wenn Sie zurückblicken auf Ihre bisherige Amtszeit, würden Sie sich nochmal auf die Stelle bewerben?</strong></p>&#13;
<p>Auf jeden Fall. Das erste Jahr war für mich richtig harte Arbeit - hier anzukommen, die ganzen Menschen kennenzulernen. Nicht nur in der Hochschule, sondern auch in der Region. Aber diese Aufgabe als Präsidentin der Hochschule ist unglaublich spannend und sehr abwechslungsreich. Ich würde mich jederzeit wieder bewerben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Christiane_Fritze_Interview-1024x684.jpg"
                        fileSize="83838"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Grundstein für IT- und MedienCenter gelegt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/grundstein-fuer-it-und-mediencenter-gelegt/</link>
                <pubDate>Wed, 12 Sep 2018 12:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/grundstein-fuer-it-und-mediencenter-gelegt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg wird kräftig gebaut. Anfang des Jahres hoben die Bauarbeiter die Baugrube für das neue IT- und MedienCenter aus. Heute fand die Grundsteinlegung für das knapp 22 Mio. EUR teure Gebäude statt. Es soll künftig die Bibliothek, das Hochschulrechenzentrum, die Computerräume für die technischen Studiengänge und Gruppenarbeitsplätze für Studierende umfassen.</em></p>&#13;
<p><strong>Zum Video:</strong> <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://youtu.be/ctUWjKgvZpY">Grundstein der Digitalisierung</a></p>&#13;
<p>Der Startschuss für die „große Baumaßnahme“ am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg fiel bereits im Frühjahr 2012 mit dem Bauantrag an das Bayerische Wissenschaftsministerium. Der Antrag umfasste den Bau eines Parkdecks, das Zentrum für Mobilität und Energie als erster reiner Forschungsbau am Campus Friedrich Streib, ein IT- und MedienCenter sowie die Generalsanierung des Gebäudetrakts für die technischen Studiengänge. Das Parkdeck wurde im Herbst 2016 fertiggestellt und die Forscher zogen im Frühjahr 2018 in das Zentrum für Mobilität und Energie ein.</p>&#13;
<p><strong>Spiegelbild der Hochschulaktivitäten</strong></p>&#13;
<p>Heute wurde der Grundstein für das neue IT- und MedienCenter gelegt. Für Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze sind „die baulichen Aktivitäten ein Spiegelbild der Aktivitäten, Projekte und Erfolge der Hochschule im Inneren“. Nach seiner Fertigstellung im Sommersemester 2020 wird auf einer Nutzfläche von rund 3.500 m<sup>2</sup> eine moderne Kommunikations- und Lernwelt entstehen. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Christiane Fritze erinnerte an das Engagement des verstorbenen Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl, der maßgeblich an der Entstehung beteiligt war und die Fassade auswählte. Ihr Dank galt zudem allen, die den Bau möglich gemacht haben: dem Freistaat Bayern für die Finanzierung, dem Bayerischen Wissenschafts- und dem Bayerischen Bauministerium, dem Architekturbüro AV 1 aus Kaiserslautern, dem Staatlichen Bauamt Bamberg und allen beteiligten Planern und Baufirmen. </p>&#13;
<p><strong>Aus virtuell wird analog und umgekehrt</strong></p>&#13;
<p>Auf der Baustelle werkeln die Handwerker, um „aus der virtuellen Welt der Baupläne eine analoge Welt entstehen zu lassen“, wie Jürgen König, der Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg, betonte. Die Verbindung von analoger und digitaler Welt zeigt sich auch in dem Grundstein: Der Betonwürfel ist mit einer Metallplatte verschlossen, die einen mit Laser eingravierten QR-Code zeigt. In dem Würfel befinden sich analoge Medien, wie Tageszeitungen und die Einladungskarte, Euromünzen, aber auch ein USB-Stick mit den digitalen Bauplänen.</p>&#13;
<p>Jürgen König vermittelte den zahlreichen Gästen ein Bild von dem Neubau: „Es entsteht ein modernes Gebäude am zentralen Platz das die Mitte des Campus Friedrich Streib künftig neu definieren wird. Von außen mit goldbronzefarbenen Alutafeln und Mustern verkleidet, die an Platinen erinnern, entsteht eine eindrucksvolle Hülle, aber auch ein großes Atrium, das eine lebendige Lehr- und Lernwelt schafft.“</p>&#13;
<p>Für Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer wird mit dem neuen IT- und MedienCenter ein „Haus für Digitalisierung“ entstehen, das die Hochschule Coburg weiter stärken wird.</p>&#13;
<p>Gemeinsam mit Christian Schoppik vom Bayerischen Wissenschaftsministerium verschlossen Hochschulpräsidentin Christiane Fritze, Oberbürgermeister Norbert und Bauamtschef Jürgen König den Grundstein mit drei Hammerschlägen.</p>&#13;
<p>„Analog trifft digital“ war auch das Motto der musikalischen Percussion von Ralf Probst aus der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit und seinem Musikerkollegen Günther Peppel von der staatlichen Berufsfachschule für Musik in Kronach.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg wird kräftig gebaut. Anfang des Jahres hoben die Bauarbeiter die Baugrube für das neue IT- und MedienCenter aus. Heute fand die Grundsteinlegung für das knapp 22 Mio. EUR teure Gebäude statt. Es soll künftig die Bibliothek, das Hochschulrechenzentrum, die Computerräume für die technischen Studiengänge und Gruppenarbeitsplätze für Studierende umfassen.</em></p>&#13;
<p><strong>Zum Video:</strong> <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://youtu.be/ctUWjKgvZpY">Grundstein der Digitalisierung</a></p>&#13;
<p>Der Startschuss für die „große Baumaßnahme“ am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg fiel bereits im Frühjahr 2012 mit dem Bauantrag an das Bayerische Wissenschaftsministerium. Der Antrag umfasste den Bau eines Parkdecks, das Zentrum für Mobilität und Energie als erster reiner Forschungsbau am Campus Friedrich Streib, ein IT- und MedienCenter sowie die Generalsanierung des Gebäudetrakts für die technischen Studiengänge. Das Parkdeck wurde im Herbst 2016 fertiggestellt und die Forscher zogen im Frühjahr 2018 in das Zentrum für Mobilität und Energie ein.</p>&#13;
<p><strong>Spiegelbild der Hochschulaktivitäten</strong></p>&#13;
<p>Heute wurde der Grundstein für das neue IT- und MedienCenter gelegt. Für Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze sind „die baulichen Aktivitäten ein Spiegelbild der Aktivitäten, Projekte und Erfolge der Hochschule im Inneren“. Nach seiner Fertigstellung im Sommersemester 2020 wird auf einer Nutzfläche von rund 3.500 m<sup>2</sup> eine moderne Kommunikations- und Lernwelt entstehen. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Christiane Fritze erinnerte an das Engagement des verstorbenen Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl, der maßgeblich an der Entstehung beteiligt war und die Fassade auswählte. Ihr Dank galt zudem allen, die den Bau möglich gemacht haben: dem Freistaat Bayern für die Finanzierung, dem Bayerischen Wissenschafts- und dem Bayerischen Bauministerium, dem Architekturbüro AV 1 aus Kaiserslautern, dem Staatlichen Bauamt Bamberg und allen beteiligten Planern und Baufirmen. </p>&#13;
<p><strong>Aus virtuell wird analog und umgekehrt</strong></p>&#13;
<p>Auf der Baustelle werkeln die Handwerker, um „aus der virtuellen Welt der Baupläne eine analoge Welt entstehen zu lassen“, wie Jürgen König, der Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg, betonte. Die Verbindung von analoger und digitaler Welt zeigt sich auch in dem Grundstein: Der Betonwürfel ist mit einer Metallplatte verschlossen, die einen mit Laser eingravierten QR-Code zeigt. In dem Würfel befinden sich analoge Medien, wie Tageszeitungen und die Einladungskarte, Euromünzen, aber auch ein USB-Stick mit den digitalen Bauplänen.</p>&#13;
<p>Jürgen König vermittelte den zahlreichen Gästen ein Bild von dem Neubau: „Es entsteht ein modernes Gebäude am zentralen Platz das die Mitte des Campus Friedrich Streib künftig neu definieren wird. Von außen mit goldbronzefarbenen Alutafeln und Mustern verkleidet, die an Platinen erinnern, entsteht eine eindrucksvolle Hülle, aber auch ein großes Atrium, das eine lebendige Lehr- und Lernwelt schafft.“</p>&#13;
<p>Für Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer wird mit dem neuen IT- und MedienCenter ein „Haus für Digitalisierung“ entstehen, das die Hochschule Coburg weiter stärken wird.</p>&#13;
<p>Gemeinsam mit Christian Schoppik vom Bayerischen Wissenschaftsministerium verschlossen Hochschulpräsidentin Christiane Fritze, Oberbürgermeister Norbert und Bauamtschef Jürgen König den Grundstein mit drei Hammerschlägen.</p>&#13;
<p>„Analog trifft digital“ war auch das Motto der musikalischen Percussion von Ralf Probst aus der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit und seinem Musikerkollegen Günther Peppel von der staatlichen Berufsfachschule für Musik in Kronach.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Grundsteinlegung_Fritze_Schoppik_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Grundsteinlegung_Tessmer_Schoppik_Koenig_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Grundstein_700px_b-683x1024.jpg"
                        fileSize="139894"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Percussion_Probst_Peppel._700px_bjpg-683x1024.jpg"
                        fileSize="210830"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hallo Zukunft! CREAPOLIS-Makerspace ist eröffnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hallo-zukunft-creapolis-makerspace-ist-eroeffnet/</link>
                <pubDate>Wed, 12 Sep 2018 07:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hallo-zukunft-creapolis-makerspace-ist-eroeffnet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Schlachthof-Villa hat ihre Türen geöffnet. <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a> und <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.zukunftcoburgdigital.de/">Zukunft.Coburg.Digital</a> bieten dort Räume für Austausch und Innovationen.</em></p>&#13;
<p><strong>Zum Video: <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://youtu.be/QKbTSfwlnAc">Hallo Zukunft</a><br /></strong></p>&#13;
<p>Ich bin, ich biete, ich suche. Die Steckbriefe an der Wand zeigen, wer sich schon so tummelt in der Villa am ehemaligen Coburger Schlachthof. Zum Beispiel der Informatiker Johannes Schmölz. Zum einen wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule, zum anderen Gründer der Firma megeo. Er hat eine App entwickelt, die die Organisation von Terminen vereinfachen soll. Um mit anderen Gründern in Kontakt zu kommen, hat er sich einen Arbeitsplatz im Obergeschoss der Schlachthof-Villa gemietet. Hier bekommt er einen Schreibtisch, eine Internetverbindung, kann Küche, Besprechungszimmer und Technik vor Ort nutzen und es gibt eine Kaffee- und Wasserflatrate. „Ich könnte natürlich auch zuhause arbeiten, aber das macht einfach nicht so viel Spaß. Hier habe ich andere Gründer, mit denen ich mich austauschen kann, komme ins Gespräch, bekomme Hilfe oder kann auch mal anderen weiterhelfen“, erzählt Schmölz. Vermieter der Räume ist die Initiative Zukunft.Coburg.Digital. Die wurde vor etwas mehr als einem Jahr gemeinsam mit Unternehmen, der Industrie und Handelskammer zu Coburg und der Hochschule Coburg ins Leben gerufen, um junge Gründer und Start-ups aus dem digitalen Bereich zu unterstützen und Coburger Unternehmen bei der Digitalisierung zu begleiten. </p>&#13;
<p>Einen Stock tiefer – im Erdgeschoss der Schlachthofvilla hat Bodo Neubert fein säuberlich seine Werkzeuge an der Wand sortiert. In der Holzwerkstatt ist er verantwortlich für die Maschinen. Jeder, der etwas bauen möchte, kann bei ihm vorbeischauen. Er hilft beim Werkeln und zeigt, wie die Geräte funktionieren. Erste Anfragen gibt es schon. Wer noch mehr Technik braucht, der findet ein paar Räume weiter 3D-Drucker, Lasercutter, Lötstationen und andere Hightech-Geräte. </p>&#13;
<p>Der Makerspace gehört zum Projekt CREAPOLIS der Hochschule Coburg. Das Team um Projektleiter Dr. Markus Neufeld will damit näher an die Stadt und die Bürger in Coburg rücken. Durch die Verbindung von CREAPOLIS und Zukunft.Coburg.Digital soll sich die Schlachthof-Villa zu einem Treffpunkt für alle entwickeln, die etwas erschaffen wollen: Designer*innen, IT-Spezialist*innen, Handwerker*innen. </p>&#13;
<p>„Letztendlich ist es ein Experiment“, sagt Markus Neufeld. Denn, was am Ende in den Räumen der Schlachthofvilla entsteht, ist jetzt noch völlig offen. Prinzipiell kann jeder mit seinem Projekt hier anfragen. Studierende nutzen die Räume genauso wie Schulgruppen, Hobbybastler*innen oder Unternehmen. </p>&#13;
<p>Dass auf dem ehemaligen Schlachthofgelände nun Leben einzieht, freut auch die Politiker. Es ist nicht nur die Initialzündung für die Belebung des Güterbahnhofgeländes vom Norden aus, sondern auch ein Raum für Innovationen und ein Nährboden für Existenzgründer, wie Oberbürgermeister Norbert Tessmer betonte. Landrat Michael Busch wünscht sich, dass hier alle an einem Strang ziehen. Zusammen solle man entwickeln, gestalten, vorangehen und wachsen. </p>&#13;
<p>„Die Hochschule Coburg will mit CREAPOLIS eine Brücke in die Region schlagen“, erklärte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Runter vom Berg, rein in die Stadt. Der Makerspace in der Schlachthofvilla sei ein Baustein des Projekts. Darüber hinaus unterstützen die Mitarbeiter*innen von CREAPOLIS zum Beispiel auch die Professor*innen der Hochschule bei der Vernetzung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Schlachthof-Villa hat ihre Türen geöffnet. <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a> und <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.zukunftcoburgdigital.de/">Zukunft.Coburg.Digital</a> bieten dort Räume für Austausch und Innovationen.</em></p>&#13;
<p><strong>Zum Video: <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://youtu.be/QKbTSfwlnAc">Hallo Zukunft</a><br /></strong></p>&#13;
<p>Ich bin, ich biete, ich suche. Die Steckbriefe an der Wand zeigen, wer sich schon so tummelt in der Villa am ehemaligen Coburger Schlachthof. Zum Beispiel der Informatiker Johannes Schmölz. Zum einen wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule, zum anderen Gründer der Firma megeo. Er hat eine App entwickelt, die die Organisation von Terminen vereinfachen soll. Um mit anderen Gründern in Kontakt zu kommen, hat er sich einen Arbeitsplatz im Obergeschoss der Schlachthof-Villa gemietet. Hier bekommt er einen Schreibtisch, eine Internetverbindung, kann Küche, Besprechungszimmer und Technik vor Ort nutzen und es gibt eine Kaffee- und Wasserflatrate. „Ich könnte natürlich auch zuhause arbeiten, aber das macht einfach nicht so viel Spaß. Hier habe ich andere Gründer, mit denen ich mich austauschen kann, komme ins Gespräch, bekomme Hilfe oder kann auch mal anderen weiterhelfen“, erzählt Schmölz. Vermieter der Räume ist die Initiative Zukunft.Coburg.Digital. Die wurde vor etwas mehr als einem Jahr gemeinsam mit Unternehmen, der Industrie und Handelskammer zu Coburg und der Hochschule Coburg ins Leben gerufen, um junge Gründer und Start-ups aus dem digitalen Bereich zu unterstützen und Coburger Unternehmen bei der Digitalisierung zu begleiten. </p>&#13;
<p>Einen Stock tiefer – im Erdgeschoss der Schlachthofvilla hat Bodo Neubert fein säuberlich seine Werkzeuge an der Wand sortiert. In der Holzwerkstatt ist er verantwortlich für die Maschinen. Jeder, der etwas bauen möchte, kann bei ihm vorbeischauen. Er hilft beim Werkeln und zeigt, wie die Geräte funktionieren. Erste Anfragen gibt es schon. Wer noch mehr Technik braucht, der findet ein paar Räume weiter 3D-Drucker, Lasercutter, Lötstationen und andere Hightech-Geräte. </p>&#13;
<p>Der Makerspace gehört zum Projekt CREAPOLIS der Hochschule Coburg. Das Team um Projektleiter Dr. Markus Neufeld will damit näher an die Stadt und die Bürger in Coburg rücken. Durch die Verbindung von CREAPOLIS und Zukunft.Coburg.Digital soll sich die Schlachthof-Villa zu einem Treffpunkt für alle entwickeln, die etwas erschaffen wollen: Designer*innen, IT-Spezialist*innen, Handwerker*innen. </p>&#13;
<p>„Letztendlich ist es ein Experiment“, sagt Markus Neufeld. Denn, was am Ende in den Räumen der Schlachthofvilla entsteht, ist jetzt noch völlig offen. Prinzipiell kann jeder mit seinem Projekt hier anfragen. Studierende nutzen die Räume genauso wie Schulgruppen, Hobbybastler*innen oder Unternehmen. </p>&#13;
<p>Dass auf dem ehemaligen Schlachthofgelände nun Leben einzieht, freut auch die Politiker. Es ist nicht nur die Initialzündung für die Belebung des Güterbahnhofgeländes vom Norden aus, sondern auch ein Raum für Innovationen und ein Nährboden für Existenzgründer, wie Oberbürgermeister Norbert Tessmer betonte. Landrat Michael Busch wünscht sich, dass hier alle an einem Strang ziehen. Zusammen solle man entwickeln, gestalten, vorangehen und wachsen. </p>&#13;
<p>„Die Hochschule Coburg will mit CREAPOLIS eine Brücke in die Region schlagen“, erklärte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Runter vom Berg, rein in die Stadt. Der Makerspace in der Schlachthofvilla sei ein Baustein des Projekts. Darüber hinaus unterstützen die Mitarbeiter*innen von CREAPOLIS zum Beispiel auch die Professor*innen der Hochschule bei der Vernetzung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Connect_Create_Innovate_IMG_4311_web-1024x693.jpg"
                        fileSize="125669"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="693"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bewusstsein und Innovation]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bewusstsein-und-innovation/</link>
                <pubDate>Mon, 10 Sep 2018 10:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bewusstsein-und-innovation/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Welchen Einfluss hat das Bewusstsein auf die Innovationsfähigkeit und Kreativität eines Menschen? Können diese Prozesse durch Meditation gefördert werden? Das waren die Themen auf der Mind, Meditation and Innovation Conference in Kopenhagen. Mit dabei: Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Gut 100 Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus der ganzen Welt präsentierten in der dänischen Hauptstadt ihre Ideen. Ihre Vorträge handelten von unterschiedlichen Bewusstseinstheorien, Praktiken zur Verbesserung von Innovation und der Frage, in welchem Zusammenhang Innovation gesellschaftsförderlich sein kann. </p>&#13;
<p>Professor Kohls war als Redner eingeladen, um seine Studien zur Bedeutung von Achtsamkeit an der Schule, Universität und in der Arbeitswelt vorzustellen. Da die Konferenz an der Copenhagen Business School (CBS) stattfand, diskutierten die Konferenzteilnehmer*innen &nbsp;in diesem Zusammenhang den Gedanken, inwieweit Achtsamkeit auch an Business Schools gelehrt werden sollte. Mit mehr als 20.000 Studierenden ist die CBS nicht nur eine der größten&nbsp;Business Schools der Welt, sondern auch eine der führenden Wirtschaftshochschulen. </p>&#13;
<p>Die Wissenschaftler*innen vereinbarten, ein internationales Netzwerk zu gründen und ein Konferenzband zu veröffentlichen sowie die Zusammenkunft im Jahr 2020 zu wiederholen. Finanziell unterstützt wurde die Konferenz unter anderen von einer großen Fluggesellschaft sowie einer großen dänischen Cateringfirma und einem Beratungsunternehmen. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Welchen Einfluss hat das Bewusstsein auf die Innovationsfähigkeit und Kreativität eines Menschen? Können diese Prozesse durch Meditation gefördert werden? Das waren die Themen auf der Mind, Meditation and Innovation Conference in Kopenhagen. Mit dabei: Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Gut 100 Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus der ganzen Welt präsentierten in der dänischen Hauptstadt ihre Ideen. Ihre Vorträge handelten von unterschiedlichen Bewusstseinstheorien, Praktiken zur Verbesserung von Innovation und der Frage, in welchem Zusammenhang Innovation gesellschaftsförderlich sein kann. </p>&#13;
<p>Professor Kohls war als Redner eingeladen, um seine Studien zur Bedeutung von Achtsamkeit an der Schule, Universität und in der Arbeitswelt vorzustellen. Da die Konferenz an der Copenhagen Business School (CBS) stattfand, diskutierten die Konferenzteilnehmer*innen &nbsp;in diesem Zusammenhang den Gedanken, inwieweit Achtsamkeit auch an Business Schools gelehrt werden sollte. Mit mehr als 20.000 Studierenden ist die CBS nicht nur eine der größten&nbsp;Business Schools der Welt, sondern auch eine der führenden Wirtschaftshochschulen. </p>&#13;
<p>Die Wissenschaftler*innen vereinbarten, ein internationales Netzwerk zu gründen und ein Konferenzband zu veröffentlichen sowie die Zusammenkunft im Jahr 2020 zu wiederholen. Finanziell unterstützt wurde die Konferenz unter anderen von einer großen Fluggesellschaft sowie einer großen dänischen Cateringfirma und einem Beratungsunternehmen. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Konferenz_Kohls.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mitgefühl für einen Roboter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mitgefuehl-fuer-einen-roboter/</link>
                <pubDate>Fri, 07 Sep 2018 03:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mitgefuehl-fuer-einen-roboter/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Menschen zeigen soziales Verhalten gegenüber Maschinen. Sie kümmern sich zum Beispiel um einen Roboter, wenn er nach Hilfe fragt. </em></p>&#13;
<p>Ein Roboter arbeitet als Aushilfe in einem Supermarkt. Er bittet die Kund*innen des Geschäfts um Hilfe. Sie sollen ihm die Namen von verschiedenen Produkten nennen, die er zum Üben brauche. Dieses Szenario haben Wissenschaftler*innen der Hochschule Coburg für eine Studie genutzt. Sie wollten untersuchen, welche Faktoren beeinflussen, ob sich Menschen sozial gegenüber Robotern verhalten. </p>&#13;
<p>Die Gruppe unter Leitung von <a href="t3://page?uid=766" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Kolja Kühnlenz</a> und <a href="t3://page?uid=985" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Dr. Barbara Kühlenz</a> hat dabei einen NAO eingesetzt. Dieser Roboter ist dem Erscheinungsbild des Menschen nachempfunden ist. Er hat Arme, Beine und ein Gesicht. Allerdings kann er keine menschliche Mimik nachahmen.</p>&#13;
<p><strong>Hilfsbereitsschaft steigt mit der Sympathie</strong></p>&#13;
<p>Mit zwei unterschiedlichen Verhaltensweisen von NAO haben die Forscher*innen ihre Studie durchgeführt. Einmal hat sich der Roboter dem Menschen emotional angepasst, beim anderen Mal hat er sich neutral verhalten. Emotional angepasst bedeutet, dass NAO den Proband*innen vermittelt, er könne ihre Gefühle verstehen. Zum Beispiel fragt er, wie sich der Mensch momentan fühlt, um dann mit entsprechender Wortwahl zu antworten, dass es ihm genauso gehe.</p>&#13;
<p>Das Ergebnis: Passt sich der Roboter dem Menschen emotional an, ist dieser auch eher bereit, ihm zu helfen. Außerdem sprachen die Proband*innen dem Roboter dann menschliche Eigenschaften zu und empfanden ihm gegenüber Empathie. Gemessen haben die Wissenschaftler*innen diese signifikante Zunahme der Hilfsbereitschaft anhand der Anzahl der Objekte, die die Proband*innen dem Roboter nannten.</p>&#13;
<p><strong>Bildung der Proband*innen spielt eine Rolle</strong></p>&#13;
<p>Obwohl er seine Bitte nicht durch menschliche Mimik unterstreichen konnte, kamen die Proband*innen dem Roboter zur Hilfe. Allerdings spielt es eine Rolle, ob sie vorher bereits Kontakt zu Robotern hatten. Wer mit Robotern vorher nichts zu tun hatte, verhielt sich deutlich zurückhaltender. Auch die Bildung der Proband*innen wirkte sich auf ihr Verhalten dem Roboter gegenüber aus. </p>&#13;
<p>Die Ergebnisse der Studie bestätigen die bisherige Arbeit der Coburger Wissenschaftler*innen. Um die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern zu verbessern, spricht Vieles dafür, eine zusätzliche Bindungsphase zwischen Mensch und Maschine einzuplanen. </p>&#13;
<p>Prof. Dr. Kolja Kühnlenz hat eine Forschungsprofessur der Hochschule Coburg inne. Er beschäftigt sich überwiegend mit der Mensch-Roboter-Interaktion. Die Ergebnisse der Studie stellte er auf dem <a href="http://ro-man2018.org/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">IEEE Symposium of Robot and Human Interactive Communication</a> (RO-MAN) in Nanjing, China vor. Das ist die größte Konferenz im Bereich Mensch-Roboter-Interaktion.</p>&#13;
<p>Titel: “Effect of Explicit Emotional Adaptation on Prosocial Behavior of Humans towards Robots Depends on Prior Robot Experience” (Kühnlenz, Barbara; Busse, Fabian; Förtsch, Pascal; Wolf, Maximilian; Kühnlenz, Kolja)</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Menschen zeigen soziales Verhalten gegenüber Maschinen. Sie kümmern sich zum Beispiel um einen Roboter, wenn er nach Hilfe fragt. </em></p>&#13;
<p>Ein Roboter arbeitet als Aushilfe in einem Supermarkt. Er bittet die Kund*innen des Geschäfts um Hilfe. Sie sollen ihm die Namen von verschiedenen Produkten nennen, die er zum Üben brauche. Dieses Szenario haben Wissenschaftler*innen der Hochschule Coburg für eine Studie genutzt. Sie wollten untersuchen, welche Faktoren beeinflussen, ob sich Menschen sozial gegenüber Robotern verhalten. </p>&#13;
<p>Die Gruppe unter Leitung von <a href="t3://page?uid=766" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Kolja Kühnlenz</a> und <a href="t3://page?uid=985" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Dr. Barbara Kühlenz</a> hat dabei einen NAO eingesetzt. Dieser Roboter ist dem Erscheinungsbild des Menschen nachempfunden ist. Er hat Arme, Beine und ein Gesicht. Allerdings kann er keine menschliche Mimik nachahmen.</p>&#13;
<p><strong>Hilfsbereitsschaft steigt mit der Sympathie</strong></p>&#13;
<p>Mit zwei unterschiedlichen Verhaltensweisen von NAO haben die Forscher*innen ihre Studie durchgeführt. Einmal hat sich der Roboter dem Menschen emotional angepasst, beim anderen Mal hat er sich neutral verhalten. Emotional angepasst bedeutet, dass NAO den Proband*innen vermittelt, er könne ihre Gefühle verstehen. Zum Beispiel fragt er, wie sich der Mensch momentan fühlt, um dann mit entsprechender Wortwahl zu antworten, dass es ihm genauso gehe.</p>&#13;
<p>Das Ergebnis: Passt sich der Roboter dem Menschen emotional an, ist dieser auch eher bereit, ihm zu helfen. Außerdem sprachen die Proband*innen dem Roboter dann menschliche Eigenschaften zu und empfanden ihm gegenüber Empathie. Gemessen haben die Wissenschaftler*innen diese signifikante Zunahme der Hilfsbereitschaft anhand der Anzahl der Objekte, die die Proband*innen dem Roboter nannten.</p>&#13;
<p><strong>Bildung der Proband*innen spielt eine Rolle</strong></p>&#13;
<p>Obwohl er seine Bitte nicht durch menschliche Mimik unterstreichen konnte, kamen die Proband*innen dem Roboter zur Hilfe. Allerdings spielt es eine Rolle, ob sie vorher bereits Kontakt zu Robotern hatten. Wer mit Robotern vorher nichts zu tun hatte, verhielt sich deutlich zurückhaltender. Auch die Bildung der Proband*innen wirkte sich auf ihr Verhalten dem Roboter gegenüber aus. </p>&#13;
<p>Die Ergebnisse der Studie bestätigen die bisherige Arbeit der Coburger Wissenschaftler*innen. Um die Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern zu verbessern, spricht Vieles dafür, eine zusätzliche Bindungsphase zwischen Mensch und Maschine einzuplanen. </p>&#13;
<p>Prof. Dr. Kolja Kühnlenz hat eine Forschungsprofessur der Hochschule Coburg inne. Er beschäftigt sich überwiegend mit der Mensch-Roboter-Interaktion. Die Ergebnisse der Studie stellte er auf dem <a href="http://ro-man2018.org/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">IEEE Symposium of Robot and Human Interactive Communication</a> (RO-MAN) in Nanjing, China vor. Das ist die größte Konferenz im Bereich Mensch-Roboter-Interaktion.</p>&#13;
<p>Titel: “Effect of Explicit Emotional Adaptation on Prosocial Behavior of Humans towards Robots Depends on Prior Robot Experience” (Kühnlenz, Barbara; Busse, Fabian; Förtsch, Pascal; Wolf, Maximilian; Kühnlenz, Kolja)</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Herbst2015__5-1024x683.jpg"
                        fileSize="138584"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Herbst2015__11-1024x683.jpg"
                        fileSize="112595"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Herbst2015__12-1024x683.jpg"
                        fileSize="117856"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Herbst2015__21-1024x683.jpg"
                        fileSize="114924"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Musik-1024x683.jpg"
                        fileSize="167936"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Zuhoererin_web_IMG_8896.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Kuchen_web_IMG_8846.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Diplomausgabe_web_IMG_8921.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Soziales_Verhalten_Roboter_web-692x1024.jpg"
                        fileSize="97472"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="692" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der Charme des Unfertigen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-charme-des-unfertigen/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Sep 2018 09:12:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-charme-des-unfertigen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In einer Woche eröffnen die Hochschule Coburg und Zukunft.Coburg.Digital offiziell ihre Räume in der alten Schlachthofvilla. Dass die so schnell genutzt werden konnte, ist auch dem Jung-Architekten Johannes Wenzel zu verdanken. </em></p>&#13;
<p>Irgendwie passt es, dass Johannes Wenzel sein Büro in einem ehemaligen Gerberhaus eingerichtet hat. Ein bisschen versteckt liegt das rote Ziegelsteingebäude in der kleinen Gasse zwischen Löwenstraße und Judengasse. Das Haus wurde 1706 gebaut, der Werkstattanbau, in dem Wenzel sein Atelier hat, muss im Prinzip komplett saniert werden. „Als ich mit dem Fahrrad hier vorbei gefahren bin, ist mir das Haus aufgefallen“, erzählt Wenzel. „Ich habe einfach gefragt, ob ich hier Räume mieten kann.“</p>&#13;
<p>Renoviert hat er in Eigenregie. Fertig ist er zwar noch nicht, aber ein Zimmer mit zwei großen Fenstern ist nun schon sein Arbeitsplatz. Die Schreibtische und Holzregale hat Wenzel selber gebaut. Als Sekretär nutzt er einen alten Werkzeugschrank. Ein Waschbecken in der Ecke zeugt noch von der früheren Werkstatt. </p>&#13;
<p>Alten Gebäuden neues Leben einzuhauchen, dafür hat Johannes Wenzel ein Händchen. Schon im Studium wecken solche Projekte sein Interesse. Seine Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg hat er über die Entwicklung des Areals am Coburger Güterbahnhof geschrieben. Als die Hochschule einen Architekten sucht, der die Planungen für ihr Projekt CREAPOLIS am Schlachthof begleitet, erinnert sich Kanzlerin Maria Knott-Lutze an den ehemaligen Studenten. Er hat mittlerweile seinen Master an der Universität in Stuttgart gemacht und ist gerade fertig mit dem Studium. „Ich wollte zwar mein eigenes Architekturbüro aufbauen, aber nach dem Studium war so eine Stelle natürlich ein tolles Angebot“, sagt Wenzel. </p>&#13;
<p>Also führt er eine Machbarkeitsstudie am Schlachthof durch und betreut später die Arbeiten in der Direktorenvilla. Auch hier greift er nur minimal in das Erscheinungsbild des Gebäudes ein. Es hat den Charme des Unfertigen. Für das, was die Hochschule und Zukunft.Coburg.Digital hier vorhaben, ist das aber genau richtig. Hier sollen sich Ideen entwickeln und Menschen zusammenkommen, die noch am Anfang ihrer Projekte stehen. Da passt eine Atmosphäre, die zeigt, dass nicht alles perfekt sein muss. </p>&#13;
<p>„Es ist natürlich toll zu sehen, dass die Ideen, die wir als Studenten entwickelt haben, jetzt realisiert werden“, freut sich Wenzel und ist gespannt, ob seine Pläne für die weitere Gestaltung des Areals auch umgesetzt werden. Als nächstes geht es um die ehemalige Kühlhalle. In den kommenden Monaten könnten dort ein Foyer, ein Multifunktionsraum, Büros, ein Makerspace und ein Café mit Biergarten und Freibereich entstehen. </p>&#13;
<p>Johannes Wenzel hat sich seinen Traum vom eigenen Büro mittlerweile erfüllt. Gemeinsam mit Studienkollege Simon Huffer aus Stuttgart hat er sich selbstständig gemacht. Die beiden arbeiten gerade an einem Auftrag in Saarbrücken. </p>&#13;
<p>Der gebürtige Mitwitzer wird seiner Heimat aber treu bleiben. Deshalb hat er sich auch in Coburg niedergelassen. Seine Arbeit wurde übrigens sogar schon ausgezeichnet. Wenzel gewann 2018 den Studentischen Förderpreis des Deutschen Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund: Für seine Masterarbeit über die Umnutzung eines leerstehenden Feuerwehrhauses in Kronach. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In einer Woche eröffnen die Hochschule Coburg und Zukunft.Coburg.Digital offiziell ihre Räume in der alten Schlachthofvilla. Dass die so schnell genutzt werden konnte, ist auch dem Jung-Architekten Johannes Wenzel zu verdanken. </em></p>&#13;
<p>Irgendwie passt es, dass Johannes Wenzel sein Büro in einem ehemaligen Gerberhaus eingerichtet hat. Ein bisschen versteckt liegt das rote Ziegelsteingebäude in der kleinen Gasse zwischen Löwenstraße und Judengasse. Das Haus wurde 1706 gebaut, der Werkstattanbau, in dem Wenzel sein Atelier hat, muss im Prinzip komplett saniert werden. „Als ich mit dem Fahrrad hier vorbei gefahren bin, ist mir das Haus aufgefallen“, erzählt Wenzel. „Ich habe einfach gefragt, ob ich hier Räume mieten kann.“</p>&#13;
<p>Renoviert hat er in Eigenregie. Fertig ist er zwar noch nicht, aber ein Zimmer mit zwei großen Fenstern ist nun schon sein Arbeitsplatz. Die Schreibtische und Holzregale hat Wenzel selber gebaut. Als Sekretär nutzt er einen alten Werkzeugschrank. Ein Waschbecken in der Ecke zeugt noch von der früheren Werkstatt. </p>&#13;
<p>Alten Gebäuden neues Leben einzuhauchen, dafür hat Johannes Wenzel ein Händchen. Schon im Studium wecken solche Projekte sein Interesse. Seine Bachelorarbeit an der Hochschule Coburg hat er über die Entwicklung des Areals am Coburger Güterbahnhof geschrieben. Als die Hochschule einen Architekten sucht, der die Planungen für ihr Projekt CREAPOLIS am Schlachthof begleitet, erinnert sich Kanzlerin Maria Knott-Lutze an den ehemaligen Studenten. Er hat mittlerweile seinen Master an der Universität in Stuttgart gemacht und ist gerade fertig mit dem Studium. „Ich wollte zwar mein eigenes Architekturbüro aufbauen, aber nach dem Studium war so eine Stelle natürlich ein tolles Angebot“, sagt Wenzel. </p>&#13;
<p>Also führt er eine Machbarkeitsstudie am Schlachthof durch und betreut später die Arbeiten in der Direktorenvilla. Auch hier greift er nur minimal in das Erscheinungsbild des Gebäudes ein. Es hat den Charme des Unfertigen. Für das, was die Hochschule und Zukunft.Coburg.Digital hier vorhaben, ist das aber genau richtig. Hier sollen sich Ideen entwickeln und Menschen zusammenkommen, die noch am Anfang ihrer Projekte stehen. Da passt eine Atmosphäre, die zeigt, dass nicht alles perfekt sein muss. </p>&#13;
<p>„Es ist natürlich toll zu sehen, dass die Ideen, die wir als Studenten entwickelt haben, jetzt realisiert werden“, freut sich Wenzel und ist gespannt, ob seine Pläne für die weitere Gestaltung des Areals auch umgesetzt werden. Als nächstes geht es um die ehemalige Kühlhalle. In den kommenden Monaten könnten dort ein Foyer, ein Multifunktionsraum, Büros, ein Makerspace und ein Café mit Biergarten und Freibereich entstehen. </p>&#13;
<p>Johannes Wenzel hat sich seinen Traum vom eigenen Büro mittlerweile erfüllt. Gemeinsam mit Studienkollege Simon Huffer aus Stuttgart hat er sich selbstständig gemacht. Die beiden arbeiten gerade an einem Auftrag in Saarbrücken. </p>&#13;
<p>Der gebürtige Mitwitzer wird seiner Heimat aber treu bleiben. Deshalb hat er sich auch in Coburg niedergelassen. Seine Arbeit wurde übrigens sogar schon ausgezeichnet. Wenzel gewann 2018 den Studentischen Förderpreis des Deutschen Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund: Für seine Masterarbeit über die Umnutzung eines leerstehenden Feuerwehrhauses in Kronach. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Johannes_Wenzel_IMG_2911_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Digitalisierung COnkret]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digitalisierung-conkret/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Aug 2018 07:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/digitalisierung-conkret/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Halbzeit beim Projekt „Digitalisierung COnkret“. In interdisziplinären Teams arbeiten die Studierenden dabei an konkreten Lösungen für digitale Fragestellungen aus regionalen Unternehmen.</em></p>&#13;
<p>So befasste sich ein Team für die SÜC und ihre Tochterbetriebe mit den Herausforderungen bei „Recruiting und Employer Branding im digitalen Zeitalter“. Hier schnitten die Studierenden zunächst Employer Branding Modelle auf die Anforderungen der SÜC zu. Anschließend beleuchteten sie die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Unternehmens. Weiterhin recherchierte das Team Studien zur Bedeutung digitaler Kommunikationskanäle bei der Stellensuche und leitete Handlungsempfehlungen für den Projektpartner daraus ab. Im nächsten Schritt begleiten die Studierenden erste Umsetzungsaktivitäten. </p>&#13;
<p>Beim Spielwarenhersteller HABA erstellten die Studierenden zur Aufgabe „Skill-Management in der digitalen Transformation“ nach erster Analyse bisheriger Digitalisierungsprojekte des Unternehmens einen Fragenkatalog für Mitarbeiter. Ziel ist es, die Vorbereitung der Organisation und der Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Digitalisierung zu fördern. Die Studierendengruppe erarbeitete hierbei 60 Fragen zu den Themenkategorien Ängste, Motivation, Wünsche und Skills.</p>&#13;
<p>In Zusammenarbeit mit dem Citymanagement der Stadt Coburg beschäftigt sich eine weitere Gruppe mit den digitalen Möglichkeiten, stationäre Händler, Gastronomen und Dienstleister zu unterstützen. Auch hier wurden die Potentiale für eine Optimierung ermittelt und auf dieser Basis Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. So entstand bereits ein kurzer Videoclip für ein Café oder die Überarbeitung des Facebook-Profils einer Physiotherapiepraxis. Weitere erarbeitete Aktionsschritte sollen im Wintersemester umgesetzt werden.</p>&#13;
<p>Für die Privatbrauerei Günther-Bräu in Burgkunstadt starteten die Studierenden eine Facebookseite und stellten eine Kommunikationsstrategie für diese Plattform auf. Hier ist angestrebt, für das Familienunternehmen eine bessere Sichtbarkeit in der Zielgruppe herzustellen und für regional erzeugte Biere zu werben.</p>&#13;
<p>Beim Technologieunternehmen Bestsens erhielten die Studierenden im engen Praxiskontakt Einblicke in Arbeitsweise und digitale Tools des Unternehmens. Der Hersteller von High-Tech Sensoren für die Überwachung von Lagern wollte stärker digitale Kanäle zur Neukundengewinnung und Stammkundenpflege einsetzen. Hier entwickelten die Studierenden eine Marketingstrategie und stimmten mit dem Unternehmen den Maßnahmenkatalog ab, aus dem zum Beispiel eine Homepage-Umstrukturierung und Optimierung des Newsletters bereits umgesetzt wurden.</p>&#13;
<p>Im Anschluss an das Projekt gewann Bestsens eine Teilnehmerin als Werkstudentin, die nun das Projekt nahtlos im Unternehmen weiterführt und weitere Aktionen umsetzt.</p>&#13;
<p>Geschäftsführer Lars Meisenbach zeigt sich darüber erfreut: „Wir sind mit dem Projektverlauf und dem Ergebnis nach dem Praxissemester sehr zufrieden. Besonders freuen wir uns, dass wir jetzt eine engagierte Studentin im Unternehmen haben, die unsere digitalen Aktivitäten weiter betreut.“</p>&#13;
<p>Sowohl die Praxispartner als auch Andreas Kücker von der Initiative „<a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" href="https://www.zukunftcoburgdigital.de/">Zukunft.Coburg.Digital</a>&quot;, der bei der Suche nach Projektpartnern in der lokalen Wirtschaft half und beim Definieren der Projektthemen unterstützte, und der betreuende Dozent Marcus Hentschel sind sich einig: “Ein unverbauter Blick auf unternehmerische Herausforderungen sowie die Verzahnung von Theorie und Praxis sind für alle Beteiligten eine tolle Sache!”&nbsp; </p>&#13;
<p>Finanziell gefördert wird das Coburger-Weg-Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Halbzeit beim Projekt „Digitalisierung COnkret“. In interdisziplinären Teams arbeiten die Studierenden dabei an konkreten Lösungen für digitale Fragestellungen aus regionalen Unternehmen.</em></p>&#13;
<p>So befasste sich ein Team für die SÜC und ihre Tochterbetriebe mit den Herausforderungen bei „Recruiting und Employer Branding im digitalen Zeitalter“. Hier schnitten die Studierenden zunächst Employer Branding Modelle auf die Anforderungen der SÜC zu. Anschließend beleuchteten sie die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Unternehmens. Weiterhin recherchierte das Team Studien zur Bedeutung digitaler Kommunikationskanäle bei der Stellensuche und leitete Handlungsempfehlungen für den Projektpartner daraus ab. Im nächsten Schritt begleiten die Studierenden erste Umsetzungsaktivitäten. </p>&#13;
<p>Beim Spielwarenhersteller HABA erstellten die Studierenden zur Aufgabe „Skill-Management in der digitalen Transformation“ nach erster Analyse bisheriger Digitalisierungsprojekte des Unternehmens einen Fragenkatalog für Mitarbeiter. Ziel ist es, die Vorbereitung der Organisation und der Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Digitalisierung zu fördern. Die Studierendengruppe erarbeitete hierbei 60 Fragen zu den Themenkategorien Ängste, Motivation, Wünsche und Skills.</p>&#13;
<p>In Zusammenarbeit mit dem Citymanagement der Stadt Coburg beschäftigt sich eine weitere Gruppe mit den digitalen Möglichkeiten, stationäre Händler, Gastronomen und Dienstleister zu unterstützen. Auch hier wurden die Potentiale für eine Optimierung ermittelt und auf dieser Basis Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. So entstand bereits ein kurzer Videoclip für ein Café oder die Überarbeitung des Facebook-Profils einer Physiotherapiepraxis. Weitere erarbeitete Aktionsschritte sollen im Wintersemester umgesetzt werden.</p>&#13;
<p>Für die Privatbrauerei Günther-Bräu in Burgkunstadt starteten die Studierenden eine Facebookseite und stellten eine Kommunikationsstrategie für diese Plattform auf. Hier ist angestrebt, für das Familienunternehmen eine bessere Sichtbarkeit in der Zielgruppe herzustellen und für regional erzeugte Biere zu werben.</p>&#13;
<p>Beim Technologieunternehmen Bestsens erhielten die Studierenden im engen Praxiskontakt Einblicke in Arbeitsweise und digitale Tools des Unternehmens. Der Hersteller von High-Tech Sensoren für die Überwachung von Lagern wollte stärker digitale Kanäle zur Neukundengewinnung und Stammkundenpflege einsetzen. Hier entwickelten die Studierenden eine Marketingstrategie und stimmten mit dem Unternehmen den Maßnahmenkatalog ab, aus dem zum Beispiel eine Homepage-Umstrukturierung und Optimierung des Newsletters bereits umgesetzt wurden.</p>&#13;
<p>Im Anschluss an das Projekt gewann Bestsens eine Teilnehmerin als Werkstudentin, die nun das Projekt nahtlos im Unternehmen weiterführt und weitere Aktionen umsetzt.</p>&#13;
<p>Geschäftsführer Lars Meisenbach zeigt sich darüber erfreut: „Wir sind mit dem Projektverlauf und dem Ergebnis nach dem Praxissemester sehr zufrieden. Besonders freuen wir uns, dass wir jetzt eine engagierte Studentin im Unternehmen haben, die unsere digitalen Aktivitäten weiter betreut.“</p>&#13;
<p>Sowohl die Praxispartner als auch Andreas Kücker von der Initiative „<a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" href="https://www.zukunftcoburgdigital.de/">Zukunft.Coburg.Digital</a>&quot;, der bei der Suche nach Projektpartnern in der lokalen Wirtschaft half und beim Definieren der Projektthemen unterstützte, und der betreuende Dozent Marcus Hentschel sind sich einig: “Ein unverbauter Blick auf unternehmerische Herausforderungen sowie die Verzahnung von Theorie und Praxis sind für alle Beteiligten eine tolle Sache!”&nbsp; </p>&#13;
<p>Finanziell gefördert wird das Coburger-Weg-Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Digitalisierung_COnkret.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Robe und Hut zum Abschluss]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-robe-und-hut-zum-abschluss/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Aug 2018 04:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-robe-und-hut-zum-abschluss/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für 24 junge Menschen hieß es kürzlich: Auf Wiedersehen Studium, hallo Neuanfang! In feierlichem Ambiente verabschiedete die Hochschule Coburg die Absolventen des Masterstudiengangs Financial Management.</em></p>&#13;
<p>Studiengangsleiter Prof. Dr. Victor J. Randall ließ dabei die Studienzeit des Jahrgangs noch einmal Revue passieren und zeigte darüber hinaus Richtungen für die Weiterentwicklung des Studienprogramms auf. Einen praxisorientierten Einblick in Karriereperspektiven gab Herbert Kunz, Projektleiter International der BMW AG. Mit vielen spannenden Anekdoten aus eigenen Erfahrungen vermittelte er den Studierenden die Bedeutung ihrer internationalen Ausbildung für den beruflichen Lebensweg. Mit dem Erhalt der vorläufigen Zeugnisse konnten die Absolventen bei einem Barbecue in entspannter Atmosphäre und bei wunderbarem Wetter den Abend ausklingen lassen. </p>&#13;
<p> Der Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/financial-management.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Financial Management</a> ist ein internationales Studienprogramm der Hochschule Coburg, in dem aktuell insgesamt 60 junge Menschen aus 27 Ländern studieren. Da einige von ihnen nach ihrem MBA (Master of Business Administration)-Abschluss wieder in ihr Heimatland reisen, findet die Absolventenverabschiedung bereits im Sommer, losgelöst von den großen Feierlichkeiten der Hochschule, statt.  </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg wünscht ihren Absolventen alles Gute und viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg.</p>&#13;
&#13;
<p>Einen Rückblick auf diesen Tag gibt es übrigens auch als Bewegtbild. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CH2VGN9P9oM" data-htmlarea-external="1">Hier</a> gehts zum Video.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für 24 junge Menschen hieß es kürzlich: Auf Wiedersehen Studium, hallo Neuanfang! In feierlichem Ambiente verabschiedete die Hochschule Coburg die Absolventen des Masterstudiengangs Financial Management.</em></p>&#13;
<p>Studiengangsleiter Prof. Dr. Victor J. Randall ließ dabei die Studienzeit des Jahrgangs noch einmal Revue passieren und zeigte darüber hinaus Richtungen für die Weiterentwicklung des Studienprogramms auf. Einen praxisorientierten Einblick in Karriereperspektiven gab Herbert Kunz, Projektleiter International der BMW AG. Mit vielen spannenden Anekdoten aus eigenen Erfahrungen vermittelte er den Studierenden die Bedeutung ihrer internationalen Ausbildung für den beruflichen Lebensweg. Mit dem Erhalt der vorläufigen Zeugnisse konnten die Absolventen bei einem Barbecue in entspannter Atmosphäre und bei wunderbarem Wetter den Abend ausklingen lassen. </p>&#13;
<p> Der Masterstudiengang <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/financial-management.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Financial Management</a> ist ein internationales Studienprogramm der Hochschule Coburg, in dem aktuell insgesamt 60 junge Menschen aus 27 Ländern studieren. Da einige von ihnen nach ihrem MBA (Master of Business Administration)-Abschluss wieder in ihr Heimatland reisen, findet die Absolventenverabschiedung bereits im Sommer, losgelöst von den großen Feierlichkeiten der Hochschule, statt.  </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg wünscht ihren Absolventen alles Gute und viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg.</p>&#13;
&#13;
<p>Einen Rückblick auf diesen Tag gibt es übrigens auch als Bewegtbild. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CH2VGN9P9oM" data-htmlarea-external="1">Hier</a> gehts zum Video.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Verabschiedung_Absolventen_FM.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Das ist jetzt deine Chance!“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-ist-jetzt-deine-chance/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Aug 2018 10:41:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-ist-jetzt-deine-chance/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zum Jahreswechsel 2015 auf 2016 flüchtete Mohammad Almaddad aus Syrien. In Deutschland möchte er sich ein neues Leben aufbauen. Den Grundstein für seine Zukunft legt er gerade an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Fast drei Jahre ist es her. Da stand Mohammad Almaddad an einem Strand in der Türkei und starrte auf die hohen Wellen des Mittelmeers. Er hatte viel Geld bezahlt für den Schlepper, der ihn an die griechische Küste bringt. Jetzt soll er einsteigen, aber der junge Mann zögert. Das Meer wirkt auf einmal so unendlich groß – und er kann nicht schwimmen. Die versprochene Rettungsweste gibt es nicht und statt der angekündigten 20 Personen drängeln sich über 40 Menschen in das kleine Boot. Mohammad hat zwei Optionen. Entweder bricht er seine Reise ab und geht zurück nach Syrien. Seine Eltern und sechs Geschwister sind noch dort. Aber auch Krieg und Perspektivlosigkeit. Oder er überwindet seine Angst. Mohammad steigt ein.</p>&#13;
<p>Dass sein Weg ihn von diesem türkischen Strand bis an die Hochschule Coburg führen würde, konnte er damals nicht ahnen. Eine Woche lang lief er die Balkanroute entlang, feierte mit Fremden Silvester. Von München kam er nach Bayreuth und schließlich – im Januar 2016 – nach Coburg. „Als ich ankam, konnte ich auf Deutsch nur ‚Danke‘ sagen“, erinnert sich der heute 28-Jährige. </p>&#13;
<p>Doch seine Situation war erst einmal ernüchternd. In Syrien hatte er Erdöltechnik studiert. Dass er damit in Oberfranken etwas anfangen könnte, glaubte Mohammad nicht. Auch die Sprache war ein Problem. Obwohl er sich Vieles selbst beibrachte und schnell dazulernte, musste er oft lange warten, bis er die nächsten Sprachkurse besuchen konnte. Zu diesem Zeitpunkt wurde ihm klar: Um weiterzukommen, musste er sich umorientieren. Er entschied sich, noch einmal zu studieren.</p>&#13;
<p>In Vorbereitung darauf besuchte er das Studienkolleg. Dort werden ausländische Studienbewerber*innen für die Aufnahme eines Studiums in Deutschland qualifiziert. Nur drei Monate später hatte er dann die letzte offizielle Bescheinigung, dass seine Deutschkenntnisse gut genug waren, in der Tasche. Jetzt ging alles ganz schnell: er schrieb sich für den Masterstudiengang Simulation und Test ein und bewarb sich buchstäblich in der letzten Minute um ein Deutschlandstipendium. Insgesamt 300 Euro stehen den Studierenden so monatlich zur Verfügung. Unternehmen stiften jeden Monat eine Hälfte des Betrags, die andere Hälfte zahlt der Bund dazu. Da Mohammads bisheriger Lebenslauf und sein Engagement herausragende Studienleistungen erwarten ließen, bekam er im Frühjahr 2018 den Zuschlag. Gefördert wird er seitdem von der IHK zu Coburg. </p>&#13;
<p>Bevor sein Studium beginnt, sammelt Mohammad nun noch Erfahrungen aus der Praxis. In Syrien konnte er das nicht: „Meine Universität war in Homs. Dort wurde es aber zu gefährlich, deshalb mussten wir umziehen. Die Labore konnten wir natürlich nicht mitnehmen. Deswegen war mein Studium danach sehr theorielastig“, blickt er zurück.</p>&#13;
<p>Im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/institute/technologietransferzentrum-automotive-coburg-tac.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Technologietransferzentrum Automotive</a> (TAC) der Hochschule Coburg holt er die versäumte Laborpraxis seit Mitte Mai als Vollzeit-Praktikant nach. Im Bereich analytische Chemie und Kraftstoffforschung arbeitet er an der Herstellung eines neuen Biodiesels mit. „Zwar sind die Projekte hier mehr auf die Automobilbranche bezogen aber es gibt auch viele Überschneidungen mit meinem vorherigen Studium“, freut sich Mohammad, der jetzt genau das Richtige für sich gefunden hat. Ab dem kommenden Wintersemester startet er dann im Studium durch. Am TAC möchte er darüber hinaus als studentische Hilfskraft weiterarbeiten.</p>&#13;
<p>Vor kurzem ist der junge Syrer ins Studentenwohnheim gezogen. Obwohl er schon Freunde gefunden hat, ist er dennoch alleine hier. Seine Familie wird nicht nachkommen. Sein Vater sagte ihm: „Das ist jetzt deine Chance, nicht unsere.“ Und Mohammad nutzt sie. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum Jahreswechsel 2015 auf 2016 flüchtete Mohammad Almaddad aus Syrien. In Deutschland möchte er sich ein neues Leben aufbauen. Den Grundstein für seine Zukunft legt er gerade an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Fast drei Jahre ist es her. Da stand Mohammad Almaddad an einem Strand in der Türkei und starrte auf die hohen Wellen des Mittelmeers. Er hatte viel Geld bezahlt für den Schlepper, der ihn an die griechische Küste bringt. Jetzt soll er einsteigen, aber der junge Mann zögert. Das Meer wirkt auf einmal so unendlich groß – und er kann nicht schwimmen. Die versprochene Rettungsweste gibt es nicht und statt der angekündigten 20 Personen drängeln sich über 40 Menschen in das kleine Boot. Mohammad hat zwei Optionen. Entweder bricht er seine Reise ab und geht zurück nach Syrien. Seine Eltern und sechs Geschwister sind noch dort. Aber auch Krieg und Perspektivlosigkeit. Oder er überwindet seine Angst. Mohammad steigt ein.</p>&#13;
<p>Dass sein Weg ihn von diesem türkischen Strand bis an die Hochschule Coburg führen würde, konnte er damals nicht ahnen. Eine Woche lang lief er die Balkanroute entlang, feierte mit Fremden Silvester. Von München kam er nach Bayreuth und schließlich – im Januar 2016 – nach Coburg. „Als ich ankam, konnte ich auf Deutsch nur ‚Danke‘ sagen“, erinnert sich der heute 28-Jährige. </p>&#13;
<p>Doch seine Situation war erst einmal ernüchternd. In Syrien hatte er Erdöltechnik studiert. Dass er damit in Oberfranken etwas anfangen könnte, glaubte Mohammad nicht. Auch die Sprache war ein Problem. Obwohl er sich Vieles selbst beibrachte und schnell dazulernte, musste er oft lange warten, bis er die nächsten Sprachkurse besuchen konnte. Zu diesem Zeitpunkt wurde ihm klar: Um weiterzukommen, musste er sich umorientieren. Er entschied sich, noch einmal zu studieren.</p>&#13;
<p>In Vorbereitung darauf besuchte er das Studienkolleg. Dort werden ausländische Studienbewerber*innen für die Aufnahme eines Studiums in Deutschland qualifiziert. Nur drei Monate später hatte er dann die letzte offizielle Bescheinigung, dass seine Deutschkenntnisse gut genug waren, in der Tasche. Jetzt ging alles ganz schnell: er schrieb sich für den Masterstudiengang Simulation und Test ein und bewarb sich buchstäblich in der letzten Minute um ein Deutschlandstipendium. Insgesamt 300 Euro stehen den Studierenden so monatlich zur Verfügung. Unternehmen stiften jeden Monat eine Hälfte des Betrags, die andere Hälfte zahlt der Bund dazu. Da Mohammads bisheriger Lebenslauf und sein Engagement herausragende Studienleistungen erwarten ließen, bekam er im Frühjahr 2018 den Zuschlag. Gefördert wird er seitdem von der IHK zu Coburg. </p>&#13;
<p>Bevor sein Studium beginnt, sammelt Mohammad nun noch Erfahrungen aus der Praxis. In Syrien konnte er das nicht: „Meine Universität war in Homs. Dort wurde es aber zu gefährlich, deshalb mussten wir umziehen. Die Labore konnten wir natürlich nicht mitnehmen. Deswegen war mein Studium danach sehr theorielastig“, blickt er zurück.</p>&#13;
<p>Im <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/institute/technologietransferzentrum-automotive-coburg-tac.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Technologietransferzentrum Automotive</a> (TAC) der Hochschule Coburg holt er die versäumte Laborpraxis seit Mitte Mai als Vollzeit-Praktikant nach. Im Bereich analytische Chemie und Kraftstoffforschung arbeitet er an der Herstellung eines neuen Biodiesels mit. „Zwar sind die Projekte hier mehr auf die Automobilbranche bezogen aber es gibt auch viele Überschneidungen mit meinem vorherigen Studium“, freut sich Mohammad, der jetzt genau das Richtige für sich gefunden hat. Ab dem kommenden Wintersemester startet er dann im Studium durch. Am TAC möchte er darüber hinaus als studentische Hilfskraft weiterarbeiten.</p>&#13;
<p>Vor kurzem ist der junge Syrer ins Studentenwohnheim gezogen. Obwohl er schon Freunde gefunden hat, ist er dennoch alleine hier. Seine Familie wird nicht nachkommen. Sein Vater sagte ihm: „Das ist jetzt deine Chance, nicht unsere.“ Und Mohammad nutzt sie. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Mohammad_Almaddad.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kilometer fürs Klima]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kilometer-fuers-klima/</link>
                <pubDate>Wed, 15 Aug 2018 06:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kilometer-fuers-klima/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Umsteigen von Auto auf Fahrrad und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – das ist das Ziel der bundesweiten Kampagne „<a href="https://www.stadtradeln.de/home/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Stadtradeln</a>“. Sehr erfolgreich nahmen kürzlich auch aktive Fahrradfreunde der Hochschule Coburg an der Aktion teil.</em></p>&#13;
<p>Über drei Juliwochen sammelten insgesamt sechs Teams aus Coburg so viele Fahrradkilometer wie möglich – beruflich sowie privat. Über einen „Online-Radelkalender“ konnten die Teilnehmer*innen ihre zurückgelegten Strecken tagesaktuell eintragen. Unter Teamkapitän Prof. Dr. Ralf Reißing nahmen 36 fleißige Radler*innen für die Hochschule Coburg am Wettbewerb teil. In 21 Tagen legte jedes Teammitglied durchschnittlich 196 Kilometer zurück, insgesamt kam die Hochschul-Mannschaft so auf stolze 7.068 Kilometer. Über 1.000 Kilogramm CO<sub>2 </sub>konnten so vermieden werden. Das bedeutete Platz 1 in der <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.stadtradeln.de/index.php?&amp;&amp;id=3490">Gesamtwertung</a> aller Coburger Teams. Teamkapitän Ralf Reißing schaffte sportliche 841 Kilometer und holte sich so auch das Siegerpodest in der Einzelwertung.</p>&#13;
<p>Mit insgesamt 17.505 Kilometern sind alle sechs Coburger Teams mit ihren 68 Mitgliedern fast einmal halb um die Erde gefahren. Dabei vermieden sie knapp 2,5 Tonnen an CO<sub>2</sub>. Und das ist auch gut so: Denn schon 7,5 Millionen Tonnen CO<sub>2 </sub>ließen sich einsparen, wenn deutschlandweit nur 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer mit dem Fahrrad – statt wie bisher mit dem Auto – gefahren werden würden. Letztendlich hatten alle Radler*innen aber eines: Spaß beim Fahrradfahren! </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Umsteigen von Auto auf Fahrrad und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – das ist das Ziel der bundesweiten Kampagne „<a href="https://www.stadtradeln.de/home/" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Stadtradeln</a>“. Sehr erfolgreich nahmen kürzlich auch aktive Fahrradfreunde der Hochschule Coburg an der Aktion teil.</em></p>&#13;
<p>Über drei Juliwochen sammelten insgesamt sechs Teams aus Coburg so viele Fahrradkilometer wie möglich – beruflich sowie privat. Über einen „Online-Radelkalender“ konnten die Teilnehmer*innen ihre zurückgelegten Strecken tagesaktuell eintragen. Unter Teamkapitän Prof. Dr. Ralf Reißing nahmen 36 fleißige Radler*innen für die Hochschule Coburg am Wettbewerb teil. In 21 Tagen legte jedes Teammitglied durchschnittlich 196 Kilometer zurück, insgesamt kam die Hochschul-Mannschaft so auf stolze 7.068 Kilometer. Über 1.000 Kilogramm CO<sub>2 </sub>konnten so vermieden werden. Das bedeutete Platz 1 in der <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.stadtradeln.de/index.php?&amp;&amp;id=3490">Gesamtwertung</a> aller Coburger Teams. Teamkapitän Ralf Reißing schaffte sportliche 841 Kilometer und holte sich so auch das Siegerpodest in der Einzelwertung.</p>&#13;
<p>Mit insgesamt 17.505 Kilometern sind alle sechs Coburger Teams mit ihren 68 Mitgliedern fast einmal halb um die Erde gefahren. Dabei vermieden sie knapp 2,5 Tonnen an CO<sub>2</sub>. Und das ist auch gut so: Denn schon 7,5 Millionen Tonnen CO<sub>2 </sub>ließen sich einsparen, wenn deutschlandweit nur 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer mit dem Fahrrad – statt wie bisher mit dem Auto – gefahren werden würden. Letztendlich hatten alle Radler*innen aber eines: Spaß beim Fahrradfahren! </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Stadtradeln_Symbolbild.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Aus Bangkok nach Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aus-bangkok-nach-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 06 Aug 2018 07:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aus-bangkok-nach-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit 2012 gibt es die Partnerschaft zwischen der Hochschule Coburg und der <a href="https://www.kmutnb.ac.th/en/index.php" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">King Mongkut’s University of Technology in North Bangkok KMUTNB</a>. Seit drei Jahren kommen nun jährlich zwei thailändische Studierende an die Hochschule Coburg, um hier ein Praktikum zu absolvieren. </em> </p>&#13;
<p>Der Bachelor-Student Sarach Rangsiton und die Master-Studentin Waroonkarn Thaworncharoenpon studieren beide an ihrer Heimatuniversität, der King Mongkut’s University of Technology in North Bangkok, im Bereich Automotive Engineering. In Coburg machten sie sich im Labor für Sensorik und Aktorik von Prof. Dr. Stefan Gast mit der neuesten Technik vertraut. </p>&#13;
<p>Was unterscheidet Thailand bzw. Bangkok von Coburg? Man müsste Coburg mit seinen ca. 40.000 Einwohnern 250 Mal nebeneinandersetzen, um die Größe der thailändischen Hauptstadt Bangkok mit ihren 10 Mio. Einwohnern zu erreichen. Abgesehen davon weist die Arbeit im Hochschullabor hier und in Thailand viele Gemeinsamkeiten auf. Dass die beiden thailändischen Studierenden zum ersten Mal ein Land in Europa kennenlernen können, verdanken sie der Kooperation ihrer Universität mit der Hochschule Coburg. Sie ermöglicht jährlich zwei thailändischen Studierenden, die Hochschule Coburg kennenzulernen. </p>&#13;
<p>Acht Wochen lang haben die jungen Leute die Möglichkeit, das Studium an der Partnerhochschule, aber auch die unterschiedliche Kultur kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. Prof. Dr. Stefan Gast, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, und seine Mitarbeiter kümmern sich um die Vermittlung der theoretischen und praktischen Inhalte. Begleitet werden die thailändischen Studierenden von Silke Müller, vom International Office der Hochschule.</p>&#13;
<p>Nun kehren Sarach Rangsiton und Waroonkarn Thaworncharoenpon an ihre Heimatuniversität zurück und freuen sich auf einen Gegenbesuch aus Coburg.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit 2012 gibt es die Partnerschaft zwischen der Hochschule Coburg und der <a href="https://www.kmutnb.ac.th/en/index.php" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">King Mongkut’s University of Technology in North Bangkok KMUTNB</a>. Seit drei Jahren kommen nun jährlich zwei thailändische Studierende an die Hochschule Coburg, um hier ein Praktikum zu absolvieren. </em> </p>&#13;
<p>Der Bachelor-Student Sarach Rangsiton und die Master-Studentin Waroonkarn Thaworncharoenpon studieren beide an ihrer Heimatuniversität, der King Mongkut’s University of Technology in North Bangkok, im Bereich Automotive Engineering. In Coburg machten sie sich im Labor für Sensorik und Aktorik von Prof. Dr. Stefan Gast mit der neuesten Technik vertraut. </p>&#13;
<p>Was unterscheidet Thailand bzw. Bangkok von Coburg? Man müsste Coburg mit seinen ca. 40.000 Einwohnern 250 Mal nebeneinandersetzen, um die Größe der thailändischen Hauptstadt Bangkok mit ihren 10 Mio. Einwohnern zu erreichen. Abgesehen davon weist die Arbeit im Hochschullabor hier und in Thailand viele Gemeinsamkeiten auf. Dass die beiden thailändischen Studierenden zum ersten Mal ein Land in Europa kennenlernen können, verdanken sie der Kooperation ihrer Universität mit der Hochschule Coburg. Sie ermöglicht jährlich zwei thailändischen Studierenden, die Hochschule Coburg kennenzulernen. </p>&#13;
<p>Acht Wochen lang haben die jungen Leute die Möglichkeit, das Studium an der Partnerhochschule, aber auch die unterschiedliche Kultur kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. Prof. Dr. Stefan Gast, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, und seine Mitarbeiter kümmern sich um die Vermittlung der theoretischen und praktischen Inhalte. Begleitet werden die thailändischen Studierenden von Silke Müller, vom International Office der Hochschule.</p>&#13;
<p>Nun kehren Sarach Rangsiton und Waroonkarn Thaworncharoenpon an ihre Heimatuniversität zurück und freuen sich auf einen Gegenbesuch aus Coburg.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Thailaendische_Praktikanten_2018_Gast_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Master Gesundheitsförderung erstmals akkreditiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/master-gesundheitsfoerderung-erstmals-akkreditiert/</link>
                <pubDate>Mon, 06 Aug 2018 04:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/master-gesundheitsfoerderung-erstmals-akkreditiert/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Studium des Masters Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg bereitet gut auf die berufliche Praxis oder eine wissenschaftliche Laufbahn vor. Zu diesem Ergebnis kam die Gutachterkommission der Akkreditierungsagentur ACQUIN und sprach dem Studiengang die Akkreditierung zu.</em></p>&#13;
<p>Um akkreditiert zu werden, musste sich der Studiengang dem Urteil externer Fachleute aus anderen Hochschulen und aus der Praxis unterziehen. Dazu war es erforderlich, das Profil des Studiengangs in einer sog. Selbstdokumentation zu beschreiben. Die aus externen fachlichen Expert*innen bestehende Gutachterkommission der Akkreditierungsagentur prüfte dann, ob die Qualität des Studienangebots den internationalen Maßstäben guter akademischer Praxis entspricht. </p>&#13;
<p>In Gesprächen mit Lehrenden und Studierenden des Master-Studiengangs Gesundheitsförderung direkt an der Hochschule verschafften sich die Gutachter*innen darüber hinaus einen unmittelbaren persönlichen Eindruck von dem Studiengang. Ihr Urteil fiel positiv aus und so konnte der Akkreditierungsrat die Akkreditierung aussprechen. Sie gilt bis 30.09.2022.</p>&#13;
<p>Dass der Master-Studiengang akkreditiert ist, bedeutet für die Absolvent*innen, dass sie bei einer Beschäftigung im Öffentlichen Dienst die Chance auf eine Eingruppierung im sog. „Höheren Dienst“ erhalten.</p>&#13;
<p><strong>Externe Gutachterkommission</strong></p>&#13;
<p>Die externe Gutachterkommission setzte sich zusammen aus: Salome Adam, Doktoratsstudentin Epidemiologie und Biostatistik an der Universität Zürich, Prof. Dr. Birgit Babitsch, Fachgebiet New Public Health der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Sven Dieterich, Professor für Gesundheitswissenschaften an der, Hochschule für Gesundheit Bochum, Heinrich Hebling, Dipl.-Pädagoge, Dipl. Soz.Arb. (FH) und, Koordinator Betriebliches Gesundheitsmanagement AOK Baden-Württemberg sowie Prof. Dr. med. Bertram Szagun, Professor für Gesundheit, Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege an der Hochschule Ravensburg-Weingarten.</p>&#13;
<p><strong>Beteiligte an der Hochschule Coburg</strong></p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg waren an dem Akkreditierungsverfahren beteiligt: Prof. Dr. Nicole Hegel, bisherige Leiterin des Studiengangs, Prof. Dr. Karin Meißner, neue Studiengangsleiterin, Annekatrin Bütterich, B.Sc., Studiengangskoordinatorin, Prof. Dr. Andreas Aue, vormals Dekan der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, sowie die Professor*innen des Master-Studiengangs Gesundheitsförderung. Betreut wurde der Akkreditierungsprozess von Viktoria Grohmann, M.A., Leiterin des Referats Qualität und Akkreditierung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Studium des Masters Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg bereitet gut auf die berufliche Praxis oder eine wissenschaftliche Laufbahn vor. Zu diesem Ergebnis kam die Gutachterkommission der Akkreditierungsagentur ACQUIN und sprach dem Studiengang die Akkreditierung zu.</em></p>&#13;
<p>Um akkreditiert zu werden, musste sich der Studiengang dem Urteil externer Fachleute aus anderen Hochschulen und aus der Praxis unterziehen. Dazu war es erforderlich, das Profil des Studiengangs in einer sog. Selbstdokumentation zu beschreiben. Die aus externen fachlichen Expert*innen bestehende Gutachterkommission der Akkreditierungsagentur prüfte dann, ob die Qualität des Studienangebots den internationalen Maßstäben guter akademischer Praxis entspricht. </p>&#13;
<p>In Gesprächen mit Lehrenden und Studierenden des Master-Studiengangs Gesundheitsförderung direkt an der Hochschule verschafften sich die Gutachter*innen darüber hinaus einen unmittelbaren persönlichen Eindruck von dem Studiengang. Ihr Urteil fiel positiv aus und so konnte der Akkreditierungsrat die Akkreditierung aussprechen. Sie gilt bis 30.09.2022.</p>&#13;
<p>Dass der Master-Studiengang akkreditiert ist, bedeutet für die Absolvent*innen, dass sie bei einer Beschäftigung im Öffentlichen Dienst die Chance auf eine Eingruppierung im sog. „Höheren Dienst“ erhalten.</p>&#13;
<p><strong>Externe Gutachterkommission</strong></p>&#13;
<p>Die externe Gutachterkommission setzte sich zusammen aus: Salome Adam, Doktoratsstudentin Epidemiologie und Biostatistik an der Universität Zürich, Prof. Dr. Birgit Babitsch, Fachgebiet New Public Health der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Sven Dieterich, Professor für Gesundheitswissenschaften an der, Hochschule für Gesundheit Bochum, Heinrich Hebling, Dipl.-Pädagoge, Dipl. Soz.Arb. (FH) und, Koordinator Betriebliches Gesundheitsmanagement AOK Baden-Württemberg sowie Prof. Dr. med. Bertram Szagun, Professor für Gesundheit, Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege an der Hochschule Ravensburg-Weingarten.</p>&#13;
<p><strong>Beteiligte an der Hochschule Coburg</strong></p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg waren an dem Akkreditierungsverfahren beteiligt: Prof. Dr. Nicole Hegel, bisherige Leiterin des Studiengangs, Prof. Dr. Karin Meißner, neue Studiengangsleiterin, Annekatrin Bütterich, B.Sc., Studiengangskoordinatorin, Prof. Dr. Andreas Aue, vormals Dekan der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, sowie die Professor*innen des Master-Studiengangs Gesundheitsförderung. Betreut wurde der Akkreditierungsprozess von Viktoria Grohmann, M.A., Leiterin des Referats Qualität und Akkreditierung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_Master_Gesundheitsfoerderung_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wenn die Internetverbindung abbricht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wenn-die-internetverbindung-abbricht/</link>
                <pubDate>Mon, 06 Aug 2018 04:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wenn-die-internetverbindung-abbricht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Internationale Projektmeetings scheitern häufig an der Technik. Das stellen Coburger Betriebswirtschafts-Studierende in einem Projekt mit Kommilitonen aus dem russischen Novosibirsk fest. In ihrem Projekt mit Vodafone Kabel Deutschland, Unterföhring, sollten sie Vorschläge erarbeiten, wie sich internationale Meetings verbessern lassen.</em></p>&#13;
<p>Besprechungen müssen gut vorbereitet sein. Das gilt für Treffen im Unternehmen vor Ort. Aber erst recht für Online-Meetings über Ländergrenzen hinweg. So sind beispielsweise Zeitunterschiede zu beachten. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Übertragungstechnik funktioniert und stabile Internetverbindungen bestehen. Ansonsten wird das Treffen für alle Beteiligten zur Zeitverschwendung. Das erlebten die Studierenden aus Coburg und dem russischen Novosibirsk hautnah im eigenen Projekt. Ein Semester lang bearbeiteten sechs BWL-Studierende der Hochschule Coburg und sechs Studierende der Novosibirsk State University of Economics and Management das Projekt „“Verbesserung internationaler Meetings“ im Auftrag von Vodafone Kabel Deutschland. </p>&#13;
<p>Der Aufwand ist erheblich, um alle Projektmitglieder für ein Skype-Meeting oder einen Conference Call zeitgleich in den verschiedenen Ländern zusammenzubringen. Da muss die Übertragungstechnik auf beiden Seiten vorher getestet werden und sicher funktionieren. Offene Fragen, die nicht sofort geklärt werden können, verzögern das Projekt und gefährden den Projekterfolg. Daher ist eine gute inhaltliche Vorbereitung der Meetings unabdingbar.</p>&#13;
<p>Die Studierenden machten die Erfahrung, dass es hilfreich ist, wenn die internationalen Beteiligten im Projektmanagement die den gleichen Methoden einsetzen. Konkret arbeiteten die deutschen und russischen Studierenden mit der agilen Methode Scrum. Sie gibt einen klaren Rahmen vor, an den sich alle zu halten haben. Das erleichtert gerade im interkulturellen Kontext die Zusammenarbeit.</p>&#13;
<p>Bei aller Begeisterung für Online-Meetings stellten die Studierenden fest, dass man leichter zusammenarbeiten kann und schneller zu Ergebnissen kommt, wenn man sich auch persönlich kennenlernt und ab und zu direkt vor Ort trifft. So nutzten die sechs Coburger Studierenden im Sommersemester die Möglichkeit, ihre russischen Kommilitonen eine Woche lang in Novosibirsk zu besuchen, am gemeinsamen Projekt zu arbeiten, bei einem Theaterbesuch die Kultur kennenzulernen und anschließend in der Kneipe zusammenzusitzen.</p>&#13;
<p>„Es ist spannend zu erleben, wie gut die Zusammenarbeit klappt und die jungen Leute sich dadurch weiterentwickeln.“, stellt Prof. Dr. Eduard Gerhardt fest, der das Projekt initiiert hat und an der Hochschule Coburg betreut. Sein russischer Kollege Andrey Pestunov kümmert sich um die Studierenden der Universität in Novosibirsk. </p>&#13;
<p>Zum Abschluss des Sommersemesters konnten die deutschen Studierenden ihre Ergebnisse bei Vodafone Kabel Deutschland in Unterföhring präsentieren. Groupmanager Markus Leue freute sich über die Ergebnisse und den frischen Blick der deutschen und russischen Studierenden auf die Thematik.</p>&#13;
<p><strong>An dem Projekt waren beteiligt:</strong></p>&#13;
<p><em>Studierende der Hochschule Coburg: Sophie Schmidt (Studentische Projektleiterin), Mike Brandt, Bastian Brückner, Jonas Müller, Alexander Welder, Saskia Zapf</em></p>&#13;
<p><em>Studierende der Novosibirsk State University of Economics and Management: Alyona Dikau (Studentische Projektleiterin), Evgenia Dugay, Maria Kashchenko, Anastasia Korovkina, Natalia Orel, Valeriya Permyakova</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Internationale Projektmeetings scheitern häufig an der Technik. Das stellen Coburger Betriebswirtschafts-Studierende in einem Projekt mit Kommilitonen aus dem russischen Novosibirsk fest. In ihrem Projekt mit Vodafone Kabel Deutschland, Unterföhring, sollten sie Vorschläge erarbeiten, wie sich internationale Meetings verbessern lassen.</em></p>&#13;
<p>Besprechungen müssen gut vorbereitet sein. Das gilt für Treffen im Unternehmen vor Ort. Aber erst recht für Online-Meetings über Ländergrenzen hinweg. So sind beispielsweise Zeitunterschiede zu beachten. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Übertragungstechnik funktioniert und stabile Internetverbindungen bestehen. Ansonsten wird das Treffen für alle Beteiligten zur Zeitverschwendung. Das erlebten die Studierenden aus Coburg und dem russischen Novosibirsk hautnah im eigenen Projekt. Ein Semester lang bearbeiteten sechs BWL-Studierende der Hochschule Coburg und sechs Studierende der Novosibirsk State University of Economics and Management das Projekt „“Verbesserung internationaler Meetings“ im Auftrag von Vodafone Kabel Deutschland. </p>&#13;
<p>Der Aufwand ist erheblich, um alle Projektmitglieder für ein Skype-Meeting oder einen Conference Call zeitgleich in den verschiedenen Ländern zusammenzubringen. Da muss die Übertragungstechnik auf beiden Seiten vorher getestet werden und sicher funktionieren. Offene Fragen, die nicht sofort geklärt werden können, verzögern das Projekt und gefährden den Projekterfolg. Daher ist eine gute inhaltliche Vorbereitung der Meetings unabdingbar.</p>&#13;
<p>Die Studierenden machten die Erfahrung, dass es hilfreich ist, wenn die internationalen Beteiligten im Projektmanagement die den gleichen Methoden einsetzen. Konkret arbeiteten die deutschen und russischen Studierenden mit der agilen Methode Scrum. Sie gibt einen klaren Rahmen vor, an den sich alle zu halten haben. Das erleichtert gerade im interkulturellen Kontext die Zusammenarbeit.</p>&#13;
<p>Bei aller Begeisterung für Online-Meetings stellten die Studierenden fest, dass man leichter zusammenarbeiten kann und schneller zu Ergebnissen kommt, wenn man sich auch persönlich kennenlernt und ab und zu direkt vor Ort trifft. So nutzten die sechs Coburger Studierenden im Sommersemester die Möglichkeit, ihre russischen Kommilitonen eine Woche lang in Novosibirsk zu besuchen, am gemeinsamen Projekt zu arbeiten, bei einem Theaterbesuch die Kultur kennenzulernen und anschließend in der Kneipe zusammenzusitzen.</p>&#13;
<p>„Es ist spannend zu erleben, wie gut die Zusammenarbeit klappt und die jungen Leute sich dadurch weiterentwickeln.“, stellt Prof. Dr. Eduard Gerhardt fest, der das Projekt initiiert hat und an der Hochschule Coburg betreut. Sein russischer Kollege Andrey Pestunov kümmert sich um die Studierenden der Universität in Novosibirsk. </p>&#13;
<p>Zum Abschluss des Sommersemesters konnten die deutschen Studierenden ihre Ergebnisse bei Vodafone Kabel Deutschland in Unterföhring präsentieren. Groupmanager Markus Leue freute sich über die Ergebnisse und den frischen Blick der deutschen und russischen Studierenden auf die Thematik.</p>&#13;
<p><strong>An dem Projekt waren beteiligt:</strong></p>&#13;
<p><em>Studierende der Hochschule Coburg: Sophie Schmidt (Studentische Projektleiterin), Mike Brandt, Bastian Brückner, Jonas Müller, Alexander Welder, Saskia Zapf</em></p>&#13;
<p><em>Studierende der Novosibirsk State University of Economics and Management: Alyona Dikau (Studentische Projektleiterin), Evgenia Dugay, Maria Kashchenko, Anastasia Korovkina, Natalia Orel, Valeriya Permyakova</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BWL_Coburg_Novosibirsk_Projektmanagement_b._800px_bjpg.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Azubis bauen Überschall-Windkanal für Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/azubis-bauen-ueberschall-windkanal-fuer-hochschule/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Aug 2018 11:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/azubis-bauen-ueberschall-windkanal-fuer-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sechs Auszubildende der Waldrich Coburg GmbH haben für die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg einen Überschall-Windkanal gebaut. Er wird künftig von Prof. Dr. Philipp Epple eingesetzt, um mit den Studierenden technische Modelle unter Überschallbedingungen zu testen.</em></p>&#13;
<p>Die Strömungslehre ist ein wichtiges Studienfach für angehende Maschinenbau- und Automobiltechnik-Ingenieure. Damit es nicht bei der reinen Lehre bleibt, steht im Labor für Strömungsmechanik ein Windkanal, in dem Tests durchgeführt werden. Besonders spannend ist, wie sich die Strömung bei Überschall verhält. Das können die Studierenden künftig am neuen Überschall-Windkanal testen. Er entstand in einer unkonventionellen Kooperation von Professor Epple und seinen Mitarbeitern mit der Ausbildungswerkstatt von Waldrich Coburg. </p>&#13;
<p>Michael Florschütz, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Professor Epple, der vor wenigen Jahren selbst bei Waldrich Coburg eine technische Ausbildung absolvierte, stellte den Kontakt her zu Klaus Damaschke, dem Ausbildungsleiter des Unternehmens. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Michael Steppert fertigte ein 3 D-Modell an. Sechs Auszubildende von Waldrich Coburg gingen dann ans Werk und fertigten die Überschalldüse.</p>&#13;
<p>„Wir haben das Projekt von Anfang bis Ende bearbeitet. Los ging es mit der Umsetzung des 3 D-Modells in die CNC-Programmierung. Dann haben wir gefräst, gebohrt, gedreht und montiert. Wir mussten uns neue Lösungen überlegen, sie ausprobieren und prüfen, ob es funktioniert. Es ist toll, jetzt das fertige Produkt hier zu sehen, “ berichtet Nick Wagner, der nächstes Jahr seine Ausbildung bei Waldrich Coburg beendet. </p>&#13;
<p>Besonders stolz sind die Azubis darauf, dass die von ihnen gefertigte Düse im Überschall-Windkanal jetzt im Studium an der Hochschule Coburg eingesetzt wird. Durch ein Schlierensystem werden die Verdichtungsstöße sichtbar, die bei Überschall-Geschwindigkeit entstehen. Die Erkenntnisse daraus können die Studierenden dann unmittelbar in der Konstruktion neuer Bauteile anwenden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sechs Auszubildende der Waldrich Coburg GmbH haben für die Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg einen Überschall-Windkanal gebaut. Er wird künftig von Prof. Dr. Philipp Epple eingesetzt, um mit den Studierenden technische Modelle unter Überschallbedingungen zu testen.</em></p>&#13;
<p>Die Strömungslehre ist ein wichtiges Studienfach für angehende Maschinenbau- und Automobiltechnik-Ingenieure. Damit es nicht bei der reinen Lehre bleibt, steht im Labor für Strömungsmechanik ein Windkanal, in dem Tests durchgeführt werden. Besonders spannend ist, wie sich die Strömung bei Überschall verhält. Das können die Studierenden künftig am neuen Überschall-Windkanal testen. Er entstand in einer unkonventionellen Kooperation von Professor Epple und seinen Mitarbeitern mit der Ausbildungswerkstatt von Waldrich Coburg. </p>&#13;
<p>Michael Florschütz, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Professor Epple, der vor wenigen Jahren selbst bei Waldrich Coburg eine technische Ausbildung absolvierte, stellte den Kontakt her zu Klaus Damaschke, dem Ausbildungsleiter des Unternehmens. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Michael Steppert fertigte ein 3 D-Modell an. Sechs Auszubildende von Waldrich Coburg gingen dann ans Werk und fertigten die Überschalldüse.</p>&#13;
<p>„Wir haben das Projekt von Anfang bis Ende bearbeitet. Los ging es mit der Umsetzung des 3 D-Modells in die CNC-Programmierung. Dann haben wir gefräst, gebohrt, gedreht und montiert. Wir mussten uns neue Lösungen überlegen, sie ausprobieren und prüfen, ob es funktioniert. Es ist toll, jetzt das fertige Produkt hier zu sehen, “ berichtet Nick Wagner, der nächstes Jahr seine Ausbildung bei Waldrich Coburg beendet. </p>&#13;
<p>Besonders stolz sind die Azubis darauf, dass die von ihnen gefertigte Düse im Überschall-Windkanal jetzt im Studium an der Hochschule Coburg eingesetzt wird. Durch ein Schlierensystem werden die Verdichtungsstöße sichtbar, die bei Überschall-Geschwindigkeit entstehen. Die Erkenntnisse daraus können die Studierenden dann unmittelbar in der Konstruktion neuer Bauteile anwenden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/UEberschall_Windkanal_grosse_Gruppe_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule trauert um Prof. Reiners-Kröncke]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-trauert-um-prof-reiners-kroencke/</link>
                <pubDate>Tue, 31 Jul 2018 07:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-trauert-um-prof-reiners-kroencke/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Am Sonntag, 22. Juli 2018 verstarb Prof. Dr. Werner Reiners-Kröncke im Alter von 70 Jahren. Mehr als 30 Jahre – von 1982 bis 2012 - war er als Professor an der Hochschule Coburg tätig. Zehn Jahre lang – von 1999 bis 2009 – wirkte er als Vizepräsident der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Professor Reiners-Kröncke wurde 1982 mit den Lehrgebieten „Pädagogik und Methoden der Sozialarbeit“ an die damalige FH Coburg berufen. Sein besonderes fachliches Interesse galt den Bereichen Suchtprävention, Jugendkriminalität und Resozialisierung. Als Hochschullehrer war es Professor Reiners-Kröncke wichtig, Sozialarbeiter auszubilden, die nicht nur Fachwissen „pauken“, sondern sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit einbringen. </p>&#13;
<p>Durch seine mitfühlende Art und seine große Menschenkenntnis war er sowohl bei den Studierenden als auch bei den Mitarbeitern der Hochschule beliebt und wurde immer wieder um seinen Rat gefragt. Das allzu „geradlinige“ war ihm suspekt. Er forderte seine Studierenden heraus, sich mit den Schwächen und den Grenzen der Menschen auseinanderzusetzen und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen.</p>&#13;
<p>Im Herbst 1999 wurde er erstmals zum Vizepräsidenten der Hochschule Coburg gewählt. Dieses Amt hatte er insgesamt zehn Jahre inne. 2002 konnte die Hochschule auf seine Initiative hin das Projekt „Frauen in Ingenieurberufen“ aufbauen. Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzierte Projekt war damals deutschlandweit einzigartig und hat sich mittlerweile zu einer hochschulweiten Beratungsstelle für Studierende in den technischen Studiengängen mit besonderen Angeboten für Studentinnen weiterentwickelt. </p>&#13;
<p>Im Wintersemester 2003/2004 nahm Professor Reiners-Kröncke interimsmäßig die Vertretung im Amt des Präsidenten wahr.</p>&#13;
<p>Bereits 2004 begann er an der Hochschule Coburg mit dem Aufbau eines Krisenmanagements, das Vorbildfunktion für andere Hochschulen hatte und eine enge Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Integrierter Leitstelle und Notfallseelsorge umfasst.</p>&#13;
<p>Als begeisterungsfähiger und innovativer Mensch erkannt Professor Reiners-Kröncke sehr früh die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit und der internen Kommunikation für die Hochschule. In seine Ära fällt die Publikation zahlreicher Hochschulmagazine. Er verantwortete die Entstehung der ersten Internetseite für die gesamte Hochschule. Und auf seine Initiative geht das Coburger Hochschulfernsehen zurück, mit dem die Hochschule mittlerweile mit mehr als 130 Filmen auf YouTube vertreten ist. </p>&#13;
<p>Für seine Verdienste wurde Professor Reiners-Kröncke mit der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg ausgezeichnet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Am Sonntag, 22. Juli 2018 verstarb Prof. Dr. Werner Reiners-Kröncke im Alter von 70 Jahren. Mehr als 30 Jahre – von 1982 bis 2012 - war er als Professor an der Hochschule Coburg tätig. Zehn Jahre lang – von 1999 bis 2009 – wirkte er als Vizepräsident der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Professor Reiners-Kröncke wurde 1982 mit den Lehrgebieten „Pädagogik und Methoden der Sozialarbeit“ an die damalige FH Coburg berufen. Sein besonderes fachliches Interesse galt den Bereichen Suchtprävention, Jugendkriminalität und Resozialisierung. Als Hochschullehrer war es Professor Reiners-Kröncke wichtig, Sozialarbeiter auszubilden, die nicht nur Fachwissen „pauken“, sondern sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit einbringen. </p>&#13;
<p>Durch seine mitfühlende Art und seine große Menschenkenntnis war er sowohl bei den Studierenden als auch bei den Mitarbeitern der Hochschule beliebt und wurde immer wieder um seinen Rat gefragt. Das allzu „geradlinige“ war ihm suspekt. Er forderte seine Studierenden heraus, sich mit den Schwächen und den Grenzen der Menschen auseinanderzusetzen und ihnen Wertschätzung entgegenzubringen.</p>&#13;
<p>Im Herbst 1999 wurde er erstmals zum Vizepräsidenten der Hochschule Coburg gewählt. Dieses Amt hatte er insgesamt zehn Jahre inne. 2002 konnte die Hochschule auf seine Initiative hin das Projekt „Frauen in Ingenieurberufen“ aufbauen. Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzierte Projekt war damals deutschlandweit einzigartig und hat sich mittlerweile zu einer hochschulweiten Beratungsstelle für Studierende in den technischen Studiengängen mit besonderen Angeboten für Studentinnen weiterentwickelt. </p>&#13;
<p>Im Wintersemester 2003/2004 nahm Professor Reiners-Kröncke interimsmäßig die Vertretung im Amt des Präsidenten wahr.</p>&#13;
<p>Bereits 2004 begann er an der Hochschule Coburg mit dem Aufbau eines Krisenmanagements, das Vorbildfunktion für andere Hochschulen hatte und eine enge Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Integrierter Leitstelle und Notfallseelsorge umfasst.</p>&#13;
<p>Als begeisterungsfähiger und innovativer Mensch erkannt Professor Reiners-Kröncke sehr früh die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit und der internen Kommunikation für die Hochschule. In seine Ära fällt die Publikation zahlreicher Hochschulmagazine. Er verantwortete die Entstehung der ersten Internetseite für die gesamte Hochschule. Und auf seine Initiative geht das Coburger Hochschulfernsehen zurück, mit dem die Hochschule mittlerweile mit mehr als 130 Filmen auf YouTube vertreten ist. </p>&#13;
<p>Für seine Verdienste wurde Professor Reiners-Kröncke mit der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg ausgezeichnet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Reiners_Kroencke_2009_800px_b-682x1024.jpg"
                        fileSize="93900"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Luisa ist hier]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/luisa-ist-hier/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Jul 2018 11:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/luisa-ist-hier/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das unangenehme Gefühl, beobachtet zu werden. Aufdringliche Sprüche. Eine Hand da, wo sie nicht sein soll. Die #metoo-Debatte brachte ans Licht: zu viele Frauen kennen das. Studierende der Sozialen Arbeit und Integrativen Gesundheitsförderung möchten helfen.</em></p>&#13;
<p><strong>Zum Video:</strong> <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://youtu.be/z0MhuRrojDw">Ist Luisa hier?<strong></strong></a></p>&#13;
<p>Fast 35 Jahre lang war Marianne Morchel bei der Kriminalpolizei Coburg beschäftigt. Dort bearbeitete sie überwiegend Sittlichkeitsdelikte und Gewalttaten an Frauen und Kindern. Vor neun Jahren ging sie in Rente. Als Gründerin des Arbeitskreises „Keine sexuelle Gewalt“ kämpft sie jedoch weiterhin für die gute Sache. Aus Erfahrung weiß sie: „Die Dunkelziffer bei Fällen von sexueller Belästigung ist sehr hoch.“ Die Betroffenen wüssten oft nicht, mit wem sie sprechen können, haben Angst, als Lügner bezeichnet zu werden oder seien vor falscher Scham wie gelähmt. &nbsp;</p>&#13;
<p>Hilfe bietet die Kampagne „Luisa ist hier!“. Initiiert vom Frauen-Notruf Münster, richtet sich das Angebot an Frauen, die sich im Nachtleben belästigt fühlen und aus der Situation flüchten möchten. Mit dem Codewort „Ist Luisa hier?“ können sie sich direkt an das Personal von am Projekt beteiligten Bars, Diskotheken und ähnlichen Lokalitäten wenden. Sofort und allen voran diskret werden dann Maßnahmen zum Wohle der Frau eingeleitet. Schon 45 Städte sind deutschlandweit dabei. Jetzt holt die Studierendengruppe die Aktion gemeinsam mit Marianne Morchel nach Coburg. </p>&#13;
<p>„Wir möchten das Nachtleben in Coburg sicherer gestalten. Sowohl für unsere Kommilitoninnen, aber auch für alle anderen Frauen in der Stadt und im Landkreis“, erklärt Projektsprecherin Julia Fuchs. Dazu müssen Coburgs Kneipen und Bars für das Thema sensibilisiert werden. Deshalb hat die Projektgruppe Plakate, Flyer und Sticker drucken lassen, die in den Räumlichkeiten und der Frauentoilette ausgelegt werden können. „Außerdem geben wir den Mitarbeitern Handlungsempfehlungen, sodass sie in kritischen Situationen richtig reagieren. Auch die Coburger Polizei ist darüber informiert und unterstützt uns“, fügt Julia Fuchs hinzu. Insgesamt zehn Lokale haben die Studierenden schon für die Kampagne gewinnen können. Sie hoffen, noch mehr zu erreichen. &nbsp;</p>&#13;
<p>Im kommenden Wintersemester läuft das Projekt im Rahmen des Coburger Wegs auch an der Hochschule weiter. Dann wollen die Studierenden an einer Broschüre mit Handlungsleitlinien für die betroffenen Frauen arbeiten.</p>&#13;
<p>Das Projekt wird unterstützt durch den Innovationsfonds der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>&#13;
<p>Zum Projekt Luisa: <a href="https://luisa-ist-hier.de/">https://luisa-ist-hier.de/</a> </p>&#13;
<p>Zum Arbeitskreis „Keine sexuelle Gewalt“: <a href="https://www.keine-sexuelle-gewalt.de/der-arbeitskreis/">https://www.keine-sexuelle-gewalt.de/der-arbeitskreis/</a> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das unangenehme Gefühl, beobachtet zu werden. Aufdringliche Sprüche. Eine Hand da, wo sie nicht sein soll. Die #metoo-Debatte brachte ans Licht: zu viele Frauen kennen das. Studierende der Sozialen Arbeit und Integrativen Gesundheitsförderung möchten helfen.</em></p>&#13;
<p><strong>Zum Video:</strong> <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://youtu.be/z0MhuRrojDw">Ist Luisa hier?<strong></strong></a></p>&#13;
<p>Fast 35 Jahre lang war Marianne Morchel bei der Kriminalpolizei Coburg beschäftigt. Dort bearbeitete sie überwiegend Sittlichkeitsdelikte und Gewalttaten an Frauen und Kindern. Vor neun Jahren ging sie in Rente. Als Gründerin des Arbeitskreises „Keine sexuelle Gewalt“ kämpft sie jedoch weiterhin für die gute Sache. Aus Erfahrung weiß sie: „Die Dunkelziffer bei Fällen von sexueller Belästigung ist sehr hoch.“ Die Betroffenen wüssten oft nicht, mit wem sie sprechen können, haben Angst, als Lügner bezeichnet zu werden oder seien vor falscher Scham wie gelähmt. &nbsp;</p>&#13;
<p>Hilfe bietet die Kampagne „Luisa ist hier!“. Initiiert vom Frauen-Notruf Münster, richtet sich das Angebot an Frauen, die sich im Nachtleben belästigt fühlen und aus der Situation flüchten möchten. Mit dem Codewort „Ist Luisa hier?“ können sie sich direkt an das Personal von am Projekt beteiligten Bars, Diskotheken und ähnlichen Lokalitäten wenden. Sofort und allen voran diskret werden dann Maßnahmen zum Wohle der Frau eingeleitet. Schon 45 Städte sind deutschlandweit dabei. Jetzt holt die Studierendengruppe die Aktion gemeinsam mit Marianne Morchel nach Coburg. </p>&#13;
<p>„Wir möchten das Nachtleben in Coburg sicherer gestalten. Sowohl für unsere Kommilitoninnen, aber auch für alle anderen Frauen in der Stadt und im Landkreis“, erklärt Projektsprecherin Julia Fuchs. Dazu müssen Coburgs Kneipen und Bars für das Thema sensibilisiert werden. Deshalb hat die Projektgruppe Plakate, Flyer und Sticker drucken lassen, die in den Räumlichkeiten und der Frauentoilette ausgelegt werden können. „Außerdem geben wir den Mitarbeitern Handlungsempfehlungen, sodass sie in kritischen Situationen richtig reagieren. Auch die Coburger Polizei ist darüber informiert und unterstützt uns“, fügt Julia Fuchs hinzu. Insgesamt zehn Lokale haben die Studierenden schon für die Kampagne gewinnen können. Sie hoffen, noch mehr zu erreichen. &nbsp;</p>&#13;
<p>Im kommenden Wintersemester läuft das Projekt im Rahmen des Coburger Wegs auch an der Hochschule weiter. Dann wollen die Studierenden an einer Broschüre mit Handlungsleitlinien für die betroffenen Frauen arbeiten.</p>&#13;
<p>Das Projekt wird unterstützt durch den Innovationsfonds der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>&#13;
<p>Zum Projekt Luisa: <a href="https://luisa-ist-hier.de/">https://luisa-ist-hier.de/</a> </p>&#13;
<p>Zum Arbeitskreis „Keine sexuelle Gewalt“: <a href="https://www.keine-sexuelle-gewalt.de/der-arbeitskreis/">https://www.keine-sexuelle-gewalt.de/der-arbeitskreis/</a> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Luisa_Studierendengruppe.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Einmischen statt Einschlafen!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/einmischen-statt-einschlafen/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Jul 2018 08:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/einmischen-statt-einschlafen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Viele Meinungen, kontroverse Themen, gleiche Interessen – Das erste Barcamp an der Hochschule Coburg lief getreu dem Motto: Wissen vermehrt sich, wenn man es teilt.</em></p>&#13;
<p>Wie leben wir gesund und nachhaltig? Welche Veränderungen erwarten uns in der Zukunft? Welche Rolle spielt die Politik dabei? Acht Masterstudierende der Sozialen Arbeit fanden: Es ist Zeit zum „Einmischen statt Einschlafen“ – und organisierten ein Barcamp. Dem Leitsatz folgten bunt gemischte 30 Teilnehmer*innen. Neben Studierenden aus der Fakultät Gesundheit und Soziales waren auch Praktiker*innen, studentische Initiativen und die Jugendorganisationen der Coburger Parteien eingeladen. Die zwei großen Interessensgruppen Soziale Arbeit und Politik trafen so direkt aufeinander. </p>&#13;
<p>Das Barcamp ist ein noch relativ junges Veranstaltungsformat. Die Teilnehmer*innen bestimmen Ablauf und Inhalt komplett selbst. Wichtig ist nur, dass jeder seine Gedanken und Ideen einbringen kann. „Es ist eine tolle Methode, um nicht nur Wissen aufzunehmen, sondern auch weiterzugeben. Kann man mitreden, lernt man viel mehr“, erklärt Manja Laue. Die Studentin hatte die Idee zum Format mit Workshop-Charakter. Unterstützt wurde sie von ihren Kommiliton*innen und Prof. Dr. Veronika Hammer als Mentorin. &nbsp;</p>&#13;
<p>In lockerer Atmosphäre ging es unter anderem darum, ob Empathie in einer Leistungsgesellschaft noch einen Platz hat oder welche Maßnahmen ergriffen werden können, um politisch aktiv zu werden. Neben dem fachlichen Aspekt hatten die Teilnehmer*innen auch die Möglichkeit, sich praktisch auszutoben. Beim Workshop „Upcycling“ sollte aus alten Materialien, die sonst im Müll gelandet wären, Neues werden. Dabei entstanden - durch viel kreatives Geschick - aus leeren Marmeladengläsern, Blechdosen, alten Büchern, Korken und Perlen dekorative Schlüsselanhänger, Windlichter oder moderne Kunst-Objekte fürs Wohnzimmer. Die Brücke zwischen lebhaften Diskussionen und Handwerk kam besonders gut an.</p>&#13;
<p>Das Fazit des ersten Barcamps: Viele helfen viel. So entschlossen sich die Teilnehmer*innen eine eigene Initiative zu gründen. Die soll Coburgs Jugendparteien und die studentischen Initiativen der Hochschule zusammenbringen. Ziel ist die bessere gegenseitige Vernetzung, um beispielsweise bei einer Demonstration geschlossen für dasselbe Thema eintreten zu können und handlungsfähiger zu sein. </p>&#13;
<p>Ob es eine Wiederauflage des Barcamps geben wird? Manja Laue hofft darauf: „Da ich schon im dritten Semester bin, werde ich dann wohl nicht mehr an der Hochschule sein. Aber vielleicht setzen ja die jüngeren Semester diese wichtige Aktion für mehr Emanzipation und Eigeninitiative fort? “</p>&#13;
<p>Gefördert wurde das Barcamp vom Innovationsfonds der Hochschule Coburg mit einer Summe von 1.000 Euro.</p>&#13;
<p>Mehr Informationen gibt es auf der <a href="https://www.facebook.com/BarCampCoburg/">Facebookseite BarCamp Coburg</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Viele Meinungen, kontroverse Themen, gleiche Interessen – Das erste Barcamp an der Hochschule Coburg lief getreu dem Motto: Wissen vermehrt sich, wenn man es teilt.</em></p>&#13;
<p>Wie leben wir gesund und nachhaltig? Welche Veränderungen erwarten uns in der Zukunft? Welche Rolle spielt die Politik dabei? Acht Masterstudierende der Sozialen Arbeit fanden: Es ist Zeit zum „Einmischen statt Einschlafen“ – und organisierten ein Barcamp. Dem Leitsatz folgten bunt gemischte 30 Teilnehmer*innen. Neben Studierenden aus der Fakultät Gesundheit und Soziales waren auch Praktiker*innen, studentische Initiativen und die Jugendorganisationen der Coburger Parteien eingeladen. Die zwei großen Interessensgruppen Soziale Arbeit und Politik trafen so direkt aufeinander. </p>&#13;
<p>Das Barcamp ist ein noch relativ junges Veranstaltungsformat. Die Teilnehmer*innen bestimmen Ablauf und Inhalt komplett selbst. Wichtig ist nur, dass jeder seine Gedanken und Ideen einbringen kann. „Es ist eine tolle Methode, um nicht nur Wissen aufzunehmen, sondern auch weiterzugeben. Kann man mitreden, lernt man viel mehr“, erklärt Manja Laue. Die Studentin hatte die Idee zum Format mit Workshop-Charakter. Unterstützt wurde sie von ihren Kommiliton*innen und Prof. Dr. Veronika Hammer als Mentorin. &nbsp;</p>&#13;
<p>In lockerer Atmosphäre ging es unter anderem darum, ob Empathie in einer Leistungsgesellschaft noch einen Platz hat oder welche Maßnahmen ergriffen werden können, um politisch aktiv zu werden. Neben dem fachlichen Aspekt hatten die Teilnehmer*innen auch die Möglichkeit, sich praktisch auszutoben. Beim Workshop „Upcycling“ sollte aus alten Materialien, die sonst im Müll gelandet wären, Neues werden. Dabei entstanden - durch viel kreatives Geschick - aus leeren Marmeladengläsern, Blechdosen, alten Büchern, Korken und Perlen dekorative Schlüsselanhänger, Windlichter oder moderne Kunst-Objekte fürs Wohnzimmer. Die Brücke zwischen lebhaften Diskussionen und Handwerk kam besonders gut an.</p>&#13;
<p>Das Fazit des ersten Barcamps: Viele helfen viel. So entschlossen sich die Teilnehmer*innen eine eigene Initiative zu gründen. Die soll Coburgs Jugendparteien und die studentischen Initiativen der Hochschule zusammenbringen. Ziel ist die bessere gegenseitige Vernetzung, um beispielsweise bei einer Demonstration geschlossen für dasselbe Thema eintreten zu können und handlungsfähiger zu sein. </p>&#13;
<p>Ob es eine Wiederauflage des Barcamps geben wird? Manja Laue hofft darauf: „Da ich schon im dritten Semester bin, werde ich dann wohl nicht mehr an der Hochschule sein. Aber vielleicht setzen ja die jüngeren Semester diese wichtige Aktion für mehr Emanzipation und Eigeninitiative fort? “</p>&#13;
<p>Gefördert wurde das Barcamp vom Innovationsfonds der Hochschule Coburg mit einer Summe von 1.000 Euro.</p>&#13;
<p>Mehr Informationen gibt es auf der <a href="https://www.facebook.com/BarCampCoburg/">Facebookseite BarCamp Coburg</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Barcamp_Orgateam.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburg und China]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburg-und-china/</link>
                <pubDate>Tue, 24 Jul 2018 12:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburg-und-china/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ungewöhnliche Mitbewohner am Campus in Shanghai und Coburger  Köstlichkeiten auf einem chinesischen Wochenmarkt – 27 Schüler*innen aus  dem Reich der Mitte erfuhren an der Hochschule Coburg allerhand  Kurioses rund um die deutsch-chinesische Partnerschaft.</em></p>&#13;
<p>Hangzhou ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang. Die  Großstadt liegt unweit von Shanghai und bildet das südliche Ende des  alten Kaiserkanals, der in Peking beginnt. Gut 10 Millionen Menschen  leben dort. 27 davon besuchten kürzlich die Hochschule Coburg. Die  Siebt- und Achtklässler*innen nahmen an einem Austauschprogramm mit  Schüler*innen des Coburger Gymnasiums Casimirianum teil. Vor Ort  informierten sie sich über den Bachelorstudiengang Technische Physik,  der sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache unterrichtet  wird. „Gerade in einem praxisnahen Ingenieursstudiengang ist es wichtig,  den Schülern die Labore und Anwendungen zu zeigen“, erklärt Prof. Dr.  Michael Wick. Er gab Einblicke in die Lehrinhalte und das Campusleben.</p>&#13;
<p>Interkulturelle Kompetenzen werden heutzutage immer wichtiger, auch  in der Ingenieursausbildung. „Vor allem Ingenieure mit China-Erfahrung  sind sehr gefragt“, weiß Katja Zimmer. Sie ist Studiengangskoordinatorin  und organisiert regelmäßig Schüler*innen- und Studierendenexkursionen,  um einen internationalen Austausch zu ermöglichen. Mit der Technischen  Universität Shanghai pflegt die Hochschule Coburg seit gut zehn Jahren  das Austauschprogramm „<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/analytical-instruments-measurement-and-sensor-technology.html" data-htmlarea-external="1">Analytical Measurements and Sensor Technology</a>“ (AIMS). Seit zwei Jahren gibt es die international ausgerichtete Studienrichtung <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/technische-physik-engineering-physics.html" data-htmlarea-external="1">Engineering Physics</a>. </p>&#13;
<p>Aber wie studiert es sich im Ausland? Davon berichteten die  Studierenden Xu Shuyun und Leonard Schneider. Xu studiert seit zwei  Jahren in Deutschland: „Ich bin hier erwachsen geworden, vom  schüchternen Mädchen zur jungen Frau. Aufenthalte im Ausland machen  unabhängiger“, sagt sie. Leonard verbrachte ein Jahr in Shanghai und  erzählte von dem riesigen Campus, auf dem kleine Kätzchen leben. Gerne  erinnert er sich an die Gastfreundschaft der Chinesen zurück – und an  den Wochenmarkt, auf dem Bratwürste aus Coburg angeboten wurden.</p>&#13;
<p>Von Besuchen wie diesen profitieren alle: Die Schüler*innen lernen  die praxisnahe Ausbildung an der Hochschule Coburg kennen. Ihr Interesse  an der chinesischen Kultur können die deutschen Abiturient*innen in der  Aufnahme des Studiums der Technischen Physik münden lassen – zwei  Semester können sie dann an der Partneruniversität in Shanghai  verbringen. Chinesische Schüler*innen sehen wiederum die Perspektive für  ein Studium in Deutschland. „Außerdem kooperieren wir mit den  Universitäten im niederländischen Twente und Winnipeg in Kanada. Unsere  Studierenden bekommen so die große Bandbreite der Physik weltweit mit“,  erklärt Studiengangskoordinatorin Zimmer.</p>&#13;
<p>Übrigens: Für den Bachelorstudiengang Technische Physik - Engineering  Physics können sich Interessierte noch bis einschließlich 30. September  bewerben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ungewöhnliche Mitbewohner am Campus in Shanghai und Coburger  Köstlichkeiten auf einem chinesischen Wochenmarkt – 27 Schüler*innen aus  dem Reich der Mitte erfuhren an der Hochschule Coburg allerhand  Kurioses rund um die deutsch-chinesische Partnerschaft.</em></p>&#13;
<p>Hangzhou ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang. Die  Großstadt liegt unweit von Shanghai und bildet das südliche Ende des  alten Kaiserkanals, der in Peking beginnt. Gut 10 Millionen Menschen  leben dort. 27 davon besuchten kürzlich die Hochschule Coburg. Die  Siebt- und Achtklässler*innen nahmen an einem Austauschprogramm mit  Schüler*innen des Coburger Gymnasiums Casimirianum teil. Vor Ort  informierten sie sich über den Bachelorstudiengang Technische Physik,  der sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache unterrichtet  wird. „Gerade in einem praxisnahen Ingenieursstudiengang ist es wichtig,  den Schülern die Labore und Anwendungen zu zeigen“, erklärt Prof. Dr.  Michael Wick. Er gab Einblicke in die Lehrinhalte und das Campusleben.</p>&#13;
<p>Interkulturelle Kompetenzen werden heutzutage immer wichtiger, auch  in der Ingenieursausbildung. „Vor allem Ingenieure mit China-Erfahrung  sind sehr gefragt“, weiß Katja Zimmer. Sie ist Studiengangskoordinatorin  und organisiert regelmäßig Schüler*innen- und Studierendenexkursionen,  um einen internationalen Austausch zu ermöglichen. Mit der Technischen  Universität Shanghai pflegt die Hochschule Coburg seit gut zehn Jahren  das Austauschprogramm „<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/technik-informatik/analytical-instruments-measurement-and-sensor-technology.html" data-htmlarea-external="1">Analytical Measurements and Sensor Technology</a>“ (AIMS). Seit zwei Jahren gibt es die international ausgerichtete Studienrichtung <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/technische-physik-engineering-physics.html" data-htmlarea-external="1">Engineering Physics</a>. </p>&#13;
<p>Aber wie studiert es sich im Ausland? Davon berichteten die  Studierenden Xu Shuyun und Leonard Schneider. Xu studiert seit zwei  Jahren in Deutschland: „Ich bin hier erwachsen geworden, vom  schüchternen Mädchen zur jungen Frau. Aufenthalte im Ausland machen  unabhängiger“, sagt sie. Leonard verbrachte ein Jahr in Shanghai und  erzählte von dem riesigen Campus, auf dem kleine Kätzchen leben. Gerne  erinnert er sich an die Gastfreundschaft der Chinesen zurück – und an  den Wochenmarkt, auf dem Bratwürste aus Coburg angeboten wurden.</p>&#13;
<p>Von Besuchen wie diesen profitieren alle: Die Schüler*innen lernen  die praxisnahe Ausbildung an der Hochschule Coburg kennen. Ihr Interesse  an der chinesischen Kultur können die deutschen Abiturient*innen in der  Aufnahme des Studiums der Technischen Physik münden lassen – zwei  Semester können sie dann an der Partneruniversität in Shanghai  verbringen. Chinesische Schüler*innen sehen wiederum die Perspektive für  ein Studium in Deutschland. „Außerdem kooperieren wir mit den  Universitäten im niederländischen Twente und Winnipeg in Kanada. Unsere  Studierenden bekommen so die große Bandbreite der Physik weltweit mit“,  erklärt Studiengangskoordinatorin Zimmer.</p>&#13;
<p>Übrigens: Für den Bachelorstudiengang Technische Physik - Engineering  Physics können sich Interessierte noch bis einschließlich 30. September  bewerben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Besuch_China.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hier kann Großes entstehen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hier-kann-grosses-entstehen/</link>
                <pubDate>Mon, 23 Jul 2018 03:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hier-kann-grosses-entstehen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Ort für Kreativität, Fortschritt und ganz wichtig: ein Ort für alle. Das ist das neueröffnete &quot;new:lab&quot;. Ab sofort können sich Studierende hier selbstverwirklichen. </em></p>&#13;
<p>Im Hofbrauhaus am Campus Design tut sich Großes auf. In das Kellergewölbe zogen kürzlich 3D-Drucker und neueste Scantechnologien ein. Rund um die Uhr können Studierende aus allen Fakultäten hier diskutieren, planen und ihre eigenen Projekte umsetzen. „Die Hochschule soll ein Ort sein, wo Studierende interdisziplinär gemeinsam etwas schaffen können. Nicht, weil sie es müssen, sondern weil sie es wollen. So entstehen Startups“, meint Robert Falkenstein. Er gehört der Studierendenvertretung der Hochschule Coburg an. Einmal im Jahr erhalten deren Mitglieder einen Etat zur Verbesserung der Studienbedingungen. Im vergangenen Herbst haben sie damit den Anstoß für das neue 3D-Labor gegeben. </p>&#13;
<p>Gehör fand ihr Anliegen bei Prof. Dr. Markus Stark aus der Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik und Prof. Peter Raab aus der Fakultät Design. Gemeinsam mit Dipl.-Ing. (FH) Bodo Neubert besuchten sie die Frankfurter Messe „formnext“ – und kauften direkt eines der Ausstellungsstücke. Der Raise 3D Drucker drückt Kunststoffdraht durch eine heiße Düse. Das geschmolzene Material wird dann Schicht für Schicht zum gewünschten Objekt aufgetragen. Um ein Kippen zu verhindern, halten Stützen das fertige Endprodukt. Eine weitere Neuheit ist der Sinterit Lisa Pulverdrucker, wobei hier ein Laser das Pulver aufschmilzt. Das Endergebnis kommt dann ganz ohne Stützen aus, da das Pulver selbst stabil genug ist. Diese Technik ermöglicht das Drucken von hochkomplexen Strukturen. </p>&#13;
<p>Bisherige Druckhighlights waren die Büste der Maschinenbau-Studentin Beatrice Becker, die ihren Oberkörper dafür mit den handgeführten neuen Scannern abzeichnete und ausdruckte. Und das Praktikumsprojekt der Produktdesign-Studentin Sabrina Hafner. Sie entwickelte eine Sitzschale, die Gehbehinderten den Zugang zu Gewässern ermöglicht. Dafür wurden vier Bauteile à 70 Stunden am Stück gedruckt.</p>&#13;
<p>Aber nicht nur die Fachbereiche Design und Maschinenbau sollen vom new:lab profitieren. Ziel ist eine fakultätsübergreifende Vernetzung, sodass die Technologien breit eingesetzt werden können. </p>&#13;
<p>Laut Professor Stark ist nun eine neue Art des Arbeitens möglich: „Die Studierenden können hier ganz andere Denkweisen kennenlernen. So können sie nach ihrem Abschluss gestärkt in die Industrie gehen.“ Das ist auch im Designbereich besonders wichtig. „Die Studierenden müssen Sachen auch einmal greifen können. Das ist ganz anders, als nur gedanklich zu konstruieren“, pflichtet Professor Raab bei.</p>&#13;
<p>Mit der direkten Nähe zum Campus Design soll auch dessen Flair adaptiert werden. „Manchmal brennt in den Werkstätten noch um zwei Uhr nachts Licht. Es wäre toll, wenn dieser kreative Entwicklungsgeist auch in die neuen Räumlichkeiten einziehen würde“, hofft Robert Falkenstein. Der offen gestaltete Arbeitsraum bietet dazu schon einmal die perfekten Rahmenbedingungen. </p>&#13;
&#13;
<p><strong>Kontakt zum new:lab:</strong></p>&#13;
<p>Wer Interesse hat, die Geräte und/oder die Räumlichkeiten zu besichtigen oder schon eine Projektidee im Kopf hat, richtet sich bitte an: Lorenz Raab, Email: <a href="mailto:new.lab@hs-coburg.de">new.lab@hs-coburg.de</a> . Die wissenschaftlichen Hilfskräfte Michael Beha, Andreas Gradl, Robert Hirsch und Manuel Gerhard helfen vor Ort gerne weiter.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Ort für Kreativität, Fortschritt und ganz wichtig: ein Ort für alle. Das ist das neueröffnete &quot;new:lab&quot;. Ab sofort können sich Studierende hier selbstverwirklichen. </em></p>&#13;
<p>Im Hofbrauhaus am Campus Design tut sich Großes auf. In das Kellergewölbe zogen kürzlich 3D-Drucker und neueste Scantechnologien ein. Rund um die Uhr können Studierende aus allen Fakultäten hier diskutieren, planen und ihre eigenen Projekte umsetzen. „Die Hochschule soll ein Ort sein, wo Studierende interdisziplinär gemeinsam etwas schaffen können. Nicht, weil sie es müssen, sondern weil sie es wollen. So entstehen Startups“, meint Robert Falkenstein. Er gehört der Studierendenvertretung der Hochschule Coburg an. Einmal im Jahr erhalten deren Mitglieder einen Etat zur Verbesserung der Studienbedingungen. Im vergangenen Herbst haben sie damit den Anstoß für das neue 3D-Labor gegeben. </p>&#13;
<p>Gehör fand ihr Anliegen bei Prof. Dr. Markus Stark aus der Fakultät für Maschinenbau und Automobiltechnik und Prof. Peter Raab aus der Fakultät Design. Gemeinsam mit Dipl.-Ing. (FH) Bodo Neubert besuchten sie die Frankfurter Messe „formnext“ – und kauften direkt eines der Ausstellungsstücke. Der Raise 3D Drucker drückt Kunststoffdraht durch eine heiße Düse. Das geschmolzene Material wird dann Schicht für Schicht zum gewünschten Objekt aufgetragen. Um ein Kippen zu verhindern, halten Stützen das fertige Endprodukt. Eine weitere Neuheit ist der Sinterit Lisa Pulverdrucker, wobei hier ein Laser das Pulver aufschmilzt. Das Endergebnis kommt dann ganz ohne Stützen aus, da das Pulver selbst stabil genug ist. Diese Technik ermöglicht das Drucken von hochkomplexen Strukturen. </p>&#13;
<p>Bisherige Druckhighlights waren die Büste der Maschinenbau-Studentin Beatrice Becker, die ihren Oberkörper dafür mit den handgeführten neuen Scannern abzeichnete und ausdruckte. Und das Praktikumsprojekt der Produktdesign-Studentin Sabrina Hafner. Sie entwickelte eine Sitzschale, die Gehbehinderten den Zugang zu Gewässern ermöglicht. Dafür wurden vier Bauteile à 70 Stunden am Stück gedruckt.</p>&#13;
<p>Aber nicht nur die Fachbereiche Design und Maschinenbau sollen vom new:lab profitieren. Ziel ist eine fakultätsübergreifende Vernetzung, sodass die Technologien breit eingesetzt werden können. </p>&#13;
<p>Laut Professor Stark ist nun eine neue Art des Arbeitens möglich: „Die Studierenden können hier ganz andere Denkweisen kennenlernen. So können sie nach ihrem Abschluss gestärkt in die Industrie gehen.“ Das ist auch im Designbereich besonders wichtig. „Die Studierenden müssen Sachen auch einmal greifen können. Das ist ganz anders, als nur gedanklich zu konstruieren“, pflichtet Professor Raab bei.</p>&#13;
<p>Mit der direkten Nähe zum Campus Design soll auch dessen Flair adaptiert werden. „Manchmal brennt in den Werkstätten noch um zwei Uhr nachts Licht. Es wäre toll, wenn dieser kreative Entwicklungsgeist auch in die neuen Räumlichkeiten einziehen würde“, hofft Robert Falkenstein. Der offen gestaltete Arbeitsraum bietet dazu schon einmal die perfekten Rahmenbedingungen. </p>&#13;
&#13;
<p><strong>Kontakt zum new:lab:</strong></p>&#13;
<p>Wer Interesse hat, die Geräte und/oder die Räumlichkeiten zu besichtigen oder schon eine Projektidee im Kopf hat, richtet sich bitte an: Lorenz Raab, Email: <a href="mailto:new.lab@hs-coburg.de">new.lab@hs-coburg.de</a> . Die wissenschaftlichen Hilfskräfte Michael Beha, Andreas Gradl, Robert Hirsch und Manuel Gerhard helfen vor Ort gerne weiter.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/new.lab_KL_Raab_Stark_Falkenstein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/new.lab_Andreas_Gradl.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/new.lab_Bueste.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Produktive Grenzüberschreitungen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/produktive-grenzueberschreitungen/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Jul 2018 08:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/produktive-grenzueberschreitungen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie viel Provinz steckt in Coburg und Umgebung? Im Projekt „Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft“ gingen Studierende der Architektur dieser Frage nach. Heraus kam ein grenzüberschreitender Infrastrukturplan zwischen Oberfranken und Südthüringen.</em></p>&#13;
<p>Strukturschwach, rückständig, schrumpfend und engstirnig – das Paradebeispiel einer stereotypischen Provinzstadt in ländlicher Umgebung schließt alle diese Begriffe ein. Im Rahmen des bundesweiten Kooperationsprojekts wollen die elf beteiligten Hochschulen an dieser Definition feilen. Im Vordergrund steht die Frage, welchen produktiven Input solche Städte heute für die Entfaltung unserer Gesellschaft geben können. Dabei werden aktuelle Entwicklungen, wie die Digitalisierung, die Energiewende und globale Migrationsentwicklungen, einbezogen.</p>&#13;
<p>Im letzten Wintersemester wurden in vielfältigen Lehrveranstaltungen verschiedene Aspekte einer produktiven Provinzstadt aufgegriffen. Daraus leiteten die Studierenden visionäre, zukunftsausgerichtete Handlungs- und Gestaltungsperspektiven ab. Unter der Leitung von Prof. Mario Tvrtkovic entstand an der Hochschule Coburg so die Idee „Grenzüberschreitungen – Produktive Bahnstadt“. Das Projekt beschäftigt sich mit der räumlichen Entwicklung entlang der bayerisch-thüringischen Landesgrenze. Durch die Bahnstrecke miteinander verbunden, bilden – auf der bayerischen Seite – das Oberzentrum Coburg mit den beiden Mittelzentren Rödental und Neustadt bei Coburg sowie das Mittelzentrum Sonneberg – auf der thüringischen Seite – einen zusammenhängenden und vitalen Lebensraum. Die Städte Coburg und Sonneberg übernehmen dabei als Angelpunkte besondere Rollen als Arbeits-, Wohn-, Bildungs- und Kulturorte. Eine zentrale Funktion als Potentialbereiche kommt in den Augen der Studierenden den Bahnhöfen zu. Sie sind Mittelpunkt für die Innenentwicklung der Kommunen bei gleichzeitiger Auslastung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur. </p>&#13;
<p>Als altindustrialisierter Wirtschaftsstandort ist der Raum Oberfranken/Südthüringen noch bis heute stark geprägt durch das produzierende Gewerbe. Die Region Oberfranken weist, bezogen auf die Fläche, die zweithöchste Industriedichte in Europa auf. Die wirtschaftliche Stärke zeigt sich insbesondere in den Flächenbedarfen für neue Produktionsstandorte, Hochschulerweiterungen, zeitgemäßem Wohnraum und dem Sitz von Sozial-, Kultur- und Bildungseinrichtungen. Das Projekt zeigte zusätzlich, dass eine abgestimmte gemeinde-, landkreis- und länderübergreifende Zusammenarbeit einen großen Beitrag für eine stärkere gemeinsame Identität der vier Kommunen leisten kann.</p>&#13;
<p>Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie viel Provinz steckt in Coburg und Umgebung? Im Projekt „Fachlicher Nachwuchs entwirft Zukunft“ gingen Studierende der Architektur dieser Frage nach. Heraus kam ein grenzüberschreitender Infrastrukturplan zwischen Oberfranken und Südthüringen.</em></p>&#13;
<p>Strukturschwach, rückständig, schrumpfend und engstirnig – das Paradebeispiel einer stereotypischen Provinzstadt in ländlicher Umgebung schließt alle diese Begriffe ein. Im Rahmen des bundesweiten Kooperationsprojekts wollen die elf beteiligten Hochschulen an dieser Definition feilen. Im Vordergrund steht die Frage, welchen produktiven Input solche Städte heute für die Entfaltung unserer Gesellschaft geben können. Dabei werden aktuelle Entwicklungen, wie die Digitalisierung, die Energiewende und globale Migrationsentwicklungen, einbezogen.</p>&#13;
<p>Im letzten Wintersemester wurden in vielfältigen Lehrveranstaltungen verschiedene Aspekte einer produktiven Provinzstadt aufgegriffen. Daraus leiteten die Studierenden visionäre, zukunftsausgerichtete Handlungs- und Gestaltungsperspektiven ab. Unter der Leitung von Prof. Mario Tvrtkovic entstand an der Hochschule Coburg so die Idee „Grenzüberschreitungen – Produktive Bahnstadt“. Das Projekt beschäftigt sich mit der räumlichen Entwicklung entlang der bayerisch-thüringischen Landesgrenze. Durch die Bahnstrecke miteinander verbunden, bilden – auf der bayerischen Seite – das Oberzentrum Coburg mit den beiden Mittelzentren Rödental und Neustadt bei Coburg sowie das Mittelzentrum Sonneberg – auf der thüringischen Seite – einen zusammenhängenden und vitalen Lebensraum. Die Städte Coburg und Sonneberg übernehmen dabei als Angelpunkte besondere Rollen als Arbeits-, Wohn-, Bildungs- und Kulturorte. Eine zentrale Funktion als Potentialbereiche kommt in den Augen der Studierenden den Bahnhöfen zu. Sie sind Mittelpunkt für die Innenentwicklung der Kommunen bei gleichzeitiger Auslastung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur. </p>&#13;
<p>Als altindustrialisierter Wirtschaftsstandort ist der Raum Oberfranken/Südthüringen noch bis heute stark geprägt durch das produzierende Gewerbe. Die Region Oberfranken weist, bezogen auf die Fläche, die zweithöchste Industriedichte in Europa auf. Die wirtschaftliche Stärke zeigt sich insbesondere in den Flächenbedarfen für neue Produktionsstandorte, Hochschulerweiterungen, zeitgemäßem Wohnraum und dem Sitz von Sozial-, Kultur- und Bildungseinrichtungen. Das Projekt zeigte zusätzlich, dass eine abgestimmte gemeinde-, landkreis- und länderübergreifende Zusammenarbeit einen großen Beitrag für eine stärkere gemeinsame Identität der vier Kommunen leisten kann.</p>&#13;
<p>Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/auf_die_plaetze_-_technik_-_los.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zug_Produktive_Provinzstadt_Symbolbild.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Auf_die_plaetze_-_technik_-_los_2019.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Den Abwässern auf der Spur]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/den-abwaessern-auf-der-spur/</link>
                <pubDate>Thu, 19 Jul 2018 11:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/den-abwaessern-auf-der-spur/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Immer der Nase nach ging es für Christian Büttner im Rahmen seiner  Doktorarbeit. Er möchte die Reststoffe aus Klär- und Biogasanlagen  besser nutzbar machen. Seine Erkenntnisse könnten sich schlussendlich  auch im Geldbeutel der Verbraucher bemerkbar machen.<br /></em></p>&#13;
<p>Manchmal müssen Wissenschaftler für ihre Forschung ganz stark sein.  Für Christian Büttner bedeutete das in letzter Zeit regelmäßig: „Nase zu  und durch!“ Mehrmals füllte er Proben aus insgesamt sechzehn Biogas-  und zehn Kläranlagen der Region – darunter auch in Rödental – ab. Diese  durchaus geruchsintensive Arbeit verrichtete der angehende Doktor im  Institut für Bioanalytik natürlich nicht zum Spaß: „In den Laboren an  der Hochschule Coburg habe ich ganz genau analysiert, welche  Mikroorganismen am Abbau der Reststoffe beteiligt sind. Außerdem wollte  ich wissen, ob beispielsweise Anlagenparameter wie der pH-Wert oder die  Temperatur einen Einfluss darauf haben. Wenn ich diese mikrobiellen  Vorgänge in den beiden Anlagetypen besser verstehe, lässt sich der  Abbauprozess beschleunigen und auch aus Klärschlamm schneller und  eventuell sogar mehr Biogas gewinnen.“ In seinen Untersuchungen konnte  Büttner schließlich Schlüsselorganismen ausmachen, die von großer  Bedeutung für den Gärungsprozess sind. Dieses Verständnis ist für die  Weiterentwicklung der Biogasproduktion grundlegend relevant. Denn Biogas  gehört zur Energiewende wie Windräder oder Solaranlagen. </p>&#13;
<p><strong>Alles Bio – oder Gas?</strong></p>&#13;
<p>Im Gegensatz zu den erneuerbaren Energien aus Wind- und Sonnenkraft  ist die Biogasproduktion unabhängig von witterungsbedingten  Schwankungen. Aber um Biogas zu einem wettbewerbsfähigen Energieträger  zu machen, muss sowohl der Produktionsprozess als auch der Einsatz der  Reststoffe flexibler gestaltet werden. Christian Büttners Forschungen  sind dazu erste, wichtige Ansatzpunkte. Gelingt es, den Biogasertrag zu  erweitern, sparen die Anlagenbetreiber Kosten ein, die schlussendlich  auf die Verbraucher umgelegt werden könnten. Abwasser würde so billiger  werden. „Bis es soweit ist, bedarf es aber noch einiges an weiterer  Forschungsarbeit“, so Büttner. Damit die wissenschaftlichen Erkenntnisse  für die regionalen Anlagen umsetzbar sind, werden sie im  Forschungsprozess unmittelbar vor Ort getestet. Durch Forschungsprojekte  wie diese unterstreicht die Hochschule Coburg ihre Funktion als ein  wichtiger Innovationstreiber in allen Bereichen der Region. &quot;In den  letzten Jahren hat sich eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen der  Hochschule Coburg und den Stadtwerken Rödental entwickelt. Die  Doktorarbeit von Christian Büttner bringt uns Unterstützung von der  Wissenschaft direkt in die Praxis!&quot; freut sich Michael Eckardt, der  Werkleiter der Stadtwerke Rödental. </p>&#13;
<p><strong>Interesse geweckt?</strong></p>&#13;
<p>Wer genauso innovativ an zukunftsträchtigen Themen forschen möchte,  wie es Christian Büttner bereits tut, sollte einen Blick auf das Profil  des Studiengangs Bioanalytik werfen. Dort befassen sich die Studierenden  nicht nur mit Biogas, sondern erhalten ein umfassendes biologisches,  physikalisch-chemisches und analytisches Wissen. Sowohl das Bachelor-  als auch das Master-Studium bereiten optimal auf die vielfältige  berufliche Praxis vor. Auch international zählt die Bioanalytik zu den  großen Wachstumsbranchen. Mehr Informationen zu den Studieninhalten,  Bewerbungsvoraussetzungen und –fristen gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html" data-htmlarea-external="1">hier</a>. Weiterführende Informationen zu Forschungsprojekten der Coburger Bioanalytik finden sich unter <a href="http://www.bioanalytik.co" data-htmlarea-external="1">www.bioanalytik.co</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Immer der Nase nach ging es für Christian Büttner im Rahmen seiner  Doktorarbeit. Er möchte die Reststoffe aus Klär- und Biogasanlagen  besser nutzbar machen. Seine Erkenntnisse könnten sich schlussendlich  auch im Geldbeutel der Verbraucher bemerkbar machen.<br /></em></p>&#13;
<p>Manchmal müssen Wissenschaftler für ihre Forschung ganz stark sein.  Für Christian Büttner bedeutete das in letzter Zeit regelmäßig: „Nase zu  und durch!“ Mehrmals füllte er Proben aus insgesamt sechzehn Biogas-  und zehn Kläranlagen der Region – darunter auch in Rödental – ab. Diese  durchaus geruchsintensive Arbeit verrichtete der angehende Doktor im  Institut für Bioanalytik natürlich nicht zum Spaß: „In den Laboren an  der Hochschule Coburg habe ich ganz genau analysiert, welche  Mikroorganismen am Abbau der Reststoffe beteiligt sind. Außerdem wollte  ich wissen, ob beispielsweise Anlagenparameter wie der pH-Wert oder die  Temperatur einen Einfluss darauf haben. Wenn ich diese mikrobiellen  Vorgänge in den beiden Anlagetypen besser verstehe, lässt sich der  Abbauprozess beschleunigen und auch aus Klärschlamm schneller und  eventuell sogar mehr Biogas gewinnen.“ In seinen Untersuchungen konnte  Büttner schließlich Schlüsselorganismen ausmachen, die von großer  Bedeutung für den Gärungsprozess sind. Dieses Verständnis ist für die  Weiterentwicklung der Biogasproduktion grundlegend relevant. Denn Biogas  gehört zur Energiewende wie Windräder oder Solaranlagen. </p>&#13;
<p><strong>Alles Bio – oder Gas?</strong></p>&#13;
<p>Im Gegensatz zu den erneuerbaren Energien aus Wind- und Sonnenkraft  ist die Biogasproduktion unabhängig von witterungsbedingten  Schwankungen. Aber um Biogas zu einem wettbewerbsfähigen Energieträger  zu machen, muss sowohl der Produktionsprozess als auch der Einsatz der  Reststoffe flexibler gestaltet werden. Christian Büttners Forschungen  sind dazu erste, wichtige Ansatzpunkte. Gelingt es, den Biogasertrag zu  erweitern, sparen die Anlagenbetreiber Kosten ein, die schlussendlich  auf die Verbraucher umgelegt werden könnten. Abwasser würde so billiger  werden. „Bis es soweit ist, bedarf es aber noch einiges an weiterer  Forschungsarbeit“, so Büttner. Damit die wissenschaftlichen Erkenntnisse  für die regionalen Anlagen umsetzbar sind, werden sie im  Forschungsprozess unmittelbar vor Ort getestet. Durch Forschungsprojekte  wie diese unterstreicht die Hochschule Coburg ihre Funktion als ein  wichtiger Innovationstreiber in allen Bereichen der Region. &quot;In den  letzten Jahren hat sich eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen der  Hochschule Coburg und den Stadtwerken Rödental entwickelt. Die  Doktorarbeit von Christian Büttner bringt uns Unterstützung von der  Wissenschaft direkt in die Praxis!&quot; freut sich Michael Eckardt, der  Werkleiter der Stadtwerke Rödental. </p>&#13;
<p><strong>Interesse geweckt?</strong></p>&#13;
<p>Wer genauso innovativ an zukunftsträchtigen Themen forschen möchte,  wie es Christian Büttner bereits tut, sollte einen Blick auf das Profil  des Studiengangs Bioanalytik werfen. Dort befassen sich die Studierenden  nicht nur mit Biogas, sondern erhalten ein umfassendes biologisches,  physikalisch-chemisches und analytisches Wissen. Sowohl das Bachelor-  als auch das Master-Studium bereiten optimal auf die vielfältige  berufliche Praxis vor. Auch international zählt die Bioanalytik zu den  großen Wachstumsbranchen. Mehr Informationen zu den Studieninhalten,  Bewerbungsvoraussetzungen und –fristen gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/technik-informatik/bioanalytik.html" data-htmlarea-external="1">hier</a>. Weiterführende Informationen zu Forschungsprojekten der Coburger Bioanalytik finden sich unter <a href="http://www.bioanalytik.co" data-htmlarea-external="1">www.bioanalytik.co</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Christian_Buettner-683x1024.jpg"
                        fileSize="139272"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Innovationsbündnis 4.0 unterzeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/innovationsbuendnis-40-unterzeichnet/</link>
                <pubDate>Thu, 19 Jul 2018 10:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/innovationsbuendnis-40-unterzeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gemeinsam mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle hat Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze das „Innovationsbündnis Hochschule 4.0“ unterzeichnet. Es ist die Grundlage für die Weiterentwicklung der Hochschule Coburg in den nächsten vier Jahren.</em></p>&#13;
<p>Der Freistaat schließt alle vier Jahre ein Innovationsbündnis mit den bayerischen Hochschulen und Universitäten. Hochschulen und Freistaat legen darin fest, welche Ziele sie verfolgen. Die Hochschulen haben finanzielle Planungssicherheit über den aktuellen Doppelhaushalt hinaus. Im Gegenzug verpflichten sie sich, die hochschulpolitischen Ziele zu erreichen.</p>&#13;
<p>Im Innovationsbündnis 4.0, das ab 2019 in Kraft tritt, wurde unter anderem die Förderung der anwendungsorientierten Forschung beschlossen. Außerdem sollen Strukturen gestärkt werden, die den Transfer von Hochschulen und externen Partner sichern. Die bayerische Staatsregierung bekennt sich zur positiven regionalökonomischen Wirkung hochschulischer Einrichtungen und will sich auf bestehende Hochschulstandorte fokussieren. Und die Profilbildung der Hochschulen soll unterstützt werden.</p>&#13;
<p>Die Hochschulen erhalten für die Laufzeit des neuen Bündnisses eine Mittelgarantie in Milliardenhöhe. Der Innovationsfonds für Fachhochschulen soll beispielsweise von 2,2 Millionen Euro auf 17,0 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt werden. </p>&#13;
<p>Das Innovationsbündnis ist die Grundlage für die Zielvereinbarungen, die das Ministerium mit jeder Hochschule individuell schließt. Diese werden bis Ende des Jahres festgelegt. Das aktuelle Innovationsbündnis läuft Ende 2018 aus. Das neue Bündnis gilt von 2019 bis 2022.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gemeinsam mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle hat Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze das „Innovationsbündnis Hochschule 4.0“ unterzeichnet. Es ist die Grundlage für die Weiterentwicklung der Hochschule Coburg in den nächsten vier Jahren.</em></p>&#13;
<p>Der Freistaat schließt alle vier Jahre ein Innovationsbündnis mit den bayerischen Hochschulen und Universitäten. Hochschulen und Freistaat legen darin fest, welche Ziele sie verfolgen. Die Hochschulen haben finanzielle Planungssicherheit über den aktuellen Doppelhaushalt hinaus. Im Gegenzug verpflichten sie sich, die hochschulpolitischen Ziele zu erreichen.</p>&#13;
<p>Im Innovationsbündnis 4.0, das ab 2019 in Kraft tritt, wurde unter anderem die Förderung der anwendungsorientierten Forschung beschlossen. Außerdem sollen Strukturen gestärkt werden, die den Transfer von Hochschulen und externen Partner sichern. Die bayerische Staatsregierung bekennt sich zur positiven regionalökonomischen Wirkung hochschulischer Einrichtungen und will sich auf bestehende Hochschulstandorte fokussieren. Und die Profilbildung der Hochschulen soll unterstützt werden.</p>&#13;
<p>Die Hochschulen erhalten für die Laufzeit des neuen Bündnisses eine Mittelgarantie in Milliardenhöhe. Der Innovationsfonds für Fachhochschulen soll beispielsweise von 2,2 Millionen Euro auf 17,0 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt werden. </p>&#13;
<p>Das Innovationsbündnis ist die Grundlage für die Zielvereinbarungen, die das Ministerium mit jeder Hochschule individuell schließt. Diese werden bis Ende des Jahres festgelegt. Das aktuelle Innovationsbündnis läuft Ende 2018 aus. Das neue Bündnis gilt von 2019 bis 2022.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Innovationsbuendnis_Bayerische_Staatskanzlei-1024x683.jpg"
                        fileSize="146295"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Innovationsbuendnis_Kiechle_Fritze_Soeder_800_px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Saft des Lebens]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/saft-des-lebens/</link>
                <pubDate>Wed, 18 Jul 2018 12:34:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/saft-des-lebens/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Manche werden ohnmächtig, sobald sie nur einen Tropfen davon sehen, andere spenden es regelmäßig: Blut. An der Hochschule Coburg konnten kürzlich Schüler aus regionalen Gymnasien ihren eigenen Lebenssaft einmal ganz genau unter die Lupe nehmen. </em></p>&#13;
<p>In Bayern werden pro Tag circa 2.000 Blutkonserven benötigt. Für eine Spende ist es wichtig, die eigene Blutgruppe im Vorfeld von medizinischem Personal bestimmen zu lassen. Im Fall der Schüler der Gymnasien Alexandrinum und Casimirianum aus Coburg, des Arnold-Gymnasiums Neustadt und des Johann-Christian-Reinhard Gymnasium Hof waren es die Jugendlichen selbst, die ihr Blut untersuchten. In den Laboren des Studiengangs Bioanalytik nahmen sie in Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) an der Aktion „Analysiere dein Blut“ teil. Dabei konnten sie herausfinden, was in ihrem Blut steckt. Ein kurzer Pieks in den Finger genügte – schon ließen sich die Bestandteile unter dem Mikroskop betrachten und die eigene Blutgruppe analysieren. </p>&#13;
<p>Das Ziel der Aktion ist es, den Schülern schon frühzeitig einen Einblick in mögliche Studieninhalte zu vermitteln und gleichzeitig ihr Interesse für Naturwissenschaften zu wecken. Spaß an der Analytik ihres Bluts hatten schon einmal alle Schüler*innen. „Vielleicht kommt so auch der ein oder andere in der Zukunft als Student oder Studentin der Bioanalytik an die Hochschule Coburg zurück“, hofft Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Noll.</p>&#13;
<p>„Analysiere dein Blut“ war ein Angebot des <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/angebote-fuer-schueler-und-studieninteressierte/schuelerforschungszentrum.html">Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken (TAO)</a>. Die vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten bieten dort regelmäßig Veranstaltungen für Schüler*innen ab der 10. Jahrgangsstufe an.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Manche werden ohnmächtig, sobald sie nur einen Tropfen davon sehen, andere spenden es regelmäßig: Blut. An der Hochschule Coburg konnten kürzlich Schüler aus regionalen Gymnasien ihren eigenen Lebenssaft einmal ganz genau unter die Lupe nehmen. </em></p>&#13;
<p>In Bayern werden pro Tag circa 2.000 Blutkonserven benötigt. Für eine Spende ist es wichtig, die eigene Blutgruppe im Vorfeld von medizinischem Personal bestimmen zu lassen. Im Fall der Schüler der Gymnasien Alexandrinum und Casimirianum aus Coburg, des Arnold-Gymnasiums Neustadt und des Johann-Christian-Reinhard Gymnasium Hof waren es die Jugendlichen selbst, die ihr Blut untersuchten. In den Laboren des Studiengangs Bioanalytik nahmen sie in Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) an der Aktion „Analysiere dein Blut“ teil. Dabei konnten sie herausfinden, was in ihrem Blut steckt. Ein kurzer Pieks in den Finger genügte – schon ließen sich die Bestandteile unter dem Mikroskop betrachten und die eigene Blutgruppe analysieren. </p>&#13;
<p>Das Ziel der Aktion ist es, den Schülern schon frühzeitig einen Einblick in mögliche Studieninhalte zu vermitteln und gleichzeitig ihr Interesse für Naturwissenschaften zu wecken. Spaß an der Analytik ihres Bluts hatten schon einmal alle Schüler*innen. „Vielleicht kommt so auch der ein oder andere in der Zukunft als Student oder Studentin der Bioanalytik an die Hochschule Coburg zurück“, hofft Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Noll.</p>&#13;
<p>„Analysiere dein Blut“ war ein Angebot des <a title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/angebote-fuer-schueler-und-studieninteressierte/schuelerforschungszentrum.html">Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken (TAO)</a>. Die vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten bieten dort regelmäßig Veranstaltungen für Schüler*innen ab der 10. Jahrgangsstufe an.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Aktion_Blutanalyse.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wenn es vor Ideen sprudelt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wenn-es-vor-ideen-sprudelt/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Jul 2018 10:54:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wenn-es-vor-ideen-sprudelt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Kreationswille und Erfindergeist in Lehre und Studium – darum geht es beim Innovationsfonds der Hochschule Coburg. Im städtischen Puppenmuseum wurden nun die diesjährigen Preisträger*innen ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Gut sechs Monate ist es her, dass die Jury des Innovationsfonds die interdisziplinäre Ausstellung „Modelle, die die Welt bedeuten“ von Prof. Barbara Fuchs, Prof. Dr. Christian Holtorf und Christine Spiller, Leiterin des Puppenmuseums, mit dem Hauptpreis ehrte. Aus diesem Erfolg ist eine enge Kooperation zwischen Hochschule und Puppenmuseum erwachsen. Demnach fand die feierliche Urkundenübergabe genau hier statt. </p>&#13;
<p>Der Hauptpreis und damit die Förderung von 10.000 Euro ging diesmal an Antje Vondran, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bioanalytik, und ihre Studentinnen Victoria Klement, Nicola Pfeuffer und Annika Schott. Sie entwickelten die Idee einer digitalen Laboröffnung. Prof. Dr. Michael Wick wird mit einer Fördersumme über 5.000 Euro eine virtuelle Optik-Experimentierplattform umsetzen. Prof. Peter Raab und Prof. Dr. Markus Stark verknüpfen mit ihren 5.000 Euro den analog-digitalen Konstruktions- und Entwurfsprozess bei Design-Studierenden.</p>&#13;
<p>„Von 42 eingegangenen Anträgen können im kommenden Wintersemester 24 innovative Konzepte in Höhe von 35.000 Euro gefördert werden. Es ist großartig und zeigt die Bandbreite der Hochschule Coburg, dass in der Förderrunde alle Fakultäten vertreten waren“, bemerkt Vizepräsident Prof. Dr. Michael Lichtlein.</p>&#13;
<p><a title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" href="https://www.studieren-in-coburg.de/glueckwunsch-an-die-preistraegerinnen-des-innovationsfonds/">Die Preisträger*innen im Überblick</a>.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum Innovationsfonds gibt es <a href="https://www.studieren-in-coburg.de/innovativ-lehren/lehre-fonds/">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Kreationswille und Erfindergeist in Lehre und Studium – darum geht es beim Innovationsfonds der Hochschule Coburg. Im städtischen Puppenmuseum wurden nun die diesjährigen Preisträger*innen ausgezeichnet. </em></p>&#13;
<p>Gut sechs Monate ist es her, dass die Jury des Innovationsfonds die interdisziplinäre Ausstellung „Modelle, die die Welt bedeuten“ von Prof. Barbara Fuchs, Prof. Dr. Christian Holtorf und Christine Spiller, Leiterin des Puppenmuseums, mit dem Hauptpreis ehrte. Aus diesem Erfolg ist eine enge Kooperation zwischen Hochschule und Puppenmuseum erwachsen. Demnach fand die feierliche Urkundenübergabe genau hier statt. </p>&#13;
<p>Der Hauptpreis und damit die Förderung von 10.000 Euro ging diesmal an Antje Vondran, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bioanalytik, und ihre Studentinnen Victoria Klement, Nicola Pfeuffer und Annika Schott. Sie entwickelten die Idee einer digitalen Laboröffnung. Prof. Dr. Michael Wick wird mit einer Fördersumme über 5.000 Euro eine virtuelle Optik-Experimentierplattform umsetzen. Prof. Peter Raab und Prof. Dr. Markus Stark verknüpfen mit ihren 5.000 Euro den analog-digitalen Konstruktions- und Entwurfsprozess bei Design-Studierenden.</p>&#13;
<p>„Von 42 eingegangenen Anträgen können im kommenden Wintersemester 24 innovative Konzepte in Höhe von 35.000 Euro gefördert werden. Es ist großartig und zeigt die Bandbreite der Hochschule Coburg, dass in der Förderrunde alle Fakultäten vertreten waren“, bemerkt Vizepräsident Prof. Dr. Michael Lichtlein.</p>&#13;
<p><a title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" href="https://www.studieren-in-coburg.de/glueckwunsch-an-die-preistraegerinnen-des-innovationsfonds/">Die Preisträger*innen im Überblick</a>.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum Innovationsfonds gibt es <a href="https://www.studieren-in-coburg.de/innovativ-lehren/lehre-fonds/">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Innovationsfonds_Preistraegerinnen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das i-Tüpfelchen im Studium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-i-tuepfelchen-im-studium/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Jul 2018 06:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-i-tuepfelchen-im-studium/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Über 200 Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen sind bei der 8. Fachtagung Klinische Sozialarbeit im schweizerischen Olten zusammengekommen. Mit dabei waren auch 40 Studierende aus Coburg.</em></p>&#13;
<p>Im Bereich der Klinischen Sozialarbeit besteht seit vielen Jahren eine lebendige Kooperation zwischen den Coburger und Schweizer Kollegen. Die mitgereisten Studierenden aus dem berufsbegleitenden weiterbildenden Masterstudiengang Klinische Sozialarbeit diskutierten vor Ort aktuelle Fragen rund um Sozialtherapie, Beratung und Case Management. Begleitet wurden sie von ihren Dozenten Prof. Dr. Christine Kröger, Prof. Dr. Michael Vogt sowie Prof. Dr. Susann Hößelbarth.</p>&#13;
<p>Die <a href="http://www.klinischesozialarbeit.ch/fachtagung-klsa-2018">Tagungsbeiträge</a> deckten ein breites Spektrum an gesundheitsbezogenen Themen ab. Prof. Dr. Christine Kröger, die Studiengangsleiterin der Klinischen Sozialarbeit an der Hochschule Coburg, machte in ihrer Keynote auf ein Problem in der sozialtherapeutischen Unterstützung von Menschen mit Psychosen aufmerksam. „Behandlungsangebote, die das nahe soziale Umfeld miteinbeziehen, werden viel zu selten in der Praxis umgesetzt. Und das, obwohl sich Betroffene und ihre Familien genau dies wünschen“, gab sie zu bedenken. </p>&#13;
<p>Für Danny Ochs hatte der Tagungsbesuch allen voran eine hohe vernetzungsfördernde Relevanz: „Ich konnte Kontakte zu einer psychiatrischen Klinik in Basel knüpfen. Jetzt planen wir zeitnah ein Zusammentreffen unserer beiden Sozialdienste. Wir erwarten einen fruchtbaren Austausch“, erklärt der Student, der als Sozialarbeiter im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen arbeitet. „Die Teilnahme an Fachtagungen ist das i-Tüpfelchen im Rahmen unseres dreijährigen Studiums. In Olten konnten wir erleben, wie differenziert und facettenreich sich Klinische Sozialarbeit als gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit weiterentwickelt“, fasst Karsten Gerlach zusammen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Über 200 Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen sind bei der 8. Fachtagung Klinische Sozialarbeit im schweizerischen Olten zusammengekommen. Mit dabei waren auch 40 Studierende aus Coburg.</em></p>&#13;
<p>Im Bereich der Klinischen Sozialarbeit besteht seit vielen Jahren eine lebendige Kooperation zwischen den Coburger und Schweizer Kollegen. Die mitgereisten Studierenden aus dem berufsbegleitenden weiterbildenden Masterstudiengang Klinische Sozialarbeit diskutierten vor Ort aktuelle Fragen rund um Sozialtherapie, Beratung und Case Management. Begleitet wurden sie von ihren Dozenten Prof. Dr. Christine Kröger, Prof. Dr. Michael Vogt sowie Prof. Dr. Susann Hößelbarth.</p>&#13;
<p>Die <a href="http://www.klinischesozialarbeit.ch/fachtagung-klsa-2018">Tagungsbeiträge</a> deckten ein breites Spektrum an gesundheitsbezogenen Themen ab. Prof. Dr. Christine Kröger, die Studiengangsleiterin der Klinischen Sozialarbeit an der Hochschule Coburg, machte in ihrer Keynote auf ein Problem in der sozialtherapeutischen Unterstützung von Menschen mit Psychosen aufmerksam. „Behandlungsangebote, die das nahe soziale Umfeld miteinbeziehen, werden viel zu selten in der Praxis umgesetzt. Und das, obwohl sich Betroffene und ihre Familien genau dies wünschen“, gab sie zu bedenken. </p>&#13;
<p>Für Danny Ochs hatte der Tagungsbesuch allen voran eine hohe vernetzungsfördernde Relevanz: „Ich konnte Kontakte zu einer psychiatrischen Klinik in Basel knüpfen. Jetzt planen wir zeitnah ein Zusammentreffen unserer beiden Sozialdienste. Wir erwarten einen fruchtbaren Austausch“, erklärt der Student, der als Sozialarbeiter im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen arbeitet. „Die Teilnahme an Fachtagungen ist das i-Tüpfelchen im Rahmen unseres dreijährigen Studiums. In Olten konnten wir erleben, wie differenziert und facettenreich sich Klinische Sozialarbeit als gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit weiterentwickelt“, fasst Karsten Gerlach zusammen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KlinSA_Olten_Gruppe.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kooperation statt Konkurrenz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kooperation-statt-konkurrenz/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Jul 2018 12:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kooperation-statt-konkurrenz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zum 6. Mal in Folge haben sich die Coburger Bildungsträger zusammengeschlossen, um einen Weiterbildungstag in der Innenstadt auf die Beine zu stellen. Die Menschen aus der Region sollen sich dort möglichst unkompliziert über die verschiedenen Weiterbildungsangebote informieren können</em>.</p>&#13;
<p>Man lernt nie aus. Selbst im Beruf. In Coburg gibt es deshalb zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Vom Studium an der Hochschule bis zur Maßnahme bei den Coburger Diensten. Die Anbieter dieser Weiterbildung treten einmal im Jahr alle gemeinsam auf. Beim Coburger Weiterbildungstag in der Innenstadt. Insgesamt neun Aussteller waren in diesem Jahr dabei. Neben der Hochschule waren das die ASCO Sprachenschule Coburg, die Deutsche Angestellten-Akademie (DAA), die DEB-Gruppe Coburger Dienste, die Gemeinnützige Gesellschaft für Soziale Dienste (GGSD), die IHK zu Coburg, die Medau-Schule, die REGIOMED-Akademie und die WBS Training AG.</p>&#13;
<p>Bildung endet nicht mit dem Schulabschluss. Es gibt viele Möglichkeiten, auch im Beruf noch weiterzukommen oder sich in eine andere Richtung zu entwickeln. Eine Möglichkeit ist das berufsbegleitende Studium. <a href="t3://page?uid=60" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Fünf Studiengänge</a> gibt es aktuell an der Hochschule Coburg, die berufsbegleitend ausgerichtet sind. Darüber hinaus können Unternehmen ihre Beschäftigten auch zu einzelnen Kursen an die Hochschule schicken. Die <a href="t3://page?uid=811" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Zertifikatskurse</a> des Instituts für Lebenslanges Lernen der Hochschule Coburg reichen vom Thema Brandschutz bis zur Sensortechnologie. </p>&#13;
<p>Sandra Gutgesell vom Institut für lebenslanges Lernen freut sich, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Anbieter beim Weiterbildungstag im Vordergrund steht. Kooperation statt Konkurrenz. Das betonte auch Doris Köhler, Weiterbildungsleiterin der IHK zu Coburg in einem Pressbericht. Jeder habe ein spezielles Angebot, das auf spezielle Bedürfnisse ausgerichtet sei. Die Bildungsangebote in der Region ergänzen sich dadurch. Die IHK zu Coburg hatte in diesem Jahr federführend die Organisation des Weiterbildungstags übernommen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum 6. Mal in Folge haben sich die Coburger Bildungsträger zusammengeschlossen, um einen Weiterbildungstag in der Innenstadt auf die Beine zu stellen. Die Menschen aus der Region sollen sich dort möglichst unkompliziert über die verschiedenen Weiterbildungsangebote informieren können</em>.</p>&#13;
<p>Man lernt nie aus. Selbst im Beruf. In Coburg gibt es deshalb zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Vom Studium an der Hochschule bis zur Maßnahme bei den Coburger Diensten. Die Anbieter dieser Weiterbildung treten einmal im Jahr alle gemeinsam auf. Beim Coburger Weiterbildungstag in der Innenstadt. Insgesamt neun Aussteller waren in diesem Jahr dabei. Neben der Hochschule waren das die ASCO Sprachenschule Coburg, die Deutsche Angestellten-Akademie (DAA), die DEB-Gruppe Coburger Dienste, die Gemeinnützige Gesellschaft für Soziale Dienste (GGSD), die IHK zu Coburg, die Medau-Schule, die REGIOMED-Akademie und die WBS Training AG.</p>&#13;
<p>Bildung endet nicht mit dem Schulabschluss. Es gibt viele Möglichkeiten, auch im Beruf noch weiterzukommen oder sich in eine andere Richtung zu entwickeln. Eine Möglichkeit ist das berufsbegleitende Studium. <a href="t3://page?uid=60" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Fünf Studiengänge</a> gibt es aktuell an der Hochschule Coburg, die berufsbegleitend ausgerichtet sind. Darüber hinaus können Unternehmen ihre Beschäftigten auch zu einzelnen Kursen an die Hochschule schicken. Die <a href="t3://page?uid=811" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Zertifikatskurse</a> des Instituts für Lebenslanges Lernen der Hochschule Coburg reichen vom Thema Brandschutz bis zur Sensortechnologie. </p>&#13;
<p>Sandra Gutgesell vom Institut für lebenslanges Lernen freut sich, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Anbieter beim Weiterbildungstag im Vordergrund steht. Kooperation statt Konkurrenz. Das betonte auch Doris Köhler, Weiterbildungsleiterin der IHK zu Coburg in einem Pressbericht. Jeder habe ein spezielles Angebot, das auf spezielle Bedürfnisse ausgerichtet sei. Die Bildungsangebote in der Region ergänzen sich dadurch. Die IHK zu Coburg hatte in diesem Jahr federführend die Organisation des Weiterbildungstags übernommen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Weiterbildungstag_Aussteller-1024x615.jpg"
                        fileSize="184781"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="615"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bergfreunde]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bergfreunde/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Jul 2018 07:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bergfreunde/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit fünf Jahren tauschen Studierende der Hochschule Coburg immer am Anfang der Wandersaison ihren Platz im Hörsaal gegen ein paar Tage auf der Coburger Hütte bei Ehrwald in Tirol. Dort kümmern sie sich in Kooperation dem Alpenverein Sektion Coburg um den Zustand von Wanderwegen. Eine Zusammenarbeit mit vielen Gewinnern.</em></p>&#13;
<p>Der Hohe Gang und die Wasserfassung des Grünsteinsees im Umfeld der Coburger Hütte in den Tiroler Alpen waren das Einsatzgebiet der angehenden Bauingenieur*innen. Sie haben den Gang von Geröll frei geräumt und die Absicherungen repariert, so dass Wanderer wieder sicher zur Hütte gelangen. Unterstützt wurden die Studierenden von geschulten Mitgliedern des Deutschen Alpenvereins - Sektion Coburg. Bereits seit fünf Jahren gibt es diese Kooperation von Hochschule und Alpenverein. Ins Leben gerufen haben sie Prof. Dr. Dieter Sitzmann und Sektionsvorsitzender Thomas Engel.</p>&#13;
<p>Das <a title="Opens internal link in current window" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/hochschule" class="external-link-new-window">Coburger Hochschulfernsehen</a> hat die Gruppe begleitet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit fünf Jahren tauschen Studierende der Hochschule Coburg immer am Anfang der Wandersaison ihren Platz im Hörsaal gegen ein paar Tage auf der Coburger Hütte bei Ehrwald in Tirol. Dort kümmern sie sich in Kooperation dem Alpenverein Sektion Coburg um den Zustand von Wanderwegen. Eine Zusammenarbeit mit vielen Gewinnern.</em></p>&#13;
<p>Der Hohe Gang und die Wasserfassung des Grünsteinsees im Umfeld der Coburger Hütte in den Tiroler Alpen waren das Einsatzgebiet der angehenden Bauingenieur*innen. Sie haben den Gang von Geröll frei geräumt und die Absicherungen repariert, so dass Wanderer wieder sicher zur Hütte gelangen. Unterstützt wurden die Studierenden von geschulten Mitgliedern des Deutschen Alpenvereins - Sektion Coburg. Bereits seit fünf Jahren gibt es diese Kooperation von Hochschule und Alpenverein. Ins Leben gerufen haben sie Prof. Dr. Dieter Sitzmann und Sektionsvorsitzender Thomas Engel.</p>&#13;
<p>Das <a title="Opens internal link in current window" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/hochschule" class="external-link-new-window">Coburger Hochschulfernsehen</a> hat die Gruppe begleitet.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Blick hinter die Fassade]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/blick-hinter-die-fassade/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Jul 2018 10:55:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/blick-hinter-die-fassade/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Drei Studentinnen des Integrierten Produktdesign waren mit einer Kunstperformance in der Coburger Innenstadt aktiv. Sie wollten auf das Thema Verfolgung und Flucht aufmerksam machen.</em></p>&#13;
<p>„Sie haben soeben einen Menschen gefischt! So willkürlich, wie Ihnen das vorkommen mag, scheint oftmals der Umgang mit Geflüchteten an den Grenzen.“ Die Worte auf dem kleinen Informationsflyer dringen unsanft ins Bewusstsein. Was Carola Kurz, Judith Langer und Anna Jansen an drei Stationen in der Coburger Innenstadt vorbereitet haben, stimmt nachdenklich. Und genau das wollten sie erreichen. Die drei Produktdesign-Studentinnen haben sich im vergangenen Semester mit dem Thema Verfolgung, Exil, Erinnerung auseinander gesetzt. Jetzt bringen sie es mit kreativen Aktionen auch der Öffentlichkeit näher. Unorte haben sie ihre Aktion genannt. „Unorte stehen für alles, was von der Gesellschaft bewusst ausgeblendet, nicht wahrgenommen und verleugnet wird, weil es schwierig zu ertragen ist. Trotzdem existieren sie“, erklären die Studentinnen. </p>&#13;
<p>Ihre Aktion ist Teil des Projektes „Beyond Forgetting 1938_2018 – Verfolgung, Exil, Erinnerung“. Prof. Gerhard Kampe aus dem Studiengang Integriertes Produktdesign hat es gemeinsam mit der Bath Spa University in England, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der Experimentierplattform MakingCulture angestoßen. Studierende der beteiligten Hochschulen haben sich auf ganz unterschiedliche Weise mit Flucht, Verfolgung und Exil auseinander gesetzt. Sie möchten mit ihrer Arbeit Impulse für Politik und Gesellschaft geben und zum Überdenken bestehender Sichtweisen anregen. Am 27. und 28. Juli findet dazu ein Symposium in der Pakethalle am Güterbahnhof statt. Dort werden die Ergebnisse der Studierenden präsentiert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Drei Studentinnen des Integrierten Produktdesign waren mit einer Kunstperformance in der Coburger Innenstadt aktiv. Sie wollten auf das Thema Verfolgung und Flucht aufmerksam machen.</em></p>&#13;
<p>„Sie haben soeben einen Menschen gefischt! So willkürlich, wie Ihnen das vorkommen mag, scheint oftmals der Umgang mit Geflüchteten an den Grenzen.“ Die Worte auf dem kleinen Informationsflyer dringen unsanft ins Bewusstsein. Was Carola Kurz, Judith Langer und Anna Jansen an drei Stationen in der Coburger Innenstadt vorbereitet haben, stimmt nachdenklich. Und genau das wollten sie erreichen. Die drei Produktdesign-Studentinnen haben sich im vergangenen Semester mit dem Thema Verfolgung, Exil, Erinnerung auseinander gesetzt. Jetzt bringen sie es mit kreativen Aktionen auch der Öffentlichkeit näher. Unorte haben sie ihre Aktion genannt. „Unorte stehen für alles, was von der Gesellschaft bewusst ausgeblendet, nicht wahrgenommen und verleugnet wird, weil es schwierig zu ertragen ist. Trotzdem existieren sie“, erklären die Studentinnen. </p>&#13;
<p>Ihre Aktion ist Teil des Projektes „Beyond Forgetting 1938_2018 – Verfolgung, Exil, Erinnerung“. Prof. Gerhard Kampe aus dem Studiengang Integriertes Produktdesign hat es gemeinsam mit der Bath Spa University in England, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der Experimentierplattform MakingCulture angestoßen. Studierende der beteiligten Hochschulen haben sich auf ganz unterschiedliche Weise mit Flucht, Verfolgung und Exil auseinander gesetzt. Sie möchten mit ihrer Arbeit Impulse für Politik und Gesellschaft geben und zum Überdenken bestehender Sichtweisen anregen. Am 27. und 28. Juli findet dazu ein Symposium in der Pakethalle am Güterbahnhof statt. Dort werden die Ergebnisse der Studierenden präsentiert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Unorte_Fassade._jpg-1024x683.jpg"
                        fileSize="173181"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Unorte_Passantin_web-683x1024.jpg"
                        fileSize="118766"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auslandssemester an der Adria]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auslandssemester-an-der-adria/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Jul 2018 04:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auslandssemester-an-der-adria/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=110">Bioanalytik</a>-Studentinnen Ann-Christin Potthoff und Annalena Kraus haben vier Monate in Split, Kroatien verbracht. Jetzt sind sie zurück in Coburg und erzählen, was sie in den vergangenen vier Monaten erlebt haben.</em></p>&#13;
<p><strong>Sie haben kein typisches Auslandssemester absolviert, sondern an der Universität Split gearbeitet. Was genau haben Sie gemacht? </strong></p>&#13;
<p>Ann-Christin Potthoff: Wir haben an einem Projekt gearbeitet. Unsere Aufgabe war es, neue Komponenten für Desinfektionsmittel zu synthetisieren, gegen die Bakterien nicht resistent werden können. Die Arbeit im Labor war sehr vielfältig und wir konnten viele neue Methoden kennenlernen. Vor allem durften wir selbständig arbeiten. Unsere Vorkenntnisse aus den Vorlesungen in Coburg in Sachen Elektrophorese, Mikrobiologie und Spektrometrie haben uns dabei sehr geholfen.</p>&#13;
<p><strong>Was haben Sie in Ihrer Freizeit unternommen? Welche Eindrücke haben Sie gesammelt?</strong></p>&#13;
<p>Annalena Kraus: Split hat eine sehr schöne historische Altstadt. Der Diokletian-Palast zählt sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe. In den zahlreichen kleinen Gassen gibt es viele Bars. Dort treffen sich die Einheimischen, um ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: dem Kaffeetrinken. Jeden Tag gibt es im Stadtzentrum einen Fisch- und Gemüsemarkt, auf denen man regionale Produkte kaufen kann. </p>&#13;
<p>Ann-Christin Potthoff: An den Wochenenden hatten wir Gelegenheit, das Land zu erkunden. Wir waren zum Beispiel in der kroatischen Hauptstadt, Zagreb. Außerdem in den Nationalparks Krka und Plitvicer Seen und in Dubrovnik. Auch Ausflüge nach Bosnien &amp; Herzegowina und Montenegro waren möglich. Aber Achtung! Die Straßen in Bosnien, sind nicht unbedingt das, was wir in Deutschland gewohnt sind!</p>&#13;
<p><strong>Coburg und Split trennen mehr als 1.000 Kilometer. Hatten Sie auch einmal Heimweh? </strong></p>&#13;
<p>Annalena Kraus: Natürlich hatten wir Heimweh. Vor allem meine erste Woche hier, als ich noch alleine war. Da habe ich mir gleich einen kurzen Heimaturlaub über die Osterfeiertage gebucht.</p>&#13;
<p>Ann-Christin Potthoff: Ich hatte auch teilweise Heimweh, bin es aber vom Studium schon gewohnt, nicht so oft zu Hause zu sein, da ich aus Nordrhein-Westfalen komme.</p>&#13;
<p><strong>Würden Sie anderen Studierenden einen Aufenthalt im Ausland empfehlen? Speziell auch in Split?</strong></p>&#13;
<p>Annalena Kraus: Absolut! Man lernt großartige Menschen kennen und entwickelt sich sowohl fachlich als auch persönlich weiter. Es ist einfach eine Erfahrung fürs Leben, die man nicht mehr vergisst! Split eignet sich auch hervorragend dafür. Es gibt hier eine Studentenorganisation: das Exchange Student Network. Sie organisieren Ausflüge und Events für Erasmus-Studierende. So konnten wir sowohl Kroaten als auch andere ausländische Studierende kennenlernen. Das hat uns das Einleben hier definitiv erleichtert. Wir haben die Stadt wirklich lieben gelernt und waren definitiv nicht zum letzten Mal in Split!</p>&#13;
<h3> Summer School in Split</h3>&#13;
<p>Studierende des Masterstudiengangs Bioanalytik sowie des 6. Semesters im Bachelor Bioanalytik können im September wieder eine Summer School in Split besuchen. Sie belegen gemeinsame Kurse mit Studierenden und Dozierenden aus Kroatien. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.unist.hr/split-summer-school/2018/courses">http://www.unist.hr/split-summer-school/2018/courses</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=110">Bioanalytik</a>-Studentinnen Ann-Christin Potthoff und Annalena Kraus haben vier Monate in Split, Kroatien verbracht. Jetzt sind sie zurück in Coburg und erzählen, was sie in den vergangenen vier Monaten erlebt haben.</em></p>&#13;
<p><strong>Sie haben kein typisches Auslandssemester absolviert, sondern an der Universität Split gearbeitet. Was genau haben Sie gemacht? </strong></p>&#13;
<p>Ann-Christin Potthoff: Wir haben an einem Projekt gearbeitet. Unsere Aufgabe war es, neue Komponenten für Desinfektionsmittel zu synthetisieren, gegen die Bakterien nicht resistent werden können. Die Arbeit im Labor war sehr vielfältig und wir konnten viele neue Methoden kennenlernen. Vor allem durften wir selbständig arbeiten. Unsere Vorkenntnisse aus den Vorlesungen in Coburg in Sachen Elektrophorese, Mikrobiologie und Spektrometrie haben uns dabei sehr geholfen.</p>&#13;
<p><strong>Was haben Sie in Ihrer Freizeit unternommen? Welche Eindrücke haben Sie gesammelt?</strong></p>&#13;
<p>Annalena Kraus: Split hat eine sehr schöne historische Altstadt. Der Diokletian-Palast zählt sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe. In den zahlreichen kleinen Gassen gibt es viele Bars. Dort treffen sich die Einheimischen, um ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen: dem Kaffeetrinken. Jeden Tag gibt es im Stadtzentrum einen Fisch- und Gemüsemarkt, auf denen man regionale Produkte kaufen kann. </p>&#13;
<p>Ann-Christin Potthoff: An den Wochenenden hatten wir Gelegenheit, das Land zu erkunden. Wir waren zum Beispiel in der kroatischen Hauptstadt, Zagreb. Außerdem in den Nationalparks Krka und Plitvicer Seen und in Dubrovnik. Auch Ausflüge nach Bosnien &amp; Herzegowina und Montenegro waren möglich. Aber Achtung! Die Straßen in Bosnien, sind nicht unbedingt das, was wir in Deutschland gewohnt sind!</p>&#13;
<p><strong>Coburg und Split trennen mehr als 1.000 Kilometer. Hatten Sie auch einmal Heimweh? </strong></p>&#13;
<p>Annalena Kraus: Natürlich hatten wir Heimweh. Vor allem meine erste Woche hier, als ich noch alleine war. Da habe ich mir gleich einen kurzen Heimaturlaub über die Osterfeiertage gebucht.</p>&#13;
<p>Ann-Christin Potthoff: Ich hatte auch teilweise Heimweh, bin es aber vom Studium schon gewohnt, nicht so oft zu Hause zu sein, da ich aus Nordrhein-Westfalen komme.</p>&#13;
<p><strong>Würden Sie anderen Studierenden einen Aufenthalt im Ausland empfehlen? Speziell auch in Split?</strong></p>&#13;
<p>Annalena Kraus: Absolut! Man lernt großartige Menschen kennen und entwickelt sich sowohl fachlich als auch persönlich weiter. Es ist einfach eine Erfahrung fürs Leben, die man nicht mehr vergisst! Split eignet sich auch hervorragend dafür. Es gibt hier eine Studentenorganisation: das Exchange Student Network. Sie organisieren Ausflüge und Events für Erasmus-Studierende. So konnten wir sowohl Kroaten als auch andere ausländische Studierende kennenlernen. Das hat uns das Einleben hier definitiv erleichtert. Wir haben die Stadt wirklich lieben gelernt und waren definitiv nicht zum letzten Mal in Split!</p>&#13;
<h3> Summer School in Split</h3>&#13;
<p>Studierende des Masterstudiengangs Bioanalytik sowie des 6. Semesters im Bachelor Bioanalytik können im September wieder eine Summer School in Split besuchen. Sie belegen gemeinsame Kurse mit Studierenden und Dozierenden aus Kroatien. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.unist.hr/split-summer-school/2018/courses">http://www.unist.hr/split-summer-school/2018/courses</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Auslandssemester_Split-1024x768.jpg"
                        fileSize="155805"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[CREAPOLIS on tour]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/creapolis-on-tour/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Jul 2018 11:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/creapolis-on-tour/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im September soll der CREAPOLIS Makerspace am Coburger Schlachthof offiziell eröffnet werden. Aber was sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb in Coburg? </em></p>&#13;
<p>Der Makerspace der TU München in Garching und das Innovationsquartier Murnau machen vor, wie es geht. Zwei erfolgreiche Kreativzentren sind an diesen beiden Orten entstanden, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Hier der Metropol-Makerspace mit starken Industriepartnern und internationaler Vernetzung (Garching), da das ländlich geprägte Kreativquartier, in dem auch Esoterik-Armbändchen ihren Platz haben (Murnau). Das Team um CREAPOLIS-Projektleiter Dr. Markus Neufeld hat beiden deshalb einen Besuch abgestattet.</p>&#13;
<p>Garching beeindrucke mit seiner Ausstattung und Dimension, berichtet Markus Neufeld. „Alles ist auf Startups ausgelegt: Die Nähe zur TUM sorgt für das studentische Publikum, und die Nähe zur Industrie soll sicherstellen, dass aus Ideen auch Produkte, aus Produkten Unternehmen entstehen.“ Die Erfolgsgeschichten: Ein Handschuh mit integriertem Scanner, der Arbeitsabläufe optimiert, eine Bierflasche, die man umgedreht als Weizenglas verwenden kann oder die TUM-Studierenden, die zweimal den Hyperloop SpaceX-Wettbewerb gewonnen haben, der von Elon Musk veranstaltet wird. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Massentransport zu revolutionieren und Menschen noch schneller von A nach B zu befördern. </p>&#13;
<p>Ganz anders schaut es im ländlichen Murnau aus. Alpenkulisse, oberbayerische Idylle – und mittendrin ein ehemaliges Krankenhaus: das Innovationsquartier Murnau. „Hier ist es gelungen, Leerstand zu beheben, Kreative anzulocken und neue Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen“, sagt Neufeld. Eine wesentliche Rolle spiele dabei das Makerlab im Erdgeschoss des Gebäudes. Tatsächlich finde man hier typische Bastler, die ihre Synthesizer selbst zusammenlöten, programmieren und erfolgreich verkaufen. Daneben gebe es aber auch Kreative, die Textilien entwerfen, ein Tonstudio, eine Illustratorin, u.v.m.. Das Kreativquartier passt die Büros und Werkstätten ständig an die Bedarfe der Nutzer an und erweitert sie. </p>&#13;
<p>Und was heißt das nun für Coburg? Es kommt nicht in erster Linie aufs Geld an, sondern auf den Willen, etwas zu bewegen. Die regionalen Strukturen und Partner sind wichtig und, dass man sich an den Bedarfen der ‚Kundschaft‘ orientiert. „In Coburg haben wir aufgrund der Nähe zur Hochschule und deren Fächerspektrum, der engen Zusammenarbeit mit Zukunft.Coburg.Digital sowie den kurzen Wegen zu Unternehmen und Verbänden damit eigentlich die besten Voraussetzungen“, resümiert CREAPOLIS-Projektleiter Dr. Markus Neufeld. „Jetzt müssen wir es nur noch machen!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im September soll der CREAPOLIS Makerspace am Coburger Schlachthof offiziell eröffnet werden. Aber was sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb in Coburg? </em></p>&#13;
<p>Der Makerspace der TU München in Garching und das Innovationsquartier Murnau machen vor, wie es geht. Zwei erfolgreiche Kreativzentren sind an diesen beiden Orten entstanden, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Hier der Metropol-Makerspace mit starken Industriepartnern und internationaler Vernetzung (Garching), da das ländlich geprägte Kreativquartier, in dem auch Esoterik-Armbändchen ihren Platz haben (Murnau). Das Team um CREAPOLIS-Projektleiter Dr. Markus Neufeld hat beiden deshalb einen Besuch abgestattet.</p>&#13;
<p>Garching beeindrucke mit seiner Ausstattung und Dimension, berichtet Markus Neufeld. „Alles ist auf Startups ausgelegt: Die Nähe zur TUM sorgt für das studentische Publikum, und die Nähe zur Industrie soll sicherstellen, dass aus Ideen auch Produkte, aus Produkten Unternehmen entstehen.“ Die Erfolgsgeschichten: Ein Handschuh mit integriertem Scanner, der Arbeitsabläufe optimiert, eine Bierflasche, die man umgedreht als Weizenglas verwenden kann oder die TUM-Studierenden, die zweimal den Hyperloop SpaceX-Wettbewerb gewonnen haben, der von Elon Musk veranstaltet wird. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Massentransport zu revolutionieren und Menschen noch schneller von A nach B zu befördern. </p>&#13;
<p>Ganz anders schaut es im ländlichen Murnau aus. Alpenkulisse, oberbayerische Idylle – und mittendrin ein ehemaliges Krankenhaus: das Innovationsquartier Murnau. „Hier ist es gelungen, Leerstand zu beheben, Kreative anzulocken und neue Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen“, sagt Neufeld. Eine wesentliche Rolle spiele dabei das Makerlab im Erdgeschoss des Gebäudes. Tatsächlich finde man hier typische Bastler, die ihre Synthesizer selbst zusammenlöten, programmieren und erfolgreich verkaufen. Daneben gebe es aber auch Kreative, die Textilien entwerfen, ein Tonstudio, eine Illustratorin, u.v.m.. Das Kreativquartier passt die Büros und Werkstätten ständig an die Bedarfe der Nutzer an und erweitert sie. </p>&#13;
<p>Und was heißt das nun für Coburg? Es kommt nicht in erster Linie aufs Geld an, sondern auf den Willen, etwas zu bewegen. Die regionalen Strukturen und Partner sind wichtig und, dass man sich an den Bedarfen der ‚Kundschaft‘ orientiert. „In Coburg haben wir aufgrund der Nähe zur Hochschule und deren Fächerspektrum, der engen Zusammenarbeit mit Zukunft.Coburg.Digital sowie den kurzen Wegen zu Unternehmen und Verbänden damit eigentlich die besten Voraussetzungen“, resümiert CREAPOLIS-Projektleiter Dr. Markus Neufeld. „Jetzt müssen wir es nur noch machen!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Creapolis_Makerspace_TUM.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Creapolis_Makerspace_Murnau-1024x683.jpg"
                        fileSize="177190"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[America First – Ist ein Handelskrieg gut für die Wirtschaft?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/america-first-ist-ein-handelskrieg-gut-fuer-die-wirtschaft/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Jul 2018 12:06:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/america-first-ist-ein-handelskrieg-gut-fuer-die-wirtschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Am Ende gibt es keine Gewinner, sagt Professor Dr. Dubos. J. Masson von der Indiana University. Bei einem Gastvortrag an der Hochschule Coburg beleuchtete der Experte für weltweiten Handel den Hintergrund des Wirtschaftskonflikts mit der USA. </em></p>&#13;
<p>Das hohe Handelsbilanzdefizit der USA mit China und der Europäischen Union sei Ursache für das Verhalten des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, erklärte Masson. Die Amerikaner importieren aus diesen Ländern seit Jahren deutlich mehr Güter und Dienstleistungen, als sie dorthin verkaufen. Um diese Schieflage zu beseitigen, will Trump die US-Stahl- und -Aluminiumindustrie stützen, stillgelegte Fabriken wiederbeleben und die Produktion erhöhen. Dadurch soll Amerikas Abhängigkeit von ausländischen Produzenten verringert werden. </p>&#13;
<p>Trump wolle sicherstellen, dass die einheimische Industrie genügend Metall für sicherheitskritische Branchen, die Rüstungsindustrie und die Landesverteidigung liefern kann. Er sehe darin die beste Chance, die amerikanische Produktion wieder anzukurbeln und dabei eine populistische politische Neuausrichtung zu bewirken, erläuterte der Gastdozent. </p>&#13;
<p>Die Europäische Union halte das Argument der Sicherheit für vorgeschoben und vermute eher Protektionismus dahinter, also den Versuch ausländische Anbieter auf dem Inlandsmarkt zu benachteiligen.</p>&#13;
<p>Doch lohnt sich dieses Vorgehen überhaupt für die USA? Laut Prof. Masson sei Amerika zwar ohne weiteres in der Lage, einen längeren Handelskrieg auszuhalten. Wenn amerikanische Unternehmen die heimischen Produktionsanlagen aber reduzieren und stattdessen im Ausland produzieren, wie jüngst von Harley-Davidson angekündigt, gebe es am Ende keine Gewinner.</p>&#13;
<p>Im internationalen Master-Studiengang <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=258">Financial Management</a> referieren regelmäßig Dozenten aus der Wirtschaft und dem Ausland. Prof. Dr. Dubos. J. Masson ist Professor für Finanzwesen an der Indiana University. Seine Schwerpunkte sind Cash/Treasury Management, Working Capital Management sowie Global Trade and Finance.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Am Ende gibt es keine Gewinner, sagt Professor Dr. Dubos. J. Masson von der Indiana University. Bei einem Gastvortrag an der Hochschule Coburg beleuchtete der Experte für weltweiten Handel den Hintergrund des Wirtschaftskonflikts mit der USA. </em></p>&#13;
<p>Das hohe Handelsbilanzdefizit der USA mit China und der Europäischen Union sei Ursache für das Verhalten des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, erklärte Masson. Die Amerikaner importieren aus diesen Ländern seit Jahren deutlich mehr Güter und Dienstleistungen, als sie dorthin verkaufen. Um diese Schieflage zu beseitigen, will Trump die US-Stahl- und -Aluminiumindustrie stützen, stillgelegte Fabriken wiederbeleben und die Produktion erhöhen. Dadurch soll Amerikas Abhängigkeit von ausländischen Produzenten verringert werden. </p>&#13;
<p>Trump wolle sicherstellen, dass die einheimische Industrie genügend Metall für sicherheitskritische Branchen, die Rüstungsindustrie und die Landesverteidigung liefern kann. Er sehe darin die beste Chance, die amerikanische Produktion wieder anzukurbeln und dabei eine populistische politische Neuausrichtung zu bewirken, erläuterte der Gastdozent. </p>&#13;
<p>Die Europäische Union halte das Argument der Sicherheit für vorgeschoben und vermute eher Protektionismus dahinter, also den Versuch ausländische Anbieter auf dem Inlandsmarkt zu benachteiligen.</p>&#13;
<p>Doch lohnt sich dieses Vorgehen überhaupt für die USA? Laut Prof. Masson sei Amerika zwar ohne weiteres in der Lage, einen längeren Handelskrieg auszuhalten. Wenn amerikanische Unternehmen die heimischen Produktionsanlagen aber reduzieren und stattdessen im Ausland produzieren, wie jüngst von Harley-Davidson angekündigt, gebe es am Ende keine Gewinner.</p>&#13;
<p>Im internationalen Master-Studiengang <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=258">Financial Management</a> referieren regelmäßig Dozenten aus der Wirtschaft und dem Ausland. Prof. Dr. Dubos. J. Masson ist Professor für Finanzwesen an der Indiana University. Seine Schwerpunkte sind Cash/Treasury Management, Working Capital Management sowie Global Trade and Finance.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/America_first_Masson_Randall-1024x683.jpg"
                        fileSize="106682"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Leinen los]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/leinen-los/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Jul 2018 06:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/leinen-los/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>48 Mal Gold, 46 Mal Silber und 41 Mal Bronze – was sich liest wie der  Medaillenspiegel einer erfolgreichen Olympiade, ist die Bilanz des  Absolventenjahrgangs 2018. So viele Medaillen für gute Leistungen konnte  die Hochschule Coburg in diesem Jahr vergeben. Die offizielle Feier fand im Kongresshaus Rosengarten statt.<br /><a href="https://youtu.be/4LYBVtIN1WA" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Zum Video &quot;Leinen los!&quot;</a><br /></em></p>&#13;
<p>Ist die Hochschule nun ein Kreuzfahrtschiff oder ein dynamisches Sportboot? Bei der Absolventenfeier, die in diesem Jahr das Motto „Leinen los – Auf zu neuen Ufern“ hatte, gab es verschiedene Interpretationen. Hochschulpräsidentin Christiane Fritze suchte den Vergleich zum Luxusliner, der Platz für zahlreiche Gäste bietet, neue Erfahrungen ermöglicht und auch noch Raum zum Feiern lässt. </p>&#13;
<p>Auf der Bühne stand dagegen ein windschnittiger Einsitzer als Dekoration. Das Sport-Kajak mit Paddel hatte Prof. Dr. Michael Steber zur Verfügung gestellt. Vielleicht lässt sich beides ja verbinden: Wer von Bord eines Kreuzfahrtschiffs geht, kommt mit dem Kajak zumindest schnell voran und auch durch unruhige Gewässer.</p>&#13;
<p>Die Verabschiedung der Absolvent*innen im Kongresshaus Rosengarten ist jedes Jahr der feierliche Schlusspunkt einer erlebnisreichen Zeit an der Hochschule. 600 Gäste waren diesmal zur Veranstaltung gekommen. Die Absolvent*innen bringen ihre Familie und Freunde mit. Es wird geredet, gelacht und Erinnerungsfotos werden geschossen. Einige der Absolvent*innen stehen schon mit beiden Beinen fest im Beruf, andere machen noch ihren Master oder arbeiten sogar schon an der Promotion. Auf der Bühne des Kongresshaus Rosengarten bekommen die Absolvent*innen ihre Absolventennadeln überreicht. Wer sich im Studium durch besonders gute Leistungen ausgezeichnet hat, erhält eine Leistungsmedaille in Gold, Silber oder Bronze.</p>&#13;
<p>Moderatorin Ulli Noll plauderte mit den Dekanen der sechs Fakultäten, entlockte ihnen Geschichten über das eigene Studium und ließ sich Chinesisch-Nachhilfe von der Preisträgerin des diesjährigen DAAD-Preises geben. Yuchun Zhu hat Engineering Physics in Coburg studiert und engagierte sich sehr für einen Austausch zwischen deutschen und chinesischen Studierenden. Sie organisierte zum Beispiel gemeinsame Kochabende und bereitete die Coburger Studierenden auf ihr Studium in China vor. Ein Jahr verbringen die angehenden Ingenieure aus Engineering Physics nämlich an einer Hochschule im Ausland. Mit China und der USST in Shanghai gibt es die langjährigste Kooperation. „Frau Zhu hat es stets geschafft, eine Brücke zwischen der deutschen und chinesischen Kultur zu bauen“, lobte Laudator Prof. Dr. Michael Wick. Darüber hinaus habe sie sich durch hervorragende akademische Leistungen ausgezeichnet. Der Deutsche Akademische Austauschdienst stellt den Preis, der mit 1000 Euro dotiert ist, zur Verfügung. </p>&#13;
<p>Ein großer Fußballfan ist Yuchun Zhu übrigens auch. „Ich liebe die deutsche Nationalmannschaft“, verriet sie Moderatorin Ulli Noll.</p>&#13;
<p>Traditionell wird bei der Absolventenfeier auch der Anerkennungspreis der Gesellschaft für Betriebswirtschaft übergeben. Letzterer ging dieses Jahr an Marcus Schaumberger. Er ist nicht nur der beste Absolvent seines Jahrgangs, er hat auch andere Studierende unterstützt. Sein Wissen speziell in Statistik und Unternehmensbesteuerung hat er ehrenamtlich an jüngere Jahrgänge weitergegeben und die Einrichtung von Tutorien initiiert. Dotiert ist der GfB-Anerkennungspreis mit 500 Euro. </p>&#13;
<p>Nach dem Festakt bot die Sambagruppe Aipalé noch eine leuchtende Showeinlage im Kongresshaus.</p>&#13;
<h3><strong>Die Träger der Goldmedaillen 2018 </strong></h3>&#13;
<ul><li>Khaled Al Mahayni, Financial Management (Master)</li><li>Martin Albert, Ressourceneffizientes Planen und Bauen (Master)</li><li>Julius Franz Bächer, Betriebswirtschaft (Bachelor)</li><li>Dominik Manuel Beuth, Automobiltechnik und Management (B)</li><li>Franziska Ulrike Bittel, Betriebswirtschaft (Master) </li><li>Patrick Brimer, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau (Master)</li><li>Kathrin Britting, Design (Master)</li><li>Yiyang Chen, Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (Master)&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Kerstin Deschner, Maschinenbau (Bachelor)</li><li>Maximilian Dorscht, Automobiltechnik und Management (Bachelor)</li><li>Alexandra Maria Felder, Innenarchitektur (Bachelor)</li><li>Sarah Flurschütz, Versicherungswirtschaft (berufsbegleitend) (Bachelor)</li><li>Johannes Friedlein, Maschinenbau (Bachelor)</li><li>Jule Gerhard, Internationale Soziale Arbeit (Bachelor)</li><li>Lukas Gottschalk, Elektro- und Informationstechnik (Master)</li><li>Andreas Gutgesell, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau (Master)</li><li>Eric Heimann, Design (Master)</li><li>Ramona Hohe, Ressourceneffizientes Planen und Bauen (Master)</li><li>Simon Hösch, Informatik (Bachelor)</li><li>Wenyan Huang, Financial Management (Master)</li><li>Tizian Kaiser, Automatisierungstechnik und Robotik (Bachelor)</li><li>Lars Keller, Informatik (Bachelor)</li><li>Lisa Monika Klein, Bioanalytik (Bachelor)</li><li>Marius Kolodziej, Bioanalytik (Bachelor)</li><li>Jana Kraft, Integrative Gesundheitsförderung (Bachelor)</li><li>Maximilian Krapp, Elektro- und Informationstechnik (Bachelor)</li><li>Alexander Lehmann, Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen (Master)</li><li>Anders Macht, Architektur (Bachelor)</li><li>Andreas Nagel, Gesundheitsförderung (Master)</li><li>Christian Panzer, Erneuerbare Energien (Bachelor)</li><li>Melanie Paul, Bioanalytik (Master)</li><li>Nikhil Rajendra Pawar, Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (M)</li><li>Florian Rehm, Technische Physik (Bachelor)</li><li>Bastian Reichhardt, Integriertes Produktdesign (Bachelor)</li><li>Daniel Schäffer, Simulation und Test (Master)</li><li>Marcus Schaumberger, Betriebswirtschaft (Bachelor)</li><li>Maximilian Schmidt, Erneuerbare Energien (Bachelor)</li><li>Marie Schmidt, Versicherungswirtschaft (Bachelor)</li><li>Stefan Lukas Seeber, Bauingenieurwesen (Bachelor)</li><li>Lukas Seiller, Technische Physik (Bachelor)</li><li>Linda Sensbach, Bioanalytik (Bachelor)</li><li>Daniela Staufer, Soziale Arbeit (Master)</li><li>Michael Steppert, Simulation und Test (Master)</li><li>Kristin Karola Trunk, Soziale Arbeit (Bachelor)</li><li>Carolin Wachter, Betriebswirtschaft (Master)</li><li>Charlott Ursula Walter, Bauingenieurwesen (Bachelor)</li><li>Victoria Weid, Soziale Arbeit (Bachelor)</li><li>Sven Weschenfelder, Versicherungswirtschaft (Bachelor)</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>48 Mal Gold, 46 Mal Silber und 41 Mal Bronze – was sich liest wie der  Medaillenspiegel einer erfolgreichen Olympiade, ist die Bilanz des  Absolventenjahrgangs 2018. So viele Medaillen für gute Leistungen konnte  die Hochschule Coburg in diesem Jahr vergeben. Die offizielle Feier fand im Kongresshaus Rosengarten statt.<br /><a href="https://youtu.be/4LYBVtIN1WA" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Zum Video &quot;Leinen los!&quot;</a><br /></em></p>&#13;
<p>Ist die Hochschule nun ein Kreuzfahrtschiff oder ein dynamisches Sportboot? Bei der Absolventenfeier, die in diesem Jahr das Motto „Leinen los – Auf zu neuen Ufern“ hatte, gab es verschiedene Interpretationen. Hochschulpräsidentin Christiane Fritze suchte den Vergleich zum Luxusliner, der Platz für zahlreiche Gäste bietet, neue Erfahrungen ermöglicht und auch noch Raum zum Feiern lässt. </p>&#13;
<p>Auf der Bühne stand dagegen ein windschnittiger Einsitzer als Dekoration. Das Sport-Kajak mit Paddel hatte Prof. Dr. Michael Steber zur Verfügung gestellt. Vielleicht lässt sich beides ja verbinden: Wer von Bord eines Kreuzfahrtschiffs geht, kommt mit dem Kajak zumindest schnell voran und auch durch unruhige Gewässer.</p>&#13;
<p>Die Verabschiedung der Absolvent*innen im Kongresshaus Rosengarten ist jedes Jahr der feierliche Schlusspunkt einer erlebnisreichen Zeit an der Hochschule. 600 Gäste waren diesmal zur Veranstaltung gekommen. Die Absolvent*innen bringen ihre Familie und Freunde mit. Es wird geredet, gelacht und Erinnerungsfotos werden geschossen. Einige der Absolvent*innen stehen schon mit beiden Beinen fest im Beruf, andere machen noch ihren Master oder arbeiten sogar schon an der Promotion. Auf der Bühne des Kongresshaus Rosengarten bekommen die Absolvent*innen ihre Absolventennadeln überreicht. Wer sich im Studium durch besonders gute Leistungen ausgezeichnet hat, erhält eine Leistungsmedaille in Gold, Silber oder Bronze.</p>&#13;
<p>Moderatorin Ulli Noll plauderte mit den Dekanen der sechs Fakultäten, entlockte ihnen Geschichten über das eigene Studium und ließ sich Chinesisch-Nachhilfe von der Preisträgerin des diesjährigen DAAD-Preises geben. Yuchun Zhu hat Engineering Physics in Coburg studiert und engagierte sich sehr für einen Austausch zwischen deutschen und chinesischen Studierenden. Sie organisierte zum Beispiel gemeinsame Kochabende und bereitete die Coburger Studierenden auf ihr Studium in China vor. Ein Jahr verbringen die angehenden Ingenieure aus Engineering Physics nämlich an einer Hochschule im Ausland. Mit China und der USST in Shanghai gibt es die langjährigste Kooperation. „Frau Zhu hat es stets geschafft, eine Brücke zwischen der deutschen und chinesischen Kultur zu bauen“, lobte Laudator Prof. Dr. Michael Wick. Darüber hinaus habe sie sich durch hervorragende akademische Leistungen ausgezeichnet. Der Deutsche Akademische Austauschdienst stellt den Preis, der mit 1000 Euro dotiert ist, zur Verfügung. </p>&#13;
<p>Ein großer Fußballfan ist Yuchun Zhu übrigens auch. „Ich liebe die deutsche Nationalmannschaft“, verriet sie Moderatorin Ulli Noll.</p>&#13;
<p>Traditionell wird bei der Absolventenfeier auch der Anerkennungspreis der Gesellschaft für Betriebswirtschaft übergeben. Letzterer ging dieses Jahr an Marcus Schaumberger. Er ist nicht nur der beste Absolvent seines Jahrgangs, er hat auch andere Studierende unterstützt. Sein Wissen speziell in Statistik und Unternehmensbesteuerung hat er ehrenamtlich an jüngere Jahrgänge weitergegeben und die Einrichtung von Tutorien initiiert. Dotiert ist der GfB-Anerkennungspreis mit 500 Euro. </p>&#13;
<p>Nach dem Festakt bot die Sambagruppe Aipalé noch eine leuchtende Showeinlage im Kongresshaus.</p>&#13;
<h3><strong>Die Träger der Goldmedaillen 2018 </strong></h3>&#13;
<ul><li>Khaled Al Mahayni, Financial Management (Master)</li><li>Martin Albert, Ressourceneffizientes Planen und Bauen (Master)</li><li>Julius Franz Bächer, Betriebswirtschaft (Bachelor)</li><li>Dominik Manuel Beuth, Automobiltechnik und Management (B)</li><li>Franziska Ulrike Bittel, Betriebswirtschaft (Master) </li><li>Patrick Brimer, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau (Master)</li><li>Kathrin Britting, Design (Master)</li><li>Yiyang Chen, Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (Master)&nbsp;&nbsp;&nbsp; </li><li>Kerstin Deschner, Maschinenbau (Bachelor)</li><li>Maximilian Dorscht, Automobiltechnik und Management (Bachelor)</li><li>Alexandra Maria Felder, Innenarchitektur (Bachelor)</li><li>Sarah Flurschütz, Versicherungswirtschaft (berufsbegleitend) (Bachelor)</li><li>Johannes Friedlein, Maschinenbau (Bachelor)</li><li>Jule Gerhard, Internationale Soziale Arbeit (Bachelor)</li><li>Lukas Gottschalk, Elektro- und Informationstechnik (Master)</li><li>Andreas Gutgesell, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau (Master)</li><li>Eric Heimann, Design (Master)</li><li>Ramona Hohe, Ressourceneffizientes Planen und Bauen (Master)</li><li>Simon Hösch, Informatik (Bachelor)</li><li>Wenyan Huang, Financial Management (Master)</li><li>Tizian Kaiser, Automatisierungstechnik und Robotik (Bachelor)</li><li>Lars Keller, Informatik (Bachelor)</li><li>Lisa Monika Klein, Bioanalytik (Bachelor)</li><li>Marius Kolodziej, Bioanalytik (Bachelor)</li><li>Jana Kraft, Integrative Gesundheitsförderung (Bachelor)</li><li>Maximilian Krapp, Elektro- und Informationstechnik (Bachelor)</li><li>Alexander Lehmann, Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen (Master)</li><li>Anders Macht, Architektur (Bachelor)</li><li>Andreas Nagel, Gesundheitsförderung (Master)</li><li>Christian Panzer, Erneuerbare Energien (Bachelor)</li><li>Melanie Paul, Bioanalytik (Master)</li><li>Nikhil Rajendra Pawar, Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (M)</li><li>Florian Rehm, Technische Physik (Bachelor)</li><li>Bastian Reichhardt, Integriertes Produktdesign (Bachelor)</li><li>Daniel Schäffer, Simulation und Test (Master)</li><li>Marcus Schaumberger, Betriebswirtschaft (Bachelor)</li><li>Maximilian Schmidt, Erneuerbare Energien (Bachelor)</li><li>Marie Schmidt, Versicherungswirtschaft (Bachelor)</li><li>Stefan Lukas Seeber, Bauingenieurwesen (Bachelor)</li><li>Lukas Seiller, Technische Physik (Bachelor)</li><li>Linda Sensbach, Bioanalytik (Bachelor)</li><li>Daniela Staufer, Soziale Arbeit (Master)</li><li>Michael Steppert, Simulation und Test (Master)</li><li>Kristin Karola Trunk, Soziale Arbeit (Bachelor)</li><li>Carolin Wachter, Betriebswirtschaft (Master)</li><li>Charlott Ursula Walter, Bauingenieurwesen (Bachelor)</li><li>Victoria Weid, Soziale Arbeit (Bachelor)</li><li>Sven Weschenfelder, Versicherungswirtschaft (Bachelor)</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_Goldmedaillen-1024x536.jpg"
                        fileSize="136341"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="536"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_DAAD_Preis_Stegemann_Zhu_Wick_IMG_3386_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="119741"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_GfB_Preis_Schaumberger_Kraft_IMG_3756_web-683x1024.jpg"
                        fileSize="99960"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Das betrifft uns alle!“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-betrifft-uns-alle/</link>
                <pubDate>Fri, 29 Jun 2018 09:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-betrifft-uns-alle/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie bekommt man Menschen dazu, bewusst zu leben und sich mit ihrer Gesundheit zu beschäftigen? Das diskutierte kürzlich eine internationale Forschergruppe an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>„Wenn ich Leute frage, welche Stressfaktoren es in ihrem Leben gibt, dann höre ich zuerst immer Dinge wie Geldprobleme oder Zeitdruck. Was viele vergessen, ist, dass auch Konflikte mit anderen Menschen sehr belastend sein können. Vergebung kann ein Weg sein, damit fertig zu werden“, sagt Prof. Dr. Loren Toussaint. Er arbeitet am Luther College in Iowa an einer Studie über das Verzeihen. Seine bisherigen Ergebnisse: „Wer anderen Menschen verzeiht, verbessert seine mentale Gesundheit, ist weniger depressiv, weniger ängstlich, stärkt seine körperliche Gesundheit – und lebt sogar länger!“ Oft stelle sich bei seinen Forschungen heraus, dass Menschen viel härter mit sich selbst ins Gericht gehen, als mit anderen. „Jemand, der sich selbst vergeben kann, profitiert doppelt so stark davon.“ Deshalb rät Professor Toussaint: „Wenn dich jemand verletzt, wäre es toll, wenn du ihm verzeihen könntest. Wenn du es nicht kannst - vergiss es! Arbeite daran, dir selbst zu vergeben und du wirst sehr wahrscheinlich einen großen gesundheitlichen Nutzen daraus ziehen.“</p>&#13;
<p>Loren Toussaint ist Mitglied der internationalen Forschergruppe für Gesundheitsförderung in der Medizin und Psychologie, die sich vor zwei Jahren zusammengefunden hat. Dort bringt er seine Forschungsergebnisse ein und tauscht sich mit seinen Kollegen darüber aus. „Oft stoßen wir dadurch ganz neue Gedanken an, auf die man alleine nie gekommen wäre“, sagt der Professor aus den USA. Und genau darum geht es beim „International Consortium for Health Interventions &amp; Promotions in Medicine and Psychology“ (I-CHIPMAP). Initiator ist Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg, deshalb finden die Treffen zum Netzwerken und zum gemeinsamen Austausch in Oberfranken statt. Auch gemeinsame Forschungsprojekte wie „Gesundheitsförderung in der Allgemeinarztpraxis“ von Prof. Dr. Kohls und Prof. Dr. med. Jörg Schelling aus München sind so schon entstanden.</p>&#13;
<p>Aus Sheffield in Großbritannien war Prof. Dr. Fuschia Sirois angereist. Dort unterrichtet sie Gesundheitspsychologie: „Ich untersuche, wie sich zum Beispiel Perfektionismus oder Einsamkeit auf die Gesundheit auswirken und wie wichtig es ist, positiv durch das Leben zu gehen.“ Ihr Ziel ist es, den Menschen eine Art Selbstmitgefühl zu vermitteln und sie so zu befähigen, sich mit ihrer Gesundheit zu beschäftigen. Viele Länder kämpfen global mit denselben Problemen, wenn es um Gesundheitsförderung geht. Zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung und Übergewicht sind überall in der westlichen Welt erhebliche Risikofaktoren. „Deshalb brauchen wir eine internationale Forschergruppe, denn das betrifft uns alle. Wir müssen mit den Ärzten in Krankenhäusern ins Gespräch kommen, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen. Nur so können wir mit unserer Forschung die realen Probleme anpacken“, sagt Sirois. </p>&#13;
<p><strong>Interdisziplinäre Kooperationen mit Kliniken der Region<br /></strong></p>&#13;
<p>Der interdisziplinäre Austausch ist auch für Dr. Christian Vajda vom Uniklinikum Graz eine zentrale Notwendigkeit, um in der Medizin offen für Neues zu bleiben: „Nur so können wir über gedankliche Grenzen hinwegsehen, weil jedes Mitglied dieses Konsortiums unterschiedliche Erfahrungen einbringt und wir voneinander profitieren.“ </p>&#13;
<p>Jedes Mal, wenn Loren Toussaint nach Coburg kommt, hat er das Gefühl, er reise 20 Jahre in die Zukunft: „Wir arbeiten eng mit den REGIOMED-Kliniken und dem Klinikum Kulmbach zusammen. Die Menschen hier sind sehr offen, motiviert und enthusiastisch im Hinblick auf unsere Arbeit. Sie versuchen, Gesundheitsförderung in eine Art medizinisches Modell zu integrieren. Wie das amerikanische Gesundheitswesen dagegen aufgestellt ist, ist peinlich!“ Da kann ihm sein Kollege und Landsmann, Prof. Dr. Jameson Hirsch, nur zustimmen. Er lehrt an der East Tennessee State University im Fach Psychologie. Das Konsortium bietet für ihn die Möglichkeit, seiner Forschung eine internationale Perspektive hinzuzufügen: „Die Gesundheitssysteme in Deutschland und den Vereinigten Staaten unterscheiden sich erheblich. In den USA leben viele Menschen in Armut und ohne Versicherung. Meiner Meinung nach ist das eine Herausforderung für unser Land, Menschen für ihre Gesundheit zu sensibilisieren. Deshalb ist der Austausch von Ideen so wichtig, denn nur so können wir voneinander lernen. Studierende der Hochschule Coburg können außerdem an unseren Forschungsaktivitäten teilhaben. Dabei gewinnt jeder: unsere Gruppe, die Studierenden, die Hochschule und der gesamte Fachbereich.“<br /> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie bekommt man Menschen dazu, bewusst zu leben und sich mit ihrer Gesundheit zu beschäftigen? Das diskutierte kürzlich eine internationale Forschergruppe an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>„Wenn ich Leute frage, welche Stressfaktoren es in ihrem Leben gibt, dann höre ich zuerst immer Dinge wie Geldprobleme oder Zeitdruck. Was viele vergessen, ist, dass auch Konflikte mit anderen Menschen sehr belastend sein können. Vergebung kann ein Weg sein, damit fertig zu werden“, sagt Prof. Dr. Loren Toussaint. Er arbeitet am Luther College in Iowa an einer Studie über das Verzeihen. Seine bisherigen Ergebnisse: „Wer anderen Menschen verzeiht, verbessert seine mentale Gesundheit, ist weniger depressiv, weniger ängstlich, stärkt seine körperliche Gesundheit – und lebt sogar länger!“ Oft stelle sich bei seinen Forschungen heraus, dass Menschen viel härter mit sich selbst ins Gericht gehen, als mit anderen. „Jemand, der sich selbst vergeben kann, profitiert doppelt so stark davon.“ Deshalb rät Professor Toussaint: „Wenn dich jemand verletzt, wäre es toll, wenn du ihm verzeihen könntest. Wenn du es nicht kannst - vergiss es! Arbeite daran, dir selbst zu vergeben und du wirst sehr wahrscheinlich einen großen gesundheitlichen Nutzen daraus ziehen.“</p>&#13;
<p>Loren Toussaint ist Mitglied der internationalen Forschergruppe für Gesundheitsförderung in der Medizin und Psychologie, die sich vor zwei Jahren zusammengefunden hat. Dort bringt er seine Forschungsergebnisse ein und tauscht sich mit seinen Kollegen darüber aus. „Oft stoßen wir dadurch ganz neue Gedanken an, auf die man alleine nie gekommen wäre“, sagt der Professor aus den USA. Und genau darum geht es beim „International Consortium for Health Interventions &amp; Promotions in Medicine and Psychology“ (I-CHIPMAP). Initiator ist Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg, deshalb finden die Treffen zum Netzwerken und zum gemeinsamen Austausch in Oberfranken statt. Auch gemeinsame Forschungsprojekte wie „Gesundheitsförderung in der Allgemeinarztpraxis“ von Prof. Dr. Kohls und Prof. Dr. med. Jörg Schelling aus München sind so schon entstanden.</p>&#13;
<p>Aus Sheffield in Großbritannien war Prof. Dr. Fuschia Sirois angereist. Dort unterrichtet sie Gesundheitspsychologie: „Ich untersuche, wie sich zum Beispiel Perfektionismus oder Einsamkeit auf die Gesundheit auswirken und wie wichtig es ist, positiv durch das Leben zu gehen.“ Ihr Ziel ist es, den Menschen eine Art Selbstmitgefühl zu vermitteln und sie so zu befähigen, sich mit ihrer Gesundheit zu beschäftigen. Viele Länder kämpfen global mit denselben Problemen, wenn es um Gesundheitsförderung geht. Zu wenig Bewegung, ungesunde Ernährung und Übergewicht sind überall in der westlichen Welt erhebliche Risikofaktoren. „Deshalb brauchen wir eine internationale Forschergruppe, denn das betrifft uns alle. Wir müssen mit den Ärzten in Krankenhäusern ins Gespräch kommen, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen. Nur so können wir mit unserer Forschung die realen Probleme anpacken“, sagt Sirois. </p>&#13;
<p><strong>Interdisziplinäre Kooperationen mit Kliniken der Region<br /></strong></p>&#13;
<p>Der interdisziplinäre Austausch ist auch für Dr. Christian Vajda vom Uniklinikum Graz eine zentrale Notwendigkeit, um in der Medizin offen für Neues zu bleiben: „Nur so können wir über gedankliche Grenzen hinwegsehen, weil jedes Mitglied dieses Konsortiums unterschiedliche Erfahrungen einbringt und wir voneinander profitieren.“ </p>&#13;
<p>Jedes Mal, wenn Loren Toussaint nach Coburg kommt, hat er das Gefühl, er reise 20 Jahre in die Zukunft: „Wir arbeiten eng mit den REGIOMED-Kliniken und dem Klinikum Kulmbach zusammen. Die Menschen hier sind sehr offen, motiviert und enthusiastisch im Hinblick auf unsere Arbeit. Sie versuchen, Gesundheitsförderung in eine Art medizinisches Modell zu integrieren. Wie das amerikanische Gesundheitswesen dagegen aufgestellt ist, ist peinlich!“ Da kann ihm sein Kollege und Landsmann, Prof. Dr. Jameson Hirsch, nur zustimmen. Er lehrt an der East Tennessee State University im Fach Psychologie. Das Konsortium bietet für ihn die Möglichkeit, seiner Forschung eine internationale Perspektive hinzuzufügen: „Die Gesundheitssysteme in Deutschland und den Vereinigten Staaten unterscheiden sich erheblich. In den USA leben viele Menschen in Armut und ohne Versicherung. Meiner Meinung nach ist das eine Herausforderung für unser Land, Menschen für ihre Gesundheit zu sensibilisieren. Deshalb ist der Austausch von Ideen so wichtig, denn nur so können wir voneinander lernen. Studierende der Hochschule Coburg können außerdem an unseren Forschungsaktivitäten teilhaben. Dabei gewinnt jeder: unsere Gruppe, die Studierenden, die Hochschule und der gesamte Fachbereich.“<br /> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Toussaint_Kohls.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Roehrich_Hirsch.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine runde Sache]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-runde-sache/</link>
                <pubDate>Fri, 29 Jun 2018 06:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-runde-sache/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg und Brose Bamberg machen künftig gemeinsame Sache. Hochschulpräsidentin Christiane Fritze und Brose Bamberg Geschäftsführer Rolf Beyer haben eine Kooperation vereinbart. Die sieht einige Aktionen vor.</em></p>&#13;
<p>Christian Zagel, Studiengangsleiter im Master ZukunftsDesign, fiebert dem nächsten Semester schon entgegen. Dann werden die Studierenden ihre neuen Projekte wählen. Und die Bamberger Basketballer gehören diesmal zu den Auftraggebern. Wie kann man Menschen in der Region für Basketball begeistern? Und zwar so, dass sie sich dauerhaft mit dieser Sportart identifizieren. Nicht nur der kurze Hype um die sportlichen Erfolge wird gesucht. Es soll eine langfristige Bindung entstehen. Diese Frage werden die Studierenden ein Semester lang bearbeiten und ihr Ergebnis am Schluss an Brose Bamberg übergeben. „Die Studierenden gehen unglaublich offen an diese Aufgaben heran, weil sie alle einen unterschiedlichen Hintergrund mitbringen“, erzählt Zagel dem Brose Bamberg Geschäftsführer Rolf Beyer. </p>&#13;
<p>Beyer und die Präsidentin der Hochschule - Prof. Dr. Christiane Fritze - haben kurz zuvor den gemeinsamen Kooperationsvertrag unterschrieben. Geplant sind Projekte mit Studiengängen genauso wie Veranstaltungen und Aktionen, bei denen sich Spitzensport und Hochschule ergänzen können. Das sind zum Beispiel Vorträge im Bereich Karriere und Erfolg, Sportaktionen mit Studierenden oder Workshops über nachhaltige Unternehmensführung, soziales Engagement, Kulturunterschiede innerhalb eines Teams, und und und. „Als wir alle eingeladen haben, für die eine Kooperation interessant sein könnte, saßen ziemlich viele Leute am Tisch“, berichtet Christiane Fritze. „Es sind interessante Themenbereiche für unsere Studierenden, aber auch für wissenschaftliche Mitarbeiter.“</p>&#13;
<p>Ein erstes gemeinsames Projekt gab es übrigens schon. Studierende der Gesundheitsförderung haben sich mit dem Physioteam der Brose Bamberg auseinandergesetzt: Wie muss so ein Team aufgestellt sein und auf welche Einflüsse muss es reagieren, damit es dafür sorgen kann, dass die Sportler zu 100 Prozent Leistung bringen können? </p>&#13;
<p>Die Bamberger Basketballer werden generell ihre Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten ausbauen. In Nürnberg und Erlangen sind sie schon aktiv. „Wir wollen natürlich auch ran die Studierenden“, sagt Brose Bamberg Geschäftsführer Rolf Beyer. Das Ziel: Sie als Zuschauer bei den Spielen gewinnen. „Aber wir wollen auch etwas aus den Hochschulen mitnehmen. Neue Anregungen und Ideen und den Blick von außen auf unsere Arbeit.“ </p>&#13;
<p>Die Kooperation mit der Hochschule Coburg soll zunächst bis Ende 2019 laufen. Eine dauerhafte Partnerschaft wird angestrebt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg und Brose Bamberg machen künftig gemeinsame Sache. Hochschulpräsidentin Christiane Fritze und Brose Bamberg Geschäftsführer Rolf Beyer haben eine Kooperation vereinbart. Die sieht einige Aktionen vor.</em></p>&#13;
<p>Christian Zagel, Studiengangsleiter im Master ZukunftsDesign, fiebert dem nächsten Semester schon entgegen. Dann werden die Studierenden ihre neuen Projekte wählen. Und die Bamberger Basketballer gehören diesmal zu den Auftraggebern. Wie kann man Menschen in der Region für Basketball begeistern? Und zwar so, dass sie sich dauerhaft mit dieser Sportart identifizieren. Nicht nur der kurze Hype um die sportlichen Erfolge wird gesucht. Es soll eine langfristige Bindung entstehen. Diese Frage werden die Studierenden ein Semester lang bearbeiten und ihr Ergebnis am Schluss an Brose Bamberg übergeben. „Die Studierenden gehen unglaublich offen an diese Aufgaben heran, weil sie alle einen unterschiedlichen Hintergrund mitbringen“, erzählt Zagel dem Brose Bamberg Geschäftsführer Rolf Beyer. </p>&#13;
<p>Beyer und die Präsidentin der Hochschule - Prof. Dr. Christiane Fritze - haben kurz zuvor den gemeinsamen Kooperationsvertrag unterschrieben. Geplant sind Projekte mit Studiengängen genauso wie Veranstaltungen und Aktionen, bei denen sich Spitzensport und Hochschule ergänzen können. Das sind zum Beispiel Vorträge im Bereich Karriere und Erfolg, Sportaktionen mit Studierenden oder Workshops über nachhaltige Unternehmensführung, soziales Engagement, Kulturunterschiede innerhalb eines Teams, und und und. „Als wir alle eingeladen haben, für die eine Kooperation interessant sein könnte, saßen ziemlich viele Leute am Tisch“, berichtet Christiane Fritze. „Es sind interessante Themenbereiche für unsere Studierenden, aber auch für wissenschaftliche Mitarbeiter.“</p>&#13;
<p>Ein erstes gemeinsames Projekt gab es übrigens schon. Studierende der Gesundheitsförderung haben sich mit dem Physioteam der Brose Bamberg auseinandergesetzt: Wie muss so ein Team aufgestellt sein und auf welche Einflüsse muss es reagieren, damit es dafür sorgen kann, dass die Sportler zu 100 Prozent Leistung bringen können? </p>&#13;
<p>Die Bamberger Basketballer werden generell ihre Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten ausbauen. In Nürnberg und Erlangen sind sie schon aktiv. „Wir wollen natürlich auch ran die Studierenden“, sagt Brose Bamberg Geschäftsführer Rolf Beyer. Das Ziel: Sie als Zuschauer bei den Spielen gewinnen. „Aber wir wollen auch etwas aus den Hochschulen mitnehmen. Neue Anregungen und Ideen und den Blick von außen auf unsere Arbeit.“ </p>&#13;
<p>Die Kooperation mit der Hochschule Coburg soll zunächst bis Ende 2019 laufen. Eine dauerhafte Partnerschaft wird angestrebt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kooperation_Zagel_Fritze_Freaky_Beyer_DSC9773_web-1024x692.jpg"
                        fileSize="143145"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studieren neben dem Beruf]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studieren-neben-dem-beruf/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Jun 2018 13:09:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studieren-neben-dem-beruf/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Parallel zum Vollzeitjob studieren - das erfordert zwar durchaus Disziplin, bringt aber auch richtig was. Studentin Julia Müller und Prof. Dr. Roland Hertrich erzählen, wie dieses besondere Modell funktioniert. </em></p>&#13;
<p>Informationen zum berufsbegleitenden Studium oder zur Weiterbildung an der Hochschule Coburg gibt es auch beim <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/news/News/detail/weiterbildungstag-2018.html">Weiterbildungstag</a> am 30. Juni in der Coburger Innenstadt. Dort präsentieren sich die regionalen Weiterbildungsträger und  bieten einen Überblick über ihr vielfältiges Angebot.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Parallel zum Vollzeitjob studieren - das erfordert zwar durchaus Disziplin, bringt aber auch richtig was. Studentin Julia Müller und Prof. Dr. Roland Hertrich erzählen, wie dieses besondere Modell funktioniert. </em></p>&#13;
<p>Informationen zum berufsbegleitenden Studium oder zur Weiterbildung an der Hochschule Coburg gibt es auch beim <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/news/News/detail/weiterbildungstag-2018.html">Weiterbildungstag</a> am 30. Juni in der Coburger Innenstadt. Dort präsentieren sich die regionalen Weiterbildungsträger und  bieten einen Überblick über ihr vielfältiges Angebot.</p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Es läuft bei uns]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/es-laeuft-bei-uns/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Jun 2018 06:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/es-laeuft-bei-uns/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Auf die Plätze, fertig, los! Diesem Kommando folgten über 500 Teilnehmer*innen des bereits sechsten Uni-Laufs in Bamberg. Auch ein Team der Hochschule Coburg ging an den Start – und das mit großem Erfolg.</em></p>&#13;
<p>Vom Innenhof des Erba-Campusgeländes der Universität Bamberg in Gaustadt führte die zehn Kilometer lange Wettkampfstrecke entlang des Main-Donau-Kanals bis zur Buger Spitze und seitwärts der Regnitz wieder zurück. Ob die Läufer*innen dieses durchaus attraktive Landschaftsbild wohl noch zusätzlich motivierte?</p>&#13;
<p>Der Uni-Lauf ist ein landesoffener Straßenlauf für sportbegeisterte Studierende und Mitarbeiter*innen aus Bamberg und allen anderen bayerischen Universitäten und Hochschulen sowie für Bürger*innen der Region. Die Spannweite der Altersklassen reichte diesmal von knapp 20 bis über 80 Jahre. Die Ergebnisse der Hochschul- und Universitätsangehörigen wurden dabei noch einmal separat ausgewertet. Dabei musste sich das Coburger Team rund um den Vizepräsidenten Prof. Dr. Michael Lichtlein gegen Gruppen wie „Die maskierten Muchachos“, „Fachschaft HuWi &amp; Friends“, „Sonntagsläufer“ oder das „Team Anglistik“ behaupten.</p>&#13;
<p>Das gelang in besonderem Maße: Mit einer starken Zeit von 36:34 Minuten sicherte sich Professor Lichtlein den Titel als Bayerischer Hochschulmeister in seiner Altersklasse. In der Gesamtwertung belegte er Platz vier: „Damit bin ich mehr als zufrieden“, sagt er stolz. Außerdem durfte sich Lukas Döberlein mit hervorragenden 35:40 Minuten über den zweiten Platz in der Klasse M20 freuen. Bei den Frauen war der Zieleinlauf denkbar knapp. Nicole Smoskil kam auf den dritten Platz, lag damit aber nur drei Sekunden vor Laura Petzholdt auf Platz vier, gefolgt von Anna Moser auf Platz sieben.</p>&#13;
<p>Insgesamt war die Hochschule Coburg mit sieben Starter*innen – sowie personell verstärkt zur Motivation und Organisation – zahlreich in Bamberg vertreten. Diese gute Teamarbeit zahlte sich einmal mehr aus: Sehr überraschend ging ein zweiter Sieg an die Hochschule Coburg. In der sogenannten „Mannschaftswertung-Mixed“ durften Lukas Döberlein, Prof. Dr. Michael Lichtlein, Nicole Smoskil, Laura Petzholdt, und Anna Moser ganz oben auf dem Treppchen stehen.</p>&#13;
<p>Organisiert wird der Uni-Lauf jedes Jahr vom Universitätssportzentrum Bamberg unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Voll in Zusammenarbeit mit Prof. em. Dr. Dr. h.c. Laszlo Vaskovics.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Auf die Plätze, fertig, los! Diesem Kommando folgten über 500 Teilnehmer*innen des bereits sechsten Uni-Laufs in Bamberg. Auch ein Team der Hochschule Coburg ging an den Start – und das mit großem Erfolg.</em></p>&#13;
<p>Vom Innenhof des Erba-Campusgeländes der Universität Bamberg in Gaustadt führte die zehn Kilometer lange Wettkampfstrecke entlang des Main-Donau-Kanals bis zur Buger Spitze und seitwärts der Regnitz wieder zurück. Ob die Läufer*innen dieses durchaus attraktive Landschaftsbild wohl noch zusätzlich motivierte?</p>&#13;
<p>Der Uni-Lauf ist ein landesoffener Straßenlauf für sportbegeisterte Studierende und Mitarbeiter*innen aus Bamberg und allen anderen bayerischen Universitäten und Hochschulen sowie für Bürger*innen der Region. Die Spannweite der Altersklassen reichte diesmal von knapp 20 bis über 80 Jahre. Die Ergebnisse der Hochschul- und Universitätsangehörigen wurden dabei noch einmal separat ausgewertet. Dabei musste sich das Coburger Team rund um den Vizepräsidenten Prof. Dr. Michael Lichtlein gegen Gruppen wie „Die maskierten Muchachos“, „Fachschaft HuWi &amp; Friends“, „Sonntagsläufer“ oder das „Team Anglistik“ behaupten.</p>&#13;
<p>Das gelang in besonderem Maße: Mit einer starken Zeit von 36:34 Minuten sicherte sich Professor Lichtlein den Titel als Bayerischer Hochschulmeister in seiner Altersklasse. In der Gesamtwertung belegte er Platz vier: „Damit bin ich mehr als zufrieden“, sagt er stolz. Außerdem durfte sich Lukas Döberlein mit hervorragenden 35:40 Minuten über den zweiten Platz in der Klasse M20 freuen. Bei den Frauen war der Zieleinlauf denkbar knapp. Nicole Smoskil kam auf den dritten Platz, lag damit aber nur drei Sekunden vor Laura Petzholdt auf Platz vier, gefolgt von Anna Moser auf Platz sieben.</p>&#13;
<p>Insgesamt war die Hochschule Coburg mit sieben Starter*innen – sowie personell verstärkt zur Motivation und Organisation – zahlreich in Bamberg vertreten. Diese gute Teamarbeit zahlte sich einmal mehr aus: Sehr überraschend ging ein zweiter Sieg an die Hochschule Coburg. In der sogenannten „Mannschaftswertung-Mixed“ durften Lukas Döberlein, Prof. Dr. Michael Lichtlein, Nicole Smoskil, Laura Petzholdt, und Anna Moser ganz oben auf dem Treppchen stehen.</p>&#13;
<p>Organisiert wird der Uni-Lauf jedes Jahr vom Universitätssportzentrum Bamberg unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Voll in Zusammenarbeit mit Prof. em. Dr. Dr. h.c. Laszlo Vaskovics.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Unilauf_Team.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eigenkonstruktionen im Härtetest]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eigenkonstruktionen-im-haertetest/</link>
                <pubDate>Mon, 25 Jun 2018 07:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eigenkonstruktionen-im-haertetest/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Rennwagen der Zukunft ist leiser, leichter und umweltfreundlicher. Das wurde beim dritten VDI OWL Racing-Camp deutlich, das der Verein Deutscher Ingenieure, Bezirksverein Ostwestfalen-Lippe (VDI OWL) für Studierende aus ganz Deutschland ausgerichtet hat. Mit dabei: CAT-Racing.</em></p>&#13;
<p>Vier Stunden Anfahrt und wenig Schlaf haben zwölf mitgereiste Mitglieder von CAT-Racing auf sich genommen. Vor gut 130 Zuschauern präsentierten sie und vier weitere Studierenden-Teams ihren neuen Rennwagen auf dem Bilster Berg zwischen Nieheim und Bad Driburg. Flache, schnelle Flundern auf breiten Reifen, entwickelt mit Fahrzeugteilen aus Carbon und anderem leichten, langlebigen oder hoch belastbaren Material, waren an den einzelnen Boxen aufgereiht. Bevor die Prototypen erstmals einzeln an den Start gingen, wurde aufgebockt, nachgeschraubt und gefachsimpelt. Dann wurden die Boliden ausgiebig auf Beschleunigung und Geschwindigkeit, Kurvenverhalten und Bremsfähigkeit getestet.</p>&#13;
<p>CAT-Racing – 2016 auf Platz drei der Weltrangliste der Formula Student und derzeit unter den Top 20 – stand bei dem Event unter ganz besonderer Beobachtung: „Das ist eins der international erfolgreichsten Teams“, freute sich Initiator Karsten Ollesch vom Vorstand des VDI OWL. Die beiden Fahrer, der 25-jährige Maschinenbaustudent Philipp Auer und der 19-jährige angehende Wirtschaftsingenieur Nico Weigert, lobten die Trainingsbedingungen: „Die Strecke ist zum Testen echt gut, sehr groß und eben. Es ist für uns nicht so einfach, freie, asphaltierte Fläche zum Fahren zu finden.“</p>&#13;
<p>Bei jeder Fahrt werden Daten gesammelt und im Anschluss gemeinsam analysiert. „Es geht nicht in erster Linie um Schnelligkeit. Wir prüfen, was funktioniert und was nicht. Für uns ist natürlich auch spannend, wie die anderen Autos gebaut sind“, erklärt die 19-jährige Sabrina Kolbe, die Versicherungswirtschaft studiert.</p>&#13;
<p>Seit dem vergangenen Wintersemester haben die insgesamt fünf Teams von den Hochschulen Coburg, Paderborn, Ostwestfalen-Lippe, Niederrhein und Hannover Marketingkonzepte geschmiedet, Businesspläne geschrieben, Sponsoren geworben, konstruiert und entwickelt, geschraubt und montiert. Das gemeinsame Ziel: die Teilnahme an der Formular Student Germany am Hockenheimring im kommenden August. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit lehrt fürs Leben: Studierende aus den verschiedensten Fachbereichen sammeln theoretische und praktische Erfahrungen, knüpfen Kontakte in die Wirtschaft und bereiten sich so auf ihr Berufsleben vor.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Rennwagen der Zukunft ist leiser, leichter und umweltfreundlicher. Das wurde beim dritten VDI OWL Racing-Camp deutlich, das der Verein Deutscher Ingenieure, Bezirksverein Ostwestfalen-Lippe (VDI OWL) für Studierende aus ganz Deutschland ausgerichtet hat. Mit dabei: CAT-Racing.</em></p>&#13;
<p>Vier Stunden Anfahrt und wenig Schlaf haben zwölf mitgereiste Mitglieder von CAT-Racing auf sich genommen. Vor gut 130 Zuschauern präsentierten sie und vier weitere Studierenden-Teams ihren neuen Rennwagen auf dem Bilster Berg zwischen Nieheim und Bad Driburg. Flache, schnelle Flundern auf breiten Reifen, entwickelt mit Fahrzeugteilen aus Carbon und anderem leichten, langlebigen oder hoch belastbaren Material, waren an den einzelnen Boxen aufgereiht. Bevor die Prototypen erstmals einzeln an den Start gingen, wurde aufgebockt, nachgeschraubt und gefachsimpelt. Dann wurden die Boliden ausgiebig auf Beschleunigung und Geschwindigkeit, Kurvenverhalten und Bremsfähigkeit getestet.</p>&#13;
<p>CAT-Racing – 2016 auf Platz drei der Weltrangliste der Formula Student und derzeit unter den Top 20 – stand bei dem Event unter ganz besonderer Beobachtung: „Das ist eins der international erfolgreichsten Teams“, freute sich Initiator Karsten Ollesch vom Vorstand des VDI OWL. Die beiden Fahrer, der 25-jährige Maschinenbaustudent Philipp Auer und der 19-jährige angehende Wirtschaftsingenieur Nico Weigert, lobten die Trainingsbedingungen: „Die Strecke ist zum Testen echt gut, sehr groß und eben. Es ist für uns nicht so einfach, freie, asphaltierte Fläche zum Fahren zu finden.“</p>&#13;
<p>Bei jeder Fahrt werden Daten gesammelt und im Anschluss gemeinsam analysiert. „Es geht nicht in erster Linie um Schnelligkeit. Wir prüfen, was funktioniert und was nicht. Für uns ist natürlich auch spannend, wie die anderen Autos gebaut sind“, erklärt die 19-jährige Sabrina Kolbe, die Versicherungswirtschaft studiert.</p>&#13;
<p>Seit dem vergangenen Wintersemester haben die insgesamt fünf Teams von den Hochschulen Coburg, Paderborn, Ostwestfalen-Lippe, Niederrhein und Hannover Marketingkonzepte geschmiedet, Businesspläne geschrieben, Sponsoren geworben, konstruiert und entwickelt, geschraubt und montiert. Das gemeinsame Ziel: die Teilnahme an der Formular Student Germany am Hockenheimring im kommenden August. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit lehrt fürs Leben: Studierende aus den verschiedensten Fachbereichen sammeln theoretische und praktische Erfahrungen, knüpfen Kontakte in die Wirtschaft und bereiten sich so auf ihr Berufsleben vor.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/VDI_OWL_Racing_Camp_alle-Teams.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/VDI_OWL_Racing_Camp_Cat-Racing.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationale Soziale Arbeit auf Exkursion in Berlin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationale-soziale-arbeit-auf-exkursion-in-berlin/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Jun 2018 11:23:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/internationale-soziale-arbeit-auf-exkursion-in-berlin/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Neue Einblicke in die Praxis und Theorie ihres Fachgebietes erhielten 32 Studierende des Studiengangs Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung bei einer viertägigen Exkursion zu Menschenrechtsorganisationen in Berlin.&nbsp; </em></p>&#13;
<p>Unter Leitung von Prof. Dr. Andrea Schmelz konnten die Student*innen bei der internationalen Tagung „Emanzipation“ der Menschenrechtsorganisation Medico International e.V. Einblicke in die aktuellen globalisierungskritischen Debatten bekommen. Sie hörten Vorträge und folgten den Diskussionen u.a. von weltbekannten Wissenschaftler*innen wie Nancy Fraser, Seyla Benhabib und Didier Eribon. </p>&#13;
<p>Um die Theorie aus Perspektive der internationalen Sozialen Arbeit vom Kopf auf die Füße zu stellen, besuchten die Studierenden ausgewählte Praxisorganisationen wie den Weltfriedensdienst und das Entwicklungspolitische Informations- und Bildungszentrum (EPIZ), sie diskutierten konkrete Praxismodelle des Globalen Lernens und lernten mögliche Einsatzfelder ihrer zukünftigen beruflichen Praxis kennen<em>.</em></p>&#13;
<p>Die Menschenrechtsorganisation Medico International e.V., die gemeinsam mit der Humboldt Universität, der Technischen Universität Berlin und dem Haus der Kulturen der Welt die internationale Tagung ausrichtete, feierte zugleich ihr 50-jähriges unermüdlichen Engagement in Projekten der humanitären Hilfe und der Menschenrechtsarbeit rund um den Globus.</p>&#13;
<p>Angesichts von wachsenden Ungleichheiten, zunehmenden gesellschaftlichen Spaltungen und gewaltvollen Konflikten weltweit stellte die Tagung die für Geschichte und Selbstverständnis der internationalen Sozialen Arbeit wichtigen emanzipatorischen Ansätze auf den Prüfstand. Eindrücklich diskutierten der Münchner Soziologieprofessor Stefan Lessenich und die Berliner Politikwissenschaftlerin Prof. Gesine Schwan das Spannungsverhältnis zwischen der Analyse sozialer Probleme und tragfähigen praktischen Lösungsansätzen – ein Dilemma, das von jeher die internationale Soziale Arbeit herausfordert. Prof. Schwan machte sich für Lösungsperspektiven in reformerischer Praxis stark und skizzierte den Vorschlag eines EU-Fonds, aus dem Städte in Europa kommunale Angelegenheiten finanzieren können, wenn sie Geflüchtete aufnehmen. </p>&#13;
<p>„Die Tagung hat mich persönlich sehr zum Nachdenken darüber angeregt, wie Wissen und Lernen selbst emanzipatorisch sein können, anstatt sich Emanzipation nur zum Gegenstand zu nehmen“, resümiert die Studentin Franka Rauch</p>&#13;
<p>Ganz praktische Lösungsansätze von unten durch Bildungs- und Menschenrechtsprojekte im In- und Ausland konnten die Studierenden während der Besuche bei renommierten Organisationen erfragen. Der Weltfriedensdienst&nbsp; e. V. (WFD), eine 1959 gegründete entwicklungs- und friedenspolitische Organisation, arbeitet mit Partnerorganisationen in 23 Ländern, vor allem in Subsahara Afrika, Südostasien, Lateinamerika und Palästina zusammen, u.a. zu Frauenförderung, Ausbildung und Ressourcenschutz. </p>&#13;
<p>Das entwicklungspolitische Informations- und Bildungszentrum (EPIZ), ein bundesweit bekanntes Zentrum für Globales Lernen des Berliner Senats, gestaltet seit mehr als 30 Jahren innovative Bildungsangebote zu Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie den Beziehungen zwischen Norden und Süden. </p>&#13;
<p>Die Basisarbeit der besuchten Institutionen setzt gleichermaßen am Umdenken und am Tun vor Ort an. In der Überzeugung, dass Entwicklung vor der eigenen Haustüre beginnen muss und sich die Konsum-, Wirtschafts- und Lebensweisen vor allem in den reichen Ländern ändern müssen, setzt das EPIZ beispielsweise am Alltagshandeln in der beruflicher Bildung an (u.a. Sozial- und Erziehungswesen, Bank- und Finanzwesen, Gastronomie, Bauen und Holz). </p>&#13;
<p>Die Exkursion setzte vielfältige neue Impulse für praktische und theoretische Perspektiven in der internationalen Sozialen Arbeit und verdeutlichte, dass die interkulturelle Öffnung in der Entwicklungs- und Bildungsarbeit im In- und Ausland ein herausforderndes und weites Feld für die Soziale Arbeit darstellt. Insbesondere auf der internationalen Tagung fehlten weitgehend – wie die Studierenden in der Auswertung feststellen - die Stimmen von Denker*innen und Praktiker*innen aus Ländern des Globalen Südens.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Neue Einblicke in die Praxis und Theorie ihres Fachgebietes erhielten 32 Studierende des Studiengangs Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung bei einer viertägigen Exkursion zu Menschenrechtsorganisationen in Berlin.&nbsp; </em></p>&#13;
<p>Unter Leitung von Prof. Dr. Andrea Schmelz konnten die Student*innen bei der internationalen Tagung „Emanzipation“ der Menschenrechtsorganisation Medico International e.V. Einblicke in die aktuellen globalisierungskritischen Debatten bekommen. Sie hörten Vorträge und folgten den Diskussionen u.a. von weltbekannten Wissenschaftler*innen wie Nancy Fraser, Seyla Benhabib und Didier Eribon. </p>&#13;
<p>Um die Theorie aus Perspektive der internationalen Sozialen Arbeit vom Kopf auf die Füße zu stellen, besuchten die Studierenden ausgewählte Praxisorganisationen wie den Weltfriedensdienst und das Entwicklungspolitische Informations- und Bildungszentrum (EPIZ), sie diskutierten konkrete Praxismodelle des Globalen Lernens und lernten mögliche Einsatzfelder ihrer zukünftigen beruflichen Praxis kennen<em>.</em></p>&#13;
<p>Die Menschenrechtsorganisation Medico International e.V., die gemeinsam mit der Humboldt Universität, der Technischen Universität Berlin und dem Haus der Kulturen der Welt die internationale Tagung ausrichtete, feierte zugleich ihr 50-jähriges unermüdlichen Engagement in Projekten der humanitären Hilfe und der Menschenrechtsarbeit rund um den Globus.</p>&#13;
<p>Angesichts von wachsenden Ungleichheiten, zunehmenden gesellschaftlichen Spaltungen und gewaltvollen Konflikten weltweit stellte die Tagung die für Geschichte und Selbstverständnis der internationalen Sozialen Arbeit wichtigen emanzipatorischen Ansätze auf den Prüfstand. Eindrücklich diskutierten der Münchner Soziologieprofessor Stefan Lessenich und die Berliner Politikwissenschaftlerin Prof. Gesine Schwan das Spannungsverhältnis zwischen der Analyse sozialer Probleme und tragfähigen praktischen Lösungsansätzen – ein Dilemma, das von jeher die internationale Soziale Arbeit herausfordert. Prof. Schwan machte sich für Lösungsperspektiven in reformerischer Praxis stark und skizzierte den Vorschlag eines EU-Fonds, aus dem Städte in Europa kommunale Angelegenheiten finanzieren können, wenn sie Geflüchtete aufnehmen. </p>&#13;
<p>„Die Tagung hat mich persönlich sehr zum Nachdenken darüber angeregt, wie Wissen und Lernen selbst emanzipatorisch sein können, anstatt sich Emanzipation nur zum Gegenstand zu nehmen“, resümiert die Studentin Franka Rauch</p>&#13;
<p>Ganz praktische Lösungsansätze von unten durch Bildungs- und Menschenrechtsprojekte im In- und Ausland konnten die Studierenden während der Besuche bei renommierten Organisationen erfragen. Der Weltfriedensdienst&nbsp; e. V. (WFD), eine 1959 gegründete entwicklungs- und friedenspolitische Organisation, arbeitet mit Partnerorganisationen in 23 Ländern, vor allem in Subsahara Afrika, Südostasien, Lateinamerika und Palästina zusammen, u.a. zu Frauenförderung, Ausbildung und Ressourcenschutz. </p>&#13;
<p>Das entwicklungspolitische Informations- und Bildungszentrum (EPIZ), ein bundesweit bekanntes Zentrum für Globales Lernen des Berliner Senats, gestaltet seit mehr als 30 Jahren innovative Bildungsangebote zu Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie den Beziehungen zwischen Norden und Süden. </p>&#13;
<p>Die Basisarbeit der besuchten Institutionen setzt gleichermaßen am Umdenken und am Tun vor Ort an. In der Überzeugung, dass Entwicklung vor der eigenen Haustüre beginnen muss und sich die Konsum-, Wirtschafts- und Lebensweisen vor allem in den reichen Ländern ändern müssen, setzt das EPIZ beispielsweise am Alltagshandeln in der beruflicher Bildung an (u.a. Sozial- und Erziehungswesen, Bank- und Finanzwesen, Gastronomie, Bauen und Holz). </p>&#13;
<p>Die Exkursion setzte vielfältige neue Impulse für praktische und theoretische Perspektiven in der internationalen Sozialen Arbeit und verdeutlichte, dass die interkulturelle Öffnung in der Entwicklungs- und Bildungsarbeit im In- und Ausland ein herausforderndes und weites Feld für die Soziale Arbeit darstellt. Insbesondere auf der internationalen Tagung fehlten weitgehend – wie die Studierenden in der Auswertung feststellen - die Stimmen von Denker*innen und Praktiker*innen aus Ländern des Globalen Südens.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Internationale_Soziale_Arbeit_Exkursion_Berlin_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[QueB im Reich der Mitte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/queb-im-reich-der-mitte/</link>
                <pubDate>Wed, 20 Jun 2018 11:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/queb-im-reich-der-mitte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie man Kindern mehr Bewegung ermöglichen kann, erforscht <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a> im Projekt QueB – Qualität entwickeln mit und durch Bewegung. Weltweit arbeiten Gesundheitsforscher*innen an ähnlichen Themen. Bei einer internationalen Tagung in Hong-Kong tauschten sie sich jetzt darüber aus.</em></p>&#13;
<p>Wie gehen internationale Wissenschaftler*innen bei der Gesundheitsförderung vor, welche Ansätze verfolgen sie, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, welche Gesundheitsprojekte für Kinder werden in Kommunen weltweit umgesetzt? Darüber tauschten sich rund 1000 Gesundheitswissenschaftler*innen bei der internationalen Tagung der International Society of Behavioral Nutrition and Physical Activity (ISBNPA) aus. Auch Prof. Dr. Holger Hassel vom <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=372">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> der Hochschule Coburg war vertreten. Zentrale Frage der ISBNPA in diesem Jahr war: Wie werden kommunale Gesundheitsprojekte für Kinder umgesetzt. Die Planung solcher Projekte spielt eine wesentliche Rolle. „Die Australier sind hier wirklich sehr weit, wenn es darum geht, alle an einen Tisch zu holen und mit entsprechenden Tools und Planungshilfen bei der Förderung von Gesundheit zu unterstützen“, berichtet Holger Hassel von der ISBNPA. Er selbst setze solche Verfahren im Master Gesundheitsförderung bereits ein, konnte in Hong-Kong aber auch ein neues Verfahren kennenlernen. </p>&#13;
<p>Prof. Hassel stellte bei der ISBNPA u.a. sein aktuelles Forschungsprojekt <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=688#6817">QueB 2</a> vor. Bei QueB geht es darum, schon bei der Kinderbetreuung Grundlagen für einen aktiven Lebensstil zu schaffen. Kindertagesstätten können sich zum Beispiel zertifizieren lassen, wenn sie entsprechende Maßnahmen umsetzen, um Kindern mehr Bewegung zu ermöglichen. QueB 2 ist ein Folgeprojekt, das nun die Nachhaltigkeit der bisherigen Maßnahmen sichern will. Weitere Kindertagesstätten sollen sich zertifizieren lassen und dadurch die Qualität der Bewegungsförderung in Kindertagesstätten in der gesamten Region steigern. </p>&#13;
<p>„Die Kolleg*innen in Hong-Kong waren überrascht und neugierig, dass wir neben den Multiplikatoren (Erzieher*innen) auch Zielgruppen (Kinder und Eltern) mit in die Planung und Durchführung mit einbeziehen“, erklärte Hassel.</p>&#13;
<p>Die ISBNPA bietet jedes Jahr Gesundheitswissenschaftler*innen aus 46 Ländern eine Plattform, um aktuelle Entwicklungen der Interventionsforschung zu diskutieren. Sie findet jedesmal in einem anderen Land statt. </p>&#13;
<p>Über das Projekt QueB 2 berichtete neulich auch der Bayerische Rundfunk. Hier geht's zum Beitrag: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cUaQ5rp2XJE" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Forschungsprojekt in Coburg: Mehr Bewegung in Kindergärten</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie man Kindern mehr Bewegung ermöglichen kann, erforscht <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a> im Projekt QueB – Qualität entwickeln mit und durch Bewegung. Weltweit arbeiten Gesundheitsforscher*innen an ähnlichen Themen. Bei einer internationalen Tagung in Hong-Kong tauschten sie sich jetzt darüber aus.</em></p>&#13;
<p>Wie gehen internationale Wissenschaftler*innen bei der Gesundheitsförderung vor, welche Ansätze verfolgen sie, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, welche Gesundheitsprojekte für Kinder werden in Kommunen weltweit umgesetzt? Darüber tauschten sich rund 1000 Gesundheitswissenschaftler*innen bei der internationalen Tagung der International Society of Behavioral Nutrition and Physical Activity (ISBNPA) aus. Auch Prof. Dr. Holger Hassel vom <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=372">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften</a> der Hochschule Coburg war vertreten. Zentrale Frage der ISBNPA in diesem Jahr war: Wie werden kommunale Gesundheitsprojekte für Kinder umgesetzt. Die Planung solcher Projekte spielt eine wesentliche Rolle. „Die Australier sind hier wirklich sehr weit, wenn es darum geht, alle an einen Tisch zu holen und mit entsprechenden Tools und Planungshilfen bei der Förderung von Gesundheit zu unterstützen“, berichtet Holger Hassel von der ISBNPA. Er selbst setze solche Verfahren im Master Gesundheitsförderung bereits ein, konnte in Hong-Kong aber auch ein neues Verfahren kennenlernen. </p>&#13;
<p>Prof. Hassel stellte bei der ISBNPA u.a. sein aktuelles Forschungsprojekt <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=688#6817">QueB 2</a> vor. Bei QueB geht es darum, schon bei der Kinderbetreuung Grundlagen für einen aktiven Lebensstil zu schaffen. Kindertagesstätten können sich zum Beispiel zertifizieren lassen, wenn sie entsprechende Maßnahmen umsetzen, um Kindern mehr Bewegung zu ermöglichen. QueB 2 ist ein Folgeprojekt, das nun die Nachhaltigkeit der bisherigen Maßnahmen sichern will. Weitere Kindertagesstätten sollen sich zertifizieren lassen und dadurch die Qualität der Bewegungsförderung in Kindertagesstätten in der gesamten Region steigern. </p>&#13;
<p>„Die Kolleg*innen in Hong-Kong waren überrascht und neugierig, dass wir neben den Multiplikatoren (Erzieher*innen) auch Zielgruppen (Kinder und Eltern) mit in die Planung und Durchführung mit einbeziehen“, erklärte Hassel.</p>&#13;
<p>Die ISBNPA bietet jedes Jahr Gesundheitswissenschaftler*innen aus 46 Ländern eine Plattform, um aktuelle Entwicklungen der Interventionsforschung zu diskutieren. Sie findet jedesmal in einem anderen Land statt. </p>&#13;
<p>Über das Projekt QueB 2 berichtete neulich auch der Bayerische Rundfunk. Hier geht's zum Beitrag: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cUaQ5rp2XJE" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Forschungsprojekt in Coburg: Mehr Bewegung in Kindergärten</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ISBNPA_Austausch.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein echtes Schwergewicht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-echtes-schwergewicht/</link>
                <pubDate>Tue, 19 Jun 2018 13:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-echtes-schwergewicht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Gabelstapler, ein Kran und zwei Lkws waren nötig, um den Neuzugang der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik an seinen Arbeitsplatz zu befördern. Das Fräszentrum DMG MORI DMU 50 soll seine Anwender direkt in die Industrie 4.0 katapultieren.</em></p>&#13;
<p>Die Maschine löst damit ihren über 35 Jahre alten Vorgänger ab. Im gut 120 Kilometer entfernten thüringischen Seebach gebaut, kam sie in zwei Baugruppen auf die beiden Lastkraftwagen verteilt an der Hochschule Coburg an. Ein Kran hob das Schwergewicht von acht Tonnen anschließend auf den Hallenboden – der mit vier Stahlplatten á 250 Kilogramm ausgelegt und mit Stützen zusätzlich stabilisiert werden musste, um ein Durchbrechen zu verhindern. Via Gabelstapler ging es dann final ins Labor für Fertigungstechnik im Gebäude 3 des Campus Friedrich Streib. </p>&#13;
<p>„Mit dem neuen Gerät sind wir auf dem aktuellsten technischen Stand. Wir werden es in der Lehre und Forschung einsetzen. Damit stellen wir auch in unserer Maschinenhalle die Weichen für die vierte industrielle Revolution, wo sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik verzahnt“, sagt Prof. Dr. Michael Steber. Gemeinsam mit Prof. Dr. Markus Stark, Rainer Ehrlicher und Michael Schmitz war er maßgeblich an der Anschaffung der Fräsmaschine beteiligt. </p>&#13;
<p>Zum Einsatz kommt das Fräszentrum insbesondere, wenn Studierende anhand von technischen Zeichnungen digitale Maschinen-Codes programmieren. Diese werden entweder direkt in die CNC-Steuerung eingegeben oder über CAD/CAM-Verfahrensketten an die Maschine übergeben, woraufhin das Bauteil gefräst werden kann. „Eine Aufgabe könnte auch sein, 3D-gedruckte Bauteile aus Metall nachzubearbeiten. Denn diese kommen nicht perfekt aus dem Drucker, sondern müssen hier und da noch bearbeitet werden. Aufgrund ihrer Mehrachsigkeit kann die DMU 50 auch sehr komplexe Produkte fertigen“, erklärt Professor Steber. Außerdem werden auch wichtige Teile – wie Radträger, Getriebegehäuse oder Lenkungskomponenten – des neuen Rennwagens von CAT-Racing für die Saison 2019 an dem High-Tech-Gerät produziert. So soll eine Verbindung zwischen Lehre und Entwicklung hergestellt werden.</p>&#13;
<p>Das Fräszentrum wurde im Rahmen eines Großgeräteantrages von der Deutschen Forschungsgemeinschaft begutachtet und vom Freistaat Bayern gefördert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Gabelstapler, ein Kran und zwei Lkws waren nötig, um den Neuzugang der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik an seinen Arbeitsplatz zu befördern. Das Fräszentrum DMG MORI DMU 50 soll seine Anwender direkt in die Industrie 4.0 katapultieren.</em></p>&#13;
<p>Die Maschine löst damit ihren über 35 Jahre alten Vorgänger ab. Im gut 120 Kilometer entfernten thüringischen Seebach gebaut, kam sie in zwei Baugruppen auf die beiden Lastkraftwagen verteilt an der Hochschule Coburg an. Ein Kran hob das Schwergewicht von acht Tonnen anschließend auf den Hallenboden – der mit vier Stahlplatten á 250 Kilogramm ausgelegt und mit Stützen zusätzlich stabilisiert werden musste, um ein Durchbrechen zu verhindern. Via Gabelstapler ging es dann final ins Labor für Fertigungstechnik im Gebäude 3 des Campus Friedrich Streib. </p>&#13;
<p>„Mit dem neuen Gerät sind wir auf dem aktuellsten technischen Stand. Wir werden es in der Lehre und Forschung einsetzen. Damit stellen wir auch in unserer Maschinenhalle die Weichen für die vierte industrielle Revolution, wo sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik verzahnt“, sagt Prof. Dr. Michael Steber. Gemeinsam mit Prof. Dr. Markus Stark, Rainer Ehrlicher und Michael Schmitz war er maßgeblich an der Anschaffung der Fräsmaschine beteiligt. </p>&#13;
<p>Zum Einsatz kommt das Fräszentrum insbesondere, wenn Studierende anhand von technischen Zeichnungen digitale Maschinen-Codes programmieren. Diese werden entweder direkt in die CNC-Steuerung eingegeben oder über CAD/CAM-Verfahrensketten an die Maschine übergeben, woraufhin das Bauteil gefräst werden kann. „Eine Aufgabe könnte auch sein, 3D-gedruckte Bauteile aus Metall nachzubearbeiten. Denn diese kommen nicht perfekt aus dem Drucker, sondern müssen hier und da noch bearbeitet werden. Aufgrund ihrer Mehrachsigkeit kann die DMU 50 auch sehr komplexe Produkte fertigen“, erklärt Professor Steber. Außerdem werden auch wichtige Teile – wie Radträger, Getriebegehäuse oder Lenkungskomponenten – des neuen Rennwagens von CAT-Racing für die Saison 2019 an dem High-Tech-Gerät produziert. So soll eine Verbindung zwischen Lehre und Entwicklung hergestellt werden.</p>&#13;
<p>Das Fräszentrum wurde im Rahmen eines Großgeräteantrages von der Deutschen Forschungsgemeinschaft begutachtet und vom Freistaat Bayern gefördert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DMG_MORI_3.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DMG_MORI_1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DMG_MORI_2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Touchscreen statt Lichtschalter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/touchscreen-statt-lichtschalter/</link>
                <pubDate>Tue, 19 Jun 2018 07:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/touchscreen-statt-lichtschalter/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vom Bett aus die Heizung im Bad einschalten, von unterwegs das Licht im Flur ausmachen – die Idee des intelligenten Zuhauses ist nicht neu. Die Studenten David Schwarzmann und Timo Purzner wollen aber noch viel mehr erreichen. </em></p>&#13;
<p>Möchte man sein Zuhause „smart“ machen, benötigt man ein sogenanntes Gateway. Der kleine Steuerungskasten verbindet sich per Funk mit Lampen, Fernseher oder dem Kühlschrank, sendet Daten an die Geräte und ermöglicht so deren zentrale Bedienung und Überwachung. Im Bereich Smart Home existieren bereits viele verschiedene Anbieter solcher Gateways. Deren Lösungen sind jedoch typischerweise herstellerabhängig. Das wird dann zum Problem, wenn verschiedene Geräte im Haushalt miteinander verknüpft werden sollen. Timo Purzner erklärt: „Lege ich mir zwei oder mehr Gateways von unterschiedlichen Herstellern zu, lassen sich diese oft nicht miteinander vernetzen. Außerdem braucht jedes Gateway seine eigene Steckdose und ich muss mir von jedem Anbieter die jeweilige App für das Smartphone herunterladen. Da verliert man schnell den Überblick.“ Genau hier möchten die beiden Master-Studenten der Elektro- und Informationstechnik ansetzen: „Wir wollen es ermöglichen, dass über eine zentralisierte Cloud-Schnittstelle in Verbindung mit nur einem Gateway auf den gesamten Pool der Smart-Home-Geräte zugegriffen werden kann“, sagt David Schwarzmann. </p>&#13;
<p>Während David an einem Gateway arbeitet, das alle Geräte bedienen kann, entwickelt Timo eine passende universelle Cloud-Lösung. Von dort aus sollen alle Komponenten eingerichtet, verwaltet und gesteuert werden. Und nicht nur das: die Geräte und deren Status werden dem Benutzer über einen Computer, ein Tablet oder ein Smartphone auch direkt angezeigt. Alle Räume und dort befindlichen Geräte können so ausgewählt, überwacht und gesteuert werden. Außerdem lassen sich verschiedene Licht- und Farbwelten speichern, die der Nutzer zuvor manuell seinen Bedürfnissen anpasst. „Möchte man nach der Arbeit nur entspannen, kann man zum Beispiel in den Abendmodus schalten. Das Licht ist dann automatisch sanfter und gedimmt“, sagt Timo Purzner. Auch die Geräte untereinander sollen intelligent verknüpft werden: Öffnet man beispielsweise das Fenster, soll das die Heizung erkennen und sich automatisch selbst herunterregeln. Zusätzlich ist eine Benutzerverwaltung geplant. „Ein Kind sollte je nach Alter zu Hause weniger oder gar keinen Zugriff auf das Haus haben“, erklärt Timo Purzner den Gedanken dahinter. Dieser Ansatz könnte vor allem auch für Hotels interessant sein, deren Verwaltungspersonal andere Einstellungen vornehmen können muss, als die Gäste. „Unsere Lösung ist deshalb genauso ansprechend für den Endverbraucher, wie für Industriepartner“, betont David Schwarzmann. </p>&#13;
<p>Ihr Projekt präsentierten die beiden Studenten im Rahmen der diesjährigen IOT-Convention in Garching bei München vor Unternehmen und IOT-Spezialisten. „Wir möchten dort Partnerschaften mit Firmen knüpfen, um Einblicke in deren Prozesse zu gewinnen und so unser Konzept weiter vertiefen“, sagt Timo Purzner. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-matthias-moerz.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Matthias Mörz</a> betreut und unterstützt die beiden. Er hielt bei der IoT-Convention einen Vortrag zum Thema „Angewandte Forschung und Entwicklung im IoT-Bereich“. </p>&#13;
&#13;
<p>Interessierte können gerne (auch zu Demonstrationszwecken) Kontakt aufnehmen bei: </p>&#13;
<p>Prof. Dr. Matthias Mörz, Tel.: 09561 – 317 – 173, Email: <a href="mailto:matthias.moerz@hs-coburg.de">matthias.moerz@hs-coburg.de</a> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vom Bett aus die Heizung im Bad einschalten, von unterwegs das Licht im Flur ausmachen – die Idee des intelligenten Zuhauses ist nicht neu. Die Studenten David Schwarzmann und Timo Purzner wollen aber noch viel mehr erreichen. </em></p>&#13;
<p>Möchte man sein Zuhause „smart“ machen, benötigt man ein sogenanntes Gateway. Der kleine Steuerungskasten verbindet sich per Funk mit Lampen, Fernseher oder dem Kühlschrank, sendet Daten an die Geräte und ermöglicht so deren zentrale Bedienung und Überwachung. Im Bereich Smart Home existieren bereits viele verschiedene Anbieter solcher Gateways. Deren Lösungen sind jedoch typischerweise herstellerabhängig. Das wird dann zum Problem, wenn verschiedene Geräte im Haushalt miteinander verknüpft werden sollen. Timo Purzner erklärt: „Lege ich mir zwei oder mehr Gateways von unterschiedlichen Herstellern zu, lassen sich diese oft nicht miteinander vernetzen. Außerdem braucht jedes Gateway seine eigene Steckdose und ich muss mir von jedem Anbieter die jeweilige App für das Smartphone herunterladen. Da verliert man schnell den Überblick.“ Genau hier möchten die beiden Master-Studenten der Elektro- und Informationstechnik ansetzen: „Wir wollen es ermöglichen, dass über eine zentralisierte Cloud-Schnittstelle in Verbindung mit nur einem Gateway auf den gesamten Pool der Smart-Home-Geräte zugegriffen werden kann“, sagt David Schwarzmann. </p>&#13;
<p>Während David an einem Gateway arbeitet, das alle Geräte bedienen kann, entwickelt Timo eine passende universelle Cloud-Lösung. Von dort aus sollen alle Komponenten eingerichtet, verwaltet und gesteuert werden. Und nicht nur das: die Geräte und deren Status werden dem Benutzer über einen Computer, ein Tablet oder ein Smartphone auch direkt angezeigt. Alle Räume und dort befindlichen Geräte können so ausgewählt, überwacht und gesteuert werden. Außerdem lassen sich verschiedene Licht- und Farbwelten speichern, die der Nutzer zuvor manuell seinen Bedürfnissen anpasst. „Möchte man nach der Arbeit nur entspannen, kann man zum Beispiel in den Abendmodus schalten. Das Licht ist dann automatisch sanfter und gedimmt“, sagt Timo Purzner. Auch die Geräte untereinander sollen intelligent verknüpft werden: Öffnet man beispielsweise das Fenster, soll das die Heizung erkennen und sich automatisch selbst herunterregeln. Zusätzlich ist eine Benutzerverwaltung geplant. „Ein Kind sollte je nach Alter zu Hause weniger oder gar keinen Zugriff auf das Haus haben“, erklärt Timo Purzner den Gedanken dahinter. Dieser Ansatz könnte vor allem auch für Hotels interessant sein, deren Verwaltungspersonal andere Einstellungen vornehmen können muss, als die Gäste. „Unsere Lösung ist deshalb genauso ansprechend für den Endverbraucher, wie für Industriepartner“, betont David Schwarzmann. </p>&#13;
<p>Ihr Projekt präsentierten die beiden Studenten im Rahmen der diesjährigen IOT-Convention in Garching bei München vor Unternehmen und IOT-Spezialisten. „Wir möchten dort Partnerschaften mit Firmen knüpfen, um Einblicke in deren Prozesse zu gewinnen und so unser Konzept weiter vertiefen“, sagt Timo Purzner. <a href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-matthias-moerz.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Matthias Mörz</a> betreut und unterstützt die beiden. Er hielt bei der IoT-Convention einen Vortrag zum Thema „Angewandte Forschung und Entwicklung im IoT-Bereich“. </p>&#13;
&#13;
<p>Interessierte können gerne (auch zu Demonstrationszwecken) Kontakt aufnehmen bei: </p>&#13;
<p>Prof. Dr. Matthias Mörz, Tel.: 09561 – 317 – 173, Email: <a href="mailto:matthias.moerz@hs-coburg.de">matthias.moerz@hs-coburg.de</a> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schwarzmann_Purzner_SmartHome.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Revolution der Rohre]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/revolution-der-rohre/</link>
                <pubDate>Mon, 18 Jun 2018 11:34:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/revolution-der-rohre/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Forscher*innen des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg lassen Rohrleitungen, Schläuchen oder Behältern in Zukunft regelrecht Ohren wachsen. Sie entwickelten ein innovatives akustisches Messverfahren, um Ablagerungen in Rohren frühzeitig zu erkennen.</em></p>&#13;
<p>Rückstände in Abflussleitungen führen meist zu unerfreulichen Folgen. Ein besonderes Gefährdungspotential birgt der Biofilm – eine Schleimschicht, in der Mikroorganismen wie Pilze oder Bakterien eingebettet sind. In Rohren verschlechtert der Belag die Wasserqualität und gefährdet die Gesundheit der Verbraucher. Legt sich der Film in Anlagen von Unternehmen ab, führt das häufig zu längeren Maschinenstandzeiten aufgrund von Reparatur- und Desinfektionsarbeiten sowie zu Verunreinigungen von Produkten. Daraus ergeben sich wiederum hohe wirtschaftliche Verluste. Auch in der industriellen Fertigung, wie zum Beispiel bei der Papierherstellung, sind flüssigkeitsbedingte Ablagerungen ein Problem.</p>&#13;
<p>Wissenschaftler*innen des ISAT haben im Projekt „BioNiva“ einen Sensor entwickelt, der sich von außen an die Flüssigkeitsleitung klemmen lässt und so die innere Schichtbildung in Echtzeit überwacht. Damit kann der Nutzer den Zustand im Rohr ablesen. Das Besondere an dem neuen Verfahren: Es ist nicht invasiv, was zusätzliche Kontaminationen innerhalb des Rohrs ausschließt. Außerdem lässt sich die Sensor-Klemme einfach nachrüsten, ein Umbau des Anlagensystems ist – anders als bei bisherigen Lösungen – also nicht erforderlich.</p>&#13;
<p>„Via Ultraschall laufen zwei geführte akustische Wellen das Rohr entlang: einmal vom Rohr in die Flüssigkeit und wieder zurück. Hat sich die Schichtdicke innerhalb der Rohrleitung verändert, ändert sich auch das Signal der Wellen im Vergleich zum Nullpunkt in der Ausgangslage“, erklärt Sandra Lasota, Biologin im „BioNiva&quot;-Projekt.</p>&#13;
<p>Der Sensor ist anwendbar für den Einsatz in der Trinkwasserversorgung, der Textil-, Lebensmittel- und chemischen Industrie, in der Abwasseraufbereitung und im Öl- und Gasgewerbe. In der Medizintechnik könnte man beispielsweise Wasserleitungen von Dialysestationen und Katheter damit überwachen. In allen Bereichen könnten so die Reinigungsintervalle verlängert und die Sicherheit der Anlagen verbessert werden. Das wirkt sich positiv auf die Lebensdauer von Bauteilen aus. Neben weichen Ablagerungen wie Biofilmen, erkennt der Sensor auch harte Ablagerungen wie Kalk und kann diese voneinander unterscheiden. Ein Patent auf die Sensor-Klemme haben die Forscher*innen bereits angemeldet.</p>&#13;
<p>Die Forschungsaktivitäten wurden durch das Bayerische Ministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie im Rahmen des Programms „Validierungsförderung“ unterstützt.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Weitere Informationen zu „BioNiva“ gibt:</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</p>&#13;
<p>Telefon: 09561 – 317 535</p>&#13;
<p>Email:<a href="mailto:sandra.lasota@hs-coburg.de"> klaus.drese@hs-coburg.de</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Forscher*innen des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg lassen Rohrleitungen, Schläuchen oder Behältern in Zukunft regelrecht Ohren wachsen. Sie entwickelten ein innovatives akustisches Messverfahren, um Ablagerungen in Rohren frühzeitig zu erkennen.</em></p>&#13;
<p>Rückstände in Abflussleitungen führen meist zu unerfreulichen Folgen. Ein besonderes Gefährdungspotential birgt der Biofilm – eine Schleimschicht, in der Mikroorganismen wie Pilze oder Bakterien eingebettet sind. In Rohren verschlechtert der Belag die Wasserqualität und gefährdet die Gesundheit der Verbraucher. Legt sich der Film in Anlagen von Unternehmen ab, führt das häufig zu längeren Maschinenstandzeiten aufgrund von Reparatur- und Desinfektionsarbeiten sowie zu Verunreinigungen von Produkten. Daraus ergeben sich wiederum hohe wirtschaftliche Verluste. Auch in der industriellen Fertigung, wie zum Beispiel bei der Papierherstellung, sind flüssigkeitsbedingte Ablagerungen ein Problem.</p>&#13;
<p>Wissenschaftler*innen des ISAT haben im Projekt „BioNiva“ einen Sensor entwickelt, der sich von außen an die Flüssigkeitsleitung klemmen lässt und so die innere Schichtbildung in Echtzeit überwacht. Damit kann der Nutzer den Zustand im Rohr ablesen. Das Besondere an dem neuen Verfahren: Es ist nicht invasiv, was zusätzliche Kontaminationen innerhalb des Rohrs ausschließt. Außerdem lässt sich die Sensor-Klemme einfach nachrüsten, ein Umbau des Anlagensystems ist – anders als bei bisherigen Lösungen – also nicht erforderlich.</p>&#13;
<p>„Via Ultraschall laufen zwei geführte akustische Wellen das Rohr entlang: einmal vom Rohr in die Flüssigkeit und wieder zurück. Hat sich die Schichtdicke innerhalb der Rohrleitung verändert, ändert sich auch das Signal der Wellen im Vergleich zum Nullpunkt in der Ausgangslage“, erklärt Sandra Lasota, Biologin im „BioNiva&quot;-Projekt.</p>&#13;
<p>Der Sensor ist anwendbar für den Einsatz in der Trinkwasserversorgung, der Textil-, Lebensmittel- und chemischen Industrie, in der Abwasseraufbereitung und im Öl- und Gasgewerbe. In der Medizintechnik könnte man beispielsweise Wasserleitungen von Dialysestationen und Katheter damit überwachen. In allen Bereichen könnten so die Reinigungsintervalle verlängert und die Sicherheit der Anlagen verbessert werden. Das wirkt sich positiv auf die Lebensdauer von Bauteilen aus. Neben weichen Ablagerungen wie Biofilmen, erkennt der Sensor auch harte Ablagerungen wie Kalk und kann diese voneinander unterscheiden. Ein Patent auf die Sensor-Klemme haben die Forscher*innen bereits angemeldet.</p>&#13;
<p>Die Forschungsaktivitäten wurden durch das Bayerische Ministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie im Rahmen des Programms „Validierungsförderung“ unterstützt.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Weitere Informationen zu „BioNiva“ gibt:</strong></p>&#13;
<p>Prof. Dr. Klaus Stefan Drese</p>&#13;
<p>Telefon: 09561 – 317 535</p>&#13;
<p>Email:<a href="mailto:sandra.lasota@hs-coburg.de"> klaus.drese@hs-coburg.de</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sensor_BioNiva.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sensor_BioNiva_Biofilm.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[ITCO-Absolventenpreis für Tobias Blaufuß]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/itco-absolventenpreis-fuer-tobias-blaufuss/</link>
                <pubDate>Mon, 18 Jun 2018 09:10:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/itco-absolventenpreis-fuer-tobias-blaufuss/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Tobias Blaufuß untersuchte </em><em>in seiner Bachelorarbeit, wie missverständliche oder fehlerhafte Anforderungen  in einem Entwicklungsprozess frühzeitig erkannt werden können. Damit belegte der Informatik-Student den dritten Platz beim Absolventenpreis des IT-Clusters Oberfranken (ITCO). </em></p>&#13;
<p>Das ITCO zeichnet jährlich  praxisorientierte Abschlussarbeiten von Absolventen aus, die ihr Studium an  einer der vier oberfränkischen Hochschulen im Fachbereich Informations-  und Kommunikationstechnologie abgeschlossen haben. Im Finale  präsentieren die Absolventen ihre Arbeiten in Kurzvorträgen und stellen sich anschließend den Fragen des Publikums und der Jury. Insgesamt 6.000 Euro werden als Preisgeld vergeben.</p>&#13;
<p>Über 1.000 Euro und den dritten Platz kann sich Tobias Blaufuß freuen. Seine Bachelorarbeit zielte darauf ab, missverständliche, fehlerhafte oder widersprüchliche Anforderungen in  einem umfangreichen Entwicklungsprozess frühzeitig zu erkennen. Dadurch vermeidet man, dass Mängel zu einem  späteren Zeitpunkt aufwendig beseitigt werden müssen. Konkretes Anwendungsbeispiel der Arbeit von Tobias Blaufuß war die modellgetriebene Softwareentwicklung für Computertomographen von Siemens Healthineers. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Volkhard Pfeiffer.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Tobias Blaufuß untersuchte </em><em>in seiner Bachelorarbeit, wie missverständliche oder fehlerhafte Anforderungen  in einem Entwicklungsprozess frühzeitig erkannt werden können. Damit belegte der Informatik-Student den dritten Platz beim Absolventenpreis des IT-Clusters Oberfranken (ITCO). </em></p>&#13;
<p>Das ITCO zeichnet jährlich  praxisorientierte Abschlussarbeiten von Absolventen aus, die ihr Studium an  einer der vier oberfränkischen Hochschulen im Fachbereich Informations-  und Kommunikationstechnologie abgeschlossen haben. Im Finale  präsentieren die Absolventen ihre Arbeiten in Kurzvorträgen und stellen sich anschließend den Fragen des Publikums und der Jury. Insgesamt 6.000 Euro werden als Preisgeld vergeben.</p>&#13;
<p>Über 1.000 Euro und den dritten Platz kann sich Tobias Blaufuß freuen. Seine Bachelorarbeit zielte darauf ab, missverständliche, fehlerhafte oder widersprüchliche Anforderungen in  einem umfangreichen Entwicklungsprozess frühzeitig zu erkennen. Dadurch vermeidet man, dass Mängel zu einem  späteren Zeitpunkt aufwendig beseitigt werden müssen. Konkretes Anwendungsbeispiel der Arbeit von Tobias Blaufuß war die modellgetriebene Softwareentwicklung für Computertomographen von Siemens Healthineers. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Volkhard Pfeiffer.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ITCO-Absolventenpreis_2018_Blaufuss_web-1024x1024.jpg"
                        fileSize="152234"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auszeichnung für einen Mutmacher]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auszeichnung-fuer-einen-mutmacher/</link>
                <pubDate>Tue, 12 Jun 2018 05:58:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auszeichnung-fuer-einen-mutmacher/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Leistung und Engagement - das zeichnet die Preisträger des HUK-COBURG Anerkennungspreis aus. In diesem Jahr geht er an Richard Geßlein.</em></p>&#13;
<p>Ein Studium stand für Richard Geßlein eigentlich nie zur Debatte. Nach der Mittleren Reife macht er die Ausbildung zum Versicherungskaufmann, wird Sachbearbeiter bei der HUK-COBURG. Vor vier Jahren wagt er den Sprung ins kalte Wasser und bewirbt sich für den <a href="t3://page?uid=162" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Bachelor Versicherungswirtschaft</a> an der Hochschule. Zehn Jahre ist er da schon aus der Schule raus. Vor allem mit Mathe hatte er deshalb am Anfang ganz schön zu kämpfen. Aber Geßlein beißt sich durch. Lernt mindestens drei Stunden Mathe pro Tag. Am Ende schließt er sein Studium mit 1,49 ab. </p>&#13;
<p>Und er macht auch anderen Mut, diesen Weg zu gehen. Als Studienbotschafter beantwortet er die Fragen von Studieninteressierten, berichtet auf Messen und in Schulen von seinen Erfahrungen – auch zum Studieren ohne Abitur. „Ich würde jederzeit wieder studieren“, sagt Geßlein. Das Studium sei fast so etwas wie ein Hobby geworden. „Es hat Spaß gemacht und ich habe unglaublich viel dazu gelernt!“ Auch im Job hat ihm das nun eine Veränderung ermöglicht. Seit März hat er seinen Abschluss in der Tasche und eine neue Stelle angetreten – im Aktuariat der HUK-COBURG.</p>&#13;
<p>Einmal im Jahr schlägt die Hochschule geeignete Studierende der Versicherungswirtschaft für den HUK-Anerkennungspreis vor. Eine Jury entscheidet, wer ausgewählt wird. Sieben Studentinnen und ein Student haben den Preis in den letzten Jahren gewonnen. „Mit Richard Geßlein holen die Herren nun wieder etwas auf“, sagte Peter Klimmt, Leiter der Personalentwicklung der HUK-COBURG bei der Preisverleihung mit einem Augenzwinkern.</p>&#13;
<p>Dotiert ist der HUK-Anerkennungspreis mit 1.000 Euro.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Leistung und Engagement - das zeichnet die Preisträger des HUK-COBURG Anerkennungspreis aus. In diesem Jahr geht er an Richard Geßlein.</em></p>&#13;
<p>Ein Studium stand für Richard Geßlein eigentlich nie zur Debatte. Nach der Mittleren Reife macht er die Ausbildung zum Versicherungskaufmann, wird Sachbearbeiter bei der HUK-COBURG. Vor vier Jahren wagt er den Sprung ins kalte Wasser und bewirbt sich für den <a href="t3://page?uid=162" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Bachelor Versicherungswirtschaft</a> an der Hochschule. Zehn Jahre ist er da schon aus der Schule raus. Vor allem mit Mathe hatte er deshalb am Anfang ganz schön zu kämpfen. Aber Geßlein beißt sich durch. Lernt mindestens drei Stunden Mathe pro Tag. Am Ende schließt er sein Studium mit 1,49 ab. </p>&#13;
<p>Und er macht auch anderen Mut, diesen Weg zu gehen. Als Studienbotschafter beantwortet er die Fragen von Studieninteressierten, berichtet auf Messen und in Schulen von seinen Erfahrungen – auch zum Studieren ohne Abitur. „Ich würde jederzeit wieder studieren“, sagt Geßlein. Das Studium sei fast so etwas wie ein Hobby geworden. „Es hat Spaß gemacht und ich habe unglaublich viel dazu gelernt!“ Auch im Job hat ihm das nun eine Veränderung ermöglicht. Seit März hat er seinen Abschluss in der Tasche und eine neue Stelle angetreten – im Aktuariat der HUK-COBURG.</p>&#13;
<p>Einmal im Jahr schlägt die Hochschule geeignete Studierende der Versicherungswirtschaft für den HUK-Anerkennungspreis vor. Eine Jury entscheidet, wer ausgewählt wird. Sieben Studentinnen und ein Student haben den Preis in den letzten Jahren gewonnen. „Mit Richard Geßlein holen die Herren nun wieder etwas auf“, sagte Peter Klimmt, Leiter der Personalentwicklung der HUK-COBURG bei der Preisverleihung mit einem Augenzwinkern.</p>&#13;
<p>Dotiert ist der HUK-Anerkennungspreis mit 1.000 Euro.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GessleinRichard_web-692x1024.jpg"
                        fileSize="253220"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="692" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erfahrung ist die Summe der gemachten Fehler]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erfahrung-ist-die-summe-der-gemachten-fehler/</link>
                <pubDate>Mon, 11 Jun 2018 07:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erfahrung-ist-die-summe-der-gemachten-fehler/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Praxis in den Hörsaal zu bringen ist das Ziel der Vortragsreihe „Personalpraxis im Dialog“ von Prof. Dr. Hedwig Schmid aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Niels Roelofsen, CEO der Coburger Gaudlitz-Gruppe, berichtete kürzlich den Studierenden von seinen Erfahrungen und den aktuellen Herausforderungen im internationalen Geschäft des Unternehmens.</em> </p>&#13;
<p>Der Coburger Kunststoffproduzent Gaudlitz kann auf eine achtzigjährige Firmengeschichte zurückblicken. Die Aufgabe des Geschäftsführers ist es daher, die Tradition mit der Zukunft zu verbinden. Und Niederlassungen in europäischen und außereuropäischen Ländern rücken kulturelle Unterschiede in der Personalführung in den Fokus. Zudem muss der Chief Executive Officer CEO, als der Chef des Unternehmens, dafür sorgen, dass die Geschäftsstrategie stimmt.</p>&#13;
<p>Niels Roelofsen, CEO der Gaudlitz-Gruppe, setzt aktuell verstärkt auf die Entwicklung von Systemlösungen für die Kunden. Das Unternehmen stellt technische Kunststoffteile her, die in der Automobilindustrie und der Medizintechnik eingesetzt werden. Die unternehmerische Strategieänderung macht es erforderlich, die Mitarbeiter*innen in den verschiedenen Ländern dafür zu begeistern und ihnen das erforderliche Know how zu vermitteln, stellt Niels Roelofsen fest. Wichtig sei dabei auch eine positive Fehlerkultur. „Erfahrung ist die Summe der gemachten Fehler“, lautet das Credo des Gaudlitz-CEO.</p>&#13;
<p>Der Arbeitsalltag eines CEO sei davon geprägt, „viele Dinge unter einen Hut zu bringen“, Verantwortung zu übernehmen und langfristig zu denken. Den Studierenden gab er mit: „Geben Sie nicht auf, erarbeiten Sie sich neue Dinge und kämpfen sie sich durch.“ Dabei helfe es, Sport zu treiben, bei dem Wettbewerb, Teamgeist, Disziplin und Durchhaltevermögen geschult werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Praxis in den Hörsaal zu bringen ist das Ziel der Vortragsreihe „Personalpraxis im Dialog“ von Prof. Dr. Hedwig Schmid aus der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Niels Roelofsen, CEO der Coburger Gaudlitz-Gruppe, berichtete kürzlich den Studierenden von seinen Erfahrungen und den aktuellen Herausforderungen im internationalen Geschäft des Unternehmens.</em> </p>&#13;
<p>Der Coburger Kunststoffproduzent Gaudlitz kann auf eine achtzigjährige Firmengeschichte zurückblicken. Die Aufgabe des Geschäftsführers ist es daher, die Tradition mit der Zukunft zu verbinden. Und Niederlassungen in europäischen und außereuropäischen Ländern rücken kulturelle Unterschiede in der Personalführung in den Fokus. Zudem muss der Chief Executive Officer CEO, als der Chef des Unternehmens, dafür sorgen, dass die Geschäftsstrategie stimmt.</p>&#13;
<p>Niels Roelofsen, CEO der Gaudlitz-Gruppe, setzt aktuell verstärkt auf die Entwicklung von Systemlösungen für die Kunden. Das Unternehmen stellt technische Kunststoffteile her, die in der Automobilindustrie und der Medizintechnik eingesetzt werden. Die unternehmerische Strategieänderung macht es erforderlich, die Mitarbeiter*innen in den verschiedenen Ländern dafür zu begeistern und ihnen das erforderliche Know how zu vermitteln, stellt Niels Roelofsen fest. Wichtig sei dabei auch eine positive Fehlerkultur. „Erfahrung ist die Summe der gemachten Fehler“, lautet das Credo des Gaudlitz-CEO.</p>&#13;
<p>Der Arbeitsalltag eines CEO sei davon geprägt, „viele Dinge unter einen Hut zu bringen“, Verantwortung zu übernehmen und langfristig zu denken. Den Studierenden gab er mit: „Geben Sie nicht auf, erarbeiten Sie sich neue Dinge und kämpfen sie sich durch.“ Dabei helfe es, Sport zu treiben, bei dem Wettbewerb, Teamgeist, Disziplin und Durchhaltevermögen geschult werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gaudlitz_CEO_Roelofsen_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mitspieler gesucht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mitspieler-gesucht/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Jun 2018 09:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mitspieler-gesucht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Viele Marken, viele Möglichkeiten – das ist die Botschaft von HABA-Geschäftsführer Karl Fischer bei der Veranstaltung „Hochschule und Unternehmer im Dialog“. Von Produktdesign bis Informatik, von Pädagogik bis Betriebswirtschaft - HABA sucht Fachkräfte aus vielen Bereichen. </em></p>&#13;
<p>1938 nahm alles seinen Anfang. Mit Holzspielzeug startete Firmengründer Eugen Habermaass sein Unternehmen in Bad Rodach. Mittlerweile gehören zehn Marken zum Konzern, darunter ein Onlineshop für „markante Männer“ oder eine Digitalwerkstatt, in der Kinder Programmieren lernen können. „Wir sind jung, wir sind bunt und mit Spaß bei der Sache“, sagte Karl Fischer bei der Vorstellung seines Unternehmens in der Aula der Hochschule Coburg. Vielen sei die Vielseitigkeit der Firmenfamilie gar nicht bewusst. Das wolle er ändern. Die Veranstaltung „Hochschule und Unternehmer im Dialog“ ist eine Möglichkeit dafür. Bereits zum 16. Mal stellte sich dort ein Unternehmen aus der Region an der Hochschule vor. Der Verband bayme vbm – die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber richtet die Veranstaltung aus. </p>&#13;
<p>Dass die Vernetzung mit der Hochschule Coburg schon ganz gut funktioniert, beweisen Personalreferentin Jasmin Teschner, Abteilungsleiterin Christiane Röser, Produktdesignerin Michaela Braun und Entwickler Johannes Neubauer. Sie alle haben an der Hochschule studiert und arbeiten jetzt bei HABA. </p>&#13;
<p>Gemeinsam stellten sie sich den Fragen der Studierenden: Wie innovativ ist HABA? Wie gut lassen sich Familie und Beruf vereinbaren? Was muss ein Berufseinsteiger mitbringen? Die vier HABA-Mitarbeiter und Geschäftsführer Karl Fischer erzählten von ihren eigenen Erfahrungen und gaben Tipps für den Berufseinstieg. Moderiert wurde das Gespräch von Prof. Dr. Michael Steber.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Christiane Fritze betonte, wie wichtig solche Veranstaltungen seien, um Hochschule und Unternehmen gut zu vernetzen. Dank CREAPOLIS, dem neuen Projekt der Hochschule Coburg, soll es dafür bald noch mehr Gelegenheiten geben. „Dann aber nicht nur an der Hochschule, sondern direkt bei den Unternehmen oder in der Stadt.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Viele Marken, viele Möglichkeiten – das ist die Botschaft von HABA-Geschäftsführer Karl Fischer bei der Veranstaltung „Hochschule und Unternehmer im Dialog“. Von Produktdesign bis Informatik, von Pädagogik bis Betriebswirtschaft - HABA sucht Fachkräfte aus vielen Bereichen. </em></p>&#13;
<p>1938 nahm alles seinen Anfang. Mit Holzspielzeug startete Firmengründer Eugen Habermaass sein Unternehmen in Bad Rodach. Mittlerweile gehören zehn Marken zum Konzern, darunter ein Onlineshop für „markante Männer“ oder eine Digitalwerkstatt, in der Kinder Programmieren lernen können. „Wir sind jung, wir sind bunt und mit Spaß bei der Sache“, sagte Karl Fischer bei der Vorstellung seines Unternehmens in der Aula der Hochschule Coburg. Vielen sei die Vielseitigkeit der Firmenfamilie gar nicht bewusst. Das wolle er ändern. Die Veranstaltung „Hochschule und Unternehmer im Dialog“ ist eine Möglichkeit dafür. Bereits zum 16. Mal stellte sich dort ein Unternehmen aus der Region an der Hochschule vor. Der Verband bayme vbm – die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber richtet die Veranstaltung aus. </p>&#13;
<p>Dass die Vernetzung mit der Hochschule Coburg schon ganz gut funktioniert, beweisen Personalreferentin Jasmin Teschner, Abteilungsleiterin Christiane Röser, Produktdesignerin Michaela Braun und Entwickler Johannes Neubauer. Sie alle haben an der Hochschule studiert und arbeiten jetzt bei HABA. </p>&#13;
<p>Gemeinsam stellten sie sich den Fragen der Studierenden: Wie innovativ ist HABA? Wie gut lassen sich Familie und Beruf vereinbaren? Was muss ein Berufseinsteiger mitbringen? Die vier HABA-Mitarbeiter und Geschäftsführer Karl Fischer erzählten von ihren eigenen Erfahrungen und gaben Tipps für den Berufseinstieg. Moderiert wurde das Gespräch von Prof. Dr. Michael Steber.</p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Christiane Fritze betonte, wie wichtig solche Veranstaltungen seien, um Hochschule und Unternehmen gut zu vernetzen. Dank CREAPOLIS, dem neuen Projekt der Hochschule Coburg, soll es dafür bald noch mehr Gelegenheiten geben. „Dann aber nicht nur an der Hochschule, sondern direkt bei den Unternehmen oder in der Stadt.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HS_UN_Karl_Fischer_web-683x1024.jpg"
                        fileSize="92927"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HS_UN_Steber_Schwarzkopf_Treinat_Liebig_Zimmermann_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="126045"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HS_UN_Braun_Roeser_Neubauer_Teschner_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="143980"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Financial Management in Brüssel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/financial-management-in-bruessel/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Jun 2018 09:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/financial-management-in-bruessel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Studiengangsleitung des MBA Financial Management organisiert jedes Jahr im Sommersemester eine akademische Exkursion für die Master-Studierenden im 4. Semester – 2018 stand erstmalig Brüssel auf dem Programm.</em></p>&#13;
<p>In diesem Jahr sollte der Studienbesuch mit insgesamt 26 Teilnehmenden im Rahmen der politischen Bildung Erkenntnisse auf dem Gebiet der Außen-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik der EU liefern. Zur Einstimmung hatte Prof. Dr. Reinhard Zintl (ehemaliger Vize-Rektor und Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg) einen Gastvortrag zum Thema „EU 2018 – Harmony and Stress&quot; gehalten.</p>&#13;
<p>Im Rahmen des dreitägigen Programms besuchten die Studierenden unter anderem den Rat der Europäischen Union, das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und die NATO. Die MdEP Abgeordnete Monika Hohlmeier (CSU Europagruppe) war bei der Organisation behilflich.</p>&#13;
<p>Den internationalen Studierenden bot der Studienbesuch wertvolle Einblicke in die Politikgestaltung auf EU-Ebene. Sie erfuhren von den Herausforderungen, vor denen die EU steht und von möglichen Szenarien für die Zukunft der Union. Da die Mehrheit der Financial-Management-Studierenden aus Ländern außerhalb der EU kommt, hat dies dazu beigetragen, das aktuelle politische Umfeld und die Sicherheitsdynamik in Deutschland und der EU besser zu verstehen. </p>&#13;
&#13;
<p>Einen ausführlicheren Bericht von der Exkursion gibt es in englischer Sprache <a href="https://www.coburg-university.de/news-detail/news/News/detail/studies-in-brussels.html">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Studiengangsleitung des MBA Financial Management organisiert jedes Jahr im Sommersemester eine akademische Exkursion für die Master-Studierenden im 4. Semester – 2018 stand erstmalig Brüssel auf dem Programm.</em></p>&#13;
<p>In diesem Jahr sollte der Studienbesuch mit insgesamt 26 Teilnehmenden im Rahmen der politischen Bildung Erkenntnisse auf dem Gebiet der Außen-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik der EU liefern. Zur Einstimmung hatte Prof. Dr. Reinhard Zintl (ehemaliger Vize-Rektor und Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg) einen Gastvortrag zum Thema „EU 2018 – Harmony and Stress&quot; gehalten.</p>&#13;
<p>Im Rahmen des dreitägigen Programms besuchten die Studierenden unter anderem den Rat der Europäischen Union, das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und die NATO. Die MdEP Abgeordnete Monika Hohlmeier (CSU Europagruppe) war bei der Organisation behilflich.</p>&#13;
<p>Den internationalen Studierenden bot der Studienbesuch wertvolle Einblicke in die Politikgestaltung auf EU-Ebene. Sie erfuhren von den Herausforderungen, vor denen die EU steht und von möglichen Szenarien für die Zukunft der Union. Da die Mehrheit der Financial-Management-Studierenden aus Ländern außerhalb der EU kommt, hat dies dazu beigetragen, das aktuelle politische Umfeld und die Sicherheitsdynamik in Deutschland und der EU besser zu verstehen. </p>&#13;
&#13;
<p>Einen ausführlicheren Bericht von der Exkursion gibt es in englischer Sprache <a href="https://www.coburg-university.de/news-detail/news/News/detail/studies-in-brussels.html">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Exkursion_Bruessel_FM.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Starke Frauen in der Wissenschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/starke-frauen-in-der-wissenschaft/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Jun 2018 08:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/starke-frauen-in-der-wissenschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg will den weiblichen Anteil in der Wissenschaft erhöhen. Deshalb macht das Mentoringprogramm für Doktorandinnen seit einem halben Jahr das Forschen für junge Frauen erstrebenswerter.</em></p>&#13;
<p>Nach Zahlen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist derzeit nur jede fünfte Professur in Deutschland mit einer Frau besetzt. Dies langfristig zu ändern, geht nur mit Nachschub an Nachwuchs. Dafür setzt sich das Coburger Mentoringprogramm für Doktorandinnen seit November 2017 ein. Auf Kloster Banz bei Bad&nbsp;Staffelstein&nbsp;zogen die aktuell drei Mentor*innen und ihre sechs Mentees nun eine erste Bilanz.</p>&#13;
<p>Erfahrungsberichte, Kommunikationsübungen und ein reger Austausch – wie etwa mit der Präsidentin der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Christiane Fritze – darum ging es bei der Tagung unter Leitung von Programmkoordinatorin Dr. Renate Lucke. Marwa Malhis, Mentee und Doktorandin der Bioanalytik fasst ihre Eindrücke zusammen: „Ich fühle mich ermutigt durch das Mentoringprogramm. Nun begleite ich selbst eine Studentin als Mentorin und erlebe, dass ich meine Erfahrung gut weitergeben kann.“&nbsp;Ähnlich begeistert ist Dr.&nbsp;Saskia Graf, Forschungsreferentin bei der Bayerischen Forschungsallianz, von ihrer Rolle als Mentorin: „Ich habe einen Einblick in den Alltag meiner Mentee und ihrer Situation bekommen. Wichtig ist, den Berufsalltag zu zeigen und praktische Einsichten wie auch Kontakte zu vermitteln.“</p>&#13;
<p>Darüber kann Prof. Dr. Aileen Funke, Vizepräsidentin für Forschung, nur froh sein:&nbsp;„Frauen sind in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert. Dieses Programm soll den Doktorandinnen helfen, den eigenen Weg zu finden und sie in ihrem Wunsch nach Karriere bestärken.“&nbsp;Schwerpunkt der wissenschaftlichen und beruflichen Förderung im Coburger Programm ist das sogenannte One-to-One-Mentoring, bei dem externe Expert*innen stark in die ideelle Weiterentwicklung der&nbsp;jeweiligen&nbsp;jungen Frauen eingebunden sind. Ausschlaggebend ist, dass die Mentees die ganze Bandbreite von Chancen und Möglichkeiten der Selbstentwicklung während und nach der Promotion gut wahrnehmen können.&nbsp;</p>&#13;
<p>Die konkrete Gestaltung der Mentoringarbeit sowie die Inhalte&nbsp;zwischen Mentees und Mentoren sind frei wählbar und abhängig vom Informations- und Unterstützungsbedarf der jeweiligen Doktorandinnen.&nbsp;Ein Mentor greift weder in den inhaltlichen noch in den formalen Ablauf der Promotion einer Doktorandin ein. Nach einem Jahr werden neue Mentoringpaare gebildet. Für Programmkoordinatorin Dr. Renate Lucke heißt das: „Die Mentees bekommen neue Impulse und werden bestärkt, ihre Komfortzone zu verlassen. Ein neuer Blick auf den eigenen Lebensweg hilft, die Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.“</p>&#13;
<p>Ein solcher Input könnte schon jetzt beginnen. Die Anmeldung für den neuen Mentoringjahrgang ist gestartet. Anmelden können sich bis zum 20. Juni alle Coburger Promovierenden, die eine außeruniversitäre Vernetzung und Beratung wünschen. Die Programmkoordination vermittelt anschließend den aufgenommenen Mentees Expert*innen, die zu ihnen und ihren persönlichen Lebenssituationen am besten passen.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum Mentoringprogramm der Hochschule Coburg finden Sie <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/nachwuchsfoerderung.html#c6701" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg will den weiblichen Anteil in der Wissenschaft erhöhen. Deshalb macht das Mentoringprogramm für Doktorandinnen seit einem halben Jahr das Forschen für junge Frauen erstrebenswerter.</em></p>&#13;
<p>Nach Zahlen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist derzeit nur jede fünfte Professur in Deutschland mit einer Frau besetzt. Dies langfristig zu ändern, geht nur mit Nachschub an Nachwuchs. Dafür setzt sich das Coburger Mentoringprogramm für Doktorandinnen seit November 2017 ein. Auf Kloster Banz bei Bad&nbsp;Staffelstein&nbsp;zogen die aktuell drei Mentor*innen und ihre sechs Mentees nun eine erste Bilanz.</p>&#13;
<p>Erfahrungsberichte, Kommunikationsübungen und ein reger Austausch – wie etwa mit der Präsidentin der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Christiane Fritze – darum ging es bei der Tagung unter Leitung von Programmkoordinatorin Dr. Renate Lucke. Marwa Malhis, Mentee und Doktorandin der Bioanalytik fasst ihre Eindrücke zusammen: „Ich fühle mich ermutigt durch das Mentoringprogramm. Nun begleite ich selbst eine Studentin als Mentorin und erlebe, dass ich meine Erfahrung gut weitergeben kann.“&nbsp;Ähnlich begeistert ist Dr.&nbsp;Saskia Graf, Forschungsreferentin bei der Bayerischen Forschungsallianz, von ihrer Rolle als Mentorin: „Ich habe einen Einblick in den Alltag meiner Mentee und ihrer Situation bekommen. Wichtig ist, den Berufsalltag zu zeigen und praktische Einsichten wie auch Kontakte zu vermitteln.“</p>&#13;
<p>Darüber kann Prof. Dr. Aileen Funke, Vizepräsidentin für Forschung, nur froh sein:&nbsp;„Frauen sind in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert. Dieses Programm soll den Doktorandinnen helfen, den eigenen Weg zu finden und sie in ihrem Wunsch nach Karriere bestärken.“&nbsp;Schwerpunkt der wissenschaftlichen und beruflichen Förderung im Coburger Programm ist das sogenannte One-to-One-Mentoring, bei dem externe Expert*innen stark in die ideelle Weiterentwicklung der&nbsp;jeweiligen&nbsp;jungen Frauen eingebunden sind. Ausschlaggebend ist, dass die Mentees die ganze Bandbreite von Chancen und Möglichkeiten der Selbstentwicklung während und nach der Promotion gut wahrnehmen können.&nbsp;</p>&#13;
<p>Die konkrete Gestaltung der Mentoringarbeit sowie die Inhalte&nbsp;zwischen Mentees und Mentoren sind frei wählbar und abhängig vom Informations- und Unterstützungsbedarf der jeweiligen Doktorandinnen.&nbsp;Ein Mentor greift weder in den inhaltlichen noch in den formalen Ablauf der Promotion einer Doktorandin ein. Nach einem Jahr werden neue Mentoringpaare gebildet. Für Programmkoordinatorin Dr. Renate Lucke heißt das: „Die Mentees bekommen neue Impulse und werden bestärkt, ihre Komfortzone zu verlassen. Ein neuer Blick auf den eigenen Lebensweg hilft, die Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.“</p>&#13;
<p>Ein solcher Input könnte schon jetzt beginnen. Die Anmeldung für den neuen Mentoringjahrgang ist gestartet. Anmelden können sich bis zum 20. Juni alle Coburger Promovierenden, die eine außeruniversitäre Vernetzung und Beratung wünschen. Die Programmkoordination vermittelt anschließend den aufgenommenen Mentees Expert*innen, die zu ihnen und ihren persönlichen Lebenssituationen am besten passen.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum Mentoringprogramm der Hochschule Coburg finden Sie <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/nachwuchsfoerderung.html#c6701" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mentoring_Lucke.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine herausragende planerische Leistung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-herausragende-planerische-leistung/</link>
                <pubDate>Mon, 04 Jun 2018 11:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-herausragende-planerische-leistung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zum ersten Mal hat die Hochschule Coburg den Ullrich-Hanses-Preis für Bauingenieure vergeben. Die Verleihung erfolgte zusammen mit dem Joachim-Kurbasik-Preis beim Campus.Design Open.</em> </p>&#13;
<p>Der Freitag steht traditionell im Zeichen der Bauingenieure beim Campus.Design Open. Bei der jährlichen Werkschau wird das Gelände ums alte Coburger Hofbrauhaus zum Ausstellungsort für die kreativen Studiengänge. Architekten, Innenarchitekten, Produktdesigner und Bauingenieure zeigen, was sie im vergangenen Jahr im Studium entworfen haben. An einem der vier Tage bieten die Bauingenieure ein spezielles Programm – mit offenen Laboren, Vorträgen und Alumnitreffen. Da bietet es sich an, auch die Verleihung von zwei Nachwuchspreisen in dieses Umfeld zu legen. </p>&#13;
<p>Seit <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/neuer-foerderpreis-fuer-angehende-bauingenieure.html" title="Opens internal link in current window">2014</a> gibt es den Joachim-Kurbarsik-Preis. Er wird für herausragende Bachelorarbeiten vergeben. Weil er aber ausschließlich den Studierenden des Schwerpunktes „Konstruktiver Ingenieurbau“ vorbehalten ist, haben die Verantwortlichen des Studiengangs in diesem Jahr den Ullrich-Hanses-Preis ins Leben gerufen. Er soll besonderes planerisches Talent würdigen und geht an Studierende des Schwerpunkts „Infrastrukturplanung“.</p>&#13;
<p>Die Namensgeber der Preise – Prof. Dr. Ullrich Hanses und Prof. Joachim Kurbarsik – waren beide Professoren der Hochschule Coburg. Sie haben durch ihr Wirken zahlreiche Studierende und auch die Hochschule als solches geprägt. Ullrich Hanses war 25 Jahre lang Professor für Grundbau (heute: Geotechnik). Von 1989 bis 1999 setzte er sich außerdem als Vizepräsident für die Belange der gesamten Hochschule ein. Bis zur Einrichtung der Fakultät Design Ende 2005 war er Dekan des damaligen Fachbereichs Bauingenieurwesen, in der Zeit davor der erste Studiendekan dieses Fachbereichs. Wegen seiner Verdienste wurde er mit der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die die Hochschule zu vergeben hat. Ullrich Hanses starb 2015, nur drei Jahre nach seinem Ausscheiden aus der Hochschule.</p>&#13;
<p>Joachim Kurbasik lehrte 30 Jahre lang - von 1963 bis 1993 - an der Hochschule Coburg bzw. am ehemaligen Polytechnikum. Er begeisterte seine Studierenden in den Fächern Statik sowie Stahl und Spannbetonbau und sei ihnen immer auf Augenhöhe begegnet, erklärte Michael Knörnschild. Der Geschäftsführer der Ingenieurgruppe Knörnschild und Kollegen ist einer der Initiatoren des Joachim-Kurbasik-Preises. </p>&#13;
<p>Und das sind die Preisträger des Joachim-Kurbasik-Preises:</p>&#13;
<ul><li>Johannes Walburg (Platz 1, 1.200 Euro): „St. Georg Dinkelsbühl - Geometrische und rechnerische Abbildung des Tragwerks und Untersuchung zu Tragwerksanpassungen“</li></ul>&#13;
<ul><li>Hannes Riedelbauch (Platz 2, 800 Euro): „Untersuchung zur Herstellung und Tragfähigkeit einer vereinfachten Stahlzahngeometrie zur Krafteinleitung in Konstruktionsbeton“</li></ul>&#13;
<ul><li>Maximilian Murrmann (Platz 3, 500 Euro): „Hallen großer Spannweite in BSH-Bauweise – Häufige Schadensursachen und Holzbrandschutz“</li></ul>&#13;
<p>Der Ullrich-Hanses-Preis wurde vergeben an: </p>&#13;
<ul><li>Charlott Walther (Platz 2, 800 Euro): „Zulässigkeit von Bodenbehandlung mit Kalk in Wasserschutzgebieten“</li><li>Philipp Gaber und Alexander Gebhardt (ebenfalls Platz 2, 800 Euro): „Betone mit rezyklierten Gesteinskörnungen“</li><li> Christian Hübner (Platz 3, 500 Euro): „Untersuchung von Varianten für eine Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Hirschhorn am Neckar“</li></ul>&#13;
<p>Ein erster Platz wurde beim Ulrich-Hanses-Preis dieses Jahr nicht vergeben. </p>&#13;
<p>Gestiftet werden die Preise von Bauunternehmen aus der Region. Dazu gehören die Ingenieurgruppe Knörnschild und Kollegen GmbH, die IB Federlein Ingenieurgesellschaft mbH, die SRP – Schneider und Partner Ingenieur-Consult GmbH, die Ungalub – Sachs – Seuss Gesellschaft beratender Ingenieure für Bauwesen mbH, die Singer Ingenieur Consult GmbH, dechant hoch- und ingenieurbau gmbh, die amo-Asphalt GmbH &amp; Co. KG, die agc abfallwirtschaft gmbh - Niederlassung Coburg und das Ingenieurbüro Greiner Eisfeld GbR.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zum ersten Mal hat die Hochschule Coburg den Ullrich-Hanses-Preis für Bauingenieure vergeben. Die Verleihung erfolgte zusammen mit dem Joachim-Kurbasik-Preis beim Campus.Design Open.</em> </p>&#13;
<p>Der Freitag steht traditionell im Zeichen der Bauingenieure beim Campus.Design Open. Bei der jährlichen Werkschau wird das Gelände ums alte Coburger Hofbrauhaus zum Ausstellungsort für die kreativen Studiengänge. Architekten, Innenarchitekten, Produktdesigner und Bauingenieure zeigen, was sie im vergangenen Jahr im Studium entworfen haben. An einem der vier Tage bieten die Bauingenieure ein spezielles Programm – mit offenen Laboren, Vorträgen und Alumnitreffen. Da bietet es sich an, auch die Verleihung von zwei Nachwuchspreisen in dieses Umfeld zu legen. </p>&#13;
<p>Seit <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/neuer-foerderpreis-fuer-angehende-bauingenieure.html" title="Opens internal link in current window">2014</a> gibt es den Joachim-Kurbarsik-Preis. Er wird für herausragende Bachelorarbeiten vergeben. Weil er aber ausschließlich den Studierenden des Schwerpunktes „Konstruktiver Ingenieurbau“ vorbehalten ist, haben die Verantwortlichen des Studiengangs in diesem Jahr den Ullrich-Hanses-Preis ins Leben gerufen. Er soll besonderes planerisches Talent würdigen und geht an Studierende des Schwerpunkts „Infrastrukturplanung“.</p>&#13;
<p>Die Namensgeber der Preise – Prof. Dr. Ullrich Hanses und Prof. Joachim Kurbarsik – waren beide Professoren der Hochschule Coburg. Sie haben durch ihr Wirken zahlreiche Studierende und auch die Hochschule als solches geprägt. Ullrich Hanses war 25 Jahre lang Professor für Grundbau (heute: Geotechnik). Von 1989 bis 1999 setzte er sich außerdem als Vizepräsident für die Belange der gesamten Hochschule ein. Bis zur Einrichtung der Fakultät Design Ende 2005 war er Dekan des damaligen Fachbereichs Bauingenieurwesen, in der Zeit davor der erste Studiendekan dieses Fachbereichs. Wegen seiner Verdienste wurde er mit der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die die Hochschule zu vergeben hat. Ullrich Hanses starb 2015, nur drei Jahre nach seinem Ausscheiden aus der Hochschule.</p>&#13;
<p>Joachim Kurbasik lehrte 30 Jahre lang - von 1963 bis 1993 - an der Hochschule Coburg bzw. am ehemaligen Polytechnikum. Er begeisterte seine Studierenden in den Fächern Statik sowie Stahl und Spannbetonbau und sei ihnen immer auf Augenhöhe begegnet, erklärte Michael Knörnschild. Der Geschäftsführer der Ingenieurgruppe Knörnschild und Kollegen ist einer der Initiatoren des Joachim-Kurbasik-Preises. </p>&#13;
<p>Und das sind die Preisträger des Joachim-Kurbasik-Preises:</p>&#13;
<ul><li>Johannes Walburg (Platz 1, 1.200 Euro): „St. Georg Dinkelsbühl - Geometrische und rechnerische Abbildung des Tragwerks und Untersuchung zu Tragwerksanpassungen“</li></ul>&#13;
<ul><li>Hannes Riedelbauch (Platz 2, 800 Euro): „Untersuchung zur Herstellung und Tragfähigkeit einer vereinfachten Stahlzahngeometrie zur Krafteinleitung in Konstruktionsbeton“</li></ul>&#13;
<ul><li>Maximilian Murrmann (Platz 3, 500 Euro): „Hallen großer Spannweite in BSH-Bauweise – Häufige Schadensursachen und Holzbrandschutz“</li></ul>&#13;
<p>Der Ullrich-Hanses-Preis wurde vergeben an: </p>&#13;
<ul><li>Charlott Walther (Platz 2, 800 Euro): „Zulässigkeit von Bodenbehandlung mit Kalk in Wasserschutzgebieten“</li><li>Philipp Gaber und Alexander Gebhardt (ebenfalls Platz 2, 800 Euro): „Betone mit rezyklierten Gesteinskörnungen“</li><li> Christian Hübner (Platz 3, 500 Euro): „Untersuchung von Varianten für eine Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Hirschhorn am Neckar“</li></ul>&#13;
<p>Ein erster Platz wurde beim Ulrich-Hanses-Preis dieses Jahr nicht vergeben. </p>&#13;
<p>Gestiftet werden die Preise von Bauunternehmen aus der Region. Dazu gehören die Ingenieurgruppe Knörnschild und Kollegen GmbH, die IB Federlein Ingenieurgesellschaft mbH, die SRP – Schneider und Partner Ingenieur-Consult GmbH, die Ungalub – Sachs – Seuss Gesellschaft beratender Ingenieure für Bauwesen mbH, die Singer Ingenieur Consult GmbH, dechant hoch- und ingenieurbau gmbh, die amo-Asphalt GmbH &amp; Co. KG, die agc abfallwirtschaft gmbh - Niederlassung Coburg und das Ingenieurbüro Greiner Eisfeld GbR.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ullrich-Hanses-Preistraeger_2018_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="145369"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Joachim-Kurbasik-Preistraeger_2018_IMG_2606_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="128234"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit einem Bauingenieur auf Sinnsuche]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-einem-bauingenieur-auf-sinnsuche/</link>
                <pubDate>Mon, 04 Jun 2018 05:41:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-einem-bauingenieur-auf-sinnsuche/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Peter Pfrommer beschäftigt sich normalerweise mit der bauphysikalischen Beschaffenheit von Gebäuden. Den Professor im Studiengang Energieeffizientes Gebäudedesign faszinieren aber auch spirituelle Themen. Mit Studierenden macht er sich regelmäßig auf die Suche nach dem eigenen Ich.</em></p>&#13;
<p>„Ich habe zwei Seiten in mir“, sagt Peter Pfrommer. „Die mathematisch-naturwissenschaftliche und die philosophisch-spirituelle.“ Beruflich ist er der rationalen Seite gefolgt, hat Bauphysik studiert, promoviert und unterrichtet seit 20 Jahren im Studiengang Bauingenieurwesen an der Hochschule. Privat geht er gerne der spirituellen Seite nach, setzt sich intensiv mit östlicher Philosophie auseinander, meditiert und hat zwei Bücher zur Selbstwahrnehmung geschrieben. Eins davon ist gerade erst veröffentlich worden. „Ich - wer ist das?“ heißt es und soll den Leser auf eine Expedition zum eigenen Selbst führen. </p>&#13;
<p>Doch was steckt dahinter? „Wir stellen uns ja immer die Frage, wer wir sind. Das ist uns nicht immer bewusst, aber alles was wir tun- auch unsere Suche nach Entfaltung, nach Glück – ist immer auch die Suche nach uns selbst“, erklärt Pfrommer. Jeder Mensch habe bestimmte Vorstellungen von sich. „Das sind Erfahrungen oder Kenntnisse, die uns prägen und darauf bauen wir unsere Identität auf. Aber in Wirklichkeit sind wir viel mehr.“ Was dieses „Mehr“ ist, können die Leser des Buchs anhand von Erklärungen, aber auch von kleinen Experimenten erfahren. </p>&#13;
<p>Die Grundlage für dieses Buch hat Peter Pfrommer wiederum an der Hochschule gelegt. Vor fünf Jahren hat er erstmals beide Seiten seines Lebens zusammengebracht. Der Bauingenieurprofessor bietet damals ein Seminar mit dem Titel „Wer ist Ich?“ für Studierende an. Im Projekt „Der Coburger Weg“ können diese Seminare zur Persönlichkeitsbildung belegen. Mit dem Kurs zur Selbstwahrnehmung stieß er auf einen Nerv bei den Studierenden. „Klar, nicht jeder kann gleich viel vom Seminar mitnehmen. Der eine ist da offener, der andere weniger. Aber ich denke, alle haben es für sich als Bereicherung erfahren, sich damit auseinander zu setzen.“</p>&#13;
<p>Es belegen regelmäßig Studierende unterschiedlicher Studiengänge das Angebot. Mit kleinen Experimenten erforschen sie, wie sie sich selbst und die Welt wahrnehmen und warum das so ist. Zu den Übungen im Seminar zählen Meditationen, Gedankenspiele aber auch kreative Arbeiten. Ziel ist, sich bewusster zu machen, was im Augenblick passiert. Und: Eine gewisse Gelassenheit im Leben zu entwickeln. „Unsere Gesellschaft ist ja sehr leistungsorientiert. Man muss sportlich, beruflich, persönlich, in der Beziehung etwas erreichen. Wir sind immer auf dem Weg irgendwo hin und verpassen dabei das eigentliche Leben.“ </p>&#13;
<p>Peter Pfrommer selbst hat sein Interesse für die Spiritualität auch während des Studiums entdeckt. Er spielte damals in einem kleinen Theater in Pforzheim. Auf der Bühne war er mit Ängsten und Bedenken konfrontiert und stand sich dadurch selbst im Weg. „Das hat mich bewogen, mich intensiver mit solchen Themen zu beschäftigen.“ Über die Jahre hat Pfrommer sein Wissen intensiviert. Vor 10 Jahren hat er sein erstes Buch geschrieben: „Die Entdeckung der Ichlosigkeit – ein Streifzug durch Sein und Nichtsein“.</p>&#13;
<p>Zu seinem neuen Buch „Ich – wer ist das?“ gibt es auch ein Online-Seminar. Mehr Informationen hierzu unter: <a href="http://www.wer-bin-ich.kamphausen.media">www.wer-bin-ich.kamphausen.media</a> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. Peter Pfrommer beschäftigt sich normalerweise mit der bauphysikalischen Beschaffenheit von Gebäuden. Den Professor im Studiengang Energieeffizientes Gebäudedesign faszinieren aber auch spirituelle Themen. Mit Studierenden macht er sich regelmäßig auf die Suche nach dem eigenen Ich.</em></p>&#13;
<p>„Ich habe zwei Seiten in mir“, sagt Peter Pfrommer. „Die mathematisch-naturwissenschaftliche und die philosophisch-spirituelle.“ Beruflich ist er der rationalen Seite gefolgt, hat Bauphysik studiert, promoviert und unterrichtet seit 20 Jahren im Studiengang Bauingenieurwesen an der Hochschule. Privat geht er gerne der spirituellen Seite nach, setzt sich intensiv mit östlicher Philosophie auseinander, meditiert und hat zwei Bücher zur Selbstwahrnehmung geschrieben. Eins davon ist gerade erst veröffentlich worden. „Ich - wer ist das?“ heißt es und soll den Leser auf eine Expedition zum eigenen Selbst führen. </p>&#13;
<p>Doch was steckt dahinter? „Wir stellen uns ja immer die Frage, wer wir sind. Das ist uns nicht immer bewusst, aber alles was wir tun- auch unsere Suche nach Entfaltung, nach Glück – ist immer auch die Suche nach uns selbst“, erklärt Pfrommer. Jeder Mensch habe bestimmte Vorstellungen von sich. „Das sind Erfahrungen oder Kenntnisse, die uns prägen und darauf bauen wir unsere Identität auf. Aber in Wirklichkeit sind wir viel mehr.“ Was dieses „Mehr“ ist, können die Leser des Buchs anhand von Erklärungen, aber auch von kleinen Experimenten erfahren. </p>&#13;
<p>Die Grundlage für dieses Buch hat Peter Pfrommer wiederum an der Hochschule gelegt. Vor fünf Jahren hat er erstmals beide Seiten seines Lebens zusammengebracht. Der Bauingenieurprofessor bietet damals ein Seminar mit dem Titel „Wer ist Ich?“ für Studierende an. Im Projekt „Der Coburger Weg“ können diese Seminare zur Persönlichkeitsbildung belegen. Mit dem Kurs zur Selbstwahrnehmung stieß er auf einen Nerv bei den Studierenden. „Klar, nicht jeder kann gleich viel vom Seminar mitnehmen. Der eine ist da offener, der andere weniger. Aber ich denke, alle haben es für sich als Bereicherung erfahren, sich damit auseinander zu setzen.“</p>&#13;
<p>Es belegen regelmäßig Studierende unterschiedlicher Studiengänge das Angebot. Mit kleinen Experimenten erforschen sie, wie sie sich selbst und die Welt wahrnehmen und warum das so ist. Zu den Übungen im Seminar zählen Meditationen, Gedankenspiele aber auch kreative Arbeiten. Ziel ist, sich bewusster zu machen, was im Augenblick passiert. Und: Eine gewisse Gelassenheit im Leben zu entwickeln. „Unsere Gesellschaft ist ja sehr leistungsorientiert. Man muss sportlich, beruflich, persönlich, in der Beziehung etwas erreichen. Wir sind immer auf dem Weg irgendwo hin und verpassen dabei das eigentliche Leben.“ </p>&#13;
<p>Peter Pfrommer selbst hat sein Interesse für die Spiritualität auch während des Studiums entdeckt. Er spielte damals in einem kleinen Theater in Pforzheim. Auf der Bühne war er mit Ängsten und Bedenken konfrontiert und stand sich dadurch selbst im Weg. „Das hat mich bewogen, mich intensiver mit solchen Themen zu beschäftigen.“ Über die Jahre hat Pfrommer sein Wissen intensiviert. Vor 10 Jahren hat er sein erstes Buch geschrieben: „Die Entdeckung der Ichlosigkeit – ein Streifzug durch Sein und Nichtsein“.</p>&#13;
<p>Zu seinem neuen Buch „Ich – wer ist das?“ gibt es auch ein Online-Seminar. Mehr Informationen hierzu unter: <a href="http://www.wer-bin-ich.kamphausen.media">www.wer-bin-ich.kamphausen.media</a> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/logo_mut_rgb.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PfrommerPeter-1024x692.jpg"
                        fileSize="102312"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Besuch aus dem Silicon Valley]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-besuch-aus-dem-silicon-valley/</link>
                <pubDate>Tue, 29 May 2018 13:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-besuch-aus-dem-silicon-valley/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Studiengang Financial Management hieß kürzlich zu seinem ersten Vorbereitungskurs für Finanzplanung und –analyse (FP&amp;A) Prof. Dr. Randall Bolten willkommen. Der Gastprofessor hat mehr als 20 Jahre Erfahrung als Chief Financial Officer (CFO) im Silicon Valley gesammelt.</em></p>&#13;
<p>Der Stanford-Absolvent und Autor von wissenschaftlichen Abhandlungen wie “Painting with Numbers: Presenting Financials and Other Numbers So People Will Understand You“ gab den Studierenden wichtige Hinweise, wie man ein gutes Berichtssystem aufbaut und wie Finanzmodelle und Prognosen richtig erstellt werden. Darüber hinaus erklärte er, wie man Zahlen effektiv präsentiert und kommuniziert. Der Kurs wurde sehr gut angenommen und erwies sich als wertvolle Ergänzung zu den anderen Wahlfächern aus dem MBA Financial Management.  </p>&#13;
<p>Professor Bolten hielt zudem einen Vortrag zum Thema „Venture Capital Financing of Start-Ups“. Sein interessanter Einblick dient den Studierenden nun als nützliche Grundlage zur Vorbereitung auf die anstehenden Prüfungen.  </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Studiengang Financial Management hieß kürzlich zu seinem ersten Vorbereitungskurs für Finanzplanung und –analyse (FP&amp;A) Prof. Dr. Randall Bolten willkommen. Der Gastprofessor hat mehr als 20 Jahre Erfahrung als Chief Financial Officer (CFO) im Silicon Valley gesammelt.</em></p>&#13;
<p>Der Stanford-Absolvent und Autor von wissenschaftlichen Abhandlungen wie “Painting with Numbers: Presenting Financials and Other Numbers So People Will Understand You“ gab den Studierenden wichtige Hinweise, wie man ein gutes Berichtssystem aufbaut und wie Finanzmodelle und Prognosen richtig erstellt werden. Darüber hinaus erklärte er, wie man Zahlen effektiv präsentiert und kommuniziert. Der Kurs wurde sehr gut angenommen und erwies sich als wertvolle Ergänzung zu den anderen Wahlfächern aus dem MBA Financial Management.  </p>&#13;
<p>Professor Bolten hielt zudem einen Vortrag zum Thema „Venture Capital Financing of Start-Ups“. Sein interessanter Einblick dient den Studierenden nun als nützliche Grundlage zur Vorbereitung auf die anstehenden Prüfungen.  </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/R._Bolten___V.J._Randall.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Verbindungen im Stahlbetonbau]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-verbindungen-im-stahlbetonbau/</link>
                <pubDate>Tue, 29 May 2018 09:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-verbindungen-im-stahlbetonbau/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wissenschaftler der Hochschule Coburg und der TU Berlin haben eine innovative Verzahnungstechnologie entwickelt, um Stahlbetonfertigteile vor Ort auf der Baustelle zusammenzufügen. Damit ist es möglich, weitspannende Tragwerke aus Stahlbeton modular vorzufertigen und auf der Baustelle zu montieren.</em></p>&#13;
<p>Im Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Holger Falter von der Hochschule Coburg in Kooperation mit Prof. Dr.-Ing. Volker Schmid von der TU Berlin wurde ein weitspannender, modularer Referenzfachwerkträger aus HPC entwickelt. Seine einzelnen Elemente lassen sich einfach herstellen und mit Hilfe einer optimierten Verzahnung schnell und sicher verbinden. Die Kraftübertragung in der Verbindung kann sowohl über gezahnte Stahleinbauteile als auch über Betonverzahnungen erfolgen. Dank der Abmessungen der kleinen Zähne im Milimeterbereich können Toleranzen sehr gut ausgeglichen werden. Beim gezahnten Stahleinbauteil werden die Kräfte von einer dem Beton zugewandten Stahlverzahnung in die Zahnleiste eingeleitet und über eine kleinere Stahlverzahnung an die benachbarte Zahnleiste und somit in das anschließende Bauteil geführt. Die Betonverzahnung überträgt die Kräfte direkt von einem Stahlbetonelement zum Anderen. Diese neue Technologie ermöglicht eine sehr hohe Kraftübertragung und lässt sich für eine Vielzahl unterschiedlichster Verbindungsprobleme im Stahlbetonfertigteilbau adaptieren. Der modulare Fachwerkträger erfüllt dank der Ausführung in Beton hohe Anforderungen an den Brandschutz. Da die modular gefügten Bauteile demontiert werden können, ist eine mehrmalige Verwendung möglich. Der Einsatzbereich der Fachwerkkonstruktion erstreckt sich von Industriehallen über Sport- und Messehallen bis hin zu Tragwerken für Flughäfen.  </p>&#13;
<p>Diese Art der modularen Verbindung war bisher im Stahlbetonbau noch nicht möglich. Große Betonfertigteile lassen sich entweder gar nicht oder nur mit großem Aufwand transportieren. Deshalb können Verbindungen, die große Kräfte übertragen müssen, aktuell nur monolithisch vor Ort betoniert werden. Dies führt häufig zu Problemen, wie einen zu großen Platzbedarf und einer aufwändigen Baustelleneinrichtung. Zudem machen es die veränderlichen Witterungseinflüsse schwer, die erforderliche Qualität im Herstellungsprozess zu wahren. </p>&#13;
<p>Weiterhin direkt am Projekt beteiligt, waren die wissenschaftlichen Mitarbeiter Jonas Schmidt aus Coburg und Tobias Kosky aus Berlin.</p>&#13;
<p>Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) sowie die Förderinitiative ZukunftBau unterstützten das Forschungsprojekt für den Zeitraum Juli 2015 bis Mai 2018 mit einer Summe von 200.000 (190.433,50) Euro.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Jonas Schmidt neuer Doktorand</strong></p>&#13;
<p>Jonas Schmidt ist seit 01.04.2018 offizieller Doktorand an der Hochschule Coburg in Kooperation mit dem Fachgebiet Verbundstrukturen der TU Berlin. Seine Dissertation wird er zum Thema „Neue Verbindungen mit gezahnten Hochleistungs-Grenzflächen aus Stahl zur hocheffizienten und duktilen Kraftübertragung zwischen Fertigteilen aus HPC“ verfassen. Bereits seit Juli 2015 ist Jonas Schmidt als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Bauingenieurwesen an der Fakultät Design beschäftigt. Sein Kompetenzfeld ist der Konstruktive Ingenieurbau. Im Rahmen seiner Tätigkeit arbeitet Jonas Schmidt auch mit dem Studiengang Maschinenbau (zum Beispiel mit Prof. Dr. Gundi Baumeister) zusammen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wissenschaftler der Hochschule Coburg und der TU Berlin haben eine innovative Verzahnungstechnologie entwickelt, um Stahlbetonfertigteile vor Ort auf der Baustelle zusammenzufügen. Damit ist es möglich, weitspannende Tragwerke aus Stahlbeton modular vorzufertigen und auf der Baustelle zu montieren.</em></p>&#13;
<p>Im Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Holger Falter von der Hochschule Coburg in Kooperation mit Prof. Dr.-Ing. Volker Schmid von der TU Berlin wurde ein weitspannender, modularer Referenzfachwerkträger aus HPC entwickelt. Seine einzelnen Elemente lassen sich einfach herstellen und mit Hilfe einer optimierten Verzahnung schnell und sicher verbinden. Die Kraftübertragung in der Verbindung kann sowohl über gezahnte Stahleinbauteile als auch über Betonverzahnungen erfolgen. Dank der Abmessungen der kleinen Zähne im Milimeterbereich können Toleranzen sehr gut ausgeglichen werden. Beim gezahnten Stahleinbauteil werden die Kräfte von einer dem Beton zugewandten Stahlverzahnung in die Zahnleiste eingeleitet und über eine kleinere Stahlverzahnung an die benachbarte Zahnleiste und somit in das anschließende Bauteil geführt. Die Betonverzahnung überträgt die Kräfte direkt von einem Stahlbetonelement zum Anderen. Diese neue Technologie ermöglicht eine sehr hohe Kraftübertragung und lässt sich für eine Vielzahl unterschiedlichster Verbindungsprobleme im Stahlbetonfertigteilbau adaptieren. Der modulare Fachwerkträger erfüllt dank der Ausführung in Beton hohe Anforderungen an den Brandschutz. Da die modular gefügten Bauteile demontiert werden können, ist eine mehrmalige Verwendung möglich. Der Einsatzbereich der Fachwerkkonstruktion erstreckt sich von Industriehallen über Sport- und Messehallen bis hin zu Tragwerken für Flughäfen.  </p>&#13;
<p>Diese Art der modularen Verbindung war bisher im Stahlbetonbau noch nicht möglich. Große Betonfertigteile lassen sich entweder gar nicht oder nur mit großem Aufwand transportieren. Deshalb können Verbindungen, die große Kräfte übertragen müssen, aktuell nur monolithisch vor Ort betoniert werden. Dies führt häufig zu Problemen, wie einen zu großen Platzbedarf und einer aufwändigen Baustelleneinrichtung. Zudem machen es die veränderlichen Witterungseinflüsse schwer, die erforderliche Qualität im Herstellungsprozess zu wahren. </p>&#13;
<p>Weiterhin direkt am Projekt beteiligt, waren die wissenschaftlichen Mitarbeiter Jonas Schmidt aus Coburg und Tobias Kosky aus Berlin.</p>&#13;
<p>Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) sowie die Förderinitiative ZukunftBau unterstützten das Forschungsprojekt für den Zeitraum Juli 2015 bis Mai 2018 mit einer Summe von 200.000 (190.433,50) Euro.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Jonas Schmidt neuer Doktorand</strong></p>&#13;
<p>Jonas Schmidt ist seit 01.04.2018 offizieller Doktorand an der Hochschule Coburg in Kooperation mit dem Fachgebiet Verbundstrukturen der TU Berlin. Seine Dissertation wird er zum Thema „Neue Verbindungen mit gezahnten Hochleistungs-Grenzflächen aus Stahl zur hocheffizienten und duktilen Kraftübertragung zwischen Fertigteilen aus HPC“ verfassen. Bereits seit Juli 2015 ist Jonas Schmidt als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Bauingenieurwesen an der Fakultät Design beschäftigt. Sein Kompetenzfeld ist der Konstruktive Ingenieurbau. Im Rahmen seiner Tätigkeit arbeitet Jonas Schmidt auch mit dem Studiengang Maschinenbau (zum Beispiel mit Prof. Dr. Gundi Baumeister) zusammen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fachwerktraeger_Schmidt.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schmidt_Jonas_klein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Modelle, die die Welt bedeuten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/modelle-die-die-welt-bedeuten/</link>
                <pubDate>Thu, 17 May 2018 11:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/modelle-die-die-welt-bedeuten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Eine Ausstellung im Puppenmuseum Coburg blickt über den eigenen Tellerrand hinaus. In enger Kooperation mit der Hochschule Coburg entstand eine Sonderschau, die Besuchern noch bis zum Herbst 2018 seltene Einblicke in die Entstehung von Wissen gewährt.</em></p>&#13;
<p>Für Christine Spiller geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Die Leiterin des Coburger Puppenmuseums eröffnet vor rund 130 Gästen, darunter Vertreter*innen aus Stadt und Landkreis Coburg, der Hochschule Coburg und verschiedener Schulen aus der Region, die Sonderausstellung „Modelle, die die Welt bedeuten“. An ihrer Seite stehen Prof. Dr. Christian Holtorf und Prof. Dr. Barbara Fuchs, die gemeinsam mit ihr die Ausstellung entwickelten und umsetzten. </p>&#13;
<p>Das Thema, Modelle aus verschiedenen Wissenschaften einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat nur auf den ersten Blick scheinbar nichts mit den Sammlungsbeständen eines Puppenmuseums zu tun. Doch für Kulturwissenschaftler*innen sind beispielsweise Puppenstuben genau das: Modelle, die in diesem Fall die Wohnkultur und das Rollenverständnis ihrer Zeit verdeutlichen. Sie erfüllen wie wissenschaftliche Modelle auch eine wichtige Funktion, denn mit ihrer Hilfe entsteht neues Wissen. Die Brücke zu den in der Sonderschau dargestellten Disziplinen, darunter Physik, Biologie, Design, Sprachwissenschaften und Informatik, ist damit geschlagen. Und so darf der Besucher sich überraschen lassen von den vielen verschiedenen Wissenschaftsbereichen und ihren Modellen, die nur scheinbar ein Nebeneinander bilden, in Wahrheit aber eines eint: sie alle sind Wissensspeicher. </p>&#13;
<p><strong>Modelle in der Wissenschaft</strong></p>&#13;
<p>Auf naturwissenschaftliche Lehrmodelle aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften trifft das genauso zu wie auf Versuche mit offenporigen Porzellanstrukturen aus dem Studiengang Integratives Produktdesign oder auf ein 3D-Modell des Globe Theaters. Neben der Hochschule sind als weitere Leihgeber unter anderen das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt, das Deutsche Spielzeug Museum Sonneberg und die Staatliche Berufsschule für Kinderpflege beteiligt. An vielen Stationen in den Räumen der Sonderausstellung sind Besucher aufgerufen, sich selbst auszuprobieren. </p>&#13;
<p><strong>Zusammenarbeit von Hochschule und Puppenmuseum</strong></p>&#13;
<p>Von der Idee bis zur fertigen Ausstellung dauerte es ganze drei Jahre. 80 Personen waren daran beteiligt, der Innovationsfonds der Hochschule förderte das Vorhaben mit 10.000 Euro, die Niederfüllbacher Stiftung und der Bezirk Oberfranken mit je 5.000 Euro. Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Coburg, Dr. Birgit Weber, und die Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze würdigten in ihren Grußworten die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen dem Puppenmuseum und der Hochschule und hoben die starke Einbindung von Studierenden an der erfolgreichen Umsetzung hervor. Denn an vielen der Aufgabenbereiche – von der Ausstellungsgestaltung bis zur Erarbeitung eines gemeinsamen Bildungsprogramms – waren Studierende über Lehrveranstaltungen in der Innenarchitektur, im Studium Generale und im Projekt „DerCoburger Weg“ aktiv beteiligt. </p>&#13;
<p>Eine von ihnen ist Melanie Noell. Sie studiert Soziale Arbeit im sechsten Semester und nimmt an einem Seminar zur Sonderschau teil. Ihre Aufgabe am Abend der Eröffnung: Genau wie ihre Kommilitonen aus acht verschiedenen Studiengängen ist sie ein sogenannter Guide. Das heißt, sie steht den Gästen für detaillierte Erläuterungen zu einem bestimmten Modell zur Verfügung. „Ich habe die Herausforderung gesucht und mir bewusst ein Exponat einer anderen Fachdisziplin herausgesucht“, so Melanie Noell lächelnd. „Ihr“ Modell wird von Prof. Dr. Philipp Epple und Michael Florschütz aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik ausgestellt. Es zeigt Modelle in der Strömungsmechanik und soll Antworten auf die Fragen geben: „Wie reagieren Tragflügel und Zylinder auf Luft- und Wasserströme und welche Kräfte wirken?“ Versuche dieser Art sind für Wissenschaftler*innen essentiell, beispielsweise bei der Entwicklung von Flugzeugen und Schiffen.</p>&#13;
<p>Das Puppenmuseum ist mit der Sonderschau neue Wege gegangen: mit dem Kooperationspartner Hochschule, mit der Ausstellungsgestaltung und den gezeigten Modellen. Christine Spiller zeigt sich begeistert: „Es ist uns gelungen, ein gemeinsames Thema zu finden, Türen zu öffnen und Menschen, die nichts mit Puppen zu tun haben, in unser Museum zu locken.“</p>&#13;
<p>&nbsp;<em>Die Ausstellung „Modelle, die die Welt bedeuten“ ist bis 14. Oktober 2018 im Puppenmuseum zu sehen. Mehr Informationen zu Vorträgen und Sonderveranstaltungen gibt es<a href="http://www.coburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-131/441_read-14584/" title="Opens internal link in current window"> hier.</a></em></p>&#13;
<p><em>Das <a class="external-link-new-window" href="https://www.youtube.com/watch?v=HAVe5amaM6k" title="Opens internal link in current window">Coburger Hochschulfernsehen</a> begleitete den Ausstellungsaufbau und gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Ausstellung im Puppenmuseum Coburg blickt über den eigenen Tellerrand hinaus. In enger Kooperation mit der Hochschule Coburg entstand eine Sonderschau, die Besuchern noch bis zum Herbst 2018 seltene Einblicke in die Entstehung von Wissen gewährt.</em></p>&#13;
<p>Für Christine Spiller geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Die Leiterin des Coburger Puppenmuseums eröffnet vor rund 130 Gästen, darunter Vertreter*innen aus Stadt und Landkreis Coburg, der Hochschule Coburg und verschiedener Schulen aus der Region, die Sonderausstellung „Modelle, die die Welt bedeuten“. An ihrer Seite stehen Prof. Dr. Christian Holtorf und Prof. Dr. Barbara Fuchs, die gemeinsam mit ihr die Ausstellung entwickelten und umsetzten. </p>&#13;
<p>Das Thema, Modelle aus verschiedenen Wissenschaften einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat nur auf den ersten Blick scheinbar nichts mit den Sammlungsbeständen eines Puppenmuseums zu tun. Doch für Kulturwissenschaftler*innen sind beispielsweise Puppenstuben genau das: Modelle, die in diesem Fall die Wohnkultur und das Rollenverständnis ihrer Zeit verdeutlichen. Sie erfüllen wie wissenschaftliche Modelle auch eine wichtige Funktion, denn mit ihrer Hilfe entsteht neues Wissen. Die Brücke zu den in der Sonderschau dargestellten Disziplinen, darunter Physik, Biologie, Design, Sprachwissenschaften und Informatik, ist damit geschlagen. Und so darf der Besucher sich überraschen lassen von den vielen verschiedenen Wissenschaftsbereichen und ihren Modellen, die nur scheinbar ein Nebeneinander bilden, in Wahrheit aber eines eint: sie alle sind Wissensspeicher. </p>&#13;
<p><strong>Modelle in der Wissenschaft</strong></p>&#13;
<p>Auf naturwissenschaftliche Lehrmodelle aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften trifft das genauso zu wie auf Versuche mit offenporigen Porzellanstrukturen aus dem Studiengang Integratives Produktdesign oder auf ein 3D-Modell des Globe Theaters. Neben der Hochschule sind als weitere Leihgeber unter anderen das Museum Georg Schäfer in Schweinfurt, das Deutsche Spielzeug Museum Sonneberg und die Staatliche Berufsschule für Kinderpflege beteiligt. An vielen Stationen in den Räumen der Sonderausstellung sind Besucher aufgerufen, sich selbst auszuprobieren. </p>&#13;
<p><strong>Zusammenarbeit von Hochschule und Puppenmuseum</strong></p>&#13;
<p>Von der Idee bis zur fertigen Ausstellung dauerte es ganze drei Jahre. 80 Personen waren daran beteiligt, der Innovationsfonds der Hochschule förderte das Vorhaben mit 10.000 Euro, die Niederfüllbacher Stiftung und der Bezirk Oberfranken mit je 5.000 Euro. Die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Coburg, Dr. Birgit Weber, und die Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze würdigten in ihren Grußworten die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen dem Puppenmuseum und der Hochschule und hoben die starke Einbindung von Studierenden an der erfolgreichen Umsetzung hervor. Denn an vielen der Aufgabenbereiche – von der Ausstellungsgestaltung bis zur Erarbeitung eines gemeinsamen Bildungsprogramms – waren Studierende über Lehrveranstaltungen in der Innenarchitektur, im Studium Generale und im Projekt „DerCoburger Weg“ aktiv beteiligt. </p>&#13;
<p>Eine von ihnen ist Melanie Noell. Sie studiert Soziale Arbeit im sechsten Semester und nimmt an einem Seminar zur Sonderschau teil. Ihre Aufgabe am Abend der Eröffnung: Genau wie ihre Kommilitonen aus acht verschiedenen Studiengängen ist sie ein sogenannter Guide. Das heißt, sie steht den Gästen für detaillierte Erläuterungen zu einem bestimmten Modell zur Verfügung. „Ich habe die Herausforderung gesucht und mir bewusst ein Exponat einer anderen Fachdisziplin herausgesucht“, so Melanie Noell lächelnd. „Ihr“ Modell wird von Prof. Dr. Philipp Epple und Michael Florschütz aus der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik ausgestellt. Es zeigt Modelle in der Strömungsmechanik und soll Antworten auf die Fragen geben: „Wie reagieren Tragflügel und Zylinder auf Luft- und Wasserströme und welche Kräfte wirken?“ Versuche dieser Art sind für Wissenschaftler*innen essentiell, beispielsweise bei der Entwicklung von Flugzeugen und Schiffen.</p>&#13;
<p>Das Puppenmuseum ist mit der Sonderschau neue Wege gegangen: mit dem Kooperationspartner Hochschule, mit der Ausstellungsgestaltung und den gezeigten Modellen. Christine Spiller zeigt sich begeistert: „Es ist uns gelungen, ein gemeinsames Thema zu finden, Türen zu öffnen und Menschen, die nichts mit Puppen zu tun haben, in unser Museum zu locken.“</p>&#13;
<p>&nbsp;<em>Die Ausstellung „Modelle, die die Welt bedeuten“ ist bis 14. Oktober 2018 im Puppenmuseum zu sehen. Mehr Informationen zu Vorträgen und Sonderveranstaltungen gibt es<a href="http://www.coburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-131/441_read-14584/" title="Opens internal link in current window"> hier.</a></em></p>&#13;
<p><em>Das <a class="external-link-new-window" href="https://www.youtube.com/watch?v=HAVe5amaM6k" title="Opens internal link in current window">Coburger Hochschulfernsehen</a> begleitete den Ausstellungsaufbau und gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Modelle_Welt_Fuchs_Spiller_Holtorf_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Modelle_Welt_Fritze_Noell_Epple_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gemeinsam und gut gelaunt von A nach B]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gemeinsam-und-gut-gelaunt-von-a-nach-b/</link>
                <pubDate>Wed, 16 May 2018 14:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gemeinsam-und-gut-gelaunt-von-a-nach-b/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Drei&nbsp;Studenten der Hochschule Coburg&nbsp;sagen überfüllten Straßen und verschmutzter Luft&nbsp;den Kampf an.&nbsp;Sie&nbsp;entwickeln&nbsp;eine&nbsp;App, die&nbsp;Autofahrer&nbsp;miteinander vernetzt&nbsp;und Fahrten so&nbsp;auf ein Minimum reduzieren&nbsp;könnte.&nbsp;Vor&nbsp;allem&nbsp;geht es bei „uee“ aber&nbsp;um&nbsp;die&nbsp;Mitfahrer.</em></p>&#13;
<p>Jeden Morgen dasselbe: Stau auf dem Weg zur Arbeit und je später man dort ankommt, desto schwieriger wird es, noch einen Parkplatz zu ergattern. Es sind&nbsp;schlichtweg&nbsp;zu&nbsp;viele Autos unterwegs.&nbsp;Selten ist ein Wagen voll besetzt – durchschnittlich bleiben mindestens zwei Sitzplätze leer.&nbsp;Viele&nbsp;Fahrzeuge&nbsp;bedeuten&nbsp;in der Regel auch einen höheren CO<sub>2</sub>-Ausstoß. So hat die&nbsp;Luftverschmutzung&nbsp;weltweit&nbsp;in den letzten&nbsp;fünf Jahren um acht Prozent zugenommen. Wäre es da nicht gut, die Menge der Autos zu reduzieren?&nbsp; </p>&#13;
<p>Genau hier setzen&nbsp;Franz Liebermann, Tim Hellwig und Valentin Eiber&nbsp;an. Ihr Ziel: das&nbsp;Zusammenlegen von Autofahrten.&nbsp;„Wenn jeder die Kapazität in seinem Fahrzeug besser ausschöpfen würde,&nbsp;also alle Plätze besetzt,&nbsp;könnten anstelle von zehn nur noch sechs Autos zur gleichen Zeit unterwegs sein“, erklärt Tim Hellwig.&nbsp;</p>&#13;
<p>Möglich machen wollen die drei Automobiltechnologie-Studenten das mit ihrer App „uee“.&nbsp;Dabei&nbsp;entscheidet der Nutzer,&nbsp;auf welche im Smartphone&nbsp;gespeicherten Daten&nbsp;die Anwendung zugreifen darf. Hat man zum Beispiel bereits ein Facebook-Profil, kann man „uee“&nbsp;darauf Zugriff gewähren, um Mitfahrgelegenheiten zu finden. Interessieren sich&nbsp;zwei oder mehr Leute aus einer Freundesliste für&nbsp;dieselbe Veranstaltung, zeigt „uee“&nbsp;das an.&nbsp;Die Nutzer können sich zusammenschließen und gemeinsam dorthin fahren. Das gilt&nbsp;für das nächste&nbsp;Fußballspiel&nbsp;gleich um die Ecke&nbsp;genauso wie für Großveranstaltungen,&nbsp;wie beispielsweise&nbsp;Festivals, die weiter weg stattfinden.&nbsp;Das Ganze muss sich&nbsp;dabei&nbsp;nicht&nbsp;nur&nbsp;auf die Freunde oder Familie beschränken.&nbsp;„Je weiter ich mein Netzwerk ausbaue, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ich eine passende Fahrt angeboten bekomme. Das geht natürlich nicht nur in Verbindung mit Facebook, sondern&nbsp;auch mit Instagram,&nbsp;Spotify, dem eigenen Kalender auf dem Handy oder meinen Emails“,&nbsp;erklärt&nbsp;Franz Liebermann.&nbsp;Die Ergebnisse&nbsp;werden&nbsp;angezeigt, ohne dass aktiv danach&nbsp;gesucht&nbsp;werden muss.&nbsp;So soll&nbsp;eine Brücke&nbsp;geschlagen&nbsp;werden&nbsp;zwischen der analogen und der digitalen Welt.</p>&#13;
<p>Es gibt bereits&nbsp;diverse&nbsp;Plattformen, die Mitfahrgelegenheiten vermitteln.&nbsp;Aber bei „uee“ steht nicht nur die Fahrt im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Leute, die&nbsp;mitfahren. „Bisher ist Mobilität&nbsp;ziemlich anonym. Buche ich zum Beispiel eine Fahrt nach Berlin, dann bekomme ich nicht viele Informationen über den Fahrer oder warum er überhaupt dorthin fährt.&nbsp;Läuft es schlecht,&nbsp;sitzt&nbsp;man stundenlang mit jemandem&nbsp;im Auto, mit dem man sich gar nicht versteht.&nbsp;Wir möchten, dass Menschen zusammenkommen, die sich sympathisch sind und gleiche Interessen teilen. So finden zum Beispiel auch&nbsp;Leute, die neu in einer&nbsp;Stadt&nbsp;sind,&nbsp;schnell Anschluss“, sagt&nbsp;Valentin Eiber.&nbsp;„Fahrzeit ist Zeit, die man zum Kommunizieren nutzen kann oder um sich wieder mit früheren Freunden zu verbinden – oder neue kennenzulernen“, pflichtet ihm Tim Hellwig bei.</p>&#13;
<p>„uee“&nbsp;könnte vor allem für Unternehmen interessant sein.&nbsp;Viele&nbsp;Berufstätige&nbsp;pendeln täglich.&nbsp;„Wenn alle einzeln mit ihrem&nbsp;Auto ins Büro&nbsp;fahren, produziere ich als Firma Emissionen, die vermeidbar wären.&nbsp;Wenn sich genügend Fahrgemeinschaften bilden,&nbsp;können die Schadstoffe reduziert werden und außerdem&nbsp;müsste sich niemand mehr Gedanken machen, wir er zur Arbeit kommt.&nbsp;Ein Unternehmen direkt in der Stadt hätte diesbezüglich dann keinen Vorteil&nbsp;mehr&nbsp;gegenüber eines Unternehmens auf dem Land“,&nbsp;meint&nbsp;Valentin Eiber. Mit ihrer Idee konnten die drei Jungunternehmer bereits die Jury eines Startup-Wettbewerbs in Coburg&nbsp;beeindrucken und gewannen&nbsp;dort&nbsp;sogar&nbsp;den Publikumspreis.</p>&#13;
<p>Die größte Herausforderung besteht für die drei Studenten&nbsp;jetzt darin,&nbsp;die richtige&nbsp;Software&nbsp;zu&nbsp;programmieren.&nbsp;„Dafür suchen wir noch nach Gleichgesinnten, die Spaß an einer neuen Idee haben. Wir würde gerne mit einem Entwickler unser Team vervollständigen“, sagt Franz Liebermann. Bis Ende des Jahres soll dann der erste Prototyp ihrer App fertig sein.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Kontakt zu UEE:</strong></p>&#13;
<p>Wer daran interessiert ist, die Jungunternehmer zu unterstützen, kann sich direkt bei ihnen melden unter:&nbsp;<a href="mailto:uee.contact@gmail.com">uee.contact@gmail.com</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Drei&nbsp;Studenten der Hochschule Coburg&nbsp;sagen überfüllten Straßen und verschmutzter Luft&nbsp;den Kampf an.&nbsp;Sie&nbsp;entwickeln&nbsp;eine&nbsp;App, die&nbsp;Autofahrer&nbsp;miteinander vernetzt&nbsp;und Fahrten so&nbsp;auf ein Minimum reduzieren&nbsp;könnte.&nbsp;Vor&nbsp;allem&nbsp;geht es bei „uee“ aber&nbsp;um&nbsp;die&nbsp;Mitfahrer.</em></p>&#13;
<p>Jeden Morgen dasselbe: Stau auf dem Weg zur Arbeit und je später man dort ankommt, desto schwieriger wird es, noch einen Parkplatz zu ergattern. Es sind&nbsp;schlichtweg&nbsp;zu&nbsp;viele Autos unterwegs.&nbsp;Selten ist ein Wagen voll besetzt – durchschnittlich bleiben mindestens zwei Sitzplätze leer.&nbsp;Viele&nbsp;Fahrzeuge&nbsp;bedeuten&nbsp;in der Regel auch einen höheren CO<sub>2</sub>-Ausstoß. So hat die&nbsp;Luftverschmutzung&nbsp;weltweit&nbsp;in den letzten&nbsp;fünf Jahren um acht Prozent zugenommen. Wäre es da nicht gut, die Menge der Autos zu reduzieren?&nbsp; </p>&#13;
<p>Genau hier setzen&nbsp;Franz Liebermann, Tim Hellwig und Valentin Eiber&nbsp;an. Ihr Ziel: das&nbsp;Zusammenlegen von Autofahrten.&nbsp;„Wenn jeder die Kapazität in seinem Fahrzeug besser ausschöpfen würde,&nbsp;also alle Plätze besetzt,&nbsp;könnten anstelle von zehn nur noch sechs Autos zur gleichen Zeit unterwegs sein“, erklärt Tim Hellwig.&nbsp;</p>&#13;
<p>Möglich machen wollen die drei Automobiltechnologie-Studenten das mit ihrer App „uee“.&nbsp;Dabei&nbsp;entscheidet der Nutzer,&nbsp;auf welche im Smartphone&nbsp;gespeicherten Daten&nbsp;die Anwendung zugreifen darf. Hat man zum Beispiel bereits ein Facebook-Profil, kann man „uee“&nbsp;darauf Zugriff gewähren, um Mitfahrgelegenheiten zu finden. Interessieren sich&nbsp;zwei oder mehr Leute aus einer Freundesliste für&nbsp;dieselbe Veranstaltung, zeigt „uee“&nbsp;das an.&nbsp;Die Nutzer können sich zusammenschließen und gemeinsam dorthin fahren. Das gilt&nbsp;für das nächste&nbsp;Fußballspiel&nbsp;gleich um die Ecke&nbsp;genauso wie für Großveranstaltungen,&nbsp;wie beispielsweise&nbsp;Festivals, die weiter weg stattfinden.&nbsp;Das Ganze muss sich&nbsp;dabei&nbsp;nicht&nbsp;nur&nbsp;auf die Freunde oder Familie beschränken.&nbsp;„Je weiter ich mein Netzwerk ausbaue, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ich eine passende Fahrt angeboten bekomme. Das geht natürlich nicht nur in Verbindung mit Facebook, sondern&nbsp;auch mit Instagram,&nbsp;Spotify, dem eigenen Kalender auf dem Handy oder meinen Emails“,&nbsp;erklärt&nbsp;Franz Liebermann.&nbsp;Die Ergebnisse&nbsp;werden&nbsp;angezeigt, ohne dass aktiv danach&nbsp;gesucht&nbsp;werden muss.&nbsp;So soll&nbsp;eine Brücke&nbsp;geschlagen&nbsp;werden&nbsp;zwischen der analogen und der digitalen Welt.</p>&#13;
<p>Es gibt bereits&nbsp;diverse&nbsp;Plattformen, die Mitfahrgelegenheiten vermitteln.&nbsp;Aber bei „uee“ steht nicht nur die Fahrt im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Leute, die&nbsp;mitfahren. „Bisher ist Mobilität&nbsp;ziemlich anonym. Buche ich zum Beispiel eine Fahrt nach Berlin, dann bekomme ich nicht viele Informationen über den Fahrer oder warum er überhaupt dorthin fährt.&nbsp;Läuft es schlecht,&nbsp;sitzt&nbsp;man stundenlang mit jemandem&nbsp;im Auto, mit dem man sich gar nicht versteht.&nbsp;Wir möchten, dass Menschen zusammenkommen, die sich sympathisch sind und gleiche Interessen teilen. So finden zum Beispiel auch&nbsp;Leute, die neu in einer&nbsp;Stadt&nbsp;sind,&nbsp;schnell Anschluss“, sagt&nbsp;Valentin Eiber.&nbsp;„Fahrzeit ist Zeit, die man zum Kommunizieren nutzen kann oder um sich wieder mit früheren Freunden zu verbinden – oder neue kennenzulernen“, pflichtet ihm Tim Hellwig bei.</p>&#13;
<p>„uee“&nbsp;könnte vor allem für Unternehmen interessant sein.&nbsp;Viele&nbsp;Berufstätige&nbsp;pendeln täglich.&nbsp;„Wenn alle einzeln mit ihrem&nbsp;Auto ins Büro&nbsp;fahren, produziere ich als Firma Emissionen, die vermeidbar wären.&nbsp;Wenn sich genügend Fahrgemeinschaften bilden,&nbsp;können die Schadstoffe reduziert werden und außerdem&nbsp;müsste sich niemand mehr Gedanken machen, wir er zur Arbeit kommt.&nbsp;Ein Unternehmen direkt in der Stadt hätte diesbezüglich dann keinen Vorteil&nbsp;mehr&nbsp;gegenüber eines Unternehmens auf dem Land“,&nbsp;meint&nbsp;Valentin Eiber. Mit ihrer Idee konnten die drei Jungunternehmer bereits die Jury eines Startup-Wettbewerbs in Coburg&nbsp;beeindrucken und gewannen&nbsp;dort&nbsp;sogar&nbsp;den Publikumspreis.</p>&#13;
<p>Die größte Herausforderung besteht für die drei Studenten&nbsp;jetzt darin,&nbsp;die richtige&nbsp;Software&nbsp;zu&nbsp;programmieren.&nbsp;„Dafür suchen wir noch nach Gleichgesinnten, die Spaß an einer neuen Idee haben. Wir würde gerne mit einem Entwickler unser Team vervollständigen“, sagt Franz Liebermann. Bis Ende des Jahres soll dann der erste Prototyp ihrer App fertig sein.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Kontakt zu UEE:</strong></p>&#13;
<p>Wer daran interessiert ist, die Jungunternehmer zu unterstützen, kann sich direkt bei ihnen melden unter:&nbsp;<a href="mailto:uee.contact@gmail.com">uee.contact@gmail.com</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KalkhofStefan-1024x692.jpg"
                        fileSize="84982"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/uee_Auto.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine akademische Nachwuchsschmiede]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-akademische-nachwuchsschmiede/</link>
                <pubDate>Wed, 16 May 2018 13:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-akademische-nachwuchsschmiede/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Einmal im Jahr verleiht die Industrie- und Handelskammer zu Coburg den IHK-Preis für besonders hervorragende Abschlussarbeiten von Absolvent*innen der Hochschule Coburg. Diesmal konnten sich fünf ehemalige Studierende über eine Urkunde, eine kleine Trophäe sowie einen vielversprechenden Umschlag freuen. </em></p>&#13;
<p>„Die Hochschule Coburg ist und bleibt als akademische Nachwuchsschmiede ein bedeutender Faktor in unserer Region. Der IHK-Preis ist das Symbol der wertvollen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Hochschule“, betonte IHK-Präsident Friedrich Herdan bei der Verleihung des IHK-Preises 2017. Bereits zum 40. Mal wurden deshalb die besten praxisorientierten Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Entscheidendes Auswahlkriterium ist der Innovationscharakter der eingereichten Abhandlungen. Unter diesem Gesichtspunkt entschied sich die Jury, bestehend aus Vertretern der Hochschulleitung, dem Präsidium sowie dem Hauptamt der IHK, vier Preise dotiert mit 1.000 Euro und einen Preis mit 500 Euro zu vergeben.  </p>&#13;
<p>Die Themen der prämierten Abschlussarbeiten waren breit gefächert: Jana Kraft untersuchte in ihrer Bachelorarbeit, ob Musiktherapie im Vergleich zur Psychotherapie eine besser Option zur Behandlung von Depressionen darstellt. Lukas Gottschalk überzeugte die Jury, indem er in seiner Masterarbeit eine Methode entwickelte, um Leistungsminderungen bei Photovoltaikanalagen frühzeitig zu erkennen und so Vertragsausfälle zu vermeiden. In ihrer Bachelorarbeit konzeptionierte, entwarf, plante und realisierte Moksha Lehr ein Bühnenbild für das Landestheater Coburg. Matthias Wilz ging in seiner Masterarbeit der Frage nach, ob ein bestehendes Produkt eines Automobilzulieferers bei gleicher Qualität und geringeren Kosten nicht auch selbst hergestellt werden kann. Qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und halten durch die Gestaltung eines internen Personalmarketings – damit beschäftigte sich Camille Neunert in ihrer Bachelorarbeit. </p>&#13;
<p>Zum ersten Mal saß die Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze in der Jury des IHK-Preises. „Dass alle aktuellen Preisträger*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen kommen, spiegelt die Vielfalt der Hochschule Coburg wider“, so Fritze. Sie hoffe darauf, dass die Absolvent*innen der Region und auch ihrer Alma Mater in der einen oder anderen Form verbunden bleiben. Der Vizepräsident für Lehre und Qualitätsentwicklung, Prof. Dr. Michael Lichtlein, war auch zur Verleihung gekommen: „Die Hochschule Coburg ist ein wichtiger Innovationstreiber in allen Bereichen der Region“, sagt er. Man könne sich glücklich schätzen, über eine Bildungsstätte von solcher Bandbreite zu verfügen, pflichtete ihm Friedrich Herdan bei.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Die Preisträger*innen:</strong> </p>&#13;
<ul><li>Jana Kraft, Titel der Bachelorarbeit im Studiengang Integrative Gesundheitsförderung: „Psychoneuroimmunologische Behandlungseffekte der freien Improvisation in der Musiktherapie bei Patienten mit depressiver Episode oder rezidivierender depressiver Störung“, betreut von Prof. Dr. Niko Kohls </li></ul>&#13;
<ul><li>Camille Neunert, Titel der Bachelorarbeit im Studiengang Betriebswirtschaft: „Analyse und Konzept für ein internes Personalmarketing bei der Firma Morelo“, betreut von Prof. Dr. Hedwig Schmid</li></ul>&#13;
<ul><li>Moksha Lehr, Titel der Bachelorarbeit im Studiengang Innenarchitektur: „Construct: Versunken – Postdramatisch Performatives Theater“, betreut von Prof. Michael Heinrich</li></ul>&#13;
<ul><li>Lukas Gottschalk, Titel der Masterarbeit im Studiengang Elektro- und Informationstechnik: „Anwendung und Weiterentwicklung des Verfahrens Selbstreferenzierung für die Outdoor-Analyse von Photovoltaikmodulen“, betreut von Prof. Dr. Bernd Hüttl</li></ul>&#13;
<ul><li>Matthias Wilz, Titel der Masterarbeit im Studiengang Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau: „Fertigungsbezogenes Reverse Engineering am Beispiel eines Bilderzeugers für PKW Head-Up-Displays“, betreut von Prof. Dr. Peter Johann Raab</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Einmal im Jahr verleiht die Industrie- und Handelskammer zu Coburg den IHK-Preis für besonders hervorragende Abschlussarbeiten von Absolvent*innen der Hochschule Coburg. Diesmal konnten sich fünf ehemalige Studierende über eine Urkunde, eine kleine Trophäe sowie einen vielversprechenden Umschlag freuen. </em></p>&#13;
<p>„Die Hochschule Coburg ist und bleibt als akademische Nachwuchsschmiede ein bedeutender Faktor in unserer Region. Der IHK-Preis ist das Symbol der wertvollen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Hochschule“, betonte IHK-Präsident Friedrich Herdan bei der Verleihung des IHK-Preises 2017. Bereits zum 40. Mal wurden deshalb die besten praxisorientierten Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Entscheidendes Auswahlkriterium ist der Innovationscharakter der eingereichten Abhandlungen. Unter diesem Gesichtspunkt entschied sich die Jury, bestehend aus Vertretern der Hochschulleitung, dem Präsidium sowie dem Hauptamt der IHK, vier Preise dotiert mit 1.000 Euro und einen Preis mit 500 Euro zu vergeben.  </p>&#13;
<p>Die Themen der prämierten Abschlussarbeiten waren breit gefächert: Jana Kraft untersuchte in ihrer Bachelorarbeit, ob Musiktherapie im Vergleich zur Psychotherapie eine besser Option zur Behandlung von Depressionen darstellt. Lukas Gottschalk überzeugte die Jury, indem er in seiner Masterarbeit eine Methode entwickelte, um Leistungsminderungen bei Photovoltaikanalagen frühzeitig zu erkennen und so Vertragsausfälle zu vermeiden. In ihrer Bachelorarbeit konzeptionierte, entwarf, plante und realisierte Moksha Lehr ein Bühnenbild für das Landestheater Coburg. Matthias Wilz ging in seiner Masterarbeit der Frage nach, ob ein bestehendes Produkt eines Automobilzulieferers bei gleicher Qualität und geringeren Kosten nicht auch selbst hergestellt werden kann. Qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und halten durch die Gestaltung eines internen Personalmarketings – damit beschäftigte sich Camille Neunert in ihrer Bachelorarbeit. </p>&#13;
<p>Zum ersten Mal saß die Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze in der Jury des IHK-Preises. „Dass alle aktuellen Preisträger*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen kommen, spiegelt die Vielfalt der Hochschule Coburg wider“, so Fritze. Sie hoffe darauf, dass die Absolvent*innen der Region und auch ihrer Alma Mater in der einen oder anderen Form verbunden bleiben. Der Vizepräsident für Lehre und Qualitätsentwicklung, Prof. Dr. Michael Lichtlein, war auch zur Verleihung gekommen: „Die Hochschule Coburg ist ein wichtiger Innovationstreiber in allen Bereichen der Region“, sagt er. Man könne sich glücklich schätzen, über eine Bildungsstätte von solcher Bandbreite zu verfügen, pflichtete ihm Friedrich Herdan bei.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Die Preisträger*innen:</strong> </p>&#13;
<ul><li>Jana Kraft, Titel der Bachelorarbeit im Studiengang Integrative Gesundheitsförderung: „Psychoneuroimmunologische Behandlungseffekte der freien Improvisation in der Musiktherapie bei Patienten mit depressiver Episode oder rezidivierender depressiver Störung“, betreut von Prof. Dr. Niko Kohls </li></ul>&#13;
<ul><li>Camille Neunert, Titel der Bachelorarbeit im Studiengang Betriebswirtschaft: „Analyse und Konzept für ein internes Personalmarketing bei der Firma Morelo“, betreut von Prof. Dr. Hedwig Schmid</li></ul>&#13;
<ul><li>Moksha Lehr, Titel der Bachelorarbeit im Studiengang Innenarchitektur: „Construct: Versunken – Postdramatisch Performatives Theater“, betreut von Prof. Michael Heinrich</li></ul>&#13;
<ul><li>Lukas Gottschalk, Titel der Masterarbeit im Studiengang Elektro- und Informationstechnik: „Anwendung und Weiterentwicklung des Verfahrens Selbstreferenzierung für die Outdoor-Analyse von Photovoltaikmodulen“, betreut von Prof. Dr. Bernd Hüttl</li></ul>&#13;
<ul><li>Matthias Wilz, Titel der Masterarbeit im Studiengang Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau: „Fertigungsbezogenes Reverse Engineering am Beispiel eines Bilderzeugers für PKW Head-Up-Displays“, betreut von Prof. Dr. Peter Johann Raab</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_Preis_Gruppenbild.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_Preis_2017.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wenn nicht jetzt, wann dann?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wenn-nicht-jetzt-wann-dann/</link>
                <pubDate>Tue, 15 May 2018 06:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wenn-nicht-jetzt-wann-dann/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Mensch zerstört die Erde, auf der er lebt. Damit muss Schluss sein, fordert Prof. Dr. Reinhold Leinfelder. Der Berliner Geologe, Anthropozän-Spezialist und ehemalige Direktor verschiedener Museen kommt Ende Mai nach Coburg. </em></p>&#13;
<p><strong>Professor Leinfelder, Sie plädieren gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern für die Einführung einer neuen geologischen Epoche – das Anthropozän. Warum? </strong></p>&#13;
<p>Wir leben seit fast 12.000 Jahren unter relativ stabilen Bedingungen im Holozän – dem Zeitalter nach der Eiszeit. Durch den extrem rasch zunehmenden Ressourcenverbrauch und weitere umfassende Eingriffe ins Erdsystem gerät diese Stabilität ins Ungleichgewicht. Der Begriff Anthropozän, also Menschenzeit, soll verdeutlichen, dass wir etwa seit dem Jahr 1800 in eine neue Epoche eingetreten sind. Sie wird vom Menschen und seiner Technik dominiert.</p>&#13;
<p><strong>Die Veränderungen durch die menschliche Zivilisation halten Sie also für so tiefgreifend?</strong></p>&#13;
<p>Absolut! Das kann man an vielen Punkten festmachen. Wir produzieren fast so viel Plastik, wie es der Biomasse aller auf der Erde lebenden Menschen entspricht – und das in nur einem Jahr! Ablagerungen in Stauseen, Müll-Deponien oder Schuttberge sind allein vom Menschen geschaffen. Drei Viertel des eisfreien Festlands sind nicht mehr in natürlichem Zustand. Dazu kommt die massiv gestiegene CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Atmosphäre. Der Mensch verändert die Welt wie kaum eine andere Spezies. Und das in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit!</p>&#13;
<p><strong>Sind Mensch und Natur im Anthropozän also Feinde?</strong></p>&#13;
<p>Nein, für mich ist das kein Gegensatz. Wir sollten uns auch dringend von dieser überholten Denkweise verabschieden. Natur und Kultur sind ein Gesamtsystem geworden. Der Mensch ist ein untrennbarer Teil davon. Eine nachhaltige Weiterentwicklung ist nur in Form einer Symbiose von Mensch und Natur möglich.</p>&#13;
<p><strong>Das Bild einer harmonischen Verbindung von uns und unserer Umwelt ist schön. Der Klimawandel zeigt aber etwas anderes… </strong></p>&#13;
<p>Das ist ja die Herausforderung. Wir täten gut daran, das Gesamtsystem so zu gestalten, dass es eben nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Unsere Probleme lassen sich aber nicht abstellen, indem wir an nur einer Schraube drehen. Wir müssen mit dem Wissen, das wir mittlerweile haben, die Dinge insgesamt ins Positive wenden. Das bedeutet nicht, dass wir schon morgen zum Beispiel komplett aus der Kohle aussteigen müssen. Aber wir müssen die Veränderungen jetzt in die Wege leiten.</p>&#13;
<p><strong>Was wären in Ihren Augen denn gute Lösungsansätze?</strong></p>&#13;
<p>Gegenüber anderen Organismen haben wir einen großen Vorteil: Wir sehen, was wir machen, wir können es erforschen und uns Gegenstrategien überlegen. Nehmen wir das Thema Ernährung. Wir könnten weniger Fleisch essen oder gleich als Vegetarier leben. Und wie wäre es mit Verpackungen, die man ebenfalls essen kann? Vielleicht kommen unsere Mahlzeiten ja eines Tages auch aus dem 3D-Drucker. Klar, das ist im Moment noch schwer vorstellbar. Aber auch in diese Richtungen müssen wir denken.</p>&#13;
<p><strong>Was halten Sie von der Idee, einfach auf einen anderen Planeten auszuwandern, sobald es auf der Erde nicht mehr weitergeht?</strong></p>&#13;
<p>Das ist für mich nichts weiter als ein Hirngespinst, auch eine Ausrede jetzt nichts zu tun! Und zwar ganz nach dem falschen Motto: Es ist eh schon zu spät. Wir müssen auch begreifen, dass es nicht nur um uns geht. Viele andere Tiere und Pflanzen gehen mit uns unter, wenn wir so weitermachen. Wir brauchen ein Umdenken, weg vom ausbeuterischen Parasitismus, den wir derzeit noch an den Tag legen. Erst dann können wir die Zukunft unseres Planeten für künftige Generationen sinnvoll gestalten. Wenn wir es jetzt nicht schaffen, wann dann? </p>&#13;
<h3><strong>Zur Person</strong></h3>&#13;
<p>Reinhold Leinfelder ist gebürtiger Augsburger. Er studierte Geologie und Paläontologie und war bis 2010 Generaldirektor des Berliner Museums für Naturkunde. Seit 2012 lehrt er an der Freien Universität Berlin. Der 61-Jährige ist seit 2013 Mitglied der internationalen Anthropocene Working Group. Er war zudem Gründungsdirektor der Futurium gGmbH (ehemals Haus der Zukunft) sowie Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU).</p>&#13;
<h3><strong>Das Anthropozän</strong></h3>&#13;
<p>Während der Coburger Designtage findet am 30. und 31. Mai auf dem Güterbahnhof die Veranstaltung <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/news/News/detail/das-anthropozaen-verantwortung-fuer-die-zukunft-der-erde.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Das Anthropozän</a> statt. Wissenschaftler der Hochschule Coburg beleuchten dabei, was der Mensch aus ihrer Sicht tun könnte, um die Erde zu verändern. Dabei sind u.a. Betriebswirte, Sozialwissenschaftler, Philosophen, Naturwissenschaftler oder Ingenieure. Außerdem stellen Studierende ihre Ideen zu den Themen „Coburg 2055“ und „Eine Stadt in 100 Jahren“ aus. Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Mensch zerstört die Erde, auf der er lebt. Damit muss Schluss sein, fordert Prof. Dr. Reinhold Leinfelder. Der Berliner Geologe, Anthropozän-Spezialist und ehemalige Direktor verschiedener Museen kommt Ende Mai nach Coburg. </em></p>&#13;
<p><strong>Professor Leinfelder, Sie plädieren gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern für die Einführung einer neuen geologischen Epoche – das Anthropozän. Warum? </strong></p>&#13;
<p>Wir leben seit fast 12.000 Jahren unter relativ stabilen Bedingungen im Holozän – dem Zeitalter nach der Eiszeit. Durch den extrem rasch zunehmenden Ressourcenverbrauch und weitere umfassende Eingriffe ins Erdsystem gerät diese Stabilität ins Ungleichgewicht. Der Begriff Anthropozän, also Menschenzeit, soll verdeutlichen, dass wir etwa seit dem Jahr 1800 in eine neue Epoche eingetreten sind. Sie wird vom Menschen und seiner Technik dominiert.</p>&#13;
<p><strong>Die Veränderungen durch die menschliche Zivilisation halten Sie also für so tiefgreifend?</strong></p>&#13;
<p>Absolut! Das kann man an vielen Punkten festmachen. Wir produzieren fast so viel Plastik, wie es der Biomasse aller auf der Erde lebenden Menschen entspricht – und das in nur einem Jahr! Ablagerungen in Stauseen, Müll-Deponien oder Schuttberge sind allein vom Menschen geschaffen. Drei Viertel des eisfreien Festlands sind nicht mehr in natürlichem Zustand. Dazu kommt die massiv gestiegene CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Atmosphäre. Der Mensch verändert die Welt wie kaum eine andere Spezies. Und das in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit!</p>&#13;
<p><strong>Sind Mensch und Natur im Anthropozän also Feinde?</strong></p>&#13;
<p>Nein, für mich ist das kein Gegensatz. Wir sollten uns auch dringend von dieser überholten Denkweise verabschieden. Natur und Kultur sind ein Gesamtsystem geworden. Der Mensch ist ein untrennbarer Teil davon. Eine nachhaltige Weiterentwicklung ist nur in Form einer Symbiose von Mensch und Natur möglich.</p>&#13;
<p><strong>Das Bild einer harmonischen Verbindung von uns und unserer Umwelt ist schön. Der Klimawandel zeigt aber etwas anderes… </strong></p>&#13;
<p>Das ist ja die Herausforderung. Wir täten gut daran, das Gesamtsystem so zu gestalten, dass es eben nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Unsere Probleme lassen sich aber nicht abstellen, indem wir an nur einer Schraube drehen. Wir müssen mit dem Wissen, das wir mittlerweile haben, die Dinge insgesamt ins Positive wenden. Das bedeutet nicht, dass wir schon morgen zum Beispiel komplett aus der Kohle aussteigen müssen. Aber wir müssen die Veränderungen jetzt in die Wege leiten.</p>&#13;
<p><strong>Was wären in Ihren Augen denn gute Lösungsansätze?</strong></p>&#13;
<p>Gegenüber anderen Organismen haben wir einen großen Vorteil: Wir sehen, was wir machen, wir können es erforschen und uns Gegenstrategien überlegen. Nehmen wir das Thema Ernährung. Wir könnten weniger Fleisch essen oder gleich als Vegetarier leben. Und wie wäre es mit Verpackungen, die man ebenfalls essen kann? Vielleicht kommen unsere Mahlzeiten ja eines Tages auch aus dem 3D-Drucker. Klar, das ist im Moment noch schwer vorstellbar. Aber auch in diese Richtungen müssen wir denken.</p>&#13;
<p><strong>Was halten Sie von der Idee, einfach auf einen anderen Planeten auszuwandern, sobald es auf der Erde nicht mehr weitergeht?</strong></p>&#13;
<p>Das ist für mich nichts weiter als ein Hirngespinst, auch eine Ausrede jetzt nichts zu tun! Und zwar ganz nach dem falschen Motto: Es ist eh schon zu spät. Wir müssen auch begreifen, dass es nicht nur um uns geht. Viele andere Tiere und Pflanzen gehen mit uns unter, wenn wir so weitermachen. Wir brauchen ein Umdenken, weg vom ausbeuterischen Parasitismus, den wir derzeit noch an den Tag legen. Erst dann können wir die Zukunft unseres Planeten für künftige Generationen sinnvoll gestalten. Wenn wir es jetzt nicht schaffen, wann dann? </p>&#13;
<h3><strong>Zur Person</strong></h3>&#13;
<p>Reinhold Leinfelder ist gebürtiger Augsburger. Er studierte Geologie und Paläontologie und war bis 2010 Generaldirektor des Berliner Museums für Naturkunde. Seit 2012 lehrt er an der Freien Universität Berlin. Der 61-Jährige ist seit 2013 Mitglied der internationalen Anthropocene Working Group. Er war zudem Gründungsdirektor der Futurium gGmbH (ehemals Haus der Zukunft) sowie Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU).</p>&#13;
<h3><strong>Das Anthropozän</strong></h3>&#13;
<p>Während der Coburger Designtage findet am 30. und 31. Mai auf dem Güterbahnhof die Veranstaltung <a href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/news/News/detail/das-anthropozaen-verantwortung-fuer-die-zukunft-der-erde.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Das Anthropozän</a> statt. Wissenschaftler der Hochschule Coburg beleuchten dabei, was der Mensch aus ihrer Sicht tun könnte, um die Erde zu verändern. Dabei sind u.a. Betriebswirte, Sozialwissenschaftler, Philosophen, Naturwissenschaftler oder Ingenieure. Außerdem stellen Studierende ihre Ideen zu den Themen „Coburg 2055“ und „Eine Stadt in 100 Jahren“ aus. Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Reinhold_Leinfelder_klein-726x1024.jpg"
                        fileSize="127803"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="726" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Basteln, Machen, Ausprobieren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/basteln-machen-ausprobieren/</link>
                <pubDate>Wed, 09 May 2018 08:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/basteln-machen-ausprobieren/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Stifte, die selber malen, Maschinen, die Weltkugeln drucken: Beim ersten Familien-Maker-Tag in der Coburger Innenstadt gab’s viel zu entdecken. Auch das Team des neuen Projekts <a href="t3://page?uid=982" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">CREAPOLIS</a> stellte sich vor.</em></p>&#13;
<p>Student Felix Klein schiebt die Linien auf dem Computer hin und her. Hier ein Stück nach rechts, dort etwas nach oben. Langsam wird das Motiv auf dem Bildschirm erkennbar. Ein Regenbogen, der eine kleine Wolke überspannt. Die Vorlage hat die 5-jährige Sophie gemalt. Ihr Bild hängt neben vielen anderen Motiven an der Treppe im Fugenlos. Da gibt es einen Schützenadler, ein geschwungenes Herz, ein großes F mit Krone – 50 Stempelmotive wird das Team von CREAPOLIS an diesem Tag mit seinem Lasercutter ausschneiden. Die Kinder können sie anschließend auf einen Holzstempel kleben und los stempeln.</p>&#13;
<p>Das Fugenlos, Stadtbüro der Hochschule Coburg war an diesem Wochenende Treffpunkt für viele kleine und große Bastler. Vor der Tür in der Herrngasse steht ein Tisch, auf dem kleine Zeichenroboter bunte Kreise malen. Im ersten Stock erklärt Martin Laarmann 10 Kindern, wie man eine Seifenblasenmaschine baut. Sie dürfen schrauben und löten und am Ende ihre Maschine mit nach Hause nehmen.</p>&#13;
<p>„Es war toll zu sehen, wie begeistert die Kinder und ihre Eltern bei der Sache waren!“, freut sich Vizepräsidentin Susanne Aileen Funke. Die Hochschule hat den Familientag organisiert, um zu zeigen, was sie mit ihrem Projekt CREAPOLIS in den nächsten Jahren erreichen will. Denn, was hier im Kleinen demonstriert wurde, gibt es bald im Großen am alten Coburger Schlachthof. Dort richtet die Hochschule einen Makerspace zum Basteln und Tüfteln ein. Jeder – vom Hobbybastler bis zum Unternehmens-Azubi kann hier seine Projekte umsetzen. Einen Teil der Geräte konnten die Besucher beim Familientag ausprobieren. Oder ihnen einfach nur zugucken. Zum Beispiel, dem 3D-Drucker, der eine 35 Gramm leichte Miniatur der Nordhalbkugel unserer Erde baut. In präzisen Bahnen fährt der Drucker vor und zurück und erschafft in sechs Stunden aus 12 Metern Plastikfaden die kleine Nachbildung. Markus Neufeld, Projektleiter von CREAPOLIS ist zufrieden: „Für uns war das ein toller Auftakt, auf den wir guten Gewissens aufbauen können.“ Einen Familientag wird es wieder geben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Stifte, die selber malen, Maschinen, die Weltkugeln drucken: Beim ersten Familien-Maker-Tag in der Coburger Innenstadt gab’s viel zu entdecken. Auch das Team des neuen Projekts <a href="t3://page?uid=982" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">CREAPOLIS</a> stellte sich vor.</em></p>&#13;
<p>Student Felix Klein schiebt die Linien auf dem Computer hin und her. Hier ein Stück nach rechts, dort etwas nach oben. Langsam wird das Motiv auf dem Bildschirm erkennbar. Ein Regenbogen, der eine kleine Wolke überspannt. Die Vorlage hat die 5-jährige Sophie gemalt. Ihr Bild hängt neben vielen anderen Motiven an der Treppe im Fugenlos. Da gibt es einen Schützenadler, ein geschwungenes Herz, ein großes F mit Krone – 50 Stempelmotive wird das Team von CREAPOLIS an diesem Tag mit seinem Lasercutter ausschneiden. Die Kinder können sie anschließend auf einen Holzstempel kleben und los stempeln.</p>&#13;
<p>Das Fugenlos, Stadtbüro der Hochschule Coburg war an diesem Wochenende Treffpunkt für viele kleine und große Bastler. Vor der Tür in der Herrngasse steht ein Tisch, auf dem kleine Zeichenroboter bunte Kreise malen. Im ersten Stock erklärt Martin Laarmann 10 Kindern, wie man eine Seifenblasenmaschine baut. Sie dürfen schrauben und löten und am Ende ihre Maschine mit nach Hause nehmen.</p>&#13;
<p>„Es war toll zu sehen, wie begeistert die Kinder und ihre Eltern bei der Sache waren!“, freut sich Vizepräsidentin Susanne Aileen Funke. Die Hochschule hat den Familientag organisiert, um zu zeigen, was sie mit ihrem Projekt CREAPOLIS in den nächsten Jahren erreichen will. Denn, was hier im Kleinen demonstriert wurde, gibt es bald im Großen am alten Coburger Schlachthof. Dort richtet die Hochschule einen Makerspace zum Basteln und Tüfteln ein. Jeder – vom Hobbybastler bis zum Unternehmens-Azubi kann hier seine Projekte umsetzen. Einen Teil der Geräte konnten die Besucher beim Familientag ausprobieren. Oder ihnen einfach nur zugucken. Zum Beispiel, dem 3D-Drucker, der eine 35 Gramm leichte Miniatur der Nordhalbkugel unserer Erde baut. In präzisen Bahnen fährt der Drucker vor und zurück und erschafft in sechs Stunden aus 12 Metern Plastikfaden die kleine Nachbildung. Markus Neufeld, Projektleiter von CREAPOLIS ist zufrieden: „Für uns war das ein toller Auftakt, auf den wir guten Gewissens aufbauen können.“ Einen Familientag wird es wieder geben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Creapolis_Familientag00052_b_web-1024x836.jpg"
                        fileSize="185042"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="836"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Creapolis_Familientag00089_b-1024x680.jpg"
                        fileSize="82201"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ozelot der Erste]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ozelot-der-erste/</link>
                <pubDate>Tue, 08 May 2018 10:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ozelot-der-erste/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Auf der Veste Coburg leben zwar schon lange keine Ritter mehr, dennoch wurde dort nun ein neuer Held vorgestellt: der C-18 Ozelot. In lackierter Rüstung wird der Rennwagen in dieser Saison für die Studierenden von CAT-Racing für die Hochschule Coburg an den Start gehen. </em></p>&#13;
<p>Svenja Maier mit roter Blume im Haar, Dominik Kümpflein mit gleichfarbiger Krawatte. Genau wie der Rest ihrer 57-köpfigen Mannschaft haben sich die Teamchefin und der Technische Leiter von CAT-Racing zum Rollout ihres neuen Fahrzeugs ganz besonders in Schale geworfen. Sie wollen einheitlich auftreten, signalisieren, wie stark sie als Team zusammengewachsen sind. Das Rot kombiniert mit den schwarzen Anzügen und Kleidern deutet aber auch noch auf etwas anderes hin: die Farben ihres neuen Rennwagens. Denn bis zu dessen Präsentation waren sein Aussehen und sein Name die wohl am besten gehüteten Geheimnisse der Hochschule Coburg. </p>&#13;
<p>Und tatsächlich: ein schwarz-rotes Fahrzeug mit Schachmusterelementen kommt zwischen den Gemäuern der Veste zum Vorschein. Der C-18 Ozelot zeigt sich so erstmals vor den knapp 300 anwesenden Sponsoren, Hochschulangehörigen, Familien und Freunden. Im Hinblick auf die Betitelung sind sich die CAT-Racer treu geblieben. Auch in diesem Jahr ist eine Raubkatze wieder der Namenspate des Fahrzeugs und durfte deshalb auch nicht als Maskottchen fehlen. Der Leopardus pardalis, so seine wissenschaftliche Bezeichnung, lebt in Mittel- und Südamerika und ist der größte und wohl bekannteste Vertreter der Pardelkatzen. Der Ozelot folgt damit direkt auf seinen Vorgänger aus dem Jahr 2017, dem Jubiläumswagen Pink Panther.</p>&#13;
<p>Mit gut fünf Kilogramm weniger hat der Neue deutlich an Gewicht verloren. „Wir haben in den Wintermonaten einen sehr guten Job gemacht. Der frühe Rollout und der top Zustand des Fahrzeugs sind das Ergebnis aus Einsatz und Leidenschaft“, lobt Dominik Kümpflein sein Team. Dass in diesem Jahr das neue Auto gut einen Monat früher als üblich präsentiert wurde, hat verschiedene Gründe. Gleich mehrere Studierende machten im vergangenen Jahr ihren Hochschulabschluss – CAT-Racing verlor dadurch langjährige Wegbegleiter. Auch ein neuer Fahrer wurde gesucht. Auswahl und Training kosten im Vorfeld noch einmal viel Zeit. Das Team ordnete sich neu, Aufgaben wurden neu verteilt. Um für die anstehende Rennsaison gut gerüstet zu sein, musste man deshalb frühzeitig vorarbeiten. Insgesamt stecken im C-18 Ozelot 25.800 Arbeitsstunden verteilt über 215 Tage. Ein neues Fahrzeug zu entwickeln, sei immer ein Balanceakt zwischen harter Arbeit und Vergnügen, blickt Svenja Maier zurück. </p>&#13;
<p>Thomas Spangler, Geschäftsführer Technik der Brose Gruppe als Hauptsponsor, verglich das Studierendenprojekt CAT-Racing mit dem nur wenige Stunden zuvor gestarteten Hochschulprojekt CREAPOLIS: „In beiden Fällen wird die Neugierde und Hartnäckigkeit der Teilnehmer geschult. Am wichtigsten ist aber immer der Spaß an der Sache.“ Neben Spangler gratulierten auch Dr. Sven Hauschke, der Direktor der Kunstsammlungen der Veste, die Vizepräsidentin der Hochschule Coburg Prof. Dr. Jutta Michel sowie Prof. Dr. Stefan Gast als Festredner zum Rollout. Letzterer wünschte in seiner Funktion als Faculty Advisor dem gesamten Team in Hinblick auf die kommenden Herausforderungen „immer einen Tropfen Benzin im Tank“.</p>&#13;
<p>Davon wird CAT-Racing schon bald sehr viele brauchen. Bei den Rennen der Formula Student in Ungarn, Österreich, Deutschland und Spanien wird der C-18 Ozelot zum Einsatz kommen – das erste Mal Ende Juli. Dominik Kümpflein gab sich diesbezüglich ehrgeizig: „Unser Anspruch ist es, dass wir bei allen Events unter die Top 5 kommen.“ </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Auf der Veste Coburg leben zwar schon lange keine Ritter mehr, dennoch wurde dort nun ein neuer Held vorgestellt: der C-18 Ozelot. In lackierter Rüstung wird der Rennwagen in dieser Saison für die Studierenden von CAT-Racing für die Hochschule Coburg an den Start gehen. </em></p>&#13;
<p>Svenja Maier mit roter Blume im Haar, Dominik Kümpflein mit gleichfarbiger Krawatte. Genau wie der Rest ihrer 57-köpfigen Mannschaft haben sich die Teamchefin und der Technische Leiter von CAT-Racing zum Rollout ihres neuen Fahrzeugs ganz besonders in Schale geworfen. Sie wollen einheitlich auftreten, signalisieren, wie stark sie als Team zusammengewachsen sind. Das Rot kombiniert mit den schwarzen Anzügen und Kleidern deutet aber auch noch auf etwas anderes hin: die Farben ihres neuen Rennwagens. Denn bis zu dessen Präsentation waren sein Aussehen und sein Name die wohl am besten gehüteten Geheimnisse der Hochschule Coburg. </p>&#13;
<p>Und tatsächlich: ein schwarz-rotes Fahrzeug mit Schachmusterelementen kommt zwischen den Gemäuern der Veste zum Vorschein. Der C-18 Ozelot zeigt sich so erstmals vor den knapp 300 anwesenden Sponsoren, Hochschulangehörigen, Familien und Freunden. Im Hinblick auf die Betitelung sind sich die CAT-Racer treu geblieben. Auch in diesem Jahr ist eine Raubkatze wieder der Namenspate des Fahrzeugs und durfte deshalb auch nicht als Maskottchen fehlen. Der Leopardus pardalis, so seine wissenschaftliche Bezeichnung, lebt in Mittel- und Südamerika und ist der größte und wohl bekannteste Vertreter der Pardelkatzen. Der Ozelot folgt damit direkt auf seinen Vorgänger aus dem Jahr 2017, dem Jubiläumswagen Pink Panther.</p>&#13;
<p>Mit gut fünf Kilogramm weniger hat der Neue deutlich an Gewicht verloren. „Wir haben in den Wintermonaten einen sehr guten Job gemacht. Der frühe Rollout und der top Zustand des Fahrzeugs sind das Ergebnis aus Einsatz und Leidenschaft“, lobt Dominik Kümpflein sein Team. Dass in diesem Jahr das neue Auto gut einen Monat früher als üblich präsentiert wurde, hat verschiedene Gründe. Gleich mehrere Studierende machten im vergangenen Jahr ihren Hochschulabschluss – CAT-Racing verlor dadurch langjährige Wegbegleiter. Auch ein neuer Fahrer wurde gesucht. Auswahl und Training kosten im Vorfeld noch einmal viel Zeit. Das Team ordnete sich neu, Aufgaben wurden neu verteilt. Um für die anstehende Rennsaison gut gerüstet zu sein, musste man deshalb frühzeitig vorarbeiten. Insgesamt stecken im C-18 Ozelot 25.800 Arbeitsstunden verteilt über 215 Tage. Ein neues Fahrzeug zu entwickeln, sei immer ein Balanceakt zwischen harter Arbeit und Vergnügen, blickt Svenja Maier zurück. </p>&#13;
<p>Thomas Spangler, Geschäftsführer Technik der Brose Gruppe als Hauptsponsor, verglich das Studierendenprojekt CAT-Racing mit dem nur wenige Stunden zuvor gestarteten Hochschulprojekt CREAPOLIS: „In beiden Fällen wird die Neugierde und Hartnäckigkeit der Teilnehmer geschult. Am wichtigsten ist aber immer der Spaß an der Sache.“ Neben Spangler gratulierten auch Dr. Sven Hauschke, der Direktor der Kunstsammlungen der Veste, die Vizepräsidentin der Hochschule Coburg Prof. Dr. Jutta Michel sowie Prof. Dr. Stefan Gast als Festredner zum Rollout. Letzterer wünschte in seiner Funktion als Faculty Advisor dem gesamten Team in Hinblick auf die kommenden Herausforderungen „immer einen Tropfen Benzin im Tank“.</p>&#13;
<p>Davon wird CAT-Racing schon bald sehr viele brauchen. Bei den Rennen der Formula Student in Ungarn, Österreich, Deutschland und Spanien wird der C-18 Ozelot zum Einsatz kommen – das erste Mal Ende Juli. Dominik Kümpflein gab sich diesbezüglich ehrgeizig: „Unser Anspruch ist es, dass wir bei allen Events unter die Top 5 kommen.“ </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Rollout_CAT_Racing_Gruppenbild.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Rollout_CAT_Racing_Fahrzeug_Maskottchen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Rollout_CAT_Racing_Veste.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Rollout_CAT_Racing_OB_Tessmer.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine Hochschule für alle]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-hochschule-fuer-alle/</link>
                <pubDate>Mon, 07 May 2018 10:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-hochschule-fuer-alle/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wo Menschen mit unterschiedlichen Ideen aufeinandertreffen, entstehen meist die besten Lösungen. Mit dem Projekt <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a> will die Hochschule Coburg den Austausch zwischen Wissenschaftler*innen, Bürger*innen und Unternehmen fördern. Herzstück des Projekts wird ein Makerspace, den jeder nutzen kann. </em></p>&#13;
<p>Die Informatikstudentin, die im Makerspace eigentlich nur ein paar Platinen löten wollte, trifft bei einer kurzen Kaffeepause den Vater und Hobbybastler, der gerade ein Boot für seinen Sohn baut. Sie denkt darüber nach, wie sie ihm helfen könnte, ein Boot zu entwickeln, das man auch fernsteuern kann. Mit einem Arduino – einen kleinen Mikrocontroller-Board könnte es funktionieren. Zwei Menschen, die sich vielleicht nie getroffen hätten, kommen zusammen zu einer besseren Lösung.</p>&#13;
<p>Es sind solche Geschichten, die Dr. Markus Neufeld im Projekt CREAPOLIS erleben möchte. Das betonte er bei der Auftaktfeier für das neue Projekt der Hochschule Coburg. Neufeld ist seit wenigen Wochen als Projektleiter an Bord. Mit einem neunköpfigen Team wird er in den kommenden Jahren die Vernetzung der Hochschule vorantreiben. Denn das ist der Gedanke, der hinter CREAPOLIS steht. Die Hochschule will ihr Wissen und neue Entwicklungen der ganzen Region zur Verfügung stellen. Das sind einerseits die vielen Unternehmen, die mit der Hochschule auf unterschiedlichen Wegen zusammenarbeiten können. Zum anderen die Menschen, die in der Region leben. Auch sie sollen leichter mit Wissenschaftler*innen und Studierenden in Kontakt kommen. Zum einen könne das durch den Makerspace am Schlachthof passieren, zum anderen bei Aktionen und Veranstaltungen, die das Team von CREAPOLIS in Coburg plant.</p>&#13;
<p><strong>Kleine Exzellenzinitiative</strong></p>&#13;
<p>2017 hat sich die Hochschule mit CREAPOLIS bei der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben. Und wurde, als eine von 48 Hochschulen in Deutschland, ausgewählt. Die Nachricht vom Erfolg habe damals für großen Jubel gesorgt, erzählt Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. „Das ist kein x-beliebiges Projekt, sondern ein Projekt der kleinen Exzellenzinitiative.“ Fünf Jahre läuft die erste Förderrunde, anschließend kann nochmal um fünf Jahre verlängert werden.</p>&#13;
<p>Dass die Hochschule mit ihrem neuen Projekt nun auf den ehemaligen Schlachthof in Coburg zieht, freut auch Oberbürgermeister Norbert Tessmer. So komme neues Leben in die Industriebrache und die Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes nehme Fahrt auf. Einen besonderen Gewinn sieht Tessmer durch die stadtnahe Lage: „Der Weg von der Stadt zur Hochschule wird kürzer. Ein Wunsch, der schon lange in Coburg gehegt wird.“</p>&#13;
<p><strong>Ideen recyceln</strong></p>&#13;
<p>Zum Projektstart mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik, hatte die Hochschule auch einen Gastredner eingeladen. Frank M.Salzgeber leitet das Technology Transfer Programme Office der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Er sorgt dafür, dass Innovationen aus der Raumfahrt auch auf der Erde genutzt werden. Denn warum sollte man gute Ideen nicht mehrfach verwenden? Das legte Salzgeber auch den Coburgern ans Herz. Viele Technologien seien erst bekannt geworden, nachdem man sie in einem anderen Zusammenhang genutzt habe als den, für den sie entwickelt wurden. </p>&#13;
<p>Um Neues zu schaffen, müsse es außerdem möglich sein, zu scheitern, betonte Salzgeber. „Wenn Sie etwas bauen und das klappt nicht, ist es wichtig, dass jemand daneben steht, der sagt: Macht nichts. Ist mir auch schon passiert. Probier‘s nochmal!“ Dafür sei der in Coburg geplante Makerspace genau der richtige Ort.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wo Menschen mit unterschiedlichen Ideen aufeinandertreffen, entstehen meist die besten Lösungen. Mit dem Projekt <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=982">CREAPOLIS</a> will die Hochschule Coburg den Austausch zwischen Wissenschaftler*innen, Bürger*innen und Unternehmen fördern. Herzstück des Projekts wird ein Makerspace, den jeder nutzen kann. </em></p>&#13;
<p>Die Informatikstudentin, die im Makerspace eigentlich nur ein paar Platinen löten wollte, trifft bei einer kurzen Kaffeepause den Vater und Hobbybastler, der gerade ein Boot für seinen Sohn baut. Sie denkt darüber nach, wie sie ihm helfen könnte, ein Boot zu entwickeln, das man auch fernsteuern kann. Mit einem Arduino – einen kleinen Mikrocontroller-Board könnte es funktionieren. Zwei Menschen, die sich vielleicht nie getroffen hätten, kommen zusammen zu einer besseren Lösung.</p>&#13;
<p>Es sind solche Geschichten, die Dr. Markus Neufeld im Projekt CREAPOLIS erleben möchte. Das betonte er bei der Auftaktfeier für das neue Projekt der Hochschule Coburg. Neufeld ist seit wenigen Wochen als Projektleiter an Bord. Mit einem neunköpfigen Team wird er in den kommenden Jahren die Vernetzung der Hochschule vorantreiben. Denn das ist der Gedanke, der hinter CREAPOLIS steht. Die Hochschule will ihr Wissen und neue Entwicklungen der ganzen Region zur Verfügung stellen. Das sind einerseits die vielen Unternehmen, die mit der Hochschule auf unterschiedlichen Wegen zusammenarbeiten können. Zum anderen die Menschen, die in der Region leben. Auch sie sollen leichter mit Wissenschaftler*innen und Studierenden in Kontakt kommen. Zum einen könne das durch den Makerspace am Schlachthof passieren, zum anderen bei Aktionen und Veranstaltungen, die das Team von CREAPOLIS in Coburg plant.</p>&#13;
<p><strong>Kleine Exzellenzinitiative</strong></p>&#13;
<p>2017 hat sich die Hochschule mit CREAPOLIS bei der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben. Und wurde, als eine von 48 Hochschulen in Deutschland, ausgewählt. Die Nachricht vom Erfolg habe damals für großen Jubel gesorgt, erzählt Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. „Das ist kein x-beliebiges Projekt, sondern ein Projekt der kleinen Exzellenzinitiative.“ Fünf Jahre läuft die erste Förderrunde, anschließend kann nochmal um fünf Jahre verlängert werden.</p>&#13;
<p>Dass die Hochschule mit ihrem neuen Projekt nun auf den ehemaligen Schlachthof in Coburg zieht, freut auch Oberbürgermeister Norbert Tessmer. So komme neues Leben in die Industriebrache und die Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes nehme Fahrt auf. Einen besonderen Gewinn sieht Tessmer durch die stadtnahe Lage: „Der Weg von der Stadt zur Hochschule wird kürzer. Ein Wunsch, der schon lange in Coburg gehegt wird.“</p>&#13;
<p><strong>Ideen recyceln</strong></p>&#13;
<p>Zum Projektstart mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik, hatte die Hochschule auch einen Gastredner eingeladen. Frank M.Salzgeber leitet das Technology Transfer Programme Office der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Er sorgt dafür, dass Innovationen aus der Raumfahrt auch auf der Erde genutzt werden. Denn warum sollte man gute Ideen nicht mehrfach verwenden? Das legte Salzgeber auch den Coburgern ans Herz. Viele Technologien seien erst bekannt geworden, nachdem man sie in einem anderen Zusammenhang genutzt habe als den, für den sie entwickelt wurden. </p>&#13;
<p>Um Neues zu schaffen, müsse es außerdem möglich sein, zu scheitern, betonte Salzgeber. „Wenn Sie etwas bauen und das klappt nicht, ist es wichtig, dass jemand daneben steht, der sagt: Macht nichts. Ist mir auch schon passiert. Probier‘s nochmal!“ Dafür sei der in Coburg geplante Makerspace genau der richtige Ort.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Creapolis_Salzgeber_DSC7671_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Creapolis_Team_DSC7621_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studentin für einen Tag]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studentin-fuer-einen-tag/</link>
                <pubDate>Mon, 07 May 2018 07:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studentin-fuer-einen-tag/</guid>
                <description><![CDATA[<p>Was ist Licht überhaupt? Und warum ist die Welt farbig? Das erforschten 18 Schülerinnen im Rahmen des diesjährigen Girls‘ Day an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen praktische Versuche zu Licht und Farben sowie zur Frage: Wie kann ich Licht genau da hinbringen, wo ich es haben will? Die Mädchen erkannten schnell, dass die Antwort darauf einen handfesten und nützlichen Hintergrund hat. Denn optische Technologien gehören heute längst zum Alltag und Licht ist dabei der Schlüssel zum Erfolg: vom Scanner an der Ladenkasse bis zum Laser in der industriellen Fertigung, von der Datenübertragung per Glasfaserkabel bis zu modernen Operationsmethoden in der Medizin. Dieser Praxisbezug kam bei den Gymnasiastinnen aus Stadt und Landkreis Coburg super an: „Jetzt habe ich das mit der Optik auch endlich verstanden. Aus der Schule war mir das nicht ganz so klar“, freute sich eine Teilnehmerin. Wie es sich für echte Studentinnen gehört, besuchten die Mädchen außerdem mittags die Mensa und ihre studentischen Betreuer*innen informierten sie zu den Studienmöglichkeiten an der Hochschule. </p>&#13;
<p>Mit dem Girls‘ Day bekommen Mädchen der Klassen 5 bis 10 jährlich einen Einblick in technische und naturwissenschaftliche Berufe sowie in Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. An der Hochschule Coburg ist der Girls‘ Day Teil des umfangreichen Programms „<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/angebote-fuer-schueler-und-studieninteressierte/mut-maedchen-und-technik.html">MUT – Mädchen und Technik</a>“ zur Begleitung der Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Was ist Licht überhaupt? Und warum ist die Welt farbig? Das erforschten 18 Schülerinnen im Rahmen des diesjährigen Girls‘ Day an der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen praktische Versuche zu Licht und Farben sowie zur Frage: Wie kann ich Licht genau da hinbringen, wo ich es haben will? Die Mädchen erkannten schnell, dass die Antwort darauf einen handfesten und nützlichen Hintergrund hat. Denn optische Technologien gehören heute längst zum Alltag und Licht ist dabei der Schlüssel zum Erfolg: vom Scanner an der Ladenkasse bis zum Laser in der industriellen Fertigung, von der Datenübertragung per Glasfaserkabel bis zu modernen Operationsmethoden in der Medizin. Dieser Praxisbezug kam bei den Gymnasiastinnen aus Stadt und Landkreis Coburg super an: „Jetzt habe ich das mit der Optik auch endlich verstanden. Aus der Schule war mir das nicht ganz so klar“, freute sich eine Teilnehmerin. Wie es sich für echte Studentinnen gehört, besuchten die Mädchen außerdem mittags die Mensa und ihre studentischen Betreuer*innen informierten sie zu den Studienmöglichkeiten an der Hochschule. </p>&#13;
<p>Mit dem Girls‘ Day bekommen Mädchen der Klassen 5 bis 10 jährlich einen Einblick in technische und naturwissenschaftliche Berufe sowie in Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. An der Hochschule Coburg ist der Girls‘ Day Teil des umfangreichen Programms „<a href="https://www.hs-coburg.de/studium/angebote-fuer-schueler-und-studieninteressierte/mut-maedchen-und-technik.html">MUT – Mädchen und Technik</a>“ zur Begleitung der Berufsorientierung von Mädchen und jungen Frauen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Girls__day_26.04.18.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„100 Schritte mehr in einer Stunde“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/100-schritte-mehr-in-einer-stunde/</link>
                <pubDate>Fri, 04 May 2018 06:09:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/100-schritte-mehr-in-einer-stunde/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mittags in der Kindertagesstätte. Während die einen ruhig sitzen und essen, zappeln die anderen unruhig am Tisch. Müssen Erzieher*innen den Bewegungsdrang der Kleinen dann stoppen? Christina Müller sagt nein. Im Rahmen des Forschungsprojekts QueB sucht sie nach Kitas, die mehr Bewegung in ihren Alltag bringen möchten.</em></p>&#13;
<p><strong>Frau Müller, was bedeutet QueB eigentlich?</strong> </p>&#13;
<p>QueB ist die Kurzform für Qualität entwickeln mit und durch Bewegung. Denn Bewegung ist wichtig und gesund. Das wollen wir schon den Kleinsten in den Kitas auf spielerische Art vermitteln. Dort soll Bewegung ein selbstverständlicher Bestandteil werden. Dabei setzen wir sowohl bei den Kindern als auch bei den Eltern und Erzieher*innen an. Am Ende zeichnen wir die Kitas mit einem Zertifikat aus<em>.</em></p>&#13;
<p><strong>Haben Sie dieses Konzept schon einmal in Kitas umgesetzt?</strong> </p>&#13;
<p>QueB gibt es schon seit 2015. Das Projekt wird an der Hochschule Coburg unter Leitung von<strong> </strong>Prof. Dr. Holger Hassel vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften durchgeführt. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. In der ersten Projektlaufzeit haben sieben Kitas aus dem Raum Coburg und eine aus dem Landkreis Lichtenfels daran teilgenommen. Alle konnten als „Bewegte Kita“ zertifiziert werden. Aufgrund des großen Erfolgs gehen wir ab sofort in die zweite Runde.</p>&#13;
<p><strong>Wie genau sah dieser Erfolg aus?</strong> </p>&#13;
<p>In den Kitas wird jetzt mehr für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Ruhe und Bewegung getan. Das zeigt sich an den Schrittzahlen, die wir gemessen haben. Die Kinder machen durchschnittlich 100 Schritte mehr in einer Stunde. Auch bei den Erzieher*innen hat sich diese Rate erhöht. Sie sind offener geworden und trauen den Kindern mehr zu. Die gewinnen so mehr Freiheiten und können sich selbständiger entwickeln<em>.</em></p>&#13;
<p><strong>Welche Maßnahmen haben die Kitas umgesetzt?</strong></p>&#13;
<p>Jede Kita entwickelt ihre individuellen Maßnahmen und setzt diese mit uns um. Bei den Campuszwergen ist so zum Beispiel eine Bewegungsinsel entstanden, mit viel Platz zum Spielen und Herumtollen für die Kinder. Auch ein paar Regeln wurden gelockert. Verspürt ein Kind den Drang sich zu bewegen, dann muss es nach dem Essen nicht sitzen bleiben, bis alle aufgegessen haben. Andere Kitas haben einen wöchentlichen Turntag eingeführt oder arbeiten mit Sportvereinen zusammen, damit die Kinder neue Bewegungsformen kennenlernen.</p>&#13;
<p><strong>Machen Sie in der Fortsetzung des Projekts etwas anders als zuvor?</strong></p>&#13;
<p>Der größte Unterschied ist, dass wir jetzt auch die Eltern miteinbeziehen. Die Erfolge durch QueB sollen so auch in das Zuhause der Kinder getragen werden. Außerdem entwickeln wir die Kompetenzen der Erzieher*innen weiter, sodass sie ein Bewusstsein für die individuellen Bedürfnisse der Kinder bekommen. Wir wollen die teilnehmenden Kitas auch untereinander besser vernetzen. Und die Kinder selbst werden stärker in Entscheidungen einbezogen.</p>&#13;
<p><strong>Wie unterstützen Sie die Kitas dabei, bewegter zu werden?</strong></p>&#13;
<p>Zu Beginn setzen sich die Einrichtungen drei Ziele, die sie innerhalb eines Jahres erreichen möchten. Mit unserer Kita-Check-App finden sie schnell heraus, wo genau Handlungsbedarf besteht. Professor Hassel und ich begleiten sie auf dem Weg dahin. Wir treten dabei aber nicht lehrerhaft auf, sondern regen die Erzieher*innen dazu an, selbst Lösungen zu finden. Dazu bieten wir zum Beispiel themenbezogene, kitaübergreifende Workshops an.</p>&#13;
<p><strong>Welche Voraussetzungen müssen die Einrichtungen erfüllen, um bei QueB mitzumachen?</strong></p>&#13;
<p>Sie sollten interessiert und offen sein. Und es ist wichtig, dass das gesamte Team mitzieht. Prinzipiell können alle Kindertagesstätten mitmachen, die im Großraum Coburg sowie in den umliegenden Landkreisen angesiedelt sind.</p>&#13;
<p><strong>Wann startet das Projekt denn genau?</strong></p>&#13;
<p>Gerade stecken wir noch mitten in den Vorbereitungen. Im Oktober legen wir dann mit den Kitas richtig los. Interessierte Einrichtungen können sich jederzeit bei mir melden!</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Weitere Informationen und Anmeldung:</strong></p>&#13;
<p>Interessierte Kindertagesstätten können sich direkt bei Christina Müller melden: </p>&#13;
<p>Telefon: 01578 8646086 oder via Email: <a href="mailto:christina.mueller@hs-coburg.de">christina.mueller@hs-coburg.de</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mittags in der Kindertagesstätte. Während die einen ruhig sitzen und essen, zappeln die anderen unruhig am Tisch. Müssen Erzieher*innen den Bewegungsdrang der Kleinen dann stoppen? Christina Müller sagt nein. Im Rahmen des Forschungsprojekts QueB sucht sie nach Kitas, die mehr Bewegung in ihren Alltag bringen möchten.</em></p>&#13;
<p><strong>Frau Müller, was bedeutet QueB eigentlich?</strong> </p>&#13;
<p>QueB ist die Kurzform für Qualität entwickeln mit und durch Bewegung. Denn Bewegung ist wichtig und gesund. Das wollen wir schon den Kleinsten in den Kitas auf spielerische Art vermitteln. Dort soll Bewegung ein selbstverständlicher Bestandteil werden. Dabei setzen wir sowohl bei den Kindern als auch bei den Eltern und Erzieher*innen an. Am Ende zeichnen wir die Kitas mit einem Zertifikat aus<em>.</em></p>&#13;
<p><strong>Haben Sie dieses Konzept schon einmal in Kitas umgesetzt?</strong> </p>&#13;
<p>QueB gibt es schon seit 2015. Das Projekt wird an der Hochschule Coburg unter Leitung von<strong> </strong>Prof. Dr. Holger Hassel vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften durchgeführt. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. In der ersten Projektlaufzeit haben sieben Kitas aus dem Raum Coburg und eine aus dem Landkreis Lichtenfels daran teilgenommen. Alle konnten als „Bewegte Kita“ zertifiziert werden. Aufgrund des großen Erfolgs gehen wir ab sofort in die zweite Runde.</p>&#13;
<p><strong>Wie genau sah dieser Erfolg aus?</strong> </p>&#13;
<p>In den Kitas wird jetzt mehr für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Ruhe und Bewegung getan. Das zeigt sich an den Schrittzahlen, die wir gemessen haben. Die Kinder machen durchschnittlich 100 Schritte mehr in einer Stunde. Auch bei den Erzieher*innen hat sich diese Rate erhöht. Sie sind offener geworden und trauen den Kindern mehr zu. Die gewinnen so mehr Freiheiten und können sich selbständiger entwickeln<em>.</em></p>&#13;
<p><strong>Welche Maßnahmen haben die Kitas umgesetzt?</strong></p>&#13;
<p>Jede Kita entwickelt ihre individuellen Maßnahmen und setzt diese mit uns um. Bei den Campuszwergen ist so zum Beispiel eine Bewegungsinsel entstanden, mit viel Platz zum Spielen und Herumtollen für die Kinder. Auch ein paar Regeln wurden gelockert. Verspürt ein Kind den Drang sich zu bewegen, dann muss es nach dem Essen nicht sitzen bleiben, bis alle aufgegessen haben. Andere Kitas haben einen wöchentlichen Turntag eingeführt oder arbeiten mit Sportvereinen zusammen, damit die Kinder neue Bewegungsformen kennenlernen.</p>&#13;
<p><strong>Machen Sie in der Fortsetzung des Projekts etwas anders als zuvor?</strong></p>&#13;
<p>Der größte Unterschied ist, dass wir jetzt auch die Eltern miteinbeziehen. Die Erfolge durch QueB sollen so auch in das Zuhause der Kinder getragen werden. Außerdem entwickeln wir die Kompetenzen der Erzieher*innen weiter, sodass sie ein Bewusstsein für die individuellen Bedürfnisse der Kinder bekommen. Wir wollen die teilnehmenden Kitas auch untereinander besser vernetzen. Und die Kinder selbst werden stärker in Entscheidungen einbezogen.</p>&#13;
<p><strong>Wie unterstützen Sie die Kitas dabei, bewegter zu werden?</strong></p>&#13;
<p>Zu Beginn setzen sich die Einrichtungen drei Ziele, die sie innerhalb eines Jahres erreichen möchten. Mit unserer Kita-Check-App finden sie schnell heraus, wo genau Handlungsbedarf besteht. Professor Hassel und ich begleiten sie auf dem Weg dahin. Wir treten dabei aber nicht lehrerhaft auf, sondern regen die Erzieher*innen dazu an, selbst Lösungen zu finden. Dazu bieten wir zum Beispiel themenbezogene, kitaübergreifende Workshops an.</p>&#13;
<p><strong>Welche Voraussetzungen müssen die Einrichtungen erfüllen, um bei QueB mitzumachen?</strong></p>&#13;
<p>Sie sollten interessiert und offen sein. Und es ist wichtig, dass das gesamte Team mitzieht. Prinzipiell können alle Kindertagesstätten mitmachen, die im Großraum Coburg sowie in den umliegenden Landkreisen angesiedelt sind.</p>&#13;
<p><strong>Wann startet das Projekt denn genau?</strong></p>&#13;
<p>Gerade stecken wir noch mitten in den Vorbereitungen. Im Oktober legen wir dann mit den Kitas richtig los. Interessierte Einrichtungen können sich jederzeit bei mir melden!</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Weitere Informationen und Anmeldung:</strong></p>&#13;
<p>Interessierte Kindertagesstätten können sich direkt bei Christina Müller melden: </p>&#13;
<p>Telefon: 01578 8646086 oder via Email: <a href="mailto:christina.mueller@hs-coburg.de">christina.mueller@hs-coburg.de</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Christina_Mueller.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zehn Jahre Master Soziale Arbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zehn-jahre-master-soziale-arbeit/</link>
                <pubDate>Thu, 03 May 2018 09:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zehn-jahre-master-soziale-arbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Sommersemester 2009 startete der erste Jahrgang des konsekutiven Masters Soziale Arbeit mit 16 Teilnehmer*innen. Studiengangsleiterin Prof. Dr. Veronika Hammer konnte jetzt im 10. Jahr 43 Studierende begrüßen.</em></p>&#13;
<p>„Wir freuen uns über den wachsenden Zuspruch, den unser Studiengang erfährt“, stellt Professorin Hammer fest. Insgesamt haben sich in den zehn Jahren mehr als 300 Studierende eingeschrieben. Die Erstsemester-Studierenden des Sommersemesters 2018 kommen aus ganz Deutschland. Und die Hälfte von ihnen hat vorher an einer anderen Hochschule den Bachelorabschluss erworben. </p>&#13;
<p>Die Studierenden des <a href="t3://page?uid=99" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Masters Soziale Arbeit</a> können aus den Vertiefungsrichtungen Institutionelle Sozialarbeit/Sozialmanagement, Klinische Sozialarbeit und Wirtschaftssozialarbeit wählen. Das Studium startet immer im Sommersemester, die Bewerbung ist vom 15.11. bis 15.01. möglich.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Sommersemester 2009 startete der erste Jahrgang des konsekutiven Masters Soziale Arbeit mit 16 Teilnehmer*innen. Studiengangsleiterin Prof. Dr. Veronika Hammer konnte jetzt im 10. Jahr 43 Studierende begrüßen.</em></p>&#13;
<p>„Wir freuen uns über den wachsenden Zuspruch, den unser Studiengang erfährt“, stellt Professorin Hammer fest. Insgesamt haben sich in den zehn Jahren mehr als 300 Studierende eingeschrieben. Die Erstsemester-Studierenden des Sommersemesters 2018 kommen aus ganz Deutschland. Und die Hälfte von ihnen hat vorher an einer anderen Hochschule den Bachelorabschluss erworben. </p>&#13;
<p>Die Studierenden des <a href="t3://page?uid=99" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Masters Soziale Arbeit</a> können aus den Vertiefungsrichtungen Institutionelle Sozialarbeit/Sozialmanagement, Klinische Sozialarbeit und Wirtschaftssozialarbeit wählen. Das Studium startet immer im Sommersemester, die Bewerbung ist vom 15.11. bis 15.01. möglich.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Master_Soziale_Arbeit_10_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Armut und Gesundheit in Berlin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/armut-und-gesundheit-in-berlin/</link>
                <pubDate>Thu, 03 May 2018 07:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/armut-und-gesundheit-in-berlin/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der weltweit größte Public-Health-Kongress Deutschlands widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Armut und Gesundheit“. Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung reisten dazu nach Berlin. Dort sammelten sie viele positive Eindrücke. Eine Sache stimmte sie dennoch wehmütig.</em></p>&#13;
<p>Das Programm setzte sich aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops zusammen. Die Studierenden konnten frei entscheiden, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen wollten. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. Holger Hassel, der gleichzeitig auch selbst einen Workshop zum Thema „Berufsfeld Gesundheit“ anbot. Dabei stellten sich Berufstätige verschiedenster Fachrichtungen vor, die alle im Gesundheitsbereich Fuß gefasst haben. Darunter waren auch Absolvent*innen der Hochschule Coburg, die jetzt beispielsweise bei der Gesundheitsregion Plus in Amberg oder Berchtesgaden beschäftigt sind. Die Möglichkeit, mit Alumni ins Gespräch zu kommen, half den Studierenden dabei, einen tiefergehenden Blick auf das Tätigkeitsfeld Gesundheit zu bekommen. &nbsp; </p>&#13;
<p>Für Kopfschütteln sorgte hingegen das Thema „Politik gegen Armut“. Kein Vertreter des Gesundheitsausschusses des Bundestages war zu dieser Podiumsdiskussion erschienen. „Dass das Thema scheinbar bei der Politik immer noch nicht die nötige Beachtung findet, machte uns traurig und wütend“, sagt die mitgereiste IGF-Studentin Clarissa Heiler. </p>&#13;
<p>Über das Fachliche hinaus bedeutete die Exkursion für die Studierenden eine gute Möglichkeit, sich mit Ansprechpartnern für Praktika und Werkstudentenstellen zu vernetzen. „Zu sehen, welche Chancen einem das Studium der Integrativen Gesundheitsförderung bietet, motivierte uns, etwas zu bewegen und ließ uns voller Elan an die Hochschule zurückkehren. Die Eindrücke haben uns begeistert und nachhaltig beeinflusst“, resümiert Clarissa Heiler.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der weltweit größte Public-Health-Kongress Deutschlands widmete sich in diesem Jahr dem Thema „Armut und Gesundheit“. Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung reisten dazu nach Berlin. Dort sammelten sie viele positive Eindrücke. Eine Sache stimmte sie dennoch wehmütig.</em></p>&#13;
<p>Das Programm setzte sich aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops zusammen. Die Studierenden konnten frei entscheiden, an welchen Veranstaltungen sie teilnehmen wollten. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. Holger Hassel, der gleichzeitig auch selbst einen Workshop zum Thema „Berufsfeld Gesundheit“ anbot. Dabei stellten sich Berufstätige verschiedenster Fachrichtungen vor, die alle im Gesundheitsbereich Fuß gefasst haben. Darunter waren auch Absolvent*innen der Hochschule Coburg, die jetzt beispielsweise bei der Gesundheitsregion Plus in Amberg oder Berchtesgaden beschäftigt sind. Die Möglichkeit, mit Alumni ins Gespräch zu kommen, half den Studierenden dabei, einen tiefergehenden Blick auf das Tätigkeitsfeld Gesundheit zu bekommen. &nbsp; </p>&#13;
<p>Für Kopfschütteln sorgte hingegen das Thema „Politik gegen Armut“. Kein Vertreter des Gesundheitsausschusses des Bundestages war zu dieser Podiumsdiskussion erschienen. „Dass das Thema scheinbar bei der Politik immer noch nicht die nötige Beachtung findet, machte uns traurig und wütend“, sagt die mitgereiste IGF-Studentin Clarissa Heiler. </p>&#13;
<p>Über das Fachliche hinaus bedeutete die Exkursion für die Studierenden eine gute Möglichkeit, sich mit Ansprechpartnern für Praktika und Werkstudentenstellen zu vernetzen. „Zu sehen, welche Chancen einem das Studium der Integrativen Gesundheitsförderung bietet, motivierte uns, etwas zu bewegen und ließ uns voller Elan an die Hochschule zurückkehren. Die Eindrücke haben uns begeistert und nachhaltig beeinflusst“, resümiert Clarissa Heiler.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hassel_Berlin.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hassel_Berlin_Gruppe.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gesund bleiben im Alter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesund-bleiben-im-alter/</link>
                <pubDate>Thu, 03 May 2018 04:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesund-bleiben-im-alter/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Über 100 Seniorinnen und Senioren aus Coburg haben mitgemacht beim Forschungsprojekt „Gesund älter werden mit Wirkung“ (GeWinn). Wissenschaftler*innen der Hochschule Coburg haben dabei untersucht, wie ältere Menschen mehr für ihre Gesundheit tun können.</em></p>&#13;
<p>Walter Lorper, der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Weidhausen, ist sich sicher: Noch einmal könnte er nicht so viel Zeit für ein Projekt investieren. Der Weidhausener war einer von 9 Gruppenleiter*innen, die im Landkreis Coburg am Forschungsprojekt „Gesund älter werden mit Wirkung“ (GeWinn) teilgenommen haben. Von der Idee, die hinter GeWinn steht, ist er dennoch überzeugt. Denn zum einen müsse man die Menschen sensibilisieren für die Probleme der älteren Generation. Zum anderen müssten sich die Gemeinden auf die immer älter werdende Bevölkerung vorbereiten. „So etwas braucht aber in jeder Gemeinde jemanden, der sich darum kümmert. Und zwar nicht ehrenamtlich, sondern gegen Bezahlung“, stellt Lorper fest.</p>&#13;
<p>Das Forschungsprojekt GeWinn will Menschen ab 60 unterstützen, in kleinen Gruppen aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun und damit auch ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität zu verbessern. Acht Gruppen haben sich in Bad Rodach, Coburg, Ebersdorf, Großheirath und Rödental gefunden. Als Gruppenleiter*innen waren Lorper und seine Mitstreiter*innen die Schnittstelle zwischen den Wissenschaftler*innen der Hochschule und den Senior*innen in den Gemeinden. Sie haben Termine organisiert, die Gruppen angeleitet und natürlich selber am Programm teilgenommen. </p>&#13;
<p>Sandra Nold und Alvia Killenberg, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Projekt GeWinn haben jetzt erste Ergebnisse. Und die zeigen, dass sich die Maßnahmen positiv auf das Leben der Seniorinnen und Senioren auswirken. So hat sich zum Beispiel die Gesundheitskompetenz deutlich verbessert. Lag diese zu Beginn noch bei 14 Prozent der Teilnehmer*innen im ausgezeichneten Bereich, waren es nach der letzten Befragung schon 26 Prozent. Der Anteil an Senior*innen, die eine unzureichende Gesundheitskompetenz aufweisen, ist dagegen deutlich zurückgegangen. Die Gesundheitskompetenz spiegelt wieder, ob jemand in der Lage ist, sich aktiv um seine Gesundheit zu kümmern und sich über gesundheitsfördernde Maßnahmen zu informieren. Dazu gehört z.B. auch, zu verstehen, was einem der Arzt erklärt und wann man sich eine zweite Meinung einholen sollte. 77 Prozent der Senior*innen gaben außerdem an, dass sie durch das Gruppenprogramm jetzt wissen, was gut für ihre Gesundheit sei. </p>&#13;
<p>Wichtig für die Lebensqualität im Alter sind auch die sozialen Kontakte. 82 Prozent der Seniorinnen und Senioren haben durch GeWinn neue soziale Kontakte gewonnen. 88 Prozent würden das Programm weiter empfehlen und 85 Prozent wünschen sich, dass sich ihre Gruppen weiter treffen bzw. neue Gruppen entstehen, die das Projekt fortführen.</p>&#13;
<p>Damit letzteres möglich wird, müssten aber vor allem die Gemeinden und Städte jetzt aktiv werden, sagt Sandra Nold. „Wir führen Gespräche, wie das Programm weitergehen könnte und versuchen Ansprechpartner vor Ort zu gewinnen“, erklärt Sandra Nold. Sie und ihre Kollegin könnten erste Treffen anstoßen und ihr Konzept an die Gemeinden weitergeben, umsetzen müssten die Städte es aber selber. Denn der Hauptteil von GeWinn ist nun abgeschlossen. </p>&#13;
<p>Sandra Nold und Alvia Killenberg werten in den nächsten Monaten noch die Umfrageergebnisse aus und fassen ihre Erkenntnisse in einem Abschlussbericht zusammen. Die Hochschule Coburg hat das Projekt GeWinn im Verbund mit der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg durchgeführt. Kooperationspartner der Hochschule Coburg waren zudem die Landkreise Ansbach, Coburg, Passau und Würzburg. Der offizielle Projektabschluss ist im November.</p>&#13;
<p><strong>Über GeWinn</strong></p>&#13;
<ul><li>3 beteiligte Hochschulen</li><li>25 Gruppen</li><li>36 Gruppenleiter*innen</li><li>283 Teilnehmer*innen</li></ul>&#13;
<p>Die Lebensqualität im Alter wird entscheidend durch einen Faktor geprägt: die Gesundheit. Bei GeWinn können Menschen ab 60 in kleinen Gruppen aktiv etwas für ihre Gesundheit tun. Sie knüpfen soziale Kontakte, lernen, sich richtig über Gesundheitsthemen zu informieren und üben den Umgang mit modernen Medien wie Smartphone und Tablet. Das Projekt unter Leitung von <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a> wird gefördert vom Bundeministerium für Bildung und Forschung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Über 100 Seniorinnen und Senioren aus Coburg haben mitgemacht beim Forschungsprojekt „Gesund älter werden mit Wirkung“ (GeWinn). Wissenschaftler*innen der Hochschule Coburg haben dabei untersucht, wie ältere Menschen mehr für ihre Gesundheit tun können.</em></p>&#13;
<p>Walter Lorper, der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Weidhausen, ist sich sicher: Noch einmal könnte er nicht so viel Zeit für ein Projekt investieren. Der Weidhausener war einer von 9 Gruppenleiter*innen, die im Landkreis Coburg am Forschungsprojekt „Gesund älter werden mit Wirkung“ (GeWinn) teilgenommen haben. Von der Idee, die hinter GeWinn steht, ist er dennoch überzeugt. Denn zum einen müsse man die Menschen sensibilisieren für die Probleme der älteren Generation. Zum anderen müssten sich die Gemeinden auf die immer älter werdende Bevölkerung vorbereiten. „So etwas braucht aber in jeder Gemeinde jemanden, der sich darum kümmert. Und zwar nicht ehrenamtlich, sondern gegen Bezahlung“, stellt Lorper fest.</p>&#13;
<p>Das Forschungsprojekt GeWinn will Menschen ab 60 unterstützen, in kleinen Gruppen aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun und damit auch ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität zu verbessern. Acht Gruppen haben sich in Bad Rodach, Coburg, Ebersdorf, Großheirath und Rödental gefunden. Als Gruppenleiter*innen waren Lorper und seine Mitstreiter*innen die Schnittstelle zwischen den Wissenschaftler*innen der Hochschule und den Senior*innen in den Gemeinden. Sie haben Termine organisiert, die Gruppen angeleitet und natürlich selber am Programm teilgenommen. </p>&#13;
<p>Sandra Nold und Alvia Killenberg, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Projekt GeWinn haben jetzt erste Ergebnisse. Und die zeigen, dass sich die Maßnahmen positiv auf das Leben der Seniorinnen und Senioren auswirken. So hat sich zum Beispiel die Gesundheitskompetenz deutlich verbessert. Lag diese zu Beginn noch bei 14 Prozent der Teilnehmer*innen im ausgezeichneten Bereich, waren es nach der letzten Befragung schon 26 Prozent. Der Anteil an Senior*innen, die eine unzureichende Gesundheitskompetenz aufweisen, ist dagegen deutlich zurückgegangen. Die Gesundheitskompetenz spiegelt wieder, ob jemand in der Lage ist, sich aktiv um seine Gesundheit zu kümmern und sich über gesundheitsfördernde Maßnahmen zu informieren. Dazu gehört z.B. auch, zu verstehen, was einem der Arzt erklärt und wann man sich eine zweite Meinung einholen sollte. 77 Prozent der Senior*innen gaben außerdem an, dass sie durch das Gruppenprogramm jetzt wissen, was gut für ihre Gesundheit sei. </p>&#13;
<p>Wichtig für die Lebensqualität im Alter sind auch die sozialen Kontakte. 82 Prozent der Seniorinnen und Senioren haben durch GeWinn neue soziale Kontakte gewonnen. 88 Prozent würden das Programm weiter empfehlen und 85 Prozent wünschen sich, dass sich ihre Gruppen weiter treffen bzw. neue Gruppen entstehen, die das Projekt fortführen.</p>&#13;
<p>Damit letzteres möglich wird, müssten aber vor allem die Gemeinden und Städte jetzt aktiv werden, sagt Sandra Nold. „Wir führen Gespräche, wie das Programm weitergehen könnte und versuchen Ansprechpartner vor Ort zu gewinnen“, erklärt Sandra Nold. Sie und ihre Kollegin könnten erste Treffen anstoßen und ihr Konzept an die Gemeinden weitergeben, umsetzen müssten die Städte es aber selber. Denn der Hauptteil von GeWinn ist nun abgeschlossen. </p>&#13;
<p>Sandra Nold und Alvia Killenberg werten in den nächsten Monaten noch die Umfrageergebnisse aus und fassen ihre Erkenntnisse in einem Abschlussbericht zusammen. Die Hochschule Coburg hat das Projekt GeWinn im Verbund mit der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg durchgeführt. Kooperationspartner der Hochschule Coburg waren zudem die Landkreise Ansbach, Coburg, Passau und Würzburg. Der offizielle Projektabschluss ist im November.</p>&#13;
<p><strong>Über GeWinn</strong></p>&#13;
<ul><li>3 beteiligte Hochschulen</li><li>25 Gruppen</li><li>36 Gruppenleiter*innen</li><li>283 Teilnehmer*innen</li></ul>&#13;
<p>Die Lebensqualität im Alter wird entscheidend durch einen Faktor geprägt: die Gesundheit. Bei GeWinn können Menschen ab 60 in kleinen Gruppen aktiv etwas für ihre Gesundheit tun. Sie knüpfen soziale Kontakte, lernen, sich richtig über Gesundheitsthemen zu informieren und üben den Umgang mit modernen Medien wie Smartphone und Tablet. Das Projekt unter Leitung von <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=455">Prof. Dr. Holger Hassel</a> wird gefördert vom Bundeministerium für Bildung und Forschung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gewinn_Abschluss_UEbung_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GeWinn_Abschluss_Lorper_Degner_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gewinn_Abschluss_Feedback_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Natur der Liebe]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-natur-der-liebe/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Apr 2018 11:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-natur-der-liebe/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit März zeigt das Naturkunde-Museum Coburg in einer Sonderschau wichtige Stationen im Leben des Coburger Naturforschers Johann Christoph Matthias Reinecke (1770-1818). Ein umfangreiches Rahmenprogramm erläutert den Aufbruch der Wissenschaften ab 1800. Den Anfang machte ein interdisziplinärer Workshop an der Hochschule Coburg mit einem Ehrengast, dem Tübinger Evolutionsbiologen Prof. Dr. Thomas Junker.</em></p>&#13;
<p>Mutterliebe ist ein Erbe unserer Natur. Diese enge emotionale Bindung zwischen einer Frau und ihrem Kind findet sich nachweislich auch bei uns nahe verwandten Affenarten. Doch wie verhält es sich mit der romantischen Liebe? Ist sie eine reine Erfindung der Moderne oder doch evolutionstheoretisch begründbar? In einem spannenden Vortrag nahm Thomas Junker die Coburger Studierenden mit auf eine Reise durch die Evolution der Liebe, Thema seines aktuellen Buches „Die verborgene Natur der Liebe: Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden“. Eindrucksvoll erklärt er die verschiedenen Facetten der Liebe aus biologischer Sicht. Denn das Modell einer Zweierbeziehung auf Lebenszeit ist keine Idee des 18. Jahrhunderts, sondern liegt in unseren Genen begründet. So vergleicht eine Studie aus dem Jahr 1981 die Korrelation von Körper- und Hodengewicht zum Paarungsverhalten von Menschen und von Primaten die, je nach Art, monogam, polygam oder promiskuitiv leben. Ergebnis: Wir Menschen leben eher in Paarbeziehungen, doch besitzen wir einem Hang zur Promiskuität - also zum Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern ohne dauerhafte Bindung. </p>&#13;
<p>Menschliche Paarbindungen unterliegen dabei dem Faktor der Emotionalität. Denn über Empfindungen wie Lust, Eifersucht und Liebesglück stärken wir die Beziehung zu unserem Partner und erfüllen damit einen wichtigen Zweck der Evolution, der gemeinsamen Fürsorge für den Nachwuchs. Doch gibt es auch Wiedersprüche: Denn monogam lebende Affen haben vergleichsweise nur sehr wenig Sex, der in festen Paarbeziehungen lebende Mensch jedoch deutlich häufiger. Der Tübinger Professor der Geschichte der Biowissenschaften bringt hier unsere Form des Zusammenlebens ins Spiel: Menschen sind Teil größerer Gesellschaften und das schafft ihnen einfach mehr Gelegenheiten für Seitensprünge. </p>&#13;
<p>Der Vortrag von Thomas Junker fand im Rahmen eines fachübergreifenden Evolutions-Workshops für Studierende an der Hochschule Coburg statt und bildete den Auftakt eines zweitägigen Rahmenprogramms zur Sonderausstellung „J.C.M Reinecke: Des Urmeeres Nautili“ im Naturkunde-Museum Coburg. Studierende der Bioanalytik und der Sozialen Arbeit unter Leitung von Prof. Dr. Christian Holtorf und Dr. Apostolos Gerontas bereiteten den Workshop vor. Finanziell unterstützt wurden sie dabei vom Innovationsfonds der Hochschule Coburg, der zukunftsweisende Ideen für Lehr- und Lernformate fördert. Gemeinsam mit Thomas Junker diskutierten die Studierenden evolutionsbiologische Fragen wie „Ist soziales Verhalten biologisch erklärbar?“, „Unterliegt der Mensch noch dem Selektionsdruck?“ oder „Gibt es Vererbung, die nicht in den Genen gespeichert ist?“. Anschließend hatten sie noch Gelegenheit zum Besuch des öffentlichen Abendvortrags von Thomas Junker zu den frühen Evolutionstheorien des 19. Jahrhunderts im Naturkunde-Museum. Eine öffentliche Tagung, die sich mit dem Aufbruch der Wissenschaften um 1800 beschäftigt, rundet die Veranstaltungsreihe anlässlich der Ausstellung um das Leben und Wirken Reineckes ab. „J.C.M Reinecke: Des Urmeeres Nautili“ ist noch bis zum 30. September 2018 im Naturkunde-Museum Coburg für Besucher geöffnet.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit März zeigt das Naturkunde-Museum Coburg in einer Sonderschau wichtige Stationen im Leben des Coburger Naturforschers Johann Christoph Matthias Reinecke (1770-1818). Ein umfangreiches Rahmenprogramm erläutert den Aufbruch der Wissenschaften ab 1800. Den Anfang machte ein interdisziplinärer Workshop an der Hochschule Coburg mit einem Ehrengast, dem Tübinger Evolutionsbiologen Prof. Dr. Thomas Junker.</em></p>&#13;
<p>Mutterliebe ist ein Erbe unserer Natur. Diese enge emotionale Bindung zwischen einer Frau und ihrem Kind findet sich nachweislich auch bei uns nahe verwandten Affenarten. Doch wie verhält es sich mit der romantischen Liebe? Ist sie eine reine Erfindung der Moderne oder doch evolutionstheoretisch begründbar? In einem spannenden Vortrag nahm Thomas Junker die Coburger Studierenden mit auf eine Reise durch die Evolution der Liebe, Thema seines aktuellen Buches „Die verborgene Natur der Liebe: Sex und Leidenschaft und wie wir die Richtigen finden“. Eindrucksvoll erklärt er die verschiedenen Facetten der Liebe aus biologischer Sicht. Denn das Modell einer Zweierbeziehung auf Lebenszeit ist keine Idee des 18. Jahrhunderts, sondern liegt in unseren Genen begründet. So vergleicht eine Studie aus dem Jahr 1981 die Korrelation von Körper- und Hodengewicht zum Paarungsverhalten von Menschen und von Primaten die, je nach Art, monogam, polygam oder promiskuitiv leben. Ergebnis: Wir Menschen leben eher in Paarbeziehungen, doch besitzen wir einem Hang zur Promiskuität - also zum Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern ohne dauerhafte Bindung. </p>&#13;
<p>Menschliche Paarbindungen unterliegen dabei dem Faktor der Emotionalität. Denn über Empfindungen wie Lust, Eifersucht und Liebesglück stärken wir die Beziehung zu unserem Partner und erfüllen damit einen wichtigen Zweck der Evolution, der gemeinsamen Fürsorge für den Nachwuchs. Doch gibt es auch Wiedersprüche: Denn monogam lebende Affen haben vergleichsweise nur sehr wenig Sex, der in festen Paarbeziehungen lebende Mensch jedoch deutlich häufiger. Der Tübinger Professor der Geschichte der Biowissenschaften bringt hier unsere Form des Zusammenlebens ins Spiel: Menschen sind Teil größerer Gesellschaften und das schafft ihnen einfach mehr Gelegenheiten für Seitensprünge. </p>&#13;
<p>Der Vortrag von Thomas Junker fand im Rahmen eines fachübergreifenden Evolutions-Workshops für Studierende an der Hochschule Coburg statt und bildete den Auftakt eines zweitägigen Rahmenprogramms zur Sonderausstellung „J.C.M Reinecke: Des Urmeeres Nautili“ im Naturkunde-Museum Coburg. Studierende der Bioanalytik und der Sozialen Arbeit unter Leitung von Prof. Dr. Christian Holtorf und Dr. Apostolos Gerontas bereiteten den Workshop vor. Finanziell unterstützt wurden sie dabei vom Innovationsfonds der Hochschule Coburg, der zukunftsweisende Ideen für Lehr- und Lernformate fördert. Gemeinsam mit Thomas Junker diskutierten die Studierenden evolutionsbiologische Fragen wie „Ist soziales Verhalten biologisch erklärbar?“, „Unterliegt der Mensch noch dem Selektionsdruck?“ oder „Gibt es Vererbung, die nicht in den Genen gespeichert ist?“. Anschließend hatten sie noch Gelegenheit zum Besuch des öffentlichen Abendvortrags von Thomas Junker zu den frühen Evolutionstheorien des 19. Jahrhunderts im Naturkunde-Museum. Eine öffentliche Tagung, die sich mit dem Aufbruch der Wissenschaften um 1800 beschäftigt, rundet die Veranstaltungsreihe anlässlich der Ausstellung um das Leben und Wirken Reineckes ab. „J.C.M Reinecke: Des Urmeeres Nautili“ ist noch bis zum 30. September 2018 im Naturkunde-Museum Coburg für Besucher geöffnet.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Liebespaar_Karl-Ulrich_Nuss.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Thomas_Junker.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Mikroskop wird recycelt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-mikroskop-wird-recycelt/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Apr 2018 05:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-mikroskop-wird-recycelt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat ein altes Rasterelektronenmikroskop geschenkt bekommen. Schüler*innen aus Coburg und Neustadt haben es wieder nutzbar gemacht. Und: Es läuft jetzt sogar schneller als vorher.</em></p>&#13;
<p>Freitagnachmittag bei schönstem Sonnenschein, draußen liegen Studierende auf dem Rasen, genießen die Sonne, essen Eis. Die Geschwister Alicia und Jonas Göbel bekommen davon nichts mit. In einem Kellerraum der Hochschule versuchen sie, eine möglichst präzise und stark vergrößerte Aufnahme von einer Anstecknadel zu machen. Seit über einem Jahr tüfteln sie mit vier weiteren technikbegeisterten Schüler*innen am Rasterelektronenmikroskop. Sie tun das im Rahmen des Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Die vier oberfränkischen Hochschulen in Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof bieten jedes Jahr solche Workshops für Schüler und Schülerinnen an. Maschinenbauprofessor Dr. Martin Prechtl und Physiklehrer Christian Wolf vom Ernestinum Coburg lassen die Jugendlichen schon seit längerem mit einem Teilchenbeschleuniger experimentieren. Später haben sie dann das Rasterelektronenmikroskop mit aufgenommen. Das Mikroskop ist ein Geschenk der Hochschule München. Das Gerät, das 37 Jahre alt ist, war dort ausgemustert worden.</p>&#13;
<p>„100.000 Euro würde ein neueres Mikroskop kosten“, erzählt Jürgen Dorn. Der Laboringenieur unterstützt die Schüler und Schülerinnen beim Tüfteln. Erst ging es nur darum, das Mikroskop zum Laufen zu bringen und verlässliche Aufnahmen zu bekommen. Mittlerweile haben die Schüler*innen sogar Einiges verbessert. Um zum Beispiel weniger Trinkwasser zum Kühlen verbrauchen zu müssen, hat die Gruppe einen alten Heizkörper als Kühlkörper umgebaut. Außerdem konnten sie das Mikroskop so einstellen, dass es schneller startet, und sie haben es geschafft, die Bilder von den alten Röhrenmonitoren auf moderne Computerbildschirme zu übertragen. </p>&#13;
<p>Für Alicia, die in diesem Jahr Abitur macht, steht jetzt schon fest, dass sie Elektrotechnik studieren will. Das freut die Vizepräsidentin der Hochschule, Jutta Michel. Denn mit dem Schülerforschungszentrum möchten die oberfränkischen Hochschulen Jugendliche für Technik begeistern. Sie können die Ausstattung der Hochschulen nutzen und bekommen einen Einblick, welche Studiengänge sie interessieren könnten. Alicia will zwar zum Studieren nach Erlangen gehen, Vizepräsidentin Jutta Michel macht ihr aber augenzwinkernd einen Vorschlag. „Ein Semester können Sie das ja mal ausprobieren. Dann wechseln Sie sowieso wieder zu uns.“ </p>&#13;
<p>Im Schülerforschungszentrum bieten übrigens auch andere Fachbereiche der Hochschule Workshops an. In der Bioanalytik kann man zum Beispiel sein eigenes Blut analysieren, bei den Produktdesignern das Schmieden lernen. Das gesamte Angebot gibt es unter: <a href="http://www.hs-coburg.de/schuelerforschungszentrum">www.hs-coburg.de/schuelerforschungszentrum</a> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg hat ein altes Rasterelektronenmikroskop geschenkt bekommen. Schüler*innen aus Coburg und Neustadt haben es wieder nutzbar gemacht. Und: Es läuft jetzt sogar schneller als vorher.</em></p>&#13;
<p>Freitagnachmittag bei schönstem Sonnenschein, draußen liegen Studierende auf dem Rasen, genießen die Sonne, essen Eis. Die Geschwister Alicia und Jonas Göbel bekommen davon nichts mit. In einem Kellerraum der Hochschule versuchen sie, eine möglichst präzise und stark vergrößerte Aufnahme von einer Anstecknadel zu machen. Seit über einem Jahr tüfteln sie mit vier weiteren technikbegeisterten Schüler*innen am Rasterelektronenmikroskop. Sie tun das im Rahmen des Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Die vier oberfränkischen Hochschulen in Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof bieten jedes Jahr solche Workshops für Schüler und Schülerinnen an. Maschinenbauprofessor Dr. Martin Prechtl und Physiklehrer Christian Wolf vom Ernestinum Coburg lassen die Jugendlichen schon seit längerem mit einem Teilchenbeschleuniger experimentieren. Später haben sie dann das Rasterelektronenmikroskop mit aufgenommen. Das Mikroskop ist ein Geschenk der Hochschule München. Das Gerät, das 37 Jahre alt ist, war dort ausgemustert worden.</p>&#13;
<p>„100.000 Euro würde ein neueres Mikroskop kosten“, erzählt Jürgen Dorn. Der Laboringenieur unterstützt die Schüler und Schülerinnen beim Tüfteln. Erst ging es nur darum, das Mikroskop zum Laufen zu bringen und verlässliche Aufnahmen zu bekommen. Mittlerweile haben die Schüler*innen sogar Einiges verbessert. Um zum Beispiel weniger Trinkwasser zum Kühlen verbrauchen zu müssen, hat die Gruppe einen alten Heizkörper als Kühlkörper umgebaut. Außerdem konnten sie das Mikroskop so einstellen, dass es schneller startet, und sie haben es geschafft, die Bilder von den alten Röhrenmonitoren auf moderne Computerbildschirme zu übertragen. </p>&#13;
<p>Für Alicia, die in diesem Jahr Abitur macht, steht jetzt schon fest, dass sie Elektrotechnik studieren will. Das freut die Vizepräsidentin der Hochschule, Jutta Michel. Denn mit dem Schülerforschungszentrum möchten die oberfränkischen Hochschulen Jugendliche für Technik begeistern. Sie können die Ausstattung der Hochschulen nutzen und bekommen einen Einblick, welche Studiengänge sie interessieren könnten. Alicia will zwar zum Studieren nach Erlangen gehen, Vizepräsidentin Jutta Michel macht ihr aber augenzwinkernd einen Vorschlag. „Ein Semester können Sie das ja mal ausprobieren. Dann wechseln Sie sowieso wieder zu uns.“ </p>&#13;
<p>Im Schülerforschungszentrum bieten übrigens auch andere Fachbereiche der Hochschule Workshops an. In der Bioanalytik kann man zum Beispiel sein eigenes Blut analysieren, bei den Produktdesignern das Schmieden lernen. Das gesamte Angebot gibt es unter: <a href="http://www.hs-coburg.de/schuelerforschungszentrum">www.hs-coburg.de/schuelerforschungszentrum</a> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sfz_Jonas_Goebel_IMG_1934_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SfZ_Juergen_Dorn_Jonas_und_Alicia_Goebel_Jutta_Michel_IMG_1901_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sfz_Detail_IMG_1919_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Mischung macht’s]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-mischung-machts/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Apr 2018 12:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-mischung-machts/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Masterstudiengang ZukunfsDesign trifft Abteilungsleiter auf Hausfrau, Heilpraktiker auf Designerin. Als Team kommen sie zu den besten Lösungen.</em></p>&#13;
<p>Lena Grimm beobachtet, wie die kleine Playmobilfigur zum Leben erwacht. Unzählige Fotos der Figur haben die Studierenden zu einem Film zusammengefügt. Stop-Motion heißt diese Technik, mit der man unbeweglichen Objekten Leben einhauchen kann. Statt eine klassische Präsentation vorzutragen, wollen sie mit diesem Film zeigen, welche Vision ihnen vorschwebt. „Das ist auch etwas, was ich hier gelernt habe. Neue Formen der Präsentation zu nutzen“, erzählt Lena Grimm. „Einmal haben wir zum Beispiel einen Tante-Emma-Laden aus Pappe nachgebaut. Damals sollten wir ein Konzept für einen modernen Laden mit traditionellem Hintergrund entwickeln.“</p>&#13;
<p>Lena Grimm ist 25 und eine der ersten Studierenden des Masterstudiengangs ZukunftsDesign. In zwei Tagen haben die Gruppen ihre Finals. Dann zeigen sie, was sie ein Semester lang im Team erarbeitet haben. Im Moment gibt es noch Einiges zu tun. Auf dem Firmengelände des Fernsehherstellers Loewe in Kronach hat sich Lenas Team einen Arbeitsraum eingerichtet. Überall liegen Taschen und Jacken verstreut. Zu zweit oder dritt feilen die Studierenden an Texten, gestalten Plakate oder diskutieren letzte Details. Da ist Peter, Werksleiter einer Firma für Glasbehälter; Rüdiger, Heilpraktiker aus Coburg, Maximilian, er berät Startups oder Eva-Maria, Biomedizintechnikerin. Lena ist die Jüngste in der Gruppe. Nach ihrem Textildesign-Studium ist sie bei dem kleinen Modelabel „bleed clothing“ in Münchberg eingestiegen. Bleed entwirft und produziert vegane Kleidung. Ökologisch und fair. Erst war Lena nur fürs Design und die Produktion verantwortlich, mittlerweile ist sie außerdem operative Geschäftsleiterin. „Wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Da werden jetzt auch Themen wie Strukturen, Mitarbeiterführung oder Innovationsmanagement immer wichtiger“, erzählt sie. Ihre Mutter hat ihr damals einen Artikel zum neuen Studiengang in Kronach gezeigt. Lena war auf der Suche nach einer Möglichkeit, sich weiterzubilden. Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. „Am Anfang war es schwierig zu fassen. Es hieß, es geht um ZukunftsDesign, interdisziplinäre Arbeit, Innovationsmanagement. Das hat grundsätzlich für mich sehr gut gepasst, weil ich etwas studieren wollte, was nicht identisch zu meinem Bachelor-Studiengang war. Aber erst im Laufe des Studiums habe ich gemerkt, wie gut sich das Studium auch mit meiner Arbeit ergänzt.“</p>&#13;
<p>Lena Grimm passt perfekt ins Profil von ZukunftsDesign. Jung, kreativ, ihrer Heimat verbunden und trotzdem immer auf der Suche nach Neuem. Als Innovations-Master, der junge kreative Köpfe zusammenbringt, die sich mit Projekten von Institutionen und Unternehmen aus der Region auseinandersetzen, sehen die Verantwortlichen ihren Studiengang. Die Studierenden sollen Neues in die Unternehmen hineintragen, aber auch für sich selbst wichtige Impulse mitnehmen. Die Idee dahinter stammt von Hans Rebhan, Geschäftsführer des Innovations-Zentrum Region Kronach und Michael Pötzl, dem verstorbenen Präsidenten der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Die Studierenden lernen Kommunikation, Ethik, Nachhaltigkeit, Innovationstechniken oder Teamdynamik und sie bearbeiten jedes Semester ein gemeinsames Projekt. Die Vorlesungen finden am Wochenende statt – Studium und Arbeit können also kombiniert werden.</p>&#13;
<p>Ein ganzer Flur mit mehreren Räumen gehört den ZukunftsDesigner*innen in Kronach. Es gibt eine Küche, einen Materialraum mit Stiften, Papier und jeder Menge Technik. Sogar eine kleine Bibliothek gehört dazu. Und nicht nur die Hochschule hat das Loewe-Gelände für sich entdeckt. Kleine Betriebe und junge Startups siedeln sich hier an. Auch der Unternehmensberater Dirk Hubbert hat seinen Sitz in der Industriestraße. Hubbert bezeichnet sich als Business-Coach für effektive Unternehmenskultur. Mit der Lean Methode oder Six Sigma hilft er Unternehmen, ihre Prozesse zu verbessern und effizienter zu gestalten. Der Kronacher ist einer der Coaches im Studiengang ZukunftsDesign. Er begleitet die Arbeit der Studierenden. Heute ist er stiller Beobachter. Nur, wenn es nötig ist, gibt es Impulse und Denkanstöße in die Gruppen. Ansonsten lässt er den Studierenden freie Hand. Jeder findet seine Rolle, sagt Hubbert. „Es gibt die einen, die stellen sich vorne hin und wollen diskutieren. Die anderen machen einfach mal alleine, die nächsten koordinieren das Ganze.“ Solche Strukturen könne man vorher nicht festlegen. „Das entwickelt sich organisch. Und am Ende kommt immer etwas Gutes dabei heraus.“ </p>&#13;
<p>„Wir mussten von heute auf morgen zusammenarbeiten“, erinnert sich Lena an ihr erstes Projekt. „Jeder hatte einen anderen Hintergrund, eine andere Sichtweise. Aber um das Projekt voranzubringen, muss man damit einfach klarkommen und weitermachen.“ Nach einer 40-Stunden-Woche nochmal stundenlang zu diskutieren, sei zwar zäh, aber man lerne unglaublich viel dazu. </p>&#13;
<p>Mehr als 70 ZukunftsDesigner*innen studieren mittlerweile an der Hochschule. Fast alle der 21 Pioniere haben durchgehalten. Der Großteil ihres Studiums liegt hinter ihnen. Jetzt wird ihre letzte große Aufgabe die Masterarbeit sein. Lena hat dafür zwar noch kein konkretes Thema im Kopf. Arbeit und Studium würde sie aber auch hier gerne weiter verknüpfen. „Mir ist der praktische Bezug ganz wichtig. Dann weiß ich auch doppelt, wofür ich es mache.“</p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema <a class="external-link-new-window" href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge/48" target="_blank" title="Opens internal link in current window" rel="noopener">&quot;Praxis im Studium&quot;</a>.<br /><br /></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Masterstudiengang ZukunfsDesign trifft Abteilungsleiter auf Hausfrau, Heilpraktiker auf Designerin. Als Team kommen sie zu den besten Lösungen.</em></p>&#13;
<p>Lena Grimm beobachtet, wie die kleine Playmobilfigur zum Leben erwacht. Unzählige Fotos der Figur haben die Studierenden zu einem Film zusammengefügt. Stop-Motion heißt diese Technik, mit der man unbeweglichen Objekten Leben einhauchen kann. Statt eine klassische Präsentation vorzutragen, wollen sie mit diesem Film zeigen, welche Vision ihnen vorschwebt. „Das ist auch etwas, was ich hier gelernt habe. Neue Formen der Präsentation zu nutzen“, erzählt Lena Grimm. „Einmal haben wir zum Beispiel einen Tante-Emma-Laden aus Pappe nachgebaut. Damals sollten wir ein Konzept für einen modernen Laden mit traditionellem Hintergrund entwickeln.“</p>&#13;
<p>Lena Grimm ist 25 und eine der ersten Studierenden des Masterstudiengangs ZukunftsDesign. In zwei Tagen haben die Gruppen ihre Finals. Dann zeigen sie, was sie ein Semester lang im Team erarbeitet haben. Im Moment gibt es noch Einiges zu tun. Auf dem Firmengelände des Fernsehherstellers Loewe in Kronach hat sich Lenas Team einen Arbeitsraum eingerichtet. Überall liegen Taschen und Jacken verstreut. Zu zweit oder dritt feilen die Studierenden an Texten, gestalten Plakate oder diskutieren letzte Details. Da ist Peter, Werksleiter einer Firma für Glasbehälter; Rüdiger, Heilpraktiker aus Coburg, Maximilian, er berät Startups oder Eva-Maria, Biomedizintechnikerin. Lena ist die Jüngste in der Gruppe. Nach ihrem Textildesign-Studium ist sie bei dem kleinen Modelabel „bleed clothing“ in Münchberg eingestiegen. Bleed entwirft und produziert vegane Kleidung. Ökologisch und fair. Erst war Lena nur fürs Design und die Produktion verantwortlich, mittlerweile ist sie außerdem operative Geschäftsleiterin. „Wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Da werden jetzt auch Themen wie Strukturen, Mitarbeiterführung oder Innovationsmanagement immer wichtiger“, erzählt sie. Ihre Mutter hat ihr damals einen Artikel zum neuen Studiengang in Kronach gezeigt. Lena war auf der Suche nach einer Möglichkeit, sich weiterzubilden. Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich. „Am Anfang war es schwierig zu fassen. Es hieß, es geht um ZukunftsDesign, interdisziplinäre Arbeit, Innovationsmanagement. Das hat grundsätzlich für mich sehr gut gepasst, weil ich etwas studieren wollte, was nicht identisch zu meinem Bachelor-Studiengang war. Aber erst im Laufe des Studiums habe ich gemerkt, wie gut sich das Studium auch mit meiner Arbeit ergänzt.“</p>&#13;
<p>Lena Grimm passt perfekt ins Profil von ZukunftsDesign. Jung, kreativ, ihrer Heimat verbunden und trotzdem immer auf der Suche nach Neuem. Als Innovations-Master, der junge kreative Köpfe zusammenbringt, die sich mit Projekten von Institutionen und Unternehmen aus der Region auseinandersetzen, sehen die Verantwortlichen ihren Studiengang. Die Studierenden sollen Neues in die Unternehmen hineintragen, aber auch für sich selbst wichtige Impulse mitnehmen. Die Idee dahinter stammt von Hans Rebhan, Geschäftsführer des Innovations-Zentrum Region Kronach und Michael Pötzl, dem verstorbenen Präsidenten der Hochschule Coburg.</p>&#13;
<p>Die Studierenden lernen Kommunikation, Ethik, Nachhaltigkeit, Innovationstechniken oder Teamdynamik und sie bearbeiten jedes Semester ein gemeinsames Projekt. Die Vorlesungen finden am Wochenende statt – Studium und Arbeit können also kombiniert werden.</p>&#13;
<p>Ein ganzer Flur mit mehreren Räumen gehört den ZukunftsDesigner*innen in Kronach. Es gibt eine Küche, einen Materialraum mit Stiften, Papier und jeder Menge Technik. Sogar eine kleine Bibliothek gehört dazu. Und nicht nur die Hochschule hat das Loewe-Gelände für sich entdeckt. Kleine Betriebe und junge Startups siedeln sich hier an. Auch der Unternehmensberater Dirk Hubbert hat seinen Sitz in der Industriestraße. Hubbert bezeichnet sich als Business-Coach für effektive Unternehmenskultur. Mit der Lean Methode oder Six Sigma hilft er Unternehmen, ihre Prozesse zu verbessern und effizienter zu gestalten. Der Kronacher ist einer der Coaches im Studiengang ZukunftsDesign. Er begleitet die Arbeit der Studierenden. Heute ist er stiller Beobachter. Nur, wenn es nötig ist, gibt es Impulse und Denkanstöße in die Gruppen. Ansonsten lässt er den Studierenden freie Hand. Jeder findet seine Rolle, sagt Hubbert. „Es gibt die einen, die stellen sich vorne hin und wollen diskutieren. Die anderen machen einfach mal alleine, die nächsten koordinieren das Ganze.“ Solche Strukturen könne man vorher nicht festlegen. „Das entwickelt sich organisch. Und am Ende kommt immer etwas Gutes dabei heraus.“ </p>&#13;
<p>„Wir mussten von heute auf morgen zusammenarbeiten“, erinnert sich Lena an ihr erstes Projekt. „Jeder hatte einen anderen Hintergrund, eine andere Sichtweise. Aber um das Projekt voranzubringen, muss man damit einfach klarkommen und weitermachen.“ Nach einer 40-Stunden-Woche nochmal stundenlang zu diskutieren, sei zwar zäh, aber man lerne unglaublich viel dazu. </p>&#13;
<p>Mehr als 70 ZukunftsDesigner*innen studieren mittlerweile an der Hochschule. Fast alle der 21 Pioniere haben durchgehalten. Der Großteil ihres Studiums liegt hinter ihnen. Jetzt wird ihre letzte große Aufgabe die Masterarbeit sein. Lena hat dafür zwar noch kein konkretes Thema im Kopf. Arbeit und Studium würde sie aber auch hier gerne weiter verknüpfen. „Mir ist der praktische Bezug ganz wichtig. Dann weiß ich auch doppelt, wofür ich es mache.“</p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema <a class="external-link-new-window" href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge/48" target="_blank" title="Opens internal link in current window" rel="noopener">&quot;Praxis im Studium&quot;</a>.<br /><br /></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lena_Grimm.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Am offenen Herzen des Unternehmens]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/am-offenen-herzen-des-unternehmens/</link>
                <pubDate>Tue, 24 Apr 2018 12:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/am-offenen-herzen-des-unternehmens/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Silicon Valley gibt es bald auch in Grub am Forst. Zumindest, wenn es nach Studierenden der Hochschule Coburg geht. Eine genauso imposante Architektur, eine genauso moderne Arbeitswelt soll ihrer Meinung nach dort entstehen. In einem interdisziplinären Projekt im Rahmen des Coburger Wegs entwickelten sie ihre Ideen. </em></p>&#13;
<p>Seit ihrem Gründungsjahr 1980 hat die Unimatic GmbH ihren Hauptsitz im oberfränkischen Grub am Forst. Jetzt war es an der Zeit für Veränderung. „Als erstes stand eine Betriebserweiterung zur Debatte. Daraus resultierten Änderungsvorschläge für die Arbeitswelt. Für ein allumfassendes Konzept haben wir uns Unterstützung von der Hochschule Coburg geholt“, sagt Alexander Raps. Er ist Geschäftsführer des familiengeführten Unternehmens für Automationssysteme im Sondermaschinen- und Anlagenbau mit 50 Mitarbeitern. Die Bilanz dieser Kooperation: eine Projektlaufzeit von zwei Semestern, 38 beteiligte Studierende aus vier Studiengängen, eine Vielzahl an Ideen und schlussendlich fünf unterschiedliche Ergebnisse. </p>&#13;
<p>Den Beginn machten Studentinnen der Innenarchitektur und Integrativen Gesundheitsförderung im Sommersemester 2017. Die Innenarchitektinnen hatten die Aufgabe, ein komplett neues Raumkonzept für die Büro- und Aufenthaltsräume zu entwerfen. Dann sollten die Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung Maßnahmen zum Wohlbefinden der Mitarbeiter erarbeiten. „Für uns ging es um den ganzheitlichen Ansatz einer modernen Arbeitswelt. Zwar spielt der Arbeitsort darin eine wichtige Rolle, aber es gehören noch andere Faktoren dazu“, erklärt die studentische Projektleiterin Lilly Leppmeier. Im Rahmen eines Workshops führten die Studierenden eine Mitarbeiterbefragung zur aktuellen Arbeitszufriedenheit durch. Daraus entwickelten sie ein Gesamtkonzept für mehr Vertrauen und Zusammenhalt im Unternehmen. Maßnahmen wie Gesprächsrunden und Aktive Pausen sollen so in den Arbeitsalltag integriert werden. </p>&#13;
<p>Dass das erst einmal Anklang in der Belegschaft finden muss, weiß Geschäftsführer Raps: „Dadurch müssen meine Mitarbeiter zwar ihre Komfortzone verlassen, langfristig wird uns das aber guttun. Um diesen Plan weiterhin konsequent verfolgen zu können, habe ich vier Studentinnen eine Werkstudentenstelle angeboten.“ Alle haben angenommen und können so ihre Handlungsempfehlungen vor Ort umsetzen. „Weil uns Unimatic so viel Vertrauen schenkt, arbeiten die Studentinnen quasi am offenen Herzen des Unternehmens. Sie gehen dabei sehr kompetent vor. So etwas in der Lehre zu erleben, ist toll“, lobt Prof. Dr. Nicole Hegel, Studiengangsleiterin der Gesundheitsförderung.</p>&#13;
<p><strong>Gutes Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe</strong></p>&#13;
<p>Während die Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung im zweiten Projektsemester ihr Konzept ohne Beteiligung anderer Studiengänge verfolgten, läuteten die Entwürfe der Innenarchitektinnen eine neue interdisziplinäre Zusammenarbeit ein. Denn die geplanten Umbauten erforderten jetzt die Kompetenzen angehender Architekt*innen und Bauingenieur*innen. So entstanden fünf neue Teams, in denen jeder der drei Studiengänge mindestens durch einen Studierenden vertreten war. Regelmäßig präsentierten sie Alexander Raps und den beteiligten Dozenten ihre Ergebnisse. Die Studiengangsleiterin der Innenarchitektur, Prof. Barbara Fuchs, staunte, wie gut das funktionierte: „Wenn ein Bauingenieur von ‚seiner‘ Innenarchitektin redet, dann spricht das für ein sehr gutes Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe.“ </p>&#13;
<p>Eine dieser Gruppen bestand aus den Studierenden Carina Steger (Innenarchitektur), Kirsten Unterholzer und Angelika Gursch (Bauingenieurwesen), Sophia Scherer sowie Frank Stretz (Architektur). Sie stellten einen Entwurf vor, der den Hauptsitz der Unimatic GmbH regelrecht in ein Flaggschiff verwandelt. In Gesprächen mit dem Geschäftsführer habe sich herauskristallisiert, dass es im Inneren des Gebäudes um gute Mitarbeitervernetzung á la Google im Silicon Valley gehen soll. Nach Außen stehe der repräsentative Charakter der Firmenzentrale im Vordergrund. Sophia Scherer und Frank Stretz bauten dazu ein Modell, das alle Details enthält. „Man bekommt ein ganz anderes Raumgefühl, wenn man das in 3D vor sich stehen hat“, erklärt Carina Steger. Die Miniatur aus Holz in die Realität zu übertragen, war die Aufgabe der Bauingenieurinnen. „Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, welche Materialien dafür am geeignetsten wären und welche technischen Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit das Gebäude hält“, sagt Kirsten Unterholzer. Dabei wären hin und wieder für die Berufsstände typische Diskussionen zwischen den beiden Studierenden der Architektur und den Bauingenieurinnen aufgekommen: „Die Frage, ob wir hier wirklich eine Stütze brauchen, hat uns öfters beschäftigt“, lacht Angelika Gursch.</p>&#13;
<p>Für die Studierenden ging es nicht darum, einen Entwurf zu entwickeln, den Alexander Raps exakt so umsetzen sollte. Ziel war es vielmehr, ihm zu zeigen, was überhaupt möglich ist. „Wir haben versucht, unser Thema konsequent durchzuziehen. Die U-Form war dabei bewusst gewählt, denn so durchlaufen die Produkte den Produktionsprozess. Das wollten wir widerspiegeln. Ein Highlight im Innenraum ist zudem die Treppe im Foyer, die ebenfalls den Repräsentationsgedanken aufgreift“, sagt Frank Stretz. Das kam bei Geschäftsführer Raps an: „Der Entwurf hat mir insgesamt am besten gefallen. Definitiv werden wir einige Elemente daraus übernehmen.“ </p>&#13;
<p>Die knappe Bearbeitungszeit stellte die Studierenden vor Herausforderungen: „Später im Beruf hat man für so etwas deutlich mehr Zeit. Außerdem arbeiten Architekten und Bauingenieure nicht parallel. Und die Innenarchitekten sind nie die Ersten, die Entwürfe machen“, erklärt Sophia Scherer. Dennoch habe das Projekt sehr viele realistische Aspekte miteinander vereint, betont Jonas Schmidt, der die Lehrveranstaltung aus Sicht der Bauingenieure betreute: „Die Studierenden, die hier zusammengearbeitet haben, sind die Teams der Zukunft in der realen Berufswelt.“</p>&#13;
&#13;
<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Silicon Valley gibt es bald auch in Grub am Forst. Zumindest, wenn es nach Studierenden der Hochschule Coburg geht. Eine genauso imposante Architektur, eine genauso moderne Arbeitswelt soll ihrer Meinung nach dort entstehen. In einem interdisziplinären Projekt im Rahmen des Coburger Wegs entwickelten sie ihre Ideen. </em></p>&#13;
<p>Seit ihrem Gründungsjahr 1980 hat die Unimatic GmbH ihren Hauptsitz im oberfränkischen Grub am Forst. Jetzt war es an der Zeit für Veränderung. „Als erstes stand eine Betriebserweiterung zur Debatte. Daraus resultierten Änderungsvorschläge für die Arbeitswelt. Für ein allumfassendes Konzept haben wir uns Unterstützung von der Hochschule Coburg geholt“, sagt Alexander Raps. Er ist Geschäftsführer des familiengeführten Unternehmens für Automationssysteme im Sondermaschinen- und Anlagenbau mit 50 Mitarbeitern. Die Bilanz dieser Kooperation: eine Projektlaufzeit von zwei Semestern, 38 beteiligte Studierende aus vier Studiengängen, eine Vielzahl an Ideen und schlussendlich fünf unterschiedliche Ergebnisse. </p>&#13;
<p>Den Beginn machten Studentinnen der Innenarchitektur und Integrativen Gesundheitsförderung im Sommersemester 2017. Die Innenarchitektinnen hatten die Aufgabe, ein komplett neues Raumkonzept für die Büro- und Aufenthaltsräume zu entwerfen. Dann sollten die Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung Maßnahmen zum Wohlbefinden der Mitarbeiter erarbeiten. „Für uns ging es um den ganzheitlichen Ansatz einer modernen Arbeitswelt. Zwar spielt der Arbeitsort darin eine wichtige Rolle, aber es gehören noch andere Faktoren dazu“, erklärt die studentische Projektleiterin Lilly Leppmeier. Im Rahmen eines Workshops führten die Studierenden eine Mitarbeiterbefragung zur aktuellen Arbeitszufriedenheit durch. Daraus entwickelten sie ein Gesamtkonzept für mehr Vertrauen und Zusammenhalt im Unternehmen. Maßnahmen wie Gesprächsrunden und Aktive Pausen sollen so in den Arbeitsalltag integriert werden. </p>&#13;
<p>Dass das erst einmal Anklang in der Belegschaft finden muss, weiß Geschäftsführer Raps: „Dadurch müssen meine Mitarbeiter zwar ihre Komfortzone verlassen, langfristig wird uns das aber guttun. Um diesen Plan weiterhin konsequent verfolgen zu können, habe ich vier Studentinnen eine Werkstudentenstelle angeboten.“ Alle haben angenommen und können so ihre Handlungsempfehlungen vor Ort umsetzen. „Weil uns Unimatic so viel Vertrauen schenkt, arbeiten die Studentinnen quasi am offenen Herzen des Unternehmens. Sie gehen dabei sehr kompetent vor. So etwas in der Lehre zu erleben, ist toll“, lobt Prof. Dr. Nicole Hegel, Studiengangsleiterin der Gesundheitsförderung.</p>&#13;
<p><strong>Gutes Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe</strong></p>&#13;
<p>Während die Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung im zweiten Projektsemester ihr Konzept ohne Beteiligung anderer Studiengänge verfolgten, läuteten die Entwürfe der Innenarchitektinnen eine neue interdisziplinäre Zusammenarbeit ein. Denn die geplanten Umbauten erforderten jetzt die Kompetenzen angehender Architekt*innen und Bauingenieur*innen. So entstanden fünf neue Teams, in denen jeder der drei Studiengänge mindestens durch einen Studierenden vertreten war. Regelmäßig präsentierten sie Alexander Raps und den beteiligten Dozenten ihre Ergebnisse. Die Studiengangsleiterin der Innenarchitektur, Prof. Barbara Fuchs, staunte, wie gut das funktionierte: „Wenn ein Bauingenieur von ‚seiner‘ Innenarchitektin redet, dann spricht das für ein sehr gutes Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe.“ </p>&#13;
<p>Eine dieser Gruppen bestand aus den Studierenden Carina Steger (Innenarchitektur), Kirsten Unterholzer und Angelika Gursch (Bauingenieurwesen), Sophia Scherer sowie Frank Stretz (Architektur). Sie stellten einen Entwurf vor, der den Hauptsitz der Unimatic GmbH regelrecht in ein Flaggschiff verwandelt. In Gesprächen mit dem Geschäftsführer habe sich herauskristallisiert, dass es im Inneren des Gebäudes um gute Mitarbeitervernetzung á la Google im Silicon Valley gehen soll. Nach Außen stehe der repräsentative Charakter der Firmenzentrale im Vordergrund. Sophia Scherer und Frank Stretz bauten dazu ein Modell, das alle Details enthält. „Man bekommt ein ganz anderes Raumgefühl, wenn man das in 3D vor sich stehen hat“, erklärt Carina Steger. Die Miniatur aus Holz in die Realität zu übertragen, war die Aufgabe der Bauingenieurinnen. „Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, welche Materialien dafür am geeignetsten wären und welche technischen Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit das Gebäude hält“, sagt Kirsten Unterholzer. Dabei wären hin und wieder für die Berufsstände typische Diskussionen zwischen den beiden Studierenden der Architektur und den Bauingenieurinnen aufgekommen: „Die Frage, ob wir hier wirklich eine Stütze brauchen, hat uns öfters beschäftigt“, lacht Angelika Gursch.</p>&#13;
<p>Für die Studierenden ging es nicht darum, einen Entwurf zu entwickeln, den Alexander Raps exakt so umsetzen sollte. Ziel war es vielmehr, ihm zu zeigen, was überhaupt möglich ist. „Wir haben versucht, unser Thema konsequent durchzuziehen. Die U-Form war dabei bewusst gewählt, denn so durchlaufen die Produkte den Produktionsprozess. Das wollten wir widerspiegeln. Ein Highlight im Innenraum ist zudem die Treppe im Foyer, die ebenfalls den Repräsentationsgedanken aufgreift“, sagt Frank Stretz. Das kam bei Geschäftsführer Raps an: „Der Entwurf hat mir insgesamt am besten gefallen. Definitiv werden wir einige Elemente daraus übernehmen.“ </p>&#13;
<p>Die knappe Bearbeitungszeit stellte die Studierenden vor Herausforderungen: „Später im Beruf hat man für so etwas deutlich mehr Zeit. Außerdem arbeiten Architekten und Bauingenieure nicht parallel. Und die Innenarchitekten sind nie die Ersten, die Entwürfe machen“, erklärt Sophia Scherer. Dennoch habe das Projekt sehr viele realistische Aspekte miteinander vereint, betont Jonas Schmidt, der die Lehrveranstaltung aus Sicht der Bauingenieure betreute: „Die Studierenden, die hier zusammengearbeitet haben, sind die Teams der Zukunft in der realen Berufswelt.“</p>&#13;
&#13;
<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/03/Unimatic.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppenfoto_COW.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Formel gegen Wärmebrücken]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-formel-gegen-waermebruecken/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Apr 2018 12:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-formel-gegen-waermebruecken/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Birge Lückebergfeld studiert an der Hochschule Coburg im Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt „Energieeffizientes Gebäudedesign“. Ihre Bachelorarbeit schreibt sie in Kooperation mit der Max Frank GmbH, einem Zulieferer von Bautechnologie. Darin geht es um die thermische Trennung von Kragplatten.</em></p>&#13;
<p>Wird bei einem Neubau eine Balkonplatte aus Stahlbeton – die Fachleute sprechen hier von Kragplatten –, an eine Geschossdecke angeschlossen, dann betoniert man heute nicht mehr einfach von innen nach außen in einem Stück durch. Denn dadurch würden Wärmebrücken entstehen, die im Bereich der Kragplatte besonders viel Wärme von innen nach außen ableiten. Neben den erhöhten Wärmeverlusten steigt zudem die Gefahr der Schimmelpilzbildung in den Anschlussbereichen. </p>&#13;
<p>Zur Vermeidung dieser Effekte setzen die Maurer und Betonbauer zwischen innen und außen ein statisches Verbindungselement, den sog. wärmedämmenden Kragplattenanschluss. Dieses Bauteil enthält im Kern eine Wärmedämmung, die das Innen- und das Außenbauteil thermisch voneinander trennt. Die statische Verbindungsfunktion übernimmt ein innenliegendes Stabfachwerk aus Edelstahl, das die Bauteile punktuell miteinander verbindet. Bei der Firma Max Frank trägt dieses Bauelement den Namen „Egcobox“. </p>&#13;
<p>Wie groß der Wärmedämm-Effekt der „Egcobox“ ist, darum geht es in der Bachelorarbeit von Birge Lückebergfeld. Sie greift dabei auf den sog. Psi-Wert (Ψ-Wert) zurück. So bezeichnen die Fachleute den längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten. Die Bauleute brauchen diese Werte für die eingesetzten Bauteile, um die entstehenden Wärmeverluste berechnen zu können. So kann nachgewiesen werden, dass ein Gebäude die Anforderungen der Energieeinsparverordnung erfüllt. </p>&#13;
<p>Da jedes Bauwerk anders aussieht, bietet das Unternehmen Max Frank inzwischen viele verschiedene Formen der „Egcobox“ an. Sie unterscheiden sich u.a. in der Größe und der Anzahl sowie den Abständen der verbindenden Edelstahlstäbe. Zudem wurde die Form der „Egcobox“ geändert. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit berechnet die Studentin Birge Lückebergfeld nun die Psi-Werte neu und bereitet sie so auf, dass die Mitarbeiter*innen im Vertrieb und im Innendienst schnell und übersichtlich darauf zugreifen können. Zur Ermittlung der Psi-Werte setzt die Studentin eine Software ein, die sie bereits in ihrem Praxissemester kennengelernt hat. Das absolvierte sie auch schon bei der Max Frank GmbH. Die Werte bereitet sie schließlich in Excel-Tabellen auf, mit denen die Mitarbeiter*innen gut umgehen können. </p>&#13;
<p>Bei ihrer praxisbezogenen Bachelorarbeit muss Birge Lückebergfeld verschiedene Ansprüche „unter einen Hut bringen“. Da sind zum einen die theoretischen Aspekte, auf die ihr Hochschul-Betreuer Prof. Friedemann Zeitler Wert legt. Zum anderen sollen die Anforderungen der Praxis erfüllt werden. Ihr Ansprechpartner bei dem Unternehmen Max Frank ist der Gruppenleiter für die Anwendungstechnik Lars Wolf. Auch er ist ein Absolvent der Hochschule Coburg; er hat hier 2014 seinen Bachelorabschluss gemacht – ebenfalls im Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Energieeffizientes Gebäudedesign. Birge Lückebergfeld stellt fest: „Bei der Kooperation spielt die Kommunikation eine ganz große Rolle. Wir besprechen uns oft und klären ab, ob die Richtung stimmt. Die Zusammenarbeit hat bisher super geklappt.“ </p>&#13;
<p>Neben dem fachlichen Know-how kommt den Softskills eine große Bedeutung zu: „Man arbeitet immer im Team“, erklärt die junge Frau. Und sie ergänzt: „Ich habe im Praxissemester und bei der Bachelorarbeit im Unternehmen richtig viel gelernt.“ Einen weiteren Vorteil ihrer Kombination aus Theorie und Praxis sieht Birge Lückebergfeld darin, dass sie so langsam in das Arbeitsleben eingestiegen ist und nicht „nach viel Theorie ins kalte Wasser geworfen wird“. „Auch das Unternehmen profitiert von der Zusammenarbeit“, ergänzt die Studentin selbstbewusst: „Die Firma kennt mich, sie weiß, wie ich bin und was sie mir zutrauen können“. Nach dem Abschluss ihres Studiums wird sie als Bauingenieurin bei der Max Frank GmbH arbeiten. Das steht jetzt schon fest. Sie ist aber auch weiterhin an der Forschung interessiert: „Im Bereich des energieeffizienten Bauens wird zur Zeit viel geforscht und es werden neue Produkte entwickelt. Das finde ich ebenfalls spannend.“</p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge/2" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Birge Lückebergfeld studiert an der Hochschule Coburg im Bachelor-Studiengang Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt „Energieeffizientes Gebäudedesign“. Ihre Bachelorarbeit schreibt sie in Kooperation mit der Max Frank GmbH, einem Zulieferer von Bautechnologie. Darin geht es um die thermische Trennung von Kragplatten.</em></p>&#13;
<p>Wird bei einem Neubau eine Balkonplatte aus Stahlbeton – die Fachleute sprechen hier von Kragplatten –, an eine Geschossdecke angeschlossen, dann betoniert man heute nicht mehr einfach von innen nach außen in einem Stück durch. Denn dadurch würden Wärmebrücken entstehen, die im Bereich der Kragplatte besonders viel Wärme von innen nach außen ableiten. Neben den erhöhten Wärmeverlusten steigt zudem die Gefahr der Schimmelpilzbildung in den Anschlussbereichen. </p>&#13;
<p>Zur Vermeidung dieser Effekte setzen die Maurer und Betonbauer zwischen innen und außen ein statisches Verbindungselement, den sog. wärmedämmenden Kragplattenanschluss. Dieses Bauteil enthält im Kern eine Wärmedämmung, die das Innen- und das Außenbauteil thermisch voneinander trennt. Die statische Verbindungsfunktion übernimmt ein innenliegendes Stabfachwerk aus Edelstahl, das die Bauteile punktuell miteinander verbindet. Bei der Firma Max Frank trägt dieses Bauelement den Namen „Egcobox“. </p>&#13;
<p>Wie groß der Wärmedämm-Effekt der „Egcobox“ ist, darum geht es in der Bachelorarbeit von Birge Lückebergfeld. Sie greift dabei auf den sog. Psi-Wert (Ψ-Wert) zurück. So bezeichnen die Fachleute den längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizienten. Die Bauleute brauchen diese Werte für die eingesetzten Bauteile, um die entstehenden Wärmeverluste berechnen zu können. So kann nachgewiesen werden, dass ein Gebäude die Anforderungen der Energieeinsparverordnung erfüllt. </p>&#13;
<p>Da jedes Bauwerk anders aussieht, bietet das Unternehmen Max Frank inzwischen viele verschiedene Formen der „Egcobox“ an. Sie unterscheiden sich u.a. in der Größe und der Anzahl sowie den Abständen der verbindenden Edelstahlstäbe. Zudem wurde die Form der „Egcobox“ geändert. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit berechnet die Studentin Birge Lückebergfeld nun die Psi-Werte neu und bereitet sie so auf, dass die Mitarbeiter*innen im Vertrieb und im Innendienst schnell und übersichtlich darauf zugreifen können. Zur Ermittlung der Psi-Werte setzt die Studentin eine Software ein, die sie bereits in ihrem Praxissemester kennengelernt hat. Das absolvierte sie auch schon bei der Max Frank GmbH. Die Werte bereitet sie schließlich in Excel-Tabellen auf, mit denen die Mitarbeiter*innen gut umgehen können. </p>&#13;
<p>Bei ihrer praxisbezogenen Bachelorarbeit muss Birge Lückebergfeld verschiedene Ansprüche „unter einen Hut bringen“. Da sind zum einen die theoretischen Aspekte, auf die ihr Hochschul-Betreuer Prof. Friedemann Zeitler Wert legt. Zum anderen sollen die Anforderungen der Praxis erfüllt werden. Ihr Ansprechpartner bei dem Unternehmen Max Frank ist der Gruppenleiter für die Anwendungstechnik Lars Wolf. Auch er ist ein Absolvent der Hochschule Coburg; er hat hier 2014 seinen Bachelorabschluss gemacht – ebenfalls im Bauingenieurwesen, Schwerpunkt Energieeffizientes Gebäudedesign. Birge Lückebergfeld stellt fest: „Bei der Kooperation spielt die Kommunikation eine ganz große Rolle. Wir besprechen uns oft und klären ab, ob die Richtung stimmt. Die Zusammenarbeit hat bisher super geklappt.“ </p>&#13;
<p>Neben dem fachlichen Know-how kommt den Softskills eine große Bedeutung zu: „Man arbeitet immer im Team“, erklärt die junge Frau. Und sie ergänzt: „Ich habe im Praxissemester und bei der Bachelorarbeit im Unternehmen richtig viel gelernt.“ Einen weiteren Vorteil ihrer Kombination aus Theorie und Praxis sieht Birge Lückebergfeld darin, dass sie so langsam in das Arbeitsleben eingestiegen ist und nicht „nach viel Theorie ins kalte Wasser geworfen wird“. „Auch das Unternehmen profitiert von der Zusammenarbeit“, ergänzt die Studentin selbstbewusst: „Die Firma kennt mich, sie weiß, wie ich bin und was sie mir zutrauen können“. Nach dem Abschluss ihres Studiums wird sie als Bauingenieurin bei der Max Frank GmbH arbeiten. Das steht jetzt schon fest. Sie ist aber auch weiterhin an der Forschung interessiert: „Im Bereich des energieeffizienten Bauens wird zur Zeit viel geforscht und es werden neue Produkte entwickelt. Das finde ich ebenfalls spannend.“</p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge/2" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Birge_Lueckebergfeld-683x1024.jpg"
                        fileSize="112047"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Speed-Dating auf der Analytica]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/speed-dating-auf-der-analytica/</link>
                <pubDate>Thu, 19 Apr 2018 12:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/speed-dating-auf-der-analytica/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Welcher Job passt zu mir? Studierende der Bioanalytik haben auf der internationalen Fachmesse Analytica zahlreiche Experten interviewt und sind zu einer wichtigen Erkenntnis gekommen. </em></p>&#13;
<p>Wie relevant sind meine Noten? Brauche ich unbedingt einen Masterabschluss? Was ist für den Berufseinstieg unverzichtbar? Solche Fragen hatten die Studierenden vorbereitet, um bei der Internationalen Messe für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie gezielt auf verschiedene Unternehmen zu gehen zu können. Je nach Berufsfeld hatten sie unterschiedliche Fragenkataloge erarbeitet, um sich einen möglichst umfassenden Überblick über die interdisziplinäre Arbeit im Bereich der Naturwissenschaften zu verschaffen.</p>&#13;
<p>Verschiedene Unternehmen hatten sich bereit erklärt, den Studierenden Antworten zu liefern. Die Gespräche zeichneten sie auf, um sie später auch ihren Kommiliton*innen zur Verfügung zu stellen.</p>&#13;
<p>Wie wichtig Unternehmen ein Masterabschluss ist, erfuhr beispielsweise Lisa Marie Kraus, Studentin im 6. Semester. Einen Job bekämen auch Absolvent*innen, die kein zusätzliches Masterstudium abgeschlossen haben, aber meistens gehe es deutlich langsamer auf der Karriereleiter voran. Dr. Jürgen Branke, technischer Geschäftsführer der Firma BioChem aus Karlsruhe betonte: Der Master zeige, dass jemand eigenständig ein Thema bearbeiten könne und dadurch weitere Erfahrungen und größeres Fachwissen erlangt habe. Letztlich hänge es aber immer von der zu besetzenden Stelle ab, ob Unternehmen einen Master voraussetzen. </p>&#13;
<p>Größeren Wert lege seine Firma darauf, dass sich die Bewerber*innen über das Studium hinaus engagieren. Das könne ein Praktikum sein, eine interdisziplinäre Tätigkeit an der Hochschule oder auch ein Engagement im privaten Bereich. Kurz: „Etwas, was einen aus der Bewerbermasse hervorhebt“, erklärte Jürgen Branke.</p>&#13;
<p>Eine weitere Erkenntnis der Studierenden war, dass nicht jede Zusatzqualifikation einen Nutzen hat. Wer sich weiterqualifizieren will, sollte die Maßnahmen auf seine persönlichen Stärken abstimmen.</p>&#13;
<p>Das Fazit der Studierenden fiel nach dem Interviewmarathon äußerst positiv aus. Sie erhielten Antworten aus erster Hand, die sie in dieser Form nirgendwo gefunden hätten. Die Idee für die Aktion stammte von Studentin Annika Schott. Gefördert wurde die Exkursion deshalb auch mit 500,- Euro aus dem Innovationsfonds Lehre der Hochschule Coburg.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Welcher Job passt zu mir? Studierende der Bioanalytik haben auf der internationalen Fachmesse Analytica zahlreiche Experten interviewt und sind zu einer wichtigen Erkenntnis gekommen. </em></p>&#13;
<p>Wie relevant sind meine Noten? Brauche ich unbedingt einen Masterabschluss? Was ist für den Berufseinstieg unverzichtbar? Solche Fragen hatten die Studierenden vorbereitet, um bei der Internationalen Messe für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie gezielt auf verschiedene Unternehmen zu gehen zu können. Je nach Berufsfeld hatten sie unterschiedliche Fragenkataloge erarbeitet, um sich einen möglichst umfassenden Überblick über die interdisziplinäre Arbeit im Bereich der Naturwissenschaften zu verschaffen.</p>&#13;
<p>Verschiedene Unternehmen hatten sich bereit erklärt, den Studierenden Antworten zu liefern. Die Gespräche zeichneten sie auf, um sie später auch ihren Kommiliton*innen zur Verfügung zu stellen.</p>&#13;
<p>Wie wichtig Unternehmen ein Masterabschluss ist, erfuhr beispielsweise Lisa Marie Kraus, Studentin im 6. Semester. Einen Job bekämen auch Absolvent*innen, die kein zusätzliches Masterstudium abgeschlossen haben, aber meistens gehe es deutlich langsamer auf der Karriereleiter voran. Dr. Jürgen Branke, technischer Geschäftsführer der Firma BioChem aus Karlsruhe betonte: Der Master zeige, dass jemand eigenständig ein Thema bearbeiten könne und dadurch weitere Erfahrungen und größeres Fachwissen erlangt habe. Letztlich hänge es aber immer von der zu besetzenden Stelle ab, ob Unternehmen einen Master voraussetzen. </p>&#13;
<p>Größeren Wert lege seine Firma darauf, dass sich die Bewerber*innen über das Studium hinaus engagieren. Das könne ein Praktikum sein, eine interdisziplinäre Tätigkeit an der Hochschule oder auch ein Engagement im privaten Bereich. Kurz: „Etwas, was einen aus der Bewerbermasse hervorhebt“, erklärte Jürgen Branke.</p>&#13;
<p>Eine weitere Erkenntnis der Studierenden war, dass nicht jede Zusatzqualifikation einen Nutzen hat. Wer sich weiterqualifizieren will, sollte die Maßnahmen auf seine persönlichen Stärken abstimmen.</p>&#13;
<p>Das Fazit der Studierenden fiel nach dem Interviewmarathon äußerst positiv aus. Sie erhielten Antworten aus erster Hand, die sie in dieser Form nirgendwo gefunden hätten. Die Idee für die Aktion stammte von Studentin Annika Schott. Gefördert wurde die Exkursion deshalb auch mit 500,- Euro aus dem Innovationsfonds Lehre der Hochschule Coburg.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Analytica_Gruppenfoto_1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Herausragende Lehre im Masterstudiengang ZukunftsDesign]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/herausragende-lehre-im-masterstudiengang-zukunftsdesign/</link>
                <pubDate>Thu, 19 Apr 2018 06:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/herausragende-lehre-im-masterstudiengang-zukunftsdesign/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bayerns Wissenschaftsministerin Marion Kiechle zeichnete die Lehrenden des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=748">Masterstudiengangs ZukunftsDesign</a> mit dem „Preis für herausragende Lehre“ aus. Sie stellte fest: „Ihr besonderes Engagement für die Lehre verdient große Anerkennung.“</em></p>&#13;
<p>Dass das Lehrkonzept des Masterstudiengangs ZukunftsDesign den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Lernforschung entspricht, hat die Hochschule Coburg jetzt durch einen Preis bestätigt bekommen. Eine Jury aus Fachleuten und Studierenden sprach dem Studiengang den bayerischen „Preis für herausragende Lehre 2018“ in der Kategorie „Lehrprojekte“ zu. Die neue bayerische Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle überreichte den mit 5.000 EUR dotierten Preis bei einer Feierstunde in Ingolstadt an die Lehrenden.</p>&#13;
<p>„Das ist ein Studiengang, bei dem ich selbst Lust bekomme mich einzuschreiben“, bemerkt die Wissenschaftsministerin in ihrer Festrede. Besonders begeistert zeigte sich die Jury von der gelebten Fächervielfalt, den vielfältigen studentischen Projekten mit der Begleitung durch Coaches und der Tatsache, dass der Studiengang interdisziplinär und berufsbegleitend ist. Außerdem wurde die Rolle des Masterstudiengangs ZukunftsDesign für die Regionalförderung in Oberfranken hervorgehoben. </p>&#13;
<p>Wissenschaftsministerin Kiechle machte zudem deutlich, dass eine gute Hochschullehre zum Markenkern der Hochschulen für angewandte Wissenschaften geworden ist: „Sie legen ein besonderes Augenmerk auf eine qualitätsvolle hochschuldidaktische Aus- und Weiterbildung ihrer Professorinnen und Professoren und sogen für Qualitätsstandards in der Lehre“. Die bayerischen Hochschulen haben in Ingolstadt ein eigenes Zentrum für Hochschuldidaktik, in dem sich die Lehrenden weiterbilden können und das jährlich rund 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anzieht.</p>&#13;
<p>Neben dem Coburger Masterstudiengang ZukunftsDesign wurden der Studiengang „Systems Engineering“ der Hochschulen Augsburg und Kempten sowie das Schreibzentrum der TH Nürnberg ausgezeichnet. Zwei Einzelpreise gingen an die Professorin Birgit Rösel von der OTH Regensburg und den Professor Andreas Riener von der TH Ingolstadt.</p>&#13;
<p>Die Preisträger des Masterstudiengangs ZukunftsDesign sind</p>&#13;
<ul><li>Prof. Dr .Michael Lichtlein</li><li>Prof. Dr. Josef Löffl</li><li>Prof. Dr. Xun Luo</li><li>Prof. Dr. Milena Valeva</li><li>Prof. Dr. Christian Zagel</li></ul>&#13;
<p>Die Ziele, Inhalte und das Lehrkonzept des Studiengangs sind in dem Buch„zukunftsdesign – offen.innovativ.machen“ zusammengefasst, das 2017 im Cuvillier Verlag Göttingen erschienen ist. (ISBN 978-3-7369-9565-9). Herausgeber sind Prof. Dr. Josef Löffl und Prof. Dr. Jürgen Krahl.  </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bayerns Wissenschaftsministerin Marion Kiechle zeichnete die Lehrenden des <a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=748">Masterstudiengangs ZukunftsDesign</a> mit dem „Preis für herausragende Lehre“ aus. Sie stellte fest: „Ihr besonderes Engagement für die Lehre verdient große Anerkennung.“</em></p>&#13;
<p>Dass das Lehrkonzept des Masterstudiengangs ZukunftsDesign den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Lernforschung entspricht, hat die Hochschule Coburg jetzt durch einen Preis bestätigt bekommen. Eine Jury aus Fachleuten und Studierenden sprach dem Studiengang den bayerischen „Preis für herausragende Lehre 2018“ in der Kategorie „Lehrprojekte“ zu. Die neue bayerische Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle überreichte den mit 5.000 EUR dotierten Preis bei einer Feierstunde in Ingolstadt an die Lehrenden.</p>&#13;
<p>„Das ist ein Studiengang, bei dem ich selbst Lust bekomme mich einzuschreiben“, bemerkt die Wissenschaftsministerin in ihrer Festrede. Besonders begeistert zeigte sich die Jury von der gelebten Fächervielfalt, den vielfältigen studentischen Projekten mit der Begleitung durch Coaches und der Tatsache, dass der Studiengang interdisziplinär und berufsbegleitend ist. Außerdem wurde die Rolle des Masterstudiengangs ZukunftsDesign für die Regionalförderung in Oberfranken hervorgehoben. </p>&#13;
<p>Wissenschaftsministerin Kiechle machte zudem deutlich, dass eine gute Hochschullehre zum Markenkern der Hochschulen für angewandte Wissenschaften geworden ist: „Sie legen ein besonderes Augenmerk auf eine qualitätsvolle hochschuldidaktische Aus- und Weiterbildung ihrer Professorinnen und Professoren und sogen für Qualitätsstandards in der Lehre“. Die bayerischen Hochschulen haben in Ingolstadt ein eigenes Zentrum für Hochschuldidaktik, in dem sich die Lehrenden weiterbilden können und das jährlich rund 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anzieht.</p>&#13;
<p>Neben dem Coburger Masterstudiengang ZukunftsDesign wurden der Studiengang „Systems Engineering“ der Hochschulen Augsburg und Kempten sowie das Schreibzentrum der TH Nürnberg ausgezeichnet. Zwei Einzelpreise gingen an die Professorin Birgit Rösel von der OTH Regensburg und den Professor Andreas Riener von der TH Ingolstadt.</p>&#13;
<p>Die Preisträger des Masterstudiengangs ZukunftsDesign sind</p>&#13;
<ul><li>Prof. Dr .Michael Lichtlein</li><li>Prof. Dr. Josef Löffl</li><li>Prof. Dr. Xun Luo</li><li>Prof. Dr. Milena Valeva</li><li>Prof. Dr. Christian Zagel</li></ul>&#13;
<p>Die Ziele, Inhalte und das Lehrkonzept des Studiengangs sind in dem Buch„zukunftsdesign – offen.innovativ.machen“ zusammengefasst, das 2017 im Cuvillier Verlag Göttingen erschienen ist. (ISBN 978-3-7369-9565-9). Herausgeber sind Prof. Dr. Josef Löffl und Prof. Dr. Jürgen Krahl.  </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZD_Preis_Lehre_Alle_Preistraeger_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nach 17 Jahren zurück]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nach-17-jahren-zurueck/</link>
                <pubDate>Wed, 18 Apr 2018 11:58:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nach-17-jahren-zurueck/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im Jahr 2000/2001 machten sie ihren Abschluss als Dipl.-Ing. (FH) im Studiengang Maschinenbau, Schwerpunkt Produktentwicklung. Jetzt trafen sich 12 ehemalige Kommilitonen wieder an der Hochschule Coburg um zu sehen, was aus ihrer damaligen FH&nbsp;Coburg geworden ist.</em></p>&#13;
<p>Beim Gang durch die Flure und die Maschinenhalle der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik begegnen den Absolventen des Jahrgangs 2000/01 bekannte Gerüche nach Maschinenöl und vertraute Bilder. Trotzdem hat sich in den letzten 17 Jahren viel verändert. Neue Gebäude sind entstanden, die Forschung spielt eine größere Rolle und das Serviceangebot für die Studierenden wurde systematisch erweitert. </p>&#13;
<p>„Dennoch sind wir gut vorbereitet in das Berufsleben gestartet“, erinnert sich Daniel Leiss, der den Besuch der Alumni an der Hochschule Coburg organisiert hat. Er und seine ehemaligen Kommilitonen hatten sich für den Schwerpunkt Produktentwicklung bei Prof. Dr. Hansjürgen Linde entschieden. Bereits im dritten Semester organisierte er studentische Projekte mit der Industrie. Zum Beispiel mit dem Speiseeishersteller Schöller aus Nürnberg. „Wir hatten deshalb immer eine volle Eistruhe in der Hochschule stehen“, erzählen sie. „Wir lernten aber auch Präsentationstechniken, um unsere Ideen gut rüberzubringen.“ </p>&#13;
<p>Etliche Studenten profitierten von den Auslandskontakten ihrer Professoren. Sie verbrachten Auslandssemester in Kanada oder Mexiko. Legendär waren auch die von ihnen organisierten Mensaparties oder das Bratwurstwende-Fest, bei dem sie ihre neuesten Produktentwicklungen ausprobieren konnten.</p>&#13;
<p>Heute arbeiten die ehemaligen Studenten der Hochschule Coburg als Geschäftsführer, Projektmanager, Vertriebsingenieur oder Entwicklungsleiter in der Industrie, sowohl in der Region als auch darüber hinaus, wie etwa im Allgäu oder in Wien. Und sie sind sich einig: „Wir würden wieder in Coburg studieren.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Jahr 2000/2001 machten sie ihren Abschluss als Dipl.-Ing. (FH) im Studiengang Maschinenbau, Schwerpunkt Produktentwicklung. Jetzt trafen sich 12 ehemalige Kommilitonen wieder an der Hochschule Coburg um zu sehen, was aus ihrer damaligen FH&nbsp;Coburg geworden ist.</em></p>&#13;
<p>Beim Gang durch die Flure und die Maschinenhalle der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik begegnen den Absolventen des Jahrgangs 2000/01 bekannte Gerüche nach Maschinenöl und vertraute Bilder. Trotzdem hat sich in den letzten 17 Jahren viel verändert. Neue Gebäude sind entstanden, die Forschung spielt eine größere Rolle und das Serviceangebot für die Studierenden wurde systematisch erweitert. </p>&#13;
<p>„Dennoch sind wir gut vorbereitet in das Berufsleben gestartet“, erinnert sich Daniel Leiss, der den Besuch der Alumni an der Hochschule Coburg organisiert hat. Er und seine ehemaligen Kommilitonen hatten sich für den Schwerpunkt Produktentwicklung bei Prof. Dr. Hansjürgen Linde entschieden. Bereits im dritten Semester organisierte er studentische Projekte mit der Industrie. Zum Beispiel mit dem Speiseeishersteller Schöller aus Nürnberg. „Wir hatten deshalb immer eine volle Eistruhe in der Hochschule stehen“, erzählen sie. „Wir lernten aber auch Präsentationstechniken, um unsere Ideen gut rüberzubringen.“ </p>&#13;
<p>Etliche Studenten profitierten von den Auslandskontakten ihrer Professoren. Sie verbrachten Auslandssemester in Kanada oder Mexiko. Legendär waren auch die von ihnen organisierten Mensaparties oder das Bratwurstwende-Fest, bei dem sie ihre neuesten Produktentwicklungen ausprobieren konnten.</p>&#13;
<p>Heute arbeiten die ehemaligen Studenten der Hochschule Coburg als Geschäftsführer, Projektmanager, Vertriebsingenieur oder Entwicklungsleiter in der Industrie, sowohl in der Region als auch darüber hinaus, wie etwa im Allgäu oder in Wien. Und sie sind sich einig: „Wir würden wieder in Coburg studieren.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppe_Hoersaal_1-1024x546.jpg"
                        fileSize="113337"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="546"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppe_Aussen_1-1024x697.jpg"
                        fileSize="179252"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="697"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ausgezeichnet erfinderisch]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausgezeichnet-erfinderisch/</link>
                <pubDate>Tue, 17 Apr 2018 12:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ausgezeichnet-erfinderisch/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Um ans Ziel zu kommen, muss man manchmal gleich um mehrere Ecken denken. Dies gelang dem Studenten Christian Gebhard im vergangenen Semester besonders gut. Für seine praxisnahe Studienarbeit wurde er ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Ein neuer Planet wird entdeckt. Seine Maße sind noch unbekannt, deshalb gilt er vorerst als unendlich groß. Um herauszufinden, wie groß er tatsächlich ist, vergleicht man ihn mit bereits bekannten Himmelskörpern, die jeweils ins Extreme gehen. Der größte Planet ist der Jupiter, der kleinste der Merkur. Macht man jeweils ein Foto von jedem der drei Planeten und legt diese übereinander, lässt sich der unbekannte Planet besser einordnen: Ist er weder kleiner als Merkur, noch größer als Jupiter, befindet er sich im idealen Bereich. Liegt er darunter oder darüber, würde Christian Gebhard ihn als Mängelexemplar aussortieren.</p>&#13;
<p>Der Student spielte im Rahmen seiner Seminararbeit im Studiengang Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau mehrere solcher Szenarien gedanklich durch. Sein Ziel: Bauteile besser auf Qualität prüfen. Ein Gasbrenner springt beispielsweise nur an, wenn ein Funke an seiner Zündelektrode ausgelöst wird. Die Elektrode aus Gebhards Untersuchung setzt sich aus zwei Keramikisolatoren mit Metalldrähten und einem Halteblech mit zwei Öffnungen zusammen. Dort hinein werden die Isolatoren gesteckt. Damit sie auch halten, müssen die Isolatoren aber eine ganz bestimmte Größe haben. Sind sie zu klein, rutschen sie durch die Öffnungen. Sind sie zu groß, entsteht im schlimmsten Fall ein Riss und sie verlieren ihre isolierende Wirkung. „Um keine Mängelexemplare zu produzieren, könnte man die Isolatoren vor dem Zusammenbau von Hand prüfen. Bei einer Stückzahl von 10.000 ist das aber nicht zielführend“, sagt Christian Gebhard. Deshalb suchte er nach einer kosten- und zeitsparenden Methode, den Durchmesser der Keramikisolatoren so exakt zu vermessen, dass sie sich optimal mit dem Halteblech verbinden lassen. </p>&#13;
<p>Eine Lösung fand der Student durch eine spezielle Kreativitätstechnik, den Operator-MZK. Dieser Ansatz zielt darauf ab, kreative Denkanstöße zu provozieren und damit die eigene Vorstellungskraft zu erweitern. Dazu werden sechs Gedankenexperimente durchgeführt, in denen die Variablen Maße, Zeit und Kosten (MZK) jeweils unendlich und gar nicht zur Verfügung stehen. Christian Gebhard stellte sich die Keramikisolatoren dann als unendlich großen Planeten vor. „Genauso wie beim Planeten kann man anhand von Bildervergleichen auch in kurzer Zeit sehen, ob der Durchmesser des Keramikisolators noch im Toleranzbereich liegt“, dachte er sich. Um diese Idee umzusetzen, schlägt Gebhard vor, die Isolatoren von einer Seite zu beleuchten. Währenddessen macht eine Kamera von der anderen Seite ein Foto. Eine Software wertet dann innerhalb kürzester Zeit die Aufnahmen aus, indem sie die Umrisse der Bauteile miteinander vergleicht. Alle, die vom Idealbereich abweichen, fallen automatisch durch das Raster. Der Aussortierungsprozess könne somit wesentlich beschleunigt werden. </p>&#13;
<p><strong>Erfinderisch, kreativ, TRIZ</strong></p>&#13;
<p>Das Verfahren hinter Christian Gebhards Überlegungen nennt sich TRIZ. Diese „Theorie des erfinderischen Problemlösens“ ist eine Art innovativer Methodenkatalog, mit dem man technische Fragestellungen systematisch lösen kann und geht zurück auf den russischen Ingenieur Genrich Altshuller. Dieser analysierte 40.000 Patente und fand heraus, dass viele Probleme durch die immer gleichen Prinzipien behoben werden konnten. Aus dieser Erkenntnis entstanden später verschiedene weitere TRIZ-Werkzeuge, wie der Operator-MZK. Durch TRIZ hat auch Christian Gebhard seinen Horizont erweitert: „Man sollte sich nicht nur auf die kleinen Probleme fokussieren, sondern immer das ganze System im Auge behalten. Nur so erzielt man einen Innovationsvorsprung vor der Konkurrenz.“&nbsp;Nach diesem Prinzip funktioniert auch der Beruf eines Innovationsmanagers. Diese Leute arbeiten in den Entwicklungsabteilungen von Firmen wie General Electric oder Philips mit den TRIZ-Werkzeugen. Um sich auszutauschen, Nachwuchs zu rekrutieren und besondere Leistungen zu ehren, kommen sie jährlich auf dem TRIZ-Day zusammen. Im letzten Jahr war dieser Tag im Innovationskongress in Villach integriert. Dazu war auch Christian Gebhard eingeladen. Er wurde für seine Studienarbeit, die von Prof. Dr. Kai Hiltmann seitens der Hochschule Coburg betreut wurde, ausgezeichnet. Eine Urkunde bestätigt seitdem, dass auch er das Zeug zum Innovationstreiber hat. </p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge/2" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Um ans Ziel zu kommen, muss man manchmal gleich um mehrere Ecken denken. Dies gelang dem Studenten Christian Gebhard im vergangenen Semester besonders gut. Für seine praxisnahe Studienarbeit wurde er ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Ein neuer Planet wird entdeckt. Seine Maße sind noch unbekannt, deshalb gilt er vorerst als unendlich groß. Um herauszufinden, wie groß er tatsächlich ist, vergleicht man ihn mit bereits bekannten Himmelskörpern, die jeweils ins Extreme gehen. Der größte Planet ist der Jupiter, der kleinste der Merkur. Macht man jeweils ein Foto von jedem der drei Planeten und legt diese übereinander, lässt sich der unbekannte Planet besser einordnen: Ist er weder kleiner als Merkur, noch größer als Jupiter, befindet er sich im idealen Bereich. Liegt er darunter oder darüber, würde Christian Gebhard ihn als Mängelexemplar aussortieren.</p>&#13;
<p>Der Student spielte im Rahmen seiner Seminararbeit im Studiengang Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau mehrere solcher Szenarien gedanklich durch. Sein Ziel: Bauteile besser auf Qualität prüfen. Ein Gasbrenner springt beispielsweise nur an, wenn ein Funke an seiner Zündelektrode ausgelöst wird. Die Elektrode aus Gebhards Untersuchung setzt sich aus zwei Keramikisolatoren mit Metalldrähten und einem Halteblech mit zwei Öffnungen zusammen. Dort hinein werden die Isolatoren gesteckt. Damit sie auch halten, müssen die Isolatoren aber eine ganz bestimmte Größe haben. Sind sie zu klein, rutschen sie durch die Öffnungen. Sind sie zu groß, entsteht im schlimmsten Fall ein Riss und sie verlieren ihre isolierende Wirkung. „Um keine Mängelexemplare zu produzieren, könnte man die Isolatoren vor dem Zusammenbau von Hand prüfen. Bei einer Stückzahl von 10.000 ist das aber nicht zielführend“, sagt Christian Gebhard. Deshalb suchte er nach einer kosten- und zeitsparenden Methode, den Durchmesser der Keramikisolatoren so exakt zu vermessen, dass sie sich optimal mit dem Halteblech verbinden lassen. </p>&#13;
<p>Eine Lösung fand der Student durch eine spezielle Kreativitätstechnik, den Operator-MZK. Dieser Ansatz zielt darauf ab, kreative Denkanstöße zu provozieren und damit die eigene Vorstellungskraft zu erweitern. Dazu werden sechs Gedankenexperimente durchgeführt, in denen die Variablen Maße, Zeit und Kosten (MZK) jeweils unendlich und gar nicht zur Verfügung stehen. Christian Gebhard stellte sich die Keramikisolatoren dann als unendlich großen Planeten vor. „Genauso wie beim Planeten kann man anhand von Bildervergleichen auch in kurzer Zeit sehen, ob der Durchmesser des Keramikisolators noch im Toleranzbereich liegt“, dachte er sich. Um diese Idee umzusetzen, schlägt Gebhard vor, die Isolatoren von einer Seite zu beleuchten. Währenddessen macht eine Kamera von der anderen Seite ein Foto. Eine Software wertet dann innerhalb kürzester Zeit die Aufnahmen aus, indem sie die Umrisse der Bauteile miteinander vergleicht. Alle, die vom Idealbereich abweichen, fallen automatisch durch das Raster. Der Aussortierungsprozess könne somit wesentlich beschleunigt werden. </p>&#13;
<p><strong>Erfinderisch, kreativ, TRIZ</strong></p>&#13;
<p>Das Verfahren hinter Christian Gebhards Überlegungen nennt sich TRIZ. Diese „Theorie des erfinderischen Problemlösens“ ist eine Art innovativer Methodenkatalog, mit dem man technische Fragestellungen systematisch lösen kann und geht zurück auf den russischen Ingenieur Genrich Altshuller. Dieser analysierte 40.000 Patente und fand heraus, dass viele Probleme durch die immer gleichen Prinzipien behoben werden konnten. Aus dieser Erkenntnis entstanden später verschiedene weitere TRIZ-Werkzeuge, wie der Operator-MZK. Durch TRIZ hat auch Christian Gebhard seinen Horizont erweitert: „Man sollte sich nicht nur auf die kleinen Probleme fokussieren, sondern immer das ganze System im Auge behalten. Nur so erzielt man einen Innovationsvorsprung vor der Konkurrenz.“&nbsp;Nach diesem Prinzip funktioniert auch der Beruf eines Innovationsmanagers. Diese Leute arbeiten in den Entwicklungsabteilungen von Firmen wie General Electric oder Philips mit den TRIZ-Werkzeugen. Um sich auszutauschen, Nachwuchs zu rekrutieren und besondere Leistungen zu ehren, kommen sie jährlich auf dem TRIZ-Day zusammen. Im letzten Jahr war dieser Tag im Innovationskongress in Villach integriert. Dazu war auch Christian Gebhard eingeladen. Er wurde für seine Studienarbeit, die von Prof. Dr. Kai Hiltmann seitens der Hochschule Coburg betreut wurde, ausgezeichnet. Eine Urkunde bestätigt seitdem, dass auch er das Zeug zum Innovationstreiber hat. </p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge/2" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gebhard_Hiltmann-874x1024.jpg"
                        fileSize="164772"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="874" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr internationale Studierende gewinnen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-internationale-studierende-gewinnen/</link>
                <pubDate>Tue, 17 Apr 2018 04:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-internationale-studierende-gewinnen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ausländische Schulklassen kommen regelmäßig zu Besuch an die Hochschule Coburg, um sich über die vielfältigen Studienangebote zu informieren. Das Konzept einer international ausgerichteten Hochschule geht auf: 10 Prozent der Studierenden kommen mittlerweile aus dem Ausland.</em></p>&#13;
<p>„Wir haben immer mehr internationale Gäste bei uns an der Hochschule, sowohl interessierte Schüler und Schülerinnen als auch Gastdozenten“, freut sich Annette Stegemann, die Leiterin des International Office. Gemeinsam mit ihrem Team besucht sie regelmäßig Schulen im Ausland und lädt die Schüler*innen und ihre Lehrer*innen nach Coburg ein. Viele nehmen die Einladung an. Zuletzt begrüßte Annette Stegemann am Campus Friedrich Streib 18 Schüler*innen aus Italien. </p>&#13;
<p>Die Zehnt- und Elftklässler*innen der Deutschen Schule in Genua erkundeten einen Tag lang die Hochschule Coburg. Dazu gehörten Informationen über Studienmöglichkeiten durch die Studienberatung und den Career Service. Am Nachmittag führte die Studentin Kathi Steiner die Gäste über das Campusgelände. Sie ist Studienbotschafterin des Studiengangs Betriebswirtschaft. Gemeinsam besuchten sie das neugebaute Zentrum für Mobilität und Energie und das Labor für Bioanalytik. Und sie genossen den eindrucksvollen Blick über die Stadt Coburg bis zur Veste. </p>&#13;
<p>„Wir sind bereits zum dritten Mal zu Gast an der Hochschule Coburg. Unsere Schüler freuen sich immer darauf und haben Spaß, weil es hier so praxisnah zugeht“, sagt Michaela von Necker, die an der Schule in Genua für die Berufs- und Studienberatung zuständig ist. An der Deutschen Schule Genua wird sowohl das italienische, als auch das deutsche Abitur absolviert. Entscheiden sich die Schüler*innen für ein Studium in Deutschland, können sie studieren, ohne Vorbereitungskurse – wie beispielsweise ein Studienkolleg – belegen zu müssen. </p>&#13;
<p>Die Exkursionen an die Hochschule Coburg trugen auch schon erste Früchte: Nachdem er im vergangenen Jahr die Hochschule besucht hatte, beschloss ein italienischer Abiturient, sein komplettes Betriebswirtschaftsstudium in Coburg zu absolvieren. Das zeigt, wie gut die Arbeit von Annette Stegemann und ihren Kolleginnen ankommt.</p>&#13;
<p>Das International Office ist eine zentrale Anlaufstelle für internationale Studierende. Dort erhalten Interessent*innen vielfältige Hilfestellungen, angefangen von Beratungen zum Studienplatzangebot und Zulassungskriterien über einen Willkommensservice zur Eingewöhnung bis zur Betreuung in Coburg. Durch gemeinsame Veranstaltungen, sowohl fachlich als auch außerhalb der Hochschule, wird der Austausch zwischen den Kulturen gefördert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ausländische Schulklassen kommen regelmäßig zu Besuch an die Hochschule Coburg, um sich über die vielfältigen Studienangebote zu informieren. Das Konzept einer international ausgerichteten Hochschule geht auf: 10 Prozent der Studierenden kommen mittlerweile aus dem Ausland.</em></p>&#13;
<p>„Wir haben immer mehr internationale Gäste bei uns an der Hochschule, sowohl interessierte Schüler und Schülerinnen als auch Gastdozenten“, freut sich Annette Stegemann, die Leiterin des International Office. Gemeinsam mit ihrem Team besucht sie regelmäßig Schulen im Ausland und lädt die Schüler*innen und ihre Lehrer*innen nach Coburg ein. Viele nehmen die Einladung an. Zuletzt begrüßte Annette Stegemann am Campus Friedrich Streib 18 Schüler*innen aus Italien. </p>&#13;
<p>Die Zehnt- und Elftklässler*innen der Deutschen Schule in Genua erkundeten einen Tag lang die Hochschule Coburg. Dazu gehörten Informationen über Studienmöglichkeiten durch die Studienberatung und den Career Service. Am Nachmittag führte die Studentin Kathi Steiner die Gäste über das Campusgelände. Sie ist Studienbotschafterin des Studiengangs Betriebswirtschaft. Gemeinsam besuchten sie das neugebaute Zentrum für Mobilität und Energie und das Labor für Bioanalytik. Und sie genossen den eindrucksvollen Blick über die Stadt Coburg bis zur Veste. </p>&#13;
<p>„Wir sind bereits zum dritten Mal zu Gast an der Hochschule Coburg. Unsere Schüler freuen sich immer darauf und haben Spaß, weil es hier so praxisnah zugeht“, sagt Michaela von Necker, die an der Schule in Genua für die Berufs- und Studienberatung zuständig ist. An der Deutschen Schule Genua wird sowohl das italienische, als auch das deutsche Abitur absolviert. Entscheiden sich die Schüler*innen für ein Studium in Deutschland, können sie studieren, ohne Vorbereitungskurse – wie beispielsweise ein Studienkolleg – belegen zu müssen. </p>&#13;
<p>Die Exkursionen an die Hochschule Coburg trugen auch schon erste Früchte: Nachdem er im vergangenen Jahr die Hochschule besucht hatte, beschloss ein italienischer Abiturient, sein komplettes Betriebswirtschaftsstudium in Coburg zu absolvieren. Das zeigt, wie gut die Arbeit von Annette Stegemann und ihren Kolleginnen ankommt.</p>&#13;
<p>Das International Office ist eine zentrale Anlaufstelle für internationale Studierende. Dort erhalten Interessent*innen vielfältige Hilfestellungen, angefangen von Beratungen zum Studienplatzangebot und Zulassungskriterien über einen Willkommensservice zur Eingewöhnung bis zur Betreuung in Coburg. Durch gemeinsame Veranstaltungen, sowohl fachlich als auch außerhalb der Hochschule, wird der Austausch zwischen den Kulturen gefördert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schuelergruppe_Genua_Gruppenfoto.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schuelergruppe_Genua_Campusrundgang.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schuelergruppe_Genua_Labor.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Versuch und Irrtum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/versuch-und-irrtum/</link>
                <pubDate>Thu, 12 Apr 2018 12:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/versuch-und-irrtum/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In den technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen sind Versuche und Tests im Labor systematisch in das Studium integriert. Die Laboringenieurinnen Josefine Schlemmer und Prachi Gadpayle leiten die Studierenden an und vermitteln praktisches Wissen.</em></p>&#13;
<p>„Am Anfang sind viele Studierende noch stark von der Schule geprägt. Sie lernen auswendig“, stellt Josefine Schlemmer fest. Die Diplomchemikerin mit Masterabschluss betreut sowohl deutsche als auch internationale Bachelor- und Masterstudierende in den Bereichen Technische Physik, Simulation und Test sowie Mess- und Sensortechnik. Ihre indische Kollegin Prachi Gadpayle begleitet die internationalen Masterstudierenden während ihres Ingenieurprojekts. Sie schloss im indischen Pune ihren Master of Engineering in „Elektronik und Digitale Systemen“ ab und lebt gemeinsam mit ihrem Mann seit 2015 in Deutschland. </p>&#13;
<p>Im Labor arbeiten in der Regel drei Zweiergruppen parallel an chemischen, physikalischen oder elektrotechnischen Aufgaben. Pro Semester probieren sie so in vier bis sechs Versuchen ihr Wissen aus. „Unser Ziel ist es, dass die Studierenden von Anfang an die theoretischen Grundlagen anwenden und das Wissen so in die höheren Semester mitnehmen“, erklärt Josefine Schlemmer. Da wird schnell klar, ob das Gelernte verstanden wurde. Außerdem geht es um ganz praktische Experimentierfähigkeiten, beispielsweise: Wie schließe ich ein Messgerät an? Wie kann ich messen? Welche Parameter verändern sich? Und: Wie werte ich einen Versuch aus? </p>&#13;
<p>Am Ende müssen die Studierenden das Vorgehen und die Ergebnisse in einem Protokoll festhalten, unabhängig davon, ob sie richtig oder falsch sind. „Auch ein falscher Weg muss dokumentiert werden. Der nächste, der kommt muss diesen Fehler dann nicht nochmals machen“, trichtert Josefine Schlemmer ihren Studierenden ein. Und sie ergänzt: „Wenn alles aalglatt läuft, denken sie oft nicht genügend darüber nach.“</p>&#13;
<p>Prachi Gadpayle arbeitet nebenberuflich an der Hochschule Coburg und unterstützt die internationalen Studierenden im Master-Studiengang Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) bei ihren Ingenieurprojekten im Labor. Dabei geht es sowohl um praktische Fähigkeiten wie das Löten, als auch um das Abfassen des Projektreports. Die Kommunikation im Labor läuft in englischer Sprache. Josefine Schlemmer und Prachi Gadpayle merken gerade bei ihren chinesischen Studierenden die kulturellen Unterschiede: „Am Anfang sind sie häufig zurückhaltend und haben Angst etwas kaputtzumachen. Da müssen wir sie animieren und sie ermuntern, sich etwas zuzutrauen.“</p>&#13;
<p>Josefine Schlemmer besucht gemeinsam mit Kollegen von Zeit zu Zeit auch Studierende, die gerade ihr Praxissemester in einem Unternehmen machen. Sie möchten erfahren, was den Unternehmen bei Berufseinsteiger*innen besonders wichtig ist. „In den Gesprächen hören wir immer wieder, dass wir die Studierenden noch stärker dazu befähigen müssen, auftauchende Probleme selbstständig zu lösen“, berichtet sie. Deshalb probiert ihre Fakultät Angewandte Naturwissenschaften gerade neue Methoden aus, wie es gelingt, die Studierenden zu noch mehr selbstständigem Arbeiten im Labor zu bewegen. Dazu werden künftig zwar Aufgaben gestellt. Bei ihrer Lösung haben die Studierenden jedoch weitgehend freie Hand. Sie sollen eigenständig recherchieren, eine vielversprechende Methode auswählen, sie ausprobieren und erfahren, ob sie zum Ziel führt. „Das macht schließlich den Reiz der Arbeit als Ingenieur oder Ingenieurin aus“, ist Josefine Schlemmer überzeugt.</p>&#13;
&#13;
<p><em><strong>Informationen zu den Studiengängen:</strong></em></p>&#13;
<p>In der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften gibt es die deutschsprachigen Bachelor-Studiengänge Bioanalytik, Technische Physik mit den Studienrichtungen Laser- und Lichttechnologie sowie Physikalische Technologien und den englischsprachigen Zweig Engineering Physics. Nach den beiden ersten Semestern an der Hochschule Coburg wechseln die Studierenden hier für ein Jahr an eine Partnerhochschule im Ausland.</p>&#13;
<p>Darüber hinaus bietet die Fakultät die beiden deutschsprachigen Master-Studiengänge Bioanalytik sowie Simulation und Test an. Und es gibt den weiterbildenden englischsprachigen Masterstudiengang Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS).</p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es hier.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In den technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen sind Versuche und Tests im Labor systematisch in das Studium integriert. Die Laboringenieurinnen Josefine Schlemmer und Prachi Gadpayle leiten die Studierenden an und vermitteln praktisches Wissen.</em></p>&#13;
<p>„Am Anfang sind viele Studierende noch stark von der Schule geprägt. Sie lernen auswendig“, stellt Josefine Schlemmer fest. Die Diplomchemikerin mit Masterabschluss betreut sowohl deutsche als auch internationale Bachelor- und Masterstudierende in den Bereichen Technische Physik, Simulation und Test sowie Mess- und Sensortechnik. Ihre indische Kollegin Prachi Gadpayle begleitet die internationalen Masterstudierenden während ihres Ingenieurprojekts. Sie schloss im indischen Pune ihren Master of Engineering in „Elektronik und Digitale Systemen“ ab und lebt gemeinsam mit ihrem Mann seit 2015 in Deutschland. </p>&#13;
<p>Im Labor arbeiten in der Regel drei Zweiergruppen parallel an chemischen, physikalischen oder elektrotechnischen Aufgaben. Pro Semester probieren sie so in vier bis sechs Versuchen ihr Wissen aus. „Unser Ziel ist es, dass die Studierenden von Anfang an die theoretischen Grundlagen anwenden und das Wissen so in die höheren Semester mitnehmen“, erklärt Josefine Schlemmer. Da wird schnell klar, ob das Gelernte verstanden wurde. Außerdem geht es um ganz praktische Experimentierfähigkeiten, beispielsweise: Wie schließe ich ein Messgerät an? Wie kann ich messen? Welche Parameter verändern sich? Und: Wie werte ich einen Versuch aus? </p>&#13;
<p>Am Ende müssen die Studierenden das Vorgehen und die Ergebnisse in einem Protokoll festhalten, unabhängig davon, ob sie richtig oder falsch sind. „Auch ein falscher Weg muss dokumentiert werden. Der nächste, der kommt muss diesen Fehler dann nicht nochmals machen“, trichtert Josefine Schlemmer ihren Studierenden ein. Und sie ergänzt: „Wenn alles aalglatt läuft, denken sie oft nicht genügend darüber nach.“</p>&#13;
<p>Prachi Gadpayle arbeitet nebenberuflich an der Hochschule Coburg und unterstützt die internationalen Studierenden im Master-Studiengang Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS) bei ihren Ingenieurprojekten im Labor. Dabei geht es sowohl um praktische Fähigkeiten wie das Löten, als auch um das Abfassen des Projektreports. Die Kommunikation im Labor läuft in englischer Sprache. Josefine Schlemmer und Prachi Gadpayle merken gerade bei ihren chinesischen Studierenden die kulturellen Unterschiede: „Am Anfang sind sie häufig zurückhaltend und haben Angst etwas kaputtzumachen. Da müssen wir sie animieren und sie ermuntern, sich etwas zuzutrauen.“</p>&#13;
<p>Josefine Schlemmer besucht gemeinsam mit Kollegen von Zeit zu Zeit auch Studierende, die gerade ihr Praxissemester in einem Unternehmen machen. Sie möchten erfahren, was den Unternehmen bei Berufseinsteiger*innen besonders wichtig ist. „In den Gesprächen hören wir immer wieder, dass wir die Studierenden noch stärker dazu befähigen müssen, auftauchende Probleme selbstständig zu lösen“, berichtet sie. Deshalb probiert ihre Fakultät Angewandte Naturwissenschaften gerade neue Methoden aus, wie es gelingt, die Studierenden zu noch mehr selbstständigem Arbeiten im Labor zu bewegen. Dazu werden künftig zwar Aufgaben gestellt. Bei ihrer Lösung haben die Studierenden jedoch weitgehend freie Hand. Sie sollen eigenständig recherchieren, eine vielversprechende Methode auswählen, sie ausprobieren und erfahren, ob sie zum Ziel führt. „Das macht schließlich den Reiz der Arbeit als Ingenieur oder Ingenieurin aus“, ist Josefine Schlemmer überzeugt.</p>&#13;
&#13;
<p><em><strong>Informationen zu den Studiengängen:</strong></em></p>&#13;
<p>In der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften gibt es die deutschsprachigen Bachelor-Studiengänge Bioanalytik, Technische Physik mit den Studienrichtungen Laser- und Lichttechnologie sowie Physikalische Technologien und den englischsprachigen Zweig Engineering Physics. Nach den beiden ersten Semestern an der Hochschule Coburg wechseln die Studierenden hier für ein Jahr an eine Partnerhochschule im Ausland.</p>&#13;
<p>Darüber hinaus bietet die Fakultät die beiden deutschsprachigen Master-Studiengänge Bioanalytik sowie Simulation und Test an. Und es gibt den weiterbildenden englischsprachigen Masterstudiengang Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology (AIMS).</p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es hier.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gadpayle_Schlemmer.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Rund um die Versicherung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/rund-um-die-versicherung/</link>
                <pubDate>Wed, 11 Apr 2018 12:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/rund-um-die-versicherung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Digitalisierung stellt viele Branchen vor Herausforderungen. Auch die Versicherungswirtschaft. Die Hochschule Coburg forscht deshalb an Modellen, die die Unternehmen darauf vorbereiten sollen. </em></p>&#13;
<p>Unser Zuhause wird digital. Geräte mit Sprachsteuerung, die miteinander vernetzt sind und untereinander kommunizieren können, halten Einzug. Doch wie versichert man ein sogenanntes Smart-Home? Das untersuchten die Absolventen der Studiengänge Versicherungsmanagement und Versicherungswirtschaft, Katharina Klein und Christian Barb gemeinsam mit ihrem ehemaligen Studiengangsleiter, Prof. Dr. Mirko Kraft. Sie gingen der Frage nach, wie sich die neuen Technologien auf die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung auswirken. Ihre Ergebnisse präsentierten sie auf der Tagung des Deutschen Vereins für Versicherungswirtschaft (DVfVW) in München. Zudem referierte Anja Bauchowitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, über die Entwicklung eines Stufenmodells zur Einhaltung von Richtlinien bei gesetzlichen Krankenversicherern.  </p>&#13;
<p>Auch drei Studierende der Versicherungswirtschaft nahmen an der Tagung teil und konnten sich so mit Studierenden aus ganz Deutschland austauschen, um Inspirationen für ihre eigenen wissenschaftlichen Projekte zu gewinnen. Professor Kraft war neben seinem Beitrag zum Smart-Home auch als Moderator eines Forums geladen.&nbsp; </p>&#13;
<p>Die Tagung des DVfVW bietet eine Plattform zum fachlichen Austausch und zur persönlichen Weiterbildung der Teilnehmenden. Alljährlich versammeln sich Versicherungsexperten aus ganz Deutschland sowie internationale Gastreferenten, um die aktuellen Trends und Entwicklungen der Branche auf wissenschaftlicher Ebene zu diskutieren. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Digitalisierung stellt viele Branchen vor Herausforderungen. Auch die Versicherungswirtschaft. Die Hochschule Coburg forscht deshalb an Modellen, die die Unternehmen darauf vorbereiten sollen. </em></p>&#13;
<p>Unser Zuhause wird digital. Geräte mit Sprachsteuerung, die miteinander vernetzt sind und untereinander kommunizieren können, halten Einzug. Doch wie versichert man ein sogenanntes Smart-Home? Das untersuchten die Absolventen der Studiengänge Versicherungsmanagement und Versicherungswirtschaft, Katharina Klein und Christian Barb gemeinsam mit ihrem ehemaligen Studiengangsleiter, Prof. Dr. Mirko Kraft. Sie gingen der Frage nach, wie sich die neuen Technologien auf die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung auswirken. Ihre Ergebnisse präsentierten sie auf der Tagung des Deutschen Vereins für Versicherungswirtschaft (DVfVW) in München. Zudem referierte Anja Bauchowitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, über die Entwicklung eines Stufenmodells zur Einhaltung von Richtlinien bei gesetzlichen Krankenversicherern.  </p>&#13;
<p>Auch drei Studierende der Versicherungswirtschaft nahmen an der Tagung teil und konnten sich so mit Studierenden aus ganz Deutschland austauschen, um Inspirationen für ihre eigenen wissenschaftlichen Projekte zu gewinnen. Professor Kraft war neben seinem Beitrag zum Smart-Home auch als Moderator eines Forums geladen.&nbsp; </p>&#13;
<p>Die Tagung des DVfVW bietet eine Plattform zum fachlichen Austausch und zur persönlichen Weiterbildung der Teilnehmenden. Alljährlich versammeln sich Versicherungsexperten aus ganz Deutschland sowie internationale Gastreferenten, um die aktuellen Trends und Entwicklungen der Branche auf wissenschaftlicher Ebene zu diskutieren. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jahrestagung_DVfVW.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein hoch spannendes Projekt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-hoch-spannendes-projekt/</link>
                <pubDate>Wed, 11 Apr 2018 12:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-hoch-spannendes-projekt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Der Master-Studiengang „Elektro- und Informationstechnik“ der Hochschule Coburg ist ein sogenannter „Projektmaster“. Die Studierenden beschäftigen sich während des gesamten dreisemestrigen Studiums mit einem Projekt, das zwischen Theorie und Praxis angesiedelt ist. Sie besuchen thematisch passende Vorlesungen und präsentieren ihre Ergebnisse in der abschließenden Masterthesis. Christian Panzer bearbeitet in seinem Projekt ein Thema aus der Hochspannungstechnik. </em></p>&#13;
<p>Bereits in der Berufsschule fragte Christian Panzer seine Lehrer immer nach dem „Warum“. Er wollte wissen, welche Phänomene hinter den technischen Lösungen stecken. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung zum Mechatroniker entschied er sich daher für das Bachelorstudium Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Erneuerbare Energien an der Hochschule Coburg. Hier merkte er relativ schnell, wofür sein Herz schlägt, nämlich für die Hochspannungstechnik. Und er stellt fest: „Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Thema in Kombination mit der praktischen Anwendung ist spannend.“</p>&#13;
<p>So sprach er am Ende seines Bachelorstudiums Prof. Dr. Michael Rossner auf ein mögliches Thema für das Masterstudium an. Professor Rossner lehrt in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik und forscht u.a. in der Hochspannungstechnik auf den Gebieten Gas- und Feststoff-Isolationstechnik. Er betreut aktuell auf diesem Gebiet auch ein Industrieprojekt. Das Masterprojekt von Christian Panzer setzt sich mit einem Teilaspekt dieses Projekts auseinander. </p>&#13;
<p>Konkret geht es um folgendes: Beim Transport von elektrischer Energie über weite Strecken wird die Wechselstromübertragung immer häufiger durch die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) ersetzt. Das macht es notwendig, dass alle elektrischen Betriebsmittel für die Gleichstromübertragung geeignet sind. Dazu gehören auch die Hochspannungsdurchführungen, die üblicherweise elektrisch sehr stark belastet werden und daher eine besondere Aufmerksamkeit brauchen. Die unter Hochspannung stehenden elektrischen Leiter müssen entladungssicher durch geerdete Teile wie beispielsweise eine Außenwand hindurchgeführt werden. Genau hier setzt Christian Panzer mit seinem Masterprojekt an. Er betrachtet die Materialeigenschaften des &nbsp;Isolierstoff-Gas-Metallübergangs in einer Gleichstrom-belasteten Hochspannungsdurchführung.</p>&#13;
<p>Das nötige Wissen holt er sich in ausgewählten Vorlesungen, die er an der Hochschule Coburg, aber auch an kooperierenden Hochschulen und Universitäten besuchen kann. Christian Panzer fuhr zu den Vorlesungen zur Hochspannungstechnik und zur Transienten-Messtechnik an die Technische Universität Ilmenau. Für das interdisziplinäre Modul kann er u.a. auf die Angebote der Virtuellen Hochschule Bayern zurückgreifen.</p>&#13;
<p>Darüber hinaus muss jeder Masterstudent drei projektbegleitende Masterseminare besuchen. Hier treffen sich die Masterstudierenden aus den kooperierenden Hochschulen Coburg, Aschaffenburg sowie Würzburg-Schweinfurt und präsentieren ihre (Zwischen-)Ergebnisse. Eine dieser Präsentationen muss in englischer Sprache sein und zum Abschluss diskutieren die Studierenden ihre Ergebnisse anhand eines wissenschaftlichen Posters.</p>&#13;
<p>„Ich erlebe das Masterstudium als einen anspruchsvollen Lernprozess. Unsere Professoren legen viel Wert auf ein wissenschaftliches Sprachlevel. Und uns wird viel Eigenverantwortung übertragen“, berichtet Christian Panzer von seinen Erfahrungen. Bei den Präsentationen in den Masterseminaren profitiert er auch von seiner Tätigkeiten als Tutor für die Bachelor-Studierenden. </p>&#13;
<p>Wie wertvoll seine Ausbildung zum Mechatroniker war, merkt er, wenn er die neuen Prüfstände für seine Messungen baut. „Es ist das Gesamtpaket aus interessanten Theorieinhalten und der praktischen Anwendung, die das Masterstudium so spannend machen“, stellt Christan Panzer fest. Und er ergänzt: „Das ist schon ein echtes Erfolgserlebnis, wenn man mit den selbst gebauten Prüfständen die Messergebnisse erhält, die man aufgrund der Theorie erwartet hat.“ Nach dem Abschluss seines Masterstudiums möchte er promovieren. Er sagt: “Ich finde die Wissenschaft hochspannend.“</p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge/2" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Master-Studiengang „Elektro- und Informationstechnik“ der Hochschule Coburg ist ein sogenannter „Projektmaster“. Die Studierenden beschäftigen sich während des gesamten dreisemestrigen Studiums mit einem Projekt, das zwischen Theorie und Praxis angesiedelt ist. Sie besuchen thematisch passende Vorlesungen und präsentieren ihre Ergebnisse in der abschließenden Masterthesis. Christian Panzer bearbeitet in seinem Projekt ein Thema aus der Hochspannungstechnik. </em></p>&#13;
<p>Bereits in der Berufsschule fragte Christian Panzer seine Lehrer immer nach dem „Warum“. Er wollte wissen, welche Phänomene hinter den technischen Lösungen stecken. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung zum Mechatroniker entschied er sich daher für das Bachelorstudium Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Erneuerbare Energien an der Hochschule Coburg. Hier merkte er relativ schnell, wofür sein Herz schlägt, nämlich für die Hochspannungstechnik. Und er stellt fest: „Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Thema in Kombination mit der praktischen Anwendung ist spannend.“</p>&#13;
<p>So sprach er am Ende seines Bachelorstudiums Prof. Dr. Michael Rossner auf ein mögliches Thema für das Masterstudium an. Professor Rossner lehrt in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik und forscht u.a. in der Hochspannungstechnik auf den Gebieten Gas- und Feststoff-Isolationstechnik. Er betreut aktuell auf diesem Gebiet auch ein Industrieprojekt. Das Masterprojekt von Christian Panzer setzt sich mit einem Teilaspekt dieses Projekts auseinander. </p>&#13;
<p>Konkret geht es um folgendes: Beim Transport von elektrischer Energie über weite Strecken wird die Wechselstromübertragung immer häufiger durch die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) ersetzt. Das macht es notwendig, dass alle elektrischen Betriebsmittel für die Gleichstromübertragung geeignet sind. Dazu gehören auch die Hochspannungsdurchführungen, die üblicherweise elektrisch sehr stark belastet werden und daher eine besondere Aufmerksamkeit brauchen. Die unter Hochspannung stehenden elektrischen Leiter müssen entladungssicher durch geerdete Teile wie beispielsweise eine Außenwand hindurchgeführt werden. Genau hier setzt Christian Panzer mit seinem Masterprojekt an. Er betrachtet die Materialeigenschaften des &nbsp;Isolierstoff-Gas-Metallübergangs in einer Gleichstrom-belasteten Hochspannungsdurchführung.</p>&#13;
<p>Das nötige Wissen holt er sich in ausgewählten Vorlesungen, die er an der Hochschule Coburg, aber auch an kooperierenden Hochschulen und Universitäten besuchen kann. Christian Panzer fuhr zu den Vorlesungen zur Hochspannungstechnik und zur Transienten-Messtechnik an die Technische Universität Ilmenau. Für das interdisziplinäre Modul kann er u.a. auf die Angebote der Virtuellen Hochschule Bayern zurückgreifen.</p>&#13;
<p>Darüber hinaus muss jeder Masterstudent drei projektbegleitende Masterseminare besuchen. Hier treffen sich die Masterstudierenden aus den kooperierenden Hochschulen Coburg, Aschaffenburg sowie Würzburg-Schweinfurt und präsentieren ihre (Zwischen-)Ergebnisse. Eine dieser Präsentationen muss in englischer Sprache sein und zum Abschluss diskutieren die Studierenden ihre Ergebnisse anhand eines wissenschaftlichen Posters.</p>&#13;
<p>„Ich erlebe das Masterstudium als einen anspruchsvollen Lernprozess. Unsere Professoren legen viel Wert auf ein wissenschaftliches Sprachlevel. Und uns wird viel Eigenverantwortung übertragen“, berichtet Christian Panzer von seinen Erfahrungen. Bei den Präsentationen in den Masterseminaren profitiert er auch von seiner Tätigkeiten als Tutor für die Bachelor-Studierenden. </p>&#13;
<p>Wie wertvoll seine Ausbildung zum Mechatroniker war, merkt er, wenn er die neuen Prüfstände für seine Messungen baut. „Es ist das Gesamtpaket aus interessanten Theorieinhalten und der praktischen Anwendung, die das Masterstudium so spannend machen“, stellt Christan Panzer fest. Und er ergänzt: „Das ist schon ein echtes Erfolgserlebnis, wenn man mit den selbst gebauten Prüfständen die Messergebnisse erhält, die man aufgrund der Theorie erwartet hat.“ Nach dem Abschluss seines Masterstudiums möchte er promovieren. Er sagt: “Ich finde die Wissenschaft hochspannend.“</p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge/2" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Christian_Panzer-683x1024.jpg"
                        fileSize="109448"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ausgezeichneter Ingenieur-Nachwuchs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausgezeichneter-ingenieur-nachwuchs/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Apr 2018 11:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ausgezeichneter-ingenieur-nachwuchs/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ingenieure sind gefragt. Erst recht, wenn sie einen herausragenden Studienabschluss vorweisen können. Die Hochschule Coburg bildet solchen Nachwuchs aus. Das würdigt auch der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Gleich drei Absolvent*innen zeichnete er für ihre Abschlussarbeiten aus. </em></p>&#13;
<p>Einmal im Jahr ehrt der VDI besonders gute Studienabschlussarbeiten. Dieses Jahr ging der Preis „Beste Abschlussarbeiten der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik“ an Susanne Angela Olbrich, Martin Hyba sowie Andreas Gutgesell. Sie freuten sich jeweils über eine Prämie in Höhe von 333 Euro und eine kostenfreie Jahresmitgliedschaft im VDI.  </p>&#13;
<p>Susanne Angela Olbrich verfasste ihre Diplomarbeit am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik unter der Betreuung von Prof. Dr. Alexander Rost. Sie dokumentierte die am Institut gewonnenen Ergebnisse der Bruchmechanik von Wolframverbundwerkstoff zur Bestimmung des sogenannten J-Integrals. Die Absolventin ist bereits seit September 2017 am DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt beschäftigt.</p>&#13;
<p>Andreas Gutgesell erstellte seine Masterarbeit bei der Firma Brose. Dort untersuchte er den Entwicklungsprozess von Heckklappenantrieben am Beispiel von Spindelantrieben auf Schleifen und Fehlermöglichkeiten. Seitens der Hochschule wurde er von Prof. Dr. Winfried Perseke betreut. </p>&#13;
<p>Martin Hybas Bachelorarbeit brachte ihm eine Festanstellung bei der Martin Membrane System AG im Bereich Entwicklung und Konstruktion ein. Dort fertigte und erprobte er einen Prototyp einer neukonzeptionierten Abwasservorreinigungsstufe. Die Arbeit betreute Prof. Dr. Kai Hiltmann.</p>&#13;
<p>Bei der Urkundenübergabe gratulierte auch der Coburger Oberbürgermeister Norbert Tessmer den drei jungen Ingenieuren. Er rechnete ihnen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt aus. Absolventen technischer Studiengänge seien derzeit - auch in Coburg - sehr gefragt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ingenieure sind gefragt. Erst recht, wenn sie einen herausragenden Studienabschluss vorweisen können. Die Hochschule Coburg bildet solchen Nachwuchs aus. Das würdigt auch der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Gleich drei Absolvent*innen zeichnete er für ihre Abschlussarbeiten aus. </em></p>&#13;
<p>Einmal im Jahr ehrt der VDI besonders gute Studienabschlussarbeiten. Dieses Jahr ging der Preis „Beste Abschlussarbeiten der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik“ an Susanne Angela Olbrich, Martin Hyba sowie Andreas Gutgesell. Sie freuten sich jeweils über eine Prämie in Höhe von 333 Euro und eine kostenfreie Jahresmitgliedschaft im VDI.  </p>&#13;
<p>Susanne Angela Olbrich verfasste ihre Diplomarbeit am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik unter der Betreuung von Prof. Dr. Alexander Rost. Sie dokumentierte die am Institut gewonnenen Ergebnisse der Bruchmechanik von Wolframverbundwerkstoff zur Bestimmung des sogenannten J-Integrals. Die Absolventin ist bereits seit September 2017 am DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt beschäftigt.</p>&#13;
<p>Andreas Gutgesell erstellte seine Masterarbeit bei der Firma Brose. Dort untersuchte er den Entwicklungsprozess von Heckklappenantrieben am Beispiel von Spindelantrieben auf Schleifen und Fehlermöglichkeiten. Seitens der Hochschule wurde er von Prof. Dr. Winfried Perseke betreut. </p>&#13;
<p>Martin Hybas Bachelorarbeit brachte ihm eine Festanstellung bei der Martin Membrane System AG im Bereich Entwicklung und Konstruktion ein. Dort fertigte und erprobte er einen Prototyp einer neukonzeptionierten Abwasservorreinigungsstufe. Die Arbeit betreute Prof. Dr. Kai Hiltmann.</p>&#13;
<p>Bei der Urkundenübergabe gratulierte auch der Coburger Oberbürgermeister Norbert Tessmer den drei jungen Ingenieuren. Er rechnete ihnen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt aus. Absolventen technischer Studiengänge seien derzeit - auch in Coburg - sehr gefragt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/VDI_Preisverleihung.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Welt im Kleinen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-welt-im-kleinen/</link>
                <pubDate>Mon, 09 Apr 2018 12:10:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-welt-im-kleinen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein gemeinsames Ausstellungsprojekt von Hochschule, Puppenmuseum und Vertretern aus Wirtschaft und der Stadt Coburg steht kurz vor seiner Vollendung. Am Mittwoch, 16. Mai 2018 öffnet die Sonderschau „Modelle, die die Welt bedeuten“ ihre Pforten für die Besucher. Doch zuvor gibt es noch viel zu tun.</em></p>&#13;
<p>Umringt von ihren Studierenden sitzt Barbara Fuchs auf dem Dielenboden eines Ausstellungsraums des Puppenmuseums Coburg und fasst in wenigen Sätzen die Arbeit der letzten Monate zusammen. Was die Professorin im Studiengang Innenarchitektur erzählt, ist ein Novum in der Geschichte der Hochschule Coburg: eine Sonderausstellung im Puppenmuseum, entwickelt und umgesetzt von Museumsmitarbeitern, Studierenden, Lehrenden und Fachexperten, unterstützt vom Amt für Schulen, Kultur und Bildung sowie vom Stadtmarketing der Stadt Coburg und finanziert durch den Innovationsfonds der Hochschule, den Bezirk Oberfranken und die Niederfüllbacher Stiftung. Ein Großprojekt also und eines, das es thematisch in sich hat. Denn wissenschaftliche 3D-Modelle bringt man nicht sofort mit den Exponaten eines Puppenmuseums zusammen. Genau diese, aus zahlreichen Studiengängen der Hochschule zusammengetragenen Objekte, stehen aber im Fokus der Ausstellung.</p>&#13;
<p> Neben Modellen der physikalischen Lehrsammlung werden auch Beispiele aus den Fachbereichen Informatik, Produktdesign oder Architektur zu sehen sein. Doch wie kam es zu der Kooperation mit dem Puppenmuseum? Vorausgegangen ist der Idee einer gemeinsamen Sonderschau ein interdisziplinäres Symposium zum Gebrauch von Modellen im vergangenen Sommer, an dem auch Christine Spiller, Leiterin des Puppenmuseums, beteiligt war. Die Parallelen sind laut Barbara Fuchs unübersehbar. „Puppenstuben geben einen Einblick in das bürgerliche Leben einer Epoche und bilden eine Welt ab, die es real gibt. Wissenschaftliche Modelle dagegen zeigen, was es in Zukunft einmal geben soll“, erklärt die Professorin, die die Ausstellungsplanung von Seiten der Hochschule zusammen mit Prof. Dr. Christian Holtorf leitet. Modellbau und Modellgebrauch sind in vielen Wissenschaften unverzichtbare Teile des Erkenntnisprozesses. Sie zeigen anschaulich, wie Wissenschaften arbeiten, wie Experiment und Ergebnis, Forschung und Anwendung zusammenhängen. Besucher der Ausstellung sollen daher auch an möglichst vielen Stationen Gelegenheit zum eigenen Ausprobieren erhalten, beispielsweise am gestalterischen Mittelpunkt der Ausstellung, einem hölzernen Mobile mit allerlei Buchstaben und Symbolen, die zur spielerischen Auseinandersetzung einladen.</p>&#13;
<p>Doch zunächst heißt es für die Studierenden von Barbara Fuchs kreativ sein und mit anpacken, damit die Ausstellung inhaltlich und visuell ein Erfolg wird. Modelle müssen gebaut und mit verständlichen Erklärtexten versehen werden. Auch die Bedingungen in den drei Sonderausstellungsräumen sind zu beachten: „Das Licht ist nicht dimmbar und die 30 Jahre alten Vitrinen unbeweglich und noch dazu jede unterschiedlich in Tiefe und Höhe“, erzählt Christine Spiller. Mithilfe lasergefertigter abnehmbarer Holzkonstruktionen können die Vitrinen von außen optisch an das Ausstellungskonzept angepasst werden. Künstlerische Inszenierungen sollen Übergänge zum Rest der Sammlung des Puppenmuseums schaffen und Anknüpfungspunkte zwischen den wissenschaftlichen Modellen einerseits und den Puppen und ihrer Stuben andererseits herstellen. So wird der Besucher automatisch durch das ganze Haus geleitet. Christian Holtorf arbeitet zeitgleich mit seinen Studierenden am ausstellungsbegleitenden Rahmenprogramm und einer Publikation. „Das Thema der Ausstellung ist nicht einfach, wir müssen die Besucher auf eine Meta-Ebene holen, um das, was wir ausstellen wollen, begreifbar zu machen“, erläutert Barbara Fuchs. Der Ausstellungseröffnung sieht sie mit großer Vorfreude entgegen, trotz der Arbeit, die noch vor allen Beteiligten liegt: „Wir freuen uns mit dieser Sonderschau zeigen zu dürfen, was interdisziplinäre Hochschularbeit in Verbindung mit der Wirtschaft und der Stadt Coburg bewirken kann.“</p>&#13;
<p><em>Das Ausstellungsvorhaben „Modelle, die die Welt bedeuten“ hat in der ersten Runde des Innovationsfonds Lehre den Hauptpreis in Höhe von 10.000 Euro erhalten. Studierende und Lehrende haben jetzt wieder Gelegenheit, ihre kreativen Ideen für Lehr-, Lern- und Prüfungsformate einreichen. Die Bewerbung ist bis zum 30. April 2018 möglich: <a class="external-link-new-window" href="http://www.studieren-in-coburg.de/das-projekt/saeulen-des-coburger-wegs/innovationsfonds/" title="Opens internal link in current window">Zum Innovationsfonds</a></em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein gemeinsames Ausstellungsprojekt von Hochschule, Puppenmuseum und Vertretern aus Wirtschaft und der Stadt Coburg steht kurz vor seiner Vollendung. Am Mittwoch, 16. Mai 2018 öffnet die Sonderschau „Modelle, die die Welt bedeuten“ ihre Pforten für die Besucher. Doch zuvor gibt es noch viel zu tun.</em></p>&#13;
<p>Umringt von ihren Studierenden sitzt Barbara Fuchs auf dem Dielenboden eines Ausstellungsraums des Puppenmuseums Coburg und fasst in wenigen Sätzen die Arbeit der letzten Monate zusammen. Was die Professorin im Studiengang Innenarchitektur erzählt, ist ein Novum in der Geschichte der Hochschule Coburg: eine Sonderausstellung im Puppenmuseum, entwickelt und umgesetzt von Museumsmitarbeitern, Studierenden, Lehrenden und Fachexperten, unterstützt vom Amt für Schulen, Kultur und Bildung sowie vom Stadtmarketing der Stadt Coburg und finanziert durch den Innovationsfonds der Hochschule, den Bezirk Oberfranken und die Niederfüllbacher Stiftung. Ein Großprojekt also und eines, das es thematisch in sich hat. Denn wissenschaftliche 3D-Modelle bringt man nicht sofort mit den Exponaten eines Puppenmuseums zusammen. Genau diese, aus zahlreichen Studiengängen der Hochschule zusammengetragenen Objekte, stehen aber im Fokus der Ausstellung.</p>&#13;
<p> Neben Modellen der physikalischen Lehrsammlung werden auch Beispiele aus den Fachbereichen Informatik, Produktdesign oder Architektur zu sehen sein. Doch wie kam es zu der Kooperation mit dem Puppenmuseum? Vorausgegangen ist der Idee einer gemeinsamen Sonderschau ein interdisziplinäres Symposium zum Gebrauch von Modellen im vergangenen Sommer, an dem auch Christine Spiller, Leiterin des Puppenmuseums, beteiligt war. Die Parallelen sind laut Barbara Fuchs unübersehbar. „Puppenstuben geben einen Einblick in das bürgerliche Leben einer Epoche und bilden eine Welt ab, die es real gibt. Wissenschaftliche Modelle dagegen zeigen, was es in Zukunft einmal geben soll“, erklärt die Professorin, die die Ausstellungsplanung von Seiten der Hochschule zusammen mit Prof. Dr. Christian Holtorf leitet. Modellbau und Modellgebrauch sind in vielen Wissenschaften unverzichtbare Teile des Erkenntnisprozesses. Sie zeigen anschaulich, wie Wissenschaften arbeiten, wie Experiment und Ergebnis, Forschung und Anwendung zusammenhängen. Besucher der Ausstellung sollen daher auch an möglichst vielen Stationen Gelegenheit zum eigenen Ausprobieren erhalten, beispielsweise am gestalterischen Mittelpunkt der Ausstellung, einem hölzernen Mobile mit allerlei Buchstaben und Symbolen, die zur spielerischen Auseinandersetzung einladen.</p>&#13;
<p>Doch zunächst heißt es für die Studierenden von Barbara Fuchs kreativ sein und mit anpacken, damit die Ausstellung inhaltlich und visuell ein Erfolg wird. Modelle müssen gebaut und mit verständlichen Erklärtexten versehen werden. Auch die Bedingungen in den drei Sonderausstellungsräumen sind zu beachten: „Das Licht ist nicht dimmbar und die 30 Jahre alten Vitrinen unbeweglich und noch dazu jede unterschiedlich in Tiefe und Höhe“, erzählt Christine Spiller. Mithilfe lasergefertigter abnehmbarer Holzkonstruktionen können die Vitrinen von außen optisch an das Ausstellungskonzept angepasst werden. Künstlerische Inszenierungen sollen Übergänge zum Rest der Sammlung des Puppenmuseums schaffen und Anknüpfungspunkte zwischen den wissenschaftlichen Modellen einerseits und den Puppen und ihrer Stuben andererseits herstellen. So wird der Besucher automatisch durch das ganze Haus geleitet. Christian Holtorf arbeitet zeitgleich mit seinen Studierenden am ausstellungsbegleitenden Rahmenprogramm und einer Publikation. „Das Thema der Ausstellung ist nicht einfach, wir müssen die Besucher auf eine Meta-Ebene holen, um das, was wir ausstellen wollen, begreifbar zu machen“, erläutert Barbara Fuchs. Der Ausstellungseröffnung sieht sie mit großer Vorfreude entgegen, trotz der Arbeit, die noch vor allen Beteiligten liegt: „Wir freuen uns mit dieser Sonderschau zeigen zu dürfen, was interdisziplinäre Hochschularbeit in Verbindung mit der Wirtschaft und der Stadt Coburg bewirken kann.“</p>&#13;
<p><em>Das Ausstellungsvorhaben „Modelle, die die Welt bedeuten“ hat in der ersten Runde des Innovationsfonds Lehre den Hauptpreis in Höhe von 10.000 Euro erhalten. Studierende und Lehrende haben jetzt wieder Gelegenheit, ihre kreativen Ideen für Lehr-, Lern- und Prüfungsformate einreichen. Die Bewerbung ist bis zum 30. April 2018 möglich: <a class="external-link-new-window" href="http://www.studieren-in-coburg.de/das-projekt/saeulen-des-coburger-wegs/innovationsfonds/" title="Opens internal link in current window">Zum Innovationsfonds</a></em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausstellung_Puppenmuseum-1024x803.jpg"
                        fileSize="169790"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="803"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zertifizierte Vielfalt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zertifizierte-vielfalt/</link>
                <pubDate>Mon, 09 Apr 2018 10:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zertifizierte-vielfalt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bildungs- und Chancengerechtigkeit, Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Um hinter diesen Worten auch Taten stehen zu lassen, durchlief die Hochschule Coburg knapp zwei Jahre lang den Diversity-Auditprozess des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Eine Zertifizierungsurkunde bestätigt nun den Erfolg der Maßnahmen.</em></p>&#13;
<p>„Für mich ist klar: einen Normalstudenten hat es vermutlich noch nie gegeben“, sagt Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit. Gemeinsam mit Monika Faaß, der neuen Diversity-Beauftragten, hat sie das Audit an der Hochschule Coburg geleitet. Und tatsächlich: Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass beispielsweise Studierende mit Kind oder mit einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung keine Seltenheit mehr sind, sondern vielmehr zur Regel werden. Gerade in Bildungseinrichtungen treffen so verschiedenste Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensweisen und Hintergründen aufeinander. „Vielfalt steht positiv und bildlich gesprochen für ein Zusammenleben und –lernen in allen Farben des Regenbogens“, so Professorin Lohrenscheit. Rassismus, Sexismus oder anderen Vorbehalten und Stereotypen müsse man an der Hochschule deshalb konsequent entgegentreten. </p>&#13;
<p>In den vergangenen zwei Jahren wurden deshalb vier Handlungsfelder mit diversen Maßnahmen erarbeitet, die einen fairen Umgang mit Vielfalt gewährleisten. Dies versteht Monika Faaß in ihrer neuen Funktion als permanenten Auftrag an die Hochschule und jeden Einzelnen. „Jede Entwicklung, die darauf aus ist, der Vielfalt unserer Studierenden besser gerecht zu werden, ist zu begrüßen“, sagt sie. Wichtig ist es vor allem, das Thema „Diversity“ in die breite Hochschulöffentlichkeit zu tragen. So setzte zum Beispiel eine komplette Ausgabe des Hochschulmagazins den Schwerpunkt darauf. Auch in der Lehre dringen diversitätsorientierte Projekte an die Studierenden. „Der Coburger Weg“ oder das Wissenschafts- und Kulturzentrum bieten eine Vielzahl an interdisziplinären Kursen an. Die enge Zusammenarbeit mit dem Coburger Verein Arbeiterkind e.V. zielt zudem darauf ab, Schüler*innen aus nicht-akademischen Familien zum Studium zu ermutigen und sie währenddessen zu unterstützen. Auch für Asylbewerber*innen und Flüchtlinge gibt es Angebote. Im Frühjahr 2015 wurde das „Programmstudium für Menschen mit Fluchterfahrung“ entwickelt. Alle Ergebnisse fließen bei der Umsetzung des Hochschulentwicklungsplans (HEPCO) und in die weiteren strategischen Planungen der Hochschule Coburg mit ein.</p>&#13;
<p>Der Generalsekretär des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, Andreas Schlüter, überreichte die Zertifizierungsurkunden in Berlin an insgesamt acht Universitäten und Hochschulen. Zur Verleihung waren die Präsidentin der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Christiane Fritze, Monika Faaß sowie Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit angereist. „Es war inspirierend, sich gemeinsam mit den anderen Hochschulen auf den Weg zu machen. Wir haben den ersten Workshop bei uns ausgerichtet. Damit wurden die zentralen ersten Schritte zu mehr Vielfalt an den einzelnen Hochschulen und im Verbund eingeläutet“, blickt Professorin Lohrenscheit zurück. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bildungs- und Chancengerechtigkeit, Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Um hinter diesen Worten auch Taten stehen zu lassen, durchlief die Hochschule Coburg knapp zwei Jahre lang den Diversity-Auditprozess des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Eine Zertifizierungsurkunde bestätigt nun den Erfolg der Maßnahmen.</em></p>&#13;
<p>„Für mich ist klar: einen Normalstudenten hat es vermutlich noch nie gegeben“, sagt Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit. Gemeinsam mit Monika Faaß, der neuen Diversity-Beauftragten, hat sie das Audit an der Hochschule Coburg geleitet. Und tatsächlich: Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass beispielsweise Studierende mit Kind oder mit einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung keine Seltenheit mehr sind, sondern vielmehr zur Regel werden. Gerade in Bildungseinrichtungen treffen so verschiedenste Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensweisen und Hintergründen aufeinander. „Vielfalt steht positiv und bildlich gesprochen für ein Zusammenleben und –lernen in allen Farben des Regenbogens“, so Professorin Lohrenscheit. Rassismus, Sexismus oder anderen Vorbehalten und Stereotypen müsse man an der Hochschule deshalb konsequent entgegentreten. </p>&#13;
<p>In den vergangenen zwei Jahren wurden deshalb vier Handlungsfelder mit diversen Maßnahmen erarbeitet, die einen fairen Umgang mit Vielfalt gewährleisten. Dies versteht Monika Faaß in ihrer neuen Funktion als permanenten Auftrag an die Hochschule und jeden Einzelnen. „Jede Entwicklung, die darauf aus ist, der Vielfalt unserer Studierenden besser gerecht zu werden, ist zu begrüßen“, sagt sie. Wichtig ist es vor allem, das Thema „Diversity“ in die breite Hochschulöffentlichkeit zu tragen. So setzte zum Beispiel eine komplette Ausgabe des Hochschulmagazins den Schwerpunkt darauf. Auch in der Lehre dringen diversitätsorientierte Projekte an die Studierenden. „Der Coburger Weg“ oder das Wissenschafts- und Kulturzentrum bieten eine Vielzahl an interdisziplinären Kursen an. Die enge Zusammenarbeit mit dem Coburger Verein Arbeiterkind e.V. zielt zudem darauf ab, Schüler*innen aus nicht-akademischen Familien zum Studium zu ermutigen und sie währenddessen zu unterstützen. Auch für Asylbewerber*innen und Flüchtlinge gibt es Angebote. Im Frühjahr 2015 wurde das „Programmstudium für Menschen mit Fluchterfahrung“ entwickelt. Alle Ergebnisse fließen bei der Umsetzung des Hochschulentwicklungsplans (HEPCO) und in die weiteren strategischen Planungen der Hochschule Coburg mit ein.</p>&#13;
<p>Der Generalsekretär des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, Andreas Schlüter, überreichte die Zertifizierungsurkunden in Berlin an insgesamt acht Universitäten und Hochschulen. Zur Verleihung waren die Präsidentin der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Christiane Fritze, Monika Faaß sowie Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit angereist. „Es war inspirierend, sich gemeinsam mit den anderen Hochschulen auf den Weg zu machen. Wir haben den ersten Workshop bei uns ausgerichtet. Damit wurden die zentralen ersten Schritte zu mehr Vielfalt an den einzelnen Hochschulen und im Verbund eingeläutet“, blickt Professorin Lohrenscheit zurück. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zertifikat_Diversity_Berlin.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kein Tag ist wie der andere]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kein-tag-ist-wie-der-andere/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Apr 2018 11:55:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kein-tag-ist-wie-der-andere/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen erfordert zu jeder Zeit höchste Sensibilität. Das wissen Tanja Noe und Danny Ochs aus eigener Erfahrung. Der berufsbegleitende Masterstudiengang Klinische Sozialarbeit ermöglicht es den beiden, neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft direkt anzuwenden. </em></p>&#13;
<p>Eigentlich wollte Danny Ochs Lehrer werden. Stattdessen arbeitet der junge Mann heute mit Straftäter*innen, die psychisch krank sind. Schwere Körperverletzung, Tötungsdelikte, Brandstiftung, Sexualvergehen – sein Arbeitsumfeld wirkt auf Außenstehende oft einschüchternd. Seine Entscheidung hat er aber nie bereut: „Ich wollte schon immer wissen, was mit den Menschen passiert ist und warum“, erzählt er. Viele seiner Patient*innen hätten in ihrer Jugend selbst schlimme Erfahrungen machen müssen. „Erst kürzlich wurde eine Patientin eingeliefert, die schon so gut wie jede Hilfe im sozialpsychiatrischen Bereich erhalten hat. Bisher scheint aber nichts angeschlagen zu haben. Da wusste ich dann auch erst einmal nicht mehr weiter“, sagt Danny Ochs. Um neue Strategien und Methoden kennenzulernen, die ihm in solchen Fällen weiterhelfen könnten, hat er vor gut einem Jahr beschlossen, berufsbegleitend zu studieren. </p>&#13;
<p><strong>Der erste seiner Art</strong></p>&#13;
<p>Die Klinische Sozialarbeit startete 2001 als erster berufsbegleitender Masterstudiengang an der Hochschule Coburg und darüber hinaus als erster seiner Art in ganz Deutschland. Das Besondere: Coburg setzt das Studienkonzept in enger Kooperation mit der Alice-Salomon Hochschule in Berlin um. Beide Hochschulen haben eine führende Rolle in der inhaltlichen Entwicklung der Klinischen Sozialarbeit. Das bedeutet für die momentan 120 eingeschriebenen Studierenden, dass sie an zwei Hochschulstandorten abwechselnd unterrichtet werden. 25 Studienplätze gibt es pro Jahr. Bewerber*innen müssen für die Zusage allerdings einige Voraussetzungen erfüllen: „Sie müssen mindestens ein Jahr Berufserfahrung in einschlägigen Tätigkeitsfeldern mit beratend-behandelnden Aufgaben nachweisen. Außerdem müssen sie neben dem Studium wenigstens 15 Stunden in der Woche im psychosozialen beziehungsweise sozialtherapeutischen Bereich arbeiten. Nur so kann der Transfer zwischen Praxis, Lehre und Forschung gelingen, der für eine wissenschaftlich fundierte Weiterqualifizierung so wichtig ist“, erläutert Prof. Dr. Christine Kröger, die den Studiengang in Coburg leitet. </p>&#13;
<p>Tanja Noe kann sich noch gut an den Beginn ihres Studiums erinnern. Voller Begeisterung erzählte sie damals ihren Freunden, wie bereichernd die Verbindung von Theorie und Praxis sei. Seit über einem Jahr ist die 25-jährige in einer Einrichtung für psychisch kranke Erwachsene in Bamberg beschäftigt. Sie betreut Bewohner*innen, die bereits einen längeren Klinikaufenthalt auf der geschlossenen Station hinter sich haben. Im Studium an der Hochschule Coburg kann sie ihre Fälle wissenschaftlich reflektieren und parallel ihre sozialtherapeutischen Kompetenzen erweitern. </p>&#13;
<p>Was das Kernanliegen von Klinischer Sozialarbeit angeht, habe man mit der Einrichtung des Studiengangs in Coburg und Berlin Pionierarbeit geleistet, stellt Professorin Kröger fest. Wir müssten noch stärker realisieren, dass Gesundheit wesentlich von sozialen Einflüssen abhängt. „Um zu ermöglichen, dass es Menschen nachhaltig besser geht, dürfen wir nicht ausschließlich eine medizinische oder psychologische Perspektive einnehmen. Wir müssen unsere Therapieansätze um eine soziale Dimension erweitern.“ </p>&#13;
<p><strong>Vollzeitjob und Studium</strong></p>&#13;
<p>Dass dieser Ansatz funktioniert, kann Tanja Noe bestätigen. Bei einer Patientin mit bipolarer Störung konnte sie ein Therapiemodell anwenden, das sie erst im Studium kennengelernt hat. „Die Frau hatte immer wieder gedroht, sich umzubringen. Anhand einer Methode zur Verhaltensanalyse konnte ich Schritt für Schritt mit ihr die Krisensituation und deren Auslöser ergründen. Das hat ihr geholfen, zu verstehen, warum sie so handelt und besser auf Warnsignale zu achten“, sagt Noe. Dass sich jemand so ausführlich mit ihrer Geschichte und ihrem Erleben beschäftigt, habe der Patientin neuen Mut gegeben. </p>&#13;
<p>Die Heimbewohner*innen von Tanja Noe sind im Schnitt 40 bis 50 Jahre alt. Sie sollen den Weg stufenweise von der vollstationären Tag- und Nachtbetreuung, über betreute Wohngemeinschaften und Einzelwohnungen bis hin zur vollkommenen Selbständigkeit gehen. Dabei unterstützt die junge Frau ihre Patient*innen bei ganz alltäglichen Dingen wie Kochen und Putzen und begleitet sie zu Behörden- oder Arztterminen. „Wir wollen die Leute auffangen und sie darauf vorbereiten, ihren Alltag selbst zu meistern. Ich bespreche mit ihnen, wie sie mit ihren Medikamenten umgehen, wie sie mit der Diagnose zurechtkommen und was sie tun können, falls wieder der Gedanke an Selbstverletzung oder Suizid aufkommt.“ Ziel ist es, die Bewohner*innen an einen festen Tagesablauf zu gewöhnen. Dazu gehört die Erfahrung, auch mit Krankheit einen sinnvollen Beitrag für die Allgemeinheit leisten zu können. Tanja Noe arbeitet 30 Stunden pro Woche im Früh-, Spät- und Wochenenddienst. Zusätzlich hat sie Rufbereitschaft über Nacht. „Mein Arbeitsalltag ist zwar sehr bereichernd, aber auch sehr anstrengend. Es gibt keinen Tag, der so verläuft, wie der andere“, sagt sie. Nebenbei zu studieren, ist eine Herausforderung. Das berufsbegleitende Studium verlange viel Eigeninitiative und eine hohe Belastbarkeit ab, bestätigt Christine Kröger. Die Lehrveranstaltungen finden während des Semesters als Wochenendblock einmal im Monat statt. Darüber hinaus müssen die Studierenden Zeit in die Vor- und Nachbereitung investieren. </p>&#13;
<p>Auch Danny Ochs kennt die Herausforderung, das Studium mit seinen Dienstzeiten zu vereinbaren. Er hat einen Vollzeitjob, muss sich manchmal um bis zu 18 Patient*innen kümmern. Deren Opfer lernt er übrigens nicht kennen. Das sei wichtig, um den Mensch als Ganzes und nicht nur als Straftäter sehen zu können und ihm Empathie und Wertschätzung entgegenbringen zu können. „Das geht nur, wenn ich die Tat von ihm abspalte“, sagt Ochs. Dann sei es auch einfacher, nach Dienstende mit den Fällen abzuschließen. Und auch in dieser Hinsicht bietet das Studium einen Vorteil. Im Gespräch mit den Kommiliton*innen und Dozent*innen kann man sich untereinander austauschen und Herausforderungen und Probleme fachlich einordnen. </p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge/2" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen erfordert zu jeder Zeit höchste Sensibilität. Das wissen Tanja Noe und Danny Ochs aus eigener Erfahrung. Der berufsbegleitende Masterstudiengang Klinische Sozialarbeit ermöglicht es den beiden, neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft direkt anzuwenden. </em></p>&#13;
<p>Eigentlich wollte Danny Ochs Lehrer werden. Stattdessen arbeitet der junge Mann heute mit Straftäter*innen, die psychisch krank sind. Schwere Körperverletzung, Tötungsdelikte, Brandstiftung, Sexualvergehen – sein Arbeitsumfeld wirkt auf Außenstehende oft einschüchternd. Seine Entscheidung hat er aber nie bereut: „Ich wollte schon immer wissen, was mit den Menschen passiert ist und warum“, erzählt er. Viele seiner Patient*innen hätten in ihrer Jugend selbst schlimme Erfahrungen machen müssen. „Erst kürzlich wurde eine Patientin eingeliefert, die schon so gut wie jede Hilfe im sozialpsychiatrischen Bereich erhalten hat. Bisher scheint aber nichts angeschlagen zu haben. Da wusste ich dann auch erst einmal nicht mehr weiter“, sagt Danny Ochs. Um neue Strategien und Methoden kennenzulernen, die ihm in solchen Fällen weiterhelfen könnten, hat er vor gut einem Jahr beschlossen, berufsbegleitend zu studieren. </p>&#13;
<p><strong>Der erste seiner Art</strong></p>&#13;
<p>Die Klinische Sozialarbeit startete 2001 als erster berufsbegleitender Masterstudiengang an der Hochschule Coburg und darüber hinaus als erster seiner Art in ganz Deutschland. Das Besondere: Coburg setzt das Studienkonzept in enger Kooperation mit der Alice-Salomon Hochschule in Berlin um. Beide Hochschulen haben eine führende Rolle in der inhaltlichen Entwicklung der Klinischen Sozialarbeit. Das bedeutet für die momentan 120 eingeschriebenen Studierenden, dass sie an zwei Hochschulstandorten abwechselnd unterrichtet werden. 25 Studienplätze gibt es pro Jahr. Bewerber*innen müssen für die Zusage allerdings einige Voraussetzungen erfüllen: „Sie müssen mindestens ein Jahr Berufserfahrung in einschlägigen Tätigkeitsfeldern mit beratend-behandelnden Aufgaben nachweisen. Außerdem müssen sie neben dem Studium wenigstens 15 Stunden in der Woche im psychosozialen beziehungsweise sozialtherapeutischen Bereich arbeiten. Nur so kann der Transfer zwischen Praxis, Lehre und Forschung gelingen, der für eine wissenschaftlich fundierte Weiterqualifizierung so wichtig ist“, erläutert Prof. Dr. Christine Kröger, die den Studiengang in Coburg leitet. </p>&#13;
<p>Tanja Noe kann sich noch gut an den Beginn ihres Studiums erinnern. Voller Begeisterung erzählte sie damals ihren Freunden, wie bereichernd die Verbindung von Theorie und Praxis sei. Seit über einem Jahr ist die 25-jährige in einer Einrichtung für psychisch kranke Erwachsene in Bamberg beschäftigt. Sie betreut Bewohner*innen, die bereits einen längeren Klinikaufenthalt auf der geschlossenen Station hinter sich haben. Im Studium an der Hochschule Coburg kann sie ihre Fälle wissenschaftlich reflektieren und parallel ihre sozialtherapeutischen Kompetenzen erweitern. </p>&#13;
<p>Was das Kernanliegen von Klinischer Sozialarbeit angeht, habe man mit der Einrichtung des Studiengangs in Coburg und Berlin Pionierarbeit geleistet, stellt Professorin Kröger fest. Wir müssten noch stärker realisieren, dass Gesundheit wesentlich von sozialen Einflüssen abhängt. „Um zu ermöglichen, dass es Menschen nachhaltig besser geht, dürfen wir nicht ausschließlich eine medizinische oder psychologische Perspektive einnehmen. Wir müssen unsere Therapieansätze um eine soziale Dimension erweitern.“ </p>&#13;
<p><strong>Vollzeitjob und Studium</strong></p>&#13;
<p>Dass dieser Ansatz funktioniert, kann Tanja Noe bestätigen. Bei einer Patientin mit bipolarer Störung konnte sie ein Therapiemodell anwenden, das sie erst im Studium kennengelernt hat. „Die Frau hatte immer wieder gedroht, sich umzubringen. Anhand einer Methode zur Verhaltensanalyse konnte ich Schritt für Schritt mit ihr die Krisensituation und deren Auslöser ergründen. Das hat ihr geholfen, zu verstehen, warum sie so handelt und besser auf Warnsignale zu achten“, sagt Noe. Dass sich jemand so ausführlich mit ihrer Geschichte und ihrem Erleben beschäftigt, habe der Patientin neuen Mut gegeben. </p>&#13;
<p>Die Heimbewohner*innen von Tanja Noe sind im Schnitt 40 bis 50 Jahre alt. Sie sollen den Weg stufenweise von der vollstationären Tag- und Nachtbetreuung, über betreute Wohngemeinschaften und Einzelwohnungen bis hin zur vollkommenen Selbständigkeit gehen. Dabei unterstützt die junge Frau ihre Patient*innen bei ganz alltäglichen Dingen wie Kochen und Putzen und begleitet sie zu Behörden- oder Arztterminen. „Wir wollen die Leute auffangen und sie darauf vorbereiten, ihren Alltag selbst zu meistern. Ich bespreche mit ihnen, wie sie mit ihren Medikamenten umgehen, wie sie mit der Diagnose zurechtkommen und was sie tun können, falls wieder der Gedanke an Selbstverletzung oder Suizid aufkommt.“ Ziel ist es, die Bewohner*innen an einen festen Tagesablauf zu gewöhnen. Dazu gehört die Erfahrung, auch mit Krankheit einen sinnvollen Beitrag für die Allgemeinheit leisten zu können. Tanja Noe arbeitet 30 Stunden pro Woche im Früh-, Spät- und Wochenenddienst. Zusätzlich hat sie Rufbereitschaft über Nacht. „Mein Arbeitsalltag ist zwar sehr bereichernd, aber auch sehr anstrengend. Es gibt keinen Tag, der so verläuft, wie der andere“, sagt sie. Nebenbei zu studieren, ist eine Herausforderung. Das berufsbegleitende Studium verlange viel Eigeninitiative und eine hohe Belastbarkeit ab, bestätigt Christine Kröger. Die Lehrveranstaltungen finden während des Semesters als Wochenendblock einmal im Monat statt. Darüber hinaus müssen die Studierenden Zeit in die Vor- und Nachbereitung investieren. </p>&#13;
<p>Auch Danny Ochs kennt die Herausforderung, das Studium mit seinen Dienstzeiten zu vereinbaren. Er hat einen Vollzeitjob, muss sich manchmal um bis zu 18 Patient*innen kümmern. Deren Opfer lernt er übrigens nicht kennen. Das sei wichtig, um den Mensch als Ganzes und nicht nur als Straftäter sehen zu können und ihm Empathie und Wertschätzung entgegenbringen zu können. „Das geht nur, wenn ich die Tat von ihm abspalte“, sagt Ochs. Dann sei es auch einfacher, nach Dienstende mit den Fällen abzuschließen. Und auch in dieser Hinsicht bietet das Studium einen Vorteil. Im Gespräch mit den Kommiliton*innen und Dozent*innen kann man sich untereinander austauschen und Herausforderungen und Probleme fachlich einordnen. </p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge/2" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Haende_Klinische_Sozialarbeit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschulluft geschnuppert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschulluft-geschnuppert/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Apr 2018 09:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschulluft-geschnuppert/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Von der Schulbank in den Hörsaal ging es für zahlreiche Schüler*innen bei den Schnuppertagen an der Hochschule Coburg. Auf 700 Besucher*innen wartete an zwei Tagen ein buntes Programm am Campus Friedrich Streib und am Campus Design. </em></p>&#13;
<p>Während die Schüler*innen über Ostern ihre Ferien genießen, sind die Studierenden an der Hochschule Coburg gerade erst ins neue Sommersemester gestartet. Ein perfekter Zeitpunkt also, um nicht nur Frühlingsluft, sondern auch Hochschulluft zu schnuppern. Doch nicht nur baldige Abiturient*innen waren eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, sondern auch alle Studieninteressierten und ihre Begleiter*innen. Dabei ging es vor allem darum, einen realistischen Einblick in die einzelnen Studiengänge zu erhaschen sowie in die Atmosphäre am Campus einzutauchen. „Die Hochschule vor Ort zu erleben, vermittelt den besten Eindruck vom Studienalltag. Deshalb haben wir uns für Schnuppertage während des normalen Vorlesungsbetriebs entschieden und nicht für einen Tag der offenen Tür an einem Samstag“, sagt Dr. Katja Kessel, die Leiterin der Studienberatung. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Bianca Schmidt und Silke Thiel organisiert sie jährlich die Schnuppertage, die bereits seit 23 Jahren stattfinden.  </p>&#13;
<p>Die Studieninteressierten hatten die Möglichkeit, Vorlesungen zu besuchen, wurden durch die Labore und Werkstätten geführt und konnten sich mit Lehrenden und Studierenden unterhalten. Das Formula-Student-Team CAT-Racing stellte sich vor und die Studierendenvertretung lud zu Kaffee und Kuchen ein. Auch Coburg konnten die Besucher*innen anhand einer Stadtführung näher kennenlernen. Das war vor allem für diejenigen interessant, die nicht aus der Region kommen und beispielsweise aus Berlin oder Köln angereist waren.</p>&#13;
<p>Maike Strauch aus Coburg macht bald ihr Abitur und war froh über die Gelegenheit, sich vor Ort über ein Studium an der Hochschule Coburg informieren zu können. „Ich möchte sehen, wie das Studentenleben so ist“, erzählt die 17-Jährige. Besonders angetan hat es ihr die Bioanalytik: „Ich weiß noch nicht genau, was ich studieren werde aber Biologie fand ich schon immer spannend. Heute hole ich mir Infos, ob der Studiengang für mich in Frage kommt.“ Dass man sich an zwei Tagen einen so umfassenden Überblick verschaffen kann, sei eine super Sache, findet sie. Mit dieser Meinung ist Maike nicht allein. Jedes Jahr führt die Studienberatung im Anschluss an die Schnuppertage eine Onlinebefragung unter den Besuchern durch. 92 Prozent gaben dabei im letzten Jahr an, dass ihnen die Schnuppertage bei ihrer Studienwahl sehr geholfen haben. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von der Schulbank in den Hörsaal ging es für zahlreiche Schüler*innen bei den Schnuppertagen an der Hochschule Coburg. Auf 700 Besucher*innen wartete an zwei Tagen ein buntes Programm am Campus Friedrich Streib und am Campus Design. </em></p>&#13;
<p>Während die Schüler*innen über Ostern ihre Ferien genießen, sind die Studierenden an der Hochschule Coburg gerade erst ins neue Sommersemester gestartet. Ein perfekter Zeitpunkt also, um nicht nur Frühlingsluft, sondern auch Hochschulluft zu schnuppern. Doch nicht nur baldige Abiturient*innen waren eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, sondern auch alle Studieninteressierten und ihre Begleiter*innen. Dabei ging es vor allem darum, einen realistischen Einblick in die einzelnen Studiengänge zu erhaschen sowie in die Atmosphäre am Campus einzutauchen. „Die Hochschule vor Ort zu erleben, vermittelt den besten Eindruck vom Studienalltag. Deshalb haben wir uns für Schnuppertage während des normalen Vorlesungsbetriebs entschieden und nicht für einen Tag der offenen Tür an einem Samstag“, sagt Dr. Katja Kessel, die Leiterin der Studienberatung. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Bianca Schmidt und Silke Thiel organisiert sie jährlich die Schnuppertage, die bereits seit 23 Jahren stattfinden.  </p>&#13;
<p>Die Studieninteressierten hatten die Möglichkeit, Vorlesungen zu besuchen, wurden durch die Labore und Werkstätten geführt und konnten sich mit Lehrenden und Studierenden unterhalten. Das Formula-Student-Team CAT-Racing stellte sich vor und die Studierendenvertretung lud zu Kaffee und Kuchen ein. Auch Coburg konnten die Besucher*innen anhand einer Stadtführung näher kennenlernen. Das war vor allem für diejenigen interessant, die nicht aus der Region kommen und beispielsweise aus Berlin oder Köln angereist waren.</p>&#13;
<p>Maike Strauch aus Coburg macht bald ihr Abitur und war froh über die Gelegenheit, sich vor Ort über ein Studium an der Hochschule Coburg informieren zu können. „Ich möchte sehen, wie das Studentenleben so ist“, erzählt die 17-Jährige. Besonders angetan hat es ihr die Bioanalytik: „Ich weiß noch nicht genau, was ich studieren werde aber Biologie fand ich schon immer spannend. Heute hole ich mir Infos, ob der Studiengang für mich in Frage kommt.“ Dass man sich an zwei Tagen einen so umfassenden Überblick verschaffen kann, sei eine super Sache, findet sie. Mit dieser Meinung ist Maike nicht allein. Jedes Jahr führt die Studienberatung im Anschluss an die Schnuppertage eine Onlinebefragung unter den Besuchern durch. 92 Prozent gaben dabei im letzten Jahr an, dass ihnen die Schnuppertage bei ihrer Studienwahl sehr geholfen haben. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schnuppertage_Studienbotschafter.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schnuppertage_Schild-1024x630.jpg"
                        fileSize="96614"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="630"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAC sorgt für länderübergreifenden Austausch]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tac-sorgt-fuer-laenderuebergreifenden-austausch/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Apr 2018 08:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tac-sorgt-fuer-laenderuebergreifenden-austausch/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das<a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=376"> Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC)</a> fördert die Vernetzung von Hochschule und Wirtschaft. Und sieht sich als Impulsgeber für neue Entwicklungen in der Region. Nun regte das TAC einen Austausch zwischen den Regionen Coburg und Ostwestfalen-Lippe an.</em></p>&#13;
<p>Intelligente technische Systeme zur Vernetzung von Mensch, Maschine und Produkten – daran arbeiten Wissenschaftler in der SmartFactoryOWL. Diese Forschungsfabrik fungiert sowohl als reale Produktionsumgebung als auch als Versuchs- und Demonstrationsplattform für die Wissenschaftler*innen und Ingenieur*innen der beteiligten Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen. Parallel dazu lernen und arbeiten hier Studierende. Es findet also ein intensiver Austausch zwischen Industrie, Forschung und Nachwuchs statt. Produzierende Unternehmen können außerdem eigene Pilotanlagen aufbauen, diese mit Industrie 4.0-Lösungsbausteinen ausstatten und testen sowie ihr Personal qualifizieren.</p>&#13;
<p>Vertreter der Industrie- und Handelskammer, der Wirtschaftsförderung und der Stadt Coburg sowie des Coburger Unternehmens LASCO Umformtechnik informierten sich bei einem Besuch vor Ort über die SmartFactoryOWL. Sie folgten damit der Einladung des TAC, das dank des ehemaligen Vorstandssprechers Prof. Dr. Jürgen Krahl, eine enge Verbindung nach Ostwestfalen-Lippe pflegt.</p>&#13;
<p>Dabei fand auch ein Austausch mit Vertretern der Stadt Lemgo, der IHK Lippe zu Detmold und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe statt. Beide Parteien vereinbarten eine Kooperation der Regionen und die Intensivierung des Kontaktes. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das<a title="Opens internal link in current window" class="internal-link" href="t3://page?uid=376"> Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC)</a> fördert die Vernetzung von Hochschule und Wirtschaft. Und sieht sich als Impulsgeber für neue Entwicklungen in der Region. Nun regte das TAC einen Austausch zwischen den Regionen Coburg und Ostwestfalen-Lippe an.</em></p>&#13;
<p>Intelligente technische Systeme zur Vernetzung von Mensch, Maschine und Produkten – daran arbeiten Wissenschaftler in der SmartFactoryOWL. Diese Forschungsfabrik fungiert sowohl als reale Produktionsumgebung als auch als Versuchs- und Demonstrationsplattform für die Wissenschaftler*innen und Ingenieur*innen der beteiligten Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen. Parallel dazu lernen und arbeiten hier Studierende. Es findet also ein intensiver Austausch zwischen Industrie, Forschung und Nachwuchs statt. Produzierende Unternehmen können außerdem eigene Pilotanlagen aufbauen, diese mit Industrie 4.0-Lösungsbausteinen ausstatten und testen sowie ihr Personal qualifizieren.</p>&#13;
<p>Vertreter der Industrie- und Handelskammer, der Wirtschaftsförderung und der Stadt Coburg sowie des Coburger Unternehmens LASCO Umformtechnik informierten sich bei einem Besuch vor Ort über die SmartFactoryOWL. Sie folgten damit der Einladung des TAC, das dank des ehemaligen Vorstandssprechers Prof. Dr. Jürgen Krahl, eine enge Verbindung nach Ostwestfalen-Lippe pflegt.</p>&#13;
<p>Dabei fand auch ein Austausch mit Vertretern der Stadt Lemgo, der IHK Lippe zu Detmold und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe statt. Beide Parteien vereinbarten eine Kooperation der Regionen und die Intensivierung des Kontaktes. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Smart-Factory-OWL.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zwischen den Welten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zwischen-den-welten/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Apr 2018 06:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zwischen-den-welten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Gelebte Interdisziplinarität am <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/institute/technologietransferzentrum-automotive-coburg-tac.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Technologietransferzentrum Automotive (TAC)</a> der Hochschule Coburg stand im Mittelpunkt der Buchvorstellung „Zwischen den Welten“. Die Reihe wird von Prof. Dr. Jürgen Krahl, dem Präsidenten der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und Prof. Dr. Josef Löffl vom TAC-Ressort „Wissenschaftsdialog“ herausgegeben. </em></p>&#13;
<p>Im Zentrum für Mobilität und Energie (ZME) wurden dem Oberbürgermeister der Stadt Coburg, Norbert Tessmer, Vertretern der IHK zu Coburg und der HUK-Coburg Versicherungsgruppe sowie zahlreichen Mitgliedern der Hochschule zwei Monographien und zwei Sammelbände präsentiert. Der Band „Digitale Lebensräume“ von Dr. Renate Lucke erörtert den kommunikationswissenschaftlichen Hintergrund des Falls Thilo Sarrazin auf Youtube und Vimeo.  </p>&#13;
<p>Der interdisziplinäre Sammelband „Digitalisierung“ beschäftigt sich mit den Veränderungen in einer digitalen Zukunft. 13 Autor*innen haben aus ihrem jeweiligen Fachbereich heraus Zugänge zu den Auswirkungen der digitalen Revolution geschaffen. Der Bogen wird hier von gesellschaftlichen Umwälzungen über die Veränderung der Hochschulbildung bis hin zu den Auswirkungen auf die Kultur gespannt. Philipp Epple betreute den Band als Editor und verwies auf die Möglichkeiten durch Digitalisierung in der Strömungsmechanik. Der Sammelband „Die Schreibübung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften“ liefert eine wichtige Grundlage für alle, die wissenschaftlich publizieren und sich dabei stimmig ausdrücken möchten. Die Editorin Dr. Regina Graßmann erläuterte dem Publikum die Hauptaussagen, die dieser Publikation im Bereich der angewandten Sprachwissenschaft zu Grunde liegen. </p>&#13;
<p>Den Abschluss der Vortragsreihe bildete Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster. Er stellte seine Monographie „Rechtliches Monitoring und psychosozialer Sachverhalt. Plädoyer für eine anwendungsbezogene interdisziplinäre Entscheidungstheorie“ vor. Dabei legte er das Spannungsfeld zwischen rechtlicher Handhabung und deren Anwendung in der Praxis in Themenfeldern der Sozialen Arbeit dar. Die vorgestellten Ideen wurden im Anschluss in lockerer Atmosphäre weiter vertieft.</p>&#13;
<p>Die Reihe „Zwischen den Welten“ der TAC Academy wurde im Jahr 2015 gestartet. Seitdem konnten 16 Bände, die entweder als Sammelbände, Anthologien oder Monographien gestaltet sind, vorgelegt werden. Die Reihe dient dem anwendungsbezogenen Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Bände erscheinen digital und gedruckt beim Cuvillier Verlag in Göttingen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Gelebte Interdisziplinarität am <a href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/institute/technologietransferzentrum-automotive-coburg-tac.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">Technologietransferzentrum Automotive (TAC)</a> der Hochschule Coburg stand im Mittelpunkt der Buchvorstellung „Zwischen den Welten“. Die Reihe wird von Prof. Dr. Jürgen Krahl, dem Präsidenten der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und Prof. Dr. Josef Löffl vom TAC-Ressort „Wissenschaftsdialog“ herausgegeben. </em></p>&#13;
<p>Im Zentrum für Mobilität und Energie (ZME) wurden dem Oberbürgermeister der Stadt Coburg, Norbert Tessmer, Vertretern der IHK zu Coburg und der HUK-Coburg Versicherungsgruppe sowie zahlreichen Mitgliedern der Hochschule zwei Monographien und zwei Sammelbände präsentiert. Der Band „Digitale Lebensräume“ von Dr. Renate Lucke erörtert den kommunikationswissenschaftlichen Hintergrund des Falls Thilo Sarrazin auf Youtube und Vimeo.  </p>&#13;
<p>Der interdisziplinäre Sammelband „Digitalisierung“ beschäftigt sich mit den Veränderungen in einer digitalen Zukunft. 13 Autor*innen haben aus ihrem jeweiligen Fachbereich heraus Zugänge zu den Auswirkungen der digitalen Revolution geschaffen. Der Bogen wird hier von gesellschaftlichen Umwälzungen über die Veränderung der Hochschulbildung bis hin zu den Auswirkungen auf die Kultur gespannt. Philipp Epple betreute den Band als Editor und verwies auf die Möglichkeiten durch Digitalisierung in der Strömungsmechanik. Der Sammelband „Die Schreibübung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften“ liefert eine wichtige Grundlage für alle, die wissenschaftlich publizieren und sich dabei stimmig ausdrücken möchten. Die Editorin Dr. Regina Graßmann erläuterte dem Publikum die Hauptaussagen, die dieser Publikation im Bereich der angewandten Sprachwissenschaft zu Grunde liegen. </p>&#13;
<p>Den Abschluss der Vortragsreihe bildete Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster. Er stellte seine Monographie „Rechtliches Monitoring und psychosozialer Sachverhalt. Plädoyer für eine anwendungsbezogene interdisziplinäre Entscheidungstheorie“ vor. Dabei legte er das Spannungsfeld zwischen rechtlicher Handhabung und deren Anwendung in der Praxis in Themenfeldern der Sozialen Arbeit dar. Die vorgestellten Ideen wurden im Anschluss in lockerer Atmosphäre weiter vertieft.</p>&#13;
<p>Die Reihe „Zwischen den Welten“ der TAC Academy wurde im Jahr 2015 gestartet. Seitdem konnten 16 Bände, die entweder als Sammelbände, Anthologien oder Monographien gestaltet sind, vorgelegt werden. Die Reihe dient dem anwendungsbezogenen Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Bände erscheinen digital und gedruckt beim Cuvillier Verlag in Göttingen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lucke_Zwischen_den_Welten.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gesund durchs Studium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesund-durchs-studium/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Apr 2018 04:34:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesund-durchs-studium/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg bietet ihren Studierenden eine Vielzahl von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. Nun soll mit Unterstützung der AOK Bayern ein digitales Studentisches Gesundheitsmanagement aufgebaut werden, das gemeinsam mit den Studierenden entwickelt wird. Ziel ist es, das Thema „bio-psycho-soziale Gesundheit“ noch besser an den Bedürfnissen der Studierenden auszurichten und in der Hochschule zu verankern.</em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg war eine der ersten Hochschulen in Deutschland, die sich Gedanken über gesundes Studieren und Arbeiten gemacht hat. So wurde bereits vor knapp zehn Jahren das Referat „Gesunde Hochschule“ eingerichtet, das den Studierenden heute viele Maßnahmen zur Gesundheitsförderung anbietet. So gibt es beispielsweise eine psychologische Beratung, diverse Entspannungsangebote, ein umfangreiches Hochschulsportprogramm, Workshops und Seminare rund um das Thema Prüfungsstress sowie Kochkurse. </p>&#13;
<p>Die Frage ist jedoch, ob die Angebote wirklich die Wünsche und Bedürfnisse der Studierenden treffen. „Wir machen vieles auf Zuruf. Jetzt wollen wir in dem Projekt mit Unterstützung der AOK Bayern systematisch prüfen, wie unsere Angebote bei den Studierenden ankommen und dazu beitragen, dass sie gesünder leben und studieren,“ stellt Prof. Dr. Jutta Michel, Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, fest. </p>&#13;
<p>Die Leiterin des Referats „Gesunde Hochschule“ Barbara Zimmer möchte unbedingt die Studierenden bei der gesunden Gestaltung der Lebenswelt Hochschule mit einbeziehen: „Nur so können wir den Studierenden ein passgenaues Angebot machen, das ihre Gesundheit tatsächlich fördert.&quot; Mit Hilfe von Befragungen und Arbeitskreise mit Studierenden soll in einem ersten Schritt das breit angelegte Gesundheitsprogramm der Hochschule unter die Lupe genommen werden. </p>&#13;
<p>Außerdem stellt sich die Frage, wie man die jungen Menschen am besten erreicht und für einen gesunden Lebensstil sensibilisiert. „In Zeiten von Facebook, Whatsapp und Youtube möchten wir herausfinden, wie die Studierenden angesprochen werden wollen, damit sie die Angebote auch wahrnehmen“, betont der Coburger AOK-Direktor Christian Grebner bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.</p>&#13;
<p>Das Gemeinschaftsprojekt ist zunächst auf ein Jahr angelegt. Beide Partner streben danach eine ergänzende Projektphase an, in der die konkrete Umsetzung vor Ort begleitet, dokumentiert und nachjustiert wird.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg bietet ihren Studierenden eine Vielzahl von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. Nun soll mit Unterstützung der AOK Bayern ein digitales Studentisches Gesundheitsmanagement aufgebaut werden, das gemeinsam mit den Studierenden entwickelt wird. Ziel ist es, das Thema „bio-psycho-soziale Gesundheit“ noch besser an den Bedürfnissen der Studierenden auszurichten und in der Hochschule zu verankern.</em></p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg war eine der ersten Hochschulen in Deutschland, die sich Gedanken über gesundes Studieren und Arbeiten gemacht hat. So wurde bereits vor knapp zehn Jahren das Referat „Gesunde Hochschule“ eingerichtet, das den Studierenden heute viele Maßnahmen zur Gesundheitsförderung anbietet. So gibt es beispielsweise eine psychologische Beratung, diverse Entspannungsangebote, ein umfangreiches Hochschulsportprogramm, Workshops und Seminare rund um das Thema Prüfungsstress sowie Kochkurse. </p>&#13;
<p>Die Frage ist jedoch, ob die Angebote wirklich die Wünsche und Bedürfnisse der Studierenden treffen. „Wir machen vieles auf Zuruf. Jetzt wollen wir in dem Projekt mit Unterstützung der AOK Bayern systematisch prüfen, wie unsere Angebote bei den Studierenden ankommen und dazu beitragen, dass sie gesünder leben und studieren,“ stellt Prof. Dr. Jutta Michel, Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, fest. </p>&#13;
<p>Die Leiterin des Referats „Gesunde Hochschule“ Barbara Zimmer möchte unbedingt die Studierenden bei der gesunden Gestaltung der Lebenswelt Hochschule mit einbeziehen: „Nur so können wir den Studierenden ein passgenaues Angebot machen, das ihre Gesundheit tatsächlich fördert.&quot; Mit Hilfe von Befragungen und Arbeitskreise mit Studierenden soll in einem ersten Schritt das breit angelegte Gesundheitsprogramm der Hochschule unter die Lupe genommen werden. </p>&#13;
<p>Außerdem stellt sich die Frage, wie man die jungen Menschen am besten erreicht und für einen gesunden Lebensstil sensibilisiert. „In Zeiten von Facebook, Whatsapp und Youtube möchten wir herausfinden, wie die Studierenden angesprochen werden wollen, damit sie die Angebote auch wahrnehmen“, betont der Coburger AOK-Direktor Christian Grebner bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.</p>&#13;
<p>Das Gemeinschaftsprojekt ist zunächst auf ein Jahr angelegt. Beide Partner streben danach eine ergänzende Projektphase an, in der die konkrete Umsetzung vor Ort begleitet, dokumentiert und nachjustiert wird.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Grebner_Christian_Miche_Jutta-1024x760.jpg"
                        fileSize="118568"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="760"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Design, das sitzt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/design-das-sitzt/</link>
                <pubDate>Tue, 03 Apr 2018 09:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/design-das-sitzt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Innenarchitekten müssen nicht nur Räume gestalten können, sondern auch ihre Kunden von ihren Entwürfen überzeugen. Im Studium lernen sie das in Projekten mit Partnern aus der Praxis</em>. </p>&#13;
<p>Fast 2000 Möbelentwürfe hat Georg Gass in seinem Beruf schon präsentiert. Gass ist der Kopf der Produkt-Entwicklung beim Polstermöbelhersteller ARCO. Seit mehr als 25 Jahren basieren die meisten der Entwürfe auf seinen Ideen. „Unsere Kunden haben genaue Vorstellungen, wie unsere Produkte aussehen“, sagt Gass. „Sie erwarten ein klassisches Design.“ Querdenken ist im normalen Produktionsprozess nicht möglich. </p>&#13;
<p>Ein Semester lang haben deshalb Innenarchitektur-Studentinnen die Produkte von ARCO studiert. Sie sollten Ideen entwickeln, die das Sortiment von ARCO erweitern könnten und sich vor allem an ältere Menschen richten. Dozent Carl Baetjer hat sie dabei unterstützt. In regelmäßigen Treffen bespricht er den Fortschritt mit den Studentinnen, gibt ihnen Tipps, in welche Richtung sie ihre Idee entwickeln können. „Wir wollten bewusst mehrere Ansätze verfolgen, um ARCO zu zeigen, was alles möglich ist.“ Ab dem dritten Semester können die Studierenden solche Praxisprojekte wählen. Was sie bis dahin in einzelnen Kursen gelernt haben, z. B. Technisches Zeichnen, Räumliches Entwerfen oder Werkplanung, müssen sie dort zusammenbringen, erklärt Baetjer. Im vergangenen Jahr haben die angehenden Innenarchitekten z.B. Puppenhäuser entworfen, im Jahr davor ausrangierte Möbel der Coburger Dienste aufpoliert und in einer Ausstellung präsentiert.</p>&#13;
<p>Meistens machen sich die Studierenden erstmal ein genaues Bild von Ihrem Projektpartner. Sie besuchen das Unternehmen, lernen Produktlinien und Design kennen, recherchieren im Umfeld des Auftraggebers. Was sind zum Beispiel aktuelle Trends im Sitzmöbeldesign? Welche Wünsche haben die Kunden? Dann geht es ans Ideen sammeln und konzipieren. Vier Produkte haben die Studentinnen entwickelt. Wie bei einem Pitch in der freien Wirtschaft stellen sie die dem Auftraggeber vor. Mit maßstabgetreuen Modellen, die sie in Handarbeit selber gebaut haben.</p>&#13;
<p>Da gibt es zum Beispiel den Tisch Hex-Flex – höhenverstellbar, mit beheiztem Fußbrett, Glashalterung und integriertem Induktionsfeld zum Aufladen von Smartphones oder Tablets. Durch eine Erweiterung könnte er sogar zum Rollator umfunktioniert werden, sodass man sich damit in der Wohnung sicher von A nach B bewegen kann. </p>&#13;
<p>Oder: Das schwebende Sofa Hovergon. Es besteht aus sechseckigen Sitzteilen, die sich beliebig kombinieren lassen. Arm- und Rückenlehnen sind höhenverstellbar, sodass man sie je nach Bedarf hoch- und runterfahren kann. Mithilfe von Magneten und Supraleiter schwebt das Sofa über dem Boden. Wer die Teile neu positionieren will, kann sie per Tablet bequem mit dem Finger herumschieben. </p>&#13;
<p>Was im ersten Moment ziemlich abgefahren klingt, ist für ARCO-Vertriebsleiter Harald Bauersachs wichtige Inspiration. „Wir müssen uns Gedanken machen, wie unsere Produkte in Zukunft aussehen können. Die Bedürfnisse unserer Kunden haben sich verändert. Manches kann ich mir zwar noch nicht vorstellen. Wir wollten aber hier ganz bewusst neue Anregungen bekommen.“</p>&#13;
<p>Jedes Jahr gibt es einen Pool von Praxisthemen, die die Studierenden der Innenarchitektur bearbeiten können. Projekte mit externen Partnern motivieren besonders. Läuft es gut, werden die Entwürfe der Studierenden auch umgesetzt. Die Puppenhäuser zum Beispiel hat die Rödentaler Puppenmanufaktur zur Abstimmung bei ihren Kunden gestellt. Das Siegermodell soll jetzt gebaut werden. Und auch ARCO ist an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert. „Ich hoffe, dass dieses Projekt erst der Anfang war“, sagt Georg Gass. Ein gemeinsames Projekt mit der Hochschule war seine Idee. Bei den Coburger Designtagen hatte er Beispiele anderer Arbeiten gesehen. Der Designer hat selbst vor 32 Jahren Innenarchitektur in Coburg studiert. Seitdem habe er nicht mehr viel mit der Hochschule zu tun gehabt. Das könnte sich jetzt wieder ändern. </p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Innenarchitekten müssen nicht nur Räume gestalten können, sondern auch ihre Kunden von ihren Entwürfen überzeugen. Im Studium lernen sie das in Projekten mit Partnern aus der Praxis</em>. </p>&#13;
<p>Fast 2000 Möbelentwürfe hat Georg Gass in seinem Beruf schon präsentiert. Gass ist der Kopf der Produkt-Entwicklung beim Polstermöbelhersteller ARCO. Seit mehr als 25 Jahren basieren die meisten der Entwürfe auf seinen Ideen. „Unsere Kunden haben genaue Vorstellungen, wie unsere Produkte aussehen“, sagt Gass. „Sie erwarten ein klassisches Design.“ Querdenken ist im normalen Produktionsprozess nicht möglich. </p>&#13;
<p>Ein Semester lang haben deshalb Innenarchitektur-Studentinnen die Produkte von ARCO studiert. Sie sollten Ideen entwickeln, die das Sortiment von ARCO erweitern könnten und sich vor allem an ältere Menschen richten. Dozent Carl Baetjer hat sie dabei unterstützt. In regelmäßigen Treffen bespricht er den Fortschritt mit den Studentinnen, gibt ihnen Tipps, in welche Richtung sie ihre Idee entwickeln können. „Wir wollten bewusst mehrere Ansätze verfolgen, um ARCO zu zeigen, was alles möglich ist.“ Ab dem dritten Semester können die Studierenden solche Praxisprojekte wählen. Was sie bis dahin in einzelnen Kursen gelernt haben, z. B. Technisches Zeichnen, Räumliches Entwerfen oder Werkplanung, müssen sie dort zusammenbringen, erklärt Baetjer. Im vergangenen Jahr haben die angehenden Innenarchitekten z.B. Puppenhäuser entworfen, im Jahr davor ausrangierte Möbel der Coburger Dienste aufpoliert und in einer Ausstellung präsentiert.</p>&#13;
<p>Meistens machen sich die Studierenden erstmal ein genaues Bild von Ihrem Projektpartner. Sie besuchen das Unternehmen, lernen Produktlinien und Design kennen, recherchieren im Umfeld des Auftraggebers. Was sind zum Beispiel aktuelle Trends im Sitzmöbeldesign? Welche Wünsche haben die Kunden? Dann geht es ans Ideen sammeln und konzipieren. Vier Produkte haben die Studentinnen entwickelt. Wie bei einem Pitch in der freien Wirtschaft stellen sie die dem Auftraggeber vor. Mit maßstabgetreuen Modellen, die sie in Handarbeit selber gebaut haben.</p>&#13;
<p>Da gibt es zum Beispiel den Tisch Hex-Flex – höhenverstellbar, mit beheiztem Fußbrett, Glashalterung und integriertem Induktionsfeld zum Aufladen von Smartphones oder Tablets. Durch eine Erweiterung könnte er sogar zum Rollator umfunktioniert werden, sodass man sich damit in der Wohnung sicher von A nach B bewegen kann. </p>&#13;
<p>Oder: Das schwebende Sofa Hovergon. Es besteht aus sechseckigen Sitzteilen, die sich beliebig kombinieren lassen. Arm- und Rückenlehnen sind höhenverstellbar, sodass man sie je nach Bedarf hoch- und runterfahren kann. Mithilfe von Magneten und Supraleiter schwebt das Sofa über dem Boden. Wer die Teile neu positionieren will, kann sie per Tablet bequem mit dem Finger herumschieben. </p>&#13;
<p>Was im ersten Moment ziemlich abgefahren klingt, ist für ARCO-Vertriebsleiter Harald Bauersachs wichtige Inspiration. „Wir müssen uns Gedanken machen, wie unsere Produkte in Zukunft aussehen können. Die Bedürfnisse unserer Kunden haben sich verändert. Manches kann ich mir zwar noch nicht vorstellen. Wir wollten aber hier ganz bewusst neue Anregungen bekommen.“</p>&#13;
<p>Jedes Jahr gibt es einen Pool von Praxisthemen, die die Studierenden der Innenarchitektur bearbeiten können. Projekte mit externen Partnern motivieren besonders. Läuft es gut, werden die Entwürfe der Studierenden auch umgesetzt. Die Puppenhäuser zum Beispiel hat die Rödentaler Puppenmanufaktur zur Abstimmung bei ihren Kunden gestellt. Das Siegermodell soll jetzt gebaut werden. Und auch ARCO ist an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert. „Ich hoffe, dass dieses Projekt erst der Anfang war“, sagt Georg Gass. Ein gemeinsames Projekt mit der Hochschule war seine Idee. Bei den Coburger Designtagen hatte er Beispiele anderer Arbeiten gesehen. Der Designer hat selbst vor 32 Jahren Innenarchitektur in Coburg studiert. Seitdem habe er nicht mehr viel mit der Hochschule zu tun gehabt. Das könnte sich jetzt wieder ändern. </p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ARCO_Skizze.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[“Im Prinzip simulieren wir ein kleines Unternehmen”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/im-prinzip-simulieren-wir-ein-kleines-unternehmen/</link>
                <pubDate>Fri, 30 Mar 2018 09:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/im-prinzip-simulieren-wir-ein-kleines-unternehmen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Svenja Maier und Dominik Kümpflein sind beide erst Anfang 20. Dennoch tragen sie bereits die Verantwortung für ein 50-köpfiges Team und tauschen regelmäßig den Hörsaal gegen die Rennstrecke. Die Vereinbarkeit von Studium und Praxis stellt beide vor Herausforderungen, öffnet gleichzeitig aber auch viele Türen. &nbsp;</em></p>&#13;
<p><em>Svenja, Du bist Chief Executive Officer von CAT-Racing, Dominik ist Chief Technical Officer. </em><em>Ihr leitet also das Team. Worin unterscheiden sich Eure Aufgaben?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Die sind ähnlicher als man denkt! Im Prinzip simulieren wir ein kleines Unternehmen.</p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Wir haben beide hauptsächlich organisatorische Aufgaben. Svenja kümmert sich um die Verwaltung, ich beschäftige mich mit der Planung und Fertigung des Fahrzeugs.</p>&#13;
<p><em>Ihr studiert beide Wirtschaftsingenieurwesen Automobil im Studiengang Automobiltechnologie. Welche Studieninhalte könnt Ihr bei CAT-Racing besonders gut in der Praxis anwenden?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Hauptsächlich ist es das Grundlagenwissen, was uns beim Fahrzeugbau weiterhilft. Dazu zählen Studieninhalte wie Werkstofftechnik, Dynamik, Festigkeitslehre oder Kfz-Technik. In den höheren Semestern kann man außerdem Wahlfächer belegen, die in Programmiersoftware schulen.</p>&#13;
<p><em>Ein Vollzeitstudium und nebenher einen Posten mit hoher Verantwortung. Wie vereinbart Ihr das miteinander?</em></p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Eigentlich verbringen wir unsere gesamte Freizeit bei CAT, egal ob Wochenende oder Feiertag und unabhängig von der Wetterlage. Die Mitglieder des Kernteams, uns mitgezählt sind das momentan zehn Leute, arbeiten im Schnitt sechs Stunden pro Tag.<br /> <strong>Svenja Maier:</strong> Eine Balance zwischen den Aufgaben bei CAT, dem Studium und anderen Freizeitaktivitäten zu finden, ist manchmal sehr schwer. Man muss sich gut organisieren können. In der Prüfungsphase ist das am schwierigsten. Da muss man sich selbst beherrschen und Grenzen setzen und sagen: „Ich muss jetzt lernen“.</p>&#13;
<p><em>Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Euch aus?</em></p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Im Moment befinden wir uns in der Phase zwischen Entwicklung und Fertigung des neuen Fahrzeugs. Ich sorge dafür, dass frühzeitig alles an Material, Werkzeugen und Ausrüstung vorhanden ist und wir unsere Termine und Ziele einhalten. Ich betreue auch die Technikersitzungen. Die Kommunikation im Team zu lenken, gehört auch zu meinen Aufgaben. Wenn es zum Beispiel Uneinigkeit gibt, welches Bauteil verwendet werden soll, bin ich schlussendlich derjenige, der entscheidet.</p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Ich telefoniere oft mit Sponsoren, kläre zum Beispiel die Details für einen neuen Sponsorenvertrag. Dann bin ich viel mit der Haushaltsstelle der Hochschule in Kontakt. Als Projekt der Hochschule Coburg werden wir auch von ihr verwaltet. Ich bin da die größte Schnittstelle zwischen Hochschule und CAT.</p>&#13;
<p><em>Wie unterstützt Euch die Hochschule Coburg?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier: </strong>Die Hochschule stellt uns Räumlichkeiten zur Verfügung und Prof. Dr. Stefan Gast unterstützt uns in vielen Dingen. Er setzt sich zum Beispiel dafür ein, dass das Projekt im Studium stärker angerechnet werden kann. Die Planung und die Organisation rund um unser Fahrzeug machen wir aber komplett selbst. </p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein: </strong>Wir haben in unserer Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik die Möglichkeit, eine Projektarbeit oder auch unsere Abschlussarbeit bei CAT-Racing zu schreiben. Das heißt, man kann sowohl sein Studium als auch das Team damit voranbringen. Die Professoren erkennen das an und machen gerne mit. So bringt es beiden Seiten etwas.</p>&#13;
<p><em>Muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um bei Euch mitzumachen?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier: </strong>Bei uns kann generell jeder jederzeit mitmachen, ungeachtet von Studiengang, Semester oder Vorkenntnissen. Engagement reicht vollkommen aus, um wirklich etwas zu bewegen.</p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Wir bekommen leider sehr wenig Zulauf aus den Fakultäten Wirtschaftswissenschaften oder Design. Weit über 90 Prozent unseres Teams studieren Maschinenbau oder Automobiltechnik. Wir würden uns freuen, wenn Leute aus anderen Studiengängen dazukommen würden und einen frischen Wind ins Team bringen. Wir haben für jeden etwas zu tun! </p>&#13;
<p><em>Wie seid Ihr zu CAT-Racing gekommen?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Zum 200. Jubiläum der Hochschule Coburg im Jahr 2014 kam ich das erste Mal mit Leuten von CAT-Racing ins Gespräch. Sie haben mich ermuntert, einmal bei Ihnen vorbeizuschauen. Ich hatte damals gerade angefangen, Soziale Arbeit zu studieren und dachte mir nur: „Was soll ich da?“ Sie sagten mir, ich könne mich dort trotzdem gut einbringen. Ich habe mich dann tatsächlich beim Team eingeschrieben. Zuerst war ich im Marketing tätig und habe viel bei der Fertigung zugeschaut. Dann habe ich sogar den Studiengang gewechselt.</p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Ich wollte gerne neben dem Studium noch etwas machen. Dass es dann CAT-Racing wurde, war einem Freund geschuldet, der dort bereits Mitglied war. Er hat mich mitgenommen und mir die Autos gezeigt. Als ich gesehen habe, was das Team da eigentlich macht, wollte ich unbedingt ein Teil davon sein.</p>&#13;
<p><em>Ihr baut das Auto selbst und nehmt damit an Rennen teil. Wie läuft bei Euch eine Saison ab?</em></p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Anfang Oktober geht es an die Konzeptfindung für das neue Fahrzeug. Da stellt sich das Team zusammen und die Ziele für die neue Saison werden gesetzt. Die erste Phase ist die Designphase. Sie endet mit dem Designfreeze am 31. Dezember. Da soll die Fahrzeugentwicklung komplett abgeschlossen sein. Dann folgt die Fertigungsphase. Die geht bis zum Roll-Out, hier präsentieren wir das neue Fahrzeug zum ersten Mal. Das ist meist im Mai oder Juni. Danach beginnt die Testphase, in der die Fahrer fit für die Rennen gemacht werden. Mit dem ersten Rennen im Juli startet die Rennphase. Die Saison geht Ende August immer mit dem letzten Rennevent zu Ende. </p>&#13;
<p><em>Wer sitzt eigentlich im Auto während der Rennen? Holt Ihr Euch externe Fahrer, also Profis?</em></p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Es fahren immer Leute aus unserem Team. Es ist eine Art Privileg, so ein Auto zu fahren. Man muss sich vor Augen halten, wie viele Stunden Entwicklung und Arbeit darin stecken. Es gibt da ganz unterschiedliche Philosophien innerhalb der Teams. Manche holen sich externe Fahrer. Die müssen einfach nur schnell sein.</p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Die Fahrerauswahl ist immer ein sehr schwieriger Spagat. Man möchte natürlich, dass der Schnellste im Auto sitzt, weil das am meisten Punkte bringt. Aber man will auch, dass jemand im Auto sitzt, der weiß, was das bedeutet. Als Fahrer hat man eine große Verantwortung.</p>&#13;
<p><em>Euer Auto aus der letzten Saison trug den Namen Pink Panther. Wie kommt das Fahrzeug eigentlich zu seinem Namen?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Der Name des neuen Autos wird einige Wochen vor der Präsentation gewählt. Da kommt das gesamte Team zusammen und jeder darf Vorschläge einbringen. Das wird immer demokratisch bestimmt.</p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Mit dem C-17 Pink Panther feierten wir ein Jubiläum: Er war unser 10. selbstgebautes Fahrzeug. Deshalb wollten wir damit auch unseren allerersten Wagen, den C 08 Panther, noch einmal würdigen.</p>&#13;
<p><em>Was nehmt Ihr persönlich aus Euren Erfahrungen bei CAT-Racing mit?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Wie wichtig Teamarbeit ist. Man sitzt das ganze Jahr mit den gleichen Leuten zusammen und arbeitet gemeinsam an einem großen Projekt. CAT ist eine Familie. Wir wissen, dass wir alle füreinander da sind und es funktioniert einfach. Selbständigkeit ist ein weiterer, wichtiger Punkt. Auch die Kontakte in die Firmenwelt sind ein großer Vorteil. Nicht nur in Bezug auf Berufsperspektiven nach dem Studium, sondern weil man sich schon an die Arbeit mit Unternehmen und verschiedenen Abteilungen gewöhnt. Es kommt öfters vor, dass wir mit Mitarbeitern von Sponsoren im Besprechungszimmer sitzen und vor ihnen Präsentationen halten.</p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein: </strong>Ich glaube, bei CAT tut man ganz viel für die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Man lernt einfach fürs Leben und zwar in allen Bereichen. Man wächst in seine Rolle und in die damit verbundene Verantwortung hinein. Die Verantwortung ist es auch, die mich motiviert, unsere Ziele als Team zu erreichen. </p>&#13;
<p><em>Wie geht es nach dem Studium weiter? Seht Ihr im Motorsport Eure berufliche Zukunft?</em></p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Motorsport ist ein heißes Pflaster. Ich vermute, finanziell lohnt es sich im Vergleich zu einem normalen Industriejob nicht. Ich denke auch, dass es viel stressiger ist. Dennoch hat es seinen Reiz. Ich werde aber eher nicht in den Motorsport gehen.</p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Ich glaube, die wenigsten von uns wollen unbedingt in den Motorsport. Es gibt sogar Leute, die nicht einmal zwingend in die Automobilbranche wollen. Diese Erfahrung, die wir durch dieses Projekt machen, hat einfach etwas. Aber danach stehen ziemlich viele Türen offen. Ich habe noch keine Ahnung was ich später mache!</p>&#13;
<p><em>Was habt Ihr Euch für die neue Saison 2018 vorgenommen?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Wir haben vor, an den Rennen in Ungarn, Österreich, Deutschland und Spanien teilzunehmen. Wir möchten bei jedem Rennen ins Ziel kommen. 2016 standen wir auf dem dritten Platz in der Weltrangliste. Letztes Jahr sind wir leider in Hockenheim im Hauptrennen ausgefallen und liegen deshalb momentan auf dem 20. Weltranglistenplatz von insgesamt 550 Teams. </p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Wenn man in einem Hauptrennen ausfällt, fehlen sofort 350 Punkte von insgesamt 1000. Das heißt, man stürzt ziemlich tief in der Rangliste. Wir wollen uns darauf fokussieren, ein zuverlässiges Auto zu bauen, das immer 100 Prozent geben kann. Dann können wir auch wieder ein paar Plätze gutmachen.</p>&#13;
&#13;
<p>Wir wünschen viel Erfolg!</p>&#13;
<p>Das Interview führte Anke Hempfling.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>CAT-Racing</strong></p>&#13;
<p>Das Projekt CAT-Racing wurde im Jahr 2007 an der Hochschule Coburg gegründet. CAT steht für Coburger Automobil Team. Im Rahmen des internationalen Konstruktionswettbewerbs für Hochschulen und Universitäten, der Formula Student, bauen die Studierenden jedes Jahr einen neuen Rennwagen und nehmen damit an Wettbewerben auch im Ausland teil. Das Fahrzeug ist laut Regelwerk auf einen maximalen Hubraum von 710ccm und einem Lufteinlass im Durchmesser von 20mm beschränkt. Das Team setzt sich momentan aus circa 50 jungen Leuten aus verschiedenen Studienfachrichtungen zusammen. Die Hochschule Coburg unterstützt das Projekt und stellt Räumlichkeiten auf dem Campus Friedrich Streib zur Verfügung: Maschinenhallen, Schweißerei, KFZ-Labor mit darüber liegenden Büros und Strömungslabor.</p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Svenja Maier und Dominik Kümpflein sind beide erst Anfang 20. Dennoch tragen sie bereits die Verantwortung für ein 50-köpfiges Team und tauschen regelmäßig den Hörsaal gegen die Rennstrecke. Die Vereinbarkeit von Studium und Praxis stellt beide vor Herausforderungen, öffnet gleichzeitig aber auch viele Türen. &nbsp;</em></p>&#13;
<p><em>Svenja, Du bist Chief Executive Officer von CAT-Racing, Dominik ist Chief Technical Officer. </em><em>Ihr leitet also das Team. Worin unterscheiden sich Eure Aufgaben?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Die sind ähnlicher als man denkt! Im Prinzip simulieren wir ein kleines Unternehmen.</p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Wir haben beide hauptsächlich organisatorische Aufgaben. Svenja kümmert sich um die Verwaltung, ich beschäftige mich mit der Planung und Fertigung des Fahrzeugs.</p>&#13;
<p><em>Ihr studiert beide Wirtschaftsingenieurwesen Automobil im Studiengang Automobiltechnologie. Welche Studieninhalte könnt Ihr bei CAT-Racing besonders gut in der Praxis anwenden?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Hauptsächlich ist es das Grundlagenwissen, was uns beim Fahrzeugbau weiterhilft. Dazu zählen Studieninhalte wie Werkstofftechnik, Dynamik, Festigkeitslehre oder Kfz-Technik. In den höheren Semestern kann man außerdem Wahlfächer belegen, die in Programmiersoftware schulen.</p>&#13;
<p><em>Ein Vollzeitstudium und nebenher einen Posten mit hoher Verantwortung. Wie vereinbart Ihr das miteinander?</em></p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Eigentlich verbringen wir unsere gesamte Freizeit bei CAT, egal ob Wochenende oder Feiertag und unabhängig von der Wetterlage. Die Mitglieder des Kernteams, uns mitgezählt sind das momentan zehn Leute, arbeiten im Schnitt sechs Stunden pro Tag.<br /> <strong>Svenja Maier:</strong> Eine Balance zwischen den Aufgaben bei CAT, dem Studium und anderen Freizeitaktivitäten zu finden, ist manchmal sehr schwer. Man muss sich gut organisieren können. In der Prüfungsphase ist das am schwierigsten. Da muss man sich selbst beherrschen und Grenzen setzen und sagen: „Ich muss jetzt lernen“.</p>&#13;
<p><em>Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Euch aus?</em></p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Im Moment befinden wir uns in der Phase zwischen Entwicklung und Fertigung des neuen Fahrzeugs. Ich sorge dafür, dass frühzeitig alles an Material, Werkzeugen und Ausrüstung vorhanden ist und wir unsere Termine und Ziele einhalten. Ich betreue auch die Technikersitzungen. Die Kommunikation im Team zu lenken, gehört auch zu meinen Aufgaben. Wenn es zum Beispiel Uneinigkeit gibt, welches Bauteil verwendet werden soll, bin ich schlussendlich derjenige, der entscheidet.</p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Ich telefoniere oft mit Sponsoren, kläre zum Beispiel die Details für einen neuen Sponsorenvertrag. Dann bin ich viel mit der Haushaltsstelle der Hochschule in Kontakt. Als Projekt der Hochschule Coburg werden wir auch von ihr verwaltet. Ich bin da die größte Schnittstelle zwischen Hochschule und CAT.</p>&#13;
<p><em>Wie unterstützt Euch die Hochschule Coburg?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier: </strong>Die Hochschule stellt uns Räumlichkeiten zur Verfügung und Prof. Dr. Stefan Gast unterstützt uns in vielen Dingen. Er setzt sich zum Beispiel dafür ein, dass das Projekt im Studium stärker angerechnet werden kann. Die Planung und die Organisation rund um unser Fahrzeug machen wir aber komplett selbst. </p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein: </strong>Wir haben in unserer Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik die Möglichkeit, eine Projektarbeit oder auch unsere Abschlussarbeit bei CAT-Racing zu schreiben. Das heißt, man kann sowohl sein Studium als auch das Team damit voranbringen. Die Professoren erkennen das an und machen gerne mit. So bringt es beiden Seiten etwas.</p>&#13;
<p><em>Muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um bei Euch mitzumachen?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier: </strong>Bei uns kann generell jeder jederzeit mitmachen, ungeachtet von Studiengang, Semester oder Vorkenntnissen. Engagement reicht vollkommen aus, um wirklich etwas zu bewegen.</p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Wir bekommen leider sehr wenig Zulauf aus den Fakultäten Wirtschaftswissenschaften oder Design. Weit über 90 Prozent unseres Teams studieren Maschinenbau oder Automobiltechnik. Wir würden uns freuen, wenn Leute aus anderen Studiengängen dazukommen würden und einen frischen Wind ins Team bringen. Wir haben für jeden etwas zu tun! </p>&#13;
<p><em>Wie seid Ihr zu CAT-Racing gekommen?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Zum 200. Jubiläum der Hochschule Coburg im Jahr 2014 kam ich das erste Mal mit Leuten von CAT-Racing ins Gespräch. Sie haben mich ermuntert, einmal bei Ihnen vorbeizuschauen. Ich hatte damals gerade angefangen, Soziale Arbeit zu studieren und dachte mir nur: „Was soll ich da?“ Sie sagten mir, ich könne mich dort trotzdem gut einbringen. Ich habe mich dann tatsächlich beim Team eingeschrieben. Zuerst war ich im Marketing tätig und habe viel bei der Fertigung zugeschaut. Dann habe ich sogar den Studiengang gewechselt.</p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Ich wollte gerne neben dem Studium noch etwas machen. Dass es dann CAT-Racing wurde, war einem Freund geschuldet, der dort bereits Mitglied war. Er hat mich mitgenommen und mir die Autos gezeigt. Als ich gesehen habe, was das Team da eigentlich macht, wollte ich unbedingt ein Teil davon sein.</p>&#13;
<p><em>Ihr baut das Auto selbst und nehmt damit an Rennen teil. Wie läuft bei Euch eine Saison ab?</em></p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Anfang Oktober geht es an die Konzeptfindung für das neue Fahrzeug. Da stellt sich das Team zusammen und die Ziele für die neue Saison werden gesetzt. Die erste Phase ist die Designphase. Sie endet mit dem Designfreeze am 31. Dezember. Da soll die Fahrzeugentwicklung komplett abgeschlossen sein. Dann folgt die Fertigungsphase. Die geht bis zum Roll-Out, hier präsentieren wir das neue Fahrzeug zum ersten Mal. Das ist meist im Mai oder Juni. Danach beginnt die Testphase, in der die Fahrer fit für die Rennen gemacht werden. Mit dem ersten Rennen im Juli startet die Rennphase. Die Saison geht Ende August immer mit dem letzten Rennevent zu Ende. </p>&#13;
<p><em>Wer sitzt eigentlich im Auto während der Rennen? Holt Ihr Euch externe Fahrer, also Profis?</em></p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Es fahren immer Leute aus unserem Team. Es ist eine Art Privileg, so ein Auto zu fahren. Man muss sich vor Augen halten, wie viele Stunden Entwicklung und Arbeit darin stecken. Es gibt da ganz unterschiedliche Philosophien innerhalb der Teams. Manche holen sich externe Fahrer. Die müssen einfach nur schnell sein.</p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Die Fahrerauswahl ist immer ein sehr schwieriger Spagat. Man möchte natürlich, dass der Schnellste im Auto sitzt, weil das am meisten Punkte bringt. Aber man will auch, dass jemand im Auto sitzt, der weiß, was das bedeutet. Als Fahrer hat man eine große Verantwortung.</p>&#13;
<p><em>Euer Auto aus der letzten Saison trug den Namen Pink Panther. Wie kommt das Fahrzeug eigentlich zu seinem Namen?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Der Name des neuen Autos wird einige Wochen vor der Präsentation gewählt. Da kommt das gesamte Team zusammen und jeder darf Vorschläge einbringen. Das wird immer demokratisch bestimmt.</p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Mit dem C-17 Pink Panther feierten wir ein Jubiläum: Er war unser 10. selbstgebautes Fahrzeug. Deshalb wollten wir damit auch unseren allerersten Wagen, den C 08 Panther, noch einmal würdigen.</p>&#13;
<p><em>Was nehmt Ihr persönlich aus Euren Erfahrungen bei CAT-Racing mit?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Wie wichtig Teamarbeit ist. Man sitzt das ganze Jahr mit den gleichen Leuten zusammen und arbeitet gemeinsam an einem großen Projekt. CAT ist eine Familie. Wir wissen, dass wir alle füreinander da sind und es funktioniert einfach. Selbständigkeit ist ein weiterer, wichtiger Punkt. Auch die Kontakte in die Firmenwelt sind ein großer Vorteil. Nicht nur in Bezug auf Berufsperspektiven nach dem Studium, sondern weil man sich schon an die Arbeit mit Unternehmen und verschiedenen Abteilungen gewöhnt. Es kommt öfters vor, dass wir mit Mitarbeitern von Sponsoren im Besprechungszimmer sitzen und vor ihnen Präsentationen halten.</p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein: </strong>Ich glaube, bei CAT tut man ganz viel für die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Man lernt einfach fürs Leben und zwar in allen Bereichen. Man wächst in seine Rolle und in die damit verbundene Verantwortung hinein. Die Verantwortung ist es auch, die mich motiviert, unsere Ziele als Team zu erreichen. </p>&#13;
<p><em>Wie geht es nach dem Studium weiter? Seht Ihr im Motorsport Eure berufliche Zukunft?</em></p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Motorsport ist ein heißes Pflaster. Ich vermute, finanziell lohnt es sich im Vergleich zu einem normalen Industriejob nicht. Ich denke auch, dass es viel stressiger ist. Dennoch hat es seinen Reiz. Ich werde aber eher nicht in den Motorsport gehen.</p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Ich glaube, die wenigsten von uns wollen unbedingt in den Motorsport. Es gibt sogar Leute, die nicht einmal zwingend in die Automobilbranche wollen. Diese Erfahrung, die wir durch dieses Projekt machen, hat einfach etwas. Aber danach stehen ziemlich viele Türen offen. Ich habe noch keine Ahnung was ich später mache!</p>&#13;
<p><em>Was habt Ihr Euch für die neue Saison 2018 vorgenommen?</em></p>&#13;
<p><strong>Svenja Maier:</strong> Wir haben vor, an den Rennen in Ungarn, Österreich, Deutschland und Spanien teilzunehmen. Wir möchten bei jedem Rennen ins Ziel kommen. 2016 standen wir auf dem dritten Platz in der Weltrangliste. Letztes Jahr sind wir leider in Hockenheim im Hauptrennen ausgefallen und liegen deshalb momentan auf dem 20. Weltranglistenplatz von insgesamt 550 Teams. </p>&#13;
<p><strong>Dominik Kümpflein:</strong> Wenn man in einem Hauptrennen ausfällt, fehlen sofort 350 Punkte von insgesamt 1000. Das heißt, man stürzt ziemlich tief in der Rangliste. Wir wollen uns darauf fokussieren, ein zuverlässiges Auto zu bauen, das immer 100 Prozent geben kann. Dann können wir auch wieder ein paar Plätze gutmachen.</p>&#13;
&#13;
<p>Wir wünschen viel Erfolg!</p>&#13;
<p>Das Interview führte Anke Hempfling.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>CAT-Racing</strong></p>&#13;
<p>Das Projekt CAT-Racing wurde im Jahr 2007 an der Hochschule Coburg gegründet. CAT steht für Coburger Automobil Team. Im Rahmen des internationalen Konstruktionswettbewerbs für Hochschulen und Universitäten, der Formula Student, bauen die Studierenden jedes Jahr einen neuen Rennwagen und nehmen damit an Wettbewerben auch im Ausland teil. Das Fahrzeug ist laut Regelwerk auf einen maximalen Hubraum von 710ccm und einem Lufteinlass im Durchmesser von 20mm beschränkt. Das Team setzt sich momentan aus circa 50 jungen Leuten aus verschiedenen Studienfachrichtungen zusammen. Die Hochschule Coburg unterstützt das Projekt und stellt Räumlichkeiten auf dem Campus Friedrich Streib zur Verfügung: Maschinenhallen, Schweißerei, KFZ-Labor mit darüber liegenden Büros und Strömungslabor.</p>&#13;
&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">hier</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maier_Kuempflein_CAT_Racing.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Arm aber stolz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/arm-aber-stolz/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Mar 2018 09:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/arm-aber-stolz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Kinderarbeit ist in Peru keine Besonderheit. Das Projekt Manthoc setzt sich für die Rechte der Kinder und Jugendlichen ein. Die Studentin Nazli Güner hat sieben Monate dort gearbeitet.</em></p>&#13;
<p>Ein kleines Lehmhaus am Rande von Cajamarca ist das Zuhause von Ninan* (10), Alejandro* (8) und Manuel*(6). Die drei Brüder leben dort mit ihren Eltern und einem Schwein auf wenigen Quadratmetern zusammen. Nur ein dünnes Blechdach schützt das Haus vor Wind und Wetter. Türen gibt es keine. Wenn es regnet, läuft das Wasser durch Decken und Wände in die Wohnung. Das Hausschwein ist zwar der einzige und wertvollste Besitz der Familie, aber für die Hygiene im Haus katastrophal. Die Kinder haben Parasiten. Manuel, der jüngste, leidet unter einer schlimmen Entzündung am Ohr.</p>&#13;
<p>Eigentlich sollen die Brüder die Grundschule besuchen, doch sie fehlen regelmäßig. Manuel muss seiner Mutter helfen, die gerade ein neues Geschwister entbunden hat. Ninan und Alejandro arbeiten mit ihrem Vater auf einer Baustelle.</p>&#13;
<p>Das Schicksal der drei Brüder hat Nazli Güner besonderes bewegt. Mehrere Monate hat die Studentin in Cajamarca gelebt und gearbeitet. In ihrem Studiengang Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung gehört das Praktikum im Ausland fest in den Stundenplan.</p>&#13;
<p>Kinderarbeit ist in Peru nicht ungewöhnlich. „Wenn die Kinder nicht arbeiten würden, könnten sich viele Familien nicht über Wasser halten“, erzählt Nazli Güner. Schon die Kleinsten müssen auf dem Markt helfen. Die Älteren verkaufen Taschentücher oder Süßigkeiten auf der Straße, arbeiten als Autowäscher oder kontrollieren in den öffentlichen Bussen die Fahrkarten. </p>&#13;
<p>Das Projekt Manthoc will Kinderarbeit nicht verbieten, sondern den Kindern Perspektiven aufzeigen und für faire Arbeitsbedingungen sorgen. Zum Beispiel, indem es ihnen den Zugang zu Bildung ermöglicht. Denn in Peru kostet der Besuch einer Schule Geld. Das können sich viele Familien nicht leisten. Bei Manthoc finanzieren Spenden aus Deutschland den Unterricht. So können die Kinder und Jugendlichen in die Schule gehen, etwas über ihre Rechte lernen und sie bekommen Hilfe, wenn es Probleme in der Familie gibt. Das war auch Nazli Güners Aufgabe bei Manthoc. Sie unterstützt die Schulpsychologen bei der Arbeit, übernimmt Hausbesuche und betreut die Kinder bei den Gruppenstunden. </p>&#13;
<p>Als Ninan, Alejandro und Manuel immer häufiger fehlen, besucht die Studentin die Familie zum Beispiel mit dem Schulpsychologen. Gemeinsam überlegen sie, wie sie der Familie helfen und die drei Jungs wieder regelmäßig am Unterricht teilnehmen können. „Am Anfang denken die Leute, jetzt kommt hier jemand, der alles besser weiß und die Welt verbessern will. Wenn sie aber sehen, dass man nur Gutes für die Kinder möchte und gemeinsam mit der Familie etwas erreichen möchte, dann funktioniert es“, berichtet Nazli Güner von ihren Erfahrungen. </p>&#13;
<p>Die Kinder selbst, sagt sie, kommen mit der Situation gut klar. Viele seien sogar stolz darauf, dass sie ihre Familien unterstützen können. Manchmal stößt die Studentin aber auch an ihre Grenzen. Wenn ein Schicksal besonders traurig ist oder eine Situation ausweglos erscheint. Trotzdem war das Praktikum für sie eine Bestätigung. „Ich habe gemerkt, dass ich auf jeden Fall in einer Menschenrechtsorganisation arbeiten will. Vielleicht sogar in der Kinderhilfe. Und ich kann mir auch gut vorstellen, im Ausland zu leben und vielleicht sogar noch einmal nach Peru zurückzugehen.“</p>&#13;
<p>Sehr geholfen habe ihr, was sie im Studium über soziale Gruppenarbeit und Gesprächsführung gelernt hat: Wie frage ich nach? Wie kann ich aktiv zuhören? Wie kann ich jemanden dazu führen, selbst auf eine Lösung zu kommen, ohne, dass ich ihm etwas vorgebe?</p>&#13;
<p>Zu einigen Familien hat die Studentin über die sozialen Netzwerke heute noch Kontakt. Auch von Ninan, Alejandro und Manuel hat sie gehört. Manthoc hatte mit der Familie einen Vertrag geschlossen. Wenn die Kinder regelmäßiger in die Schule kommen, bauen die Mitarbeiter*innen dafür im Gegenzug einen kleinen Stall für das Schwein und helfen der Mutter, ihren Haushalt zu ordnen. Durch Spenden konnten sie bereits den Arzt und Medikamente bezahlen. „Ich habe aber gehört, dass die Kinder wieder regelmäßig in der Schule fehlen“, berichtet Nazli Güner. </p>&#13;
<p>Bevor sie an der Hochschule studierte, hatte die 33-Jährige übrigens einen sicheren Bürojob. Festes Einkommen, geregelte Arbeitszeit, nette Kollegen. Trotzdem hat sie den Neuanfang gewagt, weil sie sich nicht vorstellen konnte, für immer so zu leben. Hat sie sich früher nur nebenbei ehrenamtlich sozial engagiert, will sie die Soziale Arbeit jetzt zu ihrer Profession machen. In wenigen Wochen geht Nazli Güner wieder ins Ausland. Dann verbringt sie ein Theoriesemester an der Universidad Pablo de Olavide in Sevilla, Spanien. </p>&#13;
<p><em>*Namen geändert</em></p>&#13;
<p><strong>Theorie und Praxis im Ausland</strong></p>&#13;
<p>Im Studiengang Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung verbringen die Studierenden zwei Semester im Ausland. Ein theoretisches Semester, das sie an einer der Partnerhochschulen des Studiengangs in Afrika, Lateinamerika, Asien und Europa absolvieren und ein praktisches Semester, das sie in einer sozialen Einrichtung ableisten. Die Studierenden sind dabei weltweit im Praxiseinsatz – von Europa bis nach Asien oder Afrika. Für die Theoriesemester gibt es feste Partnerhochschulen, die die Studierenden besuchen können. Im Praxissemester können sie selbst eine Einrichtung auswählen. Die Hochschule Coburg prüft, ob die Praxisstelle die Anforderungen für das Praktikum erfüllt. Die Studierenden müssen zum Beispiel Aufgaben umsetzen, die ihre Kompetenzen als Sozialarbeiter*innen verlangen. Im Verlauf des Studiums werden sie für den Einsatz in der Praxis vorbereitet. Dazu gehören unter anderem die Soziale Arbeit nach menschenrechtlichen Prinzipien, die interkulturelle Sensibilisierung und die Gesprächsführung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Kinderarbeit ist in Peru keine Besonderheit. Das Projekt Manthoc setzt sich für die Rechte der Kinder und Jugendlichen ein. Die Studentin Nazli Güner hat sieben Monate dort gearbeitet.</em></p>&#13;
<p>Ein kleines Lehmhaus am Rande von Cajamarca ist das Zuhause von Ninan* (10), Alejandro* (8) und Manuel*(6). Die drei Brüder leben dort mit ihren Eltern und einem Schwein auf wenigen Quadratmetern zusammen. Nur ein dünnes Blechdach schützt das Haus vor Wind und Wetter. Türen gibt es keine. Wenn es regnet, läuft das Wasser durch Decken und Wände in die Wohnung. Das Hausschwein ist zwar der einzige und wertvollste Besitz der Familie, aber für die Hygiene im Haus katastrophal. Die Kinder haben Parasiten. Manuel, der jüngste, leidet unter einer schlimmen Entzündung am Ohr.</p>&#13;
<p>Eigentlich sollen die Brüder die Grundschule besuchen, doch sie fehlen regelmäßig. Manuel muss seiner Mutter helfen, die gerade ein neues Geschwister entbunden hat. Ninan und Alejandro arbeiten mit ihrem Vater auf einer Baustelle.</p>&#13;
<p>Das Schicksal der drei Brüder hat Nazli Güner besonderes bewegt. Mehrere Monate hat die Studentin in Cajamarca gelebt und gearbeitet. In ihrem Studiengang Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung gehört das Praktikum im Ausland fest in den Stundenplan.</p>&#13;
<p>Kinderarbeit ist in Peru nicht ungewöhnlich. „Wenn die Kinder nicht arbeiten würden, könnten sich viele Familien nicht über Wasser halten“, erzählt Nazli Güner. Schon die Kleinsten müssen auf dem Markt helfen. Die Älteren verkaufen Taschentücher oder Süßigkeiten auf der Straße, arbeiten als Autowäscher oder kontrollieren in den öffentlichen Bussen die Fahrkarten. </p>&#13;
<p>Das Projekt Manthoc will Kinderarbeit nicht verbieten, sondern den Kindern Perspektiven aufzeigen und für faire Arbeitsbedingungen sorgen. Zum Beispiel, indem es ihnen den Zugang zu Bildung ermöglicht. Denn in Peru kostet der Besuch einer Schule Geld. Das können sich viele Familien nicht leisten. Bei Manthoc finanzieren Spenden aus Deutschland den Unterricht. So können die Kinder und Jugendlichen in die Schule gehen, etwas über ihre Rechte lernen und sie bekommen Hilfe, wenn es Probleme in der Familie gibt. Das war auch Nazli Güners Aufgabe bei Manthoc. Sie unterstützt die Schulpsychologen bei der Arbeit, übernimmt Hausbesuche und betreut die Kinder bei den Gruppenstunden. </p>&#13;
<p>Als Ninan, Alejandro und Manuel immer häufiger fehlen, besucht die Studentin die Familie zum Beispiel mit dem Schulpsychologen. Gemeinsam überlegen sie, wie sie der Familie helfen und die drei Jungs wieder regelmäßig am Unterricht teilnehmen können. „Am Anfang denken die Leute, jetzt kommt hier jemand, der alles besser weiß und die Welt verbessern will. Wenn sie aber sehen, dass man nur Gutes für die Kinder möchte und gemeinsam mit der Familie etwas erreichen möchte, dann funktioniert es“, berichtet Nazli Güner von ihren Erfahrungen. </p>&#13;
<p>Die Kinder selbst, sagt sie, kommen mit der Situation gut klar. Viele seien sogar stolz darauf, dass sie ihre Familien unterstützen können. Manchmal stößt die Studentin aber auch an ihre Grenzen. Wenn ein Schicksal besonders traurig ist oder eine Situation ausweglos erscheint. Trotzdem war das Praktikum für sie eine Bestätigung. „Ich habe gemerkt, dass ich auf jeden Fall in einer Menschenrechtsorganisation arbeiten will. Vielleicht sogar in der Kinderhilfe. Und ich kann mir auch gut vorstellen, im Ausland zu leben und vielleicht sogar noch einmal nach Peru zurückzugehen.“</p>&#13;
<p>Sehr geholfen habe ihr, was sie im Studium über soziale Gruppenarbeit und Gesprächsführung gelernt hat: Wie frage ich nach? Wie kann ich aktiv zuhören? Wie kann ich jemanden dazu führen, selbst auf eine Lösung zu kommen, ohne, dass ich ihm etwas vorgebe?</p>&#13;
<p>Zu einigen Familien hat die Studentin über die sozialen Netzwerke heute noch Kontakt. Auch von Ninan, Alejandro und Manuel hat sie gehört. Manthoc hatte mit der Familie einen Vertrag geschlossen. Wenn die Kinder regelmäßiger in die Schule kommen, bauen die Mitarbeiter*innen dafür im Gegenzug einen kleinen Stall für das Schwein und helfen der Mutter, ihren Haushalt zu ordnen. Durch Spenden konnten sie bereits den Arzt und Medikamente bezahlen. „Ich habe aber gehört, dass die Kinder wieder regelmäßig in der Schule fehlen“, berichtet Nazli Güner. </p>&#13;
<p>Bevor sie an der Hochschule studierte, hatte die 33-Jährige übrigens einen sicheren Bürojob. Festes Einkommen, geregelte Arbeitszeit, nette Kollegen. Trotzdem hat sie den Neuanfang gewagt, weil sie sich nicht vorstellen konnte, für immer so zu leben. Hat sie sich früher nur nebenbei ehrenamtlich sozial engagiert, will sie die Soziale Arbeit jetzt zu ihrer Profession machen. In wenigen Wochen geht Nazli Güner wieder ins Ausland. Dann verbringt sie ein Theoriesemester an der Universidad Pablo de Olavide in Sevilla, Spanien. </p>&#13;
<p><em>*Namen geändert</em></p>&#13;
<p><strong>Theorie und Praxis im Ausland</strong></p>&#13;
<p>Im Studiengang Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung verbringen die Studierenden zwei Semester im Ausland. Ein theoretisches Semester, das sie an einer der Partnerhochschulen des Studiengangs in Afrika, Lateinamerika, Asien und Europa absolvieren und ein praktisches Semester, das sie in einer sozialen Einrichtung ableisten. Die Studierenden sind dabei weltweit im Praxiseinsatz – von Europa bis nach Asien oder Afrika. Für die Theoriesemester gibt es feste Partnerhochschulen, die die Studierenden besuchen können. Im Praxissemester können sie selbst eine Einrichtung auswählen. Die Hochschule Coburg prüft, ob die Praxisstelle die Anforderungen für das Praktikum erfüllt. Die Studierenden müssen zum Beispiel Aufgaben umsetzen, die ihre Kompetenzen als Sozialarbeiter*innen verlangen. Im Verlauf des Studiums werden sie für den Einsatz in der Praxis vorbereitet. Dazu gehören unter anderem die Soziale Arbeit nach menschenrechtlichen Prinzipien, die interkulturelle Sensibilisierung und die Gesprächsführung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Nazli_Guener.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Aus erster Hand]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aus-erster-hand/</link>
                <pubDate>Tue, 27 Mar 2018 13:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aus-erster-hand/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Carolin Fromm ist eine Pionierin des Studiengangs Bioanalytik. Heute arbeitet sie in der Forschung und Entwicklung des Labor L+S in Bad Bocklet. Beim Biosymposium kehrt sie einmal im Jahr an die Hochschule zurück, um ihre Erfahrungen an die Studierenden weiterzugeben. </em></p>&#13;
<p>Nach dem Studium hat Carolin Fromm nur eine Bewerbung geschrieben. Initiativ hat sie sich damals beim Labor L+S in Bad Bocklet beworben. Sie hatte bereits ein Praktikum dort absolviert und war begeistert von der Atmosphäre im Unternehmen. Carolin Fromm hatte Glück, ihre Bewerbung passte. Freiwillige Praktika zu machen, würde sie Studierenden deshalb immer empfehlen. „So kann man sich einen Einblick in die Arbeitsgebiete verschaffen und ein Gefühl dafür bekommen, was einem liegt.“ Und: Man merkt, wie die Arbeit in der Realität aussieht. Dass es im Bachelor ein verpflichtendes Praxissemester gibt, habe ihr deshalb besonders gut gefallen. </p>&#13;
<p>Das Studium der Bioanalytik ist breit gefächert. Biologie, Mikrobiologie, Gentechnik, Biochemie, Lebensmittelchemie, Pharmakologie, Analytik, Forensik sind nur einige der Module, die angeboten werden. Ein Vorteil, wie Carolin Fromm findet: „Bei meiner Arbeit bei L+S profitiere ich davon, weil ich verschiedene Projekte übernehmen kann und ein Grundverständnis für sie mitbringe. Auf dieser Basis kann man sich tiefer in die jeweiligen Themengebiete einarbeiten.“ </p>&#13;
<p>Nach dem Bachelor absolvierte die 28-Jährige auch den Master Bioanalytik an der Hochschule und tauchte noch gezielter in einzelne Fachbereiche ein. „Ich bin froh, dass ich das Masterstudium angeschlossen habe. Das hat mir im Berufsleben viel ermöglicht.“</p>&#13;
<p>Seit zwei Jahren kommt Carolin Fromm jetzt als Referentin zum Symposium ihres ehemaligen Studiengangs. Sie will den Studierenden zeigen, dass sie ihre Fähigkeiten aus dem Studium in vielen verschiedenen Bereichen einsetzen können. Und: Ihren Arbeitgeber bei den Studierenden vorstellen. „Häufig weiß man gar nicht, was es in der Nähe für Möglichkeiten gibt.“</p>&#13;
<p><em><em>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe </em>01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge" target="_blank" title="Opens internal link in current window" rel="noopener"><span style="color:blue">hier</span></a>.</em><span style="font-size:10.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Carolin Fromm ist eine Pionierin des Studiengangs Bioanalytik. Heute arbeitet sie in der Forschung und Entwicklung des Labor L+S in Bad Bocklet. Beim Biosymposium kehrt sie einmal im Jahr an die Hochschule zurück, um ihre Erfahrungen an die Studierenden weiterzugeben. </em></p>&#13;
<p>Nach dem Studium hat Carolin Fromm nur eine Bewerbung geschrieben. Initiativ hat sie sich damals beim Labor L+S in Bad Bocklet beworben. Sie hatte bereits ein Praktikum dort absolviert und war begeistert von der Atmosphäre im Unternehmen. Carolin Fromm hatte Glück, ihre Bewerbung passte. Freiwillige Praktika zu machen, würde sie Studierenden deshalb immer empfehlen. „So kann man sich einen Einblick in die Arbeitsgebiete verschaffen und ein Gefühl dafür bekommen, was einem liegt.“ Und: Man merkt, wie die Arbeit in der Realität aussieht. Dass es im Bachelor ein verpflichtendes Praxissemester gibt, habe ihr deshalb besonders gut gefallen. </p>&#13;
<p>Das Studium der Bioanalytik ist breit gefächert. Biologie, Mikrobiologie, Gentechnik, Biochemie, Lebensmittelchemie, Pharmakologie, Analytik, Forensik sind nur einige der Module, die angeboten werden. Ein Vorteil, wie Carolin Fromm findet: „Bei meiner Arbeit bei L+S profitiere ich davon, weil ich verschiedene Projekte übernehmen kann und ein Grundverständnis für sie mitbringe. Auf dieser Basis kann man sich tiefer in die jeweiligen Themengebiete einarbeiten.“ </p>&#13;
<p>Nach dem Bachelor absolvierte die 28-Jährige auch den Master Bioanalytik an der Hochschule und tauchte noch gezielter in einzelne Fachbereiche ein. „Ich bin froh, dass ich das Masterstudium angeschlossen habe. Das hat mir im Berufsleben viel ermöglicht.“</p>&#13;
<p>Seit zwei Jahren kommt Carolin Fromm jetzt als Referentin zum Symposium ihres ehemaligen Studiengangs. Sie will den Studierenden zeigen, dass sie ihre Fähigkeiten aus dem Studium in vielen verschiedenen Bereichen einsetzen können. Und: Ihren Arbeitgeber bei den Studierenden vorstellen. „Häufig weiß man gar nicht, was es in der Nähe für Möglichkeiten gibt.“</p>&#13;
<p><em><em>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe </em>01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge" target="_blank" title="Opens internal link in current window" rel="noopener"><span style="color:blue">hier</span></a>.</em><span style="font-size:10.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Carolin_Fromm.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine besondere Förderung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-besondere-foerderung/</link>
                <pubDate>Tue, 27 Mar 2018 11:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-besondere-foerderung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Talentierte Fachkräfte unterstützen und sie vielleicht sogar als Nachwuchs gewinnen. Das können Unternehmen mit dem Deutschland-Stipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 26 Betriebe und Einrichtungen aus der Region übernehmen dieses Jahr Stipendien für Studierende der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Jeden Monat erhalten die Stipendiat*innen 300 Euro. Die Hälfte zahlt das Unternehmen, die andere Hälfte gibt der Bund dazu. Insgesamt 165.600 Euro Fördersumme fließen dieses Jahr an die ausgewählten Studierenden. Mehr als 180 Studierende hatten sich für die Förderung beworben. 53 haben es geschafft. Entscheidend waren dabei nicht nur gute Noten, sondern auch ein besonderer Lebenslauf oder ehrenamtliches Engagement.</p>&#13;
<p>Die jüngste Stipendiatin ist Lisa Feng. Mit gerade mal 17 Jahren hat sich die Automobiltechnik-Studentin ein Stipendium gesichert. </p>&#13;
<p>Die Vergabe der Deutschlandstipendien und die Akquise der Förderer organisiert der Career Service der Hochschule Coburg. </p>&#13;
<p><strong>Zum Video: </strong><a href="https://youtu.be/R-JkUDn1eQw" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window"><strong>Eine besondere Förderung</strong></a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Talentierte Fachkräfte unterstützen und sie vielleicht sogar als Nachwuchs gewinnen. Das können Unternehmen mit dem Deutschland-Stipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 26 Betriebe und Einrichtungen aus der Region übernehmen dieses Jahr Stipendien für Studierende der Hochschule Coburg. </em></p>&#13;
<p>Jeden Monat erhalten die Stipendiat*innen 300 Euro. Die Hälfte zahlt das Unternehmen, die andere Hälfte gibt der Bund dazu. Insgesamt 165.600 Euro Fördersumme fließen dieses Jahr an die ausgewählten Studierenden. Mehr als 180 Studierende hatten sich für die Förderung beworben. 53 haben es geschafft. Entscheidend waren dabei nicht nur gute Noten, sondern auch ein besonderer Lebenslauf oder ehrenamtliches Engagement.</p>&#13;
<p>Die jüngste Stipendiatin ist Lisa Feng. Mit gerade mal 17 Jahren hat sich die Automobiltechnik-Studentin ein Stipendium gesichert. </p>&#13;
<p>Die Vergabe der Deutschlandstipendien und die Akquise der Förderer organisiert der Career Service der Hochschule Coburg. </p>&#13;
<p><strong>Zum Video: </strong><a href="https://youtu.be/R-JkUDn1eQw" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window"><strong>Eine besondere Förderung</strong></a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Deutschland-Stipendium_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Jahrgang Klinische Sozialarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-jahrgang-klinische-sozialarbeit/</link>
                <pubDate>Thu, 22 Mar 2018 14:59:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-jahrgang-klinische-sozialarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit Beginn des Sommersemesters hat der mittlerweile 17. Jahrgang das berufsbegleitende Masterstudium der Klinischen Sozialarbeit aufgenommen. Die insgesamt 25 Studierenden kommen aus ganz Deutschland und der Schweiz und sind beispielsweise in der Kinder- und Jugendhilfe, psychiatrischen Einrichtungen und Rehabilitationskliniken tätig.</em> </p>&#13;
<p>Im Rahmen des sechssemestrigen Masters, der in enger Kooperation mit der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin realisiert wird, werden die Studierenden vor allem ihre Kompetenzen in den Bereichen psychosoziale Diagnostik, Beratung, Krisenintervention und Sozialtherapie erweitern. </p>&#13;
<p>Das Studiengangsteam heißt die neue Gruppe herzlich willkommen und wünscht ein erfolgreiches und spannendes Studium: „Wir sind stolz, dass dieser etablierte Master seit 17 Jahren auf ungebrochen hohe Nachfrage stößt und freuen uns auf die gemeinsamen Seminare, Diskussionen und Exkursionen“, so Studiengangsleiterin Prof. Dr. Christine Kröger.</p>&#13;
<p>Es handelt sich nicht nur um den ersten Weiterbildungsmaster, der überhaupt an der Hochschule Coburg eingerichtet wurde, sondern auch um den ersten Studiengang mit dieser fachlichen Ausrichtung in Deutschland. Damit hat der Master wesentlich zur Entwicklung und Etablierung der Klinischen Sozialarbeit als gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit in Deutschland beigetragen und eine „Pionierrolle“ inne: Mittlerweile gibt es entsprechende Studienangebote auch in Berlin (Katholische Hochschule), Aachen, Landshut. Olten (Schweiz), Vorarlberg und Wien.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit Beginn des Sommersemesters hat der mittlerweile 17. Jahrgang das berufsbegleitende Masterstudium der Klinischen Sozialarbeit aufgenommen. Die insgesamt 25 Studierenden kommen aus ganz Deutschland und der Schweiz und sind beispielsweise in der Kinder- und Jugendhilfe, psychiatrischen Einrichtungen und Rehabilitationskliniken tätig.</em> </p>&#13;
<p>Im Rahmen des sechssemestrigen Masters, der in enger Kooperation mit der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin realisiert wird, werden die Studierenden vor allem ihre Kompetenzen in den Bereichen psychosoziale Diagnostik, Beratung, Krisenintervention und Sozialtherapie erweitern. </p>&#13;
<p>Das Studiengangsteam heißt die neue Gruppe herzlich willkommen und wünscht ein erfolgreiches und spannendes Studium: „Wir sind stolz, dass dieser etablierte Master seit 17 Jahren auf ungebrochen hohe Nachfrage stößt und freuen uns auf die gemeinsamen Seminare, Diskussionen und Exkursionen“, so Studiengangsleiterin Prof. Dr. Christine Kröger.</p>&#13;
<p>Es handelt sich nicht nur um den ersten Weiterbildungsmaster, der überhaupt an der Hochschule Coburg eingerichtet wurde, sondern auch um den ersten Studiengang mit dieser fachlichen Ausrichtung in Deutschland. Damit hat der Master wesentlich zur Entwicklung und Etablierung der Klinischen Sozialarbeit als gesundheitsbezogene Fachsozialarbeit in Deutschland beigetragen und eine „Pionierrolle“ inne: Mittlerweile gibt es entsprechende Studienangebote auch in Berlin (Katholische Hochschule), Aachen, Landshut. Olten (Schweiz), Vorarlberg und Wien.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jahrgang17_KlinSA.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vom Restaurant ins Labor]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vom-restaurant-ins-labor/</link>
                <pubDate>Wed, 21 Mar 2018 15:10:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vom-restaurant-ins-labor/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>„Das will ich nicht bis zur Rente machen“, dachte sich Simone Keß und gab ihren Job als Restaurant- und Bankettleiterin auf. Im Alter von 29 Jahren holte sie ihr Fachabitur nach und begann zu studieren. Wenn die junge Frau jetzt von Berufs wegen Weiß trägt, dann ist das keine Bluse mehr, sondern ein Laborkittel. </em></p>&#13;
<p>Frankfurt am Main, München, Würzburg und zuletzt sechs Jahre Köln – bevor es Simone Keß nach Coburg verschlug, war sie viel unterwegs. Heute studiert die gebürtige Unterfränkin im sechsten Semester Bioanalytik an der Hochschule Coburg. Dass die 32-jährige zu den ältesten Studierenden ihres Jahrgangs zählt, hat sie nie gestört: „Ich habe eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau gemacht und einige Jahre in der Gastronomie gearbeitet. Irgendwann habe ich mich gefragt, ob es wirklich das ist, was mich interessiert und was ich machen möchte. So eine Entscheidung braucht eben Zeit.“ Zum Studium kam sie als Quereinsteigerin durch ihr Interesse an der Lebensmittelanalytik. Als Bankettleiterin beriet sie Gäste zu Speisen und Getränken, mittlerweile kann sie deren Inhaltsstoffe im Labor analysieren. Diese Parallele hat aber nichts mehr mit ihrem aktuellen Berufswunsch zu tun: „Ich finde den Bereich der klinischen Immunologie unglaublich spannend. Genauer gesagt würde ich gerne die Störungen des Immunsystems bei der Bildung von Tumoren untersuchen, am liebsten an einem Forschungsinstitut.“</p>&#13;
<p>Auf die Arbeitsprozesse am Leipziger Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) konnte die Studentin im Rahmen ihres Praxissemesters bereits im vergangenen Sommer einen ersten Blick werfen. In der Abteilung für Therapievalidierung war sie der Arbeitsgruppe „Präklinische Modelle“ zugeteilt. Dort beschäftigen sich die Wissenschaftler unter anderem mit der Entwicklung von Tiermodellen zur Durchführung von präklinischen Wirksamkeits- und Sicherheitsstudien für neue Arzneimittelkandidaten. „Das IZI ist bekannt dafür, zahlreiche Forschungsverfahren für die praktische Anwendung vorzubereiten“, so Keß. Diese enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sei nicht immer selbstverständlich. Während ihres Praktikums arbeitete sie selbständig an der Beurteilung eines Mausmodells mit der induzierten chronischen Darmerkrankung Morbus Crohn. Wird der Darm von Krankheitserregern befallen, kommt es zur Abwehrreaktion. Das Immunsystem bildet beispielsweise T-Zellen. Diese lassen sich durch Einfärbungen auf dem Darm nachweisen. „Es war meine Aufgabe, dieses Modell auf seine Tauglichkeit für die weitere Forschungsarbeit zu überprüfen“, berichtet die Studentin. Zurück an der Hochschule trug sie ihre Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Praxissemester auf einem Plakat zusammen und nahm damit am Posterwettbewerb im Rahmen des 3. Fach- und Karrieresymposiums der Bioanalytik teil – und belegte unter knapp 60 Studierenden den 1.&nbsp;Platz. </p>&#13;
<p>Von ihrem Praktikum erzählt Simone Keß immer noch ganz begeistert: „Der Blick hinter die Kulissen war so spannend und es war interessant, die Entwicklung eines Projekts vor Ort mitverfolgen zu können.“ Gerne erinnert sie sich an die regelmäßigen Vorträge der Doktoranden des Instituts, die über den aktuellen Stand ihrer Dissertation berichteten. „Ich war da immer ganz gespannt zu hören, was momentan in der Wissenschaft läuft und ob mein jetziges Wissen aus dem Studium schon ausreicht, den Fachjargon und die Themen nachvollziehen zu können“, sagt Keß.</p>&#13;
<p> Genau in diese Richtung geht auch das jährlich stattfindende Symposium der Bioanalytik an der Hochschule Coburg. Die Veranstaltung soll einen Einblick in die Arbeitswelt von Bioanalytikern geben. Dazu stellen sich verschiedene Unternehmen vor und geladene Experten aus der Praxis referieren vor Fachpublikum und den Studierenden aus dem Bachelor- und dem Masterstudiengang Bioanalytik. Der Fokus liegt insbesondere darauf, dem wissenschaftlichen Nachwuchs Einstiegschancen in den Beruf und damit verbundene Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. </p>&#13;
<p>Mehr zum Symposium der Bioanalytik gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/was-pferdefleisch-lasagne-mit-karriere-zu-tun-hat.html" title="Opens internal link in current window">hier</a><em>.</em></p>&#13;
<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge" target="_blank" title="Opens internal link in current window" rel="noopener">hier</a>.</em> </p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>„Das will ich nicht bis zur Rente machen“, dachte sich Simone Keß und gab ihren Job als Restaurant- und Bankettleiterin auf. Im Alter von 29 Jahren holte sie ihr Fachabitur nach und begann zu studieren. Wenn die junge Frau jetzt von Berufs wegen Weiß trägt, dann ist das keine Bluse mehr, sondern ein Laborkittel. </em></p>&#13;
<p>Frankfurt am Main, München, Würzburg und zuletzt sechs Jahre Köln – bevor es Simone Keß nach Coburg verschlug, war sie viel unterwegs. Heute studiert die gebürtige Unterfränkin im sechsten Semester Bioanalytik an der Hochschule Coburg. Dass die 32-jährige zu den ältesten Studierenden ihres Jahrgangs zählt, hat sie nie gestört: „Ich habe eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau gemacht und einige Jahre in der Gastronomie gearbeitet. Irgendwann habe ich mich gefragt, ob es wirklich das ist, was mich interessiert und was ich machen möchte. So eine Entscheidung braucht eben Zeit.“ Zum Studium kam sie als Quereinsteigerin durch ihr Interesse an der Lebensmittelanalytik. Als Bankettleiterin beriet sie Gäste zu Speisen und Getränken, mittlerweile kann sie deren Inhaltsstoffe im Labor analysieren. Diese Parallele hat aber nichts mehr mit ihrem aktuellen Berufswunsch zu tun: „Ich finde den Bereich der klinischen Immunologie unglaublich spannend. Genauer gesagt würde ich gerne die Störungen des Immunsystems bei der Bildung von Tumoren untersuchen, am liebsten an einem Forschungsinstitut.“</p>&#13;
<p>Auf die Arbeitsprozesse am Leipziger Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) konnte die Studentin im Rahmen ihres Praxissemesters bereits im vergangenen Sommer einen ersten Blick werfen. In der Abteilung für Therapievalidierung war sie der Arbeitsgruppe „Präklinische Modelle“ zugeteilt. Dort beschäftigen sich die Wissenschaftler unter anderem mit der Entwicklung von Tiermodellen zur Durchführung von präklinischen Wirksamkeits- und Sicherheitsstudien für neue Arzneimittelkandidaten. „Das IZI ist bekannt dafür, zahlreiche Forschungsverfahren für die praktische Anwendung vorzubereiten“, so Keß. Diese enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sei nicht immer selbstverständlich. Während ihres Praktikums arbeitete sie selbständig an der Beurteilung eines Mausmodells mit der induzierten chronischen Darmerkrankung Morbus Crohn. Wird der Darm von Krankheitserregern befallen, kommt es zur Abwehrreaktion. Das Immunsystem bildet beispielsweise T-Zellen. Diese lassen sich durch Einfärbungen auf dem Darm nachweisen. „Es war meine Aufgabe, dieses Modell auf seine Tauglichkeit für die weitere Forschungsarbeit zu überprüfen“, berichtet die Studentin. Zurück an der Hochschule trug sie ihre Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Praxissemester auf einem Plakat zusammen und nahm damit am Posterwettbewerb im Rahmen des 3. Fach- und Karrieresymposiums der Bioanalytik teil – und belegte unter knapp 60 Studierenden den 1.&nbsp;Platz. </p>&#13;
<p>Von ihrem Praktikum erzählt Simone Keß immer noch ganz begeistert: „Der Blick hinter die Kulissen war so spannend und es war interessant, die Entwicklung eines Projekts vor Ort mitverfolgen zu können.“ Gerne erinnert sie sich an die regelmäßigen Vorträge der Doktoranden des Instituts, die über den aktuellen Stand ihrer Dissertation berichteten. „Ich war da immer ganz gespannt zu hören, was momentan in der Wissenschaft läuft und ob mein jetziges Wissen aus dem Studium schon ausreicht, den Fachjargon und die Themen nachvollziehen zu können“, sagt Keß.</p>&#13;
<p> Genau in diese Richtung geht auch das jährlich stattfindende Symposium der Bioanalytik an der Hochschule Coburg. Die Veranstaltung soll einen Einblick in die Arbeitswelt von Bioanalytikern geben. Dazu stellen sich verschiedene Unternehmen vor und geladene Experten aus der Praxis referieren vor Fachpublikum und den Studierenden aus dem Bachelor- und dem Masterstudiengang Bioanalytik. Der Fokus liegt insbesondere darauf, dem wissenschaftlichen Nachwuchs Einstiegschancen in den Beruf und damit verbundene Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. </p>&#13;
<p>Mehr zum Symposium der Bioanalytik gibt es <a href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/was-pferdefleisch-lasagne-mit-karriere-zu-tun-hat.html" title="Opens internal link in current window">hier</a><em>.</em></p>&#13;
<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge" target="_blank" title="Opens internal link in current window" rel="noopener">hier</a>.</em> </p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Simone_Kess.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bindeglied in die Heimatländer]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bindeglied-in-die-heimatlaender/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Mar 2018 15:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bindeglied-in-die-heimatlaender/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im internationalen Master-Studiengang Financial Management der Hochschule Coburg studieren aktuell 50 junge Menschen aus 22 Ländern. Obwohl alle neben einem ersten akademischen Abschluss mindestens zwei Jahre Berufserfahrung mitbringen müssen, ist in das viersemestrige Studium ein Praxissemester integriert. Die deutschen MBA-Studierenden (MBA steht für Master of Business Administration) müssen es im Ausland absolvieren; die ausländischen Studierenden in Deutschland.</em></p>&#13;
<p>„Wir möchten, dass sich unsere Studierenden mit den jeweiligen beruflichen Gepflogenheiten im Land auseinandersetzen“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Victor Randall den Grund für diese Regelung. Der Student Umut Kiyak kam aus dem türkischen Ankara nach Coburg. Er erwarb dort an der privaten TOBB University of Economics and Technology seinen Bachelor in Economics und sammelte danach Praxiserfahrung in einer türkischen Konstruktionsgesellschaft. Nach zwei Theoriesemestern im Masterstudiengang Financial Management an der Hochschule Coburg absolviert er jetzt sein Praxissemester bei der BMW AG in München in der Geschäftsfeldsteuerung „Antriebssysteme“.</p>&#13;
<p>„Ich habe 30 Bewerbungen geschrieben und die BMW AG hat als Erstes geantwortet“, erzählt er stolz. In dem Team arbeiten derzeit 47 Mitarbeiter; der überwiegende Teil kommt aus Deutschland. Es gibt aber auch drei Österreicher, einen Franzosen, einen Schweizer und derzeit mit Umut Kiyak den einzigen Türken im Team. Die Kommunikation läuft in Englisch. „Es ist aber auch wichtig, Deutsch zu lernen und zu sprechen. Das ist der Schlüssel zu den Menschen“, bringt er seine Erfahrungen auf den Punkt. Da er bereits in türkischen Unternehmen gearbeitet hat, erkennt er die kulturellen Unterschiede in der Arbeitswelt der beiden Länder: „In der Türkei ist es wichtig, mit den Kollegen auch im privaten Umfeld befreundet und beispielsweise über Facebook verbunden zu sein. In Deutschland wird stärker zwischen dem Beruflichen und dem Privaten getrennt. Da steht eher die berufliche Funktion im Vordergrund“, hat Umut Kiyak beobachtet. </p>&#13;
<p>Die Arbeit in dem internationalen deutschen Unternehmen macht ihm Spaß. Hier kann er das in den ersten beiden Semestern in der Theorie Gelernt unmittelbar in der Praxis anwenden. Im vierten Semester steht die Masterarbeit auf dem Programm. Auch hier möchte Umut Kiyak Theorie und Praxis verbinden, am liebsten über ein Thema, das sich aus seinem Praxissemester bei der BMW AG ergibt.</p>&#13;
<p>Seine internationalen Studierenden sind bei den großen deutschen Unternehmen gern gesehen. Das stellt Professor Randall bei seinen Telefonaten mit den Unternehmen immer wieder fest: „Unsere Studierenden sind weltoffen und bringen wertvolle Erfahrungen aus ganz unterschiedlichen Ländern mit.“ Dazu gehören afrikanische, asiatische, südamerikanische und osteuropäische Staaten und die damit verbundenen unterschiedlichen Sprachen, Religionen und Kulturen. „Die Tatsache, dass sie sich alleine auf den Weg nach Deutschland machen und sich hier in einem Studententeam aus 22 verschiedenen Ländern zurechtfinden, zeigt, dass sie durchsetzungsfähig, initiativ und hochmotiviert sind“, ergänzt er. Für die deutschen Unternehmen können die neuen internationalen Mitarbeiter ein Bindeglied zu ihren ausländischen Tochtergesellschaften bilden.</p>&#13;
<p>Zudem stehen im Studium interkulturelle Trainings auf dem Programm. Die Studierenden erhalten Unterstützung bei der Suche nach einer Praktikumsstelle und die höheren Semester geben ihre Kenntnisse an die jüngeren weiter. Im Masterbüro versorgt die Koordinatorin Ingrid Welack ihre Studierenden mit Unternehmensadressen und Ansprechpartnern. Absolventen des Studiengangs, die jetzt in internationalen Unternehmen arbeiten, fragen regelmäßig bei Professor Randall nach, ob er neue Praktikanten empfehlen kann. Und es gibt zahlreiche Firmen und Banken, die sich aufgrund ihrer guten Erfahrungen mit den Studierenden in Coburg melden, um vakante Stellen anzubieten.</p>&#13;
<p>Dass ein Bewerbungsschreiben und der Lebenslauf in Deutschland anders formuliert und gestaltet werden muss, darauf weist Christian Erkenbrecher, der Leiter des Career Service der Hochschule Coburg, die Studierenden in speziellen Workshops und in der individuellen Beratung hin. „Im Ausland achtet man vor allem auf persönliche Referenzen, die im Lebenslauf ersichtlich sein sollen. Deutsche Firmen legen hingegen Wert darauf, dass das besondere Interesse an ihrer Branche und den Aufgabenfeldern erkennbar ist“, weiß Christian Erkenbrecher aus Erfahrung.</p>&#13;
<p>Obwohl viele Studierende im vierten Semester ihre Masterarbeit in Verbindung mit einem Unternehmen schreiben, kehren sie nach dem Praxissemester zunächst einmal an die Hochschule Coburg zurück. „Sie müssen einen umfassenden Praxisbericht abliefern und an einem Seminar teilnehmen“, berichtet Professor Randall. Dies sei wichtig, damit die Studierenden ihre Praxiserfahrungen reflektieren und sich austauschen können. Dabei geht es zum einen um das, was sie methodisch und fachlich in Controlling, Treasury und Accounting gelernt haben. Zum anderen geht es aber auch um ihre persönlichen Erlebnisse im Hinblick auf die Personalführung, das Miteinander im Team und den Umgang mit Feedback.</p>&#13;
<p>Egal, ob Umut Kiyak nach seinem MBA-Abschluss in einem deutschen oder einem türkischen Unternehmen arbeiten wird, seine Erfahrungen aus dem Praxissemester werden ihn begleiten und in der einen oder anderen Situation sehr hilfreich sein. Das spürt er bereits heute. </p>&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es hier.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im internationalen Master-Studiengang Financial Management der Hochschule Coburg studieren aktuell 50 junge Menschen aus 22 Ländern. Obwohl alle neben einem ersten akademischen Abschluss mindestens zwei Jahre Berufserfahrung mitbringen müssen, ist in das viersemestrige Studium ein Praxissemester integriert. Die deutschen MBA-Studierenden (MBA steht für Master of Business Administration) müssen es im Ausland absolvieren; die ausländischen Studierenden in Deutschland.</em></p>&#13;
<p>„Wir möchten, dass sich unsere Studierenden mit den jeweiligen beruflichen Gepflogenheiten im Land auseinandersetzen“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Victor Randall den Grund für diese Regelung. Der Student Umut Kiyak kam aus dem türkischen Ankara nach Coburg. Er erwarb dort an der privaten TOBB University of Economics and Technology seinen Bachelor in Economics und sammelte danach Praxiserfahrung in einer türkischen Konstruktionsgesellschaft. Nach zwei Theoriesemestern im Masterstudiengang Financial Management an der Hochschule Coburg absolviert er jetzt sein Praxissemester bei der BMW AG in München in der Geschäftsfeldsteuerung „Antriebssysteme“.</p>&#13;
<p>„Ich habe 30 Bewerbungen geschrieben und die BMW AG hat als Erstes geantwortet“, erzählt er stolz. In dem Team arbeiten derzeit 47 Mitarbeiter; der überwiegende Teil kommt aus Deutschland. Es gibt aber auch drei Österreicher, einen Franzosen, einen Schweizer und derzeit mit Umut Kiyak den einzigen Türken im Team. Die Kommunikation läuft in Englisch. „Es ist aber auch wichtig, Deutsch zu lernen und zu sprechen. Das ist der Schlüssel zu den Menschen“, bringt er seine Erfahrungen auf den Punkt. Da er bereits in türkischen Unternehmen gearbeitet hat, erkennt er die kulturellen Unterschiede in der Arbeitswelt der beiden Länder: „In der Türkei ist es wichtig, mit den Kollegen auch im privaten Umfeld befreundet und beispielsweise über Facebook verbunden zu sein. In Deutschland wird stärker zwischen dem Beruflichen und dem Privaten getrennt. Da steht eher die berufliche Funktion im Vordergrund“, hat Umut Kiyak beobachtet. </p>&#13;
<p>Die Arbeit in dem internationalen deutschen Unternehmen macht ihm Spaß. Hier kann er das in den ersten beiden Semestern in der Theorie Gelernt unmittelbar in der Praxis anwenden. Im vierten Semester steht die Masterarbeit auf dem Programm. Auch hier möchte Umut Kiyak Theorie und Praxis verbinden, am liebsten über ein Thema, das sich aus seinem Praxissemester bei der BMW AG ergibt.</p>&#13;
<p>Seine internationalen Studierenden sind bei den großen deutschen Unternehmen gern gesehen. Das stellt Professor Randall bei seinen Telefonaten mit den Unternehmen immer wieder fest: „Unsere Studierenden sind weltoffen und bringen wertvolle Erfahrungen aus ganz unterschiedlichen Ländern mit.“ Dazu gehören afrikanische, asiatische, südamerikanische und osteuropäische Staaten und die damit verbundenen unterschiedlichen Sprachen, Religionen und Kulturen. „Die Tatsache, dass sie sich alleine auf den Weg nach Deutschland machen und sich hier in einem Studententeam aus 22 verschiedenen Ländern zurechtfinden, zeigt, dass sie durchsetzungsfähig, initiativ und hochmotiviert sind“, ergänzt er. Für die deutschen Unternehmen können die neuen internationalen Mitarbeiter ein Bindeglied zu ihren ausländischen Tochtergesellschaften bilden.</p>&#13;
<p>Zudem stehen im Studium interkulturelle Trainings auf dem Programm. Die Studierenden erhalten Unterstützung bei der Suche nach einer Praktikumsstelle und die höheren Semester geben ihre Kenntnisse an die jüngeren weiter. Im Masterbüro versorgt die Koordinatorin Ingrid Welack ihre Studierenden mit Unternehmensadressen und Ansprechpartnern. Absolventen des Studiengangs, die jetzt in internationalen Unternehmen arbeiten, fragen regelmäßig bei Professor Randall nach, ob er neue Praktikanten empfehlen kann. Und es gibt zahlreiche Firmen und Banken, die sich aufgrund ihrer guten Erfahrungen mit den Studierenden in Coburg melden, um vakante Stellen anzubieten.</p>&#13;
<p>Dass ein Bewerbungsschreiben und der Lebenslauf in Deutschland anders formuliert und gestaltet werden muss, darauf weist Christian Erkenbrecher, der Leiter des Career Service der Hochschule Coburg, die Studierenden in speziellen Workshops und in der individuellen Beratung hin. „Im Ausland achtet man vor allem auf persönliche Referenzen, die im Lebenslauf ersichtlich sein sollen. Deutsche Firmen legen hingegen Wert darauf, dass das besondere Interesse an ihrer Branche und den Aufgabenfeldern erkennbar ist“, weiß Christian Erkenbrecher aus Erfahrung.</p>&#13;
<p>Obwohl viele Studierende im vierten Semester ihre Masterarbeit in Verbindung mit einem Unternehmen schreiben, kehren sie nach dem Praxissemester zunächst einmal an die Hochschule Coburg zurück. „Sie müssen einen umfassenden Praxisbericht abliefern und an einem Seminar teilnehmen“, berichtet Professor Randall. Dies sei wichtig, damit die Studierenden ihre Praxiserfahrungen reflektieren und sich austauschen können. Dabei geht es zum einen um das, was sie methodisch und fachlich in Controlling, Treasury und Accounting gelernt haben. Zum anderen geht es aber auch um ihre persönlichen Erlebnisse im Hinblick auf die Personalführung, das Miteinander im Team und den Umgang mit Feedback.</p>&#13;
<p>Egal, ob Umut Kiyak nach seinem MBA-Abschluss in einem deutschen oder einem türkischen Unternehmen arbeiten wird, seine Erfahrungen aus dem Praxissemester werden ihn begleiten und in der einen oder anderen Situation sehr hilfreich sein. Das spürt er bereits heute. </p>&#13;
<p>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es hier.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Umut_Kiyak.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auf der Karriereleiter nach oben]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auf-der-karriereleiter-nach-oben/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Mar 2018 08:17:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auf-der-karriereleiter-nach-oben/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prüfungen, 40-Stunden-Woche, Zeit für Freunde und Familie: wer neben dem Job studiert, muss vieles unter einen Hut bekommen. Der berufsbegleitende Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre der Hochschule Coburg verabschiedete nun seine ersten drei Absolventen. </em></p>&#13;
<p>Sie sind im Laufe der Jahre Freunde geworden: Tobias Kalter, Heiko Schreiner und Thorsten Seufert. Alle drei haben sich im Winter 2014 dazu entschlossen, den zu der Zeit an der Hochschule Coburg frisch ins Leben gerufenen, berufsbegleitenden Studiengang Betriebswirtschaft aufzunehmen. Heiko Schreiner legte dafür vor 14 Jahren den Grundstein. „Ich habe zuerst eine Weiterbildung zum Elektrotechniker absolviert. Danach habe ich an der IHK zu Coburg meinen Technischen Betriebswirt gemacht“, sagt er und fügt schmunzelnd hinzu: „Der lange Fortbildungsprozess hat auch einen Vorteil: Ich habe das Lernen nie verlernt.“ Jede Weiterbildung bedeutete für ihn immer einen weiteren Schritt nach oben auf der Karriereleiter. Mittlerweile ist Heiko Schreiner 37 Jahre alt, hält als einer der drei ersten Absolventen des berufsbegleitenden Studiengangs seine Bachelorurkunde in den Händen und leitet innerhalb der Firma Kaeser Kompressoren sein eigenes Team.  </p>&#13;
<p>„Arbeiten und Studieren ist heutzutage kein Widerspruch mehr, beides ist gleichzeitig machbar“, stellt Studiengangsleiter Prof. Dr. Roland Hertrich fest. Die Durchlässigkeit zwischen gewerblicher und akademischer Weiterbildung ist ein besonderes Merkmal des Studiengangs. Technische Kenntnisse können mit kaufmännischen Fertigkeiten abgerundet werden. Das helfe im Berufsalltag enorm, weiß Heiko Schreiner: „Das Studium hat meine Sichtweise erweitert. Dadurch fallen mir Entscheidungen und auch die Suche nach Lösungen deutlich leichter.“ Yvonne Kossmann, die stellvertretende Kanzlerin der Hochschule Coburg, überreichte den drei Absolventen ihre Zeugnisse. Dabei betonte sie, dass Weiterbildung eine der wichtigsten Aufgaben von Hochschulen sei: „An der Hochschule Coburg haben wir Strukturen geschaffen, um an der Zukunft arbeiten zu können. Unser Studienangebot entspricht passgenau den aktuellen Entwicklungen“, sagte sie. </p>&#13;
<p>Für Professor Hertrich stellt das berufsbegleitende Studium eine Verbindung zwischen Hochschule und Unternehmen zum Wohle der Studierenden sowie zum Wohl der Region dar. Da pflichtet ihm auch Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg, bei: „Wir haben zusammen in Pionierarbeit ein einzigartiges Bildungsprojekt in der Region gestartet und stärken damit die Standortqualität.“ Die drei Absolventen hätten mit ihrem Abschluss nicht nur sich selbst vorangebracht, sondern seien auch dem Fachkräftemangel entgegengetreten, denn sie sind „die Fach- und Führungskräfte der Zukunft“. Momentan sind knapp 80 Studierende im berufsbegleitenden BWL-Studium eingeschrieben. </p>&#13;
<p>Für Heiko Schreiner ist die Zeit, in der er Prüfungen schrieb, während seine Arbeitskollegen frei hatten, nun vorbei. Vorerst: „Das Masterstudium ist definitiv eine Option“, sagt er. Gleichzeitig weiß er aber auch, was das noch einmal bedeuten würde: „Man braucht dazu die Unterstützung seines Umfelds. Besonders die Familie muss viel Verständnis aufbringen, wenn man weniger Zeit hat. Wer glaubt, man macht so ein Studium einfach mal so nebenbei, liegt falsch.“ Am Ende – da sind sich alle drei Absolventen einig – hat sich der Aufwand aber mehr als gelohnt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prüfungen, 40-Stunden-Woche, Zeit für Freunde und Familie: wer neben dem Job studiert, muss vieles unter einen Hut bekommen. Der berufsbegleitende Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre der Hochschule Coburg verabschiedete nun seine ersten drei Absolventen. </em></p>&#13;
<p>Sie sind im Laufe der Jahre Freunde geworden: Tobias Kalter, Heiko Schreiner und Thorsten Seufert. Alle drei haben sich im Winter 2014 dazu entschlossen, den zu der Zeit an der Hochschule Coburg frisch ins Leben gerufenen, berufsbegleitenden Studiengang Betriebswirtschaft aufzunehmen. Heiko Schreiner legte dafür vor 14 Jahren den Grundstein. „Ich habe zuerst eine Weiterbildung zum Elektrotechniker absolviert. Danach habe ich an der IHK zu Coburg meinen Technischen Betriebswirt gemacht“, sagt er und fügt schmunzelnd hinzu: „Der lange Fortbildungsprozess hat auch einen Vorteil: Ich habe das Lernen nie verlernt.“ Jede Weiterbildung bedeutete für ihn immer einen weiteren Schritt nach oben auf der Karriereleiter. Mittlerweile ist Heiko Schreiner 37 Jahre alt, hält als einer der drei ersten Absolventen des berufsbegleitenden Studiengangs seine Bachelorurkunde in den Händen und leitet innerhalb der Firma Kaeser Kompressoren sein eigenes Team.  </p>&#13;
<p>„Arbeiten und Studieren ist heutzutage kein Widerspruch mehr, beides ist gleichzeitig machbar“, stellt Studiengangsleiter Prof. Dr. Roland Hertrich fest. Die Durchlässigkeit zwischen gewerblicher und akademischer Weiterbildung ist ein besonderes Merkmal des Studiengangs. Technische Kenntnisse können mit kaufmännischen Fertigkeiten abgerundet werden. Das helfe im Berufsalltag enorm, weiß Heiko Schreiner: „Das Studium hat meine Sichtweise erweitert. Dadurch fallen mir Entscheidungen und auch die Suche nach Lösungen deutlich leichter.“ Yvonne Kossmann, die stellvertretende Kanzlerin der Hochschule Coburg, überreichte den drei Absolventen ihre Zeugnisse. Dabei betonte sie, dass Weiterbildung eine der wichtigsten Aufgaben von Hochschulen sei: „An der Hochschule Coburg haben wir Strukturen geschaffen, um an der Zukunft arbeiten zu können. Unser Studienangebot entspricht passgenau den aktuellen Entwicklungen“, sagte sie. </p>&#13;
<p>Für Professor Hertrich stellt das berufsbegleitende Studium eine Verbindung zwischen Hochschule und Unternehmen zum Wohle der Studierenden sowie zum Wohl der Region dar. Da pflichtet ihm auch Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg, bei: „Wir haben zusammen in Pionierarbeit ein einzigartiges Bildungsprojekt in der Region gestartet und stärken damit die Standortqualität.“ Die drei Absolventen hätten mit ihrem Abschluss nicht nur sich selbst vorangebracht, sondern seien auch dem Fachkräftemangel entgegengetreten, denn sie sind „die Fach- und Führungskräfte der Zukunft“. Momentan sind knapp 80 Studierende im berufsbegleitenden BWL-Studium eingeschrieben. </p>&#13;
<p>Für Heiko Schreiner ist die Zeit, in der er Prüfungen schrieb, während seine Arbeitskollegen frei hatten, nun vorbei. Vorerst: „Das Masterstudium ist definitiv eine Option“, sagt er. Gleichzeitig weiß er aber auch, was das noch einmal bedeuten würde: „Man braucht dazu die Unterstützung seines Umfelds. Besonders die Familie muss viel Verständnis aufbringen, wenn man weniger Zeit hat. Wer glaubt, man macht so ein Studium einfach mal so nebenbei, liegt falsch.“ Am Ende – da sind sich alle drei Absolventen einig – hat sich der Aufwand aber mehr als gelohnt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Verabschiedung_Absolventen_BWL_bbgl.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[“Macht Eindruck”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/macht-eindruck/</link>
                <pubDate>Mon, 19 Mar 2018 14:48:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/macht-eindruck/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>44 Semester an derselben Hochschule, darauf kann Prof. Dr. Peter Schwarz bisher zurückblicken. Genug Erfahrung hat er in dieser Zeit in ganz unterschiedlichen Bereichen gesammelt. Als Professor unterrichtet er Automatisierungstechnik und die Grundlagenfächer der Elektrotechnik. Als Praxisbeauftragter weiß er aber auch, wie eine gute Bewerbung aussieht und warum es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt.</em></p>&#13;
&#13;
<p>Herr Prof. Dr. Schwarz, Sie sind Professor und Praxisbeauftragter in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. Wie wichtig ist die Verbindung von Studium und Praxis?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong> <em>Sehr wichtig! Es ist ja immer noch so, dass in den Bachelorstudiengängen an den Universitäten kein Praxissemester vorgeschrieben ist, an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften - den früheren FHs - hingegen schon. Genau deswegen habe ich mich für die Arbeit hier entschieden. Gerade im technischen Bereich hat mich die enge Verzahnung von wissenschaftlicher und gleichzeitig auch praxisnaher Lehre überzeugt. Auch aus meiner eigenen beruflichen Erfahrung weiß ich, dass Unternehmen großen Wert auf eine anwendungsbezogene Ausbildung legen.</em></p>&#13;
<p>Jeder Bachelorstudiengang der Hochschule Coburg hat einen eigenen Praxisbeauftragten. Warum eigentlich?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong> <em>Bevor die Studierenden ins Praxissemester gehen, haben sie viele Fragen. Der Praxisbeauftragte ist ihr erster Ansprechpartner. Er bereitet sie auf ihre Aufgaben in den Unternehmen vor und betreut sie auch darüber hinaus. Ich selbst bin seit 15 Jahren für einen Teil unserer Studiengänge Praxisbeauftragter. Das war früher nur die Elektrotechnik, inzwischen sind daraus die drei Bachelorstudiengänge Erneuerbare Energien, Automatisierungstechnik und Robotik sowie Elektro- und Informationstechnik hervorgegangen. </em></p>&#13;
<p>Wie unterstützen Sie die Studierenden bei der Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong> <em>Die Studierenden suchen sich ihre Stelle grundsätzlich selbst. Aber manche möchten ein Auslandspraktikum machen oder unsere ausländischen Studierenden wissen nicht, wo sie sich bewerben sollen. Wir führen eine Liste, in welchen Unternehmen bereits Studierende von uns tätig waren. Da kann ich einige Tipps geben.</em></p>&#13;
<p>Ein Betrieb möchte einen Studierenden beschäftigen. Worauf achten Sie?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong><em> Ich schaue mir den Vertrag zwischen den Studierenden und den Ausbildungsstellen genau an und prüfe, ob ein plausibler Zusammenhang zwischen Studiengang und Tätigkeit im Unternehmen besteht. Ausnahmeregelungen sind möglich, haben aber stets Klärungsbedarf. Schließlich schicken wir unsere Studierenden nicht zum Kaffeekochen ins Praxissemester. Gelegentlich besuche ich auch Firmen, um den Ausbildern zu erläutern, worum es uns geht und worauf wir Wert legen.</em></p>&#13;
<p>Wie geht es weiter, wenn sich ein Praktikumsplatz ergeben hat?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong><em> Auch dann ist der Praxisbeauftragte gefragt. Im praxisbegleitenden Unterricht geben wir den Studierenden Fertigkeiten mit, die häufig in den Firmen gebraucht werden. Wieder zurück an der Hochschule halten sie im Praxisseminar dann einen Vortrag über ihre Tätigkeiten in den Unternehmen. Außerdem müssen sie darüber einen Report schreiben, der von meinen Kollegen und mir kommentiert wird. Das sehen wir auch als Vorbereitung für die Bachelorarbeit. Seit einigen Jahren gibt es die Schreibwerkstatt. Dort leiten wir die Studierenden zum Verfassen des Praxisberichts an.</em></p>&#13;
<p>Welche Erfahrungen nehmen Studierende aus dem Praxissemester mit?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong><em> Wie wichtig Praxiserfahrung für die berufliche Orientierung ist. Wir erleben regelmäßig, dass Studierende aus den Unternehmen zurückkommen und aufgrund ihrer dortigen Erfahrungen dann innerhalb unserer Fakultät den Studiengang wechseln. Das beweist, dass in der Praxis eine ganze Menge neue Erkenntnisse dazukommen. Sie arbeiten an verschiedensten Themenfeldern und lernen so die ganze Berufsbreite kennen. Häufig stellt das Praxissemester auch den ersten Kontakt mit dem späteren Arbeitgeber her. Es kommt oft vor, dass Studierende erst ihr Praktikum in einem Unternehmen absolvieren, später ihre Bachelorarbeit dort anfertigen und schlussendlich auch eingestellt werden. </em></p>&#13;
<p>Berufsvielfalt ist das Stichwort, da fällt es manchmal schwer, sich zu entscheiden. Welche Praktika raten Sie Ihren Studierenden und denen aus anderen Fakultäten?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong><em> Ich würde da ganz nach meiner persönlichen Neigung gehen. Man muss sich fragen: Wo will ich hin und was will ich dort lernen? Am besten sucht man sich eine Firma, die ein großes Spektrum an Aufgabenbereichen anbietet. Das heißt nicht automatisch, dass man dafür in einen Großkonzern muss. Wir haben auch kleinere und mittelständische Firmen hier in der Umgebung, die sehr anspruchsvolle Themen und eine große Bandbreite bieten.</em></p>&#13;
<p>Welche Resonanz erhalten Sie aus den Unternehmen? Sind sie zufrieden mit den Studierenden? </p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong><em> Die Rückmeldungen sind weitestgehend sehr positiv. Die allermeisten Betriebe beschäftigen immer wieder gerne Praktikanten von uns. Oft werde ich von den Unternehmen auch gezielt angerufen, wenn Bedarf an neuen Mitarbeitern besteht. Diese Tatsache zeigt, dass unsere Absolventen gefragt sind. Viele Firmen haben erkannt, dass sie die Studierenden frühzeitig rekrutieren müssen. Sie versuchen deshalb, schon während des Praxissemesters mit ihnen in Kontakt zu treten und Brücken zu bauen, die tragfähig sind.</em></p>&#13;
<p>Mit welchen Unternehmen pflegen Sie Kontakte und wie kann das den Studierenden helfen?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong> <em>Ich lehre nun schon seit über 20 Jahren an der Hochschule Coburg. Viele meiner Absolventen sitzen mittlerweile auf Verantwortungspositionen in regionalen und überregionalen Firmen. Ich kann deshalb zwischen ihnen und meinen jetzigen Studierenden vermitteln. Einige absolvieren ihr Praxissemester aber auch bei Großunternehmen wie Bosch, Siemens oder BMW. Dort wäre es dann schon Zufall, wenn ich die Betreuer persönlich kennen würde.</em></p>&#13;
<p>Worauf legen Arbeitgeber bei Bewerbungen von Studierenden Wert?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong><em> Der erste Eindruck ist entscheidend. Personaler achten darauf, ob der Bewerber sich im Vorfeld über die Stelle, das Unternehmen und dessen Produkte informiert hat. Ein vernünftiges Anschreiben ohne Rechtschreibfehler ist ebenfalls unumgänglich. Gerade Studierende, die keinen Einser- oder Zweier-Schnitt haben, müssen versuchen, ihre sonstigen Qualitäten hervorzuheben. Das können ehrenamtliche Tätigkeiten oder auch etwas ausgefallenere Hobbies sein. Auch um Praktikumsstellen gibt es einen Wettbewerb und je ernster man an die Sache herangeht, desto größer ist die Chance auf Erfolg. Man sollte das als Generalprobe für die Bewerbung um eine Festanstellung behandeln. </em></p>&#13;
<p>Hand aufs Herz: Welche Rolle spielen gute Noten bei der Bewerberauswahl?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong> <em>Sie sind wichtig, das kann man nicht wegdiskutieren. Anhand von Noten machen sich die Unternehmen ein Bild, wie der Bewerber mit Leistungsanforderungen zurechtkommt. Abgesehen davon sollte man aber auch zeigen, dass man nicht nur von morgens bis abends hinter Fachbüchern sitzt. Hobbies sind deshalb auch wichtig. Schlussendlich muss die Persönlichkeit überzeugen.</em></p>&#13;
&#13;
<p>Das Interview führte Anke Hempfling.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Kurzvita Prof. Dr. Peter Schwarz</strong></p>&#13;
<p>Peter Schwarz studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Darmstadt und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sein Diplom erhielt er im Jahr 1979, bevor er im Jahr 1987 in Elektrischer Antriebstechnik promovierte. Danach war er acht Jahre lang bei der Siemens AG in Erlangen beschäftigt, zuletzt als Fachgruppenleiter für fertigungsintegrierte Prüfanlagen. 1995 kam er an die Hochschule Coburg als Professor für Automatisierungstechnik und die Grundlagenfächer der Elektrotechnik. Seit 2003 ist er Praxisbeauftragter der Fakultät Elektrotechnik und Informatik und dabei für die Studiengänge Automatisierungstechnik und Robotik, Erneuerbare Energien sowie Elektro- und Informationstechnik zuständig.</p>&#13;
<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge" target="_blank" title="Opens internal link in current window" rel="noopener"><span style="color:blue">hier</span></a>.</em><span style="font-size:10.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>44 Semester an derselben Hochschule, darauf kann Prof. Dr. Peter Schwarz bisher zurückblicken. Genug Erfahrung hat er in dieser Zeit in ganz unterschiedlichen Bereichen gesammelt. Als Professor unterrichtet er Automatisierungstechnik und die Grundlagenfächer der Elektrotechnik. Als Praxisbeauftragter weiß er aber auch, wie eine gute Bewerbung aussieht und warum es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt.</em></p>&#13;
&#13;
<p>Herr Prof. Dr. Schwarz, Sie sind Professor und Praxisbeauftragter in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. Wie wichtig ist die Verbindung von Studium und Praxis?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong> <em>Sehr wichtig! Es ist ja immer noch so, dass in den Bachelorstudiengängen an den Universitäten kein Praxissemester vorgeschrieben ist, an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften - den früheren FHs - hingegen schon. Genau deswegen habe ich mich für die Arbeit hier entschieden. Gerade im technischen Bereich hat mich die enge Verzahnung von wissenschaftlicher und gleichzeitig auch praxisnaher Lehre überzeugt. Auch aus meiner eigenen beruflichen Erfahrung weiß ich, dass Unternehmen großen Wert auf eine anwendungsbezogene Ausbildung legen.</em></p>&#13;
<p>Jeder Bachelorstudiengang der Hochschule Coburg hat einen eigenen Praxisbeauftragten. Warum eigentlich?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong> <em>Bevor die Studierenden ins Praxissemester gehen, haben sie viele Fragen. Der Praxisbeauftragte ist ihr erster Ansprechpartner. Er bereitet sie auf ihre Aufgaben in den Unternehmen vor und betreut sie auch darüber hinaus. Ich selbst bin seit 15 Jahren für einen Teil unserer Studiengänge Praxisbeauftragter. Das war früher nur die Elektrotechnik, inzwischen sind daraus die drei Bachelorstudiengänge Erneuerbare Energien, Automatisierungstechnik und Robotik sowie Elektro- und Informationstechnik hervorgegangen. </em></p>&#13;
<p>Wie unterstützen Sie die Studierenden bei der Suche nach einer geeigneten Praktikumsstelle?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong> <em>Die Studierenden suchen sich ihre Stelle grundsätzlich selbst. Aber manche möchten ein Auslandspraktikum machen oder unsere ausländischen Studierenden wissen nicht, wo sie sich bewerben sollen. Wir führen eine Liste, in welchen Unternehmen bereits Studierende von uns tätig waren. Da kann ich einige Tipps geben.</em></p>&#13;
<p>Ein Betrieb möchte einen Studierenden beschäftigen. Worauf achten Sie?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong><em> Ich schaue mir den Vertrag zwischen den Studierenden und den Ausbildungsstellen genau an und prüfe, ob ein plausibler Zusammenhang zwischen Studiengang und Tätigkeit im Unternehmen besteht. Ausnahmeregelungen sind möglich, haben aber stets Klärungsbedarf. Schließlich schicken wir unsere Studierenden nicht zum Kaffeekochen ins Praxissemester. Gelegentlich besuche ich auch Firmen, um den Ausbildern zu erläutern, worum es uns geht und worauf wir Wert legen.</em></p>&#13;
<p>Wie geht es weiter, wenn sich ein Praktikumsplatz ergeben hat?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong><em> Auch dann ist der Praxisbeauftragte gefragt. Im praxisbegleitenden Unterricht geben wir den Studierenden Fertigkeiten mit, die häufig in den Firmen gebraucht werden. Wieder zurück an der Hochschule halten sie im Praxisseminar dann einen Vortrag über ihre Tätigkeiten in den Unternehmen. Außerdem müssen sie darüber einen Report schreiben, der von meinen Kollegen und mir kommentiert wird. Das sehen wir auch als Vorbereitung für die Bachelorarbeit. Seit einigen Jahren gibt es die Schreibwerkstatt. Dort leiten wir die Studierenden zum Verfassen des Praxisberichts an.</em></p>&#13;
<p>Welche Erfahrungen nehmen Studierende aus dem Praxissemester mit?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong><em> Wie wichtig Praxiserfahrung für die berufliche Orientierung ist. Wir erleben regelmäßig, dass Studierende aus den Unternehmen zurückkommen und aufgrund ihrer dortigen Erfahrungen dann innerhalb unserer Fakultät den Studiengang wechseln. Das beweist, dass in der Praxis eine ganze Menge neue Erkenntnisse dazukommen. Sie arbeiten an verschiedensten Themenfeldern und lernen so die ganze Berufsbreite kennen. Häufig stellt das Praxissemester auch den ersten Kontakt mit dem späteren Arbeitgeber her. Es kommt oft vor, dass Studierende erst ihr Praktikum in einem Unternehmen absolvieren, später ihre Bachelorarbeit dort anfertigen und schlussendlich auch eingestellt werden. </em></p>&#13;
<p>Berufsvielfalt ist das Stichwort, da fällt es manchmal schwer, sich zu entscheiden. Welche Praktika raten Sie Ihren Studierenden und denen aus anderen Fakultäten?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong><em> Ich würde da ganz nach meiner persönlichen Neigung gehen. Man muss sich fragen: Wo will ich hin und was will ich dort lernen? Am besten sucht man sich eine Firma, die ein großes Spektrum an Aufgabenbereichen anbietet. Das heißt nicht automatisch, dass man dafür in einen Großkonzern muss. Wir haben auch kleinere und mittelständische Firmen hier in der Umgebung, die sehr anspruchsvolle Themen und eine große Bandbreite bieten.</em></p>&#13;
<p>Welche Resonanz erhalten Sie aus den Unternehmen? Sind sie zufrieden mit den Studierenden? </p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong><em> Die Rückmeldungen sind weitestgehend sehr positiv. Die allermeisten Betriebe beschäftigen immer wieder gerne Praktikanten von uns. Oft werde ich von den Unternehmen auch gezielt angerufen, wenn Bedarf an neuen Mitarbeitern besteht. Diese Tatsache zeigt, dass unsere Absolventen gefragt sind. Viele Firmen haben erkannt, dass sie die Studierenden frühzeitig rekrutieren müssen. Sie versuchen deshalb, schon während des Praxissemesters mit ihnen in Kontakt zu treten und Brücken zu bauen, die tragfähig sind.</em></p>&#13;
<p>Mit welchen Unternehmen pflegen Sie Kontakte und wie kann das den Studierenden helfen?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong> <em>Ich lehre nun schon seit über 20 Jahren an der Hochschule Coburg. Viele meiner Absolventen sitzen mittlerweile auf Verantwortungspositionen in regionalen und überregionalen Firmen. Ich kann deshalb zwischen ihnen und meinen jetzigen Studierenden vermitteln. Einige absolvieren ihr Praxissemester aber auch bei Großunternehmen wie Bosch, Siemens oder BMW. Dort wäre es dann schon Zufall, wenn ich die Betreuer persönlich kennen würde.</em></p>&#13;
<p>Worauf legen Arbeitgeber bei Bewerbungen von Studierenden Wert?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong><em> Der erste Eindruck ist entscheidend. Personaler achten darauf, ob der Bewerber sich im Vorfeld über die Stelle, das Unternehmen und dessen Produkte informiert hat. Ein vernünftiges Anschreiben ohne Rechtschreibfehler ist ebenfalls unumgänglich. Gerade Studierende, die keinen Einser- oder Zweier-Schnitt haben, müssen versuchen, ihre sonstigen Qualitäten hervorzuheben. Das können ehrenamtliche Tätigkeiten oder auch etwas ausgefallenere Hobbies sein. Auch um Praktikumsstellen gibt es einen Wettbewerb und je ernster man an die Sache herangeht, desto größer ist die Chance auf Erfolg. Man sollte das als Generalprobe für die Bewerbung um eine Festanstellung behandeln. </em></p>&#13;
<p>Hand aufs Herz: Welche Rolle spielen gute Noten bei der Bewerberauswahl?</p>&#13;
<p><strong><em>Prof. Dr. Peter Schwarz:</em></strong> <em>Sie sind wichtig, das kann man nicht wegdiskutieren. Anhand von Noten machen sich die Unternehmen ein Bild, wie der Bewerber mit Leistungsanforderungen zurechtkommt. Abgesehen davon sollte man aber auch zeigen, dass man nicht nur von morgens bis abends hinter Fachbüchern sitzt. Hobbies sind deshalb auch wichtig. Schlussendlich muss die Persönlichkeit überzeugen.</em></p>&#13;
&#13;
<p>Das Interview führte Anke Hempfling.</p>&#13;
&#13;
<p><strong>Kurzvita Prof. Dr. Peter Schwarz</strong></p>&#13;
<p>Peter Schwarz studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Darmstadt und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sein Diplom erhielt er im Jahr 1979, bevor er im Jahr 1987 in Elektrischer Antriebstechnik promovierte. Danach war er acht Jahre lang bei der Siemens AG in Erlangen beschäftigt, zuletzt als Fachgruppenleiter für fertigungsintegrierte Prüfanlagen. 1995 kam er an die Hochschule Coburg als Professor für Automatisierungstechnik und die Grundlagenfächer der Elektrotechnik. Seit 2003 ist er Praxisbeauftragter der Fakultät Elektrotechnik und Informatik und dabei für die Studiengänge Automatisierungstechnik und Robotik, Erneuerbare Energien sowie Elektro- und Informationstechnik zuständig.</p>&#13;
<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe 01/2018 des Hochschulmagazins mit dem Schwerpunktthema &quot;Praxis im Studium&quot;. Die Onlineversion des Magazins gibt es <a href="https://issuu.com/coburgerhochschulmagazin/docs/hochschulmagazin_2018_web_druckb_ge" target="_blank" title="Opens internal link in current window" rel="noopener"><span style="color:blue">hier</span></a>.</em><span style="font-size:10.0pt; mso-bidi-font-size:12.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Prof_P_Schwarz.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zum Teilchenbeschleuniger ins CERN]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zum-teilchenbeschleuniger-ins-cern/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Mar 2018 13:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zum-teilchenbeschleuniger-ins-cern/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Einmal den größten Teilchenbeschleuniger der Welt sehen? Dieses Highlight erlebten Studierende aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften bei einer Exkursion zum CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung. </em></p>&#13;
<p>Das CERN ist eine Großforschungseinrichtung im Kanton Genf. Dort steht unter anderem der Large Hadron Collider (LHC) – der wohl berühmteste Teilchenbeschleuniger der Welt. Die Forscher versuchen damit bisher unbekannte Materie oder Elementarteilchen zu erzeugen.</p>&#13;
<p>Die Studierenden und ihre Professoren konnten direkt mit CERN-Forschern diskutieren und unter anderem die Kontrollräume des LHC sowie des Alpha Magnetic Spectrometer (AMS-02) besichtigen. Das AMS-02 ist ein Teilchendetektor, der an der Internationalen Raumstation angebracht ist und kosmische Strahlung analysiert. </p>&#13;
<p>Abgerundet wurde die Exkursion durch den Besuch im Swiss Science Center Technorama in Winterthur. Die Studierenden entdeckten dort an über 500 Experimentierstationen Phänomene aus Biologie, Chemie und Physik. Darunter war zum Beispiel der AMES-Raum. Er wirkt auf den ersten Blick völlig normal, lässt Personen aber unterscheidlich groß aussehen. Das Geheimnis liegt in seiner Geometrie. In Wirklichkeit ist der Raum nämlich verzerrt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Einmal den größten Teilchenbeschleuniger der Welt sehen? Dieses Highlight erlebten Studierende aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften bei einer Exkursion zum CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung. </em></p>&#13;
<p>Das CERN ist eine Großforschungseinrichtung im Kanton Genf. Dort steht unter anderem der Large Hadron Collider (LHC) – der wohl berühmteste Teilchenbeschleuniger der Welt. Die Forscher versuchen damit bisher unbekannte Materie oder Elementarteilchen zu erzeugen.</p>&#13;
<p>Die Studierenden und ihre Professoren konnten direkt mit CERN-Forschern diskutieren und unter anderem die Kontrollräume des LHC sowie des Alpha Magnetic Spectrometer (AMS-02) besichtigen. Das AMS-02 ist ein Teilchendetektor, der an der Internationalen Raumstation angebracht ist und kosmische Strahlung analysiert. </p>&#13;
<p>Abgerundet wurde die Exkursion durch den Besuch im Swiss Science Center Technorama in Winterthur. Die Studierenden entdeckten dort an über 500 Experimentierstationen Phänomene aus Biologie, Chemie und Physik. Darunter war zum Beispiel der AMES-Raum. Er wirkt auf den ersten Blick völlig normal, lässt Personen aber unterscheidlich groß aussehen. Das Geheimnis liegt in seiner Geometrie. In Wirklichkeit ist der Raum nämlich verzerrt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ExkursionAN_CERN.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ExkursionAN_Technorama.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Von Elektrikerinnen und Planierraupen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-elektrikerinnen-und-planierraupen/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Mar 2018 14:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-elektrikerinnen-und-planierraupen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende des Bauingenieurwesens haben drei Arbeitshefte  für den Grundschul-Unterricht erarbeitet.</em><em> Die kamen so gut an, dass die Erstauflage schon vergriffen ist. </em></p>&#13;
<p>Tragfähigkeit, Straßenverläufe oder die Stabilität von Brücken, damit beschäftigen sich die Studierenden der Architektur und des Bauingenieurwesens regelmäßig. Seit zwei Jahren sind diese Themen nun auch Bestandteil im sogenannten Lehrplan Plus der bayerischen Grundschulen. Doch kam dieser Schritt des Kultusministeriums so überraschend, dass dafür bislang keine geeigneten Lehrmaterialien existieren. Eileen Fritsche, vormals Lehrerin an der Coburger Grundschule am Heimatring und aktuell Schulleiterin der Grundschule Meeder, erkannte das Problem und wandte sich an Prof. Dr. Egbert Keßler mit der Bitte um Unterstützung. Das Projekt „Architektur und Bauwesen in der Grundschule“ war geboren und startete im Sommersemester 2017 über den „Coburger Weg“. Zehn Studierende des Bauingenieurwesens erarbeiteten unter Leitung der Lehrenden Jonas Schmidt und Christina von Obstfelder drei Arbeitshefte für den Unterricht, welche die im Lehrplan geforderten Inhalte abdecken. Die Titel lassen die Breite der Themenfelder erahnen, mit denen sich die Studierenden ein Semester beschäftigten: In „Das Haus“ (Heft 1) werden beispielsweise Bauberufe und Maschinen vorgestellt, „Rollende Objekte“ (Heft 2) behandelt den Aufbau und Verlauf von Straßen und in Heft 3 „Besondere Bauten“ geht es um Türme und Brücke. Der Probelauf erfolgte mit Kindern der Grundschule am Heimatring, das Feedback war überwältigend. Christina von Obstfelder: „Die Schule war begeistert und gerührt, dass dem Fach Pädagogik fremde Studierende ein so wertvolles Unterrichtsmaterial erschaffen haben.“</p>&#13;
<p>Hauptfigur ist die Giraffe Max, die die Kinder durch alle drei Hefte führt. Die Studierenden ermittelten die relevanten baulichen Fachthemen und das zum Verständnis nötige Fachvokabular und bereiteten dieses altersgerecht und didaktisch so auf, dass eine sofortige Anwendung im Unterricht erfolgen konnte. Sie schlagen verschiedene Arbeitsaufträge vor, die je nach Klassenstufe gemalt, gebastelt oder auch mit Hilfe von Experimenten oder durch die Nutzung von Medien bearbeitet werden können. Den Lehrkräften selbst steht es bei der Nutzung der Hefte völlig frei, wie sie mit den Materialien umgehen. Alle Hefte wurden von den Studierenden selbständig erstellt, einschließlich aller Zeichnungen und Grafiken, den Druck übernimmt der Bayerische Bauindustrieverband e. V.</p>&#13;
<p>Nach so viel Fleiß und positiven Rückmeldungen war es höchste Zeit, die Hefte weiteren Schulen in Stadt und Landkreis Coburg zur Verfügung zu stellen. 30 Schulleiterinnen und Schulleiter folgten der Einladung der Projektverantwortlichen zu einer Fortbildung an der Hochschule Coburg. Sie erhielten von den Studierenden und Lehrenden eine Einführung zur Nutzung der Hefte und konnten sich über die Erfahrungen an der Grundschule am Heimatring informieren. Die Nachfrage war anschließend so groß, dass die gesamte Erstauflage mit 3600 Heften inzwischen vergriffen ist. „Die sehr breite Zustimmung und der starke Bedarf zeigen deutlich, dass es sich lohnt dran zu bleiben“, so Christina von Obstfelder. Die zweite Auflage befindet sich aktuell in Bearbeitung und auch ein viertes Heft soll es geben. Schon im kommenden Sommersemester beginnt ein neues Projektteam mit der Umsetzung. Das Thema dieses Mal: „Die Stadt“. Außerdem wird eine Evaluation der bisherigen Ausgaben in Kooperation mit Partnerschulen erfolgen. „Anschließend möchten wir die Hefte dem Kultusministerium vorstellen“, erklärt Christina von Obstfelder. „Unser Ziel ist ganz klar: Wir möchten das Unterrichtsmaterial bayernweit einführen.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende des Bauingenieurwesens haben drei Arbeitshefte  für den Grundschul-Unterricht erarbeitet.</em><em> Die kamen so gut an, dass die Erstauflage schon vergriffen ist. </em></p>&#13;
<p>Tragfähigkeit, Straßenverläufe oder die Stabilität von Brücken, damit beschäftigen sich die Studierenden der Architektur und des Bauingenieurwesens regelmäßig. Seit zwei Jahren sind diese Themen nun auch Bestandteil im sogenannten Lehrplan Plus der bayerischen Grundschulen. Doch kam dieser Schritt des Kultusministeriums so überraschend, dass dafür bislang keine geeigneten Lehrmaterialien existieren. Eileen Fritsche, vormals Lehrerin an der Coburger Grundschule am Heimatring und aktuell Schulleiterin der Grundschule Meeder, erkannte das Problem und wandte sich an Prof. Dr. Egbert Keßler mit der Bitte um Unterstützung. Das Projekt „Architektur und Bauwesen in der Grundschule“ war geboren und startete im Sommersemester 2017 über den „Coburger Weg“. Zehn Studierende des Bauingenieurwesens erarbeiteten unter Leitung der Lehrenden Jonas Schmidt und Christina von Obstfelder drei Arbeitshefte für den Unterricht, welche die im Lehrplan geforderten Inhalte abdecken. Die Titel lassen die Breite der Themenfelder erahnen, mit denen sich die Studierenden ein Semester beschäftigten: In „Das Haus“ (Heft 1) werden beispielsweise Bauberufe und Maschinen vorgestellt, „Rollende Objekte“ (Heft 2) behandelt den Aufbau und Verlauf von Straßen und in Heft 3 „Besondere Bauten“ geht es um Türme und Brücke. Der Probelauf erfolgte mit Kindern der Grundschule am Heimatring, das Feedback war überwältigend. Christina von Obstfelder: „Die Schule war begeistert und gerührt, dass dem Fach Pädagogik fremde Studierende ein so wertvolles Unterrichtsmaterial erschaffen haben.“</p>&#13;
<p>Hauptfigur ist die Giraffe Max, die die Kinder durch alle drei Hefte führt. Die Studierenden ermittelten die relevanten baulichen Fachthemen und das zum Verständnis nötige Fachvokabular und bereiteten dieses altersgerecht und didaktisch so auf, dass eine sofortige Anwendung im Unterricht erfolgen konnte. Sie schlagen verschiedene Arbeitsaufträge vor, die je nach Klassenstufe gemalt, gebastelt oder auch mit Hilfe von Experimenten oder durch die Nutzung von Medien bearbeitet werden können. Den Lehrkräften selbst steht es bei der Nutzung der Hefte völlig frei, wie sie mit den Materialien umgehen. Alle Hefte wurden von den Studierenden selbständig erstellt, einschließlich aller Zeichnungen und Grafiken, den Druck übernimmt der Bayerische Bauindustrieverband e. V.</p>&#13;
<p>Nach so viel Fleiß und positiven Rückmeldungen war es höchste Zeit, die Hefte weiteren Schulen in Stadt und Landkreis Coburg zur Verfügung zu stellen. 30 Schulleiterinnen und Schulleiter folgten der Einladung der Projektverantwortlichen zu einer Fortbildung an der Hochschule Coburg. Sie erhielten von den Studierenden und Lehrenden eine Einführung zur Nutzung der Hefte und konnten sich über die Erfahrungen an der Grundschule am Heimatring informieren. Die Nachfrage war anschließend so groß, dass die gesamte Erstauflage mit 3600 Heften inzwischen vergriffen ist. „Die sehr breite Zustimmung und der starke Bedarf zeigen deutlich, dass es sich lohnt dran zu bleiben“, so Christina von Obstfelder. Die zweite Auflage befindet sich aktuell in Bearbeitung und auch ein viertes Heft soll es geben. Schon im kommenden Sommersemester beginnt ein neues Projektteam mit der Umsetzung. Das Thema dieses Mal: „Die Stadt“. Außerdem wird eine Evaluation der bisherigen Ausgaben in Kooperation mit Partnerschulen erfolgen. „Anschließend möchten wir die Hefte dem Kultusministerium vorstellen“, erklärt Christina von Obstfelder. „Unser Ziel ist ganz klar: Wir möchten das Unterrichtsmaterial bayernweit einführen.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schulhefte_Coburger_Weg.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Grundschulleiterinnen_Coburger_Weg.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Know-how für Industriemeister]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/know-how-fuer-industriemeister/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Mar 2018 12:19:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/know-how-fuer-industriemeister/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Industriemeister sind wichtige Leistungsträger in ihren Unternehmen. Als Führungskräfte in der Produktion prägen sie mit ihren Kompetenzen und ihrer Motivation die Betriebskultur in ihren Unternehmen maßgeblich mit. Beim 16. Oberfränkischen Industriemeistertag an der Hochschule Coburg hatten sie Gelegenheit, sich weiterzubilden und mit ihren Kolleg*innen auszutauschen.</em></p>&#13;
<p>Mehr als 200 Industriemeister*innen und Führungskräfte in der Produktion trafen sich Anfang März an der Hochschule Coburg zum 16. Oberfränkischen Industriemeistertag. Dieser Weiterbildungstag wird vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft bbw in Kooperation mit der Hochschule Coburg und dem Bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverband veranstaltet. Rainer Theile vom bbw wies in seiner Begrüßung auf die besondere Rolle der Industriemeister beim Zustandekommen und der Umsetzung von Innovationen hin. Umso wichtiger sei es für sie, sich weiterzubilden. Und zwar nicht nur fachlich, sondern auch im Hinblick auf die sog. „Soft skills“. </p>&#13;
<p>Begrüßt wurden die Teilnehmer*innen auch von Patrick Püttner, bayme vbm, und Prof. Dr. Stefan Gast, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg. Die Moderation des Industriemeistertags lag in den bewährten Händen von Prof. Dr. Michael Steber.</p>&#13;
<p><strong>Vertrauen zählt</strong></p>&#13;
<p>In neun verschiedenen Foren konnten sich die Industriemeister mit Themen wie „Die Führungskraft als Veränderungsmanager“ oder „Vertrauenskultur schaffen. Wie geht das?“ auseinandersetzen. Insbesondere das Thema „Informationspolitik“ wurde von vielen Referenten aufgegriffen: „Der Meister muss den Dialog mit den Mitarbeitern suchen insbesondere bei Veränderungsprozessen. Er braucht Antworten auf die Fragen seiner Mitarbeiter. Und zwar kompetent und authentisch.“ Der Trainer und Coach Harald Beck brachte es auf den Punkt: „Vertrauen ist eine Einzahlung auf das Beziehungskonto zwischen Mitarbeiter und Firma“.</p>&#13;
<p><strong>Ungewöhnliches ausprobieren</strong></p>&#13;
<p>Bei den Teilnehmer*innen kamen die Seminarthemen gut an. So stellte Wendelin Bär von der Firma Wöhner aus Rödental fest: „Es ist sehr spannend, auch einmal das nicht Alltägliche durchzuspielen.“ Teilnehmerstärkste Gruppen waren die Industriemeister und technischen Führungskräfte der Haba-Firmenfamilie, Bad Rodach, Kaeser-Kompressoren, Coburg, ASS-Einrichtungssysteme, Stockheim, und Rosenthal, Selb.</p>&#13;
<p>Zum Abschluss des Tages gab es noch ein kulturelles Highlight. Zwei Schauspielerinnen und ein Schauspieler des Nürnberger Improtheaters „holterdiepolter!“ jonglierten mit Begriffen aus dem Publikum und lernten dabei nebenbei auch noch technische Fachwörter kennen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Industriemeister sind wichtige Leistungsträger in ihren Unternehmen. Als Führungskräfte in der Produktion prägen sie mit ihren Kompetenzen und ihrer Motivation die Betriebskultur in ihren Unternehmen maßgeblich mit. Beim 16. Oberfränkischen Industriemeistertag an der Hochschule Coburg hatten sie Gelegenheit, sich weiterzubilden und mit ihren Kolleg*innen auszutauschen.</em></p>&#13;
<p>Mehr als 200 Industriemeister*innen und Führungskräfte in der Produktion trafen sich Anfang März an der Hochschule Coburg zum 16. Oberfränkischen Industriemeistertag. Dieser Weiterbildungstag wird vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft bbw in Kooperation mit der Hochschule Coburg und dem Bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverband veranstaltet. Rainer Theile vom bbw wies in seiner Begrüßung auf die besondere Rolle der Industriemeister beim Zustandekommen und der Umsetzung von Innovationen hin. Umso wichtiger sei es für sie, sich weiterzubilden. Und zwar nicht nur fachlich, sondern auch im Hinblick auf die sog. „Soft skills“. </p>&#13;
<p>Begrüßt wurden die Teilnehmer*innen auch von Patrick Püttner, bayme vbm, und Prof. Dr. Stefan Gast, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik der Hochschule Coburg. Die Moderation des Industriemeistertags lag in den bewährten Händen von Prof. Dr. Michael Steber.</p>&#13;
<p><strong>Vertrauen zählt</strong></p>&#13;
<p>In neun verschiedenen Foren konnten sich die Industriemeister mit Themen wie „Die Führungskraft als Veränderungsmanager“ oder „Vertrauenskultur schaffen. Wie geht das?“ auseinandersetzen. Insbesondere das Thema „Informationspolitik“ wurde von vielen Referenten aufgegriffen: „Der Meister muss den Dialog mit den Mitarbeitern suchen insbesondere bei Veränderungsprozessen. Er braucht Antworten auf die Fragen seiner Mitarbeiter. Und zwar kompetent und authentisch.“ Der Trainer und Coach Harald Beck brachte es auf den Punkt: „Vertrauen ist eine Einzahlung auf das Beziehungskonto zwischen Mitarbeiter und Firma“.</p>&#13;
<p><strong>Ungewöhnliches ausprobieren</strong></p>&#13;
<p>Bei den Teilnehmer*innen kamen die Seminarthemen gut an. So stellte Wendelin Bär von der Firma Wöhner aus Rödental fest: „Es ist sehr spannend, auch einmal das nicht Alltägliche durchzuspielen.“ Teilnehmerstärkste Gruppen waren die Industriemeister und technischen Führungskräfte der Haba-Firmenfamilie, Bad Rodach, Kaeser-Kompressoren, Coburg, ASS-Einrichtungssysteme, Stockheim, und Rosenthal, Selb.</p>&#13;
<p>Zum Abschluss des Tages gab es noch ein kulturelles Highlight. Zwei Schauspielerinnen und ein Schauspieler des Nürnberger Improtheaters „holterdiepolter!“ jonglierten mit Begriffen aus dem Publikum und lernten dabei nebenbei auch noch technische Fachwörter kennen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Industriemeistertag_Begruessung_Puettner_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Industriemeistertag_holterdiepolter_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studieren ohne Abi, das geht!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studieren-ohne-abi-das-geht/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Mar 2018 15:13:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studieren-ohne-abi-das-geht/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Studium stand für Richard Geßlein nie zur Debatte. Ohne Abitur sah er für sich keine Möglichkeit zu studieren. Bis er eine Infoveranstaltung der Hochschule Coburg besuchte.</em> </p>&#13;
<p>Nach der Mittleren Reife kam die Ausbildung zum Versicherungskaufmann, anschließend der Job als Sachbearbeiter. Richard Geßlein hatte ein geregeltes Einkommen und feste Arbeitszeiten, aber irgendetwas fehlte ihm. Er will sich weiterbilden, sucht nach Möglichkeiten. Ans Studieren denkt er erstmal nicht. „Ich hatte ja kein Abitur. Da stand das nie zur Debatte.“ Erst bei einer Infoveranstaltung seines Arbeitgebers wird er auf das Thema aufmerksam. Prof. Dr. Petra Gruner, die in den Versicherungsstudiengängen der Hochschule unterrichtet, informiert dort über Studienmöglichkeiten und erzählt, dass auch ohne Abi, der Weg an die Hochschule offen steht. Ein Weg, der zwar immer noch etwas ungewöhnlich - aber machbar - ist.</p>&#13;
<p>Rund 51.000 Menschen in Deutschland studieren ohne Abitur. Möglich macht das ein Beschluss der Kultusministerkonferenz von 2009. Sie öffnete damals für beruflich Qualifizierte den Zugang zu den Hochschulen. Beruflich qualifiziert ist, wer eine abgeschlossene Berufsausbildung und entsprechende Berufserfahrung oder eine Fortbildungsprüfung (z.B. Meister, Techniker, Fachwirt) vorweisen kann. Richard Geßlein beschließt: Das will ich probieren. Er reduziert seine Arbeitszeit und bewirbt sich für den Bachelor Versicherungswirtschaft an der Hochschule. </p>&#13;
<p>Studieninteressierten ohne Abitur empfiehlt die Hochschule, einen Mathe-Vorbereitungskurs zu belegen. Dort werden Grundlagenkenntnisse in Arithmetik, Algebra, Differential- und Integralrechnung vermittelt. „Nachdem ich den Kurs besucht habe, dachte ich, das wird nichts mit dem Studium“, erinnert sich Geßlein. „Ich war zehn Jahre aus der Schule raus. Und mir haben viele Vorkenntnisse gefehlt.“ Doch ein Studium der Versicherungswirtschaft bedeutet eben auch Vorlesungen in Kalkulation, Wirtschaftsmathematik, Statistik. Also lernt der heute 30-Jährige. Mindestens drei Stunden Mathe habe er pro Tag gebüffelt. „Nach dem ersten Semester habe ich sogar im Urlaub noch ein Mathebuch gelesen.“ </p>&#13;
<p>Die Mühe zahlt sich aus. Geßlein besteht die Prüfungen, wird immer besser in Mathe. Das Studium, sagt er, sei fast so etwas wie ein Hobby für ihn geworden. „Es hat Spaß gemacht und ich habe unglaublich viel dazu gelernt!“ </p>&#13;
<p>Dass er erst die Ausbildung gemacht und Berufserfahrung gesammelt hat, habe ihm viel geholfen. „Ich wusste einfach schon, worauf es ankommt und habe mich voll auf das Studium konzentriert.“ Geßlein wird sogar Studienbotschafter für Versicherungswirtschaft. Er unterstützt die Studienberatung auf Messen, berichtet von seinen Erfahrungen als Student und beantwortet Anfragen von Studieninteressierten. Da seien auch viele Fragen zum Studieren ohne Abi dabei gewesen, berichtet Geßlein. Er selbst würde es jederzeit wieder machen. Denn auch im Job hat das Studium ihm nun eine Veränderung ermöglicht. Seit Anfang März arbeitet er wieder Vollzeit. Er hat intern eine neue Stelle angetreten – im Aktuariat. Übrigens eine Abteilung, die sich ziemlich viel mit Mathematik und Statistik beschäftigt. </p>&#13;
<p><strong>Studieren ohne Abitur</strong></p>&#13;
<p>Am Montag, 19. März, um 17.30 Uhr informiert die <a href="t3://page?uid=423" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Studienberatung</a> der Hochschule Coburg über Voraussetzungen für ein Studium ohne Abitur. Dr. Katja Kessel gibt Tipps zur Vorbereitung auf das Studium und zeigt, welche Unterstützung die Hochschule anbietet. Die Veranstaltung findet auf dem Campus in der Friedrich-Streib-Straße statt, Raum 5-003. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren-ohne-abitur">www.hs-coburg.de/studieren-ohne-abitur</a>  </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Studium stand für Richard Geßlein nie zur Debatte. Ohne Abitur sah er für sich keine Möglichkeit zu studieren. Bis er eine Infoveranstaltung der Hochschule Coburg besuchte.</em> </p>&#13;
<p>Nach der Mittleren Reife kam die Ausbildung zum Versicherungskaufmann, anschließend der Job als Sachbearbeiter. Richard Geßlein hatte ein geregeltes Einkommen und feste Arbeitszeiten, aber irgendetwas fehlte ihm. Er will sich weiterbilden, sucht nach Möglichkeiten. Ans Studieren denkt er erstmal nicht. „Ich hatte ja kein Abitur. Da stand das nie zur Debatte.“ Erst bei einer Infoveranstaltung seines Arbeitgebers wird er auf das Thema aufmerksam. Prof. Dr. Petra Gruner, die in den Versicherungsstudiengängen der Hochschule unterrichtet, informiert dort über Studienmöglichkeiten und erzählt, dass auch ohne Abi, der Weg an die Hochschule offen steht. Ein Weg, der zwar immer noch etwas ungewöhnlich - aber machbar - ist.</p>&#13;
<p>Rund 51.000 Menschen in Deutschland studieren ohne Abitur. Möglich macht das ein Beschluss der Kultusministerkonferenz von 2009. Sie öffnete damals für beruflich Qualifizierte den Zugang zu den Hochschulen. Beruflich qualifiziert ist, wer eine abgeschlossene Berufsausbildung und entsprechende Berufserfahrung oder eine Fortbildungsprüfung (z.B. Meister, Techniker, Fachwirt) vorweisen kann. Richard Geßlein beschließt: Das will ich probieren. Er reduziert seine Arbeitszeit und bewirbt sich für den Bachelor Versicherungswirtschaft an der Hochschule. </p>&#13;
<p>Studieninteressierten ohne Abitur empfiehlt die Hochschule, einen Mathe-Vorbereitungskurs zu belegen. Dort werden Grundlagenkenntnisse in Arithmetik, Algebra, Differential- und Integralrechnung vermittelt. „Nachdem ich den Kurs besucht habe, dachte ich, das wird nichts mit dem Studium“, erinnert sich Geßlein. „Ich war zehn Jahre aus der Schule raus. Und mir haben viele Vorkenntnisse gefehlt.“ Doch ein Studium der Versicherungswirtschaft bedeutet eben auch Vorlesungen in Kalkulation, Wirtschaftsmathematik, Statistik. Also lernt der heute 30-Jährige. Mindestens drei Stunden Mathe habe er pro Tag gebüffelt. „Nach dem ersten Semester habe ich sogar im Urlaub noch ein Mathebuch gelesen.“ </p>&#13;
<p>Die Mühe zahlt sich aus. Geßlein besteht die Prüfungen, wird immer besser in Mathe. Das Studium, sagt er, sei fast so etwas wie ein Hobby für ihn geworden. „Es hat Spaß gemacht und ich habe unglaublich viel dazu gelernt!“ </p>&#13;
<p>Dass er erst die Ausbildung gemacht und Berufserfahrung gesammelt hat, habe ihm viel geholfen. „Ich wusste einfach schon, worauf es ankommt und habe mich voll auf das Studium konzentriert.“ Geßlein wird sogar Studienbotschafter für Versicherungswirtschaft. Er unterstützt die Studienberatung auf Messen, berichtet von seinen Erfahrungen als Student und beantwortet Anfragen von Studieninteressierten. Da seien auch viele Fragen zum Studieren ohne Abi dabei gewesen, berichtet Geßlein. Er selbst würde es jederzeit wieder machen. Denn auch im Job hat das Studium ihm nun eine Veränderung ermöglicht. Seit Anfang März arbeitet er wieder Vollzeit. Er hat intern eine neue Stelle angetreten – im Aktuariat. Übrigens eine Abteilung, die sich ziemlich viel mit Mathematik und Statistik beschäftigt. </p>&#13;
<p><strong>Studieren ohne Abitur</strong></p>&#13;
<p>Am Montag, 19. März, um 17.30 Uhr informiert die <a href="t3://page?uid=423" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Studienberatung</a> der Hochschule Coburg über Voraussetzungen für ein Studium ohne Abitur. Dr. Katja Kessel gibt Tipps zur Vorbereitung auf das Studium und zeigt, welche Unterstützung die Hochschule anbietet. Die Veranstaltung findet auf dem Campus in der Friedrich-Streib-Straße statt, Raum 5-003. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.hs-coburg.de/studieren-ohne-abitur">www.hs-coburg.de/studieren-ohne-abitur</a>  </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Richard_Gesslein_Hoersaal_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Weniger ist mehr?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weniger-ist-mehr/</link>
                <pubDate>Fri, 09 Mar 2018 09:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/weniger-ist-mehr/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die weltweiten Rohstoffreserven werden immer knapper, die Beschaffung von Materialien somit schwerer. Insbesondere Unternehmen müssen deshalb mit den verfügbaren Gütern möglichst wirkungsvoll wirtschaften. Aber wie? Die Wanderausstellung „Ressourceneffizienz – Weniger ist mehr!“ gibt darauf Antworten. Vom 14. März bis 4. Mai macht sie Halt in Coburg.</em></p>&#13;
<p>Deutschland gehört zu den führenden Industrieländern der Welt. Damit das so bleibt, ist der effiziente Umgang mit Rohstoffen ein entscheidender Faktor. Dieser wird in den nächsten Jahren wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen und auch eine große Rolle im betrieblichen Umweltschutz spielen. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff Ressourceneffizienz überhaupt? Und welche Vorteile ergeben sich daraus für Unternehmen?</p>&#13;
<p>Darüber und über Chancen, Wettbewerbsvorteile und aktuelle Paradebeispiele aus der Praxis können sich Besucher auf der Wanderausstellung <em>„Ressourceneffizienz – Weniger ist mehr!“</em> informieren. Interaktive Module wie ein Ressourceneffizienz-Check sowie verschiedene Informationsfilme geben zudem Impulse für den eigenen Umgang mit Rohstoffen. </p>&#13;
<p>Die praktischen Ansatzpunkte sind vielfältig: So können Betriebe bereits bei der Materialauswahl für ihre Produkte oder bei der Rückführung von Reststoffen auf eine effiziente Ressourcenverarbeitung achten. Diese Herausforderungen so bald wie möglich anzugehen, ist also nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus ökologischer Sicht notwendig.</p>&#13;
<p>Die Ausstellung gastiert an der Hochschule Coburg im Neubau der Fakultät Design, Am Hofbräuhaus 1a, und ist täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei. Als Ansprechpartner vor Ort und für alle weiteren Fragen ist Prof. Dr.-Ing. Markus Weber unter der Emailadresse <a href="mailto:Markus.Weber@hs-coburg.de">Markus.Weber@hs-coburg.de</a> zu erreichen.</p>&#13;
<p><strong>Unternehmerfrühstück im Hofbrauhaus</strong></p>&#13;
<p><strong> </strong>Im Rahmen der Wanderausstellung findet im Raum „Alte Darre“ des Hofbrauhauses in Coburg am 22. März von 9 bis 11 Uhr zudem ein Unternehmerfrühstück statt. Besprochen werden praxisnahe Maßnahmen zur Ressourceneffizienz in der Industrie. Die Firmen Brose Fahrzeugteile GmbH &amp; Co. KG sowie SMB Schwede Maschinenbau GmbH berichten dazu aus erster Hand von der praktischen Anwendung innovativer Methoden, um Material und Kosten zu sparen. Beim anschließenden gemeinsamen Imbiss können sich die Teilnehmer mit den Unternehmen und Experten aus der Region austauschen und miteinander diskutieren.</p>&#13;
<p>Zu der Veranstaltung laden das Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern am Bayerischen Landesamt für Umwelt, die IHK zu Coburg sowie die IHK für Oberbayern ein. Interessenten melden sich bitte bis 16. März bei Sandra Hanke von der IHK zu Coburg unter <a href="mailto:sandra.hanke@coburg.ihk.de">sandra.hanke@coburg.ihk.de</a> oder per Fax unter 09561-7426-6672 an. Die Teilnahme ist kostenlos.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die weltweiten Rohstoffreserven werden immer knapper, die Beschaffung von Materialien somit schwerer. Insbesondere Unternehmen müssen deshalb mit den verfügbaren Gütern möglichst wirkungsvoll wirtschaften. Aber wie? Die Wanderausstellung „Ressourceneffizienz – Weniger ist mehr!“ gibt darauf Antworten. Vom 14. März bis 4. Mai macht sie Halt in Coburg.</em></p>&#13;
<p>Deutschland gehört zu den führenden Industrieländern der Welt. Damit das so bleibt, ist der effiziente Umgang mit Rohstoffen ein entscheidender Faktor. Dieser wird in den nächsten Jahren wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen und auch eine große Rolle im betrieblichen Umweltschutz spielen. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff Ressourceneffizienz überhaupt? Und welche Vorteile ergeben sich daraus für Unternehmen?</p>&#13;
<p>Darüber und über Chancen, Wettbewerbsvorteile und aktuelle Paradebeispiele aus der Praxis können sich Besucher auf der Wanderausstellung <em>„Ressourceneffizienz – Weniger ist mehr!“</em> informieren. Interaktive Module wie ein Ressourceneffizienz-Check sowie verschiedene Informationsfilme geben zudem Impulse für den eigenen Umgang mit Rohstoffen. </p>&#13;
<p>Die praktischen Ansatzpunkte sind vielfältig: So können Betriebe bereits bei der Materialauswahl für ihre Produkte oder bei der Rückführung von Reststoffen auf eine effiziente Ressourcenverarbeitung achten. Diese Herausforderungen so bald wie möglich anzugehen, ist also nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus ökologischer Sicht notwendig.</p>&#13;
<p>Die Ausstellung gastiert an der Hochschule Coburg im Neubau der Fakultät Design, Am Hofbräuhaus 1a, und ist täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei. Als Ansprechpartner vor Ort und für alle weiteren Fragen ist Prof. Dr.-Ing. Markus Weber unter der Emailadresse <a href="mailto:Markus.Weber@hs-coburg.de">Markus.Weber@hs-coburg.de</a> zu erreichen.</p>&#13;
<p><strong>Unternehmerfrühstück im Hofbrauhaus</strong></p>&#13;
<p><strong> </strong>Im Rahmen der Wanderausstellung findet im Raum „Alte Darre“ des Hofbrauhauses in Coburg am 22. März von 9 bis 11 Uhr zudem ein Unternehmerfrühstück statt. Besprochen werden praxisnahe Maßnahmen zur Ressourceneffizienz in der Industrie. Die Firmen Brose Fahrzeugteile GmbH &amp; Co. KG sowie SMB Schwede Maschinenbau GmbH berichten dazu aus erster Hand von der praktischen Anwendung innovativer Methoden, um Material und Kosten zu sparen. Beim anschließenden gemeinsamen Imbiss können sich die Teilnehmer mit den Unternehmen und Experten aus der Region austauschen und miteinander diskutieren.</p>&#13;
<p>Zu der Veranstaltung laden das Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern am Bayerischen Landesamt für Umwelt, die IHK zu Coburg sowie die IHK für Oberbayern ein. Interessenten melden sich bitte bis 16. März bei Sandra Hanke von der IHK zu Coburg unter <a href="mailto:sandra.hanke@coburg.ihk.de">sandra.hanke@coburg.ihk.de</a> oder per Fax unter 09561-7426-6672 an. Die Teilnahme ist kostenlos.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wanderausstellung_Ressourceneffizienz.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ausstellung zum Projekt „Straufhain“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausstellung-zum-projekt-straufhain/</link>
                <pubDate>Tue, 27 Feb 2018 15:10:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ausstellung-zum-projekt-straufhain/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Für Studierende im 7. Semester Architektur ging es im vergangenen Wintersemester hoch hinaus. Sie entwarfen eine Aussichtsplattform für die Burgruine auf dem Straufhain, dem 449 Meter hohen Berg im südthüringischen Landkreis Hildburghausen. </em></p>&#13;
<p> Eine Auswahl der Entwürfe ist im Zweiländermuseum Rodachtal in Streufdorf zu sehen. Die Ausstellung wird am 01. März um 13 Uhr eröffnet. Prof. Roger Karbe betreut das Projekt: „Die Förderung von regionaler Architektur und Baukultur ist uns als Lehrende der Hochschule Coburg ein besonderes Anliegen“, sagt er. Bei dem Konzept für eine begehbare Aussichtsplattform mit angegliederter Informationsstätte als Witterungsschutz gab es einige Faktoren zu beachten. So ist die Burgruine denkmalgeschützt. In den Bestand darf nicht baulich eingegriffen werden. Auch das Gesamterscheinungsbild des landschaftsprägenden Straufhains als markanter Orientierungspunkt durfte nicht beeinträchtigt werden. Für die Planung war es deshalb erforderlich, eine ausgewogene Balance zwischen ökonomischen und gestalterischen Anforderungen zu finden. „Diese anspruchsvolle Aufgabe haben die Teilnehmer mit großer Motivation und Umsicht gemeistert und viele kreative Ideen geliefert. Für innovative konstruktive Lösungen in der Ruine, aber auch für einen möglichen zukünftigen Umgang mit dem Straufhain selbst als Denkmal der Geschichte“, so Professor Karbe. </p>&#13;
<p>Obwohl der Straufhain nahe an der berühmten Heldburg sowie bei Bad Rodach liegt und durch seine prägnante Kegelform ins Auge sticht, ist er im Coburger Land weitgehend unbekannt. Ebenfalls unbekannt ist die ursprünglich bedeutende Stellung der Burganlage als mittelalterliche Grenzbefestigung. Zerstört in den Bauernkriegen Anfang des 16. Jahrhunderts, blieb die Ruine ein Mahnmal gegen Krieg und Verwüstung.</p>&#13;
<p><strong>Zum Straufhain:</strong> </p>&#13;
<p>Seit der Bronzezeit besiedelt, diente der Berg bereits den Germanen als Opferplatz für ihren Gott Strufa. Um 800 wurde eine erste hölzerne Wehrburg errichtet, die im 12. Jahrhundert ausgebaut und zur Blütezeit geführt wurde. Danach verlor die Burg Strauf an Bedeutung und wurde im Bauernkrieg 1525 zerstört. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Ruine saniert. Später lag die Burg im Sperrstreifen der ehemaligen Staatsgrenze der DDR. In dieser Zeit wurde sie völlig überwuchert und war nahe am Verfall. Die Mitglieder des Freundeskreis Straufhain e.V. bemühen sich seit 1990 um Sanierung, Erhalt und publizistische Darstellung der Ruine und ihrer Geschichte. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Für Studierende im 7. Semester Architektur ging es im vergangenen Wintersemester hoch hinaus. Sie entwarfen eine Aussichtsplattform für die Burgruine auf dem Straufhain, dem 449 Meter hohen Berg im südthüringischen Landkreis Hildburghausen. </em></p>&#13;
<p> Eine Auswahl der Entwürfe ist im Zweiländermuseum Rodachtal in Streufdorf zu sehen. Die Ausstellung wird am 01. März um 13 Uhr eröffnet. Prof. Roger Karbe betreut das Projekt: „Die Förderung von regionaler Architektur und Baukultur ist uns als Lehrende der Hochschule Coburg ein besonderes Anliegen“, sagt er. Bei dem Konzept für eine begehbare Aussichtsplattform mit angegliederter Informationsstätte als Witterungsschutz gab es einige Faktoren zu beachten. So ist die Burgruine denkmalgeschützt. In den Bestand darf nicht baulich eingegriffen werden. Auch das Gesamterscheinungsbild des landschaftsprägenden Straufhains als markanter Orientierungspunkt durfte nicht beeinträchtigt werden. Für die Planung war es deshalb erforderlich, eine ausgewogene Balance zwischen ökonomischen und gestalterischen Anforderungen zu finden. „Diese anspruchsvolle Aufgabe haben die Teilnehmer mit großer Motivation und Umsicht gemeistert und viele kreative Ideen geliefert. Für innovative konstruktive Lösungen in der Ruine, aber auch für einen möglichen zukünftigen Umgang mit dem Straufhain selbst als Denkmal der Geschichte“, so Professor Karbe. </p>&#13;
<p>Obwohl der Straufhain nahe an der berühmten Heldburg sowie bei Bad Rodach liegt und durch seine prägnante Kegelform ins Auge sticht, ist er im Coburger Land weitgehend unbekannt. Ebenfalls unbekannt ist die ursprünglich bedeutende Stellung der Burganlage als mittelalterliche Grenzbefestigung. Zerstört in den Bauernkriegen Anfang des 16. Jahrhunderts, blieb die Ruine ein Mahnmal gegen Krieg und Verwüstung.</p>&#13;
<p><strong>Zum Straufhain:</strong> </p>&#13;
<p>Seit der Bronzezeit besiedelt, diente der Berg bereits den Germanen als Opferplatz für ihren Gott Strufa. Um 800 wurde eine erste hölzerne Wehrburg errichtet, die im 12. Jahrhundert ausgebaut und zur Blütezeit geführt wurde. Danach verlor die Burg Strauf an Bedeutung und wurde im Bauernkrieg 1525 zerstört. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Ruine saniert. Später lag die Burg im Sperrstreifen der ehemaligen Staatsgrenze der DDR. In dieser Zeit wurde sie völlig überwuchert und war nahe am Verfall. Die Mitglieder des Freundeskreis Straufhain e.V. bemühen sich seit 1990 um Sanierung, Erhalt und publizistische Darstellung der Ruine und ihrer Geschichte. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GerontasApostolos-1024x692.jpg"
                        fileSize="94669"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Projekt_Straufhain.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Leidenschaft für Technik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/leidenschaft-fuer-technik/</link>
                <pubDate>Mon, 26 Feb 2018 13:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/leidenschaft-fuer-technik/</guid>
                <description><![CDATA[<p> <em>Bei der Ferienaktion &quot;Technik natürlich...!&quot; konnten Mädchen ab 15 Jahren in den Studien- und Berufsalltag von Ingenieurinnen hineinschnuppern. Organisiert wurde die Aktion von Projekt:ING.</em></p>&#13;
<p>Maren ist kein normales Mädchen. Zumindest, wenn es nach den stereotypischen Geschlechterbildern unserer Gesellschaft geht. Während ihre Mitschülerinnen in der Grundschule mit Buntstiften malten, legte sie Kugelschreiber auseinander. Wenn sie erzählt, wie sie vor ein paar Jahren bereits kleine Modellautos gebaut hat – erst aus Papier, später aus Plastik, dann strahlen ihre Augen vor Begeisterung. Wie ein Motor aufgebaut ist, weiß Maren ganz genau – und zu ihrem Leidwesen hat sich da heute viel verändert. „Mit den heutigen Autos kann man ja nur noch fahren. Bei Oldtimern kann man wenigstens noch selbst die Zündkerzen ausbauen“, sagt sie. So selbstsicher wie Maren sind nicht alle Mädchen und junge Frauen. Viele von ihnen sind zwar auch an technischen Themen interessiert, trauen sich ein Studium in diesem Bereich aber nicht zu. </p>&#13;
<p>Die Aktion „Technik natürlich…!“ will deshalb schon bei Schülerinnen im Alter von 15 bis 19 Jahren die Leidenschaft für Technikberufe stärken. Die Mitarbeiterinnen von Projekt:ING - Ina Sinterhauf und Barbara Köbler - organisieren ein dreitägiges Programm. Die Teilnehmerinnen können sie sich an einem eigenen technischen Projekt versuchen, sich mit Studentinnen austauschen und eine Ingenieurin bei ihrer Arbeit begleiten. In diesem Jahr beschäftigten sie sich zum Beispiel mit aussortierten Kaffeemaschinen. Die Schülerinnen bauten eine Maschine auseinander und versuchten zu rekonstruieren, warum sie weggeworfen wurde. „In einer Maschine waren zwei Bauteile aneinandergeschraubt. Eigentlich sollten sie sich leicht wieder lösen lassen, dann ließe sich das Gerät ganz einfach reparieren. Doch die Teile waren fest aneinandergeklebt“, berichtet Maren. Das legt den Verdacht nahe, dass das Gerät absichtlich so gebaut wurde, um den Schaden nicht beheben zu können. Geplante Obsoleszenz nennt man dieses Phänomen. So stellen Hersteller sicher, dass sie immer wieder neue Produkte verkaufen können.</p>&#13;
<p>Interessant war für Maren auch der Besuch beim Automobilzulieferer Brose. Dort konnte sie mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten beim Unternehmen erfahren und natürlich auch über die in Coburg hergestellten Produkte. „Ich durfte zum Beispiel Kopfstützen auseinanderbauen, um die Funktionsweise dahinter zu verstehen. Ich habe zuvor nie wirklich darüber nachgedacht, wie überlebenswichtig so ein Autositz bei einem Unfall ist“, erzählt Maren. </p>&#13;
<p>Am dritten Tag endete die Ferienaktion mit einer Präsentation. Zwischendurch tobten sich die Schülerinnen noch im Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins aus. Sie lernten, wie man einen Achterknoten macht und sich gegenseitig sichert. Maren kommt schon seit ein paar Jahren zu den Aktionen von Projekt:ING. Ihre Leidenschaft für Technik hat sie bei der KinderUni entdeckt. Dort hielt ein Professor eine Vorlesung zum Thema Brückenbau. &quot;Das hat mich wahnsinnig fasziniert und seitdem nicht mehr losgelassen.&quot; </p>&#13;
<p>Mehr Bilder von Technik natürlich...! gibt es auch bei <a href="http://www.mut-oberfranken.de/fotos/coburg-14-160218.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">MUT Oberfranken</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p> <em>Bei der Ferienaktion &quot;Technik natürlich...!&quot; konnten Mädchen ab 15 Jahren in den Studien- und Berufsalltag von Ingenieurinnen hineinschnuppern. Organisiert wurde die Aktion von Projekt:ING.</em></p>&#13;
<p>Maren ist kein normales Mädchen. Zumindest, wenn es nach den stereotypischen Geschlechterbildern unserer Gesellschaft geht. Während ihre Mitschülerinnen in der Grundschule mit Buntstiften malten, legte sie Kugelschreiber auseinander. Wenn sie erzählt, wie sie vor ein paar Jahren bereits kleine Modellautos gebaut hat – erst aus Papier, später aus Plastik, dann strahlen ihre Augen vor Begeisterung. Wie ein Motor aufgebaut ist, weiß Maren ganz genau – und zu ihrem Leidwesen hat sich da heute viel verändert. „Mit den heutigen Autos kann man ja nur noch fahren. Bei Oldtimern kann man wenigstens noch selbst die Zündkerzen ausbauen“, sagt sie. So selbstsicher wie Maren sind nicht alle Mädchen und junge Frauen. Viele von ihnen sind zwar auch an technischen Themen interessiert, trauen sich ein Studium in diesem Bereich aber nicht zu. </p>&#13;
<p>Die Aktion „Technik natürlich…!“ will deshalb schon bei Schülerinnen im Alter von 15 bis 19 Jahren die Leidenschaft für Technikberufe stärken. Die Mitarbeiterinnen von Projekt:ING - Ina Sinterhauf und Barbara Köbler - organisieren ein dreitägiges Programm. Die Teilnehmerinnen können sie sich an einem eigenen technischen Projekt versuchen, sich mit Studentinnen austauschen und eine Ingenieurin bei ihrer Arbeit begleiten. In diesem Jahr beschäftigten sie sich zum Beispiel mit aussortierten Kaffeemaschinen. Die Schülerinnen bauten eine Maschine auseinander und versuchten zu rekonstruieren, warum sie weggeworfen wurde. „In einer Maschine waren zwei Bauteile aneinandergeschraubt. Eigentlich sollten sie sich leicht wieder lösen lassen, dann ließe sich das Gerät ganz einfach reparieren. Doch die Teile waren fest aneinandergeklebt“, berichtet Maren. Das legt den Verdacht nahe, dass das Gerät absichtlich so gebaut wurde, um den Schaden nicht beheben zu können. Geplante Obsoleszenz nennt man dieses Phänomen. So stellen Hersteller sicher, dass sie immer wieder neue Produkte verkaufen können.</p>&#13;
<p>Interessant war für Maren auch der Besuch beim Automobilzulieferer Brose. Dort konnte sie mehr über die Ausbildungsmöglichkeiten beim Unternehmen erfahren und natürlich auch über die in Coburg hergestellten Produkte. „Ich durfte zum Beispiel Kopfstützen auseinanderbauen, um die Funktionsweise dahinter zu verstehen. Ich habe zuvor nie wirklich darüber nachgedacht, wie überlebenswichtig so ein Autositz bei einem Unfall ist“, erzählt Maren. </p>&#13;
<p>Am dritten Tag endete die Ferienaktion mit einer Präsentation. Zwischendurch tobten sich die Schülerinnen noch im Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins aus. Sie lernten, wie man einen Achterknoten macht und sich gegenseitig sichert. Maren kommt schon seit ein paar Jahren zu den Aktionen von Projekt:ING. Ihre Leidenschaft für Technik hat sie bei der KinderUni entdeckt. Dort hielt ein Professor eine Vorlesung zum Thema Brückenbau. &quot;Das hat mich wahnsinnig fasziniert und seitdem nicht mehr losgelassen.&quot; </p>&#13;
<p>Mehr Bilder von Technik natürlich...! gibt es auch bei <a href="http://www.mut-oberfranken.de/fotos/coburg-14-160218.html" class="external-link-new-window" title="Opens internal link in current window">MUT Oberfranken</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Technik_natuerlich_Kaffeemaschine.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Design als Innovations-Instrument]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/design-als-innovations-instrument/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Feb 2018 14:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/design-als-innovations-instrument/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Produktdesigner der Hochschule Coburg haben einen <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="http://www.coburger-designpilot.de">DESIGN-PILOT</a> entwickelt. Er soll den Produktentwicklungsprozess in interdisziplinären Teams verbessern.</em></p>&#13;
<p>Designer sind bei den Herausforderungen in der Wirtschaft mehr denn je als Problemlöser gefragt. Komplexe Technologien und digital vernetzte Systeme müssen in einfache und bedienbare Produkte oder Bedienkonzepte verwandelt werden. „Ohne gutes Design kann Deutschland seine Stellung als Wirtschaftsstandort auf Dauer nicht verteidigen“, sagt Prof. Wolfgang Schabbach. Der Designer und Innovationsmanager, der an der Hochschule Coburg lehrt, hat deshalb in den vergangenen zwei Jahren ein Forschungsprojekt durchgeführt, dass die Entwicklung eines Design-Piloten zum Ziel hatte. </p>&#13;
<p>Entstanden ist eine Web-Anwendung, die mit über 170 Entwicklungs-Werkzeugen und 75 Kreativtechniken arbeitet. In acht Phasen führt der DESIGN-PILOT seine Nutzer*innen vom Pflichtenheft zum fertigen Produkt. Infografiken und Best-Practice-Beispiele wie etwa die Anleitung einer Wettbewerbs- oder SWOT-Analyse unterstützen dabei. Nach jeder Phase gibt es sogenannte Reviews zur Selbstkontrolle.</p>&#13;
<p>Der DESIGN-PILOT bringt dabei Designer, Ingenieure, Vertriebler und Marketingverantwortliche an einen Tisch. Mit dem DESIGN-PILOT verfolgt Wolfgang Schabbach noch eine weiteres Ziel: Das Berufsbild des Designers soll in Deutschland gestärkt werden. „Der Designer muss sich aus der Rolle des „Schönmachers“ emanzipieren und den Part des Impulsgebers übernehmen. Zukunftsfähige Produkte verlangen ein radikal neues Denken in Gestaltung, Funktion und Interaktion, aber auch Realisierung und Recycling. Design als Qualität an sich und in Form eines interdisziplinären Prozesses erweitert den Lösungshorizont und steigert die Wertschöpfung“, meint Prof. Schabbach.</p>&#13;
<p>Von der Arbeit mit dem DESIGN-PILOT können auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren. Wenn sie das Potential von Design nutzen wollen oder noch am Anfang ihrer Produktidee stehen, ist das Tool eine sinnvolle Ergänzung. Konstruktion und Vertrieb gewinnen mit dem DESIGN-PILOTEN neue Perspektiven und können offene Prozesse – wie die einer Produktentwicklung – planvoller und risikoärmer gestalten.</p>&#13;
<p>Das Forschungsprojekt DESIGN-PILOT wurde vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Technologie sowie von bayern design gefördert. Als Projektpartner aus der Industrie war die Regensburger Firma Biogents AG beteiligt. Entwickelt wurde die Anwendung von Professor Wolfgang Schabbach und Studierenden im Rahmen von Studienarbeiten, die zum Teil mit Unternehmen unter realen Bedingungen durchgeführt wurden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Produktdesigner der Hochschule Coburg haben einen <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="http://www.coburger-designpilot.de">DESIGN-PILOT</a> entwickelt. Er soll den Produktentwicklungsprozess in interdisziplinären Teams verbessern.</em></p>&#13;
<p>Designer sind bei den Herausforderungen in der Wirtschaft mehr denn je als Problemlöser gefragt. Komplexe Technologien und digital vernetzte Systeme müssen in einfache und bedienbare Produkte oder Bedienkonzepte verwandelt werden. „Ohne gutes Design kann Deutschland seine Stellung als Wirtschaftsstandort auf Dauer nicht verteidigen“, sagt Prof. Wolfgang Schabbach. Der Designer und Innovationsmanager, der an der Hochschule Coburg lehrt, hat deshalb in den vergangenen zwei Jahren ein Forschungsprojekt durchgeführt, dass die Entwicklung eines Design-Piloten zum Ziel hatte. </p>&#13;
<p>Entstanden ist eine Web-Anwendung, die mit über 170 Entwicklungs-Werkzeugen und 75 Kreativtechniken arbeitet. In acht Phasen führt der DESIGN-PILOT seine Nutzer*innen vom Pflichtenheft zum fertigen Produkt. Infografiken und Best-Practice-Beispiele wie etwa die Anleitung einer Wettbewerbs- oder SWOT-Analyse unterstützen dabei. Nach jeder Phase gibt es sogenannte Reviews zur Selbstkontrolle.</p>&#13;
<p>Der DESIGN-PILOT bringt dabei Designer, Ingenieure, Vertriebler und Marketingverantwortliche an einen Tisch. Mit dem DESIGN-PILOT verfolgt Wolfgang Schabbach noch eine weiteres Ziel: Das Berufsbild des Designers soll in Deutschland gestärkt werden. „Der Designer muss sich aus der Rolle des „Schönmachers“ emanzipieren und den Part des Impulsgebers übernehmen. Zukunftsfähige Produkte verlangen ein radikal neues Denken in Gestaltung, Funktion und Interaktion, aber auch Realisierung und Recycling. Design als Qualität an sich und in Form eines interdisziplinären Prozesses erweitert den Lösungshorizont und steigert die Wertschöpfung“, meint Prof. Schabbach.</p>&#13;
<p>Von der Arbeit mit dem DESIGN-PILOT können auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren. Wenn sie das Potential von Design nutzen wollen oder noch am Anfang ihrer Produktidee stehen, ist das Tool eine sinnvolle Ergänzung. Konstruktion und Vertrieb gewinnen mit dem DESIGN-PILOTEN neue Perspektiven und können offene Prozesse – wie die einer Produktentwicklung – planvoller und risikoärmer gestalten.</p>&#13;
<p>Das Forschungsprojekt DESIGN-PILOT wurde vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Technologie sowie von bayern design gefördert. Als Projektpartner aus der Industrie war die Regensburger Firma Biogents AG beteiligt. Entwickelt wurde die Anwendung von Professor Wolfgang Schabbach und Studierenden im Rahmen von Studienarbeiten, die zum Teil mit Unternehmen unter realen Bedingungen durchgeführt wurden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DESIGNPILOT_PRBild_2018.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schüler forschen an Kraftstoffen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schueler-forschen-an-kraftstoffen/</link>
                <pubDate>Thu, 08 Feb 2018 14:45:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schueler-forschen-an-kraftstoffen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Schülerforschungszentrum des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg TAC führt Schüler an aktuelle Fragestellungen der Kraftstoffforschung heran. Acht Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Alexandrinum waren im Rahmen ihres W-Seminars in Forschungsprojekte des TAC eingebunden.</em></p>&#13;
<p>„Wir haben den Forschergeist der Schüler geweckt“, da ist sich Sascha Braun ganz sicher. Der Doktorand des TAC betreute gemeinsam mit seinen Kollegen und dem wissenschaftlichen Leiter der Kraftstoffforschung, Dr. Olaf Schröder, ein Jahr lang die Schüler. Begleitet wurden sie dabei von dem Chemielehrer des Alexandrinums Bastian Hammer. Die Aufgabenstellungen waren sehr vielfältig. In den bearbeiteten Projekten ging es beispielsweise um die Alterung von Hydrauliköl, die Emissionsunterschiede zwischen normalem Kraftstoff und Diesel R33, das Zusammenwirken von Kraftstoff und Motoröl und die Untersuchung von 2-Takt-Öl, das beispielsweise in Motorsägen gebraucht wird.</p>&#13;
<p>Die Schüler mussten für ihre Aufgaben selbstständig in der Literatur recherchieren und konnten dafür die Hochschul-Bibliothek nutzen. Sie waren dabei, wenn die Apparaturen aufgebaut wurden, führten Analysen durch, werteten die Ergebnisse aus, schrieben einen Projektbericht und präsentierten ihre Ergebnisse. Zum Abschluss gebe es neben den Noten für das W-Seminar eine Urkunde des TAC, die ihnen bescheinigt, dass sie sich in diesem außergewöhnlichen Projekt engagiert und somit Forschergeist bewiesen haben. Die beteiligten Schüler waren Patrick Höfer, Paul Ritzert, Miriam Pohl, Wiebke Flohrschütz, Julia Wille, Kim Abeska, Julian Feuerpfeil und Aurelius Scheer. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Schülerforschungszentrum des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg TAC führt Schüler an aktuelle Fragestellungen der Kraftstoffforschung heran. Acht Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Alexandrinum waren im Rahmen ihres W-Seminars in Forschungsprojekte des TAC eingebunden.</em></p>&#13;
<p>„Wir haben den Forschergeist der Schüler geweckt“, da ist sich Sascha Braun ganz sicher. Der Doktorand des TAC betreute gemeinsam mit seinen Kollegen und dem wissenschaftlichen Leiter der Kraftstoffforschung, Dr. Olaf Schröder, ein Jahr lang die Schüler. Begleitet wurden sie dabei von dem Chemielehrer des Alexandrinums Bastian Hammer. Die Aufgabenstellungen waren sehr vielfältig. In den bearbeiteten Projekten ging es beispielsweise um die Alterung von Hydrauliköl, die Emissionsunterschiede zwischen normalem Kraftstoff und Diesel R33, das Zusammenwirken von Kraftstoff und Motoröl und die Untersuchung von 2-Takt-Öl, das beispielsweise in Motorsägen gebraucht wird.</p>&#13;
<p>Die Schüler mussten für ihre Aufgaben selbstständig in der Literatur recherchieren und konnten dafür die Hochschul-Bibliothek nutzen. Sie waren dabei, wenn die Apparaturen aufgebaut wurden, führten Analysen durch, werteten die Ergebnisse aus, schrieben einen Projektbericht und präsentierten ihre Ergebnisse. Zum Abschluss gebe es neben den Noten für das W-Seminar eine Urkunde des TAC, die ihnen bescheinigt, dass sie sich in diesem außergewöhnlichen Projekt engagiert und somit Forschergeist bewiesen haben. Die beteiligten Schüler waren Patrick Höfer, Paul Ritzert, Miriam Pohl, Wiebke Flohrschütz, Julia Wille, Kim Abeska, Julian Feuerpfeil und Aurelius Scheer. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TAC_Schuelerforschungszentrum_Urkunden_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Lehrzertifikat für Professorin Valeva]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lehrzertifikat-fuer-professorin-valeva/</link>
                <pubDate>Wed, 07 Feb 2018 12:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/lehrzertifikat-fuer-professorin-valeva/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Dr. Milena Valeva ist seit einem Jahr Professorin an der Hochschule Coburg. Sie lehrt die Themengebiete Unternehmenskultur und Ethik im Master-Studiengang ZukunftsDesign. Um fit zu sein für die Hochschullehre investierte sie 20 Tage in hochschuldidaktische Seminare und erwarb das Zertifikat „Hochschullehre Bayern“.</em></p>&#13;
<p>Neu berufene Professor*innen haben die Möglichkeit, sich in Hochschuldidaktik weiterzubilden. Professorin Milena Valeva nutzte das Seminarangebot des Netzwerkes Hochschuldidaktische Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen und des Didaktikzentrums Bayern, um neue Lehrformate kennenzulernen, sich mit Kolleg*innen zu beraten und zu vernetzen. Das Fächerspektrum reichte von Lehr- und Lernkonzepten über Präsentation und Kommunikation, Prüfen, Reflexion und Evaluierung bis zu Beraten und Begleiten. In kleinen Gruppen probierten die Teilnehmer*innen neue Lehrformate aus und erweiterten ihren „Didaktischen Werkzeugkasten“. „Besonders spannend fand ich das Modul ‚Humor in der Lehre – Alternativen zur gähnenden Lehre‘. Hier haben wir mit Clowns zusammengearbeitet“, erzählt sie. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Vizepräsident Prof. Dr. Michael Lichtlein freuten sich über das Engagement von Professorin Valeva und überreichten ihr die Urkunde des Didaktikzentrums Bayern.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Dr. Milena Valeva ist seit einem Jahr Professorin an der Hochschule Coburg. Sie lehrt die Themengebiete Unternehmenskultur und Ethik im Master-Studiengang ZukunftsDesign. Um fit zu sein für die Hochschullehre investierte sie 20 Tage in hochschuldidaktische Seminare und erwarb das Zertifikat „Hochschullehre Bayern“.</em></p>&#13;
<p>Neu berufene Professor*innen haben die Möglichkeit, sich in Hochschuldidaktik weiterzubilden. Professorin Milena Valeva nutzte das Seminarangebot des Netzwerkes Hochschuldidaktische Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen und des Didaktikzentrums Bayern, um neue Lehrformate kennenzulernen, sich mit Kolleg*innen zu beraten und zu vernetzen. Das Fächerspektrum reichte von Lehr- und Lernkonzepten über Präsentation und Kommunikation, Prüfen, Reflexion und Evaluierung bis zu Beraten und Begleiten. In kleinen Gruppen probierten die Teilnehmer*innen neue Lehrformate aus und erweiterten ihren „Didaktischen Werkzeugkasten“. „Besonders spannend fand ich das Modul ‚Humor in der Lehre – Alternativen zur gähnenden Lehre‘. Hier haben wir mit Clowns zusammengearbeitet“, erzählt sie. </p>&#13;
<p>Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze und Vizepräsident Prof. Dr. Michael Lichtlein freuten sich über das Engagement von Professorin Valeva und überreichten ihr die Urkunde des Didaktikzentrums Bayern.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Valeva_Zertifikat_Lehre_Fritze_Lichtlein_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schreiben in der virtuellen Welt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schreiben-in-der-virtuellen-welt/</link>
                <pubDate>Tue, 06 Feb 2018 13:09:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schreiben-in-der-virtuellen-welt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wir schreiben täglich mit Tastaturen. Ob am Computer oder auf dem  Smartphone: Text einzugeben ist eine der wichtigsten Funktionen. In der  virtuellen Realität (VR) ist das Schreiben bisher wenig erforscht.  Wissenschaftler der Hochschule Coburg, der Universität Passau, der  Universität Cambridge und von Microsoft haben jetzt getestet, welche  Modelle dafür am geeignetsten wären. </em> </p>&#13;
<p>In zwei Studien mit je 24 Probanden untersuchte das Team um <a href="t3://page?uid=880" title="Opens internal link in current window" class="internal-link">Prof. Dr. Jens Grubert</a>  (Hochschule Coburg) zum einen, wie sich die Darstellung unserer Hände  in der virtuellen Realität aufs Schreiben auswirkt. Zum anderen, wie  schnell man dort schreiben kann. Dabei werteten die Forscher insgesamt  48 Stunden Schreibverhalten aus. </p>&#13;
<p>In der ersten Studie zur Handdarstellung zeigten sich zwei Varianten  als besonders geeignet: Wenn die Probanden ihre eigenen Hände  eingeblendet sahen oder wenn ihre Fingerspitzen auf der Tastatur als  Punkte gezeigt wurden. Dann machten sie deutlich weniger Fehler beim  Schreiben.  </p>&#13;
<p>Die Hände komplett virtuell darzustellen oder stattdessen nur die  Berührungseffekte auf der Tastatur zu zeigen, erwiesen sich als die  unpassenderen Varianten. </p>&#13;
<p>Ziel der zweiten Studie war, herauszufinden, ob und wie die virtuelle  Realität unser Schreiben verändert. Deutlich wurde, dass Nutzer beim  virtuellen Schreiben langsamer tippen. Die Probanden erreichten ca. 60  Prozent ihrer Schreibgeschwindigkeit auf einer Tastatur und ca. 40-45  Prozent ihrer Schreibgeschwindigkeit auf einem Touchscreen. Die zweite  Studie ergab jedoch auch, dass Nutzer ihre Schreibfähigkeiten schnell in  die Virtuelle Realität übertragen. Und, dass es nicht darauf ankommt,  wo sich die virtuelle Tastatur befindet. Wer beim Schreiben Tastatur und  Text frontal vor sich sieht, kann dazu versetzt, z.B. auf der  Tischoberfläche tippen. Dies führte zu keinen bedeutenden  Leistungseinbußen bei Desktoptastaturen und zu moderaten Einbußen bei  Touchscreen-Tastaturen. </p>&#13;
<p>Die Ergebnisse der beiden Studien wird das internationale Forschungsteam im März auf der Konferenz IEEE VR 2018 präsentieren.  </p>&#13;
<p>Weitere Informationen gibt es auf dem <a href="https://www.microsoft.com/en-us/research/blog/typing-in-the-virtual-office-environment-examining-the-effects-of-keyboard-and-hand-representation-in-vr/" target="_blank" rel="noopener">Forschungsblog von Microsoft</a>!</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wir schreiben täglich mit Tastaturen. Ob am Computer oder auf dem  Smartphone: Text einzugeben ist eine der wichtigsten Funktionen. In der  virtuellen Realität (VR) ist das Schreiben bisher wenig erforscht.  Wissenschaftler der Hochschule Coburg, der Universität Passau, der  Universität Cambridge und von Microsoft haben jetzt getestet, welche  Modelle dafür am geeignetsten wären. </em> </p>&#13;
<p>In zwei Studien mit je 24 Probanden untersuchte das Team um <a href="t3://page?uid=880" title="Opens internal link in current window" class="internal-link">Prof. Dr. Jens Grubert</a>  (Hochschule Coburg) zum einen, wie sich die Darstellung unserer Hände  in der virtuellen Realität aufs Schreiben auswirkt. Zum anderen, wie  schnell man dort schreiben kann. Dabei werteten die Forscher insgesamt  48 Stunden Schreibverhalten aus. </p>&#13;
<p>In der ersten Studie zur Handdarstellung zeigten sich zwei Varianten  als besonders geeignet: Wenn die Probanden ihre eigenen Hände  eingeblendet sahen oder wenn ihre Fingerspitzen auf der Tastatur als  Punkte gezeigt wurden. Dann machten sie deutlich weniger Fehler beim  Schreiben.  </p>&#13;
<p>Die Hände komplett virtuell darzustellen oder stattdessen nur die  Berührungseffekte auf der Tastatur zu zeigen, erwiesen sich als die  unpassenderen Varianten. </p>&#13;
<p>Ziel der zweiten Studie war, herauszufinden, ob und wie die virtuelle  Realität unser Schreiben verändert. Deutlich wurde, dass Nutzer beim  virtuellen Schreiben langsamer tippen. Die Probanden erreichten ca. 60  Prozent ihrer Schreibgeschwindigkeit auf einer Tastatur und ca. 40-45  Prozent ihrer Schreibgeschwindigkeit auf einem Touchscreen. Die zweite  Studie ergab jedoch auch, dass Nutzer ihre Schreibfähigkeiten schnell in  die Virtuelle Realität übertragen. Und, dass es nicht darauf ankommt,  wo sich die virtuelle Tastatur befindet. Wer beim Schreiben Tastatur und  Text frontal vor sich sieht, kann dazu versetzt, z.B. auf der  Tischoberfläche tippen. Dies führte zu keinen bedeutenden  Leistungseinbußen bei Desktoptastaturen und zu moderaten Einbußen bei  Touchscreen-Tastaturen. </p>&#13;
<p>Die Ergebnisse der beiden Studien wird das internationale Forschungsteam im März auf der Konferenz IEEE VR 2018 präsentieren.  </p>&#13;
<p>Weitere Informationen gibt es auf dem <a href="https://www.microsoft.com/en-us/research/blog/typing-in-the-virtual-office-environment-examining-the-effects-of-keyboard-and-hand-representation-in-vr/" target="_blank" rel="noopener">Forschungsblog von Microsoft</a>!</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/vr-typing-hands.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Frage nach dem Sinn des Lebens]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-frage-nach-dem-sinn-des-lebens/</link>
                <pubDate>Mon, 05 Feb 2018 10:47:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-frage-nach-dem-sinn-des-lebens/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In der heutigen Zeit fallen Antworten auf diese Frage immer  schwerer. In seinem Buch „Die Frage nach dem Sinn des Lebens“ hat Dr.  Thomas Kriza analysiert, warum das so ist. </em> </p>&#13;
<p>Die Frage nach dem Sinn des Lebens zählt zu den großen Fragen der  Philosophie. Unzählige Theorien und Veröffentlichungen sind dazu  erschienen. Letztlich muss jeder Mensch seine eigene Antwort finden,  doch gerade in der modernen Gegenwart scheint es an guten Denkansätzen  zu mangeln. Dr. Thomas Kriza hat sich für seine Promotion auf  Spurensuche in der Philosophiegeschichte begeben. Er erkundet, warum es  in der Moderne so schwierig scheint, die Frage nach dem Sinn des Lebens  überzeugend zu beantworten. Und: Welche Rolle die moderne Wissenschaft  und Technik dabei spielt? </p>&#13;
<p>Seine Arbeit ist nun als Buch im Meiner – Verlag für Philosophie  erschienen. Am Donnerstag, 12. April 2018, um 19:00 Uhr findet in der  Stadtbücherei Coburg (Herrngasse 17, 96450 Coburg) eine Buchbesprechung  mit dem Autor statt. </p>&#13;
<p>Zum Buch: <a target="_blank" href="https://meiner.de/die-frage-nach-dem-sinn-des-lebens.html" rel="noopener">https://meiner.de/die-frage-nach-dem-sinn-des-lebens.html</a> </p>&#13;
<h3><strong>Der Autor</strong></h3>&#13;
<p>Thomas Kriza hat in Stuttgart und Berlin Philosophie, Soziologie,  Psychologie und Wirtschaftsinformatik studiert und 2014 an der Freien  Universität Berlin in Philosophie promoviert. Seitdem unterrichtet er an  der Hochschule Coburg Philosophie in den interdisziplinären  Lehrveranstaltungen des Coburger Wegs. Seine Forschungsschwerpunkte  umfassen Technik- und Existenzphilosophie sowie philosophische  Zeitdiagnosen und Theorien der Moderne. Er leitet das Philosophische  Café in Coburg. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In der heutigen Zeit fallen Antworten auf diese Frage immer  schwerer. In seinem Buch „Die Frage nach dem Sinn des Lebens“ hat Dr.  Thomas Kriza analysiert, warum das so ist. </em> </p>&#13;
<p>Die Frage nach dem Sinn des Lebens zählt zu den großen Fragen der  Philosophie. Unzählige Theorien und Veröffentlichungen sind dazu  erschienen. Letztlich muss jeder Mensch seine eigene Antwort finden,  doch gerade in der modernen Gegenwart scheint es an guten Denkansätzen  zu mangeln. Dr. Thomas Kriza hat sich für seine Promotion auf  Spurensuche in der Philosophiegeschichte begeben. Er erkundet, warum es  in der Moderne so schwierig scheint, die Frage nach dem Sinn des Lebens  überzeugend zu beantworten. Und: Welche Rolle die moderne Wissenschaft  und Technik dabei spielt? </p>&#13;
<p>Seine Arbeit ist nun als Buch im Meiner – Verlag für Philosophie  erschienen. Am Donnerstag, 12. April 2018, um 19:00 Uhr findet in der  Stadtbücherei Coburg (Herrngasse 17, 96450 Coburg) eine Buchbesprechung  mit dem Autor statt. </p>&#13;
<p>Zum Buch: <a target="_blank" href="https://meiner.de/die-frage-nach-dem-sinn-des-lebens.html" rel="noopener">https://meiner.de/die-frage-nach-dem-sinn-des-lebens.html</a> </p>&#13;
<h3><strong>Der Autor</strong></h3>&#13;
<p>Thomas Kriza hat in Stuttgart und Berlin Philosophie, Soziologie,  Psychologie und Wirtschaftsinformatik studiert und 2014 an der Freien  Universität Berlin in Philosophie promoviert. Seitdem unterrichtet er an  der Hochschule Coburg Philosophie in den interdisziplinären  Lehrveranstaltungen des Coburger Wegs. Seine Forschungsschwerpunkte  umfassen Technik- und Existenzphilosophie sowie philosophische  Zeitdiagnosen und Theorien der Moderne. Er leitet das Philosophische  Café in Coburg. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KrizaThomas-1024x681.jpg"
                        fileSize="131788"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gelebte strategische Partnerschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gelebte-strategische-partnerschaft/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Feb 2018 14:19:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gelebte-strategische-partnerschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Im letzten Jahr wurde der Aufbau einer fakultätsübergreifenden Kooperation der Hochschule Coburg mit der Universität Split vereinbart. Diese Zusammenarbeit trägt nun erste Früchte. Eine hochrangige Coburger Delegation machte sich davon vor Ort ein Bild. </em></p>&#13;
<p>Im Zuge der Lehr- und Forschungspartnerschaft möchten beide Hochschulen mit einem noch breiter gefächerten Lehrangebot für ihre Bachelor- und Masterstudierenden aufwarten. Der regelmäßige Austausch von Studierenden, Lehrenden und Forschenden soll hierzu ein wichtiger Baustein sein. Bereits im vergangen Jahr nahmen 16 Coburger Studierende und vier Professoren an einer gemeinsamen Summer School teil. Im kommenden Sommersemester werden nun eine Designstudentin sowie zwei Studierende der Bioanalytik ein ganzes Semester in Split verbringen. Dem Dozentenaustausch soll durch Gastvorlesungen der Weg geebnet werden: Prof. Dr. Matthias Noll und Prof. Dr. Stefan Kalkhof aus der Bioanalytik, Prof. Mario Tvrtkovic und Prof. Mark Phillips aus der Fakultät Design sowie Prof. Dr. Michael Wick aus der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften werden im Rahmen von Blockveranstaltungen in Kroatien lehren.  </p>&#13;
<p>„Beide Hochschulen sind mit dieser gelebten strategischen Partnerschaft auf dem Weg zu einer stärkeren Internationalisierung“, so Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg. Nachdem im vergangenen Jahr eine achtköpfige kroatische Delegation nach Oberfranken kam, besuchte sie nun die kroatischen Kolleginnen und Kollegen, um die fakultätsübergreifende Zusammenarbeit zu festigen und auszuweiten. So soll im kommenden September wieder eine Summer School in Split stattfinden, an der 20 Studierende teilnehmen werden. Das Angebot umfasst verschiedene Kurse in den Fachrichtungen Design, Bioanalytik und Physik. „Unser nächster Schritt ist es, den einsemestrigen Studierendenaustausch als optionalen Teil in den Masterstudiengang Bioanalytik zu integrieren“, sagt Prof. Dr. Stefan Kalkhof, Leiter des Masterstudiengangs Bioanalytik und Organisator der Kooperation.</p>&#13;
<p>Neben Prof. Dr. Kalkhof wurde Präsidentin Prof. Dr. Fritze begleitet von Prof. Dr. Wolfram Haupt, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften, Prof. Friedemann Zeitler, Dekan der Fakultät Design, Prof. Mario Tvrtkovic, Prodekan der Fakultät Design, Prof. Dr. Bernd Hüttl, Prodekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik sowie Prof. Dr. Hartmut Gnuschke, Auslandsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Im letzten Jahr wurde der Aufbau einer fakultätsübergreifenden Kooperation der Hochschule Coburg mit der Universität Split vereinbart. Diese Zusammenarbeit trägt nun erste Früchte. Eine hochrangige Coburger Delegation machte sich davon vor Ort ein Bild. </em></p>&#13;
<p>Im Zuge der Lehr- und Forschungspartnerschaft möchten beide Hochschulen mit einem noch breiter gefächerten Lehrangebot für ihre Bachelor- und Masterstudierenden aufwarten. Der regelmäßige Austausch von Studierenden, Lehrenden und Forschenden soll hierzu ein wichtiger Baustein sein. Bereits im vergangen Jahr nahmen 16 Coburger Studierende und vier Professoren an einer gemeinsamen Summer School teil. Im kommenden Sommersemester werden nun eine Designstudentin sowie zwei Studierende der Bioanalytik ein ganzes Semester in Split verbringen. Dem Dozentenaustausch soll durch Gastvorlesungen der Weg geebnet werden: Prof. Dr. Matthias Noll und Prof. Dr. Stefan Kalkhof aus der Bioanalytik, Prof. Mario Tvrtkovic und Prof. Mark Phillips aus der Fakultät Design sowie Prof. Dr. Michael Wick aus der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften werden im Rahmen von Blockveranstaltungen in Kroatien lehren.  </p>&#13;
<p>„Beide Hochschulen sind mit dieser gelebten strategischen Partnerschaft auf dem Weg zu einer stärkeren Internationalisierung“, so Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg. Nachdem im vergangenen Jahr eine achtköpfige kroatische Delegation nach Oberfranken kam, besuchte sie nun die kroatischen Kolleginnen und Kollegen, um die fakultätsübergreifende Zusammenarbeit zu festigen und auszuweiten. So soll im kommenden September wieder eine Summer School in Split stattfinden, an der 20 Studierende teilnehmen werden. Das Angebot umfasst verschiedene Kurse in den Fachrichtungen Design, Bioanalytik und Physik. „Unser nächster Schritt ist es, den einsemestrigen Studierendenaustausch als optionalen Teil in den Masterstudiengang Bioanalytik zu integrieren“, sagt Prof. Dr. Stefan Kalkhof, Leiter des Masterstudiengangs Bioanalytik und Organisator der Kooperation.</p>&#13;
<p>Neben Prof. Dr. Kalkhof wurde Präsidentin Prof. Dr. Fritze begleitet von Prof. Dr. Wolfram Haupt, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften, Prof. Friedemann Zeitler, Dekan der Fakultät Design, Prof. Mario Tvrtkovic, Prodekan der Fakultät Design, Prof. Dr. Bernd Hüttl, Prodekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik sowie Prof. Dr. Hartmut Gnuschke, Auslandsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Delegation_Split.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wenn die Angst mitschreibt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wenn-die-angst-mitschreibt/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Feb 2018 13:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wenn-die-angst-mitschreibt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Schwitzige Hände, Herzklopfen, Übelkeit – vor einer Prüfung ist  jeder nervös. Doch was, wenn die Angst krank macht? Die Psychologin  Sabine Volkmar hilft Studierenden, Prüfungsängste zu überwinden. </em> </p>&#13;
<p>Der Puls rast, die Gedanken drehen sich im Kreis und alles, was man  tagelang gelernt hat, ist wie ausgelöscht. Knapp 13 Prozent der  Studierenden leiden unter Prüfungsangst. &quot;Es gibt Studierende, die nur  wenn sie beim Dozenten das Wort Prüfung hören, schon stark mit Ängsten  reagieren“, sagt Sabine Volkmar. Sie ist Psychologin an der Hochschule  Coburg und berät auch bei Prüfungsangst. </p>&#13;
<p>Das falsche Studium, schlechte Vorbereitung oder hohe Ansprüche an  die eigene Leistung: Prüfungsängste entstehen aus ganz unterschiedlichen  Gründen. Wer sich dann unter Druck setzt, macht das Ganze noch  schlimmer. „Viele denken zum Beispiel, wenn ich durch eine Prüfung  falle, werde ich mein Studium nie schaffen. Man beobachtet da richtige  Verzerrungen im Denken bis hin zu Denkfehlern, die man im  therapeutischen Prozess auflösen kann.“ </p>&#13;
<p>Angst ist nämlich gar nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Sie spornt uns  sogar zu besseren Leistungen an. Macht uns aufmerksamer und wacher. An  der Hochschule gibt es spezielle Workshops gegen Prüfungsangst. Sabine  Volkmar erstellt zum Beispiel individuelle Lernpläne mit den  Studierenden und zeigt ihnen, wie sie negative Gedanken und  Versagensängste loswerden. &quot;Es geht nicht darum die Welt rosarot zu  malen und zu sagen, Prüfungen sind überhaupt kein Problem, sondern eben  zu sagen: Okay, ich hab mich vorbereitet. Ja, ich habe Lücken, aber ich  versuche trotzdem mein Bestes in der Prüfungssituation zu geben&quot;,  erklärt die Psychologin.  </p>&#13;
<p>Wichtig beim Lernen: Immer wieder Pausen einlegen und sich belohnen.  Und auch Entspannungsübungen - wie man sie beim Yoga oder autogenen  Training lernt – helfen, gelassener in die nächste Prüfung zu gehen. </p>&#13;
<p><em>Weitere Beratungsstellen, die bei Problemen im Studium helfen, finden sich in unserem Bereich <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende.html">Service für Studierende</a>.</em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Schwitzige Hände, Herzklopfen, Übelkeit – vor einer Prüfung ist  jeder nervös. Doch was, wenn die Angst krank macht? Die Psychologin  Sabine Volkmar hilft Studierenden, Prüfungsängste zu überwinden. </em> </p>&#13;
<p>Der Puls rast, die Gedanken drehen sich im Kreis und alles, was man  tagelang gelernt hat, ist wie ausgelöscht. Knapp 13 Prozent der  Studierenden leiden unter Prüfungsangst. &quot;Es gibt Studierende, die nur  wenn sie beim Dozenten das Wort Prüfung hören, schon stark mit Ängsten  reagieren“, sagt Sabine Volkmar. Sie ist Psychologin an der Hochschule  Coburg und berät auch bei Prüfungsangst. </p>&#13;
<p>Das falsche Studium, schlechte Vorbereitung oder hohe Ansprüche an  die eigene Leistung: Prüfungsängste entstehen aus ganz unterschiedlichen  Gründen. Wer sich dann unter Druck setzt, macht das Ganze noch  schlimmer. „Viele denken zum Beispiel, wenn ich durch eine Prüfung  falle, werde ich mein Studium nie schaffen. Man beobachtet da richtige  Verzerrungen im Denken bis hin zu Denkfehlern, die man im  therapeutischen Prozess auflösen kann.“ </p>&#13;
<p>Angst ist nämlich gar nichts Schlechtes. Im Gegenteil: Sie spornt uns  sogar zu besseren Leistungen an. Macht uns aufmerksamer und wacher. An  der Hochschule gibt es spezielle Workshops gegen Prüfungsangst. Sabine  Volkmar erstellt zum Beispiel individuelle Lernpläne mit den  Studierenden und zeigt ihnen, wie sie negative Gedanken und  Versagensängste loswerden. &quot;Es geht nicht darum die Welt rosarot zu  malen und zu sagen, Prüfungen sind überhaupt kein Problem, sondern eben  zu sagen: Okay, ich hab mich vorbereitet. Ja, ich habe Lücken, aber ich  versuche trotzdem mein Bestes in der Prüfungssituation zu geben&quot;,  erklärt die Psychologin.  </p>&#13;
<p>Wichtig beim Lernen: Immer wieder Pausen einlegen und sich belohnen.  Und auch Entspannungsübungen - wie man sie beim Yoga oder autogenen  Training lernt – helfen, gelassener in die nächste Prüfung zu gehen. </p>&#13;
<p><em>Weitere Beratungsstellen, die bei Problemen im Studium helfen, finden sich in unserem Bereich <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende.html">Service für Studierende</a>.</em></p>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Video für Einsteiger]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/video-fuer-einsteiger/</link>
                <pubDate>Tue, 23 Jan 2018 13:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/video-fuer-einsteiger/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Bei einem Workshop des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=593">TAO-Schülerforschungszentrums</a> zeigte die Videokünstlerin Eva Paulitsch Schüler*innen die Grundlagen des Videoschnitts.</em>&#13;
Aus selbstgedrehten Handyclips einen kleinen Film zusammenschneiden und mit Musik hinterlegen. So sah der Auftrag für die sieben Teilnehmer*innen aus. Eva Paulitsch erklärte ihnen erst die ästhetischen und technischen Grundlagen des filmischen Erzählens, dann ging es an die Produktion des eigenen Clips.&#13;
Als Material konnten die Schüler und Schülerinnen alles nutzen, was sich auf ihrem Smartphone fand. Zum Beispiel Videos von ihren Freizeitbeschäftigungen und Hobbies. Entstanden sind fünf individuelle Clips. Gelernt haben die Schüler*innen zum Beispiel wie man den Originalton durch Musik ersetzt oder wie man hochkant gefilmte Handyvideos auf das Filmformat 16:9 bringt. Sie setzten Schrift und Farbe als neue Filmebenen ein und bereiteten die Clips für einen YouTube-Kanal auf.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Bei einem Workshop des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=593">TAO-Schülerforschungszentrums</a> zeigte die Videokünstlerin Eva Paulitsch Schüler*innen die Grundlagen des Videoschnitts.</em>&#13;
Aus selbstgedrehten Handyclips einen kleinen Film zusammenschneiden und mit Musik hinterlegen. So sah der Auftrag für die sieben Teilnehmer*innen aus. Eva Paulitsch erklärte ihnen erst die ästhetischen und technischen Grundlagen des filmischen Erzählens, dann ging es an die Produktion des eigenen Clips.&#13;
Als Material konnten die Schüler und Schülerinnen alles nutzen, was sich auf ihrem Smartphone fand. Zum Beispiel Videos von ihren Freizeitbeschäftigungen und Hobbies. Entstanden sind fünf individuelle Clips. Gelernt haben die Schüler*innen zum Beispiel wie man den Originalton durch Musik ersetzt oder wie man hochkant gefilmte Handyvideos auf das Filmformat 16:9 bringt. Sie setzten Schrift und Farbe als neue Filmebenen ein und bereiteten die Clips für einen YouTube-Kanal auf.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sfz_Videoschnitt.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[MakerLab Murnau als Ideengeber]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/makerlab-murnau-als-ideengeber/</link>
                <pubDate>Tue, 23 Jan 2018 08:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/makerlab-murnau-als-ideengeber/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit CO-CREAPOLIS will die Hochschule Coburg ein Transfercenter mit Maker Space einrichten und wird dafür im Rahmen des Bundesprogramms „Innovative Hochschule“ in den nächsten fünf Jahren mit 6,5 Mio. EUR gefördert. Wie ein solches Projekt im ländlichen Raum funktionieren kann, zeigte Jan-Ulrich Bittlinger, Wirtschaftsförderer der oberbayerischen Gemeinde Murnau, am Beispiel des MakerLab Murnau e.V.</em></p>&#13;
<p>„In den nächsten 15 Jahren geht der Anteil der erwerbstätigen Personen in unserer Region um 30 Prozent zurück. Gleichzeitig steigt der Anteil der über 65-Jährigen um den gleichen Wert. Für die Region Coburg gibt es die gleiche Prognose.“ Mit diesen Zahlen zeigte Jan-Ulrich Bittlinger Parallelen zwischen seiner Heimatgemeinde Murnau a. Staffelsee in Oberbayern und Coburg auf. Auf Einladung der Hochschule Coburg kam er nach Coburg, um zu zeigen, welche Möglichkeiten für wirtschaftliche Entwicklungen auch im ländlichen Raum bestehen.</p>&#13;
<p>Der Wirtschaftsförderer der Gemeinde Murnau setzt dabei konsequent auf das innovative Potenzial der Menschen vor Ort und auf die Vernetzung der regionalen Akteure. Die Gemeinde richtete dazu in einem leerstehenden Klinikgebäude ein<a href="http://www.innovationsquartier.com/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window"> Innovationsquartier</a> und ein sog. MakerLab ein. Das Innovationsquartier bietet Existenzgründern die Möglichkeit zu günstigen Mieten mit ihren Ideen zu starten und sich mit anderen Gründern zu vernetzen. „Unser Fokus liegt dabei auf Leuten aus der Kreativwirtschaft, der Software- und Gamesindustrie“, erklärt Jan-Ulrich Bittlinger. „Wir wollen, dass sich kreative Einzelkämpfer vernetzen und so gemeinsam größere Projekte angehen können.“ </p>&#13;
<p>Dieses Konzept scheint aufzugehen. Die 70 Räume sind aktuell an 45 Jungunternehmer vermietet. Das generiert jährliche Mieteinnahmen von ca. 100.000 EUR. Zuvor hatte die Gemeinde ca. 800.000 EUR in das Gebäude investiert. Dabei verzichtet man bewusst auf eine Rundum-Betreuung der Mieter: „Wir haben nur die Hülle bereitgestellt. Jeder Mieter investiert selbst in seine Räume.“ Trotzdem liegt dem Wirtschaftsförderer Bittlinger der wirtschaftliche Erfolg seiner „Schützlinge“ sehr am Herzen. Aus diesem Grund begleitet er die Existenzgründer, sorgt dafür, dass sie sich vernetzen und voneinander profitieren. Dazu gehören auch Zielvereinbarungen, die er mit ihnen abschließt. </p>&#13;
<p>Zum kreativen Umfeld gehört das MakerLab Murnau e.V. Auf 200 qm entstand eine offene Hightech-Werkstatt mit 3 D-Drucker, Laser-Cutter und verschiedenen Werkstätten für Elektronik, Holz, Metall, Siebdruck, Medien und Textil sowie ein Computerraum für Schulklassen. Der MakerLab Murnau e.V. hat aktuell 90 Vereinsmitglieder, die monatlich 20 EUR Mitgliedsbeitrag bezahlen, um die Werkstätten nutzen zu können. Das Herzstück des Areals ist jedoch die Cafeteria. „Wir haben bewusst alle Teeküchen im Gebäude abgeschafft. Uns ist es wichtig, dass die Menschen sich hier treffen und gemeinsam neue Ideen ausbrüten“, erklärt Jan-Ulrich Bittlinger.</p>&#13;
<p>Der Kontakt zu dem Murnauer Wirtschaftsförderer kam über Prof. Anne Bergner zustande. Die Coburger Design-Professorin beschäftigt sich derzeit wissenschaftlich mit der neuen Entwicklung „Maker Spaces“. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit CO-CREAPOLIS will die Hochschule Coburg ein Transfercenter mit Maker Space einrichten und wird dafür im Rahmen des Bundesprogramms „Innovative Hochschule“ in den nächsten fünf Jahren mit 6,5 Mio. EUR gefördert. Wie ein solches Projekt im ländlichen Raum funktionieren kann, zeigte Jan-Ulrich Bittlinger, Wirtschaftsförderer der oberbayerischen Gemeinde Murnau, am Beispiel des MakerLab Murnau e.V.</em></p>&#13;
<p>„In den nächsten 15 Jahren geht der Anteil der erwerbstätigen Personen in unserer Region um 30 Prozent zurück. Gleichzeitig steigt der Anteil der über 65-Jährigen um den gleichen Wert. Für die Region Coburg gibt es die gleiche Prognose.“ Mit diesen Zahlen zeigte Jan-Ulrich Bittlinger Parallelen zwischen seiner Heimatgemeinde Murnau a. Staffelsee in Oberbayern und Coburg auf. Auf Einladung der Hochschule Coburg kam er nach Coburg, um zu zeigen, welche Möglichkeiten für wirtschaftliche Entwicklungen auch im ländlichen Raum bestehen.</p>&#13;
<p>Der Wirtschaftsförderer der Gemeinde Murnau setzt dabei konsequent auf das innovative Potenzial der Menschen vor Ort und auf die Vernetzung der regionalen Akteure. Die Gemeinde richtete dazu in einem leerstehenden Klinikgebäude ein<a href="http://www.innovationsquartier.com/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window"> Innovationsquartier</a> und ein sog. MakerLab ein. Das Innovationsquartier bietet Existenzgründern die Möglichkeit zu günstigen Mieten mit ihren Ideen zu starten und sich mit anderen Gründern zu vernetzen. „Unser Fokus liegt dabei auf Leuten aus der Kreativwirtschaft, der Software- und Gamesindustrie“, erklärt Jan-Ulrich Bittlinger. „Wir wollen, dass sich kreative Einzelkämpfer vernetzen und so gemeinsam größere Projekte angehen können.“ </p>&#13;
<p>Dieses Konzept scheint aufzugehen. Die 70 Räume sind aktuell an 45 Jungunternehmer vermietet. Das generiert jährliche Mieteinnahmen von ca. 100.000 EUR. Zuvor hatte die Gemeinde ca. 800.000 EUR in das Gebäude investiert. Dabei verzichtet man bewusst auf eine Rundum-Betreuung der Mieter: „Wir haben nur die Hülle bereitgestellt. Jeder Mieter investiert selbst in seine Räume.“ Trotzdem liegt dem Wirtschaftsförderer Bittlinger der wirtschaftliche Erfolg seiner „Schützlinge“ sehr am Herzen. Aus diesem Grund begleitet er die Existenzgründer, sorgt dafür, dass sie sich vernetzen und voneinander profitieren. Dazu gehören auch Zielvereinbarungen, die er mit ihnen abschließt. </p>&#13;
<p>Zum kreativen Umfeld gehört das MakerLab Murnau e.V. Auf 200 qm entstand eine offene Hightech-Werkstatt mit 3 D-Drucker, Laser-Cutter und verschiedenen Werkstätten für Elektronik, Holz, Metall, Siebdruck, Medien und Textil sowie ein Computerraum für Schulklassen. Der MakerLab Murnau e.V. hat aktuell 90 Vereinsmitglieder, die monatlich 20 EUR Mitgliedsbeitrag bezahlen, um die Werkstätten nutzen zu können. Das Herzstück des Areals ist jedoch die Cafeteria. „Wir haben bewusst alle Teeküchen im Gebäude abgeschafft. Uns ist es wichtig, dass die Menschen sich hier treffen und gemeinsam neue Ideen ausbrüten“, erklärt Jan-Ulrich Bittlinger.</p>&#13;
<p>Der Kontakt zu dem Murnauer Wirtschaftsförderer kam über Prof. Anne Bergner zustande. Die Coburger Design-Professorin beschäftigt sich derzeit wissenschaftlich mit der neuen Entwicklung „Maker Spaces“. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritze_Bittlinger_Bergner_Horn_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Freistaat fördert Coburger Doktorandin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/freistaat-foerdert-coburger-doktorandin/</link>
                <pubDate>Fri, 19 Jan 2018 08:32:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/freistaat-foerdert-coburger-doktorandin/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Bayerische Staatsregierung fördert zehn Promovierende, die im Bereich Digitalisierung forschen. Auch die Coburger Informatikerin Sarah Wunderlich ist dabei.</em>&#13;
Zum Beitrag des Hochschulfernsehens: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/p2G8YeCimLg">Freistaat fördert Coburger Doktorandin</a>&#13;
Mehr als 140 Promovierende haben ihre Anträge beim Förderprogramm eingereicht. Als eine von zehn sogenannten Fellows wurde Sarah Wunderlich ausgewählt. Neben der Hochschule Coburg ist nur noch die OTH Regensburg als Hochschule für angewandte Wissenschaften vertreten. Die übrigen Fellowships gingen an Promovierende von Universitäten. Mit der Förderung kann nun für drei Jahre die Doktorandinnen-Stelle von Sarah Wunderlich finanziert werden. Außerdem kann sie an einem begleitenden Kurs- und Veranstaltungsprogramm teilnehmen. &#13;
Die Bayerische Staatsregierung hat vor zwei Jahren das Zentrum Digitalisierung.Bayern ins Leben gerufen. Es soll die Forschung und Lehre im Bereich der Digitalisierung stärken. Das Förderprogramm für Doktoranden ist eine von fünf Maßnahmen, die das ZD.B realisiert. &#13;
Die Hochschule Coburg ist nicht zum ersten Mal beim ZD.B erfolgreich. Auch eine der 20 Professuren, die zum Thema Digitalisierung eingerichtet wurden, ist in Coburg angesiedelt. Erst vor kurzem sicherten sich die Universität Bamberg und die Hochschule Coburg beim ZD.B außerdem Mittel für ein gemeinsames Innovationslabor.&#13;
Sarah Wunderlich wird in Kooperation mit der Universität Würzburg promovieren. Sie will ein Sicherheitssystem entwerfen, das Unternehmen vor Hacker-Angriffen schützt. Das System soll eigenständig lernen. Auch kleine bis mittlere Unternehmen, die keine IT-Experten beschäftigen, sollen es nutzen können. Betreut wird sie von Prof. Dr. Dieter Landes (Hochschule Coburg) und Prof. Dr. Andreas Hotho (Universität Würzburg).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bayerische Staatsregierung fördert zehn Promovierende, die im Bereich Digitalisierung forschen. Auch die Coburger Informatikerin Sarah Wunderlich ist dabei.</em>&#13;
Zum Beitrag des Hochschulfernsehens: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/p2G8YeCimLg">Freistaat fördert Coburger Doktorandin</a>&#13;
Mehr als 140 Promovierende haben ihre Anträge beim Förderprogramm eingereicht. Als eine von zehn sogenannten Fellows wurde Sarah Wunderlich ausgewählt. Neben der Hochschule Coburg ist nur noch die OTH Regensburg als Hochschule für angewandte Wissenschaften vertreten. Die übrigen Fellowships gingen an Promovierende von Universitäten. Mit der Förderung kann nun für drei Jahre die Doktorandinnen-Stelle von Sarah Wunderlich finanziert werden. Außerdem kann sie an einem begleitenden Kurs- und Veranstaltungsprogramm teilnehmen. &#13;
Die Bayerische Staatsregierung hat vor zwei Jahren das Zentrum Digitalisierung.Bayern ins Leben gerufen. Es soll die Forschung und Lehre im Bereich der Digitalisierung stärken. Das Förderprogramm für Doktoranden ist eine von fünf Maßnahmen, die das ZD.B realisiert. &#13;
Die Hochschule Coburg ist nicht zum ersten Mal beim ZD.B erfolgreich. Auch eine der 20 Professuren, die zum Thema Digitalisierung eingerichtet wurden, ist in Coburg angesiedelt. Erst vor kurzem sicherten sich die Universität Bamberg und die Hochschule Coburg beim ZD.B außerdem Mittel für ein gemeinsames Innovationslabor.&#13;
Sarah Wunderlich wird in Kooperation mit der Universität Würzburg promovieren. Sie will ein Sicherheitssystem entwerfen, das Unternehmen vor Hacker-Angriffen schützt. Das System soll eigenständig lernen. Auch kleine bis mittlere Unternehmen, die keine IT-Experten beschäftigen, sollen es nutzen können. Betreut wird sie von Prof. Dr. Dieter Landes (Hochschule Coburg) und Prof. Dr. Andreas Hotho (Universität Würzburg).]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sarah_Wunderlich.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Tesla bei Projekt & Praxis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-tesla-bei-projekt-praxis/</link>
                <pubDate>Thu, 18 Jan 2018 13:11:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-tesla-bei-projekt-praxis/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Man sieht sie immer öfter auf Deutschlands Straßen: Elektroautos. Ob Renault Zoe oder Nissan Lead, Elektromobiltät gewinnt mehr und mehr an Zuspruch. Aber stellt sie auch eine glaubhafte und innovative Alternative zur Antriebskraft von fossilen Brennstoffen dar?</em> &#13;
Mit dieser Frage beschäftigten sich die Coburger Studenten Georg Braun (Bioanalytik), Kevin Offermann und Michael Ananin (beide Betriebswirtschaft) im Rahmen des interdisziplinären Projekts „Raumschiff Erde in Gefahr? Das Zeitalter des Menschen: Was können wir tun? Müssen wir handeln?“. Zwei Semester lang beleuchteten sie konkrete Unternehmenspraxis am Beispiel Elektromobilität der Marke Tesla und stellten beispielsweise die tatsächliche Ökobilanz der Fahrzeuge sowie deren Massentauglichkeit auf den Prüfstand. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten sie gemeinsam mit 34 weiteren Projekten aus insgesamt zehn Studiengängen auf der Veranstaltung „Projekt &amp; Praxis“. Neben einem Infostand warteten die Studierenden mit einem besonderen Ausstellungsstück auf: Einem Tesla Model X, der ihnen Andreas Stirner von der KÜS Coburg zur Verfügung stellte. Der geneigte Besucher konnte das Fahrzeug nicht nur von außen bestaunen, sondern dufte auch einmal Probesitzen.&#13;
Das Unternehmen Tesla wurde 2003 u. a. von dem Unternehmer Elon Musk in San Carlos, USA gegründet mit dem Ziel, Elektrofahrzeuge einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei geht Musk auch in Sachen Umweltschutz voran: Er entwickelt eigene Dachziegel mit versteckten Solarzellen, damit Teslabesitzer den Strom für ihre Fahrzeuge selbst erzeugen können. Zudem &nbsp;arbeitet er mit dem Batterie-Recycler Umicore zusammen, um den Materialkreislauf möglichst geschlossen zu halten. Für Georg Braun ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch appelliert der Student an ein konsequenteres Umdenken: „Wir müssen in Deutschland noch mehr aufwachen was den Klimawandel betrifft und endlich aufhören, aktiv für fossil angetriebene Fahrzeuge zu werben“. Doch viele Autofahrer in Deutschland schreckt nach wie vor die mangelhafte Infrastruktur für E-Autos, denn vielerorts fehlen schlicht und einfach Ladestationen. Zudem sind mit den in Deutschland verbreiteten Steckertypen nicht alle mit jeder verfügbaren Ladestation kompatibel. Zumindest was den Preis für die Neuanschaffung eines Tesla betrifft, geht die Entwicklung in Richtung Durchschnittsverdiener. Das seit 2017 erhältliche Model 3 liegt mit ca. 30.000 Euro in der Standardausführung im Preissektor eines Mittelklassefahrzeugs. Würden sich die Studierenden bei einem Autokauf also für einen Tesla entscheiden? Georg Braun bejaht, schränkt aber ein: „So schön die Autos auch sind, der Tesla allein bringt nicht den Wandel für erneuerbare Energien. Da muss noch mehr kommen!“&#13;
Alle 35 interdisziplinären Projekte des Jahrgangs 2017/18 sind zusammengefasst in der Publikation <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://cloud.hs-coburg.de/index.php/s/N6gpaLL0QzOXZRh">„Interdisziplinär studieren – Lösungsansätze für die Praxis“</a>. Die Broschüre ist erhältlich bei Franziska Koch (franziska.koch@hs-coburg.de). Weitere Bilder der Veranstaltung „Projekt &amp; Praxis“ gibt es auf <a href="http://www.facebook.com/hscoburg">Facebook</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Man sieht sie immer öfter auf Deutschlands Straßen: Elektroautos. Ob Renault Zoe oder Nissan Lead, Elektromobiltät gewinnt mehr und mehr an Zuspruch. Aber stellt sie auch eine glaubhafte und innovative Alternative zur Antriebskraft von fossilen Brennstoffen dar?</em> &#13;
Mit dieser Frage beschäftigten sich die Coburger Studenten Georg Braun (Bioanalytik), Kevin Offermann und Michael Ananin (beide Betriebswirtschaft) im Rahmen des interdisziplinären Projekts „Raumschiff Erde in Gefahr? Das Zeitalter des Menschen: Was können wir tun? Müssen wir handeln?“. Zwei Semester lang beleuchteten sie konkrete Unternehmenspraxis am Beispiel Elektromobilität der Marke Tesla und stellten beispielsweise die tatsächliche Ökobilanz der Fahrzeuge sowie deren Massentauglichkeit auf den Prüfstand. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten sie gemeinsam mit 34 weiteren Projekten aus insgesamt zehn Studiengängen auf der Veranstaltung „Projekt &amp; Praxis“. Neben einem Infostand warteten die Studierenden mit einem besonderen Ausstellungsstück auf: Einem Tesla Model X, der ihnen Andreas Stirner von der KÜS Coburg zur Verfügung stellte. Der geneigte Besucher konnte das Fahrzeug nicht nur von außen bestaunen, sondern dufte auch einmal Probesitzen.&#13;
Das Unternehmen Tesla wurde 2003 u. a. von dem Unternehmer Elon Musk in San Carlos, USA gegründet mit dem Ziel, Elektrofahrzeuge einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei geht Musk auch in Sachen Umweltschutz voran: Er entwickelt eigene Dachziegel mit versteckten Solarzellen, damit Teslabesitzer den Strom für ihre Fahrzeuge selbst erzeugen können. Zudem &nbsp;arbeitet er mit dem Batterie-Recycler Umicore zusammen, um den Materialkreislauf möglichst geschlossen zu halten. Für Georg Braun ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch appelliert der Student an ein konsequenteres Umdenken: „Wir müssen in Deutschland noch mehr aufwachen was den Klimawandel betrifft und endlich aufhören, aktiv für fossil angetriebene Fahrzeuge zu werben“. Doch viele Autofahrer in Deutschland schreckt nach wie vor die mangelhafte Infrastruktur für E-Autos, denn vielerorts fehlen schlicht und einfach Ladestationen. Zudem sind mit den in Deutschland verbreiteten Steckertypen nicht alle mit jeder verfügbaren Ladestation kompatibel. Zumindest was den Preis für die Neuanschaffung eines Tesla betrifft, geht die Entwicklung in Richtung Durchschnittsverdiener. Das seit 2017 erhältliche Model 3 liegt mit ca. 30.000 Euro in der Standardausführung im Preissektor eines Mittelklassefahrzeugs. Würden sich die Studierenden bei einem Autokauf also für einen Tesla entscheiden? Georg Braun bejaht, schränkt aber ein: „So schön die Autos auch sind, der Tesla allein bringt nicht den Wandel für erneuerbare Energien. Da muss noch mehr kommen!“&#13;
Alle 35 interdisziplinären Projekte des Jahrgangs 2017/18 sind zusammengefasst in der Publikation <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://cloud.hs-coburg.de/index.php/s/N6gpaLL0QzOXZRh">„Interdisziplinär studieren – Lösungsansätze für die Praxis“</a>. Die Broschüre ist erhältlich bei Franziska Koch (franziska.koch@hs-coburg.de). Weitere Bilder der Veranstaltung „Projekt &amp; Praxis“ gibt es auf <a href="http://www.facebook.com/hscoburg">Facebook</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Tesla_Projekt_und_Praxis.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[1,4 Millionen Euro für Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/14-millionen-euro-fuer-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 18 Jan 2018 08:24:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/14-millionen-euro-fuer-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg sichert sich die zweithöchste Fördersumme aus dem Landesforschungsprogramm Bayern. Vier Projekte werden in den kommenden Jahren damit umgesetzt.</em>&#13;
Das Landesforschungsprogramm des Bayerischen Wissenschaftsministeriums unterstützt zum einen neuberufene Professorinnen und Professoren, zum anderen den Ausbau der bestehenden Forschungsschwerpunkte an den Hochschulen und Universitäten. 134 Anträge haben die bayerischen Hochschulen eingereicht. 31 davon wurden ausgewählt. Die Hochschule Coburg ist mit gleich vier bewilligten Anträgen eine der erfolgreichsten Antragstellerinnen. &#13;
Mit dem Projekt „Gesundheit messen“ sind sogar erstmals zwei Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg - die Gesundheitsförderung sowie die Mess- und Sensortechnik, vertreten. Die Wissenschaftler beider Schwerpunkte arbeiten interdisziplinär zusammen. „Der Erfolg beim Landesforschungsprogramm zeigt, dass wir durch das Zusammenbringen unterschiedlicher Expertisen neue Projekte und Drittmittel einwerben können“, freut sich die Vizepräsidentin für Forschung, Prof. Dr. Susanne Aileen Funke. Die bereits vorhandenen Forschungsschwerpunkte sollen sich deshalb in Zukunft noch stärker miteinander vernetzen.&#13;
Mit einem Gesamtvolumen von ca. 17 Millionen Euro ist das Landesforschungsprogramm Bayern eines der bundesweit stärksten Programme dieser Art.&#13;
<h3><strong>Die Projekte im Detail</strong></h3>&#13;
<strong>Miniaturisierung eines Optischen Oberflächenwellen-Spektrometers für berührungslose Materialprüfung , Prof. Dr. Maria Kufner, Fördersumme: 256.000 Euro</strong>&#13;
Gute Qualität ist das A und O in der Produktion. Wenn Unternehmen diese gewährleisten wollen, müssen sie ihre Materialien kontinuierlich prüfen – am besten noch auf dem Fließband. Im Rahmen des Projektes soll ein Messsystem für den industriellen Einsatz entwickelt werden, das berührungslos und zerstörungsfrei funktioniert und selbst Materialfehler entdeckt, die von außen nicht zu sehen sind. &#13;
<strong>Charakterisierung des Mikrobioms von humanrelevanten Zecken, Prof. Dr. Matthias Noll, Fördersumme: 260.000 Euro</strong>&#13;
Zecken sind gefürchtet als Überträger von Krankheiten wie Borreliose oder FSME. Durch den Klimawandel werden sich in den kommenden Jahren auch neue Zeckenarten in Deutschland verbreiten – und mit ihnen hier bisher unbekannte Infektionen. Wer mit einem Zeckenstich zum Arzt geht, ist also auf eine schnelle und genaue Diagnose angewiesen. Die Wissenschaftler wollen ein Analyseverfahren entwickeln, das zuverlässig eine Vielzahl von Infektionserregern in der Zecke identifiziert. Somit kann auch das Risiko der Erkrankung besser eingeschätzt werden. &#13;
<strong>Schnittstellen zwischen Hochkultur und Kultureller Bildung, Prof. Dr. Julius Heinicke, Fördersumme: 243.000 Euro</strong>&#13;
Coburg hat kulturell viel zu bieten. Museen, das Landestheater aber auch Vereine, Schulen und andere Einrichtungen haben ein vielseitiges Programm. Doch die Gesellschaft wird immer vielfältiger. Wie kann man alle am Kulturleben teilhaben lassen – vom Schüler bis zur Seniorin – vom Arbeiter bis zum Akademiker? Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Zusammenarbeit der Einrichtungen. Das Projekt soll deshalb die Potentiale von Coburger Kultur- und Bildungsinstitutionen erforschen. Gemeinsam sollen sie Konzepte entwickeln, um Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund für Kunst und Kultur zu begeistern. &#13;
<strong>Gesundheit messen – Methoden für die evidenzbasierte Gesundheitsförderung, Prof. Dr. Klaus Stefan Drese, Prof. Dr. Holger Hassel, Prof. Dr. Stefan Kalkhof und Prof. Dr. Janosch Hildebrand, Fördersumme: 641.000 Euro</strong>&#13;
Vor allem ältere Menschen trinken zu wenig. Trocknet der Körper aus, kann das zu enormen gesundheitlichen Schwierigkeiten bis hin zum Tod führen. Ziel des Projekts „Gesundheit messen“ ist es, zum einen Konzepte zu entwickeln, die verhindern, dass ältere Menschen zu wenig trinken. Zum anderen soll mithilfe von Sensoren die Wirksamkeit dieser Maßnahmen überprüft werden. Im Rahmen von drei kooperativen Promotionen werden entsprechende biomolekulare und –sensorische Nachweisverfahren entwickelt. Ein Sensorgerät-Prototyp soll in einer Pilotstudie dann auf Genauigkeit und Alltagsfreundlichkeit getestet werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg sichert sich die zweithöchste Fördersumme aus dem Landesforschungsprogramm Bayern. Vier Projekte werden in den kommenden Jahren damit umgesetzt.</em>&#13;
Das Landesforschungsprogramm des Bayerischen Wissenschaftsministeriums unterstützt zum einen neuberufene Professorinnen und Professoren, zum anderen den Ausbau der bestehenden Forschungsschwerpunkte an den Hochschulen und Universitäten. 134 Anträge haben die bayerischen Hochschulen eingereicht. 31 davon wurden ausgewählt. Die Hochschule Coburg ist mit gleich vier bewilligten Anträgen eine der erfolgreichsten Antragstellerinnen. &#13;
Mit dem Projekt „Gesundheit messen“ sind sogar erstmals zwei Forschungsschwerpunkte der Hochschule Coburg - die Gesundheitsförderung sowie die Mess- und Sensortechnik, vertreten. Die Wissenschaftler beider Schwerpunkte arbeiten interdisziplinär zusammen. „Der Erfolg beim Landesforschungsprogramm zeigt, dass wir durch das Zusammenbringen unterschiedlicher Expertisen neue Projekte und Drittmittel einwerben können“, freut sich die Vizepräsidentin für Forschung, Prof. Dr. Susanne Aileen Funke. Die bereits vorhandenen Forschungsschwerpunkte sollen sich deshalb in Zukunft noch stärker miteinander vernetzen.&#13;
Mit einem Gesamtvolumen von ca. 17 Millionen Euro ist das Landesforschungsprogramm Bayern eines der bundesweit stärksten Programme dieser Art.&#13;
<h3><strong>Die Projekte im Detail</strong></h3>&#13;
<strong>Miniaturisierung eines Optischen Oberflächenwellen-Spektrometers für berührungslose Materialprüfung , Prof. Dr. Maria Kufner, Fördersumme: 256.000 Euro</strong>&#13;
Gute Qualität ist das A und O in der Produktion. Wenn Unternehmen diese gewährleisten wollen, müssen sie ihre Materialien kontinuierlich prüfen – am besten noch auf dem Fließband. Im Rahmen des Projektes soll ein Messsystem für den industriellen Einsatz entwickelt werden, das berührungslos und zerstörungsfrei funktioniert und selbst Materialfehler entdeckt, die von außen nicht zu sehen sind. &#13;
<strong>Charakterisierung des Mikrobioms von humanrelevanten Zecken, Prof. Dr. Matthias Noll, Fördersumme: 260.000 Euro</strong>&#13;
Zecken sind gefürchtet als Überträger von Krankheiten wie Borreliose oder FSME. Durch den Klimawandel werden sich in den kommenden Jahren auch neue Zeckenarten in Deutschland verbreiten – und mit ihnen hier bisher unbekannte Infektionen. Wer mit einem Zeckenstich zum Arzt geht, ist also auf eine schnelle und genaue Diagnose angewiesen. Die Wissenschaftler wollen ein Analyseverfahren entwickeln, das zuverlässig eine Vielzahl von Infektionserregern in der Zecke identifiziert. Somit kann auch das Risiko der Erkrankung besser eingeschätzt werden. &#13;
<strong>Schnittstellen zwischen Hochkultur und Kultureller Bildung, Prof. Dr. Julius Heinicke, Fördersumme: 243.000 Euro</strong>&#13;
Coburg hat kulturell viel zu bieten. Museen, das Landestheater aber auch Vereine, Schulen und andere Einrichtungen haben ein vielseitiges Programm. Doch die Gesellschaft wird immer vielfältiger. Wie kann man alle am Kulturleben teilhaben lassen – vom Schüler bis zur Seniorin – vom Arbeiter bis zum Akademiker? Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Zusammenarbeit der Einrichtungen. Das Projekt soll deshalb die Potentiale von Coburger Kultur- und Bildungsinstitutionen erforschen. Gemeinsam sollen sie Konzepte entwickeln, um Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund für Kunst und Kultur zu begeistern. &#13;
<strong>Gesundheit messen – Methoden für die evidenzbasierte Gesundheitsförderung, Prof. Dr. Klaus Stefan Drese, Prof. Dr. Holger Hassel, Prof. Dr. Stefan Kalkhof und Prof. Dr. Janosch Hildebrand, Fördersumme: 641.000 Euro</strong>&#13;
Vor allem ältere Menschen trinken zu wenig. Trocknet der Körper aus, kann das zu enormen gesundheitlichen Schwierigkeiten bis hin zum Tod führen. Ziel des Projekts „Gesundheit messen“ ist es, zum einen Konzepte zu entwickeln, die verhindern, dass ältere Menschen zu wenig trinken. Zum anderen soll mithilfe von Sensoren die Wirksamkeit dieser Maßnahmen überprüft werden. Im Rahmen von drei kooperativen Promotionen werden entsprechende biomolekulare und –sensorische Nachweisverfahren entwickelt. Ein Sensorgerät-Prototyp soll in einer Pilotstudie dann auf Genauigkeit und Alltagsfreundlichkeit getestet werden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Landesforschungsprogramm_Noll.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zukunft studieren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunft-studieren/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Jan 2018 13:38:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zukunft-studieren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Seit zwei Jahren gibt es in Kronach den Studiengang ZukunftsDesign. Doch was verbirgt sich dahinter? Das Hochschulfernsehen hat ein Projekt der Studierenden mit dem BRK in Kronach begleitet.</em>&#13;
Zum Beitrag: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/GWx2qBQl_38">Zukunft studieren</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Seit zwei Jahren gibt es in Kronach den Studiengang ZukunftsDesign. Doch was verbirgt sich dahinter? Das Hochschulfernsehen hat ein Projekt der Studierenden mit dem BRK in Kronach begleitet.</em>&#13;
Zum Beitrag: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/GWx2qBQl_38">Zukunft studieren</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/thumbnail_zukunftsdesign-1024x692.jpg"
                        fileSize="99805"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auf himmlischer Exkursion]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auf-himmlischer-exkursion/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Jan 2018 12:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auf-himmlischer-exkursion/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie sah eigentlich der Sternenhimmel am Tag meiner Geburt aus? Dieser Frage gingen 25 Studierende der Hochschule Coburg nach. In der Sternwarte Sonneberg waren sie auf kosmischer Entdeckungsreise. </em>&#13;
Die Exkursion fand im Rahmen des im Studium Generale angebotenen Fachs Astronomie statt. Begleitet wurden die Teilnehmer*innen von <link ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/dr-holger-meinhard.html>Dr. Holger Meinhard</link>, der auch die Lehrveranstaltung hierzu abhält. „Das Fach stößt immer auf reges Interesse“, sagt er. Dabei ist es ihm wichtig, dass die Studierenden nicht nur einen theoretischen Einblick erhalten, sondern auch die Praxis kennenlernen: „Sie sollen auch einmal sehen, wie ein Astronom arbeitet.“ Der Geschäftsführer der Sternwarte in Sonneberg, Dr. Peter Kroll, ließ sich dafür gerne über die Schulter schauen. &#13;
Ein Highlight der Führung durch das Astronomiemuseum war der historische Blinkkomparator. Mit ihm lassen sich zwei Himmelsbilder miteinander vergleichen, die zwar an der exakt selben Stelle aber zu unterschiedlichen Zeiten aufgenommen wurden. Der Gründer der Sternwarte Sonneberg, Cuno Hoffmeister, überwachte so seit 1925 den Himmel und forschte nach veränderlichen Sternen – also Himmelskörpern, die ihre Helligkeit ändern. Hoffmeister, nach dem ein Krater auf dem Mond benannt ist, hat in Sonneberg fast zehntausend solcher Sterne entdeckt. „Das war schon eine sehr mühselige Arbeit, da gibt es heute ganz andere Möglichkeiten“, weiß Meinhard. Ein weiteres bedeutendes Gut der Sternwarte Sonneberg ist die Sammlung fotografischer Platten. Über 70 Jahre lang wurde der gesamte nördliche Sternenhimmel regelmäßig systematisch aufgezeichnet. Diese größte Sammlung ihrer Art in Europa umfasst etwa 275.000 Glasplatten. Alle Teilnehmer*innen der Exkursion konnten sich so einmal ganz genau anschauen, wie die Sterne zum Beispiel an ihrem Geburtstag standen.&#13;
Die Zusammenarbeit der Hochschule Coburg mit der Sternwarte Sonneberg soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. „Es sind weitere, regelmäßige Exkursionen innerhalb des Studium Generale geplant“, sagt Holger Meinhard. Im kommenden Sommersemester arbeiten Studierende der Technischen Physik an einem Projekt vor Ort. Auch Praxissemester oder Bachelor- und Masterarbeiten sind in Kooperation mit der Sternwarte angedacht. „Das ist bestimmt auch für Informatiker oder Maschinenbaustudierende interessant“, vermutet Meinhard.&#13;
Die Veranstaltungen des <link studium/service-fuer-studierende/studium-generale.html>Studium Generale</link> an der Hochschule Coburg sind im <link ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum.html>Wissenschafts- und Kulturzentrum</link> gebündelt. Das Lehr- und Kulturangebot soll wissenschaftliches Querdenken, interdisziplinäres Lernen, Teamarbeit sowie die eigene Persönlichkeitsbildung fördern. Die Kurse, Seminare und Vorlesungen stehen allen Studierenden offen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie sah eigentlich der Sternenhimmel am Tag meiner Geburt aus? Dieser Frage gingen 25 Studierende der Hochschule Coburg nach. In der Sternwarte Sonneberg waren sie auf kosmischer Entdeckungsreise. </em>&#13;
Die Exkursion fand im Rahmen des im Studium Generale angebotenen Fachs Astronomie statt. Begleitet wurden die Teilnehmer*innen von <link ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/dr-holger-meinhard.html>Dr. Holger Meinhard</link>, der auch die Lehrveranstaltung hierzu abhält. „Das Fach stößt immer auf reges Interesse“, sagt er. Dabei ist es ihm wichtig, dass die Studierenden nicht nur einen theoretischen Einblick erhalten, sondern auch die Praxis kennenlernen: „Sie sollen auch einmal sehen, wie ein Astronom arbeitet.“ Der Geschäftsführer der Sternwarte in Sonneberg, Dr. Peter Kroll, ließ sich dafür gerne über die Schulter schauen. &#13;
Ein Highlight der Führung durch das Astronomiemuseum war der historische Blinkkomparator. Mit ihm lassen sich zwei Himmelsbilder miteinander vergleichen, die zwar an der exakt selben Stelle aber zu unterschiedlichen Zeiten aufgenommen wurden. Der Gründer der Sternwarte Sonneberg, Cuno Hoffmeister, überwachte so seit 1925 den Himmel und forschte nach veränderlichen Sternen – also Himmelskörpern, die ihre Helligkeit ändern. Hoffmeister, nach dem ein Krater auf dem Mond benannt ist, hat in Sonneberg fast zehntausend solcher Sterne entdeckt. „Das war schon eine sehr mühselige Arbeit, da gibt es heute ganz andere Möglichkeiten“, weiß Meinhard. Ein weiteres bedeutendes Gut der Sternwarte Sonneberg ist die Sammlung fotografischer Platten. Über 70 Jahre lang wurde der gesamte nördliche Sternenhimmel regelmäßig systematisch aufgezeichnet. Diese größte Sammlung ihrer Art in Europa umfasst etwa 275.000 Glasplatten. Alle Teilnehmer*innen der Exkursion konnten sich so einmal ganz genau anschauen, wie die Sterne zum Beispiel an ihrem Geburtstag standen.&#13;
Die Zusammenarbeit der Hochschule Coburg mit der Sternwarte Sonneberg soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. „Es sind weitere, regelmäßige Exkursionen innerhalb des Studium Generale geplant“, sagt Holger Meinhard. Im kommenden Sommersemester arbeiten Studierende der Technischen Physik an einem Projekt vor Ort. Auch Praxissemester oder Bachelor- und Masterarbeiten sind in Kooperation mit der Sternwarte angedacht. „Das ist bestimmt auch für Informatiker oder Maschinenbaustudierende interessant“, vermutet Meinhard.&#13;
Die Veranstaltungen des <link studium/service-fuer-studierende/studium-generale.html>Studium Generale</link> an der Hochschule Coburg sind im <link ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum.html>Wissenschafts- und Kulturzentrum</link> gebündelt. Das Lehr- und Kulturangebot soll wissenschaftliches Querdenken, interdisziplinäres Lernen, Teamarbeit sowie die eigene Persönlichkeitsbildung fördern. Die Kurse, Seminare und Vorlesungen stehen allen Studierenden offen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sternwarte_Teleskop.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationale Konferenz zu Ethischem Investment]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationale-konferenz-zu-ethischem-investment/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Jan 2018 09:13:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/internationale-konferenz-zu-ethischem-investment/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Immer mehr Finanzanleger und Versicherungen achten bei ihrer Kapitalanlagestrategie auf ethische Aspekte. Im Rahmen einer internationalen Konferenz setzten sich Ende letzten Jahres Professorinnen und Studierende der Hochschule Coburg gemeinsam mit internationalen Gästen mit dem Thema &quot;Ethisches Investment“ auseinander.</em>&#13;
Je reifer eine Volkswirtschaft ist, umso mehr achten die Menschen bei ihrer Kapitalanalage darauf, ethisch fragwürdige Investments zu vermeiden. Dies stellt die Anbieter von Finanzprodukten vor die Aufgabe, bei ihrer Kapitalanlagestrategie ethische Aspekte zu berücksichtigen, also Umweltschutzaspekte sowie sozial und gesellschaftlich verantwortliches Handeln der Akteure mit zu berücksichtigen.&#13;
Doch: Woran lassen sich „ethische Kapitalanalgen“ erkennen? Wer entscheidet darüber, was „ethisch“ überhaupt bedeutet, und woran richten die Mitarbeiter im Unternehmen ihr ethisches Handeln aus? &#13;
Wie wichtig Diskussionen über diese Fragen bereits für Studierende sind, zeigte kürzlich eine internationale Konferenz zu diesem Thema an der Hochschule Coburg. Auf Initiative von Prof. Dr. Milena Valeva aus dem Masterstudiengang ZukunftsDesign und Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel setzten sich knapp 40 Studierende der Bachelor- und Master-Studiengänge Versicherungswirtschaft, Betriebswirtschaft, Financial Management und Versicherungsmanagement gemeinsam mit internationalen Gästen mit dem Thema „Ethisches Investment“ auseinander. Mit dabei waren Dr. Souheil Thabti, Universität Osnabrück, Dr. Yotam Lurie, Ben-Gurion-Universität, Israel, Prof. Dr. Luc van Liedekerke, Universität Antwerpen, Prof. Dr. Albert Löhr, Technische Universität Dresden und Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit, Studiengang Internationale Soziale Arbeit der Hochschule Coburg. &#13;
In der Diskussion zeigte sich, dass es keine objektiven ethischen Werte geben kann. Ethische Werte resultieren in einer Gesellschaft, aber auch beim einzelnen Individuum aus historischen Entwicklungen, religiösen Einflüssen und persönlichen Erfahrungen. Das wurde insbesondere am Beispiel des sog. „Islamic Banking“ deutlich.&#13;
Gerade in ökonomischen Studiengängen gehört die Auseinandersetzung mit den ethischen Implikationen des Handelns auf den Lehrplan. Darüber waren sich die studentischen Konferenzteilnehmer am Ende einig. Besonders spannend wird es jedoch, wenn die ethischen Fragestellungen mit internationalen Experten aus unterschiedlichen Kulturräumen diskutiert werden können. Auch für 2018 ist wieder einen internationale Konferenz zu dem Thema an der Hochschule Coburg geplant.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Immer mehr Finanzanleger und Versicherungen achten bei ihrer Kapitalanlagestrategie auf ethische Aspekte. Im Rahmen einer internationalen Konferenz setzten sich Ende letzten Jahres Professorinnen und Studierende der Hochschule Coburg gemeinsam mit internationalen Gästen mit dem Thema &quot;Ethisches Investment“ auseinander.</em>&#13;
Je reifer eine Volkswirtschaft ist, umso mehr achten die Menschen bei ihrer Kapitalanalage darauf, ethisch fragwürdige Investments zu vermeiden. Dies stellt die Anbieter von Finanzprodukten vor die Aufgabe, bei ihrer Kapitalanlagestrategie ethische Aspekte zu berücksichtigen, also Umweltschutzaspekte sowie sozial und gesellschaftlich verantwortliches Handeln der Akteure mit zu berücksichtigen.&#13;
Doch: Woran lassen sich „ethische Kapitalanalgen“ erkennen? Wer entscheidet darüber, was „ethisch“ überhaupt bedeutet, und woran richten die Mitarbeiter im Unternehmen ihr ethisches Handeln aus? &#13;
Wie wichtig Diskussionen über diese Fragen bereits für Studierende sind, zeigte kürzlich eine internationale Konferenz zu diesem Thema an der Hochschule Coburg. Auf Initiative von Prof. Dr. Milena Valeva aus dem Masterstudiengang ZukunftsDesign und Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel setzten sich knapp 40 Studierende der Bachelor- und Master-Studiengänge Versicherungswirtschaft, Betriebswirtschaft, Financial Management und Versicherungsmanagement gemeinsam mit internationalen Gästen mit dem Thema „Ethisches Investment“ auseinander. Mit dabei waren Dr. Souheil Thabti, Universität Osnabrück, Dr. Yotam Lurie, Ben-Gurion-Universität, Israel, Prof. Dr. Luc van Liedekerke, Universität Antwerpen, Prof. Dr. Albert Löhr, Technische Universität Dresden und Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit, Studiengang Internationale Soziale Arbeit der Hochschule Coburg. &#13;
In der Diskussion zeigte sich, dass es keine objektiven ethischen Werte geben kann. Ethische Werte resultieren in einer Gesellschaft, aber auch beim einzelnen Individuum aus historischen Entwicklungen, religiösen Einflüssen und persönlichen Erfahrungen. Das wurde insbesondere am Beispiel des sog. „Islamic Banking“ deutlich.&#13;
Gerade in ökonomischen Studiengängen gehört die Auseinandersetzung mit den ethischen Implikationen des Handelns auf den Lehrplan. Darüber waren sich die studentischen Konferenzteilnehmer am Ende einig. Besonders spannend wird es jedoch, wenn die ethischen Fragestellungen mit internationalen Experten aus unterschiedlichen Kulturräumen diskutiert werden können. Auch für 2018 ist wieder einen internationale Konferenz zu dem Thema an der Hochschule Coburg geplant.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Konferenz_Ethisches_Investment_Arbeitsraum_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Konferenz_Ethisches_Investment_Teilnehmer_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Start des Campus E-Commerce]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/start-des-campus-e-commerce/</link>
                <pubDate>Tue, 16 Jan 2018 08:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/start-des-campus-e-commerce/</guid>
                <description><![CDATA[<em>In Burgkunstadt hat Wirtschaftsministerin Ilse Aigner einen neuen Wissenschaftscampus eröffnet. Dort soll die Zukunft des Online-Handels entwickelt werden. Der Coburger Professor Dr. Jens Grubert beteiligt sich mit einem Labor für erweiterte und virtuelle Realität.</em>&#13;
Am Wissenschaftscampus E-Commerce arbeiten die Universitäten Bamberg und Bayreuth, die Hochschulen Coburg und Hof sowie das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) mit der BAUR-Gruppe und weiteren regionalen Unternehmen zusammen. In fünf Innovationslaboren erforschen sie z.B. die Auswirkungen von Smartphones auf das Kaufverhalten, den Umgang von Handelsunternehmen mit Kundendaten oder das Thema virtuelle Produktpräsentation.&#13;
Im Labor von Prof. Dr. Jens Grubert geht es u.a. um die Frage, wie Kunden sich ihre Wohnungen digital einrichten können. Stühle, Tische, Teppiche – alles ließe sich per Mausklick im Raum platzieren und umherschieben. Der Kunde bräuchte nur ein Tablet oder Smartphone. Allerdings müssen die Händler erst digitale Zwillinge ihrer Produkte erstellen. Wie das möglichst einfach gelingen kann, will Grubert in Kooperation mit dem BAUR Versand erarbeiten.&#13;
Die BAUR-Gruppe ist ein wichtiger Treiber für den E-Commerce Campus. Das Unternehmen hat in Burgkunstadt eine ehemalige Schuhfabrik saniert und als Standort für den Campus nutzbar gemacht. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert den Campus mit einer Anschubfinanzierung von 200 000 Euro pro Labor. Ministerin Ilse Aigner (CSU) sagte, die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft leiste einen wichtigen Beitrag, um praxistaugliche Innovationen für den Online-Handel zu entwickeln. „So bleibt insbesondere der in Bayern stark vertretene Versandhandel auch langfristig konkurrenzfähig.“&#13;
<a href="http://www.wissenschaftscampus.bayern/">http://www.wissenschaftscampus.bayern/</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In Burgkunstadt hat Wirtschaftsministerin Ilse Aigner einen neuen Wissenschaftscampus eröffnet. Dort soll die Zukunft des Online-Handels entwickelt werden. Der Coburger Professor Dr. Jens Grubert beteiligt sich mit einem Labor für erweiterte und virtuelle Realität.</em>&#13;
Am Wissenschaftscampus E-Commerce arbeiten die Universitäten Bamberg und Bayreuth, die Hochschulen Coburg und Hof sowie das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) mit der BAUR-Gruppe und weiteren regionalen Unternehmen zusammen. In fünf Innovationslaboren erforschen sie z.B. die Auswirkungen von Smartphones auf das Kaufverhalten, den Umgang von Handelsunternehmen mit Kundendaten oder das Thema virtuelle Produktpräsentation.&#13;
Im Labor von Prof. Dr. Jens Grubert geht es u.a. um die Frage, wie Kunden sich ihre Wohnungen digital einrichten können. Stühle, Tische, Teppiche – alles ließe sich per Mausklick im Raum platzieren und umherschieben. Der Kunde bräuchte nur ein Tablet oder Smartphone. Allerdings müssen die Händler erst digitale Zwillinge ihrer Produkte erstellen. Wie das möglichst einfach gelingen kann, will Grubert in Kooperation mit dem BAUR Versand erarbeiten.&#13;
Die BAUR-Gruppe ist ein wichtiger Treiber für den E-Commerce Campus. Das Unternehmen hat in Burgkunstadt eine ehemalige Schuhfabrik saniert und als Standort für den Campus nutzbar gemacht. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert den Campus mit einer Anschubfinanzierung von 200 000 Euro pro Labor. Ministerin Ilse Aigner (CSU) sagte, die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft leiste einen wichtigen Beitrag, um praxistaugliche Innovationen für den Online-Handel zu entwickeln. „So bleibt insbesondere der in Bayern stark vertretene Versandhandel auch langfristig konkurrenzfähig.“&#13;
<a href="http://www.wissenschaftscampus.bayern/">http://www.wissenschaftscampus.bayern/</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusECommerce_Grubert_Aigner-1024x692.jpg"
                        fileSize="152886"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Stadt, Land, Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/stadt-land-zukunft/</link>
                <pubDate>Mon, 15 Jan 2018 09:54:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/stadt-land-zukunft/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Busse, die Schadstoffe in der Luft messen oder Straßenlaternen, die selbst auf Störungen reagieren? Das könnte schon bald unsere Zukunft sein. Daran arbeitet der neue Forschungsverbund FutureIOT ab dem 01. Februar 2018.</em>&#13;
Heute besitzt fast jeder ein Smartphone. Mit dem richtigen Zubehör lässt sich damit die Heizung oder der Kühlschrank von unterwegs aus steuern. Dass Gegenstände „smart“, also intelligent werden, liegt am Internet of Things (IOT), dem Internet der Dinge. Durch moderne Informations- und Kommunikationstechniken werden Geräte miteinander vernetzt und können so zusammenarbeiten. Bereits heute sind schon mehr Geräte miteinander vernetzt, als es Menschen auf der Welt gibt. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren noch einmal deutlich steigern: Im Jahr 2025 wird es laut Experten bis zu 25 Milliarden vernetzte Geräte geben. &#13;
Der Forschungsverbund FutureIOT, gefördert von der bayerischen Forschungsstiftung für drei Jahre ab Februar 2018, will diese Technologie in Städten ebenso wie auf dem Land vorantreiben. Davon könnte zum Beispiel unsere Luft profitieren. Gerade in Städten ist die Belastung durch Feinstaub oder Stickoxide durch Straßenverkehr, Verbrennung oder Gewerbebetriebe besonders hoch. Werden bestimmte Grenzwerte in einer Region überschritten, muss ein Luftreinhalteplan erstellt werden. Für den Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen gibt es bereits einen solchen Plan. Zur Überwachung der Luftschadstoffe stehen in Nürnberg derzeit fünf Messstationen. Wie hoch die Luftverschmutzung genau ist, könnte künftig aber noch besser überprüft werden. In einem Teilprojekt von FutureIOT in Zusammenarbeit mit der Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) werden Sensoren auf Linienbussen in Nürnberg angebracht. Die mobilen Geräte können so Messwerte über ein flächendeckendes Areal als Daten speichern, sie verarbeiten und weiterleiten. Ein anderes Projekt beschäftigt sich mit den knapp 48.000 Straßenlaternen in Nürnberg. Im Jahr 2016 wurden gut 2.100 Störungen gemeldet. Durch vernetzte Module, die an jeder Laterne nachrüstbar sind, könnte künftig die Funktionsfähigkeit der Lampe überprüft und bei einem Ausfall sofort und automatisch die Stadtwerke benachrichtigt werden. „Die Herausforderung bei der Bearbeitung der Projekte ist es, eine zuverlässige, sichere und kostengünstige Lösung zu schaffen“, betont Prof. Dr. Thomas Wieland. Er leitet das Fraunhofer-Anwendungszentrum Drahtlose Sensorik, lehrt an der Fakultät Elektrotechnik und Informatik und vertritt die Hochschule Coburg als Teilprojektleiter bei FutureIOT. Die Forschungspartner wollen damit einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in Bayern leisten.&#13;
Im Forschungsverbund FutureIOT arbeiten 10 Forschungs- und 17 Industriepartner an insgesamt vier Teilprojekten. Jeweils zwei Projekte beschäftigen sich mit Landwirtschaft, gehen dabei der Nitratbelastung im Boden und dem Verhalten von Kühen auf der Weide nach. Die anderen beiden drehen sich um Probleme in den Städten wie Luftverschmutzung oder Parkplatznot. Die Unternehmen, vom Start-Up über kleinere und mittlere Firmen bis zur Großindustrie, sind aus Bayern oder haben eine bayerische Niederlassung. Deren Mitarbeiter beschäftigen sich mit der Frage, wie die Unternehmen diese neuen Technologien für sich nutzen und daraus völlig neue Geschäftsmodelle etablieren können. Die Hochschule Coburg kooperiert dabei mit der Universität Bamberg, der Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Universität München, der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft sowie den Fraunhofer-Instituten für Integrierte Schaltungen (IIS), Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB), Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) sowie Mikrosysteme und Festkörper-Technologien (EMFT). Die Bayerische Forschungsstiftung unterstützt das Projekt mit einer Fördersumme von zwei Millionen Euro.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Busse, die Schadstoffe in der Luft messen oder Straßenlaternen, die selbst auf Störungen reagieren? Das könnte schon bald unsere Zukunft sein. Daran arbeitet der neue Forschungsverbund FutureIOT ab dem 01. Februar 2018.</em>&#13;
Heute besitzt fast jeder ein Smartphone. Mit dem richtigen Zubehör lässt sich damit die Heizung oder der Kühlschrank von unterwegs aus steuern. Dass Gegenstände „smart“, also intelligent werden, liegt am Internet of Things (IOT), dem Internet der Dinge. Durch moderne Informations- und Kommunikationstechniken werden Geräte miteinander vernetzt und können so zusammenarbeiten. Bereits heute sind schon mehr Geräte miteinander vernetzt, als es Menschen auf der Welt gibt. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren noch einmal deutlich steigern: Im Jahr 2025 wird es laut Experten bis zu 25 Milliarden vernetzte Geräte geben. &#13;
Der Forschungsverbund FutureIOT, gefördert von der bayerischen Forschungsstiftung für drei Jahre ab Februar 2018, will diese Technologie in Städten ebenso wie auf dem Land vorantreiben. Davon könnte zum Beispiel unsere Luft profitieren. Gerade in Städten ist die Belastung durch Feinstaub oder Stickoxide durch Straßenverkehr, Verbrennung oder Gewerbebetriebe besonders hoch. Werden bestimmte Grenzwerte in einer Region überschritten, muss ein Luftreinhalteplan erstellt werden. Für den Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen gibt es bereits einen solchen Plan. Zur Überwachung der Luftschadstoffe stehen in Nürnberg derzeit fünf Messstationen. Wie hoch die Luftverschmutzung genau ist, könnte künftig aber noch besser überprüft werden. In einem Teilprojekt von FutureIOT in Zusammenarbeit mit der Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) werden Sensoren auf Linienbussen in Nürnberg angebracht. Die mobilen Geräte können so Messwerte über ein flächendeckendes Areal als Daten speichern, sie verarbeiten und weiterleiten. Ein anderes Projekt beschäftigt sich mit den knapp 48.000 Straßenlaternen in Nürnberg. Im Jahr 2016 wurden gut 2.100 Störungen gemeldet. Durch vernetzte Module, die an jeder Laterne nachrüstbar sind, könnte künftig die Funktionsfähigkeit der Lampe überprüft und bei einem Ausfall sofort und automatisch die Stadtwerke benachrichtigt werden. „Die Herausforderung bei der Bearbeitung der Projekte ist es, eine zuverlässige, sichere und kostengünstige Lösung zu schaffen“, betont Prof. Dr. Thomas Wieland. Er leitet das Fraunhofer-Anwendungszentrum Drahtlose Sensorik, lehrt an der Fakultät Elektrotechnik und Informatik und vertritt die Hochschule Coburg als Teilprojektleiter bei FutureIOT. Die Forschungspartner wollen damit einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in Bayern leisten.&#13;
Im Forschungsverbund FutureIOT arbeiten 10 Forschungs- und 17 Industriepartner an insgesamt vier Teilprojekten. Jeweils zwei Projekte beschäftigen sich mit Landwirtschaft, gehen dabei der Nitratbelastung im Boden und dem Verhalten von Kühen auf der Weide nach. Die anderen beiden drehen sich um Probleme in den Städten wie Luftverschmutzung oder Parkplatznot. Die Unternehmen, vom Start-Up über kleinere und mittlere Firmen bis zur Großindustrie, sind aus Bayern oder haben eine bayerische Niederlassung. Deren Mitarbeiter beschäftigen sich mit der Frage, wie die Unternehmen diese neuen Technologien für sich nutzen und daraus völlig neue Geschäftsmodelle etablieren können. Die Hochschule Coburg kooperiert dabei mit der Universität Bamberg, der Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Universität München, der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft sowie den Fraunhofer-Instituten für Integrierte Schaltungen (IIS), Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB), Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) sowie Mikrosysteme und Festkörper-Technologien (EMFT). Die Bayerische Forschungsstiftung unterstützt das Projekt mit einer Fördersumme von zwei Millionen Euro.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FutureIOT.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der Fall Sarrazin auf YouTube und Vimeo]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-fall-sarrazin-auf-youtube-und-vimeo/</link>
                <pubDate>Mon, 15 Jan 2018 06:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-fall-sarrazin-auf-youtube-und-vimeo/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ geht 2010 ein Aufruhr durch die Republik. Nicht nur Journalisten greifen das Thema medial auf, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger. Renate Lucke hat in ihrer Doktorarbeit analysiert, wie sie das speziell auf den Videoplattformen YouTube und Vimeo getan haben. Ihre Ergebnisse sind nun als 12. Band der Reihe „Zwischen den Welten“ erschienen.<br /></em>&#13;
Außerhalb von Redaktionsräumen und Fernseh-Talkshows hat im Internet eine hitzige Debatte über die Äußerungen von Thilo Sarrazin stattgefunden. Die Videoplattformen YouTube und Vimeo wurden zu einem privat-öffentlichen Forum für Gegner und Gegner der Gegner Sarrazins. Das Internet wurde zum Spiegelbild der Gesellschaft. Einfache Bürger schrieben eine gesamtgesellschaftliche Debatte neu. Renate Lucke möchte mit ihrer Arbeit eine Spurensuche bieten, die sich damit auseinandersetzt, welche Bedeutung solche digitalen Diskussionen erreichen.&#13;
&nbsp;„Zwischen den Welten“ ist eine interdisziplinäre Forschungsreihe der Hochschule Coburg. Sie erscheint im Cuvillier Verlag Göttingen und ist Teil des Angebots der TAC Academy des Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg.&#13;
<strong>Zum Buch:</strong> <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://cuvillier.de/de/shop/publications/7679-digitale-erlebnisraume">Digitale Erlebnisräume – Der Fall Sarrazin auf YouTube und Vimeo</a>&#13;
<h3><strong>Die Autorin</strong></h3>&#13;
Renate Lucke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Hochschule Coburg. Sie studierte Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Medienwissenschaft an den Universitäten Erfurt, Bayreuth und Utrecht. 2016 promovierte sie an der Universität Bayreuth und am Pariser Maison des Sciences de I' Homme im Fach Medienwissenschaft. An der Hochschule Coburg betreut Renate Lucke das Mentoring für Doktorandinnen und das Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ geht 2010 ein Aufruhr durch die Republik. Nicht nur Journalisten greifen das Thema medial auf, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger. Renate Lucke hat in ihrer Doktorarbeit analysiert, wie sie das speziell auf den Videoplattformen YouTube und Vimeo getan haben. Ihre Ergebnisse sind nun als 12. Band der Reihe „Zwischen den Welten“ erschienen.<br /></em>&#13;
Außerhalb von Redaktionsräumen und Fernseh-Talkshows hat im Internet eine hitzige Debatte über die Äußerungen von Thilo Sarrazin stattgefunden. Die Videoplattformen YouTube und Vimeo wurden zu einem privat-öffentlichen Forum für Gegner und Gegner der Gegner Sarrazins. Das Internet wurde zum Spiegelbild der Gesellschaft. Einfache Bürger schrieben eine gesamtgesellschaftliche Debatte neu. Renate Lucke möchte mit ihrer Arbeit eine Spurensuche bieten, die sich damit auseinandersetzt, welche Bedeutung solche digitalen Diskussionen erreichen.&#13;
&nbsp;„Zwischen den Welten“ ist eine interdisziplinäre Forschungsreihe der Hochschule Coburg. Sie erscheint im Cuvillier Verlag Göttingen und ist Teil des Angebots der TAC Academy des Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg.&#13;
<strong>Zum Buch:</strong> <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://cuvillier.de/de/shop/publications/7679-digitale-erlebnisraume">Digitale Erlebnisräume – Der Fall Sarrazin auf YouTube und Vimeo</a>&#13;
<h3><strong>Die Autorin</strong></h3>&#13;
Renate Lucke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Hochschule Coburg. Sie studierte Germanistik, Kommunikationswissenschaft und Medienwissenschaft an den Universitäten Erfurt, Bayreuth und Utrecht. 2016 promovierte sie an der Universität Bayreuth und am Pariser Maison des Sciences de I' Homme im Fach Medienwissenschaft. An der Hochschule Coburg betreut Renate Lucke das Mentoring für Doktorandinnen und das Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/LuckeRenate-1024x691.jpg"
                        fileSize="94238"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule ernennt Ombudsfrau für die Wissenschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-ernennt-ombudsfrau-fuer-die-wissenschaft/</link>
                <pubDate>Wed, 10 Jan 2018 13:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-ernennt-ombudsfrau-fuer-die-wissenschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Maria Kufner wurde offiziell zur Ombudsfrau der Hochschule Coburg berufen. Ihre Amtszeit beträgt zwei Jahre.</em>&#13;
Auch in der Wissenschaft kann es zu fachlichen Konflikten zwischen Wissenschaftler*innen kommen. Deshalb wird ein Ombudsmann/eine Ombudsfrau als neutrale Person eingesetzt, die die Parteien angemessen beraten und zwischen ihnen vermitteln kann. &#13;
Als Ombudsfrau ist <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-maria-kufner.html">Prof. Dr. Maria Kufner</a> dazu verpflichtet, alle Anliegen vertraulich zu behandeln. Das gilt zum Schutz der involvierten Personen auch über den Abschluss eines Falles hinaus. Bei ihrer Tätigkeit orientiert sie sich an der DFG-Denkschrift zur „Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis“.&#13;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat darüber hinaus ein Ombudsgremium eingesetzt, an das sich die Ombudsleute der einzelnen Hochschulen und Universitäten im Zweifel wenden können. Die DFG wird jedoch nie in ein Ombudsverfahren involviert oder über Inhalte und Beteiligte informiert. Die Ombudsfrauen- und männer sind in ihrer Funktion vollkommen eigenständig und arbeiten ehrenamtlich.&#13;
<strong>Zur Person</strong> &#13;
Maria Kufner studierte Informatik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist promovierte Physikerin und habilitierte Informatikerin. Als Dozentin lehrte sie bereits in Orsay, Brüssel und Mannheim. Maria Kufner sammelte Praxiserfahrungen als Software-Ingenieurin bei Philips in Nürnberg, leitete die Abteilung Optik/Röntgenlithografie am Institut für Mikrotechnik in Mainz, war Abteilungsleiterin Planare Lichtwellenleiter bei der Leoni Fiber Optics GmbH und Geschäftsführerin der Kufner&amp;Kufner GmbH. Sie ist Frauenbeauftragte der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und seit 2014 als Forschungsprofessorin und Leiterin des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) an der Hochschule Coburg beschäftigt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Maria Kufner wurde offiziell zur Ombudsfrau der Hochschule Coburg berufen. Ihre Amtszeit beträgt zwei Jahre.</em>&#13;
Auch in der Wissenschaft kann es zu fachlichen Konflikten zwischen Wissenschaftler*innen kommen. Deshalb wird ein Ombudsmann/eine Ombudsfrau als neutrale Person eingesetzt, die die Parteien angemessen beraten und zwischen ihnen vermitteln kann. &#13;
Als Ombudsfrau ist <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-maria-kufner.html">Prof. Dr. Maria Kufner</a> dazu verpflichtet, alle Anliegen vertraulich zu behandeln. Das gilt zum Schutz der involvierten Personen auch über den Abschluss eines Falles hinaus. Bei ihrer Tätigkeit orientiert sie sich an der DFG-Denkschrift zur „Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis“.&#13;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat darüber hinaus ein Ombudsgremium eingesetzt, an das sich die Ombudsleute der einzelnen Hochschulen und Universitäten im Zweifel wenden können. Die DFG wird jedoch nie in ein Ombudsverfahren involviert oder über Inhalte und Beteiligte informiert. Die Ombudsfrauen- und männer sind in ihrer Funktion vollkommen eigenständig und arbeiten ehrenamtlich.&#13;
<strong>Zur Person</strong> &#13;
Maria Kufner studierte Informatik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist promovierte Physikerin und habilitierte Informatikerin. Als Dozentin lehrte sie bereits in Orsay, Brüssel und Mannheim. Maria Kufner sammelte Praxiserfahrungen als Software-Ingenieurin bei Philips in Nürnberg, leitete die Abteilung Optik/Röntgenlithografie am Institut für Mikrotechnik in Mainz, war Abteilungsleiterin Planare Lichtwellenleiter bei der Leoni Fiber Optics GmbH und Geschäftsführerin der Kufner&amp;Kufner GmbH. Sie ist Frauenbeauftragte der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften und seit 2014 als Forschungsprofessorin und Leiterin des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) an der Hochschule Coburg beschäftigt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KufnerMaria.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auf digitaler Entdeckungsreise]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auf-digitaler-entdeckungsreise/</link>
                <pubDate>Thu, 04 Jan 2018 14:01:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auf-digitaler-entdeckungsreise/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Jonas Knöffel macht an der Hochschule Coburg seinen Bachelor in Versicherungswirtschaft. Neben dem Studium hat er einen elektronischen Stadtführer durch Coburg fürs Smartphone entwickelt.</em></p>&#13;
<p>Wer Coburg besucht, kann sich seit Kurzem Informationen zu wichtigen Standorten und Sehenswürdigkeiten direkt auf seinem Handy anzeigen lassen. Dafür sorgt Jonas Knöffel in seinem Pilotprojekt: An sechs Standorten zwischen Marktplatz und Veste hat er kleine Funksender installiert, die passende Hinweise zum Ort auf das Smartphone des Benutzers senden. Die sogenannten Beacons funktionieren mit einer eigenen Batterie völlig autonom, senden mit schwacher Funkleistung über Bluetooth und führen so den Besucher vom Markt durch den Hofgarten bis zur Veste Coburg. Beim Erreichen prägnanter Lokalitäten erhält der Benutzer durch dieses Physical Web automatisch eine Meldung mit einem Link zu einer Webseite auf sein Smartphone geschickt. Diesen Hinweis muss er nur antippen, um Informationen und Bilder über die Geschichte und aktuelle Freizeittipps zum jeweiligen Ort zu sehen. So können jetzt Gäste in Coburg interaktiv die Stadt kennenlernen oder neue Studierende ihre Hochschulstadt entdecken. Durch die flexible Software können die angezeigten Inhalte der ortsabhängigen Informationen jederzeit online verändert und aktualisiert werden.</p>&#13;
<p>Unterstützung für seine Idee fand Jonas Knöffel bei der Gründerinitiative Zukunft.Coburg.Digital, deren Geschäftsleiter Andreas Kücker entsprechende Kontakte herstellte und mit verantwortlichen Stellen die Genehmigung für die Installation der Beacons klärte. Das Netzwerk ist Ansprechpartner für Gründungsinteressierte und StartUps und greift den jungen Entrepreneuren mit Know-How und einem breiten Netzwerk unter die Arme. So konnte schnell Markus Hoßfeld von der Tourismusregion Coburg.Rennsteig als Mentor überzeugt werden, der mit seinem Verein die Anschaffung der Funksender finanzierte. Als Modellprojekt sollen jetzt in den kommenden Monaten Erfahrungswerte über die Benutzung und Alltagstauglichkeit gesammelt werden.</p>&#13;
<p>Die Tour startet am Marktplatz und führt über den Schlossplatz (Rondell) und das Reiterdenkmal in den Hofgarten. Vorbei am Herzog-Alfred-Brunnen, dem Naturkundemuseum hinauf zum Haupttor der Veste Coburg. Eine Ausweitung auf weitere Standorte ist jederzeit möglich und schon jetzt hat Jonas Knöffel neue Ideen zu weiteren Einsatzmöglichkeiten der kleinen Sender.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Jonas Knöffel macht an der Hochschule Coburg seinen Bachelor in Versicherungswirtschaft. Neben dem Studium hat er einen elektronischen Stadtführer durch Coburg fürs Smartphone entwickelt.</em></p>&#13;
<p>Wer Coburg besucht, kann sich seit Kurzem Informationen zu wichtigen Standorten und Sehenswürdigkeiten direkt auf seinem Handy anzeigen lassen. Dafür sorgt Jonas Knöffel in seinem Pilotprojekt: An sechs Standorten zwischen Marktplatz und Veste hat er kleine Funksender installiert, die passende Hinweise zum Ort auf das Smartphone des Benutzers senden. Die sogenannten Beacons funktionieren mit einer eigenen Batterie völlig autonom, senden mit schwacher Funkleistung über Bluetooth und führen so den Besucher vom Markt durch den Hofgarten bis zur Veste Coburg. Beim Erreichen prägnanter Lokalitäten erhält der Benutzer durch dieses Physical Web automatisch eine Meldung mit einem Link zu einer Webseite auf sein Smartphone geschickt. Diesen Hinweis muss er nur antippen, um Informationen und Bilder über die Geschichte und aktuelle Freizeittipps zum jeweiligen Ort zu sehen. So können jetzt Gäste in Coburg interaktiv die Stadt kennenlernen oder neue Studierende ihre Hochschulstadt entdecken. Durch die flexible Software können die angezeigten Inhalte der ortsabhängigen Informationen jederzeit online verändert und aktualisiert werden.</p>&#13;
<p>Unterstützung für seine Idee fand Jonas Knöffel bei der Gründerinitiative Zukunft.Coburg.Digital, deren Geschäftsleiter Andreas Kücker entsprechende Kontakte herstellte und mit verantwortlichen Stellen die Genehmigung für die Installation der Beacons klärte. Das Netzwerk ist Ansprechpartner für Gründungsinteressierte und StartUps und greift den jungen Entrepreneuren mit Know-How und einem breiten Netzwerk unter die Arme. So konnte schnell Markus Hoßfeld von der Tourismusregion Coburg.Rennsteig als Mentor überzeugt werden, der mit seinem Verein die Anschaffung der Funksender finanzierte. Als Modellprojekt sollen jetzt in den kommenden Monaten Erfahrungswerte über die Benutzung und Alltagstauglichkeit gesammelt werden.</p>&#13;
<p>Die Tour startet am Marktplatz und führt über den Schlossplatz (Rondell) und das Reiterdenkmal in den Hofgarten. Vorbei am Herzog-Alfred-Brunnen, dem Naturkundemuseum hinauf zum Haupttor der Veste Coburg. Eine Ausweitung auf weitere Standorte ist jederzeit möglich und schon jetzt hat Jonas Knöffel neue Ideen zu weiteren Einsatzmöglichkeiten der kleinen Sender.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Beacon_Knoeffel_Gruppenbild.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Beacon_mit_Smartphone_Knoeffel.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Integration auf Fränkisch]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/integration-auf-fraenkisch/</link>
                <pubDate>Wed, 20 Dec 2017 08:21:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/integration-auf-fraenkisch/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Er kam mit der Flüchtlingswelle vor zwei Jahren. Mohamad Shahm Damlakhi ist aus Syrien vor dem Militär geflüchtet. Jetzt studiert er Informatik in Coburg. Seine Geschichte zeigt, wie wichtig Bildung für die Integration ist.</em>&#13;
Damit hatte Shahm nicht gerechnet. Monatelang hat er sich durch Deutschbücher gearbeitet, Grammatik und die richtige Aussprache gelernt, seine Sprachprüfung mit Auszeichnung bestanden. Und dann sprechen die Professoren in Coburg kein Hochdeutsch. „Wir brauchen keine Deutschkurse!“, sagt Shahm. „Wir brauchen Fränkischkurse!“ Seit zwei Jahren lebt der 20-Jährige in Deutschland. Über die westliche Balkanroute haben er und sein Vater die Bundesrepublik erreicht. In Passau wurden sie aufgegriffen. &#13;
Heute wohnt die ganze Familie in Lützelbuch. Der Asylantrag wurde bewilligt, der Antrag auf Familien-Zusammenführung ebenfalls. Die Damlakhis sind angekommen. Shahm studiert Informatik, seine Geschwister gehen in die Schule, die Eltern lernen Deutsch. &#13;
Mehr als 400.000 Asylanträge wurden 2016 in Deutschland bewilligt. Unter den Antragstellern bilden die 18 bis 25-Jährigen den größten Anteil. Wie Shahm fliehen die meisten jungen Syrer, weil sie mit 18 in die Armee einberufen werden würden. Die deutschen Hochschulen haben sich darauf eingestellt. Fast überall gibt es Programme, die Flüchtlinge auf ein Studium vorbereiten. Sie müssen aber nachweisen, dass sie dafür in ihrer Heimat entsprechend ausgebildet wurden. &#13;
„Shahm war ein Überflieger. Er hat alle Prüfungen sofort bestanden“, sagt Marion Hanf. Sie betreut die Flüchtlinge an der Hochschule, hilft bei den Formalitäten und vermittelt an die richtigen Stellen im Haus - aber auch darüber hinaus. Zum Beispiel zur Studienberatung, die bei der Wahl des richtigen Studiengangs berät. Oder zur Kontaktstelle Selbsthilfe der Stadt Coburg, welche die Kosten für die Einschreibung der Geflüchteten aus Spenden bezahlt. Die Situation in Coburg ist ideal. Die Gruppen sind überschaubar, Marion Hanf kennt die Geschichten jedes Einzelnen. &#13;
Die meisten Flüchtlinge besuchen erst den Vorbereitungskurs an der Hochschule Coburg, dann den DSH-Kurs am Studienkolleg. Wer die DSH, also die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang besteht, kann sich anschließend bundesweit an einer Hochschule oder Universität bewerben. Sieben Flüchtlinge haben im Sommer die Prüfung bestanden. Alle studieren mittlerweile, vier von ihnen in Coburg. &#13;
40.000 Flüchtlinge werden in den nächsten drei Jahren ein Studium aufnehmen. Das geht aus einer Studie des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft und der Unternehmensberatung McKinsey hervor. Es könnten noch mehr sein, wenn sie stärker gefördert würden. Dazu gehöre z.B. die Möglichkeit, fehlende Fach- und Sprachkompetenzen nachzuholen, sagt der Coburger Volkswirt Prof. Dr. Lutz Schneider. Er hat sich in den letzten Jahren intensiv damit beschäftigt, wie sich Zuwanderung auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirkt. „Aus ökonomischer Sicht ist Zuwanderung notwendig“, sagt Schneider. 2050 werde es in Deutschland deutlich weniger Arbeitskräfte geben als heute. Eine Folge des demografischen Wandels. Ohne Migration würde das Angebot an Arbeitskräften um ein Drittel sinken. Flüchtlingen, die in Deutschland studieren, komme also eine wichtige Rolle zu. Je höher ihre Qualifikation, desto besser ist ihre Chance, hier Arbeit zu finden. Der Vorteil des Studiums in Deutschland: „Sie werden mit Sprache, Gesellschaft und Kultur des Landes vertraut und knüpfen Netzwerke, die beim Einstieg in den Arbeitsmarkt helfen.“&#13;
Shahm Damlakhi hat vor einem Jahr an einem Programm des Automobilzulieferers Brose teilgenommen. Seitdem jobbt er regelmäßig bei Brose. Das Informatik-Studium will Shahm unbedingt schaffen. Nach jeder Vorlesung wiederholt er den Stoff zu Hause. Auch eine Lerngruppe mit anderen Studenten hat er schon gefunden. Die können ihm vielleicht auch ein bisschen Fränkisch beibringen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Er kam mit der Flüchtlingswelle vor zwei Jahren. Mohamad Shahm Damlakhi ist aus Syrien vor dem Militär geflüchtet. Jetzt studiert er Informatik in Coburg. Seine Geschichte zeigt, wie wichtig Bildung für die Integration ist.</em>&#13;
Damit hatte Shahm nicht gerechnet. Monatelang hat er sich durch Deutschbücher gearbeitet, Grammatik und die richtige Aussprache gelernt, seine Sprachprüfung mit Auszeichnung bestanden. Und dann sprechen die Professoren in Coburg kein Hochdeutsch. „Wir brauchen keine Deutschkurse!“, sagt Shahm. „Wir brauchen Fränkischkurse!“ Seit zwei Jahren lebt der 20-Jährige in Deutschland. Über die westliche Balkanroute haben er und sein Vater die Bundesrepublik erreicht. In Passau wurden sie aufgegriffen. &#13;
Heute wohnt die ganze Familie in Lützelbuch. Der Asylantrag wurde bewilligt, der Antrag auf Familien-Zusammenführung ebenfalls. Die Damlakhis sind angekommen. Shahm studiert Informatik, seine Geschwister gehen in die Schule, die Eltern lernen Deutsch. &#13;
Mehr als 400.000 Asylanträge wurden 2016 in Deutschland bewilligt. Unter den Antragstellern bilden die 18 bis 25-Jährigen den größten Anteil. Wie Shahm fliehen die meisten jungen Syrer, weil sie mit 18 in die Armee einberufen werden würden. Die deutschen Hochschulen haben sich darauf eingestellt. Fast überall gibt es Programme, die Flüchtlinge auf ein Studium vorbereiten. Sie müssen aber nachweisen, dass sie dafür in ihrer Heimat entsprechend ausgebildet wurden. &#13;
„Shahm war ein Überflieger. Er hat alle Prüfungen sofort bestanden“, sagt Marion Hanf. Sie betreut die Flüchtlinge an der Hochschule, hilft bei den Formalitäten und vermittelt an die richtigen Stellen im Haus - aber auch darüber hinaus. Zum Beispiel zur Studienberatung, die bei der Wahl des richtigen Studiengangs berät. Oder zur Kontaktstelle Selbsthilfe der Stadt Coburg, welche die Kosten für die Einschreibung der Geflüchteten aus Spenden bezahlt. Die Situation in Coburg ist ideal. Die Gruppen sind überschaubar, Marion Hanf kennt die Geschichten jedes Einzelnen. &#13;
Die meisten Flüchtlinge besuchen erst den Vorbereitungskurs an der Hochschule Coburg, dann den DSH-Kurs am Studienkolleg. Wer die DSH, also die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang besteht, kann sich anschließend bundesweit an einer Hochschule oder Universität bewerben. Sieben Flüchtlinge haben im Sommer die Prüfung bestanden. Alle studieren mittlerweile, vier von ihnen in Coburg. &#13;
40.000 Flüchtlinge werden in den nächsten drei Jahren ein Studium aufnehmen. Das geht aus einer Studie des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft und der Unternehmensberatung McKinsey hervor. Es könnten noch mehr sein, wenn sie stärker gefördert würden. Dazu gehöre z.B. die Möglichkeit, fehlende Fach- und Sprachkompetenzen nachzuholen, sagt der Coburger Volkswirt Prof. Dr. Lutz Schneider. Er hat sich in den letzten Jahren intensiv damit beschäftigt, wie sich Zuwanderung auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirkt. „Aus ökonomischer Sicht ist Zuwanderung notwendig“, sagt Schneider. 2050 werde es in Deutschland deutlich weniger Arbeitskräfte geben als heute. Eine Folge des demografischen Wandels. Ohne Migration würde das Angebot an Arbeitskräften um ein Drittel sinken. Flüchtlingen, die in Deutschland studieren, komme also eine wichtige Rolle zu. Je höher ihre Qualifikation, desto besser ist ihre Chance, hier Arbeit zu finden. Der Vorteil des Studiums in Deutschland: „Sie werden mit Sprache, Gesellschaft und Kultur des Landes vertraut und knüpfen Netzwerke, die beim Einstieg in den Arbeitsmarkt helfen.“&#13;
Shahm Damlakhi hat vor einem Jahr an einem Programm des Automobilzulieferers Brose teilgenommen. Seitdem jobbt er regelmäßig bei Brose. Das Informatik-Studium will Shahm unbedingt schaffen. Nach jeder Vorlesung wiederholt er den Stoff zu Hause. Auch eine Lerngruppe mit anderen Studenten hat er schon gefunden. Die können ihm vielleicht auch ein bisschen Fränkisch beibringen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mohamad_Shahm_Damlakhi_web-1024x692.jpg"
                        fileSize="140573"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Ein guter Chef wird nicht gebraucht“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-guter-chef-wird-nicht-gebraucht/</link>
                <pubDate>Tue, 19 Dec 2017 12:33:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-guter-chef-wird-nicht-gebraucht/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Was ist das Geheimnis eines guten Führungsstils? Bernhard Kempf, Leiter der Bosch-Vertriebsniederlassung in Düsseldorf, teilte seine Erfahrungen mit Studierenden der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Wer will Menschen führen? Wer will Karriere machen? Diese Fragen stellte Kempf gleich zu Beginn des Vortrags an die Bachelor- und Masterstudierenden der Betriebswirtschaft: „Sie studieren, um sich auf ein Fachgebiet zu spezialisieren. Danach setzen Sie Ihr Wissen in der Welt da draußen ein.“ Um andere führen zu können, müsse man sich zuerst selbst führen können und dazu gehöre vor allem, Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung für deren Folgen zu tragen. „Es sind immer die Menschen, die den Unterschied machen“, das habe er auf seinem bisherigen Berufsweg gelernt. Kempf selbst ist als Niederlassungsleiter für mehr als 800 Mitarbeiter verantwortlich. &#13;
Entscheiden bedeutet stets, sich von etwas zu trennen. Das liegt aber nicht in der Natur des Menschen, denn man wolle sich immer mehrere Optionen offenhalten. Dies führe zu einem permanenten Dilemma, in dem sich auch Führungskräfte wiederfinden. Denn Mitarbeiter beurteilen ihren Vorgesetzten nicht nach tollen Ideen, sondern rein nach dem Erfolg ihrer Entscheidungen. Einen guten Chef zeichne aus, dass er nicht gebraucht werde: „Ich löse die Probleme für meine Mitarbeiter nicht, sondern ich ermutige sie, selbst zu entscheiden.“ Es sei wichtig, zu seinen Entscheidungen zu stehen, denn die Verantwortung trage man immer selbst für das was man tut – und was man nicht tut. Auch die Vertrauensbasis zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem sei eine wichtige Grundlage für den Erfolg. Die Führungskraft müsse sich jenes Vertrauen aber erst erarbeiten. „Um Menschen zu führen, muss ich ihnen eine Richtung vorgeben. Ich muss dahingehen, wo noch keiner war und wissen, was ich kann und will“, meint Kempf. Dabei solle man sich von seinem inneren Kompass der eigenen Werte und Überzeugungen leiten lassen.&#13;
Übrigens: Die Vorsätze für das Jahr 2018 sollte man sich besser aufschreiben. Denn wer seine Ziele verschriftlicht, habe höhere Erfolgschancen. Zum Schluss gab der Gastredner den Studierenden noch einen Ratschlag mit auf dem Weg: „Führen ist immer persönlich. Deshalb bleiben Sie immer bei sich!“ &#13;
Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe „Personalpraxis im Dialog“ statt. Hierzu holt Professorin Dr. Hedwig Schmid regelmäßig Personalspezialisten an die Hochschule Coburg.&#13;
<strong>Zur Person</strong> &#13;
Bernhard Kempf studierte Maschinenbau an der Universität Paderborn. Seit Juli 2012 ist er als Vice President Sales Branch bei der Bosch Sicherheitssysteme GmbH Niederlassung NRW in Düsseldorf tätig. Zuvor durchlief er bereits mehrere Posten bei Bosch Rexroth. Er ist 49 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Was ist das Geheimnis eines guten Führungsstils? Bernhard Kempf, Leiter der Bosch-Vertriebsniederlassung in Düsseldorf, teilte seine Erfahrungen mit Studierenden der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Wer will Menschen führen? Wer will Karriere machen? Diese Fragen stellte Kempf gleich zu Beginn des Vortrags an die Bachelor- und Masterstudierenden der Betriebswirtschaft: „Sie studieren, um sich auf ein Fachgebiet zu spezialisieren. Danach setzen Sie Ihr Wissen in der Welt da draußen ein.“ Um andere führen zu können, müsse man sich zuerst selbst führen können und dazu gehöre vor allem, Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung für deren Folgen zu tragen. „Es sind immer die Menschen, die den Unterschied machen“, das habe er auf seinem bisherigen Berufsweg gelernt. Kempf selbst ist als Niederlassungsleiter für mehr als 800 Mitarbeiter verantwortlich. &#13;
Entscheiden bedeutet stets, sich von etwas zu trennen. Das liegt aber nicht in der Natur des Menschen, denn man wolle sich immer mehrere Optionen offenhalten. Dies führe zu einem permanenten Dilemma, in dem sich auch Führungskräfte wiederfinden. Denn Mitarbeiter beurteilen ihren Vorgesetzten nicht nach tollen Ideen, sondern rein nach dem Erfolg ihrer Entscheidungen. Einen guten Chef zeichne aus, dass er nicht gebraucht werde: „Ich löse die Probleme für meine Mitarbeiter nicht, sondern ich ermutige sie, selbst zu entscheiden.“ Es sei wichtig, zu seinen Entscheidungen zu stehen, denn die Verantwortung trage man immer selbst für das was man tut – und was man nicht tut. Auch die Vertrauensbasis zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem sei eine wichtige Grundlage für den Erfolg. Die Führungskraft müsse sich jenes Vertrauen aber erst erarbeiten. „Um Menschen zu führen, muss ich ihnen eine Richtung vorgeben. Ich muss dahingehen, wo noch keiner war und wissen, was ich kann und will“, meint Kempf. Dabei solle man sich von seinem inneren Kompass der eigenen Werte und Überzeugungen leiten lassen.&#13;
Übrigens: Die Vorsätze für das Jahr 2018 sollte man sich besser aufschreiben. Denn wer seine Ziele verschriftlicht, habe höhere Erfolgschancen. Zum Schluss gab der Gastredner den Studierenden noch einen Ratschlag mit auf dem Weg: „Führen ist immer persönlich. Deshalb bleiben Sie immer bei sich!“ &#13;
Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe „Personalpraxis im Dialog“ statt. Hierzu holt Professorin Dr. Hedwig Schmid regelmäßig Personalspezialisten an die Hochschule Coburg.&#13;
<strong>Zur Person</strong> &#13;
Bernhard Kempf studierte Maschinenbau an der Universität Paderborn. Seit Juli 2012 ist er als Vice President Sales Branch bei der Bosch Sicherheitssysteme GmbH Niederlassung NRW in Düsseldorf tätig. Zuvor durchlief er bereits mehrere Posten bei Bosch Rexroth. Er ist 49 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bernhard_Kempf_Vortrag.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bernhard_Kempf_Vortrag_Publikum.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Preisträger des Innovationsfonds stehen fest]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/preistraeger-des-innovationsfonds-stehen-fest/</link>
                <pubDate>Tue, 19 Dec 2017 09:39:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/preistraeger-des-innovationsfonds-stehen-fest/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Eine Jury bestehend aus Lehrenden und Studierenden der Hochschule Coburg sowie einem externen Vertreter kürte in drei Kategorien die Preisträger der ersten Förderrunde des Innovationsfonds Lehre. 16 Projekte können sich über eine Förderung freuen.<br /></em>&#13;
Den Hauptpreis in der Kategorie bis 10.000 Euro vergab die Jury an das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt von Prof. Barbara Fuchs und Prof. Dr. Christian Holtorf „Modelle, die die Welt bedeuten“. In Kooperation mit dem Coburger Puppenmuseum widmet sich das Vorhaben der Entwicklung, des Bau und schließlich der Ausstellung von 3D-Modellen aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen. Die gleichnamige Sonderausstellung eröffnet im Mai 2018.&#13;
Der Innovationsfonds unterstützt kreative Ideen für Lehr-, Lern- und Prüfungsformate und ist dem Projekt „Der Coburger Weg“ angegliedert. Bis 2020 stehen pro Semester 35.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Im Laufe der ersten Runde gingen bei der Juryvorsitzenden Sonja Lehmann 29 Anträge ein, darunter zur Freude der Jury sieben studentische Initiativen. 16 Projekte erhielten am Ende den Zuschlag. Über die Förderung in der Kategorie bis 500 Euro im Windhundprinzip entschied die Projektleiterin des Coburger Wegs, Prof. Dr. Birgit Enzmann. Hier dürfen sich sechs Projekte über einen Zuschuss freuen. &#13;
Sonja Lehmann zeigt sich mit der Premiere des Innovationsfonds an der Hochschule Coburg zufrieden: „Ich bin positiv überrascht von der Vielzahl der eingegangen Anträge und freue mich, dass der Innovationsfonds gleich in der ersten Runde so gut angenommen wurde. Sehr schön ist auch, dass fast alle Fakultäten unter den Preisträgern vertreten sind.“ Das Bewerbungsfenster für die zweite Runde des Innovationsfonds öffnet voraussichtlich ab 1. April 2018.&#13;
<h3>Die Preisträger im Überblick </h3>&#13;
<h4><strong>Kategorie bis 10.000 EUR</strong></h4>&#13;
Prof. Barbara Fuchs / Prof. Dr. Christian Holtorf &nbsp;/ Christine Spiller: Interdisziplinäres Ausstellungsprojekt „Modelle, die die Welt bedeuten“ in Kooperation mit dem Coburger Puppenmuseum &#13;
<h4><strong>Kategorie bis 5.000 EUR</strong></h4>&#13;
<ul><li>Prof. Friedemann Zeitler: „Solar Decathlon Light – ein studentischer Wettbewerb“</li><li>Christina Röhrich und Miriam Lange (studentisches Projekt aus der Integrativen Gesundheitsförderung): „Die IGF-Donnerstagsreihe. Wir empowern uns selbst“</li><li>Prof. Gerhard Kampe: „Beyond forgetting 1928/2018. Verfolgung, Exil, Erinnerung. Ein internationales Projekt mit Künstlern, Designern und Betroffenen“</li><li>Antje Vondran: „Eröffnung eines barrierefreien, interdisziplinären Zugangs zur Technologie der Durchflusszytometrie – ein Projekt zur Laboröffnung“</li></ul>&#13;
<h4><strong>Kategorie bis 1.000 EUR</strong></h4>&#13;
<ul><li>Prof. Dr. Klaus Drese / Prof. Dr. Matthias Noll: „Mikrofluidik Chip zur Beobachtung von Chemotaxis von bakteriellen Zellen“</li><li>Prof. Dr. Stefan Kalkhof: „Innovativ und Problemorientiert Denken – studentische Kleinprojekte in der Instrumentellen Analytik“</li><li>Georg Sichardt (studentisches Projekt für die Studierendenvertretung): „CO-Exchange“</li><li>Manja Laue / Prof. Dr. Veronika Hammer (studentisches Projekt Soziale Arbeit): „Barcamp in Coburg – Einmischen statt Einschlafen“</li><li>Dr. Apostolos Gerontas / Prof. Dr. Christian Holtorf: „Intensivworkshop zu Evolutionstheorien am 25. April 2018“</li></ul>&#13;
<h4><strong>Kategorie bis 500 Euro</strong></h4>&#13;
<ul><li>Katja Zimmer: „MINT greifbar machen: Microteaching im Schul- und frühen Studieneinsatz“</li><li>Prof. Dr. Egbert Keßler: „Virtual Reality im Ingenieurbau zur visuellen Überprüfung von Konstruktionen“</li><li>Georg Sichardt / Franziska Schulz / Miriam Lange: „Moderationskoffer für den jDBSH und Berufsverband der Integrativen Gesundheitsförderung e. V.“</li><li>Annika Ilse Schott / Antje Vondran / Prof. Dr. Matthias Noll: „Interdisziplinäre Schnitzeljagd auf der Fachmesse der Analytica“</li><li>Prof. Barbara Fuchs / Prof. Dr. Wolfram Haupt: „Eine Datenbank für die Innenarchitektur: Veröffentlichungen von Einfamilienhäusern sammeln, analysieren und vergleichen“</li><li>Martina Wiedermann / Carl Baetjer: „Wissenschaftliches Poster erstellen und präsentieren“ (als alternative Prüfungsform statt Referat: innerhalb Projektwerkstatt)</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Eine Jury bestehend aus Lehrenden und Studierenden der Hochschule Coburg sowie einem externen Vertreter kürte in drei Kategorien die Preisträger der ersten Förderrunde des Innovationsfonds Lehre. 16 Projekte können sich über eine Förderung freuen.<br /></em>&#13;
Den Hauptpreis in der Kategorie bis 10.000 Euro vergab die Jury an das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt von Prof. Barbara Fuchs und Prof. Dr. Christian Holtorf „Modelle, die die Welt bedeuten“. In Kooperation mit dem Coburger Puppenmuseum widmet sich das Vorhaben der Entwicklung, des Bau und schließlich der Ausstellung von 3D-Modellen aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen. Die gleichnamige Sonderausstellung eröffnet im Mai 2018.&#13;
Der Innovationsfonds unterstützt kreative Ideen für Lehr-, Lern- und Prüfungsformate und ist dem Projekt „Der Coburger Weg“ angegliedert. Bis 2020 stehen pro Semester 35.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Im Laufe der ersten Runde gingen bei der Juryvorsitzenden Sonja Lehmann 29 Anträge ein, darunter zur Freude der Jury sieben studentische Initiativen. 16 Projekte erhielten am Ende den Zuschlag. Über die Förderung in der Kategorie bis 500 Euro im Windhundprinzip entschied die Projektleiterin des Coburger Wegs, Prof. Dr. Birgit Enzmann. Hier dürfen sich sechs Projekte über einen Zuschuss freuen. &#13;
Sonja Lehmann zeigt sich mit der Premiere des Innovationsfonds an der Hochschule Coburg zufrieden: „Ich bin positiv überrascht von der Vielzahl der eingegangen Anträge und freue mich, dass der Innovationsfonds gleich in der ersten Runde so gut angenommen wurde. Sehr schön ist auch, dass fast alle Fakultäten unter den Preisträgern vertreten sind.“ Das Bewerbungsfenster für die zweite Runde des Innovationsfonds öffnet voraussichtlich ab 1. April 2018.&#13;
<h3>Die Preisträger im Überblick </h3>&#13;
<h4><strong>Kategorie bis 10.000 EUR</strong></h4>&#13;
Prof. Barbara Fuchs / Prof. Dr. Christian Holtorf &nbsp;/ Christine Spiller: Interdisziplinäres Ausstellungsprojekt „Modelle, die die Welt bedeuten“ in Kooperation mit dem Coburger Puppenmuseum &#13;
<h4><strong>Kategorie bis 5.000 EUR</strong></h4>&#13;
<ul><li>Prof. Friedemann Zeitler: „Solar Decathlon Light – ein studentischer Wettbewerb“</li><li>Christina Röhrich und Miriam Lange (studentisches Projekt aus der Integrativen Gesundheitsförderung): „Die IGF-Donnerstagsreihe. Wir empowern uns selbst“</li><li>Prof. Gerhard Kampe: „Beyond forgetting 1928/2018. Verfolgung, Exil, Erinnerung. Ein internationales Projekt mit Künstlern, Designern und Betroffenen“</li><li>Antje Vondran: „Eröffnung eines barrierefreien, interdisziplinären Zugangs zur Technologie der Durchflusszytometrie – ein Projekt zur Laboröffnung“</li></ul>&#13;
<h4><strong>Kategorie bis 1.000 EUR</strong></h4>&#13;
<ul><li>Prof. Dr. Klaus Drese / Prof. Dr. Matthias Noll: „Mikrofluidik Chip zur Beobachtung von Chemotaxis von bakteriellen Zellen“</li><li>Prof. Dr. Stefan Kalkhof: „Innovativ und Problemorientiert Denken – studentische Kleinprojekte in der Instrumentellen Analytik“</li><li>Georg Sichardt (studentisches Projekt für die Studierendenvertretung): „CO-Exchange“</li><li>Manja Laue / Prof. Dr. Veronika Hammer (studentisches Projekt Soziale Arbeit): „Barcamp in Coburg – Einmischen statt Einschlafen“</li><li>Dr. Apostolos Gerontas / Prof. Dr. Christian Holtorf: „Intensivworkshop zu Evolutionstheorien am 25. April 2018“</li></ul>&#13;
<h4><strong>Kategorie bis 500 Euro</strong></h4>&#13;
<ul><li>Katja Zimmer: „MINT greifbar machen: Microteaching im Schul- und frühen Studieneinsatz“</li><li>Prof. Dr. Egbert Keßler: „Virtual Reality im Ingenieurbau zur visuellen Überprüfung von Konstruktionen“</li><li>Georg Sichardt / Franziska Schulz / Miriam Lange: „Moderationskoffer für den jDBSH und Berufsverband der Integrativen Gesundheitsförderung e. V.“</li><li>Annika Ilse Schott / Antje Vondran / Prof. Dr. Matthias Noll: „Interdisziplinäre Schnitzeljagd auf der Fachmesse der Analytica“</li><li>Prof. Barbara Fuchs / Prof. Dr. Wolfram Haupt: „Eine Datenbank für die Innenarchitektur: Veröffentlichungen von Einfamilienhäusern sammeln, analysieren und vergleichen“</li><li>Martina Wiedermann / Carl Baetjer: „Wissenschaftliches Poster erstellen und präsentieren“ (als alternative Prüfungsform statt Referat: innerhalb Projektwerkstatt)</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Innovationsfonds_Konfettimaedchen_joto_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Lost Place auf dem Campus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-lost-place-auf-dem-campus/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Dec 2017 13:15:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-lost-place-auf-dem-campus/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mehr als 40 Jahre stand das Hochspannungslabor an der Hochschule Coburg. Jetzt sind seine Tage gezählt. </em>&#13;
Feine Risse durchziehen den Putz, davor hängt das Bild einer  Winterlandschaft. Es ist eines der letzten Überbleibsel im Gebäude 4 auf  dem Campus Friedrich Streib. Alles, was noch Verwendung findet, wird  ausgebaut. Schlösser, Türen, Fensterrahmen. Lange ist nicht mehr Zeit,  nächstes Jahr rücken die Abrisstrupps an.&#13;
1966 wurde das Hochspannungslabor gebaut. Drei Jahre nach der  offiziellen Eröffnung des Staatlichen Polytechnikums war das schon die  erste Erweiterung des damals neu geschaffenen Campus.&#13;
Viele Jahre hatten die Elektrotechniker und Bauingenieure dort ihre  Labore für Beton und Hochspannung. Ende der 1980er Jahre wurde das  Gebäude erweitert. Aus dem langgezogenen, rechteckigen Bau wurde ein  hufeisenförmiger – mit mehr Platz für Beschäftigte und Studierende. Nach  dem Umzug der Bauingenieure – erst aufs SÜC-Gelände, dann in den Neubau  am Campus Design, kamen die Hausmeister und weitere  Hochschulmitarbeiter in die freigewordenen Räume.&#13;
Und warum wird nun abgerissen? Auf der Fläche entsteht ein IT- und  Medienzentrum. Es bildet künftig das Herzstück des Campus in der  Friedrich-Streib-Straße – mit Lern- und Arbeitsbereichen für  Studierende, einem kleinen Innenhof, IT-Arbeitsplätze und Seminarräume.  Auch die Bibliothek und das Rechenzentrum werden dort untergebracht. Für  21,9 Millionen Euro baut der Freistaat Bayern den Neubau inklusive  Außenanlagen. Die Projektleitung liegt beim Staatlichen Bauamt Bamberg.&#13;
Mehr Bilder gibt es auf dem <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://blog.hs-coburg.de/bauen/2017/12/13/lost-place-auf-dem-campus/">Baustellen-Blog</a> der Hochschule Coburg!]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mehr als 40 Jahre stand das Hochspannungslabor an der Hochschule Coburg. Jetzt sind seine Tage gezählt. </em>&#13;
Feine Risse durchziehen den Putz, davor hängt das Bild einer  Winterlandschaft. Es ist eines der letzten Überbleibsel im Gebäude 4 auf  dem Campus Friedrich Streib. Alles, was noch Verwendung findet, wird  ausgebaut. Schlösser, Türen, Fensterrahmen. Lange ist nicht mehr Zeit,  nächstes Jahr rücken die Abrisstrupps an.&#13;
1966 wurde das Hochspannungslabor gebaut. Drei Jahre nach der  offiziellen Eröffnung des Staatlichen Polytechnikums war das schon die  erste Erweiterung des damals neu geschaffenen Campus.&#13;
Viele Jahre hatten die Elektrotechniker und Bauingenieure dort ihre  Labore für Beton und Hochspannung. Ende der 1980er Jahre wurde das  Gebäude erweitert. Aus dem langgezogenen, rechteckigen Bau wurde ein  hufeisenförmiger – mit mehr Platz für Beschäftigte und Studierende. Nach  dem Umzug der Bauingenieure – erst aufs SÜC-Gelände, dann in den Neubau  am Campus Design, kamen die Hausmeister und weitere  Hochschulmitarbeiter in die freigewordenen Räume.&#13;
Und warum wird nun abgerissen? Auf der Fläche entsteht ein IT- und  Medienzentrum. Es bildet künftig das Herzstück des Campus in der  Friedrich-Streib-Straße – mit Lern- und Arbeitsbereichen für  Studierende, einem kleinen Innenhof, IT-Arbeitsplätze und Seminarräume.  Auch die Bibliothek und das Rechenzentrum werden dort untergebracht. Für  21,9 Millionen Euro baut der Freistaat Bayern den Neubau inklusive  Außenanlagen. Die Projektleitung liegt beim Staatlichen Bauamt Bamberg.&#13;
Mehr Bilder gibt es auf dem <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://blog.hs-coburg.de/bauen/2017/12/13/lost-place-auf-dem-campus/">Baustellen-Blog</a> der Hochschule Coburg!]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gebaeude_4_DSC2993s-1024x683.jpg"
                        fileSize="95111"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Leben in unterschiedlichen Welten“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/leben-in-unterschiedlichen-welten/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Dec 2017 07:46:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/leben-in-unterschiedlichen-welten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mehr als zwei Monate lang sind fünf Studierende aus Coburg und München die Balkanroute entlang gereist, um Flüchtlingen zu helfen. Im Interview berichten sie von ihren Erlebnissen.</em>&#13;
<strong>Herr Kobras, wo war die Gruppe zuletzt unterwegs?</strong> &#13;
 <em>Johannes Kobras: </em>Bevor wir zurück nach Deutschland kamen, waren wir drei Tage in Serbien. Dort haben wir ein Projekt unterstützt, das Duschen und Trinkwasser für Geflüchtete bereitstellt. &#13;
<em>Laura Gali:</em> Zuvor waren wir in Griechenland, in Thessaloniki. Hier haben wir in zwei verschiedenen Camps gearbeitet. Wir haben beispielsweise eine Schule gestrichen und bei der Essensverteilung geholfen. Ansonsten haben wir einfach viel Zeit mit den Menschen verbracht.&#13;
<strong>Warum habt ihr Euch entschieden, vor Ort aktiv zu werden?</strong> &#13;
<em>Maximilian Behrens:</em> Wir hatten uns als Maxime gesetzt, dass unsere Hilfe so sinnvoll und nützlich wie möglich sein soll. Das geht am besten vor Ort.&#13;
<em>Laura Gali:</em> Gerade in den kalten Monaten sucht jedes Hilfsprojekt dringend nach Freiwilligen. Wir wollten helfen, den Leuten das Leben in den Camps etwas schöner machen.&#13;
<strong>Welche Erlebnisse haben Euch besonders bewegt?</strong> &#13;
<em>Johannes Kobras:</em> Die Begegnung mit einem Iraker. Er wurde vor knapp vier Wochen in Griechenland registriert und sofort ins Gefängnis gesteckt, da er sich vor seiner Registrierung illegal im Land aufgehalten hat – obwohl er sich mehrmals registrieren lassen wollte! Jetzt sitzt er noch immer im Gefängnis. Er sagt, er wolle lieber wieder zurück in den Irak. Das ist das Traurigste, was man hier miterleben kann. Dass Menschen, die aus Todesangst geflohen sind, lieber zurück in ihre Heimat wollen, weil ihnen hier so viel Unmenschlichkeit widerfährt.&#13;
<em>Laura Gali:</em> Auf einem Platz in Thessaloniki saßen Menschen auf der Straße. Sie wollten zusammen nach Mazedonien aufbrechen. An dem Tag ist mir besonders aufgefallen, in was für unterschiedlichen Welten wir leben: Wir hatten einen Tag frei, wollten uns entspannt auf den Weg in die Stadt machen. Die Geflüchteten aber wollten sich auf den Weg in ein neues Zuhause machen.&#13;
<em>Katharina Waldinger:</em> An einem Tag haben uns Besucher von „Habibi.Works“ (<em>Anm. d. Redaktion: Hilfsprojekt in Griechenland)</em> zu sich nach Hause eingeladen. Es war einfach unglaublich, mit was für einer Gastfreundschaft wir da empfangen wurden. Diese Menschen haben wahnsinnig wenig und trotzdem sind sie dazu bereit, es zu teilen. &#13;
<strong>Wie könnt Ihr das eigentlich neben dem Studium schaffen? </strong> &#13;
<em>Johannes Kobras:</em> Einige von uns machen das parallel. Sie haben im Sommer intensiv an ihrer Bachelor-Arbeit geschrieben und sich trotzdem bei der Vorbereitung eingebracht. Max und ich haben unser Studium für die Zeit unterbrochen. Im nächsten Semester schreiben wir dann unsere Bachelorarbeit, in der wir unsere Erfahrungen aufgreifen werden.&#13;
<strong>Wie hat Euch das, was Ihr im Studium gelernt habt, geholfen?</strong>&#13;
<strong> </strong><em>Maximilian Behrens:</em> Ich glaube, ein ganz großer Punkt ist das Verständnis, was man im Studium der Sozialen Arbeit entwickelt, warum Menschen handeln wie sie handeln. Auch Fragen zu Kinder- und Menschenrechten kamen auf. Das sind Sachen, die wir im Studium gelernt haben. Und natürlich konnten wir auch unser Wissen über Gesprächsführung, Mediation oder Konfliktlösung anwenden.&#13;
<strong>Manche Menschen stehen Zuwanderung eher skeptisch gegenüber und haben Angst vor „Überfremdung“. Wie geht Ihr damit um?</strong> &#13;
<em>Henning Busch:</em> Ich versuche, zuerst nachzuvollziehen, woher diese Angst kommt. Vielleicht hat der ein oder andere ja schon schlechte Erfahrungen gemacht. Ich selbst bin mit vielen Menschen mit Migrationshintergrund aufgewachsen. Diejenigen, die ich kennengelernt habe, sind super nett. Es sind schlaue und talentierte Menschen. Natürlich kann man nicht für alle sprechen – aber so ist das bei den Deutschen ja auch.&#13;
<em>Maximilian Behrens:</em> Vielleicht ist das auch von der Region abhängig. Paradoxerweise leben die meisten Menschen, die Angst vor Überfremdung haben, in einer Region, in der es nicht viele Fremde gibt. Ihre Angst ist deshalb eigentlich gar nicht begründet. Ihnen würde ich gerne erzählen, wie schön es ist, mit Menschen aus den verschiedensten Nationen und Kulturen zu leben und zu arbeiten. Und wie viel ich von Menschen aus anderen Ländern, aus anderen Kulturen gelernt habe.&#13;
Die Fragen stellte Anke Hempfling.&#13;
&#13;
<strong>F.E.E.L.-Effect</strong>&#13;
Mit dem Projekt „<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://feeleffectblog.wordpress.com/">F.E.E.L.-Effect</a>“ wollen die Studierenden direkte Hilfe vor Ort leisten, ihre Arbeit und Erlebnisse dokumentieren und in Deutschland weitergeben. Insgesamt waren sie zehn Wochen unterwegs und reisten zu verschiedenen Hilfsprojekten und Camps in Griechenland, Mazedonien und Serbien. &#13;
FEEL steht für Fellowship (Gemeinschaft), Equality (Gleichheit), Engagement und Liberation (Befreiung). Das sind auch die vier Prinzipien, die sich die Studierenden gesetzt haben. &#13;
Die Gruppe besteht aus sieben Mitgliedern: Barbara Steidl (23), Katharina Waldinger, Laura Gali und Johannes Kobras (alle 24), Alexander Kreysig (25), Henning Busch (26) und Maximilian Behrens (27).&#13;
Der Verein Schmetterlingseffekt e.V. aus Coburg unterstützt die Studierenden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mehr als zwei Monate lang sind fünf Studierende aus Coburg und München die Balkanroute entlang gereist, um Flüchtlingen zu helfen. Im Interview berichten sie von ihren Erlebnissen.</em>&#13;
<strong>Herr Kobras, wo war die Gruppe zuletzt unterwegs?</strong> &#13;
 <em>Johannes Kobras: </em>Bevor wir zurück nach Deutschland kamen, waren wir drei Tage in Serbien. Dort haben wir ein Projekt unterstützt, das Duschen und Trinkwasser für Geflüchtete bereitstellt. &#13;
<em>Laura Gali:</em> Zuvor waren wir in Griechenland, in Thessaloniki. Hier haben wir in zwei verschiedenen Camps gearbeitet. Wir haben beispielsweise eine Schule gestrichen und bei der Essensverteilung geholfen. Ansonsten haben wir einfach viel Zeit mit den Menschen verbracht.&#13;
<strong>Warum habt ihr Euch entschieden, vor Ort aktiv zu werden?</strong> &#13;
<em>Maximilian Behrens:</em> Wir hatten uns als Maxime gesetzt, dass unsere Hilfe so sinnvoll und nützlich wie möglich sein soll. Das geht am besten vor Ort.&#13;
<em>Laura Gali:</em> Gerade in den kalten Monaten sucht jedes Hilfsprojekt dringend nach Freiwilligen. Wir wollten helfen, den Leuten das Leben in den Camps etwas schöner machen.&#13;
<strong>Welche Erlebnisse haben Euch besonders bewegt?</strong> &#13;
<em>Johannes Kobras:</em> Die Begegnung mit einem Iraker. Er wurde vor knapp vier Wochen in Griechenland registriert und sofort ins Gefängnis gesteckt, da er sich vor seiner Registrierung illegal im Land aufgehalten hat – obwohl er sich mehrmals registrieren lassen wollte! Jetzt sitzt er noch immer im Gefängnis. Er sagt, er wolle lieber wieder zurück in den Irak. Das ist das Traurigste, was man hier miterleben kann. Dass Menschen, die aus Todesangst geflohen sind, lieber zurück in ihre Heimat wollen, weil ihnen hier so viel Unmenschlichkeit widerfährt.&#13;
<em>Laura Gali:</em> Auf einem Platz in Thessaloniki saßen Menschen auf der Straße. Sie wollten zusammen nach Mazedonien aufbrechen. An dem Tag ist mir besonders aufgefallen, in was für unterschiedlichen Welten wir leben: Wir hatten einen Tag frei, wollten uns entspannt auf den Weg in die Stadt machen. Die Geflüchteten aber wollten sich auf den Weg in ein neues Zuhause machen.&#13;
<em>Katharina Waldinger:</em> An einem Tag haben uns Besucher von „Habibi.Works“ (<em>Anm. d. Redaktion: Hilfsprojekt in Griechenland)</em> zu sich nach Hause eingeladen. Es war einfach unglaublich, mit was für einer Gastfreundschaft wir da empfangen wurden. Diese Menschen haben wahnsinnig wenig und trotzdem sind sie dazu bereit, es zu teilen. &#13;
<strong>Wie könnt Ihr das eigentlich neben dem Studium schaffen? </strong> &#13;
<em>Johannes Kobras:</em> Einige von uns machen das parallel. Sie haben im Sommer intensiv an ihrer Bachelor-Arbeit geschrieben und sich trotzdem bei der Vorbereitung eingebracht. Max und ich haben unser Studium für die Zeit unterbrochen. Im nächsten Semester schreiben wir dann unsere Bachelorarbeit, in der wir unsere Erfahrungen aufgreifen werden.&#13;
<strong>Wie hat Euch das, was Ihr im Studium gelernt habt, geholfen?</strong>&#13;
<strong> </strong><em>Maximilian Behrens:</em> Ich glaube, ein ganz großer Punkt ist das Verständnis, was man im Studium der Sozialen Arbeit entwickelt, warum Menschen handeln wie sie handeln. Auch Fragen zu Kinder- und Menschenrechten kamen auf. Das sind Sachen, die wir im Studium gelernt haben. Und natürlich konnten wir auch unser Wissen über Gesprächsführung, Mediation oder Konfliktlösung anwenden.&#13;
<strong>Manche Menschen stehen Zuwanderung eher skeptisch gegenüber und haben Angst vor „Überfremdung“. Wie geht Ihr damit um?</strong> &#13;
<em>Henning Busch:</em> Ich versuche, zuerst nachzuvollziehen, woher diese Angst kommt. Vielleicht hat der ein oder andere ja schon schlechte Erfahrungen gemacht. Ich selbst bin mit vielen Menschen mit Migrationshintergrund aufgewachsen. Diejenigen, die ich kennengelernt habe, sind super nett. Es sind schlaue und talentierte Menschen. Natürlich kann man nicht für alle sprechen – aber so ist das bei den Deutschen ja auch.&#13;
<em>Maximilian Behrens:</em> Vielleicht ist das auch von der Region abhängig. Paradoxerweise leben die meisten Menschen, die Angst vor Überfremdung haben, in einer Region, in der es nicht viele Fremde gibt. Ihre Angst ist deshalb eigentlich gar nicht begründet. Ihnen würde ich gerne erzählen, wie schön es ist, mit Menschen aus den verschiedensten Nationen und Kulturen zu leben und zu arbeiten. Und wie viel ich von Menschen aus anderen Ländern, aus anderen Kulturen gelernt habe.&#13;
Die Fragen stellte Anke Hempfling.&#13;
&#13;
<strong>F.E.E.L.-Effect</strong>&#13;
Mit dem Projekt „<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://feeleffectblog.wordpress.com/">F.E.E.L.-Effect</a>“ wollen die Studierenden direkte Hilfe vor Ort leisten, ihre Arbeit und Erlebnisse dokumentieren und in Deutschland weitergeben. Insgesamt waren sie zehn Wochen unterwegs und reisten zu verschiedenen Hilfsprojekten und Camps in Griechenland, Mazedonien und Serbien. &#13;
FEEL steht für Fellowship (Gemeinschaft), Equality (Gleichheit), Engagement und Liberation (Befreiung). Das sind auch die vier Prinzipien, die sich die Studierenden gesetzt haben. &#13;
Die Gruppe besteht aus sieben Mitgliedern: Barbara Steidl (23), Katharina Waldinger, Laura Gali und Johannes Kobras (alle 24), Alexander Kreysig (25), Henning Busch (26) und Maximilian Behrens (27).&#13;
Der Verein Schmetterlingseffekt e.V. aus Coburg unterstützt die Studierenden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FEELEffect_Gruppenbild.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FEELEffect_Kochen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FEELEffect_Sprachunterricht.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Aus der Negev-Wüste nach Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aus-der-negev-wueste-nach-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Dec 2017 06:45:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aus-der-negev-wueste-nach-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Dr. Yotam Lurie lehrt an der Ben-Gurion-University in der israelischen Negev-Wüste. Dort setzt er sich in der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät u.a. mit den ethischen Aspekten der Finanzwirtschaft auseinander. Auf Einladung der Hochschule Coburg nimmt er aktuell teil an einer internationalen Konferenz der Hochschule zu „Islamic Banking from the perspective of Ethics and Finance“. </em>&#13;
Bei dem Gespräch der Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze mit Dr. Yotam Lurie wird schnell deutlich, dass es zwischen den beiden Hochschulen zahlreiche Parallelen gibt, die die Basis für eine gute Partnerschaft bilden können.&#13;
Die Ben-Gurion-University verdankt ihren Namen dem ersten israelischen Ministerpräsidenten David Ben-Gurion. Seine Vision war es, durch die Gründung einer Universität die Grundlage für eine wirtschaftliche Entwicklung der Negev-Wüste zu schaffen. 1969 offiziell gegründet, hat die Universität heute knapp 20.000 Studierende an drei Standorten.&#13;
Bei der Vorstellung seiner Universität betont Dr. Yotam Lurie: „Unsere Ziele sind die angewandte Forschung und die Stärkung des gesellschaftlichen Engagements unserer Studierenden.“ Präsidentin Christiane Fritze erkennt darin Gemeinsamkeiten mit der Hochschule Coburg. Auch bei den Studien- und Forschungsbereichen bestehen Überschneidungen. So gibt es an der Ben-Gurion-University u.a. eine ingenieurwissenschaftliche Fakultät, eine Managementschule und ein Institut für Biotechnologie.&#13;
Yotam Lurie lernte die Hochschule Coburg über einen gemeinsamen Antrag für ein DFG-Projekt zusammen mit Prof. Dr. Milena Valeva kennen. Sie lehrt im Master-Studiengang ZukunftsDesign. Der Besuch von Yotam Lurie in Coburg kann der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit sein.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Dr. Yotam Lurie lehrt an der Ben-Gurion-University in der israelischen Negev-Wüste. Dort setzt er sich in der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät u.a. mit den ethischen Aspekten der Finanzwirtschaft auseinander. Auf Einladung der Hochschule Coburg nimmt er aktuell teil an einer internationalen Konferenz der Hochschule zu „Islamic Banking from the perspective of Ethics and Finance“. </em>&#13;
Bei dem Gespräch der Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze mit Dr. Yotam Lurie wird schnell deutlich, dass es zwischen den beiden Hochschulen zahlreiche Parallelen gibt, die die Basis für eine gute Partnerschaft bilden können.&#13;
Die Ben-Gurion-University verdankt ihren Namen dem ersten israelischen Ministerpräsidenten David Ben-Gurion. Seine Vision war es, durch die Gründung einer Universität die Grundlage für eine wirtschaftliche Entwicklung der Negev-Wüste zu schaffen. 1969 offiziell gegründet, hat die Universität heute knapp 20.000 Studierende an drei Standorten.&#13;
Bei der Vorstellung seiner Universität betont Dr. Yotam Lurie: „Unsere Ziele sind die angewandte Forschung und die Stärkung des gesellschaftlichen Engagements unserer Studierenden.“ Präsidentin Christiane Fritze erkennt darin Gemeinsamkeiten mit der Hochschule Coburg. Auch bei den Studien- und Forschungsbereichen bestehen Überschneidungen. So gibt es an der Ben-Gurion-University u.a. eine ingenieurwissenschaftliche Fakultät, eine Managementschule und ein Institut für Biotechnologie.&#13;
Yotam Lurie lernte die Hochschule Coburg über einen gemeinsamen Antrag für ein DFG-Projekt zusammen mit Prof. Dr. Milena Valeva kennen. Sie lehrt im Master-Studiengang ZukunftsDesign. Der Besuch von Yotam Lurie in Coburg kann der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit sein.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BGU_Lurie_Fritze_Valeva_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Immer wieder dienstags]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/immer-wieder-dienstags/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Dec 2017 11:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/immer-wieder-dienstags/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit 15 Jahren berichten Architekten, Designer und Künstler aus ganz Europa bei der Dienstagsreihe von ihren Projekten. Mit Eckhard Gerber war vor kurzem ein ganz besonderer Referent zu Gast. Das Hochschulfernsehen hat der Dienstagsreihe deshalb einen Besuch abgestattet.&nbsp; </em></p>&#13;
<p><strong>Zum Video:</strong> <a href="https://youtu.be/JU_AbGCaEp0" title="Opens external link in new window">Immer wieder dienstags</a><em><a href="https://youtu.be/JU_AbGCaEp0" title="Opens external link in new window"> </a><br /></em></p>&#13;
<p>Organisiert wird die Dienstagsreihe komplett von Architekturstudierenden. Sie laden die Referenten ein, betreuen sie vor Ort und kümmern sich ums Catering. 20 Studierende – so viel wie noch nie - sind in diesem Jahr an der Planung beteiligt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit 15 Jahren berichten Architekten, Designer und Künstler aus ganz Europa bei der Dienstagsreihe von ihren Projekten. Mit Eckhard Gerber war vor kurzem ein ganz besonderer Referent zu Gast. Das Hochschulfernsehen hat der Dienstagsreihe deshalb einen Besuch abgestattet.&nbsp; </em></p>&#13;
<p><strong>Zum Video:</strong> <a href="https://youtu.be/JU_AbGCaEp0" title="Opens external link in new window">Immer wieder dienstags</a><em><a href="https://youtu.be/JU_AbGCaEp0" title="Opens external link in new window"> </a><br /></em></p>&#13;
<p>Organisiert wird die Dienstagsreihe komplett von Architekturstudierenden. Sie laden die Referenten ein, betreuen sie vor Ort und kümmern sich ums Catering. 20 Studierende – so viel wie noch nie - sind in diesem Jahr an der Planung beteiligt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Thumbnail_Dienstagsreihe-1024x682.jpg"
                        fileSize="77159"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Physik richtig simulieren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/physik-richtig-simulieren/</link>
                <pubDate>Fri, 01 Dec 2017 09:44:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/physik-richtig-simulieren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie man mit der richtigen Software Multiphysics-Probleme simulieren kann, lernen Studierende im Master-Studiengang „Simulation und Test“. Auch Berufstätige können sich schulen lassen. </em>&#13;
„Bei neuen technischen Fragestellungen wirken häufig unterschiedliche physikalische Phänomene zusammen. So müssen beispielsweise bei Entwicklungen im Automobilbereich nicht nur Aspekte der Mechanik, sondern auch der Thermodynamik, der Elektrizität und der Strömungsmechanik berücksichtigt werden“, erklärt Prof. Dr. Conrad Wolf, Leiter des Master-Studiengangs „Simulation und Test“. Im Studium und in der Entwicklungspraxis werden daher Software-Produkte eingesetzt, die eine gekoppelte Simulation dieser multiphysikalischen Phänomene erlauben. Eines dieser Programme ist die Software COMSOL. Experten von COMSOL haben dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge eine Einführung an der Hochschule Coburg angeboten. „Wir wissen, dass auch einige Unternehmen in der Region COMSOL im Einsatz haben“, sagt Prof. Wolf. Diese können ihre Mitarbeiter an der Hochschule weiterbilden. &#13;
Bei Interesse wenden Sie sich an <a href="mailto:conrad.wolf@hs-coburg.de">conrad.wolf@hs-coburg.de</a>!]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie man mit der richtigen Software Multiphysics-Probleme simulieren kann, lernen Studierende im Master-Studiengang „Simulation und Test“. Auch Berufstätige können sich schulen lassen. </em>&#13;
„Bei neuen technischen Fragestellungen wirken häufig unterschiedliche physikalische Phänomene zusammen. So müssen beispielsweise bei Entwicklungen im Automobilbereich nicht nur Aspekte der Mechanik, sondern auch der Thermodynamik, der Elektrizität und der Strömungsmechanik berücksichtigt werden“, erklärt Prof. Dr. Conrad Wolf, Leiter des Master-Studiengangs „Simulation und Test“. Im Studium und in der Entwicklungspraxis werden daher Software-Produkte eingesetzt, die eine gekoppelte Simulation dieser multiphysikalischen Phänomene erlauben. Eines dieser Programme ist die Software COMSOL. Experten von COMSOL haben dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge eine Einführung an der Hochschule Coburg angeboten. „Wir wissen, dass auch einige Unternehmen in der Region COMSOL im Einsatz haben“, sagt Prof. Wolf. Diese können ihre Mitarbeiter an der Hochschule weiterbilden. &#13;
Bei Interesse wenden Sie sich an <a href="mailto:conrad.wolf@hs-coburg.de">conrad.wolf@hs-coburg.de</a>!]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/COMSOL_Christoph_Gordalla.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Kunst der Fotoentwicklung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-kunst-der-fotoentwicklung/</link>
                <pubDate>Fri, 01 Dec 2017 06:10:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-kunst-der-fotoentwicklung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>In Zeiten von Digitalkameras und Smartphone werden Fotos kaum noch entwickelt. Wie spannend das Abziehen von Bildern aber sein kann, haben sieben Schüler und Schülerinnen aus Coburg nun bei einem Workshop am Campus Design erlebt.</em>&#13;
Es ist gar nicht so leicht, ein Bild zu entwickeln. Sorgfalt, Konzentration und Geduld waren gefragt, damit aus dem empfindlichen Negativ am Ende ein ordentliches Foto wird. Angeleitet von Studierenden aus dem Studiengang Integriertes Produktdesign und von Dozent Thomas Langhanki, lernten die Schüler*innen alle Schritte des Belichtens kennen. Was ist ein Vergrößerer? Welche Flüssigkeiten braucht man und wie lange darf das Negativ darin liegen? „Am Anfang sah es manchmal viel zu dunkel aus“, erzählt ein Schüler. „Im normalen Licht war dann aber alles gut.“&#13;
Kreativität und Experimentierfreudigkeit waren auch in der zweiten Aufgabenstellung gefragt. Jetzt konnten die Schüler*innen Gegenstände auf das Fotopapier legen, bevor der Vergrößerer es belichtete. So entstanden Abzüge ohne abgestufte Grauwerte. Dort wo etwas lag, blieb das Fotopapier weiß und umgekehrt. &#13;
Inspiration und Hilfe gab es von den Studierenden. Gemeinsam mit den Schüler*innen sammelten sie verschiedene Gegenstände, um daraus kreative Bilder zu schaffen. Aus dem Kabel eines Smartphone-Kopfhörers konnte zum Beispiel ein Herz auf dem Fotopapier entstehen. Das Fazit der Schüler*innen: „Es hat uns sehr viel Spaß gemacht! Am liebsten hätten wir noch selber fotografiert.“ &#13;
Der Workshop „Schwarzweiß ist Farbe genug“ war ein Angebot des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=593">Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken (TAO)</a>. Die vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten bieten dort regelmäßig Veranstaltungen für Schüler*innen ab der 10. Jahrgangsstufe an.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In Zeiten von Digitalkameras und Smartphone werden Fotos kaum noch entwickelt. Wie spannend das Abziehen von Bildern aber sein kann, haben sieben Schüler und Schülerinnen aus Coburg nun bei einem Workshop am Campus Design erlebt.</em>&#13;
Es ist gar nicht so leicht, ein Bild zu entwickeln. Sorgfalt, Konzentration und Geduld waren gefragt, damit aus dem empfindlichen Negativ am Ende ein ordentliches Foto wird. Angeleitet von Studierenden aus dem Studiengang Integriertes Produktdesign und von Dozent Thomas Langhanki, lernten die Schüler*innen alle Schritte des Belichtens kennen. Was ist ein Vergrößerer? Welche Flüssigkeiten braucht man und wie lange darf das Negativ darin liegen? „Am Anfang sah es manchmal viel zu dunkel aus“, erzählt ein Schüler. „Im normalen Licht war dann aber alles gut.“&#13;
Kreativität und Experimentierfreudigkeit waren auch in der zweiten Aufgabenstellung gefragt. Jetzt konnten die Schüler*innen Gegenstände auf das Fotopapier legen, bevor der Vergrößerer es belichtete. So entstanden Abzüge ohne abgestufte Grauwerte. Dort wo etwas lag, blieb das Fotopapier weiß und umgekehrt. &#13;
Inspiration und Hilfe gab es von den Studierenden. Gemeinsam mit den Schüler*innen sammelten sie verschiedene Gegenstände, um daraus kreative Bilder zu schaffen. Aus dem Kabel eines Smartphone-Kopfhörers konnte zum Beispiel ein Herz auf dem Fotopapier entstehen. Das Fazit der Schüler*innen: „Es hat uns sehr viel Spaß gemacht! Am liebsten hätten wir noch selber fotografiert.“ &#13;
Der Workshop „Schwarzweiß ist Farbe genug“ war ein Angebot des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=593">Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken (TAO)</a>. Die vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten bieten dort regelmäßig Veranstaltungen für Schüler*innen ab der 10. Jahrgangsstufe an.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SFZ_Fotoentwicklung.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neugierig auf die Niederlande]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neugierig-auf-die-niederlande/</link>
                <pubDate>Tue, 28 Nov 2017 11:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neugierig-auf-die-niederlande/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Bachelor-Studiengang Engineering Physics an der Hochschule Coburg hat eine neue Partnerhochschule: die University of Twente im holländischen Enschede. Davon, wie es ist an der besten Technischen Hochschule in den Niederlanden zu studieren, konnten sich 14 Studierende bei ihrem Besuch in Holland ein Bild machen.</em>&#13;
Der neue Studiengang Engineering Physics ist international ausgerichtet. Nach den ersten beiden Semestern in Coburg wechseln die Studierenden für ein Jahr an eine Partnerhochschule im Ausland. Neben Shanghai und dem kanadischen Winnipeg steht ihnen der englischsprachige Bachelor-Studiengang Advanced Technology an der University of Twente offen. Über die Studieninhalte und die Organisation des Studiums konnten sich die Coburger Studierenden bei ihrer Exkursion nach Holland informieren.&#13;
Ihre niederländischen Kommilitoninnen und Kommilitonen machten ihnen deutlich, was sie in dem Auslandsjahr erwartet, nämlich ein intensives Studium mit vier Modulen, die jeweils über zehn Wochen gehen und eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis aufweisen. &#13;
Die Prüfungen werden nicht erst am Ende des Semesters geschrieben, sondern Tests und Projektarbeiten in wechselnden Teams erstrecken sich über das ganze Jahr. „Damit wollen wir erreichen, dass die Studierenden lernen, das vermittelte Wissen unmittelbar anzuwenden, in Projektteams zusammenzuarbeiten und gut auf ein Masterstudium vorbereitet zu sein“, erklärte Prof. Dr. Herbert Wormeester, Programmdirektor des Studiengangs Advanced Technology.&#13;
Dass dabei dennoch Zeit bleibt für sportliche und kulturelle Aktivitäten zeigten die beiden Studenten Werner Schouten und Yannick Wotte. Werner Schouten kommt aus den Niederlanden, er organisiert die „Open Days“ des Studiengangs gemeinsam mit seinem 60-köpfigen Studententeam. In seiner Freizeit spielt er in einer der 38 Sportgruppen der Universität Fußball. Yannick Wotte kommt aus Deutschland und hat sich entschieden in Holland zu studieren. Er führte die deutschen Gäste durch das Besuchsprogramm und beantwortete ihre Fragen zum Wohnen, Leben und Studieren am Campus. Sein erster Tipp lautete: „Bringt ein Fahrrad mit, denn der Campus erstreckt sich über 146 ha.“ &#13;
Prof. Dr. Michael Wick, Leiter des Studiengangs Engineering Physics, und Prof. Dr. Wolfram Haupt, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften, begleiteten die Coburger Studierenden an die University of Twente. Sie zeigten sich begeistert von der Forschung und der Laborausstattung ihrer neuen Partnerhochschule. Die 1.500 Forscherinnen und Forscher der Universität arbeiten u.a. in den Bereichen Nanotechnologie, Informationstechnologie sowie Biomedizinische Technologie und Technische Medizin. 2016 erreichten sie Drittmitteleinnahmen in der Forschung in Höhe von 80 Mio. EUR.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Bachelor-Studiengang Engineering Physics an der Hochschule Coburg hat eine neue Partnerhochschule: die University of Twente im holländischen Enschede. Davon, wie es ist an der besten Technischen Hochschule in den Niederlanden zu studieren, konnten sich 14 Studierende bei ihrem Besuch in Holland ein Bild machen.</em>&#13;
Der neue Studiengang Engineering Physics ist international ausgerichtet. Nach den ersten beiden Semestern in Coburg wechseln die Studierenden für ein Jahr an eine Partnerhochschule im Ausland. Neben Shanghai und dem kanadischen Winnipeg steht ihnen der englischsprachige Bachelor-Studiengang Advanced Technology an der University of Twente offen. Über die Studieninhalte und die Organisation des Studiums konnten sich die Coburger Studierenden bei ihrer Exkursion nach Holland informieren.&#13;
Ihre niederländischen Kommilitoninnen und Kommilitonen machten ihnen deutlich, was sie in dem Auslandsjahr erwartet, nämlich ein intensives Studium mit vier Modulen, die jeweils über zehn Wochen gehen und eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis aufweisen. &#13;
Die Prüfungen werden nicht erst am Ende des Semesters geschrieben, sondern Tests und Projektarbeiten in wechselnden Teams erstrecken sich über das ganze Jahr. „Damit wollen wir erreichen, dass die Studierenden lernen, das vermittelte Wissen unmittelbar anzuwenden, in Projektteams zusammenzuarbeiten und gut auf ein Masterstudium vorbereitet zu sein“, erklärte Prof. Dr. Herbert Wormeester, Programmdirektor des Studiengangs Advanced Technology.&#13;
Dass dabei dennoch Zeit bleibt für sportliche und kulturelle Aktivitäten zeigten die beiden Studenten Werner Schouten und Yannick Wotte. Werner Schouten kommt aus den Niederlanden, er organisiert die „Open Days“ des Studiengangs gemeinsam mit seinem 60-köpfigen Studententeam. In seiner Freizeit spielt er in einer der 38 Sportgruppen der Universität Fußball. Yannick Wotte kommt aus Deutschland und hat sich entschieden in Holland zu studieren. Er führte die deutschen Gäste durch das Besuchsprogramm und beantwortete ihre Fragen zum Wohnen, Leben und Studieren am Campus. Sein erster Tipp lautete: „Bringt ein Fahrrad mit, denn der Campus erstreckt sich über 146 ha.“ &#13;
Prof. Dr. Michael Wick, Leiter des Studiengangs Engineering Physics, und Prof. Dr. Wolfram Haupt, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften, begleiteten die Coburger Studierenden an die University of Twente. Sie zeigten sich begeistert von der Forschung und der Laborausstattung ihrer neuen Partnerhochschule. Die 1.500 Forscherinnen und Forscher der Universität arbeiten u.a. in den Bereichen Nanotechnologie, Informationstechnologie sowie Biomedizinische Technologie und Technische Medizin. 2016 erreichten sie Drittmitteleinnahmen in der Forschung in Höhe von 80 Mio. EUR.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Campus_Open_Days_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Uni_Twente_Herbert_Wormeester_Programmdirektor_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Uni_Twente_Schriftzug_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Was passiert mit unseren Daten im Netz?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/was-passiert-mit-unseren-daten-im-netz/</link>
                <pubDate>Mon, 27 Nov 2017 15:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/was-passiert-mit-unseren-daten-im-netz/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Schon das bloße Aufrufen einer Website im Internet genügt, um einen digitalen Fußabdruck zu hinterlassen. Doch wir nutzen das World Wide Web für vieles mehr, wir streamen Filme, snapchaten mit Freunden und verbinden sogar unsere Haushaltsgeräte mit einer App. Doch was passiert dabei mit unseren Daten und wie sicher sind diese?</em>&#13;
Dem Thema widmete sich Studierende der Hochschule Coburg auf dem Fachtag „Leben in digitalen Welten“ in Lautertal. Einen Tag lang konnten rund 60 Teilnehmer und Referenten, darunter Pädagogen, Lehrkräfte sowie ehrenamtlich Tätige, in verschiedenen Workshops Einblicke erhalten, welche Veränderungen speziell mit Blick auf die Arbeit mit jungen Menschen mit der fortschreitenden Digitalisierung verbunden sind. Zum Fachtag eingeladen hatten Studierende der Hochschule Coburg, das Amt für Jugend und Familie der Stadt Coburg sowie die Evangelische Jugendbildungsstätte Neukirchen. &#13;
„Wir werden immer mehr zum gläsernen Konsumenten“, sagt Sophie Schmidt, die im dritten Semester Betriebswirtschaft studiert und gemeinsam mit ihren Kommilitonen Luisa Vetter, Gloria Negm El Din, Yannick Schrödel und Vanessa Ströhlein die Arbeitsgruppe Datenschutz leitete. Die Studierenden zeigten den Teilnehmern, welche Nutzerdaten wie gespeichert werden. Ein Beispiel: Facebook. Das Unternehmen mit Sitz im Silicon Valley besitzt den größten Datenspeicher der Welt. Gesammelt werden sowohl aktive als auch passive Daten. Das heißt, ob Kommentare, Likes und Nachrichten auf der einen oder das Suchen von Personen und Begriffen auf der anderen Seite, Facebook führt alle Daten eines Nutzers zusammen und erstellt so sukzessive ein Persönlichkeitsprofil. Dieses nutzt der Social-Media-Dienst unter anderem für den Weiterverkauf an zahlungskräftige Werbekunden. Ein Tipp der Studierenden: Wer nicht auf Facebook verzichten möchte, kann sich selbst einen Überblick verschaffen, was der Konzern so alles über das eigene Konto archiviert. Dafür einfach in den allgemeinen Einstellungen eine Kopie der eigenen Facebook-Daten laden. „Man muss die Chancen und Risiken von Onlinediensten genau abwägen und sich entscheiden, was für einen selbst am besten erscheint“, lautet das Fazit von Sophie Schmidt. Ein Schlüssel ist sicher auch der verantwortliche Umgang mit persönlichen Daten, um zumindest gefühlt etwas mehr Kontrolle und damit Sicherheit in der Nutzung von Google, Instagram und Co. zu erlangen.&#13;
Der Fachtag ist Herzstück und Ergebnis des interdisziplinären Projekts „Orientierung in digitalen Welten“. Unter Leitung von Prof. Dr. Christian Holtorf und Dr. Thomas Kriza beschäftigten sich Studierende der Betriebs-, Industrie- und Versicherungswirtschaft sowie der Sozialen Arbeit zwei Semester lang mit den vier Themen Urheberrecht im Internet, Datenschutz in der virtuellen Welt, authentisches Leben online und Politik &amp; Fake News. Alle vier Bereiche konnten von den Teilnehmern des Fachtags als Workshop besucht werden. Die Resonanz war so gut, dass mehrere Teilnehmer die Studierenden anschließend dazu ermutigten, den Fachtag in anderen Städten zu wiederholen. <br /> Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung durch die „Partnerschaft für Demokratie in den Stadt Coburg“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Schon das bloße Aufrufen einer Website im Internet genügt, um einen digitalen Fußabdruck zu hinterlassen. Doch wir nutzen das World Wide Web für vieles mehr, wir streamen Filme, snapchaten mit Freunden und verbinden sogar unsere Haushaltsgeräte mit einer App. Doch was passiert dabei mit unseren Daten und wie sicher sind diese?</em>&#13;
Dem Thema widmete sich Studierende der Hochschule Coburg auf dem Fachtag „Leben in digitalen Welten“ in Lautertal. Einen Tag lang konnten rund 60 Teilnehmer und Referenten, darunter Pädagogen, Lehrkräfte sowie ehrenamtlich Tätige, in verschiedenen Workshops Einblicke erhalten, welche Veränderungen speziell mit Blick auf die Arbeit mit jungen Menschen mit der fortschreitenden Digitalisierung verbunden sind. Zum Fachtag eingeladen hatten Studierende der Hochschule Coburg, das Amt für Jugend und Familie der Stadt Coburg sowie die Evangelische Jugendbildungsstätte Neukirchen. &#13;
„Wir werden immer mehr zum gläsernen Konsumenten“, sagt Sophie Schmidt, die im dritten Semester Betriebswirtschaft studiert und gemeinsam mit ihren Kommilitonen Luisa Vetter, Gloria Negm El Din, Yannick Schrödel und Vanessa Ströhlein die Arbeitsgruppe Datenschutz leitete. Die Studierenden zeigten den Teilnehmern, welche Nutzerdaten wie gespeichert werden. Ein Beispiel: Facebook. Das Unternehmen mit Sitz im Silicon Valley besitzt den größten Datenspeicher der Welt. Gesammelt werden sowohl aktive als auch passive Daten. Das heißt, ob Kommentare, Likes und Nachrichten auf der einen oder das Suchen von Personen und Begriffen auf der anderen Seite, Facebook führt alle Daten eines Nutzers zusammen und erstellt so sukzessive ein Persönlichkeitsprofil. Dieses nutzt der Social-Media-Dienst unter anderem für den Weiterverkauf an zahlungskräftige Werbekunden. Ein Tipp der Studierenden: Wer nicht auf Facebook verzichten möchte, kann sich selbst einen Überblick verschaffen, was der Konzern so alles über das eigene Konto archiviert. Dafür einfach in den allgemeinen Einstellungen eine Kopie der eigenen Facebook-Daten laden. „Man muss die Chancen und Risiken von Onlinediensten genau abwägen und sich entscheiden, was für einen selbst am besten erscheint“, lautet das Fazit von Sophie Schmidt. Ein Schlüssel ist sicher auch der verantwortliche Umgang mit persönlichen Daten, um zumindest gefühlt etwas mehr Kontrolle und damit Sicherheit in der Nutzung von Google, Instagram und Co. zu erlangen.&#13;
Der Fachtag ist Herzstück und Ergebnis des interdisziplinären Projekts „Orientierung in digitalen Welten“. Unter Leitung von Prof. Dr. Christian Holtorf und Dr. Thomas Kriza beschäftigten sich Studierende der Betriebs-, Industrie- und Versicherungswirtschaft sowie der Sozialen Arbeit zwei Semester lang mit den vier Themen Urheberrecht im Internet, Datenschutz in der virtuellen Welt, authentisches Leben online und Politik &amp; Fake News. Alle vier Bereiche konnten von den Teilnehmern des Fachtags als Workshop besucht werden. Die Resonanz war so gut, dass mehrere Teilnehmer die Studierenden anschließend dazu ermutigten, den Fachtag in anderen Städten zu wiederholen. <br /> Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung durch die „Partnerschaft für Demokratie in den Stadt Coburg“.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Coburger_Weg_Digitale_Welt-1024x693.jpg"
                        fileSize="149672"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="693"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Elektronisches „Mensch ärgere dich nicht“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/elektronisches-mensch-aergere-dich-nicht/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Nov 2017 11:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/elektronisches-mensch-aergere-dich-nicht/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Gewürfelt wird elektronisch, die Spielfiguren kommen aus dem 3 D-Drucker und als Spielfeld dient eine selbst konstruierte Metallplattform. So ist der Plan, dem sich 14 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse des Coburger Gymnasiums Ernestinum verschrieben haben. Bei der Umsetzung werden sie von der Hochschule Coburg und Unternehmen aus der Region unterstützt.</em>&#13;
Die Schülerinnen und Schüler engagieren sich unter der Leitung ihres Lehrers Thomas Porombka außerhalb der Unterrichtszeit für dieses besondere Projekt. Von der CAD-Zeichnung über die Blechbearbeitung bis zur Programmierung des elektronischen Würfels, der Endmontage und dem Drucken der Spielfiguren arbeitet jeder an seinem persönlichen Spiel. Zur Seite stehen den Schülerinnen und Schülern die Ausbildungsleiter und Lehrlinge der Unternehmen. Zum Schluss lernen sie bei der Industrie- und Handelskammer zu Coburg noch, wie sie kalkulieren müssten, wenn sie ihr Unikat verkaufen wollten. Aber das ist für die Schülerinnen und Schüler nur reine Theorie. Denn das fertige Spiel bekommt sicher im Jugendzimmer einen Ehrenplatz. &#13;
Das Projekt läuft im Rahmen des Programms „Jungingenieur-Pass“, an dem neben der Hochschule Coburg und dem Institut für Sensor- und Aktortechnik, die IHK zu Coburg und die Unternehmen Kaeser Kompressoren, Waldrich Maschinenbau, Lasco Maschinenbau, Kapp und Niles, Schink Blechbearbeitung &amp; Metallbau sowie Brose Fahrzeugteile beteiligt sind. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei – ganz nebenbei – den Ingenieurberuf und die Unternehmen aus der Region kennen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Gewürfelt wird elektronisch, die Spielfiguren kommen aus dem 3 D-Drucker und als Spielfeld dient eine selbst konstruierte Metallplattform. So ist der Plan, dem sich 14 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse des Coburger Gymnasiums Ernestinum verschrieben haben. Bei der Umsetzung werden sie von der Hochschule Coburg und Unternehmen aus der Region unterstützt.</em>&#13;
Die Schülerinnen und Schüler engagieren sich unter der Leitung ihres Lehrers Thomas Porombka außerhalb der Unterrichtszeit für dieses besondere Projekt. Von der CAD-Zeichnung über die Blechbearbeitung bis zur Programmierung des elektronischen Würfels, der Endmontage und dem Drucken der Spielfiguren arbeitet jeder an seinem persönlichen Spiel. Zur Seite stehen den Schülerinnen und Schülern die Ausbildungsleiter und Lehrlinge der Unternehmen. Zum Schluss lernen sie bei der Industrie- und Handelskammer zu Coburg noch, wie sie kalkulieren müssten, wenn sie ihr Unikat verkaufen wollten. Aber das ist für die Schülerinnen und Schüler nur reine Theorie. Denn das fertige Spiel bekommt sicher im Jugendzimmer einen Ehrenplatz. &#13;
Das Projekt läuft im Rahmen des Programms „Jungingenieur-Pass“, an dem neben der Hochschule Coburg und dem Institut für Sensor- und Aktortechnik, die IHK zu Coburg und die Unternehmen Kaeser Kompressoren, Waldrich Maschinenbau, Lasco Maschinenbau, Kapp und Niles, Schink Blechbearbeitung &amp; Metallbau sowie Brose Fahrzeugteile beteiligt sind. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei – ganz nebenbei – den Ingenieurberuf und die Unternehmen aus der Region kennen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppe_1_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Prototyp_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Macht Karriere!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/macht-karriere/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Nov 2017 11:32:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/macht-karriere/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Obwohl Frauen genauso oft promovieren wie Männer, machen sie danach kaum Karriere. Die Hochschule Coburg stellt ihren Doktorandinnen nun Mentor*Innen zur Seite. Sie sollen Mut machen für den Weg nach oben.</em>&#13;
Bis zur Promotion macht das Geschlecht keinen Unterschied. Danach kommt der Schnitt. In der Wissenschaft genauso wie in der Wirtschaft: Der Frauenanteil bei den Professuren liegt bei 23,4 Prozent, der Anteil an Frauen in Führungspositionen bei 22,5 Prozent. „Frauen trauen sich häufig nicht mehr zu oder zweifeln an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Vizepräsidentin für Forschung an der Hochschule Coburg. Unter ihrer Federführung hat die Hochschule deshalb ein Mentoringprogramm für Doktorandinnen gestartet. Es ist das erste Programm an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften, das sich so explizit der Förderung von Doktorandinnen widmet. Frauen, die selbst Karriere gemacht haben, stehen den jungen Wissenschaftlerinnen zur Seite. Aber auch männliche Mentoren machen mit und geben Wissen und Erfahrung weiter.&#13;
 Ein Jahr lang gehen Doktorandin und Mentor*in ein ganz spezielles Verhältnis ein. Die Doktorandin kann wichtige Fragen mit einer Vertrauensperson besprechen, sich Tipps und Inspiration holen, aber auch neue Netzwerke und Kontakte nutzen. Die Mentor*innen ermöglichen Einblicke in ihre Arbeitswelt, zeigen mögliche Karrierewege auf und ermutigen die Mentees, ihre Ziele zu erreichen. „Nach meiner Promotion stand ich selber vor der Entscheidung, wie es nun weitergehen soll.“, sagt Dr. Saskia Graf, wissenschaftliche Referentin der Bayerischen Forschungsallianz. „Die Erfahrung, die ich sammeln konnte, gebe ich jetzt gerne weiter.“ &#13;
22 Frauen promovieren aktuell an der Hochschule Coburg. Sieben von ihnen nehmen am ersten Durchgang des Mentorings teil. Mentor*innen und Mentees werden vorher geschult. Was kann man von einem Mentoring erwarten – was nicht. Welche Fragen können besprochen werden - welche nicht. Seminare, Persönlichkeitstrainings und Netzwerkveranstaltungen bei Unternehmen begleiten das Mentoring. Gefördert wird das Programm mit Mitteln aus dem Professorinnenprogramm II von Bund und Ländern.&#13;
Ansprechpartnerin: Dr. Renate Lucke, ForschungsTransferCenter der Hochschule Coburg, Telefon 09561 317-267, E-Mail: <a href="mailto:renate.lucke@hs-coburg.de">renate.lucke@hs-coburg.de</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Obwohl Frauen genauso oft promovieren wie Männer, machen sie danach kaum Karriere. Die Hochschule Coburg stellt ihren Doktorandinnen nun Mentor*Innen zur Seite. Sie sollen Mut machen für den Weg nach oben.</em>&#13;
Bis zur Promotion macht das Geschlecht keinen Unterschied. Danach kommt der Schnitt. In der Wissenschaft genauso wie in der Wirtschaft: Der Frauenanteil bei den Professuren liegt bei 23,4 Prozent, der Anteil an Frauen in Führungspositionen bei 22,5 Prozent. „Frauen trauen sich häufig nicht mehr zu oder zweifeln an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Vizepräsidentin für Forschung an der Hochschule Coburg. Unter ihrer Federführung hat die Hochschule deshalb ein Mentoringprogramm für Doktorandinnen gestartet. Es ist das erste Programm an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften, das sich so explizit der Förderung von Doktorandinnen widmet. Frauen, die selbst Karriere gemacht haben, stehen den jungen Wissenschaftlerinnen zur Seite. Aber auch männliche Mentoren machen mit und geben Wissen und Erfahrung weiter.&#13;
 Ein Jahr lang gehen Doktorandin und Mentor*in ein ganz spezielles Verhältnis ein. Die Doktorandin kann wichtige Fragen mit einer Vertrauensperson besprechen, sich Tipps und Inspiration holen, aber auch neue Netzwerke und Kontakte nutzen. Die Mentor*innen ermöglichen Einblicke in ihre Arbeitswelt, zeigen mögliche Karrierewege auf und ermutigen die Mentees, ihre Ziele zu erreichen. „Nach meiner Promotion stand ich selber vor der Entscheidung, wie es nun weitergehen soll.“, sagt Dr. Saskia Graf, wissenschaftliche Referentin der Bayerischen Forschungsallianz. „Die Erfahrung, die ich sammeln konnte, gebe ich jetzt gerne weiter.“ &#13;
22 Frauen promovieren aktuell an der Hochschule Coburg. Sieben von ihnen nehmen am ersten Durchgang des Mentorings teil. Mentor*innen und Mentees werden vorher geschult. Was kann man von einem Mentoring erwarten – was nicht. Welche Fragen können besprochen werden - welche nicht. Seminare, Persönlichkeitstrainings und Netzwerkveranstaltungen bei Unternehmen begleiten das Mentoring. Gefördert wird das Programm mit Mitteln aus dem Professorinnenprogramm II von Bund und Ländern.&#13;
Ansprechpartnerin: Dr. Renate Lucke, ForschungsTransferCenter der Hochschule Coburg, Telefon 09561 317-267, E-Mail: <a href="mailto:renate.lucke@hs-coburg.de">renate.lucke@hs-coburg.de</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mentoring_5773_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Aktiv werden im Alter? Kein Problem!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aktiv-werden-im-alter-kein-problem/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Nov 2017 07:51:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aktiv-werden-im-alter-kein-problem/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im Rahmen des Projekts GeWinn werden Seniorengruppen gemeinsam aktiv für ihre eigene Gesundheit. Am 21. November trafen sich die Gruppenleiter*innen aus den beteiligten Landkreisen zum ersten Mal an der Hochschule Coburg in großer Runde zum Erfahrungsaustausch.</em>&#13;
Das Projekt sei bis hierhin ein Erfolg und alle Teilnehmer*innen echte GeWinner, da waren sich die Eingeladenen bereits zu Beginn des Treffens einig. Seit Februar 2017 wird die Gesundheitskompetenz von Senior*innen im Alter 60 Plus im Programm „Das tut mir gut! Gemeinsam aktiv und gesund älter werden“ in Hinblick auf Bewegung, Ernährung und den Umgang mit chronischen Erkrankungen geschult. Die Stimmung untereinander wurde als durchweg positiv bewertet. Nicht zuletzt aufgrund der vielen Aktivitäten, die als Gruppe wahrgenommen werden. Man besuche zusammen das Thermalbad, nehme an Gymnastikkursen teil oder probiere die Seniorensportgeräte im Generationenpark Bad Rodach aus. „Bei uns ist eine tolle Gruppendynamik entstanden“, lobt Ingeborg Mauksch ihre Schützlinge aus dem Landkreis Ansbach. Man hätte auch schon gemeinsam das Theater in Nürnberg besucht, denn die Unternehmungen müssen nicht immer sportlicher Natur sein. So koche man auch zusammen und setze sich dabei bewusst mit gesunden Lebensmitteln auseinander. „Bei GeWinn geht es uns um das Aktivieren des Einzelnen innerhalb der Gruppe. Leute mitzureißen, das ist der Hintergedanke“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Holger Hassel vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg. „Das Zusammengehörigkeitsgefühl hat sich bei uns sehr gesteigert und es sind schon viele Freundschaften entstanden“, sagt Gruppenleiterin Ingrid Hesselbach aus dem Landkreis Würzburg. „Für unsere Gruppe ist es etwas Besonderes, Teil eines Forschungsprojekts zu sein. Das hat uns immer wieder motiviert“, erzählt Walter Lorper aus dem Landkreis Coburg. Die gute Stimmung in den Gruppen spiegle die gute Arbeit der Gruppenleiter*innen wider, findet Hassel. &#13;
Es gibt aber auch Diskussionspunkte. Die Nutzung von &nbsp;digitalen Medien – die auch auf dem Programm steht – spalte die Gruppen oft in diejenigen, die sich dafür interessieren und diejenigen, die nichts damit anfangen können oder wollen. „Das war bei uns eben nicht in der Muttermilch wie bei den Kindern heutzutage“, schmunzelt Barbara Degner aus dem Landkreis Coburg. Auch die Frage, wie es nach Ablauf des Projektzeitraums weitergehen soll und wie neue Senior*innen für das Programm begeistert werden können, wurde angesprochen. „Es ist unser Ziel, in jedem Landkreis einen Abschlussworkshop zu geben, den wir auch für neue Interessierte öffnen wollen“, berichtet Hassel von den Zukunftsplänen.&#13;
Zum ersten gemeinsamen Erfahrungsaustausch waren 17 bayrische Gruppenleiter*innen nach Coburg gekommen. Eingeladen wurden sie von den Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Sandra Nold und Alvia Killenberg, die das Projekt betreuen. „Ziel der Veranstaltung war das landkreisübergreifende Kennenlernen der Gruppenleiter*innen“, so Nold. „Außerdem wollten wir erfahren, wo noch Unterstützungsbedarf besteht“, fügt Killenberg hinzu.&#13;
Aus Bayern nehmen insgesamt 20 Seniorengruppen an dem Forschungsprojekt teil. Sie verteilen sich auf die Landkreise Coburg, Ansbach, Würzburg und Passau. Die Gruppenleiter*innen selbst sind ebenfalls Senior*innen. Sie haben eine moderierende Funktion und regen die Teilnehmer*innen zu Diskussionen und Übungen rund ums Thema Aktiv werden im Alter an. Das Programm läuft noch bis Frühjahr 2018. Im Anschluss wertet das Projektteam aus, wie das Gruppenprogramm bei den Senior*innen angekommen ist und ob sich dadurch etwas an der Gesundheit und Lebensqualität verändert hat.&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im Rahmen des Projekts GeWinn werden Seniorengruppen gemeinsam aktiv für ihre eigene Gesundheit. Am 21. November trafen sich die Gruppenleiter*innen aus den beteiligten Landkreisen zum ersten Mal an der Hochschule Coburg in großer Runde zum Erfahrungsaustausch.</em>&#13;
Das Projekt sei bis hierhin ein Erfolg und alle Teilnehmer*innen echte GeWinner, da waren sich die Eingeladenen bereits zu Beginn des Treffens einig. Seit Februar 2017 wird die Gesundheitskompetenz von Senior*innen im Alter 60 Plus im Programm „Das tut mir gut! Gemeinsam aktiv und gesund älter werden“ in Hinblick auf Bewegung, Ernährung und den Umgang mit chronischen Erkrankungen geschult. Die Stimmung untereinander wurde als durchweg positiv bewertet. Nicht zuletzt aufgrund der vielen Aktivitäten, die als Gruppe wahrgenommen werden. Man besuche zusammen das Thermalbad, nehme an Gymnastikkursen teil oder probiere die Seniorensportgeräte im Generationenpark Bad Rodach aus. „Bei uns ist eine tolle Gruppendynamik entstanden“, lobt Ingeborg Mauksch ihre Schützlinge aus dem Landkreis Ansbach. Man hätte auch schon gemeinsam das Theater in Nürnberg besucht, denn die Unternehmungen müssen nicht immer sportlicher Natur sein. So koche man auch zusammen und setze sich dabei bewusst mit gesunden Lebensmitteln auseinander. „Bei GeWinn geht es uns um das Aktivieren des Einzelnen innerhalb der Gruppe. Leute mitzureißen, das ist der Hintergedanke“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Holger Hassel vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg. „Das Zusammengehörigkeitsgefühl hat sich bei uns sehr gesteigert und es sind schon viele Freundschaften entstanden“, sagt Gruppenleiterin Ingrid Hesselbach aus dem Landkreis Würzburg. „Für unsere Gruppe ist es etwas Besonderes, Teil eines Forschungsprojekts zu sein. Das hat uns immer wieder motiviert“, erzählt Walter Lorper aus dem Landkreis Coburg. Die gute Stimmung in den Gruppen spiegle die gute Arbeit der Gruppenleiter*innen wider, findet Hassel. &#13;
Es gibt aber auch Diskussionspunkte. Die Nutzung von &nbsp;digitalen Medien – die auch auf dem Programm steht – spalte die Gruppen oft in diejenigen, die sich dafür interessieren und diejenigen, die nichts damit anfangen können oder wollen. „Das war bei uns eben nicht in der Muttermilch wie bei den Kindern heutzutage“, schmunzelt Barbara Degner aus dem Landkreis Coburg. Auch die Frage, wie es nach Ablauf des Projektzeitraums weitergehen soll und wie neue Senior*innen für das Programm begeistert werden können, wurde angesprochen. „Es ist unser Ziel, in jedem Landkreis einen Abschlussworkshop zu geben, den wir auch für neue Interessierte öffnen wollen“, berichtet Hassel von den Zukunftsplänen.&#13;
Zum ersten gemeinsamen Erfahrungsaustausch waren 17 bayrische Gruppenleiter*innen nach Coburg gekommen. Eingeladen wurden sie von den Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Sandra Nold und Alvia Killenberg, die das Projekt betreuen. „Ziel der Veranstaltung war das landkreisübergreifende Kennenlernen der Gruppenleiter*innen“, so Nold. „Außerdem wollten wir erfahren, wo noch Unterstützungsbedarf besteht“, fügt Killenberg hinzu.&#13;
Aus Bayern nehmen insgesamt 20 Seniorengruppen an dem Forschungsprojekt teil. Sie verteilen sich auf die Landkreise Coburg, Ansbach, Würzburg und Passau. Die Gruppenleiter*innen selbst sind ebenfalls Senior*innen. Sie haben eine moderierende Funktion und regen die Teilnehmer*innen zu Diskussionen und Übungen rund ums Thema Aktiv werden im Alter an. Das Programm läuft noch bis Frühjahr 2018. Im Anschluss wertet das Projektteam aus, wie das Gruppenprogramm bei den Senior*innen angekommen ist und ob sich dadurch etwas an der Gesundheit und Lebensqualität verändert hat.&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Seniorentreffen_GeWinn_Gruppenbild.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Seniorentreffen_GeWinn_Smartphone.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Seniorentreffen_GeWinn_Erfahrungsaustausch.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Dem Regen davon gelaufen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/dem-regen-davon-gelaufen/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Nov 2017 11:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/dem-regen-davon-gelaufen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Trotz strömenden Regens: 563,9 Kilometer sind Studierende und Beschäftigte der Hochschule Coburg beim ersten CampusLauf zusammen gelaufen. Mit dem durch die Teilnehmerbeiträge eingenommenen Geld</em><em> kann die Hochschule nun Outdoor-Sportgeräte anschaffen.</em></p>&#13;
<p>Bewegung und soziales Engagement zu vereinen, das war das Ziel des CampusLauf. Es ging also nicht um Schnelligkeit, sondern jeder Teilnehmer wählte sein Lauftempo nach eigenem Wohlbefinden. Zwei Strecken standen den Läufern zur Verfügung: die kleine Route führte um den Campus Friedrich Streib (900 m), die größere mit 3,6 km vom Campus Friedrich Streib zum Campus Design und zurück. Wer wollte, konnte die Strecken mehrmals laufen. </p>&#13;
<p>Die von allen Läufern zusammen erlaufene Strecke wurde am Ende addiert und der Hochschulleitung symbolisch in Form eines Schecks übergeben. Der Gewinn aus den Teilnehmerbeiträgen soll außerdem in Sportgeräte für den Campus investiert werden. Der CampusLauf ist das Ergebnis eines interdisziplinären Projekts der Hochschule mit Studierenden der Sozialen Arbeit und der Integrativen Gesundheitsförderung. Zwei Semester beschäftigten sich die Studierenden mit der Planung und Koordination der Veranstaltung. Betreut wurden sie von den beiden Dozentinnen Annekatrin Bütterich (Integrative Gesundheitsförderung) und Beate Weigle (Soziale Arbeit). Vizepräsident Prof. Dr. Michael Lichtlein, passionierter Läufer und selbst Teilnehmer am CampusLauf, dankte allen Organisatoren und lobte die vielen Läufer für ihren Einsatz: „Es gibt eben kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. </p>&#13;
<p>Als Netzwerkpartner und Sponsoren beteiligten sich unter anderem die AOK Bayern, die Sparkasse Coburg-Lichtenfels, das Sportland, die Medau-Schule, RunningBros, Innocent und Amnesty International. Für einen ansprechenden Ausklang des Laufes sorgte ein ComeTogether in der Brose-Aula mit Foodtruck, umrahmt durch ein Programm mit Aktionsgeräten, einer Verlosung und Informationsständen der externen Partner. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Trotz strömenden Regens: 563,9 Kilometer sind Studierende und Beschäftigte der Hochschule Coburg beim ersten CampusLauf zusammen gelaufen. Mit dem durch die Teilnehmerbeiträge eingenommenen Geld</em><em> kann die Hochschule nun Outdoor-Sportgeräte anschaffen.</em></p>&#13;
<p>Bewegung und soziales Engagement zu vereinen, das war das Ziel des CampusLauf. Es ging also nicht um Schnelligkeit, sondern jeder Teilnehmer wählte sein Lauftempo nach eigenem Wohlbefinden. Zwei Strecken standen den Läufern zur Verfügung: die kleine Route führte um den Campus Friedrich Streib (900 m), die größere mit 3,6 km vom Campus Friedrich Streib zum Campus Design und zurück. Wer wollte, konnte die Strecken mehrmals laufen. </p>&#13;
<p>Die von allen Läufern zusammen erlaufene Strecke wurde am Ende addiert und der Hochschulleitung symbolisch in Form eines Schecks übergeben. Der Gewinn aus den Teilnehmerbeiträgen soll außerdem in Sportgeräte für den Campus investiert werden. Der CampusLauf ist das Ergebnis eines interdisziplinären Projekts der Hochschule mit Studierenden der Sozialen Arbeit und der Integrativen Gesundheitsförderung. Zwei Semester beschäftigten sich die Studierenden mit der Planung und Koordination der Veranstaltung. Betreut wurden sie von den beiden Dozentinnen Annekatrin Bütterich (Integrative Gesundheitsförderung) und Beate Weigle (Soziale Arbeit). Vizepräsident Prof. Dr. Michael Lichtlein, passionierter Läufer und selbst Teilnehmer am CampusLauf, dankte allen Organisatoren und lobte die vielen Läufer für ihren Einsatz: „Es gibt eben kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. </p>&#13;
<p>Als Netzwerkpartner und Sponsoren beteiligten sich unter anderem die AOK Bayern, die Sparkasse Coburg-Lichtenfels, das Sportland, die Medau-Schule, RunningBros, Innocent und Amnesty International. Für einen ansprechenden Ausklang des Laufes sorgte ein ComeTogether in der Brose-Aula mit Foodtruck, umrahmt durch ein Programm mit Aktionsgeräten, einer Verlosung und Informationsständen der externen Partner. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusLauf_Laeufer.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusLauf_Gruppe.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende aus Bamberg und Coburg forschen gemeinsam]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-aus-bamberg-und-coburg-forschen-gemeinsam/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Nov 2017 07:51:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-aus-bamberg-und-coburg-forschen-gemeinsam/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Seit Beginn des Wintersemesters 2017/2018 forschen Informatik-Studierende der Hochschule Coburg und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im neuen Innovationslabor „Living Lab Bamberg“ zu Smart Cities, den digitalen Städten der Zukunft.</em>&#13;
Insgesamt 75 Studierende der Fakultät Elektrotechnik und Informatik aus Coburg und der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik aus Bamberg forschen in vier Projektgruppen. Drei Gruppen beschäftigen sich damit, Sensoren zu untersuchen, Daten zu visualisieren oder Software und Spielekonzepte zu entwickeln. Die vierte Gruppe arbeitet an einem gemeinsamen Projekt der Hochschule Coburg und der Universität Bamberg. Unter der Leitung von Prof. Dr. Daniela Nicklas, Inhaberin des Lehrstuhls für Informatik in Bamberg, und Prof. Dr. Thomas Wieland von der Fakultät Elektrotechnik und Informatik in Coburg untersuchen sie die Frage: „Wie gut ist unsere Luft?“ Dazu werten die Studierenden Feinstaubsensoren sogenannter Citizen-Science-Projekte aus, die Bürger*innen in den Straßen Bambergs angebracht haben und beurteilen deren Qualität. Ziel des Projekts ist es, die Datenqualität dieser kostengünstigen Sensoren zu bewerten und zu verbessern und den Einfluss von Faktoren wie Luftfeuchtigkeit oder Wind auf die Messgeräte zu bestimmen. &#13;
Durch die Projektarbeiten soll den Teilnehmer*innen die grundlegende Idee eines Realweltlabors vermittelt werden: „Die Studierenden profitieren im gegenseitigen Austausch von wissenschaftlichem Fachwissen, praktischer Forschung und geteiltem Erfahrungsschatz“, erklärt Daniela Nicklas. Im Living Lab Bamberg sind nicht nur verschiedene Hochschulen, Lehrstühle und Projekte vernetzt, sondern auch neun weitere Innovationslabore in Bayern, die miteinander in Kontakt stehen. Die studentischen Teilnehmer*innen erhalten außerdem eine fundierte Ausbildung in Sachen Projektmanagement. Damit werden sie schon während des Studiums auf die Zusammenarbeit mit Firmen vorbereitet.&#13;
Im Frühjahr 2018 werden die Ergebnisse der vier Projekte vor zukünftigen Projektgruppen, Interessierten und Unternehmen präsentiert. Im Sommersemester 2018 soll es dann erste Gemeinschaftsprojekte mit lokalen Partnerunternehmen geben, um den Studierenden den Berufseinstieg zu erleichtern und Start-Ups zu fördern. Das Labor wird für zwei Jahre mit 220.000 Euro vom Zentrum Digitalisierung Bayern gefördert und findet im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Seit Beginn des Wintersemesters 2017/2018 forschen Informatik-Studierende der Hochschule Coburg und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im neuen Innovationslabor „Living Lab Bamberg“ zu Smart Cities, den digitalen Städten der Zukunft.</em>&#13;
Insgesamt 75 Studierende der Fakultät Elektrotechnik und Informatik aus Coburg und der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik aus Bamberg forschen in vier Projektgruppen. Drei Gruppen beschäftigen sich damit, Sensoren zu untersuchen, Daten zu visualisieren oder Software und Spielekonzepte zu entwickeln. Die vierte Gruppe arbeitet an einem gemeinsamen Projekt der Hochschule Coburg und der Universität Bamberg. Unter der Leitung von Prof. Dr. Daniela Nicklas, Inhaberin des Lehrstuhls für Informatik in Bamberg, und Prof. Dr. Thomas Wieland von der Fakultät Elektrotechnik und Informatik in Coburg untersuchen sie die Frage: „Wie gut ist unsere Luft?“ Dazu werten die Studierenden Feinstaubsensoren sogenannter Citizen-Science-Projekte aus, die Bürger*innen in den Straßen Bambergs angebracht haben und beurteilen deren Qualität. Ziel des Projekts ist es, die Datenqualität dieser kostengünstigen Sensoren zu bewerten und zu verbessern und den Einfluss von Faktoren wie Luftfeuchtigkeit oder Wind auf die Messgeräte zu bestimmen. &#13;
Durch die Projektarbeiten soll den Teilnehmer*innen die grundlegende Idee eines Realweltlabors vermittelt werden: „Die Studierenden profitieren im gegenseitigen Austausch von wissenschaftlichem Fachwissen, praktischer Forschung und geteiltem Erfahrungsschatz“, erklärt Daniela Nicklas. Im Living Lab Bamberg sind nicht nur verschiedene Hochschulen, Lehrstühle und Projekte vernetzt, sondern auch neun weitere Innovationslabore in Bayern, die miteinander in Kontakt stehen. Die studentischen Teilnehmer*innen erhalten außerdem eine fundierte Ausbildung in Sachen Projektmanagement. Damit werden sie schon während des Studiums auf die Zusammenarbeit mit Firmen vorbereitet.&#13;
Im Frühjahr 2018 werden die Ergebnisse der vier Projekte vor zukünftigen Projektgruppen, Interessierten und Unternehmen präsentiert. Im Sommersemester 2018 soll es dann erste Gemeinschaftsprojekte mit lokalen Partnerunternehmen geben, um den Studierenden den Berufseinstieg zu erleichtern und Start-Ups zu fördern. Das Labor wird für zwei Jahre mit 220.000 Euro vom Zentrum Digitalisierung Bayern gefördert und findet im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Living_Lab_Nicklas_Wieland.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Living_Lab_Projektgruppen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Chancen für Alzheimerforschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-chancen-fuer-alzheimerforschung/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Nov 2017 08:07:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-chancen-fuer-alzheimerforschung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Bis heute kann Alzheimer-Demenz nur symptomatisch behandelt werden. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke.html">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a> will das ändern. Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) fördert ihr Forschungsprojekt zur Therapie von Alzheimer-Demenz nun mit 99.100 Euro. </em>&#13;
Voraussichtlich ab Februar 2018 arbeitet Susanne Aileen Funke mit zwei Doktorand*innen an einer Substanz, die die Interaktion des Tau-Proteins hemmen soll. Dieses Protein steht im Verdacht, für die Entstehung von Alzheimer mitverantwortlich zu sein. Es verklumpt mit sich selbst, verliert seine Funktion und übt krankmachende Effekte auf die Nervenzellen aus. Kooperationspartner des Forschungsprojekts ist Prof. Dr. Eckhard Mandelkow vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn. &#13;
Die AFI setzt sich seit mehr als 25 Jahren für die Heilung von Alzheimer ein. Die Stiftung finanziert sich aus privaten Spendengeldern. „Private Forschungsförderung ist für Wissenschaftler an Hochschulen für angewandte Wissenschaften besonders wichtig, weil unsere Grundfinanzierung keine Gelder für Forschung beinhaltet“, erklärt Funke. Das mache das Forschen zu einer größeren Herausforderung.&#13;
Professorin Funke ist seit 2006 in der Alzheimerforschung tätig. Seit 2016 ist sie Vizepräsidentin für Forschung an der Hochschule Coburg und leitet zusammen mit Prof. Dr. Stefan Kalkhof und Prof. Dr. Matthias Noll das Institut für Bioanalytik. Was ihre neueste Untersuchung angeht, blickt sie zuversichtlich in die Zukunft: „Ich hoffe, dass die Alzheimer-Forschung in zehn Jahren soweit gediehen ist, dass ich mich nach einem neuen Betätigungsfeld umsehen muss. Das ist vor allem den vielen Betroffenen zu wünschen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Bis heute kann Alzheimer-Demenz nur symptomatisch behandelt werden. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-susanne-aileen-funke.html">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a> will das ändern. Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) fördert ihr Forschungsprojekt zur Therapie von Alzheimer-Demenz nun mit 99.100 Euro. </em>&#13;
Voraussichtlich ab Februar 2018 arbeitet Susanne Aileen Funke mit zwei Doktorand*innen an einer Substanz, die die Interaktion des Tau-Proteins hemmen soll. Dieses Protein steht im Verdacht, für die Entstehung von Alzheimer mitverantwortlich zu sein. Es verklumpt mit sich selbst, verliert seine Funktion und übt krankmachende Effekte auf die Nervenzellen aus. Kooperationspartner des Forschungsprojekts ist Prof. Dr. Eckhard Mandelkow vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn. &#13;
Die AFI setzt sich seit mehr als 25 Jahren für die Heilung von Alzheimer ein. Die Stiftung finanziert sich aus privaten Spendengeldern. „Private Forschungsförderung ist für Wissenschaftler an Hochschulen für angewandte Wissenschaften besonders wichtig, weil unsere Grundfinanzierung keine Gelder für Forschung beinhaltet“, erklärt Funke. Das mache das Forschen zu einer größeren Herausforderung.&#13;
Professorin Funke ist seit 2006 in der Alzheimerforschung tätig. Seit 2016 ist sie Vizepräsidentin für Forschung an der Hochschule Coburg und leitet zusammen mit Prof. Dr. Stefan Kalkhof und Prof. Dr. Matthias Noll das Institut für Bioanalytik. Was ihre neueste Untersuchung angeht, blickt sie zuversichtlich in die Zukunft: „Ich hoffe, dass die Alzheimer-Forschung in zehn Jahren soweit gediehen ist, dass ich mich nach einem neuen Betätigungsfeld umsehen muss. Das ist vor allem den vielen Betroffenen zu wünschen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Profin_Funke.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zehn Jahre CampusMesse in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zehn-jahre-campusmesse-in-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Nov 2017 08:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zehn-jahre-campusmesse-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Kontakte knüpfen, Karriere machen - zum zehnten Mal fand die CampusMesse an der Hochschule Coburg statt. Nicht nur Studierende können hier nach dem neuen Traumjob suchen.</em>&#13;
Größere Messestände und eine eigene App: Das waren die Besonderheiten im Jubiläumsjahr der CampusMesse. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Coburg lädt die Hochschule jedes Jahr Unternehmen und Einrichtungen ein, damit sie sich den Studierenden präsentieren können.&#13;
„Nur wenn die Absolventen hier einen zukunftsfähigen Job finden, bleiben sie in der Region“, betonte Dr. Andreas Engel, Vizepräsident der IHK zu Coburg. Mit jährlich rund 1000 Absolventen leistet die Hochschule einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchssicherung der heimischen Industrie. &#13;
82 Aussteller haben dieses Jahr an der Messe teilgenommen. 15 davon präsentierten sich auf dem Campus Design, die anderen auf dem Hauptcampus in der Friedrich-Streib-Straße. Vor einem Jahr gab es erstmals einen Messebetrieb an beiden Standorten. „Wir wollen den Studierenden aus allen Studiengängen die Möglichkeit geben, Arbeitgeber kennenzulernen“, erklärt Christian Erkenbrecher, Leiter des Career Service der Hochschule. Am Campus Design können sich deshalb Aussteller vorstellen, die vor allem nach Bauingenieuren, Designern, Architekten oder Innenarchitekten suchen. &#13;
Die CampusMesse ist aber nicht nur Karrieremesse für Studierende. „Prinzipiell können alle Akademiker aus der Region hier Kontakte knüpfen“, sagt Erkenbrecher. In der eigens für die Messe entwickelten App konnten sich die Besucher schon im Vorfeld über die Unternehmen und deren Angebote informieren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Kontakte knüpfen, Karriere machen - zum zehnten Mal fand die CampusMesse an der Hochschule Coburg statt. Nicht nur Studierende können hier nach dem neuen Traumjob suchen.</em>&#13;
Größere Messestände und eine eigene App: Das waren die Besonderheiten im Jubiläumsjahr der CampusMesse. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Coburg lädt die Hochschule jedes Jahr Unternehmen und Einrichtungen ein, damit sie sich den Studierenden präsentieren können.&#13;
„Nur wenn die Absolventen hier einen zukunftsfähigen Job finden, bleiben sie in der Region“, betonte Dr. Andreas Engel, Vizepräsident der IHK zu Coburg. Mit jährlich rund 1000 Absolventen leistet die Hochschule einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchssicherung der heimischen Industrie. &#13;
82 Aussteller haben dieses Jahr an der Messe teilgenommen. 15 davon präsentierten sich auf dem Campus Design, die anderen auf dem Hauptcampus in der Friedrich-Streib-Straße. Vor einem Jahr gab es erstmals einen Messebetrieb an beiden Standorten. „Wir wollen den Studierenden aus allen Studiengängen die Möglichkeit geben, Arbeitgeber kennenzulernen“, erklärt Christian Erkenbrecher, Leiter des Career Service der Hochschule. Am Campus Design können sich deshalb Aussteller vorstellen, die vor allem nach Bauingenieuren, Designern, Architekten oder Innenarchitekten suchen. &#13;
Die CampusMesse ist aber nicht nur Karrieremesse für Studierende. „Prinzipiell können alle Akademiker aus der Region hier Kontakte knüpfen“, sagt Erkenbrecher. In der eigens für die Messe entwickelten App konnten sich die Besucher schon im Vorfeld über die Unternehmen und deren Angebote informieren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusMesse_Studierende_klein-1024x683.jpg"
                        fileSize="142914"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusMesse_Beratung_klein-1024x808.jpg"
                        fileSize="157453"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="808"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusMesse_Michel-Engel-Schnabel_klein-1024x716.jpg"
                        fileSize="119439"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="716"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prüfung bestanden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/pruefung-bestanden/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Nov 2017 08:21:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/pruefung-bestanden/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Premiere für den Bachelor Elektro- und Informationstechnik: Der MINT-Studiengang hat seine Erstakkreditierung erhalten.</em>&#13;
Der Bachelor Elektro- und Informationstechnik verfüge über „eine klar definierte und sinnvolle Zielsetzung“ und die „notwendigen Ressourcen und organisatorischen Voraussetzungen“ seien gegeben, um das „Studiengangskonzept konsequent und zielgerichtet“ umzusetzen. Das bescheinigt die Agentur Acquin (Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungs- Institut). Auf Grundlage der Bologna-Kriterien wird dem Studiengang neben seiner Qualität auch die Einhaltung formaler Vorgaben nach europäischen Standards zertifiziert. &#13;
Hinter dem Akkreditierungsprozess steckt ein Verfahren, das grob in drei Phasen unterteilt wird: Vorbereitung (Erstellung der Selbstdokumentation), Begutachtung (Begehung, Gutachten und Stellungnahme) und gegebenenfalls eine Auflagenbearbeitung. „Wir haben den Prozess unter anderem dazu genutzt, unseren Modulkatalog zu vereinheitlichen“, erzählt Studiengangsleiter Prof. Dr. Hans-Joachim Jirmann. Durch die Akkreditierungsphase habe man auch den ein oder anderen nützlichen Denkanstoß für die Zukunft erhalten. Auch die eigenen Studierenden dürfen Feedback geben: „Wir führen regelmäßig Studierendenbefragungen durch und sind immer offen für Verbesserungsvorschläge“, so Jirmann weiter.&#13;
Neben der Elektro- und Informationstechnik wurden auch die Bachelorstudiengänge Automatisierungstechnik und Robotik sowie Energietechnik und Erneuerbare Energien erstakkreditiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Premiere für den Bachelor Elektro- und Informationstechnik: Der MINT-Studiengang hat seine Erstakkreditierung erhalten.</em>&#13;
Der Bachelor Elektro- und Informationstechnik verfüge über „eine klar definierte und sinnvolle Zielsetzung“ und die „notwendigen Ressourcen und organisatorischen Voraussetzungen“ seien gegeben, um das „Studiengangskonzept konsequent und zielgerichtet“ umzusetzen. Das bescheinigt die Agentur Acquin (Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungs- Institut). Auf Grundlage der Bologna-Kriterien wird dem Studiengang neben seiner Qualität auch die Einhaltung formaler Vorgaben nach europäischen Standards zertifiziert. &#13;
Hinter dem Akkreditierungsprozess steckt ein Verfahren, das grob in drei Phasen unterteilt wird: Vorbereitung (Erstellung der Selbstdokumentation), Begutachtung (Begehung, Gutachten und Stellungnahme) und gegebenenfalls eine Auflagenbearbeitung. „Wir haben den Prozess unter anderem dazu genutzt, unseren Modulkatalog zu vereinheitlichen“, erzählt Studiengangsleiter Prof. Dr. Hans-Joachim Jirmann. Durch die Akkreditierungsphase habe man auch den ein oder anderen nützlichen Denkanstoß für die Zukunft erhalten. Auch die eigenen Studierenden dürfen Feedback geben: „Wir führen regelmäßig Studierendenbefragungen durch und sind immer offen für Verbesserungsvorschläge“, so Jirmann weiter.&#13;
Neben der Elektro- und Informationstechnik wurden auch die Bachelorstudiengänge Automatisierungstechnik und Robotik sowie Energietechnik und Erneuerbare Energien erstakkreditiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_Elektrotechnik.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erster Financial Management Absolvent promoviert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erster-financial-management-absolvent-promoviert/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Nov 2017 06:36:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erster-financial-management-absolvent-promoviert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Obwohl Deutschland über eine große muslimische Bevölkerung verfügt, steht das islamische Bankwesen hierzulande noch am Anfang seiner Entwicklung. In seiner Doktorarbeit zeigt Muhammad Ashfaq die Potentiale von Shari’ah-konformen Islamic Banking and Finance Produkten auf. <br /></em>&#13;
Seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 ist das Thema Islamic Banking and Finance verstärkt in den Fokus der internationalen Finanzwirtschaft gerückt. Denn es hat die Krise nahezu unbeschadet überstanden. Das Islamic Banking hatte sich in den Jahrzehnten zuvor vor allem im Vereinigten Königreich dynamisch entwickelt, jedoch langsamer als die Zunahme der muslimischen Bevölkerung. Obwohl Deutschland über eine deutlich größere muslimische Bevölkerung verfügt als England, wo derartige Instrumente bereits fest etabliert sind, steht die Entwicklung dieser Produkte hierzulande noch am Anfang. Die Doktorarbeit liefert daher eine breit angelegte Betrachtung des Potentials von Shari’ah-konformen Islamic Banking and Finance Produkten in Deutschland. Sie ist die erste Studie dieser Art in Deutschland.&#13;
Ashfaq erstellte die kooperative Dissertation unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Victor J. Randall (Erstgutachten) und Prof. Dr. Mouez Khalfaoui (Zweitgutachten) vom Zentrum für Islamische Theologie der Eberhard Karls Universität Tübingen. Auch zukünftig bieten sich hier spannende Promotionsmöglichkeiten mit Bezug zum Islamic Banking and Finance. Insbesondere in den Bereichen FinTechs, Crowdfunding, Blockchain oder auch Socially Responsible Financing. &#13;
<strong>Der Autor:</strong>&#13;
Muhammad Ashfaq wurde 1985 in Lahore (Pakistan) geboren. Er studierte von 2009 bis 2011 im internationalen Studiengang Financial Management (Master of Business Administration, MBA) an der Hochschule Coburg. Dort ist er regelmäßig als Lehrbeauftragter tätig. Nachdem er einige Jahre Berufserfahrung in der deutschen Industrie gesammelt hat, promovierte Ashfaq im Oktober 2017 an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit ‚magna cum laude‘ zum Doktor der Philosophie (Dr. Phil.).&#13;
<strong>Bibliografische Angaben: </strong>&#13;
„Islamic Banking and Finance in Europe: The Case of Germany and United Kingdom”, Muhammad Ashfaq, erschienen 2017 bei Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften, ISBN 978-3-631-73321-9]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Obwohl Deutschland über eine große muslimische Bevölkerung verfügt, steht das islamische Bankwesen hierzulande noch am Anfang seiner Entwicklung. In seiner Doktorarbeit zeigt Muhammad Ashfaq die Potentiale von Shari’ah-konformen Islamic Banking and Finance Produkten auf. <br /></em>&#13;
Seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 ist das Thema Islamic Banking and Finance verstärkt in den Fokus der internationalen Finanzwirtschaft gerückt. Denn es hat die Krise nahezu unbeschadet überstanden. Das Islamic Banking hatte sich in den Jahrzehnten zuvor vor allem im Vereinigten Königreich dynamisch entwickelt, jedoch langsamer als die Zunahme der muslimischen Bevölkerung. Obwohl Deutschland über eine deutlich größere muslimische Bevölkerung verfügt als England, wo derartige Instrumente bereits fest etabliert sind, steht die Entwicklung dieser Produkte hierzulande noch am Anfang. Die Doktorarbeit liefert daher eine breit angelegte Betrachtung des Potentials von Shari’ah-konformen Islamic Banking and Finance Produkten in Deutschland. Sie ist die erste Studie dieser Art in Deutschland.&#13;
Ashfaq erstellte die kooperative Dissertation unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Victor J. Randall (Erstgutachten) und Prof. Dr. Mouez Khalfaoui (Zweitgutachten) vom Zentrum für Islamische Theologie der Eberhard Karls Universität Tübingen. Auch zukünftig bieten sich hier spannende Promotionsmöglichkeiten mit Bezug zum Islamic Banking and Finance. Insbesondere in den Bereichen FinTechs, Crowdfunding, Blockchain oder auch Socially Responsible Financing. &#13;
<strong>Der Autor:</strong>&#13;
Muhammad Ashfaq wurde 1985 in Lahore (Pakistan) geboren. Er studierte von 2009 bis 2011 im internationalen Studiengang Financial Management (Master of Business Administration, MBA) an der Hochschule Coburg. Dort ist er regelmäßig als Lehrbeauftragter tätig. Nachdem er einige Jahre Berufserfahrung in der deutschen Industrie gesammelt hat, promovierte Ashfaq im Oktober 2017 an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit ‚magna cum laude‘ zum Doktor der Philosophie (Dr. Phil.).&#13;
<strong>Bibliografische Angaben: </strong>&#13;
„Islamic Banking and Finance in Europe: The Case of Germany and United Kingdom”, Muhammad Ashfaq, erschienen 2017 bei Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften, ISBN 978-3-631-73321-9]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Promotion_Ashfaq_Dies_Academicus.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ausgezeichnete Versicherungswirtschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausgezeichnete-versicherungswirtschaft/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Nov 2017 13:59:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ausgezeichnete-versicherungswirtschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Zwei Absolventinnen der Versicherungswirtschaft haben für ihre Abschlussarbeit den ForumV-Preis erhalten. Überreicht wurden die Auszeichnungen beim 12. Nordbayerischen Versicherungstag an der Hochschule Coburg.</em>&#13;
ForumV ist ein Zusammenschluss von nordbayerischen Versicherungsunternehmen, Hochschulen und Verbänden, das sich mit der interdisziplinären Förderung der Versicherungswissenschaft befasst. Einmal im Jahr zeichnet es die besten Abschlussarbeiten von Studierenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Hochschule Coburg im Bereich Versicherungswirtschaft/Versicherungswissenschaft aus. In Coburg konnten Sarah Flurschütz und Katharina Klein mit ihren Arbeiten überzeugen. &#13;
Sarah Flurschütz setzte sich in ihrer Bachelorarbeit mit ausgewählten Implikationen zur Stärkung der positiven Wahrnehmung der privaten Rentenversicherung auseinander. Katharina Klein untersuchte in ihrer Masterarbeit Auswirkungen von Smart-Home-Technologien auf die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung. Sie betrachtete hierbei vor allem die Unternehmenssicht. Dotiert ist der Preis mit 500 Euro (Bachelor) und 800 Euro (Master). &#13;
Die Auszeichnungen erhielten die beiden Absolventinnen beim 12. Nordbayerischen Versicherungstag, der an der Hochschule Coburg stattfand. Dieses Jahr stand das Thema Prävention und Nachhaltigkeit im Fokus. Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beleuchteten in unterschiedlichen Vorträgen und Diskussionsrunden, dass Versicherungen mittlerweile mehr sind als reine Schadenregulierer. Neben der zentralen Aufgabe finanzielle Risiken abzusichern, werden Prävention und Nachhaltigkeit immer wichtiger.&#13;
In seiner Begrüßung betonte Klaus-Jürgen Heitmann, Vorstandssprecher der HUK-Coburg, die besondere Verantwortung der Versicherer. Diese beiden Themen müssten auch in einer digitalisierten Versicherungswelt die Bedeutung bekommen, die sie bisher innehaben. Prävention und Nachhaltigkeit, so Heitmann, müssten in allen Facetten gelebt werden, sei es in den Kundenbeziehungen, bei Kapitalanlagen oder in der Schadenverhütung.&#13;
Den Nordbayerischen Versicherungstag veranstaltet ForumV gemeinsam mit dem Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft Nordbayern-Thüringen. Moderiert wurde er von Prof. Dr. Petra Gruner.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Zwei Absolventinnen der Versicherungswirtschaft haben für ihre Abschlussarbeit den ForumV-Preis erhalten. Überreicht wurden die Auszeichnungen beim 12. Nordbayerischen Versicherungstag an der Hochschule Coburg.</em>&#13;
ForumV ist ein Zusammenschluss von nordbayerischen Versicherungsunternehmen, Hochschulen und Verbänden, das sich mit der interdisziplinären Förderung der Versicherungswissenschaft befasst. Einmal im Jahr zeichnet es die besten Abschlussarbeiten von Studierenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Hochschule Coburg im Bereich Versicherungswirtschaft/Versicherungswissenschaft aus. In Coburg konnten Sarah Flurschütz und Katharina Klein mit ihren Arbeiten überzeugen. &#13;
Sarah Flurschütz setzte sich in ihrer Bachelorarbeit mit ausgewählten Implikationen zur Stärkung der positiven Wahrnehmung der privaten Rentenversicherung auseinander. Katharina Klein untersuchte in ihrer Masterarbeit Auswirkungen von Smart-Home-Technologien auf die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung. Sie betrachtete hierbei vor allem die Unternehmenssicht. Dotiert ist der Preis mit 500 Euro (Bachelor) und 800 Euro (Master). &#13;
Die Auszeichnungen erhielten die beiden Absolventinnen beim 12. Nordbayerischen Versicherungstag, der an der Hochschule Coburg stattfand. Dieses Jahr stand das Thema Prävention und Nachhaltigkeit im Fokus. Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beleuchteten in unterschiedlichen Vorträgen und Diskussionsrunden, dass Versicherungen mittlerweile mehr sind als reine Schadenregulierer. Neben der zentralen Aufgabe finanzielle Risiken abzusichern, werden Prävention und Nachhaltigkeit immer wichtiger.&#13;
In seiner Begrüßung betonte Klaus-Jürgen Heitmann, Vorstandssprecher der HUK-Coburg, die besondere Verantwortung der Versicherer. Diese beiden Themen müssten auch in einer digitalisierten Versicherungswelt die Bedeutung bekommen, die sie bisher innehaben. Prävention und Nachhaltigkeit, so Heitmann, müssten in allen Facetten gelebt werden, sei es in den Kundenbeziehungen, bei Kapitalanlagen oder in der Schadenverhütung.&#13;
Den Nordbayerischen Versicherungstag veranstaltet ForumV gemeinsam mit dem Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft Nordbayern-Thüringen. Moderiert wurde er von Prof. Dr. Petra Gruner.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ForumV-Preistraeger-1024x650.jpg"
                        fileSize="114669"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="650"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Miteinander und voneinander lernen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/miteinander-und-voneinander-lernen/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Nov 2017 09:57:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/miteinander-und-voneinander-lernen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wer der russischen Sprache mächtig ist, hatte in der vergangenen Woche gute Chancen auf neue Gesprächspartner. Sieben Studierende aus Nowosibirsk waren an der Hochschule Coburg zu Gast.</em>&#13;
„So macht Studieren besonders viel Spaß!“ Diesen Satz hört <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-eduard-gerhardt.html">Prof. Dr. Eduard Gerhardt</a> immer dann, wenn deutsche und russische Bachelorstudierende der Betriebswirtschaft im Rahmen des Seminars „Internationales Projektmanagement“ zusammentreffen. Als Auslandsbeauftragter der Fakultät Wirtschaftswissenschaften hat Gerhardt die Kooperation der Hochschule Coburg mit der Novosibirsk State University ins Leben gerufen. Seit 2015 besuchen Coburger Studierende einmal im Jahr ihre Kommilitonen in Nowosibirsk und umgekehrt. Eine Woche lang waren russische Studierende nun in Coburg zu Gast. Gemeinsam mit ihren sechs deutschen Kommiliton*innen erarbeiteten sie Marketingmaßnahmen für die russische Firma Biovanta und erforschten, ob es in Deutschland einen Markt für deren Produkt aus dem Bereich der Nanotechnologie gibt. Professor Gerhardt sieht seine didaktischen Ziele durch die praktische Projektarbeit mehr als erreicht: „Die Studierenden zeigen immer ein sehr hohes Maß an Engagement, welches deutlich über das einer regulären Vorlesung hinausgeht. Trotz der hohen Arbeitsbelastung gibt es nie Beschwerden.“ &#13;
Ihre Zeit verbrachten die Gäste aus Nowosibirsk aber nicht nur auf dem Campus der Hochschule Coburg. „Wir besichtigten das Werksgelände der Audi AG in Neckarsulm und erkundeten die Städte Bamberg, Nürnberg und Würzburg“, erzählt Christina Lang. Sie studiert im 5. Semester Betriebswirtschaft und nahm nicht nur selbst am Studierendenaustausch teil, sondern betreute das Programm als Projektleiterin auch aus organisatorischer Sicht. Die Zusammenarbeit gehe aber auch noch über das gemeinsame Lernen hinaus: „Wir machten alle zusammen auch einmal einen Kochabend und erkundeten danach das Coburger Nachtleben.“ &#13;
Mittlerweile haben die russischen Studierenden die Hochschule Coburg wieder verlassen und sind zurück in ihre sibirische Heimat gekehrt. Einen bleibenden Eindruck haben sie und das gesamte Projekt aber auf jeden Fall hinterlassen: „Das Austauschprogramm ist definitiv gewinnbringend. Man verbessert seine Sprachkenntnisse enorm, die soziale Kompetenz wird gestärkt, die im Studium erlernten Theorien zum Projektmanagement werden durch das Praxisbeispiel besonders verständlich. Und: Man findet Freunde fürs Leben!“, blickt Christina Lang zurück.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wer der russischen Sprache mächtig ist, hatte in der vergangenen Woche gute Chancen auf neue Gesprächspartner. Sieben Studierende aus Nowosibirsk waren an der Hochschule Coburg zu Gast.</em>&#13;
„So macht Studieren besonders viel Spaß!“ Diesen Satz hört <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaftswissenschaften/personen/prof-dr-eduard-gerhardt.html">Prof. Dr. Eduard Gerhardt</a> immer dann, wenn deutsche und russische Bachelorstudierende der Betriebswirtschaft im Rahmen des Seminars „Internationales Projektmanagement“ zusammentreffen. Als Auslandsbeauftragter der Fakultät Wirtschaftswissenschaften hat Gerhardt die Kooperation der Hochschule Coburg mit der Novosibirsk State University ins Leben gerufen. Seit 2015 besuchen Coburger Studierende einmal im Jahr ihre Kommilitonen in Nowosibirsk und umgekehrt. Eine Woche lang waren russische Studierende nun in Coburg zu Gast. Gemeinsam mit ihren sechs deutschen Kommiliton*innen erarbeiteten sie Marketingmaßnahmen für die russische Firma Biovanta und erforschten, ob es in Deutschland einen Markt für deren Produkt aus dem Bereich der Nanotechnologie gibt. Professor Gerhardt sieht seine didaktischen Ziele durch die praktische Projektarbeit mehr als erreicht: „Die Studierenden zeigen immer ein sehr hohes Maß an Engagement, welches deutlich über das einer regulären Vorlesung hinausgeht. Trotz der hohen Arbeitsbelastung gibt es nie Beschwerden.“ &#13;
Ihre Zeit verbrachten die Gäste aus Nowosibirsk aber nicht nur auf dem Campus der Hochschule Coburg. „Wir besichtigten das Werksgelände der Audi AG in Neckarsulm und erkundeten die Städte Bamberg, Nürnberg und Würzburg“, erzählt Christina Lang. Sie studiert im 5. Semester Betriebswirtschaft und nahm nicht nur selbst am Studierendenaustausch teil, sondern betreute das Programm als Projektleiterin auch aus organisatorischer Sicht. Die Zusammenarbeit gehe aber auch noch über das gemeinsame Lernen hinaus: „Wir machten alle zusammen auch einmal einen Kochabend und erkundeten danach das Coburger Nachtleben.“ &#13;
Mittlerweile haben die russischen Studierenden die Hochschule Coburg wieder verlassen und sind zurück in ihre sibirische Heimat gekehrt. Einen bleibenden Eindruck haben sie und das gesamte Projekt aber auf jeden Fall hinterlassen: „Das Austauschprogramm ist definitiv gewinnbringend. Man verbessert seine Sprachkenntnisse enorm, die soziale Kompetenz wird gestärkt, die im Studium erlernten Theorien zum Projektmanagement werden durch das Praxisbeispiel besonders verständlich. Und: Man findet Freunde fürs Leben!“, blickt Christina Lang zurück.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Austausch_Nowosibirsk_Seminar.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Austausch_Nowosibirsk_Seminar_GerhardtLang.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Austausch_Nowosibirsk_FritzeundGerhardt.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Trübe Tage, trübe Stimmung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/truebe-tage-truebe-stimmung/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Nov 2017 08:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/truebe-tage-truebe-stimmung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wenn die Tage kürzer werden, sinkt bei vielen Menschen auch die Laune. Professorin Dr. Michaela Axt-Gadermann erklärt, warum das so ist und was wir dagegen tun können. <br /></em>&#13;
<strong>Frau Prof. Axt-Gadermann, warum bekommen wir im Winter den Blues?</strong>&#13;
Der Winterblues ist Folge eines Lichtmangels. Im Winter halten wir uns häufiger in geschlossenen Räumen auf und da ist das Licht viel schwächer. In einem hell erleuchteten Raum haben wir vielleicht 200 Lux Lichtstärke, aber an einem schönen Sommertag im Freien – da haben wir 100.000 Lux. Dieses Licht benötigt unser Gehirn, um Glückshormone zu produzieren. Glückshormone, die das Leben leichter machen, die unseren Antrieb steigern und die uns auch einfach wacher machen. Viele Menschen leiden in den Wintermonaten außerdem an einem Vitamin-D-Mangel. Der kann auch dazu führen, dass die Stimmung schlechter wird.&#13;
<strong>Was kann man gegen dieses Gefühl unternehmen?</strong>&#13;
Auch wenn ich keine Lust habe raus zu gehen, sollte ich mich trotzdem - dick eingepackt - aufraffen. Selbst an einen ganz trüben Tag, bekomme ich draußen viel mehr Licht und kann dadurch die Hormone anregen. Man sollte also jeden Mittag am besten einen halbe Stunde ins Freie. Man kann aber auch über die Ernährung etwas erreichen. Wichtig sind zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren. Die finden wir in fettem Fisch – in Lachs, Makrele, Hering oder auch in Pflanzenölen. &#13;
<strong>Ab wann spricht man von einer Winterdepression?</strong>&#13;
Eine Winterdepression geht mit starken Einschränkungen im Alltag einher. Das heißt, ich kann mich überhaupt nicht mehr aufraffen, zur Arbeit zu gehen. Ich reduziere meine sozialen Kontakte und habe den Eindruck, den ganzen Tag nicht mehr zu schaffen. Man bekommt also nicht nur eine müde, träge Stimmung, sondern eine traurige Stimmung. Hier hilft vielen Menschen eine Lichttherapie mit intensivem Licht für ein bis zwei Stunden. &#13;
<em>Jeder fünfte Mensch in Deutschland leidet unter einem Winterblues. Müdigkeit, Appetitveränderung und Antriebslosigkeit sind die Folgen. Der Winterblues macht sich vor allem bei Menschen bemerkbar, die in geschlossenen Räumen arbeiten. Ihnen fehlt das nötige Tageslicht, um das Glückshormon Dopamin zu produzieren. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. In seltenen Fällen kann sich der Winterblues zu einer Winterdepression auswachsen. Anders als bei einer klassischen Depression, treten die Symptome aber wirklich nur im Winter auf. </em><em></em>&#13;
Zum Video: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/yW_a-fR5PrU">Trübe Tage, trübe Stimmung</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wenn die Tage kürzer werden, sinkt bei vielen Menschen auch die Laune. Professorin Dr. Michaela Axt-Gadermann erklärt, warum das so ist und was wir dagegen tun können. <br /></em>&#13;
<strong>Frau Prof. Axt-Gadermann, warum bekommen wir im Winter den Blues?</strong>&#13;
Der Winterblues ist Folge eines Lichtmangels. Im Winter halten wir uns häufiger in geschlossenen Räumen auf und da ist das Licht viel schwächer. In einem hell erleuchteten Raum haben wir vielleicht 200 Lux Lichtstärke, aber an einem schönen Sommertag im Freien – da haben wir 100.000 Lux. Dieses Licht benötigt unser Gehirn, um Glückshormone zu produzieren. Glückshormone, die das Leben leichter machen, die unseren Antrieb steigern und die uns auch einfach wacher machen. Viele Menschen leiden in den Wintermonaten außerdem an einem Vitamin-D-Mangel. Der kann auch dazu führen, dass die Stimmung schlechter wird.&#13;
<strong>Was kann man gegen dieses Gefühl unternehmen?</strong>&#13;
Auch wenn ich keine Lust habe raus zu gehen, sollte ich mich trotzdem - dick eingepackt - aufraffen. Selbst an einen ganz trüben Tag, bekomme ich draußen viel mehr Licht und kann dadurch die Hormone anregen. Man sollte also jeden Mittag am besten einen halbe Stunde ins Freie. Man kann aber auch über die Ernährung etwas erreichen. Wichtig sind zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren. Die finden wir in fettem Fisch – in Lachs, Makrele, Hering oder auch in Pflanzenölen. &#13;
<strong>Ab wann spricht man von einer Winterdepression?</strong>&#13;
Eine Winterdepression geht mit starken Einschränkungen im Alltag einher. Das heißt, ich kann mich überhaupt nicht mehr aufraffen, zur Arbeit zu gehen. Ich reduziere meine sozialen Kontakte und habe den Eindruck, den ganzen Tag nicht mehr zu schaffen. Man bekommt also nicht nur eine müde, träge Stimmung, sondern eine traurige Stimmung. Hier hilft vielen Menschen eine Lichttherapie mit intensivem Licht für ein bis zwei Stunden. &#13;
<em>Jeder fünfte Mensch in Deutschland leidet unter einem Winterblues. Müdigkeit, Appetitveränderung und Antriebslosigkeit sind die Folgen. Der Winterblues macht sich vor allem bei Menschen bemerkbar, die in geschlossenen Räumen arbeiten. Ihnen fehlt das nötige Tageslicht, um das Glückshormon Dopamin zu produzieren. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. In seltenen Fällen kann sich der Winterblues zu einer Winterdepression auswachsen. Anders als bei einer klassischen Depression, treten die Symptome aber wirklich nur im Winter auf. </em><em></em>&#13;
Zum Video: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/yW_a-fR5PrU">Trübe Tage, trübe Stimmung</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Axt-Gadermann_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein GeWinn für Senior*innen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-gewinn-fuer-seniorinnen/</link>
                <pubDate>Fri, 10 Nov 2017 12:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-gewinn-fuer-seniorinnen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ganz schön fit! So lassen sich die Teilnehmer*innen des Gruppenprogramms „Das tut mir gut! Gemeinsam aktiv und gesund älter werden“ am besten beschreiben. Ein Jahr lang treffen sie sich in diesem Rahmen regelmäßig. Jetzt ist Halbzeit.</em>&#13;
Mit der Rente muss nicht die Trägheit kommen. Das meint auch das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg. In Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg wurde deshalb das Forschungsprojekt <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.gesund-aelter-werden-mit-wirkung.de/">GeWinn</a> (Gesund älter werden mit Wirkung) ins Leben gerufen. Das dreijährige Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt und läuft noch bis November 2018. &#13;
Gerade ältere Personen fragen sich häufig: Wie finde ich mich im Dschungel der Gesundheitsinformationen zurecht? Ziel ist es deshalb, Menschen ab 60 Jahren kompetent für die eigene Gesundheit zu machen und somit ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität zu steigern. Im Programm „Das tut mir gut!“ werden dazu Themen wie gesunde Ernährung oder der Wechsel zwischen Entspannung und Bewegung in der Gruppe diskutiert. Aber auch digital sollen die Senior*innen fit werden: Der Umgang mit Tablet und Smartphone als wichtige Instrumente zur Informationsbeschaffung und Vernetzung steht darum ebenso auf dem Plan. Das Projekt selbst wird von der GeWinn-App begleitet. Das Besondere daran ist, dass das Programm in Zusammenarbeit von Expert*innen und Senior*innen entwickelt wurde und eine Peer-Moderation stattfindet. „Das bedeutet, die Gruppe wird nicht von Fachexperten geleitet, sondern einige der Teilnehmer wurden vorab selbst zu Gruppenleitern geschult“, erklärt Sandra Nold. Gemeinsam mit Alvia Killenberg betreut sie das Projekt unter Leitung von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Prof. Dr. Holger Hassel</a> seitens der Hochschule Coburg.&#13;
Gestartet ist das Gruppenprogramm im Februar 2017. Nach gut einem  halben Jahr fand nun die zweite Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats  zu GeWinn statt. Dieser begutachtet einmal pro Jahr die aktuellen  Entwicklungen und Ergebnisse der Forschungsprojekts und reichert diese  mit der eigenen Expertise und Erfahrungen aus der Praxis an. Unter dem  Motto „Nachhaltigkeit“ überlegte man diesmal, wie die Ziele auch über  das Projektende hinaus langfristig in Gemeinden etabliert werden können.  Die Kommunen sollen hierzu mit einem „Werkzeugkoffer“ ausgestattet  werden. Dieser soll verschiedene Informationsmaterialien, wie ein  Konzepthandbuch oder eine GeWinn-Landkarte mit Ansprechpartner*innen,  beinhalten und als Wegweiser für zukünftige Gruppenleiter*innen dienen.  An dieser zweiten Beiratssitzung nahmen fünf Expert*innen teil: Dr.  Peter-Georg Albrecht von der Hochschule Magdeburg-Stendal, Prof. Dr.  Veronika Hammer von der Hochschule Coburg, Nadine Konopik vom  Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung, Prof. Dr.  Steffen Schaal von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg sowie Prof.  Dr. Christoph Schlieder von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.&#13;
Nächstes Jahr findet außerdem eine bundesweite Abschlusstagung zum  Projekt GeWinn statt. Dort werden die Ergebnisse vorgestellt und der Weg  für eine nachhaltige Umsetzung geebnet.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ganz schön fit! So lassen sich die Teilnehmer*innen des Gruppenprogramms „Das tut mir gut! Gemeinsam aktiv und gesund älter werden“ am besten beschreiben. Ein Jahr lang treffen sie sich in diesem Rahmen regelmäßig. Jetzt ist Halbzeit.</em>&#13;
Mit der Rente muss nicht die Trägheit kommen. Das meint auch das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg. In Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg wurde deshalb das Forschungsprojekt <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.gesund-aelter-werden-mit-wirkung.de/">GeWinn</a> (Gesund älter werden mit Wirkung) ins Leben gerufen. Das dreijährige Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt und läuft noch bis November 2018. &#13;
Gerade ältere Personen fragen sich häufig: Wie finde ich mich im Dschungel der Gesundheitsinformationen zurecht? Ziel ist es deshalb, Menschen ab 60 Jahren kompetent für die eigene Gesundheit zu machen und somit ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität zu steigern. Im Programm „Das tut mir gut!“ werden dazu Themen wie gesunde Ernährung oder der Wechsel zwischen Entspannung und Bewegung in der Gruppe diskutiert. Aber auch digital sollen die Senior*innen fit werden: Der Umgang mit Tablet und Smartphone als wichtige Instrumente zur Informationsbeschaffung und Vernetzung steht darum ebenso auf dem Plan. Das Projekt selbst wird von der GeWinn-App begleitet. Das Besondere daran ist, dass das Programm in Zusammenarbeit von Expert*innen und Senior*innen entwickelt wurde und eine Peer-Moderation stattfindet. „Das bedeutet, die Gruppe wird nicht von Fachexperten geleitet, sondern einige der Teilnehmer wurden vorab selbst zu Gruppenleitern geschult“, erklärt Sandra Nold. Gemeinsam mit Alvia Killenberg betreut sie das Projekt unter Leitung von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Prof. Dr. Holger Hassel</a> seitens der Hochschule Coburg.&#13;
Gestartet ist das Gruppenprogramm im Februar 2017. Nach gut einem  halben Jahr fand nun die zweite Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats  zu GeWinn statt. Dieser begutachtet einmal pro Jahr die aktuellen  Entwicklungen und Ergebnisse der Forschungsprojekts und reichert diese  mit der eigenen Expertise und Erfahrungen aus der Praxis an. Unter dem  Motto „Nachhaltigkeit“ überlegte man diesmal, wie die Ziele auch über  das Projektende hinaus langfristig in Gemeinden etabliert werden können.  Die Kommunen sollen hierzu mit einem „Werkzeugkoffer“ ausgestattet  werden. Dieser soll verschiedene Informationsmaterialien, wie ein  Konzepthandbuch oder eine GeWinn-Landkarte mit Ansprechpartner*innen,  beinhalten und als Wegweiser für zukünftige Gruppenleiter*innen dienen.  An dieser zweiten Beiratssitzung nahmen fünf Expert*innen teil: Dr.  Peter-Georg Albrecht von der Hochschule Magdeburg-Stendal, Prof. Dr.  Veronika Hammer von der Hochschule Coburg, Nadine Konopik vom  Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung, Prof. Dr.  Steffen Schaal von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg sowie Prof.  Dr. Christoph Schlieder von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.&#13;
Nächstes Jahr findet außerdem eine bundesweite Abschlusstagung zum  Projekt GeWinn statt. Dort werden die Ergebnisse vorgestellt und der Weg  für eine nachhaltige Umsetzung geebnet.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gewinn_Gruppen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gewinn_Digital_fit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gewinn_Beirat.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schönheit und Engagement – der 6. Dies Academicus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schoenheit-und-engagement-der-6-dies-academicus/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Nov 2017 16:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schoenheit-und-engagement-der-6-dies-academicus/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg lebt vom Engagement der Menschen, die hier studieren und arbeiten. Wie vielfältig dieses mittlerweile ist hat der 6. Dies Academicus gezeigt.</em>&#13;
Sie organisieren Veranstaltungen, helfen neuen Studierenden sich zurecht zu finden, stoßen Initiativen an oder setzen sich in der Studierendenvertretung für die Wünsche ihrer Kommilitonen ein: 16 Studierende der Hochschule Coburg wurden dafür beim Dies Academicus mit einer Verdienstmedaille ausgezeichnet. Überreicht hat sie Vizepräsident Prof. Dr. Michael Lichtlein: „Ehrenamtliches Engagement ist das, was unsere Gesellschaft und ihre Institutionen im Innersten zusammenhält“, betonte er. Wichtig sei es deshalb, regelmäßig auf diejenigen aufmerksam zu machen, die sich einbringen.&#13;
Aufmerksam machen – das ist auch das Ziel des Dies Academicus. Einmal im Jahr feiert die Hochschule diese akademische Jahrfeier, um die Menschen hinter den Kulissen in den Mittelpunkt zu stellen. Wer ist neu, wer ist verabschiedet worden, wer hat sich durch besondere Leistungen ausgezeichnet.&#13;
Den Einstieg in den Abend gestaltete der Bühnenbildner und Innenarchitekturprofessor Michael Heinrich. Er ging der Frage auf den Grund, ob Schönheit wirklich im Auge des Betrachters liegt. Und kam zu einer klaren Antwort: Über Geschmack kann man nicht streiten, weil jeder Mensch anders geprägt ist. Das hängt von der eigenen Kultur genauso ab, wie von Erfahrungen, die man im Laufe seines Lebens sammelt. Was die einen begeistert, kann bei anderen Ablehnung hervorrufen. Das birgt Potential für Konflikte - in der Beziehung zwischen zwei Menschen, aber auch in der freien Wirtschaft, z.B. wenn Unternehmen ihre Produkte im Ausland nicht den kulturellen Gegebenheiten anpassen. Manchmal ticken wir aber doch alle ähnlich. Nämlich dann, wenn unsere Urinstinkte bedient werden. „Unsere Wahrnehmung ist darauf ausgerichtet, zu überleben“, sagt Heinrich. Bilder von weiten Landschaften gefallen in der Regel also vielen Menschen. Sie vermitteln die Sicherheit, alles im Blick zu haben. &#13;
Dass es Heinrich auch bei seinen Studierenden gut gelingt diese Inhalte zu vermitteln, zeigte die Wahl der Preisträger für exzellente Lehre. Als einer von sieben Lehrenden wurde Heinrich ausgezeichnet. Die Studierenden wählen aus ihrer Fakultät und aus dem Wissenschafts- und Kulturzentrum jeweils die Lehrenden, die in ihren Augen den besten Unterricht machen. Bewertet wird neben der fachlichen Kompetenz auch der Praxisbezug der Vorlesung, ob moderne Lehrmittel eingesetzt werden und wie gut die Verknüpfung von Forschung und Lehre ist. &#13;
<h3><strong>Preise und Ehrungen des 6. Dies Academicus</strong></h3>&#13;
<h4><strong>Preis für Exzellente Lehre</strong></h4>&#13;
<ul><li>Prof. Dr. Conrad Wolf – Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Prof. Michael Heinrich – Fakultät Design</li><li>Prof. Dr. Michael Engel – Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Prof. Dr. Martin Prechtl – Fakultät Maschinenbau &amp; Automobiltechnik</li><li>Prof. Dr. Barbara Scholz – Fakultät Soziale Arbeit &amp; Gesundheit</li><li>Marcus Hentschel – Fakultät Wirtschaftswissenschaften</li><li>Dr. Regina Graßmann – Wissenschafts- und Kulturzentrum</li></ul>&#13;
<h4><strong>Verdienstmedaillen für Studierende (ehrenamtliches Engagement)</strong></h4>&#13;
Gold: &#13;
<ul><li>Christoph Uebel, Fakultät Design </li></ul>&#13;
Silber: &#13;
<ul><li>Benjamin Amme, Fakultät Design</li><li> Martin Busse, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Andreas Seidler, Fakultät Design</li></ul>&#13;
Bronze:&#13;
<ul><li>Christoph Beyhl, Fakultät Design</li><li> Theresa Demling, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li> Alisa Ehrlicher, Fakultät Design</li><li> Robert Falkenstein, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li> Alexandra Frey, Fakultät Design</li><li> Mena Ghaly, Fakultät Design</li><li> Alexander Gebhart, Fakultät Design</li><li> Tanja Mögn, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Felix Ramming, Fakultät Design</li><li> Richard Rittger, Fakultät Design</li><li> Christian Ziegler, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li></ul>&#13;
<h4><strong>Zertifikatsträger Hochschullehre Bayern</strong></h4>&#13;
Dr. Detlef Bittner&#13;
<h3><strong>Neu an der Hochschule</strong></h3>&#13;
<ul><li>Prof. Dr. Matthäus Brela, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=506">Prof. Dr. Julius Heinicke</a>, Wissenschafts- und Kulturzentrum</li><li><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=909">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a>, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Prof. Dr. Olaf Huth, Fakultät Design</li><li><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=940">Prof. Dr. Quirin Meyer</a>, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Prof. Anja Ohliger, Fakultät Design</li><li><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=894">Prof. Dr. Milena Valeva</a>, Wissenschafts- und Kulturzentrum</li></ul>&#13;
<h3><strong>Verabschiedet</strong></h3>&#13;
<ul><li>Rolf Döll, Dipl.-Ing., Fakultät Design</li><li>Prof. Hans-Peter Hebensperger-Hüther, Fakultät Design</li><li>Prof. Dr. Gerhard Lindner, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Prof. Hilmar Missbach, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Prof. Dr. Baerbel Scholz, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li>Prof. Robert Thomas, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg lebt vom Engagement der Menschen, die hier studieren und arbeiten. Wie vielfältig dieses mittlerweile ist hat der 6. Dies Academicus gezeigt.</em>&#13;
Sie organisieren Veranstaltungen, helfen neuen Studierenden sich zurecht zu finden, stoßen Initiativen an oder setzen sich in der Studierendenvertretung für die Wünsche ihrer Kommilitonen ein: 16 Studierende der Hochschule Coburg wurden dafür beim Dies Academicus mit einer Verdienstmedaille ausgezeichnet. Überreicht hat sie Vizepräsident Prof. Dr. Michael Lichtlein: „Ehrenamtliches Engagement ist das, was unsere Gesellschaft und ihre Institutionen im Innersten zusammenhält“, betonte er. Wichtig sei es deshalb, regelmäßig auf diejenigen aufmerksam zu machen, die sich einbringen.&#13;
Aufmerksam machen – das ist auch das Ziel des Dies Academicus. Einmal im Jahr feiert die Hochschule diese akademische Jahrfeier, um die Menschen hinter den Kulissen in den Mittelpunkt zu stellen. Wer ist neu, wer ist verabschiedet worden, wer hat sich durch besondere Leistungen ausgezeichnet.&#13;
Den Einstieg in den Abend gestaltete der Bühnenbildner und Innenarchitekturprofessor Michael Heinrich. Er ging der Frage auf den Grund, ob Schönheit wirklich im Auge des Betrachters liegt. Und kam zu einer klaren Antwort: Über Geschmack kann man nicht streiten, weil jeder Mensch anders geprägt ist. Das hängt von der eigenen Kultur genauso ab, wie von Erfahrungen, die man im Laufe seines Lebens sammelt. Was die einen begeistert, kann bei anderen Ablehnung hervorrufen. Das birgt Potential für Konflikte - in der Beziehung zwischen zwei Menschen, aber auch in der freien Wirtschaft, z.B. wenn Unternehmen ihre Produkte im Ausland nicht den kulturellen Gegebenheiten anpassen. Manchmal ticken wir aber doch alle ähnlich. Nämlich dann, wenn unsere Urinstinkte bedient werden. „Unsere Wahrnehmung ist darauf ausgerichtet, zu überleben“, sagt Heinrich. Bilder von weiten Landschaften gefallen in der Regel also vielen Menschen. Sie vermitteln die Sicherheit, alles im Blick zu haben. &#13;
Dass es Heinrich auch bei seinen Studierenden gut gelingt diese Inhalte zu vermitteln, zeigte die Wahl der Preisträger für exzellente Lehre. Als einer von sieben Lehrenden wurde Heinrich ausgezeichnet. Die Studierenden wählen aus ihrer Fakultät und aus dem Wissenschafts- und Kulturzentrum jeweils die Lehrenden, die in ihren Augen den besten Unterricht machen. Bewertet wird neben der fachlichen Kompetenz auch der Praxisbezug der Vorlesung, ob moderne Lehrmittel eingesetzt werden und wie gut die Verknüpfung von Forschung und Lehre ist. &#13;
<h3><strong>Preise und Ehrungen des 6. Dies Academicus</strong></h3>&#13;
<h4><strong>Preis für Exzellente Lehre</strong></h4>&#13;
<ul><li>Prof. Dr. Conrad Wolf – Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Prof. Michael Heinrich – Fakultät Design</li><li>Prof. Dr. Michael Engel – Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Prof. Dr. Martin Prechtl – Fakultät Maschinenbau &amp; Automobiltechnik</li><li>Prof. Dr. Barbara Scholz – Fakultät Soziale Arbeit &amp; Gesundheit</li><li>Marcus Hentschel – Fakultät Wirtschaftswissenschaften</li><li>Dr. Regina Graßmann – Wissenschafts- und Kulturzentrum</li></ul>&#13;
<h4><strong>Verdienstmedaillen für Studierende (ehrenamtliches Engagement)</strong></h4>&#13;
Gold: &#13;
<ul><li>Christoph Uebel, Fakultät Design </li></ul>&#13;
Silber: &#13;
<ul><li>Benjamin Amme, Fakultät Design</li><li> Martin Busse, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Andreas Seidler, Fakultät Design</li></ul>&#13;
Bronze:&#13;
<ul><li>Christoph Beyhl, Fakultät Design</li><li> Theresa Demling, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li> Alisa Ehrlicher, Fakultät Design</li><li> Robert Falkenstein, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li> Alexandra Frey, Fakultät Design</li><li> Mena Ghaly, Fakultät Design</li><li> Alexander Gebhart, Fakultät Design</li><li> Tanja Mögn, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Felix Ramming, Fakultät Design</li><li> Richard Rittger, Fakultät Design</li><li> Christian Ziegler, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li></ul>&#13;
<h4><strong>Zertifikatsträger Hochschullehre Bayern</strong></h4>&#13;
Dr. Detlef Bittner&#13;
<h3><strong>Neu an der Hochschule</strong></h3>&#13;
<ul><li>Prof. Dr. Matthäus Brela, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=506">Prof. Dr. Julius Heinicke</a>, Wissenschafts- und Kulturzentrum</li><li><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=909">Prof. Dr. Janosch Hildebrand</a>, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Prof. Dr. Olaf Huth, Fakultät Design</li><li><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=940">Prof. Dr. Quirin Meyer</a>, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Prof. Anja Ohliger, Fakultät Design</li><li><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=894">Prof. Dr. Milena Valeva</a>, Wissenschafts- und Kulturzentrum</li></ul>&#13;
<h3><strong>Verabschiedet</strong></h3>&#13;
<ul><li>Rolf Döll, Dipl.-Ing., Fakultät Design</li><li>Prof. Hans-Peter Hebensperger-Hüther, Fakultät Design</li><li>Prof. Dr. Gerhard Lindner, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Prof. Hilmar Missbach, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Prof. Dr. Baerbel Scholz, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li>Prof. Robert Thomas, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_Exzellente_Lehre.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_Studierende.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_Abschied.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kulturpreis Bayern für Absolvent der Elektrotechnik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-fuer-absolvent-der-elektrotechnik/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Nov 2017 11:16:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-fuer-absolvent-der-elektrotechnik/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Bayerische Wissenschaftsministerium und die Bayernwerk AG vergeben einmal im Jahr den Kulturpreis Bayern an die besten Absolventen der bayerischen Hochschulen und Universitäten. An der Hochschule Coburg ging die Ehrung an Michael Morgenroth. Er qualifizierte sich mit seiner Masterarbeit über Hochfrequenz-Halbleiterchips in Smartphones.</em>&#13;
Mobiltelefone müssen eine Vielzahl von Frequenzen empfangen können, um weltweit zu funktionieren. Der Wechsel zwischen diesen Frequenzen soll dabei möglichst reibungslos erfolgen. Weil die Netze ausgebaut werden, kommen weitere Frequenzen hinzu. Damit die Geräte auch diese leistungsfähigeren Frequenzen nutzen können, müssen neue Komponenten entwickelt werden. Michael Morgenroth setzte sich in seiner Masterarbeit damit auseinander, wie man die Entwicklung dieser Komponenten verbessern kann. Betreut wurde er von Prof. Oliver Engel (Hochschule Coburg) und Prof. Dr. Robert Weigel (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg). &#13;
Der Kulturpreis Bayern ist für Nachwuchswissenschaftler wie Morgenroth mit 2.000 Euro dotiert. Zudem erhalten alle Preisträger die Bronzestatue „Gedanken-blitz“, die der Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer gestaltet hat. Die Bayernwerk AG und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst haben die traditionsreiche Auszeichnung in diesem Jahr an 38 Künstler und Wissenschaftler aus ganz Bayern verliehen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Bayerische Wissenschaftsministerium und die Bayernwerk AG vergeben einmal im Jahr den Kulturpreis Bayern an die besten Absolventen der bayerischen Hochschulen und Universitäten. An der Hochschule Coburg ging die Ehrung an Michael Morgenroth. Er qualifizierte sich mit seiner Masterarbeit über Hochfrequenz-Halbleiterchips in Smartphones.</em>&#13;
Mobiltelefone müssen eine Vielzahl von Frequenzen empfangen können, um weltweit zu funktionieren. Der Wechsel zwischen diesen Frequenzen soll dabei möglichst reibungslos erfolgen. Weil die Netze ausgebaut werden, kommen weitere Frequenzen hinzu. Damit die Geräte auch diese leistungsfähigeren Frequenzen nutzen können, müssen neue Komponenten entwickelt werden. Michael Morgenroth setzte sich in seiner Masterarbeit damit auseinander, wie man die Entwicklung dieser Komponenten verbessern kann. Betreut wurde er von Prof. Oliver Engel (Hochschule Coburg) und Prof. Dr. Robert Weigel (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg). &#13;
Der Kulturpreis Bayern ist für Nachwuchswissenschaftler wie Morgenroth mit 2.000 Euro dotiert. Zudem erhalten alle Preisträger die Bronzestatue „Gedanken-blitz“, die der Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer gestaltet hat. Die Bayernwerk AG und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst haben die traditionsreiche Auszeichnung in diesem Jahr an 38 Künstler und Wissenschaftler aus ganz Bayern verliehen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kulturpreis_Bayern_Michael-Morgenroth.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Im Auge des Betrachters]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/im-auge-des-betrachters/</link>
                <pubDate>Tue, 07 Nov 2017 11:02:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/im-auge-des-betrachters/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mithilfe neuer Entwicklungen lassen sich Smartphones und Co. bedienen, ohne sie berühren zu müssen. Gesteuert werden könnten sie über einfache Handgesten. </em>&#13;
Forscher der Hochschule Coburg haben untersucht, ob sich die Reflektionen im menschlichen Auge nutzen lassen, um diese Art der Bedienung zu ermöglichen. Und tatsächlich: Schaut ein Nutzer auf sein Smartphone oder Tablet spiegelt sich in seinen Augen die Umgebung um ihn herum. Bewegt er nun die Hände innerhalb dieser Umgebung, erkennt das Gerät diese Bewegung und kann die entsprechenden Befehle umsetzen. &#13;
Benötigt wird dafür nur die normale Frontkamera des Geräts. „Das muss also keine langfristige Zukunftsvision sein, sondern könnte schon mit der heutigen Generation von Smartphones umgesetzt werden“, erklärt Prof. Dr. Jens Grubert. Der Professor für Mensch-Maschine-Interaktion im Internet der Dinge erforscht Techniken, die die Bedienung von mobilen Endgeräten erleichtern können. &#13;
Diese Erkenntnisse zur Interaktion mit Mobilgeräten mittels Augenreflektionen stellten er und sein Mitarbeiter Daniel Schneider auf den international Konferenzen IEEE International Symposium on Mixed and Augmented Reality (IEEE ISMAR) in Nantes (Frankreich) und auf der ACM International Conference on Interactive Surfaces and Spaces (ACM ISS) in Brighton (England) vor.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mithilfe neuer Entwicklungen lassen sich Smartphones und Co. bedienen, ohne sie berühren zu müssen. Gesteuert werden könnten sie über einfache Handgesten. </em>&#13;
Forscher der Hochschule Coburg haben untersucht, ob sich die Reflektionen im menschlichen Auge nutzen lassen, um diese Art der Bedienung zu ermöglichen. Und tatsächlich: Schaut ein Nutzer auf sein Smartphone oder Tablet spiegelt sich in seinen Augen die Umgebung um ihn herum. Bewegt er nun die Hände innerhalb dieser Umgebung, erkennt das Gerät diese Bewegung und kann die entsprechenden Befehle umsetzen. &#13;
Benötigt wird dafür nur die normale Frontkamera des Geräts. „Das muss also keine langfristige Zukunftsvision sein, sondern könnte schon mit der heutigen Generation von Smartphones umgesetzt werden“, erklärt Prof. Dr. Jens Grubert. Der Professor für Mensch-Maschine-Interaktion im Internet der Dinge erforscht Techniken, die die Bedienung von mobilen Endgeräten erleichtern können. &#13;
Diese Erkenntnisse zur Interaktion mit Mobilgeräten mittels Augenreflektionen stellten er und sein Mitarbeiter Daniel Schneider auf den international Konferenzen IEEE International Symposium on Mixed and Augmented Reality (IEEE ISMAR) in Nantes (Frankreich) und auf der ACM International Conference on Interactive Surfaces and Spaces (ACM ISS) in Brighton (England) vor.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Grubert_Reflektion_Smartphone.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Willkommenskultur weitergedacht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/willkommenskultur-weitergedacht/</link>
                <pubDate>Fri, 03 Nov 2017 11:55:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/willkommenskultur-weitergedacht/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Kaum ein Ort in Coburg vereint so viele Kulturen wie die Hochschule. Im Projekt „Willkommens-Kultur weitergedacht“ lernen deutsche und internationale Studierende, wie sie davon ganz persönlich profitieren können. Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft fördert die Hochschule Coburg deshalb ein Jahr lang mit 50.000 Euro.</em>&#13;
Sie haben sich die Internationalisierung auf die Fahnen geschrieben. Deutsche Hochschulen wollen mehr: Mehr ausländische Studierende, mehr Austausch, mehr englische Studienangebote. Doch die neuen Studierenden müssen sich hier erst mal zurechtfinden. Möglichst schnell sollen sie Deutsch lernen und sich an die kulturellen Unterschiede gewöhnen. „Mich stört diese Defizitbrille“, sagt Ina Sinterhauf. Sie hat an der Hochschule Coburg deshalb das Projekt „Willkommens-Kultur weitergedacht“ angestoßen und will damit vor allem erreichen, dass Studierende neugierig werden auf andere Kulturen. „Jemand, der in ein fremdes Land kommt, bringt ja ganz viel mit. Seine Erfahrung, sein Wissen und auch das Selbstbewusstsein, so eine Herausforderung anzunehmen. Davon können wir lernen“, findet Sinterhauf. Längerfristig könne sich das auf die ganze Hochschule auswirken. Aus vier Bausteinen besteht das Programm. Die ersten beiden, ein Seminar zum interkulturellen Training und eine interkulturelle Mentoratsgruppe, laufen schon. Zwei weitere kommen ab dem Sommer dazu.&#13;
Dienstagmittag, im Hörsaal sitzen sieben chinesische und elf deutsche Studierende. Einmal pro Woche treffen sie sich mit Ina Sinterhauf, um gemeinsam etwas über die Kultur der anderen zu lernen. Heute hat jeder einen Gegenstand dabei, der ihn an seine Heimat erinnert. Lea hat ihre Tanzschuhe mitgebracht, Yuxiao ihre Essstäbchen, Maximilian einen kleinen Bierkrug, Qiwei eine Flasche Wein. Schon hier zeigt sich, dass jeder etwas anderes mit Heimat verbindet.&#13;
Auf ein großes Papier sollen die Studierenden anschließend aufschreiben, was in ihren Augen Kultur ausmacht. Am Schluss stehen viele Begriffe darauf: Sprache, Essen, Musik Werte und Traditionen aber auch die Natur und das Klima. Dinge, die einen Menschen prägen und gleichzeitig seinen Blick auf andere. „Im Kontakt mit Menschen aus einer anderen Kultur können deshalb Konflikte entstehen“, sagt Sinterhauf. „Aber diese Kontakte sind auch eine große Bereicherung, wenn beide Seiten offen aufeinander zugehen und sich ihrer kulturellen Prägung bewusst sind. Eine Hochschule, die internationaler werden will, braucht diese Offenheit.“&#13;
Ein Jahr wollen Ina Sinterhauf und ihre Kolleg*Innen nun testen, mit welchen Formaten sie das unterstützen können. Aktuell sind Studierende der Studiengänge Maschinenbau und Technische Physik beteiligt. Funktioniert das Modell, könnte die Hochschule die Angebote langfristig für alle Studiengänge einführen.&#13;
<strong>Über das Projekt</strong>&#13;
„Willkommens-Kultur weitergedacht“ ist ein Projekt der Fakultäten Angewandte Naturwissenschaften, Maschinenbau und Automobiltechnik sowie der Servicestelle Projekt:ING und dem Studienkolleg. Die Hochschule Coburg hat sich damit beim <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.stifterverband.org/minternational">Förderprogramm MINTernational</a> des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft beworben. Als eine von sechs deutschen Hochschulen war sie erfolgreich. Der Stifterverband schüttet diese Fördermittel aus, um weltweit MINT-Talente für Deutschland gewinnen. Bei der ersten Ausschreibungsrunde vor zwei Jahren konnten sich die Coburger schon einmal Fördergelder sichern. Damit realisierte die Hochschule die Plattform <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://coming-mint.hs-coburg.de/comingmint.html">COming:MINT</a>. Sie soll Schüler*Innen deutscher Schulen im Ausland für ein Studium in Coburg gewinnen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Kaum ein Ort in Coburg vereint so viele Kulturen wie die Hochschule. Im Projekt „Willkommens-Kultur weitergedacht“ lernen deutsche und internationale Studierende, wie sie davon ganz persönlich profitieren können. Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft fördert die Hochschule Coburg deshalb ein Jahr lang mit 50.000 Euro.</em>&#13;
Sie haben sich die Internationalisierung auf die Fahnen geschrieben. Deutsche Hochschulen wollen mehr: Mehr ausländische Studierende, mehr Austausch, mehr englische Studienangebote. Doch die neuen Studierenden müssen sich hier erst mal zurechtfinden. Möglichst schnell sollen sie Deutsch lernen und sich an die kulturellen Unterschiede gewöhnen. „Mich stört diese Defizitbrille“, sagt Ina Sinterhauf. Sie hat an der Hochschule Coburg deshalb das Projekt „Willkommens-Kultur weitergedacht“ angestoßen und will damit vor allem erreichen, dass Studierende neugierig werden auf andere Kulturen. „Jemand, der in ein fremdes Land kommt, bringt ja ganz viel mit. Seine Erfahrung, sein Wissen und auch das Selbstbewusstsein, so eine Herausforderung anzunehmen. Davon können wir lernen“, findet Sinterhauf. Längerfristig könne sich das auf die ganze Hochschule auswirken. Aus vier Bausteinen besteht das Programm. Die ersten beiden, ein Seminar zum interkulturellen Training und eine interkulturelle Mentoratsgruppe, laufen schon. Zwei weitere kommen ab dem Sommer dazu.&#13;
Dienstagmittag, im Hörsaal sitzen sieben chinesische und elf deutsche Studierende. Einmal pro Woche treffen sie sich mit Ina Sinterhauf, um gemeinsam etwas über die Kultur der anderen zu lernen. Heute hat jeder einen Gegenstand dabei, der ihn an seine Heimat erinnert. Lea hat ihre Tanzschuhe mitgebracht, Yuxiao ihre Essstäbchen, Maximilian einen kleinen Bierkrug, Qiwei eine Flasche Wein. Schon hier zeigt sich, dass jeder etwas anderes mit Heimat verbindet.&#13;
Auf ein großes Papier sollen die Studierenden anschließend aufschreiben, was in ihren Augen Kultur ausmacht. Am Schluss stehen viele Begriffe darauf: Sprache, Essen, Musik Werte und Traditionen aber auch die Natur und das Klima. Dinge, die einen Menschen prägen und gleichzeitig seinen Blick auf andere. „Im Kontakt mit Menschen aus einer anderen Kultur können deshalb Konflikte entstehen“, sagt Sinterhauf. „Aber diese Kontakte sind auch eine große Bereicherung, wenn beide Seiten offen aufeinander zugehen und sich ihrer kulturellen Prägung bewusst sind. Eine Hochschule, die internationaler werden will, braucht diese Offenheit.“&#13;
Ein Jahr wollen Ina Sinterhauf und ihre Kolleg*Innen nun testen, mit welchen Formaten sie das unterstützen können. Aktuell sind Studierende der Studiengänge Maschinenbau und Technische Physik beteiligt. Funktioniert das Modell, könnte die Hochschule die Angebote langfristig für alle Studiengänge einführen.&#13;
<strong>Über das Projekt</strong>&#13;
„Willkommens-Kultur weitergedacht“ ist ein Projekt der Fakultäten Angewandte Naturwissenschaften, Maschinenbau und Automobiltechnik sowie der Servicestelle Projekt:ING und dem Studienkolleg. Die Hochschule Coburg hat sich damit beim <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.stifterverband.org/minternational">Förderprogramm MINTernational</a> des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft beworben. Als eine von sechs deutschen Hochschulen war sie erfolgreich. Der Stifterverband schüttet diese Fördermittel aus, um weltweit MINT-Talente für Deutschland gewinnen. Bei der ersten Ausschreibungsrunde vor zwei Jahren konnten sich die Coburger schon einmal Fördergelder sichern. Damit realisierte die Hochschule die Plattform <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://coming-mint.hs-coburg.de/comingmint.html">COming:MINT</a>. Sie soll Schüler*Innen deutscher Schulen im Ausland für ein Studium in Coburg gewinnen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MINTernational_Kultur_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Innenarchitektur in Monaco]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-innenarchitektur-in-monaco/</link>
                <pubDate>Fri, 03 Nov 2017 11:26:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-innenarchitektur-in-monaco/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Coburger Innenarchitekturstudentin Stephanie Kloß entwickelte ein Konzept für die Gestaltung des Messeauftritts des Luxusyacht-Einrichters Vedder. Ihre Idee kam so gut an, dass sie umgesetzt wurde. Bei der Monaco Yacht Show 2017 in Monte Carlo durfte Stephanie Kloß ihren fertigen Stand selbst präsentieren.</em>&#13;
„Zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit“ heißt der Entwurf der Studentin und soll den Messebesuchern einen Perspektivenwechsel der besonderen Art ermöglichen. Einzelne vertikal ausgerichtete Lamellen bilden das Herzstück des Messestandes: die dynamisch wirkende Theke in Form einer Yacht. Die greifbaren, robusten Objekte stellen die sichtbare, luxuriöse Welt des Eigners dar. Die Thematik der Unsichtbarkeit wird durch lichtdurchlässige, halbtransparente Materialien sowie lückenhafte Fronten ergänzt. Decke, Wände und Boden bestehen aus parallel angeordneten Lamellen aus lackiertem Holz. Die Zwischenräume der Lamellen und deren Ausleuchtung bilden ein Wechselspiel aus Licht und Schatten. Glas kommt in verschiedenen Variationen zum Einsatz: Die Thekenoberfläche erzeugt eine Spiegelung in die Weite, das Milchglas des angrenzenden Beratungsraums lässt durch seine leichte Trübung Objekte langsam verschwimmen. Die Farb- und Materialauswahl sorgt insgesamt für einen futuristischen Ausdruck. Einzig das Vedder-Logo, die Äpfel auf der Theke sowie die Schuhe der Mitarbeiter setzen einen roten Farbakzent und runden das Gesamtbild dadurch ab. &#13;
Zehn Studentinnen des Bachelorstudiengangs Innenarchitektur der Hochschule Coburg hatten ihre Entwürfe bei Vedder vorgestellt. Wunsch des Unternehmens war es, den begrenzten Raum auf einer Messe so optimal zu nutzen, dass die Begegnung mit dem Kunden unterstützt und gleichzeitig das Unternehmen gut repräsentiert wird. Vedder ist international tätig und unter anderem auf den Innenausbau von Luxusyachten spezialisiert. Vier Monate lang haben sie daran – unter Betreuung von Prof. Mark Phillips – gearbeitet. „Dass der Entwurf von Stephanie Kloß umgesetzt wurde, ist eine tolle Auszeichnung“, freut sich Phillips. Und die Studentin konnte die Premiere ihres Standes selbst miterleben. Als Teil des Teams der Vedder GmbH war sie dabei, als der Stand zum ersten Mal bei der Messe in Monte Carlo zum Einsatz kam.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Coburger Innenarchitekturstudentin Stephanie Kloß entwickelte ein Konzept für die Gestaltung des Messeauftritts des Luxusyacht-Einrichters Vedder. Ihre Idee kam so gut an, dass sie umgesetzt wurde. Bei der Monaco Yacht Show 2017 in Monte Carlo durfte Stephanie Kloß ihren fertigen Stand selbst präsentieren.</em>&#13;
„Zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit“ heißt der Entwurf der Studentin und soll den Messebesuchern einen Perspektivenwechsel der besonderen Art ermöglichen. Einzelne vertikal ausgerichtete Lamellen bilden das Herzstück des Messestandes: die dynamisch wirkende Theke in Form einer Yacht. Die greifbaren, robusten Objekte stellen die sichtbare, luxuriöse Welt des Eigners dar. Die Thematik der Unsichtbarkeit wird durch lichtdurchlässige, halbtransparente Materialien sowie lückenhafte Fronten ergänzt. Decke, Wände und Boden bestehen aus parallel angeordneten Lamellen aus lackiertem Holz. Die Zwischenräume der Lamellen und deren Ausleuchtung bilden ein Wechselspiel aus Licht und Schatten. Glas kommt in verschiedenen Variationen zum Einsatz: Die Thekenoberfläche erzeugt eine Spiegelung in die Weite, das Milchglas des angrenzenden Beratungsraums lässt durch seine leichte Trübung Objekte langsam verschwimmen. Die Farb- und Materialauswahl sorgt insgesamt für einen futuristischen Ausdruck. Einzig das Vedder-Logo, die Äpfel auf der Theke sowie die Schuhe der Mitarbeiter setzen einen roten Farbakzent und runden das Gesamtbild dadurch ab. &#13;
Zehn Studentinnen des Bachelorstudiengangs Innenarchitektur der Hochschule Coburg hatten ihre Entwürfe bei Vedder vorgestellt. Wunsch des Unternehmens war es, den begrenzten Raum auf einer Messe so optimal zu nutzen, dass die Begegnung mit dem Kunden unterstützt und gleichzeitig das Unternehmen gut repräsentiert wird. Vedder ist international tätig und unter anderem auf den Innenausbau von Luxusyachten spezialisiert. Vier Monate lang haben sie daran – unter Betreuung von Prof. Mark Phillips – gearbeitet. „Dass der Entwurf von Stephanie Kloß umgesetzt wurde, ist eine tolle Auszeichnung“, freut sich Phillips. Und die Studentin konnte die Premiere ihres Standes selbst miterleben. Als Teil des Teams der Vedder GmbH war sie dabei, als der Stand zum ersten Mal bei der Messe in Monte Carlo zum Einsatz kam.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Innenarchitektur_Stephanie_Kloss-682x1024.jpeg"
                        fileSize="117801"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Innenarchitektur_Ansicht2.jpeg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Innenarchitektur_Bau.jpeg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Innenarchitektur_Messestand_ganz.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Yacht_Vedder_StephanieKloss.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Yacht_Vedder_Komplettansicht.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Yacht_Vedder_Innenraum.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vier Ringe in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vier-ringe-in-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Oct 2017 12:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vier-ringe-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Physik lässt sich austricksen. Zu dieser Erkenntnis brachte Dr.-Ing. Anton Obermüller seine Zuhörerschaft am Dienstagabend im Rahmen der Vortragsreihe „Trends der Fahrzeugtechnik“.</em>&#13;
Als Projektleiter für Dynamik-Allradlenkung ist Anton Obermüller bei der Audi AG in Ingolstadt beschäftigt. Als Experte aus der Praxis referierte er an der Hochschule Coburg über die Dynamik-Allradlenkung im neuen Audi A8. Den Kunden wird ein völlig neues Fahrerlebnis versprochen. Die neue Generation der Limousine ist erstmals mit einer Hinterradlenkung ausgestattet. Das bedeutet, die Hinterräder schlagen bei niedrigerem Tempo entgegengesetzt zu den Vorderrädern ein. Der Wendekreis des Wagens wird dadurch stark minimiert und soll sogar kleiner sein als beim Schwestermodell A4. So könne man „die Physik austricksen“. &#13;
Obermüller hat Maschinenbau an der TU München studiert. 2011 promovierte er in Zusammenarbeit mit der Audi AG. Seit 2014 ist er dort Projektleiter. Er gewährte seinem Publikum – Studierenden höherer Semester mit fahrzeugtechnischem Hintergrund, Dozenten sowie Firmenvertretern – einen Blick hinter die Kulissen der Audi AG. Das neue Fahrzeugmodell hatte er gleich mitgebracht. Der dunkelbraune A8 parkte auf dem Campusgelände Friedrich-Streib.&#13;
Der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/news/News/detail/die-reifenentwicklung-und-ihre-zukuenftigen-herausforderungen.html">nächste Vortrag</a> findet am 7. November statt. Dann spricht Dr. Michael Selig von der Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH über die zukünftigen Herausforderungen in der Reifenentwicklung. Weitere vier Experten aus ganz Deutschland werden noch bis einschließlich 19. Dezember zu Themen referieren, die die Automobilbranche aktuell bewegen. Die Vortragsreihe wird vom Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/institute/technologietransferzentrum-automotive-coburg-tac.html">TAC</a>) organisiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Physik lässt sich austricksen. Zu dieser Erkenntnis brachte Dr.-Ing. Anton Obermüller seine Zuhörerschaft am Dienstagabend im Rahmen der Vortragsreihe „Trends der Fahrzeugtechnik“.</em>&#13;
Als Projektleiter für Dynamik-Allradlenkung ist Anton Obermüller bei der Audi AG in Ingolstadt beschäftigt. Als Experte aus der Praxis referierte er an der Hochschule Coburg über die Dynamik-Allradlenkung im neuen Audi A8. Den Kunden wird ein völlig neues Fahrerlebnis versprochen. Die neue Generation der Limousine ist erstmals mit einer Hinterradlenkung ausgestattet. Das bedeutet, die Hinterräder schlagen bei niedrigerem Tempo entgegengesetzt zu den Vorderrädern ein. Der Wendekreis des Wagens wird dadurch stark minimiert und soll sogar kleiner sein als beim Schwestermodell A4. So könne man „die Physik austricksen“. &#13;
Obermüller hat Maschinenbau an der TU München studiert. 2011 promovierte er in Zusammenarbeit mit der Audi AG. Seit 2014 ist er dort Projektleiter. Er gewährte seinem Publikum – Studierenden höherer Semester mit fahrzeugtechnischem Hintergrund, Dozenten sowie Firmenvertretern – einen Blick hinter die Kulissen der Audi AG. Das neue Fahrzeugmodell hatte er gleich mitgebracht. Der dunkelbraune A8 parkte auf dem Campusgelände Friedrich-Streib.&#13;
Der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/news/News/detail/die-reifenentwicklung-und-ihre-zukuenftigen-herausforderungen.html">nächste Vortrag</a> findet am 7. November statt. Dann spricht Dr. Michael Selig von der Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH über die zukünftigen Herausforderungen in der Reifenentwicklung. Weitere vier Experten aus ganz Deutschland werden noch bis einschließlich 19. Dezember zu Themen referieren, die die Automobilbranche aktuell bewegen. Die Vortragsreihe wird vom Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/institute/technologietransferzentrum-automotive-coburg-tac.html">TAC</a>) organisiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Anton_Obermueller_TdF.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Landtags-Präsidium zu Gast]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/landtags-praesidium-zu-gast/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Oct 2017 10:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/landtags-praesidium-zu-gast/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Präsidium des Bayerischen Landtags hat sich zum Ziel gesetzt, im Laufe der Legislaturperiode alle bayerischen Regierungsbezirke zu besuchen. Ihre Stippvisite nach Oberfranken in dieser Woche starteten sie am Campus Design der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Montagmorgen, 7:45 Uhr, Campus Design: In den Werkstätten im Gewölbekeller des Neubaus laufen die letzten Vorbereitungen. Prof. Peter Raab und seine Studierenden aus dem Studiengang Integriertes Produktdesign rücken die Exponate studentischer Projektarbeiten zurecht. Dekan Friedemann Zeitler schaut nach, ob in den Werkstätten alles passt. Die ersten Studierenden richten dort ihre Arbeitsplätze ein. &#13;
Pünktlich um 8:00 Uhr kommen die Gäste an. Das Präsidium des Bayerischen Landtags beginnt seinen Besuch im Regierungsbezirk Oberfranken am Campus Design. Landtagspräsidentin Barbara Stamm kann aufgrund einer kurzfristigen Terminkollision zwar nicht dabei sein. Ansonsten ist das Präsidium mit seinen VizepräsidentInnen Reinhold Bocklet, Inge Aures, Peter Meyer und Ulrike Gote gut vertreten. Begleitet werden sie u.a. von den Abgeordneten Thorsten Glauber und Susann Biedefeld sowie der oberfränkischen Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz.&#13;
Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze begrüßt – gemeinsam mit Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer – die Gäste und stellt die Hochschule Coburg mit ihren profilbildenden Merkmalen vor. Sie bedankt sich für die Förderung durch den Bayerischen Landtag. Gleichzeitig weist sie jedoch darauf hin, wo es in Zukunft Handlungsbedarf gibt. So wünscht sie sich eine Weiterführung des innovativen Lehr- und Studienkonzepts „Der Coburger Weg“. Aktuell kommen die Mittel dazu aus dem Qualitätspakt Lehre-Topf des Bundesbildungsministeriums. Die Förderung läuft jedoch im Jahr 2020 aus und eine Fortführung ist nicht in Sicht.&#13;
Dem Landtagspräsidium ist es wichtig, mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen. Dazu haben sie beim Gang durch die Werkstätten ausreichend Gelegenheit. Die Professoren Martin Synold, Mario Tvrtkovic und Holger Falter stellen zudem aktuelle Studien- und Forschungsprojekte aus der Architektur und dem Bauingenieurwesen vor. Professorin Almut Lottmann-Löer gibt Einblicke in das Geotechniklabor. Und Professorin Barbara Fuchs geht auf die interdisziplinären Projekte im Studiengang Innenarchitektur ein. Die Exponate aus dem Institut für Sensor- und Aktortechnik werden von den wissenschaftlichen Leitern Professor Maria Kufner und Professor Klaus Stefan Drese erläutert. &#13;
„Es ist großartig, was wir hier gesehen haben“, zeigt sich Landtags-Vizepräsident Reinhold Bocklet beeindruckt. Seine Kollegin Ulrike Gote will sich dafür einsetzen, dass „die innovativen Lehr- und Studienformate nach dem Wegfall der Bundesmittel künftig in Bayern finanziell im Regelbetrieb verankert werden“. Für die Landtags-Vizepräsidentin Inge Aures ist der Besuch an der Hochschule quasi ein Heimspiel. Schließlich studierte sie hier vor etlichen Jahren Architektur und absolvierte den Master Denkmalpflege, den die Hochschule Coburg und die Universität Bamberg gemeinsam anbieten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Präsidium des Bayerischen Landtags hat sich zum Ziel gesetzt, im Laufe der Legislaturperiode alle bayerischen Regierungsbezirke zu besuchen. Ihre Stippvisite nach Oberfranken in dieser Woche starteten sie am Campus Design der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Montagmorgen, 7:45 Uhr, Campus Design: In den Werkstätten im Gewölbekeller des Neubaus laufen die letzten Vorbereitungen. Prof. Peter Raab und seine Studierenden aus dem Studiengang Integriertes Produktdesign rücken die Exponate studentischer Projektarbeiten zurecht. Dekan Friedemann Zeitler schaut nach, ob in den Werkstätten alles passt. Die ersten Studierenden richten dort ihre Arbeitsplätze ein. &#13;
Pünktlich um 8:00 Uhr kommen die Gäste an. Das Präsidium des Bayerischen Landtags beginnt seinen Besuch im Regierungsbezirk Oberfranken am Campus Design. Landtagspräsidentin Barbara Stamm kann aufgrund einer kurzfristigen Terminkollision zwar nicht dabei sein. Ansonsten ist das Präsidium mit seinen VizepräsidentInnen Reinhold Bocklet, Inge Aures, Peter Meyer und Ulrike Gote gut vertreten. Begleitet werden sie u.a. von den Abgeordneten Thorsten Glauber und Susann Biedefeld sowie der oberfränkischen Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz.&#13;
Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze begrüßt – gemeinsam mit Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer – die Gäste und stellt die Hochschule Coburg mit ihren profilbildenden Merkmalen vor. Sie bedankt sich für die Förderung durch den Bayerischen Landtag. Gleichzeitig weist sie jedoch darauf hin, wo es in Zukunft Handlungsbedarf gibt. So wünscht sie sich eine Weiterführung des innovativen Lehr- und Studienkonzepts „Der Coburger Weg“. Aktuell kommen die Mittel dazu aus dem Qualitätspakt Lehre-Topf des Bundesbildungsministeriums. Die Förderung läuft jedoch im Jahr 2020 aus und eine Fortführung ist nicht in Sicht.&#13;
Dem Landtagspräsidium ist es wichtig, mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen. Dazu haben sie beim Gang durch die Werkstätten ausreichend Gelegenheit. Die Professoren Martin Synold, Mario Tvrtkovic und Holger Falter stellen zudem aktuelle Studien- und Forschungsprojekte aus der Architektur und dem Bauingenieurwesen vor. Professorin Almut Lottmann-Löer gibt Einblicke in das Geotechniklabor. Und Professorin Barbara Fuchs geht auf die interdisziplinären Projekte im Studiengang Innenarchitektur ein. Die Exponate aus dem Institut für Sensor- und Aktortechnik werden von den wissenschaftlichen Leitern Professor Maria Kufner und Professor Klaus Stefan Drese erläutert. &#13;
„Es ist großartig, was wir hier gesehen haben“, zeigt sich Landtags-Vizepräsident Reinhold Bocklet beeindruckt. Seine Kollegin Ulrike Gote will sich dafür einsetzen, dass „die innovativen Lehr- und Studienformate nach dem Wegfall der Bundesmittel künftig in Bayern finanziell im Regelbetrieb verankert werden“. Für die Landtags-Vizepräsidentin Inge Aures ist der Besuch an der Hochschule quasi ein Heimspiel. Schließlich studierte sie hier vor etlichen Jahren Architektur und absolvierte den Master Denkmalpflege, den die Hochschule Coburg und die Universität Bamberg gemeinsam anbieten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Praesidentin_Holzbox_800_px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IP_Student_1_800_px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lottman_Loeer_800_px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Abschluss_1_800_px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[1.800 Besucher bei Coburger Studienmessen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/1800-besucher-bei-coburger-studienmessen/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Oct 2017 10:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/1800-besucher-bei-coburger-studienmessen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>23 Hochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland gaben - gemeinsam mit der Hochschule Coburg - Einblicke in ihre Bachelor- und Masterstudiengänge. Mehr als 1.800 Besucherinnen und Besucher kamen zu den mit der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg organisierten Messen. Am Vormittag stand das Bachelorstudium im Vordergrund. Am Nachmittag ging es um das Masterstudium.</em>&#13;
„Wir möchten die jungen Leute in der Region bei ihrer Studienwahl unterstützen“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin der Coburger Studienberatung und Mitorganisatorin, ihre Motivation. „Was wir hier in Kooperation mit der Hochschule Coburg auf die Beine gestellt haben, ist in Bayern einzigartig“, freuen sich Werner Bischoff, Matthias Heidel und Katja Weissmann von der Agentur für Arbeit. Bereits zum dritten Mal gelang es ihnen und der Hochschule Coburg, den Messebesuchern das gesamte Studienspektrum zugänglich zu machen – von der Architektur über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften bis zur Medizin. Zu Gast waren neben zahlreichen kleineren Hochschulen alle großen bayerischen Universitäten, wie die TU München, die LMU München, die Universität Erlangen-Nürnberg und die Universität Würzburg.&#13;
„Die Studieninteressierten nutzten die Möglichkeit, sich aus erster Hand zu informieren. Auch die Vorträge waren sehr gut besucht“, erklärt Bianca Schmidt von der Hochschule Coburg. Hier kamen beispielsweise Ärzte, Lehrer, Ingenieure, Informatiker und Pharmazeuten zu Wort, die Einblicke in ihren Berufsalltag gaben. „Unser Ziel ist es, die Jugendlichen bei ihrer Studien- und Berufswahl mit Informationen zu versorgen“, betont Matthias Heidel.&#13;
Der Messenachmittag richtete sich gezielt an Studierende und junge Leute mit erstem Hochschulabschluss, die ein Masterstudium anstreben. Sie haben häufig schon genaue Vorstellungen davon, wo ihr beruflicher Weg hingehen soll. Etliche wollen sich – beispielsweise in den Ingenieurwissenschaften – stärker spezialisieren. Andere haben das Ziel, in einem anderen Fachgebiet zusätzliche Kompetenzen zu erwerben, z.B. in der Wirtschaftsinformatik oder in der Betriebswirtschaft. Sie konnten sich bei der Messe gezielt informieren, welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind.&#13;
Die Coburger Studienmessen sind längst über Coburg hinaus bekannt. Sie ziehen junge Menschen und ihre Eltern aus ganz Oberfranken und Südthüringen an. Oberfranken kann sich so als attraktive Bildungs- und Wissenschaftsregion zeigen. &#13;
Auch das Coburger Hochschulfernsehen hat die Studienmessen besucht. Zum Video: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/vzcKjWJk-s4">Abi, und dann?</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>23 Hochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland gaben - gemeinsam mit der Hochschule Coburg - Einblicke in ihre Bachelor- und Masterstudiengänge. Mehr als 1.800 Besucherinnen und Besucher kamen zu den mit der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg organisierten Messen. Am Vormittag stand das Bachelorstudium im Vordergrund. Am Nachmittag ging es um das Masterstudium.</em>&#13;
„Wir möchten die jungen Leute in der Region bei ihrer Studienwahl unterstützen“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin der Coburger Studienberatung und Mitorganisatorin, ihre Motivation. „Was wir hier in Kooperation mit der Hochschule Coburg auf die Beine gestellt haben, ist in Bayern einzigartig“, freuen sich Werner Bischoff, Matthias Heidel und Katja Weissmann von der Agentur für Arbeit. Bereits zum dritten Mal gelang es ihnen und der Hochschule Coburg, den Messebesuchern das gesamte Studienspektrum zugänglich zu machen – von der Architektur über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften bis zur Medizin. Zu Gast waren neben zahlreichen kleineren Hochschulen alle großen bayerischen Universitäten, wie die TU München, die LMU München, die Universität Erlangen-Nürnberg und die Universität Würzburg.&#13;
„Die Studieninteressierten nutzten die Möglichkeit, sich aus erster Hand zu informieren. Auch die Vorträge waren sehr gut besucht“, erklärt Bianca Schmidt von der Hochschule Coburg. Hier kamen beispielsweise Ärzte, Lehrer, Ingenieure, Informatiker und Pharmazeuten zu Wort, die Einblicke in ihren Berufsalltag gaben. „Unser Ziel ist es, die Jugendlichen bei ihrer Studien- und Berufswahl mit Informationen zu versorgen“, betont Matthias Heidel.&#13;
Der Messenachmittag richtete sich gezielt an Studierende und junge Leute mit erstem Hochschulabschluss, die ein Masterstudium anstreben. Sie haben häufig schon genaue Vorstellungen davon, wo ihr beruflicher Weg hingehen soll. Etliche wollen sich – beispielsweise in den Ingenieurwissenschaften – stärker spezialisieren. Andere haben das Ziel, in einem anderen Fachgebiet zusätzliche Kompetenzen zu erwerben, z.B. in der Wirtschaftsinformatik oder in der Betriebswirtschaft. Sie konnten sich bei der Messe gezielt informieren, welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind.&#13;
Die Coburger Studienmessen sind längst über Coburg hinaus bekannt. Sie ziehen junge Menschen und ihre Eltern aus ganz Oberfranken und Südthüringen an. Oberfranken kann sich so als attraktive Bildungs- und Wissenschaftsregion zeigen. &#13;
Auch das Coburger Hochschulfernsehen hat die Studienmessen besucht. Zum Video: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/vzcKjWJk-s4">Abi, und dann?</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studienmesse_UEberblick_800_px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hochschule_Coburg_800_px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/LMU_Muenchen_800_px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TU_Ilmenau_800_px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KU_Eichstaett_Ingolstadt_800_px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Uni_Bamberg_800_px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Was Pferdefleisch-Lasagne mit Karriere zu tun hat]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/was-pferdefleisch-lasagne-mit-karriere-zu-tun-hat/</link>
                <pubDate>Tue, 24 Oct 2017 06:23:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/was-pferdefleisch-lasagne-mit-karriere-zu-tun-hat/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Lebensmittelskandale, Zika Virus, Karrierechancen. Wie passt das zusammen? Ganz einfach: Diese und noch viel mehr Themen wurden kürzlich beim 3. Fach- und Karrieresymposium des Instituts für Bioanalytik besprochen. </em>&#13;
Die Veranstaltung sollte einen Einblick in die Arbeitswelt von Bioanalytikern geben. Verschiedene Unternehmen stellten sich und ihr Produktportfolio vor. Experten aus der Praxis referierten vor dem Fachpublikum und den Studierenden. Besonders wichtig war ihnen, Einstiegschancen und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. „Wir wollen unseren Studierenden Kooperationen mit Firmen aus der Region und dem Umkreis ermöglichen, die sonst vielleicht nicht zu Stande kommen würden“, erklärt Prof. Dr. Matthias Noll, der gemeinsam mit Prof. Dr. Susanne Aileen Funke und Prof. Dr. Stefan Kalkhof das Institut für Bioanalytik leitet. &#13;
Dass dieser Plan aufgeht, zeigt Carolin Fromm. Die junge Frau schloss 2015 an der Hochschule Coburg ihren Master in Bioanalytik ab. Jetzt stand sie selbst als Expertin aus der Praxis auf der Bühne. Als Fachabteilungsleiterin für Molekularbiologie ist sie bei der Firma L+S AG in Bad Bocklet beschäftigt. Ihr Einstiegsprojekt in den Beruf war es, ein neues mikrobiologisches Testverfahren zur Anwendungsreife zu bringen. Mit diesem Entwicklergeist wollte sie die Studierenden für ihren Arbeitgeber begeistern. &#13;
Es gab noch vier weitere Referenten. Christian Klos aus der Abteilung Molekularbiologie der Firma SYNLAB sprach über die Herausforderungen in der Routinediagnostik. Dazu gehören zum Beispiel unvorhersehbare Ereignisse, wie der Ausbruch des Zika Virus während der Fußball-WM in Brasilien. Als Naturwissenschaftler aus der Unternehmenspraxis von Agilent Technologies besuchte Dr. Martin Kratzmeier zum ersten Mal das Symposium. Er zeigte sich so begeistert, dass er die Kooperation mit der Hochschule unbedingt ausbauen möchte. Annegret Shaw aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Fraunhofer-Instituts Leipzig stellte Forschungsschwerpunkte vor. Dr. Ulrich Busch vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in München schlug eine Brücke zwischen geltendem Recht und der Forschung in der Bioanalytik. Mit Pferdefleisch in der Lasagne über Listerien – also Bakterien - in Wurstwaren erläuterte er, mit welchen Widrigkeiten die Lebensmittelüberwachung zu kämpfen hat.&#13;
Auch die Region Coburg war bei vergangenen Symposien bereits vertreten: Brose Fahrzeugteile präsentierte das Werkstofflabor, die SensAction AG wurde durch Michael Münch vertreten, das Coburger Klinikum gab ebenso Einblicke in seinen Laborbetrieb wie das Steinbeis-Transferzentrum in Sachen Biokraftstoffe und Umweltmesstechnik. „Das Institut ist ein verlässlicher Partner für regionale und überregionale Unternehmen. Unser Ziel ist die Bündelung von bioanalytischen Expertisen zur Lösung von industriellen und grundlagenbasierten Herausforderungen“, sagt Professorin Funke. Um dieses Ziel zu erreichen, muss zwischen Unternehmen und Hochschule ein Netzwerk entstehen. Auch nächstes Jahr soll wieder ein Fach- und Karrieresymposium stattfinden.&#13;
<strong>Poster-Wettbewerb</strong> &#13;
Beim 3. Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik fand auch ein Poster-Wettbewerb statt. Knapp 60 Bachelor-Studierende der Bioanalytik gaben Einblicke in ein selbst ausgewähltes Thema aus ihrem Praxissemester, welches sie in verschiedenen Unternehmen oder Institutionen absolviert haben. Die Jury kürte drei Gewinner: Über den ersten Platz konnte sich Simone Keß freuen. Ihr Poster befasste sich mit chronischen Darmerkrankungen und entstand am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig. Platz 2 und 3 belegten Annika Kittel und Wilhelm Schieferdecker. &#13;
Die Jury bewertete die Poster u.a. danach, ob sie schlüssig aufgebaut waren, klar und leicht verständlich und ob ihr Aufbau und Inhalt zielführend waren. Sie setzte sich aus Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Prof. Dr. Klaus Ruthenberg, Dr. Klaus Horbaschek, Antje Vondran (Dipl.-Ing) sowie drei Masterstudierenden – Lea Deinert, Theresa Greiner und Michael Hammel – zusammen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Lebensmittelskandale, Zika Virus, Karrierechancen. Wie passt das zusammen? Ganz einfach: Diese und noch viel mehr Themen wurden kürzlich beim 3. Fach- und Karrieresymposium des Instituts für Bioanalytik besprochen. </em>&#13;
Die Veranstaltung sollte einen Einblick in die Arbeitswelt von Bioanalytikern geben. Verschiedene Unternehmen stellten sich und ihr Produktportfolio vor. Experten aus der Praxis referierten vor dem Fachpublikum und den Studierenden. Besonders wichtig war ihnen, Einstiegschancen und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. „Wir wollen unseren Studierenden Kooperationen mit Firmen aus der Region und dem Umkreis ermöglichen, die sonst vielleicht nicht zu Stande kommen würden“, erklärt Prof. Dr. Matthias Noll, der gemeinsam mit Prof. Dr. Susanne Aileen Funke und Prof. Dr. Stefan Kalkhof das Institut für Bioanalytik leitet. &#13;
Dass dieser Plan aufgeht, zeigt Carolin Fromm. Die junge Frau schloss 2015 an der Hochschule Coburg ihren Master in Bioanalytik ab. Jetzt stand sie selbst als Expertin aus der Praxis auf der Bühne. Als Fachabteilungsleiterin für Molekularbiologie ist sie bei der Firma L+S AG in Bad Bocklet beschäftigt. Ihr Einstiegsprojekt in den Beruf war es, ein neues mikrobiologisches Testverfahren zur Anwendungsreife zu bringen. Mit diesem Entwicklergeist wollte sie die Studierenden für ihren Arbeitgeber begeistern. &#13;
Es gab noch vier weitere Referenten. Christian Klos aus der Abteilung Molekularbiologie der Firma SYNLAB sprach über die Herausforderungen in der Routinediagnostik. Dazu gehören zum Beispiel unvorhersehbare Ereignisse, wie der Ausbruch des Zika Virus während der Fußball-WM in Brasilien. Als Naturwissenschaftler aus der Unternehmenspraxis von Agilent Technologies besuchte Dr. Martin Kratzmeier zum ersten Mal das Symposium. Er zeigte sich so begeistert, dass er die Kooperation mit der Hochschule unbedingt ausbauen möchte. Annegret Shaw aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Fraunhofer-Instituts Leipzig stellte Forschungsschwerpunkte vor. Dr. Ulrich Busch vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in München schlug eine Brücke zwischen geltendem Recht und der Forschung in der Bioanalytik. Mit Pferdefleisch in der Lasagne über Listerien – also Bakterien - in Wurstwaren erläuterte er, mit welchen Widrigkeiten die Lebensmittelüberwachung zu kämpfen hat.&#13;
Auch die Region Coburg war bei vergangenen Symposien bereits vertreten: Brose Fahrzeugteile präsentierte das Werkstofflabor, die SensAction AG wurde durch Michael Münch vertreten, das Coburger Klinikum gab ebenso Einblicke in seinen Laborbetrieb wie das Steinbeis-Transferzentrum in Sachen Biokraftstoffe und Umweltmesstechnik. „Das Institut ist ein verlässlicher Partner für regionale und überregionale Unternehmen. Unser Ziel ist die Bündelung von bioanalytischen Expertisen zur Lösung von industriellen und grundlagenbasierten Herausforderungen“, sagt Professorin Funke. Um dieses Ziel zu erreichen, muss zwischen Unternehmen und Hochschule ein Netzwerk entstehen. Auch nächstes Jahr soll wieder ein Fach- und Karrieresymposium stattfinden.&#13;
<strong>Poster-Wettbewerb</strong> &#13;
Beim 3. Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik fand auch ein Poster-Wettbewerb statt. Knapp 60 Bachelor-Studierende der Bioanalytik gaben Einblicke in ein selbst ausgewähltes Thema aus ihrem Praxissemester, welches sie in verschiedenen Unternehmen oder Institutionen absolviert haben. Die Jury kürte drei Gewinner: Über den ersten Platz konnte sich Simone Keß freuen. Ihr Poster befasste sich mit chronischen Darmerkrankungen und entstand am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig. Platz 2 und 3 belegten Annika Kittel und Wilhelm Schieferdecker. &#13;
Die Jury bewertete die Poster u.a. danach, ob sie schlüssig aufgebaut waren, klar und leicht verständlich und ob ihr Aufbau und Inhalt zielführend waren. Sie setzte sich aus Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Prof. Dr. Klaus Ruthenberg, Dr. Klaus Horbaschek, Antje Vondran (Dipl.-Ing) sowie drei Masterstudierenden – Lea Deinert, Theresa Greiner und Michael Hammel – zusammen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Symposium_Bioanalytik_Poster.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Symposium_Bioanalytik_1.Platz_.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Symposium_Bioanalytik_Studis.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Symposium_Bioanalytik_Carolin_Fromm.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburg wird zur Transfer-Modell-Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburg-wird-zur-transfer-modell-region/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Oct 2017 12:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburg-wird-zur-transfer-modell-region/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg war beim Bundeswettbewerb „Innovative Hochschule“ erfolgreich. Mit den beantragten Fördermitteln in Höhe von 6,5 Mio. EUR für fünf Jahre will sich die Hochschule noch stärker mit der Stadt, den Bürgern, Unternehmen und Organisationen in der Region vernetzen. Geplant ist beispielsweise intensiv mit Zukunft:Coburg:Digital zusammenzuarbeiten. In innenstadtnaher Lage soll die Transfer- und Vernetzungsplattform </em>CO-CREAPOLIS entstehen<em>. Sie umfasst einen Treffpunkt mit Makerspace, Räumen für Netzwerkveranstaltungen und zum Austausch mit den Bürgern.</em></p>&#13;
<p>Der Wettbewerb „Innovative Hochschule“ ist eine Initiative des Bundeswissenschaftsministeriums, die sich an kleine und mittlere Universitäten sowie die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (früher Fachhochschulen) richtet. Der Bund und die Länder stellen in den nächsten zehn Jahren insgesamt 550 Mio. EUR zur Verfügung. 90 Prozent der Finanzmittel kommen vom Bund und 10 Prozent von den Ländern. Das ist das bislang größte Förderprogramm für kleine und mittlere Hochschulen. Das Programm soll die Exzellenzinitiative für die großen Universitäten ergänzen und dazu beitragen, die Ergebnisse akademischer Arbeitsprozesse rasch in effiziente Lösungen für die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Praxis umzusetzen.</p>&#13;
<p>Um an die Fördergelder zu kommen, mussten sich die Hochschulen mit tragfähigen Konzepten zum strategischen Ausbau ihrer Zusammenarbeit mit regionalen Partnern bewerben. Mehr als 160 Hochschulen nahmen an dem Wettbewerbt teil. Auch die Hochschule Coburg warf ihren Hut in den Ring. Ein unabhängiges Gremium wählte deutschlandweit 48 Hochschulen aus, darunter auch die Hochschule Coburg. „Das ist ein großer Erfolg für unsere Hochschule“, freut sich Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Und sie ergänzt: „Dadurch erhalten wir neue Möglichkeiten, unsere Partnerschaften mit der Wirtschaft und den Organisationen in der Region zu gestalten.“</p>&#13;
<p>In den nächsten fünf Jahren soll CO-CREAPOLIS entstehen. Es umfasst ein sog. Makerspace, das ist ein Kreativlabor, in dem sich Menschen unterschiedlicher Fachdisziplinen treffen und gemeinsame Projekte bearbeiten, sowie Möglichkeiten für Workshops, Themenforen und neue Veranstaltungsformate bietet. Ein wichtiges Ziel ist es, die Angebote der Hochschule stärker sichtbar zu machen und das Netzwerk zu intensivieren. So sollen den Unternehmen und Organisationen in der Region Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie und bei welchen Fragestellungen sie mit der Hochschule zusammenarbeiten können. „In Makerspaces bildet sich der Humus für technische und soziale Innovationen“, stellt Prof. Anne Bergner fest, die aktuell zu Makerspaces in Deutschland forscht.</p>&#13;
<p>Die Ideen für den erfolgreichen Antrag „CO-CREAPOLIS“ entstanden im Frühjahr unter anderem in einem Workshop der Hochschule mit Vertretern der regionalen Wirtschaft, der Verbände und der Regionalpolitik. </p>&#13;
<p>Aktuell wartet man an der Hochschule auf den Förderbescheid. Gelder sollen bereits ab Januar fließen. Damit das Projekt zeitnah voll durchstarten kann, ist das Team um Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke aktuell dabei ein detailliertes Konzept zu erstellen und mit den Akteuren innerhalb und außerhalb der Hochschule abzustimmen. Weiterhin müssen Räumlichkeiten gefunden werden. Hier werden aktuell Gespräche mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Coburg (Wifög) zum ehemaligen Schlachthofgelände geführt. „CO-CREAPOLIS soll ein Leuchtturmprojekt der Hochschule in der Stadt werden“, betont Professorin Susanne Aileen Funke.</p>&#13;
<p>Zum Video des Hochschulfernsehens: <a href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/cocreapolis" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window">6,5 Millionen für mehr Vernetzung</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Hochschule Coburg war beim Bundeswettbewerb „Innovative Hochschule“ erfolgreich. Mit den beantragten Fördermitteln in Höhe von 6,5 Mio. EUR für fünf Jahre will sich die Hochschule noch stärker mit der Stadt, den Bürgern, Unternehmen und Organisationen in der Region vernetzen. Geplant ist beispielsweise intensiv mit Zukunft:Coburg:Digital zusammenzuarbeiten. In innenstadtnaher Lage soll die Transfer- und Vernetzungsplattform </em>CO-CREAPOLIS entstehen<em>. Sie umfasst einen Treffpunkt mit Makerspace, Räumen für Netzwerkveranstaltungen und zum Austausch mit den Bürgern.</em></p>&#13;
<p>Der Wettbewerb „Innovative Hochschule“ ist eine Initiative des Bundeswissenschaftsministeriums, die sich an kleine und mittlere Universitäten sowie die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (früher Fachhochschulen) richtet. Der Bund und die Länder stellen in den nächsten zehn Jahren insgesamt 550 Mio. EUR zur Verfügung. 90 Prozent der Finanzmittel kommen vom Bund und 10 Prozent von den Ländern. Das ist das bislang größte Förderprogramm für kleine und mittlere Hochschulen. Das Programm soll die Exzellenzinitiative für die großen Universitäten ergänzen und dazu beitragen, die Ergebnisse akademischer Arbeitsprozesse rasch in effiziente Lösungen für die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Praxis umzusetzen.</p>&#13;
<p>Um an die Fördergelder zu kommen, mussten sich die Hochschulen mit tragfähigen Konzepten zum strategischen Ausbau ihrer Zusammenarbeit mit regionalen Partnern bewerben. Mehr als 160 Hochschulen nahmen an dem Wettbewerbt teil. Auch die Hochschule Coburg warf ihren Hut in den Ring. Ein unabhängiges Gremium wählte deutschlandweit 48 Hochschulen aus, darunter auch die Hochschule Coburg. „Das ist ein großer Erfolg für unsere Hochschule“, freut sich Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Und sie ergänzt: „Dadurch erhalten wir neue Möglichkeiten, unsere Partnerschaften mit der Wirtschaft und den Organisationen in der Region zu gestalten.“</p>&#13;
<p>In den nächsten fünf Jahren soll CO-CREAPOLIS entstehen. Es umfasst ein sog. Makerspace, das ist ein Kreativlabor, in dem sich Menschen unterschiedlicher Fachdisziplinen treffen und gemeinsame Projekte bearbeiten, sowie Möglichkeiten für Workshops, Themenforen und neue Veranstaltungsformate bietet. Ein wichtiges Ziel ist es, die Angebote der Hochschule stärker sichtbar zu machen und das Netzwerk zu intensivieren. So sollen den Unternehmen und Organisationen in der Region Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie und bei welchen Fragestellungen sie mit der Hochschule zusammenarbeiten können. „In Makerspaces bildet sich der Humus für technische und soziale Innovationen“, stellt Prof. Anne Bergner fest, die aktuell zu Makerspaces in Deutschland forscht.</p>&#13;
<p>Die Ideen für den erfolgreichen Antrag „CO-CREAPOLIS“ entstanden im Frühjahr unter anderem in einem Workshop der Hochschule mit Vertretern der regionalen Wirtschaft, der Verbände und der Regionalpolitik. </p>&#13;
<p>Aktuell wartet man an der Hochschule auf den Förderbescheid. Gelder sollen bereits ab Januar fließen. Damit das Projekt zeitnah voll durchstarten kann, ist das Team um Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke aktuell dabei ein detailliertes Konzept zu erstellen und mit den Akteuren innerhalb und außerhalb der Hochschule abzustimmen. Weiterhin müssen Räumlichkeiten gefunden werden. Hier werden aktuell Gespräche mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Coburg (Wifög) zum ehemaligen Schlachthofgelände geführt. „CO-CREAPOLIS soll ein Leuchtturmprojekt der Hochschule in der Stadt werden“, betont Professorin Susanne Aileen Funke.</p>&#13;
<p>Zum Video des Hochschulfernsehens: <a href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/cocreapolis" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window">6,5 Millionen für mehr Vernetzung</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bundesforschungsministerin_Wanka_800dpi.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[5.542 Kilometer zum Masterabschluss]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/5542-kilometer-zum-masterabschluss/</link>
                <pubDate>Wed, 18 Oct 2017 13:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/5542-kilometer-zum-masterabschluss/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ein Auslandssemester an der Hochschule Coburg hat der Studentin Anastasiya Razdrogina so gut gefallen, dass sie jetzt sogar ihren Master in Coburg macht. Ihre Heimat Russland lässt sie dafür hinter sich.</em>&#13;
5.542 Kilometer liegen zwischen Coburg und Nowosibirsk. Am Wochenende mal schnell nach Hause fahren, kann Anastasiya Razdrogina nicht. Seit September ist Coburg also ihr neues Zuhause. Im Master-Studiengang Betriebswirtschaft wird sie die nächsten eineinhalb Jahre studieren. „Der Master in Deutschland an der Hochschule Coburg, das war wirklich ein Traum von mir“, erzählt die 22-jährige Russin. „Ich habe an der Universität in Nowosibirsk meinen Bachelor gemacht und dort auch ein paar Deutschkurse belegt.“ Denn um in Coburg studieren zu können, musste sie erst die Sprache lernen. Geschafft hat sie das auch, indem sie viele Bücher gelesen und Filme geschaut hat. Außerdem lernte sie bei ihrem sechsmonatigen Auslandssemester in Coburg ihren Freund kennen. Er ist Marokkaner und studiert Automobiltechnologie an der Hochschule. Mit ihm kann sich Anastasiya nur auf Deutsch unterhalten.  &#13;
Das Auslandssemester in Coburg war auch der Anstoß für die junge Frau, ihren Traum vom Studium in Deutschland zu realisieren. Die gute Zusammenarbeit der Hochschule Coburg und der Novosibirsk State University of Economics and Management kommt ihr dabei entgegen. Regelmäßig reisen Studierende im Rahmen von Projektarbeiten nach Russland und umgekehrt. Auch Anastasiya lernte Coburg schon bei einer dieser Exkursionen vor zwei Jahren kennen. &#13;
Bei ihrem Weg nach Deutschland und an die Hochschule Coburg wurde sie vom International Office unterstützt. Die Mitarbeiterinnen der Hochschule organisierten ihr beispielsweise einen Platz im frisch sanierten Studentenwohnheim Gotha I. „Wir sind eine zentrale Anlaufstelle für internationale Studierende, angefangen von Beratungen zum Studienplatzangebot über einen Willkommensservice bis zur Betreuung vor Ort“, erklärt Veronika Wagner, stellvertretende Leiterin des International Office. An der Hochschule Coburg studieren derzeit fast 5300 junge Menschen – davon knapp 10 Prozent ausländische Studierende. Die Mehrzahl von ihnen kommt aus dem asiatischen Raum. „Interkulturelle Vielfalt wird in Coburg gelebt, Internationalisierung ist ein Kernthema“, sagt Wagner. Es gibt zum Beispiel gemeinsame Veranstaltungen und Ausflüge für deutsche und internationale Studierende. Oder Patenprogramme, bei denen deutsche Studierende ihren ausländischen Kommilitonen beim Start ins Studium helfen. &#13;
Anastasiya ist in Coburg bereits angekommen und von den vielen Möglichkeiten, die geboten werden, begeistert. Neben dem Studium singt sie im Hochschulchor oder nutzt die Sportangebote der Hochschule. Besonders freut sie sich auf den Weihnachtsmarkt und natürlich das Samba-Festival im Sommer. Das sei „echt Hammer“. Und wie geht es nach dem Masterabschluss weiter? Anastasiya hat schon einen Plan: „Ich möchte während des Studiums noch ein Praktikum machen, am liebsten im Bereich der Versicherungswirtschaft. Danach würde ich gerne in Deutschland arbeiten, im Bestfall bei einem Unternehmen, das eine Außenstelle in Russland hat. Damit könnte ich eine Brücke zwischen meiner alten und neuen Heimat schlagen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ein Auslandssemester an der Hochschule Coburg hat der Studentin Anastasiya Razdrogina so gut gefallen, dass sie jetzt sogar ihren Master in Coburg macht. Ihre Heimat Russland lässt sie dafür hinter sich.</em>&#13;
5.542 Kilometer liegen zwischen Coburg und Nowosibirsk. Am Wochenende mal schnell nach Hause fahren, kann Anastasiya Razdrogina nicht. Seit September ist Coburg also ihr neues Zuhause. Im Master-Studiengang Betriebswirtschaft wird sie die nächsten eineinhalb Jahre studieren. „Der Master in Deutschland an der Hochschule Coburg, das war wirklich ein Traum von mir“, erzählt die 22-jährige Russin. „Ich habe an der Universität in Nowosibirsk meinen Bachelor gemacht und dort auch ein paar Deutschkurse belegt.“ Denn um in Coburg studieren zu können, musste sie erst die Sprache lernen. Geschafft hat sie das auch, indem sie viele Bücher gelesen und Filme geschaut hat. Außerdem lernte sie bei ihrem sechsmonatigen Auslandssemester in Coburg ihren Freund kennen. Er ist Marokkaner und studiert Automobiltechnologie an der Hochschule. Mit ihm kann sich Anastasiya nur auf Deutsch unterhalten.  &#13;
Das Auslandssemester in Coburg war auch der Anstoß für die junge Frau, ihren Traum vom Studium in Deutschland zu realisieren. Die gute Zusammenarbeit der Hochschule Coburg und der Novosibirsk State University of Economics and Management kommt ihr dabei entgegen. Regelmäßig reisen Studierende im Rahmen von Projektarbeiten nach Russland und umgekehrt. Auch Anastasiya lernte Coburg schon bei einer dieser Exkursionen vor zwei Jahren kennen. &#13;
Bei ihrem Weg nach Deutschland und an die Hochschule Coburg wurde sie vom International Office unterstützt. Die Mitarbeiterinnen der Hochschule organisierten ihr beispielsweise einen Platz im frisch sanierten Studentenwohnheim Gotha I. „Wir sind eine zentrale Anlaufstelle für internationale Studierende, angefangen von Beratungen zum Studienplatzangebot über einen Willkommensservice bis zur Betreuung vor Ort“, erklärt Veronika Wagner, stellvertretende Leiterin des International Office. An der Hochschule Coburg studieren derzeit fast 5300 junge Menschen – davon knapp 10 Prozent ausländische Studierende. Die Mehrzahl von ihnen kommt aus dem asiatischen Raum. „Interkulturelle Vielfalt wird in Coburg gelebt, Internationalisierung ist ein Kernthema“, sagt Wagner. Es gibt zum Beispiel gemeinsame Veranstaltungen und Ausflüge für deutsche und internationale Studierende. Oder Patenprogramme, bei denen deutsche Studierende ihren ausländischen Kommilitonen beim Start ins Studium helfen. &#13;
Anastasiya ist in Coburg bereits angekommen und von den vielen Möglichkeiten, die geboten werden, begeistert. Neben dem Studium singt sie im Hochschulchor oder nutzt die Sportangebote der Hochschule. Besonders freut sie sich auf den Weihnachtsmarkt und natürlich das Samba-Festival im Sommer. Das sei „echt Hammer“. Und wie geht es nach dem Masterabschluss weiter? Anastasiya hat schon einen Plan: „Ich möchte während des Studiums noch ein Praktikum machen, am liebsten im Bereich der Versicherungswirtschaft. Danach würde ich gerne in Deutschland arbeiten, im Bestfall bei einem Unternehmen, das eine Außenstelle in Russland hat. Damit könnte ich eine Brücke zwischen meiner alten und neuen Heimat schlagen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Anastasiya_klein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Anastasiya_Schnee.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Technologietransfer ganz konkret]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/technologietransfer-ganz-konkret/</link>
                <pubDate>Wed, 18 Oct 2017 10:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/technologietransfer-ganz-konkret/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Forschung und Entwicklung spielen auch in kleinen und mittleren Unternehmen eine immer größere Rolle. Das Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT der Hochschule Coburg kooperiert daher seit über einem Jahr mit mehr als zehn Unternehmen aus der Region im so genannten „Innovationsterminal“- einem von der europäischen Union aus dem Fonds für regionale Entwicklung geförderten Programm. Die Unternehmen bringen ihre aktuellen Forschungsfragen ein und profitieren vom Know-how der Wissenschaftler am ISAT.</em>&#13;
Nur wer als Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt und sich neben den „Global players“ behaupten kann, wird dauerhaft auf dem Markt bestehen. Dies haben auch viele kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) in Nordbayern erkannt und setzen bei ihren Produkten und Verfahren auf Vorsprung durch technologische Innovationen.&#13;
Allerdings entstehen Innovationen nicht nur in den Unternehmen selbst, sondern vor allem durch Impulse von außen, z.B. in enger Zusammenarbeit mit Hochschulen und deren Forschungseinrichtungen. Für KMUs aus Coburg und Umgebung bietet das<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=375"> Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg mit dem EU-geförderten „Innovationsterminal“ eine Plattform für den regelmäßigen Austausch zu unternehmensrelevanten Forschungsfragen und sorgt so für einen kontinuierlichen Technologietransfer in die Betriebe. Dabei stehen vor allem Fragestellungen aus der Mess-und Sensortechnik im Vordergrund, bei denen das ISAT sein Wissen sowie neueste Forschungsergebnisse einbringen und so den firmeninternen Innovationsprozess unterstützen kann. &#13;
Bereits seit mehr als einem Jahr gibt es das „Innovationsterminal“ und die Anzahl der Partner ist inzwischen auf 13 Unternehmen angewachsen. Kürzlich haben die beiden wissenschaftlichen Leiter des Instituts Prof. Dr. Maria Kufner und Prof. Dr. Klaus Stefan Drese alle Partner zum Austausch eingeladen. Neben einer Vorstellung neuer Mitglieder, wie dem Steinwiesener Chemie-Zulieferer RVT und dem Sonnefelder Start-up Unternehmen „Lab-on-Fiber“, stand auch ein Resümee der bisherigen Projektaktivitäten auf dem Programm. Bereits jetzt konnten durch die Zusammenarbeit mit dem ISAT in vielen Firmen Innovationen angestoßen oder Rechercheergebnisse des ISAT als Entscheidungsbasis für weitere Entwicklungen im Unternehmen herangezogen werden. Um das „Innovationsterminal“ für Mitglieder oder zukünftige Partner attraktiv zu halten, arbeitet das ISAT stetig an neuen Entwicklungen in den Bereichen Sensorik, Simulation, Elektronik und Software. Mithilfe der Simulation ist es beispielsweise gelungen, neuartige Sensoren auf Basis sogenannter phononischer Kristalle auszulegen, die verbesserte Funktionalitäten und erhöhte Empfindlichkeiten gegenüber bestehenden Sensoren besitzen und z.B. zur Flüssigkeitsanalytik eingesetzt werden können.  &#13;
In der Softwareentwicklung unterstützt das ISAT interessierte Unternehmen u.a. mit einer modularen, intuitiv programmier- und erweiterbaren Software für Messaufgaben aller Art. Zudem wurden bei dem Treffen auch Neuerungen in der technischen Ausstattung des ISAT vorgestellt, von denen die Partnerunternehmen zukünftig profitieren können: Seit sechs Monaten verfügt das ISAT über einen Reinraum und das Equipment zur Herstellung von mikrooptischen und mikromechanischen Komponenten. Die Mikrooptik bietet die Möglichkeit zur Herstellung von optischen Bauteilen, die z.B. in Fasersonden für die minimal-invasive Chirurgie von Blutgefäßen eingesetzt werden können. Über mikrofluidische Strukturen können Flüssigkeiten auf kleinstem Raum transportiert, prozessiert und analysiert werden. Mit dem „Chip-Labor“ können somit vollkommen neue diagnostische Werkzeuge entstehen. &#13;
Das Feedback der Teilnehmer zum Treffen war durchweg positiv, zum einem weil durch das ISAT neue Impulse in den Unternehmen gesetzt werden konnten und zum anderen weil auch zwischen den Unternehmen Synergien entstehen. Das Programm „Innovationsterminal“ läuft noch bis Ende 2020. Professorin Kufner und Professor Drese laden daher die Unternehmen der Region ein, sich am Innovationsterminal zu beteiligen und ihre Forschungsfragen einzubringen. Projektpartner kann werden, wer ein KMU ist und in der nordbayerischen Grenzregion angesiedelt ist.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Forschung und Entwicklung spielen auch in kleinen und mittleren Unternehmen eine immer größere Rolle. Das Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT der Hochschule Coburg kooperiert daher seit über einem Jahr mit mehr als zehn Unternehmen aus der Region im so genannten „Innovationsterminal“- einem von der europäischen Union aus dem Fonds für regionale Entwicklung geförderten Programm. Die Unternehmen bringen ihre aktuellen Forschungsfragen ein und profitieren vom Know-how der Wissenschaftler am ISAT.</em>&#13;
Nur wer als Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt und sich neben den „Global players“ behaupten kann, wird dauerhaft auf dem Markt bestehen. Dies haben auch viele kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) in Nordbayern erkannt und setzen bei ihren Produkten und Verfahren auf Vorsprung durch technologische Innovationen.&#13;
Allerdings entstehen Innovationen nicht nur in den Unternehmen selbst, sondern vor allem durch Impulse von außen, z.B. in enger Zusammenarbeit mit Hochschulen und deren Forschungseinrichtungen. Für KMUs aus Coburg und Umgebung bietet das<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=375"> Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT)</a> der Hochschule Coburg mit dem EU-geförderten „Innovationsterminal“ eine Plattform für den regelmäßigen Austausch zu unternehmensrelevanten Forschungsfragen und sorgt so für einen kontinuierlichen Technologietransfer in die Betriebe. Dabei stehen vor allem Fragestellungen aus der Mess-und Sensortechnik im Vordergrund, bei denen das ISAT sein Wissen sowie neueste Forschungsergebnisse einbringen und so den firmeninternen Innovationsprozess unterstützen kann. &#13;
Bereits seit mehr als einem Jahr gibt es das „Innovationsterminal“ und die Anzahl der Partner ist inzwischen auf 13 Unternehmen angewachsen. Kürzlich haben die beiden wissenschaftlichen Leiter des Instituts Prof. Dr. Maria Kufner und Prof. Dr. Klaus Stefan Drese alle Partner zum Austausch eingeladen. Neben einer Vorstellung neuer Mitglieder, wie dem Steinwiesener Chemie-Zulieferer RVT und dem Sonnefelder Start-up Unternehmen „Lab-on-Fiber“, stand auch ein Resümee der bisherigen Projektaktivitäten auf dem Programm. Bereits jetzt konnten durch die Zusammenarbeit mit dem ISAT in vielen Firmen Innovationen angestoßen oder Rechercheergebnisse des ISAT als Entscheidungsbasis für weitere Entwicklungen im Unternehmen herangezogen werden. Um das „Innovationsterminal“ für Mitglieder oder zukünftige Partner attraktiv zu halten, arbeitet das ISAT stetig an neuen Entwicklungen in den Bereichen Sensorik, Simulation, Elektronik und Software. Mithilfe der Simulation ist es beispielsweise gelungen, neuartige Sensoren auf Basis sogenannter phononischer Kristalle auszulegen, die verbesserte Funktionalitäten und erhöhte Empfindlichkeiten gegenüber bestehenden Sensoren besitzen und z.B. zur Flüssigkeitsanalytik eingesetzt werden können.  &#13;
In der Softwareentwicklung unterstützt das ISAT interessierte Unternehmen u.a. mit einer modularen, intuitiv programmier- und erweiterbaren Software für Messaufgaben aller Art. Zudem wurden bei dem Treffen auch Neuerungen in der technischen Ausstattung des ISAT vorgestellt, von denen die Partnerunternehmen zukünftig profitieren können: Seit sechs Monaten verfügt das ISAT über einen Reinraum und das Equipment zur Herstellung von mikrooptischen und mikromechanischen Komponenten. Die Mikrooptik bietet die Möglichkeit zur Herstellung von optischen Bauteilen, die z.B. in Fasersonden für die minimal-invasive Chirurgie von Blutgefäßen eingesetzt werden können. Über mikrofluidische Strukturen können Flüssigkeiten auf kleinstem Raum transportiert, prozessiert und analysiert werden. Mit dem „Chip-Labor“ können somit vollkommen neue diagnostische Werkzeuge entstehen. &#13;
Das Feedback der Teilnehmer zum Treffen war durchweg positiv, zum einem weil durch das ISAT neue Impulse in den Unternehmen gesetzt werden konnten und zum anderen weil auch zwischen den Unternehmen Synergien entstehen. Das Programm „Innovationsterminal“ läuft noch bis Ende 2020. Professorin Kufner und Professor Drese laden daher die Unternehmen der Region ein, sich am Innovationsterminal zu beteiligen und ihre Forschungsfragen einzubringen. Projektpartner kann werden, wer ein KMU ist und in der nordbayerischen Grenzregion angesiedelt ist.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ISAT_Reinraum_Wolny_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Zertifikat für die Campuszwerge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-zertifikat-fuer-die-campuszwerge/</link>
                <pubDate>Wed, 11 Oct 2017 05:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-zertifikat-fuer-die-campuszwerge/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Vor über zwei Jahren, am 1. April 2015, startete das Projekt QueB – Qualität entwickeln mit und durch Bewegung. Unter der Leitung von </em><link ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html><em>Prof. Dr. Holger Hassel</em></link><em> vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg zielte es darauf ab, nachhaltige Strukturen für einen bewegungsorientierten Alltag in Kindertagesstätten zu schaffen. Wenige Monate vor offiziellem Ende des Projekts war es nun an der Zeit, ein erstes Resümee zu ziehen und die Kitas für ihre erfolgreiche Projektteilnahme auszuzeichnen – darunter auch die Campuszwerge. </em>&#13;
In einer Kita kommen viele Kinder unterschiedlichen Alters und Entwicklungsstandes zusammen. Mindestens genauso unterschiedlich sind die Charaktere: Da gibt es das stille Kind, das sich ruhig beschäftigt, aber auch den aufgeweckten Zappelphilipp, der gerne tobt. Die Erzieher*innen stehen oft vor der Frage, wie sie auf das jeweilige Kind am besten eingehen können. „Wichtig ist, beiden (Extrem-) Fällen individuell abgestimmte Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten“, so Professor Hassel. &#13;
Genau hier setzt ein Schwerpunkt von QueB an. Als Teilprojekt von Capital4Health, einem Forschungsverbund zur Primärprävention und Gesundheitsförderung, wird es finanziell vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Zielgruppe sind dabei nicht nur die Kinder, sondern auch die Erzieher*innen selbst, die lernen sollen, das Thema Bewegung ganz selbstverständlich in den Kita-Alltag miteinzubinden. &#13;
Anhand eines Dreijahresplans sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden, wobei im ersten Jahr durch gründliche Vorbereitung und Akquirieren der Kitas der Grundstein gelegt wurde. Nachdem sechs Kitas aus dem Gebiet Coburg und eine aus dem Landkreis Lichtenfels gefunden waren, wurden die jeweiligen Zielsetzungen der Einrichtungen besprochen und seitens der Hochschule Coburg durch Professor Hassel und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Christina Müller verschiedene Workshops und Fortbildungen organisiert. Ein großer Erfolg war die Weiterbildung unter dem Leitfaden „<link news-detailseite/news/News/detail/mehr-mut-zum-risiko.html>Mut zum Risiko</link>“. Dort wurde der Zwiespalt der Erzieher*innen thematisiert, wenn es um die Frage geht, wo und wie den Kindern in ihrem Bewegungsdrang Grenzen gesetzt werden können, ohne sie in ihrer Entwicklung einzuschränken. Insbesondere der Austausch der Kitas untereinander habe sich dabei als wertvolles Instrument zur Selbsteinschätzung und Zielerreichung entpuppt, so Professor Hassel. &#13;
Das dritte und aktuell auch letzte Jahr des Projekts, das im Frühjahr 2018 endet, beschäftigt sich nun mit der Auswertung der Ergebnisse. Hierzu konnten die teilnehmenden Kitas eine Bewerbungsmappe einreichen, die ihre Fortschritte im Rahmen von QueB dokumentierte. Diese wurden beispielsweise per Handy-App oder Schrittzähler aus wissenschaftlicher Sicht gemessen. Im Anschluss entschied ein Beirat aus verschiedenen Experten auf dem Gebiet Gesundheit und Sport, welche Tagesstätten das Zertifikat „Bewegte Kita“ erhalten. „Wir sind sehr froh darüber, dass alle sieben Kitas, mit denen wir zusammengearbeitet haben, das Zertifikat erhalten konnten“, stellt Professor Hassel fest. &#13;
Die erste Kita, die sich diese Auszeichnung nun an die Wand hängen darf, sind die Campuszwerge. Am vergangenen Freitag übergaben Professor Hassel und Christina Müller das Zertifikat an die Leiterin der Einrichtung, Christina Anders. Sie beurteilt das Projekt im Rückblick auf die vergangene Laufzeit als durchweg positiv und gewinnbringend: „Besonders durch den Austausch mit den anderen Kitas haben wir gelernt, auch einmal über den Tellerrand zu schauen und unser gemeinsames Potential voll auszuschöpfen. Zudem können wir durch unsere neugebaute Hochetage den Kindern auch im Haus mehr Bewegungsfreiraum bieten.“ Vor allem die Praxisnähe des Projekts habe sie überzeugt: „Wir konnten vieles sofort umsetzen, ohne uns erst großartig einlesen zu müssen.“ Die guten Erfahrungen seien bisher so prägend gewesen, dass sie unbedingt „dran bleiben“ wolle.&#13;
Und wie geht es jetzt weiter? „Der Wunsch der beteiligten Kindertagesstätten im Sinne des Austausches weiterzumachen, wurde von der Hochschule Coburg aufgegriffen. Wir planen demnach eine Fortsetzung des Projekts ab 2018“, so viel kann Prof. Dr. Hassel schon einmal verraten. Im nächsten Schritt ginge es darum, einen Verbreiterungsprozess der jetzigen Ergebnisse zu erzielen und auch die Eltern der Kinder mehr miteinzuspannen. „Unsere Funktion sehen wir dann als Berater und Moderator, indem wir den Kitas ein transparentes Netzwerk an Experten offerieren und Empfehlungen aussprechen“, erklärt Projektmitarbeiterin Christina Müller.&#13;
Interessierte Einrichtungen können sich ab sofort bei Christina Müller melden: <a href="mailto:christina.mueller@hs-coburg.de">christina.mueller@hs-coburg.de</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Vor über zwei Jahren, am 1. April 2015, startete das Projekt QueB – Qualität entwickeln mit und durch Bewegung. Unter der Leitung von </em><link ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html><em>Prof. Dr. Holger Hassel</em></link><em> vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg zielte es darauf ab, nachhaltige Strukturen für einen bewegungsorientierten Alltag in Kindertagesstätten zu schaffen. Wenige Monate vor offiziellem Ende des Projekts war es nun an der Zeit, ein erstes Resümee zu ziehen und die Kitas für ihre erfolgreiche Projektteilnahme auszuzeichnen – darunter auch die Campuszwerge. </em>&#13;
In einer Kita kommen viele Kinder unterschiedlichen Alters und Entwicklungsstandes zusammen. Mindestens genauso unterschiedlich sind die Charaktere: Da gibt es das stille Kind, das sich ruhig beschäftigt, aber auch den aufgeweckten Zappelphilipp, der gerne tobt. Die Erzieher*innen stehen oft vor der Frage, wie sie auf das jeweilige Kind am besten eingehen können. „Wichtig ist, beiden (Extrem-) Fällen individuell abgestimmte Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten“, so Professor Hassel. &#13;
Genau hier setzt ein Schwerpunkt von QueB an. Als Teilprojekt von Capital4Health, einem Forschungsverbund zur Primärprävention und Gesundheitsförderung, wird es finanziell vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Zielgruppe sind dabei nicht nur die Kinder, sondern auch die Erzieher*innen selbst, die lernen sollen, das Thema Bewegung ganz selbstverständlich in den Kita-Alltag miteinzubinden. &#13;
Anhand eines Dreijahresplans sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden, wobei im ersten Jahr durch gründliche Vorbereitung und Akquirieren der Kitas der Grundstein gelegt wurde. Nachdem sechs Kitas aus dem Gebiet Coburg und eine aus dem Landkreis Lichtenfels gefunden waren, wurden die jeweiligen Zielsetzungen der Einrichtungen besprochen und seitens der Hochschule Coburg durch Professor Hassel und seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Christina Müller verschiedene Workshops und Fortbildungen organisiert. Ein großer Erfolg war die Weiterbildung unter dem Leitfaden „<link news-detailseite/news/News/detail/mehr-mut-zum-risiko.html>Mut zum Risiko</link>“. Dort wurde der Zwiespalt der Erzieher*innen thematisiert, wenn es um die Frage geht, wo und wie den Kindern in ihrem Bewegungsdrang Grenzen gesetzt werden können, ohne sie in ihrer Entwicklung einzuschränken. Insbesondere der Austausch der Kitas untereinander habe sich dabei als wertvolles Instrument zur Selbsteinschätzung und Zielerreichung entpuppt, so Professor Hassel. &#13;
Das dritte und aktuell auch letzte Jahr des Projekts, das im Frühjahr 2018 endet, beschäftigt sich nun mit der Auswertung der Ergebnisse. Hierzu konnten die teilnehmenden Kitas eine Bewerbungsmappe einreichen, die ihre Fortschritte im Rahmen von QueB dokumentierte. Diese wurden beispielsweise per Handy-App oder Schrittzähler aus wissenschaftlicher Sicht gemessen. Im Anschluss entschied ein Beirat aus verschiedenen Experten auf dem Gebiet Gesundheit und Sport, welche Tagesstätten das Zertifikat „Bewegte Kita“ erhalten. „Wir sind sehr froh darüber, dass alle sieben Kitas, mit denen wir zusammengearbeitet haben, das Zertifikat erhalten konnten“, stellt Professor Hassel fest. &#13;
Die erste Kita, die sich diese Auszeichnung nun an die Wand hängen darf, sind die Campuszwerge. Am vergangenen Freitag übergaben Professor Hassel und Christina Müller das Zertifikat an die Leiterin der Einrichtung, Christina Anders. Sie beurteilt das Projekt im Rückblick auf die vergangene Laufzeit als durchweg positiv und gewinnbringend: „Besonders durch den Austausch mit den anderen Kitas haben wir gelernt, auch einmal über den Tellerrand zu schauen und unser gemeinsames Potential voll auszuschöpfen. Zudem können wir durch unsere neugebaute Hochetage den Kindern auch im Haus mehr Bewegungsfreiraum bieten.“ Vor allem die Praxisnähe des Projekts habe sie überzeugt: „Wir konnten vieles sofort umsetzen, ohne uns erst großartig einlesen zu müssen.“ Die guten Erfahrungen seien bisher so prägend gewesen, dass sie unbedingt „dran bleiben“ wolle.&#13;
Und wie geht es jetzt weiter? „Der Wunsch der beteiligten Kindertagesstätten im Sinne des Austausches weiterzumachen, wurde von der Hochschule Coburg aufgegriffen. Wir planen demnach eine Fortsetzung des Projekts ab 2018“, so viel kann Prof. Dr. Hassel schon einmal verraten. Im nächsten Schritt ginge es darum, einen Verbreiterungsprozess der jetzigen Ergebnisse zu erzielen und auch die Eltern der Kinder mehr miteinzuspannen. „Unsere Funktion sehen wir dann als Berater und Moderator, indem wir den Kitas ein transparentes Netzwerk an Experten offerieren und Empfehlungen aussprechen“, erklärt Projektmitarbeiterin Christina Müller.&#13;
Interessierte Einrichtungen können sich ab sofort bei Christina Müller melden: <a href="mailto:christina.mueller@hs-coburg.de">christina.mueller@hs-coburg.de</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hochetage_Campuszwerge.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zertifikatsuebergabe_Campuszwerge.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Virtuell zum Einkaufsbummel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/virtuell-zum-einkaufsbummel/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Oct 2017 05:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/virtuell-zum-einkaufsbummel/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Eintauchen ins Weltall, die Tiefen des Meeres oder ins Leben von Igel Henry – das konnte man am Wochenende in der Coburger Innenstadt. <a href="t3://page?uid=880" title="Opens internal link in current window" class="internal-link">Prof. Dr. Jens Grubert</a> und <a href="https://www.zukunftcoburgdigital.de/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window">Zukunft.Coburg Digital</a> luden ein zum Blick hinter die Kulissen der Digitalisierung.</em></p>&#13;
<p>In der ehemaligen Chocolaterie im Steinweg hatten Grubert und sein Team sechs verschiedene Stationen aufgebaut. Dort konnten die Besucher*Innen ausprobieren, was Datenbrillen alles können. Virtuell das passende Make-Up finden zum Beispiel oder in einem Animationsfilm hautnah dabei sein. Wer‘s kreativ mag, konnte sich im 3D-Zeichnen versuchen. Die Technik stammte aus dem Labor für erweiterte und virtuelle Realität der Hochschule Coburg. In kurzen Vorträgen erklärte Professor Jens Grubert, was virtuelle und erweiterte Realität bedeutet und welche Möglichkeiten diese Technik bietet, z.B. dass Firmen ihre Maschinen per Ferndiagnose reparieren können. </p>&#13;
<p>Mit der Veranstaltung wollte man vor allem neugierig machen und Ängste vor der Technik nehmen, betonte Zukunft.Coburg Digital-Geschäftsführer Andreas Kücker. Während des Einkaufsbummels konnten sich die Coburger am Wochenende also gleich noch ein bisschen bilden. Über 300 Besucher kamen an den beiden Tagen in die Mixed Reality Werkstatt. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Eintauchen ins Weltall, die Tiefen des Meeres oder ins Leben von Igel Henry – das konnte man am Wochenende in der Coburger Innenstadt. <a href="t3://page?uid=880" title="Opens internal link in current window" class="internal-link">Prof. Dr. Jens Grubert</a> und <a href="https://www.zukunftcoburgdigital.de/" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window">Zukunft.Coburg Digital</a> luden ein zum Blick hinter die Kulissen der Digitalisierung.</em></p>&#13;
<p>In der ehemaligen Chocolaterie im Steinweg hatten Grubert und sein Team sechs verschiedene Stationen aufgebaut. Dort konnten die Besucher*Innen ausprobieren, was Datenbrillen alles können. Virtuell das passende Make-Up finden zum Beispiel oder in einem Animationsfilm hautnah dabei sein. Wer‘s kreativ mag, konnte sich im 3D-Zeichnen versuchen. Die Technik stammte aus dem Labor für erweiterte und virtuelle Realität der Hochschule Coburg. In kurzen Vorträgen erklärte Professor Jens Grubert, was virtuelle und erweiterte Realität bedeutet und welche Möglichkeiten diese Technik bietet, z.B. dass Firmen ihre Maschinen per Ferndiagnose reparieren können. </p>&#13;
<p>Mit der Veranstaltung wollte man vor allem neugierig machen und Ängste vor der Technik nehmen, betonte Zukunft.Coburg Digital-Geschäftsführer Andreas Kücker. Während des Einkaufsbummels konnten sich die Coburger am Wochenende also gleich noch ein bisschen bilden. Über 300 Besucher kamen an den beiden Tagen in die Mixed Reality Werkstatt. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Werkstatt_ZukunftCoburgDigital.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Werkstatt_ZukunftCoburgDigital_Team_Labor.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Summer School feiert gelungene Premiere an der Universität Split]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/summer-school-feiert-gelungene-premiere-an-der-universitaet-split/</link>
                <pubDate>Mon, 09 Oct 2017 10:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/summer-school-feiert-gelungene-premiere-an-der-universitaet-split/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zusammenarbeit – auch international – wird an der Hochschule Coburg großgeschrieben. Aus diesem Grund fand erst kürzlich die erste gemeinsame Summer School der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Split und des Masterstudiengangs Bioanalytik der Hochschule Coburg statt. Begleitet wurden die deutschen Studierenden von den Coburger Dozenten für Bioanalytik,&nbsp;Prof. Dr. Matthias Noll und Prof. Dr. Stefan Kalkhof.</em></p>&#13;
<p>Organisiert wurde die Summer School von den kroatischen Gastgebern. Das Programm des fünftägigen Aufenthalts umfasste neben einem fachlichen Teil zudem eine Eröffnungsparty, eine Exkursion, eine Stadtführung, eine feierliche Zeugnisübergabe durch den Präsidenten der Universität Split, Prof. Simun Andjelinovic, deren Dekanin Prof. Jasna Puizina und den Kursleitern sowie eine Abschlussfeier. </p>&#13;
<p>Die insgesamt 27 studentischen Teilnehmer – 7 kroatische Studenten vom Bachelor bis zum PhD und 20 Masterstudierende der Hochschule Coburg – konnten jeweils einen Kurs belegen. Zur Wahl standen: <em>Bacterial spoilage in food production plants, <em>Mass Spectrometry – the swiss knife in bioanalysis und <em>Genotoxicity and how to investigate it. </em></em></em></p>&#13;
<p>Auf Grund des Erfolges der ersten Summer School wurde bereits eine erneute Durchführung im nächsten Jahr fest vereinbart. Darüber hinaus soll die Kooperation mit der Universität Split auch durch weitere Studierenden- und Dozentenexkursionen vertieft und ausgebaut werden. Finanziell wurde die Summer School durch die Bayerische Forschungsallianz unterstützt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zusammenarbeit – auch international – wird an der Hochschule Coburg großgeschrieben. Aus diesem Grund fand erst kürzlich die erste gemeinsame Summer School der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Split und des Masterstudiengangs Bioanalytik der Hochschule Coburg statt. Begleitet wurden die deutschen Studierenden von den Coburger Dozenten für Bioanalytik,&nbsp;Prof. Dr. Matthias Noll und Prof. Dr. Stefan Kalkhof.</em></p>&#13;
<p>Organisiert wurde die Summer School von den kroatischen Gastgebern. Das Programm des fünftägigen Aufenthalts umfasste neben einem fachlichen Teil zudem eine Eröffnungsparty, eine Exkursion, eine Stadtführung, eine feierliche Zeugnisübergabe durch den Präsidenten der Universität Split, Prof. Simun Andjelinovic, deren Dekanin Prof. Jasna Puizina und den Kursleitern sowie eine Abschlussfeier. </p>&#13;
<p>Die insgesamt 27 studentischen Teilnehmer – 7 kroatische Studenten vom Bachelor bis zum PhD und 20 Masterstudierende der Hochschule Coburg – konnten jeweils einen Kurs belegen. Zur Wahl standen: <em>Bacterial spoilage in food production plants, <em>Mass Spectrometry – the swiss knife in bioanalysis und <em>Genotoxicity and how to investigate it. </em></em></em></p>&#13;
<p>Auf Grund des Erfolges der ersten Summer School wurde bereits eine erneute Durchführung im nächsten Jahr fest vereinbart. Darüber hinaus soll die Kooperation mit der Universität Split auch durch weitere Studierenden- und Dozentenexkursionen vertieft und ausgebaut werden. Finanziell wurde die Summer School durch die Bayerische Forschungsallianz unterstützt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Summerschool_Zeugnisuebergabe.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Summerschool_Kurs_Prof_Kalkhof.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Summerschool_Kurs_Jasna_Puizina.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Summerschool_Experiment.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gesunde Durstlöscher]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesunde-durstloescher/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Oct 2017 11:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesunde-durstloescher/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ab sofort gibt es für Studierende und Beschäftigte der Hochschule Coburg einen Trinkbrunnen in der Cafeteria am Campus Friedrich Streib. Auf dem Campus Design soll noch im Laufe des Jahres ein Brunnen installiert werden. </em>&#13;
Kostenloses Trinkwasser für alle liefert der neu installierte Trinkbrunnen und bietet den Hochschul-Angehörigen ab sofort eine gesunde, nachhaltige und kostenlose Alternative, ihren Durst zu stillen. Gesundheitsexperten fordern seit Jahren kostenlose Trinkbrunnen in Bildungseinrichtungen, um das Umfeld der Lernenden und Lehrenden gesundheitsfördernd zu gestalten. „Die Hochschule Coburg möchte mit dem Projekt Trinkbrunnen ihre Spitzenstellung bei der Gesundheitsförderung ausbauen“, sagt Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. &#13;
Das Referat Gesunde Hochschule und die Studierendenvertretung sind daher mit ihrer Idee bei der Hochschulleitung auf offene Ohren gestoßen. Bei der Umsetzung wurden sie von der Abteilung Infrastruktur unterstützt. „Es war gar nicht so einfach, geeignete Standorte für die Trinkbrunnen zu finden“, erzählt Mitarbeiter Manfred Hoh. „Wir brauchten einen Zugang zu den Leitungen, die Trinkbrunnen sollten für alle leicht zugänglich sein und es galt die hygienischen Standards zu beachten.“ &#13;
Am Campus Friedrich Streib befindet sich der Brunnen bei den Kaffeeautomaten in der Cafeteria. Am Campus Design soll der Brunnen im Foyer installiert werden. „Wir freuen uns, Studierenden und Beschäftigten dieses Angebot machen zu können“, sagt die Leiterin des Referats Gesunde Hochschule, Barbara Zimmer. „Das sollte an allen Bildungseinrichtungen selbstverständlich sein. Wir bieten so eine gesunde Alternative zu Cola- und Kaffeeautomaten.“ Auch die Studierendenvertretung begrüßt die neuen Trinkbrunnen. „Dafür haben wir uns lange eingesetzt“, sagt Studentin Miriam Lange. „Jetzt können die Studierenden ihre Wasserflasche endlich an einem zentralen Ort befüllen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ab sofort gibt es für Studierende und Beschäftigte der Hochschule Coburg einen Trinkbrunnen in der Cafeteria am Campus Friedrich Streib. Auf dem Campus Design soll noch im Laufe des Jahres ein Brunnen installiert werden. </em>&#13;
Kostenloses Trinkwasser für alle liefert der neu installierte Trinkbrunnen und bietet den Hochschul-Angehörigen ab sofort eine gesunde, nachhaltige und kostenlose Alternative, ihren Durst zu stillen. Gesundheitsexperten fordern seit Jahren kostenlose Trinkbrunnen in Bildungseinrichtungen, um das Umfeld der Lernenden und Lehrenden gesundheitsfördernd zu gestalten. „Die Hochschule Coburg möchte mit dem Projekt Trinkbrunnen ihre Spitzenstellung bei der Gesundheitsförderung ausbauen“, sagt Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. &#13;
Das Referat Gesunde Hochschule und die Studierendenvertretung sind daher mit ihrer Idee bei der Hochschulleitung auf offene Ohren gestoßen. Bei der Umsetzung wurden sie von der Abteilung Infrastruktur unterstützt. „Es war gar nicht so einfach, geeignete Standorte für die Trinkbrunnen zu finden“, erzählt Mitarbeiter Manfred Hoh. „Wir brauchten einen Zugang zu den Leitungen, die Trinkbrunnen sollten für alle leicht zugänglich sein und es galt die hygienischen Standards zu beachten.“ &#13;
Am Campus Friedrich Streib befindet sich der Brunnen bei den Kaffeeautomaten in der Cafeteria. Am Campus Design soll der Brunnen im Foyer installiert werden. „Wir freuen uns, Studierenden und Beschäftigten dieses Angebot machen zu können“, sagt die Leiterin des Referats Gesunde Hochschule, Barbara Zimmer. „Das sollte an allen Bildungseinrichtungen selbstverständlich sein. Wir bieten so eine gesunde Alternative zu Cola- und Kaffeeautomaten.“ Auch die Studierendenvertretung begrüßt die neuen Trinkbrunnen. „Dafür haben wir uns lange eingesetzt“, sagt Studentin Miriam Lange. „Jetzt können die Studierenden ihre Wasserflasche endlich an einem zentralen Ort befüllen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gesunde_Hochschule_Tinkbrunnen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wer macht die Regeln?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wer-macht-die-regeln/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Oct 2017 05:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wer-macht-die-regeln/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mehr als 200 Jungs und Mädchen haben bei der KinderUni der Hochschule Coburg mitgemacht. Vier Professor*innen zeigten ihnen interessante Details über Licht, Theater, Wirklichkeit und unsere Nahrungsmittel – und stellen so manches Kind vor eine echte Herausforderung.</em></p>&#13;
<p>Der blonde Junge in der letzten Reihe von Hörsaal 5-004 kann es gar nicht fassen. So eine doofe Frage hat er ja noch nie gehört. Warum darf eine Barbiepuppe nicht gegen Darth Vader kämpfen? Das ist doch klar! „Die passen einfach nicht zusammen. Darth Vader würde sie einfach weghauen mit seinem Laserschwert. Und außerdem gibt es Regeln, die sagen, dass das nicht geht.“ „Wo stehen denn diese Regeln?“, fragt Sozialwissenschaftler Matthias Scheibe. „Und wer hat die festgelegt?“ „Das geht eben einfach nicht“, rufen die Kinder. Ein Mädchen versucht zu helfen: „Barbie ist pink und Darth Vader ist düster und schwarz. Deshalb passen die nicht zusammen.“ „Und wer sagt, dass Darth Vader kein Pink mag?“, fragt Scheibe wieder nach. </p>&#13;
<p>Mit seiner Vorlesung zum Thema Wirklichkeit hinterfragt Scheibe bewusst Klischees. Denn, so war es in seiner Vortragsbeschreibung angekündigt: „Was wir in unserer Umwelt sehen, riechen, hören, schmecken und ertasten, hängt sehr stark von dem ab, was wir bisher erlebt haben.“ </p>&#13;
<p>Einen Hörsaal weiter ist die Stimmung wesentlich ruhiger. Theaterwissenschaftler Prof. Dr. Julius Heinicke erzählt gerade Spannendes aus Südafrika. Zum Beispiel, dass es dort mehr als 50 verschiedene Sprachen gibt. Und: Dass die Kinder oft kein Geld haben, um Spielsachen oder Bücher zu kaufen. Weil sie sich für ihre Armut schämen, spielt das Theater in Südafrika eine besondere Rolle. „Das Tolle auf der Bühne ist, dass man jemand ganz anderes sein kann und plötzlich von anderen Menschen bewundert wird“, sagt Heinicke, der selbst schon Theaterprojekte in Südafrika organisiert hat. Das können auch seine Zuhörer nachvollziehen. Moritz zum Beispiel wäre gerne mal Obelix, ein Mädchen aus der zweiten Reihe die Eisprinzessin Elsa. </p>&#13;
<p>Zweimal im Jahr macht sich Monika Faaß, die Familienbeauftragte der Hochschule, auf die Suche nach Professorinnen und Professoren, die bei der KinderUni mitmachen. Die müssen ihre Themen kindgerecht aufbereiten. Denn die KinderUni soll spielerisch an die Hochschule und die hier gelehrten Fächer heranführen. Zur KinderUni gehören deshalb auch ein Essen in der Mensa und ein kleines Diplomzeugnis, das die Teilnehmer zum Schluss mitnehmen dürfen. Seit acht Jahren organisiert die Hochschule Coburg die KinderUni gemeinsam mit dem Bildungsbüro der Stadt Coburg. Studierende betreuen die Mädchen und Jungs.</p>&#13;
<p>Die nächste KinderUni findet am Samstag, 10. März 2018 statt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mehr als 200 Jungs und Mädchen haben bei der KinderUni der Hochschule Coburg mitgemacht. Vier Professor*innen zeigten ihnen interessante Details über Licht, Theater, Wirklichkeit und unsere Nahrungsmittel – und stellen so manches Kind vor eine echte Herausforderung.</em></p>&#13;
<p>Der blonde Junge in der letzten Reihe von Hörsaal 5-004 kann es gar nicht fassen. So eine doofe Frage hat er ja noch nie gehört. Warum darf eine Barbiepuppe nicht gegen Darth Vader kämpfen? Das ist doch klar! „Die passen einfach nicht zusammen. Darth Vader würde sie einfach weghauen mit seinem Laserschwert. Und außerdem gibt es Regeln, die sagen, dass das nicht geht.“ „Wo stehen denn diese Regeln?“, fragt Sozialwissenschaftler Matthias Scheibe. „Und wer hat die festgelegt?“ „Das geht eben einfach nicht“, rufen die Kinder. Ein Mädchen versucht zu helfen: „Barbie ist pink und Darth Vader ist düster und schwarz. Deshalb passen die nicht zusammen.“ „Und wer sagt, dass Darth Vader kein Pink mag?“, fragt Scheibe wieder nach. </p>&#13;
<p>Mit seiner Vorlesung zum Thema Wirklichkeit hinterfragt Scheibe bewusst Klischees. Denn, so war es in seiner Vortragsbeschreibung angekündigt: „Was wir in unserer Umwelt sehen, riechen, hören, schmecken und ertasten, hängt sehr stark von dem ab, was wir bisher erlebt haben.“ </p>&#13;
<p>Einen Hörsaal weiter ist die Stimmung wesentlich ruhiger. Theaterwissenschaftler Prof. Dr. Julius Heinicke erzählt gerade Spannendes aus Südafrika. Zum Beispiel, dass es dort mehr als 50 verschiedene Sprachen gibt. Und: Dass die Kinder oft kein Geld haben, um Spielsachen oder Bücher zu kaufen. Weil sie sich für ihre Armut schämen, spielt das Theater in Südafrika eine besondere Rolle. „Das Tolle auf der Bühne ist, dass man jemand ganz anderes sein kann und plötzlich von anderen Menschen bewundert wird“, sagt Heinicke, der selbst schon Theaterprojekte in Südafrika organisiert hat. Das können auch seine Zuhörer nachvollziehen. Moritz zum Beispiel wäre gerne mal Obelix, ein Mädchen aus der zweiten Reihe die Eisprinzessin Elsa. </p>&#13;
<p>Zweimal im Jahr macht sich Monika Faaß, die Familienbeauftragte der Hochschule, auf die Suche nach Professorinnen und Professoren, die bei der KinderUni mitmachen. Die müssen ihre Themen kindgerecht aufbereiten. Denn die KinderUni soll spielerisch an die Hochschule und die hier gelehrten Fächer heranführen. Zur KinderUni gehören deshalb auch ein Essen in der Mensa und ein kleines Diplomzeugnis, das die Teilnehmer zum Schluss mitnehmen dürfen. Seit acht Jahren organisiert die Hochschule Coburg die KinderUni gemeinsam mit dem Bildungsbüro der Stadt Coburg. Studierende betreuen die Mädchen und Jungs.</p>&#13;
<p>Die nächste KinderUni findet am Samstag, 10. März 2018 statt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Scheibe_web_IMG_8866.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Kuchen_web_IMG_8846.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Diplomausgabe_web_IMG_8921.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr Platz zum Wohnen für Studierende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-platz-zum-wohnen-fuer-studierende/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Oct 2017 04:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-platz-zum-wohnen-fuer-studierende/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Ein Jahr lang wurde das Studierenden-Wohnheim Gotha I am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg energetisch generalsaniert. Jetzt hat es eine frische Fassade, die Zimmer sind größer, schöner, heller. Und die ersten Bewohner*innen zogen zu Semesterbeginn ein.</em> </p>&#13;
<p>1978 machte Heinz Scherzer vom Erlanger Architekturbüro scherzer.kalau.architekten den Entwurf für das Studentenwohnheim Gotha I. 2016 – fast 40 Jahre später – bekam seine Tochter Simone Scherzer den Auftrag, die Generalsanierung des Hauses zu planen und zu organisieren. Nach einem Jahr Umbauzeit konnten jetzt die ersten Bewohner*innen ihre Apartments beziehen. Das Haus Gotha I umfasst insgesamt 91 Ein-Zimmer-Wohnungen mit Dusche-WC. Durch die Integration der ursprünglich vorhandenen Balkone sind die neuen Apartments geräumiger als bisher. Außerdem gibt es zwei Aufenthaltsräume mit Billard und Fernseher sowie einen Lernraum.</p>&#13;
<p>Wie Josef Tost, Geschäftsführer des Studentenwerks Oberfranken, bei der kleinen Einweihungsfeier berichtete, betrugen die Sanierungskosten insgesamt 4,8 Mio. EUR. Er bedankte sich bei den Abgeordneten des Bayerischen Landtags für die finanzielle Förderung des studentischen Wohnens. In Coburg stehen jetzt für 12 Prozent der Studierenden staatlich geförderte Wohnheimplätze zur Verfügung. Mit dieser Quote gehört Coburg zur bayerischen Spitze. </p>&#13;
<p>Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer freut sich über die energetische Sanierung des Wohnheims. Damit trage das Studentenwerk Oberfranken dazu bei, die Klimaziele der Stadt Coburg zu erreichen.</p>&#13;
<p>Für Jutta Michel, Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, steigert das runderneuerte Wohnheim die Attraktivität des Studienortes Coburg, zusammen mit anderen Serviceangeboten wie der Mensa, der Kinderkrippe Campus Zwerge und der psychologischen Beratung.</p>&#13;
<p>Jürgen W. Heike, Abgeordneter des Bayerischen Landtags, wies darauf hin, dass der Freistaat Bayern im Jahr 2017 insgesamt 32,5 Mio. EUR in Studierenden-Wohnheime investiert. Mit diesen Mitteln werden in Bayern 1.200 Apartments neu gebaut bzw. saniert.</p>&#13;
<p>Auf die Frage, welcher Bezug zwischen Coburg und der Stadt Gotha in Thüringen besteht, konnte Dr. Markus Zanner Auskunft geben. Markus Zanner ist Vorsitzender des Verwaltungsrates des Studentenwerks Oberfranken, Kanzler der Universität Bayreuth und Historiker. Seine Antwort als Historiker lautet: Die Herzogtümer Coburg und Gotha sind seit 1826 in einer wechselhaften Geschichte miteinander verbunden. 1826 wurde das Herzogtum Sachsen-Coburg mit dem Herzogtum Sachsen-Gotha zu dem Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha vereint, das bis zum Abdanken des Herzogs im Jahre 1918 Bestand hatte. </p>&#13;
<p>Heute beherbergt das Haus Gotha I Studierende aus der ganzen Welt. Pfarrer Peter Meyer wünschte ihnen bei der Einweihung gute Begegnungen und damit verbunden eine persönliche Bereicherung.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Jahr lang wurde das Studierenden-Wohnheim Gotha I am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg energetisch generalsaniert. Jetzt hat es eine frische Fassade, die Zimmer sind größer, schöner, heller. Und die ersten Bewohner*innen zogen zu Semesterbeginn ein.</em> </p>&#13;
<p>1978 machte Heinz Scherzer vom Erlanger Architekturbüro scherzer.kalau.architekten den Entwurf für das Studentenwohnheim Gotha I. 2016 – fast 40 Jahre später – bekam seine Tochter Simone Scherzer den Auftrag, die Generalsanierung des Hauses zu planen und zu organisieren. Nach einem Jahr Umbauzeit konnten jetzt die ersten Bewohner*innen ihre Apartments beziehen. Das Haus Gotha I umfasst insgesamt 91 Ein-Zimmer-Wohnungen mit Dusche-WC. Durch die Integration der ursprünglich vorhandenen Balkone sind die neuen Apartments geräumiger als bisher. Außerdem gibt es zwei Aufenthaltsräume mit Billard und Fernseher sowie einen Lernraum.</p>&#13;
<p>Wie Josef Tost, Geschäftsführer des Studentenwerks Oberfranken, bei der kleinen Einweihungsfeier berichtete, betrugen die Sanierungskosten insgesamt 4,8 Mio. EUR. Er bedankte sich bei den Abgeordneten des Bayerischen Landtags für die finanzielle Förderung des studentischen Wohnens. In Coburg stehen jetzt für 12 Prozent der Studierenden staatlich geförderte Wohnheimplätze zur Verfügung. Mit dieser Quote gehört Coburg zur bayerischen Spitze. </p>&#13;
<p>Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer freut sich über die energetische Sanierung des Wohnheims. Damit trage das Studentenwerk Oberfranken dazu bei, die Klimaziele der Stadt Coburg zu erreichen.</p>&#13;
<p>Für Jutta Michel, Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, steigert das runderneuerte Wohnheim die Attraktivität des Studienortes Coburg, zusammen mit anderen Serviceangeboten wie der Mensa, der Kinderkrippe Campus Zwerge und der psychologischen Beratung.</p>&#13;
<p>Jürgen W. Heike, Abgeordneter des Bayerischen Landtags, wies darauf hin, dass der Freistaat Bayern im Jahr 2017 insgesamt 32,5 Mio. EUR in Studierenden-Wohnheime investiert. Mit diesen Mitteln werden in Bayern 1.200 Apartments neu gebaut bzw. saniert.</p>&#13;
<p>Auf die Frage, welcher Bezug zwischen Coburg und der Stadt Gotha in Thüringen besteht, konnte Dr. Markus Zanner Auskunft geben. Markus Zanner ist Vorsitzender des Verwaltungsrates des Studentenwerks Oberfranken, Kanzler der Universität Bayreuth und Historiker. Seine Antwort als Historiker lautet: Die Herzogtümer Coburg und Gotha sind seit 1826 in einer wechselhaften Geschichte miteinander verbunden. 1826 wurde das Herzogtum Sachsen-Coburg mit dem Herzogtum Sachsen-Gotha zu dem Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha vereint, das bis zum Abdanken des Herzogs im Jahre 1918 Bestand hatte. </p>&#13;
<p>Heute beherbergt das Haus Gotha I Studierende aus der ganzen Welt. Pfarrer Peter Meyer wünschte ihnen bei der Einweihung gute Begegnungen und damit verbunden eine persönliche Bereicherung.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/sv_logo_gross-1024x288.png"
                        fileSize="30981"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="288"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wohnheim_Gotha_I_Fassade_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[1500 neue Erstsemester in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/1500-neue-erstsemester-in-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Oct 2017 09:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/1500-neue-erstsemester-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Rund 1500 Erstsemester sind heute an der Hochschule Coburg ins Studium gestartet. Insgesamt studieren jetzt knapp 5300 Studentinnen und Studenten in Coburg. <br /></em>&#13;
Die Hochschule ist vor allem bei Studienanfängern in der Region beliebt. Etwa die Hälfte der Erstsemester kommt aus Coburg (Stadt und Landkreis) oder dem restlichen Oberfranken. Auch immer mehr Gymnasiasten zieht es an die Hochschule. Mittlerweile gibt es sogar mehr Studienanfänger mit allgemeiner Hochschulreife als Studienanfänger mit fachgebundener Hochschulreife.&#13;
„Das ist auch auf die gute Vernetzung der Hochschule mit den Schulen in der Region zurückzuführen“, sagt Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Norbert Tessmer begrüßte sie die Neuen auf dem Campus Friedrich Streib und dem Campus Design. Fritze ermunterte die Erstsemester sich aktiv ins Hochschulleben einzubringen. Zum Beispiel in einer der vielen Initiativen wie dem Hochschulchor oder der Big Band. &#13;
Schon in der vergangenen Woche haben die ersten Studierenden die Stadt und die Hochschule erkundet. Dafür gab es spezielle Einführungsveranstaltungen wie <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/game-of-thrones-zum-studienstart.html">AnCOmmen</a> oder die <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/gut-gestartet-mit-den-mint-erstsemestertagen.html">Erstsemestertage für technische Studiengänge</a>. „Das nimmt einem die Aufregung und ich habe schon viele Leute kennengerlernt“, erzählt Sophie Langnickel, die ab diesem Semester Soziale Arbeit in Coburg studiert. &#13;
Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften erfreuen sich übrigens immer größerer Beliebtheit. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung und Hochschulplanung. HAW-Absolventinnen und Absolventen starten demnach mit einem besseren Einstiegsgehalt in den Beruf und sind zufriedener mit dem, was sie im Studium gelernt haben. Punkten können die Hochschulen vor allem durch ihre praxisnahe Ausbildung. 70 Prozent der Befragten gaben außerdem an, neben Fachwissen und Grundlagenwissen auch die Kompetenz des interdisziplinären Denkens erworben zu haben. 80 Prozent empfehlen ihr Studium an der Hochschule anschließend weiter. &#13;
<strong>Zum Video:</strong> <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/jqt0yA1IXm4">Die Neuen sind da</a><em><br /></em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Rund 1500 Erstsemester sind heute an der Hochschule Coburg ins Studium gestartet. Insgesamt studieren jetzt knapp 5300 Studentinnen und Studenten in Coburg. <br /></em>&#13;
Die Hochschule ist vor allem bei Studienanfängern in der Region beliebt. Etwa die Hälfte der Erstsemester kommt aus Coburg (Stadt und Landkreis) oder dem restlichen Oberfranken. Auch immer mehr Gymnasiasten zieht es an die Hochschule. Mittlerweile gibt es sogar mehr Studienanfänger mit allgemeiner Hochschulreife als Studienanfänger mit fachgebundener Hochschulreife.&#13;
„Das ist auch auf die gute Vernetzung der Hochschule mit den Schulen in der Region zurückzuführen“, sagt Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Norbert Tessmer begrüßte sie die Neuen auf dem Campus Friedrich Streib und dem Campus Design. Fritze ermunterte die Erstsemester sich aktiv ins Hochschulleben einzubringen. Zum Beispiel in einer der vielen Initiativen wie dem Hochschulchor oder der Big Band. &#13;
Schon in der vergangenen Woche haben die ersten Studierenden die Stadt und die Hochschule erkundet. Dafür gab es spezielle Einführungsveranstaltungen wie <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/game-of-thrones-zum-studienstart.html">AnCOmmen</a> oder die <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/gut-gestartet-mit-den-mint-erstsemestertagen.html">Erstsemestertage für technische Studiengänge</a>. „Das nimmt einem die Aufregung und ich habe schon viele Leute kennengerlernt“, erzählt Sophie Langnickel, die ab diesem Semester Soziale Arbeit in Coburg studiert. &#13;
Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften erfreuen sich übrigens immer größerer Beliebtheit. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung und Hochschulplanung. HAW-Absolventinnen und Absolventen starten demnach mit einem besseren Einstiegsgehalt in den Beruf und sind zufriedener mit dem, was sie im Studium gelernt haben. Punkten können die Hochschulen vor allem durch ihre praxisnahe Ausbildung. 70 Prozent der Befragten gaben außerdem an, neben Fachwissen und Grundlagenwissen auch die Kompetenz des interdisziplinären Denkens erworben zu haben. 80 Prozent empfehlen ihr Studium an der Hochschule anschließend weiter. &#13;
<strong>Zum Video:</strong> <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/jqt0yA1IXm4">Die Neuen sind da</a><em><br /></em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Semesterstart_Aula.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Game of Thrones“ zum Studienstart]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/game-of-thrones-zum-studienstart/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Oct 2017 09:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/game-of-thrones-zum-studienstart/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>450 Studierende haben bei „anCOmmen“ - den Einführungstagen für alle Studiengänge des Projekts &quot;Der Coburger Weg&quot; teilgenommen. Drei Tage hatten die Erstsemester aus insgesamt acht Studiengängen Zeit, sich untereinander und mit ihrem neuen Studienort vertraut zu machen.</em></p>&#13;
<p>Auf einer Rallye erkundeten sie den Campus und die Stadt, es gab ein gemeinsames Abendessen in der Mensa und in fachübergreifenden Gruppen bearbeiteten sie ein kleines Projekt und stellten es anschließend bei der Abschlussmesse vor. Begleitet wurden die Studienanfänger von sechs hauptamtlichen und 50 studentischen Tutoren, die den Erstsemestern während der Veranstaltung und auch in den kommenden Wochen bei Fragen rund um das Studium zur Seite stehen.</p>&#13;
<p>„Am Anfang war schon etwas Nervosität da, aber die ist schnell verflogen“, erzählt Rike Haagen. Die gebürtige Coburgerin studiert ab dem Wintersemester Bauingenieurwesen. Für ihr Tagesprojekt musste ihre Gruppe ein Möbelstück entwerfen - aus alten Kartons, Getränkeverpackungen und Sprühkleber. Entstanden ist ein stabiles Möbelstück, das an den „Eisernen Thron“ der TV-Serie „Game of Thrones“ angelehnt ist. „Die Jungs haben den Stuhl gebaut und die Mädels aus Toilettenpapierrollen die Schwerter“, erklärt die Studentin. Das gemeinsame Projekt sei eine tolle Möglichkeit, sich besser kennenzulernen. Die Projektarbeit mit anderen Studierenden wird den Erstsemestern im Laufe ihres Studiums außerdem immer wieder begegnen. Für das anstehende Semester fühlt sich Rike Haagen bestens gerüstet: „Ich kenne nun die wichtigsten Anlaufstellen an der Hochschule und meine neuen Kommilitonen. Jetzt kann es losgehen!“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>450 Studierende haben bei „anCOmmen“ - den Einführungstagen für alle Studiengänge des Projekts &quot;Der Coburger Weg&quot; teilgenommen. Drei Tage hatten die Erstsemester aus insgesamt acht Studiengängen Zeit, sich untereinander und mit ihrem neuen Studienort vertraut zu machen.</em></p>&#13;
<p>Auf einer Rallye erkundeten sie den Campus und die Stadt, es gab ein gemeinsames Abendessen in der Mensa und in fachübergreifenden Gruppen bearbeiteten sie ein kleines Projekt und stellten es anschließend bei der Abschlussmesse vor. Begleitet wurden die Studienanfänger von sechs hauptamtlichen und 50 studentischen Tutoren, die den Erstsemestern während der Veranstaltung und auch in den kommenden Wochen bei Fragen rund um das Studium zur Seite stehen.</p>&#13;
<p>„Am Anfang war schon etwas Nervosität da, aber die ist schnell verflogen“, erzählt Rike Haagen. Die gebürtige Coburgerin studiert ab dem Wintersemester Bauingenieurwesen. Für ihr Tagesprojekt musste ihre Gruppe ein Möbelstück entwerfen - aus alten Kartons, Getränkeverpackungen und Sprühkleber. Entstanden ist ein stabiles Möbelstück, das an den „Eisernen Thron“ der TV-Serie „Game of Thrones“ angelehnt ist. „Die Jungs haben den Stuhl gebaut und die Mädels aus Toilettenpapierrollen die Schwerter“, erklärt die Studentin. Das gemeinsame Projekt sei eine tolle Möglichkeit, sich besser kennenzulernen. Die Projektarbeit mit anderen Studierenden wird den Erstsemestern im Laufe ihres Studiums außerdem immer wieder begegnen. Für das anstehende Semester fühlt sich Rike Haagen bestens gerüstet: „Ich kenne nun die wichtigsten Anlaufstellen an der Hochschule und meine neuen Kommilitonen. Jetzt kann es losgehen!“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AnCOmmen_Modenschau_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AnCommen_Thron_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gut gestartet mit den MINT-Erstsemestertagen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gut-gestartet-mit-den-mint-erstsemestertagen/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Oct 2017 09:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gut-gestartet-mit-den-mint-erstsemestertagen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Gemeinsam mit anderen und vor allem mit guten ersten Erfahrungen ins Studium starten – das konnten knapp 350 Erstsemester der technischen Studiengänge bei den MINT-Erstsemestertagen.</em>&#13;
Neben dem Kennenlernen in den Mentoratsgruppen und einem Rundgang durch die Hochschule stand für die Neulinge auch die Bearbeitung eines studienbezogenen praktischen Projekts auf dem Programm. Die Aufgaben waren vielfältig: Selbsttätig bremsende Autos wurden ebenso konstruiert wie Rakten mit eigener Höhenmessung, die Bewegung einer Kugel und die Trennung von Stoffgemischen mussten gelöst, LEDs zum Blinken gebracht und ein Saugroboter effizient gesteuert werden.&#13;
In den Mentoratsgruppen diskutierten die Erstsemester über Lösungsansätze, erarbeiteten sich erstes Fachwissen und setzten die Projektidee praktisch um. Eine Jury begutachtete alle entstandenen Lösungen und wählte die jeweils überzeugendste für eine Prämierung aus.&#13;
Für Abwechslung in den Arbeitspausen sorgten die sportlichen Stationen in der Mittagspause und das Grillen zum Abschluss. &#13;
Auch nach den Erstsemestertagen werden die Studierenden gut betreut: In den Mentoratsgruppen bekommen sie während des gesamten ersten Semesters Infos und Tipps für ein erfolgreiches Studium. Und bei individuellen Fragen und Anliegen ist die Beratung von Projekt:ING die richtige Anlaufstelle.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Gemeinsam mit anderen und vor allem mit guten ersten Erfahrungen ins Studium starten – das konnten knapp 350 Erstsemester der technischen Studiengänge bei den MINT-Erstsemestertagen.</em>&#13;
Neben dem Kennenlernen in den Mentoratsgruppen und einem Rundgang durch die Hochschule stand für die Neulinge auch die Bearbeitung eines studienbezogenen praktischen Projekts auf dem Programm. Die Aufgaben waren vielfältig: Selbsttätig bremsende Autos wurden ebenso konstruiert wie Rakten mit eigener Höhenmessung, die Bewegung einer Kugel und die Trennung von Stoffgemischen mussten gelöst, LEDs zum Blinken gebracht und ein Saugroboter effizient gesteuert werden.&#13;
In den Mentoratsgruppen diskutierten die Erstsemester über Lösungsansätze, erarbeiteten sich erstes Fachwissen und setzten die Projektidee praktisch um. Eine Jury begutachtete alle entstandenen Lösungen und wählte die jeweils überzeugendste für eine Prämierung aus.&#13;
Für Abwechslung in den Arbeitspausen sorgten die sportlichen Stationen in der Mittagspause und das Grillen zum Abschluss. &#13;
Auch nach den Erstsemestertagen werden die Studierenden gut betreut: In den Mentoratsgruppen bekommen sie während des gesamten ersten Semesters Infos und Tipps für ein erfolgreiches Studium. Und bei individuellen Fragen und Anliegen ist die Beratung von Projekt:ING die richtige Anlaufstelle.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_30.09.-01.10.17_213_web-1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/erstsemestertage_30.09.-01.10.17_036_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Physik zum Anfassen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/physik-zum-anfassen/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Sep 2017 05:26:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/physik-zum-anfassen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Teilchenbeschleunigung, Energieumwandlung, was in der Physik passiert, lässt sich häufig nur theoretisch erklären. Lehrer Christian Wolf und Professor Dr. Martin Prechtl möchten das ändern. Auszubildende der Firma KAESER KOMPRESSOREN haben ihnen dafür ein Modell gebaut. </em>&#13;
Vor fünf Jahren hat sich Studiendirektor Christian Wolf einen kleinen Traum erfüllt. Im Keller der Hochschule hat er - gemeinsam mit Professor Dr. Martin Prechtl, Schülern des Ernestinums und Studierenden - einen Teilchenbeschleuniger gebaut: das Zyklotron COLUMBUS. Das berühmteste Exemplar seiner Art steht in der Schweizer Forschungseinrichtung CERN. Mit riesigen Teilchenbeschleunigern untersuchen Wissenschaftler dort die Grundkräfte der Physik. &#13;
Dieses spannende Thema wollen Wolf und Prechtl auch ihren Schülern und Studierenden zugängig machen. Regelmäßig tüfteln sie mit ihnen beim Schülerforschungszentrum an der Weiterentwicklung von COLUMBUS. Doch das hat ein Manko: Man kann nicht reinschauen. „Im Teilchenbeschleuniger wird elektrische in kinetische Energie umgewandelt“, erklärt Christian Wolf. „Dieser Vorgang ist von außen nicht sichtbar. Also ist es schwierig, das den Schülern zu vermitteln.“ &#13;
Dank Julia Löhr, Hannes Dellert und Kevin Lutz ist das jetzt anders. Die drei haben während ihrer Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/in bei KAESER ein Modell gebaut, das die Vorgänge im Zyklotron abbildet. Es besteht aus einer silbernen Metallscheibe, in deren Oberfläche eine Bahn gefräst ist. Wie bei einem Schneckenhaus verläuft sie spiralförmig von innen nach außen. Legt man eine Kugel in die Mitte der Platte und schaltet das Modell an, setzt sich die Kugel in Bewegung bis sie schließlich, am Rand angekommen, hinausfällt. Wer genau hinschaut, erkennt, dass die Platte aus drei Teilen besteht: zwei halben Scheiben und einem Verbindungsstück in der Mitte. Damit sich die Kugel fortbewegen kann, müssen sich die Scheibenteile im richtigen Rhythmus bewegen. &#13;
„Das Modell ist ideal für die Lehre“, sagt Martin Prechtl. „Man sieht am Beispiel der Kugel, was mit den Ionen im Teilchenbeschleuniger passiert. Und natürlich auch, was passiert, wenn das Zyklotron nicht richtig eingestellt ist.“ Er wird das Modell deshalb auch in seinen Vorlesungen verwenden. Die Zusammenarbeit mit der Firma KAESER ist übrigens kein Zufall. Schon seit Beginn des Projekts unterstützt das Unternehmen den Bau des Zyklotrons und liefert regelmäßig auch technische Komponenten dafür. &quot;Ohne Sponsoren wie KAESER wäre das Ganze nicht möglich&quot;, sagt Lehrer Christian Wolf.&#13;
Einer, der sich ebenfalls über das gelungene Projekt freut, ist Schulleiter Bernd Jakob. Aus dem Ernestinum nehmen regelmäßig Schüler und Schülerinnen an Experimenten mit dem Teilchenbeschleuniger teil. Die Geschwister Alicia und Jonas Göbel wollen zum Beispiel für ein Jugend forscht-Projekt die Bewegung und Laufbahn der Kugel genau analysieren. „Diese Zusammenarbeit von Hochschule, Schule und Unternehmen verkörpert ideal die Bildungsregion Coburg“, lobt Jakob. Junge Menschen würden dadurch an technische Themen herangeführt. Das Ernestinum ist seit kurzem auch Mitglied im Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC. Unter anderem können Schüler und Schülerinnen dort Veranstaltungen und Förderangebote wahrnehmen, die sich speziell den Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik widmen. &#13;
Junge Menschen für Technik zu begeistern, ist auch das Ziel von KAESER KOMPRESSOREN. Den drei Auszubildenden hat die Arbeit am Teilchenbeschleuniger-Modell so viel Spaß gemacht, dass sie sogar mehr als die offiziell eingeplante Zeit investiert haben. Fast dreieinhalb Monate Arbeitsaufwand stecken in dem Modell, verrät Ausbilder André Weber. Jutta Michel, Vizepräsidentin der Hochschule Coburg lud die drei deshalb ein, bei den nächsten Kursen des Schülerforschungszentrums mitzumachen. „Wir wollen natürlich, dass Sie sehen können, was mit Ihrer Arbeit hier alles passiert!“ Ideen für die nächsten Projekte haben Lehrer Christian Wolf und Professor Martin Prechtl schon. Eine neue Ionenquelle für ihr Zyklotron.&#13;
<strong>Das Schülerforschungszentrum</strong>&#13;
Beim <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=593">Schülerforschungszentrum</a> können Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe Workshops und Seminare in den Bereichen Informatik, Naturwissenschaften, Materialwissenschaften und Technik besuchen. Sie werden dabei von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern angeleitet und begleitet. Das Schülerforschungszentrum ist ein Projekt im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Hier arbeiten die vier oberfränkischen Universitäten und Hochschulen Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof zusammen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Teilchenbeschleunigung, Energieumwandlung, was in der Physik passiert, lässt sich häufig nur theoretisch erklären. Lehrer Christian Wolf und Professor Dr. Martin Prechtl möchten das ändern. Auszubildende der Firma KAESER KOMPRESSOREN haben ihnen dafür ein Modell gebaut. </em>&#13;
Vor fünf Jahren hat sich Studiendirektor Christian Wolf einen kleinen Traum erfüllt. Im Keller der Hochschule hat er - gemeinsam mit Professor Dr. Martin Prechtl, Schülern des Ernestinums und Studierenden - einen Teilchenbeschleuniger gebaut: das Zyklotron COLUMBUS. Das berühmteste Exemplar seiner Art steht in der Schweizer Forschungseinrichtung CERN. Mit riesigen Teilchenbeschleunigern untersuchen Wissenschaftler dort die Grundkräfte der Physik. &#13;
Dieses spannende Thema wollen Wolf und Prechtl auch ihren Schülern und Studierenden zugängig machen. Regelmäßig tüfteln sie mit ihnen beim Schülerforschungszentrum an der Weiterentwicklung von COLUMBUS. Doch das hat ein Manko: Man kann nicht reinschauen. „Im Teilchenbeschleuniger wird elektrische in kinetische Energie umgewandelt“, erklärt Christian Wolf. „Dieser Vorgang ist von außen nicht sichtbar. Also ist es schwierig, das den Schülern zu vermitteln.“ &#13;
Dank Julia Löhr, Hannes Dellert und Kevin Lutz ist das jetzt anders. Die drei haben während ihrer Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/in bei KAESER ein Modell gebaut, das die Vorgänge im Zyklotron abbildet. Es besteht aus einer silbernen Metallscheibe, in deren Oberfläche eine Bahn gefräst ist. Wie bei einem Schneckenhaus verläuft sie spiralförmig von innen nach außen. Legt man eine Kugel in die Mitte der Platte und schaltet das Modell an, setzt sich die Kugel in Bewegung bis sie schließlich, am Rand angekommen, hinausfällt. Wer genau hinschaut, erkennt, dass die Platte aus drei Teilen besteht: zwei halben Scheiben und einem Verbindungsstück in der Mitte. Damit sich die Kugel fortbewegen kann, müssen sich die Scheibenteile im richtigen Rhythmus bewegen. &#13;
„Das Modell ist ideal für die Lehre“, sagt Martin Prechtl. „Man sieht am Beispiel der Kugel, was mit den Ionen im Teilchenbeschleuniger passiert. Und natürlich auch, was passiert, wenn das Zyklotron nicht richtig eingestellt ist.“ Er wird das Modell deshalb auch in seinen Vorlesungen verwenden. Die Zusammenarbeit mit der Firma KAESER ist übrigens kein Zufall. Schon seit Beginn des Projekts unterstützt das Unternehmen den Bau des Zyklotrons und liefert regelmäßig auch technische Komponenten dafür. &quot;Ohne Sponsoren wie KAESER wäre das Ganze nicht möglich&quot;, sagt Lehrer Christian Wolf.&#13;
Einer, der sich ebenfalls über das gelungene Projekt freut, ist Schulleiter Bernd Jakob. Aus dem Ernestinum nehmen regelmäßig Schüler und Schülerinnen an Experimenten mit dem Teilchenbeschleuniger teil. Die Geschwister Alicia und Jonas Göbel wollen zum Beispiel für ein Jugend forscht-Projekt die Bewegung und Laufbahn der Kugel genau analysieren. „Diese Zusammenarbeit von Hochschule, Schule und Unternehmen verkörpert ideal die Bildungsregion Coburg“, lobt Jakob. Junge Menschen würden dadurch an technische Themen herangeführt. Das Ernestinum ist seit kurzem auch Mitglied im Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC. Unter anderem können Schüler und Schülerinnen dort Veranstaltungen und Förderangebote wahrnehmen, die sich speziell den Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik widmen. &#13;
Junge Menschen für Technik zu begeistern, ist auch das Ziel von KAESER KOMPRESSOREN. Den drei Auszubildenden hat die Arbeit am Teilchenbeschleuniger-Modell so viel Spaß gemacht, dass sie sogar mehr als die offiziell eingeplante Zeit investiert haben. Fast dreieinhalb Monate Arbeitsaufwand stecken in dem Modell, verrät Ausbilder André Weber. Jutta Michel, Vizepräsidentin der Hochschule Coburg lud die drei deshalb ein, bei den nächsten Kursen des Schülerforschungszentrums mitzumachen. „Wir wollen natürlich, dass Sie sehen können, was mit Ihrer Arbeit hier alles passiert!“ Ideen für die nächsten Projekte haben Lehrer Christian Wolf und Professor Martin Prechtl schon. Eine neue Ionenquelle für ihr Zyklotron.&#13;
<strong>Das Schülerforschungszentrum</strong>&#13;
Beim <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=593">Schülerforschungszentrum</a> können Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe Workshops und Seminare in den Bereichen Informatik, Naturwissenschaften, Materialwissenschaften und Technik besuchen. Sie werden dabei von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern angeleitet und begleitet. Das Schülerforschungszentrum ist ein Projekt im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Hier arbeiten die vier oberfränkischen Universitäten und Hochschulen Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof zusammen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zyklotron_Jonas_Goebel_Christian_Wolf-692x1024.jpg"
                        fileSize="133427"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="692" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zyklotron_Keller_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zur Summer School in Graz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zur-summer-school-in-graz/</link>
                <pubDate>Wed, 27 Sep 2017 12:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zur-summer-school-in-graz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>21 Studierende des Bachelor-Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg waren kürzlich gemeinsam mit Prof. Dr. Holger Hassel zu Gast bei der Summer School </em><em>der FH Joanneum in Graz. Zusammen mit ihren dortigen Kommiliton*innen und Studierenden der Hochschule Magdeburg-Stendal sowie den per Videochat zugeschalteten Studierenden der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg setzten sie sich mit „Gesundheitskommunikation und Health Literacy“ auseinander. </em> </p>&#13;
<p>Die insgesamt 50 Studierenden diskutierten u.a. über Photo-Stories als Mittel der Gesundheitskommunikation, Health Literacy bei Seniorinnen und Senioren, Entertainment Education und das Konzept &quot;Film up!&quot; der Hochschule Ludwigsburg. </p>&#13;
<p>Die Summer School bot den Studierenden die gute Gelegenheit, den Sommer zu nutzen, um sich interkulturell und fachlich weiterzubilden. Da alle vier beteiligten Hochschulen einen Studien- und Forschungsschwerpunkt in der Gesundheitsförderung haben, sind für die Zukunft auch gemeinsame wissenschaftliche Projekten geplant. Und 2018 soll es wieder eine Summer School in Graz geben.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>21 Studierende des Bachelor-Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg waren kürzlich gemeinsam mit Prof. Dr. Holger Hassel zu Gast bei der Summer School </em><em>der FH Joanneum in Graz. Zusammen mit ihren dortigen Kommiliton*innen und Studierenden der Hochschule Magdeburg-Stendal sowie den per Videochat zugeschalteten Studierenden der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg setzten sie sich mit „Gesundheitskommunikation und Health Literacy“ auseinander. </em> </p>&#13;
<p>Die insgesamt 50 Studierenden diskutierten u.a. über Photo-Stories als Mittel der Gesundheitskommunikation, Health Literacy bei Seniorinnen und Senioren, Entertainment Education und das Konzept &quot;Film up!&quot; der Hochschule Ludwigsburg. </p>&#13;
<p>Die Summer School bot den Studierenden die gute Gelegenheit, den Sommer zu nutzen, um sich interkulturell und fachlich weiterzubilden. Da alle vier beteiligten Hochschulen einen Studien- und Forschungsschwerpunkt in der Gesundheitsförderung haben, sind für die Zukunft auch gemeinsame wissenschaftliche Projekten geplant. Und 2018 soll es wieder eine Summer School in Graz geben.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Facebook_IMG_1895-1024x682.jpg"
                        fileSize="172454"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FH_Joanneum_IGF_Summer_School_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Standardwerk für Germanistik-Studierende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/standardwerk-fuer-germanistik-studierende/</link>
                <pubDate>Wed, 27 Sep 2017 10:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/standardwerk-fuer-germanistik-studierende/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Dr. Katja Kessel, Leiterin der Studienberatung der Hochschule Coburg, ist promovierte Germanistin. Bereits 2005 schrieb sie zusammen mit ihrer damaligen Kollegin Sandra Reimann von der Universität Regensburg das Buch „Basiswissen Deutscher Gegenwartssprache“, das sich mittlerweile zum Standardwerk für Germanistik-Studierende entwickelt hat. Jetzt ist das Buch in der erweiterten 5.&nbsp;Auflage erschienen.</em> &#13;
Gegenstand des Einführungsbuchs sind die wichtigsten Teilbereiche und Methoden der deutschen Sprachwissenschaft. In der Neuauflage wird erstmals die Pragmatik als weitere klassische sprachwissenschaftliche Disziplin in das Einführungsbuch aufgenommen. In diesem Kapitel werden Grundbegriffe geklärt und die „Sprechakttheorie“, die „Konversationsmaximen“ sowie die Gesprächsanalyse als Anwendungsfeld der Pragmatik vorgestellt. Jedes Kapitel enthält Übungen mit Lösungen und weiterführende Literatur, sodass die Studierenden sich den Stoff selbstständig erarbeiten und ihre Kenntnisse überprüfen können. Der Transfer in die Analysepraxis steht stets im Vordergrund.&#13;
<em>Bibliografische Daten:<br />Katja Kessel/Sandra Reimann: Basiswissen Deutscher Gegenwartssprache, 5.&nbsp;Auflage 2017, ISBN 978-3-8252-4527-6, EUR 18,99</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Dr. Katja Kessel, Leiterin der Studienberatung der Hochschule Coburg, ist promovierte Germanistin. Bereits 2005 schrieb sie zusammen mit ihrer damaligen Kollegin Sandra Reimann von der Universität Regensburg das Buch „Basiswissen Deutscher Gegenwartssprache“, das sich mittlerweile zum Standardwerk für Germanistik-Studierende entwickelt hat. Jetzt ist das Buch in der erweiterten 5.&nbsp;Auflage erschienen.</em> &#13;
Gegenstand des Einführungsbuchs sind die wichtigsten Teilbereiche und Methoden der deutschen Sprachwissenschaft. In der Neuauflage wird erstmals die Pragmatik als weitere klassische sprachwissenschaftliche Disziplin in das Einführungsbuch aufgenommen. In diesem Kapitel werden Grundbegriffe geklärt und die „Sprechakttheorie“, die „Konversationsmaximen“ sowie die Gesprächsanalyse als Anwendungsfeld der Pragmatik vorgestellt. Jedes Kapitel enthält Übungen mit Lösungen und weiterführende Literatur, sodass die Studierenden sich den Stoff selbstständig erarbeiten und ihre Kenntnisse überprüfen können. Der Transfer in die Analysepraxis steht stets im Vordergrund.&#13;
<em>Bibliografische Daten:<br />Katja Kessel/Sandra Reimann: Basiswissen Deutscher Gegenwartssprache, 5.&nbsp;Auflage 2017, ISBN 978-3-8252-4527-6, EUR 18,99</em>]]></content:encoded>

                                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Anne Bergner in Jury des Designpreises der Stadt München]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-anne-bergner-in-jury-des-designpreises-der-stadt-muenchen/</link>
                <pubDate>Wed, 27 Sep 2017 07:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-anne-bergner-in-jury-des-designpreises-der-stadt-muenchen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Landeshauptstadt München vergibt alle drei Jahre einen Designpreis für das herausragende Gesamtwerk von Münchner Künstlerinnen und Künstlern in den Bereichen Angewandte Künste und Design. Professorin Anne Bergner aus der Fakultät Design der Hochschule Coburg war auch in diesem Jahr in der Jury mit dabei.</em> &#13;
Der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kulturreferat/Angewandte-Kunst/Preise/Designpreis/Designpreis-2017.html">Designpreis der Stadt München 2017</a> ging in diesem Jahr an Professor Otto Künzli, Schmuckkünstler und Hochschullehrer an der Akademie der Bildenden Künste München, der mit seinen Arbeiten den zeitgenössischen Autorenschmuck international nachhaltig geprägt hat.&#13;
Eine Jury aus Fachexperten und fünf Stadträten nominiert mögliche Preisträgerinnen und Preisträger und entscheidet über die Vergabe des Preises, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Neben Professorin Anne Bergner waren u.a. Professor Volker Albus von der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Professor Dr. Florian Hufnagl, Preisträger 2014, und Professor Peter Naumann von der Hochschule für angewandte Wissenschaften München in der Jury vertreten.&#13;
Die Preisverleihung findet im Rahmen einer Feier am 23. Oktober im Alten Rathaus in München statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Landeshauptstadt München vergibt alle drei Jahre einen Designpreis für das herausragende Gesamtwerk von Münchner Künstlerinnen und Künstlern in den Bereichen Angewandte Künste und Design. Professorin Anne Bergner aus der Fakultät Design der Hochschule Coburg war auch in diesem Jahr in der Jury mit dabei.</em> &#13;
Der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kulturreferat/Angewandte-Kunst/Preise/Designpreis/Designpreis-2017.html">Designpreis der Stadt München 2017</a> ging in diesem Jahr an Professor Otto Künzli, Schmuckkünstler und Hochschullehrer an der Akademie der Bildenden Künste München, der mit seinen Arbeiten den zeitgenössischen Autorenschmuck international nachhaltig geprägt hat.&#13;
Eine Jury aus Fachexperten und fünf Stadträten nominiert mögliche Preisträgerinnen und Preisträger und entscheidet über die Vergabe des Preises, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Neben Professorin Anne Bergner waren u.a. Professor Volker Albus von der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Professor Dr. Florian Hufnagl, Preisträger 2014, und Professor Peter Naumann von der Hochschule für angewandte Wissenschaften München in der Jury vertreten.&#13;
Die Preisverleihung findet im Rahmen einer Feier am 23. Oktober im Alten Rathaus in München statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Profin_Bergner_0429_bearb_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schau mir in die Augen, Kleines!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schau-mir-in-die-augen-kleines/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Sep 2017 10:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schau-mir-in-die-augen-kleines/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Humanoide Roboter können den Menschen im Alltag unterstützen. Doch akzeptieren wir die Maschine auch als Hilfe? Wissenschaftler der Hochschule Coburg haben herausgefunden, dass der Blickkontakt zwischen Mensch und Roboter dabei eine wesentliche Rolle spielt.</em>&#13;
In einem Experiment mit unterschiedlichen Versuchsteilnehmern untersuchten Prof. Dr. Kolja Kühnlenz und Dr. Barbara Kühnlenz, wie sich der Blickkontakt zwischen Mensch und humanoidem Roboter darauf auswirkt, ob wir den Roboter als sozial präsentes, belebtes und menschenähnliches Wesen wahrnehmen. &nbsp;&#13;
Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich dieser Eindruck signifikant erhöht, wenn der Blickkontakt dauerhaft aufrechterhalten wird. Bei Versuchsteilnehmern mit technisch-naturwissenschaftlichem Hintergrund war der Effekt stärker als bei Teilnehmern mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund. &#13;
Diese Erkenntnisse können jetzt dazu beitragen, die Steuerung von Assistenzrobotern im täglichen Leben zu optimieren und so den natürlichen Umgang mit dem Roboter zu verbessern.&#13;
Ihre Forschungsergebnisse haben Prof. Dr. Kolja Kühnlenz und Dr. Barbara Kühnlenz auf einem Robotiksymposium in Lissabon präsentiert. Mit bis zu 300 Teilnehmern gehört die Jahrestagung „IEEE Symposium on Robot and Human Interactive Communication (RO-MAN)“ zu den größten und meistbeachteten Fachkonferenzen in Bereich Mensch-Roboter-Interaktion weltweit. Das Forschungspapier ist aus einer Zusammenarbeit mit dem Bachelorstudenten Zhi-Qiao Wang (Automatisierungstechnik und Robotik) entstanden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Humanoide Roboter können den Menschen im Alltag unterstützen. Doch akzeptieren wir die Maschine auch als Hilfe? Wissenschaftler der Hochschule Coburg haben herausgefunden, dass der Blickkontakt zwischen Mensch und Roboter dabei eine wesentliche Rolle spielt.</em>&#13;
In einem Experiment mit unterschiedlichen Versuchsteilnehmern untersuchten Prof. Dr. Kolja Kühnlenz und Dr. Barbara Kühnlenz, wie sich der Blickkontakt zwischen Mensch und humanoidem Roboter darauf auswirkt, ob wir den Roboter als sozial präsentes, belebtes und menschenähnliches Wesen wahrnehmen. &nbsp;&#13;
Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich dieser Eindruck signifikant erhöht, wenn der Blickkontakt dauerhaft aufrechterhalten wird. Bei Versuchsteilnehmern mit technisch-naturwissenschaftlichem Hintergrund war der Effekt stärker als bei Teilnehmern mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund. &#13;
Diese Erkenntnisse können jetzt dazu beitragen, die Steuerung von Assistenzrobotern im täglichen Leben zu optimieren und so den natürlichen Umgang mit dem Roboter zu verbessern.&#13;
Ihre Forschungsergebnisse haben Prof. Dr. Kolja Kühnlenz und Dr. Barbara Kühnlenz auf einem Robotiksymposium in Lissabon präsentiert. Mit bis zu 300 Teilnehmern gehört die Jahrestagung „IEEE Symposium on Robot and Human Interactive Communication (RO-MAN)“ zu den größten und meistbeachteten Fachkonferenzen in Bereich Mensch-Roboter-Interaktion weltweit. Das Forschungspapier ist aus einer Zusammenarbeit mit dem Bachelorstudenten Zhi-Qiao Wang (Automatisierungstechnik und Robotik) entstanden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Robotik_Blickkontakt_Nao-1024x683.jpg"
                        fileSize="113925"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine Frage der Neuroethik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-frage-der-neuroethik/</link>
                <pubDate>Mon, 18 Sep 2017 07:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-frage-der-neuroethik/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Welche Auswirkungen hat es, wenn Kinder Smartphones benutzen? Können Apps unsere Leistung im Sport beeinflussen? Wie sehr missbrauchen Studierende Medikamente, um bessere Noten zu erreichen? Mit Fragen an der Schnittstelle zwischen Ethik und Neurowissenschaft haben sich Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung in den Semesterferien auseinandergesetzt – gemeinsam mit Wissenschaftlern der Georgetown Universität in Washington, D.C..</em>&#13;
Acht Wochen haben Christina Röhrich (Master Gesundheitsförderung), Natalie Fahsen Paetau, Maria Dütsch und Christoph Zeh (Bachelor Integrative Gesundheitsförderung) in Washington verbracht. Unter Leitung von Prof. Dr. James Giordano, Direktor des Neuroethik Studien-Programms und Professor in Neurologie und Biochemie der Universität Georgetown, konnten sie eigene Forschungsprojekte im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten verwirklichen. Ihre Ergebnisse präsentierten sie abschließend vor Wissenschaftlern der Universität. &#13;
Christina Röhrich sprach über den philosophischen Denkansatz der „Neuen Phänomenologie“ und dessen Potential für die Ethik von Medizin und Gesundheitsförderung (<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://georgetown.app.box.com/s/veny8l1hsdqvonhewmv3x6ka1fga4xpm">Zum Video</a>). Natalie Fahsen Paetau widmete sich den möglichen Effekten von Smartphone-Nutzung auf die neurokognitive Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen (<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://georgetown.app.box.com/s/jpimqkwotvuuhozffpa59bzdcwz3uxw1">Zum Video</a>). Maria Dütsch befasste sich mit dem Medikamentenmissbrauch von Studierenden zur Optimierung kognitiver Leistungsfähigkeit sowie den ethischen Fragen, die sich ergeben könnten, wenn Richtlinien zur Regulation eingeführt würden (<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://georgetown.app.box.com/s/yd4n3d8aulz63ksuxwv8iahjpv4xm4sx">Zum Video</a>). Christoph Zeh beleuchtete verschiedene Virtual-Reality-Apps, die Verhalten und Leistungsfähigkeit im Sport beeinflussen und hinterfragte ihren Nutzen zur Gesundheitsförderung (<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://georgetown.app.box.com/s/rqy9q4913hsc6f5akhvca1vdp9xcsdt1">Zum Video</a>). Ende des Jahres sollen die Arbeiten in einem peer-reviewten internationalen Fachjournal publiziert werden. &#13;
Die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Coburg und der Georgetown University besteht seit mehreren Jahren. Dazu gehört u.a. gemeinsame Forschung im Bereich der Neuroethik, Gesundheitsförderung und integrativen Medizin. Prof. Dr. James Giordano lehrt außerdem zweimal im Jahr als Gastprofessor in Coburg. Studierende sollen bei der internationalen Kooperation auch in Zukunft noch stärker eingebunden werden. Sie können davon sowohl fachlich als auch persönlich profitieren. „Ich habe eine neue Denkweise gewonnen, die viel tiefer geht und sehr bereichernd ist. So kann ich ganz anders an Fragen und Probleme innerhalb meines Fachbereichs herangehen“, berichtet zum Beispiel Studentin Natalie Fahsen Paetau nach ihrem Aufenthalt in den USA.&#13;
Koordiniert werden der Austausch und die Zusammenarbeit auf Coburger Seite von Prof. Dr. Niko Kohls und Prof. Dr. Eberhard Nöfer. „Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, unseren herausragenden und motivierten Studierenden diese hochkarätige, internationale Forschungserfahrung im Bereich der Gesundheitsförderung zu ermöglichen. Besonders die neuroethische Perspektive ist hier zentral – auch deshalb sind wir so begeistert über unsere Partnerschaft mit dem Pellegrino Center for Clinical Bioethics“, sagt Prof. Dr. Kohls.&#13;
Für weitere Informationen zum Kooperations-Programm steht Prof. Dr. Niko Kohls als Ansprechpartner zur Verfügung: E-Mail: <a href="mailto:niko.kohls@hs-coburg.de">niko.kohls@hs-coburg.de</a>. &nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Welche Auswirkungen hat es, wenn Kinder Smartphones benutzen? Können Apps unsere Leistung im Sport beeinflussen? Wie sehr missbrauchen Studierende Medikamente, um bessere Noten zu erreichen? Mit Fragen an der Schnittstelle zwischen Ethik und Neurowissenschaft haben sich Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung in den Semesterferien auseinandergesetzt – gemeinsam mit Wissenschaftlern der Georgetown Universität in Washington, D.C..</em>&#13;
Acht Wochen haben Christina Röhrich (Master Gesundheitsförderung), Natalie Fahsen Paetau, Maria Dütsch und Christoph Zeh (Bachelor Integrative Gesundheitsförderung) in Washington verbracht. Unter Leitung von Prof. Dr. James Giordano, Direktor des Neuroethik Studien-Programms und Professor in Neurologie und Biochemie der Universität Georgetown, konnten sie eigene Forschungsprojekte im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten verwirklichen. Ihre Ergebnisse präsentierten sie abschließend vor Wissenschaftlern der Universität. &#13;
Christina Röhrich sprach über den philosophischen Denkansatz der „Neuen Phänomenologie“ und dessen Potential für die Ethik von Medizin und Gesundheitsförderung (<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://georgetown.app.box.com/s/veny8l1hsdqvonhewmv3x6ka1fga4xpm">Zum Video</a>). Natalie Fahsen Paetau widmete sich den möglichen Effekten von Smartphone-Nutzung auf die neurokognitive Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen (<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://georgetown.app.box.com/s/jpimqkwotvuuhozffpa59bzdcwz3uxw1">Zum Video</a>). Maria Dütsch befasste sich mit dem Medikamentenmissbrauch von Studierenden zur Optimierung kognitiver Leistungsfähigkeit sowie den ethischen Fragen, die sich ergeben könnten, wenn Richtlinien zur Regulation eingeführt würden (<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://georgetown.app.box.com/s/yd4n3d8aulz63ksuxwv8iahjpv4xm4sx">Zum Video</a>). Christoph Zeh beleuchtete verschiedene Virtual-Reality-Apps, die Verhalten und Leistungsfähigkeit im Sport beeinflussen und hinterfragte ihren Nutzen zur Gesundheitsförderung (<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://georgetown.app.box.com/s/rqy9q4913hsc6f5akhvca1vdp9xcsdt1">Zum Video</a>). Ende des Jahres sollen die Arbeiten in einem peer-reviewten internationalen Fachjournal publiziert werden. &#13;
Die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Coburg und der Georgetown University besteht seit mehreren Jahren. Dazu gehört u.a. gemeinsame Forschung im Bereich der Neuroethik, Gesundheitsförderung und integrativen Medizin. Prof. Dr. James Giordano lehrt außerdem zweimal im Jahr als Gastprofessor in Coburg. Studierende sollen bei der internationalen Kooperation auch in Zukunft noch stärker eingebunden werden. Sie können davon sowohl fachlich als auch persönlich profitieren. „Ich habe eine neue Denkweise gewonnen, die viel tiefer geht und sehr bereichernd ist. So kann ich ganz anders an Fragen und Probleme innerhalb meines Fachbereichs herangehen“, berichtet zum Beispiel Studentin Natalie Fahsen Paetau nach ihrem Aufenthalt in den USA.&#13;
Koordiniert werden der Austausch und die Zusammenarbeit auf Coburger Seite von Prof. Dr. Niko Kohls und Prof. Dr. Eberhard Nöfer. „Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, unseren herausragenden und motivierten Studierenden diese hochkarätige, internationale Forschungserfahrung im Bereich der Gesundheitsförderung zu ermöglichen. Besonders die neuroethische Perspektive ist hier zentral – auch deshalb sind wir so begeistert über unsere Partnerschaft mit dem Pellegrino Center for Clinical Bioethics“, sagt Prof. Dr. Kohls.&#13;
Für weitere Informationen zum Kooperations-Programm steht Prof. Dr. Niko Kohls als Ansprechpartner zur Verfügung: E-Mail: <a href="mailto:niko.kohls@hs-coburg.de">niko.kohls@hs-coburg.de</a>. &nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Georgetown_IGF.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das passiert in den Semesterferien]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-passiert-in-den-semesterferien/</link>
                <pubDate>Mon, 11 Sep 2017 10:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-passiert-in-den-semesterferien/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von wegen Sommerloch. Auch in den Semesterferien herrscht an einigen Stellen Hochbetrieb an der Hochschule Coburg. Das Hochschulfernsehen hat sich auf dem Campus Friedrich Streib mal umgesehen und eine kleine Sommerserie gedreht.</em>&#13;
Teil Eins: Wenn die Kollegen in den Urlaub gehen, beginnt für die Mitarbeiter im Studienbüro die heiße Phase. Über 6000 Bewerbungen müssen geprüft und beantwortet werden. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=r5ng3SlZSuo">Zum Video: &quot;Heiße Phase&quot;</a>&#13;
Teil Zwei: Fürs kreativ sein, ist Ruhe gar nicht schlecht. Kommunikationsdesignerin Franka Krüger nutzt die Semesterferien, um das nächste Hochschulmagazin zu gestalten. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=qTZS5MH-rlE">Zum Video: &quot;Druckfrisch&quot;</a>&#13;
Teil Drei: Abbauen, Einpacken, Aufbauen: Im September ziehen die ersten Labore ins neue Zentrum für Mobilität und Energie auf dem Campus Friedrich Streib. Und die Zeit drängt. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=8kpmqRnwP1s">Zum Video: &quot;Schweißtreibend&quot;</a>&#13;
 Teil Vier: In der Mensa der Hochschule bleibt der Herd kalt während der vorlesungsfreien Zeit. Hunger haben müssen die Mitarbeiter trotzdem nicht. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=9bsvnL6vtMI">Zum Video: &quot;Heiß und fettig&quot;</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von wegen Sommerloch. Auch in den Semesterferien herrscht an einigen Stellen Hochbetrieb an der Hochschule Coburg. Das Hochschulfernsehen hat sich auf dem Campus Friedrich Streib mal umgesehen und eine kleine Sommerserie gedreht.</em>&#13;
Teil Eins: Wenn die Kollegen in den Urlaub gehen, beginnt für die Mitarbeiter im Studienbüro die heiße Phase. Über 6000 Bewerbungen müssen geprüft und beantwortet werden. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=r5ng3SlZSuo">Zum Video: &quot;Heiße Phase&quot;</a>&#13;
Teil Zwei: Fürs kreativ sein, ist Ruhe gar nicht schlecht. Kommunikationsdesignerin Franka Krüger nutzt die Semesterferien, um das nächste Hochschulmagazin zu gestalten. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=qTZS5MH-rlE">Zum Video: &quot;Druckfrisch&quot;</a>&#13;
Teil Drei: Abbauen, Einpacken, Aufbauen: Im September ziehen die ersten Labore ins neue Zentrum für Mobilität und Energie auf dem Campus Friedrich Streib. Und die Zeit drängt. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=8kpmqRnwP1s">Zum Video: &quot;Schweißtreibend&quot;</a>&#13;
 Teil Vier: In der Mensa der Hochschule bleibt der Herd kalt während der vorlesungsfreien Zeit. Hunger haben müssen die Mitarbeiter trotzdem nicht. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=9bsvnL6vtMI">Zum Video: &quot;Heiß und fettig&quot;</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sommerserie_Umzug_ZME-1024x576.jpg"
                        fileSize="95852"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Einfühlsame Ärzte sind die besseren Ärzte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/einfuehlsame-aerzte-sind-die-besseren-aerzte/</link>
                <pubDate>Fri, 25 Aug 2017 09:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/einfuehlsame-aerzte-sind-die-besseren-aerzte/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wenn Ärzte ihren Patienten einfühlsam begegnen, wirkt sich das unmittelbar auf die Gesundheit der Behandelten aus</em><em>. Frauen wirken empathischer als ihre männlichen Kollegen. Am besten werden Mediziner in Australien, den USA und Großbritannien bewertet. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern aus Coburg, München, Oxford und Vilnius. </em>&#13;
Wenn Patienten sich verstanden fühlen, haben sie weniger Schmerzen und Angst, sind zufriedener mit der Behandlung und nehmen ihre Medikamente zuverlässiger ein. Um herauszufinden, ob Mediziner, Therapeuten aber auch Pflegepersonal ein entsprechendes Fingergefühl beweisen, haben die Forscher Patientenbewertungen aus 64 unterschiedlichen Studien analysiert. &#13;
Ärzte werden vor allem dann als einfühlend wahrgenommen, wenn sie die Sicht des Patienten verstehen, Verständnis äußern und bei ihrer ärztlichen Empfehlung die Bedürfnisse der Patienten berücksichtigen. Ein wichtiges Kriterium ist hier das Gespräch zwischen Arzt und Patient. Je länger es dauert, umso mehr fühlen sich Patienten verstanden. Generell scheinen weibliche Therapeuten oder Pfleger einfühlsamer zu wirken als männliche.&#13;
In einigen Fällen scheint Ärzten jedoch das Einfühlvermögen zu fehlen und im Laufe ihrer beruflichen Praxis abzunehmen, stellen die Wissenschaftler fest. Das liege auch an der zusätzlichen Belastung durch bürokratische Arbeiten. Ein Viertel ihrer Arbeitszeit müssen Therapeuten für Schreibtätigkeiten und Protokolle verwenden. Da bleibe der persönliche Kontakt zu den Patienten auf der Strecke. &#13;
Unterschiede gibt es übrigens auch zwischen den Ländern, in denen die Mediziner praktizieren. Am emphatischsten werden Ärzte in Australien, den USA und Großbritannien bewertet. Deutschland liegt im Mittelfeld.&#13;
<strong>How empathic is your healthcare practitioner? A systematic review and meta-analysis of patient surveys</strong>&#13;
Jeremy Howick (University of Oxford), Leander Steinkopf (LMU München), Agne Ulyte and Nia Roberts (Universität Vilnius), Karin Meißner (LMU München und Hochschule Coburg)&#13;
Erschienen unter: <a href="https://bmcmededuc.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12909-017-0967-3">https://bmcmededuc.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12909-017-0967-3</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wenn Ärzte ihren Patienten einfühlsam begegnen, wirkt sich das unmittelbar auf die Gesundheit der Behandelten aus</em><em>. Frauen wirken empathischer als ihre männlichen Kollegen. Am besten werden Mediziner in Australien, den USA und Großbritannien bewertet. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern aus Coburg, München, Oxford und Vilnius. </em>&#13;
Wenn Patienten sich verstanden fühlen, haben sie weniger Schmerzen und Angst, sind zufriedener mit der Behandlung und nehmen ihre Medikamente zuverlässiger ein. Um herauszufinden, ob Mediziner, Therapeuten aber auch Pflegepersonal ein entsprechendes Fingergefühl beweisen, haben die Forscher Patientenbewertungen aus 64 unterschiedlichen Studien analysiert. &#13;
Ärzte werden vor allem dann als einfühlend wahrgenommen, wenn sie die Sicht des Patienten verstehen, Verständnis äußern und bei ihrer ärztlichen Empfehlung die Bedürfnisse der Patienten berücksichtigen. Ein wichtiges Kriterium ist hier das Gespräch zwischen Arzt und Patient. Je länger es dauert, umso mehr fühlen sich Patienten verstanden. Generell scheinen weibliche Therapeuten oder Pfleger einfühlsamer zu wirken als männliche.&#13;
In einigen Fällen scheint Ärzten jedoch das Einfühlvermögen zu fehlen und im Laufe ihrer beruflichen Praxis abzunehmen, stellen die Wissenschaftler fest. Das liege auch an der zusätzlichen Belastung durch bürokratische Arbeiten. Ein Viertel ihrer Arbeitszeit müssen Therapeuten für Schreibtätigkeiten und Protokolle verwenden. Da bleibe der persönliche Kontakt zu den Patienten auf der Strecke. &#13;
Unterschiede gibt es übrigens auch zwischen den Ländern, in denen die Mediziner praktizieren. Am emphatischsten werden Ärzte in Australien, den USA und Großbritannien bewertet. Deutschland liegt im Mittelfeld.&#13;
<strong>How empathic is your healthcare practitioner? A systematic review and meta-analysis of patient surveys</strong>&#13;
Jeremy Howick (University of Oxford), Leander Steinkopf (LMU München), Agne Ulyte and Nia Roberts (Universität Vilnius), Karin Meißner (LMU München und Hochschule Coburg)&#13;
Erschienen unter: <a href="https://bmcmededuc.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12909-017-0967-3">https://bmcmededuc.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12909-017-0967-3</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/RossnerMichael-1024x692.jpg"
                        fileSize="131386"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr dual Studierende für Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-dual-studierende-fuer-coburg/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Aug 2017 11:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-dual-studierende-fuer-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Dual Studierende der SKF GmbH aus Schweinfurt können in Zukunft an der Hochschule Coburg studieren. Bereits vor kurzem besuchte der aktuelle Jahrgang hier eine Weiterbildung zur Sensortechnologie.</em>&#13;
Christian Förster, ehemals Student der Physikalischen Technik in Coburg, betreut die dual Studierenden bei SKF in Schweinfurt. Auf seine Initiative nahmen sie am Seminar „Sensortechnologie für Unternehmen“ teil. Diplom-Chemikerin Josefine Schlemmer und Diplom-Ingenieur Martin Holzhaus zeigten den Studierenden verschiedene Arten von Sensoren und wie diese überall eingesetzt werden. Dabei konnten die Studierenden, die aus unterschiedlichen Studiengängen (Mechatronik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen) kommen, auch praktisch experimentieren. &#13;
Die Veranstaltung bildet den Auftakt für eine Kooperation im Bereich des Dualen Studiums zwischen SKF und der Hochschule Coburg. Auszubildende, die ein duales Studium absolvieren, können dies an der Hochschule Coburg tun. &#13;
Das Seminar „Sensortechnologie für Unternehmen“ gehört übrigens zum Weiterbildungsangebot des Instituts für lebenslanges Lernen. Dabei steht vor allem die Anwendung verschiedenster Sensoren und Sensorprinzipien im Mittelpunkt. Es ist geeignet für Interessierte mit unterschiedlichem Fachhintergrund.&nbsp; Informationen zum gesamten Kursangebot des Institut für Lebenslanges Lernen gibt es unter: <link studium/akademische-weiterbildung/zertifikatskurse.html>https://www.hs-coburg.de/studium/akademische-weiterbildung/zertifikatskurse.html</link>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Dual Studierende der SKF GmbH aus Schweinfurt können in Zukunft an der Hochschule Coburg studieren. Bereits vor kurzem besuchte der aktuelle Jahrgang hier eine Weiterbildung zur Sensortechnologie.</em>&#13;
Christian Förster, ehemals Student der Physikalischen Technik in Coburg, betreut die dual Studierenden bei SKF in Schweinfurt. Auf seine Initiative nahmen sie am Seminar „Sensortechnologie für Unternehmen“ teil. Diplom-Chemikerin Josefine Schlemmer und Diplom-Ingenieur Martin Holzhaus zeigten den Studierenden verschiedene Arten von Sensoren und wie diese überall eingesetzt werden. Dabei konnten die Studierenden, die aus unterschiedlichen Studiengängen (Mechatronik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen) kommen, auch praktisch experimentieren. &#13;
Die Veranstaltung bildet den Auftakt für eine Kooperation im Bereich des Dualen Studiums zwischen SKF und der Hochschule Coburg. Auszubildende, die ein duales Studium absolvieren, können dies an der Hochschule Coburg tun. &#13;
Das Seminar „Sensortechnologie für Unternehmen“ gehört übrigens zum Weiterbildungsangebot des Instituts für lebenslanges Lernen. Dabei steht vor allem die Anwendung verschiedenster Sensoren und Sensorprinzipien im Mittelpunkt. Es ist geeignet für Interessierte mit unterschiedlichem Fachhintergrund.&nbsp; Informationen zum gesamten Kursangebot des Institut für Lebenslanges Lernen gibt es unter: <link studium/akademische-weiterbildung/zertifikatskurse.html>https://www.hs-coburg.de/studium/akademische-weiterbildung/zertifikatskurse.html</link>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SKF_Sensortechnologie_dual_Studierende-1024x683.jpg"
                        fileSize="127142"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Chemiephilosophen-Austausch]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/chemiephilosophen-austausch/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Aug 2017 11:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/chemiephilosophen-austausch/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Klaus Ruthenberg und </em><em>Dr. Juan Camilo Martínez González verbindet die Liebe zur Chemiephilosophie. Professor Ruthenberg aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Coburg betreute die Doktorarbeit von Juan González als externer Gutachter. Dr. González stammt aus Kolumbien und arbeitet derzeit im argentinischen Buenos Aires. Kürzlich besuchte er seinen externen Doktorvater in Coburg.</em>&#13;
Die beiden Chemiephilosophen arbeiten gemeinsam an den erkenntnistheoretischen Problemen der Elektronegativität, einem zentralen theoretischen Konzept der Chemie. Sie veröffentlichten dazu kürzlich eine gemeinsame wissenschaftliche Studie (Foundations of Chemistry 19 [2017] 61-75). &#13;
Dr. González war bereits 2014 für ein halbes Jahr zu Gast an der Coburger Hochschule und hier auch an einer Vorlesung beteiligt. Im Frühjahr 2016 promovierte er zu einem chemiephilosophischen Thema an der Universität von Buenos Aires. Bei der Wahl seines obligatorischen externen Betreuers hatte er sich für Professor Ruthenberg entschieden. Aktuell arbeitet Dr. González in der CONICET-Forschungsgruppe von Prof. Dr. Olimpia Lombardi, die auch seine Doktorarbeit als Erstbetreuerin begleitete. Die CONICET ist in etwa vergleichbar mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Klaus Ruthenberg und </em><em>Dr. Juan Camilo Martínez González verbindet die Liebe zur Chemiephilosophie. Professor Ruthenberg aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Coburg betreute die Doktorarbeit von Juan González als externer Gutachter. Dr. González stammt aus Kolumbien und arbeitet derzeit im argentinischen Buenos Aires. Kürzlich besuchte er seinen externen Doktorvater in Coburg.</em>&#13;
Die beiden Chemiephilosophen arbeiten gemeinsam an den erkenntnistheoretischen Problemen der Elektronegativität, einem zentralen theoretischen Konzept der Chemie. Sie veröffentlichten dazu kürzlich eine gemeinsame wissenschaftliche Studie (Foundations of Chemistry 19 [2017] 61-75). &#13;
Dr. González war bereits 2014 für ein halbes Jahr zu Gast an der Coburger Hochschule und hier auch an einer Vorlesung beteiligt. Im Frühjahr 2016 promovierte er zu einem chemiephilosophischen Thema an der Universität von Buenos Aires. Bei der Wahl seines obligatorischen externen Betreuers hatte er sich für Professor Ruthenberg entschieden. Aktuell arbeitet Dr. González in der CONICET-Forschungsgruppe von Prof. Dr. Olimpia Lombardi, die auch seine Doktorarbeit als Erstbetreuerin begleitete. Die CONICET ist in etwa vergleichbar mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gonzalez_Ruthenberg_800pxb.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sieg und Niederlage liegen eng beieinander]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sieg-und-niederlage-liegen-eng-beieinander/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Aug 2017 09:07:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sieg-und-niederlage-liegen-eng-beieinander/</guid>
                <description><![CDATA[<em>CAT-Racing, das Formula Student Team der Hochschule Coburg, tourt gerade durch Europa. Zum Ende der letzten Saison belegten die Coburger Platz 3 der Weltrangliste des internationalen studentischen Konstruktionswettbewerbs. In dieser Saison absolvierten sie bereits die Wettbewerbe in Ungarn, im österreichischen Spielberg und am Hockenheimring. Mit wechselndem Erfolg. Jetzt geht es noch nach Spanien. </em>&#13;
Zum ersten Mal in dieser Saison konnten die Studierenden von CAT Racing und ihr Rennwagen C-17 Pink Panther ihr Können bei der Formula Student East auf der Rennstrecke nahe Budapest Ende Juli unter Beweis stellen. Es lief gut und sie erreichten Platz 2 in der Kategorie „Verbrennermotor“. &#13;
Vom zweiten Rennen im österreichischen Spielberg Anfang August kamen alle bestens gelaunt nach Coburg zurück: Unter 31 internationalen Teams mit Verbrennungsmotoren schaffte es CAT Racing mit Platz 3 auf das Podest. &#13;
Auch beim Formula Student Germany am Hockenheimring vom 10. bis 13. August lief es zu Beginn in den so genannten statischen Disziplinen bestens. Stolz verkündete das Team auf Facebook: „Platz 1 im Business Plan!!!“ &#13;
Der Formula Student-Wettbewerb umfasst insgesamt acht statische und dynamische Disziplinen. „Bei den dynamischen Disziplinen waren wir in den letzten Jahren immer sehr gut. Bei den Statischen wie dem Business Plan und dem Cost Report gab es dagegen noch Luft nach oben“, berichtet Thomas Schurr, der technische Leiter des Teams. Teamchef Tobias Kerbsties motivierte daher sein Team, hier besser zu werden. Mit Erfolg. Auch beim Beschleunigungsrennen lief alles gut: Mit 4,21 sec. fuhr der Pink Panther in persönlicher Bestzeit in die Top 5. &#13;
Am letzten Tag kam dann beim Ausdauerrennen (Endurance) der Tiefschlag: „Trotz sorgsamer Vorbereitungen und gewissenhaftem Arbeiten am Pink Panther musste das Endurance nach der ersten Runde abgebrochen werden. Probleme im Antrieb verhinderten leider ein erfolgreiches Durchkommen …“ postete das Team auf Facebook. Über alle Disziplinen gesehen erreichte CAT Racing dennoch am Hockenheimring einen soliden 18.&nbsp;Platz.&#13;
„Wir analysierten in den letzten Tagen, weshalb die Antriebswelle gebrochen ist, haben den Fehler behoben und bereiten uns jetzt auf den Wettbewerb in Spanien vor“, blickt Thomas Schnurr zuversichtlich nach vorn. Schließlich geht es bei dem internationalen studentischen Wettbewerb auch darum, Erfahrungen zu sammeln, zu lernen mit Niederlagen umzugehen und das gesammelte Wissen an die nächste Studentengeneration weiterzugeben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>CAT-Racing, das Formula Student Team der Hochschule Coburg, tourt gerade durch Europa. Zum Ende der letzten Saison belegten die Coburger Platz 3 der Weltrangliste des internationalen studentischen Konstruktionswettbewerbs. In dieser Saison absolvierten sie bereits die Wettbewerbe in Ungarn, im österreichischen Spielberg und am Hockenheimring. Mit wechselndem Erfolg. Jetzt geht es noch nach Spanien. </em>&#13;
Zum ersten Mal in dieser Saison konnten die Studierenden von CAT Racing und ihr Rennwagen C-17 Pink Panther ihr Können bei der Formula Student East auf der Rennstrecke nahe Budapest Ende Juli unter Beweis stellen. Es lief gut und sie erreichten Platz 2 in der Kategorie „Verbrennermotor“. &#13;
Vom zweiten Rennen im österreichischen Spielberg Anfang August kamen alle bestens gelaunt nach Coburg zurück: Unter 31 internationalen Teams mit Verbrennungsmotoren schaffte es CAT Racing mit Platz 3 auf das Podest. &#13;
Auch beim Formula Student Germany am Hockenheimring vom 10. bis 13. August lief es zu Beginn in den so genannten statischen Disziplinen bestens. Stolz verkündete das Team auf Facebook: „Platz 1 im Business Plan!!!“ &#13;
Der Formula Student-Wettbewerb umfasst insgesamt acht statische und dynamische Disziplinen. „Bei den dynamischen Disziplinen waren wir in den letzten Jahren immer sehr gut. Bei den Statischen wie dem Business Plan und dem Cost Report gab es dagegen noch Luft nach oben“, berichtet Thomas Schurr, der technische Leiter des Teams. Teamchef Tobias Kerbsties motivierte daher sein Team, hier besser zu werden. Mit Erfolg. Auch beim Beschleunigungsrennen lief alles gut: Mit 4,21 sec. fuhr der Pink Panther in persönlicher Bestzeit in die Top 5. &#13;
Am letzten Tag kam dann beim Ausdauerrennen (Endurance) der Tiefschlag: „Trotz sorgsamer Vorbereitungen und gewissenhaftem Arbeiten am Pink Panther musste das Endurance nach der ersten Runde abgebrochen werden. Probleme im Antrieb verhinderten leider ein erfolgreiches Durchkommen …“ postete das Team auf Facebook. Über alle Disziplinen gesehen erreichte CAT Racing dennoch am Hockenheimring einen soliden 18.&nbsp;Platz.&#13;
„Wir analysierten in den letzten Tagen, weshalb die Antriebswelle gebrochen ist, haben den Fehler behoben und bereiten uns jetzt auf den Wettbewerb in Spanien vor“, blickt Thomas Schnurr zuversichtlich nach vorn. Schließlich geht es bei dem internationalen studentischen Wettbewerb auch darum, Erfahrungen zu sammeln, zu lernen mit Niederlagen umzugehen und das gesammelte Wissen an die nächste Studentengeneration weiterzugeben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT_Racing_Hockenheim_Zenker.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wechsel im Vorstand der Gesellschaft für Betriebswirtschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wechsel-im-vorstand-der-gesellschaft-fuer-betriebswirtschaft/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Aug 2017 09:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wechsel-im-vorstand-der-gesellschaft-fuer-betriebswirtschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Marcus Hentschel wird stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft für Betriebswirtschaft (GfB). Vorsitzender bleibt Prof. Dr. Mikro Kraft.</em>&#13;
Auf der Mitgliederversammlung der GfB wurden die neuen Amtsträger für die kommenden zwei Jahre gewählt. Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, die jahrelang stellvertretende Vorsitzende war, übergibt den Stab an <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=586">Marcus Hentschel</a>. Vorsitzender <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mikro Kraft</a> und Kassenwart <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=468">Prof. Dr. Christian Wallasch</a> werden ihre Ämter auch in Zukunft ausüben.&#13;
Die GfB ist der Alumni-Verein der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Darin wirken ehemalige und aktive Studierende, Professor*innen der Fakultät Wirtschaft und verschiedene Personen, die mit der Fakultät verbunden sind. Ziel der GfB ist, den Kontakt zwischen Ehemaligen und der Hochschule Coburg zu halten, die Fakultät mit finanziellen Mitteln zu unterstützen und die Beziehungen zu den ausländischen Partnerhochschulen der Fakultät zu pflegen.&#13;
Neben den Neuwahlen ging es bei der Mitgliederversammlung auch um die vergangenen Aktivitäten der Gesellschaft für Betriebswirtschaft: So wurde erneut der GfB-Anerkennungspreis verliehen. Er ist mit 500 Euro dotiert. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr Absolventin Karin Schmitt. Sie hat nicht nur ihr Studium mit sehr guten Leistungen abgeschlossen, sondern sich auch für die Fakultät engagiert. Als Studienbotschafterin repräsentierte sie ihren Studiengang bei Messen und beantwortete Fragen von Studieninteressierten. Bei Veranstaltungen, wie den FOS-Tagen oder der Erstsemesterbegrüßung, unterstütze sie die Hochschule bei der Organisation. Außerdem war sie seit ihrem 2. Semester an der Hochschule Tutorin für nachfolgende Semester. Parallel zu ihrer Tätigkeit als Controllerin in einem regionalen Unternehmen studiert Karin Schmitt nun weiterhin in Coburg - im berufsbegleitenden Masterstudiengang Betriebswirtschaft. &#13;
Die GfB förderte in diesem Jahr erstmals ein Start-up. Für die Zukunft ist geplant, Studierenden der Fakultät Wirtschaft einen Teil der Gebühren für Sprachtests zu erstatten.&#13;
Wer sich für die Arbeit der GfB interessiert, findet weitere Informationen unter <a href="http://www.hs-coburg.de/gfb">www.hs-coburg.de/gfb</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Marcus Hentschel wird stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft für Betriebswirtschaft (GfB). Vorsitzender bleibt Prof. Dr. Mikro Kraft.</em>&#13;
Auf der Mitgliederversammlung der GfB wurden die neuen Amtsträger für die kommenden zwei Jahre gewählt. Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, die jahrelang stellvertretende Vorsitzende war, übergibt den Stab an <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=586">Marcus Hentschel</a>. Vorsitzender <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mikro Kraft</a> und Kassenwart <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=468">Prof. Dr. Christian Wallasch</a> werden ihre Ämter auch in Zukunft ausüben.&#13;
Die GfB ist der Alumni-Verein der Fakultät Wirtschaftswissenschaften. Darin wirken ehemalige und aktive Studierende, Professor*innen der Fakultät Wirtschaft und verschiedene Personen, die mit der Fakultät verbunden sind. Ziel der GfB ist, den Kontakt zwischen Ehemaligen und der Hochschule Coburg zu halten, die Fakultät mit finanziellen Mitteln zu unterstützen und die Beziehungen zu den ausländischen Partnerhochschulen der Fakultät zu pflegen.&#13;
Neben den Neuwahlen ging es bei der Mitgliederversammlung auch um die vergangenen Aktivitäten der Gesellschaft für Betriebswirtschaft: So wurde erneut der GfB-Anerkennungspreis verliehen. Er ist mit 500 Euro dotiert. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr Absolventin Karin Schmitt. Sie hat nicht nur ihr Studium mit sehr guten Leistungen abgeschlossen, sondern sich auch für die Fakultät engagiert. Als Studienbotschafterin repräsentierte sie ihren Studiengang bei Messen und beantwortete Fragen von Studieninteressierten. Bei Veranstaltungen, wie den FOS-Tagen oder der Erstsemesterbegrüßung, unterstütze sie die Hochschule bei der Organisation. Außerdem war sie seit ihrem 2. Semester an der Hochschule Tutorin für nachfolgende Semester. Parallel zu ihrer Tätigkeit als Controllerin in einem regionalen Unternehmen studiert Karin Schmitt nun weiterhin in Coburg - im berufsbegleitenden Masterstudiengang Betriebswirtschaft. &#13;
Die GfB förderte in diesem Jahr erstmals ein Start-up. Für die Zukunft ist geplant, Studierenden der Fakultät Wirtschaft einen Teil der Gebühren für Sprachtests zu erstatten.&#13;
Wer sich für die Arbeit der GfB interessiert, findet weitere Informationen unter <a href="http://www.hs-coburg.de/gfb">www.hs-coburg.de/gfb</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wechsel_GfB.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Karin_Schmitt_Gfb-1024x683.jpg"
                        fileSize="69214"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Masterarbeit in Personalwirtschaft ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/masterarbeit-in-personalwirtschaft-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Aug 2017 12:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/masterarbeit-in-personalwirtschaft-ausgezeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Katharina Kohl aus dem Masterstudiengang Betriebswirtschaft wurde für ihre Masterarbeit mit dem Nachwuchsförderpreis (3. Platz) des Bundesverbandes der Personalmanager geehrt. Sie beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Frage, wie Unternehmen mit dem Phänomen umgehen, dass das Durchschnittsalter ihrer Belegschaft aufgrund des demografischen Wandels steigt.</em>&#13;
Das Personalmanagement in den Unternehmen muss sich darauf einstellen, dass die Beschäftigten in Zukunft länger arbeiten müssen. Katharina Kohl wollte daher in ihrer Masterarbeit erfahren, wie Unternehmen damit umgehen. Sie befragte neun Wirtschaftsunternehmen unterschiedlicher Größe aus der Region Oberpfalz, Niederbayern und Oberbayern. Dabei zeigte sich, dass viele Unternehmen noch kein Konzept zum Umgang mit dem demografischen Wandel haben. Sie entwickelte ein Reifegradmodell mit dessen Hilfe Unternehmen eine Standortbestimmung vornehmen und aus dem sie Handlungsfelder für die Zukunft ableiten können. &#13;
Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) fördert den Nachwuchs im Bereich Human Resource-Management, indem er jährlich herausragende Abschlussarbeiten auszeichnet, die sich wissenschaftlich forschend Themen des Personalwesens zuwenden und dabei einen hohen Praxisbezug aufweisen. Die Masterarbeit wurde von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=466">Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> betreut.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Katharina Kohl aus dem Masterstudiengang Betriebswirtschaft wurde für ihre Masterarbeit mit dem Nachwuchsförderpreis (3. Platz) des Bundesverbandes der Personalmanager geehrt. Sie beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Frage, wie Unternehmen mit dem Phänomen umgehen, dass das Durchschnittsalter ihrer Belegschaft aufgrund des demografischen Wandels steigt.</em>&#13;
Das Personalmanagement in den Unternehmen muss sich darauf einstellen, dass die Beschäftigten in Zukunft länger arbeiten müssen. Katharina Kohl wollte daher in ihrer Masterarbeit erfahren, wie Unternehmen damit umgehen. Sie befragte neun Wirtschaftsunternehmen unterschiedlicher Größe aus der Region Oberpfalz, Niederbayern und Oberbayern. Dabei zeigte sich, dass viele Unternehmen noch kein Konzept zum Umgang mit dem demografischen Wandel haben. Sie entwickelte ein Reifegradmodell mit dessen Hilfe Unternehmen eine Standortbestimmung vornehmen und aus dem sie Handlungsfelder für die Zukunft ableiten können. &#13;
Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) fördert den Nachwuchs im Bereich Human Resource-Management, indem er jährlich herausragende Abschlussarbeiten auszeichnet, die sich wissenschaftlich forschend Themen des Personalwesens zuwenden und dabei einen hohen Praxisbezug aufweisen. Die Masterarbeit wurde von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=466">Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> betreut.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kohl_Masterarbeit_BW.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Projektarbeit in Novosibirsk]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/projektarbeit-in-novosibirsk/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Aug 2017 07:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/projektarbeit-in-novosibirsk/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ist es möglich, eine Shopping-App so zu gestalten, dass sie von Menschen ohne Deutschkenntnissen - beispielsweise in Russland - genutzt werden kann? Mit diesem Projektauftrag der BAUR-Gruppe flogen<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=450"> Prof. Dr. Eduard Gerhardt</a> und sieben Studierende der Betriebswirtschaft nach Novosibirsk.</em>&#13;
Bereits seit einigen Jahren pflegt Prof. Dr. Eduard Gerhardt aus der Fakultät Wirtschaft gute Beziehungen zur Novosibirsk State University of Economics and Management NSUEM. Regelmäßig kommen Studierende aus Russland nach Coburg oder deutsche Studierende fliegen nach Novosibirsk, um gemeinsam<em> </em>an Projekten zu arbeiten.&#13;
In diesem Jahr stand beim Besuch der Coburger Studierenden in Russland das Online-Shopping per App auf dem Programm. Drei Studenten, zwei Studentinnen und zwei ERASMUS-Studentinnen aus Spanien, alle aus dem Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft, analysierten gemeinsam mit ihren russischen Kommilitoninnen und Kommilitonen russische Einkaufs-Apps. Und sie testeten eine App, die nur mit Icons, also grafischen Zeichen, arbeitet, um sie Menschen ohne Deutschkenntnissen zugänglich zu machen. Dabei stellten sie fest, dass die Bedeutung von Icons stark kulturell geprägt ist und es daher Unterschied in ihrer Deutung gibt, berichtet Niklas Sittel, der studentische Projektleiter.&#13;
Nach ihrer Rückkunft in Deutschland präsentierten die Studierenden gemeinsam mit Professor Gerhardt ihre Ergebnisse bei der BAUR Group Burgkunstadt. Oliver Cronau, Product Lead der Mobile App bei BAUR, freute sich über den unverstellten Blick auf die von seinem Team entwickelte Shopping-App und die von den Studierenden vorgeschlagenen Veränderungen.&#13;
Finanziell unterstützt wurde das internationale Studierendenprojekt mit der Partneruniversität in Novosibirsk durch die Coburger Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V., die Fakultät Wirtschaft, das International Office der Hochschule Coburg und BAYHOST, dem Bayerischen Hochschulzentrum für Mittel-, Ost- und Südeuropa.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ist es möglich, eine Shopping-App so zu gestalten, dass sie von Menschen ohne Deutschkenntnissen - beispielsweise in Russland - genutzt werden kann? Mit diesem Projektauftrag der BAUR-Gruppe flogen<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=450"> Prof. Dr. Eduard Gerhardt</a> und sieben Studierende der Betriebswirtschaft nach Novosibirsk.</em>&#13;
Bereits seit einigen Jahren pflegt Prof. Dr. Eduard Gerhardt aus der Fakultät Wirtschaft gute Beziehungen zur Novosibirsk State University of Economics and Management NSUEM. Regelmäßig kommen Studierende aus Russland nach Coburg oder deutsche Studierende fliegen nach Novosibirsk, um gemeinsam<em> </em>an Projekten zu arbeiten.&#13;
In diesem Jahr stand beim Besuch der Coburger Studierenden in Russland das Online-Shopping per App auf dem Programm. Drei Studenten, zwei Studentinnen und zwei ERASMUS-Studentinnen aus Spanien, alle aus dem Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft, analysierten gemeinsam mit ihren russischen Kommilitoninnen und Kommilitonen russische Einkaufs-Apps. Und sie testeten eine App, die nur mit Icons, also grafischen Zeichen, arbeitet, um sie Menschen ohne Deutschkenntnissen zugänglich zu machen. Dabei stellten sie fest, dass die Bedeutung von Icons stark kulturell geprägt ist und es daher Unterschied in ihrer Deutung gibt, berichtet Niklas Sittel, der studentische Projektleiter.&#13;
Nach ihrer Rückkunft in Deutschland präsentierten die Studierenden gemeinsam mit Professor Gerhardt ihre Ergebnisse bei der BAUR Group Burgkunstadt. Oliver Cronau, Product Lead der Mobile App bei BAUR, freute sich über den unverstellten Blick auf die von seinem Team entwickelte Shopping-App und die von den Studierenden vorgeschlagenen Veränderungen.&#13;
Finanziell unterstützt wurde das internationale Studierendenprojekt mit der Partneruniversität in Novosibirsk durch die Coburger Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V., die Fakultät Wirtschaft, das International Office der Hochschule Coburg und BAYHOST, dem Bayerischen Hochschulzentrum für Mittel-, Ost- und Südeuropa.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Projekt_Novosibirsk_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Noll zu Forschungsaufenthalt in den USA]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-noll-zu-forschungsaufenthalt-in-den-usa/</link>
                <pubDate>Thu, 03 Aug 2017 06:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-noll-zu-forschungsaufenthalt-in-den-usa/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die University of Massachusetts in Amherst (USA) war Ziel der Forschungsreise von Prof. Dr. Matthias Noll. Während seines viertägigen Aufenthalts referierte er über seine Forschung, er stellt das Institut für Bioanalytik und das ISAT vor und führte Kooperationsgespräche. Anschließend reiste er zur Gordon Conference am Mount Holyoke College.</em>&#13;
Die<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.massachusetts.edu/education/campus-profiles/umass-amherst"> University of Massachusetts Amherst</a> wurde 1863 als Massachusetts Agricultural College gegründet. Daher spielt die agrarwissenschaftliche und biologische Forschung dort traditionell eine große Rolle. Während seines Aufenthalts an der University of Massachusetts lernte Prof. Noll die Fakultät für Mikrobiologie und das Zentrum für Landwirtschaft kennen. Er diskutierte mit Studierenden über Möglichkeiten des Studierendenaustauschs und bot ein Seminar an. Darin stellte er seine Forschungen zum Einfluss von kupfergebundenen Bioziden auf die Böden und Pfähle im Wein- und Fruchtanbau vor.&#13;
In seinen Kooperationsgesprächen mit Prof. Dr. Jody Jellison und Prof. Dr Barry Goodell gab er seiner Kollegin und seinem Kollegen Einblicke in die Forschungsarbeiten des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=891">Instituts für Bioanalytik</a> und des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=375">Instituts für Sensor- und Aktortechnik</a> der Hochschule Coburg.&#13;
Bei der anschließenden Gordon Conference am Mount Holyoke College tauschte sich Prof. Noll sechs Tage lang mit Kolleginnen und Kollegen zu aktuellen Forschungsergebnissen in der Bioanalytik aus. Zum Abschluss traf er sich einen Kollegen am <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.bromberglab.org/">Bromberg Lab</a> in New York.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die University of Massachusetts in Amherst (USA) war Ziel der Forschungsreise von Prof. Dr. Matthias Noll. Während seines viertägigen Aufenthalts referierte er über seine Forschung, er stellt das Institut für Bioanalytik und das ISAT vor und führte Kooperationsgespräche. Anschließend reiste er zur Gordon Conference am Mount Holyoke College.</em>&#13;
Die<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.massachusetts.edu/education/campus-profiles/umass-amherst"> University of Massachusetts Amherst</a> wurde 1863 als Massachusetts Agricultural College gegründet. Daher spielt die agrarwissenschaftliche und biologische Forschung dort traditionell eine große Rolle. Während seines Aufenthalts an der University of Massachusetts lernte Prof. Noll die Fakultät für Mikrobiologie und das Zentrum für Landwirtschaft kennen. Er diskutierte mit Studierenden über Möglichkeiten des Studierendenaustauschs und bot ein Seminar an. Darin stellte er seine Forschungen zum Einfluss von kupfergebundenen Bioziden auf die Böden und Pfähle im Wein- und Fruchtanbau vor.&#13;
In seinen Kooperationsgesprächen mit Prof. Dr. Jody Jellison und Prof. Dr Barry Goodell gab er seiner Kollegin und seinem Kollegen Einblicke in die Forschungsarbeiten des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=891">Instituts für Bioanalytik</a> und des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=375">Instituts für Sensor- und Aktortechnik</a> der Hochschule Coburg.&#13;
Bei der anschließenden Gordon Conference am Mount Holyoke College tauschte sich Prof. Noll sechs Tage lang mit Kolleginnen und Kollegen zu aktuellen Forschungsergebnissen in der Bioanalytik aus. Zum Abschluss traf er sich einen Kollegen am <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.bromberglab.org/">Bromberg Lab</a> in New York.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Noll_Massachusetts_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationaler Workshop zur Aerodynamik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationaler-workshop-zur-aerodynamik/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Aug 2017 04:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/internationaler-workshop-zur-aerodynamik/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Holger Babinsky lehrt am Engineering Department der Cambridge University das Fachgebiet Aerodynamik. Er besuchte die Hochschule Coburg und führte gemeinsam mit seinem Coburger Kollegen Prof. Dr. Philipp Epple für die Studierenden der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik sowie das Formula Student Team CAT Racing einen eintägigen Aerodynamik-Workshop durch. </em>&#13;
Am Vormittag gab Prof. Babinsky den Studierenden einen Einblick in die Lastwagenaerodynamik und die Aerodynamik in der Formel 1. Prof. Epple befasste sich mit der Frage, wie Auftrieb erzeugt wird. Der Student Manuel Hellmuth von CAT Racing revanchierte sich mit der Präsentation der aerodynamische Entwicklung des neuen CAT-Rennwagens. Und CAT-Teamleiter Tobias Kersties stellte dem Gast aus England das Fahrzeug vor. &#13;
Am Nachmittag folgten zwei weitere Vorträge: Prof. Babinsky referierte über die Eckeneinflüsse bei Stoß-Grenzschichtwechselwirkungen. Und Michael Steppert, wissenschaftlicher Mitabeiter in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, gab Einblicke die Entwicklungen des Überschallwindkanals der Hochschule Coburg. Der Tag wurde mit einem formlosen akademischen Austausch abgeschlossen, bei dem Prof. Babinsky auf viele Fragen der Studierenden einging.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Holger Babinsky lehrt am Engineering Department der Cambridge University das Fachgebiet Aerodynamik. Er besuchte die Hochschule Coburg und führte gemeinsam mit seinem Coburger Kollegen Prof. Dr. Philipp Epple für die Studierenden der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik sowie das Formula Student Team CAT Racing einen eintägigen Aerodynamik-Workshop durch. </em>&#13;
Am Vormittag gab Prof. Babinsky den Studierenden einen Einblick in die Lastwagenaerodynamik und die Aerodynamik in der Formel 1. Prof. Epple befasste sich mit der Frage, wie Auftrieb erzeugt wird. Der Student Manuel Hellmuth von CAT Racing revanchierte sich mit der Präsentation der aerodynamische Entwicklung des neuen CAT-Rennwagens. Und CAT-Teamleiter Tobias Kersties stellte dem Gast aus England das Fahrzeug vor. &#13;
Am Nachmittag folgten zwei weitere Vorträge: Prof. Babinsky referierte über die Eckeneinflüsse bei Stoß-Grenzschichtwechselwirkungen. Und Michael Steppert, wissenschaftlicher Mitabeiter in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik, gab Einblicke die Entwicklungen des Überschallwindkanals der Hochschule Coburg. Der Tag wurde mit einem formlosen akademischen Austausch abgeschlossen, bei dem Prof. Babinsky auf viele Fragen der Studierenden einging.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Babinsky_Epple_CAT_360_240.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Babinsky_Epple_CAT_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schöne Sommerzeit!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schoene-sommerzeit/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Aug 2017 10:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schoene-sommerzeit/</guid>
                <description><![CDATA[Am 1. August beginnt an der Hochschule Coburg die vorlesungsfreie Zeit. Ich wünsche allen Professorinnen und Professoren, den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung und unseren Studierenden eine erholsame Sommerzeit.&#13;
Ein beeindruckendes erstes Semester liegt hinter mir. Alle sind mir mit Offenheit begegnet und ich habe viel Unterstützung erfahren. Danke an alle für Ihr großartiges Engagement und Ihre Ideen. &#13;
Mein Dank gilt auch allen unseren Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für Ihre Unterstützung in den unterschiedlichen Gremien und Initiativen der Hochschule Coburg. Diese Vernetzung trägt wesentlich zum Erfolg unserer Hochschule bei. &#13;
Ich wünsche Ihnen allen eine erholsame Sommerzeit. Genießen Sie die freien Tage und kommen Sie mit frischem Geist zurück.&#13;
Ihre<br />Prof. Dr. Christiane Fritze&#13;
Präsidentin]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Am 1. August beginnt an der Hochschule Coburg die vorlesungsfreie Zeit. Ich wünsche allen Professorinnen und Professoren, den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung und unseren Studierenden eine erholsame Sommerzeit.&#13;
Ein beeindruckendes erstes Semester liegt hinter mir. Alle sind mir mit Offenheit begegnet und ich habe viel Unterstützung erfahren. Danke an alle für Ihr großartiges Engagement und Ihre Ideen. &#13;
Mein Dank gilt auch allen unseren Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für Ihre Unterstützung in den unterschiedlichen Gremien und Initiativen der Hochschule Coburg. Diese Vernetzung trägt wesentlich zum Erfolg unserer Hochschule bei. &#13;
Ich wünsche Ihnen allen eine erholsame Sommerzeit. Genießen Sie die freien Tage und kommen Sie mit frischem Geist zurück.&#13;
Ihre<br />Prof. Dr. Christiane Fritze&#13;
Präsidentin]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Eiswagen_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Förderpreis der Denk-Mal-Stiftung für Masterabsolventinnen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/foerderpreis-der-denk-mal-stiftung-fuer-masterabsolventinnen/</link>
                <pubDate>Mon, 31 Jul 2017 07:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/foerderpreis-der-denk-mal-stiftung-fuer-masterabsolventinnen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit dem Förderpreis der Denk-Mal-Stiftung 2017 wurden zwei Studentinnen des Masterstudiengangs Denkmalpflege ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ging an Jennifer Herrmann und Martina Weidt. In ihrer Masterarbeit untersuchten sie eine ehemalige Mühle an der Rauhen Ebrach in Frensdorf. Den <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=161">Masterstudiengang Denkmalpflege</a> bieten die Universität Bamberg und die Hochschule Coburg in Kooperation an. </em>&#13;
Das alte Kinderlied von der klappernden Mühle am rauschenden Bach ist wie auf die ehemalige Mühle an der Rauhen Ebrach in Frensdorf zugeschnitten. Ihre Besonderheit ist der Mühlraum, dessen technische Ausstattung und bauliche Strukturen seit dem Produktionsstopp im Jahr 1973 perfekt erhalten geblieben sind. Jennifer Herrmann und Martina Weidt haben diese Mühle erfolgreich erforscht und dokumentiert. Jetzt wurden sie dafür mit dem Förderpreis der Denk-Mal-Stiftung 2017ausgezeichnet, der alle zwei Jahre vergeben wird. &#13;
„Im Bereich Denkmalpflege ist eine Förderung in dieser Höhe für studentische Abschlussarbeiten bundesweit einmalig. Wir freuen uns sehr, dass die Denk-Mal-Stiftung unsere Arbeit in dieser Weise anerkennt und unterstützt“, sagt Prof. Dr. Gerhard Vinken, Inhaber des Lehrstuhls für Denkmalpflege an der Universität Bamberg.&#13;
Zum einen besteht die Leistung der Preisträgerinnen darin, dass sie die selten so gut erhaltene Mühlentechnik dokumentiert und fotografisch erfasst haben. Herrmann und Weidt fanden heraus, dass das Gebäude um 1869 erbaut wurde und dass es in den 1920er Jahren durch die Industrialisierung einschneidende Veränderungen gab: „Die gesamte Triebwerksanlage wurde durch Francis-Turbinen ersetzt, die für das moderne Ausmahlsystem notwendig geworden waren.“ Wegen dieser neuen Technik entstand der markante Fachwerkturm. Aufgrund der Untersuchung wissen die Mühlenbesitzer nun, was sie bei der anstehenden Sanierung unbedingt erhalten müssen. &#13;
Außerdem ordneten die Absolventinnen alle Mühlen entlang der Aurach und der Ebrach historisch ein, zeichneten sie in eine Karte ein und stellten unter anderem fest, dass die Gebäude vor allem von Bamberger Bürgern gepachtet worden waren. Die vielseitigen Erkenntnisse überzeugten auch die Jury der Denk-Mal-Stiftung in Bischberg/Bamberg. Stiftungsvorsitzende HeideIbach erklärte: „Mit der Masterarbeit über die Mühle in Frensdorf ist eine vorbildliche Dokumentation zu deren Architektur und Technik gelungen, die zukünftig als Quelle für vergleichende Forschung verwendet werden kann.“&#13;
Jennifer Herrmann und Martina Weidt sind die ersten Absolventinnen des gemeinsamen Masterstudiengangs Denkmalpflege der Universität Bamberg und der Hochschule Coburg, die den Förderpreis der Denk-Mal-Stiftung entgegennehmen dürfen. „Dieser Preis stärkt das Renommee des Masterstudiengangs und hilft, den Standort Bamberg noch attraktiver zu machen“, freut sich Vinken. Denn zuvor ging der Preis 15 Jahre lang an Studierende der Technischen Universität München. „Nun möchte die Denk-Mal-Stiftung mit Sitz in Bischberg/Bamberg nach dem langjährigen Engagement in München den oberfränkischen Masterstudiengang Denkmalpflege unterstützen“, so die Stiftungsvorsitzende. Ziel des Preises ist es, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich der Denkmalpflege den Start in den Beruf oder weiterführende Studien zu erleichtern.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit dem Förderpreis der Denk-Mal-Stiftung 2017 wurden zwei Studentinnen des Masterstudiengangs Denkmalpflege ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis ging an Jennifer Herrmann und Martina Weidt. In ihrer Masterarbeit untersuchten sie eine ehemalige Mühle an der Rauhen Ebrach in Frensdorf. Den <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=161">Masterstudiengang Denkmalpflege</a> bieten die Universität Bamberg und die Hochschule Coburg in Kooperation an. </em>&#13;
Das alte Kinderlied von der klappernden Mühle am rauschenden Bach ist wie auf die ehemalige Mühle an der Rauhen Ebrach in Frensdorf zugeschnitten. Ihre Besonderheit ist der Mühlraum, dessen technische Ausstattung und bauliche Strukturen seit dem Produktionsstopp im Jahr 1973 perfekt erhalten geblieben sind. Jennifer Herrmann und Martina Weidt haben diese Mühle erfolgreich erforscht und dokumentiert. Jetzt wurden sie dafür mit dem Förderpreis der Denk-Mal-Stiftung 2017ausgezeichnet, der alle zwei Jahre vergeben wird. &#13;
„Im Bereich Denkmalpflege ist eine Förderung in dieser Höhe für studentische Abschlussarbeiten bundesweit einmalig. Wir freuen uns sehr, dass die Denk-Mal-Stiftung unsere Arbeit in dieser Weise anerkennt und unterstützt“, sagt Prof. Dr. Gerhard Vinken, Inhaber des Lehrstuhls für Denkmalpflege an der Universität Bamberg.&#13;
Zum einen besteht die Leistung der Preisträgerinnen darin, dass sie die selten so gut erhaltene Mühlentechnik dokumentiert und fotografisch erfasst haben. Herrmann und Weidt fanden heraus, dass das Gebäude um 1869 erbaut wurde und dass es in den 1920er Jahren durch die Industrialisierung einschneidende Veränderungen gab: „Die gesamte Triebwerksanlage wurde durch Francis-Turbinen ersetzt, die für das moderne Ausmahlsystem notwendig geworden waren.“ Wegen dieser neuen Technik entstand der markante Fachwerkturm. Aufgrund der Untersuchung wissen die Mühlenbesitzer nun, was sie bei der anstehenden Sanierung unbedingt erhalten müssen. &#13;
Außerdem ordneten die Absolventinnen alle Mühlen entlang der Aurach und der Ebrach historisch ein, zeichneten sie in eine Karte ein und stellten unter anderem fest, dass die Gebäude vor allem von Bamberger Bürgern gepachtet worden waren. Die vielseitigen Erkenntnisse überzeugten auch die Jury der Denk-Mal-Stiftung in Bischberg/Bamberg. Stiftungsvorsitzende HeideIbach erklärte: „Mit der Masterarbeit über die Mühle in Frensdorf ist eine vorbildliche Dokumentation zu deren Architektur und Technik gelungen, die zukünftig als Quelle für vergleichende Forschung verwendet werden kann.“&#13;
Jennifer Herrmann und Martina Weidt sind die ersten Absolventinnen des gemeinsamen Masterstudiengangs Denkmalpflege der Universität Bamberg und der Hochschule Coburg, die den Förderpreis der Denk-Mal-Stiftung entgegennehmen dürfen. „Dieser Preis stärkt das Renommee des Masterstudiengangs und hilft, den Standort Bamberg noch attraktiver zu machen“, freut sich Vinken. Denn zuvor ging der Preis 15 Jahre lang an Studierende der Technischen Universität München. „Nun möchte die Denk-Mal-Stiftung mit Sitz in Bischberg/Bamberg nach dem langjährigen Engagement in München den oberfränkischen Masterstudiengang Denkmalpflege unterstützen“, so die Stiftungsvorsitzende. Ziel des Preises ist es, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich der Denkmalpflege den Start in den Beruf oder weiterführende Studien zu erleichtern.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Denk-Mal_Preis_2017.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Exkursion ins Unbekannte: Studierende lernen von der Kunst]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/exkursion-ins-unbekannte-studierende-lernen-von-der-kunst/</link>
                <pubDate>Mon, 31 Jul 2017 06:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/exkursion-ins-unbekannte-studierende-lernen-von-der-kunst/</guid>
                <description><![CDATA[<em>„Vergessen Sie alles, was Sie wissen!“ Diese ungewöhnliche Empfehlung gab Professor Christian Holtorf seinen Studierenden für ein Lehrexperiment der besonderen Art. Sein Ratschlag sollte die Köpfe frei machen für eine Exkursion zur weltweit größten Ausstellung von Gegenwartskunst, der „documenta“ in Kassel. </em>&#13;
Zusammen mit 17 Coburger Studierenden der Studiengänge Innenarchitektur, Versicherungswirtschaft und Integriertes Produktdesign und mit Unterstützung der Betriebswirtin Professor Petra Gruner versuchte der Kulturwissenschaftler alles hinter sich zu lassen, was in den vorhergehenden Semestern unterrichtet wurde: mit Berufsorientierung, Anwendungsbezug oder Praxisnähe würden sie in Kassel nicht weit kommen. Dafür konnten sie völlig neue Blicke auf die Welt kennenlernen – und wurden selbst zum Teil der Ausstellung.&#13;
Tatsächlich gehört die Auseinandersetzung der Besucherinnen und Besucher mit den Kunstarbeiten für die Ausstellungsmacher mit zum Konzept – schnelle Antworten und einfache Verständnishilfen werden nicht angeboten. „Auf sehr subtile Art zum Fühlen und Denken angeregt“, erlebt sich deshalb Luca Reinhardt, Student der Innenarchitektur. „Wir konnten nicht recht fassen, was wir eben gesehen hatten“, berichtet auch die angehende Coburger Designerin Anja Hofmann. Die Fahnen der Staaten Europas aus zersplitterndem Glas, ein Vorhang aus streng riechenden Rentierschädeln, Wasserrohre, die als Notunterkunft für Studierende und Flüchtlinge dienten, eine Filmdokumentation über Kannibalismus in einer Tofu-Fabrik – mit Kunstarbeiten wie diesen beschäftigten sich die Studierenden.&#13;
Was sie dabei gelernt haben, war vor allem, vorgefasste Meinungen über Bord zu werfen und sich nicht auf allzu schnelle Urteile zu verlassen. „Wir müssen uns genauer mit den Dingen beschäftigen“, fasst Jonas Dinkel zusammen, der in Coburg Versicherungswirtschaft studiert. Und die Innenarchitektin Sophia Schlamminger erkannte, dass viele Fragen „auf den zweiten Blick viel umfassender und konkreter sind als anfangs vermutet.“ Solche Wahrnehmungserweiterungen gehörten zum Konzept der Lehrveranstaltung, wie Professor Petra Gruner betont: „Genaues Hinschauen und Beschreiben von fremden Sachverhalten sind wissenschaftliche Grundfertigkeiten, die in allen Studienfächern dringend benötigt werden.“ Ohne das BMBF-geförderte Drittmittelprojekt „Der Coburger Weg“ wäre diese außergewöhnliche Erfahrung jedoch nicht möglich gewesen – sie hätte schon aus Zeitgründen <a name="GoBack"></a>in den meisten Fächern nicht in den Lehrplan gepasst.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>„Vergessen Sie alles, was Sie wissen!“ Diese ungewöhnliche Empfehlung gab Professor Christian Holtorf seinen Studierenden für ein Lehrexperiment der besonderen Art. Sein Ratschlag sollte die Köpfe frei machen für eine Exkursion zur weltweit größten Ausstellung von Gegenwartskunst, der „documenta“ in Kassel. </em>&#13;
Zusammen mit 17 Coburger Studierenden der Studiengänge Innenarchitektur, Versicherungswirtschaft und Integriertes Produktdesign und mit Unterstützung der Betriebswirtin Professor Petra Gruner versuchte der Kulturwissenschaftler alles hinter sich zu lassen, was in den vorhergehenden Semestern unterrichtet wurde: mit Berufsorientierung, Anwendungsbezug oder Praxisnähe würden sie in Kassel nicht weit kommen. Dafür konnten sie völlig neue Blicke auf die Welt kennenlernen – und wurden selbst zum Teil der Ausstellung.&#13;
Tatsächlich gehört die Auseinandersetzung der Besucherinnen und Besucher mit den Kunstarbeiten für die Ausstellungsmacher mit zum Konzept – schnelle Antworten und einfache Verständnishilfen werden nicht angeboten. „Auf sehr subtile Art zum Fühlen und Denken angeregt“, erlebt sich deshalb Luca Reinhardt, Student der Innenarchitektur. „Wir konnten nicht recht fassen, was wir eben gesehen hatten“, berichtet auch die angehende Coburger Designerin Anja Hofmann. Die Fahnen der Staaten Europas aus zersplitterndem Glas, ein Vorhang aus streng riechenden Rentierschädeln, Wasserrohre, die als Notunterkunft für Studierende und Flüchtlinge dienten, eine Filmdokumentation über Kannibalismus in einer Tofu-Fabrik – mit Kunstarbeiten wie diesen beschäftigten sich die Studierenden.&#13;
Was sie dabei gelernt haben, war vor allem, vorgefasste Meinungen über Bord zu werfen und sich nicht auf allzu schnelle Urteile zu verlassen. „Wir müssen uns genauer mit den Dingen beschäftigen“, fasst Jonas Dinkel zusammen, der in Coburg Versicherungswirtschaft studiert. Und die Innenarchitektin Sophia Schlamminger erkannte, dass viele Fragen „auf den zweiten Blick viel umfassender und konkreter sind als anfangs vermutet.“ Solche Wahrnehmungserweiterungen gehörten zum Konzept der Lehrveranstaltung, wie Professor Petra Gruner betont: „Genaues Hinschauen und Beschreiben von fremden Sachverhalten sind wissenschaftliche Grundfertigkeiten, die in allen Studienfächern dringend benötigt werden.“ Ohne das BMBF-geförderte Drittmittelprojekt „Der Coburger Weg“ wäre diese außergewöhnliche Erfahrung jedoch nicht möglich gewesen – sie hätte schon aus Zeitgründen <a name="GoBack"></a>in den meisten Fächern nicht in den Lehrplan gepasst.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Exkursion_Dokumenta_Holtorf_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Reif für ein Studium in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/reif-fuer-ein-studium-in-coburg/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Jul 2017 11:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/reif-fuer-ein-studium-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Abkürzung DSH steht für „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang“. Für Dr.&nbsp;Bernhard Melchior von der Hochschule Coburg steht die Abkürzung seit kurzem für „Das sind Helden“. Als Helden sieht er sieben junge Syrer, die als Geflüchtete nach Coburg kamen, ein Jahr lang bei ihm Deutsch lernten, die Sprachprüfung bestanden haben und im Herbst ihr Studium beginnen können.</em>&#13;
Im letzten Jahr startete das International Office der Hochschule Coburg ein eigenes Programm, um Geflüchtete auf ein Studium in Deutschland vorzubereiten. Mit dabei waren sieben junge Syrer aus Aleppo und Damaskus, die ihr Land wegen der Kriegswirren verlassen haben. Ihr Ziel war klar: Sie wollten die deutsche Sprache lernen, um hier studieren zu können. Jetzt haben sie es geschafft. Sie absolvierten die Deutschprüfung als Voraussetzung für das Studium zum Teil mit herausragenden Ergebnissen. Im Herbst beginnen sie ihr Studium an der Hochschule Coburg. Sie möchten Informatik, Architektur oder Automobitechnologie studieren. Einige waren bereits an syrischen Universitäten eingeschrieben oder haben dort ihren Bachelor gemacht. &#13;
Sie fühlen sich wohl in Coburg und bedanken sich bei der Stadt Coburg und der Hochschule für die Unterstützung, die sie erfahren haben. Bei allen Unterschieden zwischen Deutschland und ihrer Heimat Syrien stellen sie aber auch fest: „Musiknoten, Kunst und Programmiersprachen sind in allen Ländern gleich.“ Das erleichtert ihnen den Start in Deutschland. &#13;
Anfang Oktober startet ein neues <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=761">Programm für Flüchtlinge</a>. Es gibt noch einige freie Plätze. Um an dem Programm teilnehmen zu können, sind Deutschkenntnisse auf A 2 bis B1-Niveau notwendig. Außerdem müssen die Geflüchteten nachweisen können, dass sie generell die Voraussetzungen für ein Studium mitbringen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Abkürzung DSH steht für „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang“. Für Dr.&nbsp;Bernhard Melchior von der Hochschule Coburg steht die Abkürzung seit kurzem für „Das sind Helden“. Als Helden sieht er sieben junge Syrer, die als Geflüchtete nach Coburg kamen, ein Jahr lang bei ihm Deutsch lernten, die Sprachprüfung bestanden haben und im Herbst ihr Studium beginnen können.</em>&#13;
Im letzten Jahr startete das International Office der Hochschule Coburg ein eigenes Programm, um Geflüchtete auf ein Studium in Deutschland vorzubereiten. Mit dabei waren sieben junge Syrer aus Aleppo und Damaskus, die ihr Land wegen der Kriegswirren verlassen haben. Ihr Ziel war klar: Sie wollten die deutsche Sprache lernen, um hier studieren zu können. Jetzt haben sie es geschafft. Sie absolvierten die Deutschprüfung als Voraussetzung für das Studium zum Teil mit herausragenden Ergebnissen. Im Herbst beginnen sie ihr Studium an der Hochschule Coburg. Sie möchten Informatik, Architektur oder Automobitechnologie studieren. Einige waren bereits an syrischen Universitäten eingeschrieben oder haben dort ihren Bachelor gemacht. &#13;
Sie fühlen sich wohl in Coburg und bedanken sich bei der Stadt Coburg und der Hochschule für die Unterstützung, die sie erfahren haben. Bei allen Unterschieden zwischen Deutschland und ihrer Heimat Syrien stellen sie aber auch fest: „Musiknoten, Kunst und Programmiersprachen sind in allen Ländern gleich.“ Das erleichtert ihnen den Start in Deutschland. &#13;
Anfang Oktober startet ein neues <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=761">Programm für Flüchtlinge</a>. Es gibt noch einige freie Plätze. Um an dem Programm teilnehmen zu können, sind Deutschkenntnisse auf A 2 bis B1-Niveau notwendig. Außerdem müssen die Geflüchteten nachweisen können, dass sie generell die Voraussetzungen für ein Studium mitbringen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/maedchen-computer-tage_04-07-08-14-279-website-1024x768.jpg"
                        fileSize="136831"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Deutschpruefung_Fluechtlinge_Gruppe_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[50 Jahre nach dem Polytechnikum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/50-jahre-nach-dem-polytechnikum/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Jul 2017 05:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/50-jahre-nach-dem-polytechnikum/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Vor 56 Jahren kam Rajendra 'Raj' Kumar nach Coburg. Ohne ein Wort Deutsch zu können. Sechs Jahre später schließt er sein Studium am ehemaligen Polytechnikum ab. Jetzt, 50 Jahre nach seinem Abschluss, hat er seine Alma Mater wieder besucht. </em>&#13;
Auf den Aufruf in der Zeitung hat sich leider niemand gemeldet. Ein paar Monate vor seinem Besuch in Coburg hat Raj Kumar versucht, ehemalige Kommilitonen wieder zu finden. 25 Schüler waren damals in seinem A-Kurs im Fach Maschinenbau. Ein paar von ihnen wieder zu sehen, hätte den 77-Jährigen gefreut. 50 Jahre ist es her, dass er sein Studium in Coburg abgeschlossen hat. Damals stand er vor einer schweren Entscheidung: in Deutschland bleiben oder wieder nach Indien gehen? „Ich hatte ein Stipendium, da hab ich so zwei-, dreihundert Mark im Monat bekommen. Ich musste aber unterschreiben, dass ich nach dem Studium in meine Heimat zurückkehre“, erzählt Kumar. Doch in Indien weiß niemand etwas mit dem deutschen Abschluss anzufangen. Seine Bewerbungen werden abgelehnt und so nimmt er schließlich in Deutschland eine Stelle als Ingenieur an. Als Kumar etwas später die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt, muss er sein Stipendium sogar zurückzahlen. &#13;
Seine alte Hochschule erkennt der 77-Jährige heute kaum wieder. So viel hat sich hier verändert. Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel lässt ihn einen Blick in die Aula werfen. Ganz leise, denn dort schreiben Studierende gerade eine Prüfung. Die Aula gab es auch schon, als Kumar hier studiert hat. Im Oktober ‘63 wurde das Staatliche Polytechnikum als Ingenieurschule für Bau- und Maschinenbauwesen offiziell eröffnet. Erst wenige Jahre zuvor war die neue Schule auf dem Berg in der Friedrich-Streib-Straße gebaut worden. Raj Kumar erinnert sich: „Die Schulleitung befürchtete, dass kein Nachwuchs zum Studieren kommen würde, also starteten sie einen Aufruf an Coburger Firmen, ihre jungen Mitarbeiter zu schicken.“ Der Inder arbeitet damals bei der Maschinenfabrik Gustav Brückner in Neuses als technischer Zeichner. Sein Chef ermöglicht ihm das Studium. &#13;
An seine Studienzeit hat Kumar viele gute Erinnerungen. Geblieben ist davon auch der Kontakt zu Kommilitone Johannes Cordes. Der begleitet ihn spontan bei seinem Besuch an der Hochschule. Christian Erkenbrecher, Leiter des Career Service, hat ein kleines Programm organisiert. Die beiden Alumni sind beeindruckt, wie sich die Hochschule gewandelt hat. Angefangen bei den Studierendenzahlen bis zum Service, den es heute gibt, z.B. Kurse und Angebote zu Gesundheit, Fitness und Entspannung. „Das finde ich sehr wichtig“, sagt Kumar. „Zu unserer Zeit war es noch chic zu Rauchen. Da standen bei Besprechungen Zigarettenspender auf dem Tisch und jeder konnte sich bedienen.“ &#13;
Raj Kumar hat nach seinem Studium erst in Nordrhein-Westfalen gelebt, später im Rhein-Main-Gebiet. Zuletzt hat er bei Rexroth (heute: Bosch) in Lohr am Main gearbeitet. Seit 16 Jahren ist Kumar jetzt im Ruhestand. Den genießt er im Sommer und Herbst in Lohr, im Winter und Frühjahr lebt er in Spanien. &#13;
Aus seiner Studienzeit hat er auch die Abschlusszeitung von 1967 mitgebracht. Damals parkten noch Autos mitten auf dem Campus. In der Mitte des Heftes ist ein kleines Porträt von Kumar. „‘Radi‘ war stets hart im Nehmen von Gehässigkeiten von den verschiedenen Seiten. Trotz vieler erschwerender Umstände kämpfte er – wie einer von uns – tapfer bis zum Schluss.“, steht da. Und: „Im Rahmen der Entwicklungshilfe möchte er als Geschenk gern neben einigen gutgenährten Rindern auch eine Brauerei mit nach Hause nehmen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Vor 56 Jahren kam Rajendra 'Raj' Kumar nach Coburg. Ohne ein Wort Deutsch zu können. Sechs Jahre später schließt er sein Studium am ehemaligen Polytechnikum ab. Jetzt, 50 Jahre nach seinem Abschluss, hat er seine Alma Mater wieder besucht. </em>&#13;
Auf den Aufruf in der Zeitung hat sich leider niemand gemeldet. Ein paar Monate vor seinem Besuch in Coburg hat Raj Kumar versucht, ehemalige Kommilitonen wieder zu finden. 25 Schüler waren damals in seinem A-Kurs im Fach Maschinenbau. Ein paar von ihnen wieder zu sehen, hätte den 77-Jährigen gefreut. 50 Jahre ist es her, dass er sein Studium in Coburg abgeschlossen hat. Damals stand er vor einer schweren Entscheidung: in Deutschland bleiben oder wieder nach Indien gehen? „Ich hatte ein Stipendium, da hab ich so zwei-, dreihundert Mark im Monat bekommen. Ich musste aber unterschreiben, dass ich nach dem Studium in meine Heimat zurückkehre“, erzählt Kumar. Doch in Indien weiß niemand etwas mit dem deutschen Abschluss anzufangen. Seine Bewerbungen werden abgelehnt und so nimmt er schließlich in Deutschland eine Stelle als Ingenieur an. Als Kumar etwas später die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt, muss er sein Stipendium sogar zurückzahlen. &#13;
Seine alte Hochschule erkennt der 77-Jährige heute kaum wieder. So viel hat sich hier verändert. Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel lässt ihn einen Blick in die Aula werfen. Ganz leise, denn dort schreiben Studierende gerade eine Prüfung. Die Aula gab es auch schon, als Kumar hier studiert hat. Im Oktober ‘63 wurde das Staatliche Polytechnikum als Ingenieurschule für Bau- und Maschinenbauwesen offiziell eröffnet. Erst wenige Jahre zuvor war die neue Schule auf dem Berg in der Friedrich-Streib-Straße gebaut worden. Raj Kumar erinnert sich: „Die Schulleitung befürchtete, dass kein Nachwuchs zum Studieren kommen würde, also starteten sie einen Aufruf an Coburger Firmen, ihre jungen Mitarbeiter zu schicken.“ Der Inder arbeitet damals bei der Maschinenfabrik Gustav Brückner in Neuses als technischer Zeichner. Sein Chef ermöglicht ihm das Studium. &#13;
An seine Studienzeit hat Kumar viele gute Erinnerungen. Geblieben ist davon auch der Kontakt zu Kommilitone Johannes Cordes. Der begleitet ihn spontan bei seinem Besuch an der Hochschule. Christian Erkenbrecher, Leiter des Career Service, hat ein kleines Programm organisiert. Die beiden Alumni sind beeindruckt, wie sich die Hochschule gewandelt hat. Angefangen bei den Studierendenzahlen bis zum Service, den es heute gibt, z.B. Kurse und Angebote zu Gesundheit, Fitness und Entspannung. „Das finde ich sehr wichtig“, sagt Kumar. „Zu unserer Zeit war es noch chic zu Rauchen. Da standen bei Besprechungen Zigarettenspender auf dem Tisch und jeder konnte sich bedienen.“ &#13;
Raj Kumar hat nach seinem Studium erst in Nordrhein-Westfalen gelebt, später im Rhein-Main-Gebiet. Zuletzt hat er bei Rexroth (heute: Bosch) in Lohr am Main gearbeitet. Seit 16 Jahren ist Kumar jetzt im Ruhestand. Den genießt er im Sommer und Herbst in Lohr, im Winter und Frühjahr lebt er in Spanien. &#13;
Aus seiner Studienzeit hat er auch die Abschlusszeitung von 1967 mitgebracht. Damals parkten noch Autos mitten auf dem Campus. In der Mitte des Heftes ist ein kleines Porträt von Kumar. „‘Radi‘ war stets hart im Nehmen von Gehässigkeiten von den verschiedenen Seiten. Trotz vieler erschwerender Umstände kämpfte er – wie einer von uns – tapfer bis zum Schluss.“, steht da. Und: „Im Rahmen der Entwicklungshilfe möchte er als Geschenk gern neben einigen gutgenährten Rindern auch eine Brauerei mit nach Hause nehmen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/50_Jahre_Cordes-Michel-Kumar-Erkenbrecher-1024x683.jpg"
                        fileSize="122901"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/50_Jahre_Scan_Abschlusszeitung_Kumar-915x1024.jpg"
                        fileSize="166187"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="915" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/50_Jahre_Scan_Abschlusszeitung_Titel-716x1024.jpg"
                        fileSize="160959"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="716" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Beirat ZukunftsDesign konstituiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/beirat-zukunftsdesign-konstituiert/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Jul 2017 08:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/beirat-zukunftsdesign-konstituiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=748">Masterstudiengang ZukunftsDesign</a> startet im Herbst dieses Jahres bereits in die vierte Runde. Jetzt traf sich auch der Beirat des Studiengangs zu seiner konstituierenden Sitzung. Er ist mit Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft besetzt.</em> &#13;
„Der Beirat ist für uns Lehrende ein Sparingspartner, mit dem wir Ideen diskutieren können, der aber auch neue Impulse einbringt“, so definiert Studiengangsleiter <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=892">Prof. Dr. Josef Löffl </a>die Erwartungen der Professor*innen des Masters ZukunftsDesign an die Mitglieder des Beirats. Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze begrüßte die Teilnehmer der konstituierenden Sitzung und bedankte sich bei ihnen für die Bereitschaft, den Studiengang in die Zukunft zu begleiten.&#13;
Im Mittelpunkt des Studiengangs stehen Projekte, die die Studierenden einbringen. Darauf ausgerichtet ist auch das Lehrkonzept, das neben fachlichem Input durch die Professor*innen und externen Experten einen Schwerpunkt auf das Coaching der studentischen Projektgruppen legt. „Hier entstehen Ideen für die Region“, erklärt <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=894">Prof. Dr. Milena Valeva</a> bei der Vorstellung der Studieninhalte. Besonderen Wert legen die Lehrenden darauf, den Studierenden die Möglichkeit zu geben, persönliche und fachliche Grenzen zu überwinden. Das gehe nur durch Erfahrung. Dabei gilt: „Erfahrungen kann man nicht lehren, Erfahrungen muss man machen“, so Josef Löffl.&#13;
Der Studiengang ZukunftsDesign streckt seine Fühler auch in die Welt aus.<a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=899"> Prof. Dr. Xun Luo</a> berichtete über seinen kürzlichen Besuch bei der <a title="Opens external link in new window" href="http://www.tsinghua.edu.cn/publish/newthuen/">Tsinghua University</a> in Peking. Dabei wurde vereinbart 2018 in China eine Coburg-Tsinghua Summer School zu organisieren. Kooperationspartner ist das Tsinghua Institute of Culture and Creativity.&#13;
Die Beiratsmitglieder diskutierten zudem, wie es gelingt den Studiengang noch stärker in der Region zu verankern. Bernd Sibler, bayerischer Wissenschafts-Staatssekretär und Vorsitzender der Beirats ZukunftsDesign, empfahl auf die „Konkretheit der kleinen Einheit“ zu setzen und sich mit den Vertretern des politischen und öffentlichen Lebens in der Region zu vernetzen.&#13;
Beiratsmitglieder sind:&#13;
<ul><li>Bernd Sibler, MdL und Staatssekretär im Bayerischen Wissenschaftsministerium (Vorsitzender)</li><li>Prof. Auwi Stübbe, Coburger Designforum Oberfranken e.V.</li><li>Prof Dr. Jürgen Bolten, Friedrich-Schiller-Universität Jena</li><li>Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg</li><li>Prof. Dr. Egbert Keßler, Vorsitzender des Senats Hochschule Coburg</li><li>Maria Knott-Lutze, Kanzlerin der Hochschule Coburg</li><li>Prof. Dr. Oliver Korn, Hochschule Offenburg</li><li>Prof. Dr. Jürgen Krahl, Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe</li><li>Prof. Dr. Albert Löhr, Internationales Hochschulinstitut Zittau, Technische Universität Dresden</li><li>Prof. Dr. Luc van Liedekerke, University of Antwerp</li><li>Prof. Dr. Elke Schwinger, Leiterin Wissenschafts- und Kulturzentrum Hochschule Coburg</li><li>Prof. Dr. Johannes Vielhaber, Fachhochschule Potsdam</li><li>Georg Zahnen, Unternehmer und Berater für Familienunternehmen</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=748">Masterstudiengang ZukunftsDesign</a> startet im Herbst dieses Jahres bereits in die vierte Runde. Jetzt traf sich auch der Beirat des Studiengangs zu seiner konstituierenden Sitzung. Er ist mit Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft besetzt.</em> &#13;
„Der Beirat ist für uns Lehrende ein Sparingspartner, mit dem wir Ideen diskutieren können, der aber auch neue Impulse einbringt“, so definiert Studiengangsleiter <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=892">Prof. Dr. Josef Löffl </a>die Erwartungen der Professor*innen des Masters ZukunftsDesign an die Mitglieder des Beirats. Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze begrüßte die Teilnehmer der konstituierenden Sitzung und bedankte sich bei ihnen für die Bereitschaft, den Studiengang in die Zukunft zu begleiten.&#13;
Im Mittelpunkt des Studiengangs stehen Projekte, die die Studierenden einbringen. Darauf ausgerichtet ist auch das Lehrkonzept, das neben fachlichem Input durch die Professor*innen und externen Experten einen Schwerpunkt auf das Coaching der studentischen Projektgruppen legt. „Hier entstehen Ideen für die Region“, erklärt <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=894">Prof. Dr. Milena Valeva</a> bei der Vorstellung der Studieninhalte. Besonderen Wert legen die Lehrenden darauf, den Studierenden die Möglichkeit zu geben, persönliche und fachliche Grenzen zu überwinden. Das gehe nur durch Erfahrung. Dabei gilt: „Erfahrungen kann man nicht lehren, Erfahrungen muss man machen“, so Josef Löffl.&#13;
Der Studiengang ZukunftsDesign streckt seine Fühler auch in die Welt aus.<a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=899"> Prof. Dr. Xun Luo</a> berichtete über seinen kürzlichen Besuch bei der <a title="Opens external link in new window" href="http://www.tsinghua.edu.cn/publish/newthuen/">Tsinghua University</a> in Peking. Dabei wurde vereinbart 2018 in China eine Coburg-Tsinghua Summer School zu organisieren. Kooperationspartner ist das Tsinghua Institute of Culture and Creativity.&#13;
Die Beiratsmitglieder diskutierten zudem, wie es gelingt den Studiengang noch stärker in der Region zu verankern. Bernd Sibler, bayerischer Wissenschafts-Staatssekretär und Vorsitzender der Beirats ZukunftsDesign, empfahl auf die „Konkretheit der kleinen Einheit“ zu setzen und sich mit den Vertretern des politischen und öffentlichen Lebens in der Region zu vernetzen.&#13;
Beiratsmitglieder sind:&#13;
<ul><li>Bernd Sibler, MdL und Staatssekretär im Bayerischen Wissenschaftsministerium (Vorsitzender)</li><li>Prof. Auwi Stübbe, Coburger Designforum Oberfranken e.V.</li><li>Prof Dr. Jürgen Bolten, Friedrich-Schiller-Universität Jena</li><li>Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg</li><li>Prof. Dr. Egbert Keßler, Vorsitzender des Senats Hochschule Coburg</li><li>Maria Knott-Lutze, Kanzlerin der Hochschule Coburg</li><li>Prof. Dr. Oliver Korn, Hochschule Offenburg</li><li>Prof. Dr. Jürgen Krahl, Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe</li><li>Prof. Dr. Albert Löhr, Internationales Hochschulinstitut Zittau, Technische Universität Dresden</li><li>Prof. Dr. Luc van Liedekerke, University of Antwerp</li><li>Prof. Dr. Elke Schwinger, Leiterin Wissenschafts- und Kulturzentrum Hochschule Coburg</li><li>Prof. Dr. Johannes Vielhaber, Fachhochschule Potsdam</li><li>Georg Zahnen, Unternehmer und Berater für Familienunternehmen</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZukunftsDesign_Beirat_1_Sitzung_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gesundheitsförderung durch Tourismus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesundheitsfoerderung-durch-tourismus/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Jul 2017 06:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesundheitsfoerderung-durch-tourismus/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Teuschnitz will seinen Tourismus ankurbeln. Die 2000-Seelen-Gemeinde wünscht sich mehr Übernachtungsgäste, die auch regelmäßig wiederkommen. Studierende der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=95">Integrativen Gesundheitsförderung</a> haben dafür ein Konzept erarbeitet.</em>&#13;
Ein langer grüner Stängel, daran ein gelber Blütenkopf mit kleinen, lanzenförmigen Blättern: Die Arnika ist das Wahrzeichen von Teuschnitz. Die Stadt im Landkreis Kronach hat vor zwei Jahren sogar einen Arnikaverein gegründet, der sich den Schutz der Pflanze zur Aufgabe gemacht hat. An Ideen und Angeboten mangelt es den Teuschnitzern nicht. Es gibt eine Arnikaakademie, ein Arnika-Café und vor einem Jahr hat die Stadt einen riesigen Kräuterlehr- und Schaugarten eröffnet.&#13;
„Viele Gäste kommen für einen Tag nach Teuschnitz“, sagt Netzwerkmanager Oliver Plewa. „Wir wollen aber, dass sie länger bleiben.“ Deshalb hat sich die Stadt an die Hochschule Coburg gewendet. „Wir kommen mit unseren Ideen manchmal an einen Punkt, wo wir einen Blick von außen brauchen“, erklärt Plewa. Mit Tourismusexpertin Prof. Dr. Pamela Heise aus dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung hat er die richtige Ansprechpartnerin gefunden. Unter ihrer Betreuung haben Studierende des 6. Semesters Ideen und eine Budgetplanung erarbeitet. „Es waren an die 750 Stunden, die wir investiert haben“, berichtet Studentin Ute Steinthaler. Dazu gehören Recherche, Vor-Ort-Besuche in Teuschnitz, Abstimmungen mit dem Auftraggeber, Konzeptentwicklung und Kalkulationen. &#13;
Zwei Schwerpunkte haben die Studierenden bearbeitet: die Entwicklung eines alle Sinne ansprechenden Erlebnispfades sowie Aufbau und inhaltliche Ausgestaltung der Naturmanufaktur Teuschnitz. Ersterer soll die bestehenden Wanderwege in der Gegend attraktiver machen. Die Wanderer können unterschiedliche Stationen auf ihrem Weg finden, die ihnen Entspannung bieten und Wissen über Teuschnitz und seine Heilpflanze vermitteln. Student Daniel Bänsch zeigt die Vorteile auf: „Die Tafeln rund um den Wanderweg sind ganzjährig zugänglich und könnten gleichzeitig Werbeplattform für regionale Betriebe sein.“ Als Zielgruppe sehen die Studierenden vor allem Familien mit Kindern, Paare und Schulklassen.&#13;
Zum Aufbau der Naturmanufaktur hat sich die zweite Gruppe Gedanken gemacht. Die Studierenden haben sich überlegt, welche Seminare und Aktivitäten die Stadt in der Manufaktur anbieten könnte. Entstanden ist ein Modell, das sich an die unterschiedlichen Jahreszeiten anpasst. Da gibt es zum Beispiel den „Frisch in den Frühling-Tag“. Für 95 Euro könnten die Besucher einen Tag in der Manufaktur verbringen mit einem Seminar zur basischen Ernährung, einem Mittagessen im Arnika-Café, einer Detox-Walking-Runde mit Entspannungsübungen und Fußbad sowie einen abschließenden Basen-Kochkurs. Angesprochen fühlen sollen sich vor allem die sogenannten LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability), also Menschen, die einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil befürworten. Um sie zu erreichen, darin sind sich die Teuschnitzer schnell einig, müssen sie ihr Einzugsgebiet erweitern: Warum nicht auch in den Großstädten dafür werben? In entsprechenden Magazinen oder an den passenden Orten, z.B. im Bio-Supermarkt, könnte man die geeignete Zielgruppe ansprechen.&#13;
Eines ist nach der Präsentation der Studierenden klar. Auf die Stadt kommen Kosten zu, wenn sie die Ideen umsetzen wollen. Dies haben die Studierenden in konservativ-professionellen Kalkulationen nachgewiesen. Orientiert haben sie sich dabei an marktüblichen Preisen und an einem für Teuschnitz realistischen Preisrahmen. &#13;
„Praxisnah auszubilden ist uns wichtig“, betont Pamela Heise. „Diese Zahlen sind kein Bauchgefühl, sondern durch Marktanalysen belegt. Und genau dies zeichnet den Studiengang IGF aus, dass wir unsere Konzeptionen auch auf Wirtschaftlichkeit hin prüfen.“ &#13;
Bei Klaus Schaumberger vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten springt der Funke über. „Vom Bauchgefühl kommt es mir aber ein bisschen günstig vor.“ Auch Bürgermeisterin Weber drängt noch einmal auf die Kostenfrage: „Wir haben schon ganz ähnliche Ideen verfolgt. Gescheitert ist es letztendlich immer am Finanziellen.“ Die Studierenden regen an, die Module für die Manufaktur flexibel zu gestalten. Man könnte das Ganze auch für Schülergruppen anbieten und so eine größere Zahl von Besuchern erreichen. „Mir gefällt das Jahreszeiten-Modell sehr gut!“, sagt Oliver Plewa. „Das passt zu den Überlegungen, die wir angestellt haben.“ &#13;
Ob die Ideen in Teuschnitz umgesetzt werden, interessiert natürlich auch die Studierenden. Bürgermeisterin Weber hat sie deshalb zu den Erlebnistagen in der Arnika Akademie eingeladen. Dort können sie sich auch mit den Stadträten noch einmal austauschen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Teuschnitz will seinen Tourismus ankurbeln. Die 2000-Seelen-Gemeinde wünscht sich mehr Übernachtungsgäste, die auch regelmäßig wiederkommen. Studierende der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=95">Integrativen Gesundheitsförderung</a> haben dafür ein Konzept erarbeitet.</em>&#13;
Ein langer grüner Stängel, daran ein gelber Blütenkopf mit kleinen, lanzenförmigen Blättern: Die Arnika ist das Wahrzeichen von Teuschnitz. Die Stadt im Landkreis Kronach hat vor zwei Jahren sogar einen Arnikaverein gegründet, der sich den Schutz der Pflanze zur Aufgabe gemacht hat. An Ideen und Angeboten mangelt es den Teuschnitzern nicht. Es gibt eine Arnikaakademie, ein Arnika-Café und vor einem Jahr hat die Stadt einen riesigen Kräuterlehr- und Schaugarten eröffnet.&#13;
„Viele Gäste kommen für einen Tag nach Teuschnitz“, sagt Netzwerkmanager Oliver Plewa. „Wir wollen aber, dass sie länger bleiben.“ Deshalb hat sich die Stadt an die Hochschule Coburg gewendet. „Wir kommen mit unseren Ideen manchmal an einen Punkt, wo wir einen Blick von außen brauchen“, erklärt Plewa. Mit Tourismusexpertin Prof. Dr. Pamela Heise aus dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung hat er die richtige Ansprechpartnerin gefunden. Unter ihrer Betreuung haben Studierende des 6. Semesters Ideen und eine Budgetplanung erarbeitet. „Es waren an die 750 Stunden, die wir investiert haben“, berichtet Studentin Ute Steinthaler. Dazu gehören Recherche, Vor-Ort-Besuche in Teuschnitz, Abstimmungen mit dem Auftraggeber, Konzeptentwicklung und Kalkulationen. &#13;
Zwei Schwerpunkte haben die Studierenden bearbeitet: die Entwicklung eines alle Sinne ansprechenden Erlebnispfades sowie Aufbau und inhaltliche Ausgestaltung der Naturmanufaktur Teuschnitz. Ersterer soll die bestehenden Wanderwege in der Gegend attraktiver machen. Die Wanderer können unterschiedliche Stationen auf ihrem Weg finden, die ihnen Entspannung bieten und Wissen über Teuschnitz und seine Heilpflanze vermitteln. Student Daniel Bänsch zeigt die Vorteile auf: „Die Tafeln rund um den Wanderweg sind ganzjährig zugänglich und könnten gleichzeitig Werbeplattform für regionale Betriebe sein.“ Als Zielgruppe sehen die Studierenden vor allem Familien mit Kindern, Paare und Schulklassen.&#13;
Zum Aufbau der Naturmanufaktur hat sich die zweite Gruppe Gedanken gemacht. Die Studierenden haben sich überlegt, welche Seminare und Aktivitäten die Stadt in der Manufaktur anbieten könnte. Entstanden ist ein Modell, das sich an die unterschiedlichen Jahreszeiten anpasst. Da gibt es zum Beispiel den „Frisch in den Frühling-Tag“. Für 95 Euro könnten die Besucher einen Tag in der Manufaktur verbringen mit einem Seminar zur basischen Ernährung, einem Mittagessen im Arnika-Café, einer Detox-Walking-Runde mit Entspannungsübungen und Fußbad sowie einen abschließenden Basen-Kochkurs. Angesprochen fühlen sollen sich vor allem die sogenannten LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability), also Menschen, die einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil befürworten. Um sie zu erreichen, darin sind sich die Teuschnitzer schnell einig, müssen sie ihr Einzugsgebiet erweitern: Warum nicht auch in den Großstädten dafür werben? In entsprechenden Magazinen oder an den passenden Orten, z.B. im Bio-Supermarkt, könnte man die geeignete Zielgruppe ansprechen.&#13;
Eines ist nach der Präsentation der Studierenden klar. Auf die Stadt kommen Kosten zu, wenn sie die Ideen umsetzen wollen. Dies haben die Studierenden in konservativ-professionellen Kalkulationen nachgewiesen. Orientiert haben sie sich dabei an marktüblichen Preisen und an einem für Teuschnitz realistischen Preisrahmen. &#13;
„Praxisnah auszubilden ist uns wichtig“, betont Pamela Heise. „Diese Zahlen sind kein Bauchgefühl, sondern durch Marktanalysen belegt. Und genau dies zeichnet den Studiengang IGF aus, dass wir unsere Konzeptionen auch auf Wirtschaftlichkeit hin prüfen.“ &#13;
Bei Klaus Schaumberger vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten springt der Funke über. „Vom Bauchgefühl kommt es mir aber ein bisschen günstig vor.“ Auch Bürgermeisterin Weber drängt noch einmal auf die Kostenfrage: „Wir haben schon ganz ähnliche Ideen verfolgt. Gescheitert ist es letztendlich immer am Finanziellen.“ Die Studierenden regen an, die Module für die Manufaktur flexibel zu gestalten. Man könnte das Ganze auch für Schülergruppen anbieten und so eine größere Zahl von Besuchern erreichen. „Mir gefällt das Jahreszeiten-Modell sehr gut!“, sagt Oliver Plewa. „Das passt zu den Überlegungen, die wir angestellt haben.“ &#13;
Ob die Ideen in Teuschnitz umgesetzt werden, interessiert natürlich auch die Studierenden. Bürgermeisterin Weber hat sie deshalb zu den Erlebnistagen in der Arnika Akademie eingeladen. Dort können sie sich auch mit den Stadträten noch einmal austauschen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IGF-Teuschnitz-Melissa_Flatter-Marit_Merz-1024x683.jpg"
                        fileSize="97724"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IGF-Teuschnitz-Oliver_Plewa-683x1024.jpg"
                        fileSize="91393"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Unternehmenskultur verbessern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/unternehmenskultur-verbessern/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Jul 2017 05:58:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/unternehmenskultur-verbessern/</guid>
                <description><![CDATA[<em>„Das haben wir schon immer so gemacht“. Renate Behrends ist Change-Managerin bei Rohde &amp; Schwarz und diesen Satz hört sie oft. In der Vortragsreihe &quot;Personalpraxis im Dialog&quot; erklärte sie den Studierenden der Hochschule Coburg ihren Alltag als Change-Managerin und sprach über die Bedeutung einer gelebten Unternehmenskultur. </em>&#13;
Der Umgang mit Konflikten, mit Arbeitszeitregelungen und Beförderungen: all das macht die Unternehmenskultur eines Unternehmens aus. Kultur ist die Art und Weise wie man mit geschriebenen Regeln umgeht und wie diese tatsächlich gelebt werden. &#13;
„Menschen passen sich unbewusst den Bedingungen an, die in einem Unternehmen existieren“, sagt Renate Behrends. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen die unbewussten Regeln kennen und reflektieren und die Rahmenbedingungen so gestalten, dass das erwünschte Verhalten gefördert wird. &#13;
Bei einem Change-Projekt werden die strategischen Ziele festgelegt und der Ist-Zustand analysiert. Auf der Basis können geeignete Maßnahmen zur Erreichung des Zielzustandes definiert werden. Dabei überlegen die Mitarbeiter auch, welche Verhaltensweisen ihrem Ziel im Weg stehen könnten und welche neuen Verhaltensweisen etabliert werden müssen damit die Kultur die Erreichung der Ziele nicht limitiert oder gar behindert. &#13;
Zusätzlich zu inhaltlichen Projektplänen und deren Umsetzung gilt es also, die erforderlichen Verhaltensänderungen im Blick zu haben und dazu ganz konkrete Maßnahmen zu vereinbaren. Gibt es beispielsweise Probleme mit dem Thema Verbindlichkeit, kann ganz konkret vereinbart werden, wie in Projektmeetings damit umgegangen wird, wenn Termine nicht eingehalten werden. Die Veränderung von Verhaltensweisen sollte als kontinuierlicher Prozess begleitend zu allen Change-Vorhaben gestaltet werden. Wichtig ist dabei nicht nur, Regeln für eine bessere Unternehmenskultur aufzustellen, sondern deren Einhaltung immer wieder zu überprüfen.&#13;
Renate Behrends studierte ursprünglich Erziehungswissenschaften und arbeitet seit 13 Jahren für Rohde &amp; Schwarz. „Für einen Change-Manager gibt es keine direkte Ausbildung“, sagt sie. Sie startete zum Beispiel im Bereich der Unternehmensberatung ins Berufsleben. &#13;
In der Vortragsreihe &quot;Personalpraxis im Dialog&quot; holt Prof. Dr. Hedwig Schmid aus der Fakultät Wirtschaft regelmäßig Personalspezialisten an die Hochschule. Die Vorträge sind kostenfrei.&nbsp;&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>„Das haben wir schon immer so gemacht“. Renate Behrends ist Change-Managerin bei Rohde &amp; Schwarz und diesen Satz hört sie oft. In der Vortragsreihe &quot;Personalpraxis im Dialog&quot; erklärte sie den Studierenden der Hochschule Coburg ihren Alltag als Change-Managerin und sprach über die Bedeutung einer gelebten Unternehmenskultur. </em>&#13;
Der Umgang mit Konflikten, mit Arbeitszeitregelungen und Beförderungen: all das macht die Unternehmenskultur eines Unternehmens aus. Kultur ist die Art und Weise wie man mit geschriebenen Regeln umgeht und wie diese tatsächlich gelebt werden. &#13;
„Menschen passen sich unbewusst den Bedingungen an, die in einem Unternehmen existieren“, sagt Renate Behrends. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen die unbewussten Regeln kennen und reflektieren und die Rahmenbedingungen so gestalten, dass das erwünschte Verhalten gefördert wird. &#13;
Bei einem Change-Projekt werden die strategischen Ziele festgelegt und der Ist-Zustand analysiert. Auf der Basis können geeignete Maßnahmen zur Erreichung des Zielzustandes definiert werden. Dabei überlegen die Mitarbeiter auch, welche Verhaltensweisen ihrem Ziel im Weg stehen könnten und welche neuen Verhaltensweisen etabliert werden müssen damit die Kultur die Erreichung der Ziele nicht limitiert oder gar behindert. &#13;
Zusätzlich zu inhaltlichen Projektplänen und deren Umsetzung gilt es also, die erforderlichen Verhaltensänderungen im Blick zu haben und dazu ganz konkrete Maßnahmen zu vereinbaren. Gibt es beispielsweise Probleme mit dem Thema Verbindlichkeit, kann ganz konkret vereinbart werden, wie in Projektmeetings damit umgegangen wird, wenn Termine nicht eingehalten werden. Die Veränderung von Verhaltensweisen sollte als kontinuierlicher Prozess begleitend zu allen Change-Vorhaben gestaltet werden. Wichtig ist dabei nicht nur, Regeln für eine bessere Unternehmenskultur aufzustellen, sondern deren Einhaltung immer wieder zu überprüfen.&#13;
Renate Behrends studierte ursprünglich Erziehungswissenschaften und arbeitet seit 13 Jahren für Rohde &amp; Schwarz. „Für einen Change-Manager gibt es keine direkte Ausbildung“, sagt sie. Sie startete zum Beispiel im Bereich der Unternehmensberatung ins Berufsleben. &#13;
In der Vortragsreihe &quot;Personalpraxis im Dialog&quot; holt Prof. Dr. Hedwig Schmid aus der Fakultät Wirtschaft regelmäßig Personalspezialisten an die Hochschule. Die Vorträge sind kostenfrei.&nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Personalpraxis_im_Dialog_Renate_Behrends-1024x768.jpg"
                        fileSize="85637"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[ZukunftsDesign zwischen Buchdeckeln]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunftsdesign-zwischen-buchdeckeln/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Jul 2017 05:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zukunftsdesign-zwischen-buchdeckeln/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie muss ein Studiengang konzipiert sein, der sich mit der Zukunft beschäftigt? Prof. Dr. Josef Löffl und seine Kolleginnen und Kollegen aus dem berufsbegleitenden <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=748">Masterstudiengang ZukunftsDesign</a> haben sich intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sind in einem neuen Buch nachzulesen.</em>&#13;
Es gibt viele Wege mit der Zukunft umzugehen. Man kann sie ignorieren, auf sich zukommen lassen, Trends prognostizieren, Entwicklungen gestalten wollen. Doch wie groß ist der persönliche und der unternehmerische Einfluss auf die Zukunft? Welche Kompetenzen werden in Zukunft gebraucht? Wie werden wir künftig arbeiten? – Fragen über Fragen – &#13;
Vielfältige Antworten darauf geben die Professor*innen des Masterstudiengangs ZukunftsDesign der Hochschule Coburg und ihre Co-Autor*innen in dem neuen Buch „zukunftsdesign – offen.innovativ.machen“.&#13;
Das Buch ist als Band 11 in der Reihe „Zwischen den Welten“ im Cuvillier Verlag Göttingen 2017 erschienen. (ISBN 978-3-7369-9565-9). Herausgeber der Reihe sind Prof. Dr. Josef Löffl und Prof. Dr. Jürgen Krahl.&#13;
Das Buch kann auf <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.researchgate.net/project/ZukunftsDesign">Researchgate</a> gelesen oder als e-Book bestellt werden bei Magdalena Wiezik, <a href="mailto:magdalena.wiezik@hs-coburg.de">magdalena.wiezik@hs-coburg.de</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie muss ein Studiengang konzipiert sein, der sich mit der Zukunft beschäftigt? Prof. Dr. Josef Löffl und seine Kolleginnen und Kollegen aus dem berufsbegleitenden <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=748">Masterstudiengang ZukunftsDesign</a> haben sich intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sind in einem neuen Buch nachzulesen.</em>&#13;
Es gibt viele Wege mit der Zukunft umzugehen. Man kann sie ignorieren, auf sich zukommen lassen, Trends prognostizieren, Entwicklungen gestalten wollen. Doch wie groß ist der persönliche und der unternehmerische Einfluss auf die Zukunft? Welche Kompetenzen werden in Zukunft gebraucht? Wie werden wir künftig arbeiten? – Fragen über Fragen – &#13;
Vielfältige Antworten darauf geben die Professor*innen des Masterstudiengangs ZukunftsDesign der Hochschule Coburg und ihre Co-Autor*innen in dem neuen Buch „zukunftsdesign – offen.innovativ.machen“.&#13;
Das Buch ist als Band 11 in der Reihe „Zwischen den Welten“ im Cuvillier Verlag Göttingen 2017 erschienen. (ISBN 978-3-7369-9565-9). Herausgeber der Reihe sind Prof. Dr. Josef Löffl und Prof. Dr. Jürgen Krahl.&#13;
Das Buch kann auf <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.researchgate.net/project/ZukunftsDesign">Researchgate</a> gelesen oder als e-Book bestellt werden bei Magdalena Wiezik, <a href="mailto:magdalena.wiezik@hs-coburg.de">magdalena.wiezik@hs-coburg.de</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZukunftsDesign_Buch_Cover-733x1024.jpg"
                        fileSize="38518"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="733" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZukunftsDesign_Buch_Fritze_Sibler_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Dem Trauma Raum geben]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/dem-trauma-raum-geben/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Jul 2017 12:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/dem-trauma-raum-geben/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Um Menschen zu helfen, schlimme Erlebnisse zu bewältigen, braucht es häufig keine Worte. Der Regensburger Traumatherapeut Prof. Dr. Thomas Loew erklärte bei einem Vortrag an der Hochschule Coburg, was jeder von uns dafür tun kann.</em>&#13;
Nahezu alle Hände schnellen im gut gefüllten HUK-COBURG Audimax in die Höhe. Zahlreiche Gäste des Vortrags „Kriegsschauplatz im Gehirn – Schadensbekämpfung mit psychotherapeutischen Mitteln“ fühlen sich beim Thema Flucht selbst betroffen. Als Angehörige der Nachkriegsgeneration haben sie oder ihre Familien Flucht in irgendeiner Form erlebt, auch wenn das heute meist in Vergessenheit geraten ist. &#13;
Über 200 Interessierte waren gekommen, um Prof. Dr. Thomas Loew, Leiter der Abteilung für Psychosomatik am Uniklinikum Regensburg, zu erleben. Er erklärte, wie unser Gehirn mit verstörenden Erlebnissen umgeht und warum diese ein Trauma auslösen können. „Ein Trauma ist ein Ereignis, das im Prinzip jeden Menschen erschüttern könnte. Aber nicht jeder, der ein Trauma erlebt, wird dadurch auch krank. 90 Prozent der Betroffenen kommen gut zurecht. Die 10 Prozent, die allerdings eine posttraumatische Belastungsstörung erleiden, brauchen Unterstützung“, erklärte der erfahrene Traumatherapeut.&#13;
Loew machte dabei deutlich, dass traumatisierten Geflüchteten vor allem eins helfe: einfache, kulturunabhängige, zum Teil sogar non-verbale Techniken, die das Bindungssystem aktivieren und Selbstregulationsmechanismen fördern.&#13;
Für viele Geflüchtete ist beispielsweise die exzessive Benutzung ihrer Handys eine notwendige Bewältigungsstrategie. Sie versuchen Erinnerungen und Kontakte zu aktivieren, um sich dadurch eine Heimat zu erschaffen. „Gerade den Verlust der Heimat müssen wir ernst nehmen“, plädierte Loew. &#13;
In der u. a. von ihm entwickelten Ausbildung für Traumahelfer*Innen lernen Interessierte einfache, effektive und wissenschaftlich abgesicherte Interventionen kennen, mit denen man Betroffene, v.a. Kinder und Jugendliche, erreichen kann. Techniken zur Selbstberuhigung und gezieltes Spielen stehen dabei im Mittelpunkt. Die Aufgabe der Traumahelfer*Innen ist es, einen entsprechenden Raum zur Verfügung zu stellen und stiller Zeuge des Ganzen zu sein. Das Wichtigste sei, die Handlungen nicht zu interpretieren, sondern mit der ganzen Aufmerksamkeit beim Traumatisierten zu sein. &#13;
Eine Therapie könne dadurch zwar nicht ersetzt werden, aber die Arbeit der Traumahelfer*Innen kann in kurzer Zeit vielen Geflüchteten helfen. Dies zeigen auch erste Ergebnisse einer von Loew durchgeführten Studie: Bei vielen Teilnehmern verbesserten sich die Symptome deutlich.&#13;
Interessierte aus Coburg können im Herbst eine entsprechende Ausbildung durchlaufen. Weitere Informationen unter <a href="http://www.gewiss-ev.de">www.gewiss-ev.de</a>. &#13;
Der Studiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg arbeitet seit Längerem eng mit Prof. Dr. Thomas Loew zusammen. Prof. Dr. Niko Kohls hatte ihn für den Vortrag nach Coburg eingeladen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Um Menschen zu helfen, schlimme Erlebnisse zu bewältigen, braucht es häufig keine Worte. Der Regensburger Traumatherapeut Prof. Dr. Thomas Loew erklärte bei einem Vortrag an der Hochschule Coburg, was jeder von uns dafür tun kann.</em>&#13;
Nahezu alle Hände schnellen im gut gefüllten HUK-COBURG Audimax in die Höhe. Zahlreiche Gäste des Vortrags „Kriegsschauplatz im Gehirn – Schadensbekämpfung mit psychotherapeutischen Mitteln“ fühlen sich beim Thema Flucht selbst betroffen. Als Angehörige der Nachkriegsgeneration haben sie oder ihre Familien Flucht in irgendeiner Form erlebt, auch wenn das heute meist in Vergessenheit geraten ist. &#13;
Über 200 Interessierte waren gekommen, um Prof. Dr. Thomas Loew, Leiter der Abteilung für Psychosomatik am Uniklinikum Regensburg, zu erleben. Er erklärte, wie unser Gehirn mit verstörenden Erlebnissen umgeht und warum diese ein Trauma auslösen können. „Ein Trauma ist ein Ereignis, das im Prinzip jeden Menschen erschüttern könnte. Aber nicht jeder, der ein Trauma erlebt, wird dadurch auch krank. 90 Prozent der Betroffenen kommen gut zurecht. Die 10 Prozent, die allerdings eine posttraumatische Belastungsstörung erleiden, brauchen Unterstützung“, erklärte der erfahrene Traumatherapeut.&#13;
Loew machte dabei deutlich, dass traumatisierten Geflüchteten vor allem eins helfe: einfache, kulturunabhängige, zum Teil sogar non-verbale Techniken, die das Bindungssystem aktivieren und Selbstregulationsmechanismen fördern.&#13;
Für viele Geflüchtete ist beispielsweise die exzessive Benutzung ihrer Handys eine notwendige Bewältigungsstrategie. Sie versuchen Erinnerungen und Kontakte zu aktivieren, um sich dadurch eine Heimat zu erschaffen. „Gerade den Verlust der Heimat müssen wir ernst nehmen“, plädierte Loew. &#13;
In der u. a. von ihm entwickelten Ausbildung für Traumahelfer*Innen lernen Interessierte einfache, effektive und wissenschaftlich abgesicherte Interventionen kennen, mit denen man Betroffene, v.a. Kinder und Jugendliche, erreichen kann. Techniken zur Selbstberuhigung und gezieltes Spielen stehen dabei im Mittelpunkt. Die Aufgabe der Traumahelfer*Innen ist es, einen entsprechenden Raum zur Verfügung zu stellen und stiller Zeuge des Ganzen zu sein. Das Wichtigste sei, die Handlungen nicht zu interpretieren, sondern mit der ganzen Aufmerksamkeit beim Traumatisierten zu sein. &#13;
Eine Therapie könne dadurch zwar nicht ersetzt werden, aber die Arbeit der Traumahelfer*Innen kann in kurzer Zeit vielen Geflüchteten helfen. Dies zeigen auch erste Ergebnisse einer von Loew durchgeführten Studie: Bei vielen Teilnehmern verbesserten sich die Symptome deutlich.&#13;
Interessierte aus Coburg können im Herbst eine entsprechende Ausbildung durchlaufen. Weitere Informationen unter <a href="http://www.gewiss-ev.de">www.gewiss-ev.de</a>. &#13;
Der Studiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg arbeitet seit Längerem eng mit Prof. Dr. Thomas Loew zusammen. Prof. Dr. Niko Kohls hatte ihn für den Vortrag nach Coburg eingeladen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kriegsschauplatz_Gehirn-1024x768.jpg"
                        fileSize="189490"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr Arbeitskräfte durch Zuwanderung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-arbeitskraefte-durch-zuwanderung/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Jul 2017 07:26:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-arbeitskraefte-durch-zuwanderung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>2050 wird es in Deutschland deutlich weniger Arbeitskräfte geben als heute. Eine Folge des demografischen Wandels. Um dem entgegenzuwirken, müssen Menschen aus der EU und Drittstaaten nach Deutschland einwandern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Hochschule Coburg und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Sie wurde jetzt im zweiten Band der Coburger Reihe veröffentlicht.</em>&#13;
„Immigration und Arbeitsmarkt: Eine Langfristprojektion zur Wirkung von Zuwanderung auf das Arbeitskräfteangebot in Deutschland“, lautet der Titel des neuen Buchs. Die Autoren Prof. Dr. Lutz Schneider (Hochschule Coburg), Dr. Alexander Kubis und Dr. Johann Fuchs (beide: IAB) stellen fest, dass vor allem Zuwanderung dem Arbeitskräftemangel entgegenwirken kann. Zwar müsste auch innerhalb Deutschlands die Zahl der Arbeitskräfte erhöht werden, allein durch diese sei der enorme Bedarf aber nicht zu decken. Nach Berechnungen der Forscher würde sich die Zahl der erwerbsfähigen Bundesbürger ohne Zuwanderung und ohne eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung bis 2050 um ein Drittel reduzieren. Weil auch andere EU-Länder vom demografischen Wandel betroffen sind, scheint es am aussichtsreichsten, wenn Arbeitskräfte aus Drittstaaten einwandern - also aus Ländern, die außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums liegen. Vorausgesetzt, die Politik schafft die richtigen Rahmenbedingungen. Der steuerbare Teil der Migration müsse ökonomisch sinnvoll geregelt werden. „Nur so kann erreicht werden, dass Zuwanderer erstens das Arbeitskräfteangebot erhöhen, zweitens und vor allem aber adäquate Beschäftigungschancen aufweisen und nicht in der Erwerbslosigkeit landen. Der Fokus muss daher auf den qualifizierten […] Erwerbsmigranten und auf den Bildungszuwanderern liegen“, fassen die Autoren zusammen.&#13;
Prof. Dr. Michael Lichtlein, Herausgeber der Coburger Reihe, freut sich, dass die Veröffentlichung der Studie im Rahmen der Hochschulreihe stattfindet. „Diese wissenschaftliche Reihe der Hochschule verbindet Forschung und Lehre. Sie gibt Einblick in die Themen, mit denen sich Wissenschaftler und Studierende hier auseinandersetzen.“&#13;
<strong>Bibliografisches</strong>&#13;
&nbsp;„Immigration und Arbeitsmarkt - Eine Langfristprojektion zur Wirkung von Zuwanderung auf das Arbeitskräfteangebot in Deutschland.“ ISBN: 978-3-95626-033-9, 148 Seiten, erschienen im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.fachbuecher7-24.de/fachbuecher/wissenschaft/1999/immigration-und-arbeitsmarkt">Verlag Edition Aumann, Coburg</a>&#13;
Autoren: Johann Fuchs, Alexander Kubis, Lutz Schneider&#13;
Hrsg.: Hochschule Coburg, Michael Lichtlein]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>2050 wird es in Deutschland deutlich weniger Arbeitskräfte geben als heute. Eine Folge des demografischen Wandels. Um dem entgegenzuwirken, müssen Menschen aus der EU und Drittstaaten nach Deutschland einwandern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Hochschule Coburg und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Sie wurde jetzt im zweiten Band der Coburger Reihe veröffentlicht.</em>&#13;
„Immigration und Arbeitsmarkt: Eine Langfristprojektion zur Wirkung von Zuwanderung auf das Arbeitskräfteangebot in Deutschland“, lautet der Titel des neuen Buchs. Die Autoren Prof. Dr. Lutz Schneider (Hochschule Coburg), Dr. Alexander Kubis und Dr. Johann Fuchs (beide: IAB) stellen fest, dass vor allem Zuwanderung dem Arbeitskräftemangel entgegenwirken kann. Zwar müsste auch innerhalb Deutschlands die Zahl der Arbeitskräfte erhöht werden, allein durch diese sei der enorme Bedarf aber nicht zu decken. Nach Berechnungen der Forscher würde sich die Zahl der erwerbsfähigen Bundesbürger ohne Zuwanderung und ohne eine Erhöhung der Erwerbsbeteiligung bis 2050 um ein Drittel reduzieren. Weil auch andere EU-Länder vom demografischen Wandel betroffen sind, scheint es am aussichtsreichsten, wenn Arbeitskräfte aus Drittstaaten einwandern - also aus Ländern, die außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums liegen. Vorausgesetzt, die Politik schafft die richtigen Rahmenbedingungen. Der steuerbare Teil der Migration müsse ökonomisch sinnvoll geregelt werden. „Nur so kann erreicht werden, dass Zuwanderer erstens das Arbeitskräfteangebot erhöhen, zweitens und vor allem aber adäquate Beschäftigungschancen aufweisen und nicht in der Erwerbslosigkeit landen. Der Fokus muss daher auf den qualifizierten […] Erwerbsmigranten und auf den Bildungszuwanderern liegen“, fassen die Autoren zusammen.&#13;
Prof. Dr. Michael Lichtlein, Herausgeber der Coburger Reihe, freut sich, dass die Veröffentlichung der Studie im Rahmen der Hochschulreihe stattfindet. „Diese wissenschaftliche Reihe der Hochschule verbindet Forschung und Lehre. Sie gibt Einblick in die Themen, mit denen sich Wissenschaftler und Studierende hier auseinandersetzen.“&#13;
<strong>Bibliografisches</strong>&#13;
&nbsp;„Immigration und Arbeitsmarkt - Eine Langfristprojektion zur Wirkung von Zuwanderung auf das Arbeitskräfteangebot in Deutschland.“ ISBN: 978-3-95626-033-9, 148 Seiten, erschienen im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.fachbuecher7-24.de/fachbuecher/wissenschaft/1999/immigration-und-arbeitsmarkt">Verlag Edition Aumann, Coburg</a>&#13;
Autoren: Johann Fuchs, Alexander Kubis, Lutz Schneider&#13;
Hrsg.: Hochschule Coburg, Michael Lichtlein]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Coburger_Reihe_Band_2_Titel.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Coburger_Reihe_Band_2_Lichtlein_Aumann-1024x683.jpg"
                        fileSize="102820"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Blickwinkel auf die Robotik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-blickwinkel-auf-die-robotik/</link>
                <pubDate>Mon, 17 Jul 2017 11:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-blickwinkel-auf-die-robotik/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie sozial sind Roboter? Was lernen Studierende über die Robotik? Woran forschen Coburger Wissenschaftler gerade? Um das zu beantworten, veranstaltete der Verein Making Culture zusammen mit der Hochschule Coburg den ersten Coburger Robotik-Tag. Doktorand Johannes Schmölz hat die Veranstaltung mitorganisiert. Im Interview zieht er Bilanz.&nbsp; </em>&#13;
<strong>Herr Schmölz, welches Thema hat Sie besonders beeindruckt?</strong>&#13;
Ich fand den Vortrag über die ethischen und rechtlichen Probleme in der Robotik äußerst interessant. Prof. Dr. Susanne Beck von der Universität Hannover hat die Robotik mal von einem ganz anderen Blickwinkel beleuchtet. Ich denke, wir hatten ein vielseitiges Programm und haben unterschiedliche Interessensgruppen angesprochen –Unternehmensvertreter, Mitarbeiter der Industrie- und Handelskammer oder der Wirtschaftsförderung aber auch die breite Öffentlichkeit. Und wir konnten deutlich machen, was wir an der Hochschule Coburg alles in der Robotik bieten.&#13;
<strong>Wie war das Feedback der Gäste?</strong>&#13;
Das Feedback war sehr positiv. Viele Leute waren überrascht, was die Hochschule Coburg im Bereich Robotik und verwandten Disziplinen alles macht. Sowohl in der Forschung, als auch in der Lehre. Sicherlich gibt es an der einen oder anderen Stelle noch Verbesserungsbedarf, aber für eine erste Veranstaltung dieser Art - an einem heißen Freitagnachmittag in den Ferien - bin ich äußerst zufrieden mit dem Ablauf und der Resonanz.&#13;
<strong>Haben sich aus der Veranstaltung neue Partnerschaften für eine Zusammenarbeit ergeben?</strong>&#13;
Ja, tatsächlich. Ein Ingenieurbüro hat Interesse an einer Kooperation im Bereich der mobilen Robotik. Zudem haben die IHK zu Coburg sowie das Netzwerk Zukunft.Coburg.Digital Unterstützung für weitere Veranstaltungen dieser Art signalisiert. Die Planungen für den 2. Coburger Robotik-Tag sind übrigens schon im Gange.&#13;
<em>Johannes Schmölz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. Er beschäftigt sich mit Datenschutz und IT-Sicherheit beim Einsatz von Robotern.</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie sozial sind Roboter? Was lernen Studierende über die Robotik? Woran forschen Coburger Wissenschaftler gerade? Um das zu beantworten, veranstaltete der Verein Making Culture zusammen mit der Hochschule Coburg den ersten Coburger Robotik-Tag. Doktorand Johannes Schmölz hat die Veranstaltung mitorganisiert. Im Interview zieht er Bilanz.&nbsp; </em>&#13;
<strong>Herr Schmölz, welches Thema hat Sie besonders beeindruckt?</strong>&#13;
Ich fand den Vortrag über die ethischen und rechtlichen Probleme in der Robotik äußerst interessant. Prof. Dr. Susanne Beck von der Universität Hannover hat die Robotik mal von einem ganz anderen Blickwinkel beleuchtet. Ich denke, wir hatten ein vielseitiges Programm und haben unterschiedliche Interessensgruppen angesprochen –Unternehmensvertreter, Mitarbeiter der Industrie- und Handelskammer oder der Wirtschaftsförderung aber auch die breite Öffentlichkeit. Und wir konnten deutlich machen, was wir an der Hochschule Coburg alles in der Robotik bieten.&#13;
<strong>Wie war das Feedback der Gäste?</strong>&#13;
Das Feedback war sehr positiv. Viele Leute waren überrascht, was die Hochschule Coburg im Bereich Robotik und verwandten Disziplinen alles macht. Sowohl in der Forschung, als auch in der Lehre. Sicherlich gibt es an der einen oder anderen Stelle noch Verbesserungsbedarf, aber für eine erste Veranstaltung dieser Art - an einem heißen Freitagnachmittag in den Ferien - bin ich äußerst zufrieden mit dem Ablauf und der Resonanz.&#13;
<strong>Haben sich aus der Veranstaltung neue Partnerschaften für eine Zusammenarbeit ergeben?</strong>&#13;
Ja, tatsächlich. Ein Ingenieurbüro hat Interesse an einer Kooperation im Bereich der mobilen Robotik. Zudem haben die IHK zu Coburg sowie das Netzwerk Zukunft.Coburg.Digital Unterstützung für weitere Veranstaltungen dieser Art signalisiert. Die Planungen für den 2. Coburger Robotik-Tag sind übrigens schon im Gange.&#13;
<em>Johannes Schmölz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. Er beschäftigt sich mit Datenschutz und IT-Sicherheit beim Einsatz von Robotern.</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Robotik-Tag_Johannes_Schmoelz-1024x683.jpg"
                        fileSize="85265"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Robotik-Tag_Michael_Engel-1024x683.jpg"
                        fileSize="126463"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationaler Studiengang Financial Management in München]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationaler-studiengang-financial-management-in-muenchen/</link>
                <pubDate>Mon, 17 Jul 2017 10:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/internationaler-studiengang-financial-management-in-muenchen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die bayerische Landeshauptstadt München ist ein wichtigstes Finanz- und Wirtschaftszentrum Europas. Davon konnten sich die Studierenden des internationalen MBA-Studiengangs <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=258">Financial Management</a> unter der Leitung von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=538">Prof. Dr. Victor Randall </a>bei einer dreitägigen Exkursion überzeugen. Neben den Einblicken in die Finanzwelt lernten die internationalen Studierenden aber auch die bayerische Politik und die Kultur kennen.</em>&#13;
Beim Besuch des Hauptsitzes der Allianz SE wurden die Studierenden vom Head of Financial Communications Thomas Atkins betreut. Anschließend bekamen sie Einblicke in die Produktion der BMW-3er Reihe. Nach dem Besuch der Bayerischen Börse und der Bayerischen Landesbank der Bayerische Landtag im Maximilianeum auf dem Programm. Hier wurde die Exkursionsgruppe von einem Mitarbeiter des Protokolls betreut und erhielt eine Führung durch den Landtag einschließlich des Parlamentariums.&#13;
Wie sehen Banken im digitalen Zeitalter der Disruption aus? Diese Frage stand schließlich beim Besuch der Fidor Bank im Mittelpunkt. Kulturelles Flair erfuhren die internationalen Studierenden bei der Besichtigung der Glypothek. Hier erhielt die Gruppe, die von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=892">Prof. Dr. Josef Löffl</a> aus dem Studiengang ZukunftsDesign begleitet wurde, eine Führung durch die Ausstellung. In der Redaktion der Süddeutschen Zeitung gab es schließlich Einblicke in die Kommunikationsstrukturen der Finanz- und Wirtschaftswelt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die bayerische Landeshauptstadt München ist ein wichtigstes Finanz- und Wirtschaftszentrum Europas. Davon konnten sich die Studierenden des internationalen MBA-Studiengangs <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=258">Financial Management</a> unter der Leitung von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=538">Prof. Dr. Victor Randall </a>bei einer dreitägigen Exkursion überzeugen. Neben den Einblicken in die Finanzwelt lernten die internationalen Studierenden aber auch die bayerische Politik und die Kultur kennen.</em>&#13;
Beim Besuch des Hauptsitzes der Allianz SE wurden die Studierenden vom Head of Financial Communications Thomas Atkins betreut. Anschließend bekamen sie Einblicke in die Produktion der BMW-3er Reihe. Nach dem Besuch der Bayerischen Börse und der Bayerischen Landesbank der Bayerische Landtag im Maximilianeum auf dem Programm. Hier wurde die Exkursionsgruppe von einem Mitarbeiter des Protokolls betreut und erhielt eine Führung durch den Landtag einschließlich des Parlamentariums.&#13;
Wie sehen Banken im digitalen Zeitalter der Disruption aus? Diese Frage stand schließlich beim Besuch der Fidor Bank im Mittelpunkt. Kulturelles Flair erfuhren die internationalen Studierenden bei der Besichtigung der Glypothek. Hier erhielt die Gruppe, die von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=892">Prof. Dr. Josef Löffl</a> aus dem Studiengang ZukunftsDesign begleitet wurde, eine Führung durch die Ausstellung. In der Redaktion der Süddeutschen Zeitung gab es schließlich Einblicke in die Kommunikationsstrukturen der Finanz- und Wirtschaftswelt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FM_Exkursion_Muenchen_Allianz_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FM_Exkursion_Muenchen_Loewe_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FM_Exkursion_Muenchen_Landtag800Px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Immer Vollgas ist die beste Strategie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/immer-vollgas-ist-die-beste-strategie/</link>
                <pubDate>Thu, 13 Jul 2017 12:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/immer-vollgas-ist-die-beste-strategie/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Studierende lassen kleine Roboter gegeneinander antreten. Wer ist schneller, wer kommt sicherer durch die Strecke voller Hindernisse. Das macht nicht nur Spaß, die angehenden Elektroingenieure und Informatiker lernen dabei, worauf es später auch beim Bau autonomer Fahrzeuge ankommt.</em>&#13;
Julian Koch, Christopher Weiglein und Endrit Demaj haben den Schnellsten. Eine Minute, 17 Sekunden und 14 Hundertstelsekunden braucht ihr Roboter bis ins Ziel. Dabei umfährt er zielstrebig fast jedes Hindernis, das sich ihm in den Weg stellt. Holzblöcke, Mülleimer, Verkehrskegel. &#13;
Für jede Berührung mit einem Gegenstand würde es Zeitabzug geben: Fünf Sekunden pro Kontakt. Schlimmer wird es nur, wenn man in den Parcours eingreifen muss. Wer seinen Roboter händisch versetzt, weil er sich festgefahren hat, gibt jeweils zehn weitere Sekunden ab. Doch die Taktik der drei Studenten geht auf. &#13;
„Das Siegerteam hat mit einer einfachen, aber offenbar zuverlässigen Strategie gearbeitet, die es selbst als Immer Vollgas bezeichnet“, erklärt Prof. Dr. Michael Engel. Andere Gruppen, die wesentlich komplexere Lösungsansätze gewählt haben, sind nicht so gut gefahren. „Wie man sieht, ist auch bei den Ingenieuren nicht immer die aufwendigste Strategie die beste.“&#13;
Kreativ waren die Studenten auf jeden Fall. Ein Team hat versucht, die Rennstrecke mithilfe von Ultraschall zu kartographieren. Das nächste setzte darauf, dass sein Roboter die Hindernisse einfach wegschiebt. Der Wettbewerb war Abschluss der Lehrveranstaltung „Embedded Project“ bei Michael Engel. 18 Studenten aus den Studiengängen Automatisierungstechnik und Robotik und Informatik haben daran teilgenommen. Jeweils in Zweier- und Dreierteams haben sie an einem Roboter gearbeitet. Die Hardware war vorgegeben. Die Software mussten die Studenten selbst entwickeln, z.B. um Sensoren, Aktuatoren und das Display anzusteuern und um den Roboter überhaupt lenken zu können. Betreut und unterstützt wurden sie dabei von Laboringenieur Udo Schader.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Studierende lassen kleine Roboter gegeneinander antreten. Wer ist schneller, wer kommt sicherer durch die Strecke voller Hindernisse. Das macht nicht nur Spaß, die angehenden Elektroingenieure und Informatiker lernen dabei, worauf es später auch beim Bau autonomer Fahrzeuge ankommt.</em>&#13;
Julian Koch, Christopher Weiglein und Endrit Demaj haben den Schnellsten. Eine Minute, 17 Sekunden und 14 Hundertstelsekunden braucht ihr Roboter bis ins Ziel. Dabei umfährt er zielstrebig fast jedes Hindernis, das sich ihm in den Weg stellt. Holzblöcke, Mülleimer, Verkehrskegel. &#13;
Für jede Berührung mit einem Gegenstand würde es Zeitabzug geben: Fünf Sekunden pro Kontakt. Schlimmer wird es nur, wenn man in den Parcours eingreifen muss. Wer seinen Roboter händisch versetzt, weil er sich festgefahren hat, gibt jeweils zehn weitere Sekunden ab. Doch die Taktik der drei Studenten geht auf. &#13;
„Das Siegerteam hat mit einer einfachen, aber offenbar zuverlässigen Strategie gearbeitet, die es selbst als Immer Vollgas bezeichnet“, erklärt Prof. Dr. Michael Engel. Andere Gruppen, die wesentlich komplexere Lösungsansätze gewählt haben, sind nicht so gut gefahren. „Wie man sieht, ist auch bei den Ingenieuren nicht immer die aufwendigste Strategie die beste.“&#13;
Kreativ waren die Studenten auf jeden Fall. Ein Team hat versucht, die Rennstrecke mithilfe von Ultraschall zu kartographieren. Das nächste setzte darauf, dass sein Roboter die Hindernisse einfach wegschiebt. Der Wettbewerb war Abschluss der Lehrveranstaltung „Embedded Project“ bei Michael Engel. 18 Studenten aus den Studiengängen Automatisierungstechnik und Robotik und Informatik haben daran teilgenommen. Jeweils in Zweier- und Dreierteams haben sie an einem Roboter gearbeitet. Die Hardware war vorgegeben. Die Software mussten die Studenten selbst entwickeln, z.B. um Sensoren, Aktuatoren und das Display anzusteuern und um den Roboter überhaupt lenken zu können. Betreut und unterstützt wurden sie dabei von Laboringenieur Udo Schader.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Roboter_Embedded_Project-1024x683.jpg"
                        fileSize="171956"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Roboter_Embedded_Project_Strecke-683x1024.jpg"
                        fileSize="151901"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Weiterbildungstag in Coburgs Innenstadt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weiterbildungstag-in-coburgs-innenstadt/</link>
                <pubDate>Tue, 11 Jul 2017 12:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/weiterbildungstag-in-coburgs-innenstadt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Bei bestem Wetter und in bester Lage in der Coburger Innenstadt präsentierte die Hochschule Coburg gemeinsam mit sieben weiteren Bildungsträgern ihr Weiterbildungsangebot.</em>&#13;
Die Hochschule stellte ihr Angebot der akademischen <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=60">berufsbegleitenden Weiterbildung</a> vor. Dazu gehören Studienangebote, die als Zugangsvoraussetzung berufliche Erfahrungen voraussetzen und berufsbegleitend studiert werden können. Aber auch <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=811">Zertifikatskurse</a>. Beide Formate werden zunehmend zu einem Profilierungselement der Hochschule und dringend von der Wirtschaft gefordert. Seitens der Hochschule zum ersten Mal dabei war Magdalena Wiezik, deren Aufgabe es sein wird, bei der Vermarktung der Weiterbildung der Hochschule Coburg mitzuwirken. &#13;
Neben der Hochschule stellten folgende Institituionen ihre unterschiedlichen Angebote vor: ASCO Schulen, Coburger Dienste, DAA Deutsche Angestellten-Akademie, GGSD Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste, IHK zu Coburg, Medau-Schule sowie die REGIOMED-Akademie.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Bei bestem Wetter und in bester Lage in der Coburger Innenstadt präsentierte die Hochschule Coburg gemeinsam mit sieben weiteren Bildungsträgern ihr Weiterbildungsangebot.</em>&#13;
Die Hochschule stellte ihr Angebot der akademischen <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=60">berufsbegleitenden Weiterbildung</a> vor. Dazu gehören Studienangebote, die als Zugangsvoraussetzung berufliche Erfahrungen voraussetzen und berufsbegleitend studiert werden können. Aber auch <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=811">Zertifikatskurse</a>. Beide Formate werden zunehmend zu einem Profilierungselement der Hochschule und dringend von der Wirtschaft gefordert. Seitens der Hochschule zum ersten Mal dabei war Magdalena Wiezik, deren Aufgabe es sein wird, bei der Vermarktung der Weiterbildung der Hochschule Coburg mitzuwirken. &#13;
Neben der Hochschule stellten folgende Institituionen ihre unterschiedlichen Angebote vor: ASCO Schulen, Coburger Dienste, DAA Deutsche Angestellten-Akademie, GGSD Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste, IHK zu Coburg, Medau-Schule sowie die REGIOMED-Akademie.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Weiterbildungstag_Wiezik_800dpi.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schule im Labor]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schule-im-labor/</link>
                <pubDate>Mon, 10 Jul 2017 06:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schule-im-labor/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Um die Theorie einmal praktisch zu erleben, besuchten Schüler*Innen aus Coburg, Neustadt und Hof die Hochschule Coburg. Im Labor für Biochemie konnten sie ihr eigenes Blut analysieren.</em>&#13;
Im bio-chemischen Praktikum bei Lehrer Bastian Hammer (Gymnasium Alexandrinum Coburg) haben Viktoria Firsching und Wiebke Florschütz schon gelernt, wie ein Mikroskop funktioniert. Ihr eigenes Blut damit zu untersuchen, war dann aber schon etwas Besonderes. „Wir kannten unsere Blutgruppe vorher noch gar nicht“, erzählen die beiden Elftklässlerinnen. Um die zu bestimmen, mussten die Schülerinnen ein paar Tropfen Blut aus ihrem Finger gewinnen. Eine genaue Anleitung gab es von den Mitarbeiterinnen im Labor: Objektträger auslegen, Antikörperlösung drauf tropfen, Finger desinfizieren und anpiecksen, ein paar Tropfen auf den Objektträger geben, Blutausstrich anfertigen. &#13;
Unter dem Mikroskop konnten die Schüler und Schülerinnen dann auch ihr Blut betrachten und ihre weißen Blutkörperchen zeichnen. „Die Klassen erleben hier die theoretischen Inhalte mal praktisch“, freut sich Lehrer Bastian Hammer. „Gleichzeitig bekommen die Schüler und Schülerinnen einen Einblick, was sie im Studium später erwartet.“&#13;
An zwei Tagen organisierte die Hochschule Coburg das Schülerpraktikum. Daran nahmen Schüler*Innen der beiden Coburger Gymnasien Alexandrinum und Casimirianum, des Arnold-Gymnasiums in Neustadt bei Coburg und des Reinhart-Gymnasiums Hof teil. &#13;
Diese Angebote finden im Rahmen des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=593">Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken</a> statt. Die vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten ermöglichen dort Schüler*Innen ab der 10. Klasse in verschiedene Fachbereiche hinein zu schnuppern.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Um die Theorie einmal praktisch zu erleben, besuchten Schüler*Innen aus Coburg, Neustadt und Hof die Hochschule Coburg. Im Labor für Biochemie konnten sie ihr eigenes Blut analysieren.</em>&#13;
Im bio-chemischen Praktikum bei Lehrer Bastian Hammer (Gymnasium Alexandrinum Coburg) haben Viktoria Firsching und Wiebke Florschütz schon gelernt, wie ein Mikroskop funktioniert. Ihr eigenes Blut damit zu untersuchen, war dann aber schon etwas Besonderes. „Wir kannten unsere Blutgruppe vorher noch gar nicht“, erzählen die beiden Elftklässlerinnen. Um die zu bestimmen, mussten die Schülerinnen ein paar Tropfen Blut aus ihrem Finger gewinnen. Eine genaue Anleitung gab es von den Mitarbeiterinnen im Labor: Objektträger auslegen, Antikörperlösung drauf tropfen, Finger desinfizieren und anpiecksen, ein paar Tropfen auf den Objektträger geben, Blutausstrich anfertigen. &#13;
Unter dem Mikroskop konnten die Schüler und Schülerinnen dann auch ihr Blut betrachten und ihre weißen Blutkörperchen zeichnen. „Die Klassen erleben hier die theoretischen Inhalte mal praktisch“, freut sich Lehrer Bastian Hammer. „Gleichzeitig bekommen die Schüler und Schülerinnen einen Einblick, was sie im Studium später erwartet.“&#13;
An zwei Tagen organisierte die Hochschule Coburg das Schülerpraktikum. Daran nahmen Schüler*Innen der beiden Coburger Gymnasien Alexandrinum und Casimirianum, des Arnold-Gymnasiums in Neustadt bei Coburg und des Reinhart-Gymnasiums Hof teil. &#13;
Diese Angebote finden im Rahmen des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=593">Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken</a> statt. Die vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten ermöglichen dort Schüler*Innen ab der 10. Klasse in verschiedene Fachbereiche hinein zu schnuppern.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sfz_Bioanalytik_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Max Planck über die Schulter schauen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/max-planck-ueber-die-schulter-schauen/</link>
                <pubDate>Fri, 07 Jul 2017 08:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/max-planck-ueber-die-schulter-schauen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>„Lasst uns mal über den Tellerrand hinaus blicken“. Unter diesem Motto reisten Studierende des Maschinenbaus, der Automobiltechnologie und von Simulation und Test nach Garching bei München. Sie besuchten dort das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und informierten sich über die aktuelle Forschung. </em>&#13;
René Rues studiert Simulation und Test an der Hochschule Coburg. Zurzeit schreibt er aber seine Master-Arbeit am Max-Planck-Institut in Garching. Thema ist die Herstellung von Wasserstoff-Deuterium-Mischpellets. Das sind kleine Eis-Kügelchen, die anschließend mit einer Zentrifuge in das Fusionsplasma zur Brennstoffnachfüllung eingeschossen werden. Seine Arbeit stellte er nun den Kommiliton*innen aus Coburg vor. &#13;
Am Max-Planck-Institut in Garching arbeiten 700 Mitarbeiter*innen an der Kernfusion. Das heißt, sie arbeiten an der technischen Realisierung des „Sonnenfeuers“, der Verschmelzung von Wasserstoff zu Helium zur Energiegewinnung. Prof. Dr. Martin Prechtl, der die Studierenden mit Prof. Dr. Philipp Epple und Rainer Ehrlicher begleitete, war am Institut für Plasmaphysik als Entwicklungsingenieur tätig. Die Hochschule Coburg besucht das Institut regelmäßig und schließt Kooperationen für Bachelor- und Masterarbeiten ab.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>„Lasst uns mal über den Tellerrand hinaus blicken“. Unter diesem Motto reisten Studierende des Maschinenbaus, der Automobiltechnologie und von Simulation und Test nach Garching bei München. Sie besuchten dort das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und informierten sich über die aktuelle Forschung. </em>&#13;
René Rues studiert Simulation und Test an der Hochschule Coburg. Zurzeit schreibt er aber seine Master-Arbeit am Max-Planck-Institut in Garching. Thema ist die Herstellung von Wasserstoff-Deuterium-Mischpellets. Das sind kleine Eis-Kügelchen, die anschließend mit einer Zentrifuge in das Fusionsplasma zur Brennstoffnachfüllung eingeschossen werden. Seine Arbeit stellte er nun den Kommiliton*innen aus Coburg vor. &#13;
Am Max-Planck-Institut in Garching arbeiten 700 Mitarbeiter*innen an der Kernfusion. Das heißt, sie arbeiten an der technischen Realisierung des „Sonnenfeuers“, der Verschmelzung von Wasserstoff zu Helium zur Energiegewinnung. Prof. Dr. Martin Prechtl, der die Studierenden mit Prof. Dr. Philipp Epple und Rainer Ehrlicher begleitete, war am Institut für Plasmaphysik als Entwicklungsingenieur tätig. Die Hochschule Coburg besucht das Institut regelmäßig und schließt Kooperationen für Bachelor- und Masterarbeiten ab.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Rene_Ruess-1024x576.jpg"
                        fileSize="146739"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[4000 Jahre Geschichte der Automatisierung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/4000-jahre-geschichte-der-automatisierung/</link>
                <pubDate>Fri, 07 Jul 2017 05:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/4000-jahre-geschichte-der-automatisierung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Nach 24,5 Jahren als Professor für Automatisierungstechnik geht Prof. Robert Thomas Ende September in den Ruhestand. Bei einer Abschiedsvorlesung mit dem Thema „Wie die Automatisierungstechnik das Laufen lernte“ sagte er seinen Kolleginnen und Kollegen und der Hochschule Coburg „Auf Wiedersehen“.</em>&#13;
Bereits Aristoteles träumte von der Automatisierung: In seiner Vorstellung gab es Weberschiffe, die von selbst weben und damit Sklavenarbeit überflüssig machen. Bis zur Mechanisierung, die ihre Hochzeit im 18. Jahrhundert hatte, und der Erfindung des Computers als Grundlage der Automatisierung im 20. Jahrhundert, war jedoch noch viel Erfindergeist notwendig. Umso rascher verläuft jetzt die Entwicklung, die mit dem Begriff „Industrie 4.0“ beschrieben wird. Mit dem Einzug der Informations- und Kommunikationstechnik in die Produktion wird sich in den nächsten Jahren die gesamte Wertschöpfungskette vernetzen.&#13;
Mit einem kenntnisreichen und unterhaltsamen Ritt durch die Geschichte der Mechanisierung und Automatisierung verabschiedete sich Prof. Robert Thomas von seinen Kolleginnen und Kollegen und den Studierenden der Hochschule Coburg. Er bedankte sich bei dem ehemaligen Präsidenten Prof. Dr. Gerhard Lindner und der Hochschul-Kanzlerin Maria Knott-Lutze, die ihn beispielsweise bei der Neuausstattung seines Labors für Automatisierungstechnik tatkräftig unterstützten. An die Studierenden gerichtet sagte er: „Wir sind Ihre Begleiter auf dem Weg in das Berufsleben.“&#13;
Prof. Dr. Michael Rossner, Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik, würdigte das Engagement von Professor Thomas. So übernahm er etliche Jahre das Amt des Dekans und er wirkte entscheidend mit bei der Einführung des neuen Studiengangs „Automatisierungstechnik und Robotik“. Prof. Dr. Peter Schwarz, der sich mit seinem Kollegen Robert Thomas ein Büro teilt, erinnerte an die gemeinsamen Messeauftritte bei der Hannover Messe und gab ihm als Erinnerung das Schild mit, mit dem sie vor 21 Jahren dort auf sich aufmerksam machten. Seit dieser Zeit hing es in der Hochschule vor dem Büro der beiden Professoren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Nach 24,5 Jahren als Professor für Automatisierungstechnik geht Prof. Robert Thomas Ende September in den Ruhestand. Bei einer Abschiedsvorlesung mit dem Thema „Wie die Automatisierungstechnik das Laufen lernte“ sagte er seinen Kolleginnen und Kollegen und der Hochschule Coburg „Auf Wiedersehen“.</em>&#13;
Bereits Aristoteles träumte von der Automatisierung: In seiner Vorstellung gab es Weberschiffe, die von selbst weben und damit Sklavenarbeit überflüssig machen. Bis zur Mechanisierung, die ihre Hochzeit im 18. Jahrhundert hatte, und der Erfindung des Computers als Grundlage der Automatisierung im 20. Jahrhundert, war jedoch noch viel Erfindergeist notwendig. Umso rascher verläuft jetzt die Entwicklung, die mit dem Begriff „Industrie 4.0“ beschrieben wird. Mit dem Einzug der Informations- und Kommunikationstechnik in die Produktion wird sich in den nächsten Jahren die gesamte Wertschöpfungskette vernetzen.&#13;
Mit einem kenntnisreichen und unterhaltsamen Ritt durch die Geschichte der Mechanisierung und Automatisierung verabschiedete sich Prof. Robert Thomas von seinen Kolleginnen und Kollegen und den Studierenden der Hochschule Coburg. Er bedankte sich bei dem ehemaligen Präsidenten Prof. Dr. Gerhard Lindner und der Hochschul-Kanzlerin Maria Knott-Lutze, die ihn beispielsweise bei der Neuausstattung seines Labors für Automatisierungstechnik tatkräftig unterstützten. An die Studierenden gerichtet sagte er: „Wir sind Ihre Begleiter auf dem Weg in das Berufsleben.“&#13;
Prof. Dr. Michael Rossner, Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik, würdigte das Engagement von Professor Thomas. So übernahm er etliche Jahre das Amt des Dekans und er wirkte entscheidend mit bei der Einführung des neuen Studiengangs „Automatisierungstechnik und Robotik“. Prof. Dr. Peter Schwarz, der sich mit seinem Kollegen Robert Thomas ein Büro teilt, erinnerte an die gemeinsamen Messeauftritte bei der Hannover Messe und gab ihm als Erinnerung das Schild mit, mit dem sie vor 21 Jahren dort auf sich aufmerksam machten. Seit dieser Zeit hing es in der Hochschule vor dem Büro der beiden Professoren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Thomas_Schwarz_Schild_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Thomas_Rossner_Abschied_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Master Soziale Arbeit auf Exkursion in Schweden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/master-soziale-arbeit-auf-exkursion-in-schweden/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Jul 2017 12:10:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/master-soziale-arbeit-auf-exkursion-in-schweden/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Soziale Arbeit in Schweden ist überwiegend kommunal organsiert. B</em><em>eispielgebend ist zudem der hohe Grad des professionellen Respektes und der disziplinären Akademisierung der Sozialen Arbeit in der schwedischen Gesellschaft. Diese Erkenntnisse haben die Studierenden zusammen mit Prof. Dr. Veronika Hammer und Mareike Popp M.A. bei ihrer kürzlichen Exkursion nach Schweden gewonnen.</em>&#13;
Am Beginn ihrer Exkursion standen ein Informationstreffen in der deutschen Botschaft und der Kontakt zur Fakultät Soziale Arbeit der Universität Stockholm. Im Stockholmer Stadtteil Rinkeby und in der Kommune Vaxholm setzten sich die Studierenden mit den Themenfeldern Armut und Reichtum auseinander. In den Diskussionen mit den schwedischen Fachpersonen ging es um die Gegensätze zwischen arm und reich, die sich auch im Berufsalltag der schwedischen Sozialarbeiter*innen widerspiegeln. &#13;
Die Exkursionsgruppe lernte außerdem das gemeinnützig arbeitende Arbeitslosenprojekt „Bla Vägen“ kennen. Bei der Akademikergewerkschaft SSR und beim Arbeitgeberverband SALAR erhielten die deutschen Gäste weitere Informationen zum schwedischen Sozialsystem. So unterstützt beispielsweise der Arbeitgeberverband SALAR die kommunale Selbstverwaltung. &#13;
In Schweden agieren die Sozialarbeiter*innen im Prinzip auf gleicher Augenhöhe mit Ärzten*innen und Psychologen*innen. Auch das schwedische Schulsystem kann Vorbildcharakter für die deutsche Gesellschaft haben. Die Inklusion von Menschen, die schwierigere Lebensbedingungen als andere haben, ist dort durchgängig und systematisch verankert. Eliteförderung erfolgt individuell. &#13;
Die Masterstudierenden aus dem Vertiefungsbereich „Institutionelle Sozialarbeit/Sozialmanagement“ empfanden die kommunale Verwaltungssteuerung als das Highlight der Exkursion. Die Masterstudierenden aus dem Vertiefungsbereich „Klinische Sozialarbeit“ waren vom „bio-psycho-soziale Ansatz“ der Sylvia-Schwestern begeistert.&#13;
Informationen zum genauen Ablauf der Exkursion, inhaltliche Einblicke und weitere Bilder sind auf der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.facebook.com/institutionellesozialarbeit/">Facebook-Seite</a> des Vertiefungsbereichs Institutionelle Sozialarbeit/Sozialmanagement zu sehen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Soziale Arbeit in Schweden ist überwiegend kommunal organsiert. B</em><em>eispielgebend ist zudem der hohe Grad des professionellen Respektes und der disziplinären Akademisierung der Sozialen Arbeit in der schwedischen Gesellschaft. Diese Erkenntnisse haben die Studierenden zusammen mit Prof. Dr. Veronika Hammer und Mareike Popp M.A. bei ihrer kürzlichen Exkursion nach Schweden gewonnen.</em>&#13;
Am Beginn ihrer Exkursion standen ein Informationstreffen in der deutschen Botschaft und der Kontakt zur Fakultät Soziale Arbeit der Universität Stockholm. Im Stockholmer Stadtteil Rinkeby und in der Kommune Vaxholm setzten sich die Studierenden mit den Themenfeldern Armut und Reichtum auseinander. In den Diskussionen mit den schwedischen Fachpersonen ging es um die Gegensätze zwischen arm und reich, die sich auch im Berufsalltag der schwedischen Sozialarbeiter*innen widerspiegeln. &#13;
Die Exkursionsgruppe lernte außerdem das gemeinnützig arbeitende Arbeitslosenprojekt „Bla Vägen“ kennen. Bei der Akademikergewerkschaft SSR und beim Arbeitgeberverband SALAR erhielten die deutschen Gäste weitere Informationen zum schwedischen Sozialsystem. So unterstützt beispielsweise der Arbeitgeberverband SALAR die kommunale Selbstverwaltung. &#13;
In Schweden agieren die Sozialarbeiter*innen im Prinzip auf gleicher Augenhöhe mit Ärzten*innen und Psychologen*innen. Auch das schwedische Schulsystem kann Vorbildcharakter für die deutsche Gesellschaft haben. Die Inklusion von Menschen, die schwierigere Lebensbedingungen als andere haben, ist dort durchgängig und systematisch verankert. Eliteförderung erfolgt individuell. &#13;
Die Masterstudierenden aus dem Vertiefungsbereich „Institutionelle Sozialarbeit/Sozialmanagement“ empfanden die kommunale Verwaltungssteuerung als das Highlight der Exkursion. Die Masterstudierenden aus dem Vertiefungsbereich „Klinische Sozialarbeit“ waren vom „bio-psycho-soziale Ansatz“ der Sylvia-Schwestern begeistert.&#13;
Informationen zum genauen Ablauf der Exkursion, inhaltliche Einblicke und weitere Bilder sind auf der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.facebook.com/institutionellesozialarbeit/">Facebook-Seite</a> des Vertiefungsbereichs Institutionelle Sozialarbeit/Sozialmanagement zu sehen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Master_Soziale_Arbeit_Exkursion_Schweden_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Experiment Druck]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/experiment-druck/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Jul 2017 07:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/experiment-druck/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Studierende zeigen druckgrafische Arbeiten, die in einem dreitägigen Workshop entstanden sind. Die Ausstellung ist noch bis Montag, 10. Juli, im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.casimir-coburg.de/unser-cafe/">Café Casimir</a> zu sehen. </em>&#13;
Die Blätter sind eine Kombinationen aus Linolschnitt und Siebdruck. Sie sind beim Campus.Design Open entstanden. Dort haben sich die Studierenden gemeinsam ihre Motive und Kombinationen erarbeitet. &#13;
Geleitet wurde der Workshop von Fachdozent Ralph Neisser: &quot;Die entstandenen Arbeiten haben eine sehr hohe Qualität. Ihre Wirkung kommt in der Ausstellung besonders hervor, wo sie alle nebeneinander zu sehen sind.&quot;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Studierende zeigen druckgrafische Arbeiten, die in einem dreitägigen Workshop entstanden sind. Die Ausstellung ist noch bis Montag, 10. Juli, im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.casimir-coburg.de/unser-cafe/">Café Casimir</a> zu sehen. </em>&#13;
Die Blätter sind eine Kombinationen aus Linolschnitt und Siebdruck. Sie sind beim Campus.Design Open entstanden. Dort haben sich die Studierenden gemeinsam ihre Motive und Kombinationen erarbeitet. &#13;
Geleitet wurde der Workshop von Fachdozent Ralph Neisser: &quot;Die entstandenen Arbeiten haben eine sehr hohe Qualität. Ihre Wirkung kommt in der Ausstellung besonders hervor, wo sie alle nebeneinander zu sehen sind.&quot;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Experiment_Druck_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gestaltung als Medizin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gestaltung-als-medizin/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Jul 2017 06:39:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gestaltung-als-medizin/</guid>
                <description><![CDATA[<em>In einem zweisemestrigen Coburger-Weg-Projekt beschäftigen sich seit dem Sommersemester 2017 Studierende mit der gesundheitsfördernden Wirkung von Innenarchitektur in medizinisch genutzten Räumen. Auftraggeber ist das Klinikum Coburg, welches die Ergebnisse der Studierenden in die Planung des etwaigen Neubaus mit einbeziehen will.</em>&#13;
Wann ist Innenarchitektur gesundheitsfördernd? Seit Beginn des Sommersemesters 2017 widmen sich 19 Zweitsemester der Innenarchitektur und der Integrativen Gesundheitsförderung dieser Frage: Licht, Akustik, Farbe, verwendete Materialien und Olfaktorik – Veränderungen in diesen Bereichen unterstützen die gesundheitsfördernde Wirkung von Innen- und Außenräumen, lenken Patienten positiv ab und schaffen Wohlfühlbereiche im ansonsten so sterilen und manchmal auch beängstigenden Weiß eines Krankenhauses. Dabei ließen die Studierenden kaum einen Bereich unbedacht: Therapie,- Warte- und Personalräume, Transportwege, Kontemplationsbereiche und Außenanlagen, alles Bisherige im Klinikum Coburg wurde auf seine Wirkung analysiert und Verbesserungsvorschläge interdisziplinär erarbeitet. Das Klinikum Coburg lernten die Studierenden auf einer geführten Begehung durch ihren Auftraggeber, Prof. Dr. Johannes Kraft, kennen und erhielten auch Gelegenheit zu Gesprächen mit dem Klinikpersonal sowie Patienten.&#13;
Die gesammelten Projektergebnisse stellten sie in einem Handbuch zusammen und überreichten dieses an Prof. Kraft im Rahmen einer Abschlusspräsentation. „Wir sind stolz, dass wir das Projekt machen konnten. Zudem ist es das erste Mal, dass Innenarchitektur und Integrative Gesundheitsförderung zusammenarbeiten“, zieht die studentische Projektleiterin Romina Huhs (Integrative Gesundheitsförderung) ihr ganz persönliches Fazit. Die Lehrenden des Projekts, Prof. Rudolf Schricker und Prof. Dr. Pamela Heise, lobten die Studierenden für die bisher geleistete Arbeit. „Ein wirklich einmaliges Projekt“, so Rudolf Schricker, das zeige, dass neben Medizin und Technik auch Fragen der Einrichtung in der Neukonzeptionierung der Klinikräume bedacht werde müssen, damit Menschen schneller wieder gesund werden. Im Wintersemester 2017/18 werden die Themen Digitalisierung, Wirtschaftlichkeit und die Integration von Bürgern und Kunstschaffenden der Stadt Coburg in das Klinikareal stärker in den Fokus gerückt. Den Abschluss soll dann eine Handreichung zum Thema bilden, das Prof. Kraft der Klinikleitung vorstellt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In einem zweisemestrigen Coburger-Weg-Projekt beschäftigen sich seit dem Sommersemester 2017 Studierende mit der gesundheitsfördernden Wirkung von Innenarchitektur in medizinisch genutzten Räumen. Auftraggeber ist das Klinikum Coburg, welches die Ergebnisse der Studierenden in die Planung des etwaigen Neubaus mit einbeziehen will.</em>&#13;
Wann ist Innenarchitektur gesundheitsfördernd? Seit Beginn des Sommersemesters 2017 widmen sich 19 Zweitsemester der Innenarchitektur und der Integrativen Gesundheitsförderung dieser Frage: Licht, Akustik, Farbe, verwendete Materialien und Olfaktorik – Veränderungen in diesen Bereichen unterstützen die gesundheitsfördernde Wirkung von Innen- und Außenräumen, lenken Patienten positiv ab und schaffen Wohlfühlbereiche im ansonsten so sterilen und manchmal auch beängstigenden Weiß eines Krankenhauses. Dabei ließen die Studierenden kaum einen Bereich unbedacht: Therapie,- Warte- und Personalräume, Transportwege, Kontemplationsbereiche und Außenanlagen, alles Bisherige im Klinikum Coburg wurde auf seine Wirkung analysiert und Verbesserungsvorschläge interdisziplinär erarbeitet. Das Klinikum Coburg lernten die Studierenden auf einer geführten Begehung durch ihren Auftraggeber, Prof. Dr. Johannes Kraft, kennen und erhielten auch Gelegenheit zu Gesprächen mit dem Klinikpersonal sowie Patienten.&#13;
Die gesammelten Projektergebnisse stellten sie in einem Handbuch zusammen und überreichten dieses an Prof. Kraft im Rahmen einer Abschlusspräsentation. „Wir sind stolz, dass wir das Projekt machen konnten. Zudem ist es das erste Mal, dass Innenarchitektur und Integrative Gesundheitsförderung zusammenarbeiten“, zieht die studentische Projektleiterin Romina Huhs (Integrative Gesundheitsförderung) ihr ganz persönliches Fazit. Die Lehrenden des Projekts, Prof. Rudolf Schricker und Prof. Dr. Pamela Heise, lobten die Studierenden für die bisher geleistete Arbeit. „Ein wirklich einmaliges Projekt“, so Rudolf Schricker, das zeige, dass neben Medizin und Technik auch Fragen der Einrichtung in der Neukonzeptionierung der Klinikräume bedacht werde müssen, damit Menschen schneller wieder gesund werden. Im Wintersemester 2017/18 werden die Themen Digitalisierung, Wirtschaftlichkeit und die Integration von Bürgern und Kunstschaffenden der Stadt Coburg in das Klinikareal stärker in den Fokus gerückt. Den Abschluss soll dann eine Handreichung zum Thema bilden, das Prof. Kraft der Klinikleitung vorstellt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IGF_IA_Klinikum-1024x436.jpg"
                        fileSize="91979"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="436"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wettbewerb “Innovative Hochschule” gewonnen!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wettbewerb-innovative-hochschule-gewonnen/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Jul 2017 07:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wettbewerb-innovative-hochschule-gewonnen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg ist Teil der Initiative „Innovative Hochschule“. Wie heute in der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.bmbf.de/files/Liste%20InnovativeHochschule_gefoerderte%20Vorhaben.pdf">Pressekonferenz des Bundesforschungsministeriums</a> bekannt gegeben wurde, war sie mit ihrem Antrag erfolgreich. In den nächsten fünf Jahren kann mit öffentlichen Fördermitteln in Coburg die Innovations- und Vernetzungsplattform CO-CREAPOLIS entstehen. Sie soll die Hochschule noch stärker mit regionalen Partnern und der Bevölkerung zusammenbringen.</em>&#13;
Der Bund und die Länder wollen die kleinen und mittleren Universitäten sowie die Fachhochschulen in zwei Runden in den nächsten zehn Jahren im Rahmen der Initiative „Innovative Hochschule“ mit insgesamt 550 Mio. € fördern. 90 Prozent der Finanzmittel kommen vom Bund und 10 Prozent von den Ländern. Ihr Ziel ist es, dass aus den Erkenntnissen, die in der Forschung gewonnen wurden, rasch effiziente Lösungen für die Praxis werden.&#13;
Um an Mittel aus diesem Finanztopf zu kommen, mussten sich die Hochschulen mit tragfähigen Konzepten zum strategischen Ausbau ihrer Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bewerben. Ein unabhängiges Gremium wählte deutschlandweit 48 Hochschulen aus, darunter auch die Hochschule Coburg. Innerhalb der ersten Förderrunde von 2018 bis 2022 kann Coburg jetzt zu einer Transfer-Modell-Region entwickelt werden.&#13;
Als Kern des neuen Projektes soll CO-CREAPOLIS entstehen, ein innerstädtischer Treffpunkt mit Makerspace, Cafè und Club. Er bietet Raum für Netzwerkveranstaltungen und persönlichen Kontakten. Außerdem will die Hochschule den Innovations- und Transfergedanken bei ihren Studierenden stärker verankern. Ein weiteres Ziel ist es, die forschenden Professoren in der Hochschule durch ein COtransfercenter noch stärker zu unterstützen.&#13;
Die Ideen für den erfolgreichen Antrag „CO-CREAPOLIS“ entstanden im Frühjahr in einem Workshop der Hochschule mit Vertretern der regionalen Wirtschaft und der Regionalpolitik. Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, die den Antrag federführend betreute, freut sich über den Erfolg: „Ich freue mich sehr über diese Chance und danke allen, die zu dem Antrag beigetragen haben!“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg ist Teil der Initiative „Innovative Hochschule“. Wie heute in der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.bmbf.de/files/Liste%20InnovativeHochschule_gefoerderte%20Vorhaben.pdf">Pressekonferenz des Bundesforschungsministeriums</a> bekannt gegeben wurde, war sie mit ihrem Antrag erfolgreich. In den nächsten fünf Jahren kann mit öffentlichen Fördermitteln in Coburg die Innovations- und Vernetzungsplattform CO-CREAPOLIS entstehen. Sie soll die Hochschule noch stärker mit regionalen Partnern und der Bevölkerung zusammenbringen.</em>&#13;
Der Bund und die Länder wollen die kleinen und mittleren Universitäten sowie die Fachhochschulen in zwei Runden in den nächsten zehn Jahren im Rahmen der Initiative „Innovative Hochschule“ mit insgesamt 550 Mio. € fördern. 90 Prozent der Finanzmittel kommen vom Bund und 10 Prozent von den Ländern. Ihr Ziel ist es, dass aus den Erkenntnissen, die in der Forschung gewonnen wurden, rasch effiziente Lösungen für die Praxis werden.&#13;
Um an Mittel aus diesem Finanztopf zu kommen, mussten sich die Hochschulen mit tragfähigen Konzepten zum strategischen Ausbau ihrer Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bewerben. Ein unabhängiges Gremium wählte deutschlandweit 48 Hochschulen aus, darunter auch die Hochschule Coburg. Innerhalb der ersten Förderrunde von 2018 bis 2022 kann Coburg jetzt zu einer Transfer-Modell-Region entwickelt werden.&#13;
Als Kern des neuen Projektes soll CO-CREAPOLIS entstehen, ein innerstädtischer Treffpunkt mit Makerspace, Cafè und Club. Er bietet Raum für Netzwerkveranstaltungen und persönlichen Kontakten. Außerdem will die Hochschule den Innovations- und Transfergedanken bei ihren Studierenden stärker verankern. Ein weiteres Ziel ist es, die forschenden Professoren in der Hochschule durch ein COtransfercenter noch stärker zu unterstützen.&#13;
Die Ideen für den erfolgreichen Antrag „CO-CREAPOLIS“ entstanden im Frühjahr in einem Workshop der Hochschule mit Vertretern der regionalen Wirtschaft und der Regionalpolitik. Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, die den Antrag federführend betreute, freut sich über den Erfolg: „Ich freue mich sehr über diese Chance und danke allen, die zu dem Antrag beigetragen haben!“.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KochOliver-1024x692.jpg"
                        fileSize="97087"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZD_Co-Creapolis_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[High-tec Maßarbeit des Instituts für Prototypen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/high-tec-massarbeit-des-instituts-fuer-prototypen/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Jul 2017 07:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/high-tec-massarbeit-des-instituts-fuer-prototypen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Glasscheiben sind mehr als 500 Jahre alt und zierten einst als Fenster den Würzburger Dom. Beim Bombenangriff der Alliierten am 16. März 1945 wurden der Dom und mit ihm die Fenster zerstört. Zurück blieben nur noch Trümmer und Scherben. Mit Unterstützung des Instituts für Prototypen- und Modelltechnik der Hochschule Coburg sind Teile der Fenster als historisches Glas-Puzzle jetzt wieder im Museum am Dom in Würzburg zu sehen. </em>&#13;
Die Würzburger Glaswerkstatt Rothkegel hat sich auf die Restaurierung alter Glasfenster spezialisiert. Kürzlich bekam sie den Auftrag, bunte Glasscherben aus dem 16. Jahrhundert so zusammenzusetzen, dass das ursprüngliche Aussehen sichtbar wird und in einer Ausstellung des Würzburger Museums am Dom gezeigt werden kann. &#13;
In Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg fertigte das Institut für Prototypen- und Modelltechnik IPM von Prof. Dr. Markus Stark zwei Trägerplatten aus Acrylglas, in die die Scheiben – ohne Kleber – passgenau eingelegt werden konnten. Mit Hilfe eines 3 D-Scanners lieferten Mitarbeiter der Universität Bamberg die Daten der einzufügenden Glasscherben. Bodo Neubert vom IPM bereitete die 3 D-Daten dann am Computer auf und sein Kollege Michael Schmitz ließ anschließend mit der Portalfräse die Taschen in die Acrylglasplatten fräsen.&#13;
Jetzt können die Besucher des Museums am Dom in Würzburg das Glas-Puzzle besichtigen und bekommen so einen Eindruck von der Schönheit der farbigen historischen Fenster.&#13;
Ein Film in der Mediathek des Bayerischen Fernsehens aus der Reihe <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/zwischen-spessart-und-karwendel/glaswerkstatt-rothkegel-puzzle-100.html">„Zwischen Spessart und Karwendel“</a> gibt Einblicke in die Entstehung des historischen Glas-Puzzles.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Glasscheiben sind mehr als 500 Jahre alt und zierten einst als Fenster den Würzburger Dom. Beim Bombenangriff der Alliierten am 16. März 1945 wurden der Dom und mit ihm die Fenster zerstört. Zurück blieben nur noch Trümmer und Scherben. Mit Unterstützung des Instituts für Prototypen- und Modelltechnik der Hochschule Coburg sind Teile der Fenster als historisches Glas-Puzzle jetzt wieder im Museum am Dom in Würzburg zu sehen. </em>&#13;
Die Würzburger Glaswerkstatt Rothkegel hat sich auf die Restaurierung alter Glasfenster spezialisiert. Kürzlich bekam sie den Auftrag, bunte Glasscherben aus dem 16. Jahrhundert so zusammenzusetzen, dass das ursprüngliche Aussehen sichtbar wird und in einer Ausstellung des Würzburger Museums am Dom gezeigt werden kann. &#13;
In Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg fertigte das Institut für Prototypen- und Modelltechnik IPM von Prof. Dr. Markus Stark zwei Trägerplatten aus Acrylglas, in die die Scheiben – ohne Kleber – passgenau eingelegt werden konnten. Mit Hilfe eines 3 D-Scanners lieferten Mitarbeiter der Universität Bamberg die Daten der einzufügenden Glasscherben. Bodo Neubert vom IPM bereitete die 3 D-Daten dann am Computer auf und sein Kollege Michael Schmitz ließ anschließend mit der Portalfräse die Taschen in die Acrylglasplatten fräsen.&#13;
Jetzt können die Besucher des Museums am Dom in Würzburg das Glas-Puzzle besichtigen und bekommen so einen Eindruck von der Schönheit der farbigen historischen Fenster.&#13;
Ein Film in der Mediathek des Bayerischen Fernsehens aus der Reihe <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/zwischen-spessart-und-karwendel/glaswerkstatt-rothkegel-puzzle-100.html">„Zwischen Spessart und Karwendel“</a> gibt Einblicke in die Entstehung des historischen Glas-Puzzles.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Glaspuzzle_IPM_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Glaspuzzle_Neubert1_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Glaspuzzle_IPM_Portalfraese_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Master ZukunftsDesign vernetzt in der Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/master-zukunftsdesign-vernetzt-in-der-region/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Jul 2017 05:23:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/master-zukunftsdesign-vernetzt-in-der-region/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Entwicklung lebt vom persönlichen Austausch. Beim ersten „Unternehmer-Grillen“ trafen sich Studierende des Masterstudiengangs ZukunftsDesign mit Vertretern regionaler Unternehmen. Gastgeber war die Wiegand Glas in Steinbach am Wald.</em>&#13;
Das Innovations-Zentrum Region Kronach (IZK) und der Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg suchen den persönlichen Kontakt zu den Unternehmen in der Region. Ihr Ziel ist eine erfolgreiche Regionalentwicklung, die sich aus dem Miteinander von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ergibt. In lockerer Atmosphäre sollen die Studierenden des Masters ZukunftsDesign die Inhaber der traditionsreichen Familienunternehmen in der Region kennenlernen.&#13;
Zur ersten Networking-Veranstaltung lud die Familie Wiegand nach Steinbach am Wald ein. Bei einer Führung durch die Produktionsanlagen der Wiegand Glas lernten die Gäste das Unternehmen kennen, das für seine innovativen Glasprodukte bekannt ist. Mit dabei waren Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, das Kollegium des Masters ZukunftsDesign und zahlreiche Studierende. &#13;
Der berufsbegleitende Masterstudiengang ZukunftsDesign dient der Regionalentwicklung: Anhand von Projekte aus der Region und einem teamspezifischen Lehrkonzept erweitern die Studierenden ihr Wissen und ihre Kompetenzen. Im Vordergrund steht dabei das Machen. &#13;
In Kürze erscheint das erste ZukunftsDesign-Buch, das die Ideen, Inhalte und Lehrkonzepte des Master-Studiengangs vorstellt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Entwicklung lebt vom persönlichen Austausch. Beim ersten „Unternehmer-Grillen“ trafen sich Studierende des Masterstudiengangs ZukunftsDesign mit Vertretern regionaler Unternehmen. Gastgeber war die Wiegand Glas in Steinbach am Wald.</em>&#13;
Das Innovations-Zentrum Region Kronach (IZK) und der Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg suchen den persönlichen Kontakt zu den Unternehmen in der Region. Ihr Ziel ist eine erfolgreiche Regionalentwicklung, die sich aus dem Miteinander von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ergibt. In lockerer Atmosphäre sollen die Studierenden des Masters ZukunftsDesign die Inhaber der traditionsreichen Familienunternehmen in der Region kennenlernen.&#13;
Zur ersten Networking-Veranstaltung lud die Familie Wiegand nach Steinbach am Wald ein. Bei einer Führung durch die Produktionsanlagen der Wiegand Glas lernten die Gäste das Unternehmen kennen, das für seine innovativen Glasprodukte bekannt ist. Mit dabei waren Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, das Kollegium des Masters ZukunftsDesign und zahlreiche Studierende. &#13;
Der berufsbegleitende Masterstudiengang ZukunftsDesign dient der Regionalentwicklung: Anhand von Projekte aus der Region und einem teamspezifischen Lehrkonzept erweitern die Studierenden ihr Wissen und ihre Kompetenzen. Im Vordergrund steht dabei das Machen. &#13;
In Kürze erscheint das erste ZukunftsDesign-Buch, das die Ideen, Inhalte und Lehrkonzepte des Master-Studiengangs vorstellt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wiegand_Nikolaus_Grillen_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Michael Lichtlein zum Vizepräsidenten gewählt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/michael-lichtlein-zum-vizepraesidenten-gewaehlt/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Jul 2017 09:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/michael-lichtlein-zum-vizepraesidenten-gewaehlt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Zum 01. Oktober wird Prof. Dr. Michael Lichtlein Vizepräsident für Lehre und Qualitätsentwicklung an der Hochschule Coburg. Er folgt auf Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster.</em>&#13;
Der Hochschulrat wählte den 52-Jährigen für die nächsten zweieinhalb Jahre ins Amt. In das Aufgabengebiet von Michael Lichtlein fallen u.a. die Bereiche Didaktik, Qualität und Akkreditierung sowie das Projekt „Der Coburger Weg“, welches noch bis 2020 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Gute Studienbedingungen zu garantieren, die Ausbildung der Studierenden zu sichern und die Übergänge zwischen Schule, Hochschule und Berufsleben besser zu gestalten, sieht Lichtlein als wichtige Ziele seiner Amtszeit. Dafür will er Projekte wie den Coburger Weg oder EVELIN zu einem festen Bestandteil der Hochschule Coburg machen. „Wir müssen damit rechnen, dass der Qualitätspakt Lehre ausläuft. Um die Ausbildung unserer Studierenden weiterhin optimal zu gestalten, müssen wir diese Projekte verstetigen.“&#13;
Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, der siebeneinhalb Jahre lang das Amt des Vizepräsidenten innehatte, wird sich in Zukunft wieder der Lehre widmen. „Ich glaube, dass Michael Lichtlein das Amt gut ausüben wird, weil er in den Themen drin steckt und schon Erfahrungen sammeln konnte.“&#13;
Michael Lichtlein ist seit 2003 Professor für Psychologie und Handlungslehre der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg. Er unterrichtete darüber hinaus in den Master-Studiengängen Zukunftsdesign und Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen. 2014 übernahm Lichtlein das Amt des Studiendekans in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, seit 2015 ist er Mitglied im Senat der Hochschule. Er studierte und promovierte in Psychologie an der Universität der Bundeswehr München und führt seit über 20 Jahren ein Institut für Systemcoaching in Weitramsdorf bei Coburg. Michael Lichtlein ist verheiratet und hat drei Kinder.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Zum 01. Oktober wird Prof. Dr. Michael Lichtlein Vizepräsident für Lehre und Qualitätsentwicklung an der Hochschule Coburg. Er folgt auf Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster.</em>&#13;
Der Hochschulrat wählte den 52-Jährigen für die nächsten zweieinhalb Jahre ins Amt. In das Aufgabengebiet von Michael Lichtlein fallen u.a. die Bereiche Didaktik, Qualität und Akkreditierung sowie das Projekt „Der Coburger Weg“, welches noch bis 2020 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Gute Studienbedingungen zu garantieren, die Ausbildung der Studierenden zu sichern und die Übergänge zwischen Schule, Hochschule und Berufsleben besser zu gestalten, sieht Lichtlein als wichtige Ziele seiner Amtszeit. Dafür will er Projekte wie den Coburger Weg oder EVELIN zu einem festen Bestandteil der Hochschule Coburg machen. „Wir müssen damit rechnen, dass der Qualitätspakt Lehre ausläuft. Um die Ausbildung unserer Studierenden weiterhin optimal zu gestalten, müssen wir diese Projekte verstetigen.“&#13;
Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, der siebeneinhalb Jahre lang das Amt des Vizepräsidenten innehatte, wird sich in Zukunft wieder der Lehre widmen. „Ich glaube, dass Michael Lichtlein das Amt gut ausüben wird, weil er in den Themen drin steckt und schon Erfahrungen sammeln konnte.“&#13;
Michael Lichtlein ist seit 2003 Professor für Psychologie und Handlungslehre der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg. Er unterrichtete darüber hinaus in den Master-Studiengängen Zukunftsdesign und Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen. 2014 übernahm Lichtlein das Amt des Studiendekans in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, seit 2015 ist er Mitglied im Senat der Hochschule. Er studierte und promovierte in Psychologie an der Universität der Bundeswehr München und führt seit über 20 Jahren ein Institut für Systemcoaching in Weitramsdorf bei Coburg. Michael Lichtlein ist verheiratet und hat drei Kinder.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wahl_VP_Vielhaber_Lichtlein_Fritze_Buchholz_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neues Team bei Arbeiterkind.de]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neues-team-bei-arbeiterkindde/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Jul 2017 07:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neues-team-bei-arbeiterkindde/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Seit 2013 gibt es an der Hochschule Coburg eine Ortgruppe von Arbeiterkind.de. Die ehrenamtliche Initiative berät sog. Studienpioniere, also Studierende sowie Schülerinnen und Schüler, die als erste in ihrer Familie studieren bzw. ein Studium aufnehmen möchten. Das Coburger Team besteht aktuell aus sieben Mitgliedern. </em>&#13;
Um als Team besser zusammenzuwachsen, durchliefen fünf der sieben Gruppenmitglieder kürzlich in Kooperation mit der Kommunalen Jugendarbeit Coburg eine Teambildungsmaßnahme unter der Leitung von Ulrich Schmerbeck.&#13;
Zum Coburger Team gehören Lisa Barthel und Natali Schlansky, Soziale Arbeit BA, Ulrike Feder, Soziale Arbeit MA, Ramona Christ, Integrative Gesundheitsförderung BA, Stefan Formann, Maschinenbau BA, Christoph Oßmann, Informatik BA, und Ann-Kathrin Keil, BWL BA und MA, jetzt im Berufsleben. &#13;
Bundesweit engagieren sich 6.000 Ehrenamtliche in 75 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen, um Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeit eines Studiums zu informieren und sie auf ihrem Weg vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg zu unterstützen.&#13;
Weitere Informationen zum Coburger Team von Arbeiterkind.de gibt es <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=352">hier</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Seit 2013 gibt es an der Hochschule Coburg eine Ortgruppe von Arbeiterkind.de. Die ehrenamtliche Initiative berät sog. Studienpioniere, also Studierende sowie Schülerinnen und Schüler, die als erste in ihrer Familie studieren bzw. ein Studium aufnehmen möchten. Das Coburger Team besteht aktuell aus sieben Mitgliedern. </em>&#13;
Um als Team besser zusammenzuwachsen, durchliefen fünf der sieben Gruppenmitglieder kürzlich in Kooperation mit der Kommunalen Jugendarbeit Coburg eine Teambildungsmaßnahme unter der Leitung von Ulrich Schmerbeck.&#13;
Zum Coburger Team gehören Lisa Barthel und Natali Schlansky, Soziale Arbeit BA, Ulrike Feder, Soziale Arbeit MA, Ramona Christ, Integrative Gesundheitsförderung BA, Stefan Formann, Maschinenbau BA, Christoph Oßmann, Informatik BA, und Ann-Kathrin Keil, BWL BA und MA, jetzt im Berufsleben. &#13;
Bundesweit engagieren sich 6.000 Ehrenamtliche in 75 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen, um Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeit eines Studiums zu informieren und sie auf ihrem Weg vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg zu unterstützen.&#13;
Weitere Informationen zum Coburger Team von Arbeiterkind.de gibt es <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=352">hier</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Arbeiterkind_de_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wandern mit Schafen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wandern-mit-schafen/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Jul 2017 04:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wandern-mit-schafen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ein Projekt der Hochschule Coburg ermöglicht Studierenden intensive Einblicke in die Museumsarbeit von heute. In Kooperation mit der Alten Schäferei Ahorn entwickelten sie Konzepte zur Kulturvermittlung, die das Museum für Besucher noch attraktiver machen sollen.</em>&#13;
Eine Wanderung über Streuobstwiesen und Felder, dazwischen das Gerätemuseum Ahorn besuchen, den See umrunden in dem früher die Schafe gewaschen wurden und unterwegs mehr über die Arbeit von Hirten erfahren – ein Rundweg um die Alte Schäferei Ahorn könnte dieses Erlebnis möglich machen. Ausgedacht haben sich das Konzept Studierende der Hochschule Coburg. Sie legten den Fokus speziell auf Kinder- und Familienfreundlichkeit und überlegten sich auch, wie so ein Wanderweg gekennzeichnet werden kann. Die Lösung: Durch ein visualisiertes Schaf, das die Besucher von einer Station zur nächsten führt und sie mit Informationen versorgt.&#13;
Der Wanderweg ist eines von insgesamt zehn studentischen Konzepten, die im Rahmen des interdisziplinären Projekts „Versunkene Welten, verstaubte Ecken – wie Arbeit und Ordnung funktionieren“ in Kooperation mit der Alten Schäferei Ahorn entstanden sind. Unter Leitung von Prof. Dr. Christian Holtorf und Birgit Stubner M.A., Leiterin des Referates Didaktik und Medien, besuchten Studierende der Studiengänge Soziale Arbeit, Integrative Gesundheitsförderung, Betriebswirtschaft und Bauingenieurwesen mehrmals das Museumsareal, um ein Gespür für die Bedeutung eines Museums und die hier anfallenden regelmäßigen und besonderen Aufgaben zu entwickeln. Aus dieser Perspektive sind dann kreative Vorschläge zur Neukonzipierung entstanden, die das Ziel verfolgen, verschiedene – auch neue – Zielgruppen auf das Museum aufmerksam zu machen und dessen Attraktivität zu steigern. &#13;
Abschließend kamen die Studierenden gemeinsam mit Landrat Michael Busch, Museumsmitarbeitern, dem Förderverein und Verantwortlichen der Hochschule in Ahorn zusammen und präsentierten ihre Ergebnisse. Neben dem Wanderweg etwa ein Fotokalender als Werbegeschenk, Seminarangebote für Firmen oder Imagefilme für die Homepage. Alle Konzepte wurden anschließend an Landrat Michael Busch übergeben. „Wir haben mit diesem Projekt junge Menschen angesprochen und konnten sie so an die Museumsarbeit heranführen“, so Busch, der den Studierenden jede Menge Tipps für Sponsoren und Ansprechpartner mit auf den Weg gab. Und auch die Museumleiterin Dr. Chris Loos ist an einer Umsetzung der Konzepte interessiert. Vielleicht schon nächstes Jahr im Rahmen einer Neuauflage des Hochschulprojekts.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ein Projekt der Hochschule Coburg ermöglicht Studierenden intensive Einblicke in die Museumsarbeit von heute. In Kooperation mit der Alten Schäferei Ahorn entwickelten sie Konzepte zur Kulturvermittlung, die das Museum für Besucher noch attraktiver machen sollen.</em>&#13;
Eine Wanderung über Streuobstwiesen und Felder, dazwischen das Gerätemuseum Ahorn besuchen, den See umrunden in dem früher die Schafe gewaschen wurden und unterwegs mehr über die Arbeit von Hirten erfahren – ein Rundweg um die Alte Schäferei Ahorn könnte dieses Erlebnis möglich machen. Ausgedacht haben sich das Konzept Studierende der Hochschule Coburg. Sie legten den Fokus speziell auf Kinder- und Familienfreundlichkeit und überlegten sich auch, wie so ein Wanderweg gekennzeichnet werden kann. Die Lösung: Durch ein visualisiertes Schaf, das die Besucher von einer Station zur nächsten führt und sie mit Informationen versorgt.&#13;
Der Wanderweg ist eines von insgesamt zehn studentischen Konzepten, die im Rahmen des interdisziplinären Projekts „Versunkene Welten, verstaubte Ecken – wie Arbeit und Ordnung funktionieren“ in Kooperation mit der Alten Schäferei Ahorn entstanden sind. Unter Leitung von Prof. Dr. Christian Holtorf und Birgit Stubner M.A., Leiterin des Referates Didaktik und Medien, besuchten Studierende der Studiengänge Soziale Arbeit, Integrative Gesundheitsförderung, Betriebswirtschaft und Bauingenieurwesen mehrmals das Museumsareal, um ein Gespür für die Bedeutung eines Museums und die hier anfallenden regelmäßigen und besonderen Aufgaben zu entwickeln. Aus dieser Perspektive sind dann kreative Vorschläge zur Neukonzipierung entstanden, die das Ziel verfolgen, verschiedene – auch neue – Zielgruppen auf das Museum aufmerksam zu machen und dessen Attraktivität zu steigern. &#13;
Abschließend kamen die Studierenden gemeinsam mit Landrat Michael Busch, Museumsmitarbeitern, dem Förderverein und Verantwortlichen der Hochschule in Ahorn zusammen und präsentierten ihre Ergebnisse. Neben dem Wanderweg etwa ein Fotokalender als Werbegeschenk, Seminarangebote für Firmen oder Imagefilme für die Homepage. Alle Konzepte wurden anschließend an Landrat Michael Busch übergeben. „Wir haben mit diesem Projekt junge Menschen angesprochen und konnten sie so an die Museumsarbeit heranführen“, so Busch, der den Studierenden jede Menge Tipps für Sponsoren und Ansprechpartner mit auf den Weg gab. Und auch die Museumleiterin Dr. Chris Loos ist an einer Umsetzung der Konzepte interessiert. Vielleicht schon nächstes Jahr im Rahmen einer Neuauflage des Hochschulprojekts.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ahorn-Schaeferei-1024x692.jpg"
                        fileSize="199952"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schaeferei_Ahorn_Studentinnen-1024x692.jpg"
                        fileSize="133491"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gütesiegel für die Industrie- und Betriebswirtschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/guetesiegel-fuer-die-industrie-und-betriebswirtschaft/</link>
                <pubDate>Fri, 30 Jun 2017 05:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/guetesiegel-fuer-die-industrie-und-betriebswirtschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Studiengänge Industriewirtschaft und Betriebswirtschaft sind akkreditiert. Der neu gegründete Studiengang Industriewirtschaft erhält zum ersten Mal eine Akkreditierung. Für die Betriebswirtschaft ist es eine Reakkreditierung.&nbsp; </em>&#13;
Die Akkreditierung ist das Gütesiegel für einen Studiengang. Bewerber*innen und Studierende wissen dadurch, dass der Studiengang Qualitätskriterien erfüllt. Dazu gehört neben den allgemeinen Zielen der Hochschule und den Zielen des Studiengangs, das Konzept des Studiengangs, also auch, ob die Studierenden gut auf ihr Berufsleben vorbereitet werden.&#13;
Für den Studiengang Industriewirtschaft ist die Erst-Akkreditierung ein wichtiges Zeichen an die Bewerber. „Da wir noch keine Absolvent*innen haben, die von ihren Erfahrungen berichten, ist die Akkreditierung ein wichtiges Signal an Interessierte“ sagt Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein, Studiengangsleiter des Bachelor Industriewirtschaft. &#13;
Der Fakultät Wirtschaft ist die Ausbildung von Soft-Skills bei ihren Studierenden besonders wichtig. Dazu gehören eine jahrgangsübergreifende Zusammenarbeit sowie das Netzwerken mit Unternehmen. Zusammenarbeit war auch für die Akkreditierung wichtig: „Es war eine Teamleistung“ sagt Prof. Dr. Thomas Schauerte, Studiengangsleiter des Bachelor Betriebswirtschaft. Neben den Leitern der Studiengänge waren zum Beispiel auch die Koordinatorinnen der Studiengänge Alexandra Wolf und Kerstin Kroner stark eingebunden.&nbsp; &nbsp;&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Studiengänge Industriewirtschaft und Betriebswirtschaft sind akkreditiert. Der neu gegründete Studiengang Industriewirtschaft erhält zum ersten Mal eine Akkreditierung. Für die Betriebswirtschaft ist es eine Reakkreditierung.&nbsp; </em>&#13;
Die Akkreditierung ist das Gütesiegel für einen Studiengang. Bewerber*innen und Studierende wissen dadurch, dass der Studiengang Qualitätskriterien erfüllt. Dazu gehört neben den allgemeinen Zielen der Hochschule und den Zielen des Studiengangs, das Konzept des Studiengangs, also auch, ob die Studierenden gut auf ihr Berufsleben vorbereitet werden.&#13;
Für den Studiengang Industriewirtschaft ist die Erst-Akkreditierung ein wichtiges Zeichen an die Bewerber. „Da wir noch keine Absolvent*innen haben, die von ihren Erfahrungen berichten, ist die Akkreditierung ein wichtiges Signal an Interessierte“ sagt Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein, Studiengangsleiter des Bachelor Industriewirtschaft. &#13;
Der Fakultät Wirtschaft ist die Ausbildung von Soft-Skills bei ihren Studierenden besonders wichtig. Dazu gehören eine jahrgangsübergreifende Zusammenarbeit sowie das Netzwerken mit Unternehmen. Zusammenarbeit war auch für die Akkreditierung wichtig: „Es war eine Teamleistung“ sagt Prof. Dr. Thomas Schauerte, Studiengangsleiter des Bachelor Betriebswirtschaft. Neben den Leitern der Studiengänge waren zum Beispiel auch die Koordinatorinnen der Studiengänge Alexandra Wolf und Kerstin Kroner stark eingebunden.&nbsp; &nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_BW_IW-1024x683.jpg"
                        fileSize="183573"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Fassade für die Mensa]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-fassade-fuer-die-mensa/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Jun 2017 11:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-fassade-fuer-die-mensa/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Mensa der Hochschule Coburg bekommt eine neue Fassade. Mit der Baumaßnahme soll Energie und CO² eingespart werden. Die Mittel dafür stellen die Europäische Union und der Freistaat Bayern bereit.</em>&#13;
Insgesamt 714.000 Euro wird die Fassadensanierung kosten. 45 Prozent kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die restlichen 55 Prozent übernimmt das Land. &#13;
1964 – also vor über 50 Jahren wurde die Mensa gebaut. Aus dieser Zeit stammt auch die Fassade. Bei der energetischen Sanierung werden die alten Fassadenelemente durch eine moderne Konstruktion ersetzt. Dazu gehört auch ein außenliegender Sonnenschutz mit integrierter Steuerung. &#13;
Zwischen 2017 und 2018 soll die Baumaßnahme durchgeführt werden. Die Projektleitung hat das Staatliche Bauamt Bamberg. &#13;
Erst vor kurzem wurde die Mensa barrierefrei umgebaut. Dazu wurde u.a. der Eingangsbereich erneuert sowie ein Aufzug eingebaut.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Mensa der Hochschule Coburg bekommt eine neue Fassade. Mit der Baumaßnahme soll Energie und CO² eingespart werden. Die Mittel dafür stellen die Europäische Union und der Freistaat Bayern bereit.</em>&#13;
Insgesamt 714.000 Euro wird die Fassadensanierung kosten. 45 Prozent kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die restlichen 55 Prozent übernimmt das Land. &#13;
1964 – also vor über 50 Jahren wurde die Mensa gebaut. Aus dieser Zeit stammt auch die Fassade. Bei der energetischen Sanierung werden die alten Fassadenelemente durch eine moderne Konstruktion ersetzt. Dazu gehört auch ein außenliegender Sonnenschutz mit integrierter Steuerung. &#13;
Zwischen 2017 und 2018 soll die Baumaßnahme durchgeführt werden. Die Projektleitung hat das Staatliche Bauamt Bamberg. &#13;
Erst vor kurzem wurde die Mensa barrierefrei umgebaut. Dazu wurde u.a. der Eingangsbereich erneuert sowie ein Aufzug eingebaut.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mensa-1024x683.jpg"
                        fileSize="155186"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Allzeit gute Fahrt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/allzeit-gute-fahrt/</link>
                <pubDate>Wed, 28 Jun 2017 11:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/allzeit-gute-fahrt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Studium, heißt es, ist die schönste Zeit des Lebens. Den Abschied davon gebührend feiern, konnten rund 200 Absolventinnen und Absolventen im Kongresshaus Rosengarten.</em>&#13;
Die drei Luftballons, aneinandergeknotet mit weißen Schnüren, steigen langsam in den Himmel. Ein kleiner beschriebener Zettel hängt an ihrem Ende. „Allzeit gute Fahrt!“, war das Motto der diesjährigen Absolventenfeier und auf diesem Weg konnten die ehemaligen Studierenden ihre ganz persönlichen Wünsche in den Himmel schicken. &#13;
Manche von ihnen sind mittlerweile fest im Berufsleben angekommen. Andere absolvieren noch ein Masterstudium oder haben sich sogar für eine Promotion entschieden. Radiomoderatorin Sabrina Lang lockte auf der Bühne Details ans Licht. Da ist die Bauingenieurin, die wie ihr Vater in Coburg studiert hat und jetzt in sein Geschäft eingestiegen ist. Da ist der Architekt, der ein echter Ritter ist und wirklich jedes Mal nach seinem ungewöhnlichen Namen gefragt wird. Und da ist die Automobiltechnik-Absolventin, die Autos über alles liebt und sich gar nicht entscheiden kann, welches Modell sie besonders gerne mag. &#13;
Die Absolventinnen und Absolventen erhielten eine Absolventennadel des Hochschulvereins, für die Jahrgangsbesten gab es außerdem Leistungsmedaillen in Bronze, Silber oder Gold. Auch zwei Sonderpreisträger wurden bei der Absolventenfeier geehrt: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/hilfsbereit-und-hochmotiviert-daad-preis-geht-an-studenten-aus-kamerun.html">Achombili Agharih Asango</a>, der den DAAD-Preis für ausländische Studierende erhielt und Karin Schmitt, der der Anerkennungspreis der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=155">Gesellschaft für Betriebswirtschaft</a> (GfB) überreicht wurde. Beide Preise würdigen das Engagement der Studierenden in ihrem Studiengang und darüber hinaus.&#13;
Der Chor Unerhört und Schauspieler Thomas Straus (Landestheater Coburg) lockerten den Abend auf. Nach dem offiziellen Programm konnten die Gäste Neuigkeiten und Erinnerungen austauschen – begleitet von der Musik des Jazzkollegiums. Die Coburger Sambagruppe Aipalé zeigte außerdem bei Einbruch der Dunkelheit einen kleinen Auszug aus ihrer aktuellen Choreographie.&#13;
<h3>Goldene Leistungsmedaillen gingen 2017 an:</h3>&#13;
<h4><strong>Bachelor</strong></h4>&#13;
<ul><li>Fabian Ritter von Streitberg, Architektur</li><li>Sebastian Uhl, Architektur</li><li>Tim Treyse, Automatisierungstechnik und Robotik</li><li>Christoph Rempe, Automobiltechnik und Management</li><li>Judith Hojer, Automobiltechnik und Management</li><li>Kristina Renate Anita Hoppert, Bauingenieurwesen</li><li>Sebastian Schoerner, Bauingenieurwesen</li><li>Robert Rammler, Betriebswirtschaft</li><li>Julia Gräbner, Betriebswirtschaft</li><li>Sonja Bergmann, Bioanalytik </li><li>Stefan Pfister, Bioanalytik</li><li>Artur Schwarzkopf, Elektro- und Informationstechnik</li><li>Simon Keller, Elektrotechnik</li><li>Christian Fuchs, Erneuerbare Energien</li><li>Michael Kühnel, Informatik </li><li>Alexander Grober, Informatik</li><li>Leonie Nöthen, Innenarchitektur </li><li>Anja Fößel, Integrative Gesundheitsförderung</li><li>Franziska Jacobs, Integrative Gesundheitsförderung</li><li>Tobias Staudt, Maschinenbau</li><li>Robert Höhl, Maschinenbau</li><li>Tamara Tries, Soziale Arbeit</li><li>Merle Paul, Soziale Arbeit </li><li>Samuel Schneider, Technische Physik </li><li>Sascha Dollwet, Versicherungswirtschaft</li><li>Christian Barb, Versicherungswirtschaft</li><li>Mark Weiß, Versicherungswirtschaft (berufsbegleitend)</li><li>Thorsten Heiselbetz, Versicherungswirtschaft (berufsbegleitend)</li></ul>&#13;
<h4>&nbsp;<strong>Diplom</strong></h4>&#13;
<ul><li>Tobias Tussetschläger, Maschinenbau</li><li>Martin Renner, Maschinenbau</li><li>Marco Gerbeth, Physikalische Technik</li></ul>&#13;
<h4><strong>Master</strong></h4>&#13;
<ul><li>Akhil Radhakrishnan Nair, Analytic Instruments, Measurement- and Sensor-Technology </li><li>Shaoxiang Yuan, Analytic Instruments, Measurement- and Sensor-Technology</li><li>Anne Danner, Betriebswirtschaft</li><li>Sabrina Maria Förtsch, Betriebswirtschaft</li><li>Toni Liebscher, Bioanalytik</li><li>Sascha Braun, Bioanalytik</li><li>Jacqueline Cullmann, Design</li><li>Danni Qian, Design </li><li>Michael Morgenroth, Elektro- und Informationstechnik</li><li>Florian Wank, Elektro- und Informationstechnik </li><li>Christian Lurz, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau </li><li>Manuel Fritsche, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</li><li>Deepti Tirodkar, Financial Management</li><li>Sneha Sharma, Financial Management</li><li>Alexander Ockel, Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen</li><li>Johannes Landskron, Simulation und Test</li><li>Lisa Löffler, Soziale Arbeit</li><li>Jule Höfner, Soziale Arbeit</li><li> Mona Schilhanneck, Versicherungsmanagement (berufsbegleitend) </li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Studium, heißt es, ist die schönste Zeit des Lebens. Den Abschied davon gebührend feiern, konnten rund 200 Absolventinnen und Absolventen im Kongresshaus Rosengarten.</em>&#13;
Die drei Luftballons, aneinandergeknotet mit weißen Schnüren, steigen langsam in den Himmel. Ein kleiner beschriebener Zettel hängt an ihrem Ende. „Allzeit gute Fahrt!“, war das Motto der diesjährigen Absolventenfeier und auf diesem Weg konnten die ehemaligen Studierenden ihre ganz persönlichen Wünsche in den Himmel schicken. &#13;
Manche von ihnen sind mittlerweile fest im Berufsleben angekommen. Andere absolvieren noch ein Masterstudium oder haben sich sogar für eine Promotion entschieden. Radiomoderatorin Sabrina Lang lockte auf der Bühne Details ans Licht. Da ist die Bauingenieurin, die wie ihr Vater in Coburg studiert hat und jetzt in sein Geschäft eingestiegen ist. Da ist der Architekt, der ein echter Ritter ist und wirklich jedes Mal nach seinem ungewöhnlichen Namen gefragt wird. Und da ist die Automobiltechnik-Absolventin, die Autos über alles liebt und sich gar nicht entscheiden kann, welches Modell sie besonders gerne mag. &#13;
Die Absolventinnen und Absolventen erhielten eine Absolventennadel des Hochschulvereins, für die Jahrgangsbesten gab es außerdem Leistungsmedaillen in Bronze, Silber oder Gold. Auch zwei Sonderpreisträger wurden bei der Absolventenfeier geehrt: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/hilfsbereit-und-hochmotiviert-daad-preis-geht-an-studenten-aus-kamerun.html">Achombili Agharih Asango</a>, der den DAAD-Preis für ausländische Studierende erhielt und Karin Schmitt, der der Anerkennungspreis der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=155">Gesellschaft für Betriebswirtschaft</a> (GfB) überreicht wurde. Beide Preise würdigen das Engagement der Studierenden in ihrem Studiengang und darüber hinaus.&#13;
Der Chor Unerhört und Schauspieler Thomas Straus (Landestheater Coburg) lockerten den Abend auf. Nach dem offiziellen Programm konnten die Gäste Neuigkeiten und Erinnerungen austauschen – begleitet von der Musik des Jazzkollegiums. Die Coburger Sambagruppe Aipalé zeigte außerdem bei Einbruch der Dunkelheit einen kleinen Auszug aus ihrer aktuellen Choreographie.&#13;
<h3>Goldene Leistungsmedaillen gingen 2017 an:</h3>&#13;
<h4><strong>Bachelor</strong></h4>&#13;
<ul><li>Fabian Ritter von Streitberg, Architektur</li><li>Sebastian Uhl, Architektur</li><li>Tim Treyse, Automatisierungstechnik und Robotik</li><li>Christoph Rempe, Automobiltechnik und Management</li><li>Judith Hojer, Automobiltechnik und Management</li><li>Kristina Renate Anita Hoppert, Bauingenieurwesen</li><li>Sebastian Schoerner, Bauingenieurwesen</li><li>Robert Rammler, Betriebswirtschaft</li><li>Julia Gräbner, Betriebswirtschaft</li><li>Sonja Bergmann, Bioanalytik </li><li>Stefan Pfister, Bioanalytik</li><li>Artur Schwarzkopf, Elektro- und Informationstechnik</li><li>Simon Keller, Elektrotechnik</li><li>Christian Fuchs, Erneuerbare Energien</li><li>Michael Kühnel, Informatik </li><li>Alexander Grober, Informatik</li><li>Leonie Nöthen, Innenarchitektur </li><li>Anja Fößel, Integrative Gesundheitsförderung</li><li>Franziska Jacobs, Integrative Gesundheitsförderung</li><li>Tobias Staudt, Maschinenbau</li><li>Robert Höhl, Maschinenbau</li><li>Tamara Tries, Soziale Arbeit</li><li>Merle Paul, Soziale Arbeit </li><li>Samuel Schneider, Technische Physik </li><li>Sascha Dollwet, Versicherungswirtschaft</li><li>Christian Barb, Versicherungswirtschaft</li><li>Mark Weiß, Versicherungswirtschaft (berufsbegleitend)</li><li>Thorsten Heiselbetz, Versicherungswirtschaft (berufsbegleitend)</li></ul>&#13;
<h4>&nbsp;<strong>Diplom</strong></h4>&#13;
<ul><li>Tobias Tussetschläger, Maschinenbau</li><li>Martin Renner, Maschinenbau</li><li>Marco Gerbeth, Physikalische Technik</li></ul>&#13;
<h4><strong>Master</strong></h4>&#13;
<ul><li>Akhil Radhakrishnan Nair, Analytic Instruments, Measurement- and Sensor-Technology </li><li>Shaoxiang Yuan, Analytic Instruments, Measurement- and Sensor-Technology</li><li>Anne Danner, Betriebswirtschaft</li><li>Sabrina Maria Förtsch, Betriebswirtschaft</li><li>Toni Liebscher, Bioanalytik</li><li>Sascha Braun, Bioanalytik</li><li>Jacqueline Cullmann, Design</li><li>Danni Qian, Design </li><li>Michael Morgenroth, Elektro- und Informationstechnik</li><li>Florian Wank, Elektro- und Informationstechnik </li><li>Christian Lurz, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau </li><li>Manuel Fritsche, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</li><li>Deepti Tirodkar, Financial Management</li><li>Sneha Sharma, Financial Management</li><li>Alexander Ockel, Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen</li><li>Johannes Landskron, Simulation und Test</li><li>Lisa Löffler, Soziale Arbeit</li><li>Jule Höfner, Soziale Arbeit</li><li> Mona Schilhanneck, Versicherungsmanagement (berufsbegleitend) </li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_2017_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_GfB-Preis_Kraft-Schmitt_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_Medaillentraeger_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hilfsbereit und hochmotiviert – DAAD-Preis geht an Studenten aus Kamerun]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hilfsbereit-und-hochmotiviert-daad-preis-geht-an-studenten-aus-kamerun/</link>
                <pubDate>Wed, 28 Jun 2017 10:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hilfsbereit-und-hochmotiviert-daad-preis-geht-an-studenten-aus-kamerun/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Achombili Agharih Asango spricht vier Sprachen, schreibt meistens die beste Note in seinem Kurs und entwickelt für seine Masterarbeit gerade ein Modul für die Internationale Raumstation ISS. Die Hochschule Coburg hat den außergewöhnlichen Studenten jetzt mit dem DAAD-Preis gewürdigt.</em>&#13;
„Vielen Dank! Das ist ein sehr wichtiger Preis für mich!“, sagt Achombili Asango und verneigt sich bescheiden vor den rund 600 Gästen im Kongresshaus Rosengarten. Bei der Absolventenfeier der Hochschule Coburg wurde ihm der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) übergeben. Ausgezeichnet werden ausländische Studierende, die die deutsche Hochschulgemeinschaft besonders bereichern - in kultureller und in akademischer Hinsicht. „Herr Asango hat uns viel gegeben - mit seiner Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, seinem Interesse und seinem Humor“, betonte Prof. Dr. Gerhard Lindner, der die Laudatio hielt. &#13;
Achombili Asango studiert im internationalen Master Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology an der Hochschule Coburg. Seine Kommilitonen unterstützt er dabei, wann immer er kann. Beim Auslandssemester in Shanghai hilft er ihnen zum Beispiel, sich in der fremden Umgebung zurecht zu finden. Und er lernt zwei neue Sprachen:&nbsp; „Zurück in Deutschland überraschte er die Mitarbeiterinnen im AIMS-Büro, die gewohnt waren, mit ihm in Englisch oder in Französisch zu kommunizieren, mit Antworten in fließendem Deutsch. In Shanghai hatte er die Gelegenheit genutzt, in den obligatorischen Deutsch-Kursen seine Sprachfertigkeit massiv zu verbessern und daneben noch etwas Chinesisch zu lernen“, berichtet Lindner. &#13;
Achombili Agharih Asango stammt aus Bamenda, der drittgrößten Stadt Kameruns. Er absolvierte seinen Bachelor an der privaten, internationalen Regional Maritime University (Ghana) und den Master „Mechanical Engineering“ an der Universität Nottingham (Großbritannien). Zwischenzeitlich arbeitete er&nbsp; bei der Ghana Ports and Harbours Authority und in einem Elektrizitätswerk in Bamenda.&#13;
Während seines Studiums in Coburg leistete er ein Praktikum bei Airbus in Immenstaad am Bodensee ab. Das war so erfolgreich, dass ihm dort eine Abschlussarbeit mit dem Thema „Development of a Payload Delivery Module for the ISS“ angeboten wurde. &#13;
Den DAAD-Preis überreichten Gerhard Lindner, ehemaliger Studiengangsleiter von AIMS und Annette Stegemann, International Office. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 1000 Euro.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Achombili Agharih Asango spricht vier Sprachen, schreibt meistens die beste Note in seinem Kurs und entwickelt für seine Masterarbeit gerade ein Modul für die Internationale Raumstation ISS. Die Hochschule Coburg hat den außergewöhnlichen Studenten jetzt mit dem DAAD-Preis gewürdigt.</em>&#13;
„Vielen Dank! Das ist ein sehr wichtiger Preis für mich!“, sagt Achombili Asango und verneigt sich bescheiden vor den rund 600 Gästen im Kongresshaus Rosengarten. Bei der Absolventenfeier der Hochschule Coburg wurde ihm der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) übergeben. Ausgezeichnet werden ausländische Studierende, die die deutsche Hochschulgemeinschaft besonders bereichern - in kultureller und in akademischer Hinsicht. „Herr Asango hat uns viel gegeben - mit seiner Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, seinem Interesse und seinem Humor“, betonte Prof. Dr. Gerhard Lindner, der die Laudatio hielt. &#13;
Achombili Asango studiert im internationalen Master Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology an der Hochschule Coburg. Seine Kommilitonen unterstützt er dabei, wann immer er kann. Beim Auslandssemester in Shanghai hilft er ihnen zum Beispiel, sich in der fremden Umgebung zurecht zu finden. Und er lernt zwei neue Sprachen:&nbsp; „Zurück in Deutschland überraschte er die Mitarbeiterinnen im AIMS-Büro, die gewohnt waren, mit ihm in Englisch oder in Französisch zu kommunizieren, mit Antworten in fließendem Deutsch. In Shanghai hatte er die Gelegenheit genutzt, in den obligatorischen Deutsch-Kursen seine Sprachfertigkeit massiv zu verbessern und daneben noch etwas Chinesisch zu lernen“, berichtet Lindner. &#13;
Achombili Agharih Asango stammt aus Bamenda, der drittgrößten Stadt Kameruns. Er absolvierte seinen Bachelor an der privaten, internationalen Regional Maritime University (Ghana) und den Master „Mechanical Engineering“ an der Universität Nottingham (Großbritannien). Zwischenzeitlich arbeitete er&nbsp; bei der Ghana Ports and Harbours Authority und in einem Elektrizitätswerk in Bamenda.&#13;
Während seines Studiums in Coburg leistete er ein Praktikum bei Airbus in Immenstaad am Bodensee ab. Das war so erfolgreich, dass ihm dort eine Abschlussarbeit mit dem Thema „Development of a Payload Delivery Module for the ISS“ angeboten wurde. &#13;
Den DAAD-Preis überreichten Gerhard Lindner, ehemaliger Studiengangsleiter von AIMS und Annette Stegemann, International Office. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 1000 Euro.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Asango_DAAD-Preis_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburg ist Bayerischer Hochschulmeister]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburg-ist-bayerischer-hochschulmeister/</link>
                <pubDate>Wed, 28 Jun 2017 10:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburg-ist-bayerischer-hochschulmeister/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Einmal im Jahr treffen sich die Mitarbeiter der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften um den Bayerischen Hochschulmeister im Fußball zu ermitteln. In diesem Jahr fand die Meisterschaft an der TH Ingolstadt statt. In einem spannenden Endspiel gewann die Hochschule Coburg im Siebenmeter-Schießen gegen die TH Nürnberg mit 6:5. Die „Altherren-Mannschaft“ der Hochschule Coburg belegte den zweiten Platz. </em>&#13;
In der Siegermannschaft spielten: Jens Brückner, Stefan Dittmann, Michael Hormann, Denis Schulze, Jürgen Holzheid (Betreuer), Stefan Gast, Falk Berger, Ralf Rauch und Rene Heubach. &#13;
Die Altherren-Mannschaft setzte sich zusammen aus Robert Köhler, Viktor Kussmaul, Matthias Scheibe, Michael Fischer, Michael Schmitz, Jürgen Holzheid, Peter Emmerling und Jürgen Moser.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Einmal im Jahr treffen sich die Mitarbeiter der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften um den Bayerischen Hochschulmeister im Fußball zu ermitteln. In diesem Jahr fand die Meisterschaft an der TH Ingolstadt statt. In einem spannenden Endspiel gewann die Hochschule Coburg im Siebenmeter-Schießen gegen die TH Nürnberg mit 6:5. Die „Altherren-Mannschaft“ der Hochschule Coburg belegte den zweiten Platz. </em>&#13;
In der Siegermannschaft spielten: Jens Brückner, Stefan Dittmann, Michael Hormann, Denis Schulze, Jürgen Holzheid (Betreuer), Stefan Gast, Falk Berger, Ralf Rauch und Rene Heubach. &#13;
Die Altherren-Mannschaft setzte sich zusammen aus Robert Köhler, Viktor Kussmaul, Matthias Scheibe, Michael Fischer, Michael Schmitz, Jürgen Holzheid, Peter Emmerling und Jürgen Moser.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hochschulmeisterschaft_Fussball_1Mannschaft.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hochschulmeisterschaft_Fussball_AH_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hochschulmeisterschaft_Fussball_Coburg_Eins.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studienberatung_Kessel_Thiel_Hegner-1024x683.jpg"
                        fileSize="142560"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bioanalytik bei Summer School der University of Split]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bioanalytik-bei-summer-school-der-university-of-split/</link>
                <pubDate>Wed, 28 Jun 2017 08:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bioanalytik-bei-summer-school-der-university-of-split/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Masterstudierenden Bioanalytik sind gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Kalkhof und Prof. Dr. Matthias Noll zu Gast bei der internationalen Summer School der University of Split. Gemeinsam mit ihren kroatischen Kommiliton*innen und Professor*innen der Faculty of Science und internationalen Gästen bearbeiten sie in fünftägigen Kursen interessante bioanalytische Fragestellungen.</em>&#13;
Prof. Dr. Stefan Kalkhof leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Stjepan Orhanovic und Prof. Dr. Ivica Ljubenkov den Kurs „Mass Spectrometry – the Swiss Knife in Bioanalysis“. Prof. Dr. Matthias Noll setzt sich zusammen mit seinen kroatischen Kolleginnen mit „Bacterial spoilage in food production plants“ auseinander. Außerdem können die Studierenden an den Kurs „Genotoxicity and how to investigate it“ teilnehmen.&#13;
Die Summer School der University of Split findet vom 4. bis 8. September statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Masterstudierenden Bioanalytik sind gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Kalkhof und Prof. Dr. Matthias Noll zu Gast bei der internationalen Summer School der University of Split. Gemeinsam mit ihren kroatischen Kommiliton*innen und Professor*innen der Faculty of Science und internationalen Gästen bearbeiten sie in fünftägigen Kursen interessante bioanalytische Fragestellungen.</em>&#13;
Prof. Dr. Stefan Kalkhof leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Stjepan Orhanovic und Prof. Dr. Ivica Ljubenkov den Kurs „Mass Spectrometry – the Swiss Knife in Bioanalysis“. Prof. Dr. Matthias Noll setzt sich zusammen mit seinen kroatischen Kolleginnen mit „Bacterial spoilage in food production plants“ auseinander. Außerdem können die Studierenden an den Kurs „Genotoxicity and how to investigate it“ teilnehmen.&#13;
Die Summer School der University of Split findet vom 4. bis 8. September statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kalkhof_Labor_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Noll_Master_Bio_800_px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Master Klinische Sozialarbeit reakkreditiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/master-klinische-sozialarbeit-reakkreditiert/</link>
                <pubDate>Tue, 27 Jun 2017 07:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/master-klinische-sozialarbeit-reakkreditiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Seit 16 Jahren gibt es an der Hochschule Coburg den weiterbildenden Master-Studiengang <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=103">Klinische Sozialarbeit</a> in Kooperation mit der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Die gute Zusammenarbeit der beiden Hochschulen war auch bei der Re-Akkreditierung ein wichtiger Aspekt.</em>&#13;
Studieren in Berlin und Coburg. Für die rund 100 Studierenden, die gerade im Master Klinische Sozialarbeit studieren, ist das Alltag. „Wir haben mittlerweile den 16. Jahrgang in diesem Studiengang“, sagt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Christine Kröger. Darauf ist sie besonders stolz. Denn es zeigt, dass die Zusammenarbeit, hochschul- und bundeslandübergreifend gut funktioniert. Das hebt auch die Gutachtergruppe im Akkreditierungsbericht hervor: „Die Kooperation beider Hochschulen wird nicht nur von Seiten der Hochschulleitung und der Lehrenden als befruchtend und förderlich beschrieben, auch die Studierenden sowie die Absolventinnen und Absolventen sehen es eindeutig als Bereicherung an, verschiedene Hochschulkulturen und Traditionen kennenzulernen.“&#13;
Seit 2001 gibt es die Klinische Sozialarbeit an der Hochschule Coburg. Zwei Jahre später wurde die Kooperation mit der ASH Berlin eingerichtet. Seitdem besuchen die Studierenden die Vorlesungen abwechselnd in Coburg und in Berlin. So funktioniert auch das Akkreditierungsverfahren. Einmal koordiniert die Hochschule Coburg den Prozess, einmal die Alice-Salomon-Hochschule. &#13;
Im Studiengang Klinische Sozialarbeit eignen sich die Studierenden sozialtherapeutische Beratungskompetenzen und ein eingehendes psychosoziales Diagnostikwissen an. Der Master hat sich mittlerweile deutschlandweit einen Namen gemacht: „Unsere Studierenden kommen aus dem ganzen Bundesgebiet“, erzählt Prof. Christine Kröger. Mit der Re-Akkreditierung bestätigt ACQUIN, dass die Qualität und die Ausrichtung des Studiengangs auch in Zukunft zu den Anforderungen der Praxis passen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Seit 16 Jahren gibt es an der Hochschule Coburg den weiterbildenden Master-Studiengang <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=103">Klinische Sozialarbeit</a> in Kooperation mit der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Die gute Zusammenarbeit der beiden Hochschulen war auch bei der Re-Akkreditierung ein wichtiger Aspekt.</em>&#13;
Studieren in Berlin und Coburg. Für die rund 100 Studierenden, die gerade im Master Klinische Sozialarbeit studieren, ist das Alltag. „Wir haben mittlerweile den 16. Jahrgang in diesem Studiengang“, sagt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Christine Kröger. Darauf ist sie besonders stolz. Denn es zeigt, dass die Zusammenarbeit, hochschul- und bundeslandübergreifend gut funktioniert. Das hebt auch die Gutachtergruppe im Akkreditierungsbericht hervor: „Die Kooperation beider Hochschulen wird nicht nur von Seiten der Hochschulleitung und der Lehrenden als befruchtend und förderlich beschrieben, auch die Studierenden sowie die Absolventinnen und Absolventen sehen es eindeutig als Bereicherung an, verschiedene Hochschulkulturen und Traditionen kennenzulernen.“&#13;
Seit 2001 gibt es die Klinische Sozialarbeit an der Hochschule Coburg. Zwei Jahre später wurde die Kooperation mit der ASH Berlin eingerichtet. Seitdem besuchen die Studierenden die Vorlesungen abwechselnd in Coburg und in Berlin. So funktioniert auch das Akkreditierungsverfahren. Einmal koordiniert die Hochschule Coburg den Prozess, einmal die Alice-Salomon-Hochschule. &#13;
Im Studiengang Klinische Sozialarbeit eignen sich die Studierenden sozialtherapeutische Beratungskompetenzen und ein eingehendes psychosoziales Diagnostikwissen an. Der Master hat sich mittlerweile deutschlandweit einen Namen gemacht: „Unsere Studierenden kommen aus dem ganzen Bundesgebiet“, erzählt Prof. Christine Kröger. Mit der Re-Akkreditierung bestätigt ACQUIN, dass die Qualität und die Ausrichtung des Studiengangs auch in Zukunft zu den Anforderungen der Praxis passen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KlinSa_Master_Akkreditierung.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Preisgekrönt Sterne betrachten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/preisgekroent-sterne-betrachten/</link>
                <pubDate>Fri, 23 Jun 2017 06:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/preisgekroent-sterne-betrachten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Marius Kindler von der Hochschule Coburg designte für seine Bachelor-Arbeit ein Kamera-Teleskop ohne Okular. Für das kleine und handliche Teleskop erhielt er nun den <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://designawards.core77.com/">Core77 Designpreis</a>. In der Kategorie „Consumer Products“ erreichte er den zweiten Platz.&nbsp; </em>&#13;
Die Sterne betrachten und das ohne ein schweres Teleskop: das war die Idee von Marius Kindler. Er entwickelte ein Teleskop, das ohne Okular funktioniert. Stattdessen filmt eine darin installierte Kamera und sendet die Sequenzen und Informationen an Smartphones oder Tablets. Da die Aufnahmen an beliebig viele Geräte gesendet werden können, reicht ein Kamera-Teleskop für viele Astronomen. Das Teleskop besteht aus einer optischen Linse und einem Stabilisator. Ein Magnet befestigt das Teleskop in der Halterung, die auch auf unebenem Boden abgestellt werden kann. <br />Die passende App informiert zusätzlich über das Gesehene. Sie zeigt Beobachtungszeit, -ort und Wetter, sowie die Profildaten der Nutzer*innen an. Außerdem gibt die App Tipps zu guten Beobachtungsorten und liefert Hintergrundinformationen.<br />Prof. Gerhard Kampe von der Hochschule Coburg hat die Bachelorarbeit betreut. Marius Kindler arbeitet mittlerweile für die Agentur Yellow Design in Köln.&nbsp; &#13;
Der Core77 Design-Award wird seit 2011 an Studierende und professionelle Designer*innen vergeben. In vierzehn Kategorien zeichnet der Award besonders innovative Designprodukte aus. In der Jury sitzen 54 Designexperten aus 15 verschiedenen Ländern, die über den Award entscheiden. Dazu gehörte in diesem Jahr unter anderem Chester Chipperfield, Creative Director beim Unternehmen Tesla.&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Marius Kindler von der Hochschule Coburg designte für seine Bachelor-Arbeit ein Kamera-Teleskop ohne Okular. Für das kleine und handliche Teleskop erhielt er nun den <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://designawards.core77.com/">Core77 Designpreis</a>. In der Kategorie „Consumer Products“ erreichte er den zweiten Platz.&nbsp; </em>&#13;
Die Sterne betrachten und das ohne ein schweres Teleskop: das war die Idee von Marius Kindler. Er entwickelte ein Teleskop, das ohne Okular funktioniert. Stattdessen filmt eine darin installierte Kamera und sendet die Sequenzen und Informationen an Smartphones oder Tablets. Da die Aufnahmen an beliebig viele Geräte gesendet werden können, reicht ein Kamera-Teleskop für viele Astronomen. Das Teleskop besteht aus einer optischen Linse und einem Stabilisator. Ein Magnet befestigt das Teleskop in der Halterung, die auch auf unebenem Boden abgestellt werden kann. <br />Die passende App informiert zusätzlich über das Gesehene. Sie zeigt Beobachtungszeit, -ort und Wetter, sowie die Profildaten der Nutzer*innen an. Außerdem gibt die App Tipps zu guten Beobachtungsorten und liefert Hintergrundinformationen.<br />Prof. Gerhard Kampe von der Hochschule Coburg hat die Bachelorarbeit betreut. Marius Kindler arbeitet mittlerweile für die Agentur Yellow Design in Köln.&nbsp; &#13;
Der Core77 Design-Award wird seit 2011 an Studierende und professionelle Designer*innen vergeben. In vierzehn Kategorien zeichnet der Award besonders innovative Designprodukte aus. In der Jury sitzen 54 Designexperten aus 15 verschiedenen Ländern, die über den Award entscheiden. Dazu gehörte in diesem Jahr unter anderem Chester Chipperfield, Creative Director beim Unternehmen Tesla.&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Logo_KoBy_2015-1024x473.jpg"
                        fileSize="46971"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="473"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Aeon_Teleskop1-1024x621.jpg"
                        fileSize="94355"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="621"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Projekte der Integrativen Gesundheitsförderung international präsentiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/projekte-der-integrativen-gesundheitsfoerderung-international-praesentiert/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Jun 2017 09:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/projekte-der-integrativen-gesundheitsfoerderung-international-praesentiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Auf der Tagung der International Society of Behavioral Nutrition and Physical Activity, kurz: ISBNPA in Victoria, Kanada präsentierte Prof. Dr. Holger Hassel von der Hochschule Coburg Anfang Juni seine</em><em> laufenden Forschungsprojekte. Dazu gehören die Projekte <a title="Opens external link in new window" href="http://www.gesund-aelter-werden-mit-wirkung.de/">GeWinn </a>– Gesund älter werden mit Wirkung und <a title="Opens external link in new window" href="http://queb.capital4health.de/">QueB </a>– Qualität entwickeln mit und durch Bewegung. </em>&#13;
Die <a title="Opens external link in new window" href="https://www.isbnpa.org/">ISBNPA</a> veranstaltet jedes Jahr eine Tagung zum Thema Interventionsforschung. Gesundheitswissenschaftler*innen bietet sich so die Möglichkeit, aktuelle Projekte vorzustellen und ihre Forschung zu diskutieren. Im Fokus der diesjährigen Tagung stand die kommunale Umsetzung von Gesundheitsprojekten mit Senior*innen und Multiplikator*innen. Die vorgestellten Coburger Studien setzen das in Bayern um. <br />Die „International Society of Behavioral Nutrition and Physical Activity“ bietet jedes Jahr rund 3000 Gesundheitswissenschaftler*innen eine Plattform, um aktuelle Entwicklungen der Interventionsforschung zu diskutieren.<br />Für Prof. Hassel bot die Tagung einen eigenen Höhepunkt: Ein überraschendes Wiedersehen mit der IGF-Absolventin Barbara Thumann. Sie promoviert mittlerweile am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen. &nbsp;&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Auf der Tagung der International Society of Behavioral Nutrition and Physical Activity, kurz: ISBNPA in Victoria, Kanada präsentierte Prof. Dr. Holger Hassel von der Hochschule Coburg Anfang Juni seine</em><em> laufenden Forschungsprojekte. Dazu gehören die Projekte <a title="Opens external link in new window" href="http://www.gesund-aelter-werden-mit-wirkung.de/">GeWinn </a>– Gesund älter werden mit Wirkung und <a title="Opens external link in new window" href="http://queb.capital4health.de/">QueB </a>– Qualität entwickeln mit und durch Bewegung. </em>&#13;
Die <a title="Opens external link in new window" href="https://www.isbnpa.org/">ISBNPA</a> veranstaltet jedes Jahr eine Tagung zum Thema Interventionsforschung. Gesundheitswissenschaftler*innen bietet sich so die Möglichkeit, aktuelle Projekte vorzustellen und ihre Forschung zu diskutieren. Im Fokus der diesjährigen Tagung stand die kommunale Umsetzung von Gesundheitsprojekten mit Senior*innen und Multiplikator*innen. Die vorgestellten Coburger Studien setzen das in Bayern um. <br />Die „International Society of Behavioral Nutrition and Physical Activity“ bietet jedes Jahr rund 3000 Gesundheitswissenschaftler*innen eine Plattform, um aktuelle Entwicklungen der Interventionsforschung zu diskutieren.<br />Für Prof. Hassel bot die Tagung einen eigenen Höhepunkt: Ein überraschendes Wiedersehen mit der IGF-Absolventin Barbara Thumann. Sie promoviert mittlerweile am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen. &nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Konferenz_Prof._Hassel-1024x768.jpg"
                        fileSize="182133"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[ZukunftsDesign goes China]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zukunftsdesign-goes-china/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Jun 2017 07:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zukunftsdesign-goes-china/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Masterstudiengang ZukunftsDesign hatte Besuch aus China. Auf Einladung von Prof. Dr. Xun Luo kamen Professor Hu Yu und Assistenz-Professorin Jingwei Wu von der Tsinghua Universität Peking an die Hochschule Coburg. Sie tauschten sich darüber aus, auf welchen Gebieten beide Hochschulen künftig zusammenarbeiten können.</em> &#13;
Prof. Dr. Xun Luo lehrt seit Anfang 2017 im Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg. Er kommt aus der chinesischen Provinz Sichuan und promovierte an der Universität Jena im Bereich Interkultureller Wirtschaftskommunikation. Um die Internationalisierung der Hochschule und des Studiengangs ZukunftsDesign weiter auszubauen, lud er Prof. Hu Yu und Prof. Jingwei Wu an die Hochschule Coburg ein. Beide lehren an der School of Journalism and Communication der Tsinghua Universität in Peking. &#13;
Die Tsinghua Universität steht seit Jahren auf Platz 1 des chinesischen Hochschulrankings und belegt im Times Higher Education World University Ranking 2017 Rang 35. &#13;
Vizepräsident Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster stellte den Gästen die Hochschule Coburg vor. Er wies besonders auf die Bedeutung der Praxisorientierung hin und stieß damit bei den beiden chinesischen Gästen auf großes Interesse.&#13;
Wie Prof. Jingwei Wu erläuterte, gehört die Tsinghua Universität mit ihren 47.000 Studierenden zu den großen chinesischen Universitäten. Sie hat an der FU Berlin promoviert und möchte jetzt dazu beitragen, den Blick ihrer chinesischen Kolleginnen und Kollegen nach Europa zu richten. Die Tsinghua Universität wurde 1911 von Amerikanern gegründet und hat daher traditionell viele gemeinsame Projekte mit amerikanischen Universitäten und Unternehmen.&#13;
Bei einem Besuch am InnovationsCampus Kronach informierten sich die Gäste außerdem über das Konzept des Masterstudiengangs ZukunftsDesign. Und sie loteten Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus. So bietet die Tsinghua School of Journalism and Communication einmal jährlich eine Summer School zum Thema Innovation an. Die Gäste zeigten sich zudem an einer Zusammenarbeit in den technischen Studiengängen interessiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Masterstudiengang ZukunftsDesign hatte Besuch aus China. Auf Einladung von Prof. Dr. Xun Luo kamen Professor Hu Yu und Assistenz-Professorin Jingwei Wu von der Tsinghua Universität Peking an die Hochschule Coburg. Sie tauschten sich darüber aus, auf welchen Gebieten beide Hochschulen künftig zusammenarbeiten können.</em> &#13;
Prof. Dr. Xun Luo lehrt seit Anfang 2017 im Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg. Er kommt aus der chinesischen Provinz Sichuan und promovierte an der Universität Jena im Bereich Interkultureller Wirtschaftskommunikation. Um die Internationalisierung der Hochschule und des Studiengangs ZukunftsDesign weiter auszubauen, lud er Prof. Hu Yu und Prof. Jingwei Wu an die Hochschule Coburg ein. Beide lehren an der School of Journalism and Communication der Tsinghua Universität in Peking. &#13;
Die Tsinghua Universität steht seit Jahren auf Platz 1 des chinesischen Hochschulrankings und belegt im Times Higher Education World University Ranking 2017 Rang 35. &#13;
Vizepräsident Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster stellte den Gästen die Hochschule Coburg vor. Er wies besonders auf die Bedeutung der Praxisorientierung hin und stieß damit bei den beiden chinesischen Gästen auf großes Interesse.&#13;
Wie Prof. Jingwei Wu erläuterte, gehört die Tsinghua Universität mit ihren 47.000 Studierenden zu den großen chinesischen Universitäten. Sie hat an der FU Berlin promoviert und möchte jetzt dazu beitragen, den Blick ihrer chinesischen Kolleginnen und Kollegen nach Europa zu richten. Die Tsinghua Universität wurde 1911 von Amerikanern gegründet und hat daher traditionell viele gemeinsame Projekte mit amerikanischen Universitäten und Unternehmen.&#13;
Bei einem Besuch am InnovationsCampus Kronach informierten sich die Gäste außerdem über das Konzept des Masterstudiengangs ZukunftsDesign. Und sie loteten Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus. So bietet die Tsinghua School of Journalism and Communication einmal jährlich eine Summer School zum Thema Innovation an. Die Gäste zeigten sich zudem an einer Zusammenarbeit in den technischen Studiengängen interessiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hochschule_Chinesische_Gaeste_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZukunftsDesign_Chinesische_Gaeste_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gemeinsam aktiv älter werden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gemeinsam-aktiv-aelter-werden/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Jun 2017 04:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gemeinsam-aktiv-aelter-werden/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ausgewogen essen, spazieren gehen und Freunde treffen: Die kleinen Dinge sind wichtig, um gesund zu bleiben. Dafür treffen sich regelmäßig zehn Senior*innen in Rödental im Landkreis Coburg. Anlass bietet ein Forschungsprojekt des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Wie kann ich meine Gesundheit in die eigenen Hände nehmen? Das lernt momentan eine Gruppe von Senior*innen in Rödental. Sie wollen ihren Alltag gesünder gestalten. Ausgangspunkt ist das Forschungsprojekt „Gesund älter werden mit Wirkung“ des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Prof. Dr. Holger Hassel</a> entwickelte mit seinem Team ein Gruppenprogramm, um die Gesundheitskompetenz von Menschen ab 60 Jahren zu fördern. Gesundheitskompetenz bedeutet dabei, das eigene Leben gesundheitsförderlich gestalten zu können. Dafür ist es notwendig, passende Informationen zu finden, richtig einzuschätzen und im Alltag umzusetzen. &#13;
<strong>Kompetent für die Gesundheit</strong>&#13;
Monika Stommel leitet ehrenamtlich die Gruppe in Rödental. „Das Thema betrifft mich selbst ja auch“ sagt sie. Die Seniorin gestaltet das Treffen mit den Teilnehmer*innen entlang eines Modulhandbuchs, das vom Projektteam in Zusammenarbeit mit den Senior*innen entwickelt wurde. Sie ist eine von insgesamt 36 Gruppenleiter*innen des Programms. In einer Schulung lernte sie vorher, wie sie eine Stunde aufbauen und eine Diskussion leiten kann. &#13;
Die Atmosphäre ist locker in Rödental. Es wird viel gelacht, während sich die Teilnehmer*innen darüber austauschen, wie man sich mehr bewegen könnte. „Die Treppe anstatt den Aufzug nehmen oder das Auto auch mal stehenlassen, sind da erste Schritte“ sagt eine Teilnehmerin. <br />Auch Übungen gegen einen steifen Nacken oder schmerzenden Rücken probieren die Teilnehmer*innen aus. Gemeinsam ziehen sie Gummiringe auseinander, balancieren auf einem Bein und lassen die Schultern kreisen. Diese kleinen Übungen bringen den Kreislauf in Schwung und erhöhen die Konzentration.<br />In Gruppenarbeit sammeln die Senior*innen anschließend Bewegungsangebote der Kommune und überlegen, welche Anlaufstellen es für Interessierte gibt. &#13;
Für die Teilnehmer*innen ist das Programm eine Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Es bietet Anlass, zusammenzukommen. Schon längst treffen sich die Teilnehmer*innen auch im privaten Rahmen. Sandra Nold, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften, freut sich darüber besonders. „Wir möchten nicht nur die Gesundheitskompetenz fördern, sondern auch einen Anstoß zur Begegnung bieten, der sich auch nach dem Abschluss des Programms fortsetzt“. Soziale Beziehungen sind immerhin ein wichtiger Eckpfeiler für ein gesundes Leben.&nbsp; &#13;
<strong>Umgang mit neuen Medien üben</strong>&#13;
Neben gesunder Ernährung, Bewegung und Entspannung steht in Rödental auch der Umgang mit Tablet und Smartphone auf dem Programm. Die Teilnehmer*innen suchen Gesundheitsinformationen im Internet und trainieren, die Vertrauenswürdigkeit der Seiten einzuschätzen. Zum Projekt gehört auch die „GeWinn-App“, die in Zusammenarbeit mit einer Softwareentwicklungsfirma entstanden ist. Als „Gesundheitsnavi“ hilft die App, sich zu informieren und in der Kommune zurechtzufinden. Die Senior*innen markieren relevante Orte in der Gemeinde, beschreiben und bewerten sie. Die App wird im Laufe des Programms gefüllt und im Anschluss der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. &#13;
Das Gruppenprogramm&nbsp; „Das tut mir gut! Gemeinsam aktiv und gesund älter werden“ ist Teil des Verbundprojekts „Gesund älter werden mit Wirkung“ (GeWinn) der Hochschulen Coburg und Magdeburg-Stendal sowie der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im Rahmen des Projektes kooperiert die Hochschule Coburg mit den vier bayerischen Landkreisen Ansbach, Coburg, Passau und Würzburg. In diesen wird das Programm umgesetzt. Die Hochschule Magdeburg-Stendal führt das Programm im Raum Magdeburg durch. 300&nbsp;Senior*innen in 26 Gruppen nehmen an dem Programm teil.<ins></ins><br />Das Programm läuft noch bis März 2018. Im Anschluss werten die Hochschulen das Programm aus. Sie erforschen: Gehen die Personen nun anders mit ihrer Gesundheit oder ihren chronischen Erkrankungen um? Fühlen sie sich nun wohler und gesünder als vorher? Hat sich das gesellschaftliche Leben verändert? Wie hat sich die Lebensqualität verbessert? Und: Ist die Nutzung von Tablet und Smartphone und das Interesse daran gestiegen? Weitere Informationen über das Projekt gibt es auf der Homepage von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.gesund-aelter-werden-mit-wirkung.de/">„Gesund älter werden mit Wirkung“</a>. &nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ausgewogen essen, spazieren gehen und Freunde treffen: Die kleinen Dinge sind wichtig, um gesund zu bleiben. Dafür treffen sich regelmäßig zehn Senior*innen in Rödental im Landkreis Coburg. Anlass bietet ein Forschungsprojekt des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Wie kann ich meine Gesundheit in die eigenen Hände nehmen? Das lernt momentan eine Gruppe von Senior*innen in Rödental. Sie wollen ihren Alltag gesünder gestalten. Ausgangspunkt ist das Forschungsprojekt „Gesund älter werden mit Wirkung“ des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Prof. Dr. Holger Hassel</a> entwickelte mit seinem Team ein Gruppenprogramm, um die Gesundheitskompetenz von Menschen ab 60 Jahren zu fördern. Gesundheitskompetenz bedeutet dabei, das eigene Leben gesundheitsförderlich gestalten zu können. Dafür ist es notwendig, passende Informationen zu finden, richtig einzuschätzen und im Alltag umzusetzen. &#13;
<strong>Kompetent für die Gesundheit</strong>&#13;
Monika Stommel leitet ehrenamtlich die Gruppe in Rödental. „Das Thema betrifft mich selbst ja auch“ sagt sie. Die Seniorin gestaltet das Treffen mit den Teilnehmer*innen entlang eines Modulhandbuchs, das vom Projektteam in Zusammenarbeit mit den Senior*innen entwickelt wurde. Sie ist eine von insgesamt 36 Gruppenleiter*innen des Programms. In einer Schulung lernte sie vorher, wie sie eine Stunde aufbauen und eine Diskussion leiten kann. &#13;
Die Atmosphäre ist locker in Rödental. Es wird viel gelacht, während sich die Teilnehmer*innen darüber austauschen, wie man sich mehr bewegen könnte. „Die Treppe anstatt den Aufzug nehmen oder das Auto auch mal stehenlassen, sind da erste Schritte“ sagt eine Teilnehmerin. <br />Auch Übungen gegen einen steifen Nacken oder schmerzenden Rücken probieren die Teilnehmer*innen aus. Gemeinsam ziehen sie Gummiringe auseinander, balancieren auf einem Bein und lassen die Schultern kreisen. Diese kleinen Übungen bringen den Kreislauf in Schwung und erhöhen die Konzentration.<br />In Gruppenarbeit sammeln die Senior*innen anschließend Bewegungsangebote der Kommune und überlegen, welche Anlaufstellen es für Interessierte gibt. &#13;
Für die Teilnehmer*innen ist das Programm eine Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Es bietet Anlass, zusammenzukommen. Schon längst treffen sich die Teilnehmer*innen auch im privaten Rahmen. Sandra Nold, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften, freut sich darüber besonders. „Wir möchten nicht nur die Gesundheitskompetenz fördern, sondern auch einen Anstoß zur Begegnung bieten, der sich auch nach dem Abschluss des Programms fortsetzt“. Soziale Beziehungen sind immerhin ein wichtiger Eckpfeiler für ein gesundes Leben.&nbsp; &#13;
<strong>Umgang mit neuen Medien üben</strong>&#13;
Neben gesunder Ernährung, Bewegung und Entspannung steht in Rödental auch der Umgang mit Tablet und Smartphone auf dem Programm. Die Teilnehmer*innen suchen Gesundheitsinformationen im Internet und trainieren, die Vertrauenswürdigkeit der Seiten einzuschätzen. Zum Projekt gehört auch die „GeWinn-App“, die in Zusammenarbeit mit einer Softwareentwicklungsfirma entstanden ist. Als „Gesundheitsnavi“ hilft die App, sich zu informieren und in der Kommune zurechtzufinden. Die Senior*innen markieren relevante Orte in der Gemeinde, beschreiben und bewerten sie. Die App wird im Laufe des Programms gefüllt und im Anschluss der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. &#13;
Das Gruppenprogramm&nbsp; „Das tut mir gut! Gemeinsam aktiv und gesund älter werden“ ist Teil des Verbundprojekts „Gesund älter werden mit Wirkung“ (GeWinn) der Hochschulen Coburg und Magdeburg-Stendal sowie der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im Rahmen des Projektes kooperiert die Hochschule Coburg mit den vier bayerischen Landkreisen Ansbach, Coburg, Passau und Würzburg. In diesen wird das Programm umgesetzt. Die Hochschule Magdeburg-Stendal führt das Programm im Raum Magdeburg durch. 300&nbsp;Senior*innen in 26 Gruppen nehmen an dem Programm teil.<ins></ins><br />Das Programm läuft noch bis März 2018. Im Anschluss werten die Hochschulen das Programm aus. Sie erforschen: Gehen die Personen nun anders mit ihrer Gesundheit oder ihren chronischen Erkrankungen um? Fühlen sie sich nun wohler und gesünder als vorher? Hat sich das gesellschaftliche Leben verändert? Wie hat sich die Lebensqualität verbessert? Und: Ist die Nutzung von Tablet und Smartphone und das Interesse daran gestiegen? Weitere Informationen über das Projekt gibt es auf der Homepage von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.gesund-aelter-werden-mit-wirkung.de/">„Gesund älter werden mit Wirkung“</a>. &nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GeWinn_Roedental-1024x683.jpg"
                        fileSize="128401"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gewinn_Roedental_Diskussion-1024x692.jpg"
                        fileSize="136177"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kompetent führen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kompetent-fuehren/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Jun 2017 12:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kompetent-fuehren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie sieht gute Führung aus? Wie hole ich das Beste aus meinen Mitarbeiter*innen heraus? Ralf de Bruyn von der Habermaaß GmbH, Bad Rodach, beantwortete diese Frage im Rahmen der Vortragsreihe „Personalpraxis im Dialog“ der Fakultät Betriebswirtschaft</em>.&#13;
Ralf de Bruyn studierte ursprünglich Sportwissenschaften. Heute ist er Geschäftsführer Personal beim Unternehmen Habermaaß GmbH, kurz: HABA. Seine Aufgabe dort: Ein Personalentwicklungskonzept erstellen, das dem Wachstum der Firma und den sich schnell verändernden Märkten durchs Internet gerecht wird. „Das Problem ist, dass die besten Fachleute nicht immer zwingend gute Führungskräfte sind“ sagt Ralf de Bruyn. Die beste Fachkraft zu befördern, ist daher nicht immer die beste Lösung. Bei HABA durchlaufen die Vorgesetzten Kompetenzschulungen und lernen auf Klausurtagungen Methoden der disziplinarischen Führung. Auch die Mitarbeiter werden geschult. Sie lernen, realistische Erwartungen an ihre Führungskraft zu stellen. &#13;
Dafür hat Ralf de Bruyn regelmäßige Mitarbeiterentwicklungsgespräche bei HABA eingeführt. Dabei steht die Leistung des Mitarbeiters nicht im Zentrum des Gesprächs. Vielmehr ist das Gespräch ein konstruktiver Austausch über Weiterbildungsmöglichkeiten und Wünsche des Mitarbeiters. „Negative Kritik allein bringt einen nicht weiter“ sagt Ralf de Bruyn. „In den seltensten Fällen ist nach harscher Kritik ein unbelastetes Weiterarbeiten möglich.“<br />Und wenn die Leistung des Mitarbeiters doch mal ungenügend ist? Vor einem Trennungsprozess wird geprüft, ob das Potenzial des Mitarbeiters womöglich anderswo verwirklicht werden kann. Wichtig ist vor allem eine Übereinstimmung mit den Werten des Unternehmens.<br />„Wohin einen der Weg führt, weiß man im Berufsleben vorher häufig nicht“ erklärt der ehemalige Sportwissenschaftler und rät den Studierenden offen für Entwicklungen auf dem Karriereweg zu sein. &#13;
In der Vortragsreihe &quot;Personalpraxis im Dialog&quot; holt <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaft/personen/prof-dr-hedwig-schmid.html">Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> aus der Fakultät Wirtschaft regelmäßig Personalspezialisten an die Hochschule. Die Vorträge sind kostenfrei. Der nächste <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/news/News/detail/aus-dem-alltag-einer-change-managerin.html">Vortrag </a>ist am 29. Juni 2017, 10:00 Uhr im Dr. Schneider-Hörsaal 5-002. Renate Behrends, Corporate Change Managerin bei Rohde&amp;Schwarz München berichtet aus ihrem Arbeitsalltag als Change-Managerin.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie sieht gute Führung aus? Wie hole ich das Beste aus meinen Mitarbeiter*innen heraus? Ralf de Bruyn von der Habermaaß GmbH, Bad Rodach, beantwortete diese Frage im Rahmen der Vortragsreihe „Personalpraxis im Dialog“ der Fakultät Betriebswirtschaft</em>.&#13;
Ralf de Bruyn studierte ursprünglich Sportwissenschaften. Heute ist er Geschäftsführer Personal beim Unternehmen Habermaaß GmbH, kurz: HABA. Seine Aufgabe dort: Ein Personalentwicklungskonzept erstellen, das dem Wachstum der Firma und den sich schnell verändernden Märkten durchs Internet gerecht wird. „Das Problem ist, dass die besten Fachleute nicht immer zwingend gute Führungskräfte sind“ sagt Ralf de Bruyn. Die beste Fachkraft zu befördern, ist daher nicht immer die beste Lösung. Bei HABA durchlaufen die Vorgesetzten Kompetenzschulungen und lernen auf Klausurtagungen Methoden der disziplinarischen Führung. Auch die Mitarbeiter werden geschult. Sie lernen, realistische Erwartungen an ihre Führungskraft zu stellen. &#13;
Dafür hat Ralf de Bruyn regelmäßige Mitarbeiterentwicklungsgespräche bei HABA eingeführt. Dabei steht die Leistung des Mitarbeiters nicht im Zentrum des Gesprächs. Vielmehr ist das Gespräch ein konstruktiver Austausch über Weiterbildungsmöglichkeiten und Wünsche des Mitarbeiters. „Negative Kritik allein bringt einen nicht weiter“ sagt Ralf de Bruyn. „In den seltensten Fällen ist nach harscher Kritik ein unbelastetes Weiterarbeiten möglich.“<br />Und wenn die Leistung des Mitarbeiters doch mal ungenügend ist? Vor einem Trennungsprozess wird geprüft, ob das Potenzial des Mitarbeiters womöglich anderswo verwirklicht werden kann. Wichtig ist vor allem eine Übereinstimmung mit den Werten des Unternehmens.<br />„Wohin einen der Weg führt, weiß man im Berufsleben vorher häufig nicht“ erklärt der ehemalige Sportwissenschaftler und rät den Studierenden offen für Entwicklungen auf dem Karriereweg zu sein. &#13;
In der Vortragsreihe &quot;Personalpraxis im Dialog&quot; holt <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaft/personen/prof-dr-hedwig-schmid.html">Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> aus der Fakultät Wirtschaft regelmäßig Personalspezialisten an die Hochschule. Die Vorträge sind kostenfrei. Der nächste <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/news/News/detail/aus-dem-alltag-einer-change-managerin.html">Vortrag </a>ist am 29. Juni 2017, 10:00 Uhr im Dr. Schneider-Hörsaal 5-002. Renate Behrends, Corporate Change Managerin bei Rohde&amp;Schwarz München berichtet aus ihrem Arbeitsalltag als Change-Managerin.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Personalpraxis_im_Dialog_Haba-1024x683.jpg"
                        fileSize="70753"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Druckluft an der Karriere arbeiten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-druckluft-an-der-karriere-arbeiten/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Jun 2017 06:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-druckluft-an-der-karriere-arbeiten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Coburger Unternehmen KAESER KOMPRESSOREN ist Marktführer in Sachen Druckluft. Wie die Zusammenarbeit über Fächergrenzen hinweg in der Firma klappt, erzählten Mitarbeiter*innen bei der Veranstaltung „Hochschule und Unternehmer im Dialog“ an der Hochschule Coburg. Sie findet jedes Jahr in Kooperation mit dem Verband bayme vbm an der Hochschule statt. </em>&#13;
1919 gegründet, 5.500 Mitarbeiter weltweit, Produktion in drei Werken in Deutschland, Vertrieb in 100 Länder weltweit: das sind die harten Fakten zum Unternehmen KAESER. Mit der Hochschule Coburg verbindet KAESER bereits eine intensive Zusammenarbeit. Aktuell steht zum Beispiel ein Kompressor des Unternehmens an der Hochschule für das Forschungsprojekt Green Factory. „Druckluft braucht man beinahe überall. In der Industrie, beim Reifenwechsel und in der Zahnarztpraxis“ erklärt Dr. Rolf Eberwein, Leiter des Personal- und Sozialwesen bei KAESER.<br />Auch zahlreiche Absolvent*innen der Hochschule Coburg arbeiten mittlerweile bei KAESER. So zum Beispiel Anja Seitz: Die Projektingenieurin studierte Maschinenbau an der Hochschule Coburg. Heute gibt sie selbst Lehrveranstaltungen an der Hochschule und betreut das Forscherinnencamp, das im Sommer an der Hochschule stattfindet. Für KAESER arbeitet sie nun bereits seit 22 Jahren.&#13;
Nach der Vorstellung von Firmenseite kommen Studierende der Hochschule Coburg auf die Bühne und stellen ihre Fragen. Miriam Lange, Studentin der Integrativen Gesundheitsförderung, interessiert sich besonders für die betriebliche Gesundheitsfürsorge von KAESER. Dr. Rolf Eberwein sagt: „Bei KAESER steht der ganze Mensch im Zentrum“. Erst kürzlich habe man daher auf höhenverstellbare Schreibtische umgerüstet.<br />Robert Rammler, Student des Master Betriebswirtschaft, interessiert sich für den Einfluss der weltpolitischen Lage auf das Unternehmen. Was ändert sich durch die Wahl Trumps oder den Brexit? Sascha Schmidt, Key Account Manager für den internationalen Verkauf, war schon in mehr als 40 Ländern für KAESER unterwegs. Er ist immer wieder mit gesellschaftlichen und politischen Krisen vor Ort konfrontiert. „Ein Unternehmen muss stabil genug sein, damit umgehen zu können. KAESER schafft das gut. Druckluft braucht man schließlich immer“ sagt er.&#13;
„Wir wollen Oberfranken auch als attraktive Region für zukünftige Arbeitnehmer präsentieren“ sagt Patrick Püttner, Geschäftsführer von bayme vbm Oberfranken. Im Anschluss an die offizielle Veranstaltung konnten die Studierenden und Interessierten im zwanglosen Gespräch über Karrieremöglichkeiten bei KAESER sprechen.&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Coburger Unternehmen KAESER KOMPRESSOREN ist Marktführer in Sachen Druckluft. Wie die Zusammenarbeit über Fächergrenzen hinweg in der Firma klappt, erzählten Mitarbeiter*innen bei der Veranstaltung „Hochschule und Unternehmer im Dialog“ an der Hochschule Coburg. Sie findet jedes Jahr in Kooperation mit dem Verband bayme vbm an der Hochschule statt. </em>&#13;
1919 gegründet, 5.500 Mitarbeiter weltweit, Produktion in drei Werken in Deutschland, Vertrieb in 100 Länder weltweit: das sind die harten Fakten zum Unternehmen KAESER. Mit der Hochschule Coburg verbindet KAESER bereits eine intensive Zusammenarbeit. Aktuell steht zum Beispiel ein Kompressor des Unternehmens an der Hochschule für das Forschungsprojekt Green Factory. „Druckluft braucht man beinahe überall. In der Industrie, beim Reifenwechsel und in der Zahnarztpraxis“ erklärt Dr. Rolf Eberwein, Leiter des Personal- und Sozialwesen bei KAESER.<br />Auch zahlreiche Absolvent*innen der Hochschule Coburg arbeiten mittlerweile bei KAESER. So zum Beispiel Anja Seitz: Die Projektingenieurin studierte Maschinenbau an der Hochschule Coburg. Heute gibt sie selbst Lehrveranstaltungen an der Hochschule und betreut das Forscherinnencamp, das im Sommer an der Hochschule stattfindet. Für KAESER arbeitet sie nun bereits seit 22 Jahren.&#13;
Nach der Vorstellung von Firmenseite kommen Studierende der Hochschule Coburg auf die Bühne und stellen ihre Fragen. Miriam Lange, Studentin der Integrativen Gesundheitsförderung, interessiert sich besonders für die betriebliche Gesundheitsfürsorge von KAESER. Dr. Rolf Eberwein sagt: „Bei KAESER steht der ganze Mensch im Zentrum“. Erst kürzlich habe man daher auf höhenverstellbare Schreibtische umgerüstet.<br />Robert Rammler, Student des Master Betriebswirtschaft, interessiert sich für den Einfluss der weltpolitischen Lage auf das Unternehmen. Was ändert sich durch die Wahl Trumps oder den Brexit? Sascha Schmidt, Key Account Manager für den internationalen Verkauf, war schon in mehr als 40 Ländern für KAESER unterwegs. Er ist immer wieder mit gesellschaftlichen und politischen Krisen vor Ort konfrontiert. „Ein Unternehmen muss stabil genug sein, damit umgehen zu können. KAESER schafft das gut. Druckluft braucht man schließlich immer“ sagt er.&#13;
„Wir wollen Oberfranken auch als attraktive Region für zukünftige Arbeitnehmer präsentieren“ sagt Patrick Püttner, Geschäftsführer von bayme vbm Oberfranken. Im Anschluss an die offizielle Veranstaltung konnten die Studierenden und Interessierten im zwanglosen Gespräch über Karrieremöglichkeiten bei KAESER sprechen.&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kaeser_Gespraechsrunde-1024x692.jpg"
                        fileSize="98679"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kaesert_Spruehstation-1024x683.jpg"
                        fileSize="203632"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kaeser_Grillabend-1024x683.jpg"
                        fileSize="165665"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Jede Fakultät tickt bei Promotionen anders]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jede-fakultaet-tickt-bei-promotionen-anders/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Jun 2017 04:26:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jede-fakultaet-tickt-bei-promotionen-anders/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nicht nur im Studium gibt es fachlich-kulturelle Unterschiede zwischen den einzelnen Fachrichtungen. Die Unterschiede gibt es auch, wenn es um die Promotion geht. Dies verdeutlichte Dr. Marcus Müller im letzten Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ der Hochschule Coburg.</em> </p>&#13;
<p>Dr. Marcus Müller hat seine Doktorarbeit im Fach „Ägyptologie“ geschrieben. Und er war bis 2010 Vorsitzender von <a href="http://www.thesis.de/" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window">THESIS</a>, einem deutschlandweiten, interdisziplinären Netzwerk für Promovierende und Promovierte. Das Netzwerk fördert den Austausch zwischen ihnen und bietet u.a. Seminare zum Thema „Promotion“. </p>&#13;
<p>Bei seinem Besuch an der Hochschule Coburg wollte Dr. Müller die Doktorandinnen und Doktoranden für die fachkulturellen Unterschiede in der Promotion sensibilisieren. So sind beispielsweise Dissertationsart (Monographie oder kumulativ), Dauer der Promotion, Länge der Dissertation, wissenschaftlicher Anspruch oder Betreuungsintensität je nach Fachrichtung unterschiedlich. Dr. Müller forderte seine Zuhörerinnen und Zuhörer auf, sich mit der eigenen Fächerkultur auseinander zu setzen, sich selbst einzuschätzen und untereinander auszutauschen. </p>&#13;
<p>Der Kontakt zu Dr. Müller kam über <a href="t3://page?uid=444" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> aus der Fakultät Wirtschaft zustande. Prof. Kraft ist ebenfalls im Netzwerk THESIS aktiv und dessen Ansprechpartner an der Hochschule Coburg. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nicht nur im Studium gibt es fachlich-kulturelle Unterschiede zwischen den einzelnen Fachrichtungen. Die Unterschiede gibt es auch, wenn es um die Promotion geht. Dies verdeutlichte Dr. Marcus Müller im letzten Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ der Hochschule Coburg.</em> </p>&#13;
<p>Dr. Marcus Müller hat seine Doktorarbeit im Fach „Ägyptologie“ geschrieben. Und er war bis 2010 Vorsitzender von <a href="http://www.thesis.de/" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window">THESIS</a>, einem deutschlandweiten, interdisziplinären Netzwerk für Promovierende und Promovierte. Das Netzwerk fördert den Austausch zwischen ihnen und bietet u.a. Seminare zum Thema „Promotion“. </p>&#13;
<p>Bei seinem Besuch an der Hochschule Coburg wollte Dr. Müller die Doktorandinnen und Doktoranden für die fachkulturellen Unterschiede in der Promotion sensibilisieren. So sind beispielsweise Dissertationsart (Monographie oder kumulativ), Dauer der Promotion, Länge der Dissertation, wissenschaftlicher Anspruch oder Betreuungsintensität je nach Fachrichtung unterschiedlich. Dr. Müller forderte seine Zuhörerinnen und Zuhörer auf, sich mit der eigenen Fächerkultur auseinander zu setzen, sich selbst einzuschätzen und untereinander auszutauschen. </p>&#13;
<p>Der Kontakt zu Dr. Müller kam über <a href="t3://page?uid=444" class="internal-link" title="Opens internal link in current window">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> aus der Fakultät Wirtschaft zustande. Prof. Kraft ist ebenfalls im Netzwerk THESIS aktiv und dessen Ansprechpartner an der Hochschule Coburg. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mueller_Marcus_Dr_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Informatiker erreicht 2. Platz bei IT-Absolventenpreis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-informatiker-erreicht-2-platz-bei-it-absolventenpreis/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Jun 2017 11:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-informatiker-erreicht-2-platz-bei-it-absolventenpreis/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Drei Abschlussarbeiten oberfränkischer Informatikstudenten wurden mit dem Absolventenpreis 2017 des IT-Clusters Oberfranken ausgezeichnet. Platz 1 (3.000 EUR) erhielt </em><em>Kevin Dietrich, Bachelor-Absolvent der Hochschule Hof. Mit Platz 2 (2.000 EUR) wurde Alexander Ockel von der Hochschule Coburg für seine Masterarbeit ausgezeichnet. Platz 3 (1.000 EUR) ging an Jérôme Jetter von der Universität Bayreuth. </em> &#13;
Kevin Dietrich (1. Preis) von der Hochschule Hof setzte sich in seiner Bachelorarbeit mit neuronalen Netze auseinander. Er nutzte sie, um für das mittelständische Textilunternehmen Frankenwälder E. Held GmbH &amp; Co. KG aus Münchberg den Absatz von Bekleidungsstücken vorherzusagen.&#13;
Alexander Ockel (2. Preis) von der Hochschule Coburg befasste sich in seiner Masterarbeit mit industriellen Steuerungen. Es ging ihm darum, Informationen industrieller Steuerungen aus dem Hause Siemens, so genannten Simatics-Steuerungen, flexibel und optimal lesbar auf Smartphones und Tablets darzustellen. Mit einem Blick aufs Handy sieht der Mitarbeiter zum Beispiel, ob eine Maschine in einer Fabrik am anderen Ende der Welt gerade reibungslos funktioniert, ob eine Störung droht und mit welchen Leistungsparametern die Anlage arbeitet. Die Masterarbeit wurde von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=489">Prof. Dr. Thomas Wieland </a>betreut. &#13;
Der Absolventenpreis des IT-Clusters Oberfranken für die beste Abschlussarbeit in der Informatik an den oberfränkischen Hochschulen wurde in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben. Die Informatiker der Hochschule Coburg waren dabei besonders erfolgreich und konnten in jedem Jahr mindestens einen Preis einheimsen.&#13;
Jérôme Jetter (3. Preis) von der Universität Bayreuth verfasste seine Masterarbeit in Kooperation mit der Robert Bosch GmbH. Bei den Augmented Reality Anwendungen von Bosch geht es darum, handfeste Tätigkeiten mit Informationstechnologie zu unterstützen. Ein Techniker steht zum Beispiel vor einer offenen Motorhaube und hält sein Tablett mit Kamera über den Motorraum. Die Kamera zeigt das Bild des Motorraums, und die Software auf dem Tablet spielt Informationen zu den verbauten Bosch-Teilen in das Bild ein. Das Bild der Kamera und in der Software hinterlegte technische Zeichnungen verbinden sich zu einem Bild. Auf diese Weise findet der Techniker leicht fehlerhafte Baugruppen und kann diese reparieren. Jérôme Jetter hat in seiner Arbeit ermittelt, welche Kriterien solche Systeme optimal nutzbar machen. Aufbauend auf seiner Masterarbeit werden heute weltweit alle Augmented-Reality-Projekte von Bosch bewertet. &#13;
<strong>IT-Cluster Oberfranken e.V.</strong>&#13;
Im Verein IT-Cluster Oberfranken e.V. haben sich oberfrankenweit Unternehmen und Institutionen der IT-Branche zu einem spezialisierten regionalen Netzwerk zusammen, der Vorteile für alle beteiligten Akteure schafft. Ziel ist es, über das Netzwerk ein Wissens- und Wachstumspool zu schaffen, mit dem es gelingt, die Produktivität in der IT-Branche zu erhöhen und zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen.&#13;
<strong>Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft</strong>&#13;
Die Jury des IT-Clusters zur Auswahl des Absolventenpreises setzt sich aus Vertretern der Wirtschaft und der Wissenschaft zusammen. Für die Wissenschaft saßen in der Jury: Prof. Dr. Torsten Eymann, Universität Bayreuth, Prof. Dr. Richard Göbel, Hochschule Hof, Prof. Dr. Andreas Henrich, Universität Bamberg, und Prof. Volkhard Pfeiffer, Hochschule Coburg. Die Wirtschaft war vertreten durch Thomas Feike, VLEXsoftware+consulting GmbH, Kulmbach, Dr. Markus Diehl, Vierling Production GmbH, Ebermannstadt, Torsten Wabnitz, Wabnitz IT &amp; Media Company GmbH, Bayreuth, und Jörg Wurzbacher, Lansco GmbH, Hof.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Drei Abschlussarbeiten oberfränkischer Informatikstudenten wurden mit dem Absolventenpreis 2017 des IT-Clusters Oberfranken ausgezeichnet. Platz 1 (3.000 EUR) erhielt </em><em>Kevin Dietrich, Bachelor-Absolvent der Hochschule Hof. Mit Platz 2 (2.000 EUR) wurde Alexander Ockel von der Hochschule Coburg für seine Masterarbeit ausgezeichnet. Platz 3 (1.000 EUR) ging an Jérôme Jetter von der Universität Bayreuth. </em> &#13;
Kevin Dietrich (1. Preis) von der Hochschule Hof setzte sich in seiner Bachelorarbeit mit neuronalen Netze auseinander. Er nutzte sie, um für das mittelständische Textilunternehmen Frankenwälder E. Held GmbH &amp; Co. KG aus Münchberg den Absatz von Bekleidungsstücken vorherzusagen.&#13;
Alexander Ockel (2. Preis) von der Hochschule Coburg befasste sich in seiner Masterarbeit mit industriellen Steuerungen. Es ging ihm darum, Informationen industrieller Steuerungen aus dem Hause Siemens, so genannten Simatics-Steuerungen, flexibel und optimal lesbar auf Smartphones und Tablets darzustellen. Mit einem Blick aufs Handy sieht der Mitarbeiter zum Beispiel, ob eine Maschine in einer Fabrik am anderen Ende der Welt gerade reibungslos funktioniert, ob eine Störung droht und mit welchen Leistungsparametern die Anlage arbeitet. Die Masterarbeit wurde von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=489">Prof. Dr. Thomas Wieland </a>betreut. &#13;
Der Absolventenpreis des IT-Clusters Oberfranken für die beste Abschlussarbeit in der Informatik an den oberfränkischen Hochschulen wurde in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben. Die Informatiker der Hochschule Coburg waren dabei besonders erfolgreich und konnten in jedem Jahr mindestens einen Preis einheimsen.&#13;
Jérôme Jetter (3. Preis) von der Universität Bayreuth verfasste seine Masterarbeit in Kooperation mit der Robert Bosch GmbH. Bei den Augmented Reality Anwendungen von Bosch geht es darum, handfeste Tätigkeiten mit Informationstechnologie zu unterstützen. Ein Techniker steht zum Beispiel vor einer offenen Motorhaube und hält sein Tablett mit Kamera über den Motorraum. Die Kamera zeigt das Bild des Motorraums, und die Software auf dem Tablet spielt Informationen zu den verbauten Bosch-Teilen in das Bild ein. Das Bild der Kamera und in der Software hinterlegte technische Zeichnungen verbinden sich zu einem Bild. Auf diese Weise findet der Techniker leicht fehlerhafte Baugruppen und kann diese reparieren. Jérôme Jetter hat in seiner Arbeit ermittelt, welche Kriterien solche Systeme optimal nutzbar machen. Aufbauend auf seiner Masterarbeit werden heute weltweit alle Augmented-Reality-Projekte von Bosch bewertet. &#13;
<strong>IT-Cluster Oberfranken e.V.</strong>&#13;
Im Verein IT-Cluster Oberfranken e.V. haben sich oberfrankenweit Unternehmen und Institutionen der IT-Branche zu einem spezialisierten regionalen Netzwerk zusammen, der Vorteile für alle beteiligten Akteure schafft. Ziel ist es, über das Netzwerk ein Wissens- und Wachstumspool zu schaffen, mit dem es gelingt, die Produktivität in der IT-Branche zu erhöhen und zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen.&#13;
<strong>Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft</strong>&#13;
Die Jury des IT-Clusters zur Auswahl des Absolventenpreises setzt sich aus Vertretern der Wirtschaft und der Wissenschaft zusammen. Für die Wissenschaft saßen in der Jury: Prof. Dr. Torsten Eymann, Universität Bayreuth, Prof. Dr. Richard Göbel, Hochschule Hof, Prof. Dr. Andreas Henrich, Universität Bamberg, und Prof. Volkhard Pfeiffer, Hochschule Coburg. Die Wirtschaft war vertreten durch Thomas Feike, VLEXsoftware+consulting GmbH, Kulmbach, Dr. Markus Diehl, Vierling Production GmbH, Ebermannstadt, Torsten Wabnitz, Wabnitz IT &amp; Media Company GmbH, Bayreuth, und Jörg Wurzbacher, Lansco GmbH, Hof.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ITCO_Absolventenpreis_2017_-_Alexander_Ockel_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nordbayerische Hochschulen forschen für Elektromobilität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nordbayerische-hochschulen-forschen-fuer-elektromobilitaet/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Jun 2017 07:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nordbayerische-hochschulen-forschen-fuer-elektromobilitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Nordbayern ist stark in Elektromobilität. Mehr als 10 Professoren und über 20 Doktoranden der Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt forschen derzeit an den Themen elektrische Energietechnik und Elektromobilität. Sie haben sich in dem Verbund WiKE<sup>3</sup> zusammengeschlossen und kooperieren mit 11 Universitäten sowie 64 Unternehmen im In- und Ausland.</em>&#13;
Die nordbayerische Wirtschaft entwickelt sich in Richtung Elektromobilität: Im Aschaffenburger Raum werden Batterien und elektrische Flurförderfahrzeuge in Großserienstückzahlen gebaut, in der Elektromobilitätsstadt Bad Neustadt a. d. Saale fand gerade die siebte Elektromobilitätsschau statt, in Spessart und Rhön sowie in Oberfranken wird über neue Gleichstromtrassen für Windstrom diskutiert, im Coburger Land wird in diesem Jahr die neue, elektrifizierte, ICE Trasse nach Erfurt in den Fahrplan der Deutschen Bahn aufgenommen und in vielen Städten wie beispielsweise Nürnberg, Schweinfurt, Aschaffenburg und Würzburg, um nur einige zu nennen, arbeiten Weltmarktführer sowie kleine und mittlere Unternehmen an Technologien für die Elektromobilität und Energiewende der Zukunft. &#13;
Diesen Technologie- und Industrieschwerpunkt haben Forscher an den vier nordbayerischen Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt vor fünf Jahren aufgegriffen und das „Wissenschaftliche Kolloquium für elektrische Energietechnik und Elektromobilität“, kurz WiKE³, gegründet. Der Verbund von nunmehr 10 Professoren und über 20 Doktoranden schafft eine einzigartige fachlich-wissenschaftliche Fokussierung auf diese zwei gesellschaftlichen und technologischen Megatrends, die unsere Gesellschaft und unsere Industrie in den kommenden Jahrzehnten prägen werden. &#13;
In halbjährlich stattfindenden Kolloquien treffen sich die Forscher und diskutieren aktuelle wissenschaftlich-industrielle Fragestellungen. Dazu gehören beispielsweise die neuesten Isolationssysteme für erdverkabelte Hochspannungsleitungen, neue Antriebstechnologien für Elektrofahrzeuge, verbesserte Generatoren für Kleinwasserkraftwerke, neue Entwicklungsmethoden und –werkzeuge sowie Fragen zur Energieeffizienz. Die Erkenntnisse werden intensiv mit den kooperierenden Unternehmen ausgetauscht und auf nationalen sowie internationalen Konferenzen, in Fachzeitschriften und Fachbüchern publiziert. Jeder einzelne Doktorand ist eingebettet in ein Netzwerk aus Hochschule, kooperierenden Unternehmen und einem fachlich passenden Universitätslehrstuhl. Mit Abschluss seiner in der Regel vier-bis sechsjährigen Forschungstätigkeit wird er an einer Universität in Kooperation mit seiner Heimathochschule promoviert. &#13;
WiKE³ kann nach nunmehr fünf Jahren auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. Die Forscher haben mittlerweile Drittmittel in Höhe von über 20 Millionen Euro eingeworben. Das ist ein Beweis für die hohe Akzeptanz der geleisteten wissenschaftlichen Arbeiten. In den fünf Jahren sind inzwischen mehr als 195 wissenschaftliche Veröffentlichungen entstanden.&#13;
Seit zehn Jahren haben bayerische Hochschulen für angewandte Wissenschaften, früher Fachhochschulen, neben ihrer Lehre auch einen gesetzlichen Forschungsauftrag. Mit der europaweiten Bologna-Reform kam auch die Ausbildung von Masterstudierenden und der Aufbau sowie Betrieb von Technologietransferzentren hinzu. Seit 2016 entstehen in Bayern zudem unter dem Titel „BayWiss“ erste institutionelle Verbünde von Hochschulen und Universitäten, um in gemeinsamen Programmen Promotionsstudierende an Hochschulen einen Zugang zum Doktortitel zu ermöglichen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Nordbayern ist stark in Elektromobilität. Mehr als 10 Professoren und über 20 Doktoranden der Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt forschen derzeit an den Themen elektrische Energietechnik und Elektromobilität. Sie haben sich in dem Verbund WiKE<sup>3</sup> zusammengeschlossen und kooperieren mit 11 Universitäten sowie 64 Unternehmen im In- und Ausland.</em>&#13;
Die nordbayerische Wirtschaft entwickelt sich in Richtung Elektromobilität: Im Aschaffenburger Raum werden Batterien und elektrische Flurförderfahrzeuge in Großserienstückzahlen gebaut, in der Elektromobilitätsstadt Bad Neustadt a. d. Saale fand gerade die siebte Elektromobilitätsschau statt, in Spessart und Rhön sowie in Oberfranken wird über neue Gleichstromtrassen für Windstrom diskutiert, im Coburger Land wird in diesem Jahr die neue, elektrifizierte, ICE Trasse nach Erfurt in den Fahrplan der Deutschen Bahn aufgenommen und in vielen Städten wie beispielsweise Nürnberg, Schweinfurt, Aschaffenburg und Würzburg, um nur einige zu nennen, arbeiten Weltmarktführer sowie kleine und mittlere Unternehmen an Technologien für die Elektromobilität und Energiewende der Zukunft. &#13;
Diesen Technologie- und Industrieschwerpunkt haben Forscher an den vier nordbayerischen Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt vor fünf Jahren aufgegriffen und das „Wissenschaftliche Kolloquium für elektrische Energietechnik und Elektromobilität“, kurz WiKE³, gegründet. Der Verbund von nunmehr 10 Professoren und über 20 Doktoranden schafft eine einzigartige fachlich-wissenschaftliche Fokussierung auf diese zwei gesellschaftlichen und technologischen Megatrends, die unsere Gesellschaft und unsere Industrie in den kommenden Jahrzehnten prägen werden. &#13;
In halbjährlich stattfindenden Kolloquien treffen sich die Forscher und diskutieren aktuelle wissenschaftlich-industrielle Fragestellungen. Dazu gehören beispielsweise die neuesten Isolationssysteme für erdverkabelte Hochspannungsleitungen, neue Antriebstechnologien für Elektrofahrzeuge, verbesserte Generatoren für Kleinwasserkraftwerke, neue Entwicklungsmethoden und –werkzeuge sowie Fragen zur Energieeffizienz. Die Erkenntnisse werden intensiv mit den kooperierenden Unternehmen ausgetauscht und auf nationalen sowie internationalen Konferenzen, in Fachzeitschriften und Fachbüchern publiziert. Jeder einzelne Doktorand ist eingebettet in ein Netzwerk aus Hochschule, kooperierenden Unternehmen und einem fachlich passenden Universitätslehrstuhl. Mit Abschluss seiner in der Regel vier-bis sechsjährigen Forschungstätigkeit wird er an einer Universität in Kooperation mit seiner Heimathochschule promoviert. &#13;
WiKE³ kann nach nunmehr fünf Jahren auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. Die Forscher haben mittlerweile Drittmittel in Höhe von über 20 Millionen Euro eingeworben. Das ist ein Beweis für die hohe Akzeptanz der geleisteten wissenschaftlichen Arbeiten. In den fünf Jahren sind inzwischen mehr als 195 wissenschaftliche Veröffentlichungen entstanden.&#13;
Seit zehn Jahren haben bayerische Hochschulen für angewandte Wissenschaften, früher Fachhochschulen, neben ihrer Lehre auch einen gesetzlichen Forschungsauftrag. Mit der europaweiten Bologna-Reform kam auch die Ausbildung von Masterstudierenden und der Aufbau sowie Betrieb von Technologietransferzentren hinzu. Seit 2016 entstehen in Bayern zudem unter dem Titel „BayWiss“ erste institutionelle Verbünde von Hochschulen und Universitäten, um in gemeinsamen Programmen Promotionsstudierende an Hochschulen einen Zugang zum Doktortitel zu ermöglichen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Solaranlage_Nachfuehrend_Rossner_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Antriebssystem des Ampera-E vorgestellt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/antriebssystem-des-ampera-e-vorgestellt/</link>
                <pubDate>Fri, 02 Jun 2017 06:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/antriebssystem-des-ampera-e-vorgestellt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>288 Batteriezellen sorgen für Energie im neuen Opel Ampera-E. Dr. Peter Ramminger, Chefingenieur für elektrische Antriebe der Adam Opel GmbH, stellte bei der TAC Academy der Hochschule Coburg das Antriebskonzept des rein elektrisch fahrenden Autos vor.</em>&#13;
Die Anbieter von Elektroautos müssen zahlreiche Wünsche unter einen Hut bringen. Das machte Dr. Peter Ramminger bei seiner Vorstellung des Opel Ampera-E deutlich. Die Kunden wünschen sich bezahlbare Mobilität und genügend Reichweite. Der Staat will dazu beitragen, das Klimaschutzabkommen von Paris umzusetzen. Und die Automobilhersteller wollen profitable Geschäftsmodelle und Investitionssicherheit. &#13;
Mit dem neuen Opel Ampera-E stehen dem Fahrer 160 kW an Power zur Verfügung. Nach den NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus)-Standards reicht eine Akkuladung für maximal 520 km. Dr. Ramminger erläuterte den Studierenden und den externen Gästen die Komponenten des Antriebsstrangs, die dafür sorgen, dass die Energie mit einem hohen Wirkungsgrad in Geschwindigkeit umgesetzt wird. &#13;
Er ging schließlich auch darauf ein, wie der leer gefahrene Akku wieder aufgeladen werden können: An der Haushaltssteckdose dauert es mindestens 30, mit einer speziellen Wallbox in der Garage bis zu 20 Stunden, den komplett leer gefahrenen Akku aufzuladen. Soll es wirklich schnell gehen, muss man an eine öffentliche Ladesäule mit 50 kW Ladeleistung und CCS-Stecker fahren. Binnen 30 Minuten kann dann der Akku zu knapp 30 Prozent geladen werden und damit 150 km fahren .]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>288 Batteriezellen sorgen für Energie im neuen Opel Ampera-E. Dr. Peter Ramminger, Chefingenieur für elektrische Antriebe der Adam Opel GmbH, stellte bei der TAC Academy der Hochschule Coburg das Antriebskonzept des rein elektrisch fahrenden Autos vor.</em>&#13;
Die Anbieter von Elektroautos müssen zahlreiche Wünsche unter einen Hut bringen. Das machte Dr. Peter Ramminger bei seiner Vorstellung des Opel Ampera-E deutlich. Die Kunden wünschen sich bezahlbare Mobilität und genügend Reichweite. Der Staat will dazu beitragen, das Klimaschutzabkommen von Paris umzusetzen. Und die Automobilhersteller wollen profitable Geschäftsmodelle und Investitionssicherheit. &#13;
Mit dem neuen Opel Ampera-E stehen dem Fahrer 160 kW an Power zur Verfügung. Nach den NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus)-Standards reicht eine Akkuladung für maximal 520 km. Dr. Ramminger erläuterte den Studierenden und den externen Gästen die Komponenten des Antriebsstrangs, die dafür sorgen, dass die Energie mit einem hohen Wirkungsgrad in Geschwindigkeit umgesetzt wird. &#13;
Er ging schließlich auch darauf ein, wie der leer gefahrene Akku wieder aufgeladen werden können: An der Haushaltssteckdose dauert es mindestens 30, mit einer speziellen Wallbox in der Garage bis zu 20 Stunden, den komplett leer gefahrenen Akku aufzuladen. Soll es wirklich schnell gehen, muss man an eine öffentliche Ladesäule mit 50 kW Ladeleistung und CCS-Stecker fahren. Binnen 30 Minuten kann dann der Akku zu knapp 30 Prozent geladen werden und damit 150 km fahren .]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ampera-E_Ramminger_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Tausche Vesteblick gegen Shanghai Skyline]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tausche-vesteblick-gegen-shanghai-skyline/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Jun 2017 08:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tausche-vesteblick-gegen-shanghai-skyline/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Sebastian Gah will nach China. Neue Erfahrungen sammeln und seine Chancen fürs Berufsleben verbessern. Der Student der Technischen Physik wechselt dafür sogar in die internationale Studienrichtung <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=812">Engineering Physics</a>.</em>&#13;
Gerade einmal zwei Semester hat Sebastian Gah in Coburg studiert, da zieht es ihn schon in die weite Welt. Aber nicht, weil es ihm hier nicht gefällt, sondern weil ihm das Studium die Möglichkeit bietet. Die Studienrichtung Engineering Physics ist international ausgerichtet. Kooperationen mit Partnerhochschulen in Shanghai (China) und Twente (Holland) machen es möglich, dass die Studierenden ein anderes Land entdecken und dort an renommierten Einrichtungen lernen können. &#13;
In Shanghai, wo es für Sebastian Gah bald hingeht, ist das die USST – University of Shanghai for Science and Technology. Dort studieren rund 22.000 junge Menschen. Überwiegend in technischen Fächern, aber auch Wirtschafts- und Naturwissenschaften werden dort gelehrt. Die Hochschule verteilt sich auf mehrere Standorte in der Stadt. Der Coburger Student wird am großen Hauptcampus unterkommen. &#13;
„Ich habe bei einer Info-Veranstaltung von dem internationalen Programm erfahren und mich dann weiter informiert“, erzählt Sebastian Gah. „Ich denke, dass ich dadurch später im Job bessere Chancen habe.“ „Durch ein Studium im Ausland eröffnen sich den Studierenden zusätzliche Perspektiven“, bestätigt Studiengangsleiter Prof. Dr. Michael Wick. „Sie lernen, in internationalen Teams zu arbeiten und bekommen Einblick in die Forschungsschwerpunkte unserer Partnerhochschulen.“ Die Kooperationen mit anderen Hochschulen würden deshalb ständig ausgebaut, sagt Wick. Erst Anfang des Jahres ist die University of Twente dazugekommen, auch mit der Universität in Winnipeg (Kanada) gibt es seit kurzem eine Kooperation. &#13;
Wer Engineering Physics studiert, sollte natürlich eine Begeisterung für Technik mitbringen. Mathematik, Angewandte Informatik und Naturwissenschaften, Konstruktion/CAD, Mess- und Regelungstechnik sowie Elektronik stehen auf dem Stundenplan. Im Ausland ist die Unterrichtssprache Englisch. &#13;
Für viele Studierende bedeutet dieses Auslandssemester auch, dass sie zum ersten Mal weiter weg von zu Hause sind. „So richtig vorstellen kann ich mir das noch nicht“, sagt Sebastian Gah. „Auf einem anderen Kontinent war ich bisher noch nicht.“ Unterstützung gibt es deshalb von Studiengangskoordinatorin Katja Zimmer. Sie meldet die Studierenden in den Partnerhochschulen an, hilft beim Visum und der Suche nach einem Wohnheimzimmer, organisiert Unterlagen, reist zum Teil selbst nach Shanghai. Im Moment bereitet sie den Austausch für die chinesischen Studierenden vor. &#13;
Denn natürlich ist der Studiengang keine Einbahnstraße. Auch aus Shanghai oder Twente kommen Studierende nach Coburg. So wie Shuyun Xu. Die Chinesin absolviert gerade ihr Praxissemester bei Siemens Health Care in Erlangen. Sie ist dort in verschiedenen Projekten tätig – von der Innovationsanalyse bis zur Entwicklung neuer Technologien für Kernspintomographie (MRT) oder Computertomographie (CT). Vorher hat sie ein Semester an der Hochschule Coburg studiert. „Ich kann hier viel lernen“, sagt die Studentin. „Physik, Konstruktion, Optik, Elektronik und zwei Sprachen. Außerdem erleben wir viele internationale Aktivitäten, die mir die Kultur in Deutschland näher bringen.“&#13;
Ganz einfach sei es am Anfang zwar nicht gewesen, ein Praktikum zu finden, aber: „Meine Freunde und die Professoren hier haben mich motiviert und so habe ich es geschafft. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten habe ich das Gefühl, dass mich das stärker gemacht hat.“&#13;
Für die Studierenden in anderen Ländern bietet das Studium in Deutschland einen besonderen Reiz: „Deutschland ist berühmt für seine hohen Technologiestandards und seine Expertise im Ingenieurwesen“, erzählt Shuyun Xu. „Im Studium wird mehr Wert auf den Praxisbezug gelegt. Statt Informationen nur passiv aufzusaugen, kann ich hier Experimente machen und muss Präsentationen halten.“&#13;
Aktuell läuft die Bewerbungsphase an der Hochschule Coburg. Bis zum 15. Juli können sich Studieninteressierte für Technische Physik noch bewerben. Welche der drei Studienrichtungen – Physikalische Technik, Licht- und Lasertechnologie oder Engineering Physics – es sein soll, können sie bis zum Ende des zweiten Semesters entscheiden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Sebastian Gah will nach China. Neue Erfahrungen sammeln und seine Chancen fürs Berufsleben verbessern. Der Student der Technischen Physik wechselt dafür sogar in die internationale Studienrichtung <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=812">Engineering Physics</a>.</em>&#13;
Gerade einmal zwei Semester hat Sebastian Gah in Coburg studiert, da zieht es ihn schon in die weite Welt. Aber nicht, weil es ihm hier nicht gefällt, sondern weil ihm das Studium die Möglichkeit bietet. Die Studienrichtung Engineering Physics ist international ausgerichtet. Kooperationen mit Partnerhochschulen in Shanghai (China) und Twente (Holland) machen es möglich, dass die Studierenden ein anderes Land entdecken und dort an renommierten Einrichtungen lernen können. &#13;
In Shanghai, wo es für Sebastian Gah bald hingeht, ist das die USST – University of Shanghai for Science and Technology. Dort studieren rund 22.000 junge Menschen. Überwiegend in technischen Fächern, aber auch Wirtschafts- und Naturwissenschaften werden dort gelehrt. Die Hochschule verteilt sich auf mehrere Standorte in der Stadt. Der Coburger Student wird am großen Hauptcampus unterkommen. &#13;
„Ich habe bei einer Info-Veranstaltung von dem internationalen Programm erfahren und mich dann weiter informiert“, erzählt Sebastian Gah. „Ich denke, dass ich dadurch später im Job bessere Chancen habe.“ „Durch ein Studium im Ausland eröffnen sich den Studierenden zusätzliche Perspektiven“, bestätigt Studiengangsleiter Prof. Dr. Michael Wick. „Sie lernen, in internationalen Teams zu arbeiten und bekommen Einblick in die Forschungsschwerpunkte unserer Partnerhochschulen.“ Die Kooperationen mit anderen Hochschulen würden deshalb ständig ausgebaut, sagt Wick. Erst Anfang des Jahres ist die University of Twente dazugekommen, auch mit der Universität in Winnipeg (Kanada) gibt es seit kurzem eine Kooperation. &#13;
Wer Engineering Physics studiert, sollte natürlich eine Begeisterung für Technik mitbringen. Mathematik, Angewandte Informatik und Naturwissenschaften, Konstruktion/CAD, Mess- und Regelungstechnik sowie Elektronik stehen auf dem Stundenplan. Im Ausland ist die Unterrichtssprache Englisch. &#13;
Für viele Studierende bedeutet dieses Auslandssemester auch, dass sie zum ersten Mal weiter weg von zu Hause sind. „So richtig vorstellen kann ich mir das noch nicht“, sagt Sebastian Gah. „Auf einem anderen Kontinent war ich bisher noch nicht.“ Unterstützung gibt es deshalb von Studiengangskoordinatorin Katja Zimmer. Sie meldet die Studierenden in den Partnerhochschulen an, hilft beim Visum und der Suche nach einem Wohnheimzimmer, organisiert Unterlagen, reist zum Teil selbst nach Shanghai. Im Moment bereitet sie den Austausch für die chinesischen Studierenden vor. &#13;
Denn natürlich ist der Studiengang keine Einbahnstraße. Auch aus Shanghai oder Twente kommen Studierende nach Coburg. So wie Shuyun Xu. Die Chinesin absolviert gerade ihr Praxissemester bei Siemens Health Care in Erlangen. Sie ist dort in verschiedenen Projekten tätig – von der Innovationsanalyse bis zur Entwicklung neuer Technologien für Kernspintomographie (MRT) oder Computertomographie (CT). Vorher hat sie ein Semester an der Hochschule Coburg studiert. „Ich kann hier viel lernen“, sagt die Studentin. „Physik, Konstruktion, Optik, Elektronik und zwei Sprachen. Außerdem erleben wir viele internationale Aktivitäten, die mir die Kultur in Deutschland näher bringen.“&#13;
Ganz einfach sei es am Anfang zwar nicht gewesen, ein Praktikum zu finden, aber: „Meine Freunde und die Professoren hier haben mich motiviert und so habe ich es geschafft. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten habe ich das Gefühl, dass mich das stärker gemacht hat.“&#13;
Für die Studierenden in anderen Ländern bietet das Studium in Deutschland einen besonderen Reiz: „Deutschland ist berühmt für seine hohen Technologiestandards und seine Expertise im Ingenieurwesen“, erzählt Shuyun Xu. „Im Studium wird mehr Wert auf den Praxisbezug gelegt. Statt Informationen nur passiv aufzusaugen, kann ich hier Experimente machen und muss Präsentationen halten.“&#13;
Aktuell läuft die Bewerbungsphase an der Hochschule Coburg. Bis zum 15. Juli können sich Studieninteressierte für Technische Physik noch bewerben. Welche der drei Studienrichtungen – Physikalische Technik, Licht- und Lasertechnologie oder Engineering Physics – es sein soll, können sie bis zum Ende des zweiten Semesters entscheiden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sebastian_Gah-1024x706.jpg"
                        fileSize="130240"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="706"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Shuyun_Xu_nah-768x1024.jpg"
                        fileSize="108737"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof Dr. Ralf Reißing wird Mitglied beim German Testing Board]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-dr-ralf-reissing-wird-mitglied-beim-german-testing-board/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Jun 2017 06:10:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-dr-ralf-reissing-wird-mitglied-beim-german-testing-board/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.german-testing-board.info/">German Testing Board e.V.</a> (GTB) fördert internationale Qualitätsstandards für die Aus- und Fortbildung von Softwaretestern. Dazu gehört der Einsatz des sog. ISTQB Certified Tester Aus- und Weiterbildungsschemas. <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=479">Prof. Dr. Ralf Reißing</a> möchte im GTB die Verzahnung zwischen der Zertifizierung und der Hochschulausbildung verstärken.</em>&#13;
Das International Software Testing Qualifications Board (ISTQB) ist der Dachverband des German Testing Board. Er bietet Zertifikatskurse für Softwaretester an. Neben dem Certified Tester Foundation Level, das ein breites Basiswissen zum Testen von Software und Systemen vermittelt, gibt es diverse spezialisierte Erweiterungen (z. B. agiles Testen) und eine Fortgeschrittenenstufe (Advanced Level). Zu jedem Zertifizierungskurs gehören ein Lehrplan und dazu passende Prüfungsaufgaben für die Zertifizierungsprüfung. Das GTB erarbeitet die Lehrpläne und Prüfungsaufgaben und passt sie regelmäßig an die Bedürfnisse der Testpraxis an. Die Weiterbildung zum Certified-Tester ist international erfolgreich. In Deutschland gibt es bereits 52.000 zertifizierte ISTQB Certified Tester, weltweit sind es mehr als 500.000 (Stand Ende 2016).&#13;
Als Mitglied der GTB-Hochschulgruppe bietet Prof. Ralf Reißing im Master-Studiengang „Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau“ bereits eine Lehrveranstaltung an, die auch für die Zertifizierungsprüfung zum Certified Tester Foundation Level qualifiziert. Außerdem möchte er den Anwendungsbezug des Certified Testers im Automobilbereich ausbauen und arbeitet daher am neuen Lehrplan für den Certified Automotive Software Tester mit. Die Inhalte des Certified Automotive Software Tester fließen dann wieder in die Lehrveranstaltungen an der Hochschule ein.&#13;
Dem GTB gehören Experten aus Industrie, Beratungs- und Trainingsunternehmen, Wissenschaft und anderen Organisationen oder Verbänden an.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.german-testing-board.info/">German Testing Board e.V.</a> (GTB) fördert internationale Qualitätsstandards für die Aus- und Fortbildung von Softwaretestern. Dazu gehört der Einsatz des sog. ISTQB Certified Tester Aus- und Weiterbildungsschemas. <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=479">Prof. Dr. Ralf Reißing</a> möchte im GTB die Verzahnung zwischen der Zertifizierung und der Hochschulausbildung verstärken.</em>&#13;
Das International Software Testing Qualifications Board (ISTQB) ist der Dachverband des German Testing Board. Er bietet Zertifikatskurse für Softwaretester an. Neben dem Certified Tester Foundation Level, das ein breites Basiswissen zum Testen von Software und Systemen vermittelt, gibt es diverse spezialisierte Erweiterungen (z. B. agiles Testen) und eine Fortgeschrittenenstufe (Advanced Level). Zu jedem Zertifizierungskurs gehören ein Lehrplan und dazu passende Prüfungsaufgaben für die Zertifizierungsprüfung. Das GTB erarbeitet die Lehrpläne und Prüfungsaufgaben und passt sie regelmäßig an die Bedürfnisse der Testpraxis an. Die Weiterbildung zum Certified-Tester ist international erfolgreich. In Deutschland gibt es bereits 52.000 zertifizierte ISTQB Certified Tester, weltweit sind es mehr als 500.000 (Stand Ende 2016).&#13;
Als Mitglied der GTB-Hochschulgruppe bietet Prof. Ralf Reißing im Master-Studiengang „Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau“ bereits eine Lehrveranstaltung an, die auch für die Zertifizierungsprüfung zum Certified Tester Foundation Level qualifiziert. Außerdem möchte er den Anwendungsbezug des Certified Testers im Automobilbereich ausbauen und arbeitet daher am neuen Lehrplan für den Certified Automotive Software Tester mit. Die Inhalte des Certified Automotive Software Tester fließen dann wieder in die Lehrveranstaltungen an der Hochschule ein.&#13;
Dem GTB gehören Experten aus Industrie, Beratungs- und Trainingsunternehmen, Wissenschaft und anderen Organisationen oder Verbänden an.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ReissingRalf.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Summe unserer Teile]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-summe-unserer-teile/</link>
                <pubDate>Tue, 30 May 2017 13:09:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-summe-unserer-teile/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg ist bunt. Jede und jeder der rund 5.300 Studierenden hat seine eigene Geschichte. Studentin Amanda Ghazouani will dafür sensibilisieren. Deshalb gibt es jetzt eine Fotoserie auf der Facebook-Seite der Hochschule.</em>&#13;
Alexander ist 18, kommt aus Schweinfurt, studiert seit Oktober Architektur in Coburg und ist hier direkt nach dem Abitur gelandet. Benedikt, 32, ist Schreinermeister, hat schon Lehramt studiert und jetzt Soziale Arbeit. Tatjana kommt aus Ecuador, macht gerade ihren Master Financial Management und setzt sich für nachhaltiges Bankwesen ein. Maria ist 23, schreibt aktuell Bachelorarbeit in der Integrativen Gesundheitsförderung, läuft Halbmarathon und engagiert sich in der Studierendenvertretung. Vielfalt an der Hochschule Coburg ist überall. Man muss nur hinschauen. Das hat sich auch Studentin Amanda Ghazouani gedacht. Sie will mit der kleinen Umfrage zeigen, wie unterschiedlich die Studierenden an der Hochschule sind. &#13;
Auf dem Campus Friedrich Streib und dem Campus Design war sie dafür unterwegs. Das Ergebnis zeigt eine Fotoserie, die auf der Facebook-Seite der Hochschule zu finden ist. Diversity-Beauftragte Monika Faaß lobt das Engagement: „Das Diversity-Audit, das wir gerade durchlaufen, ist für unsere Studierenden. So eine Aktion trägt das natürlich auch toll an die Studierenden heran!“ &#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.facebook.com/pg/hscoburg/photos/?tab=album&amp;album_id=1489048524449381">Zur Fotoserie</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg ist bunt. Jede und jeder der rund 5.300 Studierenden hat seine eigene Geschichte. Studentin Amanda Ghazouani will dafür sensibilisieren. Deshalb gibt es jetzt eine Fotoserie auf der Facebook-Seite der Hochschule.</em>&#13;
Alexander ist 18, kommt aus Schweinfurt, studiert seit Oktober Architektur in Coburg und ist hier direkt nach dem Abitur gelandet. Benedikt, 32, ist Schreinermeister, hat schon Lehramt studiert und jetzt Soziale Arbeit. Tatjana kommt aus Ecuador, macht gerade ihren Master Financial Management und setzt sich für nachhaltiges Bankwesen ein. Maria ist 23, schreibt aktuell Bachelorarbeit in der Integrativen Gesundheitsförderung, läuft Halbmarathon und engagiert sich in der Studierendenvertretung. Vielfalt an der Hochschule Coburg ist überall. Man muss nur hinschauen. Das hat sich auch Studentin Amanda Ghazouani gedacht. Sie will mit der kleinen Umfrage zeigen, wie unterschiedlich die Studierenden an der Hochschule sind. &#13;
Auf dem Campus Friedrich Streib und dem Campus Design war sie dafür unterwegs. Das Ergebnis zeigt eine Fotoserie, die auf der Facebook-Seite der Hochschule zu finden ist. Diversity-Beauftragte Monika Faaß lobt das Engagement: „Das Diversity-Audit, das wir gerade durchlaufen, ist für unsere Studierenden. So eine Aktion trägt das natürlich auch toll an die Studierenden heran!“ &#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.facebook.com/pg/hscoburg/photos/?tab=album&amp;album_id=1489048524449381">Zur Fotoserie</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Vielfalt_Serie_Facebook-1024x644.jpg"
                        fileSize="114321"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="644"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Aufbau einer strategischen Partnerschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aufbau-einer-strategischen-partnerschaft/</link>
                <pubDate>Tue, 30 May 2017 10:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aufbau-einer-strategischen-partnerschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Universität Split und die Hochschule Coburg wollen künftig fakultätsübergreifend zusammenarbeiten. Das wurde bei dem Besuch einer hochrangigen Delegation der Universität Split in Coburg vereinbart.</em>&#13;
Auf welchen Lehr- und Forschungsgebieten können wir noch stärker zusammenarbeiten? Um dies auszuloten, kam Prof. Dr. Simun Andjelinovic, Präsident der Universität Split, mit einer achtköpfigen Delegation an die Hochschule Coburg. Mit dabei waren Prof. Dr. Alen Soldo, Vizepräsident für Forschung und Internationale Kooperation, sowie Dekane und Führungskräfte mehrerer Fakultäten. &#13;
Aktuell gibt es bereits eine Zusammenarbeit im Bereich der Bioanalytik. In den Gesprächen mit Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg, Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, Dekanen, Instituts- und Studiengangsleitern wurde deutlich, dass es zahlreiche Anknüpfungspunkte für weitere Lehr- und Forschungsprojekte gibt. Und zwar insbesondere in Technischer Physik, Architektur, Innenarchitektur, Maschinenbau und Automobiltechnik, Elektrotechnik und Informatik, Integrativer Gesundheitsförderung sowie Wirtschaft,. Hier sollen in einem regen Austausch von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitern neue internationale Projekte entstehen. &#13;
Bereits im Sommer treffen sich Dozentinnen und Dozenten sowie Studierende aus der Bioanalytik und der Fakultät Design mit ihren Kolleginnen und Kollegen zu einer Summer School in Split. Außerdem sind gemeinsame Forschungsprojekte in Planung und es wird ein sog. Double Degree-Studium vorbereitet, bei dem die Studierenden akademische Abschlüsse beider Hochschulen erwerben können.&#13;
Abgerundet wurde der Besuch der kroatischen Delegation durch einen Besuch bei Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer.&#13;
Die <a title="Opens external link in new window" href="http://eng.unist.hr/">Universität Split</a> wurde 1974 gegründet und ist mit etwa 26.000 Studierenden nach Zagreb die zweitgrößte Universität des Landes. In den letzten Jahren wurde sie stark ausgebaut. Die Universität will sich in Zukunft – gestützt durch den Aufbau ausgewählter strategischer Partnerschaften - international stärker vernetzen und ihr internationales Lehrangebot ausbauen.&#13;
Prof. Dr. Stefan Kalkhof, Leiter des Masterstudiengange Bioanalytik, der den Besuch seitens der Hochschule Coburg organisierte, freut sich über die erreichten Ergebnisse: „Das stärkt die Internationalität der Hochschule Coburg in Forschung und Studium und schafft für uns neue Möglichkeiten.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Universität Split und die Hochschule Coburg wollen künftig fakultätsübergreifend zusammenarbeiten. Das wurde bei dem Besuch einer hochrangigen Delegation der Universität Split in Coburg vereinbart.</em>&#13;
Auf welchen Lehr- und Forschungsgebieten können wir noch stärker zusammenarbeiten? Um dies auszuloten, kam Prof. Dr. Simun Andjelinovic, Präsident der Universität Split, mit einer achtköpfigen Delegation an die Hochschule Coburg. Mit dabei waren Prof. Dr. Alen Soldo, Vizepräsident für Forschung und Internationale Kooperation, sowie Dekane und Führungskräfte mehrerer Fakultäten. &#13;
Aktuell gibt es bereits eine Zusammenarbeit im Bereich der Bioanalytik. In den Gesprächen mit Prof. Dr. Christiane Fritze, Präsidentin der Hochschule Coburg, Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, Dekanen, Instituts- und Studiengangsleitern wurde deutlich, dass es zahlreiche Anknüpfungspunkte für weitere Lehr- und Forschungsprojekte gibt. Und zwar insbesondere in Technischer Physik, Architektur, Innenarchitektur, Maschinenbau und Automobiltechnik, Elektrotechnik und Informatik, Integrativer Gesundheitsförderung sowie Wirtschaft,. Hier sollen in einem regen Austausch von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitern neue internationale Projekte entstehen. &#13;
Bereits im Sommer treffen sich Dozentinnen und Dozenten sowie Studierende aus der Bioanalytik und der Fakultät Design mit ihren Kolleginnen und Kollegen zu einer Summer School in Split. Außerdem sind gemeinsame Forschungsprojekte in Planung und es wird ein sog. Double Degree-Studium vorbereitet, bei dem die Studierenden akademische Abschlüsse beider Hochschulen erwerben können.&#13;
Abgerundet wurde der Besuch der kroatischen Delegation durch einen Besuch bei Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer.&#13;
Die <a title="Opens external link in new window" href="http://eng.unist.hr/">Universität Split</a> wurde 1974 gegründet und ist mit etwa 26.000 Studierenden nach Zagreb die zweitgrößte Universität des Landes. In den letzten Jahren wurde sie stark ausgebaut. Die Universität will sich in Zukunft – gestützt durch den Aufbau ausgewählter strategischer Partnerschaften - international stärker vernetzen und ihr internationales Lehrangebot ausbauen.&#13;
Prof. Dr. Stefan Kalkhof, Leiter des Masterstudiengange Bioanalytik, der den Besuch seitens der Hochschule Coburg organisierte, freut sich über die erreichten Ergebnisse: „Das stärkt die Internationalität der Hochschule Coburg in Forschung und Studium und schafft für uns neue Möglichkeiten.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Besuch_Universitaet_Split_Hochschule_Coburg_800px-731x1024.jpg"
                        fileSize="144752"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="731" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Besuch_Split_Gaeste_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Besuch_Split_Oberbuergermeister_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Belgische Dozenten in der Informatik zu Gast]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/belgische-dozenten-in-der-informatik-zu-gast/</link>
                <pubDate>Tue, 30 May 2017 10:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/belgische-dozenten-in-der-informatik-zu-gast/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das belgische University College Ghent und die Hochschule Coburg arbeiten in den Informatik-Studiengängen zusammen und tauschen sich in diesen Studiengängen intensiver aus. Prof. Volkhard Pfeiffer besuchte bereits zum zweiten Mal die International Teaching Week in Ghent. Jetzt waren die belgischen Dozenten </em><em>Karine Samyn und Jens Buysse zu Gast an der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Den fachlichen, didaktischen und persönlichen Austausch von Universitäten und Hochschulen über Ländergrenzen hinweg – dieses Ziel verfolgt das Programm „Teacher Mobility“, das von der Europäischen Union im Rahmen von Erasmus+ gefördert wird. Erasmus+ ist das weltweit größte Förderprogramm dieser Art. &#13;
Dass die Mobilität der Lehrenden gefördert wird, zeigt sich in den Informatik-Studiengängen der Hochschule Coburg. Prof. Volkhard Pfeiffer besucht bereits zum zweiten Mal das <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hogent.be/en/news-info/welcome-university-college-ghent/">University College Ghent</a>. Er unterrichtete dort Informatikstudierende und leitete einen Workshop mit Dozentinnen und Dozenten der Hochschule zum Thema Didaktik. &#13;
Nun waren die belgischen Dozenten Karine Samyn und Jens Buysse in Coburg zu Gast. Sie informierten die Studierenden über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts im belgischen Ghent, hielten Vorlesungen zu Web-Technologien und tauschten sich mit Masterstudierenden zum „Creative Thinking“ aus.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das belgische University College Ghent und die Hochschule Coburg arbeiten in den Informatik-Studiengängen zusammen und tauschen sich in diesen Studiengängen intensiver aus. Prof. Volkhard Pfeiffer besuchte bereits zum zweiten Mal die International Teaching Week in Ghent. Jetzt waren die belgischen Dozenten </em><em>Karine Samyn und Jens Buysse zu Gast an der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Den fachlichen, didaktischen und persönlichen Austausch von Universitäten und Hochschulen über Ländergrenzen hinweg – dieses Ziel verfolgt das Programm „Teacher Mobility“, das von der Europäischen Union im Rahmen von Erasmus+ gefördert wird. Erasmus+ ist das weltweit größte Förderprogramm dieser Art. &#13;
Dass die Mobilität der Lehrenden gefördert wird, zeigt sich in den Informatik-Studiengängen der Hochschule Coburg. Prof. Volkhard Pfeiffer besucht bereits zum zweiten Mal das <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hogent.be/en/news-info/welcome-university-college-ghent/">University College Ghent</a>. Er unterrichtete dort Informatikstudierende und leitete einen Workshop mit Dozentinnen und Dozenten der Hochschule zum Thema Didaktik. &#13;
Nun waren die belgischen Dozenten Karine Samyn und Jens Buysse in Coburg zu Gast. Sie informierten die Studierenden über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts im belgischen Ghent, hielten Vorlesungen zu Web-Technologien und tauschten sich mit Masterstudierenden zum „Creative Thinking“ aus.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Karine_Samyn_Jens_Buysse_Volkhard_Pfeiffer_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jens_Buysse_Studierende_Informatik_800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kater mit Kultfaktor]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kater-mit-kultfaktor/</link>
                <pubDate>Fri, 26 May 2017 11:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kater-mit-kultfaktor/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Formula Student Team der Hochschule Coburg gehört zu den besten der Welt. In der Saison 2017 schicken die Studierenden von CAT-Racing eine ganz besondere Raubkatze ins Rennen – den Pink Panther.</em>&#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/kater-mit-kultfaktor"><strong>Zum Video: Kater mit Kultfaktor</strong></a>&#13;
Er ist leichter, er ist schneller, er ist pinker! Der neue Wagen von CAT-Racing hat beim Rollout mächtig Eindruck hinterlassen. Am Front-Flügel, den Seitenkästen und dem Heckflügel leuchten dem Betrachter knallig pinke Flächen entgegen. Trotzdem bleibt das Design dezent. Schwarz, weiß und hellgrau sind die einzigen Farben, die sonst noch zum Einsatz kommen. &#13;
Zehn Jahre nach der Gründung von CAT-Racing kehren die Studenten mit dem Pink Panther auch zu ihren Wurzeln zurück. Denn schon fürs erste Fahrzeug stand der Panther Pate. Jedes Jahr sucht das Team eine andere Raubkatze dafür aus. Wie Teamchef Tobias Kerbsties erklärt, vereint der C-17 Pink Panther die ganze Geschichte von CAT-Racing. Angefangen beim C-08 Panther bis zum ersten Fahrzeug mit Flügeln. Und natürlich soll er auch die Erfolge des C-16 Karakals wiederholen. „Wir wollen zeigen, dass wir den Großen Konkurrenz machen“, sagt Kerbsties.&#13;
Den Großen Konkurrenz machen -&nbsp; das gelingt CAT-Racing schon ziemlich gut. In der letzten Saison schaffte es das Team auf Platz 4 der Weltrangliste. Bei mehr als 550 Wettbewerbern. Mit dem Pink Panther soll es so erfolgreich weitergehen. „Der Motor ist besser. Wir haben weniger Reibung im Motor, der Fahrer kann schneller fahren“, erklärt Thomas Schnurr, technischer Leiter bei CAT-Racing. &#13;
Doch bei der Formula Student zählt nicht nur Geschwindigkeit. Der Pink Panther muss im Gesamtpaket überzeugen. Und das besteht aus acht Disziplinen – von der Kostenanalyse über den Business Plan bis zum Ausdauertest. 54 Studierende aus den Studiengängen Elektrotechnik, Automobiltechnologie, Maschinenbau und Simulation und Test stecken dafür ihr Herzblut in das Auto. Hauptsponsor ist in diesem Jahr die Firma Brose.&#13;
„Wer von uns hätte gedacht, dass wir heute einmal hier stehen“, freute sich Thomas Bischoff, Gründungsmitglied von CAT-Racing beim Rollout. Um den Erfolg des Teams auch in Zukunft zu sichern, haben sich Alumni und Freunde von CAT-Racing zu einem Verein zusammengeschlossen - dem CAT Classics e.V.. Sie setzen sich für den Erhalt der alten Fahrzeuge ein, wollen ihr Wissen an die neuen CAT-Teammitglieder weitergeben und CAT-Racing auch finanziell unterstützen.&#13;
Die Saison 2017 beginnt für den Pink Panther im Juli. Dann geht’s zur Formula Student nach Ungarn.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Formula Student Team der Hochschule Coburg gehört zu den besten der Welt. In der Saison 2017 schicken die Studierenden von CAT-Racing eine ganz besondere Raubkatze ins Rennen – den Pink Panther.</em>&#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/kater-mit-kultfaktor"><strong>Zum Video: Kater mit Kultfaktor</strong></a>&#13;
Er ist leichter, er ist schneller, er ist pinker! Der neue Wagen von CAT-Racing hat beim Rollout mächtig Eindruck hinterlassen. Am Front-Flügel, den Seitenkästen und dem Heckflügel leuchten dem Betrachter knallig pinke Flächen entgegen. Trotzdem bleibt das Design dezent. Schwarz, weiß und hellgrau sind die einzigen Farben, die sonst noch zum Einsatz kommen. &#13;
Zehn Jahre nach der Gründung von CAT-Racing kehren die Studenten mit dem Pink Panther auch zu ihren Wurzeln zurück. Denn schon fürs erste Fahrzeug stand der Panther Pate. Jedes Jahr sucht das Team eine andere Raubkatze dafür aus. Wie Teamchef Tobias Kerbsties erklärt, vereint der C-17 Pink Panther die ganze Geschichte von CAT-Racing. Angefangen beim C-08 Panther bis zum ersten Fahrzeug mit Flügeln. Und natürlich soll er auch die Erfolge des C-16 Karakals wiederholen. „Wir wollen zeigen, dass wir den Großen Konkurrenz machen“, sagt Kerbsties.&#13;
Den Großen Konkurrenz machen -&nbsp; das gelingt CAT-Racing schon ziemlich gut. In der letzten Saison schaffte es das Team auf Platz 4 der Weltrangliste. Bei mehr als 550 Wettbewerbern. Mit dem Pink Panther soll es so erfolgreich weitergehen. „Der Motor ist besser. Wir haben weniger Reibung im Motor, der Fahrer kann schneller fahren“, erklärt Thomas Schnurr, technischer Leiter bei CAT-Racing. &#13;
Doch bei der Formula Student zählt nicht nur Geschwindigkeit. Der Pink Panther muss im Gesamtpaket überzeugen. Und das besteht aus acht Disziplinen – von der Kostenanalyse über den Business Plan bis zum Ausdauertest. 54 Studierende aus den Studiengängen Elektrotechnik, Automobiltechnologie, Maschinenbau und Simulation und Test stecken dafür ihr Herzblut in das Auto. Hauptsponsor ist in diesem Jahr die Firma Brose.&#13;
„Wer von uns hätte gedacht, dass wir heute einmal hier stehen“, freute sich Thomas Bischoff, Gründungsmitglied von CAT-Racing beim Rollout. Um den Erfolg des Teams auch in Zukunft zu sichern, haben sich Alumni und Freunde von CAT-Racing zu einem Verein zusammengeschlossen - dem CAT Classics e.V.. Sie setzen sich für den Erhalt der alten Fahrzeuge ein, wollen ihr Wissen an die neuen CAT-Teammitglieder weitergeben und CAT-Racing auch finanziell unterstützen.&#13;
Die Saison 2017 beginnt für den Pink Panther im Juli. Dann geht’s zur Formula Student nach Ungarn.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT-Racing_Rollout-1024x683.jpg"
                        fileSize="200176"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wettbewerbsvorteil Studium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wettbewerbsvorteil-studium/</link>
                <pubDate>Fri, 26 May 2017 09:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wettbewerbsvorteil-studium/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg ist eng mit der Praxis verzahnt. Das hilft auch den Absolvent*innen beim Start ins Berufsleben. Das Jahrestreffen der Studiengänge Versicherungswirtschaft und Versicherungsmanagement verdeutlichte das.</em>&#13;
Mona Schilhanneck hat gut siebeneinhalb Jahre lang Beruf und Studium parallel gemanagt. Erst studierte sie dual im Bachelor Versicherungswirtschaft, dann hängte sie noch den berufsbegleitenden Master Versicherungsmanagement dran. „Das habe ich für die persönliche Entwicklung gemacht“, antwortet die Absolventin auf die Frage warum sie sich für diese Doppelbelastung entschieden hat. &#13;
Während ihres Studiums hat Mona Schilhanneck erst im Schaden Prozessmanagement bei der HUK COBURG gearbeitet, später in der Betriebsorganisation. Der Wechsel innerhalb des Unternehmens habe mehr Verantwortung mit sich gebracht. Einen Vorteil, den die Absolventin durch ihr Studium erreichen konnte. &#13;
Wie sehen die Chancen aus für zukünftige Versicherungswirte und –wirtinnen? Gelingt der Versicherungsbranche der Wandel im Zeitalter der Digitalisierung? Dr. Michael Gold ist Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland und kennt die entsprechenden Zahlen. „Es wird einen Abbau von Stellen geben“, sagt Gold. Die Digitalisierung mache bestimmte Bereiche überflüssig. Aber: „Dafür gibt es neue Jobs. Andere Berufsfelder wachsen. Und das sind genau die Aufgaben, auf die ein Studium vorbereiten kann.“&#13;
Die Absolventen der drei Studiengänge Versicherungswirtschaft (Bachelor), Versicherungswirtschaft dual (Bachelor) und Versicherungsmanagement (Master) blicken optimistisch ins Berufsleben. Viele von ihnen sind dort schon angekommen. Vor allem die, die dual studiert haben, werden nach dem Studium großteils übernommen.&#13;
Mona Schilhanneck hat ihr Studium mit Bestleistung abgeschlossen. Weil sie sich darüber hinaus persönlich für ihren Studiengang engagiert hat, wählte die HUK COBURG sie sogar für den HUK-Anerkennungspreis aus. Vorstandsmitglied Sarah Rössler überreichte die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbunden ist. &#13;
Welche unterschiedlichen Wege Absolventen der Versicherungswirtschaft zum Teil nehmen, zeigt Udo Kraus. Der ehemalige Student hat sich mittlerweile selbständig gemacht. Um mit dem ständigen Wandel im Berufsleben umgehen zu können, empfiehlt Kraus: „Man muss sich fortbilden und spezialisieren. Das eröffnet neue Berufswege und neue Einsatzgebiete.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg ist eng mit der Praxis verzahnt. Das hilft auch den Absolvent*innen beim Start ins Berufsleben. Das Jahrestreffen der Studiengänge Versicherungswirtschaft und Versicherungsmanagement verdeutlichte das.</em>&#13;
Mona Schilhanneck hat gut siebeneinhalb Jahre lang Beruf und Studium parallel gemanagt. Erst studierte sie dual im Bachelor Versicherungswirtschaft, dann hängte sie noch den berufsbegleitenden Master Versicherungsmanagement dran. „Das habe ich für die persönliche Entwicklung gemacht“, antwortet die Absolventin auf die Frage warum sie sich für diese Doppelbelastung entschieden hat. &#13;
Während ihres Studiums hat Mona Schilhanneck erst im Schaden Prozessmanagement bei der HUK COBURG gearbeitet, später in der Betriebsorganisation. Der Wechsel innerhalb des Unternehmens habe mehr Verantwortung mit sich gebracht. Einen Vorteil, den die Absolventin durch ihr Studium erreichen konnte. &#13;
Wie sehen die Chancen aus für zukünftige Versicherungswirte und –wirtinnen? Gelingt der Versicherungsbranche der Wandel im Zeitalter der Digitalisierung? Dr. Michael Gold ist Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Versicherungsunternehmen in Deutschland und kennt die entsprechenden Zahlen. „Es wird einen Abbau von Stellen geben“, sagt Gold. Die Digitalisierung mache bestimmte Bereiche überflüssig. Aber: „Dafür gibt es neue Jobs. Andere Berufsfelder wachsen. Und das sind genau die Aufgaben, auf die ein Studium vorbereiten kann.“&#13;
Die Absolventen der drei Studiengänge Versicherungswirtschaft (Bachelor), Versicherungswirtschaft dual (Bachelor) und Versicherungsmanagement (Master) blicken optimistisch ins Berufsleben. Viele von ihnen sind dort schon angekommen. Vor allem die, die dual studiert haben, werden nach dem Studium großteils übernommen.&#13;
Mona Schilhanneck hat ihr Studium mit Bestleistung abgeschlossen. Weil sie sich darüber hinaus persönlich für ihren Studiengang engagiert hat, wählte die HUK COBURG sie sogar für den HUK-Anerkennungspreis aus. Vorstandsmitglied Sarah Rössler überreichte die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbunden ist. &#13;
Welche unterschiedlichen Wege Absolventen der Versicherungswirtschaft zum Teil nehmen, zeigt Udo Kraus. Der ehemalige Student hat sich mittlerweile selbständig gemacht. Um mit dem ständigen Wandel im Berufsleben umgehen zu können, empfiehlt Kraus: „Man muss sich fortbilden und spezialisieren. Das eröffnet neue Berufswege und neue Einsatzgebiete.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jahrestreffen_VW_Master_IMG_6372.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jahrestreffen_VW_Verabschiedung_IMG_6262.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HUK_Anerkennungspreis_Mona_Schilhanneck_IMG_6409_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Abschluss vor 25 Jahren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/abschluss-vor-25-jahren/</link>
                <pubDate>Wed, 24 May 2017 10:55:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/abschluss-vor-25-jahren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Erstaunliche Entwicklungen und Altbekanntes – beides entdeckten die Absolventinnen und Absolventen, die zum Silberjubiläum die Hochschule Coburg besucht haben. Knapp 60 Alumni waren gekommen, um ihr Wiedersehen zu feiern.</em>&#13;
Die Stimmung ist gut. So gut, dass die Gäste gar nicht merken, dass der Bus nicht da ist, der sie zur Führung am Campus Design bringen soll. Während die Hochschulmitarbeiterinnen Ersatz organisieren, unterhalten sich die Silberjubilare angeregt, schwelgen in Erinnerungen und tauschen Neuigkeiten aus. Die kleine Panne fällt niemandem auf. &#13;
Einmal im Jahr laden Hochschule und Hochschulverein Coburg zum Silberjubiläum ein. Eine Führung durch die Hochschule, ein kleiner Festakt und ein gemeinsames Dinner erwartet die Absolventinnen und Absolventen, die vor 25 Jahren ihr Studium abgeschlossen haben. Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke stellt die Hochschule vor, Professor Dr. Niko Kohls berichtet von seiner Forschung im Bereich Achtsamkeit und Professoren jeder Fakultät führen durch die Hörsäle und Labore.&#13;
In diesem Jahr sind besonders viele Bauingenieure und Architekten zum Silberjubiläum gekommen. Über die Jahre haben sie den Kontakt gehalten und sich gegenseitig über den Termin informiert. „Es ist eine tolle Veranstaltung. Wir fühlen uns sehr wertgeschätzt“, freut sich ein Silberjubilar. „In 25 Jahren kommen wir wieder!“, kündigt ein anderer an. &#13;
Wer 2018 am Silberjubiläum teilnehmen möchte, kann sich an Antje Geuther (<a href="mailto:antje.geuther@hs-coburg.de">antje.geuther@hs-coburg.de</a>) wenden. Sie sammelt und recherchiert übers Jahr die Adressen der ehemaligen Studentinnen und Studenten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Erstaunliche Entwicklungen und Altbekanntes – beides entdeckten die Absolventinnen und Absolventen, die zum Silberjubiläum die Hochschule Coburg besucht haben. Knapp 60 Alumni waren gekommen, um ihr Wiedersehen zu feiern.</em>&#13;
Die Stimmung ist gut. So gut, dass die Gäste gar nicht merken, dass der Bus nicht da ist, der sie zur Führung am Campus Design bringen soll. Während die Hochschulmitarbeiterinnen Ersatz organisieren, unterhalten sich die Silberjubilare angeregt, schwelgen in Erinnerungen und tauschen Neuigkeiten aus. Die kleine Panne fällt niemandem auf. &#13;
Einmal im Jahr laden Hochschule und Hochschulverein Coburg zum Silberjubiläum ein. Eine Führung durch die Hochschule, ein kleiner Festakt und ein gemeinsames Dinner erwartet die Absolventinnen und Absolventen, die vor 25 Jahren ihr Studium abgeschlossen haben. Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke stellt die Hochschule vor, Professor Dr. Niko Kohls berichtet von seiner Forschung im Bereich Achtsamkeit und Professoren jeder Fakultät führen durch die Hörsäle und Labore.&#13;
In diesem Jahr sind besonders viele Bauingenieure und Architekten zum Silberjubiläum gekommen. Über die Jahre haben sie den Kontakt gehalten und sich gegenseitig über den Termin informiert. „Es ist eine tolle Veranstaltung. Wir fühlen uns sehr wertgeschätzt“, freut sich ein Silberjubilar. „In 25 Jahren kommen wir wieder!“, kündigt ein anderer an. &#13;
Wer 2018 am Silberjubiläum teilnehmen möchte, kann sich an Antje Geuther (<a href="mailto:antje.geuther@hs-coburg.de">antje.geuther@hs-coburg.de</a>) wenden. Sie sammelt und recherchiert übers Jahr die Adressen der ehemaligen Studentinnen und Studenten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Silberjubilaeum_Sozialwesen-1024x683.jpg"
                        fileSize="193697"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Globe Theater gewinnt Deutschen Hochschul-Holzbaupreis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/globe-theater-gewinnt-deutschen-hochschul-holzbaupreis/</link>
                <pubDate>Wed, 24 May 2017 07:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/globe-theater-gewinnt-deutschen-hochschul-holzbaupreis/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ihr Entwurf „Globe Theater Coburg“ war bereits beim studentischen Entwurfswettbewerb für eine Ausweichstätte während der Sanierung des Coburger Landestheater erfolgreich. Jetzt wurden die beiden Studierenden Isabell Stengel und Anders Macht für ihren Entwurf mit dem Hochschulpreis Holzbau 2017 ausgezeichnet.</em>&#13;
43 studentische Arbeiten aus 17 deutschen Hochschulen und Universitäten bewarben sich um den Hochschulpreis Holzbau 2017. Einen der drei ersten Preise errang der Entwurf „Globe Theater Coburg“ der Architektur-Studierenden Isabell Stengel und Anders Macht, an dem auch Johannes Walburg aus dem Bauingenieurwesen mitwirkte. Die Jury würdigte ihren Entwurf, der als Übergangsspielstätte für das Landestheater Coburg konzipiert wurde, so: „Der überzeugende Lösungsansatz zeigt, wie mit einer modularen Bauweise eine hohe räumliche Qualität im Innenraum dieses temporären Theaters entwickelt wurde. Dabei wird das Material Holz in seiner Wirkung nach innen und außen sinnfällig eingesetzt. Die Darstellung sowie die technische und konstruktive Durcharbeitung sind herausragend.“&#13;
Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 1.500 EUR verbunden, das an die beiden Studiengänge Architektur und Bauingenieurwesen geht. Das ausgezeichnete Projekt wurde von den Professoren Roger Karbe, Dietmar Kirsch und Markus Schlempp aus der Architektur, Holger Falter und Martin Synold aus dem Bauingenieurwesen sowie dem Lehrbeauftragten Georg Redelbach betreut. &#13;
Die Preisverleihung fand in Hannover im Rahmen der LIGNA, der Messe für Forst- und Holzwirtschaft, statt und wurde von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern gestiftet, einem Verband führender Unternehmen der Bauwirtschaft. &#13;
Isabell Stengel freut sich mit ihren Kommilitonen über den Preis: „Das ist der höchste studentische Holzbaupreis in Deutschland und für uns eine große Auszeichnung.“ Die beiden anderen Preise gingen an Studierende der TU Dortmund und der FH Erfurt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ihr Entwurf „Globe Theater Coburg“ war bereits beim studentischen Entwurfswettbewerb für eine Ausweichstätte während der Sanierung des Coburger Landestheater erfolgreich. Jetzt wurden die beiden Studierenden Isabell Stengel und Anders Macht für ihren Entwurf mit dem Hochschulpreis Holzbau 2017 ausgezeichnet.</em>&#13;
43 studentische Arbeiten aus 17 deutschen Hochschulen und Universitäten bewarben sich um den Hochschulpreis Holzbau 2017. Einen der drei ersten Preise errang der Entwurf „Globe Theater Coburg“ der Architektur-Studierenden Isabell Stengel und Anders Macht, an dem auch Johannes Walburg aus dem Bauingenieurwesen mitwirkte. Die Jury würdigte ihren Entwurf, der als Übergangsspielstätte für das Landestheater Coburg konzipiert wurde, so: „Der überzeugende Lösungsansatz zeigt, wie mit einer modularen Bauweise eine hohe räumliche Qualität im Innenraum dieses temporären Theaters entwickelt wurde. Dabei wird das Material Holz in seiner Wirkung nach innen und außen sinnfällig eingesetzt. Die Darstellung sowie die technische und konstruktive Durcharbeitung sind herausragend.“&#13;
Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 1.500 EUR verbunden, das an die beiden Studiengänge Architektur und Bauingenieurwesen geht. Das ausgezeichnete Projekt wurde von den Professoren Roger Karbe, Dietmar Kirsch und Markus Schlempp aus der Architektur, Holger Falter und Martin Synold aus dem Bauingenieurwesen sowie dem Lehrbeauftragten Georg Redelbach betreut. &#13;
Die Preisverleihung fand in Hannover im Rahmen der LIGNA, der Messe für Forst- und Holzwirtschaft, statt und wurde von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern gestiftet, einem Verband führender Unternehmen der Bauwirtschaft. &#13;
Isabell Stengel freut sich mit ihren Kommilitonen über den Preis: „Das ist der höchste studentische Holzbaupreis in Deutschland und für uns eine große Auszeichnung.“ Die beiden anderen Preise gingen an Studierende der TU Dortmund und der FH Erfurt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Holzbaupreis_Globe_Theater_Coburg_Verleihung_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Globe_Nacht-1024x768.jpg"
                        fileSize="118913"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/modell_schnitt-1024x478.jpg"
                        fileSize="105152"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="478"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/modell_tragwerk3-1024x723.jpg"
                        fileSize="181189"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="723"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Globe_Schnittzeichnung-1024x507.jpg"
                        fileSize="120680"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="507"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Abi-Berater zu Gast an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/abi-berater-zu-gast-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Wed, 24 May 2017 05:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/abi-berater-zu-gast-an-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<em>32 Beraterinnen und Berater der Agentur für Arbeit aus Bayern und Thüringen informierten sich am Campus Design über das Studienangebot der Hochschule Coburg.</em>&#13;
„Der Einblick in die Labore und die Werkstätten war für mich besonders interessant“, so fasst Silke Schneider von der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg ihre Eindrücke zusammen. Für ihren Kollegen Jürgen Lill war es wichtig, nicht nur Fakten zu erfahren, sondern auch die Philosophie der Studiengänge kennenzulernen. Und er kommt zu dem Schluss: „Beim Thema ‚Interdisziplinarität‘ hat die Hochschule Coburg eine Vorreiterposition.“ Er freut sich auch, beim Abi-Beratertreffen Kolleginnen und Kollegen der Arbeitsagenturen aus ganz Bayern und Thüringen zu treffen: „In dieser Konstellation kommen wir sonst so gut wie nie zusammen.“&#13;
Die Studienberatung der Hochschule Coburg lädt die Abi-Berater alle zwei Jahre ein, um ihnen zu zeigen, was es Neues gibt. In diesem Jahr wurde ihnen durch Dr. Mark Hoffmann der Master-Studiengang ZukunftsDesign vorgestellt. Und Prof. Mario Tvrtkovic sowie Prof. Gerhard Kampe zeigten, was sich in den Studiengängen Architektur und Integriertes Produktdesign getan hat. &#13;
Nachmittags führten Sebastian Stößel und Christoph Uebel die Gäste durch die verschiedenen Werkstätten am Campus Design. Außerdem zeigten ihnen die Studienbotschafterin Annika Tröger (Architektur) und Christioph Uebel (Integriertes Produktdesign) die Werkschau des Campus:Design Open. Organisiert und geleitet wurde das Treffen der Abi-Berater durch Dr. Katja Kessel und Bianca Schmidt von der Studienberatung der Hochschule.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>32 Beraterinnen und Berater der Agentur für Arbeit aus Bayern und Thüringen informierten sich am Campus Design über das Studienangebot der Hochschule Coburg.</em>&#13;
„Der Einblick in die Labore und die Werkstätten war für mich besonders interessant“, so fasst Silke Schneider von der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg ihre Eindrücke zusammen. Für ihren Kollegen Jürgen Lill war es wichtig, nicht nur Fakten zu erfahren, sondern auch die Philosophie der Studiengänge kennenzulernen. Und er kommt zu dem Schluss: „Beim Thema ‚Interdisziplinarität‘ hat die Hochschule Coburg eine Vorreiterposition.“ Er freut sich auch, beim Abi-Beratertreffen Kolleginnen und Kollegen der Arbeitsagenturen aus ganz Bayern und Thüringen zu treffen: „In dieser Konstellation kommen wir sonst so gut wie nie zusammen.“&#13;
Die Studienberatung der Hochschule Coburg lädt die Abi-Berater alle zwei Jahre ein, um ihnen zu zeigen, was es Neues gibt. In diesem Jahr wurde ihnen durch Dr. Mark Hoffmann der Master-Studiengang ZukunftsDesign vorgestellt. Und Prof. Mario Tvrtkovic sowie Prof. Gerhard Kampe zeigten, was sich in den Studiengängen Architektur und Integriertes Produktdesign getan hat. &#13;
Nachmittags führten Sebastian Stößel und Christoph Uebel die Gäste durch die verschiedenen Werkstätten am Campus Design. Außerdem zeigten ihnen die Studienbotschafterin Annika Tröger (Architektur) und Christioph Uebel (Integriertes Produktdesign) die Werkschau des Campus:Design Open. Organisiert und geleitet wurde das Treffen der Abi-Berater durch Dr. Katja Kessel und Bianca Schmidt von der Studienberatung der Hochschule.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Abi_Beratertreffen_HBH_18.5.17_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Harter Mann, weiche Frau?“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/harter-mann-weiche-frau/</link>
                <pubDate>Tue, 23 May 2017 13:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/harter-mann-weiche-frau/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Kommunizieren und verhandeln Männer anders als Frauen und was können beide voneinander lernen? Dr. Philipp Gramlich, Mitgründer der Karriereplattform NaturalScienceCareers, hielt im Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ einen interaktiven Vortrag zu Gesprächsunterschieden und verschiedenen Verhandlungsstrategien von Frauen und Männern. Er zeigte ein Denken in Alternativen auf, um mehrdimensional zu Lösungen zu kommen.</em>&#13;
Der sich selbst schelmisch als „das neue Gesicht des Feminismus“ bezeichnende Philipp Gramlich forderte die Zuhörenden immer wieder mit Fragen auf, über erlebte Gesprächssituationen nachzudenken. Haben wissenschaftliche Formate wie die Keynote - eher eine Männerdomäne - und das Poster - eher eine Frauendomäne - wirklich mit dem Geschlecht zu tun? Frauen würden lieber im vertrauten Kreis oder dem persönlichen Kontakt ihr Anliegen verbalisieren. Sie scheuen sich nicht vor direkter Interaktion. Männer denken eher an die Erhöhung ihrer Reputation und produzieren sich gern allein. &#13;
Mit zugespitzten Thesen und Fakten, gewürzt mit eigenen Erlebnissen, sorgte Philipp Gramlich für eine rege Diskussion – Widerspruch und Aha-Effekte, sowie Lacher einkalkuliert. In einem Rollenspiel zum Kritikgeben etwa veranschaulichten zwei Freiwillige genderspezifisches Kommunikationsverhalten praktisch. Ein guter Teamleiter kann seine Nachrichten personengerecht formulieren, ohne dass er von seinem eigenen Stil abweichen muss. Empathie und Wissen helfen oft weiter. Am Beispiel einer Basarverhandlung vermittelte Philipp Gramlich Verhandlungsstrategien. Wie läuft eine Verhandlung positionsbasiert, nach dem Recht des Stärkeren? Wie einigt man sich beziehungsorientiert? Eine andere Form stellt das Harvard Prinzip dar. Hier fokussieren die Verhandelnden das Interesse hinter einer Fragestellung, um objektive Kriterien und alternative Szenarien für Lösungen anzuführen. &#13;
Dr. Gramlich ermunterte die Promovierenden nicht nur zu einem eigenen Stil, ohne das andere Geschlecht zu kopieren, sondern auch zu verhandeln, ohne einen Beziehungsverlust zu befürchten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Kommunizieren und verhandeln Männer anders als Frauen und was können beide voneinander lernen? Dr. Philipp Gramlich, Mitgründer der Karriereplattform NaturalScienceCareers, hielt im Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ einen interaktiven Vortrag zu Gesprächsunterschieden und verschiedenen Verhandlungsstrategien von Frauen und Männern. Er zeigte ein Denken in Alternativen auf, um mehrdimensional zu Lösungen zu kommen.</em>&#13;
Der sich selbst schelmisch als „das neue Gesicht des Feminismus“ bezeichnende Philipp Gramlich forderte die Zuhörenden immer wieder mit Fragen auf, über erlebte Gesprächssituationen nachzudenken. Haben wissenschaftliche Formate wie die Keynote - eher eine Männerdomäne - und das Poster - eher eine Frauendomäne - wirklich mit dem Geschlecht zu tun? Frauen würden lieber im vertrauten Kreis oder dem persönlichen Kontakt ihr Anliegen verbalisieren. Sie scheuen sich nicht vor direkter Interaktion. Männer denken eher an die Erhöhung ihrer Reputation und produzieren sich gern allein. &#13;
Mit zugespitzten Thesen und Fakten, gewürzt mit eigenen Erlebnissen, sorgte Philipp Gramlich für eine rege Diskussion – Widerspruch und Aha-Effekte, sowie Lacher einkalkuliert. In einem Rollenspiel zum Kritikgeben etwa veranschaulichten zwei Freiwillige genderspezifisches Kommunikationsverhalten praktisch. Ein guter Teamleiter kann seine Nachrichten personengerecht formulieren, ohne dass er von seinem eigenen Stil abweichen muss. Empathie und Wissen helfen oft weiter. Am Beispiel einer Basarverhandlung vermittelte Philipp Gramlich Verhandlungsstrategien. Wie läuft eine Verhandlung positionsbasiert, nach dem Recht des Stärkeren? Wie einigt man sich beziehungsorientiert? Eine andere Form stellt das Harvard Prinzip dar. Hier fokussieren die Verhandelnden das Interesse hinter einer Fragestellung, um objektive Kriterien und alternative Szenarien für Lösungen anzuführen. &#13;
Dr. Gramlich ermunterte die Promovierenden nicht nur zu einem eigenen Stil, ohne das andere Geschlecht zu kopieren, sondern auch zu verhandeln, ohne einen Beziehungsverlust zu befürchten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gramlich_Dr._Philipp_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Quattro-Technologie für effizienteres Fahren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-quattro-technologie-fuer-effizienteres-fahren/</link>
                <pubDate>Tue, 23 May 2017 13:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-quattro-technologie-fuer-effizienteres-fahren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>In der Veranstaltungsreihe „Trends der Fahrzeugtechnik“ der TAC-Academy an der Hochschule Coburg geben Experten aus der Praxis und der Wissenschaft Einblicke in neue industrielle Entwicklungen. Kürzlich stellte Dipl.-Ing. (FH) Dieter Weidemann, Leiter der Entwicklung Allradsysteme der Audi AG, die neue Technologie „Audi quattro ultra“ vor.</em>&#13;
Autos mit Allradantrieb erlauben eine bessere Traktion bei Beschleunigung und eine außergewöhnliche Bodenhaftung. Allerdings haben sie auch ein höheres Gewicht, höhere Schleppverluste und einen größeren Verbrauch. Mit der neuen Technologie „Audi quattro ultra“ will Audi den Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emission reduzieren. Dieter Weidemann von der Audi AG erläuterte den Studierenden und den externen Gästen, durch welche technischen Lösungen dies gelungen ist. Er kam auf Einladung von<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=462"> Prof. Dr. Stefan Gast</a> an die Hochschule Coburg.&#13;
Die neue Quattro-Technik von Audi setzt den Allradantrieb nur ein, wenn er tatsächlich gebraucht wird. Dazu koppelt eine Kupplung am Getriebe die Kardanwelle zu den Hinterrädern ab und im Hinterachsgetriebe öffnet eine integrierte Trennkupplung. Für die Zuschaltung des Allradantriebs wird die stehende Kardanwelle in Sekundenbruchteilen durch die Kupplung am Getriebe auf die nötige Geschwindigkeit beschleunigt und die integrierte Trennkupplung im Hinterachsgetriebe wieder geschlossen.&#13;
Die intelligente Steuerung des Allradantriebs arbeitet prädiktiv. D.h. sie blickt mithilfe einer umfassenden Sensorik und der kontinuierlichen Auswertung der ermittelten Daten zu Fahrdynamik, Straßenzustand und Fahrerverhalten etwa eine halbe Sekunde voraus. Die Zuschaltung des Allradantriebs erfolgt dann in wenigen Sekundenbruchteile.&#13;
Auf die gesamte Fahrstrecke bezogen überwiegen meistens Fahrabschnitte, auf denen zwei angetriebene Räder ausreichen. In Situationen wie bei Kurvenfahrt, sportlicher Fahrweise, Beschleunigung, schlechten Wetterverhältnissen oder unbefestigten Straßen erlaubt der Allradantrieb jedoch eine bessere Fahrdynamik.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In der Veranstaltungsreihe „Trends der Fahrzeugtechnik“ der TAC-Academy an der Hochschule Coburg geben Experten aus der Praxis und der Wissenschaft Einblicke in neue industrielle Entwicklungen. Kürzlich stellte Dipl.-Ing. (FH) Dieter Weidemann, Leiter der Entwicklung Allradsysteme der Audi AG, die neue Technologie „Audi quattro ultra“ vor.</em>&#13;
Autos mit Allradantrieb erlauben eine bessere Traktion bei Beschleunigung und eine außergewöhnliche Bodenhaftung. Allerdings haben sie auch ein höheres Gewicht, höhere Schleppverluste und einen größeren Verbrauch. Mit der neuen Technologie „Audi quattro ultra“ will Audi den Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emission reduzieren. Dieter Weidemann von der Audi AG erläuterte den Studierenden und den externen Gästen, durch welche technischen Lösungen dies gelungen ist. Er kam auf Einladung von<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=462"> Prof. Dr. Stefan Gast</a> an die Hochschule Coburg.&#13;
Die neue Quattro-Technik von Audi setzt den Allradantrieb nur ein, wenn er tatsächlich gebraucht wird. Dazu koppelt eine Kupplung am Getriebe die Kardanwelle zu den Hinterrädern ab und im Hinterachsgetriebe öffnet eine integrierte Trennkupplung. Für die Zuschaltung des Allradantriebs wird die stehende Kardanwelle in Sekundenbruchteilen durch die Kupplung am Getriebe auf die nötige Geschwindigkeit beschleunigt und die integrierte Trennkupplung im Hinterachsgetriebe wieder geschlossen.&#13;
Die intelligente Steuerung des Allradantriebs arbeitet prädiktiv. D.h. sie blickt mithilfe einer umfassenden Sensorik und der kontinuierlichen Auswertung der ermittelten Daten zu Fahrdynamik, Straßenzustand und Fahrerverhalten etwa eine halbe Sekunde voraus. Die Zuschaltung des Allradantriebs erfolgt dann in wenigen Sekundenbruchteile.&#13;
Auf die gesamte Fahrstrecke bezogen überwiegen meistens Fahrabschnitte, auf denen zwei angetriebene Räder ausreichen. In Situationen wie bei Kurvenfahrt, sportlicher Fahrweise, Beschleunigung, schlechten Wetterverhältnissen oder unbefestigten Straßen erlaubt der Allradantrieb jedoch eine bessere Fahrdynamik.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Audi_quattro_Weidemann_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bioanalytik trifft Irland]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bioanalytik-trifft-irland/</link>
                <pubDate>Tue, 23 May 2017 11:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bioanalytik-trifft-irland/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Matthias Noll arbeitet im Bereich der angewandten Mikrobiologie eng mit Dr. Achim Schmalenberger von der Universität Limerick in Irland zusammen. Der Experte für Mikrobiologie hat nun die Hochschule Coburg besucht und Studierende unterrichtet. </em>&#13;
Den Studierenden des zweiten Semesters im Bachelor Bioanalytik erklärte Dr. Achim Schmalenberger zum Beispiel, wie immunologische Prozesse im Körper ablaufen. Weitere Themen seiner Vorlesungen waren die Relevanz des mikrobiellen Schwefelkreislaufs für Agrarflächen sowie die Gefahren, die pathogene Mikroorganismen für die Lebensmittelsicherheit und das menschliche Immunsystem bergen. &#13;
Der Besuch fand im Rahmen der Erasmus+ Lehrendenmobilität statt. Bereits im vergangenen Jahr hatte Prof. Noll die Universität Limerick besucht. Die Zusammenarbeit auf Lehr- und Forschungsebene soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Matthias Noll arbeitet im Bereich der angewandten Mikrobiologie eng mit Dr. Achim Schmalenberger von der Universität Limerick in Irland zusammen. Der Experte für Mikrobiologie hat nun die Hochschule Coburg besucht und Studierende unterrichtet. </em>&#13;
Den Studierenden des zweiten Semesters im Bachelor Bioanalytik erklärte Dr. Achim Schmalenberger zum Beispiel, wie immunologische Prozesse im Körper ablaufen. Weitere Themen seiner Vorlesungen waren die Relevanz des mikrobiellen Schwefelkreislaufs für Agrarflächen sowie die Gefahren, die pathogene Mikroorganismen für die Lebensmittelsicherheit und das menschliche Immunsystem bergen. &#13;
Der Besuch fand im Rahmen der Erasmus+ Lehrendenmobilität statt. Bereits im vergangenen Jahr hatte Prof. Noll die Universität Limerick besucht. Die Zusammenarbeit auf Lehr- und Forschungsebene soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bioanalytik_Schmalenberger_web-683x1024.jpg"
                        fileSize="114886"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hinter-den-kulissen/</link>
                <pubDate>Tue, 23 May 2017 07:08:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hinter-den-kulissen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Kreativität und Improvisationstalent machen den Job als Bühnenbildner aus. Innenarchitektur-Student Daniel Tauer und Absolventin Moksha Lehr sind darin so gut, dass sie während des Studiums regelmäßig am Landestheater Coburg gearbeitet haben.<br /></em>&#13;
<strong>Zum Video: </strong><a title="Opens external link in new window" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/hinter-den-kulissen"><strong>Hinter den Kulissen</strong></a>&#13;
Sie packen zu, wo sie zupacken müssen, sind Maler, Sicherheitsbeauftragte, Improvisationstalente und vor allem immer kreativ. Daniel und Moksha lassen Bühnen lebendig werden. Für die Inszenierung des Projekt Parzival, das gerade in der Reithalle des Landestheaters gespielt wird, haben sie die komplette Ausstattung geplant.&#13;
„Es gibt so viele Kleinigkeiten, die gemacht werden. Wir sind im Kostüm, wir sind in der Maske, wir sind im Bühnenbild – ich kann das schwerpunkttechnisch gar nicht so richtig benennen“, sagt Moksha. Die 27-Jährige hat im Januar ihre Bachelorarbeit abgegeben, ist jetzt frischgebackene Innenarchitektin. Ihre Abschlussarbeit hat sie über ein generationenübergreifendes Tanztheater-Projekt geschrieben - Construct. Auch hier hat sie die Ausstattung übernommen.&#13;
Daniel studiert im achten Semester an der Hochschule. Vor zwei Jahren hat er sein Praxissemester am Landestheater absolviert. Wie wirken Farben und Licht? Was verstärkt die Stimmung eines Stücks? Bühnenbildner brauchen ein Gespür für Räume. Sie arbeiten dabei Hand in Hand mit dem Regisseur oder der Regisseurin. &#13;
Gegenüber der klassischen Innenarchitektur könne man als Bühnenbildner mehr Künstler sein, findet Daniel. „Natürlich arbeiten wir mit dem Regisseur zusammen, aber wenn das Konzept steht, darf nicht mehr viel verändert werden.&quot; In der klassischen Innenarchitektur gebe es häufig Einschränkungen – Brandschutz, Sicherheitsbestimmungen und natürlich die Kunden, für die man den Raum entwirft. „Beim Bühnenbild ist der Kunde keine Person, sondern das Stück ist der Kunde.“&#13;
Projekt Parzival ist eine Produktion mit Laien-Schauspielern des Jugend- und Seniorenclubs. Sie erzählen die Geschichte des jungen Parzivals, der isoliert im Wald aufwächst und dann auf die Gesellschaft losgelassen wird. Grundlage ist ein Theaterstück von Tankred Dorst. Bühne und Zuschauerraum haben Daniel, Moksha und Regisseurin Luca Pauer besonders angeordnet. Die Bühne bildet eine Arena in der Mitte der Reithalle. Die Zuschauerreihen sind um diese im Kreis aufgestellt. „Wir wollen, dass die Zuschauer das Gefühl haben, mittendrin zu sitzen und Zeuge von etwas zu werden, über das sie noch lange nachdenken müssen“, sagt Luca Pauer. Gleichzeitig steht der Kreis symbolisch für das Leben. Es versucht, den Lebensweg von Parzival darzustellen. Das Leben fängt in der Mitte an und hört am Rande des Kreises auf.&#13;
Die Mittel bei Projekt Parzival waren begrenzt. Kostüme bringen die Darsteller selber mit, die Möbel kommen aus dem Fundus. Anzumerken ist das dem Stück aber auf keinen Fall. Die nächsten Aufführungen finden im Juni statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Kreativität und Improvisationstalent machen den Job als Bühnenbildner aus. Innenarchitektur-Student Daniel Tauer und Absolventin Moksha Lehr sind darin so gut, dass sie während des Studiums regelmäßig am Landestheater Coburg gearbeitet haben.<br /></em>&#13;
<strong>Zum Video: </strong><a title="Opens external link in new window" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/hinter-den-kulissen"><strong>Hinter den Kulissen</strong></a>&#13;
Sie packen zu, wo sie zupacken müssen, sind Maler, Sicherheitsbeauftragte, Improvisationstalente und vor allem immer kreativ. Daniel und Moksha lassen Bühnen lebendig werden. Für die Inszenierung des Projekt Parzival, das gerade in der Reithalle des Landestheaters gespielt wird, haben sie die komplette Ausstattung geplant.&#13;
„Es gibt so viele Kleinigkeiten, die gemacht werden. Wir sind im Kostüm, wir sind in der Maske, wir sind im Bühnenbild – ich kann das schwerpunkttechnisch gar nicht so richtig benennen“, sagt Moksha. Die 27-Jährige hat im Januar ihre Bachelorarbeit abgegeben, ist jetzt frischgebackene Innenarchitektin. Ihre Abschlussarbeit hat sie über ein generationenübergreifendes Tanztheater-Projekt geschrieben - Construct. Auch hier hat sie die Ausstattung übernommen.&#13;
Daniel studiert im achten Semester an der Hochschule. Vor zwei Jahren hat er sein Praxissemester am Landestheater absolviert. Wie wirken Farben und Licht? Was verstärkt die Stimmung eines Stücks? Bühnenbildner brauchen ein Gespür für Räume. Sie arbeiten dabei Hand in Hand mit dem Regisseur oder der Regisseurin. &#13;
Gegenüber der klassischen Innenarchitektur könne man als Bühnenbildner mehr Künstler sein, findet Daniel. „Natürlich arbeiten wir mit dem Regisseur zusammen, aber wenn das Konzept steht, darf nicht mehr viel verändert werden.&quot; In der klassischen Innenarchitektur gebe es häufig Einschränkungen – Brandschutz, Sicherheitsbestimmungen und natürlich die Kunden, für die man den Raum entwirft. „Beim Bühnenbild ist der Kunde keine Person, sondern das Stück ist der Kunde.“&#13;
Projekt Parzival ist eine Produktion mit Laien-Schauspielern des Jugend- und Seniorenclubs. Sie erzählen die Geschichte des jungen Parzivals, der isoliert im Wald aufwächst und dann auf die Gesellschaft losgelassen wird. Grundlage ist ein Theaterstück von Tankred Dorst. Bühne und Zuschauerraum haben Daniel, Moksha und Regisseurin Luca Pauer besonders angeordnet. Die Bühne bildet eine Arena in der Mitte der Reithalle. Die Zuschauerreihen sind um diese im Kreis aufgestellt. „Wir wollen, dass die Zuschauer das Gefühl haben, mittendrin zu sitzen und Zeuge von etwas zu werden, über das sie noch lange nachdenken müssen“, sagt Luca Pauer. Gleichzeitig steht der Kreis symbolisch für das Leben. Es versucht, den Lebensweg von Parzival darzustellen. Das Leben fängt in der Mitte an und hört am Rande des Kreises auf.&#13;
Die Mittel bei Projekt Parzival waren begrenzt. Kostüme bringen die Darsteller selber mit, die Möbel kommen aus dem Fundus. Anzumerken ist das dem Stück aber auf keinen Fall. Die nächsten Aufführungen finden im Juni statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Projekt_Parzival.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Daniel_Tauer.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Moksha_Lehr.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mixed Reality Forschung mit Köpfchen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mixed-reality-forschung-mit-koepfchen/</link>
                <pubDate>Thu, 18 May 2017 13:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mixed-reality-forschung-mit-koepfchen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Auf der weltweit größten Konferenz im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion, der ACM CHI 2017 in Denver, stellte Prof. Dr. Jens Grubert seine aktuelle Arbeit zu Mixed Reality Displays vor. Es geht z.B. darum, wie mehrere mobile Geräte als ein durchgehendes Display fungieren können.</em>&#13;
Im Beitrag „HeadPhones: Ad Hoc Mobile Multi-Display Environments through Head Tracking“ stellte Prof. Dr. Grubert Prototypen vor, die das spontane Zusammenstellen und Verorten von mehreren Smartphones oder Tablets zu einer großen Anzeigefläche möglich machen. Bisherige Arbeiten auf diesem Gebiet wiesen zahlreiche Nachteile auf. Zum Beispiel war es notwendig, dass eine externe Kamera in der Umgebung installiert wurde. Prof. Dr. Grubert erfand ein Verfahren, welches den Kopf des Nutzers als Bezugssystem nutzt. Die 3D-Position des Kopfes wird durch die Frontkameras der Smartphones erfasst. Somit wirkt sie als gemeinsamer Koordinatenursprung und erlaubt, die Lage der Geräte untereinander zu bestimmen. Dadurch lassen sich vielfältige Anwendungen außerhalb von Laborbedingungen realisieren, z.B. können Karten interaktiv und auf mehreren Displays angezeigt werden. Auch dreidimensionale Anzeigekonfigurationen, welche den Eindruck von holographischen Darstellungen erwecken, können so erreicht werden.&#13;
Bei der ACM Conference on Human Factors in Computing Systems (ACM CHI) sind jährlich über 3000 Teilnehmer. Mehr Informationen zum Projekt unter: <a href="http://mixedrealitylab.bplaced.net/headphones-en.html">http://mixedrealitylab.bplaced.net/headphones-en.html</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Auf der weltweit größten Konferenz im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion, der ACM CHI 2017 in Denver, stellte Prof. Dr. Jens Grubert seine aktuelle Arbeit zu Mixed Reality Displays vor. Es geht z.B. darum, wie mehrere mobile Geräte als ein durchgehendes Display fungieren können.</em>&#13;
Im Beitrag „HeadPhones: Ad Hoc Mobile Multi-Display Environments through Head Tracking“ stellte Prof. Dr. Grubert Prototypen vor, die das spontane Zusammenstellen und Verorten von mehreren Smartphones oder Tablets zu einer großen Anzeigefläche möglich machen. Bisherige Arbeiten auf diesem Gebiet wiesen zahlreiche Nachteile auf. Zum Beispiel war es notwendig, dass eine externe Kamera in der Umgebung installiert wurde. Prof. Dr. Grubert erfand ein Verfahren, welches den Kopf des Nutzers als Bezugssystem nutzt. Die 3D-Position des Kopfes wird durch die Frontkameras der Smartphones erfasst. Somit wirkt sie als gemeinsamer Koordinatenursprung und erlaubt, die Lage der Geräte untereinander zu bestimmen. Dadurch lassen sich vielfältige Anwendungen außerhalb von Laborbedingungen realisieren, z.B. können Karten interaktiv und auf mehreren Displays angezeigt werden. Auch dreidimensionale Anzeigekonfigurationen, welche den Eindruck von holographischen Darstellungen erwecken, können so erreicht werden.&#13;
Bei der ACM Conference on Human Factors in Computing Systems (ACM CHI) sind jährlich über 3000 Teilnehmer. Mehr Informationen zum Projekt unter: <a href="http://mixedrealitylab.bplaced.net/headphones-en.html">http://mixedrealitylab.bplaced.net/headphones-en.html</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Grubert_multi_display-1024x288.jpg"
                        fileSize="40818"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="288"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erste Master-Absolventin der Sozialen Arbeit promoviert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erste-master-absolventin-der-sozialen-arbeit-promoviert/</link>
                <pubDate>Thu, 18 May 2017 04:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erste-master-absolventin-der-sozialen-arbeit-promoviert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Annika Clarner studierte von 2009 bis 2011 im Masterstudiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Coburg. Jetzt schloss sie an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ihre Promotion zum Dr. rer. biol. hum. ab.</em>&#13;
„Laienbasierte Akutversorgung nach Arbeitsunfällen“ – so lautet der Kurztitel der Doktorarbeit von Annika Clarner. Sie kam nach ihrem Diplomstudium an der Technischen Hochschule Nürnberg zum Masterstudium an die Hochschule Coburg. Hier stieß sie auf die Forschungsfrage, mit der sie sich in den letzten Jahren intensiv auseinandersetzte: „Wie sieht eine gute psychische Ersthilfe bei Unfällen im öffentlichen Personennahverkehr aus?“ &#13;
Mit dieser Frage beschäftigte sich die Sozialpädagogin bereits in ihrer Masterarbeit. In einem kooperativen Forschungsprojekt der VAG Verkehrs-AG Nürnberg und dem Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC war sie die bisher einzige Studentin der Sozialen Arbeit, die in dem ansonsten natur- und ingenieurwissenschaftlich geprägten Umfeld aktiv war. &#13;
Nach ihrem Studium an der Hochschule Coburg wechselte Annika Clarner als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der FAU Erlangen-Nürnberg. Dort leitete sie u.a. die Arbeitsgruppe Psycho-mentale Arbeitsmedizin. „Frau Clarner war mir im Master Soziale Arbeit als sehr gute und engagierte Studentin aufgefallen. Ich freue mich, dass ich jetzt bei ihrer mündlichen Promotionsprüfung als Fachbetreuerin der Sozialen Arbeit dabei sein konnte“, erzählt Prof. Dr. Veronika Hammer, die Studiengangsleiterin des Masters Soziale Arbeit der Hochschule Coburg. &#13;
Wie aktuell die wissenschaftliche Arbeit von Annika Clarner ist, zeigt der Erfolg, den sie mit einer aktuellen Publikation hat. Sie bekam für ihren Aufsatz „Und wann kümmern wir uns um den Fahrer?“ in der Zeitschrift ASU Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin den Best Paper Award 2017. &#13;
Annika Clarner engagierte sich neben Studium und Beruf auch ehrenamtlich. Sie war Stipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung und erhielt von dort auch ein Promotionsstipendium. Als Sprecherin des Promovierendenkonvents der FAU Erlangen-Nürnberg und als stellvertretende Sprecherin im Landesverband Wissenschaftler*innen Bayern trat sie sowohl an ihrer Universität als auch bayernweit für die Interessen der Doktorandinnen und Doktoranden ein.&#13;
Seit Februar dieses Jahres arbeitet Dr. Annika Clarner im Referat Hospiz, Palliativmedizin und Geriatrie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Annika Clarner studierte von 2009 bis 2011 im Masterstudiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Coburg. Jetzt schloss sie an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ihre Promotion zum Dr. rer. biol. hum. ab.</em>&#13;
„Laienbasierte Akutversorgung nach Arbeitsunfällen“ – so lautet der Kurztitel der Doktorarbeit von Annika Clarner. Sie kam nach ihrem Diplomstudium an der Technischen Hochschule Nürnberg zum Masterstudium an die Hochschule Coburg. Hier stieß sie auf die Forschungsfrage, mit der sie sich in den letzten Jahren intensiv auseinandersetzte: „Wie sieht eine gute psychische Ersthilfe bei Unfällen im öffentlichen Personennahverkehr aus?“ &#13;
Mit dieser Frage beschäftigte sich die Sozialpädagogin bereits in ihrer Masterarbeit. In einem kooperativen Forschungsprojekt der VAG Verkehrs-AG Nürnberg und dem Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC war sie die bisher einzige Studentin der Sozialen Arbeit, die in dem ansonsten natur- und ingenieurwissenschaftlich geprägten Umfeld aktiv war. &#13;
Nach ihrem Studium an der Hochschule Coburg wechselte Annika Clarner als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der FAU Erlangen-Nürnberg. Dort leitete sie u.a. die Arbeitsgruppe Psycho-mentale Arbeitsmedizin. „Frau Clarner war mir im Master Soziale Arbeit als sehr gute und engagierte Studentin aufgefallen. Ich freue mich, dass ich jetzt bei ihrer mündlichen Promotionsprüfung als Fachbetreuerin der Sozialen Arbeit dabei sein konnte“, erzählt Prof. Dr. Veronika Hammer, die Studiengangsleiterin des Masters Soziale Arbeit der Hochschule Coburg. &#13;
Wie aktuell die wissenschaftliche Arbeit von Annika Clarner ist, zeigt der Erfolg, den sie mit einer aktuellen Publikation hat. Sie bekam für ihren Aufsatz „Und wann kümmern wir uns um den Fahrer?“ in der Zeitschrift ASU Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin den Best Paper Award 2017. &#13;
Annika Clarner engagierte sich neben Studium und Beruf auch ehrenamtlich. Sie war Stipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung und erhielt von dort auch ein Promotionsstipendium. Als Sprecherin des Promovierendenkonvents der FAU Erlangen-Nürnberg und als stellvertretende Sprecherin im Landesverband Wissenschaftler*innen Bayern trat sie sowohl an ihrer Universität als auch bayernweit für die Interessen der Doktorandinnen und Doktoranden ein.&#13;
Seit Februar dieses Jahres arbeitet Dr. Annika Clarner im Referat Hospiz, Palliativmedizin und Geriatrie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Clarner_Promotion_800px_breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Aufs Treppchen gelaufen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aufs-treppchen-gelaufen/</link>
                <pubDate>Wed, 17 May 2017 13:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aufs-treppchen-gelaufen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>IGF-Student Lukas Döbereiner hat bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Marathon den 3. Platz geholt. </em>&#13;
In 02:44:51 hat Döbereiner die 42,2 Kilometer geschafft. Knapp fünfeinhalb Minuten nach Sieger Karsten Müller vom KIT Karlsruhe kam der Coburger Student ins Ziel. Rund 80 Studierende von Hochschulen aus ganz Deutschland haben an dem Wettbewerb in Mainz teilgenommen. Auch drei weitere Studierende der Hochschule sind angetreten. Andreas Dauerer (während des Laufs verletzt, Platz 32), Leida Fernanda (Platz 21), Martha Castillo (Platz 28) und Maria Kuhn (Platz 33) liefen beim Halbmarathon mit.&#13;
Unterstützt wurden die Coburger Läuferinnen und Läufer vom Referat Gesunde Hochschule. Das übernimmt sowohl die Organisation als auch die Kosten für die Studierenden.&#13;
Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband veranstaltet jährlich rund 40 Deutsche Hochschulmeisterschaften in 32 Sportarten. Hobby- und Breitensportler starten dort gemeinsam mit Kaderathleten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>IGF-Student Lukas Döbereiner hat bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Marathon den 3. Platz geholt. </em>&#13;
In 02:44:51 hat Döbereiner die 42,2 Kilometer geschafft. Knapp fünfeinhalb Minuten nach Sieger Karsten Müller vom KIT Karlsruhe kam der Coburger Student ins Ziel. Rund 80 Studierende von Hochschulen aus ganz Deutschland haben an dem Wettbewerb in Mainz teilgenommen. Auch drei weitere Studierende der Hochschule sind angetreten. Andreas Dauerer (während des Laufs verletzt, Platz 32), Leida Fernanda (Platz 21), Martha Castillo (Platz 28) und Maria Kuhn (Platz 33) liefen beim Halbmarathon mit.&#13;
Unterstützt wurden die Coburger Läuferinnen und Läufer vom Referat Gesunde Hochschule. Das übernimmt sowohl die Organisation als auch die Kosten für die Studierenden.&#13;
Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband veranstaltet jährlich rund 40 Deutsche Hochschulmeisterschaften in 32 Sportarten. Hobby- und Breitensportler starten dort gemeinsam mit Kaderathleten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hochschulsport_Doebereiner.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Begleitung für die ersten Studientage]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/begleitung-fuer-die-ersten-studientage/</link>
                <pubDate>Wed, 17 May 2017 09:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/begleitung-fuer-die-ersten-studientage/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ältere Semester unterstützen neue Studierende bei ihrem Start ins Studium. Das ist der Gedanke des Mentorenprogramms der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Der Beginn des Studiums bedeutet auch den Start in einen neuen Lebensabschnitt. Über die ersten Hürden helfen Mentor*innen der Hochschule Coburg. Sie geben ihren jüngeren Kommilitonen und Kommilitoninnen Tipps für Studium und Hochschulleben. Die neuen Studierenden knüpfen so erste Kontakte an der Hochschule und meistern den Übergang in den akademischen Alltag.<br />Die Mentoratsgruppen gibt es in den MINT-Studiengängen seit 2008. Sie starten jedes Jahr mit den Erstsemestertagen und begleiten die neuen Studierenden das gesamte erste sowie einen Teil des zweiten Semesters. Die Mentor*innen werden geschult und können bei Bedarf auf ein Handbuch mit weiteren Materialien zurückgreifen. &#13;
Die Hochschulpräsidentin <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/leitungsgremien/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> zeichnete die Mentor*innen der Studiengänge Automobiltechnologie, Informatik, Maschinenbau und Technische Physik für ihr Engagement aus. Die Mentor*innen erhielten als Belobigung für ihr Ehrenamt ein Zertifikat, mit dem sich die Hochschule für ihr Engagement bedankt. Die Mentor*innen der Studiengänge Bioanalytik, Automatisierung, Elektro- und Informationstechnik sowie Erneuerbare Energien erhielten ihre Zertifikate aufgrund des Starts ins Praxissemester bereits Ende Februar.&#13;
Auch die Mentor*innen lernen viel bei diesem Programm. Sie erwerben Führungskompetenzen und entwickeln sich persönlich weiter. Für das Wintersemester 2017/18 werden noch Mentor*innen gesucht. Wer sich engagieren möchte, kann sich bei Ina Sinterhauf von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html">Projekt:ING</a> melden. Per Email: <a href="mailto:projektING@hs-coburg.de">projektING@hs-coburg.de</a> oder persönlich im Raum 1-013.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ältere Semester unterstützen neue Studierende bei ihrem Start ins Studium. Das ist der Gedanke des Mentorenprogramms der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Der Beginn des Studiums bedeutet auch den Start in einen neuen Lebensabschnitt. Über die ersten Hürden helfen Mentor*innen der Hochschule Coburg. Sie geben ihren jüngeren Kommilitonen und Kommilitoninnen Tipps für Studium und Hochschulleben. Die neuen Studierenden knüpfen so erste Kontakte an der Hochschule und meistern den Übergang in den akademischen Alltag.<br />Die Mentoratsgruppen gibt es in den MINT-Studiengängen seit 2008. Sie starten jedes Jahr mit den Erstsemestertagen und begleiten die neuen Studierenden das gesamte erste sowie einen Teil des zweiten Semesters. Die Mentor*innen werden geschult und können bei Bedarf auf ein Handbuch mit weiteren Materialien zurückgreifen. &#13;
Die Hochschulpräsidentin <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/leitungsgremien/hochschulleitung/prof-dr-christiane-fritze.html">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> zeichnete die Mentor*innen der Studiengänge Automobiltechnologie, Informatik, Maschinenbau und Technische Physik für ihr Engagement aus. Die Mentor*innen erhielten als Belobigung für ihr Ehrenamt ein Zertifikat, mit dem sich die Hochschule für ihr Engagement bedankt. Die Mentor*innen der Studiengänge Bioanalytik, Automatisierung, Elektro- und Informationstechnik sowie Erneuerbare Energien erhielten ihre Zertifikate aufgrund des Starts ins Praxissemester bereits Ende Februar.&#13;
Auch die Mentor*innen lernen viel bei diesem Programm. Sie erwerben Führungskompetenzen und entwickeln sich persönlich weiter. Für das Wintersemester 2017/18 werden noch Mentor*innen gesucht. Wer sich engagieren möchte, kann sich bei Ina Sinterhauf von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/organisation/servicestellen/projekting.html">Projekt:ING</a> melden. Per Email: <a href="mailto:projektING@hs-coburg.de">projektING@hs-coburg.de</a> oder persönlich im Raum 1-013.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mentoratsgruppe-1024x768.jpg"
                        fileSize="119370"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mentoratsgruppe_Verleihung-1024x768.jpg"
                        fileSize="112654"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erstes Arbeitstreffen der Forschungsvereinigung TAC]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erstes-arbeitstreffen-der-forschungsvereinigung-tac/</link>
                <pubDate>Fri, 12 May 2017 06:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erstes-arbeitstreffen-der-forschungsvereinigung-tac/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ein vernetztes Oberfranken: Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC und die Industrie- und Handelskammer zu Coburg gründeten mit zehn Unternehmen eine Forschungsvereinigung. Nun sammelten sie auf dem ersten Arbeitstreffen neue Ideen. Neben der Wahl des Vorsitzenden planten die Mitglieder gemeinsame Projekte.&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em>&#13;
Unternehmen aus Oberfranken haben sich mit dem TAC und der IHK zu Coburg zusammen getan. Ziel ist die Vernetzung in der Region und die Verwirklichung gemeinsamer Projekte. Auf dem ersten Arbeitstreffen wählten sie den IHK-Präsidenten Friedrich Herdan zum Vorsitzenden.<br />Caroline Rahn, Geschäftsführerin des TAC, informierte die Unternehmen über mögliche Formen der Zusammenarbeit. Geplant sind Projekte mit dem TAC oder im Verbund mit anderen Unternehmen. Die Unternehmen erhalten so einen engeren Kontakt zur Hochschule. Auch untereinander können sie sich stärker vernetzen und austauschen. Ideen für zukünftige Projekte haben die Mitglieder bereits. Interesse besteht unter anderem an E-Mobilität, Mensch-Maschine-Schnittstellen, Werkstoffen und Batteriemanagement.<br />Prof. Dr. Jürgen Krahl, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des TAC und jetziger Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, zeigte anhand des Best Practice Beispiels it‘s OWL die Möglichkeit der Etablierung eines Technologienetzwerks durch die Forschungsvereinigung TAC für die oberfränkische Region auf. Zweimal im Jahr möchte sich die Forschungsvereinigung zukünftig zusammensetzen. &#13;
Das TAC ist Impulsgeber für Innovationen. Die beteiligten Unternehmen können das Forschungspotenzial des TAC privilegiert nutzen. Dafür unterstützen die Mitglieder der Forschungsvereinigung das TAC finanziell mit einem Jahresbeitrag. Das TAC kann sich dadurch als Forschungsplattform weiterentwickeln und durch die Vernetzung Innovationen direkt in der Region nutzbar machen. Dafür nimmt die Forschungsvereinigung noch weitere interessierte Unternehmen auf. Interessierte Unternehmen können sich bei der Geschäftsführerin des TAC Caroline Rahn melden: Tel.: 09561 317-339, E-Mail: <a href="mailto:info@tac-coburg.de">info@tac-coburg.de</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ein vernetztes Oberfranken: Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC und die Industrie- und Handelskammer zu Coburg gründeten mit zehn Unternehmen eine Forschungsvereinigung. Nun sammelten sie auf dem ersten Arbeitstreffen neue Ideen. Neben der Wahl des Vorsitzenden planten die Mitglieder gemeinsame Projekte.&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em>&#13;
Unternehmen aus Oberfranken haben sich mit dem TAC und der IHK zu Coburg zusammen getan. Ziel ist die Vernetzung in der Region und die Verwirklichung gemeinsamer Projekte. Auf dem ersten Arbeitstreffen wählten sie den IHK-Präsidenten Friedrich Herdan zum Vorsitzenden.<br />Caroline Rahn, Geschäftsführerin des TAC, informierte die Unternehmen über mögliche Formen der Zusammenarbeit. Geplant sind Projekte mit dem TAC oder im Verbund mit anderen Unternehmen. Die Unternehmen erhalten so einen engeren Kontakt zur Hochschule. Auch untereinander können sie sich stärker vernetzen und austauschen. Ideen für zukünftige Projekte haben die Mitglieder bereits. Interesse besteht unter anderem an E-Mobilität, Mensch-Maschine-Schnittstellen, Werkstoffen und Batteriemanagement.<br />Prof. Dr. Jürgen Krahl, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des TAC und jetziger Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, zeigte anhand des Best Practice Beispiels it‘s OWL die Möglichkeit der Etablierung eines Technologienetzwerks durch die Forschungsvereinigung TAC für die oberfränkische Region auf. Zweimal im Jahr möchte sich die Forschungsvereinigung zukünftig zusammensetzen. &#13;
Das TAC ist Impulsgeber für Innovationen. Die beteiligten Unternehmen können das Forschungspotenzial des TAC privilegiert nutzen. Dafür unterstützen die Mitglieder der Forschungsvereinigung das TAC finanziell mit einem Jahresbeitrag. Das TAC kann sich dadurch als Forschungsplattform weiterentwickeln und durch die Vernetzung Innovationen direkt in der Region nutzbar machen. Dafür nimmt die Forschungsvereinigung noch weitere interessierte Unternehmen auf. Interessierte Unternehmen können sich bei der Geschäftsführerin des TAC Caroline Rahn melden: Tel.: 09561 317-339, E-Mail: <a href="mailto:info@tac-coburg.de">info@tac-coburg.de</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/20170428_TAC-Forschungsvereinigung-1024x683.jpg"
                        fileSize="100749"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TAC-Forschungsvereinigung_bearbeitet-1024x692.jpg"
                        fileSize="115271"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Service-Plattform COming:MINT überzeugt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/service-plattform-comingmint-ueberzeugt/</link>
                <pubDate>Thu, 11 May 2017 09:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/service-plattform-comingmint-ueberzeugt/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Coburg ist ein attraktiver Studienort. Um das auch technikinteressierten Schüler*innen Deutscher Schulen im Ausland zu zeigen, gibt es seit Kurzem die Online-Plattform COming:MINT. 14 Schüler und Schülerinnen aus Genua waren die Ersten, die sie getestet haben. </em></p>&#13;
<p>Technischen Nachwuchs braucht das Land. Deshalb intensivieren deutsche Hochschulen den Studierendenaustausch. Geht es nach dem Stifterverband der Deutschen Wissenschaft sollte im Jahr 2020 rund ein Fünftel der Studierenden im ersten Hochschulsemester aus dem Ausland kommen. 2014 hat sich die Hochschule Coburg deshalb beim Projekt „MINTernational“ des Stifterverbandes beworben. Mit der Idee, eine Plattform für Studieninteressierte aus dem Ausland zu schaffen, die ein Bild von der Hochschule und ihrer MINT-Lehre vermittelt und gleichzeitig Beratungs- und Kontaktmöglichkeit ist. Als eins von acht Projekten wurde COming:MINT vor zwei Jahren ausgezeichnet und konnte nun realisiert werden.</p>&#13;
<p>Die 14 Schüler*innen aus Genua haben im Rahmen einer Schnupperreise durch Bayern in Coburg Station gemacht. Sie durften als erste die neue Service- und Beratungsplattform kennenlernen. Absolvent*innen Deutscher Auslandsschulen sind als Studienbewerber besonders attraktiv, weil ihr Abitur in Deutschland anerkannt wird.</p>&#13;
<p>Auf COming:MINT bekommen sie neben umfassenden Informationen zu den MINT-Angeboten der Hochschule Coburg auch ein integriertes Online-Beratungstool mit einfachem Zugang zur vertraulichen und sicheren Mail-, Chat- und Videoberatung.</p>&#13;
<p>Die italienischen Schüler*innen waren begeistert von der Plattform. Alessia Campazzo interessiert sich für den Studiengang Bioanalytik und freut sich über die Möglichkeit, sich online über die neuesten MINT-Entwicklungen an der Hochschule Coburg zu informieren: „Der persönliche Kontakt zu den Ansprechpartnern, die mich schon vor dem Beginn meines Studiums in Coburg begleiten, ist mir sehr wichtig“, betonte die Schülerin.</p>&#13;
<p>Nach der Vorstellung konnten sich Alessia und ihre Mitschüler*innen selbst an der Hochschule umschauen. Sie besuchten die Wohnheime, die Mensa und bekamen in kleinen Workshops einen guten Eindruck vom praxisnahen Studieren in Coburg.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Coburg ist ein attraktiver Studienort. Um das auch technikinteressierten Schüler*innen Deutscher Schulen im Ausland zu zeigen, gibt es seit Kurzem die Online-Plattform COming:MINT. 14 Schüler und Schülerinnen aus Genua waren die Ersten, die sie getestet haben. </em></p>&#13;
<p>Technischen Nachwuchs braucht das Land. Deshalb intensivieren deutsche Hochschulen den Studierendenaustausch. Geht es nach dem Stifterverband der Deutschen Wissenschaft sollte im Jahr 2020 rund ein Fünftel der Studierenden im ersten Hochschulsemester aus dem Ausland kommen. 2014 hat sich die Hochschule Coburg deshalb beim Projekt „MINTernational“ des Stifterverbandes beworben. Mit der Idee, eine Plattform für Studieninteressierte aus dem Ausland zu schaffen, die ein Bild von der Hochschule und ihrer MINT-Lehre vermittelt und gleichzeitig Beratungs- und Kontaktmöglichkeit ist. Als eins von acht Projekten wurde COming:MINT vor zwei Jahren ausgezeichnet und konnte nun realisiert werden.</p>&#13;
<p>Die 14 Schüler*innen aus Genua haben im Rahmen einer Schnupperreise durch Bayern in Coburg Station gemacht. Sie durften als erste die neue Service- und Beratungsplattform kennenlernen. Absolvent*innen Deutscher Auslandsschulen sind als Studienbewerber besonders attraktiv, weil ihr Abitur in Deutschland anerkannt wird.</p>&#13;
<p>Auf COming:MINT bekommen sie neben umfassenden Informationen zu den MINT-Angeboten der Hochschule Coburg auch ein integriertes Online-Beratungstool mit einfachem Zugang zur vertraulichen und sicheren Mail-, Chat- und Videoberatung.</p>&#13;
<p>Die italienischen Schüler*innen waren begeistert von der Plattform. Alessia Campazzo interessiert sich für den Studiengang Bioanalytik und freut sich über die Möglichkeit, sich online über die neuesten MINT-Entwicklungen an der Hochschule Coburg zu informieren: „Der persönliche Kontakt zu den Ansprechpartnern, die mich schon vor dem Beginn meines Studiums in Coburg begleiten, ist mir sehr wichtig“, betonte die Schülerin.</p>&#13;
<p>Nach der Vorstellung konnten sich Alessia und ihre Mitschüler*innen selbst an der Hochschule umschauen. Sie besuchten die Wohnheime, die Mensa und bekamen in kleinen Workshops einen guten Eindruck vom praxisnahen Studieren in Coburg.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/COmingMINT_Genua-1024x683.jpg"
                        fileSize="99232"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Genua_Workshop-1024x683.jpg"
                        fileSize="133154"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Krankenversicherung als Gesundheitsförderer?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-krankenversicherung-als-gesundheitsfoerderer/</link>
                <pubDate>Tue, 09 May 2017 06:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-krankenversicherung-als-gesundheitsfoerderer/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ein neues Forschungskolloquium der Hochschule Coburg verbindet Gesundheitsförderung und Versicherungswirtschaft. Wissenschaftler*innen und Studierende untersuchen darin die Schnittstellen der beiden Disziplinen. </em>&#13;
Bonusprogramme, Krebsvorsorge und Impfungen sind Maßnahmen von Krankenkassen, um die Gesundheit ihrer Mitglieder zu stärken. Diesem Schnittpunkt von Versicherung und Gesundheitsförderung widmet sich ein interdisziplinäres Forschungskolloquium. Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Annemarie Weber und Anja Bauchowitz organisieren es. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaft/personen/prof-dr-mirko-kraft.html">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> (Versicherungswirtschaft) und <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls</a> (Gesundheitsförderung) leiten es. &#13;
Ihnen geht es um die Frage, wie die Versicherungswirtschaft mit der Gesundheitsförderung zusammenhängt. Krankenkassen haben ein Interesse daran, die Gesundheit ihrer Mitglieder zu erhalten. Deswegen bieten sie Präventionen an. Im Forschungskolloquium untersuchen die Wissenschaftler*innen und Studierenden beider Fachdisziplinen, wie wirksam und nachhaltig diese Maßnahmen sind. Daneben diskutieren Anja Bauchowitz und Annemarie Weber mit den Studierenden auch Fragen wie das Für und Wider einer privaten gegenüber einer gesetzlichen Krankenkasse.<br />Das Ziel des Forschungskolloquiums ist die Verknüpfung beider Disziplinen. Die Studierenden blicken so über die eigenen Fächergrenzen hinaus.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ein neues Forschungskolloquium der Hochschule Coburg verbindet Gesundheitsförderung und Versicherungswirtschaft. Wissenschaftler*innen und Studierende untersuchen darin die Schnittstellen der beiden Disziplinen. </em>&#13;
Bonusprogramme, Krebsvorsorge und Impfungen sind Maßnahmen von Krankenkassen, um die Gesundheit ihrer Mitglieder zu stärken. Diesem Schnittpunkt von Versicherung und Gesundheitsförderung widmet sich ein interdisziplinäres Forschungskolloquium. Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Annemarie Weber und Anja Bauchowitz organisieren es. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaft/personen/prof-dr-mirko-kraft.html">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> (Versicherungswirtschaft) und <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-niko-kohls.html">Prof. Dr. Niko Kohls</a> (Gesundheitsförderung) leiten es. &#13;
Ihnen geht es um die Frage, wie die Versicherungswirtschaft mit der Gesundheitsförderung zusammenhängt. Krankenkassen haben ein Interesse daran, die Gesundheit ihrer Mitglieder zu erhalten. Deswegen bieten sie Präventionen an. Im Forschungskolloquium untersuchen die Wissenschaftler*innen und Studierenden beider Fachdisziplinen, wie wirksam und nachhaltig diese Maßnahmen sind. Daneben diskutieren Anja Bauchowitz und Annemarie Weber mit den Studierenden auch Fragen wie das Für und Wider einer privaten gegenüber einer gesetzlichen Krankenkasse.<br />Das Ziel des Forschungskolloquiums ist die Verknüpfung beider Disziplinen. Die Studierenden blicken so über die eigenen Fächergrenzen hinaus.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Forschungskolloquium_Bauchowitz-1024x692.jpg"
                        fileSize="74816"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Forschungskolloquium_Weber-1024x692.jpg"
                        fileSize="81857"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Forschungskolloquium_Bauchowitz_bearb.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ehemalige TAC-Mitarbeiterin erhält Best Paper Award]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ehemalige-tac-mitarbeiterin-erhaelt-best-paper-award/</link>
                <pubDate>Mon, 08 May 2017 12:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ehemalige-tac-mitarbeiterin-erhaelt-best-paper-award/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Über ein Forschungsprojekt des Technologietransferzentrums Automotive TAC mit der VAG Verkehrs-AG Nürnberg kam die Sozialpädagogin Annika Clarner an ihr Forschungsthema. Mittlerweile schloss sie ihre Promotion an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg ab und wurde für einen Aufsatz mit dem Best Paper Award 2017 ausgezeichnet.</em>&#13;
„Wie sieht eine gute psychische Ersthilfe bei Unfällen im öffentlichen Personennahverkehr aus?“ Mit dieser Frage beschäftigte sich die Sozialpädagogin Annika Clarner bereits in ihrer Masterarbeit. In einem kooperativen Forschungsprojekt der VAG Verkehrs-AG Nürnberg und dem Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC war sie die bisher einzige Studentin der Sozialen Arbeit, die in dem ansonsten natur- und ingenieurwissenschaftlich geprägten Umfeld aktiv war. &#13;
Jetzt promovierte sie am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der FAU Erlangen-Nürnberg zum Thema „Laienbasierte Akutversorgung nach Arbeitsunfällen – Untersuchung zur Evidenz von Erstbetreuungssystemen als psychische Ersthilfe im öffentlichen Personennahverkehr“. &#13;
Wie aktuell die wissenschaftliche Arbeit von Annika Clarner ist, zeigt der Erfolg, den sie mit einer aktuellen Publikation hat. Sie bekam für ihren Aufsatz „Und wann kümmern wir uns um den Fahrer?“ in der Zeitschrift ASU Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin den Best Paper Award 2017. &#13;
Seit Februar dieses Jahres arbeitet Dr. Annika Clarner im Referat Hospiz, Palliativmedizin und Geriatrie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Über ein Forschungsprojekt des Technologietransferzentrums Automotive TAC mit der VAG Verkehrs-AG Nürnberg kam die Sozialpädagogin Annika Clarner an ihr Forschungsthema. Mittlerweile schloss sie ihre Promotion an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg ab und wurde für einen Aufsatz mit dem Best Paper Award 2017 ausgezeichnet.</em>&#13;
„Wie sieht eine gute psychische Ersthilfe bei Unfällen im öffentlichen Personennahverkehr aus?“ Mit dieser Frage beschäftigte sich die Sozialpädagogin Annika Clarner bereits in ihrer Masterarbeit. In einem kooperativen Forschungsprojekt der VAG Verkehrs-AG Nürnberg und dem Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC war sie die bisher einzige Studentin der Sozialen Arbeit, die in dem ansonsten natur- und ingenieurwissenschaftlich geprägten Umfeld aktiv war. &#13;
Jetzt promovierte sie am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der FAU Erlangen-Nürnberg zum Thema „Laienbasierte Akutversorgung nach Arbeitsunfällen – Untersuchung zur Evidenz von Erstbetreuungssystemen als psychische Ersthilfe im öffentlichen Personennahverkehr“. &#13;
Wie aktuell die wissenschaftliche Arbeit von Annika Clarner ist, zeigt der Erfolg, den sie mit einer aktuellen Publikation hat. Sie bekam für ihren Aufsatz „Und wann kümmern wir uns um den Fahrer?“ in der Zeitschrift ASU Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin den Best Paper Award 2017. &#13;
Seit Februar dieses Jahres arbeitet Dr. Annika Clarner im Referat Hospiz, Palliativmedizin und Geriatrie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FWU_Silberjubilaeum01-1024x683.jpg"
                        fileSize="178385"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FWU_Silberjubilaeum02-1024x683.jpg"
                        fileSize="144627"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Clarner_Promotion_800px_breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Loft für Puppen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-loft-fuer-puppen/</link>
                <pubDate>Fri, 05 May 2017 02:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-loft-fuer-puppen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Innenarchitektur mal anders: Studierende der Hochschule Coburg bauten im Rahmen eines Praxisprojekts Puppenmöbel. </em>&#13;
Eine Puppe muss schlafen, essen und spielen. Sie braucht einen Schrank für ihre Kleider, einen Stuhl auf dem sie sitzen kann und natürlich ein Bett. Die Kinderfantasie kennt bei Puppen keine Grenzen. &#13;
Die Innenarchitektur-Studierenden entwickelten Möbel, die das alles bieten. In Kooperation mit der Firma Götz aus Rödental entwickelten sie ein älteres Modell der Firma weiter. Das Möbel sollte für eine 50 cm große Puppe und für Kinder von 3 bis 6 Jahren geeignet sein. Jedes Möbelstück der Studierenden besteht aus einer Kombination aus Tisch, Schrank und Bett. Vom skandinavischen Design bis zum dreiteiligen Traumschlösschen findet sich alles unter den Entwürfen der Studierenden. Carina Schwarzbachs Puppenmöbel zum Beispiel hat ausklappbare Elemente. Die Kinder können das Möbel entsprechend umbauen, je nachdem ob die Puppe gerade ins Badezimmer muss oder sich schlafen legt. Der Hintergrund des Möbels ist mit 2D-Folien gestaltet. „Ich möchte so die Fantasie der Kinder anregen und ihnen Lust darauf machen mit Puppen zu spielen“ sagt die Innenarchitektur-Studentin.<br />Zu jedem Modell haben die Studierenden technische Zeichnungen und ein Moodboard angefertigt. Moodboards sind virtuelle Pinnwände, auf denen Ideen, Bilder und Materialien für ein Produkt gesammelt werden.&#13;
Die Möbel lassen sich in einen Bausatz zerlegen, damit die Käufer das Bett zuhause selbst aufbauen können. Auch die Größe der Verpackung und den Versandpreis kalkulierten die Studierenden.<br />Fotos der Puppenmöbel werden auf der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.goetz-puppen.de/">Website der Firma Götz</a> präsentiert. Die Verbraucher <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.goetz-puppen.de/de/puppenloft/abstimmung.html">stimmen </a>hier direkt über ihre Favoriten ab. Ein Puppenloft wird anschließend in die Produktion übernommen. Carl Baetjer von der Hochschule Coburg betreute die Studierenden bei ihren Projekten und koordinierte die Kooperation mit der Firma Götz.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Innenarchitektur mal anders: Studierende der Hochschule Coburg bauten im Rahmen eines Praxisprojekts Puppenmöbel. </em>&#13;
Eine Puppe muss schlafen, essen und spielen. Sie braucht einen Schrank für ihre Kleider, einen Stuhl auf dem sie sitzen kann und natürlich ein Bett. Die Kinderfantasie kennt bei Puppen keine Grenzen. &#13;
Die Innenarchitektur-Studierenden entwickelten Möbel, die das alles bieten. In Kooperation mit der Firma Götz aus Rödental entwickelten sie ein älteres Modell der Firma weiter. Das Möbel sollte für eine 50 cm große Puppe und für Kinder von 3 bis 6 Jahren geeignet sein. Jedes Möbelstück der Studierenden besteht aus einer Kombination aus Tisch, Schrank und Bett. Vom skandinavischen Design bis zum dreiteiligen Traumschlösschen findet sich alles unter den Entwürfen der Studierenden. Carina Schwarzbachs Puppenmöbel zum Beispiel hat ausklappbare Elemente. Die Kinder können das Möbel entsprechend umbauen, je nachdem ob die Puppe gerade ins Badezimmer muss oder sich schlafen legt. Der Hintergrund des Möbels ist mit 2D-Folien gestaltet. „Ich möchte so die Fantasie der Kinder anregen und ihnen Lust darauf machen mit Puppen zu spielen“ sagt die Innenarchitektur-Studentin.<br />Zu jedem Modell haben die Studierenden technische Zeichnungen und ein Moodboard angefertigt. Moodboards sind virtuelle Pinnwände, auf denen Ideen, Bilder und Materialien für ein Produkt gesammelt werden.&#13;
Die Möbel lassen sich in einen Bausatz zerlegen, damit die Käufer das Bett zuhause selbst aufbauen können. Auch die Größe der Verpackung und den Versandpreis kalkulierten die Studierenden.<br />Fotos der Puppenmöbel werden auf der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.goetz-puppen.de/">Website der Firma Götz</a> präsentiert. Die Verbraucher <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.goetz-puppen.de/de/puppenloft/abstimmung.html">stimmen </a>hier direkt über ihre Favoriten ab. Ein Puppenloft wird anschließend in die Produktion übernommen. Carl Baetjer von der Hochschule Coburg betreute die Studierenden bei ihren Projekten und koordinierte die Kooperation mit der Firma Götz.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Puppenmoebelprojekt-1024x692.jpg"
                        fileSize="142210"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Girls’ Day an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/girls-day-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Thu, 04 May 2017 07:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/girls-day-an-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mädchen einen Einblick in technische oder naturwissenschaftliche Berufe ermöglichen und ihnen entsprechende Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten zeigen. Das soll der bundesweite Girls' Day, der jedes Jahr im April stattfindet. Die Hochschule Coburg beteiligte sich daran mittlerweile zum 15. Mal und stellte diesmal das Thema Mathematik in den Fokus.</em>&#13;
Prof. Dr. Martin Prechtl führte in einer zweistündigen Mitmach-Vorlesung durch verschiedene spannende und teils überraschende Themengebiete und zeigte, wie mathematisches Denken funktioniert. &#13;
Nach einem Mittagessen in der Mensa lernten die Teilnehmerinnen drei Studentinnen aus verschiedenen technischen Studiengängen der Hochschule kennen. In Berichten aus erster Hand konnten sie erfahren, was das Besondere der einzelnen Studiengänge ist, wofür Ingenieurinnen oder Informatikerinnen Mathematik benötigen und was man für ein Studium mitbringen sollte.&#13;
In&nbsp;Coburg gibt es den Girls' Day seit 2003, in diesem Jahr also zum 15. Mal. Die Hochschule Coburg ist einer von sieben Veranstaltern, die sich kontinuierlich bei jedem Girls' Day beteiligt haben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mädchen einen Einblick in technische oder naturwissenschaftliche Berufe ermöglichen und ihnen entsprechende Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten zeigen. Das soll der bundesweite Girls' Day, der jedes Jahr im April stattfindet. Die Hochschule Coburg beteiligte sich daran mittlerweile zum 15. Mal und stellte diesmal das Thema Mathematik in den Fokus.</em>&#13;
Prof. Dr. Martin Prechtl führte in einer zweistündigen Mitmach-Vorlesung durch verschiedene spannende und teils überraschende Themengebiete und zeigte, wie mathematisches Denken funktioniert. &#13;
Nach einem Mittagessen in der Mensa lernten die Teilnehmerinnen drei Studentinnen aus verschiedenen technischen Studiengängen der Hochschule kennen. In Berichten aus erster Hand konnten sie erfahren, was das Besondere der einzelnen Studiengänge ist, wofür Ingenieurinnen oder Informatikerinnen Mathematik benötigen und was man für ein Studium mitbringen sollte.&#13;
In&nbsp;Coburg gibt es den Girls' Day seit 2003, in diesem Jahr also zum 15. Mal. Die Hochschule Coburg ist einer von sieben Veranstaltern, die sich kontinuierlich bei jedem Girls' Day beteiligt haben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/girls__day_hochschule_coburg_27.04.17_09_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Produktdesign-Studierende bei Milan Design Week 2017]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/produktdesign-studierende-bei-milan-design-week-2017/</link>
                <pubDate>Wed, 03 May 2017 13:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/produktdesign-studierende-bei-milan-design-week-2017/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Studierende des Bachelor-Studiengangs „Integriertes Produktdesign“ waren in diesem Jahr auf der</em> <em>„Salone Internazional del Mobile“, der größten internationalen Möbelmesse, in Mailand vertreten. An einem eigenen Messestand zeigten sie ihre studentischen Projektarbeiten.</em> &#13;
An ihrem eigens für die Messe entworfenen Stand präsentierten die Studierenden die ganze Bandbreite ihrer Arbeiten: von Projekten aus dem dritten Semester bis hin zu Bachelorarbeiten. Alle präsentierten Objekte verband das experimentelle Herangehen. Viele Arbeiten basierten auf Materialexperimenten: Christina Mayr forschte an der Kooperationsbereitschaft von Bienen, Julia Kantorski und Verena Brandl webten Kopftücher aus menschlichem Haar. Gesellschaftskritik zeigte das Thema „Nachgeschmack“ in Alexander Rosers und Michael Lechners Unikat-Serie. &#13;
Durch einen sprachgesteuerten Flipper untersuchten Dorothea Grimm, Alexander Roser und Christina Mayr die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Der interaktive Umgang mit Musik war die Grundlage für die Projekte von Johanna Bartenstein und Lukas Bauer, Jonas Herrmann und Dorothea Grimm. Und Steffen Landwehr präsentierte eine Porzellanleuchte, die den Flipper in Szene setzte.&#13;
„Angefangen von der Idee, dass wir uns um einen Messestand in Mailand bewerben, über die finanzielle und logistische Planung, die Gestaltung der Ausstellungsfläche bis zur Standbetreuung haben die Studierenden alles selbst in die Hand genommen“, berichten Dorothea Grimm und Jonas Herrmann. „Belohnt wurden wir mit vielen neuen, internationalen Kontakten, Freundschaften zu Studierenden anderer Hochschulen und natürlich durch Aufmerksamkeit für die studentischen Arbeiten aus Coburg“, ergänzen sie.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Studierende des Bachelor-Studiengangs „Integriertes Produktdesign“ waren in diesem Jahr auf der</em> <em>„Salone Internazional del Mobile“, der größten internationalen Möbelmesse, in Mailand vertreten. An einem eigenen Messestand zeigten sie ihre studentischen Projektarbeiten.</em> &#13;
An ihrem eigens für die Messe entworfenen Stand präsentierten die Studierenden die ganze Bandbreite ihrer Arbeiten: von Projekten aus dem dritten Semester bis hin zu Bachelorarbeiten. Alle präsentierten Objekte verband das experimentelle Herangehen. Viele Arbeiten basierten auf Materialexperimenten: Christina Mayr forschte an der Kooperationsbereitschaft von Bienen, Julia Kantorski und Verena Brandl webten Kopftücher aus menschlichem Haar. Gesellschaftskritik zeigte das Thema „Nachgeschmack“ in Alexander Rosers und Michael Lechners Unikat-Serie. &#13;
Durch einen sprachgesteuerten Flipper untersuchten Dorothea Grimm, Alexander Roser und Christina Mayr die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Der interaktive Umgang mit Musik war die Grundlage für die Projekte von Johanna Bartenstein und Lukas Bauer, Jonas Herrmann und Dorothea Grimm. Und Steffen Landwehr präsentierte eine Porzellanleuchte, die den Flipper in Szene setzte.&#13;
„Angefangen von der Idee, dass wir uns um einen Messestand in Mailand bewerben, über die finanzielle und logistische Planung, die Gestaltung der Ausstellungsfläche bis zur Standbetreuung haben die Studierenden alles selbst in die Hand genommen“, berichten Dorothea Grimm und Jonas Herrmann. „Belohnt wurden wir mit vielen neuen, internationalen Kontakten, Freundschaften zu Studierenden anderer Hochschulen und natürlich durch Aufmerksamkeit für die studentischen Arbeiten aus Coburg“, ergänzen sie.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Milan_Design_Week_Messestand_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Milan_Design_Week_Messestand_1_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Milan_Design_Week_Messestand_Leuchte_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[1. Preis bei Architektur-Wettbewerb]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/1-preis-bei-architektur-wettbewerb/</link>
                <pubDate>Tue, 02 May 2017 11:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/1-preis-bei-architektur-wettbewerb/</guid>
                <description><![CDATA[<em>42 europäische Hochschulen konkurrierten bei dem Schlaun-Wettbewerb 2017 um das Preisgeld von insgesamt 30.000 EUR. Der 1. Preis in der Kategorie Bauingenieurwesen ging an die Hochschule Coburg.</em>&#13;
Prof. Mario Tvrtkovic und Prof. Dr. Martin Synold motivierten ihre Studierenden des siebten Semesters Architektur und Bauingenieurwesen, sich an dem Schlaun-Wettbewerb zu beteiligten. Der Wettbewerb lobt jährlich in einer anderen Stadt Preise in drei Kategorien aus. Er ermuntert angehende Architekten, Bauingenieure und Stadtplaner, sich jeweils über ein Stadtgebiet Gedanken und machen, das bisher nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit stand. In diesem Jahr ging es um Ideen für ein altes Industrieareal im Norden von Aachen.&#13;
Die Coburger Architektur- und Bauingenieur-Studierende erarbeiteten in einem interdisziplinären Projekt im Rahmen des „Coburger Wegs“ Konzepte, die die Jury des Schlaun-Forums überzeugten. Der 1. Preis in der Kategorie Bauingenieurwesen ging an die Coburger Studenten Kai Stefan Allmendinger, Dominik Eichelsdörfer, Christian Gahn und Stefan Lukas Seeber. Sie entwarfen für das Areal einen temporären Aussichtsturms mit dem Titel „Die drei Gaskugeln“, der sich auf die Gasometer in der industriell geprägten Nachbarschaft bezieht. Die Studenten können sich über ein Preisgeld in Höhe von 3.000 EUR freuen. &#13;
Eine Anerkennung und ein Preisgeld in Höhe von 500 EUR ging in der Kategorie Bauingenieurwesen zudem an Marlena Franz, Sarah Wörner und Theresa Rasch. In der Kategorie Architektur konnte sich außerdem Andreas Seidler über eine Anerkennung in Höhe von 500 EUR freuen. Die beiden ersten Preise in den Kategorien Städtebau und Architektur ging an Studierende der RWTH Aachen.&#13;
Prof. Mario Tvrtkovic und Prof. Dr. Martin Synold freuen sich mit ihren Studierenden über das Ergebnis: „Es ist für die Hochschule Coburg ein großer Erfolg und zeigt sehr gut die Qualität unseres interdisziplinären Studiums.“ &#13;
Alle Coburger Entwürfe für den Schlaun-Wettbewerb sind anlässlich des Campus.Design Open vom 18. bis 21. Mai im Mehrzweckraum des Neubaus am Hofbrauhaus zu sehen. &#13;
Die Preisverleihung findet am 28. Mai anlässlich des Schlaun-Festes im Erbdrostenhof in Münster statt. Der Schlaun-Wettbewerb wird vom Schlaun-Forum, einem Zusammenschluss von Architekten aus dem Münsterland, gestiftet.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>42 europäische Hochschulen konkurrierten bei dem Schlaun-Wettbewerb 2017 um das Preisgeld von insgesamt 30.000 EUR. Der 1. Preis in der Kategorie Bauingenieurwesen ging an die Hochschule Coburg.</em>&#13;
Prof. Mario Tvrtkovic und Prof. Dr. Martin Synold motivierten ihre Studierenden des siebten Semesters Architektur und Bauingenieurwesen, sich an dem Schlaun-Wettbewerb zu beteiligten. Der Wettbewerb lobt jährlich in einer anderen Stadt Preise in drei Kategorien aus. Er ermuntert angehende Architekten, Bauingenieure und Stadtplaner, sich jeweils über ein Stadtgebiet Gedanken und machen, das bisher nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit stand. In diesem Jahr ging es um Ideen für ein altes Industrieareal im Norden von Aachen.&#13;
Die Coburger Architektur- und Bauingenieur-Studierende erarbeiteten in einem interdisziplinären Projekt im Rahmen des „Coburger Wegs“ Konzepte, die die Jury des Schlaun-Forums überzeugten. Der 1. Preis in der Kategorie Bauingenieurwesen ging an die Coburger Studenten Kai Stefan Allmendinger, Dominik Eichelsdörfer, Christian Gahn und Stefan Lukas Seeber. Sie entwarfen für das Areal einen temporären Aussichtsturms mit dem Titel „Die drei Gaskugeln“, der sich auf die Gasometer in der industriell geprägten Nachbarschaft bezieht. Die Studenten können sich über ein Preisgeld in Höhe von 3.000 EUR freuen. &#13;
Eine Anerkennung und ein Preisgeld in Höhe von 500 EUR ging in der Kategorie Bauingenieurwesen zudem an Marlena Franz, Sarah Wörner und Theresa Rasch. In der Kategorie Architektur konnte sich außerdem Andreas Seidler über eine Anerkennung in Höhe von 500 EUR freuen. Die beiden ersten Preise in den Kategorien Städtebau und Architektur ging an Studierende der RWTH Aachen.&#13;
Prof. Mario Tvrtkovic und Prof. Dr. Martin Synold freuen sich mit ihren Studierenden über das Ergebnis: „Es ist für die Hochschule Coburg ein großer Erfolg und zeigt sehr gut die Qualität unseres interdisziplinären Studiums.“ &#13;
Alle Coburger Entwürfe für den Schlaun-Wettbewerb sind anlässlich des Campus.Design Open vom 18. bis 21. Mai im Mehrzweckraum des Neubaus am Hofbrauhaus zu sehen. &#13;
Die Preisverleihung findet am 28. Mai anlässlich des Schlaun-Festes im Erbdrostenhof in Münster statt. Der Schlaun-Wettbewerb wird vom Schlaun-Forum, einem Zusammenschluss von Architekten aus dem Münsterland, gestiftet.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Aachen_Architekturpreis_Synold_72dpi.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studienführer Innenarchitektur in neuer Auflage erschienen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studienfuehrer-innenarchitektur-in-neuer-auflage-erschienen/</link>
                <pubDate>Fri, 28 Apr 2017 04:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studienfuehrer-innenarchitektur-in-neuer-auflage-erschienen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Rudolf Schricker lehrt an der Hochschule Coburg im Studiengang Innenarchitektur. Rechtzeitig zur Bewerbungsphase ist sein Studienführer Innenarchitektur in neuer Auflage erschienen.</em>&#13;
Der Studienführer stellt die Innenarchitektur-Studiengänge an 16 deutschen Hochschulen mit ihren Studienschwerpunkten vor und gibt Insider-Tipps für Studium und Berufsleben. Besonders interessant wird das Buch durch die Vorstellung der besten Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten der einzelnen Hochschulen. Interviews mit Führungskräften aus den Topunternehmen der Branche machen deutlich, wie das zukünftige Berufsleben der Innenarchitektinnen und Innenarchitekten aussieht und welche Erwartungen an die Absolventinnen und Absolventen gestellt werden.&#13;
Bibliografische Daten: Rudolf Schricker: Studienführer Innenarchitektur, Callwey Verlag, 2017, ISBN 978-3-7667-2255-3, EUR 29,95]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Rudolf Schricker lehrt an der Hochschule Coburg im Studiengang Innenarchitektur. Rechtzeitig zur Bewerbungsphase ist sein Studienführer Innenarchitektur in neuer Auflage erschienen.</em>&#13;
Der Studienführer stellt die Innenarchitektur-Studiengänge an 16 deutschen Hochschulen mit ihren Studienschwerpunkten vor und gibt Insider-Tipps für Studium und Berufsleben. Besonders interessant wird das Buch durch die Vorstellung der besten Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten der einzelnen Hochschulen. Interviews mit Führungskräften aus den Topunternehmen der Branche machen deutlich, wie das zukünftige Berufsleben der Innenarchitektinnen und Innenarchitekten aussieht und welche Erwartungen an die Absolventinnen und Absolventen gestellt werden.&#13;
Bibliografische Daten: Rudolf Schricker: Studienführer Innenarchitektur, Callwey Verlag, 2017, ISBN 978-3-7667-2255-3, EUR 29,95]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studienfuehrer_Innenarchitektur_Schricker.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[IHK prämiert innovative Abschlussarbeiten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ihk-praemiert-innovative-abschlussarbeiten/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Apr 2017 06:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ihk-praemiert-innovative-abschlussarbeiten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg zeichnete fünf Absolvent*innen der Hochschule Coburg für ihre Abschlussarbeiten aus. Die Preise gingen an Studierende aus den Studiengängen Simulation und Test, Elektro- und Informationstechnik, Betriebswirtschaft sowie Innenarchitektur. </em>&#13;
„Wir brauchen die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft“, so eröffnete IHK-Präsident Friedrich Herdan die Preisverleihung. Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg zeichnet jedes Jahr Absolvent*innen der Hochschule Coburg für ihre herausragenden Abschlussarbeiten aus und bietet ihnen so einen Anreiz ihre Ideen weiterzuverfolgen. Die Preise sind mit 1000 EUR bzw. 500 EUR dotiert.&#13;
Johannes Landskron studierte den Master-Studiengang „Simulation und Test“ und führte im Rahmen seiner Abschlussarbeit ein Forschungsprojekt am Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT durch. Thema war „Akustische Grenzschichtdurchmischung und deren Einfluss auf die Kinetik des Ladungstransports“. Dabei untersuchte er, wie akustische Oberflächenwellen elektrochemische Prozesse beeinflussen. Erkenntnisse darüber helfen, die Ladekonzepte für Batterien zu verbessern. Johannes Landskron erprobte das in einem Simulationsmodell. Betreut wurde er bei seinem Projekt von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-conrad-wolf.html">Prof. Dr. Conrad Wolf</a>. &#13;
Stefan Nickl ist Absolvent des Master-Studiengangs „Elektro- und Informationstechnik“. Das Thema seiner Master-Arbeit lautet „Weiterentwicklung von Messmethoden zur Erfassung von Diffusionsüberspannungen bei der Ladezustandsbestimmung von Blei-Säure-Batterien“. Er untersuchte Energiespeicher und entwickelte ein Gerät, das den Zustand des Speichers bestimmt. Das Gerät zeigt an, wie viel Energie in einer Batterie noch vorhanden ist, wie alt und in welchem Zustand sie ist. Es ist auch für Brennstoffzellen anwendbar und besitzt Potenzial für die Netzregelung und für Photovoltaik-Anlagen. Betreuer war <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-michael-rossner.html">Prof. Dr. Michael Rossner</a>. &#13;
Julia Übelmesser schrieb ihre Abschlussarbeit im Master-Studiengang Betriebswirtschaft. Betreut von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaft/personen/prof-dr-hedwig-schmid.html">Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> befasste sie sich mit dem Thema „Innerbetriebliche Konfliktlösung durch Mediation – Untersuchung von Akzeptanz und Einsatz sowie Empfehlungen für Wirtschaftsunternehmen“. Julia Übelmesser befragte oberfränkische Unternehmen zu ihren Erfahrungen und Einstellungen, Mediation als Konfliktlösung zu verwenden. Bei der Mediation werden Konflikte mithilfe eines neutralen Dritten analysiert und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Die befragten Unternehmen zeigten großes Interesse für das Thema. Julia Übelmesser entwickelte bereits ein Konzept für den Einsatz von Mediation im Betrieb. &#13;
Aus dem Bachelor-Studiengang Innenarchitektur stammen zwei ausgezeichnete Abschlussarbeiten. Viola Seubert erhielt einen Preis für ihre Arbeit „Mercedes me 2.0 – ein zukunftsorientiertes, urbanes Retailkonzept zum nachhaltigen Erleben der Marke Mercedes-Benz“. Sie entwarf dabei ein Konzept für den Mercedes Store in München, der Elektromobilität und Nachhaltigkeit als Aspekte der Markenarchitektur Mercedes widerspiegelt. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.architektur-perspektive.de">Dipl. Ing. Arch. Wolfram Richter</a> betreute diese Arbeit.<br />Die Innenarchitektin Mia Hartmann wurde für ihre Arbeit „Lucia di Lammermoor – Entwicklung eines psychologisch fundierten, narrativen Raumkonzepts“ ausgezeichnet. Sie entwickelte ein Bühnenbild für die Oper Lucia di Lammermoor. Zentraler Gedanke des Bühnenbilds ist es, die Psychologie der Charaktere widerzuspiegeln. Der Wahnsinn der Hauptfigur findet sich in der Raumgestaltung wieder. Mia Hartmann arbeitete dafür mit Querstreben und grauem Beton, aus dem sie ein Gefängnis baute. Ein Beleuchtungskonzept ist ebenfalls Teil des Bühnenbilds. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-heinrich.html">Prof. Michael Heinrich</a> betreute diese Arbeit.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg zeichnete fünf Absolvent*innen der Hochschule Coburg für ihre Abschlussarbeiten aus. Die Preise gingen an Studierende aus den Studiengängen Simulation und Test, Elektro- und Informationstechnik, Betriebswirtschaft sowie Innenarchitektur. </em>&#13;
„Wir brauchen die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft“, so eröffnete IHK-Präsident Friedrich Herdan die Preisverleihung. Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg zeichnet jedes Jahr Absolvent*innen der Hochschule Coburg für ihre herausragenden Abschlussarbeiten aus und bietet ihnen so einen Anreiz ihre Ideen weiterzuverfolgen. Die Preise sind mit 1000 EUR bzw. 500 EUR dotiert.&#13;
Johannes Landskron studierte den Master-Studiengang „Simulation und Test“ und führte im Rahmen seiner Abschlussarbeit ein Forschungsprojekt am Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT durch. Thema war „Akustische Grenzschichtdurchmischung und deren Einfluss auf die Kinetik des Ladungstransports“. Dabei untersuchte er, wie akustische Oberflächenwellen elektrochemische Prozesse beeinflussen. Erkenntnisse darüber helfen, die Ladekonzepte für Batterien zu verbessern. Johannes Landskron erprobte das in einem Simulationsmodell. Betreut wurde er bei seinem Projekt von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-conrad-wolf.html">Prof. Dr. Conrad Wolf</a>. &#13;
Stefan Nickl ist Absolvent des Master-Studiengangs „Elektro- und Informationstechnik“. Das Thema seiner Master-Arbeit lautet „Weiterentwicklung von Messmethoden zur Erfassung von Diffusionsüberspannungen bei der Ladezustandsbestimmung von Blei-Säure-Batterien“. Er untersuchte Energiespeicher und entwickelte ein Gerät, das den Zustand des Speichers bestimmt. Das Gerät zeigt an, wie viel Energie in einer Batterie noch vorhanden ist, wie alt und in welchem Zustand sie ist. Es ist auch für Brennstoffzellen anwendbar und besitzt Potenzial für die Netzregelung und für Photovoltaik-Anlagen. Betreuer war <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-michael-rossner.html">Prof. Dr. Michael Rossner</a>. &#13;
Julia Übelmesser schrieb ihre Abschlussarbeit im Master-Studiengang Betriebswirtschaft. Betreut von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaft/personen/prof-dr-hedwig-schmid.html">Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> befasste sie sich mit dem Thema „Innerbetriebliche Konfliktlösung durch Mediation – Untersuchung von Akzeptanz und Einsatz sowie Empfehlungen für Wirtschaftsunternehmen“. Julia Übelmesser befragte oberfränkische Unternehmen zu ihren Erfahrungen und Einstellungen, Mediation als Konfliktlösung zu verwenden. Bei der Mediation werden Konflikte mithilfe eines neutralen Dritten analysiert und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Die befragten Unternehmen zeigten großes Interesse für das Thema. Julia Übelmesser entwickelte bereits ein Konzept für den Einsatz von Mediation im Betrieb. &#13;
Aus dem Bachelor-Studiengang Innenarchitektur stammen zwei ausgezeichnete Abschlussarbeiten. Viola Seubert erhielt einen Preis für ihre Arbeit „Mercedes me 2.0 – ein zukunftsorientiertes, urbanes Retailkonzept zum nachhaltigen Erleben der Marke Mercedes-Benz“. Sie entwarf dabei ein Konzept für den Mercedes Store in München, der Elektromobilität und Nachhaltigkeit als Aspekte der Markenarchitektur Mercedes widerspiegelt. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.architektur-perspektive.de">Dipl. Ing. Arch. Wolfram Richter</a> betreute diese Arbeit.<br />Die Innenarchitektin Mia Hartmann wurde für ihre Arbeit „Lucia di Lammermoor – Entwicklung eines psychologisch fundierten, narrativen Raumkonzepts“ ausgezeichnet. Sie entwickelte ein Bühnenbild für die Oper Lucia di Lammermoor. Zentraler Gedanke des Bühnenbilds ist es, die Psychologie der Charaktere widerzuspiegeln. Der Wahnsinn der Hauptfigur findet sich in der Raumgestaltung wieder. Mia Hartmann arbeitete dafür mit Querstreben und grauem Beton, aus dem sie ein Gefängnis baute. Ein Beleuchtungskonzept ist ebenfalls Teil des Bühnenbilds. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-heinrich.html">Prof. Michael Heinrich</a> betreute diese Arbeit.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK-Preis_Gruppenbild-1024x683.jpg"
                        fileSize="179086"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Spieglein, Spieglein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/spieglein-spieglein/</link>
                <pubDate>Wed, 26 Apr 2017 10:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/spieglein-spieglein/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Glas, Aluminium und eine Hochvakuum-Bedampfungsanlage – diese drei Dinge braucht man, um einen Spiegel herzustellen. Die Schülerin Linda Mauer hat das beim Schülerforschungszentrum der TechnologieAllianzOberfranken selbst ausprobiert.</em>&#13;
Im Labor für Angewandte Vakuumtechnik von Prof. Dr. Martin Prechtl konnte sich die Schülerin des Arnold-Gymnasiums in Neustadt bei Coburg ausprobieren. Gemeinsam mit Studierenden und unter Anleitung von Labortechniker Jürgen Dorn stellte sie einen Spiegel im Hochvakuum her. „Das erfordert ein hohes Maß an Ausdauer und Einsatzfreude“, bescheinigte ihr Vizepräsidentin Jutta Michel. Denn die verschiedenen Arbeitsschritte reichen von der mikroskopischen Reinigung des Glassubstrats bis zur genauen Untersuchung des Spiegels mit Präzisionswaage (Ermittlung der Massenzunahme zur Berechnung der Schichtdicke) und Gitterschnitt-Test (zur Überprüfung der Haftfestigkeit der Aluminiumschicht).&#13;
Jedes Semester bietet das Schülerforschungszentrum an der Hochschule Coburg verschiedene Workshops für Schüler und Schülerinnen ab der 10. Jahrgansstufe. Sie sollen so an die Bereiche Informatik, Naturwissenschaften, Materialwissenschaften und Technik herangeführt werden und ingenieurwissenschaftliche Arbeitsweisen und -techniken kennenlernen.&#13;
Für Linda Mauer gab es zum erfolgreich abgeschlossenen Projekt auch eine Urkunde.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Glas, Aluminium und eine Hochvakuum-Bedampfungsanlage – diese drei Dinge braucht man, um einen Spiegel herzustellen. Die Schülerin Linda Mauer hat das beim Schülerforschungszentrum der TechnologieAllianzOberfranken selbst ausprobiert.</em>&#13;
Im Labor für Angewandte Vakuumtechnik von Prof. Dr. Martin Prechtl konnte sich die Schülerin des Arnold-Gymnasiums in Neustadt bei Coburg ausprobieren. Gemeinsam mit Studierenden und unter Anleitung von Labortechniker Jürgen Dorn stellte sie einen Spiegel im Hochvakuum her. „Das erfordert ein hohes Maß an Ausdauer und Einsatzfreude“, bescheinigte ihr Vizepräsidentin Jutta Michel. Denn die verschiedenen Arbeitsschritte reichen von der mikroskopischen Reinigung des Glassubstrats bis zur genauen Untersuchung des Spiegels mit Präzisionswaage (Ermittlung der Massenzunahme zur Berechnung der Schichtdicke) und Gitterschnitt-Test (zur Überprüfung der Haftfestigkeit der Aluminiumschicht).&#13;
Jedes Semester bietet das Schülerforschungszentrum an der Hochschule Coburg verschiedene Workshops für Schüler und Schülerinnen ab der 10. Jahrgansstufe. Sie sollen so an die Bereiche Informatik, Naturwissenschaften, Materialwissenschaften und Technik herangeführt werden und ingenieurwissenschaftliche Arbeitsweisen und -techniken kennenlernen.&#13;
Für Linda Mauer gab es zum erfolgreich abgeschlossenen Projekt auch eine Urkunde.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SFZ_Spiegel_Dorn_Mauer-1024x683.jpg"
                        fileSize="163610"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Monika Faaß neue Diversity-Beauftragte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/monika-faass-neue-diversity-beauftragte/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Apr 2017 05:44:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/monika-faass-neue-diversity-beauftragte/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg beteiligt sich seit Anfang 2016 am Diversity-Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Das Audit soll im Frühjahr 2018 mit der Zertifizierung abgeschlossen werden. Die Leitung der Hochschule Coburg ernannte kürzlich Monika Faaß zur Diversity-Beauftragten. </em>&#13;
Die Hochschule Coburg hat sich mit der Teilnahme am Diversity-Audit das Ziel gesetzt, Studierende, Lehrende und Beschäftigte für den Umgang mit Diversität zu sensibilisieren. Das beginnt mit den simplen Fragen: „Diversity – was ist das?“ „Weshalb sollten wir uns damit beschäftigen?“ Und: „Wozu brauchen wir eine Diversity-Beauftragte?“&#13;
Der Handlungsbedarf ergibt sich ganz grundsätzlich aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Dort heißt es in Art. 3, Abs. 3: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Und auch im Leitbild der Hochschule Coburg ist ein Bekenntnis zu Gerechtigkeit und Vielfalt verankert.&#13;
„Gerechtigkeit und ein fairer Umgang mit Vielfalt stellen sich nicht alleine dadurch ein, dass sie im Grundgesetz und in unserem Leitbild stehen. Sie sind ein permanenter Auftrag an die Hochschule und jeden Einzelnen“, davon ist die neue Diversity-Beauftragte Monika Faaß überzeugt. Sie ergänzt: „Häufig sind Benachteiligungen und Hindernisse nicht auf den ersten Blick erkennbar.“ Sie ist seit mehreren Jahren Familienbeauftragte der Hochschule und in dieser Funktion bereits mit unterschiedlichen Aspekten und Herausforderungen von Vielfalt vertraut.&#13;
In den nächsten Wochen wird Monika Faaß die Studierendenvertretung, die Fakultäten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulverwaltung über die verschiedenen Handlungsfelder des Diversity-Audits informieren. Weitere Informationen dazu sind <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=707">hier</a> zu finden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg beteiligt sich seit Anfang 2016 am Diversity-Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Das Audit soll im Frühjahr 2018 mit der Zertifizierung abgeschlossen werden. Die Leitung der Hochschule Coburg ernannte kürzlich Monika Faaß zur Diversity-Beauftragten. </em>&#13;
Die Hochschule Coburg hat sich mit der Teilnahme am Diversity-Audit das Ziel gesetzt, Studierende, Lehrende und Beschäftigte für den Umgang mit Diversität zu sensibilisieren. Das beginnt mit den simplen Fragen: „Diversity – was ist das?“ „Weshalb sollten wir uns damit beschäftigen?“ Und: „Wozu brauchen wir eine Diversity-Beauftragte?“&#13;
Der Handlungsbedarf ergibt sich ganz grundsätzlich aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Dort heißt es in Art. 3, Abs. 3: Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Und auch im Leitbild der Hochschule Coburg ist ein Bekenntnis zu Gerechtigkeit und Vielfalt verankert.&#13;
„Gerechtigkeit und ein fairer Umgang mit Vielfalt stellen sich nicht alleine dadurch ein, dass sie im Grundgesetz und in unserem Leitbild stehen. Sie sind ein permanenter Auftrag an die Hochschule und jeden Einzelnen“, davon ist die neue Diversity-Beauftragte Monika Faaß überzeugt. Sie ergänzt: „Häufig sind Benachteiligungen und Hindernisse nicht auf den ersten Blick erkennbar.“ Sie ist seit mehreren Jahren Familienbeauftragte der Hochschule und in dieser Funktion bereits mit unterschiedlichen Aspekten und Herausforderungen von Vielfalt vertraut.&#13;
In den nächsten Wochen wird Monika Faaß die Studierendenvertretung, die Fakultäten sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulverwaltung über die verschiedenen Handlungsfelder des Diversity-Audits informieren. Weitere Informationen dazu sind <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=707">hier</a> zu finden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FaassMonika_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Besuch bei den Schnuppertagen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/besuch-bei-den-schnuppertagen/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Apr 2017 11:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/besuch-bei-den-schnuppertagen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Was lernt ein Elektrotechnik-Student? Wie sehen die Labore und Hörsäle an der Hochschule aus? Soll ich wirklich Betriebswirtschaft studieren? Antworten gibt es bei den Schnuppertagen. </em>&#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/-vDl2zY5afU">Zum Video: Neugierig sein erlaubt!</a>&#13;
Erst hört man nur ein leises Flirren. Doch je höher Martin Scheler den Spannungsregler dreht, umso lauter knistert und blitzt es am Stand 2 im Labor für Hochspannungstechnik. Bis zu 50.000 Volt wirken bei dem Versuch, den der wissenschaftliche Mitarbeiter den Besuchern der Schnuppertage vorführt. Das Erzeugen solcher Gleitentladungen ist ein klassischer Versuch im Studiengang Erneuerbare Energien an der Hochschule Coburg. Die Studierenden lernen, wie elektrische Energie übertragen wird. „Denn es bringt einem ja nichts, wenn man die Energie, die man mit Erneuerbaren Energien gewinnt, nicht weiterleiten kann“, erklärt Scheler. &#13;
Einmal im Jahr öffnet die Hochschule Coburg ihre Türen für alle, die sich für ein Studium interessieren. Gut 900 Besucher sind an zwei Tagen auf dem Campus Design und dem Campus Friedrich Streib unterwegs. Organisiert und geplant wird alles von der Studienberatung der Hochschule. „Die Schnuppertage sind ins Leben gerufen worden, um den Studieninteressierten zu zeigen, wie das so funktioniert mit dem Studium“, erklärt Studienberaterin Bianca Schmidt. „Sie können sich in Vorlesungen setzen, sich mit Studierenden austauschen oder auch Labore und Werkstätten angucken.“ &#13;
Extra aus Schleswig-Holstein angereist sind Nabeel und Kristina. Die beiden wollen mehr über den Studiengang Soziale Arbeit erfahren. „Der erste Eindruck von der Hochschule war auf der Internetseite ganz gut und ich dachte mal, so ganz weit weg ist auch schön. Ich muss nicht mehr im Norden sein“, sagt Kristina und lacht. Nabeel hat zwar schon mal studiert, Soziale Arbeit interessiert ihn aber auch. &#13;
Damit man eine Idee bekommt, was in Coburg unterrichtet wird, sind an diesem Tag reguläre Vorlesungen offen für die Besucher. Studieninteressierte mischen sich unter die Studierenden. Da geht es dann richtig ins Detail. Im Bachelor Betriebswirtschaft steht zum Beispiel die Vertiefung Marketing und Vertrieb auf dem Programm. Professor Dr. Roland Hertrich erklärt hier das Kaufverhalten von Konsumenten und Organisationen – und zwar für Studierende im sechsten Semester. &#13;
Nur ein paar Hörsäle weiter stellt Studienberaterin Bianca Schmidt den Eltern der Studieninteressierten die Hochschule im Allgemeinen vor. Außerdem gibt sie Infos zum Dualen Studium oder wie die Hochschule Studierende unterstützt. „Wir sind zusammen mit unserer Tochter aus Würzburg hergekommen“, berichtet ein Vater. „Sie möchte hier Integrative Gesundheitsförderung studieren. Wir nutzen die Gelegenheit, um mehr über die Hochschule zu erfahren und uns interessieren natürlich auch die Wohnheime.“&#13;
Die Schnuppertage finden extra in den Osterferien statt, damit Schüler und Schülerinnen keinen Unterricht verpassen. Bewerben für ein Studium an der Hochschule Coburg kann man sich übrigens ab dem 02. Mai.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Was lernt ein Elektrotechnik-Student? Wie sehen die Labore und Hörsäle an der Hochschule aus? Soll ich wirklich Betriebswirtschaft studieren? Antworten gibt es bei den Schnuppertagen. </em>&#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/-vDl2zY5afU">Zum Video: Neugierig sein erlaubt!</a>&#13;
Erst hört man nur ein leises Flirren. Doch je höher Martin Scheler den Spannungsregler dreht, umso lauter knistert und blitzt es am Stand 2 im Labor für Hochspannungstechnik. Bis zu 50.000 Volt wirken bei dem Versuch, den der wissenschaftliche Mitarbeiter den Besuchern der Schnuppertage vorführt. Das Erzeugen solcher Gleitentladungen ist ein klassischer Versuch im Studiengang Erneuerbare Energien an der Hochschule Coburg. Die Studierenden lernen, wie elektrische Energie übertragen wird. „Denn es bringt einem ja nichts, wenn man die Energie, die man mit Erneuerbaren Energien gewinnt, nicht weiterleiten kann“, erklärt Scheler. &#13;
Einmal im Jahr öffnet die Hochschule Coburg ihre Türen für alle, die sich für ein Studium interessieren. Gut 900 Besucher sind an zwei Tagen auf dem Campus Design und dem Campus Friedrich Streib unterwegs. Organisiert und geplant wird alles von der Studienberatung der Hochschule. „Die Schnuppertage sind ins Leben gerufen worden, um den Studieninteressierten zu zeigen, wie das so funktioniert mit dem Studium“, erklärt Studienberaterin Bianca Schmidt. „Sie können sich in Vorlesungen setzen, sich mit Studierenden austauschen oder auch Labore und Werkstätten angucken.“ &#13;
Extra aus Schleswig-Holstein angereist sind Nabeel und Kristina. Die beiden wollen mehr über den Studiengang Soziale Arbeit erfahren. „Der erste Eindruck von der Hochschule war auf der Internetseite ganz gut und ich dachte mal, so ganz weit weg ist auch schön. Ich muss nicht mehr im Norden sein“, sagt Kristina und lacht. Nabeel hat zwar schon mal studiert, Soziale Arbeit interessiert ihn aber auch. &#13;
Damit man eine Idee bekommt, was in Coburg unterrichtet wird, sind an diesem Tag reguläre Vorlesungen offen für die Besucher. Studieninteressierte mischen sich unter die Studierenden. Da geht es dann richtig ins Detail. Im Bachelor Betriebswirtschaft steht zum Beispiel die Vertiefung Marketing und Vertrieb auf dem Programm. Professor Dr. Roland Hertrich erklärt hier das Kaufverhalten von Konsumenten und Organisationen – und zwar für Studierende im sechsten Semester. &#13;
Nur ein paar Hörsäle weiter stellt Studienberaterin Bianca Schmidt den Eltern der Studieninteressierten die Hochschule im Allgemeinen vor. Außerdem gibt sie Infos zum Dualen Studium oder wie die Hochschule Studierende unterstützt. „Wir sind zusammen mit unserer Tochter aus Würzburg hergekommen“, berichtet ein Vater. „Sie möchte hier Integrative Gesundheitsförderung studieren. Wir nutzen die Gelegenheit, um mehr über die Hochschule zu erfahren und uns interessieren natürlich auch die Wohnheime.“&#13;
Die Schnuppertage finden extra in den Osterferien statt, damit Schüler und Schülerinnen keinen Unterricht verpassen. Bewerben für ein Studium an der Hochschule Coburg kann man sich übrigens ab dem 02. Mai.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schnuppertage_Laser-und_Licht_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="82309"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schnuppertage_Labor-Bio_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="99524"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Totholz ermöglicht Leben im Wald]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/totholz-ermoeglicht-leben-im-wald/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Apr 2017 08:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/totholz-ermoeglicht-leben-im-wald/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Totholz entsteht aus gefällten Bäumen, die forstwirtschaftlich nicht genutzt werden. Sie sind Lebensraum für Insekten, Pilze und Mikroorganismen und bestimmen damit die Biodiversität des Waldes. Aber auch die Forst- und die Landwirtschaft beeinflussen das Leben im Ökosystem Wald. <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll </a>von der Hochschule Coburg erforscht im Projekt FunWood IV die Biodiversität von Totholz unter dem Einfluss der Waldbewirtschaftung. </em>&#13;
Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Professor Noll arbeitet in dem Projekt eng mit Dr. Nico Jehmlich vom Helmholtz-Institut für Umweltforschung in Leipzig zusammen. Seit kurzem hat er darüber hinaus mit der Molekular-Ökologin Sarah Muszynski und dem Biologen Florian Maurer zwei wissenschaftliche Mitarbeiter, die an dem Thema forschen. Gemeinsam analysieren sie Totholz aus drei Waldgebieten in Deutschland. In der Schorfheide-Chorin, in Hainich-Dün und in der Schwäbischen Alb sind Totholzstämme ausgelegt, die über den Zeitraum des Projekts immer wieder untersucht werden. Um ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen, liegen in allen drei Waldgebieten auf 12 Flächen jeweils 13 verschiedene Baumarten, unter anderem Eiche, Kiefer und Birke.&nbsp; &#13;
Von diesen Stämmen nimmt Prof. Noll mit seinem Team Holzproben und sie analysieren, welche Mikroorganismen darin leben. Anschließend extrahieren sie Proteine, um die Funktion der Mikroorganismen beim Holzabbau zu untersuchen. Außerdem analysieren sie Holzmehlproben im Labor auf den Einfluss von Temperaturschwankungen auf die mikrobielle Ökosystemfunktion. Die Ergebnisse vergleichen sie im Anschluss mit dem Totholz aus den Waldgebieten. In die Totholzstämme setzen sie zusätzlich neue Holzstäbe ein, um den Verlauf des Totholzabbaues mit dem des neuen Holzes zu vergleichen. &#13;
Das Ziel von Prof. Noll und seinem Team ist herauszufinden, welche Mechanismen beim Holzabbau wirken und die Biodiversität beeinflussen. Es ist bekannt, dass der Masseverlust je nach Holzart, Pilzart und Temperatur variiert. Allerdings spielen auch weitere noch unbekannte Faktoren eine wesentliche Rolle. &#13;
Das Coburger Projekt FunWood IV ist Teil der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.biodiversity-exploratories.de/startseite/">Biodiversitäts-Exploratorien</a>, das als Schwerpunktprogramm von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Die Exploratorien setzen sich derzeit aus 43 Forschergruppen zusammen, die alle die Funktion der Biodiversität im Ökosystem untersuchen. Die Exploratorien umfassen eine große Spanne an interdisziplinärer Forschung mit Mikrobiologen, Zoologen, Botaniker, Bodenkundler, Wetterforscher und viele weiteren Expertisen. Die Exploratorien werden seit 2009 von der DFG gefördert und befinden sich mittlerweile in der vierten Förderphase. &#13;
Prof. Noll hat für das darin eingegliederte Teilprojekt FunWood IV eine Förderung in Höhe von 400.000 € erhalten. Damit kann er einen Doktoranden und eine technischen Assistentenstelle finanzieren. „Es ist sehr selten, dass Hochschulen für angewandte Wissenschaften eine Sachgrundförderung der DFG erhalten. Normalerweise bleibt das den Universitäten vorbehalten“ sagt er. &#13;
Aus den Ergebnissen des Projekts formulieren die Forscher*innen Empfehlungen für den Schutz der Biodiversität. So kann die Vielfalt des Lebens im Wald besser geschützt werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Totholz entsteht aus gefällten Bäumen, die forstwirtschaftlich nicht genutzt werden. Sie sind Lebensraum für Insekten, Pilze und Mikroorganismen und bestimmen damit die Biodiversität des Waldes. Aber auch die Forst- und die Landwirtschaft beeinflussen das Leben im Ökosystem Wald. <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=555">Prof. Dr. Matthias Noll </a>von der Hochschule Coburg erforscht im Projekt FunWood IV die Biodiversität von Totholz unter dem Einfluss der Waldbewirtschaftung. </em>&#13;
Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Professor Noll arbeitet in dem Projekt eng mit Dr. Nico Jehmlich vom Helmholtz-Institut für Umweltforschung in Leipzig zusammen. Seit kurzem hat er darüber hinaus mit der Molekular-Ökologin Sarah Muszynski und dem Biologen Florian Maurer zwei wissenschaftliche Mitarbeiter, die an dem Thema forschen. Gemeinsam analysieren sie Totholz aus drei Waldgebieten in Deutschland. In der Schorfheide-Chorin, in Hainich-Dün und in der Schwäbischen Alb sind Totholzstämme ausgelegt, die über den Zeitraum des Projekts immer wieder untersucht werden. Um ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen, liegen in allen drei Waldgebieten auf 12 Flächen jeweils 13 verschiedene Baumarten, unter anderem Eiche, Kiefer und Birke.&nbsp; &#13;
Von diesen Stämmen nimmt Prof. Noll mit seinem Team Holzproben und sie analysieren, welche Mikroorganismen darin leben. Anschließend extrahieren sie Proteine, um die Funktion der Mikroorganismen beim Holzabbau zu untersuchen. Außerdem analysieren sie Holzmehlproben im Labor auf den Einfluss von Temperaturschwankungen auf die mikrobielle Ökosystemfunktion. Die Ergebnisse vergleichen sie im Anschluss mit dem Totholz aus den Waldgebieten. In die Totholzstämme setzen sie zusätzlich neue Holzstäbe ein, um den Verlauf des Totholzabbaues mit dem des neuen Holzes zu vergleichen. &#13;
Das Ziel von Prof. Noll und seinem Team ist herauszufinden, welche Mechanismen beim Holzabbau wirken und die Biodiversität beeinflussen. Es ist bekannt, dass der Masseverlust je nach Holzart, Pilzart und Temperatur variiert. Allerdings spielen auch weitere noch unbekannte Faktoren eine wesentliche Rolle. &#13;
Das Coburger Projekt FunWood IV ist Teil der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.biodiversity-exploratories.de/startseite/">Biodiversitäts-Exploratorien</a>, das als Schwerpunktprogramm von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Die Exploratorien setzen sich derzeit aus 43 Forschergruppen zusammen, die alle die Funktion der Biodiversität im Ökosystem untersuchen. Die Exploratorien umfassen eine große Spanne an interdisziplinärer Forschung mit Mikrobiologen, Zoologen, Botaniker, Bodenkundler, Wetterforscher und viele weiteren Expertisen. Die Exploratorien werden seit 2009 von der DFG gefördert und befinden sich mittlerweile in der vierten Förderphase. &#13;
Prof. Noll hat für das darin eingegliederte Teilprojekt FunWood IV eine Förderung in Höhe von 400.000 € erhalten. Damit kann er einen Doktoranden und eine technischen Assistentenstelle finanzieren. „Es ist sehr selten, dass Hochschulen für angewandte Wissenschaften eine Sachgrundförderung der DFG erhalten. Normalerweise bleibt das den Universitäten vorbehalten“ sagt er. &#13;
Aus den Ergebnissen des Projekts formulieren die Forscher*innen Empfehlungen für den Schutz der Biodiversität. So kann die Vielfalt des Lebens im Wald besser geschützt werden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Maurer_Noll_Muszynski_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Honorarprofessor Weiler wird Präsident des GDV]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/honorarprofessor-weiler-wird-praesident-des-gdv/</link>
                <pubDate>Tue, 11 Apr 2017 12:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/honorarprofessor-weiler-wird-praesident-des-gdv/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) ist die Dachorganisation der privaten Versicherer in Deutschland. Dessen Präsidium hat nun Prof. Dr. Wolfgang Weiler zum Präsidenten gewählt. Seine Amtszeit beginnt im September.</em>&#13;
Wolfgang Weiler ist Sprecher der Vorstände der HUK-COBURG Versicherungsgruppe und Honorarprofessor an der Hochschule Coburg. Dr. Alexander Erdland, dessen Nachfolge Weiler beim GDV antreten wird, erklärte: „Es ist meinen Kollegen im Präsidium und auch mir ganz persönlich eine große Freude, mit Dr. Wolfgang Weiler einen außerordentlich erfahrenen und innerhalb und außerhalb der Branche anerkannten und geschätzten Kollegen gefunden zu haben, der für das Amt des Präsidenten bereit steht.“&#13;
Wolfgang Weiler unterrichtet an der Hochschule Coburg im Bereich der Versicherungswirtschaft zu den Themen Unternehmensführung, Risikomanagement und Controlling.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) ist die Dachorganisation der privaten Versicherer in Deutschland. Dessen Präsidium hat nun Prof. Dr. Wolfgang Weiler zum Präsidenten gewählt. Seine Amtszeit beginnt im September.</em>&#13;
Wolfgang Weiler ist Sprecher der Vorstände der HUK-COBURG Versicherungsgruppe und Honorarprofessor an der Hochschule Coburg. Dr. Alexander Erdland, dessen Nachfolge Weiler beim GDV antreten wird, erklärte: „Es ist meinen Kollegen im Präsidium und auch mir ganz persönlich eine große Freude, mit Dr. Wolfgang Weiler einen außerordentlich erfahrenen und innerhalb und außerhalb der Branche anerkannten und geschätzten Kollegen gefunden zu haben, der für das Amt des Präsidenten bereit steht.“&#13;
Wolfgang Weiler unterrichtet an der Hochschule Coburg im Bereich der Versicherungswirtschaft zu den Themen Unternehmensführung, Risikomanagement und Controlling.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/wolfgang-weiler-gdv.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ausgezeichnete Forschung im Bereich Mixed Reality]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausgezeichnete-forschung-im-bereich-mixed-reality/</link>
                <pubDate>Mon, 10 Apr 2017 05:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ausgezeichnete-forschung-im-bereich-mixed-reality/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Auf dem international renommierten Symposium IEEE 3D User Interfaces (3DUI) 2017 in Los Angeles erhielt Prof. Dr. Jens Grubert für seine Arbeiten im Bereich Augmented Reality den Honorable Mention for Best Paper Award.</em>&#13;
Im ausgezeichneten Beitrag “Adaptive User Perspective Rendering for Handheld Augmented Reality” beschäftigte sich Jens Grubert mit der Frage, wie die Illusion eines transparenten Tablets oder Smartphones erreicht werden kann. Nutzer erwarten in der Regel, dass sie virtuelle Objekte in physischen Umgebungen so wahrnehmen, als ob sie durch einen transparenten Rahmen betrachtet werden (User Perspective Rendering). Dies ist jedoch bei den meisten Tablet oder Smartphoneanwendungen im Bereich Erweiterte Realität nicht der Fall. In Kooperation mit der Technischen Universität Graz und der Fachhochschule Salzburg entwickelte Prof. Dr. Grubert ein System, welches diese Illusion eines transparenten Rahmens auf effiziente Weise für Tablet und Smartphones realisiert.&#13;
Mehr Informationen zum Projekt: <a href="http://mixedrealitylab.bplaced.net/aaupr-en.html">http://mixedrealitylab.bplaced.net/aaupr-en.html</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Auf dem international renommierten Symposium IEEE 3D User Interfaces (3DUI) 2017 in Los Angeles erhielt Prof. Dr. Jens Grubert für seine Arbeiten im Bereich Augmented Reality den Honorable Mention for Best Paper Award.</em>&#13;
Im ausgezeichneten Beitrag “Adaptive User Perspective Rendering for Handheld Augmented Reality” beschäftigte sich Jens Grubert mit der Frage, wie die Illusion eines transparenten Tablets oder Smartphones erreicht werden kann. Nutzer erwarten in der Regel, dass sie virtuelle Objekte in physischen Umgebungen so wahrnehmen, als ob sie durch einen transparenten Rahmen betrachtet werden (User Perspective Rendering). Dies ist jedoch bei den meisten Tablet oder Smartphoneanwendungen im Bereich Erweiterte Realität nicht der Fall. In Kooperation mit der Technischen Universität Graz und der Fachhochschule Salzburg entwickelte Prof. Dr. Grubert ein System, welches diese Illusion eines transparenten Rahmens auf effiziente Weise für Tablet und Smartphones realisiert.&#13;
Mehr Informationen zum Projekt: <a href="http://mixedrealitylab.bplaced.net/aaupr-en.html">http://mixedrealitylab.bplaced.net/aaupr-en.html</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Device_Perspective_Grubert-1024x664.jpg"
                        fileSize="185210"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="664"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Keine Angst vorm Experiment]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/keine-angst-vorm-experiment/</link>
                <pubDate>Fri, 07 Apr 2017 06:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/keine-angst-vorm-experiment/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Für Prof. Gerhard Kampe von der Hochschule Coburg ist Ausprobieren eine zentrale Methode im Designprozess. Zwei Jahre hat er im Forschungsprojekt Innovation by Experiment neue Wege beschritten. Gemeinsam mit der Aarhus School of Architecture und der FH Joanneum Graz verwirklichte er verschiedene Designprojekte. Nun ist darüber eine Publikation erschienen. </em>&#13;
Der Designer löst den Postbeamten ab. Zumindest in der alten Briefsortieranlage in Coburg. Darin befindet sich mittlerweile die Experimentierplattform der Hochschule Coburg.<br />Prof. Gerhard Kampe, Leiter des <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/institute/coburginstitut-fuer-integriertes-produktdesign-ipco.html">ip.co</a> Instituts der Hochschule Coburg, gründete die Plattform MakingCulture. Parallel entwickelte er mit seiner Kollegin Pelin Celik im Forschungsprojekt Innovation by Experiment eine neue Designmethode. Sie basiert auf dem Grundgedanken, dass Neues durch Ausprobieren entsteht. Der Designer hat einen Experimentierrahmen, indem er sich bewegt. Das kann zum Beispiel der Auftrag einer Firma sein. Der Designer muss aber aus diesem Rahmen auch ausbrechen und Neues wagen können. „Designer sind als Verschönerer verschrien“ sagt Gerhard Kampe. Design ist aber viel mehr als die ästhetische Gestaltung neuer Produkte. Designer sind innovativ, denken um die Ecke und treiben so den Fortschritt voran.<br />Innovation ist ein wichtiger Faktor für wirtschaftlichen Erfolg und technischen Fortschritt. Firmen benötigen eine Experimentierkultur. Wenn Mitarbeiter frei und ohne Wertung kreativ arbeiten können, entsteht Neues. Unsicherheiten zuzulassen, ist wichtig. Auch Scheitern muss erlaubt sein. Nicht jedes Projekt kann gelingen. Für Coburger Designer gibt es dafür nun die Experimentierplattform MakingCulture. &#13;
Für Gerhard Kampe hat ein Designer immer auch eine soziale Verantwortung. Das ist die zweite wichtige Komponente seines Designkonzepts.<br />In seinem Forschungsprojekt stellte er sich die Frage, wie Design als wirtschaftliche Ressource für Oberfranken etabliert werden kann. Mit Studierenden führte er „Age Open“ durch. Das ist eine Studie zum öffentlichen Raum in Coburg. Senioren, Seniorinnen und Studierende erkundeten gemeinsam die Stadt. Die Studierenden trugen dabei Alterssimulationsanzüge. So konnten sie in die Position der Älteren schlüpfen. Das Wissen über deren Bedürfnisse erlaubt es Design-Studierenden, ihre Produkte näher an der Zielgruppe zu entwickeln. So ergab die Studie beispielsweise, dass die Senioren und Seniorinnen weniger die fehlende Barrierefreiheit stört, sondern mehr der Mangel an Freizeitangeboten. Die Senioren und Seniorinnen wurden daher stärker in die Projekte der Hochschule miteinbezogen. So engagieren sich Senioren und Seniorinnen mittlerweile bei der Plattform MakingCulture. Sie besuchen die dort stattfindenden Lesungen und Workshops oder helfen beim RepairCafé mit. Am Ende des Designprozesses muss nicht zwingend immer ein Produkt stehen. Ziel ist eine ganzheitliche Lösung. „Wir entwickeln Konzepte für Lebenswelten“ erklärt Gerhard Kampe. &#13;
Das Forschungsprojekt wurde gefördert vom Bayerischen Wirtschaftsministerium, bayern design GmbH und der Hans Sauer Stiftung.&#13;
Die Publikation von Gerhard Kampe und Pelin Celik „Innovation by Experiment“ ist als Sonderband in der hochschuleigenen Buchreihe „Zwischen den Welten“ erschienen (<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://cuvillier.de/de/shop/publications/7451-innovation-by-experiment">ISBN: 978-3-7369-9463-8</a>). Sie wird von den Professoren <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-josef-loeffl.html">Josef Löffl</a> und <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-juergen-krahl.html">Jürgen Krahl</a> herausgegeben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Für Prof. Gerhard Kampe von der Hochschule Coburg ist Ausprobieren eine zentrale Methode im Designprozess. Zwei Jahre hat er im Forschungsprojekt Innovation by Experiment neue Wege beschritten. Gemeinsam mit der Aarhus School of Architecture und der FH Joanneum Graz verwirklichte er verschiedene Designprojekte. Nun ist darüber eine Publikation erschienen. </em>&#13;
Der Designer löst den Postbeamten ab. Zumindest in der alten Briefsortieranlage in Coburg. Darin befindet sich mittlerweile die Experimentierplattform der Hochschule Coburg.<br />Prof. Gerhard Kampe, Leiter des <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/forschung-kooperation/institute/coburginstitut-fuer-integriertes-produktdesign-ipco.html">ip.co</a> Instituts der Hochschule Coburg, gründete die Plattform MakingCulture. Parallel entwickelte er mit seiner Kollegin Pelin Celik im Forschungsprojekt Innovation by Experiment eine neue Designmethode. Sie basiert auf dem Grundgedanken, dass Neues durch Ausprobieren entsteht. Der Designer hat einen Experimentierrahmen, indem er sich bewegt. Das kann zum Beispiel der Auftrag einer Firma sein. Der Designer muss aber aus diesem Rahmen auch ausbrechen und Neues wagen können. „Designer sind als Verschönerer verschrien“ sagt Gerhard Kampe. Design ist aber viel mehr als die ästhetische Gestaltung neuer Produkte. Designer sind innovativ, denken um die Ecke und treiben so den Fortschritt voran.<br />Innovation ist ein wichtiger Faktor für wirtschaftlichen Erfolg und technischen Fortschritt. Firmen benötigen eine Experimentierkultur. Wenn Mitarbeiter frei und ohne Wertung kreativ arbeiten können, entsteht Neues. Unsicherheiten zuzulassen, ist wichtig. Auch Scheitern muss erlaubt sein. Nicht jedes Projekt kann gelingen. Für Coburger Designer gibt es dafür nun die Experimentierplattform MakingCulture. &#13;
Für Gerhard Kampe hat ein Designer immer auch eine soziale Verantwortung. Das ist die zweite wichtige Komponente seines Designkonzepts.<br />In seinem Forschungsprojekt stellte er sich die Frage, wie Design als wirtschaftliche Ressource für Oberfranken etabliert werden kann. Mit Studierenden führte er „Age Open“ durch. Das ist eine Studie zum öffentlichen Raum in Coburg. Senioren, Seniorinnen und Studierende erkundeten gemeinsam die Stadt. Die Studierenden trugen dabei Alterssimulationsanzüge. So konnten sie in die Position der Älteren schlüpfen. Das Wissen über deren Bedürfnisse erlaubt es Design-Studierenden, ihre Produkte näher an der Zielgruppe zu entwickeln. So ergab die Studie beispielsweise, dass die Senioren und Seniorinnen weniger die fehlende Barrierefreiheit stört, sondern mehr der Mangel an Freizeitangeboten. Die Senioren und Seniorinnen wurden daher stärker in die Projekte der Hochschule miteinbezogen. So engagieren sich Senioren und Seniorinnen mittlerweile bei der Plattform MakingCulture. Sie besuchen die dort stattfindenden Lesungen und Workshops oder helfen beim RepairCafé mit. Am Ende des Designprozesses muss nicht zwingend immer ein Produkt stehen. Ziel ist eine ganzheitliche Lösung. „Wir entwickeln Konzepte für Lebenswelten“ erklärt Gerhard Kampe. &#13;
Das Forschungsprojekt wurde gefördert vom Bayerischen Wirtschaftsministerium, bayern design GmbH und der Hans Sauer Stiftung.&#13;
Die Publikation von Gerhard Kampe und Pelin Celik „Innovation by Experiment“ ist als Sonderband in der hochschuleigenen Buchreihe „Zwischen den Welten“ erschienen (<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://cuvillier.de/de/shop/publications/7451-innovation-by-experiment">ISBN: 978-3-7369-9463-8</a>). Sie wird von den Professoren <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-josef-loeffl.html">Josef Löffl</a> und <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-juergen-krahl.html">Jürgen Krahl</a> herausgegeben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Innovation_by_Experiment_Praesentation-1024x773.jpg"
                        fileSize="169642"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="773"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Innovation_by_Experiment_Celik_Kampe-1024x826.jpg"
                        fileSize="350819"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="826"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Von der Floristik zur Innenarchitektur]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-der-floristik-zur-innenarchitektur/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Apr 2017 09:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-der-floristik-zur-innenarchitektur/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Nicole Gambichler hat nach ihrem Hauptschulabschluss eine dreijährige Ausbildung zur Floristin absolviert. Heute arbeitet sie als Beraterin bei einem Bauunternehmen. <em>Denn vor kurzem hat sie an der Hochschule Coburg ihr Masterstudium abgeschlossen und zeigt damit: Viele Wege führen ins Studium.</em></em>&#13;
<strong>Frau Gambichler, nach Ihrem Hauptschulabschluss haben Sie eine Ausbildung zur Floristin gemacht. Wie kam es zu diesem Berufswunsch?</strong>&#13;
Meine Familie hatte mir empfohlen, noch die Mittlere Reife zu machen. Ich wollte aber möglichst bald einen handwerklichen Beruf ergreifen. Ich hatte schon immer lieber meinen Eltern im Garten geholfen als drinnen am Schreibtisch zu sitzen. In einer Gärtnerei im Nachbarort konnte ich dann meine Ausbildung absolvieren.&#13;
<strong>Wie hat Ihnen die Ausbildung gefallen?</strong>&#13;
Die war vom ersten Tag an das Richtige für mich. Mir gefiel der Kundenkontakt und ich hatte schnell eigene Bereiche und konnte Verantwortung übernehmen. In der Gärtnerei habe ich anschließend auch als Gesellin gearbeitet. Insgesamt war ich zehn Jahre dort und habe in der Zeit nebenberuflich die Meisterschule besucht.&#13;
<strong>Später haben Sie Innenarchitektur studiert. Wie verläuft denn der Weg von der Floristin zur Architektin?</strong>&#13;
Die Floristik hat ja auch etwas mit Materialien, Räumen und Farben zu tun, insofern gibt es da schon einen Zusammenhang. Direkten Kontakt zur Innenarchitektur bekam ich aber erst über die Meisterschule. Ich war auch regelmäßig auf Messen wie der Internationalen Pflanzenmesse. Dort habe ich in einem Trendagenten-Team mitgewirkt. In der Gruppe waren einige Innenarchitekten und Floristen, die beim Messebau versucht haben, beide Bereiche zu verbinden. Das hat mein Interesse weiter verstärkt.&#13;
<strong>Wann ist Ihr Entschluss zu studieren gereift?</strong>&#13;
Durch den Kontakt zu Innenarchitekten und mein Interesse an dem Bereich. Ich habe mich auch privat intensiv mit dem Thema beschäftigt und regelmäßig Fachbücher und -zeitschriften gelesen. Für die Hochschule Coburg entschied ich mich, weil das Innenarchitektur-Studium dort sehr praxisbezogen angelegt ist. Außer auf der Internetseite konnte ich mich beim Tag der offenen Tür und bei den Coburger Designtagen informieren, an denen die Hochschule teilnimmt.&#13;
<strong>Was haben Ihre Familie und Ihr Arbeitgeber zu der Entscheidung gesagt?</strong>&#13;
Meine Schwester und mein Freund waren begeistert und haben mich in dem Entschluss bestärkt. Meine Eltern waren etwas zögerlicher, weil ich ja schon Floristmeisterin war und eine gute Anstellung hatte. Mein Arbeitgeber war vor allem froh, dass ich keinen eigenen Blumenladen in der Nähe eröffnen wollte. (lacht)&#13;
<strong>Wie haben Sie den Start ins Studium empfunden?</strong>&#13;
In den Vorlesungen zu sitzen, war schon eine Umstellung. Aber dadurch, dass der Studiengang sehr praxisbezogen war und das Lernen an der Meisterschule auch noch nicht so lange her war, war die Freude über das Neue größer. Was mit Farbenlehre oder Materialien zu tun hatte, kannte ich bereits aus der Floristik. Fächer wie Baukonstruktion und der gesamte technische Hintergrund waren dagegen ganz neu für mich. Damit kam ich aber gut zurecht. Die Dozenten legten auch viel Wert auf Teamarbeit. Der Austausch in den Gruppen half ebenfalls. &#13;
<strong>An den Bachelor haben Sie ein Master-Studium in Design angeschlossen. Warum wollten Sie mit dem Master weitermachen?</strong>&#13;
Im Master-Studium wurden die Inhalte aus dem Bachelor-Studium noch einmal vertieft. Dazu kamen Einblicke in die Bereiche Produktdesign und Architektur. Deshalb war für mich das Studium mit dem Master erst richtig abgeschlossen. Zum Studium gehörte auch ein Praktikum in Meran mit den Schwerpunkten Hoteldesign und Design privater Wohnräume. Da ich das Bachelor-Studium in der Regelstudienzeit geschafft hatte, konnte ich unmittelbar anschließend mit dem Master-Studium beginnen.&#13;
<strong>Welche beruflichen Pläne haben Sie?</strong>&#13;
Ich arbeite jetzt im Bereich Projektentwicklung Wohn- und Gewerbebau bei einem Bauunternehmen. Dort berate ich zum Beispiel Kunden, die beim Bau von Mehrfamilienhäusern besondere Wünsche für ihre Wohnungen haben. Später möchte ich vielleicht ein eigenes Planungsbüro führen. Und die Floristik ist weiterhin meine Leidenschaft, die bleibt auf jeden Fall dabei.&#13;
<em>Das Interview führte Heinz Peter Krieger.</em>&#13;
<strong>Nicole Gambichler wurde während Ihres Studiums durch das Aufstiegsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung gefördert. Das Aufstiegsstipendium unterstützt Fachkräfte mit Berufsausbildung und Praxiserfahrung beim Hochschulstudium. Aktuell läuft wieder die Bewerbungsphase. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.sbb-stipendien.de/aufstiegsstipendium.html">https://www.sbb-stipendien.de/aufstiegsstipendium.html</a></strong>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Nicole Gambichler hat nach ihrem Hauptschulabschluss eine dreijährige Ausbildung zur Floristin absolviert. Heute arbeitet sie als Beraterin bei einem Bauunternehmen. <em>Denn vor kurzem hat sie an der Hochschule Coburg ihr Masterstudium abgeschlossen und zeigt damit: Viele Wege führen ins Studium.</em></em>&#13;
<strong>Frau Gambichler, nach Ihrem Hauptschulabschluss haben Sie eine Ausbildung zur Floristin gemacht. Wie kam es zu diesem Berufswunsch?</strong>&#13;
Meine Familie hatte mir empfohlen, noch die Mittlere Reife zu machen. Ich wollte aber möglichst bald einen handwerklichen Beruf ergreifen. Ich hatte schon immer lieber meinen Eltern im Garten geholfen als drinnen am Schreibtisch zu sitzen. In einer Gärtnerei im Nachbarort konnte ich dann meine Ausbildung absolvieren.&#13;
<strong>Wie hat Ihnen die Ausbildung gefallen?</strong>&#13;
Die war vom ersten Tag an das Richtige für mich. Mir gefiel der Kundenkontakt und ich hatte schnell eigene Bereiche und konnte Verantwortung übernehmen. In der Gärtnerei habe ich anschließend auch als Gesellin gearbeitet. Insgesamt war ich zehn Jahre dort und habe in der Zeit nebenberuflich die Meisterschule besucht.&#13;
<strong>Später haben Sie Innenarchitektur studiert. Wie verläuft denn der Weg von der Floristin zur Architektin?</strong>&#13;
Die Floristik hat ja auch etwas mit Materialien, Räumen und Farben zu tun, insofern gibt es da schon einen Zusammenhang. Direkten Kontakt zur Innenarchitektur bekam ich aber erst über die Meisterschule. Ich war auch regelmäßig auf Messen wie der Internationalen Pflanzenmesse. Dort habe ich in einem Trendagenten-Team mitgewirkt. In der Gruppe waren einige Innenarchitekten und Floristen, die beim Messebau versucht haben, beide Bereiche zu verbinden. Das hat mein Interesse weiter verstärkt.&#13;
<strong>Wann ist Ihr Entschluss zu studieren gereift?</strong>&#13;
Durch den Kontakt zu Innenarchitekten und mein Interesse an dem Bereich. Ich habe mich auch privat intensiv mit dem Thema beschäftigt und regelmäßig Fachbücher und -zeitschriften gelesen. Für die Hochschule Coburg entschied ich mich, weil das Innenarchitektur-Studium dort sehr praxisbezogen angelegt ist. Außer auf der Internetseite konnte ich mich beim Tag der offenen Tür und bei den Coburger Designtagen informieren, an denen die Hochschule teilnimmt.&#13;
<strong>Was haben Ihre Familie und Ihr Arbeitgeber zu der Entscheidung gesagt?</strong>&#13;
Meine Schwester und mein Freund waren begeistert und haben mich in dem Entschluss bestärkt. Meine Eltern waren etwas zögerlicher, weil ich ja schon Floristmeisterin war und eine gute Anstellung hatte. Mein Arbeitgeber war vor allem froh, dass ich keinen eigenen Blumenladen in der Nähe eröffnen wollte. (lacht)&#13;
<strong>Wie haben Sie den Start ins Studium empfunden?</strong>&#13;
In den Vorlesungen zu sitzen, war schon eine Umstellung. Aber dadurch, dass der Studiengang sehr praxisbezogen war und das Lernen an der Meisterschule auch noch nicht so lange her war, war die Freude über das Neue größer. Was mit Farbenlehre oder Materialien zu tun hatte, kannte ich bereits aus der Floristik. Fächer wie Baukonstruktion und der gesamte technische Hintergrund waren dagegen ganz neu für mich. Damit kam ich aber gut zurecht. Die Dozenten legten auch viel Wert auf Teamarbeit. Der Austausch in den Gruppen half ebenfalls. &#13;
<strong>An den Bachelor haben Sie ein Master-Studium in Design angeschlossen. Warum wollten Sie mit dem Master weitermachen?</strong>&#13;
Im Master-Studium wurden die Inhalte aus dem Bachelor-Studium noch einmal vertieft. Dazu kamen Einblicke in die Bereiche Produktdesign und Architektur. Deshalb war für mich das Studium mit dem Master erst richtig abgeschlossen. Zum Studium gehörte auch ein Praktikum in Meran mit den Schwerpunkten Hoteldesign und Design privater Wohnräume. Da ich das Bachelor-Studium in der Regelstudienzeit geschafft hatte, konnte ich unmittelbar anschließend mit dem Master-Studium beginnen.&#13;
<strong>Welche beruflichen Pläne haben Sie?</strong>&#13;
Ich arbeite jetzt im Bereich Projektentwicklung Wohn- und Gewerbebau bei einem Bauunternehmen. Dort berate ich zum Beispiel Kunden, die beim Bau von Mehrfamilienhäusern besondere Wünsche für ihre Wohnungen haben. Später möchte ich vielleicht ein eigenes Planungsbüro führen. Und die Floristik ist weiterhin meine Leidenschaft, die bleibt auf jeden Fall dabei.&#13;
<em>Das Interview führte Heinz Peter Krieger.</em>&#13;
<strong>Nicole Gambichler wurde während Ihres Studiums durch das Aufstiegsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung gefördert. Das Aufstiegsstipendium unterstützt Fachkräfte mit Berufsausbildung und Praxiserfahrung beim Hochschulstudium. Aktuell läuft wieder die Bewerbungsphase. Mehr Informationen unter: <a href="https://www.sbb-stipendien.de/aufstiegsstipendium.html">https://www.sbb-stipendien.de/aufstiegsstipendium.html</a></strong>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/N_Gambichler_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Mediation gegen Konflikte in der Firma]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-mediation-gegen-konflikte-in-der-firma/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Apr 2017 06:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-mediation-gegen-konflikte-in-der-firma/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wenn Menschen zusammenarbeiten, kommt es immer wieder zu Spannungen. Mediation ist eine Methode zur Konfliktlösung. Wie das in Firmen angewendet werden kann, untersucht Julia Übelmesser in ihrer Abschlussarbeit. Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg verlieh ihr dafür einen Preis. &nbsp;</em>&#13;
Julia Übelmesser schrieb ihre Abschlussarbeit im Master-Studiengang Betriebswirtschaft. Betreut von <a title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaft/personen/prof-dr-hedwig-schmid.html">Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> befasste sie sich mit dem Thema „Innerbetriebliche Konfliktlösung durch Mediation – Untersuchung von Akzeptanz und Einsatz sowie Empfehlungen für Wirtschaftsunternehmen“. Julia Übelmesser befragte oberfränkische Unternehmen zu ihren Erfahrungen und Einstellungen, Mediation als Konfliktlösung zu verwenden. Bei der Mediation werden Konflikte mithilfe eines neutralen Dritten analysiert und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Die befragten Unternehmen zeigten großes Interesse für das Thema. Julia Übelmesser entwickelte bereits ein Konzept für den Einsatz von Mediation im Betrieb. &#13;
Die IHK zeichnet jedes Jahr Absolvent*innen der Hochschule Coburg für ihre herausragenden Abschlussarbeiten aus und bietet ihnen so einen Anreiz ihre Ideen weiterzuverfolgen. Die Preise sind mit 1000 EUR bzw. 500 EUR dotiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wenn Menschen zusammenarbeiten, kommt es immer wieder zu Spannungen. Mediation ist eine Methode zur Konfliktlösung. Wie das in Firmen angewendet werden kann, untersucht Julia Übelmesser in ihrer Abschlussarbeit. Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg verlieh ihr dafür einen Preis. &nbsp;</em>&#13;
Julia Übelmesser schrieb ihre Abschlussarbeit im Master-Studiengang Betriebswirtschaft. Betreut von <a title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaft/personen/prof-dr-hedwig-schmid.html">Prof. Dr. Hedwig Schmid</a> befasste sie sich mit dem Thema „Innerbetriebliche Konfliktlösung durch Mediation – Untersuchung von Akzeptanz und Einsatz sowie Empfehlungen für Wirtschaftsunternehmen“. Julia Übelmesser befragte oberfränkische Unternehmen zu ihren Erfahrungen und Einstellungen, Mediation als Konfliktlösung zu verwenden. Bei der Mediation werden Konflikte mithilfe eines neutralen Dritten analysiert und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Die befragten Unternehmen zeigten großes Interesse für das Thema. Julia Übelmesser entwickelte bereits ein Konzept für den Einsatz von Mediation im Betrieb. &#13;
Die IHK zeichnet jedes Jahr Absolvent*innen der Hochschule Coburg für ihre herausragenden Abschlussarbeiten aus und bietet ihnen so einen Anreiz ihre Ideen weiterzuverfolgen. Die Preise sind mit 1000 EUR bzw. 500 EUR dotiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK-Preis_Schmid_UEbelmesser-1024x683.jpg"
                        fileSize="155022"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Preis für bessere Akkuleistung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-preis-fuer-bessere-akkuleistung/</link>
                <pubDate>Wed, 05 Apr 2017 07:06:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-preis-fuer-bessere-akkuleistung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie lassen sich die Ladungskonzepte von Batterien optimieren? Damit beschäftigte sich Johannes Landskron in seiner Abschlussarbeit</em>. <em>Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg zeichnete seine Arbeit nun mit dem 1000 EUR dotierten IHK-Preis aus.</em> &#13;
Johannes Landskron studierte den Master-Studiengang „Simulation und Test“ und führte im Rahmen seiner Abschlussarbeit ein Forschungsprojekt am Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT durch. Thema war „Akustische Grenzschichtdurchmischung und deren Einfluss auf die Kinetik des Ladungstransports“. Dabei untersuchte er, wie akustische Oberflächenwellen elektrochemische Prozesse beeinflussen. Erkenntnisse darüber helfen, die Ladekonzepte für Batterien zu verbessern. Johannes Landskron erprobte das in einem Simulationsmodell. Betreut wurde er bei seinem Projekt von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-conrad-wolf.html">Prof. Dr. Conrad Wolf</a>. &#13;
Die IHK zeichnet jedes Jahr Absolvent*innen der Hochschule Coburg für ihre herausragenden Abschlussarbeiten aus und bietet ihnen so einen Anreiz ihre Ideen weiterzuverfolgen. Johannes Landskron arbeitet mittlerweile am Institut für Sensor- und Aktortechnik in Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie lassen sich die Ladungskonzepte von Batterien optimieren? Damit beschäftigte sich Johannes Landskron in seiner Abschlussarbeit</em>. <em>Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg zeichnete seine Arbeit nun mit dem 1000 EUR dotierten IHK-Preis aus.</em> &#13;
Johannes Landskron studierte den Master-Studiengang „Simulation und Test“ und führte im Rahmen seiner Abschlussarbeit ein Forschungsprojekt am Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT durch. Thema war „Akustische Grenzschichtdurchmischung und deren Einfluss auf die Kinetik des Ladungstransports“. Dabei untersuchte er, wie akustische Oberflächenwellen elektrochemische Prozesse beeinflussen. Erkenntnisse darüber helfen, die Ladekonzepte für Batterien zu verbessern. Johannes Landskron erprobte das in einem Simulationsmodell. Betreut wurde er bei seinem Projekt von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-conrad-wolf.html">Prof. Dr. Conrad Wolf</a>. &#13;
Die IHK zeichnet jedes Jahr Absolvent*innen der Hochschule Coburg für ihre herausragenden Abschlussarbeiten aus und bietet ihnen so einen Anreiz ihre Ideen weiterzuverfolgen. Johannes Landskron arbeitet mittlerweile am Institut für Sensor- und Aktortechnik in Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK-Preis_Wolf_Landskron-1024x683.jpg"
                        fileSize="167036"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Gerät zur Analyse von Batterien]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-geraet-zur-analyse-von-batterien/</link>
                <pubDate>Wed, 05 Apr 2017 06:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-geraet-zur-analyse-von-batterien/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie kann ich den Zustand meiner Batterie feststellen? Stefan Nickl entwickelte dafür in seiner Abschlussarbeit ein Gerät. Diese Innovation zeichnete die Industrie- und Handelskammer zu Coburg nun aus. </em>&#13;
Stefan Nickl ist Absolvent des Master-Studiengangs „Elektro- und Informationstechnik“. Das Thema seiner Master-Arbeit lautet „Weiterentwicklung von Messmethoden zur Erfassung von Diffusionsüberspannungen bei der Ladezustandsbestimmung von Blei-Säure-Batterien“. Er untersuchte Energiespeicher und entwickelte ein Gerät, das den Zustand des Speichers bestimmt. Das Gerät zeigt an, wie viel Energie in einer Batterie noch vorhanden ist, wie alt und in welchem Zustand sie ist. Es ist auch für Brennstoffzellen anwendbar und besitzt Potenzial für die Netzregelung und für Photovoltaik-Anlagen. Betreuer war <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-michael-rossner.html">Prof. Dr. Michael Rossner</a>.&#13;
Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg zeichnet jedes Jahr Absolvent*innen der Hochschule Coburg für ihre herausragenden Abschlussarbeiten aus und bietet ihnen so einen Anreiz ihre Ideen weiterzuverfolgen. Die Preise sind mit 1000 EUR bzw. 500 EUR dotiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie kann ich den Zustand meiner Batterie feststellen? Stefan Nickl entwickelte dafür in seiner Abschlussarbeit ein Gerät. Diese Innovation zeichnete die Industrie- und Handelskammer zu Coburg nun aus. </em>&#13;
Stefan Nickl ist Absolvent des Master-Studiengangs „Elektro- und Informationstechnik“. Das Thema seiner Master-Arbeit lautet „Weiterentwicklung von Messmethoden zur Erfassung von Diffusionsüberspannungen bei der Ladezustandsbestimmung von Blei-Säure-Batterien“. Er untersuchte Energiespeicher und entwickelte ein Gerät, das den Zustand des Speichers bestimmt. Das Gerät zeigt an, wie viel Energie in einer Batterie noch vorhanden ist, wie alt und in welchem Zustand sie ist. Es ist auch für Brennstoffzellen anwendbar und besitzt Potenzial für die Netzregelung und für Photovoltaik-Anlagen. Betreuer war <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-michael-rossner.html">Prof. Dr. Michael Rossner</a>.&#13;
Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg zeichnet jedes Jahr Absolvent*innen der Hochschule Coburg für ihre herausragenden Abschlussarbeiten aus und bietet ihnen so einen Anreiz ihre Ideen weiterzuverfolgen. Die Preise sind mit 1000 EUR bzw. 500 EUR dotiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK-Preis_Rossner_Nickl-1024x683.jpg"
                        fileSize="142429"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[300 Euro Förderung im Monat]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/300-euro-foerderung-im-monat/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Apr 2017 12:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/300-euro-foerderung-im-monat/</guid>
                <description><![CDATA[<em>56 Studierende der Hochschule Coburg können sich in diesem Jahr über ein <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.deutschlandstipendium.de/">Deutschlandstipendium</a> freuen. Rund 175.000 Euro an Fördergeld hat der Career Service der Hochschule damit eingeworben.</em>&#13;
28 Förderer, 49 Stipendien, 56 Stipendiaten und 170 Bewerbungen. Diese Zahlen präsentierte Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel bei der Übergabe der Deutschlandstipendien in der Brose-Aula. Seit sechs Jahren beteiligt sich die Hochschule Coburg beim Deutschlandstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Für jedes Unternehmen, das ein Stipendium übernimmt, legt der Staat nochmal die gleiche Summe dazu. 300 Euro pro Monat bekommen die Stipendiaten dadurch ein Jahr lang. &#13;
Das Deutschlandstipendium ist deshalb besonders attraktiv, weil Unternehmen Studierende aus der passenden Fachrichtung fördern können und direkt Kontakt zu ihnen bekommen. Das machte auch Jutta Michel noch einmal deutlich. „Es geht um mehr als nur das Geld. Nutzen Sie diese Chance!“, appellierte sie an die Stipendiaten.&#13;
Welche Studierenden gefördert werden, entscheidet eine Auswahlkommission. Neben guten Leistungen zählt das persönliche Engagement der Bewerber. Damit nicht nur fachgebundene Stipendien vergeben werden, gibt es auch freie Stipendien. In Coburg beträgt ihr Anteil rund ein Drittel. Ansprechpartner für das Deutschlandstipendium an der Hochschule Coburg ist Christian Erkenbrecher, Leiter des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=412">Career Service</a>.&#13;
<div class="csc-header csc-header-n2"><h4>Förderer des Deutschland-Stipendiums 2017</h4></div>&#13;
<ul><li>Autohaus Heinrich-G. Bender GmbH &amp; Co. KG</li><li>bayme vbm</li><li>Brose Fahrzeugteile GmbH &amp; Co. KG</li><li>Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH</li><li>ELAXY Business Solution &amp; Services GmbH &amp; Co. KG</li><li>Frenzelit Werke GmbH</li><li>FTE automotive GmbH</li><li>Habermaaß GmbH</li><li>Hochschulverein Coburg e.V.</li><li>HUK-COBURG Versicherungsgruppe</li><li>IHK zu Coburg</li><li>Johnson Matthey Catalysts (Germany) GmbH</li><li>Kaeser Kompressoren SE</li><li>KAPP Werkzeugmaschinenfabrik GmbH</li><li>KOINOR Horst-Müller-Stiftung</li><li>Max Frank Pressig GmbH</li><li>Rainer Markgraf Stiftung</li><li>Schreiner Coburg GmbH</li><li>SPA Software Entwicklungs GmbH</li><li>Sparkasse Coburg-Lichtenfels</li><li>Unimatic Automationssysteme GmbH</li><li>Valeo Klimasysteme GmbH</li><li>Volkswagen AG</li><li>VR-Bank Coburg eG</li><li>Werkzeugbau Siegfried Hofmann GmbH</li><li>Werkzeugmaschinenfabrik WALDRICH COBURG GmbH</li><li>Wilo-Foundation</li><li>Wöhner GmbH &amp; Co. KG Elektrotechnische Systeme</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>56 Studierende der Hochschule Coburg können sich in diesem Jahr über ein <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.deutschlandstipendium.de/">Deutschlandstipendium</a> freuen. Rund 175.000 Euro an Fördergeld hat der Career Service der Hochschule damit eingeworben.</em>&#13;
28 Förderer, 49 Stipendien, 56 Stipendiaten und 170 Bewerbungen. Diese Zahlen präsentierte Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel bei der Übergabe der Deutschlandstipendien in der Brose-Aula. Seit sechs Jahren beteiligt sich die Hochschule Coburg beim Deutschlandstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Für jedes Unternehmen, das ein Stipendium übernimmt, legt der Staat nochmal die gleiche Summe dazu. 300 Euro pro Monat bekommen die Stipendiaten dadurch ein Jahr lang. &#13;
Das Deutschlandstipendium ist deshalb besonders attraktiv, weil Unternehmen Studierende aus der passenden Fachrichtung fördern können und direkt Kontakt zu ihnen bekommen. Das machte auch Jutta Michel noch einmal deutlich. „Es geht um mehr als nur das Geld. Nutzen Sie diese Chance!“, appellierte sie an die Stipendiaten.&#13;
Welche Studierenden gefördert werden, entscheidet eine Auswahlkommission. Neben guten Leistungen zählt das persönliche Engagement der Bewerber. Damit nicht nur fachgebundene Stipendien vergeben werden, gibt es auch freie Stipendien. In Coburg beträgt ihr Anteil rund ein Drittel. Ansprechpartner für das Deutschlandstipendium an der Hochschule Coburg ist Christian Erkenbrecher, Leiter des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=412">Career Service</a>.&#13;
<div class="csc-header csc-header-n2"><h4>Förderer des Deutschland-Stipendiums 2017</h4></div>&#13;
<ul><li>Autohaus Heinrich-G. Bender GmbH &amp; Co. KG</li><li>bayme vbm</li><li>Brose Fahrzeugteile GmbH &amp; Co. KG</li><li>Dr. Schneider Kunststoffwerke GmbH</li><li>ELAXY Business Solution &amp; Services GmbH &amp; Co. KG</li><li>Frenzelit Werke GmbH</li><li>FTE automotive GmbH</li><li>Habermaaß GmbH</li><li>Hochschulverein Coburg e.V.</li><li>HUK-COBURG Versicherungsgruppe</li><li>IHK zu Coburg</li><li>Johnson Matthey Catalysts (Germany) GmbH</li><li>Kaeser Kompressoren SE</li><li>KAPP Werkzeugmaschinenfabrik GmbH</li><li>KOINOR Horst-Müller-Stiftung</li><li>Max Frank Pressig GmbH</li><li>Rainer Markgraf Stiftung</li><li>Schreiner Coburg GmbH</li><li>SPA Software Entwicklungs GmbH</li><li>Sparkasse Coburg-Lichtenfels</li><li>Unimatic Automationssysteme GmbH</li><li>Valeo Klimasysteme GmbH</li><li>Volkswagen AG</li><li>VR-Bank Coburg eG</li><li>Werkzeugbau Siegfried Hofmann GmbH</li><li>Werkzeugmaschinenfabrik WALDRICH COBURG GmbH</li><li>Wilo-Foundation</li><li>Wöhner GmbH &amp; Co. KG Elektrotechnische Systeme</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/wappen_TVCoburgia.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Deutschlandstipendium-1024x443.jpg"
                        fileSize="146844"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="443"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Deutschlandstipendium_Aula-1024x683.jpg"
                        fileSize="154940"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forum V zeigt Präsenz bei Jahrestagung des DVfVW e.V.]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forum-v-zeigt-praesenz-bei-jahrestagung-des-dvfvw-ev/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Apr 2017 04:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forum-v-zeigt-praesenz-bei-jahrestagung-des-dvfvw-ev/</guid>
                <description><![CDATA[<em>400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft trafen sich in Berlin zur Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft e.V. Mit dabei waren zahlreiche Referentinnen und Referenten des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=378">Forum V</a>, dem Kompetenz-Netzwerk für Versicherungen in Nordbayern. </em>&#13;
Der erste Konferenztag war von zwei Plenumsveranstaltungen zu den Themen „EIOPA im System der Finanzmarktregulierung“ und „Big Data und Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft“ geprägt. Hier beteiligte sich Prof. Dr. Wolfgang Weiler, Vorstandsprecher der HUK-COBURG und stellvertretender Beiratsvorsitzender des Forum V an dem Plenumsgespräch. Im Nachmittagsplenum thematisierte Dr. Daniel John, Leiter des Aktuariats im Bereich Schaden/Unfallversicherung der HUK-COBURG Versicherungsgruppe, die Chancen und Herausforderungen von Telematik-Tarifen und er erläuterte die in seinem Haus geplanten Lösungen.&#13;
Der Fokus des zweiten Konferenztages lag auf wissenschaftlichen Vorträgen. Von den insgesamt 47 Referaten wurden sieben von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Hochschule Coburg bestritten. Im Forum „Motor Insurance“ referierte Andreas Musiol, Doktorand am Lehrstuhl für Versicherungsmarketing der FAU, zum Thema „Psychologische Effekte bei der Tarifwahl von Kfz-Versicherungen - eine experimentelle Studie zu Pay-per-Mile-Tarifen“. Julia Hering und <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> von der Hochschule Coburg stellten eine Studie zu „Potenzialen von Telematik-Tarifen in der Kfz-Versicherung in Deutschland“ vor. &#13;
Im Forum „Versicherungsrecht: Personenversicherung II“ thematisierten Anja Bauchowitz und Prof. Dr. Mirko Kraft die „Analyse der Abwicklung von gesetzlichen Krankenkassen per sozialrechtlicher Schließung oder per Insolvenzverfahren“. Philipp Lechner, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl Versicherungswirtschaft und Risikomanagement an der FAU, stellte im Forum „Enterprise Risk Management“ das gemeinsame Forschungsprojekt mit Dr. Alexander Bohnert, Prof. Dr. Nadine Gatzert (beide FAU Erlangen-Nürnberg) und Prof. Robert Hoyt (University of Georgia, USA) mit dem Titel „The Drivers and Value of Enterprise Risk Management: Evidence from ERM Ratings” mit Fokus auf die europäische Versicherungswirtschaft vor. Weiterhin referierte in diesem Forum Felicitas Hoppe (Doktorandin am Lehrstuhl Versicherungswirtschaft und Risikomanagement an der FAU von Prof. Gatzert und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Coburg bei <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=648">Prof. Dr. Petra Gruner</a>) zu „Betriebsunterbrechungsversicherung bei kleinen und mittleren Unternehmen - Eine Analyse von Einflussfaktoren auf die Versicherungsentscheidung“. &#13;
Im Rahmen des Forums „Consumer Behavior II“ referierte Michaela Grösch, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl Versicherungsmarketing der FAU über das gemeinsame Forschungsprojekt mit Prof. Dr. Martina Steul-Fischer zum Thema „Defaults and Advices in Self-Customization of Insurances“. Darüber hinaus stellte Maria Alexandrova, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Versicherungswirtschaft und Risikomanagement der FAU die gemeinsame Arbeit mit Prof. Dr. Nadine Gatzert zum Thema „What do we know about Annuitization Decisions?” vor. Das Forum “Pension, Annuities and Long Term Care II” wurde darüber hinaus von Prof. Dr. Nadine Gatzert moderiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft trafen sich in Berlin zur Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft e.V. Mit dabei waren zahlreiche Referentinnen und Referenten des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=378">Forum V</a>, dem Kompetenz-Netzwerk für Versicherungen in Nordbayern. </em>&#13;
Der erste Konferenztag war von zwei Plenumsveranstaltungen zu den Themen „EIOPA im System der Finanzmarktregulierung“ und „Big Data und Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft“ geprägt. Hier beteiligte sich Prof. Dr. Wolfgang Weiler, Vorstandsprecher der HUK-COBURG und stellvertretender Beiratsvorsitzender des Forum V an dem Plenumsgespräch. Im Nachmittagsplenum thematisierte Dr. Daniel John, Leiter des Aktuariats im Bereich Schaden/Unfallversicherung der HUK-COBURG Versicherungsgruppe, die Chancen und Herausforderungen von Telematik-Tarifen und er erläuterte die in seinem Haus geplanten Lösungen.&#13;
Der Fokus des zweiten Konferenztages lag auf wissenschaftlichen Vorträgen. Von den insgesamt 47 Referaten wurden sieben von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Hochschule Coburg bestritten. Im Forum „Motor Insurance“ referierte Andreas Musiol, Doktorand am Lehrstuhl für Versicherungsmarketing der FAU, zum Thema „Psychologische Effekte bei der Tarifwahl von Kfz-Versicherungen - eine experimentelle Studie zu Pay-per-Mile-Tarifen“. Julia Hering und <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> von der Hochschule Coburg stellten eine Studie zu „Potenzialen von Telematik-Tarifen in der Kfz-Versicherung in Deutschland“ vor. &#13;
Im Forum „Versicherungsrecht: Personenversicherung II“ thematisierten Anja Bauchowitz und Prof. Dr. Mirko Kraft die „Analyse der Abwicklung von gesetzlichen Krankenkassen per sozialrechtlicher Schließung oder per Insolvenzverfahren“. Philipp Lechner, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl Versicherungswirtschaft und Risikomanagement an der FAU, stellte im Forum „Enterprise Risk Management“ das gemeinsame Forschungsprojekt mit Dr. Alexander Bohnert, Prof. Dr. Nadine Gatzert (beide FAU Erlangen-Nürnberg) und Prof. Robert Hoyt (University of Georgia, USA) mit dem Titel „The Drivers and Value of Enterprise Risk Management: Evidence from ERM Ratings” mit Fokus auf die europäische Versicherungswirtschaft vor. Weiterhin referierte in diesem Forum Felicitas Hoppe (Doktorandin am Lehrstuhl Versicherungswirtschaft und Risikomanagement an der FAU von Prof. Gatzert und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Coburg bei <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=648">Prof. Dr. Petra Gruner</a>) zu „Betriebsunterbrechungsversicherung bei kleinen und mittleren Unternehmen - Eine Analyse von Einflussfaktoren auf die Versicherungsentscheidung“. &#13;
Im Rahmen des Forums „Consumer Behavior II“ referierte Michaela Grösch, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl Versicherungsmarketing der FAU über das gemeinsame Forschungsprojekt mit Prof. Dr. Martina Steul-Fischer zum Thema „Defaults and Advices in Self-Customization of Insurances“. Darüber hinaus stellte Maria Alexandrova, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Versicherungswirtschaft und Risikomanagement der FAU die gemeinsame Arbeit mit Prof. Dr. Nadine Gatzert zum Thema „What do we know about Annuitization Decisions?” vor. Das Forum “Pension, Annuities and Long Term Care II” wurde darüber hinaus von Prof. Dr. Nadine Gatzert moderiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jahrestagung_DVfVW_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Präsidentin ins Amt eingeführt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/praesidentin-ins-amt-eingefuehrt/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Apr 2017 12:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/praesidentin-ins-amt-eingefuehrt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Seit zwei Wochen ist Prof. Dr. Christiane Fritze Präsidentin der Hochschule Coburg. Sie ist die erste Frau an der Spitze der Hochschule. Bei der Amtseinführung hat sie sich und ihre Ziele offiziell vorgestellt. </em>&#13;
Im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ist Christiane Fritze kein unbekanntes Gesicht. Als Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule München hat sie sich dort seit 2008 bereits einen Namen gemacht: „Sie ist fantasievoll, sie ist leidenschaftlich, sie ist eine hervorragende Professorin. Sie ist vermittelnd, aber sie weiß auch Kurs zu halten“, betonte Dr. Peter Müller, Amtschef des Ministeriums, bei der offiziellen Einführung von Christiane Fritze in Coburg. Mit rund 300 Gästen fand diese in der Brose-Aula der Hochschule statt. &#13;
Zwei Schwerpunkte will Prof. Fritze als Präsidentin setzen. „Ich möchte die Hochschule profilieren im Bereich Interdisziplinarität und gesellschaftlich verantwortliches Handeln. Ich glaube, dass das etwas ist, womit wir uns hinstellen können und sagen: Wir leben das, wir sind das.“ Dabei setzt Christiane Fritze auch auf die Zusammenarbeit mit der Region und der Wirtschaft. In Innovationsclustern will sie die Kräfte bündeln und weiter stärken. „Das sind zwei Aspekte, die sehr gut in die Zeit und sehr gut zur Hochschule passen“, bekräftigte Amtschef Müller. &#13;
Christiane Fritze stammt gebürtig aus Meschede. Sie studierte und promovierte in Werkstoffwissenschaften an der Technischen Universität Clausthal, arbeitete acht Jahre bei BMW in München bevor sie an die Hochschule München wechselte. Als Vizepräsidentin war sie auch Vertreterin des Präsidenten. „Ich habe in München sehr viel Know-how aufgebaut und habe mir am Ende meiner Amtszeit überlegt, was mache ich jetzt mit diesen Kompetenzen und Erfahrungen.“ Die Stellenausschreibung an der Hochschule Coburg sei da sehr gelegen gekommen. &#13;
Hochschulratsvorsitzender Prof. Dr. Johannes Vielhaber wünschte Christiane Fritze alles Gute für die fünfjährige Amtszeit. Er nutzte die Gelegenheit auch, um Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel zu danken. Sie hatte seit dem unerwarteten Tod von Hochschulpräsident Michael Pötzl, die Hochschule in Vertretung geleitet. „Und sie haben das wirklich ausgezeichnet gemacht.“&#13;
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=t8m-lbHdigs"><strong>Zum Videobeitrag des Hochschulfernsehens</strong></a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Seit zwei Wochen ist Prof. Dr. Christiane Fritze Präsidentin der Hochschule Coburg. Sie ist die erste Frau an der Spitze der Hochschule. Bei der Amtseinführung hat sie sich und ihre Ziele offiziell vorgestellt. </em>&#13;
Im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ist Christiane Fritze kein unbekanntes Gesicht. Als Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule München hat sie sich dort seit 2008 bereits einen Namen gemacht: „Sie ist fantasievoll, sie ist leidenschaftlich, sie ist eine hervorragende Professorin. Sie ist vermittelnd, aber sie weiß auch Kurs zu halten“, betonte Dr. Peter Müller, Amtschef des Ministeriums, bei der offiziellen Einführung von Christiane Fritze in Coburg. Mit rund 300 Gästen fand diese in der Brose-Aula der Hochschule statt. &#13;
Zwei Schwerpunkte will Prof. Fritze als Präsidentin setzen. „Ich möchte die Hochschule profilieren im Bereich Interdisziplinarität und gesellschaftlich verantwortliches Handeln. Ich glaube, dass das etwas ist, womit wir uns hinstellen können und sagen: Wir leben das, wir sind das.“ Dabei setzt Christiane Fritze auch auf die Zusammenarbeit mit der Region und der Wirtschaft. In Innovationsclustern will sie die Kräfte bündeln und weiter stärken. „Das sind zwei Aspekte, die sehr gut in die Zeit und sehr gut zur Hochschule passen“, bekräftigte Amtschef Müller. &#13;
Christiane Fritze stammt gebürtig aus Meschede. Sie studierte und promovierte in Werkstoffwissenschaften an der Technischen Universität Clausthal, arbeitete acht Jahre bei BMW in München bevor sie an die Hochschule München wechselte. Als Vizepräsidentin war sie auch Vertreterin des Präsidenten. „Ich habe in München sehr viel Know-how aufgebaut und habe mir am Ende meiner Amtszeit überlegt, was mache ich jetzt mit diesen Kompetenzen und Erfahrungen.“ Die Stellenausschreibung an der Hochschule Coburg sei da sehr gelegen gekommen. &#13;
Hochschulratsvorsitzender Prof. Dr. Johannes Vielhaber wünschte Christiane Fritze alles Gute für die fünfjährige Amtszeit. Er nutzte die Gelegenheit auch, um Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel zu danken. Sie hatte seit dem unerwarteten Tod von Hochschulpräsident Michael Pötzl, die Hochschule in Vertretung geleitet. „Und sie haben das wirklich ausgezeichnet gemacht.“&#13;
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=t8m-lbHdigs"><strong>Zum Videobeitrag des Hochschulfernsehens</strong></a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amtseinfuehrung_Fritze_Knott-Lutze_Buchholz-Schuster_Michel-1024x682.jpg"
                        fileSize="106775"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Interkulturelle Kommunikation in der Teamarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/interkulturelle-kommunikation-in-der-teamarbeit/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Apr 2017 11:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/interkulturelle-kommunikation-in-der-teamarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Was macht die Arbeit in internationalen Teams aus? Um diese Frage ging es beim letzten Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ der Hochschule Coburg. Prof. Dr. Xun Luo aus dem interdisziplinären Master-Studiengang ZukunftsDesign zeigte auf, dass Kulturunterschiede das Arbeiten im Team maßgeblich bestimmen und entscheidend sind für den Teamerfolg.</em>&#13;
Teamarbeit will gelernt sein. Erst recht, wenn die Teammitglieder aus unterschiedlichen Kulturkreisen kommen. Denn in jeder Kultur gibt es andere Spielregeln der Zusammenarbeit, ein anderes Verständnis von Personalführung und verschiedene Vorstellungen von den zu erreichenden Zielen. Da kann es leicht zu Missverständnissen und damit zu Misserfolgen kommen. Interkulturelle Kommunikation setzt daher die Reflexion des eigenen kulturellen Denkens und Handelns voraus. Dies machte Prof. Dr. Xun Luo den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Doktorandenseminars „Zwischen den Welten“ klar.&#13;
Prof. Dr. Xun Luo vertritt seit 1. Januar diesen Jahres im interdisziplinären Master-Studiengang ZukunftsDesign die Lehr- und Forschungsbereiche Interkulturelles Management, Personal- und Organisationsentwicklung, E-Learning und Soziale Medien. Geboren wurde er in Chengdu, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan. Er studierte Germanistik, Linguistik und Interkulturelle Kommunikation in Beijing. Von 2009 bis 2016 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Interkulturelle Wirtschaftskommunikation an der Universität Jena und leitete dort den Arbeitsbereich China und Ostasien.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Was macht die Arbeit in internationalen Teams aus? Um diese Frage ging es beim letzten Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ der Hochschule Coburg. Prof. Dr. Xun Luo aus dem interdisziplinären Master-Studiengang ZukunftsDesign zeigte auf, dass Kulturunterschiede das Arbeiten im Team maßgeblich bestimmen und entscheidend sind für den Teamerfolg.</em>&#13;
Teamarbeit will gelernt sein. Erst recht, wenn die Teammitglieder aus unterschiedlichen Kulturkreisen kommen. Denn in jeder Kultur gibt es andere Spielregeln der Zusammenarbeit, ein anderes Verständnis von Personalführung und verschiedene Vorstellungen von den zu erreichenden Zielen. Da kann es leicht zu Missverständnissen und damit zu Misserfolgen kommen. Interkulturelle Kommunikation setzt daher die Reflexion des eigenen kulturellen Denkens und Handelns voraus. Dies machte Prof. Dr. Xun Luo den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Doktorandenseminars „Zwischen den Welten“ klar.&#13;
Prof. Dr. Xun Luo vertritt seit 1. Januar diesen Jahres im interdisziplinären Master-Studiengang ZukunftsDesign die Lehr- und Forschungsbereiche Interkulturelles Management, Personal- und Organisationsentwicklung, E-Learning und Soziale Medien. Geboren wurde er in Chengdu, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan. Er studierte Germanistik, Linguistik und Interkulturelle Kommunikation in Beijing. Von 2009 bis 2016 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Interkulturelle Wirtschaftskommunikation an der Universität Jena und leitete dort den Arbeitsbereich China und Ostasien.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Luo_Doktranden_Seminar_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Lindner erfährt Ehrung der Stadt Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-lindner-erfaehrt-ehrung-der-stadt-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Apr 2017 11:08:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-lindner-erfaehrt-ehrung-der-stadt-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer hat Prof. Dr. Gerhard Lindner die Medaille „Coburg dankt“ in Silber überreicht. Die Stadt ehrt damit die Verdienste des kürzlich ausgeschiedenen Professors, Leiters des Instituts für Sensor und Aktortechnik und früheren Hochschulpräsidenten.</em>&#13;
Zum 15. März diesen Jahres ging Prof. Dr. Gerhard Lindner in den Ruhestand. Die Stadt Coburg würdigte sein Engagement mit der Medaille „Coburg dankt“. „Sie haben in Coburg nachhaltig gewirkt und hier viel bewegt“, lobt Norbert Tessmer den umtriebigen Hochschullehrer und Forscher. 1994 kam er als Präsident an die damalige FH Coburg. Dieses Amt hatte er bis 2003 inne. Danach lehrte er in der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. Auf seine Initiative hin entstand 2001 die studentische Projektgruppe „Sensor Application Team“, aus dem das heutige Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT hervorging. Mitarbeiter des Instituts gründeten eigene Unternehmen; so entstand 2008 die SensAction AG und 2011 die BestSens AG. Außerdem initiierte Professor Lindner 2008 den internationalen Master-Studiengang „Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology“, den er zehn Jahre lang leitete. Diese internationale Vernetzung machte Coburg als Wissenschaftsstandort bekannt und bei den Partnern beliebt, hob Oberbürgermeister Tessmer hervor. So fühlen sich beispielsweise die Gäste und Studierenden der Partnerhochschule University of Shanghai for Science and Technology (USST) in Coburg wohl und kommen gerne wieder.&#13;
Professor Lindner wurde 1951 in Coburg geboren, ging hier in die damalige Oberrealschule Ernestiunum und leistete beim Verein „Hilfe für das behinderte Kind“ seinen zivilen Ersatzdienst. „Ein Freifahrtschein meines Vaters, der Eisenbahner war, gab mir damals die Möglichkeit, Europa zu bereisen und kennenzulernen“, erzählt er. Und ein Stipendium der Bayerischen Begabtenförderung machte es möglich, dass er sich ganz auf sein Studium konzentrieren konnte. „Bereits in meiner Jugend habe ich erlebt, dass man etwas bewegen kann“, verrät Professor Lindner. &#13;
Nach dem Studium der Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Konstanz sowie Tätigkeiten am Kernforschungszentrum CERN in Genf war er von 1989 bis 1993 Professor an der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten im Fachbereich Physikalische Technik. &#13;
„Nach 22 Jahren im Exil kam ich 1994 nach Coburg zurück. Der Tipp dafür kam von meiner Frau“, gibt er freimütig zu und betont: „In meiner Zeit an der Hochschule Coburg wurde ich vielfältig unterstützt.“ Sein Dank gilt beispielsweise Michael Stoschek, dem Gesellschafter von Brose Fahrzeugteile, der ihn mit technischen Fragestellungen zur angewandten Sensor- und Aktortechnik brachte, aber auch dem Coburger Unternehmer Bernhard Kapp und Prof. Dr. Wolfgang Weiler, Vorstandssprecher der HUK-COBURG Versicherungsgruppe. „Die Stadt Coburg, ihre Wirtschaftsförderung und die Stadtwerke haben mich und die Hochschule vielfältig unterstützt“, blickt Professor Lindner dankbar zurück.&#13;
Sein Blick zurück und seinen Dank richtet er auch an die Hochschule: „Meine Kollegen Prof. Dr. Klaus Ruthenberg und Prof. Dr. Martin Springer unterstützten mich ebenso wie unsere Kanzlerin Maria Knott-Lutze und unser viel zu früh verstorbener Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl.“ Der Hochschullehrer und Forscher aus Leidenschaft bedankt sich aber auch bei seinen Studierenden und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Institut für Sensor- und Aktortechnik, die ihn durch sein reiches Berufsleben begleitet haben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer hat Prof. Dr. Gerhard Lindner die Medaille „Coburg dankt“ in Silber überreicht. Die Stadt ehrt damit die Verdienste des kürzlich ausgeschiedenen Professors, Leiters des Instituts für Sensor und Aktortechnik und früheren Hochschulpräsidenten.</em>&#13;
Zum 15. März diesen Jahres ging Prof. Dr. Gerhard Lindner in den Ruhestand. Die Stadt Coburg würdigte sein Engagement mit der Medaille „Coburg dankt“. „Sie haben in Coburg nachhaltig gewirkt und hier viel bewegt“, lobt Norbert Tessmer den umtriebigen Hochschullehrer und Forscher. 1994 kam er als Präsident an die damalige FH Coburg. Dieses Amt hatte er bis 2003 inne. Danach lehrte er in der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. Auf seine Initiative hin entstand 2001 die studentische Projektgruppe „Sensor Application Team“, aus dem das heutige Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT hervorging. Mitarbeiter des Instituts gründeten eigene Unternehmen; so entstand 2008 die SensAction AG und 2011 die BestSens AG. Außerdem initiierte Professor Lindner 2008 den internationalen Master-Studiengang „Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology“, den er zehn Jahre lang leitete. Diese internationale Vernetzung machte Coburg als Wissenschaftsstandort bekannt und bei den Partnern beliebt, hob Oberbürgermeister Tessmer hervor. So fühlen sich beispielsweise die Gäste und Studierenden der Partnerhochschule University of Shanghai for Science and Technology (USST) in Coburg wohl und kommen gerne wieder.&#13;
Professor Lindner wurde 1951 in Coburg geboren, ging hier in die damalige Oberrealschule Ernestiunum und leistete beim Verein „Hilfe für das behinderte Kind“ seinen zivilen Ersatzdienst. „Ein Freifahrtschein meines Vaters, der Eisenbahner war, gab mir damals die Möglichkeit, Europa zu bereisen und kennenzulernen“, erzählt er. Und ein Stipendium der Bayerischen Begabtenförderung machte es möglich, dass er sich ganz auf sein Studium konzentrieren konnte. „Bereits in meiner Jugend habe ich erlebt, dass man etwas bewegen kann“, verrät Professor Lindner. &#13;
Nach dem Studium der Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Konstanz sowie Tätigkeiten am Kernforschungszentrum CERN in Genf war er von 1989 bis 1993 Professor an der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten im Fachbereich Physikalische Technik. &#13;
„Nach 22 Jahren im Exil kam ich 1994 nach Coburg zurück. Der Tipp dafür kam von meiner Frau“, gibt er freimütig zu und betont: „In meiner Zeit an der Hochschule Coburg wurde ich vielfältig unterstützt.“ Sein Dank gilt beispielsweise Michael Stoschek, dem Gesellschafter von Brose Fahrzeugteile, der ihn mit technischen Fragestellungen zur angewandten Sensor- und Aktortechnik brachte, aber auch dem Coburger Unternehmer Bernhard Kapp und Prof. Dr. Wolfgang Weiler, Vorstandssprecher der HUK-COBURG Versicherungsgruppe. „Die Stadt Coburg, ihre Wirtschaftsförderung und die Stadtwerke haben mich und die Hochschule vielfältig unterstützt“, blickt Professor Lindner dankbar zurück.&#13;
Sein Blick zurück und seinen Dank richtet er auch an die Hochschule: „Meine Kollegen Prof. Dr. Klaus Ruthenberg und Prof. Dr. Martin Springer unterstützten mich ebenso wie unsere Kanzlerin Maria Knott-Lutze und unser viel zu früh verstorbener Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl.“ Der Hochschullehrer und Forscher aus Leidenschaft bedankt sich aber auch bei seinen Studierenden und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Institut für Sensor- und Aktortechnik, die ihn durch sein reiches Berufsleben begleitet haben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lindner_Tessmer_Ehrung_Stadt_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritze_Lindner_G_G_Tessmer_Krebs_Ehrung_Stadt_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Raumkonzepte ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/raumkonzepte-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Apr 2017 07:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/raumkonzepte-ausgezeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Hinter jedem Raum steht jemand, der ihn gestaltet. Ob Bühnenbild oder Mercedes-Store, Innenarchitekten entwickeln Konzepte dafür. Die IHK zeichnete nun die Projekte zweier Coburger Studentinnen aus. </em>&#13;
Viola Seubert und Mia Hartmann erhielten den IHK-Preis für ihre Abschlussarbeiten im Bachelor-Studiengang Innenarchitektur. Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg zeichnet jedes Jahr Absolvent*innen der Hochschule Coburg für ihre herausragenden Abschlussarbeiten aus und bietet ihnen so einen Anreiz ihre Ideen weiterzuverfolgen. Die Preise sind mit 1000 EUR bzw. 500 EUR dotiert.&#13;
Viola Seubert erhielt einen Preis für ihre Arbeit „Mercedes me 2.0 – ein zukunftsorientiertes, urbanes Retailkonzept zum nachhaltigen Erleben der Marke Mercedes-Benz“. Sie entwarf dabei ein Konzept für den Mercedes Store in München, der Elektromobilität und Nachhaltigkeit als Aspekte der Markenarchitektur Mercedes widerspiegelt. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.architektur-perspektive.de">Dipl. Ing. Arch. Wolfram Richter</a> betreute diese Arbeit. &#13;
Die Innenarchitektin Mia Hartmann wurde für ihre Arbeit „Lucia di Lammermoor – Entwicklung eines psychologisch fundierten, narrativen Raumkonzepts“ ausgezeichnet. Sie entwickelte ein Bühnenbild für die Oper Lucia di Lammermoor. Zentraler Gedanke des Bühnenbilds ist es, die Psychologie der Charaktere widerzuspiegeln. Der Wahnsinn der Hauptfigur findet sich in der Raumgestaltung wieder. Mia Hartmann arbeitete dafür mit Querstreben und grauem Beton, aus dem sie ein Gefängnis baute. Ein Beleuchtungskonzept ist ebenfalls Teil des Bühnenbilds. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-heinrich.html">Prof. Michael Heinrich</a> betreute diese Arbeit.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Hinter jedem Raum steht jemand, der ihn gestaltet. Ob Bühnenbild oder Mercedes-Store, Innenarchitekten entwickeln Konzepte dafür. Die IHK zeichnete nun die Projekte zweier Coburger Studentinnen aus. </em>&#13;
Viola Seubert und Mia Hartmann erhielten den IHK-Preis für ihre Abschlussarbeiten im Bachelor-Studiengang Innenarchitektur. Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg zeichnet jedes Jahr Absolvent*innen der Hochschule Coburg für ihre herausragenden Abschlussarbeiten aus und bietet ihnen so einen Anreiz ihre Ideen weiterzuverfolgen. Die Preise sind mit 1000 EUR bzw. 500 EUR dotiert.&#13;
Viola Seubert erhielt einen Preis für ihre Arbeit „Mercedes me 2.0 – ein zukunftsorientiertes, urbanes Retailkonzept zum nachhaltigen Erleben der Marke Mercedes-Benz“. Sie entwarf dabei ein Konzept für den Mercedes Store in München, der Elektromobilität und Nachhaltigkeit als Aspekte der Markenarchitektur Mercedes widerspiegelt. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.architektur-perspektive.de">Dipl. Ing. Arch. Wolfram Richter</a> betreute diese Arbeit. &#13;
Die Innenarchitektin Mia Hartmann wurde für ihre Arbeit „Lucia di Lammermoor – Entwicklung eines psychologisch fundierten, narrativen Raumkonzepts“ ausgezeichnet. Sie entwickelte ein Bühnenbild für die Oper Lucia di Lammermoor. Zentraler Gedanke des Bühnenbilds ist es, die Psychologie der Charaktere widerzuspiegeln. Der Wahnsinn der Hauptfigur findet sich in der Raumgestaltung wieder. Mia Hartmann arbeitete dafür mit Querstreben und grauem Beton, aus dem sie ein Gefängnis baute. Ein Beleuchtungskonzept ist ebenfalls Teil des Bühnenbilds. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/design/personen/prof-michael-heinrich.html">Prof. Michael Heinrich</a> betreute diese Arbeit.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK-Preis_Seubert_Richter-1024x683.jpg"
                        fileSize="151619"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK-Preis_Mia_Hartmann_Projekt-1024x579.jpg"
                        fileSize="68504"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="579"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Viola_Seubert_Materialien-768x1024.jpg"
                        fileSize="90120"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Projekt Quadrokopter ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/projekt-quadrokopter-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Mon, 27 Mar 2017 11:58:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/projekt-quadrokopter-ausgezeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Coburger Gymnasium Ernestinum hat in einem Projekt mit der Hochschule Coburg einen Quadrokopter gebaut. Die Schaeffler FAG Stiftung zeichnete nun das Projekt mit dem „Innovation Award für Schulen“ aus. </em>&#13;
Im Juli 2016 startete der Quadrokopter an der Hochschule Coburg bereits seinen <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/mit-der-hochschule-hoch-hinaus.html">Jungfernflug</a>. In einem gemeinsamen Projekt von Hochschule und Gymnasium entstand das Fluggerät mit den vier Propellern. Schüler und Schülerinnen der 10 D arbeiteten mit ihrem Physiklehrer Tillmann Leibing und dem Hochschul-Laboringenieur Martin Holzhaus zusammen. Von der ersten Idee bis zum Bau des Quadrokopters machten die Schüler und Schülerinnen alles selbst. Der Quadrokopter ist eine Drohne, die sowohl über Fernsteuerung als auch autonom über GPS-Koordinaten fliegen kann. Es wurden keine Fertigmodelle verwendet, sondern die Bauteile selbst zusammengestellt. Ziel des Projekts war es, den Schülern einen Einblick in eine noch unbekannte Technik zu geben, erarbeitetes physikalisches Wissen anzuwenden und Anregungen zur Studien- und Berufswahl zu bieten.<br />Die Schaeffler FAG Stiftung hat das Projekt mit dem 3. Platz des „Innovation Award für Schulen“ ausgezeichnet. Die Schüler erhalten ein Preisgeld von 1.000 Euro. Damit können sie weitere Projekte finanzieren.<br />Schulleiter Bernd Jakob freut sich über die Auszeichnung seiner Schule: „Für die Schülerinnen und Schüler war das Projekt eine hervorragende Gelegenheit, theoretische Kenntnisse mit der Praxis zu verbinden. Schön, dass ihre engagierte Teamarbeit mit dem Schaeffler Innovation Award gewürdigt wird!“. &#13;
Die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium und der Hochschule war schon einmal erfolgreich. Ein selbstgebauter Heliumballon flog bis in die Stratosphäre der Erde und wurde von der Stiftung mit dem ersten Platz ausgezeichnet. <br />Gemeinsame Projekte wie diese soll es auch in Zukunft geben. Hochschul-Vizepräsidentin <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaft/personen/prof-dr-jutta-michel.html">Prof. Dr. Jutta Michel</a> liegt die Zusammenarbeit von Schule und Hochschule besonders am Herzen: „Wir freuen uns auf viele weitere Projekte in der Zukunft.“&#13;
Die Schaeffler FAG Stiftung fördert jedes Jahr Projekte aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Sie möchte damit die Begeisterung der Schüler für die MINT-Fächer stärken.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Coburger Gymnasium Ernestinum hat in einem Projekt mit der Hochschule Coburg einen Quadrokopter gebaut. Die Schaeffler FAG Stiftung zeichnete nun das Projekt mit dem „Innovation Award für Schulen“ aus. </em>&#13;
Im Juli 2016 startete der Quadrokopter an der Hochschule Coburg bereits seinen <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/mit-der-hochschule-hoch-hinaus.html">Jungfernflug</a>. In einem gemeinsamen Projekt von Hochschule und Gymnasium entstand das Fluggerät mit den vier Propellern. Schüler und Schülerinnen der 10 D arbeiteten mit ihrem Physiklehrer Tillmann Leibing und dem Hochschul-Laboringenieur Martin Holzhaus zusammen. Von der ersten Idee bis zum Bau des Quadrokopters machten die Schüler und Schülerinnen alles selbst. Der Quadrokopter ist eine Drohne, die sowohl über Fernsteuerung als auch autonom über GPS-Koordinaten fliegen kann. Es wurden keine Fertigmodelle verwendet, sondern die Bauteile selbst zusammengestellt. Ziel des Projekts war es, den Schülern einen Einblick in eine noch unbekannte Technik zu geben, erarbeitetes physikalisches Wissen anzuwenden und Anregungen zur Studien- und Berufswahl zu bieten.<br />Die Schaeffler FAG Stiftung hat das Projekt mit dem 3. Platz des „Innovation Award für Schulen“ ausgezeichnet. Die Schüler erhalten ein Preisgeld von 1.000 Euro. Damit können sie weitere Projekte finanzieren.<br />Schulleiter Bernd Jakob freut sich über die Auszeichnung seiner Schule: „Für die Schülerinnen und Schüler war das Projekt eine hervorragende Gelegenheit, theoretische Kenntnisse mit der Praxis zu verbinden. Schön, dass ihre engagierte Teamarbeit mit dem Schaeffler Innovation Award gewürdigt wird!“. &#13;
Die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium und der Hochschule war schon einmal erfolgreich. Ein selbstgebauter Heliumballon flog bis in die Stratosphäre der Erde und wurde von der Stiftung mit dem ersten Platz ausgezeichnet. <br />Gemeinsame Projekte wie diese soll es auch in Zukunft geben. Hochschul-Vizepräsidentin <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/wirtschaft/personen/prof-dr-jutta-michel.html">Prof. Dr. Jutta Michel</a> liegt die Zusammenarbeit von Schule und Hochschule besonders am Herzen: „Wir freuen uns auf viele weitere Projekte in der Zukunft.“&#13;
Die Schaeffler FAG Stiftung fördert jedes Jahr Projekte aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Sie möchte damit die Begeisterung der Schüler für die MINT-Fächer stärken.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schaeffler_Award_Ernestinum-1024x559.jpg"
                        fileSize="143390"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="559"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschen für Industrie 4.0]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschen-fuer-industrie-40/</link>
                <pubDate>Mon, 27 Mar 2017 05:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschen-fuer-industrie-40/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Technologietransferzentrum Automotive Coburg der Hochschule Coburg TAC kann künftig mit einem speziell für Forschungszwecke entwickelten Hydraulikprüfstand arbeiten. Möglich macht das die Zusammenarbeit mit dem Coburger Unternehmen LASCO-Umformtechnik.</em>&#13;
„Heute ist es noch gängige Praxis in Produktionsanlagen Hydrauliköle in festen zeitlichen Intervallen vorsorglich auszutauschen. Mit dem gemeinsamen Forschungsprojekte wollen wir durch den Einsatz und die Auswertung geeigneter Sensorik das Ölwechselintervall abhängig von der analysierten Ölqualität dynamisch bestimmen und gegebenenfalls deutlich zu verlängern“, erläutert Friedrich Herdan, Vorsitzender der Geschäftsführung von LASCO-Umformtechnik. &#13;
Als Sensoren stehen dem TAC selbst entwickelte Prototypen zur Verfügung, wobei der Alterungsprozess über zeitaufgelöste laserinduzierte Fluoreszenz und Impedanzmessungen erfasst wird. Als weiterer Partner stellt der Schmierstoffentwickler „Carl Bechem“ (Hagen) diverse Fluide sowie umfangreiche Laboranalysen zur Verfügung. &#13;
LASCO entwickelte und realisierte für dieses Forschungsprojekt einen hydraulischen Prüfstand, mit dem verschiedene Betriebszustände, die im realen Fertigungsprozess auftreten, parametriert und zeitbeschleunigt nachgebildet werden. Langfristige Alterungsprozesse werden dadurch im „Zeitraffermodus“ nachvollzogen und aussagekräftige Ergebnisse durch Sensoranalyse generiert und verifiziert. Darüber hinaus überträgt ein Sensor online die Ergebnisse an den jeweiligen Maschinenhersteller und/oder Anwender, wodurch eine Überwachung im Sinne von „Industrie 4.0“ realisiert wird. &#13;
Mit dem übergebenen Prüfstand kann nun in den Laboren der Hochschule die Erprobung der Sensor-Prototypen beginnen. Das TAC und LASCO betreten damit Neuland, weil erstmals gemeinschaftliche Forschung mit einem Prototypen eines industriellen Forschungspartners stattfindet. Die Geschäftsführerin des TAC, Caroline Rahn, stellt dazu fest: „Business on campus“ – ein Modell der Zukunft – wird damit am TAC etabliert und künftig weiter ausgebaut.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Technologietransferzentrum Automotive Coburg der Hochschule Coburg TAC kann künftig mit einem speziell für Forschungszwecke entwickelten Hydraulikprüfstand arbeiten. Möglich macht das die Zusammenarbeit mit dem Coburger Unternehmen LASCO-Umformtechnik.</em>&#13;
„Heute ist es noch gängige Praxis in Produktionsanlagen Hydrauliköle in festen zeitlichen Intervallen vorsorglich auszutauschen. Mit dem gemeinsamen Forschungsprojekte wollen wir durch den Einsatz und die Auswertung geeigneter Sensorik das Ölwechselintervall abhängig von der analysierten Ölqualität dynamisch bestimmen und gegebenenfalls deutlich zu verlängern“, erläutert Friedrich Herdan, Vorsitzender der Geschäftsführung von LASCO-Umformtechnik. &#13;
Als Sensoren stehen dem TAC selbst entwickelte Prototypen zur Verfügung, wobei der Alterungsprozess über zeitaufgelöste laserinduzierte Fluoreszenz und Impedanzmessungen erfasst wird. Als weiterer Partner stellt der Schmierstoffentwickler „Carl Bechem“ (Hagen) diverse Fluide sowie umfangreiche Laboranalysen zur Verfügung. &#13;
LASCO entwickelte und realisierte für dieses Forschungsprojekt einen hydraulischen Prüfstand, mit dem verschiedene Betriebszustände, die im realen Fertigungsprozess auftreten, parametriert und zeitbeschleunigt nachgebildet werden. Langfristige Alterungsprozesse werden dadurch im „Zeitraffermodus“ nachvollzogen und aussagekräftige Ergebnisse durch Sensoranalyse generiert und verifiziert. Darüber hinaus überträgt ein Sensor online die Ergebnisse an den jeweiligen Maschinenhersteller und/oder Anwender, wodurch eine Überwachung im Sinne von „Industrie 4.0“ realisiert wird. &#13;
Mit dem übergebenen Prüfstand kann nun in den Laboren der Hochschule die Erprobung der Sensor-Prototypen beginnen. Das TAC und LASCO betreten damit Neuland, weil erstmals gemeinschaftliche Forschung mit einem Prototypen eines industriellen Forschungspartners stattfindet. Die Geschäftsführerin des TAC, Caroline Rahn, stellt dazu fest: „Business on campus“ – ein Modell der Zukunft – wird damit am TAC etabliert und künftig weiter ausgebaut.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lasco_UEbergabe_Pruefstand_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Professor macht Theater]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-professor-macht-theater/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Mar 2017 16:23:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-professor-macht-theater/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Nach der Vorlesung schlüpft Prof. Dr. Wolfram Haupt ins Piratenkostüm. Als Statist im Musical „Die Schatzinsel“ geht er seiner Leidenschaft nach: Dem Singen und Schauspielen. </em>&#13;
Seit einem halben Jahr läuft „Die Schatzinsel“ im Landestheater Coburg. Haupt ist bei fast jeder Vorstellung dabei. Schon seit 2011 tritt er regelmäßig im Landestheater auf. An der Hochschule Coburg unterrichtet er in den Studiengängen Technische Physik sowie Simulation und Test und leitet als Dekan die Fakultät Angewandte Naturwissenschaften.&#13;
Wie Wolfram Haupt zum Theater gekommen ist und wo er sonst noch als Schauspieler zu sehen ist, zeigt der neue Film unseres Hochschulfernsehen: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=dTSs79ISVTw">Privat Pirat – Ein Professor macht Theater</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Nach der Vorlesung schlüpft Prof. Dr. Wolfram Haupt ins Piratenkostüm. Als Statist im Musical „Die Schatzinsel“ geht er seiner Leidenschaft nach: Dem Singen und Schauspielen. </em>&#13;
Seit einem halben Jahr läuft „Die Schatzinsel“ im Landestheater Coburg. Haupt ist bei fast jeder Vorstellung dabei. Schon seit 2011 tritt er regelmäßig im Landestheater auf. An der Hochschule Coburg unterrichtet er in den Studiengängen Technische Physik sowie Simulation und Test und leitet als Dekan die Fakultät Angewandte Naturwissenschaften.&#13;
Wie Wolfram Haupt zum Theater gekommen ist und wo er sonst noch als Schauspieler zu sehen ist, zeigt der neue Film unseres Hochschulfernsehen: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=dTSs79ISVTw">Privat Pirat – Ein Professor macht Theater</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wolfram_Haupt_Theater-1024x692.jpg"
                        fileSize="109969"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende besuchen Kongress „Armut und Gesundheit“ in Berlin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-besuchen-kongress-armut-und-gesundheit-in-berlin/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Mar 2017 07:10:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-besuchen-kongress-armut-und-gesundheit-in-berlin/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung besuchten den Kongress Armut und Gesundheit in Berlin. Der größte Public Health Kongress Deutschlands mit rund 2500 Teilnehmern stand 2017 unter dem Motto „Gesundheit solidarisch gestalten“. Der Kongress bestand neben Fachforen und Workshops auch aus einem Markt der Möglichkeiten, bei dem man Informationen sammeln und Kontakte knüpfen konnte. </em>&#13;
Neben den Coburgern besuchten weitere 120 Studierende aus ganz Deutschland das Worldcafé „Berufsfeld Gesundheit – bin ich gut vorbereitet?“. Prof. Dr. Holger Hassel und Kollegen*innen von den Hochschulen Magdeburg, Neubrandenburg und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg organisierten das Café. Vorgestellt wurden Absolventen verschiedener Studiengänge der Gesundheitswissenschaften von unterschiedlichen Hochschulen. Die Absolventen präsentierten ihren beruflichen Werdegang und beantworteten offene Fragen. Die Hochschule Coburg war in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Joanneum Graz von Bianca Fuchs-Neuhold vertreten. Das Worldcafé wurde sehr gut von den Studierenden angenommen. „Mitgenommen haben wir vor allem, wie wichtig Soft-Skills, Eigeninitiative sowie ständige Weiterbildung und Spezialisierung sind“, so die Studierenden. Wie in den vergangenen Jahren bilden die Rückmeldungen der Teilnehmer*innen die Grundlage für den Themenschwerpunkt im darauffolgenden Jahr. 2018 steht unter dem Motto „Berufsfeld Gesundheit – meine ersten Schritte auf dem Weg zum Job.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung besuchten den Kongress Armut und Gesundheit in Berlin. Der größte Public Health Kongress Deutschlands mit rund 2500 Teilnehmern stand 2017 unter dem Motto „Gesundheit solidarisch gestalten“. Der Kongress bestand neben Fachforen und Workshops auch aus einem Markt der Möglichkeiten, bei dem man Informationen sammeln und Kontakte knüpfen konnte. </em>&#13;
Neben den Coburgern besuchten weitere 120 Studierende aus ganz Deutschland das Worldcafé „Berufsfeld Gesundheit – bin ich gut vorbereitet?“. Prof. Dr. Holger Hassel und Kollegen*innen von den Hochschulen Magdeburg, Neubrandenburg und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg organisierten das Café. Vorgestellt wurden Absolventen verschiedener Studiengänge der Gesundheitswissenschaften von unterschiedlichen Hochschulen. Die Absolventen präsentierten ihren beruflichen Werdegang und beantworteten offene Fragen. Die Hochschule Coburg war in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Joanneum Graz von Bianca Fuchs-Neuhold vertreten. Das Worldcafé wurde sehr gut von den Studierenden angenommen. „Mitgenommen haben wir vor allem, wie wichtig Soft-Skills, Eigeninitiative sowie ständige Weiterbildung und Spezialisierung sind“, so die Studierenden. Wie in den vergangenen Jahren bilden die Rückmeldungen der Teilnehmer*innen die Grundlage für den Themenschwerpunkt im darauffolgenden Jahr. 2018 steht unter dem Motto „Berufsfeld Gesundheit – meine ersten Schritte auf dem Weg zum Job.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kongress_Armut_Gesundheit_Joanneum-1024x768.jpg"
                        fileSize="156061"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[200 neugierige KinderUni-Besucher]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/200-neugierige-kinderuni-besucher/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Mar 2017 06:55:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/200-neugierige-kinderuni-besucher/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit Computern, Geld, Brücken und den Lausbuben-Streichen von Max und Moritz beschäftigte sich die 16. KinderUni der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Ist es gerecht, was den beiden Lausbuben Max und Moritz am Ende der Geschichte passiert? Wie hätte eine bessere Strafe ausgesehen? Oder muss man sie vielleicht überhaupt nicht bestrafen? Rund 60 Kinder – 30 am Vormittag, 30 am Nachmittag – wollten diese Fragen beantworten und begaben sich auf eine Reise in die Welt der Gesetze. Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, der an der Hochschule Coburg Recht und Juristische Perspektiven lehrt, war der Reiseleiter und sichtlich zufrieden mit seiner Gruppe. Denn die waren mit Eifer bei der Sache. &#13;
Mehr als 200 Jungs und Mädchen nahmen an der 16. KinderUni teil. Die Palette der Experten – also der Professoren, die an diesem Tag im Hörsaal standen, war bunt gemischt: Ein Bauingenieur, ein Jurist, ein Elektrotechniker und ein Volkswirt. &#13;
Letzterer war der Experte für Geld an diesem Tag: Prof. Dr. Lutz Schneider erklärte, weshalb es Geld gibt und wer es überhaupt herstellt.&#13;
Elektrotechniker Prof. Dr. Peter Raab verriet, wie man die Sprache der Computer versteht und wie sie unsere Gedanken lesen können. Und Bauingenieur Prof. Dr. Egbert Keßler zeigte, woran man erkennt, was eine Brücke alles aushält und wann sie wirklich bricht.&#13;
Am Samstag, 30. September 2017, findet die nächste KinderUni statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit Computern, Geld, Brücken und den Lausbuben-Streichen von Max und Moritz beschäftigte sich die 16. KinderUni der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Ist es gerecht, was den beiden Lausbuben Max und Moritz am Ende der Geschichte passiert? Wie hätte eine bessere Strafe ausgesehen? Oder muss man sie vielleicht überhaupt nicht bestrafen? Rund 60 Kinder – 30 am Vormittag, 30 am Nachmittag – wollten diese Fragen beantworten und begaben sich auf eine Reise in die Welt der Gesetze. Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, der an der Hochschule Coburg Recht und Juristische Perspektiven lehrt, war der Reiseleiter und sichtlich zufrieden mit seiner Gruppe. Denn die waren mit Eifer bei der Sache. &#13;
Mehr als 200 Jungs und Mädchen nahmen an der 16. KinderUni teil. Die Palette der Experten – also der Professoren, die an diesem Tag im Hörsaal standen, war bunt gemischt: Ein Bauingenieur, ein Jurist, ein Elektrotechniker und ein Volkswirt. &#13;
Letzterer war der Experte für Geld an diesem Tag: Prof. Dr. Lutz Schneider erklärte, weshalb es Geld gibt und wer es überhaupt herstellt.&#13;
Elektrotechniker Prof. Dr. Peter Raab verriet, wie man die Sprache der Computer versteht und wie sie unsere Gedanken lesen können. Und Bauingenieur Prof. Dr. Egbert Keßler zeigte, woran man erkennt, was eine Brücke alles aushält und wann sie wirklich bricht.&#13;
Am Samstag, 30. September 2017, findet die nächste KinderUni statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Maerz_2017-1024x683.jpg"
                        fileSize="124348"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Zauberer-1024x683.jpg"
                        fileSize="94563"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Dienstbeginn für die neue Präsidentin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/dienstbeginn-fuer-die-neue-praesidentin/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Mar 2017 08:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/dienstbeginn-fuer-die-neue-praesidentin/</guid>
                <description><![CDATA[<em><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=911">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> hat zum 15. März ihr Amt angetreten. In den nächsten Wochen will sie sich ein Bild von den Bedürfnissen der Beschäftigten und Studierenden machen.</em>&#13;
„Ich habe meinem Amtsantritt mit Freude und Spannung entgegengesehen und freue mich jetzt auf viele interessante Projekte und Begegnungen. Vom ganzen Team hier bin ich sehr herzlich empfangen worden!“, betont Christiane Fritze. Die ersten Wochen widmet die Präsidentin jetzt dem Kennenlernen der unterschiedlichen Einrichtungen und Menschen an der Hochschule Coburg. „Ich bin gespannt, auf das was kommt und darauf, mehr zu erfahren über die unterschiedlichen Bedarfe und Bedürfnisse.“&#13;
Christiane Fritze bringt als ehemalige Vizepräsidentin der Hochschule München viel Erfahrung für ihre neuen Aufgaben in Coburg mit. Von 2008 bis 2016 war sie für die Bereiche Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs verantwortlich und gleichzeitig Vertreterin des Präsidenten.&#13;
Die 50-Jährige stammt gebürtig aus Meschede (Nordrhein-Westfalen). Sie studierte und promovierte im Bereich der Werkstoffwissenschaften an der TU Clausthal. Danach sammelte sie Praxiserfahrung bei der BMW AG in München. Seit 2003 war Dr. Christiane Fritze Professorin an der Hochschule München. &#13;
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle hat der Präsidentin bereits die Ernennungsurkunde ausgehändigt. Ihre Amtszeit beträgt 5 Jahre.&#13;
Die feierliche Amtseinführung findet am Freitag, 31. März 2017, um 10 Uhr in der Brose-Aula auf dem Campus Friedrich Streib statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=911">Prof. Dr. Christiane Fritze</a> hat zum 15. März ihr Amt angetreten. In den nächsten Wochen will sie sich ein Bild von den Bedürfnissen der Beschäftigten und Studierenden machen.</em>&#13;
„Ich habe meinem Amtsantritt mit Freude und Spannung entgegengesehen und freue mich jetzt auf viele interessante Projekte und Begegnungen. Vom ganzen Team hier bin ich sehr herzlich empfangen worden!“, betont Christiane Fritze. Die ersten Wochen widmet die Präsidentin jetzt dem Kennenlernen der unterschiedlichen Einrichtungen und Menschen an der Hochschule Coburg. „Ich bin gespannt, auf das was kommt und darauf, mehr zu erfahren über die unterschiedlichen Bedarfe und Bedürfnisse.“&#13;
Christiane Fritze bringt als ehemalige Vizepräsidentin der Hochschule München viel Erfahrung für ihre neuen Aufgaben in Coburg mit. Von 2008 bis 2016 war sie für die Bereiche Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs verantwortlich und gleichzeitig Vertreterin des Präsidenten.&#13;
Die 50-Jährige stammt gebürtig aus Meschede (Nordrhein-Westfalen). Sie studierte und promovierte im Bereich der Werkstoffwissenschaften an der TU Clausthal. Danach sammelte sie Praxiserfahrung bei der BMW AG in München. Seit 2003 war Dr. Christiane Fritze Professorin an der Hochschule München. &#13;
Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle hat der Präsidentin bereits die Ernennungsurkunde ausgehändigt. Ihre Amtszeit beträgt 5 Jahre.&#13;
Die feierliche Amtseinführung findet am Freitag, 31. März 2017, um 10 Uhr in der Brose-Aula auf dem Campus Friedrich Streib statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Spaenle_Fritze.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sein letztes Semester]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sein-letztes-semester/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Mar 2017 06:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sein-letztes-semester/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Patente will er noch beantragen, Publikationen vollenden und zwei Promotionen wird er weiterhin betreuen. Offiziell ist der ehemalige Präsident der Hochschule Coburg und langjährige Leiter des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) Prof. Dr. Gerhard Lindner aber jetzt in den Ruhestand gegangen.</em>&#13;
Gerne unterschreibt er nicht. Wolfram Haupt, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften zögert, bevor er die Unterschrift auf den Entlassungszettel von Gerhard Lindner setzt. „Ich würde Sie gerne noch ein bisschen behalten“, sagt Haupt.&#13;
Seit 1994 ist Lindner an der Hochschule Coburg. Auf die Stelle als Präsident hatte er sich damals beworben, war neun Jahre im Amt und entschied danach weiterhin in Coburg zu bleiben. Lindner baute das Institut für Sensor- und Aktortechnik auf, brachte den internationalen Masterstudiengang Analytical Measurements and Sensor Technology (AIMS) auf den Weg und trieb die Forschung an der Hochschule voran. Und jetzt soll also Schluss sein?&#13;
&nbsp;„Ich habe in meinem Leben viele einschneidende Wechsel erlebt und habe mir eingebildet, ich hätte Erfahrung damit. Aber zum ersten Mal habe ich keine konkrete Vorstellung, was mich jetzt erwartet“, sagt Lindner. Eins weiß er aber sicher: Seine Reiselust wird sich erstmal in Grenzen halten. „Ich war beruflich so viel unterwegs. Da zieht es mich erstmal nicht in die Ferne.“&#13;
Die Jahre vor seinem Ruhestand hat Lindner genutzt, um die Nachhaltigkeit seiner Projekte sicherzustellen. „Vier neue Stellen sind dafür mittlerweile geschaffen worden“, erzählt der 65-Jährige. Im ISAT teilen sich Prof. Dr. Maria Kufner und Prof. Dr. Stefan Klaus Drese die Institutsleitung, Prof. Dr. Conrad Wolf ist für den Master-Studiengang Simulation und Test verantwortlich und Prof. Dr. Michael Wick leitet seit kurzem den Master-Studiengang AIMS und den Studienzweig Engineering Physics – beides internationale Programme mit überwiegend ausländischen Studierenden. Lindner hat vor allem für die Internationalisierung der Hochschule Coburg viel geleistet. Dafür bedankte sich auf Dieter Tuchbreiter, stellvertretender Leiter des Studienkollegs: „Ohne Sie hätten wir heute nicht diesen Platz an der Hochschule!“ Der Neubau für das Studienkolleg, das jedes Jahr rund 130 Studierende aus der ganzen Welt aufnimmt, geht auf Lindners Engagement während seiner Präsidentschaft zurück.&#13;
Ein besonders einschneidendes Erlebnis fand ebenfalls in dieser Zeit statt. 1999 – der Brand des Hofbräuhaus. „Ich war damals in Konstanz und habe erst am nächsten Morgen davon erfahren. Wir wussten erstmal nicht, wie es weiter gehen soll“, erinnert sich der ehemalige Präsident. Umso größer war die Freude als die ersten Studierenden das sanierte Gebäude noch im selben Jahr beziehen konnten.&#13;
Ein totales Abenteuer, sagt Lindner, sei die Einführung des internationalen Masterstudiengangs AIMS gewesen. Der Studiengang ist eine Kooperation mit der University of Shanghai for Science and Technology. Vergleichbares gab es vorher nicht an der Hochschule – also auch niemanden, den man hätte fragen können. „Als der erste Jahrgang seine Absolventenfeier bei Brose veranstaltete - das werde ich wohl nie vergessen.“ Heute hat der AIMS-Master mit dem Bachelor-Studienzweig Engineering Physics sogar einen kleinen Bruder bekommen. Auch hier findet ein Teil des Studiums in China und sogar in anderen Ländern wie Kanada oder den Niederlanden statt.&#13;
Beim Dies Academicus, der Jahrfeier der Hochschule im vergangenen November, hat Lindner bereits einen kleinen Abschied gefeiert. Unter dem Titel „Mein letztes Semester“ blickte er zurück auf Erfolge und Misserfolge seiner Karriere. Zum Beispiel während seiner Präsidentschaft: „Ich habe das Parkplatzproblem nicht gelöst, wir mussten die Abteilung Münchberg an Hof abgeben und waren auf dem Minimum der Studierendenzahlen. Das war nicht gerade eine tolle Bilanz“, schmunzelt Lindner.&#13;
 Am Ende seines Vortrags angekommen, wagt er dann noch einen Ausblick für die eigene Zukunft. Da steht – frei nach Loriot: „Ein Leben ohne die Hochschule Coburg ist möglich…“&#13;
<strong>Zur Person:</strong>&#13;
Gerhard Lindner ist in Coburg aufgewachsen. Er hat an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Konstanz Mathematik und Physik studiert und promovierte an der Universität Konstanz auf dem Gebiet der nuklearen Festkörperphysik. Anschließend arbeitete er an der Universität Konstanz und am Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf. 1989 wurde Gerhard Lindner als Professor an die Fachhochschule Ravensburg-Weingarten berufen und habilitierte 1990 für das Fach Experimentalphysik. Drei Jahre später bewarb er sich auf die vakante Präsidentenstelle in Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Patente will er noch beantragen, Publikationen vollenden und zwei Promotionen wird er weiterhin betreuen. Offiziell ist der ehemalige Präsident der Hochschule Coburg und langjährige Leiter des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) Prof. Dr. Gerhard Lindner aber jetzt in den Ruhestand gegangen.</em>&#13;
Gerne unterschreibt er nicht. Wolfram Haupt, Dekan der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften zögert, bevor er die Unterschrift auf den Entlassungszettel von Gerhard Lindner setzt. „Ich würde Sie gerne noch ein bisschen behalten“, sagt Haupt.&#13;
Seit 1994 ist Lindner an der Hochschule Coburg. Auf die Stelle als Präsident hatte er sich damals beworben, war neun Jahre im Amt und entschied danach weiterhin in Coburg zu bleiben. Lindner baute das Institut für Sensor- und Aktortechnik auf, brachte den internationalen Masterstudiengang Analytical Measurements and Sensor Technology (AIMS) auf den Weg und trieb die Forschung an der Hochschule voran. Und jetzt soll also Schluss sein?&#13;
&nbsp;„Ich habe in meinem Leben viele einschneidende Wechsel erlebt und habe mir eingebildet, ich hätte Erfahrung damit. Aber zum ersten Mal habe ich keine konkrete Vorstellung, was mich jetzt erwartet“, sagt Lindner. Eins weiß er aber sicher: Seine Reiselust wird sich erstmal in Grenzen halten. „Ich war beruflich so viel unterwegs. Da zieht es mich erstmal nicht in die Ferne.“&#13;
Die Jahre vor seinem Ruhestand hat Lindner genutzt, um die Nachhaltigkeit seiner Projekte sicherzustellen. „Vier neue Stellen sind dafür mittlerweile geschaffen worden“, erzählt der 65-Jährige. Im ISAT teilen sich Prof. Dr. Maria Kufner und Prof. Dr. Stefan Klaus Drese die Institutsleitung, Prof. Dr. Conrad Wolf ist für den Master-Studiengang Simulation und Test verantwortlich und Prof. Dr. Michael Wick leitet seit kurzem den Master-Studiengang AIMS und den Studienzweig Engineering Physics – beides internationale Programme mit überwiegend ausländischen Studierenden. Lindner hat vor allem für die Internationalisierung der Hochschule Coburg viel geleistet. Dafür bedankte sich auf Dieter Tuchbreiter, stellvertretender Leiter des Studienkollegs: „Ohne Sie hätten wir heute nicht diesen Platz an der Hochschule!“ Der Neubau für das Studienkolleg, das jedes Jahr rund 130 Studierende aus der ganzen Welt aufnimmt, geht auf Lindners Engagement während seiner Präsidentschaft zurück.&#13;
Ein besonders einschneidendes Erlebnis fand ebenfalls in dieser Zeit statt. 1999 – der Brand des Hofbräuhaus. „Ich war damals in Konstanz und habe erst am nächsten Morgen davon erfahren. Wir wussten erstmal nicht, wie es weiter gehen soll“, erinnert sich der ehemalige Präsident. Umso größer war die Freude als die ersten Studierenden das sanierte Gebäude noch im selben Jahr beziehen konnten.&#13;
Ein totales Abenteuer, sagt Lindner, sei die Einführung des internationalen Masterstudiengangs AIMS gewesen. Der Studiengang ist eine Kooperation mit der University of Shanghai for Science and Technology. Vergleichbares gab es vorher nicht an der Hochschule – also auch niemanden, den man hätte fragen können. „Als der erste Jahrgang seine Absolventenfeier bei Brose veranstaltete - das werde ich wohl nie vergessen.“ Heute hat der AIMS-Master mit dem Bachelor-Studienzweig Engineering Physics sogar einen kleinen Bruder bekommen. Auch hier findet ein Teil des Studiums in China und sogar in anderen Ländern wie Kanada oder den Niederlanden statt.&#13;
Beim Dies Academicus, der Jahrfeier der Hochschule im vergangenen November, hat Lindner bereits einen kleinen Abschied gefeiert. Unter dem Titel „Mein letztes Semester“ blickte er zurück auf Erfolge und Misserfolge seiner Karriere. Zum Beispiel während seiner Präsidentschaft: „Ich habe das Parkplatzproblem nicht gelöst, wir mussten die Abteilung Münchberg an Hof abgeben und waren auf dem Minimum der Studierendenzahlen. Das war nicht gerade eine tolle Bilanz“, schmunzelt Lindner.&#13;
 Am Ende seines Vortrags angekommen, wagt er dann noch einen Ausblick für die eigene Zukunft. Da steht – frei nach Loriot: „Ein Leben ohne die Hochschule Coburg ist möglich…“&#13;
<strong>Zur Person:</strong>&#13;
Gerhard Lindner ist in Coburg aufgewachsen. Er hat an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Konstanz Mathematik und Physik studiert und promovierte an der Universität Konstanz auf dem Gebiet der nuklearen Festkörperphysik. Anschließend arbeitete er an der Universität Konstanz und am Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf. 1989 wurde Gerhard Lindner als Professor an die Fachhochschule Ravensburg-Weingarten berufen und habilitierte 1990 für das Fach Experimentalphysik. Drei Jahre später bewarb er sich auf die vakante Präsidentenstelle in Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GerhardLindner_Abschied-681x1024.jpg"
                        fileSize="82904"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="681" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Jahrgang im Weiterbildungsmaster Klinische Sozialarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-jahrgang-im-weiterbildungsmaster-klinische-sozialarbeit/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Mar 2017 12:15:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-jahrgang-im-weiterbildungsmaster-klinische-sozialarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[Bereits vor dem offiziellen Semesterstart hat der mittlerweile 16. Jahrgang das berufsbegleitende Masterstudium der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Klinischen Sozialarbeit</a> aufgenommen. Die insgesamt 29 Studentinnen und Studenten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und sind beispielsweise in der Kinder- und Jugendhilfe, in psychiatrischen Einrichtungen und Rehabilitationskliniken tätig. Im Rahmen des sechssemestrigen kooperativen Masters der Hochschule Coburg und der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.ash-berlin.eu/">Alice-Salomon-Hochschule Berlin</a> werden sie vor allem ihre Kompetenzen in den Bereichen psychosoziale Diagnostik, Beratung, Krisenintervention und Sozialtherapie erweitern.&#13;
Das Studiengangsteam heißt die neue Gruppe herzlich willkommen und wünscht ein erfolgreiches und spannendes Studium: „Wir freuen uns auf die Seminare, Diskussionen und Exkursionen!“&nbsp; &#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Bereits vor dem offiziellen Semesterstart hat der mittlerweile 16. Jahrgang das berufsbegleitende Masterstudium der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/klinische-sozialarbeit-master.html">Klinischen Sozialarbeit</a> aufgenommen. Die insgesamt 29 Studentinnen und Studenten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und sind beispielsweise in der Kinder- und Jugendhilfe, in psychiatrischen Einrichtungen und Rehabilitationskliniken tätig. Im Rahmen des sechssemestrigen kooperativen Masters der Hochschule Coburg und der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.ash-berlin.eu/">Alice-Salomon-Hochschule Berlin</a> werden sie vor allem ihre Kompetenzen in den Bereichen psychosoziale Diagnostik, Beratung, Krisenintervention und Sozialtherapie erweitern.&#13;
Das Studiengangsteam heißt die neue Gruppe herzlich willkommen und wünscht ein erfolgreiches und spannendes Studium: „Wir freuen uns auf die Seminare, Diskussionen und Exkursionen!“&nbsp; &#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KlinSa_Master_2017-1024x407.jpg"
                        fileSize="88033"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="407"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg für Lehrpreis nominiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-fuer-lehrpreis-nominiert/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Mar 2017 07:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-fuer-lehrpreis-nominiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft schreibt 2017 erstmals den Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz aus. Für den Preis nominiert sind deutschlandweit drei Universitäten und drei Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Mit dabei ist die Hochschule Coburg.</em>&#13;
Mit dem Preis will der Stifterverband herausragende Leistungen von Hochschulen in der Lehrentwicklung würdigen und sichtbar machen. Er stellt fest: „Die Qualität der Hochschullehre gründet nicht allein auf den individuellen Leistungen der Lehrenden, sondern liegt in der Verantwortung der gesamten Institution. Doch bisher verfügen erst wenige Hochschulen in Deutschland über eine Lehrverfassung oder eine hochschulweite Lehrstrategie, die für alle Hochschulmitglieder in Bezug auf ihre Lehraktivitäten bindend ist.“&#13;
Der Preis soll Hochschulen unterstützen, „Lehre auch als Experimentier- und Innovationsfeld zu begreifen“. Im Einzelnen wurden folgende Universitäten und Hochschulen nominiert:&#13;
<em>Universitäten</em><br />RWTH Aachen<br />Leuphana Universität Lüneburg<br />Johannes Gutenberg-Universität Mainz&#13;
<em>Hochschulen für angewandte Wissenschaften</em><br />Hochschule Coburg<br />SRH Hochschule Heidelberg<br />Technische Hochschule Köln&#13;
Die sechs nominierten Hochschulen wurden eingeladen, schriftlich darzulegen, wie und in welchen Handlungsfeldern ihre jeweilige Lehrverfassung im Hochschulalltag umgesetzt wird. Eine Jury, zusammengesetzt mit Vertretern aus Wissenschaft und Hochschulpolitik sowie Studierenden, wählt jeweils einen Preisträger aus den nominierten Universitäten und Hochschulen aus. Die beiden Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 10.000 Euro. Weitere Infos zu dem Preis sind <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.stifterverband.org/genius-loci">hier</a> zu finden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft schreibt 2017 erstmals den Genius Loci-Preis für Lehrexzellenz aus. Für den Preis nominiert sind deutschlandweit drei Universitäten und drei Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Mit dabei ist die Hochschule Coburg.</em>&#13;
Mit dem Preis will der Stifterverband herausragende Leistungen von Hochschulen in der Lehrentwicklung würdigen und sichtbar machen. Er stellt fest: „Die Qualität der Hochschullehre gründet nicht allein auf den individuellen Leistungen der Lehrenden, sondern liegt in der Verantwortung der gesamten Institution. Doch bisher verfügen erst wenige Hochschulen in Deutschland über eine Lehrverfassung oder eine hochschulweite Lehrstrategie, die für alle Hochschulmitglieder in Bezug auf ihre Lehraktivitäten bindend ist.“&#13;
Der Preis soll Hochschulen unterstützen, „Lehre auch als Experimentier- und Innovationsfeld zu begreifen“. Im Einzelnen wurden folgende Universitäten und Hochschulen nominiert:&#13;
<em>Universitäten</em><br />RWTH Aachen<br />Leuphana Universität Lüneburg<br />Johannes Gutenberg-Universität Mainz&#13;
<em>Hochschulen für angewandte Wissenschaften</em><br />Hochschule Coburg<br />SRH Hochschule Heidelberg<br />Technische Hochschule Köln&#13;
Die sechs nominierten Hochschulen wurden eingeladen, schriftlich darzulegen, wie und in welchen Handlungsfeldern ihre jeweilige Lehrverfassung im Hochschulalltag umgesetzt wird. Eine Jury, zusammengesetzt mit Vertretern aus Wissenschaft und Hochschulpolitik sowie Studierenden, wählt jeweils einen Preisträger aus den nominierten Universitäten und Hochschulen aus. Die beiden Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 10.000 Euro. Weitere Infos zu dem Preis sind <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.stifterverband.org/genius-loci">hier</a> zu finden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Coburger_Weg_Projektvorstellung1_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neues Magazin zeigt Vielfalt der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neues-magazin-zeigt-vielfalt-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Wed, 15 Mar 2017 12:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neues-magazin-zeigt-vielfalt-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Was bedeutet Vielfalt an der Hochschule Coburg? Wo erleben wir Vielfalt? Wie spiegelt sich das bei Beschäftigten und Studierenden wider? Damit setzt sich das neue Magazin der Hochschule Coburg auseinander.</em>&#13;
Zu Beginn des Heftes finden sich die Porträts von 21 unserer Professorinnen. „Im Vorfeld haben wir darüber diskutiert, ob es heute noch angebracht ist, den Frauen, die eine Professur innehaben, in einem Heft zum Thema „Diversity“ besondere Aufmerksamkeit zu geben. Wir meinen ja. Denn auch aktuell beträgt der Frauenanteil bei den Professuren an unserer Hochschule nur 17 Prozent“, schreibt Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel im Vorwort zum neuen Magazin. Mit diesem Wert liegt die Hochschule Coburg übrigens im bayerischen Durchschnitt. &#13;
Das Thema Vielfalt ist an der Hochschule Coburg gerade hoch aktuell. Bis zum Januar 2018 durchläuft sie das Diversity-Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Darin werden Ziele und Maßnahmen festgelegt. Die Hochschule Coburg strebt zum Beispiel an, jungen Menschen mit nicht-akademischem Familienhintergrund den Einstieg ins Studium zu erleichtern. Außerdem sollen Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung stärker integriert werden. Dazu hat das International Office der Hochschule ein Programmstudium für Flüchtlinge entwickelt. In interkulturellen Trainings werden die Hochschulangehörigen für das Thema sensibilisiert. Die Ersthelfer der Hochschule erhalten eine Fortbildung zum Umgang mit Traumata bei Menschen mit Fluchterfahrung erhalten, u.v.m.&#13;
Neben dem Schwerpunktthema widmet sich das Hochschulmagazin neuen Lehr- und Forschungsprojekten an der Hochschule Coburg. Wir stellen neue Professorinnen und Professoren vor und begleiten internationale Studierende im Studienkolleg und bei ihren ersten Schritten in der neuen Heimat. &#13;
Das komplette Magazin gibt es auch als <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=140#1662">E-Paper online zu lesen</a>. Gedruckte Exemplare können in der Pressestelle, Raum 12-013, abgeholt werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Was bedeutet Vielfalt an der Hochschule Coburg? Wo erleben wir Vielfalt? Wie spiegelt sich das bei Beschäftigten und Studierenden wider? Damit setzt sich das neue Magazin der Hochschule Coburg auseinander.</em>&#13;
Zu Beginn des Heftes finden sich die Porträts von 21 unserer Professorinnen. „Im Vorfeld haben wir darüber diskutiert, ob es heute noch angebracht ist, den Frauen, die eine Professur innehaben, in einem Heft zum Thema „Diversity“ besondere Aufmerksamkeit zu geben. Wir meinen ja. Denn auch aktuell beträgt der Frauenanteil bei den Professuren an unserer Hochschule nur 17 Prozent“, schreibt Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel im Vorwort zum neuen Magazin. Mit diesem Wert liegt die Hochschule Coburg übrigens im bayerischen Durchschnitt. &#13;
Das Thema Vielfalt ist an der Hochschule Coburg gerade hoch aktuell. Bis zum Januar 2018 durchläuft sie das Diversity-Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Darin werden Ziele und Maßnahmen festgelegt. Die Hochschule Coburg strebt zum Beispiel an, jungen Menschen mit nicht-akademischem Familienhintergrund den Einstieg ins Studium zu erleichtern. Außerdem sollen Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung stärker integriert werden. Dazu hat das International Office der Hochschule ein Programmstudium für Flüchtlinge entwickelt. In interkulturellen Trainings werden die Hochschulangehörigen für das Thema sensibilisiert. Die Ersthelfer der Hochschule erhalten eine Fortbildung zum Umgang mit Traumata bei Menschen mit Fluchterfahrung erhalten, u.v.m.&#13;
Neben dem Schwerpunktthema widmet sich das Hochschulmagazin neuen Lehr- und Forschungsprojekten an der Hochschule Coburg. Wir stellen neue Professorinnen und Professoren vor und begleiten internationale Studierende im Studienkolleg und bei ihren ersten Schritten in der neuen Heimat. &#13;
Das komplette Magazin gibt es auch als <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=140#1662">E-Paper online zu lesen</a>. Gedruckte Exemplare können in der Pressestelle, Raum 12-013, abgeholt werden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hochschulmagazin_Vielfalt_Buchholz-Schuster-1024x716.jpg"
                        fileSize="142147"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="716"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Semesterstart an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/semesterstart-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 15 Mar 2017 11:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/semesterstart-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Heute startet an der Hochschule Coburg das Sommersemester. Mit dabei sind 206 neue Master-Studierende. Die Hochschule begrüßte sie zum Start mit einer kleinen Eröffnungsveranstaltung.&nbsp; </em>&#13;
Den Bachelor-Abschluss haben sie bereits in der Tasche. Jetzt möchten sie sich zum Master weiter qualifizieren. Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster begrüßte die Studierenden an der Hochschule Coburg und motivierte sie begeistert und konzentriert zu studieren. „In einem Master-Studium warten nochmal ganz besondere Herausforderungen“ sagt er. Prof. Buchholz-Schuster legte allen für die Zukunft die kooperative Promotion ans Herz. Mit ihr kann man auch an der Hochschule Coburg promovieren. &#13;
Unter den Master-Studierenden sind viele bekannte Gesichter von früheren Bachelor-Studierenden aber auch zahlreiche Neu-Coburger. Ihnen stellte Dr. Katja Kessel von der Studienberatung die wichtigsten Servicestellen der Hochschule Coburg vor. Anschließend starteten die Master-Erstsemester in ihren ersten Tag an der Hochschule.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Heute startet an der Hochschule Coburg das Sommersemester. Mit dabei sind 206 neue Master-Studierende. Die Hochschule begrüßte sie zum Start mit einer kleinen Eröffnungsveranstaltung.&nbsp; </em>&#13;
Den Bachelor-Abschluss haben sie bereits in der Tasche. Jetzt möchten sie sich zum Master weiter qualifizieren. Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster begrüßte die Studierenden an der Hochschule Coburg und motivierte sie begeistert und konzentriert zu studieren. „In einem Master-Studium warten nochmal ganz besondere Herausforderungen“ sagt er. Prof. Buchholz-Schuster legte allen für die Zukunft die kooperative Promotion ans Herz. Mit ihr kann man auch an der Hochschule Coburg promovieren. &#13;
Unter den Master-Studierenden sind viele bekannte Gesichter von früheren Bachelor-Studierenden aber auch zahlreiche Neu-Coburger. Ihnen stellte Dr. Katja Kessel von der Studienberatung die wichtigsten Servicestellen der Hochschule Coburg vor. Anschließend starteten die Master-Erstsemester in ihren ersten Tag an der Hochschule.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Masterbegruessung_Facebook2-1024x683.jpg"
                        fileSize="208620"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Masterbegruessung_Facebook-1024x683.jpg"
                        fileSize="164445"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das ISAT im Kurzporträt bei iTV Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-isat-im-kurzportraet-bei-itv-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 10 Mar 2017 12:16:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-isat-im-kurzportraet-bei-itv-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[Wissen ist heute ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Unternehmen. Gleichzeitig verfällt es immer schneller. Wie können Unternehmen sich dennoch behaupten, innovative Produkte entwickeln? Diese und andere Fragen sind Thema in der aktuellen Ausgabe von CObiz - dem Coburger Wirtschaftsfernsehen von iTV Coburg. &#13;
Auch Prof. Dr. Maria Kufner vom Institut für Sensor und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg steht im Beitrag Rede und Antwort. Denn das ISAT ist für Firmen, die sich keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung leisten können, ein wichtiger Partner in der Wissensbeschaffung und -anwendung.&#13;
Hier geht's zum Film: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.itv-coburg.de/cobiz-wissen">&quot;Der Rohstoff Wissen&quot;</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Wissen ist heute ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Unternehmen. Gleichzeitig verfällt es immer schneller. Wie können Unternehmen sich dennoch behaupten, innovative Produkte entwickeln? Diese und andere Fragen sind Thema in der aktuellen Ausgabe von CObiz - dem Coburger Wirtschaftsfernsehen von iTV Coburg. &#13;
Auch Prof. Dr. Maria Kufner vom Institut für Sensor und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg steht im Beitrag Rede und Antwort. Denn das ISAT ist für Firmen, die sich keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung leisten können, ein wichtiger Partner in der Wissensbeschaffung und -anwendung.&#13;
Hier geht's zum Film: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.itv-coburg.de/cobiz-wissen">&quot;Der Rohstoff Wissen&quot;</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CObiz_ISAT-1024x652.jpg"
                        fileSize="61684"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="652"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wer ist schneller: Silicon Valley oder China?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wer-ist-schneller-silicon-valley-oder-china/</link>
                <pubDate>Fri, 10 Mar 2017 11:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wer-ist-schneller-silicon-valley-oder-china/</guid>
                <description><![CDATA[Viele Zukunftsprognosen von Experten haben sich als falsch erwiesen. So meinte der Microsoft-Gründer Bill Gates 1993, das Internet sei nur ein Hype, der schnell wieder vergehen würde. Es scheint schwierig zu sein, die Zukunft vorherzusagen. Aber es ist möglich, sich auf die Zukunft vorzubereiten.&#13;
Klar wurde das bei der Kick off-Veranstaltung für die neuen Studierenden im Masterstudiengang ZukunftsDesign. Keynote-Speaker war Aya Jaff. Die 21-Jährige studiert Sinologie und Ökonomie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie entwickelte bereits mit 16 Jahren das Online-Börsenspiel Tradity, das heute von über 10.000 Schülern gespielt wird. &#13;
Ihr Interesse gilt heute u.a. der Frage, wohin sich die Wirtschaft in China und im Silicon Valley entwickelt. Und sie kommt zu dem Schluss: Im Westen wird das Innovationspotenzial Chinas unterschätzt. Sie sagt: „Die Europäer und die Amerikaner denken zu arrogant über ihre Stellung in der Welt.“ China hat heute bereits eine große Unternehmensgründer-Szene. Man schaffe es durch die Kombination von Wissen schnell innovative Lösungen für die Bedürfnisse der Menschen zu erarbeiten. Dabei sei man in China auch schneller als im Silicon Valley. Zu dieser Einschätzung kommt Aya Jaff aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen im Silicon Valley. Sie arbeitete dort sechs Monate lang als Stipendiatin bei Hyperloop Transportation Technologies von Elon Musk. &#13;
Aya Jaff engagiert sich zurzeit auch im digitalen Gründerzentrum Zollhof in Nürnberg. Sie lud die Studierenden des Master-Studiengangs ZukunftsDesign nach Nürnberg ein, um dort die Makerspace-Atmosphäre kennenzulernen. Hier gibt es weitere Infos zu <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://ayajaff.strikingly.com/">Aya Jaff</a> und zum <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.zollhof.de/">Gründerzentrum Zollhof</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Viele Zukunftsprognosen von Experten haben sich als falsch erwiesen. So meinte der Microsoft-Gründer Bill Gates 1993, das Internet sei nur ein Hype, der schnell wieder vergehen würde. Es scheint schwierig zu sein, die Zukunft vorherzusagen. Aber es ist möglich, sich auf die Zukunft vorzubereiten.&#13;
Klar wurde das bei der Kick off-Veranstaltung für die neuen Studierenden im Masterstudiengang ZukunftsDesign. Keynote-Speaker war Aya Jaff. Die 21-Jährige studiert Sinologie und Ökonomie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie entwickelte bereits mit 16 Jahren das Online-Börsenspiel Tradity, das heute von über 10.000 Schülern gespielt wird. &#13;
Ihr Interesse gilt heute u.a. der Frage, wohin sich die Wirtschaft in China und im Silicon Valley entwickelt. Und sie kommt zu dem Schluss: Im Westen wird das Innovationspotenzial Chinas unterschätzt. Sie sagt: „Die Europäer und die Amerikaner denken zu arrogant über ihre Stellung in der Welt.“ China hat heute bereits eine große Unternehmensgründer-Szene. Man schaffe es durch die Kombination von Wissen schnell innovative Lösungen für die Bedürfnisse der Menschen zu erarbeiten. Dabei sei man in China auch schneller als im Silicon Valley. Zu dieser Einschätzung kommt Aya Jaff aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen im Silicon Valley. Sie arbeitete dort sechs Monate lang als Stipendiatin bei Hyperloop Transportation Technologies von Elon Musk. &#13;
Aya Jaff engagiert sich zurzeit auch im digitalen Gründerzentrum Zollhof in Nürnberg. Sie lud die Studierenden des Master-Studiengangs ZukunftsDesign nach Nürnberg ein, um dort die Makerspace-Atmosphäre kennenzulernen. Hier gibt es weitere Infos zu <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://ayajaff.strikingly.com/">Aya Jaff</a> und zum <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.zollhof.de/">Gründerzentrum Zollhof</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jaff_Aya_800p_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Technik natürlich…!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/technik-natuerlich/</link>
                <pubDate>Fri, 10 Mar 2017 07:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/technik-natuerlich/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Eine neue Ferienaktion für Mädchen und junge Frauen ab 15 Jahren gab es in den Faschingsferien an der Hochschule Coburg: &quot;Technik natürlich...!&quot; ermöglichte an drei Tagen Einblicke in technische Studiengänge und in den Alltag von Ingenieurinnen.</em>&#13;
Zwei Studienprojekte hatten die Teilnehmerinnen zur Auswahl, bei denen sie sich mit unterschiedlichen Themen auseinander setzen konnten. Im Studienprojekt &quot;Fliegen lernen&quot; ging es z.B. um Grundlagen der Strömungsmechanik und ihre Anwendung im Flugzeugbau. Dazu gehörten Versuche im Wasser- und im Windkanal. Die Teilnehmerinnen bauten außerdem einen eigenen Fluggleiter und lernten, dass für ein optimales Flugverhalten viele einzelne Faktoren gut aufeinander abgestimmt werden müssen.&#13;
Zeitgleich fand das Studienprojekt &quot;Schall und Klang&quot; statt. Darin ging es um physikalische Grundlagen der Schallwahrnehmung und -übertragung. Die Teilnehmerinnen führten Lautstärkemessungen an Straßen und in Werkstätten durch und beschäftigten sich mit den Auswirkungen von Lärm auf die Gesundheit. &#13;
In unterschiedlichen Unternehmen in und um Coburg konnten die Teilnehmerinnen außerdem die Arbeitsplätze von Ingenieurinnen und Informatikerinnen kennenlernen. Und sie kamen mit Studentinnen der  Hochschule Coburg ins Gespräch. &#13;
Einen ausführlichen Bericht und Fotos der Ferienaktion gibt es auf der Seite von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.mut-oberfranken.de/fotos/coburg-01-030317.html">MUT Oberfranken</a>!]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Eine neue Ferienaktion für Mädchen und junge Frauen ab 15 Jahren gab es in den Faschingsferien an der Hochschule Coburg: &quot;Technik natürlich...!&quot; ermöglichte an drei Tagen Einblicke in technische Studiengänge und in den Alltag von Ingenieurinnen.</em>&#13;
Zwei Studienprojekte hatten die Teilnehmerinnen zur Auswahl, bei denen sie sich mit unterschiedlichen Themen auseinander setzen konnten. Im Studienprojekt &quot;Fliegen lernen&quot; ging es z.B. um Grundlagen der Strömungsmechanik und ihre Anwendung im Flugzeugbau. Dazu gehörten Versuche im Wasser- und im Windkanal. Die Teilnehmerinnen bauten außerdem einen eigenen Fluggleiter und lernten, dass für ein optimales Flugverhalten viele einzelne Faktoren gut aufeinander abgestimmt werden müssen.&#13;
Zeitgleich fand das Studienprojekt &quot;Schall und Klang&quot; statt. Darin ging es um physikalische Grundlagen der Schallwahrnehmung und -übertragung. Die Teilnehmerinnen führten Lautstärkemessungen an Straßen und in Werkstätten durch und beschäftigten sich mit den Auswirkungen von Lärm auf die Gesundheit. &#13;
In unterschiedlichen Unternehmen in und um Coburg konnten die Teilnehmerinnen außerdem die Arbeitsplätze von Ingenieurinnen und Informatikerinnen kennenlernen. Und sie kamen mit Studentinnen der  Hochschule Coburg ins Gespräch. &#13;
Einen ausführlichen Bericht und Fotos der Ferienaktion gibt es auf der Seite von <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.mut-oberfranken.de/fotos/coburg-01-030317.html">MUT Oberfranken</a>!]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Technik_natuerlich.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Projektleiterin für den „Coburger Weg“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-projektleiterin-fuer-den-coburger-weg/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Mar 2017 06:30:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-projektleiterin-fuer-den-coburger-weg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Birgit Enzmann ist seit kurzem verantwortlich für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Der Coburger Weg“. Sie übernimmt die Position von Dr. Claudia Schlager, die an die Universität Tübingen wechselte.</em>&#13;
Birgit Enzmann studierte Journalistik und Politikwissenschaft an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie arbeitete anschließend in verschiedenen Bildungs- und Medienprojekten und lehrte und forschte im Fach Politikwissenschaft in Eichstätt. Dort wurde sie 2007 mit einer Arbeit zur Theorie des demokratischen Verfassungsstaats habilitiert und 2012 zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Bei einer Fraktion im Bayerischen Landtag war sie als wissenschaftliche Referentin für Hochschul- und Medienpolitik tätig und befasste sich dort unter anderem mit Initiativen zur Verbesserung der Studienbedingungen und Studienerfolgsquoten in Bayern.&#13;
Ihre neuen Aufgaben an der Hochschule Coburg stellen für sie eine spannende Herausforderung dar: „Der besondere Reiz ist die Vielfalt der Aufgaben in der Projektleitung. Die zweite Förderphase führt den Coburger Weg nicht nur fort, sondern setzt noch einmal neue Akzente“, betont Birgit Enzmann. Das seien z.B. ein Innovationsfonds für kreative Lehrformate, weitere Modulinhalte und differenzierte Beteiligungsmöglichkeiten. „Außerdem richten wir den Blick schon über die Laufzeit hinaus: Wie kann das Erreichte dauerhaft in der Lehr- und Lernkultur der Hochschule verankert werden? Der Coburger Weg bleibt also auch in den nächsten Jahren ein dynamischer Prozess mit vielen Beteiligten und Arbeitsfeldern.“&#13;
<strong>Kontakt:</strong>&#13;
Prof. Dr. Birgit Enzmann<br />T. +49 (0)9561 317-568<br />Raum 9-114<br /><a href="mailto:birgit.enzmann@hs-coburg.de">birgit.enzmann@hs-coburg.de</a>&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Birgit Enzmann ist seit kurzem verantwortlich für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Der Coburger Weg“. Sie übernimmt die Position von Dr. Claudia Schlager, die an die Universität Tübingen wechselte.</em>&#13;
Birgit Enzmann studierte Journalistik und Politikwissenschaft an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie arbeitete anschließend in verschiedenen Bildungs- und Medienprojekten und lehrte und forschte im Fach Politikwissenschaft in Eichstätt. Dort wurde sie 2007 mit einer Arbeit zur Theorie des demokratischen Verfassungsstaats habilitiert und 2012 zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Bei einer Fraktion im Bayerischen Landtag war sie als wissenschaftliche Referentin für Hochschul- und Medienpolitik tätig und befasste sich dort unter anderem mit Initiativen zur Verbesserung der Studienbedingungen und Studienerfolgsquoten in Bayern.&#13;
Ihre neuen Aufgaben an der Hochschule Coburg stellen für sie eine spannende Herausforderung dar: „Der besondere Reiz ist die Vielfalt der Aufgaben in der Projektleitung. Die zweite Förderphase führt den Coburger Weg nicht nur fort, sondern setzt noch einmal neue Akzente“, betont Birgit Enzmann. Das seien z.B. ein Innovationsfonds für kreative Lehrformate, weitere Modulinhalte und differenzierte Beteiligungsmöglichkeiten. „Außerdem richten wir den Blick schon über die Laufzeit hinaus: Wie kann das Erreichte dauerhaft in der Lehr- und Lernkultur der Hochschule verankert werden? Der Coburger Weg bleibt also auch in den nächsten Jahren ein dynamischer Prozess mit vielen Beteiligten und Arbeitsfeldern.“&#13;
<strong>Kontakt:</strong>&#13;
Prof. Dr. Birgit Enzmann<br />T. +49 (0)9561 317-568<br />Raum 9-114<br /><a href="mailto:birgit.enzmann@hs-coburg.de">birgit.enzmann@hs-coburg.de</a>&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Birgit_Enzmann-1024x885.jpg"
                        fileSize="124200"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="885"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Führen als Vollzeitjob – der 15. Industriemeistertag Oberfranken]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fuehren-als-vollzeitjob-der-15-industriemeistertag-oberfranken/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Mar 2017 12:24:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fuehren-als-vollzeitjob-der-15-industriemeistertag-oberfranken/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Motivierte Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg. Sie richtig zu führen, eine Herausforderung. Dass dabei das Zwischenmenschliche immer wichtiger wird, zeigt auch der 15. Industriemeistertag Oberfranken an der Hochschule Coburg.</em>&#13;
„Konstruktive und wertschätzende Mitarbeiterkommunikation“ - fast ein Drittel der Teilnehmer des Industriemeistertages hat sich für dieses Thema angemeldet. So viele, dass Veranstalter Rainer Theile vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) noch weitere Referenten akquiriert hat, um das Forum mehrfach anbieten zu können. Einer der zusätzlichen Referenten ist Werner Schmidt, selbständiger Coach und Berater. „Wir verbringen in der Woche mehr Zeit mit unseren Kollegen als mit unserer Familie. Da spielt die Kommunikation eine wichtige Rolle“, sagt Schmidt. Der 61-Jährige wird gut 40 Industriemeister an diesem Tag mit Wissen und praktischen Tipps versorgen - zum zwischenmenschlichen Umgang mit Kolleginnen und Kollegen, der richtigen Kommunikation und der eigenen Wahrnehmung. Was steckt hinter schwierigem Verhalten von Mitarbeitern? Wie höre ich richtig zu? Dazu gehöre auch, seine eigenen Einstellungen und Vorurteile zu überdenken. Und: Immer das Positive im Job zu sehen. &#13;
270 Meister, Techniker und Ingenieure haben sich in diesem Jahr zum Oberfränkischen Industriemeistertag angemeldet. In acht Foren können sie sich weiterbilden. Zur Sicherheit am Arbeitsplatz, Verbesserung von Arbeitsabläufen, zum Arbeitsrecht - aber auch zum Umgang mit neuen Arbeitssituationen, zur Mitarbeiterentwicklung, Stressbewältigung, interkulturellen Zusammenarbeit und eben zur Kommunikation. &#13;
„Die vergangenen Veranstaltungen haben gezeigt, dass vor allem die weichen Themen interessieren“, erklärt Rainer Theile. Drei Industriemeistertage veranstaltet das bbw Ober- und Mittelfranken im Jahr. In Ansbach, Coburg und Nürnberg. Alle sind restlos ausgebucht.&nbsp; Das zeigt, dass die Weiterbildung der Mitarbeiter in den Unternehmen große Bedeutung hat. &#13;
Große Bedeutung für die Hochschule Coburg haben die guten Kontakte in die Praxis. Das ist auch einer der Gründe, warum sich Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel besonders freut, dass der Oberfränkische Industriemeistertag immer wieder hier stattfindet. „Das zeichnet uns als Hochschule aus. Wir freuen uns, wenn Sie wieder kommen“, betonte sie bei der Begrüßung der Teilnehmer in der Brose-Aula.&#13;
Als weiterer Partner des Industriemeistertags ist auch bayme vbm – Die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber im Boot. Patrick Püttner, Geschäftsführer der oberfränkischen Geschäftsstelle, sieht die Industriemeister als „Leistungsträger in den Betrieben“. Sie gelte es, durch Weiterbildung entsprechend zu unterstützen. &#13;
<strong><a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/Gc1SZGGB_ok">Zum Video des 15. Industriemeistertags Oberfranken</a></strong>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Motivierte Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg. Sie richtig zu führen, eine Herausforderung. Dass dabei das Zwischenmenschliche immer wichtiger wird, zeigt auch der 15. Industriemeistertag Oberfranken an der Hochschule Coburg.</em>&#13;
„Konstruktive und wertschätzende Mitarbeiterkommunikation“ - fast ein Drittel der Teilnehmer des Industriemeistertages hat sich für dieses Thema angemeldet. So viele, dass Veranstalter Rainer Theile vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) noch weitere Referenten akquiriert hat, um das Forum mehrfach anbieten zu können. Einer der zusätzlichen Referenten ist Werner Schmidt, selbständiger Coach und Berater. „Wir verbringen in der Woche mehr Zeit mit unseren Kollegen als mit unserer Familie. Da spielt die Kommunikation eine wichtige Rolle“, sagt Schmidt. Der 61-Jährige wird gut 40 Industriemeister an diesem Tag mit Wissen und praktischen Tipps versorgen - zum zwischenmenschlichen Umgang mit Kolleginnen und Kollegen, der richtigen Kommunikation und der eigenen Wahrnehmung. Was steckt hinter schwierigem Verhalten von Mitarbeitern? Wie höre ich richtig zu? Dazu gehöre auch, seine eigenen Einstellungen und Vorurteile zu überdenken. Und: Immer das Positive im Job zu sehen. &#13;
270 Meister, Techniker und Ingenieure haben sich in diesem Jahr zum Oberfränkischen Industriemeistertag angemeldet. In acht Foren können sie sich weiterbilden. Zur Sicherheit am Arbeitsplatz, Verbesserung von Arbeitsabläufen, zum Arbeitsrecht - aber auch zum Umgang mit neuen Arbeitssituationen, zur Mitarbeiterentwicklung, Stressbewältigung, interkulturellen Zusammenarbeit und eben zur Kommunikation. &#13;
„Die vergangenen Veranstaltungen haben gezeigt, dass vor allem die weichen Themen interessieren“, erklärt Rainer Theile. Drei Industriemeistertage veranstaltet das bbw Ober- und Mittelfranken im Jahr. In Ansbach, Coburg und Nürnberg. Alle sind restlos ausgebucht.&nbsp; Das zeigt, dass die Weiterbildung der Mitarbeiter in den Unternehmen große Bedeutung hat. &#13;
Große Bedeutung für die Hochschule Coburg haben die guten Kontakte in die Praxis. Das ist auch einer der Gründe, warum sich Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel besonders freut, dass der Oberfränkische Industriemeistertag immer wieder hier stattfindet. „Das zeichnet uns als Hochschule aus. Wir freuen uns, wenn Sie wieder kommen“, betonte sie bei der Begrüßung der Teilnehmer in der Brose-Aula.&#13;
Als weiterer Partner des Industriemeistertags ist auch bayme vbm – Die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber im Boot. Patrick Püttner, Geschäftsführer der oberfränkischen Geschäftsstelle, sieht die Industriemeister als „Leistungsträger in den Betrieben“. Sie gelte es, durch Weiterbildung entsprechend zu unterstützen. &#13;
<strong><a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/Gc1SZGGB_ok">Zum Video des 15. Industriemeistertags Oberfranken</a></strong>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMT_Teilnehmer_Aula-1024x683.jpg"
                        fileSize="237187"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMT_Kommunikation_Schmidt-1024x683.jpg"
                        fileSize="149851"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMT_Koerperhaltung_Lipka-1024x683.jpg"
                        fileSize="137281"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMT_Veraenderung_Nichtl-Pecher-683x1024.jpg"
                        fileSize="119102"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Placebos als Teil der Gesundheitsforschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/placebos-als-teil-der-gesundheitsforschung/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Feb 2017 08:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/placebos-als-teil-der-gesundheitsforschung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Placebos können helfen, die Gesundheit von Patient*innen wiederherzustellen und zu fördern. Sie haben daher ein großes Potenzial für die Gesundheitsforschung. Prof. Dr. Karin Meißner von der Hochschule Coburg erforscht seit vielen Jahren die Wirkung von Placebos. Anlässlich des Tags der Gesundheitsforschung am 25. Februar stellt die Medizinerin ihre Arbeit vor.</em>&#13;
Jeder kennt sie: die Zuckerpillen ohne Wirkstoff. Sie haben einen etwas anrüchigen Ruf. Studien belegen hingegen die Wirksamkeit von Placeboverabreichungen. Aber was genau passiert beim sogenannten Placeboeffekt?<br />Placebos wirken im Gegensatz zu Medikamenten über unspezifische Wirkfaktoren. Als solche bezeichnet man zum Beispiel die psychologischen Mechanismen, die bei einer Therapie wirken. „Placebos fördern Selbstheilungskräfte. Körper und Geist helfen dabei schneller gesund zu werden.“ sagt Karin Meißner. Placebos wirken aufgrund der positiven Suggestionen. Die Patient*innen erwarten sich durch das Medikament eine Besserung. Diese Erwartung aktiviert die körpereigene Apotheke. Der Körper schüttet zum Beispiel Botenstoffe wie Endorphin und Dopamin aus und man fühlt sich besser. Auch neue Medikamente wirken stärker durch die Hoffnungen, die sie bei Patient*innen auslösen. Ein anekdotisches Beispiel hierfür ist der Fall eines Tumorpatienten, dessen Tumore sich nach der Einnahme eines neuen Medikaments zurückbildeten. Nachdem das Medikament als nicht wirksam eingestuft wurde, erlitt der Patient einen Rückfall. „Die Placebo-Forschung stellt daher die Frage, ob das, was in uns steckt, einfach nur aktiviert werden muss, damit wir schneller gesund werden“ sagt Karin Meißner. &#13;
Nocebos lösen den gegenteiligen Effekt aus. Noceboeffekte werden durch negative Erwartungen ausgelöst, die man an ein Medikament oder eine Therapie hat. Weckt der Arzt beispielsweise die Angst vor Nebenwirkungen, vermehren sich bei den Patient*innen die Symptome. Die Placebo-Forschung hat daher ein vertrauensvolles Arzt-Patient-Verhältnis als zentrales Element in der Behandlung definiert.„Die Wirkung von Placebointerventionen ist natürlich begrenzt“ sagt Karin Meißner. Studien belegen, dass sie unter anderem bei chronischen Schmerzen, Depressionen und Übelkeit helfen. Eine nachgewiesene Wirkung haben Placebos auch bei Hauterkrankungen wie zum Beispiel Schuppenflechte. &#13;
Generell gilt: Je körperlicher eine Krankheit ist, desto weniger kann ein Placebo ausrichten. Placebos lindern vielmehr Symptome wie Übelkeit und Kopfschmerzen. So können positive Erwartungen beispielsweise die Nebenwirkungen der Chemotherapie lindern, ersetzen jedoch nicht die Krebstherapie.<br />Prof. Dr. Karin Meißner ist seit November 2016 Professorin für Integrative Medizin in der Gesundheitsförderung. In ihrer neuen Funktion an der Hochschule Coburg beschäftigt sie sich verstärkt mit den Möglichkeiten von Placebos in der Gesundheitsförderung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Placebos können helfen, die Gesundheit von Patient*innen wiederherzustellen und zu fördern. Sie haben daher ein großes Potenzial für die Gesundheitsforschung. Prof. Dr. Karin Meißner von der Hochschule Coburg erforscht seit vielen Jahren die Wirkung von Placebos. Anlässlich des Tags der Gesundheitsforschung am 25. Februar stellt die Medizinerin ihre Arbeit vor.</em>&#13;
Jeder kennt sie: die Zuckerpillen ohne Wirkstoff. Sie haben einen etwas anrüchigen Ruf. Studien belegen hingegen die Wirksamkeit von Placeboverabreichungen. Aber was genau passiert beim sogenannten Placeboeffekt?<br />Placebos wirken im Gegensatz zu Medikamenten über unspezifische Wirkfaktoren. Als solche bezeichnet man zum Beispiel die psychologischen Mechanismen, die bei einer Therapie wirken. „Placebos fördern Selbstheilungskräfte. Körper und Geist helfen dabei schneller gesund zu werden.“ sagt Karin Meißner. Placebos wirken aufgrund der positiven Suggestionen. Die Patient*innen erwarten sich durch das Medikament eine Besserung. Diese Erwartung aktiviert die körpereigene Apotheke. Der Körper schüttet zum Beispiel Botenstoffe wie Endorphin und Dopamin aus und man fühlt sich besser. Auch neue Medikamente wirken stärker durch die Hoffnungen, die sie bei Patient*innen auslösen. Ein anekdotisches Beispiel hierfür ist der Fall eines Tumorpatienten, dessen Tumore sich nach der Einnahme eines neuen Medikaments zurückbildeten. Nachdem das Medikament als nicht wirksam eingestuft wurde, erlitt der Patient einen Rückfall. „Die Placebo-Forschung stellt daher die Frage, ob das, was in uns steckt, einfach nur aktiviert werden muss, damit wir schneller gesund werden“ sagt Karin Meißner. &#13;
Nocebos lösen den gegenteiligen Effekt aus. Noceboeffekte werden durch negative Erwartungen ausgelöst, die man an ein Medikament oder eine Therapie hat. Weckt der Arzt beispielsweise die Angst vor Nebenwirkungen, vermehren sich bei den Patient*innen die Symptome. Die Placebo-Forschung hat daher ein vertrauensvolles Arzt-Patient-Verhältnis als zentrales Element in der Behandlung definiert.„Die Wirkung von Placebointerventionen ist natürlich begrenzt“ sagt Karin Meißner. Studien belegen, dass sie unter anderem bei chronischen Schmerzen, Depressionen und Übelkeit helfen. Eine nachgewiesene Wirkung haben Placebos auch bei Hauterkrankungen wie zum Beispiel Schuppenflechte. &#13;
Generell gilt: Je körperlicher eine Krankheit ist, desto weniger kann ein Placebo ausrichten. Placebos lindern vielmehr Symptome wie Übelkeit und Kopfschmerzen. So können positive Erwartungen beispielsweise die Nebenwirkungen der Chemotherapie lindern, ersetzen jedoch nicht die Krebstherapie.<br />Prof. Dr. Karin Meißner ist seit November 2016 Professorin für Integrative Medizin in der Gesundheitsförderung. In ihrer neuen Funktion an der Hochschule Coburg beschäftigt sie sich verstärkt mit den Möglichkeiten von Placebos in der Gesundheitsförderung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MeissnerKarin_bearb2-1024x819.jpg"
                        fileSize="85272"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="819"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende entwickeln Bier]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-entwickeln-bier/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Feb 2017 12:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-entwickeln-bier/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im Wahlfach „Bier gestalten“ haben Studierende der Hochschule Coburg eine Biermarke entwickelt. Ob die Testsude schmecken und was die Vizepräsidentinnen Prof. Dr. Jutta Michel und Prof. Dr. Susanne Aileen Funke dazu sagen, gibt es im neuen Beitrag unseres Hochschulfernsehens zu sehen: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/a7X0ggN7RgY">„Selbstgebraut“</a></em>&#13;
Leicht bitter, aber fruchtig. So soll das Bier schmecken, das 23 Studierende der Hochschule Coburg in den letzten Monaten entwickelt haben. Ein Semester haben sie an ihrem Konzept gefeilt. Wie muss ein Bier für junge Leute schmecken? Wie soll die Flasche aussehen? Wie viel kostet das Getränk im Verkauf? Gibt es rechtliche Probleme, die auftreten können? Wie soll es vermarktet werden? Die Studierenden haben sich über das komplette Produkt Gedanken gemacht.&#13;
„Die Grundidee war damals, eine Marken- und Produktentwicklung zu machen. Und zwar im Rahmen des Studium Generale, damit Studierende aus allen Fakultäten die Chance haben, mitzumachen“, erklärt Dozent Ralph Neisser, der das Wahlfach gemeinsam mit seinen Kollegen Thomas Langhanki und Carl Baetjer (Fakultät Design) betreut. Die Idee, als Produkt ein Bier zu nehmen war naheliegend, befindet sich die Fakultät Design doch auf dem Gelände des ehemaligen Hofbräuhaus in Coburg.&#13;
Aus sieben verschiedenen Studiengängen haben sich Studierende zum Bier gestalten angemeldet: Innenarchitektur, Betriebswirtschaft, Technische Physik, Informatik, Soziale Arbeit, Integrative Gesundheitsförderung und Produktdesign.&#13;
Bei der Hochschulleitung haben die Studierenden ihre Arbeit schon vorgestellt. Im nächsten Semester soll das Projekt dann fortgesetzt werden, sodass das Bier beim Campus.Design Open offiziell vorgestellt werden könnte. Gebraut wird im Brauhaus zu Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im Wahlfach „Bier gestalten“ haben Studierende der Hochschule Coburg eine Biermarke entwickelt. Ob die Testsude schmecken und was die Vizepräsidentinnen Prof. Dr. Jutta Michel und Prof. Dr. Susanne Aileen Funke dazu sagen, gibt es im neuen Beitrag unseres Hochschulfernsehens zu sehen: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/a7X0ggN7RgY">„Selbstgebraut“</a></em>&#13;
Leicht bitter, aber fruchtig. So soll das Bier schmecken, das 23 Studierende der Hochschule Coburg in den letzten Monaten entwickelt haben. Ein Semester haben sie an ihrem Konzept gefeilt. Wie muss ein Bier für junge Leute schmecken? Wie soll die Flasche aussehen? Wie viel kostet das Getränk im Verkauf? Gibt es rechtliche Probleme, die auftreten können? Wie soll es vermarktet werden? Die Studierenden haben sich über das komplette Produkt Gedanken gemacht.&#13;
„Die Grundidee war damals, eine Marken- und Produktentwicklung zu machen. Und zwar im Rahmen des Studium Generale, damit Studierende aus allen Fakultäten die Chance haben, mitzumachen“, erklärt Dozent Ralph Neisser, der das Wahlfach gemeinsam mit seinen Kollegen Thomas Langhanki und Carl Baetjer (Fakultät Design) betreut. Die Idee, als Produkt ein Bier zu nehmen war naheliegend, befindet sich die Fakultät Design doch auf dem Gelände des ehemaligen Hofbräuhaus in Coburg.&#13;
Aus sieben verschiedenen Studiengängen haben sich Studierende zum Bier gestalten angemeldet: Innenarchitektur, Betriebswirtschaft, Technische Physik, Informatik, Soziale Arbeit, Integrative Gesundheitsförderung und Produktdesign.&#13;
Bei der Hochschulleitung haben die Studierenden ihre Arbeit schon vorgestellt. Im nächsten Semester soll das Projekt dann fortgesetzt werden, sodass das Bier beim Campus.Design Open offiziell vorgestellt werden könnte. Gebraut wird im Brauhaus zu Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bier_gestalten2-1024x575.jpg"
                        fileSize="52170"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="575"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr Mut zum Risiko]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-mut-zum-risiko/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Feb 2017 07:48:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-mut-zum-risiko/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Sicherheit geht vor. Das gilt besonders in der Kinderbetreuung. Damit Kinder lernen und sich weiterentwickeln, ist ein Verletzungsrisiko aber unvermeidbar. Auf der Fortbildung „Mut zum Risiko“ diskutierten Erzieher und Erzieherinnen über ein sicheres Bewegungskonzept für Kindertagesstätten.</em>&#13;
Rennen, klettern, turnen – Bewegung ist wichtig für Kinder. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Prof. Dr. Holger Hassel</a> von der Hochschule Coburg entwickelt daher mit Erziehern und Erzieherinnen im Verbundprojekt <em>QueB – Qualität entwickeln mit und durch Bewegung</em> ein Bewegungskonzept für Kindertagesstätten. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.<br />Wenn Kinder toben, passieren auch Unfälle. Diese möglichst zu verhindern, ist Aufgabe von Erziehern und Erzieherinnen. Gleichzeitig sollen sie aber die Kinder in ihrer Entwicklung fördern. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Kindertagesstätten müssen daher permanent abwägen, welches Risiko vertretbar ist. Die Fortbildung „Mut zum Risiko“ thematisiert diesen Zwiespalt.&#13;
Einige Anhaltspunkte liefert der Referent Arne Schröder von der Kommunalen Unfallversicherung Bayerns. Wie hoch dürfen Kinder auf den Baum im Kindergarten klettern? Was passiert bei einer Verletzung der Aufsichtspflicht? Und wie schätze ich die Gefahr spezifischer Situationen ein? Diese Fragen diskutiert Arne Schröder mit den Erzieherinnen. Er skizziert den rechtlichen Rahmen, in dem sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Kindertagesstätten bewegen. Schröder ist der Ansicht: „Unfälle sind nicht gänzlich vermeidbar, sollen aber keine langfristigen Folgen haben.“<br />Dr. Verena Popp zeigt den Erziehern und Erzieherinnen, welche Rolle ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse im Umgang mit den Kindern spielen. Dafür reflektieren sie in Mut-Interviews ihre Ängste, Erinnerungen und sprechen über Situationen, die Mut erfordern.<br />Jens Schmied von der Bewegungskita Champini in Nürnberg stellt anschließend Methoden vor, wie man Kinder spielerisch zu mehr Bewegung anleitet. Sicherheit ist auch für ihn ein Thema. Er betont, wie wichtig es ist, mit den Kindern zu kommunizieren, um Ängste zu erkennen und den Entwicklungsstand des Kindes richtig einzuschätzen. Jedes Kind ist anders und je nachdem können Hilfestellungen sinnvoll oder störend sein. Aber auch die Gruppendynamik darf man nicht unterschätzen. „Einer aufgekratzten Jungsgruppe gebe ich zum Beispiel besser keine Rollbretter in die Hand“ sagt er.<br />Kinder müssen ausprobieren. Das ist für ihre Entwicklung und Koordination entscheidend. Nur wer als Kind gelernt hat, einen Sturz abzufangen, gelingt es als Erwachsener beispielsweise den Sturz von der Küchenleiter zu vermeiden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Sicherheit geht vor. Das gilt besonders in der Kinderbetreuung. Damit Kinder lernen und sich weiterentwickeln, ist ein Verletzungsrisiko aber unvermeidbar. Auf der Fortbildung „Mut zum Risiko“ diskutierten Erzieher und Erzieherinnen über ein sicheres Bewegungskonzept für Kindertagesstätten.</em>&#13;
Rennen, klettern, turnen – Bewegung ist wichtig für Kinder. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/soziale-arbeit-und-gesundheit/personen/prof-dr-holger-hassel.html">Prof. Dr. Holger Hassel</a> von der Hochschule Coburg entwickelt daher mit Erziehern und Erzieherinnen im Verbundprojekt <em>QueB – Qualität entwickeln mit und durch Bewegung</em> ein Bewegungskonzept für Kindertagesstätten. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.<br />Wenn Kinder toben, passieren auch Unfälle. Diese möglichst zu verhindern, ist Aufgabe von Erziehern und Erzieherinnen. Gleichzeitig sollen sie aber die Kinder in ihrer Entwicklung fördern. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Kindertagesstätten müssen daher permanent abwägen, welches Risiko vertretbar ist. Die Fortbildung „Mut zum Risiko“ thematisiert diesen Zwiespalt.&#13;
Einige Anhaltspunkte liefert der Referent Arne Schröder von der Kommunalen Unfallversicherung Bayerns. Wie hoch dürfen Kinder auf den Baum im Kindergarten klettern? Was passiert bei einer Verletzung der Aufsichtspflicht? Und wie schätze ich die Gefahr spezifischer Situationen ein? Diese Fragen diskutiert Arne Schröder mit den Erzieherinnen. Er skizziert den rechtlichen Rahmen, in dem sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Kindertagesstätten bewegen. Schröder ist der Ansicht: „Unfälle sind nicht gänzlich vermeidbar, sollen aber keine langfristigen Folgen haben.“<br />Dr. Verena Popp zeigt den Erziehern und Erzieherinnen, welche Rolle ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse im Umgang mit den Kindern spielen. Dafür reflektieren sie in Mut-Interviews ihre Ängste, Erinnerungen und sprechen über Situationen, die Mut erfordern.<br />Jens Schmied von der Bewegungskita Champini in Nürnberg stellt anschließend Methoden vor, wie man Kinder spielerisch zu mehr Bewegung anleitet. Sicherheit ist auch für ihn ein Thema. Er betont, wie wichtig es ist, mit den Kindern zu kommunizieren, um Ängste zu erkennen und den Entwicklungsstand des Kindes richtig einzuschätzen. Jedes Kind ist anders und je nachdem können Hilfestellungen sinnvoll oder störend sein. Aber auch die Gruppendynamik darf man nicht unterschätzen. „Einer aufgekratzten Jungsgruppe gebe ich zum Beispiel besser keine Rollbretter in die Hand“ sagt er.<br />Kinder müssen ausprobieren. Das ist für ihre Entwicklung und Koordination entscheidend. Nur wer als Kind gelernt hat, einen Sturz abzufangen, gelingt es als Erwachsener beispielsweise den Sturz von der Küchenleiter zu vermeiden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Queb_Bewegung-1024x692.jpg"
                        fileSize="140746"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Queb_Jens_Schmied-1024x692.jpg"
                        fileSize="83410"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Keine Angst vorm Scheitern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/keine-angst-vorm-scheitern/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Feb 2017 12:10:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/keine-angst-vorm-scheitern/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Business mit New Yorker Boho-Chic - das ist das Modelabel der amerikanischen Designerin Tory Burch. 2004 eröffnete sie in New York ihre erste Boutique. Heute sind es weltweit mehr als 160. Seit zwei Jahren hat Burch eine neue Linie: Tory Sport. Verantwortlich fürs Design und die Produktgestaltung ist Kerstin Dorst, eine Absolventin der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Mehr als Scheitern kann man nicht. Mit dieser Einstellung ist Kerstin Dorst weit gekommen. Sowohl, was die Entfernungen zu ihrer Heimat angeht als auch im Hinblick auf ihre Karriere. Von Kronach über Rosenheim nach Spanien, Indien und Taiwan bis in die USA. Heute lebt und arbeitet die 34-Jährige in New York. „Von der ersten Zeichnung bis zum fertigen Produkt liegt alles in meiner Verantwortung“, erzählt sie über ihren Job bei Tory Sport.&#13;
2012 hat Kerstin Dorst ihren <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=158">Master Design</a> an der Hochschule Coburg abgeschlossen. Ein Jahr hat sie fürs Studium gebraucht, zeitgleich arbeitet sie in Herzogenaurach, entwirft Kleidung und Accessoires für die adidas Fashion Group. „Ich habe damals beide Seiten ein bisschen angeflunkert. Meinen Arbeitgeber, dass die Vorlesungen außerhalb der Arbeitszeiten liegen. Meine Professoren, dass ich nicht extra Urlaub nehmen muss, um in Coburg zu sein.“ Es sei ein anstrengendes Jahr gewesen, aber es habe sehr viel Spaß gemacht. Und Kerstin Dorst wollte unbedingt Design studieren. Denn bis dato war sie eigentlich Wirtschaftsingenieurin.&#13;
Kerstin Dorst ist in Kronach aufgewachsen, ihre Großeltern haben Plüschtiere hergestellt, ihre Großmutter mütterlicherseits war Schneiderin. Schon als Kind lernt sie Stoffe kennen und sieht, wie sie verarbeitet werden. Ihre Eltern vermitteln ihr die Liebe zur Architektur und Kunst. Doch im Studium wählt Kerstin Dorst zunächst den sicheren Weg. An der Hochschule Rosenheim lernt sie als Wirtschaftsingenieurin technische Konzepte zu entwickeln. „Das war eine Vernunftentscheidung. Eine Leidenschaft war es nie“, sagt Dorst.&#13;
Die Entscheidung führt sie dennoch zum Design. Bei Marc‘ O Polo in Stephanskirchen schreibt die damals 22-Jährige ihre Diplomarbeit. Die Kollegen merken, dass sie Ahnung von Textilien hat. „Hast du nicht Lust in unsere Produktentwicklung zu kommen?“ Seitdem ist Kerstin Dorst der Mode treu geblieben, hat zunächst weitere Erfahrungen im Ausland gesammelt, ist später dann zu adidas gewechselt.&#13;
„Ich suche immer wieder neue Herausforderungen“, sagt die junge Frau. So kommt sie auch zum Master Design. Weil sie Coburg von den Designtagen kennt, die Atmosphäre am Hofbrauhaus schon immer toll fand und der Weg nach Herzogenaurach nicht weit ist, liegt die Entscheidung nah, hier zu studieren. &#13;
Glück und die richtigen Mentoren macht Kerstin Dorst für ihren Weg nach oben verantwortlich. Sie habe immer wieder Menschen getroffen, die sie weiter gebracht hätten und von denen sie lernen konnte. An der Hochschule war das Professor Gerhard Kampe. „Er hat mich überzeugt nach Coburg zu kommen und mich während des Studiums fachlich aber auch menschlich wahnsinnig bereichert.“ Hier habe sie sich gleich zu Hause gefühlt. „Was ich an Coburg so schätze, ist die Betreuung, die ich dort erfahren habe. Es gab immer ein offenes Ohr. Das ist was ganz Besonderes und das zeichnet das Hofbrauhaus wirklich aus!“&#13;
Noch bevor sie ihren Master in der Tasche hat, sei Tory Burch auf sie zugekommen. Ob sie sich vorstellen könne, eine Sportkollektion in den USA aufzubauen. Also zieht sie vor vier Jahren nach New York. &#13;
Die Verbindung in die Heimat hält Kerstin Dorst aber immer noch. Zur Hochschule und natürlich zu ihrer Familie. „Ich bin wahnsinnig gern zu Hause.“ Im Moment genießt die 34-Jährige aber auch das Leben mit Reisen nach Tokio, Bangkok, Hongkong, Ho Chi Min City oder Paris. „Wahrscheinlich bin ich noch ein Stück weit rastlos.“ Dass sie das nicht für immer machen wird, ist Kerstin Dorst aber auch klar. Zu hart sei auf Dauer der Konkurrenzkampf und zu wenig Zeit bleibe fürs Privatleben. Angst vorm Scheitern hat Dorst bis heute nicht. Es gehört zum Leben dazu. Daraus lernt man und es macht einen stärker.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Business mit New Yorker Boho-Chic - das ist das Modelabel der amerikanischen Designerin Tory Burch. 2004 eröffnete sie in New York ihre erste Boutique. Heute sind es weltweit mehr als 160. Seit zwei Jahren hat Burch eine neue Linie: Tory Sport. Verantwortlich fürs Design und die Produktgestaltung ist Kerstin Dorst, eine Absolventin der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Mehr als Scheitern kann man nicht. Mit dieser Einstellung ist Kerstin Dorst weit gekommen. Sowohl, was die Entfernungen zu ihrer Heimat angeht als auch im Hinblick auf ihre Karriere. Von Kronach über Rosenheim nach Spanien, Indien und Taiwan bis in die USA. Heute lebt und arbeitet die 34-Jährige in New York. „Von der ersten Zeichnung bis zum fertigen Produkt liegt alles in meiner Verantwortung“, erzählt sie über ihren Job bei Tory Sport.&#13;
2012 hat Kerstin Dorst ihren <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=158">Master Design</a> an der Hochschule Coburg abgeschlossen. Ein Jahr hat sie fürs Studium gebraucht, zeitgleich arbeitet sie in Herzogenaurach, entwirft Kleidung und Accessoires für die adidas Fashion Group. „Ich habe damals beide Seiten ein bisschen angeflunkert. Meinen Arbeitgeber, dass die Vorlesungen außerhalb der Arbeitszeiten liegen. Meine Professoren, dass ich nicht extra Urlaub nehmen muss, um in Coburg zu sein.“ Es sei ein anstrengendes Jahr gewesen, aber es habe sehr viel Spaß gemacht. Und Kerstin Dorst wollte unbedingt Design studieren. Denn bis dato war sie eigentlich Wirtschaftsingenieurin.&#13;
Kerstin Dorst ist in Kronach aufgewachsen, ihre Großeltern haben Plüschtiere hergestellt, ihre Großmutter mütterlicherseits war Schneiderin. Schon als Kind lernt sie Stoffe kennen und sieht, wie sie verarbeitet werden. Ihre Eltern vermitteln ihr die Liebe zur Architektur und Kunst. Doch im Studium wählt Kerstin Dorst zunächst den sicheren Weg. An der Hochschule Rosenheim lernt sie als Wirtschaftsingenieurin technische Konzepte zu entwickeln. „Das war eine Vernunftentscheidung. Eine Leidenschaft war es nie“, sagt Dorst.&#13;
Die Entscheidung führt sie dennoch zum Design. Bei Marc‘ O Polo in Stephanskirchen schreibt die damals 22-Jährige ihre Diplomarbeit. Die Kollegen merken, dass sie Ahnung von Textilien hat. „Hast du nicht Lust in unsere Produktentwicklung zu kommen?“ Seitdem ist Kerstin Dorst der Mode treu geblieben, hat zunächst weitere Erfahrungen im Ausland gesammelt, ist später dann zu adidas gewechselt.&#13;
„Ich suche immer wieder neue Herausforderungen“, sagt die junge Frau. So kommt sie auch zum Master Design. Weil sie Coburg von den Designtagen kennt, die Atmosphäre am Hofbrauhaus schon immer toll fand und der Weg nach Herzogenaurach nicht weit ist, liegt die Entscheidung nah, hier zu studieren. &#13;
Glück und die richtigen Mentoren macht Kerstin Dorst für ihren Weg nach oben verantwortlich. Sie habe immer wieder Menschen getroffen, die sie weiter gebracht hätten und von denen sie lernen konnte. An der Hochschule war das Professor Gerhard Kampe. „Er hat mich überzeugt nach Coburg zu kommen und mich während des Studiums fachlich aber auch menschlich wahnsinnig bereichert.“ Hier habe sie sich gleich zu Hause gefühlt. „Was ich an Coburg so schätze, ist die Betreuung, die ich dort erfahren habe. Es gab immer ein offenes Ohr. Das ist was ganz Besonderes und das zeichnet das Hofbrauhaus wirklich aus!“&#13;
Noch bevor sie ihren Master in der Tasche hat, sei Tory Burch auf sie zugekommen. Ob sie sich vorstellen könne, eine Sportkollektion in den USA aufzubauen. Also zieht sie vor vier Jahren nach New York. &#13;
Die Verbindung in die Heimat hält Kerstin Dorst aber immer noch. Zur Hochschule und natürlich zu ihrer Familie. „Ich bin wahnsinnig gern zu Hause.“ Im Moment genießt die 34-Jährige aber auch das Leben mit Reisen nach Tokio, Bangkok, Hongkong, Ho Chi Min City oder Paris. „Wahrscheinlich bin ich noch ein Stück weit rastlos.“ Dass sie das nicht für immer machen wird, ist Kerstin Dorst aber auch klar. Zu hart sei auf Dauer der Konkurrenzkampf und zu wenig Zeit bleibe fürs Privatleben. Angst vorm Scheitern hat Dorst bis heute nicht. Es gehört zum Leben dazu. Daraus lernt man und es macht einen stärker.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kerstin_Dorst_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="197984"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Energie hoch drei]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/energie-hoch-drei/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Feb 2017 06:23:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/energie-hoch-drei/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Energiewende wirft viele Forschungsfragen auf. Fragen, mit denen sich auch die Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt auseinandersetzen. Beim Wissenschaftlichen Kolloquium „Elektrische Energietechnik und Elektromobilität“ (WiKE³) haben sich Doktoranden und Professoren über ihre neusten Forschungsergebnisse und Fortschritte ausgetauscht. </em>&#13;
Seit vier Jahren treffen sich die Wissenschaftler der vier Hochschulen. Zweimal im Jahr findet das WiKE³ statt, diesmal wieder an der Hochschule Coburg. Im Mittelpunkt standen Themen rund um Hochspannungstechnik, Antriebstechnik, Leistungselektronik und Regelungstechnik. &#13;
„Diese Gebiete wachsen immer stärker zusammen“, erklärte Prof. Dr. Ansgar Ackva vom TechnologieTransferZentrum-Elektromobilität der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. „Unsere Doktoranden müssen deshalb lernen, bei Ihrer Arbeit nach rechts und links zu schauen“, ergänzte Prof. Dr. Michael Rossner, Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg. &#13;
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter sind an der eigenen Hochschule häufig in kleinen Forschungsgruppen organisiert sind. Das Wissenschaftliche Kolloquium bietet ihnen die Chance, ihre Arbeit vor einem größeren Expertenkreis vorzustellen. Ihre Forschungsergebnisse werden diskutiert, Vorgehensweisen hinterfragt und sie bekommen Anregungen für die nächsten Schritte. &#13;
12 Professoren, 27 Doktoranden und eine Doktorandin nahmen am WiKE³ in Coburg teil. Sie machen dabei auch die Forschungskompetenzen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften deutlich, betonte Prof. Ackva: „Wir müssen uns nicht verstecken!“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Energiewende wirft viele Forschungsfragen auf. Fragen, mit denen sich auch die Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt auseinandersetzen. Beim Wissenschaftlichen Kolloquium „Elektrische Energietechnik und Elektromobilität“ (WiKE³) haben sich Doktoranden und Professoren über ihre neusten Forschungsergebnisse und Fortschritte ausgetauscht. </em>&#13;
Seit vier Jahren treffen sich die Wissenschaftler der vier Hochschulen. Zweimal im Jahr findet das WiKE³ statt, diesmal wieder an der Hochschule Coburg. Im Mittelpunkt standen Themen rund um Hochspannungstechnik, Antriebstechnik, Leistungselektronik und Regelungstechnik. &#13;
„Diese Gebiete wachsen immer stärker zusammen“, erklärte Prof. Dr. Ansgar Ackva vom TechnologieTransferZentrum-Elektromobilität der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. „Unsere Doktoranden müssen deshalb lernen, bei Ihrer Arbeit nach rechts und links zu schauen“, ergänzte Prof. Dr. Michael Rossner, Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg. &#13;
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter sind an der eigenen Hochschule häufig in kleinen Forschungsgruppen organisiert sind. Das Wissenschaftliche Kolloquium bietet ihnen die Chance, ihre Arbeit vor einem größeren Expertenkreis vorzustellen. Ihre Forschungsergebnisse werden diskutiert, Vorgehensweisen hinterfragt und sie bekommen Anregungen für die nächsten Schritte. &#13;
12 Professoren, 27 Doktoranden und eine Doktorandin nahmen am WiKE³ in Coburg teil. Sie machen dabei auch die Forschungskompetenzen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften deutlich, betonte Prof. Ackva: „Wir müssen uns nicht verstecken!“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wike_2017_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="151016"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Einsatz für mehr soziale Gerechtigkeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/einsatz-fuer-mehr-soziale-gerechtigkeit/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Feb 2017 07:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/einsatz-fuer-mehr-soziale-gerechtigkeit/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie gerecht ist die Gesellschaft, in der wir leben? Die Wirtschaftsethikerin <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-milena-valeva.html">Prof. Dr. Milena Valeva</a> von der Hochschule Coburg antwortet darauf anlässlich des heutigen Tags der sozialen Gerechtigkeit.</em>&#13;
Milena Valeva ist Professorin für Unternehmenskultur und Ethik im Masterstudiengang ZukunftsDesign an der Hochschule Coburg. Sie sagt: „Wie man soziale Gerechtigkeit grundsätzlich definiert, ist bereits eine große Streitfrage“. Je nachdem, ob man dem Leistungsprinzip, der Chancengleichheit oder der Bedarfsgerechtigkeit folgt, versteht man unter Gerechtigkeit etwas anderes. Milena Valeva fordert, jedes Individuum mit den Kompetenzen für ein selbstbestimmtes Leben auszustatten. Soziale Gerechtigkeit bedeutet, dem Einzelnen ein autonomes, selbst gewähltes Leben zu ermöglichen. Wichtige Faktoren sind dabei ein gutes Bildungs- und Gesundheitssystem sowie ein gehobener Lebensstandard. &#13;
Wie sozial gerecht eine Gesellschaft ist, kann man am Human Development Index der Vereinten Nationen ablesen. Der Index bildet neben dem Bruttoinlandsprodukt eines Landes, auch die Lebenserwartung und die Ausbildungszeiten seiner Bürger*innen ab. Deutschland befindet sich momentan auf Rang 6 hinter Ländern wie Norwegen, Australien, der Schweiz, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten. Auf den letzten Plätzen befinden sich der Kongo und Niger.<br />„Die Lage in Deutschland ist also vergleichsweise gut“ sagt Milena Valeva. Darauf ausruhen dürfe man sich jedoch nicht. Soziale Gerechtigkeit ist ein Thema, das in der öffentlichen Diskussion immer wieder auftaucht, denn die Schere zwischen Arm und Reich wird auch in Deutschland immer größer. Während das Einkommen der Oberschicht stetig wächst, verschlechtert es sich bei den weniger Verdienenden. Diese Ungleichheit fördert soziale Spannungen und extreme Bewegungen, wie sie momentan in ganz Europa Zulauf erhalten.<br />Aber wie erreicht man nun tatsächlich mehr soziale Gerechtigkeit? Milena Valeva sagt: „Schüler*innen und Studierende müssen ethische Kompetenzen erwerben, damit sie als moralisch mündige Gestalter der Zukunft handeln können.“&nbsp; Dafür ist es wichtig, dass sie die Gesellschaft und ihre Rolle in ihr kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen das nicht nur theoretisch lernen, sondern in ihrem Alltag und Beruf leben. „Mein Ziel in der Lehre ist es, Ethik und Gerechtigkeit als Werte für das tägliche Leben zu vermitteln“ sagt Milena Valeva. Wie das aussehen kann, lebt sie selbst vor. Neben der Ausrichtung ihrer Lehre auf Unternehmensethik, gründete sie die gemeinnützige Organisation Odyssey in Bulgarien. Mit ihr versucht sie mehr soziale Gerechtigkeit in ihrem Heimatland Bulgarien herzustellen. In Kooperation mit deutschen Institutionen und den sozialen Einrichtungen vor Ort fördern sie Bildungs- und Berufsmöglichkeiten. Zurzeit bilden sie beispielsweise verstärkt bulgarische Altenpfleger*innen in Deutschland aus. &#13;
Prof. Dr. Milena Valeva ist seit Januar 2017 Professorin im Studiengang <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">ZukunftsDesign</a> der Hochschule Coburg und vermittelt hier ihren Studierenden den Wert von sozialer Gerechtigkeit.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie gerecht ist die Gesellschaft, in der wir leben? Die Wirtschaftsethikerin <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/prof-dr-milena-valeva.html">Prof. Dr. Milena Valeva</a> von der Hochschule Coburg antwortet darauf anlässlich des heutigen Tags der sozialen Gerechtigkeit.</em>&#13;
Milena Valeva ist Professorin für Unternehmenskultur und Ethik im Masterstudiengang ZukunftsDesign an der Hochschule Coburg. Sie sagt: „Wie man soziale Gerechtigkeit grundsätzlich definiert, ist bereits eine große Streitfrage“. Je nachdem, ob man dem Leistungsprinzip, der Chancengleichheit oder der Bedarfsgerechtigkeit folgt, versteht man unter Gerechtigkeit etwas anderes. Milena Valeva fordert, jedes Individuum mit den Kompetenzen für ein selbstbestimmtes Leben auszustatten. Soziale Gerechtigkeit bedeutet, dem Einzelnen ein autonomes, selbst gewähltes Leben zu ermöglichen. Wichtige Faktoren sind dabei ein gutes Bildungs- und Gesundheitssystem sowie ein gehobener Lebensstandard. &#13;
Wie sozial gerecht eine Gesellschaft ist, kann man am Human Development Index der Vereinten Nationen ablesen. Der Index bildet neben dem Bruttoinlandsprodukt eines Landes, auch die Lebenserwartung und die Ausbildungszeiten seiner Bürger*innen ab. Deutschland befindet sich momentan auf Rang 6 hinter Ländern wie Norwegen, Australien, der Schweiz, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten. Auf den letzten Plätzen befinden sich der Kongo und Niger.<br />„Die Lage in Deutschland ist also vergleichsweise gut“ sagt Milena Valeva. Darauf ausruhen dürfe man sich jedoch nicht. Soziale Gerechtigkeit ist ein Thema, das in der öffentlichen Diskussion immer wieder auftaucht, denn die Schere zwischen Arm und Reich wird auch in Deutschland immer größer. Während das Einkommen der Oberschicht stetig wächst, verschlechtert es sich bei den weniger Verdienenden. Diese Ungleichheit fördert soziale Spannungen und extreme Bewegungen, wie sie momentan in ganz Europa Zulauf erhalten.<br />Aber wie erreicht man nun tatsächlich mehr soziale Gerechtigkeit? Milena Valeva sagt: „Schüler*innen und Studierende müssen ethische Kompetenzen erwerben, damit sie als moralisch mündige Gestalter der Zukunft handeln können.“&nbsp; Dafür ist es wichtig, dass sie die Gesellschaft und ihre Rolle in ihr kritisch reflektieren. Die Studierenden sollen das nicht nur theoretisch lernen, sondern in ihrem Alltag und Beruf leben. „Mein Ziel in der Lehre ist es, Ethik und Gerechtigkeit als Werte für das tägliche Leben zu vermitteln“ sagt Milena Valeva. Wie das aussehen kann, lebt sie selbst vor. Neben der Ausrichtung ihrer Lehre auf Unternehmensethik, gründete sie die gemeinnützige Organisation Odyssey in Bulgarien. Mit ihr versucht sie mehr soziale Gerechtigkeit in ihrem Heimatland Bulgarien herzustellen. In Kooperation mit deutschen Institutionen und den sozialen Einrichtungen vor Ort fördern sie Bildungs- und Berufsmöglichkeiten. Zurzeit bilden sie beispielsweise verstärkt bulgarische Altenpfleger*innen in Deutschland aus. &#13;
Prof. Dr. Milena Valeva ist seit Januar 2017 Professorin im Studiengang <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/interdisziplinaer/zukunftsdesign.html">ZukunftsDesign</a> der Hochschule Coburg und vermittelt hier ihren Studierenden den Wert von sozialer Gerechtigkeit.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ValevaMilena-1024x683.jpg"
                        fileSize="59435"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Künftige Präsidentin zu Gast im Bundestag]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kuenftige-praesidentin-zu-gast-im-bundestag/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Feb 2017 07:32:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kuenftige-praesidentin-zu-gast-im-bundestag/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung lud in dieser Woche sieben Expertinnen und Experten zum Öffentlichen Fachgespräch „Fachhochschulen in Deutschland“ ein. Mit dabei war Prof. Dr. Christiane Fritze, die künftige Präsidentin der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Die Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften legten den Abgeordneten des Deutschen Bundestages dar „wo ihnen der Schuh drückt“. Sie mahnten an, dass der Hochschulpakt 2020 fortgeführt werden müsse. Außerdem bräuchten die HAWs Programme zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zur Gewinnung neuer Professorinnen und Professoren. Auch ein eigenständiges Promotionsrecht für die HAWs wurde angemahnt, da die kooperative Promotion in Verbindung mit den Universitäten häufig nicht funktioniere.&#13;
Prof. Fritze bemängelte, dass die Fachhochschulen derzeit im Bereich der Forschung keine Grundfinanzierung erhalten und die Forschungsförderung lediglich projektbezogen erfolgt. Sowohl die Forschung und Entwicklung als auch der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen und das mit Forschungsaufgaben betraute Personal brauchen eine Grundfinanzierung und zusätzliche zielorientierte Förderelemente, so Prof. Fritze.&#13;
Das knapp dreistündige Fachgespräch wurde vom Bundestagsfernsehen aufgezeichnet und ist <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw07-pa-bildung-forschung/492074">hier abrufbar.</a> Das dreiminütige Statement von Prof. Fritze ist zu sehen von Minute 8:15 bis 11:30. &#13;
An dem Expertengespräch nahmen teil: Prof. Dr. Micha Teuscher, Rektor der Hochschule Neubrandenburg; Prof. Dr. Christiane Fritze; Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin; Prof. Dr. Karin Luckey, Präsidentin der Hochschule Bremen; Prof. Dr. Uwe Bettig, Rektor der Alice-Salomon-Hochschule Berlin; Prof. Dr. Gunter Schweiger, Technische Hochschule Ingolstadt und Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, Hochschule Osnabrück.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung lud in dieser Woche sieben Expertinnen und Experten zum Öffentlichen Fachgespräch „Fachhochschulen in Deutschland“ ein. Mit dabei war Prof. Dr. Christiane Fritze, die künftige Präsidentin der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Die Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften legten den Abgeordneten des Deutschen Bundestages dar „wo ihnen der Schuh drückt“. Sie mahnten an, dass der Hochschulpakt 2020 fortgeführt werden müsse. Außerdem bräuchten die HAWs Programme zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zur Gewinnung neuer Professorinnen und Professoren. Auch ein eigenständiges Promotionsrecht für die HAWs wurde angemahnt, da die kooperative Promotion in Verbindung mit den Universitäten häufig nicht funktioniere.&#13;
Prof. Fritze bemängelte, dass die Fachhochschulen derzeit im Bereich der Forschung keine Grundfinanzierung erhalten und die Forschungsförderung lediglich projektbezogen erfolgt. Sowohl die Forschung und Entwicklung als auch der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen und das mit Forschungsaufgaben betraute Personal brauchen eine Grundfinanzierung und zusätzliche zielorientierte Förderelemente, so Prof. Fritze.&#13;
Das knapp dreistündige Fachgespräch wurde vom Bundestagsfernsehen aufgezeichnet und ist <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw07-pa-bildung-forschung/492074">hier abrufbar.</a> Das dreiminütige Statement von Prof. Fritze ist zu sehen von Minute 8:15 bis 11:30. &#13;
An dem Expertengespräch nahmen teil: Prof. Dr. Micha Teuscher, Rektor der Hochschule Neubrandenburg; Prof. Dr. Christiane Fritze; Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin; Prof. Dr. Karin Luckey, Präsidentin der Hochschule Bremen; Prof. Dr. Uwe Bettig, Rektor der Alice-Salomon-Hochschule Berlin; Prof. Dr. Gunter Schweiger, Technische Hochschule Ingolstadt und Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, Hochschule Osnabrück.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bundestag_Prof._Teuscher_Prof._Fritze__Prof._Zaby_Prof._Luckey_Prof._Bettig_Dr._De_Ridder_Prof._Schweiger_Prof._Mueller-Bromley_b_800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fritze_Bundestag_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neues Institut für Bioanalytik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neues-institut-fuer-bioanalytik/</link>
                <pubDate>Wed, 15 Feb 2017 06:02:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neues-institut-fuer-bioanalytik/</guid>
                <description><![CDATA[<em>An der Hochschule Coburg wurde ein neues Forschungsinstitut gegründet, das Institut für Bioanalytik. Geleitet wird es von den drei Professoren Susanne Aileen Funke, Stefan Kalkhof und Matthias Noll. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen </em><em>Proteinanalytik, Mikrobiologie, Molekularbiologie und Biomedizin.</em>&#13;
Mit dem Wintersemester 2010/11 startete an der Hochschule Coburg der Bachelor-Studiengang Bioanalytik. Von Anfang an war er bei den jungen Leuten sehr begehrt. Bereits im ersten Jahr kamen mehr als 100 Studierende dazu nach Coburg. Inzwischen gibt es neben dem Bachelor- auch einen Master-Studiengang Bioanalytik. Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen starteten bereits in den Beruf. Mit dem Aufbau der Studiengänge wuchs auch die Laborinfrastruktur. „Wir sind im Laborbereich inzwischen sehr gut ausgestattet“, erklärt Prof. Dr. Matthias Noll. Zudem kamen neue, forschungsstarke Professorinnen und Professoren dazu und es entstand eine „forschungsaffine Landschaft“, so Professor Noll. &#13;
Mittlerweile arbeiten auch vier Doktorandinnen und Doktoranden in der Bioanalytik-Forschung der Hochschule Coburg. So lag es nahe, ein eigenes Institut für Bioanalytik zu gründen. Es ist mittlerweile das sechste Forschungsinstitut der Hochschule. Das Institut für Bioanalytik ist in der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften angesiedelt, eine – wie der Dekan der Fakultät Prof. Dr. Wolfram Haupt stolz feststellt – traditionell sehr forschungsstarke Fakultät. &#13;
Das neue Institut für Bioanalytik arbeitet an der Hochschule Coburg eng mit dem <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=375">Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT</a> und dem <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=372">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften IaG</a> sowie der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=137">TechnologieAllianzOberfranken</a> zusammen. Ziel der Institutsleiter ist es, gemeinsam mit regionalen und überregionalen Unternehmen an aktuellen Fragestellungen zu forschen. Außerdem bestehen bereits jetzt zahlreiche Kooperationen zu Professorinnen und Professoren anderer Hochschulen, die weiter ausgebaut werden sollen. &#13;
Professorin Funke, die auch Vizepräsidentin für Forschung ist, arbeitet mit ihrem Team u.a. an der Prävention und Diagnose von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer-Demenz. Professor Kalkhof leitet im Institut für Bioanalytik die Arbeitsgruppe „Instrumentelle Bioanalytik“ und er kooperiert mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherarpie und Immunologie, Leipzig. Der wissenschaftliche Schwerpunkt von Professor Noll liegt in der mikrobiellen Ökologie, der Umweltmikrobiologie und der Lebensmitteltechnologie.&#13;
Weitere Informationen gibt es auf der Website des Institut unter <a href="http://www.bioanalytik.co">www.bioanalytik.co</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>An der Hochschule Coburg wurde ein neues Forschungsinstitut gegründet, das Institut für Bioanalytik. Geleitet wird es von den drei Professoren Susanne Aileen Funke, Stefan Kalkhof und Matthias Noll. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen </em><em>Proteinanalytik, Mikrobiologie, Molekularbiologie und Biomedizin.</em>&#13;
Mit dem Wintersemester 2010/11 startete an der Hochschule Coburg der Bachelor-Studiengang Bioanalytik. Von Anfang an war er bei den jungen Leuten sehr begehrt. Bereits im ersten Jahr kamen mehr als 100 Studierende dazu nach Coburg. Inzwischen gibt es neben dem Bachelor- auch einen Master-Studiengang Bioanalytik. Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen starteten bereits in den Beruf. Mit dem Aufbau der Studiengänge wuchs auch die Laborinfrastruktur. „Wir sind im Laborbereich inzwischen sehr gut ausgestattet“, erklärt Prof. Dr. Matthias Noll. Zudem kamen neue, forschungsstarke Professorinnen und Professoren dazu und es entstand eine „forschungsaffine Landschaft“, so Professor Noll. &#13;
Mittlerweile arbeiten auch vier Doktorandinnen und Doktoranden in der Bioanalytik-Forschung der Hochschule Coburg. So lag es nahe, ein eigenes Institut für Bioanalytik zu gründen. Es ist mittlerweile das sechste Forschungsinstitut der Hochschule. Das Institut für Bioanalytik ist in der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften angesiedelt, eine – wie der Dekan der Fakultät Prof. Dr. Wolfram Haupt stolz feststellt – traditionell sehr forschungsstarke Fakultät. &#13;
Das neue Institut für Bioanalytik arbeitet an der Hochschule Coburg eng mit dem <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=375">Institut für Sensor- und Aktortechnik ISAT</a> und dem <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=372">Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften IaG</a> sowie der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=137">TechnologieAllianzOberfranken</a> zusammen. Ziel der Institutsleiter ist es, gemeinsam mit regionalen und überregionalen Unternehmen an aktuellen Fragestellungen zu forschen. Außerdem bestehen bereits jetzt zahlreiche Kooperationen zu Professorinnen und Professoren anderer Hochschulen, die weiter ausgebaut werden sollen. &#13;
Professorin Funke, die auch Vizepräsidentin für Forschung ist, arbeitet mit ihrem Team u.a. an der Prävention und Diagnose von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer-Demenz. Professor Kalkhof leitet im Institut für Bioanalytik die Arbeitsgruppe „Instrumentelle Bioanalytik“ und er kooperiert mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherarpie und Immunologie, Leipzig. Der wissenschaftliche Schwerpunkt von Professor Noll liegt in der mikrobiellen Ökologie, der Umweltmikrobiologie und der Lebensmitteltechnologie.&#13;
Weitere Informationen gibt es auf der Website des Institut unter <a href="http://www.bioanalytik.co">www.bioanalytik.co</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Institut_fuer_Bioanalytik_Kalkhof_Noll_Funke_Haupt-1024x770.jpg"
                        fileSize="158470"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="770"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Verlieben läuft über den Geruch“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/verlieben-laeuft-ueber-den-geruch/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Feb 2017 09:43:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/verlieben-laeuft-ueber-den-geruch/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schmetterlinge im Bauch – wenn wir verliebt sind, spielt unser Körper verrückt. Biotechnologin Antje Vondran erklärt, warum das so ist und was passiert, wenn der erste Hormonrausch vorbei ist. Hier auch im Video: &quot;<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/WwiGq_iitlA">Im Rausch der Gefühle</a>&quot;<br /></em>&#13;
<strong>Frau Vondran, was passiert im Körper, wenn wir uns verlieben? </strong>&#13;
Das ist sehr vielschichtig und man muss zurückgehen in die Zeit, wo der Mensch noch nicht so stark vom Verstand geleitet war. Sehr viel läuft bei uns automatisch und unbewusst ab. Wir analysieren die Gesten und die Bewegungen der Person, die uns interessant erscheint aber eben auch die Düfte, die sie ausströmt. Über solche Sachen checken wir, ob unser Gegenüber genetisch zu uns passt. Wenn das der Fall ist, wird eine Hormonkaskade ausgelöst. &#13;
<strong>Welche Hormone spielen eine Rolle und was bewirken sie?</strong>&#13;
Dopamin oder Noradrenalin werden nach oben reguliert. Dopamin kennt man ja als Glückshormon. Es wird auch durch manche Drogen im Gehirn aktiviert. Noradrenalin macht uns wach und sehr bewusst. Wir kommen eigentlich in einen glücklichen Erregungszustand, bei dem wir ständig gucken, wie wir den Partner oder die Partnerin soweit bekommen, dass er oder sie unser Interesse widerspiegelt. Gleichzeitig werden Hormone wie Serotonin nach unten reguliert, d.h. wir werden immer unruhiger, immer aktiver, immer unbefriedigter und richtig gedrängt, uns um den anderen zu bemühen. &#13;
<strong>Kann man sagen, Verliebte sind wie auf Drogen?</strong>&#13;
Das kann man so sagen. Verliebte haben wirklich eine andere Einstellung zur Umwelt. Sie verändert sich aktiv in ihrer Wahrnehmung und fokussieren sich auf den Angebeteten oder die Angebetete. Wenn man dann die Sexualhormone noch dazu nimmt, wenn also Testosteron – egal ob beim Mann oder bei der Frau - hochreguliert wird, dann sind viele dieser Handlungsweisen darauf ausgelegt, zu einem intimen Erfolg zu kommen.&#13;
<strong>Wir sind unserem Körper also ausgeliefert. Hat das Vorteile?</strong>&#13;
Die Vorteile sind auf jeden Fall, dass man sich nicht vom Verstand her aussucht, in wen man sich verliebt. Es geht darum, den passenden genetischen Erbträger zu finden, mit dem wir die erfolgreichsten Nachkommen generieren, um das Überleben unserer Art zu sichern. Und das heißt letztendlich, dass es nicht davon abhängt, ob die Person in unser soziales Gefüge passt. Wir können vielleicht sagen, das ist unvernünftig und versuchen, uns zu kontrollieren, verhindern können wir es aber nicht. Im Umkehrschluss können wir auch nicht erzwingen, uns zu verlieben. Klar kann man sich vom Verhalten her anpassen, aber es wird nicht der gleiche Sinnesrausch sein.&#13;
<strong>Wie lange hält das Verliebt sein an?</strong>&#13;
Dieser erste Verliebtheitszustand, bei dem verschiedenste Hormone uns in einen Schmetterlinge-im-Bauch-Zustand befördern, hält, nachdem was die Wissenschaft heute als Standard festsetzt, zwischen zwei bis drei Monate an. Das hängt natürlich auch von der Tiefe des Aufeinandertreffens ab und wie gut wir zueinander passen. &#13;
<strong>Warum scheitern danach manche Beziehungen und manche nicht?</strong>&#13;
Nach der Phase des Hochverliebt-Seins kommt man ganz automatisch in einen Zustand der romantischen Verliebtheit. Hier wird ausprobiert, wie gut der Partner zu uns passt und ob er das z.B. auch bei Stresssituationen tut. Unser Körper checkt das immer wieder über die Duftstoffe, die wir vom anderen wahrnehmen. Wenn da die Chemie stimmt, dann kommt man in eine andere Tiefe. Das Dopamin wird weiterhin dauerhaft gehalten, aber das Serotonin kommt dazu, sodass man ein sehr befriedigendes Hoch erreicht. Damit ein Paar dauerhaft zusammenbleibt, muss es in ungefähr identischen Zeitrastern von diesem hochtrabenden Gefühl der ersten Verliebtheit in die anderen Stadien übergehen. Wenn einer der beiden nicht mithält, ist das häufig der Grund, warum Beziehungen beendet werden.&#13;
<strong>Kann man Liebe im Körper messen? </strong>&#13;
Es gibt durchaus Forscher, die versuchen das wissenschaftlich messbar zu machen. In Paris versuchen Wissenschaftler während des Sexualaktes tomografisch sichtbar zu machen, welche Bereiche im Gehirn aktiviert sind und welche nicht. Man kann natürlich auch die Hormone, chemischen Botenstoffe und Neurotransmitter messen. Die Anthropologin Helen Fisher hat zum Beispiel verliebte Paare in einer Studie begleitet. Sie hat herausfinden können, dass die Hormonzusammensetzungen im Körper der Paare auch darüber entscheiden, zu wem sie sich hingezogen fühlen. Nach dem ersten Verliebtheits-Hoch wird bei manchen Menschen das Hormon Oxytocin hochreguliert. Dieses Hormon steht mit der Sorge um den Partner und die Nachkommen aber auch mit der Milchbildung in Verbindung. Zu dieser Personengruppe fühlen sich laut Fisher häufig Testosteron dominierte Personen hingezogen und umgekehrt.&#13;
<strong>Können wir uns nicht mehr verlieben, wenn wir unseren Geruchssinn verlieren?</strong>&#13;
Menschen, die ihren Geruchssinn verlieren, sind insgesamt sehr von der Außenwelt abgeschnitten. Das ist nicht nur so beim Verlieben, das ist auch so beim Schmecken. Leider haben die Betroffenen auch eine sehr hohe Suizidrate. Da spielt das Dopamin wieder eine Rolle. Das Glücksgefühl, was es erzeugt, kann ja zum Beispiel auch durch Essen ausgelöst werden. Und, wenn wir nichts riechen können, schmeckt auch das Essen nicht mehr. Wir regulieren also viele unserer Glücksgefühle über den Geruchssinn. Und genauso sind wir eigentlich auch bei der Partnerwahl unterwegs. Also ja, Verlieben läuft viel über den Geruch.&#13;
<em>Diplom-Ingenieurin (FH) <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=521">Antje Vondran</a> lehrt im Studiengang Bioanalytik, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften, an der Hochschule Coburg.&nbsp;</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schmetterlinge im Bauch – wenn wir verliebt sind, spielt unser Körper verrückt. Biotechnologin Antje Vondran erklärt, warum das so ist und was passiert, wenn der erste Hormonrausch vorbei ist. Hier auch im Video: &quot;<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/WwiGq_iitlA">Im Rausch der Gefühle</a>&quot;<br /></em>&#13;
<strong>Frau Vondran, was passiert im Körper, wenn wir uns verlieben? </strong>&#13;
Das ist sehr vielschichtig und man muss zurückgehen in die Zeit, wo der Mensch noch nicht so stark vom Verstand geleitet war. Sehr viel läuft bei uns automatisch und unbewusst ab. Wir analysieren die Gesten und die Bewegungen der Person, die uns interessant erscheint aber eben auch die Düfte, die sie ausströmt. Über solche Sachen checken wir, ob unser Gegenüber genetisch zu uns passt. Wenn das der Fall ist, wird eine Hormonkaskade ausgelöst. &#13;
<strong>Welche Hormone spielen eine Rolle und was bewirken sie?</strong>&#13;
Dopamin oder Noradrenalin werden nach oben reguliert. Dopamin kennt man ja als Glückshormon. Es wird auch durch manche Drogen im Gehirn aktiviert. Noradrenalin macht uns wach und sehr bewusst. Wir kommen eigentlich in einen glücklichen Erregungszustand, bei dem wir ständig gucken, wie wir den Partner oder die Partnerin soweit bekommen, dass er oder sie unser Interesse widerspiegelt. Gleichzeitig werden Hormone wie Serotonin nach unten reguliert, d.h. wir werden immer unruhiger, immer aktiver, immer unbefriedigter und richtig gedrängt, uns um den anderen zu bemühen. &#13;
<strong>Kann man sagen, Verliebte sind wie auf Drogen?</strong>&#13;
Das kann man so sagen. Verliebte haben wirklich eine andere Einstellung zur Umwelt. Sie verändert sich aktiv in ihrer Wahrnehmung und fokussieren sich auf den Angebeteten oder die Angebetete. Wenn man dann die Sexualhormone noch dazu nimmt, wenn also Testosteron – egal ob beim Mann oder bei der Frau - hochreguliert wird, dann sind viele dieser Handlungsweisen darauf ausgelegt, zu einem intimen Erfolg zu kommen.&#13;
<strong>Wir sind unserem Körper also ausgeliefert. Hat das Vorteile?</strong>&#13;
Die Vorteile sind auf jeden Fall, dass man sich nicht vom Verstand her aussucht, in wen man sich verliebt. Es geht darum, den passenden genetischen Erbträger zu finden, mit dem wir die erfolgreichsten Nachkommen generieren, um das Überleben unserer Art zu sichern. Und das heißt letztendlich, dass es nicht davon abhängt, ob die Person in unser soziales Gefüge passt. Wir können vielleicht sagen, das ist unvernünftig und versuchen, uns zu kontrollieren, verhindern können wir es aber nicht. Im Umkehrschluss können wir auch nicht erzwingen, uns zu verlieben. Klar kann man sich vom Verhalten her anpassen, aber es wird nicht der gleiche Sinnesrausch sein.&#13;
<strong>Wie lange hält das Verliebt sein an?</strong>&#13;
Dieser erste Verliebtheitszustand, bei dem verschiedenste Hormone uns in einen Schmetterlinge-im-Bauch-Zustand befördern, hält, nachdem was die Wissenschaft heute als Standard festsetzt, zwischen zwei bis drei Monate an. Das hängt natürlich auch von der Tiefe des Aufeinandertreffens ab und wie gut wir zueinander passen. &#13;
<strong>Warum scheitern danach manche Beziehungen und manche nicht?</strong>&#13;
Nach der Phase des Hochverliebt-Seins kommt man ganz automatisch in einen Zustand der romantischen Verliebtheit. Hier wird ausprobiert, wie gut der Partner zu uns passt und ob er das z.B. auch bei Stresssituationen tut. Unser Körper checkt das immer wieder über die Duftstoffe, die wir vom anderen wahrnehmen. Wenn da die Chemie stimmt, dann kommt man in eine andere Tiefe. Das Dopamin wird weiterhin dauerhaft gehalten, aber das Serotonin kommt dazu, sodass man ein sehr befriedigendes Hoch erreicht. Damit ein Paar dauerhaft zusammenbleibt, muss es in ungefähr identischen Zeitrastern von diesem hochtrabenden Gefühl der ersten Verliebtheit in die anderen Stadien übergehen. Wenn einer der beiden nicht mithält, ist das häufig der Grund, warum Beziehungen beendet werden.&#13;
<strong>Kann man Liebe im Körper messen? </strong>&#13;
Es gibt durchaus Forscher, die versuchen das wissenschaftlich messbar zu machen. In Paris versuchen Wissenschaftler während des Sexualaktes tomografisch sichtbar zu machen, welche Bereiche im Gehirn aktiviert sind und welche nicht. Man kann natürlich auch die Hormone, chemischen Botenstoffe und Neurotransmitter messen. Die Anthropologin Helen Fisher hat zum Beispiel verliebte Paare in einer Studie begleitet. Sie hat herausfinden können, dass die Hormonzusammensetzungen im Körper der Paare auch darüber entscheiden, zu wem sie sich hingezogen fühlen. Nach dem ersten Verliebtheits-Hoch wird bei manchen Menschen das Hormon Oxytocin hochreguliert. Dieses Hormon steht mit der Sorge um den Partner und die Nachkommen aber auch mit der Milchbildung in Verbindung. Zu dieser Personengruppe fühlen sich laut Fisher häufig Testosteron dominierte Personen hingezogen und umgekehrt.&#13;
<strong>Können wir uns nicht mehr verlieben, wenn wir unseren Geruchssinn verlieren?</strong>&#13;
Menschen, die ihren Geruchssinn verlieren, sind insgesamt sehr von der Außenwelt abgeschnitten. Das ist nicht nur so beim Verlieben, das ist auch so beim Schmecken. Leider haben die Betroffenen auch eine sehr hohe Suizidrate. Da spielt das Dopamin wieder eine Rolle. Das Glücksgefühl, was es erzeugt, kann ja zum Beispiel auch durch Essen ausgelöst werden. Und, wenn wir nichts riechen können, schmeckt auch das Essen nicht mehr. Wir regulieren also viele unserer Glücksgefühle über den Geruchssinn. Und genauso sind wir eigentlich auch bei der Partnerwahl unterwegs. Also ja, Verlieben läuft viel über den Geruch.&#13;
<em>Diplom-Ingenieurin (FH) <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=521">Antje Vondran</a> lehrt im Studiengang Bioanalytik, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften, an der Hochschule Coburg.&nbsp;</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Antje_Vondran-1024x574.jpg"
                        fileSize="90146"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="574"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Caroline Rahn neue Geschäftsführerin des TAC]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/caroline-rahn-neue-geschaeftsfuehrerin-des-tac/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 09:32:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/caroline-rahn-neue-geschaeftsfuehrerin-des-tac/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=376">Technologietransferzentrum Automotive TAC</a> der Hochschule Coburg bietet viel Potenzial, um Unternehmen in der Region bei ihrer Forschung und Entwicklung zu unterstützen. Davon ist die neue Geschäftsführerin Caroline Rahn überzeugt. Seit knapp 100 Tagen ist sie die Geschäftsführerin des TAC.</em>&#13;
„In unserem Institut haben sich 13 Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg zusammengeschlossen. Die fachliche Bandbreite reicht vom Maschinenbau über das Design bis zur Analytischen Chemie und der Kraftstoffforschung“, erklärt die TAC-Geschäftsführerin. Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachgebiete lassen sich Fragestellungen aus der Praxis aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Und es ist möglich, gute Lösungsansätze von einer Branche auf eine andere zu übertragen. Denn Innovationen entstehen heute in der Regel dort, wo verschiedene Disziplinen von Anfang an zusammenarbeiten. &#13;
Die Zusammenarbeit der Unternehmen mit dem Technologietransferzentrum der Hochschule ermöglicht den Unternehmen häufig auch den Zugang zur staatlichen Forschungsförderung. So können Projekte angegangen werden, die Ideen für die künftige Geschäftsentwicklung liefern. Darauf weist Caroline Rahn besonders hin.&#13;
Die Betriebwirtin sammelte nach ihrem Studium an der Hochschule Coburg etliche Jahre Erfahrung in einem mittelständischen Handwerksbetrieb mit 22 Mitarbeitern. Vier Jahre lang unterstützte sie dann den langjährigen Vorstandsvorsitzenden des TAC Prof. Dr. Jürgen Krahl. Nach dessen Wechsel an die Hochschule Ostwestfalen-Lippe hat sie die Geschäftsführung des TAC übernommen. &#13;
„Mir liegt sehr viel daran, das TAC noch stärker mit den Unternehmen und Organisationen in der Region zu vernetzen“, erläutert sie ihre Ziele. Und auch die Weiterbildungsangebote der TAC-Academy möchte sie ausbauen. „Das TAC ist eine gute Plattform für den Austausch mit den Forschern der Hochschule Coburg“, davon ist Caroline Rahn überzeugt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=376">Technologietransferzentrum Automotive TAC</a> der Hochschule Coburg bietet viel Potenzial, um Unternehmen in der Region bei ihrer Forschung und Entwicklung zu unterstützen. Davon ist die neue Geschäftsführerin Caroline Rahn überzeugt. Seit knapp 100 Tagen ist sie die Geschäftsführerin des TAC.</em>&#13;
„In unserem Institut haben sich 13 Professorinnen und Professoren der Hochschule Coburg zusammengeschlossen. Die fachliche Bandbreite reicht vom Maschinenbau über das Design bis zur Analytischen Chemie und der Kraftstoffforschung“, erklärt die TAC-Geschäftsführerin. Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachgebiete lassen sich Fragestellungen aus der Praxis aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Und es ist möglich, gute Lösungsansätze von einer Branche auf eine andere zu übertragen. Denn Innovationen entstehen heute in der Regel dort, wo verschiedene Disziplinen von Anfang an zusammenarbeiten. &#13;
Die Zusammenarbeit der Unternehmen mit dem Technologietransferzentrum der Hochschule ermöglicht den Unternehmen häufig auch den Zugang zur staatlichen Forschungsförderung. So können Projekte angegangen werden, die Ideen für die künftige Geschäftsentwicklung liefern. Darauf weist Caroline Rahn besonders hin.&#13;
Die Betriebwirtin sammelte nach ihrem Studium an der Hochschule Coburg etliche Jahre Erfahrung in einem mittelständischen Handwerksbetrieb mit 22 Mitarbeitern. Vier Jahre lang unterstützte sie dann den langjährigen Vorstandsvorsitzenden des TAC Prof. Dr. Jürgen Krahl. Nach dessen Wechsel an die Hochschule Ostwestfalen-Lippe hat sie die Geschäftsführung des TAC übernommen. &#13;
„Mir liegt sehr viel daran, das TAC noch stärker mit den Unternehmen und Organisationen in der Region zu vernetzen“, erläutert sie ihre Ziele. Und auch die Weiterbildungsangebote der TAC-Academy möchte sie ausbauen. „Das TAC ist eine gute Plattform für den Austausch mit den Forschern der Hochschule Coburg“, davon ist Caroline Rahn überzeugt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/RahnCaroline_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Achtsamkeit in der Gastronomie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/achtsamkeit-in-der-gastronomie/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Feb 2017 06:56:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/achtsamkeit-in-der-gastronomie/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mitarbeiter*innen in Restaurants und Biergärten haben einen stressigen Job. Und die Fluktuation ist hoch: bis zu fünfzig Prozent der Mitarbeiter*innen wechseln alle drei Jahre den Arbeitgeber. Studierende des 7. Fachsemesters im Bachelorstudiengang „Integrative Gesundheitsförderung“ der Hochschule Coburg entwickelten gemeinsam mit Markus Raupach von der BierAkademie Bamberg und der Genussregion Oberfranken ein Seminar mit dem Titel „Achtsamkeit in der Gastronomie“.</em>&#13;
Zentrales Anliegen des Seminars ist es, die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen in der Gastronomie zu steigern. Die Teilnehmer*innen erfahren in Übungen, wie sie achtsam mit sich selbst, ihren Kolleg*innen und den Gästen umgehen können. Zudem geht es um achtsame Kommunikation und den wertschätzenden Umgang miteinander. Die Seminarteilnehmer erarbeiten für ihren Betrieb auch Leitlinien, wie sie das Gelernte in ihre tägliche Praxis integrieren können.&#13;
Achtsamkeit ist eine gute Prävention gegen Stress und die so genannte „innere Kündigung“, die häufig der tatsächlichen Kündigung vorausgeht. Das studentische Projekt wurde von Prof. Dr. Pamela Heise und Prof. Dr. Eberhard Nöfer geleitet. Begleitet wurde es von Dr. Bernd Sauer, dem Kuratoriumsvorsitzenden der Genussregion Oberfranken.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mitarbeiter*innen in Restaurants und Biergärten haben einen stressigen Job. Und die Fluktuation ist hoch: bis zu fünfzig Prozent der Mitarbeiter*innen wechseln alle drei Jahre den Arbeitgeber. Studierende des 7. Fachsemesters im Bachelorstudiengang „Integrative Gesundheitsförderung“ der Hochschule Coburg entwickelten gemeinsam mit Markus Raupach von der BierAkademie Bamberg und der Genussregion Oberfranken ein Seminar mit dem Titel „Achtsamkeit in der Gastronomie“.</em>&#13;
Zentrales Anliegen des Seminars ist es, die Zufriedenheit der Mitarbeiter*innen in der Gastronomie zu steigern. Die Teilnehmer*innen erfahren in Übungen, wie sie achtsam mit sich selbst, ihren Kolleg*innen und den Gästen umgehen können. Zudem geht es um achtsame Kommunikation und den wertschätzenden Umgang miteinander. Die Seminarteilnehmer erarbeiten für ihren Betrieb auch Leitlinien, wie sie das Gelernte in ihre tägliche Praxis integrieren können.&#13;
Achtsamkeit ist eine gute Prävention gegen Stress und die so genannte „innere Kündigung“, die häufig der tatsächlichen Kündigung vorausgeht. Das studentische Projekt wurde von Prof. Dr. Pamela Heise und Prof. Dr. Eberhard Nöfer geleitet. Begleitet wurde es von Dr. Bernd Sauer, dem Kuratoriumsvorsitzenden der Genussregion Oberfranken.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Heise_Bierakademie_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Unkonventionelles Entspannungsverfahren getestet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/unkonventionelles-entspannungsverfahren-getestet/</link>
                <pubDate>Fri, 10 Feb 2017 10:07:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/unkonventionelles-entspannungsverfahren-getestet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Fördert das Entspannungsverfahren „Lorenga“ das Wohlbefinden der Mitarbeiter und reduziert es den Stress? Dieser Frage ging <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Kohls</a> aus dem <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=95">Studiengang Integrative Gesundheitsförderung</a> im letzten Jahr nach. An der Studie waren jeweils 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Kronach und des Landratsamtes Coburg beteiligt. Das Ergebnis der Studie fällt gemischt aus.</em>&#13;
Das unkonventionelle Entspannungsverfahren „Lorenga“ wurde von der Krankenschwester und Entspannungspädagogin Loretta Steinhäuser entwickelt. Es verbindet Elemente der Entspannung mit Aromaölen und – ähnlich einer Massage – körperlichen Berührungen. Ein Unternehmer aus der Region war so begeistert von dem Programm, dass er über eine anonyme Spende in Höhe von 25.000 Euro seine wissenschaftliche Untersuchung ermöglichte.&#13;
Die an der Studie beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten jeweils sechs Anwendungen zu je 60 Minuten. Bei der Evaluation des Programms wurden verschiedene Verfahren eingesetzt: So kamen etablierte psychologische Tests zu Stress und Wohlbefinden zum Einsatz und es wurden qualitative Interviews mit den Teilnehmern geführt. Darüber hinaus hat <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=512">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a> aus dem <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=110">Studiengang Bioanalytik</a> vor und nach der Lorenga-Intervention das Stresshormon Cortisol im Speichel der Probanden gemessen. &#13;
Das Ergebnis fällt insgesamt gemischt aus: So wurden auf biochemischer Ebene keine Veränderungen des Stresshormons Cortisol festgestellt. Allerdings gaben die 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion in Kronach im Fragebogen an, dass sie bei sich signifikante positive Auswirkungen auf Stress und Belastungen feststellen konnten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes Coburg nahmen bei sich dagegen keine positiven Veränderungen wahr.&#13;
„Möglicherweise hängt dieses Ergebnis mit den unterschiedlichen Belastungsformen und der Schichtarbeit bei der Polizei zusammen“, stellt Prof. Kohls fest. „Insgesamt zogen die Teilnehmer der Studie vor allem in den qualitativen Interviews mehrheitlich ein positives Fazit und freuten sich über ihre Teilnahme an der Studie“, ergänzt er.&#13;
Sein Fazit fällt daher auch tendenziell positiv aus: „Lorenga kann man als ein unkonventionelles Entspannungsverfahren bezeichnen, das auch im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung Akzeptanz findet.“ Allerdings seien sechs Sitzungen – wie in der Pilotstudie – vermutlich zu wenig reine Interventionszeit. Und Prof. Funke ergänzt: „Aus biochemischer Sicht wäre es sinnvoll, die Studie größer anzulegen und mehr Probanden zu testen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Fördert das Entspannungsverfahren „Lorenga“ das Wohlbefinden der Mitarbeiter und reduziert es den Stress? Dieser Frage ging <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=503">Prof. Dr. Kohls</a> aus dem <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=95">Studiengang Integrative Gesundheitsförderung</a> im letzten Jahr nach. An der Studie waren jeweils 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Kronach und des Landratsamtes Coburg beteiligt. Das Ergebnis der Studie fällt gemischt aus.</em>&#13;
Das unkonventionelle Entspannungsverfahren „Lorenga“ wurde von der Krankenschwester und Entspannungspädagogin Loretta Steinhäuser entwickelt. Es verbindet Elemente der Entspannung mit Aromaölen und – ähnlich einer Massage – körperlichen Berührungen. Ein Unternehmer aus der Region war so begeistert von dem Programm, dass er über eine anonyme Spende in Höhe von 25.000 Euro seine wissenschaftliche Untersuchung ermöglichte.&#13;
Die an der Studie beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten jeweils sechs Anwendungen zu je 60 Minuten. Bei der Evaluation des Programms wurden verschiedene Verfahren eingesetzt: So kamen etablierte psychologische Tests zu Stress und Wohlbefinden zum Einsatz und es wurden qualitative Interviews mit den Teilnehmern geführt. Darüber hinaus hat <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=512">Prof. Dr. Susanne Aileen Funke</a> aus dem <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=110">Studiengang Bioanalytik</a> vor und nach der Lorenga-Intervention das Stresshormon Cortisol im Speichel der Probanden gemessen. &#13;
Das Ergebnis fällt insgesamt gemischt aus: So wurden auf biochemischer Ebene keine Veränderungen des Stresshormons Cortisol festgestellt. Allerdings gaben die 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion in Kronach im Fragebogen an, dass sie bei sich signifikante positive Auswirkungen auf Stress und Belastungen feststellen konnten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes Coburg nahmen bei sich dagegen keine positiven Veränderungen wahr.&#13;
„Möglicherweise hängt dieses Ergebnis mit den unterschiedlichen Belastungsformen und der Schichtarbeit bei der Polizei zusammen“, stellt Prof. Kohls fest. „Insgesamt zogen die Teilnehmer der Studie vor allem in den qualitativen Interviews mehrheitlich ein positives Fazit und freuten sich über ihre Teilnahme an der Studie“, ergänzt er.&#13;
Sein Fazit fällt daher auch tendenziell positiv aus: „Lorenga kann man als ein unkonventionelles Entspannungsverfahren bezeichnen, das auch im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung Akzeptanz findet.“ Allerdings seien sechs Sitzungen – wie in der Pilotstudie – vermutlich zu wenig reine Interventionszeit. Und Prof. Funke ergänzt: „Aus biochemischer Sicht wäre es sinnvoll, die Studie größer anzulegen und mehr Probanden zu testen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Herrmann_Funke_Kohls_Steinhaeuser_Schneider_800b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Millionenförderung für Forschung in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/millionenfoerderung-fuer-forschung-in-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 10 Feb 2017 08:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/millionenfoerderung-fuer-forschung-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=376">Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC)</a> Fördermittel in Höhe von 4,6 Millionen Euro bewilligt. Für die interdisziplinäre Forschung in Coburg ist das Stärkung und Anerkennung zugleich.</em>&#13;
Weit über die Dächer der Hochschule und der Stadt blickt man vom dritten Stock des neuen Forschungsgebäudes der Hochschule Coburg. Ein Ausblick, den Dr. Olaf Schröder bald täglich genießen wird. Im Zentrum für Mobilität und Energie (ZME) beziehen er und mehr als 10 Mitarbeiter*Innen des Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) Mitte des Jahres ihre Labore. Dazu kommen weitere Wissenschaftler aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien. &#13;
Forschergruppen, die bisher an unterschiedlichen Orten auf dem Campus gearbeitet haben, sind dann unter einem Dach vereint. „Das wird die Zusammenarbeit deutlich vereinfachen“, sagt Schröder, der das Ressort Analytische Chemie und Kraftstoffforschung des TAC leitet. Vereinfachen und weiterbringen. Denn mit dem Umzug ins ZME stehen den Forschern auch drei neue Prüfstände zur Verfügung: ein Pkw-Rollenprüfstand, Motorenprüfstände für Lkw-Motoren und ein Ein-Zylinder-Forschungsmotor. Die Mittel für diese Großgeräte hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt. Die Hälfte kommt vom Land Bayern, die andere Hälfte von der DFG. „Dank der Zusage können wir das neue Gebäude mit erstklassigen Forschungsgeräten ausstatten und insbesondere die Forschung an regenerativen Kraftstoffen stärken“, freut sich Schröder. „Den am Antrag beteiligten Forschern bescheinigt die DFG dadurch übrigens hervorragende Forschungsaktivitäten.“ Denn die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ausschließlich Projekte, die einen entsprechenden Schwerpunkt in der Forschung nachweisen können. „Für Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist diese Anerkennung gar nicht so einfach“, sagt Schröder.&#13;
„Für uns ist es ein großer Erfolg, dass der umfangreiche Großgeräteantrag erfolgreich evaluiert wurde“, betont auch Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Vizepräsidentin für Forschung an der Hochschule Coburg. „Die neuen Geräte werden die Forschungsarbeiten signifikant stärken und eine hochkarätige interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglichen.“&#13;
Einer, der auf den neuen Prüfständen arbeiten wird, ist Doktorand Martin Kortschack. Er testet die Abgaswerte von Bio- und Sonderkraftstoffen im Realbetrieb. In die Tests einbezogen werden Benzin- und Dieselfahrzeuge der Euro 6-Norm. Auf Basis der Daten, die Kortschack ermittelt, sollen auch moderne Kraftstoffe entwickelt werden, die weniger Abgase emittieren. Aktuell sind diese Tests nur auf der Straße möglich. Auf dem Rollenprüfstand kann Kortschack dann die Ergebnisse mit denen aus den realen Fahrten vergleichen. „Dort werden wir auch unser portables Emissionsmessgerät testen“, erklärt der Doktorand.&#13;
Am Förderantrag beteiligt war auch die TAC-Arbeitsgruppe „Innovation im Antriebsstrang“ unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Gast, Prof. Dr. Kolja Kühnlenz und Prof. Dr. Ralf Reißing. Sie werden sich mit ihren Forschungsaktivitäten den Themen Energiemanagement im Antriebsstrang, autonomen und teilautonomen Fahrzeugen sowie der Absicherung funktional sicherer Systeme im Antriebsstrang widmen.&#13;
Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz gratulierte dem TAC zum Erfolg: „Die neuen Prüfstände sind für den Ausbau der Lehr- und Forschungskompetenzen der Hochschule Coburg von großer Bedeutung. Sie steigern die Attraktivität der Hochschule für Studenten und Wissenschaftler. Darüber hinaus kann die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, wie sie gerade vom TAC in umfassender Weise betrieben wird, noch forciert werden. Ich sehe den Erfolg des Zuwendungsantrags bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft auch als Anerkennung der bisherigen Aktivitäten und Leistungen des TAC.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=376">Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC)</a> Fördermittel in Höhe von 4,6 Millionen Euro bewilligt. Für die interdisziplinäre Forschung in Coburg ist das Stärkung und Anerkennung zugleich.</em>&#13;
Weit über die Dächer der Hochschule und der Stadt blickt man vom dritten Stock des neuen Forschungsgebäudes der Hochschule Coburg. Ein Ausblick, den Dr. Olaf Schröder bald täglich genießen wird. Im Zentrum für Mobilität und Energie (ZME) beziehen er und mehr als 10 Mitarbeiter*Innen des Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) Mitte des Jahres ihre Labore. Dazu kommen weitere Wissenschaftler aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien. &#13;
Forschergruppen, die bisher an unterschiedlichen Orten auf dem Campus gearbeitet haben, sind dann unter einem Dach vereint. „Das wird die Zusammenarbeit deutlich vereinfachen“, sagt Schröder, der das Ressort Analytische Chemie und Kraftstoffforschung des TAC leitet. Vereinfachen und weiterbringen. Denn mit dem Umzug ins ZME stehen den Forschern auch drei neue Prüfstände zur Verfügung: ein Pkw-Rollenprüfstand, Motorenprüfstände für Lkw-Motoren und ein Ein-Zylinder-Forschungsmotor. Die Mittel für diese Großgeräte hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt. Die Hälfte kommt vom Land Bayern, die andere Hälfte von der DFG. „Dank der Zusage können wir das neue Gebäude mit erstklassigen Forschungsgeräten ausstatten und insbesondere die Forschung an regenerativen Kraftstoffen stärken“, freut sich Schröder. „Den am Antrag beteiligten Forschern bescheinigt die DFG dadurch übrigens hervorragende Forschungsaktivitäten.“ Denn die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ausschließlich Projekte, die einen entsprechenden Schwerpunkt in der Forschung nachweisen können. „Für Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist diese Anerkennung gar nicht so einfach“, sagt Schröder.&#13;
„Für uns ist es ein großer Erfolg, dass der umfangreiche Großgeräteantrag erfolgreich evaluiert wurde“, betont auch Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Vizepräsidentin für Forschung an der Hochschule Coburg. „Die neuen Geräte werden die Forschungsarbeiten signifikant stärken und eine hochkarätige interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglichen.“&#13;
Einer, der auf den neuen Prüfständen arbeiten wird, ist Doktorand Martin Kortschack. Er testet die Abgaswerte von Bio- und Sonderkraftstoffen im Realbetrieb. In die Tests einbezogen werden Benzin- und Dieselfahrzeuge der Euro 6-Norm. Auf Basis der Daten, die Kortschack ermittelt, sollen auch moderne Kraftstoffe entwickelt werden, die weniger Abgase emittieren. Aktuell sind diese Tests nur auf der Straße möglich. Auf dem Rollenprüfstand kann Kortschack dann die Ergebnisse mit denen aus den realen Fahrten vergleichen. „Dort werden wir auch unser portables Emissionsmessgerät testen“, erklärt der Doktorand.&#13;
Am Förderantrag beteiligt war auch die TAC-Arbeitsgruppe „Innovation im Antriebsstrang“ unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Gast, Prof. Dr. Kolja Kühnlenz und Prof. Dr. Ralf Reißing. Sie werden sich mit ihren Forschungsaktivitäten den Themen Energiemanagement im Antriebsstrang, autonomen und teilautonomen Fahrzeugen sowie der Absicherung funktional sicherer Systeme im Antriebsstrang widmen.&#13;
Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz gratulierte dem TAC zum Erfolg: „Die neuen Prüfstände sind für den Ausbau der Lehr- und Forschungskompetenzen der Hochschule Coburg von großer Bedeutung. Sie steigern die Attraktivität der Hochschule für Studenten und Wissenschaftler. Darüber hinaus kann die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, wie sie gerade vom TAC in umfassender Weise betrieben wird, noch forciert werden. Ich sehe den Erfolg des Zuwendungsantrags bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft auch als Anerkennung der bisherigen Aktivitäten und Leistungen des TAC.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Olaf_Schroeder_Zentrum_fuer_Mobilitaet_und_Energie_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="147066"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[“Kultur verstehen”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kultur-verstehen/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Feb 2017 12:09:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kultur-verstehen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Julius Heinicke ist der Neue an Bord des Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg. Ab März wird der Kulturwissenschaftler den Studierenden zeigen, wie Theater und kulturelle Bildung ihnen im Berufsalltag aber auch im Leben nützlich sein können. </em>&#13;
<strong>Professor Heinicke, müssen Aktivitäten, die der Allgemeinbildung dienen, heutzutage wirklich auf den Stundenplan?</strong>&#13;
Durch die Digitalisierung der Lebenswelt kann man sich medial vernetzen, ohne vor die eigene Haustür treten zu müssen. Theater, Vereine, der Stammtisch - all das spielt nicht mehr die Rolle, die es vor 20 bis 40 Jahren gespielt hat. Trotzdem sind diese sozialen Einrichtungen wichtig. Für die eigene Verortung und die eigene Reflexion. Dafür wollen wir die Studierenden wieder sensibilisieren.&#13;
<strong>Was bringt das dem Bauingenieur-Student im Berufsalltag?</strong>&#13;
Die Studierenden lernen, Strategien zu entwickeln, wie sie sich selbst und ihre Entscheidungen reflektieren können. Auf der anderen Seite bekommen sie für den Berufsalltag Wissen an die Hand. Wie geht man mit kulturellen Konflikten um? Sei es interkultureller Art oder sei es, dass sie Kollegen und Kolleginnen haben, die flexibler arbeiten müssen. Sie lernen Techniken anzuwenden, solche Spannungen auch erstmal zu ertragen und dann gemeinsame Lösungen zu finden. &#13;
<strong>Wie wollen Sie diese Fähigkeiten vermitteln?</strong>&#13;
Zum einen natürlich über theoretische Inhalte, um zu verstehen, was Kulturwissenschaft ist und was Diversität ist. Zum anderen werden wir Wahrnehmungstechniken üben: wie nehme ich meine Umwelt wahr, was beobachte ich? Da werden wir in die Stadt gehen, verschiedene kulturelle Räume beobachten. Dann gibt es natürlich gerade aus dem Bereich kulturelle Bildung viele Techniken, wie man einander begegnet, wie man Gespräche führt, wie man Konflikte angeht. Dazu kommen Techniken, wie man sich selber darstellen oder seine Rhetorik verbessern kann. In vielen Einstellungsverfahren gibt es heute ja Assessment-Center. Das werden wir üben und praktisch durchspielen. &#13;
<strong>Was haben die Studierenden persönlich davon?</strong>&#13;
In den letzten Jahren haben sich die Lebensumstände stark verändert. Es gibt Patchwork-familien, die Arbeitszeiten sind flexibler geworden. Man entscheidet sich nicht mehr für den einen Arbeitgeber, wo man sein ganzes Leben bleibt. Die Absolventinnen und Absolventen müssen und sollen sich international orientieren. All diese führt natürlich auch zu starken Verunsicherungen. Deshalb ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass man neben der fachlichen Expertise kulturelle Kompetenz entwickelt. Auf der einen Seite, um ein Bewusstsein zu haben, was für einen kulturellen Hintergrund man selber mitbringt. Auf der anderen Seite, um die Kulturen unserer Mitmenschen besser zu verstehen und auch die Unterschiede zu kennen. &#13;
<strong>Wie sind Sie eigentlich zur Kultur gekommen?</strong>&#13;
Mein Vater ist Pastor und wir lebten in einer sozialen Brennpunktgegend in Wuppertal. Meine Eltern haben damals schon immer versucht, verschiedene gesellschaftliche Gruppen miteinander ins Gespräch zu bringen. Ein Pastorenhaus ist da natürlich ein Anlaufpunkt. Wir hatten z.B. Freitagnachmittag eine Spielgruppe für Kinder aus dem ganzen Umfeld. Oder wir haben eine internationale Kochwoche gemacht. Es hat mich also schon immer interessiert, wie man unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammenbringt. Deshalb habe ich Kultur- und Theaterwissenschaften studiert.&#13;
Julius Heinicke lehrt im Projekt &quot;Der Coburger Weg&quot;. Mehr Informationen zu seiner Person gibt es unter: <a href="http://www.hs-coburg.de/heinicke">www.hs-coburg.de/heinicke</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Julius Heinicke ist der Neue an Bord des Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg. Ab März wird der Kulturwissenschaftler den Studierenden zeigen, wie Theater und kulturelle Bildung ihnen im Berufsalltag aber auch im Leben nützlich sein können. </em>&#13;
<strong>Professor Heinicke, müssen Aktivitäten, die der Allgemeinbildung dienen, heutzutage wirklich auf den Stundenplan?</strong>&#13;
Durch die Digitalisierung der Lebenswelt kann man sich medial vernetzen, ohne vor die eigene Haustür treten zu müssen. Theater, Vereine, der Stammtisch - all das spielt nicht mehr die Rolle, die es vor 20 bis 40 Jahren gespielt hat. Trotzdem sind diese sozialen Einrichtungen wichtig. Für die eigene Verortung und die eigene Reflexion. Dafür wollen wir die Studierenden wieder sensibilisieren.&#13;
<strong>Was bringt das dem Bauingenieur-Student im Berufsalltag?</strong>&#13;
Die Studierenden lernen, Strategien zu entwickeln, wie sie sich selbst und ihre Entscheidungen reflektieren können. Auf der anderen Seite bekommen sie für den Berufsalltag Wissen an die Hand. Wie geht man mit kulturellen Konflikten um? Sei es interkultureller Art oder sei es, dass sie Kollegen und Kolleginnen haben, die flexibler arbeiten müssen. Sie lernen Techniken anzuwenden, solche Spannungen auch erstmal zu ertragen und dann gemeinsame Lösungen zu finden. &#13;
<strong>Wie wollen Sie diese Fähigkeiten vermitteln?</strong>&#13;
Zum einen natürlich über theoretische Inhalte, um zu verstehen, was Kulturwissenschaft ist und was Diversität ist. Zum anderen werden wir Wahrnehmungstechniken üben: wie nehme ich meine Umwelt wahr, was beobachte ich? Da werden wir in die Stadt gehen, verschiedene kulturelle Räume beobachten. Dann gibt es natürlich gerade aus dem Bereich kulturelle Bildung viele Techniken, wie man einander begegnet, wie man Gespräche führt, wie man Konflikte angeht. Dazu kommen Techniken, wie man sich selber darstellen oder seine Rhetorik verbessern kann. In vielen Einstellungsverfahren gibt es heute ja Assessment-Center. Das werden wir üben und praktisch durchspielen. &#13;
<strong>Was haben die Studierenden persönlich davon?</strong>&#13;
In den letzten Jahren haben sich die Lebensumstände stark verändert. Es gibt Patchwork-familien, die Arbeitszeiten sind flexibler geworden. Man entscheidet sich nicht mehr für den einen Arbeitgeber, wo man sein ganzes Leben bleibt. Die Absolventinnen und Absolventen müssen und sollen sich international orientieren. All diese führt natürlich auch zu starken Verunsicherungen. Deshalb ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass man neben der fachlichen Expertise kulturelle Kompetenz entwickelt. Auf der einen Seite, um ein Bewusstsein zu haben, was für einen kulturellen Hintergrund man selber mitbringt. Auf der anderen Seite, um die Kulturen unserer Mitmenschen besser zu verstehen und auch die Unterschiede zu kennen. &#13;
<strong>Wie sind Sie eigentlich zur Kultur gekommen?</strong>&#13;
Mein Vater ist Pastor und wir lebten in einer sozialen Brennpunktgegend in Wuppertal. Meine Eltern haben damals schon immer versucht, verschiedene gesellschaftliche Gruppen miteinander ins Gespräch zu bringen. Ein Pastorenhaus ist da natürlich ein Anlaufpunkt. Wir hatten z.B. Freitagnachmittag eine Spielgruppe für Kinder aus dem ganzen Umfeld. Oder wir haben eine internationale Kochwoche gemacht. Es hat mich also schon immer interessiert, wie man unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammenbringt. Deshalb habe ich Kultur- und Theaterwissenschaften studiert.&#13;
Julius Heinicke lehrt im Projekt &quot;Der Coburger Weg&quot;. Mehr Informationen zu seiner Person gibt es unter: <a href="http://www.hs-coburg.de/heinicke">www.hs-coburg.de/heinicke</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/JuliusHeinicke-1024x683.jpg"
                        fileSize="73406"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Jutta Michel bleibt Vizepräsidentin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jutta-michel-bleibt-vizepraesidentin/</link>
                <pubDate>Fri, 03 Feb 2017 10:26:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jutta-michel-bleibt-vizepraesidentin/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Jutta Michel wurde vom Hochschulrat für weitere fünf Semester im Amt bestätigt. Ihre neue Amtszeit beginnt im März 2017 und endet im September 2019.</em>&#13;
Jutta Michel ist seit 2014 Vizepräsidentin für Studierendenservice und Personalstrategie an der Hochschule Coburg. In den vergangenen zwei Semestern war sie außerdem als ständige Vertreterin im Amt des Präsidenten verantwortlich für die Geschicke der Hochschule. &#13;
Eine große Herausforderung für die kommenden Jahre sieht Michel in der zunehmenden Digitalisierung. „Sowohl im Studierendenservice als auch bei der Personalstrategie wird das unsere Aufgaben verändern. Wir müssen unsere Prozesse und auch die technische Infrastruktur anpassen“, resümiert die 52-Jährige. &#13;
In den kommenden Jahren will sie einen Schwerpunkt auf die Personalthemen an der Hochschule legen. „Wir haben unsere Beschäftigten zu Themen wie Zufriedenheit, Arbeitsbelastung und Stressfaktoren befragt. Die Rückmeldungen waren weitgehend positiv. Aber natürlich gibt es Bereiche, die wir jetzt verbessern wollen.“ Ansetzen will Michel hier vor allem bei der internen Kommunikation und den Prozessen. &#13;
Zu den Aufgaben der Vizepräsidentin gehört auch die Zusammenarbeit mit Schulen in der Region. Unter ihrer Federführung sind diverse Kooperationsvereinbarungen entstanden. Sie hat den Aufbau des Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken vorangetrieben und die Zusammenarbeit mit der Oberfränkischen Begabtenförderung intensiviert. „Diese Angebote werden wir auch in Zukunft pflegen und fortführen, um unsere Hochschule schon frühzeitig für Schülerinnen und Schüler attraktiv zu machen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Jutta Michel wurde vom Hochschulrat für weitere fünf Semester im Amt bestätigt. Ihre neue Amtszeit beginnt im März 2017 und endet im September 2019.</em>&#13;
Jutta Michel ist seit 2014 Vizepräsidentin für Studierendenservice und Personalstrategie an der Hochschule Coburg. In den vergangenen zwei Semestern war sie außerdem als ständige Vertreterin im Amt des Präsidenten verantwortlich für die Geschicke der Hochschule. &#13;
Eine große Herausforderung für die kommenden Jahre sieht Michel in der zunehmenden Digitalisierung. „Sowohl im Studierendenservice als auch bei der Personalstrategie wird das unsere Aufgaben verändern. Wir müssen unsere Prozesse und auch die technische Infrastruktur anpassen“, resümiert die 52-Jährige. &#13;
In den kommenden Jahren will sie einen Schwerpunkt auf die Personalthemen an der Hochschule legen. „Wir haben unsere Beschäftigten zu Themen wie Zufriedenheit, Arbeitsbelastung und Stressfaktoren befragt. Die Rückmeldungen waren weitgehend positiv. Aber natürlich gibt es Bereiche, die wir jetzt verbessern wollen.“ Ansetzen will Michel hier vor allem bei der internen Kommunikation und den Prozessen. &#13;
Zu den Aufgaben der Vizepräsidentin gehört auch die Zusammenarbeit mit Schulen in der Region. Unter ihrer Federführung sind diverse Kooperationsvereinbarungen entstanden. Sie hat den Aufbau des Schülerforschungszentrums der TechnologieAllianzOberfranken vorangetrieben und die Zusammenarbeit mit der Oberfränkischen Begabtenförderung intensiviert. „Diese Angebote werden wir auch in Zukunft pflegen und fortführen, um unsere Hochschule schon frühzeitig für Schülerinnen und Schüler attraktiv zu machen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/JuttaMichel-e1748595259166-1024x727.jpg"
                        fileSize="116250"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="727"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Was ist der Sinn unseres Handelns?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/was-ist-der-sinn-unseres-handelns/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Feb 2017 13:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/was-ist-der-sinn-unseres-handelns/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Weltwirtschaft schlittert von einer Krise in die nächste. Die Vermögen und das Einkommen sind immer stärker ungleich verteilt und die negativen Folgen unseres Wirtschaftens auf das Klima treten deutlich hervor. Das wirft die Frage auf: Stimmt die Basis unseres wirtschaftlichen Handelns noch? Damit setzte sich Prof. Dr. Milena Valeva beim Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ der Hochschule Coburg auseinander.</em>&#13;
Milena Valeva studierte Wirtschaftswissenschaften. Sie lernte die ökonomischen Modelle kennen, machte sich mit dem rational handelndem Homo oeconomicus und seiner Nutzenmaximierung vertraut. Am Ende ihres Studiums kam sie dann aber zu den für sie fundamentalen Fragen: Welche Sinn hat unser wirtschaftliches Handeln überhaupt? Warum setzen wir uns nur damit auseinander, ob unser Handeln rational ist? Und nicht mit der Frage, ob es gut oder böse, gerecht oder ungerecht ist? &#13;
Seitdem gilt ihr Interesse der wirtschaftlichen Ethik, der sozialen Verantwortung von Organisationen, der Unternehmenskultur, der Sharing Economy und den Nonprofit-Organisationen. In ihrem Heimatland Bulgarien gründete sie mit Freunden ODYSSEY, eine Nonprofit-Organisation, die soziale Einrichtungen vor Ort unterstützt und berät und die das soziale Engagement der Menschen fördern will. &#13;
Seit Anfang 2017 hat <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=894">Milena Valeva</a> die Professur für Unternehmenskultur und Ethik im <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=748">Master-Studiengang ZukunftsDesign</a> der Hochschule Coburg inne. Ihr Ziel ist es, Menschen dazu zu bringen, ihr Handeln zu reflektieren und normative Werte anzulegen. Dass im beruflichen Alltag dadurch ethische Konflikte entstehen, sei unumgänglich, stellt Professorin Valeva fest. Sie ist aber davon überzeugt, dass sich diese Konflikte durch Kreativität lösen lassen. Das Ergebnis sind dann soziale oder ökonomische Innovationen, die das Leben der Menschen besser machen. Davon versuchte sie auch die Coburger Doktorandinnen und Doktoranden zu überzeugen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Weltwirtschaft schlittert von einer Krise in die nächste. Die Vermögen und das Einkommen sind immer stärker ungleich verteilt und die negativen Folgen unseres Wirtschaftens auf das Klima treten deutlich hervor. Das wirft die Frage auf: Stimmt die Basis unseres wirtschaftlichen Handelns noch? Damit setzte sich Prof. Dr. Milena Valeva beim Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ der Hochschule Coburg auseinander.</em>&#13;
Milena Valeva studierte Wirtschaftswissenschaften. Sie lernte die ökonomischen Modelle kennen, machte sich mit dem rational handelndem Homo oeconomicus und seiner Nutzenmaximierung vertraut. Am Ende ihres Studiums kam sie dann aber zu den für sie fundamentalen Fragen: Welche Sinn hat unser wirtschaftliches Handeln überhaupt? Warum setzen wir uns nur damit auseinander, ob unser Handeln rational ist? Und nicht mit der Frage, ob es gut oder böse, gerecht oder ungerecht ist? &#13;
Seitdem gilt ihr Interesse der wirtschaftlichen Ethik, der sozialen Verantwortung von Organisationen, der Unternehmenskultur, der Sharing Economy und den Nonprofit-Organisationen. In ihrem Heimatland Bulgarien gründete sie mit Freunden ODYSSEY, eine Nonprofit-Organisation, die soziale Einrichtungen vor Ort unterstützt und berät und die das soziale Engagement der Menschen fördern will. &#13;
Seit Anfang 2017 hat <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=894">Milena Valeva</a> die Professur für Unternehmenskultur und Ethik im <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=748">Master-Studiengang ZukunftsDesign</a> der Hochschule Coburg inne. Ihr Ziel ist es, Menschen dazu zu bringen, ihr Handeln zu reflektieren und normative Werte anzulegen. Dass im beruflichen Alltag dadurch ethische Konflikte entstehen, sei unumgänglich, stellt Professorin Valeva fest. Sie ist aber davon überzeugt, dass sich diese Konflikte durch Kreativität lösen lassen. Das Ergebnis sind dann soziale oder ökonomische Innovationen, die das Leben der Menschen besser machen. Davon versuchte sie auch die Coburger Doktorandinnen und Doktoranden zu überzeugen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Valeva_Doktoranden_Seminar_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Heizen im Winter, kühlen im Sommer]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/heizen-im-winter-kuehlen-im-sommer/</link>
                <pubDate>Tue, 31 Jan 2017 08:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/heizen-im-winter-kuehlen-im-sommer/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Maschinen produzieren Wärme. Wärme, die Industrieunternehmen im Winter zum Heizen verwenden können. Doch wohin damit im Sommer? An der Hochschule Coburg steht seit kurzem eine Anlage, mit deren Hilfe Abwärme auch zum Kühlen genutzt werden kann. </em>&#13;
Die Industrie verbraucht fast die Hälfte (46 Prozent) des elektrischen Stroms in Deutschland. Im Forschungsprojekt Green Factory Bavaria arbeiten deshalb zehn bayerische Hochschulen und Universitäten an Lösungen, um solche Ressourcen effizienter zu nutzen. Auch die Hochschule Coburg beteiligt sich mit dem Projekt „<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=691#4046">Systemoptimierung der Druckluft-Energieversorgung (E|SysDEN)</a>“ daran. Die Firmen KAESER KOMPRESSOREN und SorTech haben dafür eine Anlage an der Hochschule installiert, die Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter im kommenden Jahr weiterentwickeln und testen werden. Sie besteht aus einem Forschungskompressor, der die entsprechende Wärme produziert und einer Adsorptionskältemaschine, die die Wärme in kaltes Wasser umwandelt. Dieses Wasser wird in Kühlmatten geleitet, die sich in den Wänden und der Decke des Raumes befinden.&#13;
Eingesetzt werden könnten solche Anlagen überall, wo Maschinen eine bestimmte Kühlung &nbsp;benötigen. Zum Beispiel in Rechnerräumen oder bei Fräsprozessen. Zum System gehören weitere Komponenten, wie ein 500-Liter-Wassertank, ein Rückkühler, ein Abluftkanal und natürlich die entsprechende Steuerung. Die elektrische Unterverteilung haben Auszubildende von KAESER übernommen. An mehreren Tagen haben sie Leitungen verlegt und die Geräte angeschlossen.&#13;
Das Forschungsprojekt E|SysDEN wurde jetzt bis 2018 verlängert. 8 Millionen Euro stellen der Freistaat Bayern und Partner aus der Industrie insgesamt für die Green Factory Bavaria-Projekte bereit. Prof. Dr. Michael Steber und Prof. Dr. Philipp Epple von der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik leiten das Teilprojekt in Coburg. Unterstützt werden sie dabei von ihrem wissenschaftlichen Mitarbeiter Michael Florschütz und dem Studenten Michael Steppert. &#13;
<strong>Am Rande notiert</strong>&#13;
Der Kontakt zur Lehrwerkstatt von KAESER ist über Labormeister Rainer Ehrlicher entstanden. Ehrlicher war selber einmal Ausbilder bei dem Coburger Unternehmen. Er hat auch die Arbeit der Auszubildenden in der Hochschule betreut.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Maschinen produzieren Wärme. Wärme, die Industrieunternehmen im Winter zum Heizen verwenden können. Doch wohin damit im Sommer? An der Hochschule Coburg steht seit kurzem eine Anlage, mit deren Hilfe Abwärme auch zum Kühlen genutzt werden kann. </em>&#13;
Die Industrie verbraucht fast die Hälfte (46 Prozent) des elektrischen Stroms in Deutschland. Im Forschungsprojekt Green Factory Bavaria arbeiten deshalb zehn bayerische Hochschulen und Universitäten an Lösungen, um solche Ressourcen effizienter zu nutzen. Auch die Hochschule Coburg beteiligt sich mit dem Projekt „<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=691#4046">Systemoptimierung der Druckluft-Energieversorgung (E|SysDEN)</a>“ daran. Die Firmen KAESER KOMPRESSOREN und SorTech haben dafür eine Anlage an der Hochschule installiert, die Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter im kommenden Jahr weiterentwickeln und testen werden. Sie besteht aus einem Forschungskompressor, der die entsprechende Wärme produziert und einer Adsorptionskältemaschine, die die Wärme in kaltes Wasser umwandelt. Dieses Wasser wird in Kühlmatten geleitet, die sich in den Wänden und der Decke des Raumes befinden.&#13;
Eingesetzt werden könnten solche Anlagen überall, wo Maschinen eine bestimmte Kühlung &nbsp;benötigen. Zum Beispiel in Rechnerräumen oder bei Fräsprozessen. Zum System gehören weitere Komponenten, wie ein 500-Liter-Wassertank, ein Rückkühler, ein Abluftkanal und natürlich die entsprechende Steuerung. Die elektrische Unterverteilung haben Auszubildende von KAESER übernommen. An mehreren Tagen haben sie Leitungen verlegt und die Geräte angeschlossen.&#13;
Das Forschungsprojekt E|SysDEN wurde jetzt bis 2018 verlängert. 8 Millionen Euro stellen der Freistaat Bayern und Partner aus der Industrie insgesamt für die Green Factory Bavaria-Projekte bereit. Prof. Dr. Michael Steber und Prof. Dr. Philipp Epple von der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik leiten das Teilprojekt in Coburg. Unterstützt werden sie dabei von ihrem wissenschaftlichen Mitarbeiter Michael Florschütz und dem Studenten Michael Steppert. &#13;
<strong>Am Rande notiert</strong>&#13;
Der Kontakt zur Lehrwerkstatt von KAESER ist über Labormeister Rainer Ehrlicher entstanden. Ehrlicher war selber einmal Ausbilder bei dem Coburger Unternehmen. Er hat auch die Arbeit der Auszubildenden in der Hochschule betreut.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GreenFactory_Ehrlicher-Steber-Florschuetz_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="150031"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GreenFactory_Anlage_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="177566"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GreenFactory_Steppert-Epple_web-1024x656.jpg"
                        fileSize="144517"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="656"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Doppelspitze fürs ISAT]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-doppelspitze-fuers-isat/</link>
                <pubDate>Fri, 27 Jan 2017 09:39:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-doppelspitze-fuers-isat/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Am Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg (ISAT) werden Sensoren entwickelt, die Informationen durch die Übertragung von Schall, Licht oder Flüssigkeiten aufnehmen. Seit kurzem leiten Prof. Dr. Maria Kufner und Prof. Dr. Klaus Stefan Drese das interdisziplinäre Forscherteam am ISAT und werden dessen Kompetenzen in Zukunft noch breiter aufstellen. </em> &#13;
Was für den Menschen die fünf Sinne, sind für Maschinen die Sensoren. Sie erfassen Informationen aus ihrer Umgebung und ermöglichen so der Technik auf Veränderungen zu reagieren. Wie ein Mensch, der nicht riechen, sehen oder fühlen kann, wären auch technische Geräte ohne Sensoren eingeschränkt. Eine Autoscheibe wüsste bei Regen nicht, dass sie nass ist, ein Smartphone bei Berührung nicht, dass es reagieren soll. &#13;
Seit mehr als zehn Jahren forscht das Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg ISAT an Sensoren und an der Frage, wie sie sich für ganz unterschiedliche Anwendungen einsetzen lassen. Angefangen haben die Forscher auf dem Gebiet der Mikroakustik. Das heißt, sie haben Schallwellen genutzt, um Informationen zu sammeln bzw. Bewegungen in Gang zu bringen - so kam es zur Sensorik und Aktorik. Noch vielseitiger wird diese Forschung durch den Einsatz von Licht (Mikrooptik) und Flüssigkeit (Mikrofluidik). „Mikrooptik und Mikrofluidik ermöglichen uns Ansätze, die mit Mikroakustik alleine nicht machbar wären oder sich erst durch das Wechselspiel aller drei Disziplinen erschließen“, betont Prof. Dr. Maria Kufner, die die die Expertise auf dem Gebiet der Mikrooptik mitbringt. Prof. Dr. Klaus Stefan Drese ist Experte für Mikrofluidik. „Das macht die Sache rund, weil wir jetzt alle grundsätzlichen physikalischen Messtechniken anwenden“, erklärt Drese. &#13;
18 Projekte bearbeitet das ISAT aktuell für Partner aus der Industrie und in der öffentlichen Forschung. Zwei Drittel des Umsatzes macht mittlerweile die Kooperation mit Unternehmen aus, die von der Automobilzulieferindustrie bis zur Medizintechnik reichen. Die besondere Herausforderung bei diesen Projekten: „Die Wünsche der Unternehmen sind sehr heterogen. Das heißt, wir müssen flexibel sein, was die Lösungen angeht“, erklärt Maria Kufner. Eine Flexibilität, die das ISAT durch seine fachliche Vielfalt gut bewältigen kann.&nbsp; Im ISAT forschen und entwickeln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der technischen Physik, der Elektrotechnik und der Informatik, aus dem Maschinenbau, der Biologie, Bioanalytik oder sogar dem Produktdesign. &#13;
Für die kommenden Jahre will die Institutsleitung die bestehenden Bereiche ausbauen und neue Gebiete erschließen. „In der Diagnostik und Medizintechnik gibt es zum Beispiel viele Anwendungsmöglichkeiten für unsere Sensoren. Da kann ich meinen Fokus aus der Fluidik einbringen“, erläutert Prof. Drese. &#13;
Professor Lindner, der das ISAT aufgebaut hat, ist Anfang November aus der Institutsleitung ausgeschieden. Bereits seit 2014 führte Prof. Dr. Maria Kufner das Institut gemeinsam mit ihm. Die gebürtige Oberpfälzerin promovierte in Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und habilitierte in Informatik an der Universität Mannheim. Bei Leoni Fiber Optics leitete sie die Abteilung für Technologie und Produktion von integrierten Lichtwellenleitern, bevor sie vor drei Jahren dem Ruf an die Hochschule Coburg folgte. &#13;
Prof. Dr. Klaus Stefan Drese ist seit Oktober 2016 als Professor für Sensorik und Aktorik an der Hochschule Coburg. Davor war er wissenschaftlicher Direktor am Fraunhofer Institut für Chemische Technologie in Mainz (ICT-IMM). Dort leitete er den Bereich Analysesysteme und Sensorik. Seine Doktorarbeit schrieb Klaus Drese an der Universität Marburg in der theoretischen Physik. &#13;
<strong>Das ISAT in Zahlen</strong> &#13;
Am Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg arbeiten 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Dazu kommen 15 bis 20 Studierende, die dort Praktika absolvieren, ihre Abschlussarbeiten schreiben oder als studentische Hilfskräfte tätig sind. Zwei der 30 Beschäftigten promovieren derzeit in Kooperation mit der Universität Bayreuth. Bis heute sind aus dem ISAT auch zwei Unternehmen als Ausgründungen entstanden – die Best Sens AG und die SensAction AG.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Am Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg (ISAT) werden Sensoren entwickelt, die Informationen durch die Übertragung von Schall, Licht oder Flüssigkeiten aufnehmen. Seit kurzem leiten Prof. Dr. Maria Kufner und Prof. Dr. Klaus Stefan Drese das interdisziplinäre Forscherteam am ISAT und werden dessen Kompetenzen in Zukunft noch breiter aufstellen. </em> &#13;
Was für den Menschen die fünf Sinne, sind für Maschinen die Sensoren. Sie erfassen Informationen aus ihrer Umgebung und ermöglichen so der Technik auf Veränderungen zu reagieren. Wie ein Mensch, der nicht riechen, sehen oder fühlen kann, wären auch technische Geräte ohne Sensoren eingeschränkt. Eine Autoscheibe wüsste bei Regen nicht, dass sie nass ist, ein Smartphone bei Berührung nicht, dass es reagieren soll. &#13;
Seit mehr als zehn Jahren forscht das Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg ISAT an Sensoren und an der Frage, wie sie sich für ganz unterschiedliche Anwendungen einsetzen lassen. Angefangen haben die Forscher auf dem Gebiet der Mikroakustik. Das heißt, sie haben Schallwellen genutzt, um Informationen zu sammeln bzw. Bewegungen in Gang zu bringen - so kam es zur Sensorik und Aktorik. Noch vielseitiger wird diese Forschung durch den Einsatz von Licht (Mikrooptik) und Flüssigkeit (Mikrofluidik). „Mikrooptik und Mikrofluidik ermöglichen uns Ansätze, die mit Mikroakustik alleine nicht machbar wären oder sich erst durch das Wechselspiel aller drei Disziplinen erschließen“, betont Prof. Dr. Maria Kufner, die die die Expertise auf dem Gebiet der Mikrooptik mitbringt. Prof. Dr. Klaus Stefan Drese ist Experte für Mikrofluidik. „Das macht die Sache rund, weil wir jetzt alle grundsätzlichen physikalischen Messtechniken anwenden“, erklärt Drese. &#13;
18 Projekte bearbeitet das ISAT aktuell für Partner aus der Industrie und in der öffentlichen Forschung. Zwei Drittel des Umsatzes macht mittlerweile die Kooperation mit Unternehmen aus, die von der Automobilzulieferindustrie bis zur Medizintechnik reichen. Die besondere Herausforderung bei diesen Projekten: „Die Wünsche der Unternehmen sind sehr heterogen. Das heißt, wir müssen flexibel sein, was die Lösungen angeht“, erklärt Maria Kufner. Eine Flexibilität, die das ISAT durch seine fachliche Vielfalt gut bewältigen kann.&nbsp; Im ISAT forschen und entwickeln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der technischen Physik, der Elektrotechnik und der Informatik, aus dem Maschinenbau, der Biologie, Bioanalytik oder sogar dem Produktdesign. &#13;
Für die kommenden Jahre will die Institutsleitung die bestehenden Bereiche ausbauen und neue Gebiete erschließen. „In der Diagnostik und Medizintechnik gibt es zum Beispiel viele Anwendungsmöglichkeiten für unsere Sensoren. Da kann ich meinen Fokus aus der Fluidik einbringen“, erläutert Prof. Drese. &#13;
Professor Lindner, der das ISAT aufgebaut hat, ist Anfang November aus der Institutsleitung ausgeschieden. Bereits seit 2014 führte Prof. Dr. Maria Kufner das Institut gemeinsam mit ihm. Die gebürtige Oberpfälzerin promovierte in Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und habilitierte in Informatik an der Universität Mannheim. Bei Leoni Fiber Optics leitete sie die Abteilung für Technologie und Produktion von integrierten Lichtwellenleitern, bevor sie vor drei Jahren dem Ruf an die Hochschule Coburg folgte. &#13;
Prof. Dr. Klaus Stefan Drese ist seit Oktober 2016 als Professor für Sensorik und Aktorik an der Hochschule Coburg. Davor war er wissenschaftlicher Direktor am Fraunhofer Institut für Chemische Technologie in Mainz (ICT-IMM). Dort leitete er den Bereich Analysesysteme und Sensorik. Seine Doktorarbeit schrieb Klaus Drese an der Universität Marburg in der theoretischen Physik. &#13;
<strong>Das ISAT in Zahlen</strong> &#13;
Am Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg arbeiten 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Dazu kommen 15 bis 20 Studierende, die dort Praktika absolvieren, ihre Abschlussarbeiten schreiben oder als studentische Hilfskräfte tätig sind. Zwei der 30 Beschäftigten promovieren derzeit in Kooperation mit der Universität Bayreuth. Bis heute sind aus dem ISAT auch zwei Unternehmen als Ausgründungen entstanden – die Best Sens AG und die SensAction AG.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Institutsleitung_ISAT_web-680x1024.jpg"
                        fileSize="107003"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="680" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Sport zum Erfolg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-sport-zum-erfolg/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Jan 2017 14:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-sport-zum-erfolg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>„EigenverantSPORTlich“ heißt das Projekt von Benjamin Hahn. Der Student der Sozialen Arbeit ist nicht nur sportbegeistert, er gibt diese Begeisterung auch an andere weiter. Nachdem er sich im letzten Jahr zwei Semester lang mit „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit“ im Rahmen seines Studiums beschäftigte, startete er jetzt sein eigenes Projekt. Das hat er auch auf der diesjährigen studentischen Abschlussmesse „Projekt &amp; Praxis“ vorgestellt.</em>&#13;
Einer Sache ist sich Benjamin Hahn sicher: „Ohne den Übungsleiterschein würde ich weiter allein für mich Sport machen. Die Idee, Sport und Soziale Arbeit zusammenzubringen, ist mir erst durch das Projekt gekommen.“ Mit Projekt mein Hahn das Projekt „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit“. Die Studierenden lernen darin, wie sie Sport als Methode der Sozialen Arbeit anwenden können, setzen eigene Projekte um und erwerben sogar den Übungsleiterschein/C-Breitensport. Dieser Schein ermöglicht den Studierenden später als Sozialarbeiter auch sportpädagogisch zu arbeiten. &#13;
Einmal inspiriert, verlor Benjamin Hahn, der im fünften Semester Soziale Arbeit studiert, keine Zeit. Neben dem Studium arbeitet er bei einem freien Träger der Jugendhilfe mit straffälligen Jugendlichen. Darüber erfuhr er von einer Ausschreibung der Stadt Hof zur Bewegungsförderung und bewarb sich prompt. Sein Projekt „EigenverantSPORTlich“ konnte überzeugen: die Stadt bewilligte rund 2000,- Euro Fördermittel. Geld mit dem Benjamin Hahn u. a. Sportgeräte beschaffen, Verpflegung während des Sportunterrichts finanzieren und Sportbekleidung kaufen  konnte. &#13;
&quot;EigenverantSPORTlich&quot; ist ein Bewegungsprogramm, das sich an Anwohner des Hofer Bahnhofsviertels richtete. Dort trainierten junge Flüchtlinge gemeinsam mit deutschen Jugendlichen ab 15 Jahren und Erwachsenen. Dafür baute Benjamin Hahn zu jeder Einheit einen wechselnden Stationenlauf auf, um Kraft, Ausdauer und Koordination der Teilnehmer zu stärken. „Eigentlich hat immer jemand am Ende einer Einheit nach Luft gejapst – was für den Erfolg des Projekts spricht“, sagt der junge Mann augenzwinkernd.&#13;
Bei der Bewerbung für die Förderung habe ihm das Wissen aus dem Sportprojekt an der Hochschule Coburg sehr geholfen. „Nützlich war zum Beispiel zu wissen, wie schreibe ich ein Konzept und wie bewerbe ich es anschließend“, erzählt der Student. Seinen Weg vom Projektseminar zum eigenen Konzept stellte er als „best practice“ auf der diesjährigen Abschlusskonferenz „Projekt &amp; Praxis“ vor. Dort präsentierten sich fast 40 studentische Projekte, die sich in den vergangenen zwei Semestern mit Themen wie Weltwirtschaftskrisen, innovativer Ausstellungsgestaltung oder eben Sportsozialarbeit beschäftigten. Neben Informationsständen gab es für die Besucher auch jede Menge Mitmach-Aktionen, Videovorführungen und Vorträge zu erleben. Das Projekt „Sexuelle Belästigung an der Hochschule Coburg“ übergab im Rahmen der Veranstaltung eine Spende an das Coburger Frauenhaus. Um das Catering kümmerte sich die Gruppe „NMUN – National Model United Nations“, die 2016 das Land Südafrika in der Simulation der Vereinten Nationen in Washington vertrat.&#13;
Ein bunter Rahmen also für die Präsentation von Benjamin Hahn, der die Veranstaltung aus eigener Erfahrung noch sehr gut kennt. Sein eigenes Projekt lief nun zu Beginn dieses Jahres aus, doch eine&nbsp; Weiterführung ist fest geplant. Aus seinem Teilnehmerkreis hat sich indes eine Trainingsgruppe gegründet, sie sein Programm selbstständig fortführt. „EigenverantSPORTlich“ im besten Sinne.&#13;
<em>Alle 39 Projekte des Jahrgangs 2016/17 sind zusammengefasst in der Publikation „Interdisziplinär studieren – Lösungsansätze für die Praxis“: <a href="https://efolder.hs-coburg.de/index.php/s/q1xL9ejI22DZb2f#pdfviewer">https://efolder.hs-coburg.de/index.php/s/q1xL9ejI22DZb2f#pdfviewer</a> </em>- gebunden erhältlich bei Franziska Koch (<a href="mailto:franziska.koch@hs-coburg.de">franziska.koch@hs-coburg.de</a>).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>„EigenverantSPORTlich“ heißt das Projekt von Benjamin Hahn. Der Student der Sozialen Arbeit ist nicht nur sportbegeistert, er gibt diese Begeisterung auch an andere weiter. Nachdem er sich im letzten Jahr zwei Semester lang mit „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit“ im Rahmen seines Studiums beschäftigte, startete er jetzt sein eigenes Projekt. Das hat er auch auf der diesjährigen studentischen Abschlussmesse „Projekt &amp; Praxis“ vorgestellt.</em>&#13;
Einer Sache ist sich Benjamin Hahn sicher: „Ohne den Übungsleiterschein würde ich weiter allein für mich Sport machen. Die Idee, Sport und Soziale Arbeit zusammenzubringen, ist mir erst durch das Projekt gekommen.“ Mit Projekt mein Hahn das Projekt „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit“. Die Studierenden lernen darin, wie sie Sport als Methode der Sozialen Arbeit anwenden können, setzen eigene Projekte um und erwerben sogar den Übungsleiterschein/C-Breitensport. Dieser Schein ermöglicht den Studierenden später als Sozialarbeiter auch sportpädagogisch zu arbeiten. &#13;
Einmal inspiriert, verlor Benjamin Hahn, der im fünften Semester Soziale Arbeit studiert, keine Zeit. Neben dem Studium arbeitet er bei einem freien Träger der Jugendhilfe mit straffälligen Jugendlichen. Darüber erfuhr er von einer Ausschreibung der Stadt Hof zur Bewegungsförderung und bewarb sich prompt. Sein Projekt „EigenverantSPORTlich“ konnte überzeugen: die Stadt bewilligte rund 2000,- Euro Fördermittel. Geld mit dem Benjamin Hahn u. a. Sportgeräte beschaffen, Verpflegung während des Sportunterrichts finanzieren und Sportbekleidung kaufen  konnte. &#13;
&quot;EigenverantSPORTlich&quot; ist ein Bewegungsprogramm, das sich an Anwohner des Hofer Bahnhofsviertels richtete. Dort trainierten junge Flüchtlinge gemeinsam mit deutschen Jugendlichen ab 15 Jahren und Erwachsenen. Dafür baute Benjamin Hahn zu jeder Einheit einen wechselnden Stationenlauf auf, um Kraft, Ausdauer und Koordination der Teilnehmer zu stärken. „Eigentlich hat immer jemand am Ende einer Einheit nach Luft gejapst – was für den Erfolg des Projekts spricht“, sagt der junge Mann augenzwinkernd.&#13;
Bei der Bewerbung für die Förderung habe ihm das Wissen aus dem Sportprojekt an der Hochschule Coburg sehr geholfen. „Nützlich war zum Beispiel zu wissen, wie schreibe ich ein Konzept und wie bewerbe ich es anschließend“, erzählt der Student. Seinen Weg vom Projektseminar zum eigenen Konzept stellte er als „best practice“ auf der diesjährigen Abschlusskonferenz „Projekt &amp; Praxis“ vor. Dort präsentierten sich fast 40 studentische Projekte, die sich in den vergangenen zwei Semestern mit Themen wie Weltwirtschaftskrisen, innovativer Ausstellungsgestaltung oder eben Sportsozialarbeit beschäftigten. Neben Informationsständen gab es für die Besucher auch jede Menge Mitmach-Aktionen, Videovorführungen und Vorträge zu erleben. Das Projekt „Sexuelle Belästigung an der Hochschule Coburg“ übergab im Rahmen der Veranstaltung eine Spende an das Coburger Frauenhaus. Um das Catering kümmerte sich die Gruppe „NMUN – National Model United Nations“, die 2016 das Land Südafrika in der Simulation der Vereinten Nationen in Washington vertrat.&#13;
Ein bunter Rahmen also für die Präsentation von Benjamin Hahn, der die Veranstaltung aus eigener Erfahrung noch sehr gut kennt. Sein eigenes Projekt lief nun zu Beginn dieses Jahres aus, doch eine&nbsp; Weiterführung ist fest geplant. Aus seinem Teilnehmerkreis hat sich indes eine Trainingsgruppe gegründet, sie sein Programm selbstständig fortführt. „EigenverantSPORTlich“ im besten Sinne.&#13;
<em>Alle 39 Projekte des Jahrgangs 2016/17 sind zusammengefasst in der Publikation „Interdisziplinär studieren – Lösungsansätze für die Praxis“: <a href="https://efolder.hs-coburg.de/index.php/s/q1xL9ejI22DZb2f#pdfviewer">https://efolder.hs-coburg.de/index.php/s/q1xL9ejI22DZb2f#pdfviewer</a> </em>- gebunden erhältlich bei Franziska Koch (<a href="mailto:franziska.koch@hs-coburg.de">franziska.koch@hs-coburg.de</a>).]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Projekt_und_Praxis_Banjamin_Hahn-1024x645.jpg"
                        fileSize="145999"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="645"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Projekt_und_Praxis_Besucher-1024x683.jpg"
                        fileSize="210753"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Projekt_und_Praxis_Spende-Frauenhaus-1024x683.jpg"
                        fileSize="180168"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das Studium in Szene gesetzt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-studium-in-szene-gesetzt/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Jan 2017 12:33:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-studium-in-szene-gesetzt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie begeistert man junge Leute aus aller Welt für ein Studium in den MINT-Studiengängen, also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, in Deutschland? Das war die Ausgangsfrage des Projekts COming:MINT, das vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft angestoßen wurde. Nun ist auch der letzte Film in der MINT-Reihe der Hochschule Coburg fertig: Im Mittelpunkt steht das Studium in Maschinenbau und Automobiltechnologie.</em>&#13;
Das Drehbuch zu dem Film stammt von Prof. Dr. Stefan Gast und Claudia Holland. Ihr Ziel ist es, damit auch die junge Zielgruppe der Studieninteressierten zu erreichen. Gedreht wurde der Film von der Bamberger Agentur ag4medien. Die Studierenden Thomas Schnurr (Studiengang Maschinenbau) und Julia Porsch (Studiengang Automobiltechnologie) sind die Protagonisten. Unterstützt wurden die Dreharbeiten maßgeblich von CAT-Racing, dem Formula Student Team der Hochschule Coburg. &#13;
Aber auch Dozenten und wissenschaftliche Mitarbeiter waren bereit, sich auf unterschiedlichen Ebenen einzubringen, sowohl vor als auch hinter der Kamera. Professor Gast und Claudia Holland zeigen sich begeistert von dem Film und bedanken sich bei allen Mitwirkenden: „Das war eine tolle Teamleistung, die unsere Fakultät auszeichnet.“&#13;
Hier geht es zum <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=114#246">Film.</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie begeistert man junge Leute aus aller Welt für ein Studium in den MINT-Studiengängen, also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, in Deutschland? Das war die Ausgangsfrage des Projekts COming:MINT, das vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft angestoßen wurde. Nun ist auch der letzte Film in der MINT-Reihe der Hochschule Coburg fertig: Im Mittelpunkt steht das Studium in Maschinenbau und Automobiltechnologie.</em>&#13;
Das Drehbuch zu dem Film stammt von Prof. Dr. Stefan Gast und Claudia Holland. Ihr Ziel ist es, damit auch die junge Zielgruppe der Studieninteressierten zu erreichen. Gedreht wurde der Film von der Bamberger Agentur ag4medien. Die Studierenden Thomas Schnurr (Studiengang Maschinenbau) und Julia Porsch (Studiengang Automobiltechnologie) sind die Protagonisten. Unterstützt wurden die Dreharbeiten maßgeblich von CAT-Racing, dem Formula Student Team der Hochschule Coburg. &#13;
Aber auch Dozenten und wissenschaftliche Mitarbeiter waren bereit, sich auf unterschiedlichen Ebenen einzubringen, sowohl vor als auch hinter der Kamera. Professor Gast und Claudia Holland zeigen sich begeistert von dem Film und bedanken sich bei allen Mitwirkenden: „Das war eine tolle Teamleistung, die unsere Fakultät auszeichnet.“&#13;
Hier geht es zum <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=114#246">Film.</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Film_Holland_Schnurr_Gast-1024x683.jpg"
                        fileSize="118128"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Film_Julia_Porsch-1024x458.jpg"
                        fileSize="62009"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="458"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine neue Heimat finden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-neue-heimat-finden/</link>
                <pubDate>Tue, 24 Jan 2017 09:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-neue-heimat-finden/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ein Syrisches Sprichwort lautet: „Nach der Heimat gibt es keine Heimat mehr“. Zwei Studentinnen der Hochschule Coburg begleiteten drei Geflüchtete dabei, in Coburg heimisch zu werden. Dem Thema haben sie sich aus Sicht der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html">Innenarchitektur </a>genähert. </em>&#13;
Der Schlossplatz, das Landestheater und die Morizkirche: das sind die Orte, die die Geflüchteten Monzer Shamia, Sameh Tayeb und Mohamad Shahm Damlakhi mit ihrer Ankunft in Coburg verbinden. Für ein Projekt der Innenarchitektur-Studentinnen Carina Bartl und Jessica Noack haben die drei Syrer ihre Lieblingsorte in Coburg fotografiert. Die Studentinnen führten parallel dazu Interviews mit ihnen und notierten ihre Geschichten. Sie unterhielten sich über Lebenspläne, das Ankommen und Unterwegs sein und über kulturelle Unterschiede.<br />Ausgangspunkt der Studentinnen war die Frage, wie sich die Ankunft in einer neuen Stadt in der Wahrnehmung der Räume widerspiegelt. Der Lebensweg der Geflüchteten in Coburg sollte in Bildern erlebbar werden. Mit ihren Fotos zeigen die Geflüchteten ihren eigenen Blick auf die Stadt und halten wichtige Stationen fest. &#13;
Monzer Shamia ist einer von ihnen. Er hat die Coburger Morizkirche fotografiert. In Aleppo studierte er Kunst als der Krieg ausbrach. In Coburg fiel ihm daher zuerst die Architektur auf. Sie fasziniert ihn bis heute. Zur Morizkirche kehrt er immer wieder zurück.<br />Für Shahm Damlakhi ist seine erste Erinnerung an Coburg das Theater. In seiner ersten Zeit in Coburg spielte er mit anderen Geflüchteten in einem Theaterprojekt mit. Mittlerweile mag er den Marktplatz in Coburg. Der Platz ist an Markttagen besonders lebendig. Es sind viele Menschen unterwegs und man kommt ins Gespräch. Das hat Sameh Damlakhi zu Beginn in Deutschland am meisten vermisst. Auch wenn er sich bewusst dafür entschieden hat, nach Deutschland zu gehen, empfand er es zu Beginn wie ein Exil. Mittlerweile fühlt er sich hier mehr zuhause, da er viele Menschen kennengelernt hat. „Ich will hier studieren und einen guten Job finden“ sagt er heute.<br />„Kann man mehr als eine Heimat haben?“ – das fragten Carina Bartl und Jessica Noack die Geflüchteten. Ja antworten die drei. Für sie bleibt Syrien gedanklich ihre Heimat. Gleichzeitig wollen sie in Deutschland ankommen und sich ein Leben aufbauen. Für Monzer ist daher die Antwort klar: „Deutschland ist meine zweite Heimat, Heimatland“. &#13;
Was Innenarchitekten für die Flüchtlingshilfe leisten können, liegt nicht deutlich auf der Hand. Die Studentinnen Carina Bartl und Jessica Noack wollten dennoch etwas dazu beitragen. Daher haben sie in ihrem Projekt eine Methode gefunden, um den Lebensalltag der Geflüchteten visuell darzustellen. Sie zeigen, wie es ist, in der Fremde ein neues Zuhause zu suchen.<br />Das Projekt der Innenarchitektur-Studentinnen entstand im Rahmen eines Praxisprojekts des <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/der-coburger-weg.html">Coburger Wegs</a>, der die interdisziplinäre Lehre an der Hochschule fördert. Das ermöglicht den Studierenden den Blick über die Fächergrenzen hinaus. „Den Design-Aspekt unseres Studiums mal ganz anders umzusetzen, das war das Schöne an dem Projekt“ sagt auch Carina Bartl. Die Lehrenden Wolfram Richter und <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/dr-regina-grassmann.html">Dr. Regina Graßmann</a> unterstützten sie dabei.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ein Syrisches Sprichwort lautet: „Nach der Heimat gibt es keine Heimat mehr“. Zwei Studentinnen der Hochschule Coburg begleiteten drei Geflüchtete dabei, in Coburg heimisch zu werden. Dem Thema haben sie sich aus Sicht der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/bauen-design/innenarchitektur.html">Innenarchitektur </a>genähert. </em>&#13;
Der Schlossplatz, das Landestheater und die Morizkirche: das sind die Orte, die die Geflüchteten Monzer Shamia, Sameh Tayeb und Mohamad Shahm Damlakhi mit ihrer Ankunft in Coburg verbinden. Für ein Projekt der Innenarchitektur-Studentinnen Carina Bartl und Jessica Noack haben die drei Syrer ihre Lieblingsorte in Coburg fotografiert. Die Studentinnen führten parallel dazu Interviews mit ihnen und notierten ihre Geschichten. Sie unterhielten sich über Lebenspläne, das Ankommen und Unterwegs sein und über kulturelle Unterschiede.<br />Ausgangspunkt der Studentinnen war die Frage, wie sich die Ankunft in einer neuen Stadt in der Wahrnehmung der Räume widerspiegelt. Der Lebensweg der Geflüchteten in Coburg sollte in Bildern erlebbar werden. Mit ihren Fotos zeigen die Geflüchteten ihren eigenen Blick auf die Stadt und halten wichtige Stationen fest. &#13;
Monzer Shamia ist einer von ihnen. Er hat die Coburger Morizkirche fotografiert. In Aleppo studierte er Kunst als der Krieg ausbrach. In Coburg fiel ihm daher zuerst die Architektur auf. Sie fasziniert ihn bis heute. Zur Morizkirche kehrt er immer wieder zurück.<br />Für Shahm Damlakhi ist seine erste Erinnerung an Coburg das Theater. In seiner ersten Zeit in Coburg spielte er mit anderen Geflüchteten in einem Theaterprojekt mit. Mittlerweile mag er den Marktplatz in Coburg. Der Platz ist an Markttagen besonders lebendig. Es sind viele Menschen unterwegs und man kommt ins Gespräch. Das hat Sameh Damlakhi zu Beginn in Deutschland am meisten vermisst. Auch wenn er sich bewusst dafür entschieden hat, nach Deutschland zu gehen, empfand er es zu Beginn wie ein Exil. Mittlerweile fühlt er sich hier mehr zuhause, da er viele Menschen kennengelernt hat. „Ich will hier studieren und einen guten Job finden“ sagt er heute.<br />„Kann man mehr als eine Heimat haben?“ – das fragten Carina Bartl und Jessica Noack die Geflüchteten. Ja antworten die drei. Für sie bleibt Syrien gedanklich ihre Heimat. Gleichzeitig wollen sie in Deutschland ankommen und sich ein Leben aufbauen. Für Monzer ist daher die Antwort klar: „Deutschland ist meine zweite Heimat, Heimatland“. &#13;
Was Innenarchitekten für die Flüchtlingshilfe leisten können, liegt nicht deutlich auf der Hand. Die Studentinnen Carina Bartl und Jessica Noack wollten dennoch etwas dazu beitragen. Daher haben sie in ihrem Projekt eine Methode gefunden, um den Lebensalltag der Geflüchteten visuell darzustellen. Sie zeigen, wie es ist, in der Fremde ein neues Zuhause zu suchen.<br />Das Projekt der Innenarchitektur-Studentinnen entstand im Rahmen eines Praxisprojekts des <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/der-coburger-weg.html">Coburger Wegs</a>, der die interdisziplinäre Lehre an der Hochschule fördert. Das ermöglicht den Studierenden den Blick über die Fächergrenzen hinaus. „Den Design-Aspekt unseres Studiums mal ganz anders umzusetzen, das war das Schöne an dem Projekt“ sagt auch Carina Bartl. Die Lehrenden Wolfram Richter und <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/wissenschafts-und-kulturzentrum/personen/dr-regina-grassmann.html">Dr. Regina Graßmann</a> unterstützten sie dabei.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Innenarchitekturprojekt_Heimat-1024x692.jpg"
                        fileSize="122177"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationale Kooperationen für angehende Ingenieure]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationale-kooperationen-fuer-angehende-ingenieure/</link>
                <pubDate>Mon, 23 Jan 2017 12:47:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/internationale-kooperationen-fuer-angehende-ingenieure/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg ist Mitglied im Deutschen Hochschulkonsortium für Internationale Kooperationen (DHIK). Hier haben sich 26 deutsche Hochschulen zusammengeschlossen, um für Studierende in den angewandten Ingenieurwissenschaften Studienmöglichkeiten im Ausland zu schaffen. Kürzlich traf sich der Fachausschuss Fahrzeugtechnik an der Hochschule Coburg zum Erfahrungsaustausch.</em>&#13;
„Jährlich haben drei bis vier Studierende des Studiengangs Automobiltechnologie die Möglichkeit, an der Tongji-Universität in Shanghai Auslandserfahrungen zu sammeln. Und ebenso viele chinesische Studierenden kommen nach Coburg“, berichtet Prof. Dr. Hartmut Gnuschke. Er ist Auslandsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Kürzlich war er Gastgeber des Fachausschusses Fahrzeugtechnik im DHIK. Professorinnen und Professoren der Mitgliedshochschulen des Konsortiums tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und planten für die Zukunft. &#13;
Das Konsortium unterhält bereits seit längerem eine Kooperation mit der Tongji-Universität in Shanghai. Seit kurzem arbeitet man außerdem mit der Tec de Moneterrey zusammen. Diese mexikanische Privatuniversität hat ca. 100.000 Studierende. Sowohl die Tongji-Universität als auch die Tec de Moneterrey liegen in Regionen, die von einer hohen Unternehmensdichte im Bereich der Automobil- und Zulieferindustrie geprägt sind. &#13;
„Durch unsere Kooperationen bekommen unsere Studierenden die Chance, neben einer praxisnahen Ausbildung auch interkulturelle Erfahrungen zu machen“, freut sich Professor Gnuschke. Das Kooperationsprogramm verknüpft das deutsche Modell der Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit dem Hochschulsystem im Partnerland.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg ist Mitglied im Deutschen Hochschulkonsortium für Internationale Kooperationen (DHIK). Hier haben sich 26 deutsche Hochschulen zusammengeschlossen, um für Studierende in den angewandten Ingenieurwissenschaften Studienmöglichkeiten im Ausland zu schaffen. Kürzlich traf sich der Fachausschuss Fahrzeugtechnik an der Hochschule Coburg zum Erfahrungsaustausch.</em>&#13;
„Jährlich haben drei bis vier Studierende des Studiengangs Automobiltechnologie die Möglichkeit, an der Tongji-Universität in Shanghai Auslandserfahrungen zu sammeln. Und ebenso viele chinesische Studierenden kommen nach Coburg“, berichtet Prof. Dr. Hartmut Gnuschke. Er ist Auslandsbeauftragter der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Kürzlich war er Gastgeber des Fachausschusses Fahrzeugtechnik im DHIK. Professorinnen und Professoren der Mitgliedshochschulen des Konsortiums tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und planten für die Zukunft. &#13;
Das Konsortium unterhält bereits seit längerem eine Kooperation mit der Tongji-Universität in Shanghai. Seit kurzem arbeitet man außerdem mit der Tec de Moneterrey zusammen. Diese mexikanische Privatuniversität hat ca. 100.000 Studierende. Sowohl die Tongji-Universität als auch die Tec de Moneterrey liegen in Regionen, die von einer hohen Unternehmensdichte im Bereich der Automobil- und Zulieferindustrie geprägt sind. &#13;
„Durch unsere Kooperationen bekommen unsere Studierenden die Chance, neben einer praxisnahen Ausbildung auch interkulturelle Erfahrungen zu machen“, freut sich Professor Gnuschke. Das Kooperationsprogramm verknüpft das deutsche Modell der Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit dem Hochschulsystem im Partnerland.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fachausschuss_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Was ist das für 1 Sprache]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/was-ist-das-fuer-1-sprache/</link>
                <pubDate>Tue, 17 Jan 2017 12:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/was-ist-das-fuer-1-sprache/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Gut finden wir es nicht, machen es aber trotzdem. Textnachrichten schreiben, statt zu telefonieren, E-Mails checken, statt beim Zugfahren ins Gespräch mit Fremden zu kommen. Das Smartphone ist bei jeder Gelegenheit zur Hand. Die zwischenmenschliche Kommunikation bleibt davon nicht unberührt.</em>&#13;
Philosophieren ist nicht für jeden etwas. Man muss hinterfragen, deuten, abwägen, sich mit komplexen Themen und völlig anderen Meinungen auseinandersetzen und kommt am Ende vielleicht nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis.&#13;
<strong>Anlass zur Sorge?<br /></strong>&#13;
Heute sind die Stühle beim Philosophischen Café im Fugenlos – dem Stadtbüro der Hochschule – aber voll besetzt. Denn es geht um ein Thema, das viele Menschen umtreibt: Wie verändert das Internet unsere sozialen Beziehungen? „Auch jüngere Menschen stehen den neuen Formen der Kommunikation durchaus skeptisch gegenüber“, sagt Thomas Kriza, Leiter des Philosophischen Cafés und Moderator des Abends. Die Frage ist: Sind das Befürchtungen, die mit jeder neuen Technik einhergehen oder besteht ernsthaft Anlass zur Sorge?&#13;
Kriza hat deshalb den Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Martin Haase eingeladen. Haase ist Professor für Romanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Universität Bamberg, außerdem ausgewiesener Experte für digitale Kommunikation und Internetkultur. Als Ex-Vorstand von Wikimedia und führendes Mitglied im Chaos Computer Club und der Piratenpartei kennt er die Dynamiken der Internetkommunikation aus erster Hand und engagiert sich insbesondere für Bürgerrechte in der digitalen Welt.&#13;
<strong>Sprache verändert sich ständig<br /></strong>&#13;
Und Haase macht klar: Die neue Art der Kommunikation verändert auch unsere Sprache. Das sei erstmal nicht ungewöhnlich. Sprache verändert sich ständig: durch kulturelle Einflüsse, geschichtliche Ereignisse oder technische Entwicklungen wie den Buchdruck im 15. Jahrhundert. Ungewöhnlich ist nur: „Normalerweise konserviert Schriftsprache unsere Sprache länger“, sagt Haase. Der Genitiv zum Beispiel. „Im Geschriebenen ist das die korrekte Form. Im Gespräch hört es sich fast schon komisch an, wenn wir ihn verwenden.“&#13;
Jetzt verändert sich also plötzlich unsere Schriftsprache. Weil das Smartphone beim Schreiben automatisch Sätze korrigiert, wir Abkürzungen verwenden oder aus Bequemlichkeit Wörter weglassen. Und teilweise übertragen sich diese neuen Formulierungen auch auf die gesprochene Sprache. &quot;Was ist das für 1 Life?&quot; Dieser Satz entwickelte sich im vergangenen Jahr zum Internetphänomen. Die 1 als Zahl, statt als Wort ausgeschrieben, hat sogar den Weg in den Werbeslogan eines Geldinstituts gefunden.&#13;
<strong>Hinter den Buchstaben verstecken</strong>&#13;
Doch Kommunikation ist natürlich viel mehr als Sprache. Es geht um Zwischenmenschliches, das Lesen zwischen den Zeilen, einordnen von Gestik, Mimik oder Tonlage des Anderen. Das können wir nicht, wenn wir nur schreiben. Schränkt die Technik unsere Kommunikation sogar ein, weil wir uns hinter den Buchstaben verstecken können? Das ist eine der Fragen, die das Publikum an diesem Abend aufwirft. Andere sind: Werden wir durch die entsprechenden Kommunikationskanäle wie WhatsApp oder Facebook zum gläsernen Nutzer? Wissen Fremde bald besser Bescheid über uns als wir selber? Und warum greift der Staat nicht stärker ein?&#13;
Haase: „Natürlich haben Messenger-Dienste ihre Vorteile. Wir stören den anderen nicht, wenn wir nur schreiben. Wir selbst können gleichzeitig noch etwas anderes tun. Dazu kommt eine soziale Komponente. Man hat das Gefühl, nie allein zu sein, sondern immer in Kontakt mit Leuten, die man mag.“ Das Ausforschen der Persönlichkeit werde dadurch natürlich weiterhin passieren. „Wir müssen uns umstellen, was unsere Privatsphäre angeht“, macht Haase klar. Aber es gebe ja auch Strategien, die absolute Durchsichtigkeit zu umgehen. „Man kann zum Beispiel die richtigen Programme wählen. Es gibt Alternativen, die auf den Datenschutz deutlich mehr Wert legen.“ Den Staat hier in die Pflicht zu nehmen, hält Haase für falsch.&#13;
Die Diskussion im Fugenlos vereint an diesem Abend ganz unterschiedliche Menschen. Sie zeigt, dass sich alle Gedanken machen. Die, die selber über WhatsApp, Facebook und Co kommunizieren und die, die noch nie ein Smartphone in der Hand hatten. Die Handys blieben an diesem Abend bei allen in der Tasche.&#13;
<h3><strong>Das Philosophische Café</strong></h3>&#13;
Das Philosophische Café ist ein Angebot des Studium Generale am <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a> der Hochschule Coburg. Es soll Studierende ans Philosophieren heranführen und findet während des Semesters alle vierzehn Tage statt. Immer am Donnerstagabend, im dialog - Stadtbüro der Diakonie; bei Veranstaltungen mit externen Referenten im Stadtbüro Fugenlos. Gäste sind herzlich willkommen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Gut finden wir es nicht, machen es aber trotzdem. Textnachrichten schreiben, statt zu telefonieren, E-Mails checken, statt beim Zugfahren ins Gespräch mit Fremden zu kommen. Das Smartphone ist bei jeder Gelegenheit zur Hand. Die zwischenmenschliche Kommunikation bleibt davon nicht unberührt.</em>&#13;
Philosophieren ist nicht für jeden etwas. Man muss hinterfragen, deuten, abwägen, sich mit komplexen Themen und völlig anderen Meinungen auseinandersetzen und kommt am Ende vielleicht nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis.&#13;
<strong>Anlass zur Sorge?<br /></strong>&#13;
Heute sind die Stühle beim Philosophischen Café im Fugenlos – dem Stadtbüro der Hochschule – aber voll besetzt. Denn es geht um ein Thema, das viele Menschen umtreibt: Wie verändert das Internet unsere sozialen Beziehungen? „Auch jüngere Menschen stehen den neuen Formen der Kommunikation durchaus skeptisch gegenüber“, sagt Thomas Kriza, Leiter des Philosophischen Cafés und Moderator des Abends. Die Frage ist: Sind das Befürchtungen, die mit jeder neuen Technik einhergehen oder besteht ernsthaft Anlass zur Sorge?&#13;
Kriza hat deshalb den Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Martin Haase eingeladen. Haase ist Professor für Romanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Universität Bamberg, außerdem ausgewiesener Experte für digitale Kommunikation und Internetkultur. Als Ex-Vorstand von Wikimedia und führendes Mitglied im Chaos Computer Club und der Piratenpartei kennt er die Dynamiken der Internetkommunikation aus erster Hand und engagiert sich insbesondere für Bürgerrechte in der digitalen Welt.&#13;
<strong>Sprache verändert sich ständig<br /></strong>&#13;
Und Haase macht klar: Die neue Art der Kommunikation verändert auch unsere Sprache. Das sei erstmal nicht ungewöhnlich. Sprache verändert sich ständig: durch kulturelle Einflüsse, geschichtliche Ereignisse oder technische Entwicklungen wie den Buchdruck im 15. Jahrhundert. Ungewöhnlich ist nur: „Normalerweise konserviert Schriftsprache unsere Sprache länger“, sagt Haase. Der Genitiv zum Beispiel. „Im Geschriebenen ist das die korrekte Form. Im Gespräch hört es sich fast schon komisch an, wenn wir ihn verwenden.“&#13;
Jetzt verändert sich also plötzlich unsere Schriftsprache. Weil das Smartphone beim Schreiben automatisch Sätze korrigiert, wir Abkürzungen verwenden oder aus Bequemlichkeit Wörter weglassen. Und teilweise übertragen sich diese neuen Formulierungen auch auf die gesprochene Sprache. &quot;Was ist das für 1 Life?&quot; Dieser Satz entwickelte sich im vergangenen Jahr zum Internetphänomen. Die 1 als Zahl, statt als Wort ausgeschrieben, hat sogar den Weg in den Werbeslogan eines Geldinstituts gefunden.&#13;
<strong>Hinter den Buchstaben verstecken</strong>&#13;
Doch Kommunikation ist natürlich viel mehr als Sprache. Es geht um Zwischenmenschliches, das Lesen zwischen den Zeilen, einordnen von Gestik, Mimik oder Tonlage des Anderen. Das können wir nicht, wenn wir nur schreiben. Schränkt die Technik unsere Kommunikation sogar ein, weil wir uns hinter den Buchstaben verstecken können? Das ist eine der Fragen, die das Publikum an diesem Abend aufwirft. Andere sind: Werden wir durch die entsprechenden Kommunikationskanäle wie WhatsApp oder Facebook zum gläsernen Nutzer? Wissen Fremde bald besser Bescheid über uns als wir selber? Und warum greift der Staat nicht stärker ein?&#13;
Haase: „Natürlich haben Messenger-Dienste ihre Vorteile. Wir stören den anderen nicht, wenn wir nur schreiben. Wir selbst können gleichzeitig noch etwas anderes tun. Dazu kommt eine soziale Komponente. Man hat das Gefühl, nie allein zu sein, sondern immer in Kontakt mit Leuten, die man mag.“ Das Ausforschen der Persönlichkeit werde dadurch natürlich weiterhin passieren. „Wir müssen uns umstellen, was unsere Privatsphäre angeht“, macht Haase klar. Aber es gebe ja auch Strategien, die absolute Durchsichtigkeit zu umgehen. „Man kann zum Beispiel die richtigen Programme wählen. Es gibt Alternativen, die auf den Datenschutz deutlich mehr Wert legen.“ Den Staat hier in die Pflicht zu nehmen, hält Haase für falsch.&#13;
Die Diskussion im Fugenlos vereint an diesem Abend ganz unterschiedliche Menschen. Sie zeigt, dass sich alle Gedanken machen. Die, die selber über WhatsApp, Facebook und Co kommunizieren und die, die noch nie ein Smartphone in der Hand hatten. Die Handys blieben an diesem Abend bei allen in der Tasche.&#13;
<h3><strong>Das Philosophische Café</strong></h3>&#13;
Das Philosophische Café ist ein Angebot des Studium Generale am <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a> der Hochschule Coburg. Es soll Studierende ans Philosophieren heranführen und findet während des Semesters alle vierzehn Tage statt. Immer am Donnerstagabend, im dialog - Stadtbüro der Diakonie; bei Veranstaltungen mit externen Referenten im Stadtbüro Fugenlos. Gäste sind herzlich willkommen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Philosophisches_Cafe_Haase-1024x683.jpg"
                        fileSize="81124"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Philosophisches_Cafe_Plenum-1024x683.jpg"
                        fileSize="146557"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Rückenwind durch Auszeichnung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/rueckenwind-durch-auszeichnung/</link>
                <pubDate>Tue, 17 Jan 2017 11:16:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/rueckenwind-durch-auszeichnung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Ergebnis seiner Doktorarbeit wurde 2013 mit dem CeBIT Innovation Award ausgezeichnet. Dieser Preis beflügelte das Interesse an den Forschungsarbeiten von Prof. Dr. Christian Zagel. Im Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ der Hochschule Coburg motivierte er seine Zuhörerinnen und Zuhörer, sich an Wettbewerben zu beteiligen.</em>&#13;
Seine Vision ist es, den Kunden beim Einkaufen im Laden ein tolles Einkaufserlebnis zu bescheren und die analoge Welt im Geschäft mit der digitalen Welt zu verbinden. Dafür arbeitete der Wirtschaftsinformatiker Zagel in seiner Doktorarbeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am „Next Generation Fashion Store“. Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die interaktive Umkleidekabine, die den Kunden beim Anprobe- und Kaufprozess unterstützt und berät. Der Bodyscanner „BodyKinectizer“ ermittelt die richtige Konfektionsgröße, die virtuelle Kabine versorgt den Kunden auf einer Projektionsfläche mit den nötigen Produktinformationen und sie „beamt“ ihn dorthin, wo er später die neue Mode tragen wird.&#13;
Für diese Ideen des Ladens der Zukunft, die er in Kooperation mit adidas entwickelt hat, wurde Christian Zagel mit dem CeBIT Innovation Award 2013 ausgezeichnet. Mittlerweile ist er Professor für Innovationstechniken und –methoden im Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg und er verantwortet den Bereich „Forschung und Entwicklung“ im IT Innovation Team der adidas Group in Herzogenaurach, das er mitbegründet hat.&#13;
Als Gast im Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ ermutigte er die Promovierenden, sich an Wettbewerben zu beteiligen. Wenn sie von ihren Ideen überzeugt seien, gelinge es ihnen auch, andere zu überzeugen. Und Professor Zagel versprach ihnen: „Ich unterstütze Sie als Mentor und Berater bei Ihrer Bewerbung.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Ergebnis seiner Doktorarbeit wurde 2013 mit dem CeBIT Innovation Award ausgezeichnet. Dieser Preis beflügelte das Interesse an den Forschungsarbeiten von Prof. Dr. Christian Zagel. Im Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ der Hochschule Coburg motivierte er seine Zuhörerinnen und Zuhörer, sich an Wettbewerben zu beteiligen.</em>&#13;
Seine Vision ist es, den Kunden beim Einkaufen im Laden ein tolles Einkaufserlebnis zu bescheren und die analoge Welt im Geschäft mit der digitalen Welt zu verbinden. Dafür arbeitete der Wirtschaftsinformatiker Zagel in seiner Doktorarbeit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am „Next Generation Fashion Store“. Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die interaktive Umkleidekabine, die den Kunden beim Anprobe- und Kaufprozess unterstützt und berät. Der Bodyscanner „BodyKinectizer“ ermittelt die richtige Konfektionsgröße, die virtuelle Kabine versorgt den Kunden auf einer Projektionsfläche mit den nötigen Produktinformationen und sie „beamt“ ihn dorthin, wo er später die neue Mode tragen wird.&#13;
Für diese Ideen des Ladens der Zukunft, die er in Kooperation mit adidas entwickelt hat, wurde Christian Zagel mit dem CeBIT Innovation Award 2013 ausgezeichnet. Mittlerweile ist er Professor für Innovationstechniken und –methoden im Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg und er verantwortet den Bereich „Forschung und Entwicklung“ im IT Innovation Team der adidas Group in Herzogenaurach, das er mitbegründet hat.&#13;
Als Gast im Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ ermutigte er die Promovierenden, sich an Wettbewerben zu beteiligen. Wenn sie von ihren Ideen überzeugt seien, gelinge es ihnen auch, andere zu überzeugen. Und Professor Zagel versprach ihnen: „Ich unterstütze Sie als Mentor und Berater bei Ihrer Bewerbung.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zagel_Interaktives_Anprobieren_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Berufsbegleitend Versicherungswirtschaft studieren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/berufsbegleitend-versicherungswirtschaft-studieren/</link>
                <pubDate>Tue, 17 Jan 2017 07:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/berufsbegleitend-versicherungswirtschaft-studieren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die akademische Ausbildung wird auch in der Versicherungsbranche immer wichtiger. Das Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft (BWV) Nordbayern-Thüringen e.V. und die Hochschule Coburg bekräftigen mit einer Kooperationsvereinbarung die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung in der Branche – gerade in Zeiten von Wandel und Digitalisierung.</em>&#13;
Das BWV Nordbayern-Thüringen e.V. bietet überbetrieblich Aus- und Weiterbildung für die regionale Versicherungswirtschaft und ihre Partner an, darunter auch den Abschluss „Geprüfte/r Fachwirt/in für Versicherungen und Finanzen“. Mit dieser Qualifikation steht auch ohne Abitur/Fachabitur der Zugang zum berufsbegleitenden Bachelorstudium Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg offen. Hinzu kommt, dass Leistungen aus dem „Meister der Branche“ auf die Studiendauer angerechnet werden und das berufsbegleitende Bachelor-Studium für Geprüfte Fachwirte von neun auf sechs Semester verkürzt wird. Das berufsbegleitende Bachelor-Studium Versicherungswirtschaft der Hochschule Coburg findet regelmäßig an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der Hochschule Coburg und als Blockwochen in den Räumen von Versicherungsunternehmen in der Region statt.&#13;
Der nächste berufsbegleitende Bachelor-Studiengang Versicherungswirtschaft startet zum Wintersemester 2017/18 im Oktober 2017. Der Bewerbungszeitraum dafür geht vom 2. Mai bis 15. Juli 2017. Der nächste Starttermin für den/die „Geprüfte/n Fachwirt/in für Versicherungen und Finanzen“ ist der 9. bzw. 14.10.2017, die Anmeldephase läuft bereits. Die Termine der Informationsveranstaltungen in Coburg und in Nürnberg sowie weitere Informationen finden sich unter <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/versicherungswirtschaft-bachelor.html">www.hs-coburg.de/bbvw </a>sowie unter <a href="http://www.nordbayern-thueringen.bwv.de">www.nordbayern-thueringen.bwv.de.</a> &#13;
Mit ihrer Kooperation und dem attraktiven Angebot für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Versicherungswirtschaft stärken das BWV Nordbayern-Thüringen und die Hochschule Coburg den Versicherungsstandort Nordbayern-Thüringen. Gemeinsam engagieren sich beide Partner auch mit der FAU, der ERGO Direkt Versicherung, der HUK-COBURG Versicherungsgruppe, der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe und der uniVersa Versicherungen im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.forum-v.de/">Forum V</a>, dem nordbayerischen Netzwerk für Versicherungswissenschaft und -wirtschaft. Neben der umfassenden Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht hier der Transfer neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis sowie die nationale und internationale Vernetzung im Mittelpunkt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die akademische Ausbildung wird auch in der Versicherungsbranche immer wichtiger. Das Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft (BWV) Nordbayern-Thüringen e.V. und die Hochschule Coburg bekräftigen mit einer Kooperationsvereinbarung die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung in der Branche – gerade in Zeiten von Wandel und Digitalisierung.</em>&#13;
Das BWV Nordbayern-Thüringen e.V. bietet überbetrieblich Aus- und Weiterbildung für die regionale Versicherungswirtschaft und ihre Partner an, darunter auch den Abschluss „Geprüfte/r Fachwirt/in für Versicherungen und Finanzen“. Mit dieser Qualifikation steht auch ohne Abitur/Fachabitur der Zugang zum berufsbegleitenden Bachelorstudium Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg offen. Hinzu kommt, dass Leistungen aus dem „Meister der Branche“ auf die Studiendauer angerechnet werden und das berufsbegleitende Bachelor-Studium für Geprüfte Fachwirte von neun auf sechs Semester verkürzt wird. Das berufsbegleitende Bachelor-Studium Versicherungswirtschaft der Hochschule Coburg findet regelmäßig an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der Hochschule Coburg und als Blockwochen in den Räumen von Versicherungsunternehmen in der Region statt.&#13;
Der nächste berufsbegleitende Bachelor-Studiengang Versicherungswirtschaft startet zum Wintersemester 2017/18 im Oktober 2017. Der Bewerbungszeitraum dafür geht vom 2. Mai bis 15. Juli 2017. Der nächste Starttermin für den/die „Geprüfte/n Fachwirt/in für Versicherungen und Finanzen“ ist der 9. bzw. 14.10.2017, die Anmeldephase läuft bereits. Die Termine der Informationsveranstaltungen in Coburg und in Nürnberg sowie weitere Informationen finden sich unter <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/berufsbegleitend-studieren/versicherungswirtschaft-bachelor.html">www.hs-coburg.de/bbvw </a>sowie unter <a href="http://www.nordbayern-thueringen.bwv.de">www.nordbayern-thueringen.bwv.de.</a> &#13;
Mit ihrer Kooperation und dem attraktiven Angebot für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Versicherungswirtschaft stärken das BWV Nordbayern-Thüringen und die Hochschule Coburg den Versicherungsstandort Nordbayern-Thüringen. Gemeinsam engagieren sich beide Partner auch mit der FAU, der ERGO Direkt Versicherung, der HUK-COBURG Versicherungsgruppe, der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe und der uniVersa Versicherungen im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.forum-v.de/">Forum V</a>, dem nordbayerischen Netzwerk für Versicherungswissenschaft und -wirtschaft. Neben der umfassenden Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht hier der Transfer neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis sowie die nationale und internationale Vernetzung im Mittelpunkt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Berufsbegleitend_Versicherungswirtschaft-1024x683.jpg"
                        fileSize="152734"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schüler forschen am TAC]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schueler-forschen-am-tac/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Jan 2017 10:17:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schueler-forschen-am-tac/</guid>
                <description><![CDATA[Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) erforscht und entwickelt Biokraftstoffe und Sensoren. Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende arbeiten dafür interdisziplinär eng zusammen. Aber auch Schulen werden eingebunden. Acht Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Alexandrinum in Coburg haben jetzt in einem wissenschaftlichen Seminar moderne Kraftstoffe erforscht. Dafür besuchten sie gemeinsam mit Studierenden das technische Wahlpflichtfach Kraftstoffanalytik an der Hochschule Coburg. Unterstützt wurden sie von Doktoranden des TAC. Außerdem absolvieren die Schüler auch ihr <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/schuelerforschung-das-tac-oeffnet-seine-tueren-fuer-w-seminar-des-gymnasiums-alexandrinum.html">W-Seminar</a> am Technologietransferzentrum Automotive.&#13;
Für die erfolgreiche Teilnahme am Schülerforschungsprojekt des TAC erhielten die Schüler und Schülerinnen nun ein Zertifikat. Es bescheinigt ihnen, erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten. Für die jungen Nachwuchsforscher ist das eine gute Vorbereitung auf ein zukünftiges Studium.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) erforscht und entwickelt Biokraftstoffe und Sensoren. Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende arbeiten dafür interdisziplinär eng zusammen. Aber auch Schulen werden eingebunden. Acht Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Alexandrinum in Coburg haben jetzt in einem wissenschaftlichen Seminar moderne Kraftstoffe erforscht. Dafür besuchten sie gemeinsam mit Studierenden das technische Wahlpflichtfach Kraftstoffanalytik an der Hochschule Coburg. Unterstützt wurden sie von Doktoranden des TAC. Außerdem absolvieren die Schüler auch ihr <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/schuelerforschung-das-tac-oeffnet-seine-tueren-fuer-w-seminar-des-gymnasiums-alexandrinum.html">W-Seminar</a> am Technologietransferzentrum Automotive.&#13;
Für die erfolgreiche Teilnahme am Schülerforschungsprojekt des TAC erhielten die Schüler und Schülerinnen nun ein Zertifikat. Es bescheinigt ihnen, erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten. Für die jungen Nachwuchsforscher ist das eine gute Vorbereitung auf ein zukünftiges Studium.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zertifikat_Schueler_TAC-1024x682.jpg"
                        fileSize="123165"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein deutsch-chinesischer Messestand]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-deutsch-chinesischer-messestand/</link>
                <pubDate>Thu, 12 Jan 2017 12:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-deutsch-chinesischer-messestand/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Innenarchitektur-Studierende der Hochschule Coburg stellen auf der internationalen Einrichtungsmesse <a title="Opens external link in new window" href="http://www.imm-cologne.de/imm/index.php">imm cologne</a> vom 16. bis 22. Januar einen selbst designten Messestand vor. In Kooperation mit der Shanghai Art &amp; Design Academy und dem Coburger Designforum Oberfranken ist ein deutsch-chinesisches Designkonzept entstanden. Es greift die chinesischen Traditionen der Papierkunst, des Schattenspiels und der Kalligraphie auf. </em>&#13;
Der Messestand besteht aus Holz und Papier. Eine Holzkonstruktion bildet den Rahmen, der mit Papier bespannt ist. Durch einen traditionell chinesischen Hauseingang betritt man das Innere des Messestands. Die Studierenden aus Shanghai präsentieren darin ihre Möbel. &nbsp;&#13;
Die deutsch-chinesische Kooperation spiegelt sich auch im Design des Messestands wieder. Die mit Papier bespannten Wände sind mit chinesischen Mustern bedruckt oder kunstvoll gefaltet. Die Wände bilden zusätzlich eine Leinwand. Ein Schattenspiel lockt interessierte Zuschauer an. Overheadprojektoren liefern das notwendige Licht und projizieren geometrische Formen und chinesische Schriftzeichen an die Wände. Das Schattenspiel verwandelt sich ständig. Die Besucher sind animiert, eigene Schatten zu gestalten. Acht Studierende der <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a> aus dem 7. Semester entwickelten den Messestand: Annette Strack, Theresa Simon, Alena Dziedzitz, Anna Lutzenberger, Luisa Nawrath, Lisa-Maria Kraus, Yutong Kang und Lena Munzert.<br />Betreut wurden sie von <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a>. Ihm gefällt besonders die kreative Umsetzung des Themas: „So ist ein poetisches Raumgebilde entstanden, das sich durch die bewegte Projektion ständig ändert und Besucher anlockt.“ Gemeinsam mit den Kommilitonen aus Shanghai haben die Studierenden den Messestand an Hochschule Coburg bereits ausprobiert. In der nächsten Woche wird er dann einem größeren Publikum auf der Messe in Köln vorgestellt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Innenarchitektur-Studierende der Hochschule Coburg stellen auf der internationalen Einrichtungsmesse <a title="Opens external link in new window" href="http://www.imm-cologne.de/imm/index.php">imm cologne</a> vom 16. bis 22. Januar einen selbst designten Messestand vor. In Kooperation mit der Shanghai Art &amp; Design Academy und dem Coburger Designforum Oberfranken ist ein deutsch-chinesisches Designkonzept entstanden. Es greift die chinesischen Traditionen der Papierkunst, des Schattenspiels und der Kalligraphie auf. </em>&#13;
Der Messestand besteht aus Holz und Papier. Eine Holzkonstruktion bildet den Rahmen, der mit Papier bespannt ist. Durch einen traditionell chinesischen Hauseingang betritt man das Innere des Messestands. Die Studierenden aus Shanghai präsentieren darin ihre Möbel. &nbsp;&#13;
Die deutsch-chinesische Kooperation spiegelt sich auch im Design des Messestands wieder. Die mit Papier bespannten Wände sind mit chinesischen Mustern bedruckt oder kunstvoll gefaltet. Die Wände bilden zusätzlich eine Leinwand. Ein Schattenspiel lockt interessierte Zuschauer an. Overheadprojektoren liefern das notwendige Licht und projizieren geometrische Formen und chinesische Schriftzeichen an die Wände. Das Schattenspiel verwandelt sich ständig. Die Besucher sind animiert, eigene Schatten zu gestalten. Acht Studierende der <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=156">Innenarchitektur</a> aus dem 7. Semester entwickelten den Messestand: Annette Strack, Theresa Simon, Alena Dziedzitz, Anna Lutzenberger, Luisa Nawrath, Lisa-Maria Kraus, Yutong Kang und Lena Munzert.<br />Betreut wurden sie von <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=501">Prof. Mark Phillips</a>. Ihm gefällt besonders die kreative Umsetzung des Themas: „So ist ein poetisches Raumgebilde entstanden, das sich durch die bewegte Projektion ständig ändert und Besucher anlockt.“ Gemeinsam mit den Kommilitonen aus Shanghai haben die Studierenden den Messestand an Hochschule Coburg bereits ausprobiert. In der nächsten Woche wird er dann einem größeren Publikum auf der Messe in Köln vorgestellt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Messestand_imm_cologne-1024x768.jpeg"
                        fileSize="137578"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wohnen für Asylbewerber]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wohnen-fuer-asylbewerber/</link>
                <pubDate>Thu, 12 Jan 2017 09:45:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wohnen-fuer-asylbewerber/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mechanik, Statik, Technisches Darstellen oder Baustoffkunde – das sind die Fächer die üblicherweise auf dem Stundenplan eines Bauingenieurs stehen. An der Hochschule Coburg durften sich Studierende des <a href="t3://page?uid=71" title="Opens internal link in current window" class="internal-link">Bauingenieurwesens</a> auch gestalterisch austoben: Bei einem studentischen Ideenwettbewerb haben sie Häuser für Asylbewerber entworfen. </em></p>&#13;
<p>Lisa Hofmann und Charlott Walter (5. Semester) heißen die Gewinnerinnen des Ideenwettbewerbs, den die BDB Bezirksgruppe Coburg und die Zimmerer-Innung Coburg ausgelobt haben. Ihr Entwurf hat die Jury vor allem wegen der exakten und detaillierten Ausarbeitung überzeugt. Architektonisch anspruchsvoll sei das geforderte streng limitierte Raumprogramm umgesetzt worden. „Durch die versetzten Ebenen fügt sich der Entwurf wie selbstverständlich in die Topographie ein und erzeugt gleichzeitlich durch die größere Höhe im Aufenthaltsbereich ein gut proportioniertes Raumgefühl“, erklärt Oliver Lederer, Architekt und Lehrbeauftragter an der Hochschule Coburg, der auch die Idee für den Wettbewerb hatte.</p>&#13;
<p>35 Studierende haben teilgenommen. Ihre Aufgabe war es, ein Haus zu entwerfen, in dem vier minderjährige unbegleitete Asylbewerber leben und arbeiten können. Die Ausgangssituation war zwar fiktiv, aber durchaus realistisch: Der Bauherr besitzt ein Grundstück vor den Toren von Coburg. Das dort zu verwirklichende „Modul“ sollte nachhaltig sein und auch an anderer Stelle realisiert werden können, um die Flüchtlingsnot zu lindern. Als Material sollten die Studierenden Holz verwenden, die gewünschte Bauweise –Holzrahmenbau. </p>&#13;
<p>„Wir haben überlegt, wie das Haus aussehen könnte und erstmal ein riesen Modell geplant“, erzählt Lisa Hofmann. „Dann wurde uns aber klar, dass wir viel platzsparender denken müssen. Also haben wir alles über den Haufen geworfen und neu angefangen.“ Die Holzplatten, die zum Bau des Moduls verwendet werden haben ein genormtes Maß. Daran orientieren sich die Studentinnen und versuchen so wenig Verschnitt wie möglich zu produzieren. Wichtig ist ihnen, den wenigen Platz so effizient wie möglich zu nutzen. Sie verzichten auf Flure, gestalten den Wohnbereich möglichst offen und machen sich sogar über die Möbel Gedanken. „Die Zimmer sollten alle gleich groß werden, sodass jeder sein eigenes Zimmer bekommt“, sagt Hofmann. „Weil wir zwei der vier Zimmer aber kleiner machen mussten, haben wir dort dafür Hochbetten eingeplant, sodass wieder mehr Raum entsteht.“ Der Studentin hat das großen Spaß gemacht. „Normalerweise berechnen wir eher, diesmal konnten wir auch gestalterisch tätig sein. Das war am Anfang zwar ungewohnt, aber wir haben uns da glaub ich gut reingefunden.“</p>&#13;
<p>600 Euro Preisgeld gab es für die beiden Erstplatzierten. Insgesamt stellten die Regierung von Oberfranken, der BDB Coburg und die Zimmererinnung Coburg 1600 Euro für Prämien bereit.</p>&#13;
<p>Die Platzierungen im Überblick: </p>&#13;
<ul><li>1. Preis: Lisa Hofmann mit Charlott Walter</li><li>2. Preis: Patrick Döbel&nbsp; mit Alexander Gebhart</li><li>3. Preis: Percy Joachim Dull mit Maximilian Schultheiß</li><li>4. Preis: Jochen Böhnlein mit Florian Vetter</li><li>Anerkennung: Christian Gahn mit Dominik Eichelsdörfer</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mechanik, Statik, Technisches Darstellen oder Baustoffkunde – das sind die Fächer die üblicherweise auf dem Stundenplan eines Bauingenieurs stehen. An der Hochschule Coburg durften sich Studierende des <a href="t3://page?uid=71" title="Opens internal link in current window" class="internal-link">Bauingenieurwesens</a> auch gestalterisch austoben: Bei einem studentischen Ideenwettbewerb haben sie Häuser für Asylbewerber entworfen. </em></p>&#13;
<p>Lisa Hofmann und Charlott Walter (5. Semester) heißen die Gewinnerinnen des Ideenwettbewerbs, den die BDB Bezirksgruppe Coburg und die Zimmerer-Innung Coburg ausgelobt haben. Ihr Entwurf hat die Jury vor allem wegen der exakten und detaillierten Ausarbeitung überzeugt. Architektonisch anspruchsvoll sei das geforderte streng limitierte Raumprogramm umgesetzt worden. „Durch die versetzten Ebenen fügt sich der Entwurf wie selbstverständlich in die Topographie ein und erzeugt gleichzeitlich durch die größere Höhe im Aufenthaltsbereich ein gut proportioniertes Raumgefühl“, erklärt Oliver Lederer, Architekt und Lehrbeauftragter an der Hochschule Coburg, der auch die Idee für den Wettbewerb hatte.</p>&#13;
<p>35 Studierende haben teilgenommen. Ihre Aufgabe war es, ein Haus zu entwerfen, in dem vier minderjährige unbegleitete Asylbewerber leben und arbeiten können. Die Ausgangssituation war zwar fiktiv, aber durchaus realistisch: Der Bauherr besitzt ein Grundstück vor den Toren von Coburg. Das dort zu verwirklichende „Modul“ sollte nachhaltig sein und auch an anderer Stelle realisiert werden können, um die Flüchtlingsnot zu lindern. Als Material sollten die Studierenden Holz verwenden, die gewünschte Bauweise –Holzrahmenbau. </p>&#13;
<p>„Wir haben überlegt, wie das Haus aussehen könnte und erstmal ein riesen Modell geplant“, erzählt Lisa Hofmann. „Dann wurde uns aber klar, dass wir viel platzsparender denken müssen. Also haben wir alles über den Haufen geworfen und neu angefangen.“ Die Holzplatten, die zum Bau des Moduls verwendet werden haben ein genormtes Maß. Daran orientieren sich die Studentinnen und versuchen so wenig Verschnitt wie möglich zu produzieren. Wichtig ist ihnen, den wenigen Platz so effizient wie möglich zu nutzen. Sie verzichten auf Flure, gestalten den Wohnbereich möglichst offen und machen sich sogar über die Möbel Gedanken. „Die Zimmer sollten alle gleich groß werden, sodass jeder sein eigenes Zimmer bekommt“, sagt Hofmann. „Weil wir zwei der vier Zimmer aber kleiner machen mussten, haben wir dort dafür Hochbetten eingeplant, sodass wieder mehr Raum entsteht.“ Der Studentin hat das großen Spaß gemacht. „Normalerweise berechnen wir eher, diesmal konnten wir auch gestalterisch tätig sein. Das war am Anfang zwar ungewohnt, aber wir haben uns da glaub ich gut reingefunden.“</p>&#13;
<p>600 Euro Preisgeld gab es für die beiden Erstplatzierten. Insgesamt stellten die Regierung von Oberfranken, der BDB Coburg und die Zimmererinnung Coburg 1600 Euro für Prämien bereit.</p>&#13;
<p>Die Platzierungen im Überblick: </p>&#13;
<ul><li>1. Preis: Lisa Hofmann mit Charlott Walter</li><li>2. Preis: Patrick Döbel&nbsp; mit Alexander Gebhart</li><li>3. Preis: Percy Joachim Dull mit Maximilian Schultheiß</li><li>4. Preis: Jochen Böhnlein mit Florian Vetter</li><li>Anerkennung: Christian Gahn mit Dominik Eichelsdörfer</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wohnen_fuer_Asylbewerber_Walther_Hofmann_WU_7107.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wohnen_fuer_Asylbewerber_Ansicht_Sueden-1024x879.jpg"
                        fileSize="45099"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="879"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Alles digital]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/alles-digital/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Jan 2017 06:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/alles-digital/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Entwicklung von Smartphones, Datenbrillen und Co. ist in vollem Gange. Und: Immer mehr Alltagsgegenstände werden digital. Smarte Stromableser, Thermostate oder vernetzte Autos stellen den Otto-Normalverbraucher vor neue Herausforderungen. Wie wir mit dieser zunehmenden Digitalisierung umgehen und wie wir von ihr profitieren können, erforscht <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert</a>. Er ist seit Kurzem neuer Forschungsprofessor an der Hochschule Coburg.</em>&#13;
George Lucas und Arnold Schwarzenegger sind der Grund, warum Jens Grubert Forscher geworden ist. „Die Science-Fiction hat mich an das Thema der Erweiterten und Virtuellen Realität heran geführt. Es hat mich fasziniert, welchen Mehrwert die Technik uns bieten kann“, sagt der 33-Jährige, der seit Oktober Professor an der Hochschule Coburg ist. &#13;
Im Film „Minority Report“ zum Beispiel. Da schiebt der Hauptdarsteller Tom Cruise Informationen und Videos auf einer riesigen Projektionsfläche hin und her, zieht sie scheinbar aus dem Nichts heran, wischt sie wieder weg oder gruppiert sie zu Informationsbündeln. An ähnlichen Dingen forscht Jens Grubert heute. Es geht zum Beispiel darum, ob wir statt des kleinen Touchscreens einfach die Tischoberfläche zum Bedienen unseres Smartphones nutzen können. Around-Device-Interaktion heißt diese Form der Technik. &#13;
„Die Vision, die mich antreibt, ist die Interaktion mit teils digitalen teils physischen Produkten zu vereinfachen. Und zwar zum Vorteil der Nutzerinnen und Nutzer. Das kann eine einfachere Bedienbarkeit, Zeitersparnis oder mehr Spaß beim Umgang mit der Technik sein“, erklärt Grubert seine Motivation für die Forschung. &#13;
Seine Stelle ist aus einer Initiative der Bayerischen Staatsregierung entstanden. Die hat vor einem Jahr das Zentrum Digitalisierung.Bayern eingerichtet. Es soll Projekte und Entwicklungen im Bereich des digitalen Wandels bündeln und das gewonnene Wissen auf Bayern verteilen. 20 neue Professorenstellen wurden dafür geschaffen. Jens Grubert gehört zu den ersten, die berufen wurden. &#13;
In den kommenden Jahren wird er die Forschung auf dem Gebiet der Mensch-Maschine-Interaktion und des Internet der Dinge in Coburg ausbauen. Gleichzeitig ist er das Bindeglied zum Zentrum Digitalisierung.Bayern, wird sich dort mit den anderen Professoren und Professorinnen vernetzen, um die drei Hauptziele des Zentrums voranzutreiben: Junge Unternehmer und Gründer zu fördern, die Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Digitalisierung zu vernetzen und die wissenschaftlichen Kompetenzen dazu an den Hochschulen stärken.&#13;
Dafür wird er sich auch mit der Stadt und der Region Coburg zusammentun. „Ich strecke da gerade mein Fühler aus, stehe aber natürlich noch am Anfang“, erklärt Jens Grubert. Der 33-Jährige hat Computervisualistik an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg studiert - eine Kombination aus Informatik, Gestaltung und Sozialwissenschaften. Nach seinem Diplom arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung in Magdeburg im Bereich Mixed Reality, promovierte anschließend an der Technischen Universität Graz. Zuletzt forschte Jens Grubert an der Universität Passau. &#13;
In Coburg will er an bestehende Strukturen anknüpfen. Verbindungen gibt es hier u.a. zum Fraunhofer-Anwendungszentrum für Drahtlose Sensorik und natürlich zur TechnologieAllianzOberfranken, die die vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten vereint.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Entwicklung von Smartphones, Datenbrillen und Co. ist in vollem Gange. Und: Immer mehr Alltagsgegenstände werden digital. Smarte Stromableser, Thermostate oder vernetzte Autos stellen den Otto-Normalverbraucher vor neue Herausforderungen. Wie wir mit dieser zunehmenden Digitalisierung umgehen und wie wir von ihr profitieren können, erforscht <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=880">Prof. Dr. Jens Grubert</a>. Er ist seit Kurzem neuer Forschungsprofessor an der Hochschule Coburg.</em>&#13;
George Lucas und Arnold Schwarzenegger sind der Grund, warum Jens Grubert Forscher geworden ist. „Die Science-Fiction hat mich an das Thema der Erweiterten und Virtuellen Realität heran geführt. Es hat mich fasziniert, welchen Mehrwert die Technik uns bieten kann“, sagt der 33-Jährige, der seit Oktober Professor an der Hochschule Coburg ist. &#13;
Im Film „Minority Report“ zum Beispiel. Da schiebt der Hauptdarsteller Tom Cruise Informationen und Videos auf einer riesigen Projektionsfläche hin und her, zieht sie scheinbar aus dem Nichts heran, wischt sie wieder weg oder gruppiert sie zu Informationsbündeln. An ähnlichen Dingen forscht Jens Grubert heute. Es geht zum Beispiel darum, ob wir statt des kleinen Touchscreens einfach die Tischoberfläche zum Bedienen unseres Smartphones nutzen können. Around-Device-Interaktion heißt diese Form der Technik. &#13;
„Die Vision, die mich antreibt, ist die Interaktion mit teils digitalen teils physischen Produkten zu vereinfachen. Und zwar zum Vorteil der Nutzerinnen und Nutzer. Das kann eine einfachere Bedienbarkeit, Zeitersparnis oder mehr Spaß beim Umgang mit der Technik sein“, erklärt Grubert seine Motivation für die Forschung. &#13;
Seine Stelle ist aus einer Initiative der Bayerischen Staatsregierung entstanden. Die hat vor einem Jahr das Zentrum Digitalisierung.Bayern eingerichtet. Es soll Projekte und Entwicklungen im Bereich des digitalen Wandels bündeln und das gewonnene Wissen auf Bayern verteilen. 20 neue Professorenstellen wurden dafür geschaffen. Jens Grubert gehört zu den ersten, die berufen wurden. &#13;
In den kommenden Jahren wird er die Forschung auf dem Gebiet der Mensch-Maschine-Interaktion und des Internet der Dinge in Coburg ausbauen. Gleichzeitig ist er das Bindeglied zum Zentrum Digitalisierung.Bayern, wird sich dort mit den anderen Professoren und Professorinnen vernetzen, um die drei Hauptziele des Zentrums voranzutreiben: Junge Unternehmer und Gründer zu fördern, die Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Digitalisierung zu vernetzen und die wissenschaftlichen Kompetenzen dazu an den Hochschulen stärken.&#13;
Dafür wird er sich auch mit der Stadt und der Region Coburg zusammentun. „Ich strecke da gerade mein Fühler aus, stehe aber natürlich noch am Anfang“, erklärt Jens Grubert. Der 33-Jährige hat Computervisualistik an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg studiert - eine Kombination aus Informatik, Gestaltung und Sozialwissenschaften. Nach seinem Diplom arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung in Magdeburg im Bereich Mixed Reality, promovierte anschließend an der Technischen Universität Graz. Zuletzt forschte Jens Grubert an der Universität Passau. &#13;
In Coburg will er an bestehende Strukturen anknüpfen. Verbindungen gibt es hier u.a. zum Fraunhofer-Anwendungszentrum für Drahtlose Sensorik und natürlich zur TechnologieAllianzOberfranken, die die vier oberfränkischen Hochschulen und Universitäten vereint.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jens_Grubert-hololens-web-1024x648.jpg"
                        fileSize="125830"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="648"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schöne Feiertage!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schoene-feiertage-1/</link>
                <pubDate>Thu, 22 Dec 2016 11:08:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schoene-feiertage-1/</guid>
                <description><![CDATA[Die Hochschule Coburg wünscht ihren Studierenden und Familien, ihren Partnern, Förderern und Freunden frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2017!&#13;
The Coburg University of Applied Sciences and Arts wishes its students and their families, its partners, sponsors and friends a Merry Christmas and a Happy New Year!&#13;
Ľ université des sciences appliquées Coburg souhaite aux étudiants, familles, partenaires, sponsors et amis un joyeux noel et une bonne année 2017!&#13;
L’istituto tecnico delle scienze e arte applicate di Coburg vorrebbe augurare buon Natale e felice anno nuovo agli vostri studenti, alle vostre famiglie e a tutti gli amici e soci di voi.&#13;
 La Universidad Coburg desea Feliz Navidad y un Feliz Año 2017 sus estudiantes y familias, sus socios, fomentadores y amigos!&#13;
 Университет города Кобург желает студентам, их семьям и их партнерам, а также друзьям и сторонникам счастливого Рождества и счастливого 2017! &#13;
科堡应用科技大学祝各位同学及其家人以及大学的合作伙伴, 支持者和朋友们 圣诞快乐, 2017年万事如意!]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Die Hochschule Coburg wünscht ihren Studierenden und Familien, ihren Partnern, Förderern und Freunden frohe Weihnachten und ein gutes Jahr 2017!&#13;
The Coburg University of Applied Sciences and Arts wishes its students and their families, its partners, sponsors and friends a Merry Christmas and a Happy New Year!&#13;
Ľ université des sciences appliquées Coburg souhaite aux étudiants, familles, partenaires, sponsors et amis un joyeux noel et une bonne année 2017!&#13;
L’istituto tecnico delle scienze e arte applicate di Coburg vorrebbe augurare buon Natale e felice anno nuovo agli vostri studenti, alle vostre famiglie e a tutti gli amici e soci di voi.&#13;
 La Universidad Coburg desea Feliz Navidad y un Feliz Año 2017 sus estudiantes y familias, sus socios, fomentadores y amigos!&#13;
 Университет города Кобург желает студентам, их семьям и их партнерам, а также друзьям и сторонникам счастливого Рождества и счастливого 2017! &#13;
科堡应用科技大学祝各位同学及其家人以及大学的合作伙伴, 支持者和朋友们 圣诞快乐, 2017年万事如意!]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Weihnachtsstern_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Rezepte für ein besseres Miteinander]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/rezepte-fuer-ein-besseres-miteinander/</link>
                <pubDate>Thu, 22 Dec 2016 11:05:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/rezepte-fuer-ein-besseres-miteinander/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie lebt es sich als geflüchteter Mensch in Deutschland? Damit beschäftigen sich Studierende der Hochschule Coburg in einem Projekt mit der Freiherr von Rast Berufsschule. In „Flüchtlingsgesprächen“ tauschen sich Studierende mit geflüchteten Schülern aus.</em>&#13;
Die Lebenswelt geflüchteter Menschen in Deutschland ist vielen fremd. Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen arbeiten aber eng mit ihnen zusammen. Für die Studierenden der Sozialen Arbeit bedeutet das eine große Herausforderung beim Berufseinstieg. Das Projekt „Flüchtlingsgespräche“ der Hochschule Coburg bereitet sie darauf vor.<br />Das Coburger Weg Projekt fördert die interkulturellen Kompetenzen der Studierenden. Dabei spielt der Umgang mit fremden Werten und Einstellungen eine Rolle, ebenso wie der Umgang mit Traumata. Das soll aber nicht rein theoretisch vermittelt werden. Die Studierenden entwickeln eigene Konzepte für die Arbeit mit geflüchteten Menschen. &#13;
Eine Gruppe Studierender arbeitete dafür mit der Freiherr-von-Rast Staatliche Berufsschule Coburg zusammen. Mit geflüchteten Schülern einer Integrationsklasse und deutschen Schüler der Berufsvorbereitungsklasse organisierten sie einen Kochkurs. Ziel war es, die Schüler zusammen zu bringen und Kontakte unabhängig von der Herkunft zu knüpfen.<br />Gemeinsam recherchierten die Schüler und Studierenden Rezepte, sie kochten und gestalteten das Buffet. Es gab Schokokuchen nach deutschem Rezept, gefüllte Teigtaschen aus Afghanistan, sogenannte Sambosas und französische Crèpes. Ihre Rezepte und Länder präsentierten die Schüler und Schülerinnen anschließend auf selbst gestalteten Plakaten. Die Geflüchteten kommen aus allen Teilen der Welt: Afghanistan, Eritrea, Somalia, Syrien, Gambia, dem Irak, Pakistan, Senegal, und Äthiopien.<br />Dr. Regina Graßmann von der Hochschule Coburg und Rolf Sander, Lehrer an der Berufsschule, unterstützten die Gruppe vor Ort. Rolf Sander freute sich über den Erfolg des Projekts: „Toll in welch kurzer Zeit sich alle Schülerinnen und Schüler zu einer konstruktiven Zusammenarbeit fanden“.<br />Auch die Studierenden haben viele positive Erfahrungen gemacht. Die Schüler und Schülerinnen waren mit viel Begeisterung und Engagement dabei. „Wir hoffen, dass die Schüler gute Begegnungen untereinander hatten und die ein oder andere Freundschaft entstehen konnte“ sagt Lina Flörchinger, Studentin der Internationalen Sozialen Arbeit und Mitglied der Projektgruppe.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie lebt es sich als geflüchteter Mensch in Deutschland? Damit beschäftigen sich Studierende der Hochschule Coburg in einem Projekt mit der Freiherr von Rast Berufsschule. In „Flüchtlingsgesprächen“ tauschen sich Studierende mit geflüchteten Schülern aus.</em>&#13;
Die Lebenswelt geflüchteter Menschen in Deutschland ist vielen fremd. Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen arbeiten aber eng mit ihnen zusammen. Für die Studierenden der Sozialen Arbeit bedeutet das eine große Herausforderung beim Berufseinstieg. Das Projekt „Flüchtlingsgespräche“ der Hochschule Coburg bereitet sie darauf vor.<br />Das Coburger Weg Projekt fördert die interkulturellen Kompetenzen der Studierenden. Dabei spielt der Umgang mit fremden Werten und Einstellungen eine Rolle, ebenso wie der Umgang mit Traumata. Das soll aber nicht rein theoretisch vermittelt werden. Die Studierenden entwickeln eigene Konzepte für die Arbeit mit geflüchteten Menschen. &#13;
Eine Gruppe Studierender arbeitete dafür mit der Freiherr-von-Rast Staatliche Berufsschule Coburg zusammen. Mit geflüchteten Schülern einer Integrationsklasse und deutschen Schüler der Berufsvorbereitungsklasse organisierten sie einen Kochkurs. Ziel war es, die Schüler zusammen zu bringen und Kontakte unabhängig von der Herkunft zu knüpfen.<br />Gemeinsam recherchierten die Schüler und Studierenden Rezepte, sie kochten und gestalteten das Buffet. Es gab Schokokuchen nach deutschem Rezept, gefüllte Teigtaschen aus Afghanistan, sogenannte Sambosas und französische Crèpes. Ihre Rezepte und Länder präsentierten die Schüler und Schülerinnen anschließend auf selbst gestalteten Plakaten. Die Geflüchteten kommen aus allen Teilen der Welt: Afghanistan, Eritrea, Somalia, Syrien, Gambia, dem Irak, Pakistan, Senegal, und Äthiopien.<br />Dr. Regina Graßmann von der Hochschule Coburg und Rolf Sander, Lehrer an der Berufsschule, unterstützten die Gruppe vor Ort. Rolf Sander freute sich über den Erfolg des Projekts: „Toll in welch kurzer Zeit sich alle Schülerinnen und Schüler zu einer konstruktiven Zusammenarbeit fanden“.<br />Auch die Studierenden haben viele positive Erfahrungen gemacht. Die Schüler und Schülerinnen waren mit viel Begeisterung und Engagement dabei. „Wir hoffen, dass die Schüler gute Begegnungen untereinander hatten und die ein oder andere Freundschaft entstehen konnte“ sagt Lina Flörchinger, Studentin der Internationalen Sozialen Arbeit und Mitglied der Projektgruppe.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fluechtlingsgespraeche-1024x592.jpg"
                        fileSize="160884"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="592"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Lebkuchenhäuser für kranke Kinder]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lebkuchenhaeuser-fuer-kranke-kinder/</link>
                <pubDate>Thu, 22 Dec 2016 11:01:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/lebkuchenhaeuser-fuer-kranke-kinder/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Studierende der Fakultät Design bereiten auch in diesem Jahr den kleinen Patienten der Coburger Kinderklinik wieder eine Freude. Sie gestalteten und bauten für sie bunte Lebkuchenhäuschen.</em>&#13;
Eine kleine Gruppe Studierender aus der Fakultät Design verzierte und klebte unter der Leitung ihres Dozenten Ralph Neisser auch in diesem Jahr wieder viele Abende lang Lebkuchenplatten. Die „Baumaterialien“ spendete die Bäckerei Feiler am Coburger Theaterplatz. Angespornt wurden die jungen Architekten, Innenarchitekten, Produktdesigner und Bauingenieure durch einen kleinen Wettbewerb, den Ralph Neisser nun schon zum zweiten Mal ausrief. „Der Sieger bekommt den goldenen Schneebesen überreicht“, erzählt der Dipl.-Produktdesigner und Fachdozent lächelnd. &#13;
Bei allem Spaß hat das Projekt auch einen ernsten Hintergrund: „Viele Kinder müssen an Weihnachten im Krankenhaus bleiben“, sagt Neisser, „diesen Kindern möchten wir mit unseren Lebkuchenhäusern eine Freude bereiten“. Besonders dann, wenn die Lichter in den Lebkuchenhäusern leuchten, können die Kleinen gedanklich zum Mars reisen (ja, auch ein außerirdisches Lebkuchenhaus ist dabei) oder in ihrer eigenen Fantasie ein Lebkuchen-Traumschiff betreten und gemeinsam mit Rudi, dem Rentier, in die Ferne reisen. Die Lebkuchenhäuser zeigen so viel liebevolle und bunte Details auf, dass die Kinder bestimmt ins Staunen kommen - denn essen können sie die süßen Kunstwerke leider nicht.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Studierende der Fakultät Design bereiten auch in diesem Jahr den kleinen Patienten der Coburger Kinderklinik wieder eine Freude. Sie gestalteten und bauten für sie bunte Lebkuchenhäuschen.</em>&#13;
Eine kleine Gruppe Studierender aus der Fakultät Design verzierte und klebte unter der Leitung ihres Dozenten Ralph Neisser auch in diesem Jahr wieder viele Abende lang Lebkuchenplatten. Die „Baumaterialien“ spendete die Bäckerei Feiler am Coburger Theaterplatz. Angespornt wurden die jungen Architekten, Innenarchitekten, Produktdesigner und Bauingenieure durch einen kleinen Wettbewerb, den Ralph Neisser nun schon zum zweiten Mal ausrief. „Der Sieger bekommt den goldenen Schneebesen überreicht“, erzählt der Dipl.-Produktdesigner und Fachdozent lächelnd. &#13;
Bei allem Spaß hat das Projekt auch einen ernsten Hintergrund: „Viele Kinder müssen an Weihnachten im Krankenhaus bleiben“, sagt Neisser, „diesen Kindern möchten wir mit unseren Lebkuchenhäusern eine Freude bereiten“. Besonders dann, wenn die Lichter in den Lebkuchenhäusern leuchten, können die Kleinen gedanklich zum Mars reisen (ja, auch ein außerirdisches Lebkuchenhaus ist dabei) oder in ihrer eigenen Fantasie ein Lebkuchen-Traumschiff betreten und gemeinsam mit Rudi, dem Rentier, in die Ferne reisen. Die Lebkuchenhäuser zeigen so viel liebevolle und bunte Details auf, dass die Kinder bestimmt ins Staunen kommen - denn essen können sie die süßen Kunstwerke leider nicht.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lebkuchenhaeuser_Neisser_800Px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Spagat zwischen Tradition und Moderne]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/spagat-zwischen-tradition-und-moderne/</link>
                <pubDate>Thu, 22 Dec 2016 11:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/spagat-zwischen-tradition-und-moderne/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Kronacher Traditionsunternehmen Loewe ist im Wandel. In Folge seiner Insolvenz musste sich der Hersteller für Unterhaltungselektronik im Prinzip neu erfinden. Bei einem Vortrag an der Hochschule Coburg sprachen der Leiter Controlling David Riemenschneider und Personalentwicklerin Jasmin Wäschenfelder über die bisherigen Schritte des Transformationsprozesses.</em>&#13;
Der April 2014 war für die Mitarbeiter von Loewe ein entscheidender Monat. Ein halbes Jahr war es damals her, dass die Firma beim Amtsgericht Coburg Insolvenz angemeldet hatte. Schon länger war Loewe in Schwierigkeiten, suchte nach neuen Investoren, baute Stellen ab und versuchte das Unternehmen zu sanieren. Von einer „langen Zeit der Ungewissheit“, spricht David Riemenschneider, Leiter Controlling bei Loewe. Doch im April 2014 ist es endlich fix. Die Münchner Stargate Capital GmbH übernimmt das Kronacher Unternehmen und will in den kommenden Jahren kräftig investieren. „Für Stargate ist das nicht nur ein reines Invest, sondern es ist ihr einziges Projekt. Die volle Aufmerksamkeit gilt Loewe. Das ist wichtig, denn die Gesellschafter sind dadurch häufig vor Ort und auch für unsere Mitarbeiter präsent“, erklärt Riemenschneider.&#13;
Seine Kollegin Jasmin Wäschenfelder steht heute nicht zum ersten Mal im Dr. Schneider-Hörsaal am Campus Friedrich Streib. Die Personalentwicklerin hat selbst an der Hochschule Coburg studiert und berichtet jetzt von ihren eigenen Berufserfahrungen. Im Publikum sitzen &nbsp;Studierende der Betriebswirtschaft und des Master-Studiengangs ZukunftsDesign, aber auch Professoren und Studierende anderer Studiengänge. Das Thema interessiert. Denn Loewe ist in der Region bekannt, die Entwicklungen der letzten Jahre haben viele mitverfolgt. Wie ist es dem Unternehmen gelungen, sich neu auszurichten?&#13;
„Ein erstes Ziel der Investoren war es, Loewe mit der Neuausrichtung der Marke eine neue Identität zu geben“, sagt Jasmin Wäschenfelder. So wurde mit externer Unterstützung und unter aktiver Einbindung der Mitarbeiter eine neue Markenidentität erarbeitet. Diese dient neben der Strategie und den ebenfalls neu definierten Prozessen als Leitplanke für die weiteren Transformationsschritte. Im Zentrum des Handelns steht für das Kronacher Traditionsunternehmen dabei stets die Begehrlichkeit der Produkte und das Schaffen von magischen Momenten für den Kunden. In diesem Zusammenhang wurde auch die Produktnomenklatur überarbeitet. Die neuen Serien von Fernsehern und Lautsprechern heißen Loewe bild und Loewe klang. Je nach Ausstattung und Umfang gibt es dann beispielsweise den Loewe bild1 oder den Loewe klang5. „Ähnlich wie in der Automobilbranche geben wir damit dem Kunden wesentlich mehr Orientierung innerhalb unseres Portfolios“, sagt Riemenschneider &#13;
Wichtig bei der Markenbildung sei, dass sie in beide Richtungen wirkt - also extern bei der Kommunikation gegenüber der Kunden, aber auch intern im Unternehmen. „Das betrifft natürlich vor allem uns als Personalabteilung“, erklärt die Personalentwicklerin. „Wir sind heute wesentlich agiler aufgestellt, haben flache Hierarchien und forcieren abteilungsübergreifende Projekt- und Teamarbeit. Jeder Mitarbeiter kann und soll sich in die Ideenfindung und Produktentwicklung einbringen und einen aktiven Beitrag leisten.“ &#13;
Die Zahlen belegen, dass es aufwärts geht bei Loewe. Der Umsatz hat sich seit 2014 nahezu verdoppelt und auch die Zahl der Mitarbeiter entwickelte sich proportional. Für das Jahr 2017 erwartet der Finanzexperte eine weitere, deutliche Umsatzsteigerung. „Der Transformationsprozess ist noch nicht abgeschlossen“, so Riemenschneider. Er betont auch, dass dieser Prozess weniger eine Phase ist, sondern mehr ein Mindset, das sich in der Organisation und in jedem Mitarbeiter entwickeln muss. Denn nichts ist stetiger als der Wandel, sei es in Bezug auf das Kundenverhalten, die Technik oder Arbeitsmethoden. Und das wichtigste dabei sind die Mitarbeiter, dass sie diese permanenten Veränderungen nutzen, um der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Veränderungen wird es bei Loewe natürlich weiterhin geben. Denn es bleibt ein Spagat zwischen Tradition und Moderne. &#13;
<strong>Personalpraxis im Dialog</strong>&#13;
Prof. Dr. Hedwig Schmid, Fakultät Wirtschaft, lädt jedes Semester Personalexperten aus der Praxis in die Hochschule Coburg ein. Sie berichten den Studierenden von ihren eigenen Erfahrungen. Die Vortragsreihe ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Die nächste Veranstaltungsreihe gibt es im Sommersemester 2017.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Kronacher Traditionsunternehmen Loewe ist im Wandel. In Folge seiner Insolvenz musste sich der Hersteller für Unterhaltungselektronik im Prinzip neu erfinden. Bei einem Vortrag an der Hochschule Coburg sprachen der Leiter Controlling David Riemenschneider und Personalentwicklerin Jasmin Wäschenfelder über die bisherigen Schritte des Transformationsprozesses.</em>&#13;
Der April 2014 war für die Mitarbeiter von Loewe ein entscheidender Monat. Ein halbes Jahr war es damals her, dass die Firma beim Amtsgericht Coburg Insolvenz angemeldet hatte. Schon länger war Loewe in Schwierigkeiten, suchte nach neuen Investoren, baute Stellen ab und versuchte das Unternehmen zu sanieren. Von einer „langen Zeit der Ungewissheit“, spricht David Riemenschneider, Leiter Controlling bei Loewe. Doch im April 2014 ist es endlich fix. Die Münchner Stargate Capital GmbH übernimmt das Kronacher Unternehmen und will in den kommenden Jahren kräftig investieren. „Für Stargate ist das nicht nur ein reines Invest, sondern es ist ihr einziges Projekt. Die volle Aufmerksamkeit gilt Loewe. Das ist wichtig, denn die Gesellschafter sind dadurch häufig vor Ort und auch für unsere Mitarbeiter präsent“, erklärt Riemenschneider.&#13;
Seine Kollegin Jasmin Wäschenfelder steht heute nicht zum ersten Mal im Dr. Schneider-Hörsaal am Campus Friedrich Streib. Die Personalentwicklerin hat selbst an der Hochschule Coburg studiert und berichtet jetzt von ihren eigenen Berufserfahrungen. Im Publikum sitzen &nbsp;Studierende der Betriebswirtschaft und des Master-Studiengangs ZukunftsDesign, aber auch Professoren und Studierende anderer Studiengänge. Das Thema interessiert. Denn Loewe ist in der Region bekannt, die Entwicklungen der letzten Jahre haben viele mitverfolgt. Wie ist es dem Unternehmen gelungen, sich neu auszurichten?&#13;
„Ein erstes Ziel der Investoren war es, Loewe mit der Neuausrichtung der Marke eine neue Identität zu geben“, sagt Jasmin Wäschenfelder. So wurde mit externer Unterstützung und unter aktiver Einbindung der Mitarbeiter eine neue Markenidentität erarbeitet. Diese dient neben der Strategie und den ebenfalls neu definierten Prozessen als Leitplanke für die weiteren Transformationsschritte. Im Zentrum des Handelns steht für das Kronacher Traditionsunternehmen dabei stets die Begehrlichkeit der Produkte und das Schaffen von magischen Momenten für den Kunden. In diesem Zusammenhang wurde auch die Produktnomenklatur überarbeitet. Die neuen Serien von Fernsehern und Lautsprechern heißen Loewe bild und Loewe klang. Je nach Ausstattung und Umfang gibt es dann beispielsweise den Loewe bild1 oder den Loewe klang5. „Ähnlich wie in der Automobilbranche geben wir damit dem Kunden wesentlich mehr Orientierung innerhalb unseres Portfolios“, sagt Riemenschneider &#13;
Wichtig bei der Markenbildung sei, dass sie in beide Richtungen wirkt - also extern bei der Kommunikation gegenüber der Kunden, aber auch intern im Unternehmen. „Das betrifft natürlich vor allem uns als Personalabteilung“, erklärt die Personalentwicklerin. „Wir sind heute wesentlich agiler aufgestellt, haben flache Hierarchien und forcieren abteilungsübergreifende Projekt- und Teamarbeit. Jeder Mitarbeiter kann und soll sich in die Ideenfindung und Produktentwicklung einbringen und einen aktiven Beitrag leisten.“ &#13;
Die Zahlen belegen, dass es aufwärts geht bei Loewe. Der Umsatz hat sich seit 2014 nahezu verdoppelt und auch die Zahl der Mitarbeiter entwickelte sich proportional. Für das Jahr 2017 erwartet der Finanzexperte eine weitere, deutliche Umsatzsteigerung. „Der Transformationsprozess ist noch nicht abgeschlossen“, so Riemenschneider. Er betont auch, dass dieser Prozess weniger eine Phase ist, sondern mehr ein Mindset, das sich in der Organisation und in jedem Mitarbeiter entwickeln muss. Denn nichts ist stetiger als der Wandel, sei es in Bezug auf das Kundenverhalten, die Technik oder Arbeitsmethoden. Und das wichtigste dabei sind die Mitarbeiter, dass sie diese permanenten Veränderungen nutzen, um der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein. Veränderungen wird es bei Loewe natürlich weiterhin geben. Denn es bleibt ein Spagat zwischen Tradition und Moderne. &#13;
<strong>Personalpraxis im Dialog</strong>&#13;
Prof. Dr. Hedwig Schmid, Fakultät Wirtschaft, lädt jedes Semester Personalexperten aus der Praxis in die Hochschule Coburg ein. Sie berichten den Studierenden von ihren eigenen Erfahrungen. Die Vortragsreihe ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Die nächste Veranstaltungsreihe gibt es im Sommersemester 2017.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Personalpraxis_Riemenschneider_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Personalpraxis_Waeschenfelder_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Strategieberater zu Gast im Doktoranden-Seminar]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/strategieberater-zu-gast-im-doktoranden-seminar/</link>
                <pubDate>Wed, 21 Dec 2016 09:19:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/strategieberater-zu-gast-im-doktoranden-seminar/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Was ist eigentlich Strategieberatung? Diese Frage stand im Mittelpunkt des letzten „Zwischen den Welten“-Doktorandenseminars in 2016. Zu Gast war der Unternehmensberater Dr. Gebhard Grimm.</em>&#13;
Dr. Grimm studierte Theoretische Physik und ist heute Partner der Managementberatung 3con Managements Consultants in Bonn. Er konnte den Doktorandinnen und Doktoranden also zwei Perspektiven vermitteln: Er wandelte auf den Spuren der Physiker Werner Heisenberg und Carl Friedrich von Weizsäcker und er gab Einblicke in seine Arbeit als Strategieberater von DAX-Unternehmen. &#13;
Anhand es auf Carl Friedrich von Weizsäcker zurückgehenden „Weizsäckerschen Dreiecks“ zeigte er die Rolle und das Zusammenwirken von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in der Gesellschaft auf. Seinen persönlichen Erfahrungen nach ist das Berufsfeld „Managementberatung“ ideal für Generalisten. Es bietet stetige Herausforderungen für Problemlöser, fordert aber auch den Integrator und den Kommunikator. &#13;
Seine zehn persönlichen Thesen zum Leben „Zwischen den Welten“ sind herausfordernd, aber auch inspirierend:&#13;
1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jede Welt hat tiefe Wahrheiten (Fachdisziplinen, Beratung …)<br />2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Welten können voneinander lernen.<br />3.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aber sie können sich kaum verstehen.<br />4.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mediatoren/Übersetzer waren schon immer gefragt.<br />5.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Im Zuge von „Schwarmintelligenz“ und „Digitalisierung“ wird Kommunikationsfähigkeit zwischen Welten noch wichtiger.<br />6.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wenn man einmal eine gemeinsame Sprache gefunden hat, eröffnen sich überraschend viele Gemeinsamkeiten.<br />7.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Lernen der „Fremdsprache“ erfordert erstmal Überwindung und Offenheit.<br />8.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dem „Multi-Welt-Sprecher“ eröffnet sich die Zukunft.<br />9.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Zukunft liegt zwischen den Welten.<br />10.&nbsp; Sie lässt sich nur gemeinsam erschließen.&#13;
Das Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ wird geleitet von dem früheren Vorstandssprecher des Technologietransferzentrums Automotive TAC Prof. Dr. Jürgen Krahl, jetzt Präsident der der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, und Prof. Dr. Josef Löffl, der im TAC der Hochschule Coburg das Fachressort Wissenschaftsdialog betreut.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Was ist eigentlich Strategieberatung? Diese Frage stand im Mittelpunkt des letzten „Zwischen den Welten“-Doktorandenseminars in 2016. Zu Gast war der Unternehmensberater Dr. Gebhard Grimm.</em>&#13;
Dr. Grimm studierte Theoretische Physik und ist heute Partner der Managementberatung 3con Managements Consultants in Bonn. Er konnte den Doktorandinnen und Doktoranden also zwei Perspektiven vermitteln: Er wandelte auf den Spuren der Physiker Werner Heisenberg und Carl Friedrich von Weizsäcker und er gab Einblicke in seine Arbeit als Strategieberater von DAX-Unternehmen. &#13;
Anhand es auf Carl Friedrich von Weizsäcker zurückgehenden „Weizsäckerschen Dreiecks“ zeigte er die Rolle und das Zusammenwirken von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in der Gesellschaft auf. Seinen persönlichen Erfahrungen nach ist das Berufsfeld „Managementberatung“ ideal für Generalisten. Es bietet stetige Herausforderungen für Problemlöser, fordert aber auch den Integrator und den Kommunikator. &#13;
Seine zehn persönlichen Thesen zum Leben „Zwischen den Welten“ sind herausfordernd, aber auch inspirierend:&#13;
1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jede Welt hat tiefe Wahrheiten (Fachdisziplinen, Beratung …)<br />2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Welten können voneinander lernen.<br />3.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aber sie können sich kaum verstehen.<br />4.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mediatoren/Übersetzer waren schon immer gefragt.<br />5.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Im Zuge von „Schwarmintelligenz“ und „Digitalisierung“ wird Kommunikationsfähigkeit zwischen Welten noch wichtiger.<br />6.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wenn man einmal eine gemeinsame Sprache gefunden hat, eröffnen sich überraschend viele Gemeinsamkeiten.<br />7.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Lernen der „Fremdsprache“ erfordert erstmal Überwindung und Offenheit.<br />8.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dem „Multi-Welt-Sprecher“ eröffnet sich die Zukunft.<br />9.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Zukunft liegt zwischen den Welten.<br />10.&nbsp; Sie lässt sich nur gemeinsam erschließen.&#13;
Das Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ wird geleitet von dem früheren Vorstandssprecher des Technologietransferzentrums Automotive TAC Prof. Dr. Jürgen Krahl, jetzt Präsident der der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, und Prof. Dr. Josef Löffl, der im TAC der Hochschule Coburg das Fachressort Wissenschaftsdialog betreut.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Grimm_Doktorandenseminar_ZdW.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Landschaftsarchitekt aus Neuseeland zu Gast an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/landschaftsarchitekt-aus-neuseeland-zu-gast-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Dec 2016 12:35:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/landschaftsarchitekt-aus-neuseeland-zu-gast-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Landschaftsarchitektur liefert Ideen und Konzepte für freie Flächen auf dem Land, ebenso wie für Gärten und Stadtparks. Die Architektur-Studierenden der Hochschule Coburg erfahren derzeit aus erster Hand, wo die Schwerpunkte der Landschaftsarchitektur in Neuseeland liegen: Dr. Carles Martinez-Almoyna Gual ist Gastdozent im Studiengang Architektur und unterrichtet hier das Wahlfach Landscape Architecture. </em>&#13;
Die Landschaftsarchitektur verbindet Design mit Ökologie. Im Fokus steht die Gestaltung menschlicher Lebensräume mit Rücksicht auf Natur und Umwelt. Wie so etwas aussehen kann, zeigt Dr. Carles Martinez-Almoyna Gual den Studierenden der Hochschule Coburg anhand seines Projektes an der Victoria University in Wellington. Die Universität kooperierte mit verschiedenen Gemeinden in Neuseeland. In enger Zusammenarbeit von Studierenden und Bürgern der Gemeinde entstand ein Designkonzept, das von den Städten entsprechend ihrer Bedürfnisse umgesetzt werden kann. In Workshops vermittelt Dr. Carles Martinez-Almoyna Gual den Studierenden zusätzlich zentrale Methoden der Landschaftsarchitektur. &#13;
Dr. Carles Martinez-Almoyna Gual stammt ursprünglich aus Spanien. Er lehrt an der Victoria University of Wellington (VUW) Architektur. Auf Einladung von Prof. Dr. Rainer Hirth, Studiengangsleiter Architektur, verbringt er zwei Wochen an der Hochschule Coburg. Der Besuch von Dr. Carles Martinez-Almoyna Gual findet im Rahmen des internationalen Austauschprogramms der Hochschule statt und wird vom Gastprofessorenprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst finanziert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Landschaftsarchitektur liefert Ideen und Konzepte für freie Flächen auf dem Land, ebenso wie für Gärten und Stadtparks. Die Architektur-Studierenden der Hochschule Coburg erfahren derzeit aus erster Hand, wo die Schwerpunkte der Landschaftsarchitektur in Neuseeland liegen: Dr. Carles Martinez-Almoyna Gual ist Gastdozent im Studiengang Architektur und unterrichtet hier das Wahlfach Landscape Architecture. </em>&#13;
Die Landschaftsarchitektur verbindet Design mit Ökologie. Im Fokus steht die Gestaltung menschlicher Lebensräume mit Rücksicht auf Natur und Umwelt. Wie so etwas aussehen kann, zeigt Dr. Carles Martinez-Almoyna Gual den Studierenden der Hochschule Coburg anhand seines Projektes an der Victoria University in Wellington. Die Universität kooperierte mit verschiedenen Gemeinden in Neuseeland. In enger Zusammenarbeit von Studierenden und Bürgern der Gemeinde entstand ein Designkonzept, das von den Städten entsprechend ihrer Bedürfnisse umgesetzt werden kann. In Workshops vermittelt Dr. Carles Martinez-Almoyna Gual den Studierenden zusätzlich zentrale Methoden der Landschaftsarchitektur. &#13;
Dr. Carles Martinez-Almoyna Gual stammt ursprünglich aus Spanien. Er lehrt an der Victoria University of Wellington (VUW) Architektur. Auf Einladung von Prof. Dr. Rainer Hirth, Studiengangsleiter Architektur, verbringt er zwei Wochen an der Hochschule Coburg. Der Besuch von Dr. Carles Martinez-Almoyna Gual findet im Rahmen des internationalen Austauschprogramms der Hochschule statt und wird vom Gastprofessorenprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst finanziert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gastdozent_Architektur_Hirth.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Teilchenbeschleuniger im Einsatz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/teilchenbeschleuniger-im-einsatz/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Dec 2016 07:39:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/teilchenbeschleuniger-im-einsatz/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Zyklotron COLUMBUS an der Hochschule Coburg entwickelt sich zum Dauerrenner. Schüler des Gymnasiums Ernestinum haben den Teilchenbeschleuniger vor drei Jahren einsatzbereit gemacht. Seitdem arbeiten immer wieder Gruppen daran.</em>&#13;
Im Rahmen des Schülerforschungszentrums konnten jetzt Schüler und Schülerinnen der oberfränkischen Begabtenförderung den Teilchenbeschleuniger kennenlernen und für Experimente nutzen. Lehrer Christian Wolf und die Professoren Prof. Dr. Martin Prechtl und Prof. Dr. Jochen Jirmann erklärten den 14 Jungs und Mädchen, die aus Gymnasien in ganz Oberfranken kommen, die Grundlagen. Dann durften sie selber experimentieren. &#13;
Unterstützung gab es auch aus dem Forschungszentrum in Jülich. Das Forschungszentrum hatte der Hochschule schon beim Bau des Zyklotrons geholfen. &#13;
Dr. Ralf Gebel und Dr. Olaf Felden vom IKP4 (Abteilung für Beschleunigeranlagen) überzeugten sich nun, wie das Zyklotron in die Workshops für Schüler eingebunden wird. Auch Vertreter vom Schülerlabor JuLab aus Jülich waren dabei: Karl Sobotta und Tina Frech-Horn sowie die beiden Lehrer Melanie Vieland und Stefan Bechstein.&#13;
Elektromagnet, Vakuumkammer, Beschleunigungssystem und Ionenquelle sind die Hauptbestandteile des Zyklotrons. Zyklotrone sind Kreisbeschleuniger, d.h. sie beschleunigen kleinste Teilchen indem sie sie durch eine spiralähnliche Bahn schicken. Solche Teilchenbeschleuniger dienen z. B. zur Auslösung von Kernreaktionen oder werden bei der Strahlentherapie eingesetzt. &#13;
Das Schülerforschungszentrum findet an allen vier oberfränkischen Hochschulen – der Universität Bamberg, der Universität Bayreuth, der Hochschule Coburg und der Hochschule Hof, statt. Es ist Teil der TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Mehr unter: <a href="http://www.tao-oberfranken.de/Schuelerforschungszentrum/index.html">http://www.tao-oberfranken.de/Schuelerforschungszentrum/index.html</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Zyklotron COLUMBUS an der Hochschule Coburg entwickelt sich zum Dauerrenner. Schüler des Gymnasiums Ernestinum haben den Teilchenbeschleuniger vor drei Jahren einsatzbereit gemacht. Seitdem arbeiten immer wieder Gruppen daran.</em>&#13;
Im Rahmen des Schülerforschungszentrums konnten jetzt Schüler und Schülerinnen der oberfränkischen Begabtenförderung den Teilchenbeschleuniger kennenlernen und für Experimente nutzen. Lehrer Christian Wolf und die Professoren Prof. Dr. Martin Prechtl und Prof. Dr. Jochen Jirmann erklärten den 14 Jungs und Mädchen, die aus Gymnasien in ganz Oberfranken kommen, die Grundlagen. Dann durften sie selber experimentieren. &#13;
Unterstützung gab es auch aus dem Forschungszentrum in Jülich. Das Forschungszentrum hatte der Hochschule schon beim Bau des Zyklotrons geholfen. &#13;
Dr. Ralf Gebel und Dr. Olaf Felden vom IKP4 (Abteilung für Beschleunigeranlagen) überzeugten sich nun, wie das Zyklotron in die Workshops für Schüler eingebunden wird. Auch Vertreter vom Schülerlabor JuLab aus Jülich waren dabei: Karl Sobotta und Tina Frech-Horn sowie die beiden Lehrer Melanie Vieland und Stefan Bechstein.&#13;
Elektromagnet, Vakuumkammer, Beschleunigungssystem und Ionenquelle sind die Hauptbestandteile des Zyklotrons. Zyklotrone sind Kreisbeschleuniger, d.h. sie beschleunigen kleinste Teilchen indem sie sie durch eine spiralähnliche Bahn schicken. Solche Teilchenbeschleuniger dienen z. B. zur Auslösung von Kernreaktionen oder werden bei der Strahlentherapie eingesetzt. &#13;
Das Schülerforschungszentrum findet an allen vier oberfränkischen Hochschulen – der Universität Bamberg, der Universität Bayreuth, der Hochschule Coburg und der Hochschule Hof, statt. Es ist Teil der TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Mehr unter: <a href="http://www.tao-oberfranken.de/Schuelerforschungszentrum/index.html">http://www.tao-oberfranken.de/Schuelerforschungszentrum/index.html</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zyklotron_Begabtenfoerderung-1024x692.jpg"
                        fileSize="176072"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Bienenkönigin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-bienenkoenigin/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Dec 2016 06:46:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-bienenkoenigin/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Bienen als 3D-Drucker. Die Studentin Christina Mayr lässt Bienen für sich bauen. Entstanden sind ganz unterschiedliche Kunstobjekte.</em>&#13;
Ihr Vater ist Imker, ihr Großvater war Imker und ihr Urgroßvater auch. Christina Mayr, Produktdesignstudentin im 7. Semester, kennt sich aus mit Bienen. Als im Studium Rapid Prototyping bei Prof. Peter Raab auf dem Stundenplan steht, sieht sie zwischen der Bauweise der Bienen und dem maschinellen Fertigungsverfahren gleich eine Verbindung. „Bienen sind eigentlich kleine 3D-Drucker. Sie produzieren das Material mit ihrem eigenen Körper und bauen damit die Waben“, erzählt die Studentin, die gebürtig aus Erding kommt. „Und obwohl sie keinen Bauplan haben, entsteht immer wieder die gleiche Form. Die Ecken der Waben haben sogar exakt den selben Winkel.“&#13;
Bauen Bienen aber auch nach Vorlage? Um das herauszufinden hat sich Mayr auf die Suche nach einem Imker in Coburg gemacht. Und: Linus Müller gefunden. Der 22-Jährige hat hinter dem Coburger Hofbrauhaus – gleich neben dem Hochschulcampus - ein paar Bienenkästen. Hier kann die Studentin ihre Experimente starten. &#13;
Ein Bienenstock besteht aus mehreren Holzrahmen, in denen die Bienen ihre Waben bauen. In einen dieser Rahmen legt Christina Mayr als erstes ein Brillengestell. Die Ränder beträufelt sie mit Wachs. Denn bei ersten Versuchen hat sie herausgefunden: „Bienen bauen nur an Bienenwachs weiter.“ Und tatsächlich, als die Studentin den Rahmen nach ein paar Tagen wieder heraushebt, haben die Bienen das Brillengestell eingebaut. Mayr macht weiter. Sie bastelt unterschiedliche Formen aus Wachsplatten, hängt sie in die Stöcke und lässt die Bienen daran arbeiten. Sie verändern die Formen, bauen sie weiter oder höhlen sie aus und nutzen das Wachs, um es an anderer Stelle wieder anzubringen. Herausgekommen sind zum Schluss ganz unterschiedliche Objekte, die man zum Beispiel als Kerzen nutzen kann. &#13;
Über ihr Projekt hat Christina Mayr auch ein <a title="Opens external link in new window" href="https://vimeo.com/191510796">Video</a> gedreht. Die Arbeit mit den Bienen will sie auf jeden Fall weiterführen. Spätestens nach dem Studium könnte sie die Völker ihrer Familie übernehmen und selbst Imkerin werden. &quot;Bienen sind wunderbare und inspirierende Tiere. Durch ihr Summen kann ich entspannen und dem Alltag entfliehen.&quot;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Bienen als 3D-Drucker. Die Studentin Christina Mayr lässt Bienen für sich bauen. Entstanden sind ganz unterschiedliche Kunstobjekte.</em>&#13;
Ihr Vater ist Imker, ihr Großvater war Imker und ihr Urgroßvater auch. Christina Mayr, Produktdesignstudentin im 7. Semester, kennt sich aus mit Bienen. Als im Studium Rapid Prototyping bei Prof. Peter Raab auf dem Stundenplan steht, sieht sie zwischen der Bauweise der Bienen und dem maschinellen Fertigungsverfahren gleich eine Verbindung. „Bienen sind eigentlich kleine 3D-Drucker. Sie produzieren das Material mit ihrem eigenen Körper und bauen damit die Waben“, erzählt die Studentin, die gebürtig aus Erding kommt. „Und obwohl sie keinen Bauplan haben, entsteht immer wieder die gleiche Form. Die Ecken der Waben haben sogar exakt den selben Winkel.“&#13;
Bauen Bienen aber auch nach Vorlage? Um das herauszufinden hat sich Mayr auf die Suche nach einem Imker in Coburg gemacht. Und: Linus Müller gefunden. Der 22-Jährige hat hinter dem Coburger Hofbrauhaus – gleich neben dem Hochschulcampus - ein paar Bienenkästen. Hier kann die Studentin ihre Experimente starten. &#13;
Ein Bienenstock besteht aus mehreren Holzrahmen, in denen die Bienen ihre Waben bauen. In einen dieser Rahmen legt Christina Mayr als erstes ein Brillengestell. Die Ränder beträufelt sie mit Wachs. Denn bei ersten Versuchen hat sie herausgefunden: „Bienen bauen nur an Bienenwachs weiter.“ Und tatsächlich, als die Studentin den Rahmen nach ein paar Tagen wieder heraushebt, haben die Bienen das Brillengestell eingebaut. Mayr macht weiter. Sie bastelt unterschiedliche Formen aus Wachsplatten, hängt sie in die Stöcke und lässt die Bienen daran arbeiten. Sie verändern die Formen, bauen sie weiter oder höhlen sie aus und nutzen das Wachs, um es an anderer Stelle wieder anzubringen. Herausgekommen sind zum Schluss ganz unterschiedliche Objekte, die man zum Beispiel als Kerzen nutzen kann. &#13;
Über ihr Projekt hat Christina Mayr auch ein <a title="Opens external link in new window" href="https://vimeo.com/191510796">Video</a> gedreht. Die Arbeit mit den Bienen will sie auf jeden Fall weiterführen. Spätestens nach dem Studium könnte sie die Völker ihrer Familie übernehmen und selbst Imkerin werden. &quot;Bienen sind wunderbare und inspirierende Tiere. Durch ihr Summen kann ich entspannen und dem Alltag entfliehen.&quot;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bienen_Christina_Mayr_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="177073"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gute Qualität bewiesen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gute-qualitaet-bewiesen/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Dec 2016 12:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gute-qualitaet-bewiesen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Bachelor Maschinenbau und der Master Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau sind erfolgreich akkreditiert. Somit haben alle Studiengänge der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik das Verfahren durchlaufen. </em>&#13;
Mit der Akkreditierung belegt ein Studiengang, dass er bestimmte Standards erfüllt, z.B. die passenden Inhalte vermittelt oder mit angemessenem Aufwand zu studieren ist. Studiengänge sollen dadurch transparent sein und für Studieninteressierte oder Personalverantwortliche besser zu vergleichen. Der Bachelor und der Master Maschinenbau wurden von der Akkreditierungsagentur ACQUIN geprüft. Eine Kommission, bestehend aus Studierenden und Professoren anderer Hochschulen sowie Experten aus der Industrie wird dafür eingesetzt. Sie wertet u.a. eine Selbstdokumentation des Studiengangs aus, besucht Vorlesungen und macht sich ein Bild vom Studium an der Hochschule.&#13;
Den beiden Studiengängen bescheinigen die Gutachter, dass sie den richtigen Weg eingeschlagen haben. Die Lehre an der Hochschule Coburg gehe dabei über die reine Wissensvermittlung hinaus: „Die intensive Betonung der Praxisphasen, insbesondere bei den regionalen Unternehmen, wird zu einer angemessenen Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden und zur Befähigung zum gesellschaftlichen Engagement beitragen“, heißt es zum Beispiel in der Bewertung für den Bachelor Maschinenbau.&#13;
Für den Master-Studiengang halten die Gutachter fest: „Der hohe Zuspruch zeigt, dass dieses Angebot auch von Studienbewerbern geschätzt wird.“ Ausschlaggebend dafür halten sie, dass die Ausbildung an die Bedarfe der regionalen und international operierenden Industrie angepasst ist. Der Master gewährleiste eine sehr gute fachliche Qualifikation in die Tiefe, gleichzeitig sei das Angebot in der Breite flexibel. &#13;
&nbsp;„Die Akkreditierung ist eine gute Gelegenheit, den eigenen Studiengang mal durch die Brille von außen zu betrachten“, betont Victoria Grohmann, Referentin für Qualität und Akkreditierung an der Hochschule Coburg. „Man muss die Inhalte und die Auslegung regelmäßig überdenken und eventuell auch überarbeiten.“&#13;
Die Akkreditierungen für den Bachelor Maschinenbau und den Master Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau sind fünf Jahre gültig. Dann müssen die Studiengänge das Verfahren erneut durchlaufen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Bachelor Maschinenbau und der Master Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau sind erfolgreich akkreditiert. Somit haben alle Studiengänge der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik das Verfahren durchlaufen. </em>&#13;
Mit der Akkreditierung belegt ein Studiengang, dass er bestimmte Standards erfüllt, z.B. die passenden Inhalte vermittelt oder mit angemessenem Aufwand zu studieren ist. Studiengänge sollen dadurch transparent sein und für Studieninteressierte oder Personalverantwortliche besser zu vergleichen. Der Bachelor und der Master Maschinenbau wurden von der Akkreditierungsagentur ACQUIN geprüft. Eine Kommission, bestehend aus Studierenden und Professoren anderer Hochschulen sowie Experten aus der Industrie wird dafür eingesetzt. Sie wertet u.a. eine Selbstdokumentation des Studiengangs aus, besucht Vorlesungen und macht sich ein Bild vom Studium an der Hochschule.&#13;
Den beiden Studiengängen bescheinigen die Gutachter, dass sie den richtigen Weg eingeschlagen haben. Die Lehre an der Hochschule Coburg gehe dabei über die reine Wissensvermittlung hinaus: „Die intensive Betonung der Praxisphasen, insbesondere bei den regionalen Unternehmen, wird zu einer angemessenen Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden und zur Befähigung zum gesellschaftlichen Engagement beitragen“, heißt es zum Beispiel in der Bewertung für den Bachelor Maschinenbau.&#13;
Für den Master-Studiengang halten die Gutachter fest: „Der hohe Zuspruch zeigt, dass dieses Angebot auch von Studienbewerbern geschätzt wird.“ Ausschlaggebend dafür halten sie, dass die Ausbildung an die Bedarfe der regionalen und international operierenden Industrie angepasst ist. Der Master gewährleiste eine sehr gute fachliche Qualifikation in die Tiefe, gleichzeitig sei das Angebot in der Breite flexibel. &#13;
&nbsp;„Die Akkreditierung ist eine gute Gelegenheit, den eigenen Studiengang mal durch die Brille von außen zu betrachten“, betont Victoria Grohmann, Referentin für Qualität und Akkreditierung an der Hochschule Coburg. „Man muss die Inhalte und die Auslegung regelmäßig überdenken und eventuell auch überarbeiten.“&#13;
Die Akkreditierungen für den Bachelor Maschinenbau und den Master Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau sind fünf Jahre gültig. Dann müssen die Studiengänge das Verfahren erneut durchlaufen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_Maschinenbau-1024x683.jpg"
                        fileSize="117711"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Phillips im Deutschlandradio]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-phillips-im-deutschlandradio/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Dec 2016 08:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-phillips-im-deutschlandradio/</guid>
                <description><![CDATA[Prof. Mark Phillips spricht im Deutschlandradio über sein Konzept für Büroarchitektur. Im Interview erklärt er, was er unter Kollisionen versteht und wie sie die Kreativität der Mitarbeiter stärken. Das Interview kann in der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=2&amp;audioID=4&amp;state%5BlaunchMode%5D=2&amp;state%5BlaunchModeState%5D%5Bsendung%5D%5Bsendung%5D=191&amp;state%5BlaunchModeState%5D%5Bsendung%5D%5Bstation%5D=4">Mediathek des Deutschlandfunks</a> abgerufen werden. &#13;
Prof. Phillips lehrt im Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Coburg. Das Raumkonzept ist als Publikation in der Reihe „Zwischen den Welten“ der Hochschule Coburg erschienen: Mark N. Phillips: Kollisionen. Raum für Kreativität und Innovation im Büro. Die Reihe „Zwischen den Welten“ wird von Jürgen Krahl und Josef Löffl herausgegeben. Alle Bände der Reihe unter: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://cuvillier.de/de/shop/series/75-zwischen-den-welten">cuvillier.de/de/shop/series/75-zwischen-den-welten</a>.&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Prof. Mark Phillips spricht im Deutschlandradio über sein Konzept für Büroarchitektur. Im Interview erklärt er, was er unter Kollisionen versteht und wie sie die Kreativität der Mitarbeiter stärken. Das Interview kann in der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=2&amp;audioID=4&amp;state%5BlaunchMode%5D=2&amp;state%5BlaunchModeState%5D%5Bsendung%5D%5Bsendung%5D=191&amp;state%5BlaunchModeState%5D%5Bsendung%5D%5Bstation%5D=4">Mediathek des Deutschlandfunks</a> abgerufen werden. &#13;
Prof. Phillips lehrt im Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Coburg. Das Raumkonzept ist als Publikation in der Reihe „Zwischen den Welten“ der Hochschule Coburg erschienen: Mark N. Phillips: Kollisionen. Raum für Kreativität und Innovation im Büro. Die Reihe „Zwischen den Welten“ wird von Jürgen Krahl und Josef Löffl herausgegeben. Alle Bände der Reihe unter: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://cuvillier.de/de/shop/series/75-zwischen-den-welten">cuvillier.de/de/shop/series/75-zwischen-den-welten</a>.&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Phillips_Zwischen_den_Welten_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="109640"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Simulation von Multiphysics-Problemen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/simulation-von-multiphysics-problemen/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Dec 2016 07:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/simulation-von-multiphysics-problemen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Master-Studiengang „Simulation und Test“ lud Experten an die Hochschule Coburg ein, um die Studierenden, Lehrenden und Forschenden mit der Multiphysics-Software COMSOL vertraut zu machen. </em>&#13;
„Bei neuen technischen Fragestellungen wirken häufig unterschiedliche physikalische Phänomene zusammen. So müssen beispielsweise bei Entwicklungen im Automobilbereich nicht nur Aspekte der Mechanik, sondern auch der Thermodynamik, der Elektrizität und der Strömungsmechanik berücksichtigt werden“, erklärt Prof. Dr. Conrad Wolf, Leiter des Master-Studiengangs „Simulation und Test“. Im Studium und in der Entwicklungspraxis werden daher Software-Produkte eingesetzt, die eine gekoppelte Simulation dieser multiphysikalischen Phänomene erlauben. Der Studiengangsleiter lud Experten der Firma COMSOL zu einem Workshop an die Hochschule. Dr. Andreas Bick und Dr. Gilles Pigasse führten die Studierenden, aber auch Lehrende aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Forschende aus dem Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule in die Software ein. &#13;
„Wir wissen, dass einige Unternehmen in der Region diese Software auch im Einsatz haben“, stellt Prof. Wolf fest. Für die Zukunft ist geplant, derartige Workshops regelmäßig zu organisieren und auch Anwender aus Unternehmen an die Hochschule einzuladen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Master-Studiengang „Simulation und Test“ lud Experten an die Hochschule Coburg ein, um die Studierenden, Lehrenden und Forschenden mit der Multiphysics-Software COMSOL vertraut zu machen. </em>&#13;
„Bei neuen technischen Fragestellungen wirken häufig unterschiedliche physikalische Phänomene zusammen. So müssen beispielsweise bei Entwicklungen im Automobilbereich nicht nur Aspekte der Mechanik, sondern auch der Thermodynamik, der Elektrizität und der Strömungsmechanik berücksichtigt werden“, erklärt Prof. Dr. Conrad Wolf, Leiter des Master-Studiengangs „Simulation und Test“. Im Studium und in der Entwicklungspraxis werden daher Software-Produkte eingesetzt, die eine gekoppelte Simulation dieser multiphysikalischen Phänomene erlauben. Der Studiengangsleiter lud Experten der Firma COMSOL zu einem Workshop an die Hochschule. Dr. Andreas Bick und Dr. Gilles Pigasse führten die Studierenden, aber auch Lehrende aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Forschende aus dem Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule in die Software ein. &#13;
„Wir wissen, dass einige Unternehmen in der Region diese Software auch im Einsatz haben“, stellt Prof. Wolf fest. Für die Zukunft ist geplant, derartige Workshops regelmäßig zu organisieren und auch Anwender aus Unternehmen an die Hochschule einzuladen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/COMSOL_Bick_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutsch-türkisches Design]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutsch-tuerkisches-design/</link>
                <pubDate>Thu, 08 Dec 2016 11:22:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/deutsch-tuerkisches-design/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Acht Hochschulen, zwei Länder, eine 14-jährige Tradition. In Berlin haben sich Studierende der Fakultät Design zum internationalen Workshop mit Studierenden aus Berlin, Schwäbisch Gmünd, Aachen, Istanbul und Trabzon getroffen.</em>&#13;
Mit vier Themen haben sich die angehenden Architekten, Innenarchitekten und Produktdesigner auseinandergesetzt. Ein Team bestand aus jeweils sieben türkischen und sieben deutschen Studierenden mit je einem betreuenden Dozenten der dazugehörigen Hochschule. &#13;
Seitens der Hochschule Coburg ging ein Team „Kotbusser Tor“ unter der Leitung von Prof. Mark Phillips, sowie ein Team „Faces of Berlin – Design work with sketchbook and camera“ unter der Leitung von Wolfram Richter (Dipl. Ing. Architekt) an den Start. &#13;
Am Ende konnten die Studierenden die Ergebnisse ihrer viertägigen Recherche- und Entwurfsarbeit mit einer beeindruckenden Ausstellung zur Schau stellen.&#13;
Bereits im Vorfeld war Prof. Dr. E. Ayse Dora Erdilek von der Marmara University Istanbul in Coburg zu Gast. An der Fakultät Design war sie direkt in verschiedene Lehrveranstaltungen eingebunden und erhielt einen tiefen Einblick in die Vielfältigkeit am Campus Design. Betreut wurde sie von Wolfram Richter, der ihr auch die Umgebung Coburgs sowie Städte wie Nürnberg, Bamberg, Erfurt und Dresden näherbrachte.&#13;
Die beteiligten Universitäten und Hochschulen: &#13;
<ul><li>Marmara University Istanbul</li><li>Mimar Sinan University Istanbul</li><li>Bahcesehir University Istanbul </li><li>Karadeniz Technical University Trabzon</li><li>BAU International Berlin</li><li>HfG Schwäbisch Gmünd</li><li>FH Aachen</li><li>Hochschule Coburg</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Acht Hochschulen, zwei Länder, eine 14-jährige Tradition. In Berlin haben sich Studierende der Fakultät Design zum internationalen Workshop mit Studierenden aus Berlin, Schwäbisch Gmünd, Aachen, Istanbul und Trabzon getroffen.</em>&#13;
Mit vier Themen haben sich die angehenden Architekten, Innenarchitekten und Produktdesigner auseinandergesetzt. Ein Team bestand aus jeweils sieben türkischen und sieben deutschen Studierenden mit je einem betreuenden Dozenten der dazugehörigen Hochschule. &#13;
Seitens der Hochschule Coburg ging ein Team „Kotbusser Tor“ unter der Leitung von Prof. Mark Phillips, sowie ein Team „Faces of Berlin – Design work with sketchbook and camera“ unter der Leitung von Wolfram Richter (Dipl. Ing. Architekt) an den Start. &#13;
Am Ende konnten die Studierenden die Ergebnisse ihrer viertägigen Recherche- und Entwurfsarbeit mit einer beeindruckenden Ausstellung zur Schau stellen.&#13;
Bereits im Vorfeld war Prof. Dr. E. Ayse Dora Erdilek von der Marmara University Istanbul in Coburg zu Gast. An der Fakultät Design war sie direkt in verschiedene Lehrveranstaltungen eingebunden und erhielt einen tiefen Einblick in die Vielfältigkeit am Campus Design. Betreut wurde sie von Wolfram Richter, der ihr auch die Umgebung Coburgs sowie Städte wie Nürnberg, Bamberg, Erfurt und Dresden näherbrachte.&#13;
Die beteiligten Universitäten und Hochschulen: &#13;
<ul><li>Marmara University Istanbul</li><li>Mimar Sinan University Istanbul</li><li>Bahcesehir University Istanbul </li><li>Karadeniz Technical University Trabzon</li><li>BAU International Berlin</li><li>HfG Schwäbisch Gmünd</li><li>FH Aachen</li><li>Hochschule Coburg</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Workshop_Design_in_Berlin-1024x683.jpg"
                        fileSize="142162"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Metalle in Umweltproben nachweisen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/metalle-in-umweltproben-nachweisen/</link>
                <pubDate>Thu, 08 Dec 2016 08:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/metalle-in-umweltproben-nachweisen/</guid>
                <description><![CDATA[Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC erweitert seine Forschungsmöglichkeiten. Künftig können die Lehrenden und die Forschenden mittels eines Handröntgenfluoreszenzspektrometers die Zusammensetzung von Metalllegierungen bestimmen und Metalle in Umweltproben nachweisen. &#13;
Möglich macht dies das Unternehmen LEAR Corporation aus Kronach. Es stellte dem TAC das Gerät kostenfrei zur Verfügung. „Mit dieser Schenkung werden unsere Möglichkeiten in Forschung und Lehre erweitert“, betont Dr. Olaf Schröder, Wissenschaftler am TAC.&#13;
Die LEAR Corporation ist weltweit an 242 Standorten in 33 Ländern aktiv. Am Standort Kronach werden Infotainment-Module und Soundsysteme für Fahrzeuge hergestellt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC erweitert seine Forschungsmöglichkeiten. Künftig können die Lehrenden und die Forschenden mittels eines Handröntgenfluoreszenzspektrometers die Zusammensetzung von Metalllegierungen bestimmen und Metalle in Umweltproben nachweisen. &#13;
Möglich macht dies das Unternehmen LEAR Corporation aus Kronach. Es stellte dem TAC das Gerät kostenfrei zur Verfügung. „Mit dieser Schenkung werden unsere Möglichkeiten in Forschung und Lehre erweitert“, betont Dr. Olaf Schröder, Wissenschaftler am TAC.&#13;
Die LEAR Corporation ist weltweit an 242 Standorten in 33 Ländern aktiv. Am Standort Kronach werden Infotainment-Module und Soundsysteme für Fahrzeuge hergestellt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lear_Roentgenspektrometer_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit NMUN nach Washington]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-nmun-nach-washington/</link>
                <pubDate>Tue, 06 Dec 2016 15:13:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-nmun-nach-washington/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Zum zweiten Mal in Folge wurden Studierende der Hochschule Coburg beim Planspiel National Model United Nations (NMUN) mit einer Ehrung ausgezeichnet. Die Coburger Delegation vertrat im November bei der Konferenz in Washington, D.C. die Republik Südafrika in sechs verschiedenen Komitees. </em>&#13;
Elf Studierende der Hochschule hatten vor einigen Wochen in Washington, D.C. die Gelegenheit, mit rund 1200 anderen Teilnehmenden aus verschiedenen Nationen aktuelle weltpolitische und soziale Themen wie Friedensaufbau, Alternativen zu Flüchtlingslagern oder Nuklearsicherheit zu diskutieren und Resolutionen mit neuen Vorschlägen zu erarbeiten. Während der dreitägigen Konferenz arbeitete die Gruppe intensiv daran, die Position Südafrikas in die Resolutionen der verschiedenen Komitees zu integrieren. In diesem Zusammenhang hielten die Studierenden beispielsweise öffentliche Reden auf Englisch und entwickelten mit Delegierten anderer Mitgliedsstaaten durch diplomatisches Geschick gemeinsame Standpunkte. Besonders konnte sich die 12. Delegation aus Coburg über die Auszeichnung zum hervorragenden Positionspapier von Anna Valtchuk freuen.&#13;
Bei NMUN handelt es sich um Simulationen von UNO-Konferenzen, bei denen eine Vielzahl der 193 UN-Mitgliedsstaaten durch studentische Delegationen vertreten wird. Die Teilnehmenden aus aller Welt repräsentieren dabei nicht ihr Heimatland, sondern beschäftigen sich im Vorfeld intensiv mit Politik, Kulturen, Normen und Werten einer anderen Nation. Die Coburger vertraten dieses Mal die Republik Südafrika. Um die politische Situation des aufstrebenden Schwellenlandes besser zu verstehen, besuchte die Delegation unter anderem die südafrikanischen Botschaften in Berlin und Washington. Bei einer Probesimulation in Göttingen übten die Studierenden außerdem ihr Verhandlungsgeschick. &#13;
Bereits seit 2005 nehmen Studierende der Hochschule Coburg an NMUN teil. Dieses Jahr gipfelte die zweisemestrige Vorbereitung für die Coburger zum ersten Mal in Washington, D.C. Betreut wurde die Gruppe von Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit und Prof. Dr. Ralf Bohrhardt (Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit), Barney Craven (WiKu / Sprachenzentrum), Veronika Wagner (International Office) sowie den beiden Studierenden Tamara Tries und Stefanie Bötsch. Beide haben im April selbst an NMUN in New York teilgenommen. &#13;
Dass die Studierenden zum ersten Mal nach Washington, D.C. reisen konnten, ist neben der Hochschule, folgenden Unterstützern zu verdanken: &#13;
<ul><li>HUK Coburg Unternehmensgruppe</li><li>Schumacher Packaging</li><li>Michael Hörmann</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Zum zweiten Mal in Folge wurden Studierende der Hochschule Coburg beim Planspiel National Model United Nations (NMUN) mit einer Ehrung ausgezeichnet. Die Coburger Delegation vertrat im November bei der Konferenz in Washington, D.C. die Republik Südafrika in sechs verschiedenen Komitees. </em>&#13;
Elf Studierende der Hochschule hatten vor einigen Wochen in Washington, D.C. die Gelegenheit, mit rund 1200 anderen Teilnehmenden aus verschiedenen Nationen aktuelle weltpolitische und soziale Themen wie Friedensaufbau, Alternativen zu Flüchtlingslagern oder Nuklearsicherheit zu diskutieren und Resolutionen mit neuen Vorschlägen zu erarbeiten. Während der dreitägigen Konferenz arbeitete die Gruppe intensiv daran, die Position Südafrikas in die Resolutionen der verschiedenen Komitees zu integrieren. In diesem Zusammenhang hielten die Studierenden beispielsweise öffentliche Reden auf Englisch und entwickelten mit Delegierten anderer Mitgliedsstaaten durch diplomatisches Geschick gemeinsame Standpunkte. Besonders konnte sich die 12. Delegation aus Coburg über die Auszeichnung zum hervorragenden Positionspapier von Anna Valtchuk freuen.&#13;
Bei NMUN handelt es sich um Simulationen von UNO-Konferenzen, bei denen eine Vielzahl der 193 UN-Mitgliedsstaaten durch studentische Delegationen vertreten wird. Die Teilnehmenden aus aller Welt repräsentieren dabei nicht ihr Heimatland, sondern beschäftigen sich im Vorfeld intensiv mit Politik, Kulturen, Normen und Werten einer anderen Nation. Die Coburger vertraten dieses Mal die Republik Südafrika. Um die politische Situation des aufstrebenden Schwellenlandes besser zu verstehen, besuchte die Delegation unter anderem die südafrikanischen Botschaften in Berlin und Washington. Bei einer Probesimulation in Göttingen übten die Studierenden außerdem ihr Verhandlungsgeschick. &#13;
Bereits seit 2005 nehmen Studierende der Hochschule Coburg an NMUN teil. Dieses Jahr gipfelte die zweisemestrige Vorbereitung für die Coburger zum ersten Mal in Washington, D.C. Betreut wurde die Gruppe von Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit und Prof. Dr. Ralf Bohrhardt (Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit), Barney Craven (WiKu / Sprachenzentrum), Veronika Wagner (International Office) sowie den beiden Studierenden Tamara Tries und Stefanie Bötsch. Beide haben im April selbst an NMUN in New York teilgenommen. &#13;
Dass die Studierenden zum ersten Mal nach Washington, D.C. reisen konnten, ist neben der Hochschule, folgenden Unterstützern zu verdanken: &#13;
<ul><li>HUK Coburg Unternehmensgruppe</li><li>Schumacher Packaging</li><li>Michael Hörmann</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/NMUN_Washington-1024x768.jpg"
                        fileSize="160844"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vier Mal erfolgreich akkreditiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vier-mal-erfolgreich-akkreditiert/</link>
                <pubDate>Mon, 05 Dec 2016 15:11:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vier-mal-erfolgreich-akkreditiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Vier Studiengänge der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit haben ihre Akkreditierungsurkunde erhalten: die Bachelor-Studiengänge <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a>, <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a> sowie <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=96">Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung</a> und der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=99">Master-Studiengang Soziale Arbeit</a>. </em>&#13;
Die Gutachterkommission der Akkreditierungsagentur lobte u.a. den hohen Praxisbezug und die inhaltlichen Konzepte der Studiengänge. Sie bereiten die Studierenden gut auf das spätere Berufsleben vor, heißt es in der Begründung der Kommission. Im Praktikum können die Studierenden außerdem erste Erfahrungen sammeln und bekommen einen Einblick in die Arbeitswelt. &#13;
Im Masterstudiengang Soziale Arbeit legte die Kommission Wert darauf, dass die Studierenden ihre Kenntnisse festigen können und sich für bestimmte Bereiche spezialisieren. Durch die Vertiefungsbereiche sei dies gewährleistet. Auch im Master hoben die Gutachter den Praxisbezug positiv hervor. Exkursionen, Praxiskontakte, Planung und Entwicklung eigener Konzepte und Projekte würden dafür sorgen, dass dieser gegenwärtig ist. &#13;
Die Akkreditierung der Studiengänge erfolgte durch ACQUIN. Sie gilt fünf Jahre.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Vier Studiengänge der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit haben ihre Akkreditierungsurkunde erhalten: die Bachelor-Studiengänge <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a>, <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=98">Soziale Arbeit</a> sowie <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=96">Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung</a> und der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=99">Master-Studiengang Soziale Arbeit</a>. </em>&#13;
Die Gutachterkommission der Akkreditierungsagentur lobte u.a. den hohen Praxisbezug und die inhaltlichen Konzepte der Studiengänge. Sie bereiten die Studierenden gut auf das spätere Berufsleben vor, heißt es in der Begründung der Kommission. Im Praktikum können die Studierenden außerdem erste Erfahrungen sammeln und bekommen einen Einblick in die Arbeitswelt. &#13;
Im Masterstudiengang Soziale Arbeit legte die Kommission Wert darauf, dass die Studierenden ihre Kenntnisse festigen können und sich für bestimmte Bereiche spezialisieren. Durch die Vertiefungsbereiche sei dies gewährleistet. Auch im Master hoben die Gutachter den Praxisbezug positiv hervor. Exkursionen, Praxiskontakte, Planung und Entwicklung eigener Konzepte und Projekte würden dafür sorgen, dass dieser gegenwärtig ist. &#13;
Die Akkreditierung der Studiengänge erfolgte durch ACQUIN. Sie gilt fünf Jahre.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SozialeArbeit_akkreditiert-1024x682.jpg"
                        fileSize="136898"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_Soziale_Arbeit_und_Gesundheit-1024x692.jpg"
                        fileSize="126592"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vorlesungstag für Senioren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vorlesungstag-fuer-senioren/</link>
                <pubDate>Mon, 05 Dec 2016 09:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vorlesungstag-fuer-senioren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>„Solange man neugierig ist, kann einem das Alter nichts anhaben.“ Diesem Zitat von Burt Lancaster nachgehend, folgten über 100 Seniorinnen und Senioren der Einladung zur SeniorenUni an die Hochschule Coburg. </em>&#13;
Drei Vorlesungen, drei Workshops und ein ganzer Tag Zeit, um sich mit den unterschiedlichen Themen auseinanderzusetzen, die es an der Hochschule so gibt. Angefangen bei der Automobiltechnik bis hin zur positiven Psychologie. Das war die 4. SeniorenUni in Coburg. Studierende der Sozialen Arbeit und der Integrativen Gesundheitsförderung organisieren diese einmal im Jahr, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Studieren für einen Tag zu ermöglichen. &#13;
Los ging es mit einem Poetry Slam und der Begrüßung durch Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke in der Brose-Aula. Anschließend konnten die Senioren je zwei der drei angebotenen Vorlesungen besuchen. &#13;
Bianca Schmidt zeigte zum Beispiel, wie man positive Psychologie für sich nutzen kann. Mit kleinen Übungen testeten die Teilnehmer, negative Automatismen zu durchbrechen und eine positivere Grundhaltung einzunehmen. Das macht nicht nur glücklich, sondern ist auch gesund. &#13;
Um Gesundheit ging es auch bei Alvia Killenberg und Sandra Nold. Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen betreuen das Projekt „GeWinn – Gesund älter werden mit Wirkung“. Bei ihnen lernten die Besucher der SeniorenUni, worauf es zu achten gilt, wenn man sich mit der eigenen Gesundheit auseinandersetzt. Welche Informationen sind relevant? Und: Wie kann ich diese erkennen? &#13;
Prof. Dr. Stefan Gast hingegen beleuchtete das „Sensorgesteuerte Fahren im Kraftfahrzeug“. Er erklärte, welche technischen Voraussetzungen dazu notwendig sind, aber auch welche Risiken damit einhergehen.&#13;
Nach den Vorlesungen ging es dann noch einmal in die Praxis. Die Teilnehmer konnten naturwissenschaftliche Phänomene untersuchen, ihrer Kreativität beim Malen freien Lauf lassen oder Methoden zur Stressbewältigung im Alltag üben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>„Solange man neugierig ist, kann einem das Alter nichts anhaben.“ Diesem Zitat von Burt Lancaster nachgehend, folgten über 100 Seniorinnen und Senioren der Einladung zur SeniorenUni an die Hochschule Coburg. </em>&#13;
Drei Vorlesungen, drei Workshops und ein ganzer Tag Zeit, um sich mit den unterschiedlichen Themen auseinanderzusetzen, die es an der Hochschule so gibt. Angefangen bei der Automobiltechnik bis hin zur positiven Psychologie. Das war die 4. SeniorenUni in Coburg. Studierende der Sozialen Arbeit und der Integrativen Gesundheitsförderung organisieren diese einmal im Jahr, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Studieren für einen Tag zu ermöglichen. &#13;
Los ging es mit einem Poetry Slam und der Begrüßung durch Vizepräsidentin Prof. Dr. Susanne Aileen Funke in der Brose-Aula. Anschließend konnten die Senioren je zwei der drei angebotenen Vorlesungen besuchen. &#13;
Bianca Schmidt zeigte zum Beispiel, wie man positive Psychologie für sich nutzen kann. Mit kleinen Übungen testeten die Teilnehmer, negative Automatismen zu durchbrechen und eine positivere Grundhaltung einzunehmen. Das macht nicht nur glücklich, sondern ist auch gesund. &#13;
Um Gesundheit ging es auch bei Alvia Killenberg und Sandra Nold. Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen betreuen das Projekt „GeWinn – Gesund älter werden mit Wirkung“. Bei ihnen lernten die Besucher der SeniorenUni, worauf es zu achten gilt, wenn man sich mit der eigenen Gesundheit auseinandersetzt. Welche Informationen sind relevant? Und: Wie kann ich diese erkennen? &#13;
Prof. Dr. Stefan Gast hingegen beleuchtete das „Sensorgesteuerte Fahren im Kraftfahrzeug“. Er erklärte, welche technischen Voraussetzungen dazu notwendig sind, aber auch welche Risiken damit einhergehen.&#13;
Nach den Vorlesungen ging es dann noch einmal in die Praxis. Die Teilnehmer konnten naturwissenschaftliche Phänomene untersuchen, ihrer Kreativität beim Malen freien Lauf lassen oder Methoden zur Stressbewältigung im Alltag üben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SeniorenUni_Hoersaal-1024x692.jpg"
                        fileSize="140897"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nachwuchsdesigner öffnen Gute Stube]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachwuchsdesigner-oeffnen-gute-stube/</link>
                <pubDate>Fri, 02 Dec 2016 12:05:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nachwuchsdesigner-oeffnen-gute-stube/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Junge Designer bringen Leben in die Coburger Innenstadt. Bis zum 23. Dezember verkaufen sie in der „Guten Stube“ ihre selbstgemachten Produkte. Das Hochschulfernsehen hat sie dort besucht. Hier geht's zum Video: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/jPuhkeBL5NA">&quot;Hereinspaziert!&quot;</a></em> &#13;
Die Coburger Innenstadt wird kreativ. Denn Christina, Johanna, Denise, Alisa und Nina – allesamt junge Designerinnen öffnen bis Weihnachten die „Gute Stube“ in der Spitalgasse. Zusammen mit Handwerkern und Künstlern aus der Region bieten sie dort Selbstgemachtes zum Kauf an.&#13;
Mit der Guten Stube wollen die Studenten und Jungdesigner auch die Leerstände in der Innenstadt beleben. Sie haben noch einen zweiten Laden in der Judengasse gemietet. Hier werden Veranstaltungen, wie Poetry Slams, Lesungen oder Konzerte stattfinden.<br />Immer von Montag bis Samstag hat die <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.facebook.com/Diegutestubecoburg">Gute Stube</a> in der Spitalgasse geöffnet, der Laden in der Judengasse von Donnerstag bis Sonntag.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Junge Designer bringen Leben in die Coburger Innenstadt. Bis zum 23. Dezember verkaufen sie in der „Guten Stube“ ihre selbstgemachten Produkte. Das Hochschulfernsehen hat sie dort besucht. Hier geht's zum Video: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/jPuhkeBL5NA">&quot;Hereinspaziert!&quot;</a></em> &#13;
Die Coburger Innenstadt wird kreativ. Denn Christina, Johanna, Denise, Alisa und Nina – allesamt junge Designerinnen öffnen bis Weihnachten die „Gute Stube“ in der Spitalgasse. Zusammen mit Handwerkern und Künstlern aus der Region bieten sie dort Selbstgemachtes zum Kauf an.&#13;
Mit der Guten Stube wollen die Studenten und Jungdesigner auch die Leerstände in der Innenstadt beleben. Sie haben noch einen zweiten Laden in der Judengasse gemietet. Hier werden Veranstaltungen, wie Poetry Slams, Lesungen oder Konzerte stattfinden.<br />Immer von Montag bis Samstag hat die <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.facebook.com/Diegutestubecoburg">Gute Stube</a> in der Spitalgasse geöffnet, der Laden in der Judengasse von Donnerstag bis Sonntag.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Die_Gute_Stube-1024x692.jpg"
                        fileSize="105796"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Streiten mit Stil]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/streiten-mit-stil/</link>
                <pubDate>Wed, 30 Nov 2016 08:45:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/streiten-mit-stil/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=358">Debattierclub</a> treffen sich Studierende jede Woche zum gepflegten Schlagabtausch. Bei Sarah T.P. Andiel und Thore Wojke lernen sie, worauf es dabei ankommt.</em>&#13;
&quot;Viele glauben Debattiertraining bringt vor allem, dass ich vorne stehe und meine Argumente bringen kann. Aber das tue ich nur einen Bruchteil der Debatte. Die restliche Zeit höre ich zu&quot;, erklärt Rhetoriktrainerin Sarah Andiel. Was die Studierenden beim Debattieren üben und was ihnen das fürs Leben bringt, zeigt der neue Beitrag unseres Hochschulfernsehens.&#13;
Zum Video: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/8px_eP46J-4">&quot;Streiten mit Stil&quot;</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=358">Debattierclub</a> treffen sich Studierende jede Woche zum gepflegten Schlagabtausch. Bei Sarah T.P. Andiel und Thore Wojke lernen sie, worauf es dabei ankommt.</em>&#13;
&quot;Viele glauben Debattiertraining bringt vor allem, dass ich vorne stehe und meine Argumente bringen kann. Aber das tue ich nur einen Bruchteil der Debatte. Die restliche Zeit höre ich zu&quot;, erklärt Rhetoriktrainerin Sarah Andiel. Was die Studierenden beim Debattieren üben und was ihnen das fürs Leben bringt, zeigt der neue Beitrag unseres Hochschulfernsehens.&#13;
Zum Video: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/8px_eP46J-4">&quot;Streiten mit Stil&quot;</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Debattierclub_thumbnail-1024x574.jpg"
                        fileSize="56026"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="574"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Internationales Netzwerk für duales Studium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/internationales-netzwerk-fuer-duales-studium/</link>
                <pubDate>Wed, 30 Nov 2016 06:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/internationales-netzwerk-fuer-duales-studium/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC wirbt an deutschen Auslandsschulen in Südamerika für das duale Studium in Deutschland.</em>&#13;
Seit Jahren pflegen das International Office und das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg gute Kontakte zu deutschen Auslandsschulen in Europa, Asien und Amerika. Sie wollen die Absolventinnen und Absolventen für ein Studium in Coburg begeistern. &#13;
Aktuell weckt das duale Studiensystem - eine Kombination aus Studium an der Hochschule und Praxisphasen im Unternehmen - das Interesse von vier deutschen Auslandsschulen in Argentinien. An den Informationsveranstaltungen des TAC in Buenos Aires nahmen 150 Schülerinnen und Schüler teil. „Das Interesse unserer Schüler an dem Studienmodell ist groß“, berichtet Marco Kristen, Studien- und Berufsberater der Deutschen Schule Instituto Ballester in Buenos Aires. Die Schule wurde in der Vergangenheit bereits vom Auswärtigen Amt für ihr Studien- und Ausbildungskonzept ausgezeichnet.&#13;
Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg unterstützt die Aktivitäten der Hochschule Coburg. Thomas Aue vom Kompetenzzentrum für Maschinen- und Anlagenbau sowie Automotive Nordbayern ist Mittler zwischen interessierten Schülerinnen und Schülern der deutschen Auslandsschulen und der regionalen Industrie.&#13;
Coburgs IHK-Präsident Friedrich Herdan lobt das Engagement des TAC: „Gemeinsam mit der Hochschule Coburg wird es uns auch im Bereich des dualen internationalen Studiums gelingen, unsere Region zu stärken. Das TAC hat sich einmal mehr als verlässlicher Partner erwiesen, der im wahrsten Wortsinn auch über den Horizont denkt!“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC wirbt an deutschen Auslandsschulen in Südamerika für das duale Studium in Deutschland.</em>&#13;
Seit Jahren pflegen das International Office und das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg gute Kontakte zu deutschen Auslandsschulen in Europa, Asien und Amerika. Sie wollen die Absolventinnen und Absolventen für ein Studium in Coburg begeistern. &#13;
Aktuell weckt das duale Studiensystem - eine Kombination aus Studium an der Hochschule und Praxisphasen im Unternehmen - das Interesse von vier deutschen Auslandsschulen in Argentinien. An den Informationsveranstaltungen des TAC in Buenos Aires nahmen 150 Schülerinnen und Schüler teil. „Das Interesse unserer Schüler an dem Studienmodell ist groß“, berichtet Marco Kristen, Studien- und Berufsberater der Deutschen Schule Instituto Ballester in Buenos Aires. Die Schule wurde in der Vergangenheit bereits vom Auswärtigen Amt für ihr Studien- und Ausbildungskonzept ausgezeichnet.&#13;
Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg unterstützt die Aktivitäten der Hochschule Coburg. Thomas Aue vom Kompetenzzentrum für Maschinen- und Anlagenbau sowie Automotive Nordbayern ist Mittler zwischen interessierten Schülerinnen und Schülern der deutschen Auslandsschulen und der regionalen Industrie.&#13;
Coburgs IHK-Präsident Friedrich Herdan lobt das Engagement des TAC: „Gemeinsam mit der Hochschule Coburg wird es uns auch im Bereich des dualen internationalen Studiums gelingen, unsere Region zu stärken. Das TAC hat sich einmal mehr als verlässlicher Partner erwiesen, der im wahrsten Wortsinn auch über den Horizont denkt!“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Duales_Studium_Krahl_Argentinien_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende engagieren sich]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-engagieren-sich/</link>
                <pubDate>Mon, 28 Nov 2016 13:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-engagieren-sich/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Designcampus_Open, Hochschulchor, Grillfeiern – das alles würde es ohne freiwillige Helfer nicht geben. Immer wieder setzen sich Studierende an der Hochschule ehrenamtlich ein. 16 von ihnen haben deshalb nun eine Verdienstmedaille bekommen.</em>&#13;
Sie organisieren Veranstaltungen, betreuen jüngere Kommilitonen, begleiten Projekte in ihren Studiengängen oder tragen zum Erfolg des Hochschulchors bei. Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen Studierende der Hochschule sich einbringen. Nicht zu vergessen, die Arbeit in Gremien und in der Studierendenvertretung. Die Hochschulleitung nimmt deshalb einmal im Jahr Vorschläge entgegen und zeichnet die Studierenden entsprechend aus. Je nachdem, wie lange sich diese schon einbringen, gibt es eine Medaille in Bronze (mind. drei Semester), Silber (mind. sechs Semester) oder Gold (mind. sieben Semester).&#13;
In diesem Jahr wurden geehrt:&#13;
<h3><strong>Gold</strong></h3>&#13;
<ul><li>Eric Heimann, Fakultät Design</li><li>Stefanie Wiedersatz, Fakultät Design</li><li>Jacqueline Jaax, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li>Wiebke Merkel, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li>Sabine Schmidt, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li>Bernhard Walther, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li></ul>&#13;
<h3>Silber</h3>&#13;
<ul><li>Jan Schäfer, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Melisa Elkol, Fakultät Design</li><li>Sebastian Völkel, Fakultät Design</li></ul>&#13;
<h3>Bronze </h3>&#13;
<ul><li>Daniela Löhr, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften </li><li>Veronika Tidl, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften </li><li>Annika Tröger, Fakultät Design</li><li>Hélène Thomé, Fakultät Design</li><li>Martin Busse, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Gerhard Woidich, Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</li><li> Sarah Neubauer, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Designcampus_Open, Hochschulchor, Grillfeiern – das alles würde es ohne freiwillige Helfer nicht geben. Immer wieder setzen sich Studierende an der Hochschule ehrenamtlich ein. 16 von ihnen haben deshalb nun eine Verdienstmedaille bekommen.</em>&#13;
Sie organisieren Veranstaltungen, betreuen jüngere Kommilitonen, begleiten Projekte in ihren Studiengängen oder tragen zum Erfolg des Hochschulchors bei. Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen Studierende der Hochschule sich einbringen. Nicht zu vergessen, die Arbeit in Gremien und in der Studierendenvertretung. Die Hochschulleitung nimmt deshalb einmal im Jahr Vorschläge entgegen und zeichnet die Studierenden entsprechend aus. Je nachdem, wie lange sich diese schon einbringen, gibt es eine Medaille in Bronze (mind. drei Semester), Silber (mind. sechs Semester) oder Gold (mind. sieben Semester).&#13;
In diesem Jahr wurden geehrt:&#13;
<h3><strong>Gold</strong></h3>&#13;
<ul><li>Eric Heimann, Fakultät Design</li><li>Stefanie Wiedersatz, Fakultät Design</li><li>Jacqueline Jaax, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li>Wiebke Merkel, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li>Sabine Schmidt, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li>Bernhard Walther, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li></ul>&#13;
<h3>Silber</h3>&#13;
<ul><li>Jan Schäfer, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Melisa Elkol, Fakultät Design</li><li>Sebastian Völkel, Fakultät Design</li></ul>&#13;
<h3>Bronze </h3>&#13;
<ul><li>Daniela Löhr, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften </li><li>Veronika Tidl, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften </li><li>Annika Tröger, Fakultät Design</li><li>Hélène Thomé, Fakultät Design</li><li>Martin Busse, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Gerhard Woidich, Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</li><li> Sarah Neubauer, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit </li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_Engagement-1024x683.jpg"
                        fileSize="162143"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sechs Filme zum MINT-Studium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sechs-filme-zum-mint-studium/</link>
                <pubDate>Mon, 28 Nov 2016 12:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sechs-filme-zum-mint-studium/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Gäste beim Preview der sechs neuen MINT-Filme waren begeistert. Die Filme sollen Schülerinnen und Schüler deutscher Auslandsschulen zeigen, was ein Studium in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) an der Hochschule für angewandte Wissenschaften ausmacht.</em>&#13;
„Von Studierenden für künftige Studierende“, das ist das Geheimnis der neuen Filme. Sie sind Teil des Projekts COming:MINT. Es wird vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft, dem Daimler Benz Fonds und der Daimler Benz Stiftung im Rahmen des Hochschulwettbewerbs MINTernational mit 50.000 Euro gefördert.&#13;
80 Studierende und 15 Lehrende haben mitgewirkt und an über 30 Orten in und um die Hochschule Coburg gedreht. Die Filme sind demnächst auf der Online-Plattform von COming:MINT zu sehen. Sie geben u.a. Einblicke in das Studium des Bauingenieurwesens, der Bioanalytik und der Technischen Physik. Gezeigt wird aber auch, wie aus Frittierfett für Pommes Kraftstoff für den Dieselmotor im Labor gewonnen werden kann.&#13;
Auch das <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://coming-mint.hs-coburg.de/startseite.html">online-Beratungstool</a> für die Schülerinnen und Schüler der deutschen Auslandsschulen überall auf der Welt steht. Hochschul-Vizepräsidenten Prof. Dr. Jutta Michel freut sich über die Filme: „Mit ihnen können wir den jungen Leute mit modernen Medien zeigen, welche spannenden Projekte auf sie bei uns warten.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Gäste beim Preview der sechs neuen MINT-Filme waren begeistert. Die Filme sollen Schülerinnen und Schüler deutscher Auslandsschulen zeigen, was ein Studium in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) an der Hochschule für angewandte Wissenschaften ausmacht.</em>&#13;
„Von Studierenden für künftige Studierende“, das ist das Geheimnis der neuen Filme. Sie sind Teil des Projekts COming:MINT. Es wird vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft, dem Daimler Benz Fonds und der Daimler Benz Stiftung im Rahmen des Hochschulwettbewerbs MINTernational mit 50.000 Euro gefördert.&#13;
80 Studierende und 15 Lehrende haben mitgewirkt und an über 30 Orten in und um die Hochschule Coburg gedreht. Die Filme sind demnächst auf der Online-Plattform von COming:MINT zu sehen. Sie geben u.a. Einblicke in das Studium des Bauingenieurwesens, der Bioanalytik und der Technischen Physik. Gezeigt wird aber auch, wie aus Frittierfett für Pommes Kraftstoff für den Dieselmotor im Labor gewonnen werden kann.&#13;
Auch das <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://coming-mint.hs-coburg.de/startseite.html">online-Beratungstool</a> für die Schülerinnen und Schüler der deutschen Auslandsschulen überall auf der Welt steht. Hochschul-Vizepräsidenten Prof. Dr. Jutta Michel freut sich über die Filme: „Mit ihnen können wir den jungen Leute mit modernen Medien zeigen, welche spannenden Projekte auf sie bei uns warten.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Herz1-1_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Licht1_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bauing_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ode_Physik_800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Pommes1_800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Probe_Bio_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Krahl wird Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-krahl-wird-praesident-der-hochschule-ostwestfalen-lippe/</link>
                <pubDate>Fri, 25 Nov 2016 09:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-krahl-wird-praesident-der-hochschule-ostwestfalen-lippe/</guid>
                <description><![CDATA[Zum 1. Dezember 2016 wechselt Prof. Dr. Jürgen Krahl an die Hochschule Ostwestfalen-Lippe in das Amt des Präsidenten. Er erhielt heute im nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium seine Ernennungsurkunde. Professor Krahl wurde in Detmold geboren, er kehrt also in seine Heimat zurück. Allerdings wird er an der Hochschule Coburg weiterhin seine Doktorandinnen und Doktoranden wissenschaftlich bis zu deren Abschluss betreuen. &#13;
Bis zur Wiederbesetzung der Professur wird das Ressort Kraftstoffforschung kommissarisch von Dr. Olaf Schröder, Wissenschaftler am Technologietransferzentrum Automotive TAC, geleitet. Darüber hinaus hat das TAC seit kurzem mit der Diplom-Betriebswirtin (FH) Caroline Rahn eine eigene Geschäftsführerin.&#13;
Friedrich Herdan, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Coburg bedauert den Weggang von Professor Krahl: &quot;Ihm war die herausragende Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in der Region eine echte Herzensangelegenheit, dementsprechend setzte sich Prof. Krahl dafür ein. Mit viel Energie initiierte er Verbundprojekte und sorgte für den Wissenstransfer aus der Hochschule in die Industrie und die Gesellschaft. Die Zusammenarbeit zwischen Technologietransferzentrum Automotive TAC und IHK war beispielgebend. Mir wird Professor Krahl fehlen.&quot;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Zum 1. Dezember 2016 wechselt Prof. Dr. Jürgen Krahl an die Hochschule Ostwestfalen-Lippe in das Amt des Präsidenten. Er erhielt heute im nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium seine Ernennungsurkunde. Professor Krahl wurde in Detmold geboren, er kehrt also in seine Heimat zurück. Allerdings wird er an der Hochschule Coburg weiterhin seine Doktorandinnen und Doktoranden wissenschaftlich bis zu deren Abschluss betreuen. &#13;
Bis zur Wiederbesetzung der Professur wird das Ressort Kraftstoffforschung kommissarisch von Dr. Olaf Schröder, Wissenschaftler am Technologietransferzentrum Automotive TAC, geleitet. Darüber hinaus hat das TAC seit kurzem mit der Diplom-Betriebswirtin (FH) Caroline Rahn eine eigene Geschäftsführerin.&#13;
Friedrich Herdan, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Coburg bedauert den Weggang von Professor Krahl: &quot;Ihm war die herausragende Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in der Region eine echte Herzensangelegenheit, dementsprechend setzte sich Prof. Krahl dafür ein. Mit viel Energie initiierte er Verbundprojekte und sorgte für den Wissenstransfer aus der Hochschule in die Industrie und die Gesellschaft. Die Zusammenarbeit zwischen Technologietransferzentrum Automotive TAC und IHK war beispielgebend. Mir wird Professor Krahl fehlen.&quot;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KrahlJuergen-1024x692.jpg"
                        fileSize="106302"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Leben nach der inneren Uhr]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/leben-nach-der-inneren-uhr/</link>
                <pubDate>Fri, 25 Nov 2016 06:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/leben-nach-der-inneren-uhr/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Gene entscheiden, wer ein Frühaufsteher ist und wer sich im Bett gerne noch einmal umdreht. Das ist eine Erkenntnis der Chronobiologie. Sie beschäftigt sich mit der inneren Uhr des Menschen. Studierende der Hochschule Coburg setzen sich jetzt mit dieser Forschung auseinander. &nbsp;</em>&#13;
Jeder Mensch hat einen Chronotyp. Lerchen stehen gerne früh auf, Eulen sind noch spät unterwegs, schlafen dafür aber länger. Der Chronotyp ist genetisch bedingt und steht bereits bei der Geburt fest. Nach diesem natürlichem Rhythmus zu leben, ist für die meisten Menschen aber unmöglich. Mit dem Wecker unterbrechen sie ihren Schlaf frühzeitig und beginnen die Arbeit, wenn sie noch gar nicht konzentrationsfähig sind. &nbsp;Michael Wieden, Wirtschaftsförderer der Stadt Bad Kissingen, beschäftigt sich seit 14 Jahren intensiv mit der Chronobiologie. In Bad Kissingen hat er auch ein Modellprojekt - die Chrono-City – gestartet. Die Idee dahinter: „Die Gesellschaft um den Menschen biegen und nicht den Menschen um die Gesellschaft!“, sagt Wieden. Denn gegen den eigenen Rhythmus zu leben, kann krank machen.<br />Das interessiert auch die Studierenden der Integrativen Gesundheitsförderung an der Hochschule. Sie gehen während ihres Studiums der Frage nach, wie man Menschen dazu bewegt, sich gesundheitsbewusst zu verhalten. Und häufig müssen hierfür erstmal Vorurteile aus dem Weg geräumt werden. So auch bei der Chronobiologie: „Langschläfer haben einen schlechten Ruf. Ausschlafen wird oft mit Faulheit verbunden“, verdeutlicht Wieden. Das sei aber falsch. Langschläfer sind einfach zu anderen Zeiten produktiv. Nämlich dann, wenn der Frühaufsteher bereits wieder müde wird. Und: „Schlaf ist keine vergeudete Zeit!“, sagt Wieden. Er beeinflusst vielmehr unsere psychische und physische Gesundheit und hängt elementar mit der Leistungsfähigkeit zusammen. Ausgeschlafene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter.&#13;
Als Spätschläfer früher ins Bett zu gehen, ist aber keine Lösung. Der Einschlafreiz würde nicht einsetzen, die Tiefschlafphase würde sich verschieben und der Schlaf nicht dieselbe Erholung liefern.<br />Das heißt aber auch, dass der Arbeitsalltag den Rhythmus des menschlichen Körpers nach und nach durcheinander bringt. Die Betroffenen leiden unter einem permanenten Schlafdefizit. Folgen können Depressionen und Suchtverhalten sein.<br />Im Winter verstärkt der Lichtmangel das Ganze noch. Wer einen Vollzeitjob hat, bekommt kaum Tageslicht ab. Winterdepressionen sind daher vielen Menschen ein Begriff.&#13;
Anhänger der Chronobiologie fordern deshalb eine Anpassung der Arbeitswelt an den Menschen. Ein späterer Schulbeginn oder flexible Arbeitszeiten würden der menschlichen Natur entgegenkommen.<br />Nicht jeder Arbeitnehmer kann seine Arbeitszeiten selbst bestimmen. Ändern kann man dennoch etwas. Zum Beispiel am Abend auf Laptop und Smartphone verzichten. Die Bildschirme geben blaues Licht ab und senden somit Wachsignale an das Gehirn. Wer die elektronischen Geräte am Abend also weglegt, kann besser einschlafen. Auch längere Urlaubszeiten erlauben dem Körper, zu seinem natürlichen Rhythmus zurück zu finden. &#13;
An der Hochschule Coburg wird sich eine Gruppe von Master-Studierenden der Gesundheitsförderung dem Thema Chronobiologie jetzt intensiv widmen. Sie entwickeln eine Kampagne für das Staatsbad Bad Kissingen. Ziel ist, Menschen dazu anzuregen, sich stärker mit dem eigenen inneren Rhythmus auseinander zu setzen. Betreut werden die Studierenden von Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann und Prof. Dr. Pamela Heise.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Gene entscheiden, wer ein Frühaufsteher ist und wer sich im Bett gerne noch einmal umdreht. Das ist eine Erkenntnis der Chronobiologie. Sie beschäftigt sich mit der inneren Uhr des Menschen. Studierende der Hochschule Coburg setzen sich jetzt mit dieser Forschung auseinander. &nbsp;</em>&#13;
Jeder Mensch hat einen Chronotyp. Lerchen stehen gerne früh auf, Eulen sind noch spät unterwegs, schlafen dafür aber länger. Der Chronotyp ist genetisch bedingt und steht bereits bei der Geburt fest. Nach diesem natürlichem Rhythmus zu leben, ist für die meisten Menschen aber unmöglich. Mit dem Wecker unterbrechen sie ihren Schlaf frühzeitig und beginnen die Arbeit, wenn sie noch gar nicht konzentrationsfähig sind. &nbsp;Michael Wieden, Wirtschaftsförderer der Stadt Bad Kissingen, beschäftigt sich seit 14 Jahren intensiv mit der Chronobiologie. In Bad Kissingen hat er auch ein Modellprojekt - die Chrono-City – gestartet. Die Idee dahinter: „Die Gesellschaft um den Menschen biegen und nicht den Menschen um die Gesellschaft!“, sagt Wieden. Denn gegen den eigenen Rhythmus zu leben, kann krank machen.<br />Das interessiert auch die Studierenden der Integrativen Gesundheitsförderung an der Hochschule. Sie gehen während ihres Studiums der Frage nach, wie man Menschen dazu bewegt, sich gesundheitsbewusst zu verhalten. Und häufig müssen hierfür erstmal Vorurteile aus dem Weg geräumt werden. So auch bei der Chronobiologie: „Langschläfer haben einen schlechten Ruf. Ausschlafen wird oft mit Faulheit verbunden“, verdeutlicht Wieden. Das sei aber falsch. Langschläfer sind einfach zu anderen Zeiten produktiv. Nämlich dann, wenn der Frühaufsteher bereits wieder müde wird. Und: „Schlaf ist keine vergeudete Zeit!“, sagt Wieden. Er beeinflusst vielmehr unsere psychische und physische Gesundheit und hängt elementar mit der Leistungsfähigkeit zusammen. Ausgeschlafene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter.&#13;
Als Spätschläfer früher ins Bett zu gehen, ist aber keine Lösung. Der Einschlafreiz würde nicht einsetzen, die Tiefschlafphase würde sich verschieben und der Schlaf nicht dieselbe Erholung liefern.<br />Das heißt aber auch, dass der Arbeitsalltag den Rhythmus des menschlichen Körpers nach und nach durcheinander bringt. Die Betroffenen leiden unter einem permanenten Schlafdefizit. Folgen können Depressionen und Suchtverhalten sein.<br />Im Winter verstärkt der Lichtmangel das Ganze noch. Wer einen Vollzeitjob hat, bekommt kaum Tageslicht ab. Winterdepressionen sind daher vielen Menschen ein Begriff.&#13;
Anhänger der Chronobiologie fordern deshalb eine Anpassung der Arbeitswelt an den Menschen. Ein späterer Schulbeginn oder flexible Arbeitszeiten würden der menschlichen Natur entgegenkommen.<br />Nicht jeder Arbeitnehmer kann seine Arbeitszeiten selbst bestimmen. Ändern kann man dennoch etwas. Zum Beispiel am Abend auf Laptop und Smartphone verzichten. Die Bildschirme geben blaues Licht ab und senden somit Wachsignale an das Gehirn. Wer die elektronischen Geräte am Abend also weglegt, kann besser einschlafen. Auch längere Urlaubszeiten erlauben dem Körper, zu seinem natürlichen Rhythmus zurück zu finden. &#13;
An der Hochschule Coburg wird sich eine Gruppe von Master-Studierenden der Gesundheitsförderung dem Thema Chronobiologie jetzt intensiv widmen. Sie entwickeln eine Kampagne für das Staatsbad Bad Kissingen. Ziel ist, Menschen dazu anzuregen, sich stärker mit dem eigenen inneren Rhythmus auseinander zu setzen. Betreut werden die Studierenden von Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann und Prof. Dr. Pamela Heise.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Chronobiologie_Wecker-1024x692.jpg"
                        fileSize="96193"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Master „ZukunftsDesign“ hat sich etabliert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/master-zukunftsdesign-hat-sich-etabliert/</link>
                <pubDate>Thu, 24 Nov 2016 12:09:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/master-zukunftsdesign-hat-sich-etabliert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im Frühjahr dieses Jahres startete die Hochschule Coburg am Lernort Kronach den interdisziplinären Master-Studiengang „ZukunftsDesign“. Mittlerweile studieren dort 33 Studierende im ersten und im zweiten Semester.</em>&#13;
Das Ziel des Master-Studiengangs sollte sein, Studierende aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammenzubringen und sie gemeinsam an Zukunftsprojekten arbeiten zu lassen. Heute zeigt sich: Dieses Ziel wurde erreicht. Die 33 Studierenden kommen aus 15 verschiedenen Disziplinen. Sie haben ihren ersten akademischen Abschluss beispielsweise in Betriebswirtschaft, Ingenieurwissenschaften, Sozialer Arbeit oder Design gemacht. Sie arbeiten neben dem Studium in regionalen Unternehmen oder sozialen Einrichtungen bzw. als Selbstständige. Und sie erleben im Austausch hautnah, wo die Herausforderungen liegen, wenn Menschen aus unterschiedlichen Professionen an neuen Projekten arbeiten.&#13;
„Zu Beginn stellten wir fest, dass jeder von uns eine andere Vorstellung davon hatte, wie man das Projekt angehen sollte“, berichtet Martin Eisenriech. Er ist Ingenieur für Nanotechnologie und arbeitet bei einem regionalen Kunststoffunternehmen. „Das spiegelt die Realität wider, die ich erleben, wenn wir in unserer Einrichtung Neuerungen durchführen wollen“, ergänzt sein Kommilitone Heinz Rembor, der Soziale Arbeit studierte und seit etlichen Jahren in einer sozialen Institution arbeitet.&#13;
Damit die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Master ZukunftsDesign gelingt, stellt die Hochschule Coburg jedem studentischen Projektteam einen Coach zur Seite. Er macht den Studierenden klar, welche sozialen Prozesse bei Neuerungen im Team und im Unternehmen ablaufen und wie man mit ihnen umgeht. „Da ist es schon mal erforderlich, ein Team kurzfristig gegen die Wand laufen zu lassen, um erfahrbar zu machen, wo die Gefahren lauern“, stellt Dr. Thomas Kneitz fest. Der Vorstand des Innovations-Zentrums Region Kronach war an der Konzeption des Studiengangs beteiligt und engagierte sich im letzten Semester als Coach.&#13;
Dass der Master ZukunftsDesign genau zur richtigen Zeit kam und die Qualifikationen vermittelt, die für die Industrie 4.0 und die anstehende Digitalisierungswelle gebraucht werden, davon ist Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel überzeugt. Sie bedankte sich bei allen, die sich insbesondere bei der Entstehung und dem Start engagierten. So leisteten Hans Rebhan, Vizepräsident der IHK Oberfranken, und Dr. Thomas Kneitz gemeinsam mit dem verstorbenen Hochschul-Präsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl wichtige Pionierarbeit. Ebenso wie Prof. Dr. Gunther Herr und Prof. Dr. Kai Hiltmann, die sich auch als Dozenten einbrachten.&#13;
„Nun haben wir gezeigt, dass unser Konzept gut funktioniert und eines der Aushängeschilder unserer Hochschule ist“, so Jutta Michel.&#13;
Im Januar 2017 starten vier neue Professoren, die sich als Coach und in der Vermittlung von Wissen einbringen. Und auch hier gibt es eine Besonderheit: Alle neuen Professoren engagieren sich mit der Hälfte ihrer Arbeitszeit an der Hochschule. So bleibt ihnen Zeit für Tätigkeiten in der Industrie bzw. in selbstständigen Projekten. Die Erfahrungen daraus bringen sie wiederum in die Hochschule ein.&#13;
Wer sich für den <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=748">Studiengang ZukunftsDesign</a> interessiert kann sich vom 1.12.2016 bis 25.1.2017 bewerben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im Frühjahr dieses Jahres startete die Hochschule Coburg am Lernort Kronach den interdisziplinären Master-Studiengang „ZukunftsDesign“. Mittlerweile studieren dort 33 Studierende im ersten und im zweiten Semester.</em>&#13;
Das Ziel des Master-Studiengangs sollte sein, Studierende aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammenzubringen und sie gemeinsam an Zukunftsprojekten arbeiten zu lassen. Heute zeigt sich: Dieses Ziel wurde erreicht. Die 33 Studierenden kommen aus 15 verschiedenen Disziplinen. Sie haben ihren ersten akademischen Abschluss beispielsweise in Betriebswirtschaft, Ingenieurwissenschaften, Sozialer Arbeit oder Design gemacht. Sie arbeiten neben dem Studium in regionalen Unternehmen oder sozialen Einrichtungen bzw. als Selbstständige. Und sie erleben im Austausch hautnah, wo die Herausforderungen liegen, wenn Menschen aus unterschiedlichen Professionen an neuen Projekten arbeiten.&#13;
„Zu Beginn stellten wir fest, dass jeder von uns eine andere Vorstellung davon hatte, wie man das Projekt angehen sollte“, berichtet Martin Eisenriech. Er ist Ingenieur für Nanotechnologie und arbeitet bei einem regionalen Kunststoffunternehmen. „Das spiegelt die Realität wider, die ich erleben, wenn wir in unserer Einrichtung Neuerungen durchführen wollen“, ergänzt sein Kommilitone Heinz Rembor, der Soziale Arbeit studierte und seit etlichen Jahren in einer sozialen Institution arbeitet.&#13;
Damit die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Master ZukunftsDesign gelingt, stellt die Hochschule Coburg jedem studentischen Projektteam einen Coach zur Seite. Er macht den Studierenden klar, welche sozialen Prozesse bei Neuerungen im Team und im Unternehmen ablaufen und wie man mit ihnen umgeht. „Da ist es schon mal erforderlich, ein Team kurzfristig gegen die Wand laufen zu lassen, um erfahrbar zu machen, wo die Gefahren lauern“, stellt Dr. Thomas Kneitz fest. Der Vorstand des Innovations-Zentrums Region Kronach war an der Konzeption des Studiengangs beteiligt und engagierte sich im letzten Semester als Coach.&#13;
Dass der Master ZukunftsDesign genau zur richtigen Zeit kam und die Qualifikationen vermittelt, die für die Industrie 4.0 und die anstehende Digitalisierungswelle gebraucht werden, davon ist Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel überzeugt. Sie bedankte sich bei allen, die sich insbesondere bei der Entstehung und dem Start engagierten. So leisteten Hans Rebhan, Vizepräsident der IHK Oberfranken, und Dr. Thomas Kneitz gemeinsam mit dem verstorbenen Hochschul-Präsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl wichtige Pionierarbeit. Ebenso wie Prof. Dr. Gunther Herr und Prof. Dr. Kai Hiltmann, die sich auch als Dozenten einbrachten.&#13;
„Nun haben wir gezeigt, dass unser Konzept gut funktioniert und eines der Aushängeschilder unserer Hochschule ist“, so Jutta Michel.&#13;
Im Januar 2017 starten vier neue Professoren, die sich als Coach und in der Vermittlung von Wissen einbringen. Und auch hier gibt es eine Besonderheit: Alle neuen Professoren engagieren sich mit der Hälfte ihrer Arbeitszeit an der Hochschule. So bleibt ihnen Zeit für Tätigkeiten in der Industrie bzw. in selbstständigen Projekten. Die Erfahrungen daraus bringen sie wiederum in die Hochschule ein.&#13;
Wer sich für den <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=748">Studiengang ZukunftsDesign</a> interessiert kann sich vom 1.12.2016 bis 25.1.2017 bewerben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZukunftsDesign_Master_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Parkplatznot gelöst]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/parkplatznot-geloest/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Nov 2016 12:45:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/parkplatznot-geloest/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ein Jahr lang haben die Studierenden der Hochschule Coburg auf ihren Parkplatz am Campus Friedrich Streib verzichtet. Seit Semesterbeginn ist das neue Parkdeck fertig und wurde jetzt auch offiziell eingeweiht. </em>&#13;
Mit heulendem Motor schießt der kleine Rennwagen um die Kurve. Der C-08 Panther nimmt Kurs auf das Parkdeck der Hochschule. Extra zur Einweihung haben die Studierenden von CAT-Racing ihr allererstes Fahrzeug nochmal startklar gemacht. An der Einfahrt schwenkt Kanzlerin Maria Knott-Lutze die Zielfahne. Endlich das Ziel erreicht - das trifft wohl auch fürs Parkdeck zu. Denn wie die Kanzlerin der Hochschule am Rande der offiziellen Einweihungsfeier verrät, reicht der Wunsch nach diesem Bau schon mehr als 15 Jahre zurück. Jetzt war es also endlich soweit. Bauamtsleiter Jürgen König übergab symbolisch den Schlüssel an Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. „Ich bin ganz begeistert, dass das Parkdeck pünktlich fertig geworden ist, dass es jetzt genutzt wird und die Parkplatznot rund um die Hochschule ein Ende genommen hat“, freute sich Michel. &#13;
Ein Jahr haben die Bauarbeiten gedauert. Die Kosten betragen rund sieben Millionen Euro. Die Firma Goldbeck war als Generalunternehmer federführend. Die Bauleitung lag beim Bauamt Bamberg. Das Deck umfasst neun Ebenen und bietet Platz für 537 Autos. Bei Bedarf kann es noch erweitert werden. „Wir können jederzeit aufstocken“, sagte Jörg Fleischer, Geschäftsstellenleiter bei GOLDBECK Ost. Im Parkhaus integriert ist auch ein Werkhof. Dort werden die Dienstfahrzeuge und Fahrzeuge der Hausmeister untergebracht. Es gibt Aufenthalts- und Waschräume, sowie eine Tankstelle für die Kraftstoffforschung an der Hochschule.&#13;
Mit dem Bauen an der Hochschule geht es jetzt noch weiter. „Als Nächstes wird die das Zentrum für Mobilität und Energie fertiggestellt“, berichtete Jürgen König. Danach folgt das IT- und Medienzentrum, die Sanierung des Gebäudes 2 und auch in der Mensa und den Wohnheimen wird saniert und umgebaut. „Es tut sich was an der Hochschule Coburg und das zeigt, dass wir noch viele Jahre wachsen und gedeihen werden“, betonte Jutta Michel. &#13;
Der Vizepräsidentin liegt aber auch noch ein anderes Thema am Herzen. Nämlich: Die Fußwege vom Bahnhof zur Hochschule. „Hier besteht dringend Handlungsbedarf und ich hoffe, dass wir gemeinsam mit der Stadt bald eine Lösung finden.“&#13;
Ein Video von der Einweihung gibt es bei unserem Hochschulfernsehen: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/j671ekVdCNQ">&quot;Parkplatznot gelöst&quot;</a>&#13;
<strong>Übrigens:</strong>&#13;
Rund um das Parkdeck und die feierliche Eröffnung waren gleich drei Absolventen der Hochschule Coburg beteiligt. Susanne Wirth (Bauingenieurwesen, Abschluss 2013) hatte die Bauleitung bei der Firma GOLDBECK inne. Begleitet wurde sie von ihrem Kollegen Jürgen Taubmann (Architektur, Abschluss 1992), der als Hochschulbeauftragter immer wieder mit der Hochschule Coburg in Kontakt ist. Und am Steuer des CAT-Racing Panthers saß Thomas Bischoff, Mitbegründer von CAT-Racing und ehemaliger Automobiltechnik und Management-Student (Abschluss 2009).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ein Jahr lang haben die Studierenden der Hochschule Coburg auf ihren Parkplatz am Campus Friedrich Streib verzichtet. Seit Semesterbeginn ist das neue Parkdeck fertig und wurde jetzt auch offiziell eingeweiht. </em>&#13;
Mit heulendem Motor schießt der kleine Rennwagen um die Kurve. Der C-08 Panther nimmt Kurs auf das Parkdeck der Hochschule. Extra zur Einweihung haben die Studierenden von CAT-Racing ihr allererstes Fahrzeug nochmal startklar gemacht. An der Einfahrt schwenkt Kanzlerin Maria Knott-Lutze die Zielfahne. Endlich das Ziel erreicht - das trifft wohl auch fürs Parkdeck zu. Denn wie die Kanzlerin der Hochschule am Rande der offiziellen Einweihungsfeier verrät, reicht der Wunsch nach diesem Bau schon mehr als 15 Jahre zurück. Jetzt war es also endlich soweit. Bauamtsleiter Jürgen König übergab symbolisch den Schlüssel an Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. „Ich bin ganz begeistert, dass das Parkdeck pünktlich fertig geworden ist, dass es jetzt genutzt wird und die Parkplatznot rund um die Hochschule ein Ende genommen hat“, freute sich Michel. &#13;
Ein Jahr haben die Bauarbeiten gedauert. Die Kosten betragen rund sieben Millionen Euro. Die Firma Goldbeck war als Generalunternehmer federführend. Die Bauleitung lag beim Bauamt Bamberg. Das Deck umfasst neun Ebenen und bietet Platz für 537 Autos. Bei Bedarf kann es noch erweitert werden. „Wir können jederzeit aufstocken“, sagte Jörg Fleischer, Geschäftsstellenleiter bei GOLDBECK Ost. Im Parkhaus integriert ist auch ein Werkhof. Dort werden die Dienstfahrzeuge und Fahrzeuge der Hausmeister untergebracht. Es gibt Aufenthalts- und Waschräume, sowie eine Tankstelle für die Kraftstoffforschung an der Hochschule.&#13;
Mit dem Bauen an der Hochschule geht es jetzt noch weiter. „Als Nächstes wird die das Zentrum für Mobilität und Energie fertiggestellt“, berichtete Jürgen König. Danach folgt das IT- und Medienzentrum, die Sanierung des Gebäudes 2 und auch in der Mensa und den Wohnheimen wird saniert und umgebaut. „Es tut sich was an der Hochschule Coburg und das zeigt, dass wir noch viele Jahre wachsen und gedeihen werden“, betonte Jutta Michel. &#13;
Der Vizepräsidentin liegt aber auch noch ein anderes Thema am Herzen. Nämlich: Die Fußwege vom Bahnhof zur Hochschule. „Hier besteht dringend Handlungsbedarf und ich hoffe, dass wir gemeinsam mit der Stadt bald eine Lösung finden.“&#13;
Ein Video von der Einweihung gibt es bei unserem Hochschulfernsehen: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/j671ekVdCNQ">&quot;Parkplatznot gelöst&quot;</a>&#13;
<strong>Übrigens:</strong>&#13;
Rund um das Parkdeck und die feierliche Eröffnung waren gleich drei Absolventen der Hochschule Coburg beteiligt. Susanne Wirth (Bauingenieurwesen, Abschluss 2013) hatte die Bauleitung bei der Firma GOLDBECK inne. Begleitet wurde sie von ihrem Kollegen Jürgen Taubmann (Architektur, Abschluss 1992), der als Hochschulbeauftragter immer wieder mit der Hochschule Coburg in Kontakt ist. Und am Steuer des CAT-Racing Panthers saß Thomas Bischoff, Mitbegründer von CAT-Racing und ehemaliger Automobiltechnik und Management-Student (Abschluss 2009).]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Einweihung_Parkdeck_Michel_Koenig-1024x692.jpg"
                        fileSize="115925"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Interdisziplinäres Doktoranden-Seminar der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/interdisziplinaeres-doktoranden-seminar-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Nov 2016 09:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/interdisziplinaeres-doktoranden-seminar-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>„Zwischen den Welten“ – so nennt sich das interdisziplinäre Doktoranden-Seminar der Hochschule Coburg. Mehrmals im Semester sind alle Doktorandinnen und Doktoranden der Hochschule Coburg eingeladen, sich über Fächergrenzen hinweg auszutauschen. Im jüngsten Seminar referierte Prof. Dr. Thomas Garbe zu den Anforderungen der Industrie an den wissenschaftlichen Nachwuchs.</em> &#13;
Wie gelingt der Weg aus der Wissenschaft in einen Großkonzern wie die Volkswagen AG? Antworten auf diese Frage gab Prof. Dr. Thomas Garbe. Der promovierte Chemiker gehört zum Management der Volkswagen AG und ist seit kurzem Honorarprofessor in der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. Er machte den Promovierenden der Hochschule Coburg deutlich, dass die Einstiegswege in die Industrie sehr vielfältig sind und unterschiedliche Anforderungsprofile enthalten. Neben der fachlichen Expertise sei zunehmend die Fähigkeit zum interdisziplinären Arbeiten gefragt.&#13;
Ziel des Doktorandenseminars „Zwischen den Welten“ ist es, den Promovierenden eine Plattform zur überfachlichen Diskussion zu bieten. Sie können so ihre Forschungsergebnisse in den gesellschaftlichen Kontext einordnen und gewinnen durch die Diskussion mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Wissenschaftsgebieten neue Erkenntnisse. Als Sparringspartner stehen ihnen dabei auch immer wieder externe Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zur Verfügung.&#13;
Das Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ wird in der Hochschule von Prof. Dr. Jürgen Krahl und Prof. Dr. Josef Löffl betreut und durch das Fachressort „Wissenschaftsdialog“ im Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) organisiert. Interessierte Doktorandinnen und Doktoranden können sich per Mail anmelden unter: <a href="mailto:Josef.Loeffl@hs-coburg.de">Josef.Loeffl@hs-coburg.de</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>„Zwischen den Welten“ – so nennt sich das interdisziplinäre Doktoranden-Seminar der Hochschule Coburg. Mehrmals im Semester sind alle Doktorandinnen und Doktoranden der Hochschule Coburg eingeladen, sich über Fächergrenzen hinweg auszutauschen. Im jüngsten Seminar referierte Prof. Dr. Thomas Garbe zu den Anforderungen der Industrie an den wissenschaftlichen Nachwuchs.</em> &#13;
Wie gelingt der Weg aus der Wissenschaft in einen Großkonzern wie die Volkswagen AG? Antworten auf diese Frage gab Prof. Dr. Thomas Garbe. Der promovierte Chemiker gehört zum Management der Volkswagen AG und ist seit kurzem Honorarprofessor in der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. Er machte den Promovierenden der Hochschule Coburg deutlich, dass die Einstiegswege in die Industrie sehr vielfältig sind und unterschiedliche Anforderungsprofile enthalten. Neben der fachlichen Expertise sei zunehmend die Fähigkeit zum interdisziplinären Arbeiten gefragt.&#13;
Ziel des Doktorandenseminars „Zwischen den Welten“ ist es, den Promovierenden eine Plattform zur überfachlichen Diskussion zu bieten. Sie können so ihre Forschungsergebnisse in den gesellschaftlichen Kontext einordnen und gewinnen durch die Diskussion mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Wissenschaftsgebieten neue Erkenntnisse. Als Sparringspartner stehen ihnen dabei auch immer wieder externe Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zur Verfügung.&#13;
Das Doktorandenseminar „Zwischen den Welten“ wird in der Hochschule von Prof. Dr. Jürgen Krahl und Prof. Dr. Josef Löffl betreut und durch das Fachressort „Wissenschaftsdialog“ im Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) organisiert. Interessierte Doktorandinnen und Doktoranden können sich per Mail anmelden unter: <a href="mailto:Josef.Loeffl@hs-coburg.de">Josef.Loeffl@hs-coburg.de</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Doktorandenseminar_Garbe_Teilnehmer_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studie zeigt: „Coburger Weg“ fördert studentische Kompetenzen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studie-zeigt-coburger-weg-foerdert-studentische-kompetenzen/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Nov 2016 14:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studie-zeigt-coburger-weg-foerdert-studentische-kompetenzen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie kann fächerübergreifende Lehre gelingen oder verbessert werden? Das beantwortet eine Begleitstudie der Universität Bamberg. Sie untersucht die vier interdisziplinären Module, die in der ersten Förderphase des BMBF-Projekts „Der Coburger Weg“ in neun Studiengänge der Hochschule Coburg eingeführt wurden. Die Ergebnisse sind im zehnten Band der Forschungsreihe „Zwischen den Welten“ veröffentlicht. </em>&#13;
Interdisziplinäre Perspektiven, Projekte und Profile – die Module des Coburger Wegs haben hohe didaktische Anforderungen an die Lehrenden und klare Lernziele für die Studierenden. An diesen Lernzielen setzt die externe Evaluation von Prof. Dr. Walter Bender, Professor für Fort- und Weiterbildung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, und seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern Markus Scheffel und Lisa Breitschwerdt an: Von 2011 bis 2016 analysierten sie den Kompetenzzuwachs der Coburger Studierenden.<br />Für ihre Forschung wählten die drei Wissenschaftler ein methodisches Design, das qualitative und quantitative Verfahren der Selbst- und Fremdeinschätzung verbindet. Sie befragten Studierende und Lehrende, führten quantitative Veranstaltungsevaluationen der ersten drei Jahrgänge des Coburger Wegs durch und schätzten die studentischen Kompetenzen durch Beobachtungsverfahren ein. &#13;
In der Publikation „Grenzgänge. Interdisziplinäre Kompetenzen fördern und evaluieren“ präsentieren Prof. Walter Bender und sein Team ihre Ergebnisse. Sie ziehen ein positives Fazit: Es zeigt sich ein Kompetenzzuwachs über alle Module. Die „Projektarbeit“ ist besonders geeignet, da Studierende verschiedener Fachrichtungen aufeinandertreffen. Sie erleben hautnah fachübergreifende Diskurse und Kooperationen. Die Lehrenden müssen auch in Zukunft bei der didaktischen und methodischen Planung und Umsetzung interdisziplinärer Lehrveranstaltungen unterstützt werden.<br />Das Projekt „Der Coburger Weg“ befindet sich aktuell in der zweiten Förderungsperiode. Die Studie empfiehlt der Hochschule Coburg darüber hinaus, ein Konzept für eine gelungene interdisziplinäre Zusammenarbeit zu entwickeln. Die Transparenz von Strukturen, Verfahrensweisen und Entscheidungen soll für Lehrende und Studierende verbessert werden.&nbsp; <br />Für den Vizepräsidenten und Projektleiter der ersten Förderphase, Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, ist die Publikation ein wichtiger Beitrag zur weiteren Optimierung der Projektformate bis 2020: „Wir freuen uns, dass wir die Studie in der interdisziplinären Forschungsreihe ‚Zwischen den Welten‘ veröffentlichen konnten. Dies eröffnet eine zusätzliche Möglichkeit, über die Hochschule Coburg hinaus auch von einer interessierten wissenschaftlichen Community und der Bildungspolitik wahrgenommen und mit ihnen in einen weiteren Austausch treten zu können.“&nbsp; &#13;
<em>„Zwischen den Welten“ ist eine interdisziplinäre Forschungsreihe der Hochschule Coburg. Sie wird von Prof. Dr. Jürgen Krahl und Prof. Dr. Josef Löffl herausgeben und erscheint regelmäßig im Cuvillier Verlag Göttingen. „Grenzgänge. Interdisziplinäre Kompetenzen fördern und evaluieren. Wissenschaftliche Begleitstudie zum Projekt „Der Coburger Weg“ (2011-2016) der Hochschule Coburg“ von Prof. Dr. Walter Bender, Lisa Breitschwerdt und Markus Scheffel ist erhältlich in der Zentralbibliothek der Hochschule Coburg sowie über den Cuvillier Verlag unter </em><a href="https://cuvillier.de/de/shop/publications/7384-grenzgange"><em>https://cuvillier.de/de/shop/publications/7384-grenzgange</em></a><em>. </em>&#13;
&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie kann fächerübergreifende Lehre gelingen oder verbessert werden? Das beantwortet eine Begleitstudie der Universität Bamberg. Sie untersucht die vier interdisziplinären Module, die in der ersten Förderphase des BMBF-Projekts „Der Coburger Weg“ in neun Studiengänge der Hochschule Coburg eingeführt wurden. Die Ergebnisse sind im zehnten Band der Forschungsreihe „Zwischen den Welten“ veröffentlicht. </em>&#13;
Interdisziplinäre Perspektiven, Projekte und Profile – die Module des Coburger Wegs haben hohe didaktische Anforderungen an die Lehrenden und klare Lernziele für die Studierenden. An diesen Lernzielen setzt die externe Evaluation von Prof. Dr. Walter Bender, Professor für Fort- und Weiterbildung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, und seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern Markus Scheffel und Lisa Breitschwerdt an: Von 2011 bis 2016 analysierten sie den Kompetenzzuwachs der Coburger Studierenden.<br />Für ihre Forschung wählten die drei Wissenschaftler ein methodisches Design, das qualitative und quantitative Verfahren der Selbst- und Fremdeinschätzung verbindet. Sie befragten Studierende und Lehrende, führten quantitative Veranstaltungsevaluationen der ersten drei Jahrgänge des Coburger Wegs durch und schätzten die studentischen Kompetenzen durch Beobachtungsverfahren ein. &#13;
In der Publikation „Grenzgänge. Interdisziplinäre Kompetenzen fördern und evaluieren“ präsentieren Prof. Walter Bender und sein Team ihre Ergebnisse. Sie ziehen ein positives Fazit: Es zeigt sich ein Kompetenzzuwachs über alle Module. Die „Projektarbeit“ ist besonders geeignet, da Studierende verschiedener Fachrichtungen aufeinandertreffen. Sie erleben hautnah fachübergreifende Diskurse und Kooperationen. Die Lehrenden müssen auch in Zukunft bei der didaktischen und methodischen Planung und Umsetzung interdisziplinärer Lehrveranstaltungen unterstützt werden.<br />Das Projekt „Der Coburger Weg“ befindet sich aktuell in der zweiten Förderungsperiode. Die Studie empfiehlt der Hochschule Coburg darüber hinaus, ein Konzept für eine gelungene interdisziplinäre Zusammenarbeit zu entwickeln. Die Transparenz von Strukturen, Verfahrensweisen und Entscheidungen soll für Lehrende und Studierende verbessert werden.&nbsp; <br />Für den Vizepräsidenten und Projektleiter der ersten Förderphase, Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, ist die Publikation ein wichtiger Beitrag zur weiteren Optimierung der Projektformate bis 2020: „Wir freuen uns, dass wir die Studie in der interdisziplinären Forschungsreihe ‚Zwischen den Welten‘ veröffentlichen konnten. Dies eröffnet eine zusätzliche Möglichkeit, über die Hochschule Coburg hinaus auch von einer interessierten wissenschaftlichen Community und der Bildungspolitik wahrgenommen und mit ihnen in einen weiteren Austausch treten zu können.“&nbsp; &#13;
<em>„Zwischen den Welten“ ist eine interdisziplinäre Forschungsreihe der Hochschule Coburg. Sie wird von Prof. Dr. Jürgen Krahl und Prof. Dr. Josef Löffl herausgeben und erscheint regelmäßig im Cuvillier Verlag Göttingen. „Grenzgänge. Interdisziplinäre Kompetenzen fördern und evaluieren. Wissenschaftliche Begleitstudie zum Projekt „Der Coburger Weg“ (2011-2016) der Hochschule Coburg“ von Prof. Dr. Walter Bender, Lisa Breitschwerdt und Markus Scheffel ist erhältlich in der Zentralbibliothek der Hochschule Coburg sowie über den Cuvillier Verlag unter </em><a href="https://cuvillier.de/de/shop/publications/7384-grenzgange"><em>https://cuvillier.de/de/shop/publications/7384-grenzgange</em></a><em>. </em>&#13;
&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Coburger_Weg.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC6745-1024x683.jpg"
                        fileSize="231530"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Exzellente Lehre ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/exzellente-lehre-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Nov 2016 10:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/exzellente-lehre-ausgezeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Eine Hochschule braucht gute Lehrende. Menschen, die sich engagieren, Spaß am Wissen vermitteln und auch einen persönlichen Draht zu den Studierenden haben. Einmal im Jahr werden die besten Dozentinnen und Dozenten ausgezeichnet. &nbsp;</em>&#13;
In diesem Jahr ging der Preis für exzellente Lehre an: &#13;
<ul><li>Antje Vondran, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Prof. Dr. Helmut Kollo, Fakultät Design</li><li>Prof. Dr. Peter Schwarz, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Prof. Dr. Martin Prechtl, Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</li><li>Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li>Prof. Dr. Hedwig Schmid, Fakultät Wirtschaft</li></ul>&#13;
Der Hochschulverein Coburg e.V. vergibt diese Auszeichnung auf Vorschlag der Studierenden aus der jeweiligen Fakultät. Sie bewerten dabei die Inhalte der Vorlesung, aber auch wie die Dozierenden diese vermitteln. Die Übergabe der Preise fand traditionell am Dies Academicus statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Eine Hochschule braucht gute Lehrende. Menschen, die sich engagieren, Spaß am Wissen vermitteln und auch einen persönlichen Draht zu den Studierenden haben. Einmal im Jahr werden die besten Dozentinnen und Dozenten ausgezeichnet. &nbsp;</em>&#13;
In diesem Jahr ging der Preis für exzellente Lehre an: &#13;
<ul><li>Antje Vondran, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Prof. Dr. Helmut Kollo, Fakultät Design</li><li>Prof. Dr. Peter Schwarz, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Prof. Dr. Martin Prechtl, Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</li><li>Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li>Prof. Dr. Hedwig Schmid, Fakultät Wirtschaft</li></ul>&#13;
Der Hochschulverein Coburg e.V. vergibt diese Auszeichnung auf Vorschlag der Studierenden aus der jeweiligen Fakultät. Sie bewerten dabei die Inhalte der Vorlesung, aber auch wie die Dozierenden diese vermitteln. Die Übergabe der Preise fand traditionell am Dies Academicus statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_Lehre-1024x683.jpg"
                        fileSize="157232"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Manager der Volkswagen AG zum Honorarprofessor berufen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/manager-der-volkswagen-ag-zum-honorarprofessor-berufen/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Nov 2016 07:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/manager-der-volkswagen-ag-zum-honorarprofessor-berufen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Dr. Thomas Garbe, Mitglied des Managements der Volkswagen AG, wurde von der Hochschule Coburg zum Honorarprofessor der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften für das Fachgebiet Kraftstoffforschung bestellt.</em> &#13;
In seiner Antrittsvorlesung zeigte Professor Garbe, wie wichtig die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft bei technologischen und gesellschaftlichen Fragen ist. Deutlich machte er das an der Entwicklung einer nachhaltigen Kraftstoffstrategie. Um die Klimaziele zu erreichen, brauche es auf mittlere Sicht neben dem Ausbau der Elektromobilität auch CO<sub>2</sub>-reduzierte Kraftstoffe und den Einsatz von Biogas. Denn die heute verkauften Kraftfahrzeuge mit Otto- bzw. Dieselmotor werden in Deutschland durchschnittlich 16 Jahre lang gefahren. &#13;
Ein erhöhter Anteil von Biokraftstoffen und Biogas kann dazu beitragen, den CO<sub>2</sub>-Ausstoß zu reduzieren. Notwendig sei dafür jedoch ein aktiver Dialog mit der Gesellschaft, um die Akzeptanz von Biokraftstoffen zu verbessern, so Professor Garbe. Um diese Akzeptanz zu erreichen, plädiert er für ein Anschauungsmodell in Form einer Kraftstoffmodell-Region Oberfranken. Sie schafft die Plattform für eine Zusammenarbeit der Wissenschaft mit der Industrie und bindet die Verbraucher aktiv mit ein.&#13;
Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit an der Hochschule Coburg nimmt Professor Garbe weiterhin seine Aufgaben in der Motorenentwicklung der VW AG wahr. Ausschlaggebend für die Ernennung von Dr. Thomas Garbe zum Honorarprofessor was sein langjähriges Engagement als Lehrbeauftragter der Hochschule Coburg. Seit vierzehn Jahren hält er an der Hochschule Blockseminare zum Thema „Versuche in Wissenschaft und Industrie“. Er bringt seine umfangreiche Industrieerfahrung ein und hält in der TAC-Academy regelmäßig Vorträge zu Spezialthemen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Dr. Thomas Garbe, Mitglied des Managements der Volkswagen AG, wurde von der Hochschule Coburg zum Honorarprofessor der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften für das Fachgebiet Kraftstoffforschung bestellt.</em> &#13;
In seiner Antrittsvorlesung zeigte Professor Garbe, wie wichtig die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft bei technologischen und gesellschaftlichen Fragen ist. Deutlich machte er das an der Entwicklung einer nachhaltigen Kraftstoffstrategie. Um die Klimaziele zu erreichen, brauche es auf mittlere Sicht neben dem Ausbau der Elektromobilität auch CO<sub>2</sub>-reduzierte Kraftstoffe und den Einsatz von Biogas. Denn die heute verkauften Kraftfahrzeuge mit Otto- bzw. Dieselmotor werden in Deutschland durchschnittlich 16 Jahre lang gefahren. &#13;
Ein erhöhter Anteil von Biokraftstoffen und Biogas kann dazu beitragen, den CO<sub>2</sub>-Ausstoß zu reduzieren. Notwendig sei dafür jedoch ein aktiver Dialog mit der Gesellschaft, um die Akzeptanz von Biokraftstoffen zu verbessern, so Professor Garbe. Um diese Akzeptanz zu erreichen, plädiert er für ein Anschauungsmodell in Form einer Kraftstoffmodell-Region Oberfranken. Sie schafft die Plattform für eine Zusammenarbeit der Wissenschaft mit der Industrie und bindet die Verbraucher aktiv mit ein.&#13;
Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit an der Hochschule Coburg nimmt Professor Garbe weiterhin seine Aufgaben in der Motorenentwicklung der VW AG wahr. Ausschlaggebend für die Ernennung von Dr. Thomas Garbe zum Honorarprofessor was sein langjähriges Engagement als Lehrbeauftragter der Hochschule Coburg. Seit vierzehn Jahren hält er an der Hochschule Blockseminare zum Thema „Versuche in Wissenschaft und Industrie“. Er bringt seine umfangreiche Industrieerfahrung ein und hält in der TAC-Academy regelmäßig Vorträge zu Spezialthemen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Garbe_Krahl_Antrittsvorlesung_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gute Praxis, gute Kontakte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gute-praxis-gute-kontakte/</link>
                <pubDate>Mon, 21 Nov 2016 08:47:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gute-praxis-gute-kontakte/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wer in Coburg studiert, lernt wichtige fachliche Grundlagen, tut gleichzeitig was für seine Persönlichkeitsentwicklung und kann von guten Kontakten zur Wirtschaft profitieren. Das hat die Akkreditierungsagentur ACQUIN jetzt erneut drei Studiengängen der Hochschule bestätigt: die Bachelor-Studiengänge Architektur, Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign sind somit erstmals erfolgreich akkreditiert.</em>&#13;
Bei der Akkreditierung müssen sich Studiengänge einer genauen Prüfung unterziehen. Sie werden dabei von externen Gutachtern der Akkreditierungsagentur bewertet. Diese Gutachter sind Vertreter aus der Wirtschaft aber auch Professoren und Studierende von anderen Hochschulen. &#13;
Im Studiengang Architektur lobt die Kommission vor allem, dass die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden stark gefördert und gefordert wird. Dazu tragen der hohe Praxisbezug, die Teamarbeit, Exkursionen und externe Lehrveranstaltungen bei.&#13;
Auch in der Innenarchitektur gibt es für die Praxisnähe Pluspunkte. Das Praxissemester spiele eine besondere Rolle und sei ein zentraler Bestandteil des Studiums. Die Fakultät Design hat dafür vielfältige Kooperationen mit Firmen aufgebaut. Für die Studierenden ergeben sich dadurch gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, hält die Kommission fest.&#13;
Der Studiengang Integriertes Produktdesign zeichnet sich durch vier Säulen aus: fächerübergreifendes Lernen, die Arbeit im Team, der systematische Designprozess und das Entwerfen realer Produkte in Kooperation mit Unternehmen. Dass die Studierenden zusätzliche Schnittstellenkompetenzen lernen, heben die Gutachter bei ihrer Bewertung besonders hervor. &#13;
Prof. Friedemann Zeitler, Dekan der Fakultät Design: „Mit der nun erfolgten Akkreditierung der drei gestalterischen Bachelorstudiengänge wird das Streben der Fakultät nach einer praxisnahen akademischen Ausbildung honoriert. Die enge Verzahnung der Studiengänge untereinander am Campus Design schafft dabei ein ganz besonderes, kreatives Studienumfeld. Wir können damit unsere Absolventen gut auf ihr späteres Berufsleben vorbereiten.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wer in Coburg studiert, lernt wichtige fachliche Grundlagen, tut gleichzeitig was für seine Persönlichkeitsentwicklung und kann von guten Kontakten zur Wirtschaft profitieren. Das hat die Akkreditierungsagentur ACQUIN jetzt erneut drei Studiengängen der Hochschule bestätigt: die Bachelor-Studiengänge Architektur, Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign sind somit erstmals erfolgreich akkreditiert.</em>&#13;
Bei der Akkreditierung müssen sich Studiengänge einer genauen Prüfung unterziehen. Sie werden dabei von externen Gutachtern der Akkreditierungsagentur bewertet. Diese Gutachter sind Vertreter aus der Wirtschaft aber auch Professoren und Studierende von anderen Hochschulen. &#13;
Im Studiengang Architektur lobt die Kommission vor allem, dass die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden stark gefördert und gefordert wird. Dazu tragen der hohe Praxisbezug, die Teamarbeit, Exkursionen und externe Lehrveranstaltungen bei.&#13;
Auch in der Innenarchitektur gibt es für die Praxisnähe Pluspunkte. Das Praxissemester spiele eine besondere Rolle und sei ein zentraler Bestandteil des Studiums. Die Fakultät Design hat dafür vielfältige Kooperationen mit Firmen aufgebaut. Für die Studierenden ergeben sich dadurch gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, hält die Kommission fest.&#13;
Der Studiengang Integriertes Produktdesign zeichnet sich durch vier Säulen aus: fächerübergreifendes Lernen, die Arbeit im Team, der systematische Designprozess und das Entwerfen realer Produkte in Kooperation mit Unternehmen. Dass die Studierenden zusätzliche Schnittstellenkompetenzen lernen, heben die Gutachter bei ihrer Bewertung besonders hervor. &#13;
Prof. Friedemann Zeitler, Dekan der Fakultät Design: „Mit der nun erfolgten Akkreditierung der drei gestalterischen Bachelorstudiengänge wird das Streben der Fakultät nach einer praxisnahen akademischen Ausbildung honoriert. Die enge Verzahnung der Studiengänge untereinander am Campus Design schafft dabei ein ganz besonderes, kreatives Studienumfeld. Wir können damit unsere Absolventen gut auf ihr späteres Berufsleben vorbereiten.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_Architektur_Innenarchitektur-1024x680.jpg"
                        fileSize="142863"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="680"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_IP_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Simulationsspielen studieren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-simulationsspielen-studieren/</link>
                <pubDate>Mon, 21 Nov 2016 07:35:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-simulationsspielen-studieren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Spielend lernen, das steht im Zentrum eines Seminars für Master-Studierende der Hochschule Coburg. In einem Simulationsspiel betreiben Informatiker, Betriebswirte und Ingenieure ein eigenes industrielles Unternehmen. </em>&#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-juergen-terpin.html">Prof. Dr. Jürgen Terpin</a> aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik vermittelt graue Theorie durch Spiele. In seinem neuen Seminar treten studentische Teams mit fiktiven Unternehmen in einem Wettbewerb gegeneinander an. Mithilfe der Simulationssoftware ERPsim betreiben die Studierenden eigene Unternehmen und machen sie profitabel. &#13;
Das ERP-System basiert auf der Software des Marktführers SAP. Systeme wie Enterprise Resource Planning (ERP) unterstützen alle Geschäftsprozesse. Sie bilden das informationstechnische Rückgrat vieler Unternehmen.<br />Das Besondere an der Simulation ist, dass die Aktivitäten der Studierenden live auf einem echten SAP-System stattfinden. Das liegt sehr nahe an der betrieblichen Realität. So erhalten die Studierenden gleich einen Eindruck ihres zukünftigen Berufsalltags. &#13;
Ein Tag in der Realität entspricht einer Minute in der Simulation. Die Software simuliert den Markt durch Kundenaufträge und übernimmt administrative Routineaufgaben. Die Spieler konzentrieren sich ganz auf strategische Aufgaben und planen das Produktionsprogramm. Sie übernehmen Rollen, die Abteilungen im Unternehmen entsprechen. Die Studierenden sind Einkäufer, Produktionsplaner und Mitarbeiter im Vertrieb. Die Rollen werden immer wieder getauscht. So lernen die Studierenden verschiedene Funktionen innerhalb eines Unternehmens kennen und verstehen, wie alles zusammenhängt. Die Arbeit des Einzelnen beeinflusst den gesamten Geschäftsprozess. Prof. Terpin möchte seine Studierenden dazu bringen, das große Ganze zu sehen.<br />Durch die Arbeit im Team lernen die Studierenden zudem zusammenzuarbeiten. Sie merken im Simulationsspiel schnell, dass effektive Zusammenarbeit ein Unternehmen erst erfolgreich macht. In jedem Team sind Studierende der Fakultäten Wirtschaft, Elektrotechnik und Informatik sowie Maschinenbau und Automobiltechnik vertreten, um eine interdisziplinäre Zusammenarbeit über Fächergrenzen hinweg zu fördern. &#13;
Prof. Terpin führt die Studierenden langsam an das Thema heran. Im ersten Spiel müssen die Studierenden Mineralwasser gewinnbringend weiterverkaufen. Das Unternehmen ist auf den Vertrieb konzentriert. Nach und nach werden die studentischen Unternehmen komplexer. In einem fortgeschrittenen Szenario betreiben die studentischen Teams Fertigungsfirmen für Müsli. Sie planen das Produktionsprogramm und den Materialbedarf und überwachen die Finanzen. Sogar das Rezept des Müslis können sie bestimmen. Aber auch äußere Einflüsse, wie beispielsweise eine schlechte Obsternte treten in der Simulation auf und müssen von den Studierenden bei der Planung beachtet werden. Die Studierenden verkaufen das Müsli an große Discounter ebenso wie an Tante-Emma-Läden.<br />Nach jeder Spielrunde bespricht Prof. Terpin das aktuelle Ranking der studentischen Teams. Gemeinsam analysieren sie, bei wem es gerade besonders gut läuft und woran das liegt.&nbsp; &#13;
Prof. Terpin schätzt den spielerischen Charakter der Software. „Der Gamification-Faktor motiviert die Studierenden ganz besonders“ sagt er. Die Simulation vermittelt spielerisch komplexe Zusammenhänge. Auch Unternehmen setzen die Simulationssoftware ERPsim mittlerweile ein, um neuen Mitarbeitern einen Überblick über das Unternehmen zu geben. Die Master-Studierenden der Hochschule Coburg sind darauf bereits vorbereitet.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Spielend lernen, das steht im Zentrum eines Seminars für Master-Studierende der Hochschule Coburg. In einem Simulationsspiel betreiben Informatiker, Betriebswirte und Ingenieure ein eigenes industrielles Unternehmen. </em>&#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/elektrotechnik-und-informatik/personen/prof-dr-juergen-terpin.html">Prof. Dr. Jürgen Terpin</a> aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik vermittelt graue Theorie durch Spiele. In seinem neuen Seminar treten studentische Teams mit fiktiven Unternehmen in einem Wettbewerb gegeneinander an. Mithilfe der Simulationssoftware ERPsim betreiben die Studierenden eigene Unternehmen und machen sie profitabel. &#13;
Das ERP-System basiert auf der Software des Marktführers SAP. Systeme wie Enterprise Resource Planning (ERP) unterstützen alle Geschäftsprozesse. Sie bilden das informationstechnische Rückgrat vieler Unternehmen.<br />Das Besondere an der Simulation ist, dass die Aktivitäten der Studierenden live auf einem echten SAP-System stattfinden. Das liegt sehr nahe an der betrieblichen Realität. So erhalten die Studierenden gleich einen Eindruck ihres zukünftigen Berufsalltags. &#13;
Ein Tag in der Realität entspricht einer Minute in der Simulation. Die Software simuliert den Markt durch Kundenaufträge und übernimmt administrative Routineaufgaben. Die Spieler konzentrieren sich ganz auf strategische Aufgaben und planen das Produktionsprogramm. Sie übernehmen Rollen, die Abteilungen im Unternehmen entsprechen. Die Studierenden sind Einkäufer, Produktionsplaner und Mitarbeiter im Vertrieb. Die Rollen werden immer wieder getauscht. So lernen die Studierenden verschiedene Funktionen innerhalb eines Unternehmens kennen und verstehen, wie alles zusammenhängt. Die Arbeit des Einzelnen beeinflusst den gesamten Geschäftsprozess. Prof. Terpin möchte seine Studierenden dazu bringen, das große Ganze zu sehen.<br />Durch die Arbeit im Team lernen die Studierenden zudem zusammenzuarbeiten. Sie merken im Simulationsspiel schnell, dass effektive Zusammenarbeit ein Unternehmen erst erfolgreich macht. In jedem Team sind Studierende der Fakultäten Wirtschaft, Elektrotechnik und Informatik sowie Maschinenbau und Automobiltechnik vertreten, um eine interdisziplinäre Zusammenarbeit über Fächergrenzen hinweg zu fördern. &#13;
Prof. Terpin führt die Studierenden langsam an das Thema heran. Im ersten Spiel müssen die Studierenden Mineralwasser gewinnbringend weiterverkaufen. Das Unternehmen ist auf den Vertrieb konzentriert. Nach und nach werden die studentischen Unternehmen komplexer. In einem fortgeschrittenen Szenario betreiben die studentischen Teams Fertigungsfirmen für Müsli. Sie planen das Produktionsprogramm und den Materialbedarf und überwachen die Finanzen. Sogar das Rezept des Müslis können sie bestimmen. Aber auch äußere Einflüsse, wie beispielsweise eine schlechte Obsternte treten in der Simulation auf und müssen von den Studierenden bei der Planung beachtet werden. Die Studierenden verkaufen das Müsli an große Discounter ebenso wie an Tante-Emma-Läden.<br />Nach jeder Spielrunde bespricht Prof. Terpin das aktuelle Ranking der studentischen Teams. Gemeinsam analysieren sie, bei wem es gerade besonders gut läuft und woran das liegt.&nbsp; &#13;
Prof. Terpin schätzt den spielerischen Charakter der Software. „Der Gamification-Faktor motiviert die Studierenden ganz besonders“ sagt er. Die Simulation vermittelt spielerisch komplexe Zusammenhänge. Auch Unternehmen setzen die Simulationssoftware ERPsim mittlerweile ein, um neuen Mitarbeitern einen Überblick über das Unternehmen zu geben. Die Master-Studierenden der Hochschule Coburg sind darauf bereits vorbereitet.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_5927-1024x683.jpg"
                        fileSize="115548"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG_5931-1024x683.jpg"
                        fileSize="138154"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kluge Köpfe gesucht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kluge-koepfe-gesucht/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Nov 2016 05:15:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kluge-koepfe-gesucht/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Großes Kontakteknüpfen an der Hochschule Coburg: Bei der neunten CampusMesse konnten die Studierenden mit potentiellen Arbeitgebern ins Gespräch kommen. 88 Aussteller waren in diesem Jahr dabei. Erstmals auch mit einem eigenen Messebereich auf dem Campus Design.</em>&#13;
Die 225 Stellenanzeigen sind mit kleinen Nadeln an den Pinnwänden festgemacht. Vom Marketing bis zur Softwareentwicklung, es sind eigentlich fast alle Bereiche vertreten. An der sogenannten Jobwall bekommen die Studierenden einen guten Überblick, was die Unternehmen so suchen, die sich heute bei der CampusMesse präsentieren. 88 Aussteller haben sich angemeldet. „Das ist Rekord!“, sagt Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. &#13;
In der Säulenhalle auf dem Campus Friedrich Streib herrscht Stimmengewirr. Erste Kontakte werden geknüpft, Studierende pilgern in kleinen Gruppen von Stand zu Stand. Wo sonst die Mitarbeiter der Hochschule ihren Aufenthaltsraum haben, lichtet Fotograf Heinz-Peter Wiesner eine Studentin ab. Er macht kostenlose Bewerbungsfotos von den Studierenden. Vor der Tür hat sich schon eine kleine Schlange gebildet. Mehr als 100 Studentinnen und Studenten wird Wiesner heute fotografieren.&#13;
Die Eröffnung der CampusMesse fand in diesem Jahr auf dem Campus Design statt. Denn dort gab es zum ersten Mal einen eigenen Bereich für Aussteller, die speziell auf der Suche nach Innenarchitekten, Architekten, Bauingenieuren und Produktdesignern sind. „Das ist ein Mehrwert für die Studierenden, aber auch für die Aussteller“, betonte Dr. Andreas Engel, Vizepräsident der IHK zu Coburg. &#13;
„Der Campus Design ist für uns sehr interessant“, bestätigt Alexandra Schäfer von der Real Innenausbau AG. „Wir suchen vor allem Architekten und Bauingenieure.“ Das Unternehmen aus Külsheim bietet Traineestellen an. In sechs Monaten werden die Absolventen an zukünftige Aufgaben als Projektleiter herangeführt. „Uns ist wichtig, dass es fachlich passt“, erklärt Schäfer. „Ob Bachelor- oder Masterabschluss ist da erstmal nicht relevant.“&#13;
Ein paar Meter weiter hat das Bauunternehmen Goldbeck seinen Stand aufgebaut. Personalentwicklerin Sabrina Lux sieht die CampusMesse auch als Chance, bei den Studierenden bekannt zu werden. „Die meisten kennen die Firma noch nicht und kommen an den Stand, um mehr über uns zu erfahren“, verrät Lux.&#13;
Gemeinsam mit der IHK zu Coburg richtet der Career Service der Hochschule Coburg die CampusMesse aus. Sie hat sich mittlerweile zu einer großen Karrieremesse für Akademiker in Nordbayern entwickelt. Und: Sie bietet das Potential, Fachkräfte in der Region zu halten. Rund 1000 Absolventen pro Jahr schließen ihr Studium in Coburg ab. „Die Hochschule Coburg leistet damit einen maßgeblichen Beitrag zur Nachwuchssicherung“, freut sich Oberbürgermeister Norbert Tessmer. Er ist auch mit der Situation auf dem Arbeitsmarkt zufrieden. „Die Region steht gut da. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent nähern wir uns der Vollbeschäftigung. Darauf kann man schon mal stolz sein.“&#13;
Auch das Coburger Hochschulfernsehen hat die CampusMesse besucht. Zum Film-Beitrag &quot;<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=9XlFR_28c4w">Kluge Köpfe gesucht</a>&quot;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Großes Kontakteknüpfen an der Hochschule Coburg: Bei der neunten CampusMesse konnten die Studierenden mit potentiellen Arbeitgebern ins Gespräch kommen. 88 Aussteller waren in diesem Jahr dabei. Erstmals auch mit einem eigenen Messebereich auf dem Campus Design.</em>&#13;
Die 225 Stellenanzeigen sind mit kleinen Nadeln an den Pinnwänden festgemacht. Vom Marketing bis zur Softwareentwicklung, es sind eigentlich fast alle Bereiche vertreten. An der sogenannten Jobwall bekommen die Studierenden einen guten Überblick, was die Unternehmen so suchen, die sich heute bei der CampusMesse präsentieren. 88 Aussteller haben sich angemeldet. „Das ist Rekord!“, sagt Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. &#13;
In der Säulenhalle auf dem Campus Friedrich Streib herrscht Stimmengewirr. Erste Kontakte werden geknüpft, Studierende pilgern in kleinen Gruppen von Stand zu Stand. Wo sonst die Mitarbeiter der Hochschule ihren Aufenthaltsraum haben, lichtet Fotograf Heinz-Peter Wiesner eine Studentin ab. Er macht kostenlose Bewerbungsfotos von den Studierenden. Vor der Tür hat sich schon eine kleine Schlange gebildet. Mehr als 100 Studentinnen und Studenten wird Wiesner heute fotografieren.&#13;
Die Eröffnung der CampusMesse fand in diesem Jahr auf dem Campus Design statt. Denn dort gab es zum ersten Mal einen eigenen Bereich für Aussteller, die speziell auf der Suche nach Innenarchitekten, Architekten, Bauingenieuren und Produktdesignern sind. „Das ist ein Mehrwert für die Studierenden, aber auch für die Aussteller“, betonte Dr. Andreas Engel, Vizepräsident der IHK zu Coburg. &#13;
„Der Campus Design ist für uns sehr interessant“, bestätigt Alexandra Schäfer von der Real Innenausbau AG. „Wir suchen vor allem Architekten und Bauingenieure.“ Das Unternehmen aus Külsheim bietet Traineestellen an. In sechs Monaten werden die Absolventen an zukünftige Aufgaben als Projektleiter herangeführt. „Uns ist wichtig, dass es fachlich passt“, erklärt Schäfer. „Ob Bachelor- oder Masterabschluss ist da erstmal nicht relevant.“&#13;
Ein paar Meter weiter hat das Bauunternehmen Goldbeck seinen Stand aufgebaut. Personalentwicklerin Sabrina Lux sieht die CampusMesse auch als Chance, bei den Studierenden bekannt zu werden. „Die meisten kennen die Firma noch nicht und kommen an den Stand, um mehr über uns zu erfahren“, verrät Lux.&#13;
Gemeinsam mit der IHK zu Coburg richtet der Career Service der Hochschule Coburg die CampusMesse aus. Sie hat sich mittlerweile zu einer großen Karrieremesse für Akademiker in Nordbayern entwickelt. Und: Sie bietet das Potential, Fachkräfte in der Region zu halten. Rund 1000 Absolventen pro Jahr schließen ihr Studium in Coburg ab. „Die Hochschule Coburg leistet damit einen maßgeblichen Beitrag zur Nachwuchssicherung“, freut sich Oberbürgermeister Norbert Tessmer. Er ist auch mit der Situation auf dem Arbeitsmarkt zufrieden. „Die Region steht gut da. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent nähern wir uns der Vollbeschäftigung. Darauf kann man schon mal stolz sein.“&#13;
Auch das Coburger Hochschulfernsehen hat die CampusMesse besucht. Zum Film-Beitrag &quot;<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=9XlFR_28c4w">Kluge Köpfe gesucht</a>&quot;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusMesse2016-1024x576.jpg"
                        fileSize="151367"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAC-Forschungsvereinigung gegründet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tac-forschungsvereinigung-gegruendet/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Nov 2016 13:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tac-forschungsvereinigung-gegruendet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Um das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC nachhaltig zu etablieren, gründeten elf Unternehmen aus der Region Coburg die TAC-Forschungsvereinigung.</em> &#13;
„Mit dem TAC steht der Wirtschaft ein kompetenter Partner zur Verfügung“, betonte Friedrich Herdan, Präsident der IHK zu Coburg, bei der Vorstellung der TAC-Forschungsvereinigung. Er sieht die Unternehmen derzeit aufgrund der Digitalisierung unter einem starken Innovationsdruck. Sie müssten daher ihre Innovationskultur ausbauen und die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft intensivieren. &#13;
Das TAC bietet mit seinen 13 Fachressorts ein breites Wissensspektrum in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, aber auch im Design und den Angewandten Arbeitswissenschaften sowie für den Wissenschaftsdialog. Die Fragestellungen reichen von der Analytischen Chemie über die Strömungsmechanik bis zur Thermodynamik.&#13;
Einen breiten Rückhalt erfährt das TAC bereits durch die finanzielle Förderung von Stadt und Landkreis Coburg, dem Landkreis Kronach und der Oberfrankenstiftung. Nun tragen die in der Forschungsvereinigung zusammengeschlossenen Unternehmen mit einem Jahresbeitrag von jeweils 2.000 EUR zum weiteren Ausbau des TAC bei. Die Mitglieder der TAC-Forschungsvereinigung können die Forschungspotenziale des TAC privilegiert nutzen und im fachlichen Austausch Impulse für ihr Unternehmen generieren. &#13;
Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandssprecher des TAC, freut sich über das Engagement aus der Wirtschaft. Er bedankte sich bei IHK-Präsidenten Friedrich Herdan und lud gleichzeitig weitere Unternehmen aus der Region ein, sich an der TAC-Forschungsvereinigung zu beteiligen. Die Mittel werden u.a. genutzt, um „vorausschauende Forschung“ zu finanzieren, betonte Professor Krahl. Denn anders als bei den Universitäten gibt es für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften keine staatlichen Gelder für die Grundlagenforschung. &#13;
Dass sich die Investitionen in das TAC lohnen, zeigt sich u.a. darin, dass seit der Gründung des TAC im Jahr 2007 bisher zehn Patente angemeldet und 5,9 Mio. EUR Drittmittel eingeworben wurden. Derzeit forschen außerdem 19 junge Menschen in ihrer Doktorarbeit zu interessanten wissenschaftlichen Fragestellungen.&#13;
Die Gründungsmitglieder der TAC-Forschungsvereinigung sind: AVL Deutschland GmbH, Brose Fahrzeugteile GmbH &amp; Co. KG, Federnfabrik Dietz GmbH, FTE automotive GmbH, HUK-COBURG Versicherungsgruppe, Industrie- und Handelskammer zu Coburg, KAPP Werkzeugmaschinen GmbH, Lasco Umformtechnik GmbH, Preh GmbH, RAPA Rausch &amp; Pausch GmbH und Verpa Folie Weidhausen GmbH.&#13;
Weitere Informationen zum TAC gibt es unter: <a href="http://www.tac-coburg.de">www.tac-coburg.de</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Um das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC nachhaltig zu etablieren, gründeten elf Unternehmen aus der Region Coburg die TAC-Forschungsvereinigung.</em> &#13;
„Mit dem TAC steht der Wirtschaft ein kompetenter Partner zur Verfügung“, betonte Friedrich Herdan, Präsident der IHK zu Coburg, bei der Vorstellung der TAC-Forschungsvereinigung. Er sieht die Unternehmen derzeit aufgrund der Digitalisierung unter einem starken Innovationsdruck. Sie müssten daher ihre Innovationskultur ausbauen und die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft intensivieren. &#13;
Das TAC bietet mit seinen 13 Fachressorts ein breites Wissensspektrum in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, aber auch im Design und den Angewandten Arbeitswissenschaften sowie für den Wissenschaftsdialog. Die Fragestellungen reichen von der Analytischen Chemie über die Strömungsmechanik bis zur Thermodynamik.&#13;
Einen breiten Rückhalt erfährt das TAC bereits durch die finanzielle Förderung von Stadt und Landkreis Coburg, dem Landkreis Kronach und der Oberfrankenstiftung. Nun tragen die in der Forschungsvereinigung zusammengeschlossenen Unternehmen mit einem Jahresbeitrag von jeweils 2.000 EUR zum weiteren Ausbau des TAC bei. Die Mitglieder der TAC-Forschungsvereinigung können die Forschungspotenziale des TAC privilegiert nutzen und im fachlichen Austausch Impulse für ihr Unternehmen generieren. &#13;
Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandssprecher des TAC, freut sich über das Engagement aus der Wirtschaft. Er bedankte sich bei IHK-Präsidenten Friedrich Herdan und lud gleichzeitig weitere Unternehmen aus der Region ein, sich an der TAC-Forschungsvereinigung zu beteiligen. Die Mittel werden u.a. genutzt, um „vorausschauende Forschung“ zu finanzieren, betonte Professor Krahl. Denn anders als bei den Universitäten gibt es für die Hochschulen für angewandte Wissenschaften keine staatlichen Gelder für die Grundlagenforschung. &#13;
Dass sich die Investitionen in das TAC lohnen, zeigt sich u.a. darin, dass seit der Gründung des TAC im Jahr 2007 bisher zehn Patente angemeldet und 5,9 Mio. EUR Drittmittel eingeworben wurden. Derzeit forschen außerdem 19 junge Menschen in ihrer Doktorarbeit zu interessanten wissenschaftlichen Fragestellungen.&#13;
Die Gründungsmitglieder der TAC-Forschungsvereinigung sind: AVL Deutschland GmbH, Brose Fahrzeugteile GmbH &amp; Co. KG, Federnfabrik Dietz GmbH, FTE automotive GmbH, HUK-COBURG Versicherungsgruppe, Industrie- und Handelskammer zu Coburg, KAPP Werkzeugmaschinen GmbH, Lasco Umformtechnik GmbH, Preh GmbH, RAPA Rausch &amp; Pausch GmbH und Verpa Folie Weidhausen GmbH.&#13;
Weitere Informationen zum TAC gibt es unter: <a href="http://www.tac-coburg.de">www.tac-coburg.de</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TAC_Forschungsvereinigung_Unternehmen_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gute Aussichten für den „Coburger Weg“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gute-aussichten-fuer-den-coburger-weg/</link>
                <pubDate>Tue, 15 Nov 2016 11:44:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gute-aussichten-fuer-den-coburger-weg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><I>Die Agenda des Projekts "Der Coburger Weg" war und ist prall gefüllt. In neun Studiengängen wurden fachübergreifende Module eingeführt, individuelle Förder- und Beratungsangebote ausgebaut, ein Schreiblabor entwickelt, Lehrveranstaltungen didaktisch begleitet und alle Maßnahmen evaluiert. Mit dem Startschuss der zweiten Förderperiode zum Wintersemester 2016/17 wirft eine jetzt erschienene Publikation einen Blick zurück.</I></p>&#13;
<p>Elf grundständige Bachelorstudiengänge nehmen aktuell am Coburger Weg teil. „Als wir 2011 anfingen, waren es fünf. Seither hat sich viel getan – sowohl innerhalb der interdisziplinären Lehrveranstaltungen als auch bei der Zusammenarbeit der Studiengänge untereinander und in den Arbeitsgruppen des Projektes ‘Der Coburger Weg‘“, zeigt sich Dr. Claudia Schlager begeistert. Die aktuelle Projektleiterin war bis vor kurzem auch für die Entwicklung und Organisation der vier interdisziplinären Module verantwortlich. „Ich finde, die Mitglieder der Hochschule Coburg können stolz sein auf das, was sie in den letzten fünf Jahren gemeinsam entwickelt und kontinuierlich verbessert haben“, blickt Schlager auf die erste Projektphase zurück.<br /> „Gute Aussichten. Eine Zwischenbilanz zum Projekt ‚Der Coburger Weg‘“ heißt die 90 Seiten umfassende Broschüre, die pünktlich zum Start der zweiten Projektphase erscheint. Darin wird in vier großen Reportagen der Frage nachgegangen, wie die Ziele des Coburger Wegs an der Hochschule umgesetzt wurden. Die gelebte individuelle Förderung auf den beiden Campus wird genauso porträtiert wie die „Kraft der Interdisziplinarität“, die letztlich zu einem Kulturwandel an der Hochschule geführt hat. Der Berliner Journalist Kilian Kirchgeßner hat sich dafür auf Spurensuche begeben und lässt in seinen Texten vor allem die Menschen zu Wort kommen, die das Projekt in den letzten Jahren geformt haben: Studierende, Mitarbeiter und Lehrende. Das Herzstück der Broschüre bilden vier wissenschaftliche Kurztexte von Prof. Dr. Josef Löffl, Dr. Claudia Schlager, Prof. Dr. Marc Krüger und Yasmin Schunk, die sich mit dem Hochschulentwicklungsplan, Erfahrungen in der interdisziplinären Lehre und Evaluation fachübergreifender Kompetenzen beschäftigen. Ergänzt wird all dies durch einen Blick von außen: Fünf Praxispartner aus Wirtschaft, Sozial- und Gesundheitswesen kommen zu Wort und beschreiben, was sie an der Zusammenarbeit mit der Hochschule reizt. Eingeleitet wird der Band durch das letzte große Interview des verstorbenen Präsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl.</p>&#13;
<p>Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg (Hrsg.) (2016): Gute Aussichten. Zwischenbilanz zum Projekt „Der Coburger Weg“ (AT). Hochschule Coburg: Coburg.<br /> Die Broschüre ist erhältlich in der Zentralbibliothek der Hochschule Coburg, bei Franziska Koch, <a href="mailto:franziska.koch@hs-coburg.de">franziska.koch@hs-coburg.de</a>, Raum 9-113, sowie als PDF unter <a href="https://cloud.hs-coburg.de/index.php/s/zkZMMxP62AWMYG0#pdfviewer">https://cloud.hs-coburg.de/index.php/s/zkZMMxP62AWMYG0#pdfviewer</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><I>Die Agenda des Projekts "Der Coburger Weg" war und ist prall gefüllt. In neun Studiengängen wurden fachübergreifende Module eingeführt, individuelle Förder- und Beratungsangebote ausgebaut, ein Schreiblabor entwickelt, Lehrveranstaltungen didaktisch begleitet und alle Maßnahmen evaluiert. Mit dem Startschuss der zweiten Förderperiode zum Wintersemester 2016/17 wirft eine jetzt erschienene Publikation einen Blick zurück.</I></p>&#13;
<p>Elf grundständige Bachelorstudiengänge nehmen aktuell am Coburger Weg teil. „Als wir 2011 anfingen, waren es fünf. Seither hat sich viel getan – sowohl innerhalb der interdisziplinären Lehrveranstaltungen als auch bei der Zusammenarbeit der Studiengänge untereinander und in den Arbeitsgruppen des Projektes ‘Der Coburger Weg‘“, zeigt sich Dr. Claudia Schlager begeistert. Die aktuelle Projektleiterin war bis vor kurzem auch für die Entwicklung und Organisation der vier interdisziplinären Module verantwortlich. „Ich finde, die Mitglieder der Hochschule Coburg können stolz sein auf das, was sie in den letzten fünf Jahren gemeinsam entwickelt und kontinuierlich verbessert haben“, blickt Schlager auf die erste Projektphase zurück.<br /> „Gute Aussichten. Eine Zwischenbilanz zum Projekt ‚Der Coburger Weg‘“ heißt die 90 Seiten umfassende Broschüre, die pünktlich zum Start der zweiten Projektphase erscheint. Darin wird in vier großen Reportagen der Frage nachgegangen, wie die Ziele des Coburger Wegs an der Hochschule umgesetzt wurden. Die gelebte individuelle Förderung auf den beiden Campus wird genauso porträtiert wie die „Kraft der Interdisziplinarität“, die letztlich zu einem Kulturwandel an der Hochschule geführt hat. Der Berliner Journalist Kilian Kirchgeßner hat sich dafür auf Spurensuche begeben und lässt in seinen Texten vor allem die Menschen zu Wort kommen, die das Projekt in den letzten Jahren geformt haben: Studierende, Mitarbeiter und Lehrende. Das Herzstück der Broschüre bilden vier wissenschaftliche Kurztexte von Prof. Dr. Josef Löffl, Dr. Claudia Schlager, Prof. Dr. Marc Krüger und Yasmin Schunk, die sich mit dem Hochschulentwicklungsplan, Erfahrungen in der interdisziplinären Lehre und Evaluation fachübergreifender Kompetenzen beschäftigen. Ergänzt wird all dies durch einen Blick von außen: Fünf Praxispartner aus Wirtschaft, Sozial- und Gesundheitswesen kommen zu Wort und beschreiben, was sie an der Zusammenarbeit mit der Hochschule reizt. Eingeleitet wird der Band durch das letzte große Interview des verstorbenen Präsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl.</p>&#13;
<p>Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg (Hrsg.) (2016): Gute Aussichten. Zwischenbilanz zum Projekt „Der Coburger Weg“ (AT). Hochschule Coburg: Coburg.<br /> Die Broschüre ist erhältlich in der Zentralbibliothek der Hochschule Coburg, bei Franziska Koch, <a href="mailto:franziska.koch@hs-coburg.de">franziska.koch@hs-coburg.de</a>, Raum 9-113, sowie als PDF unter <a href="https://cloud.hs-coburg.de/index.php/s/zkZMMxP62AWMYG0#pdfviewer">https://cloud.hs-coburg.de/index.php/s/zkZMMxP62AWMYG0#pdfviewer</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CoW_Web-1024x1024.jpg"
                        fileSize="164570"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CoW_Gute_Aussichten-1024x683.jpg"
                        fileSize="127014"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[MBA-Studiengang „Financial Management“ international akkreditiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mba-studiengang-financial-management-international-akkreditiert/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Nov 2016 09:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mba-studiengang-financial-management-international-akkreditiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Financial Management, der MBA-Studiengang der Hochschule Coburg, ist jetzt auch international akkreditiert. </em>&#13;
„Mit dieser Akkreditierung wird unserem MBA-Programm bescheinigt, dass er internationale Standards erfüllt“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Wolfgang Weiss. Diese Standards gelten für alle internationalen Business Schools. Die von der Agentur FIBAA erteilte Akkreditierung gilt bis 2022. Dann muss sie erneuert werden.&#13;
Der Studiengang Financial Management führt in vier Vollzeitsemestern zum Abschluss Master of Business Administration (MBA). Darin integriert ist ein Praxissemester in einem deutschen oder einem internationalen Unternehmen.&#13;
Voraussetzungen für das Studium sind ein Bachelor-Abschluss oder ein höherwertiger Abschluss sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung. Da in Englisch gelehrt wird, muss zudem ein bestandener TOEFL-Test nachgewiesen werden. &#13;
Aktuell studieren im Masterprogramm 60 Studierende aus 22 Nationen. Das Studium startet immer im Wintersemester. Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2017/18 ist am 15.&nbsp;August&nbsp;2017.&#13;
Weitere Informationen zu dem Studiengang gibt es unter:<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=258"> www.hs-coburg.de/mbafm</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Financial Management, der MBA-Studiengang der Hochschule Coburg, ist jetzt auch international akkreditiert. </em>&#13;
„Mit dieser Akkreditierung wird unserem MBA-Programm bescheinigt, dass er internationale Standards erfüllt“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Wolfgang Weiss. Diese Standards gelten für alle internationalen Business Schools. Die von der Agentur FIBAA erteilte Akkreditierung gilt bis 2022. Dann muss sie erneuert werden.&#13;
Der Studiengang Financial Management führt in vier Vollzeitsemestern zum Abschluss Master of Business Administration (MBA). Darin integriert ist ein Praxissemester in einem deutschen oder einem internationalen Unternehmen.&#13;
Voraussetzungen für das Studium sind ein Bachelor-Abschluss oder ein höherwertiger Abschluss sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung. Da in Englisch gelehrt wird, muss zudem ein bestandener TOEFL-Test nachgewiesen werden. &#13;
Aktuell studieren im Masterprogramm 60 Studierende aus 22 Nationen. Das Studium startet immer im Wintersemester. Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2017/18 ist am 15.&nbsp;August&nbsp;2017.&#13;
Weitere Informationen zu dem Studiengang gibt es unter:<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=258"> www.hs-coburg.de/mbafm</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_FM_2.11_800ox.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kulturpreis Bayern für Betriebswirtin Christina Hörner]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-fuer-betriebswirtin-christina-hoerner/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Nov 2016 07:08:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-fuer-betriebswirtin-christina-hoerner/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Christina Hörner studierte an der Hochschule Coburg Betriebswirtschaft. Für ihre Abschlussarbeit wurde sie jetzt mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet.</em>&#13;
Die Bayernwerk AG und das Bayerische Kunst- und Wissenschaftsministerium würdigen jedes Jahr verdiente Kulturschaffende und Nachwuchswissenschaftler mit dem Kulturpreis Bayern. Neben fünf Kunstpreisträgern werden 32 Absolventen und Doktoranden der bayerischen Kunsthochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten mit dem Preis geehrt.&#13;
Die Coburger Hochschul-Absolventin Christina Hörner erhält den mit 2.000 EUR dotierten Kulturpreis Bayern für ihre Abschlussarbeit zur aktuellen Veränderung des Berufsbilds des Controllers infolge der vierten industriellen Revolution, der Digitalisierung. Dieser Wandel wird gemeinhin auch als „Industrie 4.0“ bezeichnet. „Zum einen werden traditionelle und routinemäßige Aufgaben des Controllers wie die Datensammlung für das Management-Reporting zunehmend automatisiert und könnten somit ganz aus dessen Aufgabenbereich entfallen“, erklärt die Kulturpreisträgerin. Zum anderen könne sich der Controller dadurch vermehrt auf seine Beratungsfunktion konzentrieren.&#13;
„Bedingt durch die wachsende Datenflut in Unternehmen und den damit einhergehenden neuen Methoden und Instrumenten, wird der Controller im Zuge von Industrie 4.0 jedenfalls seine Statistikkenntnisse, aber auch seine IT-Kompetenzen ausbauen müssen“, ist sich die 25-jährige Betriebswirtin Christina Hörner sicher.&#13;
Ihre Abschlussarbeit wurde von Prof. Dr. Heinrich Schafmeister betreut. Er freut sich über die Auszeichnung seiner ehemaligen Studentin. „Thema der Arbeit ist die Beantwortung der komplexen Frage nach den mittel- und langfristigen Auswirkungen der Digitalisierung im Bereich des Controlling und für den Beruf des Controllers. Die Antworten sind hervorragend fundiert, aussagefähig und sehr interessant. Mit Sicherheit ein gelungener Blick in die nicht mehr so ferne Zukunft.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Christina Hörner studierte an der Hochschule Coburg Betriebswirtschaft. Für ihre Abschlussarbeit wurde sie jetzt mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet.</em>&#13;
Die Bayernwerk AG und das Bayerische Kunst- und Wissenschaftsministerium würdigen jedes Jahr verdiente Kulturschaffende und Nachwuchswissenschaftler mit dem Kulturpreis Bayern. Neben fünf Kunstpreisträgern werden 32 Absolventen und Doktoranden der bayerischen Kunsthochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten mit dem Preis geehrt.&#13;
Die Coburger Hochschul-Absolventin Christina Hörner erhält den mit 2.000 EUR dotierten Kulturpreis Bayern für ihre Abschlussarbeit zur aktuellen Veränderung des Berufsbilds des Controllers infolge der vierten industriellen Revolution, der Digitalisierung. Dieser Wandel wird gemeinhin auch als „Industrie 4.0“ bezeichnet. „Zum einen werden traditionelle und routinemäßige Aufgaben des Controllers wie die Datensammlung für das Management-Reporting zunehmend automatisiert und könnten somit ganz aus dessen Aufgabenbereich entfallen“, erklärt die Kulturpreisträgerin. Zum anderen könne sich der Controller dadurch vermehrt auf seine Beratungsfunktion konzentrieren.&#13;
„Bedingt durch die wachsende Datenflut in Unternehmen und den damit einhergehenden neuen Methoden und Instrumenten, wird der Controller im Zuge von Industrie 4.0 jedenfalls seine Statistikkenntnisse, aber auch seine IT-Kompetenzen ausbauen müssen“, ist sich die 25-jährige Betriebswirtin Christina Hörner sicher.&#13;
Ihre Abschlussarbeit wurde von Prof. Dr. Heinrich Schafmeister betreut. Er freut sich über die Auszeichnung seiner ehemaligen Studentin. „Thema der Arbeit ist die Beantwortung der komplexen Frage nach den mittel- und langfristigen Auswirkungen der Digitalisierung im Bereich des Controlling und für den Beruf des Controllers. Die Antworten sind hervorragend fundiert, aussagefähig und sehr interessant. Mit Sicherheit ein gelungener Blick in die nicht mehr so ferne Zukunft.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kulturpreis_Bayern_2016_Till_Nassif_Christina_Hoerner_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Platz 4 auf der Weltrangliste]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/platz-4-auf-der-weltrangliste/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Nov 2016 12:29:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/platz-4-auf-der-weltrangliste/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Formula Student Team der Hochschule Coburg ist in der Weltspitze angekommen: Zwei Gesamtsiege waren ausschlaggebend dafür, dass CAT-Racing in der internationalen Gesamtwertung 2016 auf Platz vier steht. </em>&#13;
An vier Wettbewerben in Italien, Ungarn, Spanien und auf dem deutschen Hockenheimring nahm CAT-Racing 2016 teil. In Italien und Ungarn wurde CAT-Racing Gesamtsieger. In Deutschland und Spanien fuhr das Team jeweils auf den sechsten Platz. Auf dem Hockenheimring feierte das Team zudem einen persönlichen Rekord: 751 von 1000 Punkten ist die höchste Punktzahl in einem deutschen Wettbewerb seit dem Bestehen von CAT-Racing.<br />Der Einsatz hat sich gelohnt. CAT-Racing ist von Rang 27 im vergangenen Jahr hoch auf Platz vier der Formula Student Weltrangliste geklettert. Berechnet wird das aus den Ergebnissen der letzten sechs Rennen. Das einzige deutsche Team, das vor ihnen liegt, ist das der Universität Stuttgart. Insgesamt sind 547 Teams gelistet. &#13;
Jedes Jahr verfeinert CAT-Racing die Technik der Rennwagen und behebt Fehler. CAT-Racings Erfolg entspringt der technischen Expertise des Teams. Viel Know-how erhalten die Studierenden durch den Studiengang Automobiltechnologie. Prof. Dr. Stefan Gast, Studiengangsleiter des Bachelor Automobiltechnologie, und Prof. Dr. Philipp Epple, Experte für Strömungssimulation, unterstützen die Studierenden von CAT-Racing.&#13;
Im nächsten Jahr feiert CAT-Racing sein zehnjähriges Jubiläum. Dafür plant das Team einen ganz besonderen Wagen. Verraten sei nur so viel: Es wird ein völlig neues Konzept geben und das Jubiläumsfahrzeug ein großer Sprung nach vorne sein. Der Wagen wird im Rahmen des jährlichen Roll-out vorgestellt, bei dem zur Feier des Jubiläums auch die zehn Wagen der vergangenen Jahre gezeigt werden. &#13;
CAT-Racing ist das Formula-Student Team der Hochschule Coburg. Gegründet 2007 bauen die Studierenden verschiedener Fachrichtungen jedes Jahr einen neuen Wagen. 40 Teammitglieder hat CAT-Racing zurzeit. Von der Konstruktion, der Fertigung bis hin zum Marketing machen sie alles selbst. Regionale und überregionale Sponsoren unterstützen das Team. Waldrich Coburg ist zum Beispiel der langjährige Hauptsponsor von CAT-Racing.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Formula Student Team der Hochschule Coburg ist in der Weltspitze angekommen: Zwei Gesamtsiege waren ausschlaggebend dafür, dass CAT-Racing in der internationalen Gesamtwertung 2016 auf Platz vier steht. </em>&#13;
An vier Wettbewerben in Italien, Ungarn, Spanien und auf dem deutschen Hockenheimring nahm CAT-Racing 2016 teil. In Italien und Ungarn wurde CAT-Racing Gesamtsieger. In Deutschland und Spanien fuhr das Team jeweils auf den sechsten Platz. Auf dem Hockenheimring feierte das Team zudem einen persönlichen Rekord: 751 von 1000 Punkten ist die höchste Punktzahl in einem deutschen Wettbewerb seit dem Bestehen von CAT-Racing.<br />Der Einsatz hat sich gelohnt. CAT-Racing ist von Rang 27 im vergangenen Jahr hoch auf Platz vier der Formula Student Weltrangliste geklettert. Berechnet wird das aus den Ergebnissen der letzten sechs Rennen. Das einzige deutsche Team, das vor ihnen liegt, ist das der Universität Stuttgart. Insgesamt sind 547 Teams gelistet. &#13;
Jedes Jahr verfeinert CAT-Racing die Technik der Rennwagen und behebt Fehler. CAT-Racings Erfolg entspringt der technischen Expertise des Teams. Viel Know-how erhalten die Studierenden durch den Studiengang Automobiltechnologie. Prof. Dr. Stefan Gast, Studiengangsleiter des Bachelor Automobiltechnologie, und Prof. Dr. Philipp Epple, Experte für Strömungssimulation, unterstützen die Studierenden von CAT-Racing.&#13;
Im nächsten Jahr feiert CAT-Racing sein zehnjähriges Jubiläum. Dafür plant das Team einen ganz besonderen Wagen. Verraten sei nur so viel: Es wird ein völlig neues Konzept geben und das Jubiläumsfahrzeug ein großer Sprung nach vorne sein. Der Wagen wird im Rahmen des jährlichen Roll-out vorgestellt, bei dem zur Feier des Jubiläums auch die zehn Wagen der vergangenen Jahre gezeigt werden. &#13;
CAT-Racing ist das Formula-Student Team der Hochschule Coburg. Gegründet 2007 bauen die Studierenden verschiedener Fachrichtungen jedes Jahr einen neuen Wagen. 40 Teammitglieder hat CAT-Racing zurzeit. Von der Konstruktion, der Fertigung bis hin zum Marketing machen sie alles selbst. Regionale und überregionale Sponsoren unterstützen das Team. Waldrich Coburg ist zum Beispiel der langjährige Hauptsponsor von CAT-Racing.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppenfoto_CAT-Racing_FSG_Klein-1024x681.jpg"
                        fileSize="200356"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Studenten liefern Ideen für Landesausstellung 2017]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-studenten-liefern-ideen-fuer-landesausstellung-2017/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Oct 2016 12:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-studenten-liefern-ideen-fuer-landesausstellung-2017/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Freiheit des (Christen-) Menschen wird sich als roter Faden durch die Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ 2017 in Coburg ziehen. Doch: Wie steht es um unsere Freiheit im 21. Jahrhundert? Mit dieser Frage beschäftigen sich Studierende der Hochschule Coburg zwei Semester lang. Ihre Ideen sollen Teil der Landesausstellung werden.</em>&#13;
Daniel Heimerl studiert Bioanalytik, Anne Muller Betriebswirtschaft und David Jung Versicherungswirtschaft. Gemeinsam mit neun weiteren Kommilitonen setzen sie sich zwei Semester lang über ihre Fächergrenzen hinweg mit der Frage auseinander: Was macht unsere Freiheit im 21. Jahrhunderts aus und wo ist sie bedroht? Das Ziel der engagierten Studenten ist klar: Sie möchten den Machern der Landesausstellung 2017 in Coburg wissenschaftlich fundierte Ideen liefern, die in die Ausstellung einfließen und umgesetzt werden. Ihr Wunsch ist es, möglichst viele Besucherinnen und Besucher der Landesausstellung für eine Auseinandersetzung mit Fragen der Freiheit im 21. Jahrhundert zu sensibilisieren und dazu anzuregen, sie auf ihr eigenes Leben anzuwenden. Die Chancen dafür stehen gut.&#13;
Ausstellungleiter Dr. Peter Wolf vom Haus der Bayerischen Geschichte kam mit seinen Mitarbeitern an die Hochschule, um sich die studentischen Ideen präsentieren zu lassen. Sein Feedback freut die Studierenden: „Vieles von dem, was Sie erarbeitet haben, werden Sie in der Ausstellung wiederfinden“, fasst Dr. Wolf das Urteil der Ausstellungsmacher zusammen. „Die Studierenden haben ihre Lebenswelt eingebracht und sich mit konkreten Aspekten von Freiheit auseinandergesetzt. Diese Impulse brauchen wir“, ergänzt er.&#13;
Drei studentische Gruppen lieferten Ideen für die Ausstellung. Eine Gruppe fragte sich, welche Risiken für ihre Freiheit mit der Nutzung des Smartphones verbunden sind. &#13;
Eine andere Gruppe identifizierte das Designerbaby und das Social freezing als Ergebnisse der Forschungsfreiheit, die persönliche Freiheiten schaffen und gleichzeitig Menschen in Wertekonflikte stürzt. Das Sozial freezing bietet jungen Frauen die Möglichkeit, Eizellen mit hoher Qualität entnehmen und schockfrosten zu lassen. In späteren Lebensjahren können sie dann bei gewünschter Schwangerschaft darauf zurückgreifen.&#13;
Dass auch die steigende Tendenz zum Burnout etwas mit unserer erlebten Freiheit zu tun hat, davon ist schließlich die dritte Studentengruppe überzeugt. Denn einerseits steigen zwar unsere Wahlmöglichkeiten im Beruf. Andererseits wird der hohe soziale Leistungsdruck von vielen Menschen als Einschränkung ihrer Freiheit erlebt.&#13;
Das fächerübergreifende Studienprojekt wurde von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorf</a> initiiert und gemeinsam mit <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=648">Prof. Dr. Petra Gruner</a> geleitet. Der Historiker und die Wirtschaftswissenschaftlerin lehren beide an der Hochschule Coburg, allerdings in unterschiedlichen Fachbereichen. Das Projekt „Der Coburger Weg“ macht es möglich, dass sie gemeinsam mit ihren Studierenden an derart spannenden Kulturprojekten und ihrer Umsetzung arbeiten können.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Freiheit des (Christen-) Menschen wird sich als roter Faden durch die Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ 2017 in Coburg ziehen. Doch: Wie steht es um unsere Freiheit im 21. Jahrhundert? Mit dieser Frage beschäftigen sich Studierende der Hochschule Coburg zwei Semester lang. Ihre Ideen sollen Teil der Landesausstellung werden.</em>&#13;
Daniel Heimerl studiert Bioanalytik, Anne Muller Betriebswirtschaft und David Jung Versicherungswirtschaft. Gemeinsam mit neun weiteren Kommilitonen setzen sie sich zwei Semester lang über ihre Fächergrenzen hinweg mit der Frage auseinander: Was macht unsere Freiheit im 21. Jahrhunderts aus und wo ist sie bedroht? Das Ziel der engagierten Studenten ist klar: Sie möchten den Machern der Landesausstellung 2017 in Coburg wissenschaftlich fundierte Ideen liefern, die in die Ausstellung einfließen und umgesetzt werden. Ihr Wunsch ist es, möglichst viele Besucherinnen und Besucher der Landesausstellung für eine Auseinandersetzung mit Fragen der Freiheit im 21. Jahrhundert zu sensibilisieren und dazu anzuregen, sie auf ihr eigenes Leben anzuwenden. Die Chancen dafür stehen gut.&#13;
Ausstellungleiter Dr. Peter Wolf vom Haus der Bayerischen Geschichte kam mit seinen Mitarbeitern an die Hochschule, um sich die studentischen Ideen präsentieren zu lassen. Sein Feedback freut die Studierenden: „Vieles von dem, was Sie erarbeitet haben, werden Sie in der Ausstellung wiederfinden“, fasst Dr. Wolf das Urteil der Ausstellungsmacher zusammen. „Die Studierenden haben ihre Lebenswelt eingebracht und sich mit konkreten Aspekten von Freiheit auseinandergesetzt. Diese Impulse brauchen wir“, ergänzt er.&#13;
Drei studentische Gruppen lieferten Ideen für die Ausstellung. Eine Gruppe fragte sich, welche Risiken für ihre Freiheit mit der Nutzung des Smartphones verbunden sind. &#13;
Eine andere Gruppe identifizierte das Designerbaby und das Social freezing als Ergebnisse der Forschungsfreiheit, die persönliche Freiheiten schaffen und gleichzeitig Menschen in Wertekonflikte stürzt. Das Sozial freezing bietet jungen Frauen die Möglichkeit, Eizellen mit hoher Qualität entnehmen und schockfrosten zu lassen. In späteren Lebensjahren können sie dann bei gewünschter Schwangerschaft darauf zurückgreifen.&#13;
Dass auch die steigende Tendenz zum Burnout etwas mit unserer erlebten Freiheit zu tun hat, davon ist schließlich die dritte Studentengruppe überzeugt. Denn einerseits steigen zwar unsere Wahlmöglichkeiten im Beruf. Andererseits wird der hohe soziale Leistungsdruck von vielen Menschen als Einschränkung ihrer Freiheit erlebt.&#13;
Das fächerübergreifende Studienprojekt wurde von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=505">Prof. Dr. Christian Holtorf</a> initiiert und gemeinsam mit <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=648">Prof. Dr. Petra Gruner</a> geleitet. Der Historiker und die Wirtschaftswissenschaftlerin lehren beide an der Hochschule Coburg, allerdings in unterschiedlichen Fachbereichen. Das Projekt „Der Coburger Weg“ macht es möglich, dass sie gemeinsam mit ihren Studierenden an derart spannenden Kulturprojekten und ihrer Umsetzung arbeiten können.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Landesausstellung_Projekt_Studierende_Gaeste_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Landesausstellung_Projekt_Studierende_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Über den Horizont]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ueber-den-horizont/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Oct 2016 05:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ueber-den-horizont/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Was macht unseren Horizont aus? Wie können wir ihn überschreiten? Wodurch unterscheiden sich Horizonte? Bei der öffentlichen Tagung „Über den Horizont“ (10. bis 12. November 2016 in Erfurt) diskutieren Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen diese Fragen. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von der Universität Erfurt und der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Drei Tage widmen die beiden Veranstalter Prof. Dr. Christian Holtorf (Coburg) und Prof. Dr. Bärbel Frischmann (Erfurt) dem Thema. Eingeladen haben sie Experten aus Philosophie, Psychologie, Geographie, Literatur, Kunst und mehr. „Wir möchten in interdisziplinärer Diskussion selbst Horizonte erweitern und Grenzen überschreiten. Diesen Anspruch versuchen wir in dreierlei Hinsicht umzusetzen“, erklärt Prof. Dr. Christian Holtorf. &#13;
Erstens, arbeiten eine Universität und eine Hochschule für angewandte Wissenschaften zusammen – und das auch noch über zwei Bundesländer hinweg. Zweitens, stammen die Referentinnen und Referenten aus einem weiten interdisziplinären Fächerspektrum. „Dazu zählt auch eine aktive Bergsteigerin, die ihre besonderen Erfahrungen in ihren Beitrag einfließen lassen wird“, berichtet Christian Holtorf. &#13;
Drittens, sei ein besonderes Anliegen der Tagung, Wissenschaft und Kunst miteinander zu verbinden. Zum Programm gehört deshalb zum einen eine Lesung mit der Schriftstellerin Felicitas Hoppe, zum anderen ein Galeriegespräch mit dem Fotographen <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.hc-schink.de/">Hans-Christian Schink</a>.&#13;
Als Referenten der Hochschule Coburg sind beteiligt: Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, Prof. Dr. Niko Kohls, Prof. Dr. Elke Schwinger und Birgit Stubner. &#13;
Der Auftakt zur Tagung ist am Donnerstag, 10. November, um 17 Uhr in der Kleinen Synagoge Erfurt. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird gefördert von der Andrea von Braun Stiftung sowie der Erfurter Herbstlese und der Stadt Erfurt. &#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/news/News/detail/ueber-den-horizont.html">Zum Programm</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Was macht unseren Horizont aus? Wie können wir ihn überschreiten? Wodurch unterscheiden sich Horizonte? Bei der öffentlichen Tagung „Über den Horizont“ (10. bis 12. November 2016 in Erfurt) diskutieren Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen diese Fragen. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von der Universität Erfurt und der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Drei Tage widmen die beiden Veranstalter Prof. Dr. Christian Holtorf (Coburg) und Prof. Dr. Bärbel Frischmann (Erfurt) dem Thema. Eingeladen haben sie Experten aus Philosophie, Psychologie, Geographie, Literatur, Kunst und mehr. „Wir möchten in interdisziplinärer Diskussion selbst Horizonte erweitern und Grenzen überschreiten. Diesen Anspruch versuchen wir in dreierlei Hinsicht umzusetzen“, erklärt Prof. Dr. Christian Holtorf. &#13;
Erstens, arbeiten eine Universität und eine Hochschule für angewandte Wissenschaften zusammen – und das auch noch über zwei Bundesländer hinweg. Zweitens, stammen die Referentinnen und Referenten aus einem weiten interdisziplinären Fächerspektrum. „Dazu zählt auch eine aktive Bergsteigerin, die ihre besonderen Erfahrungen in ihren Beitrag einfließen lassen wird“, berichtet Christian Holtorf. &#13;
Drittens, sei ein besonderes Anliegen der Tagung, Wissenschaft und Kunst miteinander zu verbinden. Zum Programm gehört deshalb zum einen eine Lesung mit der Schriftstellerin Felicitas Hoppe, zum anderen ein Galeriegespräch mit dem Fotographen <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.hc-schink.de/">Hans-Christian Schink</a>.&#13;
Als Referenten der Hochschule Coburg sind beteiligt: Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, Prof. Dr. Niko Kohls, Prof. Dr. Elke Schwinger und Birgit Stubner. &#13;
Der Auftakt zur Tagung ist am Donnerstag, 10. November, um 17 Uhr in der Kleinen Synagoge Erfurt. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird gefördert von der Andrea von Braun Stiftung sowie der Erfurter Herbstlese und der Stadt Erfurt. &#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/veranstaltung/news/News/detail/ueber-den-horizont.html">Zum Programm</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/A14_bei_Halle_UEber_den_Horizont.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Workshops für Eltern mit kleinen Kindern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/workshops-fuer-eltern-mit-kleinen-kindern/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Oct 2016 04:00:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/workshops-fuer-eltern-mit-kleinen-kindern/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die gesundheitsbewusste Erziehung ist das Thema von vier neuen Workshops für Eltern mit kleinen Kindern. Das studentische Team Putzmunter der Hochschule Coburg bietet interaktive Workshops rund um Erste Hilfe, Entspannung, Entwicklung und Ernährung an. Die Seminare finden in der Stadt Coburg statt. </em>&#13;
Eltern mit kleinen Kindern stellen sich viele Fragen. Die Workshops der Studierendengruppe Putzmunter greifen Themen wie Erste Hilfe bei Kindern, Entspannung im Alltag, Entwicklungsförderung und gesunde Ernährung auf. Von Oktober 2016 bis Februar 2017 stehen vier Workshops, organisiert von Putzmunter, an.&#13;
Der erste Workshop „Erste Hilfe rund ums Kind“ findet am Sonntag, dem 30. Oktober von 9.00 -16.00 Uhr im Gebäude des Bayerischen Roten Kreuzes, Sally-Ehrlich-Straße 16, in Coburg statt. Daniel Lorz vom Bayerischen Roten Kreuz zeigt, was bei kleinen und großen Verletzungen zu tun ist.<br />„Zeit für mich – Zeit für mein Baby“ ist das Thema des nächsten Workshops. Die Entspannungstrainerin Nicole Kollarsch zeigt, was man tun kann für mehr Ausgeglichenheit im alltäglichen Miteinander. Sie zeigt Entspannungseinheiten für Eltern und Kind. Der Kurs findet am Dienstag, dem 22. November von 15.00-16.30 Uhr im Ruheraum Coburg, Löwenstraße 21 statt.<br />2017 werden weitere Termine folgen. Themen sind: „Entwicklung – Schritt für Schritt“ und „Kochen kinderleicht – kleine Feinschmecker ganz groß“. &#13;
Seit fünf Jahren existiert das Projekt Putzmunter der Hochschule Coburg. Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung organisieren die Workshops und wenden so ihr im Studium erlerntes Wissen an.<br />Die Workshops sind kostenlos. Eine Anmeldung unter info@putzmunter-coburg.de ist gewünscht. Kinder sind zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen. Weitere Informationen finden sich auf der Website <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.putzmunter-coburg.de">www.putzmunter-coburg.de</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die gesundheitsbewusste Erziehung ist das Thema von vier neuen Workshops für Eltern mit kleinen Kindern. Das studentische Team Putzmunter der Hochschule Coburg bietet interaktive Workshops rund um Erste Hilfe, Entspannung, Entwicklung und Ernährung an. Die Seminare finden in der Stadt Coburg statt. </em>&#13;
Eltern mit kleinen Kindern stellen sich viele Fragen. Die Workshops der Studierendengruppe Putzmunter greifen Themen wie Erste Hilfe bei Kindern, Entspannung im Alltag, Entwicklungsförderung und gesunde Ernährung auf. Von Oktober 2016 bis Februar 2017 stehen vier Workshops, organisiert von Putzmunter, an.&#13;
Der erste Workshop „Erste Hilfe rund ums Kind“ findet am Sonntag, dem 30. Oktober von 9.00 -16.00 Uhr im Gebäude des Bayerischen Roten Kreuzes, Sally-Ehrlich-Straße 16, in Coburg statt. Daniel Lorz vom Bayerischen Roten Kreuz zeigt, was bei kleinen und großen Verletzungen zu tun ist.<br />„Zeit für mich – Zeit für mein Baby“ ist das Thema des nächsten Workshops. Die Entspannungstrainerin Nicole Kollarsch zeigt, was man tun kann für mehr Ausgeglichenheit im alltäglichen Miteinander. Sie zeigt Entspannungseinheiten für Eltern und Kind. Der Kurs findet am Dienstag, dem 22. November von 15.00-16.30 Uhr im Ruheraum Coburg, Löwenstraße 21 statt.<br />2017 werden weitere Termine folgen. Themen sind: „Entwicklung – Schritt für Schritt“ und „Kochen kinderleicht – kleine Feinschmecker ganz groß“. &#13;
Seit fünf Jahren existiert das Projekt Putzmunter der Hochschule Coburg. Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung organisieren die Workshops und wenden so ihr im Studium erlerntes Wissen an.<br />Die Workshops sind kostenlos. Eine Anmeldung unter info@putzmunter-coburg.de ist gewünscht. Kinder sind zu allen Veranstaltungen herzlich willkommen. Weitere Informationen finden sich auf der Website <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.putzmunter-coburg.de">www.putzmunter-coburg.de</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Putzmunter_Roll-Up-1024x692.jpg"
                        fileSize="137675"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Heimatgefühl für Demenzkranke]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/heimatgefuehl-fuer-demenzkranke/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Oct 2016 10:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/heimatgefuehl-fuer-demenzkranke/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Drei Studentinnen der Hochschule Coburg entwickelten eine Sitzgelegenheit, die den Bedürfnissen dementer Menschen gerecht wird. Dafür wurden sie mit dem 2. Platz des Drapilux Interior Textile Awards 2016 ausgezeichnet. </em>&#13;
Die Innenarchitektur-Studentinnen Magdalena Nemitz, Laura Schütze und Anna-Lena Müller von der Hochschule Coburg entwarfen überdachte Bänke in Form eines Hauses. Heimatgefühl heißt das Konzept, das Demenzkranken den Alltag erleichtern will. Die Häuser vermitteln Sicherheit und Geborgenheit. In ihnen fühlt man sich aufgehoben und wie zu Hause. Die Sitzflächen und Wände der kleinen Häuser sind gepolstert und mit Stoff ausgekleidet. Griffe helfen beim Hinsetzen und Aufstehen. „Wir wollen den Demenzkranken ein Gefühl von Heimat wiedergeben“ sagt Magdalena Nemitz.<br />Die Jury lobte die behütende Funktion der Sitzgelegenheit, die dennoch praktisch ist und überall platziert werden kann. Die Studentinnen erhielten für das Konzept den mit 2000 € dotierten 2. Preis.<br />Die Preisverleihung fand da statt, wo die Produkte benötigt werden: In einem Seniorenheim des Deutschen Roten Kreuzes in Peine. Im „Haus am Stadtpark“ wohnen Demenzkranke mit gesunden Senioren in Wohngemeinschaften zusammen. Die Preisträger stellten ihnen ihre Prototypen vor. &#13;
Der Drapilux Interior Textile Award wird von der Firma Drapilux vergeben. Drapilux ist eine internationale Textilfirma. Eine Jury aus Firmenvertretern, Innenarchitekten und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft wählt die besten Projekte aus. Studierende aus 16 Hochschulen haben sich beworben. Der erste Platz ging an die Kommilitonen von der Hochschule Mainz.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Drei Studentinnen der Hochschule Coburg entwickelten eine Sitzgelegenheit, die den Bedürfnissen dementer Menschen gerecht wird. Dafür wurden sie mit dem 2. Platz des Drapilux Interior Textile Awards 2016 ausgezeichnet. </em>&#13;
Die Innenarchitektur-Studentinnen Magdalena Nemitz, Laura Schütze und Anna-Lena Müller von der Hochschule Coburg entwarfen überdachte Bänke in Form eines Hauses. Heimatgefühl heißt das Konzept, das Demenzkranken den Alltag erleichtern will. Die Häuser vermitteln Sicherheit und Geborgenheit. In ihnen fühlt man sich aufgehoben und wie zu Hause. Die Sitzflächen und Wände der kleinen Häuser sind gepolstert und mit Stoff ausgekleidet. Griffe helfen beim Hinsetzen und Aufstehen. „Wir wollen den Demenzkranken ein Gefühl von Heimat wiedergeben“ sagt Magdalena Nemitz.<br />Die Jury lobte die behütende Funktion der Sitzgelegenheit, die dennoch praktisch ist und überall platziert werden kann. Die Studentinnen erhielten für das Konzept den mit 2000 € dotierten 2. Preis.<br />Die Preisverleihung fand da statt, wo die Produkte benötigt werden: In einem Seniorenheim des Deutschen Roten Kreuzes in Peine. Im „Haus am Stadtpark“ wohnen Demenzkranke mit gesunden Senioren in Wohngemeinschaften zusammen. Die Preisträger stellten ihnen ihre Prototypen vor. &#13;
Der Drapilux Interior Textile Award wird von der Firma Drapilux vergeben. Drapilux ist eine internationale Textilfirma. Eine Jury aus Firmenvertretern, Innenarchitekten und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft wählt die besten Projekte aus. Studierende aus 16 Hochschulen haben sich beworben. Der erste Platz ging an die Kommilitonen von der Hochschule Mainz.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DITA2016_Preistraegerinnen-1024x682.jpg"
                        fileSize="146919"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DITA2016_Visualisierung-1024x724.jpg"
                        fileSize="147305"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="724"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bewegungsprogramm bei den Campuszwergen wird fortgesetzt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bewegungsprogramm-bei-den-campuszwergen-wird-fortgesetzt/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Oct 2016 11:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bewegungsprogramm-bei-den-campuszwergen-wird-fortgesetzt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Zum zweiten Mal zeichnen die Verantwortlichen der Bayerischen Sportjugend (BSJ)/ Bezirk Oberfranken, die Hochschulkindertagesstätte Campuszwerge mit der „BAERchen“-Urkunde aus. Das bayernweite Pilotprojekt mit ein- bis dreijährigen Kindern kann dank des Engagements von vier Studierenden fortgesetzt werden. Mit dem TV 1848 Coburg ist auch ein neuer Kooperationspartner gefunden.</em>&#13;
„Am Anfang waren die Kleinen eher zurückhaltend, aber dann haben sie immer mehr mitgemacht“, freut sich Sophia Hoydem. Die Studentin der Sozialen Arbeit blickt auf ein halbes Dutzend Kinder der Hochschulkrippe Campuszwerge, die über weiche Matten hüpfen und durch Holzkästen krabbeln. Die Geräte sind den Kindern mittlerweile bestens vertraut, denn sie sind Teil eines regelmäßigen Bewegungsprogramms basierend auf dem BAERchen-Konzept der Bayerischen Sportjugend. Gemeinsam mit drei Kommilitonen stellt Sophia Hoydem einmal pro Woche ein buntes Programm zusammen, das speziell auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten ist: Zu Beginn singen alle ein Begrüßungslied, dann werden die Kinder an die Geräte herangeführt. Die sorgsam durchdachten Übungen unter der Anleitung der Studierenden trainieren den Gleichgewichtssinn und die Körperwahrnehmung der Kinder und schärfen ihre Sinne. „Abschließend gibt es für alle einen Obstteller, denn Bewegung und gesunde Ernährung gehen Hand in Hand“, so die Studentin. &#13;
Für ihr Engagement im Bereich der Bewegungsförderung bekamen die Campuszwerge und Sophia Hoydem von der Vorsitzenden der Bayerischen Sportjugend/ Bezirk Oberfranken, Katharina Stubenrauch, eine Urkunde sowie ein Starterpaket überreicht, das die Anschaffung weiterer Materialien ermöglicht. Mit dem TV 1848 Coburg wurde überdies ein neuer Kooperationspartner gefunden, dessen Vorsitzender, Gerhard Fleißner, ebenfalls vom BSJ geehrt wurde. Erzieherin Selin Isik zeigt sich begeistert über die Fortsetzung des Projekts: „Mit den Studierenden und den Kooperationspartnern kommen viele frische Ideen von außen – das entlastet uns Erzieherinnen, vor allem aber freuen sich die Kinder sehr darüber!“&#13;
<em>Die Abkürzung BAERchen steht für Bewegung, Aufklärung, Ernährung und Ressourcen und wurde ursprünglich für die Altersgruppe der drei- bis sechsjährigen entwickelt. Im Mittelpunkt stehen Prävention und Gesundheitsförderung durch Bewegungs- und Ernährungserziehung. Das darauf aufbauende Coburger Konzept ist ein bayernweites Pilotprojekt für Kinder bis drei Jahre. </em><em>Seit November 2014 führen Studierende einmal pro Woche Bewegungseinheiten mit Kindern der Kindertagesstätte Campuszwerge durch, begleitet werden sie von ehrenamtlich arbeitenden Studierenden höherer Semester. Initiiert wurde diese Kooperation über das Coburger-Weg-Projekt „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit in Coburg“. Darüber erwerben seit 2013 Studierende des zweiten und dritten Fachsemesters zunächst ihren Übungsleiterschein/ C-Breitensport um anschließend ihre Kenntnisse durch eigene kleine Sportprojekte zu vertiefen.</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Zum zweiten Mal zeichnen die Verantwortlichen der Bayerischen Sportjugend (BSJ)/ Bezirk Oberfranken, die Hochschulkindertagesstätte Campuszwerge mit der „BAERchen“-Urkunde aus. Das bayernweite Pilotprojekt mit ein- bis dreijährigen Kindern kann dank des Engagements von vier Studierenden fortgesetzt werden. Mit dem TV 1848 Coburg ist auch ein neuer Kooperationspartner gefunden.</em>&#13;
„Am Anfang waren die Kleinen eher zurückhaltend, aber dann haben sie immer mehr mitgemacht“, freut sich Sophia Hoydem. Die Studentin der Sozialen Arbeit blickt auf ein halbes Dutzend Kinder der Hochschulkrippe Campuszwerge, die über weiche Matten hüpfen und durch Holzkästen krabbeln. Die Geräte sind den Kindern mittlerweile bestens vertraut, denn sie sind Teil eines regelmäßigen Bewegungsprogramms basierend auf dem BAERchen-Konzept der Bayerischen Sportjugend. Gemeinsam mit drei Kommilitonen stellt Sophia Hoydem einmal pro Woche ein buntes Programm zusammen, das speziell auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten ist: Zu Beginn singen alle ein Begrüßungslied, dann werden die Kinder an die Geräte herangeführt. Die sorgsam durchdachten Übungen unter der Anleitung der Studierenden trainieren den Gleichgewichtssinn und die Körperwahrnehmung der Kinder und schärfen ihre Sinne. „Abschließend gibt es für alle einen Obstteller, denn Bewegung und gesunde Ernährung gehen Hand in Hand“, so die Studentin. &#13;
Für ihr Engagement im Bereich der Bewegungsförderung bekamen die Campuszwerge und Sophia Hoydem von der Vorsitzenden der Bayerischen Sportjugend/ Bezirk Oberfranken, Katharina Stubenrauch, eine Urkunde sowie ein Starterpaket überreicht, das die Anschaffung weiterer Materialien ermöglicht. Mit dem TV 1848 Coburg wurde überdies ein neuer Kooperationspartner gefunden, dessen Vorsitzender, Gerhard Fleißner, ebenfalls vom BSJ geehrt wurde. Erzieherin Selin Isik zeigt sich begeistert über die Fortsetzung des Projekts: „Mit den Studierenden und den Kooperationspartnern kommen viele frische Ideen von außen – das entlastet uns Erzieherinnen, vor allem aber freuen sich die Kinder sehr darüber!“&#13;
<em>Die Abkürzung BAERchen steht für Bewegung, Aufklärung, Ernährung und Ressourcen und wurde ursprünglich für die Altersgruppe der drei- bis sechsjährigen entwickelt. Im Mittelpunkt stehen Prävention und Gesundheitsförderung durch Bewegungs- und Ernährungserziehung. Das darauf aufbauende Coburger Konzept ist ein bayernweites Pilotprojekt für Kinder bis drei Jahre. </em><em>Seit November 2014 führen Studierende einmal pro Woche Bewegungseinheiten mit Kindern der Kindertagesstätte Campuszwerge durch, begleitet werden sie von ehrenamtlich arbeitenden Studierenden höherer Semester. Initiiert wurde diese Kooperation über das Coburger-Weg-Projekt „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit in Coburg“. Darüber erwerben seit 2013 Studierende des zweiten und dritten Fachsemesters zunächst ihren Übungsleiterschein/ C-Breitensport um anschließend ihre Kenntnisse durch eigene kleine Sportprojekte zu vertiefen.</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BAERchen_1-868x1024.jpg"
                        fileSize="154075"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="868" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BAERchen_2-1024x820.jpg"
                        fileSize="146262"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="820"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Der Wegweiser im Schuh]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-wegweiser-im-schuh/</link>
                <pubDate>Mon, 24 Oct 2016 09:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-wegweiser-im-schuh/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Sabine Harrer hat einen Schuh entwickelt, mit dem Blinde den Weg finden können. Die Absolventin der Hochschule Coburg erhielt für ihre Arbeit, die im Rahmen ihres Produktdesign-Studiums entstanden ist, den ersten Preis der Mia Seeger Stiftung. </em>&#13;
Wer blind ist, benötigt Hilfsmittel. Der Blindenstock hilft bei der Orientierung. Eine elegantere Lösung hat die Produktdesignerin Sabine Harrer parat. Ausgehend von einer Befragung des Bayerischen Blindenbunds entwickelte sie eine Orientierungshilfe für den Alltag.<br />Harrer hat einen Schuh entworfen, der blinden und sehbehinderten Menschen den Weg mithilfe von Ultraschall weist. Der Ultraschall ortet Hindernisse und sendet Warnsignale an den Träger. GPS-Signale helfen zusätzlich, den richtigen Weg zu finden. Die Signale werden per Reizstrom übermittelt. Der Träger spürt ein leichtes Kribbeln im Fuß. Der Schuh erlaubt zudem durch eine spezielle Sohle das Ertasten von Unebenheiten im Boden. &#13;
Die Jury des Mia Seeger-Preises lobte die Technik des Schuhs, ebenso wie sein ansprechendes Design. Sie sieht in dem Produkt großes Potenzial: „Das System in seiner wegleitenden Funktion ist bedeutend, weil lernfähig und von allerneuster Ultraschallsensorik inspiriert. Mit Reizstrom-Massage und -Akupunktur bietet es erhebliche therapeutische Perspektiven.“ &#13;
Der Mia Seeger-Preis wird für Projekte mit sozialen Nutzen vergeben, gemäß dem Motto „Was mehr als einem nützt“. Die Stiftung möchte damit den Nachwuchs fördern. Harrer hat sich mit ihrem Produkt „Shoes – not just for the blind“ unter 93 Bewerbern aus 26 Hochschulen durchgesetzt und erhält den mit 4.000 € dotierten ersten Preis. Betreut wurde ihre Arbeit von Prof. Gerhard Kampe. Er ist stolz, dass eine Produktdesignerin der Hochschule Coburg den Mia-Seeger-Preis erhält und meint: „Das Produktkonzept überzeugt“. Der Schuh wurde auch mit dem If Student Design Award 2016 ausgezeichnet und erhielt beim Lucky Strike Junior Designer Wettbewerb 2015 eine besondere Anerkennung. &nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Sabine Harrer hat einen Schuh entwickelt, mit dem Blinde den Weg finden können. Die Absolventin der Hochschule Coburg erhielt für ihre Arbeit, die im Rahmen ihres Produktdesign-Studiums entstanden ist, den ersten Preis der Mia Seeger Stiftung. </em>&#13;
Wer blind ist, benötigt Hilfsmittel. Der Blindenstock hilft bei der Orientierung. Eine elegantere Lösung hat die Produktdesignerin Sabine Harrer parat. Ausgehend von einer Befragung des Bayerischen Blindenbunds entwickelte sie eine Orientierungshilfe für den Alltag.<br />Harrer hat einen Schuh entworfen, der blinden und sehbehinderten Menschen den Weg mithilfe von Ultraschall weist. Der Ultraschall ortet Hindernisse und sendet Warnsignale an den Träger. GPS-Signale helfen zusätzlich, den richtigen Weg zu finden. Die Signale werden per Reizstrom übermittelt. Der Träger spürt ein leichtes Kribbeln im Fuß. Der Schuh erlaubt zudem durch eine spezielle Sohle das Ertasten von Unebenheiten im Boden. &#13;
Die Jury des Mia Seeger-Preises lobte die Technik des Schuhs, ebenso wie sein ansprechendes Design. Sie sieht in dem Produkt großes Potenzial: „Das System in seiner wegleitenden Funktion ist bedeutend, weil lernfähig und von allerneuster Ultraschallsensorik inspiriert. Mit Reizstrom-Massage und -Akupunktur bietet es erhebliche therapeutische Perspektiven.“ &#13;
Der Mia Seeger-Preis wird für Projekte mit sozialen Nutzen vergeben, gemäß dem Motto „Was mehr als einem nützt“. Die Stiftung möchte damit den Nachwuchs fördern. Harrer hat sich mit ihrem Produkt „Shoes – not just for the blind“ unter 93 Bewerbern aus 26 Hochschulen durchgesetzt und erhält den mit 4.000 € dotierten ersten Preis. Betreut wurde ihre Arbeit von Prof. Gerhard Kampe. Er ist stolz, dass eine Produktdesignerin der Hochschule Coburg den Mia-Seeger-Preis erhält und meint: „Das Produktkonzept überzeugt“. Der Schuh wurde auch mit dem If Student Design Award 2016 ausgezeichnet und erhielt beim Lucky Strike Junior Designer Wettbewerb 2015 eine besondere Anerkennung. &nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sabine_Harrer_Mia_Seeger_Preis-868x1024.jpg"
                        fileSize="326431"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="868" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Harrer_und_Kampe_bearbeitet-1024x692.jpg"
                        fileSize="96299"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Gerhardt bei Deutsch-Russischer Konferenz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-gerhardt-bei-deutsch-russischer-konferenz/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Oct 2016 12:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-gerhardt-bei-deutsch-russischer-konferenz/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Einmal im Jahr treffen sich ausgewählte russische Alumni deutscher Förderprogramme zu einer mehrtägigen Konferenz in Russland. In diesem Jahr waren die Hochschule Coburg und die Hochschule Augsburg die Partnerhochschulen der Konferenz.</em>&#13;
Prof. Dr. Eduard Gerhardt aus der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Coburg brachte sich bei der Alumni-Konferenz als Referent zum Thema „Internationales Projektmanagement“ ein. Aufgrund seiner mehrjährigen Kontakte zur Universität Novosibirsk wurde das Deutsch-Russische Forum e.V. auf ihn aufmerksam und lud ihn ein. &#13;
Die deutsch-russische Konferenz für Alumni deutscher Förderprogramme fand Mitte Oktober an der Universität Smolensk statt. 30 Alumni deutscher Förderprogramme, alle mit guten Deutschkenntnissen, tauschten sich über die Realisierung internationaler Projekte aus und knüpften Kontakte zu den deutschen Partnerhochschulen sowie deutschen Unternehmen. &#13;
„Mit dieser Konferenz will das Deutsch-Russische Forum einen Beitrag leisten zum Aufbau der Zivilgesellschaft und zum Wissenstransfer zwischen Deutschland und Russland“, erläutert Professor Gerhardt. „Außerdem sehe ich darin eine gute Möglichkeit, Missverständnisse zwischen West und Ost abzubauen“, ergänzt er. &#13;
Alle an der Konferenz teilnehmenden Alumni sind mittlerweile in Managementpositionen an russischen Universitäten, in Unternehmen oder sozialen Organisationen. Gefördert wurde die Konferenz vom Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Einmal im Jahr treffen sich ausgewählte russische Alumni deutscher Förderprogramme zu einer mehrtägigen Konferenz in Russland. In diesem Jahr waren die Hochschule Coburg und die Hochschule Augsburg die Partnerhochschulen der Konferenz.</em>&#13;
Prof. Dr. Eduard Gerhardt aus der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Coburg brachte sich bei der Alumni-Konferenz als Referent zum Thema „Internationales Projektmanagement“ ein. Aufgrund seiner mehrjährigen Kontakte zur Universität Novosibirsk wurde das Deutsch-Russische Forum e.V. auf ihn aufmerksam und lud ihn ein. &#13;
Die deutsch-russische Konferenz für Alumni deutscher Förderprogramme fand Mitte Oktober an der Universität Smolensk statt. 30 Alumni deutscher Förderprogramme, alle mit guten Deutschkenntnissen, tauschten sich über die Realisierung internationaler Projekte aus und knüpften Kontakte zu den deutschen Partnerhochschulen sowie deutschen Unternehmen. &#13;
„Mit dieser Konferenz will das Deutsch-Russische Forum einen Beitrag leisten zum Aufbau der Zivilgesellschaft und zum Wissenstransfer zwischen Deutschland und Russland“, erläutert Professor Gerhardt. „Außerdem sehe ich darin eine gute Möglichkeit, Missverständnisse zwischen West und Ost abzubauen“, ergänzt er. &#13;
Alle an der Konferenz teilnehmenden Alumni sind mittlerweile in Managementpositionen an russischen Universitäten, in Unternehmen oder sozialen Organisationen. Gefördert wurde die Konferenz vom Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DohnalekTorsten-1024x692.jpg"
                        fileSize="111791"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gerhardt_Seminar_Russland.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gerhardt_Konferenz_Teilnehmer.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gerhardt_Konferenz_Austausch.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg unterzeichnet Charta „Familie in der Hochschule“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-unterzeichnet-charta-familie-in-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Mon, 17 Oct 2016 12:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-unterzeichnet-charta-familie-in-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit der Unterzeichnung der Charta „Familie in der Hochschule“ ist die Hochschule Coburg jüngstes Mitglied in dem gleichnamigen Hochschulnetzwerk. In ihm sind mittlerweile 87 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie ein Studentenwerk zusammengeschlossen.</em>&#13;
„Wie viel Familie verträgt die Hochschule? – Zur Situation des akademischen Nachwuchses“, so lautete das Motto der diesjährigen Jahrestagung des Best Practice-Clubs „Familie in der Hochschule“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Diese Fragestellung macht deutlich, welchen besonderen Herausforderungen sich die Familienförderung an den Hochschulen gegenüber sieht. Die Arbeitssituation von jungen Forscherinnen und Forschern ist überall geprägt von Zeitverträgen und nicht planbaren Karrierewegen, während der Wunsch nach Familiengründung besteht oder Pflegeaufgaben zu bewältigen sind. &#13;
„Ich freue mich, dass es dieses Hochschulnetzwerk gibt, wir uns hier austauschen können und gegenseitig von unseren Erfahrungen profitieren“, betont Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, die die Charta für die Hochschule Coburg unterzeichnet hat. „Gerade die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stellt derzeit einen Schwerpunkt unserer Arbeit an der Hochschule Coburg dar“, erläutert Jutta Michel. Jedes neue Netzwerkmitglied bekommt ein etabliertes Mitglied an die Seite gestellt. Partner der Hochschule Coburg ist die Hochschule Wismar, die sich ebenfalls die familienorientierten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als wichtiges Ziel gesetzt hat.&#13;
Neben der Jahrestagung bietet das Hochschulnetzwerk die Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreise. So nimmt die Familienbeauftragte der Hochschule Coburg Monika Faaß teil am Austausch in dem Arbeitskreis „Pflege von Angehörigen“. Sie ergänzt: „Hier können wir unsere Erfahrungen einbringen, aber auch Ideen mit nach Hause nehmen.“&#13;
Die Charta „Familie in der Hochschule&quot; gibt es seit Januar 2014. Sie setzt hohe Maßstäbe zur Familienorientierung, die weit über Mindeststandards hinausgehen. Die Hochschulleitungen bringen mit der Unterzeichnung der Charta ihr Engagement und ihre Verantwortung für mehr Familienorientierung an ihrer Hochschule zum Ausdruck. Sie sehen Familienorientierung als Teil des Hochschulprofils und stehen zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Bildungs- und Lebensorte, an denen die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft mit Familienaufgaben gelebt wird und selbstverständlich ist.&#13;
Weitere Informationen siehe <a href="http://www.familie-in-der-hochschule.de">www.familie-in-der-hochschule.de</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit der Unterzeichnung der Charta „Familie in der Hochschule“ ist die Hochschule Coburg jüngstes Mitglied in dem gleichnamigen Hochschulnetzwerk. In ihm sind mittlerweile 87 Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie ein Studentenwerk zusammengeschlossen.</em>&#13;
„Wie viel Familie verträgt die Hochschule? – Zur Situation des akademischen Nachwuchses“, so lautete das Motto der diesjährigen Jahrestagung des Best Practice-Clubs „Familie in der Hochschule“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Diese Fragestellung macht deutlich, welchen besonderen Herausforderungen sich die Familienförderung an den Hochschulen gegenüber sieht. Die Arbeitssituation von jungen Forscherinnen und Forschern ist überall geprägt von Zeitverträgen und nicht planbaren Karrierewegen, während der Wunsch nach Familiengründung besteht oder Pflegeaufgaben zu bewältigen sind. &#13;
„Ich freue mich, dass es dieses Hochschulnetzwerk gibt, wir uns hier austauschen können und gegenseitig von unseren Erfahrungen profitieren“, betont Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, die die Charta für die Hochschule Coburg unterzeichnet hat. „Gerade die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses stellt derzeit einen Schwerpunkt unserer Arbeit an der Hochschule Coburg dar“, erläutert Jutta Michel. Jedes neue Netzwerkmitglied bekommt ein etabliertes Mitglied an die Seite gestellt. Partner der Hochschule Coburg ist die Hochschule Wismar, die sich ebenfalls die familienorientierten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als wichtiges Ziel gesetzt hat.&#13;
Neben der Jahrestagung bietet das Hochschulnetzwerk die Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreise. So nimmt die Familienbeauftragte der Hochschule Coburg Monika Faaß teil am Austausch in dem Arbeitskreis „Pflege von Angehörigen“. Sie ergänzt: „Hier können wir unsere Erfahrungen einbringen, aber auch Ideen mit nach Hause nehmen.“&#13;
Die Charta „Familie in der Hochschule&quot; gibt es seit Januar 2014. Sie setzt hohe Maßstäbe zur Familienorientierung, die weit über Mindeststandards hinausgehen. Die Hochschulleitungen bringen mit der Unterzeichnung der Charta ihr Engagement und ihre Verantwortung für mehr Familienorientierung an ihrer Hochschule zum Ausdruck. Sie sehen Familienorientierung als Teil des Hochschulprofils und stehen zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Bildungs- und Lebensorte, an denen die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft mit Familienaufgaben gelebt wird und selbstverständlich ist.&#13;
Weitere Informationen siehe <a href="http://www.familie-in-der-hochschule.de">www.familie-in-der-hochschule.de</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hahne_Michel_800_dpi_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschung für Unternehmen der Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschung-fuer-unternehmen-der-region/</link>
                <pubDate>Thu, 13 Oct 2016 11:41:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschung-fuer-unternehmen-der-region/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Industrieausschuss der IHK zu Coburg tagte an der Hochschule Coburg und informierte sich über die Forschungsfelder der Hochschule.</em>&#13;
Von Ideen für sog. „Maker-Spaces“ bis zu konkreten Projekten zur Optimierung der Druckluft-Energieversorgung reicht das Forschungsspektrum der Hochschule Coburg. Dies zeigten acht Professorinnen und Professoren der Hochschule den Geschäftsführern der Coburger Industrie, die sich im IHK-Industrieausschuss zusammengeschlossen haben.&#13;
Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, die neue Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule Coburg, begrüßte die Gäste im Senatssaal der Hochschule. Als Professorin für Molekularbiologie machte sie auch deutlich, wo sie und ihre Kollegen aus der Bioanalytik Anknüpfungspunkte für Forschungskooperationen bieten. Die Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Nicole Hegel ging darauf ein, dass sich Gesundheitsförderung für die Unternehmen rechnet und mehr ist als der Obstkorb in der Mittagspause. &#13;
Prof. Dr. Michael Steber stellt den Gästen die Forschungsanlage vor, die er gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Philipp Epple an der Hochschule installiert. Mit ihr beteiligt sich die Hochschule Coburg an dem Netzwerk <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.greenfactorybavaria.de/">Green Factory Bavaria</a>, an dem zehn bayerische Hochschulen und Universitäten teilnehmen und das vom Freistaat Bayern gefördert wird. Ziel des Netzwerks ist es, den Ressourcenverbrauch in der Industrie effizient zu gestalten.&#13;
„Was sind die aktuellen Forschungsthemen des Instituts für Sensor und Aktortechnik <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.isat-coburg.de/">ISAT</a> und welche Innovations-Chancen bieten sie für Unternehmen?“ Diese Frage beantwortete die Institutsleiterin Prof. Dr. Maria Kufner. Anhand aktueller Forschungsprojekte zeigte sie auf, wo die Anwendungsmöglichkeiten für mikroakustische und mikrooptische Sensorik und Aktorik liegen. Sie lud die Unternehmer ein, über neue Forschungsfelder nachzudenken und meinte: „Der Appetit kommt beim Essen.“&#13;
Prof. Dr. Michael Rossner stellte die Forschungsprojekte der Elektrotechnik vor und sein Kollege Prof. Dr. Thomas Wieland ging auf die Projekte der Informatik ein. Als Leiter des Coburger <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.iis.fraunhofer.de/de/profil/orga/awz/awzcoburg.html">Fraunhofer-Anwendungszentrums</a> für drahtlose Sensorik machte er den Unternehmern zudem deutlich, worin die Herausforderungen der „Industrie 4.0“ liegen.&#13;
Wie es Produktdesignern gelingt, für vorhandene Werkstoffe oder etablierte Produkte ganz neue Einsatzbereiche zur finden, konnte Prof. Anne Bergner aus der Fakultät Design anschaulich aufzeigen. Prof. Dr. Jürgen Krahl vom Technolgietransferzentrum Automotive <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.tac-coburg.de/">TAC</a> betonte schließlich: „Ein Schwerpunkt unserer Forschungsprojekte liegt zwar im Automobilbereich. Viele Lösungen sind aber sehr gewinnbringend auf andere Bereiche zu übertragen. Kommen Sie auf uns zu und probieren es aus.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Industrieausschuss der IHK zu Coburg tagte an der Hochschule Coburg und informierte sich über die Forschungsfelder der Hochschule.</em>&#13;
Von Ideen für sog. „Maker-Spaces“ bis zu konkreten Projekten zur Optimierung der Druckluft-Energieversorgung reicht das Forschungsspektrum der Hochschule Coburg. Dies zeigten acht Professorinnen und Professoren der Hochschule den Geschäftsführern der Coburger Industrie, die sich im IHK-Industrieausschuss zusammengeschlossen haben.&#13;
Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, die neue Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule Coburg, begrüßte die Gäste im Senatssaal der Hochschule. Als Professorin für Molekularbiologie machte sie auch deutlich, wo sie und ihre Kollegen aus der Bioanalytik Anknüpfungspunkte für Forschungskooperationen bieten. Die Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Nicole Hegel ging darauf ein, dass sich Gesundheitsförderung für die Unternehmen rechnet und mehr ist als der Obstkorb in der Mittagspause. &#13;
Prof. Dr. Michael Steber stellt den Gästen die Forschungsanlage vor, die er gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Philipp Epple an der Hochschule installiert. Mit ihr beteiligt sich die Hochschule Coburg an dem Netzwerk <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.greenfactorybavaria.de/">Green Factory Bavaria</a>, an dem zehn bayerische Hochschulen und Universitäten teilnehmen und das vom Freistaat Bayern gefördert wird. Ziel des Netzwerks ist es, den Ressourcenverbrauch in der Industrie effizient zu gestalten.&#13;
„Was sind die aktuellen Forschungsthemen des Instituts für Sensor und Aktortechnik <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.isat-coburg.de/">ISAT</a> und welche Innovations-Chancen bieten sie für Unternehmen?“ Diese Frage beantwortete die Institutsleiterin Prof. Dr. Maria Kufner. Anhand aktueller Forschungsprojekte zeigte sie auf, wo die Anwendungsmöglichkeiten für mikroakustische und mikrooptische Sensorik und Aktorik liegen. Sie lud die Unternehmer ein, über neue Forschungsfelder nachzudenken und meinte: „Der Appetit kommt beim Essen.“&#13;
Prof. Dr. Michael Rossner stellte die Forschungsprojekte der Elektrotechnik vor und sein Kollege Prof. Dr. Thomas Wieland ging auf die Projekte der Informatik ein. Als Leiter des Coburger <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.iis.fraunhofer.de/de/profil/orga/awz/awzcoburg.html">Fraunhofer-Anwendungszentrums</a> für drahtlose Sensorik machte er den Unternehmern zudem deutlich, worin die Herausforderungen der „Industrie 4.0“ liegen.&#13;
Wie es Produktdesignern gelingt, für vorhandene Werkstoffe oder etablierte Produkte ganz neue Einsatzbereiche zur finden, konnte Prof. Anne Bergner aus der Fakultät Design anschaulich aufzeigen. Prof. Dr. Jürgen Krahl vom Technolgietransferzentrum Automotive <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.tac-coburg.de/">TAC</a> betonte schließlich: „Ein Schwerpunkt unserer Forschungsprojekte liegt zwar im Automobilbereich. Viele Lösungen sind aber sehr gewinnbringend auf andere Bereiche zu übertragen. Kommen Sie auf uns zu und probieren es aus.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_Industrieausschuss_800dpi.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Tierische Rasenmäher zum Mieten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tierische-rasenmaeher-zum-mieten/</link>
                <pubDate>Thu, 13 Oct 2016 09:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tierische-rasenmaeher-zum-mieten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Marco Mohr mag Schafe und er möchte die Welt ein klein bisschen besser machen. Deshalb hat er die Internetplattform schafemieten.de ins Leben gerufen. </em>&#13;
Ein hungriges Schaf schafft 12 Quadratmeter Gras pro Tag. Das ist ungefähr die Fläche eines Autostellplatzes. Während sich das Schaf durch diese 12 Quadratmeter mampft, düngt es hinten raus gleich wieder nach. Und – es tritt die Erde fest. An Berghängen sind Schafe deshalb häufig im Einsatz, so schützen sie den Boden vor Erosion. Warum quälen wir uns also mit Rasenmähern ab, wenn es auch ökologischere Alternativen gibt? Das dachte sich auch Betriebswirtschaftsstudent Marco Mohr, als er beim abendlichen Joggen an einer Schafherde vorbei kam. &#13;
„Schafe tragen in Deutschland viel zu Klimaschutz und zur Artenvielfalt bei. Gleichzeitig wird der Beruf des Schäfers immer unrentabler. Gerade einmal 4,27 Euro Gewinn erwirtschaften sie pro Arbeitsstunde. Damit kann kaum jemand Überleben“, berichtet Mohr. Eine Idee war geboren. Denn Grünflächen, die gemäht werden müssen, gibt es in Deutschland genug. In manchen Fällen, gibt es fürs Mähen mit dem Schaf sogar staatliche Beihilfen. Davon profitieren zum Beispiel Solaranlagenbetreiber. Sie können so die Wiesen, auf denen die Anlagen stehen, kostengünstig kurzhalten. &#13;
Mit einer Internetplattform, die als Vermittlungsbörse für Schäfer und Grünflächenbesitzer dienen soll, will Mohr sich jetzt selbständig machen. Die Vermittlung an sich bietet er dabei kostenlos an. Der Schäfer wird fürs Bereitstellen seiner Ressource Schaf aber natürlich entlohnt. Entsprechende Unterstützung hat sich der 32-Jährige bei den Verbänden der Landschaftspflege und der Schafzüchter gesichert. Zwei Coburger Schafzüchter sind ebenfalls bereits im Boot. &#13;
Inspiriert haben den Studenten die Macher von „meinwoody“. Das Start-Up aus Grub am Forst vertreibt nachhaltige Anzuchtsets für Kräuter, Blumen, Bäume und Gemüse. Auch hier steht der ökologische Gedanke im Vordergrund. „meinwoody“ unterstützen Mohr nun auch bei seinem Vorhaben. Sein Portal soll nach Start und Testphase in Coburg deutschlandweit genutzt werden.&#13;
Mehr Informationen unter <a href="http://www.schafemieten.de">www.schafemieten.de</a> und unter <a href="http://www.meinwoody.de">www.meinwoody.de</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Marco Mohr mag Schafe und er möchte die Welt ein klein bisschen besser machen. Deshalb hat er die Internetplattform schafemieten.de ins Leben gerufen. </em>&#13;
Ein hungriges Schaf schafft 12 Quadratmeter Gras pro Tag. Das ist ungefähr die Fläche eines Autostellplatzes. Während sich das Schaf durch diese 12 Quadratmeter mampft, düngt es hinten raus gleich wieder nach. Und – es tritt die Erde fest. An Berghängen sind Schafe deshalb häufig im Einsatz, so schützen sie den Boden vor Erosion. Warum quälen wir uns also mit Rasenmähern ab, wenn es auch ökologischere Alternativen gibt? Das dachte sich auch Betriebswirtschaftsstudent Marco Mohr, als er beim abendlichen Joggen an einer Schafherde vorbei kam. &#13;
„Schafe tragen in Deutschland viel zu Klimaschutz und zur Artenvielfalt bei. Gleichzeitig wird der Beruf des Schäfers immer unrentabler. Gerade einmal 4,27 Euro Gewinn erwirtschaften sie pro Arbeitsstunde. Damit kann kaum jemand Überleben“, berichtet Mohr. Eine Idee war geboren. Denn Grünflächen, die gemäht werden müssen, gibt es in Deutschland genug. In manchen Fällen, gibt es fürs Mähen mit dem Schaf sogar staatliche Beihilfen. Davon profitieren zum Beispiel Solaranlagenbetreiber. Sie können so die Wiesen, auf denen die Anlagen stehen, kostengünstig kurzhalten. &#13;
Mit einer Internetplattform, die als Vermittlungsbörse für Schäfer und Grünflächenbesitzer dienen soll, will Mohr sich jetzt selbständig machen. Die Vermittlung an sich bietet er dabei kostenlos an. Der Schäfer wird fürs Bereitstellen seiner Ressource Schaf aber natürlich entlohnt. Entsprechende Unterstützung hat sich der 32-Jährige bei den Verbänden der Landschaftspflege und der Schafzüchter gesichert. Zwei Coburger Schafzüchter sind ebenfalls bereits im Boot. &#13;
Inspiriert haben den Studenten die Macher von „meinwoody“. Das Start-Up aus Grub am Forst vertreibt nachhaltige Anzuchtsets für Kräuter, Blumen, Bäume und Gemüse. Auch hier steht der ökologische Gedanke im Vordergrund. „meinwoody“ unterstützen Mohr nun auch bei seinem Vorhaben. Sein Portal soll nach Start und Testphase in Coburg deutschlandweit genutzt werden.&#13;
Mehr Informationen unter <a href="http://www.schafemieten.de">www.schafemieten.de</a> und unter <a href="http://www.meinwoody.de">www.meinwoody.de</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schafe_mieten_Hahn-1024x683.jpg"
                        fileSize="161704"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutsch-amerikanische Versicherungsforschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutsch-amerikanische-versicherungsforschung/</link>
                <pubDate>Wed, 12 Oct 2016 09:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/deutsch-amerikanische-versicherungsforschung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Mirko Kraft forschte zwei Wochen lang an der St. John’s University in New York über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Versicherungsmärkten in Europa und den USA. Gemeinsam mit seiner Kollegin Prof. Dr. Annette Hofmann von der St. John’s University New York arbeitet der Studiengangsleiter der Versicherungsstudiengänge an der Hochschule Coburg an dem Projekt „Stress resilience of insurance market structures in the EU and in the US”.</em>&#13;
Die Märkte für Versicherungsleistungen sind in Europa und den USA unterschiedlich strukturiert. Für beide Märkte bestehen aktuell noch verschiedene Regulierungsvorschriften, wobei in absehbarer Zeit globale Standards (sog. Insurance Capital Standards, ICS) gesetzt werden sollen. Das aktuelle Forschungsprojekt von Professor Kraft und der amerikanischen Professorin Hofmann knüpft an Daten an, die auf der Basis des Geschäftsjahres 2013 zu den Risiko- und Kapitalstrukturen von deutschen Versicherungsgruppen erhoben wurden. Sie werden jetzt um Daten aus dem US-amerikanischen Markt erweitert und dazu genutzt, die strukturelle Finanzstabilität und systemische Risiken näher zu erforschen. Das gewonnene Wissen dient dem besseren Verständnis der globalen Regulierung und der Begrenzung von regulatorischer Arbitrage. &#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.stjohns.edu/academics/bio/annette-hofmann-phd">Prof. Dr. Annette Hofmann</a> von der School of Risk Management bringt die US-amerikanische Expertise und ihr Methodenwissen in das Forschungsprojekt ein. Die Bibliothek der School of Risk Management am Campus Manhattan verfügt über einen weltweit einzigartigen Bestand an Versicherungsfachliteratur und erlaubt Zugriff auf digitale Datenbanken, die US-amerikanische Daten enthalten. Im Anschluss an den Forschungsaufenthalt in New York arbeiten Professor Kraft und seine US-amerikanische Kollegin Prof. Dr. Annette Hofmann an der empirischen Methode und der Auswertung der Daten und veröffentlichen ihre Ergebnisse in einer internationalen Fachpublikation.&#13;
Die School of Risk Management entstand 2001 aus dem Zusammenschluss des College of Insurance und der St. John's University. Sie ist ein weltweit führendes Forschungsinstitut für Risikomanagement in den USA. &#13;
Die St. John's University wurde 1870 gegründet und ist mit ca. 20.300 Studierenden die zweitgrößte katholische Hochschule in den USA. Neben dem Hauptcampus in Queens unterhält die Universität Außenstellen in Staten Island, Manhattan, Oakdale, Rom und Paris. &#13;
Der Forschungsaufenthalt von Professor Kraft wurde durch die Kooperationsförderung BayIntAn unterstützt. Dieses bayerische Förderprogramm leistet eine Anbahnungshilfe für internationale Forschungskooperationen der bayerische Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit Partnern im Ausland. Ziel ist es, den Wissenschafts- und Innovationsstandort Bayern durch eine weitere Internationalisierung der bayerischen Hochschulforschung zu fördern. Die erfolgreich eingeworbenen Drittmittel für die Kooperationsförderung BayIntAn stellt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst bereit.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Mirko Kraft forschte zwei Wochen lang an der St. John’s University in New York über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Versicherungsmärkten in Europa und den USA. Gemeinsam mit seiner Kollegin Prof. Dr. Annette Hofmann von der St. John’s University New York arbeitet der Studiengangsleiter der Versicherungsstudiengänge an der Hochschule Coburg an dem Projekt „Stress resilience of insurance market structures in the EU and in the US”.</em>&#13;
Die Märkte für Versicherungsleistungen sind in Europa und den USA unterschiedlich strukturiert. Für beide Märkte bestehen aktuell noch verschiedene Regulierungsvorschriften, wobei in absehbarer Zeit globale Standards (sog. Insurance Capital Standards, ICS) gesetzt werden sollen. Das aktuelle Forschungsprojekt von Professor Kraft und der amerikanischen Professorin Hofmann knüpft an Daten an, die auf der Basis des Geschäftsjahres 2013 zu den Risiko- und Kapitalstrukturen von deutschen Versicherungsgruppen erhoben wurden. Sie werden jetzt um Daten aus dem US-amerikanischen Markt erweitert und dazu genutzt, die strukturelle Finanzstabilität und systemische Risiken näher zu erforschen. Das gewonnene Wissen dient dem besseren Verständnis der globalen Regulierung und der Begrenzung von regulatorischer Arbitrage. &#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.stjohns.edu/academics/bio/annette-hofmann-phd">Prof. Dr. Annette Hofmann</a> von der School of Risk Management bringt die US-amerikanische Expertise und ihr Methodenwissen in das Forschungsprojekt ein. Die Bibliothek der School of Risk Management am Campus Manhattan verfügt über einen weltweit einzigartigen Bestand an Versicherungsfachliteratur und erlaubt Zugriff auf digitale Datenbanken, die US-amerikanische Daten enthalten. Im Anschluss an den Forschungsaufenthalt in New York arbeiten Professor Kraft und seine US-amerikanische Kollegin Prof. Dr. Annette Hofmann an der empirischen Methode und der Auswertung der Daten und veröffentlichen ihre Ergebnisse in einer internationalen Fachpublikation.&#13;
Die School of Risk Management entstand 2001 aus dem Zusammenschluss des College of Insurance und der St. John's University. Sie ist ein weltweit führendes Forschungsinstitut für Risikomanagement in den USA. &#13;
Die St. John's University wurde 1870 gegründet und ist mit ca. 20.300 Studierenden die zweitgrößte katholische Hochschule in den USA. Neben dem Hauptcampus in Queens unterhält die Universität Außenstellen in Staten Island, Manhattan, Oakdale, Rom und Paris. &#13;
Der Forschungsaufenthalt von Professor Kraft wurde durch die Kooperationsförderung BayIntAn unterstützt. Dieses bayerische Förderprogramm leistet eine Anbahnungshilfe für internationale Forschungskooperationen der bayerische Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit Partnern im Ausland. Ziel ist es, den Wissenschafts- und Innovationsstandort Bayern durch eine weitere Internationalisierung der bayerischen Hochschulforschung zu fördern. Die erfolgreich eingeworbenen Drittmittel für die Kooperationsförderung BayIntAn stellt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst bereit.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kraft_Hofmann_St_Johns_800dpi.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Eigeninitiative zum Erfolg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-eigeninitiative-zum-erfolg/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Oct 2016 11:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-eigeninitiative-zum-erfolg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Einige Tage vor Beginn des ersten Semesters die neuen Kommilitonen kennenlernen, kleine Projekte bearbeiten und ganz entspannt den Campus und die Stadt Coburg entdecken – für rund 250 Erstsemester hieß es auch in diesem Jahr wieder: „anCOmmen“ an der Hochschule Coburg. Zudem gab es ein paar Tipps mit auf den Weg für ein gelingendes Studium.</em></p>&#13;
<p>„Wie überlebt man eigentlich an der Hochschule Coburg?“ Die mit einem Augenzwinkern ausgesprochene Frage wirft Kerstin Kroner, hauptberufliche Tutorin an der Fakultät Wirtschaft und Mitorganisatorin von „anCOmmen“, in die vollbesetzte Brose-Aula. Zurück blicken rund 250 Erstsemester, viele von ihnen sind zum ersten Mal auf dem Hochschulcampus und sie alle sind gespannt auf die Antwort. Unter ihnen ist auch Lydia Häßelbarth, frisch gebackene Studentin der Innenarchitektur. Wie ihre Kommilitonen aus den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen sowie Betriebs-, Versicherungs- und Industriewirtschaft hat auch sie mit ihrem Zulassungsbescheid eine Einladung zu „anCOmmen“ erhalten und sich sofort dazu entschlossen, schon vor dem offiziellen Start des Wintersemesters nach Coburg zu kommen um an der Veranstaltung teilzunehmen. „Mir ging es vor allem darum, Kontakte zu knüpfen“, so die junge Frau.</p>&#13;
<p>Zum gegenseitigen Kennenlernen bot „anCOmmen“ jede Menge Raum. Auf einer mehrstündigen Rallye durften die Erstsemester den Campus erkunden und mithilfe verschiedener Stationen – u. a. auf dem Marktplatz, am Hofbrauhaus oder im Fugenlos – auch die Stadt Coburg selbst. In kleinen interdisziplinär zusammengesetzten Teams wurde eines von insgesamt elf Tagesprojekten bearbeitet. Die Themen reichten vom Sitzmöbelbau aus Tetrapacks, über die Zusammenstellung von Sport- und Freizeitangeboten an der Hochschule bis zum – und hier war es wieder – Leben und Überleben in Coburg. Den Höhepunkt bildete die Präsentation aller Projektergebnisse in der Brose-Aula, ein echter Härtetest für die Neuankömmlinge.</p>&#13;
<p>„Der Studienstart war nicht der befürchtete Sprung ins kalte Wasser, sondern durch „anCOmmen“ herrlich entspannt“, zeigte sich Lydia Häßelbarth begeistert. „Ich habe in der Stadt viele Plätze entdeckt, die ich vorher nicht kannte, meine Kommilitonen und ich konnten uns in Ruhe kennenlernen und an der Hochschule orientieren.“ Und wie überlebt man nun das Studium an der Hochschule Coburg? Kerstin Kroner gibt den neuen Studierenden ein paar Tipps mit auf den Weg: „Stellen Sie immer Ihre Fragen und nutzen Sie die vielfältigen Angebote, die die Hochschule Ihnen bietet – die Erstsemester- und Fachtutorate, die Ansprechpartner in den Servicestellen, die Bibliotheksführung.“ Vor allem aber appelliert sie an die Eigeninitiative der Studierenden: „Wir sind immer gerne für Sie da, aber Sie müssen von sich aus auf uns zukommen!“</p>&#13;
<p><em>Die <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.studieren-in-coburg.de/ueber-das-projekt/organigramm/">hauptberuflichen Tutorinnen</a> der Fakultäten Wirtschaft, Soziale Arbeit und Gesundheit, Design und Angewandte Naturwissenschaften sind gerne Ansprechpartnerinnen für alle Fragen rund um das Studium, speziell zu Studien- und Lernorganisation sowie individuellen Förderangeboten. </em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Einige Tage vor Beginn des ersten Semesters die neuen Kommilitonen kennenlernen, kleine Projekte bearbeiten und ganz entspannt den Campus und die Stadt Coburg entdecken – für rund 250 Erstsemester hieß es auch in diesem Jahr wieder: „anCOmmen“ an der Hochschule Coburg. Zudem gab es ein paar Tipps mit auf den Weg für ein gelingendes Studium.</em></p>&#13;
<p>„Wie überlebt man eigentlich an der Hochschule Coburg?“ Die mit einem Augenzwinkern ausgesprochene Frage wirft Kerstin Kroner, hauptberufliche Tutorin an der Fakultät Wirtschaft und Mitorganisatorin von „anCOmmen“, in die vollbesetzte Brose-Aula. Zurück blicken rund 250 Erstsemester, viele von ihnen sind zum ersten Mal auf dem Hochschulcampus und sie alle sind gespannt auf die Antwort. Unter ihnen ist auch Lydia Häßelbarth, frisch gebackene Studentin der Innenarchitektur. Wie ihre Kommilitonen aus den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen sowie Betriebs-, Versicherungs- und Industriewirtschaft hat auch sie mit ihrem Zulassungsbescheid eine Einladung zu „anCOmmen“ erhalten und sich sofort dazu entschlossen, schon vor dem offiziellen Start des Wintersemesters nach Coburg zu kommen um an der Veranstaltung teilzunehmen. „Mir ging es vor allem darum, Kontakte zu knüpfen“, so die junge Frau.</p>&#13;
<p>Zum gegenseitigen Kennenlernen bot „anCOmmen“ jede Menge Raum. Auf einer mehrstündigen Rallye durften die Erstsemester den Campus erkunden und mithilfe verschiedener Stationen – u. a. auf dem Marktplatz, am Hofbrauhaus oder im Fugenlos – auch die Stadt Coburg selbst. In kleinen interdisziplinär zusammengesetzten Teams wurde eines von insgesamt elf Tagesprojekten bearbeitet. Die Themen reichten vom Sitzmöbelbau aus Tetrapacks, über die Zusammenstellung von Sport- und Freizeitangeboten an der Hochschule bis zum – und hier war es wieder – Leben und Überleben in Coburg. Den Höhepunkt bildete die Präsentation aller Projektergebnisse in der Brose-Aula, ein echter Härtetest für die Neuankömmlinge.</p>&#13;
<p>„Der Studienstart war nicht der befürchtete Sprung ins kalte Wasser, sondern durch „anCOmmen“ herrlich entspannt“, zeigte sich Lydia Häßelbarth begeistert. „Ich habe in der Stadt viele Plätze entdeckt, die ich vorher nicht kannte, meine Kommilitonen und ich konnten uns in Ruhe kennenlernen und an der Hochschule orientieren.“ Und wie überlebt man nun das Studium an der Hochschule Coburg? Kerstin Kroner gibt den neuen Studierenden ein paar Tipps mit auf den Weg: „Stellen Sie immer Ihre Fragen und nutzen Sie die vielfältigen Angebote, die die Hochschule Ihnen bietet – die Erstsemester- und Fachtutorate, die Ansprechpartner in den Servicestellen, die Bibliotheksführung.“ Vor allem aber appelliert sie an die Eigeninitiative der Studierenden: „Wir sind immer gerne für Sie da, aber Sie müssen von sich aus auf uns zukommen!“</p>&#13;
<p><em>Die <a title="Opens internal link in current window" class="external-link-new-window" href="https://www.studieren-in-coburg.de/ueber-das-projekt/organigramm/">hauptberuflichen Tutorinnen</a> der Fakultäten Wirtschaft, Soziale Arbeit und Gesundheit, Design und Angewandte Naturwissenschaften sind gerne Ansprechpartnerinnen für alle Fragen rund um das Studium, speziell zu Studien- und Lernorganisation sowie individuellen Förderangeboten. </em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AnCOmmen_2016_Blumen-1024x682.jpg"
                        fileSize="191822"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Analysemethode für Biodiesel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-analysemethode-fuer-biodiesel/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Oct 2016 08:55:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-analysemethode-fuer-biodiesel/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Biodiesel wird aus verschiedenen Materialien hergestellt. Je nach Zusammensetzung und Alter des Kraftstoffs variiert seine Qualität. Dr. Zhu Fan vom Technologiezentrum Automotive der Hochschule Coburg hat eine Methode entwickelt, mit der die Qualität des Kraftstoffs bestimmt werden kann.</em>&#13;
Bei der Fluoreszenzspektroskopie werden Atome einer Probe durch elektromagnetische Strahlung angeregt. Das führt zu einer spontanen Emission von Licht, was sich Fluoreszenz nennt. Dies kann beispielsweise durch Laserimpulse von außen ausgelöst werden. Die Fluoreszenzspektrometrie misst die Lebensdauer und Intensität der ausgegebenen Strahlung bei verschiedenen Wellenlängen. &nbsp;&#13;
Fan entwickelte im Rahmen seiner Dissertation chemometrische Auswertealgorithmen, um die Qualität von Biodiesel, fossilen Dieselkraftstoffen, Biodieselblends, Ottokraftstoffen sowie Hydraulikölen und Motorölen zu unterscheiden und zu klassifizieren. Eine Rolle spielen dabei die Fluoreszenzlebensdauer und Fluoreszenzintensität der Substanzen. Die Ergebnisse sammelte er in einer Datenbank. Experimente mit Dieselkraftstoffen von ARAL, Shell und Esso lieferten die Daten. Deutsche Kraftstoffe variieren nur minimal. Einen größeren Unterschied zeigt sich im Vergleich mit chinesischen und amerikanischen Dieselkraftstoffen. Auch der Standard- und der Premium-Diesel unterscheiden sich deutlich. &#13;
Biodiesel besitzt andere Fluoreszenzeigenschaften wie beispielsweise fossile Dieselkraftstoffe. Wellenlänge, Lebensdauer und Intensität der Fluorenzsignale variieren je nach Biodieselsorte und Biodieselanteil. Anhand der Fluoreszenzwellenlängen kann so die Biodieselsorte identifiziert oder der Anteil von Biodiesel in einem Kraftstoffgemisch quantifiziert werden.<br />Fan hat zusätzlich eine Methode zur Bestimmung der Oxidationsstabilität von Biodiesel entwickelt. Die oxidative Alterung von Biodiesel verändert dessen Qualität. Fan analysiert mithilfe der Fluoreszenz die Antioxidantien in den Kraftstoffproben, die auf natürliche Weise bei der Oxidation abgebaut werden. Diese Methode hat den Vorteil, schnell und direkt Daten zu liefern.<br />An der Hochschule Coburg wurde für die Kraftstoffanalyse ein laserinduzierter Fluoreszenz-Sensor (LIF) entwickelt und erfolgreich getestet. Der Sensor kann die Kraftstoffqualität online überwachen. Die LIF-Messung zeigt eine lineare Abhängigkeit zwischen der Fluoreszenzintensität und dem Biodieselanteil in Kraftstoffblends. &#13;
Dr. Zhu Fan stammt aus China und kam für das Studium an der TU Braunschweig nach Deutschland. Er promovierte an der Hochschule Coburg in Kooperation mit der TU Braunschweig. Auch nach seiner Promotion forscht er weiter zu Biodiesel: „Das nächste Ziel ist die Weiterentwicklung des Sensors für den Verbraucher, damit dieser während der Fahrt die Qualität seines Kraftstoffs abfragen kann“ sagt Fan.<br />Seine Dissertation ist der mittlerweile 20. Band der vom Technologietransferzentrum Automotive (TAC) der Hochschule Coburg, der TU Braunschweig, der Ruhr-Universität Bochum und dem Thünen-Institut Braunschweig herausgegebenen Reihe. Einen Blick auf die Buchreihe gibt es unter: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.fuels-jrg.de">www.fuels-jrg.de</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Biodiesel wird aus verschiedenen Materialien hergestellt. Je nach Zusammensetzung und Alter des Kraftstoffs variiert seine Qualität. Dr. Zhu Fan vom Technologiezentrum Automotive der Hochschule Coburg hat eine Methode entwickelt, mit der die Qualität des Kraftstoffs bestimmt werden kann.</em>&#13;
Bei der Fluoreszenzspektroskopie werden Atome einer Probe durch elektromagnetische Strahlung angeregt. Das führt zu einer spontanen Emission von Licht, was sich Fluoreszenz nennt. Dies kann beispielsweise durch Laserimpulse von außen ausgelöst werden. Die Fluoreszenzspektrometrie misst die Lebensdauer und Intensität der ausgegebenen Strahlung bei verschiedenen Wellenlängen. &nbsp;&#13;
Fan entwickelte im Rahmen seiner Dissertation chemometrische Auswertealgorithmen, um die Qualität von Biodiesel, fossilen Dieselkraftstoffen, Biodieselblends, Ottokraftstoffen sowie Hydraulikölen und Motorölen zu unterscheiden und zu klassifizieren. Eine Rolle spielen dabei die Fluoreszenzlebensdauer und Fluoreszenzintensität der Substanzen. Die Ergebnisse sammelte er in einer Datenbank. Experimente mit Dieselkraftstoffen von ARAL, Shell und Esso lieferten die Daten. Deutsche Kraftstoffe variieren nur minimal. Einen größeren Unterschied zeigt sich im Vergleich mit chinesischen und amerikanischen Dieselkraftstoffen. Auch der Standard- und der Premium-Diesel unterscheiden sich deutlich. &#13;
Biodiesel besitzt andere Fluoreszenzeigenschaften wie beispielsweise fossile Dieselkraftstoffe. Wellenlänge, Lebensdauer und Intensität der Fluorenzsignale variieren je nach Biodieselsorte und Biodieselanteil. Anhand der Fluoreszenzwellenlängen kann so die Biodieselsorte identifiziert oder der Anteil von Biodiesel in einem Kraftstoffgemisch quantifiziert werden.<br />Fan hat zusätzlich eine Methode zur Bestimmung der Oxidationsstabilität von Biodiesel entwickelt. Die oxidative Alterung von Biodiesel verändert dessen Qualität. Fan analysiert mithilfe der Fluoreszenz die Antioxidantien in den Kraftstoffproben, die auf natürliche Weise bei der Oxidation abgebaut werden. Diese Methode hat den Vorteil, schnell und direkt Daten zu liefern.<br />An der Hochschule Coburg wurde für die Kraftstoffanalyse ein laserinduzierter Fluoreszenz-Sensor (LIF) entwickelt und erfolgreich getestet. Der Sensor kann die Kraftstoffqualität online überwachen. Die LIF-Messung zeigt eine lineare Abhängigkeit zwischen der Fluoreszenzintensität und dem Biodieselanteil in Kraftstoffblends. &#13;
Dr. Zhu Fan stammt aus China und kam für das Studium an der TU Braunschweig nach Deutschland. Er promovierte an der Hochschule Coburg in Kooperation mit der TU Braunschweig. Auch nach seiner Promotion forscht er weiter zu Biodiesel: „Das nächste Ziel ist die Weiterentwicklung des Sensors für den Verbraucher, damit dieser während der Fahrt die Qualität seines Kraftstoffs abfragen kann“ sagt Fan.<br />Seine Dissertation ist der mittlerweile 20. Band der vom Technologietransferzentrum Automotive (TAC) der Hochschule Coburg, der TU Braunschweig, der Ruhr-Universität Bochum und dem Thünen-Institut Braunschweig herausgegebenen Reihe. Einen Blick auf die Buchreihe gibt es unter: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.fuels-jrg.de">www.fuels-jrg.de</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FanZhu-1024x692.jpg"
                        fileSize="90783"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein guter Start mit den MINT-Erstsemestertagen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-guter-start-mit-den-mint-erstsemestertagen/</link>
                <pubDate>Wed, 05 Oct 2016 08:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-guter-start-mit-den-mint-erstsemestertagen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Bereits vor Studienbeginn Kontakte knüpfen und sich an der Hochschule orientieren – das sind nur einige, aber dennoch wichtige Faktoren für einen guten Start ins Studium. Bei den Erstsemestertagen der technischen Studiengänge nutzten ca. 400 Erstsemester diese Möglichkeit.</em>&#13;
Auf dem Programm stand neben dem Kennenlernen in den Mentoratsgruppen und einem Rundgang durch die Hochschule auch die Bearbeitung eines studienbezogenen praktischen Projekts.&#13;
Dabei entwickelten die Studierenden unter anderem Fahrzeuge mit eigenem Antrieb, konstruierten Katapulte und Flaschenzüge oder analysierten Lebensmittel auf ihre Inhaltsstoffe. Die Arbeitsgruppen erarbeiteten sich erstes Fachwissen und setzten ihre Ideen gemeinsam um. Eine Jury begutachtete alle entstandenen Lösungen und wählte die jeweils überzeugendste für eine Prämierung aus.&#13;
Für Abwechslung sorgten die sportlichen Stationen in der Mittagspause und das Grillen zum Abschluss.&#13;
Auch nach den Erstsemestertagen werden die Studierenden gut betreut: In den Mentoratsgruppen bekommen sie während des gesamten ersten Semesters Infos und Tipps für ein erfolgreiches Studium. Und bei individuellen Fragen und Anliegen ist die Beratung von Projekt:ING die richtige Anlaufstelle.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Bereits vor Studienbeginn Kontakte knüpfen und sich an der Hochschule orientieren – das sind nur einige, aber dennoch wichtige Faktoren für einen guten Start ins Studium. Bei den Erstsemestertagen der technischen Studiengänge nutzten ca. 400 Erstsemester diese Möglichkeit.</em>&#13;
Auf dem Programm stand neben dem Kennenlernen in den Mentoratsgruppen und einem Rundgang durch die Hochschule auch die Bearbeitung eines studienbezogenen praktischen Projekts.&#13;
Dabei entwickelten die Studierenden unter anderem Fahrzeuge mit eigenem Antrieb, konstruierten Katapulte und Flaschenzüge oder analysierten Lebensmittel auf ihre Inhaltsstoffe. Die Arbeitsgruppen erarbeiteten sich erstes Fachwissen und setzten ihre Ideen gemeinsam um. Eine Jury begutachtete alle entstandenen Lösungen und wählte die jeweils überzeugendste für eine Prämierung aus.&#13;
Für Abwechslung sorgten die sportlichen Stationen in der Mittagspause und das Grillen zum Abschluss.&#13;
Auch nach den Erstsemestertagen werden die Studierenden gut betreut: In den Mentoratsgruppen bekommen sie während des gesamten ersten Semesters Infos und Tipps für ein erfolgreiches Studium. Und bei individuellen Fragen und Anliegen ist die Beratung von Projekt:ING die richtige Anlaufstelle.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MINT_Erstsemestertage_Basteln-1024x768.jpg"
                        fileSize="123392"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MINT_Erstsemestertage_Gemeinschaft-1024x768.jpg"
                        fileSize="195421"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Musizierende Klobürsten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/musizierende-klobuersten/</link>
                <pubDate>Wed, 05 Oct 2016 03:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/musizierende-klobuersten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die 15. KinderUni der Hochschule Coburg lockte am Wochenende mehr als 230 Kinder in die Hörsäle auf dem Campus Friedrich Streib. Die lernten dort zum Beispiel, dass man mit Klobürsten richtig gute Musik machen kann. </em>&#13;
KinderUni ist manchmal gar nicht so einfach. Zumindest für die vier Lehrenden, die den jungen Zuhörern etwas über ihr Fach erzählen wollen. Eigentlich sind diese Vorlesungen sogar die besondere Herausforderung im Semester. Denn es gilt, die eigenen Themen kindgerecht herunterzubrechen. Das bedeutet, auf Fachbegriffe verzichten und schwierige Zusammenhänge einfach erklären. Die Philosophin Prof. Dr. Elke Schwinger widmete sich zum Beispiel einigen ethischen Fragen. Sie ging der Frage nach, ob Tiere eine Seele haben und warum wir Schweine essen aber das nie mit unserem Hund oder unserer Katze machen würden. „Es ist erstaunlich, wie aufmerksam die Kinder waren. Sie hatten so viele Fragen aber auch viel von ihren eigenen Haustieren zu erzählen“, berichtet die Professorin nach der Vorlesung. &#13;
Dozent Ralf Probst hatte große Geschütze aufgefahren. Mülltonnen, leere Getränkedosen, Kehrschaufeln und sogar Klobürsten hatte er in seinen Hörsaal mitgebracht. Die Jungs und Mädchen konnten damit ausprobieren, wie sich mit ganz einfachen Mitteln Musik machen lässt. Denn nicht jedem Kind auf der Welt stehen Instrumente, wie Klavier oder Geige zur Verfügung. Trotzdem gibt es natürlich überall Musik und auch Kinderlieder – nur klingen die dann eben anders. &#13;
„Es ist toll, wie viel Mühe sich unsere Professorinnen und Professoren bei der KinderUni immer geben“, lobt die Familienbeauftragte Monika Faaß. Sie organisiert die Veranstaltung seit dem ersten Mal – im Boot ist dabei immer auch das Bildungsbüro der Stadt Coburg. Ziel der KinderUni sei es, Kindern die Freude am Entdecken und Lernen zu vermitteln und zu zeigen, dass Wissen Spaß machen kann, erklärt Faaß. „Dazu dürfen die Jungs und Mädchen einmal so richtige Hochschul-Luft schnuppern und unsere Hörsäle und natürlich auch die Mensa besuchen.“ Die Betreuung in den Pausen und beim Spielen übernehmen Studierende.&#13;
Die nächste KinderUni findet am Samstag, 11. März 2017 statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die 15. KinderUni der Hochschule Coburg lockte am Wochenende mehr als 230 Kinder in die Hörsäle auf dem Campus Friedrich Streib. Die lernten dort zum Beispiel, dass man mit Klobürsten richtig gute Musik machen kann. </em>&#13;
KinderUni ist manchmal gar nicht so einfach. Zumindest für die vier Lehrenden, die den jungen Zuhörern etwas über ihr Fach erzählen wollen. Eigentlich sind diese Vorlesungen sogar die besondere Herausforderung im Semester. Denn es gilt, die eigenen Themen kindgerecht herunterzubrechen. Das bedeutet, auf Fachbegriffe verzichten und schwierige Zusammenhänge einfach erklären. Die Philosophin Prof. Dr. Elke Schwinger widmete sich zum Beispiel einigen ethischen Fragen. Sie ging der Frage nach, ob Tiere eine Seele haben und warum wir Schweine essen aber das nie mit unserem Hund oder unserer Katze machen würden. „Es ist erstaunlich, wie aufmerksam die Kinder waren. Sie hatten so viele Fragen aber auch viel von ihren eigenen Haustieren zu erzählen“, berichtet die Professorin nach der Vorlesung. &#13;
Dozent Ralf Probst hatte große Geschütze aufgefahren. Mülltonnen, leere Getränkedosen, Kehrschaufeln und sogar Klobürsten hatte er in seinen Hörsaal mitgebracht. Die Jungs und Mädchen konnten damit ausprobieren, wie sich mit ganz einfachen Mitteln Musik machen lässt. Denn nicht jedem Kind auf der Welt stehen Instrumente, wie Klavier oder Geige zur Verfügung. Trotzdem gibt es natürlich überall Musik und auch Kinderlieder – nur klingen die dann eben anders. &#13;
„Es ist toll, wie viel Mühe sich unsere Professorinnen und Professoren bei der KinderUni immer geben“, lobt die Familienbeauftragte Monika Faaß. Sie organisiert die Veranstaltung seit dem ersten Mal – im Boot ist dabei immer auch das Bildungsbüro der Stadt Coburg. Ziel der KinderUni sei es, Kindern die Freude am Entdecken und Lernen zu vermitteln und zu zeigen, dass Wissen Spaß machen kann, erklärt Faaß. „Dazu dürfen die Jungs und Mädchen einmal so richtige Hochschul-Luft schnuppern und unsere Hörsäle und natürlich auch die Mensa besuchen.“ Die Betreuung in den Pausen und beim Spielen übernehmen Studierende.&#13;
Die nächste KinderUni findet am Samstag, 11. März 2017 statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Musik-1024x683.jpg"
                        fileSize="167936"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Oktober_Hoersaal-1024x683.jpg"
                        fileSize="129345"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Semesterstart an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/semesterstart-an-der-hochschule-coburg-1/</link>
                <pubDate>Fri, 30 Sep 2016 11:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/semesterstart-an-der-hochschule-coburg-1/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Am Dienstag, 04. Oktober beginnt an der Hochschule Coburg das Wintersemester. Für mehr als 1.400 Erstsemester ist das der Start in einen neuen Lebensabschnitt.</em>&#13;
In über dreißig Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule Coburg starten im Oktober neue Erstsemester. Auch rund 70 neue internationale Studierende sind darunter. Insgesamt studieren dann über 5.100 junge Menschen in der Vestestadt.&#13;
Das Coburger Hochschulfernsehen hat die Erstsemester beim Ankommen in Coburg begleitet: <a href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/ankommen-in-coburg">http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/ankommen-in-coburg</a>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Am Dienstag, 04. Oktober beginnt an der Hochschule Coburg das Wintersemester. Für mehr als 1.400 Erstsemester ist das der Start in einen neuen Lebensabschnitt.</em>&#13;
In über dreißig Bachelor- und Masterstudiengänge der Hochschule Coburg starten im Oktober neue Erstsemester. Auch rund 70 neue internationale Studierende sind darunter. Insgesamt studieren dann über 5.100 junge Menschen in der Vestestadt.&#13;
Das Coburger Hochschulfernsehen hat die Erstsemester beim Ankommen in Coburg begleitet: <a href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/ankommen-in-coburg">http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/ankommen-in-coburg</a>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Semesterbeginn-1024x576.jpg"
                        fileSize="55719"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ausbau der internationalen Zusammenarbeit mit Shanghai]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ausbau-der-internationalen-zusammenarbeit-mit-shanghai/</link>
                <pubDate>Fri, 30 Sep 2016 08:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ausbau-der-internationalen-zusammenarbeit-mit-shanghai/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg und die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg vertiefen ihre Kooperation mit der USST Shanghai. Ein gemeinsames Memorandum of Understanding regelt die Zusammenarbeit für den Bachelor-Studienzweig Engineering Physics. </em>&#13;
Seit 2008 arbeiten die USST Shanghai und die Hochschule Coburg bereits im englischsprachigen Master Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology zusammen. Die Studierenden aus Coburg verbringen ein Jahr ihres Studiums in China, umgekehrt kommen die Studierenden aus Shanghai ein Jahr nach Deutschland. „Der Studiengang ist bei uns deshalb sehr beliebt“, betont Prof. Dr. Boqing Xu, Dekan des College of Optical, Electrical and Computer Engineering an der USST Shanghai. Boqing Xu ist in Zukunft verantwortlich für die Kooperation und besuchte die Hochschule Coburg deshalb jetzt persönlich. Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel stellte ihm dabei unter anderem das Studienangebot und die Besonderheiten des Studiums in Coburg vor. Vor allem der Praxisbezug und die Projektarbeit haben es dem Gast angetan. „Die chinesischen Universitäten sollten viel mehr von den deutschen Hochschulen lernen. Langfristig wollen wir dieses Modell auch auf unsere Studiengänge übertragen“, resümierte der Dekan.&#13;
Im Oktober beginnt mit dem neuen Studienzweig Engineering Physics auch eine neue Kooperation auf Bachelorebene zwischen der USST Shanghai und der Hochschule Coburg. Diesmal ist noch ein dritter Partner im Bund: Die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg. Studierende aus Coburg und aus Regensburg können in China englischsprachige Module ihrer Studienschwerpunkte belegen. Umgekehrt können Studierende aus Shanghai entweder nach Coburg oder nach Regensburg, um Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Auch hier gibt es entsprechende englischsprachige Kurse für sie.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg und die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg vertiefen ihre Kooperation mit der USST Shanghai. Ein gemeinsames Memorandum of Understanding regelt die Zusammenarbeit für den Bachelor-Studienzweig Engineering Physics. </em>&#13;
Seit 2008 arbeiten die USST Shanghai und die Hochschule Coburg bereits im englischsprachigen Master Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology zusammen. Die Studierenden aus Coburg verbringen ein Jahr ihres Studiums in China, umgekehrt kommen die Studierenden aus Shanghai ein Jahr nach Deutschland. „Der Studiengang ist bei uns deshalb sehr beliebt“, betont Prof. Dr. Boqing Xu, Dekan des College of Optical, Electrical and Computer Engineering an der USST Shanghai. Boqing Xu ist in Zukunft verantwortlich für die Kooperation und besuchte die Hochschule Coburg deshalb jetzt persönlich. Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel stellte ihm dabei unter anderem das Studienangebot und die Besonderheiten des Studiums in Coburg vor. Vor allem der Praxisbezug und die Projektarbeit haben es dem Gast angetan. „Die chinesischen Universitäten sollten viel mehr von den deutschen Hochschulen lernen. Langfristig wollen wir dieses Modell auch auf unsere Studiengänge übertragen“, resümierte der Dekan.&#13;
Im Oktober beginnt mit dem neuen Studienzweig Engineering Physics auch eine neue Kooperation auf Bachelorebene zwischen der USST Shanghai und der Hochschule Coburg. Diesmal ist noch ein dritter Partner im Bund: Die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg. Studierende aus Coburg und aus Regensburg können in China englischsprachige Module ihrer Studienschwerpunkte belegen. Umgekehrt können Studierende aus Shanghai entweder nach Coburg oder nach Regensburg, um Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Auch hier gibt es entsprechende englischsprachige Kurse für sie.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AIMS_USST-Shanghai-1024x692.jpg"
                        fileSize="140698"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bioanalytik kooperiert mit Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bioanalytik-kooperiert-mit-fraunhofer-institut-fuer-zelltherapie-und-immunologie/</link>
                <pubDate>Mon, 26 Sep 2016 05:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bioanalytik-kooperiert-mit-fraunhofer-institut-fuer-zelltherapie-und-immunologie/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, designierte Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, und Prof. Dr. Frank Emmrich, Leiter des Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, Leipzig, schlossen eine Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Forschungseinrichtungen. </em> &#13;
Kern der Kooperation ist die Übernahme der Arbeitsgruppe „Proteinbiomarker“ in der Abteilung Therapievalidierung des IZI durch <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, der an der Hochschule Coburg die Forschungsprofessur für instrumentelle Bioanalytik innehat. Die Forschergruppe arbeitet an der Identifizierung und Validierung von Proteinen, die anschließend in analytischen und diagnostischen Verfahren angewendet werden. &#13;
»Während wir in Coburg relevante Biomarker mittels massenspektrometrischer Verfahren identifizieren und charakterisieren, können wir diese in der Leipziger Arbeitsgruppe durch antikörperbasierte Verfahren validieren und für den klinischen Einsatz vorbereiten,« fasst Professor Kalkhof den komplementären Ansatz der Kooperation zusammen. Die Abteilung Therapievalidierung des Fraunhofer IZI verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei der Entwicklung und Herstellung hochaffiner Antikörper und arbeitet mit dem zertifizierten Qualitätsmanagement nach GLP (Good Laboratory Practice). Die neu formierte Arbeitsgruppe ergänzt das bestehende Leistungsportfolio der Abteilung Therapievalidierung des Fraunhofer IZI um bioanalytische Kompetenzen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, designierte Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, und Prof. Dr. Frank Emmrich, Leiter des Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, Leipzig, schlossen eine Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Forschungseinrichtungen. </em> &#13;
Kern der Kooperation ist die Übernahme der Arbeitsgruppe „Proteinbiomarker“ in der Abteilung Therapievalidierung des IZI durch <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, der an der Hochschule Coburg die Forschungsprofessur für instrumentelle Bioanalytik innehat. Die Forschergruppe arbeitet an der Identifizierung und Validierung von Proteinen, die anschließend in analytischen und diagnostischen Verfahren angewendet werden. &#13;
»Während wir in Coburg relevante Biomarker mittels massenspektrometrischer Verfahren identifizieren und charakterisieren, können wir diese in der Leipziger Arbeitsgruppe durch antikörperbasierte Verfahren validieren und für den klinischen Einsatz vorbereiten,« fasst Professor Kalkhof den komplementären Ansatz der Kooperation zusammen. Die Abteilung Therapievalidierung des Fraunhofer IZI verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei der Entwicklung und Herstellung hochaffiner Antikörper und arbeitet mit dem zertifizierten Qualitätsmanagement nach GLP (Good Laboratory Practice). Die neu formierte Arbeitsgruppe ergänzt das bestehende Leistungsportfolio der Abteilung Therapievalidierung des Fraunhofer IZI um bioanalytische Kompetenzen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IZI_Lehmann_Kalkhof_Funke.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Implantate für die Wundheilung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-implantate-fuer-die-wundheilung/</link>
                <pubDate>Thu, 22 Sep 2016 10:53:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-implantate-fuer-die-wundheilung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Was geschieht während der Heilung eines Knochenbruchs? <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> von der Hochschule Coburg erforscht diesen Prozess. Er hat nun in Kooperation mit der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden eine Analysemethode für den Wundbereich entwickelt.</em>&#13;
Die Zahl der Knochenbrüche mit kompliziertem Heilungsverlauf ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Ein Team aus Materialwissenschaftlern, Biologen, Biochemikern, Chemikern, Medizinern, Bioanalytikern und Informatikern erforscht Möglichkeiten, Knochen- und Hautverletzungen besser zu heilen. Prof. Kalkhof arbeitet mit ihnen im Sonderforschungsgebiet 67 „Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen- und Hautgewebe – vom Material zur Klinik“ der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden zusammen. Insgesamt zwanzig Arbeitsgruppen hat das Sonderforschungsgebiet, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Ziel ist die Entwicklung neuer Implantate, die Entzündungen vorbeugen und die Heilung aktiv unterstützen. &#13;
Prof. Kalkhof erforscht in seinem Teilprojekt die molekularen Prozesse, die im Wundbereich ablaufen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Martin von Bergen vom Helmholtz-Institut für Umweltforschung und Prof. Dr. Stefan Rammelt vom Universitätsklinikum Dresden analysiert er behandelte Knochenbrüche. Mit einer minimal-invasiven Mikrodialyse entnehmen sie Proteine und Aminosäuren direkt aus der Wundflüssigkeit. Dafür verwenden sie einen kleinen Katheter, deren Kanüle nur die Größe einer kleinen Blutkapillare hat.<br />Die Proben werden im Zeitverlauf der Heilung, meist in den ersten zwei Tagen, entnommen. Sie zeigen, wie sich die Zusammensetzung von Metaboliten und Proteinen während der Heilung verändert und welche Entzündungsmarker aktiv sind. Prof. Kalkhof und Prof. von Bergen konnten mit ihrem Team 400 Proteine, Aminosäuren und Lipide aus dem Wundbereich isolieren und mittels Massenspektrometrie quantifizieren. Erprobt wurde dies durch Versuche an Ratten und Schweinen im Labor des Universitätsklinikums Dresden. <br />„Die Erkenntnisse helfen, passende Implantate zu entwickeln, die den Heilungsprozess aktiv fördern“ sagt Prof. Kalkhof. Die Forscher haben nun ein besseres Verständnis der Prozesse, die im Wundbereich ablaufen, und können die Implantate entsprechend optimieren. Im Fokus steht dabei, das Risiko für Entzündungen und Abstoßungsreaktionen zu verringern. &#13;
Die Ergebnisse wurden in den internationalen Journalen Biomed Research International und PLOS One publiziert. Unter <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27441377">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27441377</a> können sie nachgelesen werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Was geschieht während der Heilung eines Knochenbruchs? <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-stefan-kalkhof.html">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a> von der Hochschule Coburg erforscht diesen Prozess. Er hat nun in Kooperation mit der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden eine Analysemethode für den Wundbereich entwickelt.</em>&#13;
Die Zahl der Knochenbrüche mit kompliziertem Heilungsverlauf ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Ein Team aus Materialwissenschaftlern, Biologen, Biochemikern, Chemikern, Medizinern, Bioanalytikern und Informatikern erforscht Möglichkeiten, Knochen- und Hautverletzungen besser zu heilen. Prof. Kalkhof arbeitet mit ihnen im Sonderforschungsgebiet 67 „Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen- und Hautgewebe – vom Material zur Klinik“ der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden zusammen. Insgesamt zwanzig Arbeitsgruppen hat das Sonderforschungsgebiet, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Ziel ist die Entwicklung neuer Implantate, die Entzündungen vorbeugen und die Heilung aktiv unterstützen. &#13;
Prof. Kalkhof erforscht in seinem Teilprojekt die molekularen Prozesse, die im Wundbereich ablaufen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Martin von Bergen vom Helmholtz-Institut für Umweltforschung und Prof. Dr. Stefan Rammelt vom Universitätsklinikum Dresden analysiert er behandelte Knochenbrüche. Mit einer minimal-invasiven Mikrodialyse entnehmen sie Proteine und Aminosäuren direkt aus der Wundflüssigkeit. Dafür verwenden sie einen kleinen Katheter, deren Kanüle nur die Größe einer kleinen Blutkapillare hat.<br />Die Proben werden im Zeitverlauf der Heilung, meist in den ersten zwei Tagen, entnommen. Sie zeigen, wie sich die Zusammensetzung von Metaboliten und Proteinen während der Heilung verändert und welche Entzündungsmarker aktiv sind. Prof. Kalkhof und Prof. von Bergen konnten mit ihrem Team 400 Proteine, Aminosäuren und Lipide aus dem Wundbereich isolieren und mittels Massenspektrometrie quantifizieren. Erprobt wurde dies durch Versuche an Ratten und Schweinen im Labor des Universitätsklinikums Dresden. <br />„Die Erkenntnisse helfen, passende Implantate zu entwickeln, die den Heilungsprozess aktiv fördern“ sagt Prof. Kalkhof. Die Forscher haben nun ein besseres Verständnis der Prozesse, die im Wundbereich ablaufen, und können die Implantate entsprechend optimieren. Im Fokus steht dabei, das Risiko für Entzündungen und Abstoßungsreaktionen zu verringern. &#13;
Die Ergebnisse wurden in den internationalen Journalen Biomed Research International und PLOS One publiziert. Unter <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27441377">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27441377</a> können sie nachgelesen werden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KalkhofStefan-1-1024x692.jpg"
                        fileSize="84982"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Lebensmittel sicher machen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lebensmittel-sicher-machen/</link>
                <pubDate>Wed, 21 Sep 2016 10:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/lebensmittel-sicher-machen/</guid>
                <description><![CDATA[Am 29. September 2016 findet das Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik an der Hochschule Coburg statt. Studierende und Doktoranden präsentieren ihre Arbeit mit wissenschaftlichen Postern. Regionale und überregionale Firmen stellen sich an Ständen vor und halten Vorträge. Unter anderem spricht PD Dr. Harald John vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr über die Möglichkeit, die Massenspektrometrie zur Verifikation von Vergiftungen mit chemischen Kampfstoffen zu verwenden. &#13;
Was ein Bioanalytiker genau macht, beschreibt <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-matthias-noll.html">Prof. Dr. Matthias Noll</a> anhand eines eigenen Projekts. Prof. Noll ist Studiengangsleiter des Bachelor Bioanalytik und Chairman des Symposiums. &#13;
<strong>Lebensmittelsicherheit ist ein wichtiges und zugleich zeitloses Thema. Inwiefern ist es für die Bioanalytik relevant?</strong>&#13;
Jeder Einkauf von Lebensmitteln und deren Zubereitung birgt ein potentielles Risiko für mikrobielle Verunreinigungen. Ist die Nahrung verdorben oder wird während der Zubereitung kontaminiert, gelangen pathogene Mikroorganismen wie Bakterien in den Verdauungstrakt und verursachen Krankheiten. Die Bioanalytik der Hochschule Coburg erforscht daher seit einigen Jahren Listerien. &#13;
<strong>Was genau sind Listerien?</strong>&#13;
Listerien sind pathogene Bakterien, die in einer Vielzahl von Lebensmitteln, wie Fleisch und Käse, auftreten können. Sie sind für Schwangere, Kinder und ältere Menschen besonders gefährlich. Die Bioanalytik entwickelt Verfahren und Schutzsysteme, um die Lebensmittelsicherheit zu steigern. In einem aktuellen Forschungsprojekt wird das Wachstum von Listerien in Weichkäse verhindert. &nbsp;&#13;
<strong>Wie gehen Sie da vor?</strong>&#13;
Wir arbeiten mit einer Käserei in Hessen und einer Verkapselungsfirma in Berlin zusammen. Auf die Käseoberfläche wird das Lantibiotika Nisin aufgetragen, das das Wachstum von Listerien hemmt. Das Nisin wird in verkapselter Form aufgetragen, um eine zeitlich dosierte Freisetzung von Nisin zu ermöglichen. <br /> Weichkäse reift in der Käserei bei 35° Celsius mehrere Tage lang. Ist der Käse durch Listerien verunreinigt, vermehren sie sich dabei exponentiell. Für den Menschen ist der Verzehr von Käse mit einer hohen Listerienanzahl sehr gefährlich. Das Nisin verhindert die Vermehrung von Listerien im Käse. &#13;
<strong>Was hat ihr Projekt ergeben?</strong>&#13;
Das Projekt läuft noch, ist aber erfolgreich. Es zeigt sich bereits, dass die Vermehrung von Listerien in Weichkäse durch verkapseltes Nisin verhindert werden kann. Das erhöht die Lebensmittelsicherheit und steigert so das Vertrauen der Verbraucher. &#13;
<strong>Und wie geht es weiter?</strong>&#13;
Die Forschung zu Listerien ist mit diesem Projekt nicht zu Ende. Ich würde gerne noch einige Projekte zu diesem Thema anstoßen. Auch international arbeiten wir daran. Beispielsweise gibt es eine Kooperation mit der Universität Limerick in Irland. &#13;
Das Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik findet am Donnerstag, dem 29. September von 9 bis 16 Uhr in der Aula der Hochschule Coburg statt. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung sind zu finden unter <a href="http://www.hs-coburg.de/biosymposium">www.hs-coburg.de/biosymposium</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Am 29. September 2016 findet das Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik an der Hochschule Coburg statt. Studierende und Doktoranden präsentieren ihre Arbeit mit wissenschaftlichen Postern. Regionale und überregionale Firmen stellen sich an Ständen vor und halten Vorträge. Unter anderem spricht PD Dr. Harald John vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr über die Möglichkeit, die Massenspektrometrie zur Verifikation von Vergiftungen mit chemischen Kampfstoffen zu verwenden. &#13;
Was ein Bioanalytiker genau macht, beschreibt <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/ueber-uns/fakultaeten/angewandte-naturwissenschaften/personen/prof-dr-matthias-noll.html">Prof. Dr. Matthias Noll</a> anhand eines eigenen Projekts. Prof. Noll ist Studiengangsleiter des Bachelor Bioanalytik und Chairman des Symposiums. &#13;
<strong>Lebensmittelsicherheit ist ein wichtiges und zugleich zeitloses Thema. Inwiefern ist es für die Bioanalytik relevant?</strong>&#13;
Jeder Einkauf von Lebensmitteln und deren Zubereitung birgt ein potentielles Risiko für mikrobielle Verunreinigungen. Ist die Nahrung verdorben oder wird während der Zubereitung kontaminiert, gelangen pathogene Mikroorganismen wie Bakterien in den Verdauungstrakt und verursachen Krankheiten. Die Bioanalytik der Hochschule Coburg erforscht daher seit einigen Jahren Listerien. &#13;
<strong>Was genau sind Listerien?</strong>&#13;
Listerien sind pathogene Bakterien, die in einer Vielzahl von Lebensmitteln, wie Fleisch und Käse, auftreten können. Sie sind für Schwangere, Kinder und ältere Menschen besonders gefährlich. Die Bioanalytik entwickelt Verfahren und Schutzsysteme, um die Lebensmittelsicherheit zu steigern. In einem aktuellen Forschungsprojekt wird das Wachstum von Listerien in Weichkäse verhindert. &nbsp;&#13;
<strong>Wie gehen Sie da vor?</strong>&#13;
Wir arbeiten mit einer Käserei in Hessen und einer Verkapselungsfirma in Berlin zusammen. Auf die Käseoberfläche wird das Lantibiotika Nisin aufgetragen, das das Wachstum von Listerien hemmt. Das Nisin wird in verkapselter Form aufgetragen, um eine zeitlich dosierte Freisetzung von Nisin zu ermöglichen. <br /> Weichkäse reift in der Käserei bei 35° Celsius mehrere Tage lang. Ist der Käse durch Listerien verunreinigt, vermehren sie sich dabei exponentiell. Für den Menschen ist der Verzehr von Käse mit einer hohen Listerienanzahl sehr gefährlich. Das Nisin verhindert die Vermehrung von Listerien im Käse. &#13;
<strong>Was hat ihr Projekt ergeben?</strong>&#13;
Das Projekt läuft noch, ist aber erfolgreich. Es zeigt sich bereits, dass die Vermehrung von Listerien in Weichkäse durch verkapseltes Nisin verhindert werden kann. Das erhöht die Lebensmittelsicherheit und steigert so das Vertrauen der Verbraucher. &#13;
<strong>Und wie geht es weiter?</strong>&#13;
Die Forschung zu Listerien ist mit diesem Projekt nicht zu Ende. Ich würde gerne noch einige Projekte zu diesem Thema anstoßen. Auch international arbeiten wir daran. Beispielsweise gibt es eine Kooperation mit der Universität Limerick in Irland. &#13;
Das Fach- und Karrieresymposium Bioanalytik findet am Donnerstag, dem 29. September von 9 bis 16 Uhr in der Aula der Hochschule Coburg statt. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung sind zu finden unter <a href="http://www.hs-coburg.de/biosymposium">www.hs-coburg.de/biosymposium</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/NollMatthias-1024x681.jpg"
                        fileSize="106229"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/1-Matthias_Noll-1024x681.jpg"
                        fileSize="148000"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Technik aus Coburg für das Weltall]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/technik-aus-coburg-fuer-das-weltall/</link>
                <pubDate>Wed, 21 Sep 2016 04:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/technik-aus-coburg-fuer-das-weltall/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Sensoren sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie messen, steuern und überwachen unser Umfeld. Ob im Smartphone, im Thermometer oder beim Autofahren. Eine besondere Herausforderung ist der Einsatz in der Schwerelosigkeit. An der passenden Technik forscht das Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Einmal im Jahr kommen Wissenschaftler aus der ganzen Welt nach Coburg, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Sensortechnologie auszutauschen. Es geht um die richtige Technik, ihre Tücken und Möglichkeiten, diese zu umgehen. Wie lassen sich Licht und Schall nutzen, um Sensoren und Aktoren zu steuern? In welchen Bereichen können diese überhaupt eingesetzt werden? Das Thema boomt, bestätigt Dr. Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik. „Wir haben eine Studie über Internationale Patentveröffentlichungen gemacht. In den letzten 15 Jahren ist ihre Zahl im Bereich „Messtechnik“ um zwei Drittel angestiegen.“&#13;
Simmons ist mittlerweile zum siebten Mal beim Workshop in Coburg dabei. Das ISAT veranstaltet ihn jedes Jahr mit renommierten Wissenschaftlern. Aus den USA, den Niederlanden oder Großbritannien reisen die Teilnehmer dafür an. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Veranstaltung. „So einen Workshop in Coburg zu veranstalten hat den Vorteil, dass alle unsere Beschäftigten und sogar noch Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende daran teilnehmen können. Und: Wir haben die Ansprechpartner für ganz spezielle Fachgebiete einmal direkt vor Ort“, sagt Institutsleiterin Prof. Dr. Maria Kufner.&#13;
In diesem Jahr zum Beispiel den irischen Wissenschaftler Iain McKenzie. Er forscht in der Optoelektronik bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in den Niederlanden. Das ISAT hat gemeinsam mit Airbus, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Universität Bayreuth ein Projekt für die ESA realisiert. „Wir untersuchen, wie sich die Sensoren in Schwerelosigkeit verhalten“, berichtet McKenzie. „Eingesetzt werden sie zum Beispiel, um Flüssigkeiten in den Tanks der Raumfähren zu überwachen. Das ist eine besondere Herausforderung, weil die Flüssigkeit natürlich überall ist, nur nicht am Boden des Tanks. Und, weil sie sehr, sehr kalt ist.“ Sensoren, die mit Ultraschall arbeiten, haben sich hier als besonders geeignet herausgestellt. Im Moment befinden sich diese noch in der Testphase. „Der nächste Schritt wäre dann, einen Satelliten damit ins All zu schicken“, erzählt McKenzie.&#13;
Als das ISAT vor zehn Jahren in Coburg gegründet wurde, - mit gerade einmal einem Mitarbeiter - hätte man mit so einer Entwicklung nicht gerechnet, erzählt Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Lindner. Heute forschen 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und fast genauso viele Studierende in der Sensor- und Aktortechnik. Den internationalen Workshop richtet das ISAT nun zum achten Mal aus. Gut 20 Referenten referieren an zwei Tagen in englischer Sprache über ihre Forschungsergebnisse. „Die eigentliche Arbeit findet aber in den Pausen statt“, scherzt Lindner. Nämlich dann, wenn die Teilnehmer persönlich ins Gespräch kommen und sich daraus eine neue Zusammenarbeit entwickelt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Sensoren sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie messen, steuern und überwachen unser Umfeld. Ob im Smartphone, im Thermometer oder beim Autofahren. Eine besondere Herausforderung ist der Einsatz in der Schwerelosigkeit. An der passenden Technik forscht das Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Einmal im Jahr kommen Wissenschaftler aus der ganzen Welt nach Coburg, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Sensortechnologie auszutauschen. Es geht um die richtige Technik, ihre Tücken und Möglichkeiten, diese zu umgehen. Wie lassen sich Licht und Schall nutzen, um Sensoren und Aktoren zu steuern? In welchen Bereichen können diese überhaupt eingesetzt werden? Das Thema boomt, bestätigt Dr. Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik. „Wir haben eine Studie über Internationale Patentveröffentlichungen gemacht. In den letzten 15 Jahren ist ihre Zahl im Bereich „Messtechnik“ um zwei Drittel angestiegen.“&#13;
Simmons ist mittlerweile zum siebten Mal beim Workshop in Coburg dabei. Das ISAT veranstaltet ihn jedes Jahr mit renommierten Wissenschaftlern. Aus den USA, den Niederlanden oder Großbritannien reisen die Teilnehmer dafür an. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Veranstaltung. „So einen Workshop in Coburg zu veranstalten hat den Vorteil, dass alle unsere Beschäftigten und sogar noch Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende daran teilnehmen können. Und: Wir haben die Ansprechpartner für ganz spezielle Fachgebiete einmal direkt vor Ort“, sagt Institutsleiterin Prof. Dr. Maria Kufner.&#13;
In diesem Jahr zum Beispiel den irischen Wissenschaftler Iain McKenzie. Er forscht in der Optoelektronik bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in den Niederlanden. Das ISAT hat gemeinsam mit Airbus, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Universität Bayreuth ein Projekt für die ESA realisiert. „Wir untersuchen, wie sich die Sensoren in Schwerelosigkeit verhalten“, berichtet McKenzie. „Eingesetzt werden sie zum Beispiel, um Flüssigkeiten in den Tanks der Raumfähren zu überwachen. Das ist eine besondere Herausforderung, weil die Flüssigkeit natürlich überall ist, nur nicht am Boden des Tanks. Und, weil sie sehr, sehr kalt ist.“ Sensoren, die mit Ultraschall arbeiten, haben sich hier als besonders geeignet herausgestellt. Im Moment befinden sich diese noch in der Testphase. „Der nächste Schritt wäre dann, einen Satelliten damit ins All zu schicken“, erzählt McKenzie.&#13;
Als das ISAT vor zehn Jahren in Coburg gegründet wurde, - mit gerade einmal einem Mitarbeiter - hätte man mit so einer Entwicklung nicht gerechnet, erzählt Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Lindner. Heute forschen 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und fast genauso viele Studierende in der Sensor- und Aktortechnik. Den internationalen Workshop richtet das ISAT nun zum achten Mal aus. Gut 20 Referenten referieren an zwei Tagen in englischer Sprache über ihre Forschungsergebnisse. „Die eigentliche Arbeit findet aber in den Pausen statt“, scherzt Lindner. Nämlich dann, wenn die Teilnehmer persönlich ins Gespräch kommen und sich daraus eine neue Zusammenarbeit entwickelt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ISAT_Workshop-1024x678.jpg"
                        fileSize="181553"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="678"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ungleichheit im Einkommen fördert Fremdenfeindlichkeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ungleichheit-im-einkommen-foerdert-fremdenfeindlichkeit/</link>
                <pubDate>Thu, 15 Sep 2016 10:39:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ungleichheit-im-einkommen-foerdert-fremdenfeindlichkeit/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Eine Studie der Hochschule Coburg und des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeigt: Ein Verdienstrückstand verstärkt fremdenfeindliche Einstellungen. </em>&#13;
Prof. Dr. Lutz Schneider, Volkswirt und Forschungsprofessor an der Hochschule Coburg, untersucht in Kooperation mit dem Leibniz-Institut Halle die Ursachen für fremdenfeindliches Denken. Und er stellt sich die Frage, welchen Einfluss das Einkommen hat.<br />Die Forscher zeigen: Nicht die absolute Höhe des Einkommens ist entscheidend, sondern der Verdienst im Vergleich zu Bekannten und Verwandten. Ist das Einkommen deutlich niedriger, steigt die Tendenz zu fremdenfeindlichen Einstellungen. Die Antipathien richten sich dabei besonders gegen Migranten aus Niedriglohnländern. &#13;
Fremdenfeindliche Aktionen werden in Deutschland immer häufiger. Im Osten Deutschlands sind sie weit häufiger als im Westen. Was sind die Ursachen dafür?<br />Lutz Schneider und Walter Hyll vom Leibniz-Institut erforschen die Rolle des Einkommens. Dafür analysierten sie Daten, die im September 1990 in der DDR vom Zentralinstitut für Jugendforschung Leipzig erhoben wurden.<br />Schneider und Hyll konzentrierten sich auf Ostdeutsche, die während der Teilung Freunde und Verwandte im Westen hatten. Mit dem Fall der Mauer und der gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsunion teilen sie sich einen Arbeitsmarkt und können ihr Einkommen vergleichen. Diejenigen, die deutlich weniger als ihre westdeutschen Bekannten verdienten, neigten zu negativeren Einstellungen gegenüber Ausländern. Die Forscher führen das auf die Furcht vor zusätzlicher Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt durch Migranten zurück. Die Studie zeigt, dass sich soziale Abstiegsängste in Fremdenfeindlichkeit äußern können. Die Ängste sind im Osten Deutschlands größer, da die Wohlstandsdifferenz zwischen Ost und West auch 26 Jahre nach der Wende noch existiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Eine Studie der Hochschule Coburg und des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeigt: Ein Verdienstrückstand verstärkt fremdenfeindliche Einstellungen. </em>&#13;
Prof. Dr. Lutz Schneider, Volkswirt und Forschungsprofessor an der Hochschule Coburg, untersucht in Kooperation mit dem Leibniz-Institut Halle die Ursachen für fremdenfeindliches Denken. Und er stellt sich die Frage, welchen Einfluss das Einkommen hat.<br />Die Forscher zeigen: Nicht die absolute Höhe des Einkommens ist entscheidend, sondern der Verdienst im Vergleich zu Bekannten und Verwandten. Ist das Einkommen deutlich niedriger, steigt die Tendenz zu fremdenfeindlichen Einstellungen. Die Antipathien richten sich dabei besonders gegen Migranten aus Niedriglohnländern. &#13;
Fremdenfeindliche Aktionen werden in Deutschland immer häufiger. Im Osten Deutschlands sind sie weit häufiger als im Westen. Was sind die Ursachen dafür?<br />Lutz Schneider und Walter Hyll vom Leibniz-Institut erforschen die Rolle des Einkommens. Dafür analysierten sie Daten, die im September 1990 in der DDR vom Zentralinstitut für Jugendforschung Leipzig erhoben wurden.<br />Schneider und Hyll konzentrierten sich auf Ostdeutsche, die während der Teilung Freunde und Verwandte im Westen hatten. Mit dem Fall der Mauer und der gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsunion teilen sie sich einen Arbeitsmarkt und können ihr Einkommen vergleichen. Diejenigen, die deutlich weniger als ihre westdeutschen Bekannten verdienten, neigten zu negativeren Einstellungen gegenüber Ausländern. Die Forscher führen das auf die Furcht vor zusätzlicher Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt durch Migranten zurück. Die Studie zeigt, dass sich soziale Abstiegsängste in Fremdenfeindlichkeit äußern können. Die Ängste sind im Osten Deutschlands größer, da die Wohlstandsdifferenz zwischen Ost und West auch 26 Jahre nach der Wende noch existiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SchneiderLutz.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Baustelle bewegt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/baustelle-bewegt/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Sep 2016 06:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/baustelle-bewegt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Hochschulfernsehen hat den vier Baustellen auf dem Campus Friedrich Streib in den Semesterferien einen Besuch abgestattet. Die Eindrücke in bewegter Form gibt es auf dem <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://blog.hs-coburg.de/bauen/">Baustellen-Blog der Pressestelle</a> oder auf <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/xHwxFT6Blzk">YouTube</a>.</em>&#13;
Von wegen ruhige Ferienzeit. Es herrscht Hochbetrieb am Campus in der Friedrich-Streib-Straße. Baustelle, wo man nur hinschaut. Das neue Parkdeck soll ab Oktober für Entlastung beim Parken sorgen. Mehr als 500 Stellplätze entstehen hier. Die neun Ebenen können bei Bedarf erweitert werden.&#13;
Nächster Schauplatz ist das Zentrum für Mobilität und Energie. Im März hat das Gebäude sein Richtfest gefeiert. Mittlerweile ist auch ein Innenleben erkennbar. Gerade wird der Estrich verlegt. Die Fertigstellung ist für 2017 geplant.&#13;
Nur einen Steinwurf entfernt wandern normalerweise Teller über den Tresen. Jetzt hämmern und bohren Bauarbeiter in der Mensa des Studentenwerks Oberfranken. Sie bekommt einen neuen Eingang, einen Aufzug und automatische Türen. Alles barrierefrei. Im selben Zug wird die Küchentechnik erneuert. Pünktlich zum Semesterbeginn am 04. Oktober soll wieder Essen serviert werden.&#13;
Und auch beim Studentenwohnheim &quot;Gotha I&quot; tut sich was. Das Studentenwerk wird das Haus bis September 2017 generalsanieren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Hochschulfernsehen hat den vier Baustellen auf dem Campus Friedrich Streib in den Semesterferien einen Besuch abgestattet. Die Eindrücke in bewegter Form gibt es auf dem <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://blog.hs-coburg.de/bauen/">Baustellen-Blog der Pressestelle</a> oder auf <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://youtu.be/xHwxFT6Blzk">YouTube</a>.</em>&#13;
Von wegen ruhige Ferienzeit. Es herrscht Hochbetrieb am Campus in der Friedrich-Streib-Straße. Baustelle, wo man nur hinschaut. Das neue Parkdeck soll ab Oktober für Entlastung beim Parken sorgen. Mehr als 500 Stellplätze entstehen hier. Die neun Ebenen können bei Bedarf erweitert werden.&#13;
Nächster Schauplatz ist das Zentrum für Mobilität und Energie. Im März hat das Gebäude sein Richtfest gefeiert. Mittlerweile ist auch ein Innenleben erkennbar. Gerade wird der Estrich verlegt. Die Fertigstellung ist für 2017 geplant.&#13;
Nur einen Steinwurf entfernt wandern normalerweise Teller über den Tresen. Jetzt hämmern und bohren Bauarbeiter in der Mensa des Studentenwerks Oberfranken. Sie bekommt einen neuen Eingang, einen Aufzug und automatische Türen. Alles barrierefrei. Im selben Zug wird die Küchentechnik erneuert. Pünktlich zum Semesterbeginn am 04. Oktober soll wieder Essen serviert werden.&#13;
Und auch beim Studentenwohnheim &quot;Gotha I&quot; tut sich was. Das Studentenwerk wird das Haus bis September 2017 generalsanieren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Baustelle_bewegt-1024x683.jpg"
                        fileSize="180274"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Fit für den Beruf als Software-Ingenieur/in]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fit-fuer-den-beruf-als-software-ingenieurin/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Sep 2016 07:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fit-fuer-den-beruf-als-software-ingenieurin/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Arbeitswelt im Berufsfeld Informatik ist schnelllebig. Eine heute moderne Software, kann morgen bereits veraltet sein. An der Hochschule Coburg arbeiten Pädagoginnen mit Informatikern im Verbundprojekt </em><em>EVELIN gemeinsam mit fünf weiteren bayerischen Hochschulen daran, das Studium im Bereich Software-Entwicklung zielgerichtet und kompetenzorientiert weiterzuentwickeln. Die Studierenden trainieren überfachliche Fähigkeiten wie Gesprächsführung und Teamarbeit – und zwar nicht im Labor, sondern im fachlichen Kontext</em><em>.</em>&#13;
Das Klischee des isoliert arbeitenden Informatikers trifft längst nicht mehr zu. Software-Ingenieurinnen und -Ingenieure tauschen sich bei ihrer Arbeit mit Menschen aus anderen Fachbereichen aus, sie beraten Kunden und arbeiten in Teams. Erfolgreiche Software-Ingenieurinnen und -Ingenieure sind sozial kompetent und haben fachliches Know-how. Ein gutes Studium muss die Software-Spezialistinnen und -Spezialisten von morgen in beiden Bereichen praxisnah auf den Berufsalltag vorbereiten. &#13;
„Das Informatikerleben ist anders, als viele sich das vorstellen“ sagt der Informatik-Professor Dieter Landes. Informatikerinnen und Informatiker werden mittlerweile in fast jeder Firma gebraucht. Die Informatik hat sich zu einer Querschnittsdisziplin entwickelt, die zentral den Erfolg des Unternehmens bestimmt. &#13;
<strong>Die Erwartungen von Unternehmen an Software-Ingenieure</strong>&#13;
Professor Landes hat gemeinsam mit der Pädagogin Dr. Yvonne Sedelmaier Softwareunternehmen befragt, was sie von ihren zukünftigen Mitarbeitern erwarten. Die Antworten waren eindeutig: Neben der fachlichen Qualifikation spielen soziale und kommunikative Kompetenzen eine wichtige Rolle. Landes und Sedelmaier möchten ihre Studierenden darauf vorbereiten und entwickeln die Hochschullehre im Software Engineering weiter. Gemeinsam analysieren sie Lehrveranstaltungen, stellen auch Bewährtes infrage und setzen zielgerichtet neue Methoden ein. Dabei hilft der unverstellte Blick, den die Pädagogin auf Seminare, Praktika und Vorlesungen richtet. &#13;
Landes und Sedelmaier arbeiten im Verbundprojekt EVELIN zusammen. EVELIN steht für Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering. Etwa 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschulen Coburg, Aschaffenburg, Kempten, Landshut, Neu-Ulm und Regensburg sind an dem Projekt beteiligt. Allein an der Hochschule Coburg sind fünf Professoren sowie sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus drei technisch-naturwissenschaftlichen Fakultäten mit dabei. Jedes bayerische Hochschulteam beschäftigt sich mit einem anderen Schwerpunkt des Software Engineering-Studiums. Landes und Sedelmaier konzentrieren sich auf Informatik als Hauptfach. &#13;
<strong>Neue Methoden für den Unterricht</strong>&#13;
In den „Vorlesungen“ von Professor Landes hat die Projektarbeit längst den Frontalunterricht abgelöst. Die Studierenden bearbeiten viele Fragestellungen aktiv in Gruppen und sind mitverantwortlich für ihren Lernerfolg. Sie trainieren fachliche und soziale Kompetenzen und wenden diese direkt auf Fragestellungen aus der beruflichen Praxis an. Im Vordergrund steht immer die Frage: Was macht gute Software-Ingenieurinnen und -Ingenieure aus? &#13;
Die Studierenden beraten Kunden, die eine Software-Lösung brauchen. Das ist eine klassische Situation im Berufsalltag von Software-Ingenieurinnen und -Ingenieuren. Sedelmaier und Landes laden zu diesen Kundengesprächen Unternehmensvertreter ein, die die Studierenden mit der Realität konfrontieren. Diese Erfahrung zeigt den Studierenden, dass Informatikspezialisten und Kunden häufig völlig unterschiedlich denken und kommunizieren. Und dass kommunikative Kompetenzen und Gesprächsführung enorm wichtig sind um zu verstehen, was der Kunde will. Das persönliche Verhalten, verbale und non-verbale Kommunikation sind entscheidende Faktoren im Hinblick auf das Scheitern oder das Gelingen geschäftlicher Termine. Das motiviert die Studierenden, sich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiter zu entwickeln. &#13;
Das Projekt EVELIN hat Erfolg. Dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ist es im Rahmen des Förderprogramms „Qualitätspakt Lehre“ insgesamt ca. 14&nbsp;Mio.&nbsp;Euro wert. Allein die Hochschule Coburg erhält für ihre Arbeiten bis 2020 insgesamt ca. 3,8&nbsp;Mio.&nbsp;Euro.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Arbeitswelt im Berufsfeld Informatik ist schnelllebig. Eine heute moderne Software, kann morgen bereits veraltet sein. An der Hochschule Coburg arbeiten Pädagoginnen mit Informatikern im Verbundprojekt </em><em>EVELIN gemeinsam mit fünf weiteren bayerischen Hochschulen daran, das Studium im Bereich Software-Entwicklung zielgerichtet und kompetenzorientiert weiterzuentwickeln. Die Studierenden trainieren überfachliche Fähigkeiten wie Gesprächsführung und Teamarbeit – und zwar nicht im Labor, sondern im fachlichen Kontext</em><em>.</em>&#13;
Das Klischee des isoliert arbeitenden Informatikers trifft längst nicht mehr zu. Software-Ingenieurinnen und -Ingenieure tauschen sich bei ihrer Arbeit mit Menschen aus anderen Fachbereichen aus, sie beraten Kunden und arbeiten in Teams. Erfolgreiche Software-Ingenieurinnen und -Ingenieure sind sozial kompetent und haben fachliches Know-how. Ein gutes Studium muss die Software-Spezialistinnen und -Spezialisten von morgen in beiden Bereichen praxisnah auf den Berufsalltag vorbereiten. &#13;
„Das Informatikerleben ist anders, als viele sich das vorstellen“ sagt der Informatik-Professor Dieter Landes. Informatikerinnen und Informatiker werden mittlerweile in fast jeder Firma gebraucht. Die Informatik hat sich zu einer Querschnittsdisziplin entwickelt, die zentral den Erfolg des Unternehmens bestimmt. &#13;
<strong>Die Erwartungen von Unternehmen an Software-Ingenieure</strong>&#13;
Professor Landes hat gemeinsam mit der Pädagogin Dr. Yvonne Sedelmaier Softwareunternehmen befragt, was sie von ihren zukünftigen Mitarbeitern erwarten. Die Antworten waren eindeutig: Neben der fachlichen Qualifikation spielen soziale und kommunikative Kompetenzen eine wichtige Rolle. Landes und Sedelmaier möchten ihre Studierenden darauf vorbereiten und entwickeln die Hochschullehre im Software Engineering weiter. Gemeinsam analysieren sie Lehrveranstaltungen, stellen auch Bewährtes infrage und setzen zielgerichtet neue Methoden ein. Dabei hilft der unverstellte Blick, den die Pädagogin auf Seminare, Praktika und Vorlesungen richtet. &#13;
Landes und Sedelmaier arbeiten im Verbundprojekt EVELIN zusammen. EVELIN steht für Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering. Etwa 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschulen Coburg, Aschaffenburg, Kempten, Landshut, Neu-Ulm und Regensburg sind an dem Projekt beteiligt. Allein an der Hochschule Coburg sind fünf Professoren sowie sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus drei technisch-naturwissenschaftlichen Fakultäten mit dabei. Jedes bayerische Hochschulteam beschäftigt sich mit einem anderen Schwerpunkt des Software Engineering-Studiums. Landes und Sedelmaier konzentrieren sich auf Informatik als Hauptfach. &#13;
<strong>Neue Methoden für den Unterricht</strong>&#13;
In den „Vorlesungen“ von Professor Landes hat die Projektarbeit längst den Frontalunterricht abgelöst. Die Studierenden bearbeiten viele Fragestellungen aktiv in Gruppen und sind mitverantwortlich für ihren Lernerfolg. Sie trainieren fachliche und soziale Kompetenzen und wenden diese direkt auf Fragestellungen aus der beruflichen Praxis an. Im Vordergrund steht immer die Frage: Was macht gute Software-Ingenieurinnen und -Ingenieure aus? &#13;
Die Studierenden beraten Kunden, die eine Software-Lösung brauchen. Das ist eine klassische Situation im Berufsalltag von Software-Ingenieurinnen und -Ingenieuren. Sedelmaier und Landes laden zu diesen Kundengesprächen Unternehmensvertreter ein, die die Studierenden mit der Realität konfrontieren. Diese Erfahrung zeigt den Studierenden, dass Informatikspezialisten und Kunden häufig völlig unterschiedlich denken und kommunizieren. Und dass kommunikative Kompetenzen und Gesprächsführung enorm wichtig sind um zu verstehen, was der Kunde will. Das persönliche Verhalten, verbale und non-verbale Kommunikation sind entscheidende Faktoren im Hinblick auf das Scheitern oder das Gelingen geschäftlicher Termine. Das motiviert die Studierenden, sich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiter zu entwickeln. &#13;
Das Projekt EVELIN hat Erfolg. Dem Bundesministerium für Bildung und Forschung ist es im Rahmen des Förderprogramms „Qualitätspakt Lehre“ insgesamt ca. 14&nbsp;Mio.&nbsp;Euro wert. Allein die Hochschule Coburg erhält für ihre Arbeiten bis 2020 insgesamt ca. 3,8&nbsp;Mio.&nbsp;Euro.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/3271-1024x681.jpg"
                        fileSize="114621"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Versicherungswirtschaftliche Forschung wird gestärkt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/versicherungswirtschaftliche-forschung-wird-gestaerkt/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Sep 2016 04:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/versicherungswirtschaftliche-forschung-wird-gestaerkt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg und die HUK-COBURG Versicherungsgruppe vertiefen ihre Zusammenarbeit in der versicherungswirtschaftlichen Forschung. Der große nordbayerische Versicherer finanziert drei Jahre lang die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin. Sie wird sich z. B. mit der Frage beschäftigen, wie sich die Megatrends „Gesundheit“ und „demografischer Wandel“ auf die Versicherungswirtschaft auswirken.</em>&#13;
Die HUK-COBURG und die Hochschule Coburg arbeiten seit vielen Jahren eng in der versicherungswirtschaftlichen Lehre und Weiterbildung zusammen. So gibt es in der Fakultät Wirtschaft u.a. einen dualen Bachelor-Studiengang Versicherungswirtschaft und einen berufsbegleitenden MBA-Studiengang Versicherungsmanagement. Nun wird auch die Kooperation in der versicherungswirtschaftlichen Forschung weiter ausgebaut.&#13;
Anja Bauchowitz beschäftigt sich als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin u. a. mit der Frage, wie Versicherungen dazu beitragen können, dass Menschen gesund bleiben. „Die Versicherungsunternehmen müssen auch in Zukunft die geänderten Lebensbedingungen der Menschen im Blick haben und ihre Angebote daran ausrichten“, davon ist <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> überzeugt. Der Professor für Versicherungsbetriebslehre an der Hochschule Coburg betreut die wissenschaftliche Arbeit von Anja Bauchowitz. &#13;
Die neue wissenschaftliche Mitarbeiterin Anja Bauchowitz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Coburg und schloss ein Masterstudium in Gesundheitsökonomie in Köln an. Bereits in ihrer Masterarbeit setzte sie sich mit dem Thema Krankenversicherung auseinander. „Ich finde die Verknüpfung von Gesundheitsfragen und Versicherung spannend“, erklärt die gebürtige Coburgerin. &#13;
Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel sieht in der Förderung durch die HUK-COBURG sowohl eine Stärkung der versicherungswissenschaftlichen Forschung als auch der Lehre an der Hochschule Coburg. Sie betont: „Neue Erkenntnisse aus der Forschung fließen unmittelbar in das Studium der Versicherungswirtschaft ein. So bilden wir junge Menschen aus, die fit sind für den Arbeitsmarkt der Zukunft.“ &#13;
Dr. Wolfgang Weiler, Vorstandssprecher der HUK-COBURG und Honorarprofessor der Hochschule Coburg, unterstreicht ebenfalls die erfolgreiche Zusammenarbeit: „Für die HUK-COBURG hat die Kooperation mit der Hochschule Coburg schon immer hohe Bedeutung gehabt. Das Zusammenspiel zwischen der Hochschule Coburg und der Wirtschaft der Region ist für beide Seiten unabdingbar: Die Wirtschaft braucht die Hochschule, weil die Hochschule ihr die Gewinnung von qualifiziertem Personal erleichtert. Und die Hochschule braucht die Wirtschaft, um attraktive Ausbildungswege anbieten zu können, die anwendungsbezogen sind und ihren Absolventen damit auch gute berufliche Perspektiven eröffnen.“ &#13;
Mit über elf Millionen Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2015 von 6,6 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg und die HUK-COBURG Versicherungsgruppe vertiefen ihre Zusammenarbeit in der versicherungswirtschaftlichen Forschung. Der große nordbayerische Versicherer finanziert drei Jahre lang die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin. Sie wird sich z. B. mit der Frage beschäftigen, wie sich die Megatrends „Gesundheit“ und „demografischer Wandel“ auf die Versicherungswirtschaft auswirken.</em>&#13;
Die HUK-COBURG und die Hochschule Coburg arbeiten seit vielen Jahren eng in der versicherungswirtschaftlichen Lehre und Weiterbildung zusammen. So gibt es in der Fakultät Wirtschaft u.a. einen dualen Bachelor-Studiengang Versicherungswirtschaft und einen berufsbegleitenden MBA-Studiengang Versicherungsmanagement. Nun wird auch die Kooperation in der versicherungswirtschaftlichen Forschung weiter ausgebaut.&#13;
Anja Bauchowitz beschäftigt sich als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin u. a. mit der Frage, wie Versicherungen dazu beitragen können, dass Menschen gesund bleiben. „Die Versicherungsunternehmen müssen auch in Zukunft die geänderten Lebensbedingungen der Menschen im Blick haben und ihre Angebote daran ausrichten“, davon ist <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> überzeugt. Der Professor für Versicherungsbetriebslehre an der Hochschule Coburg betreut die wissenschaftliche Arbeit von Anja Bauchowitz. &#13;
Die neue wissenschaftliche Mitarbeiterin Anja Bauchowitz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Coburg und schloss ein Masterstudium in Gesundheitsökonomie in Köln an. Bereits in ihrer Masterarbeit setzte sie sich mit dem Thema Krankenversicherung auseinander. „Ich finde die Verknüpfung von Gesundheitsfragen und Versicherung spannend“, erklärt die gebürtige Coburgerin. &#13;
Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel sieht in der Förderung durch die HUK-COBURG sowohl eine Stärkung der versicherungswissenschaftlichen Forschung als auch der Lehre an der Hochschule Coburg. Sie betont: „Neue Erkenntnisse aus der Forschung fließen unmittelbar in das Studium der Versicherungswirtschaft ein. So bilden wir junge Menschen aus, die fit sind für den Arbeitsmarkt der Zukunft.“ &#13;
Dr. Wolfgang Weiler, Vorstandssprecher der HUK-COBURG und Honorarprofessor der Hochschule Coburg, unterstreicht ebenfalls die erfolgreiche Zusammenarbeit: „Für die HUK-COBURG hat die Kooperation mit der Hochschule Coburg schon immer hohe Bedeutung gehabt. Das Zusammenspiel zwischen der Hochschule Coburg und der Wirtschaft der Region ist für beide Seiten unabdingbar: Die Wirtschaft braucht die Hochschule, weil die Hochschule ihr die Gewinnung von qualifiziertem Personal erleichtert. Und die Hochschule braucht die Wirtschaft, um attraktive Ausbildungswege anbieten zu können, die anwendungsbezogen sind und ihren Absolventen damit auch gute berufliche Perspektiven eröffnen.“ &#13;
Mit über elf Millionen Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2015 von 6,6 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BauchowitzAnja.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Spiritualität und spirituelle Krisen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/spiritualitaet-und-spirituelle-krisen/</link>
                <pubDate>Mon, 12 Sep 2016 03:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/spiritualitaet-und-spirituelle-krisen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Viele Menschen sind in der heutigen Zeit auf der Suche nach Spiritualität. Traditionelle Formen der Religiosität verlieren an Bedeutung bei der Frage nach dem tieferen Sinn des Lebens. Therapeuten sind hier mehr denn je gefordert. Unterstützung bietet das Handbuch „Spiritualität und spirituelle Krisen“. Zum interdisziplinären Autorenteam gehört auch Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Wodurch werden Sinnfragen, Grenzerfahrungen oder das Streben nach Bewusstseinsentfaltung zu einer spirituellen Krise? Welchen Verlauf können spirituelle Krisen nehmen? Wie können Betroffene bestmöglich betreut und behandelt werden? Mit diesen Fragen setzt sich das Buch auseinander. &#13;
Prof. Kohls beleuchtet im ersten Kapitel Spiritualität im Kontext der akademischen Psychologie. Er kommt darin zu dem Fazit, dass Therapeuten, die Spiritualität in ihr Behandlungskonzept integrieren wollen, bestimmte Punkte beachten sollten. Dazu gehört, sich bewusst zu sein, welches Verständnis von Spiritualität man der Behandlung zu Grunde legt. Gleichzeitig müssen Berater Grenzen hinsichtlich der spirituellen Praxis definieren und kommunizieren. Wer merkt, dass er mit seiner beruflichen Expertise selbst an Grenzen stößt, sollte seine Patienten an speziell geschulte Therapeuten verweisen. &#13;
Einen Einblick in das Handbuch gibt es unter: <a href="http://www.schattauer.de/book/detail/product/1182-spiritualitaet-und-spirituelle-krisen.html">http://www.schattauer.de/book/detail/product/1182-spiritualitaet-und-spirituelle-krisen.html</a>&#13;
<strong>Bibliografische Daten:</strong>&#13;
Liane Hofmann/ Patrizia Heise: Spiritualität und spirituelle Krisen – Handbuch zu Theorie, Forschung und Praxis, 2016, Verlag Schattauer GmbH Stuttgart, ISBN 978-3-7945-6861-1]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Viele Menschen sind in der heutigen Zeit auf der Suche nach Spiritualität. Traditionelle Formen der Religiosität verlieren an Bedeutung bei der Frage nach dem tieferen Sinn des Lebens. Therapeuten sind hier mehr denn je gefordert. Unterstützung bietet das Handbuch „Spiritualität und spirituelle Krisen“. Zum interdisziplinären Autorenteam gehört auch Prof. Dr. Niko Kohls von der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Wodurch werden Sinnfragen, Grenzerfahrungen oder das Streben nach Bewusstseinsentfaltung zu einer spirituellen Krise? Welchen Verlauf können spirituelle Krisen nehmen? Wie können Betroffene bestmöglich betreut und behandelt werden? Mit diesen Fragen setzt sich das Buch auseinander. &#13;
Prof. Kohls beleuchtet im ersten Kapitel Spiritualität im Kontext der akademischen Psychologie. Er kommt darin zu dem Fazit, dass Therapeuten, die Spiritualität in ihr Behandlungskonzept integrieren wollen, bestimmte Punkte beachten sollten. Dazu gehört, sich bewusst zu sein, welches Verständnis von Spiritualität man der Behandlung zu Grunde legt. Gleichzeitig müssen Berater Grenzen hinsichtlich der spirituellen Praxis definieren und kommunizieren. Wer merkt, dass er mit seiner beruflichen Expertise selbst an Grenzen stößt, sollte seine Patienten an speziell geschulte Therapeuten verweisen. &#13;
Einen Einblick in das Handbuch gibt es unter: <a href="http://www.schattauer.de/book/detail/product/1182-spiritualitaet-und-spirituelle-krisen.html">http://www.schattauer.de/book/detail/product/1182-spiritualitaet-und-spirituelle-krisen.html</a>&#13;
<strong>Bibliografische Daten:</strong>&#13;
Liane Hofmann/ Patrizia Heise: Spiritualität und spirituelle Krisen – Handbuch zu Theorie, Forschung und Praxis, 2016, Verlag Schattauer GmbH Stuttgart, ISBN 978-3-7945-6861-1]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Spiritualitaet_Kohls.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neues lernen bei der KinderUni]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neues-lernen-bei-der-kinderuni/</link>
                <pubDate>Thu, 08 Sep 2016 05:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neues-lernen-bei-der-kinderuni/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Am Samstag, 01. Oktober 2016, von 10 bis 14.30 Uhr lädt die Hochschule Coburg wieder zur KinderUni ein. Vier Professoren erklären was Tiere fühlen, ob Kinder in Brasilien die gleichen Lieder singen wie Kinder in Deutschland, wie wir gesund bleiben können und was mit unserem Müll passiert.</em>&#13;
260 freie Plätze gibt es bei der Coburger KinderUni. Sie wird zweimal im Jahr von der Familienbeauftragten der Hochschule und dem Bildungsbüro der Stadt Coburg organisiert. Anmelden können sich Mädchen und Jungs zwischen acht und 12 Jahren. Die KinderUni soll Kindern Freude am Entdecken und Lernen vermitteln. Dazu dürfen sie einmal richtige Hochschul-Luft schnuppern und Vorlesungen im Hörsaal besuchen, in der Mensa oder Cafeteria essen und am Schluss ihr Diplom in Empfang nehmen. Zwei Vorlesungen können die Kinder insgesamt besuchen. Eine findet am Vormittag, die andere am Nachmittag statt.&#13;
Bei Dozent Ralf Probst wird es musikalisch. Er nimmt traditionelle Kinderlieder genau unter die Lupe und will herausfinden, ob Kinder in Afrika, Südamerika oder Indien die gleichen Lieder singen wie wir. Dabei geht es auch um die Instrumente.&#13;
Prof. Dr. Elke Schwinger widmet sich unseren treuesten Begleitern – den Haustieren. Wie sehen sie die Welt? Mögen sie uns genauso wie wir sie? Und: Müssen wir ein schlechtes Gewissen haben, wenn wir mit der Katze nicht unser Fischbrötchen teilen? &#13;
Zum Geburtstag oder wenn wir niesen, wünschen wir uns Gesundheit. Gesund zu bleiben, ist uns also wichtig und Prof. Dr. Nicole Hegel weiß, was wir dafür tun können. Sie will außerdem zeigen, dass Gesundheit mehr bedeutet als nur nicht krank zu sein.&#13;
Dem Müll auf der Spur ist Prof. Dr. Markus Weber. Er erklärt, wohin die Müllabfuhr unsere Abfälle bringt und was damit passiert? Können alle Sachen recycelt und wieder verwendet werden? Was müssen wir tun, damit weniger Müll entsteht? &#13;
Die Teilnahme an der KinderUni kostet zwei Euro, für Familien mit Familienpass einen Euro. Darin enthalten ist auch das Mittagessen. Zwischen den Vorlesungen bleibt natürlich auch Zeit zum Spielen. Studierende der Hochschule betreuen die Kinder.&#13;
Neugierig geworden? Dann schnell anmelden unter <a href="http://www.hs-coburg.de/kinderuni">www.hs-coburg.de/kinderuni</a>!]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Am Samstag, 01. Oktober 2016, von 10 bis 14.30 Uhr lädt die Hochschule Coburg wieder zur KinderUni ein. Vier Professoren erklären was Tiere fühlen, ob Kinder in Brasilien die gleichen Lieder singen wie Kinder in Deutschland, wie wir gesund bleiben können und was mit unserem Müll passiert.</em>&#13;
260 freie Plätze gibt es bei der Coburger KinderUni. Sie wird zweimal im Jahr von der Familienbeauftragten der Hochschule und dem Bildungsbüro der Stadt Coburg organisiert. Anmelden können sich Mädchen und Jungs zwischen acht und 12 Jahren. Die KinderUni soll Kindern Freude am Entdecken und Lernen vermitteln. Dazu dürfen sie einmal richtige Hochschul-Luft schnuppern und Vorlesungen im Hörsaal besuchen, in der Mensa oder Cafeteria essen und am Schluss ihr Diplom in Empfang nehmen. Zwei Vorlesungen können die Kinder insgesamt besuchen. Eine findet am Vormittag, die andere am Nachmittag statt.&#13;
Bei Dozent Ralf Probst wird es musikalisch. Er nimmt traditionelle Kinderlieder genau unter die Lupe und will herausfinden, ob Kinder in Afrika, Südamerika oder Indien die gleichen Lieder singen wie wir. Dabei geht es auch um die Instrumente.&#13;
Prof. Dr. Elke Schwinger widmet sich unseren treuesten Begleitern – den Haustieren. Wie sehen sie die Welt? Mögen sie uns genauso wie wir sie? Und: Müssen wir ein schlechtes Gewissen haben, wenn wir mit der Katze nicht unser Fischbrötchen teilen? &#13;
Zum Geburtstag oder wenn wir niesen, wünschen wir uns Gesundheit. Gesund zu bleiben, ist uns also wichtig und Prof. Dr. Nicole Hegel weiß, was wir dafür tun können. Sie will außerdem zeigen, dass Gesundheit mehr bedeutet als nur nicht krank zu sein.&#13;
Dem Müll auf der Spur ist Prof. Dr. Markus Weber. Er erklärt, wohin die Müllabfuhr unsere Abfälle bringt und was damit passiert? Können alle Sachen recycelt und wieder verwendet werden? Was müssen wir tun, damit weniger Müll entsteht? &#13;
Die Teilnahme an der KinderUni kostet zwei Euro, für Familien mit Familienpass einen Euro. Darin enthalten ist auch das Mittagessen. Zwischen den Vorlesungen bleibt natürlich auch Zeit zum Spielen. Studierende der Hochschule betreuen die Kinder.&#13;
Neugierig geworden? Dann schnell anmelden unter <a href="http://www.hs-coburg.de/kinderuni">www.hs-coburg.de/kinderuni</a>!]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Herbst2015__12-1024x683.jpg"
                        fileSize="117856"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Kraft ist Mitherausgeber von Standardwerk zur neuen Versicherungsaufsicht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-kraft-ist-mitherausgeber-von-standardwerk-zur-neuen-versicherungsaufsicht/</link>
                <pubDate>Wed, 07 Sep 2016 04:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-kraft-ist-mitherausgeber-von-standardwerk-zur-neuen-versicherungsaufsicht/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Am 1. Januar 2016 trat ein neues, EU-weites Aufsichtssystem für Versicherungsunternehmen in Kraft. Diese sog. Solvency II-Richtlinie gilt als weltweit führendes Aufsichtsregime für die in der Europäischen Union tätigen Versicherungsunternehmen. Prof.</em>&nbsp;<em>Dr.&nbsp;Helmut&nbsp;Gründl von der Goethe-Universität Frankfurt/Main und Prof. Dr. Mirko Kraft von der Hochschule Coburg haben – gemeinsam mit sechs weiteren Autoren – in zweiter Auflage ein Buch herausgegeben, das Praktiker und Studierende mit den Grundlagen des neuen europäischen Versicherungsaufsichtsrechts vertraut macht.</em>&#13;
Das Buch beschreibt die Ziele der neuen Aufsichtsrichtlinie, es erläutert die Zusammenhänge zwischen dem nationalen und dem europäischen Aufsichtsrecht und gibt einen detaillierten Einblick in die regulatorischen Anforderungen an Versicherungsunternehmen, die in Deutschland nach dem neuen Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) der Solvency II-Aufsicht unterliegen. Mit dem neuen Regelwerk sollen die Funktionsweise des EU-Binnenmarktes verbessert und der Schutz der Versicherungsnehmer gestärkt werden. Der Europäischen Union geht es aber auch darum, die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten und die Zusammenarbeit der Aufsichtsbehörden international zu koordinieren. &#13;
Zusammen mit Studierenden entwickelte Professor Kraft zusätzlich ein Poster, das als Bucheinleger die institutionellen Zusammenhänge der nationalen und europäischen Versicherungsaufsichtsbehörden grafisch veranschaulicht. &#13;
<em>Bibliografische Daten:</em>&#13;
<em><a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.vvw.de/details.php?p_id=433f3d0b568b7f220020a857a01401be">Helmut Gründl/Mirko Kraft: Solvency II</a> – Eine Einführung, Grundlagen der neuen Versicherungsaufsicht, 2. Aufl., 2016, Verlag Versicherungswirtschaft GmbH Karlsruhe, ISBN 978-3-89952-912-8</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Am 1. Januar 2016 trat ein neues, EU-weites Aufsichtssystem für Versicherungsunternehmen in Kraft. Diese sog. Solvency II-Richtlinie gilt als weltweit führendes Aufsichtsregime für die in der Europäischen Union tätigen Versicherungsunternehmen. Prof.</em>&nbsp;<em>Dr.&nbsp;Helmut&nbsp;Gründl von der Goethe-Universität Frankfurt/Main und Prof. Dr. Mirko Kraft von der Hochschule Coburg haben – gemeinsam mit sechs weiteren Autoren – in zweiter Auflage ein Buch herausgegeben, das Praktiker und Studierende mit den Grundlagen des neuen europäischen Versicherungsaufsichtsrechts vertraut macht.</em>&#13;
Das Buch beschreibt die Ziele der neuen Aufsichtsrichtlinie, es erläutert die Zusammenhänge zwischen dem nationalen und dem europäischen Aufsichtsrecht und gibt einen detaillierten Einblick in die regulatorischen Anforderungen an Versicherungsunternehmen, die in Deutschland nach dem neuen Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) der Solvency II-Aufsicht unterliegen. Mit dem neuen Regelwerk sollen die Funktionsweise des EU-Binnenmarktes verbessert und der Schutz der Versicherungsnehmer gestärkt werden. Der Europäischen Union geht es aber auch darum, die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten und die Zusammenarbeit der Aufsichtsbehörden international zu koordinieren. &#13;
Zusammen mit Studierenden entwickelte Professor Kraft zusätzlich ein Poster, das als Bucheinleger die institutionellen Zusammenhänge der nationalen und europäischen Versicherungsaufsichtsbehörden grafisch veranschaulicht. &#13;
<em>Bibliografische Daten:</em>&#13;
<em><a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.vvw.de/details.php?p_id=433f3d0b568b7f220020a857a01401be">Helmut Gründl/Mirko Kraft: Solvency II</a> – Eine Einführung, Grundlagen der neuen Versicherungsaufsicht, 2. Aufl., 2016, Verlag Versicherungswirtschaft GmbH Karlsruhe, ISBN 978-3-89952-912-8</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruendl_Kraft_Buch.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forscherinnen-Camp an der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forscherinnen-camp-an-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Tue, 06 Sep 2016 09:54:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forscherinnen-camp-an-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Elf Teilnehmerinnen, eine Aufgabe und fünf Tage Zeit, daran zu arbeiten. Einmal im Jahr veranstaltet die Firma KAESER KOMPRESSOREN das Forscherinnen-Camp. Zwei Tage verbringen die Schülerinnen dabei auch an der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Aus dem Kfz-Labor dringt ein lautes Brummen. Der Kompressor arbeitet auf Hochtouren. Veronika Albert bohrt gerade eine dicke Schraube in ein Holzbrett. Die anderen Mädchen aus ihrer Gruppe schauen neugierig zu, dann dürfen auch sie den Bohrer ausprobieren. An der nächsten Station zeigt Laboringenieur Steffen Krajewski an einem aufgebockten Auto, wie man Radmuttern lockert und Manuel Fritsche, wissenschaftlicher Mitarbeiter, lässt die Schülerinnen ein Stück Holz zersägen. Alles mit Hilfe von Werkzeugen, die mit Druckluft betrieben werden. Die elf Teilnehmerinnen beim Forscherinnen-Camp werden fit gemacht für die Aufgabe, mit der sie sich in den nächsten Tagen beschäftigen werden. „Wir sollen eine Druckluftstation optimieren“, erklärt Veronika Albert. Den Auftrag haben die Mädchen am Morgen bei der Begrüßung mit Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel erhalten. Im Laufe der Woche werden sie an unterschiedlichen Stationen lernen, welche Möglichkeiten es dafür gibt.&#13;
München, Regensburg, Hof – aus ganz Bayern kommen die Teilnehmerinnen nach Coburg zum Forscherinnen-Camp. Die Firma KAESER KOMPRESSOREN bietet die Veranstaltung zusammen mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft und der Hochschule Coburg seit Jahren in den Sommerferien an. Zwei Tage sind die Mädchen in der Hochschule, dann geht es weiter zu KAESER und der jeweiligen Partnerfirma. In diesem Jahr ist das KAPP aus Coburg. &#13;
„Für die Schülerinnen ist das eine tolle Gelegenheit, Einblick in die Arbeit als Ingenieurin zu bekommen“, erzählt Manuel Fritsche, der den Ablauf an der Hochschule betreut. „Erst bekommen sie ein paar theoretische Grundlagen, dann zeigen wir den Mädchen die Werkzeuge und sie lernen auch das Programmieren am Computer.“ Rund um das Forscherinnen-Camp gibt es ein interessantes Rahmenprogramm: vom Klettern im Hochseilgarten bis zur Fragerunde mit erfahrenen Ingenieurinnen. Am Freitag endet das Camp mit der Präsentation der Ergebnisse.<a name="_GoBack"></a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Elf Teilnehmerinnen, eine Aufgabe und fünf Tage Zeit, daran zu arbeiten. Einmal im Jahr veranstaltet die Firma KAESER KOMPRESSOREN das Forscherinnen-Camp. Zwei Tage verbringen die Schülerinnen dabei auch an der Hochschule Coburg. </em>&#13;
Aus dem Kfz-Labor dringt ein lautes Brummen. Der Kompressor arbeitet auf Hochtouren. Veronika Albert bohrt gerade eine dicke Schraube in ein Holzbrett. Die anderen Mädchen aus ihrer Gruppe schauen neugierig zu, dann dürfen auch sie den Bohrer ausprobieren. An der nächsten Station zeigt Laboringenieur Steffen Krajewski an einem aufgebockten Auto, wie man Radmuttern lockert und Manuel Fritsche, wissenschaftlicher Mitarbeiter, lässt die Schülerinnen ein Stück Holz zersägen. Alles mit Hilfe von Werkzeugen, die mit Druckluft betrieben werden. Die elf Teilnehmerinnen beim Forscherinnen-Camp werden fit gemacht für die Aufgabe, mit der sie sich in den nächsten Tagen beschäftigen werden. „Wir sollen eine Druckluftstation optimieren“, erklärt Veronika Albert. Den Auftrag haben die Mädchen am Morgen bei der Begrüßung mit Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel erhalten. Im Laufe der Woche werden sie an unterschiedlichen Stationen lernen, welche Möglichkeiten es dafür gibt.&#13;
München, Regensburg, Hof – aus ganz Bayern kommen die Teilnehmerinnen nach Coburg zum Forscherinnen-Camp. Die Firma KAESER KOMPRESSOREN bietet die Veranstaltung zusammen mit dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft und der Hochschule Coburg seit Jahren in den Sommerferien an. Zwei Tage sind die Mädchen in der Hochschule, dann geht es weiter zu KAESER und der jeweiligen Partnerfirma. In diesem Jahr ist das KAPP aus Coburg. &#13;
„Für die Schülerinnen ist das eine tolle Gelegenheit, Einblick in die Arbeit als Ingenieurin zu bekommen“, erzählt Manuel Fritsche, der den Ablauf an der Hochschule betreut. „Erst bekommen sie ein paar theoretische Grundlagen, dann zeigen wir den Mädchen die Werkzeuge und sie lernen auch das Programmieren am Computer.“ Rund um das Forscherinnen-Camp gibt es ein interessantes Rahmenprogramm: vom Klettern im Hochseilgarten bis zur Fragerunde mit erfahrenen Ingenieurinnen. Am Freitag endet das Camp mit der Präsentation der Ergebnisse.<a name="_GoBack"></a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Forscherinnen_Camp-683x1024.jpg"
                        fileSize="120758"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/technik_natu__rlich.__titelbild_flyer.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kaufen statt Ausleihen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kaufen-statt-ausleihen/</link>
                <pubDate>Tue, 23 Aug 2016 06:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kaufen-statt-ausleihen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>E-Bikes sind im Trend. Rund 2,5 Millionen rollen mittlerweile über Deutschlands Straßen. Auch viele Coburger können sich vorstellen, dauerhaft umzusteigen. </em>&#13;
Unter welchen Voraussetzungen lassen wir das Auto stehen und treten - mit entsprechender elektrischer Unterstützung – lieber selber ins Pedal? Studierende der Hochschule Coburg haben Coburger Bürger ab 55 Jahren dazu befragt. Von 115 Personen haben sie Antworten bekommen. Diese Zahl lässt zwar kein repräsentatives Stimmungsbild zu, vermittelt aber einen guten Eindruck, von den Bedürfnissen der Zielgruppe. Fast 70 Prozent der Befragten, die noch kein E-Bike besitzen, könnten sich vorstellen eins zu nutzen. Der Großteil von ihnen würde dafür auch längerfristig investieren und das Fahrrad kaufen, statt es nur auszuleihen. &#13;
Die Voraussetzungen zum Radfahren in Coburg halten rund 55 Prozent für gegeben. Sie sind mit dem Radwegenetz überdurchschnittlich zufrieden. Verbesserungspotential sehen sie dennoch. Mehr durchgängige, abgegrenzte und beschilderte Wege wünschen sich die meisten (56 Prozent). &#13;
Die Studierenden unter Leitung von Prof. Dr. Pamela Heise empfehlen deshalb zum einen mehr Angebote zur Information und zum Kauf von Elektrofahrrädern in Coburg, zum anderen den zeitnahen Ausbau des Fahrradwegenetzes in Stadt und Landkreis.&#13;
Die Erhebung der Daten erfolgte durch 15 Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung und der Betriebswirtschaft. Im November und Dezember 2015 befragten sie die Zielgruppe der „Bürger ab 55 Jahren“ im AWO Mehrgenerationenhaus, in der Diakoniestation Weitramsdorf-Seßlach und bei der SeniorenUni der Hochschule Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>E-Bikes sind im Trend. Rund 2,5 Millionen rollen mittlerweile über Deutschlands Straßen. Auch viele Coburger können sich vorstellen, dauerhaft umzusteigen. </em>&#13;
Unter welchen Voraussetzungen lassen wir das Auto stehen und treten - mit entsprechender elektrischer Unterstützung – lieber selber ins Pedal? Studierende der Hochschule Coburg haben Coburger Bürger ab 55 Jahren dazu befragt. Von 115 Personen haben sie Antworten bekommen. Diese Zahl lässt zwar kein repräsentatives Stimmungsbild zu, vermittelt aber einen guten Eindruck, von den Bedürfnissen der Zielgruppe. Fast 70 Prozent der Befragten, die noch kein E-Bike besitzen, könnten sich vorstellen eins zu nutzen. Der Großteil von ihnen würde dafür auch längerfristig investieren und das Fahrrad kaufen, statt es nur auszuleihen. &#13;
Die Voraussetzungen zum Radfahren in Coburg halten rund 55 Prozent für gegeben. Sie sind mit dem Radwegenetz überdurchschnittlich zufrieden. Verbesserungspotential sehen sie dennoch. Mehr durchgängige, abgegrenzte und beschilderte Wege wünschen sich die meisten (56 Prozent). &#13;
Die Studierenden unter Leitung von Prof. Dr. Pamela Heise empfehlen deshalb zum einen mehr Angebote zur Information und zum Kauf von Elektrofahrrädern in Coburg, zum anderen den zeitnahen Ausbau des Fahrradwegenetzes in Stadt und Landkreis.&#13;
Die Erhebung der Daten erfolgte durch 15 Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung und der Betriebswirtschaft. Im November und Dezember 2015 befragten sie die Zielgruppe der „Bürger ab 55 Jahren“ im AWO Mehrgenerationenhaus, in der Diakoniestation Weitramsdorf-Seßlach und bei der SeniorenUni der Hochschule Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/E-Bike_IGF-1024x683.jpg"
                        fileSize="209075"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Biokraftstoffsymposium zieht Bilanz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/biokraftstoffsymposium-zieht-bilanz/</link>
                <pubDate>Thu, 18 Aug 2016 03:53:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/biokraftstoffsymposium-zieht-bilanz/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Auf dem 8. Biokraftstoffsymposium des Technologiezentrums Automotive der Hochschule Coburg zu Ende des Sommersemesters stellten Doktoranden und Studierende ihre Forschung vor. Die Studiengänge Technische Physik und Bioanalytik laden hierzu jedes Jahr Forschende aus Wissenschaft und Industrie ein. Neu vertreten ist der Studiengang Elektrotechnik. </em>&#13;
„64 nationale und internationale Vorträge in diesem Jahr, 350 wissenschaftliche Publikationen und zehn Patentanmeldungen insgesamt zeigen den Erfolg der Biokraftstoffarbeitsgruppe“ eröffnete Prof. Dr. Jürgen Krahl das Biokraftstoffsymposium 2016. 25 Referenten aus der Hochschule Coburg, der Technischen Hochschule Nürnberg, des Thünen-Instituts Braunschweig sowie der Unternehmen Brose Fahrzeugteile GmbH &amp; Co, Volkswagen AG und der Tecosol GmbH sprachen über ihre aktuelle Kraftstoffforschung. &#13;
Das Technologiezentrum Automotive der Hochschule Coburg beschäftigt zurzeit elf Doktoranden. Sie stellten auf dem Symposium ihre Ergebnisse vor. Zu ihnen gehört Jens Staufenbiel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Technologiezentrum Automotive. Er referierte über sein Dissertationsprojekt zu optischen Messsystemen der Kraftstoffqualitätserkennung. Staufenbiel sieht im Symposium ein gutes Training für den Berufsalltag: „Die Präsentation und Verteidigung der eigenen Ergebnisse sind ein wichtiger Teil des wissenschaftlichen Arbeitens.“&#13;
Zu den 53 Teilnehmern des Symposiums gehörten auch Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Alexandrinum. Die Hochschule Coburg kooperiert mit dem Gymnasium in der regionalen Begabtenförderung Oberfrankens. &#13;
Das Symposium wird durch die Sponsoren Neste, Finnland, Tecosol GmbH, Ochsenfurt, Analytik-Service GmbH, Neusäss, bayme vbm Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e.V. sowie dem VDB Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. unterstützt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Auf dem 8. Biokraftstoffsymposium des Technologiezentrums Automotive der Hochschule Coburg zu Ende des Sommersemesters stellten Doktoranden und Studierende ihre Forschung vor. Die Studiengänge Technische Physik und Bioanalytik laden hierzu jedes Jahr Forschende aus Wissenschaft und Industrie ein. Neu vertreten ist der Studiengang Elektrotechnik. </em>&#13;
„64 nationale und internationale Vorträge in diesem Jahr, 350 wissenschaftliche Publikationen und zehn Patentanmeldungen insgesamt zeigen den Erfolg der Biokraftstoffarbeitsgruppe“ eröffnete Prof. Dr. Jürgen Krahl das Biokraftstoffsymposium 2016. 25 Referenten aus der Hochschule Coburg, der Technischen Hochschule Nürnberg, des Thünen-Instituts Braunschweig sowie der Unternehmen Brose Fahrzeugteile GmbH &amp; Co, Volkswagen AG und der Tecosol GmbH sprachen über ihre aktuelle Kraftstoffforschung. &#13;
Das Technologiezentrum Automotive der Hochschule Coburg beschäftigt zurzeit elf Doktoranden. Sie stellten auf dem Symposium ihre Ergebnisse vor. Zu ihnen gehört Jens Staufenbiel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Technologiezentrum Automotive. Er referierte über sein Dissertationsprojekt zu optischen Messsystemen der Kraftstoffqualitätserkennung. Staufenbiel sieht im Symposium ein gutes Training für den Berufsalltag: „Die Präsentation und Verteidigung der eigenen Ergebnisse sind ein wichtiger Teil des wissenschaftlichen Arbeitens.“&#13;
Zu den 53 Teilnehmern des Symposiums gehörten auch Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Alexandrinum. Die Hochschule Coburg kooperiert mit dem Gymnasium in der regionalen Begabtenförderung Oberfrankens. &#13;
Das Symposium wird durch die Sponsoren Neste, Finnland, Tecosol GmbH, Ochsenfurt, Analytik-Service GmbH, Neusäss, bayme vbm Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e.V. sowie dem VDB Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. unterstützt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/8.Biokraftstoffsymposium_Gruppenbild-1024x768.jpg"
                        fileSize="168042"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das Blut kommt mit der Post]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-blut-kommt-mit-der-post/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Aug 2016 07:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-blut-kommt-mit-der-post/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Transport von vergifteten Blutproben ist aufwendig und unterliegt strengen Sicherheitsauflagen. Eine Bioanalytik-Studentin der Hochschule Coburg hat für die Bundeswehr eine einfachere, kostengünstige Methode entwickelt und untersucht. </em>&#13;
Seit dem ersten Weltkrieg werden chemische Kampfstoffe gezielt bei militärischen Auseinandersetzungen oder Anschlägen eingesetzt. Die Vergiftung im Blut der Betroffenen zweifelsfrei nachzuweisen, ist eine wichtige Aufgabe der Einsatztruppen vor Ort. Denn ein positives Ergebnis hat sowohl medizinische als auch politische und völkerrechtliche Konsequenzen. &#13;
Häufig finden sich nur Spuren der eingesetzten Mittel im Blut. Deshalb ist es wichtig, dass die Probe während des Transportes nicht verändert wird. Nur so können spezielle Labore der Bundeswehr die chemischen Kampfstoffe nachweisen. Die Probenentnahme und ihr Transport stellen also gerade in Krisengebieten ohne Infrastruktur eine große Herausforderung dar. &#13;
Die Coburger Studentin Sophia Willoh hat sich im Rahmen ihrer Bachelorarbeit deshalb mit alternativen Methoden auseinandergesetzt. Und die Lösung scheint verblüffend einfach: „Wenn man das Blut oder Blutplasma trocknet, lässt es sich einfach per Post verschicken“, erklärt Willoh. Die getrockneten Proben seien zum einen nicht als Gefahrgut eingestuft, zum anderen sogar stabiler als in flüssiger Form. „Selbst bei hoher Luftfeuchtigkeit oder hohen Temperaturen geht nichts verloren.“&#13;
Ihre Tests hat die Studentin am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr in München durchgeführt. Es ist das wissenschaftliche Kompetenzzentrum der Bundeswehr in allen Fragen des medizinischen Schutzes vor chemischen Kampfstoffen und vergleichbaren Giften. Betreut wurde sie von PD Dr. Harald John (InstPahrmToxBw) und Diplom-Ingenieurin Antje Vondran (Hochschule Coburg). Die Fachzeitschrift „Analytical Chemistry“ hat die Ergebnisse der Forscher publiziert:&#13;
Harald John, Sophia Willoh, Philipp Hörmann, Markus Siegert, Antje Vondran and Horst Thiermann: <em>“Novel procedures for analysis of dried plasma using microsampling devices to detect sulfur mustard-albumin adducts for verification of poisoning&quot;, August 2016 ( </em><a href="http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/acs.analchem.6b02199">http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/acs.analchem.6b02199</a>)]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Transport von vergifteten Blutproben ist aufwendig und unterliegt strengen Sicherheitsauflagen. Eine Bioanalytik-Studentin der Hochschule Coburg hat für die Bundeswehr eine einfachere, kostengünstige Methode entwickelt und untersucht. </em>&#13;
Seit dem ersten Weltkrieg werden chemische Kampfstoffe gezielt bei militärischen Auseinandersetzungen oder Anschlägen eingesetzt. Die Vergiftung im Blut der Betroffenen zweifelsfrei nachzuweisen, ist eine wichtige Aufgabe der Einsatztruppen vor Ort. Denn ein positives Ergebnis hat sowohl medizinische als auch politische und völkerrechtliche Konsequenzen. &#13;
Häufig finden sich nur Spuren der eingesetzten Mittel im Blut. Deshalb ist es wichtig, dass die Probe während des Transportes nicht verändert wird. Nur so können spezielle Labore der Bundeswehr die chemischen Kampfstoffe nachweisen. Die Probenentnahme und ihr Transport stellen also gerade in Krisengebieten ohne Infrastruktur eine große Herausforderung dar. &#13;
Die Coburger Studentin Sophia Willoh hat sich im Rahmen ihrer Bachelorarbeit deshalb mit alternativen Methoden auseinandergesetzt. Und die Lösung scheint verblüffend einfach: „Wenn man das Blut oder Blutplasma trocknet, lässt es sich einfach per Post verschicken“, erklärt Willoh. Die getrockneten Proben seien zum einen nicht als Gefahrgut eingestuft, zum anderen sogar stabiler als in flüssiger Form. „Selbst bei hoher Luftfeuchtigkeit oder hohen Temperaturen geht nichts verloren.“&#13;
Ihre Tests hat die Studentin am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr in München durchgeführt. Es ist das wissenschaftliche Kompetenzzentrum der Bundeswehr in allen Fragen des medizinischen Schutzes vor chemischen Kampfstoffen und vergleichbaren Giften. Betreut wurde sie von PD Dr. Harald John (InstPahrmToxBw) und Diplom-Ingenieurin Antje Vondran (Hochschule Coburg). Die Fachzeitschrift „Analytical Chemistry“ hat die Ergebnisse der Forscher publiziert:&#13;
Harald John, Sophia Willoh, Philipp Hörmann, Markus Siegert, Antje Vondran and Horst Thiermann: <em>“Novel procedures for analysis of dried plasma using microsampling devices to detect sulfur mustard-albumin adducts for verification of poisoning&quot;, August 2016 ( </em><a href="http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/acs.analchem.6b02199">http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/acs.analchem.6b02199</a>)]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bioanalytik_Proben-1024x682.jpg"
                        fileSize="75161"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Hochschul-Rennteam fährt Erfolge ein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-hochschul-rennteam-faehrt-erfolge-ein/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Aug 2016 04:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-hochschul-rennteam-faehrt-erfolge-ein/</guid>
                <description><![CDATA[<em>CAT-Racing, das Formula Student Team der Hochschule Coburg fährt eine Erfolgssträhne: Nach sehr guten Platzierungen bei den Wettbewerben in Italien und Ungarn erreichte das Team den sechsten Platz beim deutschen Wettbewerb am Hockenheimring. Mit 751 von 1000 möglichen Punkten stellte CAT-Racing den persönlichen Rekord in einem deutschen Wettkampf seit der Gründung im Jahr 2007 auf. </em>&#13;
Im Juni dieses Jahres wurde er vorgestellt: der neue Bolide C-16 Karakal. Nun fährt CAT-Racing mit dem Wagen am laufenden Band Gewinne ein. Zwei Wettkämpfe haben die Coburger schon erfolgreich bestritten. In Györ, Ungarn, erreichte CAT-Racing den ersten Platz. Im Wettkampf in Italien konnte das Team ebenfalls den ersten Platz belegen. <br />Auf dem Hockenheimring feierten sie nun einen weiteren Durchbruch. Hundert Punkte mehr als im Vorjahr hat CAT-Racing erreicht. „Man muss unsere aktuelle Gesamtpunktzahl beachten. 751 Punkte haben wir am Hockenheimring noch nie erreicht“ sagt Svenja Meier, Teamleiterin von CAT-Racing. Im internationalen Wettkampf mit 73 Teilnehmern haben sie Teams aus Italien, Spanien, Australien, Finnland, Russland und Dubai hinter sich gelassen. <br />Konkurrenz erhielt CAT-Racing vor allem aus Bayern. Die TU München errang den ersten Platz. Die Kommilitonen aus Erlangen nahmen den vierten Platz ein. <br />CAT-Racing ist das erfolgreichste Team einer bayerischen Hochschule für angewandte Wissenschaften. Die Coburger überholten die Hochschulteams aus Regensburg und München.&nbsp; &#13;
Der Formula Student-Wettbewerb ist mehr als ein Rennen auf dem Hockenheimring. Der Konstruktionswettbewerb wurde 1981 in den USA gegründet. Heute gibt es ähnliche Events in der ganzen Welt. Die studentischen Teams treten mit selbstkonstruierten Fahrzeugen an. Neben der Schnelligkeit spielen die Konstruktion, das Design und die Finanzierung der Fahrzeuge eine Rolle. Der Wagen muss zudem seine Leistung bei schneller Beschleunigung, in einem Parcours und auf einer Strecke von 22 Kilometern beweisen. Hier ist auch die Treibstoffeffizienz des Rennwagens wichtig.&#13;
Das Coburger Automotive Team ‚CAT-Racing‘ baut seit 2007 in jedem Jahr einen neuen Rennwagen. Die Studierenden organisieren selbstständig Sponsoren, Marketing, Konstruktion und Fertigung. In den vergangenen Jahren steigerte CAT-Racing stetig seine Leistung. Auf der Formula Student Germany 2013 am Hockenheimring fuhr CAT-Racing noch auf Platz 37, 2014 war es der siebte Platz, 2016 nun Rang sechs. So kann es weitergehen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>CAT-Racing, das Formula Student Team der Hochschule Coburg fährt eine Erfolgssträhne: Nach sehr guten Platzierungen bei den Wettbewerben in Italien und Ungarn erreichte das Team den sechsten Platz beim deutschen Wettbewerb am Hockenheimring. Mit 751 von 1000 möglichen Punkten stellte CAT-Racing den persönlichen Rekord in einem deutschen Wettkampf seit der Gründung im Jahr 2007 auf. </em>&#13;
Im Juni dieses Jahres wurde er vorgestellt: der neue Bolide C-16 Karakal. Nun fährt CAT-Racing mit dem Wagen am laufenden Band Gewinne ein. Zwei Wettkämpfe haben die Coburger schon erfolgreich bestritten. In Györ, Ungarn, erreichte CAT-Racing den ersten Platz. Im Wettkampf in Italien konnte das Team ebenfalls den ersten Platz belegen. <br />Auf dem Hockenheimring feierten sie nun einen weiteren Durchbruch. Hundert Punkte mehr als im Vorjahr hat CAT-Racing erreicht. „Man muss unsere aktuelle Gesamtpunktzahl beachten. 751 Punkte haben wir am Hockenheimring noch nie erreicht“ sagt Svenja Meier, Teamleiterin von CAT-Racing. Im internationalen Wettkampf mit 73 Teilnehmern haben sie Teams aus Italien, Spanien, Australien, Finnland, Russland und Dubai hinter sich gelassen. <br />Konkurrenz erhielt CAT-Racing vor allem aus Bayern. Die TU München errang den ersten Platz. Die Kommilitonen aus Erlangen nahmen den vierten Platz ein. <br />CAT-Racing ist das erfolgreichste Team einer bayerischen Hochschule für angewandte Wissenschaften. Die Coburger überholten die Hochschulteams aus Regensburg und München.&nbsp; &#13;
Der Formula Student-Wettbewerb ist mehr als ein Rennen auf dem Hockenheimring. Der Konstruktionswettbewerb wurde 1981 in den USA gegründet. Heute gibt es ähnliche Events in der ganzen Welt. Die studentischen Teams treten mit selbstkonstruierten Fahrzeugen an. Neben der Schnelligkeit spielen die Konstruktion, das Design und die Finanzierung der Fahrzeuge eine Rolle. Der Wagen muss zudem seine Leistung bei schneller Beschleunigung, in einem Parcours und auf einer Strecke von 22 Kilometern beweisen. Hier ist auch die Treibstoffeffizienz des Rennwagens wichtig.&#13;
Das Coburger Automotive Team ‚CAT-Racing‘ baut seit 2007 in jedem Jahr einen neuen Rennwagen. Die Studierenden organisieren selbstständig Sponsoren, Marketing, Konstruktion und Fertigung. In den vergangenen Jahren steigerte CAT-Racing stetig seine Leistung. Auf der Formula Student Germany 2013 am Hockenheimring fuhr CAT-Racing noch auf Platz 37, 2014 war es der siebte Platz, 2016 nun Rang sechs. So kann es weitergehen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT-Racing_am_Hockenheimring_Copyright_FSG_Slesina-1024x683.jpg"
                        fileSize="139969"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppenfoto_CAT-Racing_Copyright_FSG_Klein-1024x681.jpg"
                        fileSize="200356"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erste Promotion im Studiengang Innenarchitektur]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erste-promotion-im-studiengang-innenarchitektur/</link>
                <pubDate>Fri, 12 Aug 2016 08:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erste-promotion-im-studiengang-innenarchitektur/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Promotionen in der Innenarchitektur sind eher selten. Tanja Remke wagt den Schritt trotzdem und ist damit die erste Doktorandin, die es im Studiengang Innenarchitektur an der Hochschule Coburg gibt. </em>&#13;
12 Jahre hat Tanja Remke nach ihrem Studium an der Hochschule Detmold in der Büromöbelindustrie gearbeitet. Ein Thema, das sie immer wieder beschäftigt: Der Wandel der Arbeitswelt durch die Digitalisierung. Die Promotion bietet nun die Chance, sich intensiv damit auseinanderzusetzen. „Bürogebäude mit innovativen Arbeitsplatzkonzepten, in denen die Beschäftigten keinen eigenen Schreibtisch mehr haben, sind bei heutigen Neubauten schon fast die Regel“, erklärt Remke. Eine Veränderungsphase mit ähnlichem Extremcharakter gab es in der Geschichte schon einmal. Zum Ende des 19. Jahrhunderts sorgt die Industrialisierung für große Umbrüche in der Arbeitswelt. Die Gestalter wagen sich damals in ganz neue Dimensionen vor. Das Larkin Verwaltungsgebäude in Buffalo führt Remke hier als Beispiel an. Die Gestaltung dieses Bürogebäudes war geprägt von dem Vorhaben, die damals neuen Arbeitsprozesse konsequent auch räumlich abzubilden. &#13;
Remke will diesen sog. Extremtypus in der Büroarchitektur in den kommenden Jahren untersuchen. Zugelassen ist sie an der Leibniz Universität in Hannover. Prof. Mark Phillips von der Hochschule Coburg fungiert als Zweitbetreuer. Der Kontakt zu ihm entstand eher zufällig. „Wir haben uns bei einem Geschäftstermin kennengelernt. Der Bericht von seinem Forschungsprojekt in Coburg hat mich neugierig gemacht und ich habe ihn spontan gefragt, ob er mich bei meiner Doktorarbeit betreuen möchte“, erzählt die Doktorandin. &#13;
Ab Oktober hält Tanja Remke auch selbst Lehrveranstaltungen zur Bürogeschichte in Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Promotionen in der Innenarchitektur sind eher selten. Tanja Remke wagt den Schritt trotzdem und ist damit die erste Doktorandin, die es im Studiengang Innenarchitektur an der Hochschule Coburg gibt. </em>&#13;
12 Jahre hat Tanja Remke nach ihrem Studium an der Hochschule Detmold in der Büromöbelindustrie gearbeitet. Ein Thema, das sie immer wieder beschäftigt: Der Wandel der Arbeitswelt durch die Digitalisierung. Die Promotion bietet nun die Chance, sich intensiv damit auseinanderzusetzen. „Bürogebäude mit innovativen Arbeitsplatzkonzepten, in denen die Beschäftigten keinen eigenen Schreibtisch mehr haben, sind bei heutigen Neubauten schon fast die Regel“, erklärt Remke. Eine Veränderungsphase mit ähnlichem Extremcharakter gab es in der Geschichte schon einmal. Zum Ende des 19. Jahrhunderts sorgt die Industrialisierung für große Umbrüche in der Arbeitswelt. Die Gestalter wagen sich damals in ganz neue Dimensionen vor. Das Larkin Verwaltungsgebäude in Buffalo führt Remke hier als Beispiel an. Die Gestaltung dieses Bürogebäudes war geprägt von dem Vorhaben, die damals neuen Arbeitsprozesse konsequent auch räumlich abzubilden. &#13;
Remke will diesen sog. Extremtypus in der Büroarchitektur in den kommenden Jahren untersuchen. Zugelassen ist sie an der Leibniz Universität in Hannover. Prof. Mark Phillips von der Hochschule Coburg fungiert als Zweitbetreuer. Der Kontakt zu ihm entstand eher zufällig. „Wir haben uns bei einem Geschäftstermin kennengelernt. Der Bericht von seinem Forschungsprojekt in Coburg hat mich neugierig gemacht und ich habe ihn spontan gefragt, ob er mich bei meiner Doktorarbeit betreuen möchte“, erzählt die Doktorandin. &#13;
Ab Oktober hält Tanja Remke auch selbst Lehrveranstaltungen zur Bürogeschichte in Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Tanja_Remke.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Dissertation der Sozialen Arbeit wird gefördert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/dissertation-der-sozialen-arbeit-wird-gefoerdert/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Aug 2016 10:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/dissertation-der-sozialen-arbeit-wird-gefoerdert/</guid>
                <description><![CDATA[Um Frauen in der Wissenschaft zu fördern, vergibt die Landeskonferenz der Frauenbeauftragten Promotionsstipendien. Die Coburger Doktorandin Mareike Popp konnte sich dafür qualifizieren. &#13;
Ein Jahr lang erhält Mareike Popp nun Fördermittel, um ihre Dissertation abzuschließen. Die Doktorandin beschäftigt sich mit der Lebenszufriedenheit älterer Menschen in Deutschland. Prof. Dr. Veronika Hammer, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, betreut das Dissertationsprojekt ‚Sozialer Raum und Lebenszufriedenheit im Alter‘ in Kooperation mit der Universität Bamberg. Eine zusätzliche Förderung leisten die TechnologieAllianzOberfranken (TAO) sowie die LandkreisentwicklerInnen des Landkreises Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Um Frauen in der Wissenschaft zu fördern, vergibt die Landeskonferenz der Frauenbeauftragten Promotionsstipendien. Die Coburger Doktorandin Mareike Popp konnte sich dafür qualifizieren. &#13;
Ein Jahr lang erhält Mareike Popp nun Fördermittel, um ihre Dissertation abzuschließen. Die Doktorandin beschäftigt sich mit der Lebenszufriedenheit älterer Menschen in Deutschland. Prof. Dr. Veronika Hammer, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, betreut das Dissertationsprojekt ‚Sozialer Raum und Lebenszufriedenheit im Alter‘ in Kooperation mit der Universität Bamberg. Eine zusätzliche Förderung leisten die TechnologieAllianzOberfranken (TAO) sowie die LandkreisentwicklerInnen des Landkreises Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/PoppMareike_hoch-692x1024.jpg"
                        fileSize="155667"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="692" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zwischen Forschung und Familie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zwischen-forschung-und-familie/</link>
                <pubDate>Tue, 09 Aug 2016 11:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zwischen-forschung-und-familie/</guid>
                <description><![CDATA[Jeder Tag ist ein Spagat für Marwa Malhis. Die 32-Jährige will ihren Traum verwirklichen und an der Hochschule Coburg promovieren. Dabei muss sie Familie und Arbeit unter einen Hut bringen. Wie ihr das gelingt, zeigt das Coburger Hochschulfernsehen in seinem neuesten Beitrag: <a href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/zwischen-forschung-und-familie">Zwischen Forschung und Familie</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Jeder Tag ist ein Spagat für Marwa Malhis. Die 32-Jährige will ihren Traum verwirklichen und an der Hochschule Coburg promovieren. Dabei muss sie Familie und Arbeit unter einen Hut bringen. Wie ihr das gelingt, zeigt das Coburger Hochschulfernsehen in seinem neuesten Beitrag: <a href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/zwischen-forschung-und-familie">Zwischen Forschung und Familie</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MarwaMalhisIMG_0258-1024x683.jpg"
                        fileSize="124538"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger TAC-Doktorand erhält zusätzliche Fördermittel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-tac-doktorand-erhaelt-zusaetzliche-foerdermittel/</link>
                <pubDate>Tue, 02 Aug 2016 09:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-tac-doktorand-erhaelt-zusaetzliche-foerdermittel/</guid>
                <description><![CDATA[Markus Knorr forscht derzeit als Gastwissenschaftler am Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC). Er untersucht die Ölschlammbildung im Motoröl. Ein Stipendium der UFOP - Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. hilft ihm, seine angestrebte Promotion zu finanzieren. Seit kurzem steht dem Doktoranden auch ein neues Messgerät zur Verfügung. „Es ermöglicht tiefere Einblicke in die Struktur und den Aufbau meiner Proben“, erklärt Knorr. Deshalb habe er sich bei der UFOP um eine Erweiterung seines Stipendiums beworben und diese auch erhalten.&#13;
„Es wäre geradezu fahrlässig, die neu geschaffenen analytischen Möglichkeiten an der Hochschule Coburg nicht zu nutzen, um die Ursachen der Schlammbildung auf molekularer Ebene zu entschlüsseln“, begründet Dieter Bockey, Fachreferent bei der UFOP die Entscheidung für die Verlängerung des Stipendiums.&#13;
Ein Jahr lang erhält Knorr nun zusätzliche Mittel. Die gesamte Fördersumme beläuft sich damit auf 98.000 Euro.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Markus Knorr forscht derzeit als Gastwissenschaftler am Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC). Er untersucht die Ölschlammbildung im Motoröl. Ein Stipendium der UFOP - Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. hilft ihm, seine angestrebte Promotion zu finanzieren. Seit kurzem steht dem Doktoranden auch ein neues Messgerät zur Verfügung. „Es ermöglicht tiefere Einblicke in die Struktur und den Aufbau meiner Proben“, erklärt Knorr. Deshalb habe er sich bei der UFOP um eine Erweiterung seines Stipendiums beworben und diese auch erhalten.&#13;
„Es wäre geradezu fahrlässig, die neu geschaffenen analytischen Möglichkeiten an der Hochschule Coburg nicht zu nutzen, um die Ursachen der Schlammbildung auf molekularer Ebene zu entschlüsseln“, begründet Dieter Bockey, Fachreferent bei der UFOP die Entscheidung für die Verlängerung des Stipendiums.&#13;
Ein Jahr lang erhält Knorr nun zusätzliche Mittel. Die gesamte Fördersumme beläuft sich damit auf 98.000 Euro.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Knorr_Bockey-1024x706.jpg"
                        fileSize="163056"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="706"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schwachpunkte im Stromnetz erkennen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schwachpunkte-im-stromnetz-erkennen/</link>
                <pubDate>Mon, 01 Aug 2016 07:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schwachpunkte-im-stromnetz-erkennen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg beteiligt sich an einem Forschungsprojekt mit dem Nürnberger Stromanbieter N-ERGIE und dem Energie Campus Nürnberg. Das Team unter Leitung von Prof. Dr. Christian Weindl entwickelt Methoden, die Auskunft über den Zustand von Stromkabeln geben können. </em>&#13;
Wann hat ein Stromkabel seine maximale Lebensdauer erreicht und muss ausgetauscht werden? Diese Frage ist für Netzbetreiber bedeutsam. Denn idealerweise könnten die Kabel ersetzt werden, bevor sie kaputt gehen. &#13;
Die Forscher um Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Weindl, Fakultät Elektrotechnik und Informatik, wollen herausfinden, wie man den Zustand und die Restlebensdauer von Mittelspannungskabeln am besten bestimmen kann. Sie untersuchen insbesondere sogenannte Papier-Massekabel, also Kabel, die mit öl- bzw. massegetränkten Papierschichten isoliert sind. &#13;
In einem vorgelagerten Langzeitversuch untersuchte das Forschungsteam die Kabelalterung bereits erfolgreich unter Laborbedingungen. Dabei ließ es Mittelspannungskabel in einem beschleunigten Prozess künstlich altern, um Parameter ableiten zu können, die auf das baldige Lebensende eines Kabels hindeuten.&#13;
Gemeinsam mit der Firma Baur Prüf- und Messtechnik GmbH entwickelte das Forschungsteam jetzt einen Kabeldiagnosewagen, den Mitarbeiter der N-ERGIE Service GmbH für erste Untersuchungen nutzen. Bis 2018 werden sie rund 250 Kabelstrecken im Mittelspannungsnetz analysieren. Besonderes Interesse gilt dabei den zahlreichen Mischkabelstrecken, also Kabelstrecken, die in Teilen aus Papier-Massekabeln sowie in Teilen aus neueren Kabeln mit einer Isolierung aus vernetztem Polyethylen (VPE) bestehen. Der Straßenbelag muss für die Feldmessungen an den Erdkabeln nicht aufgerissen werden. Mit dem Diagnosefahrzeug können die Untersuchungen direkt an einem Umspannwerk oder an einer Trafostation durchgeführt werden.&#13;
„Die Feldmessungen laufen sehr gut an. Das hochgenaue Messsystem, das wir entwickelt haben, bewährt sich im praktischen Einsatz. Die Ergebnisse liegen in einem Bereich, der die Erkenntnisse unseres Laborversuchs bestätigt“, resümiert Prof. Dr. Weindl.&#13;
Das Messsystem besteht aus zahlreichen Komponenten, die im Zuge des Forschungsprojekts entwickelt wurden. Bei Frequenzen von 0,1 und 50 Hertz werden damit die Verlustfaktoren ermittelt, die Aufschluss über den Zustand der Kabelstrecken geben. Die Ergebnisse der Messungen ergänzen die bereits bestehende Datenbankbank, die mit ihrer großen Zahl an Vergleichswerten den Entscheidungsprozess für einen möglichen Austausch maßgeblich unterstützen wird.&#13;
„Die Messungen, die wir derzeit vornehmen, sind ein weiterer Schritt hin zu einem Datenbanksystem, das uns zukünftig die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls besser abschätzen lässt“, sagt Stefan Link, der bei der Main-Donau Netzgesellschaft für das Netzmanagement in der Region Nürnberg zuständig ist. &#13;
Das Forschungsprojekt war zunächst an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angesiedelt und ging nach dem Wechsel von Prof. Weindl an die Hochschule Coburg über.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg beteiligt sich an einem Forschungsprojekt mit dem Nürnberger Stromanbieter N-ERGIE und dem Energie Campus Nürnberg. Das Team unter Leitung von Prof. Dr. Christian Weindl entwickelt Methoden, die Auskunft über den Zustand von Stromkabeln geben können. </em>&#13;
Wann hat ein Stromkabel seine maximale Lebensdauer erreicht und muss ausgetauscht werden? Diese Frage ist für Netzbetreiber bedeutsam. Denn idealerweise könnten die Kabel ersetzt werden, bevor sie kaputt gehen. &#13;
Die Forscher um Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Weindl, Fakultät Elektrotechnik und Informatik, wollen herausfinden, wie man den Zustand und die Restlebensdauer von Mittelspannungskabeln am besten bestimmen kann. Sie untersuchen insbesondere sogenannte Papier-Massekabel, also Kabel, die mit öl- bzw. massegetränkten Papierschichten isoliert sind. &#13;
In einem vorgelagerten Langzeitversuch untersuchte das Forschungsteam die Kabelalterung bereits erfolgreich unter Laborbedingungen. Dabei ließ es Mittelspannungskabel in einem beschleunigten Prozess künstlich altern, um Parameter ableiten zu können, die auf das baldige Lebensende eines Kabels hindeuten.&#13;
Gemeinsam mit der Firma Baur Prüf- und Messtechnik GmbH entwickelte das Forschungsteam jetzt einen Kabeldiagnosewagen, den Mitarbeiter der N-ERGIE Service GmbH für erste Untersuchungen nutzen. Bis 2018 werden sie rund 250 Kabelstrecken im Mittelspannungsnetz analysieren. Besonderes Interesse gilt dabei den zahlreichen Mischkabelstrecken, also Kabelstrecken, die in Teilen aus Papier-Massekabeln sowie in Teilen aus neueren Kabeln mit einer Isolierung aus vernetztem Polyethylen (VPE) bestehen. Der Straßenbelag muss für die Feldmessungen an den Erdkabeln nicht aufgerissen werden. Mit dem Diagnosefahrzeug können die Untersuchungen direkt an einem Umspannwerk oder an einer Trafostation durchgeführt werden.&#13;
„Die Feldmessungen laufen sehr gut an. Das hochgenaue Messsystem, das wir entwickelt haben, bewährt sich im praktischen Einsatz. Die Ergebnisse liegen in einem Bereich, der die Erkenntnisse unseres Laborversuchs bestätigt“, resümiert Prof. Dr. Weindl.&#13;
Das Messsystem besteht aus zahlreichen Komponenten, die im Zuge des Forschungsprojekts entwickelt wurden. Bei Frequenzen von 0,1 und 50 Hertz werden damit die Verlustfaktoren ermittelt, die Aufschluss über den Zustand der Kabelstrecken geben. Die Ergebnisse der Messungen ergänzen die bereits bestehende Datenbankbank, die mit ihrer großen Zahl an Vergleichswerten den Entscheidungsprozess für einen möglichen Austausch maßgeblich unterstützen wird.&#13;
„Die Messungen, die wir derzeit vornehmen, sind ein weiterer Schritt hin zu einem Datenbanksystem, das uns zukünftig die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls besser abschätzen lässt“, sagt Stefan Link, der bei der Main-Donau Netzgesellschaft für das Netzmanagement in der Region Nürnberg zuständig ist. &#13;
Das Forschungsprojekt war zunächst an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angesiedelt und ging nach dem Wechsel von Prof. Weindl an die Hochschule Coburg über.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/N-ERGIE_Weindl-1024x684.jpg"
                        fileSize="175396"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[DNA unter die Lupe genommen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/dna-unter-die-lupe-genommen/</link>
                <pubDate>Fri, 29 Jul 2016 10:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/dna-unter-die-lupe-genommen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das spannende Feld der Bioanalytik haben jetzt 22 Schüler und Schülerinnen des Coburger Gymnasiums Alexandrinum entdeckt. Bei einem Projekttag an der Hochschule untersuchten sie DNA-Proben.</em>&#13;
Jeder Mensch hat einen eigenen genetischen Fingerabdruck, der zeigt, wie sein DNA-Profil zusammengesetzt ist. Die Analyse der DNA ist heute die Grundlage für viele moderne molekularbiologische Untersuchungsverfahren. Sie kommt aber auch im Bereich der Lebensmittelsicherheit zum Einsatz. Die Forschung auf diesem Gebiet ist z.B. ein wichtiger Teil der Arbeit der beiden Coburger Professoren Prof. Dr. Matthias Noll und Prof. Dr. Susanne Aileen Funke. &#13;
Im Oberstufenkurs „biologisch-chemisches Praktikum“ haben sich die Schüler und Schülerinnen schon mit diesem Thema beschäftigt. An der Hochschule lernten sie dann die theoretischen Grundlagen der DNA-Analytik kennen und durften anschließend DNA-Proben auf ihre Reinheit untersuchen. Das ist ein wichtiger Schritt. Denn die Reinheit der DNA-Proben muss gewährleistet sein, wenn die weiteren Ergebnisse stimmen sollen.&#13;
Die Schüler und Schülerinnen, unter denen auch drei Gewinner von „Jugend forscht“ waren, nahmen ihre DNA-Proben außerdem im Hinblick auf Abbauprodukte genau unter die Lupe. Dazu führten sie eine Gelelektrophorese durch, bei der die DNA-Fragmente nach ihrer Größe aufgetrennt wurden. Eine Diskussion der Ergebnisse und eine Führung durch die Labore rundeten den Projekttag „DNA-Analytik“ ab. &#13;
Betreut wurde die Gruppe von Prof. Dr. Matthias Noll (Studiengangsleiter Bioanalytik) und seinem Team. Die Studienräte Bastian Hammer und Dr. Andreas Reuter begleiteten die Schüler und Schülerinnen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das spannende Feld der Bioanalytik haben jetzt 22 Schüler und Schülerinnen des Coburger Gymnasiums Alexandrinum entdeckt. Bei einem Projekttag an der Hochschule untersuchten sie DNA-Proben.</em>&#13;
Jeder Mensch hat einen eigenen genetischen Fingerabdruck, der zeigt, wie sein DNA-Profil zusammengesetzt ist. Die Analyse der DNA ist heute die Grundlage für viele moderne molekularbiologische Untersuchungsverfahren. Sie kommt aber auch im Bereich der Lebensmittelsicherheit zum Einsatz. Die Forschung auf diesem Gebiet ist z.B. ein wichtiger Teil der Arbeit der beiden Coburger Professoren Prof. Dr. Matthias Noll und Prof. Dr. Susanne Aileen Funke. &#13;
Im Oberstufenkurs „biologisch-chemisches Praktikum“ haben sich die Schüler und Schülerinnen schon mit diesem Thema beschäftigt. An der Hochschule lernten sie dann die theoretischen Grundlagen der DNA-Analytik kennen und durften anschließend DNA-Proben auf ihre Reinheit untersuchen. Das ist ein wichtiger Schritt. Denn die Reinheit der DNA-Proben muss gewährleistet sein, wenn die weiteren Ergebnisse stimmen sollen.&#13;
Die Schüler und Schülerinnen, unter denen auch drei Gewinner von „Jugend forscht“ waren, nahmen ihre DNA-Proben außerdem im Hinblick auf Abbauprodukte genau unter die Lupe. Dazu führten sie eine Gelelektrophorese durch, bei der die DNA-Fragmente nach ihrer Größe aufgetrennt wurden. Eine Diskussion der Ergebnisse und eine Führung durch die Labore rundeten den Projekttag „DNA-Analytik“ ab. &#13;
Betreut wurde die Gruppe von Prof. Dr. Matthias Noll (Studiengangsleiter Bioanalytik) und seinem Team. Die Studienräte Bastian Hammer und Dr. Andreas Reuter begleiteten die Schüler und Schülerinnen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bioanalytik_Alexandrinum-1024x768.jpg"
                        fileSize="135423"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[CAT-Racing fährt an die Spitze]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/cat-racing-faehrt-an-die-spitze/</link>
                <pubDate>Fri, 29 Jul 2016 07:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/cat-racing-faehrt-an-die-spitze/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Formula Student Team der Hochschule Coburg hat das erste offizielle Rennen der Saison gewonnen. In Italien setzten sich die Coburger gegen 38 andere Teams durch.</em>&#13;
„Wir sind noch etwas überwältigt vom Erfolg“, schreibt Teamchefin Svenja Maier aus Italien. Mit 915 von 1000 möglichen Punkten überzeugte der C-16 Karakal auf ganzer Linie. Volle Punktzahl gab es zum Beispiel im Ausdauertest – dem Endurance Rennen. 22 Kilometer muss der Rennwagen dabei zurücklegen, ohne dass die Technik, z.B. durch Überhitzung, kaputt geht. Bereits in der 10. Runde von insgesamt 26, hatte CAT-Racing den ersten Platz sicher. Dann mussten Fahrer und Fahrzeug nur noch konstant ihre Zeiten halten. &#13;
Auch in den Kategorien Acceleration (Beschleunigung) und Autocross erreichten die Coburger das Optimum. Das Rennen in Varano de Melegari fand übrigens mitten in der Prüfungsphase der Hochschule statt. Für die Studierenden ging es gleich weiter nach Györ, Ungarn. Dort nehmen sie an der Formula Student East teil.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Formula Student Team der Hochschule Coburg hat das erste offizielle Rennen der Saison gewonnen. In Italien setzten sich die Coburger gegen 38 andere Teams durch.</em>&#13;
„Wir sind noch etwas überwältigt vom Erfolg“, schreibt Teamchefin Svenja Maier aus Italien. Mit 915 von 1000 möglichen Punkten überzeugte der C-16 Karakal auf ganzer Linie. Volle Punktzahl gab es zum Beispiel im Ausdauertest – dem Endurance Rennen. 22 Kilometer muss der Rennwagen dabei zurücklegen, ohne dass die Technik, z.B. durch Überhitzung, kaputt geht. Bereits in der 10. Runde von insgesamt 26, hatte CAT-Racing den ersten Platz sicher. Dann mussten Fahrer und Fahrzeug nur noch konstant ihre Zeiten halten. &#13;
Auch in den Kategorien Acceleration (Beschleunigung) und Autocross erreichten die Coburger das Optimum. Das Rennen in Varano de Melegari fand übrigens mitten in der Prüfungsphase der Hochschule statt. Für die Studierenden ging es gleich weiter nach Györ, Ungarn. Dort nehmen sie an der Formula Student East teil.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT-Racing_Italien_Gruppe-1024x682.jpg"
                        fileSize="167315"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT-Racing_Italien_Rennen-1024x683.jpg"
                        fileSize="115708"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das Leben leichter machen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-leben-leichter-machen/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Jul 2016 07:39:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-leben-leichter-machen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ein bisschen mehr Privatsphäre, ein bisschen weniger Sorgen. Angehende Produktdesigner der Hochschule Coburg haben in einem Projekt mit Flüchtlingen ihre Kreativität bewiesen und zeigen: Mit kleinen Gesten kann man schon viel erreichen. </em>&#13;
Was haben Menschen durchgemacht, die ihre Heimat verlassen mussten? Die kilometerweit geflohen sind – dabei vielleicht sogar ihre Familie verloren oder im Krieg zurückgelassen haben. Und wie kann man ihnen helfen? Ihr Leben wieder ein bisschen leichter machen? Das war Aufgabe für Studierende des 4. Semesters Integriertes Produktdesign unter Leitung von Prof. Peter Raab. „Ich finde sehr schön, wie breit gefächert die Ergebnisse sind“, lobt Raab bei der Präsentation der Arbeiten am Campus Design der Hochschule. &#13;
Ein Semester hatten die Studierenden Zeit zu recherchieren, sich mit Flüchtlingen zu treffen, Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Am Ende sind neun verschiedene Arbeiten entstanden. Viele greifen vor allem einen emotionalen Aspekt auf: Den Verlust der Heimat erträglicher machen, Zukunftsängste nehmen oder die aktuelle Lebenssituation besser gestalten. Zum Beispiel in den Erstaufnahmelagern und Notunterkünften. Hier setzt Annika Tessmer an. Mit ihrem Trennwandsystem für Feldbetten - Recovee - will sie mehr Privatsphäre und eigenen Stauraum im Bettenlager schaffen. Drei feste Seitenwände bieten einen Rückzugsort und die Gelegenheit, auch mal Wäsche aufzuhängen und für etwas Ordnung zu sorgen. Die vierte Seite kann durch einen Vorhang je nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden. &#13;
Georg Bayerlein, Felix Klein und Moritz Schroer haben mit einer Gruppe Flüchtlinge Möbel gebaut; aus einfachen Dingen, mit gespendeten Werkzeugen. Da wurden Lattenroste zu Schaukelstuhlkufen umfunktioniert, ein paar Bretter zum Regal zusammengebaut. Wer vorbeikam, konnte mitmachen. „Wir wollten auch erreichen, dass andere Studierende Kontakte zu den Flüchtlingen knüpfen“, erklärt Georg Bayerlein. Am Ende hatten die einen eine Aufgabe und ein persönliches Möbelstück, die anderen waren um ein paar Erfahrungen reicher. &#13;
Einige der Geflüchteten sind extra zur Präsentation der Studierenden gekommen. Auch der junge Syrer Zero Nabo. Er hat beim Projekt von Inga Hamelmann und Nam Fon Nather mitgemacht. Die zwei haben Kettenanhänger, Ohrringe oder Armbänder gefertigt, deren Form die Heimat der Geflüchteten darstellt. Das Straßennetz aus der Ansicht bei Google Maps dient dafür als Vorlage. Das Haus oder das Viertel, in dem man gewohnt hat, kann man als farbigen Einsatz markieren. „Wir können niemandem die Heimat zurückgeben. Aber wir können eine Möglichkeit schaffen, sich immer daran zu erinnern“, erklärt Nam Fon Nather. &#13;
Dass der Abschied aus der Heimat mit vielen Gefahren verbunden ist, hat den Studenten Daniel Härdtl beschäftigt. Ginge es nach dem Produktdesigner wäre jedes Boot, das auf den Routen der Flüchtlinge unterwegs ist, mit seiner flexiblen Rettungsinsel <em>Spin up</em> und der passenden Abschussvorrichtung versehen. „Rettungsringe sind teuer“, weiß Härdtl. „Und es sind einfach viel zu wenige an Board, um alle Menschen im Wasser schnell zu erreichen.“ <em>Spin up</em> wird vom Boot aus in die Luft katapultiert. Durch die Rotation öffnet sich eine Druckluftkartusche und bläst die Insel auf. Die knallige Signalfarbe ist von Weitem gut sichtbar. Und sollte es Nacht werden, können die in Seenot Geratenen biolumineszente Algen freisetzen. Die verteilen sich im Wasser und leuchten. Sogar beim Material der Rettungsinseln hat Härdtl mitgedacht. „Sie bestehen aus Biopolymeren. Nach ca. zwei Wochen zersetzt sich die Insel selber.“ &#13;
&quot;Dass wir als Designer nicht in Syrien eingreifen können, ist klar&quot;, sagt Raab. Ihre Kreativität haben sie auch so bewiesen und dabei gleich noch ein paar neue Freunde gewonnen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ein bisschen mehr Privatsphäre, ein bisschen weniger Sorgen. Angehende Produktdesigner der Hochschule Coburg haben in einem Projekt mit Flüchtlingen ihre Kreativität bewiesen und zeigen: Mit kleinen Gesten kann man schon viel erreichen. </em>&#13;
Was haben Menschen durchgemacht, die ihre Heimat verlassen mussten? Die kilometerweit geflohen sind – dabei vielleicht sogar ihre Familie verloren oder im Krieg zurückgelassen haben. Und wie kann man ihnen helfen? Ihr Leben wieder ein bisschen leichter machen? Das war Aufgabe für Studierende des 4. Semesters Integriertes Produktdesign unter Leitung von Prof. Peter Raab. „Ich finde sehr schön, wie breit gefächert die Ergebnisse sind“, lobt Raab bei der Präsentation der Arbeiten am Campus Design der Hochschule. &#13;
Ein Semester hatten die Studierenden Zeit zu recherchieren, sich mit Flüchtlingen zu treffen, Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Am Ende sind neun verschiedene Arbeiten entstanden. Viele greifen vor allem einen emotionalen Aspekt auf: Den Verlust der Heimat erträglicher machen, Zukunftsängste nehmen oder die aktuelle Lebenssituation besser gestalten. Zum Beispiel in den Erstaufnahmelagern und Notunterkünften. Hier setzt Annika Tessmer an. Mit ihrem Trennwandsystem für Feldbetten - Recovee - will sie mehr Privatsphäre und eigenen Stauraum im Bettenlager schaffen. Drei feste Seitenwände bieten einen Rückzugsort und die Gelegenheit, auch mal Wäsche aufzuhängen und für etwas Ordnung zu sorgen. Die vierte Seite kann durch einen Vorhang je nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden. &#13;
Georg Bayerlein, Felix Klein und Moritz Schroer haben mit einer Gruppe Flüchtlinge Möbel gebaut; aus einfachen Dingen, mit gespendeten Werkzeugen. Da wurden Lattenroste zu Schaukelstuhlkufen umfunktioniert, ein paar Bretter zum Regal zusammengebaut. Wer vorbeikam, konnte mitmachen. „Wir wollten auch erreichen, dass andere Studierende Kontakte zu den Flüchtlingen knüpfen“, erklärt Georg Bayerlein. Am Ende hatten die einen eine Aufgabe und ein persönliches Möbelstück, die anderen waren um ein paar Erfahrungen reicher. &#13;
Einige der Geflüchteten sind extra zur Präsentation der Studierenden gekommen. Auch der junge Syrer Zero Nabo. Er hat beim Projekt von Inga Hamelmann und Nam Fon Nather mitgemacht. Die zwei haben Kettenanhänger, Ohrringe oder Armbänder gefertigt, deren Form die Heimat der Geflüchteten darstellt. Das Straßennetz aus der Ansicht bei Google Maps dient dafür als Vorlage. Das Haus oder das Viertel, in dem man gewohnt hat, kann man als farbigen Einsatz markieren. „Wir können niemandem die Heimat zurückgeben. Aber wir können eine Möglichkeit schaffen, sich immer daran zu erinnern“, erklärt Nam Fon Nather. &#13;
Dass der Abschied aus der Heimat mit vielen Gefahren verbunden ist, hat den Studenten Daniel Härdtl beschäftigt. Ginge es nach dem Produktdesigner wäre jedes Boot, das auf den Routen der Flüchtlinge unterwegs ist, mit seiner flexiblen Rettungsinsel <em>Spin up</em> und der passenden Abschussvorrichtung versehen. „Rettungsringe sind teuer“, weiß Härdtl. „Und es sind einfach viel zu wenige an Board, um alle Menschen im Wasser schnell zu erreichen.“ <em>Spin up</em> wird vom Boot aus in die Luft katapultiert. Durch die Rotation öffnet sich eine Druckluftkartusche und bläst die Insel auf. Die knallige Signalfarbe ist von Weitem gut sichtbar. Und sollte es Nacht werden, können die in Seenot Geratenen biolumineszente Algen freisetzen. Die verteilen sich im Wasser und leuchten. Sogar beim Material der Rettungsinseln hat Härdtl mitgedacht. „Sie bestehen aus Biopolymeren. Nach ca. zwei Wochen zersetzt sich die Insel selber.“ &#13;
&quot;Dass wir als Designer nicht in Syrien eingreifen können, ist klar&quot;, sagt Raab. Ihre Kreativität haben sie auch so bewiesen und dabei gleich noch ein paar neue Freunde gewonnen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Refugees_Schmuck-1024x692.jpg"
                        fileSize="97676"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Refugees_Moebel_bauen-1024x683.jpg"
                        fileSize="115839"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Refugess_SpinUp-1024x768.jpg"
                        fileSize="137726"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein interdisziplinärer Blick auf die Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-interdisziplinaerer-blick-auf-die-zukunft/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Jul 2016 07:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-interdisziplinaerer-blick-auf-die-zukunft/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit zwei neuen Bänden wird die Buchreihe „Zwischen den Welten“ der Hochschule Coburg fortgeführt. Wissenschaftler verschiedener Disziplinen beschäftigen sich darin mit den Themen Industrie 4.0 und Bindungen. </em>&#13;
Einst war die Kommunikation den Lebewesen vorbehalten. Heute kommunizieren auch „Dinge“ miteinander. Das Auto mit dem Smartphone, der eine Industrieroboter mit dem anderen. Die Industrie 4.0 ist die neue Revolution der Arbeitswelt. Im sechsten Band der interdisziplinären Reihe „Zwischen den Welten“ setzen sich die Autoren aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit den Auswirkungen dieser Revolution auseinander. Arbeitswissenschaftlerin Prof. Dr. Nicole Hegel beleuchtet beispielsweise die Veränderungen im Hinblick auf unsere Arbeitswelt. Arbeitsplätze schwinden oder verändern sich. Fachkräfte erwarten neue Anforderungen. Die Arbeitsbelastung ist eine andere, weil auch die Tätigkeiten und die Orte, an denen wir arbeiten sich wandeln. &#13;
Doktorand Mustafa Eskiner zeigt dagegen noch unentdeckte Potentiale der Industrie 4.0 auf - nämlich die Kommunikation von Flüssigkeiten. Der Nachwuchswissenschaftler schreibt seine Promotion über die Alterung von Kraftstoffen. Mit einer geeigneten Sensorik könnten Kraftstoffe ihren eigenen Zustand laufend erfassen und nach außen weiter kommunizieren. So können wiederum automatisch Gegenmaßnahmen erfolgen. &#13;
„Wir haben die Buchreihe ‚Zwischen den Welten‘ aufgelegt, um interdisziplinäre Fragestellungen zu erörtern und die Leser herauszufordern, den Mehrwert der überfachlichen Sichtweise zu erkennen“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Krahl, einer der beiden Herausgeber. Entstanden ist die Reihe aus dem Grundgedanken des Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC), dessen Vorstandssprecher Krahl ist. Das TAC verstehe sich als eine Brücke zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft, betonte Krahl. Auch innerhalb der Wissenschaft strebt das Institut deshalb eine stärkere Vernetzung über Fächergrenzen hinweg an. Der zweite neue Band &nbsp;von „Zwischen den Welten“ widmet sich passenderweise dem Thema „Bindungen“. Darin geht es zum Beispiel um Bindungen in Sprachen, verbindliche Innenarchitektur oder chemische Bindungsmodelle.&#13;
Im kommenden Semester startet auch ein interdisziplinäres Doktorandenseminar an der Hochschule Coburg. Hier können sich Nachwuchswissenschaftler untereinander vernetzen, gemeinsame Themen definieren und Seminare dazu besuchen. Dabei kommen Kraftstoffforscher mit Sozialarbeitern, Elektrotechnikern und Bioanalytikern zusammen. &#13;
„Zwischen den Welten“ ist eine Buchreihe des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg (TAC). Die Buchreihe wird durch den Blog <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://zdw.hs-coburg.de/">zdw.hs-coburg.de</a> begleitet. Hier können Interessierte jederzeit mitdiskutieren. Weitere Informationen zu den einzelnen Bänden gibt es beim <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://cuvillier.de/de/shop/series/75-zwischen-den-welten">Cuvillier Verlag Göttingen</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit zwei neuen Bänden wird die Buchreihe „Zwischen den Welten“ der Hochschule Coburg fortgeführt. Wissenschaftler verschiedener Disziplinen beschäftigen sich darin mit den Themen Industrie 4.0 und Bindungen. </em>&#13;
Einst war die Kommunikation den Lebewesen vorbehalten. Heute kommunizieren auch „Dinge“ miteinander. Das Auto mit dem Smartphone, der eine Industrieroboter mit dem anderen. Die Industrie 4.0 ist die neue Revolution der Arbeitswelt. Im sechsten Band der interdisziplinären Reihe „Zwischen den Welten“ setzen sich die Autoren aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit den Auswirkungen dieser Revolution auseinander. Arbeitswissenschaftlerin Prof. Dr. Nicole Hegel beleuchtet beispielsweise die Veränderungen im Hinblick auf unsere Arbeitswelt. Arbeitsplätze schwinden oder verändern sich. Fachkräfte erwarten neue Anforderungen. Die Arbeitsbelastung ist eine andere, weil auch die Tätigkeiten und die Orte, an denen wir arbeiten sich wandeln. &#13;
Doktorand Mustafa Eskiner zeigt dagegen noch unentdeckte Potentiale der Industrie 4.0 auf - nämlich die Kommunikation von Flüssigkeiten. Der Nachwuchswissenschaftler schreibt seine Promotion über die Alterung von Kraftstoffen. Mit einer geeigneten Sensorik könnten Kraftstoffe ihren eigenen Zustand laufend erfassen und nach außen weiter kommunizieren. So können wiederum automatisch Gegenmaßnahmen erfolgen. &#13;
„Wir haben die Buchreihe ‚Zwischen den Welten‘ aufgelegt, um interdisziplinäre Fragestellungen zu erörtern und die Leser herauszufordern, den Mehrwert der überfachlichen Sichtweise zu erkennen“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Krahl, einer der beiden Herausgeber. Entstanden ist die Reihe aus dem Grundgedanken des Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC), dessen Vorstandssprecher Krahl ist. Das TAC verstehe sich als eine Brücke zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft, betonte Krahl. Auch innerhalb der Wissenschaft strebt das Institut deshalb eine stärkere Vernetzung über Fächergrenzen hinweg an. Der zweite neue Band &nbsp;von „Zwischen den Welten“ widmet sich passenderweise dem Thema „Bindungen“. Darin geht es zum Beispiel um Bindungen in Sprachen, verbindliche Innenarchitektur oder chemische Bindungsmodelle.&#13;
Im kommenden Semester startet auch ein interdisziplinäres Doktorandenseminar an der Hochschule Coburg. Hier können sich Nachwuchswissenschaftler untereinander vernetzen, gemeinsame Themen definieren und Seminare dazu besuchen. Dabei kommen Kraftstoffforscher mit Sozialarbeitern, Elektrotechnikern und Bioanalytikern zusammen. &#13;
„Zwischen den Welten“ ist eine Buchreihe des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg (TAC). Die Buchreihe wird durch den Blog <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://zdw.hs-coburg.de/">zdw.hs-coburg.de</a> begleitet. Hier können Interessierte jederzeit mitdiskutieren. Weitere Informationen zu den einzelnen Bänden gibt es beim <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://cuvillier.de/de/shop/series/75-zwischen-den-welten">Cuvillier Verlag Göttingen</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZdW_Autoren_Band_5_und_6_web-1024x768.jpg"
                        fileSize="170127"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Vizepräsidentin für Forschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-vizepraesidentin-fuer-forschung/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Jul 2016 06:07:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-vizepraesidentin-fuer-forschung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Susanne Aileen Funke ist die neue Vizepräsidentin für Forschung an der Hochschule Coburg. Der Hochschulrat hat die 41-Jährige heute gewählt. Sie tritt ihr Amt am 01. Oktober 2016 an. </em>&#13;
Prof. Dr. Susanne Aileen Funke unterstützt künftig die Hochschulleitung, die aktuell aus Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel (Vertreterin im Amt des Präsidentin), Vizepräsident Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster und Kanzlerin Maria Knott-Lutze besteht.&#13;
Für ihre neue Aufgabe an der Hochschule Coburg hat sich die gebürtige Nordrhein-Westfälin einiges vorgenommen. Mit besseren Rahmenbedingungen für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen möchte sie die Forschung in Coburg weiter stärken. Dazu gehört auch, die vorhandenen Kompetenzen stärker zu bündeln und strategisch auszurichten. „Man muss sich heute in der Forschung zusammenschließen. Als Einzelkämpfer hat man es sonst ziemlich schwer“, betont Funke. Auch für das Promotionsrecht der Hochschulen für angewandte Wissenschaften will die 41-Jährige kämpfen. „Generell ist mir die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein wichtiges Anliegen. Wir möchten unsere Absolventen bei der weiteren beruflichen Qualifizierung und auf dem Weg zur Promotion unterstützen.“&#13;
Prof. Dr. Susanne Aileen Funke lehrt seit 2013 an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Coburg. Dort vertritt sie das Gebiet der Molekularbiologie. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Prävention und Diagnose neurodegenerativer Erkrankungen (z.B. Alzheimer) sowie die Prävention von Infektionen durch Mikroorganismen in Lebensmitteln. &#13;
Prof. Funke hat an der Ruhr-Universität Bochum Biologie studiert. Sie promovierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und habilitierte sich dort zum Thema „Neue Wege zu Therapie und Diagnose der Alzheimer-Demenz“. Am Forschungszentrum Jülich war Prof. Funke bis 2013 Gruppenleiterin der Arbeitsgruppe „Therapie und Diagnose der Alzheimerschen Demenz“. &#13;
In der Hochschullandschaft ist die neue Vizepräsidentin bereits gut vernetzt. Sie hat zum Beispiel die Lehrbefugnis der Universität Bayreuth für das Fachgebiet Genetik/Molekularbiologie und betreut auch im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken kooperative Promotionen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Susanne Aileen Funke ist die neue Vizepräsidentin für Forschung an der Hochschule Coburg. Der Hochschulrat hat die 41-Jährige heute gewählt. Sie tritt ihr Amt am 01. Oktober 2016 an. </em>&#13;
Prof. Dr. Susanne Aileen Funke unterstützt künftig die Hochschulleitung, die aktuell aus Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel (Vertreterin im Amt des Präsidentin), Vizepräsident Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster und Kanzlerin Maria Knott-Lutze besteht.&#13;
Für ihre neue Aufgabe an der Hochschule Coburg hat sich die gebürtige Nordrhein-Westfälin einiges vorgenommen. Mit besseren Rahmenbedingungen für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen möchte sie die Forschung in Coburg weiter stärken. Dazu gehört auch, die vorhandenen Kompetenzen stärker zu bündeln und strategisch auszurichten. „Man muss sich heute in der Forschung zusammenschließen. Als Einzelkämpfer hat man es sonst ziemlich schwer“, betont Funke. Auch für das Promotionsrecht der Hochschulen für angewandte Wissenschaften will die 41-Jährige kämpfen. „Generell ist mir die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein wichtiges Anliegen. Wir möchten unsere Absolventen bei der weiteren beruflichen Qualifizierung und auf dem Weg zur Promotion unterstützen.“&#13;
Prof. Dr. Susanne Aileen Funke lehrt seit 2013 an der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Coburg. Dort vertritt sie das Gebiet der Molekularbiologie. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Prävention und Diagnose neurodegenerativer Erkrankungen (z.B. Alzheimer) sowie die Prävention von Infektionen durch Mikroorganismen in Lebensmitteln. &#13;
Prof. Funke hat an der Ruhr-Universität Bochum Biologie studiert. Sie promovierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und habilitierte sich dort zum Thema „Neue Wege zu Therapie und Diagnose der Alzheimer-Demenz“. Am Forschungszentrum Jülich war Prof. Funke bis 2013 Gruppenleiterin der Arbeitsgruppe „Therapie und Diagnose der Alzheimerschen Demenz“. &#13;
In der Hochschullandschaft ist die neue Vizepräsidentin bereits gut vernetzt. Sie hat zum Beispiel die Lehrbefugnis der Universität Bayreuth für das Fachgebiet Genetik/Molekularbiologie und betreut auch im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken kooperative Promotionen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Michel_Funke_Vielhaber-1024x683.jpg"
                        fileSize="151808"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[“Der Coburger Weg” geht in die zweite Runde]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/der-coburger-weg-geht-in-die-zweite-runde/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Jul 2016 11:31:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/der-coburger-weg-geht-in-die-zweite-runde/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Großer Erfolg für die Hochschule Coburg: Das Projekt „Der Coburger Weg“ wird weitergefördert. Die Hochschule erhält für die Jahre 2016 bis 2020 8,9 Mio. Euro aus dem Qualitätspakt Lehre, dem Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre.</em>&#13;
Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, besuchte heute die Hochschule Coburg, um den Zuwendungsbescheid für den Coburger Weg persönlich zu überreichen. „Mit dem Qualitätspakt Lehre möchten wir die Betreuung der Studierenden in ihrer Vielfalt und die Qualität der Lehre verbessern. Ganz in diesem Sinne ist das Leitbild der Hochschule Coburg „Mensch und Qualität – gemeinsam gestalten“. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt der Lehre: Mit ihrer Programmsäule „COQualifikation“ bereitet die Hochschule Coburg ihre Studierenden umfassend auf das Studium vor, und das konkret zugeschnitten auf deren individuellen Bedarfe und Fähigkeiten“, hob PSt Müller hervor. „Gute Lehre an einer Hochschule vereint kompetenzorientierte Wissensvermittlung und wissenschaftsgeleitete Herangehensweisen. Diesem Anspruch wird die Hochschule Coburg vorbildlich in der Projektsäule „COnzept“ gerecht: Im interdisziplinären Dialog werden die Studierenden befähigt, neue Perspektiven einzunehmen, ihren Horizont zu erweitern und Zusammenhänge besser zu erfassen. Die Module dieser Säule vermitteln Praxisrelevanz und gesellschaftliche Verantwortung. Die Hochschule Coburg festigt so ihren Platz als Impulsgeber in der Region.“&#13;
Die Mittel für das Projekt „Der Coburger Weg“ stammen aus dem Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“. Ziel ist es, die Lehrqualität weiter zu steigern und die Betreuung der Studierenden zu verbessern. Der Bund stellt für das Programm von 2011 bis 2020 insgesamt rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Für die zweite Förderphase, die von 2016 bis Ende 2020 geht, wurden die Anträge von 156 Hochschulen bewilligt, dazu gehören 71 Universitäten, 61 Fachhochschulen sowie 24 Kunst- und Musikhochschulen aus ganz Deutschland. &#13;
Für die Hochschule Coburg bedeutet die positive Begutachtung des Folgeantrags eine Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit. Das Projekt mit seinen knapp 30 Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trägt gemeinsam mit dem gezielten Ausbau der Bachelorstudiengänge wesentlich zur Attraktivität der Hochschule Coburg bei. Ziel des Coburger Wegs ist es, den Absolventen neben einer fachlich exzellenten Ausbildung das Wissen für gesellschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln und ihr Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Theorie und Praxis werden dabei eng miteinander verknüpft; die Hochschule Coburg arbeitet regional und überregional mit Unternehmen und sozialen Einrichtungen zusammen. Dadurch finden auch die Anforderungen der Arbeitgeber an Absolventen der Hochschule gezielt Berücksichtigung in Forschung und Lehre.&#13;
Das interdisziplinäre Projekt „Der Coburger Weg“ startete im Wintersemester 2012/13 mit fünf Pilotstudiengängen aus drei Fakultäten. Zum Ende der ersten Förderphase sind bereits neun Studiengänge aus vier Fakultäten beteiligt. In der zweiten Förderphase sollen zwei weitere Studiengänge hinzukommen. Die Hochschule Coburg strebt über 2020 hinaus an, bewährte Strukturelemente ihres Studienangebots sowie des Projekts „Der Coburger Weg“ weiter auszubauen und zu verstetigen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Großer Erfolg für die Hochschule Coburg: Das Projekt „Der Coburger Weg“ wird weitergefördert. Die Hochschule erhält für die Jahre 2016 bis 2020 8,9 Mio. Euro aus dem Qualitätspakt Lehre, dem Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre.</em>&#13;
Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, besuchte heute die Hochschule Coburg, um den Zuwendungsbescheid für den Coburger Weg persönlich zu überreichen. „Mit dem Qualitätspakt Lehre möchten wir die Betreuung der Studierenden in ihrer Vielfalt und die Qualität der Lehre verbessern. Ganz in diesem Sinne ist das Leitbild der Hochschule Coburg „Mensch und Qualität – gemeinsam gestalten“. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt der Lehre: Mit ihrer Programmsäule „COQualifikation“ bereitet die Hochschule Coburg ihre Studierenden umfassend auf das Studium vor, und das konkret zugeschnitten auf deren individuellen Bedarfe und Fähigkeiten“, hob PSt Müller hervor. „Gute Lehre an einer Hochschule vereint kompetenzorientierte Wissensvermittlung und wissenschaftsgeleitete Herangehensweisen. Diesem Anspruch wird die Hochschule Coburg vorbildlich in der Projektsäule „COnzept“ gerecht: Im interdisziplinären Dialog werden die Studierenden befähigt, neue Perspektiven einzunehmen, ihren Horizont zu erweitern und Zusammenhänge besser zu erfassen. Die Module dieser Säule vermitteln Praxisrelevanz und gesellschaftliche Verantwortung. Die Hochschule Coburg festigt so ihren Platz als Impulsgeber in der Region.“&#13;
Die Mittel für das Projekt „Der Coburger Weg“ stammen aus dem Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“. Ziel ist es, die Lehrqualität weiter zu steigern und die Betreuung der Studierenden zu verbessern. Der Bund stellt für das Programm von 2011 bis 2020 insgesamt rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Für die zweite Förderphase, die von 2016 bis Ende 2020 geht, wurden die Anträge von 156 Hochschulen bewilligt, dazu gehören 71 Universitäten, 61 Fachhochschulen sowie 24 Kunst- und Musikhochschulen aus ganz Deutschland. &#13;
Für die Hochschule Coburg bedeutet die positive Begutachtung des Folgeantrags eine Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit. Das Projekt mit seinen knapp 30 Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trägt gemeinsam mit dem gezielten Ausbau der Bachelorstudiengänge wesentlich zur Attraktivität der Hochschule Coburg bei. Ziel des Coburger Wegs ist es, den Absolventen neben einer fachlich exzellenten Ausbildung das Wissen für gesellschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln und ihr Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Theorie und Praxis werden dabei eng miteinander verknüpft; die Hochschule Coburg arbeitet regional und überregional mit Unternehmen und sozialen Einrichtungen zusammen. Dadurch finden auch die Anforderungen der Arbeitgeber an Absolventen der Hochschule gezielt Berücksichtigung in Forschung und Lehre.&#13;
Das interdisziplinäre Projekt „Der Coburger Weg“ startete im Wintersemester 2012/13 mit fünf Pilotstudiengängen aus drei Fakultäten. Zum Ende der ersten Förderphase sind bereits neun Studiengänge aus vier Fakultäten beteiligt. In der zweiten Förderphase sollen zwei weitere Studiengänge hinzukommen. Die Hochschule Coburg strebt über 2020 hinaus an, bewährte Strukturelemente ihres Studienangebots sowie des Projekts „Der Coburger Weg“ weiter auszubauen und zu verstetigen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CoburgerWeg_Schlager_Mueller_Michel_Buchholz-1024x692.jpg"
                        fileSize="131234"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Übergangslösung fürs Landestheater]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/uebergangsloesung-fuers-landestheater/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Jul 2016 08:34:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/uebergangsloesung-fuers-landestheater/</guid>
                <description><![CDATA[<em>In drei Jahren soll die Sanierung des Landestheaters in Coburg beginnen. Bis dahin muss die Stadt für die Künstler eine Ausweichspielstätte finden. Im Rennen ist nun auch ein Vorschlag, der von Studierenden der Hochschule Coburg entwickelt wurde. </em>&#13;
Isabell Stengel und Anders Macht studieren beide im sechsten Semester Architektur und hätten wohl nicht geglaubt, dass ihr Vorschlag einmal für so viel Wirbel sorgen würde. Ein Semester haben sich die beiden intensiv mit ihrer Idee einer Ausweichspielstätte für das Coburger Landestheater auseinandergesetzt. „Immer, wenn ich an den Werkstätten vorbeigegangen bin, habe ich die beiden noch sitzen und arbeiten sehen“, erzählt Prof. Markus Schlempp, der die Studierenden gemeinsam mit Kollege Prof. Dr. Holger Falter betreut hat. Bauingenieure und Architekten haben sich zusammengetan und fächerübergreifend an ihren Entwürfen gearbeitet. 16 Ideen sind so entstanden. „Von ganz utopisch bis realisierbar“, sagt Schlempp. Ein Favorit setzt sich durch. Das „Globe Theater Coburg 2016“. Isabell Stengel und Anders Macht haben den Rundbau nach dem Vorbild des Globe Theatre in London entworfen. „Die Verbindung von Coburg und dem englischen Königshaus war ausschlaggebend für uns, diese Idee zu entwickeln“, erzählt Isabell Stengel. Und Anders Macht ergänzt: „Das Rondell auf dem Schlossplatz hat uns als Standort dafür gleich angesprochen.“&#13;
Eine Ausweichspielstätte in unmittelbarer Nähe zum Landestheater – das war die Vorgabe für die Studierenden. So könne die bestehende Infrastruktur mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Gastronomie weiter genutzt werden, erklärt Prof. Markus Schlempp. Den Rundbau, den die beiden Architekturstudenten nun vorschlagen, zeichnet aus, dass er in dieser Hinsicht völlig flexibel ist. Das Gebäude entsteht in Modulbauweise und könnte auch an einer anderen Stelle, z.B. am Standort der heutigen Angerturnhalle, die ebenfalls im Gespräch als Ausweichspielstätte ist, aufgebaut werden. Nach der Sanierung des Landestheaters könne es dann auch einfach wieder abgebaut und verkauft werden.&#13;
Den großen Pluspunkt sehen die zwei Studierenden in der Besonderheit ihres Gebäudes, das zum großen Teil aus Holz besteht. „Das lockt auch viele Gäste von außerhalb nach Coburg!“ Das Globe Theater Coburg bietet Platz für 486 Zuschauer. Die Bühne befindet sich in der Mitte des Rundbaus und wäre auch aus den oberen Rängen gut einsehbar. 18 Meter hoch ist der Rundbau nach den Berechnungen der Studierenden und Professoren. Sein Durchmesser liegt bei 36 Metern – also weniger als das Schlossplatzrondell mit 60 Metern Durchmesser. „Das Raumprogramm haben wir vom Landetheater vorgegeben bekommen“, erzählt Schlempp. Alle zusätzlichen Räume, wie Garderobe, Foyer, Büros, Probenräume, Werkstätten haben die Studierenden eingeplant. „Dieser Bau ist einfach unglaublich effizient“, lobt Prof. Dr. Holger Falter. &#13;
Das Globe Theater sei bisher bei den Beteiligten auf große Begeisterung gestoßen. Auch Generalmusikdirektor Roland Kluttig ist überzeugt von dem Konzept, berichten die beiden Professoren. Die Anregung, dass die Hochschule sich mit Entwürfen beteiligt, geht zurück auf das Engagement des verstorbenen Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl.&#13;
Übrigens: Ob Globe oder nicht, alle Ideen der Studierenden werden im Oktober im Landestheater ausgestellt. &#13;
<em>Anm. d. Redaktion: Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 21. Juli 2016 beschlossen, sowohl das Globe Theater als auch den Umbau der Angersporthalle als mögliche Lösungen europaweit auszuschreiben. Jetzt können </em><em>Bauunternehmer ihre Angebote einreichen.</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In drei Jahren soll die Sanierung des Landestheaters in Coburg beginnen. Bis dahin muss die Stadt für die Künstler eine Ausweichspielstätte finden. Im Rennen ist nun auch ein Vorschlag, der von Studierenden der Hochschule Coburg entwickelt wurde. </em>&#13;
Isabell Stengel und Anders Macht studieren beide im sechsten Semester Architektur und hätten wohl nicht geglaubt, dass ihr Vorschlag einmal für so viel Wirbel sorgen würde. Ein Semester haben sich die beiden intensiv mit ihrer Idee einer Ausweichspielstätte für das Coburger Landestheater auseinandergesetzt. „Immer, wenn ich an den Werkstätten vorbeigegangen bin, habe ich die beiden noch sitzen und arbeiten sehen“, erzählt Prof. Markus Schlempp, der die Studierenden gemeinsam mit Kollege Prof. Dr. Holger Falter betreut hat. Bauingenieure und Architekten haben sich zusammengetan und fächerübergreifend an ihren Entwürfen gearbeitet. 16 Ideen sind so entstanden. „Von ganz utopisch bis realisierbar“, sagt Schlempp. Ein Favorit setzt sich durch. Das „Globe Theater Coburg 2016“. Isabell Stengel und Anders Macht haben den Rundbau nach dem Vorbild des Globe Theatre in London entworfen. „Die Verbindung von Coburg und dem englischen Königshaus war ausschlaggebend für uns, diese Idee zu entwickeln“, erzählt Isabell Stengel. Und Anders Macht ergänzt: „Das Rondell auf dem Schlossplatz hat uns als Standort dafür gleich angesprochen.“&#13;
Eine Ausweichspielstätte in unmittelbarer Nähe zum Landestheater – das war die Vorgabe für die Studierenden. So könne die bestehende Infrastruktur mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Gastronomie weiter genutzt werden, erklärt Prof. Markus Schlempp. Den Rundbau, den die beiden Architekturstudenten nun vorschlagen, zeichnet aus, dass er in dieser Hinsicht völlig flexibel ist. Das Gebäude entsteht in Modulbauweise und könnte auch an einer anderen Stelle, z.B. am Standort der heutigen Angerturnhalle, die ebenfalls im Gespräch als Ausweichspielstätte ist, aufgebaut werden. Nach der Sanierung des Landestheaters könne es dann auch einfach wieder abgebaut und verkauft werden.&#13;
Den großen Pluspunkt sehen die zwei Studierenden in der Besonderheit ihres Gebäudes, das zum großen Teil aus Holz besteht. „Das lockt auch viele Gäste von außerhalb nach Coburg!“ Das Globe Theater Coburg bietet Platz für 486 Zuschauer. Die Bühne befindet sich in der Mitte des Rundbaus und wäre auch aus den oberen Rängen gut einsehbar. 18 Meter hoch ist der Rundbau nach den Berechnungen der Studierenden und Professoren. Sein Durchmesser liegt bei 36 Metern – also weniger als das Schlossplatzrondell mit 60 Metern Durchmesser. „Das Raumprogramm haben wir vom Landetheater vorgegeben bekommen“, erzählt Schlempp. Alle zusätzlichen Räume, wie Garderobe, Foyer, Büros, Probenräume, Werkstätten haben die Studierenden eingeplant. „Dieser Bau ist einfach unglaublich effizient“, lobt Prof. Dr. Holger Falter. &#13;
Das Globe Theater sei bisher bei den Beteiligten auf große Begeisterung gestoßen. Auch Generalmusikdirektor Roland Kluttig ist überzeugt von dem Konzept, berichten die beiden Professoren. Die Anregung, dass die Hochschule sich mit Entwürfen beteiligt, geht zurück auf das Engagement des verstorbenen Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl.&#13;
Übrigens: Ob Globe oder nicht, alle Ideen der Studierenden werden im Oktober im Landestheater ausgestellt. &#13;
<em>Anm. d. Redaktion: Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 21. Juli 2016 beschlossen, sowohl das Globe Theater als auch den Umbau der Angersporthalle als mögliche Lösungen europaweit auszuschreiben. Jetzt können </em><em>Bauunternehmer ihre Angebote einreichen.</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Globe_Nacht-1024x768.jpg"
                        fileSize="118913"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Globe_Zuschauerraum-1024x522.jpg"
                        fileSize="112505"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="522"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit der Hochschule hoch hinaus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-der-hochschule-hoch-hinaus/</link>
                <pubDate>Wed, 20 Jul 2016 12:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-der-hochschule-hoch-hinaus/</guid>
                <description><![CDATA[<em>So schön kann Physikunterricht sein. Schüler und Schülerinnen des Coburger Gymnasiums Ernestinum sollten auf eigene Faust einen Quadrokopter bauen und zum Fliegen bringen. An der Hochschule Coburg gab es dafür die nötige Ausstattung und Unterstützung.</em>&#13;
Am Anfang ist Louis Abicht noch etwas zögerlich. Nur ein paar Zentimeter lässt er den Quadrokopter per Fernsteuerung in die Luft steigen. Schließlich hat der 16-jährige Schüler hier eine Menge Zeit und Arbeit investiert. Ein Schuljahr lang haben die 16 Schüler und Schülerinnen der 10 D an ihrem Projekt gefeilt. Begleitet von Physiklehrer Tillmann Leibing und Laboringenieur Martin Holzhaus haben sie den Quadrokopter entwickelt. Seinen Namen verdankt das Fluggerät den vier Propellern, die es in die Luft heben. Und tatsächlich – nach den ersten kurzen Versuchen, lenkt Louis den Quadrokopter hoch in den Himmel über Coburg. &#13;
Fernbedienung, Elektronik, Motor, Propeller und Gerüst – alles haben die Schüler und Schülerinnen selber gebaut. „Wir haben verschiedene Gruppen gebildet und jede war für einen anderen Bereich zuständig“, erzählt Schüler Tobias Braun. Wie schwer darf das Gerät sein? Wie groß, dass man es noch steigen lassen darf? Wie liest man die Daten aus, die die Sensoren zu Flughöhe, Position oder Geschwindigkeit übermitteln? Neuland war das auch für Lehrer Tillmann Leibing und Laboringenieur Martin Holzhaus aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern recherchieren sie immer wieder, was man beim Bau beachten muss. Auch Studierende unterstützen die Gruppe bei der Arbeit.&#13;
Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel ist beeindruckt, dass das Experiment so gut funktioniert hat. Denn das Projekt sei für die Hochschule ein ganz besonderes. Zum ersten Mal habe eine ganze Schulklasse quasi ihren Unterricht in den Laboren auf dem Campus erlebt. „Ich freue mich zu sehen, dass Ihnen das so viel Spaß gemacht hat“, sagt sie an die Schüler gerichtet. „Sie konnten dort die Dinge, die sie in der Schule lernen, wirklich nutzen.“ &#13;
Auch Schulleiter Bernd Jakob ist stolz auf das Projekt. So stolz, dass sich das Ernestinum damit bei der Schaeffler FAG Stiftung um den „Innovation Award für Schulen“ bewerben will. Vor zwei Jahren hat das schon geklappt. Damals haben sich Schüler und Studierende mit einem <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/himmelsstuermer-sind-ueberflieger.html">selbstgebauten Heliumballon</a> beworben, der bis in die Stratosphäre der Erde geflogen ist. Das Preisgeld nutzte die Quadrokopter-Gruppe jetzt zum Beispiel, um ihre Bauteile zu kaufen. Die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Gymnasium wird auf jeden Fall in den nächsten Jahren weitergehen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>So schön kann Physikunterricht sein. Schüler und Schülerinnen des Coburger Gymnasiums Ernestinum sollten auf eigene Faust einen Quadrokopter bauen und zum Fliegen bringen. An der Hochschule Coburg gab es dafür die nötige Ausstattung und Unterstützung.</em>&#13;
Am Anfang ist Louis Abicht noch etwas zögerlich. Nur ein paar Zentimeter lässt er den Quadrokopter per Fernsteuerung in die Luft steigen. Schließlich hat der 16-jährige Schüler hier eine Menge Zeit und Arbeit investiert. Ein Schuljahr lang haben die 16 Schüler und Schülerinnen der 10 D an ihrem Projekt gefeilt. Begleitet von Physiklehrer Tillmann Leibing und Laboringenieur Martin Holzhaus haben sie den Quadrokopter entwickelt. Seinen Namen verdankt das Fluggerät den vier Propellern, die es in die Luft heben. Und tatsächlich – nach den ersten kurzen Versuchen, lenkt Louis den Quadrokopter hoch in den Himmel über Coburg. &#13;
Fernbedienung, Elektronik, Motor, Propeller und Gerüst – alles haben die Schüler und Schülerinnen selber gebaut. „Wir haben verschiedene Gruppen gebildet und jede war für einen anderen Bereich zuständig“, erzählt Schüler Tobias Braun. Wie schwer darf das Gerät sein? Wie groß, dass man es noch steigen lassen darf? Wie liest man die Daten aus, die die Sensoren zu Flughöhe, Position oder Geschwindigkeit übermitteln? Neuland war das auch für Lehrer Tillmann Leibing und Laboringenieur Martin Holzhaus aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern recherchieren sie immer wieder, was man beim Bau beachten muss. Auch Studierende unterstützen die Gruppe bei der Arbeit.&#13;
Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel ist beeindruckt, dass das Experiment so gut funktioniert hat. Denn das Projekt sei für die Hochschule ein ganz besonderes. Zum ersten Mal habe eine ganze Schulklasse quasi ihren Unterricht in den Laboren auf dem Campus erlebt. „Ich freue mich zu sehen, dass Ihnen das so viel Spaß gemacht hat“, sagt sie an die Schüler gerichtet. „Sie konnten dort die Dinge, die sie in der Schule lernen, wirklich nutzen.“ &#13;
Auch Schulleiter Bernd Jakob ist stolz auf das Projekt. So stolz, dass sich das Ernestinum damit bei der Schaeffler FAG Stiftung um den „Innovation Award für Schulen“ bewerben will. Vor zwei Jahren hat das schon geklappt. Damals haben sich Schüler und Studierende mit einem <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/himmelsstuermer-sind-ueberflieger.html">selbstgebauten Heliumballon</a> beworben, der bis in die Stratosphäre der Erde geflogen ist. Das Preisgeld nutzte die Quadrokopter-Gruppe jetzt zum Beispiel, um ihre Bauteile zu kaufen. Die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Gymnasium wird auf jeden Fall in den nächsten Jahren weitergehen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Quadrokopter_IMG_0806-1024x683.jpg"
                        fileSize="143355"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Quadrokpoter_Bau_IMG_9485-1024x683.jpg"
                        fileSize="158719"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Simulation der Zukunft für Betriebswirte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/simulation-der-zukunft-fuer-betriebswirte/</link>
                <pubDate>Thu, 14 Jul 2016 06:26:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/simulation-der-zukunft-fuer-betriebswirte/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie kann ich den Erfolg meines Unternehmens steigern? Im Simulationslabor der Hochschule Coburg wird diese Frage beantwortet. Hier lernen die Studierenden der Betriebswirtschaft die computergestützte Simulation. Sie gewährt ihnen einen Blick auf die Zukunft. &nbsp;</em>&#13;
Viele Produktions- und Logistikprozesse basieren heute auf modernster Informationstechnologie. Mit fortschreitender Digitalisierung und Vernetzung entsteht die Industrie 4.0. Die Arbeit von Mensch und Maschine greift direkt ineinander. Das beeinflusst die Arbeit von Betriebswirten. Sie benötigen Kenntnisse der Informatik, um die Abläufe in ihren Unternehmen besser verstehen und gestalten zu können. An der Hochschule Coburg lernen sie das im Simulationslabor. Hier verfügen sie über die neueste Software, mit deren Unterstützung Betriebsabläufe abgebildet und analysiert werden können. &#13;
„Ich möchte das systemische Verständnis der Studierenden schulen“ sagt der Leiter des Simulationslabors Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein. Die Erkenntnis, dass in Unternehmen Prozesse und knappe Ressourcen ein dynamisches System bilden, mache sie zu besseren Betriebswirten. Dafür benötigen sie Grundkenntnisse im Programmieren. Im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/master-betriebswirtschaft.html">Master-Studiengang Betriebswirtschaft</a> lernen die Studierenden den Umgang mit der Simulationssoftware PACE und dem Mehr-Methoden-Simulator AnyLogic. Damit nehmen sie eine ereignisorientierte, diskrete Simulation industrieller Prozesse vor. Das heißt, sie untersuchen, ob eine Anlage gut funktioniert und wie sie auf Störungen oder Veränderungen reagiert. Die Simulation zeigt, wo das System anfällig ist und wie es verbessert werden kann. Dafür testen die Studierenden in der Simulation verschiedene Maßnahmen an einem Modell des Unternehmens. Benötige ich zum Beispiel mehr Arbeitskräfte oder muss ich einen anderen Schichtplan einführen? Wo müssen Engpässe besser versorgt oder knappe Ressourcen erweitert werden? Jede Maßnahme hat positive oder negative Folgen für das Unternehmen. Bei der computergestützten Simulation errechnet das Programm, unter welchen Bedingungen das Unternehmen am erfolgreichsten arbeitet. Das Ergebnis kann dann in der Realität umgesetzt werden. &#13;
Die Simulation analysiert ein Unternehmen, ohne in dessen täglichen Betriebsablauf einzugreifen. Maßnahmen werden erst umgesetzt, wenn ihr Erfolg mathematisch wahrscheinlich ist. Das Risiko für das Unternehmen wird dadurch kalkulierbarer. Die Simulation als Methode für Betriebswirte birgt viel Potenzial. Professor Böhnlein wird die Methode daher zukünftig auch in Lehrveranstaltungen im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft.html">Bachelor Betriebswirtschaft</a> und im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/industriewirtschaft.html">Bachelor Industriewirtschaft</a> lehren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie kann ich den Erfolg meines Unternehmens steigern? Im Simulationslabor der Hochschule Coburg wird diese Frage beantwortet. Hier lernen die Studierenden der Betriebswirtschaft die computergestützte Simulation. Sie gewährt ihnen einen Blick auf die Zukunft. &nbsp;</em>&#13;
Viele Produktions- und Logistikprozesse basieren heute auf modernster Informationstechnologie. Mit fortschreitender Digitalisierung und Vernetzung entsteht die Industrie 4.0. Die Arbeit von Mensch und Maschine greift direkt ineinander. Das beeinflusst die Arbeit von Betriebswirten. Sie benötigen Kenntnisse der Informatik, um die Abläufe in ihren Unternehmen besser verstehen und gestalten zu können. An der Hochschule Coburg lernen sie das im Simulationslabor. Hier verfügen sie über die neueste Software, mit deren Unterstützung Betriebsabläufe abgebildet und analysiert werden können. &#13;
„Ich möchte das systemische Verständnis der Studierenden schulen“ sagt der Leiter des Simulationslabors Prof. Dr. Claus-Burkard Böhnlein. Die Erkenntnis, dass in Unternehmen Prozesse und knappe Ressourcen ein dynamisches System bilden, mache sie zu besseren Betriebswirten. Dafür benötigen sie Grundkenntnisse im Programmieren. Im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/master/wirtschaft/master-betriebswirtschaft.html">Master-Studiengang Betriebswirtschaft</a> lernen die Studierenden den Umgang mit der Simulationssoftware PACE und dem Mehr-Methoden-Simulator AnyLogic. Damit nehmen sie eine ereignisorientierte, diskrete Simulation industrieller Prozesse vor. Das heißt, sie untersuchen, ob eine Anlage gut funktioniert und wie sie auf Störungen oder Veränderungen reagiert. Die Simulation zeigt, wo das System anfällig ist und wie es verbessert werden kann. Dafür testen die Studierenden in der Simulation verschiedene Maßnahmen an einem Modell des Unternehmens. Benötige ich zum Beispiel mehr Arbeitskräfte oder muss ich einen anderen Schichtplan einführen? Wo müssen Engpässe besser versorgt oder knappe Ressourcen erweitert werden? Jede Maßnahme hat positive oder negative Folgen für das Unternehmen. Bei der computergestützten Simulation errechnet das Programm, unter welchen Bedingungen das Unternehmen am erfolgreichsten arbeitet. Das Ergebnis kann dann in der Realität umgesetzt werden. &#13;
Die Simulation analysiert ein Unternehmen, ohne in dessen täglichen Betriebsablauf einzugreifen. Maßnahmen werden erst umgesetzt, wenn ihr Erfolg mathematisch wahrscheinlich ist. Das Risiko für das Unternehmen wird dadurch kalkulierbarer. Die Simulation als Methode für Betriebswirte birgt viel Potenzial. Professor Böhnlein wird die Methode daher zukünftig auch in Lehrveranstaltungen im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/betriebswirtschaft.html">Bachelor Betriebswirtschaft</a> und im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/studium/bachelor/wirtschaft/industriewirtschaft.html">Bachelor Industriewirtschaft</a> lehren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Simulationslabor_Boehnlein-1024x692.jpg"
                        fileSize="91975"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Simulationslabor_Kurs-1024x683.jpg"
                        fileSize="116329"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Sport sozial bewegen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-sport-sozial-bewegen/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Jul 2016 11:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-sport-sozial-bewegen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Es hat fast schon Tradition: Zum vierten Mal absolvierten Studierende der Sozialen Arbeit im Projekt „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit“ die Übungsleiterprüfung/C-Breitensport. Im kommenden Wintersemester werden die künftigen SozialarbeiterInnen mit Partnern aus der Praxis eigene Aktionen planen und durchführen.</em>&#13;
„Sie haben wirklich viel geschafft“, gratulierte Jürgen Rückert, stellvertretender Vorsitzender der Bayerischen Sportjugend im Bezirk Oberfranken, den insgesamt 29 Studierenden der Sozialen Arbeit und der Internationalen Sozialen Arbeit und Entwicklung an der Hochschule Coburg. Gemeinsam mit Luise Pusch, die als hochverdiente ehemalige Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend Oberfranken immer noch einige Projekt im Bildungsbereich betreut sowie den beiden Dozentinnen Dr. Susanne Bott und Sandra Neubert überreichte Rückert den Studierenden die Urkunde zur Übungleiterlizenz/C-Breitensport. Für die Zweitsemester ist das der Lohn für viele Mühen, denn die praktischen und theoretischen Unterrichtsinhalte sowie die erforderliche Ersthelferausbildung wurden von den Studierenden zusätzlich zur Projektarbeit überwiegend an den Wochenenden absolviert. Sandra Neubert und Dr. Susanne Bott stellte der Gruppe ein großes Kompliment aus: „Die Studierenden waren hoch motiviert und harmonierten perfekt miteinander.“. &#13;
Jürgen Rückert freut sich über das Interesse der Studierenden: „Der Übungsleiterschein ist für Tätigkeiten im Bereich der Sozialen Arbeit eine gern gesehene Zusatzqualifikation“. Er hat auch noch einen Rat für die Studierenden parat: „Es ist wie mit dem Führerschein: Wer erfolgreich die Prüfung bestanden hat, ist noch lange kein guter Autofahrer. Nur Übung macht den Meister.“ Mit einem Sommerfest, einem selbstgemachten Buffet und anschließenden Jugger-Spielen feierten die Studierenden auf den Freiflächen der Coburger Jugendeinrichtung CoJe ihren Erfolg.&#13;
Die Übungsleiterlizenz ist ein wichtiger Baustein im Projekt <em>„Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit“</em>. Im kommenden Semester heißt es für die Studierenden, das Erlernte in der Praxis umzusetzen. In Kleingruppen haben sie bereits vielfältige Ideen für eigene kleine Aktionen in der Sportsozialarbeit entwickelt und suchen zum Teil noch nach Sponsoren und Kooperationspartnern. Bereits zugesagt sind Projekte an der Adam-Riese-Schule in Bad Staffelstein, bei dem Studierende die Klassenfahrt von Fünftklässlern begleiten. Auch das „BAERchen-Projekt“ der Coburger Hochschul-Kinderkrippe Campuszwerge wird mit drei Studentinnen fortgesetzt. Zwei weitere Gruppen beschäftigen sich mit Sportsozialarbeit im Bereich der Seniorenarbeit und sind aktuell mit potentiellen Praxispartnern in Gesprächen. Eine Gruppe bietet gemeinsam mit der Jugendhilfe Seßlach einen Kurs mit dem Longboard und eine Tagesfahrt an. Auch Flüchtlingsarbeit steht hoch im Kurs: hier sollen Geflüchtete über den Sport in die Region integriert werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Es hat fast schon Tradition: Zum vierten Mal absolvierten Studierende der Sozialen Arbeit im Projekt „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit“ die Übungsleiterprüfung/C-Breitensport. Im kommenden Wintersemester werden die künftigen SozialarbeiterInnen mit Partnern aus der Praxis eigene Aktionen planen und durchführen.</em>&#13;
„Sie haben wirklich viel geschafft“, gratulierte Jürgen Rückert, stellvertretender Vorsitzender der Bayerischen Sportjugend im Bezirk Oberfranken, den insgesamt 29 Studierenden der Sozialen Arbeit und der Internationalen Sozialen Arbeit und Entwicklung an der Hochschule Coburg. Gemeinsam mit Luise Pusch, die als hochverdiente ehemalige Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend Oberfranken immer noch einige Projekt im Bildungsbereich betreut sowie den beiden Dozentinnen Dr. Susanne Bott und Sandra Neubert überreichte Rückert den Studierenden die Urkunde zur Übungleiterlizenz/C-Breitensport. Für die Zweitsemester ist das der Lohn für viele Mühen, denn die praktischen und theoretischen Unterrichtsinhalte sowie die erforderliche Ersthelferausbildung wurden von den Studierenden zusätzlich zur Projektarbeit überwiegend an den Wochenenden absolviert. Sandra Neubert und Dr. Susanne Bott stellte der Gruppe ein großes Kompliment aus: „Die Studierenden waren hoch motiviert und harmonierten perfekt miteinander.“. &#13;
Jürgen Rückert freut sich über das Interesse der Studierenden: „Der Übungsleiterschein ist für Tätigkeiten im Bereich der Sozialen Arbeit eine gern gesehene Zusatzqualifikation“. Er hat auch noch einen Rat für die Studierenden parat: „Es ist wie mit dem Führerschein: Wer erfolgreich die Prüfung bestanden hat, ist noch lange kein guter Autofahrer. Nur Übung macht den Meister.“ Mit einem Sommerfest, einem selbstgemachten Buffet und anschließenden Jugger-Spielen feierten die Studierenden auf den Freiflächen der Coburger Jugendeinrichtung CoJe ihren Erfolg.&#13;
Die Übungsleiterlizenz ist ein wichtiger Baustein im Projekt <em>„Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit“</em>. Im kommenden Semester heißt es für die Studierenden, das Erlernte in der Praxis umzusetzen. In Kleingruppen haben sie bereits vielfältige Ideen für eigene kleine Aktionen in der Sportsozialarbeit entwickelt und suchen zum Teil noch nach Sponsoren und Kooperationspartnern. Bereits zugesagt sind Projekte an der Adam-Riese-Schule in Bad Staffelstein, bei dem Studierende die Klassenfahrt von Fünftklässlern begleiten. Auch das „BAERchen-Projekt“ der Coburger Hochschul-Kinderkrippe Campuszwerge wird mit drei Studentinnen fortgesetzt. Zwei weitere Gruppen beschäftigen sich mit Sportsozialarbeit im Bereich der Seniorenarbeit und sind aktuell mit potentiellen Praxispartnern in Gesprächen. Eine Gruppe bietet gemeinsam mit der Jugendhilfe Seßlach einen Kurs mit dem Longboard und eine Tagesfahrt an. Auch Flüchtlingsarbeit steht hoch im Kurs: hier sollen Geflüchtete über den Sport in die Region integriert werden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/UEbungsleiterpruefung_CoJe_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Für eine lebenslange Gesundheitskompetenz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fuer-eine-lebenslange-gesundheitskompetenz/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Jul 2016 10:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fuer-eine-lebenslange-gesundheitskompetenz/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Holger Hassel unternahm mit seinen Studierenden der Integrativen Gesundheitsförderung in der vergangenen Woche<em> eine Exkursion an die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. Anlass war eine Summer School, die sich rund um die Förderung der Gesundheitskompetenz älterer Menschen drehte. </em></em>&#13;
An der Hochschule Ludwigsburg trafen sich Studierende der Hochschulen Coburg, Magdeburg-Stendal und Ludwigsburg. Sie tauschten sich über das Konzept des lebenslangen Lernens aus. Die Studierenden erprobten die Möglichkeiten moderner Medien für einen gesunden Lebensstil. &#13;
So suchten sie zum Beispiel mit einer App Stolpersteine für ältere Menschen in der Stadt im Rahmen eines Geogame. Ein weiteres Projekt war die Wartezimmer-App, mit der man die Wartezeit beim Arzt sinnvoll nutzen kann. Mit Lern-Apps könnten die Senioren ihr Wissen zu Erste Hilfe und Diabetes trainieren. &#13;
Eine Zielgruppe der Integrativen Gesundheitsförderung sind Senioren. Ihnen soll die Kompetenz für ihre Gesundheit in die eigenen Hände gegeben werden. Moderne Medien können dabei eine Hilfe sein.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Holger Hassel unternahm mit seinen Studierenden der Integrativen Gesundheitsförderung in der vergangenen Woche<em> eine Exkursion an die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. Anlass war eine Summer School, die sich rund um die Förderung der Gesundheitskompetenz älterer Menschen drehte. </em></em>&#13;
An der Hochschule Ludwigsburg trafen sich Studierende der Hochschulen Coburg, Magdeburg-Stendal und Ludwigsburg. Sie tauschten sich über das Konzept des lebenslangen Lernens aus. Die Studierenden erprobten die Möglichkeiten moderner Medien für einen gesunden Lebensstil. &#13;
So suchten sie zum Beispiel mit einer App Stolpersteine für ältere Menschen in der Stadt im Rahmen eines Geogame. Ein weiteres Projekt war die Wartezimmer-App, mit der man die Wartezeit beim Arzt sinnvoll nutzen kann. Mit Lern-Apps könnten die Senioren ihr Wissen zu Erste Hilfe und Diabetes trainieren. &#13;
Eine Zielgruppe der Integrativen Gesundheitsförderung sind Senioren. Ihnen soll die Kompetenz für ihre Gesundheit in die eigenen Hände gegeben werden. Moderne Medien können dabei eine Hilfe sein.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Foto_Summerschool-1024x692.jpg"
                        fileSize="168981"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie unser Gehirn funktioniert – die Bedeutung neuro-wissenschaftlicher Erkenntnisse]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-unser-gehirn-funktioniert-die-bedeutung-neuro-wissenschaftlicher-erkenntnisse/</link>
                <pubDate>Mon, 11 Jul 2016 07:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-unser-gehirn-funktioniert-die-bedeutung-neuro-wissenschaftlicher-erkenntnisse/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Himmelblau gefärbte Äpfel oder stark gesalzene Schokolade - die meisten Menschen überlegen mindestens zweimal, ob sie bei diesen experimentellen Lebensmitteln zugreifen sollen. Schuld daran ist unser Gehirn, es sendet evolutionsbedingt Warnsignale aus, die uns auf mögliche Gefahren aufmerksam machen. Ein Seminar mit Prof. James Giordano im Projekt „Der Coburger Weg“ beschäftigte sich intensiv mit dem Thema Gehirn und stellte die Bedeutung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse für Kunst, Design und Sozialwissenschaften dar.</em>&#13;
Der Vortrag mit dem Titel „How far can we go?“ war einer von insgesamt vier studentischen Abschlusspräsentationen im Seminar „Creating Neuro-ecologies“ von Prof. Dr. James Giordano. Er leitet das Neuroethics Studies Program am Pellegrino Center for Clinical Bioethics, ist Professor der Fakultäten Neurologie und Biochemie am Georgetown University Medical Center in Washington, DC, sowie Gastprofessor für Hirnforschung, Technologie und Ethik an der Hochschule Coburg. Studierende aus den Studiengängen Soziale Arbeit, Integrative Gesundheitsförderung und Innenarchitektur erläuterten ihren Kommilitonen das Komfortzonen-Modell unseres Gehirns und bereiteten dafür ein etwas anderes Picknick vor: Verfärbte Lebensmittel wie Eier und Obst sowie Coca Cola, die stark nach Essig riecht. Nur ein Teil der Anwesenden traute sich, die in Geschmack und Aussehen veränderten Produkte zu probieren. Die Prozesse, die dabei in unserem Gehirn ablaufen, sind geprägt von unseren Erfahrungen und es gilt immer: Sicherheit zuerst! Doch um zu lernen und unser Wissen zu erweitern ist es wichtig, regelmäßig unsere Komfortzone zu verlassen, so die Studierenden. Sie erklärten eindrucksvoll, wie sich Künstler, Architekten und Designer diese Erkenntnisse der Gehirnforschung für ihre Arbeit zunutze machen.&#13;
Im Laufe des Semesters nahm Prof. Giordano die Studierenden mit auf eine Reise: Hirnmechanismen, die Rolle von Farben, Formen und Gerüchen, hochaktuelle Einblicke in Einsichten der Gehirnforschung. Auch ethische Fragestellungen spielten eine wichtige Rolle, vor allem mit Blick auf zukünftige Entwicklungen. Die studentischen Präsentationen bildeten nun den Abschluss des Seminars. Professor Giordano ließ seinen Studierenden dabei völlig freie Hand, sowohl Themenwahl als auch Präsentationsform und Literatur, alles konnten sie selbst bestimmen. Einzig das Thema Gehirn bildete das thematische Dach und die Vorträge wurden in englischer Sprache gehalten, wie auch das gesamte Seminar. &#13;
Giordano war von den teilweise sehr kreativen Präsentationen seiner Studierenden begeistert: „Drei verschiedene Disziplinen, die international und interdisziplinär zusammenarbeiten, ein jeder nimmt eine eigene Perspektive ein und teilt sie mit den anderen. Darum geht es im Projekt „Der Coburger Weg“ und das ist in diesem Seminar hervorragend gelungen“. Auch nach Ende des Semesters lädt Giordano die Studierenden ein, mit ihm Kontakt zu halten. „Wer einmal mein Student war, bleibt für immer ein Kollege“, so der Neurowissenschaftler. Für Sommer 2017 erhalten alle Seminarteilnehmer die Möglichkeit, ein bis drei Monate zu ihm an die Georgetown University zu kommen, ein eigenes kleines Forschungsprojekt zu entwickeln und anschließend darüber in einer Fachzeitschrift zu publizieren. Die ersten Studierenden haben ihr Interesse bereits bekundet.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Himmelblau gefärbte Äpfel oder stark gesalzene Schokolade - die meisten Menschen überlegen mindestens zweimal, ob sie bei diesen experimentellen Lebensmitteln zugreifen sollen. Schuld daran ist unser Gehirn, es sendet evolutionsbedingt Warnsignale aus, die uns auf mögliche Gefahren aufmerksam machen. Ein Seminar mit Prof. James Giordano im Projekt „Der Coburger Weg“ beschäftigte sich intensiv mit dem Thema Gehirn und stellte die Bedeutung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse für Kunst, Design und Sozialwissenschaften dar.</em>&#13;
Der Vortrag mit dem Titel „How far can we go?“ war einer von insgesamt vier studentischen Abschlusspräsentationen im Seminar „Creating Neuro-ecologies“ von Prof. Dr. James Giordano. Er leitet das Neuroethics Studies Program am Pellegrino Center for Clinical Bioethics, ist Professor der Fakultäten Neurologie und Biochemie am Georgetown University Medical Center in Washington, DC, sowie Gastprofessor für Hirnforschung, Technologie und Ethik an der Hochschule Coburg. Studierende aus den Studiengängen Soziale Arbeit, Integrative Gesundheitsförderung und Innenarchitektur erläuterten ihren Kommilitonen das Komfortzonen-Modell unseres Gehirns und bereiteten dafür ein etwas anderes Picknick vor: Verfärbte Lebensmittel wie Eier und Obst sowie Coca Cola, die stark nach Essig riecht. Nur ein Teil der Anwesenden traute sich, die in Geschmack und Aussehen veränderten Produkte zu probieren. Die Prozesse, die dabei in unserem Gehirn ablaufen, sind geprägt von unseren Erfahrungen und es gilt immer: Sicherheit zuerst! Doch um zu lernen und unser Wissen zu erweitern ist es wichtig, regelmäßig unsere Komfortzone zu verlassen, so die Studierenden. Sie erklärten eindrucksvoll, wie sich Künstler, Architekten und Designer diese Erkenntnisse der Gehirnforschung für ihre Arbeit zunutze machen.&#13;
Im Laufe des Semesters nahm Prof. Giordano die Studierenden mit auf eine Reise: Hirnmechanismen, die Rolle von Farben, Formen und Gerüchen, hochaktuelle Einblicke in Einsichten der Gehirnforschung. Auch ethische Fragestellungen spielten eine wichtige Rolle, vor allem mit Blick auf zukünftige Entwicklungen. Die studentischen Präsentationen bildeten nun den Abschluss des Seminars. Professor Giordano ließ seinen Studierenden dabei völlig freie Hand, sowohl Themenwahl als auch Präsentationsform und Literatur, alles konnten sie selbst bestimmen. Einzig das Thema Gehirn bildete das thematische Dach und die Vorträge wurden in englischer Sprache gehalten, wie auch das gesamte Seminar. &#13;
Giordano war von den teilweise sehr kreativen Präsentationen seiner Studierenden begeistert: „Drei verschiedene Disziplinen, die international und interdisziplinär zusammenarbeiten, ein jeder nimmt eine eigene Perspektive ein und teilt sie mit den anderen. Darum geht es im Projekt „Der Coburger Weg“ und das ist in diesem Seminar hervorragend gelungen“. Auch nach Ende des Semesters lädt Giordano die Studierenden ein, mit ihm Kontakt zu halten. „Wer einmal mein Student war, bleibt für immer ein Kollege“, so der Neurowissenschaftler. Für Sommer 2017 erhalten alle Seminarteilnehmer die Möglichkeit, ein bis drei Monate zu ihm an die Georgetown University zu kommen, ein eigenes kleines Forschungsprojekt zu entwickeln und anschließend darüber in einer Fachzeitschrift zu publizieren. Die ersten Studierenden haben ihr Interesse bereits bekundet.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Giordano_Seminar_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAC erhält Förderung für innovatives Forschungsprojekt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tac-erhaelt-foerderung-fuer-innovatives-forschungsprojekt/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 04:53:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tac-erhaelt-foerderung-fuer-innovatives-forschungsprojekt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg entwickelt einen neuen Sensor, um die Qualität des Schmierstoffs direkt in Hydraulikpressen bestimmen zu können. Und zwar während das hydraulische Umformaggregat arbeitet. Das Forschungsprojekt wird von der Bayerischen Forschungsstiftung mit 285.000 EUR gefördert. Industriepartner sind die Unternehmen Lasco Umformtechnik, Coburg, und Carl Bechem GmbH, Hagen.</em>&#13;
Die Überwachung von Maschinen während ihres Einsatzes in der Produktion, wird für die Maschinenbauunternehmen immer wichtiger. So können sie ihren Kunden eine hohe Verfügbarkeit garantieren und einen passgenauen Service bieten. Möglich machen dies eingebaute Sensoren, um die beispielsweise in China gewonnenen Daten in Deutschland zu analysieren. Das Schlagwort für diese Entwicklung heißt „Industrie 4.0“. &#13;
In einem neuen Forschungsprojekt entwickelt das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC gemeinsam mit dem Coburger Unternehmen Lasco Umformtechnik und dem Spezialschmierstoffhersteller Bechem aus Hagen eine Sensorik, mit der sich der Ölzustand direkt im hydraulischem Betriebssystem erfassen lässt. „Für die regionale Wirtschaft ist es wichtig, gemeinsam mit den Instituten der Hochschule an neuen technologischen Entwicklungen zu arbeiten“, betont Friedrich Herdan, Präsident der IHK zu Coburg. Heinz Dwuletzki von der Carl Bechem GmbH ergänzt: „Innovationen entstehen dort, wo Partner aus unterschiedlichen Branchen mit Forschern zusammentreffen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse.“&#13;
Das Projekt wird von Sascha Braun im Rahmen seiner Doktorarbeit betreut. Er studierte bereits an der Hochschule Coburg im Studiengang Bioanalytik. Zu Forschungszwecken stellt das Unternehmen Lasco Umformtechnik der Hochschule Coburg am Campus Friedrich Streib eine kleine Hydraulikpresse bereit, so dass erstmals von dem Unternehmen und der Hochschule gemeinsam geforscht werden kann.&#13;
Die Bayerische Forschungsstiftung fördert das Projekt, das eine Laufzeit von drei Jahren hat, mit 285.000 EUR. Staatssekretär Albert Füracker aus dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat überreichte den Förderbescheid.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg entwickelt einen neuen Sensor, um die Qualität des Schmierstoffs direkt in Hydraulikpressen bestimmen zu können. Und zwar während das hydraulische Umformaggregat arbeitet. Das Forschungsprojekt wird von der Bayerischen Forschungsstiftung mit 285.000 EUR gefördert. Industriepartner sind die Unternehmen Lasco Umformtechnik, Coburg, und Carl Bechem GmbH, Hagen.</em>&#13;
Die Überwachung von Maschinen während ihres Einsatzes in der Produktion, wird für die Maschinenbauunternehmen immer wichtiger. So können sie ihren Kunden eine hohe Verfügbarkeit garantieren und einen passgenauen Service bieten. Möglich machen dies eingebaute Sensoren, um die beispielsweise in China gewonnenen Daten in Deutschland zu analysieren. Das Schlagwort für diese Entwicklung heißt „Industrie 4.0“. &#13;
In einem neuen Forschungsprojekt entwickelt das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC gemeinsam mit dem Coburger Unternehmen Lasco Umformtechnik und dem Spezialschmierstoffhersteller Bechem aus Hagen eine Sensorik, mit der sich der Ölzustand direkt im hydraulischem Betriebssystem erfassen lässt. „Für die regionale Wirtschaft ist es wichtig, gemeinsam mit den Instituten der Hochschule an neuen technologischen Entwicklungen zu arbeiten“, betont Friedrich Herdan, Präsident der IHK zu Coburg. Heinz Dwuletzki von der Carl Bechem GmbH ergänzt: „Innovationen entstehen dort, wo Partner aus unterschiedlichen Branchen mit Forschern zusammentreffen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse.“&#13;
Das Projekt wird von Sascha Braun im Rahmen seiner Doktorarbeit betreut. Er studierte bereits an der Hochschule Coburg im Studiengang Bioanalytik. Zu Forschungszwecken stellt das Unternehmen Lasco Umformtechnik der Hochschule Coburg am Campus Friedrich Streib eine kleine Hydraulikpresse bereit, so dass erstmals von dem Unternehmen und der Hochschule gemeinsam geforscht werden kann.&#13;
Die Bayerische Forschungsstiftung fördert das Projekt, das eine Laufzeit von drei Jahren hat, mit 285.000 EUR. Staatssekretär Albert Füracker aus dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat überreichte den Förderbescheid.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TAC_Hydraulikoelsensor_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neues Massenspektrometer in der Bioanalytik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neues-massenspektrometer-in-der-bioanalytik/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Jul 2016 11:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neues-massenspektrometer-in-der-bioanalytik/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im Chemielabor des Studiengangs Bioanalytik steht seit kurzem ein modernes hochauflösendes Massenspektrometer. Damit werden die Analyse- und Forschungsmöglichkeiten weiter ausgebaut.</em>&#13;
„Mit dem neuen Gerät können wir Tausende von Proteinen in Gewebe- und Zellproben innerhalb weniger Stunden analysieren“, erläutert<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=667"> Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, der an der Hochschule Coburg eine Forschungsprofessur für Instrumentelle Bioanalytik innehat. Mit den Messdaten gelinge es, Biomarker zu identifiziert, die krankhafte Veränderungen wie Krebserkrankungen erkennen lassen. Sie bilden die Grundlage, um beispielsweise den Verlauf von Krebstherapien zu kontrollieren und neue Therapieansätze auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen. Weitere Einsatzmöglichkeiten des modernen Massenspektrometers sind das frühzeitige Erkennen etwaiger toxischer Wirkungen von Chemikalien.&#13;
„Mit dieser leistungsstarken Infrastruktur können wir unsere Forschung im Bereich der Proteinanalytik weiter ausbauen“, blickt Professor Kalkhof in die Zukunft. Bereits im September beginnt eine Studentin der Bioanalytik mit Messungen für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Proteomanalyse von isotopenmarkierten Listeria monocytogenes&quot;, einem Bakterium, das über verunreinigte Lebensmittel in den Körper gelangen kann.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im Chemielabor des Studiengangs Bioanalytik steht seit kurzem ein modernes hochauflösendes Massenspektrometer. Damit werden die Analyse- und Forschungsmöglichkeiten weiter ausgebaut.</em>&#13;
„Mit dem neuen Gerät können wir Tausende von Proteinen in Gewebe- und Zellproben innerhalb weniger Stunden analysieren“, erläutert<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=667"> Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, der an der Hochschule Coburg eine Forschungsprofessur für Instrumentelle Bioanalytik innehat. Mit den Messdaten gelinge es, Biomarker zu identifiziert, die krankhafte Veränderungen wie Krebserkrankungen erkennen lassen. Sie bilden die Grundlage, um beispielsweise den Verlauf von Krebstherapien zu kontrollieren und neue Therapieansätze auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen. Weitere Einsatzmöglichkeiten des modernen Massenspektrometers sind das frühzeitige Erkennen etwaiger toxischer Wirkungen von Chemikalien.&#13;
„Mit dieser leistungsstarken Infrastruktur können wir unsere Forschung im Bereich der Proteinanalytik weiter ausbauen“, blickt Professor Kalkhof in die Zukunft. Bereits im September beginnt eine Studentin der Bioanalytik mit Messungen für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Proteomanalyse von isotopenmarkierten Listeria monocytogenes&quot;, einem Bakterium, das über verunreinigte Lebensmittel in den Körper gelangen kann.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mentoring-682x1024.jpg"
                        fileSize="112865"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Massenspektrometer_Kalkhof_800Px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Dr. Schneider Unternehmensgruppe neuer Hörsaal-Sponsor]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/dr-schneider-unternehmensgruppe-neuer-hoersaal-sponsor/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Jul 2016 11:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/dr-schneider-unternehmensgruppe-neuer-hoersaal-sponsor/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg gibt es künftig einen Dr. Schneider-Hörsaal. Die Dr. Schneider Unternehmensgruppe mit Sitz im oberfränkischen Kronach-Neuses macht so seine vielfältigen Verbindungen zur Hochschule Coburg sichtbar. </em>&#13;
„Unser Unternehmen arbeitet seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen mit der Hochschule Coburg zusammen. Wir machen gemeinsame Forschungsprojekte, studentische Abschlussarbeiten und Designprojekte. Diese Zusammenarbeit wollen wir durch das Hörsaal-Sponsoring nun auch zeigen“, betont Parag Shah, Vorsitzender der Geschäftsführung von Dr. Schneider. Das Unternehmen mit 3600 Mitarbeitern hat seinen Sitz im oberfränkischen Kronach-Neuses, aber auch Produktionsstandorte in China, Polen, Spanien und den USA. Als Zulieferer ist das Unternehmen ein wichtiger Partner für nahezu alle Automobilhersteller. Es liefert Instrumententafeln und Mittelkonsolen, Belüftungssysteme und hochintegrierte Innenraumverkleidungen. Im Bereich der Belüftungssysteme und der Fensterrahmenverkleidung ist Dr. Schneider einer der Weltmarktführer im Premiumbereich.&#13;
„Wir rekrutieren unsere Mitarbeiter überwiegend in der Region und setzen auf eine nachhaltige Personalentwicklung“, beschreibt der Leiter Personalwesen bei Dr. Schneider, Marco Thieroff, die Personalpolitik seines Unternehmens. Bei Dr. Schneider fänden engagierte Nachwuchskräfte, die gerne schnell und direkt ihr Know-how einbringen wollen, viele interessante Aufgaben. &#13;
Vizepräsidenten Prof. Dr. Jutta Michel freut sich über das Engagement und die vielfältigen Kooperationen zwischen der Dr. Schneider Unternehmensgruppe und der Hochschule Coburg. Sie ergänzt: „Es gibt auch in Zukunft zahlreiche Forschungs- und Projektthemen, die wir gemeinsam bearbeiten können.“ Die finanziellen Mittel aus dem Hörsaal-Sponsoring werden zur Förderung studentischer Projekte eingesetzt, die das Studium bereichern.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Am Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg gibt es künftig einen Dr. Schneider-Hörsaal. Die Dr. Schneider Unternehmensgruppe mit Sitz im oberfränkischen Kronach-Neuses macht so seine vielfältigen Verbindungen zur Hochschule Coburg sichtbar. </em>&#13;
„Unser Unternehmen arbeitet seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen mit der Hochschule Coburg zusammen. Wir machen gemeinsame Forschungsprojekte, studentische Abschlussarbeiten und Designprojekte. Diese Zusammenarbeit wollen wir durch das Hörsaal-Sponsoring nun auch zeigen“, betont Parag Shah, Vorsitzender der Geschäftsführung von Dr. Schneider. Das Unternehmen mit 3600 Mitarbeitern hat seinen Sitz im oberfränkischen Kronach-Neuses, aber auch Produktionsstandorte in China, Polen, Spanien und den USA. Als Zulieferer ist das Unternehmen ein wichtiger Partner für nahezu alle Automobilhersteller. Es liefert Instrumententafeln und Mittelkonsolen, Belüftungssysteme und hochintegrierte Innenraumverkleidungen. Im Bereich der Belüftungssysteme und der Fensterrahmenverkleidung ist Dr. Schneider einer der Weltmarktführer im Premiumbereich.&#13;
„Wir rekrutieren unsere Mitarbeiter überwiegend in der Region und setzen auf eine nachhaltige Personalentwicklung“, beschreibt der Leiter Personalwesen bei Dr. Schneider, Marco Thieroff, die Personalpolitik seines Unternehmens. Bei Dr. Schneider fänden engagierte Nachwuchskräfte, die gerne schnell und direkt ihr Know-how einbringen wollen, viele interessante Aufgaben. &#13;
Vizepräsidenten Prof. Dr. Jutta Michel freut sich über das Engagement und die vielfältigen Kooperationen zwischen der Dr. Schneider Unternehmensgruppe und der Hochschule Coburg. Sie ergänzt: „Es gibt auch in Zukunft zahlreiche Forschungs- und Projektthemen, die wir gemeinsam bearbeiten können.“ Die finanziellen Mittel aus dem Hörsaal-Sponsoring werden zur Förderung studentischer Projekte eingesetzt, die das Studium bereichern.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dr-Schneider_Hoersaal_800_px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dr._Schneider_Hoersaal_Schild_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wettbewerb mit Fahrzeugen aus dem 3 D-Drucker]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wettbewerb-mit-fahrzeugen-aus-dem-3-d-drucker/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Jul 2016 12:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wettbewerb-mit-fahrzeugen-aus-dem-3-d-drucker/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Elf studentische Teams aus Deutschland, Polen und den Niederlanden treten beim weltweit einzigen Rennen mit Fahrzeugen aus dem 3 D-Drucker an der HAWK Hildesheim gegeneinander an. Mit dabei ist auch ein Team aus Studierenden des Studiengangs Integriertes Produktdesign der Hochschule Coburg. Sie belegten in diesem Jahr im Wettbewerb den vierten Platz und wurden vom Publikum auf Platz 2 gewählt.</em> &#13;
Das Akkuschrauberrennen der HAWK Hildesheim ist einmalig und es fand in diesem Jahr bereits zum neunten Mal statt. Antriebsaggregat ist ein Bosch Akkuschrauber. Die tragenden Teile kommen aus dem 3 D-Drucker. Das Rennen ist der weltweit erste Wettbewerb mit Fahrzeugen aus dem 3 D-Drucker. Die Teams treten in Geschwindigkeitsrennen gegeneinander an und es gibt einen Publikumspreis. &#13;
Die Hochschule Coburg war bei dem diesjährigen Wettbewerb mit dem Team Toxic vertreten. Studierende des Integrierten Produktdesign entwarfen und bauten das Fahrzeug parallel zu ihrem Studium. Sie konnten die Volkswagen AG als Sponsor gewinnen, so dass das komplette Gestell und die Verkleidung in Wolfsburg produziert werden konnte. Fachlich begleitet wird das jeweilige Coburger Studententeam seit Jahren von Prof. Peter Raab. Er erzählt begeistert: „In diesem Jahr überzeugte mich besonders die konstruktive Lösung der Vorderradlagerung. Unser Team hat sich für einen Felgenläufer entschieden und ihn auch gebaut.“ &#13;
Bei dem mehrschichtigen Wettbewerb belegte das Coburger Team den vierten Platz hinter der Hochschule Wolfenbüttel, der HAWK Hildesheim und der Köln International School of Design und der TH Köln. Beim Publikumspreis errangen die Coburger Studierenden Platz&nbsp;2 hinter der HAWK Hildesheim. &#13;
Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für den Akkuschrauber-Wettbewerb 2017, für den aktuell auch schon Sponsoren gesucht werden. Weitere Infos gibt es per Mail: <a href="mailto:coburg-designlab@hs-coburg.de">coburg-designlab@hs-coburg.de</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Elf studentische Teams aus Deutschland, Polen und den Niederlanden treten beim weltweit einzigen Rennen mit Fahrzeugen aus dem 3 D-Drucker an der HAWK Hildesheim gegeneinander an. Mit dabei ist auch ein Team aus Studierenden des Studiengangs Integriertes Produktdesign der Hochschule Coburg. Sie belegten in diesem Jahr im Wettbewerb den vierten Platz und wurden vom Publikum auf Platz 2 gewählt.</em> &#13;
Das Akkuschrauberrennen der HAWK Hildesheim ist einmalig und es fand in diesem Jahr bereits zum neunten Mal statt. Antriebsaggregat ist ein Bosch Akkuschrauber. Die tragenden Teile kommen aus dem 3 D-Drucker. Das Rennen ist der weltweit erste Wettbewerb mit Fahrzeugen aus dem 3 D-Drucker. Die Teams treten in Geschwindigkeitsrennen gegeneinander an und es gibt einen Publikumspreis. &#13;
Die Hochschule Coburg war bei dem diesjährigen Wettbewerb mit dem Team Toxic vertreten. Studierende des Integrierten Produktdesign entwarfen und bauten das Fahrzeug parallel zu ihrem Studium. Sie konnten die Volkswagen AG als Sponsor gewinnen, so dass das komplette Gestell und die Verkleidung in Wolfsburg produziert werden konnte. Fachlich begleitet wird das jeweilige Coburger Studententeam seit Jahren von Prof. Peter Raab. Er erzählt begeistert: „In diesem Jahr überzeugte mich besonders die konstruktive Lösung der Vorderradlagerung. Unser Team hat sich für einen Felgenläufer entschieden und ihn auch gebaut.“ &#13;
Bei dem mehrschichtigen Wettbewerb belegte das Coburger Team den vierten Platz hinter der Hochschule Wolfenbüttel, der HAWK Hildesheim und der Köln International School of Design und der TH Köln. Beim Publikumspreis errangen die Coburger Studierenden Platz&nbsp;2 hinter der HAWK Hildesheim. &#13;
Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für den Akkuschrauber-Wettbewerb 2017, für den aktuell auch schon Sponsoren gesucht werden. Weitere Infos gibt es per Mail: <a href="mailto:coburg-designlab@hs-coburg.de">coburg-designlab@hs-coburg.de</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkuschrauberrennen_Team_800px_breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkuschrauberrennen_Rennen_800px_breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkuschrauberrennen_Fahrzeug_800px_breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutsch-russisches Beziehungsmanagement]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutsch-russisches-beziehungsmanagement/</link>
                <pubDate>Wed, 29 Jun 2016 07:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/deutsch-russisches-beziehungsmanagement/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ein Coburger Unternehmen lässt Studierende der Hochschule Kontakte zu potentiellen Kunden in Russland ermitteln. Dabei arbeiten sie mit Kommilitonen in Novosibirsk zusammen.</em>&#13;
Nein, in so einer Form habe sie vorher noch kein Projekt im Studium erlebt. „Das war anstrengend, aber echt super!“, erzählt Katharina Gassauer. Ein Semester lang war die Betriebswirtschaftsstudentin der organisatorische Kopf einer Gruppe von Studierenden, die für die Werkzeugmaschinenfabrik LASCO Umformtechnik sozusagen Kundenakquise betrieben haben. Sie haben mögliche Kunden ermittelt, kontaktiert und schließlich in Russland besucht, um LASCO dort vorzustellen. Immer in Abstimmung mit Studierenden der Universität für Wirtschaft und Management in Novosibirsk. Diese haben das gleiche Seminar belegt und die Recherche und Kontaktaufnahme in Russland übernommen. Per Skype und WhatsApp tauschen sich die Gruppen regelmäßig aus. Eine Woche haben die Coburger dann in Novosibirsk verbracht. „Wir haben alles selbst organisiert“, erzählt Gassauer. „Den Flug, den Transfer zum Hotel.“ Die Betriebswirtschaftsstudentin ist sichtlich stolz. Nicht nur, dass die Studierenden das Vertrauen ihres Professors hatten, auch, dass am Ende alles so gut geklappt hat. &#13;
Prof. Dr. Eduard Gerhardt, Fakultät Wirtschaft, bietet das Seminar <em>Internationales Projektmanagement </em>seit einem Jahr als Wahlpflichtmodul an. Belegen können es Studierende der Betriebs- und der Versicherungswirtschaft. „Die jungen Leute hatten richtig Druck!“, sagt Gerhardt. Es herrscht ein enger Zeitplan, die komplette Kommunikation funktioniert nur auf Englisch – zum Teil mussten die russischen Studenten parallel noch dolmetschen. „So haben sie alles kennen gelernt, was die Arbeit später mit sich bringt.“ LASCO-Geschäftsführer Gernot Losert hat die Gruppe vorab mit allen wichtigen Informationen zum Unternehmen versorgt und wird regelmäßig über den Fortschritt informiert. Am Ende des Semesters werden die Studierenden ihm auch die Ergebnisse ihrer Recherche übergeben. &#13;
„Ich würde das Format gerne noch auf andere Länder ausdehnen“, berichtet Gerhardt. Zwei Studentinnen hätten dank des Projekts ein Auslandssemester in Novosibirsk bzw. Coburg absolviert. Für die Studierenden ist es eine erste Gelegenheit, sich mit der anderen Kultur auseinanderzusetzen. Auch Katharina Gassauer hat sich vor allem deshalb für das Seminar entschieden. „Man weiß so wenig über das Land und die Menschen. Ich wollte dadurch einfach mehr über Russland lernen.“&#13;
Der deutsche Generalkonsul Viktor Richter bekräftigt die Bestrebungen der beiden Hochschulen in Coburg und Novosibirsk. Ihn haben die Studierenden während ihres einwöchigen Aufenthalts ebenfalls besucht. Denn es gab auch ein kleines Rahmenprogramm – darunter ein Ausflug nach Tomsk und ein Besuch der Oper Novosibirsk. „Viel Zeit zum Ausruhen hatten wir nicht“, lacht Katharina Gassauer.&#13;
Für die Studentin und ihre Coburger Kommilitonen ist das Projekt fast abgeschlossen. Jetzt steht nur noch die Nachbereitung für LASCO an. In Novosibirsk arbeiten die Studierenden im nächsten Semester nochmal an einer ähnlichen Aufgabe. Dann mit einem russischen Unternehmen als „Auftraggeber“ und einem Gegenbesuch und neuen Kommilitonen in Deutschland.&#13;
Förderer des Projekts waren:&#13;
<ul><li>die Fakultät Wirtschaft</li><li> die Gesellschaft für Betriebswirtschaft</li><li>der Hochschulverein Coburg e.V.</li><li>das International Office</li><li>die Lasco Umformtechnik GmbH</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ein Coburger Unternehmen lässt Studierende der Hochschule Kontakte zu potentiellen Kunden in Russland ermitteln. Dabei arbeiten sie mit Kommilitonen in Novosibirsk zusammen.</em>&#13;
Nein, in so einer Form habe sie vorher noch kein Projekt im Studium erlebt. „Das war anstrengend, aber echt super!“, erzählt Katharina Gassauer. Ein Semester lang war die Betriebswirtschaftsstudentin der organisatorische Kopf einer Gruppe von Studierenden, die für die Werkzeugmaschinenfabrik LASCO Umformtechnik sozusagen Kundenakquise betrieben haben. Sie haben mögliche Kunden ermittelt, kontaktiert und schließlich in Russland besucht, um LASCO dort vorzustellen. Immer in Abstimmung mit Studierenden der Universität für Wirtschaft und Management in Novosibirsk. Diese haben das gleiche Seminar belegt und die Recherche und Kontaktaufnahme in Russland übernommen. Per Skype und WhatsApp tauschen sich die Gruppen regelmäßig aus. Eine Woche haben die Coburger dann in Novosibirsk verbracht. „Wir haben alles selbst organisiert“, erzählt Gassauer. „Den Flug, den Transfer zum Hotel.“ Die Betriebswirtschaftsstudentin ist sichtlich stolz. Nicht nur, dass die Studierenden das Vertrauen ihres Professors hatten, auch, dass am Ende alles so gut geklappt hat. &#13;
Prof. Dr. Eduard Gerhardt, Fakultät Wirtschaft, bietet das Seminar <em>Internationales Projektmanagement </em>seit einem Jahr als Wahlpflichtmodul an. Belegen können es Studierende der Betriebs- und der Versicherungswirtschaft. „Die jungen Leute hatten richtig Druck!“, sagt Gerhardt. Es herrscht ein enger Zeitplan, die komplette Kommunikation funktioniert nur auf Englisch – zum Teil mussten die russischen Studenten parallel noch dolmetschen. „So haben sie alles kennen gelernt, was die Arbeit später mit sich bringt.“ LASCO-Geschäftsführer Gernot Losert hat die Gruppe vorab mit allen wichtigen Informationen zum Unternehmen versorgt und wird regelmäßig über den Fortschritt informiert. Am Ende des Semesters werden die Studierenden ihm auch die Ergebnisse ihrer Recherche übergeben. &#13;
„Ich würde das Format gerne noch auf andere Länder ausdehnen“, berichtet Gerhardt. Zwei Studentinnen hätten dank des Projekts ein Auslandssemester in Novosibirsk bzw. Coburg absolviert. Für die Studierenden ist es eine erste Gelegenheit, sich mit der anderen Kultur auseinanderzusetzen. Auch Katharina Gassauer hat sich vor allem deshalb für das Seminar entschieden. „Man weiß so wenig über das Land und die Menschen. Ich wollte dadurch einfach mehr über Russland lernen.“&#13;
Der deutsche Generalkonsul Viktor Richter bekräftigt die Bestrebungen der beiden Hochschulen in Coburg und Novosibirsk. Ihn haben die Studierenden während ihres einwöchigen Aufenthalts ebenfalls besucht. Denn es gab auch ein kleines Rahmenprogramm – darunter ein Ausflug nach Tomsk und ein Besuch der Oper Novosibirsk. „Viel Zeit zum Ausruhen hatten wir nicht“, lacht Katharina Gassauer.&#13;
Für die Studentin und ihre Coburger Kommilitonen ist das Projekt fast abgeschlossen. Jetzt steht nur noch die Nachbereitung für LASCO an. In Novosibirsk arbeiten die Studierenden im nächsten Semester nochmal an einer ähnlichen Aufgabe. Dann mit einem russischen Unternehmen als „Auftraggeber“ und einem Gegenbesuch und neuen Kommilitonen in Deutschland.&#13;
Förderer des Projekts waren:&#13;
<ul><li>die Fakultät Wirtschaft</li><li> die Gesellschaft für Betriebswirtschaft</li><li>der Hochschulverein Coburg e.V.</li><li>das International Office</li><li>die Lasco Umformtechnik GmbH</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Novosibirsk_Gruppe_Botschaft-1024x768.jpg"
                        fileSize="125267"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Novosibirsk_IMG_0919-1024x683.jpg"
                        fileSize="123251"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAC-Doktorand Markus Knorr belegt zweiten Platz bei nationalem Poster-Wettbewerb]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tac-doktorand-markus-knorr-belegt-zweiten-platz-bei-nationalem-poster-wettbewerb/</link>
                <pubDate>Mon, 27 Jun 2016 11:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tac-doktorand-markus-knorr-belegt-zweiten-platz-bei-nationalem-poster-wettbewerb/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Tagung „Kraftstoffe für die Mobilität von Morgen“ der Fuels Joint Research Group auf Kloster Banz bildete den Rahmen eines Poster-Wettbewerbs für Nachwuchsforscher, der von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) ausgelobt wurde. Viele junge Wissenschaftler beteiligten sich. </em>&#13;
Forscher sind es gewohnt, ihre Ergebnisse in Aufsätzen und Büchern zu präsentieren. Um mit anderen Experten bei Tagungen ins Gespräch zu kommen, werden zunehmend Forschungs-Poster eingesetzt. Sie stellen für die jungen Wissenschaftler eine Herausforderung dar. Denn sie müssen das Wesentliche ihrer Forschungsaktivitäten herausarbeiten und so darstellen, dass andere sie verstehen.&#13;
Bei der Tagung „Kraftstoffe für die Mobilität von morgen“ nutzten viele junge Forscher diese Möglichkeit und sie stellten sich dem Urteil einer Fachjury, die sich aus Vertretern der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) und einigen Mitgliedern der Fuels Joint Research Group zusammensetzte. Der mit 500 EUR dotierte erste Preis ging an Johann Hauber von der Technischen Hochschule Ingolstadt. Den zweiten Preis (200 EUR) sicherte sich Markus Knorr vom Technologietransferinstitut Automotive der Hochschule Coburg (TAC). Er beschäftigt sich mit den Untersuchungen zur Schlammbildung im Motoröl beim Einsatz biogener Kraftstoffe. Seine Forschungsergebnisse entstanden im Rahmen eines Forschungsstipendiums der Union zur Förderung von Öl- und Proteipflanzen e.V. (UFOP). Den dritten Preis (100 EUR) bekam Mehdi Bagheri von der Technischen Universität Berlin. Das Preisgeld wurde von der FNR gestiftet.&#13;
In der Fuels Joint Research Group haben sich Forscher aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, die in der Kraftstoffforschung interdisziplinär zusammenarbeiten. Ihr gehören an: Prof. Dr. med. Jürgen Bünger, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung an der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Peter Eilts, Institut für Verbrennungskraftmaschinen der TU Braunschweig, Prof. Dr. Axel Munack, Thünen-Institut für Agrartechnologie Braunschweig, sowie Prof. Dr. Jürgen Krahl, Technologietranferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC). Weitere Infos unter: <a href="http://www.fuels-jrg.de/plakatwettbewerb.html">http://www.fuels-jrg.de/plakatwettbewerb.html</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Tagung „Kraftstoffe für die Mobilität von Morgen“ der Fuels Joint Research Group auf Kloster Banz bildete den Rahmen eines Poster-Wettbewerbs für Nachwuchsforscher, der von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) ausgelobt wurde. Viele junge Wissenschaftler beteiligten sich. </em>&#13;
Forscher sind es gewohnt, ihre Ergebnisse in Aufsätzen und Büchern zu präsentieren. Um mit anderen Experten bei Tagungen ins Gespräch zu kommen, werden zunehmend Forschungs-Poster eingesetzt. Sie stellen für die jungen Wissenschaftler eine Herausforderung dar. Denn sie müssen das Wesentliche ihrer Forschungsaktivitäten herausarbeiten und so darstellen, dass andere sie verstehen.&#13;
Bei der Tagung „Kraftstoffe für die Mobilität von morgen“ nutzten viele junge Forscher diese Möglichkeit und sie stellten sich dem Urteil einer Fachjury, die sich aus Vertretern der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) und einigen Mitgliedern der Fuels Joint Research Group zusammensetzte. Der mit 500 EUR dotierte erste Preis ging an Johann Hauber von der Technischen Hochschule Ingolstadt. Den zweiten Preis (200 EUR) sicherte sich Markus Knorr vom Technologietransferinstitut Automotive der Hochschule Coburg (TAC). Er beschäftigt sich mit den Untersuchungen zur Schlammbildung im Motoröl beim Einsatz biogener Kraftstoffe. Seine Forschungsergebnisse entstanden im Rahmen eines Forschungsstipendiums der Union zur Förderung von Öl- und Proteipflanzen e.V. (UFOP). Den dritten Preis (100 EUR) bekam Mehdi Bagheri von der Technischen Universität Berlin. Das Preisgeld wurde von der FNR gestiftet.&#13;
In der Fuels Joint Research Group haben sich Forscher aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, die in der Kraftstoffforschung interdisziplinär zusammenarbeiten. Ihr gehören an: Prof. Dr. med. Jürgen Bünger, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung an der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Peter Eilts, Institut für Verbrennungskraftmaschinen der TU Braunschweig, Prof. Dr. Axel Munack, Thünen-Institut für Agrartechnologie Braunschweig, sowie Prof. Dr. Jürgen Krahl, Technologietranferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC). Weitere Infos unter: <a href="http://www.fuels-jrg.de/plakatwettbewerb.html">http://www.fuels-jrg.de/plakatwettbewerb.html</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Posterwettbewerb_Gewinner_800b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[ISAT bei „Woche der Umwelt“ in Berlin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/isat-bei-woche-der-umwelt-in-berlin/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Jun 2016 10:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/isat-bei-woche-der-umwelt-in-berlin/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Unter dem Titel „Energiewende in Schallgeschwindigkeit“ präsentierte das Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg ISAT ein aktuelles Forschungsprojekt bei der Woche der Umwelt im Park von Schloss Bellevue. </em>&#13;
„Bisher hat unser Institut seine Forschungsprojekte nur auf Fachmessen vorgestellt. Mit der Einladung zur Woche der Umwelt in Berlin zeigten wir uns erstmals einem breiten Publikum und wir sind begeistert“, so fasst Katrin Schmidt, Mitglied der Leitung des Instituts für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg ISAT, ihre Eindrücke zusammen. Das ISAT zeigte an seinem Stand, wie es gelingen kann, durch mikroakustische Wellen die Ladezeit von Batterien zu verkürzen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. &#13;
Unter strahlend blauem Himmel versammelten sich zwei Tage lang knapp 200 ausgewählte Aussteller im Park von Schloss Bellevue. Eingeladen hatten der Bundespräsident Joachim Gauck und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Das ISAT war vertreten durch Sabrina Tietze, Sandra Ebert und Katrin Schmidt. Unterstützt wurden sie von Lukas Netsch von der Coburger SCHWINDT CAD/CAM-Technologie GmbH“. Mit seiner Hilfe gelang es, die akustische Strömung in den Batterien durch ein Z-Space-System von VRLogic in 3-D zu visualisieren.&#13;
„Wir hatten ganz unterschiedliche Besucher an unserem Stand. Vom Schulkind bis zum Pensionär“, erzählt Sabrina Tietze, die das vorgestellte Projekt als Doktorandin bearbeitet. „Sie wollten zum Beispiel wissen, wie die Technik genau funktioniert und wer auf die Idee kam, Schallwellen für die Beschleunigung der elektrochemischen Prozesse im Akku zu nutzen“, ergänzt sie. Viele Besucher kannten die Hochschule Coburg nicht und sie waren überrascht, dass eine so kleine Stadt eine so forschungsaktive Hochschule besitzt.&#13;
Das abschließende Urteil des ISAT-Teams lautet: „Es war eine gelungene Veranstaltung mit einer eindrucksvollen Atmosphäre an einem besonderen Ort. Wir werden uns auf alle Fälle für die nächste Woche der Umwelt wieder als Aussteller bewerben.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Unter dem Titel „Energiewende in Schallgeschwindigkeit“ präsentierte das Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg ISAT ein aktuelles Forschungsprojekt bei der Woche der Umwelt im Park von Schloss Bellevue. </em>&#13;
„Bisher hat unser Institut seine Forschungsprojekte nur auf Fachmessen vorgestellt. Mit der Einladung zur Woche der Umwelt in Berlin zeigten wir uns erstmals einem breiten Publikum und wir sind begeistert“, so fasst Katrin Schmidt, Mitglied der Leitung des Instituts für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg ISAT, ihre Eindrücke zusammen. Das ISAT zeigte an seinem Stand, wie es gelingen kann, durch mikroakustische Wellen die Ladezeit von Batterien zu verkürzen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. &#13;
Unter strahlend blauem Himmel versammelten sich zwei Tage lang knapp 200 ausgewählte Aussteller im Park von Schloss Bellevue. Eingeladen hatten der Bundespräsident Joachim Gauck und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Das ISAT war vertreten durch Sabrina Tietze, Sandra Ebert und Katrin Schmidt. Unterstützt wurden sie von Lukas Netsch von der Coburger SCHWINDT CAD/CAM-Technologie GmbH“. Mit seiner Hilfe gelang es, die akustische Strömung in den Batterien durch ein Z-Space-System von VRLogic in 3-D zu visualisieren.&#13;
„Wir hatten ganz unterschiedliche Besucher an unserem Stand. Vom Schulkind bis zum Pensionär“, erzählt Sabrina Tietze, die das vorgestellte Projekt als Doktorandin bearbeitet. „Sie wollten zum Beispiel wissen, wie die Technik genau funktioniert und wer auf die Idee kam, Schallwellen für die Beschleunigung der elektrochemischen Prozesse im Akku zu nutzen“, ergänzt sie. Viele Besucher kannten die Hochschule Coburg nicht und sie waren überrascht, dass eine so kleine Stadt eine so forschungsaktive Hochschule besitzt.&#13;
Das abschließende Urteil des ISAT-Teams lautet: „Es war eine gelungene Veranstaltung mit einer eindrucksvollen Atmosphäre an einem besonderen Ort. Wir werden uns auf alle Fälle für die nächste Woche der Umwelt wieder als Aussteller bewerben.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ISAT_Schmidt_Ebert_Tietze_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Woche_der_Umwelt_UEberblicksfoto_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Woche_der_Umwelt_Besucher_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Woche_der_Umwelt_Atmoshaere_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Kollmann gab Abschiedsvorlesung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-kollmann-gab-abschiedsvorlesung/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Jun 2016 04:44:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-kollmann-gab-abschiedsvorlesung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit einer Vorlesung zum Thema „Vom Sand zum Mikroprozessor – Wie ein Chip heute entsteht“ nahm Prof. Dr. Jürgen Kollmann Abschied von seiner Hochschule Coburg. Nach 25 Jahren wurde er, wie Prof. Dr. Michael Rossner, Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik, schmunzelnd feststellte, „in den Ruhestand“ berufen.</em>&#13;
Bestens präpariert mit Anschauungsmaterial, einer kräftigen Stimme und einem exakten Timing von 90 Minuten verabschiedete sich Prof. Dr. Jürgen Kollmann mit einer Vorlesung von seinen Kolleginnen und Kollegen und seinen Studierenden. Der studierte Physiker, der an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Elektrotechnik promovierte, lehrte an der Hochschule Coburg die Fächer Halbleitertechnologie, Bauelemente und Elektronik. &#13;
Die Studierenden schätzten an Professor Kollmann besonders seine Fähigkeit, fundamentales Wissen aus der Physik und der Chemie mit praktischen Anwendungsfällen aus der Elektrotechnik zu verknüpfen. Dies gelang ihm auch in seiner Abschiedsvorlesung, in der er den Bogen spannte von der Herstellung der Silizium-Scheiben über den Produktentwurf bis zum fertigen Mikroprozessor. &#13;
Professor Kollmann hatte sich vor 25 Jahren bewusst für eine Fachhochschule entschieden: „Anders als an den großen Unis können wir hier mit kleineren Studierendengruppen arbeiten, die Fragen stellen und unmittelbar Antworten bekommen“, stellt er fest. Die Studierenden freuten sich über seine sehr aufwändigen Vorlesungsskripte, „in denen aber immer die Formeln fehlten, so dass wir auch seine Vorlesungen besuchen mussten“, erinnern sie sich.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit einer Vorlesung zum Thema „Vom Sand zum Mikroprozessor – Wie ein Chip heute entsteht“ nahm Prof. Dr. Jürgen Kollmann Abschied von seiner Hochschule Coburg. Nach 25 Jahren wurde er, wie Prof. Dr. Michael Rossner, Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik, schmunzelnd feststellte, „in den Ruhestand“ berufen.</em>&#13;
Bestens präpariert mit Anschauungsmaterial, einer kräftigen Stimme und einem exakten Timing von 90 Minuten verabschiedete sich Prof. Dr. Jürgen Kollmann mit einer Vorlesung von seinen Kolleginnen und Kollegen und seinen Studierenden. Der studierte Physiker, der an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Elektrotechnik promovierte, lehrte an der Hochschule Coburg die Fächer Halbleitertechnologie, Bauelemente und Elektronik. &#13;
Die Studierenden schätzten an Professor Kollmann besonders seine Fähigkeit, fundamentales Wissen aus der Physik und der Chemie mit praktischen Anwendungsfällen aus der Elektrotechnik zu verknüpfen. Dies gelang ihm auch in seiner Abschiedsvorlesung, in der er den Bogen spannte von der Herstellung der Silizium-Scheiben über den Produktentwurf bis zum fertigen Mikroprozessor. &#13;
Professor Kollmann hatte sich vor 25 Jahren bewusst für eine Fachhochschule entschieden: „Anders als an den großen Unis können wir hier mit kleineren Studierendengruppen arbeiten, die Fragen stellen und unmittelbar Antworten bekommen“, stellt er fest. Die Studierenden freuten sich über seine sehr aufwändigen Vorlesungsskripte, „in denen aber immer die Formeln fehlten, so dass wir auch seine Vorlesungen besuchen mussten“, erinnern sie sich.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kollmann_Abschiedsvorlesung_800px_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das Geheimnis des Erfolgs]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-geheimnis-des-erfolgs/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Jun 2016 06:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-geheimnis-des-erfolgs/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im berufsbegleitenden Master-Studiengang Betriebswirtschaft haben sich die Studierenden mit Faktoren des Erfolgs auseinandergesetzt. Mit Unternehmern aus der Region haben sie nun diskutiert, was in der Praxis funktioniert und was nicht.</em>&#13;
Kein Unternehmen ist gleich. Und so vielfältig die einzelnen Institutionen sind, so verschieden sind auch die Erfolgsfaktoren. Wichtig ist dabei die Unternehmensstrategie. Eine Möglichkeit ist z.B., auf niedrige Produktionskosten zu setzen. So bleiben auch die Preise niedrig und locken mehr Kunden an. Einen anderen Weg gehen Unternehmen, die sich stark auf ihre Kunden ausrichten. Sie versuchen diese für die eigene Firmenphilosophie zu gewinnen und erreichen dadurch, dass sie bereit sind, höhere Preise zu bezahlen. &#13;
Nachdem sich die Studierenden ein Semester lang theoretisch mit diesen Fragen auseinander gesetzt haben, fand zum Abschluss ein Austausch mit Firmenvertretern aus der Region statt. Stefan Kölbl von der Martin Metallverarbeitung aus Ebersdorf, Bernd Albrecht und Steffen Bernhardt von buttonorder aus Lautertal und Joachim Rath von der Firma Harrys aus Eisfeld waren zu Gast an der Hochschule und lieferten interessante Einblicke in ihre Erfolgskonzepte. So können auch die Studierenden, die alle neben dem Beruf studieren, Anregungen und Ideen für ihre Unternehmen mitnehmen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im berufsbegleitenden Master-Studiengang Betriebswirtschaft haben sich die Studierenden mit Faktoren des Erfolgs auseinandergesetzt. Mit Unternehmern aus der Region haben sie nun diskutiert, was in der Praxis funktioniert und was nicht.</em>&#13;
Kein Unternehmen ist gleich. Und so vielfältig die einzelnen Institutionen sind, so verschieden sind auch die Erfolgsfaktoren. Wichtig ist dabei die Unternehmensstrategie. Eine Möglichkeit ist z.B., auf niedrige Produktionskosten zu setzen. So bleiben auch die Preise niedrig und locken mehr Kunden an. Einen anderen Weg gehen Unternehmen, die sich stark auf ihre Kunden ausrichten. Sie versuchen diese für die eigene Firmenphilosophie zu gewinnen und erreichen dadurch, dass sie bereit sind, höhere Preise zu bezahlen. &#13;
Nachdem sich die Studierenden ein Semester lang theoretisch mit diesen Fragen auseinander gesetzt haben, fand zum Abschluss ein Austausch mit Firmenvertretern aus der Region statt. Stefan Kölbl von der Martin Metallverarbeitung aus Ebersdorf, Bernd Albrecht und Steffen Bernhardt von buttonorder aus Lautertal und Joachim Rath von der Firma Harrys aus Eisfeld waren zu Gast an der Hochschule und lieferten interessante Einblicke in ihre Erfolgskonzepte. So können auch die Studierenden, die alle neben dem Beruf studieren, Anregungen und Ideen für ihre Unternehmen mitnehmen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Master_BWB_Best_Practice.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Master_BWB_Best_Practice2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Was tun, wenn‘s brennt?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/was-tun-wenns-brennt/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Jun 2016 05:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/was-tun-wenns-brennt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Brandschutzbeauftragter Helmut Halboth hat an zwei Tagen die Brandschutzhelfer der Hochschule Coburg geschult.</em>&#13;
Der Topf mit Öl ist feuerheiß. Immer mehr Tropfen spritzen auf den Boden. Kleine Rauchfähnchen steigen in die Luft. Dann gießt Helmut Halboth etwas Wasser in das heiße Fett. Die Explosion entlädt sich mit einem Knall in die Luft. Eine klassische Fettexplosion. „Das passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löschen will“, sagt Halboth, der auch Kreisbrandmeister bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rodach ist. „Einfacher wäre es gewesen, den Deckel draufzulegen und das Feuer zu ersticken.“&#13;
Einmal im Jahr organisiert der Sicherheitsingenieur Anton Siebert diese Schulung für die Brandschutzhelfer der Hochschule. Sie lernen dabei auch, welche unterschiedlichen Feuerlöscher es gibt und wie sich Brände damit löschen lassen. Die Schulung bestand aus zwei Teilen. Am ersten Tag ging es um die theoretischen Grundlagen, wie Brandklassen, Löschmedien oder gefährliche Stoffe. Am zweiten Tag konnten die Helfer dann selber ausprobieren, wie Handfeuerlöschgeräte funktionieren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Brandschutzbeauftragter Helmut Halboth hat an zwei Tagen die Brandschutzhelfer der Hochschule Coburg geschult.</em>&#13;
Der Topf mit Öl ist feuerheiß. Immer mehr Tropfen spritzen auf den Boden. Kleine Rauchfähnchen steigen in die Luft. Dann gießt Helmut Halboth etwas Wasser in das heiße Fett. Die Explosion entlädt sich mit einem Knall in die Luft. Eine klassische Fettexplosion. „Das passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löschen will“, sagt Halboth, der auch Kreisbrandmeister bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rodach ist. „Einfacher wäre es gewesen, den Deckel draufzulegen und das Feuer zu ersticken.“&#13;
Einmal im Jahr organisiert der Sicherheitsingenieur Anton Siebert diese Schulung für die Brandschutzhelfer der Hochschule. Sie lernen dabei auch, welche unterschiedlichen Feuerlöscher es gibt und wie sich Brände damit löschen lassen. Die Schulung bestand aus zwei Teilen. Am ersten Tag ging es um die theoretischen Grundlagen, wie Brandklassen, Löschmedien oder gefährliche Stoffe. Am zweiten Tag konnten die Helfer dann selber ausprobieren, wie Handfeuerlöschgeräte funktionieren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Brandschutz_Feuerloescher-1024x683.jpg"
                        fileSize="242835"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Brandschutz_HelmutHalboth-1024x683.jpg"
                        fileSize="114597"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Biogas im Autotank]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/biogas-im-autotank/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Jun 2016 07:47:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/biogas-im-autotank/</guid>
                <description><![CDATA[Auf der Suche nach alternativen Energiequellen für Kraftfahrzeuge rückt Biogas stärker in den Fokus von Forschung und Entwicklung. Derzeit brauchen Autos, die mit Erdgas oder Biogas fahren, einen relativ großen Tank. Denn anders als das in Deutschland verbreitete flüssige Autogas LPG, das ein Propan-Butan-Gemisch ist, besteht Biogas aus Methan und ist gasförmig. &#13;
Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC lotet in einem Projekt mit Prof. Peter Pfeifer von der University of Missouri aus, inwieweit es gelingen könnte, Biogas platzsparender zu speichern. Auf diese Weise könnte der Tank kleiner bzw. die Reichweite einer Tankfüllung größer werden. Außerdem prüft das TAC gemeinsam mit dem Institut für Physik und Astronomie von Prof. Pfeifer Methoden zur Reinigung und zur Analyse von Biogas. Finanziert wird das Projekt von der Bayerischen Forschungsallianz im Rahmen des Fonds zur Initiierung internationaler Projekte. Die Volkswagen AG bekundete bereits ihr Interesse an dem Projekt.&#13;
Zwischen der Hochschule Coburg und der University of Missouri gibt es seit mehr als zehn Jahren einen intensiven Studierendenaustausch. Studierende aus Coburg schreiben am Institut von Prof. Pfeifer ihre Bachelorarbeit und kürzlich schloss ein Absolvent der Hochschule Coburg dort seine Doktorarbeit ab. Mit dem aktuellen Projekt wird die Forschungskooperation weiter vertieft.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Auf der Suche nach alternativen Energiequellen für Kraftfahrzeuge rückt Biogas stärker in den Fokus von Forschung und Entwicklung. Derzeit brauchen Autos, die mit Erdgas oder Biogas fahren, einen relativ großen Tank. Denn anders als das in Deutschland verbreitete flüssige Autogas LPG, das ein Propan-Butan-Gemisch ist, besteht Biogas aus Methan und ist gasförmig. &#13;
Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC lotet in einem Projekt mit Prof. Peter Pfeifer von der University of Missouri aus, inwieweit es gelingen könnte, Biogas platzsparender zu speichern. Auf diese Weise könnte der Tank kleiner bzw. die Reichweite einer Tankfüllung größer werden. Außerdem prüft das TAC gemeinsam mit dem Institut für Physik und Astronomie von Prof. Pfeifer Methoden zur Reinigung und zur Analyse von Biogas. Finanziert wird das Projekt von der Bayerischen Forschungsallianz im Rahmen des Fonds zur Initiierung internationaler Projekte. Die Volkswagen AG bekundete bereits ihr Interesse an dem Projekt.&#13;
Zwischen der Hochschule Coburg und der University of Missouri gibt es seit mehr als zehn Jahren einen intensiven Studierendenaustausch. Studierende aus Coburg schreiben am Institut von Prof. Pfeifer ihre Bachelorarbeit und kürzlich schloss ein Absolvent der Hochschule Coburg dort seine Doktorarbeit ab. Mit dem aktuellen Projekt wird die Forschungskooperation weiter vertieft.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Krahl_Pfeifer_Garbe_1b_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kraftstoffe für die Mobilität von morgen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kraftstoffe-fuer-die-mobilitaet-von-morgen/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Jun 2016 07:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kraftstoffe-fuer-die-mobilitaet-von-morgen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen in Zukunft vielfältige Energiequellen und Treibstoffe genutzt werden. Biokraftstoffe können in herkömmlichen Fahrzeugen eingesetzt werden, um die CO<sub>2</sub>-Emissionen zu reduzieren. Das wurde bei der 2. Tagung der Fuels Joint Research Group Anfang Juni auf Kloster Banz deutlich.</em>&#13;
Das zweitägige Treffen stand unter dem Motto „Kraftstoffe für die Mobilität von morgen“. 70 Vertreter aus Wissenschaft und Industrie diskutierten über aktuelle Forschungsergebnisse und die Veränderungen der ökonomischen sowie der politischen Rahmenbedingungen. In 16 Fachvorträgen ging es sowohl um aktuelle Marktstudien als auch um neue Kraftstoffe aus Biomasse, die Abgasnachbehandlung, Umweltwirkungen und die Kraftstoffsensorik. &#13;
Die Tagung wurde von Thomas Engel, Abteilungsleiter für Wirtschaft, Landesentwicklung und Verkehr bei der Regierung von Oberfranken, eröffnet. Er wies auf die Bedeutung Oberfrankens als Technologiestandort mit hohem Automobilbezug hin und hob die führende Rolle des Technologietransferinstituts Automotive der Hochschule Coburg bei der Kraftstoffforschung hervor. Für ihn schließen sich Elektromobilität und Kraftstoffforschung nicht aus, sie ergänzen sich vielmehr. Das Projekt Diesel R33 habe dies gezeigt und darüber hinaus das Klimaschutzpotenzial von geschickt formulierten Biokraftstoffen herausgestellt.&#13;
Geleitet wurde die interdisziplinäre Tagung im fränkischen Kloster Banz von den Mitgliedern der Fuels Joint Research Group. Ihr gehören an: Prof. Dr. med. Jürgen Bünger, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung an der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Peter Eilts, Institut für Verbrennungskraftmaschinen der TU Braunschweig, Prof. Dr. Axel Munack, Thünen-Institut für Agrartechnologie Braunschweig, sowie Prof. Dr. Jürgen Krahl, Technologietranferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC). Weitere Infos unter: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.fuels-jrg.de">www.fuels-jrg.de</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen in Zukunft vielfältige Energiequellen und Treibstoffe genutzt werden. Biokraftstoffe können in herkömmlichen Fahrzeugen eingesetzt werden, um die CO<sub>2</sub>-Emissionen zu reduzieren. Das wurde bei der 2. Tagung der Fuels Joint Research Group Anfang Juni auf Kloster Banz deutlich.</em>&#13;
Das zweitägige Treffen stand unter dem Motto „Kraftstoffe für die Mobilität von morgen“. 70 Vertreter aus Wissenschaft und Industrie diskutierten über aktuelle Forschungsergebnisse und die Veränderungen der ökonomischen sowie der politischen Rahmenbedingungen. In 16 Fachvorträgen ging es sowohl um aktuelle Marktstudien als auch um neue Kraftstoffe aus Biomasse, die Abgasnachbehandlung, Umweltwirkungen und die Kraftstoffsensorik. &#13;
Die Tagung wurde von Thomas Engel, Abteilungsleiter für Wirtschaft, Landesentwicklung und Verkehr bei der Regierung von Oberfranken, eröffnet. Er wies auf die Bedeutung Oberfrankens als Technologiestandort mit hohem Automobilbezug hin und hob die führende Rolle des Technologietransferinstituts Automotive der Hochschule Coburg bei der Kraftstoffforschung hervor. Für ihn schließen sich Elektromobilität und Kraftstoffforschung nicht aus, sie ergänzen sich vielmehr. Das Projekt Diesel R33 habe dies gezeigt und darüber hinaus das Klimaschutzpotenzial von geschickt formulierten Biokraftstoffen herausgestellt.&#13;
Geleitet wurde die interdisziplinäre Tagung im fränkischen Kloster Banz von den Mitgliedern der Fuels Joint Research Group. Ihr gehören an: Prof. Dr. med. Jürgen Bünger, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung an der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Peter Eilts, Institut für Verbrennungskraftmaschinen der TU Braunschweig, Prof. Dr. Axel Munack, Thünen-Institut für Agrartechnologie Braunschweig, sowie Prof. Dr. Jürgen Krahl, Technologietranferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC). Weitere Infos unter: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.fuels-jrg.de">www.fuels-jrg.de</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FJRG_Tagung_Teilnehmer_800px_breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sechs auf einen Streich]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sechs-auf-einen-streich/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Jun 2016 05:06:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sechs-auf-einen-streich/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Projekt „COming:MINT“ will Schüler und Schülerinnen Deutscher Auslandsschulen für technische Studiengänge an der Hochschule Coburg gewinnen. Um ihnen das Studium in Coburg näher zu bringen, sind sechs Filme über die Lehre in den MINT-Fächern entstanden. Im Herbst startet eine spezielle Online-Beratungsplattform, in deren Rahmen auch die Filme zu sehen sind.</em>&#13;
Was charakterisiert Studieren an der Hochschule Coburg? Wie wird Wissen transportiert? Was kennzeichnet Studiengänge, die sich schwerpunktmäßig um die Fächergruppe Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gruppieren? Diesen Fragen gehen die Beiträge auf den Grund. &#13;
Produziert wurden die Clips vom Team der Sons-of-Motion-Pictures aus Leipzig. Ines Göbel, Sandra Gunnermann, Florian Arndt, Christoph Fleischer, Axel Rothe und Stephan Kämpf drehten an sechs Tagen parallel sechs Filme. Mitgewirkt haben um die 80 Studierende sowie 15 Lehrende und Beschäftigte. An über 30 Orten filmte das Team mit speziellen Kameras. Darunter auch Zeitlupenaufnahmen mit 200 Bildern pro Sekunde. &#13;
„Ein ungewöhnliches und hochkomplexes Projekt!“, stellte Florian Arndt, Regisseur und Geschäftsführer der Sons of Motion Pictures fest. „Vor allem die Offenheit, das Miteinander und die Geduld der Studierenden und Beschäftigten am Set haben uns überzeugt. Ihre Authentizität und Freude bei den Dreharbeiten waren begeisternd und ansteckend.“ &#13;
In der Nachproduktion wird jetzt das Rohmaterial geschnitten und die passende Musik komponiert. Die hochschulweite Preview ist für Herbst 2016 geplant. Dann soll auch die „COming:MINT-Online-Beratung“ für MINT-Studieninteressierte aus Deutschen Auslandsschulen ans Netz gehen. Die Filmclips und die Beratungsplattform sind Teil der Internationalisierungsstrategie der Hochschule Coburg. Das Vorhaben wurde vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft, dem Daimler Benz Fonds und der Daimler Benz Stiftung im Rahmen des Hochschulwettbewerbs „MINTernational“ ausgezeichnet und wird mit 50.000 Euro gefördert.&#13;
Aus den Fakultäten, Studiengängen und Instituten zeichneten Katja Zimmer, Dr. Judith Schuster, Kirstin Götz, Antje Vondran, Prof. Dr. Almut Lottmann-Loer und Prof. Dr. Rainer Dohlus für die Organisation der studentischen Akteure und Akteurinnen, der Requisiten und für die fachliche Richtigkeit der dargestellten Inhalte verantwortlich. &#13;
Die Gesamtorganisation der MINT-Lehre-Filmproduktion koordiniert und verantwortet Birgit Stubner, Leiterin des Referats Didaktik und Medien - unterstützt von Alexandra Krug als Projektassistentin und als Set-Runner während des Drehs.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Projekt „COming:MINT“ will Schüler und Schülerinnen Deutscher Auslandsschulen für technische Studiengänge an der Hochschule Coburg gewinnen. Um ihnen das Studium in Coburg näher zu bringen, sind sechs Filme über die Lehre in den MINT-Fächern entstanden. Im Herbst startet eine spezielle Online-Beratungsplattform, in deren Rahmen auch die Filme zu sehen sind.</em>&#13;
Was charakterisiert Studieren an der Hochschule Coburg? Wie wird Wissen transportiert? Was kennzeichnet Studiengänge, die sich schwerpunktmäßig um die Fächergruppe Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gruppieren? Diesen Fragen gehen die Beiträge auf den Grund. &#13;
Produziert wurden die Clips vom Team der Sons-of-Motion-Pictures aus Leipzig. Ines Göbel, Sandra Gunnermann, Florian Arndt, Christoph Fleischer, Axel Rothe und Stephan Kämpf drehten an sechs Tagen parallel sechs Filme. Mitgewirkt haben um die 80 Studierende sowie 15 Lehrende und Beschäftigte. An über 30 Orten filmte das Team mit speziellen Kameras. Darunter auch Zeitlupenaufnahmen mit 200 Bildern pro Sekunde. &#13;
„Ein ungewöhnliches und hochkomplexes Projekt!“, stellte Florian Arndt, Regisseur und Geschäftsführer der Sons of Motion Pictures fest. „Vor allem die Offenheit, das Miteinander und die Geduld der Studierenden und Beschäftigten am Set haben uns überzeugt. Ihre Authentizität und Freude bei den Dreharbeiten waren begeisternd und ansteckend.“ &#13;
In der Nachproduktion wird jetzt das Rohmaterial geschnitten und die passende Musik komponiert. Die hochschulweite Preview ist für Herbst 2016 geplant. Dann soll auch die „COming:MINT-Online-Beratung“ für MINT-Studieninteressierte aus Deutschen Auslandsschulen ans Netz gehen. Die Filmclips und die Beratungsplattform sind Teil der Internationalisierungsstrategie der Hochschule Coburg. Das Vorhaben wurde vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft, dem Daimler Benz Fonds und der Daimler Benz Stiftung im Rahmen des Hochschulwettbewerbs „MINTernational“ ausgezeichnet und wird mit 50.000 Euro gefördert.&#13;
Aus den Fakultäten, Studiengängen und Instituten zeichneten Katja Zimmer, Dr. Judith Schuster, Kirstin Götz, Antje Vondran, Prof. Dr. Almut Lottmann-Loer und Prof. Dr. Rainer Dohlus für die Organisation der studentischen Akteure und Akteurinnen, der Requisiten und für die fachliche Richtigkeit der dargestellten Inhalte verantwortlich. &#13;
Die Gesamtorganisation der MINT-Lehre-Filmproduktion koordiniert und verantwortet Birgit Stubner, Leiterin des Referats Didaktik und Medien - unterstützt von Alexandra Krug als Projektassistentin und als Set-Runner während des Drehs.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Aula_Kamerablick_son_webs-1024x768.jpg"
                        fileSize="133114"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Großes Finale der Absolventen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/grosses-finale-der-absolventen/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Jun 2016 05:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/grosses-finale-der-absolventen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im Kongresshaus Rosengarten haben mehr als 260 Absolventinnen und Absolventen mit Familie und Freunden ihren Abschied von der Hochschule Coburg gefeiert. Die besten Studierenden der sechs Fakultäten wurden jeweils mit Leistungsmedaillen in Bronze, Silber oder Gold ausgezeichnet </em><em>–</em><em> für drei Studierende gab es außerdem Sonderpreise. </em>&#13;
Die Hochschule wächst und mit ihr auch die Zahl der Studierenden, die jedes Jahr ihr Studium erfolgreich beenden. Über 1000 Absolventinnen und Absolventen haben das im vergangenen Jahr getan. Das war Grund genug, auch den Veranstaltungsort zu wechseln und von der Aula der Hochschule ins Kongresshaus der Stadt zu ziehen. &#13;
Moderatorin Ulli Noll führte durchs Programm, begrüßte Studierende und Lehrende auf der Bühne und ließ sie auch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. „Ich habe im Studium Freundschaften fürs Leben geschlossen“, erzählte zum Beispiel Prof. Dr. Georg Roth, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Auch heute würde er sich mit seinen Kommilitonen noch gerne treffen und austauschen. Prof. Dr. Heinrich Schafmeister, Dekan der Fakultät Wirtschaft motivierte die Absolventen für die Zeit nach dem Studium: „Gehen Sie Ihren Weg und haben Sie Vertrauen in sich!“ &#13;
Drei Sonderpreise wurden bei der Absolventenfeier in diesem Jahr vergeben. Den DAAD-Preis erhielt <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/zwei-kulturen-vereinen.html">Alena Krcova</a> aus der Slowakei. Die 28-Jährige studiert im Master Design und zeichnete sich während ihres Studiums nicht nur durch gute Noten, sondern auch durch bemerkenswertes gesellschaftliches und interkulturelles Engagement aus.&#13;
„Es macht Freude und motiviert, mit Frau Alena Krcova zu arbeiten, sich mit ihr auseinander zu setzen und sie zu begleiten“, zitierte Annette Stegemann, Leiterin des International Office bei der Laudatio Professor Rudolf Schricker. Der DAAD-Preis wird jährlich für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen vergeben und ist mit 1000 Euro dotiert.&#13;
Der VDE Nordbayern (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) zeichnete den Masterstudenten <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/ich-moechte-promovieren.html">Daniel Then</a> für seine Abschlussarbeit aus. Sie beschäftigt sich mit der Netzplanung der Stadtwerke Bamberg. Then hat simuliert, welchen Einflüssen, das Stromnetz in den nächsten Jahren ausgesetzt ist und wie es aussehen müsste, damit es aus wirtschaftlicher und technischer Sicht optimal funktioniert. Der VDE-Preis ist mit einem Preisgeld von 500 Euro verbunden.&#13;
Auch in der Fakultät Wirtschaft gab es eine besondere Ehrung. Die Absolventin <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/neue-perspektiven-bekommen.html">Andrea Imhof</a> erhielt den Anerkennungspreis der Gesellschaft für Betriebswirtschaft. Laudator Prof. Dr. Mirko Kraft betonte ihren Einsatz für die Initiative Arbeiterkind.de. Darin haben sich Studierende zusammengeschlossen, um Kindern aus Nichtakademiker-Familien die Angst vorm Studium zu nehmen und sie bei ihren ersten Schritten an der Hochschule zu unterstützen.&#13;
Nach der Verabschiedung konnten die Gäste den Abend im Rosengarten ausklingen lassen. Das Jazzkollegium spielte dazu im Hintergrund, die Gruppe „Lichterloh“ sorgte mit einer Feuershow für ein kleines Finale zum Abschluss.&nbsp;&#13;
<h3>Goldene Leistungsmedaillen gingen in diesem Jahr an: </h3>&#13;
<strong>Bachelor</strong>&#13;
<ul><li>Felix Schaller, Architektur </li><li>Michaela Höhn, Architektur</li><li>Salim Wittmann, Automobiltechnologie</li><li>Patricia Müller, Automobiltechnik und Management</li><li>Julia Werner, Bauingenieurwesen</li><li>Christina Lenz, Bauingenieurwesen</li><li>Kerstin Kienel, Betriebswirtschaft </li><li>Stefan Gülden, Betriebswirtschaft </li><li>Corinna Schüß, Bioanalytik</li><li>Jürgen Engert, Bioanalytik</li><li>Dominik Baier, Elektrotechnik</li><li>Sebastian Denninger, Elektrotechnik</li><li>Daniel Gerlicher, Informatik </li><li>Michael Steininger, Informatik</li><li>Sarah Fecher, Innenarchitektur</li><li>Tamara Stüllein, Integrative Gesundheitsförderung </li><li>Johanna Ott, Integrative Gesundheitsförderung</li><li>Eric Heimann, Integriertes Produktdesign</li><li>Tobias Zwosta, Maschinenbau</li><li>Nathalie Beldsiko, Soziale Arbeit</li><li>Elisa Köppel, Soziale Arbeit</li><li>Ulrike Feder, Soziale Arbeit</li><li>Alex Lindjuk, Technische Physik</li><li>Daniel Schäfer, Technische Physik</li><li>Maria-Lena Göbel, Versicherungswirtschaft </li><li>Teresa Heyder, Versicherungswirtschaft</li></ul>&#13;
<strong>Diplom</strong>&#13;
<ul><li>Manuel Fritsche, Maschinenbau </li><li>Michael Steppert, Maschinenbau</li><li>Felix Brand, Physikalische Technik</li><li>Uwe Waizenhöfer, Physikalische Technik</li></ul>&#13;
<strong>Master</strong>&#13;
<ul><li>Diniel Patel, Analytic Instruments, Measurement and Sensor-Technology </li><li>Yan Wang, Analytic Instruments, Measurement and Sensor-Technology </li><li>Johannes Schott, Betriebswirtschaft </li><li>Anika Stage, Betriebswirtschaft </li><li>Svenja Wolf, Bioanalytik</li><li>Marwa Malhis, Bioanalytik</li><li>Corinna Spiekermann, Design </li><li>Anna Krentz, Design</li><li>Lisa-Maria Meindlschmidt, Design</li><li>Carlo Höhn, Elektro- und Informationstechnik</li><li>Frederik Präcklein, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau </li><li>Domingo Roßteutscher, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</li><li>Ivan Bokic, Financial Management</li><li>Safa Mammadov, Financial Management</li><li>Andre Deuerling, Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen</li><li>Michael Hamburger, Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen </li><li>Isabel Frammelsberger, Soziale Arbeit</li><li>Annika Baumeister, Soziale Arbeit</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im Kongresshaus Rosengarten haben mehr als 260 Absolventinnen und Absolventen mit Familie und Freunden ihren Abschied von der Hochschule Coburg gefeiert. Die besten Studierenden der sechs Fakultäten wurden jeweils mit Leistungsmedaillen in Bronze, Silber oder Gold ausgezeichnet </em><em>–</em><em> für drei Studierende gab es außerdem Sonderpreise. </em>&#13;
Die Hochschule wächst und mit ihr auch die Zahl der Studierenden, die jedes Jahr ihr Studium erfolgreich beenden. Über 1000 Absolventinnen und Absolventen haben das im vergangenen Jahr getan. Das war Grund genug, auch den Veranstaltungsort zu wechseln und von der Aula der Hochschule ins Kongresshaus der Stadt zu ziehen. &#13;
Moderatorin Ulli Noll führte durchs Programm, begrüßte Studierende und Lehrende auf der Bühne und ließ sie auch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. „Ich habe im Studium Freundschaften fürs Leben geschlossen“, erzählte zum Beispiel Prof. Dr. Georg Roth, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik. Auch heute würde er sich mit seinen Kommilitonen noch gerne treffen und austauschen. Prof. Dr. Heinrich Schafmeister, Dekan der Fakultät Wirtschaft motivierte die Absolventen für die Zeit nach dem Studium: „Gehen Sie Ihren Weg und haben Sie Vertrauen in sich!“ &#13;
Drei Sonderpreise wurden bei der Absolventenfeier in diesem Jahr vergeben. Den DAAD-Preis erhielt <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/zwei-kulturen-vereinen.html">Alena Krcova</a> aus der Slowakei. Die 28-Jährige studiert im Master Design und zeichnete sich während ihres Studiums nicht nur durch gute Noten, sondern auch durch bemerkenswertes gesellschaftliches und interkulturelles Engagement aus.&#13;
„Es macht Freude und motiviert, mit Frau Alena Krcova zu arbeiten, sich mit ihr auseinander zu setzen und sie zu begleiten“, zitierte Annette Stegemann, Leiterin des International Office bei der Laudatio Professor Rudolf Schricker. Der DAAD-Preis wird jährlich für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen vergeben und ist mit 1000 Euro dotiert.&#13;
Der VDE Nordbayern (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) zeichnete den Masterstudenten <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/ich-moechte-promovieren.html">Daniel Then</a> für seine Abschlussarbeit aus. Sie beschäftigt sich mit der Netzplanung der Stadtwerke Bamberg. Then hat simuliert, welchen Einflüssen, das Stromnetz in den nächsten Jahren ausgesetzt ist und wie es aussehen müsste, damit es aus wirtschaftlicher und technischer Sicht optimal funktioniert. Der VDE-Preis ist mit einem Preisgeld von 500 Euro verbunden.&#13;
Auch in der Fakultät Wirtschaft gab es eine besondere Ehrung. Die Absolventin <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/neue-perspektiven-bekommen.html">Andrea Imhof</a> erhielt den Anerkennungspreis der Gesellschaft für Betriebswirtschaft. Laudator Prof. Dr. Mirko Kraft betonte ihren Einsatz für die Initiative Arbeiterkind.de. Darin haben sich Studierende zusammengeschlossen, um Kindern aus Nichtakademiker-Familien die Angst vorm Studium zu nehmen und sie bei ihren ersten Schritten an der Hochschule zu unterstützen.&#13;
Nach der Verabschiedung konnten die Gäste den Abend im Rosengarten ausklingen lassen. Das Jazzkollegium spielte dazu im Hintergrund, die Gruppe „Lichterloh“ sorgte mit einer Feuershow für ein kleines Finale zum Abschluss.&nbsp;&#13;
<h3>Goldene Leistungsmedaillen gingen in diesem Jahr an: </h3>&#13;
<strong>Bachelor</strong>&#13;
<ul><li>Felix Schaller, Architektur </li><li>Michaela Höhn, Architektur</li><li>Salim Wittmann, Automobiltechnologie</li><li>Patricia Müller, Automobiltechnik und Management</li><li>Julia Werner, Bauingenieurwesen</li><li>Christina Lenz, Bauingenieurwesen</li><li>Kerstin Kienel, Betriebswirtschaft </li><li>Stefan Gülden, Betriebswirtschaft </li><li>Corinna Schüß, Bioanalytik</li><li>Jürgen Engert, Bioanalytik</li><li>Dominik Baier, Elektrotechnik</li><li>Sebastian Denninger, Elektrotechnik</li><li>Daniel Gerlicher, Informatik </li><li>Michael Steininger, Informatik</li><li>Sarah Fecher, Innenarchitektur</li><li>Tamara Stüllein, Integrative Gesundheitsförderung </li><li>Johanna Ott, Integrative Gesundheitsförderung</li><li>Eric Heimann, Integriertes Produktdesign</li><li>Tobias Zwosta, Maschinenbau</li><li>Nathalie Beldsiko, Soziale Arbeit</li><li>Elisa Köppel, Soziale Arbeit</li><li>Ulrike Feder, Soziale Arbeit</li><li>Alex Lindjuk, Technische Physik</li><li>Daniel Schäfer, Technische Physik</li><li>Maria-Lena Göbel, Versicherungswirtschaft </li><li>Teresa Heyder, Versicherungswirtschaft</li></ul>&#13;
<strong>Diplom</strong>&#13;
<ul><li>Manuel Fritsche, Maschinenbau </li><li>Michael Steppert, Maschinenbau</li><li>Felix Brand, Physikalische Technik</li><li>Uwe Waizenhöfer, Physikalische Technik</li></ul>&#13;
<strong>Master</strong>&#13;
<ul><li>Diniel Patel, Analytic Instruments, Measurement and Sensor-Technology </li><li>Yan Wang, Analytic Instruments, Measurement and Sensor-Technology </li><li>Johannes Schott, Betriebswirtschaft </li><li>Anika Stage, Betriebswirtschaft </li><li>Svenja Wolf, Bioanalytik</li><li>Marwa Malhis, Bioanalytik</li><li>Corinna Spiekermann, Design </li><li>Anna Krentz, Design</li><li>Lisa-Maria Meindlschmidt, Design</li><li>Carlo Höhn, Elektro- und Informationstechnik</li><li>Frederik Präcklein, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau </li><li>Domingo Roßteutscher, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</li><li>Ivan Bokic, Financial Management</li><li>Safa Mammadov, Financial Management</li><li>Andre Deuerling, Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen</li><li>Michael Hamburger, Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen </li><li>Isabel Frammelsberger, Soziale Arbeit</li><li>Annika Baumeister, Soziale Arbeit</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_Kongresshaus-1024x683.jpg"
                        fileSize="220622"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Neue Perspektiven bekommen“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-perspektiven-bekommen/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Jun 2016 05:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-perspektiven-bekommen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Andrea Imhof erhielt bei der Absolventenfeier der Hochschule Coburg den GfB-Anerkennungspreis. Die Gesellschaft für Betriebswirtschaft vergibt die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung einmal im Jahr. Gewürdigt wurde Andrea Imhof u.a. für ihr persönliches Engagement in der Initiative Arbeiterkind.de.</em>&#13;
<strong>Frau Imhof, gab es einen Höhepunkt in Ihrem Studium?</strong>&#13;
Die Abgabe der Bachelor-Arbeit war sicherlich ein Höhepunkt. Während des Schreibens hat man ja immer Höhen und Tiefen. Es hat aber auch viel Spaß gemacht und war ein schöner Erfolg, als die Arbeit schließlich fertig war. &#13;
<strong>Wie geht es für Sie weiter?</strong>&#13;
Im Moment studiere ich im Master Betriebswirtschaft. Nach meinem Abschluss strebe ich ein Trainee-Programm in einem größeren Konzern an. Da habe ich die Möglichkeit, in unterschiedlichen Abteilungen an unterschiedlichen Standorten - eventuell auch im Ausland mitzuwirken. So ein Programm hilft dabei, ein firmenweites Netzwerk aufzubauen und die Arbeitsweisen der relevanten Schnittstellen kennenzulernen.&#13;
<strong>Sie haben sich bei der Initiative Arbeiterkind.de engagiert?</strong>&#13;
Genau. Das war und ist mir auch besonders wichtig. Nicht nur persönlich, da ich selbst aus einer Arbeiterfamilie komme. Es liegt mir auch am Herzen, anderen Studierenden aus nicht-akademischen Familien die Angst vorm Studium zu nehmen. Außerdem trifft man tolle Leute und bekommt neue Perspektiven.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Andrea Imhof erhielt bei der Absolventenfeier der Hochschule Coburg den GfB-Anerkennungspreis. Die Gesellschaft für Betriebswirtschaft vergibt die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung einmal im Jahr. Gewürdigt wurde Andrea Imhof u.a. für ihr persönliches Engagement in der Initiative Arbeiterkind.de.</em>&#13;
<strong>Frau Imhof, gab es einen Höhepunkt in Ihrem Studium?</strong>&#13;
Die Abgabe der Bachelor-Arbeit war sicherlich ein Höhepunkt. Während des Schreibens hat man ja immer Höhen und Tiefen. Es hat aber auch viel Spaß gemacht und war ein schöner Erfolg, als die Arbeit schließlich fertig war. &#13;
<strong>Wie geht es für Sie weiter?</strong>&#13;
Im Moment studiere ich im Master Betriebswirtschaft. Nach meinem Abschluss strebe ich ein Trainee-Programm in einem größeren Konzern an. Da habe ich die Möglichkeit, in unterschiedlichen Abteilungen an unterschiedlichen Standorten - eventuell auch im Ausland mitzuwirken. So ein Programm hilft dabei, ein firmenweites Netzwerk aufzubauen und die Arbeitsweisen der relevanten Schnittstellen kennenzulernen.&#13;
<strong>Sie haben sich bei der Initiative Arbeiterkind.de engagiert?</strong>&#13;
Genau. Das war und ist mir auch besonders wichtig. Nicht nur persönlich, da ich selbst aus einer Arbeiterfamilie komme. Es liegt mir auch am Herzen, anderen Studierenden aus nicht-akademischen Familien die Angst vorm Studium zu nehmen. Außerdem trifft man tolle Leute und bekommt neue Perspektiven.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AndreaImhof-1024x683.jpg"
                        fileSize="115076"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Zwei Kulturen vereinen“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zwei-kulturen-vereinen/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Jun 2016 05:44:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zwei-kulturen-vereinen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Alena Krcova war bereits während ihres Studiums in der Slowakei ein Semester in Coburg. Danach entschied sie sich hier den Master Design zu machen. Jetzt wurde sie mit dem DAAD-Preis für ausländische Studierende ausgezeichnet.</em>&#13;
<strong>Frau Krcova, was hat Ihnen besonders gefallen an der Hochschule Coburg?</strong>&#13;
Die freundliche und familiäre Atmosphäre, einfach der ganze Umgang miteinander waren für mich ausschlaggebende Punkte, um wieder an die Hochschule Coburg zurückzukehren. Im Studium hat mich am meisten fasziniert, dass ich mich mit neuen Themen und verschiedenen Meinungen auseinandersetzen musste. &#13;
<strong>Was bedeutet Ihnen der Preis persönlich?</strong>&#13;
Der Preis bedeutet eine große Verantwortung: Ich muss nun zeigen, dass ich ihn verdient habe. &#13;
<strong>Was war ein besonders schöner Moment während Ihres Studiums in Coburg?</strong>&#13;
Der designcampus_open gehört definitiv dazu. Ausstellungen und Projekte gemeinsam zu organisieren, das war ein besonderes Erlebnis. Die internationale Atmosphäre des designcampus_open ist sehr inspirierend. &#13;
<strong>Was sind Ihre Ziele für die Zukunft?</strong>&#13;
Ich möchte zeigen, dass mein Studium nicht nur reine Theorie war, sondern ich reale Projekte verwirklichen kann. Mir persönlich ist außerdem wichtig, auch mit Designern aus der Slowakei zusammenzuarbeiten. Beim designcampus_open gab es gemeinsame Workshops der Designer aus beiden Ländern. Das möchte ich gerne ausbauen und so zwei Kulturen zu einer Familie vereinen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Alena Krcova war bereits während ihres Studiums in der Slowakei ein Semester in Coburg. Danach entschied sie sich hier den Master Design zu machen. Jetzt wurde sie mit dem DAAD-Preis für ausländische Studierende ausgezeichnet.</em>&#13;
<strong>Frau Krcova, was hat Ihnen besonders gefallen an der Hochschule Coburg?</strong>&#13;
Die freundliche und familiäre Atmosphäre, einfach der ganze Umgang miteinander waren für mich ausschlaggebende Punkte, um wieder an die Hochschule Coburg zurückzukehren. Im Studium hat mich am meisten fasziniert, dass ich mich mit neuen Themen und verschiedenen Meinungen auseinandersetzen musste. &#13;
<strong>Was bedeutet Ihnen der Preis persönlich?</strong>&#13;
Der Preis bedeutet eine große Verantwortung: Ich muss nun zeigen, dass ich ihn verdient habe. &#13;
<strong>Was war ein besonders schöner Moment während Ihres Studiums in Coburg?</strong>&#13;
Der designcampus_open gehört definitiv dazu. Ausstellungen und Projekte gemeinsam zu organisieren, das war ein besonderes Erlebnis. Die internationale Atmosphäre des designcampus_open ist sehr inspirierend. &#13;
<strong>Was sind Ihre Ziele für die Zukunft?</strong>&#13;
Ich möchte zeigen, dass mein Studium nicht nur reine Theorie war, sondern ich reale Projekte verwirklichen kann. Mir persönlich ist außerdem wichtig, auch mit Designern aus der Slowakei zusammenzuarbeiten. Beim designcampus_open gab es gemeinsame Workshops der Designer aus beiden Ländern. Das möchte ich gerne ausbauen und so zwei Kulturen zu einer Familie vereinen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AlenaKrcova-1024x683.jpg"
                        fileSize="156722"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Ich möchte promovieren“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ich-moechte-promovieren/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Jun 2016 05:23:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ich-moechte-promovieren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Daniel Then hat für seine Masterarbeit über Energienetze den Preis des VDE Nordbayern erhalten. Im Interview verrät er, womit er sich genau beschäftigt hat und wie es jetzt für den Absolventen weitergeht.<br /></em>&#13;
<strong>Herr Then, worum ging es in Ihrer Masterarbeit?</strong>&#13;
Meine Masterarbeit dreht sich um Zielnetzplanung. Ich habe ein Energieversorgungsnetz nachgebildet und damit verschiedene Szenarien simuliert, also z.B. was passiert, wenn mehr Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist wird oder mehr Stationen zum Aufladen von Elektromobilen beliefert werden müssen. Wie muss so ein Stromnetz aussehen, damit es sowohl wirtschaftlich als auch technisch optimal funktioniert. Projektpartner waren die Stadtwerke Bamberg. Dort habe ich schon vor dem Studium eine Ausbildung gemacht. &#13;
<strong>Wie geht es für Sie in Zukunft weiter?</strong>&#13;
Zurzeit arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter im TechnologietransferzentrumAutomotive der Hochschule Coburg. Wir beschäftigen uns mit Sensoren zur Kraftstofferkennung. Längerfristig strebe ich eine Promotion an. &#13;
<strong>Was hat Ihnen besonders gefallen an der Hochschule Coburg?</strong>&#13;
Der persönliche Bezug zu den Professoren und die Nähe auf dem Campus. Ich habe bereits den Bachelor in Coburg gemacht und mich aus diesen Gründen entschieden, auch im Master hier zu bleiben. &#13;
<strong>Was hat Ihnen an Ihrem Studium besonders gefallen?</strong>&#13;
Die projektbezogene Arbeit während meines Masterstudium war besonders schön. Da konnte ich mich über einen längeren Zeitraum mit einer komplexen Aufgabenstellung beschäftigen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Daniel Then hat für seine Masterarbeit über Energienetze den Preis des VDE Nordbayern erhalten. Im Interview verrät er, womit er sich genau beschäftigt hat und wie es jetzt für den Absolventen weitergeht.<br /></em>&#13;
<strong>Herr Then, worum ging es in Ihrer Masterarbeit?</strong>&#13;
Meine Masterarbeit dreht sich um Zielnetzplanung. Ich habe ein Energieversorgungsnetz nachgebildet und damit verschiedene Szenarien simuliert, also z.B. was passiert, wenn mehr Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist wird oder mehr Stationen zum Aufladen von Elektromobilen beliefert werden müssen. Wie muss so ein Stromnetz aussehen, damit es sowohl wirtschaftlich als auch technisch optimal funktioniert. Projektpartner waren die Stadtwerke Bamberg. Dort habe ich schon vor dem Studium eine Ausbildung gemacht. &#13;
<strong>Wie geht es für Sie in Zukunft weiter?</strong>&#13;
Zurzeit arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter im TechnologietransferzentrumAutomotive der Hochschule Coburg. Wir beschäftigen uns mit Sensoren zur Kraftstofferkennung. Längerfristig strebe ich eine Promotion an. &#13;
<strong>Was hat Ihnen besonders gefallen an der Hochschule Coburg?</strong>&#13;
Der persönliche Bezug zu den Professoren und die Nähe auf dem Campus. Ich habe bereits den Bachelor in Coburg gemacht und mich aus diesen Gründen entschieden, auch im Master hier zu bleiben. &#13;
<strong>Was hat Ihnen an Ihrem Studium besonders gefallen?</strong>&#13;
Die projektbezogene Arbeit während meines Masterstudium war besonders schön. Da konnte ich mich über einen längeren Zeitraum mit einer komplexen Aufgabenstellung beschäftigen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DanielThen-683x1024.jpg"
                        fileSize="121503"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Motorprüfstand für TAC]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-motorpruefstand-fuer-tac/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Jun 2016 04:51:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-motorpruefstand-fuer-tac/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Interdisziplinäres und anwendungsorientiertes Arbeiten gehören zum Selbstverständnis des TAC, dem Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg. Das Konzept hat Erfolg, und kann nun mit einem neuen Prüfstand im Kfz-Labor gefeiert werden. Die Forschung zu Biodiesel geht damit in die nächste Runde. </em>&#13;
Die Erforschung von alternativen und nachhaltigen Kraftstoffen ist ein zentrales Anliegen des TAC der Hochschule Coburg. Dazu gehört auch die Forschung zu Biodiesel. Um sie voranzutreiben, arbeitet die Hochschule mit Partnern aus der Industrie zusammen. Das gewährleistet eine direkte Anwendungsorientierung. Die Erkenntnisse der Forscher werden in der Praxis erprobt. &#13;
Der TAC setzt sich aus Forschern der verschiedensten Disziplinen zusammen. Erfahrene Professoren arbeiten neben jungen Ingenieuren an gemeinsamen Projekten. Die Fachdisziplinen sind weit gestreut. Informationstechnologie ist ebenso vertreten wie Maschinenbau und Kraftstoffforschung. &#13;
Auch an dem neuen Prüfstand soll gemeinsam gearbeitet und geforscht werden. Die Firma Deutz AG und der Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie VDB finanzieren Teile des Prüfstands. Beide sind langjährige Partner des TAC. Die Deutz AG stellt einen Motor mit der Abgasstufe 4 bereit, der für industrielle und landtechnische Maschinen geeignet ist. Der VDB steuert eine Motorbremse bei, mit der reale Straßenverhältnisse simuliert werden können. &#13;
Elmar Baumann vom VDB hat großes Vertrauen in die Forschung des TAC. „Im Idealfall könnte Biodiesel zukünftig in den modernsten Motoren genutzt werden. Optimal wäre es, wenn Biodiesel als Reinkraftstoff Verwendung fände und nicht nur als Beimischung“ entwirft Baumann seine Zukunftsvision. Professor Krahl und sein Team vom TAC arbeiten daran, dass diese Idee Wirklichkeit werden kann. Ein erster Schritt dahin ist mit dem Prüfstand gegangen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Interdisziplinäres und anwendungsorientiertes Arbeiten gehören zum Selbstverständnis des TAC, dem Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg. Das Konzept hat Erfolg, und kann nun mit einem neuen Prüfstand im Kfz-Labor gefeiert werden. Die Forschung zu Biodiesel geht damit in die nächste Runde. </em>&#13;
Die Erforschung von alternativen und nachhaltigen Kraftstoffen ist ein zentrales Anliegen des TAC der Hochschule Coburg. Dazu gehört auch die Forschung zu Biodiesel. Um sie voranzutreiben, arbeitet die Hochschule mit Partnern aus der Industrie zusammen. Das gewährleistet eine direkte Anwendungsorientierung. Die Erkenntnisse der Forscher werden in der Praxis erprobt. &#13;
Der TAC setzt sich aus Forschern der verschiedensten Disziplinen zusammen. Erfahrene Professoren arbeiten neben jungen Ingenieuren an gemeinsamen Projekten. Die Fachdisziplinen sind weit gestreut. Informationstechnologie ist ebenso vertreten wie Maschinenbau und Kraftstoffforschung. &#13;
Auch an dem neuen Prüfstand soll gemeinsam gearbeitet und geforscht werden. Die Firma Deutz AG und der Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie VDB finanzieren Teile des Prüfstands. Beide sind langjährige Partner des TAC. Die Deutz AG stellt einen Motor mit der Abgasstufe 4 bereit, der für industrielle und landtechnische Maschinen geeignet ist. Der VDB steuert eine Motorbremse bei, mit der reale Straßenverhältnisse simuliert werden können. &#13;
Elmar Baumann vom VDB hat großes Vertrauen in die Forschung des TAC. „Im Idealfall könnte Biodiesel zukünftig in den modernsten Motoren genutzt werden. Optimal wäre es, wenn Biodiesel als Reinkraftstoff Verwendung fände und nicht nur als Beimischung“ entwirft Baumann seine Zukunftsvision. Professor Krahl und sein Team vom TAC arbeiten daran, dass diese Idee Wirklichkeit werden kann. Ein erster Schritt dahin ist mit dem Prüfstand gegangen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Einweihung_Pruefstand_TAC-1024x683.jpg"
                        fileSize="161220"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Trauer um Präsident Michael Pötzl]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/trauer-um-praesident-michael-poetzl/</link>
                <pubDate>Sat, 11 Jun 2016 09:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/trauer-um-praesident-michael-poetzl/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Michael Pötzl, Präsident der Hochschule Coburg, ist am 10. Juni 2016 völlig überraschend verstorben. Der 57-Jährige befand sich in Potsdam zu einer Tagung der Hochschulrektorenkonferenz.</em>

Michael Pötzl leitete die Hochschule Coburg seit 2009. Der gebürtige Westfale kam 2001 als Professor für Bauingenieurwesen nach Coburg. 2004 wurde er zum Vizepräsidenten für den Bereich Forschung und Transfer gewählt. Fünf Jahr später folgte dann seine Kandidatur für das Präsidentenamt. Michael Pötzl hat die Hochschule Coburg in vielen Bereichen vorangebracht. Er setzte sich für sie weit über die Region hinaus ein.
Zwei Ziele waren dem Coburger Hochschulpräsidenten besonders wichtig: das interdisziplinäre Studium über Fächergrenzen hinweg sowie die Forschung und die Promotionsmöglichkeiten an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Diesen beiden Zielen widmete er seine ganze Kraft. Im Mittelpunkt stand für ihn die ganzheitliche Bildung der jungen Menschen, die sie gut auf das Leben vorbereiten sollte.
2011 war die Hochschule Coburg u.a. mit ihrem Projektantrag „Der Coburger Weg“ beim Qualitätspakt Lehre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erfolgreich. Bis 2021 fließen im Rahmen dieses Projekts insgesamt ca. 15 Mio. Euro in die Hochschule Coburg.
In der Forschung ging es dem Präsidenten Michael Pötzl darum, die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) zu gleichberechtigten Partnern gegenüber den Universitäten zu machen. Er trat vehement für ein eigenes Promotionsrecht der HAW ein und sorgte damit überregional für Aufmerksamkeit: „Wir brauchen das Recht auf Promotion“, forderte er zum Beispiel in der Wochenzeitung Die ZEIT. Hinter den Kulissen trieb er diese Forderungen weiter voran. Die Verbundpromotion, die Professoren von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern seit Kurzem zu gleichberechtigten Betreuern macht – war für Pötzl nur ein längst überfälliger Schritt. Diese Erklärungen müssten jetzt mit Leben gefüllt werden, sonst sei das Promotionsrecht für forschungsstarke HAW nur eine Frage der Zeit, so lautete seine Forderung.
Michael Pötzl sah in seiner Hochschule einen wichtigen Partner für die gesamte Region Oberfranken. Kräfte bündeln und an einem Strang ziehen sollten Politiker, Unternehmen und natürlich auch die Wissenschaft. Die TechnologieAllianzOberfranken (TAO) war hier ein wichtiges Fundament, an dem Michael Pötzl maßgeblich mitwirkte. Die vier oberfränkischen Universitäten und Hochschulen haben sich darin zusammengeschlossen, um ihre Synergieeffekte auf Lehr- und Forschungsebene zu nutzen und weiter auszubauen.
Erst vor kurzem entsandte Hochschule Bayern e.V. Professor Pötzl in den Senat der Hochschulrektorenkonferenz. Er sollte dort die 17 staatlichen bayerischen Hochschulen vertreten.
„Wir haben Michael Pötzl als lebhaften, sprudelnden Menschen erlebt - als Treiber für Innovationen, der die Menschen in der Hochschule immer wieder dazu gebracht hat, neue Perspektiven einzunehmen und das Ungewöhnliche zu suchen. Es lässt sich schwer begreifen, dass wir ihn nun so plötzlich verlieren mussten“, erklärten Prof. Dr. Jutta Michel und Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, die beiden Vizepräsidenten der Hochschule Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Michael Pötzl, Präsident der Hochschule Coburg, ist am 10. Juni 2016 völlig überraschend verstorben. Der 57-Jährige befand sich in Potsdam zu einer Tagung der Hochschulrektorenkonferenz.</em>

Michael Pötzl leitete die Hochschule Coburg seit 2009. Der gebürtige Westfale kam 2001 als Professor für Bauingenieurwesen nach Coburg. 2004 wurde er zum Vizepräsidenten für den Bereich Forschung und Transfer gewählt. Fünf Jahr später folgte dann seine Kandidatur für das Präsidentenamt. Michael Pötzl hat die Hochschule Coburg in vielen Bereichen vorangebracht. Er setzte sich für sie weit über die Region hinaus ein.
Zwei Ziele waren dem Coburger Hochschulpräsidenten besonders wichtig: das interdisziplinäre Studium über Fächergrenzen hinweg sowie die Forschung und die Promotionsmöglichkeiten an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Diesen beiden Zielen widmete er seine ganze Kraft. Im Mittelpunkt stand für ihn die ganzheitliche Bildung der jungen Menschen, die sie gut auf das Leben vorbereiten sollte.
2011 war die Hochschule Coburg u.a. mit ihrem Projektantrag „Der Coburger Weg“ beim Qualitätspakt Lehre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erfolgreich. Bis 2021 fließen im Rahmen dieses Projekts insgesamt ca. 15 Mio. Euro in die Hochschule Coburg.
In der Forschung ging es dem Präsidenten Michael Pötzl darum, die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) zu gleichberechtigten Partnern gegenüber den Universitäten zu machen. Er trat vehement für ein eigenes Promotionsrecht der HAW ein und sorgte damit überregional für Aufmerksamkeit: „Wir brauchen das Recht auf Promotion“, forderte er zum Beispiel in der Wochenzeitung Die ZEIT. Hinter den Kulissen trieb er diese Forderungen weiter voran. Die Verbundpromotion, die Professoren von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern seit Kurzem zu gleichberechtigten Betreuern macht – war für Pötzl nur ein längst überfälliger Schritt. Diese Erklärungen müssten jetzt mit Leben gefüllt werden, sonst sei das Promotionsrecht für forschungsstarke HAW nur eine Frage der Zeit, so lautete seine Forderung.
Michael Pötzl sah in seiner Hochschule einen wichtigen Partner für die gesamte Region Oberfranken. Kräfte bündeln und an einem Strang ziehen sollten Politiker, Unternehmen und natürlich auch die Wissenschaft. Die TechnologieAllianzOberfranken (TAO) war hier ein wichtiges Fundament, an dem Michael Pötzl maßgeblich mitwirkte. Die vier oberfränkischen Universitäten und Hochschulen haben sich darin zusammengeschlossen, um ihre Synergieeffekte auf Lehr- und Forschungsebene zu nutzen und weiter auszubauen.
Erst vor kurzem entsandte Hochschule Bayern e.V. Professor Pötzl in den Senat der Hochschulrektorenkonferenz. Er sollte dort die 17 staatlichen bayerischen Hochschulen vertreten.
„Wir haben Michael Pötzl als lebhaften, sprudelnden Menschen erlebt - als Treiber für Innovationen, der die Menschen in der Hochschule immer wieder dazu gebracht hat, neue Perspektiven einzunehmen und das Ungewöhnliche zu suchen. Es lässt sich schwer begreifen, dass wir ihn nun so plötzlich verlieren mussten“, erklärten Prof. Dr. Jutta Michel und Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, die beiden Vizepräsidenten der Hochschule Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PoetzlMichael_sw-1024x681.jpg"
                        fileSize="97404"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Rückhalt für Forschung und Lehre]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/rueckhalt-fuer-forschung-und-lehre/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Jun 2016 06:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/rueckhalt-fuer-forschung-und-lehre/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die vier oberfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten Inge Aures, Klaus Adelt, Susann Biedefeld und Dr. Christoph Rabenstein sagen Unterstützung bei der Förderung der Hochschule Coburg zu. </em>&#13;
Bei einem Besuch an der Hochschule kündigten die vier Abgeordneten ihr Engagement für die Projekte „Der Coburger Weg“ und „EVELIN“ an – und zwar über die Projektlaufzeit 2021 hinaus. Zurzeit sind über 40 Mitarbeiter in diesen beiden Projekten tätig. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Coburger Weg und EVELIN aktuell mit 7,3 Millionen Euro (2011-2016) und 6,42 Millionen Euro (2012-2016). Beide Projekte werden bis 2021 weiterfinanziert.&#13;
<strong>Mehr Budget für die Forschung</strong>&#13;
In Bayern sind rund ein Drittel der Studierenden an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HaW) zu verzeichnen. Die Forschungsmittel des Landes liegen aber bei unter drei Prozent. Susann Biedefeld will sich im Haushaltsausschuss deshalb künftig für eine Verbesserung einsetzen. Ihr überreichte Hochschulpräsident Michael Pötzl für den Doppelaushalt 2017/2018 das Positionspapier von Hochschule Bayern e.V.. Darin setzen sich die Mitgliedshochschulen für eine Stärkung der angewandten Forschung und Entwicklung ein. „Um ihrem politischen Auftrag gerecht werden zu können, benötigen die HaWs eine angemessene Ausfinanzierung“, erklärte Pötzl. Nur so könne es gelingen, Lehre auf hohem Niveau anzubieten und gleichzeitig - dank Forschungsfreiräumen - als Innovationstreiber die Gesellschaft zu fördern. &#13;
Im Rahmen der Ausbauplanung hätten die Hochschulen seit 2008 ihre Ziele mit 130 Prozent deutlich übererfüllt. Dadurch hätten sie kaum freie Ressourcen für Forschungstätigkeiten. Ein kompensationsfreies, global einsetzbares Innovationsbudget für angewandte Forschung und Entwicklung soll deshalb zur freien Verfügung der Hochschulen eingeführt werden. „Die Forschung an den HaWs ist derzeit nur unzureichend über die staatliche Grundfinanzierung hinterlegt“, mahnte Michael Pötzl. Eine Aufstockung der Mittel bringe nach seiner Meinung nur Vorteile: „Jeder vom Staat investierte Euro wird bei uns verzehnfacht.“ &#13;
<strong>Modifiziertes Fraunhofer-Modell</strong>&#13;
Wie wichtig die Grundfinanzierung ist, zeigte Kanzlerin Maria Knott-Lutze am Beispiel des Instituts für Sensor und Aktortechnik (ISAT). Das Institut ist kompetenter Partner und Impulsgeber für Forschungs- und Entwicklungsprojekte und wurde mit Mitteln des ehemaligen Programms „Aufbruch Bayern“ von der Bayerischen Staatsregierung besonders gefördert. &#13;
Das ISAT hat mittlerweile knapp 30 Wissenschaftler. Zur Anmietung des Gebäudes und für die Ausstattung mit Laborinfrastruktur müssen aber selbst eingeworbene Drittmittel eingesetzt werden. „Dies schafft kein Forschungsinstitut auf Dauer. Wir brauchen deshalb ein modifiziertes Fraunhofer-Modell mit einem staatlichen Anteil von 25 Prozent. Das wären für das ISAT pro Jahr etwa 500.000 EUR“, betonte Pötzl. &#13;
<strong>Kräfte bündeln in Oberfranken</strong>&#13;
Die Vertreter der Hochschule sind sich mit den vier SPD-Landtagsabgeordneten einig, dass für ein starkes Oberfranken Projekte gemeinsam auf den Weg gebracht werden müssten. Alleingänge wie beim Digitalen Gründerzentrum mit fünf oberfränkischen Anträgen seien nicht zielführend. Da beispielsweise Design ein wichtiges Thema für Industrie und Handwerk ist, will die Hochschule Coburg den Designstandort Oberfranken insgesamt stärken. „Wir bieten Unterstützung für Kooperationen an, so wie sie im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) bereits beispielhaft praktiziert werden“, sagte Präsident Pötzl.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die vier oberfränkischen SPD-Landtagsabgeordneten Inge Aures, Klaus Adelt, Susann Biedefeld und Dr. Christoph Rabenstein sagen Unterstützung bei der Förderung der Hochschule Coburg zu. </em>&#13;
Bei einem Besuch an der Hochschule kündigten die vier Abgeordneten ihr Engagement für die Projekte „Der Coburger Weg“ und „EVELIN“ an – und zwar über die Projektlaufzeit 2021 hinaus. Zurzeit sind über 40 Mitarbeiter in diesen beiden Projekten tätig. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Coburger Weg und EVELIN aktuell mit 7,3 Millionen Euro (2011-2016) und 6,42 Millionen Euro (2012-2016). Beide Projekte werden bis 2021 weiterfinanziert.&#13;
<strong>Mehr Budget für die Forschung</strong>&#13;
In Bayern sind rund ein Drittel der Studierenden an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HaW) zu verzeichnen. Die Forschungsmittel des Landes liegen aber bei unter drei Prozent. Susann Biedefeld will sich im Haushaltsausschuss deshalb künftig für eine Verbesserung einsetzen. Ihr überreichte Hochschulpräsident Michael Pötzl für den Doppelaushalt 2017/2018 das Positionspapier von Hochschule Bayern e.V.. Darin setzen sich die Mitgliedshochschulen für eine Stärkung der angewandten Forschung und Entwicklung ein. „Um ihrem politischen Auftrag gerecht werden zu können, benötigen die HaWs eine angemessene Ausfinanzierung“, erklärte Pötzl. Nur so könne es gelingen, Lehre auf hohem Niveau anzubieten und gleichzeitig - dank Forschungsfreiräumen - als Innovationstreiber die Gesellschaft zu fördern. &#13;
Im Rahmen der Ausbauplanung hätten die Hochschulen seit 2008 ihre Ziele mit 130 Prozent deutlich übererfüllt. Dadurch hätten sie kaum freie Ressourcen für Forschungstätigkeiten. Ein kompensationsfreies, global einsetzbares Innovationsbudget für angewandte Forschung und Entwicklung soll deshalb zur freien Verfügung der Hochschulen eingeführt werden. „Die Forschung an den HaWs ist derzeit nur unzureichend über die staatliche Grundfinanzierung hinterlegt“, mahnte Michael Pötzl. Eine Aufstockung der Mittel bringe nach seiner Meinung nur Vorteile: „Jeder vom Staat investierte Euro wird bei uns verzehnfacht.“ &#13;
<strong>Modifiziertes Fraunhofer-Modell</strong>&#13;
Wie wichtig die Grundfinanzierung ist, zeigte Kanzlerin Maria Knott-Lutze am Beispiel des Instituts für Sensor und Aktortechnik (ISAT). Das Institut ist kompetenter Partner und Impulsgeber für Forschungs- und Entwicklungsprojekte und wurde mit Mitteln des ehemaligen Programms „Aufbruch Bayern“ von der Bayerischen Staatsregierung besonders gefördert. &#13;
Das ISAT hat mittlerweile knapp 30 Wissenschaftler. Zur Anmietung des Gebäudes und für die Ausstattung mit Laborinfrastruktur müssen aber selbst eingeworbene Drittmittel eingesetzt werden. „Dies schafft kein Forschungsinstitut auf Dauer. Wir brauchen deshalb ein modifiziertes Fraunhofer-Modell mit einem staatlichen Anteil von 25 Prozent. Das wären für das ISAT pro Jahr etwa 500.000 EUR“, betonte Pötzl. &#13;
<strong>Kräfte bündeln in Oberfranken</strong>&#13;
Die Vertreter der Hochschule sind sich mit den vier SPD-Landtagsabgeordneten einig, dass für ein starkes Oberfranken Projekte gemeinsam auf den Weg gebracht werden müssten. Alleingänge wie beim Digitalen Gründerzentrum mit fünf oberfränkischen Anträgen seien nicht zielführend. Da beispielsweise Design ein wichtiges Thema für Industrie und Handwerk ist, will die Hochschule Coburg den Designstandort Oberfranken insgesamt stärken. „Wir bieten Unterstützung für Kooperationen an, so wie sie im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) bereits beispielhaft praktiziert werden“, sagte Präsident Pötzl.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Rabenstein_Adelt_Biedefeld_Aures-1024x683.jpg"
                        fileSize="134202"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wiedersehen nach 25 Jahren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wiedersehen-nach-25-jahren/</link>
                <pubDate>Tue, 07 Jun 2016 12:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wiedersehen-nach-25-jahren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mehr als 50 ehemalige Studentinnen und Studenten haben beim Silberjubiläum ihr Wiedersehen gefeiert. Für manche ist es das erste Treffen seit ihrem Abschluss vor 25 Jahren. </em>&#13;
Fotos, Geschichten von früher und heute, Neuigkeiten aus dem persönlichen Leben - es gibt viel Gesprächsstoff an diesem Abend. Sogar ein paar ehemalige Professoren sind gekommen, um ihre Studierenden wieder zu sehen. Zum Beispiel Bauingenieurprofessor Wolfgang Schönwälder, der sich fast den ganzen Abend angeregt mit zwei seiner Absolventen unterhält. Auf der anderen Seite der Aula nehmen die mehr als 20 Maschinenbau-Alumni einen kompletten Tisch ein. Gelächter schallt durch den Raum, das Jazzkollegium spielt im Hintergrund Musik. &#13;
Das Silberjubiläum ist die Gelegenheit wieder in Kontakt zu kommen. Mit seinen Kommilitonen, aber auch seiner Alma Mater. Wie hat sich die Hochschule verändert? Wie sehen Labore und Hörsäle aus? Was ist vielleicht immer noch so wie vor 25 Jahren? Beim Rundgang durch die Fakultäten können die Teilnehmer das entdecken. Je ein Vertreter führt die Gruppen durch die Räume. Prof. Dr. Christian Wallasch ist an diesem Abend sogar in doppelter Funktion unterwegs. Als Professor der Fakultät Wirtschaft zeigt er den Alumni das Gebäude. Als ehemaliger Student der Hochschule ist er in diesem Jahr selber Gast des Silberjubiläums. &#13;
Einmal im Jahr laden Hochschule und Hochschulverein die Absolventen und Absolventinnen dazu ein. Von Hochschulpräsident Michael Pötzl erfahren sie, wie sich der Studienort in den letzten Jahren verändert hat. Studentin Svenja Maier und Prof. Dr. Stefan Gast stellen die Arbeit von CAT-Racing vor. Sogar das Fahrzeug aus der Saison 2014 haben sie dafür mitgebracht.&#13;
Nach dem offiziellen Festakt spricht Maschinenbau-Absolvent Andreas Sommermann spontan ein paar Worte. „Wir haben uns zwar in den vergangenen Jahren immer wieder mal getroffen, aber an der Hochschule waren wir dabei noch nie.“ Es sei eine schöne Gelegenheit zu sehen, was sich hier getan habe und welche neuen Gebäude jetzt noch entstehen. Für ihn ist es nicht das einzige Silberjubiläum in diesem Jahr, berichtet Sommermann. „Ich habe damals nicht nur mein Diplom von der Hochschule Coburg mitgenommen, sondern auch meine heutige Ehefrau.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mehr als 50 ehemalige Studentinnen und Studenten haben beim Silberjubiläum ihr Wiedersehen gefeiert. Für manche ist es das erste Treffen seit ihrem Abschluss vor 25 Jahren. </em>&#13;
Fotos, Geschichten von früher und heute, Neuigkeiten aus dem persönlichen Leben - es gibt viel Gesprächsstoff an diesem Abend. Sogar ein paar ehemalige Professoren sind gekommen, um ihre Studierenden wieder zu sehen. Zum Beispiel Bauingenieurprofessor Wolfgang Schönwälder, der sich fast den ganzen Abend angeregt mit zwei seiner Absolventen unterhält. Auf der anderen Seite der Aula nehmen die mehr als 20 Maschinenbau-Alumni einen kompletten Tisch ein. Gelächter schallt durch den Raum, das Jazzkollegium spielt im Hintergrund Musik. &#13;
Das Silberjubiläum ist die Gelegenheit wieder in Kontakt zu kommen. Mit seinen Kommilitonen, aber auch seiner Alma Mater. Wie hat sich die Hochschule verändert? Wie sehen Labore und Hörsäle aus? Was ist vielleicht immer noch so wie vor 25 Jahren? Beim Rundgang durch die Fakultäten können die Teilnehmer das entdecken. Je ein Vertreter führt die Gruppen durch die Räume. Prof. Dr. Christian Wallasch ist an diesem Abend sogar in doppelter Funktion unterwegs. Als Professor der Fakultät Wirtschaft zeigt er den Alumni das Gebäude. Als ehemaliger Student der Hochschule ist er in diesem Jahr selber Gast des Silberjubiläums. &#13;
Einmal im Jahr laden Hochschule und Hochschulverein die Absolventen und Absolventinnen dazu ein. Von Hochschulpräsident Michael Pötzl erfahren sie, wie sich der Studienort in den letzten Jahren verändert hat. Studentin Svenja Maier und Prof. Dr. Stefan Gast stellen die Arbeit von CAT-Racing vor. Sogar das Fahrzeug aus der Saison 2014 haben sie dafür mitgebracht.&#13;
Nach dem offiziellen Festakt spricht Maschinenbau-Absolvent Andreas Sommermann spontan ein paar Worte. „Wir haben uns zwar in den vergangenen Jahren immer wieder mal getroffen, aber an der Hochschule waren wir dabei noch nie.“ Es sei eine schöne Gelegenheit zu sehen, was sich hier getan habe und welche neuen Gebäude jetzt noch entstehen. Für ihn ist es nicht das einzige Silberjubiläum in diesem Jahr, berichtet Sommermann. „Ich habe damals nicht nur mein Diplom von der Hochschule Coburg mitgenommen, sondern auch meine heutige Ehefrau.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Silberjubilaeum_Wiedersehen-1024x683.jpg"
                        fileSize="135549"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Silberjubilaeum_Gruppe-1024x683.jpg"
                        fileSize="163927"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Silberjubilaeum_Poetzl-1024x683.jpg"
                        fileSize="114015"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Designcampus_open gestartet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/designcampus-open-gestartet/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Jun 2016 07:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/designcampus-open-gestartet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Bis zum Schluss haben die Studierenden auf dem Campus Design gewerkelt, geschraubt und gebohrt. Seit heute zeigen die Nachwuchsdesigner ihre ganze Kreativität und Vielfalt. Vier Tage lang dreht sich beim Designcampus_open alles um die Arbeit der angehenden Bauingenieure, Innenarchitekten, Architekten und Produktdesigner. </em>&#13;
Für Friedemann Zeitler, Professor im Studiengang Bauingenieurwesen und seit diesem Semester Dekan der Fakultät Design hat die Veranstaltung eine ganz besondere Bedeutung: „Der Designcampus_open ist die Gelegenheit, dass die verschiedenen Studiengänge zusammenkommen. Dass sie auch wieder über den eigenen Tellerrand drüber schauen, dass aber auch zusammen gefeiert wird.“ &#13;
Schon seit Semesterbeginn arbeiten Studierende und Professoren am Programm. Sie haben sich Einiges einfallen lassen. Vorträge, Workshops, Ausstellungen – die Besucher beim Designcampus_open sollen Design auch selbst erleben können. Das geht zum Beispiel im Schatten-Akt-Zeichenkurs oder beim Trash-Roboterwettkampf, bei dem jeder seinen selbstgebauten Roboter in den Ring schicken kann. &#13;
Und auch Jubiläen stehen in diesem Jahr groß im Programm. So feiert die Dienstagsreihe den 222. Vortrag und hat noch einmal alle Referenten der vergangenen Jahre eingeladen. „In dieser Form gute Referenten auf einen Haufen zu bekommen, das ist selten und das wird sicher spannend“, freut sich Neu-Dekan Zeitler. Der Studiengang Innenarchitektur hat ebenfalls Grund zum Feiern. 40 Jahre gibt es ihn schon an der Hochschule Coburg. Die gesamte alte Braumeistervilla wird deshalb zur Ausstellung über Geschichte und Gegenwart der Innenarchitektur. Am Samstag, 04. Juni, um 15 Uhr treffen sich beim feierlichen Festakt dann ehemalige und aktuelle Professoren und Studierende. &#13;
Für die Studierenden der Fakultät Design ist der Designcampus_open jedes Jahr Herausforderung und Bereicherung. „Wir haben eigentlich seit Anfang des Semesters jede Woche eine Sitzung, wo wir uns mittags eine Stunde zusammensetzen. Da besprechen wir die Sachen, die organisiert werden müssen und wie wir Abläufe und Ausstellungen planen“, erzählt Sebastian Völkel, der Bauingenieurwesen im achten Semester studiert. Lohnenswert sei die ganze Mühe aber, findet Innenarchitekturstudentin Inessa Böker: „Das Besondere ist einfach, dass es eine ganz andere Art von Tag der offenen Tür ist. Wir sind hier als Designcampus auch eine sehr einzigartige Geschichte und ich finde es schön, dass man mit verschiedenen Studiengängen zusammenarbeitet und sich repräsentiert für die Außenwelt.“&#13;
Ruhig wird es in den kommenden Tagen also nicht auf dem Campus Design. Wer’s trotzdem ein bisschen gemütlicher mag, am Abend spielen bei der Open Stage täglich ab 18.30 Uhr junge Musiktalente. Getränke und Essen gibt es da natürlich auch. &#13;
Das ganze Programm gibt es im Internet unter <a href="http://www.designcampus-open.de">www.designcampus-open.de</a>&#13;
 Mehr Eindrücke vom designcampus-open gibt es beim <a class="external-link-new-window" title="Hochschulfernsehen" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/experiment-design?_next_preview=1">Hochschulfernsehen</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Bis zum Schluss haben die Studierenden auf dem Campus Design gewerkelt, geschraubt und gebohrt. Seit heute zeigen die Nachwuchsdesigner ihre ganze Kreativität und Vielfalt. Vier Tage lang dreht sich beim Designcampus_open alles um die Arbeit der angehenden Bauingenieure, Innenarchitekten, Architekten und Produktdesigner. </em>&#13;
Für Friedemann Zeitler, Professor im Studiengang Bauingenieurwesen und seit diesem Semester Dekan der Fakultät Design hat die Veranstaltung eine ganz besondere Bedeutung: „Der Designcampus_open ist die Gelegenheit, dass die verschiedenen Studiengänge zusammenkommen. Dass sie auch wieder über den eigenen Tellerrand drüber schauen, dass aber auch zusammen gefeiert wird.“ &#13;
Schon seit Semesterbeginn arbeiten Studierende und Professoren am Programm. Sie haben sich Einiges einfallen lassen. Vorträge, Workshops, Ausstellungen – die Besucher beim Designcampus_open sollen Design auch selbst erleben können. Das geht zum Beispiel im Schatten-Akt-Zeichenkurs oder beim Trash-Roboterwettkampf, bei dem jeder seinen selbstgebauten Roboter in den Ring schicken kann. &#13;
Und auch Jubiläen stehen in diesem Jahr groß im Programm. So feiert die Dienstagsreihe den 222. Vortrag und hat noch einmal alle Referenten der vergangenen Jahre eingeladen. „In dieser Form gute Referenten auf einen Haufen zu bekommen, das ist selten und das wird sicher spannend“, freut sich Neu-Dekan Zeitler. Der Studiengang Innenarchitektur hat ebenfalls Grund zum Feiern. 40 Jahre gibt es ihn schon an der Hochschule Coburg. Die gesamte alte Braumeistervilla wird deshalb zur Ausstellung über Geschichte und Gegenwart der Innenarchitektur. Am Samstag, 04. Juni, um 15 Uhr treffen sich beim feierlichen Festakt dann ehemalige und aktuelle Professoren und Studierende. &#13;
Für die Studierenden der Fakultät Design ist der Designcampus_open jedes Jahr Herausforderung und Bereicherung. „Wir haben eigentlich seit Anfang des Semesters jede Woche eine Sitzung, wo wir uns mittags eine Stunde zusammensetzen. Da besprechen wir die Sachen, die organisiert werden müssen und wie wir Abläufe und Ausstellungen planen“, erzählt Sebastian Völkel, der Bauingenieurwesen im achten Semester studiert. Lohnenswert sei die ganze Mühe aber, findet Innenarchitekturstudentin Inessa Böker: „Das Besondere ist einfach, dass es eine ganz andere Art von Tag der offenen Tür ist. Wir sind hier als Designcampus auch eine sehr einzigartige Geschichte und ich finde es schön, dass man mit verschiedenen Studiengängen zusammenarbeitet und sich repräsentiert für die Außenwelt.“&#13;
Ruhig wird es in den kommenden Tagen also nicht auf dem Campus Design. Wer’s trotzdem ein bisschen gemütlicher mag, am Abend spielen bei der Open Stage täglich ab 18.30 Uhr junge Musiktalente. Getränke und Essen gibt es da natürlich auch. &#13;
Das ganze Programm gibt es im Internet unter <a href="http://www.designcampus-open.de">www.designcampus-open.de</a>&#13;
 Mehr Eindrücke vom designcampus-open gibt es beim <a class="external-link-new-window" title="Hochschulfernsehen" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/experiment-design?_next_preview=1">Hochschulfernsehen</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/designcampus_open_Akt-683x1024.jpg"
                        fileSize="124602"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/designcampus_open_aussen-1024x683.jpg"
                        fileSize="193741"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/designcampus_open_Container-1024x683.jpg"
                        fileSize="185542"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Achtung, Aufnahme!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/achtung-aufnahme/</link>
                <pubDate>Tue, 31 May 2016 09:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/achtung-aufnahme/</guid>
                <description><![CDATA[<em>In dieser Woche tummeln sich einige Kamerateams an der Hochschule Coburg. Es entstehen zwei kurze Filme übers Studieren und Leben in Coburg und ein Beitrag über Lehren und Lernen in den MINT-Fächern. </em>&#13;
Auf dem Campus Friedrich Streib, dem Campus Design und in der Stadt sind die Teams noch die ganze Woche unterwegs. Sie begleiten Studierende bei ihren Projekten, besuchen den designcampus_open und fangen allgemeine Eindrücke von Hochschule, Hörsälen und Laboren ein. &#13;
Organisiert werden die Dreharbeiten zum einen vom Referat Didaktik und Medien, zum anderen von der Pressestelle. Die fertigen Beiträge sollen einen Eindruck vom Studium in Coburg vermitteln und werden später u.a. auf der Internetseite der Hochschule eingebunden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In dieser Woche tummeln sich einige Kamerateams an der Hochschule Coburg. Es entstehen zwei kurze Filme übers Studieren und Leben in Coburg und ein Beitrag über Lehren und Lernen in den MINT-Fächern. </em>&#13;
Auf dem Campus Friedrich Streib, dem Campus Design und in der Stadt sind die Teams noch die ganze Woche unterwegs. Sie begleiten Studierende bei ihren Projekten, besuchen den designcampus_open und fangen allgemeine Eindrücke von Hochschule, Hörsälen und Laboren ein. &#13;
Organisiert werden die Dreharbeiten zum einen vom Referat Didaktik und Medien, zum anderen von der Pressestelle. Die fertigen Beiträge sollen einen Eindruck vom Studium in Coburg vermitteln und werden später u.a. auf der Internetseite der Hochschule eingebunden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dreharbeiten_ag4-1024x683.jpg"
                        fileSize="242591"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Jahrestreffen der Versicherungsstudiengänge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jahrestreffen-der-versicherungsstudiengaenge-1/</link>
                <pubDate>Fri, 27 May 2016 08:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jahrestreffen-der-versicherungsstudiengaenge-1/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Studierende mit Absolventen zusammenzubringen und mit ihnen über aktuelle Entwicklungen in der Branche zu diskutieren – das war das Ziel des Jahrestreffens der Versicherungsstudiengänge. Mehr als 50 Teilnehmer trafen sich dazu an der Hochschule Coburg. Mit dabei waren auch Professoren und Unternehmensvertreter.</em> &#13;
„Wir möchten unsere Alumni stärker an die Hochschule Coburg binden“, das betonte Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, die auch den Bachelorstudiengang Versicherungswirtschaft leitet. Dabei gehe es nicht nur um die feierliche Verabschiedung der aktuellen Absolventinnen und Absolventen, sondern auch um den fachlichen Austausch zu Themen, die die Versicherungsbranche derzeit bewegen.&#13;
Dr. Jörg Rheinländer, Generalbevollmächtigter der HUK-COBURG, referierte zur Zukunft der Kfz-Versicherung und er setzt sich mit den Themen „Autonomes Fahren“ sowie den Herausforderungen der Digitalisierung an die Versicherungen auseinander. Prof. Dr. Mirko Kraft, Leiter der berufsbegleitenden Versicherungsstudiengänge an der Hochschule Coburg (Bachelor Versicherungswirtschaft und Master MBA Versicherungsmanagement), diskutierte anschließend mit der Masterstudentin Mona Schilhanneck die Frage, wie die Studierenden bereits im Studium auf den digitalen Innovationsdruck in der Versicherungsbranche vorbereitet werden können.&#13;
In einer zweiten Diskussionsrunde ging es um die Frage „Virtuelle versus persönliche Kundenberatung“. Hier tauschte sich Prof. Dr. Uwe Gail von der Hochschule Coburg mit den Absolventen Mirko Köhler (jetzt: myLife Lebensversicherung AG) und Lukas Dragowski (jetzt: Süddeutsche Krankenversicherung a.G.) aus. &#13;
Insgesamt konnte die Hochschule Coburg 36 Bachelorabsolventen verabschieden. Die Organisation der Veranstaltung lag in den bewährten Händen von Daniela Kreissl-Jakob und Cora Höhborn aus dem Studiengangsbüro der Versicherungsstudiengänge.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Studierende mit Absolventen zusammenzubringen und mit ihnen über aktuelle Entwicklungen in der Branche zu diskutieren – das war das Ziel des Jahrestreffens der Versicherungsstudiengänge. Mehr als 50 Teilnehmer trafen sich dazu an der Hochschule Coburg. Mit dabei waren auch Professoren und Unternehmensvertreter.</em> &#13;
„Wir möchten unsere Alumni stärker an die Hochschule Coburg binden“, das betonte Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel, die auch den Bachelorstudiengang Versicherungswirtschaft leitet. Dabei gehe es nicht nur um die feierliche Verabschiedung der aktuellen Absolventinnen und Absolventen, sondern auch um den fachlichen Austausch zu Themen, die die Versicherungsbranche derzeit bewegen.&#13;
Dr. Jörg Rheinländer, Generalbevollmächtigter der HUK-COBURG, referierte zur Zukunft der Kfz-Versicherung und er setzt sich mit den Themen „Autonomes Fahren“ sowie den Herausforderungen der Digitalisierung an die Versicherungen auseinander. Prof. Dr. Mirko Kraft, Leiter der berufsbegleitenden Versicherungsstudiengänge an der Hochschule Coburg (Bachelor Versicherungswirtschaft und Master MBA Versicherungsmanagement), diskutierte anschließend mit der Masterstudentin Mona Schilhanneck die Frage, wie die Studierenden bereits im Studium auf den digitalen Innovationsdruck in der Versicherungsbranche vorbereitet werden können.&#13;
In einer zweiten Diskussionsrunde ging es um die Frage „Virtuelle versus persönliche Kundenberatung“. Hier tauschte sich Prof. Dr. Uwe Gail von der Hochschule Coburg mit den Absolventen Mirko Köhler (jetzt: myLife Lebensversicherung AG) und Lukas Dragowski (jetzt: Süddeutsche Krankenversicherung a.G.) aus. &#13;
Insgesamt konnte die Hochschule Coburg 36 Bachelorabsolventen verabschieden. Die Organisation der Veranstaltung lag in den bewährten Händen von Daniela Kreissl-Jakob und Cora Höhborn aus dem Studiengangsbüro der Versicherungsstudiengänge.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Versicherungstag_Absolventen_Profs800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wovon Klangfänger träumen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wovon-klangfaenger-traeumen/</link>
                <pubDate>Fri, 27 May 2016 08:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wovon-klangfaenger-traeumen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Coburger Hochschulchor „Die Klangfänger“ und die Hochschul-Bigband bereichern auch in diesem Jahr den Designcampus_open und die Coburger Designtage. U</em>nter <em>dem Motto</em> <em>&quot;Dreams and Drums&quot; laden sie zu Konzerten am 3. und 4. Juni, jeweils um 19:30 Uhr, in das Kongresshaus Rosengarten Coburg. </em> &#13;
Unter der Leitung von Moritz Metzner werden 50 Sängerinnen und Sänger der „Klangfänger“ das Kongresshaus zum Swingen bringen. Tatkräftige Unterstützung bekommen sie von der Hochschul-Bigband mit Ralf Probst an der Spitze. &#13;
Wovon träumen eigentlich Vampire, gibt es den Sandmann und ist das Leben wie ein Traum? Wer schon immer wissen wollte, wie sich die Träume eigentlich anhören, ist bei den Konzerten im Coburger Kongresshaus am richtigen Ort. Zum Programm gehören Titel aus Musicals wie „Le Miserables“, „Tanz der Vampire“ und Lieder von Münchener Freiheit, Metallica und Cole Porter. Unter dem Motto „Dreams and Drums“ sind Stücke wie „Carpe Noctem“, „Enter Sandman“, „Solang man Träume noch leben kann“ und „A Night In Havana“ zu hören.&#13;
Der Eintritt ist frei. Reservierungen sind möglich (per Mail: <a href="mailto:hs.chor.coburg@gmail.com">hs.chor.coburg@gmail.com</a>)]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Coburger Hochschulchor „Die Klangfänger“ und die Hochschul-Bigband bereichern auch in diesem Jahr den Designcampus_open und die Coburger Designtage. U</em>nter <em>dem Motto</em> <em>&quot;Dreams and Drums&quot; laden sie zu Konzerten am 3. und 4. Juni, jeweils um 19:30 Uhr, in das Kongresshaus Rosengarten Coburg. </em> &#13;
Unter der Leitung von Moritz Metzner werden 50 Sängerinnen und Sänger der „Klangfänger“ das Kongresshaus zum Swingen bringen. Tatkräftige Unterstützung bekommen sie von der Hochschul-Bigband mit Ralf Probst an der Spitze. &#13;
Wovon träumen eigentlich Vampire, gibt es den Sandmann und ist das Leben wie ein Traum? Wer schon immer wissen wollte, wie sich die Träume eigentlich anhören, ist bei den Konzerten im Coburger Kongresshaus am richtigen Ort. Zum Programm gehören Titel aus Musicals wie „Le Miserables“, „Tanz der Vampire“ und Lieder von Münchener Freiheit, Metallica und Cole Porter. Unter dem Motto „Dreams and Drums“ sind Stücke wie „Carpe Noctem“, „Enter Sandman“, „Solang man Träume noch leben kann“ und „A Night In Havana“ zu hören.&#13;
Der Eintritt ist frei. Reservierungen sind möglich (per Mail: <a href="mailto:hs.chor.coburg@gmail.com">hs.chor.coburg@gmail.com</a>)]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hochschulchor_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studentin der Versicherungswirtschaft ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studentin-der-versicherungswirtschaft-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Wed, 25 May 2016 06:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studentin-der-versicherungswirtschaft-ausgezeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[Teresa Heyder heißt die diesjährige Preisträgerin des HUK-COBURG Anerkennungspreises. Sie schloss kürzlich ihr duales Bachelorstudium Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg mit sehr gutem Erfolg ab. Neben den Studienleistungen würdigt der mit 1.000 Euro dotierte Preis auch das Engagement der Studentin außerhalb der Hochschule. So vermittelte die aktive Studentin beispielsweise interessierten Schülern die Besonderheiten des dualen Studiums, das mit einer beruflichen Ausbildung im Unternehmen verknüpft ist. &#13;
In ihrer Bachelorarbeit setzte sich Teresa Heyder mit der Frage auseinander, wie es einem Versicherungsunternehmen gelingt, durch spezielle betriebliche Sozialleistungen für die Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. An ihr Bachelorstudium an der Hochschule Coburg schließt Teresa Heyder jetzt ein Masterstudium an der Universität Bamberg an. &#13;
Wer sich für das Bachelorstudium Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich noch bis 15. Juli bewerben. Informationen zum berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudium Versicherungswirtschaft gibt die Hochschule Coburg am Freitag, 3. Juni am Campus Friedrich Streib, Raum 5-112 (Bachelor: 14:00 bis 15:00 Uhr), (Master: 15:00 bis 16:30 Uhr).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Teresa Heyder heißt die diesjährige Preisträgerin des HUK-COBURG Anerkennungspreises. Sie schloss kürzlich ihr duales Bachelorstudium Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg mit sehr gutem Erfolg ab. Neben den Studienleistungen würdigt der mit 1.000 Euro dotierte Preis auch das Engagement der Studentin außerhalb der Hochschule. So vermittelte die aktive Studentin beispielsweise interessierten Schülern die Besonderheiten des dualen Studiums, das mit einer beruflichen Ausbildung im Unternehmen verknüpft ist. &#13;
In ihrer Bachelorarbeit setzte sich Teresa Heyder mit der Frage auseinander, wie es einem Versicherungsunternehmen gelingt, durch spezielle betriebliche Sozialleistungen für die Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. An ihr Bachelorstudium an der Hochschule Coburg schließt Teresa Heyder jetzt ein Masterstudium an der Universität Bamberg an. &#13;
Wer sich für das Bachelorstudium Versicherungswirtschaft an der Hochschule Coburg interessiert, kann sich noch bis 15. Juli bewerben. Informationen zum berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudium Versicherungswirtschaft gibt die Hochschule Coburg am Freitag, 3. Juni am Campus Friedrich Streib, Raum 5-112 (Bachelor: 14:00 bis 15:00 Uhr), (Master: 15:00 bis 16:30 Uhr).]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HUK_Anerkennungspreis_2016_800px-1024x692.jpg"
                        fileSize="120723"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ehemalige ERASMUS-Studierende hatten Sehnsucht nach Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ehemalige-erasmus-studierende-hatten-sehnsucht-nach-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 20 May 2016 11:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ehemalige-erasmus-studierende-hatten-sehnsucht-nach-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das ERASMUS-Programm der Europäischen Union hat sie vor zehn Jahren an der Hochschule Coburg zusammengeführt. Jetzt trafen sich </em><em>Jan Kasparek, Lina Skruibyte, Matilda Sandh und William Bownes in Coburg wieder und ließen ihre Freundschaft aufleben.</em>&#13;
Sie kamen aus Großbritannien, Litauen, Schweden und Tschechien und studierten 2006 für ein oder zwei Semester Betriebswirtschaft an der Hochschule Coburg. Heute arbeiten sie in ihren Heimatländern oder im Ausland in interessanten Jobs. Dennoch erinnern sie sich immer wieder an Coburg und sie betonen: “Wir haben uns an der Hochschule und in der Stadt Coburg sehr wohlgefühlt.“&#13;
Annette Stegemann, die Leiterin des International Office, führte die ehemaligen ERASMUS-Studierenden durch die Hochschule und informierte sie über die aktuellen Entwicklungen. Die Gäste waren begeistert von der Bautätigkeit am Campus Friedrich Streib und von den neuen Studienangeboten. Sie haben versprochen wiederzukommen. &#13;
Mit dem ERASMUS-Programm fördert die EU die Vernetzung junger Menschen in Europa.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das ERASMUS-Programm der Europäischen Union hat sie vor zehn Jahren an der Hochschule Coburg zusammengeführt. Jetzt trafen sich </em><em>Jan Kasparek, Lina Skruibyte, Matilda Sandh und William Bownes in Coburg wieder und ließen ihre Freundschaft aufleben.</em>&#13;
Sie kamen aus Großbritannien, Litauen, Schweden und Tschechien und studierten 2006 für ein oder zwei Semester Betriebswirtschaft an der Hochschule Coburg. Heute arbeiten sie in ihren Heimatländern oder im Ausland in interessanten Jobs. Dennoch erinnern sie sich immer wieder an Coburg und sie betonen: “Wir haben uns an der Hochschule und in der Stadt Coburg sehr wohlgefühlt.“&#13;
Annette Stegemann, die Leiterin des International Office, führte die ehemaligen ERASMUS-Studierenden durch die Hochschule und informierte sie über die aktuellen Entwicklungen. Die Gäste waren begeistert von der Bautätigkeit am Campus Friedrich Streib und von den neuen Studienangeboten. Sie haben versprochen wiederzukommen. &#13;
Mit dem ERASMUS-Programm fördert die EU die Vernetzung junger Menschen in Europa.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Erasmus_Ehemalige.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Phillips referierte auf dem Istanbuler Symposium für Innenarchitektur]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-phillips-referierte-auf-dem-istanbuler-symposium-fuer-innenarchitektur/</link>
                <pubDate>Wed, 18 May 2016 10:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-phillips-referierte-auf-dem-istanbuler-symposium-fuer-innenarchitektur/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Professor Mark Phillips von der Fakultät Design hielt auf dem Internationalen Symposium für Innenarchitektur in Istanbul einen Vortrag zum Thema „ Organizing Space - Innovative Approaches in Spatial Design“. </em>&#13;
Das Symposium beschäftigte sich insbesondere mit den sozialen und kulturellen Dimensionen des Berufs eines Designers. So war dieses Jahr unter anderem die Beziehung von Tradition und Zukunft ein wichtiges Thema. Die Bedeutung von Authentizität für den Designer sowie die wachsende Rolle von Sozialen Medien wurden ebenfalls diskutiert. &#13;
Veranstaltet wurde das Symposium von der Mimar Sinan Universität der schönen Künste in Istanbul. Es fand in diesem Jahr zum fünften Mal statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Professor Mark Phillips von der Fakultät Design hielt auf dem Internationalen Symposium für Innenarchitektur in Istanbul einen Vortrag zum Thema „ Organizing Space - Innovative Approaches in Spatial Design“. </em>&#13;
Das Symposium beschäftigte sich insbesondere mit den sozialen und kulturellen Dimensionen des Berufs eines Designers. So war dieses Jahr unter anderem die Beziehung von Tradition und Zukunft ein wichtiges Thema. Die Bedeutung von Authentizität für den Designer sowie die wachsende Rolle von Sozialen Medien wurden ebenfalls diskutiert. &#13;
Veranstaltet wurde das Symposium von der Mimar Sinan Universität der schönen Künste in Istanbul. Es fand in diesem Jahr zum fünften Mal statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/NoeferEberhard_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Philipps_Kongress_Istanbul.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Claudia Schlager hielt Vortrag bei Tagung zu Militärgeschichte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/claudia-schlager-hielt-vortrag-bei-tagung-zu-militaergeschichte/</link>
                <pubDate>Fri, 13 May 2016 08:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/claudia-schlager-hielt-vortrag-bei-tagung-zu-militaergeschichte/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Vor 100 Jahren, von Februar bis Dezember 1916, fand im 1.&nbsp;Weltkrieg die Schlacht um Verdun statt. Aus diesem Anlass richtete das </em><em>Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaft der Bundeswehr (Potsdam) und der Service Historique de la Défense (Vincennes) in Trier eine internationale Tagung aus. Dr. Claudia Schlager, Leiterin des Projekts „Der Coburger Weg“, befasste sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit der Rolle von Religion im Ersten Weltkrieg im deutsch-französischen Vergleich. Sie war von den Organisatoren der Tagung eingeladen worden, über das Thema zu referieren.</em> &#13;
Die Tagung stand unter dem Titel „Materialschlachten 1916. Ereignis, Bedeutung, Erinnerung“ und sie verstand sich als Bestandsaufnahme bisheriger Forschungen aus nationalgeschichtlichem Blickwinkel sowie als Impulsgeber für eine innovative, transnational vergleichende, interdisziplinäre Perspektive. &#13;
Dr. Claudia Schlager von der Hochschule Coburg beleuchtete das Thema „Erinnerung und Religiosität“ interdisziplinär und national vergleichend. Die individuellen und kollektiven Kriegserfahrungen der einfachen Soldaten und ihrer Angehörigen an der Heimatfront rückten in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses am Ersten Weltkrieg. Die Frage nach den Zusammenhängen von Religion und Krieg und der Rolle und Funktion des Glaubens für den Einzelnen angesichts der Todesbedrohung im Krieg sind nach wie vor von einer hohen Aktualität.&#13;
Die Teilnehmer der Tagung kamen aus Frankreich, Großbritannien, Österreich, Serbien, Polen, den USA, der Schweiz und Deutschland.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Vor 100 Jahren, von Februar bis Dezember 1916, fand im 1.&nbsp;Weltkrieg die Schlacht um Verdun statt. Aus diesem Anlass richtete das </em><em>Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaft der Bundeswehr (Potsdam) und der Service Historique de la Défense (Vincennes) in Trier eine internationale Tagung aus. Dr. Claudia Schlager, Leiterin des Projekts „Der Coburger Weg“, befasste sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit der Rolle von Religion im Ersten Weltkrieg im deutsch-französischen Vergleich. Sie war von den Organisatoren der Tagung eingeladen worden, über das Thema zu referieren.</em> &#13;
Die Tagung stand unter dem Titel „Materialschlachten 1916. Ereignis, Bedeutung, Erinnerung“ und sie verstand sich als Bestandsaufnahme bisheriger Forschungen aus nationalgeschichtlichem Blickwinkel sowie als Impulsgeber für eine innovative, transnational vergleichende, interdisziplinäre Perspektive. &#13;
Dr. Claudia Schlager von der Hochschule Coburg beleuchtete das Thema „Erinnerung und Religiosität“ interdisziplinär und national vergleichend. Die individuellen und kollektiven Kriegserfahrungen der einfachen Soldaten und ihrer Angehörigen an der Heimatfront rückten in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses am Ersten Weltkrieg. Die Frage nach den Zusammenhängen von Religion und Krieg und der Rolle und Funktion des Glaubens für den Einzelnen angesichts der Todesbedrohung im Krieg sind nach wie vor von einer hohen Aktualität.&#13;
Die Teilnehmer der Tagung kamen aus Frankreich, Großbritannien, Österreich, Serbien, Polen, den USA, der Schweiz und Deutschland.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Verdun_Schlager_Andeas_Kohl_800px_breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[10 Jahre Hochschule Bayern e.V.  in Schleißheim gefeiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/10-jahre-hochschule-bayern-ev-in-schleissheim-gefeiert/</link>
                <pubDate>Tue, 10 May 2016 09:07:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/10-jahre-hochschule-bayern-ev-in-schleissheim-gefeiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Hochschule Bayern e.V., der Zusammenschluss der bayerischen HAW, feierte mit zahlreichen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft 10-jähriges Gründungsjubiläum in der Flugwerft Schleißheim bei München.</em><br />„Vor zehn Jahren gründeten die Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Nachfolge der damaligen Präsidenten und Rektorenkonferenz den Verein Hochschule Bayern. Über die gemeinsame Plattform ist es wie intendiert gelungen, die Sichtbarkeit und strategische Positionierung der bayerischen HAW zu erhöhen“, berichtete Prof. Dr. Uta M. Feser, Vorsitzende von Hochschule Bayern und Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm auf dem Festakt zum 10-jährigen Jubiläum der Konstituierung des Hochschulverbunds. Am 9. Mai kamen etwa 150 geladene Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in die Flugwerft Schleißheim bei München, um in den Ausstellungshallen des deutschen Museums den 10-jährigen Jahrestag der Vereinsgründung zu feiern.<br /><strong></strong>&#13;
<strong>Festrede von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle</strong><br />Der bayerische Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle, würdigte in seiner Festrede zum Gründungsjubiläum den Hochschulverbund: „Hochschule Bayern e.V. leistet eine wirkungsvolle Bündelung und Vertretung der Interessen der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen. Seine Vorstandsmitglieder sind für mich als Wissenschaftsminister wichtige Gesprächspartner für Leitentscheidungen im Hochschulwesen, etwa bei der Stärkung der angewandten Forschung, bei der Qualitätsentwicklung der Lehre, bei der wissenschaftsgestützten Regionalisierung von Hochschulangeboten, bei der Entwicklung der Verbundpromotion und bei Veränderungen des Hochschulrechts.“<br /><strong></strong>&#13;
<strong>Veränderungsprozesse der bayerischen Hochschullandschaft</strong><br />„Hochschule Bayern ist ein Erfolgsmodell. Gemeinsam abgestimmt im Verbund gelingt den Hochschulen die erfolgreiche Mitgestaltung und Weiterentwicklung der bayerischen Hochschulpolitik. Nur gemeinsam geht es hoch hinaus.“ Prof. Dr. Feser spannte mit ihrem Verweis auf das Motto des Abends den Bogen zum Veranstaltungsort, der Flugwerft Schleißheim. Inmitten eines historischen, aber aktiven Flugplatzes gelegen, bietet sie einen Überblick über die Luftfahrtgeschichte. Genauso wie der Luftverkehr immer wieder innovativen Veränderungen unterworfen war, hat sich die bayerische Wissenschaftslandschaft insbesondere in den letzten zehn Jahren deutlich gewandelt. Die bayerischen HAW gehen aus diesen Umstrukturierungen gestärkt als wichtige bayerische Standortfaktoren hervor. Mit ihren wissenschaftlich fundierten, zugleich an den Bedarfen der Praxis und des Arbeitsmarktes orientierten Bachelor- und Masterstudiengängen schufen die Hochschulen attraktive und stark nachgefragte Angebote für Studieninteressentinnen und -interessenten. Aktuell nehmen so fast 40 Prozent der Erstsemester in Bayern ein Studium an einer HAW auf. Vor zehn Jahren waren dies erst etwas mehr als 30 Prozent. Mit der angewandten Forschung und Entwicklung sowie der Weiterbildung ergänzen neben der Lehre heute neue Aufgaben das Anforderungsspektrum der Hochschulen.<br /><strong></strong>&#13;
<strong>Zukunftsgestaltung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften</strong><br />„Die bayerischen HAW und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den vergangenen Jahren in Lehre, Forschung und akademischer Weiterbildung viel geleistet. Dafür danken wir allen Unterstützern. Gleichzeitig macht das große Engagement und die Vorleistung der HAW eine Diskussion über eine ressourcengestützte Untermauerung dieser Aktivitäten insbesondere im Bereich der angewandten Forschung notwendig“, merkte Prof. Dr. Walter Schober, stellvertretender Vorsitzender und Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt am Rande des Festakts an. Moderiert von Tobias Ranzinger debattierten Staatsminister Dr. Spaenle und Prof. Dr. Schober mit Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands der Continental AG sowie Gisela Raab, Geschäftsführerin der RAAB Baugesellschaft und Mitglied im Kuratorium der Hochschule Coburg, so auch über neue Impulse zur Zukunftsgestaltung der Hochschulen. Dabei standen die Themen Karrierewege von HAW-Absolventinnen und Absolventen, Regionalentwicklung und Technologietransfer sowie HAW-Forschungsförderung im Mittelpunkt des Gedankenaustausches.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Hochschule Bayern e.V., der Zusammenschluss der bayerischen HAW, feierte mit zahlreichen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft 10-jähriges Gründungsjubiläum in der Flugwerft Schleißheim bei München.</em><br />„Vor zehn Jahren gründeten die Präsidentinnen und Präsidenten der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Nachfolge der damaligen Präsidenten und Rektorenkonferenz den Verein Hochschule Bayern. Über die gemeinsame Plattform ist es wie intendiert gelungen, die Sichtbarkeit und strategische Positionierung der bayerischen HAW zu erhöhen“, berichtete Prof. Dr. Uta M. Feser, Vorsitzende von Hochschule Bayern und Präsidentin der Hochschule Neu-Ulm auf dem Festakt zum 10-jährigen Jubiläum der Konstituierung des Hochschulverbunds. Am 9. Mai kamen etwa 150 geladene Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in die Flugwerft Schleißheim bei München, um in den Ausstellungshallen des deutschen Museums den 10-jährigen Jahrestag der Vereinsgründung zu feiern.<br /><strong></strong>&#13;
<strong>Festrede von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle</strong><br />Der bayerische Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle, würdigte in seiner Festrede zum Gründungsjubiläum den Hochschulverbund: „Hochschule Bayern e.V. leistet eine wirkungsvolle Bündelung und Vertretung der Interessen der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen. Seine Vorstandsmitglieder sind für mich als Wissenschaftsminister wichtige Gesprächspartner für Leitentscheidungen im Hochschulwesen, etwa bei der Stärkung der angewandten Forschung, bei der Qualitätsentwicklung der Lehre, bei der wissenschaftsgestützten Regionalisierung von Hochschulangeboten, bei der Entwicklung der Verbundpromotion und bei Veränderungen des Hochschulrechts.“<br /><strong></strong>&#13;
<strong>Veränderungsprozesse der bayerischen Hochschullandschaft</strong><br />„Hochschule Bayern ist ein Erfolgsmodell. Gemeinsam abgestimmt im Verbund gelingt den Hochschulen die erfolgreiche Mitgestaltung und Weiterentwicklung der bayerischen Hochschulpolitik. Nur gemeinsam geht es hoch hinaus.“ Prof. Dr. Feser spannte mit ihrem Verweis auf das Motto des Abends den Bogen zum Veranstaltungsort, der Flugwerft Schleißheim. Inmitten eines historischen, aber aktiven Flugplatzes gelegen, bietet sie einen Überblick über die Luftfahrtgeschichte. Genauso wie der Luftverkehr immer wieder innovativen Veränderungen unterworfen war, hat sich die bayerische Wissenschaftslandschaft insbesondere in den letzten zehn Jahren deutlich gewandelt. Die bayerischen HAW gehen aus diesen Umstrukturierungen gestärkt als wichtige bayerische Standortfaktoren hervor. Mit ihren wissenschaftlich fundierten, zugleich an den Bedarfen der Praxis und des Arbeitsmarktes orientierten Bachelor- und Masterstudiengängen schufen die Hochschulen attraktive und stark nachgefragte Angebote für Studieninteressentinnen und -interessenten. Aktuell nehmen so fast 40 Prozent der Erstsemester in Bayern ein Studium an einer HAW auf. Vor zehn Jahren waren dies erst etwas mehr als 30 Prozent. Mit der angewandten Forschung und Entwicklung sowie der Weiterbildung ergänzen neben der Lehre heute neue Aufgaben das Anforderungsspektrum der Hochschulen.<br /><strong></strong>&#13;
<strong>Zukunftsgestaltung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften</strong><br />„Die bayerischen HAW und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den vergangenen Jahren in Lehre, Forschung und akademischer Weiterbildung viel geleistet. Dafür danken wir allen Unterstützern. Gleichzeitig macht das große Engagement und die Vorleistung der HAW eine Diskussion über eine ressourcengestützte Untermauerung dieser Aktivitäten insbesondere im Bereich der angewandten Forschung notwendig“, merkte Prof. Dr. Walter Schober, stellvertretender Vorsitzender und Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt am Rande des Festakts an. Moderiert von Tobias Ranzinger debattierten Staatsminister Dr. Spaenle und Prof. Dr. Schober mit Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands der Continental AG sowie Gisela Raab, Geschäftsführerin der RAAB Baugesellschaft und Mitglied im Kuratorium der Hochschule Coburg, so auch über neue Impulse zur Zukunftsgestaltung der Hochschulen. Dabei standen die Themen Karrierewege von HAW-Absolventinnen und Absolventen, Regionalentwicklung und Technologietransfer sowie HAW-Forschungsförderung im Mittelpunkt des Gedankenaustausches.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10_Jahre_Hochschule_Bayern_Gaeste_800pxb.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/10_Jahre_Hochschule_Bayern_Diskussion_800pxb.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Abschlussarbeiten mit IHK-Preis ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/abschlussarbeiten-mit-ihk-preis-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Fri, 06 May 2016 08:34:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/abschlussarbeiten-mit-ihk-preis-ausgezeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Sechs Diplom-, Master- bzw. Bachelor-Arbeiten der Hochschule Coburg wurden mit dem diesjährigen IHK-Preis ausgezeichnet. Mit dieser Anerkennung herausragender Leistungen will die Coburger Wirtschaft ihre hohe Wertschätzung der wissenschaftlichen Arbeit an der Hochschule zum Ausdruck bringen. Beim Festakt in der Industrie- und Handelskammer zu Coburg betonte ihr Präsident Friedrich Herdan, dass die Intensität der Vernetzung zwischen regionaler Wirtschaft und Hochschule ein Schlüsselfaktor für die Zukunftssicherung des Wirtschaftsraumes Coburg sei.</em>&#13;
Mit dem bereits zum 38. Mal verliehenen Preis würdigt die Coburger Wirtschaft normalerweise vier Abschlussarbeiten eines Jahrgangs. In diesem Jahr wurden insgesamt sechs Preise vergeben. Denn, so Herdan: „Es ist der Jury nicht möglich gewesen, innerhalb der sechs exzellenten Arbeiten zwei unberücksichtigt zu lassen.“&#13;
Die Auszeichnung der Preisträger fand im Rahmen eines Festaktes in der IHK zu Coburg statt. Zum Kreis der Gratulanten und Ehrengästen zählten unter anderen der Bundestagsabgeordnete Dr. h. c. Hans Michelbach, Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer, der stellvertretende Landrat Christian Gunsenheimer sowie zahlreiche Bürgermeister des Landkreises, die beiden Vizepräsidenten der Hochschule Coburg Prof. Dr. Jutta Michel und Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, die betreuenden Professoren Dr. Michael Rossner, Dr. Gerhard Lindner und Prof. Dr. Michael Lichtlein. Am Festakt nahmen Mitglieder der Vollversammlung und der Wirtschaftsjunioren teil. Die Zusammensetzung der Festversammlung illustriert nach Worten von IHK-Präsident Friedrich Herdan die hohe Wertschätzung, die der wissenschaftlichen Arbeit an der Hochschule Coburg entgegengebracht wird. Der Standort Coburg, der dank exportstarker Wirtschaft einen Spitzenplatz in Industrie und Dienstleistung einnimmt, benötige zur Zukunftssicherung die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft, so Herdan.&#13;
<strong>Die Preisträger</strong>&#13;
Ausgezeichnet wurden &#13;
<ul><li>Julian Weber, Studiengang Architektur, für seine Bachelorarbeit zu „Zentrum für Migration und Integration in Köln</li><li>Andreas Nagel, Studiengang Integrative Gesundheitsförderung, für seine Bachelorarbeit zu „Einfluss des Kohärenzgefühls auf das subjektive Stressempfinden von Studierenden“</li><li>Leandro Rodriguez, Studiengang Soziale Arbeit, für seine Bachelorarbeit „Elterlicher Paternalismus und Kindeswohl im Spannungsfeld“</li><li>Marina Reißenweber, Studiengang Physikalische Technik, für ihre Diplomarbeit zu „Akustisch induzierte Kavitationseffekte in Flüssigkeiten“</li><li>Daniel Steiner, Studiengang Elektro- und Informationstechnik, für seine Masterarbeit „Belastbarkeit von Motorschutzschaltern unter Berücksichtigung der EU-Motorenverordnung 640/2009“</li><li>Julia Hering, Studiengang Versicherungswirtschaft, für ihre Bachelorarbeit „„Telematik auf dem deutschen Versicherungsmarkt“.</li></ul>&#13;
<strong>Intentionen der Stifter</strong>&#13;
Der IHK-Preis wird jedes Jahr zur Förderung und Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft für herausragende Abschlussarbeiten der Hochschule Coburg verliehen. Ausgezeichnet werden die besten Abschlussarbeiten für die jeweiligen akademischen Grade, die vor allem Innovationscharakter besitzen müssen. Auszeichnungskriterium ist die Fähigkeit der Studierenden, schlüssige kreative Lösungen zu erarbeiten. Herdan betonte: „Diese Eigenschaft ist herausragend wichtig für unsere Unternehmen, damit diese auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb erfolgreich bestehen. Denn nicht mit standardisierter Massenware, sondern innovativen, individualisierten Lösungen wird unsere Wirtschaft ihre starke Marktstellung behaupten.“ Mit dem IHK-Preis, so Herdan, sollen die Studenten einen Anreiz erhalten, weiterhin innovative und mutige Ideen zu entwickeln. &#13;
In enger Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft möchte die IHK akademische Fachkräfte für den Standort Coburg gewinnen. Im Wirtschaftsraum Coburg eröffne sich den jungen Menschen eine Bandbreite unterschiedlicher Unternehmen in vielen Branchen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Sechs Diplom-, Master- bzw. Bachelor-Arbeiten der Hochschule Coburg wurden mit dem diesjährigen IHK-Preis ausgezeichnet. Mit dieser Anerkennung herausragender Leistungen will die Coburger Wirtschaft ihre hohe Wertschätzung der wissenschaftlichen Arbeit an der Hochschule zum Ausdruck bringen. Beim Festakt in der Industrie- und Handelskammer zu Coburg betonte ihr Präsident Friedrich Herdan, dass die Intensität der Vernetzung zwischen regionaler Wirtschaft und Hochschule ein Schlüsselfaktor für die Zukunftssicherung des Wirtschaftsraumes Coburg sei.</em>&#13;
Mit dem bereits zum 38. Mal verliehenen Preis würdigt die Coburger Wirtschaft normalerweise vier Abschlussarbeiten eines Jahrgangs. In diesem Jahr wurden insgesamt sechs Preise vergeben. Denn, so Herdan: „Es ist der Jury nicht möglich gewesen, innerhalb der sechs exzellenten Arbeiten zwei unberücksichtigt zu lassen.“&#13;
Die Auszeichnung der Preisträger fand im Rahmen eines Festaktes in der IHK zu Coburg statt. Zum Kreis der Gratulanten und Ehrengästen zählten unter anderen der Bundestagsabgeordnete Dr. h. c. Hans Michelbach, Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer, der stellvertretende Landrat Christian Gunsenheimer sowie zahlreiche Bürgermeister des Landkreises, die beiden Vizepräsidenten der Hochschule Coburg Prof. Dr. Jutta Michel und Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, die betreuenden Professoren Dr. Michael Rossner, Dr. Gerhard Lindner und Prof. Dr. Michael Lichtlein. Am Festakt nahmen Mitglieder der Vollversammlung und der Wirtschaftsjunioren teil. Die Zusammensetzung der Festversammlung illustriert nach Worten von IHK-Präsident Friedrich Herdan die hohe Wertschätzung, die der wissenschaftlichen Arbeit an der Hochschule Coburg entgegengebracht wird. Der Standort Coburg, der dank exportstarker Wirtschaft einen Spitzenplatz in Industrie und Dienstleistung einnimmt, benötige zur Zukunftssicherung die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft, so Herdan.&#13;
<strong>Die Preisträger</strong>&#13;
Ausgezeichnet wurden &#13;
<ul><li>Julian Weber, Studiengang Architektur, für seine Bachelorarbeit zu „Zentrum für Migration und Integration in Köln</li><li>Andreas Nagel, Studiengang Integrative Gesundheitsförderung, für seine Bachelorarbeit zu „Einfluss des Kohärenzgefühls auf das subjektive Stressempfinden von Studierenden“</li><li>Leandro Rodriguez, Studiengang Soziale Arbeit, für seine Bachelorarbeit „Elterlicher Paternalismus und Kindeswohl im Spannungsfeld“</li><li>Marina Reißenweber, Studiengang Physikalische Technik, für ihre Diplomarbeit zu „Akustisch induzierte Kavitationseffekte in Flüssigkeiten“</li><li>Daniel Steiner, Studiengang Elektro- und Informationstechnik, für seine Masterarbeit „Belastbarkeit von Motorschutzschaltern unter Berücksichtigung der EU-Motorenverordnung 640/2009“</li><li>Julia Hering, Studiengang Versicherungswirtschaft, für ihre Bachelorarbeit „„Telematik auf dem deutschen Versicherungsmarkt“.</li></ul>&#13;
<strong>Intentionen der Stifter</strong>&#13;
Der IHK-Preis wird jedes Jahr zur Förderung und Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft für herausragende Abschlussarbeiten der Hochschule Coburg verliehen. Ausgezeichnet werden die besten Abschlussarbeiten für die jeweiligen akademischen Grade, die vor allem Innovationscharakter besitzen müssen. Auszeichnungskriterium ist die Fähigkeit der Studierenden, schlüssige kreative Lösungen zu erarbeiten. Herdan betonte: „Diese Eigenschaft ist herausragend wichtig für unsere Unternehmen, damit diese auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb erfolgreich bestehen. Denn nicht mit standardisierter Massenware, sondern innovativen, individualisierten Lösungen wird unsere Wirtschaft ihre starke Marktstellung behaupten.“ Mit dem IHK-Preis, so Herdan, sollen die Studenten einen Anreiz erhalten, weiterhin innovative und mutige Ideen zu entwickeln. &#13;
In enger Kooperation zwischen Hochschule und Wirtschaft möchte die IHK akademische Fachkräfte für den Standort Coburg gewinnen. Im Wirtschaftsraum Coburg eröffne sich den jungen Menschen eine Bandbreite unterschiedlicher Unternehmen in vielen Branchen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Begabtenfoerderung_Labor-682x1024.jpg"
                        fileSize="178831"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Begabtenfoerderung_PC-682x1024.jpg"
                        fileSize="124014"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zyklotron_Oberfraenkische_Begabtenfoerderung-1024x683.jpg"
                        fileSize="181542"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Industrieroboter_RainerEhrlicher-1024x683.jpg"
                        fileSize="167700"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK_Preis_Co_2016_Gruppe_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SfZ_Workshop_Porzellan_HSCoburg01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sfz_Bioanalytik_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Studium – zwei Abschlüsse]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-studium-zwei-abschluesse/</link>
                <pubDate>Fri, 06 May 2016 05:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-studium-zwei-abschluesse/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wer den <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=208">Master Betriebswirtschaft</a> studiert, kann diesen ab sofort mit einem Double Degree beenden. Partner ist die <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.usc.edu.au/">University of the Sunshine Coast</a> (USC) in Australien.</em>&#13;
Viele Studierende zieht es ins Ausland. Pluspunkte für den Lebenslauf sammeln, internationale Kontakte knüpfen oder einfach mal raus aus dem Alltag – eintauchen in eine andere Welt. Mit mehr als 90 Partnerhochschulen arbeitet die Hochschule Coburg zusammen. Die USC ist nun die sechste, die auch einen Doppelabschluss ermöglicht.&#13;
Das Besondere beim Double Degree? Die Studierenden erwerben den Master an der Hochschule Coburg und ein Abschlusszeugnis der USC. Vier festgelegte Module müssen sie dafür erfolgreich im Master of Management belegen. „Wer sich gut organisiert, schafft das Double Degree auch innerhalb der regulären Studienzeit“, sagt Studiengangskoordinatorin Antonia Hristova. „Denn das Semester in Australien beginnt im Juli und endet im November.“ Ein Auslandssemester ließe sich also zwischen die Semester in Deutschland schieben. &#13;
Die University of the Sunshine Coast ist eine staatliche Universität mit mehr als 12.000 Studierenden. Direkt am Meer gelegen, mildes Klima, Natur pur und die Metropole Brisbane in circa einer Stunde Entfernung - der Studienort besticht auch durch seine Lage. Liani Eckard von der USC rührt kräftig die Werbetrommel: „Die USC ist eine exzellente Universität in Australien. Unsere Einrichtungen genießen einen ausgezeichneten Ruf. Die Studierenden werden sehr gut betreut und können außerdem eine tolle Zeit in Australien verbringen.“ &#13;
Mehr Informationen zum Double Degree gibt es beim <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=428">International Office</a> der Hochschule Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wer den <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=208">Master Betriebswirtschaft</a> studiert, kann diesen ab sofort mit einem Double Degree beenden. Partner ist die <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.usc.edu.au/">University of the Sunshine Coast</a> (USC) in Australien.</em>&#13;
Viele Studierende zieht es ins Ausland. Pluspunkte für den Lebenslauf sammeln, internationale Kontakte knüpfen oder einfach mal raus aus dem Alltag – eintauchen in eine andere Welt. Mit mehr als 90 Partnerhochschulen arbeitet die Hochschule Coburg zusammen. Die USC ist nun die sechste, die auch einen Doppelabschluss ermöglicht.&#13;
Das Besondere beim Double Degree? Die Studierenden erwerben den Master an der Hochschule Coburg und ein Abschlusszeugnis der USC. Vier festgelegte Module müssen sie dafür erfolgreich im Master of Management belegen. „Wer sich gut organisiert, schafft das Double Degree auch innerhalb der regulären Studienzeit“, sagt Studiengangskoordinatorin Antonia Hristova. „Denn das Semester in Australien beginnt im Juli und endet im November.“ Ein Auslandssemester ließe sich also zwischen die Semester in Deutschland schieben. &#13;
Die University of the Sunshine Coast ist eine staatliche Universität mit mehr als 12.000 Studierenden. Direkt am Meer gelegen, mildes Klima, Natur pur und die Metropole Brisbane in circa einer Stunde Entfernung - der Studienort besticht auch durch seine Lage. Liani Eckard von der USC rührt kräftig die Werbetrommel: „Die USC ist eine exzellente Universität in Australien. Unsere Einrichtungen genießen einen ausgezeichneten Ruf. Die Studierenden werden sehr gut betreut und können außerdem eine tolle Zeit in Australien verbringen.“ &#13;
Mehr Informationen zum Double Degree gibt es beim <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=428">International Office</a> der Hochschule Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/USC_Kaenguru-1024x692.jpg"
                        fileSize="203099"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Professor Gudehus verstorben]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/professor-gudehus-verstorben/</link>
                <pubDate>Wed, 04 May 2016 11:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/professor-gudehus-verstorben/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Obwohl Prof. Dr.-Ing. Helmut Gudehus bereits im Herbst 2007 in den Ruhestand trat, begegnete man ihm immer wieder in seiner Hochschule Coburg. Er gab nach wie vor Seminare im Freihandzeichnen, besuchte Veranstaltungen und engagierte sich im Projektteam „200 Jahre BauHochSchule“. Am 2.&nbsp;Mai verstarb er im Alter von 74 Jahren.</em>&#13;
Prof. Dr.-Ing. Helmut Gudehus wurde 1986 in den Fachbereich Maschinenbau mit den Lehrgebieten Technische Mechanik, Konstruktionstechnik und Technische Grundlagenfächer an die damalige Fachhochschule Coburg berufen. Zuvor war er als Projektleiter am Betriebsforschungsinstitut VDEh-Institut für angewandte Forschung GmbH Düsseldorf tätig. &#13;
Seit 1991 engagierte sich Professor Gudehus in der Selbstverwaltung der Hochschule, zunächst im Fachbereichsrat und in der Versammlung der Hochschule. Vom Sommersemester 1999 bis zum Ende des Wintersemesters 2003/2004 hatte er fünf Jahre lang das Amt des Vizepräsidenten der Hochschule Coburg inne. Auch nach seinem Ausscheiden als Professor im Jahr 2007 war er mit seiner Hochschule stets verbunden. So beteiligte er sich maßgeblich an der Gestaltung der Ausstellung und des Festaktes „200 Jahre BauHochSchule“ im Herbst 2014. Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl würdigt den Verstorbenen: „Helmut Gudehus hat durch seine offene Art, sein Verständnis für die Studierenden und seinen tiefsinnigen Humor der Hochschule ein menschliches Antlitz verliehen. Wir werden ihn sehr vermissen.“&#13;
Professor Gudehus war mit Leib und Seele Hochschullehrer. Er wollte seinen Studierenden nicht nur Fachwissen vermitteln. Ihm lag auch die Persönlichkeitsbildung seiner Studierenden am Herzen. So forderte er sie immer wieder heraus, ihr Fachwissen professionell zu präsentieren und sich dem Feedback anderer zu stellen. Seine Absolventen sollten gut vorbereitet in das Berufsleben starten.&#13;
Die Hochschule Coburg wird Professor Gudehus in guter Erinnerung behalten. Wir trauern mit seiner Familie und mit seinen Freunden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Obwohl Prof. Dr.-Ing. Helmut Gudehus bereits im Herbst 2007 in den Ruhestand trat, begegnete man ihm immer wieder in seiner Hochschule Coburg. Er gab nach wie vor Seminare im Freihandzeichnen, besuchte Veranstaltungen und engagierte sich im Projektteam „200 Jahre BauHochSchule“. Am 2.&nbsp;Mai verstarb er im Alter von 74 Jahren.</em>&#13;
Prof. Dr.-Ing. Helmut Gudehus wurde 1986 in den Fachbereich Maschinenbau mit den Lehrgebieten Technische Mechanik, Konstruktionstechnik und Technische Grundlagenfächer an die damalige Fachhochschule Coburg berufen. Zuvor war er als Projektleiter am Betriebsforschungsinstitut VDEh-Institut für angewandte Forschung GmbH Düsseldorf tätig. &#13;
Seit 1991 engagierte sich Professor Gudehus in der Selbstverwaltung der Hochschule, zunächst im Fachbereichsrat und in der Versammlung der Hochschule. Vom Sommersemester 1999 bis zum Ende des Wintersemesters 2003/2004 hatte er fünf Jahre lang das Amt des Vizepräsidenten der Hochschule Coburg inne. Auch nach seinem Ausscheiden als Professor im Jahr 2007 war er mit seiner Hochschule stets verbunden. So beteiligte er sich maßgeblich an der Gestaltung der Ausstellung und des Festaktes „200 Jahre BauHochSchule“ im Herbst 2014. Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl würdigt den Verstorbenen: „Helmut Gudehus hat durch seine offene Art, sein Verständnis für die Studierenden und seinen tiefsinnigen Humor der Hochschule ein menschliches Antlitz verliehen. Wir werden ihn sehr vermissen.“&#13;
Professor Gudehus war mit Leib und Seele Hochschullehrer. Er wollte seinen Studierenden nicht nur Fachwissen vermitteln. Ihm lag auch die Persönlichkeitsbildung seiner Studierenden am Herzen. So forderte er sie immer wieder heraus, ihr Fachwissen professionell zu präsentieren und sich dem Feedback anderer zu stellen. Seine Absolventen sollten gut vorbereitet in das Berufsleben starten.&#13;
Die Hochschule Coburg wird Professor Gudehus in guter Erinnerung behalten. Wir trauern mit seiner Familie und mit seinen Freunden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gudehus_Festakt_200Jahre_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschul-Lehrende tauschten sich aus beim Forum der Lehre]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschul-lehrende-tauschten-sich-aus-beim-forum-der-lehre/</link>
                <pubDate>Wed, 04 May 2016 10:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschul-lehrende-tauschten-sich-aus-beim-forum-der-lehre/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das diesjährige Forum der Lehre des bayerischen Zentrums für Hochschuldidaktik DiZ fand an der Hochschule Coburg statt. Mehr als 180 Lehrende und Studierende bayerischer Hochschulen tauschten sich in insgesamt 13 Workshops darüber aus, wie gute Lehre gelingt. Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle zeichnete außerdem zwei Professoren und drei Hochschulprojekte mit dem Preis für herausragende Lehre aus. In seinem Abschlussreferat machte Dr. Volker Meyer-Guckel den Teilnehmern Mut für die Lehre der Zukunft.</em>&#13;
Gastgeber von Forum der Lehre 2016 des Zentrums für Hochschuldidaktik DiZ war in diesem Jahr die Hochschule Coburg. Unter dem Motto „Wissen – Kompetenz – Persönlichkeit“ setzten sich mehr als 180 Lehrende und Studierende in Workshops damit auseinander, wie wirksames Lehren gelingt. Und sie nahmen teil an geführten Ausstellungen durch die beiden Coburger Projekte „EVELIN – Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering“ sowie „Der Coburger Weg“, die vom Bundesbildungsministerium im Qualitätspakte Lehre gefördert werden. „Wir wollen im diesjährigen Forum der Lehre Ideen aufgreifen, die im Rahmen des Coburger Weges an der Hochschule Coburg entwickelte und gepflegt werden“, betonte Prof. Dr. Franz Waldherr, der Direktor des DiZ. &#13;
Für Coburgs Hochschul-Präsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl ist die Lehre die zentrale Aufgabe der Hochschulen: „Wir stehen dabei vor gigantischen Herausforderungen, da unsere Studierenden immer vielfältiger werden. Neben dem 18-jährigen Abiturienten kann in den Vorlesungen ein 28-jähriger Facharbeiter mit beruflicher Ausbildung sitzen.“&#13;
In den Werkstattrunden stellten Lehrende verschiedener bayerischer Hochschulen und der FH Münster neue Lehrkonzepte vor und sie forderten die Teilnehmenden zum Austausch heraus. Dabei ging es beispielsweise um die Integration von Fach- und Schlüsselkompetenzen in die Lehre, aber auch um die didaktisch-methodische Gestaltung von interdisziplinärer Lehre.&#13;
<strong>Preise für herausragende Lehre</strong>&#13;
Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle ehrte zwei Professoren und drei Projektteams mit dem Preis für herausragende Lehre des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Mit den Einzelpreisen wurden Prof. Dr. Markus Paul von der Hochschule Ansbach und Prof. Dr. Bernd Mühlfriedel von der Hochschule Landshut ausgezeichnet. <br />Die Projektpreise gingen an:&#13;
<ul><li>Prof. Dr. Joachim Schenk und Prof. Dr. Georg Braun von der Hochschule München für das Projekt DigiTAL – Digitalisierung in der technisch-angewandten Lehre</li><li>Prof. Dr. Franz Raps, Prof. Dr. Martin Bayer, Prof. Dr. Wolfgang Klüver und Prof. Dr. Alexander von Bodisco von der Hochschule Augsburg für das Projekt „Fritz-Felsenstein-Haus“</li><li>Prof. Dr. Axel Böttcher, Prof. Dr. Veronika Thurner, Dr. Kathrin Schlierkamp und Daniela Zehetmeier von der Hochschule München für das Projekt „Für die Zukunft gerüstet“</li></ul>&#13;
<strong>Zukunft der Hochschullehre</strong>&#13;
Zum Abschluss der Tagung ermutigte Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes, die Gäste, mit Dynamik und Experimentierfreude die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen.&#13;
Hauptorganisatorinnen des Forums der Lehre 2016 waren Birgit Stubner, Referat für Didaktik und Medien der Hochschule Coburg, und Claudia Walter vom DiZ. Moderiert wurde die Veranstaltung von Antje Vondran aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und der Studentin Annemarie Ammer.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das diesjährige Forum der Lehre des bayerischen Zentrums für Hochschuldidaktik DiZ fand an der Hochschule Coburg statt. Mehr als 180 Lehrende und Studierende bayerischer Hochschulen tauschten sich in insgesamt 13 Workshops darüber aus, wie gute Lehre gelingt. Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle zeichnete außerdem zwei Professoren und drei Hochschulprojekte mit dem Preis für herausragende Lehre aus. In seinem Abschlussreferat machte Dr. Volker Meyer-Guckel den Teilnehmern Mut für die Lehre der Zukunft.</em>&#13;
Gastgeber von Forum der Lehre 2016 des Zentrums für Hochschuldidaktik DiZ war in diesem Jahr die Hochschule Coburg. Unter dem Motto „Wissen – Kompetenz – Persönlichkeit“ setzten sich mehr als 180 Lehrende und Studierende in Workshops damit auseinander, wie wirksames Lehren gelingt. Und sie nahmen teil an geführten Ausstellungen durch die beiden Coburger Projekte „EVELIN – Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering“ sowie „Der Coburger Weg“, die vom Bundesbildungsministerium im Qualitätspakte Lehre gefördert werden. „Wir wollen im diesjährigen Forum der Lehre Ideen aufgreifen, die im Rahmen des Coburger Weges an der Hochschule Coburg entwickelte und gepflegt werden“, betonte Prof. Dr. Franz Waldherr, der Direktor des DiZ. &#13;
Für Coburgs Hochschul-Präsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl ist die Lehre die zentrale Aufgabe der Hochschulen: „Wir stehen dabei vor gigantischen Herausforderungen, da unsere Studierenden immer vielfältiger werden. Neben dem 18-jährigen Abiturienten kann in den Vorlesungen ein 28-jähriger Facharbeiter mit beruflicher Ausbildung sitzen.“&#13;
In den Werkstattrunden stellten Lehrende verschiedener bayerischer Hochschulen und der FH Münster neue Lehrkonzepte vor und sie forderten die Teilnehmenden zum Austausch heraus. Dabei ging es beispielsweise um die Integration von Fach- und Schlüsselkompetenzen in die Lehre, aber auch um die didaktisch-methodische Gestaltung von interdisziplinärer Lehre.&#13;
<strong>Preise für herausragende Lehre</strong>&#13;
Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle ehrte zwei Professoren und drei Projektteams mit dem Preis für herausragende Lehre des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Mit den Einzelpreisen wurden Prof. Dr. Markus Paul von der Hochschule Ansbach und Prof. Dr. Bernd Mühlfriedel von der Hochschule Landshut ausgezeichnet. <br />Die Projektpreise gingen an:&#13;
<ul><li>Prof. Dr. Joachim Schenk und Prof. Dr. Georg Braun von der Hochschule München für das Projekt DigiTAL – Digitalisierung in der technisch-angewandten Lehre</li><li>Prof. Dr. Franz Raps, Prof. Dr. Martin Bayer, Prof. Dr. Wolfgang Klüver und Prof. Dr. Alexander von Bodisco von der Hochschule Augsburg für das Projekt „Fritz-Felsenstein-Haus“</li><li>Prof. Dr. Axel Böttcher, Prof. Dr. Veronika Thurner, Dr. Kathrin Schlierkamp und Daniela Zehetmeier von der Hochschule München für das Projekt „Für die Zukunft gerüstet“</li></ul>&#13;
<strong>Zukunft der Hochschullehre</strong>&#13;
Zum Abschluss der Tagung ermutigte Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes, die Gäste, mit Dynamik und Experimentierfreude die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen.&#13;
Hauptorganisatorinnen des Forums der Lehre 2016 waren Birgit Stubner, Referat für Didaktik und Medien der Hochschule Coburg, und Claudia Walter vom DiZ. Moderiert wurde die Veranstaltung von Antje Vondran aus der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und der Studentin Annemarie Ammer.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Preistraeger_Forum_der_Lehre_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Stubner_Poetzl_Waldherr_Walter_Buchholz800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Werkstattrunden800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/von_Obstfelder_Coburger_Weg800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Meyer-Guckel800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Pfeiffer zu Gast im belgischen Gent]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-pfeiffer-zu-gast-im-belgischen-gent/</link>
                <pubDate>Tue, 03 May 2016 09:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-pfeiffer-zu-gast-im-belgischen-gent/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die belgische Hochschule Gent lud zu ihrer Internationalen Woche insgesamt 38 Lehrende aus ganz Europa ein. Als einziger Vertreter einer deutschen Hochschule nahm Prof. Volkhard Pfeiffer aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg teil.</em>&#13;
<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=485">Prof. Pfeiffer</a> vereinbarte eine Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Gent und der Hochschule Coburg im Rahmen von Erasmus+. Ziel ist es, den Austausch der Studierenden und die Mobilität der Lehrenden zu fördern.&#13;
Die International Week bot Professor Pfeiffer auch die Möglichkeit, sich in Workshops mit Lehrenden anderer europäischer Hochschulen über Themen der Hochschuldidaktik auszutauschen. Zudem hielt er Vorlesungen für die Informatik-Studierenden des vierten Semesters zu „Model Driven Software Development and Domain-Specific Language Engineering“.&#13;
Professor Pfeiffer sagt über seinen Besuch im belgischen Gent: „Mich hat insbesondere die internationale Atmosphäre und der Austausch mit den Kollegen aus anderen europäischen Hochschulen beeindruckt.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die belgische Hochschule Gent lud zu ihrer Internationalen Woche insgesamt 38 Lehrende aus ganz Europa ein. Als einziger Vertreter einer deutschen Hochschule nahm Prof. Volkhard Pfeiffer aus der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg teil.</em>&#13;
<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=485">Prof. Pfeiffer</a> vereinbarte eine Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Gent und der Hochschule Coburg im Rahmen von Erasmus+. Ziel ist es, den Austausch der Studierenden und die Mobilität der Lehrenden zu fördern.&#13;
Die International Week bot Professor Pfeiffer auch die Möglichkeit, sich in Workshops mit Lehrenden anderer europäischer Hochschulen über Themen der Hochschuldidaktik auszutauschen. Zudem hielt er Vorlesungen für die Informatik-Studierenden des vierten Semesters zu „Model Driven Software Development and Domain-Specific Language Engineering“.&#13;
Professor Pfeiffer sagt über seinen Besuch im belgischen Gent: „Mich hat insbesondere die internationale Atmosphäre und der Austausch mit den Kollegen aus anderen europäischen Hochschulen beeindruckt.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Pfeiffer_Gent_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Vogt live im Deutschlandfunk]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-vogt-live-im-deutschlandfunk/</link>
                <pubDate>Tue, 03 May 2016 07:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-vogt-live-im-deutschlandfunk/</guid>
                <description><![CDATA[Am Freitag, 6. Mai von 10:10 bis 11:30 Uhr gibt es im Deutschlandfunk eine Live-Diskussion zum Thema „Alte Liebe rostet doch - Wenn Paare sich im Alter trennen“. Als Experten mit dabei sind <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=460">Prof. Dr. Michael Vogt</a> aus der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Coburg sowie Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello von der Universität Bern. &#13;
Der Moderator Michael Roehl spricht mit Studiogästen und Hörern darüber, warum sich Paare auch nach 40 oder 50 Jahren Ehe trennen. Die Zahl der Ehepaare, die sich im höheren Alter noch trennen, steigt rasant. Was sind die Gründe dafür? Rostet alte Liebe doch?&#13;
Die Diskussion findet im Rahmen der Sendereihe „Lebenszeit“ statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Am Freitag, 6. Mai von 10:10 bis 11:30 Uhr gibt es im Deutschlandfunk eine Live-Diskussion zum Thema „Alte Liebe rostet doch - Wenn Paare sich im Alter trennen“. Als Experten mit dabei sind <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=460">Prof. Dr. Michael Vogt</a> aus der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Coburg sowie Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello von der Universität Bern. &#13;
Der Moderator Michael Roehl spricht mit Studiogästen und Hörern darüber, warum sich Paare auch nach 40 oder 50 Jahren Ehe trennen. Die Zahl der Ehepaare, die sich im höheren Alter noch trennen, steigt rasant. Was sind die Gründe dafür? Rostet alte Liebe doch?&#13;
Die Diskussion findet im Rahmen der Sendereihe „Lebenszeit“ statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Probestudium-1024x681.jpg"
                        fileSize="126280"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Über 2 Mio. Euro für das Forschungsprojekt “InnoTerm”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ueber-2-mio-euro-fuer-das-forschungsprojekt-innoterm/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Apr 2016 07:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ueber-2-mio-euro-fuer-das-forschungsprojekt-innoterm/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die oberfränkische Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz überreichte dem Coburger Hochschulpräsidenten Michael Pötzl einen Zuwendungsbescheid über 2,082 Mio. Euro. Mit dem Geld werden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Sensor- und Aktortechnik ermöglicht. In Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen sollen neue Verfahren zu vermarktungsfähigen Anwendungen weiterentwickelt werden. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und werden vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zur Verfügung gestellt.</em>&#13;
Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz betonte: &quot;Mit dem Projekt 'InnoTerm' werden bestehende Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften zwischen der Hochschule Coburg und kleinen und mittleren Unternehmen in der ehemaligen nordbayerischen Grenzregion vertieft und neue Kooperationen geschaffen. Das Projekt ist ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und ein wichtiger Beitrag zur Digitalisierung der Wirtschaft.&quot; Für den Präsidenten Michael Pötzl ist die hohe Förderung ein weiterer Beleg für die Stärke des Wissenschaftsstandorts Oberfranken: „Die Hochschule Coburg positioniert sich mit diesem zukunftsweisenden Ansatz bundesweit einmal mehr als Innovationstreiber für eine ganze Region. Das ist Standortmarketing pur!“&#13;
&quot;InnoTerm&quot; (Innovationsterminal) bezeichnet eine regionale Plattform für einen kontinuierlichen Technologietransfer zwischen Hochschule sowie kleinen und mittleren Unternehmen. Das Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg, geleitet von Prof. Dr. Gerhard Lindner und Prof. Dr. Maria Kufner, betreibt seit 2007 Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der mikroakustischen Oberflächenwellen und versteht sich als Impulsgeber, Innovationspartner und Problemlöser für Unternehmen auf dem Weg in die Welt der digital vernetzten sensitiven und autoaktiven Objekte. Sensoren und Aktoren verbinden die analoge Welt mit der digitalen. Die zunehmende Digitalisierung erfordert leistungsfähige Sensoren, Aktoren und Schnittstellen-Komponenten für verschiedenste industrielle Anwendungen. Ein Beispiel ist der Ansatz, Gegenstände in verschiedenen Formen und Materialien berührempfindlich zu machen. Das geschieht über akustische Oberflächenwellen-Sensoren. Touch-Funktionen wie sie von Smart Phones und Tablets bekannt sind, können damit auf den Oberflächen von Gebrauchsgegenständen eingerichtet werden.&#13;
Das Projekt läuft über insgesamt fünf Jahre. Es ist erwünscht und willkommen, dass sich im Verlauf des Projekts weitere Unternehmen, die an einem Austausch im Rahmen vorwettbewerblicher Entwicklung interessiert sind, anschließen. Das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst setzt mit der Förderung eine Initiative der Europäischen Union um, die darauf gerichtet ist, den Technologietransfer zwischen Hochschulen sowie regionalen kleinen und mittleren Unternehmen zu etablieren und zu stärken. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von innovativen Ideen hin zu branchenspezifischen Lösungen. Das Projekt &quot;InnoTerm&quot; leistet hierzu einen wichtigen Beitrag in Oberfranken und auch darüber hinaus.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die oberfränkische Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz überreichte dem Coburger Hochschulpräsidenten Michael Pötzl einen Zuwendungsbescheid über 2,082 Mio. Euro. Mit dem Geld werden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Sensor- und Aktortechnik ermöglicht. In Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen sollen neue Verfahren zu vermarktungsfähigen Anwendungen weiterentwickelt werden. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und werden vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zur Verfügung gestellt.</em>&#13;
Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz betonte: &quot;Mit dem Projekt 'InnoTerm' werden bestehende Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften zwischen der Hochschule Coburg und kleinen und mittleren Unternehmen in der ehemaligen nordbayerischen Grenzregion vertieft und neue Kooperationen geschaffen. Das Projekt ist ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und ein wichtiger Beitrag zur Digitalisierung der Wirtschaft.&quot; Für den Präsidenten Michael Pötzl ist die hohe Förderung ein weiterer Beleg für die Stärke des Wissenschaftsstandorts Oberfranken: „Die Hochschule Coburg positioniert sich mit diesem zukunftsweisenden Ansatz bundesweit einmal mehr als Innovationstreiber für eine ganze Region. Das ist Standortmarketing pur!“&#13;
&quot;InnoTerm&quot; (Innovationsterminal) bezeichnet eine regionale Plattform für einen kontinuierlichen Technologietransfer zwischen Hochschule sowie kleinen und mittleren Unternehmen. Das Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg, geleitet von Prof. Dr. Gerhard Lindner und Prof. Dr. Maria Kufner, betreibt seit 2007 Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der mikroakustischen Oberflächenwellen und versteht sich als Impulsgeber, Innovationspartner und Problemlöser für Unternehmen auf dem Weg in die Welt der digital vernetzten sensitiven und autoaktiven Objekte. Sensoren und Aktoren verbinden die analoge Welt mit der digitalen. Die zunehmende Digitalisierung erfordert leistungsfähige Sensoren, Aktoren und Schnittstellen-Komponenten für verschiedenste industrielle Anwendungen. Ein Beispiel ist der Ansatz, Gegenstände in verschiedenen Formen und Materialien berührempfindlich zu machen. Das geschieht über akustische Oberflächenwellen-Sensoren. Touch-Funktionen wie sie von Smart Phones und Tablets bekannt sind, können damit auf den Oberflächen von Gebrauchsgegenständen eingerichtet werden.&#13;
Das Projekt läuft über insgesamt fünf Jahre. Es ist erwünscht und willkommen, dass sich im Verlauf des Projekts weitere Unternehmen, die an einem Austausch im Rahmen vorwettbewerblicher Entwicklung interessiert sind, anschließen. Das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst setzt mit der Förderung eine Initiative der Europäischen Union um, die darauf gerichtet ist, den Technologietransfer zwischen Hochschulen sowie regionalen kleinen und mittleren Unternehmen zu etablieren und zu stärken. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von innovativen Ideen hin zu branchenspezifischen Lösungen. Das Projekt &quot;InnoTerm&quot; leistet hierzu einen wichtigen Beitrag in Oberfranken und auch darüber hinaus.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/InnoTerm_Kufner_Piwernetz_Lindner_Poetzl_Engel_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Stipendium mit Mehrwert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/stipendium-mit-mehrwert/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Apr 2016 12:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/stipendium-mit-mehrwert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wer im Studium gute Noten schreibt und sich darüber hinaus gesellschaftlich engagiert, hat die Chance auf ein Deutschlandstipendium. 50 Studierende der Hochschule Coburg werden in diesem Jahr mit 180.000 Euro gefördert. Die Hälfte davon kommt von Unternehmen und Einrichtungen aus der Region. </em>&#13;
Die Firma FTE automotive aus Ebern will Frauen in technischen Berufen fördern. „Wir möchten den Frauenanteil in der Branche steigern und Frauen schon in der Ausbildung unterstützen“, erklärt Elisabeth Schneider – verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung beim oberfränkischen Automobilzulieferer. Ein Baustein dieses Programms ist das Deutschlandstipendium für Studentin Nina Gunzelmann. Die 26-Jährige studiert im Master Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau an der Hochschule Coburg und wurde als eine von 50 Studierenden für die Förderung ausgewählt. „Ich erhoffe mir natürlich auch gute Kontakte zu einer innovativen Firma“, unterstreicht Gunzelmann und lacht. Denn das Deutschlandstipendium soll nicht nur eine finanzielle Unterstützung für die Stipendiaten sein. Auch Unternehmenskontakte können die Studierenden dadurch aufbauen. Pascal Rux hat von seinem Förderer – der Coburger Werkzeugmaschinenfabrik KAPP – schon eine Einladung zur Führung durchs Unternehmen bekommen. Personalleiter Maic Roos: „Wir haben natürlich großes Interesse an Maschinenbaustudenten und nutzen daher diese Möglichkeit, um in Kontakt zu kommen.“ Auch dem Studenten aus Michelau kommt das entgegen. „Ich kann mir vorstellen, nach dem Studium in der Region zu bleiben“, betont Rux. &#13;
Nicht nur technische Studiengänge profitieren von der Förderung durch das Deutschlandstipendium. Ob Soziale Arbeit, Integriertes Produktdesign oder Betriebswirtschaft – Studierende aller Bereiche wurden vom Career Service der Hochschule gemeinsam mit der Studierendenvertretung ausgewählt. Dabei spielt neben den Noten und einem ehrenamtlichen Engagement auch der persönliche Werdegang der Bewerber eine Rolle. Ein Jahr lang bekommen die Stipendiaten monatlich 300 Euro auf ihr Konto. Die Hälfte zahlt das fördernde Unternehmen, die andere Hälfte steuert der Bund bei. Seit 2011 gibt es das Deutschlandstipendium. Es wird auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vergeben. &#13;
Die Förderer im Jahr 2016:&#13;
<ul><li>Autohaus Heinrich-G. Bender GmbH &amp; Co. KG</li><li>Brose Fahrzeugteile GmbH &amp; Co. KG</li><li>ELAXY Business Solution &amp; Services GmbH &amp; Co. KG</li><li>Frenzelit Werke GmbH</li><li>FTE automotive GmbH</li><li>Habermaaß GmbH</li><li>HUK-COBURG Versicherungsgruppe</li><li>IHK zu Coburg</li><li>Johnson Matthey Catalysts (Germany) GmbH</li><li>Kaeser Kompressoren SE</li><li>KAPP Werkzeugmaschinenfabrik GmbH</li><li>KOINOR Horst-Müller-Stiftung</li><li>REGIOMED-KLINIKEN GmbH</li><li>Schreiner Coburg GmbH</li><li>SPA Software Entwicklungs GmbH</li><li>Sparkasse Coburg-Lichtenfels</li><li>Unimatic Automationssysteme GmbH</li><li>Volkswagen AG</li><li>VR-Bank Coburg eG</li><li>Werkzeugmaschinenfabrik WALDRICH COBURG GmbH</li><li>Wilo-Foundation</li><li>Wöhner GmbH &amp; Co. KG Elektrotechnische Systeme</li></ul>&#13;
<em></em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wer im Studium gute Noten schreibt und sich darüber hinaus gesellschaftlich engagiert, hat die Chance auf ein Deutschlandstipendium. 50 Studierende der Hochschule Coburg werden in diesem Jahr mit 180.000 Euro gefördert. Die Hälfte davon kommt von Unternehmen und Einrichtungen aus der Region. </em>&#13;
Die Firma FTE automotive aus Ebern will Frauen in technischen Berufen fördern. „Wir möchten den Frauenanteil in der Branche steigern und Frauen schon in der Ausbildung unterstützen“, erklärt Elisabeth Schneider – verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung beim oberfränkischen Automobilzulieferer. Ein Baustein dieses Programms ist das Deutschlandstipendium für Studentin Nina Gunzelmann. Die 26-Jährige studiert im Master Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau an der Hochschule Coburg und wurde als eine von 50 Studierenden für die Förderung ausgewählt. „Ich erhoffe mir natürlich auch gute Kontakte zu einer innovativen Firma“, unterstreicht Gunzelmann und lacht. Denn das Deutschlandstipendium soll nicht nur eine finanzielle Unterstützung für die Stipendiaten sein. Auch Unternehmenskontakte können die Studierenden dadurch aufbauen. Pascal Rux hat von seinem Förderer – der Coburger Werkzeugmaschinenfabrik KAPP – schon eine Einladung zur Führung durchs Unternehmen bekommen. Personalleiter Maic Roos: „Wir haben natürlich großes Interesse an Maschinenbaustudenten und nutzen daher diese Möglichkeit, um in Kontakt zu kommen.“ Auch dem Studenten aus Michelau kommt das entgegen. „Ich kann mir vorstellen, nach dem Studium in der Region zu bleiben“, betont Rux. &#13;
Nicht nur technische Studiengänge profitieren von der Förderung durch das Deutschlandstipendium. Ob Soziale Arbeit, Integriertes Produktdesign oder Betriebswirtschaft – Studierende aller Bereiche wurden vom Career Service der Hochschule gemeinsam mit der Studierendenvertretung ausgewählt. Dabei spielt neben den Noten und einem ehrenamtlichen Engagement auch der persönliche Werdegang der Bewerber eine Rolle. Ein Jahr lang bekommen die Stipendiaten monatlich 300 Euro auf ihr Konto. Die Hälfte zahlt das fördernde Unternehmen, die andere Hälfte steuert der Bund bei. Seit 2011 gibt es das Deutschlandstipendium. Es wird auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vergeben. &#13;
Die Förderer im Jahr 2016:&#13;
<ul><li>Autohaus Heinrich-G. Bender GmbH &amp; Co. KG</li><li>Brose Fahrzeugteile GmbH &amp; Co. KG</li><li>ELAXY Business Solution &amp; Services GmbH &amp; Co. KG</li><li>Frenzelit Werke GmbH</li><li>FTE automotive GmbH</li><li>Habermaaß GmbH</li><li>HUK-COBURG Versicherungsgruppe</li><li>IHK zu Coburg</li><li>Johnson Matthey Catalysts (Germany) GmbH</li><li>Kaeser Kompressoren SE</li><li>KAPP Werkzeugmaschinenfabrik GmbH</li><li>KOINOR Horst-Müller-Stiftung</li><li>REGIOMED-KLINIKEN GmbH</li><li>Schreiner Coburg GmbH</li><li>SPA Software Entwicklungs GmbH</li><li>Sparkasse Coburg-Lichtenfels</li><li>Unimatic Automationssysteme GmbH</li><li>Volkswagen AG</li><li>VR-Bank Coburg eG</li><li>Werkzeugmaschinenfabrik WALDRICH COBURG GmbH</li><li>Wilo-Foundation</li><li>Wöhner GmbH &amp; Co. KG Elektrotechnische Systeme</li></ul>&#13;
<em></em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Deutschlandstipendium_Foerderer_Stipendiaten01-1024x683.jpg"
                        fileSize="153870"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hochschul-Bigband_nah-1024x692.jpg"
                        fileSize="200219"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hochschul-Bigband_und_Klangfaenger-1024x692.jpg"
                        fileSize="194307"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende zu Gast bei Kongress „Armut und Gesundheit“ in Berlin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-zu-gast-bei-kongress-armut-und-gesundheit-in-berlin/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Apr 2016 09:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-zu-gast-bei-kongress-armut-und-gesundheit-in-berlin/</guid>
                <description><![CDATA[<em>82 Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung (B.Sc.) und der Gesundheitsförderung (M.Sc.) besuchten kürzlich den Kongress „Armut und Gesundheit“ an der TU Berlin. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. Holger Hassel und seinem Team des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG). </em>&#13;
In den Kongress integriert was das Learning Café „Einführung in das Thema Berufsfeld Gesundheit“. In diesem Kooperationsprojekt der Hochschule Coburg mit drei weiteren Hochschulen bekamen die Studierenden die Chance, direkt Fragen an VertreterInnen aus der Praxis sowie AbsolventInnen gesundheitsbezogener Studiengänge zu stellen. Eine Studentin der Integrativen Gesundheitsförderung zog folgendes Resümee: „Das Learning-Café ist eine gute Möglichkeit, mit Absolventinnen und Absolventen ins Gespräch zu kommen. Für das nächste Mal würde ich mir aber eine größere Bandbreite der Themen und Berufsfelder wünschen.“ &#13;
Weitere Fachforen, Workshops und Vorträge rundeten das Besuchsprogramm ab. Vor allem die Vielzahl an RepräsentantInnen vor Ort und die Möglichkeit zum Austausch zwischen den Berufsgruppen wurde von den Studierenden positiv beurteilt. Ein Markt der Möglichkeiten informierte zudem über vakante Praktikums- und Arbeitsstellen sowie Masterstudiengänge. Netzwerkarbeit stand dabei im Fokus. „Man kann Kontakte knüpfen und sich ungezwungen informieren. Dabei habe ich Arbeitsstellen kennengelernt, die ich vorher noch gar nicht in Betracht gezogen habe“, berichtete eine Studierende aus dem sechsten Semester Integrative Gesundheitsförderung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>82 Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung (B.Sc.) und der Gesundheitsförderung (M.Sc.) besuchten kürzlich den Kongress „Armut und Gesundheit“ an der TU Berlin. Begleitet wurden sie von Prof. Dr. Holger Hassel und seinem Team des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG). </em>&#13;
In den Kongress integriert was das Learning Café „Einführung in das Thema Berufsfeld Gesundheit“. In diesem Kooperationsprojekt der Hochschule Coburg mit drei weiteren Hochschulen bekamen die Studierenden die Chance, direkt Fragen an VertreterInnen aus der Praxis sowie AbsolventInnen gesundheitsbezogener Studiengänge zu stellen. Eine Studentin der Integrativen Gesundheitsförderung zog folgendes Resümee: „Das Learning-Café ist eine gute Möglichkeit, mit Absolventinnen und Absolventen ins Gespräch zu kommen. Für das nächste Mal würde ich mir aber eine größere Bandbreite der Themen und Berufsfelder wünschen.“ &#13;
Weitere Fachforen, Workshops und Vorträge rundeten das Besuchsprogramm ab. Vor allem die Vielzahl an RepräsentantInnen vor Ort und die Möglichkeit zum Austausch zwischen den Berufsgruppen wurde von den Studierenden positiv beurteilt. Ein Markt der Möglichkeiten informierte zudem über vakante Praktikums- und Arbeitsstellen sowie Masterstudiengänge. Netzwerkarbeit stand dabei im Fokus. „Man kann Kontakte knüpfen und sich ungezwungen informieren. Dabei habe ich Arbeitsstellen kennengelernt, die ich vorher noch gar nicht in Betracht gezogen habe“, berichtete eine Studierende aus dem sechsten Semester Integrative Gesundheitsförderung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Logo_BigBand_RZ-1024x313.jpg"
                        fileSize="68424"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="313"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Entwurf_Sublogo_Die_Klangfaenger-1024x441.png"
                        fileSize="57492"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height="441"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/RZ_Logo_HSCoburg_BigBand_DE_RGB_ROT_150dpi-1024x580.jpg"
                        fileSize="72260"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="580"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Promotionsstipendium für Doktorandin der Bioanalytik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/promotionsstipendium-fuer-doktorandin-der-bioanalytik/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Apr 2016 04:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/promotionsstipendium-fuer-doktorandin-der-bioanalytik/</guid>
                <description><![CDATA[Marwa Malhis wurde von der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an den bayerischen HAWs für ein Promotionsstipendium ausgewählt. Sie befasst sich in ihrer Dissertation in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Susanne Aileen Funke mit der „Selektion und Charakterisierung D-enantiomerer Peptide zur Erforschung von Optionen in der Diagnostik und Therapie von Alzheimer-Demenz“. Die Arbeit wird zudem gefördert aus Mitteln der TechnologieAllianzOberfranken TAO.&#13;
Marwa Malhis stammt aus Aleppo in Syrien. Sie schloss an der Universität Aleppo ihr Studium der Pharmazie mit dem Diplom ab. 2012 kam sie nach Deutschland und absolvierte an der Hochschule Coburg den Master Bioanalytik.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Marwa Malhis wurde von der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an den bayerischen HAWs für ein Promotionsstipendium ausgewählt. Sie befasst sich in ihrer Dissertation in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Susanne Aileen Funke mit der „Selektion und Charakterisierung D-enantiomerer Peptide zur Erforschung von Optionen in der Diagnostik und Therapie von Alzheimer-Demenz“. Die Arbeit wird zudem gefördert aus Mitteln der TechnologieAllianzOberfranken TAO.&#13;
Marwa Malhis stammt aus Aleppo in Syrien. Sie schloss an der Universität Aleppo ihr Studium der Pharmazie mit dem Diplom ab. 2012 kam sie nach Deutschland und absolvierte an der Hochschule Coburg den Master Bioanalytik.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Marwa_b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/campusmesse_bundesargentur_fuer_arbeit_0656.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/campus_messe_bertrandt_0817.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Noll knüpft wissenschaftliche Kontakte nach Irland]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-noll-knuepft-wissenschaftliche-kontakte-nach-irland/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Apr 2016 12:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-noll-knuepft-wissenschaftliche-kontakte-nach-irland/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Matthias Noll besuchte kürzlich die Universität Limerick in Irland, um Gastvorlesungen zu halten. Er möchte die Beziehungen der Hochschule Coburg nach Irland vertiefen und den Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden fördern. </em>&#13;
Professor Noll, Bioanalytiker an der Hochschule Coburg, besuchte bereits zum zweiten Mal die irische Universität Limerick, an der ein Student der Hochschule Coburg momentan seine Bachelor-Arbeit verfasst. Er hielt eine Woche lang als Erasmus-Lehrender Gastvorlesungen an der Universität Limerick und betreute ein Praktikum mit irischen Studierenden. &#13;
Im Vorfeld besuchte ein irischer Student die Hochschule Coburg. Er interessierte sich für die so genannte FISH Technologie, die bei dem Nachweis von Listerien in Lebensmitteln eingesetzt wird, und lernte mit ihr umzugehen. Für die Zukunft plant Professor Noll eine Vertiefung der Beziehungen zur Universität Limerick, um den internationalen Austausch in der Forschung und von Studierenden zu fördern.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Matthias Noll besuchte kürzlich die Universität Limerick in Irland, um Gastvorlesungen zu halten. Er möchte die Beziehungen der Hochschule Coburg nach Irland vertiefen und den Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden fördern. </em>&#13;
Professor Noll, Bioanalytiker an der Hochschule Coburg, besuchte bereits zum zweiten Mal die irische Universität Limerick, an der ein Student der Hochschule Coburg momentan seine Bachelor-Arbeit verfasst. Er hielt eine Woche lang als Erasmus-Lehrender Gastvorlesungen an der Universität Limerick und betreute ein Praktikum mit irischen Studierenden. &#13;
Im Vorfeld besuchte ein irischer Student die Hochschule Coburg. Er interessierte sich für die so genannte FISH Technologie, die bei dem Nachweis von Listerien in Lebensmitteln eingesetzt wird, und lernte mit ihr umzugehen. Für die Zukunft plant Professor Noll eine Vertiefung der Beziehungen zur Universität Limerick, um den internationalen Austausch in der Forschung und von Studierenden zu fördern.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Prof._Noll_Irlandaufenthalt-1024x576.jpg"
                        fileSize="117701"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[coburg designlab // unplugged in progress]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburg-designlab-unplugged-in-progress/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Apr 2016 12:26:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburg-designlab-unplugged-in-progress/</guid>
                <description><![CDATA[Manchmal dauert es etwas, aber nun ist sie endlich fertig, die Dokumentation über Arbeiten und Projekte von Studierenden im coburg-designlab von Prof. Peter Raab an der Hochschule Coburg. In loser Form werden Ergebnisse gezeigt; unterschiedlichste Herangehensweisen und innovative Einsatzbereiche erklärt. Im Vordergrund der Zusammenfassung steht die Auseinandersetzung mit oder besser für den 3D-Drucker, aber auch 3D-Scanning kombiniert mit manchmal etwas überraschenden Verfahren und Methoden. &#13;
Die Dokumentation gibt es bei Amazon unter dem titel &quot;coburg - designlab // unplugged in progress“<br />ISBN 9 781530 477272]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Manchmal dauert es etwas, aber nun ist sie endlich fertig, die Dokumentation über Arbeiten und Projekte von Studierenden im coburg-designlab von Prof. Peter Raab an der Hochschule Coburg. In loser Form werden Ergebnisse gezeigt; unterschiedlichste Herangehensweisen und innovative Einsatzbereiche erklärt. Im Vordergrund der Zusammenfassung steht die Auseinandersetzung mit oder besser für den 3D-Drucker, aber auch 3D-Scanning kombiniert mit manchmal etwas überraschenden Verfahren und Methoden. &#13;
Die Dokumentation gibt es bei Amazon unter dem titel &quot;coburg - designlab // unplugged in progress“<br />ISBN 9 781530 477272]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/coburg_designlab_Buchcover.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Schrittzählern zu mehr Bewegung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-schrittzaehlern-zu-mehr-bewegung/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Apr 2016 11:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-schrittzaehlern-zu-mehr-bewegung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Spielen, schaukeln, klettern. Es ist viel los im Coburger Kindergarten Augustenstift. Die Kinder und Erzieher erleben gerade eine ungewöhnliche Woche. Jede Bewegung wird mit einem Schrittmesser aufgezeichnet. Grund dafür ist ein Projekt der Hochschule Coburg, das die Bewegungsangebote von Kitas erforscht.</em>&#13;
Laufen und Spielen sind nicht nur für die körperliche Gesundheit entscheidend, sondern fördern ebenso die kognitive und emotionale Entwicklung. Für den Kindergarten Augustenstift ist das die Motivation am Projekt „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ des Gesundheitswissenschaftlers Prof. Dr. Holger Hassel teilzunehmen. &#13;
Die Kindertagesstätte gehört zu den acht Einrichtungen des Landkreises Coburg, die sich an Professor Hassels Projekt beteiligen. Insgesamt 230 Schrittzähler wurden an Kinder und Erzieher verteilt. Die Gesundheitswissenschaftler messen nicht nur die Anzahl der Bewegungen, sondern führen zusätzlich ein Bewegungstagebuch. Darin zeichnen sie ihre Beobachtungen über die Aktivitäten der Kinder auf. Von Interesse für das Forschungsprojekt sind die verschiedenen Bewegungsarten der Kinder und die Intensität mit der sie sich ihnen widmen. Die Pädagogen der Tagesstätte nutzen parallel zur Datenerhebung die Kita-Check-App. Mit ihr halten sie die alltäglichen Abläufe in ihrer Tagesstätte fest und suchen nach Lücken im Programm, die man mit Bewegungsangeboten füllen könnte. &#13;
Die Datenerhebung ist der Ausgangspunkt für ein Bewegungskonzept, das gemeinsam mit den Erziehern und Erzieherinnen für ihre Kitas entwickelt wird. Professor Hassel und sein Team beraten die Tagesstätten auf Basis der erhobenen Daten. Das Projekt will das vorhandene Potenzial der Kitas fördern. Das Programm muss dabei individuell an die räumlichen Gegebenheiten und finanziellen Möglichkeiten der verschiedenen Einrichtungen angepasst werden. &#13;
Die Kinder und Erzieher tragen ihre Schrittzähler gerne. Während die Kinder sie spannend finden, möchten die Pädagogen ein Vorbild sein. „Bewegung ist wichtig. Mit der Teilnahme an dem Projekt wollen wir für das Thema sensibilisieren“ sagt der Leiter des Kindergartens Augustenstift Stefan Schwuchow. &#13;
Die Kinder toben fast jeden Tag im Garten der Kindertagesstätte herum. Wie viele Kilometer sie so an einem Tag laufen? Die Schrittzähler werden darüber bald Auskunft geben. &nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Spielen, schaukeln, klettern. Es ist viel los im Coburger Kindergarten Augustenstift. Die Kinder und Erzieher erleben gerade eine ungewöhnliche Woche. Jede Bewegung wird mit einem Schrittmesser aufgezeichnet. Grund dafür ist ein Projekt der Hochschule Coburg, das die Bewegungsangebote von Kitas erforscht.</em>&#13;
Laufen und Spielen sind nicht nur für die körperliche Gesundheit entscheidend, sondern fördern ebenso die kognitive und emotionale Entwicklung. Für den Kindergarten Augustenstift ist das die Motivation am Projekt „Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ des Gesundheitswissenschaftlers Prof. Dr. Holger Hassel teilzunehmen. &#13;
Die Kindertagesstätte gehört zu den acht Einrichtungen des Landkreises Coburg, die sich an Professor Hassels Projekt beteiligen. Insgesamt 230 Schrittzähler wurden an Kinder und Erzieher verteilt. Die Gesundheitswissenschaftler messen nicht nur die Anzahl der Bewegungen, sondern führen zusätzlich ein Bewegungstagebuch. Darin zeichnen sie ihre Beobachtungen über die Aktivitäten der Kinder auf. Von Interesse für das Forschungsprojekt sind die verschiedenen Bewegungsarten der Kinder und die Intensität mit der sie sich ihnen widmen. Die Pädagogen der Tagesstätte nutzen parallel zur Datenerhebung die Kita-Check-App. Mit ihr halten sie die alltäglichen Abläufe in ihrer Tagesstätte fest und suchen nach Lücken im Programm, die man mit Bewegungsangeboten füllen könnte. &#13;
Die Datenerhebung ist der Ausgangspunkt für ein Bewegungskonzept, das gemeinsam mit den Erziehern und Erzieherinnen für ihre Kitas entwickelt wird. Professor Hassel und sein Team beraten die Tagesstätten auf Basis der erhobenen Daten. Das Projekt will das vorhandene Potenzial der Kitas fördern. Das Programm muss dabei individuell an die räumlichen Gegebenheiten und finanziellen Möglichkeiten der verschiedenen Einrichtungen angepasst werden. &#13;
Die Kinder und Erzieher tragen ihre Schrittzähler gerne. Während die Kinder sie spannend finden, möchten die Pädagogen ein Vorbild sein. „Bewegung ist wichtig. Mit der Teilnahme an dem Projekt wollen wir für das Thema sensibilisieren“ sagt der Leiter des Kindergartens Augustenstift Stefan Schwuchow. &#13;
Die Kinder toben fast jeden Tag im Garten der Kindertagesstätte herum. Wie viele Kilometer sie so an einem Tag laufen? Die Schrittzähler werden darüber bald Auskunft geben. &nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bewegte_Kita_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="264983"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bewegte_Kita_2-1024x625.jpg"
                        fileSize="225206"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="625"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Delegation gewinnt zwei Awards bei NMUN]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-delegation-gewinnt-zwei-awards-bei-nmun/</link>
                <pubDate>Mon, 18 Apr 2016 10:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-delegation-gewinnt-zwei-awards-bei-nmun/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Beim Planspiel National Model United Nations (NMUN) haben Studierende der Hochschule Coburg die westafrikanische Republik Mali vertreten. Erstmals erhielten sie für ihre Arbeit zwei Ehrungen. </em>&#13;
Einmal in der Versammlungshalle der Vereinten Nationen in New York stehen und den Applaus von fast 1000 Zuhörern bekommen: Diesen Moment durften 14 Studierende der Hochschule Coburg in diesem Jahr bei der NMUN erleben. Mit dem Award als „Honorable Mention Delegation“ wurde die Arbeit der gesamten Gruppe in den unterschiedlichen Komitees gewürdigt. Das Positionspapier von Tamara Tries und Carmen Groß, das die beiden vorab eingereicht haben, wurde außerdem als hervorragend ausgezeichnet. &#13;
Bei NMUN lernen Studierende die Arbeitsweise der Vereinten Nationen kennen. Jede Gruppe bekommt ein Land zugeteilt, das sie vertreten soll. Für die Coburger war das in diesem Jahr Mali. Um die politische Situation der westafrikanischen Republik besser zu verstehen, unternahm die Delegation z.B. eine mehrtätige Exkursion nach Berlin. Bei einer Probesimulation in Bamberg übten die Studierenden außerdem ihr Verhandlungsgeschick. &#13;
Während der fünftätigen Konferenz in New York arbeitete die Gruppe dann intensiv daran, dass die Position der Republik Mali in den verschiedenen Resolutionen vertreten war. Dazu mussten die Studierenden z.B. öffentliche Reden auf Englisch vor bis zu 250 Personen halten.&#13;
Seit elf Jahren nehmen Studierende der Hochschule Coburg an NMUN in New York teil. Die Simulation ist mit circa 5000 Studierenden aus aller Welt, die Größte ihrer Art. Betreut wurde die Gruppe von Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit (Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit), Barney Craven (WiKu / Sprachenzentrum), Veronika Freise (International Office) sowie den beiden Studierenden Katharina Krüger und Michael Hörmann. Beide haben im vergangenen Jahr selbst an NMUN teilgenommen. &#13;
Dass die Studierenden wieder nach New York fahren konnten, ist folgenden Sponsoren zu verdanken: &#13;
<ul><li>Allianz Generalvertretung – Versicherungs-&amp; Finanzdienstleistungen München</li><li>Bayme vbm, Coburg </li><li>Coburger Kartonagenfabrik GmbH &amp; Co KG </li><li>Hochschule Coburg<br /> Hochschulleitung<br /> International Office<br /> Fakultät Wirtschaft</li><li>Kanzlei Hörnlein &amp; Feyler, Coburg </li><li>HUK Coburg Unternehmensgruppe </li><li>LIONS-Hilfswerk Coburg e.V.</li><li>Max Frank Pressig GmbH, Pressig</li><li>REAL Innenausbau AG, Külsheim</li><li>Vogt GmbH Steuerberatungsgesellschaft München</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Beim Planspiel National Model United Nations (NMUN) haben Studierende der Hochschule Coburg die westafrikanische Republik Mali vertreten. Erstmals erhielten sie für ihre Arbeit zwei Ehrungen. </em>&#13;
Einmal in der Versammlungshalle der Vereinten Nationen in New York stehen und den Applaus von fast 1000 Zuhörern bekommen: Diesen Moment durften 14 Studierende der Hochschule Coburg in diesem Jahr bei der NMUN erleben. Mit dem Award als „Honorable Mention Delegation“ wurde die Arbeit der gesamten Gruppe in den unterschiedlichen Komitees gewürdigt. Das Positionspapier von Tamara Tries und Carmen Groß, das die beiden vorab eingereicht haben, wurde außerdem als hervorragend ausgezeichnet. &#13;
Bei NMUN lernen Studierende die Arbeitsweise der Vereinten Nationen kennen. Jede Gruppe bekommt ein Land zugeteilt, das sie vertreten soll. Für die Coburger war das in diesem Jahr Mali. Um die politische Situation der westafrikanischen Republik besser zu verstehen, unternahm die Delegation z.B. eine mehrtätige Exkursion nach Berlin. Bei einer Probesimulation in Bamberg übten die Studierenden außerdem ihr Verhandlungsgeschick. &#13;
Während der fünftätigen Konferenz in New York arbeitete die Gruppe dann intensiv daran, dass die Position der Republik Mali in den verschiedenen Resolutionen vertreten war. Dazu mussten die Studierenden z.B. öffentliche Reden auf Englisch vor bis zu 250 Personen halten.&#13;
Seit elf Jahren nehmen Studierende der Hochschule Coburg an NMUN in New York teil. Die Simulation ist mit circa 5000 Studierenden aus aller Welt, die Größte ihrer Art. Betreut wurde die Gruppe von Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit (Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit), Barney Craven (WiKu / Sprachenzentrum), Veronika Freise (International Office) sowie den beiden Studierenden Katharina Krüger und Michael Hörmann. Beide haben im vergangenen Jahr selbst an NMUN teilgenommen. &#13;
Dass die Studierenden wieder nach New York fahren konnten, ist folgenden Sponsoren zu verdanken: &#13;
<ul><li>Allianz Generalvertretung – Versicherungs-&amp; Finanzdienstleistungen München</li><li>Bayme vbm, Coburg </li><li>Coburger Kartonagenfabrik GmbH &amp; Co KG </li><li>Hochschule Coburg<br /> Hochschulleitung<br /> International Office<br /> Fakultät Wirtschaft</li><li>Kanzlei Hörnlein &amp; Feyler, Coburg </li><li>HUK Coburg Unternehmensgruppe </li><li>LIONS-Hilfswerk Coburg e.V.</li><li>Max Frank Pressig GmbH, Pressig</li><li>REAL Innenausbau AG, Külsheim</li><li>Vogt GmbH Steuerberatungsgesellschaft München</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/NMUN_2016_NeyYork.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Partnerhochschule in Kroatien]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-partnerhochschule-in-kroatien/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Apr 2016 10:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-partnerhochschule-in-kroatien/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg kooperiert in Zukunft mit der Universität Split in Kroatien. Die Zusammenarbeit soll im Bereich der Lehre und Forschung stattfinden sowie den Austausch von Studierenden und Lehrenden ermöglichen.</em>&#13;
In dieser Woche haben Hochschulpräsident Michael Pötzl und sein Amtskollege Šimun Anđelinović, PhD ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Darin legen sie fest, in welcher Form die beiden Einrichtungen voneinander profitieren können. Großes Interesse der Kroaten besteht in den Studiengängen der Ingenieurwissenschaften und der Integrativen Gesundheitsförderung.&#13;
Die Universität Split hat vor wenigen Wochen bereits eine <a title="Opens external link in new window" href="http://www.regiomed-kliniken.de/news/alle/4111/medizinstudium-ganz-nah-">Kooperationsvereinbarung mit den REGIOMED-Kliniken</a> geschlossen. Um dem Ärztemangel in Deutschland vorzubeugen, sollen Nachwuchsmediziner aus Kroatien auch in Lichtenfels und Coburg ausgebildet werden. &#13;
Die Partnerschaft mit der Hochschule Coburg ist nun ein weiterer Anknüpfungspunkt. Bei ihrem Besuch in Coburg besichtigte die Delegation auch das Institut für Sensor und Aktortechnik (ISAT) sowie den Campus Design.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg kooperiert in Zukunft mit der Universität Split in Kroatien. Die Zusammenarbeit soll im Bereich der Lehre und Forschung stattfinden sowie den Austausch von Studierenden und Lehrenden ermöglichen.</em>&#13;
In dieser Woche haben Hochschulpräsident Michael Pötzl und sein Amtskollege Šimun Anđelinović, PhD ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Darin legen sie fest, in welcher Form die beiden Einrichtungen voneinander profitieren können. Großes Interesse der Kroaten besteht in den Studiengängen der Ingenieurwissenschaften und der Integrativen Gesundheitsförderung.&#13;
Die Universität Split hat vor wenigen Wochen bereits eine <a title="Opens external link in new window" href="http://www.regiomed-kliniken.de/news/alle/4111/medizinstudium-ganz-nah-">Kooperationsvereinbarung mit den REGIOMED-Kliniken</a> geschlossen. Um dem Ärztemangel in Deutschland vorzubeugen, sollen Nachwuchsmediziner aus Kroatien auch in Lichtenfels und Coburg ausgebildet werden. &#13;
Die Partnerschaft mit der Hochschule Coburg ist nun ein weiterer Anknüpfungspunkt. Bei ihrem Besuch in Coburg besichtigte die Delegation auch das Institut für Sensor und Aktortechnik (ISAT) sowie den Campus Design.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Split_MoU_Poetzl_Andelinovic-1024x683.jpg"
                        fileSize="130318"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Viele Brücken in Oberfranken sind sanierungsbedürftig]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/viele-bruecken-in-oberfranken-sind-sanierungsbeduerftig/</link>
                <pubDate>Wed, 13 Apr 2016 10:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/viele-bruecken-in-oberfranken-sind-sanierungsbeduerftig/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie ist der Zustand der kommunalen Brücken in Oberfranken? Bauingenieure der Hochschule Coburg erforschen die Beschaffenheit oberfränkischer Brücken in kommunaler Hand mithilfe eines Brückenscreenings. Das Projekt wird von der Stiftung Bayerisches Baugewerbe unterstützt. Nun liegen die Ergebnisse der Studie vor.</em>&#13;
Hält die Brücke, hält sie nicht? Die Frage sollte sich kein Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer beim Überqueren einer Brücke stellen müssen. Dennoch ist der Zustand von Deutschlands Brücken nicht der Beste und wird immer wieder diskutiert. Ein Brückenscreening kann den Zustand der Brücke feststellen und zeigen, wo eventuell Reparaturen notwendig sind. Die Hochschule Coburg hat die Brücken der Stadt Lichtenfels und des Landkreises Bayreuth analysiert. &#13;
Ein Jahr lang haben Professor Egbert Keßler und sein Team Brücken der Region besucht, Daten gesammelt und ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen: Es herrscht Handlungsbedarf. &#13;
Der Landkreis Bayreuth zählt etwa 400 Brücken. Die Forscher selbst sind von der hohen Zahl überrascht. Kleine Fußstege, Radwege und Brücken für den Autoverkehr sind untersucht worden. Jede Brücke ist individuell. Nicht nur Größe und Länge sind verschieden, auch die Bausubstanz variiert je nach Brücke zwischen Stahl, Holz und Beton. All das haben die Forscher katalogisiert. Für die Bewertung der Brücken ist insbesondere die Altersstruktur wichtig. Baujahr und Zeitpunkt einer eventuellen Sanierung müssen dafür bekannt sein. Die Datenlage in den Gemeinden ist allerdings häufig prekär. Es fehlen wichtige Angaben zu den Brücken, was die Analyse ihres Zustands erschwert. Zudem werden Inspektionen von den Gemeinden meist nicht in einem regelmäßigen Turnus vorgenommen. Die Kommunen können das aufgrund von Personalmangel und Haushaltsdefiziten nicht leisten. Das Risiko für Schadensfälle wächst. Die Forscher sehen hier Handlungsbedarf. &#13;
Die Begehung der Brücken hat ergeben, dass viele von ihnen sanierungsbedürftig sind. 72 Prozent der Brücken sind älter als 25 Jahre, 33 Prozent sogar älter als 50 Jahre. Zahlreiche Brücken mit unbekanntem Baujahr sind ebenfalls älteren Datums. „Aufgrund der Überalterung der Brücken ist der technische Zustand der Bauwerke häufig mangelhaft. Über kurz oder lang werden Baumaßnahmen nötig, deren Umfang praktisch nicht abzuschätzen ist“ stellt Projektleiter Professor Egbert Keßler fest. &#13;
Die Bindlacher Brücke ist eine der Brücken, die im Rahmen des Projekts untersucht wurde. Standhaftigkeit, Verkehrssicherheit, Dauerhaftigkeit und ihr Gesamtzustand wurden von den Forschern bewertet. Einige Schäden an dieser Brücke sind auch für Laien gut erkennbar. Ähnlich wie ein Auto, das zur Inspektion muss, müssen auch Bauwerke regelmäßig inspiziert und gepflegt werden. Erfolgt dies nicht und werden kleinere Schäden nicht umgehend behoben, bilden sich teure Folgeschäden. &#13;
Trotz des regionalen Fokus des Projekts, gibt die Studie Aufschluss über ein generelles Problem beim Brückenunterhalt. Viele Brücken müssen dringend saniert werden. Den Kommunen fehlen die notwendigen Ressourcen. Hier muss angesetzt werden – das zeigen die Forscher in ihrem Ergebnisbericht.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie ist der Zustand der kommunalen Brücken in Oberfranken? Bauingenieure der Hochschule Coburg erforschen die Beschaffenheit oberfränkischer Brücken in kommunaler Hand mithilfe eines Brückenscreenings. Das Projekt wird von der Stiftung Bayerisches Baugewerbe unterstützt. Nun liegen die Ergebnisse der Studie vor.</em>&#13;
Hält die Brücke, hält sie nicht? Die Frage sollte sich kein Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer beim Überqueren einer Brücke stellen müssen. Dennoch ist der Zustand von Deutschlands Brücken nicht der Beste und wird immer wieder diskutiert. Ein Brückenscreening kann den Zustand der Brücke feststellen und zeigen, wo eventuell Reparaturen notwendig sind. Die Hochschule Coburg hat die Brücken der Stadt Lichtenfels und des Landkreises Bayreuth analysiert. &#13;
Ein Jahr lang haben Professor Egbert Keßler und sein Team Brücken der Region besucht, Daten gesammelt und ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen: Es herrscht Handlungsbedarf. &#13;
Der Landkreis Bayreuth zählt etwa 400 Brücken. Die Forscher selbst sind von der hohen Zahl überrascht. Kleine Fußstege, Radwege und Brücken für den Autoverkehr sind untersucht worden. Jede Brücke ist individuell. Nicht nur Größe und Länge sind verschieden, auch die Bausubstanz variiert je nach Brücke zwischen Stahl, Holz und Beton. All das haben die Forscher katalogisiert. Für die Bewertung der Brücken ist insbesondere die Altersstruktur wichtig. Baujahr und Zeitpunkt einer eventuellen Sanierung müssen dafür bekannt sein. Die Datenlage in den Gemeinden ist allerdings häufig prekär. Es fehlen wichtige Angaben zu den Brücken, was die Analyse ihres Zustands erschwert. Zudem werden Inspektionen von den Gemeinden meist nicht in einem regelmäßigen Turnus vorgenommen. Die Kommunen können das aufgrund von Personalmangel und Haushaltsdefiziten nicht leisten. Das Risiko für Schadensfälle wächst. Die Forscher sehen hier Handlungsbedarf. &#13;
Die Begehung der Brücken hat ergeben, dass viele von ihnen sanierungsbedürftig sind. 72 Prozent der Brücken sind älter als 25 Jahre, 33 Prozent sogar älter als 50 Jahre. Zahlreiche Brücken mit unbekanntem Baujahr sind ebenfalls älteren Datums. „Aufgrund der Überalterung der Brücken ist der technische Zustand der Bauwerke häufig mangelhaft. Über kurz oder lang werden Baumaßnahmen nötig, deren Umfang praktisch nicht abzuschätzen ist“ stellt Projektleiter Professor Egbert Keßler fest. &#13;
Die Bindlacher Brücke ist eine der Brücken, die im Rahmen des Projekts untersucht wurde. Standhaftigkeit, Verkehrssicherheit, Dauerhaftigkeit und ihr Gesamtzustand wurden von den Forschern bewertet. Einige Schäden an dieser Brücke sind auch für Laien gut erkennbar. Ähnlich wie ein Auto, das zur Inspektion muss, müssen auch Bauwerke regelmäßig inspiziert und gepflegt werden. Erfolgt dies nicht und werden kleinere Schäden nicht umgehend behoben, bilden sich teure Folgeschäden. &#13;
Trotz des regionalen Fokus des Projekts, gibt die Studie Aufschluss über ein generelles Problem beim Brückenunterhalt. Viele Brücken müssen dringend saniert werden. Den Kommunen fehlen die notwendigen Ressourcen. Hier muss angesetzt werden – das zeigen die Forscher in ihrem Ergebnisbericht.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Brueckenscreening_Deckblatt-1024x768.jpg"
                        fileSize="159646"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Hörsaal-Sponsor: Wöhner Elektrotechnische Systeme]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-hoersaal-sponsor-woehner-elektrotechnische-systeme/</link>
                <pubDate>Mon, 11 Apr 2016 11:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-hoersaal-sponsor-woehner-elektrotechnische-systeme/</guid>
                <description><![CDATA[<em>In den letzten Jahren haben sich die Verbindungen der Hochschule Coburg und dem Unternehmen Wöhner in Rödental intensiviert. Nun tritt das Unternehmen auch als Hörsaal-Sponsor am Campus Friedrich Streib in Erscheinung.</em>&#13;
„Alles mit Spannung“, so beschreibt die <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.woehner.de/de/">Wöhner GmbH &amp; Co. KG aus Rödental</a> ihre Geschäftsfelder. Das mittelständische Familienunternehmen ist Spezialist für Energieverteilung, Steuerungstechnik und erneuerbare Energien. Es hat Tochterfirmen in 11 Ländern und Entwicklungsbüros in China und in den USA. Weltweit beschäftigt Wöhner 350 Mitarbeiter.&#13;
Mit der Hochschule Coburg arbeitet das Unternehmen sowohl auf dem Gebiet der Forschung als auch im Studium zusammen. Studierende arbeiten als Werkstudenten bei Wöhner und sie schreiben – insbesondere in den Studiengängen der Elektrotechnik – Bachelor- und Masterarbeiten. In etlichen Fragestellungen greift das Unternehmen auf das Forschungs- und Transfer-Know how der Hochschule und des Hochschul-Instituts für Sensor- und Aktortechnik ISAT zurück.&#13;
„Die Hochschule Coburg ist für uns ein Kreativraum“, betont Philipp Steinberger, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Wöhner. Und er ergänzt: „Wir schätzen sehr, dass hier interdisziplinär gearbeitet wird. Mit unserem Hörsaal-Sponsoring wollen wir dazu beitragen, die Hochschule Coburg weiter voranzubringen. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl bedankt sich für die Unterstützung und er verspricht: “Durch den Ausbau der Bereiche Automatisierung und Robotik wird es auch in Zukunft neue Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit geben.“&#13;
Der Hörsaal 5-001 am Campus Friedrich Streib trägt künftig den Namen „Wöhner-Hörsaal“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In den letzten Jahren haben sich die Verbindungen der Hochschule Coburg und dem Unternehmen Wöhner in Rödental intensiviert. Nun tritt das Unternehmen auch als Hörsaal-Sponsor am Campus Friedrich Streib in Erscheinung.</em>&#13;
„Alles mit Spannung“, so beschreibt die <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.woehner.de/de/">Wöhner GmbH &amp; Co. KG aus Rödental</a> ihre Geschäftsfelder. Das mittelständische Familienunternehmen ist Spezialist für Energieverteilung, Steuerungstechnik und erneuerbare Energien. Es hat Tochterfirmen in 11 Ländern und Entwicklungsbüros in China und in den USA. Weltweit beschäftigt Wöhner 350 Mitarbeiter.&#13;
Mit der Hochschule Coburg arbeitet das Unternehmen sowohl auf dem Gebiet der Forschung als auch im Studium zusammen. Studierende arbeiten als Werkstudenten bei Wöhner und sie schreiben – insbesondere in den Studiengängen der Elektrotechnik – Bachelor- und Masterarbeiten. In etlichen Fragestellungen greift das Unternehmen auf das Forschungs- und Transfer-Know how der Hochschule und des Hochschul-Instituts für Sensor- und Aktortechnik ISAT zurück.&#13;
„Die Hochschule Coburg ist für uns ein Kreativraum“, betont Philipp Steinberger, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Wöhner. Und er ergänzt: „Wir schätzen sehr, dass hier interdisziplinär gearbeitet wird. Mit unserem Hörsaal-Sponsoring wollen wir dazu beitragen, die Hochschule Coburg weiter voranzubringen. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl bedankt sich für die Unterstützung und er verspricht: “Durch den Ausbau der Bereiche Automatisierung und Robotik wird es auch in Zukunft neue Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit geben.“&#13;
Der Hörsaal 5-001 am Campus Friedrich Streib trägt künftig den Namen „Wöhner-Hörsaal“.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Woehner_Steinberger_Poetz_800pxl.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Meditation im Studium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/meditation-im-studium/</link>
                <pubDate>Fri, 08 Apr 2016 07:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/meditation-im-studium/</guid>
                <description><![CDATA[<em>„Tue, was du tust“ lautet das Motto der Achtsamkeitsbewegung. Das klingt einfach und ist doch keine Selbstverständlichkeit. Das Bedürfnis nach mehr Achtsamkeit im alltäglichen Leben wächst. Nicht nur buddhistische Mönche, sondern auch Unternehmer und Akademiker setzen sich in den Schneidersitz, um meditierend zur Ruhe zu kommen. Die Hochschule Coburg hat das Prinzip in ihre Lehre aufgenommen.</em>&#13;
Prüfungsstress, der Nebenjob, ein lautes WG-Leben und die erste Selbstständigkeit – viele Studierende fühlen sich gestresst, überfordert und in Zeitnot. Kommen noch schlaflose Nächte in der Prüfungszeit oder ein Streit mit dem besten Freund hinzu, kann das Fass auch schon mal überlaufen. &#13;
Prof. Dr. Niko Kohls vom Studiengang Integrative Gesundheitsförderung kennt einen Ansatz, damit umzugehen: Achtsamkeit im Alltag reduziert Stress und Angstgefühle spürbar. Das ist, entgegen landläufiger Meinung, kein esoterisches Konzept, sondern ein wissenschaftlich fundiertes Prinzip mit einem positiven Effekt auf die Gesundheit. Achtsamkeit beinhaltet eine Fokussierung des Bewusstseins auf das gegenwärtige Erleben. Man nimmt eine annehmende, positive Grundhaltung ein, ohne das Wahrgenommene zu bewerten. Zehn Minuten Meditation können bereits eine positive Wirkung haben. Wer meditiert, steigert auf lange Sicht seine Konzentration, ist reflektierter und fühlt sich wohler.&nbsp; &#13;
Achtsamkeit bedeutet, den Moment bewusst zu erleben. Im Alltag zwischen Bibliothek und Hörsaal kann das schwerfallen. Daher empfehlen sich Methoden, die gut in den Tagesablauf integriert werden können. Ein Beispiel ist das achtsame Gehen. Anstatt mit den Gedanken beim nächsten Termin zu sein, wird jeder Schritt bewusst wahrgenommen. &#13;
Die Hochschule Coburg hat das Achtsamkeitsprinzip auf gleich zwei Arten aufgegriffen: Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung können im Rahmen des Moduls „Entspannung“ Seminare zu Achtsamkeit belegen. Hier lernen sie, Achtsamkeit zu praktizieren und zu vermitteln. &#13;
Wer nicht in diesem Studiengang eingeschrieben ist, kann an der Hochschule auf andere Weise Achtsamkeit erlernen. Das Projekt Coburger Weg bietet in Zusammenarbeit mit dem Referat Gesunde Hochschule Achtsamkeitsseminare für alle Fachdisziplinen an. Die Studierenden setzen sich in den Seminaren intensiv mit ihrem Alltag auseinander und praktizieren Achtsamkeitsübungen. Eine Aufgabe besteht darin, einen Tag ohne Handy zu verbringen. Das erfüllt den Zweck, die ständige Erreichbarkeit durch neue Medien zu unterbrechen. Sie kann ein großer Stressauslöser sein. &#13;
Die Studienreform im Zuge des Bologna-Prozesses hat zu einer Beschleunigung des Studiums und zu erhöhtem Druck bei den Studierenden geführt. Meditationskurse und Achtsamkeitsübungen stehen an Hochschulen daher hoch im Kurs. Die Hochschule Coburg ergänzt das durch die wissenschaftliche Erforschung des Prinzips und einem ganzheitlichen Angebot des Referats Gesunde Hochschule, das Bewegung- und Ernährungskonzepte beinhaltet. Mit ein wenig Achtsamkeit macht das Studium dann auch wieder richtig Spaß.&nbsp;&nbsp;&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>„Tue, was du tust“ lautet das Motto der Achtsamkeitsbewegung. Das klingt einfach und ist doch keine Selbstverständlichkeit. Das Bedürfnis nach mehr Achtsamkeit im alltäglichen Leben wächst. Nicht nur buddhistische Mönche, sondern auch Unternehmer und Akademiker setzen sich in den Schneidersitz, um meditierend zur Ruhe zu kommen. Die Hochschule Coburg hat das Prinzip in ihre Lehre aufgenommen.</em>&#13;
Prüfungsstress, der Nebenjob, ein lautes WG-Leben und die erste Selbstständigkeit – viele Studierende fühlen sich gestresst, überfordert und in Zeitnot. Kommen noch schlaflose Nächte in der Prüfungszeit oder ein Streit mit dem besten Freund hinzu, kann das Fass auch schon mal überlaufen. &#13;
Prof. Dr. Niko Kohls vom Studiengang Integrative Gesundheitsförderung kennt einen Ansatz, damit umzugehen: Achtsamkeit im Alltag reduziert Stress und Angstgefühle spürbar. Das ist, entgegen landläufiger Meinung, kein esoterisches Konzept, sondern ein wissenschaftlich fundiertes Prinzip mit einem positiven Effekt auf die Gesundheit. Achtsamkeit beinhaltet eine Fokussierung des Bewusstseins auf das gegenwärtige Erleben. Man nimmt eine annehmende, positive Grundhaltung ein, ohne das Wahrgenommene zu bewerten. Zehn Minuten Meditation können bereits eine positive Wirkung haben. Wer meditiert, steigert auf lange Sicht seine Konzentration, ist reflektierter und fühlt sich wohler.&nbsp; &#13;
Achtsamkeit bedeutet, den Moment bewusst zu erleben. Im Alltag zwischen Bibliothek und Hörsaal kann das schwerfallen. Daher empfehlen sich Methoden, die gut in den Tagesablauf integriert werden können. Ein Beispiel ist das achtsame Gehen. Anstatt mit den Gedanken beim nächsten Termin zu sein, wird jeder Schritt bewusst wahrgenommen. &#13;
Die Hochschule Coburg hat das Achtsamkeitsprinzip auf gleich zwei Arten aufgegriffen: Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung können im Rahmen des Moduls „Entspannung“ Seminare zu Achtsamkeit belegen. Hier lernen sie, Achtsamkeit zu praktizieren und zu vermitteln. &#13;
Wer nicht in diesem Studiengang eingeschrieben ist, kann an der Hochschule auf andere Weise Achtsamkeit erlernen. Das Projekt Coburger Weg bietet in Zusammenarbeit mit dem Referat Gesunde Hochschule Achtsamkeitsseminare für alle Fachdisziplinen an. Die Studierenden setzen sich in den Seminaren intensiv mit ihrem Alltag auseinander und praktizieren Achtsamkeitsübungen. Eine Aufgabe besteht darin, einen Tag ohne Handy zu verbringen. Das erfüllt den Zweck, die ständige Erreichbarkeit durch neue Medien zu unterbrechen. Sie kann ein großer Stressauslöser sein. &#13;
Die Studienreform im Zuge des Bologna-Prozesses hat zu einer Beschleunigung des Studiums und zu erhöhtem Druck bei den Studierenden geführt. Meditationskurse und Achtsamkeitsübungen stehen an Hochschulen daher hoch im Kurs. Die Hochschule Coburg ergänzt das durch die wissenschaftliche Erforschung des Prinzips und einem ganzheitlichen Angebot des Referats Gesunde Hochschule, das Bewegung- und Ernährungskonzepte beinhaltet. Mit ein wenig Achtsamkeit macht das Studium dann auch wieder richtig Spaß.&nbsp;&nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Achtsamkeitsuebung-1024x681.jpg"
                        fileSize="84702"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Entwerfen für Einsteiger]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/entwerfen-fuer-einsteiger/</link>
                <pubDate>Thu, 07 Apr 2016 11:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/entwerfen-fuer-einsteiger/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Schülerforschungszentrum der Hochschule Coburg geht in die nächste Runde. Beim ersten Workshop im Jahr 2016 haben sich sechs Schülerinnen und Schüler mit Produktdesign auseinandergesetzt.</em>&#13;
Zwei Tage konnten Eileen, Jan, Anna, Theresa, Aaron und Max ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Stehen, Laufen oder Fahren im städtischen Umfeld. Das war das Thema, das die beiden Fachoberlehrer Thomas Langhanki und Ralph Neisser für die Gruppe vorbereitet hatten. In Zweierteams haben die Gymnasiasten Ideen gesammelt, recherchiert und schließlich eine Produktidee entwickelt, die sie auch zeichnerisch umsetzen mussten. Mit Geodreiecken, Stiften und Radiergummis gingen sie möglichst maßstabgetreu ans Werk. Außerdem lernten sie technische Zeichenprogramme kennen und beschäftigten sich mit verschiedenen Materialien.&#13;
Das Schülerforschungszentrum bietet Workshops für Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe. Sie können sich in den Bereichen Informatik, Naturwissenschaften, Materialwissenschaften und Technik qualifizieren. Alle Angebote der Hochschule Coburg unter: <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=593">https://www.hs-coburg.de/schuelerforschungszentrum</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Schülerforschungszentrum der Hochschule Coburg geht in die nächste Runde. Beim ersten Workshop im Jahr 2016 haben sich sechs Schülerinnen und Schüler mit Produktdesign auseinandergesetzt.</em>&#13;
Zwei Tage konnten Eileen, Jan, Anna, Theresa, Aaron und Max ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Stehen, Laufen oder Fahren im städtischen Umfeld. Das war das Thema, das die beiden Fachoberlehrer Thomas Langhanki und Ralph Neisser für die Gruppe vorbereitet hatten. In Zweierteams haben die Gymnasiasten Ideen gesammelt, recherchiert und schließlich eine Produktidee entwickelt, die sie auch zeichnerisch umsetzen mussten. Mit Geodreiecken, Stiften und Radiergummis gingen sie möglichst maßstabgetreu ans Werk. Außerdem lernten sie technische Zeichenprogramme kennen und beschäftigten sich mit verschiedenen Materialien.&#13;
Das Schülerforschungszentrum bietet Workshops für Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe. Sie können sich in den Bereichen Informatik, Naturwissenschaften, Materialwissenschaften und Technik qualifizieren. Alle Angebote der Hochschule Coburg unter: <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=593">https://www.hs-coburg.de/schuelerforschungszentrum</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SFZ_Produktdesign_von_oben-1024x683.jpg"
                        fileSize="161618"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SFZ_Produktdesign_Gruppe-1024x683.jpg"
                        fileSize="147006"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg erstmals in internationalem Ranking]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-erstmals-in-internationalem-ranking/</link>
                <pubDate>Thu, 07 Apr 2016 04:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-erstmals-in-internationalem-ranking/</guid>
                <description><![CDATA[<em>In der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft nehmen die deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (frühere FHs) eine herausragende Stellung ein. Das ist ein Ergebnis des internationalen Hochschulrankings „U-Multirank“. Die Hochschule Coburg beteiligte sich erstmals an dem Ranking.</em>&#13;
Mehr als 1.300 Universitäten und Hochschulen aus über 90 Ländern beteiligen sich mittlerweile an „U-Multirank“. Untersucht und bewertet werden zehn Indikatoren – von der Betreuungsrelation für Studium und Lehre bis zum regionalen Engagement und der Internationalität der Hochschule. Die Hochschule Coburg ist erstmals bei diesem internationalen Ranking dabei. Sie schneidet gut ab in den Kategorien „Lehren und Lernen“ sowie „Regionales Engagement“. Hier schafft sie es – bezogen auf die deutschen Universitäten und Hochschulen – auf Platz 10 von 84. Nachholbedarf besteht beispielsweise bei den Forschungspublikationen und beim Wissenstransfer. Das ist zum Teil auch darauf zurückzuführen, dass die erforderlichen Informationen in der Hochschule nicht gebündelt vorliegen. &#13;
Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl sieht in der Beteiligung an „U-Multirank“ einen weiteren Schritt, um die Hochschule Coburg international sichtbar zu machen. Er stellt fest: „Die Ergebnisse zeigen unsere Stärke in der Lehre und regionalen Verankerung. Dies ist vor allem wichtig für die zurzeit laufende Diskussion über die Rolle der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und ihre künftige Finanzierung. An der Erfassung von Daten insbesondere bei Forschung und Transfer müssen wir noch arbeiten. Hierzu entsteht gerade eine Forschungs- und Transferdatenbank, die alle Aktivitäten der Hochschule umfassen wird. Im nächsten Jahr werden wir daher auch hier punkten können.“&#13;
<a name="oben"><strong>Hintergrund</strong></a>&#13;
U-Multirank wurde von einem unabhängigen internationalen Konsortium unter Federführung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), des Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) an der Universität Twente und des Centre for Science and Technology Studies (CWTS) an der Universität Leiden entwickelt. Weiter Partner sind u.a. die Studierendenberatungsfirma Push (London), die Software-Firma Folge 3 (Hamburg) sowie die Bertelsmann Stiftung.&#13;
Mit seinem multi-dimensionalen Ansatz vergleicht U-Multirank die Leistungen von Hochschulen in fünf Dimensionen und stuft sie bei jedem Indikator in fünf Ranggruppen ein von „A“ (sehr gut) bis „E“ (schwach). Die Daten stammen aus verschiedenen Quellen, um den Nutzern ein vielschichtiges Bild der Hochschulen zu zeigen: Daten aus bibliometrischen und internationalen Patentdatenbanken, Hochschuldaten sowie die Daten einer großen Studierendenbefragung.&#13;
U-Multirank wird von der EU Kommission aus Mitteln von Erasmus+ über den Zeitraum 2013-2017 mit insgesamt rund vier Millionen Euro gefördert. Die Planungen für die Zukunft sehen eine unabhängige nichtkommerzielle Einrichtung als Träger eines Rankings vor, dass sich an den Bedürfnissen der Nutzer - Studierenden wie Hochschulen – orientiert.&#13;
Die Ergebnisse der Hochschule Coburg in U-Multirank sind hier veröffentlicht: <a href="http://umultirank.org/#!/explore?trackType=explore&amp;sightMode=undefined&amp;section=exploreUniversityDetail&amp;detailUniversity=2732">http://umultirank.org/#!/explore?trackType=explore&amp;sightMode=undefined&amp;section=exploreUniversityDetail&amp;detailUniversity=2732</a>&#13;
Allgemeine Informationen gibt es hier: <a href="http://www.umultirank.org/#!/home?trackType=home&amp;section=entrance">http://www.umultirank.org/#!/home?trackType=home&amp;section=entrance</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft nehmen die deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (frühere FHs) eine herausragende Stellung ein. Das ist ein Ergebnis des internationalen Hochschulrankings „U-Multirank“. Die Hochschule Coburg beteiligte sich erstmals an dem Ranking.</em>&#13;
Mehr als 1.300 Universitäten und Hochschulen aus über 90 Ländern beteiligen sich mittlerweile an „U-Multirank“. Untersucht und bewertet werden zehn Indikatoren – von der Betreuungsrelation für Studium und Lehre bis zum regionalen Engagement und der Internationalität der Hochschule. Die Hochschule Coburg ist erstmals bei diesem internationalen Ranking dabei. Sie schneidet gut ab in den Kategorien „Lehren und Lernen“ sowie „Regionales Engagement“. Hier schafft sie es – bezogen auf die deutschen Universitäten und Hochschulen – auf Platz 10 von 84. Nachholbedarf besteht beispielsweise bei den Forschungspublikationen und beim Wissenstransfer. Das ist zum Teil auch darauf zurückzuführen, dass die erforderlichen Informationen in der Hochschule nicht gebündelt vorliegen. &#13;
Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl sieht in der Beteiligung an „U-Multirank“ einen weiteren Schritt, um die Hochschule Coburg international sichtbar zu machen. Er stellt fest: „Die Ergebnisse zeigen unsere Stärke in der Lehre und regionalen Verankerung. Dies ist vor allem wichtig für die zurzeit laufende Diskussion über die Rolle der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und ihre künftige Finanzierung. An der Erfassung von Daten insbesondere bei Forschung und Transfer müssen wir noch arbeiten. Hierzu entsteht gerade eine Forschungs- und Transferdatenbank, die alle Aktivitäten der Hochschule umfassen wird. Im nächsten Jahr werden wir daher auch hier punkten können.“&#13;
<a name="oben"><strong>Hintergrund</strong></a>&#13;
U-Multirank wurde von einem unabhängigen internationalen Konsortium unter Federführung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), des Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) an der Universität Twente und des Centre for Science and Technology Studies (CWTS) an der Universität Leiden entwickelt. Weiter Partner sind u.a. die Studierendenberatungsfirma Push (London), die Software-Firma Folge 3 (Hamburg) sowie die Bertelsmann Stiftung.&#13;
Mit seinem multi-dimensionalen Ansatz vergleicht U-Multirank die Leistungen von Hochschulen in fünf Dimensionen und stuft sie bei jedem Indikator in fünf Ranggruppen ein von „A“ (sehr gut) bis „E“ (schwach). Die Daten stammen aus verschiedenen Quellen, um den Nutzern ein vielschichtiges Bild der Hochschulen zu zeigen: Daten aus bibliometrischen und internationalen Patentdatenbanken, Hochschuldaten sowie die Daten einer großen Studierendenbefragung.&#13;
U-Multirank wird von der EU Kommission aus Mitteln von Erasmus+ über den Zeitraum 2013-2017 mit insgesamt rund vier Millionen Euro gefördert. Die Planungen für die Zukunft sehen eine unabhängige nichtkommerzielle Einrichtung als Träger eines Rankings vor, dass sich an den Bedürfnissen der Nutzer - Studierenden wie Hochschulen – orientiert.&#13;
Die Ergebnisse der Hochschule Coburg in U-Multirank sind hier veröffentlicht: <a href="http://umultirank.org/#!/explore?trackType=explore&amp;sightMode=undefined&amp;section=exploreUniversityDetail&amp;detailUniversity=2732">http://umultirank.org/#!/explore?trackType=explore&amp;sightMode=undefined&amp;section=exploreUniversityDetail&amp;detailUniversity=2732</a>&#13;
Allgemeine Informationen gibt es hier: <a href="http://www.umultirank.org/#!/home?trackType=home&amp;section=entrance">http://www.umultirank.org/#!/home?trackType=home&amp;section=entrance</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FTE_Weiterbildung-1024x683.jpg"
                        fileSize="142122"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zum Weltgesundheitstag]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zum-weltgesundheitstag/</link>
                <pubDate>Thu, 07 Apr 2016 04:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zum-weltgesundheitstag/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Heute ist Weltgesundheitstag. Anlass genug, sich mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen. Prof. Holger Hassel von der Hochschule Coburg forscht zur Gesundheitsförderung und hat eine ganz eigene Antwort auf die Frage, was uns gut tut. </em>&#13;
Apps, Blogs, Ratgeber und Kampagnen zum Thema „Gesund Leben“ häufen sich und werden täglich mehr. Von Tipps über die richtige vegane, vegetarische, gluten- und zuckerfreie Ernährung hin zum angemessenen Lauf- und Zumbatraining sind der Selbstoptimierung keine Grenzen gesetzt. Gesundheit ist nicht mehr nur ein Zustand, sondern eine Lebensphilosophie. Der Druck auf den Einzelnen wächst und mit jedem unerfüllten Neujahrsvorsatz, jeder verpassten Sportstunde und jeder Chipstüte, die auf dem Sofa verdrückt wird, wächst das schlechte Gewissen. Eine kleine Reise durch das Internet zeigt: Zehn Schritte fehlen zum gesunden Leben. Man muss sich nur für einen Weg entscheiden: Detox oder Dinkelbrot? Chia-Samen oder Kurkuma? &#13;
Prof. Hassel sieht solche Anleitungen für einen gesunden Lebensstil eher kritisch. Für ihn beginnt Gesundheit an einem anderen Ort: Das soziale Miteinander fördert das Wohlbefinden und wirkt positiv auf die Gesundheit. Beim gemeinsamen Familienessen ist das, was gegessen wird, weniger relevant als der Austausch und das Zusammensein. &#13;
Der Gedanke ist auch in Prof. Hassels Forschungsprojekten zur Gesundheitsförderung präsent. So sieht er in Kindertagesstätten Potenzial zum gesunden Aufwachsen. Kinder sind still oder temperamentvoll aber immer ganz verschieden. Das muss die Organisation der Kitas zum Beispiel bei Bewegungsangeboten berücksichtigen. &#13;
Bei der Gesundheitsförderung von älteren Menschen ist deren Emanzipation zentral. Sie sollen ihre Gesundheitsfürsorge weiterhin selbstbestimmt in die Hände nehmen. Beteiligung und Eigenverantwortung sind entscheidende Faktoren für ein gesundes Lebens. Das kann aber nur funktionieren, wenn die Politik die notwendigen Rahmenbedingungen schafft.&#13;
Gesundheit hängt zentral vom individuellen Wohlbefinden ab. Dafür ist das soziale Umfeld ein ebenso wichtiger Faktor wie das Bewusstsein, sein Leben und seine Gesundheit selbst gestalten zu können. Zwingend notwendig ist eine Mahlzeit aus Weizengras und Grünkernfrikadellen nicht. Manchmal genügt ein lustiger Abend mit der Familie und einer Partie Mensch-ärgere-dich-nicht.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Heute ist Weltgesundheitstag. Anlass genug, sich mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen. Prof. Holger Hassel von der Hochschule Coburg forscht zur Gesundheitsförderung und hat eine ganz eigene Antwort auf die Frage, was uns gut tut. </em>&#13;
Apps, Blogs, Ratgeber und Kampagnen zum Thema „Gesund Leben“ häufen sich und werden täglich mehr. Von Tipps über die richtige vegane, vegetarische, gluten- und zuckerfreie Ernährung hin zum angemessenen Lauf- und Zumbatraining sind der Selbstoptimierung keine Grenzen gesetzt. Gesundheit ist nicht mehr nur ein Zustand, sondern eine Lebensphilosophie. Der Druck auf den Einzelnen wächst und mit jedem unerfüllten Neujahrsvorsatz, jeder verpassten Sportstunde und jeder Chipstüte, die auf dem Sofa verdrückt wird, wächst das schlechte Gewissen. Eine kleine Reise durch das Internet zeigt: Zehn Schritte fehlen zum gesunden Leben. Man muss sich nur für einen Weg entscheiden: Detox oder Dinkelbrot? Chia-Samen oder Kurkuma? &#13;
Prof. Hassel sieht solche Anleitungen für einen gesunden Lebensstil eher kritisch. Für ihn beginnt Gesundheit an einem anderen Ort: Das soziale Miteinander fördert das Wohlbefinden und wirkt positiv auf die Gesundheit. Beim gemeinsamen Familienessen ist das, was gegessen wird, weniger relevant als der Austausch und das Zusammensein. &#13;
Der Gedanke ist auch in Prof. Hassels Forschungsprojekten zur Gesundheitsförderung präsent. So sieht er in Kindertagesstätten Potenzial zum gesunden Aufwachsen. Kinder sind still oder temperamentvoll aber immer ganz verschieden. Das muss die Organisation der Kitas zum Beispiel bei Bewegungsangeboten berücksichtigen. &#13;
Bei der Gesundheitsförderung von älteren Menschen ist deren Emanzipation zentral. Sie sollen ihre Gesundheitsfürsorge weiterhin selbstbestimmt in die Hände nehmen. Beteiligung und Eigenverantwortung sind entscheidende Faktoren für ein gesundes Lebens. Das kann aber nur funktionieren, wenn die Politik die notwendigen Rahmenbedingungen schafft.&#13;
Gesundheit hängt zentral vom individuellen Wohlbefinden ab. Dafür ist das soziale Umfeld ein ebenso wichtiger Faktor wie das Bewusstsein, sein Leben und seine Gesundheit selbst gestalten zu können. Zwingend notwendig ist eine Mahlzeit aus Weizengras und Grünkernfrikadellen nicht. Manchmal genügt ein lustiger Abend mit der Familie und einer Partie Mensch-ärgere-dich-nicht.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gesunde_Ernaehrung_Hochschule_Coburg-1024x681.jpg"
                        fileSize="102327"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Profin. Funke referierte international zu Alzheimer-Demenz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/profin-funke-referierte-international-zu-alzheimer-demenz/</link>
                <pubDate>Tue, 05 Apr 2016 10:08:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/profin-funke-referierte-international-zu-alzheimer-demenz/</guid>
                <description><![CDATA[<em>In der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Susanne Aileen Funke werden an der Hochschule Coburg Wirkstoffe entwickelt, die eine kausale Therapie von Alzheimer-Demenz möglich machen sollen. Auf Vorträgen am Loyola-College in Chennai, Indien, in Athen und an der TU Dresden stellte sie den Forschungsansatz vor. </em>&#13;
Die Alzheimer-Demenz ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch den fortschreitenden Verlust kognitiver Funktionen gekennzeichnet ist. Heutzutage sind weltweit rund 36 Millionen Patienten betroffen. Noch ist kein kausales Therapeutikum zugelassen, das die pathologischen Prozesse aufhalten oder rückgängig machen kann. Typisch bei der Demenz vom Alzheimer-Typ ist, dass zwei körpereigene, sonst unschädliche Proteine, aggregieren und Ablagerungen bilden. Die Arbeitsgruppe von Profin. Funke entwickelt Wirkstoffe, die die Proteinaggregation aufhalten sollen.&#13;
Bei ihrem Besuch am Loyola-College in Chennai, Indien, referierte Profin. Funke über ihr Forschungsgebiet. Ziel der Reise war u.a. die Hochschulkooperation, die bereits mit der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit besteht, auf die Bioanalytik auszuweiten. Die Reise wurde vom International Office der Hochschule unterstützt.&#13;
In Athen nahm Profin. Funke am 14th International Athens/Springfield Symposium on Advances in Alzheimer Therapy teil. Nach dem Einreichen eines Abstacts wurde sie eingeladen, einen Vortrag zum Thema “ Tau-Protein bindende Peptide für die Therapie der Alzheimer-Demenz“ zu halten. An der TU Dresden beteiligte sich Profin. Funke an der ISINA 2016, dem Netzwerktreffen für Frauen in Ingenieur- und Naturwissenschaften. Der Titel ihres Vortrags lautete: „Neuartige Peptide für Therapie und Diagnose neurodegenerativer Erkrankungen“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Susanne Aileen Funke werden an der Hochschule Coburg Wirkstoffe entwickelt, die eine kausale Therapie von Alzheimer-Demenz möglich machen sollen. Auf Vorträgen am Loyola-College in Chennai, Indien, in Athen und an der TU Dresden stellte sie den Forschungsansatz vor. </em>&#13;
Die Alzheimer-Demenz ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch den fortschreitenden Verlust kognitiver Funktionen gekennzeichnet ist. Heutzutage sind weltweit rund 36 Millionen Patienten betroffen. Noch ist kein kausales Therapeutikum zugelassen, das die pathologischen Prozesse aufhalten oder rückgängig machen kann. Typisch bei der Demenz vom Alzheimer-Typ ist, dass zwei körpereigene, sonst unschädliche Proteine, aggregieren und Ablagerungen bilden. Die Arbeitsgruppe von Profin. Funke entwickelt Wirkstoffe, die die Proteinaggregation aufhalten sollen.&#13;
Bei ihrem Besuch am Loyola-College in Chennai, Indien, referierte Profin. Funke über ihr Forschungsgebiet. Ziel der Reise war u.a. die Hochschulkooperation, die bereits mit der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit besteht, auf die Bioanalytik auszuweiten. Die Reise wurde vom International Office der Hochschule unterstützt.&#13;
In Athen nahm Profin. Funke am 14th International Athens/Springfield Symposium on Advances in Alzheimer Therapy teil. Nach dem Einreichen eines Abstacts wurde sie eingeladen, einen Vortrag zum Thema “ Tau-Protein bindende Peptide für die Therapie der Alzheimer-Demenz“ zu halten. An der TU Dresden beteiligte sich Profin. Funke an der ISINA 2016, dem Netzwerktreffen für Frauen in Ingenieur- und Naturwissenschaften. Der Titel ihres Vortrags lautete: „Neuartige Peptide für Therapie und Diagnose neurodegenerativer Erkrankungen“.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Funke_Chennai_Indien800b.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Funke_Chennai_Indien_Life_Sience350h.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Tee trifft Bambus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tee-trifft-bambus/</link>
                <pubDate>Mon, 04 Apr 2016 05:12:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tee-trifft-bambus/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Geschlafen wurde auf Strohmatten, zu essen gab es tausendjährige Eier: Studierende des Integrierten Produktdesigns haben gerade ein paar Tage in Taiwan verbracht. Neben der chinesischen Kultur lernten sie dort traditionelle Materialien und deren Verarbeitungsmöglichkeiten kennen.</em>&#13;
„Modern products based on tradition techniques and materials“ - so lautet der Titel des Workshops, den die Dayeh Universität in Changhua, Taiwan veranstaltet hat. Designstudierende aus Changhua und Coburg beschäftigten sich dabei intensiv mit der Kultur Taiwans, um anschließend neue Produkte aus traditionellen Werkstoffen herzustellen.&#13;
Die Studierenden lernten zum Beispiel, wie man ein Bambusrohr spaltet und schält, sodass es anschließend zu einem Korb geflochten werden kann. Ob Möbel, Musikinstrumente oder Lampen – die Pflanze ist als Rohstoff vielseitig einsetzbar. Teams mit Studierenden beider Länder haben dann Zubehör für die Teezeremonie entwickelt.&#13;
<strong>Ein Reisebericht von Andreas Vater und Rebecca Hippeli</strong>&#13;
<ul><li>Tag 1<br />Nach einem langen Flug von Frankfurt über Peking nach Taipei bringt uns ein Taxi ins zwei Stunden entfernte Caotun. Die Nächte verbringen wir auf Strohmatten, welche sich unerwarteter Weise als hart aber dennoch bequem erwiesen. </li></ul>&#13;
<ul><li>Tag 2<br /> Der zweite Tag startete mit einem landestypischen Frühstück in der Stadt - eine Mischung aus deftig und süß. Danach besuchten wir das Museum des NTCRI (National Taiwan Crafts Research and Development Institute). Hier erwarteten uns inspirierende Bambusarbeiten und unsere erste Teezeremonie. </li></ul>&#13;
<ul><li>Tag 3<br />Bambus steht nicht nur in Verbindung zur Teezeremonie, sondern kann für den Haus- und Bootsbau oder zur Papierherstellung verwendet werden. </li></ul>&#13;
<ul><li>Tag 4<br />Um acht Uhr starteten wir mit einem Besuch im nahegelegenen Bambusmuseum. Zu sehen waren traditionelle wie auch moderne Bambusprodukte. Von Möbeln, Körben und Musikinstrumenten bis hin zu Beleuchtungsobjekten. </li></ul>&#13;
<ul><li>Tag 5<br />Nach einer 20-minütigen Fahrt nach Changhua haben wir die riesige Dayeh Universität vorgefunden. Sie ist am Hang gelegen und umgeben von Natur. Es gibt dort Geheimwege durch Aufzüge und Treppen, mit deren Hilfe man geschickte Abkürzungen findet. Unterwegs bekamen wir bereits einige Abschlussarbeiten der Studierenden zu Gesicht. </li></ul>&#13;
<ul><li>Tag 6 bis 10<br /> Nach dem Briefing ging es ans Projekt. Da es eine große Sprachbarriere gab, mussten wir uns durch Gestikulieren oder Zeichnen verständigen. Das machte den Ablauf der Konzeptphase nur noch spannender.<br />Innerhalb kürzester Zeit entstanden aus unseren Ideen Konzepte und letztendlich ausgearbeitete Endprodukte. Die Nacht vor der Abschlusspräsentation nutzen wir zur Ausarbeitung der Produkte und genossen die letzten gemeinsamen Stunden. Nach nur zehn Tagen sind wir nicht nur zu einem guten Team geworden, sondern auch zu guten Freunden. </li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Geschlafen wurde auf Strohmatten, zu essen gab es tausendjährige Eier: Studierende des Integrierten Produktdesigns haben gerade ein paar Tage in Taiwan verbracht. Neben der chinesischen Kultur lernten sie dort traditionelle Materialien und deren Verarbeitungsmöglichkeiten kennen.</em>&#13;
„Modern products based on tradition techniques and materials“ - so lautet der Titel des Workshops, den die Dayeh Universität in Changhua, Taiwan veranstaltet hat. Designstudierende aus Changhua und Coburg beschäftigten sich dabei intensiv mit der Kultur Taiwans, um anschließend neue Produkte aus traditionellen Werkstoffen herzustellen.&#13;
Die Studierenden lernten zum Beispiel, wie man ein Bambusrohr spaltet und schält, sodass es anschließend zu einem Korb geflochten werden kann. Ob Möbel, Musikinstrumente oder Lampen – die Pflanze ist als Rohstoff vielseitig einsetzbar. Teams mit Studierenden beider Länder haben dann Zubehör für die Teezeremonie entwickelt.&#13;
<strong>Ein Reisebericht von Andreas Vater und Rebecca Hippeli</strong>&#13;
<ul><li>Tag 1<br />Nach einem langen Flug von Frankfurt über Peking nach Taipei bringt uns ein Taxi ins zwei Stunden entfernte Caotun. Die Nächte verbringen wir auf Strohmatten, welche sich unerwarteter Weise als hart aber dennoch bequem erwiesen. </li></ul>&#13;
<ul><li>Tag 2<br /> Der zweite Tag startete mit einem landestypischen Frühstück in der Stadt - eine Mischung aus deftig und süß. Danach besuchten wir das Museum des NTCRI (National Taiwan Crafts Research and Development Institute). Hier erwarteten uns inspirierende Bambusarbeiten und unsere erste Teezeremonie. </li></ul>&#13;
<ul><li>Tag 3<br />Bambus steht nicht nur in Verbindung zur Teezeremonie, sondern kann für den Haus- und Bootsbau oder zur Papierherstellung verwendet werden. </li></ul>&#13;
<ul><li>Tag 4<br />Um acht Uhr starteten wir mit einem Besuch im nahegelegenen Bambusmuseum. Zu sehen waren traditionelle wie auch moderne Bambusprodukte. Von Möbeln, Körben und Musikinstrumenten bis hin zu Beleuchtungsobjekten. </li></ul>&#13;
<ul><li>Tag 5<br />Nach einer 20-minütigen Fahrt nach Changhua haben wir die riesige Dayeh Universität vorgefunden. Sie ist am Hang gelegen und umgeben von Natur. Es gibt dort Geheimwege durch Aufzüge und Treppen, mit deren Hilfe man geschickte Abkürzungen findet. Unterwegs bekamen wir bereits einige Abschlussarbeiten der Studierenden zu Gesicht. </li></ul>&#13;
<ul><li>Tag 6 bis 10<br /> Nach dem Briefing ging es ans Projekt. Da es eine große Sprachbarriere gab, mussten wir uns durch Gestikulieren oder Zeichnen verständigen. Das machte den Ablauf der Konzeptphase nur noch spannender.<br />Innerhalb kürzester Zeit entstanden aus unseren Ideen Konzepte und letztendlich ausgearbeitete Endprodukte. Die Nacht vor der Abschlusspräsentation nutzen wir zur Ausarbeitung der Produkte und genossen die letzten gemeinsamen Stunden. Nach nur zehn Tagen sind wir nicht nur zu einem guten Team geworden, sondern auch zu guten Freunden. </li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Produkstdesign_Taiwan_Bambus-1024x683.jpg"
                        fileSize="158494"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Produktdesign_Taiwan_Praesentation-1024x563.jpg"
                        fileSize="119809"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="563"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schnuppertage geben Orientierung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schnuppertage-geben-orientierung/</link>
                <pubDate>Thu, 31 Mar 2016 10:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schnuppertage-geben-orientierung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mehr als 8000 Bachelorstudiengänge gibt es an deutschen Hochschulen und Universitäten. Hilfe bei der Entscheidung wollen die Schnuppertage der Hochschule Coburg bieten. <br /></em>&#13;
„25 Prozent der Studierenden brechen ihr Erststudium ab“, erklärte Dr. Katja Kessel, Leiterin der Studienberatung. Häufig, weil sie sich etwas anderes darunter vorgestellt haben. Um Studieninteressierten einen Einblick ins Studium zu geben, lädt die Studienberatung immer in den Osterferien zu den Schnuppertagen an die Hochschule Coburg ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Vorlesungen besuchen, sich mit Studierenden und Lehrenden austauschen und den Campus kennen lernen. Mehr als 800 Interessierte nahmen das Angebot in diesem Jahr wahr. Erstmals gab es auch ein separates Programm für Eltern oder Großeltern. Studienberaterin Bianca Schmidt erklärte dort die Unterschiede zwischen Hochschule und Universität oder warum es nicht schlimm ist, wenn Kinder noch nicht wissen, was sie studieren wollen. Bei der Führung über den Campus und durch die Wohnheime des Studentenwerks Oberfranken verriet sie weitere Details zur Hochschule und dem Studienalltag.&#13;
„Eine tolle Lage und eine schöne Stadt!“ Der erste Eindruck für Edeltraud Weißmeier ist durchweg positiv. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie Tochter Linda nach Coburg begleitet. Die Bayreuther Schülerin interessiert sich für den Studiengang Innenarchitektur. Während sie auf dem Campus Design entdeckt, welche Projekte die Studierenden umsetzen, besuchen ihre Eltern das Begleitprogramm auf dem Campus Friedrich Streib.&#13;
Ein paar Zimmer weiter berichtet Studentin Maria Kuhn vom ihrem Praxissemester. Gut ein halbes Jahr verbringen die Studierenden in Unternehmen oder Einrichtungen und wenden ihr Wissen praktisch an. Die Studentin der Integrativen Gesundheitsförderung war in der Deutschen Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren in Bad Elster. Dort hat sie Patienten z.B. bei Entspannungsübungen angeleitet. „Aus dem Studium bringen wir viele Grundlagen mit. Die konnte ich im Praktikum einsetzen“, erzählt Kuhn. &#13;
Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel betonte bei der Begrüßung die Vielfalt und das breite Fächerspektrum der Hochschule Coburg. Anders als in der Schule gebe es an Hochschulen keine vorgegebenen Lehrpläne, sondern: „Wir können entscheiden, was wir lehren und wie wir lehren.“ Ein Studium biete viele Freiheiten, fordere aber auch Verantwortung. „Sie können lernen, anders zu denken, etwas auszuprobieren und auch mal die bekannten Wege zu verlassen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mehr als 8000 Bachelorstudiengänge gibt es an deutschen Hochschulen und Universitäten. Hilfe bei der Entscheidung wollen die Schnuppertage der Hochschule Coburg bieten. <br /></em>&#13;
„25 Prozent der Studierenden brechen ihr Erststudium ab“, erklärte Dr. Katja Kessel, Leiterin der Studienberatung. Häufig, weil sie sich etwas anderes darunter vorgestellt haben. Um Studieninteressierten einen Einblick ins Studium zu geben, lädt die Studienberatung immer in den Osterferien zu den Schnuppertagen an die Hochschule Coburg ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Vorlesungen besuchen, sich mit Studierenden und Lehrenden austauschen und den Campus kennen lernen. Mehr als 800 Interessierte nahmen das Angebot in diesem Jahr wahr. Erstmals gab es auch ein separates Programm für Eltern oder Großeltern. Studienberaterin Bianca Schmidt erklärte dort die Unterschiede zwischen Hochschule und Universität oder warum es nicht schlimm ist, wenn Kinder noch nicht wissen, was sie studieren wollen. Bei der Führung über den Campus und durch die Wohnheime des Studentenwerks Oberfranken verriet sie weitere Details zur Hochschule und dem Studienalltag.&#13;
„Eine tolle Lage und eine schöne Stadt!“ Der erste Eindruck für Edeltraud Weißmeier ist durchweg positiv. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie Tochter Linda nach Coburg begleitet. Die Bayreuther Schülerin interessiert sich für den Studiengang Innenarchitektur. Während sie auf dem Campus Design entdeckt, welche Projekte die Studierenden umsetzen, besuchen ihre Eltern das Begleitprogramm auf dem Campus Friedrich Streib.&#13;
Ein paar Zimmer weiter berichtet Studentin Maria Kuhn vom ihrem Praxissemester. Gut ein halbes Jahr verbringen die Studierenden in Unternehmen oder Einrichtungen und wenden ihr Wissen praktisch an. Die Studentin der Integrativen Gesundheitsförderung war in der Deutschen Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren in Bad Elster. Dort hat sie Patienten z.B. bei Entspannungsübungen angeleitet. „Aus dem Studium bringen wir viele Grundlagen mit. Die konnte ich im Praktikum einsetzen“, erzählt Kuhn. &#13;
Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel betonte bei der Begrüßung die Vielfalt und das breite Fächerspektrum der Hochschule Coburg. Anders als in der Schule gebe es an Hochschulen keine vorgegebenen Lehrpläne, sondern: „Wir können entscheiden, was wir lehren und wie wir lehren.“ Ein Studium biete viele Freiheiten, fordere aber auch Verantwortung. „Sie können lernen, anders zu denken, etwas auszuprobieren und auch mal die bekannten Wege zu verlassen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schnuppertage_Eltern-1024x683.jpg"
                        fileSize="128568"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schnuppertage_Schmidt-1024x683.jpg"
                        fileSize="75349"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Professor Weiler zum Vorsitzenden des DVfVW gewählt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/professor-weiler-zum-vorsitzenden-des-dvfvw-gewaehlt/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Mar 2016 10:22:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/professor-weiler-zum-vorsitzenden-des-dvfvw-gewaehlt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Auf der Internationalen Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft e.V. (DVfVW) in Wien wurde Prof. Dr. Wolfgang Weiler zum Vorsitzenden gewählt. Professor Weiler, Sprecher der Vorstände der HUK-Coburg Versicherungsgruppe, ist seit 2013 Honorarprofessor in der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Coburg und lehrt seit 2006 in den Versicherungsstudiengängen, zuletzt „Strategische Unternehmensführung“ im MBA Versicherungsmanagement.</em>&#13;
Dem im Jahr 1899 gegründeten Deutschen Verein für Versicherungswissenschaft e.V. gehören annährend 1.200 körperschaftliche und persönliche Mitglieder an. Dazu zählen Experten aus den Hochschulen und der Versicherungspraxis, der Versicherungsaufsicht und der Rechtsprechung, aus der Politik, Verbänden und Verbraucherschutzorganisationen sowie u. a. Versicherungsfachanwälte. &#13;
Die wissenschaftliche Gesellschaft organisiert Veranstaltungen sowie Jahres- und Fachtagungen und sie gibt die „Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft“ heraus. Sie unterstützt wissenschaftliche Projekte durch Vergabe von Forschungsmitteln. Außerdem unterhält sie eine Fachbibliothek, die Medien aller versicherungswissenschaftlichen Disziplinen umfasst, insbesondere Versicherungsrecht, Versicherungswirtschaft, Versicherungsmathematik, Versicherungsmedizin und Sozialversicherung. &#13;
Stellvertreter von Professor Weiler im Vorstand des DVfVW sind Prof. Dr. Heinrich Schradin, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Versicherungswissenschaft der Universität zu Köln, und Prof. Dr. Manfred Wandt, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Versicherungsrecht der Goethe-Universität Frankfurt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Auf der Internationalen Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft e.V. (DVfVW) in Wien wurde Prof. Dr. Wolfgang Weiler zum Vorsitzenden gewählt. Professor Weiler, Sprecher der Vorstände der HUK-Coburg Versicherungsgruppe, ist seit 2013 Honorarprofessor in der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Coburg und lehrt seit 2006 in den Versicherungsstudiengängen, zuletzt „Strategische Unternehmensführung“ im MBA Versicherungsmanagement.</em>&#13;
Dem im Jahr 1899 gegründeten Deutschen Verein für Versicherungswissenschaft e.V. gehören annährend 1.200 körperschaftliche und persönliche Mitglieder an. Dazu zählen Experten aus den Hochschulen und der Versicherungspraxis, der Versicherungsaufsicht und der Rechtsprechung, aus der Politik, Verbänden und Verbraucherschutzorganisationen sowie u. a. Versicherungsfachanwälte. &#13;
Die wissenschaftliche Gesellschaft organisiert Veranstaltungen sowie Jahres- und Fachtagungen und sie gibt die „Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft“ heraus. Sie unterstützt wissenschaftliche Projekte durch Vergabe von Forschungsmitteln. Außerdem unterhält sie eine Fachbibliothek, die Medien aller versicherungswissenschaftlichen Disziplinen umfasst, insbesondere Versicherungsrecht, Versicherungswirtschaft, Versicherungsmathematik, Versicherungsmedizin und Sozialversicherung. &#13;
Stellvertreter von Professor Weiler im Vorstand des DVfVW sind Prof. Dr. Heinrich Schradin, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Versicherungswissenschaft der Universität zu Köln, und Prof. Dr. Manfred Wandt, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Versicherungsrecht der Goethe-Universität Frankfurt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Weiler_Studenten_Wien_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Soziales Design]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/soziales-design/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Mar 2016 09:51:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/soziales-design/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Borderline ist auf dem ersten Blick kein Thema, mit dem Produktdesigner im Studium in Kontakt kommen. Dennoch haben sich aktuell Studierende der Hochschule Coburg in einem Workshop damit beschäftigt. Die Hochschule hebt so die starren fachlichen Grenzen zwischen den Fächern auf und bildet die Studierenden interdisziplinär aus.</em>&#13;
Design entsteht von Menschen für Menschen. Die Produkte der Designer bevölkern unser Leben als Nutzgegenstände und Dekoration. Gute Designer brauchen vielfältige soziale Kompetenzen, nicht nur bei der Arbeit im Team und im Umgang mit Kunden, sondern auch bei ihrer Tätigkeit als Designer. Sie müssen Bedürfnisse erkennen können und darauf reagieren, damit ein gutes Produkt entstehen kann. &#13;
Die Fakultät Design der Hochschule Coburg erreicht dies über eine interdisziplinäre und anwendungsorientierte Ausrichtung ihrer Studiengänge. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt ein aktueller studentischer Workshop zum Thema Borderline. Die Studierenden finden in ihrer Auseinandersetzung mit der Aufgabe einen neuen Ansatz, indem sie Borderline nicht nur als psychische Erkrankung definieren, sondern vielmehr als generelle Grenzerfahrung beschreiben. &#13;
Boarderlines – das sind auch räumliche Grenzen zwischen Stadt und Land, Ausland und Inland, gedankliche Grenzen zwischen mein und dein, fremd und bekannt – sie alle spielen eine Rolle im Gedankenexperiment der Studierenden. Die gesellschaftliche Debatte über Grenzen wird dabei immer lauter. Der Einzelne kann sie nicht ignorieren, sondern muss sich auf die eine oder andere Weise dazu positionieren. Die Studierenden lösen den Konflikt, indem sie eine Mauer aus Kartons mit der doppeldeutigen Botschaft „Take-a-part“ bauen. An die Stelle des weit verbreitenden Stacheldrahts rücken die Geschenke aus Karton. Die Wand schrumpft und verschwindet, je mehr Menschen das Begrüßungsgeschenk annehmen. Die Studierenden zeigen dadurch, wie Grenzen überwunden und Menschen einander willkommen heißen können.&#13;
Die Ideen der Studierenden nehmen in einem Prozess des Ausprobierens Gestalt an. Dies ist Teil einer Experimentierkultur, die an der Hochschule Coburg praktiziert wird. Wissen soll nicht mehr rein durch Autoritäten vermittelt werden. Stattdessen bauen die Studierenden in anwendungsorientierten Übungen ihr Potenzial aus. &nbsp;&#13;
Die studentischen Konzepte regen zum Nachdenken über die Welt an, in der wir leben. Der Ausblick über den Designkosmos hinaus zeigt, dass in der Gesellschaft vielfältige Grenzen existieren. Designer können sie auf besondere Weise visualisieren, weshalb die Beschäftigung mit sozialen und gesellschaftlichen Themen ein so wichtiger Bestandteil des Produktdesign-Studiums ist. &nbsp;&#13;
Der Workshop fand im Rahmen der Designwoche „Munich Creative Business Week“ statt. Die Studierenden arbeiteten in internationalen Teams mit Kommilitonen aus Österreich und Dänemark zusammen. Die Hochschulen Aarhus und Graz sind Partner der Hochschule im Forschungsprojekt „Innovation by Experiment“ von Prof. Gerhard Kampe und Pelin Celik. Sie haben die Workshops gemeinsam mit iF Universal Design und Design Austria angestoßen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Borderline ist auf dem ersten Blick kein Thema, mit dem Produktdesigner im Studium in Kontakt kommen. Dennoch haben sich aktuell Studierende der Hochschule Coburg in einem Workshop damit beschäftigt. Die Hochschule hebt so die starren fachlichen Grenzen zwischen den Fächern auf und bildet die Studierenden interdisziplinär aus.</em>&#13;
Design entsteht von Menschen für Menschen. Die Produkte der Designer bevölkern unser Leben als Nutzgegenstände und Dekoration. Gute Designer brauchen vielfältige soziale Kompetenzen, nicht nur bei der Arbeit im Team und im Umgang mit Kunden, sondern auch bei ihrer Tätigkeit als Designer. Sie müssen Bedürfnisse erkennen können und darauf reagieren, damit ein gutes Produkt entstehen kann. &#13;
Die Fakultät Design der Hochschule Coburg erreicht dies über eine interdisziplinäre und anwendungsorientierte Ausrichtung ihrer Studiengänge. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt ein aktueller studentischer Workshop zum Thema Borderline. Die Studierenden finden in ihrer Auseinandersetzung mit der Aufgabe einen neuen Ansatz, indem sie Borderline nicht nur als psychische Erkrankung definieren, sondern vielmehr als generelle Grenzerfahrung beschreiben. &#13;
Boarderlines – das sind auch räumliche Grenzen zwischen Stadt und Land, Ausland und Inland, gedankliche Grenzen zwischen mein und dein, fremd und bekannt – sie alle spielen eine Rolle im Gedankenexperiment der Studierenden. Die gesellschaftliche Debatte über Grenzen wird dabei immer lauter. Der Einzelne kann sie nicht ignorieren, sondern muss sich auf die eine oder andere Weise dazu positionieren. Die Studierenden lösen den Konflikt, indem sie eine Mauer aus Kartons mit der doppeldeutigen Botschaft „Take-a-part“ bauen. An die Stelle des weit verbreitenden Stacheldrahts rücken die Geschenke aus Karton. Die Wand schrumpft und verschwindet, je mehr Menschen das Begrüßungsgeschenk annehmen. Die Studierenden zeigen dadurch, wie Grenzen überwunden und Menschen einander willkommen heißen können.&#13;
Die Ideen der Studierenden nehmen in einem Prozess des Ausprobierens Gestalt an. Dies ist Teil einer Experimentierkultur, die an der Hochschule Coburg praktiziert wird. Wissen soll nicht mehr rein durch Autoritäten vermittelt werden. Stattdessen bauen die Studierenden in anwendungsorientierten Übungen ihr Potenzial aus. &nbsp;&#13;
Die studentischen Konzepte regen zum Nachdenken über die Welt an, in der wir leben. Der Ausblick über den Designkosmos hinaus zeigt, dass in der Gesellschaft vielfältige Grenzen existieren. Designer können sie auf besondere Weise visualisieren, weshalb die Beschäftigung mit sozialen und gesellschaftlichen Themen ein so wichtiger Bestandteil des Produktdesign-Studiums ist. &nbsp;&#13;
Der Workshop fand im Rahmen der Designwoche „Munich Creative Business Week“ statt. Die Studierenden arbeiteten in internationalen Teams mit Kommilitonen aus Österreich und Dänemark zusammen. Die Hochschulen Aarhus und Graz sind Partner der Hochschule im Forschungsprojekt „Innovation by Experiment“ von Prof. Gerhard Kampe und Pelin Celik. Sie haben die Workshops gemeinsam mit iF Universal Design und Design Austria angestoßen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BorderlineProjekt_Kartons-1024x682.jpg"
                        fileSize="121316"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BorderlineProjekt_Studenten-1024x682.jpg"
                        fileSize="78676"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Casties ist Mitherausgeber des Standardwerks der Klimatechnik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-casties-ist-mitherausgeber-des-standardwerks-der-klimatechnik/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Mar 2016 07:33:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-casties-ist-mitherausgeber-des-standardwerks-der-klimatechnik/</guid>
                <description><![CDATA[630 Seiten stark ist das „Handbuch der Klimatechnik Band 1: Grundlagen“. Dieses Standardwerk für das Studium der technischen Gebäudeausrichtung ist kürzlich in einer umfassenden Neuauflage erschienen. Der Kreis der Autoren besteht neben Fachleuten aus der Industrie hauptsächlich aus Mitgliedern des Arbeitskreises Klimatechnik, einem Zusammenschluss von Hochschullehrern, die forschend und lehrend auf dem Gebiet der Gebäude- und Energietechnik tätig sind.&#13;
Mitherausgeber und Autor ist<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=664"> Prof. Dr. Manfred Casties</a> aus der Fakultät Design, der in der Studienrichtung Energieeffizientes Gebäudedesign des Studiengangs Bauingenieurwesen der Hochschule Coburg lehrt. Seine Fachgebiete sind Gebäudetechnik, Gebäudeautomation, Brandschutz und Lichttechnik. &#13;
Die Erstausgabe des dreibändigen Handbuchs der Klimatechnik erschien bereits im Januar 1974. Die nun vorliegende 6. Auflage des ersten Bandes trägt den neuen technischen Entwicklungen und der fortscheitenden europäischen Normung Rechnung. Der Grundlagenband soll Planern von Klimaanlagen als Nachschlagewerk zur Verfügung stehen und Studierenden die Einarbeitung in die Klimatechnik erleichtern.&#13;
<strong>Bibliografische Daten:</strong>&#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.amazon.de/Handbuch-Klimatechnik-Band-1-Grundlagen/dp/3800736365/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1458289060&amp;sr=1-1&amp;keywords=9783800736362">Hörner, Berndt; Casties, Manfred (Hrsg.): Handbuch der Klimatechnik</a>, Band 1: Grundlagen, VDE-Verlag, Berlin, 6. überarbeitete Auflage 2015, 631 Seiten, ISBN 978-3-8007-3636-2, E-Book: ISBN 978-3-8007-4091-8]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[630 Seiten stark ist das „Handbuch der Klimatechnik Band 1: Grundlagen“. Dieses Standardwerk für das Studium der technischen Gebäudeausrichtung ist kürzlich in einer umfassenden Neuauflage erschienen. Der Kreis der Autoren besteht neben Fachleuten aus der Industrie hauptsächlich aus Mitgliedern des Arbeitskreises Klimatechnik, einem Zusammenschluss von Hochschullehrern, die forschend und lehrend auf dem Gebiet der Gebäude- und Energietechnik tätig sind.&#13;
Mitherausgeber und Autor ist<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=664"> Prof. Dr. Manfred Casties</a> aus der Fakultät Design, der in der Studienrichtung Energieeffizientes Gebäudedesign des Studiengangs Bauingenieurwesen der Hochschule Coburg lehrt. Seine Fachgebiete sind Gebäudetechnik, Gebäudeautomation, Brandschutz und Lichttechnik. &#13;
Die Erstausgabe des dreibändigen Handbuchs der Klimatechnik erschien bereits im Januar 1974. Die nun vorliegende 6. Auflage des ersten Bandes trägt den neuen technischen Entwicklungen und der fortscheitenden europäischen Normung Rechnung. Der Grundlagenband soll Planern von Klimaanlagen als Nachschlagewerk zur Verfügung stehen und Studierenden die Einarbeitung in die Klimatechnik erleichtern.&#13;
<strong>Bibliografische Daten:</strong>&#13;
<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.amazon.de/Handbuch-Klimatechnik-Band-1-Grundlagen/dp/3800736365/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1458289060&amp;sr=1-1&amp;keywords=9783800736362">Hörner, Berndt; Casties, Manfred (Hrsg.): Handbuch der Klimatechnik</a>, Band 1: Grundlagen, VDE-Verlag, Berlin, 6. überarbeitete Auflage 2015, 631 Seiten, ISBN 978-3-8007-3636-2, E-Book: ISBN 978-3-8007-4091-8]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Cover_Casties_Klimatechnik.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zahl der Erstsemester im Master gestiegen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zahl-der-erstsemester-im-master-gestiegen/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Mar 2016 15:02:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zahl-der-erstsemester-im-master-gestiegen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Bei winterlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt startete die Hochschule Coburg in das Sommersemester 2016. Vizepräsident Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster begrüßte in diesem Jahr erstmals in der Brose-Aula alle 189 Studierenden, die neu in ein Masterstudium starten. Gegenüber dem Vorjahr stieg ihre Zahl um 42 Prozent.</em>&#13;
Traditionell beginnt man sein Studium an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften im Wintersemester. Dies gilt an der Hochschule Coburg nach wie vor für alle Bachelor-Studiengänge. Im Bereich der Master-Studiengänge starten viele Erstsemester jedoch das Studium im Sommersemester. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem letzten Jahr um 42 Prozent auf 189 Studierende erhöht. &#13;
Vizepräsident Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster hieß die Neuankömmlinge erstmals gemeinsam in der Brose-Aula am Campus Friedrich Streib willkommen. Viele von ihnen sind neu in Coburg. Sie haben ihr Bachelor-Studium an einer anderen Hochschule abgeschlossen. Für Professor Buchholz-Schuster sind „die größten Meister bekanntlich diejenigen, die nicht so bald oder besser noch: niemals aufhören, Schüler zu sein.“ Er wünschte den Master-Studierenden herausfordernde und spannende Themen, viele neue Kontakte, Glück und Erfolg. Mit einem guten Masterabschluss stünden ihnen viele Wege offen, bis hin zu einer Promotion, die in einer wissenschaftlichen Karriere münden kann. &#13;
Dr. Katja Kessel, die Leiterin der Studienberatung, stellte den Erstsemestern ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Serviceeinrichtungen vor, deren Kontaktdaten im Serviceheft der Hochschule zu finden sind und lud sie ein, das Gutscheinheft der Stadt Coburg rege zu nutzen. Beispielsweise für einen Theater- und Museumsbesuch oder einer kostenlosen Tasse Kaffee.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Bei winterlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt startete die Hochschule Coburg in das Sommersemester 2016. Vizepräsident Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster begrüßte in diesem Jahr erstmals in der Brose-Aula alle 189 Studierenden, die neu in ein Masterstudium starten. Gegenüber dem Vorjahr stieg ihre Zahl um 42 Prozent.</em>&#13;
Traditionell beginnt man sein Studium an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften im Wintersemester. Dies gilt an der Hochschule Coburg nach wie vor für alle Bachelor-Studiengänge. Im Bereich der Master-Studiengänge starten viele Erstsemester jedoch das Studium im Sommersemester. Ihre Zahl hat sich gegenüber dem letzten Jahr um 42 Prozent auf 189 Studierende erhöht. &#13;
Vizepräsident Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster hieß die Neuankömmlinge erstmals gemeinsam in der Brose-Aula am Campus Friedrich Streib willkommen. Viele von ihnen sind neu in Coburg. Sie haben ihr Bachelor-Studium an einer anderen Hochschule abgeschlossen. Für Professor Buchholz-Schuster sind „die größten Meister bekanntlich diejenigen, die nicht so bald oder besser noch: niemals aufhören, Schüler zu sein.“ Er wünschte den Master-Studierenden herausfordernde und spannende Themen, viele neue Kontakte, Glück und Erfolg. Mit einem guten Masterabschluss stünden ihnen viele Wege offen, bis hin zu einer Promotion, die in einer wissenschaftlichen Karriere münden kann. &#13;
Dr. Katja Kessel, die Leiterin der Studienberatung, stellte den Erstsemestern ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Serviceeinrichtungen vor, deren Kontaktdaten im Serviceheft der Hochschule zu finden sind und lud sie ein, das Gutscheinheft der Stadt Coburg rege zu nutzen. Beispielsweise für einen Theater- und Museumsbesuch oder einer kostenlosen Tasse Kaffee.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Erstsemester_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Profin. Christine Kröger übernimmt Leitung des Masters Klinische Sozialarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/profin-christine-kroeger-uebernimmt-leitung-des-masters-klinische-sozialarbeit/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Mar 2016 11:38:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/profin-christine-kroeger-uebernimmt-leitung-des-masters-klinische-sozialarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Nach über fünf Jahren in der Verantwortung als Studiengangsleiter für den weiterbildenden Master Klinische Sozialarbeit an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Coburg reicht Prof. Dr. Michael Vogt mit Beginn des Sommersemesters 2016 den „Stab“ an Profin. Dr. Christine Kröger weiter. </em>&#13;
Im Sommersemester 2016 haben 26 Studentinnen und Studenten schon vor dem offiziellen Semesterstart ihr Studium in Coburg aufgenommen. Es ist mittlerweile die 15. Studiengruppe, die den kooperativen Masterstudiengang der Hochschule Coburg und der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.ash-berlin.eu/">Alice-Salomon-Hochschule Berlin</a> absolviert. Die langjährige Erfolgsgeschichte des von Prof. Dr. Helmut Pauls 2001 begründeten weiterbildenden Masters ist einzigartig für die Hochschule Coburg. &#13;
Mittlerweile befindet sich der Studiengang in der zweiten Reakkreditierung. In den letzten Jahren konnten - insbesondere aufgrund des&nbsp; Engagements von Professor Vogt - Kooperationen mit der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und der Hochschule Mannheim geschlossen werden, die das fachliche Profil des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=103">Masterstudiengangs Klinische Sozialarbeit</a> weiter geschärft haben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Nach über fünf Jahren in der Verantwortung als Studiengangsleiter für den weiterbildenden Master Klinische Sozialarbeit an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Coburg reicht Prof. Dr. Michael Vogt mit Beginn des Sommersemesters 2016 den „Stab“ an Profin. Dr. Christine Kröger weiter. </em>&#13;
Im Sommersemester 2016 haben 26 Studentinnen und Studenten schon vor dem offiziellen Semesterstart ihr Studium in Coburg aufgenommen. Es ist mittlerweile die 15. Studiengruppe, die den kooperativen Masterstudiengang der Hochschule Coburg und der <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.ash-berlin.eu/">Alice-Salomon-Hochschule Berlin</a> absolviert. Die langjährige Erfolgsgeschichte des von Prof. Dr. Helmut Pauls 2001 begründeten weiterbildenden Masters ist einzigartig für die Hochschule Coburg. &#13;
Mittlerweile befindet sich der Studiengang in der zweiten Reakkreditierung. In den letzten Jahren konnten - insbesondere aufgrund des&nbsp; Engagements von Professor Vogt - Kooperationen mit der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und der Hochschule Mannheim geschlossen werden, die das fachliche Profil des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=103">Masterstudiengangs Klinische Sozialarbeit</a> weiter geschärft haben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Master_Klinsa_SS16_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Interkulturell durchs Semester]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/interkulturell-durchs-semester/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Mar 2016 13:22:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/interkulturell-durchs-semester/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wer andere Kulturen kennenlernen will, muss nicht unbedingt ins Ausland gehen. An der Hochschule Coburg gibt es viele Angebote, die deutsche und internationale Studierende zusammenbringen.</em>&#13;
Gleich für drei Programme hat sich Agata Zielnica angemeldet. „Man bekommt da einen ganz anderen Blick auf sich selbst“, sagt die Studentin aus Bremerhaven. Denn nicht nur über fremde Kulturen hat sie etwas gelernt, sondern auch wie die deutsche Kultur bei anderen ankommt. Und ihre Motivation ist noch eine andere: „Ich war selber schon im Ausland und weiß, wie schwer es am Anfang ist, Leute kennenzulernen.“ Gemeinsam geht es einfach besser - ob Deutsch lernen oder Behördengänge erledigen. &#13;
Amit Dani studiert im englischsprachigen Master Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology und ist Agatas Partner im Buddy-Programm des Studiengangs. Er freut sich über die Hilfe der deutschen Studentin: „Wir haben uns auch so getroffen, z.B. die Veste besucht oder gemeinsam gekocht.“&#13;
Die Studierenden lernen also nicht nur zusammen, sie schließen auch neue Freundschaften. „Ich habe von meinem Tandempartner ganz viel über die vietnamesische Kultur gelernt“, erzählt Kim Tuyet Nguyen, die ebenfalls das interkulturelle Angebot der Hochschule nutzt. &#13;
Vier Programme gibt es: Das Patenprogramm GastFREUNDschaft, bei dem auch viele Coburger mitmachen und den Studierenden die oberfränkische Kultur zeigen oder gemeinsame Ausflüge unternehmen. Das Buddy-Programm des englischsprachigen Master-Studiengangs AIMS – hier werden Studierende gesucht, die den internationalen KommilitonInnen den Start an der Hochschule und in der Stadt erleichtern. Das SprachpartnerInnen-Programm von Projekt:ING, das Studierende der MINT-Fächer zusammenbringt. Und das Projekt „Fachsprache Deutsch im Studium“, bei dem die TeilnehmerInnen gezielt Hilfe für Vorlesungen und Seminare bekommen. Auch hier können KommilitonInnen weiterhelfen, die als Paten mitmachen. &#13;
Wer Lust hat das Angebot zu nutzen, findet auf der folgenden Seite alle Informationen und Ansprechpartner: <link studium/service-fuer-studierende/interkulturell-durchs-semester.html>https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/interkulturell-durchs-semester.html</link>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wer andere Kulturen kennenlernen will, muss nicht unbedingt ins Ausland gehen. An der Hochschule Coburg gibt es viele Angebote, die deutsche und internationale Studierende zusammenbringen.</em>&#13;
Gleich für drei Programme hat sich Agata Zielnica angemeldet. „Man bekommt da einen ganz anderen Blick auf sich selbst“, sagt die Studentin aus Bremerhaven. Denn nicht nur über fremde Kulturen hat sie etwas gelernt, sondern auch wie die deutsche Kultur bei anderen ankommt. Und ihre Motivation ist noch eine andere: „Ich war selber schon im Ausland und weiß, wie schwer es am Anfang ist, Leute kennenzulernen.“ Gemeinsam geht es einfach besser - ob Deutsch lernen oder Behördengänge erledigen. &#13;
Amit Dani studiert im englischsprachigen Master Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology und ist Agatas Partner im Buddy-Programm des Studiengangs. Er freut sich über die Hilfe der deutschen Studentin: „Wir haben uns auch so getroffen, z.B. die Veste besucht oder gemeinsam gekocht.“&#13;
Die Studierenden lernen also nicht nur zusammen, sie schließen auch neue Freundschaften. „Ich habe von meinem Tandempartner ganz viel über die vietnamesische Kultur gelernt“, erzählt Kim Tuyet Nguyen, die ebenfalls das interkulturelle Angebot der Hochschule nutzt. &#13;
Vier Programme gibt es: Das Patenprogramm GastFREUNDschaft, bei dem auch viele Coburger mitmachen und den Studierenden die oberfränkische Kultur zeigen oder gemeinsame Ausflüge unternehmen. Das Buddy-Programm des englischsprachigen Master-Studiengangs AIMS – hier werden Studierende gesucht, die den internationalen KommilitonInnen den Start an der Hochschule und in der Stadt erleichtern. Das SprachpartnerInnen-Programm von Projekt:ING, das Studierende der MINT-Fächer zusammenbringt. Und das Projekt „Fachsprache Deutsch im Studium“, bei dem die TeilnehmerInnen gezielt Hilfe für Vorlesungen und Seminare bekommen. Auch hier können KommilitonInnen weiterhelfen, die als Paten mitmachen. &#13;
Wer Lust hat das Angebot zu nutzen, findet auf der folgenden Seite alle Informationen und Ansprechpartner: <link studium/service-fuer-studierende/interkulturell-durchs-semester.html>https://www.hs-coburg.de/studium/service-fuer-studierende/interkulturell-durchs-semester.html</link>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Interkulturell_Schlittschuh-1024x768.jpg"
                        fileSize="112278"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Interkulturell_Gruppe-1024x768.jpg"
                        fileSize="142374"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr Freiräume für die Forschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-freiraeume-fuer-die-forschung/</link>
                <pubDate>Tue, 15 Mar 2016 15:01:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-freiraeume-fuer-die-forschung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg hat zwei neue Forschungsprofessoren: Prof. Dr. Kolja Kühnlenz und Prof. Dr. Stefan Kalkhof. Sie werden künftig aufgrund einer verringerten Lehrverpflichtung mehr Zeit für wissenschaftliche Projekte verwenden können.</em>&#13;
Prof. Kühnlenz, studierter Elektrotechnik-Ingenieur, forscht an den Schnittstellen von Ingenieurwesen, Psychologie und Neurobiologie. Er entwickelt robotische Assistenzsysteme, die den Menschen dabei helfen sollen, bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Außerdem geht es ihm darum, die Kooperation von Mensch und Roboter im industriellen Umfeld zu verbessern. Prof. Kühnlenz lehrt seit 2014 an der Hochschule Coburg im Studiengang Automatisierung und Robotik.&#13;
Dem Chemiker Prof. Kalkhof geht es in seiner Forschung um die Entwicklung neuer analytischer Verfahren zur Bewertung des Gefährdungspotentials von Chemikalien. In enger Zusammenarbeit mit Medizinern, Toxikologe und Biologen entwickelt er zudem Verfahren um allergieauslösende Bestandteile von Lebensmitteln leichter identifizieren zu können. Prof. Kalkhof lehrt seit 2015 an der Hochschule Coburg und leitet den Masterstudiengang Bioanalytik. &#13;
In Bayern ist es den Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit der Novellierung des Bayerischen Hochschulgesetzes im Jahr 2013 möglich, Forschungsprofessuren einzurichten. Im Vergleich zu ihren Kollegen mit einem Lehrdeputat von 18 Semesterwochenstunden haben die Forschungsprofessoren bis zu neun Semesterwochenstunden weniger Lehrverpflichtungen. Sie haben damit mehr zeitliche Ressourcen für Forschungsprojekte. Neben den Professoren Kühnlenz und Kalkhof gibt es mit dem Volkswirt Prof. Dr. Lutz Schneider und der Physikerin Prof. Dr. Maria Kufner an der Hochschule Coburg zwei weitere Forschungsprofessoren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg hat zwei neue Forschungsprofessoren: Prof. Dr. Kolja Kühnlenz und Prof. Dr. Stefan Kalkhof. Sie werden künftig aufgrund einer verringerten Lehrverpflichtung mehr Zeit für wissenschaftliche Projekte verwenden können.</em>&#13;
Prof. Kühnlenz, studierter Elektrotechnik-Ingenieur, forscht an den Schnittstellen von Ingenieurwesen, Psychologie und Neurobiologie. Er entwickelt robotische Assistenzsysteme, die den Menschen dabei helfen sollen, bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Außerdem geht es ihm darum, die Kooperation von Mensch und Roboter im industriellen Umfeld zu verbessern. Prof. Kühnlenz lehrt seit 2014 an der Hochschule Coburg im Studiengang Automatisierung und Robotik.&#13;
Dem Chemiker Prof. Kalkhof geht es in seiner Forschung um die Entwicklung neuer analytischer Verfahren zur Bewertung des Gefährdungspotentials von Chemikalien. In enger Zusammenarbeit mit Medizinern, Toxikologe und Biologen entwickelt er zudem Verfahren um allergieauslösende Bestandteile von Lebensmitteln leichter identifizieren zu können. Prof. Kalkhof lehrt seit 2015 an der Hochschule Coburg und leitet den Masterstudiengang Bioanalytik. &#13;
In Bayern ist es den Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit der Novellierung des Bayerischen Hochschulgesetzes im Jahr 2013 möglich, Forschungsprofessuren einzurichten. Im Vergleich zu ihren Kollegen mit einem Lehrdeputat von 18 Semesterwochenstunden haben die Forschungsprofessoren bis zu neun Semesterwochenstunden weniger Lehrverpflichtungen. Sie haben damit mehr zeitliche Ressourcen für Forschungsprojekte. Neben den Professoren Kühnlenz und Kalkhof gibt es mit dem Volkswirt Prof. Dr. Lutz Schneider und der Physikerin Prof. Dr. Maria Kufner an der Hochschule Coburg zwei weitere Forschungsprofessoren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kuehnlenz_Poetzl_Kalkhof_800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kraftstoff-Forschung nutzt neueste Technik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kraftstoff-forschung-nutzt-neueste-technik/</link>
                <pubDate>Fri, 11 Mar 2016 11:11:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kraftstoff-forschung-nutzt-neueste-technik/</guid>
                <description><![CDATA[Was geschieht, wenn Biokraftstoff auf fossilen Kraftstoff trifft oder mit dem Motoröl in Berührung kommt? Welche chemischen Prozesse laufen ab, wenn der Kraftstoff bei Hybridfahrzeugen lange im Tank bleibt und altert oder starken Temperaturschwankungen ausgesetzt ist? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Wissenschaftler des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg TAC. Jetzt können sie dazu neueste Technik einsetzen. Mit Mitteln des Bayerischen Wirtschaftsministeriums wurde ein sog. Gel-Permeations-Chromatograph mit Massenspektrometerkoppelung angeschafft. &#13;
Mit dem neuen Messgerät können nun in Coburg erstmals die chemischen Reaktionen im Kraftstofftank beobachtet und aufgeklärt werden. Das ist die Basis für das Design neuer Kraftstoffe und stärkt die Elektromobilität, weil nun spezielle Kraftstoffe für Hybridfahrzeuge entwickelt werden können. &#13;
Mit dieser mehr als 300.000 EUR teure Investition wird die Forschungskapazität des TAC weiter ausgebaut. Möglich wurde die Anschaffung durch die erfolgreiche Forschung der Doktorandin Kristin Götz, die sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Einsatz von biogenen Kraftstoffen beschäftigt hat.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Was geschieht, wenn Biokraftstoff auf fossilen Kraftstoff trifft oder mit dem Motoröl in Berührung kommt? Welche chemischen Prozesse laufen ab, wenn der Kraftstoff bei Hybridfahrzeugen lange im Tank bleibt und altert oder starken Temperaturschwankungen ausgesetzt ist? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Wissenschaftler des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg TAC. Jetzt können sie dazu neueste Technik einsetzen. Mit Mitteln des Bayerischen Wirtschaftsministeriums wurde ein sog. Gel-Permeations-Chromatograph mit Massenspektrometerkoppelung angeschafft. &#13;
Mit dem neuen Messgerät können nun in Coburg erstmals die chemischen Reaktionen im Kraftstofftank beobachtet und aufgeklärt werden. Das ist die Basis für das Design neuer Kraftstoffe und stärkt die Elektromobilität, weil nun spezielle Kraftstoffe für Hybridfahrzeuge entwickelt werden können. &#13;
Mit dieser mehr als 300.000 EUR teure Investition wird die Forschungskapazität des TAC weiter ausgebaut. Möglich wurde die Anschaffung durch die erfolgreiche Forschung der Doktorandin Kristin Götz, die sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Einsatz von biogenen Kraftstoffen beschäftigt hat.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Team_Geraet_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Geraet_Test_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Noch mehr Bewegung für die Campuszwerge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/noch-mehr-bewegung-fuer-die-campuszwerge/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Mar 2016 13:43:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/noch-mehr-bewegung-fuer-die-campuszwerge/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Hüpfen, klettern, balancieren, die Kinder der Kita „Campuszwerge“ sind mächtig in Bewegung. Neben Bällen, Tunneln und Luftballons ergänzt nun ein weiteres Spielgerät das Repertoire der Kindertagesstätte. Der TV Ketschendorf sponsort eine neue dreiteilige Weichbodenmatte. Christina Anders, Leiterin der „Campuszwerge“, ist begeistert: „Die Matte ist für unser Haus eine große Bereicherung“.</em>&#13;
Auch Sophia Hoydem freut sich über das neue Spielelement. Seit einigen Monaten führt die Studentin der Sozialen Arbeit im „BAERchen-Projekt“ der Bayerischen Sportjugend (BSJ) und des Kooperationspartners BKK einmal wöchentlich ein Bewegungsprogramm mit Kindern der Kinderkrippe durch. BAERchen, das steht für <strong>B</strong>ewegung, <strong>A</strong>ufklärung, <strong>E</strong>rnährung und <strong>R</strong>essourcen und wurde ursprünglich für die Altersgruppe der 3- bis 6-jährigen entwickelt. Das darauf aufbauende Coburger Konzept ist ein bayernweites Pilotprojekt mit 1- bis 3-jährigen. Im Mittelpunkt stehen Prävention und Gesundheitsförderung durch Bewegungs- und Ernährungserziehung. Drei bis sechs Kinder beschäftigt Sophia Hoydem im Schnitt. Das wöchentliche Programm entwickelt sie eigenständig und bespricht es vor und nach den Übungen mit einer Erzieherin. „Die Kinder haben großen Spaß dabei und können ihre Grenzen austesten“, so die Studentin.&#13;
Zur Übergabe der Matte kam neben Luise Pusch, ehemalige Vorsitzende der BSJ im Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) für den Bezirk Oberfranken, und Jürgen Rückert, Vorsitzender des Kreisjugendrings Coburg, auch Dr. Susanne Bott in die „Kita“ der Hochschule Coburg. Gemeinsam mit der Sozialpädagogin Sandra Neubert leitet sie regelmäßig das zweisemestrige Coburger Weg-Projekt „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit in Coburg“, an dem auch Sophia Hoydem teilnahm. Darin führen die Studierenden mit rund einem Dutzend externer Projektpartner selbst konzipierte Sportprogramme durch und erwerben die Übungsleiterlizenz/C-Breitensport beim BLSV. Sophia Hoydem entschloss sich anschließend, das seit 2014 laufende BAERchen-Konzept bei den „Campuszwergen“ ehrenamtlich fortzuführen. Aktuell im Praxissemester, wird sie dafür sogar von ihrem Arbeitgeber freigestellt.&#13;
Ab kommendem Sommersemester wird das Projekt von Susanne Bott und Sandra Neubert gleich in doppelter Ausführung angeboten. Damit verbunden ist auch die Hoffnung, dass sich weitere Studierenden finden, die im Bewegungsprogramm der Kindertagesstätte mitarbeiten wollen. Für das weitere Sponsoring ist bereits gesorgt: Mit dem TV 1848 Coburg e.V. wird ein treuer Projektpartner den TV Ketschendorf ablösen und den „Campuszwergen“ auch im nächsten Jahr wieder insgesamt 500 Euro für die Anschaffung von Kleingeräten zur Verfügung stellen. Zudem wird die Freiburger Firma <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://shop.lexware.de/kaufmaennische-komplettloesungen">Lexware</a>,&nbsp; Hersteller für Unternehmenssoftware, das Projekt, wie auch weitere Projekte des Coburger Wegs, finanziell unterstützen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Hüpfen, klettern, balancieren, die Kinder der Kita „Campuszwerge“ sind mächtig in Bewegung. Neben Bällen, Tunneln und Luftballons ergänzt nun ein weiteres Spielgerät das Repertoire der Kindertagesstätte. Der TV Ketschendorf sponsort eine neue dreiteilige Weichbodenmatte. Christina Anders, Leiterin der „Campuszwerge“, ist begeistert: „Die Matte ist für unser Haus eine große Bereicherung“.</em>&#13;
Auch Sophia Hoydem freut sich über das neue Spielelement. Seit einigen Monaten führt die Studentin der Sozialen Arbeit im „BAERchen-Projekt“ der Bayerischen Sportjugend (BSJ) und des Kooperationspartners BKK einmal wöchentlich ein Bewegungsprogramm mit Kindern der Kinderkrippe durch. BAERchen, das steht für <strong>B</strong>ewegung, <strong>A</strong>ufklärung, <strong>E</strong>rnährung und <strong>R</strong>essourcen und wurde ursprünglich für die Altersgruppe der 3- bis 6-jährigen entwickelt. Das darauf aufbauende Coburger Konzept ist ein bayernweites Pilotprojekt mit 1- bis 3-jährigen. Im Mittelpunkt stehen Prävention und Gesundheitsförderung durch Bewegungs- und Ernährungserziehung. Drei bis sechs Kinder beschäftigt Sophia Hoydem im Schnitt. Das wöchentliche Programm entwickelt sie eigenständig und bespricht es vor und nach den Übungen mit einer Erzieherin. „Die Kinder haben großen Spaß dabei und können ihre Grenzen austesten“, so die Studentin.&#13;
Zur Übergabe der Matte kam neben Luise Pusch, ehemalige Vorsitzende der BSJ im Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) für den Bezirk Oberfranken, und Jürgen Rückert, Vorsitzender des Kreisjugendrings Coburg, auch Dr. Susanne Bott in die „Kita“ der Hochschule Coburg. Gemeinsam mit der Sozialpädagogin Sandra Neubert leitet sie regelmäßig das zweisemestrige Coburger Weg-Projekt „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit in Coburg“, an dem auch Sophia Hoydem teilnahm. Darin führen die Studierenden mit rund einem Dutzend externer Projektpartner selbst konzipierte Sportprogramme durch und erwerben die Übungsleiterlizenz/C-Breitensport beim BLSV. Sophia Hoydem entschloss sich anschließend, das seit 2014 laufende BAERchen-Konzept bei den „Campuszwergen“ ehrenamtlich fortzuführen. Aktuell im Praxissemester, wird sie dafür sogar von ihrem Arbeitgeber freigestellt.&#13;
Ab kommendem Sommersemester wird das Projekt von Susanne Bott und Sandra Neubert gleich in doppelter Ausführung angeboten. Damit verbunden ist auch die Hoffnung, dass sich weitere Studierenden finden, die im Bewegungsprogramm der Kindertagesstätte mitarbeiten wollen. Für das weitere Sponsoring ist bereits gesorgt: Mit dem TV 1848 Coburg e.V. wird ein treuer Projektpartner den TV Ketschendorf ablösen und den „Campuszwergen“ auch im nächsten Jahr wieder insgesamt 500 Euro für die Anschaffung von Kleingeräten zur Verfügung stellen. Zudem wird die Freiburger Firma <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://shop.lexware.de/kaufmaennische-komplettloesungen">Lexware</a>,&nbsp; Hersteller für Unternehmenssoftware, das Projekt, wie auch weitere Projekte des Coburger Wegs, finanziell unterstützen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Campuszwerge_Matten800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neubau macht Forschung sichtbar]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neubau-macht-forschung-sichtbar/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Mar 2016 12:47:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neubau-macht-forschung-sichtbar/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Vor 29 Wochen fand der Spatenstich statt. Heute konnte am neuen Zentrum für Mobilität und Energie auf dem Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg Richtfest gefeiert werden. In dem 8,5 Mio. EUR teuren Forschungsbau wird künftig an neuen Kraftstoffen und der Energietechnik der Zukunft geforscht. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://m.itv-coburg.de/vorwaerts-forschung">COSMOS - das Coburger Hochschulfernsehen</a> berichtet über das Richtfest.<br /></em>&#13;
„In Coburg bewegt sich etwas. Hier wird ein Ort für Forschung und Innovation geschaffen“, freut sich Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium, beim Richtfest am neuen Zentrum für Mobilität und Energie ZME der Hochschule Coburg. Das Gebäude wird mit 8,5 Mio. EUR vom Freistaat Bayern aus dem Programm „Energieforschung“ finanziert und kommt vor allem der Energieforschung im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken TAO zugute. In der TechnologieAllianzOberfranken arbeiten die Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen Coburg und Hof zusammen. &#13;
Jürgen König, Leiter des Staatlichen Bauamts Bamberg, dankte den am Bau beteiligten Planern und Handwerkern für die gelungene Arbeit. 20 Ingenieure waren an der Planung und Entwicklung beteiligt. Das moderne Gebäude wurde von H2M Architekten aus Kulmbach geplant. Der Rohbau konnte – auch dank des milden Winters – von dem Bauunternehmen Otto Heil aus Eltingshausen in Rekordzeit realisiert werden. Bauleiter Holger Keßler sprach den traditionellen Richtspruch. &#13;
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl betonte: „Mobilität und Energie sind die Themen der Zukunft. An beiden Themen wird hier künftig intensiv geforscht.“ In das Gebäude mit 1.100 qm Nutzfläche kommen moderne Motorenprüfstände und ein Labor für Hochspannungstechnik. Prof. Dr. Johannes Vielhaber, Vorsitzender des Hochschulrats, bedankte sich bei den Forscherinnen und Forschern der Hochschule, die durch ihr Engagement die Hochschule Coburg national und international sichtbar machen. &#13;
Das Zentrum für Mobilität und Energie ist der erste Forschungsbau am Campus Friedrich Streib. „Von hier aus gehen künftig vielfältige Impulse in die Region, die die Region wirtschaftlich attraktiv machen“, ist sich Prof. Pötzl sicher. Für kreative Impulse beim Richtfest sorgten Ralf Probst und Philipp Sammet mit einer ungewöhnlichen Percussion, für die sie Alltagsgegenstände wie Leitern, Regentonnen und Kartons als Resonanzkörper nutzten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Vor 29 Wochen fand der Spatenstich statt. Heute konnte am neuen Zentrum für Mobilität und Energie auf dem Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg Richtfest gefeiert werden. In dem 8,5 Mio. EUR teuren Forschungsbau wird künftig an neuen Kraftstoffen und der Energietechnik der Zukunft geforscht. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://m.itv-coburg.de/vorwaerts-forschung">COSMOS - das Coburger Hochschulfernsehen</a> berichtet über das Richtfest.<br /></em>&#13;
„In Coburg bewegt sich etwas. Hier wird ein Ort für Forschung und Innovation geschaffen“, freut sich Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium, beim Richtfest am neuen Zentrum für Mobilität und Energie ZME der Hochschule Coburg. Das Gebäude wird mit 8,5 Mio. EUR vom Freistaat Bayern aus dem Programm „Energieforschung“ finanziert und kommt vor allem der Energieforschung im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken TAO zugute. In der TechnologieAllianzOberfranken arbeiten die Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen Coburg und Hof zusammen. &#13;
Jürgen König, Leiter des Staatlichen Bauamts Bamberg, dankte den am Bau beteiligten Planern und Handwerkern für die gelungene Arbeit. 20 Ingenieure waren an der Planung und Entwicklung beteiligt. Das moderne Gebäude wurde von H2M Architekten aus Kulmbach geplant. Der Rohbau konnte – auch dank des milden Winters – von dem Bauunternehmen Otto Heil aus Eltingshausen in Rekordzeit realisiert werden. Bauleiter Holger Keßler sprach den traditionellen Richtspruch. &#13;
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl betonte: „Mobilität und Energie sind die Themen der Zukunft. An beiden Themen wird hier künftig intensiv geforscht.“ In das Gebäude mit 1.100 qm Nutzfläche kommen moderne Motorenprüfstände und ein Labor für Hochspannungstechnik. Prof. Dr. Johannes Vielhaber, Vorsitzender des Hochschulrats, bedankte sich bei den Forscherinnen und Forschern der Hochschule, die durch ihr Engagement die Hochschule Coburg national und international sichtbar machen. &#13;
Das Zentrum für Mobilität und Energie ist der erste Forschungsbau am Campus Friedrich Streib. „Von hier aus gehen künftig vielfältige Impulse in die Region, die die Region wirtschaftlich attraktiv machen“, ist sich Prof. Pötzl sicher. Für kreative Impulse beim Richtfest sorgten Ralf Probst und Philipp Sammet mit einer ungewöhnlichen Percussion, für die sie Alltagsgegenstände wie Leitern, Regentonnen und Kartons als Resonanzkörper nutzten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Richtfest_Krone_800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Koenig_Juergen_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Eck_Gerhard_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sammet_Philipp_Probst_Ralf800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Master-Studiengang ZukunftsDesign in Kronach gestartet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/master-studiengang-zukunftsdesign-in-kronach-gestartet/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Mar 2016 10:46:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/master-studiengang-zukunftsdesign-in-kronach-gestartet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit 22 Studierenden ist der Master-Studiengang ZukunftsDesign am Lernstandort Kronach gestartet. In einer Einführungsveranstaltung wurden sie herzlich begrüßt. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.tvo.de/mediathek/video/kronach-masterstudiengang-zukunftsdesign-startet/">TV Oberfranken</a> berichtete über den Start.<br /></em>&#13;
„Die Wissenschaft zieht ein in Kronach“ leitet Hochschulpräsident Michael Pötzl die Eröffnungsveranstaltung zum neuen Master-Studiengang ZukunftsDesign ein. Nach Jahren der Planung und Arbeit startet die erste Generation Zukunftsdesigner mit dem Studium. 22 Studierende beschäftigen sich ab sofort mit innovativen Projekten, um einen Beitrag zur Zukunftsgestaltung zu liefern. &#13;
Die Studierenden kommen aus den verschiedensten Bereichen. Maschinenbauer gesellen sich zu Marketingexperten, Sozialarbeitern und Designern. Aber auch Physiker und Mathematiker arbeiten von nun an mit Erziehern und Personalern zusammen. Aus ganz Oberfranken sind die Studierenden angereist. Dieser bunte Mix macht das Innovative und Interdisziplinäre des Studiengangs aus.&nbsp; &#13;
Der Studiengang will den Weg vom abstrakten Zukunftsbild zur konkreten Innovation gehen. Durch die Kombination von Wirtschaft und Wissenschaft, frischem Geist und altbewährter Erfahrung bietet die Hochschule einen Studiengang, der auf diese Weise einzigartig ist. Neben Innovationsmethodik und Teamdynamik spielen auch Kommunikation und Ethik eine wichtige Rolle in der Ausbildung der Zukunftsdesigner, wie die Dozenten bei einer kurzen Vorstellung der Studieninhalte betonen. &#13;
Der Vorstandssprecher des Innovations-Zentrums Kronach Hans Rebhan erklärt: „In Kronach beginnt heute die Zukunft“. Für diese ist es notwendig, auf den kulturellen Wandel und die demographische Entwicklung Oberfrankens zu reagieren. Die Vernetzung qualifizierter Arbeitskräfte und effektive Teamarbeit sind wichtig für die Region und ihre Wirtschaft.&#13;
Wie neue Entwicklungen und Innovationen unser Weltbild auf den Kopf stellen können, zeigt der junge Hamburger Unternehmer Ruben Moor in seinem Eröffnungsvortrag. Er führt den Zuhörern bildhaft vor Augen, auf welche Widerstände neue Projekte stoßen können und welche Ängste das Unbekannte und das bisher noch nicht Gedachte in uns auslösen. &#13;
Bei Kaffee und Snacks tauschen sich die Studierenden anschließend über ihre geplanten Projekte aus. Fünf Projekte wird es letztendlich geben, in denen sie ihre bisherige Berufserfahrung ebenso einbringen können, wie die Kenntnisse, die sie an der Hochschule erwerben werden. Dabei kommt den Projekten zu Gute, dass die Studierenden aus Bereichen der Bildung, Kultur, Elektronik, des Maschinenbaus und der Beratung sowie der Bekleidungs- und Spielzeugindustrie stammen. Die Studierenden setzen sich in den nächsten Monaten intensiv mit neuen Entwicklungen in ihren Unternehmen auseinander.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit 22 Studierenden ist der Master-Studiengang ZukunftsDesign am Lernstandort Kronach gestartet. In einer Einführungsveranstaltung wurden sie herzlich begrüßt. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.tvo.de/mediathek/video/kronach-masterstudiengang-zukunftsdesign-startet/">TV Oberfranken</a> berichtete über den Start.<br /></em>&#13;
„Die Wissenschaft zieht ein in Kronach“ leitet Hochschulpräsident Michael Pötzl die Eröffnungsveranstaltung zum neuen Master-Studiengang ZukunftsDesign ein. Nach Jahren der Planung und Arbeit startet die erste Generation Zukunftsdesigner mit dem Studium. 22 Studierende beschäftigen sich ab sofort mit innovativen Projekten, um einen Beitrag zur Zukunftsgestaltung zu liefern. &#13;
Die Studierenden kommen aus den verschiedensten Bereichen. Maschinenbauer gesellen sich zu Marketingexperten, Sozialarbeitern und Designern. Aber auch Physiker und Mathematiker arbeiten von nun an mit Erziehern und Personalern zusammen. Aus ganz Oberfranken sind die Studierenden angereist. Dieser bunte Mix macht das Innovative und Interdisziplinäre des Studiengangs aus.&nbsp; &#13;
Der Studiengang will den Weg vom abstrakten Zukunftsbild zur konkreten Innovation gehen. Durch die Kombination von Wirtschaft und Wissenschaft, frischem Geist und altbewährter Erfahrung bietet die Hochschule einen Studiengang, der auf diese Weise einzigartig ist. Neben Innovationsmethodik und Teamdynamik spielen auch Kommunikation und Ethik eine wichtige Rolle in der Ausbildung der Zukunftsdesigner, wie die Dozenten bei einer kurzen Vorstellung der Studieninhalte betonen. &#13;
Der Vorstandssprecher des Innovations-Zentrums Kronach Hans Rebhan erklärt: „In Kronach beginnt heute die Zukunft“. Für diese ist es notwendig, auf den kulturellen Wandel und die demographische Entwicklung Oberfrankens zu reagieren. Die Vernetzung qualifizierter Arbeitskräfte und effektive Teamarbeit sind wichtig für die Region und ihre Wirtschaft.&#13;
Wie neue Entwicklungen und Innovationen unser Weltbild auf den Kopf stellen können, zeigt der junge Hamburger Unternehmer Ruben Moor in seinem Eröffnungsvortrag. Er führt den Zuhörern bildhaft vor Augen, auf welche Widerstände neue Projekte stoßen können und welche Ängste das Unbekannte und das bisher noch nicht Gedachte in uns auslösen. &#13;
Bei Kaffee und Snacks tauschen sich die Studierenden anschließend über ihre geplanten Projekte aus. Fünf Projekte wird es letztendlich geben, in denen sie ihre bisherige Berufserfahrung ebenso einbringen können, wie die Kenntnisse, die sie an der Hochschule erwerben werden. Dabei kommt den Projekten zu Gute, dass die Studierenden aus Bereichen der Bildung, Kultur, Elektronik, des Maschinenbaus und der Beratung sowie der Bekleidungs- und Spielzeugindustrie stammen. Die Studierenden setzen sich in den nächsten Monaten intensiv mit neuen Entwicklungen in ihren Unternehmen auseinander.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ruben_Moor_keynote_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Foelsche_NP_Gruppe_Lauf800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Poetzl_Michelbach_Rebhan_Boegelein800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Workshop-Reihe der Qualitätspakt Lehre-Hochschulen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/workshop-reihe-der-qualitaetspakt-lehre-hochschulen/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Mar 2016 14:05:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/workshop-reihe-der-qualitaetspakt-lehre-hochschulen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Rund 50 Vertreter von Hochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland kamen zu einem Workshop an die Hochschule Coburg, um sich über Maßnahmen und Ideen im Bereich fachübergreifender Lehre auszutauschen. </em>&#13;
Den Übergang vom Studium in die Berufswelt fließend und erleichternd zu gestalten – wie das geht, thematisiert aktuell eine Workshop-Reihe im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Fünf deutsche Hochschulen und Universitäten wurden ausgewählt je einen Workshop auszurichten, darunter die Humboldt-Universität zu Berlin, die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, die Universität Münster, die Hochschule Kaiserslautern und die Hochschule Coburg. Sie alle legen im Rahmen von Qualitätspakt Lehre-Projekten eigene Schwerpunkte auf den Ausbau von Berufsfähigkeit, Praxisbezug sowie den Übergang Studium-Beruf. &#13;
Für den Coburger Workshop mit dem Titel „Berufsfähigkeit steigern: Interdisziplinäre Kompetenzen für die Praxis“ erstellten Dr. Claudia Schlager und Franziska Pfefferkorn das Konzept und das Programm der zweitägigen Veranstaltung. Sie übernahmen zudem die Gesamtorganisation und stimmten sich regelmäßig inhaltlich mit den Co-Ausrichtern ab. „Bei der gemeinsamen Themenkonkretisierung mit den anderen vier Hochschulen waren sich alle Beteiligten sehr schnell einig, dass beim Workshop an der Hochschule Coburg die interdisziplinären Lehrformate des ‚Coburger Wegs‘ und insbesondere die Praxisbezüge der zweisemestrigen Lehrprojekte im Fokus stehen sollten“, so Claudia Schlager. &#13;
Den inhaltlichen Einstieg übernahm der Coach und Organisationsberater Eberhard Jung, der insbesondere den Aspekt der fachübergreifenden Kommunikation in den Mittelpunkt rückte. Als Kernstück der von Prof. Dr. Jürgen Krahl moderierten Veranstaltung fungierten insgesamt vier Workshops, die sich mit der Vermittlung fachübergreifender Fähigkeiten, Chancen und Akquise von interdisziplinären Praxisprojekten sowie der Förderung schrift- und fachsprachlicher Kompetenzen beschäftigten. Von den Organisatoren konnten als Workshop-Leiter Prof. Dr. Eberhard Nöfer, Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, Prof. Dr. Marc Krüger, Prof. Dr. Petra Gruner und Dr. Regina Graßmann gewonnen werden. &#13;
Auch darüber hinaus bot sich den Teilnehmern viel Raum für den gemeinsamen Ideenaustausch: Poster-Präsentationen ermöglichten es den Gästen, ihre Vorhaben dem Plenum vorzustellen; das Referat Gesunde Hochschule lud zu einer bewegten Kaffeepause ein und der Historiker Dr. Hubertus Habel erkundete mit den Teilnehmern auf einem abendlichen Spaziergang die Stadt Coburg. Und auch die studentische Perspektive kam nicht zu kurz: Studierende der Versicherungswirtschaft und des Bauingenieurwesens sowie zwei Doktorandinnen der FAU Erlangen und des Technologietransferinstituts Automotive (TAC) diskutierten vor Publikum ihre Sicht auf fachübergreifende Lehre und berufspraktische Erfahrungen. &#13;
Prof. Dr. Buchholz-Schuster hob die besondere Atmosphäre der Tagung in seinen Schlussworten hervor: „Man hat hier das Gefühl, mit Überzeugungstätern zusammen zu sein, die große Aufgeschlossenheit gegenüber interdisziplinärer Lehre mitbringen.“ Um sich auf das Thema Interdisziplinarität einzulassen, brauche es den Mut, aufeinander einzugehen und ein gewisses Maß an Demut, den eigene Standpunkt immer wieder in Frage zu stellen. „Probieren Sie das ein oder andere angesprochene Format in Ihrer Lehre aus“, forderte er seine Kollegen auf. Denn nicht nur Studierende, auch Lehrende sind durch die vielfältigen Maßnahmen zur Stärkung der Berufsfähigkeit an deutschen Hochschulen täglich auf einem Weg des Lernens unterwegs.&#13;
Zwei Workshops in der BMBF-Reihe können noch besucht werden: &nbsp;„Employability – was ist das und wie geht das eigentlich…? an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie „Kooperationsnetzwerke als Erfolgsfaktor“ an der Hochschule Kaiserlautern. Mehr Informationen unter http://www.qualitaetspakt-lehre.de/de/3978.php.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Rund 50 Vertreter von Hochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland kamen zu einem Workshop an die Hochschule Coburg, um sich über Maßnahmen und Ideen im Bereich fachübergreifender Lehre auszutauschen. </em>&#13;
Den Übergang vom Studium in die Berufswelt fließend und erleichternd zu gestalten – wie das geht, thematisiert aktuell eine Workshop-Reihe im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Fünf deutsche Hochschulen und Universitäten wurden ausgewählt je einen Workshop auszurichten, darunter die Humboldt-Universität zu Berlin, die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, die Universität Münster, die Hochschule Kaiserslautern und die Hochschule Coburg. Sie alle legen im Rahmen von Qualitätspakt Lehre-Projekten eigene Schwerpunkte auf den Ausbau von Berufsfähigkeit, Praxisbezug sowie den Übergang Studium-Beruf. &#13;
Für den Coburger Workshop mit dem Titel „Berufsfähigkeit steigern: Interdisziplinäre Kompetenzen für die Praxis“ erstellten Dr. Claudia Schlager und Franziska Pfefferkorn das Konzept und das Programm der zweitägigen Veranstaltung. Sie übernahmen zudem die Gesamtorganisation und stimmten sich regelmäßig inhaltlich mit den Co-Ausrichtern ab. „Bei der gemeinsamen Themenkonkretisierung mit den anderen vier Hochschulen waren sich alle Beteiligten sehr schnell einig, dass beim Workshop an der Hochschule Coburg die interdisziplinären Lehrformate des ‚Coburger Wegs‘ und insbesondere die Praxisbezüge der zweisemestrigen Lehrprojekte im Fokus stehen sollten“, so Claudia Schlager. &#13;
Den inhaltlichen Einstieg übernahm der Coach und Organisationsberater Eberhard Jung, der insbesondere den Aspekt der fachübergreifenden Kommunikation in den Mittelpunkt rückte. Als Kernstück der von Prof. Dr. Jürgen Krahl moderierten Veranstaltung fungierten insgesamt vier Workshops, die sich mit der Vermittlung fachübergreifender Fähigkeiten, Chancen und Akquise von interdisziplinären Praxisprojekten sowie der Förderung schrift- und fachsprachlicher Kompetenzen beschäftigten. Von den Organisatoren konnten als Workshop-Leiter Prof. Dr. Eberhard Nöfer, Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, Prof. Dr. Marc Krüger, Prof. Dr. Petra Gruner und Dr. Regina Graßmann gewonnen werden. &#13;
Auch darüber hinaus bot sich den Teilnehmern viel Raum für den gemeinsamen Ideenaustausch: Poster-Präsentationen ermöglichten es den Gästen, ihre Vorhaben dem Plenum vorzustellen; das Referat Gesunde Hochschule lud zu einer bewegten Kaffeepause ein und der Historiker Dr. Hubertus Habel erkundete mit den Teilnehmern auf einem abendlichen Spaziergang die Stadt Coburg. Und auch die studentische Perspektive kam nicht zu kurz: Studierende der Versicherungswirtschaft und des Bauingenieurwesens sowie zwei Doktorandinnen der FAU Erlangen und des Technologietransferinstituts Automotive (TAC) diskutierten vor Publikum ihre Sicht auf fachübergreifende Lehre und berufspraktische Erfahrungen. &#13;
Prof. Dr. Buchholz-Schuster hob die besondere Atmosphäre der Tagung in seinen Schlussworten hervor: „Man hat hier das Gefühl, mit Überzeugungstätern zusammen zu sein, die große Aufgeschlossenheit gegenüber interdisziplinärer Lehre mitbringen.“ Um sich auf das Thema Interdisziplinarität einzulassen, brauche es den Mut, aufeinander einzugehen und ein gewisses Maß an Demut, den eigene Standpunkt immer wieder in Frage zu stellen. „Probieren Sie das ein oder andere angesprochene Format in Ihrer Lehre aus“, forderte er seine Kollegen auf. Denn nicht nur Studierende, auch Lehrende sind durch die vielfältigen Maßnahmen zur Stärkung der Berufsfähigkeit an deutschen Hochschulen täglich auf einem Weg des Lernens unterwegs.&#13;
Zwei Workshops in der BMBF-Reihe können noch besucht werden: &nbsp;„Employability – was ist das und wie geht das eigentlich…? an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie „Kooperationsnetzwerke als Erfolgsfaktor“ an der Hochschule Kaiserlautern. Mehr Informationen unter http://www.qualitaetspakt-lehre.de/de/3978.php.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Qualitaetspakt_Lehre_Workshop_Krueger_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Qualitaetspakt_Lehre_Workshop_Pause_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Jugend forscht“ zu Gast an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jugend-forscht-zu-gast-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Mar 2016 08:57:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jugend-forscht-zu-gast-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die 15. Auflage des Forscherwettbewerbs „Jugend forscht“ fand in diesem Jahr an der Hochschule Coburg statt. 121 Schülerinnen und Schüler präsentieren am letzten Freitag die Forschungsergebnisse ihrer Projekte. Am Tag zuvor stellten sich 162 Kinder und Jugendliche bei „Schüler experimentieren“ den kritischen Blicken der Fachjury.</em>&#13;
Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel begrüßte die jungen Gäste und ihre Betreuungslehrkräfte aus ganz Oberfranken an der Hochschule Coburg. Sie betonte die vielfältigen Kooperationen der Hochschule mit den Gymnasien in der Region und lud die Schülerinnen und Schüler ein, die Angebote des neuen TAO-Schülerforschungszentrums zu nutzen. Hier bieten die vier oberfränkischen Hochschulen, die Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen Coburg und Hof, die Möglichkeit, gemeinsam mit Studierenden an spannenden Themen zu arbeiten.&#13;
Beim Forscherwettbewerb „Schüler experimentieren“ stellten sich 162 Kinder und Jugendliche mit 88 Projekten aus sieben Fachgebieten den Fragen und Blicken der Fachjury. Sie kürte sechs Regionalsiegerteams, die sich Mitte April im Landeswettbewerb mit den Siegern der anderen bayerischen Regierungsbezirke messen. Die neue Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz freute sich über das hohe Niveau und die große Themenvielfalt der jungen Wissenschaftler.&#13;
Bei „Jugend forscht“ präsentierten 121 Schülerinnen und Schüler der Jury 76 Projekte aus den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Die prämierten acht Regionalsieger reisen Anfang April nach München, um Oberfranken beim bayerischen Landesentscheid zu vertreten. Staatsministerin Melanie Huml, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., zeigte sich erfreut über das hohe Niveau der Forschungsarbeiten: „Mich faszinieren Jahr für Jahr die Kreativität und die Begeisterung, mit der die jungen Menschen sich naturwissenschaftlichen Fragen stellen.“&#13;
Sieben Schülerinnen und Schüler konnten sich beim Wettbewerb „Jugend forscht“ über einen Sonderpreis des TAO-Schülerforschungszentrums freuen. Die Preisträger in der Kategorie Bioanalytik sind: Madlen Schatz, Pia Gramalla, Manuel Konrad, Julia Gessner und in der Kategorie Sensortechnik: Alexander und Andreas Krauß sowie David Kleineisel.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die 15. Auflage des Forscherwettbewerbs „Jugend forscht“ fand in diesem Jahr an der Hochschule Coburg statt. 121 Schülerinnen und Schüler präsentieren am letzten Freitag die Forschungsergebnisse ihrer Projekte. Am Tag zuvor stellten sich 162 Kinder und Jugendliche bei „Schüler experimentieren“ den kritischen Blicken der Fachjury.</em>&#13;
Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel begrüßte die jungen Gäste und ihre Betreuungslehrkräfte aus ganz Oberfranken an der Hochschule Coburg. Sie betonte die vielfältigen Kooperationen der Hochschule mit den Gymnasien in der Region und lud die Schülerinnen und Schüler ein, die Angebote des neuen TAO-Schülerforschungszentrums zu nutzen. Hier bieten die vier oberfränkischen Hochschulen, die Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen Coburg und Hof, die Möglichkeit, gemeinsam mit Studierenden an spannenden Themen zu arbeiten.&#13;
Beim Forscherwettbewerb „Schüler experimentieren“ stellten sich 162 Kinder und Jugendliche mit 88 Projekten aus sieben Fachgebieten den Fragen und Blicken der Fachjury. Sie kürte sechs Regionalsiegerteams, die sich Mitte April im Landeswettbewerb mit den Siegern der anderen bayerischen Regierungsbezirke messen. Die neue Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz freute sich über das hohe Niveau und die große Themenvielfalt der jungen Wissenschaftler.&#13;
Bei „Jugend forscht“ präsentierten 121 Schülerinnen und Schüler der Jury 76 Projekte aus den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Die prämierten acht Regionalsieger reisen Anfang April nach München, um Oberfranken beim bayerischen Landesentscheid zu vertreten. Staatsministerin Melanie Huml, Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., zeigte sich erfreut über das hohe Niveau der Forschungsarbeiten: „Mich faszinieren Jahr für Jahr die Kreativität und die Begeisterung, mit der die jungen Menschen sich naturwissenschaftlichen Fragen stellen.“&#13;
Sieben Schülerinnen und Schüler konnten sich beim Wettbewerb „Jugend forscht“ über einen Sonderpreis des TAO-Schülerforschungszentrums freuen. Die Preisträger in der Kategorie Bioanalytik sind: Madlen Schatz, Pia Gramalla, Manuel Konrad, Julia Gessner und in der Kategorie Sensortechnik: Alexander und Andreas Krauß sowie David Kleineisel.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Michel_Huml_Hofmann_Busch_Tessmer.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Auditorium_Preisverleihung.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Huml_Stammberger_Hofmann_Diana_Dubencov_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Junge_Forscher_diskutieren_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schülerforschung: Das TAC öffnet seine Türen für W-Seminar des Gymnasiums Alexandrinum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schuelerforschung-das-tac-oeffnet-seine-tueren-fuer-w-seminar-des-gymnasiums-alexandrinum/</link>
                <pubDate>Thu, 03 Mar 2016 07:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schuelerforschung-das-tac-oeffnet-seine-tueren-fuer-w-seminar-des-gymnasiums-alexandrinum/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Zusammenarbeit von Hochschulen und Schulen steht im Fokus der TechnologieAllianzOberfranken (TAO), die dafür eigens das TAO-Schülerforschungszentrum ins Leben rief.</em>&#13;
Schon im vergangenen Sommersemester wagten 14 Schülerinnen und Schüler den Schritt in die wissenschaftliche Forschung, indem sie im Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) eine Projektarbeit im Bereich der Kraftstoffforschung durchführten. &#13;
Das TAC führt den Gedanken des Schülerforschungszentrums nun einen Schritt weiter: Es öffnet das Chemielabor erstmals für ein W-Seminar des Gymnasiums Alexandrinum in Coburg: Gemeinsam mit dem Chemielehrer StR Bastian Hammer bietet das TAC das W-Seminar „Kraftstoffe des 21. Jahrhunderts“ an. Um die neun Schülerinnen und Schüler auf das im Herbst 2016 startende Seminar vorzubereiten, nehmen sie in dieser Woche am Kurs „Kraftstoffchemie“ der Hochschule Coburg teil. Sie treffen hier auf Studierende, um mit ihnen gemeinsam zu lernen.&#13;
Im Verlauf des W-Seminars kommen die Schülerinnen und Schüler ab Herbst 2016 alle zwei Wochen mit ihrem Betreuungslehrer an die Hochschule, um mit Wissenschaftlern aus dem TAC ihren Fortschritt zu besprechen. Dabei lernen sie schon frühzeitig das wissenschaftliche Arbeiten und die Präsentation von Ergebnissen kennen.&#13;
„Dass die Angebote des TAC im Schülerforschungszentrum jetzt weiterentwickelt werden, indem Schülerinnen und Schüler für ihr W-Seminar die Einrichtungen und wissenschaftlichen Kompetenzen des TAC nutzen, ist für Coburg bisher einmalig und vorbildlich für den Übergang von Schule zu Hochschule“, äußert sich Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel zu dem Modellversuch. OStD Herbert Brunner, Schulleiter des Alexandrinums Coburg, begrüßt die Initiative: „Die Hochschule Coburg ist für uns nicht nur eine theoretische Option. Wir freuen uns sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler schon in der Oberstufe die Welt der Wissenschaft kennen lernen. Das TAC eignet sich dafür mit seinem breit aufgestellten Forschungsansatz ideal.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Zusammenarbeit von Hochschulen und Schulen steht im Fokus der TechnologieAllianzOberfranken (TAO), die dafür eigens das TAO-Schülerforschungszentrum ins Leben rief.</em>&#13;
Schon im vergangenen Sommersemester wagten 14 Schülerinnen und Schüler den Schritt in die wissenschaftliche Forschung, indem sie im Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) eine Projektarbeit im Bereich der Kraftstoffforschung durchführten. &#13;
Das TAC führt den Gedanken des Schülerforschungszentrums nun einen Schritt weiter: Es öffnet das Chemielabor erstmals für ein W-Seminar des Gymnasiums Alexandrinum in Coburg: Gemeinsam mit dem Chemielehrer StR Bastian Hammer bietet das TAC das W-Seminar „Kraftstoffe des 21. Jahrhunderts“ an. Um die neun Schülerinnen und Schüler auf das im Herbst 2016 startende Seminar vorzubereiten, nehmen sie in dieser Woche am Kurs „Kraftstoffchemie“ der Hochschule Coburg teil. Sie treffen hier auf Studierende, um mit ihnen gemeinsam zu lernen.&#13;
Im Verlauf des W-Seminars kommen die Schülerinnen und Schüler ab Herbst 2016 alle zwei Wochen mit ihrem Betreuungslehrer an die Hochschule, um mit Wissenschaftlern aus dem TAC ihren Fortschritt zu besprechen. Dabei lernen sie schon frühzeitig das wissenschaftliche Arbeiten und die Präsentation von Ergebnissen kennen.&#13;
„Dass die Angebote des TAC im Schülerforschungszentrum jetzt weiterentwickelt werden, indem Schülerinnen und Schüler für ihr W-Seminar die Einrichtungen und wissenschaftlichen Kompetenzen des TAC nutzen, ist für Coburg bisher einmalig und vorbildlich für den Übergang von Schule zu Hochschule“, äußert sich Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel zu dem Modellversuch. OStD Herbert Brunner, Schulleiter des Alexandrinums Coburg, begrüßt die Initiative: „Die Hochschule Coburg ist für uns nicht nur eine theoretische Option. Wir freuen uns sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler schon in der Oberstufe die Welt der Wissenschaft kennen lernen. Das TAC eignet sich dafür mit seinem breit aufgestellten Forschungsansatz ideal.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TAC_Alexandrinum_Bio_800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Technische Physik forschend lehren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/technische-physik-forschend-lehren/</link>
                <pubDate>Fri, 26 Feb 2016 11:23:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/technische-physik-forschend-lehren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Forschend lehren und lernen lautet die Devise im Studiengang Technische Physik. An die Stelle des Frontalunterrichts rückt hier die Projektarbeit, wodurch die Studierenden die wissenschaftliche Arbeitspraxis hautnah miterleben und erlernen. Das Lehrkonzept hat Tradition beim TAC, dem Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg. Die Studierenden stellen ihre Forschungsprojekte alljährlich auf einem Biokraftstoffsymposium vor.</em>&#13;
Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Anwendungsorientierung sind elementare Anliegen der Hochschule Coburg und das gilt auch für das Studium der Technischen Physik. Die Dozenten folgen einem projektorientiertem Lehrkonzept, um ihren Studierenden eine umfassende wissenschaftliche Ausbildung zu bieten. Der Studiengang beinhaltet daher einen großen Forschungsaspekt. Dies hat den Vorteil, dass die Studierenden früh Einblick in die Forschungspraxis erhalten und Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten sammeln können. Neben dem Schreiben wissenschaftlicher Beiträge gehört dazu die Ergebnisvorstellung, ebenso wie die kritische Reflexion der eigenen Arbeit. &#13;
Schreiberfahrung können die Studierenden im Arbeitskreis „Schreiben in den Technik- und Naturwissenschaften“ sammeln, in dem Methoden zum Verfassen wissenschaftlicher Texte vermittelt werden. &#13;
Auf dem regelmäßig stattfindenden Biokraftstoffsymposium des TAC stellen die Studierenden ihre Projekte vor, die stets einen hohen Anwendungsbezug haben. Das Symposium gibt den Studierenden nicht nur die Möglichkeit, ihre Forschungsarbeiten zur Diskussion zu stellen, sondern ebenso den Tagungsalltag kennen zu lernen. Wie nebenbei erfahren sie so, wie man sich auf einer Tagung kleidet und verhält, was bei Vorträgen vor einem Fachpublikum zu beachten ist und wie eine Abendveranstaltung abläuft. &#13;
Das TAC setzt auf diesem Weg die interdisziplinäre Forschung an automobilbezogenen Fragestellungen fort. Daran haben auch Studierende der Bioanalytik, des Maschinenbaus und des internationalen Masterprogramms Analytical Instruments, Measurement- and Sensor Technology Anteil. Ermöglicht wird dies durch die Sponsoren des Symposiums, den Firmen Bayme/vbm, Neste und Tecosol. &#13;
Die Beiträge der Forschenden und Studierenden werden in einem Sammelband veröffentlicht. Der Band zum 7. Biokraftstoffsymposium, das vom 26.-27. Februar 2015 stattfand, ist nun erschienen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Forschend lehren und lernen lautet die Devise im Studiengang Technische Physik. An die Stelle des Frontalunterrichts rückt hier die Projektarbeit, wodurch die Studierenden die wissenschaftliche Arbeitspraxis hautnah miterleben und erlernen. Das Lehrkonzept hat Tradition beim TAC, dem Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg. Die Studierenden stellen ihre Forschungsprojekte alljährlich auf einem Biokraftstoffsymposium vor.</em>&#13;
Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Anwendungsorientierung sind elementare Anliegen der Hochschule Coburg und das gilt auch für das Studium der Technischen Physik. Die Dozenten folgen einem projektorientiertem Lehrkonzept, um ihren Studierenden eine umfassende wissenschaftliche Ausbildung zu bieten. Der Studiengang beinhaltet daher einen großen Forschungsaspekt. Dies hat den Vorteil, dass die Studierenden früh Einblick in die Forschungspraxis erhalten und Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten sammeln können. Neben dem Schreiben wissenschaftlicher Beiträge gehört dazu die Ergebnisvorstellung, ebenso wie die kritische Reflexion der eigenen Arbeit. &#13;
Schreiberfahrung können die Studierenden im Arbeitskreis „Schreiben in den Technik- und Naturwissenschaften“ sammeln, in dem Methoden zum Verfassen wissenschaftlicher Texte vermittelt werden. &#13;
Auf dem regelmäßig stattfindenden Biokraftstoffsymposium des TAC stellen die Studierenden ihre Projekte vor, die stets einen hohen Anwendungsbezug haben. Das Symposium gibt den Studierenden nicht nur die Möglichkeit, ihre Forschungsarbeiten zur Diskussion zu stellen, sondern ebenso den Tagungsalltag kennen zu lernen. Wie nebenbei erfahren sie so, wie man sich auf einer Tagung kleidet und verhält, was bei Vorträgen vor einem Fachpublikum zu beachten ist und wie eine Abendveranstaltung abläuft. &#13;
Das TAC setzt auf diesem Weg die interdisziplinäre Forschung an automobilbezogenen Fragestellungen fort. Daran haben auch Studierende der Bioanalytik, des Maschinenbaus und des internationalen Masterprogramms Analytical Instruments, Measurement- and Sensor Technology Anteil. Ermöglicht wird dies durch die Sponsoren des Symposiums, den Firmen Bayme/vbm, Neste und Tecosol. &#13;
Die Beiträge der Forschenden und Studierenden werden in einem Sammelband veröffentlicht. Der Band zum 7. Biokraftstoffsymposium, das vom 26.-27. Februar 2015 stattfand, ist nun erschienen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Forschendes_Lehren-682x1024.jpg"
                        fileSize="150935"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Leben für die Arbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-leben-fuer-die-arbeit/</link>
                <pubDate>Fri, 26 Feb 2016 09:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-leben-fuer-die-arbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Drei Stockwerke, 2.000 Kubikmeter Beton, 25 Tonnen Stahl pro Decke, 8,5 Mio. Euro Gesamtkosten. Das sind die Fakten zum Zentrum für Mobilität und Energie, das gerade auf dem Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg entsteht. Doch wer sind die Menschen, die hier sechs Monate gearbeitet haben?</em>&#13;
Jackie Chan - so nennt Sorin Milea seinen fünfjährigen Sohn liebevoll. Weil er so klein ist. Vier Mal im Jahr sieht der Rumäne seine Familie. Denn Ehefrau Diana und die drei Kinder leben im 1.400 Kilometer entfernten Hermannstadt (Sibui). Als Sorin nach Deutschland ging, war sein Jüngster noch gar nicht geboren, die älteste Tochter war zwei Jahre alt. Seit 14 Jahren arbeitet er in Deutschland. Er zieht von Stadt zu Stadt, von einem Rohbau zum nächsten. Sechs Monate bleiben die Arbeiter in der Regel, bevor es weiter geht. „Ich habe mein ganzes Leben auf der Baustelle verbracht“, sagt der 46-Jährige. „Da musst du ein bisschen verrückt sein.“<br /> „Die Männer leben für die Arbeit“, erzählt Polier Robert Feser. „Neun Stunden am Tag, von Montag bis Samstag.“ Gut ein Dutzend Arbeiter sind auf dem Rohbau im Einsatz. Der Großteil kommt aus Rumänien, manchmal sind auch Männer aus dem Kosovo dabei. Sorin Milea ist das Bindeglied zwischen ihnen und Polier Feser. Er übersetzt und behält alles im Blick. Am Abend gehen die Arbeiter gemeinsam nach Hause. Die Baufirma stellt ihnen Wohnungen in der Nähe der Hochschule. Sorin teilt sich seine mit einem Kollegen.<br /> „Was ich verdiene, schicke ich nach Hause“, erklärt er. Viele Ausgaben für Hobbies oder Freizeit hat er ohnehin nicht. Den Feierabend nutzt er, um sich auszuruhen. Und in der Woche als wegen der Minusgrade Baustopp auf dem Campus war? Sorin zuckt die Achseln und schüttelt den Kopf. „Da waren wir in der Wohnung und haben viel geschlafen.“<br /> Eine Leidenschaft haben die Männer doch: Fußball. „Aber nur, wenn Bayern spielt“, grinst einer mit brauner Fleecejacke. „Da muss man rechtzeitig Tickets kaufen. Ist gar nicht so teuer und wir können mit dem Bus runter fahren.“<br /> Bevor er nach Deutschland kam, hatte Sorin Milea eine kleine Baufirma in Hermannstadt. Sechs bis acht Leute arbeiteten dort für ihn. Aber das Land leidet noch immer unter den Folgen der jahrelangen Diktatur. In Rumänien kennt man 30 Redewendungen für die Umschreibung von Schmiergeld. „Ich musste so viel schwarzes Geld für den Staat bezahlen. Das ging einfach nicht mehr“, sagt Sorin. Gemeinsam mit seiner Frau trifft er die Entscheidung, nach Deutschland zu gehen. Diana Milea bleibt in Rumänien. Sie arbeitet in der Textilindustrie, einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Hermannstadt.<br /> Zwei Kollegen haben vor kurzem ihre Familien nach Deutschland geholt, weiß Polier Robert Feser. Für seinen Vorarbeiter stand das nicht zur Diskussion: „Maximal sechs Jahre will ich noch bleiben. Dann gehe ich wieder zurück nach Hause.“<br /> Ein Arbeiter, dünn und schlaksig, trägt eines der Metallgitter für die Decke an Sorin vorbei. „Siehst du, ist alles eine Frage des Kopfes“, sagt Sorin. „Wenn du da fit bist, ist auch der Rest fit. Sind gute Männer. Das muss passen auf der Baustelle.“ Vom Dach des ZME hat man einen schönen Blick zur Veste. Arbeitsplatz mit Aussicht. In Zukunft werden hier Laboringenieure und wissenschaftliche Mitarbeiter forschen. Sorin Milea und seine Männer sind dann schon weiter gezogen. Die nächste Baustelle wartet in Tübingen auf sie.&#13;
<strong>Das Richtfest fürs Zentrum für Mobilität und Energie findet am 10. März statt. Neues vom großen Bauprogramm auf dem Campus Friedrich Streib gibt es immer wieder unter:</strong> <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://blog.hs-coburg.de/bauen">blog.hs-coburg.de/bauen</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Drei Stockwerke, 2.000 Kubikmeter Beton, 25 Tonnen Stahl pro Decke, 8,5 Mio. Euro Gesamtkosten. Das sind die Fakten zum Zentrum für Mobilität und Energie, das gerade auf dem Campus Friedrich Streib der Hochschule Coburg entsteht. Doch wer sind die Menschen, die hier sechs Monate gearbeitet haben?</em>&#13;
Jackie Chan - so nennt Sorin Milea seinen fünfjährigen Sohn liebevoll. Weil er so klein ist. Vier Mal im Jahr sieht der Rumäne seine Familie. Denn Ehefrau Diana und die drei Kinder leben im 1.400 Kilometer entfernten Hermannstadt (Sibui). Als Sorin nach Deutschland ging, war sein Jüngster noch gar nicht geboren, die älteste Tochter war zwei Jahre alt. Seit 14 Jahren arbeitet er in Deutschland. Er zieht von Stadt zu Stadt, von einem Rohbau zum nächsten. Sechs Monate bleiben die Arbeiter in der Regel, bevor es weiter geht. „Ich habe mein ganzes Leben auf der Baustelle verbracht“, sagt der 46-Jährige. „Da musst du ein bisschen verrückt sein.“<br /> „Die Männer leben für die Arbeit“, erzählt Polier Robert Feser. „Neun Stunden am Tag, von Montag bis Samstag.“ Gut ein Dutzend Arbeiter sind auf dem Rohbau im Einsatz. Der Großteil kommt aus Rumänien, manchmal sind auch Männer aus dem Kosovo dabei. Sorin Milea ist das Bindeglied zwischen ihnen und Polier Feser. Er übersetzt und behält alles im Blick. Am Abend gehen die Arbeiter gemeinsam nach Hause. Die Baufirma stellt ihnen Wohnungen in der Nähe der Hochschule. Sorin teilt sich seine mit einem Kollegen.<br /> „Was ich verdiene, schicke ich nach Hause“, erklärt er. Viele Ausgaben für Hobbies oder Freizeit hat er ohnehin nicht. Den Feierabend nutzt er, um sich auszuruhen. Und in der Woche als wegen der Minusgrade Baustopp auf dem Campus war? Sorin zuckt die Achseln und schüttelt den Kopf. „Da waren wir in der Wohnung und haben viel geschlafen.“<br /> Eine Leidenschaft haben die Männer doch: Fußball. „Aber nur, wenn Bayern spielt“, grinst einer mit brauner Fleecejacke. „Da muss man rechtzeitig Tickets kaufen. Ist gar nicht so teuer und wir können mit dem Bus runter fahren.“<br /> Bevor er nach Deutschland kam, hatte Sorin Milea eine kleine Baufirma in Hermannstadt. Sechs bis acht Leute arbeiteten dort für ihn. Aber das Land leidet noch immer unter den Folgen der jahrelangen Diktatur. In Rumänien kennt man 30 Redewendungen für die Umschreibung von Schmiergeld. „Ich musste so viel schwarzes Geld für den Staat bezahlen. Das ging einfach nicht mehr“, sagt Sorin. Gemeinsam mit seiner Frau trifft er die Entscheidung, nach Deutschland zu gehen. Diana Milea bleibt in Rumänien. Sie arbeitet in der Textilindustrie, einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Hermannstadt.<br /> Zwei Kollegen haben vor kurzem ihre Familien nach Deutschland geholt, weiß Polier Robert Feser. Für seinen Vorarbeiter stand das nicht zur Diskussion: „Maximal sechs Jahre will ich noch bleiben. Dann gehe ich wieder zurück nach Hause.“<br /> Ein Arbeiter, dünn und schlaksig, trägt eines der Metallgitter für die Decke an Sorin vorbei. „Siehst du, ist alles eine Frage des Kopfes“, sagt Sorin. „Wenn du da fit bist, ist auch der Rest fit. Sind gute Männer. Das muss passen auf der Baustelle.“ Vom Dach des ZME hat man einen schönen Blick zur Veste. Arbeitsplatz mit Aussicht. In Zukunft werden hier Laboringenieure und wissenschaftliche Mitarbeiter forschen. Sorin Milea und seine Männer sind dann schon weiter gezogen. Die nächste Baustelle wartet in Tübingen auf sie.&#13;
<strong>Das Richtfest fürs Zentrum für Mobilität und Energie findet am 10. März statt. Neues vom großen Bauprogramm auf dem Campus Friedrich Streib gibt es immer wieder unter:</strong> <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://blog.hs-coburg.de/bauen">blog.hs-coburg.de/bauen</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Blog_IMG_6944-1024x683.jpg"
                        fileSize="164750"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Blog_IMG_6925-1024x683.jpg"
                        fileSize="173661"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Blog_IMG_6965-1024x683.jpg"
                        fileSize="106855"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Blog_IMG_6961-1024x683.jpg"
                        fileSize="93490"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende gestalten ihren Campus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-gestalten-ihren-campus/</link>
                <pubDate>Thu, 25 Feb 2016 10:55:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-gestalten-ihren-campus/</guid>
                <description><![CDATA[<em>In ihrer vorlesungsfreien Zeit haben dreizehn Studierende aus dem ersten Semester Architektur den Cafébereich im Neubau des Campus Design ausgebaut. Neue Sitzgelegenheiten und Ablageflächen aus Holz sollen den Treffpunkt gemütlicher machen.</em>&#13;
Stifte, Radiergummi, Lineale – das sind die Werkzeuge der angehenden Architekten und Designer. Wer davon Nachschub braucht, bekommt ihn in der Shopbox im Neubau des Campus Design. Neben nützlichen Utensilien fürs Studium gibt es hier auch leckeren Kaffee. Studierende haben die Box vor drei Jahren im Foyer des ersten Obergeschoss gebaut. Sie soll ein Treffpunkt für Studierende und Beschäftigte sein.&#13;
Jetzt hat eine Gruppe Erstsemester unter Leitung von Prof. Dr. Rainer Hirth neue Elemente hinzugefügt. Dazu gehören Sitzecken und eine Bücherwand sowie eine Stehtheke mit Sichtschutz und eingebautem Bildschirm. Hier können zum Beispiel Fotos von Exkursionen oder Projekten der Studierenden laufen – und natürlich auch Musik.&#13;
Die Entwürfe haben die Studierenden selber entwickelt und gebaut. „Wir hoffen, dass die Cafézone dann mehr und mehr zum Treffpunkt der Fakultät Design wird“, sagt Architekturprofessor Rainer Hirth. Zu Beginn des Sommersemesters findet eine kleine Eröffnungsfeier statt.&#13;
Mitgebaut haben: Hannah Diem, Florian Edenbrecher, Monika Eidelsburger, Anastasiya Fliychuk, Jana Frey, Stefanie Hoyer, Paul Kaiser, Beste Karaca, Melanie Karl, Anna Kurzdörfer, Daria Mokrushina, Annika Seeger und Mara Sexauer.&#13;
Das Coburger Hochschulfernsehen hat die Gruppe bei der Arbeit besucht: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/boxenstopp">Beitrag&quot;Boxenstopp&quot;</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In ihrer vorlesungsfreien Zeit haben dreizehn Studierende aus dem ersten Semester Architektur den Cafébereich im Neubau des Campus Design ausgebaut. Neue Sitzgelegenheiten und Ablageflächen aus Holz sollen den Treffpunkt gemütlicher machen.</em>&#13;
Stifte, Radiergummi, Lineale – das sind die Werkzeuge der angehenden Architekten und Designer. Wer davon Nachschub braucht, bekommt ihn in der Shopbox im Neubau des Campus Design. Neben nützlichen Utensilien fürs Studium gibt es hier auch leckeren Kaffee. Studierende haben die Box vor drei Jahren im Foyer des ersten Obergeschoss gebaut. Sie soll ein Treffpunkt für Studierende und Beschäftigte sein.&#13;
Jetzt hat eine Gruppe Erstsemester unter Leitung von Prof. Dr. Rainer Hirth neue Elemente hinzugefügt. Dazu gehören Sitzecken und eine Bücherwand sowie eine Stehtheke mit Sichtschutz und eingebautem Bildschirm. Hier können zum Beispiel Fotos von Exkursionen oder Projekten der Studierenden laufen – und natürlich auch Musik.&#13;
Die Entwürfe haben die Studierenden selber entwickelt und gebaut. „Wir hoffen, dass die Cafézone dann mehr und mehr zum Treffpunkt der Fakultät Design wird“, sagt Architekturprofessor Rainer Hirth. Zu Beginn des Sommersemesters findet eine kleine Eröffnungsfeier statt.&#13;
Mitgebaut haben: Hannah Diem, Florian Edenbrecher, Monika Eidelsburger, Anastasiya Fliychuk, Jana Frey, Stefanie Hoyer, Paul Kaiser, Beste Karaca, Melanie Karl, Anna Kurzdörfer, Daria Mokrushina, Annika Seeger und Mara Sexauer.&#13;
Das Coburger Hochschulfernsehen hat die Gruppe bei der Arbeit besucht: <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/boxenstopp">Beitrag&quot;Boxenstopp&quot;</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Holz_von_oben.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Shopbox_Arbeit04.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Shopbox_Arbeit03.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Shopbox-1024x683.jpg"
                        fileSize="130508"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Shopbox_Buecherwand-1024x683.jpg"
                        fileSize="100845"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Shopbox_Wand-1024x683.jpg"
                        fileSize="108342"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Brose und HUK-COBURG starten Hörsaal-Sponsoring]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/brose-und-huk-coburg-starten-hoersaal-sponsoring/</link>
                <pubDate>Mon, 22 Feb 2016 09:13:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/brose-und-huk-coburg-starten-hoersaal-sponsoring/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Aula der Hochschule Coburg heißt jetzt Brose-Aula und das Audimax 1 trägt den Namen HUK-COBURG-Audimax. Grund dafür ist das Hörsaal-Sponsoring. Die Mittel sollen beispielsweise zur Finanzierung studentischer Projekte und Initiativen eingesetzt werden. </em>&#13;
Viele Hochschulen in Deutschland nutzen bereits das so genannte Hörsaal-Sponsoring. Jetzt hält es auch an der Hochschule Coburg Einzug. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl begründet das so: „Wir haben in den letzten Jahren durch unsere baulichen Investitionen attraktive Räume geschaffen, die sich hervorragend für ein solches Sponsoring eignen. Und durch unser Bauprogramm bis zum Jahr 2021 entstehen weitere Gelegenheiten für Unternehmen, sich an der Hochschule prominent zu präsentieren.“ Das Geld, das der Hochschule zufließt, soll vor allem dazu eingesetzt werden, besondere Leistungen von Studierenden und studentische Projekte zu fördern. Dies ist auch ein wichtiger Aspekt im Hochschulentwicklungsplan (HEPCo 2020).&#13;
Das Familienunternehmen Brose und die HUK-COBURG Versicherungsgruppe sind die beiden ersten Unternehmen, die beim Hörsaal-Sponsoring mitmachen. „Als internationaler Automobilzulieferer sind &nbsp;Bildung und Forschung Basis unserer Innovationen. Mit der Brose Aula wird die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und unserem Unternehmen sichtbar“, erklärt Claudia&nbsp; Desselmann, Personalmarketing Brose Gruppe. Seit 2007 unterstützt der Mechatronik-Spezialist das Büro Fugenlos und seit 2010 das CAT Racing-Team. Zudem gibt es eine Kooperation mit dem Institut für Aktor- und Sensortechnik im Bereich des automatisierten Fahrens. &#13;
Für Prof. Dr. Wolfgang Weiler, Vorstandssprecher der HUK-COBURG Versicherungsgruppe und Honorarprofessor der Hochschule Coburg, ist das Hörsaal-Sponsoring ein „Ausdruck unserer langjährigen Zusammenarbeit.“ Sein Unternehmen pflege auf unterschiedlichen Ebenen intensive Beziehungen zur Hochschule, so beispielsweise in den Versicherungsstudiengängen, einer Stiftungsprofessur und durch praxisnahe Forschungskooperationen. „Jetzt wird das auch dadurch deutlich, dass die Studierenden in einem Hörsaal sitzen, der den Namen unseres Unternehmens trägt“, so Weiler.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Aula der Hochschule Coburg heißt jetzt Brose-Aula und das Audimax 1 trägt den Namen HUK-COBURG-Audimax. Grund dafür ist das Hörsaal-Sponsoring. Die Mittel sollen beispielsweise zur Finanzierung studentischer Projekte und Initiativen eingesetzt werden. </em>&#13;
Viele Hochschulen in Deutschland nutzen bereits das so genannte Hörsaal-Sponsoring. Jetzt hält es auch an der Hochschule Coburg Einzug. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl begründet das so: „Wir haben in den letzten Jahren durch unsere baulichen Investitionen attraktive Räume geschaffen, die sich hervorragend für ein solches Sponsoring eignen. Und durch unser Bauprogramm bis zum Jahr 2021 entstehen weitere Gelegenheiten für Unternehmen, sich an der Hochschule prominent zu präsentieren.“ Das Geld, das der Hochschule zufließt, soll vor allem dazu eingesetzt werden, besondere Leistungen von Studierenden und studentische Projekte zu fördern. Dies ist auch ein wichtiger Aspekt im Hochschulentwicklungsplan (HEPCo 2020).&#13;
Das Familienunternehmen Brose und die HUK-COBURG Versicherungsgruppe sind die beiden ersten Unternehmen, die beim Hörsaal-Sponsoring mitmachen. „Als internationaler Automobilzulieferer sind &nbsp;Bildung und Forschung Basis unserer Innovationen. Mit der Brose Aula wird die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und unserem Unternehmen sichtbar“, erklärt Claudia&nbsp; Desselmann, Personalmarketing Brose Gruppe. Seit 2007 unterstützt der Mechatronik-Spezialist das Büro Fugenlos und seit 2010 das CAT Racing-Team. Zudem gibt es eine Kooperation mit dem Institut für Aktor- und Sensortechnik im Bereich des automatisierten Fahrens. &#13;
Für Prof. Dr. Wolfgang Weiler, Vorstandssprecher der HUK-COBURG Versicherungsgruppe und Honorarprofessor der Hochschule Coburg, ist das Hörsaal-Sponsoring ein „Ausdruck unserer langjährigen Zusammenarbeit.“ Sein Unternehmen pflege auf unterschiedlichen Ebenen intensive Beziehungen zur Hochschule, so beispielsweise in den Versicherungsstudiengängen, einer Stiftungsprofessur und durch praxisnahe Forschungskooperationen. „Jetzt wird das auch dadurch deutlich, dass die Studierenden in einem Hörsaal sitzen, der den Namen unseres Unternehmens trägt“, so Weiler.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Brose_Aula_Hochschule_Coburg_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HUK-COBURG_bearb_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Elektrische Energietechnik und Elektromobilität hochschulübergreifend diskutiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/elektrische-energietechnik-und-elektromobilitaet-hochschuluebergreifend-diskutiert/</link>
                <pubDate>Fri, 19 Feb 2016 14:44:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/elektrische-energietechnik-und-elektromobilitaet-hochschuluebergreifend-diskutiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>36 Wissenschaftler aus vier bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften trafen sich an der Hochschule Aschaffenburg, um sich über aktuelle Forschungen zur Elektromobilität auszutauschen. Mit dabei waren Wissenschaftler der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Die vier bayerischen Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt waren mit zwölf Professoren sowie 24 Doktoranden beim 6. wissenschaftlichen Kolloquium „Elektrische Energietechnik und Elektromobilität“ („WiKE<sup>3</sup>“) in der Hochschule Aschaffenburg an zwei Tagen präsent. &#13;
Der Aschaffenburger Hochschul-Präsident Prof. Dr. Wilfried DiwKatischek begrüßte die Teilnehmer. Er ging auf das Thema Promotion an Hochschulen für angewandte Wissenschaften ein, deren Studierende seit Herbst 2015 im Verbund mit einer Universität promovieren können. Mit 3.300 Studierenden fördere die Hochschule Aschaffenburg seit zwanzig Jahren den wissenschaftlichen Nachwuchs für die Region. Auf Basis des Bologna-Modells haben die Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit ihren forschungsorientierten Masterstudiengängen (Master Research) als <em>ein </em>Ziel u.a. die Forschung vereinbart. Das Forschungsmonopol, vorher ausschließlich den Universitäten vorbehalten, werde seit einem Jahrzehnt nun auch von den Hochschulen wahrgenommen, jedoch aktuell noch „aus dem Bestand heraus“ und ohne weitere finanzielle Mittel, so Diwischek weiter. Durch Schaffung des bayerischen Wissenschaftsforums <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.hochschule-bayern.de/fileadmin/daten/BayWiss/BayWISS.PDF">BayWISS</a> besteht künftig an deren Universitäten und Hochschulen „eine institutionalisierte Plattform zum Austausch, zur Koordination und zur Stärkung der künftigen Zusammenarbeit beider Hochschultypen“.&#13;
Bei dem diesjährigen wissenschaftlichen Austausch stellten zehn Doktoranden, die eine kooperative Promotion mit Universitäten an ihrer jeweiligen bayerischen Hochschule anstreben, ihre Arbeiten auf den Fachgebieten Elektromobilität, elektrische Antriebe und elektrischen Energietechnik vor. Darüber hinaus organisierten die Professoren Dr. Andreas Küchler und Dr. Ansgar Ackva von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt zwei Workshops zu den Themen Hochspannungstechnik sowie Antriebe und Leistungselektronik.&#13;
Ziel des „WiKE3“ ist es einerseits, einen intensiven wissenschaftlichen Austausch auf einem Fachgebiet zu ermöglichen sowie andererseits, die Forschungsergebnisse der Hochschulen nach außen hin sichtbar zu machen und somit den Transfer von Wissen in die Region und zu den Unternehmen mitzutragen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>36 Wissenschaftler aus vier bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften trafen sich an der Hochschule Aschaffenburg, um sich über aktuelle Forschungen zur Elektromobilität auszutauschen. Mit dabei waren Wissenschaftler der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Die vier bayerischen Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Nürnberg und Würzburg-Schweinfurt waren mit zwölf Professoren sowie 24 Doktoranden beim 6. wissenschaftlichen Kolloquium „Elektrische Energietechnik und Elektromobilität“ („WiKE<sup>3</sup>“) in der Hochschule Aschaffenburg an zwei Tagen präsent. &#13;
Der Aschaffenburger Hochschul-Präsident Prof. Dr. Wilfried DiwKatischek begrüßte die Teilnehmer. Er ging auf das Thema Promotion an Hochschulen für angewandte Wissenschaften ein, deren Studierende seit Herbst 2015 im Verbund mit einer Universität promovieren können. Mit 3.300 Studierenden fördere die Hochschule Aschaffenburg seit zwanzig Jahren den wissenschaftlichen Nachwuchs für die Region. Auf Basis des Bologna-Modells haben die Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit ihren forschungsorientierten Masterstudiengängen (Master Research) als <em>ein </em>Ziel u.a. die Forschung vereinbart. Das Forschungsmonopol, vorher ausschließlich den Universitäten vorbehalten, werde seit einem Jahrzehnt nun auch von den Hochschulen wahrgenommen, jedoch aktuell noch „aus dem Bestand heraus“ und ohne weitere finanzielle Mittel, so Diwischek weiter. Durch Schaffung des bayerischen Wissenschaftsforums <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.hochschule-bayern.de/fileadmin/daten/BayWiss/BayWISS.PDF">BayWISS</a> besteht künftig an deren Universitäten und Hochschulen „eine institutionalisierte Plattform zum Austausch, zur Koordination und zur Stärkung der künftigen Zusammenarbeit beider Hochschultypen“.&#13;
Bei dem diesjährigen wissenschaftlichen Austausch stellten zehn Doktoranden, die eine kooperative Promotion mit Universitäten an ihrer jeweiligen bayerischen Hochschule anstreben, ihre Arbeiten auf den Fachgebieten Elektromobilität, elektrische Antriebe und elektrischen Energietechnik vor. Darüber hinaus organisierten die Professoren Dr. Andreas Küchler und Dr. Ansgar Ackva von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt zwei Workshops zu den Themen Hochspannungstechnik sowie Antriebe und Leistungselektronik.&#13;
Ziel des „WiKE3“ ist es einerseits, einen intensiven wissenschaftlichen Austausch auf einem Fachgebiet zu ermöglichen sowie andererseits, die Forschungsergebnisse der Hochschulen nach außen hin sichtbar zu machen und somit den Transfer von Wissen in die Region und zu den Unternehmen mitzutragen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BildergalerieEignungstest1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BildergalerieEignungstest2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BildergalerieEignungstest3.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WIKEEE_Gruppenbild_800PX.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Technikbegeisterte Mädchen entdecken die Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/technikbegeisterte-maedchen-entdecken-die-hochschule/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Feb 2016 09:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/technikbegeisterte-maedchen-entdecken-die-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Einmal Programmiererin sein, Strom aus regenerativen Energiequellen nutzen und erfahren, wo überall Sensoren stecken: 24 Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren haben an der Ferienaktion „Miss Technik &amp; Co“ teilgenommen.</em>&#13;
 Frauen in technischen Studiengängen sind immer noch in der Unterzahl. Das Programm „MUT – Mädchen und Technik“ ist deshalb seit 2003 in Oberfranken aktiv, um Mädchen für technische Berufe zu gewinnen und den Frauenanteil in MINT-Studiengängen zu steigern. Allein an der Hochschule Coburg nahmen seit dieser Zeit über 3.000 Mädchen an den Aktionen teil.&#13;
 Bei „Miss Technik &amp; Co“ probierten sich die Teilnehmerinnen jetzt an unterschiedlichen Projekten aus den Studiengängen Informatik und Erneuerbare Energien: Beim Umgang mit der Software Alice lernten sie zum Beispiel grundlegende Algorithmen, die für das Programmieren benötigt werden.&#13;
 Auch über das Fachliche hinaus, ging das Angebot, das Projekt:ING in jedem Jahr organisiert. Es gab Workshops zum sicheren Präsentieren bei Referaten oder in Diskussionen und auch die persönlichen Ziele und Träume der Mädchen standen im Vordergrund. „Es war schön, dass man sich mal in Ruhe mit möglichen Berufen beschäftigen konnte“, erklärte eine Teilnehmerin am Ende des Workshops „Mein Leben mit 25“.&#13;
 Projektleiterin Ina Sinterhauf zeigte sich rundum zufrieden mit der Ferienaktion: „Die Mädchen haben hochkonzentriert an ihren Projekten gearbeitet und richtig gute Ergebnisse erzielt. Mit dem passenden Angebot kann die Nachwuchsförderung gelingen und vor allem nachhaltig sein.“&#13;
Informationen zum Programm und zum oberfrankenweiten Netzwerk unter <a href="http://www.mut-oberfranken.de">www.mut-oberfranken.de</a>.&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Einmal Programmiererin sein, Strom aus regenerativen Energiequellen nutzen und erfahren, wo überall Sensoren stecken: 24 Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren haben an der Ferienaktion „Miss Technik &amp; Co“ teilgenommen.</em>&#13;
 Frauen in technischen Studiengängen sind immer noch in der Unterzahl. Das Programm „MUT – Mädchen und Technik“ ist deshalb seit 2003 in Oberfranken aktiv, um Mädchen für technische Berufe zu gewinnen und den Frauenanteil in MINT-Studiengängen zu steigern. Allein an der Hochschule Coburg nahmen seit dieser Zeit über 3.000 Mädchen an den Aktionen teil.&#13;
 Bei „Miss Technik &amp; Co“ probierten sich die Teilnehmerinnen jetzt an unterschiedlichen Projekten aus den Studiengängen Informatik und Erneuerbare Energien: Beim Umgang mit der Software Alice lernten sie zum Beispiel grundlegende Algorithmen, die für das Programmieren benötigt werden.&#13;
 Auch über das Fachliche hinaus, ging das Angebot, das Projekt:ING in jedem Jahr organisiert. Es gab Workshops zum sicheren Präsentieren bei Referaten oder in Diskussionen und auch die persönlichen Ziele und Träume der Mädchen standen im Vordergrund. „Es war schön, dass man sich mal in Ruhe mit möglichen Berufen beschäftigen konnte“, erklärte eine Teilnehmerin am Ende des Workshops „Mein Leben mit 25“.&#13;
 Projektleiterin Ina Sinterhauf zeigte sich rundum zufrieden mit der Ferienaktion: „Die Mädchen haben hochkonzentriert an ihren Projekten gearbeitet und richtig gute Ergebnisse erzielt. Mit dem passenden Angebot kann die Nachwuchsförderung gelingen und vor allem nachhaltig sein.“&#13;
Informationen zum Programm und zum oberfrankenweiten Netzwerk unter <a href="http://www.mut-oberfranken.de">www.mut-oberfranken.de</a>.&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/miss_technik2016-1024x768.jpg"
                        fileSize="168465"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie wollen wir älter werden?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-wollen-wir-aelter-werden/</link>
                <pubDate>Mon, 15 Feb 2016 07:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-wollen-wir-aelter-werden/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im hohen Alter gesund und fit zu sein, ist eine Herausforderung. Im Forschungsprojekt „GeWinn“ sucht das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg (IaG) gemeinsam mit älteren Menschen Ansätze für eine gesündere Lebenswelt. Bei einer Fachtagung in Ansbach ging es jetzt darum, neue Perspektiven, Ideen und Netzwerke zu finden, um die Gesundheit älterer Menschen stärker zu fördern und sie zukünftig noch mehr an der Gesellschaft teilhaben zu lassen.</em>&#13;
Die demografische Entwicklung ist auch im Landkreis Ansbach eine Herausforderung, die viel Planung und Zukunftsarbeit erfordert. Rund 20 Prozent der Einwohner sind aktuell 65 Jahre und älter. Bis 2019 soll dieser Anteil auf 26 Prozent steigen. „Immer mehr Menschen wollen im Alter aktiv und gesund bleiben, das fordert ständig neue Ideen und Konzepte von den Gemeinden und der Politik“, erklärte der stellvertretende Ansbacher Landrat Stefan Horndasch bei der Fachtagung im Landratsamt. In Ansbach gebe es bereits hervorragende Projekte, die allerdings nur wenig bekannt sind. Deshalb sei es wichtig, sich gegenseitig auszutauschen. &#13;
Wie können Gemeinden und Kommunen Menschen unterstützen, damit sie im Alter gesund und selbstbestimmt leben können? Wie erreichen die bestehenden Angebote die Gruppe der Älteren? Und welche Projekte und Initiativen laufen bereits im Landkreis und in der Stadt Ansbach? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.&#13;
Dr. Christian Leopold, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule München hielt in seinem Vortrag fest, dass Kommunen bei ihrer Seniorenarbeit auch Hochbetagte, sozial Benachteiligte und Menschen mit Migrationshintergrund ansprechen sollten. Nur so könne es gelingen, eine breite Bevölkerungsschicht zu erreichen.&#13;
Prof. Dr. Holger Hassel stellte in seinem Vortrag das Projekt „GeWinn“ (Gesund älter werden mit Wirkung) vor. Die Arbeitsinhalte werden von interessierten Seniorinnen und Senioren gemeinsam mit den Forschern erarbeitet. Ein Jahr lang setzen sich die Gruppen intensiv mit ihrer Gesundheit und Lebensqualität auseinander. Sie steigern ihre Selbstmanagement-Kompetenzen, um mit chronischen Erkrankungen umgehen zu können und geben ihre Erfahrungen an andere weiter. Neben der Hochschule Coburg sind die Hochschule Magdeburg-Stendal und die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg beteiligt. &#13;
Die Fachtagung haben zwei Studentinnen des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg mitorganisiert, die ihr Praxissemester am Landratsamt Ansbach absolvieren. „Für mich war das eine wichtige Erfahrung, an den Vorbereitungen dieser Veranstaltung mitwirken zu dürfen. Es hat Spaß gemacht, Verantwortung zu übernehmen und zu erkennen, dass die Arbeit zu meinen Anforderungen im Studium passt“, erklärte Elena Hackenberg (5. Semester, Integrative Gesundheitsförderung). Auch Kommilitonen aus Coburg besuchten die Fachtagung, um Kontakte zu knüpfen und Fachleute kennenzulernen. „Mir war es wichtig zu sehen, wie Gesundheitsförderung außerhalb der Hochschule in der Praxis Anwendung findet.“, erzählte Davis Ochs, der im dritten Semester Integrative Gesundheitsförderung studiert. &#13;
Veranstaltet wurde die Fachtagung vom Landkreis Ansbach, dem Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im hohen Alter gesund und fit zu sein, ist eine Herausforderung. Im Forschungsprojekt „GeWinn“ sucht das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg (IaG) gemeinsam mit älteren Menschen Ansätze für eine gesündere Lebenswelt. Bei einer Fachtagung in Ansbach ging es jetzt darum, neue Perspektiven, Ideen und Netzwerke zu finden, um die Gesundheit älterer Menschen stärker zu fördern und sie zukünftig noch mehr an der Gesellschaft teilhaben zu lassen.</em>&#13;
Die demografische Entwicklung ist auch im Landkreis Ansbach eine Herausforderung, die viel Planung und Zukunftsarbeit erfordert. Rund 20 Prozent der Einwohner sind aktuell 65 Jahre und älter. Bis 2019 soll dieser Anteil auf 26 Prozent steigen. „Immer mehr Menschen wollen im Alter aktiv und gesund bleiben, das fordert ständig neue Ideen und Konzepte von den Gemeinden und der Politik“, erklärte der stellvertretende Ansbacher Landrat Stefan Horndasch bei der Fachtagung im Landratsamt. In Ansbach gebe es bereits hervorragende Projekte, die allerdings nur wenig bekannt sind. Deshalb sei es wichtig, sich gegenseitig auszutauschen. &#13;
Wie können Gemeinden und Kommunen Menschen unterstützen, damit sie im Alter gesund und selbstbestimmt leben können? Wie erreichen die bestehenden Angebote die Gruppe der Älteren? Und welche Projekte und Initiativen laufen bereits im Landkreis und in der Stadt Ansbach? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.&#13;
Dr. Christian Leopold, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule München hielt in seinem Vortrag fest, dass Kommunen bei ihrer Seniorenarbeit auch Hochbetagte, sozial Benachteiligte und Menschen mit Migrationshintergrund ansprechen sollten. Nur so könne es gelingen, eine breite Bevölkerungsschicht zu erreichen.&#13;
Prof. Dr. Holger Hassel stellte in seinem Vortrag das Projekt „GeWinn“ (Gesund älter werden mit Wirkung) vor. Die Arbeitsinhalte werden von interessierten Seniorinnen und Senioren gemeinsam mit den Forschern erarbeitet. Ein Jahr lang setzen sich die Gruppen intensiv mit ihrer Gesundheit und Lebensqualität auseinander. Sie steigern ihre Selbstmanagement-Kompetenzen, um mit chronischen Erkrankungen umgehen zu können und geben ihre Erfahrungen an andere weiter. Neben der Hochschule Coburg sind die Hochschule Magdeburg-Stendal und die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg beteiligt. &#13;
Die Fachtagung haben zwei Studentinnen des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg mitorganisiert, die ihr Praxissemester am Landratsamt Ansbach absolvieren. „Für mich war das eine wichtige Erfahrung, an den Vorbereitungen dieser Veranstaltung mitwirken zu dürfen. Es hat Spaß gemacht, Verantwortung zu übernehmen und zu erkennen, dass die Arbeit zu meinen Anforderungen im Studium passt“, erklärte Elena Hackenberg (5. Semester, Integrative Gesundheitsförderung). Auch Kommilitonen aus Coburg besuchten die Fachtagung, um Kontakte zu knüpfen und Fachleute kennenzulernen. „Mir war es wichtig zu sehen, wie Gesundheitsförderung außerhalb der Hochschule in der Praxis Anwendung findet.“, erzählte Davis Ochs, der im dritten Semester Integrative Gesundheitsförderung studiert. &#13;
Veranstaltet wurde die Fachtagung vom Landkreis Ansbach, dem Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IaG_Tagung_Ansbach_WU_3665-1024x683.jpg"
                        fileSize="141848"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IaG_Tagung_Ansbach-1024x683.jpg"
                        fileSize="231987"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule veröffentlicht wissenschaftliche Schriftenreihe]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-veroeffentlicht-wissenschaftliche-schriftenreihe/</link>
                <pubDate>Wed, 10 Feb 2016 08:52:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-veroeffentlicht-wissenschaftliche-schriftenreihe/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die „Coburger Reihe“ will Einblick in Forschungsprojekte und Studien geben, aber auch Lehrbücher von Dozierenden oder hervorragende Abschlussarbeiten von Studierenden vorstellen. Der erste Band bündelt interdisziplinäre Konzepte zum Schreiben in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.</em>&#13;
Die Hochschule Coburg sollte über eine eigene wissenschaftliche Reihe verfügen, die Forschung und Lehre verbindet. Das war der Grundgedanke von Prof. Dr. Michael Lichtlein, als er das Projekt „Coburger Reihe“ initiierte. Dabei soll die Reihe nicht ein einzelnes Fachgebiet zeigen, sondern die Vielfalt der Hochschule abbilden. &#13;
Band 1 entstand im “Arbeitskreis Schreiben in Natur- und Ingenieurwissenschaften”, der von Dr. Regina Graßmann organisiert wird und sich regelmäßig an der Hochschule Coburg und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) trifft. Elf Autoren haben sich darin Gedanken gemacht, wie sie Studierenden aus MINT-Studiengängen das Schreiben von wissenschaftlichen Texten näherbringen können. Das gehört zum Standard im Studium. Doch gerade Studierende dieser Fachdisziplinen tun sich häufig schwer damit. „Es ist ein Leitfaden entstanden, den Lehrende nutzen können und der hoch aktuell zum Thema Interdisziplinarität passt“, erläutert Prof. Dr. Lichtlein. Denn die Autoren stammen aus unterschiedlichen Disziplinen und Einrichtungen wie dem KIT, der RWTH Aachen, der Technischen Universität Darmstadt, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie den Hochschulen Bielefeld, Augsburg und Coburg.&#13;
Die nächsten Bände der Coburger Reihe werden unter dem Motto „Forschung“ stehen und sich mit den Themen „Arbeitsmarkt“ und „Schulsozialarbeit“ beschäftigen. Und: „Durch die Veröffentlichung herausragender Abschlussarbeiten möchten wir Studierenden die Möglichkeit geben, eine erste zitierfähige Publikation zu veröffentlichen“, verdeutlicht Prof. Dr. Michael Lichtlein.&#13;
Zu kaufen gibt es die Bände der Coburger Reihe beim Verlag Editon Aumann: <a href="http://edition-aumann.de/">http://edition-aumann.de/</a>&#13;
<strong>Bibliografisches:</strong>&#13;
<ul><li>Titel: Interdisziplinäre Konzepte: Akademisches Schreiben in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, ISBN/EAN: 9783956260308</li><li>Autoren/Herausgeber: Michael Lichtlein, Andreas Hirsch-Weber, Cornelia Czapla, Carmen Kuhn, Frank Kühl, Lea Luise Kimmerle, Lisa Hertweck, Sandra Drumm, Manfred Hampe, Samuel Schabel, Jan Weisberg, Kristina Rzehak, Zoran Ebersold, Regina Graßmann, Markus Knorr, Ruth Neubauer-Petzoldt</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die „Coburger Reihe“ will Einblick in Forschungsprojekte und Studien geben, aber auch Lehrbücher von Dozierenden oder hervorragende Abschlussarbeiten von Studierenden vorstellen. Der erste Band bündelt interdisziplinäre Konzepte zum Schreiben in den Natur- und Ingenieurwissenschaften.</em>&#13;
Die Hochschule Coburg sollte über eine eigene wissenschaftliche Reihe verfügen, die Forschung und Lehre verbindet. Das war der Grundgedanke von Prof. Dr. Michael Lichtlein, als er das Projekt „Coburger Reihe“ initiierte. Dabei soll die Reihe nicht ein einzelnes Fachgebiet zeigen, sondern die Vielfalt der Hochschule abbilden. &#13;
Band 1 entstand im “Arbeitskreis Schreiben in Natur- und Ingenieurwissenschaften”, der von Dr. Regina Graßmann organisiert wird und sich regelmäßig an der Hochschule Coburg und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) trifft. Elf Autoren haben sich darin Gedanken gemacht, wie sie Studierenden aus MINT-Studiengängen das Schreiben von wissenschaftlichen Texten näherbringen können. Das gehört zum Standard im Studium. Doch gerade Studierende dieser Fachdisziplinen tun sich häufig schwer damit. „Es ist ein Leitfaden entstanden, den Lehrende nutzen können und der hoch aktuell zum Thema Interdisziplinarität passt“, erläutert Prof. Dr. Lichtlein. Denn die Autoren stammen aus unterschiedlichen Disziplinen und Einrichtungen wie dem KIT, der RWTH Aachen, der Technischen Universität Darmstadt, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie den Hochschulen Bielefeld, Augsburg und Coburg.&#13;
Die nächsten Bände der Coburger Reihe werden unter dem Motto „Forschung“ stehen und sich mit den Themen „Arbeitsmarkt“ und „Schulsozialarbeit“ beschäftigen. Und: „Durch die Veröffentlichung herausragender Abschlussarbeiten möchten wir Studierenden die Möglichkeit geben, eine erste zitierfähige Publikation zu veröffentlichen“, verdeutlicht Prof. Dr. Michael Lichtlein.&#13;
Zu kaufen gibt es die Bände der Coburger Reihe beim Verlag Editon Aumann: <a href="http://edition-aumann.de/">http://edition-aumann.de/</a>&#13;
<strong>Bibliografisches:</strong>&#13;
<ul><li>Titel: Interdisziplinäre Konzepte: Akademisches Schreiben in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, ISBN/EAN: 9783956260308</li><li>Autoren/Herausgeber: Michael Lichtlein, Andreas Hirsch-Weber, Cornelia Czapla, Carmen Kuhn, Frank Kühl, Lea Luise Kimmerle, Lisa Hertweck, Sandra Drumm, Manfred Hampe, Samuel Schabel, Jan Weisberg, Kristina Rzehak, Zoran Ebersold, Regina Graßmann, Markus Knorr, Ruth Neubauer-Petzoldt</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Coburger_Reihe_Grassmann_Lichtlein-1024x683.jpg"
                        fileSize="112768"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bildungsmessen in Spanien besucht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bildungsmessen-in-spanien-besucht/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Feb 2016 12:35:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bildungsmessen-in-spanien-besucht/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Annette Stegemann, Leiterin des International Office der Hochschule Coburg, repräsentierte die Hochschule kürzlich bei den Bildungsmessen der Deutschen Schulen in Madrid und Barcelona.</em>&#13;
Viele Deutsche Schulen im Ausland organisieren für ihre Schüler*innen Bildungsmessen, um sie über die Studienmöglichkeiten zu informieren. Hier haben auch ausländische Hochschulen die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Das International Office der Hochschule Coburg nutzt diese Messen regelmäßig, um die Schüler*innen für ein Studium in Coburg zu begeistern. Kürzlich besuchte Annette Stegemann, Leiterin des International Office der Hochschule Coburg, die Bildungsmessen der Deutschen Schulen in Madrid und Barcelona. Sie informierte in einem Vortrag und an einem Messestand über die Studienmöglichkeiten und die Serviceangebote der Hochschule Coburg. Beide Messen wurden von jeweils mehr als 300 Schüler*innen besucht. Mit dabei waren auch Schüler*innen der Schweizer Schule und anderer internationaler Schulen.&#13;
Die Absolvent*innen der Deutschen Schulen können unmittelbar in Deutschland studieren. An den Messen beteiligten sich mehr als 20 deutsche Hochschulen und Unternehmen, aber auch spanische und schweizerische Hochschulen sowie eine Hochschule aus Großbritannien. &#13;
Die Hochschule Coburg will ihre Beziehungen zu den Deutschen Schulen im Ausland intensivieren. Dies ist Teil der Internationalisierungsstrategie, die im Hochschulplan HepCo 2020 verankert ist. Für Annette Stegemann hat sich die Reise nach Spanien gelohnt: „Die Schülerinnen und Schüler waren sehr an unserem Studienangebot interessiert. Und die Studienberater der Schulen möchten die Arbeit mit uns über unsere neue Plattform Coming:MINT intensivieren.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Annette Stegemann, Leiterin des International Office der Hochschule Coburg, repräsentierte die Hochschule kürzlich bei den Bildungsmessen der Deutschen Schulen in Madrid und Barcelona.</em>&#13;
Viele Deutsche Schulen im Ausland organisieren für ihre Schüler*innen Bildungsmessen, um sie über die Studienmöglichkeiten zu informieren. Hier haben auch ausländische Hochschulen die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Das International Office der Hochschule Coburg nutzt diese Messen regelmäßig, um die Schüler*innen für ein Studium in Coburg zu begeistern. Kürzlich besuchte Annette Stegemann, Leiterin des International Office der Hochschule Coburg, die Bildungsmessen der Deutschen Schulen in Madrid und Barcelona. Sie informierte in einem Vortrag und an einem Messestand über die Studienmöglichkeiten und die Serviceangebote der Hochschule Coburg. Beide Messen wurden von jeweils mehr als 300 Schüler*innen besucht. Mit dabei waren auch Schüler*innen der Schweizer Schule und anderer internationaler Schulen.&#13;
Die Absolvent*innen der Deutschen Schulen können unmittelbar in Deutschland studieren. An den Messen beteiligten sich mehr als 20 deutsche Hochschulen und Unternehmen, aber auch spanische und schweizerische Hochschulen sowie eine Hochschule aus Großbritannien. &#13;
Die Hochschule Coburg will ihre Beziehungen zu den Deutschen Schulen im Ausland intensivieren. Dies ist Teil der Internationalisierungsstrategie, die im Hochschulplan HepCo 2020 verankert ist. Für Annette Stegemann hat sich die Reise nach Spanien gelohnt: „Die Schülerinnen und Schüler waren sehr an unserem Studienangebot interessiert. Und die Studienberater der Schulen möchten die Arbeit mit uns über unsere neue Plattform Coming:MINT intensivieren.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Deutsche_Schule_Barcelona.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Barrierefrei in Coburg leben und arbeiten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/barrierefrei-in-coburg-leben-und-arbeiten/</link>
                <pubDate>Fri, 05 Feb 2016 11:22:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/barrierefrei-in-coburg-leben-und-arbeiten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Selbsthilfeverein „Die Arche“ und Studierende der Hochschule Coburg setzen neue Impulse auf dem Weg zu mehr Inklusion: Mit einer Broschüre zum Thema selbstbestimmtes Wohnen, einem Film über Barrieren und Teilhabemöglichkeiten am Coburger Kultur- und Freizeitleben sowie einer Podiumsdiskussion über Inklusion am Arbeitsmarkt.</em>&#13;
Der Weg hin zu einem selbstbestimmten Wohnen ist für Menschen mit Behinderung nicht unbedingt einfach. Wolfgang Stolz vom Verein „Die Arche“ (Selbsthilfeverein Lebensmöglichkeiten für Körperbehinderte und Pflegebedürftige) ist deshalb begeistert über einen neuen Wegweiser, den Studierende der Hochschule Coburg im Rahmen des Seminars „Selbstbestimmt und Barrierefrei – Wege zur Inklusion“ gemeinsam mit dem Verein erstellt haben. Als Stolz vor 15 Jahren selbst beschloss in eine eigene – barrierefreie – Wohnung zu ziehen, hätte ihm ein solcher Wegweiser gute Dienste erwiesen. Bis heute ist das Thema für viele Menschen mit Behinderung hochaktuell, aber noch immer gibt es zu wenig Information und Beratung. Die Broschüre soll diese Lücke nun schließen. &#13;
Auch die Vereinsmitglieder Richard Franz und Elli Stolz sind zufrieden. Gemeinsam mit den Studierenden haben sie Coburg auf Barrierefreiheit in den Bereichen Kultur und Freizeit untersucht. Daraus ist eine Dokumentation entstanden, die sowohl die Perspektiven der Rollstuhlfahrer als auch die Sichtweisen von Nicht-Behinderten wiedergibt. Der Film zeigt viel Positives, aber auch „Baustellen“, und er macht deutlich, wie sich öffentliche und private Institutionen mit Barrierefreiheit auseinandersetzen. &#13;
Die Studierenden der Sozialen Arbeit, Internationalen Sozialen Arbeit und Entwicklung sowie der Betriebswirtschaft arbeiteten über zwei Semester gemeinsam mit ihrem Projektpartner. Dabei stand vor allem der Lerneffekt im Vordergrund. „Der Blick auf Barrieren, die bislang nie wahrgenommen wurden, hat sich erheblich geschärft. Auf diese Erfahrungen und Ergebnisse gilt es nun aufzubauen“, so Dozentin Rebekka Krauß, die wie ihr Kollege Dr. Thomas Kriza die Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Projektpartnern als sehr erfolgreich wertet.&#13;
Die Projektgruppe veranstaltete auch eine Podiumsdiskussion bei der Vertreter der beruflichen Praxis über Teilhabemöglichkeiten und die Herausforderungen, die mit dem Abbau bestehender Barrieren auf dem Arbeitsmarkt verbunden sind, debattierten. Insgesamt, so sind sich alle Beteiligten einig, gibt es noch viele Barrieren in den Köpfen. Daher ist es wichtig, diese Themen in die Mitte der Gesellschaft zu bringen und auch regionale Arbeitgeber für das Thema zu sensibilisieren. Dankenswerterweise stellte die Heilig-Kreuz-Gemeinde dem Projekt das Gemeindezentrum Elia&amp;Co zu Verfügung. Die Arbeit im Praxisfeld trug maßgeblich zum Erfolg des Projekts bei. &#13;
Die kostenlose Broschüre „Wohnen wie es mir gefällt“ liegt in allen zuständigen Beratungsstellen und Behörden aus. Alle Informationen sind auch in leichter Sprache verfügbar. Die Broschüre klärt auf über Rechte, Fragen zu Wohnraum und Finanzierung und beschreibt Modelle des assistierten Wohnens.&#13;
Der Filmbeitrag „Barrierefrei in Coburg – ein Film aus zwei Sichtweisen“ ist in leichter Sprache untertitelt und kann über das Stadtbüro der Diakonie „Dialog“ oder der Offenen Behindertenarbeit Oberfranken (OBO) ausgeliehen werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Selbsthilfeverein „Die Arche“ und Studierende der Hochschule Coburg setzen neue Impulse auf dem Weg zu mehr Inklusion: Mit einer Broschüre zum Thema selbstbestimmtes Wohnen, einem Film über Barrieren und Teilhabemöglichkeiten am Coburger Kultur- und Freizeitleben sowie einer Podiumsdiskussion über Inklusion am Arbeitsmarkt.</em>&#13;
Der Weg hin zu einem selbstbestimmten Wohnen ist für Menschen mit Behinderung nicht unbedingt einfach. Wolfgang Stolz vom Verein „Die Arche“ (Selbsthilfeverein Lebensmöglichkeiten für Körperbehinderte und Pflegebedürftige) ist deshalb begeistert über einen neuen Wegweiser, den Studierende der Hochschule Coburg im Rahmen des Seminars „Selbstbestimmt und Barrierefrei – Wege zur Inklusion“ gemeinsam mit dem Verein erstellt haben. Als Stolz vor 15 Jahren selbst beschloss in eine eigene – barrierefreie – Wohnung zu ziehen, hätte ihm ein solcher Wegweiser gute Dienste erwiesen. Bis heute ist das Thema für viele Menschen mit Behinderung hochaktuell, aber noch immer gibt es zu wenig Information und Beratung. Die Broschüre soll diese Lücke nun schließen. &#13;
Auch die Vereinsmitglieder Richard Franz und Elli Stolz sind zufrieden. Gemeinsam mit den Studierenden haben sie Coburg auf Barrierefreiheit in den Bereichen Kultur und Freizeit untersucht. Daraus ist eine Dokumentation entstanden, die sowohl die Perspektiven der Rollstuhlfahrer als auch die Sichtweisen von Nicht-Behinderten wiedergibt. Der Film zeigt viel Positives, aber auch „Baustellen“, und er macht deutlich, wie sich öffentliche und private Institutionen mit Barrierefreiheit auseinandersetzen. &#13;
Die Studierenden der Sozialen Arbeit, Internationalen Sozialen Arbeit und Entwicklung sowie der Betriebswirtschaft arbeiteten über zwei Semester gemeinsam mit ihrem Projektpartner. Dabei stand vor allem der Lerneffekt im Vordergrund. „Der Blick auf Barrieren, die bislang nie wahrgenommen wurden, hat sich erheblich geschärft. Auf diese Erfahrungen und Ergebnisse gilt es nun aufzubauen“, so Dozentin Rebekka Krauß, die wie ihr Kollege Dr. Thomas Kriza die Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Projektpartnern als sehr erfolgreich wertet.&#13;
Die Projektgruppe veranstaltete auch eine Podiumsdiskussion bei der Vertreter der beruflichen Praxis über Teilhabemöglichkeiten und die Herausforderungen, die mit dem Abbau bestehender Barrieren auf dem Arbeitsmarkt verbunden sind, debattierten. Insgesamt, so sind sich alle Beteiligten einig, gibt es noch viele Barrieren in den Köpfen. Daher ist es wichtig, diese Themen in die Mitte der Gesellschaft zu bringen und auch regionale Arbeitgeber für das Thema zu sensibilisieren. Dankenswerterweise stellte die Heilig-Kreuz-Gemeinde dem Projekt das Gemeindezentrum Elia&amp;Co zu Verfügung. Die Arbeit im Praxisfeld trug maßgeblich zum Erfolg des Projekts bei. &#13;
Die kostenlose Broschüre „Wohnen wie es mir gefällt“ liegt in allen zuständigen Beratungsstellen und Behörden aus. Alle Informationen sind auch in leichter Sprache verfügbar. Die Broschüre klärt auf über Rechte, Fragen zu Wohnraum und Finanzierung und beschreibt Modelle des assistierten Wohnens.&#13;
Der Filmbeitrag „Barrierefrei in Coburg – ein Film aus zwei Sichtweisen“ ist in leichter Sprache untertitelt und kann über das Stadtbüro der Diakonie „Dialog“ oder der Offenen Behindertenarbeit Oberfranken (OBO) ausgeliehen werden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Barreirefrei_CoW-1024x523.jpg"
                        fileSize="138879"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="523"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Diesel R33 besteht alle Tests]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/diesel-r33-besteht-alle-tests/</link>
                <pubDate>Mon, 01 Feb 2016 06:34:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/diesel-r33-besteht-alle-tests/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Flottenversuch um den biogenen Dieselkraftstoff Diesel R33 ist abgeschlossen. Die Auswertung der Ergebnisse sind nun im 15. Band der Fuels Joint Research Group erschienen. </em>&#13;
Zwei Jahre lang haben Wissenschaftler der Hochschule Coburg den neuen Kraftstoff getestet - im Labor und auf der Straße. Denn neben Doktorandin Kristin Götz, die den regenerativen Diesel im Labor untersuchte, waren auch 280 Fahrzeuge der Städtischen Werke Überlandwerke Coburg (SÜC), des Coburger Entsorgungs- und Baubetriebs (CEB), der Versicherungsgruppe HUK-Coburg und des Omnibusverkehr Franken (OVF) am Probelauf beteiligt.&#13;
Für alle Dieselfahrzeuge erwies sich der Kraftstoff als geeignet. „Er senkt nahezu alle limitierten Abgaskomponenten. Nur die Stickoxide steigen leicht an“, erklärt Kristin Götz. Dieser Anstieg führe aber nicht zu einer Verletzung der Abgasgrenzwerte. &#13;
Der bedeutendste Vorteil von Diesel R33 ist sein klimaschonendes Potenzial: Gegenüber fossilem Dieselkraftstoff spart er 17 Prozent Treibhausgasemissionen ein. Aldehyde, krebserzeugende polyzyklische aromatischen Kohlenwasserstoffe und auch die Mutagenität des Abgases werden durch Diesel R33 ebenfalls gesenkt.&#13;
Das Forschungsprojekt Diesel R33 am Standort Coburg ist abgeschlossen. Jetzt arbeiten die Projektpartner daran, die Kraftstoffmodellregion Oberfranken ins Leben zu rufen und dabei Diesel R33 oberfrankenweit anzubieten. Angesichts der vielen Elektromobilitätsregionen in Deutschland könnte Oberfranken damit zur ersten Modellregion Deutschlands werden, in der zukunftsfähige Kraftstoffe erprobt werden.&#13;
<strong>Über Diesel R33</strong>&#13;
Diesel R33 besteht zu 33 Prozent aus biogenen Rohstoffen. Davon sind 26 Prozent hydriertes Pflanzenöl (HVO) und sieben Prozent Altspeiseölmethylester. Die restlichen 67 Prozent bildet ein hochwertiger Dieselkraftstoff. Diesel R33 erfüllt in allen Belangen die Dieselkraftstoffnorm EN 590. Bei der Produktion wurden auch Algen- und Hefeöle eingesetzt. In Coburg liefen zwei Fahrzeuge erfolgreich mit dieser speziellen R33-Version. &#13;
<h3><strong>Bibliografisches</strong></h3>&#13;
K. Götz, S. Zickmann, B. Fey, J. Bünger, W. Stapf, Z. Fan, T. Garbe, A. Munack, J. Krahl – Diesel R33, Cuvillier Verlag Göttingen 2015, ISBN: 978-3-7369-9169-9&#13;
Die Buchreihe der Fuels Joint Research Group erscheint im Rahmen der TAC Academy und wird vom Technologietransferzentrum Automotive (TAC) der Hochschule Coburg, der TU Braunschweig, der Ruhr-Universität Bochum und dem Thünen Institut Braunschweig herausgegeben. Alle Bände der Reihe finden sich unter: <a href="http://www.fuels-jrg.de/veroeffentlichungen.html">http://www.fuels-jrg.de/veroeffentlichungen.html</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Flottenversuch um den biogenen Dieselkraftstoff Diesel R33 ist abgeschlossen. Die Auswertung der Ergebnisse sind nun im 15. Band der Fuels Joint Research Group erschienen. </em>&#13;
Zwei Jahre lang haben Wissenschaftler der Hochschule Coburg den neuen Kraftstoff getestet - im Labor und auf der Straße. Denn neben Doktorandin Kristin Götz, die den regenerativen Diesel im Labor untersuchte, waren auch 280 Fahrzeuge der Städtischen Werke Überlandwerke Coburg (SÜC), des Coburger Entsorgungs- und Baubetriebs (CEB), der Versicherungsgruppe HUK-Coburg und des Omnibusverkehr Franken (OVF) am Probelauf beteiligt.&#13;
Für alle Dieselfahrzeuge erwies sich der Kraftstoff als geeignet. „Er senkt nahezu alle limitierten Abgaskomponenten. Nur die Stickoxide steigen leicht an“, erklärt Kristin Götz. Dieser Anstieg führe aber nicht zu einer Verletzung der Abgasgrenzwerte. &#13;
Der bedeutendste Vorteil von Diesel R33 ist sein klimaschonendes Potenzial: Gegenüber fossilem Dieselkraftstoff spart er 17 Prozent Treibhausgasemissionen ein. Aldehyde, krebserzeugende polyzyklische aromatischen Kohlenwasserstoffe und auch die Mutagenität des Abgases werden durch Diesel R33 ebenfalls gesenkt.&#13;
Das Forschungsprojekt Diesel R33 am Standort Coburg ist abgeschlossen. Jetzt arbeiten die Projektpartner daran, die Kraftstoffmodellregion Oberfranken ins Leben zu rufen und dabei Diesel R33 oberfrankenweit anzubieten. Angesichts der vielen Elektromobilitätsregionen in Deutschland könnte Oberfranken damit zur ersten Modellregion Deutschlands werden, in der zukunftsfähige Kraftstoffe erprobt werden.&#13;
<strong>Über Diesel R33</strong>&#13;
Diesel R33 besteht zu 33 Prozent aus biogenen Rohstoffen. Davon sind 26 Prozent hydriertes Pflanzenöl (HVO) und sieben Prozent Altspeiseölmethylester. Die restlichen 67 Prozent bildet ein hochwertiger Dieselkraftstoff. Diesel R33 erfüllt in allen Belangen die Dieselkraftstoffnorm EN 590. Bei der Produktion wurden auch Algen- und Hefeöle eingesetzt. In Coburg liefen zwei Fahrzeuge erfolgreich mit dieser speziellen R33-Version. &#13;
<h3><strong>Bibliografisches</strong></h3>&#13;
K. Götz, S. Zickmann, B. Fey, J. Bünger, W. Stapf, Z. Fan, T. Garbe, A. Munack, J. Krahl – Diesel R33, Cuvillier Verlag Göttingen 2015, ISBN: 978-3-7369-9169-9&#13;
Die Buchreihe der Fuels Joint Research Group erscheint im Rahmen der TAC Academy und wird vom Technologietransferzentrum Automotive (TAC) der Hochschule Coburg, der TU Braunschweig, der Ruhr-Universität Bochum und dem Thünen Institut Braunschweig herausgegeben. Alle Bände der Reihe finden sich unter: <a href="http://www.fuels-jrg.de/veroeffentlichungen.html">http://www.fuels-jrg.de/veroeffentlichungen.html</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DieselR33_Abschluss-1024x683.jpg"
                        fileSize="78587"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Für kulturelle Vielfalt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fuer-kulturelle-vielfalt/</link>
                <pubDate>Fri, 29 Jan 2016 07:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fuer-kulturelle-vielfalt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit einer öffentlichen Plakataktion im Raum Coburg machen Studierende der Hochschule auf die Themen Integration und Gesellschaft aufmerksam. Sie rufen dazu auf, kulturelle Vielfalt als Normalität in Deutschland anzusehen.</em> &#13;
Am Coburger Ketschenanger, in Neustadt bei Coburg und in den Bussen des Omnibusverkehr Franken OVF sowie in den rund 40 Stadtbussen der SÜC Coburg fallen die originellen Plakatmotive ins Auge – und regen zum Nachdenken an. Die Studentin Kathrin Maier, eine der Initiatorinnen der Aktion, freut sich über die positive Resonanz zu ihrem Projekt: „Es war eine tolle Erfahrung, durch so viel Unterstützung ein Zeichen für kulturelle Vielfalt setzten zu können. Denn gerade heute ist es wichtig, uns vor Augen zu führen, dass Vielfalt schon lange Normalität in Deutschland ist und auch als solche wahrgenommen werden muss.“&#13;
Die Studierenden der Sozialen Arbeit sowie der Internationalen Sozialen Arbeit und Entwicklung haben vier Plakatmotive entworfen. Entstanden ist die Idee im Rahmen des interdisziplinären Projekts „Interkulturelle Öffnung – Leben und Lernen in der pluralen Gesellschaft“, das von Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit, Prof. Dr. Carmen Schier und Asiye Balicki-Schmidt über zwei Semester betreut wurde. Finanzielle Unterstützung gab es durch das Projekt „Demokratie leben!“ von Stadt und Landkreis Coburg.&#13;
Mehr unter: <a href="https://www.facebook.com/kulturellevielfalt">https://www.facebook.com/kulturellevielfalt</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit einer öffentlichen Plakataktion im Raum Coburg machen Studierende der Hochschule auf die Themen Integration und Gesellschaft aufmerksam. Sie rufen dazu auf, kulturelle Vielfalt als Normalität in Deutschland anzusehen.</em> &#13;
Am Coburger Ketschenanger, in Neustadt bei Coburg und in den Bussen des Omnibusverkehr Franken OVF sowie in den rund 40 Stadtbussen der SÜC Coburg fallen die originellen Plakatmotive ins Auge – und regen zum Nachdenken an. Die Studentin Kathrin Maier, eine der Initiatorinnen der Aktion, freut sich über die positive Resonanz zu ihrem Projekt: „Es war eine tolle Erfahrung, durch so viel Unterstützung ein Zeichen für kulturelle Vielfalt setzten zu können. Denn gerade heute ist es wichtig, uns vor Augen zu führen, dass Vielfalt schon lange Normalität in Deutschland ist und auch als solche wahrgenommen werden muss.“&#13;
Die Studierenden der Sozialen Arbeit sowie der Internationalen Sozialen Arbeit und Entwicklung haben vier Plakatmotive entworfen. Entstanden ist die Idee im Rahmen des interdisziplinären Projekts „Interkulturelle Öffnung – Leben und Lernen in der pluralen Gesellschaft“, das von Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit, Prof. Dr. Carmen Schier und Asiye Balicki-Schmidt über zwei Semester betreut wurde. Finanzielle Unterstützung gab es durch das Projekt „Demokratie leben!“ von Stadt und Landkreis Coburg.&#13;
Mehr unter: <a href="https://www.facebook.com/kulturellevielfalt">https://www.facebook.com/kulturellevielfalt</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/kulturelle_Vielfalt_Diskriminierung.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/kulturelle_Vielfalt_Fluechtlinge.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/kulturelle_Vielfalt_Stereotypen.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/kulturelle_Vielfalt_Vorurteile.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auftanken am Atemweg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auftanken-am-atemweg/</link>
                <pubDate>Thu, 28 Jan 2016 08:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auftanken-am-atemweg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Gibt es in Markt Wirsberg im Frankenwald bald ein Tourismuskonzept, das Studentinnen der Hochschule Coburg erarbeitet haben? Im Gemeinderat stoßen die Vorschläge aus dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung (IGF) jedenfalls auf große Zustimmung. </em>&#13;
Die Wasseramsel ist das Wahrzeichen von Wirsberg. Die kleine Gemeinde im Frankenwald wirbt mit dem vielseitigen, kleinen Vögelchen für seine schöne Natur. Denn das seltene Federvieh fühlt sich nur an reinen und naturnahen Gewässern richtig wohl. Luftkurort darf sich Markt Wirsberg wegen seiner guten Luftqualität offiziell nennen. Bei Jung und Alt wollen die Wirsberger die Vorzüge ihres Örtchens in Zukunft wieder bekannter machen. Mehr Übernachtungs- und Tagesgästezahlen sind das Ziel. &#13;
Acht Studentinnen der Hochschule Coburg haben sich umfassend mit der Gemeinde auseinander gesetzt. Die vorhandenen Pluspunkte und Möglichkeiten analysiert, sich einen Überblick über die Konkurrenzangebote verschafft und die Bedürfnisse der Wirsberger abgefragt. Am Ende ist das Thema „Atem“ Dreh- und Angelpunkt ihrer Überlegungen geworden und bildet den roten Faden ihres Konzepts. &#13;
Bei der Gemeinderatssitzung haben Projektleiterin Melanie Hagemann und Kommilitonin Lisa Wunder ihre Ideen vorgestellt. Der ATEMweg in Wirsberg: Unter diesem Motto könnte Wirsberg bald ein vielseitiges Programm rund ums Thema Luft und Atmen anbieten. Am Beispiel des zertifizierten Wanderwegs „Franzosenweg“ haben die Studentinnen das Ganze differenziert geplant und kalkuliert. 14 Stationen könnten den Rundweg säumen. Stationen, an denen man sich bewusst mit seinem Atem auseinandersetzt. Zum Beispiel bei einer Achtsamkeitsübung spüren, wie sich der eigene Atem verändert. Oder ins kalte Kneippbecken steigen, wo einem kurz der Atem stockt. „Das unterscheidet das Konzept von anderen Erlebnispfaden“, erklärt Melanie Hagemann. „Sport- oder Meditationsübungen gibt es natürlich auch entlang anderer Wanderwege. Den Atem bewusst ins Zentrum der Wahrnehmung zu rücken, das macht nur Wirsberg.“ &#13;
Bei ihrer Planung haben die Studentinnen auch die Bewohner miteinbezogen. Denn das Konzept könne nur funktionieren, wenn die Wirsberger sich damit identifizieren und selbst einen Nutzen davon haben. Für sie könnte es demnach spezielle VHS-Kurse geben, die sich mit Atmen und Natur beschäftigen. Die Kosten für das Projekt haben die Studierenden genau kalkuliert. 123.000 Euro setzen sie dafür an. Laut Bürgermeister Hermann Anselstetter sei das kein Problem. Die Stadt könne eine Förderung bekommen und plane ohnehin, einen barrierefreien Freizeitpark einzurichten. Teile dieses Parks könnten auch Stationen des ATEMweges sein. Die Chancen, dass die Ideen der Studentinnen realisiert werden, stehen also gut. Prof. Dr. Pamela Heise und Prof. Dr. Eberhard Nöfer, die die Studentinnen betreut haben, bedankten sich bei Bürgermeister Hermann Anselstetter: „Wir freuen uns, Ihnen ein durchaus machbares Konzept vorlegen zu können. Und natürlich stehen wir auch in Zukunft gerne für Projekte zur Verfügung.“&#13;
<strong>Stimmen zum Projekt:</strong>&#13;
<ul><li>„Das ist ein attraktives und schlüssiges Konzept, bei dem Sie an alles gedacht haben. Beachtlich, auch in Anbetracht der Kürze der Zeit, die Sie dafür hatten.“ (Hermann Anselstetter, Bürgermeister Markt Wirsberg)</li><li>„Mein erster Eindruck ist durchweg positiv! Ich habe mich in dem Konzept sofort wiedererkannt. Es ist, als ob ich meine Worte darin lesen würde“ (Gabriele Rinner, akademische Atempädagogin, Marktschorgast)</li><li>Das Konzept ist ganz super!“ (Silka Gebhardt, Künstlerin und Designerin aus Wirsberg-Weißenbach)</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Gibt es in Markt Wirsberg im Frankenwald bald ein Tourismuskonzept, das Studentinnen der Hochschule Coburg erarbeitet haben? Im Gemeinderat stoßen die Vorschläge aus dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung (IGF) jedenfalls auf große Zustimmung. </em>&#13;
Die Wasseramsel ist das Wahrzeichen von Wirsberg. Die kleine Gemeinde im Frankenwald wirbt mit dem vielseitigen, kleinen Vögelchen für seine schöne Natur. Denn das seltene Federvieh fühlt sich nur an reinen und naturnahen Gewässern richtig wohl. Luftkurort darf sich Markt Wirsberg wegen seiner guten Luftqualität offiziell nennen. Bei Jung und Alt wollen die Wirsberger die Vorzüge ihres Örtchens in Zukunft wieder bekannter machen. Mehr Übernachtungs- und Tagesgästezahlen sind das Ziel. &#13;
Acht Studentinnen der Hochschule Coburg haben sich umfassend mit der Gemeinde auseinander gesetzt. Die vorhandenen Pluspunkte und Möglichkeiten analysiert, sich einen Überblick über die Konkurrenzangebote verschafft und die Bedürfnisse der Wirsberger abgefragt. Am Ende ist das Thema „Atem“ Dreh- und Angelpunkt ihrer Überlegungen geworden und bildet den roten Faden ihres Konzepts. &#13;
Bei der Gemeinderatssitzung haben Projektleiterin Melanie Hagemann und Kommilitonin Lisa Wunder ihre Ideen vorgestellt. Der ATEMweg in Wirsberg: Unter diesem Motto könnte Wirsberg bald ein vielseitiges Programm rund ums Thema Luft und Atmen anbieten. Am Beispiel des zertifizierten Wanderwegs „Franzosenweg“ haben die Studentinnen das Ganze differenziert geplant und kalkuliert. 14 Stationen könnten den Rundweg säumen. Stationen, an denen man sich bewusst mit seinem Atem auseinandersetzt. Zum Beispiel bei einer Achtsamkeitsübung spüren, wie sich der eigene Atem verändert. Oder ins kalte Kneippbecken steigen, wo einem kurz der Atem stockt. „Das unterscheidet das Konzept von anderen Erlebnispfaden“, erklärt Melanie Hagemann. „Sport- oder Meditationsübungen gibt es natürlich auch entlang anderer Wanderwege. Den Atem bewusst ins Zentrum der Wahrnehmung zu rücken, das macht nur Wirsberg.“ &#13;
Bei ihrer Planung haben die Studentinnen auch die Bewohner miteinbezogen. Denn das Konzept könne nur funktionieren, wenn die Wirsberger sich damit identifizieren und selbst einen Nutzen davon haben. Für sie könnte es demnach spezielle VHS-Kurse geben, die sich mit Atmen und Natur beschäftigen. Die Kosten für das Projekt haben die Studierenden genau kalkuliert. 123.000 Euro setzen sie dafür an. Laut Bürgermeister Hermann Anselstetter sei das kein Problem. Die Stadt könne eine Förderung bekommen und plane ohnehin, einen barrierefreien Freizeitpark einzurichten. Teile dieses Parks könnten auch Stationen des ATEMweges sein. Die Chancen, dass die Ideen der Studentinnen realisiert werden, stehen also gut. Prof. Dr. Pamela Heise und Prof. Dr. Eberhard Nöfer, die die Studentinnen betreut haben, bedankten sich bei Bürgermeister Hermann Anselstetter: „Wir freuen uns, Ihnen ein durchaus machbares Konzept vorlegen zu können. Und natürlich stehen wir auch in Zukunft gerne für Projekte zur Verfügung.“&#13;
<strong>Stimmen zum Projekt:</strong>&#13;
<ul><li>„Das ist ein attraktives und schlüssiges Konzept, bei dem Sie an alles gedacht haben. Beachtlich, auch in Anbetracht der Kürze der Zeit, die Sie dafür hatten.“ (Hermann Anselstetter, Bürgermeister Markt Wirsberg)</li><li>„Mein erster Eindruck ist durchweg positiv! Ich habe mich in dem Konzept sofort wiedererkannt. Es ist, als ob ich meine Worte darin lesen würde“ (Gabriele Rinner, akademische Atempädagogin, Marktschorgast)</li><li>Das Konzept ist ganz super!“ (Silka Gebhardt, Künstlerin und Designerin aus Wirsberg-Weißenbach)</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ortsansicht_Wirsberg_web-1024x654.jpg"
                        fileSize="275241"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="654"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Franzosenweg_web-1024x736.jpg"
                        fileSize="362803"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="736"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Melanie_Hagemann_web-683x1024.jpg"
                        fileSize="136309"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[So macht Schule wieder Spaß]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/so-macht-schule-wieder-spass/</link>
                <pubDate>Tue, 26 Jan 2016 11:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/so-macht-schule-wieder-spass/</guid>
                <description><![CDATA[<em>18 Studierende der Sozialen Arbeit und der Innenarchitektur haben sich mit der Umgestaltung der Cuno-Hoffmeister-Regelschule Sonneberg auseinandergesetzt. Das Projekt ist eins von 37, das in den beiden vergangenen Semestern im Coburger Weg an der Hochschule Coburg stattfand. </em>&#13;
Freiliegende Rohre, abgenutzte Böden aus den 1970er Jahren und ein Sammelsurium an Tapeten – kaum eine geeignete Lernumgebung für die rund 700 Schülerinnen und Schüler der Cuno-Hoffmeister-Regelschule Sonneberg. Für sie stand fest: Es muss sich etwas ändern. Matthias Scheibe, Lehrender im Projekt „Der Coburger Weg“ und ehemals Schulsozialarbeiter an der Sonneberger Schule stellte den Kontakt zur Hochschule Coburg her und eine neue Projektidee war geboren. Unter Leitung von Martina Wiedermann und Carl Baetjer widmeten sich 18 Studierende der Sozialen Arbeit und der Innenarchitektur der Aufgabe, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern einen Lebensraum zu schaffen, in dem man lernen und sich wohlfühlen kann.&#13;
„Wenn man die erste Besichtigung mit dem Endergebnis vergleicht, ist es nur schwer zu glauben“, so Martina Wiedermann. Zwei Semester lang lief das Projekt unter dem Namen „Lebensraum Schule – Vom Flur zum Foyer“. Der Zeitplan war also eng getaktet, von der Erstbegehung über Entwurfsplanung und Modellbau bis zur Umsetzung im Rahmen von Schüleraktionstagen Ende November 2015 vergingen nur wenige Monate. Von Anfang an wurden die Sechstklässler aktiv in jeden Arbeitsschritt sowie die Ideenfindung eingebunden und auch die Umbauarbeiten erfolgten in enger Zusammenarbeit. Im Foyer, den beiden Obergeschossen sowie im Treppenhaus wurden Farbkonzepte erstellt und umgesetzt sowie thematische Schwerpunkte festgelegt. Den äußeren Eingang zum Chemieraum zieren nun bunte Formeln anstatt gelber Tapeten, Pinnwände, Uhren und Spinde sind für jedes Stockwerk farblich angeglichen. Für Schulleiterin Steffi Köthe ist die Identifizierung der Schülerinnen und Schüler mit ihrer Schule deutlich gestiegen: „Die Kinder haben selbst mitgestaltet und achten sehr darauf, den jetzigen Zustand möglichst lange zu erhalten.“&#13;
Für die Veranstaltung „Projekt &amp; Praxis“, in dem sich drei Dutzend interdisziplinäre Projekte der Öffentlichkeit vorstellten, kam das komplette Team nochmals zusammen. Studierende sowie die Sonneberger Schülerinnen und Schüler erläuterten dem Publikum im Audimax 2 der Hochschule den Prozess sowie das Ergebnis ihrer Arbeit. „Die Schüler sind mit dem Projekt gewachsen“, so Steffi Köthe. „An einer Hochschule zu präsentieren, dass hätten sie früher nicht gemacht“, ist sich die Schulleiterin sicher und fasst zusammen: „Ein sehr geringes Budget, ganz viel Engagement und so ein tolles Ergebnis!“&#13;
Alle 37 Projekte sind zusammengefasst in der Publikation „Interdisziplinär studieren – Lösungsansätze für die Praxis“. Sie ist als <a target="_blank" class="external-link-new-window" title="external-link-new-window" href="http://mysite.hs-coburg.de/~pffr120m/Projektpublikation_2015_16_Ansicht.pdf" rel="noopener">Download</a> erhältlich oder in gedruckter Form bei Franziska Pfefferkorn, <a href="mailto:franziska.pfefferkorn@hs-coburg.de">franziska.pfefferkorn@hs-coburg.de</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>18 Studierende der Sozialen Arbeit und der Innenarchitektur haben sich mit der Umgestaltung der Cuno-Hoffmeister-Regelschule Sonneberg auseinandergesetzt. Das Projekt ist eins von 37, das in den beiden vergangenen Semestern im Coburger Weg an der Hochschule Coburg stattfand. </em>&#13;
Freiliegende Rohre, abgenutzte Böden aus den 1970er Jahren und ein Sammelsurium an Tapeten – kaum eine geeignete Lernumgebung für die rund 700 Schülerinnen und Schüler der Cuno-Hoffmeister-Regelschule Sonneberg. Für sie stand fest: Es muss sich etwas ändern. Matthias Scheibe, Lehrender im Projekt „Der Coburger Weg“ und ehemals Schulsozialarbeiter an der Sonneberger Schule stellte den Kontakt zur Hochschule Coburg her und eine neue Projektidee war geboren. Unter Leitung von Martina Wiedermann und Carl Baetjer widmeten sich 18 Studierende der Sozialen Arbeit und der Innenarchitektur der Aufgabe, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern einen Lebensraum zu schaffen, in dem man lernen und sich wohlfühlen kann.&#13;
„Wenn man die erste Besichtigung mit dem Endergebnis vergleicht, ist es nur schwer zu glauben“, so Martina Wiedermann. Zwei Semester lang lief das Projekt unter dem Namen „Lebensraum Schule – Vom Flur zum Foyer“. Der Zeitplan war also eng getaktet, von der Erstbegehung über Entwurfsplanung und Modellbau bis zur Umsetzung im Rahmen von Schüleraktionstagen Ende November 2015 vergingen nur wenige Monate. Von Anfang an wurden die Sechstklässler aktiv in jeden Arbeitsschritt sowie die Ideenfindung eingebunden und auch die Umbauarbeiten erfolgten in enger Zusammenarbeit. Im Foyer, den beiden Obergeschossen sowie im Treppenhaus wurden Farbkonzepte erstellt und umgesetzt sowie thematische Schwerpunkte festgelegt. Den äußeren Eingang zum Chemieraum zieren nun bunte Formeln anstatt gelber Tapeten, Pinnwände, Uhren und Spinde sind für jedes Stockwerk farblich angeglichen. Für Schulleiterin Steffi Köthe ist die Identifizierung der Schülerinnen und Schüler mit ihrer Schule deutlich gestiegen: „Die Kinder haben selbst mitgestaltet und achten sehr darauf, den jetzigen Zustand möglichst lange zu erhalten.“&#13;
Für die Veranstaltung „Projekt &amp; Praxis“, in dem sich drei Dutzend interdisziplinäre Projekte der Öffentlichkeit vorstellten, kam das komplette Team nochmals zusammen. Studierende sowie die Sonneberger Schülerinnen und Schüler erläuterten dem Publikum im Audimax 2 der Hochschule den Prozess sowie das Ergebnis ihrer Arbeit. „Die Schüler sind mit dem Projekt gewachsen“, so Steffi Köthe. „An einer Hochschule zu präsentieren, dass hätten sie früher nicht gemacht“, ist sich die Schulleiterin sicher und fasst zusammen: „Ein sehr geringes Budget, ganz viel Engagement und so ein tolles Ergebnis!“&#13;
Alle 37 Projekte sind zusammengefasst in der Publikation „Interdisziplinär studieren – Lösungsansätze für die Praxis“. Sie ist als <a target="_blank" class="external-link-new-window" title="external-link-new-window" href="http://mysite.hs-coburg.de/~pffr120m/Projektpublikation_2015_16_Ansicht.pdf" rel="noopener">Download</a> erhältlich oder in gedruckter Form bei Franziska Pfefferkorn, <a href="mailto:franziska.pfefferkorn@hs-coburg.de">franziska.pfefferkorn@hs-coburg.de</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/projekt_praxis2016_119_interkulturell-1024x683.jpg"
                        fileSize="161827"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/projekt_praxis2016_037_Lebensraum_Schule-1024x683.jpg"
                        fileSize="118567"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/projekt_praxis2016_163_barrierefrei-1024x683.jpg"
                        fileSize="147570"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Digitale Denkmaltechnologien in Coburg und Bamberg studieren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/digitale-denkmaltechnologien-in-coburg-und-bamberg-studieren/</link>
                <pubDate>Mon, 25 Jan 2016 09:23:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/digitale-denkmaltechnologien-in-coburg-und-bamberg-studieren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg und die Universität Bamberg erhalten 3,0 Mio. EUR für die Einrichtung des Masterstudiengangs „Digitale Denkmaltechnologien“. Es ist der erste Studiengang dieser Ausrichtung mit umfassenden IT-Inhalten. </em>&#13;
Im Fokus des Studiengangs steht die durchgängige digitalisierte Erfassung und Bewertung von Denkmälern: Von der Geometrie, den Materialeigenschaften bis hin zur Standsicherheit. Denn anders als bei der Planung von Neubauten gibt es bei mehrere hundert Jahre alten Gebäuden keine bzw. meist nur unzureichende Kenntnisse über deren Zustand. 1,2 Mio. Euro der Gesamtsumme gehen an die Hochschule Coburg. Diese wird davon u.a. zwei neue Professuren für Simulation und Monitoring besetzen.&#13;
Der interdisziplinär ausgerichtete Studiengang richtet sich an Absolventen aus dem Bauingenieurwesen, der Architektur, dem Restaurierungswesen, der Kulturgutsicherung, der Informatik, der Vermessungskunde, der Geographie, der Archäologie, dem Kulturmanagement aber auch dem Kommunikationsdesign. Das Studienprogramm wird auf die Studierenden so zugeschnitten, dass sie sich gezielt weiterqualifizieren können. &#13;
Die Studierenden sollen nach dem Studium digitale Denkmaltechnologien anwenden können sowie deren denkmalpflegerische und technische Grundlagen beherrschen. Sie können außerdem beurteilen, welche Methoden im Denkmalschutz geeignet sind – hinsichtlich Nachhaltigkeit, Material und Konstruktion. Bereits während des Studiums können die Studierenden in praxisorientierten Projekten mit der Denkmalpflege, den Landesdenkmalämtern oder Planungsämtern interdisziplinär zusammenarbeiten.&#13;
Den Bedarf für diesen neuartigen Studiengang sehen die beiden Hochschulen vor allem aufgrund der jüngsten Entwicklungen im Denkmalschutz. Sowohl bei der Bestandsdokumentation als auch bei der technischen Analyse, der Wissensarchivierung und der Bauwerkserhaltung sind digitale Techniken nicht mehr wegzudenken. &#13;
Die 3,0 Mio. Euro kommen aus dem Förderprogramm „Digitaler Campus Bayern“. Das Wissenschaftsministerium will damit bayerische Hochschulen beim Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur und spezifischer Lehrangebote zu Informationstechnologien unterstützen. „Der geplante Studiengang“, so heißt es in der Begründung des Ministeriums „kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, den stetig wachsenden Herausforderungen an die praktische Denkmalpflege unter Einsatz moderner Technologien zu begegnen.“ Fünf Jahre läuft die Finanzierung insgesamt.&#13;
Die Hochschule Coburg und die Universität Bamberg bieten bereits seit vielen Jahren den gemeinsamen Masterstudiengang „Denkmalpflege“ an. Präsident Michael Pötzl: „Mit dem neuen Studiengang setzen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg fort. Und stärken einmal mehr den Wissenschaftsstandort Oberfranken. Das ist ein weiterer Meilenstein beim Ausbau der TechnologieAllianzOberfranken.“ Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert, Präsident der Universität Bamberg, ergänzt: „Dieser Studiengang ist ein Musterbeispiel für interessante Kooperationen, etwa die von zwei Hochschulen oder die von zwei besonderen Bamberger Kompetenzfeldern, Denkmalwissenschaften und Angewandte Informatik – eine für Studierende höchst attraktive Perspektive.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg und die Universität Bamberg erhalten 3,0 Mio. EUR für die Einrichtung des Masterstudiengangs „Digitale Denkmaltechnologien“. Es ist der erste Studiengang dieser Ausrichtung mit umfassenden IT-Inhalten. </em>&#13;
Im Fokus des Studiengangs steht die durchgängige digitalisierte Erfassung und Bewertung von Denkmälern: Von der Geometrie, den Materialeigenschaften bis hin zur Standsicherheit. Denn anders als bei der Planung von Neubauten gibt es bei mehrere hundert Jahre alten Gebäuden keine bzw. meist nur unzureichende Kenntnisse über deren Zustand. 1,2 Mio. Euro der Gesamtsumme gehen an die Hochschule Coburg. Diese wird davon u.a. zwei neue Professuren für Simulation und Monitoring besetzen.&#13;
Der interdisziplinär ausgerichtete Studiengang richtet sich an Absolventen aus dem Bauingenieurwesen, der Architektur, dem Restaurierungswesen, der Kulturgutsicherung, der Informatik, der Vermessungskunde, der Geographie, der Archäologie, dem Kulturmanagement aber auch dem Kommunikationsdesign. Das Studienprogramm wird auf die Studierenden so zugeschnitten, dass sie sich gezielt weiterqualifizieren können. &#13;
Die Studierenden sollen nach dem Studium digitale Denkmaltechnologien anwenden können sowie deren denkmalpflegerische und technische Grundlagen beherrschen. Sie können außerdem beurteilen, welche Methoden im Denkmalschutz geeignet sind – hinsichtlich Nachhaltigkeit, Material und Konstruktion. Bereits während des Studiums können die Studierenden in praxisorientierten Projekten mit der Denkmalpflege, den Landesdenkmalämtern oder Planungsämtern interdisziplinär zusammenarbeiten.&#13;
Den Bedarf für diesen neuartigen Studiengang sehen die beiden Hochschulen vor allem aufgrund der jüngsten Entwicklungen im Denkmalschutz. Sowohl bei der Bestandsdokumentation als auch bei der technischen Analyse, der Wissensarchivierung und der Bauwerkserhaltung sind digitale Techniken nicht mehr wegzudenken. &#13;
Die 3,0 Mio. Euro kommen aus dem Förderprogramm „Digitaler Campus Bayern“. Das Wissenschaftsministerium will damit bayerische Hochschulen beim Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur und spezifischer Lehrangebote zu Informationstechnologien unterstützen. „Der geplante Studiengang“, so heißt es in der Begründung des Ministeriums „kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, den stetig wachsenden Herausforderungen an die praktische Denkmalpflege unter Einsatz moderner Technologien zu begegnen.“ Fünf Jahre läuft die Finanzierung insgesamt.&#13;
Die Hochschule Coburg und die Universität Bamberg bieten bereits seit vielen Jahren den gemeinsamen Masterstudiengang „Denkmalpflege“ an. Präsident Michael Pötzl: „Mit dem neuen Studiengang setzen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg fort. Und stärken einmal mehr den Wissenschaftsstandort Oberfranken. Das ist ein weiterer Meilenstein beim Ausbau der TechnologieAllianzOberfranken.“ Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert, Präsident der Universität Bamberg, ergänzt: „Dieser Studiengang ist ein Musterbeispiel für interessante Kooperationen, etwa die von zwei Hochschulen oder die von zwei besonderen Bamberger Kompetenzfeldern, Denkmalwissenschaften und Angewandte Informatik – eine für Studierende höchst attraktive Perspektive.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PM_Digitale_Denkmaltechnologien_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="134448"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende als Berater]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-als-berater/</link>
                <pubDate>Mon, 25 Jan 2016 08:01:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-als-berater/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Beim Kampf gegen den Fachkräftemangel ist Einfallsreichtum gefragt. Die Coburger Firma Dietze + Schell will ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) weiter ausbauen, um Mitarbeiter fit zu halten und einen Anreiz für Bewerber zu bieten. Masterstudierende der Hochschule Coburg haben gemeinsam mit dem Unternehmen Ideen erarbeitet. </em>&#13;
Es ist geschafft. Ein Semester konzentrierte Arbeit liegen gebündelt als dicke Projektberichte auf dem Tisch vor Linda Halb und Timo Geldner. Die Personalreferentin und der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende von Dietze + Schell können diese jetzt nutzen, um das schon bestehende BGM zu erweitern. Ein ganzheitliches Konzept sollten die angehenden Betriebswirtschaftler erstellen – gelungene Beispiele anderer Firmen suchen, den Bedarf von Betrieblichen Gesundheitsmanagement verdeutlichen, konkrete Projekte und Maßnahmen für Mitarbeiter erarbeiten und die Umsetzbarkeit des Ganzen prüfen. Vor allem Letzteres sei gar keine so leichte Aufgabe gewesen, stellt Student Alexander Mandlmeier fest. „Wir waren die Miesmacher, die die Ideen der anderen manchmal wieder zu Nichte gemacht haben.“ &#13;
Regelmäßig lässt Prof. Dr. Hedwig Schmid die Studierenden im <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=208">Master Betriebswirtschaft</a> mit Unternehmen aus der Region – aber auch darüber hinaus – zusammenarbeiten. Den Startschuss bildet ein Besuch im Unternehmen. Am Schluss stellen die Gruppen ihre Arbeit den Unternehmensvertretern in der Hochschule vor. Heute sind Linda Halb und Timo Geldner also zu Gast im Hörsaal, um die Vorschläge der Studierenden zu konkreten Maßnahmen und deren Umsetzbarkeit kennenzulernen. Sabrina Förtsch, Lena Lenhardt, Michél Vogl, Kira Marquardt und Alena Cervenka haben eine Übersicht erstellt, die zeigt, wie viel Aufwand mit der jeweiligen Aktivität verbunden ist und ob sich der Erfolg kurz- oder längerfristig einstellt. &#13;
Am besten kommen Quick-Wins an. Das sind Übungen, die jeder Mitarbeiter schnell umsetzen kann und die nichts bis wenig kosten. Zum Beispiel das Augen-Yoga: Handflächen aneinander reiben, Augen schließen, Hände darüber legen und für ein paar Minuten entspannen. Gut für alle, die lange vor dem Computerbildschirm sitzen und dadurch die Augen belasten. &#13;
Ein BGM umfasst aber deutlich mehr Aspekte. Betriebssport, bei dem ein ganzes Angebot zusammengestellt werden muss. Schulungen zur Arbeitssicherheit oder sogar Leasingmodelle für Fahrräder. Um mehr Mitarbeiter zu motivieren, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, könnte Dietze + Schell entsprechende Leasingverträge anbieten. Rad und Kleidung ließen sich im Übrigen gleich mit entsprechender Firmenwerbung versehen, merkt Student Michél Vogl an. &#13;
Der Vorschlag fällt bei der Gruppe um Alexander Mandlmeier deshalb auch in die Kategorie der machbaren Ansätze. Allerdings müssten dafür mehr Fahrradstellplätze geschaffen werden. Was gar nicht geht, ist dagegen die eigene Betriebskantine. „Das wäre einfach zu viel Aufwand. Zu umfangreich. Zu teuer. Und die sanitären Einrichtungen fehlen“, attestiert Mandlmeier. Spannend war die Arbeit an diesem Projekt für die Studierenden auf jeden Fall. Fabian Dürr, der vorher in Heilbronn studiert hat, findet: „Ein praxisnahes Thema, bei dem wir für das Unternehmen quasi als Berater fungierten.“&#13;
Das Feedback der Projektpartner gibt es unmittelbar. „Sie haben uns schon eine Menge Arbeit abgenommen“, freut sich Linda Halb. „Einige der Punkte haben wir auch auf unserer Liste und man merkt, dass Sie sich wirklich mit dem Unternehmen auseinander gesetzt haben.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Beim Kampf gegen den Fachkräftemangel ist Einfallsreichtum gefragt. Die Coburger Firma Dietze + Schell will ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) weiter ausbauen, um Mitarbeiter fit zu halten und einen Anreiz für Bewerber zu bieten. Masterstudierende der Hochschule Coburg haben gemeinsam mit dem Unternehmen Ideen erarbeitet. </em>&#13;
Es ist geschafft. Ein Semester konzentrierte Arbeit liegen gebündelt als dicke Projektberichte auf dem Tisch vor Linda Halb und Timo Geldner. Die Personalreferentin und der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende von Dietze + Schell können diese jetzt nutzen, um das schon bestehende BGM zu erweitern. Ein ganzheitliches Konzept sollten die angehenden Betriebswirtschaftler erstellen – gelungene Beispiele anderer Firmen suchen, den Bedarf von Betrieblichen Gesundheitsmanagement verdeutlichen, konkrete Projekte und Maßnahmen für Mitarbeiter erarbeiten und die Umsetzbarkeit des Ganzen prüfen. Vor allem Letzteres sei gar keine so leichte Aufgabe gewesen, stellt Student Alexander Mandlmeier fest. „Wir waren die Miesmacher, die die Ideen der anderen manchmal wieder zu Nichte gemacht haben.“ &#13;
Regelmäßig lässt Prof. Dr. Hedwig Schmid die Studierenden im <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=208">Master Betriebswirtschaft</a> mit Unternehmen aus der Region – aber auch darüber hinaus – zusammenarbeiten. Den Startschuss bildet ein Besuch im Unternehmen. Am Schluss stellen die Gruppen ihre Arbeit den Unternehmensvertretern in der Hochschule vor. Heute sind Linda Halb und Timo Geldner also zu Gast im Hörsaal, um die Vorschläge der Studierenden zu konkreten Maßnahmen und deren Umsetzbarkeit kennenzulernen. Sabrina Förtsch, Lena Lenhardt, Michél Vogl, Kira Marquardt und Alena Cervenka haben eine Übersicht erstellt, die zeigt, wie viel Aufwand mit der jeweiligen Aktivität verbunden ist und ob sich der Erfolg kurz- oder längerfristig einstellt. &#13;
Am besten kommen Quick-Wins an. Das sind Übungen, die jeder Mitarbeiter schnell umsetzen kann und die nichts bis wenig kosten. Zum Beispiel das Augen-Yoga: Handflächen aneinander reiben, Augen schließen, Hände darüber legen und für ein paar Minuten entspannen. Gut für alle, die lange vor dem Computerbildschirm sitzen und dadurch die Augen belasten. &#13;
Ein BGM umfasst aber deutlich mehr Aspekte. Betriebssport, bei dem ein ganzes Angebot zusammengestellt werden muss. Schulungen zur Arbeitssicherheit oder sogar Leasingmodelle für Fahrräder. Um mehr Mitarbeiter zu motivieren, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, könnte Dietze + Schell entsprechende Leasingverträge anbieten. Rad und Kleidung ließen sich im Übrigen gleich mit entsprechender Firmenwerbung versehen, merkt Student Michél Vogl an. &#13;
Der Vorschlag fällt bei der Gruppe um Alexander Mandlmeier deshalb auch in die Kategorie der machbaren Ansätze. Allerdings müssten dafür mehr Fahrradstellplätze geschaffen werden. Was gar nicht geht, ist dagegen die eigene Betriebskantine. „Das wäre einfach zu viel Aufwand. Zu umfangreich. Zu teuer. Und die sanitären Einrichtungen fehlen“, attestiert Mandlmeier. Spannend war die Arbeit an diesem Projekt für die Studierenden auf jeden Fall. Fabian Dürr, der vorher in Heilbronn studiert hat, findet: „Ein praxisnahes Thema, bei dem wir für das Unternehmen quasi als Berater fungierten.“&#13;
Das Feedback der Projektpartner gibt es unmittelbar. „Sie haben uns schon eine Menge Arbeit abgenommen“, freut sich Linda Halb. „Einige der Punkte haben wir auch auf unserer Liste und man merkt, dass Sie sich wirklich mit dem Unternehmen auseinander gesetzt haben.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dietze_Schell_bearb_web-1024x683.jpg"
                        fileSize="154290"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Absolvent der Hochschule Coburg in den Vorstand der FIDOR Bank berufen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/absolvent-der-hochschule-coburg-in-den-vorstand-der-fidor-bank-berufen/</link>
                <pubDate>Fri, 22 Jan 2016 12:24:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/absolvent-der-hochschule-coburg-in-den-vorstand-der-fidor-bank-berufen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wolfgang Strobel, Absolvent der Hochschule Coburg, wurde zum 1. Februar 2016 in den Vorstand der Fidor Bank AG berufen. Er schloss 1994 sein Studium als Diplom-Betriebswirt an der damaligen FH Coburg mit Auszeichnung ab und engagiert sich seit 12 Jahren als Lehrbeauftragter im internationalen Masterprogramm Financial Management der Hochschule.</em>&#13;
Prof. Dr. Wolfgang Weiss, Leiter des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=258">Master-Studiengangs Financial Management</a> der Hochschule Coburg, freut sich über die Berufung und gratuliert ihm im Namen der Hochschule. Er stellt fest: „Wolfgang Strobel ist ein sehr engagierter, bei unseren internationalen Studierenden angesehener Dozent und ein absoluter Gewinn für das Masterprogramm.“ &#13;
Miguel Rueda Hernando, Aufsichtsratsvorsitzender der Fidor Bank AG, betonte bei der Vorstellung des neuen Vorstandsmitglieds: &quot;Wir freuen uns, mit Wolfgang Strobel einen sehr erfahrenen, digital versierten Bankmanager für unsere Fidor Gruppe gewonnen zu haben.“ Wolfgang Strobel bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Gestaltung dynamisch wachsender digitaler Geschäftsmodelle und -strategien in der Finanzwirtschaft mit. &quot;Zugleich überzeugte uns seine tiefe Expertise der internationalen Geschäftsentwicklung und der Kapitalmärkte, aber gerade auch seine erfolgreiche Art, die hohe Dynamik im digitalen Banking pragmatisch in Projekten umzusetzen&quot;, so Miguel Rueda Hernando. &#13;
Nach einigen Jahren als Management Berater bei der KPMG und im Sparkassenverbund Bayern verantwortete er als Chefstratege der HypoVereinsbank Gruppe bis 2006 deren Konzernentwicklung und Banksteuerung, den Ausbau internationaler Partnerschaften, die Führung strategischer Großprojekte sowie das globale Beteiligungsmanagement. Darüber hinaus absolvierte er an der Harvard Business School erfolgreich ein MBA-Programm.&#13;
In den Folgejahren gestaltete Wolfgang Strobel als Mitglied der Geschäftsleitung der DAB Bank AG die Modernisierung und Optimierung der IT- und Prozess-Plattform, forcierte das Wachstum im Kreditgeschäft und restrukturierte die Aktivitäten im professionellen Fondsgeschäft. &#13;
Für die UniCredit Gruppe leitete er die Neuausrichtung der europäischen Private Banking-Division sowie die konzernweite M&amp;A-Strategie während der Finanzkrise. Nach dem erfolgreichen Umbau des deutschen Kreditgeschäfts der UniCredit Bank AG bis 2011 war Wolfgang Strobel zuletzt für die Gestaltung der regulatorischen Strategie sowie das Management wesentlicher Großprojekte der Gruppe in Deutschland und im globalen Investment Banking zuständig.&#13;
Die FIDOR Bank AG ist eine in Deutschland lizensierte internet-basierte Direktbank mit derzeit über 100.000 Kontoinhabern. Für ihre Innovationen im Online-Banking erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt vom Weltwirtschaftsforum (WEF) als &quot;Global Growth Company“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wolfgang Strobel, Absolvent der Hochschule Coburg, wurde zum 1. Februar 2016 in den Vorstand der Fidor Bank AG berufen. Er schloss 1994 sein Studium als Diplom-Betriebswirt an der damaligen FH Coburg mit Auszeichnung ab und engagiert sich seit 12 Jahren als Lehrbeauftragter im internationalen Masterprogramm Financial Management der Hochschule.</em>&#13;
Prof. Dr. Wolfgang Weiss, Leiter des <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=258">Master-Studiengangs Financial Management</a> der Hochschule Coburg, freut sich über die Berufung und gratuliert ihm im Namen der Hochschule. Er stellt fest: „Wolfgang Strobel ist ein sehr engagierter, bei unseren internationalen Studierenden angesehener Dozent und ein absoluter Gewinn für das Masterprogramm.“ &#13;
Miguel Rueda Hernando, Aufsichtsratsvorsitzender der Fidor Bank AG, betonte bei der Vorstellung des neuen Vorstandsmitglieds: &quot;Wir freuen uns, mit Wolfgang Strobel einen sehr erfahrenen, digital versierten Bankmanager für unsere Fidor Gruppe gewonnen zu haben.“ Wolfgang Strobel bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Gestaltung dynamisch wachsender digitaler Geschäftsmodelle und -strategien in der Finanzwirtschaft mit. &quot;Zugleich überzeugte uns seine tiefe Expertise der internationalen Geschäftsentwicklung und der Kapitalmärkte, aber gerade auch seine erfolgreiche Art, die hohe Dynamik im digitalen Banking pragmatisch in Projekten umzusetzen&quot;, so Miguel Rueda Hernando. &#13;
Nach einigen Jahren als Management Berater bei der KPMG und im Sparkassenverbund Bayern verantwortete er als Chefstratege der HypoVereinsbank Gruppe bis 2006 deren Konzernentwicklung und Banksteuerung, den Ausbau internationaler Partnerschaften, die Führung strategischer Großprojekte sowie das globale Beteiligungsmanagement. Darüber hinaus absolvierte er an der Harvard Business School erfolgreich ein MBA-Programm.&#13;
In den Folgejahren gestaltete Wolfgang Strobel als Mitglied der Geschäftsleitung der DAB Bank AG die Modernisierung und Optimierung der IT- und Prozess-Plattform, forcierte das Wachstum im Kreditgeschäft und restrukturierte die Aktivitäten im professionellen Fondsgeschäft. &#13;
Für die UniCredit Gruppe leitete er die Neuausrichtung der europäischen Private Banking-Division sowie die konzernweite M&amp;A-Strategie während der Finanzkrise. Nach dem erfolgreichen Umbau des deutschen Kreditgeschäfts der UniCredit Bank AG bis 2011 war Wolfgang Strobel zuletzt für die Gestaltung der regulatorischen Strategie sowie das Management wesentlicher Großprojekte der Gruppe in Deutschland und im globalen Investment Banking zuständig.&#13;
Die FIDOR Bank AG ist eine in Deutschland lizensierte internet-basierte Direktbank mit derzeit über 100.000 Kontoinhabern. Für ihre Innovationen im Online-Banking erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt vom Weltwirtschaftsforum (WEF) als &quot;Global Growth Company“.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Strobel_Wolfgang-768x1024.jpg"
                        fileSize="58906"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Von Buenos Aires nach Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-buenos-aires-nach-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 21 Jan 2016 08:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-buenos-aires-nach-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>24 argentinische Schüler*innen der deutschen Auslandsschule Instituto Ballester aus dem Großraum Buenos Aires haben die Hochschule Coburg besucht. Sie wollten die Möglichkeiten für ein Studium in Deutschland kennenlernen.</em>&#13;
Zweisprachig aufzuwachsen bringt viele Vorteile mit sich. Wer im Ausland eine deutschsprachige Schule besucht, profitiert z.B. davon, dass sein Abitur in Deutschland anerkannt wird. Die nötigen Sprachkenntnisse, um hier zu studieren, bringen die Schüler*innen ebenfalls mit. Immer wieder informieren sich deshalb Schülergruppen von einer der insgesamt 140 deutschen Schulen im Ausland über die Hochschule und die Stadt Coburg.&#13;
Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel begrüßte die Argentinier im Senatssaal der Hochschule. International Office und Studienberatung versorgten die Gäste dann mit grundlegenden Informationen über Coburg und zeigten die Vielzahl an Chancen und Möglichkeiten, die sich einem Studierenden hier eröffnen. &#13;
Natürlich sollten die Gäste auch den Campus kennenlernen. Zum Pflichtprogramm gehörte deshalb neben dem Mittagessen in der Mensa auch ein Besuch im Studentenwohnheim. Die technischen Fakultäten zeigten ihre Labore und Werkstätten. Studierende berichteten von eigenen Erfahrungen und erklärten, welche Unterschiede es zwischen einem Studium an einer Universität und einer Hochschule für angewandte Wissenschaften gibt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>24 argentinische Schüler*innen der deutschen Auslandsschule Instituto Ballester aus dem Großraum Buenos Aires haben die Hochschule Coburg besucht. Sie wollten die Möglichkeiten für ein Studium in Deutschland kennenlernen.</em>&#13;
Zweisprachig aufzuwachsen bringt viele Vorteile mit sich. Wer im Ausland eine deutschsprachige Schule besucht, profitiert z.B. davon, dass sein Abitur in Deutschland anerkannt wird. Die nötigen Sprachkenntnisse, um hier zu studieren, bringen die Schüler*innen ebenfalls mit. Immer wieder informieren sich deshalb Schülergruppen von einer der insgesamt 140 deutschen Schulen im Ausland über die Hochschule und die Stadt Coburg.&#13;
Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel begrüßte die Argentinier im Senatssaal der Hochschule. International Office und Studienberatung versorgten die Gäste dann mit grundlegenden Informationen über Coburg und zeigten die Vielzahl an Chancen und Möglichkeiten, die sich einem Studierenden hier eröffnen. &#13;
Natürlich sollten die Gäste auch den Campus kennenlernen. Zum Pflichtprogramm gehörte deshalb neben dem Mittagessen in der Mensa auch ein Besuch im Studentenwohnheim. Die technischen Fakultäten zeigten ihre Labore und Werkstätten. Studierende berichteten von eigenen Erfahrungen und erklärten, welche Unterschiede es zwischen einem Studium an einer Universität und einer Hochschule für angewandte Wissenschaften gibt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Argentinier_Michel-1024x683.jpg"
                        fileSize="165819"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Russische Delegation zu Gast in der Elektrotechnik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/russische-delegation-zu-gast-in-der-elektrotechnik/</link>
                <pubDate>Mon, 11 Jan 2016 13:44:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/russische-delegation-zu-gast-in-der-elektrotechnik/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Beziehungen des Studiengangs Elektrotechnik der Hochschule Coburg zur russischen Ivanovo State Power Engineering University (</em><em>Иваново</em> <em>Руссия</em><em>) vertiefen sich. Kürzlich besuchten Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende aus Ivanovo die Hochschule Coburg. </em>&#13;
Wissenschaft lebt vom Austausch – auch über Ländergrenzen hinweg. Andreas Hopf, Doktorand der Hochschule Coburg, besuchte vor einiger Zeit eine russische Wissenschaftskonferenz an der Universität Ivanovo. Er war begeistert von der Gastfreundschaft und lud seine Gastgeber zu einem Gegenbesuch ein. Prof. Arkadiy Makarov (Аркадий Макаров) sowie die Doktoranden Timofey und Tatyana Shadrikow (тимофей Шадриков, Татьяна Шадрикова) kamen kürzlich an die Hochschule Coburg, um die Beziehungen zu vertiefen. Sie stellten ihre staatliche Technische Universität vor und zeigten Möglichkeiten der wissenschaftlichen Zusammenarbeit auf. &#13;
Sowohl der Studiengang Elektrotechnik der Hochschule Coburg als auch die Universität Ivanovo sind am Austausch von Bachelor- und Masterstudierenden sowie Doktoranden interessiert. Die Stadt Ivanovo liegt circa sechs Autostunden östlich von Moskau.&#13;
Deutsche Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter unter 35 Jahren haben zudem die Möglichkeit, sich an wissenschaftlichen Konferenzen zu beteiligen. Die nächste International Scientific and Technical Conference „Power Industry: Viewpoint of the Youth – 2016” findet vom 19. bis 23. September 2016 im russischen Kazan statt.&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Beziehungen des Studiengangs Elektrotechnik der Hochschule Coburg zur russischen Ivanovo State Power Engineering University (</em><em>Иваново</em> <em>Руссия</em><em>) vertiefen sich. Kürzlich besuchten Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende aus Ivanovo die Hochschule Coburg. </em>&#13;
Wissenschaft lebt vom Austausch – auch über Ländergrenzen hinweg. Andreas Hopf, Doktorand der Hochschule Coburg, besuchte vor einiger Zeit eine russische Wissenschaftskonferenz an der Universität Ivanovo. Er war begeistert von der Gastfreundschaft und lud seine Gastgeber zu einem Gegenbesuch ein. Prof. Arkadiy Makarov (Аркадий Макаров) sowie die Doktoranden Timofey und Tatyana Shadrikow (тимофей Шадриков, Татьяна Шадрикова) kamen kürzlich an die Hochschule Coburg, um die Beziehungen zu vertiefen. Sie stellten ihre staatliche Technische Universität vor und zeigten Möglichkeiten der wissenschaftlichen Zusammenarbeit auf. &#13;
Sowohl der Studiengang Elektrotechnik der Hochschule Coburg als auch die Universität Ivanovo sind am Austausch von Bachelor- und Masterstudierenden sowie Doktoranden interessiert. Die Stadt Ivanovo liegt circa sechs Autostunden östlich von Moskau.&#13;
Deutsche Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter unter 35 Jahren haben zudem die Möglichkeit, sich an wissenschaftlichen Konferenzen zu beteiligen. Die nächste International Scientific and Technical Conference „Power Industry: Viewpoint of the Youth – 2016” findet vom 19. bis 23. September 2016 im russischen Kazan statt.&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Elektrotechnik_Besuch_Ivonova.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Akkreditierung für die Bioanalytik]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/akkreditierung-fuer-die-bioanalytik/</link>
                <pubDate>Mon, 04 Jan 2016 08:57:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/akkreditierung-fuer-die-bioanalytik/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=263">Masterstudiengang Bioanalytik</a> ist nun offiziell akkreditiert. Der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=110">Bachelor Bioanalytik</a> erhält von der Agentur Acquin erneut die Akkreditierung. Alle vier Jahre müssen die Studiengänge diese Qualitätsprüfung durchlaufen.</em>&#13;
Die positive Entwicklung, die gute Ausstattung und das Qualitätsmanagement loben die Prüfer im Bachelorstudiengang Bioanalytik. Eine unabhängige Kommission aus Lehrenden und Studierenden anderer Hochschulen sowie einem Experten aus der Berufspraxis hat den Studiengang genau unter die Lupe genommen. Mit der Akkreditierungsurkunde bestätigt die Agentur Acquin offiziell die gute Qualität des Bachelor-Studiengangs, den es seit 2010 an der Hochschule Coburg gibt. „Die Bioanalytik hat sich etabliert“, freut sich Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Noll. &#13;
Das zeigt auch die Erstakkreditierung des neuen Master Bioanalytik. Seit 2014 können sich Studierende hier vertieftes Wissen aneignen. „Forschung und Lehre greifen in diesem Studiengang stark ineinander“, erklärt Dekan Prof. Dr. Wolfram Haupt. „Wir können die Studierenden mittlerweile von der Schule bis zur Promotion begleiten.“ Zwei Professoren der Hochschule Coburg haben außerdem eine Lehrbefugnis an der Universität Bayreuth und stellen hier einen engen Kontakt sicher.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=263">Masterstudiengang Bioanalytik</a> ist nun offiziell akkreditiert. Der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=110">Bachelor Bioanalytik</a> erhält von der Agentur Acquin erneut die Akkreditierung. Alle vier Jahre müssen die Studiengänge diese Qualitätsprüfung durchlaufen.</em>&#13;
Die positive Entwicklung, die gute Ausstattung und das Qualitätsmanagement loben die Prüfer im Bachelorstudiengang Bioanalytik. Eine unabhängige Kommission aus Lehrenden und Studierenden anderer Hochschulen sowie einem Experten aus der Berufspraxis hat den Studiengang genau unter die Lupe genommen. Mit der Akkreditierungsurkunde bestätigt die Agentur Acquin offiziell die gute Qualität des Bachelor-Studiengangs, den es seit 2010 an der Hochschule Coburg gibt. „Die Bioanalytik hat sich etabliert“, freut sich Studiengangsleiter Prof. Dr. Matthias Noll. &#13;
Das zeigt auch die Erstakkreditierung des neuen Master Bioanalytik. Seit 2014 können sich Studierende hier vertieftes Wissen aneignen. „Forschung und Lehre greifen in diesem Studiengang stark ineinander“, erklärt Dekan Prof. Dr. Wolfram Haupt. „Wir können die Studierenden mittlerweile von der Schule bis zur Promotion begleiten.“ Zwei Professoren der Hochschule Coburg haben außerdem eine Lehrbefugnis an der Universität Bayreuth und stellen hier einen engen Kontakt sicher.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DohlusRainer-1024x692.jpg"
                        fileSize="92982"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_Bioanalytik-1024x683.jpg"
                        fileSize="109303"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Förderung für IT-Großgeräte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/foerderung-fuer-it-grossgeraete/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Dec 2015 07:11:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/foerderung-fuer-it-grossgeraete/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg kann im Jahr 2016 IT-Großgeräte im Wert von 660.000 Euro anschaffen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG befürwortete einen entsprechenden Großgeräteantrag der Hochschule. </em>&#13;
„Wir freuen uns sehr, dass die DFG unseren Antrag positiv begutachtet hat. Damit können wir die IT-Infrastruktur der Hochschule deutlich verbessern“, erklärt Horst Wilbald, Leiter des Hochschulrechenzentrums. Die Mittel werden eingesetzt, um ein zentrales und hochverfügbares Speichersystem einzuführen und die Virtualisierungsumgebung weiter auszubauen. Damit schafft die Hochschule die Voraussetzungen, um den steigenden Anforderungen aus Forschung und Studium Rechnung zu tragen. Der bewilligte Großgeräteantrag stellt für das Hochschulrechenzentrum einen wichtigen Meilenstein dar, um die Verfügbarkeit und die Leistungsfähigkeit von IT-Diensten und Services in der Hochschule weiter zu steigern.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg kann im Jahr 2016 IT-Großgeräte im Wert von 660.000 Euro anschaffen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG befürwortete einen entsprechenden Großgeräteantrag der Hochschule. </em>&#13;
„Wir freuen uns sehr, dass die DFG unseren Antrag positiv begutachtet hat. Damit können wir die IT-Infrastruktur der Hochschule deutlich verbessern“, erklärt Horst Wilbald, Leiter des Hochschulrechenzentrums. Die Mittel werden eingesetzt, um ein zentrales und hochverfügbares Speichersystem einzuführen und die Virtualisierungsumgebung weiter auszubauen. Damit schafft die Hochschule die Voraussetzungen, um den steigenden Anforderungen aus Forschung und Studium Rechnung zu tragen. Der bewilligte Großgeräteantrag stellt für das Hochschulrechenzentrum einen wichtigen Meilenstein dar, um die Verfügbarkeit und die Leistungsfähigkeit von IT-Diensten und Services in der Hochschule weiter zu steigern.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IT-Infrastruktur_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Simulieren wie die Profis]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/simulieren-wie-die-profis/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Dec 2015 14:19:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/simulieren-wie-die-profis/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im Masterstudiengang Simulation &amp; Test werden die Studierenden fit gemacht für die Arbeit als Entwicklungs- oder Versuchsingenieur. Bis zum 15. Januar 2016 läuft die Bewerbungsfrist für das Studium an der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Heizspirale, Kessel, Temperatursensor – die improvisierte Espressomaschine nimmt langsam Form an. Die Studierenden aus dem zweiten Semester des Masterprogramms Simulation &amp; Test haben ein Computermodell entwickelt, das sie jetzt überprüfen wollen. Dazu haben sie mit einem kleinen Aluminiumkessel und Heizdraht einen Kocher gebaut. Über Kabel ist er an die Messgeräte angeschlossen. „Wir können damit genau überprüfen, wie hoch die Temperatur des Wassers im Inneren ist“, erklärt Prof. Dr. Conrad Wolf, der das englischsprachige Modul Computer Based Measurement Technology betreut. Denn auf die richtige Temperatur kommt es an, wenn man einen guten Espresso zubereiten will. Bisher haben die Studierenden die Espressomaschine nur am Computer geplant. Ob ihre Berechnungen richtig waren, soll das selbstgebaute Versuchsmodell jetzt zeigen. &#13;
Alexander Christ hat vorher in Karlsruhe studiert. Nach seinem Bachelorstudium Fahrzeugtechnologie wollte er im Master noch mehr Hintergrundwissen für den Bereich der Simulation - vor allem der Strömungssimulation - bekommen. Für ihn war es die richtige Entscheidung: „Es sind kleine Gruppen. Wir kennen uns alle – die Atmosphäre ist sehr persönlich“, betont Christ. Kommilitone Felix Brand hat schon den Bachelor Physikalische Technik an der Hochschule Coburg abgeschlossen. Am Computer zieht er das 3D-Modell des Wasserkochers für die Espressomaschine hin und her und ändert Einstellungen im Programm. Denn auch damit müssen sich die Studierenden später auskennen. Prof. Wolf guckt ihnen über die Schulter und gibt Tipps. Vor einem Jahr ist der Masterstudiengang unter seiner Leitung zum ersten Mal gestartet. Das Studium soll Wissen über computergestützte Simulation und experimentelle Tests vermitteln. &#13;
Im Bereich Simulation setzen sich die Studierenden intensiv mit numerischen Verfahren und Simulationstechniken auseinander. Besonderes Augenmerk liegt auf der Kopplung von Simulationen verschiedener physikalischer Phänomene. In der Test- und Prüftechnik werden die Studierenden mit der Versuchsplanung und -auswertung durch statistische Methoden und den technischen Aspekten von Test- und Prüfständen vertraut gemacht. Bei der Masterarbeit im dritten Semester haben sie die Möglichkeit, sich in Kooperation mit Unternehmen auf ein aktuelles Thema aus der industriellen Praxis zu konzentrieren oder mit einem Forschungsinstitut zusammenzuarbeiten. &#13;
„Für den anspruchsvollen Beruf des Versuchsingenieurs bietet der Masterstudiengang eine passgenaue Ausbildung“, bestätigt Christoph Maag, Leiter Zentrale Prüftechnik der Brose Gruppe. Er unterrichtet das Modul Versuchs- und Prüfstandtechnik. „Die Studenten erlangen maßgebliche Kompetenzen in statistischer Versuchsplanung, Simulation und Prüfstandtechnik. Entsprechend qualifizierte Fachleute treiben die Verzahnung von Entwicklungs- und Validationstätigkeiten voran.&quot; &#13;
Im März 2016 startet der nächste Durchgang des Master Simulation &amp; Test. Mehr Informationen gibt es unter: <a href="http://www.hs-coburg.de/st">www.hs-coburg.de/st</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im Masterstudiengang Simulation &amp; Test werden die Studierenden fit gemacht für die Arbeit als Entwicklungs- oder Versuchsingenieur. Bis zum 15. Januar 2016 läuft die Bewerbungsfrist für das Studium an der Hochschule Coburg.</em>&#13;
Heizspirale, Kessel, Temperatursensor – die improvisierte Espressomaschine nimmt langsam Form an. Die Studierenden aus dem zweiten Semester des Masterprogramms Simulation &amp; Test haben ein Computermodell entwickelt, das sie jetzt überprüfen wollen. Dazu haben sie mit einem kleinen Aluminiumkessel und Heizdraht einen Kocher gebaut. Über Kabel ist er an die Messgeräte angeschlossen. „Wir können damit genau überprüfen, wie hoch die Temperatur des Wassers im Inneren ist“, erklärt Prof. Dr. Conrad Wolf, der das englischsprachige Modul Computer Based Measurement Technology betreut. Denn auf die richtige Temperatur kommt es an, wenn man einen guten Espresso zubereiten will. Bisher haben die Studierenden die Espressomaschine nur am Computer geplant. Ob ihre Berechnungen richtig waren, soll das selbstgebaute Versuchsmodell jetzt zeigen. &#13;
Alexander Christ hat vorher in Karlsruhe studiert. Nach seinem Bachelorstudium Fahrzeugtechnologie wollte er im Master noch mehr Hintergrundwissen für den Bereich der Simulation - vor allem der Strömungssimulation - bekommen. Für ihn war es die richtige Entscheidung: „Es sind kleine Gruppen. Wir kennen uns alle – die Atmosphäre ist sehr persönlich“, betont Christ. Kommilitone Felix Brand hat schon den Bachelor Physikalische Technik an der Hochschule Coburg abgeschlossen. Am Computer zieht er das 3D-Modell des Wasserkochers für die Espressomaschine hin und her und ändert Einstellungen im Programm. Denn auch damit müssen sich die Studierenden später auskennen. Prof. Wolf guckt ihnen über die Schulter und gibt Tipps. Vor einem Jahr ist der Masterstudiengang unter seiner Leitung zum ersten Mal gestartet. Das Studium soll Wissen über computergestützte Simulation und experimentelle Tests vermitteln. &#13;
Im Bereich Simulation setzen sich die Studierenden intensiv mit numerischen Verfahren und Simulationstechniken auseinander. Besonderes Augenmerk liegt auf der Kopplung von Simulationen verschiedener physikalischer Phänomene. In der Test- und Prüftechnik werden die Studierenden mit der Versuchsplanung und -auswertung durch statistische Methoden und den technischen Aspekten von Test- und Prüfständen vertraut gemacht. Bei der Masterarbeit im dritten Semester haben sie die Möglichkeit, sich in Kooperation mit Unternehmen auf ein aktuelles Thema aus der industriellen Praxis zu konzentrieren oder mit einem Forschungsinstitut zusammenzuarbeiten. &#13;
„Für den anspruchsvollen Beruf des Versuchsingenieurs bietet der Masterstudiengang eine passgenaue Ausbildung“, bestätigt Christoph Maag, Leiter Zentrale Prüftechnik der Brose Gruppe. Er unterrichtet das Modul Versuchs- und Prüfstandtechnik. „Die Studenten erlangen maßgebliche Kompetenzen in statistischer Versuchsplanung, Simulation und Prüfstandtechnik. Entsprechend qualifizierte Fachleute treiben die Verzahnung von Entwicklungs- und Validationstätigkeiten voran.&quot; &#13;
Im März 2016 startet der nächste Durchgang des Master Simulation &amp; Test. Mehr Informationen gibt es unter: <a href="http://www.hs-coburg.de/st">www.hs-coburg.de/st</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Master_Simulation_und_Test_Espressomaschine-1024x683.jpg"
                        fileSize="117511"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Master_Simulation_und_Test_Simulation-1024x683.jpg"
                        fileSize="91228"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Lebkuchenhäuser für die Kinderstation]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/lebkuchenhaeuser-fuer-die-kinderstation/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Dec 2015 10:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/lebkuchenhaeuser-fuer-die-kinderstation/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Weihnachten ist das Fest der Familie. Das will niemand gerne im Krankenhaus verbringen. Für die Kinder, die trotzdem im Klinikum Coburg sind, haben Studierende der Fakultät Design große Märchenlebkuchenhäuser gebaut.</em>&#13;
Schon auf dem Weg zum Fahrstuhl zieht die Gruppe Aufmerksamkeit auf sich. „Uuih, was ist denn das? Sieht ja toll aus!“ Vier große Lebkuchenhäuser auf&nbsp; Platten tragen die Studierenden, Bäcker Jürgen Feiler und Betreuer Ralph Neisser durch die Flure des Klinikum Coburg. Im fünften Stock werden sie schon erwartet. Einige Patientenkinder und natürlich die kranken Gäste in der Kinderstation sitzen im Aufenthaltsbereich, um die Ankunft der Märchenhäuser mitzuerleben. &#13;
Mehrere Abende haben die Studierenden der vier Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign gebacken, geklebt und verziert. Fachoberlehrer Ralph Neisser hatte einen kleinen Wettbewerb ins Leben gerufen. Die Studiengänge treten gegeneinander an, bei der Weihnachtsfeier der Fakultät Design soll dann das beste Haus gekürt werden. Das Motto: Hänsel und Gretel 2.0. Die Bäckerei Feiler stellte das Baumaterial zur Verfügung und gab den Studierenden Tipps, damit die Bauwerke auch halten.&#13;
Die Gruppe um Produktdesignstudentin Anna Jansen strebt mit ihrem Lebkuchenhaus in die Höhe. Die Erstsemester haben einen dreistöckigen pinken Turm gebaut, der wie eine Hochzeitstorte aussieht. Aus dem obersten Fenster ringelt sich ein blonder Zopf nach unten. „Rapunzel und Alice im Wunderland waren unsere Vorbilder“, erklärt Jansen. „Wir haben für die Kinder bewusst auf Kitsch gesetzt.“ Mit Pappplatten hat die Gruppe das Ganze vorher getestet, bevor sie die echten Lebkuchenwände zusammengeklebt und mit Zuckerguss überzogen haben. &#13;
Erasmusstudent Mouhiamen Al-Serori hat sein Haus ganz genau durchgeplant. Der Bauingenieur aus dem Irak arbeitet eigentlich schon bei einer Firma in Wien. Gerade ist er aber in Coburg und studiert. Er hat sich am Stil der Architektin Zaha Hadid orientiert. „Ich habe ganz dünne Wände verwendet und die Statik genau berechnet“, erzählt der Student. Das zweistöckige Haus hat einen überdachten Außenbereich, vom Dach startet gerade ein Rentierschlitten in die Luft. &#13;
Auf den Gruselfaktor setzt dagegen die Gruppe von Stefanie Kalla. Die Produktdesigner haben ein Spinnenhaus gebaut. Klebrige Karamellfäden hängen von den Beinen, das Maul ist die Eingangstür. Vom Dach des Windfangs aus beobachten unzählige Augen den Besucher. Im Inneren leuchtet eine batteriebetriebene Lichterkette. „Wenn es dunkel ist, schimmert das schön gruselig durch die Türen und Fenster“, sagt Kalla. &#13;
Essen können die Kinder die Lebkuchenhäuser zwar nicht, aber zusammen mit dem Weihnachtsbaum sorgen die bunten Gebilde für Weihnachtsstimmung auf der Station - und verströmen einen angenehmen Duft. Krankenhausdirektorin Dagmar-Astrid Wagner und Chefarzt PD Dr. Dr. Peter Dahlem&nbsp; bedankten sich bei den Studierenden, Bäcker Jürgen Feiler und Fachoberlehrer Ralph Neisser.&nbsp; Wie Sozialpädagogin Doreen Harreß erklärt, werden vor den Feiertagen auch noch einige der kleinen Patienten entlassen, sodass sie Weihnachten dann doch zu Hause verbringen können. &#13;
Den Architekturwettbewerb gewonnen haben übrigens die Entwürfe von Mouhiamen Al-Serori, Miriam Loos und Alice Selbach (modernes Wohnen für Hänsel und Gretel) und Anna Jansen, Judith Langer und Anastasiya Fliychuk (Rapunzelturm).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Weihnachten ist das Fest der Familie. Das will niemand gerne im Krankenhaus verbringen. Für die Kinder, die trotzdem im Klinikum Coburg sind, haben Studierende der Fakultät Design große Märchenlebkuchenhäuser gebaut.</em>&#13;
Schon auf dem Weg zum Fahrstuhl zieht die Gruppe Aufmerksamkeit auf sich. „Uuih, was ist denn das? Sieht ja toll aus!“ Vier große Lebkuchenhäuser auf&nbsp; Platten tragen die Studierenden, Bäcker Jürgen Feiler und Betreuer Ralph Neisser durch die Flure des Klinikum Coburg. Im fünften Stock werden sie schon erwartet. Einige Patientenkinder und natürlich die kranken Gäste in der Kinderstation sitzen im Aufenthaltsbereich, um die Ankunft der Märchenhäuser mitzuerleben. &#13;
Mehrere Abende haben die Studierenden der vier Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign gebacken, geklebt und verziert. Fachoberlehrer Ralph Neisser hatte einen kleinen Wettbewerb ins Leben gerufen. Die Studiengänge treten gegeneinander an, bei der Weihnachtsfeier der Fakultät Design soll dann das beste Haus gekürt werden. Das Motto: Hänsel und Gretel 2.0. Die Bäckerei Feiler stellte das Baumaterial zur Verfügung und gab den Studierenden Tipps, damit die Bauwerke auch halten.&#13;
Die Gruppe um Produktdesignstudentin Anna Jansen strebt mit ihrem Lebkuchenhaus in die Höhe. Die Erstsemester haben einen dreistöckigen pinken Turm gebaut, der wie eine Hochzeitstorte aussieht. Aus dem obersten Fenster ringelt sich ein blonder Zopf nach unten. „Rapunzel und Alice im Wunderland waren unsere Vorbilder“, erklärt Jansen. „Wir haben für die Kinder bewusst auf Kitsch gesetzt.“ Mit Pappplatten hat die Gruppe das Ganze vorher getestet, bevor sie die echten Lebkuchenwände zusammengeklebt und mit Zuckerguss überzogen haben. &#13;
Erasmusstudent Mouhiamen Al-Serori hat sein Haus ganz genau durchgeplant. Der Bauingenieur aus dem Irak arbeitet eigentlich schon bei einer Firma in Wien. Gerade ist er aber in Coburg und studiert. Er hat sich am Stil der Architektin Zaha Hadid orientiert. „Ich habe ganz dünne Wände verwendet und die Statik genau berechnet“, erzählt der Student. Das zweistöckige Haus hat einen überdachten Außenbereich, vom Dach startet gerade ein Rentierschlitten in die Luft. &#13;
Auf den Gruselfaktor setzt dagegen die Gruppe von Stefanie Kalla. Die Produktdesigner haben ein Spinnenhaus gebaut. Klebrige Karamellfäden hängen von den Beinen, das Maul ist die Eingangstür. Vom Dach des Windfangs aus beobachten unzählige Augen den Besucher. Im Inneren leuchtet eine batteriebetriebene Lichterkette. „Wenn es dunkel ist, schimmert das schön gruselig durch die Türen und Fenster“, sagt Kalla. &#13;
Essen können die Kinder die Lebkuchenhäuser zwar nicht, aber zusammen mit dem Weihnachtsbaum sorgen die bunten Gebilde für Weihnachtsstimmung auf der Station - und verströmen einen angenehmen Duft. Krankenhausdirektorin Dagmar-Astrid Wagner und Chefarzt PD Dr. Dr. Peter Dahlem&nbsp; bedankten sich bei den Studierenden, Bäcker Jürgen Feiler und Fachoberlehrer Ralph Neisser.&nbsp; Wie Sozialpädagogin Doreen Harreß erklärt, werden vor den Feiertagen auch noch einige der kleinen Patienten entlassen, sodass sie Weihnachten dann doch zu Hause verbringen können. &#13;
Den Architekturwettbewerb gewonnen haben übrigens die Entwürfe von Mouhiamen Al-Serori, Miriam Loos und Alice Selbach (modernes Wohnen für Hänsel und Gretel) und Anna Jansen, Judith Langer und Anastasiya Fliychuk (Rapunzelturm).]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lebkuchenhaeuser_Spinne-1024x683.jpg"
                        fileSize="127727"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lebkuchenhaeuser_Klinikum_Gruppe-1024x683.jpg"
                        fileSize="147265"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Das Richtige tun – Ethik in der Gesundheitsförderung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-richtige-tun-ethik-in-der-gesundheitsfoerderung/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Dec 2015 09:34:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-richtige-tun-ethik-in-der-gesundheitsfoerderung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. James Giordano lehrt und forscht am Georgetown Universitätsklinikum in Washington DC. Zwei Wochen lang hat er jetzt Studierende in Coburg zu Fragen der Ethik und Moral unterrichtet. </em></p>&#13;
<p>Er sieht ein bisschen aus wie Bruce Willis – breite Schultern, Glatze, dazu eine tiefe Stimme. Interessiert lauschen die Studierenden aus dem siebten Semester der Integrativen Gesundheitsförderung dem Professor aus den USA. James Giordano spricht über Herausforderungen, die den angehenden Gesundheitsförderern später im Berufsleben begegnen können. Der Experte für Neuroethik ist Professor in der Abteilung Neurologie und Leiter des Neuroethikstudienprogramms des Pellegrino-Center für Klinische Bioethik am Georgetown Universitätsklinikum. Er setzt sich mit den moralischen Fragen auseinander, die neurowissenschaftliche Technologien aufwerfen. Wie sehr darf man zum Beispiel in ein Gehirn eingreifen, um Krankheiten zu heilen? Welche Bedeutung hat diese Forschung für das menschliche Selbstverständnis? „Auf der ganzen Welt gibt es unterschiedliche Vorstellungen von Moral und Ethik“, erklärt Prof. Dr. Giordano. „In der Medizin und Gesundheitsförderung können wir technisch sehr viel tun. Die Frage ist: Was sollten wir tun? Und: Kann es dafür weltweite Standards geben?”</p>&#13;
<p>Auch die Studierenden haben sich schon mit solchen Fragen auseinander setzen müssen. Wie geht man zum Beispiel damit um, wenn es in einem Unternehmen nur für eine bestimmte Gruppe Betriebliches Gesundheitsmanagement geben soll? Kann man dem Auftraggeber widersprechen, weil es nicht zur eigenen Berufsethik passt? </p>&#13;
<p>Prof. Dr. Niko Kohls hat seinen Kollegen aus den USA an die Hochschule Coburg geholt. Bereits im vergangenen Jahr hielt Giordano einen Gastvortrag für Studierende. Diesmal ist er gleich zwei Wochen geblieben. Annette Stegemann, Leiterin des International Office der Hochschule Coburg erklärt, dass die Hochschule eine Kooperation mit der Georgetown Universität anstrebt. „Unsere Professoren könnten gemeinsam forschen. Und für die Studierenden bestünde natürlich die Möglichkeit, ein Auslandssemester in den USA zu verbringen.“ Im nächsten Jahr wollen beide Seiten dazu ein sogenanntes Memorandum of Understanding unterzeichnen. </p>&#13;
<p>Der Besuch von Prof. Dr. Giordano dient als Vorbereitung. Und: Als Plattform für den Austausch mit weiteren Experten der Neuroethik. Zum Beispiel mit Prof. Dr. V. Antonio Amodio von der Universität Bozen in Italien. Der Psychiater unterrichtet auf dem Gebiet der Bioethik und arbeitet immer wieder mit Giordano zusammen. Für einige Tage war er nun ebenfalls in Coburg und gestaltete gemeinsam mit Prof. Giordano und Prof. Kohls eine Vorlesung. In Zukunft soll die Vernetzung auch über den Studiengang IGF hinausgehen. „Natur- und Geisteswissenschaften arbeiten bei der Neuroethik eng zusammen“, betont Giordano. „Auch für die Bioanalytik in Coburg ist das ein spannendes Thema.“</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Prof. Dr. James Giordano lehrt und forscht am Georgetown Universitätsklinikum in Washington DC. Zwei Wochen lang hat er jetzt Studierende in Coburg zu Fragen der Ethik und Moral unterrichtet. </em></p>&#13;
<p>Er sieht ein bisschen aus wie Bruce Willis – breite Schultern, Glatze, dazu eine tiefe Stimme. Interessiert lauschen die Studierenden aus dem siebten Semester der Integrativen Gesundheitsförderung dem Professor aus den USA. James Giordano spricht über Herausforderungen, die den angehenden Gesundheitsförderern später im Berufsleben begegnen können. Der Experte für Neuroethik ist Professor in der Abteilung Neurologie und Leiter des Neuroethikstudienprogramms des Pellegrino-Center für Klinische Bioethik am Georgetown Universitätsklinikum. Er setzt sich mit den moralischen Fragen auseinander, die neurowissenschaftliche Technologien aufwerfen. Wie sehr darf man zum Beispiel in ein Gehirn eingreifen, um Krankheiten zu heilen? Welche Bedeutung hat diese Forschung für das menschliche Selbstverständnis? „Auf der ganzen Welt gibt es unterschiedliche Vorstellungen von Moral und Ethik“, erklärt Prof. Dr. Giordano. „In der Medizin und Gesundheitsförderung können wir technisch sehr viel tun. Die Frage ist: Was sollten wir tun? Und: Kann es dafür weltweite Standards geben?”</p>&#13;
<p>Auch die Studierenden haben sich schon mit solchen Fragen auseinander setzen müssen. Wie geht man zum Beispiel damit um, wenn es in einem Unternehmen nur für eine bestimmte Gruppe Betriebliches Gesundheitsmanagement geben soll? Kann man dem Auftraggeber widersprechen, weil es nicht zur eigenen Berufsethik passt? </p>&#13;
<p>Prof. Dr. Niko Kohls hat seinen Kollegen aus den USA an die Hochschule Coburg geholt. Bereits im vergangenen Jahr hielt Giordano einen Gastvortrag für Studierende. Diesmal ist er gleich zwei Wochen geblieben. Annette Stegemann, Leiterin des International Office der Hochschule Coburg erklärt, dass die Hochschule eine Kooperation mit der Georgetown Universität anstrebt. „Unsere Professoren könnten gemeinsam forschen. Und für die Studierenden bestünde natürlich die Möglichkeit, ein Auslandssemester in den USA zu verbringen.“ Im nächsten Jahr wollen beide Seiten dazu ein sogenanntes Memorandum of Understanding unterzeichnen. </p>&#13;
<p>Der Besuch von Prof. Dr. Giordano dient als Vorbereitung. Und: Als Plattform für den Austausch mit weiteren Experten der Neuroethik. Zum Beispiel mit Prof. Dr. V. Antonio Amodio von der Universität Bozen in Italien. Der Psychiater unterrichtet auf dem Gebiet der Bioethik und arbeitet immer wieder mit Giordano zusammen. Für einige Tage war er nun ebenfalls in Coburg und gestaltete gemeinsam mit Prof. Giordano und Prof. Kohls eine Vorlesung. In Zukunft soll die Vernetzung auch über den Studiengang IGF hinausgehen. „Natur- und Geisteswissenschaften arbeiten bei der Neuroethik eng zusammen“, betont Giordano. „Auch für die Bioanalytik in Coburg ist das ein spannendes Thema.“</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Giordano-1024x683.jpg"
                        fileSize="75119"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Amodio-1024x683.jpg"
                        fileSize="120586"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Maschinenbauabsolvent sorgt für einfachere Fahrzeugentwicklung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/maschinenbauabsolvent-sorgt-fuer-einfachere-fahrzeugentwicklung/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Dec 2015 11:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/maschinenbauabsolvent-sorgt-fuer-einfachere-fahrzeugentwicklung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Jakob Schenk hat eine Methode entwickelt, die Konstrukteuren die Entwicklung von Fahrzeugen erleichtert – und zwar in Bezug auf die Auslegung des Radraums. Der Absolvent der Hochschule Coburg wurde dafür vom Fachbereichstag Maschinenbau (FBTM) ausgezeichnet.</em>&#13;
Wie viel Platz benötigt ein Autorad, damit es beim Fahren nicht an angrenzende Bauteile stößt? Um das zu ermitteln, brauchen Konstrukteure sog. Radhüllflächen. Sie zu erstellen, ist bisher äußert komplex. Jakob Schenk hat in seiner Diplomarbeit ein vereinfachtes CAD-basiertes Verfahren entwickelt. Damit können Konstrukteure die Radhüllflächen in Zukunft selbst erstellen. Das bedeutet auch eine deutliche Zeiteinsparung. Angefertigt hat der Coburger Absolvent seine Arbeit bei der AUDI AG in Ingolstadt. Er setzte sich dazu umfangreich mit der Hinterachse eines AUDI Q7-Modells auseinander, das sich damals in der Entwicklung befand.&#13;
Betreuer Prof. Dr. Markus Stark war von der Arbeit so überzeugt, dass er sie dem Fachbereichstag Maschinenbau für den Deutschlandpreis in der Kategorie „Diplom“ vorschlug. „Herr Schenk ist sehr strukturiert vorgegangen“, betont Stark. „Er hat ein umfangreiches, komplexes Thema systematisch analysiert und daraus sehr konsequent eine einfach anwendbare Routine entwickelt, die eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Ausgangszustand darstellt.“ Die Jury bewertete Schenks Arbeit nach folgenden Kriterien: originelle Aufgabenstellung bzw. eine herausragende Lösung, die Qualität der Arbeit, ihre Praxisrelevanz, der formale Aufbau und das Niveau der Innovation.&#13;
Für den mit 2000 Euro dotierten Deutschlandpreis werden jährlich die drei besten Arbeiten in den Kategorien Bachelor, Master und Diplom ausgewählt. Er wendet sich an die ca. 130 Maschinenbau-Studiengänge deutscher Fachhochschulen. &#13;
Jakob Schenk hat sein Studium an der Hochschule Coburg erfolgreich beendet. Er ist mittlerweile als Doktorand bei AUDI in Ingolstadt. &#13;
Im Fachbereichstag Maschinenbau (FBTM)&nbsp; haben sich mehr als 80 Fakultäten und Fachbereiche deutscher Fachhochschulen zusammengeschlossen. Vorsitzender ist Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hörber von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder zu einer Fachtagung, bei der auch der Deutschlandpreis vergeben wird.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Jakob Schenk hat eine Methode entwickelt, die Konstrukteuren die Entwicklung von Fahrzeugen erleichtert – und zwar in Bezug auf die Auslegung des Radraums. Der Absolvent der Hochschule Coburg wurde dafür vom Fachbereichstag Maschinenbau (FBTM) ausgezeichnet.</em>&#13;
Wie viel Platz benötigt ein Autorad, damit es beim Fahren nicht an angrenzende Bauteile stößt? Um das zu ermitteln, brauchen Konstrukteure sog. Radhüllflächen. Sie zu erstellen, ist bisher äußert komplex. Jakob Schenk hat in seiner Diplomarbeit ein vereinfachtes CAD-basiertes Verfahren entwickelt. Damit können Konstrukteure die Radhüllflächen in Zukunft selbst erstellen. Das bedeutet auch eine deutliche Zeiteinsparung. Angefertigt hat der Coburger Absolvent seine Arbeit bei der AUDI AG in Ingolstadt. Er setzte sich dazu umfangreich mit der Hinterachse eines AUDI Q7-Modells auseinander, das sich damals in der Entwicklung befand.&#13;
Betreuer Prof. Dr. Markus Stark war von der Arbeit so überzeugt, dass er sie dem Fachbereichstag Maschinenbau für den Deutschlandpreis in der Kategorie „Diplom“ vorschlug. „Herr Schenk ist sehr strukturiert vorgegangen“, betont Stark. „Er hat ein umfangreiches, komplexes Thema systematisch analysiert und daraus sehr konsequent eine einfach anwendbare Routine entwickelt, die eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Ausgangszustand darstellt.“ Die Jury bewertete Schenks Arbeit nach folgenden Kriterien: originelle Aufgabenstellung bzw. eine herausragende Lösung, die Qualität der Arbeit, ihre Praxisrelevanz, der formale Aufbau und das Niveau der Innovation.&#13;
Für den mit 2000 Euro dotierten Deutschlandpreis werden jährlich die drei besten Arbeiten in den Kategorien Bachelor, Master und Diplom ausgewählt. Er wendet sich an die ca. 130 Maschinenbau-Studiengänge deutscher Fachhochschulen. &#13;
Jakob Schenk hat sein Studium an der Hochschule Coburg erfolgreich beendet. Er ist mittlerweile als Doktorand bei AUDI in Ingolstadt. &#13;
Im Fachbereichstag Maschinenbau (FBTM)&nbsp; haben sich mehr als 80 Fakultäten und Fachbereiche deutscher Fachhochschulen zusammengeschlossen. Vorsitzender ist Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hörber von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder zu einer Fachtagung, bei der auch der Deutschlandpreis vergeben wird.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hoerber_Schenk-1024x768.jpg"
                        fileSize="136236"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAC sondiert chinesischen Markt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tac-sondiert-chinesischen-markt/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Dec 2015 09:38:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tac-sondiert-chinesischen-markt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Technologietranfserzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC hat über seinen chinesischen Doktoranden Zhu Fan einen direkten Draht nach China. Er arbeitet hier an seiner Doktorarbeit und forscht mit an einem Kraftstoffsensor. Jetzt wurde er von der chinesischen Stadt Ningbo, südlich von Shanghai, eingeladen, seine Forschungsergebnisse vorzustellen und mögliche Anwendungsbereiche aufzuzeigen. </em>&#13;
Die 6-Millionenstadt Ningbo veranstaltet einmal im Jahr die große Ningbo Week of Talents, Science and Technology. Dazu gehören eine Jobbörse für Hochschulabsolventen, Start-up-Wettbewerbe für mehrere Branchen und eine Kooperationsbörse für wissenschaftliche und technologische Programme. Gäste der Messe sind regelmäßig chinesische Talente, die im Ausland forschen. Sie erhalten die Chance, ihre Entwicklungen und die damit verbundenen Marktchancen vorzustellen. Mit dabei sind Regierungsvertreter, Banken, Unternehmen und Risikokapital-Anlagegesellschaften. &#13;
Zhu Fan, Doktorand am TAC, stellte die Einsatzmöglichkeiten des im TAC entwickelten Kraftstoffsensors vor. Sie gehen weit über die Kraftstoff- und Automobilindustrie hinaus. Der Sensor könnte beispielsweise dafür sorgen, die Lebensmittelsicherheit bei Speiseöl zu verbessern. Das bei den Chinesen beliebte Speiseöl wird von den Anbietern immer wieder einmal mit Altöl vermischt, was bei den Konsumenten zu gesundheitlichen Problemen führt und deren Vertrauen in die Angebote mindert. &#13;
Die Stadt Ningbo bietet chinesischen Existenzgründern in ihrer Hi-Tech-Zone vielfältige Unterstützung wie Büroräume, aber auch Wohnungen. Sie stellt einen Fond in Höhe von 20&nbsp;Mio. Yuan (umgerechnet 2,9&nbsp;Mio. Euro) zur Verfügung, um Start-up-Unternehmen zu fördern. Über den Doktoranden Zhu Fan könnte das TAC in China ein Verbindungsbüro aufbauen. Der erste Schritt dazu ist getan.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Technologietranfserzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC hat über seinen chinesischen Doktoranden Zhu Fan einen direkten Draht nach China. Er arbeitet hier an seiner Doktorarbeit und forscht mit an einem Kraftstoffsensor. Jetzt wurde er von der chinesischen Stadt Ningbo, südlich von Shanghai, eingeladen, seine Forschungsergebnisse vorzustellen und mögliche Anwendungsbereiche aufzuzeigen. </em>&#13;
Die 6-Millionenstadt Ningbo veranstaltet einmal im Jahr die große Ningbo Week of Talents, Science and Technology. Dazu gehören eine Jobbörse für Hochschulabsolventen, Start-up-Wettbewerbe für mehrere Branchen und eine Kooperationsbörse für wissenschaftliche und technologische Programme. Gäste der Messe sind regelmäßig chinesische Talente, die im Ausland forschen. Sie erhalten die Chance, ihre Entwicklungen und die damit verbundenen Marktchancen vorzustellen. Mit dabei sind Regierungsvertreter, Banken, Unternehmen und Risikokapital-Anlagegesellschaften. &#13;
Zhu Fan, Doktorand am TAC, stellte die Einsatzmöglichkeiten des im TAC entwickelten Kraftstoffsensors vor. Sie gehen weit über die Kraftstoff- und Automobilindustrie hinaus. Der Sensor könnte beispielsweise dafür sorgen, die Lebensmittelsicherheit bei Speiseöl zu verbessern. Das bei den Chinesen beliebte Speiseöl wird von den Anbietern immer wieder einmal mit Altöl vermischt, was bei den Konsumenten zu gesundheitlichen Problemen führt und deren Vertrauen in die Angebote mindert. &#13;
Die Stadt Ningbo bietet chinesischen Existenzgründern in ihrer Hi-Tech-Zone vielfältige Unterstützung wie Büroräume, aber auch Wohnungen. Sie stellt einen Fond in Höhe von 20&nbsp;Mio. Yuan (umgerechnet 2,9&nbsp;Mio. Euro) zur Verfügung, um Start-up-Unternehmen zu fördern. Über den Doktoranden Zhu Fan könnte das TAC in China ein Verbindungsbüro aufbauen. Der erste Schritt dazu ist getan.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zhu_Fan_Sensor.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Am Ball bleiben]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/am-ball-bleiben/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Dec 2015 11:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/am-ball-bleiben/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Neben Training, Spielen und Studium ist nicht mehr viel Zeit für Anderes. Drei Spieler des Handball-Zweitligisten HSC 2000 Coburg drücken dennoch regelmäßig die Hochschulbank. Präsident Michael Pötzl hat die drei beim Training besucht.</em>&#13;
Michael Pötzl auf ungewohntem Terrain. Am Morgen noch hat er den neuen Masterstudiengang in Kronach der Presse vorgestellt, danach ging es weiter zu Ingenieurskollegen nach Aschaffenburg. Jetzt, nach zweieinhalbstündiger Autofahrt, steht er – in schwarzer Jeans, Oxfords, weißem Hemd und Jackett – zwischen den leeren Rängen der HUK-COBURG Arena und beobachtet die Sportler auf dem Feld. Es ist Donnerstagabend, die erste Mannschaft des HSC 2000 Coburg trainiert vor dem nächsten Heimspiel. Pässe, Spielzüge, Abwehr – Trainer Jan Gorr lässt seine Spieler nicht aus den Augen: verbessert, kritisiert, motiviert. Mit Handball hatte Pötzl bisher nicht viel am Hut. „Ich habe nie so richtig Zugang gefunden!“, gibt er zu. Er selbst habe früher Volleyball gespielt – und natürlich Fußball.&#13;
Drei Spieler des HSC wollen das ändern: Torwart Oliver Krechel, Rückraumlinks Matthias Gerlich und Linksaußen Steffen Coßbau. Seit Oktober studieren alle drei Betriebswirtschaft an der Hochschule Coburg. Unter dem Motto „Spitzensport trifft Hochschule“ sind in nächster Zeit auch gemeinsame Veranstaltungen mit dem HSC Business Club geplant. Höchste Zeit für Präsident Pötzl, die unbekannte Sportart kennenzulernen.&#13;
Das klebrige Harz am Handball, fällt ihm als erstes auf. „Kann man damit überhaupt werfen?“ „Das ist reine Gewöhnungssache“, sagt Matthias Gerlich. „Am Anfang ist es ein komisches Gefühl und dann will man gar nicht mehr ohne.“ Gerlich hatte früher schon ein Lehramtsstudium begonnen. Mit der Betriebswirtschaft will er es jetzt noch einmal richtig angehen. Oliver Krechel und Steffen Coßbau haben nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bank- bzw. Industriekaufmann gemacht. „Damit ist es heute aber nicht mehr getan“, stellt der Magdeburger Coßbau fest. „Um weiter zukommen, müssten wir Fortbildungen besuchen. Das ist mit unserem Tagesablauf einfach nicht machbar“, bestätigt Krechel. Ein Studium sei da viel flexibler.&#13;
Zweimal am Tag trainieren die Handballer, um ihr Ziel – den Aufstieg in die erste Liga – zu erreichen. Am Morgen meistens Kraft- oder Ausdauer, am Abend dann auf dem Spielfeld. Die Vorlesungen beginnen in der Regel um acht Uhr. Das alles unter einen Hut zu bringen, erfordert Disziplin. Eine Eigenschaft, die den Spielern aber auch im Studium hilft. „Wenn wir bummeln würden, hätten wir keine Chance. Durch den Sport haben wir gelernt, dran zu bleiben“, erklärt Gerlich. &#13;
Dran bleiben muss auch Michael Pötzl. Der erste Ball ging weit am Tor vorbei. „Ein Klassiker“, lacht Steffen Coßbau. „Mit dem Harz an Ball und Hand muss man einfach anders werfen.“ Und tatsächlich. Die nächsten Versuche gehen sicher Richtung Tor – den ein oder anderen Ball kann auch Oliver Krechel nicht halten. Beifall am Spielfeldrand. Die Volleyballspieler der VSG Coburg/Grub bauen mittlerweile ihre Sachen auf und machen sich warm. Sie trainieren nach dem HSC in der Arena. Auch mit der VSG kooperiert die Hochschule. Mit Kapitän und Neunationalspieler Noah Baxpöhler hatte sich Pötzl vorhin schon kurz ausgetauscht. Er und zwei weitere Spieler – Leonhard Tille und Lukas Schattenberg – studieren ebenfalls in Coburg. Jetzt beobachten sie den Präsidenten bei seinen Torwürfen.&#13;
Gerlich erhöht den Schwierigkeitsgrad, zeigt wie man bei einem Fallwurf aufs Tor spielt. Am Ende sind alle ziemlich überrascht. So schlecht hat sich der Handball-Laie Pötzl gar nicht angestellt. Und auch er hat Geschmack gefunden: „Ist denn die Technik schon völlig ausgereizt oder gibt es noch Raum für Innovationen?“ Man könne doch den Ball noch etwas modifizieren. Wie schnell so ein Handball im Übrigen fliegt, wollen Studierende der Hochschule bald messbar machen und einmal gegen die Profis des HSC antreten. &#13;
In der HUK-COBURG Arena stehen die Spieler noch kurz mit Michael Pötzl zusammen. Dann verabschiedet er sich. „Ein bisschen Harz hat er jetzt bestimmt am Schuh“, schmunzelt Krechel. Unkompliziert und persönlich war das Aufeinandertreffen von Spitzensport und Hochschule an diesen Abend. Und das soll auch im Studium so bleiben. „Herr Pötzl hat die kurzen Wege an der Hochschule betont“, hält Steffen Coßbau fest. „Das ist in Coburg wirklich angenehm. Eine kleine, schöne Hochschule.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Neben Training, Spielen und Studium ist nicht mehr viel Zeit für Anderes. Drei Spieler des Handball-Zweitligisten HSC 2000 Coburg drücken dennoch regelmäßig die Hochschulbank. Präsident Michael Pötzl hat die drei beim Training besucht.</em>&#13;
Michael Pötzl auf ungewohntem Terrain. Am Morgen noch hat er den neuen Masterstudiengang in Kronach der Presse vorgestellt, danach ging es weiter zu Ingenieurskollegen nach Aschaffenburg. Jetzt, nach zweieinhalbstündiger Autofahrt, steht er – in schwarzer Jeans, Oxfords, weißem Hemd und Jackett – zwischen den leeren Rängen der HUK-COBURG Arena und beobachtet die Sportler auf dem Feld. Es ist Donnerstagabend, die erste Mannschaft des HSC 2000 Coburg trainiert vor dem nächsten Heimspiel. Pässe, Spielzüge, Abwehr – Trainer Jan Gorr lässt seine Spieler nicht aus den Augen: verbessert, kritisiert, motiviert. Mit Handball hatte Pötzl bisher nicht viel am Hut. „Ich habe nie so richtig Zugang gefunden!“, gibt er zu. Er selbst habe früher Volleyball gespielt – und natürlich Fußball.&#13;
Drei Spieler des HSC wollen das ändern: Torwart Oliver Krechel, Rückraumlinks Matthias Gerlich und Linksaußen Steffen Coßbau. Seit Oktober studieren alle drei Betriebswirtschaft an der Hochschule Coburg. Unter dem Motto „Spitzensport trifft Hochschule“ sind in nächster Zeit auch gemeinsame Veranstaltungen mit dem HSC Business Club geplant. Höchste Zeit für Präsident Pötzl, die unbekannte Sportart kennenzulernen.&#13;
Das klebrige Harz am Handball, fällt ihm als erstes auf. „Kann man damit überhaupt werfen?“ „Das ist reine Gewöhnungssache“, sagt Matthias Gerlich. „Am Anfang ist es ein komisches Gefühl und dann will man gar nicht mehr ohne.“ Gerlich hatte früher schon ein Lehramtsstudium begonnen. Mit der Betriebswirtschaft will er es jetzt noch einmal richtig angehen. Oliver Krechel und Steffen Coßbau haben nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bank- bzw. Industriekaufmann gemacht. „Damit ist es heute aber nicht mehr getan“, stellt der Magdeburger Coßbau fest. „Um weiter zukommen, müssten wir Fortbildungen besuchen. Das ist mit unserem Tagesablauf einfach nicht machbar“, bestätigt Krechel. Ein Studium sei da viel flexibler.&#13;
Zweimal am Tag trainieren die Handballer, um ihr Ziel – den Aufstieg in die erste Liga – zu erreichen. Am Morgen meistens Kraft- oder Ausdauer, am Abend dann auf dem Spielfeld. Die Vorlesungen beginnen in der Regel um acht Uhr. Das alles unter einen Hut zu bringen, erfordert Disziplin. Eine Eigenschaft, die den Spielern aber auch im Studium hilft. „Wenn wir bummeln würden, hätten wir keine Chance. Durch den Sport haben wir gelernt, dran zu bleiben“, erklärt Gerlich. &#13;
Dran bleiben muss auch Michael Pötzl. Der erste Ball ging weit am Tor vorbei. „Ein Klassiker“, lacht Steffen Coßbau. „Mit dem Harz an Ball und Hand muss man einfach anders werfen.“ Und tatsächlich. Die nächsten Versuche gehen sicher Richtung Tor – den ein oder anderen Ball kann auch Oliver Krechel nicht halten. Beifall am Spielfeldrand. Die Volleyballspieler der VSG Coburg/Grub bauen mittlerweile ihre Sachen auf und machen sich warm. Sie trainieren nach dem HSC in der Arena. Auch mit der VSG kooperiert die Hochschule. Mit Kapitän und Neunationalspieler Noah Baxpöhler hatte sich Pötzl vorhin schon kurz ausgetauscht. Er und zwei weitere Spieler – Leonhard Tille und Lukas Schattenberg – studieren ebenfalls in Coburg. Jetzt beobachten sie den Präsidenten bei seinen Torwürfen.&#13;
Gerlich erhöht den Schwierigkeitsgrad, zeigt wie man bei einem Fallwurf aufs Tor spielt. Am Ende sind alle ziemlich überrascht. So schlecht hat sich der Handball-Laie Pötzl gar nicht angestellt. Und auch er hat Geschmack gefunden: „Ist denn die Technik schon völlig ausgereizt oder gibt es noch Raum für Innovationen?“ Man könne doch den Ball noch etwas modifizieren. Wie schnell so ein Handball im Übrigen fliegt, wollen Studierende der Hochschule bald messbar machen und einmal gegen die Profis des HSC antreten. &#13;
In der HUK-COBURG Arena stehen die Spieler noch kurz mit Michael Pötzl zusammen. Dann verabschiedet er sich. „Ein bisschen Harz hat er jetzt bestimmt am Schuh“, schmunzelt Krechel. Unkompliziert und persönlich war das Aufeinandertreffen von Spitzensport und Hochschule an diesen Abend. Und das soll auch im Studium so bleiben. „Herr Pötzl hat die kurzen Wege an der Hochschule betont“, hält Steffen Coßbau fest. „Das ist in Coburg wirklich angenehm. Eine kleine, schöne Hochschule.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_0899_Ball-1024x683.jpg"
                        fileSize="165455"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_0887_Gespraech-1024x683.jpg"
                        fileSize="125088"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_0793_Poetzl_Netz-1024x683.jpg"
                        fileSize="136669"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC_0756_Baxpoehler_Poetzl-683x1024.jpg"
                        fileSize="160953"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Experimente mit dem Teilchenbeschleuniger]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/experimente-mit-dem-teilchenbeschleuniger/</link>
                <pubDate>Fri, 04 Dec 2015 06:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/experimente-mit-dem-teilchenbeschleuniger/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit dem Zyklotron der Hochschule Coburg stellen Schüler regelmäßig physikalische Gesetze auf die Probe. Im Rahmen des Schülerforschungszentrums konnten jetzt Schüler der oberfränkischen Begabtenförderung den Teilchenbeschleuniger kennenlernen und für Experimente nutzen. </em>&#13;
Im Labor für Dünnschichttechnik der Hochschule Coburg steht das Zyklotron COLUMBUS. Dieser Teilchenbeschleuniger entstand in den letzten beiden Jahren in einem Schulprojekt mit dem Coburger Gymnasium Ernestinum. &#13;
Lehrer Christian Wolf und die Professoren Prof. Dr. Martin Prechtl und Prof. Dr. Jochen Jirmann erklärten den 14 Jungs und Mädchen, die aus Gymnasien in ganz Oberfranken kommen, die Grundlagen. Dann durften sie selber experimentieren. Ein Kamerateam hat die Gruppe dabei gefilmt. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.region-coburg.tv/kreative-koepfe">Zum Beitrag von nec tv</a>&nbsp; &#13;
Das Schülerforschungszentrum findet an allen vier oberfränkischen Hochschulen – der Universität Bamberg, der Universität Bayreuth, der Hochschule Coburg und der Hochschule Hof, statt. Es ist Teil der TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Jede Hochschule bietet spezielle Workshops für die Schülergruppen an. Mehr unter: <a href="http://www.tao.uni-bayreuth.de/Schuelerforschungszentrum/index.html">http://www.tao.uni-bayreuth.de/Schuelerforschungszentrum/index.html</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit dem Zyklotron der Hochschule Coburg stellen Schüler regelmäßig physikalische Gesetze auf die Probe. Im Rahmen des Schülerforschungszentrums konnten jetzt Schüler der oberfränkischen Begabtenförderung den Teilchenbeschleuniger kennenlernen und für Experimente nutzen. </em>&#13;
Im Labor für Dünnschichttechnik der Hochschule Coburg steht das Zyklotron COLUMBUS. Dieser Teilchenbeschleuniger entstand in den letzten beiden Jahren in einem Schulprojekt mit dem Coburger Gymnasium Ernestinum. &#13;
Lehrer Christian Wolf und die Professoren Prof. Dr. Martin Prechtl und Prof. Dr. Jochen Jirmann erklärten den 14 Jungs und Mädchen, die aus Gymnasien in ganz Oberfranken kommen, die Grundlagen. Dann durften sie selber experimentieren. Ein Kamerateam hat die Gruppe dabei gefilmt. <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.region-coburg.tv/kreative-koepfe">Zum Beitrag von nec tv</a>&nbsp; &#13;
Das Schülerforschungszentrum findet an allen vier oberfränkischen Hochschulen – der Universität Bamberg, der Universität Bayreuth, der Hochschule Coburg und der Hochschule Hof, statt. Es ist Teil der TechnologieAllianzOberfranken (TAO). Jede Hochschule bietet spezielle Workshops für die Schülergruppen an. Mehr unter: <a href="http://www.tao.uni-bayreuth.de/Schuelerforschungszentrum/index.html">http://www.tao.uni-bayreuth.de/Schuelerforschungszentrum/index.html</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zyklotron_Oberfraenkische_Begabtenfoerderung-1024x683.jpg"
                        fileSize="181542"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Qualität und Zukunft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/qualitaet-und-zukunft/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Dec 2015 06:20:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/qualitaet-und-zukunft/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Buchreihe „Zwischen den Welten“ zeigt, wie wir von interdisziplinärer Zusammenarbeit profitieren können. Zwei neue Bände widmen sich den Themen Qualität und Zukunft.</em>&#13;
Menschen brauchen Qualität - ob im Unternehmen, in der Wissenschaft, an der Hochschule oder in der Tageszeitung. Wie vielseitig die Definition von Qualität ist und von welchen Faktoren sie beeinflusst wird, beleuchten die Autoren im dritten Band der Buchreihe „Zwischen den Welten“. &#13;
Althistoriker Prof. Dr. Peter Herz hat sich beispielsweise mit den moralischen Kategorien in der Antike beschäftigt. Wer galt damals als „gut“ und „würdig“? Von welchen Faktoren hing dies ab? Und: Wer legte diese Kriterien fest? „Wir glauben, unsere Demokratie entspricht der der Griechen. Ich muss etwas Wasser in dieses Weinglas schütten“, resümiert Herz. In Athen entschied eine Minderheit über die Mehrheit der Bürger. Die sog. aristoi bestimmten die politischen Entwicklungen und darüber, wer zu ihrem Kreis gehören durfte und wer nicht. Auf die heutige Zeit übertragen, können man daraus drei Dinge lernen, betonte Herz. „Vertrauen Sie keinen Slogans! Hinterfragen Sie alles! Und: Wenn eine Demokratie funktionieren soll, braucht sie mündige und wachsame Bürger.“&#13;
Aus Sicht eines Chemikers erläuterte Prof. Dr. Henning Hopf, ob es Nachteile hat, wenn man Qualität zu messen versucht. Er hat sich kritisch mit dem Rankingsystem des CHE – Centrum für Hochschulentwicklung auseinander gesetzt. „Das System wird nicht hinterfragt!“, bedauerte Hopf. Dabei gebe es einige Schwächen. Zum Beispiel, der geringe Rücklauf bei der Befragung der Studierenden. „Ob es noch relevant ist, wenn sechs Prozent teilgenommen haben, lasse ich mal dahingestellt.“ Statt Geld für den Studienführer auszugeben, empfiehlt Hopf, die Informationen auf den Seiten der Studiengänge, Hochschulen und Institute zu lesen.&#13;
Weitere Autoren des dritten Bandes von &quot;Zwischen den Welten&quot; sind Simone Bastian (Qualität im Journalismus), Sabine Braunersreuther (Qualitäten Älterer im Arbeitsmarkt), Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster (Qualität im Recht), Prof. Barbara Fuchs (Qualität in der Innenarchitektur), Dr. Gerhard Knothe (Messung wissenschaftlicher Qualität), Prof. Mark Phillips und Sandra Scalici (Der emotionale Wert von Marken), Prof. Dr. Ralf Reißing (Softwarequalität) und Prof. Dr. Elke Schwinger (Lebensqualität und Ethik).&#13;
Band 4 der Buchreihe ist die Monografie „Jenseits der Kristallkugel. Ein Lesebuch zur Zukunft und zu ihrer Vergangenheit“. Der Althistoriker Dr. Josef Löffl setzt darin Mechanismen der Vergangenheit in Verbindung mit der Zukunft und der Gegenwart. Wenn es beispielsweise um die Frage geht, was Innovationen auszeichnet, bringt Löffl die Mythen der alten Griechen ins Spiel. Auch der Frage, ob Zukunft vorhersehbar ist, geht er nach.&#13;
Die Qualität in der Wissenschaft sei der Dialog, betonte Herausgeber Prof. Dr. Jürgen Krahl bei der Buchvorstellung. „Zu diesem Dialog wollen wir mit der Buchreihe anregen und den Blick der Leser für das eigene Fachgebiet weiten.“ Ein wissenschaftlicher Blog (<a href="http://zdw.hs-coburg.de">zdw.hs-coburg.de</a>) begleitet die Reihe. Sie erscheint im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://cuvillier.de/de/shop/series/75-zwischen-den-welten">Cuvillier Verlag Göttingen</a> und ist Teil des Angebots der TAC Academy des Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Buchreihe „Zwischen den Welten“ zeigt, wie wir von interdisziplinärer Zusammenarbeit profitieren können. Zwei neue Bände widmen sich den Themen Qualität und Zukunft.</em>&#13;
Menschen brauchen Qualität - ob im Unternehmen, in der Wissenschaft, an der Hochschule oder in der Tageszeitung. Wie vielseitig die Definition von Qualität ist und von welchen Faktoren sie beeinflusst wird, beleuchten die Autoren im dritten Band der Buchreihe „Zwischen den Welten“. &#13;
Althistoriker Prof. Dr. Peter Herz hat sich beispielsweise mit den moralischen Kategorien in der Antike beschäftigt. Wer galt damals als „gut“ und „würdig“? Von welchen Faktoren hing dies ab? Und: Wer legte diese Kriterien fest? „Wir glauben, unsere Demokratie entspricht der der Griechen. Ich muss etwas Wasser in dieses Weinglas schütten“, resümiert Herz. In Athen entschied eine Minderheit über die Mehrheit der Bürger. Die sog. aristoi bestimmten die politischen Entwicklungen und darüber, wer zu ihrem Kreis gehören durfte und wer nicht. Auf die heutige Zeit übertragen, können man daraus drei Dinge lernen, betonte Herz. „Vertrauen Sie keinen Slogans! Hinterfragen Sie alles! Und: Wenn eine Demokratie funktionieren soll, braucht sie mündige und wachsame Bürger.“&#13;
Aus Sicht eines Chemikers erläuterte Prof. Dr. Henning Hopf, ob es Nachteile hat, wenn man Qualität zu messen versucht. Er hat sich kritisch mit dem Rankingsystem des CHE – Centrum für Hochschulentwicklung auseinander gesetzt. „Das System wird nicht hinterfragt!“, bedauerte Hopf. Dabei gebe es einige Schwächen. Zum Beispiel, der geringe Rücklauf bei der Befragung der Studierenden. „Ob es noch relevant ist, wenn sechs Prozent teilgenommen haben, lasse ich mal dahingestellt.“ Statt Geld für den Studienführer auszugeben, empfiehlt Hopf, die Informationen auf den Seiten der Studiengänge, Hochschulen und Institute zu lesen.&#13;
Weitere Autoren des dritten Bandes von &quot;Zwischen den Welten&quot; sind Simone Bastian (Qualität im Journalismus), Sabine Braunersreuther (Qualitäten Älterer im Arbeitsmarkt), Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster (Qualität im Recht), Prof. Barbara Fuchs (Qualität in der Innenarchitektur), Dr. Gerhard Knothe (Messung wissenschaftlicher Qualität), Prof. Mark Phillips und Sandra Scalici (Der emotionale Wert von Marken), Prof. Dr. Ralf Reißing (Softwarequalität) und Prof. Dr. Elke Schwinger (Lebensqualität und Ethik).&#13;
Band 4 der Buchreihe ist die Monografie „Jenseits der Kristallkugel. Ein Lesebuch zur Zukunft und zu ihrer Vergangenheit“. Der Althistoriker Dr. Josef Löffl setzt darin Mechanismen der Vergangenheit in Verbindung mit der Zukunft und der Gegenwart. Wenn es beispielsweise um die Frage geht, was Innovationen auszeichnet, bringt Löffl die Mythen der alten Griechen ins Spiel. Auch der Frage, ob Zukunft vorhersehbar ist, geht er nach.&#13;
Die Qualität in der Wissenschaft sei der Dialog, betonte Herausgeber Prof. Dr. Jürgen Krahl bei der Buchvorstellung. „Zu diesem Dialog wollen wir mit der Buchreihe anregen und den Blick der Leser für das eigene Fachgebiet weiten.“ Ein wissenschaftlicher Blog (<a href="http://zdw.hs-coburg.de">zdw.hs-coburg.de</a>) begleitet die Reihe. Sie erscheint im <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://cuvillier.de/de/shop/series/75-zwischen-den-welten">Cuvillier Verlag Göttingen</a> und ist Teil des Angebots der TAC Academy des Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZwischendenWelten_Band3.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZwischendenWelten_Band4.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZdW_Qualitaet_und_Zukunft-1024x683.jpg"
                        fileSize="145583"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Arabische Hochschul-Präsidenten besuchen Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/arabische-hochschul-praesidenten-besuchen-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2015 09:46:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/arabische-hochschul-praesidenten-besuchen-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Sie kamen aus Jordanien, dem Libanon, Ägypten und Palästina und waren zu Gast an der Hochschule Coburg: 13 hohe Repräsentanten arabischer Universitäten. Unter ihnen war Prof. Dr. Anton Mangstl, Vizepräsident der German Jordanian University GJU. Die Reise wurde von der Hochschulrektorenkonferenz im Rahmen des Programms „Dialogue on Innovative Higher Education Strategies DIES“ der HRK und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD organisiert. </em>&#13;
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl hieß die Delegation gemeinsam mit Thomas Böhm, Referatsleiter Afrika/Naher Osten der HRK, im Senatssaal willkommen. Er stellte die Hochschule Coburg vor und ging dabei besonders auf die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft ein. Dieses Thema stieß bei den arabischen Gästen auf besonderes Interesse, da sie ihre Heimatuniversitäten ebenfalls in diese Richtung entwickeln möchten. &#13;
Einblicke in die Lehr- und Forschungsaktivitäten der Hochschule Coburg gaben Prof. Dr. Petra Gruner mit dem Thema Versicherungen, Prof. Dr. Thomas Wieland, der über Industrie 4.0 sprach, Prof. Dr. Maria Kufner, die über Sensor- und Aktortechnologie referierte und Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, die über aktuelle Forschungsprojekte in der Bioanalytik berichtete.&#13;
Am Nachmittag stieß Prof. Dr. Rainer Hirth aus dem Studiengang Architektur zu der Delegation. Er kam erst vor kurzem – gemeinsam mit einer Studierendengruppe - von einer Reise nach Jordanien zurück. Außerdem konnten die arabischen Gäste mit zwei jordanischen Studentinnen sprechen, die derzeit im Studiengang Architektur ihr Auslandssemester absolvieren. &#13;
An den Besuch an der Hochschule Coburg schloss sich eine Besichtigung des Unternehmens Kapp und Niles an. Zum Abschluss gab es für die Gäste eine Stadtführung durch das historische Coburg. Das Besuchsprogramm wurde vom International Office der Hochschule Coburg unter der Leitung von Annette Stegemann in Kooperation mit Thomas Böhm von der HRK zusammengestellt. &#13;
<strong>Die Gäste:</strong>&#13;
<ul><li>Dr. Riad B. Chedid,President, Rafik Hariri University, Lebanon</li><li>Prof. Hanna Abdalnour, Vice President for Academic Affairs, Al Quds University, Palestine</li><li>Prof. Abdullatif Abuhijleh, President, Birzeit University, Palestine</li><li>Prof. Mashhoor Al-Refai President, PSUT-Princess Sumaya University for Technology, Jordan</li><li>Prof. Sultan Abu-Orabi Al-Adwan, Secretary General, Association of Arab Universities, Jordan</li><li>Prof. Abbas Mohamed Mansour, President, South Valley University, Egypt </li><li>Prof. Dr. Anton Mangstl, Vice President, German Jordanian University (GJU), Jordan</li><li>Dr. Manar Fayyad, Vice President, German Jordan University (GJU), Jordan</li><li>Prof. Irene Hazou, Vice President for Academic affairs, Bethlehem University, Palestine</li><li>Prof. Ahmed Elbetieha (PhD), Vice president, Jordan University of Science and Technology, Jordan</li><li>Prof. Mohammad El-Khateeb, Dean, Faculty of Science and Arts, Jordan University of Science and Technology, Jordan</li><li>Prof. Abdallah Yusuf Al-Zoubi, Vice President, PSUT-Princess Sumaya University for Technology, Jordan</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Sie kamen aus Jordanien, dem Libanon, Ägypten und Palästina und waren zu Gast an der Hochschule Coburg: 13 hohe Repräsentanten arabischer Universitäten. Unter ihnen war Prof. Dr. Anton Mangstl, Vizepräsident der German Jordanian University GJU. Die Reise wurde von der Hochschulrektorenkonferenz im Rahmen des Programms „Dialogue on Innovative Higher Education Strategies DIES“ der HRK und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD organisiert. </em>&#13;
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl hieß die Delegation gemeinsam mit Thomas Böhm, Referatsleiter Afrika/Naher Osten der HRK, im Senatssaal willkommen. Er stellte die Hochschule Coburg vor und ging dabei besonders auf die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft ein. Dieses Thema stieß bei den arabischen Gästen auf besonderes Interesse, da sie ihre Heimatuniversitäten ebenfalls in diese Richtung entwickeln möchten. &#13;
Einblicke in die Lehr- und Forschungsaktivitäten der Hochschule Coburg gaben Prof. Dr. Petra Gruner mit dem Thema Versicherungen, Prof. Dr. Thomas Wieland, der über Industrie 4.0 sprach, Prof. Dr. Maria Kufner, die über Sensor- und Aktortechnologie referierte und Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, die über aktuelle Forschungsprojekte in der Bioanalytik berichtete.&#13;
Am Nachmittag stieß Prof. Dr. Rainer Hirth aus dem Studiengang Architektur zu der Delegation. Er kam erst vor kurzem – gemeinsam mit einer Studierendengruppe - von einer Reise nach Jordanien zurück. Außerdem konnten die arabischen Gäste mit zwei jordanischen Studentinnen sprechen, die derzeit im Studiengang Architektur ihr Auslandssemester absolvieren. &#13;
An den Besuch an der Hochschule Coburg schloss sich eine Besichtigung des Unternehmens Kapp und Niles an. Zum Abschluss gab es für die Gäste eine Stadtführung durch das historische Coburg. Das Besuchsprogramm wurde vom International Office der Hochschule Coburg unter der Leitung von Annette Stegemann in Kooperation mit Thomas Böhm von der HRK zusammengestellt. &#13;
<strong>Die Gäste:</strong>&#13;
<ul><li>Dr. Riad B. Chedid,President, Rafik Hariri University, Lebanon</li><li>Prof. Hanna Abdalnour, Vice President for Academic Affairs, Al Quds University, Palestine</li><li>Prof. Abdullatif Abuhijleh, President, Birzeit University, Palestine</li><li>Prof. Mashhoor Al-Refai President, PSUT-Princess Sumaya University for Technology, Jordan</li><li>Prof. Sultan Abu-Orabi Al-Adwan, Secretary General, Association of Arab Universities, Jordan</li><li>Prof. Abbas Mohamed Mansour, President, South Valley University, Egypt </li><li>Prof. Dr. Anton Mangstl, Vice President, German Jordanian University (GJU), Jordan</li><li>Dr. Manar Fayyad, Vice President, German Jordan University (GJU), Jordan</li><li>Prof. Irene Hazou, Vice President for Academic affairs, Bethlehem University, Palestine</li><li>Prof. Ahmed Elbetieha (PhD), Vice president, Jordan University of Science and Technology, Jordan</li><li>Prof. Mohammad El-Khateeb, Dean, Faculty of Science and Arts, Jordan University of Science and Technology, Jordan</li><li>Prof. Abdallah Yusuf Al-Zoubi, Vice President, PSUT-Princess Sumaya University for Technology, Jordan</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Delegation_Kapp_Niles_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studenten_Hirth_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gewinn: Leihwagen für zwei Wochen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gewinn-leihwagen-fuer-zwei-wochen/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2015 08:38:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gewinn-leihwagen-fuer-zwei-wochen/</guid>
                <description><![CDATA[Sie haben an der Erstsemester-Befragung der Hochschule Coburg teilgenommen und gewonnen: Awdienko Wadim aus dem Studiengang Automobiltechnologie und Eva Lenhard aus dem Studiengang Architektur dürfen jeweils zwei Wochen lang einen Hyundai i10 Sportsline vom Autohaus Müller in Coburg fahren. Betriebsleiter Christian Reiter übergab die Gutscheine an die Gewinner*innen. Bei der Übergabe mit dabei war Anastasiya Fliychuk, eine Freundin von Eva Lenhard.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Sie haben an der Erstsemester-Befragung der Hochschule Coburg teilgenommen und gewonnen: Awdienko Wadim aus dem Studiengang Automobiltechnologie und Eva Lenhard aus dem Studiengang Architektur dürfen jeweils zwei Wochen lang einen Hyundai i10 Sportsline vom Autohaus Müller in Coburg fahren. Betriebsleiter Christian Reiter übergab die Gutscheine an die Gewinner*innen. Bei der Übergabe mit dabei war Anastasiya Fliychuk, eine Freundin von Eva Lenhard.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Reiter_Lenhard_Fliychuk_Wadim_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Master ZukunftsDesign soll im März starten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/master-zukunftsdesign-soll-im-maerz-starten/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2015 07:09:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/master-zukunftsdesign-soll-im-maerz-starten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>„Bei dem Master-Studiengang ZukunftsDesign betreten wir als Hochschule Coburg und die Region Coburg-Kronach Neuland.“ Das betonte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl bei der Vorstellung des Konzepts für den neuen Master-Studiengang vor der Presse. Gemeinsam mit Hans Rebhan, Vizepräsident der IHK Oberfranken, Hendrik Montag-Schwappacher vom IZK, Prof. Kai Hiltmann, Prof. Michael Lichtlein, Prof. Lutz Schneider und Mark Hoffmann von der Hochschule Coburg erläuterte er die Studieninhalte und die Studienstruktur.</em>&#13;
Das Masterprogramm will Studierende mit erstem Hochschulabschluss ansprechen, die aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommen und in der Wirtschaft oder in sozialen Institutionen Verantwortung übernehmen wollen. Ziel ist es, mit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise an innovative Fragestellungen heranzugehen. Denn, so Pötzl: „Wir müssen lernen, die richtigen Fragen zu stellen und wollen hier eine Denkfabrik für Querdenker schaffen.“&#13;
Der neue Master-Studiengang ist als Teilzeitstudium konzipiert und auf fünf Semester angelegt. Zu Beginn und am Ende des Semesters finden Blockveranstaltungen statt. Die übrigen Lehrveranstaltungen werden vorrangig am Freitagnachmittag und am Samstag besucht. Die Studierenden arbeiten an gemeinsamen Projekten und sie organisieren sich dabei weitgehend selbst. Die Projektteams werden von Coaches begleitet. Darüber hinaus können die Studierenden bei Bedarf auf fachliche Spezialisten aus der Hochschule Coburg und darüber hinaus zugehen. Im fünften Semester geht es hauptsächlich um die Masterarbeit.&#13;
Die Studierenden haben die Möglichkeit, eigene Fragestellungen einzubringen und gemeinsam daran zu arbeiten. „Auf diese Weise kann in der Region ein Innovatoren-Club entstehen“, erklärt Prof. Hiltmann. Das Studium besteht aus haltungs-, interaktions- und prozessorientierten Modulen, Wahlpflichtfächern zur Erweiterung des fachlichen Know-how und der Masterarbeit in Form einer Gruppenarbeit. Es geht um Themen wie Innovationstheorien, Kommunikation, Moderation, Ethik und Werte, Teamdynamik, Führung, Organisationsentwicklung und Veränderungsmanagement. Darüber hinaus geht es um die Anwendung und die Weiterentwicklung des Fachwissens.&#13;
In Kronach werden in den nächsten Monaten Räume im ehemaligen Verwaltungsgebäude von LOEWE Technologies als Seminarräume hergerichtet. Dort zieht dann auch die Geschäftsstelle des Innovationszentrums Kronach und das Verbindungsbüro von Bayern Innovativ mit dem regionalen Innovationsmanager ein.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>„Bei dem Master-Studiengang ZukunftsDesign betreten wir als Hochschule Coburg und die Region Coburg-Kronach Neuland.“ Das betonte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl bei der Vorstellung des Konzepts für den neuen Master-Studiengang vor der Presse. Gemeinsam mit Hans Rebhan, Vizepräsident der IHK Oberfranken, Hendrik Montag-Schwappacher vom IZK, Prof. Kai Hiltmann, Prof. Michael Lichtlein, Prof. Lutz Schneider und Mark Hoffmann von der Hochschule Coburg erläuterte er die Studieninhalte und die Studienstruktur.</em>&#13;
Das Masterprogramm will Studierende mit erstem Hochschulabschluss ansprechen, die aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommen und in der Wirtschaft oder in sozialen Institutionen Verantwortung übernehmen wollen. Ziel ist es, mit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise an innovative Fragestellungen heranzugehen. Denn, so Pötzl: „Wir müssen lernen, die richtigen Fragen zu stellen und wollen hier eine Denkfabrik für Querdenker schaffen.“&#13;
Der neue Master-Studiengang ist als Teilzeitstudium konzipiert und auf fünf Semester angelegt. Zu Beginn und am Ende des Semesters finden Blockveranstaltungen statt. Die übrigen Lehrveranstaltungen werden vorrangig am Freitagnachmittag und am Samstag besucht. Die Studierenden arbeiten an gemeinsamen Projekten und sie organisieren sich dabei weitgehend selbst. Die Projektteams werden von Coaches begleitet. Darüber hinaus können die Studierenden bei Bedarf auf fachliche Spezialisten aus der Hochschule Coburg und darüber hinaus zugehen. Im fünften Semester geht es hauptsächlich um die Masterarbeit.&#13;
Die Studierenden haben die Möglichkeit, eigene Fragestellungen einzubringen und gemeinsam daran zu arbeiten. „Auf diese Weise kann in der Region ein Innovatoren-Club entstehen“, erklärt Prof. Hiltmann. Das Studium besteht aus haltungs-, interaktions- und prozessorientierten Modulen, Wahlpflichtfächern zur Erweiterung des fachlichen Know-how und der Masterarbeit in Form einer Gruppenarbeit. Es geht um Themen wie Innovationstheorien, Kommunikation, Moderation, Ethik und Werte, Teamdynamik, Führung, Organisationsentwicklung und Veränderungsmanagement. Darüber hinaus geht es um die Anwendung und die Weiterentwicklung des Fachwissens.&#13;
In Kronach werden in den nächsten Monaten Räume im ehemaligen Verwaltungsgebäude von LOEWE Technologies als Seminarräume hergerichtet. Dort zieht dann auch die Geschäftsstelle des Innovationszentrums Kronach und das Verbindungsbüro von Bayern Innovativ mit dem regionalen Innovationsmanager ein.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZukunftsDesign_Kronach26.11_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Arbeit für die Großen, Spiele für die Kleinen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/arbeit-fuer-die-grossen-spiele-fuer-die-kleinen/</link>
                <pubDate>Tue, 01 Dec 2015 06:54:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/arbeit-fuer-die-grossen-spiele-fuer-die-kleinen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wenn am Buß- und Bettag die Schulen schließen, müssen viele Eltern regulär arbeiten. Die als familienfreundlich auditierten Einrichtungen in Coburg – zu denen auch die Hochschule Coburg gehört - haben deshalb einen Aktionstag organisiert. Rund 90 Kinder aus Coburg und Umgebung wurden betreut. </em>&#13;
Im Fitness-Center „Sportland Coburg“ erlebten die Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren einen spannenden Tag. Neben sportlichen Programmen wie Badminton, Bowling, Crosstraining oder Drums Alive konnten sie basteln, kleine Experimente wagen oder in der Leseecke in Büchern schmökern. Am Nachmittag ging es für Einige noch ins Naturkundemuseum Coburg. &#13;
Betreut wurden die Kinder von 18 Azubis aus den teilnehmenden Unternehmen und Einrichtungen. Monika Faaß, Familienbeauftragte der Hochschule Coburg berichtet von einer sehr positiven Resonanz bei Kindern und Eltern. „Für nächstes Jahr ist auf jeden Fall wieder etwas Ähnliches geplant!“&#13;
Der Aktionstag fand in Kooperation mit der Stadt Coburg, der AOK Bayern, der Städtischen Werke Überlandwerke Coburg (SÜC) und der Sparkasse Coburg-Lichtenfels statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wenn am Buß- und Bettag die Schulen schließen, müssen viele Eltern regulär arbeiten. Die als familienfreundlich auditierten Einrichtungen in Coburg – zu denen auch die Hochschule Coburg gehört - haben deshalb einen Aktionstag organisiert. Rund 90 Kinder aus Coburg und Umgebung wurden betreut. </em>&#13;
Im Fitness-Center „Sportland Coburg“ erlebten die Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren einen spannenden Tag. Neben sportlichen Programmen wie Badminton, Bowling, Crosstraining oder Drums Alive konnten sie basteln, kleine Experimente wagen oder in der Leseecke in Büchern schmökern. Am Nachmittag ging es für Einige noch ins Naturkundemuseum Coburg. &#13;
Betreut wurden die Kinder von 18 Azubis aus den teilnehmenden Unternehmen und Einrichtungen. Monika Faaß, Familienbeauftragte der Hochschule Coburg berichtet von einer sehr positiven Resonanz bei Kindern und Eltern. „Für nächstes Jahr ist auf jeden Fall wieder etwas Ähnliches geplant!“&#13;
Der Aktionstag fand in Kooperation mit der Stadt Coburg, der AOK Bayern, der Städtischen Werke Überlandwerke Coburg (SÜC) und der Sparkasse Coburg-Lichtenfels statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BussundBettag_Basteln-1024x692.jpg"
                        fileSize="177094"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BussundBettag_Badminton-1024x363.jpg"
                        fileSize="106449"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="363"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BussundBettag_DrumsAlive-1024x456.jpg"
                        fileSize="118662"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="456"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende aus Novosibirsk zu Gast in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-aus-novosibirsk-zu-gast-in-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Nov 2015 06:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-aus-novosibirsk-zu-gast-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Praxisnah studieren in Kooperation mit einem internationalen Unternehmen – diesem Grundsatz folgt ein Projekt, bei dem Studierende der Betriebswirtschaft gemeinsam mit Kommilitonen von der Novosibirsk State University of Economics and Management (NSUEM) an einer Aufgabenstellung arbeiten. Nachdem die Coburger Studierenden der NSUEM im Mai 2015 einen ersten mehrtägigen Besuch abgestattet hatten, waren die Projektteilnehmer der Partneruniversität nun zu Gast in Coburg.</em>&#13;
Als Auftraggeber des Projekts fungiert die junge Firma „Nevz Ceramics“ aus Novosibirsk, die mit Hilfe von Nanatechnologie Keramikerzeugnisse für die industrielle Nutzung entwickelt und produziert. Langfristiges Ziel des Unternehmens ist die Expansion in den europäischen Markt sowie eine Steigerung des Umsatzes. Die Aufgabe an die Studierenden beider Hochschulen lautete daher, gemeinsam ein Konzept für den Eintritt in den deutschen Handel zu erstellen. Dafür analysierten sie den deutschen und russischen Markt, recherchierten Produkte und führten Gespräche mit potentiellen Neukunden und Abnehmern in und um Coburg. Über den aktuellen Stand der Ergebnisse verständigten sich die angehenden Betriebswirte regelmäßig via Skype.&#13;
Für die abschließende Konzepterstellung reisten die sibirischen Studierenden nun für eine Woche nach Coburg. Der Initiator des Projekts, Prof. Dr. Eduard Gerhardt, stellt die Bedeutung des persönlichen Austauschs hervor: „Durch den Besuch bekommen beide Seiten die Möglichkeit, wissenschaftliche Arbeitsweise, akademische Recherche und kulturelle Hintergründe der Gegenseite durch primäre Erfahrungen zu verinnerlichen und diese in späteren internationalen Projekten einzubringen.“ Die interkulturellen Erkenntnisse helfen sicherlich auch für die letzte Phase des Projekts: Für den Auftraggeber wird ein gemeinsamer Abschlussbericht einschließlich des erarbeiteten Markteintrittskonzepts erstellt. &#13;
Neben mehreren arbeitsintensiven Treffen blieb den Coburgern noch Zeit, um ihren russischen Kommilitonen verschiedene Sehenswürdigkeiten in Franken und Oberbayern zu zeigen. So standen ein Besuch der Coburger Altstadt und der Veste ebenso auf dem Programm wie eine Führung durch die Bamberger Katakomben und eine Besichtigung bei Audi in Ingolstadt. Für einen philosophischen Input sorgte Dr. Thomas Kriza, der im Rahmen eines Impulsvortrags mit der Projektgruppe über Gründe und Auswirkungen der EU-Sanktionen gegen Russland diskutierte.&#13;
Für die Studierenden ist das internationale Projekt jetzt schon ein voller Erfolg. Neben den vielfältigen praktischen Erfahrungen hatten sie Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und viel über das Partnerland, seine Kultur und seine Menschen zu lernen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Praxisnah studieren in Kooperation mit einem internationalen Unternehmen – diesem Grundsatz folgt ein Projekt, bei dem Studierende der Betriebswirtschaft gemeinsam mit Kommilitonen von der Novosibirsk State University of Economics and Management (NSUEM) an einer Aufgabenstellung arbeiten. Nachdem die Coburger Studierenden der NSUEM im Mai 2015 einen ersten mehrtägigen Besuch abgestattet hatten, waren die Projektteilnehmer der Partneruniversität nun zu Gast in Coburg.</em>&#13;
Als Auftraggeber des Projekts fungiert die junge Firma „Nevz Ceramics“ aus Novosibirsk, die mit Hilfe von Nanatechnologie Keramikerzeugnisse für die industrielle Nutzung entwickelt und produziert. Langfristiges Ziel des Unternehmens ist die Expansion in den europäischen Markt sowie eine Steigerung des Umsatzes. Die Aufgabe an die Studierenden beider Hochschulen lautete daher, gemeinsam ein Konzept für den Eintritt in den deutschen Handel zu erstellen. Dafür analysierten sie den deutschen und russischen Markt, recherchierten Produkte und führten Gespräche mit potentiellen Neukunden und Abnehmern in und um Coburg. Über den aktuellen Stand der Ergebnisse verständigten sich die angehenden Betriebswirte regelmäßig via Skype.&#13;
Für die abschließende Konzepterstellung reisten die sibirischen Studierenden nun für eine Woche nach Coburg. Der Initiator des Projekts, Prof. Dr. Eduard Gerhardt, stellt die Bedeutung des persönlichen Austauschs hervor: „Durch den Besuch bekommen beide Seiten die Möglichkeit, wissenschaftliche Arbeitsweise, akademische Recherche und kulturelle Hintergründe der Gegenseite durch primäre Erfahrungen zu verinnerlichen und diese in späteren internationalen Projekten einzubringen.“ Die interkulturellen Erkenntnisse helfen sicherlich auch für die letzte Phase des Projekts: Für den Auftraggeber wird ein gemeinsamer Abschlussbericht einschließlich des erarbeiteten Markteintrittskonzepts erstellt. &#13;
Neben mehreren arbeitsintensiven Treffen blieb den Coburgern noch Zeit, um ihren russischen Kommilitonen verschiedene Sehenswürdigkeiten in Franken und Oberbayern zu zeigen. So standen ein Besuch der Coburger Altstadt und der Veste ebenso auf dem Programm wie eine Führung durch die Bamberger Katakomben und eine Besichtigung bei Audi in Ingolstadt. Für einen philosophischen Input sorgte Dr. Thomas Kriza, der im Rahmen eines Impulsvortrags mit der Projektgruppe über Gründe und Auswirkungen der EU-Sanktionen gegen Russland diskutierte.&#13;
Für die Studierenden ist das internationale Projekt jetzt schon ein voller Erfolg. Neben den vielfältigen praktischen Erfahrungen hatten sie Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und viel über das Partnerland, seine Kultur und seine Menschen zu lernen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/RussischeDelegation_Gerhardt.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/RussischeDelegation_Poetzl.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Jungingenieur-Pass geht in die vierte Runde]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jungingenieur-pass-geht-in-die-vierte-runde/</link>
                <pubDate>Thu, 26 Nov 2015 07:02:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jungingenieur-pass-geht-in-die-vierte-runde/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Was macht eigentlich ein Ingenieur? Diese Frage stellen sich viele junge Menschen. Das Coburger Gymnasium Ernestinum ermöglicht 14 Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe, sich ein Jahr lang als sog. „Jungingenieure“ zu fühlen. Gemeinsam mit der Hochschule Coburg, dem Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule und der IHK zu Coburg haben fünf Coburger Unternehmen ein Programm auf die Beine gestellt, bei dem die Schülerinnen und Schüler in allen technischen Arbeitsschritten ein eigenes Produkt herstellen. </em>&#13;
Sie lernen die Arbeitsplätze von Ingenieuren hautnah kennen, indem sie selbst konstruieren, berechnen, bohren und löten. Am Ende halten sie dann das Ergebnis ihrer Arbeit in den Händen: ein kleines Flugzeug auf einer Landebahn. Möglich macht dies das Projekt Jungingenieur-Pass. Hier arbeiten das Coburger Gymnasium Ernestinum, die Hochschule Coburg und ihr Institut für Sensor- und Aktortechnik, die IHK zu Coburg sowie die Coburger Unternehmen Kaeser Kompressoren, Waldrich Maschinenbau, Lasco Maschinenbau, Kapp und Niles sowie Brose Fahrzeugteile zusammen. &#13;
Wie Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel betont, ist dieses Projekt für die Hochschule Coburg etwas Besonderes, denn „die Schüler schauen nicht nur einmal bei uns vorbei, sondern sie setzen sich intensiv mit technischen Fragestellungen und der handwerklichen Umsetzung auseinander.“ „Wir schließen so die Lücke zwischen dem naturwissenschaftlichen Unterricht und der technischen Anwendung des Wissens“, erläutert Martin Ungelenk, stellvertretender Rektor des Gymnasiums Ernestinum. Das Interesse der Schüler an dem Projekt ist groß. „Wir haben jedes Jahr auf einen Projektplatz zwei Bewerbungen“ stellt Matin Ungelenk fest. &#13;
Seitens der Unternehmen engagieren sich insbesondere die Ausbildungsleiter in dem Projekt. Rüdiger Hopf (Kaeser), Thomas Köhler (Brose), Georg Pfeuffer (Lasco) und Klaus Damaschke (Waldrich) lassen die jungen Leute an die CAD-Programme und die Drehbank. So lernen sie beispielsweise, wozu man die in der Mathematik gelernten Winkelfunktionen braucht und welche Rolle die Elektrik spielt. Bei dem Unternehmen Kapp und Niles, das erstmals beim Jungingenieurpass mitmacht, geht es um die Endmontage und den Arbeitsschutz, wie Sabrina Schaumberger aus dem Personalmanagement erläutert. An der Hochschule besuchen die „Jungingenieure“ das Institut für Sensor- und Aktortechnik. Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Lindner ermutigt die Schülerinnen und Schüler: „Lernt nicht nur theoretisches Wissen, sondern eignet euch auch handwerkliche Fähigkeiten an.“ Und die IHK kümmert sich in einem Workshop mit den Schülern um die betriebswirtschaftlichen Aspekte. Denn, so Rainer Kissing, Leiter Berufliche Bildung bei der IHK zu Coburg: die Produkte, die wir herstellen müssen schließlich auch verkauft werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Was macht eigentlich ein Ingenieur? Diese Frage stellen sich viele junge Menschen. Das Coburger Gymnasium Ernestinum ermöglicht 14 Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe, sich ein Jahr lang als sog. „Jungingenieure“ zu fühlen. Gemeinsam mit der Hochschule Coburg, dem Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule und der IHK zu Coburg haben fünf Coburger Unternehmen ein Programm auf die Beine gestellt, bei dem die Schülerinnen und Schüler in allen technischen Arbeitsschritten ein eigenes Produkt herstellen. </em>&#13;
Sie lernen die Arbeitsplätze von Ingenieuren hautnah kennen, indem sie selbst konstruieren, berechnen, bohren und löten. Am Ende halten sie dann das Ergebnis ihrer Arbeit in den Händen: ein kleines Flugzeug auf einer Landebahn. Möglich macht dies das Projekt Jungingenieur-Pass. Hier arbeiten das Coburger Gymnasium Ernestinum, die Hochschule Coburg und ihr Institut für Sensor- und Aktortechnik, die IHK zu Coburg sowie die Coburger Unternehmen Kaeser Kompressoren, Waldrich Maschinenbau, Lasco Maschinenbau, Kapp und Niles sowie Brose Fahrzeugteile zusammen. &#13;
Wie Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel betont, ist dieses Projekt für die Hochschule Coburg etwas Besonderes, denn „die Schüler schauen nicht nur einmal bei uns vorbei, sondern sie setzen sich intensiv mit technischen Fragestellungen und der handwerklichen Umsetzung auseinander.“ „Wir schließen so die Lücke zwischen dem naturwissenschaftlichen Unterricht und der technischen Anwendung des Wissens“, erläutert Martin Ungelenk, stellvertretender Rektor des Gymnasiums Ernestinum. Das Interesse der Schüler an dem Projekt ist groß. „Wir haben jedes Jahr auf einen Projektplatz zwei Bewerbungen“ stellt Matin Ungelenk fest. &#13;
Seitens der Unternehmen engagieren sich insbesondere die Ausbildungsleiter in dem Projekt. Rüdiger Hopf (Kaeser), Thomas Köhler (Brose), Georg Pfeuffer (Lasco) und Klaus Damaschke (Waldrich) lassen die jungen Leute an die CAD-Programme und die Drehbank. So lernen sie beispielsweise, wozu man die in der Mathematik gelernten Winkelfunktionen braucht und welche Rolle die Elektrik spielt. Bei dem Unternehmen Kapp und Niles, das erstmals beim Jungingenieurpass mitmacht, geht es um die Endmontage und den Arbeitsschutz, wie Sabrina Schaumberger aus dem Personalmanagement erläutert. An der Hochschule besuchen die „Jungingenieure“ das Institut für Sensor- und Aktortechnik. Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Lindner ermutigt die Schülerinnen und Schüler: „Lernt nicht nur theoretisches Wissen, sondern eignet euch auch handwerkliche Fähigkeiten an.“ Und die IHK kümmert sich in einem Workshop mit den Schülern um die betriebswirtschaftlichen Aspekte. Denn, so Rainer Kissing, Leiter Berufliche Bildung bei der IHK zu Coburg: die Produkte, die wir herstellen müssen schließlich auch verkauft werden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jungingenieurpass_15_B800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jungingenieurpass_Modell_B800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Jahrgang 2005 – Gut gereift]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jahrgang-2005-gut-gereift/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Nov 2015 14:44:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jahrgang-2005-gut-gereift/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vor zehn Jahren machten sie an der Hochschule Coburg (damals FH Coburg) ihren Abschluss als Dipl.-Ing. (FH). Aus diesem Anlass besuchten 20 Bauingenieure ihre Hochschule, um die vergangene Studienzeit wieder aufleben zu lassen und sich darüber zu informieren, wie der Nachwuchs heute ausgebildet wird.</em></p>&#13;
<p>Treffpunkt der 20 Absolventen aus dem Bauingenieurwesen war – wie früher – die Cafeteria am Campus Friedrich Streib. Hier stieß auch Professor Egbert Keßler auf die Gruppe, der sich noch gut an jeden Einzelnen erinnern konnte. Er unterbrach extra für sie die von ihm geleitete Sitzung des Senats der Hochschule. Dann ging es zum Campus Design, wo der Studiengang Bauingenieurwesen heute beheimatet ist. Labor-Ingenieur Ronald Grünbeck führte sie durch den Campus und informierte sie darüber, wie das Studium aktuell aufgebaut ist. Bei einer Stadtführung und dem Besuch ihrer ehemaligen Stammkneipe kamen bei den Absolventen des Jahrgangs 2005 Erinnerungen an „die alten Zeiten“ auf. Organisiert wurde das Treffen von dem Jahrgangssprecher Frank Schmitt.</p>&#13;
<p>Viele der Absolventen arbeiten heute als Bauingenieure, entweder bei großen Bauunternehmen, in der Produktentwicklung von Unternehmen, bei Bausanierern oder in öffentlichen Bauämtern. Ein Absolvent hängte noch ein Studium an und unterrichtet heute als Berufsschullehrer die jungen Bauschüler. Manche sind in Franken geblieben, andere arbeiten bei überregional tätigen Unternehmen und sind deutschlandweit unterwegs. Allen gemeinsam ist ein Credo: Bauingenieure sind gefragt, sowohl in der Privatwirtschaft als auch im Öffentlichen Dienst.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vor zehn Jahren machten sie an der Hochschule Coburg (damals FH Coburg) ihren Abschluss als Dipl.-Ing. (FH). Aus diesem Anlass besuchten 20 Bauingenieure ihre Hochschule, um die vergangene Studienzeit wieder aufleben zu lassen und sich darüber zu informieren, wie der Nachwuchs heute ausgebildet wird.</em></p>&#13;
<p>Treffpunkt der 20 Absolventen aus dem Bauingenieurwesen war – wie früher – die Cafeteria am Campus Friedrich Streib. Hier stieß auch Professor Egbert Keßler auf die Gruppe, der sich noch gut an jeden Einzelnen erinnern konnte. Er unterbrach extra für sie die von ihm geleitete Sitzung des Senats der Hochschule. Dann ging es zum Campus Design, wo der Studiengang Bauingenieurwesen heute beheimatet ist. Labor-Ingenieur Ronald Grünbeck führte sie durch den Campus und informierte sie darüber, wie das Studium aktuell aufgebaut ist. Bei einer Stadtführung und dem Besuch ihrer ehemaligen Stammkneipe kamen bei den Absolventen des Jahrgangs 2005 Erinnerungen an „die alten Zeiten“ auf. Organisiert wurde das Treffen von dem Jahrgangssprecher Frank Schmitt.</p>&#13;
<p>Viele der Absolventen arbeiten heute als Bauingenieure, entweder bei großen Bauunternehmen, in der Produktentwicklung von Unternehmen, bei Bausanierern oder in öffentlichen Bauämtern. Ein Absolvent hängte noch ein Studium an und unterrichtet heute als Berufsschullehrer die jungen Bauschüler. Manche sind in Franken geblieben, andere arbeiten bei überregional tätigen Unternehmen und sind deutschlandweit unterwegs. Allen gemeinsam ist ein Credo: Bauingenieure sind gefragt, sowohl in der Privatwirtschaft als auch im Öffentlichen Dienst.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bauing_Alumni_B_800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gerechte Bildung für alle]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gerechte-bildung-fuer-alle/</link>
                <pubDate>Wed, 25 Nov 2015 13:14:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gerechte-bildung-fuer-alle/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das größte Problem ist die Kontaktaufnahme. Wer als erstes in der Familie studiert, weiß häufig nicht, wo er Informationen bekommt, welche Anlaufstellen die richtigen sind. Die Initiative Arbeiterkind.de will das ändern und Barrieren für Nicht-Akademiker abbauen. Begründerin Katja Urbatsch hat die Coburger Ortsgruppe vor Kurzem besucht und ihr Buch „Ausgebremst – Warum das Recht auf Bildung nicht für alle gilt“ vorgestellt. </em></p>&#13;
<p>Katja Urbatsch gehört selbst zur sogenannten &quot;First Generation&quot;, der ersten Generation einer Familie, die ein Studium absolviert. Im Buch berichtet sie über ihren Start an der Hochschule und die Probleme, die sich ergeben, wenn Kinder aus nicht akademischen Familien ein Studium beginnen. Ergänzt wurde der Vortrag von zwei Impulsvorträgen der Professoren Dr. Lutz Schneider und Dr. Susanne Aileen Funke. „Wir wollten das Thema Bildungsungerechtigkeit von möglich vielen Seiten beleuchten“, erklärt Ann-Kathrin Keil von der Coburger Ortsgruppe Arbeiterkind.de. Prof. Schneider stellte zum Beispiel Erkenntnisse zur Bildungsmobilität in Deutschland vor. Die ist sehr gering, d.h. Menschen aus bildungsferneren Familien, machen eher eine Ausbildung und sind weniger an Hochschulen und Universitäten zu finden. </p>&#13;
<p>Hier spielt die Finanzierung eine große Rolle, erzählt Studentin Natalie Georgiev. „Kann ich mir das leisten? Oder sollte ich nicht doch lieber eine Ausbildung machen und gleich Geld verdienen? Mit solchen Fragen beschäftigt man sich vor einem Studium.“ Dazu käme der Druck aus der Familie: „Willst du wirklich mit Schulden in den Beruf starten?“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Funke beleuchtete das Thema Bildungsgerechtigkeit aus Sicht der Frauen. Diese seien – trotz ausgezeichneter Bildung - immer noch unterrepräsentiert in höheren Positionen. </p>&#13;
<p>Im Anschluss an die Lesung fand eine Podiumsdiskussion mit Katja Urbatsch, Lutz Schneider, Susanne Aileen Funke und dem Schulsozialpädagogen Andreas Schlögler-Wolf statt. Deren Fazit: Es muss ein stärkeres Bewusstsein für die Probleme der Arbeiterkinder geschaffen werden. Nur so könnten letztendlich auch Barrieren abgebaut werden. </p>&#13;
<p>Abhilfe schaffen wollen die Coburger Arbeiterkinder, indem sie bereits an Schulen über ihr Hilfsangebot informieren. „In nächster Zeit werden wir auch ein paar Einrichtungen in der Region besuchen“, verrät Ann-Kathrin Keil. Mehr Informationen gibt es unter: <a href="http://coburg.arbeiterkind.de">coburg.arbeiterkind.de</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das größte Problem ist die Kontaktaufnahme. Wer als erstes in der Familie studiert, weiß häufig nicht, wo er Informationen bekommt, welche Anlaufstellen die richtigen sind. Die Initiative Arbeiterkind.de will das ändern und Barrieren für Nicht-Akademiker abbauen. Begründerin Katja Urbatsch hat die Coburger Ortsgruppe vor Kurzem besucht und ihr Buch „Ausgebremst – Warum das Recht auf Bildung nicht für alle gilt“ vorgestellt. </em></p>&#13;
<p>Katja Urbatsch gehört selbst zur sogenannten &quot;First Generation&quot;, der ersten Generation einer Familie, die ein Studium absolviert. Im Buch berichtet sie über ihren Start an der Hochschule und die Probleme, die sich ergeben, wenn Kinder aus nicht akademischen Familien ein Studium beginnen. Ergänzt wurde der Vortrag von zwei Impulsvorträgen der Professoren Dr. Lutz Schneider und Dr. Susanne Aileen Funke. „Wir wollten das Thema Bildungsungerechtigkeit von möglich vielen Seiten beleuchten“, erklärt Ann-Kathrin Keil von der Coburger Ortsgruppe Arbeiterkind.de. Prof. Schneider stellte zum Beispiel Erkenntnisse zur Bildungsmobilität in Deutschland vor. Die ist sehr gering, d.h. Menschen aus bildungsferneren Familien, machen eher eine Ausbildung und sind weniger an Hochschulen und Universitäten zu finden. </p>&#13;
<p>Hier spielt die Finanzierung eine große Rolle, erzählt Studentin Natalie Georgiev. „Kann ich mir das leisten? Oder sollte ich nicht doch lieber eine Ausbildung machen und gleich Geld verdienen? Mit solchen Fragen beschäftigt man sich vor einem Studium.“ Dazu käme der Druck aus der Familie: „Willst du wirklich mit Schulden in den Beruf starten?“</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Funke beleuchtete das Thema Bildungsgerechtigkeit aus Sicht der Frauen. Diese seien – trotz ausgezeichneter Bildung - immer noch unterrepräsentiert in höheren Positionen. </p>&#13;
<p>Im Anschluss an die Lesung fand eine Podiumsdiskussion mit Katja Urbatsch, Lutz Schneider, Susanne Aileen Funke und dem Schulsozialpädagogen Andreas Schlögler-Wolf statt. Deren Fazit: Es muss ein stärkeres Bewusstsein für die Probleme der Arbeiterkinder geschaffen werden. Nur so könnten letztendlich auch Barrieren abgebaut werden. </p>&#13;
<p>Abhilfe schaffen wollen die Coburger Arbeiterkinder, indem sie bereits an Schulen über ihr Hilfsangebot informieren. „In nächster Zeit werden wir auch ein paar Einrichtungen in der Region besuchen“, verrät Ann-Kathrin Keil. Mehr Informationen gibt es unter: <a href="http://coburg.arbeiterkind.de">coburg.arbeiterkind.de</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Arbeiterkind_KatjaUrbatsch.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Arbeiterkind_Podiumsdiskussion.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[1000 Besucher bei achter CampusMesse]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/1000-besucher-bei-achter-campusmesse/</link>
                <pubDate>Tue, 24 Nov 2015 14:05:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/1000-besucher-bei-achter-campusmesse/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit über 80 Ausstellern ist die CampusMesse der Hochschule Coburg eine wichtige Kontaktbörse für Studierende. In Zusammenarbeit mit der IHK zu Coburg fand sie bereits zum achten Mal statt.</em>&#13;
„Hallo, können wir weiterhelfen?“ Freundlich geht Jürgen Taubmann auf drei Studentinnen zu, die sich etwas zögerlich dem Stand der Firma Goldbeck nähern. Der Architekt ist zum dritten Mal bei der CampusMesse dabei und weiß, wie er die Studierenden ansprechen muss. Ein bisschen muss man die erste Scheu noch nehmen. „Der Kontakt mit den Studierenden verläuft hier aber sehr positiv“, freut sich Taubmann. &#13;
Bis zu 1000 Studierende pilgern an diesem Tag zu den Messeständen der Aussteller. Für alle Studiengänge ist etwas dabei. „Wir suchen vor allem Architekten, Bauingenieure oder Elektrotechniker“, verrät Taubmann. Die RDJ Rummelsberger Dienste bieten dagegen etwas für Studierende der Sozialen Arbeit, die Sparkasse Coburg-Lichtenfels wiederum für die Betriebswirte. „Die Vielfalt der Unternehmen in der Region ist groß“, betonte Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg bei der Eröffnung der CampusMesse. Die Studierenden auf die Chancen, die sich ihnen hier bieten aufmerksam zu machen, sei das Ziel der CampusMesse. &#13;
Hochschulpräsident Michael Pötzl ist zuversichtlich: „Eine Studie des Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung hat die regional-ökonomischen Effekte von Hochschulabsolventen untersucht. Sie kommt zu dem Schluss, dass Absolventen von Hochschulen für angewandte Wissenschaften eher in ländlichen Regionen verbleiben als Absolventen von Universitäten. Diese Stärke müssen wir nutzen, um das Potential, das wir an die Hochschule holen auch in der Region zu halten!“ &#13;
An den Ständen der Aussteller konnten sich die Studierenden über die Unternehmen und deren Anforderungen informieren. Es gab Stellwände mit aktuellen Stellenangeboten, ein kostenloses Fotoshooting für Bewerbungsfotos und einen Bewerbungsunterlagen-Check der Agentur für Arbeit.&nbsp; „Ich versuche den Leuten zu zeigen, wo sie noch mehr aus ihrer Bewerbung raus holen können oder wie sie ein Anschreiben so gestalten, dass es Lust auf mehr macht“, erzählt Berater Werner Bischoff. Ein Tipp sei, genauer hinzuschauen, welche Potentiale sich in manchen Informationen zum Lebenslauf verstecken. Ein Nebenjob im Restaurant könne untermauern, dass man fähig ist, in Ausnahmesituationen schnell zu reagieren - zum Beispiel, wenn plötzlich eine große Reisegruppe vor der Tür steht. Es zeige auch, dass man belastbar ist und gerne im Team mit anderen Kollegen arbeite. &#13;
Von 11 bis 15 Uhr lief der Messebetrieb auf dem Campus. Veranstaltet wird die Karrieremesse vom Career Service der Hochschule in Kooperation mit der IHK zu Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit über 80 Ausstellern ist die CampusMesse der Hochschule Coburg eine wichtige Kontaktbörse für Studierende. In Zusammenarbeit mit der IHK zu Coburg fand sie bereits zum achten Mal statt.</em>&#13;
„Hallo, können wir weiterhelfen?“ Freundlich geht Jürgen Taubmann auf drei Studentinnen zu, die sich etwas zögerlich dem Stand der Firma Goldbeck nähern. Der Architekt ist zum dritten Mal bei der CampusMesse dabei und weiß, wie er die Studierenden ansprechen muss. Ein bisschen muss man die erste Scheu noch nehmen. „Der Kontakt mit den Studierenden verläuft hier aber sehr positiv“, freut sich Taubmann. &#13;
Bis zu 1000 Studierende pilgern an diesem Tag zu den Messeständen der Aussteller. Für alle Studiengänge ist etwas dabei. „Wir suchen vor allem Architekten, Bauingenieure oder Elektrotechniker“, verrät Taubmann. Die RDJ Rummelsberger Dienste bieten dagegen etwas für Studierende der Sozialen Arbeit, die Sparkasse Coburg-Lichtenfels wiederum für die Betriebswirte. „Die Vielfalt der Unternehmen in der Region ist groß“, betonte Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg bei der Eröffnung der CampusMesse. Die Studierenden auf die Chancen, die sich ihnen hier bieten aufmerksam zu machen, sei das Ziel der CampusMesse. &#13;
Hochschulpräsident Michael Pötzl ist zuversichtlich: „Eine Studie des Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung hat die regional-ökonomischen Effekte von Hochschulabsolventen untersucht. Sie kommt zu dem Schluss, dass Absolventen von Hochschulen für angewandte Wissenschaften eher in ländlichen Regionen verbleiben als Absolventen von Universitäten. Diese Stärke müssen wir nutzen, um das Potential, das wir an die Hochschule holen auch in der Region zu halten!“ &#13;
An den Ständen der Aussteller konnten sich die Studierenden über die Unternehmen und deren Anforderungen informieren. Es gab Stellwände mit aktuellen Stellenangeboten, ein kostenloses Fotoshooting für Bewerbungsfotos und einen Bewerbungsunterlagen-Check der Agentur für Arbeit.&nbsp; „Ich versuche den Leuten zu zeigen, wo sie noch mehr aus ihrer Bewerbung raus holen können oder wie sie ein Anschreiben so gestalten, dass es Lust auf mehr macht“, erzählt Berater Werner Bischoff. Ein Tipp sei, genauer hinzuschauen, welche Potentiale sich in manchen Informationen zum Lebenslauf verstecken. Ein Nebenjob im Restaurant könne untermauern, dass man fähig ist, in Ausnahmesituationen schnell zu reagieren - zum Beispiel, wenn plötzlich eine große Reisegruppe vor der Tür steht. Es zeige auch, dass man belastbar ist und gerne im Team mit anderen Kollegen arbeite. &#13;
Von 11 bis 15 Uhr lief der Messebetrieb auf dem Campus. Veranstaltet wird die Karrieremesse vom Career Service der Hochschule in Kooperation mit der IHK zu Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusMesse_Taubmann-1024x683.jpg"
                        fileSize="138246"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusMesse_Rundgang-1024x683.jpg"
                        fileSize="154844"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusMesse_Bischof-1024x683.jpg"
                        fileSize="96024"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Was bewirkt der Biokraftstoff im Auto?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/was-bewirkt-der-biokraftstoff-im-auto/</link>
                <pubDate>Tue, 24 Nov 2015 05:21:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/was-bewirkt-der-biokraftstoff-im-auto/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wechselwirkungen von Kraftstoffgemischen mit hohem Biogenitätsgehalt hat Christoph Pabst in seiner Doktorarbeit untersucht. Die Ergebnisse wurden jetzt im neuen Band der FJRG-Buchreihe veröffentlicht.</em>&#13;
Christoph Pabst hat an der Hochschule Coburg Physikalische Technik studiert und im Anschluss an der TU Braunschweig promoviert. Anhand eines Nutzfahrzeugmotors untersuchte der Diplom-Ingenieur (FH), wie sich der Einsatz von fossilen und biogenen Kraftstoffen auf die Abgasnachbehandlung und damit die Emissionen auswirkt. Seine Messungen zeigen, dass sich durch die Beimischung von hydriertem Pflanzenöl und Rapsölmethylester zum fossilen Dieselkraftstoff alle limitierten Emissionen verringern lassen. &#13;
Seine Dissertation ist der mittlerweile 13. Band der Buchreihe der Fuels Joint Research Group. Diese erschient im Rahmen der TAC Academy und wird vom Technologietransferzentrum Automotive (TAC) der Hochschule Coburg (Prof. Dr. Jürgen Krahl), der TU Braunschweig (Prof. Dr. Peter Eilts), der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Jürgen Bünger) und dem Thünen-Institut Braunschweig (Prof. Dr. Axel Munack) herausgegeben. Alle Bände der Reihe finden sich unter: http://www.fuels-jrg.de/ &#13;
<strong>Bibliografisches:</strong>&#13;
Christoph Pabst - Wechselwirkungen von Kraftstoffgemischen mit hohem Biogenitätsgehalt am Beispiel eines Motors mit SCR-Abgasnachbehandlung, Cuvillier Verlag Göttingen 2015, ISBN 978-3-7369-9125-5]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wechselwirkungen von Kraftstoffgemischen mit hohem Biogenitätsgehalt hat Christoph Pabst in seiner Doktorarbeit untersucht. Die Ergebnisse wurden jetzt im neuen Band der FJRG-Buchreihe veröffentlicht.</em>&#13;
Christoph Pabst hat an der Hochschule Coburg Physikalische Technik studiert und im Anschluss an der TU Braunschweig promoviert. Anhand eines Nutzfahrzeugmotors untersuchte der Diplom-Ingenieur (FH), wie sich der Einsatz von fossilen und biogenen Kraftstoffen auf die Abgasnachbehandlung und damit die Emissionen auswirkt. Seine Messungen zeigen, dass sich durch die Beimischung von hydriertem Pflanzenöl und Rapsölmethylester zum fossilen Dieselkraftstoff alle limitierten Emissionen verringern lassen. &#13;
Seine Dissertation ist der mittlerweile 13. Band der Buchreihe der Fuels Joint Research Group. Diese erschient im Rahmen der TAC Academy und wird vom Technologietransferzentrum Automotive (TAC) der Hochschule Coburg (Prof. Dr. Jürgen Krahl), der TU Braunschweig (Prof. Dr. Peter Eilts), der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Jürgen Bünger) und dem Thünen-Institut Braunschweig (Prof. Dr. Axel Munack) herausgegeben. Alle Bände der Reihe finden sich unter: http://www.fuels-jrg.de/ &#13;
<strong>Bibliografisches:</strong>&#13;
Christoph Pabst - Wechselwirkungen von Kraftstoffgemischen mit hohem Biogenitätsgehalt am Beispiel eines Motors mit SCR-Abgasnachbehandlung, Cuvillier Verlag Göttingen 2015, ISBN 978-3-7369-9125-5]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FJRG_Band13_Pabst.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Studenten bei den Vereinten Nationen in New York]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-studenten-bei-den-vereinten-nationen-in-new-york/</link>
                <pubDate>Mon, 23 Nov 2015 08:55:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-studenten-bei-den-vereinten-nationen-in-new-york/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Studierende aus aller Welt reisen im Frühjahr nächsten Jahres nach New York, um sich an dem großen Planspiel der UN „National Model United Nations“ zu beteiligen. Mit dabei sind auch 14 Studierende aus verschiedenen Studiengängen der Hochschule Coburg.</em> &#13;
Bei dem Planspiel „National Model United Nations“ handelt es sich um die größte Simulation der Arbeitsweisen der Vereinten Nationen im Hauptquartier in New York City. Jedes Jahr beteiligen sich daran über 5.000 Studierende aus der ganzen Welt. Ihre Aufgabe besteht darin, einen der insgesamt 193 UN-Mitgliedsstaaten zu vertreten. Die Coburger Studentendelegation vertritt die westafrikanische Republik Mali. In der sechsmonatigen Vorbereitungszeit setzen sie sich jetzt mit der Struktur, der Arbeitsweise, den Zielen und den aktuellen Kernthemen der Vereinten Nationen auseinander. Im Mittelpunkt ihrer Vorbereitung stehen die innen- und außenpolitischen Interessen Malis. &#13;
Neben der fachlichen Vorbereitung auf das Land, müssen sich die Studierenden auch um die Finanzierung ihrer Teilnahmekosten an dem Projekt in New York kümmern. Dazu organisieren sie verschiedene Veranstaltungen und suchen Sponsoren. Begleitet und unterstützt werden die Studierenden von Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit und Barney Craven sowie Veronika Freise aus dem International Office der Hochschule. &#13;
Warum die Studierenden an der Generalversammlung in New York teilnehmen, erklärt der studentische Projektleiter Louis Leonardo Pape: „Die UN setzt sich seit 70 Jahren für friedliche Lösungen internationaler Konflikte und interkulturelle Verständigung ein. Wir als Studierende der Hochschule Coburg möchten bei der Simulation der UN-Generalversammlung mit der Vertretung Malis dazu unseren Beitrag leisten. Ein Hauptthema wird hier die Bekämpfung von Terror und Krieg sein.&quot; Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es hier:<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=356"> www.hs-coburg.de/nmun.</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Studierende aus aller Welt reisen im Frühjahr nächsten Jahres nach New York, um sich an dem großen Planspiel der UN „National Model United Nations“ zu beteiligen. Mit dabei sind auch 14 Studierende aus verschiedenen Studiengängen der Hochschule Coburg.</em> &#13;
Bei dem Planspiel „National Model United Nations“ handelt es sich um die größte Simulation der Arbeitsweisen der Vereinten Nationen im Hauptquartier in New York City. Jedes Jahr beteiligen sich daran über 5.000 Studierende aus der ganzen Welt. Ihre Aufgabe besteht darin, einen der insgesamt 193 UN-Mitgliedsstaaten zu vertreten. Die Coburger Studentendelegation vertritt die westafrikanische Republik Mali. In der sechsmonatigen Vorbereitungszeit setzen sie sich jetzt mit der Struktur, der Arbeitsweise, den Zielen und den aktuellen Kernthemen der Vereinten Nationen auseinander. Im Mittelpunkt ihrer Vorbereitung stehen die innen- und außenpolitischen Interessen Malis. &#13;
Neben der fachlichen Vorbereitung auf das Land, müssen sich die Studierenden auch um die Finanzierung ihrer Teilnahmekosten an dem Projekt in New York kümmern. Dazu organisieren sie verschiedene Veranstaltungen und suchen Sponsoren. Begleitet und unterstützt werden die Studierenden von Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit und Barney Craven sowie Veronika Freise aus dem International Office der Hochschule. &#13;
Warum die Studierenden an der Generalversammlung in New York teilnehmen, erklärt der studentische Projektleiter Louis Leonardo Pape: „Die UN setzt sich seit 70 Jahren für friedliche Lösungen internationaler Konflikte und interkulturelle Verständigung ein. Wir als Studierende der Hochschule Coburg möchten bei der Simulation der UN-Generalversammlung mit der Vertretung Malis dazu unseren Beitrag leisten. Ein Hauptthema wird hier die Bekämpfung von Terror und Krieg sein.&quot; Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es hier:<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=356"> www.hs-coburg.de/nmun.</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/NMUN_2015_HS_CO350_hoch.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Professur mit interdisziplinärer Ausrichtung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-professur-mit-interdisziplinaerer-ausrichtung/</link>
                <pubDate>Mon, 23 Nov 2015 08:32:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-professur-mit-interdisziplinaerer-ausrichtung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Zur Förderung des digitalen Aufbruchs in Wirtschaft und Wissenschaft, richtet der Freistaat Bayern 20 neue Professuren an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und den Universitäten ein. Die Hochschule Coburg hat als eine von zehn HAWs einen Zuschlag bekommen.</em> &#13;
Im Sommer haben Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) eröffnet. Projekte und Entwicklungen im Bereich des digitalen Wandels sollen dort zentral gebündelt werden, das gewonnene Wissen auf Bayern verteilt werden. Aus diesem Grund wurden 20 neue Professorenstellen geschaffen, für die sich alle bayerischen Hochschulen und Universitäten bewerben konnten. &#13;
Prof. Dr. Thomas Wieland, Professor für Informatik und Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrum Drahtlose Sensorik in Coburg, hat den Antrag der Hochschule Coburg federführend gestaltet. „Die Hochschule verfolgt die Strategie der Interdisziplinarität. Wir wollen hier die Chance nutzen, die Zusammenarbeit der technischen und der nichttechnischen Studiengänge auszubauen.“ Mensch-Maschine-Interaktion im Internet der Dinge – so lautet der Vorschlag für die neu zu besetzende Stelle. Die beantragte Professur soll sich mit der Frage befassen, wie der Mensch mit neuartigen Geräten umgehen und mit (drahtlos) vernetzten Systemen im Internet der Dinge interagieren kann. Es geht vor allem darum, wie sich ein mobiles Gerät oder mehrere vernetze Geräte dem Menschen mitteilen können - und wie die Geräte wiederum die Wünsche und Absichten der Menschen verstehen können. Das Tätigkeitsfeld der Professur liegt an der Schnittstellen von Informatik, Design, Ingenieurswissenschaften und Psychologie. &#13;
Eine unabhängige Expertenkommission unter Vorsitz von Prof. Dr. Peter Liggesmeyer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE und Präsident der Gesellschaft für Informatik (GI e.V.) in München – beurteilte die Qualität der eingegangenen Anträge nach festgelegten Kriterien und gab eine klare Gesamtempfehlung an das Wissenschafts- und das Wirtschaftsministerium ab. Darunter war auch die Hochschule Coburg. „Das war ein hartumkämpfter Wettbewerb. Wir schätzen uns glücklich, dass eine der zehn Stellen in Coburg gelandet ist“, freut sich Prof. Wieland. &#13;
„Die Hochschule Coburg geht damit ihren deutschlandweit viel beachteten Weg der Interdisziplinarität in Forschung und Lehre erfolgreich weiter. Insbesondere die Ausgestaltung als Forschungsprofessur gibt uns die Möglichkeit, unser Forschungsprofil weiter zu stärken“, ergänzt Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl. Die Professur soll so bald wie möglich ausgeschrieben werden. Ihr Ziel wird neben der Verbindung der Hochschule Coburg und dem Zentrum Digitalisierung.Bayern auch sein, die Zusammenarbeit im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) weiter auszubauen. &#13;
<strong>Das Zentrum Digitalisierung.Bayern</strong>&#13;
Zu den Aufgaben des Zentrums gehören die Identifikation von zukunftsrelevanten Schwerpunktthemen im Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie die Verstärkung von Forschung auf Schlüsselfeldern der Digitalisierung wie „IT-Sicherheit“, „Digitalisierte Produktion“, „Vernetzte Mobilität“, „Digitale Medizin/Gesundheit“ sowie „Digitalisierung im Energiebereich“. Das ZD.B unterstützt, berät und vernetzt Gründer und junge Unternehmen, steuert die Leitprojekte, die von den bayerischen Fraunhofer-Instituten verantwortet werden und verteilt das erworbene Wissen in ganz Bayern.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Zur Förderung des digitalen Aufbruchs in Wirtschaft und Wissenschaft, richtet der Freistaat Bayern 20 neue Professuren an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) und den Universitäten ein. Die Hochschule Coburg hat als eine von zehn HAWs einen Zuschlag bekommen.</em> &#13;
Im Sommer haben Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) eröffnet. Projekte und Entwicklungen im Bereich des digitalen Wandels sollen dort zentral gebündelt werden, das gewonnene Wissen auf Bayern verteilt werden. Aus diesem Grund wurden 20 neue Professorenstellen geschaffen, für die sich alle bayerischen Hochschulen und Universitäten bewerben konnten. &#13;
Prof. Dr. Thomas Wieland, Professor für Informatik und Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrum Drahtlose Sensorik in Coburg, hat den Antrag der Hochschule Coburg federführend gestaltet. „Die Hochschule verfolgt die Strategie der Interdisziplinarität. Wir wollen hier die Chance nutzen, die Zusammenarbeit der technischen und der nichttechnischen Studiengänge auszubauen.“ Mensch-Maschine-Interaktion im Internet der Dinge – so lautet der Vorschlag für die neu zu besetzende Stelle. Die beantragte Professur soll sich mit der Frage befassen, wie der Mensch mit neuartigen Geräten umgehen und mit (drahtlos) vernetzten Systemen im Internet der Dinge interagieren kann. Es geht vor allem darum, wie sich ein mobiles Gerät oder mehrere vernetze Geräte dem Menschen mitteilen können - und wie die Geräte wiederum die Wünsche und Absichten der Menschen verstehen können. Das Tätigkeitsfeld der Professur liegt an der Schnittstellen von Informatik, Design, Ingenieurswissenschaften und Psychologie. &#13;
Eine unabhängige Expertenkommission unter Vorsitz von Prof. Dr. Peter Liggesmeyer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE und Präsident der Gesellschaft für Informatik (GI e.V.) in München – beurteilte die Qualität der eingegangenen Anträge nach festgelegten Kriterien und gab eine klare Gesamtempfehlung an das Wissenschafts- und das Wirtschaftsministerium ab. Darunter war auch die Hochschule Coburg. „Das war ein hartumkämpfter Wettbewerb. Wir schätzen uns glücklich, dass eine der zehn Stellen in Coburg gelandet ist“, freut sich Prof. Wieland. &#13;
„Die Hochschule Coburg geht damit ihren deutschlandweit viel beachteten Weg der Interdisziplinarität in Forschung und Lehre erfolgreich weiter. Insbesondere die Ausgestaltung als Forschungsprofessur gibt uns die Möglichkeit, unser Forschungsprofil weiter zu stärken“, ergänzt Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl. Die Professur soll so bald wie möglich ausgeschrieben werden. Ihr Ziel wird neben der Verbindung der Hochschule Coburg und dem Zentrum Digitalisierung.Bayern auch sein, die Zusammenarbeit im Rahmen der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) weiter auszubauen. &#13;
<strong>Das Zentrum Digitalisierung.Bayern</strong>&#13;
Zu den Aufgaben des Zentrums gehören die Identifikation von zukunftsrelevanten Schwerpunktthemen im Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie die Verstärkung von Forschung auf Schlüsselfeldern der Digitalisierung wie „IT-Sicherheit“, „Digitalisierte Produktion“, „Vernetzte Mobilität“, „Digitale Medizin/Gesundheit“ sowie „Digitalisierung im Energiebereich“. Das ZD.B unterstützt, berät und vernetzt Gründer und junge Unternehmen, steuert die Leitprojekte, die von den bayerischen Fraunhofer-Instituten verantwortet werden und verteilt das erworbene Wissen in ganz Bayern.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Professur_MenschMaschine_photocase_beornbjorn_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Senioren als Studenten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/senioren-als-studenten/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Nov 2015 12:01:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/senioren-als-studenten/</guid>
                <description><![CDATA[<em style="mso-bidi-font-style:normal">Über 150 Zuhörer besuchten die 3. SeniorenUni der Hochschule Coburg. Weil das Interesse weiter wächst, möchte sich die Hochschule in Zukunft noch mehr für Senioren öffnen. </em>&#13;
Ein paar Sekunden haben die Teilnehmer Zeit, dann klickt Matthias Scheibe das Bild der Überwachungskamera weg. „Überlegen Sie mal, wie die Person rechts im Bild ausgesehen hat. Sie können auch mit ihrem Sitznachbar darüber diskutieren“, gibt der Erziehungswissenschaftler als Aufgabe vor. Anschließend schreibt er die Stichworte an die Tafel. „Es war ein Mann!“, kommt es aus der einen Ecke. „Es war eine Frau!“, ruft ein anderer. Kopfbedeckung, kurze Haare, weißes T-Shirt, rosa T-Shirt, eine Pistole in der Hand, der Unterkörper war von einem Auto verdeckt - die Beschreibungen sind so unterschiedlich wie die Teilnehmer im Kurs. Und das Dilemma ist klar: Können wir uns eigentlich auf unsere Wahrnehmung verlassen?&#13;
Wie schwierig das manchmal ist, weil unser Gehirn uns so manchen Streich spielt, lernten die Senioren in der Vorlesung bei Matthias Scheibe. Insgesamt vier Kurse hatten sie bei der Anmeldung zur Auswahl. Die Medizinerin Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann erklärte zum Beispiel, warum manche Menschen zunehmen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören oder warum wir so weit wie möglich auf Antibiotika verzichten sollten. Dr. Apostolos Gerontas nahm die Teilnehmer mit in die Geschichte der Evolutionstheorie und Dr. Regina Graßmann erläuterte, wie Sprachbilder entstehen und warum Bilder für die Erkenntnisgewinnung in den Fachdisziplinen unverzichtbar sind. &#13;
Die Vielfalt der Themen an der Hochschule abzudecken, darum ging es dem Organisationsteam bei der Auswahl der Referenten. Studierende der Sozialen Arbeit und der Integrativen Gesundheitsförderung haben die SeniorenUni vor drei Jahren ins Leben gerufen. In jedem Jahr übernimmt eine neue Gruppe die komplette Organisation. Unterstützt werden die Studierenden von Prof. Dr. Nicole Hegel und Diplom-Sozialpädagogin Beate Weigle. „In den zwei Semestern kann man richtig beobachten, wie das Projekt zum Projekt der Studierenden wird. Sie wollen, dass es am Schluss eine tolle Veranstaltung für die Senioren ist“, erläutert Professorin Hegel. „In diesem Jahr möchten wir auch mit den Senioren diskutieren, wie sie noch mehr Zugang zur Hochschule bekommen könnten, zum Beispiel als Gasthörer“, ergänzt Beate Weigle. Im Anschluss an die Vorlesungen konnten Interessierte deshalb ihre Vorschläge einbringen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em style="mso-bidi-font-style:normal">Über 150 Zuhörer besuchten die 3. SeniorenUni der Hochschule Coburg. Weil das Interesse weiter wächst, möchte sich die Hochschule in Zukunft noch mehr für Senioren öffnen. </em>&#13;
Ein paar Sekunden haben die Teilnehmer Zeit, dann klickt Matthias Scheibe das Bild der Überwachungskamera weg. „Überlegen Sie mal, wie die Person rechts im Bild ausgesehen hat. Sie können auch mit ihrem Sitznachbar darüber diskutieren“, gibt der Erziehungswissenschaftler als Aufgabe vor. Anschließend schreibt er die Stichworte an die Tafel. „Es war ein Mann!“, kommt es aus der einen Ecke. „Es war eine Frau!“, ruft ein anderer. Kopfbedeckung, kurze Haare, weißes T-Shirt, rosa T-Shirt, eine Pistole in der Hand, der Unterkörper war von einem Auto verdeckt - die Beschreibungen sind so unterschiedlich wie die Teilnehmer im Kurs. Und das Dilemma ist klar: Können wir uns eigentlich auf unsere Wahrnehmung verlassen?&#13;
Wie schwierig das manchmal ist, weil unser Gehirn uns so manchen Streich spielt, lernten die Senioren in der Vorlesung bei Matthias Scheibe. Insgesamt vier Kurse hatten sie bei der Anmeldung zur Auswahl. Die Medizinerin Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann erklärte zum Beispiel, warum manche Menschen zunehmen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören oder warum wir so weit wie möglich auf Antibiotika verzichten sollten. Dr. Apostolos Gerontas nahm die Teilnehmer mit in die Geschichte der Evolutionstheorie und Dr. Regina Graßmann erläuterte, wie Sprachbilder entstehen und warum Bilder für die Erkenntnisgewinnung in den Fachdisziplinen unverzichtbar sind. &#13;
Die Vielfalt der Themen an der Hochschule abzudecken, darum ging es dem Organisationsteam bei der Auswahl der Referenten. Studierende der Sozialen Arbeit und der Integrativen Gesundheitsförderung haben die SeniorenUni vor drei Jahren ins Leben gerufen. In jedem Jahr übernimmt eine neue Gruppe die komplette Organisation. Unterstützt werden die Studierenden von Prof. Dr. Nicole Hegel und Diplom-Sozialpädagogin Beate Weigle. „In den zwei Semestern kann man richtig beobachten, wie das Projekt zum Projekt der Studierenden wird. Sie wollen, dass es am Schluss eine tolle Veranstaltung für die Senioren ist“, erläutert Professorin Hegel. „In diesem Jahr möchten wir auch mit den Senioren diskutieren, wie sie noch mehr Zugang zur Hochschule bekommen könnten, zum Beispiel als Gasthörer“, ergänzt Beate Weigle. Im Anschluss an die Vorlesungen konnten Interessierte deshalb ihre Vorschläge einbringen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SeniorenUni_Hoersaal-1024x692.jpg"
                        fileSize="140897"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SeniorenUni_Scheibe-683x1024.jpg"
                        fileSize="105578"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SeniorenUni_Wahrnehmung-1024x683.jpg"
                        fileSize="154295"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Design-Studierende gestalten Jahresausstellung des Kunstvereins]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/design-studierende-gestalten-jahresausstellung-des-kunstvereins/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Nov 2015 11:26:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/design-studierende-gestalten-jahresausstellung-des-kunstvereins/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Studierende aus den Studiengängen Architektur, Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign der Hochschule Coburg haben auch heuer wieder die Jahresausstellung des Kunstvereins Coburg gestaltet. </em>&#13;
Bei der Gestaltung beziehen die Studierenden mit ihren künstlerischen Möglichkeiten aktiv Stellung zu den Terroranschlägen in Paris. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus Kunstobjekte, die sich mit der schwierigen Lage in Syrien auseinandersetzen. Das Projekt „Gestaltung der Jahresausstellung“ wurde von dem Dozenten Wolfram Richter betreut. &#13;
Ausstellungseröffnung ist am Samstag, 21. November 2015 um 16:00 Uhr im Kunstverein Coburg, Park 4a (Zufahrt und Parken über Leopoldstraße)]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Studierende aus den Studiengängen Architektur, Innenarchitektur und Integriertes Produktdesign der Hochschule Coburg haben auch heuer wieder die Jahresausstellung des Kunstvereins Coburg gestaltet. </em>&#13;
Bei der Gestaltung beziehen die Studierenden mit ihren künstlerischen Möglichkeiten aktiv Stellung zu den Terroranschlägen in Paris. Die Ausstellung zeigt darüber hinaus Kunstobjekte, die sich mit der schwierigen Lage in Syrien auseinandersetzen. Das Projekt „Gestaltung der Jahresausstellung“ wurde von dem Dozenten Wolfram Richter betreut. &#13;
Ausstellungseröffnung ist am Samstag, 21. November 2015 um 16:00 Uhr im Kunstverein Coburg, Park 4a (Zufahrt und Parken über Leopoldstraße)]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kunstverein_Jahresausstellung_H350.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gesundheit pflegen statt Krankheiten heilen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesundheit-pflegen-statt-krankheiten-heilen/</link>
                <pubDate>Fri, 20 Nov 2015 08:59:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesundheit-pflegen-statt-krankheiten-heilen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Seit 2005 gibt es den Studiengang Integrative Gesundheitsförderung (IGF). Zum 10-jährigen Bestehen lud die Hochschule Coburg zu Jubiläumsfeierlichkeiten ein, die im Rahmen einer Fachtagung stattfanden. </em> &#13;
 Vor zehn Jahren wurde der Studiengang Integrative Gesundheitsförderung (IGF) an der Hochschule Coburg ins Leben gerufen. Zum Jubiläum veranstaltete die Hochschule Coburg eine Fachtagung unter dem Motto: &quot;Gesundheitsförderung im Spannungsfeld von Eigenverantwortung und Handeln in Gesellschaft und Organisationen&quot;. Experten aus Wissenschaft und Praxis gaben Einblicke in den aktuellen Stand der Gesundheitsförderung sowie in Forschung und Anwendung. &#13;
Die bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, konnte die Fachtagung zwar nicht persönlich eröffnen, schickte aber per Videobotschaft ihre Grußworte nach Coburg. Darin lobte die Ministerin vor allem „den Weitblick der Verantwortlichen“, die vor zehn Jahren den Studiengang Integrative Gesundheitsförderung ins Leben gerufen haben. &#13;
<strong>Geburtshelfer der Integrativen Gesundheitsförderung</strong>&#13;
Zu den „Geburtshelfern“ gehört auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl, der sich an erste Ideen und Strukturen erinnerte. „Wir haben damals den Studiengang ohne zusätzliche Ressourcen auf den Weg gebracht“, lobte er das Engagement aller Beteiligten. Heute sei IGF ein Erfolgsmodell, das deutschlandweit viele Nachahmer habe. Gesundheit bedeutet Zukunft, deshalb sei ein Paradigmenwechsel wichtig: Statt Kuration müsse in unserer Gesellschaft stärker auf Prävention gesetzt werden. Ein Umdenken sei bereits spürbar: „Hier wird der Studiengang IGF noch viel bewegen können“, so Pötzl. Die Hochschule Coburg geht mit gutem Beispiel voran. Im Mai 2012 wurde sie erstmals in Bayern als „gesunde Hochschule“ zertifiziert.&#13;
Auch Prof. Dr. Tobias Esch, der als international renommierter Gesundheitswissenschaftler seit 2006 an der Hochschule Coburg und seit 2013 als Gastprofessor an der Harvard Medical School lehrt, unterstützte diese These. Der Experte kritisierte, dass die meisten Mediziner zwar über Präventionswissen verfügen, sich aber dafür nicht zuständig fühlen. Im Interview mit Moderator Werner Buchberger vom Bayerischen Rundfunk betonte er: „Wir dürfen nicht ausschließlich die Krankheiten im Blick haben, sondern sollten die Gesundheit pflegen. Wer heute zum Mediziner oder Therapeuten geht, ist bereits zu spät dran“. Sein Credo: Gesundheitsvorsorge bedeute zwar Arbeit, aber die lohne sich in jedem Falle. Das gelte besonders auch in den Betrieben bis in die Führungsetagen. „Die Ethik der Gesundheitsförderung muss sich aus der Gesellschaft heraus entwickeln“, erklärte der Experte. &#13;
<strong>Positive Entwicklung des Studiengangs</strong>&#13;
Dass die Einführung des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung ein Erfolg war, verdeutlichte Prof. Dr. Eberhard Nöfer, der Leiter des Bachelorstudienganges, mit aktuellen Daten und Zahlen. Durchschnittlich bewerben sich mehr als 400 Interessierte jährlich zum Wintersemester, gab Prof. Nöfer an, das entspreche etwa zehn Bewerbern pro Studienplatz, Tendenz steigend. 2015 zählte die Hochschule sogar über 600 Bewerber. Die Zahl der Studienabbrecher sei erfreulicherweise sehr niedrig. Die Studierenden nehmen alle am Projekt „Coburger Weg“ teil, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. &#13;
In diesem Wintersemester ging das erste Mal der Masterstudiengang an den Start. „Wir haben lange daran konzipiert, um den Absolventen die Möglichkeit zur Qualifizierung zu geben“, erklärte die Leiterin des Masterstudiengangs Gesundheitsförderung Prof. Dr. Nicole Hegel. Ihr Traum sei es, in einigen Jahren ihre Absolventen in Führungspositionen der Unternehmen zu sehen. Betriebliches Gesundheitsmanagement solle aber nicht nur in großen Unternehmen, sondern auch im Mittelstand Einzug halten. Dazu forderte die Professorin eine ähnliche gesetzliche Untermauerung wie bei der Arbeitssicherheit.&#13;
<strong>Vorträge renommierter Experten</strong>&#13;
Am Nachmittag referierten Fachleute der Universität Heidelberg, der Heiligenfeld Kliniken, der Deutschen Bank sowie der Compass Group über Themen wie die Bedeutung der Gesundheitsförderung in Wissenschaft und Gesellschaft, den demografischen Wandel und die Herausforderungen an Unternehmen, die strategische Bedeutung des Personalmanagements oder die psychosoziale Lage in Deutschland hinsichtlich Burnout und Resilienz. &#13;
<ul><li>Prof. Dr. Dr. h. c. Andreas Kruse von der Universität Heidelberg sprach über Ziele und Inhalte des Alterns. Das Kerngebiet der Gesundheitsforschung beinhaltet für ihn, in allen Lebensbereichen vorhandene Ressourcen im Menschen zu entdecken. Was passiert, wenn alte Menschen gefördert werden und wie können Hochbetagte am gesellschaftlichen Leben weiterhin aktiv teilnehmen? Gesundheit sei kein Kapital, sagte der Experte, sondern „ein Gut, das wir ständig wieder neu erwerben müssen“. <br /><br /></li><li>Dr. Joachim Galuska von den Heiligenfeld Kliniken stellte den gesellschaftlichen Umgang mit der Seele in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Die Anzahl von psychischen und seelischen Erkrankungen sei in den vergangenen Jahren auch in Bayern stark gestiegen. Soziale Fähigkeiten und menschliche Beziehungen verändern sich. Es herrsche „Burn-out-Alarm“, betonte Galuska und verdeutlichte am Beispiel von Resilienz, welche psychischen Kompetenzen nötig sind, um in Krisensituationen nicht zu scheitern.<br /><br /></li><li>Maßnahmen und Ziele der betrieblichen Gesundheitsförderung erklärte Dr. Markus Reimann von der Deutschen Bank AG, der aktuelle Praxisbeispiele aus seinem Arbeitsbereich vorstellte. So hat die Deutsche Bank ein Pilotprojekt eingeführt, um dual Studierende mit Gesundheitsangeboten zu fördern. Außerdem gibt es interne Beratungs- und Coachingangebote für interessierte Mitarbeiter. <br /><br /></li><li>Dr. Frank Höning von Compass Group GmbH, dem größten Catering-Unternehmen weltweit, sorgte mit seinem Team nicht nur für eine gesunde und schmackhafte Tagungsverpflegung, sondern gab auch Einblicke in das betriebliche Gesundheitsmanagement, die Maßnahmen zur Arbeitssicherheit sowie in deren Dienstleistungsangebot. Das Fazit: „In einen gesünderen Lebensstil seiner Mitarbeiter zu investieren, zahlt sich für jedes Unternehmen aus“.</li></ul>&#13;
In einer abschließenden Podiumsdiskussion konnten Interessierte Fragen und Anregungen an die Experten und Professoren weitergeben. In den Pausen standen die Netzwerkpartner auf dem „Markt der Möglichkeiten“ für Besucher als Ansprechpartner zur Verfügung. Zu den Netzwerkpartnern zählten der Berufsverband Integrative Gesundheitsförderung e.V., die Compass Group Deutschland GmbH, da:nova GmbH, die Gesunde Hochschule und Medical Valley EMN e.V..]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Seit 2005 gibt es den Studiengang Integrative Gesundheitsförderung (IGF). Zum 10-jährigen Bestehen lud die Hochschule Coburg zu Jubiläumsfeierlichkeiten ein, die im Rahmen einer Fachtagung stattfanden. </em> &#13;
 Vor zehn Jahren wurde der Studiengang Integrative Gesundheitsförderung (IGF) an der Hochschule Coburg ins Leben gerufen. Zum Jubiläum veranstaltete die Hochschule Coburg eine Fachtagung unter dem Motto: &quot;Gesundheitsförderung im Spannungsfeld von Eigenverantwortung und Handeln in Gesellschaft und Organisationen&quot;. Experten aus Wissenschaft und Praxis gaben Einblicke in den aktuellen Stand der Gesundheitsförderung sowie in Forschung und Anwendung. &#13;
Die bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, konnte die Fachtagung zwar nicht persönlich eröffnen, schickte aber per Videobotschaft ihre Grußworte nach Coburg. Darin lobte die Ministerin vor allem „den Weitblick der Verantwortlichen“, die vor zehn Jahren den Studiengang Integrative Gesundheitsförderung ins Leben gerufen haben. &#13;
<strong>Geburtshelfer der Integrativen Gesundheitsförderung</strong>&#13;
Zu den „Geburtshelfern“ gehört auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl, der sich an erste Ideen und Strukturen erinnerte. „Wir haben damals den Studiengang ohne zusätzliche Ressourcen auf den Weg gebracht“, lobte er das Engagement aller Beteiligten. Heute sei IGF ein Erfolgsmodell, das deutschlandweit viele Nachahmer habe. Gesundheit bedeutet Zukunft, deshalb sei ein Paradigmenwechsel wichtig: Statt Kuration müsse in unserer Gesellschaft stärker auf Prävention gesetzt werden. Ein Umdenken sei bereits spürbar: „Hier wird der Studiengang IGF noch viel bewegen können“, so Pötzl. Die Hochschule Coburg geht mit gutem Beispiel voran. Im Mai 2012 wurde sie erstmals in Bayern als „gesunde Hochschule“ zertifiziert.&#13;
Auch Prof. Dr. Tobias Esch, der als international renommierter Gesundheitswissenschaftler seit 2006 an der Hochschule Coburg und seit 2013 als Gastprofessor an der Harvard Medical School lehrt, unterstützte diese These. Der Experte kritisierte, dass die meisten Mediziner zwar über Präventionswissen verfügen, sich aber dafür nicht zuständig fühlen. Im Interview mit Moderator Werner Buchberger vom Bayerischen Rundfunk betonte er: „Wir dürfen nicht ausschließlich die Krankheiten im Blick haben, sondern sollten die Gesundheit pflegen. Wer heute zum Mediziner oder Therapeuten geht, ist bereits zu spät dran“. Sein Credo: Gesundheitsvorsorge bedeute zwar Arbeit, aber die lohne sich in jedem Falle. Das gelte besonders auch in den Betrieben bis in die Führungsetagen. „Die Ethik der Gesundheitsförderung muss sich aus der Gesellschaft heraus entwickeln“, erklärte der Experte. &#13;
<strong>Positive Entwicklung des Studiengangs</strong>&#13;
Dass die Einführung des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung ein Erfolg war, verdeutlichte Prof. Dr. Eberhard Nöfer, der Leiter des Bachelorstudienganges, mit aktuellen Daten und Zahlen. Durchschnittlich bewerben sich mehr als 400 Interessierte jährlich zum Wintersemester, gab Prof. Nöfer an, das entspreche etwa zehn Bewerbern pro Studienplatz, Tendenz steigend. 2015 zählte die Hochschule sogar über 600 Bewerber. Die Zahl der Studienabbrecher sei erfreulicherweise sehr niedrig. Die Studierenden nehmen alle am Projekt „Coburger Weg“ teil, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. &#13;
In diesem Wintersemester ging das erste Mal der Masterstudiengang an den Start. „Wir haben lange daran konzipiert, um den Absolventen die Möglichkeit zur Qualifizierung zu geben“, erklärte die Leiterin des Masterstudiengangs Gesundheitsförderung Prof. Dr. Nicole Hegel. Ihr Traum sei es, in einigen Jahren ihre Absolventen in Führungspositionen der Unternehmen zu sehen. Betriebliches Gesundheitsmanagement solle aber nicht nur in großen Unternehmen, sondern auch im Mittelstand Einzug halten. Dazu forderte die Professorin eine ähnliche gesetzliche Untermauerung wie bei der Arbeitssicherheit.&#13;
<strong>Vorträge renommierter Experten</strong>&#13;
Am Nachmittag referierten Fachleute der Universität Heidelberg, der Heiligenfeld Kliniken, der Deutschen Bank sowie der Compass Group über Themen wie die Bedeutung der Gesundheitsförderung in Wissenschaft und Gesellschaft, den demografischen Wandel und die Herausforderungen an Unternehmen, die strategische Bedeutung des Personalmanagements oder die psychosoziale Lage in Deutschland hinsichtlich Burnout und Resilienz. &#13;
<ul><li>Prof. Dr. Dr. h. c. Andreas Kruse von der Universität Heidelberg sprach über Ziele und Inhalte des Alterns. Das Kerngebiet der Gesundheitsforschung beinhaltet für ihn, in allen Lebensbereichen vorhandene Ressourcen im Menschen zu entdecken. Was passiert, wenn alte Menschen gefördert werden und wie können Hochbetagte am gesellschaftlichen Leben weiterhin aktiv teilnehmen? Gesundheit sei kein Kapital, sagte der Experte, sondern „ein Gut, das wir ständig wieder neu erwerben müssen“. <br /><br /></li><li>Dr. Joachim Galuska von den Heiligenfeld Kliniken stellte den gesellschaftlichen Umgang mit der Seele in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Die Anzahl von psychischen und seelischen Erkrankungen sei in den vergangenen Jahren auch in Bayern stark gestiegen. Soziale Fähigkeiten und menschliche Beziehungen verändern sich. Es herrsche „Burn-out-Alarm“, betonte Galuska und verdeutlichte am Beispiel von Resilienz, welche psychischen Kompetenzen nötig sind, um in Krisensituationen nicht zu scheitern.<br /><br /></li><li>Maßnahmen und Ziele der betrieblichen Gesundheitsförderung erklärte Dr. Markus Reimann von der Deutschen Bank AG, der aktuelle Praxisbeispiele aus seinem Arbeitsbereich vorstellte. So hat die Deutsche Bank ein Pilotprojekt eingeführt, um dual Studierende mit Gesundheitsangeboten zu fördern. Außerdem gibt es interne Beratungs- und Coachingangebote für interessierte Mitarbeiter. <br /><br /></li><li>Dr. Frank Höning von Compass Group GmbH, dem größten Catering-Unternehmen weltweit, sorgte mit seinem Team nicht nur für eine gesunde und schmackhafte Tagungsverpflegung, sondern gab auch Einblicke in das betriebliche Gesundheitsmanagement, die Maßnahmen zur Arbeitssicherheit sowie in deren Dienstleistungsangebot. Das Fazit: „In einen gesünderen Lebensstil seiner Mitarbeiter zu investieren, zahlt sich für jedes Unternehmen aus“.</li></ul>&#13;
In einer abschließenden Podiumsdiskussion konnten Interessierte Fragen und Anregungen an die Experten und Professoren weitergeben. In den Pausen standen die Netzwerkpartner auf dem „Markt der Möglichkeiten“ für Besucher als Ansprechpartner zur Verfügung. Zu den Netzwerkpartnern zählten der Berufsverband Integrative Gesundheitsförderung e.V., die Compass Group Deutschland GmbH, da:nova GmbH, die Gesunde Hochschule und Medical Valley EMN e.V..]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jubilaeum_IGF__1-1024x683.jpg"
                        fileSize="72899"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jubilaeum_IGF__6-1024x683.jpg"
                        fileSize="94868"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jubilaeum_IGF__11-1024x683.jpg"
                        fileSize="144975"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-fuer-ehrenamtliches-engagement-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Nov 2015 11:44:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-fuer-ehrenamtliches-engagement-ausgezeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Um ehrenamtliches Engagement an der Hochschule stärker zu würdigen, gibt es seit diesem Jahr eine besondere Auszeichnung für Studierende</em><em>. Beim Dies Academicus erhielten zehn Studentinnen und Studenten eine Verdienstmedaille in Gold, Silber oder Bronze.</em>&#13;
Ohne sie würde manches einfach nicht laufen. Und es ist nicht immer selbstverständlich, dass sich Studierende auch in ihrer Freizeit an der Hochschule einbringen und engagieren. Zehn von ihnen haben das in den vergangenen Semestern in einem solchen Maß getan, dass ihnen die Hochschule nun diese besondere Auszeichnung verlieh.&#13;
<strong>Verdienstmedaillen in Gold erhielten: </strong>&#13;
<ul><li>Annemarie Ammer, Studiengang Soziale Arbeit<br /><br />Bereits vor Beginn des Studiums hat sie das Projekt &quot;Kochen für Weltbürger&quot; in Coburg gestartet, das einen ungeheuer wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leistet. Sie hat zudem immer wieder Veranstaltungen an der Hochschule initiiert, um die Situation von Flüchtlingen zu verbessern. Studierende hat sie animiert, sich zu engagieren und die Hochschule bei zwei internationalen Konferenzen sehr unterstützt. Selbst im Praxissemester hat sie aus der Ferne mitkoordiniert. </li></ul>&#13;
<ul><li>Johannes Lehner, Studiengang Automobiltechnik &amp; Management<br /><br />Johannes Lehner unterstützt seit Beginn seines Studiums das Formula Student Team der Hochschule (CAT-Racing). Zunächst im Bereich Marketing tätig, übernahm er später das Amt des Non-Technical Executive Officer und in den Jahren 2014 und 2015 das Amt als Chief Executive Officer. „Durch sein Engagement hat er das Leitbild der Hochschule sowie das interdisziplinäre Denken besser vorgelebt, als wir es in Vorlesungssälen vermitteln und anwenden können“, lobte Prof. Dr. Stefan Gast.</li></ul>&#13;
Vorgeschlagen durch den Studentischen Konvent, wurden außerdem folgende Studierende für ihre Arbeit in den Gremien der Hochschule geehrt:&#13;
<strong>Gold:</strong>&#13;
<ul><li>Freya Bartels, Studiengang Soziale Arbeit<br />Über ihr Engagement an der Hochschule hinaus, hat sie außerdem den Vorsitz der Landes-Asten-Konferenz für ein halbes Jahr inne gehabt und sich damit für alle Studierendenvertretungen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern stark gemacht.</li></ul>&#13;
<ul><li>Katharina Martin, Studiengang Physikalische Technik</li></ul>&#13;
<strong>Silber:</strong>&#13;
<ul><li>Bernhard Walther, Studiengang Soziale Arbeit</li><li>Matthias Blaue, Studiengang Soziale Arbeit</li><li>Mark Seeland, Studiengang Soziale Arbeit</li><li>Michael Merz, Studiengang Soziale Arbeit</li></ul>&#13;
<strong>Bronze:</strong>&#13;
<ul><li>Louisa Weißflog, Studiengang Bioanalytik</li><li>Sarah Erber, Studiengang Automobiltechnik und Management </li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Um ehrenamtliches Engagement an der Hochschule stärker zu würdigen, gibt es seit diesem Jahr eine besondere Auszeichnung für Studierende</em><em>. Beim Dies Academicus erhielten zehn Studentinnen und Studenten eine Verdienstmedaille in Gold, Silber oder Bronze.</em>&#13;
Ohne sie würde manches einfach nicht laufen. Und es ist nicht immer selbstverständlich, dass sich Studierende auch in ihrer Freizeit an der Hochschule einbringen und engagieren. Zehn von ihnen haben das in den vergangenen Semestern in einem solchen Maß getan, dass ihnen die Hochschule nun diese besondere Auszeichnung verlieh.&#13;
<strong>Verdienstmedaillen in Gold erhielten: </strong>&#13;
<ul><li>Annemarie Ammer, Studiengang Soziale Arbeit<br /><br />Bereits vor Beginn des Studiums hat sie das Projekt &quot;Kochen für Weltbürger&quot; in Coburg gestartet, das einen ungeheuer wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leistet. Sie hat zudem immer wieder Veranstaltungen an der Hochschule initiiert, um die Situation von Flüchtlingen zu verbessern. Studierende hat sie animiert, sich zu engagieren und die Hochschule bei zwei internationalen Konferenzen sehr unterstützt. Selbst im Praxissemester hat sie aus der Ferne mitkoordiniert. </li></ul>&#13;
<ul><li>Johannes Lehner, Studiengang Automobiltechnik &amp; Management<br /><br />Johannes Lehner unterstützt seit Beginn seines Studiums das Formula Student Team der Hochschule (CAT-Racing). Zunächst im Bereich Marketing tätig, übernahm er später das Amt des Non-Technical Executive Officer und in den Jahren 2014 und 2015 das Amt als Chief Executive Officer. „Durch sein Engagement hat er das Leitbild der Hochschule sowie das interdisziplinäre Denken besser vorgelebt, als wir es in Vorlesungssälen vermitteln und anwenden können“, lobte Prof. Dr. Stefan Gast.</li></ul>&#13;
Vorgeschlagen durch den Studentischen Konvent, wurden außerdem folgende Studierende für ihre Arbeit in den Gremien der Hochschule geehrt:&#13;
<strong>Gold:</strong>&#13;
<ul><li>Freya Bartels, Studiengang Soziale Arbeit<br />Über ihr Engagement an der Hochschule hinaus, hat sie außerdem den Vorsitz der Landes-Asten-Konferenz für ein halbes Jahr inne gehabt und sich damit für alle Studierendenvertretungen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern stark gemacht.</li></ul>&#13;
<ul><li>Katharina Martin, Studiengang Physikalische Technik</li></ul>&#13;
<strong>Silber:</strong>&#13;
<ul><li>Bernhard Walther, Studiengang Soziale Arbeit</li><li>Matthias Blaue, Studiengang Soziale Arbeit</li><li>Mark Seeland, Studiengang Soziale Arbeit</li><li>Michael Merz, Studiengang Soziale Arbeit</li></ul>&#13;
<strong>Bronze:</strong>&#13;
<ul><li>Louisa Weißflog, Studiengang Bioanalytik</li><li>Sarah Erber, Studiengang Automobiltechnik und Management </li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_EhrenamtlichesEngagement-1024x522.jpg"
                        fileSize="105496"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="522"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Preis für exzellente Lehre 2015]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/preis-fuer-exzellente-lehre-2015/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Nov 2015 11:43:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/preis-fuer-exzellente-lehre-2015/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Zum dritten Mal in Folge geht der Preis für Exzellente Lehre in der Fakultät Wirtschaft an Prof. Dr. Hedwig Schmid. In jeder Fakultät haben die Studierenden einen Preisträger gewählt.</em>&#13;
Beim Dies Academicus gab der Hochschulverein die Sieger bekannt und zeichnete die sechs Kandidaten aus. Bei der Bewertung zählen nicht nur die Inhalte der Vorlesungen. Auch wie das Wissen aufbereitet wird und der persönliche Umgang mit den Studierenden sind wichtig. Unter den Ausgezeichneten sind einige „Wiederholungstäter“, hob Hochschulvereinsvorsitzender Gerhard Lepper hervor. Neben Prof. Schmid sind das Prof. Oliver Engel, Prof. Dr. Philipp Epple und Torsten Dohnalek. Wie Prof. Schmid betonte, sei das aber jedes Jahr aufs Neue eine große Freude. &#13;
<strong>Die Preisträger:</strong>&#13;
<ul><li>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften: Dr. Peter Weidinger</li><li>Fakultät Design: Prof. Dr. Rainer Hirth</li><li>Fakultät Elektrotechnik und Informatik: Prof. Oliver Engel</li><li>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik: Prof. Dr. Philipp Epple</li><li>Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit: Torsten Dohnalek</li><li>Fakultät Wirtschaft: Prof. Dr. Hedwig Schmid</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Zum dritten Mal in Folge geht der Preis für Exzellente Lehre in der Fakultät Wirtschaft an Prof. Dr. Hedwig Schmid. In jeder Fakultät haben die Studierenden einen Preisträger gewählt.</em>&#13;
Beim Dies Academicus gab der Hochschulverein die Sieger bekannt und zeichnete die sechs Kandidaten aus. Bei der Bewertung zählen nicht nur die Inhalte der Vorlesungen. Auch wie das Wissen aufbereitet wird und der persönliche Umgang mit den Studierenden sind wichtig. Unter den Ausgezeichneten sind einige „Wiederholungstäter“, hob Hochschulvereinsvorsitzender Gerhard Lepper hervor. Neben Prof. Schmid sind das Prof. Oliver Engel, Prof. Dr. Philipp Epple und Torsten Dohnalek. Wie Prof. Schmid betonte, sei das aber jedes Jahr aufs Neue eine große Freude. &#13;
<strong>Die Preisträger:</strong>&#13;
<ul><li>Fakultät Angewandte Naturwissenschaften: Dr. Peter Weidinger</li><li>Fakultät Design: Prof. Dr. Rainer Hirth</li><li>Fakultät Elektrotechnik und Informatik: Prof. Oliver Engel</li><li>Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik: Prof. Dr. Philipp Epple</li><li>Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit: Torsten Dohnalek</li><li>Fakultät Wirtschaft: Prof. Dr. Hedwig Schmid</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_ExzellenteLehre-1024x452.jpg"
                        fileSize="97720"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="452"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[4. Dies Academicus: Ein Thema – unterschiedliche Blickwinkel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/4-dies-academicus-ein-thema-unterschiedliche-blickwinkel/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Nov 2015 11:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/4-dies-academicus-ein-thema-unterschiedliche-blickwinkel/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Einen Blick hinter die Kulissen der Hochschule, ermöglicht der Dies Academicus. Zum vierten Mal fand die Jahrfeier in diesem Jahr statt und stellte das Thema „Internet der Dinge“ in den Mittelpunkt. </em>&#13;
Do-it-Yourself und das Internet der Dinge – Wie viel Technik verträgt der Mensch? Mit dieser Frage beschäftigten sich Informatikprofessor Prof. Dr. Thomas Wieland und Produktdesigner Prof. Gerhard Kampe jeweils aus ihrer Sicht. „Das Internet der Dinge ermöglicht völlig neue Geschäftsmodelle“, erläuterte Prof. Wieland. „Daraus entstehen neue Geschäftsmodelle, die das Potential haben, ganze Wirtschaftszweige zu ruinieren oder zu revolutionieren.“ Die Hotelbranche beispielsweise sieht sich derzeit mit dem Trend konfrontiert, dass immer mehr Menschen ihre Wohnungen anderen als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung stellen. Werden Hotelzimmer dadurch irgendwann überflüssig?&#13;
Auch in der Automobilbranche vollzieht sich derzeit ein Wandel, der sogar Auswirkungen auf andere Wirtschaftszweige hat. Wenn irgendwann nur noch autonome – also selbstfahrende Fahrzeuge – auf den Straßen unterwegs sind, verringert sich die Zahl der Unfälle. Die Folge: „Wir brauchen weniger Personal bei den Versicherungen, weniger Personal in den Notaufnahmen und letztendlich gibt es auch weniger Autos, denn wir können uns ja eins rufen, wenn wir eins brauchen.“ Die Folge der technischen Revolutionen werde generell eine starke Rationalisierung sein, betonte Wieland. „Die Herausforderung für uns Hochschullehrer besteht darin, unseren Studierenden zu vermitteln, in welcher Welt wir eigentlich leben wollen. Wollen wir die Dominanz der Maschinen? Die Dominanz der Informationen – also eines Systems wie Google, das permanent Daten sammelt und auswertet? Oder wollen wir Menschen mit unseren sozialen Interaktionen die Welt gestalten?“&#13;
Seine Gedanken über die Rolle des Designs, fasste anschließend Prof. Gerhard Kampe zusammen. &quot;Designer als Übersetzer von Nutzerbedürfnissen in sinnvolle Handlungsabläufe sind gerade in der digitalisierten Welt wichtiger denn je.&quot; Design müsse sich vor dem Hintergrund der Digitalisierung verändern und komplexere Nutzungsszenarien entwickeln. Das physische Produkt selbst stehe dabei gar nicht mehr im unmittelbaren Vordergrund. Persönlich stellte Kampe fest, dass die Digitalisierung auch unsere Kommunikation verändert hat. &quot;Ich beobachte das oft in der Straßenbahn. Statt wahrzunehmen, was um uns herum passiert und unsere Mitmenschen anzusprechen, vertiefen wir uns in Tablets und Telefone.“&#13;
<strong>Neue Professoren und Professorinnen vorgestellt</strong>&#13;
Tradition beim Dies ist auch, die neuberufenen Kolleginnen und Kollegen einzuführen. Seit dem vergangenen Jahr sind acht Professor_Innen nach Coburg gekommen. Zu ihnen gehören: &#13;
<ul><li><a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li><a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=547">Prof. Prof. Dr. Peter J. Raab</a>, Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</li><li><a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=704">Prof. Markus Schlempp</a>, Fakultät Design</li><li><a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=679">Prof. Dr. Andrea Schmelz</a>, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li>Prof. Dr. Alexander Stadler, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Prof. Dr. Martin Synold, Fakultät Design</li><li><a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=684">Prof. Dr. Markus Weber</a>, Fakultät Design</li><li><a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl</a>, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li></ul>&#13;
<strong>Preise und Auszeichnungen</strong>&#13;
Im Rahmen des Dies wird regelmäßig der <a title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/preis-fuer-exzellente-lehre-2015.html">Preis für Exzellente Lehre</a> vergeben. In diesem Jahr wurden außerdem <a title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/studierende-fuer-ehrenamtliches-engagement-ausgezeichnet.html">Studierende für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet</a>. Und: Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster stellte kurz die Zertifikatsträger Hochschullehre Bayern vor. Das Zertifikat erhalten Lehrende, wenn sie sich im Bereich Hochschuldidaktik in einem bestimmten Umfang weiterbilden. Vergeben wird es vom DiZ – Zentrum für Hochschuldidaktik.&#13;
Moderiert wurde der Dies Academicus von Lorenz Rank, Radio Mainwelle. Der Hochschulchor - Die Klangfänger und die Hochschul-Big Band sorgten für musikalische Unterhaltung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Einen Blick hinter die Kulissen der Hochschule, ermöglicht der Dies Academicus. Zum vierten Mal fand die Jahrfeier in diesem Jahr statt und stellte das Thema „Internet der Dinge“ in den Mittelpunkt. </em>&#13;
Do-it-Yourself und das Internet der Dinge – Wie viel Technik verträgt der Mensch? Mit dieser Frage beschäftigten sich Informatikprofessor Prof. Dr. Thomas Wieland und Produktdesigner Prof. Gerhard Kampe jeweils aus ihrer Sicht. „Das Internet der Dinge ermöglicht völlig neue Geschäftsmodelle“, erläuterte Prof. Wieland. „Daraus entstehen neue Geschäftsmodelle, die das Potential haben, ganze Wirtschaftszweige zu ruinieren oder zu revolutionieren.“ Die Hotelbranche beispielsweise sieht sich derzeit mit dem Trend konfrontiert, dass immer mehr Menschen ihre Wohnungen anderen als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung stellen. Werden Hotelzimmer dadurch irgendwann überflüssig?&#13;
Auch in der Automobilbranche vollzieht sich derzeit ein Wandel, der sogar Auswirkungen auf andere Wirtschaftszweige hat. Wenn irgendwann nur noch autonome – also selbstfahrende Fahrzeuge – auf den Straßen unterwegs sind, verringert sich die Zahl der Unfälle. Die Folge: „Wir brauchen weniger Personal bei den Versicherungen, weniger Personal in den Notaufnahmen und letztendlich gibt es auch weniger Autos, denn wir können uns ja eins rufen, wenn wir eins brauchen.“ Die Folge der technischen Revolutionen werde generell eine starke Rationalisierung sein, betonte Wieland. „Die Herausforderung für uns Hochschullehrer besteht darin, unseren Studierenden zu vermitteln, in welcher Welt wir eigentlich leben wollen. Wollen wir die Dominanz der Maschinen? Die Dominanz der Informationen – also eines Systems wie Google, das permanent Daten sammelt und auswertet? Oder wollen wir Menschen mit unseren sozialen Interaktionen die Welt gestalten?“&#13;
Seine Gedanken über die Rolle des Designs, fasste anschließend Prof. Gerhard Kampe zusammen. &quot;Designer als Übersetzer von Nutzerbedürfnissen in sinnvolle Handlungsabläufe sind gerade in der digitalisierten Welt wichtiger denn je.&quot; Design müsse sich vor dem Hintergrund der Digitalisierung verändern und komplexere Nutzungsszenarien entwickeln. Das physische Produkt selbst stehe dabei gar nicht mehr im unmittelbaren Vordergrund. Persönlich stellte Kampe fest, dass die Digitalisierung auch unsere Kommunikation verändert hat. &quot;Ich beobachte das oft in der Straßenbahn. Statt wahrzunehmen, was um uns herum passiert und unsere Mitmenschen anzusprechen, vertiefen wir uns in Tablets und Telefone.“&#13;
<strong>Neue Professoren und Professorinnen vorgestellt</strong>&#13;
Tradition beim Dies ist auch, die neuberufenen Kolleginnen und Kollegen einzuführen. Seit dem vergangenen Jahr sind acht Professor_Innen nach Coburg gekommen. Zu ihnen gehören: &#13;
<ul><li><a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=667">Prof. Dr. Stefan Kalkhof</a>, Fakultät Angewandte Naturwissenschaften</li><li><a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=547">Prof. Prof. Dr. Peter J. Raab</a>, Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik</li><li><a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=704">Prof. Markus Schlempp</a>, Fakultät Design</li><li><a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=679">Prof. Dr. Andrea Schmelz</a>, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit</li><li>Prof. Dr. Alexander Stadler, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li><li>Prof. Dr. Martin Synold, Fakultät Design</li><li><a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=684">Prof. Dr. Markus Weber</a>, Fakultät Design</li><li><a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=697">Prof. Dr. Christian Weindl</a>, Fakultät Elektrotechnik und Informatik</li></ul>&#13;
<strong>Preise und Auszeichnungen</strong>&#13;
Im Rahmen des Dies wird regelmäßig der <a title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/preis-fuer-exzellente-lehre-2015.html">Preis für Exzellente Lehre</a> vergeben. In diesem Jahr wurden außerdem <a title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/studierende-fuer-ehrenamtliches-engagement-ausgezeichnet.html">Studierende für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet</a>. Und: Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster stellte kurz die Zertifikatsträger Hochschullehre Bayern vor. Das Zertifikat erhalten Lehrende, wenn sie sich im Bereich Hochschuldidaktik in einem bestimmten Umfang weiterbilden. Vergeben wird es vom DiZ – Zentrum für Hochschuldidaktik.&#13;
Moderiert wurde der Dies Academicus von Lorenz Rank, Radio Mainwelle. Der Hochschulchor - Die Klangfänger und die Hochschul-Big Band sorgten für musikalische Unterhaltung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/LandesDieter-1024x692.jpg"
                        fileSize="125532"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_Kampe-1024x683.jpg"
                        fileSize="69164"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_Wieland-1024x683.jpg"
                        fileSize="99890"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Vorsitzender im Hochschulrat]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-vorsitzender-im-hochschulrat/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Nov 2015 11:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-vorsitzender-im-hochschulrat/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Dr. Johannes Vielhaber, ehemaliger Rektor der Fachhochschule Potsdam ist Vorsitzender des neuen Hochschulrats. In der konstituierenden Sitzung wurde er einstimmig gewählt.</em>&#13;
Der Hochschulrat setzt sich zusammen aus dem Senat der Hochschule Coburg sowie zehn externen Mitgliedern. Gemeinsam haben sie heute Prof. Dr. Vielhaber zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Der 60-Jährige ist Professor für Planung und Konstruktion im Ingenieurbau/Massivbau an der Fachhochschule Potsdam. Von 2007 bis 2012 war er dort auch Rektor.  &#13;
Die Amtszeit des <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=17">aktuellen Hochschulrats</a> geht vom 01. Oktober 2015 bis zum 30. September 2019. Der Hochschulrat beschließt u.a. die Grundordnung der Hochschule, er wählt den Präsidenten sowie dessen Stellvertreter. Auch der von der Erweiterten Hochschulleitung aufgestellte Entwicklungsplan der Hochschule wird vom Hochschulrat beschlossen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Dr. Johannes Vielhaber, ehemaliger Rektor der Fachhochschule Potsdam ist Vorsitzender des neuen Hochschulrats. In der konstituierenden Sitzung wurde er einstimmig gewählt.</em>&#13;
Der Hochschulrat setzt sich zusammen aus dem Senat der Hochschule Coburg sowie zehn externen Mitgliedern. Gemeinsam haben sie heute Prof. Dr. Vielhaber zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Der 60-Jährige ist Professor für Planung und Konstruktion im Ingenieurbau/Massivbau an der Fachhochschule Potsdam. Von 2007 bis 2012 war er dort auch Rektor.  &#13;
Die Amtszeit des <a title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=17">aktuellen Hochschulrats</a> geht vom 01. Oktober 2015 bis zum 30. September 2019. Der Hochschulrat beschließt u.a. die Grundordnung der Hochschule, er wählt den Präsidenten sowie dessen Stellvertreter. Auch der von der Erweiterten Hochschulleitung aufgestellte Entwicklungsplan der Hochschule wird vom Hochschulrat beschlossen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kessler_Vielhaber_Poetzl-1024x595.jpg"
                        fileSize="106148"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="595"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kooperationsverträge mit weiterführenden Schulen geschlossen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kooperationsvertraege-mit-weiterfuehrenden-schulen-geschlossen/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Nov 2015 07:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kooperationsvertraege-mit-weiterfuehrenden-schulen-geschlossen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Coburger Gymnasien Casimirianum und Ernestinum, das Arnold Gymnasium Neustadt, das Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern und die Berufsoberschule Coburg haben mit der Hochschule Coburg kürzlich Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit weiter auszubauen und den Schülern den Übergang von der Schule an die Hochschule zu erleichtern.</em>&#13;
Die Projekte der Hochschule Coburg mit den weiterführenden Schulen der Region sind vielfältig: Schüler und Studierende bauen gemeinsam einen Teilchenbeschleuniger. Sie forschen mit Doktoranden des TAC am Kraftstoff der Zukunft. Das Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule beteiligt sich am Jungingenieurpass, bei dem Schülerinnen und Schüler den Beruf des Ingenieurs kennenlernen. Es gibt spezielle Infotage der Hochschule für die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule. &#13;
Jetzt haben sich fünf weiterführende Schulen aus Coburg, Ebern und Neustadt b.Co. dazu entschlossen, diese Zusammenarbeit durch Kooperationsverträge zu institutionalisieren und damit die Grundlage für den weiteren Ausbau zu schaffen. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl betont: „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit den Schulen und schaffen durch die Verträge jetzt mehr Verbindlichkeit.“ &#13;
Da die Zusammenarbeit sehr individuell ist, wurde mit jeder Schule eine separate Vereinbarung getroffen. Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel stellt fest: „Unser Ziel ist es, auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler an die Hochschule heranzuführen.“ Und sie stellte einen Flyer vor, der Schülerinnen und Schüler der Oberstufe auf die vielfältigen Recherchemöglichkeiten in den Bibliotheken der Hochschule und der Landesbibliothek aufmerksam macht. Jutta Michel macht darauf aufmerksam: „Unsere Bücher und Zeitschriften können von den Schülerinnen und Schülern auf kurzem Weg kostenlos genutzt werden.“ &#13;
An der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung waren beteiligt: OStD Burkhard Spachmann, Gymnasium Casimirianum Coburg, OStD Dr. Bernd Jakob, Gymnasium Ernestinum Coburg, OStD Klauspeter Schmidt und StD Steffen Schlüter vom, Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern, StD Jochen Dotterweich, stellvertretender Schulleiter des Arnold-Gymnasiums Neustadt b.Co. sowie OStD Anton Staudigl von der Beruflichen Oberschule Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Coburger Gymnasien Casimirianum und Ernestinum, das Arnold Gymnasium Neustadt, das Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern und die Berufsoberschule Coburg haben mit der Hochschule Coburg kürzlich Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit weiter auszubauen und den Schülern den Übergang von der Schule an die Hochschule zu erleichtern.</em>&#13;
Die Projekte der Hochschule Coburg mit den weiterführenden Schulen der Region sind vielfältig: Schüler und Studierende bauen gemeinsam einen Teilchenbeschleuniger. Sie forschen mit Doktoranden des TAC am Kraftstoff der Zukunft. Das Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule beteiligt sich am Jungingenieurpass, bei dem Schülerinnen und Schüler den Beruf des Ingenieurs kennenlernen. Es gibt spezielle Infotage der Hochschule für die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule. &#13;
Jetzt haben sich fünf weiterführende Schulen aus Coburg, Ebern und Neustadt b.Co. dazu entschlossen, diese Zusammenarbeit durch Kooperationsverträge zu institutionalisieren und damit die Grundlage für den weiteren Ausbau zu schaffen. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl betont: „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit den Schulen und schaffen durch die Verträge jetzt mehr Verbindlichkeit.“ &#13;
Da die Zusammenarbeit sehr individuell ist, wurde mit jeder Schule eine separate Vereinbarung getroffen. Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel stellt fest: „Unser Ziel ist es, auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler an die Hochschule heranzuführen.“ Und sie stellte einen Flyer vor, der Schülerinnen und Schüler der Oberstufe auf die vielfältigen Recherchemöglichkeiten in den Bibliotheken der Hochschule und der Landesbibliothek aufmerksam macht. Jutta Michel macht darauf aufmerksam: „Unsere Bücher und Zeitschriften können von den Schülerinnen und Schülern auf kurzem Weg kostenlos genutzt werden.“ &#13;
An der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung waren beteiligt: OStD Burkhard Spachmann, Gymnasium Casimirianum Coburg, OStD Dr. Bernd Jakob, Gymnasium Ernestinum Coburg, OStD Klauspeter Schmidt und StD Steffen Schlüter vom, Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern, StD Jochen Dotterweich, stellvertretender Schulleiter des Arnold-Gymnasiums Neustadt b.Co. sowie OStD Anton Staudigl von der Beruflichen Oberschule Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schulkooperationen_11.11.15_B_800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auf die Plätze – Technik – los!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auf-die-plaetze-technik-los/</link>
                <pubDate>Thu, 12 Nov 2015 14:35:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auf-die-plaetze-technik-los/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>54 Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren nahmen in den Herbstferien an der Ferienaktion &quot;Auf die Plätze - Technik - los!&quot; an der Hochschule Coburg teil.</em></p>&#13;
<p>In vielen verschiedenen Workshops konnten Sie Neues rund um Technik und Naturwissenschaften erfahren, ihre Talente und Fähigkeiten besser kennen lernen und vor allem Spaß am Umgang mit technischen Fragestellungen erleben. Organisiert wird das Programm von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=416">Projekt:ING</a>.</p>&#13;
<p>Unter derm Motto &quot;MUT - Mädchen und Technik&quot; finden regelmäßig verschiedene Ferienaktionen statt. </p>&#13;
<p><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=315">Zur Übersicht von MUT - Mädchen und Technik</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>54 Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren nahmen in den Herbstferien an der Ferienaktion &quot;Auf die Plätze - Technik - los!&quot; an der Hochschule Coburg teil.</em></p>&#13;
<p>In vielen verschiedenen Workshops konnten Sie Neues rund um Technik und Naturwissenschaften erfahren, ihre Talente und Fähigkeiten besser kennen lernen und vor allem Spaß am Umgang mit technischen Fragestellungen erleben. Organisiert wird das Programm von <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=416">Projekt:ING</a>.</p>&#13;
<p>Unter derm Motto &quot;MUT - Mädchen und Technik&quot; finden regelmäßig verschiedene Ferienaktionen statt. </p>&#13;
<p><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=315">Zur Übersicht von MUT - Mädchen und Technik</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/auf_die_plaetze_-_technik_-_los___kontakte_druck-1024x684.jpg"
                        fileSize="132441"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/auf_die_plaetze_-_technik_-_ball-1024x684.jpg"
                        fileSize="263126"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/auf_die_plaetze_-_technik_-_los__milch_druck-1024x683.jpg"
                        fileSize="123527"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/auf_die_plaetze_-_technik_-_los__stern_druck-1024x684.jpg"
                        fileSize="168188"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/auf_die_plaetze_-_technik_-_los__test_druck-1024x684.jpg"
                        fileSize="152804"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erfolgreicher Start des 1. Mastertags der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erfolgreicher-start-des-1-mastertags-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 12 Nov 2015 08:38:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erfolgreicher-start-des-1-mastertags-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Beim 1.&nbsp;Mastertag der Hochschule Coburg konnte Vizepräsident Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster 90 Besucher begrüßen. Unter ihnen waren Bachelor-Studierende der Hochschule Coburg, aber auch zahlreiche Gäste aus ganz Deutschland. Sie informierten sich über die verschiedenen Master-Studiengänge und erhielten Einblicke in die unterschiedlichen Organisationsformen der Masterprogramme sowie der Zulassungsvoraussetzungen.</em> &#13;
Seit der Umstellung des deutschen Hochschulsystems auf Bachelor- und Masterabschlüsse haben sich die Masterstudiengänge an der Hochschule permanent erweitert. Aktuell gibt es 15 Masterprogramme in den Bereichen Bauen und Design; Soziale Arbeit und Gesundheit; Technik, Informatik und Naturwissenschaften sowie Wirtschaft und Versicherungswirtschaft. &#13;
Die einzelnen Masterprogramme unterscheiden sich in ihrer Studienorganisation. Es gibt Studiengänge, die unmittelbar nach dem Bachelorabschluss in Vollzeit studiert werden können sowie Studiengänge, die anschließende Praxiserfahrungen voraussetzen und zum Teil berufsbegleitend studiert werden können. &#13;
Alle Master-Studiengänge der Hochschule Coburg setzen auf eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Das machten die Studiengangsleiter bei der Vorstellung ihrer Masterprogramme anhand zahlreicher Beispiele deutlich. Das Masterstudium an der Hochschule Coburg ist daher auch für Bachelorabsolventen von Universitäten interessant, die ihre Praxiskontakte vertiefen möchten. Projektarbeiten und unternehmensnahe Fallstudien gehören zum Studienalltag. Außerdem bieten zahlreiche Masterprogramme die Möglichkeit, ein Auslandssemester zu integrieren. Und die Masterarbeit wird häufig in Kooperation mit einem Unternehmen oder einer Praxisinstitution geschrieben.&#13;
Viele Bachelor-Absolventen nutzen die Möglichkeit, sich bei der Wahl ihres Masterstudiums neu zu orientieren oder sie vertiefen bestimmte Bereiche aus ihrem Bachelorstudium. Durch den Wechsel der Hochschule können sie sich aber auch ein zusätzliches Fächerspektrum erschließen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Beim 1.&nbsp;Mastertag der Hochschule Coburg konnte Vizepräsident Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster 90 Besucher begrüßen. Unter ihnen waren Bachelor-Studierende der Hochschule Coburg, aber auch zahlreiche Gäste aus ganz Deutschland. Sie informierten sich über die verschiedenen Master-Studiengänge und erhielten Einblicke in die unterschiedlichen Organisationsformen der Masterprogramme sowie der Zulassungsvoraussetzungen.</em> &#13;
Seit der Umstellung des deutschen Hochschulsystems auf Bachelor- und Masterabschlüsse haben sich die Masterstudiengänge an der Hochschule permanent erweitert. Aktuell gibt es 15 Masterprogramme in den Bereichen Bauen und Design; Soziale Arbeit und Gesundheit; Technik, Informatik und Naturwissenschaften sowie Wirtschaft und Versicherungswirtschaft. &#13;
Die einzelnen Masterprogramme unterscheiden sich in ihrer Studienorganisation. Es gibt Studiengänge, die unmittelbar nach dem Bachelorabschluss in Vollzeit studiert werden können sowie Studiengänge, die anschließende Praxiserfahrungen voraussetzen und zum Teil berufsbegleitend studiert werden können. &#13;
Alle Master-Studiengänge der Hochschule Coburg setzen auf eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Das machten die Studiengangsleiter bei der Vorstellung ihrer Masterprogramme anhand zahlreicher Beispiele deutlich. Das Masterstudium an der Hochschule Coburg ist daher auch für Bachelorabsolventen von Universitäten interessant, die ihre Praxiskontakte vertiefen möchten. Projektarbeiten und unternehmensnahe Fallstudien gehören zum Studienalltag. Außerdem bieten zahlreiche Masterprogramme die Möglichkeit, ein Auslandssemester zu integrieren. Und die Masterarbeit wird häufig in Kooperation mit einem Unternehmen oder einer Praxisinstitution geschrieben.&#13;
Viele Bachelor-Absolventen nutzen die Möglichkeit, sich bei der Wahl ihres Masterstudiums neu zu orientieren oder sie vertiefen bestimmte Bereiche aus ihrem Bachelorstudium. Durch den Wechsel der Hochschule können sie sich aber auch ein zusätzliches Fächerspektrum erschließen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mastertag_Staende1B_800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mastertag_Holland_GastB_800.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Mirko Kraft referierte auf Versicherungstagung in Paris]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-mirko-kraft-referierte-auf-versicherungstagung-in-paris/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Nov 2015 08:17:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-mirko-kraft-referierte-auf-versicherungstagung-in-paris/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Versicherungsaufsicht in der EU soll zum 01.01.2016 harmonisiert werden. Aus diesem Anlass veranstaltete die Vereinigung der </em><em>europäischen Versicherungsvereine (AMICE) in Paris eine Tagung, bei der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> von der Hochschule Coburg mit einem Vortrag vertreten war. Gemeinsam mit ca. 1</em><em>00 Teilnehmern der Versicherungsunternehmen tauschten sich Vertreter der EU-Versicherungs­aufsichts­behörde EIOPA und anderer nationaler Aufsichtsbehörden sowie weitere Experten verschiedener Länder - u. a. auch der HUK-COBURG - aus.</em>&#13;
In seinem Vortrag zeigte Professor Kraft, dass die von den europäischen Ländern vorgesehene unterschiedliche Umsetzung der sog. Solvency II-Regeln Wettbewerbsnachteile zur Folge haben könnte. Solvency II ist ein EU-Projekt, mit dem Ziel einer grundlegenden Reform des Versicherungsaufsichtsrechts in Europa. Es regelt insbesondere die Eigenkapitalausstattung der Versicherungsunternehmen in Bezug auf ihre versicherten Risiken. &#13;
Prof. Kraft untersucht anhand empirischer Daten, wie sich die Umsetzung der neuen europäischen Richtlinien auf Versicherungsunternehmen auswirken, die als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit (VVaG) organisiert sind. Er kommt zu dem Schluss, dass die Vergleichbarkeit der sog. Solvenzquoten, also die Gegenüberstellung des vorhandenen Kapitals mit den zu deckenden Risiken, zwischen den Versicherungsunternehmen aufgrund unterschiedlicher nationaler Umsetzungsrichtlinien von Solvency II eingeschränkt würde. Daraus resultieren seiner Meinung nach Wettbewerbsverzerrungen, die insbesondere kleine und mittelgroße Versicherungsunternehmen, und damit auch die Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, treffen könnten. &#13;
Die Association of Mutual Insurers and Insurance Cooperatives in Europe (AMICE) versteht sich als die Stimme der Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit und der Versicherungsgenossenschaften in Europa. Sie setzt sich für deren angemessene und faire Behandlung im europäischen Binnenmarkt ein. &#13;
Professor Kraft ist Studiengangsleiter der berufsbegleitenden Versicherungsstudiengänge der Hochschule Coburg (Bachelor Versicherungswirtschaft und Master MBA Versicherungsmanagement). Seine Lehr- und Forschungsgebiete sind insbesondere das Controlling und das Risikomanagement in Versicherungsunternehmen und internationalen Versicherungskonzernen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Versicherungsaufsicht in der EU soll zum 01.01.2016 harmonisiert werden. Aus diesem Anlass veranstaltete die Vereinigung der </em><em>europäischen Versicherungsvereine (AMICE) in Paris eine Tagung, bei der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=444">Prof. Dr. Mirko Kraft</a> von der Hochschule Coburg mit einem Vortrag vertreten war. Gemeinsam mit ca. 1</em><em>00 Teilnehmern der Versicherungsunternehmen tauschten sich Vertreter der EU-Versicherungs­aufsichts­behörde EIOPA und anderer nationaler Aufsichtsbehörden sowie weitere Experten verschiedener Länder - u. a. auch der HUK-COBURG - aus.</em>&#13;
In seinem Vortrag zeigte Professor Kraft, dass die von den europäischen Ländern vorgesehene unterschiedliche Umsetzung der sog. Solvency II-Regeln Wettbewerbsnachteile zur Folge haben könnte. Solvency II ist ein EU-Projekt, mit dem Ziel einer grundlegenden Reform des Versicherungsaufsichtsrechts in Europa. Es regelt insbesondere die Eigenkapitalausstattung der Versicherungsunternehmen in Bezug auf ihre versicherten Risiken. &#13;
Prof. Kraft untersucht anhand empirischer Daten, wie sich die Umsetzung der neuen europäischen Richtlinien auf Versicherungsunternehmen auswirken, die als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit (VVaG) organisiert sind. Er kommt zu dem Schluss, dass die Vergleichbarkeit der sog. Solvenzquoten, also die Gegenüberstellung des vorhandenen Kapitals mit den zu deckenden Risiken, zwischen den Versicherungsunternehmen aufgrund unterschiedlicher nationaler Umsetzungsrichtlinien von Solvency II eingeschränkt würde. Daraus resultieren seiner Meinung nach Wettbewerbsverzerrungen, die insbesondere kleine und mittelgroße Versicherungsunternehmen, und damit auch die Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, treffen könnten. &#13;
Die Association of Mutual Insurers and Insurance Cooperatives in Europe (AMICE) versteht sich als die Stimme der Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit und der Versicherungsgenossenschaften in Europa. Sie setzt sich für deren angemessene und faire Behandlung im europäischen Binnenmarkt ein. &#13;
Professor Kraft ist Studiengangsleiter der berufsbegleitenden Versicherungsstudiengänge der Hochschule Coburg (Bachelor Versicherungswirtschaft und Master MBA Versicherungsmanagement). Seine Lehr- und Forschungsgebiete sind insbesondere das Controlling und das Risikomanagement in Versicherungsunternehmen und internationalen Versicherungskonzernen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kraft_Mirko_Paris_Tafel_1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg auf internationaler Erfindermesse]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-auf-internationaler-erfindermesse/</link>
                <pubDate>Mon, 09 Nov 2015 11:33:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-auf-internationaler-erfindermesse/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Anne Bergner und Prof. Dr. Kai Hiltmann repräsentierten die Hochschule Coburg bei der </em><em>Internationalen Erfindungen- und Neuheiten-Ausstellung <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.iena.de/de/home.html">iENA</a> in Nürnberg. Sie waren dort mit einem eigenen Stand vertreten und nahmen teil an dem überdisziplinären Podiumsgespräch zum Thema &quot;Erfinden, Gestalten, Entwerfen -- aus der Perspektive der Technik und des Designs&quot;.</em> &#13;
Die internationale Fachmesse „Ideen – Erfindungen – Neuheiten“ bringt jährlich Erfinder und Lizenznehmer aus der ganzen Welt zusammen. In diesem Jahr zeigten rund 500 Erfinder über 700 Erfindungen. Die Fachbesucher kamen aus 44 Ländern. Profin. Anne Bergner und Prof. Hiltmann erläuterten in dem überdisziplinäres Podiumsgespräch &quot;Erfinden, Gestalten, Entwerfen“ die typische Vorgehensweisen bei der Produktentwicklung im Design und im Maschinenbau.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Anne Bergner und Prof. Dr. Kai Hiltmann repräsentierten die Hochschule Coburg bei der </em><em>Internationalen Erfindungen- und Neuheiten-Ausstellung <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.iena.de/de/home.html">iENA</a> in Nürnberg. Sie waren dort mit einem eigenen Stand vertreten und nahmen teil an dem überdisziplinären Podiumsgespräch zum Thema &quot;Erfinden, Gestalten, Entwerfen -- aus der Perspektive der Technik und des Designs&quot;.</em> &#13;
Die internationale Fachmesse „Ideen – Erfindungen – Neuheiten“ bringt jährlich Erfinder und Lizenznehmer aus der ganzen Welt zusammen. In diesem Jahr zeigten rund 500 Erfinder über 700 Erfindungen. Die Fachbesucher kamen aus 44 Ländern. Profin. Anne Bergner und Prof. Hiltmann erläuterten in dem überdisziplinäres Podiumsgespräch &quot;Erfinden, Gestalten, Entwerfen“ die typische Vorgehensweisen bei der Produktentwicklung im Design und im Maschinenbau.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hiltmann_Bergner_Erfindermesse_Nuernberg.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften arbeitet mit Landkreis Passau zusammen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften-arbeitet-mit-landkreis-passau-zusammen/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Nov 2015 06:59:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/institut-fuer-angewandte-gesundheitswissenschaften-arbeitet-mit-landkreis-passau-zusammen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Landkreis Passau veranstaltete in Kooperation mit dem Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die Fachtagung „</em><em>Gesundheit für Alle im Alter? Gesellschaftliche Teilhabe und selbstbestimmte Lebensgestaltung im Passauer Land“. </em> &#13;
Gesund und aktiv älter werden, gehört wohl zu den wesentlichen Lebenszielen jedes Menschen. Doch nicht für alle und überall sind die Bedingungen für eine gesundheitliche Chancengleichheit gegeben. Nicht jeder Lebensstil unterstützt die Gesundheit, obwohl diese in jedem Alter gefördert werden kann. Daher sind präventive Maßnahmen für ältere Menschen - auch bei bereits bestehenden Einschränkungen - besonders wichtig. Sie können dazu beitragen Mobilität, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe im Alltag zu erhalten und das Entstehen von Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern. &#13;
Doch wie schaffen es Ältere, die im ländlichen Raum leben, Präventionsangebote wahrzunehmen? Wie können spezielle Gruppen wie Hochbetagte, alleinstehende Männer oder Menschen mit chronischen Erkrankungen gesundheitlich vorbeugen? Antworten auf diese Fragen suchten Experten, Seniorenbeauftragte und Vertreter aus Politik und Kommunen bei der Fachtagung „Gesundheit für Alle im Alter? Gesellschaftliche Teilhabe und selbstbestimmte Lebensgestaltung im Passauer Land“, die im AWO Seniorenzentrum in Ortenburg stattfand. &#13;
<strong>Vielfältiges Angebot für Ältere</strong>&#13;
Das Passauer Land verfügt über ein hohes Maß an professionellem und ehrenamtlichem Engagement und kann eine Vielzahl guter Angebote in der Arbeit mit Menschen ab 60 vorweisen. Seit wenigen Wochen zählt der Landkreis Passau zu den &quot;Gesundheitsregionen<sup>plus</sup>&quot;, einem Gütesiegel des bayerischen Gesundheitsministeriums, um auf kommunaler Ebene zur Gesundheit der Bevölkerung beizutragen. „Hier stimmt fast schon alles. Das erleichtert die Arbeit in diesem Bereich sehr. Jetzt müssen die Projekte noch verankert werden“, resümierte Prof. Dr. Holger Hassel, Leiter des Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften, die sein Institut in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gestaltete. &#13;
„Die bestehenden Probleme können nicht alleine gelöst werden. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns untereinander austauschen und voneinander lernen“, erklärte Franziska Solger-Heinz von der Geschäftsstelle Gesundheitsregion<sup>plus</sup> Passauer Land, die für die Organisation der Fachtagung verantwortlich war. In vier verschiedenen „Lerncafés“ konnten die Teilnehmer über gesundheitliche Chancengleichheit, selbstbestimmte Lebensgestaltung, Möglichkeiten am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen und über Maßnahmen, wie ältere Zielgruppen gezielt erreicht werden können, diskutieren. In Gruppen wurden Erfahrungen ausgetauscht und Lösungsansätze erarbeitet. &#13;
<strong>Gesund älter werden</strong>&#13;
Prof. Dr. Holger Hassel stellte in seinem Vortrag die GeWinn–Studie (Gesund älter werden mit Wirkung) vor, die die Hochschule Coburg in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Passau und weiteren Hochschulen erstellt. Ziel des Projekts ist es, Ansätze zu finden, um älteren Menschen eine gesündere Lebenswelt zu ermöglichen. &#13;
Unsere Lebenserwartung steigt stetig. Gesundheitsförderung, Prävention und eine nachhaltige Lebensplanung werden also zukünftig eine noch größere Rolle in unserer Gesellschaft spielen. Dabei sei es wichtig selbst aktiv zu werden und in einer Gemeinschaft anzukommen, erklärte Prof. Hassel und lobte die vielen kreativen Ideen und Initiativen, die während der Fachtagung vorgestellt wurden. Er forderte abschließend die anwesenden Experteninnen und Experten auf, bei älteren Menschen nicht nur auf ihre bestehenden Krankheitsbilder zu achten, sondern sie vor allem mit ihren sozialen Kompetenzen zu integrieren. „Wir brauchen niedrigschwellige Angebote, die alle Gruppen älterer Menschen ansprechen. Es wäre sinnvoll zu einfacheren sozialen Strukturen zurückzufinden, um die Leute besser zu erreichen“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Landkreis Passau veranstaltete in Kooperation mit dem Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die Fachtagung „</em><em>Gesundheit für Alle im Alter? Gesellschaftliche Teilhabe und selbstbestimmte Lebensgestaltung im Passauer Land“. </em> &#13;
Gesund und aktiv älter werden, gehört wohl zu den wesentlichen Lebenszielen jedes Menschen. Doch nicht für alle und überall sind die Bedingungen für eine gesundheitliche Chancengleichheit gegeben. Nicht jeder Lebensstil unterstützt die Gesundheit, obwohl diese in jedem Alter gefördert werden kann. Daher sind präventive Maßnahmen für ältere Menschen - auch bei bereits bestehenden Einschränkungen - besonders wichtig. Sie können dazu beitragen Mobilität, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe im Alltag zu erhalten und das Entstehen von Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern. &#13;
Doch wie schaffen es Ältere, die im ländlichen Raum leben, Präventionsangebote wahrzunehmen? Wie können spezielle Gruppen wie Hochbetagte, alleinstehende Männer oder Menschen mit chronischen Erkrankungen gesundheitlich vorbeugen? Antworten auf diese Fragen suchten Experten, Seniorenbeauftragte und Vertreter aus Politik und Kommunen bei der Fachtagung „Gesundheit für Alle im Alter? Gesellschaftliche Teilhabe und selbstbestimmte Lebensgestaltung im Passauer Land“, die im AWO Seniorenzentrum in Ortenburg stattfand. &#13;
<strong>Vielfältiges Angebot für Ältere</strong>&#13;
Das Passauer Land verfügt über ein hohes Maß an professionellem und ehrenamtlichem Engagement und kann eine Vielzahl guter Angebote in der Arbeit mit Menschen ab 60 vorweisen. Seit wenigen Wochen zählt der Landkreis Passau zu den &quot;Gesundheitsregionen<sup>plus</sup>&quot;, einem Gütesiegel des bayerischen Gesundheitsministeriums, um auf kommunaler Ebene zur Gesundheit der Bevölkerung beizutragen. „Hier stimmt fast schon alles. Das erleichtert die Arbeit in diesem Bereich sehr. Jetzt müssen die Projekte noch verankert werden“, resümierte Prof. Dr. Holger Hassel, Leiter des Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften, die sein Institut in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gestaltete. &#13;
„Die bestehenden Probleme können nicht alleine gelöst werden. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns untereinander austauschen und voneinander lernen“, erklärte Franziska Solger-Heinz von der Geschäftsstelle Gesundheitsregion<sup>plus</sup> Passauer Land, die für die Organisation der Fachtagung verantwortlich war. In vier verschiedenen „Lerncafés“ konnten die Teilnehmer über gesundheitliche Chancengleichheit, selbstbestimmte Lebensgestaltung, Möglichkeiten am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen und über Maßnahmen, wie ältere Zielgruppen gezielt erreicht werden können, diskutieren. In Gruppen wurden Erfahrungen ausgetauscht und Lösungsansätze erarbeitet. &#13;
<strong>Gesund älter werden</strong>&#13;
Prof. Dr. Holger Hassel stellte in seinem Vortrag die GeWinn–Studie (Gesund älter werden mit Wirkung) vor, die die Hochschule Coburg in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Passau und weiteren Hochschulen erstellt. Ziel des Projekts ist es, Ansätze zu finden, um älteren Menschen eine gesündere Lebenswelt zu ermöglichen. &#13;
Unsere Lebenserwartung steigt stetig. Gesundheitsförderung, Prävention und eine nachhaltige Lebensplanung werden also zukünftig eine noch größere Rolle in unserer Gesellschaft spielen. Dabei sei es wichtig selbst aktiv zu werden und in einer Gemeinschaft anzukommen, erklärte Prof. Hassel und lobte die vielen kreativen Ideen und Initiativen, die während der Fachtagung vorgestellt wurden. Er forderte abschließend die anwesenden Experteninnen und Experten auf, bei älteren Menschen nicht nur auf ihre bestehenden Krankheitsbilder zu achten, sondern sie vor allem mit ihren sozialen Kompetenzen zu integrieren. „Wir brauchen niedrigschwellige Angebote, die alle Gruppen älterer Menschen ansprechen. Es wäre sinnvoll zu einfacheren sozialen Strukturen zurückzufinden, um die Leute besser zu erreichen“.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IaG_Hassel_Passau_B_800px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Prof. Epple zu Gast bei der NASA]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/prof-epple-zu-gast-bei-der-nasa/</link>
                <pubDate>Thu, 05 Nov 2015 11:51:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/prof-epple-zu-gast-bei-der-nasa/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Auf Einladung der NASA besuchte Prof. Dr. Philipp Epple das NASA-Ames Forschungszentrum in Kalifornien. Er tauschte sich mit den NASA-Wissenschaftlern aus, hielt im Rahmen einer internationalen Seminarreihe einen Vortrag und bringt viele neue Ideen mit.</em>&#13;
Prof. Epple lehrt an der Hochschule Coburg in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik die Fachgebiete Strömungsmechanik und Thermodynamik. Aufgrund seines Engagements wurde der Windkanal der Hochschule im Labor für Strömungstechnik mit neuester Lasermesstechnik und einer computergesteuerten Modellaufnahme ausgestattet. Hier führen die Studierenden ihre Tests durch. &#13;
Der größte Windkanal der Welt steht auf dem Gelände des NASA-Ames Forschungszentrums in Kaliforniern. Prof. Epple konnte ihn kürzlich besichtigen, denn er wurde von der NASA nach Kalifornien eingeladen. Er berichtet von seinem Besuch: „Das Ames-Forschungszentrum der NASA verfügt über das sechstschnellste Computercluster der Welt. Hier betreibt die NASA Grundlagenforschung auf dem Gebiet der numerischen Strömungssimulation, sie entwickelt neue numerische Modelle zur Lösung von Strömungsgleichungen, setzt diese in modernen Flugzeugkonzepte um und testet sie im Windkanal.“ &#13;
Die NASA lädt immer wieder internationale Gäste ein, um sich mit ihnen auszutauschen. Als Gastdozent konnte Prof. Epple auch einen Vortrag vor NASA-Wissenschaftlern halten, in dem es um die Unterschiede zwischen der Computer-Simulation und dem tatsächlichen Testen im Windkanal und an Prüfständen ging. Der Kontakt zur NASA kam für Prof. Epple über einen Austauschstudenten zustande, den er vor einigen Jahren an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg betreute, und der heute bei der NASA arbeitet.&#13;
Von seinem Besuch in den USA bringt Prof. Epple viele neue Ideen mit, die er künftig gemeinsam mit seinen Studierenden im Strömungslabor und im Studium umsetzen will.&#13;
Der Vortrag von Prof. Epple steht <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.nas.nasa.gov/publications/ams/2015/09-08-15.html">hier</a> online.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Auf Einladung der NASA besuchte Prof. Dr. Philipp Epple das NASA-Ames Forschungszentrum in Kalifornien. Er tauschte sich mit den NASA-Wissenschaftlern aus, hielt im Rahmen einer internationalen Seminarreihe einen Vortrag und bringt viele neue Ideen mit.</em>&#13;
Prof. Epple lehrt an der Hochschule Coburg in der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik die Fachgebiete Strömungsmechanik und Thermodynamik. Aufgrund seines Engagements wurde der Windkanal der Hochschule im Labor für Strömungstechnik mit neuester Lasermesstechnik und einer computergesteuerten Modellaufnahme ausgestattet. Hier führen die Studierenden ihre Tests durch. &#13;
Der größte Windkanal der Welt steht auf dem Gelände des NASA-Ames Forschungszentrums in Kaliforniern. Prof. Epple konnte ihn kürzlich besichtigen, denn er wurde von der NASA nach Kalifornien eingeladen. Er berichtet von seinem Besuch: „Das Ames-Forschungszentrum der NASA verfügt über das sechstschnellste Computercluster der Welt. Hier betreibt die NASA Grundlagenforschung auf dem Gebiet der numerischen Strömungssimulation, sie entwickelt neue numerische Modelle zur Lösung von Strömungsgleichungen, setzt diese in modernen Flugzeugkonzepte um und testet sie im Windkanal.“ &#13;
Die NASA lädt immer wieder internationale Gäste ein, um sich mit ihnen auszutauschen. Als Gastdozent konnte Prof. Epple auch einen Vortrag vor NASA-Wissenschaftlern halten, in dem es um die Unterschiede zwischen der Computer-Simulation und dem tatsächlichen Testen im Windkanal und an Prüfständen ging. Der Kontakt zur NASA kam für Prof. Epple über einen Austauschstudenten zustande, den er vor einigen Jahren an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg betreute, und der heute bei der NASA arbeitet.&#13;
Von seinem Besuch in den USA bringt Prof. Epple viele neue Ideen mit, die er künftig gemeinsam mit seinen Studierenden im Strömungslabor und im Studium umsetzen will.&#13;
Der Vortrag von Prof. Epple steht <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.nas.nasa.gov/publications/ams/2015/09-08-15.html">hier</a> online.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Epple_NASA_800px_breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Epple_NASA_Ames_800_breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine Uni für Senioren]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-uni-fuer-senioren/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Oct 2015 14:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-uni-fuer-senioren/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mental fit bleiben und dabei noch etwas Neues kennenlernen. Die Hochschule Coburg lädt wieder zur SeniorenUni ein. Sie findet am Samstag, 14. November 2015, ab 8.30 Uhr statt. </em>&#13;
Ins Leben gerufen haben Studierende die SeniorenUni. Sie wollen die Hochschule für ältere Menschen öffnen und ihnen die Möglichkeit geben, für einen Tag zu studieren. Vier Professoren halten interessante Vorträge. Um die Macht der Darmbakterien geht es bei Prof. Dr. Michaela Axt Gadermann. Denn obwohl die einzelnen Darmkeime winzig sind, ist ihr Einfluss auf unseren Körper immens. Sie steuern nicht nur unsere Verdauung und trainieren das Immunsystem. Auch bei Übergewicht, Allergien, Zuckerkrankheit, Depressionen und Magen-Darm-Störungen reden sie ein Wörtchen mit.&#13;
Mit Evolution und Philosophie setzt sich Dr. Apostolos Gerontas auseinander. Beeinflusst die moderne Evolutionstheorie unsere Denkweise über den menschlichen Zustand? Wie hat die moderne Biologie die philosophischen Debatten verändert? Im Seminar geht es auf Spurensuche.&#13;
Wolkenbilder am Himmel, Spiegelbilder im Wasser, Feuerzungen oder Skulpturen aus Ton – Dr. Regina Graßmann erzählt die Geschichten hinter den Bildern und enthüllt das Eigentliche hinter dem Dargestellten. Warum sind Bilder für die Erkenntnisgewinnung in den Fachdisziplinen unverzichtbar? Die Teilnehmer sollten eigene Fotos zum Thema Natur, Reisen, Sport, Kultur und Schreibpapier mitbringen!&#13;
Sonntagabend ist Krimizeit. Ein Verbrechen geschieht und der Täter flüchtet vom Tatort. Er wird dabei beobachtet und der Polizei genau beschrieben. Fall gelöst! Was im Film funktioniert, klappt im echten Leben aber nicht. Denn unsere Wahrnehmung trügt. Warum das so ist, beleuchtet Matthias Scheibe.&#13;
Für jeweils zwei Vorlesungen kann man sich anmelden. In den Pausen gibt es Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Im Anschluss an die Vorlesungsblöcke finden noch drei Workshops statt: Eine Diskussionsrunde mit Studierenden zu Thema „Öffnung der Hochschule für Senioren“, ein Seminar zum Gedächtnistraining mit wissenswerten Fakten über unser Gehirn und ein Vortrag über die Wirkung von Achtsamkeit. Die Teilnahmegebühr für die SeniorenUni beträgt 10 Euro, inkl. Verpflegung. &#13;
Anmeldung bis 04. November unter: <a href="http://www.hs-coburg.de/seniorenuni">www.hs-coburg.de/seniorenuni</a> oder telefonisch bei Monika Faaß, 09561-317303]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mental fit bleiben und dabei noch etwas Neues kennenlernen. Die Hochschule Coburg lädt wieder zur SeniorenUni ein. Sie findet am Samstag, 14. November 2015, ab 8.30 Uhr statt. </em>&#13;
Ins Leben gerufen haben Studierende die SeniorenUni. Sie wollen die Hochschule für ältere Menschen öffnen und ihnen die Möglichkeit geben, für einen Tag zu studieren. Vier Professoren halten interessante Vorträge. Um die Macht der Darmbakterien geht es bei Prof. Dr. Michaela Axt Gadermann. Denn obwohl die einzelnen Darmkeime winzig sind, ist ihr Einfluss auf unseren Körper immens. Sie steuern nicht nur unsere Verdauung und trainieren das Immunsystem. Auch bei Übergewicht, Allergien, Zuckerkrankheit, Depressionen und Magen-Darm-Störungen reden sie ein Wörtchen mit.&#13;
Mit Evolution und Philosophie setzt sich Dr. Apostolos Gerontas auseinander. Beeinflusst die moderne Evolutionstheorie unsere Denkweise über den menschlichen Zustand? Wie hat die moderne Biologie die philosophischen Debatten verändert? Im Seminar geht es auf Spurensuche.&#13;
Wolkenbilder am Himmel, Spiegelbilder im Wasser, Feuerzungen oder Skulpturen aus Ton – Dr. Regina Graßmann erzählt die Geschichten hinter den Bildern und enthüllt das Eigentliche hinter dem Dargestellten. Warum sind Bilder für die Erkenntnisgewinnung in den Fachdisziplinen unverzichtbar? Die Teilnehmer sollten eigene Fotos zum Thema Natur, Reisen, Sport, Kultur und Schreibpapier mitbringen!&#13;
Sonntagabend ist Krimizeit. Ein Verbrechen geschieht und der Täter flüchtet vom Tatort. Er wird dabei beobachtet und der Polizei genau beschrieben. Fall gelöst! Was im Film funktioniert, klappt im echten Leben aber nicht. Denn unsere Wahrnehmung trügt. Warum das so ist, beleuchtet Matthias Scheibe.&#13;
Für jeweils zwei Vorlesungen kann man sich anmelden. In den Pausen gibt es Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Im Anschluss an die Vorlesungsblöcke finden noch drei Workshops statt: Eine Diskussionsrunde mit Studierenden zu Thema „Öffnung der Hochschule für Senioren“, ein Seminar zum Gedächtnistraining mit wissenswerten Fakten über unser Gehirn und ein Vortrag über die Wirkung von Achtsamkeit. Die Teilnahmegebühr für die SeniorenUni beträgt 10 Euro, inkl. Verpflegung. &#13;
Anmeldung bis 04. November unter: <a href="http://www.hs-coburg.de/seniorenuni">www.hs-coburg.de/seniorenuni</a> oder telefonisch bei Monika Faaß, 09561-317303]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SeniorenUni.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Produktdesign-Studierende bei Dutch Design Week]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/produktdesign-studierende-bei-dutch-design-week/</link>
                <pubDate>Wed, 28 Oct 2015 15:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/produktdesign-studierende-bei-dutch-design-week/</guid>
                <description><![CDATA[<em>In diesem Jahr waren auf der Dutch Design Week auch Coburger Produktdesign-Studierende mit dabei. </em><em>Die Dutch Design Week in Eindhoven ist eine der wichtigsten und größten Designausstellungen in den Niederlanden, international bekannt und begehrt. </em>&#13;
Die Studierenden haben sich eigeninitiativ um einen Ausstellungsplatz beworben und einen Standplatz bekommen. Sie zeigten Exponate aus ihrem Projekt Making Culture, bei dem sie von dem Projektpartner Fritz Kohl Furniere, Karlstadt, unterstützt wurden. Die Dutch Design Week im holländischen Eindhoven zieht jährlich mehr als 200.000 Besucher an. Die Resonanz am Messestand war großartig und eine einzigartige Chance die Hochschule Coburg international zu präsentieren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In diesem Jahr waren auf der Dutch Design Week auch Coburger Produktdesign-Studierende mit dabei. </em><em>Die Dutch Design Week in Eindhoven ist eine der wichtigsten und größten Designausstellungen in den Niederlanden, international bekannt und begehrt. </em>&#13;
Die Studierenden haben sich eigeninitiativ um einen Ausstellungsplatz beworben und einen Standplatz bekommen. Sie zeigten Exponate aus ihrem Projekt Making Culture, bei dem sie von dem Projektpartner Fritz Kohl Furniere, Karlstadt, unterstützt wurden. Die Dutch Design Week im holländischen Eindhoven zieht jährlich mehr als 200.000 Besucher an. Die Resonanz am Messestand war großartig und eine einzigartige Chance die Hochschule Coburg international zu präsentieren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dutch_Design_Week1.png"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dutch_Design_Week2.png"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Masterstudiengang Design erfolgreich akkreditiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/masterstudiengang-design-erfolgreich-akkreditiert/</link>
                <pubDate>Wed, 28 Oct 2015 12:14:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/masterstudiengang-design-erfolgreich-akkreditiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Akkreditierungsagentur ACQUIN e.V. hat den <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=158">Masterstudiengang Design</a> der Hochschule Coburg akkreditiert. Der Studiengang umfasst die beiden Studienschwerpunkte: „integrated design processes“ und „interior architecture &amp; architectural design“. 2010 wurde er als völlig neues Angebot eingerichtet.</em>&#13;
„Wir freuen uns sehr, dass die Akkreditierung auf Anhieb gelungen ist“, sagt Prof. Wolfgang Schabbach, der die Entwicklung und Gründung des Master Design seit sechs Jahren federführend verantwortet. „Das zeigt, dass unser Konzept eines interdisziplinären, methodisch orientierten Masterstudiengangs in Coburg aufgeht.“ Den neuen, erweiterten Anforderungen an die Designausbildung entspricht das am Prozess orientierte Gestalten, die Disziplinen übergreifende Projektarbeit, die Integration neuer Nutzer- und Marktszenarien sowie die Zusammenarbeit von Designern, Architekten und Innenarchitekten mit Ingenieuren, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaftlern.&#13;
Die Masterstudierenden bestimmen zu Beginn ihres Studiums selbst, worauf sie sich spezialisieren wollen. Im Rahmen des Lehr-Konzepts „Forschendes Lernen“ wählen sie selbstständig ein Forschungsthema aus und bearbeiten es über drei Semester intensiv. Im ersten Semester recherchieren sie ihr Thema während eines Praktikums in der Wirtschaft oder einer Kultureinrichtung. &#13;
An der Hochschule erfahren sie eine individuelle Betreuung ihres Themas durch einen Mentor oder eine Mentorin und können sich auf diese Weise in ihr Spezialgebiet einarbeiten. Da sie sich über drei Semester intensiv mit einer anspruchsvollen Frage beschäftigen, erwerben sie ein klares akademisches Profil.&#13;
Daneben vertiefen die Studierenden ihre Ausbildung im Master Design durch eine Vielzahl von Vorlesungen, Seminaren und weiteren Veranstaltungen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Akkreditierungsagentur ACQUIN e.V. hat den <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=158">Masterstudiengang Design</a> der Hochschule Coburg akkreditiert. Der Studiengang umfasst die beiden Studienschwerpunkte: „integrated design processes“ und „interior architecture &amp; architectural design“. 2010 wurde er als völlig neues Angebot eingerichtet.</em>&#13;
„Wir freuen uns sehr, dass die Akkreditierung auf Anhieb gelungen ist“, sagt Prof. Wolfgang Schabbach, der die Entwicklung und Gründung des Master Design seit sechs Jahren federführend verantwortet. „Das zeigt, dass unser Konzept eines interdisziplinären, methodisch orientierten Masterstudiengangs in Coburg aufgeht.“ Den neuen, erweiterten Anforderungen an die Designausbildung entspricht das am Prozess orientierte Gestalten, die Disziplinen übergreifende Projektarbeit, die Integration neuer Nutzer- und Marktszenarien sowie die Zusammenarbeit von Designern, Architekten und Innenarchitekten mit Ingenieuren, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaftlern.&#13;
Die Masterstudierenden bestimmen zu Beginn ihres Studiums selbst, worauf sie sich spezialisieren wollen. Im Rahmen des Lehr-Konzepts „Forschendes Lernen“ wählen sie selbstständig ein Forschungsthema aus und bearbeiten es über drei Semester intensiv. Im ersten Semester recherchieren sie ihr Thema während eines Praktikums in der Wirtschaft oder einer Kultureinrichtung. &#13;
An der Hochschule erfahren sie eine individuelle Betreuung ihres Themas durch einen Mentor oder eine Mentorin und können sich auf diese Weise in ihr Spezialgebiet einarbeiten. Da sie sich über drei Semester intensiv mit einer anspruchsvollen Frage beschäftigen, erwerben sie ein klares akademisches Profil.&#13;
Daneben vertiefen die Studierenden ihre Ausbildung im Master Design durch eine Vielzahl von Vorlesungen, Seminaren und weiteren Veranstaltungen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Master_Design_AkkreditierungB_350px.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nordbayerischer Versicherungstag 2015]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nordbayerischer-versicherungstag-2015/</link>
                <pubDate>Fri, 23 Oct 2015 10:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nordbayerischer-versicherungstag-2015/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Innovation, Kreativität und Digitalisierung beschreiben die großen Herausforderungen, vor denen die Versicherungswirtschaft in den nächsten Jahren stehen wird. Beim 10. Nordbayerischen Versicherungstag diskutierten rund 400 Teilnehmer über Lösungsansätze und Handlungsoptionen.</em>&#13;
Die Eröffnungsrede hielt der bayerische Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder. Er stelle fest: „Die digitale Revolution erfasst alle Lebensbereiche. Wir müssen uns auf die digitale Zukunft einstellen und neue Ideen generieren, um weiter zur wirtschaftlichen Spitze zu gehören.“ Bayern investiere so viel in den Breitbandausbau wie kein anderes Bundesland. „Mit einem einzigartigen Förderprogramm von 1,5 Milliarden Euro für den Ausbau von schnellem Internet in Bayern schaffen wir ideale Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Verwaltung - insbesondere im ländlichen Raum“, sagte Söder.&#13;
Prof. Dr. Gunter Dueck, freier Schriftsteller und Business Angel beschrieb in seinem Vortrag das Problem, das viele Versicherungsunternehmen im Web haben. Häufig würden Kunden bei jeder Neuerung eine gewisse Profitgier des Unternehmens vermuten. Hier stimmt seiner Meinung nach die Kommunikation mit den Kunden nicht. Und: Neue technische Entwicklungen stellen die Versicherungsbranche noch vor andere Herausforderungen. Wenn es beispielsweise selbstfahrende Fahrzeuge gibt, werden diese als System versichert und nicht mehr über den Fahrzeughalter. Damit würden Banken und Versicherungen einen der wichtigsten Kundenzugangspunkte verlieren.&#13;
Aber die Digitalisierung bietet auch Chancen: Dr. Wolfgang Weiler, Vorstandssprecher der HUK-COBURG Versicherungsgruppe, erwartet, dass alle Prozesse, die derzeit in einem Unternehmen ablaufen, künftig digital durchgeführt werden. Dadurch würden sie einfacher, schneller und effizienter. Der Gewinner der Digitalisierung müsse der Kunde sein. Es gelte, digitale Kundenerwartungen zu erfüllen und unkomplizierte Geschäftsmodelle anzubieten, die auf ganz einfache und schnelle Weise jederzeit und überall funktionieren. Für die Branche könne durch die Digitalisierung eine höhere Transparenz entstehen und dadurch wiederum das Vertrauen wachsen.&#13;
Innovation und Kreativität sind Begriffe, die in der Bevölkerung nicht unbedingt mit der Versicherungsbranche in Verbindung gebracht werden. Für Prof. Dr. Petra Gruner, Professorin der Hochschule Coburg und Mitglied des Vorstandes bei Forum V ist die Versicherungsbranche aber der geborene Innovator. Denn mit Versicherungsprodukten werde dem menschlichen Sicherheitsbedürfnis Rechnung getragen. Ändern sich die Umstände, so werden sie unmittelbar in den Versicherungsprodukten abgebildet. Somit hat jede Innovation Auswirkungen auf die Versicherungsbranche. &#13;
In drei Foren diskutierten die Teilnehmer anschließend aktuelle Branchenthemen. Der Nordbayerische Versicherungstag wird vom Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft Nordbayern-Thüringen e. V. in Kooperation mit Forum V e. V. ausgerichtet. Nächster Termin ist der 06. Oktober 2016.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Innovation, Kreativität und Digitalisierung beschreiben die großen Herausforderungen, vor denen die Versicherungswirtschaft in den nächsten Jahren stehen wird. Beim 10. Nordbayerischen Versicherungstag diskutierten rund 400 Teilnehmer über Lösungsansätze und Handlungsoptionen.</em>&#13;
Die Eröffnungsrede hielt der bayerische Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder. Er stelle fest: „Die digitale Revolution erfasst alle Lebensbereiche. Wir müssen uns auf die digitale Zukunft einstellen und neue Ideen generieren, um weiter zur wirtschaftlichen Spitze zu gehören.“ Bayern investiere so viel in den Breitbandausbau wie kein anderes Bundesland. „Mit einem einzigartigen Förderprogramm von 1,5 Milliarden Euro für den Ausbau von schnellem Internet in Bayern schaffen wir ideale Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Verwaltung - insbesondere im ländlichen Raum“, sagte Söder.&#13;
Prof. Dr. Gunter Dueck, freier Schriftsteller und Business Angel beschrieb in seinem Vortrag das Problem, das viele Versicherungsunternehmen im Web haben. Häufig würden Kunden bei jeder Neuerung eine gewisse Profitgier des Unternehmens vermuten. Hier stimmt seiner Meinung nach die Kommunikation mit den Kunden nicht. Und: Neue technische Entwicklungen stellen die Versicherungsbranche noch vor andere Herausforderungen. Wenn es beispielsweise selbstfahrende Fahrzeuge gibt, werden diese als System versichert und nicht mehr über den Fahrzeughalter. Damit würden Banken und Versicherungen einen der wichtigsten Kundenzugangspunkte verlieren.&#13;
Aber die Digitalisierung bietet auch Chancen: Dr. Wolfgang Weiler, Vorstandssprecher der HUK-COBURG Versicherungsgruppe, erwartet, dass alle Prozesse, die derzeit in einem Unternehmen ablaufen, künftig digital durchgeführt werden. Dadurch würden sie einfacher, schneller und effizienter. Der Gewinner der Digitalisierung müsse der Kunde sein. Es gelte, digitale Kundenerwartungen zu erfüllen und unkomplizierte Geschäftsmodelle anzubieten, die auf ganz einfache und schnelle Weise jederzeit und überall funktionieren. Für die Branche könne durch die Digitalisierung eine höhere Transparenz entstehen und dadurch wiederum das Vertrauen wachsen.&#13;
Innovation und Kreativität sind Begriffe, die in der Bevölkerung nicht unbedingt mit der Versicherungsbranche in Verbindung gebracht werden. Für Prof. Dr. Petra Gruner, Professorin der Hochschule Coburg und Mitglied des Vorstandes bei Forum V ist die Versicherungsbranche aber der geborene Innovator. Denn mit Versicherungsprodukten werde dem menschlichen Sicherheitsbedürfnis Rechnung getragen. Ändern sich die Umstände, so werden sie unmittelbar in den Versicherungsprodukten abgebildet. Somit hat jede Innovation Auswirkungen auf die Versicherungsbranche. &#13;
In drei Foren diskutierten die Teilnehmer anschließend aktuelle Branchenthemen. Der Nordbayerische Versicherungstag wird vom Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft Nordbayern-Thüringen e. V. in Kooperation mit Forum V e. V. ausgerichtet. Nächster Termin ist der 06. Oktober 2016.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/NVT_2015_Pressekonferenz-1024x332.jpg"
                        fileSize="83708"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="332"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Zukunftsmacher]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-zukunftsmacher/</link>
                <pubDate>Fri, 23 Oct 2015 06:49:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-zukunftsmacher/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Zukunft – wie gerne würden wir sie voraussagen können. Wir lesen Horoskope, beschäftigen uns mit Prognosen und spekulieren über die Technik von morgen. Das Institut für Sensor und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg arbeitet an der künftigen Technik. Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Lindner gibt Einblicke in das, was möglich ist.</em>&#13;
Das Internet der Dinge. Es ist gerade in aller Munde. In Zukunft sollen nicht mehr nur Menschen miteinander kommunizieren, sondern auch Gegenstände. Die Car to Car Communication ist das beste Beispiel. Ein Auto gerät in einen Unfall und meldet den folgenden Fahrzeugen, dass sie bremsen sollen. Oder: Zwei Autos nähern sich in einer Kurve und können das schon vor dem Sichtkontakt der Fahrer erkennen. &#13;
Die Möglichkeiten sind scheinbar grenzenlos und auch in Coburg forscht man an ihrer Weiterentwicklung. Genauer – im Institut für Sensor und Aktortechnik der Hochschule Coburg. &#13;
„Sensoren und Mikroaktoren sind das Herz des Internets der Dinge“, erklärt Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Lindner. Sie kommunizieren drahtlos miteinander, vernetzen Gegenstände, geben Informationen weiter oder nehmen sie auf. Am ISAT haben sich die Forscher auf berührungsempfindliche Oberflächen spezialisiert. So arbeiten sie zum Beispiel an einer Badfliese, die erkennt, ob jemand auf dem nassen Boden gestürzt ist und dann ein Alarmsystem in Bewegung setzt. &#13;
„Die Zahl der Sensoren verdoppelt sich alle fünf Jahre. 2020 wird es über 50 Milliarden Sensoren geben“, sagt Lindner. Einmal im Jahr laden die Coburger Wissenschaftler deshalb Gäste aus der ganzen Welt ein. Beim internationalen Workshop des ISAT kommen Forscher aus Polen, Israel, der Türkei, den Niederlanden, England oder Italien zusammen. Sie tauschen sich über ihre Arbeit aus, bilden gemeinsame Arbeitsgruppen und vernetzen sich mit der Wirtschaft. Weil der Anteil der internationalen Gäste so hoch ist, fördert auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG die Veranstaltung. In diesem Jahr war u.a. der japanische Erfinder des Ultraschallmotors Prof. Dr. Minoru Kurosawa zu Gast. Dank ihm gibt es den lautlosen Zoom in vielen Digitalkameras. &#13;
Mit Biosensoren dagegen beschäftigen sich die Rumänin Prof. Dr. Camelia Bala von der Universität Bukarest und Dr: Kerstin Länge vom Karlsruher Institut für Technologie. Mit beiden tauscht sich das ISAT über sog. molekularbiologische Diagnostik aus. „In Zukunft könnte ein Tropen Blut reichen, um Krankheiten festzustellen“, erläutert Prof. Lindner. Und zwar mithilfe eines kleinen Glaschips. Der erkennt - ähnlich wie bei einem Zuckertest - ob bestimmte Markierungsmoleküle für Krankheiten vorhanden sind. „Bei unserem Workshop setzen wir uns bewusst mit der ganzen Vielfalt der Sensoren und Aktoren auseinander. So entstehen neue Ansätze für Forscher, die eine bestimmte Entwicklung für ihr Gebiet vielleicht gar nicht auf dem Schirm gehabt hätten“, erklärt Lindner.&#13;
Für das Internet der Dinge sieht der habilitierte Physiker über den Hype hinaus gute Chancen sich durchzusetzen. „Vor allem die Verbraucher werden gerade stark für das Thema sensibilisiert.“ Und die Technik ist schon angekommen. Intelligente Fußböden, die das Licht einschalten sobald jemand auftritt, unsichtbare Sicherheitstechnik, die Laser und Co. überflüssig machen und natürlich unsere Smartphones, die immer stärker in unseren Alltag integriert werden. Lindners Mitarbeiter können aus dem privaten Umfeld schon von vielen Neuerungen berichten. Da ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Zukunft zur Gegenwart wird.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Zukunft – wie gerne würden wir sie voraussagen können. Wir lesen Horoskope, beschäftigen uns mit Prognosen und spekulieren über die Technik von morgen. Das Institut für Sensor und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg arbeitet an der künftigen Technik. Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Lindner gibt Einblicke in das, was möglich ist.</em>&#13;
Das Internet der Dinge. Es ist gerade in aller Munde. In Zukunft sollen nicht mehr nur Menschen miteinander kommunizieren, sondern auch Gegenstände. Die Car to Car Communication ist das beste Beispiel. Ein Auto gerät in einen Unfall und meldet den folgenden Fahrzeugen, dass sie bremsen sollen. Oder: Zwei Autos nähern sich in einer Kurve und können das schon vor dem Sichtkontakt der Fahrer erkennen. &#13;
Die Möglichkeiten sind scheinbar grenzenlos und auch in Coburg forscht man an ihrer Weiterentwicklung. Genauer – im Institut für Sensor und Aktortechnik der Hochschule Coburg. &#13;
„Sensoren und Mikroaktoren sind das Herz des Internets der Dinge“, erklärt Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Lindner. Sie kommunizieren drahtlos miteinander, vernetzen Gegenstände, geben Informationen weiter oder nehmen sie auf. Am ISAT haben sich die Forscher auf berührungsempfindliche Oberflächen spezialisiert. So arbeiten sie zum Beispiel an einer Badfliese, die erkennt, ob jemand auf dem nassen Boden gestürzt ist und dann ein Alarmsystem in Bewegung setzt. &#13;
„Die Zahl der Sensoren verdoppelt sich alle fünf Jahre. 2020 wird es über 50 Milliarden Sensoren geben“, sagt Lindner. Einmal im Jahr laden die Coburger Wissenschaftler deshalb Gäste aus der ganzen Welt ein. Beim internationalen Workshop des ISAT kommen Forscher aus Polen, Israel, der Türkei, den Niederlanden, England oder Italien zusammen. Sie tauschen sich über ihre Arbeit aus, bilden gemeinsame Arbeitsgruppen und vernetzen sich mit der Wirtschaft. Weil der Anteil der internationalen Gäste so hoch ist, fördert auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG die Veranstaltung. In diesem Jahr war u.a. der japanische Erfinder des Ultraschallmotors Prof. Dr. Minoru Kurosawa zu Gast. Dank ihm gibt es den lautlosen Zoom in vielen Digitalkameras. &#13;
Mit Biosensoren dagegen beschäftigen sich die Rumänin Prof. Dr. Camelia Bala von der Universität Bukarest und Dr: Kerstin Länge vom Karlsruher Institut für Technologie. Mit beiden tauscht sich das ISAT über sog. molekularbiologische Diagnostik aus. „In Zukunft könnte ein Tropen Blut reichen, um Krankheiten festzustellen“, erläutert Prof. Lindner. Und zwar mithilfe eines kleinen Glaschips. Der erkennt - ähnlich wie bei einem Zuckertest - ob bestimmte Markierungsmoleküle für Krankheiten vorhanden sind. „Bei unserem Workshop setzen wir uns bewusst mit der ganzen Vielfalt der Sensoren und Aktoren auseinander. So entstehen neue Ansätze für Forscher, die eine bestimmte Entwicklung für ihr Gebiet vielleicht gar nicht auf dem Schirm gehabt hätten“, erklärt Lindner.&#13;
Für das Internet der Dinge sieht der habilitierte Physiker über den Hype hinaus gute Chancen sich durchzusetzen. „Vor allem die Verbraucher werden gerade stark für das Thema sensibilisiert.“ Und die Technik ist schon angekommen. Intelligente Fußböden, die das Licht einschalten sobald jemand auftritt, unsichtbare Sicherheitstechnik, die Laser und Co. überflüssig machen und natürlich unsere Smartphones, die immer stärker in unseren Alltag integriert werden. Lindners Mitarbeiter können aus dem privaten Umfeld schon von vielen Neuerungen berichten. Da ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Zukunft zur Gegenwart wird.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/LindnerGerhard-1024x692.jpg"
                        fileSize="99716"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Versicherungsstudiengänge erneut akkreditiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/versicherungsstudiengaenge-erneut-akkreditiert/</link>
                <pubDate>Wed, 21 Oct 2015 09:11:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/versicherungsstudiengaenge-erneut-akkreditiert/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Bachelor-Studiengänge Versicherungswirtschaft und der Master-Studiengang Versicherungsmanagement wurden von der Akkreditierungskommission der FIBAA re-akkreditiert. Mit der Akkreditierung bestätigen externe Experten der Hochschule Coburg, dass die Versicherungsstudiengänge die Qualitätsanforderungen erfüllen. </em></p>&#13;
<p>Im Einzelnen wurden bei der Akkreditierung folgende Aspekte unter die Lupe genommen: Zielsetzung der Studiengänge, Zulassungsvoraussetzungen zum Studium, Inhalte, Struktur und Didaktik, Wissenschaftliches Umfeld, Kooperation und Partnerschaften, sowie Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. </p>&#13;
<p>Die Akkreditierungsagentur FIBAA ist eine europäische, international ausgerichtete Agentur für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in der wissenschaftlichen Bildung, die auf eine 20-jährige Erfahrung zurückgreifen kann. An der Akkreditierung beteiligt waren: Prof. Dr. rer. pol. em. Martin Morlock, Universität Gießen, Prof. Dr. Rolf Arnold, Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Jürgen Hilp, DHBW Heidenheim, Unternehmensberater Dipl.-Betrw. Wolfgang Hähner, Olaf Höser, Student der Universität Gießen sowie Dr. Dieter Swatek, Staatssekretär. a.D.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Bachelor-Studiengänge Versicherungswirtschaft und der Master-Studiengang Versicherungsmanagement wurden von der Akkreditierungskommission der FIBAA re-akkreditiert. Mit der Akkreditierung bestätigen externe Experten der Hochschule Coburg, dass die Versicherungsstudiengänge die Qualitätsanforderungen erfüllen. </em></p>&#13;
<p>Im Einzelnen wurden bei der Akkreditierung folgende Aspekte unter die Lupe genommen: Zielsetzung der Studiengänge, Zulassungsvoraussetzungen zum Studium, Inhalte, Struktur und Didaktik, Wissenschaftliches Umfeld, Kooperation und Partnerschaften, sowie Qualitätssicherung und Weiterentwicklung. </p>&#13;
<p>Die Akkreditierungsagentur FIBAA ist eine europäische, international ausgerichtete Agentur für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in der wissenschaftlichen Bildung, die auf eine 20-jährige Erfahrung zurückgreifen kann. An der Akkreditierung beteiligt waren: Prof. Dr. rer. pol. em. Martin Morlock, Universität Gießen, Prof. Dr. Rolf Arnold, Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Jürgen Hilp, DHBW Heidenheim, Unternehmensberater Dipl.-Betrw. Wolfgang Hähner, Olaf Höser, Student der Universität Gießen sowie Dr. Dieter Swatek, Staatssekretär. a.D.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_VW_VM-1024x608.jpg"
                        fileSize="145635"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="608"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Promotion ohne Hürden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/promotion-ohne-huerden/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Oct 2015 11:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/promotion-ohne-huerden/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wer an der Hochschule Coburg promovieren will, hat es in Zukunft deutlich leichter. Bayerns Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HaWs) haben das Bayerische Wissenschaftsforum (BayWISS) eingerichtet. Es ebnet auch den Weg für sogenannte Verbundpromotionen. </em></p>&#13;
<p>Bei der Verbundpromotion fungieren die Professoren der Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften als gleichberechtigte Betreuer. Das Promotionsrecht liegt zwar weiterhin bei den Universitäten, allerdings ist der Weg einheitlich geregelt und für Absolventen der HaWs der Zugang deutlich erleichtert. Zudem wird die Hochschule explizit auf der Promotionsurkunde aufgeführt. </p>&#13;
<p>„Betrachtet man die rasante Entwicklung der HaWs, ist das ein längst überfälliger Schritt in Richtung gleicher Augenhöhe mit den Universitäten“, verdeutlicht Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl. Er hat gemeinsam mit den Präsidenten der bayerischen Hochschulen und Universitäten die neue Vereinbarung unterschrieben und somit das Wissenschaftsforums (BayWISS) mit auf den Weg gebracht.</p>&#13;
<p>Zentrales Gremium des Wissenschaftsforums ist der paritätisch besetzte Lenkungsrat, der sich aus jeweils drei Präsidenten von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften zusammensetzt. Darin ist mit Michael Pötzl auch die Hochschule Coburg vertreten. Der Lenkungsrat koordiniert die künftigen Fachforen und schafft Strukturen für einen Austausch über alle hochschulübergreifenden Themen.</p>&#13;
<p>„Ziel ist die Errichtung eines funktionsfähigen, hochschulartenübergreifenden thematischen Netzwerks. Dabei könnten nach und nach die wissenschaftlich und gesellschaftlich wichtigen Bereiche Mobilität, Energie, Ressourceneffizienz und Materialwissenschaften, Digitale Produktion oder auch Soziale Arbeit und Gesundheit zum Tragen kommen“, erklärte Prof. Dr. Michael Braun, Vorsitzender von Hochschule Bayern e.V.. „Wir dürfen es nicht bei feierlichen Erklärungen belassen. BayWISS muss nun möglichst rasch seine tatsächliche Arbeit aufnehmen und sich zu einem Instrument der gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortung der Hochschulen und Universitäten in Bayern entwickeln.“</p>&#13;
<p>Für Hochschulpräsident Michael Pötzl bietet BayWISS die große Chance, strategische Fragen zur Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandorts Bayern gemeinsam zu verfolgen. Hinsichtlich der Promotion ist jetzt die schnelle Umsetzung abzuwarten. „Wenn die hohen Erwartungen an BayWISS nicht erfüllt werden, ist das Promotionsrecht für forschungsstarke HAWs nur noch eine Frage der Zeit. So wie ab 2016 in Hessen.&quot; </p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg laufen derzeit 44 Promotionsverfahren in Kooperation mit Universitäten.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer an der Hochschule Coburg promovieren will, hat es in Zukunft deutlich leichter. Bayerns Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HaWs) haben das Bayerische Wissenschaftsforum (BayWISS) eingerichtet. Es ebnet auch den Weg für sogenannte Verbundpromotionen. </em></p>&#13;
<p>Bei der Verbundpromotion fungieren die Professoren der Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften als gleichberechtigte Betreuer. Das Promotionsrecht liegt zwar weiterhin bei den Universitäten, allerdings ist der Weg einheitlich geregelt und für Absolventen der HaWs der Zugang deutlich erleichtert. Zudem wird die Hochschule explizit auf der Promotionsurkunde aufgeführt. </p>&#13;
<p>„Betrachtet man die rasante Entwicklung der HaWs, ist das ein längst überfälliger Schritt in Richtung gleicher Augenhöhe mit den Universitäten“, verdeutlicht Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl. Er hat gemeinsam mit den Präsidenten der bayerischen Hochschulen und Universitäten die neue Vereinbarung unterschrieben und somit das Wissenschaftsforums (BayWISS) mit auf den Weg gebracht.</p>&#13;
<p>Zentrales Gremium des Wissenschaftsforums ist der paritätisch besetzte Lenkungsrat, der sich aus jeweils drei Präsidenten von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften zusammensetzt. Darin ist mit Michael Pötzl auch die Hochschule Coburg vertreten. Der Lenkungsrat koordiniert die künftigen Fachforen und schafft Strukturen für einen Austausch über alle hochschulübergreifenden Themen.</p>&#13;
<p>„Ziel ist die Errichtung eines funktionsfähigen, hochschulartenübergreifenden thematischen Netzwerks. Dabei könnten nach und nach die wissenschaftlich und gesellschaftlich wichtigen Bereiche Mobilität, Energie, Ressourceneffizienz und Materialwissenschaften, Digitale Produktion oder auch Soziale Arbeit und Gesundheit zum Tragen kommen“, erklärte Prof. Dr. Michael Braun, Vorsitzender von Hochschule Bayern e.V.. „Wir dürfen es nicht bei feierlichen Erklärungen belassen. BayWISS muss nun möglichst rasch seine tatsächliche Arbeit aufnehmen und sich zu einem Instrument der gemeinsamen gesellschaftlichen Verantwortung der Hochschulen und Universitäten in Bayern entwickeln.“</p>&#13;
<p>Für Hochschulpräsident Michael Pötzl bietet BayWISS die große Chance, strategische Fragen zur Weiterentwicklung des Wissenschaftsstandorts Bayern gemeinsam zu verfolgen. Hinsichtlich der Promotion ist jetzt die schnelle Umsetzung abzuwarten. „Wenn die hohen Erwartungen an BayWISS nicht erfüllt werden, ist das Promotionsrecht für forschungsstarke HAWs nur noch eine Frage der Zeit. So wie ab 2016 in Hessen.&quot; </p>&#13;
<p>An der Hochschule Coburg laufen derzeit 44 Promotionsverfahren in Kooperation mit Universitäten.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BayWISS_Gruppenbild-1024x490.jpg"
                        fileSize="133309"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="490"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Eine blitzschnelle Katze – Saisonrückblick bei CAT-Racing]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/eine-blitzschnelle-katze-saisonrueckblick-bei-cat-racing/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Oct 2015 07:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/eine-blitzschnelle-katze-saisonrueckblick-bei-cat-racing/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Platz 5 bei der Formula Student am Hockenheimring, Platz 9 in Österreich und Platz 2 beim Highlight in Spanien. <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=350">CAT-Racing</a> meistert eine erfolgreiche Saison 2015. </em>&#13;
Wir sind gleich auf mit vielen großen Universitäten und Hochschulen! Zu diesem Fazit kommen Coburgs CAT-Racer schon nach dem ersten Event. In Deutschland – auf dem Hockenheimring - starteten die Rennfahrer traditionell in die Saison und punkteten dort vor allem in den Disziplinen: Design, Cost Report und Businessplan Präsentation. Am Ende hieß es Platz 5 für die Coburger und ihren C-15, der in diesem Jahr den Namen „Manul“ trägt.&#13;
Entsprechend motiviert fuhren die Studierenden kurze Zeit später nach Österreich. In Spielberg auf dem RedBull-Ring findet jährlich die Formula Student Austria statt. Dort fiel der Wagen zwar unerwartet im Endurance – also im Ausdauertest – aus, aber bei den Rundenzeiten war die Katze die zweitschnelllste der ganzen Formula. Ein 9. Platz in der Gesamtwertung war das Ergebnis.&#13;
Beim letzten Rennen der Saison 2015 in Spanien lief dann wieder alles. Dank toller Ergebnisse in den meisten Disziplinen und ihren Rennfahrern, die im Endurance sehr schnelle Zeiten herausfuhren, gab es Platz 2 in der Gesamtwertung. &#13;
Die Rennsaison ist für die Studierenden jetzt beendet. Doch die Vorbereitungen für das nächste Jahr laufen schon. Denn das Team sucht noch neue Mitstreiter. Am Donnerstag, 22. Oktober, gibt es deshalb eine Infoveranstaltung im Raum 2-113. Wer Lust hat, einmal selbst die spannenden Rennen mitzuerleben und CAT-Racing in der Saison 2016 zu unterstützen, ist herzlich willkommen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Platz 5 bei der Formula Student am Hockenheimring, Platz 9 in Österreich und Platz 2 beim Highlight in Spanien. <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=350">CAT-Racing</a> meistert eine erfolgreiche Saison 2015. </em>&#13;
Wir sind gleich auf mit vielen großen Universitäten und Hochschulen! Zu diesem Fazit kommen Coburgs CAT-Racer schon nach dem ersten Event. In Deutschland – auf dem Hockenheimring - starteten die Rennfahrer traditionell in die Saison und punkteten dort vor allem in den Disziplinen: Design, Cost Report und Businessplan Präsentation. Am Ende hieß es Platz 5 für die Coburger und ihren C-15, der in diesem Jahr den Namen „Manul“ trägt.&#13;
Entsprechend motiviert fuhren die Studierenden kurze Zeit später nach Österreich. In Spielberg auf dem RedBull-Ring findet jährlich die Formula Student Austria statt. Dort fiel der Wagen zwar unerwartet im Endurance – also im Ausdauertest – aus, aber bei den Rundenzeiten war die Katze die zweitschnelllste der ganzen Formula. Ein 9. Platz in der Gesamtwertung war das Ergebnis.&#13;
Beim letzten Rennen der Saison 2015 in Spanien lief dann wieder alles. Dank toller Ergebnisse in den meisten Disziplinen und ihren Rennfahrern, die im Endurance sehr schnelle Zeiten herausfuhren, gab es Platz 2 in der Gesamtwertung. &#13;
Die Rennsaison ist für die Studierenden jetzt beendet. Doch die Vorbereitungen für das nächste Jahr laufen schon. Denn das Team sucht noch neue Mitstreiter. Am Donnerstag, 22. Oktober, gibt es deshalb eine Infoveranstaltung im Raum 2-113. Wer Lust hat, einmal selbst die spannenden Rennen mitzuerleben und CAT-Racing in der Saison 2016 zu unterstützen, ist herzlich willkommen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/RaabPeterJ-1024x692.jpg"
                        fileSize="80942"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT-Racing_Manul-1024x683.jpg"
                        fileSize="160845"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT-Racing_Schweissen-1024x682.jpg"
                        fileSize="184906"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT-Racing_Warten-1024x683.jpg"
                        fileSize="196667"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr als 1.200 Besucher bei 2. Coburger Studienmesse]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-als-1200-besucher-bei-2-coburger-studienmesse/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Oct 2015 05:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-als-1200-besucher-bei-2-coburger-studienmesse/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg und die Agentur für Arbeit Bamberg – Coburg luden am letzten Wochenende zur 2.&nbsp;Coburger Studienmesse ein. Mehr als 1.200 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich an den Ständen von 26 Hochschulen und Universitäten aus Bayern und den angrenzenden Bundesländern über die aktuellen Studienangebote zu informieren.</em>&#13;
Wie geht es nach dem Abitur weiter? Welche Studienrichtung passt zu mir und wie sieht der Berufsalltag nach dem Studium aus? Antworten auf diese Fragen erhielten die mehr als 1.200 am Studium interessierten Besucher bei der 2. Coburger Studienmesse. Sie kamen aus ganz Oberfranken, aber auch aus Südthüringen und darüber hinaus. Viele Schülerinnen und Schüler brachten auch ihre Eltern mit.&#13;
„Die Coburger Studienmesse ist mittlerweile eine der größten Studienmessen Bayerns. Sie wird sowohl von den Hochschulen als auch von den Studieninteressierten sehr gut angenommen“, freuen sich Bianca Schmidt von der Studienberatung der Hochschule Coburg und Matthias Heidel, Abiberater der Arbeitsagentur. Gefragt war auch das Vortragsprogramm. Es bot Informationen zu allgemeinen Fragen des Studierens wie Bewerbung, Einschreibung und Studienfinanzierung. Die Organisatoren legten aber auch Wert darauf, den Studieninteressierten zu zeigen, wie der berufliche Alltag nach Abschluss des Studiums aussieht. So berichteten beispielsweise ein Förster, eine Entwicklungsingenieurin, ein Staatsanwalt, ein Mediziner und der Geschäftsführer eines mittelständigen Unternehmens über ihren Berufsalltag.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg und die Agentur für Arbeit Bamberg – Coburg luden am letzten Wochenende zur 2.&nbsp;Coburger Studienmesse ein. Mehr als 1.200 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich an den Ständen von 26 Hochschulen und Universitäten aus Bayern und den angrenzenden Bundesländern über die aktuellen Studienangebote zu informieren.</em>&#13;
Wie geht es nach dem Abitur weiter? Welche Studienrichtung passt zu mir und wie sieht der Berufsalltag nach dem Studium aus? Antworten auf diese Fragen erhielten die mehr als 1.200 am Studium interessierten Besucher bei der 2. Coburger Studienmesse. Sie kamen aus ganz Oberfranken, aber auch aus Südthüringen und darüber hinaus. Viele Schülerinnen und Schüler brachten auch ihre Eltern mit.&#13;
„Die Coburger Studienmesse ist mittlerweile eine der größten Studienmessen Bayerns. Sie wird sowohl von den Hochschulen als auch von den Studieninteressierten sehr gut angenommen“, freuen sich Bianca Schmidt von der Studienberatung der Hochschule Coburg und Matthias Heidel, Abiberater der Arbeitsagentur. Gefragt war auch das Vortragsprogramm. Es bot Informationen zu allgemeinen Fragen des Studierens wie Bewerbung, Einschreibung und Studienfinanzierung. Die Organisatoren legten aber auch Wert darauf, den Studieninteressierten zu zeigen, wie der berufliche Alltag nach Abschluss des Studiums aussieht. So berichteten beispielsweise ein Förster, eine Entwicklungsingenieurin, ein Staatsanwalt, ein Mediziner und der Geschäftsführer eines mittelständigen Unternehmens über ihren Berufsalltag.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studienmesse_Schmidt_Bianca_1500-1024x683.jpg"
                        fileSize="145516"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studienmesse_Landshut_Eichstaett_1500-1024x683.jpg"
                        fileSize="152416"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studienmesse_Angebot_1500-1024x683.jpg"
                        fileSize="154084"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[1. Fachsymposium Bioanalytik: Experten und Studierende tauschten sich aus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/1-fachsymposium-bioanalytik-experten-und-studierende-tauschten-sich-aus/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Oct 2015 04:34:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/1-fachsymposium-bioanalytik-experten-und-studierende-tauschten-sich-aus/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Zur Premiere des Fachsymposiums Bioanalytik kamen mehr als100 Teilnehmer zusammen, um sich über aktuelle Trends in ihrem Fachgebiet auszutauschen. Unter ihnen waren Lehrende und Wissenschaftler der Hochschule Coburg, Vertreter anderer Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sowie Bioanalytik-Studierende. Die Initiative zu dem Fachsymposium ging von Prof. Dr. Matthias Noll aus, dem Leiter des Bachelor- und des Master-Studiengangs Bioanalytik der Hochschule Coburg. </em><em>Die Moderation übernahm Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Professorin in der Bioanalytik.</em>&#13;
Der neu an die Hochschule Coburg berufene Prof. Dr. Stefan Kalkhof zeigte, wie Proteinanalytik zur Entwicklung neuartiger Implantate genutzt wird, um den Heilungsprozess zu fördern und Abstoßungsreaktionen zu verhindern. Der Einsatz der Massenspektrometrie in der Lebensmittelanalytik wurde von Prof. Dr. Andreas Römpp vom Lehrstuhl Lebensmittelanalytik der Universität Bayreuth präsentiert. Prof. Dr. Heinrich Sticht von der Bioinformatik der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg stellte die computergestützte Analytik von Proteinen vor, die Alzheimer auslösen. Matthias Ludwig, Applikationsspezialist bei Analytik Jena AG, skizzierte die Geräte-Entwicklung zur Vervielfältigung und Analytik von DNA. Der Direktor der Axolabs GmbH aus Kulmbach, Dr. Ingo Roehl, präsentierte Methoden zur Herstellung von Oligonukleotid-basierten Therapeutika. Dr. Corinna Weber von LABOKLIN GmbH &amp; Co.KG, Bad Kissingen, zeigte eine Methode zur Diagnose von Leukämie bei Haustieren. Prof. Dr. Gerhard Lindner, Leiter des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg, stellte Biosensoren vor, die z.B. in der Analytik mikrobieller Biofilme in Trinkwasserreservoirs eingesetzt werden können.&#13;
Am Rande des Fachsymposiums Bioanalytik präsentierten die Unternehmen VWR International GmbH, GE Healthcare, Analytik Jena AG, LABOKLIN GmbH &amp; Co. KG und BECIT GmbH ihre Produkte und Dienstleistungen für die Analytik von Lebensmitteln, Umweltproben sowie klinischen, veterinärmedizinischen, molekular- und mikrobiologischen Proben. Auch mögliche Themen und Aufgaben für Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten wurden vorgestellt.&#13;
Dies ermöglichte den Studierenden der Bioanalytik-Studiengänge neben dem fachlichen Austausch mit Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen. 31 Bachelorstudierende stellten die Resultate ihrer Praxissemesterarbeiten auf Postern vor und gestalteten so die Veranstaltung mit. Am Ende wurden die Poster der Studierenden Katharina Pöhlmann, Pascal Irrgang und Stefan Pfister prämiert.&#13;
Das Fachsymposium Bioanalytik war ein großer Erfolg und soll zukünftig einmal jährlich an der Hochschule Coburg stattfinden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Zur Premiere des Fachsymposiums Bioanalytik kamen mehr als100 Teilnehmer zusammen, um sich über aktuelle Trends in ihrem Fachgebiet auszutauschen. Unter ihnen waren Lehrende und Wissenschaftler der Hochschule Coburg, Vertreter anderer Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sowie Bioanalytik-Studierende. Die Initiative zu dem Fachsymposium ging von Prof. Dr. Matthias Noll aus, dem Leiter des Bachelor- und des Master-Studiengangs Bioanalytik der Hochschule Coburg. </em><em>Die Moderation übernahm Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Professorin in der Bioanalytik.</em>&#13;
Der neu an die Hochschule Coburg berufene Prof. Dr. Stefan Kalkhof zeigte, wie Proteinanalytik zur Entwicklung neuartiger Implantate genutzt wird, um den Heilungsprozess zu fördern und Abstoßungsreaktionen zu verhindern. Der Einsatz der Massenspektrometrie in der Lebensmittelanalytik wurde von Prof. Dr. Andreas Römpp vom Lehrstuhl Lebensmittelanalytik der Universität Bayreuth präsentiert. Prof. Dr. Heinrich Sticht von der Bioinformatik der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg stellte die computergestützte Analytik von Proteinen vor, die Alzheimer auslösen. Matthias Ludwig, Applikationsspezialist bei Analytik Jena AG, skizzierte die Geräte-Entwicklung zur Vervielfältigung und Analytik von DNA. Der Direktor der Axolabs GmbH aus Kulmbach, Dr. Ingo Roehl, präsentierte Methoden zur Herstellung von Oligonukleotid-basierten Therapeutika. Dr. Corinna Weber von LABOKLIN GmbH &amp; Co.KG, Bad Kissingen, zeigte eine Methode zur Diagnose von Leukämie bei Haustieren. Prof. Dr. Gerhard Lindner, Leiter des Instituts für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) der Hochschule Coburg, stellte Biosensoren vor, die z.B. in der Analytik mikrobieller Biofilme in Trinkwasserreservoirs eingesetzt werden können.&#13;
Am Rande des Fachsymposiums Bioanalytik präsentierten die Unternehmen VWR International GmbH, GE Healthcare, Analytik Jena AG, LABOKLIN GmbH &amp; Co. KG und BECIT GmbH ihre Produkte und Dienstleistungen für die Analytik von Lebensmitteln, Umweltproben sowie klinischen, veterinärmedizinischen, molekular- und mikrobiologischen Proben. Auch mögliche Themen und Aufgaben für Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten wurden vorgestellt.&#13;
Dies ermöglichte den Studierenden der Bioanalytik-Studiengänge neben dem fachlichen Austausch mit Firmenvertretern ins Gespräch zu kommen. 31 Bachelorstudierende stellten die Resultate ihrer Praxissemesterarbeiten auf Postern vor und gestalteten so die Veranstaltung mit. Am Ende wurden die Poster der Studierenden Katharina Pöhlmann, Pascal Irrgang und Stefan Pfister prämiert.&#13;
Das Fachsymposium Bioanalytik war ein großer Erfolg und soll zukünftig einmal jährlich an der Hochschule Coburg stattfinden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bioanalytik_Symposium_Plakate_H533.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bioanalytik_Symposium_Noll_H_533.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Historische Studentenzeugnisse im Staatsarchiv Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/historische-studentenzeugnisse-im-staatsarchiv-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Oct 2015 09:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/historische-studentenzeugnisse-im-staatsarchiv-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie viele Schüler und Studierende gab es, welche Studienrichtungen und Fächer haben sie studiert? Und: Wie sahen die Zeugnisse früher überhaupt aus? Antworten auf diese Fragen können historische Zeugnisse geben. Die Hochschule Coburg übergab jetzt historische Schülerverzeichnisse und Abschlusszeugnisse aus ihrem Bestand an das Staatsarchiv Coburg. Dort können sie eingesehen und erforscht werden.</em>&#13;
Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichende historische Studierendenunterlagen lagern jetzt im Staatsarchiv Coburg. Unter den 101 Bänden befinden sich das Schülerverzeichnis der Herzoglichen Baugewerkschule für die Zeit von 1856 bis 1865 sowie Abschlusszeugnisse von 1894/95 bis 1964, also aus der Zeit der Staatlichen Bauschule bis zum Staatlichen Polytechnikum. Beide Institutionen zählen zu den Vorläufern der heutigen Hochschule Coburg, deren Wurzeln bis ins Jahr 1814 reichen. In diesem Jahr gründete der herzögliche Architekt Friedrich Streib seine private Schule für bürgerliche Baukunst, aus der sich im Laufe der Jahrzehnte die Hochschule Coburg entwickelte. &#13;
Die Schülerverzeichnisse dokumentieren zusammen mit den Abschlusszeugnissen, wer an der seit 1852 vom Staat getragenen Herzoglichen Baugewerkschule ausgebildet wurde und welche Leistungen erbracht wurden. Die Dokumente stellen wichtige Quellen zur Geschichte der Hochschule und ihrer Absolventen, der Stadt und der Region sowie für die Bau-, Bautechnik- sowie Sozial- und Familiengeschichtsforschung dar.&#13;
Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl, Kanzlerin Maria Knott-Lutze und Kilian Krug, der Registrator der Hochschule, präsentierten nun gemeinsam mit Johannes Haslauer, dem Leiter des Staatsarchivs, und seiner Kollegin Birgit Hufnagel die historischen Zeugnisse der Öffentlichkeit. Präsident Pötzl betonte: „Es ist wichtig, sich der eigenen Vergangenheit bewusst zu werden. Historische Dokumente helfen uns dabei.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie viele Schüler und Studierende gab es, welche Studienrichtungen und Fächer haben sie studiert? Und: Wie sahen die Zeugnisse früher überhaupt aus? Antworten auf diese Fragen können historische Zeugnisse geben. Die Hochschule Coburg übergab jetzt historische Schülerverzeichnisse und Abschlusszeugnisse aus ihrem Bestand an das Staatsarchiv Coburg. Dort können sie eingesehen und erforscht werden.</em>&#13;
Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichende historische Studierendenunterlagen lagern jetzt im Staatsarchiv Coburg. Unter den 101 Bänden befinden sich das Schülerverzeichnis der Herzoglichen Baugewerkschule für die Zeit von 1856 bis 1865 sowie Abschlusszeugnisse von 1894/95 bis 1964, also aus der Zeit der Staatlichen Bauschule bis zum Staatlichen Polytechnikum. Beide Institutionen zählen zu den Vorläufern der heutigen Hochschule Coburg, deren Wurzeln bis ins Jahr 1814 reichen. In diesem Jahr gründete der herzögliche Architekt Friedrich Streib seine private Schule für bürgerliche Baukunst, aus der sich im Laufe der Jahrzehnte die Hochschule Coburg entwickelte. &#13;
Die Schülerverzeichnisse dokumentieren zusammen mit den Abschlusszeugnissen, wer an der seit 1852 vom Staat getragenen Herzoglichen Baugewerkschule ausgebildet wurde und welche Leistungen erbracht wurden. Die Dokumente stellen wichtige Quellen zur Geschichte der Hochschule und ihrer Absolventen, der Stadt und der Region sowie für die Bau-, Bautechnik- sowie Sozial- und Familiengeschichtsforschung dar.&#13;
Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl, Kanzlerin Maria Knott-Lutze und Kilian Krug, der Registrator der Hochschule, präsentierten nun gemeinsam mit Johannes Haslauer, dem Leiter des Staatsarchivs, und seiner Kollegin Birgit Hufnagel die historischen Zeugnisse der Öffentlichkeit. Präsident Pötzl betonte: „Es ist wichtig, sich der eigenen Vergangenheit bewusst zu werden. Historische Dokumente helfen uns dabei.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Staatsarchiv_Gruppenbild_bearb_1500-1024x782.jpg"
                        fileSize="153717"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="782"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Staatsarchiv_Zeugnis0_bearb_1500px-1024x717.jpg"
                        fileSize="116239"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="717"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Staatsarchiv_Zeugnis_bearb_500.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auf Entdeckungstour in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auf-entdeckungstour-in-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 14 Oct 2015 06:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auf-entdeckungstour-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mittlerweile ist es an der Hochschule Coburg Tradition: Erstsemester der am Coburger Weg beteiligten Studiengänge starten gemeinsam in ihr Studium. In diesem Jahr ging das große „anCOmmen“ neue Wege – statt kurz vor Semesterbeginn, fand die Veranstaltung erstmals im Anschluss an die Erstsemesterbegrüßung statt. </em></p>&#13;
<p>Startschuss für die rund 400 Erstsemester aus acht Studiengängen bildete eine Rallye durch die Stadt. In Gruppen von bis zu zwölf Personen mit studentischen Tutoren höherer Semester, machten sich die neuen Studierenden auf den Weg. Am Ziel angekommen galt es, Aufgaben best- und schnellstmöglich zu lösen. Am Taubenschild an der Morizkirche erwartete die Erstsemester zum Beispiel ein Fühlspiel, bei „Eds Bräustüble“ mussten sie die Veste Coburg mit Bauklötzen nachbauen und im Hofgarten konnten sie einen Balanceakt meistern. Die Studierenden sammelten für jede bestandene Aufgabe Punkte, um am Ende mit etwas Glück einen von drei Gruppenpreisen zu gewinnen. Verschnaufpausen gab es auch: Im Fugenlos verteilte die Gesunde Hochschule Säfte und Obst und informierte die Neuankömmlinge über das vielfältige Sport- und Kursangebot. Weitere Stationen des Rundgangs waren unter anderem das Bürgerbüro, das Palmenhaus oder der Brockardtsteg. Anschließend ging es zum gemeinsamen Grillfest zurück auf den Campus Friedrich-Streib-Straße. </p>&#13;
<p>Die Studierenden können bei „anCOmmen“ schnell neue Kontakte knüpfen. So wie Shamsodin Shakeri, der ab dem Wintersemester Betriebswirtschaft an der Hochschule studiert: „Ich habe Coburg vorher nicht gekannt und war neugierig auf die Stadt“, erzählt er. „So konnte ich Coburg und meine Mitstudenten kennenlernen. Alles hat super funktioniert!“, freut sich der gebürtige Bayreuther.</p>&#13;
<p>Grund zur Freude haben auch die studentischen Tutorinnen Miriam Fuchs (Soziale Arbeit) und Jennifer Hofmann (Versicherungswirtschaft): Ihre Gruppen konnten auf der Rallye die meisten Punkte sammeln und gewannen je einen Coburger Geschenkgutschein in Höhe von 40 Euro. Für weitere Entdeckungstouren in der Vestestadt ist also gesorgt.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mittlerweile ist es an der Hochschule Coburg Tradition: Erstsemester der am Coburger Weg beteiligten Studiengänge starten gemeinsam in ihr Studium. In diesem Jahr ging das große „anCOmmen“ neue Wege – statt kurz vor Semesterbeginn, fand die Veranstaltung erstmals im Anschluss an die Erstsemesterbegrüßung statt. </em></p>&#13;
<p>Startschuss für die rund 400 Erstsemester aus acht Studiengängen bildete eine Rallye durch die Stadt. In Gruppen von bis zu zwölf Personen mit studentischen Tutoren höherer Semester, machten sich die neuen Studierenden auf den Weg. Am Ziel angekommen galt es, Aufgaben best- und schnellstmöglich zu lösen. Am Taubenschild an der Morizkirche erwartete die Erstsemester zum Beispiel ein Fühlspiel, bei „Eds Bräustüble“ mussten sie die Veste Coburg mit Bauklötzen nachbauen und im Hofgarten konnten sie einen Balanceakt meistern. Die Studierenden sammelten für jede bestandene Aufgabe Punkte, um am Ende mit etwas Glück einen von drei Gruppenpreisen zu gewinnen. Verschnaufpausen gab es auch: Im Fugenlos verteilte die Gesunde Hochschule Säfte und Obst und informierte die Neuankömmlinge über das vielfältige Sport- und Kursangebot. Weitere Stationen des Rundgangs waren unter anderem das Bürgerbüro, das Palmenhaus oder der Brockardtsteg. Anschließend ging es zum gemeinsamen Grillfest zurück auf den Campus Friedrich-Streib-Straße. </p>&#13;
<p>Die Studierenden können bei „anCOmmen“ schnell neue Kontakte knüpfen. So wie Shamsodin Shakeri, der ab dem Wintersemester Betriebswirtschaft an der Hochschule studiert: „Ich habe Coburg vorher nicht gekannt und war neugierig auf die Stadt“, erzählt er. „So konnte ich Coburg und meine Mitstudenten kennenlernen. Alles hat super funktioniert!“, freut sich der gebürtige Bayreuther.</p>&#13;
<p>Grund zur Freude haben auch die studentischen Tutorinnen Miriam Fuchs (Soziale Arbeit) und Jennifer Hofmann (Versicherungswirtschaft): Ihre Gruppen konnten auf der Rallye die meisten Punkte sammeln und gewannen je einen Coburger Geschenkgutschein in Höhe von 40 Euro. Für weitere Entdeckungstouren in der Vestestadt ist also gesorgt.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AnCommen2015_Aufgaben-1024x683.jpg"
                        fileSize="160375"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AnCommen2015_Hofgarten-1024x683.jpg"
                        fileSize="159661"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AnCommen2015_Veste-1024x683.jpg"
                        fileSize="210165"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bauen mit Verantwortung – neuer Masterstudiengang gestartet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bauen-mit-verantwortung-neuer-masterstudiengang-gestartet/</link>
                <pubDate>Tue, 13 Oct 2015 05:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bauen-mit-verantwortung-neuer-masterstudiengang-gestartet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Fakultät Design hat Zuwachs bekommen. 19 Studierende haben in diesem Semester ihr Masterstudium &quot;Ressourceneffizientes Planen und Bauen&quot; begonnen. </em>&#13;
„Die Natur ist das beste Beispiel, wie man mit wenig viel erreichen kann.“ Prof. Dr. Markus Weber, Geschäftsführer der agc Abfallwirtschaft GmbH, Kassel und seit diesem Semester auch Professor an der Hochschule Coburg hatte bei der Auftaktveranstaltung für den neuen Studiengang quasi seinen Einstand. Im Audimax auf dem Campus Design sprach er darüber, was in seinen Augen ressourcenschonendes Bauen ausmacht. Für Weber gibt es hier mehrere Ansätze. Zum einen, sich ein Vorbild an der Natur nehmen: die Haut eines Hais stelle zum Beispiel eine ideale Oberflächenstruktur dar. Zum anderen, längerfristig planen. „In Athen verfallen die Sportstadien, die damals für die olympischen Spiele gebaut wurden. Bei der Dokumenta in Kassel dagegen, wurde ein Pavillon verwendet, der nach der Ausstellung wieder zurückgebaut und für weitere Veranstaltungen genutzt werden kann.“&#13;
Dr. Heiko Trumpf, Niederlassungsleiter bei Bollinger und Grohmann Ingenieure beleuchtete das Thema aus seiner Sicht. „Wir leben in einem Zeitalter, in dem alle paar Jahre eine Umnutzung stattfindet.“ Fassaden z.B. hätten einen Lebenszyklus von 20 Jahren, die IT vier Jahre. Gebäude müssten also so geplant werden, dass sich Veränderungen oder neue Technik einbauen lassen, ohne neue Ressourcen zu verschwenden oder zu viel Abfall zu produzieren. Um Rohstoffe sparsam einzusetzen, könne man unnötigem Materialeinsatz vermeiden, Ressourcen wiederverwenden, Material recyceln oder anderweitig verwerten. &#13;
Mit diesen Themen werden sich auch die Studierenden in den nächsten drei Semestern auseinandersetzen. Der Master ist der siebte Studiengang der Fakultät Design und „ein Meilenstein für den Bereich Bauingenieurwesen an der Hochschule“, betonte Prof. Sitzmann. Dekan Prof. Dr. Joachim Driller ergänzte: „Die Fakultät Design hat wieder etwas dazugewonnen. Wir hatten bisher nicht wenig. Jetzt haben wir noch mehr und darüber freue ich mich sehr.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Fakultät Design hat Zuwachs bekommen. 19 Studierende haben in diesem Semester ihr Masterstudium &quot;Ressourceneffizientes Planen und Bauen&quot; begonnen. </em>&#13;
„Die Natur ist das beste Beispiel, wie man mit wenig viel erreichen kann.“ Prof. Dr. Markus Weber, Geschäftsführer der agc Abfallwirtschaft GmbH, Kassel und seit diesem Semester auch Professor an der Hochschule Coburg hatte bei der Auftaktveranstaltung für den neuen Studiengang quasi seinen Einstand. Im Audimax auf dem Campus Design sprach er darüber, was in seinen Augen ressourcenschonendes Bauen ausmacht. Für Weber gibt es hier mehrere Ansätze. Zum einen, sich ein Vorbild an der Natur nehmen: die Haut eines Hais stelle zum Beispiel eine ideale Oberflächenstruktur dar. Zum anderen, längerfristig planen. „In Athen verfallen die Sportstadien, die damals für die olympischen Spiele gebaut wurden. Bei der Dokumenta in Kassel dagegen, wurde ein Pavillon verwendet, der nach der Ausstellung wieder zurückgebaut und für weitere Veranstaltungen genutzt werden kann.“&#13;
Dr. Heiko Trumpf, Niederlassungsleiter bei Bollinger und Grohmann Ingenieure beleuchtete das Thema aus seiner Sicht. „Wir leben in einem Zeitalter, in dem alle paar Jahre eine Umnutzung stattfindet.“ Fassaden z.B. hätten einen Lebenszyklus von 20 Jahren, die IT vier Jahre. Gebäude müssten also so geplant werden, dass sich Veränderungen oder neue Technik einbauen lassen, ohne neue Ressourcen zu verschwenden oder zu viel Abfall zu produzieren. Um Rohstoffe sparsam einzusetzen, könne man unnötigem Materialeinsatz vermeiden, Ressourcen wiederverwenden, Material recyceln oder anderweitig verwerten. &#13;
Mit diesen Themen werden sich auch die Studierenden in den nächsten drei Semestern auseinandersetzen. Der Master ist der siebte Studiengang der Fakultät Design und „ein Meilenstein für den Bereich Bauingenieurwesen an der Hochschule“, betonte Prof. Sitzmann. Dekan Prof. Dr. Joachim Driller ergänzte: „Die Fakultät Design hat wieder etwas dazugewonnen. Wir hatten bisher nicht wenig. Jetzt haben wir noch mehr und darüber freue ich mich sehr.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MasterBau_HeikoTrumpf-1024x683.jpg"
                        fileSize="78366"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MasterBau_Publikum-1024x682.jpg"
                        fileSize="159151"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MasterBau_MarkusWeber-1024x683.jpg"
                        fileSize="79389"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MasterBau_Podiumsdiskussion-1024x683.jpg"
                        fileSize="120470"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Spaß bei der KinderUni]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-spass-bei-der-kinderuni/</link>
                <pubDate>Wed, 07 Oct 2015 11:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-spass-bei-der-kinderuni/</guid>
                <description><![CDATA[<em>220 Jungs und Mädchen haben die KinderUni der Hochschule Coburg besucht. Sie fand bereits zum 13. Mal statt.</em>&#13;
„Der Regen bringt uns das Wasser!“ Sorgfältig schreibt das Mädchen auf, was Professor Dieter Sitzmann gerade an der Tafel erklärt. Bis in die letzte Reihe besetzt ist der Hörsaal beim Thema „Wasser – Jeder Tropfen zählt!“. Sitzmann ist ein echter Experte auf dem Gebiet. Der Bauingenieur vertritt an der Hochschule die Themen Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft und setzt sich ehrenamtlich für Wasserversorgungs- und Schulprojekte in Kenia und Malawi ein. „Nur drei Prozent des Wassers auf der Erde können wir Menschen nutzen“, erzählt Prof. Sitzmann. „Das Salzwasser, das einen viel größeren Teil ausmacht, ist nämlich kein Trinkwasser.“ &#13;
Zwei von vier Vorlesungen konnten die Jungs und Mädchen belegen: eine am Vormittag und eine am Nachmittag. Dazwischen gab es Mittagessen in der Mensa und eine Spielpause in der Pausenhalle der Realschule CO II. Die Betreuung haben wieder Studierende übernommen. Familienbeauftragte Monika Faaß ist zufrieden mit den vielen Helfern: „Das war ein tolles Team. Den Studierenden hat die Arbeit richtig Spaß gemacht.“&#13;
Die Lehrenden müssen sich auf eine KinderUni immer ganz speziell vorbereiten. Denn den jungen Zuhörern gilt es die Inhalte anders zu vermitteln als den Studierenden, die sonst im Hörsaal sitzen. Einen Ausflug in die Welt der Gladiatoren haben deshalb Dr. Josef Löffl und Werner Thar unternommen. Wie hat ein normaler Tag für diese Männer (und Frauen) damals ausgesehen? Wie haben sie trainiert? Warum lag in den Arenen damals Sand als Untergrund? Ganz zum Schluss konnten die Schüler in die Ausrüstung eines Gladiators schlüpfen.&#13;
Pünktlich zum europäischen Tag der Sprachen erklärte Andrea Kahlfuß, warum wir anders sprechen als Italiener, Polen oder Engländer und ließ ihre Gruppe einen Kanon auf Französisch, Italienisch, Spanisch und Englisch anstimmen. Dr. Holger Meinhard beschäftigte sich in seiner Vorlesung mit der Frage, ob es Außerirdische gibt und wo diese leben könnten.&#13;
Hier gibt es <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=385#3864">Bilder von der KinderUni</a>. Das nächste Mal findet sie am 12. März 2016 statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>220 Jungs und Mädchen haben die KinderUni der Hochschule Coburg besucht. Sie fand bereits zum 13. Mal statt.</em>&#13;
„Der Regen bringt uns das Wasser!“ Sorgfältig schreibt das Mädchen auf, was Professor Dieter Sitzmann gerade an der Tafel erklärt. Bis in die letzte Reihe besetzt ist der Hörsaal beim Thema „Wasser – Jeder Tropfen zählt!“. Sitzmann ist ein echter Experte auf dem Gebiet. Der Bauingenieur vertritt an der Hochschule die Themen Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft und setzt sich ehrenamtlich für Wasserversorgungs- und Schulprojekte in Kenia und Malawi ein. „Nur drei Prozent des Wassers auf der Erde können wir Menschen nutzen“, erzählt Prof. Sitzmann. „Das Salzwasser, das einen viel größeren Teil ausmacht, ist nämlich kein Trinkwasser.“ &#13;
Zwei von vier Vorlesungen konnten die Jungs und Mädchen belegen: eine am Vormittag und eine am Nachmittag. Dazwischen gab es Mittagessen in der Mensa und eine Spielpause in der Pausenhalle der Realschule CO II. Die Betreuung haben wieder Studierende übernommen. Familienbeauftragte Monika Faaß ist zufrieden mit den vielen Helfern: „Das war ein tolles Team. Den Studierenden hat die Arbeit richtig Spaß gemacht.“&#13;
Die Lehrenden müssen sich auf eine KinderUni immer ganz speziell vorbereiten. Denn den jungen Zuhörern gilt es die Inhalte anders zu vermitteln als den Studierenden, die sonst im Hörsaal sitzen. Einen Ausflug in die Welt der Gladiatoren haben deshalb Dr. Josef Löffl und Werner Thar unternommen. Wie hat ein normaler Tag für diese Männer (und Frauen) damals ausgesehen? Wie haben sie trainiert? Warum lag in den Arenen damals Sand als Untergrund? Ganz zum Schluss konnten die Schüler in die Ausrüstung eines Gladiators schlüpfen.&#13;
Pünktlich zum europäischen Tag der Sprachen erklärte Andrea Kahlfuß, warum wir anders sprechen als Italiener, Polen oder Engländer und ließ ihre Gruppe einen Kanon auf Französisch, Italienisch, Spanisch und Englisch anstimmen. Dr. Holger Meinhard beschäftigte sich in seiner Vorlesung mit der Frage, ob es Außerirdische gibt und wo diese leben könnten.&#13;
Hier gibt es <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=385#3864">Bilder von der KinderUni</a>. Das nächste Mal findet sie am 12. März 2016 statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Herbst2015__11-1024x683.jpg"
                        fileSize="112595"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Herbst2015__21-1024x683.jpg"
                        fileSize="114924"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Herbst2015__6-1024x682.jpg"
                        fileSize="113482"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Professor Holtorf eröffnet Gothaer Kartenwochen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/professor-holtorf-eroeffnet-gothaer-kartenwochen/</link>
                <pubDate>Wed, 07 Oct 2015 10:12:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/professor-holtorf-eroeffnet-gothaer-kartenwochen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die von der Forschungsbibliothek und dem Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt veranstalteten 6.Gothaer Kartenwochen werden von Prof. Dr. Christian Holtorf vom Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg eröffnet. Er ist zurzeit Gastwissenschaftler am Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt. Sein Eröffnungsvortrag über „Die Bilder der Arktis. Zur Wissensgeschichte von Raum und Zeit“ beginnt am kommenden Montag, 12. Oktober, um 18.15 Uhr im Spiegelsaal der Forschungsbibliothek Gotha. </em>&#13;
Im Mittelpunkt der 6. Gothaer Kartenwochen, die vom vom 12. Oktober bis 22. November 2015 stattfinden, steht in diesem Jahr der „Stieler Hand-Atlas“ aus dem Gothaer Justus Perthes Verlag. Er gilt als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Weltatlanten des 19. und 20. Jahrhunderts und motivierte viele dazu, die letzten „weißen Flecken“ der Erde – die der Handatlas sichtbar machte – zu erforschen. Die Arktis spielte dabei eine Hauptrolle.&#13;
In seinem Eröffnungsvortrag zeigt Holtorf, dass Kartografen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in der Arktis warme Gewässer oder Vulkane vermuteten, weil die Erddrehung an den Polen zu einer Abflachung der Erde führe. Andere glaubten, die Erde sei hohl und eröffne an den Polen Zugänge ins heiße Erdinnere. Zahlreiche Expeditionen brachen in die Arktis auf, um Antworten zu finden. &#13;
Gotha, der Sitz des Verlages Justus Perthes, wurde ein wissenschaftliches Zentrum dieser Suche. Holtorf analysiert, wie sich die historische Wahrnehmung des „ewigen Eises“ gewandelt hat: an die Stelle eines als Berg, Felsen oder eisfreiem Gewässer substantialisierten Nordpols trat ein dynamischer Ozean mit Tiefseegräben und Untiefen, Winden und Strömungen, Eisbewegungen und Wasserstraßen. &#13;
Heute ist die schmelzende Arktis zu einer Ikone des Klimawandels geworden - und die Geschichte ihrer Bilder hat eine neue Aktualität gewonnen.&#13;
Das Programm der 6. „Gothaer Kartenwochen“ ist hier zu finden: <a href="https://sammlungperthes.files.wordpress.com/2015/06/flyer_kartenwochen_2015_1.pdf">https://sammlungperthes.files.wordpress.com/2015/06/flyer_kartenwochen_2015_1.pdf</a>&#13;
Der Eintritt zum Eröffnungsvortrag ist frei.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die von der Forschungsbibliothek und dem Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt veranstalteten 6.Gothaer Kartenwochen werden von Prof. Dr. Christian Holtorf vom Wissenschafts- und Kulturzentrum der Hochschule Coburg eröffnet. Er ist zurzeit Gastwissenschaftler am Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt. Sein Eröffnungsvortrag über „Die Bilder der Arktis. Zur Wissensgeschichte von Raum und Zeit“ beginnt am kommenden Montag, 12. Oktober, um 18.15 Uhr im Spiegelsaal der Forschungsbibliothek Gotha. </em>&#13;
Im Mittelpunkt der 6. Gothaer Kartenwochen, die vom vom 12. Oktober bis 22. November 2015 stattfinden, steht in diesem Jahr der „Stieler Hand-Atlas“ aus dem Gothaer Justus Perthes Verlag. Er gilt als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Weltatlanten des 19. und 20. Jahrhunderts und motivierte viele dazu, die letzten „weißen Flecken“ der Erde – die der Handatlas sichtbar machte – zu erforschen. Die Arktis spielte dabei eine Hauptrolle.&#13;
In seinem Eröffnungsvortrag zeigt Holtorf, dass Kartografen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts in der Arktis warme Gewässer oder Vulkane vermuteten, weil die Erddrehung an den Polen zu einer Abflachung der Erde führe. Andere glaubten, die Erde sei hohl und eröffne an den Polen Zugänge ins heiße Erdinnere. Zahlreiche Expeditionen brachen in die Arktis auf, um Antworten zu finden. &#13;
Gotha, der Sitz des Verlages Justus Perthes, wurde ein wissenschaftliches Zentrum dieser Suche. Holtorf analysiert, wie sich die historische Wahrnehmung des „ewigen Eises“ gewandelt hat: an die Stelle eines als Berg, Felsen oder eisfreiem Gewässer substantialisierten Nordpols trat ein dynamischer Ozean mit Tiefseegräben und Untiefen, Winden und Strömungen, Eisbewegungen und Wasserstraßen. &#13;
Heute ist die schmelzende Arktis zu einer Ikone des Klimawandels geworden - und die Geschichte ihrer Bilder hat eine neue Aktualität gewonnen.&#13;
Das Programm der 6. „Gothaer Kartenwochen“ ist hier zu finden: <a href="https://sammlungperthes.files.wordpress.com/2015/06/flyer_kartenwochen_2015_1.pdf">https://sammlungperthes.files.wordpress.com/2015/06/flyer_kartenwochen_2015_1.pdf</a>&#13;
Der Eintritt zum Eröffnungsvortrag ist frei.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gotha_Atlas_Holtorf-1024x806.jpg"
                        fileSize="235795"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="806"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HoltorfChristian.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neues Wohnheim auf dem Campus Design eingeweiht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neues-wohnheim-auf-dem-campus-design-eingeweiht/</link>
                <pubDate>Mon, 05 Oct 2015 08:36:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neues-wohnheim-auf-dem-campus-design-eingeweiht/</guid>
                <description><![CDATA[<em>106 Wohnplätze auf fünf Etagen umfasst die neue Wohnanlage. Die Studierenden sind pünktlich zum Semesterbeginn bereits alle eingezogen. </em>&#13;
Melanie Binder staunt nicht schlecht, als plötzlich ziemlich viele fremde Menschen vor der Tür ihrer Wohnheim-WG stehen und sich die Küche anschauen wollen. Die 19-Jährige hat vor wenigen Tagen ihr Zimmer in der ersten Etage des neuen Wohnheims bezogen. Umzugskisten und Kartons stehen noch im Flur, vor der Tür liegt schon der Fußabtreter mit Willkommensgruß. &#13;
Die neugierigen Besucher sind Gäste der Einweihungsfeier für das neue Studentenwohnheim auf dem Campus Design. 15 Monate nach Baubeginn hat die Bamberger KLAPPAN Gruppe – Investor und Bauherr – die Anlage an den Betreiber, das Studentenwerk Oberfranken übergeben. 8,3 Millionen Euro hat das Wohnheim inklusive Tiefgarage mit 21 Stellplätzen gekostet. Und Melanie Binder gehört zu den ersten Bewohnerinnen. Die 19-jährige Produktdesign-Studentin stammt aus Passau und ist ziemlich froh, dass sie so nah bei der Hochschule ein preisgünstiges Zimmer gefunden hat. „Ich habe einen tollen Blick ins Grüne und abends können wir zusammen vor dem Wohnheim sitzen und uns mit anderen Studenten treffen“, erzählt sie. &#13;
„Leben, Lernen und Wohnen auf einem Campus“ – dass das nun möglich ist, darüber freut sich auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl. Denn die Anlage liegt mitten auf dem Campus Design, direkt gegenüber der Hörsäle und Werkstätten der Studierenden. Angesichts der steigenden Studierendenzahlen in Coburg, sei die gute Quote bei den Studierendenappartements ein positiver Standort-Faktor, betonte Pötzl. Für die 5113 Studierenden der Hochschule stellt das Studentenwerk Oberfranken jetzt insgesamt 612 Wohnplätze zur Verfügung. Die anderen Anlagen mit 506 Plätzen befinden sich neben dem Hauptcampus Friedrich-Streib-Straße. &#13;
Die Zimmer des neuen Wohnheims sind modern eingerichtet. Wie Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber findet: „Luxus vom Feinsten!“ Sie lobte auch die schnelle Umsetzung des Projekts. „Viele Projektpartner haben hier sehr gut zusammengearbeitet.“ &#13;
Den Studierenden stehen jeweils 20 Quadratmeter zur Verfügung. Ein Bad und eine Kochnische sind bei jedem Zimmer dabei. In den Wohngemeinschaften teilen sich die Bewohner den Gemeinschaftsraum mit Küche – ein eigenes Bad haben sie aber im Zimmer. Die Miete kostet im Durchschnitt 260 Euro warm. Das ist Dank der Wohnraumförderung des Freistaats Bayern möglich. Bernd Sibler, Staatssekretär des Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst: „Coburg hat sich aus dem Ei gepellt. Man hat es wirklich schön hier.“ Die steigende Zahl der Studierenden zeige die erfreulich große Anziehungskraft der bayerischen Hochschulen. „So sehr uns diese Entwicklung für das Ansehen des Hochschulstandortes Bayern freut – sie hat auch Konsequenzen für den Wohnungsmarkt. Denn unsere Studierenden benötigen ein Dach über dem Kopf.“ Coburg habe nun vorgemacht, wie sich eine Lösung auch noch direkt auf dem Campus realisieren lässt.&#13;
Das Konzept für das Studentenwohnheim stammt vom Büro a+p aus München. Für Bauleitung und -abwicklung war das Büro Scherzer &amp; Kalau aus Erlangen verantwortlich.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>106 Wohnplätze auf fünf Etagen umfasst die neue Wohnanlage. Die Studierenden sind pünktlich zum Semesterbeginn bereits alle eingezogen. </em>&#13;
Melanie Binder staunt nicht schlecht, als plötzlich ziemlich viele fremde Menschen vor der Tür ihrer Wohnheim-WG stehen und sich die Küche anschauen wollen. Die 19-Jährige hat vor wenigen Tagen ihr Zimmer in der ersten Etage des neuen Wohnheims bezogen. Umzugskisten und Kartons stehen noch im Flur, vor der Tür liegt schon der Fußabtreter mit Willkommensgruß. &#13;
Die neugierigen Besucher sind Gäste der Einweihungsfeier für das neue Studentenwohnheim auf dem Campus Design. 15 Monate nach Baubeginn hat die Bamberger KLAPPAN Gruppe – Investor und Bauherr – die Anlage an den Betreiber, das Studentenwerk Oberfranken übergeben. 8,3 Millionen Euro hat das Wohnheim inklusive Tiefgarage mit 21 Stellplätzen gekostet. Und Melanie Binder gehört zu den ersten Bewohnerinnen. Die 19-jährige Produktdesign-Studentin stammt aus Passau und ist ziemlich froh, dass sie so nah bei der Hochschule ein preisgünstiges Zimmer gefunden hat. „Ich habe einen tollen Blick ins Grüne und abends können wir zusammen vor dem Wohnheim sitzen und uns mit anderen Studenten treffen“, erzählt sie. &#13;
„Leben, Lernen und Wohnen auf einem Campus“ – dass das nun möglich ist, darüber freut sich auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl. Denn die Anlage liegt mitten auf dem Campus Design, direkt gegenüber der Hörsäle und Werkstätten der Studierenden. Angesichts der steigenden Studierendenzahlen in Coburg, sei die gute Quote bei den Studierendenappartements ein positiver Standort-Faktor, betonte Pötzl. Für die 5113 Studierenden der Hochschule stellt das Studentenwerk Oberfranken jetzt insgesamt 612 Wohnplätze zur Verfügung. Die anderen Anlagen mit 506 Plätzen befinden sich neben dem Hauptcampus Friedrich-Streib-Straße. &#13;
Die Zimmer des neuen Wohnheims sind modern eingerichtet. Wie Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber findet: „Luxus vom Feinsten!“ Sie lobte auch die schnelle Umsetzung des Projekts. „Viele Projektpartner haben hier sehr gut zusammengearbeitet.“ &#13;
Den Studierenden stehen jeweils 20 Quadratmeter zur Verfügung. Ein Bad und eine Kochnische sind bei jedem Zimmer dabei. In den Wohngemeinschaften teilen sich die Bewohner den Gemeinschaftsraum mit Küche – ein eigenes Bad haben sie aber im Zimmer. Die Miete kostet im Durchschnitt 260 Euro warm. Das ist Dank der Wohnraumförderung des Freistaats Bayern möglich. Bernd Sibler, Staatssekretär des Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst: „Coburg hat sich aus dem Ei gepellt. Man hat es wirklich schön hier.“ Die steigende Zahl der Studierenden zeige die erfreulich große Anziehungskraft der bayerischen Hochschulen. „So sehr uns diese Entwicklung für das Ansehen des Hochschulstandortes Bayern freut – sie hat auch Konsequenzen für den Wohnungsmarkt. Denn unsere Studierenden benötigen ein Dach über dem Kopf.“ Coburg habe nun vorgemacht, wie sich eine Lösung auch noch direkt auf dem Campus realisieren lässt.&#13;
Das Konzept für das Studentenwohnheim stammt vom Büro a+p aus München. Für Bauleitung und -abwicklung war das Büro Scherzer &amp; Kalau aus Erlangen verantwortlich.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fassade_Wohnheim-1024x682.jpg"
                        fileSize="177309"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Klappan_Foesch_Bauer_Weber_Sibler_Poetzl-1024x710.jpg"
                        fileSize="139300"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="710"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kueche_Wohnheim-1024x683.jpg"
                        fileSize="74162"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erstmals mehr als 5000 Studierende]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erstmals-mehr-als-5000-studierende/</link>
                <pubDate>Thu, 01 Oct 2015 09:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erstmals-mehr-als-5000-studierende/</guid>
                <description><![CDATA[<em>1500 Erstsemester sind heute an der Hochschule Coburg in ihr Studium gestartet. Zum ersten Mal studieren in diesem Jahr mehr als 5000 junge Menschen am Campus Friedrich-Streib-Straße und am Campus Design. </em>&#13;
„Wir brauchen keine Fachidioten!“ Deutliche Worte wählte Hochschulpräsident Michael Pötzl bei der Begrüßung der neuen Studierenden in der Aula der Hochschule Coburg. Denn: „Fachwissen ist wichtig“, so Pötzl, „aber bei uns sollen Sie auch lernen über den Tellerrand hinaus zu blicken. Da kann es Ihnen passieren, dass Sie als Studierender der Sozialen Arbeit mit einem Bauingenieur zusammenarbeiten.“&#13;
Von einem fundamentalen Jahrgang sprach Pötzl. Denn erstmals gibt es in diesem Semester über 5000 Studierende in Coburg – genauer gesagt 5113. Wegen der Vielzahl der Erstsemester fand die Begrüßung auch auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße und dem Campus Design statt. Über 260 Studienanfänger beginnen in diesem Jahr auf dem Campus Design. Im Hofbräuhaus und dem Neubau studieren somit über 900 junge Leute.&#13;
Bürgermeister Thomas Nowak freute sich über die vielen Neu-Coburger. „Sie haben eine gute Wahl getroffen“, betonte er bei der Begrüßung. Coburg sei eine vielfältige, lebendige Stadt, ihre Bürger weltoffen und tolerant. &#13;
Damit sich die Studierenden in den ersten Tagen besser zurecht finden, gibt es ein umfassendes Begrüßungsprogramm. Schon vor dem Studienstart fanden die Erstsemestertage für technische Studiengänge statt. Die Studiengänge, die sich am Coburger Weg beteiligen, gehen mit ihren Studierenden heute und morgen auf Entdeckungstour in der Stadt und an der Hochschule. &#13;
Als Begrüßungsgeschenk werden außerdem wieder Erstsemestertaschen verteilt. Darin sind u.a. ein Serviceheft mit allen wichtigen Anlaufstellen in der Hochschule sowie ein Gutscheinheft der Stadt Coburg. In unterschiedlichen Coburger Geschäften, Kneipen aber auch Museen und Freizeiteinrichtungen bekommen die Neuankömmlinge dann Vergünstigungen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>1500 Erstsemester sind heute an der Hochschule Coburg in ihr Studium gestartet. Zum ersten Mal studieren in diesem Jahr mehr als 5000 junge Menschen am Campus Friedrich-Streib-Straße und am Campus Design. </em>&#13;
„Wir brauchen keine Fachidioten!“ Deutliche Worte wählte Hochschulpräsident Michael Pötzl bei der Begrüßung der neuen Studierenden in der Aula der Hochschule Coburg. Denn: „Fachwissen ist wichtig“, so Pötzl, „aber bei uns sollen Sie auch lernen über den Tellerrand hinaus zu blicken. Da kann es Ihnen passieren, dass Sie als Studierender der Sozialen Arbeit mit einem Bauingenieur zusammenarbeiten.“&#13;
Von einem fundamentalen Jahrgang sprach Pötzl. Denn erstmals gibt es in diesem Semester über 5000 Studierende in Coburg – genauer gesagt 5113. Wegen der Vielzahl der Erstsemester fand die Begrüßung auch auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße und dem Campus Design statt. Über 260 Studienanfänger beginnen in diesem Jahr auf dem Campus Design. Im Hofbräuhaus und dem Neubau studieren somit über 900 junge Leute.&#13;
Bürgermeister Thomas Nowak freute sich über die vielen Neu-Coburger. „Sie haben eine gute Wahl getroffen“, betonte er bei der Begrüßung. Coburg sei eine vielfältige, lebendige Stadt, ihre Bürger weltoffen und tolerant. &#13;
Damit sich die Studierenden in den ersten Tagen besser zurecht finden, gibt es ein umfassendes Begrüßungsprogramm. Schon vor dem Studienstart fanden die Erstsemestertage für technische Studiengänge statt. Die Studiengänge, die sich am Coburger Weg beteiligen, gehen mit ihren Studierenden heute und morgen auf Entdeckungstour in der Stadt und an der Hochschule. &#13;
Als Begrüßungsgeschenk werden außerdem wieder Erstsemestertaschen verteilt. Darin sind u.a. ein Serviceheft mit allen wichtigen Anlaufstellen in der Hochschule sowie ein Gutscheinheft der Stadt Coburg. In unterschiedlichen Coburger Geschäften, Kneipen aber auch Museen und Freizeiteinrichtungen bekommen die Neuankömmlinge dann Vergünstigungen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studienstart15.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studienstart15_quer-1024x683.jpg"
                        fileSize="147778"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[7. Internationaler Workshop des ISAT]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/7-internationaler-workshop-des-isat/</link>
                <pubDate>Fri, 25 Sep 2015 05:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/7-internationaler-workshop-des-isat/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Knapp 80 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen &nbsp;aus der ganzen Welt haben sich zum 7. Internationalen Workshop des ISAT – Institut für Sensor und Aktortechnik in Coburg getroffen. Die Eröffnungsrede hielt der japanische Forscher Prof. Dr. Minoru Kurosawa vom Technischen Institut Tokyo. </em>&#13;
Alle seine wissenschaftlichen Mitarbeiter und Doktoranden hätten sich das gewünscht, dass Minoru Kurasawa einmal nach Coburg kommt, erzählt Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Lindner. Der Japaner hat einen Ultraschallmotor entwickelt, der in Kameraobjektiven zur Fokussierung eingesetzt wird. „Vieles, was wir tun, baut auf seiner Arbeit auf.“ Ob Schall, Licht oder Berührung – beim internationalen Workshop des ISAT geht es um die unterschiedlichsten Arten von Sensoren und Aktoren. „Wir wollen uns hier bewusst mit der ganzen Vielfalt der Technik auseinander setzen“, erklärt Lindner. Und Institutsleiterin Prof. Dr. Maria Kufner ergänzt: „Alle Themen haben mit Fragestellungen zu tun, die uns auch im ISAT beschäftigen.“ Der Workshop diene als Plattform zum Austausch zwischen Forschern untereinander aber auch mit der Wirtschaft. „Es ist eine ideale Gelegenheit, um einmal aus dem Tagesgeschäft auszusteigen und neue Ideen für das eigene Unternehmen mitzunehmen“, berichtet Martin Schaller von der Unternehmensgruppe Seuffer aus Calw. &#13;
Wegen des großen internationalen Anteils der Gäste – die Teilnehmer kommen u.a. aus Polen, Israel, der Türkei, den Niederlanden, England oder Italien – fördert auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Workshop. Zwei Tage lang tauschen sich die Wissenschaftler aus - in diesem Jahr erstmals auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Knapp 80 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen &nbsp;aus der ganzen Welt haben sich zum 7. Internationalen Workshop des ISAT – Institut für Sensor und Aktortechnik in Coburg getroffen. Die Eröffnungsrede hielt der japanische Forscher Prof. Dr. Minoru Kurosawa vom Technischen Institut Tokyo. </em>&#13;
Alle seine wissenschaftlichen Mitarbeiter und Doktoranden hätten sich das gewünscht, dass Minoru Kurasawa einmal nach Coburg kommt, erzählt Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Lindner. Der Japaner hat einen Ultraschallmotor entwickelt, der in Kameraobjektiven zur Fokussierung eingesetzt wird. „Vieles, was wir tun, baut auf seiner Arbeit auf.“ Ob Schall, Licht oder Berührung – beim internationalen Workshop des ISAT geht es um die unterschiedlichsten Arten von Sensoren und Aktoren. „Wir wollen uns hier bewusst mit der ganzen Vielfalt der Technik auseinander setzen“, erklärt Lindner. Und Institutsleiterin Prof. Dr. Maria Kufner ergänzt: „Alle Themen haben mit Fragestellungen zu tun, die uns auch im ISAT beschäftigen.“ Der Workshop diene als Plattform zum Austausch zwischen Forschern untereinander aber auch mit der Wirtschaft. „Es ist eine ideale Gelegenheit, um einmal aus dem Tagesgeschäft auszusteigen und neue Ideen für das eigene Unternehmen mitzunehmen“, berichtet Martin Schaller von der Unternehmensgruppe Seuffer aus Calw. &#13;
Wegen des großen internationalen Anteils der Gäste – die Teilnehmer kommen u.a. aus Polen, Israel, der Türkei, den Niederlanden, England oder Italien – fördert auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Workshop. Zwei Tage lang tauschen sich die Wissenschaftler aus - in diesem Jahr erstmals auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FredericCegla-1024x683.jpg"
                        fileSize="99845"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppe_ISAT-1024x683.jpg"
                        fileSize="168464"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Spatenstich zum Bauprogramm 2021]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/spatenstich-zum-bauprogramm-2021/</link>
                <pubDate>Fri, 18 Sep 2015 10:22:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/spatenstich-zum-bauprogramm-2021/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im Beisein des bayerischen Wissenschaftsministers Dr. Ludwig Spaenle startet die Hochschule Coburg mit einem Spatenstich das große Bauprogramm, das dem Campus Friedrich-Streib-Straße bis 2021 ein neues Gesicht geben wird. Der Freistaat Bayern investiert insgesamt 65 Mio. Euro in vier Baumaßnahmen.</em> &#13;
Den Auftakt des Bauprogramms bildet das Zentrum für Mobilität und Energie ZME, in dem Labore für Kraftstoffforschung, Chemie, Energiespeicherung und Energieversorgung sowie Arbeitsplätze für Studierende und Doktoranden Platz finden. Parallel dazu wird ein Parkdeck mit einer Kapazität von 535 Stellplätzen gebaut. Es soll im Oktober 2016 bezugsfertig sein. &#13;
Mit dem IT- und MedienCenter entsteht anschließend eine moderne Kommunikations- und Lernwelt und gleichzeitig ein „architektonisches Highlight, das dem Campus ein neues Gesicht gibt“, wie Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl betont. Den Abschluss der Baumaßnahmen bis 2021 bildet die Generalssanierung eines bestehenden Gebäudes, in dem die technischen Studiengänge beheimatet sind. &#13;
<strong>Gute Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt</strong>&#13;
Jürgen König, Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg, informiert die Gäste des Spatenstichs über die baulichen Details. Sein Team hat bereits die Bauplanungen betreut und wird sich jetzt um die Umsetzung kümmern. Hochschul-Präsident Pötzl bedankt sich beim Team des Staatlichen Bauamtes für die gute Zusammenarbeit und stellt fest: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass das verantwortliche Bauamt immer derart aufgeschlossen ist für Vorschläge und Ideen der Hochschule.“&#13;
Mit dem Investitionsprogramm in Höhe von 65 Mio. Euro setzen die bayerisches Staatsregierung und der Landtag ein deutliches Zeichen in der Regionalförderung. Darüber freut sich auch Thomas Nowak, Bürgermeister der Stadt Coburg. Er betont: „Hier entsteht ein sichtbares Zeichen für das Engagement des Freistaates in Nordbayern.“ &#13;
 <strong>Hohe Wertschöpfungskraft<br /></strong>&#13;
Für den bayerischen Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle zeigt gerade das neu entstehende Zentrum für Mobilität und Energie, dass die Forschung an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften eine immer größere Rolle spielt. Er macht deutlich: „Die Hochschulen sind nicht nur stark in der Ausbildung hochqualifizierter Mitarbeiter, sondern sie bringen mit ihrer Forschung auch eine hohe Wertschöpfungskraft in die Region. Ihre Förderung ist ein strategisches Ziel unserer Wissenschaftspolitik.“&#13;
Das Bauen bestimmt in den nächsten sechs Jahren auch die Arbeits- und Studienbedingungen auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße. Die Pressestelle hat daher einen <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://blog.hs-coburg.de/bauen">Bau-Blog</a> eingerichtet, auf dem Aktuelles rund um’s Bauen zu erfahren ist. &#13;
Für den musikalischen Rahmen sorgten das Symphonische Orchester sowie das Bläserensemble des Gymnasiums Albertinum Coburg unter der Leitung von Martin Bram und Marco Plitzner.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im Beisein des bayerischen Wissenschaftsministers Dr. Ludwig Spaenle startet die Hochschule Coburg mit einem Spatenstich das große Bauprogramm, das dem Campus Friedrich-Streib-Straße bis 2021 ein neues Gesicht geben wird. Der Freistaat Bayern investiert insgesamt 65 Mio. Euro in vier Baumaßnahmen.</em> &#13;
Den Auftakt des Bauprogramms bildet das Zentrum für Mobilität und Energie ZME, in dem Labore für Kraftstoffforschung, Chemie, Energiespeicherung und Energieversorgung sowie Arbeitsplätze für Studierende und Doktoranden Platz finden. Parallel dazu wird ein Parkdeck mit einer Kapazität von 535 Stellplätzen gebaut. Es soll im Oktober 2016 bezugsfertig sein. &#13;
Mit dem IT- und MedienCenter entsteht anschließend eine moderne Kommunikations- und Lernwelt und gleichzeitig ein „architektonisches Highlight, das dem Campus ein neues Gesicht gibt“, wie Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl betont. Den Abschluss der Baumaßnahmen bis 2021 bildet die Generalssanierung eines bestehenden Gebäudes, in dem die technischen Studiengänge beheimatet sind. &#13;
<strong>Gute Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt</strong>&#13;
Jürgen König, Leiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg, informiert die Gäste des Spatenstichs über die baulichen Details. Sein Team hat bereits die Bauplanungen betreut und wird sich jetzt um die Umsetzung kümmern. Hochschul-Präsident Pötzl bedankt sich beim Team des Staatlichen Bauamtes für die gute Zusammenarbeit und stellt fest: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass das verantwortliche Bauamt immer derart aufgeschlossen ist für Vorschläge und Ideen der Hochschule.“&#13;
Mit dem Investitionsprogramm in Höhe von 65 Mio. Euro setzen die bayerisches Staatsregierung und der Landtag ein deutliches Zeichen in der Regionalförderung. Darüber freut sich auch Thomas Nowak, Bürgermeister der Stadt Coburg. Er betont: „Hier entsteht ein sichtbares Zeichen für das Engagement des Freistaates in Nordbayern.“ &#13;
 <strong>Hohe Wertschöpfungskraft<br /></strong>&#13;
Für den bayerischen Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle zeigt gerade das neu entstehende Zentrum für Mobilität und Energie, dass die Forschung an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften eine immer größere Rolle spielt. Er macht deutlich: „Die Hochschulen sind nicht nur stark in der Ausbildung hochqualifizierter Mitarbeiter, sondern sie bringen mit ihrer Forschung auch eine hohe Wertschöpfungskraft in die Region. Ihre Förderung ist ein strategisches Ziel unserer Wissenschaftspolitik.“&#13;
Das Bauen bestimmt in den nächsten sechs Jahren auch die Arbeits- und Studienbedingungen auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße. Die Pressestelle hat daher einen <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://blog.hs-coburg.de/bauen">Bau-Blog</a> eingerichtet, auf dem Aktuelles rund um’s Bauen zu erfahren ist. &#13;
Für den musikalischen Rahmen sorgten das Symphonische Orchester sowie das Bläserensemble des Gymnasiums Albertinum Coburg unter der Leitung von Martin Bram und Marco Plitzner.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Spatenstich_KoenigPoetzlSpaenleNowak_1500px-1024x682.jpg"
                        fileSize="241979"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Musik_b-1024x682.jpg"
                        fileSize="219433"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Spaenle-1024x682.jpg"
                        fileSize="99388"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gesteuerte Realität]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesteuerte-realitaet/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Sep 2015 06:30:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesteuerte-realitaet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Es ist ruhig geworden um Google Glass. Anfang des Jahres hat der US-Konzern den Verkauf seiner Datenbrille eingestellt. Jetzt wird im Hintergrund an der Technik gefeilt. Auch andere Firmen arbeiten an ähnlichen Produkten. Studierende der Hochschule Coburg haben die schlauen Brillen einem Praxistest unterzogen.</em>&#13;
Unterschiedliche Produkte aus einer Halle mit vielen Regalen heraussuchen und für den Kunden zusammenstellen. Beim Großhandelsunternehmen Kramp in Strullendorf sind die Mitarbeiter – sog. Greifer – permanent im Einsatz und auf der Suche nach der richtigen Box im richtigen Gang. Doch was wäre, wenn ihnen virtuell gleich der richtige Weg angezeigt wird? Das herauszufinden, war Aufgabe von fünf Studierenden der Hochschule. Neben den Betriebswirtschaftlern Lukas Piwonski und André Löw gehörten zu der Gruppe auch der Informatik-Student Johannes Strohmer und die beiden holländischen Erasmusstudenten Hens Schütte und Maura van de Kempe. &#13;
Ein bunt gemischtes Team, das sowohl sprachlich als auch fachlich auf einen gemeinsamen Nenner kommen muss. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Eduard Gerhardt. Er ist Experte für Wirtschaftsinformatik und Business Intelligence an der Hochschule.&#13;
Lukas Piwonski studiert im 6. Semester BWL und ist der Projektleiter des Studierendenteams: „Wir haben erstmal gründlich recherchiert. Der Fachbegriff für diese Technik heißt augumented reality. Was fällt alles darunter? Wo wird es schon eingesetzt? Gibt es bereits Feldversuche in Unternehmen?“ Auch das Lager bei Kramp schauen sich die Studierenden genau an. Lässt sich die Technologie dort überhaupt einsetzen? Dann geht es in die Testphase. „Es gibt zwei Anbieter von Datenbrillen, die wirklich schon so weit sind, dass man sie ausprobieren kann. In Würzburg haben wir ein Softwareunternehmen gefunden, bei dem wir die Modelle testen konnten. Und das hat uns erstmal die Augen geöffnet. Die Wirklichkeit war doch sehr weit von der Hochglanz-Werbung entfernt.“ &#13;
Beim aktuellen Stand der Technik hat die schlaue Datenbrille Schwachstellen. „Man sieht die Wegbeschreibungen nicht ins Sichtfeld eingeblendet, sondern muss immer auf die Gläser gucken. In einem Lager, wo viele Menschen zur selben Zeit unterwegs sind, sollte man sich aber auf sein Umfeld konzentrieren können“, berichtet Piwonski. Nach weiteren Tests mit den Mitarbeitern der Firma Kramp, kommen die Studierenden zu einem klaren Ergebnis. Für erfahrene Greifer ist die Datenbrille nur ein kleiner Gewinn. Profitieren könnten davon aber Saisonarbeiter und neue Kräfte. Die Technik würde ihre Einarbeitungszeit verkürzen. Wer sich noch nicht so gut auskennt im Lager, bekäme so die kürzesten Wege angezeigt.&#13;
„Die Entwicklungen in den nächsten Jahren würde ich auf jeden Fall im Auge behalten“, sagt Lukas Piwonski. Denn Potential sehen die Studierenden in Smartglasses durchaus. Bis es soweit ist, empfehlen sie ihrem Projektpartner Alternativen zur Prozessverbesserung. Die bestehende Technik ließe sich gut erweitern, um schon eine Optimierungen zu erreichen. &#13;
Das Unternehmen ist dankbar für den Input. „Sowohl wir als Unternehmen, als auch die Studierenden konnten hervorragende Erkenntnisse für sich gewinnen. Ein großer Erfolg für beide Seiten!“, heißt es bei Kramp. Und Lukas Piwonski betont: „Die Arbeit hat wirklich Spaß gemacht. Vor allem, weil unser Team sehr engagiert und reibungslos zusammen gearbeitet hat. So sind über die Arbeit hinaus auch noch Freundschaften entstanden.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Es ist ruhig geworden um Google Glass. Anfang des Jahres hat der US-Konzern den Verkauf seiner Datenbrille eingestellt. Jetzt wird im Hintergrund an der Technik gefeilt. Auch andere Firmen arbeiten an ähnlichen Produkten. Studierende der Hochschule Coburg haben die schlauen Brillen einem Praxistest unterzogen.</em>&#13;
Unterschiedliche Produkte aus einer Halle mit vielen Regalen heraussuchen und für den Kunden zusammenstellen. Beim Großhandelsunternehmen Kramp in Strullendorf sind die Mitarbeiter – sog. Greifer – permanent im Einsatz und auf der Suche nach der richtigen Box im richtigen Gang. Doch was wäre, wenn ihnen virtuell gleich der richtige Weg angezeigt wird? Das herauszufinden, war Aufgabe von fünf Studierenden der Hochschule. Neben den Betriebswirtschaftlern Lukas Piwonski und André Löw gehörten zu der Gruppe auch der Informatik-Student Johannes Strohmer und die beiden holländischen Erasmusstudenten Hens Schütte und Maura van de Kempe. &#13;
Ein bunt gemischtes Team, das sowohl sprachlich als auch fachlich auf einen gemeinsamen Nenner kommen muss. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Eduard Gerhardt. Er ist Experte für Wirtschaftsinformatik und Business Intelligence an der Hochschule.&#13;
Lukas Piwonski studiert im 6. Semester BWL und ist der Projektleiter des Studierendenteams: „Wir haben erstmal gründlich recherchiert. Der Fachbegriff für diese Technik heißt augumented reality. Was fällt alles darunter? Wo wird es schon eingesetzt? Gibt es bereits Feldversuche in Unternehmen?“ Auch das Lager bei Kramp schauen sich die Studierenden genau an. Lässt sich die Technologie dort überhaupt einsetzen? Dann geht es in die Testphase. „Es gibt zwei Anbieter von Datenbrillen, die wirklich schon so weit sind, dass man sie ausprobieren kann. In Würzburg haben wir ein Softwareunternehmen gefunden, bei dem wir die Modelle testen konnten. Und das hat uns erstmal die Augen geöffnet. Die Wirklichkeit war doch sehr weit von der Hochglanz-Werbung entfernt.“ &#13;
Beim aktuellen Stand der Technik hat die schlaue Datenbrille Schwachstellen. „Man sieht die Wegbeschreibungen nicht ins Sichtfeld eingeblendet, sondern muss immer auf die Gläser gucken. In einem Lager, wo viele Menschen zur selben Zeit unterwegs sind, sollte man sich aber auf sein Umfeld konzentrieren können“, berichtet Piwonski. Nach weiteren Tests mit den Mitarbeitern der Firma Kramp, kommen die Studierenden zu einem klaren Ergebnis. Für erfahrene Greifer ist die Datenbrille nur ein kleiner Gewinn. Profitieren könnten davon aber Saisonarbeiter und neue Kräfte. Die Technik würde ihre Einarbeitungszeit verkürzen. Wer sich noch nicht so gut auskennt im Lager, bekäme so die kürzesten Wege angezeigt.&#13;
„Die Entwicklungen in den nächsten Jahren würde ich auf jeden Fall im Auge behalten“, sagt Lukas Piwonski. Denn Potential sehen die Studierenden in Smartglasses durchaus. Bis es soweit ist, empfehlen sie ihrem Projektpartner Alternativen zur Prozessverbesserung. Die bestehende Technik ließe sich gut erweitern, um schon eine Optimierungen zu erreichen. &#13;
Das Unternehmen ist dankbar für den Input. „Sowohl wir als Unternehmen, als auch die Studierenden konnten hervorragende Erkenntnisse für sich gewinnen. Ein großer Erfolg für beide Seiten!“, heißt es bei Kramp. Und Lukas Piwonski betont: „Die Arbeit hat wirklich Spaß gemacht. Vor allem, weil unser Team sehr engagiert und reibungslos zusammen gearbeitet hat. So sind über die Arbeit hinaus auch noch Freundschaften entstanden.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Stepputt_Piwonski-1024x791.jpg"
                        fileSize="244298"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="791"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kramp_Gruppe-1024x752.jpg"
                        fileSize="225036"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="752"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Freunde in der Fremde]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/freunde-in-der-fremde/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Sep 2015 12:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/freunde-in-der-fremde/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Horst-Dieter Büchner und seine Frau Martina wollten eigentlich ihr Englisch auffrischen, als sie eine Patenschaft für den syrischen Studenten Sharef Masri übernehmen. Doch der spricht fast fließend Deutsch. Gelernt haben die Büchners trotzdem eine Menge von ihm.</em>&#13;
Vor einem Jahr haben sie den Aufruf in der Zeitung gelesen. Die Hochschule Coburg sucht Paten für ihre ausländischen Studierenden. Das Sonnefelder Ehepaar Büchner – gerade aus dem Urlaub zurück – meldet sich an. Nur zwei Studierende sind damals noch ohne Patenfamilie. Einer von ihnen ist Sharef Masri. Der 32-Jährige studiert im englischsprachigen Masterprogramm Financial Management. &#13;
Im Senatssaal der Hochschule treffen Paten und Studierende zum ersten Mal zusammen. „Das war eine sehr nette Begegnung“, erinnert sich Horst-Dieter Büchner. „Wir waren natürlich sehr überrascht, dass Sharef schon Deutsch spricht.“ Denn der junge Mann ist – anders als die meisten der internationalen Studierenden – schon etwas länger in Deutschland. Zu Beginn der Unruhen in Syrien hat er damals das Land verlassen. Das war vor etwa sechs Jahren. &#13;
Gemeinsame Ausflüge, Theaterbesuche, Familienfeste oder eine spontane Verabredung zum Kaffeetrinken - was Studierende und Paten gemeinsam unternehmen, können sie selbst bestimmen. Einige Veranstaltungen finden dann gemeinsam mit allen Paten statt, z.B. ein Weihnachtsmarktbesuch oder eine Wanderung zum Staffelberg. „Wir haben Sharef sehr schön in die Familie einbinden können“, erzählt Martina Büchner. „Er war einfach total interessiert und aufgeschlossen.“ Beim Besuch einer Dorfkirchweih entdeckt der Syrer auch die fränkische Küche für sich. „Am liebsten hat er Rinderzunge gegessen.“&#13;
Der Bürgerkrieg in seiner Heimat war natürlich Thema. Denn Sharefs Familie lebt noch in Syrien. „Wir haben gemeinsam die Berichte verfolgt und uns über das Thema ausgetauscht“, erinnert sich Horst-Dieter Büchner. „Es war sehr interessant mit jemandem zu sprechen, der so persönlich betroffen ist. Da bekommt man eine ganz andere Sichtweise.“&#13;
Wenn in wenigen Tagen die ersten ausländischen Studierenden in Coburg ankommen, möchten die Büchners auch wieder eine Patenschaft übernehmen. „Vielleicht für eine andere Nationalität, um wieder eine neue Kultur kennenzulernen.“ Diesmal könnte es auch mit dem Englisch sprechen klappen. Denn die Wenigsten der Neuankömmlinge können sich schon auf Deutsch verständigen. „In den ersten Wochen begleiten wir die Studierenden bei allen wichtigen Schritten: Einschreiben an der Hochschule, Behördengänge, Unterschreiben von Mietverträgen und natürlich beim Kennenlernen der Stadt und der Hochschule“, erklärt Veronika Freise, Mitarbeiterin im International Office. &#13;
Um ihnen die Eingewöhnung zu erleichtern und den Gästen etwas über Land und Kultur zu vermitteln, gibt es das Patenprogramm GastFREUNDschaft. Unterstützung bei der Organisation leistet das Stadtmarketing Coburg. Aktuell werden noch Paten gesucht. Wer also Interesse hat, meldet sich einfach unter <a href="mailto:international@hs-coburg.de">international@hs-coburg.de</a> oder per Telefon: 09561 – 317 317. Anmeldeschluss ist der 28. September 2015!&#13;
Die Studierenden kommen entweder für ein Austauschsemester oder sogar ein ganzes Studium nach Coburg. Und zwar aus der ganzen Welt. Dabei sind diesmal u.a.: Jordanien, Spanien, die Türkei, Belgien, die Slowakei, China, Italien, Kamerun, Indien, Mexiko, Honduras, Pakistan, Bulgarien, Nepal, Syrien, Ägypten, Albanien, Kenia, Äthiopien, Aserbaidschan und Usbekistan.&#13;
Sharef Masri hat mittlerweile einen Job in Frankfurt gefunden. Mit der Familie Büchner ist er immer noch in Kontakt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Horst-Dieter Büchner und seine Frau Martina wollten eigentlich ihr Englisch auffrischen, als sie eine Patenschaft für den syrischen Studenten Sharef Masri übernehmen. Doch der spricht fast fließend Deutsch. Gelernt haben die Büchners trotzdem eine Menge von ihm.</em>&#13;
Vor einem Jahr haben sie den Aufruf in der Zeitung gelesen. Die Hochschule Coburg sucht Paten für ihre ausländischen Studierenden. Das Sonnefelder Ehepaar Büchner – gerade aus dem Urlaub zurück – meldet sich an. Nur zwei Studierende sind damals noch ohne Patenfamilie. Einer von ihnen ist Sharef Masri. Der 32-Jährige studiert im englischsprachigen Masterprogramm Financial Management. &#13;
Im Senatssaal der Hochschule treffen Paten und Studierende zum ersten Mal zusammen. „Das war eine sehr nette Begegnung“, erinnert sich Horst-Dieter Büchner. „Wir waren natürlich sehr überrascht, dass Sharef schon Deutsch spricht.“ Denn der junge Mann ist – anders als die meisten der internationalen Studierenden – schon etwas länger in Deutschland. Zu Beginn der Unruhen in Syrien hat er damals das Land verlassen. Das war vor etwa sechs Jahren. &#13;
Gemeinsame Ausflüge, Theaterbesuche, Familienfeste oder eine spontane Verabredung zum Kaffeetrinken - was Studierende und Paten gemeinsam unternehmen, können sie selbst bestimmen. Einige Veranstaltungen finden dann gemeinsam mit allen Paten statt, z.B. ein Weihnachtsmarktbesuch oder eine Wanderung zum Staffelberg. „Wir haben Sharef sehr schön in die Familie einbinden können“, erzählt Martina Büchner. „Er war einfach total interessiert und aufgeschlossen.“ Beim Besuch einer Dorfkirchweih entdeckt der Syrer auch die fränkische Küche für sich. „Am liebsten hat er Rinderzunge gegessen.“&#13;
Der Bürgerkrieg in seiner Heimat war natürlich Thema. Denn Sharefs Familie lebt noch in Syrien. „Wir haben gemeinsam die Berichte verfolgt und uns über das Thema ausgetauscht“, erinnert sich Horst-Dieter Büchner. „Es war sehr interessant mit jemandem zu sprechen, der so persönlich betroffen ist. Da bekommt man eine ganz andere Sichtweise.“&#13;
Wenn in wenigen Tagen die ersten ausländischen Studierenden in Coburg ankommen, möchten die Büchners auch wieder eine Patenschaft übernehmen. „Vielleicht für eine andere Nationalität, um wieder eine neue Kultur kennenzulernen.“ Diesmal könnte es auch mit dem Englisch sprechen klappen. Denn die Wenigsten der Neuankömmlinge können sich schon auf Deutsch verständigen. „In den ersten Wochen begleiten wir die Studierenden bei allen wichtigen Schritten: Einschreiben an der Hochschule, Behördengänge, Unterschreiben von Mietverträgen und natürlich beim Kennenlernen der Stadt und der Hochschule“, erklärt Veronika Freise, Mitarbeiterin im International Office. &#13;
Um ihnen die Eingewöhnung zu erleichtern und den Gästen etwas über Land und Kultur zu vermitteln, gibt es das Patenprogramm GastFREUNDschaft. Unterstützung bei der Organisation leistet das Stadtmarketing Coburg. Aktuell werden noch Paten gesucht. Wer also Interesse hat, meldet sich einfach unter <a href="mailto:international@hs-coburg.de">international@hs-coburg.de</a> oder per Telefon: 09561 – 317 317. Anmeldeschluss ist der 28. September 2015!&#13;
Die Studierenden kommen entweder für ein Austauschsemester oder sogar ein ganzes Studium nach Coburg. Und zwar aus der ganzen Welt. Dabei sind diesmal u.a.: Jordanien, Spanien, die Türkei, Belgien, die Slowakei, China, Italien, Kamerun, Indien, Mexiko, Honduras, Pakistan, Bulgarien, Nepal, Syrien, Ägypten, Albanien, Kenia, Äthiopien, Aserbaidschan und Usbekistan.&#13;
Sharef Masri hat mittlerweile einen Job in Frankfurt gefunden. Mit der Familie Büchner ist er immer noch in Kontakt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GastFREUNDschaft_Kennenlernen-1024x720.jpg"
                        fileSize="139397"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="720"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Sharef_Kochen2-1024x682.jpg"
                        fileSize="147671"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Tag mit Gladiatoren und Außerirdischen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-tag-mit-gladiatoren-und-ausserirdischen/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Sep 2015 06:41:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-tag-mit-gladiatoren-und-ausserirdischen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die KinderUni geht in die nächste Runde. Am Samstag, 26. September 2015, von 10 bis 14.30 Uhr dreht sich diesmal alles um unsere Sprache, das Leben als Gladiator, Außerirdische und unsere wertvollste Ressource - das Wasser. </em></p>&#13;
<p>Immer wenn die Studierenden in den Ferien sind, ist im Hörsaal Platz für neugierige Jungs und Mädchen aus Coburg und Umgebung. Zum 13. Mal findet in diesem Herbst die KinderUni der Hochschule Coburg statt. Organisiert wird sie von der Familienbeauftragten Monika Faaß in Kooperation mit dem Bildungsbüro der Stadt Coburg. </p>&#13;
<p>Anmelden können sich Kinder zwischen acht und 12 Jahren für insgesamt 260 freie Plätze. Auch diesmal gibt es wieder vier spannende Vorträge: Pünktlich zum europäischen Tag der Sprachen erklärt Andrea Kahlfuß warum wir anders sprechen als Italiener, Polen oder Engländer. Wie hängen Sprache und Kultur überhaupt zusammen? Und: Könnte es eine Sprache für alle geben?</p>&#13;
<p>Dr. Josef Löffl und Werner Thar machen einen Ausflug in die Welt der Gladiatoren. Wie hat ein normaler Tag für diese Männer (und Frauen) damals ausgesehen? Wie haben sie trainiert? Wer ganz mutig ist, darf sogar in die Ausrüstung eines Gladiators schlüpfen.</p>&#13;
<p>Nicht von dieser Welt sind die Hauptdarsteller in der Vorlesung bei Dr. Holger Meinhard. Der Gedanke, dass irgendwo im Weltall Außerirdische leben, ist aufregend und ein bisschen unheimlich. Wo könnten sie wohnen? Brauchen Sie einen Planeten mit Luft und Wasser? Und: Können wir Kontakt mit ihnen aufnehmen?</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Dieter Sitzmann ist der Experte für Wasser. Auch an Orten, wo es nicht so viel davon gibt, müssen die Menschen ja irgendwie leben können. Wie machen das z.B. die Kamelnomaden in der Wüste Kenias? Wo kommt dort das Wasser her? Wie viel Wasser brauchen wir eigentlich?</p>&#13;
<p>Es gibt zwei Vorlesungsdurchgänge, das heißt man kann je eine Vorlesung am Vormittag und eine am Nachmittag besuchen. Die Teilnahme an der KinderUni kostet zwei Euro, für Familien mit Familienpass einen Euro. Darin enthalten ist auch das Mittagessen. Zwischen den Vorlesungen bleibt natürlich auch Zeit zum Spielen. Studierende der Hochschule betreuen die Kinder. </p>&#13;
<p>Neugierig geworden? Dann schnell anmelden unter <a href="http://www.hs-coburg.de/kinderuni">www.hs-coburg.de/kinderuni</a> oder direkt bei Monika Faaß, Telefon: 09561 – 317 303, E-Mail: <a href="mailto:monika.faass@hs-coburg.de">monika.faass@hs-coburg.de</a>!</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die KinderUni geht in die nächste Runde. Am Samstag, 26. September 2015, von 10 bis 14.30 Uhr dreht sich diesmal alles um unsere Sprache, das Leben als Gladiator, Außerirdische und unsere wertvollste Ressource - das Wasser. </em></p>&#13;
<p>Immer wenn die Studierenden in den Ferien sind, ist im Hörsaal Platz für neugierige Jungs und Mädchen aus Coburg und Umgebung. Zum 13. Mal findet in diesem Herbst die KinderUni der Hochschule Coburg statt. Organisiert wird sie von der Familienbeauftragten Monika Faaß in Kooperation mit dem Bildungsbüro der Stadt Coburg. </p>&#13;
<p>Anmelden können sich Kinder zwischen acht und 12 Jahren für insgesamt 260 freie Plätze. Auch diesmal gibt es wieder vier spannende Vorträge: Pünktlich zum europäischen Tag der Sprachen erklärt Andrea Kahlfuß warum wir anders sprechen als Italiener, Polen oder Engländer. Wie hängen Sprache und Kultur überhaupt zusammen? Und: Könnte es eine Sprache für alle geben?</p>&#13;
<p>Dr. Josef Löffl und Werner Thar machen einen Ausflug in die Welt der Gladiatoren. Wie hat ein normaler Tag für diese Männer (und Frauen) damals ausgesehen? Wie haben sie trainiert? Wer ganz mutig ist, darf sogar in die Ausrüstung eines Gladiators schlüpfen.</p>&#13;
<p>Nicht von dieser Welt sind die Hauptdarsteller in der Vorlesung bei Dr. Holger Meinhard. Der Gedanke, dass irgendwo im Weltall Außerirdische leben, ist aufregend und ein bisschen unheimlich. Wo könnten sie wohnen? Brauchen Sie einen Planeten mit Luft und Wasser? Und: Können wir Kontakt mit ihnen aufnehmen?</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Dieter Sitzmann ist der Experte für Wasser. Auch an Orten, wo es nicht so viel davon gibt, müssen die Menschen ja irgendwie leben können. Wie machen das z.B. die Kamelnomaden in der Wüste Kenias? Wo kommt dort das Wasser her? Wie viel Wasser brauchen wir eigentlich?</p>&#13;
<p>Es gibt zwei Vorlesungsdurchgänge, das heißt man kann je eine Vorlesung am Vormittag und eine am Nachmittag besuchen. Die Teilnahme an der KinderUni kostet zwei Euro, für Familien mit Familienpass einen Euro. Darin enthalten ist auch das Mittagessen. Zwischen den Vorlesungen bleibt natürlich auch Zeit zum Spielen. Studierende der Hochschule betreuen die Kinder. </p>&#13;
<p>Neugierig geworden? Dann schnell anmelden unter <a href="http://www.hs-coburg.de/kinderuni">www.hs-coburg.de/kinderuni</a> oder direkt bei Monika Faaß, Telefon: 09561 – 317 303, E-Mail: <a href="mailto:monika.faass@hs-coburg.de">monika.faass@hs-coburg.de</a>!</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/03_KinderUni_0315-1024x682.jpg"
                        fileSize="100915"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/07_KinderUni_0315_klein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zum Tod von Ullrich Hanses]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zum-tod-von-ullrich-hanses/</link>
                <pubDate>Mon, 31 Aug 2015 11:04:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zum-tod-von-ullrich-hanses/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Vor drei Jahren erst haben Studierende, Mitarbeiter und Kollegen Prof. Dr. Ullrich Hanses in den Ruhestand verabschiedet. Am Donnerstag, 27. August, ist der 67-Jährige verstorben.</em>&#13;
Es gibt Persönlichkeiten an der Hochschule Coburg, deren Namen kennt und hört man auch Jahre nach ihrem Abschied noch. Ullrich Hanses war einer von ihnen. Ein gern gesehener Gast bei Veranstaltungen und Feierlichkeiten, mit dem man sich über die alten Zeiten austauschen konnte und neue Entwicklungen aus seinem Leben erfahren. 2012 hat Hanses die Hochschule Coburg verlassen und seinen Ruhestand angetreten. 25 Jahre lang hatte er sie mit seiner Kreativität, Leidenschaft und Persönlichkeit geprägt und bereichert. Zum einen im Fachbereich Bauingenieurwesen, wo er seit 1987 als Professor für Grundbau (heute: Geotechnik) lehrte. Von 1989 bis 1999 zusätzlich als Vizepräsident, in dessen Funktion er sich für die Belange der gesamten Hochschule stark gemacht hat. Bis zur Einrichtung der Fakultät Design Ende 2005 war er Dekan des damaligen Fachbereichs Bauingenieurwesen, in der Zeit davor der erste Studiendekan dieses Fachbereichs. Wegen seiner Verdienste wurde er mit der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die die Hochschule zu vergeben hat. &#13;
„Lieber Ulli, Dein Wirken im Studiengang Bauingenieurwesen der Hochschule Coburg hinterlässt Spuren, die nachhaltig sind. Zunächst durch die Werte, die Du im Umgang mit uns Kollegen und Mitarbeitern, aber auch im Umgang mit den Studierenden, Beispiel gebend vorgelebt hast: Fairness, Beharrlichkeit, Verlässlichkeit – gewürzt mit einer Portion Menschlichkeit und positiver Grundeinstellung zum Leben.“ So formulierte es Prof. Dr. Helmut Kollo 2012 beim Abschied von Ullrich Hanses aus dem Dienst. Und er betonte damals: Auch über die Hochschule hinaus, finde man in Coburg nachhaltige Spuren des Bauingenieurs. „Seine Gutachten und Berechnungen waren gefragt bei der gegen Erdrutsch zu sichernden Straße unterhalb der Veste Coburg, bei der Gründung des Pfarr- und Dekanatszentrums St. Augustin oder bei der Untersuchung der Standfestigkeit des verzweigten Bergkellersystems unter dem Festungsberg.“&#13;
Der Verlust von Prof. Dr. Ullrich Hanses trifft auch seine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Denn diesmal ist es ein Abschied für immer.&#13;
<strong>Ullrich Hanses erhielt 1975 das Diplom als Bauingenieur an der TU Berlin und promovierte dort 1983. Am 1. März 1987 wurde er zum Professor im Fachbereich Bauingenieurwesen der Hochschule Coburg ernannt. In seiner Zeit an der Hochschule haben mehr als 1.000 angehende Bauingenieure von ihm gelernt, und etwa 100 Studierende ihre Abschlussarbeit unter seiner Betreuung angefertigt. Seit 2007 lehrte Professor Hanses zusätzlich im Masterstudiengang Denkmalpflege an der Universität Bamberg.</strong>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Vor drei Jahren erst haben Studierende, Mitarbeiter und Kollegen Prof. Dr. Ullrich Hanses in den Ruhestand verabschiedet. Am Donnerstag, 27. August, ist der 67-Jährige verstorben.</em>&#13;
Es gibt Persönlichkeiten an der Hochschule Coburg, deren Namen kennt und hört man auch Jahre nach ihrem Abschied noch. Ullrich Hanses war einer von ihnen. Ein gern gesehener Gast bei Veranstaltungen und Feierlichkeiten, mit dem man sich über die alten Zeiten austauschen konnte und neue Entwicklungen aus seinem Leben erfahren. 2012 hat Hanses die Hochschule Coburg verlassen und seinen Ruhestand angetreten. 25 Jahre lang hatte er sie mit seiner Kreativität, Leidenschaft und Persönlichkeit geprägt und bereichert. Zum einen im Fachbereich Bauingenieurwesen, wo er seit 1987 als Professor für Grundbau (heute: Geotechnik) lehrte. Von 1989 bis 1999 zusätzlich als Vizepräsident, in dessen Funktion er sich für die Belange der gesamten Hochschule stark gemacht hat. Bis zur Einrichtung der Fakultät Design Ende 2005 war er Dekan des damaligen Fachbereichs Bauingenieurwesen, in der Zeit davor der erste Studiendekan dieses Fachbereichs. Wegen seiner Verdienste wurde er mit der Ehrenmedaille der Hochschule Coburg ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die die Hochschule zu vergeben hat. &#13;
„Lieber Ulli, Dein Wirken im Studiengang Bauingenieurwesen der Hochschule Coburg hinterlässt Spuren, die nachhaltig sind. Zunächst durch die Werte, die Du im Umgang mit uns Kollegen und Mitarbeitern, aber auch im Umgang mit den Studierenden, Beispiel gebend vorgelebt hast: Fairness, Beharrlichkeit, Verlässlichkeit – gewürzt mit einer Portion Menschlichkeit und positiver Grundeinstellung zum Leben.“ So formulierte es Prof. Dr. Helmut Kollo 2012 beim Abschied von Ullrich Hanses aus dem Dienst. Und er betonte damals: Auch über die Hochschule hinaus, finde man in Coburg nachhaltige Spuren des Bauingenieurs. „Seine Gutachten und Berechnungen waren gefragt bei der gegen Erdrutsch zu sichernden Straße unterhalb der Veste Coburg, bei der Gründung des Pfarr- und Dekanatszentrums St. Augustin oder bei der Untersuchung der Standfestigkeit des verzweigten Bergkellersystems unter dem Festungsberg.“&#13;
Der Verlust von Prof. Dr. Ullrich Hanses trifft auch seine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Denn diesmal ist es ein Abschied für immer.&#13;
<strong>Ullrich Hanses erhielt 1975 das Diplom als Bauingenieur an der TU Berlin und promovierte dort 1983. Am 1. März 1987 wurde er zum Professor im Fachbereich Bauingenieurwesen der Hochschule Coburg ernannt. In seiner Zeit an der Hochschule haben mehr als 1.000 angehende Bauingenieure von ihm gelernt, und etwa 100 Studierende ihre Abschlussarbeit unter seiner Betreuung angefertigt. Seit 2007 lehrte Professor Hanses zusätzlich im Masterstudiengang Denkmalpflege an der Universität Bamberg.</strong>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/UllrichHanses_sw.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Werobèl-La Rochelle erhält Verdienstmedaille]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/werobel-la-rochelle-erhaelt-verdienstmedaille/</link>
                <pubDate>Fri, 07 Aug 2015 09:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/werobel-la-rochelle-erhaelt-verdienstmedaille/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg zeichnet Jürgen M. Werobèl-La Rochelle mit der Verdienstmedaille in Bronze aus. Sie ehrt damit sein langjähriges Engagement als Lehrbeauftragten im internationalen Masterprogramm Financial Management.</em>&#13;
Werobèl-La Rochelle lehrte mehr als zehn Jahre im Master-Studiengang Financial Management. Er führte Studierende aus der ganzen Welt in die europäische Geschichte und Kultur ein. Jetzt beendet er aus Altersgründen sein Engagement an der Hochschule Coburg. Studiengangsleiter Prof. Dr. Wolfgang Weis und Prof. Dr. Roland Hertrich würdigten Werobèl-La Rochelle als einen Menschen mit großem historischen Wissen und mit reicher internationaler Erfahrung.&#13;
Die Laudatio zur Verleihung der Verdienstmedaille ist <a target="_blank" class="download" title="Initiates file download" href="//file?uid=5374" rel="noopener">hier</a> zu lesen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg zeichnet Jürgen M. Werobèl-La Rochelle mit der Verdienstmedaille in Bronze aus. Sie ehrt damit sein langjähriges Engagement als Lehrbeauftragten im internationalen Masterprogramm Financial Management.</em>&#13;
Werobèl-La Rochelle lehrte mehr als zehn Jahre im Master-Studiengang Financial Management. Er führte Studierende aus der ganzen Welt in die europäische Geschichte und Kultur ein. Jetzt beendet er aus Altersgründen sein Engagement an der Hochschule Coburg. Studiengangsleiter Prof. Dr. Wolfgang Weis und Prof. Dr. Roland Hertrich würdigten Werobèl-La Rochelle als einen Menschen mit großem historischen Wissen und mit reicher internationaler Erfahrung.&#13;
Die Laudatio zur Verleihung der Verdienstmedaille ist <a target="_blank" class="download" title="Initiates file download" href="//file?uid=5374" rel="noopener">hier</a> zu lesen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Werobel_Weiss_Verdienstmedaille_1500px_breit-1024x782.jpg"
                        fileSize="150245"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="782"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Beste Abschlussarbeiten bei Bauingenieuren ausgezeichnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/beste-abschlussarbeiten-bei-bauingenieuren-ausgezeichnet/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2015 05:46:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/beste-abschlussarbeiten-bei-bauingenieuren-ausgezeichnet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Fünf Absolventen des Bachelor-Studiengangs Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“ wurden erstmals mit dem Joachim-Kurbasik-Preis ausgezeichnet. Den mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Preis stifteten fünf nordbayerische Ingenieurgesellschaften in Erinnerung an ihren gemeinsamen Coburger Professor Joachim Kurbasik.</em>&#13;
Wie sehr Professoren ihre Studierenden prägen, wurde wieder einmal an der Hochschule Coburg deutlich. Die heutigen Inhaber von fünf führenden nordbayerischen Ingenieurgesellschaften studieren in den 1980er Jahren an der damaligen FH Coburg bei Prof. Joachim Kurbasik. Er lehrte im Studiengang Bauingenieurwesen die Fächer Statik sowie Stahl und Spannbetonbau und faszinierte seine Studenten so, dass sie jetzt einen Preis für Bauingenieur-Studierende nach ihm benennen. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 2.500 Euro dotiert. In diesem Jahr wurden die Studenten Steffen Bruckner, Kai Hofmann, Peter Biadatz sowie Robert Kern und Johannes Wawrzinek ausgezeichnet. Steffen Bruckner errang den 1. Platz. Allen anderen wurde gemeinschaftlich der 2. Platz zuerkannt.&#13;
Dipl.-Ing. (FH) Michael Knörnschild, einer der Stifter, erinnert sich an Professor Kurbasik: „Er hat in uns allen das Interesse und die Begeisterung am Optimieren von Tragwerken geweckt. Er hat in uns Selbstbewusstsein geweckt, weil er uns respektvoll behandelte und uns das Gefühl gab, wir seien auf Augenhöhe und bald auch Kollege.“ Professor Kurbasik lehrte bis 1993 an der Hochschule Coburg. Danach war er noch Gastprofessor am Shanghai College of Metallurgy. Den Preis überreichte seine Witwe Dipl.-Bauingenieurin Marianne Kurbasik.&#13;
Die Stifter des Joachim-Kurbasik-Preises sind: Ingenieurgruppe Knörnschild und Kollegen GmbH, Coburg, IB Federlein Ingenieurgesellschaft mbH, Bad Neustadt, SRP – Schneider und Partner Ingenieur-Consult GmbH, Kronach, Unglaub – Sachs – Seuss Gesellschaft beratender Ingenieure für Bauwesen mbH, Naila, sowie Singer Ingenieur Consult GmbH, Bayreuth.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Fünf Absolventen des Bachelor-Studiengangs Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt „Konstruktiver Ingenieurbau“ wurden erstmals mit dem Joachim-Kurbasik-Preis ausgezeichnet. Den mit insgesamt 2.500 Euro dotierten Preis stifteten fünf nordbayerische Ingenieurgesellschaften in Erinnerung an ihren gemeinsamen Coburger Professor Joachim Kurbasik.</em>&#13;
Wie sehr Professoren ihre Studierenden prägen, wurde wieder einmal an der Hochschule Coburg deutlich. Die heutigen Inhaber von fünf führenden nordbayerischen Ingenieurgesellschaften studieren in den 1980er Jahren an der damaligen FH Coburg bei Prof. Joachim Kurbasik. Er lehrte im Studiengang Bauingenieurwesen die Fächer Statik sowie Stahl und Spannbetonbau und faszinierte seine Studenten so, dass sie jetzt einen Preis für Bauingenieur-Studierende nach ihm benennen. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 2.500 Euro dotiert. In diesem Jahr wurden die Studenten Steffen Bruckner, Kai Hofmann, Peter Biadatz sowie Robert Kern und Johannes Wawrzinek ausgezeichnet. Steffen Bruckner errang den 1. Platz. Allen anderen wurde gemeinschaftlich der 2. Platz zuerkannt.&#13;
Dipl.-Ing. (FH) Michael Knörnschild, einer der Stifter, erinnert sich an Professor Kurbasik: „Er hat in uns allen das Interesse und die Begeisterung am Optimieren von Tragwerken geweckt. Er hat in uns Selbstbewusstsein geweckt, weil er uns respektvoll behandelte und uns das Gefühl gab, wir seien auf Augenhöhe und bald auch Kollege.“ Professor Kurbasik lehrte bis 1993 an der Hochschule Coburg. Danach war er noch Gastprofessor am Shanghai College of Metallurgy. Den Preis überreichte seine Witwe Dipl.-Bauingenieurin Marianne Kurbasik.&#13;
Die Stifter des Joachim-Kurbasik-Preises sind: Ingenieurgruppe Knörnschild und Kollegen GmbH, Coburg, IB Federlein Ingenieurgesellschaft mbH, Bad Neustadt, SRP – Schneider und Partner Ingenieur-Consult GmbH, Kronach, Unglaub – Sachs – Seuss Gesellschaft beratender Ingenieure für Bauwesen mbH, Naila, sowie Singer Ingenieur Consult GmbH, Bayreuth.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kurbasik_Preis1_1500px_breit-1024x767.jpg"
                        fileSize="142912"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="767"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Freistaat fördert Coburger Kraftstoff-Forschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/freistaat-foerdert-coburger-kraftstoff-forschung/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Jul 2015 05:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/freistaat-foerdert-coburger-kraftstoff-forschung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das bayerische Wirtschaftsministerium fördert die Kraftstoff-Forschung des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg TAC in den nächsten beiden Jahren mit knapp 500.000 Euro. Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner überreichte in Bayreuth den Förderbescheid an TAC-Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Jürgen Krahl.</em>&#13;
Die Fördergelder in Höhe von 485.500 Euro werden eingesetzt, um in einer Vertiefungsstudie im TAC die Feinabstimmung bei maßgeschneiderten Kraftstoffen wie Diesel R 33 voranzutreiben. Bayerns Wirtschaftsministerin, zu deren Ressort auch die Bereiche Energie und Technologie gehören, lobte den bisherigen Flottenversuch mit Diesel R 33. Sie sagte: „Der Praxistest in Coburg hat gezeigt: R33 funktioniert. Biokraftstoffe sind ein wichtiger Baustein der Energiewende. Außerdem stärken wir damit die Wertschöpfung im ländlichen Raum.“&#13;
Besonders beeindruckt zeigte sich die Ministerin davon, dass etliche Doktorandinnen wie Kristin Götz und Anja Singer in dem Projekt forschen. Für Ilse Aigner ist „Bayern nicht nur Vorreiter bei Biokraftstoffen, sondern auch bei der systematischen Kraftstoffforschung. Neue Kraftstoffkomponenten ohne Qualitätseinbußen sind hier von zentraler Bedeutung. Wir sehen die Hochschule Coburg mit Diesel R33 auf einem guten Weg.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das bayerische Wirtschaftsministerium fördert die Kraftstoff-Forschung des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg TAC in den nächsten beiden Jahren mit knapp 500.000 Euro. Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner überreichte in Bayreuth den Förderbescheid an TAC-Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Jürgen Krahl.</em>&#13;
Die Fördergelder in Höhe von 485.500 Euro werden eingesetzt, um in einer Vertiefungsstudie im TAC die Feinabstimmung bei maßgeschneiderten Kraftstoffen wie Diesel R 33 voranzutreiben. Bayerns Wirtschaftsministerin, zu deren Ressort auch die Bereiche Energie und Technologie gehören, lobte den bisherigen Flottenversuch mit Diesel R 33. Sie sagte: „Der Praxistest in Coburg hat gezeigt: R33 funktioniert. Biokraftstoffe sind ein wichtiger Baustein der Energiewende. Außerdem stärken wir damit die Wertschöpfung im ländlichen Raum.“&#13;
Besonders beeindruckt zeigte sich die Ministerin davon, dass etliche Doktorandinnen wie Kristin Götz und Anja Singer in dem Projekt forschen. Für Ilse Aigner ist „Bayern nicht nur Vorreiter bei Biokraftstoffen, sondern auch bei der systematischen Kraftstoffforschung. Neue Kraftstoffkomponenten ohne Qualitätseinbußen sind hier von zentraler Bedeutung. Wir sehen die Hochschule Coburg mit Diesel R33 auf einem guten Weg.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Krahl_Goetz_Aigner_1_1500px_breit-1024x705.jpg"
                        fileSize="134507"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="705"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Handsensor die Qualität von Kraftstoff testen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-handsensor-die-qualitaet-von-kraftstoff-testen/</link>
                <pubDate>Fri, 24 Jul 2015 08:54:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-handsensor-die-qualitaet-von-kraftstoff-testen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Benzin, Diesel und Heizöl fließt beim Tanken direkt aus dem Zapfhahn in den Tank. Die Qualität kann bisher nur durch einen Test im Labor überprüft werden. An der Hochschule Coburg wird jetzt ein Handsensor entwickelt, mit dem sich die Kraftstoffqualität unmittelbar vor Ort messen lässt.</em>&#13;
Wollen Tankstellen, Tanklager und Werkstätten die Qualität ihres gelagerten Kraftstoffs testen, dauert das bisher u.U. mehrere Tage. Denn sie müssen zunächst Proben entnehmen, sie ins Labor schicken, untersuchen lassen und auf die Ergebnisse warten. Künftig soll das direkt vor Ort schnell und kostengünstig möglich sein. Mit einem Handsensor, der an der Hochschule Coburg vom Technologietransferzentrum Automotive (TAC) und der Fakultät Elektrotechnik/Informatik entwickelt wird. Er eignet sich auch dafür, zu Hause im Keller die Qualität des Heizöls zu prüfen.&#13;
Das dreijährige Projekt, an dem zwei Doktoranden arbeiten, wird von der<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.fvv-net.de/de/home/index.html"> Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V.</a> mit 400.000 Euro gefördert. In den letzten Jahren wurden am TAC die wissenschaftlichen Grundlagen für den Sensor entwickelt. Jetzt geht es um die konkrete Umsetzung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Benzin, Diesel und Heizöl fließt beim Tanken direkt aus dem Zapfhahn in den Tank. Die Qualität kann bisher nur durch einen Test im Labor überprüft werden. An der Hochschule Coburg wird jetzt ein Handsensor entwickelt, mit dem sich die Kraftstoffqualität unmittelbar vor Ort messen lässt.</em>&#13;
Wollen Tankstellen, Tanklager und Werkstätten die Qualität ihres gelagerten Kraftstoffs testen, dauert das bisher u.U. mehrere Tage. Denn sie müssen zunächst Proben entnehmen, sie ins Labor schicken, untersuchen lassen und auf die Ergebnisse warten. Künftig soll das direkt vor Ort schnell und kostengünstig möglich sein. Mit einem Handsensor, der an der Hochschule Coburg vom Technologietransferzentrum Automotive (TAC) und der Fakultät Elektrotechnik/Informatik entwickelt wird. Er eignet sich auch dafür, zu Hause im Keller die Qualität des Heizöls zu prüfen.&#13;
Das dreijährige Projekt, an dem zwei Doktoranden arbeiten, wird von der<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.fvv-net.de/de/home/index.html"> Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V.</a> mit 400.000 Euro gefördert. In den letzten Jahren wurden am TAC die wissenschaftlichen Grundlagen für den Sensor entwickelt. Jetzt geht es um die konkrete Umsetzung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Handsensor_Fotolia_61316681_L_1500px_breit-1024x683.jpg"
                        fileSize="132563"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[„Das Klavier vermisse ich am meisten“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/das-klavier-vermisse-ich-am-meisten/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Jul 2015 07:37:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/das-klavier-vermisse-ich-am-meisten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mohamad Ali Alsheik Moslem lebt in Aleppo bis er 19 ist. Dann zwingt der Bürgerkrieg in Syrien ihn, seine Heimat zu verlassen. In Coburg verbringt der 22-Jährige, der mittlerweile in Istanbul studiert, gerade ein Auslandssemester.</em>&#13;
Nur eine Tasche kann Mohamad Ali damals mitnehmen. Über die Grenze zur Türkei verlassen er und seine Familie Syrien, als die Unruhen immer stärker werden. „Eigentlich war früher alles in Ordnung“, erzählt er. „Es gab viele verschiedene Kulturen, die alle in Frieden gelebt haben.“ Der 22-Jährige wächst in Aleppo auf, geht dort zur Schule und beginnt schließlich ein Studium in Textilingenieurwesen. Dann kommt es Anfang 2011 zu Protesten gegen die Regierung. Und die Lage im Land verändert sich. Das macht sich auch an der Universität bemerkbar. „Bewaffnete Sicherheitsleute haben angefangen uns vor dem Eingang zu kontrollieren“, berichtet Mohamad Ali. &#13;
Es kommt zur Spaltung innerhalb der Universität. Regierungskonforme Studenten hätten zum Beispiel Informationen über Demonstranten gesammelt und diese weiter gegeben, erklärt der junge Syrier. Dann sei die Situation eskaliert. Als die Polizei einen Studenten verhaften will, habe dieser sich im Wohnheim eingesperrt, sei schließlich aus dem 5. Stock seines Zimmers in den Abgrund gesprungen. Studierende und Sicherheitskräfte geraten daraufhin aneinander. Das Militär rückt mit schweren Waffen an, erschießt 15 junge Menschen im Wohnheim. &quot;Ich war an diesem Tag in der Vorlesung und habe später mitbekommen, was passiert ist. Da war für mich klar, dass ich nicht mehr zur Universität gehen will.&quot; &#13;
Gemeinsam mit seinen acht Geschwistern und der Mutter verlässt Mohamad Ali die Stadt. Der Vater, der in Moskau bei einer Textilfirma arbeitet, unterstützt die Familie aus dem Ausland. Zunächst geht es in ein Dorf, nur wenige Kilometer von der Grenze zur Türkei entfernt. Doch als sich auch dort der Bürgerkrieg immer stärker bemerkbar macht, geben die Alsheiks ihre Heimat auf. Zurücklassen müssen sie beinahe alles. „Unsere Wohnung wurde besetzt. Wir konnten nur mitnehmen, was wir tragen konnten. Das Klavier, das vermisse ich am meisten“, erzählt Mohamad Ali. &#13;
In Istanbul finden die Alsheiks schließlich eine Wohnung. Und weil in der Türkei geringe bürokratische Hürden für Flüchtlinge gelten, kann Mohamad Ali sich an der Sabahattin Zaim Universität einschreiben. Er studiert dort Business Administration, will später einmal eine gemeinsame Textilfirma mit seinem Vater aufbauen. Nach Coburg ist er gemeinsam mit seinem besten Freund Faruk Atasal gekommen. Die beiden haben sich beim Englisch-Vorbereitungskurs in Istanbul kennengelernt. Als ihnen ein Professor von Deutschland vorschwärmt, entscheiden sie sich, ihr Auslandssemester hier zu verbringen. „Die Ruhe in Coburg ist sehr schön“, finden Faruk und Mohamad Ali. Von ihrem Aufenthalt hier wollen sie vor allem viele neue Erfahrungen und Eindrücke mitnehmen. „Man lernt neue Kulturen kennen und wie es ist, weit weg von der Familie zu sein.“&#13;
Ob Mohamad Ali irgendwann mal nach Syrien zurückkehren will? Das weiß er nicht. Viele Freunde sind weggegangen oder ums Leben gekommen. In der Türkei dagegen hat er eine neue Heimat gefunden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mohamad Ali Alsheik Moslem lebt in Aleppo bis er 19 ist. Dann zwingt der Bürgerkrieg in Syrien ihn, seine Heimat zu verlassen. In Coburg verbringt der 22-Jährige, der mittlerweile in Istanbul studiert, gerade ein Auslandssemester.</em>&#13;
Nur eine Tasche kann Mohamad Ali damals mitnehmen. Über die Grenze zur Türkei verlassen er und seine Familie Syrien, als die Unruhen immer stärker werden. „Eigentlich war früher alles in Ordnung“, erzählt er. „Es gab viele verschiedene Kulturen, die alle in Frieden gelebt haben.“ Der 22-Jährige wächst in Aleppo auf, geht dort zur Schule und beginnt schließlich ein Studium in Textilingenieurwesen. Dann kommt es Anfang 2011 zu Protesten gegen die Regierung. Und die Lage im Land verändert sich. Das macht sich auch an der Universität bemerkbar. „Bewaffnete Sicherheitsleute haben angefangen uns vor dem Eingang zu kontrollieren“, berichtet Mohamad Ali. &#13;
Es kommt zur Spaltung innerhalb der Universität. Regierungskonforme Studenten hätten zum Beispiel Informationen über Demonstranten gesammelt und diese weiter gegeben, erklärt der junge Syrier. Dann sei die Situation eskaliert. Als die Polizei einen Studenten verhaften will, habe dieser sich im Wohnheim eingesperrt, sei schließlich aus dem 5. Stock seines Zimmers in den Abgrund gesprungen. Studierende und Sicherheitskräfte geraten daraufhin aneinander. Das Militär rückt mit schweren Waffen an, erschießt 15 junge Menschen im Wohnheim. &quot;Ich war an diesem Tag in der Vorlesung und habe später mitbekommen, was passiert ist. Da war für mich klar, dass ich nicht mehr zur Universität gehen will.&quot; &#13;
Gemeinsam mit seinen acht Geschwistern und der Mutter verlässt Mohamad Ali die Stadt. Der Vater, der in Moskau bei einer Textilfirma arbeitet, unterstützt die Familie aus dem Ausland. Zunächst geht es in ein Dorf, nur wenige Kilometer von der Grenze zur Türkei entfernt. Doch als sich auch dort der Bürgerkrieg immer stärker bemerkbar macht, geben die Alsheiks ihre Heimat auf. Zurücklassen müssen sie beinahe alles. „Unsere Wohnung wurde besetzt. Wir konnten nur mitnehmen, was wir tragen konnten. Das Klavier, das vermisse ich am meisten“, erzählt Mohamad Ali. &#13;
In Istanbul finden die Alsheiks schließlich eine Wohnung. Und weil in der Türkei geringe bürokratische Hürden für Flüchtlinge gelten, kann Mohamad Ali sich an der Sabahattin Zaim Universität einschreiben. Er studiert dort Business Administration, will später einmal eine gemeinsame Textilfirma mit seinem Vater aufbauen. Nach Coburg ist er gemeinsam mit seinem besten Freund Faruk Atasal gekommen. Die beiden haben sich beim Englisch-Vorbereitungskurs in Istanbul kennengelernt. Als ihnen ein Professor von Deutschland vorschwärmt, entscheiden sie sich, ihr Auslandssemester hier zu verbringen. „Die Ruhe in Coburg ist sehr schön“, finden Faruk und Mohamad Ali. Von ihrem Aufenthalt hier wollen sie vor allem viele neue Erfahrungen und Eindrücke mitnehmen. „Man lernt neue Kulturen kennen und wie es ist, weit weg von der Familie zu sein.“&#13;
Ob Mohamad Ali irgendwann mal nach Syrien zurückkehren will? Das weiß er nicht. Viele Freunde sind weggegangen oder ums Leben gekommen. In der Türkei dagegen hat er eine neue Heimat gefunden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Faruk_und_Mohamad-1024x683.jpg"
                        fileSize="189411"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Integrativ- und Komplementärmedizin auf dem Vormarsch]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/integrativ-und-komplementaermedizin-auf-dem-vormarsch/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Jul 2015 10:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/integrativ-und-komplementaermedizin-auf-dem-vormarsch/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Früher von den Kollegen belächelt, werden Vertreter der Integrativ- und Komplementärmedizin heute auch in etablierten, medizinischen Beiräten anerkannt. Das zeigt die Berufung von Prof. Dr. Tobias Esch in wichtige Fachgremien.</em>&#13;
Sich vorurteilsfrei und konstruktiv mit komplementären Therapien auseinanderzusetzen, gehört zu den Aufgaben der Ärzteschaft - ebenso wie die kritische Betrachtung der konventionellen Therapien. So beschreibt es das Dialogforum „Pluralismus in der Medizin“ auf seiner <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.dialogforum-pluralismusindermedizin.de/dpm_.dll?pageID=4">Internetseite</a>. Einen strukturierten Dialog zwischen den verschiedenen Vertretern zu fördern, hat sich das Forum deshalb zur Aufgabe gemacht. Prof. Dr. Tobias Esch ist jetzt als Mitglied berufen worden. &#13;
Eine erfreuliche Nachricht, auch im Hinblick auf die überregionale Aufmerksamkeit für den Studiengang <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> an der Hochschule Coburg. &#13;
Prof. Esch übernimmt außerdem den wissenschaftlichen Vorsitz der Konferenz „Meditation &amp; Wissenschaft 2016“ in Berlin. Es handelt sich dabei um einen internationalen Kongress zur Meditations- und Bewusstseinsforschung, der alle zwei Jahre stattfindet. &#13;
Im neu gegründeten Beirat der Hufelandgesellschaft – ein Dachverband und die gesundheitspolitische Vertretung der komplementärmedizinischen Fachgesellschaften in Deutschland, wird Tobias Esch ab sofort ebenfalls aktiv sein.&#13;
<strong>Zur Person:</strong><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=452"> Prof. Dr. Tobias Esch</a> forscht zum Thema Stress, Krankheit und Gesundheit. Dazu gehört auch die Physiologie der Entspannungsreaktion und Teile der sogenannten „Glücksforschung“. Zusätzlich entwickelt er Präventions- und Stressmanagement-Konzepte. Esch lehrt seit 2005 im Bachelor-Studiengang Integrative Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Ein neuer <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=582">Master Gesundheitsförderung</a> startet erstmals zum Wintersemester 2015/2016. Seit 2013 ist Tobias Esch auch Gastprofessor an der Harvard Medical School.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Früher von den Kollegen belächelt, werden Vertreter der Integrativ- und Komplementärmedizin heute auch in etablierten, medizinischen Beiräten anerkannt. Das zeigt die Berufung von Prof. Dr. Tobias Esch in wichtige Fachgremien.</em>&#13;
Sich vorurteilsfrei und konstruktiv mit komplementären Therapien auseinanderzusetzen, gehört zu den Aufgaben der Ärzteschaft - ebenso wie die kritische Betrachtung der konventionellen Therapien. So beschreibt es das Dialogforum „Pluralismus in der Medizin“ auf seiner <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.dialogforum-pluralismusindermedizin.de/dpm_.dll?pageID=4">Internetseite</a>. Einen strukturierten Dialog zwischen den verschiedenen Vertretern zu fördern, hat sich das Forum deshalb zur Aufgabe gemacht. Prof. Dr. Tobias Esch ist jetzt als Mitglied berufen worden. &#13;
Eine erfreuliche Nachricht, auch im Hinblick auf die überregionale Aufmerksamkeit für den Studiengang <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=95">Integrative Gesundheitsförderung</a> an der Hochschule Coburg. &#13;
Prof. Esch übernimmt außerdem den wissenschaftlichen Vorsitz der Konferenz „Meditation &amp; Wissenschaft 2016“ in Berlin. Es handelt sich dabei um einen internationalen Kongress zur Meditations- und Bewusstseinsforschung, der alle zwei Jahre stattfindet. &#13;
Im neu gegründeten Beirat der Hufelandgesellschaft – ein Dachverband und die gesundheitspolitische Vertretung der komplementärmedizinischen Fachgesellschaften in Deutschland, wird Tobias Esch ab sofort ebenfalls aktiv sein.&#13;
<strong>Zur Person:</strong><a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=452"> Prof. Dr. Tobias Esch</a> forscht zum Thema Stress, Krankheit und Gesundheit. Dazu gehört auch die Physiologie der Entspannungsreaktion und Teile der sogenannten „Glücksforschung“. Zusätzlich entwickelt er Präventions- und Stressmanagement-Konzepte. Esch lehrt seit 2005 im Bachelor-Studiengang Integrative Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg. Ein neuer <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=582">Master Gesundheitsförderung</a> startet erstmals zum Wintersemester 2015/2016. Seit 2013 ist Tobias Esch auch Gastprofessor an der Harvard Medical School.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/EschTobias-1024x692.jpg"
                        fileSize="110249"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Stifterverband nimmt Hochschule Coburg in Diversity Audit auf]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/stifterverband-nimmt-hochschule-coburg-in-diversity-audit-auf/</link>
                <pubDate>Tue, 21 Jul 2015 06:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/stifterverband-nimmt-hochschule-coburg-in-diversity-audit-auf/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg hat sich beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erfolgreich um die Teilnahme am Diversity Audit „Vielfalt gestalten“ beworben. Mit dabei sind acht weitere Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus ganz Deutschland. Die Hochschule hat damit die Möglichkeit, in einem zweijährigen Auditierungsprozess die Vielfältigkeit ihrer Studierenden zu erfassen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen anzugehen. </em>&#13;
Die Hochschule Coburg verbindet mit dem Diversity Audit „Vielfalt gestalten“ das Ziel, bislang noch nicht berücksichtigte Diversitätskriterien wie Migration und Anti-Rassismus stärker in den Blick zu nehmen, um daraus unter anderem Angebote und Unterstützungen für Flüchtlinge und Migranten zu ermöglichen. Außerdem geht es um die Entwicklung und Förderung von Kompetenzen im Umgang mit Verschiedenheit auf allen Ebenen des Hochschullebens. &#13;
Das Diversity Audit kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, noch mehr über den Studienerfolg und die Bedürfnisse sowie die Erfahrungen der Studierenden mit Migrationshintergrund herauszufinden und daraus entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Zudem sollen Menschen mit Fluchterfahrungen bzw. Asylbewerber und Asylbewerberinnen in der Region Coburg in den Fokus rücken. „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in die Normalität der Verschiedenheit. Die Hochschule Coburg nimmt damit einmal mehr eine Vorreiterrolle ein“, so Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl.&#13;
Der Stifterverband fördert die Auditierung mit 15.000 EUR. Der Eigenanteil der Hochschule beträgt 10.000 EUR. Die Projektleitung liegt bei Monika Faaß, Leiterin des Familienbüros der Hochschule Coburg.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg hat sich beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erfolgreich um die Teilnahme am Diversity Audit „Vielfalt gestalten“ beworben. Mit dabei sind acht weitere Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus ganz Deutschland. Die Hochschule hat damit die Möglichkeit, in einem zweijährigen Auditierungsprozess die Vielfältigkeit ihrer Studierenden zu erfassen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen anzugehen. </em>&#13;
Die Hochschule Coburg verbindet mit dem Diversity Audit „Vielfalt gestalten“ das Ziel, bislang noch nicht berücksichtigte Diversitätskriterien wie Migration und Anti-Rassismus stärker in den Blick zu nehmen, um daraus unter anderem Angebote und Unterstützungen für Flüchtlinge und Migranten zu ermöglichen. Außerdem geht es um die Entwicklung und Förderung von Kompetenzen im Umgang mit Verschiedenheit auf allen Ebenen des Hochschullebens. &#13;
Das Diversity Audit kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, noch mehr über den Studienerfolg und die Bedürfnisse sowie die Erfahrungen der Studierenden mit Migrationshintergrund herauszufinden und daraus entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Zudem sollen Menschen mit Fluchterfahrungen bzw. Asylbewerber und Asylbewerberinnen in der Region Coburg in den Fokus rücken. „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in die Normalität der Verschiedenheit. Die Hochschule Coburg nimmt damit einmal mehr eine Vorreiterrolle ein“, so Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl.&#13;
Der Stifterverband fördert die Auditierung mit 15.000 EUR. Der Eigenanteil der Hochschule beträgt 10.000 EUR. Die Projektleitung liegt bei Monika Faaß, Leiterin des Familienbüros der Hochschule Coburg.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Diversity_Audit_1500px_breit-1024x681.jpg"
                        fileSize="150970"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Soziales Engagement zahlt sich aus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/soziales-engagement-zahlt-sich-aus/</link>
                <pubDate>Mon, 20 Jul 2015 05:58:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/soziales-engagement-zahlt-sich-aus/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Seit 2012 betreuen Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung ein Programm, das Familien mit kleinen Kindern unterstützt. Das Engagement für „Putzmunter“ kommt so gut an, dass es die Doktor Robert Pfleger-Stiftung nun zum vierten Mal in Folge mit Stipendien würdigt.</em>&#13;
Homepage aktualisieren, Teilnehmer einladen, neue Kooperationspartner suchen oder die Evaluationen der Seminare auswerten – es gibt viel zu tun im Projekt Putzmunter. Jede der fünf Studentinnen hat deshalb ihre eigene Aufgabe. Sarah Meier und Mirjam Schneider kümmern sich um die Öffentlichkeitsarbeit, Undine Kaeppel pflegt die Kontakte zu den Teilnehmern, Tatjana Fuder stimmt sich mit dem Kooperationspartner SKD BKK ab und Christine Hecht gestaltet die Flyer und betreut das Putzmunter-Handy. Dort rufen nämlich die Eltern an, die Fragen zu den Kursen haben oder das Angebot der Studentinnen nutzen möchten. &#13;
Studentinnen der Hochschule Coburg haben Putzmunter vor drei Jahren ins Leben gerufen. Ihr Ziel war, verschiedene Vorträge zu organisieren, bei denen Familien aus der Region Nützliches rund um die Kinderbetreuung lernen und sich auch untereinander austauschen können. Angefangen beim Erste-Hilfe-Kurs bis zur richtigen Ernährung oder Sprachentwicklung. Aber auch Workshops, wie man aus ganz alltäglichen Dingen Spielzeug basteln kann, waren dabei. &#13;
Ein Jahr lang kümmert sich eine Gruppe Studierender um Putzmunter. Dann werden Nachfolger oder Nachfolgerinnen gesucht und eingearbeitet. Seit 2012 hat sich das Programm deshalb kontinuierlich weiterentwickelt. Die Studierenden arbeiten völlig selbstständig. „Zu verdanken ist das auch der guten Übergabe von Gruppe zu Gruppe“, betont Prof. Dr. Holger Hassel, der Putzmunter als Mentor begleitet. &#13;
Um noch mehr Familien auf ihr Angebot aufmerksam zu machen, bekommen die Studentinnen jetzt Unterstützung von der Stadt. Seit Kurzem sind die Infoflyer von Putzmunter auch im Willkommenspaket für Neugeborene und deren Eltern. „Das war ein großer Schritt“, sagt Tatjana Fuder. „Denn die größte Herausforderung bei unserer Arbeit ist, an die Familien heranzukommen.“ &#13;
Damit das Engagement der Studentinnen überhaupt möglich ist, unterstützt die Doktor Robert Pfleger-Stiftung die fünf mit Stipendien. Ein Jahr lang bekommen sie jeweils 500 Euro im Monat. „Es ist nicht selbstverständlich, dass die Förderung immer wieder an Putzmunter geht. Wir müssen uns jedes Jahr neu bewerben“, erklärt Dr. Kerstin Sauerbrey, Leiterin des Career Service der Hochschule Coburg. Umso größer war die Freude, dass es auch in diesem Jahr geklappt hat. &#13;
Die neue Vortragsreihe von Putzmunter startet im Oktober 2015. Weitere Infos zum Projekt gibt es unter <a href="http://www.putzmunter-coburg.de">www.putzmunter-coburg.de</a>!]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Seit 2012 betreuen Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung ein Programm, das Familien mit kleinen Kindern unterstützt. Das Engagement für „Putzmunter“ kommt so gut an, dass es die Doktor Robert Pfleger-Stiftung nun zum vierten Mal in Folge mit Stipendien würdigt.</em>&#13;
Homepage aktualisieren, Teilnehmer einladen, neue Kooperationspartner suchen oder die Evaluationen der Seminare auswerten – es gibt viel zu tun im Projekt Putzmunter. Jede der fünf Studentinnen hat deshalb ihre eigene Aufgabe. Sarah Meier und Mirjam Schneider kümmern sich um die Öffentlichkeitsarbeit, Undine Kaeppel pflegt die Kontakte zu den Teilnehmern, Tatjana Fuder stimmt sich mit dem Kooperationspartner SKD BKK ab und Christine Hecht gestaltet die Flyer und betreut das Putzmunter-Handy. Dort rufen nämlich die Eltern an, die Fragen zu den Kursen haben oder das Angebot der Studentinnen nutzen möchten. &#13;
Studentinnen der Hochschule Coburg haben Putzmunter vor drei Jahren ins Leben gerufen. Ihr Ziel war, verschiedene Vorträge zu organisieren, bei denen Familien aus der Region Nützliches rund um die Kinderbetreuung lernen und sich auch untereinander austauschen können. Angefangen beim Erste-Hilfe-Kurs bis zur richtigen Ernährung oder Sprachentwicklung. Aber auch Workshops, wie man aus ganz alltäglichen Dingen Spielzeug basteln kann, waren dabei. &#13;
Ein Jahr lang kümmert sich eine Gruppe Studierender um Putzmunter. Dann werden Nachfolger oder Nachfolgerinnen gesucht und eingearbeitet. Seit 2012 hat sich das Programm deshalb kontinuierlich weiterentwickelt. Die Studierenden arbeiten völlig selbstständig. „Zu verdanken ist das auch der guten Übergabe von Gruppe zu Gruppe“, betont Prof. Dr. Holger Hassel, der Putzmunter als Mentor begleitet. &#13;
Um noch mehr Familien auf ihr Angebot aufmerksam zu machen, bekommen die Studentinnen jetzt Unterstützung von der Stadt. Seit Kurzem sind die Infoflyer von Putzmunter auch im Willkommenspaket für Neugeborene und deren Eltern. „Das war ein großer Schritt“, sagt Tatjana Fuder. „Denn die größte Herausforderung bei unserer Arbeit ist, an die Familien heranzukommen.“ &#13;
Damit das Engagement der Studentinnen überhaupt möglich ist, unterstützt die Doktor Robert Pfleger-Stiftung die fünf mit Stipendien. Ein Jahr lang bekommen sie jeweils 500 Euro im Monat. „Es ist nicht selbstverständlich, dass die Förderung immer wieder an Putzmunter geht. Wir müssen uns jedes Jahr neu bewerben“, erklärt Dr. Kerstin Sauerbrey, Leiterin des Career Service der Hochschule Coburg. Umso größer war die Freude, dass es auch in diesem Jahr geklappt hat. &#13;
Die neue Vortragsreihe von Putzmunter startet im Oktober 2015. Weitere Infos zum Projekt gibt es unter <a href="http://www.putzmunter-coburg.de">www.putzmunter-coburg.de</a>!]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Putzmunter-1024x683.jpg"
                        fileSize="136000"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Geheimnisträgern auf der Spur: Tourismus in den Haßbergen profiliert sich]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/geheimnistraegern-auf-der-spur-tourismus-in-den-hassbergen-profiliert-sich/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Jul 2015 05:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/geheimnistraegern-auf-der-spur-tourismus-in-den-hassbergen-profiliert-sich/</guid>
                <description><![CDATA[<em>In den Haßbergen soll das Mittelalter erlebbar werden. Mehr als 20 Burgen, Schlösser und Burgruinen bergen ein unschätzbares touristisches Potenzial. Zu diesem Ergebnis kommt eine studentische Projektgruppe aus den Studiengängen Integrative Gesundheitsförderung und Integriertes Produktdesign. Das Projekt wurde von Prof. Pamela Heise und Prof. Anne Bergner geleitet.</em>&#13;
Nach intensiven Arbeitswochen und interessanten Begegnungen vor Ort haben 14 Studierende der Studiengänge Integrative Gesundheitsförderung und Integriertes Produktdesign in einem interdisziplinären Projekt Strategien für die Neupositionierung des touristischen Portfolios in den Haßbergen erarbeitet. In einer Abschlusspräsentation stellten sie ihre Ergebnisse vor. Susanne Volkheimer, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Naturpark Haßberge, war begeistert: „Die Ideen bereichern unsere Arbeit und eignen sich für die Umsetzung.“&#13;
Das Besondere an der Neupositionierung ist die Möglichkeit, auch bisher noch nicht adressierte Zielgruppen zu gewinnen. Auf der theoretischen Grundlage des klassischen Projektmanagements, des Service Designs sowie der Instrumente des Strategischen Managements entwickelten die Studierenden unter der fachlichen Leitung der Professorinnen Heise und Bergner destinationsspezifische Ideen mit hohem Innovationsgehalt. &#13;
„Geheimnisträger“, deren Gesicht in einem Emblem erkennbar ist, können die Haßberge in eine Region mit großartiger Willkommenskultur verwandeln. Dahinter stecken Einwohner, die ihren Gästen besondere Orte und ihre ganz persönlichen Geheimtipps verraten. Sie werden so zu authentischen Botschaftern ihrer Region!&#13;
In einer weiteren Kooperation mit der Hochschule Coburg wird es darum gehen, mit erlebnisorientierten Outdoor-Angeboten und Trendsportarten künftig auch eine jüngere Zielgruppe zu begeistern. &#13;
Jung gebliebene Senioren und Familien sollen in den Haßbergen mit kleinen Abenteuern und hochwertigen, serviceorientierten Aktiv-, Genuss- und Gesundheitsangeboten für die Region gewonnen werden. Eines der herausragenden Themen wird weiterhin das erlebbare Mittelalter sein. Dazu laden die Kulturschätze des Deutschen Burgenwinkels ein. Das Angebot könnte zukünftig weit mehr als die Begehung vorhandener Ruinen umfassen. Durch erlebnisorientierte und zielgruppenspezifische Inszenierungen können die über 20 Burgen, Schlösser, Burgruinen sowie der historische Eilboten- und Kurierweg „Rennweg“ nicht nur geheimnisumwoben, sondern gleichermaßen gesundheits- und genussorientiert erlebt werden.&#13;
Großes Potenzial sehen die Studierenden zudem in der professionalisierten Vermarktung privater, qualitätsgeprüfter Unterkünfte über das Internet. Hierfür entwarfen sie prototypische Dienstleistungen für „ein Wochenende bei Freunden“. Im Wintersemester 2015 ist eine Fortführung des Projekts mit dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg geplant.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>In den Haßbergen soll das Mittelalter erlebbar werden. Mehr als 20 Burgen, Schlösser und Burgruinen bergen ein unschätzbares touristisches Potenzial. Zu diesem Ergebnis kommt eine studentische Projektgruppe aus den Studiengängen Integrative Gesundheitsförderung und Integriertes Produktdesign. Das Projekt wurde von Prof. Pamela Heise und Prof. Anne Bergner geleitet.</em>&#13;
Nach intensiven Arbeitswochen und interessanten Begegnungen vor Ort haben 14 Studierende der Studiengänge Integrative Gesundheitsförderung und Integriertes Produktdesign in einem interdisziplinären Projekt Strategien für die Neupositionierung des touristischen Portfolios in den Haßbergen erarbeitet. In einer Abschlusspräsentation stellten sie ihre Ergebnisse vor. Susanne Volkheimer, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Naturpark Haßberge, war begeistert: „Die Ideen bereichern unsere Arbeit und eignen sich für die Umsetzung.“&#13;
Das Besondere an der Neupositionierung ist die Möglichkeit, auch bisher noch nicht adressierte Zielgruppen zu gewinnen. Auf der theoretischen Grundlage des klassischen Projektmanagements, des Service Designs sowie der Instrumente des Strategischen Managements entwickelten die Studierenden unter der fachlichen Leitung der Professorinnen Heise und Bergner destinationsspezifische Ideen mit hohem Innovationsgehalt. &#13;
„Geheimnisträger“, deren Gesicht in einem Emblem erkennbar ist, können die Haßberge in eine Region mit großartiger Willkommenskultur verwandeln. Dahinter stecken Einwohner, die ihren Gästen besondere Orte und ihre ganz persönlichen Geheimtipps verraten. Sie werden so zu authentischen Botschaftern ihrer Region!&#13;
In einer weiteren Kooperation mit der Hochschule Coburg wird es darum gehen, mit erlebnisorientierten Outdoor-Angeboten und Trendsportarten künftig auch eine jüngere Zielgruppe zu begeistern. &#13;
Jung gebliebene Senioren und Familien sollen in den Haßbergen mit kleinen Abenteuern und hochwertigen, serviceorientierten Aktiv-, Genuss- und Gesundheitsangeboten für die Region gewonnen werden. Eines der herausragenden Themen wird weiterhin das erlebbare Mittelalter sein. Dazu laden die Kulturschätze des Deutschen Burgenwinkels ein. Das Angebot könnte zukünftig weit mehr als die Begehung vorhandener Ruinen umfassen. Durch erlebnisorientierte und zielgruppenspezifische Inszenierungen können die über 20 Burgen, Schlösser, Burgruinen sowie der historische Eilboten- und Kurierweg „Rennweg“ nicht nur geheimnisumwoben, sondern gleichermaßen gesundheits- und genussorientiert erlebt werden.&#13;
Großes Potenzial sehen die Studierenden zudem in der professionalisierten Vermarktung privater, qualitätsgeprüfter Unterkünfte über das Internet. Hierfür entwarfen sie prototypische Dienstleistungen für „ein Wochenende bei Freunden“. Im Wintersemester 2015 ist eine Fortführung des Projekts mit dem Studiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg geplant.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Heise_Projekt_Hassberge_Gruppe1-1024x673.jpg"
                        fileSize="206838"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="673"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Heise_Projekt_Geheimnistraeger450Px_breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ballzauber im Dr. Eugen-Stocke-Stadion]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ballzauber-im-dr-eugen-stocke-stadion/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Jul 2015 13:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ballzauber-im-dr-eugen-stocke-stadion/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Einmal im Jahr können die Fußballverrückten der bayerischen Hochschulen ihr Können auf dem Rasen beweisen. Diesmal fand die 38. Fußballmeisterschaft in Coburg statt. Sieger war die Technische Hochschule Nürnberg.</em>&#13;
Zwölf Hochschulen aus Bayern sind angetreten, um mit ihrer Fußballmannschaft das Turnier zu gewinnen. Landrat Michael Busch wünschte den Spielern und Spielerinnen einen spannenden und erfolgreichen Wettkampf. Coburg sei als Austragungsort für das Fußballturnier genau richtig: „Die Region ist nicht nur Bildungs-, Kultur- und Wirtschafts-, sondern auch Sportregion: Die Volleyballmannschaft VSG Coburg-Grub spielt in der 1. Bundesliga, der Handballclub HSC 2000 in der 2. Bundesliga und natürlich hat auch der Fußball traditionell seinen Stand in der Region.“&#13;
In zehnminütigen Spielen traten die Teams dann auf dem Rasen des Dr. Eugen-Stocke-Stadions gegeneinander an - bis am Ende die besten Mannschaften aufeinander trafen. Ein spannendes Finale lieferten sich die Technische Hochschule Nürnberg und die Hochschule Coburg, die sich mit einem knappen 3:2 geschlagen geben musste.&#13;
Beim Damen-Torwandschießen gab es dafür den 1. Platz für die Coburger. Die zweite Mannschaft der Hochschule Coburg erkämpfte sich Platz 6.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Einmal im Jahr können die Fußballverrückten der bayerischen Hochschulen ihr Können auf dem Rasen beweisen. Diesmal fand die 38. Fußballmeisterschaft in Coburg statt. Sieger war die Technische Hochschule Nürnberg.</em>&#13;
Zwölf Hochschulen aus Bayern sind angetreten, um mit ihrer Fußballmannschaft das Turnier zu gewinnen. Landrat Michael Busch wünschte den Spielern und Spielerinnen einen spannenden und erfolgreichen Wettkampf. Coburg sei als Austragungsort für das Fußballturnier genau richtig: „Die Region ist nicht nur Bildungs-, Kultur- und Wirtschafts-, sondern auch Sportregion: Die Volleyballmannschaft VSG Coburg-Grub spielt in der 1. Bundesliga, der Handballclub HSC 2000 in der 2. Bundesliga und natürlich hat auch der Fußball traditionell seinen Stand in der Region.“&#13;
In zehnminütigen Spielen traten die Teams dann auf dem Rasen des Dr. Eugen-Stocke-Stadions gegeneinander an - bis am Ende die besten Mannschaften aufeinander trafen. Ein spannendes Finale lieferten sich die Technische Hochschule Nürnberg und die Hochschule Coburg, die sich mit einem knappen 3:2 geschlagen geben musste.&#13;
Beim Damen-Torwandschießen gab es dafür den 1. Platz für die Coburger. Die zweite Mannschaft der Hochschule Coburg erkämpfte sich Platz 6.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fussball_Einsatz-1024x683.jpg"
                        fileSize="174678"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TH_Nuernberg-1024x683.jpg"
                        fileSize="221006"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Damentorwandschiessen-1024x683.jpg"
                        fileSize="199758"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Coburg_Fussball-1024x683.jpg"
                        fileSize="202118"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mittendrin statt im Abseits]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mittendrin-statt-im-abseits/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Jul 2015 09:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mittendrin-statt-im-abseits/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ob in der Arbeit mit Jugendlichen, Flüchtlingen oder Behinderten – Sport als Methode der Sozialen Arbeit hat sich in vielen Handlungsbereichen bewährt. Umso wichtiger ist es, angehende Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter gezielt in diesem Tätigkeitsfeld auszubilden. Die Hochschule Coburg widmet sich diesem Thema mit dem Projekt „Sport-, bewegungs- und körperorientiere Sozialarbeit“. Für das Erreichen der Übungsleiterlizenz C-Breitensport bekamen 18 Studierende nun eine Urkunde verliehen.</em>&#13;
Trotz Sommergrippe ließ es sich Luise Pusch als Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend (BSJ) für den Bezirk Oberfranken nicht nehmen, den Studierenden der Sozialen Arbeit sowie der Internationalen Sozialen Arbeit und Entwicklung persönlich zum Erwerb ihrer Übungsleiterlizenz C-Breitensport/Profil Kinder und Jugendliche zu gratulieren. Die Studierenden erarbeiteten in insgesamt 35 Stunden theoretische Grundlagen, absolvierten eine Ersthelferausbildung und eigneten sich an fünf Wochenenden praktische Kompetenzen an. Abschließend galt es, eine Klausur zu bestehen und eine Übungsstunde selbständig zu leiten. „Alle waren hochengagiert und sehr fleißig bei der Sache. Wir sind sehr zufrieden“, lobten die Projektleiterinnen Dr. Susanne Bott und Sandra Neubert.&#13;
Eine zusätzliche Urkunde für ihr Engagement in der Kinderkrippe Campuszwerge erhielten Kathrin Schulz, Matthias Blanz, Sarah Neubauer, Christina Bauer und&nbsp;Ole Strunk vom Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV). Die fünf Studierenden absolvierten ihre Übungsleiterlizenz im Projektjahrgang 2014/15 und wenden ihr Wissen seitdem in der <a title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/bildung-braucht-bewegung.html">Praxisarbeit mit Kleinkindern</a> an.&#13;
Praktisch geht es auch für die 18 frischgebackenen Übungsleiterinnen und Übungsleiter weiter: In Kleingruppen werden sie im kommenden Wintersemester selbst konzipierte sozial- und sportpädagogische Projekte durchführen. Die Bandbreite reicht von Spendenläufen und Schulnachmittagen über ein Fußballturnier sowie eine Wanderung mit straffällig gewordenen Jugendlichen. Bei der Veranstaltung „Projekt &amp; Praxis“ am 19. Januar 2016 an der Hochschule Coburg werden die Studierenden ihre Projektergebnisse der Öffentlichkeit vorstellen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ob in der Arbeit mit Jugendlichen, Flüchtlingen oder Behinderten – Sport als Methode der Sozialen Arbeit hat sich in vielen Handlungsbereichen bewährt. Umso wichtiger ist es, angehende Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter gezielt in diesem Tätigkeitsfeld auszubilden. Die Hochschule Coburg widmet sich diesem Thema mit dem Projekt „Sport-, bewegungs- und körperorientiere Sozialarbeit“. Für das Erreichen der Übungsleiterlizenz C-Breitensport bekamen 18 Studierende nun eine Urkunde verliehen.</em>&#13;
Trotz Sommergrippe ließ es sich Luise Pusch als Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend (BSJ) für den Bezirk Oberfranken nicht nehmen, den Studierenden der Sozialen Arbeit sowie der Internationalen Sozialen Arbeit und Entwicklung persönlich zum Erwerb ihrer Übungsleiterlizenz C-Breitensport/Profil Kinder und Jugendliche zu gratulieren. Die Studierenden erarbeiteten in insgesamt 35 Stunden theoretische Grundlagen, absolvierten eine Ersthelferausbildung und eigneten sich an fünf Wochenenden praktische Kompetenzen an. Abschließend galt es, eine Klausur zu bestehen und eine Übungsstunde selbständig zu leiten. „Alle waren hochengagiert und sehr fleißig bei der Sache. Wir sind sehr zufrieden“, lobten die Projektleiterinnen Dr. Susanne Bott und Sandra Neubert.&#13;
Eine zusätzliche Urkunde für ihr Engagement in der Kinderkrippe Campuszwerge erhielten Kathrin Schulz, Matthias Blanz, Sarah Neubauer, Christina Bauer und&nbsp;Ole Strunk vom Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV). Die fünf Studierenden absolvierten ihre Übungsleiterlizenz im Projektjahrgang 2014/15 und wenden ihr Wissen seitdem in der <a title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/bildung-braucht-bewegung.html">Praxisarbeit mit Kleinkindern</a> an.&#13;
Praktisch geht es auch für die 18 frischgebackenen Übungsleiterinnen und Übungsleiter weiter: In Kleingruppen werden sie im kommenden Wintersemester selbst konzipierte sozial- und sportpädagogische Projekte durchführen. Die Bandbreite reicht von Spendenläufen und Schulnachmittagen über ein Fußballturnier sowie eine Wanderung mit straffällig gewordenen Jugendlichen. Bei der Veranstaltung „Projekt &amp; Praxis“ am 19. Januar 2016 an der Hochschule Coburg werden die Studierenden ihre Projektergebnisse der Öffentlichkeit vorstellen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/UEbungsleiter_2015-1024x590.jpg"
                        fileSize="224799"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="590"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jugger-1024x606.jpg"
                        fileSize="212658"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="606"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zwischen den Welten – Buchreihe und Blog der Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zwischen-den-welten-buchreihe-und-blog-der-hochschule/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Jul 2015 12:23:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zwischen-den-welten-buchreihe-und-blog-der-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das interdisziplinäre Lernen ist ein Aushängeschild der Hochschule Coburg. Eine neue Buchreihe des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg (<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=376">TAC</a>) überträgt das jetzt in die Forschung. „Zwischen den Welten“ wird ergänzt durch einen wissenschaftlichen Blog, bei dem jeder mitmachen kann.</em>&#13;
Was hat der Mineralwassermarkt mit der römischen Antike zu tun und wo liegen die Gemeinsamkeiten des Homo Oeconomicus und der Verbreitung rationalen Denkens im 12. Jahrhundert? Strömungen – sie sind der verbindende Faktor und so lautet auch der Titel des 2. Bands der Buchreihe „Zwischen den Welten“.&#13;
Acht Autoren unterschiedlicher Disziplinen – von der Alten Geschichte bis zum Maschinenbau – widmen sich aus ihrer Sicht dem Thema. Zusammengebracht haben sie die Herausgeber Prof. Dr. Jürgen Krahl und Dr. Josef Löffl. Mit „Zwischen den Welten“ wollen sie zur Diskussion und zum Blick über den eigenen Tellerrand anregen. „Das ist kein akademischer Stuhlkreis, sondern es geht um die Aufklärung des eigenen Geistes. Nämlich, die Erkenntnis zu erlangen, dass mein Wissen andere Forscher voranbringen kann und umgekehrt andere mich bereichern können“, verdeutlichte Prof. Krahl bei der offiziellen Buchpräsentation. &#13;
Ein wissenschaftlicher Blog wird das Ganze ergänzen. „Dort stellen die Forscher ihre Beiträge online und jeder kann mitreden, Fragen stellen und diskutieren“, erklärt Josef Löffl. „Dabei gelten die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Anmeldung mit Klarname ist Voraussetzung, dass man mitschreiben darf.“&#13;
Band 1 der Reihe kommt von Dr. Martin Keller. Der ehemalige Student der Physikalischen Technik hat an der Universität Freiburg promoviert. Teil seiner Arbeit, die er am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme angefertigt hat, war die Weiterentwicklung einer Epitaxieanlage. Diese soll dabei helfen, eine Solarzelle zu produzieren, die günstig ist und trotzdem einen hohen Wirkungsgrad hat. &#13;
„Es ist etwas Besonderes, dass wir diese Buchreihe heute vorstellen können, weil sie auch ein Ergebnis unseres Coburger Wegs ist“, erklärte Kanzlerin Maria Knott-Lutze. „Wir haben durch dieses Projekt Leute aus ganz unterschiedlichen Disziplinen an die Hochschule geholt und bekommen dadurch Einblick in spannende Fachgebiete, die wir vorher nicht hatten.“&#13;
„Zwischen den Welten“ erscheint im Cuvillier Verlag Göttingen: <a href="https://cuvillier.de/de/shop/series/75-zwischen-den-welten">https://cuvillier.de/de/shop/series/75-zwischen-den-welten</a>&#13;
Zum Blog: <a href="http://zdw.hs-coburg.de">zdw.hs-coburg.de</a>&nbsp;&#13;
<em>Eine Anmeldung ist derzeit per E-Mail an <a href="mailto:josef.loeffl@hs-coburg.de">josef.loeffl@hs-coburg.de</a> möglich!</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das interdisziplinäre Lernen ist ein Aushängeschild der Hochschule Coburg. Eine neue Buchreihe des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg (<a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=376">TAC</a>) überträgt das jetzt in die Forschung. „Zwischen den Welten“ wird ergänzt durch einen wissenschaftlichen Blog, bei dem jeder mitmachen kann.</em>&#13;
Was hat der Mineralwassermarkt mit der römischen Antike zu tun und wo liegen die Gemeinsamkeiten des Homo Oeconomicus und der Verbreitung rationalen Denkens im 12. Jahrhundert? Strömungen – sie sind der verbindende Faktor und so lautet auch der Titel des 2. Bands der Buchreihe „Zwischen den Welten“.&#13;
Acht Autoren unterschiedlicher Disziplinen – von der Alten Geschichte bis zum Maschinenbau – widmen sich aus ihrer Sicht dem Thema. Zusammengebracht haben sie die Herausgeber Prof. Dr. Jürgen Krahl und Dr. Josef Löffl. Mit „Zwischen den Welten“ wollen sie zur Diskussion und zum Blick über den eigenen Tellerrand anregen. „Das ist kein akademischer Stuhlkreis, sondern es geht um die Aufklärung des eigenen Geistes. Nämlich, die Erkenntnis zu erlangen, dass mein Wissen andere Forscher voranbringen kann und umgekehrt andere mich bereichern können“, verdeutlichte Prof. Krahl bei der offiziellen Buchpräsentation. &#13;
Ein wissenschaftlicher Blog wird das Ganze ergänzen. „Dort stellen die Forscher ihre Beiträge online und jeder kann mitreden, Fragen stellen und diskutieren“, erklärt Josef Löffl. „Dabei gelten die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Anmeldung mit Klarname ist Voraussetzung, dass man mitschreiben darf.“&#13;
Band 1 der Reihe kommt von Dr. Martin Keller. Der ehemalige Student der Physikalischen Technik hat an der Universität Freiburg promoviert. Teil seiner Arbeit, die er am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme angefertigt hat, war die Weiterentwicklung einer Epitaxieanlage. Diese soll dabei helfen, eine Solarzelle zu produzieren, die günstig ist und trotzdem einen hohen Wirkungsgrad hat. &#13;
„Es ist etwas Besonderes, dass wir diese Buchreihe heute vorstellen können, weil sie auch ein Ergebnis unseres Coburger Wegs ist“, erklärte Kanzlerin Maria Knott-Lutze. „Wir haben durch dieses Projekt Leute aus ganz unterschiedlichen Disziplinen an die Hochschule geholt und bekommen dadurch Einblick in spannende Fachgebiete, die wir vorher nicht hatten.“&#13;
„Zwischen den Welten“ erscheint im Cuvillier Verlag Göttingen: <a href="https://cuvillier.de/de/shop/series/75-zwischen-den-welten">https://cuvillier.de/de/shop/series/75-zwischen-den-welten</a>&#13;
Zum Blog: <a href="http://zdw.hs-coburg.de">zdw.hs-coburg.de</a>&nbsp;&#13;
<em>Eine Anmeldung ist derzeit per E-Mail an <a href="mailto:josef.loeffl@hs-coburg.de">josef.loeffl@hs-coburg.de</a> möglich!</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ZwischendenWelten_Autoren-1024x683.jpg"
                        fileSize="144252"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[25 Jahre kein Student mehr]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/25-jahre-kein-student-mehr/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Jul 2015 07:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/25-jahre-kein-student-mehr/</guid>
                <description><![CDATA[<em>1990 – das war ein Jahr voller bedeutender Ereignisse. Deutschland feierte seine Wiedervereinigung, in Südafrika endete mit der Freilassung von Nelson Mandela die Apartheid. Geprägt hat das auch die rund 350 Absolventen, die vor 25 Jahren ihr Studium in Coburg beendet haben. </em><em>Jetzt haben einige ihre Alma Mater wieder besucht. </em>&#13;
Eingeladen hatten Hochschulverein und Hochschule Coburg. Beim Silberjubiläum vergaben sie Urkunden und Ehrennadeln an die Ehemaligen - als Andenken und um den Kontakt wieder aufleben zu lassen. „Wir möchten Sie ermutigen, mit der Hochschule in Verbindung zu bleiben“, betonte Gerhard Lepper, Vorsitzender des Hochschulvereins Coburg.&#13;
Prof. Dr. Hans-Joachim Jirmann, Prof. Dr. Wolfram Haupt, Antje Vondran, Prof. Dr. Kai Hiltmann, Prof. Dr. Christian Wallasch und Ronald Grünbeck ermöglichten den Alumni eine Führung durch die Hochschulgebäude. So konnten diese ihre alten Hörsäle und Labore sehen und natürlich auch, welche Veränderungen es an der Hochschule gegeben hat. Zum Beispiel, den neuen Campus Design oder die Labore der Bioanalytik. Denn wo früher die Bauingenieure ihr Wasserbaulabor hatten, untersuchen heute Studierende menschliche und tierische Zellen. Besonders interessant: In den 90iger Jahren gab es einen Studienzweig Umwelttechnologie an der Hochschule Coburg. Dieser war Teil des Studiengangs Maschinenbau und einige Absolventen waren dieses Jahr beim Silberjubiläum dabei.&#13;
Prof. Dr. Susanne Aileen Funke bereicherte mit einem spannenden Vortrag den offiziellen Festakt. Die Professorin stellte ihre Forschung zu Demenzerkrankungen vor - im Speziellen beschäftigt sie sich mit Morbus Alzheimer und möglichen Gegenmitteln. &#13;
Die Absolventen und Absolventinnen von 1990 konnten anschließend den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Viele wollen die Veranstaltung nutzen, um die alten Kontakte jetzt wieder aufleben zu lassen und sich häufiger mit ihren ehemaligen Kommilitonen zu treffen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>1990 – das war ein Jahr voller bedeutender Ereignisse. Deutschland feierte seine Wiedervereinigung, in Südafrika endete mit der Freilassung von Nelson Mandela die Apartheid. Geprägt hat das auch die rund 350 Absolventen, die vor 25 Jahren ihr Studium in Coburg beendet haben. </em><em>Jetzt haben einige ihre Alma Mater wieder besucht. </em>&#13;
Eingeladen hatten Hochschulverein und Hochschule Coburg. Beim Silberjubiläum vergaben sie Urkunden und Ehrennadeln an die Ehemaligen - als Andenken und um den Kontakt wieder aufleben zu lassen. „Wir möchten Sie ermutigen, mit der Hochschule in Verbindung zu bleiben“, betonte Gerhard Lepper, Vorsitzender des Hochschulvereins Coburg.&#13;
Prof. Dr. Hans-Joachim Jirmann, Prof. Dr. Wolfram Haupt, Antje Vondran, Prof. Dr. Kai Hiltmann, Prof. Dr. Christian Wallasch und Ronald Grünbeck ermöglichten den Alumni eine Führung durch die Hochschulgebäude. So konnten diese ihre alten Hörsäle und Labore sehen und natürlich auch, welche Veränderungen es an der Hochschule gegeben hat. Zum Beispiel, den neuen Campus Design oder die Labore der Bioanalytik. Denn wo früher die Bauingenieure ihr Wasserbaulabor hatten, untersuchen heute Studierende menschliche und tierische Zellen. Besonders interessant: In den 90iger Jahren gab es einen Studienzweig Umwelttechnologie an der Hochschule Coburg. Dieser war Teil des Studiengangs Maschinenbau und einige Absolventen waren dieses Jahr beim Silberjubiläum dabei.&#13;
Prof. Dr. Susanne Aileen Funke bereicherte mit einem spannenden Vortrag den offiziellen Festakt. Die Professorin stellte ihre Forschung zu Demenzerkrankungen vor - im Speziellen beschäftigt sie sich mit Morbus Alzheimer und möglichen Gegenmitteln. &#13;
Die Absolventen und Absolventinnen von 1990 konnten anschließend den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Viele wollen die Veranstaltung nutzen, um die alten Kontakte jetzt wieder aufleben zu lassen und sich häufiger mit ihren ehemaligen Kommilitonen zu treffen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Silberjubilaeum-1024x697.jpg"
                        fileSize="153790"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="697"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Den italienischen Generalkonsul beeindruckt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/den-italienischen-generalkonsul-beeindruckt/</link>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2015 05:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/den-italienischen-generalkonsul-beeindruckt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg will sich in Zukunft noch internationaler ausrichten. Um die Zusammenarbeit mit italienischen Hochschulen zu erweitern, hat Staatssekretär Dr. Bernd Sibler gemeinsam mit dem italienischen Generalkonsul Filippo Scammacca del Murgo die beiden Coburger Campi besucht.</em>&#13;
„Das Thema Internationalisierung ist auf Dauer ein Spannendes.“ Da ist sich Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Bernd Sibler sicher. Vieles habe sich in den vergangenen Jahren schon getan, jetzt soll das Ganze „noch ein Stück selbstverständlicher werden.“&#13;
Um die bayerischen Hochschulen beim Ausbau ihrer weltweiten Netzwerke zu unterstützen, vermittelt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst deshalb Kontakte zu Konsulaten unterschiedlicher Länder. Als Best Practice Beispiel für die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit diene die Hochschule Coburg, heißt es in einer <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.km.bayern.de/wissenschaftler/meldung/3612/haw-coburg-informiert-ueber-bayerisch-italienische-projekte.html">Mitteilung des Ministeriums</a>. Davon konnte sich der Generalkonsul bei seinem Besuch überzeugen. Er informierte sich über deutsch-italienische Projekte der Fakultät Design, z.B. eine Zusammenarbeit von Architekturstudenten mit der Universitá di Camerino oder die Exkursion von Innenarchitekturstudierenden zur Mailänder Möbelmesse. &#13;
Scammacca del Murgo war angetan. Er will jetzt den Kontakt zu einer italienischen Eliteschule vermitteln. „Genau solche Ergebnisse wünschen wir uns von den Besuchen“, freut sich Staatssekretär Sibler. Und Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl ergänzt: „Ich begrüße es sehr, dass unsere Region hier im Fokus ist. Viele ansässige Unternehmen pflegen internationale Kontakte. Diese Synergien von Wirtschaft und Wissenschaft müssen wir noch viel stärker nutzen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg will sich in Zukunft noch internationaler ausrichten. Um die Zusammenarbeit mit italienischen Hochschulen zu erweitern, hat Staatssekretär Dr. Bernd Sibler gemeinsam mit dem italienischen Generalkonsul Filippo Scammacca del Murgo die beiden Coburger Campi besucht.</em>&#13;
„Das Thema Internationalisierung ist auf Dauer ein Spannendes.“ Da ist sich Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Bernd Sibler sicher. Vieles habe sich in den vergangenen Jahren schon getan, jetzt soll das Ganze „noch ein Stück selbstverständlicher werden.“&#13;
Um die bayerischen Hochschulen beim Ausbau ihrer weltweiten Netzwerke zu unterstützen, vermittelt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst deshalb Kontakte zu Konsulaten unterschiedlicher Länder. Als Best Practice Beispiel für die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit diene die Hochschule Coburg, heißt es in einer <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.km.bayern.de/wissenschaftler/meldung/3612/haw-coburg-informiert-ueber-bayerisch-italienische-projekte.html">Mitteilung des Ministeriums</a>. Davon konnte sich der Generalkonsul bei seinem Besuch überzeugen. Er informierte sich über deutsch-italienische Projekte der Fakultät Design, z.B. eine Zusammenarbeit von Architekturstudenten mit der Universitá di Camerino oder die Exkursion von Innenarchitekturstudierenden zur Mailänder Möbelmesse. &#13;
Scammacca del Murgo war angetan. Er will jetzt den Kontakt zu einer italienischen Eliteschule vermitteln. „Genau solche Ergebnisse wünschen wir uns von den Besuchen“, freut sich Staatssekretär Sibler. Und Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl ergänzt: „Ich begrüße es sehr, dass unsere Region hier im Fokus ist. Viele ansässige Unternehmen pflegen internationale Kontakte. Diese Synergien von Wirtschaft und Wissenschaft müssen wir noch viel stärker nutzen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Generalkonsul_Sibler-1024x683.jpg"
                        fileSize="98125"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Generalkonsul_Architekturprojekte-1024x683.jpg"
                        fileSize="138357"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Genua_04-730x1024.jpg"
                        fileSize="233924"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="730" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg bei deutschem VDI-Wettbewerb ganz vorn]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-bei-deutschem-vdi-wettbewerb-ganz-vorn/</link>
                <pubDate>Wed, 01 Jul 2015 12:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-bei-deutschem-vdi-wettbewerb-ganz-vorn/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Zwei Studierendenteams der Hochschule Coburg sind die Sieger des deutschlandweiten Wettbewerbs „Energieeffizientes Hochhaus“, den der Verein Deutscher Ingenieure VDI auslobte. Sie wurden von einer hochkarätig besetzten Jury auf die Plätze 1 und 3 gewählt. Insgesamt nahmen 43 Hochschul-Teams aus ganz Deutschland an dem VDI-Wettbewerb „Integrales Bauen“ teil.</em>&#13;
„Entwerfen Sie in einem interdisziplinären Team für den Standort Düsseldorf-Golzheim ein gemischt genutztes Hochhaus der neuesten Generation.“ So lautete der Ausschreibungstext der Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. für den studentischen Wettbewerb „Integrales Bauen“.&#13;
„Die Forderung, dass die Arbeiten von interdisziplinären Teams zu leisten sind, ließ uns hellhörig werden. Dann das ist genau das Konzept, nach dem wir hier am Campus Design arbeiten“, begründet Prof. Mario Tvrtkovic die Motivation für die Wettbewerbsteilnahme. 37 Studierende aus den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen und Energieeffizientes Gebäudedesign arbeiteten in insgesamt acht Teams an der Aufgabe. Sie wurden dabei von sechs Professoren aus den beteiligten Studiengängen und einem Lehrbeauftragten betreut.&#13;
Vier Teams wurden schließlich ausgewählt; sie sollten ihre Entwürfe vor einer hochkarätig besetzten Jury in Leipzig präsentieren. Und: Sie waren äußerst erfolgreich. Unter den 43 Teams aus ganz Deutschland belegten sie die Plätze 1 und 3. Platz 2 ging an die Universität Karlsruhe.&#13;
Für das fünf-köpfige Gewinnerteam gibt es neben der starken fachlichen Anerkennung ein Preisgeld von 4.000 EUR. Zwei von ihnen dürfen zudem im nächsten Jahr in der Jury des Folgewettbewerbs mitwirken. Auf das drittplatzierte Team wartet ein Preisgeld von 1.500 EUR.&#13;
Dipl.-Ing. Andreas Wokittel, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik, kam gestern an die Hochschule Coburg, um den Gewinnerteams persönlich zu gratulieren und der Hochschule den Wettbewerbspokal zu überreichen. Er bleibt bis zur Jury-Entscheidung des Wettbewerbs 2016 an der Hochschule. Andreas Wokittel betonte: „Schon im Studium für das Zusammenspiel der Fachleute am Bau zu sensibilisieren, erscheint uns der richtige Weg.“ Und er ergänzte: „Ich bin überzeugt, dass alle Teilnehmer schon bei der Erstellung der Arbeiten in ihren Teams gewonnen haben und sich so auf den Einstieg in das Berufsleben vorbereitet haben.“&#13;
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl freut sich über den Erfolg der Fakultät Design: „Fast 201 Jahre nach Gründung der Hochschule durch den Architekten Friedrich Streib und zehn Jahre nach Start der bis heute deutschlandweit einzigartigen Fakultät Design sind wir in der Champions-League angekommen. Der erste und dritte Platz sind Auszeichnung für die hervorragende interdisziplinäre Lehre und das besondere Coburger Profil. Wir reihen uns damit in die Liste der Vorjahressieger Universität Stuttgart und RWTH Aachen ein. Es zeigt einmal mehr, dass Innovation kein Monopol der Großen ist“.&#13;
Der <strong>erste Preis</strong> ging an den Entwurf der Studierenden:<br />Eva-Maria Ulrich<br />Ali Tarek Ali El-Elemi<br />Kevin Gallas-Mayer<br />Kai Hofmann<br />Sebastian Probst&#13;
Der <strong>dritte Preis</strong> ging an den Entwurf der Studierenden:<br />Julian Weber<br />Jasmin Fischer<br />Christina Haan<br />Lorena Beloch<br />Annika Knoch&#13;
Das Projekt wurde von einem<strong> interdisziplinären Dozenten-Team</strong> der Hochschule Coburg betreut:<br />Prof. Mario Tvrtkovic, Studiengang Architektur<br />Prof. Dr. Holger Falter, Studiengang Bauingenieurwesen<br />Prof. Roger Karbe, Studiengang Architektur<br />Prof. Friedemann Zeitler, Studiengang Bauingenieurwesen, Energieeffizientes Gebäudedesign<br />Prof. Dietmar Kirsch, Studiengang Architektur<br />Prof. Dr. Manfred Casties, Studiengang Bauingenieurwesen, Energieeffizientes Gebäudedesign<br />Dipl.-Ing. Renee Lorenz, Architekt, Lehrbeauftragter an der Hochschule Coburg]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Zwei Studierendenteams der Hochschule Coburg sind die Sieger des deutschlandweiten Wettbewerbs „Energieeffizientes Hochhaus“, den der Verein Deutscher Ingenieure VDI auslobte. Sie wurden von einer hochkarätig besetzten Jury auf die Plätze 1 und 3 gewählt. Insgesamt nahmen 43 Hochschul-Teams aus ganz Deutschland an dem VDI-Wettbewerb „Integrales Bauen“ teil.</em>&#13;
„Entwerfen Sie in einem interdisziplinären Team für den Standort Düsseldorf-Golzheim ein gemischt genutztes Hochhaus der neuesten Generation.“ So lautete der Ausschreibungstext der Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. für den studentischen Wettbewerb „Integrales Bauen“.&#13;
„Die Forderung, dass die Arbeiten von interdisziplinären Teams zu leisten sind, ließ uns hellhörig werden. Dann das ist genau das Konzept, nach dem wir hier am Campus Design arbeiten“, begründet Prof. Mario Tvrtkovic die Motivation für die Wettbewerbsteilnahme. 37 Studierende aus den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen und Energieeffizientes Gebäudedesign arbeiteten in insgesamt acht Teams an der Aufgabe. Sie wurden dabei von sechs Professoren aus den beteiligten Studiengängen und einem Lehrbeauftragten betreut.&#13;
Vier Teams wurden schließlich ausgewählt; sie sollten ihre Entwürfe vor einer hochkarätig besetzten Jury in Leipzig präsentieren. Und: Sie waren äußerst erfolgreich. Unter den 43 Teams aus ganz Deutschland belegten sie die Plätze 1 und 3. Platz 2 ging an die Universität Karlsruhe.&#13;
Für das fünf-köpfige Gewinnerteam gibt es neben der starken fachlichen Anerkennung ein Preisgeld von 4.000 EUR. Zwei von ihnen dürfen zudem im nächsten Jahr in der Jury des Folgewettbewerbs mitwirken. Auf das drittplatzierte Team wartet ein Preisgeld von 1.500 EUR.&#13;
Dipl.-Ing. Andreas Wokittel, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik, kam gestern an die Hochschule Coburg, um den Gewinnerteams persönlich zu gratulieren und der Hochschule den Wettbewerbspokal zu überreichen. Er bleibt bis zur Jury-Entscheidung des Wettbewerbs 2016 an der Hochschule. Andreas Wokittel betonte: „Schon im Studium für das Zusammenspiel der Fachleute am Bau zu sensibilisieren, erscheint uns der richtige Weg.“ Und er ergänzte: „Ich bin überzeugt, dass alle Teilnehmer schon bei der Erstellung der Arbeiten in ihren Teams gewonnen haben und sich so auf den Einstieg in das Berufsleben vorbereitet haben.“&#13;
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl freut sich über den Erfolg der Fakultät Design: „Fast 201 Jahre nach Gründung der Hochschule durch den Architekten Friedrich Streib und zehn Jahre nach Start der bis heute deutschlandweit einzigartigen Fakultät Design sind wir in der Champions-League angekommen. Der erste und dritte Platz sind Auszeichnung für die hervorragende interdisziplinäre Lehre und das besondere Coburger Profil. Wir reihen uns damit in die Liste der Vorjahressieger Universität Stuttgart und RWTH Aachen ein. Es zeigt einmal mehr, dass Innovation kein Monopol der Großen ist“.&#13;
Der <strong>erste Preis</strong> ging an den Entwurf der Studierenden:<br />Eva-Maria Ulrich<br />Ali Tarek Ali El-Elemi<br />Kevin Gallas-Mayer<br />Kai Hofmann<br />Sebastian Probst&#13;
Der <strong>dritte Preis</strong> ging an den Entwurf der Studierenden:<br />Julian Weber<br />Jasmin Fischer<br />Christina Haan<br />Lorena Beloch<br />Annika Knoch&#13;
Das Projekt wurde von einem<strong> interdisziplinären Dozenten-Team</strong> der Hochschule Coburg betreut:<br />Prof. Mario Tvrtkovic, Studiengang Architektur<br />Prof. Dr. Holger Falter, Studiengang Bauingenieurwesen<br />Prof. Roger Karbe, Studiengang Architektur<br />Prof. Friedemann Zeitler, Studiengang Bauingenieurwesen, Energieeffizientes Gebäudedesign<br />Prof. Dietmar Kirsch, Studiengang Architektur<br />Prof. Dr. Manfred Casties, Studiengang Bauingenieurwesen, Energieeffizientes Gebäudedesign<br />Dipl.-Ing. Renee Lorenz, Architekt, Lehrbeauftragter an der Hochschule Coburg]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Erster_Preis_1500_breit-1024x584.jpg"
                        fileSize="145770"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="584"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dritter_Preis_1500_breit-1024x683.jpg"
                        fileSize="144431"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Professorengruppe_1500_breit-1024x710.jpg"
                        fileSize="120530"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="710"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/VDI_Pokal_370_breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Veränderungsmanagement bei der Kulmbacher Brauerei AG]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/veraenderungsmanagement-bei-der-kulmbacher-brauerei-ag/</link>
                <pubDate>Wed, 01 Jul 2015 10:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/veraenderungsmanagement-bei-der-kulmbacher-brauerei-ag/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Kulmbacher Brauerei mit einem breiten Bierspezialitätensortiment und knapp 900 Mitarbeitern hat einen intensiven Veränderungsprozess hinter sich: Anfang des Jahres wurde vom alten ERP-System auf SAP umgestellt. Dr. Helga Metzel und Florian Kirchner von der Kulmbacher Brauerei ließen die Studierenden der Hochschule Coburg im Rahmen der Veranstaltung „Personalpraxis im Dialog“ an ihren Erfahrungen teilhaben.</em>&#13;
Bier ist ein emotionales Produkt, das nicht nur in der Werbung oftmals mit Genuss, Geselligkeit und Gemeinschaft verbunden wird. Die Brauereien halten die Tradition und das Bayerische Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516 hoch. Gleichzeitig erwartet der Verbraucher von heute, rund um die Uhr an nahezu 365 Tagen im Jahr mit den unterschiedlichsten Bieren &nbsp;- sei es in der Gastronomie, bei Veranstaltungen oder zuhause &nbsp;- bedient zu werden. Der Wettbewerb in der Branche ist hoch. Da ist es erforderlich, auch die organisatorischen und finanzwirtschaftlichen Prozesse immer wieder auf ein den Marktbedingungen Stand haltendes Niveau zu bringen.&#13;
Wie es der Kulmbacher Brauerei AG gelungen ist, die anspruchsvolle ERP-Software SAP einzuführen, darüber informierten Dr. Helga Metzel, Leiterin der Unternehmenskommunikation, und Florian Kirchner, Leiter der Personalentwicklung, die BWL-Studierenden des sechsten Semesters. Die beiden Führungskräfte kamen auf Einladung von Prof. Dr. Hedwig Schmid an die Hochschule Coburg um im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Personalpraxis im Dialog“ zu referieren. &#13;
Sie machten deutlich, wie sie es geschafft haben, die Mitarbeiter von Anfang an in den Veränderungsprozess einzubinden. Und sie stellten fest: „Der wichtigste Erfolgsfaktor ist die interne Kommunikation.“ Und zwar auf nahezu allen Kanälen. So gab es einen speziellen SAP-Newsletter, der die Einführung begleitete. Aber auch mit mehreren „SAP-Frühstücken“ hielt man den Prozess in Schwung. Außerdem sei es wichtig, nicht aufzugeben, das Erreichen von Projektmeilensteinen adäquat zu kommunizieren und zu feiern sowie den Prozessabschluss gebührend zu begehen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Kulmbacher Brauerei mit einem breiten Bierspezialitätensortiment und knapp 900 Mitarbeitern hat einen intensiven Veränderungsprozess hinter sich: Anfang des Jahres wurde vom alten ERP-System auf SAP umgestellt. Dr. Helga Metzel und Florian Kirchner von der Kulmbacher Brauerei ließen die Studierenden der Hochschule Coburg im Rahmen der Veranstaltung „Personalpraxis im Dialog“ an ihren Erfahrungen teilhaben.</em>&#13;
Bier ist ein emotionales Produkt, das nicht nur in der Werbung oftmals mit Genuss, Geselligkeit und Gemeinschaft verbunden wird. Die Brauereien halten die Tradition und das Bayerische Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516 hoch. Gleichzeitig erwartet der Verbraucher von heute, rund um die Uhr an nahezu 365 Tagen im Jahr mit den unterschiedlichsten Bieren &nbsp;- sei es in der Gastronomie, bei Veranstaltungen oder zuhause &nbsp;- bedient zu werden. Der Wettbewerb in der Branche ist hoch. Da ist es erforderlich, auch die organisatorischen und finanzwirtschaftlichen Prozesse immer wieder auf ein den Marktbedingungen Stand haltendes Niveau zu bringen.&#13;
Wie es der Kulmbacher Brauerei AG gelungen ist, die anspruchsvolle ERP-Software SAP einzuführen, darüber informierten Dr. Helga Metzel, Leiterin der Unternehmenskommunikation, und Florian Kirchner, Leiter der Personalentwicklung, die BWL-Studierenden des sechsten Semesters. Die beiden Führungskräfte kamen auf Einladung von Prof. Dr. Hedwig Schmid an die Hochschule Coburg um im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Personalpraxis im Dialog“ zu referieren. &#13;
Sie machten deutlich, wie sie es geschafft haben, die Mitarbeiter von Anfang an in den Veränderungsprozess einzubinden. Und sie stellten fest: „Der wichtigste Erfolgsfaktor ist die interne Kommunikation.“ Und zwar auf nahezu allen Kanälen. So gab es einen speziellen SAP-Newsletter, der die Einführung begleitete. Aber auch mit mehreren „SAP-Frühstücken“ hielt man den Prozess in Schwung. Außerdem sei es wichtig, nicht aufzugeben, das Erreichen von Projektmeilensteinen adäquat zu kommunizieren und zu feiern sowie den Prozessabschluss gebührend zu begehen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kirchner_Florian_1500_breit-1024x683.jpg"
                        fileSize="81587"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Metzel_Helga1_1500breit-1024x692.jpg"
                        fileSize="94448"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Weg überregional beachtet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-weg-ueberregional-beachtet/</link>
                <pubDate>Wed, 01 Jul 2015 06:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-weg-ueberregional-beachtet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Unter der Überschrift „Erstsemester im Praxistest“ berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ in ihrer Ausgabe vom letzten Samstag (27. Juni 2015, Seite C 3) über den Coburger Weg.</em>&#13;
Die Autorin Deike Uhtenwoldt skizzierte anhand von Beispielen aus der Hamburger Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung, der Hochschule Coburg und der TU Hamburg-Harburg, wie die Studierenden durch interdisziplinäre Projekte bereits zu Beginn ihres Studiums praxisorientiert arbeiten und erste Erfolgserlebnisse haben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Unter der Überschrift „Erstsemester im Praxistest“ berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ in ihrer Ausgabe vom letzten Samstag (27. Juni 2015, Seite C 3) über den Coburger Weg.</em>&#13;
Die Autorin Deike Uhtenwoldt skizzierte anhand von Beispielen aus der Hamburger Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung, der Hochschule Coburg und der TU Hamburg-Harburg, wie die Studierenden durch interdisziplinäre Projekte bereits zu Beginn ihres Studiums praxisorientiert arbeiten und erste Erfolgserlebnisse haben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SedelmaierYvonne-1024x681.jpg"
                        fileSize="105751"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie wird man ein Brosianer?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-wird-man-ein-brosianer/</link>
                <pubDate>Tue, 30 Jun 2015 11:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-wird-man-ein-brosianer/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg und der Verband bayme vbm wollen Studierende mit Unternehmern aus der Region in Austausch bringen. Einmal im Jahr laden sie deshalb zu Veranstaltung Hochschule und Unternehmer im Dialog ein. Diesmal hat sich der Automobilzulieferer Brose vorgestellt. </em>&#13;
Eigentlich wollte Johannes Dietzel nach dem Maschinenbau-Studium an der Hochschule Coburg erstmal in die weite Welt. Raus aus Coburg, neue Wege gehen, international Erfahrung sammeln. Dass er das auch beim ansässigen Zulieferer Brose tun könne, empfiehlt ihm damals ein Bekannter. „Also habe ich mich initiativ beworben.“ Als Projektingenieur steigt Dietzel in den Konzern ein, heute ist er Leiter eines Projektteams, das Sitzsysteme für den VW Konzern fertigt. Langweilig ist es ihm in seiner Zeit bei Brose bis jetzt noch nie geworden. „Man übernimmt schnell Verantwortung, kann sich stetig weiterentwickeln. Es gibt keinen Stillstand“, betont der 33-Jährige. Dass das Unternehmen im Gegenzug Leistung verlangt, sei ihm im Bewerbungsgespräch schnell klar geworden. Und auch Lukas Zulehner, Leiter Personalmarketing bei Brose, bestätigt: „Der ideale Bewerber für Brose ist jemand, der sich nie zufrieden gibt. Man muss den Willen haben, sich weiterzuentwickeln und zu verbessern.“ Es sei auch kein Nachteil, Absolvent der Hochschule Coburg zu sein, ergänzt Zulehner mit einem Augenzwinkern. &#13;
Drei ehemalige Studenten hatte Brose zur Veranstaltung mitgebracht. Alle sind sich einig, dass die Arbeit beim Automobilzulieferer ein spannendes Tätigkeitsfeld bietet. Für Michael Zellmann, der 2004 die Hochschule abgeschlossen hat, haben sich Kontakte aus dem Studium bewährt, um Fuß zu fassen im Unternehmen. Er hatte damals ein Stipendium von Brose. &#13;
Vier, denen der Schritt in die Arbeitswelt noch bevorsteht, hatten an diesem Abend die Gelegenheit direkt nachzufragen: Die Studenten Michael Schnabel, Dominik Machmerth, Markus Becker und der wissenschaftliche Mitarbeiter Michael Ebert. Was ist eigentlich die Neue Brose Welt? Wie sieht es mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus? Wer kann sich bei Brose bewerben? Wem die Antworten von Dr. Frank Remy (Geschäftsführer Werk Coburg), Lukas Zulehner und Tilmann Meyer (Leiter Personal) dann nicht genügten, konnte beim anschließenden Grillabend persönlich nachhaken. &#13;
„Wir wollen, dass sie aufeinander zu gehen“, sagt Franz Brosch, Geschäftsführer von bayme vbm Oberfranken. „Die Zeiten haben sich geändert. Hier wird nicht nur graue Theorie gelehrt. Sondern an der Hochschule treffen heute Lehre, Forschung und Praxis aufeinander. Das ist auch der Gedanke dieses Abends.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg und der Verband bayme vbm wollen Studierende mit Unternehmern aus der Region in Austausch bringen. Einmal im Jahr laden sie deshalb zu Veranstaltung Hochschule und Unternehmer im Dialog ein. Diesmal hat sich der Automobilzulieferer Brose vorgestellt. </em>&#13;
Eigentlich wollte Johannes Dietzel nach dem Maschinenbau-Studium an der Hochschule Coburg erstmal in die weite Welt. Raus aus Coburg, neue Wege gehen, international Erfahrung sammeln. Dass er das auch beim ansässigen Zulieferer Brose tun könne, empfiehlt ihm damals ein Bekannter. „Also habe ich mich initiativ beworben.“ Als Projektingenieur steigt Dietzel in den Konzern ein, heute ist er Leiter eines Projektteams, das Sitzsysteme für den VW Konzern fertigt. Langweilig ist es ihm in seiner Zeit bei Brose bis jetzt noch nie geworden. „Man übernimmt schnell Verantwortung, kann sich stetig weiterentwickeln. Es gibt keinen Stillstand“, betont der 33-Jährige. Dass das Unternehmen im Gegenzug Leistung verlangt, sei ihm im Bewerbungsgespräch schnell klar geworden. Und auch Lukas Zulehner, Leiter Personalmarketing bei Brose, bestätigt: „Der ideale Bewerber für Brose ist jemand, der sich nie zufrieden gibt. Man muss den Willen haben, sich weiterzuentwickeln und zu verbessern.“ Es sei auch kein Nachteil, Absolvent der Hochschule Coburg zu sein, ergänzt Zulehner mit einem Augenzwinkern. &#13;
Drei ehemalige Studenten hatte Brose zur Veranstaltung mitgebracht. Alle sind sich einig, dass die Arbeit beim Automobilzulieferer ein spannendes Tätigkeitsfeld bietet. Für Michael Zellmann, der 2004 die Hochschule abgeschlossen hat, haben sich Kontakte aus dem Studium bewährt, um Fuß zu fassen im Unternehmen. Er hatte damals ein Stipendium von Brose. &#13;
Vier, denen der Schritt in die Arbeitswelt noch bevorsteht, hatten an diesem Abend die Gelegenheit direkt nachzufragen: Die Studenten Michael Schnabel, Dominik Machmerth, Markus Becker und der wissenschaftliche Mitarbeiter Michael Ebert. Was ist eigentlich die Neue Brose Welt? Wie sieht es mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus? Wer kann sich bei Brose bewerben? Wem die Antworten von Dr. Frank Remy (Geschäftsführer Werk Coburg), Lukas Zulehner und Tilmann Meyer (Leiter Personal) dann nicht genügten, konnte beim anschließenden Grillabend persönlich nachhaken. &#13;
„Wir wollen, dass sie aufeinander zu gehen“, sagt Franz Brosch, Geschäftsführer von bayme vbm Oberfranken. „Die Zeiten haben sich geändert. Hier wird nicht nur graue Theorie gelehrt. Sondern an der Hochschule treffen heute Lehre, Forschung und Praxis aufeinander. Das ist auch der Gedanke dieses Abends.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HS_Unternehmer_Remy-1024x683.jpg"
                        fileSize="116183"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HS_Unternehmer_Fragen-1024x683.jpg"
                        fileSize="131928"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HS_Unternehmer_Dietzel-1024x683.jpg"
                        fileSize="99269"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HS_Unternehmer_Dialog-1024x683.jpg"
                        fileSize="150342"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[IHK-Preis für herausragende Abschlussarbeiten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ihk-preis-fuer-herausragende-abschlussarbeiten/</link>
                <pubDate>Mon, 29 Jun 2015 12:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ihk-preis-fuer-herausragende-abschlussarbeiten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg würdigt jährlich die besten Abschlussarbeiten der Hochschule Coburg mit dem IHK-Preis. In diesem Jahr wurden zwei Bachelor- und zwei Masterarbeiten mit einem Preisgeld von je 1.000 EUR ausgezeichnet.</em>&#13;
„Am Ende ihrer Studienzeit wollen wir den Studenten Anreize geben weiterzumachen, kreative, auch provozierende Ideen zu entwickeln und sie insbesondere motivieren, das während der Ausbildung erworbene Wissen und den eigenen Ideenreichtum möglichst in unserer Region anzuwenden“, so begründet Friedrich Herdan, Präsident der IHK zu Coburg, die Beweggründe seiner Institution für den IHK-Preis, der in diesem Jahr bereits zum 37. Mal an Studierende der Hochschule Coburg verliehen wurde.&#13;
Eine Jury aus Vertretern der Hochschulleitung sowie Präsidium und Hauptgeschäftsführung der IHK wählte die preiswürdigen Arbeiten aus. So wurden die Bachelorarbeiten von Johannes Wenzel, Studiengang Architektur, und Johanna Wagner, Studiengang Integrative Gesundheitsförderung, ausgezeichnet. Bei den Masterarbeiten gingen die Preise an Benjamin Amschler, Studiengang Elektro- und Informationstechnik, sowie an Verena Pollach, Studiengang Versicherungsmanagement.&#13;
<strong>Ausgezeichnete Bachelorarbeiten</strong>&#13;
Johannes Wenzel verfasste seine Bachelorarbeit im Studiengang Architektur zum „Projekt Güterbahnhof Coburg“: Der ehemalige Güterbahnhof hat das Potenzial, zum Impulsgeber der zukünftigen Stadtentwicklung zu werden. Mittels unterschiedlichster Analysemethoden hat Johannes Wenzel das Gebiet untersucht und mögliche Handlungsoptionen skizziert. Auf dem Areal finden sich Möglichkeiten unter anderem für Industrie und Produktion, Forschung und Lehre, aber auch Kreativstandorte, Wohnen und kulturelle Nutzungen.&#13;
Johanna Wagner wurde für ihre Bachelorarbeit im Studiengang „Integrative Gesundheitsförderung“ mit dem IHK-Preis geehrt. Ihr Thema lautete „Welche Faktoren beeinflussen den gegenwärtigen Gesundheitszustand der australischen Ur-Einwohner und welche Handlungsempfehlungen lassen sich daran für gesundheitsfördernde Interventionen ableiten?“ Hintergrund der Arbeit von Johanna Wagner war der Fakt, dass auch 200 Jahre nach der Besiedlung Australiens Differenzen zwischen Einwanderern und Ureinwohnern bestehen, die sich vor allem im Gesundheitszustand widerspiegeln.&#13;
<strong>Ausgezeichnete Masterarbeiten</strong>&#13;
Benjamin Amschler wurde für seine Masterarbeit zum Thema „Regelungs- und Kommunikations-Konzept für einen lagegeregelten mechanisch hochelastischen Shiplifter einschließlich Simulation“ ausgezeichnet. Er beschäftigte sich mit Schiffshebewerken, die durch den Ausbau von Binnenschifffahrtswegen weltweit an Bedeutung gewinnen. Benjamin Amschler entwickelte, basierend auf den realen Abmessungen und technischen Daten des Schiffshebewerks am Drei-Schluchten-Staudamm in China, ein umfassendes Simulationsmodell am Computer. Damit wird eine eingehende Analyse des Zusammenspiels aus schwerem Maschinenbau, komplexer Antriebstechnik und hoch genauer Regelungstechnik möglich.&#13;
Verena Pollach aus dem Master-Studiengang „Versicherungsmanagement“ erhielt den IHK-Preis für ihre Abschlussarbeit über „Die Pflegeversicherung in Deutschland“. Sie befasste sich mit der Frage, welcher Absicherungsbedarf in Zukunft für den Fall der Pflegebedürftigkeit vorhanden ist und stellte diesen der aktuellen Absicherung über das Sozialversicherungssystem sowie den Angeboten der privaten Versicherungswirtschaft gegenüber. &#13;
<strong>Vielfältige Kooperationen zwischen Hochschule und Wirtschaft</strong>&#13;
Im feierlichen Rahmen wurden die Auszeichnungen im Beisein von Hochschul- und IHK-Präsidium, betreuenden Professoren, Hauptgeschäftsführung der IHK sowie hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung durch IHK-Präsident Friedrich Herdan überreicht. Herdan lobte die Hochschule Coburg als Katalysator und Mittler für den Wissens- und Technologietransfer. „Konsequent setzt sich die IHK zu Coburg daher für den Ausbau der Kooperation zwischen Wirtschaft und unserer Hochschule ein, um das Wirtschaftspotenzial und damit die Zukunftsfähigkeit unserer Region zu sichern und auszubauen“, so Herdan. Der Vizepräsident der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, dankte Präsident Herdan für das Interesse, das die IHK der Hochschule und den Abschlussarbeiten entgegenbringt. Im gleichen Zug lobte er die „vielfältigen Kooperationen und Initiativen“ der IHK zum Ausbau der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft. Den Autoren der prämierten Abschlussarbeiten gab Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster die Botschaft mit: „Sie können stolz auf Ihre Leistungen sein, erhalten Sie sich diese Leidenschaft für den weiteren Berufsweg!“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg würdigt jährlich die besten Abschlussarbeiten der Hochschule Coburg mit dem IHK-Preis. In diesem Jahr wurden zwei Bachelor- und zwei Masterarbeiten mit einem Preisgeld von je 1.000 EUR ausgezeichnet.</em>&#13;
„Am Ende ihrer Studienzeit wollen wir den Studenten Anreize geben weiterzumachen, kreative, auch provozierende Ideen zu entwickeln und sie insbesondere motivieren, das während der Ausbildung erworbene Wissen und den eigenen Ideenreichtum möglichst in unserer Region anzuwenden“, so begründet Friedrich Herdan, Präsident der IHK zu Coburg, die Beweggründe seiner Institution für den IHK-Preis, der in diesem Jahr bereits zum 37. Mal an Studierende der Hochschule Coburg verliehen wurde.&#13;
Eine Jury aus Vertretern der Hochschulleitung sowie Präsidium und Hauptgeschäftsführung der IHK wählte die preiswürdigen Arbeiten aus. So wurden die Bachelorarbeiten von Johannes Wenzel, Studiengang Architektur, und Johanna Wagner, Studiengang Integrative Gesundheitsförderung, ausgezeichnet. Bei den Masterarbeiten gingen die Preise an Benjamin Amschler, Studiengang Elektro- und Informationstechnik, sowie an Verena Pollach, Studiengang Versicherungsmanagement.&#13;
<strong>Ausgezeichnete Bachelorarbeiten</strong>&#13;
Johannes Wenzel verfasste seine Bachelorarbeit im Studiengang Architektur zum „Projekt Güterbahnhof Coburg“: Der ehemalige Güterbahnhof hat das Potenzial, zum Impulsgeber der zukünftigen Stadtentwicklung zu werden. Mittels unterschiedlichster Analysemethoden hat Johannes Wenzel das Gebiet untersucht und mögliche Handlungsoptionen skizziert. Auf dem Areal finden sich Möglichkeiten unter anderem für Industrie und Produktion, Forschung und Lehre, aber auch Kreativstandorte, Wohnen und kulturelle Nutzungen.&#13;
Johanna Wagner wurde für ihre Bachelorarbeit im Studiengang „Integrative Gesundheitsförderung“ mit dem IHK-Preis geehrt. Ihr Thema lautete „Welche Faktoren beeinflussen den gegenwärtigen Gesundheitszustand der australischen Ur-Einwohner und welche Handlungsempfehlungen lassen sich daran für gesundheitsfördernde Interventionen ableiten?“ Hintergrund der Arbeit von Johanna Wagner war der Fakt, dass auch 200 Jahre nach der Besiedlung Australiens Differenzen zwischen Einwanderern und Ureinwohnern bestehen, die sich vor allem im Gesundheitszustand widerspiegeln.&#13;
<strong>Ausgezeichnete Masterarbeiten</strong>&#13;
Benjamin Amschler wurde für seine Masterarbeit zum Thema „Regelungs- und Kommunikations-Konzept für einen lagegeregelten mechanisch hochelastischen Shiplifter einschließlich Simulation“ ausgezeichnet. Er beschäftigte sich mit Schiffshebewerken, die durch den Ausbau von Binnenschifffahrtswegen weltweit an Bedeutung gewinnen. Benjamin Amschler entwickelte, basierend auf den realen Abmessungen und technischen Daten des Schiffshebewerks am Drei-Schluchten-Staudamm in China, ein umfassendes Simulationsmodell am Computer. Damit wird eine eingehende Analyse des Zusammenspiels aus schwerem Maschinenbau, komplexer Antriebstechnik und hoch genauer Regelungstechnik möglich.&#13;
Verena Pollach aus dem Master-Studiengang „Versicherungsmanagement“ erhielt den IHK-Preis für ihre Abschlussarbeit über „Die Pflegeversicherung in Deutschland“. Sie befasste sich mit der Frage, welcher Absicherungsbedarf in Zukunft für den Fall der Pflegebedürftigkeit vorhanden ist und stellte diesen der aktuellen Absicherung über das Sozialversicherungssystem sowie den Angeboten der privaten Versicherungswirtschaft gegenüber. &#13;
<strong>Vielfältige Kooperationen zwischen Hochschule und Wirtschaft</strong>&#13;
Im feierlichen Rahmen wurden die Auszeichnungen im Beisein von Hochschul- und IHK-Präsidium, betreuenden Professoren, Hauptgeschäftsführung der IHK sowie hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung durch IHK-Präsident Friedrich Herdan überreicht. Herdan lobte die Hochschule Coburg als Katalysator und Mittler für den Wissens- und Technologietransfer. „Konsequent setzt sich die IHK zu Coburg daher für den Ausbau der Kooperation zwischen Wirtschaft und unserer Hochschule ein, um das Wirtschaftspotenzial und damit die Zukunftsfähigkeit unserer Region zu sichern und auszubauen“, so Herdan. Der Vizepräsident der Hochschule Coburg, Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster, dankte Präsident Herdan für das Interesse, das die IHK der Hochschule und den Abschlussarbeiten entgegenbringt. Im gleichen Zug lobte er die „vielfältigen Kooperationen und Initiativen“ der IHK zum Ausbau der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft. Den Autoren der prämierten Abschlussarbeiten gab Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster die Botschaft mit: „Sie können stolz auf Ihre Leistungen sein, erhalten Sie sich diese Leidenschaft für den weiteren Berufsweg!“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IHK-Preis_2015_1500_breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Türkisches Interesse an Kraftstoff-Forschung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tuerkisches-interesse-an-kraftstoff-forschung/</link>
                <pubDate>Thu, 25 Jun 2015 04:32:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tuerkisches-interesse-an-kraftstoff-forschung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Sehmus Altun ist Professor an der türkischen Universität Batman und er forscht dort in der Fakultät für Automobiltechnik im Bereich Abgasemissionen. Sein besonderes Interesse gilt dabei den regenerativen Kraftstoffen. Im Rahmen von ERASMUS+ besuchte er jetzt die Hochschule Coburg, um sich im Technologietransferzentrum Automotive (TAC) über aktuelle Forschungsprojekte zu informieren.</em>&#13;
Was bewegt einen türkischen Wissenschaftler aus der Stadt Batman im äußersten Osten der Türkei in das oberfränkische Coburg zu kommen? Es ist sein Interesse an der Biokraftstoff-Forschung. Prof. Sehmus Altun forscht seit einigen Jahren an der Batman Universität auf dem Gebiet der Abgasemissionen. Jetzt wollte er sich an der Hochschule Coburg über die neuesten Forschungsergebnisse, insbesondere im Hinblick auf Biokraftstoffe informieren.&#13;
Mustafa Eskiner, wissenschaftlicher Mitarbeiter im TAC, stellte dem türkischen Gast u.a. Projekte vor, bei dem der Einfluss des Kraftstoff-Designs auf die Emissionen untersucht wird und er gab ihm Einblicke in die Sensor-Forschung. Besonders beeindruckt zeigte sich der türkische Wissenschaftler von dem Konzept des „Forschenden Lehrens“, das die Studierenden frühzeitig in aktuelle Forschungsprojekte im Labor einbindet.&#13;
Sowohl das TAC als auch die<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.batman.edu.tr/En"> Universität Batman</a> sind an gemeinsamen Forschungsprojekten in der Zukunft interessiert.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Sehmus Altun ist Professor an der türkischen Universität Batman und er forscht dort in der Fakultät für Automobiltechnik im Bereich Abgasemissionen. Sein besonderes Interesse gilt dabei den regenerativen Kraftstoffen. Im Rahmen von ERASMUS+ besuchte er jetzt die Hochschule Coburg, um sich im Technologietransferzentrum Automotive (TAC) über aktuelle Forschungsprojekte zu informieren.</em>&#13;
Was bewegt einen türkischen Wissenschaftler aus der Stadt Batman im äußersten Osten der Türkei in das oberfränkische Coburg zu kommen? Es ist sein Interesse an der Biokraftstoff-Forschung. Prof. Sehmus Altun forscht seit einigen Jahren an der Batman Universität auf dem Gebiet der Abgasemissionen. Jetzt wollte er sich an der Hochschule Coburg über die neuesten Forschungsergebnisse, insbesondere im Hinblick auf Biokraftstoffe informieren.&#13;
Mustafa Eskiner, wissenschaftlicher Mitarbeiter im TAC, stellte dem türkischen Gast u.a. Projekte vor, bei dem der Einfluss des Kraftstoff-Designs auf die Emissionen untersucht wird und er gab ihm Einblicke in die Sensor-Forschung. Besonders beeindruckt zeigte sich der türkische Wissenschaftler von dem Konzept des „Forschenden Lehrens“, das die Studierenden frühzeitig in aktuelle Forschungsprojekte im Labor einbindet.&#13;
Sowohl das TAC als auch die<a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.batman.edu.tr/En"> Universität Batman</a> sind an gemeinsamen Forschungsprojekten in der Zukunft interessiert.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gastdozent_Tuerkei_1500breit-1024x788.jpg"
                        fileSize="105676"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="788"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Von Sparbutter und Revolutionen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-sparbutter-und-revolutionen/</link>
                <pubDate>Mon, 22 Jun 2015 10:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-sparbutter-und-revolutionen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie lebten Studierende vor 200 Jahren? Damit haben sich Studierende des Bauingenieurwesens, der Innenarchitektur und der Sozialen Arbeit ein Semester lang beschäftigt.</em></p>&#13;
<p>Der regionale Schwerpunkt lag auf der Stadt Coburg. Dazu passend besuchte die Gruppe die Ausstellung zur Geschichte der Hochschule Coburg. Außerdem sammelten die Studierenden Informationen in einer alten Coburger Buchdruckerei und Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Günther Dippold informierte bei einem spannenden Vortrag über die Geschichte der fränkischen Braugeschichte.</p>&#13;
<p>Insgesamt sieben Poster stellen nun das Ergebnis in einer Ausstellung vor. Themen sind u.a. der Alltag der Studierenden, ihre Kleidung oder Ess- und Trinkgewohnheiten. „Tatsächlich geht es bei historischen Themen ja immer um uns selbst. Geschichte ist wie ein Spiegelkabinett: Wir können uns darin wiedererkennen oder verzerren lassen. Wie nebenbei lassen sich dadurch Lernziele wie Selbstreflexion und Persönlichkeitsbildung erreichen“,  betonte Prof. Dr. Christian Holtorf, der das Seminar gemeinsam mit dem Hirstoriker Dr. Josef Löffl leitete.</p>&#13;
<p>Die Ausstellung im Erdgeschoss des Gebäude 9 (Der Coburger Weg/WiKu) kann noch bis Ende Juli 2015 besichtigt werden.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie lebten Studierende vor 200 Jahren? Damit haben sich Studierende des Bauingenieurwesens, der Innenarchitektur und der Sozialen Arbeit ein Semester lang beschäftigt.</em></p>&#13;
<p>Der regionale Schwerpunkt lag auf der Stadt Coburg. Dazu passend besuchte die Gruppe die Ausstellung zur Geschichte der Hochschule Coburg. Außerdem sammelten die Studierenden Informationen in einer alten Coburger Buchdruckerei und Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Günther Dippold informierte bei einem spannenden Vortrag über die Geschichte der fränkischen Braugeschichte.</p>&#13;
<p>Insgesamt sieben Poster stellen nun das Ergebnis in einer Ausstellung vor. Themen sind u.a. der Alltag der Studierenden, ihre Kleidung oder Ess- und Trinkgewohnheiten. „Tatsächlich geht es bei historischen Themen ja immer um uns selbst. Geschichte ist wie ein Spiegelkabinett: Wir können uns darin wiedererkennen oder verzerren lassen. Wie nebenbei lassen sich dadurch Lernziele wie Selbstreflexion und Persönlichkeitsbildung erreichen“,  betonte Prof. Dr. Christian Holtorf, der das Seminar gemeinsam mit dem Hirstoriker Dr. Josef Löffl leitete.</p>&#13;
<p>Die Ausstellung im Erdgeschoss des Gebäude 9 (Der Coburger Weg/WiKu) kann noch bis Ende Juli 2015 besichtigt werden.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausstellung_Studentisches_Leben-1024x732.jpg"
                        fileSize="221548"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="732"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[CAT Racing präsentiert Rennwagen der Saison 2015]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/cat-racing-praesentiert-rennwagen-der-saison-2015/</link>
                <pubDate>Mon, 22 Jun 2015 09:17:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/cat-racing-praesentiert-rennwagen-der-saison-2015/</guid>
                <description><![CDATA[„Mit unserem Engagement geben wir ehrgeizigen jungen Menschen eine Plattform um ihr Können zu zeigen.“ So begründet Uwe Herold, Geschäftsführer der Waldrich Coburg GmbH, die Entscheidung seines Unternehmens, auch in dieser Saison das Formula Student Team der Hochschule Coburg als Hauptsponsor zu unterstützen. Insgesamt wird CAT Racing von mehr als 80 Sponsoren gefördert. Ein Großteil von ihnen war dabei, als das Team seinen Rennwagen der Saison 2015 im Innenhof der Coburger Veste präsentierte.&#13;
Knapp 40 Studierende aus mehreren Studiengängen schafften es auch in diesem Jahr wieder, das neue Fahrzeug mit etlichen Neuerungen auszustatten. So setzt das Team in dieser Saison erstmals auf die Telemetrie, d.h. die Messdaten können während der Fahrten unmittelbar ausgelesen und ausgewertet werden. Das macht es möglich, rasch auf Veränderungen zu reagieren. Das geänderte Reglement von Formula Student International machte es zudem erforderlich die aerodynamischen Bauteile anzupassen.&#13;
Das Team um Teamleiter Johannes Lehner hofft in diesem Jahr an die Erfolge aus der letzten Saison anknüpfen zu können, bei der das Coburger Formula Student Team bayernweit den zweiten Platz erreichte.&#13;
„Wir drücken die Daumen für die nächsten Rennen“, gab Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl seinen Studierenden mit auf den Weg. Gestartet wird im August am Hockenheimring, danach am Red Bull Ring im österreichischen Spielberg und zum Abschluss beim Wettkampf in Barcelona.&#13;
Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb für Studierende, bei dem es darum geht in Teamarbeit einen einsitzigen Formelrennwagen zu konstruieren und zu fertigen, um gegen Teams auf der ganzen Welt anzutreten. Entscheidend für den Erfolg ist nicht ausschließlich die Schnelligkeit des Boliden. Vielmehr zählt das Gesamtergebnis in unterschiedlichen Disziplinen wie Konstruktion, Rennperfomance, Finanzplanung und Marketing. Ziel des Wettbewerbs, der in Deutschland unter der Schirmherrschaft des Vereins Deutscher Ingenieure VDI steht, das Studium um intensive Erfahrungen in Konstruktion, Fertigung, Teamarbeit, wirtschaftlichen Aspekten sowie dem Know-how-Transfer von einer Studentengeneration zur nächsten zu ergänzen.&#13;
Weitere Infos zu CAT Racing gibt es <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.cat-racing.de/startseite.html">hier</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[„Mit unserem Engagement geben wir ehrgeizigen jungen Menschen eine Plattform um ihr Können zu zeigen.“ So begründet Uwe Herold, Geschäftsführer der Waldrich Coburg GmbH, die Entscheidung seines Unternehmens, auch in dieser Saison das Formula Student Team der Hochschule Coburg als Hauptsponsor zu unterstützen. Insgesamt wird CAT Racing von mehr als 80 Sponsoren gefördert. Ein Großteil von ihnen war dabei, als das Team seinen Rennwagen der Saison 2015 im Innenhof der Coburger Veste präsentierte.&#13;
Knapp 40 Studierende aus mehreren Studiengängen schafften es auch in diesem Jahr wieder, das neue Fahrzeug mit etlichen Neuerungen auszustatten. So setzt das Team in dieser Saison erstmals auf die Telemetrie, d.h. die Messdaten können während der Fahrten unmittelbar ausgelesen und ausgewertet werden. Das macht es möglich, rasch auf Veränderungen zu reagieren. Das geänderte Reglement von Formula Student International machte es zudem erforderlich die aerodynamischen Bauteile anzupassen.&#13;
Das Team um Teamleiter Johannes Lehner hofft in diesem Jahr an die Erfolge aus der letzten Saison anknüpfen zu können, bei der das Coburger Formula Student Team bayernweit den zweiten Platz erreichte.&#13;
„Wir drücken die Daumen für die nächsten Rennen“, gab Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl seinen Studierenden mit auf den Weg. Gestartet wird im August am Hockenheimring, danach am Red Bull Ring im österreichischen Spielberg und zum Abschluss beim Wettkampf in Barcelona.&#13;
Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb für Studierende, bei dem es darum geht in Teamarbeit einen einsitzigen Formelrennwagen zu konstruieren und zu fertigen, um gegen Teams auf der ganzen Welt anzutreten. Entscheidend für den Erfolg ist nicht ausschließlich die Schnelligkeit des Boliden. Vielmehr zählt das Gesamtergebnis in unterschiedlichen Disziplinen wie Konstruktion, Rennperfomance, Finanzplanung und Marketing. Ziel des Wettbewerbs, der in Deutschland unter der Schirmherrschaft des Vereins Deutscher Ingenieure VDI steht, das Studium um intensive Erfahrungen in Konstruktion, Fertigung, Teamarbeit, wirtschaftlichen Aspekten sowie dem Know-how-Transfer von einer Studentengeneration zur nächsten zu ergänzen.&#13;
Weitere Infos zu CAT Racing gibt es <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.cat-racing.de/startseite.html">hier</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT_Racing_Roll_out_1500_breit-1024x565.jpg"
                        fileSize="184236"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="565"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Materialien zur Speicherung von Wasserstoff]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-materialien-zur-speicherung-von-wasserstoff/</link>
                <pubDate>Thu, 18 Jun 2015 08:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-materialien-zur-speicherung-von-wasserstoff/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Elmar Dohnke schloss sein Studium der Physikalischen Technik 2010 an der Hochschule Coburg ab. Jetzt promovierte er an der University of Missouri über die Speicherung von Wasserstoff in Brennstoffzellen.</em>&#13;
Wasserstoff galt lange als Kraftstoff der Zukunft. Seine Speicherung gestaltet sich jedoch schwierig. Wasserstoff ist unter normalen Bedingungen gasförmig und daher im Auto schwierig zu speichern. Das Gas muss entweder unter hohem Druck oder bei tiefen Temperaturen mitgeführt werden, um ähnliche Reichweiten und Fahrleistungen wie konventionell angetriebene Pkws zu erreichen. Beide Verfahren benötigen schwere Gas-Tanks, da sie entweder hohen Drücken oder tiefe Temperaturen standhalten müssen. &#13;
Ein Ausweg bieten poröse Materialien, die den Wasserstoff an ihrer Oberfläche adsorbieren. Um eine vergleichbare Gasmenge zu speichern, werden dabei weder tiefe Temperaturen noch hohe Drücke benötigt. Mit dieser Technik beschäftigt sich Elmar Dohnke, der 2010 sein Studium der Physikalischen Technik an der Hochschule Coburg abgeschlossen hat, in seiner Doktorarbeit an der University of Missouri. Er bestimmte Dichte und Dicke des adsorbierten Wasserstofffilms und entwickelte eine neue Methode, um die Oberfläche poröser Materialien zu messen. Seine dabei gewonnen Erkenntnisse stellen eine wesentliche Weiterentwicklung neuer Speichermaterialien für Wasserstoff dar.&#13;
Die internationale Relevanz dieser Forschungsergebnisse wird auch dadurch deutlich, dass Elmar Dohnke die Ergebnisse seiner Doktorarbeit einem Gremium aus Vertretern der University of Missouri, der Université de Montpellier sowie dem Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg präsentierte.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Elmar Dohnke schloss sein Studium der Physikalischen Technik 2010 an der Hochschule Coburg ab. Jetzt promovierte er an der University of Missouri über die Speicherung von Wasserstoff in Brennstoffzellen.</em>&#13;
Wasserstoff galt lange als Kraftstoff der Zukunft. Seine Speicherung gestaltet sich jedoch schwierig. Wasserstoff ist unter normalen Bedingungen gasförmig und daher im Auto schwierig zu speichern. Das Gas muss entweder unter hohem Druck oder bei tiefen Temperaturen mitgeführt werden, um ähnliche Reichweiten und Fahrleistungen wie konventionell angetriebene Pkws zu erreichen. Beide Verfahren benötigen schwere Gas-Tanks, da sie entweder hohen Drücken oder tiefe Temperaturen standhalten müssen. &#13;
Ein Ausweg bieten poröse Materialien, die den Wasserstoff an ihrer Oberfläche adsorbieren. Um eine vergleichbare Gasmenge zu speichern, werden dabei weder tiefe Temperaturen noch hohe Drücke benötigt. Mit dieser Technik beschäftigt sich Elmar Dohnke, der 2010 sein Studium der Physikalischen Technik an der Hochschule Coburg abgeschlossen hat, in seiner Doktorarbeit an der University of Missouri. Er bestimmte Dichte und Dicke des adsorbierten Wasserstofffilms und entwickelte eine neue Methode, um die Oberfläche poröser Materialien zu messen. Seine dabei gewonnen Erkenntnisse stellen eine wesentliche Weiterentwicklung neuer Speichermaterialien für Wasserstoff dar.&#13;
Die internationale Relevanz dieser Forschungsergebnisse wird auch dadurch deutlich, dass Elmar Dohnke die Ergebnisse seiner Doktorarbeit einem Gremium aus Vertretern der University of Missouri, der Université de Montpellier sowie dem Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg präsentierte.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dohnke_Elmar_300breit.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bildung braucht Bewegung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bildung-braucht-bewegung/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Jun 2015 09:14:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bildung-braucht-bewegung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende der Sozialen Arbeit führen regelmäßig ein Bewegungsprogramm mit Kindern der Kinderkrippe „Campuszwerge“ durch. Das auf ein Jahr angelegte Pilotprojekt wurde nun von der Bayerischen Sportjugend (BSJ) ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Sich regelmäßig bewegen – für viele Erwachsene ein mehr oder weniger fester Bestandteil ihres Alltags. Doch auch für die Kleinsten ist ausreichend Bewegung wichtig, nicht zuletzt für eine gesunde motorische und soziale Entwicklung. Studierende der Hochschule Coburg widmen sich diesem Thema in einem Pilotprojekt angelehnt an das „BAERchen-Konzept“ der Bayerischen Sportjugend (BSJ) und ihres Kooperationspartners BKK. BAERchen, das steht für „Bewegung, Aufklärung, Ernährung und Ressourcen“ und wurde ursprünglich für die Altersgruppe der 3- bis 6-Jährigen entwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Prävention und Gesundheitsförderung durch Bewegungs- und Ernährungserziehung. </p>&#13;
<p>Das Konzept erstmals auf die Bedürfnisse von Kindern einer Kinderkrippe anzupassen, dieser Aufgabe stellten sich Laura Scholz, Sarah Neubauer und Christiana Bauer. Im Rahmen des Coburger-Wegs-Projekts „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit in Coburg“ erwarben sie ihren Übungsleiterschein und planten anschließend ein eigenes Sportprojekt. Mit der Kinderkrippe „Campuszwerge“, die rund zwei Dutzend Kinder von Studierenden der Hochschule Coburg betreut, fanden sie einen passenden Partner. „Ausreichend Bewegung wird oft vernachlässigt, dabei gilt: Bildung braucht Bewegung“, so Christina Anders, Leiterin der Kinderkrippe. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen strebt sie eine Zertifizierung zur „Bewegten Kita“ durch die Leitung der Hochschule an. „BAERchen ist dabei ein erster wichtiger Schritt“, so Christina Anders.</p>&#13;
<p>Seit November 2014 führen die Studierenden einmal pro Woche ein kindgerechtes Sportprogramm durch, von „Obst und Gemüse suchen“, welches von den Kindern nach dem Auffinden auch probiert werden kann, bis zu einem „Barfußpfad“, bei dem die Kleinen spielerisch an verschiedene Materialien wie Steine, Wasser oder Rindenmulch herangeführt werden. Die ehrenamtliche Arbeit der Studierenden würdigte Luise Pusch, Vorsitzende der Sportjugend/Oberfranken nun mit der Überreichung einer Urkunde und dem Starterpaket, dass die Anschaffung von Materialien ermöglicht. Projektleiterin Dr. Susanne Bott dankte den Studierenden für die hervorragende Arbeit und betonte, dass das Projekt nur durchgeführt werden konnte, weil sich besonders engagierte Studierende aus einem höheren Semester – Kathrin Schulz, Matthias Blanz und&nbsp; Ole Strunk – bereiterklärt hatten, für die ins Praxissemester gehenden Studentinnen Scholz, Neubauer und Bauer einzuspringen. BAERchen bei den „Campuszwergen“ läuft noch bis Ende 2015. Die Hoffnung aller Beteiligten ist groß, dass das Projekt&nbsp; auch darüber hinaus eine Zukunft hat.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende der Sozialen Arbeit führen regelmäßig ein Bewegungsprogramm mit Kindern der Kinderkrippe „Campuszwerge“ durch. Das auf ein Jahr angelegte Pilotprojekt wurde nun von der Bayerischen Sportjugend (BSJ) ausgezeichnet.</em></p>&#13;
<p>Sich regelmäßig bewegen – für viele Erwachsene ein mehr oder weniger fester Bestandteil ihres Alltags. Doch auch für die Kleinsten ist ausreichend Bewegung wichtig, nicht zuletzt für eine gesunde motorische und soziale Entwicklung. Studierende der Hochschule Coburg widmen sich diesem Thema in einem Pilotprojekt angelehnt an das „BAERchen-Konzept“ der Bayerischen Sportjugend (BSJ) und ihres Kooperationspartners BKK. BAERchen, das steht für „Bewegung, Aufklärung, Ernährung und Ressourcen“ und wurde ursprünglich für die Altersgruppe der 3- bis 6-Jährigen entwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Prävention und Gesundheitsförderung durch Bewegungs- und Ernährungserziehung. </p>&#13;
<p>Das Konzept erstmals auf die Bedürfnisse von Kindern einer Kinderkrippe anzupassen, dieser Aufgabe stellten sich Laura Scholz, Sarah Neubauer und Christiana Bauer. Im Rahmen des Coburger-Wegs-Projekts „Sport-, bewegungs- und körperorientierte Sozialarbeit in Coburg“ erwarben sie ihren Übungsleiterschein und planten anschließend ein eigenes Sportprojekt. Mit der Kinderkrippe „Campuszwerge“, die rund zwei Dutzend Kinder von Studierenden der Hochschule Coburg betreut, fanden sie einen passenden Partner. „Ausreichend Bewegung wird oft vernachlässigt, dabei gilt: Bildung braucht Bewegung“, so Christina Anders, Leiterin der Kinderkrippe. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen strebt sie eine Zertifizierung zur „Bewegten Kita“ durch die Leitung der Hochschule an. „BAERchen ist dabei ein erster wichtiger Schritt“, so Christina Anders.</p>&#13;
<p>Seit November 2014 führen die Studierenden einmal pro Woche ein kindgerechtes Sportprogramm durch, von „Obst und Gemüse suchen“, welches von den Kindern nach dem Auffinden auch probiert werden kann, bis zu einem „Barfußpfad“, bei dem die Kleinen spielerisch an verschiedene Materialien wie Steine, Wasser oder Rindenmulch herangeführt werden. Die ehrenamtliche Arbeit der Studierenden würdigte Luise Pusch, Vorsitzende der Sportjugend/Oberfranken nun mit der Überreichung einer Urkunde und dem Starterpaket, dass die Anschaffung von Materialien ermöglicht. Projektleiterin Dr. Susanne Bott dankte den Studierenden für die hervorragende Arbeit und betonte, dass das Projekt nur durchgeführt werden konnte, weil sich besonders engagierte Studierende aus einem höheren Semester – Kathrin Schulz, Matthias Blanz und&nbsp; Ole Strunk – bereiterklärt hatten, für die ins Praxissemester gehenden Studentinnen Scholz, Neubauer und Bauer einzuspringen. BAERchen bei den „Campuszwergen“ läuft noch bis Ende 2015. Die Hoffnung aller Beteiligten ist groß, dass das Projekt&nbsp; auch darüber hinaus eine Zukunft hat.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BAERchen-1024x620.jpg"
                        fileSize="198812"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="620"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Weit mehr als finanzielle Förderung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weit-mehr-als-finanzielle-foerderung/</link>
                <pubDate>Tue, 16 Jun 2015 05:13:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/weit-mehr-als-finanzielle-foerderung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Sie zeichnen sich nicht nur durch gute Noten, sondern auch durch persönliches Engagement aus: 56 Studierende der Hochschule Coburg erhalten deshalb in diesem Jahr das Deutschlandstipendium.</em>&#13;
Kindern und Jugendlichen Spaß an Technik vermitteln. Das ist das Ziel von Sarah Wunderlich und Mischa Meier. Die beiden Master-Studierenden (Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen) bieten deshalb kostenlose Technikkurse für den interessierten Nachwuchs an. Ihr Projekt „Widerstand ist zwecklos – oder etwa nicht?“ wurde vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft in diesem Jahr aus rund 80 eingereichten Projekten ausgewählt und ausgezeichnet. Dass die beiden ihr ehrenamtliches Engagement einbringen und das Kursangebot Kindern und Jugendlichen gratis zur Verfügung stellen können, ist auch der Förderung aus dem Deutschlandstipendium zu verdanken. &#13;
300 Euro im Monat gibt es für die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten. Die eine Hälfte zahlt der Bund, die andere Hälfte Unternehmen und Einrichtungen, die mit der Hochschule verbunden sind. Zum Beispiel hat das Coburger Unternehmen SPA Software-Entwicklung über das Deutschlandstipendium schon einen neuen Mitarbeiter gefunden, berichtet Vertriebsleiter Kevin Fredriksen. “Vor drei Jahren war ein Student der Physikalischen Technik unser Stipendiat. Später hat er sich beworben und arbeitet jetzt als Ingenieur in der Firma.“&#13;
Eine stärkere Vernetzung von Stipendiaten und Förderern – das stand auch im Fokus bei der Urkundenübergabe fürs Deutschlandstipendium. „Wir haben die Veranstaltung ein bisschen umgekrempelt“, betonte Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. Stipendiaten der vergangenen Jahre berichten von ihren Erfahrungen mit dem Stipendium. Beim anschließenden Get-together können sich Studierende und Unternehmensvertreter näher kennen lernen. „Nutzen Sie die Chance, die Ihnen das Deutschlandstipendium neben der finanziellen Unterstützung bietet, und gehen Sie auf Ihre Förderer zu!“, riet Michel den Stipendiaten.&#13;
Stipendiaten und fördernde Institutionen und Unternehmen werden im Rahmen des Deutschlandstipendiums vom <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=412">Career Service der Hochschule Coburg</a> unter der Leitung von Dr. Kerstin Sauerbrey betreut. „Vom Deutschlandstipendium profitieren Stipendiaten und Wirtschaftspartner der Hochschule Coburg gleichermaßen. Junge Talente können mit der Förderung ihr Potential entfalten und die Förderer lernen zukünftige, gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte schon frühzeitig kennen.“&#13;
Ein Banner im Stadtfoyer der Hochschule weist seit Kurzem auf alle am Deutschlandstipendium beteiligten Partner im Jahr 2015 hin. Diese übernehmen jeweils mindestens für ein Jahr die Förderung. Insgesamt fließen mehr als 200.000 Euro an die Deutschlandstipendiaten der Hochschule Coburg.&#13;
<strong>Stipendiaten und Förderer im Sommersemester:</strong>&#13;
<ul><li>Brose Fahrzeugteile GmbH &amp; Co. KG<br />Dominik Machmerth<br />Daniel Schäffer<br />Felix Schneider</li></ul>&#13;
<ul><li>Caspar Ludwig Opländer Stiftung<br />Felix Brand<br />Lisa Monika Klein<br />Lisa Liebermann<br />Yunglong Xia<br />Florian Seliger</li></ul>&#13;
<ul><li>Elaxy Business Solution &amp; Service GmbH &amp; Co. KG<br />Mischa Meier<br />Sarah Wunderlich<br />Alexander Grober</li></ul>&#13;
<ul><li>Frenzelit Werke GmbH<br />Salim Wittmann</li></ul>&#13;
<ul><li>Habermaaß GmbH<br />Christina Hoffmann</li></ul>&#13;
<ul><li>HUK Coburg<br />Markus Becker<br />Thorsten Malzer<br />Anne Danner<br />Denis Rykov<br />Elena Rommel</li></ul>&#13;
<ul><li>IHK zu Coburg<br />Stefan Pfister<br />Sebastian Schoerner </li></ul>&#13;
<ul><li>Johnson Matthey Catalysts (Germany) GmbH<br />Christian Lurz</li></ul>&#13;
<ul><li>Kaeser Kompressoren SE, Coburg<br />Johannes Ruppert<br />Florian Wank<br />Domingo Roßteutscher</li></ul>&#13;
<ul><li>Kapp Werkzeugmaschinenfabrik GmbH<br />Dominik Portner</li></ul>&#13;
<ul><li>KOINOR Horst-Müller-Stiftung<br />Tamara Tries<br />Assia Bitzan </li></ul>&#13;
<ul><li>REGIOMED-KLINIKEN GmbH<br />Anja Fößel<br />Sabine Schmidt<br />Stefanie Kolb<br />Robert Rammler<br />Julia Übelmesser</li></ul>&#13;
<ul><li>Schreiner Coburg GmbH<br />Anders Macht</li></ul>&#13;
<ul><li>SPA Software Entwicklungs GmbH<br />Alexander Betz </li></ul>&#13;
<ul><li>Sparkasse Coburg-Lichtenfels<br />Tim Döhler<br />Johannes Lurz<br />Sebastian Morgenroth<br />Katharina Weiser<br />Natali Georgiev</li></ul>&#13;
<ul><li>VR Bank eG, Coburg<br />Simone Thim<br />Kristin Trunk </li></ul>&#13;
<ul><li>Volkswagen AG<br />Maximilian Herold<br />Michael Müller<br />Matthias Wendel<br />Fabian Klein</li></ul>&#13;
<ul><li> Wöhner GmbH &amp; Co. KG<br />Artur Schwarzkopf </li></ul>&#13;
Alle Förderer, die im Wintersemester 2014/2015 und im Sommersemester 2015 ein Stipendium übernommen haben, finden sich <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=394">hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Sie zeichnen sich nicht nur durch gute Noten, sondern auch durch persönliches Engagement aus: 56 Studierende der Hochschule Coburg erhalten deshalb in diesem Jahr das Deutschlandstipendium.</em>&#13;
Kindern und Jugendlichen Spaß an Technik vermitteln. Das ist das Ziel von Sarah Wunderlich und Mischa Meier. Die beiden Master-Studierenden (Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen) bieten deshalb kostenlose Technikkurse für den interessierten Nachwuchs an. Ihr Projekt „Widerstand ist zwecklos – oder etwa nicht?“ wurde vom Stifterverband der Deutschen Wissenschaft in diesem Jahr aus rund 80 eingereichten Projekten ausgewählt und ausgezeichnet. Dass die beiden ihr ehrenamtliches Engagement einbringen und das Kursangebot Kindern und Jugendlichen gratis zur Verfügung stellen können, ist auch der Förderung aus dem Deutschlandstipendium zu verdanken. &#13;
300 Euro im Monat gibt es für die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten. Die eine Hälfte zahlt der Bund, die andere Hälfte Unternehmen und Einrichtungen, die mit der Hochschule verbunden sind. Zum Beispiel hat das Coburger Unternehmen SPA Software-Entwicklung über das Deutschlandstipendium schon einen neuen Mitarbeiter gefunden, berichtet Vertriebsleiter Kevin Fredriksen. “Vor drei Jahren war ein Student der Physikalischen Technik unser Stipendiat. Später hat er sich beworben und arbeitet jetzt als Ingenieur in der Firma.“&#13;
Eine stärkere Vernetzung von Stipendiaten und Förderern – das stand auch im Fokus bei der Urkundenübergabe fürs Deutschlandstipendium. „Wir haben die Veranstaltung ein bisschen umgekrempelt“, betonte Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. Stipendiaten der vergangenen Jahre berichten von ihren Erfahrungen mit dem Stipendium. Beim anschließenden Get-together können sich Studierende und Unternehmensvertreter näher kennen lernen. „Nutzen Sie die Chance, die Ihnen das Deutschlandstipendium neben der finanziellen Unterstützung bietet, und gehen Sie auf Ihre Förderer zu!“, riet Michel den Stipendiaten.&#13;
Stipendiaten und fördernde Institutionen und Unternehmen werden im Rahmen des Deutschlandstipendiums vom <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=412">Career Service der Hochschule Coburg</a> unter der Leitung von Dr. Kerstin Sauerbrey betreut. „Vom Deutschlandstipendium profitieren Stipendiaten und Wirtschaftspartner der Hochschule Coburg gleichermaßen. Junge Talente können mit der Förderung ihr Potential entfalten und die Förderer lernen zukünftige, gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte schon frühzeitig kennen.“&#13;
Ein Banner im Stadtfoyer der Hochschule weist seit Kurzem auf alle am Deutschlandstipendium beteiligten Partner im Jahr 2015 hin. Diese übernehmen jeweils mindestens für ein Jahr die Förderung. Insgesamt fließen mehr als 200.000 Euro an die Deutschlandstipendiaten der Hochschule Coburg.&#13;
<strong>Stipendiaten und Förderer im Sommersemester:</strong>&#13;
<ul><li>Brose Fahrzeugteile GmbH &amp; Co. KG<br />Dominik Machmerth<br />Daniel Schäffer<br />Felix Schneider</li></ul>&#13;
<ul><li>Caspar Ludwig Opländer Stiftung<br />Felix Brand<br />Lisa Monika Klein<br />Lisa Liebermann<br />Yunglong Xia<br />Florian Seliger</li></ul>&#13;
<ul><li>Elaxy Business Solution &amp; Service GmbH &amp; Co. KG<br />Mischa Meier<br />Sarah Wunderlich<br />Alexander Grober</li></ul>&#13;
<ul><li>Frenzelit Werke GmbH<br />Salim Wittmann</li></ul>&#13;
<ul><li>Habermaaß GmbH<br />Christina Hoffmann</li></ul>&#13;
<ul><li>HUK Coburg<br />Markus Becker<br />Thorsten Malzer<br />Anne Danner<br />Denis Rykov<br />Elena Rommel</li></ul>&#13;
<ul><li>IHK zu Coburg<br />Stefan Pfister<br />Sebastian Schoerner </li></ul>&#13;
<ul><li>Johnson Matthey Catalysts (Germany) GmbH<br />Christian Lurz</li></ul>&#13;
<ul><li>Kaeser Kompressoren SE, Coburg<br />Johannes Ruppert<br />Florian Wank<br />Domingo Roßteutscher</li></ul>&#13;
<ul><li>Kapp Werkzeugmaschinenfabrik GmbH<br />Dominik Portner</li></ul>&#13;
<ul><li>KOINOR Horst-Müller-Stiftung<br />Tamara Tries<br />Assia Bitzan </li></ul>&#13;
<ul><li>REGIOMED-KLINIKEN GmbH<br />Anja Fößel<br />Sabine Schmidt<br />Stefanie Kolb<br />Robert Rammler<br />Julia Übelmesser</li></ul>&#13;
<ul><li>Schreiner Coburg GmbH<br />Anders Macht</li></ul>&#13;
<ul><li>SPA Software Entwicklungs GmbH<br />Alexander Betz </li></ul>&#13;
<ul><li>Sparkasse Coburg-Lichtenfels<br />Tim Döhler<br />Johannes Lurz<br />Sebastian Morgenroth<br />Katharina Weiser<br />Natali Georgiev</li></ul>&#13;
<ul><li>VR Bank eG, Coburg<br />Simone Thim<br />Kristin Trunk </li></ul>&#13;
<ul><li>Volkswagen AG<br />Maximilian Herold<br />Michael Müller<br />Matthias Wendel<br />Fabian Klein</li></ul>&#13;
<ul><li> Wöhner GmbH &amp; Co. KG<br />Artur Schwarzkopf </li></ul>&#13;
Alle Förderer, die im Wintersemester 2014/2015 und im Sommersemester 2015 ein Stipendium übernommen haben, finden sich <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=394">hier</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DS_Stipendiaten_Foerderer.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gesund essen und satt werden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gesund-essen-und-satt-werden/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Jun 2015 11:07:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gesund-essen-und-satt-werden/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie kann ich abnehmen ohne zu hungern? Auf diese Frage gaben Studierende des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung den Besuchern der Mensa Antworten. Sie empfehlen ihnen: „Hören Sie auf Ihren Bauch. Denn nicht die Kalorien machen satt, sondern die Menge, die man isst.“</em></p>&#13;
<p>„Möchten Sie mal probieren?“ „Haben Sie Lust, an einem kleinen Quiz teilzunehmen?“ So sprachen die Studierenden des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung ihre Kommilitonen und Kommilitoninnen, Mitarbeiter und Dozenten auf ihrem Weg in die Mensa der Hochschule Coburg an. Ihr Ziel war es, den Gästen auf spielerische Art wichtige ernährungswissenschaftliche Zusammenhänge zu verdeutlichen oder wieder ins Bewusstsein zu holen. Ihre Botschaft ist: Gesundes Essen macht Spaß und es macht nicht dick. Denn nicht die Kalorien sind entscheidend für das Gefühl satt zu sein, sondern die Menge, die wir essen. Bei ihrer Aktion konnten die Studierenden auf das neue Beratungsmaterial des aid infodienstes Ernähung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V. zurückgreifen.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie kann ich abnehmen ohne zu hungern? Auf diese Frage gaben Studierende des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung den Besuchern der Mensa Antworten. Sie empfehlen ihnen: „Hören Sie auf Ihren Bauch. Denn nicht die Kalorien machen satt, sondern die Menge, die man isst.“</em></p>&#13;
<p>„Möchten Sie mal probieren?“ „Haben Sie Lust, an einem kleinen Quiz teilzunehmen?“ So sprachen die Studierenden des Studiengangs Integrative Gesundheitsförderung ihre Kommilitonen und Kommilitoninnen, Mitarbeiter und Dozenten auf ihrem Weg in die Mensa der Hochschule Coburg an. Ihr Ziel war es, den Gästen auf spielerische Art wichtige ernährungswissenschaftliche Zusammenhänge zu verdeutlichen oder wieder ins Bewusstsein zu holen. Ihre Botschaft ist: Gesundes Essen macht Spaß und es macht nicht dick. Denn nicht die Kalorien sind entscheidend für das Gefühl satt zu sein, sondern die Menge, die wir essen. Bei ihrer Aktion konnten die Studierenden auf das neue Beratungsmaterial des aid infodienstes Ernähung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V. zurückgreifen.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Aktion_Satt_werden_1500px_breit-1024x591.jpg"
                        fileSize="162399"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="591"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Megatrends und die Siemens-Strategie]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/megatrends-und-die-siemens-strategie/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Jun 2015 10:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/megatrends-und-die-siemens-strategie/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Siemens AG ist mit einem Umsatz von 71,9 Mrd. EUR im Jahr 2014 einer der größten internationalen Technologiekonzerne. Der Siemens-Chefstratege Dr. Horst J. Kayser erläuterte in einem Vortrag an der Hochschule Coburg, wie die Strategie des Konzerns bis zum Jahr 2020 aussieht.</em>&#13;
„Die Zukunft vorauszusagen wird immer schwieriger. Kaum jemand wagt Prognosen. Wir sind gespannt, welche Visionen Ihr Unternehmen leiten.“ Mit diesen Worten begrüßte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl im vollbesetzten Audimax Dr. Horst J. Kayser, den Chefstrategen der Siemens AG, zu seinem Vortrag an der Hochschule Coburg. Er ist seit November 2013 für die Entwicklung der Unternehmensstrategie verantwortlich und gehört dem Unternehmen mittlerweile seit 20 Jahren an.&#13;
„Strategien sind wichtig, um Investitionsentscheidungen zu treffen, die weit in die Zukunft wirken“, stellt Kayser gleich zu Beginn fest. Die Basis der Siemens-Strategie „Vision 2020“ bilden fünf Megatrends, nämlich die demografische Entwicklung, der Klimawandel, sowie Urbanisierung, Globalisierung und Digitalisierung. In den drei Geschäftsfeldern der Siemens&nbsp;AG Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung schätzt das Unternehmen die Quote des Marktwachstums bis zum Jahr 2020 auf jeweils bis zu drei bzw. sechs und neun Prozent. Gleichzeitig muss das Unternehmen sich dem weltweiten Trend stellen, der bedeutet Produkte effizienter und kostengünstiger herzustellen.&#13;
„Strategie bedeutet Neues zu initiieren, aber auch, sich von Altem zu trennen“, betont der Strategiechef. Letzteres geschehe insbesondere dort, wo sich aufgrund des technischen Fortschritts ein Paradigmenwechsel vollzieht.&#13;
Für die anwesenden Studierenden war es besonders interessant zu erfahren, welche Qualifikationen Berufseinsteiger mitbringen sollten. Kayser empfiehlt eine „T-Qualifikation“: „Das bedeutet, Sie müssen auf einem Gebiet ein Tiefbohrer sein, aber auch interkulturelle Teamfähigkeit und internationale Mobilität mitbringen.“ Denn die Wachstumsmärkte des Unternehmens liegen außerhalb Deutschlands.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Siemens AG ist mit einem Umsatz von 71,9 Mrd. EUR im Jahr 2014 einer der größten internationalen Technologiekonzerne. Der Siemens-Chefstratege Dr. Horst J. Kayser erläuterte in einem Vortrag an der Hochschule Coburg, wie die Strategie des Konzerns bis zum Jahr 2020 aussieht.</em>&#13;
„Die Zukunft vorauszusagen wird immer schwieriger. Kaum jemand wagt Prognosen. Wir sind gespannt, welche Visionen Ihr Unternehmen leiten.“ Mit diesen Worten begrüßte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl im vollbesetzten Audimax Dr. Horst J. Kayser, den Chefstrategen der Siemens AG, zu seinem Vortrag an der Hochschule Coburg. Er ist seit November 2013 für die Entwicklung der Unternehmensstrategie verantwortlich und gehört dem Unternehmen mittlerweile seit 20 Jahren an.&#13;
„Strategien sind wichtig, um Investitionsentscheidungen zu treffen, die weit in die Zukunft wirken“, stellt Kayser gleich zu Beginn fest. Die Basis der Siemens-Strategie „Vision 2020“ bilden fünf Megatrends, nämlich die demografische Entwicklung, der Klimawandel, sowie Urbanisierung, Globalisierung und Digitalisierung. In den drei Geschäftsfeldern der Siemens&nbsp;AG Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung schätzt das Unternehmen die Quote des Marktwachstums bis zum Jahr 2020 auf jeweils bis zu drei bzw. sechs und neun Prozent. Gleichzeitig muss das Unternehmen sich dem weltweiten Trend stellen, der bedeutet Produkte effizienter und kostengünstiger herzustellen.&#13;
„Strategie bedeutet Neues zu initiieren, aber auch, sich von Altem zu trennen“, betont der Strategiechef. Letzteres geschehe insbesondere dort, wo sich aufgrund des technischen Fortschritts ein Paradigmenwechsel vollzieht.&#13;
Für die anwesenden Studierenden war es besonders interessant zu erfahren, welche Qualifikationen Berufseinsteiger mitbringen sollten. Kayser empfiehlt eine „T-Qualifikation“: „Das bedeutet, Sie müssen auf einem Gebiet ein Tiefbohrer sein, aber auch interkulturelle Teamfähigkeit und internationale Mobilität mitbringen.“ Denn die Wachstumsmärkte des Unternehmens liegen außerhalb Deutschlands.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Siemens_Kayser_1500_breit-1024x683.jpg"
                        fileSize="93462"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Partnerschaft mit Loyola College erweitert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/partnerschaft-mit-loyola-college-erweitert/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Jun 2015 07:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/partnerschaft-mit-loyola-college-erweitert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit kooperiert seit fünf Jahren mit dem Loyola College in Chennai, Indien. Nach einem Besuch in Coburg will der Präsident der indischen Hochschule die Zusammenarbeit jetzt auch auf andere Fakultäten ausweiten.</em>&#13;
Dr. Joel Gnanadoss, internationaler Koordinator und Rev. Dr. G. Joseph Antony Samy SJ, Principal (entspricht dem Amt des Präsidenten) haben die Hochschule Coburg gemeinsam besucht. Dabei stellten sie fest, dass es vor allem im Bereich der Bioanalytik ähnliche Forschungsthemen gibt. „Forschungskooperationen wären von beiden Seiten sehr interessant“, bestätigt Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Prodekanin der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. „Es ist angedacht, dass ich einen Gegenbesuch mache, um vor Ort die Möglichkeiten zu eruieren.“ &#13;
Die beiden Vertreter aus Indien führten außerdem Gespräche mit Prof. Dr. Gerhard Lindner (Studiengang AIMS) und Prof. Oliver Engel (Elektrotechnik).&#13;
Begrüßt wurden Joel Gnanadoss und G. Joseph Antony Samy SJ von Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel und Vertreterinnen der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit kooperiert seit fünf Jahren mit dem Loyola College in Chennai, Indien. Nach einem Besuch in Coburg will der Präsident der indischen Hochschule die Zusammenarbeit jetzt auch auf andere Fakultäten ausweiten.</em>&#13;
Dr. Joel Gnanadoss, internationaler Koordinator und Rev. Dr. G. Joseph Antony Samy SJ, Principal (entspricht dem Amt des Präsidenten) haben die Hochschule Coburg gemeinsam besucht. Dabei stellten sie fest, dass es vor allem im Bereich der Bioanalytik ähnliche Forschungsthemen gibt. „Forschungskooperationen wären von beiden Seiten sehr interessant“, bestätigt Prof. Dr. Susanne Aileen Funke, Prodekanin der Fakultät Angewandte Naturwissenschaften. „Es ist angedacht, dass ich einen Gegenbesuch mache, um vor Ort die Möglichkeiten zu eruieren.“ &#13;
Die beiden Vertreter aus Indien führten außerdem Gespräche mit Prof. Dr. Gerhard Lindner (Studiengang AIMS) und Prof. Oliver Engel (Elektrotechnik).&#13;
Begrüßt wurden Joel Gnanadoss und G. Joseph Antony Samy SJ von Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel und Vertreterinnen der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/LoyolaCollege-1024x683.jpg"
                        fileSize="198318"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Goldene Verdienstmedaille für Prof. Eldridge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/goldene-verdienstmedaille-fuer-prof-eldridge/</link>
                <pubDate>Wed, 10 Jun 2015 07:07:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/goldene-verdienstmedaille-fuer-prof-eldridge/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Prof. Robert M. Eldridge lehrt seit Beginn des internationalen Masterstudiengangs Financial Management an der Hochschule Coburg. Studierende und Lehrende können seitdem von seinen internationalen Kontakten profitieren.</em>&#13;
Robert M. Eldridge ist full professor für Economics and Finance an der Southern Connecticut State University, USA. 2001 kam er als Lehrbeauftragter für das Fach “Treasury Management” an die Hochschule Coburg. „Prof. Eldridge hat seine ausgezeichneten Kenntnisse im Bereich der Lehre und sein Fachwissen in den Studiengang eingebracht“, betonte Laudator Prof. Dr. Roland Hertrich. Darüber hinaus profitierte das Programm vor allem von seinen Kontakten zur Southern Connecticut State University. „Wir konnten dank seines Engagements viele Gastprofessoren und Studierende aus den USA in Coburg begrüßen. Nicht zu vergessen sind auch die fruchtbaren Kooperationsgespräche zwischen unseren beiden Hochschulen.” Abschließend hielt Hertrich fest: „Er ist ein typischer Amerikaner und ein typischer Deutscher, kennt beide Seiten im Detail. Das macht ihn zu einem idealen Partner für alle Art von Gesprächen. Wir haben einen Freund gewonnen und sind sehr stolz darauf.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Prof. Robert M. Eldridge lehrt seit Beginn des internationalen Masterstudiengangs Financial Management an der Hochschule Coburg. Studierende und Lehrende können seitdem von seinen internationalen Kontakten profitieren.</em>&#13;
Robert M. Eldridge ist full professor für Economics and Finance an der Southern Connecticut State University, USA. 2001 kam er als Lehrbeauftragter für das Fach “Treasury Management” an die Hochschule Coburg. „Prof. Eldridge hat seine ausgezeichneten Kenntnisse im Bereich der Lehre und sein Fachwissen in den Studiengang eingebracht“, betonte Laudator Prof. Dr. Roland Hertrich. Darüber hinaus profitierte das Programm vor allem von seinen Kontakten zur Southern Connecticut State University. „Wir konnten dank seines Engagements viele Gastprofessoren und Studierende aus den USA in Coburg begrüßen. Nicht zu vergessen sind auch die fruchtbaren Kooperationsgespräche zwischen unseren beiden Hochschulen.” Abschließend hielt Hertrich fest: „Er ist ein typischer Amerikaner und ein typischer Deutscher, kennt beide Seiten im Detail. Das macht ihn zu einem idealen Partner für alle Art von Gesprächen. Wir haben einen Freund gewonnen und sind sehr stolz darauf.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Eldrige_klein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Hoch auf unsere Absolventen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-hoch-auf-unsere-absolventen/</link>
                <pubDate>Tue, 02 Jun 2015 07:56:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-hoch-auf-unsere-absolventen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Unter dem Motto „Ein Hoch auf uns“ haben die Absolventen der Hochschule Coburg den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums gefeiert. 800 Studierende haben im Zeitraum eines Jahres die Hochschule verlassen.</em></p>&#13;
<p>„Das ist der Höhepunkt eures Lebens. Ab heute wird es stetig bergab gehen.“ Es sind klare Worte, die Thore Wojke bei der Absolventenverabschiedung in der Aula an die ehemaligen Studentinnen und Studenten richtete. Natürlich nicht ganz ernst gemeint. Er und Sarah T.P. Andiel leiten den <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=358">Debattierclub der Hochschule</a> und diskutierten die Frage: Studienzeit – die schönste Zeit im Leben? </p>&#13;
<p>Während Wojke also von Bekanntschaften fürs Leben und unvergesslichen Feiern schwärmte, skandierte Andiel: „Statt Bier in Strömen heißt es Koffeintabletten und Ritalin. Und im unbezahlten Praktikum müsst ihr froh sein, wenn ihr den Kaffee, den ihr kocht nicht auch noch selber zahlen müsst.“ Auch wenn das Publikum Thore Wojke als Sieger wählte, es wird sich wohl in beiden Seiten wieder erkannt haben. „Ich bin froh, dass es geschafft ist“, fasste ein Absolvent zusammen. Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel wünschte den Hochschulabgängern alles Gute für die Zukunft. „Sie sollten voran blicken auf neue Wege und Herausforderungen. Die Hochschule Coburg möchte Sie natürlich nicht aus den Augen verlieren. Bleiben Sie gerne im Austausch und Kontakt mit uns.“ </p>&#13;
<p>Die ehemaligen Studierenden durften dann fakultätsweise auf der Bühne ihre Absolventennadel abholen. Die Jahrgangsbesten der Studiengänge wurden von den Dekane mit einer Gold-, Silber- oder Bronzemedaille ausgezeichnet. Im Rahmen der Feier wurden außerdem drei Sonderpreise verliehen. Dr. Deepti Tirodkar aus Indien erhielt den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD für ausländische Studenten. Sie habe sich diesen durch ihr besonderes Engagement sowie ihre hilfsbereite und zielstrebige Art verdient, betonte Laudator Prof. Dr. Roland Hertrich. Tirodkar studiert aktuell im englischsprachigen Master Financial Management und hat bereits vorher ein Medizinstudium in Indien abgeschlossen. </p>&#13;
<p>Der Anerkennungspreis der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=155">Gesellschaft für Betriebswirtschaft</a> ging in diesem Jahr an Betriebswirtschaftsstudentin Ann-Kathrin Keil. Keil setzt sich zum Beispiel für die <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=352">Coburger Ortsgruppe von Arbeiterkind.de</a> ein. Sie unterstützt dort Schüler und Studierende aus Elternhäusern ohne akademischen Hintergrund. Aber auch ihre Leistungen im Studium sowie ihr Engagement für die Fakultät Wirtschaft würdigt der Preis. </p>&#13;
<p>Gleich zwei Abschlüsse und damit eine Ehrung verdient hat sich Larissa Perle, ebenfalls aus der Betriebswirtschaft. Sie hat in Coburg den Bachelor of Arts gemacht und zusätzlich am Eastern Institute of Technology in Neuseeland einen Bachelor of Business Studies. Perle ist die erste Studentin ihres Studiengangs, die das „Double Degree“ erworben hat. </p>&#13;
<p>Goldmedaillen für die besten Leistungen im Studium erhielten: </p>&#13;
<ul><li><strong>Bachelor</strong><br />Kathrin Franke, Soziale Arbeit<br />Jana Schumann, Soziale Arbeit<br />Myria Doster, Integrative Gesundheitsförderung<br />Monika Schnabel, Integrative Gesundheitsförderung<br />Johannes Wenzel, Architektur<br />Sebastian Wolf, Architektur<br />Steffen Bruckner, Bauingenieurwesen<br />Lars Wolf, Bauingenieurwesen<br />Eva Hofmann, Innenarchitektur<br />Andreas Hopf, Innenarchitektur<br />Maren Voß, Innenarchitektur<br />Carolin Lerch, Integriertes Produktdesign<br />Alexander Stuhler, Integriertes Produktdesign<br />Philipp Burkard, Bioanalytik<br />Madeleine Gold, Bioanalytik<br />Stephan Irblich, Elektrotechnik<br />Stefan Nickl, Elektrotechnik<br />Paul Büttner, Informatik<br />Jonas Geelhaar, Informatik<br />Christian Lurz, Automobiltechnik und Management<br />Jiahui Zhao, Automobiltechnik und Management<br />Susanne Engelbrecht, Betriebswirtschaft<br />Benjamin Marks, Betriebswirtschaft<br />Iris Kolibius, Versicherungswirtschaft<br />Julia Löffler, Versicherungswirtschaft<br />Daniel Frühwald, Versicherungswirtschaft berufsbegleitend<br />Andreas Vienhues, Versicherungswirtschaft berufsbegleitend</li></ul>&#13;
<ul><li><strong>Diplom</strong><br />Benedikt Dieter Bornschlegel, Physikalische Technik<br />Daniel Sauerteig, Physikalische Technik<br />David Hornfeck, Maschinenbau<br />Alexander Morgenroth, Maschinenbau</li></ul>&#13;
<ul><li><strong>Master</strong><br />Daniela Lages, Soziale Arbeit <br />Katharina Vyhnal, Design <br />Madiah Binti Omar, Analytical Instruments Measurement and Sensor Technology<br /> Hui Zhu, Analytical Instruments Measurement and Sensor Technology <br />Christian Hild, Elektro- und Informationstechnik<br /> Andreas Staubach, Elektro- und Informationstechnik<br /> Tamás Ströber, Informationstechnologie und Unternehmensanwendungen <br />Ann-Sophie Faltin, Betriebswirtschaft <br />Carina Werner, Betriebswirtschaft <br />Qing Bao, Financial Management <br />Prim Taechachoonhakit, Financial Management</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Unter dem Motto „Ein Hoch auf uns“ haben die Absolventen der Hochschule Coburg den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums gefeiert. 800 Studierende haben im Zeitraum eines Jahres die Hochschule verlassen.</em></p>&#13;
<p>„Das ist der Höhepunkt eures Lebens. Ab heute wird es stetig bergab gehen.“ Es sind klare Worte, die Thore Wojke bei der Absolventenverabschiedung in der Aula an die ehemaligen Studentinnen und Studenten richtete. Natürlich nicht ganz ernst gemeint. Er und Sarah T.P. Andiel leiten den <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=358">Debattierclub der Hochschule</a> und diskutierten die Frage: Studienzeit – die schönste Zeit im Leben? </p>&#13;
<p>Während Wojke also von Bekanntschaften fürs Leben und unvergesslichen Feiern schwärmte, skandierte Andiel: „Statt Bier in Strömen heißt es Koffeintabletten und Ritalin. Und im unbezahlten Praktikum müsst ihr froh sein, wenn ihr den Kaffee, den ihr kocht nicht auch noch selber zahlen müsst.“ Auch wenn das Publikum Thore Wojke als Sieger wählte, es wird sich wohl in beiden Seiten wieder erkannt haben. „Ich bin froh, dass es geschafft ist“, fasste ein Absolvent zusammen. Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel wünschte den Hochschulabgängern alles Gute für die Zukunft. „Sie sollten voran blicken auf neue Wege und Herausforderungen. Die Hochschule Coburg möchte Sie natürlich nicht aus den Augen verlieren. Bleiben Sie gerne im Austausch und Kontakt mit uns.“ </p>&#13;
<p>Die ehemaligen Studierenden durften dann fakultätsweise auf der Bühne ihre Absolventennadel abholen. Die Jahrgangsbesten der Studiengänge wurden von den Dekane mit einer Gold-, Silber- oder Bronzemedaille ausgezeichnet. Im Rahmen der Feier wurden außerdem drei Sonderpreise verliehen. Dr. Deepti Tirodkar aus Indien erhielt den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD für ausländische Studenten. Sie habe sich diesen durch ihr besonderes Engagement sowie ihre hilfsbereite und zielstrebige Art verdient, betonte Laudator Prof. Dr. Roland Hertrich. Tirodkar studiert aktuell im englischsprachigen Master Financial Management und hat bereits vorher ein Medizinstudium in Indien abgeschlossen. </p>&#13;
<p>Der Anerkennungspreis der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=155">Gesellschaft für Betriebswirtschaft</a> ging in diesem Jahr an Betriebswirtschaftsstudentin Ann-Kathrin Keil. Keil setzt sich zum Beispiel für die <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=352">Coburger Ortsgruppe von Arbeiterkind.de</a> ein. Sie unterstützt dort Schüler und Studierende aus Elternhäusern ohne akademischen Hintergrund. Aber auch ihre Leistungen im Studium sowie ihr Engagement für die Fakultät Wirtschaft würdigt der Preis. </p>&#13;
<p>Gleich zwei Abschlüsse und damit eine Ehrung verdient hat sich Larissa Perle, ebenfalls aus der Betriebswirtschaft. Sie hat in Coburg den Bachelor of Arts gemacht und zusätzlich am Eastern Institute of Technology in Neuseeland einen Bachelor of Business Studies. Perle ist die erste Studentin ihres Studiengangs, die das „Double Degree“ erworben hat. </p>&#13;
<p>Goldmedaillen für die besten Leistungen im Studium erhielten: </p>&#13;
<ul><li><strong>Bachelor</strong><br />Kathrin Franke, Soziale Arbeit<br />Jana Schumann, Soziale Arbeit<br />Myria Doster, Integrative Gesundheitsförderung<br />Monika Schnabel, Integrative Gesundheitsförderung<br />Johannes Wenzel, Architektur<br />Sebastian Wolf, Architektur<br />Steffen Bruckner, Bauingenieurwesen<br />Lars Wolf, Bauingenieurwesen<br />Eva Hofmann, Innenarchitektur<br />Andreas Hopf, Innenarchitektur<br />Maren Voß, Innenarchitektur<br />Carolin Lerch, Integriertes Produktdesign<br />Alexander Stuhler, Integriertes Produktdesign<br />Philipp Burkard, Bioanalytik<br />Madeleine Gold, Bioanalytik<br />Stephan Irblich, Elektrotechnik<br />Stefan Nickl, Elektrotechnik<br />Paul Büttner, Informatik<br />Jonas Geelhaar, Informatik<br />Christian Lurz, Automobiltechnik und Management<br />Jiahui Zhao, Automobiltechnik und Management<br />Susanne Engelbrecht, Betriebswirtschaft<br />Benjamin Marks, Betriebswirtschaft<br />Iris Kolibius, Versicherungswirtschaft<br />Julia Löffler, Versicherungswirtschaft<br />Daniel Frühwald, Versicherungswirtschaft berufsbegleitend<br />Andreas Vienhues, Versicherungswirtschaft berufsbegleitend</li></ul>&#13;
<ul><li><strong>Diplom</strong><br />Benedikt Dieter Bornschlegel, Physikalische Technik<br />Daniel Sauerteig, Physikalische Technik<br />David Hornfeck, Maschinenbau<br />Alexander Morgenroth, Maschinenbau</li></ul>&#13;
<ul><li><strong>Master</strong><br />Daniela Lages, Soziale Arbeit <br />Katharina Vyhnal, Design <br />Madiah Binti Omar, Analytical Instruments Measurement and Sensor Technology<br /> Hui Zhu, Analytical Instruments Measurement and Sensor Technology <br />Christian Hild, Elektro- und Informationstechnik<br /> Andreas Staubach, Elektro- und Informationstechnik<br /> Tamás Ströber, Informationstechnologie und Unternehmensanwendungen <br />Ann-Sophie Faltin, Betriebswirtschaft <br />Carina Werner, Betriebswirtschaft <br />Qing Bao, Financial Management <br />Prim Taechachoonhakit, Financial Management</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventen2015-1024x654.jpg"
                        fileSize="164217"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="654"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/LarissaPerle-683x1024.jpg"
                        fileSize="103365"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Michel_Keil-1024x683.jpg"
                        fileSize="125711"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Roboter schlägt Rollator]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/roboter-schlaegt-rollator/</link>
                <pubDate>Mon, 01 Jun 2015 06:23:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/roboter-schlaegt-rollator/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Studenten der Hochschule Coburg untersuchen die Akzeptanz von Robotern in der Gesellschaft. Mit einer Gruppe des AWO-Mehr Generationen Haus in Coburg haben sie einen Testlauf gestartet: Einkaufsroboter gegen Rollator. </em>&#13;
Heidemarie Heisler ist fit, was neue Technologien angeht. Mit ihrem Smartphone schickt die Anfang 70-Jährige regelmäßig WhatsApp-Nachrichten. „Das ist ganz einfach“, versichert Heisler. „Ich mache sogar Videos mit meinem Handy.“ Die Seniorin ist eine von elf Teilnehmern, die das Projekt von Elektrotechnik- und Informatik-Studierenden der Hochschule Coburg unterstützen. Die fünf Studierenden wollen herausfinden, ob Roboter als Helfer im Alltag akzeptiert werden und welche Bedingungen diese Geräte erfüllen müssen. Konkret geht es um einen Einkaufsroboter, der selbständig in den Laden fahren und einen Einkauf erledigen kann. Vor allem für ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen könnte das eine große Erleichterung sein. Johanna Thomack, Leiterin der Fachstelle für pflegende Angehörige am AWO Mehr Generationen Haus, hat eine Gruppe mit Testpersonen zusammengestellt. „Es sind Senioren dabei, die zum Beispiel eine Seh- oder Gehbehinderung haben. Aber wir haben auch pflegende Angehörige eingeladen oder Helfer, die Patienten stundenweise betreuen. So bekommen die Studenten ein umfassendes Bild, welche Bedürfnisse der Roboter erfüllen muss.“&#13;
Die Probanden füllen zunächst einen Fragebogen aus, bevor sie den Praxistest starten. Es gilt eine festgelegte Strecke zurückzulegen - einmal mit dem Roboter, dann mit dem Rollator. Anschließend beantworten die Senioren wieder einen Fragebogen. Als erstes haben die elf Teilnehmer aber vor allem Fragen an die Studierenden: Wie erkennt ein Roboter, ob die Milch abgelaufen ist? Findet er auch das günstigste Produkt? Woher weiß er überhaupt, wo die Ware im Laden steht? Wie viel wird so ein Gerät einmal kosten? Anregungen, die Doktorand Johannes Schmölz bei seiner Arbeit aufnehmen kann. Schmölz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule und hilft der Gruppe bei dem Projekt. Er wird in den kommenden Jahren seine Promotion zu dem Thema schreiben. Günstig seien solche Geräte nicht, bestätigt Schmölz. Aber mehrere Personen zusammen können sich einen Roboter teilen. Studentin Maria Simmler ergänzt: „Abhängig von der Pflegestufe kann hier auch die Krankenkasse einen Betrag zahlen.“ Preisvergleiche stellt der Roboter natürlich über die entsprechenden Barcodes auf den Produkten an. Und die Ware finden? „Da muss er, wie auch wir Menschen, einfach suchen“, sagt Schmölz.&#13;
Vor dem Treff am Bürglaßschlößchen starten die ersten Senioren mit dem Roboter. Er besteht aus einem fahrbaren Untersatz mit vier Rädern und einer Plastikbox, die als Transportkorb dient. Noch müssen die Studenten das Gerät per Funk steuern, in einem nächsten Schritt soll es aber selbstständig fahren. Heidemarie Heisler ist als zweite an der Reihe. An ihrer Seite soll der Roboter zwei Flaschen durch den Prinzengarten zu den Glascontainern vor der Mauer fahren. Dort kann sie das Leergut abgeben, einen Sechserpack Wasserflaschen in die Plastikbox laden und wieder zurückfahren. Danach muss sie die selbe Strecke mit dem Rollator zurücklegen. Ihr Fazit: „Der Roboter ist eindeutig eine Erleichterung. So ein Rollator ist insgesamt ziemlich sperrig und man hat ja nie die Hände frei.“ Für Menschen, die nicht mehr selbständig einkaufen können, sei das sicher eine gute Unterstützung.&#13;
Die Studenten werden jetzt noch einen zweiten Testlauf mit neuen Probanden durchführen. Mit der Auswertung der Ergebnisse ist ihre Arbeit dann erledigt. Im nächsten Semester geht das Projekt mit einer anderen Gruppe weiter. Die Technik des Roboters muss noch verfeinert und eventuell auf die entsprechenden Bedürfnisse der Senioren abgestimmt werden. Angeleitet und betreut werden sie von Prof. Dr. Kolja Kühnlenz, Fakultät Elektrotechnik und Informatik und seinem Doktoranden Johannes Schmölz. Kühnlenz hat sich bereits an der TU München mit der Integration von Robotern in der Gesellschaft beschäftigt.&#13;
<strong>Die beteiligten Studenten: </strong>&#13;
<ul><li>Martin Busse, Automatisierung und Robotik, 4. Semester</li><li>Lukas Gottschalk, Elektrotechnik, 6. Semester</li><li>Nina Gunzelmann, Elektrotechnik, 6. Semester</li><li>Simon Keller, Elektrotechnik, 6. Semester</li><li>Maria Simmler, Informatik, 8. Semester</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Studenten der Hochschule Coburg untersuchen die Akzeptanz von Robotern in der Gesellschaft. Mit einer Gruppe des AWO-Mehr Generationen Haus in Coburg haben sie einen Testlauf gestartet: Einkaufsroboter gegen Rollator. </em>&#13;
Heidemarie Heisler ist fit, was neue Technologien angeht. Mit ihrem Smartphone schickt die Anfang 70-Jährige regelmäßig WhatsApp-Nachrichten. „Das ist ganz einfach“, versichert Heisler. „Ich mache sogar Videos mit meinem Handy.“ Die Seniorin ist eine von elf Teilnehmern, die das Projekt von Elektrotechnik- und Informatik-Studierenden der Hochschule Coburg unterstützen. Die fünf Studierenden wollen herausfinden, ob Roboter als Helfer im Alltag akzeptiert werden und welche Bedingungen diese Geräte erfüllen müssen. Konkret geht es um einen Einkaufsroboter, der selbständig in den Laden fahren und einen Einkauf erledigen kann. Vor allem für ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen könnte das eine große Erleichterung sein. Johanna Thomack, Leiterin der Fachstelle für pflegende Angehörige am AWO Mehr Generationen Haus, hat eine Gruppe mit Testpersonen zusammengestellt. „Es sind Senioren dabei, die zum Beispiel eine Seh- oder Gehbehinderung haben. Aber wir haben auch pflegende Angehörige eingeladen oder Helfer, die Patienten stundenweise betreuen. So bekommen die Studenten ein umfassendes Bild, welche Bedürfnisse der Roboter erfüllen muss.“&#13;
Die Probanden füllen zunächst einen Fragebogen aus, bevor sie den Praxistest starten. Es gilt eine festgelegte Strecke zurückzulegen - einmal mit dem Roboter, dann mit dem Rollator. Anschließend beantworten die Senioren wieder einen Fragebogen. Als erstes haben die elf Teilnehmer aber vor allem Fragen an die Studierenden: Wie erkennt ein Roboter, ob die Milch abgelaufen ist? Findet er auch das günstigste Produkt? Woher weiß er überhaupt, wo die Ware im Laden steht? Wie viel wird so ein Gerät einmal kosten? Anregungen, die Doktorand Johannes Schmölz bei seiner Arbeit aufnehmen kann. Schmölz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule und hilft der Gruppe bei dem Projekt. Er wird in den kommenden Jahren seine Promotion zu dem Thema schreiben. Günstig seien solche Geräte nicht, bestätigt Schmölz. Aber mehrere Personen zusammen können sich einen Roboter teilen. Studentin Maria Simmler ergänzt: „Abhängig von der Pflegestufe kann hier auch die Krankenkasse einen Betrag zahlen.“ Preisvergleiche stellt der Roboter natürlich über die entsprechenden Barcodes auf den Produkten an. Und die Ware finden? „Da muss er, wie auch wir Menschen, einfach suchen“, sagt Schmölz.&#13;
Vor dem Treff am Bürglaßschlößchen starten die ersten Senioren mit dem Roboter. Er besteht aus einem fahrbaren Untersatz mit vier Rädern und einer Plastikbox, die als Transportkorb dient. Noch müssen die Studenten das Gerät per Funk steuern, in einem nächsten Schritt soll es aber selbstständig fahren. Heidemarie Heisler ist als zweite an der Reihe. An ihrer Seite soll der Roboter zwei Flaschen durch den Prinzengarten zu den Glascontainern vor der Mauer fahren. Dort kann sie das Leergut abgeben, einen Sechserpack Wasserflaschen in die Plastikbox laden und wieder zurückfahren. Danach muss sie die selbe Strecke mit dem Rollator zurücklegen. Ihr Fazit: „Der Roboter ist eindeutig eine Erleichterung. So ein Rollator ist insgesamt ziemlich sperrig und man hat ja nie die Hände frei.“ Für Menschen, die nicht mehr selbständig einkaufen können, sei das sicher eine gute Unterstützung.&#13;
Die Studenten werden jetzt noch einen zweiten Testlauf mit neuen Probanden durchführen. Mit der Auswertung der Ergebnisse ist ihre Arbeit dann erledigt. Im nächsten Semester geht das Projekt mit einer anderen Gruppe weiter. Die Technik des Roboters muss noch verfeinert und eventuell auf die entsprechenden Bedürfnisse der Senioren abgestimmt werden. Angeleitet und betreut werden sie von Prof. Dr. Kolja Kühnlenz, Fakultät Elektrotechnik und Informatik und seinem Doktoranden Johannes Schmölz. Kühnlenz hat sich bereits an der TU München mit der Integration von Robotern in der Gesellschaft beschäftigt.&#13;
<strong>Die beteiligten Studenten: </strong>&#13;
<ul><li>Martin Busse, Automatisierung und Robotik, 4. Semester</li><li>Lukas Gottschalk, Elektrotechnik, 6. Semester</li><li>Nina Gunzelmann, Elektrotechnik, 6. Semester</li><li>Simon Keller, Elektrotechnik, 6. Semester</li><li>Maria Simmler, Informatik, 8. Semester</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/miss_technik___co_05.-06.03.14_074_digitale_welten-1024x767.jpg"
                        fileSize="150658"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="767"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/miss_technik___co_05.-06.03.14_092_schatzsuche-1024x768.jpg"
                        fileSize="174480"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/miss_technik___co_05.-06.03.14_234_wald-1024x683.jpg"
                        fileSize="157572"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/miss_technik___co_05.-06.03.14_287_parcours-1024x768.jpg"
                        fileSize="140656"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Roboter_vs_Rollator-1024x704.jpg"
                        fileSize="206714"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="704"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Roboter_Stufe-683x1024.jpg"
                        fileSize="197802"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HeidemarieHeisler-683x1024.jpg"
                        fileSize="155711"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutsche Hochschulmeisterschaft: Platz 3 beim Hürdenlauf]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutsche-hochschulmeisterschaft-platz-3-beim-huerdenlauf/</link>
                <pubDate>Thu, 28 May 2015 10:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/deutsche-hochschulmeisterschaft-platz-3-beim-huerdenlauf/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) der Leichtathletik in Münster hat die Coburger Studentin Tamara Stüllein den 3. Platz im 400 Meter Hürdenlauf erkämpft. Sie legte die Strecke in 64,51 Sekunden zurück.</em></p>&#13;
<p>Mehr als 500 Studierende haben an der DHM teilgenommen. Sie wird organisiert vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband, zu dessen Mitgliedern auch die Hochschule Coburg gehört. Bei den Hochschulmeisterschaften treten häufig die beste Sportler der deutschen Universitäten und Hochschulen an. Mit ihrer Platzierung ist Tamara Stüllein (Studiengang Integrative Gesundheitsförderung) sehr zufrieden. Ihren nächsten Wettkampf hat sie Ende Juli in Nürnberg. Dort finden die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften statt. &quot;Dann&quot;, so Stüllein, &quot;strebe ich die Qualifikationsnorm von 62,45 Sekunden an.&quot;</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) der Leichtathletik in Münster hat die Coburger Studentin Tamara Stüllein den 3. Platz im 400 Meter Hürdenlauf erkämpft. Sie legte die Strecke in 64,51 Sekunden zurück.</em></p>&#13;
<p>Mehr als 500 Studierende haben an der DHM teilgenommen. Sie wird organisiert vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband, zu dessen Mitgliedern auch die Hochschule Coburg gehört. Bei den Hochschulmeisterschaften treten häufig die beste Sportler der deutschen Universitäten und Hochschulen an. Mit ihrer Platzierung ist Tamara Stüllein (Studiengang Integrative Gesundheitsförderung) sehr zufrieden. Ihren nächsten Wettkampf hat sie Ende Juli in Nürnberg. Dort finden die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften statt. &quot;Dann&quot;, so Stüllein, &quot;strebe ich die Qualifikationsnorm von 62,45 Sekunden an.&quot;</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/20150514_Tamara_Stuellein_Deutsche_Hochschulmeisterschaften_LA-1024x679.jpg"
                        fileSize="175839"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bist du auch ein Arbeiterkind?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bist-du-auch-ein-arbeiterkind/</link>
                <pubDate>Thu, 28 May 2015 05:28:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bist-du-auch-ein-arbeiterkind/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Studierendenzahlen in Deutschland steigen seit Jahren. Ein Studium ist heute fast selbstverständlich für viele junge Leute. Und die kommen schon lange nicht mehr aus reinen Akademikerfamilien. Die <a href="t3://page?uid=352" title="Opens internal link in current window" class="internal-link">Studentische Initiative Arbeiterkind.de</a> ist deshalb Anlaufstelle für alle, die in ihrer Familie die ersten sind, die sich im Hochschulalltag zurecht finden müssen.</em></p>&#13;
<p>Ihre Mutter ist Hausfrau, der Vater arbeitet als Krankenpfleger: Ann-Kathrin Keil weiß wie es ist, wenn zu Hause niemand Antworten kennt, auf Fragen wie<em>: </em>Wie funktioniert das mit der Einschreibung?, Wen muss ich ansprechen, wenn ich mal krank bin?, Wo bekomme ich finanzielle Unterstützung für mein Studium?. „Nicht der Rückhalt in der Familie ist das Problem“, sagt die Studentin. Sondern vielmehr, dass das Wissen fehle über Struktur und Abläufe an einer Hochschule. Für Ann-Kathrin Keil ist es deshalb Ehrensache, sich in der Coburger Ortsgruppe der gemeinnützigen Initiative Arbeiterkind.de zu engagieren. </p>&#13;
<p>Gemeinsam mit ihren Mitstreitern besucht sie Schulen oder Studienmessen, um schon vor dem Studium als Ansprechpartnerin für Schüler und Schülerinnen zur Verfügung zu stehen. Denn die Hürde, überhaupt ein Studium anzufangen, sei bei Arbeiterkindern deutlich höher, heißt es auf der offiziellen Seite der Initiative. Konkurrenz zum Beratungsangebot der Hochschule, wollen die Arbeiterkinder auf keinen Fall sein, erklärt Studentin Ulrike Feder, die sich ebenfalls in der Coburger Ortsgruppe einsetzt. „Wir wollen den Leuten eher dabei helfen, die richtigen Stellen im Haus für ihre Fragen zu finden.“</p>&#13;
<p>Bei den Schnuppertagen der Hochschule, die von der Studienberatung organisiert werden, war die Gruppe deshalb mit einem eigenen Stand vertreten. Bei Infoveranstaltungen für Schüler, stellen die Studierenden ihr Angebot regelmäßig vor. Auch Netzwerktreffen mit anderen Ortsgruppen organisieren sie. </p>&#13;
<p>Gegründet wurde die Coburger Gruppe vor rund eineinhalb Jahren von Studentin Sema Güleryüz. Sie ist mittlerweile zum Masterstudium nach Stuttgart gezogen, hält aber immer noch den Kontakt nach Coburg. Einmal im Monat veranstalten die Arbeiterkinder einen Stammtisch in der Sonderbar. Immer am ersten Donnerstag, von 18 bis 19 Uhr! Wer Lust hat, bei Arbeiterkind.de mitzumachen oder Rat sucht, ist hier jederzeit willkommen. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Studierendenzahlen in Deutschland steigen seit Jahren. Ein Studium ist heute fast selbstverständlich für viele junge Leute. Und die kommen schon lange nicht mehr aus reinen Akademikerfamilien. Die <a href="t3://page?uid=352" title="Opens internal link in current window" class="internal-link">Studentische Initiative Arbeiterkind.de</a> ist deshalb Anlaufstelle für alle, die in ihrer Familie die ersten sind, die sich im Hochschulalltag zurecht finden müssen.</em></p>&#13;
<p>Ihre Mutter ist Hausfrau, der Vater arbeitet als Krankenpfleger: Ann-Kathrin Keil weiß wie es ist, wenn zu Hause niemand Antworten kennt, auf Fragen wie<em>: </em>Wie funktioniert das mit der Einschreibung?, Wen muss ich ansprechen, wenn ich mal krank bin?, Wo bekomme ich finanzielle Unterstützung für mein Studium?. „Nicht der Rückhalt in der Familie ist das Problem“, sagt die Studentin. Sondern vielmehr, dass das Wissen fehle über Struktur und Abläufe an einer Hochschule. Für Ann-Kathrin Keil ist es deshalb Ehrensache, sich in der Coburger Ortsgruppe der gemeinnützigen Initiative Arbeiterkind.de zu engagieren. </p>&#13;
<p>Gemeinsam mit ihren Mitstreitern besucht sie Schulen oder Studienmessen, um schon vor dem Studium als Ansprechpartnerin für Schüler und Schülerinnen zur Verfügung zu stehen. Denn die Hürde, überhaupt ein Studium anzufangen, sei bei Arbeiterkindern deutlich höher, heißt es auf der offiziellen Seite der Initiative. Konkurrenz zum Beratungsangebot der Hochschule, wollen die Arbeiterkinder auf keinen Fall sein, erklärt Studentin Ulrike Feder, die sich ebenfalls in der Coburger Ortsgruppe einsetzt. „Wir wollen den Leuten eher dabei helfen, die richtigen Stellen im Haus für ihre Fragen zu finden.“</p>&#13;
<p>Bei den Schnuppertagen der Hochschule, die von der Studienberatung organisiert werden, war die Gruppe deshalb mit einem eigenen Stand vertreten. Bei Infoveranstaltungen für Schüler, stellen die Studierenden ihr Angebot regelmäßig vor. Auch Netzwerktreffen mit anderen Ortsgruppen organisieren sie. </p>&#13;
<p>Gegründet wurde die Coburger Gruppe vor rund eineinhalb Jahren von Studentin Sema Güleryüz. Sie ist mittlerweile zum Masterstudium nach Stuttgart gezogen, hält aber immer noch den Kontakt nach Coburg. Einmal im Monat veranstalten die Arbeiterkinder einen Stammtisch in der Sonderbar. Immer am ersten Donnerstag, von 18 bis 19 Uhr! Wer Lust hat, bei Arbeiterkind.de mitzumachen oder Rat sucht, ist hier jederzeit willkommen. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Arbeiterkinder-1024x769.jpg"
                        fileSize="139919"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="769"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Studierende besuchen Partnerhochschule in Nowosibirsk]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-studierende-besuchen-partnerhochschule-in-nowosibirsk/</link>
                <pubDate>Thu, 21 May 2015 13:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-studierende-besuchen-partnerhochschule-in-nowosibirsk/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Studierende des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaft besuchten gemeinsam mit Prof. Dr. Eduard Gerhardt die </em><em><em>Novosibirsk State University of Economics and Management NSUEM</em>. Auf dem Programm stand auch ein Gespräch mit dem deutschen Generalkonsul.</em>&#13;
„Wie kann sich eine deutsche Firma den russischen Markt erschließen?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaft in einem Projekt bei Professor Gerhardt. In das Seminar integriert war eine Reise an die Partneruniversität in Nowosibirsk. Hier hatten die Studierenden Gelegenheit, ihre Ideen mit den russischen Kommilitonen zu diskutieren. So erhielten sie Informationen über die Besonderheiten des russischen Marktes. &#13;
Professor Gerhardt beurteilt den Besuch sehr positiv: „Es war für die Studierenden eine wertvolle Erfahrung zu prüfen, ob ihre Ideen in dem fremden Markt auch tatsächlich funktionieren würden. Denn interkulturelle Aspekte spielen dabei eine große Rolle.“&#13;
Ein Highlight der Reise nach Russland war für die Studierenden der Besuch des deutschen Generalkonsulats in Nowosibirsk. Generalkonsul Viktor Richter unterstrich die Wichtigkeit der Studentenaustauschprogramme und begrüßte die Initiative einer nachhaltigen Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen. Die deutsche Auslandsvertretung in Russland berichtet über den Besuch der Gäste aus der Hochschule Coburg auf ihrer <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.germania.diplo.de/Vertretung/russland/de/05-nowo/6-aktuelles/studenten-coburg.html">Website</a>. &#13;
Die Exkursion der Studierenden nach Russland wurde möglich durch die Unterstützung der Kramp GmbH, Strullendorf bei Bamberg]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Studierende des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaft besuchten gemeinsam mit Prof. Dr. Eduard Gerhardt die </em><em><em>Novosibirsk State University of Economics and Management NSUEM</em>. Auf dem Programm stand auch ein Gespräch mit dem deutschen Generalkonsul.</em>&#13;
„Wie kann sich eine deutsche Firma den russischen Markt erschließen?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich Studierende des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaft in einem Projekt bei Professor Gerhardt. In das Seminar integriert war eine Reise an die Partneruniversität in Nowosibirsk. Hier hatten die Studierenden Gelegenheit, ihre Ideen mit den russischen Kommilitonen zu diskutieren. So erhielten sie Informationen über die Besonderheiten des russischen Marktes. &#13;
Professor Gerhardt beurteilt den Besuch sehr positiv: „Es war für die Studierenden eine wertvolle Erfahrung zu prüfen, ob ihre Ideen in dem fremden Markt auch tatsächlich funktionieren würden. Denn interkulturelle Aspekte spielen dabei eine große Rolle.“&#13;
Ein Highlight der Reise nach Russland war für die Studierenden der Besuch des deutschen Generalkonsulats in Nowosibirsk. Generalkonsul Viktor Richter unterstrich die Wichtigkeit der Studentenaustauschprogramme und begrüßte die Initiative einer nachhaltigen Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen. Die deutsche Auslandsvertretung in Russland berichtet über den Besuch der Gäste aus der Hochschule Coburg auf ihrer <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.germania.diplo.de/Vertretung/russland/de/05-nowo/6-aktuelles/studenten-coburg.html">Website</a>. &#13;
Die Exkursion der Studierenden nach Russland wurde möglich durch die Unterstützung der Kramp GmbH, Strullendorf bei Bamberg]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gerhardt_Russische_Vertreter.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Praesentation.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studenten_Dozenten_Mai_15.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Abiberater aus ganz Bayern zu Gast an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/abiberater-aus-ganz-bayern-zu-gast-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Thu, 21 May 2015 06:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/abiberater-aus-ganz-bayern-zu-gast-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Berufsberater für Abiturienten bei der Agentur für Arbeit sind wichtige Mittler zwischen den Studieninteressierten und der Hochschule. Elf Berater und Beraterinnen informieren sich am Campus Design über die Studienangebote.</em></p>&#13;
<p>Die Abiberater der Arbeitsagenturen kamen aus Bamberg/Coburg, Kulmbach, Bayreuth, Jena und München an den Campus Design, um sich über die Studiengänge Innenarchitektur und Bauingenieurwesen zu informieren. Der Studiengangsleiter für Innenarchitektur Rolf Döll und Prof. Friedmann Zeitler aus dem Studiengang Bauingenieurwesen gaben ihnen Einblicke in die Studieninhalte. Die Studienbotschafter Christoph Uebel (Integriertes Produktdesign) sowie Stefanie Wiedersatz (Bauingenieurwesen) führten durch die Werkstätten und Labore und schilderten ihre Erfahrungen aus studentischer Perspektive. </p>&#13;
<p>Besonders beeindruckt waren die Gäste von der familiären Atmosphäre am Campus Design und dem starken Praxisbezug des Studiums. Sie meldeten sich bereits jetzt für das nächste Jahr an. Dann wollen sie am Campus Design die Studiengänge Integriertes Produktdesign und Architektur kennen lernen. </p>&#13;
<p>Das Besuchsprogramm wurde von Dr. Katja Kessel und Bianca Schmidt von der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=423">Studienberatung</a> der Hochschule vorbereitet. Die Begrüßung der Gäste übernahm Vizepräsidenten Prof. Dr. Jutta Michel.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Berufsberater für Abiturienten bei der Agentur für Arbeit sind wichtige Mittler zwischen den Studieninteressierten und der Hochschule. Elf Berater und Beraterinnen informieren sich am Campus Design über die Studienangebote.</em></p>&#13;
<p>Die Abiberater der Arbeitsagenturen kamen aus Bamberg/Coburg, Kulmbach, Bayreuth, Jena und München an den Campus Design, um sich über die Studiengänge Innenarchitektur und Bauingenieurwesen zu informieren. Der Studiengangsleiter für Innenarchitektur Rolf Döll und Prof. Friedmann Zeitler aus dem Studiengang Bauingenieurwesen gaben ihnen Einblicke in die Studieninhalte. Die Studienbotschafter Christoph Uebel (Integriertes Produktdesign) sowie Stefanie Wiedersatz (Bauingenieurwesen) führten durch die Werkstätten und Labore und schilderten ihre Erfahrungen aus studentischer Perspektive. </p>&#13;
<p>Besonders beeindruckt waren die Gäste von der familiären Atmosphäre am Campus Design und dem starken Praxisbezug des Studiums. Sie meldeten sich bereits jetzt für das nächste Jahr an. Dann wollen sie am Campus Design die Studiengänge Integriertes Produktdesign und Architektur kennen lernen. </p>&#13;
<p>Das Besuchsprogramm wurde von Dr. Katja Kessel und Bianca Schmidt von der <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=423">Studienberatung</a> der Hochschule vorbereitet. Die Begrüßung der Gäste übernahm Vizepräsidenten Prof. Dr. Jutta Michel.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Abiberater_Campus_Design_Mai-1024x683.jpg"
                        fileSize="203852"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zwei Deutschlandstipendiaten der Hochschule Coburg unter Gewinnern des Wettbewerbs „Mach was draus!“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zwei-deutschlandstipendiaten-der-hochschule-coburg-unter-gewinnern-des-wettbewerbs-mach-was-draus/</link>
                <pubDate>Thu, 21 May 2015 05:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zwei-deutschlandstipendiaten-der-hochschule-coburg-unter-gewinnern-des-wettbewerbs-mach-was-draus/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Sarah Wunderlich und Mischa Meier, beides Studierende der Hochschule Coburg und Deutschlandstipendiaten, wurden in Berlin vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.</em>&#13;
„Macht was draus!“ –&nbsp; so lautete das Motto des diesjährigen Wettbewerbs des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. Gesucht wurden Projekte, die Studierende mit einem Deutschlandstipendium ehrenamtlich neben ihrem Studium umsetzen, um beispielsweise den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den interkulturellen Austausch zu fördern. &#13;
Unter den Gewinnern ist das Projekt „Widerstand ist zwecklos – oder etwa nicht?“ von Sarah Wunderlich und Mischa Meier. Die beiden studieren an der Hochschule Coburg Informatik und werden mit einem Deutschlandstipendium gefördert. In ihrem ausgezeichneten Projekt vermitteln sie Kindern und Jugendlichen elektronisches Wissen. Für das ehrenamtliche Engagement wurden sie jetzt in Berlin von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und dem stellvertretenden Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft Dr. Volker Meyer-Guckel ausgezeichnet. Sie erhalten zudem ein Preisgeld von 3.000 Euro, das direkt in das Projekt fließt.&#13;
Insgesamt bewarben sich rund 80 Projekte von Universitäten und Hochschulen aus ganz Deutschland. Die beiden Coburger Studierenden schafften es unter die besten Zehn und überzeugten mit einem Video, in dem sie ihr Projekt vorstellen. Das Video kann auf <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=dSeO17puHVM">youtube</a> angeschaut werden.&#13;
&quot;Für die Wettbewerbsjury war es besonders wichtig, dass die ausgezeichneten Initiativen von Deutschlandstipendiaten eigenständig initiiert und durchgeführt werden. Die materielle Förderung durch das Deutschlandstipendium gibt den Stipendiaten die Möglichkeit, die neu entstandenen Freiräume für innovative und kreative Initiativen an ihrer Hochschule zu nutzen“, sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. &#13;
Das Deutschlandstipendium hat sich in den vergangenen Jahren fest in der Hochschulwelt etabliert und vielerorts eine neue Stipendienkultur geschafften: Bundesweit werden mehr als 20.000 Stipendien vergeben, die zu gleichen Teilen aus privaten und öffentlichen Mitteln finanziert werden. Viele Stipendiaten profitieren zusätzlich von ideellen Fördermaßnahmen, etwa in Form von Workshops, Seminaren oder Mentoring-Programmen. An der Hochschule Coburg wird das Deutschlandstipendium von Dr. Kerstin Sauerbrey vom <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=337">Career Service</a> der Hochschule betreut.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Sarah Wunderlich und Mischa Meier, beides Studierende der Hochschule Coburg und Deutschlandstipendiaten, wurden in Berlin vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.</em>&#13;
„Macht was draus!“ –&nbsp; so lautete das Motto des diesjährigen Wettbewerbs des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. Gesucht wurden Projekte, die Studierende mit einem Deutschlandstipendium ehrenamtlich neben ihrem Studium umsetzen, um beispielsweise den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den interkulturellen Austausch zu fördern. &#13;
Unter den Gewinnern ist das Projekt „Widerstand ist zwecklos – oder etwa nicht?“ von Sarah Wunderlich und Mischa Meier. Die beiden studieren an der Hochschule Coburg Informatik und werden mit einem Deutschlandstipendium gefördert. In ihrem ausgezeichneten Projekt vermitteln sie Kindern und Jugendlichen elektronisches Wissen. Für das ehrenamtliche Engagement wurden sie jetzt in Berlin von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und dem stellvertretenden Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft Dr. Volker Meyer-Guckel ausgezeichnet. Sie erhalten zudem ein Preisgeld von 3.000 Euro, das direkt in das Projekt fließt.&#13;
Insgesamt bewarben sich rund 80 Projekte von Universitäten und Hochschulen aus ganz Deutschland. Die beiden Coburger Studierenden schafften es unter die besten Zehn und überzeugten mit einem Video, in dem sie ihr Projekt vorstellen. Das Video kann auf <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.youtube.com/watch?v=dSeO17puHVM">youtube</a> angeschaut werden.&#13;
&quot;Für die Wettbewerbsjury war es besonders wichtig, dass die ausgezeichneten Initiativen von Deutschlandstipendiaten eigenständig initiiert und durchgeführt werden. Die materielle Förderung durch das Deutschlandstipendium gibt den Stipendiaten die Möglichkeit, die neu entstandenen Freiräume für innovative und kreative Initiativen an ihrer Hochschule zu nutzen“, sagt Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes. &#13;
Das Deutschlandstipendium hat sich in den vergangenen Jahren fest in der Hochschulwelt etabliert und vielerorts eine neue Stipendienkultur geschafften: Bundesweit werden mehr als 20.000 Stipendien vergeben, die zu gleichen Teilen aus privaten und öffentlichen Mitteln finanziert werden. Viele Stipendiaten profitieren zusätzlich von ideellen Fördermaßnahmen, etwa in Form von Workshops, Seminaren oder Mentoring-Programmen. An der Hochschule Coburg wird das Deutschlandstipendium von Dr. Kerstin Sauerbrey vom <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=337">Career Service</a> der Hochschule betreut.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Deutschlandstipen_Wettbewerb_Meyer-Guckel_Wunderlich_Meier_Wanka_1500_b-1024x717.jpg"
                        fileSize="129695"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="717"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Maschinenbau-Absolvent forscht an Trägerrakete Ariane]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/maschinenbau-absolvent-forscht-an-traegerrakete-ariane/</link>
                <pubDate>Wed, 20 May 2015 05:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/maschinenbau-absolvent-forscht-an-traegerrakete-ariane/</guid>
                <description><![CDATA[<em>André Kießling hat sich nach seinem Maschinenbau-Studium an der Hochschule Coburg für eine Karriere in der Raumfahrt entschieden. Am Ottobrunner Standort der Airbus Safran Laucher GmbH arbeitet er im Entwicklerteam an der Strömungsmechanik und der Hydraulik der Trägerrakete Ariane. Jetzt bekam er Besuch von den Studierenden seiner ehemaligen Hochschule.</em>&#13;
Bereits während seines Studiums legte André Kießling einen Schwerpunkt auf die Strömungsmechanik und er schrieb seine Abschlussarbeit beim Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt DLR. Nach dem Ende seines Studiums ging er zu Airbus, wo er heute an der Entwicklung der Trägerrakete Ariane 6 beteiligt ist. &#13;
André Kießling steht immer noch in Kontakt zu Prof. Dr. Philipp Epple, der schon seine Abschlussarbeit betreut hat. Mit einer Gruppe von Maschinenbau-Studenten, die bei Prof. Epple das Fach „Strömungsgerechte Auslegung von Maschinen“ belegten, besuchte er Airbus in Ottobrunn. Sie bekamen von André Kießling Einblicke in die Antriebstechnik der Ariane und konnten sich bei einer Führung durch das Werk über die Produktion informieren. Die Führung übernahm Eugen Reichl, ausgewiesener Fachautor für Raumfahrt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>André Kießling hat sich nach seinem Maschinenbau-Studium an der Hochschule Coburg für eine Karriere in der Raumfahrt entschieden. Am Ottobrunner Standort der Airbus Safran Laucher GmbH arbeitet er im Entwicklerteam an der Strömungsmechanik und der Hydraulik der Trägerrakete Ariane. Jetzt bekam er Besuch von den Studierenden seiner ehemaligen Hochschule.</em>&#13;
Bereits während seines Studiums legte André Kießling einen Schwerpunkt auf die Strömungsmechanik und er schrieb seine Abschlussarbeit beim Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt DLR. Nach dem Ende seines Studiums ging er zu Airbus, wo er heute an der Entwicklung der Trägerrakete Ariane 6 beteiligt ist. &#13;
André Kießling steht immer noch in Kontakt zu Prof. Dr. Philipp Epple, der schon seine Abschlussarbeit betreut hat. Mit einer Gruppe von Maschinenbau-Studenten, die bei Prof. Epple das Fach „Strömungsgerechte Auslegung von Maschinen“ belegten, besuchte er Airbus in Ottobrunn. Sie bekamen von André Kießling Einblicke in die Antriebstechnik der Ariane und konnten sich bei einer Führung durch das Werk über die Produktion informieren. Die Führung übernahm Eugen Reichl, ausgewiesener Fachautor für Raumfahrt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Epple_Ariane_Kiessling_1500px-breit-1024x652.jpg"
                        fileSize="126106"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="652"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[designcampus_open 2015 eröffnet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/designcampus-open-2015-eroeffnet/</link>
                <pubDate>Wed, 13 May 2015 13:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/designcampus-open-2015-eroeffnet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Von heute bis zum Sonntag präsentiert sich der Campus Design noch bunter als sonst. Die Studierenden geben Einblicke in ihre Projekte, sie laden zum Mitmachen ein und zeigen, wie Design unser Leben bereichert.</em>&#13;
Der Dekan der Fakultät Design Prof. Dr. Joachim Driller eröffnete heute im Beisein zahlreicher Gäste aus Wirtschaft und Politik den 3. designcampus_open. Gleichzeitig feiert die Fakultät in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag, zu dem auch Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer gratulierte. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl stellte dazu fest: „Die Idee der Fakultät war und ist die Zusammenarbeit der Disziplinen.“ Am Campus Design studieren knapp 900 junge Menschen in den Studiengängen Architektur, Innenarchitektur, Bauingenieurwesen sowie Integriertes Produktdesign. &#13;
Dass auch die Studierenden Spaß haben an der Gestaltung ihres Campus Design und der Veranstaltung machte Eric Heimann klar: „Wir zeigen hier nicht nur unsere Arbeiten. Wir haben vier Tage lang Zeit, Workshops zu besuchen und neue Dinge auszuprobieren.“&#13;
Das genaue Programm des designcampus_open findet sich <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://designcampus-open.de/">hier</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Von heute bis zum Sonntag präsentiert sich der Campus Design noch bunter als sonst. Die Studierenden geben Einblicke in ihre Projekte, sie laden zum Mitmachen ein und zeigen, wie Design unser Leben bereichert.</em>&#13;
Der Dekan der Fakultät Design Prof. Dr. Joachim Driller eröffnete heute im Beisein zahlreicher Gäste aus Wirtschaft und Politik den 3. designcampus_open. Gleichzeitig feiert die Fakultät in diesem Jahr ihren 10. Geburtstag, zu dem auch Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer gratulierte. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl stellte dazu fest: „Die Idee der Fakultät war und ist die Zusammenarbeit der Disziplinen.“ Am Campus Design studieren knapp 900 junge Menschen in den Studiengängen Architektur, Innenarchitektur, Bauingenieurwesen sowie Integriertes Produktdesign. &#13;
Dass auch die Studierenden Spaß haben an der Gestaltung ihres Campus Design und der Veranstaltung machte Eric Heimann klar: „Wir zeigen hier nicht nur unsere Arbeiten. Wir haben vier Tage lang Zeit, Workshops zu besuchen und neue Dinge auszuprobieren.“&#13;
Das genaue Programm des designcampus_open findet sich <a class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://designcampus-open.de/">hier</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Eroeffnung1a_1500_breit-1024x683.jpg"
                        fileSize="222123"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Eroeffnung2a_1500_breit-1024x683.jpg"
                        fileSize="208872"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Eroeffnung3a_1500_breit-1024x683.jpg"
                        fileSize="136307"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Eroeffnung4a_1500_breit-1024x683.jpg"
                        fileSize="154567"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Eroeffnung_Kintzinger_a_1500_breit-1024x683.jpg"
                        fileSize="156404"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Auszeichnung für Coburger Informatik-Studenten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/auszeichnung-fuer-coburger-informatik-studenten/</link>
                <pubDate>Mon, 11 May 2015 11:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/auszeichnung-fuer-coburger-informatik-studenten/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Daniel Scherer, Bachelorabsolvent des Studiengangs Informatik an der Hochschule Coburg, darf sich über Platz 2 beim Absolventenpreise des IT-Clusters Oberfranken freuen. Damit verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Das IT-Cluster Oberfranken (ITCO) vergibt jährlich drei Preise für die besten Abschlussarbeiten in der Informatik. Bewerben können sich Bachelor- und Masterabsolventen der vier oberfränkischen Hochschulen Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof. </em>&#13;
Zur Finalrunde hatten sich drei Finalisten qualifiziert. Sie mussten dem Publikum ihre Abschlussarbeiten, die alle in Zusammenarbeit mit Unternehmen entstanden waren, präsentieren. Anschließend bestimmte eine Jury aus Unternehmensvertreter und Hochschullehrern die Reihenfolge der Preisvergabe. Der Absolventenpreis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Platz 2 ging an den Coburger Informatikabsolventen Daniel Scherer. Auf die Plätze 1 und 3 wurden Informatikabsolventen der Universität Bamberg gewählt. &#13;
Die Bachelorarbeit von Daniel Scherer befasst sich mit dem Thema „Forensische Analyse von Flash-Speichern“ und entstand in Kooperation mit der HUK Coburg. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Thomas Wieland betreut. Der ITCO Absolventenpreis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. In jedem Jahr stellte die Hochschule Coburg bisher mindestens einen der Preisträger. &#13;
Im IT- Cluster Oberfranken&nbsp; haben sich Unternehmen und Institutionen aus ganz Oberfranken zu einem regionalen Branchen-Netzwerk zusammengeschlossen. Der IT-Cluster Oberfranken bietet oberfränkischen IT-Unternehmen sowie Hochschulen, öffentlichen Einrichtungen und Organisationen eine Plattform für den Know-how-Transfer und den gegenseitigen Austausch auf dem Gebiet der Informationstechnik und Softwareentwicklung.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Daniel Scherer, Bachelorabsolvent des Studiengangs Informatik an der Hochschule Coburg, darf sich über Platz 2 beim Absolventenpreise des IT-Clusters Oberfranken freuen. Damit verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Das IT-Cluster Oberfranken (ITCO) vergibt jährlich drei Preise für die besten Abschlussarbeiten in der Informatik. Bewerben können sich Bachelor- und Masterabsolventen der vier oberfränkischen Hochschulen Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof. </em>&#13;
Zur Finalrunde hatten sich drei Finalisten qualifiziert. Sie mussten dem Publikum ihre Abschlussarbeiten, die alle in Zusammenarbeit mit Unternehmen entstanden waren, präsentieren. Anschließend bestimmte eine Jury aus Unternehmensvertreter und Hochschullehrern die Reihenfolge der Preisvergabe. Der Absolventenpreis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Platz 2 ging an den Coburger Informatikabsolventen Daniel Scherer. Auf die Plätze 1 und 3 wurden Informatikabsolventen der Universität Bamberg gewählt. &#13;
Die Bachelorarbeit von Daniel Scherer befasst sich mit dem Thema „Forensische Analyse von Flash-Speichern“ und entstand in Kooperation mit der HUK Coburg. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Thomas Wieland betreut. Der ITCO Absolventenpreis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. In jedem Jahr stellte die Hochschule Coburg bisher mindestens einen der Preisträger. &#13;
Im IT- Cluster Oberfranken&nbsp; haben sich Unternehmen und Institutionen aus ganz Oberfranken zu einem regionalen Branchen-Netzwerk zusammengeschlossen. Der IT-Cluster Oberfranken bietet oberfränkischen IT-Unternehmen sowie Hochschulen, öffentlichen Einrichtungen und Organisationen eine Plattform für den Know-how-Transfer und den gegenseitigen Austausch auf dem Gebiet der Informationstechnik und Softwareentwicklung.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ITCO2015_Scherer_Huttner_Wurzbacher_1500px-928x1024.jpg"
                        fileSize="153109"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="928" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Innenarchitekten gestalten Coburger Kreißsaal neu]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/innenarchitekten-gestalten-coburger-kreisssaal-neu/</link>
                <pubDate>Mon, 11 May 2015 09:45:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/innenarchitekten-gestalten-coburger-kreisssaal-neu/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Nach drei Monaten Umbauphase hat das Klinikum Coburg seinen Kreißsaal wieder eröffnet. Zehn Studierende der Innenarchitektur haben diesen sorgfältig umgestaltet. </em>&#13;
Zur Eröffnung gab’s ein kleines Ständchen. Und zwar von echten Eigengewächsen. Die Kinder des Klinik-Kindergartens „Zwergenhaus“ haben unter Anleitung von Erzieherin Yvonne Strobel ihre Glückwünsche für den neuen Kreißsaal gesungen. Fast alle wurden selbst dort geboren und wenn es nach Landrat Michael Busch geht, „kommen in Coburg bald noch mehr Kinder zur Welt. Jetzt, wo wir so einen topdesignten Kreißsaal haben.“&#13;
Zu verdanken ist dieser zehn Innenarchitektur-Studierende der Hochschule Coburg. Unter Leitung von Prof. Rudolf Schricker haben sie sich insgesamt eineinhalb Jahre mit dem Projekt auseinander gesetzt. „Ein Semester haben wir nur im Kreißsaal verbracht, um herauszufinden, was den werdenden Müttern wichtig ist, wo es Defizite gibt und wie auch das Personal unterstützt werden kann“, erklärt Schricker. &#13;
Die leitende Hebamme Barbara Wank führt sichtlich stolz durch die modernisierten Räumlichkeiten. Denn der Kreißsaal ist kein einzelnes Zimmer. Vielmehr gibt es in Coburg eine eigene kleine Station - mit Entbindungszimmern, Raum mit Gebärwanne und Ruheraum für die Zeit nach der Geburt. An den Wänden hängen schallschluckende Bilder. Per Knopfdruck können die Hebammen das Licht im Raum an die Stimmung der Gebärenden anpassen. Humane Innenarchitektur lautet das Stichwort. „Hier kommt es nicht darauf an, was man selber chic findet, sondern - was ist gesundheitsfördernd? Was ist wichtig im Kreißsaal“, sagt Schricker. Das sei auch für die Studierenden eine ganz neue Erfahrung gewesen. Igor Ochs, der einzige Student in der Gruppe wird während seiner Zeit in Coburg selbst Vater am Klinikum. Er kann ganz persönliche Eindrücke sammeln, wie sich die Geburt für die werdenden Mütter angenehmer gestalten lässt. &#13;
Die Studentinnen und Studenten sind mittlerweile alle fest im Berufsleben. Die Zusammenarbeit mit dem Klinikum ist für Prof. Schricker aber noch nicht beendet. Er möchte die neuen Konzepte auch auswerten. Regenerieren die Frauen nach der Geburt schneller? Helfen Gerüche und Licht, das Wohlbefinden zu steigern? Haben sich auch die Arbeitsbedingungen für die Hebammen verbessert? Zeigen wird sich das in den kommenden Monaten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Nach drei Monaten Umbauphase hat das Klinikum Coburg seinen Kreißsaal wieder eröffnet. Zehn Studierende der Innenarchitektur haben diesen sorgfältig umgestaltet. </em>&#13;
Zur Eröffnung gab’s ein kleines Ständchen. Und zwar von echten Eigengewächsen. Die Kinder des Klinik-Kindergartens „Zwergenhaus“ haben unter Anleitung von Erzieherin Yvonne Strobel ihre Glückwünsche für den neuen Kreißsaal gesungen. Fast alle wurden selbst dort geboren und wenn es nach Landrat Michael Busch geht, „kommen in Coburg bald noch mehr Kinder zur Welt. Jetzt, wo wir so einen topdesignten Kreißsaal haben.“&#13;
Zu verdanken ist dieser zehn Innenarchitektur-Studierende der Hochschule Coburg. Unter Leitung von Prof. Rudolf Schricker haben sie sich insgesamt eineinhalb Jahre mit dem Projekt auseinander gesetzt. „Ein Semester haben wir nur im Kreißsaal verbracht, um herauszufinden, was den werdenden Müttern wichtig ist, wo es Defizite gibt und wie auch das Personal unterstützt werden kann“, erklärt Schricker. &#13;
Die leitende Hebamme Barbara Wank führt sichtlich stolz durch die modernisierten Räumlichkeiten. Denn der Kreißsaal ist kein einzelnes Zimmer. Vielmehr gibt es in Coburg eine eigene kleine Station - mit Entbindungszimmern, Raum mit Gebärwanne und Ruheraum für die Zeit nach der Geburt. An den Wänden hängen schallschluckende Bilder. Per Knopfdruck können die Hebammen das Licht im Raum an die Stimmung der Gebärenden anpassen. Humane Innenarchitektur lautet das Stichwort. „Hier kommt es nicht darauf an, was man selber chic findet, sondern - was ist gesundheitsfördernd? Was ist wichtig im Kreißsaal“, sagt Schricker. Das sei auch für die Studierenden eine ganz neue Erfahrung gewesen. Igor Ochs, der einzige Student in der Gruppe wird während seiner Zeit in Coburg selbst Vater am Klinikum. Er kann ganz persönliche Eindrücke sammeln, wie sich die Geburt für die werdenden Mütter angenehmer gestalten lässt. &#13;
Die Studentinnen und Studenten sind mittlerweile alle fest im Berufsleben. Die Zusammenarbeit mit dem Klinikum ist für Prof. Schricker aber noch nicht beendet. Er möchte die neuen Konzepte auch auswerten. Regenerieren die Frauen nach der Geburt schneller? Helfen Gerüche und Licht, das Wohlbefinden zu steigern? Haben sich auch die Arbeitsbedingungen für die Hebammen verbessert? Zeigen wird sich das in den kommenden Monaten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kreisssaal_Wank-1024x683.jpg"
                        fileSize="104709"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schüler und Studenten experimentieren gemeinsam am Zyklotron]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schueler-und-studenten-experimentieren-gemeinsam-am-zyklotron/</link>
                <pubDate>Thu, 07 May 2015 07:50:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schueler-und-studenten-experimentieren-gemeinsam-am-zyklotron/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Schülerforschungszentrum der TechnologieAllianzOberfranken TAO gewinnt an der Hochschule Coburg weiter an Fahrt. In der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik experimentieren jetzt Schüler des Coburger Gymnasiums Ernestinum gemeinsam mit Studierenden an einem Zyklotron (Teilchenbeschleuniger). Sie werden dabei von Prof. Dr. Martin Prechtl und Studiendirektor Christian Wolf betreut.</em></p>&#13;
<p>Das Zyklotron wurde in den letzten Jahren bereits im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Gymnasium Ernestinum und der Hochschule Coburg entwickelt und aufgebaut. Jetzt nutzen Schüler und Studenten diesen Teilchenbeschleuniger für weitergehende Experimente. Ein Zyklotron ist ein Kreisbeschleuniger und besteht in der Hauptsache aus einer Hochvakuum-Kammer, einer Ionenquelle, einem Elektromagneten und einem Hochfrequenz-Beschleunigungssystem. In der Praxis werden Zyklotrons beispielsweise in der Medizintechnik eingesetzt.</p>&#13;
<p>Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel begrüßte die Schüler des Ernestinum und stellte fest: „Wir freuen uns, dass sich jetzt auch unsere Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik am TAO-Schülerforschungszentrum beteiligt und interessierte Schüler die Möglichkeit haben, gemeinsam mit Studierenden an Projekten zu arbeiten.“ </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Schülerforschungszentrum der TechnologieAllianzOberfranken TAO gewinnt an der Hochschule Coburg weiter an Fahrt. In der Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik experimentieren jetzt Schüler des Coburger Gymnasiums Ernestinum gemeinsam mit Studierenden an einem Zyklotron (Teilchenbeschleuniger). Sie werden dabei von Prof. Dr. Martin Prechtl und Studiendirektor Christian Wolf betreut.</em></p>&#13;
<p>Das Zyklotron wurde in den letzten Jahren bereits im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Gymnasium Ernestinum und der Hochschule Coburg entwickelt und aufgebaut. Jetzt nutzen Schüler und Studenten diesen Teilchenbeschleuniger für weitergehende Experimente. Ein Zyklotron ist ein Kreisbeschleuniger und besteht in der Hauptsache aus einer Hochvakuum-Kammer, einer Ionenquelle, einem Elektromagneten und einem Hochfrequenz-Beschleunigungssystem. In der Praxis werden Zyklotrons beispielsweise in der Medizintechnik eingesetzt.</p>&#13;
<p>Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel begrüßte die Schüler des Ernestinum und stellte fest: „Wir freuen uns, dass sich jetzt auch unsere Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik am TAO-Schülerforschungszentrum beteiligt und interessierte Schüler die Möglichkeit haben, gemeinsam mit Studierenden an Projekten zu arbeiten.“ </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zyklotron_4.5.15_1500breit-1024x683.jpg"
                        fileSize="185135"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Unerhörte Klänge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/unerhoerte-klaenge/</link>
                <pubDate>Tue, 05 May 2015 11:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/unerhoerte-klaenge/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im Seminar &quot;Unerhörte Klänge der Neuen Musik&quot; beschäftigen sich Studierende der Sozialen Arbeit und der Versicherungswirtschaft mit der Musik des 20. Jahrhunderts. Jetzt hatten sie die Gelegenheit mit der slowakische Komponistin Viera Janárčeková über ihre Arbeit zu diskutieren.</em>&#13;
Am 07. Mai beginnen in Bamberg die &quot;15. Tage der Neuen Musik&quot;. Viera Janárčeková wird die Veranstaltung um 19 Uhr in der Johanniskapelle mit ihrem fünften Streichquartett eröffnen. Bei ihrem Besuch an der Hochschule Coburg stellte sie es den Studierenden vor, die der Komponistin und ihrer experimentellen Musik sehr konzentriert und aufmerksam lauschten. In der Diskussion betonte die Künstlerin, dass sie das Spektrum der Klänge stetig erweitert. Noch nicht einmal die Töne selbst sind vorgegeben, erklärte Viera Janárčeková ihre Arbeit, man muss sie erst herstellen. Ihre vielfach ausgezeichnete Musik ist deshalb nicht eingängig, sondern experimentell; sie soll uns herausfordern. Dafür geht die Komponistin viele Risiken ein und geht mit offenen Ohren durch die Welt. Geräusche will sie nicht mehr aus der Musik verbannen, wie es die europäische Tradition getan hat. Sie sucht vielmehr nach dem &quot;Geräuschcharakter&quot; der Töne und bezieht ihn in ihre Stücke ein.&#13;
&quot;Dass Kunst häufig nur als Unterhaltung und Ausgleich zum Alltag verstanden wird, beruht auf einem Missverständnis&quot;, glaubt Seminarleiter Prof. Dr. Christian Holtorf. &quot;Denn warum soll die sonst so geschätzte Suche nach Innovationen und Zukunftstrends ausgerechnet bei der Kunst haltmachen?&quot; Durch die persönliche Begegnung mit der prominenten Komponistin konnten die Studierenden einen Zugang zu einer Musikszene finden, der für viele Zuhörerinnen und Zuhörer schwierig ist. Live erleben werden sie das fünfte Streichquartett auch bei seiner Aufführung in Bamberg. Denn der Besuch der &quot;Tage der Neuen Musik&quot; gehört ebenso zum Seminar wie ein Abend im Landestheater Coburg oder eben die Diskussion mit Viera Janárčeková. So können sich die Studierenden ganz praktisch mit dem Thema Neue Musik auseinandersetzen. Holtorf will sich in seinen Seminaren im <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a> der Hochschule auch weiterhin mit den avantgardistischen Werken der Neuen Musik auseinandersetzen. Und kritische Fragen sind dabei, so sagt er, ausdrücklich erwünscht. Der Kurs &quot;Unerhörte Klänge der Neuen Musik&quot; ist Teil des Modulangebots im <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=399">Coburger Weg</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im Seminar &quot;Unerhörte Klänge der Neuen Musik&quot; beschäftigen sich Studierende der Sozialen Arbeit und der Versicherungswirtschaft mit der Musik des 20. Jahrhunderts. Jetzt hatten sie die Gelegenheit mit der slowakische Komponistin Viera Janárčeková über ihre Arbeit zu diskutieren.</em>&#13;
Am 07. Mai beginnen in Bamberg die &quot;15. Tage der Neuen Musik&quot;. Viera Janárčeková wird die Veranstaltung um 19 Uhr in der Johanniskapelle mit ihrem fünften Streichquartett eröffnen. Bei ihrem Besuch an der Hochschule Coburg stellte sie es den Studierenden vor, die der Komponistin und ihrer experimentellen Musik sehr konzentriert und aufmerksam lauschten. In der Diskussion betonte die Künstlerin, dass sie das Spektrum der Klänge stetig erweitert. Noch nicht einmal die Töne selbst sind vorgegeben, erklärte Viera Janárčeková ihre Arbeit, man muss sie erst herstellen. Ihre vielfach ausgezeichnete Musik ist deshalb nicht eingängig, sondern experimentell; sie soll uns herausfordern. Dafür geht die Komponistin viele Risiken ein und geht mit offenen Ohren durch die Welt. Geräusche will sie nicht mehr aus der Musik verbannen, wie es die europäische Tradition getan hat. Sie sucht vielmehr nach dem &quot;Geräuschcharakter&quot; der Töne und bezieht ihn in ihre Stücke ein.&#13;
&quot;Dass Kunst häufig nur als Unterhaltung und Ausgleich zum Alltag verstanden wird, beruht auf einem Missverständnis&quot;, glaubt Seminarleiter Prof. Dr. Christian Holtorf. &quot;Denn warum soll die sonst so geschätzte Suche nach Innovationen und Zukunftstrends ausgerechnet bei der Kunst haltmachen?&quot; Durch die persönliche Begegnung mit der prominenten Komponistin konnten die Studierenden einen Zugang zu einer Musikszene finden, der für viele Zuhörerinnen und Zuhörer schwierig ist. Live erleben werden sie das fünfte Streichquartett auch bei seiner Aufführung in Bamberg. Denn der Besuch der &quot;Tage der Neuen Musik&quot; gehört ebenso zum Seminar wie ein Abend im Landestheater Coburg oder eben die Diskussion mit Viera Janárčeková. So können sich die Studierenden ganz praktisch mit dem Thema Neue Musik auseinandersetzen. Holtorf will sich in seinen Seminaren im <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=425">Wissenschafts- und Kulturzentrum</a> der Hochschule auch weiterhin mit den avantgardistischen Werken der Neuen Musik auseinandersetzen. Und kritische Fragen sind dabei, so sagt er, ausdrücklich erwünscht. Der Kurs &quot;Unerhörte Klänge der Neuen Musik&quot; ist Teil des Modulangebots im <a class="internal-link" title="Opens internal link in current window" href="t3://page?uid=399">Coburger Weg</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Janarcekova_Holtorf-1024x682.jpg"
                        fileSize="124508"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Zum Studieren nach Amerika]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/zum-studieren-nach-amerika/</link>
                <pubDate>Wed, 29 Apr 2015 09:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/zum-studieren-nach-amerika/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Seit fast 20 Jahren verbinden die Hochschule Coburg intensive Forschungskontakte und seit 2010 eine enge Partnerschaft mit der University of Missouri-Columbia, USA. Studierende können dort ein Auslandssemester verbringen und später sogar promovieren. Eine Gruppe von 25 Studenten der „Mizzou“ hat jetzt die Hochschule Coburg besucht.</em>&#13;
Gemeinsam mit ihrem Professor Dr. Leon Schumacher besichtigten sie Labore der Fakultäten Maschinenbau und Automobiltechnik sowie der Angewandten Naturwissenschaften. Prof. Dr. Harmut Gnuschke und Prof. Dr. Jürgen Krahl informierten über die aktuelle Forschung an der Hochschule Coburg. Ihr amerikanischer Kollege Leon Schumacher beschäftigt sich ebenfalls seit vielen Jahren mit dem Thema Biokraftstoffe. Erst vor kurzem hat ein <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/erster-coburger-student-promoviert-an-der-universitaet-missouri-columbia.html">Absolvent der Technischen Physik</a> (damals: Physikalische Technik) in Missouri promoviert. Entstanden ist der Kontakt zu seinem späteren Doktorvater während seines Auslandssemesters. Ein weiterer Absolvent aus Coburg verteidigt im Mai seine in Columbia angefertigte Doktorarbeit. Auch ihn zog es nach seinem Praxissemester zur Promotion in die USA.&#13;
Viele Studierende bewerben sich heute schon zu Beginn des Studiums um einen der jährlich sechs begehrten Plätze für Forschungspraktika im Mittleren Westen der USA. Für Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel ist die Zusammenarbeit mit ausländischen Universitäten ein für Coburg erfreulicher und mittlerweile längst selbstverständlicher Fakt. „Wir bieten unseren Studierenden in allen Fakultäten ein breitgefächertes internationales Angebot. Natürlich freue ich mich sehr, dass wir die Studierenden aus Missouri nun zum wiederholten Mal auf unserem Campus begrüßen dürfen.“&#13;
Für die amerikanischen Gäste ging es im Anschluss direkt weiter nach Berlin. Insgesamt zehn Tage tourte die Gruppe durch Deutschland und Europa.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Seit fast 20 Jahren verbinden die Hochschule Coburg intensive Forschungskontakte und seit 2010 eine enge Partnerschaft mit der University of Missouri-Columbia, USA. Studierende können dort ein Auslandssemester verbringen und später sogar promovieren. Eine Gruppe von 25 Studenten der „Mizzou“ hat jetzt die Hochschule Coburg besucht.</em>&#13;
Gemeinsam mit ihrem Professor Dr. Leon Schumacher besichtigten sie Labore der Fakultäten Maschinenbau und Automobiltechnik sowie der Angewandten Naturwissenschaften. Prof. Dr. Harmut Gnuschke und Prof. Dr. Jürgen Krahl informierten über die aktuelle Forschung an der Hochschule Coburg. Ihr amerikanischer Kollege Leon Schumacher beschäftigt sich ebenfalls seit vielen Jahren mit dem Thema Biokraftstoffe. Erst vor kurzem hat ein <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/erster-coburger-student-promoviert-an-der-universitaet-missouri-columbia.html">Absolvent der Technischen Physik</a> (damals: Physikalische Technik) in Missouri promoviert. Entstanden ist der Kontakt zu seinem späteren Doktorvater während seines Auslandssemesters. Ein weiterer Absolvent aus Coburg verteidigt im Mai seine in Columbia angefertigte Doktorarbeit. Auch ihn zog es nach seinem Praxissemester zur Promotion in die USA.&#13;
Viele Studierende bewerben sich heute schon zu Beginn des Studiums um einen der jährlich sechs begehrten Plätze für Forschungspraktika im Mittleren Westen der USA. Für Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel ist die Zusammenarbeit mit ausländischen Universitäten ein für Coburg erfreulicher und mittlerweile längst selbstverständlicher Fakt. „Wir bieten unseren Studierenden in allen Fakultäten ein breitgefächertes internationales Angebot. Natürlich freue ich mich sehr, dass wir die Studierenden aus Missouri nun zum wiederholten Mal auf unserem Campus begrüßen dürfen.“&#13;
Für die amerikanischen Gäste ging es im Anschluss direkt weiter nach Berlin. Insgesamt zehn Tage tourte die Gruppe durch Deutschland und Europa.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppe_Missouri-1024x682.jpg"
                        fileSize="242485"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[HEPCo 2020 vom Hochschulrat beschlossen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hepco-2020-vom-hochschulrat-beschlossen/</link>
                <pubDate>Mon, 27 Apr 2015 11:03:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hepco-2020-vom-hochschulrat-beschlossen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Einstimmig hat der Hochschulrat in seiner letzten Sitzung den Hochschulentwicklungsplan (HEPCo 2020) der Hochschule Coburg verabschiedet. Damit findet ein intensiver Diskussionsprozess über den künftigen Kurs seinen Abschluss. </em>&#13;
In der Vision des HEPCo 2020 heißt es: „Die Hochschule Coburg bekennt sich zu ihrer Rolle in der Gesellschaft. Sie steht im Dialog mit den Menschen, bereitet den Weg für künftige Generationen, gibt Impulse in die wissenschaftliche Community und ist ein unverzichtbarer Akteur für die regionale Entwicklung. Sie setzt dabei in besonderer Weise auf Anwendungsbezug, Interdisziplinarität und die schöpferische Kraft des Einzelnen.&quot; Herzstück des HEPCo 2020 sind fünf strategische Ziele und ein Katalog von 66 Maßnahmen. &#13;
Prof. Dr. Jürgen van der List, Vorsitzender des Hochschulrats dazu: „Auf vielen Sitzungen hat der Hochschulrat Inhalt und Form des HEPCOs 2020 diskutiert, Anregungen gegeben und Vorschläge in die Diskussion eingespeist. Hier spielten insbesondere die Sichtweisen der externen Hochschulrat-Mitglieder eine wichtige Rolle, die ihre Erfahrungen aus Industrie, Gesellschaft und Politik zu vielen Themen einbringen konnten. Der Hochschulrat hat mit großer Anerkennung den bottom-up-Diskussionsprozess in der Hochschule Coburg verfolgt und hofft, dass diese intensiven Diskussionen eine breite Akzeptanz des HEPCO 2020 in der Hochschule sicher stellen und dass man jetzt gemeinsam mit allen Fakultäten und Institutionen die aufgeführten Maßnahmen schrittweise angehen und umsetzen kann. Der Hochschulrat sieht in dem jetzt vorliegenden HEPCO 2020 eine richtige und wichtige Weichenstellung für eine erfolgreiche Entwicklung der Hochschule Coburg für die nächsten Jahre und hat deshalb diesen HEPCO 2020 einstimmig verabschiedet.&quot;&#13;
Prof. Dr. Egbert Keßler, Vorsitzender des Senats, sieht positiv in die Zukunft: „Das Besondere an unserem Hochschulentwicklungsplan ist, dass nicht nur konkrete Ziele und Maßnahmen für die nächsten Jahre definiert werden, sondern den zukünftigen Entwicklungen eine Vision zugrunde liegt, in der die Menschen, d.h. sowohl die Studierende als auch die Mitarbeiter der Hochschule, im Mittelpunkt stehen. Daher und aufgrund der damit verbundenen Maßnahmen bin ich mir sicher, dass den Studierenden an der Hochschule Coburg auch in Zukunft der Brückenschlag zwischen wissenschaftlichem Anspruch und praxisnaher Ausbildung einerseits sowie zwischen dem Aneignen von Fachwissen und der Persönlichkeitsentwicklung andererseits hervorragend gelingt.&quot;&#13;
Dem Hochschulentwicklungsplan muss nun noch das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zustimmen. Voraussichtlich ab 1. Oktober 2015 kann dann die Umsetzung erfolgen. Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl ist sehr zufrieden: „Damit sind wir eine der ersten Hochschulen in Bayern und zudem gerüstet für die Zukunft. Denn auch die kommenden Jahre werden geprägt sein von Programmen und Wettbewerben. Mit dem HEPCo 2020 ist der Kurs der Hochschule Coburg klar und ambitioniert beschrieben.&quot;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Einstimmig hat der Hochschulrat in seiner letzten Sitzung den Hochschulentwicklungsplan (HEPCo 2020) der Hochschule Coburg verabschiedet. Damit findet ein intensiver Diskussionsprozess über den künftigen Kurs seinen Abschluss. </em>&#13;
In der Vision des HEPCo 2020 heißt es: „Die Hochschule Coburg bekennt sich zu ihrer Rolle in der Gesellschaft. Sie steht im Dialog mit den Menschen, bereitet den Weg für künftige Generationen, gibt Impulse in die wissenschaftliche Community und ist ein unverzichtbarer Akteur für die regionale Entwicklung. Sie setzt dabei in besonderer Weise auf Anwendungsbezug, Interdisziplinarität und die schöpferische Kraft des Einzelnen.&quot; Herzstück des HEPCo 2020 sind fünf strategische Ziele und ein Katalog von 66 Maßnahmen. &#13;
Prof. Dr. Jürgen van der List, Vorsitzender des Hochschulrats dazu: „Auf vielen Sitzungen hat der Hochschulrat Inhalt und Form des HEPCOs 2020 diskutiert, Anregungen gegeben und Vorschläge in die Diskussion eingespeist. Hier spielten insbesondere die Sichtweisen der externen Hochschulrat-Mitglieder eine wichtige Rolle, die ihre Erfahrungen aus Industrie, Gesellschaft und Politik zu vielen Themen einbringen konnten. Der Hochschulrat hat mit großer Anerkennung den bottom-up-Diskussionsprozess in der Hochschule Coburg verfolgt und hofft, dass diese intensiven Diskussionen eine breite Akzeptanz des HEPCO 2020 in der Hochschule sicher stellen und dass man jetzt gemeinsam mit allen Fakultäten und Institutionen die aufgeführten Maßnahmen schrittweise angehen und umsetzen kann. Der Hochschulrat sieht in dem jetzt vorliegenden HEPCO 2020 eine richtige und wichtige Weichenstellung für eine erfolgreiche Entwicklung der Hochschule Coburg für die nächsten Jahre und hat deshalb diesen HEPCO 2020 einstimmig verabschiedet.&quot;&#13;
Prof. Dr. Egbert Keßler, Vorsitzender des Senats, sieht positiv in die Zukunft: „Das Besondere an unserem Hochschulentwicklungsplan ist, dass nicht nur konkrete Ziele und Maßnahmen für die nächsten Jahre definiert werden, sondern den zukünftigen Entwicklungen eine Vision zugrunde liegt, in der die Menschen, d.h. sowohl die Studierende als auch die Mitarbeiter der Hochschule, im Mittelpunkt stehen. Daher und aufgrund der damit verbundenen Maßnahmen bin ich mir sicher, dass den Studierenden an der Hochschule Coburg auch in Zukunft der Brückenschlag zwischen wissenschaftlichem Anspruch und praxisnaher Ausbildung einerseits sowie zwischen dem Aneignen von Fachwissen und der Persönlichkeitsentwicklung andererseits hervorragend gelingt.&quot;&#13;
Dem Hochschulentwicklungsplan muss nun noch das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zustimmen. Voraussichtlich ab 1. Oktober 2015 kann dann die Umsetzung erfolgen. Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl ist sehr zufrieden: „Damit sind wir eine der ersten Hochschulen in Bayern und zudem gerüstet für die Zukunft. Denn auch die kommenden Jahre werden geprägt sein von Programmen und Wettbewerben. Mit dem HEPCo 2020 ist der Kurs der Hochschule Coburg klar und ambitioniert beschrieben.&quot;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/bauen2020_info_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAC-Doktorandin referiert auf großem Fachkongress]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tac-doktorandin-referiert-auf-grossem-fachkongress/</link>
                <pubDate>Thu, 23 Apr 2015 09:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tac-doktorandin-referiert-auf-grossem-fachkongress/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Kristin Götz, Doktorandin im Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC, stellte auf dem mit 560 Teilnehmer großen UNITI Mineralöltechnologie-Forum in Stuttgart die Coburger Kraftstoffprojekte Diesel regenerativ und Diesel R33 vor.</em>&#13;
Auf dem internationalen UNITI Mineralöltechnologie-Forum treffen sich Fachleute des Mineralölsektors sowie der Maschinen- und Fahrzeugindustrie. Sie tauschen sich über aktuelle Trends und Entwicklungen in der Branche aus. Es geht um aktuelle Themen der Kraftstoff- und Schmiermittel-Forschung sowie ihrer industriellen Anwendung. Das UNITI Mineralöltechnologie-Forum in Stuttgart war in diesem Jahr mit 560 Teilnehmern sehr gut besucht.&#13;
Die Referenten kamen aus deutschen Hochschulen sowie der Automobil- und Mineralölindustrie. Die TAC-Doktorandin Kristin Götz wurde von der Tagungsleitung dazu eingeladen, die Kraftstoffforschung der Hochschule Coburg vorzustellen. In ihrem Fachvortrag erläuterte sie die Ergebnisse der Projekte <em>Diesel regenerativ</em> und <em>Diesel R 33</em>. Die anschließende Diskussion zeigte das große Interesse der Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft an den Projektergebnissen. Neben ihren eigenen Forschungsergebnissen präsentierte Kristin Götz auch die Arbeiten ihrer Kollegin Anja Singer, die ebenfalls im TAC an ihrer Dissertation arbeitet. Beide Doktorandinnen studierten bereits an der Hochschule Coburg im Studiengang Physikalische Technik.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Kristin Götz, Doktorandin im Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC, stellte auf dem mit 560 Teilnehmer großen UNITI Mineralöltechnologie-Forum in Stuttgart die Coburger Kraftstoffprojekte Diesel regenerativ und Diesel R33 vor.</em>&#13;
Auf dem internationalen UNITI Mineralöltechnologie-Forum treffen sich Fachleute des Mineralölsektors sowie der Maschinen- und Fahrzeugindustrie. Sie tauschen sich über aktuelle Trends und Entwicklungen in der Branche aus. Es geht um aktuelle Themen der Kraftstoff- und Schmiermittel-Forschung sowie ihrer industriellen Anwendung. Das UNITI Mineralöltechnologie-Forum in Stuttgart war in diesem Jahr mit 560 Teilnehmern sehr gut besucht.&#13;
Die Referenten kamen aus deutschen Hochschulen sowie der Automobil- und Mineralölindustrie. Die TAC-Doktorandin Kristin Götz wurde von der Tagungsleitung dazu eingeladen, die Kraftstoffforschung der Hochschule Coburg vorzustellen. In ihrem Fachvortrag erläuterte sie die Ergebnisse der Projekte <em>Diesel regenerativ</em> und <em>Diesel R 33</em>. Die anschließende Diskussion zeigte das große Interesse der Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft an den Projektergebnissen. Neben ihren eigenen Forschungsergebnissen präsentierte Kristin Götz auch die Arbeiten ihrer Kollegin Anja Singer, die ebenfalls im TAC an ihrer Dissertation arbeitet. Beide Doktorandinnen studierten bereits an der Hochschule Coburg im Studiengang Physikalische Technik.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Goetz_UNITI-Forum_450px_breit-1024x683.jpg"
                        fileSize="94543"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studienbotschafterin_SarahFlurschuetz.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Helena_Kaiser-692x1024.jpg"
                        fileSize="114646"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="692" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Italiener in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/italiener-in-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Apr 2015 06:40:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/italiener-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ein Studium in Deutschland ist für viele Italiener die Alternative, um der veralteten Hochschullandschaft ihrer Heimat zu entgehen. Doch was erwartet sie in der Fremde? Schüler der deutschen Schule aus Genua haben an zwei Tagen die Hochschule und Coburg besucht. </em>&#13;
Enrico, Bianca und Lucrezia sind sich einig. Die Reise nach Coburg hat sich mehr als gelohnt. Eine Woche haben die drei mit Klassenkameraden und Lehrerinnen in Bayern verbracht, um verschiedene Hochschulen und Universitäten kennenzulernen. In Coburg hat es ihnen am besten gefallen. Angefangen beim Studienangebot („Hier gibt es nicht nur Technisches, sondern auch Sozialwesen, Bioanalytik, usw.“ - Enrico) – über den persönlichen Kontakt („Ein schöner großer Campus mit nicht so vielen Studierenden. Man kann hier schnell Freundschaften schließen.“ – Bianca) bis hin zur Betreuung vor Ort ( „Wir haben direkt Feedback von Studenten bekommen wie es ist, hier in Coburg zu studieren. Das war sehr hilfreich.“ - Lucrezia)&#13;
Das International Office der Hochschule Coburg hat den Besuch organisiert. Die Schüler konnten ihn nutzen, um etwas über das Studienangebot und die Hochschule zu erfahren – aber auch das Drumherum war wichtig. Wie lebt es sich in einer Stadt wie Coburg? Wo können die Studierenden später wohnen? Welche Angebote gibt es über das Studium hinaus? Was ist der Coburger Weg? u.v.m.&#13;
Studienbotschafter haben die Gruppe während der ganzen Zeit begleitet. Mit ihnen konnten die Schüler persönliche Erfahrungen austauschen und natürlich auch das Coburger Nachtleben kennenlernen. Für die jungen Leute seien solche Eindrücke extrem wichtig, findet Lehrerin Michaela von Necker: „Obwohl wir eine Studienmesse an der Schule organisieren, intensiv Berufsberatung machen und auch individuell im Internet nach den Hochschulen suchen - die Schüler können sich nicht wirklich vorstellen, wie eine Uni in Deutschland ausschaut. Sie wissen gar nicht, wie modern das ist. Wie der Umgang zwischen Studenten und Dozenten ist. Das ist für unsere Schüler extrem beeindruckend, weil alles deutlich hochwertiger ist als in Italien.“&#13;
Die 18-jährige Bianca kann sich deshalb gut vorstellen, in Deutschland zu studieren. &quot;Wir haben zum Glück die Gelegenheit zweisprachig aufzuwachsen und die sollte man dann auch wirklich nutzen.&quot;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ein Studium in Deutschland ist für viele Italiener die Alternative, um der veralteten Hochschullandschaft ihrer Heimat zu entgehen. Doch was erwartet sie in der Fremde? Schüler der deutschen Schule aus Genua haben an zwei Tagen die Hochschule und Coburg besucht. </em>&#13;
Enrico, Bianca und Lucrezia sind sich einig. Die Reise nach Coburg hat sich mehr als gelohnt. Eine Woche haben die drei mit Klassenkameraden und Lehrerinnen in Bayern verbracht, um verschiedene Hochschulen und Universitäten kennenzulernen. In Coburg hat es ihnen am besten gefallen. Angefangen beim Studienangebot („Hier gibt es nicht nur Technisches, sondern auch Sozialwesen, Bioanalytik, usw.“ - Enrico) – über den persönlichen Kontakt („Ein schöner großer Campus mit nicht so vielen Studierenden. Man kann hier schnell Freundschaften schließen.“ – Bianca) bis hin zur Betreuung vor Ort ( „Wir haben direkt Feedback von Studenten bekommen wie es ist, hier in Coburg zu studieren. Das war sehr hilfreich.“ - Lucrezia)&#13;
Das International Office der Hochschule Coburg hat den Besuch organisiert. Die Schüler konnten ihn nutzen, um etwas über das Studienangebot und die Hochschule zu erfahren – aber auch das Drumherum war wichtig. Wie lebt es sich in einer Stadt wie Coburg? Wo können die Studierenden später wohnen? Welche Angebote gibt es über das Studium hinaus? Was ist der Coburger Weg? u.v.m.&#13;
Studienbotschafter haben die Gruppe während der ganzen Zeit begleitet. Mit ihnen konnten die Schüler persönliche Erfahrungen austauschen und natürlich auch das Coburger Nachtleben kennenlernen. Für die jungen Leute seien solche Eindrücke extrem wichtig, findet Lehrerin Michaela von Necker: „Obwohl wir eine Studienmesse an der Schule organisieren, intensiv Berufsberatung machen und auch individuell im Internet nach den Hochschulen suchen - die Schüler können sich nicht wirklich vorstellen, wie eine Uni in Deutschland ausschaut. Sie wissen gar nicht, wie modern das ist. Wie der Umgang zwischen Studenten und Dozenten ist. Das ist für unsere Schüler extrem beeindruckend, weil alles deutlich hochwertiger ist als in Italien.“&#13;
Die 18-jährige Bianca kann sich deshalb gut vorstellen, in Deutschland zu studieren. &quot;Wir haben zum Glück die Gelegenheit zweisprachig aufzuwachsen und die sollte man dann auch wirklich nutzen.&quot;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Genua_01-1024x683.jpg"
                        fileSize="144008"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Genua_02-1024x683.jpg"
                        fileSize="145958"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Genua_03-683x1024.jpg"
                        fileSize="97018"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Genua_04-730x1024.jpg"
                        fileSize="233924"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="730" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ansprechpartner für kleine und mittelständische Unternehmen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ansprechpartner-fuer-kleine-und-mittelstaendische-unternehmen/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Apr 2015 04:35:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ansprechpartner-fuer-kleine-und-mittelstaendische-unternehmen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) baut seine Kontakte zu kleinen und mittelständischen Unternehmen aus. Vertriebsingenieur Dr. Wilhelm Völker ist ab sofort Ansprechpartner für Firmen, die gemeinsame Forschungsprojekte in Angriff nehmen wollen. Das TAC unterstützt aber auch bei Schadensfallanalysen, Kurzberatungen und Studien.</em>&#13;
Das TAC bekannter machen, Kontakte zwischen Studierenden und Unternehmen herstellen und dafür sorgen, dass Wissen aus der Hochschule in die Wirtschaft transferieren kann. Das sind im Wesentlichen die Aufgaben von Dr. Wilhelm Völker, dem neuen Vertriebsingenieur im TAC. Profitieren kann er dabei u.a. von seiner langjährigen Tätigkeit bei Saint-Gobain IndustrieKeramik Rödental. 35 Jahre hat Wilhelm Völker dort gearbeitet, zuletzt als Direktor der Prozessentwicklung. Die Hochschule Coburg kennt er von eigenen Projekten und weiß, wie stark sich diese in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Das Technologietransferzentrum Automotive bietet insgesamt zehn Fachressorts, auf deren Expertise interessierte Unternehmen zählen können. Im TAC wird dabei nicht nur an Lösungen für die Automobilindustrie gearbeitet. Es gibt neben den Bereichen Analytische Chemie &amp; Kraftstoffforschung zum Beispiel auch Themen wie Angewandte Arbeitswissenschaften und Gesundheit, Software und funktionale Sicherheit oder Innovationsmanagement. „Auf diese interdisziplinare Stärke des TAC gilt es hinzuweisen“, betont Völker. „Und: gleichzeitig dem demografischen Wandel entgegen zu wirken.“ Denn gemeinsame Projekte von Hochschule und Unternehmen sind auch ein idealer Anknüpfungspunkt, um Studierenden die Potenziale für die eigene berufliche Zukunft in der Region bewusst zu machen. &#13;
<strong>Kontakt:</strong> Telefon: +49(0) 173.294 22 32, <a href="mailto:tac-info@tac-coburg.com">tac-info@tac-coburg.com</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) baut seine Kontakte zu kleinen und mittelständischen Unternehmen aus. Vertriebsingenieur Dr. Wilhelm Völker ist ab sofort Ansprechpartner für Firmen, die gemeinsame Forschungsprojekte in Angriff nehmen wollen. Das TAC unterstützt aber auch bei Schadensfallanalysen, Kurzberatungen und Studien.</em>&#13;
Das TAC bekannter machen, Kontakte zwischen Studierenden und Unternehmen herstellen und dafür sorgen, dass Wissen aus der Hochschule in die Wirtschaft transferieren kann. Das sind im Wesentlichen die Aufgaben von Dr. Wilhelm Völker, dem neuen Vertriebsingenieur im TAC. Profitieren kann er dabei u.a. von seiner langjährigen Tätigkeit bei Saint-Gobain IndustrieKeramik Rödental. 35 Jahre hat Wilhelm Völker dort gearbeitet, zuletzt als Direktor der Prozessentwicklung. Die Hochschule Coburg kennt er von eigenen Projekten und weiß, wie stark sich diese in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Das Technologietransferzentrum Automotive bietet insgesamt zehn Fachressorts, auf deren Expertise interessierte Unternehmen zählen können. Im TAC wird dabei nicht nur an Lösungen für die Automobilindustrie gearbeitet. Es gibt neben den Bereichen Analytische Chemie &amp; Kraftstoffforschung zum Beispiel auch Themen wie Angewandte Arbeitswissenschaften und Gesundheit, Software und funktionale Sicherheit oder Innovationsmanagement. „Auf diese interdisziplinare Stärke des TAC gilt es hinzuweisen“, betont Völker. „Und: gleichzeitig dem demografischen Wandel entgegen zu wirken.“ Denn gemeinsame Projekte von Hochschule und Unternehmen sind auch ein idealer Anknüpfungspunkt, um Studierenden die Potenziale für die eigene berufliche Zukunft in der Region bewusst zu machen. &#13;
<strong>Kontakt:</strong> Telefon: +49(0) 173.294 22 32, <a href="mailto:tac-info@tac-coburg.com">tac-info@tac-coburg.com</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WilhelmVoelker_klein-1024x682.jpg"
                        fileSize="158628"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg gewinnt in Berlin]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-gewinnt-in-berlin/</link>
                <pubDate>Fri, 17 Apr 2015 09:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-gewinnt-in-berlin/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg hat sich im Wettbewerb „MINTernational Digital“ des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft durchgesetzt. Sie ist die einzige deutsche Hochschule für angewandte Wissenschaften, die von der Jury ausgewählt wurde.</em>&#13;
40 Anträge sind beim Stifterverband eingegangen, 16 Hochschulen und Universitäten haben die Finalrunde erreicht und acht von ihnen wurden nach der Präsentation ihres Projekts in Berlin ausgezeichnet. Mit dem Wettbewerb wollen der Stifterverband, die Daimler und Benz Stiftung sowie der Daimler-Fonds die Internationalisierung der MINT-Fächern vorantreiben. Die Hochschule Coburg hat sich mit dem Projekt „Coming MINT“ beworben. Sie wird mit dem Fördergeld von 50.000 Euro eine digitale Service- und Beratungsplattform aufbauen, die Studieninteressierten aus Deutschen Auslandsschulen den Übergang nach Coburg erleichtert. Birgit Stubner, Referat Didaktik und Medien, Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl und Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel reisten zur Präsentation nach Berlin. &#13;
„Dieser innovative Ansatz stärkt nicht nur die Internationalisierung der Hochschule Coburg, sondern kann auch zum Modell für andere Hochschulen werden. Immerhin geht es um über 60.000 Schüler an deutschen Auslandsschulen“, verdeutlichte Pötzl. Neben der Hochschule Coburg wurden die RWTH Aachen, die Technische Universität Berlin, die Technische Universität Dortmund, die Technische Universität Bergakademie Freiberg, die Universität Leipzig, die Universität Paderborn sowie ein Verbundantrag der TU9 ausgezeichnet. Angestoßen hatten das Projekt Birgit Stubner und Annette Stegemann, Leiterin des International Office.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg hat sich im Wettbewerb „MINTernational Digital“ des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft durchgesetzt. Sie ist die einzige deutsche Hochschule für angewandte Wissenschaften, die von der Jury ausgewählt wurde.</em>&#13;
40 Anträge sind beim Stifterverband eingegangen, 16 Hochschulen und Universitäten haben die Finalrunde erreicht und acht von ihnen wurden nach der Präsentation ihres Projekts in Berlin ausgezeichnet. Mit dem Wettbewerb wollen der Stifterverband, die Daimler und Benz Stiftung sowie der Daimler-Fonds die Internationalisierung der MINT-Fächern vorantreiben. Die Hochschule Coburg hat sich mit dem Projekt „Coming MINT“ beworben. Sie wird mit dem Fördergeld von 50.000 Euro eine digitale Service- und Beratungsplattform aufbauen, die Studieninteressierten aus Deutschen Auslandsschulen den Übergang nach Coburg erleichtert. Birgit Stubner, Referat Didaktik und Medien, Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl und Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel reisten zur Präsentation nach Berlin. &#13;
„Dieser innovative Ansatz stärkt nicht nur die Internationalisierung der Hochschule Coburg, sondern kann auch zum Modell für andere Hochschulen werden. Immerhin geht es um über 60.000 Schüler an deutschen Auslandsschulen“, verdeutlichte Pötzl. Neben der Hochschule Coburg wurden die RWTH Aachen, die Technische Universität Berlin, die Technische Universität Dortmund, die Technische Universität Bergakademie Freiberg, die Universität Leipzig, die Universität Paderborn sowie ein Verbundantrag der TU9 ausgezeichnet. Angestoßen hatten das Projekt Birgit Stubner und Annette Stegemann, Leiterin des International Office.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MINTernational_Digital_3760-1024x682.jpg"
                        fileSize="121213"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sympathieträger mit Fliege]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sympathietraeger-mit-fliege/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Apr 2015 07:23:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sympathietraeger-mit-fliege/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Zeitler geht zum Herbst in den Ruhestand. Seine Abschiedstour von den bayerischen Hochschulen hat der 64-Jährige in Coburg begonnen. </em>&#13;
Es endet da, wo es angefangen hat. Vor elf Jahren hat Dr. Wolfgang Zeitler die Abteilung VIII im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst übernommen. Sein Fachgebiet: die Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Coburg steht bei seinen Antrittsbesuchen damals gleich an erster Stelle. &#13;
„Er war immer unser Mann im Ministerium“, betonte Hochschulpräsident Michael Pötzl. „Ohne ihn hätten wir manches nicht auf den Weg gebracht.“ Dazu gehört vor allem der Um- und Ausbau der beiden Hochschulcampusse mit dem Neubau des ISAT, dem Neubau des Campus Design und natürlich die große Baumaßnahme auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße bis 2020. &#13;
Das Markenzeichen von Zeitler ist die Fliege. Ob grün, blau, gestreift oder gepunktet – sie darf bei seinen Besuchen nie fehlen. Auch diesmal trägt er den bunten Querbinder zum weißen Hemd. Nach Gesprächen mit Studierenden, dem Senat und der Hochschulleitung gibt es für den Ministerialdirigenten noch einen Rundgang über den Campus. Als Dank hat sich Präsident Pötzl ein besonderes Geschenk einfallen lassen. Gemeinsam mit Zeitler pflanzt er einen Ginkgobaum auf der Wiese vor der Aula. Mehr als 1000 Jahre alt können diese Bäume werden und sind somit ein Sinnbild für Beständigkeit. „Den Ginkgo haben Sie wirklich sehr gut ausgewählt“, freut sich Zeitler. „Er ist kein Flachwurzler, sondern wurzelt tief. Diese Standfestigkeit ist etwas, was auch die Hochschule Coburg auszeichnet. Ich bin immer gerne hier gewesen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Ministerialdirigent Dr. Wolfgang Zeitler geht zum Herbst in den Ruhestand. Seine Abschiedstour von den bayerischen Hochschulen hat der 64-Jährige in Coburg begonnen. </em>&#13;
Es endet da, wo es angefangen hat. Vor elf Jahren hat Dr. Wolfgang Zeitler die Abteilung VIII im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst übernommen. Sein Fachgebiet: die Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Coburg steht bei seinen Antrittsbesuchen damals gleich an erster Stelle. &#13;
„Er war immer unser Mann im Ministerium“, betonte Hochschulpräsident Michael Pötzl. „Ohne ihn hätten wir manches nicht auf den Weg gebracht.“ Dazu gehört vor allem der Um- und Ausbau der beiden Hochschulcampusse mit dem Neubau des ISAT, dem Neubau des Campus Design und natürlich die große Baumaßnahme auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße bis 2020. &#13;
Das Markenzeichen von Zeitler ist die Fliege. Ob grün, blau, gestreift oder gepunktet – sie darf bei seinen Besuchen nie fehlen. Auch diesmal trägt er den bunten Querbinder zum weißen Hemd. Nach Gesprächen mit Studierenden, dem Senat und der Hochschulleitung gibt es für den Ministerialdirigenten noch einen Rundgang über den Campus. Als Dank hat sich Präsident Pötzl ein besonderes Geschenk einfallen lassen. Gemeinsam mit Zeitler pflanzt er einen Ginkgobaum auf der Wiese vor der Aula. Mehr als 1000 Jahre alt können diese Bäume werden und sind somit ein Sinnbild für Beständigkeit. „Den Ginkgo haben Sie wirklich sehr gut ausgewählt“, freut sich Zeitler. „Er ist kein Flachwurzler, sondern wurzelt tief. Diese Standfestigkeit ist etwas, was auch die Hochschule Coburg auszeichnet. Ich bin immer gerne hier gewesen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zeitler_Gruppe-1024x683.jpg"
                        fileSize="273207"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zeitler_Baumpflanzung-1024x683.jpg"
                        fileSize="259155"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[IGF-Studentinnen gewinnen hochschulübergreifenden Wettbewerb]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/igf-studentinnen-gewinnen-hochschuluebergreifenden-wettbewerb/</link>
                <pubDate>Tue, 14 Apr 2015 11:05:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/igf-studentinnen-gewinnen-hochschuluebergreifenden-wettbewerb/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Maria Kuhn, Anna-Lena Frassek und Cordula Gerspitzer gehören mit ihren Teams zu den Gewinnern beim Healthcare Innovation Camp. Im Wettbewerb mussten sie gemeinsam mit Studierenden anderer Hochschulen und Universitäten eine Problemstellung aus dem medizinischen Bereich lösen. </em>&#13;
In der Notaufnahme des städtischen Klinikums herrscht wieder einmal Hochbetrieb. Zu wenig Platz, zu viele Patienten und nicht genügend Ärzte. Die Folgen sind lange Wartezeiten, Patienten, die auf den Gängen liegen müssen und im schlimmsten Fall fehlerhafte Diagnosen bekommen. Ein Szenario, das nicht ungewöhnlich ist in manchen deutschen Krankenhäusern. „Gestalten Sie die Notaufnahme der Zukunft!“, lautete deshalb eine der Aufgaben, die die Teilnehmer beim 1. Healthcare Innovation Camp lösen konnten. Maria Kuhn und Anna-Lena Frassek haben sich dafür sofort interessiert. Die beiden studieren im dritten Semester Integrative Gesundheitsförderung und haben durch Werbung an der Hochschule vom Wettbewerb erfahren. „Ich habe eine Plakat gesehen und fand die Themen sehr spannend“, erzählt Anna-Lena Frassek. &#13;
Das Healthcare Innovation Camp wird ausgerichtet vom Medical Valley der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Das ist eines der wirtschaftlich stärksten und wissenschaftlich aktivsten Medizintechnik-Cluster weltweit. Partner aus Wirtschaft, Forschung, Gesundheitsversorgung und Politik haben sich darin zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um Lösungen für die Gesundheitsversorgung von morgen zu finden. IGF-Studiengangsleiter Prof. Dr. Eberhard Nöfer hat das Konzept des Innovation Camp mitentwickelt und die Veranstaltung in seinen Vorlesungen beworben.&#13;
Die einzelnen Aufgaben werden von Unternehmen betreut: Die „Notaufnahme der Zukunft“ beispielsweise von Siemens, bei Cordula Gerspitzer und ihrer Gruppe ist der Projektpartner das Logistikunternehmen Simon Hegele. Zwei Monate haben die Teams Zeit, bis sie ihre Ergebnisse präsentieren müssen. Die drei Coburger Studentinnen arbeiten mit Master- und Bachelorstudenten aus Bamberg und Erlangen zusammen, die BWL, Medizintechnik oder medizinisches Prozessmanagement studieren. „Jeder hatte sein eigenes Fachwissen“, erzählt Maria Kuhn. „Und damit haben wir uns gegenseitig sehr gut ergänzt.“ Während die anderen das medizinische Wissen beisteuern, übernehmen die IGF-Studentinnen das Projektmanagement, entwickeln einen Fragebogen und machen sich ein Bild vor Ort. „Die ganze Arbeit war sehr zeitaufwendig“, erklärt Maria Kuhn. „Wir sind in die Kliniken gefahren, haben uns die Notaufnahmen angesehen, viel recherchiert.“ &#13;
Die Erfahrung hat sich gelohnt. Am Ende gehören sowohl Maria Kuhn und Anna-Lena Frassek als auch Cordula Gerspitzer mit ihren Teams zu den sechs Sieger-Gruppen. Dafür gab es ein Preisgeld von 2.000 Euro. Wirklich ausgezeichnet hat sich auch die Erfahrung und Anerkennung. „Wir haben gemerkt, wozu wir durch unser Studium in der Lage sind. Zum guten Ergebnis unserer Gruppe konnten wir genau so viel beitragen wie die anderen.“&#13;
<strong>Die Notaufnahme der Zukunft: </strong>&#13;
Um die Prozesse in den Krankenhäusern zu verbessern, haben die Studentinnen einen Fragebogen entwickelt, mit dessen Hilfe sich der Ist-Stand einer Notaufnahme erfassen lässt. Sind alle Fragen bearbeitet, werden entsprechende Handlungsempfehlungen aufgezeigt. Besonders stolz sind Anna-Lena Frassek und Maria Kuhn auf UMA. Der Universal Medical Assistent ist ein Smartphone mit spezieller Software, das den Arzt bei seiner Tätigkeit in der Notaufnahme unterstützt. Es kann z.B. Behandlungsabläufe voraussagen, erinnert den Mediziner an Fragen zu Allergien, o.ä. und senkt so die Behandlungsfehlerquote. Gleichzeitig zeichnet das Gerät das Gespräch von Patient und Arzt auf und überträgt die Informationen direkt ins System. So muss der Mediziner später keinen Bericht mehr schreiben. &#13;
<strong>Marketingstrategie für Simon Hegele:</strong>&#13;
Aufgabe der Gruppe mit Cordula Gerspitzer war, eine Marketingstrategie für das Logistikunternehmen zu entwickeln. Hersteller von Medizintechnik sollen ihre Geräte mit Simon Hegele transportieren. Gerspitzer und ihre vier Mitstreiter haben die Stärken und Schwächen des Unternehmens analysiert und konkrete Vorschläge erarbeitet, um den Bekanntheitsgrad von Simon Hegele zu steigern. Dazu gehören u.a. ein Image-Film, Anzeigen in Fachzeitschriften oder die Teilnahme an internationalen Messen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Maria Kuhn, Anna-Lena Frassek und Cordula Gerspitzer gehören mit ihren Teams zu den Gewinnern beim Healthcare Innovation Camp. Im Wettbewerb mussten sie gemeinsam mit Studierenden anderer Hochschulen und Universitäten eine Problemstellung aus dem medizinischen Bereich lösen. </em>&#13;
In der Notaufnahme des städtischen Klinikums herrscht wieder einmal Hochbetrieb. Zu wenig Platz, zu viele Patienten und nicht genügend Ärzte. Die Folgen sind lange Wartezeiten, Patienten, die auf den Gängen liegen müssen und im schlimmsten Fall fehlerhafte Diagnosen bekommen. Ein Szenario, das nicht ungewöhnlich ist in manchen deutschen Krankenhäusern. „Gestalten Sie die Notaufnahme der Zukunft!“, lautete deshalb eine der Aufgaben, die die Teilnehmer beim 1. Healthcare Innovation Camp lösen konnten. Maria Kuhn und Anna-Lena Frassek haben sich dafür sofort interessiert. Die beiden studieren im dritten Semester Integrative Gesundheitsförderung und haben durch Werbung an der Hochschule vom Wettbewerb erfahren. „Ich habe eine Plakat gesehen und fand die Themen sehr spannend“, erzählt Anna-Lena Frassek. &#13;
Das Healthcare Innovation Camp wird ausgerichtet vom Medical Valley der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Das ist eines der wirtschaftlich stärksten und wissenschaftlich aktivsten Medizintechnik-Cluster weltweit. Partner aus Wirtschaft, Forschung, Gesundheitsversorgung und Politik haben sich darin zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um Lösungen für die Gesundheitsversorgung von morgen zu finden. IGF-Studiengangsleiter Prof. Dr. Eberhard Nöfer hat das Konzept des Innovation Camp mitentwickelt und die Veranstaltung in seinen Vorlesungen beworben.&#13;
Die einzelnen Aufgaben werden von Unternehmen betreut: Die „Notaufnahme der Zukunft“ beispielsweise von Siemens, bei Cordula Gerspitzer und ihrer Gruppe ist der Projektpartner das Logistikunternehmen Simon Hegele. Zwei Monate haben die Teams Zeit, bis sie ihre Ergebnisse präsentieren müssen. Die drei Coburger Studentinnen arbeiten mit Master- und Bachelorstudenten aus Bamberg und Erlangen zusammen, die BWL, Medizintechnik oder medizinisches Prozessmanagement studieren. „Jeder hatte sein eigenes Fachwissen“, erzählt Maria Kuhn. „Und damit haben wir uns gegenseitig sehr gut ergänzt.“ Während die anderen das medizinische Wissen beisteuern, übernehmen die IGF-Studentinnen das Projektmanagement, entwickeln einen Fragebogen und machen sich ein Bild vor Ort. „Die ganze Arbeit war sehr zeitaufwendig“, erklärt Maria Kuhn. „Wir sind in die Kliniken gefahren, haben uns die Notaufnahmen angesehen, viel recherchiert.“ &#13;
Die Erfahrung hat sich gelohnt. Am Ende gehören sowohl Maria Kuhn und Anna-Lena Frassek als auch Cordula Gerspitzer mit ihren Teams zu den sechs Sieger-Gruppen. Dafür gab es ein Preisgeld von 2.000 Euro. Wirklich ausgezeichnet hat sich auch die Erfahrung und Anerkennung. „Wir haben gemerkt, wozu wir durch unser Studium in der Lage sind. Zum guten Ergebnis unserer Gruppe konnten wir genau so viel beitragen wie die anderen.“&#13;
<strong>Die Notaufnahme der Zukunft: </strong>&#13;
Um die Prozesse in den Krankenhäusern zu verbessern, haben die Studentinnen einen Fragebogen entwickelt, mit dessen Hilfe sich der Ist-Stand einer Notaufnahme erfassen lässt. Sind alle Fragen bearbeitet, werden entsprechende Handlungsempfehlungen aufgezeigt. Besonders stolz sind Anna-Lena Frassek und Maria Kuhn auf UMA. Der Universal Medical Assistent ist ein Smartphone mit spezieller Software, das den Arzt bei seiner Tätigkeit in der Notaufnahme unterstützt. Es kann z.B. Behandlungsabläufe voraussagen, erinnert den Mediziner an Fragen zu Allergien, o.ä. und senkt so die Behandlungsfehlerquote. Gleichzeitig zeichnet das Gerät das Gespräch von Patient und Arzt auf und überträgt die Informationen direkt ins System. So muss der Mediziner später keinen Bericht mehr schreiben. &#13;
<strong>Marketingstrategie für Simon Hegele:</strong>&#13;
Aufgabe der Gruppe mit Cordula Gerspitzer war, eine Marketingstrategie für das Logistikunternehmen zu entwickeln. Hersteller von Medizintechnik sollen ihre Geräte mit Simon Hegele transportieren. Gerspitzer und ihre vier Mitstreiter haben die Stärken und Schwächen des Unternehmens analysiert und konkrete Vorschläge erarbeitet, um den Bekanntheitsgrad von Simon Hegele zu steigern. Dazu gehören u.a. ein Image-Film, Anzeigen in Fachzeitschriften oder die Teilnahme an internationalen Messen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kuhn_Frassek2-1024x683.jpg"
                        fileSize="148030"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Cordula_Gerspitzer_klein-776x1024.jpg"
                        fileSize="119431"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="776" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Oldies vom Polytechnikum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-oldies-vom-polytechnikum/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Apr 2015 12:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-oldies-vom-polytechnikum/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>50 Jahre ist es her, dass Horst Kröckel und seine Studienkollegen im Jahr 1965 am damaligen Staatlichen Polytechnikum ihren Abschluss als graduierte Bauingenieure gemacht haben. Jetzt besuchten 15 von Ihnen ihre ehemalige Ausbildungsstätte, die Hochschule Coburg. Denn aus dem Polytechnikum ist längst eine Hochschule geworden. Die Alumni stellten erfreut fest: „Wir fühlen uns hier immer noch heimisch.“</em></p>&#13;
<p>In den 1960er Jahren wurde am Coburger Judenberg der Campus Friedrich-Streib-Straße eröffnet. Horst Kröckel und seine damals 27 Mitstudenten waren die ersten, die hier 1962 – noch an der Staatsbauschule Coburg – ihr Studium des Bauingenieurwesens aufgenommen haben. 1963 wurde aus der Bauschule das Staatliche Polytechnikum Coburg. Und im Juli 1965 schlossen Horst Kröckel, der von Anfang an Jahrgangssprecher war, und seine Studienkollegen ihr Studium als graduierte Bauingenieure ab. </p>&#13;
<p>Bereits damals kamen nicht alle Studenten aus Coburg. Etliche stammten aus der Rhön und aus der Gegend um Würzburg bzw. Schweinfurt. „Viele von uns hatten eine private Unterkunft in der Stadt gefunden, obwohl es hier am Berg schon ein Studentenwohnheim gab. Und wir sind nur alle zwei bis drei Wochen nach Hause gefahren. Studenten, die ein eigenes Auto hatten, gab es kaum, “ erinnert sich Kröckel. </p>&#13;
<p>Der erste Jahrgang der Bauingenieur-Studenten am Polytechnikum war berühmt-berüchtigt: „Die Dozenten hatten aber viel Verständnis für uns junge Wilde“, da sind sich die heutigen Oldies vom Polytechnikum immer noch einig. Und sie fügen hinzu: „Coburg hat uns geprägt. Wir hatten ein kollegiales Verhältnis zu unseren Dozenten und haben hier ein gutes Grundlagenwissen bekommen.“</p>&#13;
<p>Der Start in das Berufsleben fiel ihnen leicht. Sie eröffneten Bauingenieurbüros, arbeiteten als Bauleiter bei renommierten Unternehmen im In- und Ausland oder gründeten ihre eigene Baufirma. Heute können sie auf ein erfolgreiches Berufsleben zurückblicken und sie pflegen nach wie vor die Kontakte zu ihren Studienkollegen. „Wir treffen uns alle fünf Jahre und besuchen unsere Hochschule. Es freut uns, dass wir dabei immer wieder erfahren, wie sich die Hochschule Coburg weiterentwickelt, “ stellt Ingo Bachmann fest. Er hat nach dem Studium vor 50 Jahren seine Berufslaufbahn beim damaligen Landbauamt Coburg gestartet und ist Coburg bis heute treu geblieben. </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg freut sich über die Verbundenheit ihrer Absolventen mit ihrer Alma Mater. So organisierte Dr. Kerstin Sauerbrey vom Career Service der Hochschule das Besuchsprogramm. Und Pressesprecherin Dr. Margareta Bögelein sowie Prof. Dr. Helmut Kollo, der heute im Studiengang Bauingenieurwesen die jungen Leute auf das Berufsleben vorbereitet, gaben Einblicke in die neueren Entwicklungen und künftigen Pläne der Hochschule. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>50 Jahre ist es her, dass Horst Kröckel und seine Studienkollegen im Jahr 1965 am damaligen Staatlichen Polytechnikum ihren Abschluss als graduierte Bauingenieure gemacht haben. Jetzt besuchten 15 von Ihnen ihre ehemalige Ausbildungsstätte, die Hochschule Coburg. Denn aus dem Polytechnikum ist längst eine Hochschule geworden. Die Alumni stellten erfreut fest: „Wir fühlen uns hier immer noch heimisch.“</em></p>&#13;
<p>In den 1960er Jahren wurde am Coburger Judenberg der Campus Friedrich-Streib-Straße eröffnet. Horst Kröckel und seine damals 27 Mitstudenten waren die ersten, die hier 1962 – noch an der Staatsbauschule Coburg – ihr Studium des Bauingenieurwesens aufgenommen haben. 1963 wurde aus der Bauschule das Staatliche Polytechnikum Coburg. Und im Juli 1965 schlossen Horst Kröckel, der von Anfang an Jahrgangssprecher war, und seine Studienkollegen ihr Studium als graduierte Bauingenieure ab. </p>&#13;
<p>Bereits damals kamen nicht alle Studenten aus Coburg. Etliche stammten aus der Rhön und aus der Gegend um Würzburg bzw. Schweinfurt. „Viele von uns hatten eine private Unterkunft in der Stadt gefunden, obwohl es hier am Berg schon ein Studentenwohnheim gab. Und wir sind nur alle zwei bis drei Wochen nach Hause gefahren. Studenten, die ein eigenes Auto hatten, gab es kaum, “ erinnert sich Kröckel. </p>&#13;
<p>Der erste Jahrgang der Bauingenieur-Studenten am Polytechnikum war berühmt-berüchtigt: „Die Dozenten hatten aber viel Verständnis für uns junge Wilde“, da sind sich die heutigen Oldies vom Polytechnikum immer noch einig. Und sie fügen hinzu: „Coburg hat uns geprägt. Wir hatten ein kollegiales Verhältnis zu unseren Dozenten und haben hier ein gutes Grundlagenwissen bekommen.“</p>&#13;
<p>Der Start in das Berufsleben fiel ihnen leicht. Sie eröffneten Bauingenieurbüros, arbeiteten als Bauleiter bei renommierten Unternehmen im In- und Ausland oder gründeten ihre eigene Baufirma. Heute können sie auf ein erfolgreiches Berufsleben zurückblicken und sie pflegen nach wie vor die Kontakte zu ihren Studienkollegen. „Wir treffen uns alle fünf Jahre und besuchen unsere Hochschule. Es freut uns, dass wir dabei immer wieder erfahren, wie sich die Hochschule Coburg weiterentwickelt, “ stellt Ingo Bachmann fest. Er hat nach dem Studium vor 50 Jahren seine Berufslaufbahn beim damaligen Landbauamt Coburg gestartet und ist Coburg bis heute treu geblieben. </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg freut sich über die Verbundenheit ihrer Absolventen mit ihrer Alma Mater. So organisierte Dr. Kerstin Sauerbrey vom Career Service der Hochschule das Besuchsprogramm. Und Pressesprecherin Dr. Margareta Bögelein sowie Prof. Dr. Helmut Kollo, der heute im Studiengang Bauingenieurwesen die jungen Leute auf das Berufsleben vorbereitet, gaben Einblicke in die neueren Entwicklungen und künftigen Pläne der Hochschule. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Alumni_Bauing_1965_b-1024x638.jpg"
                        fileSize="182253"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="638"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schnuppertage hautnah erlebt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schnuppertage-hautnah-erlebt/</link>
                <pubDate>Mon, 13 Apr 2015 11:27:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schnuppertage-hautnah-erlebt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Bei den Schnuppertagen konnten rund 800 Studieninteressierte die Hochschule Coburg und ihre Studiengänge kennenlernen. Auch die beiden Freundinnen Franziska und Christina waren dabei. </em>&#13;
Wenn man während der Schnuppertage durch die Säulenhalle der Hochschule Coburg läuft, wird man vom Kaffee- und Kuchenduft und den Stimmen Dutzender Studieninteressierter begrüßt. Die Halle ist voller Infostände zu Themen wie Studienfinanzierung, Serviceeinrichtungen und den studentischen Initiativen der Hochschule. Die 19-jährige Franziska ist hier, um sich über den Studiengang Integrative Gesundheitsförderung (IGF) zu informieren. Ihre Freundin Christina interessiert sich für Soziale Arbeit. Nach dem Realschulabschluss hat die Coburgerin eine Ausbildung und ihr Fachabitur gemacht. Jetzt möchte sie noch studieren. „An der Sozialen Arbeit gefällt mir, dass sie sehr menschenbezogen ist“, erklärt Christina. &#13;
In der Aula der Hochschule begrüßt Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel die Studieninteressierten. Sie betont, dass Studierende durch die familiäre Atmosphäre an der Hochschule Coburg auch individuell gefördert werden. Ihre Botschaft: „Coburg ist ein spitze Studienort.“ Nach der Begrüßung werden die Jugendlichen von Vertretern und Studierenden der jeweiligen Studiengänge abgeholt und zu den Vorträgen begleitet. In einem Hörsaal informiert Prof. Dr. Pamela Heise über den Studiengang Integrative Gesundheitsförderung. Nicht nur Reha-Kliniken und die klassischen Kurorte, sondern auch große Unternehmen seien an Absolventen des Studiengangs interessiert. Das Arbeitsfeld ist also weitgestreut. &#13;
Parallel laufen in den anderen Fakultäten Vorträge zu den unterschiedlichen Studiengängen, die in Coburg angeboten werden. Von der Informatik und Elektrotechnik, über Maschinenbau, Betriebswirtschaft bis hin zum Design. Studierende berichten von ihren Praktika und Erfahrungen. In einer Pause kommt Franziska mit einem Studenten der Sozialen Arbeit ins Gespräch. Er erzählt ganz persönlich vom Studienleben und seinem Studiengang. Franziska und Christina sind vom Prinzip der Schnuppertage begeistert. „So können wir uns direkt vor Ort über interessante Studiengänge informieren.“&#13;
Aus ganz Bayern und anderen Bundesländern kommen an diesem Tag Besucher an die Hochschule. „Wir bewerben die Schnuppertage bayern- und thüringenweit“, erklärt Bianca Schmidt, stellvertretende Leiterin der Studienberatung und verantwortlich für die Organisation. „Ein junger Mann ist sogar aus Detmold angereist und hat sich sehr darüber gefreut, wie viel er hier erleben konnte.“&#13;
Für Studieninteressierte wie ihn gibt es am Nachmittag auch eine Stadtführung durch Coburg. Christina und Franziska wollten am zweiten Schnuppertag noch einmal wiederkommen. Dann, um sich noch weitere Studiengänge der Hochschule Coburg genauer anzusehen. Die Bewerbungsphase für das Wintersemester 2015 beginnt schließlich am 02. Mai.&#13;
<strong>Über die Autorinnen:</strong> Louisa Berndorfer und Anna Maria Pampel haben einen Tag in der Pressestelle der Hochschule Coburg verbracht. Im Rahmen der Aktion „Schüler im Chefsessel“ konnten die Beiden erste Berufserfahrungen sammeln. Mit Kamera und Stift haben sie die Studieninteressierten bei den Schnuppertagen begleitet und anschließend einen Text geschrieben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Bei den Schnuppertagen konnten rund 800 Studieninteressierte die Hochschule Coburg und ihre Studiengänge kennenlernen. Auch die beiden Freundinnen Franziska und Christina waren dabei. </em>&#13;
Wenn man während der Schnuppertage durch die Säulenhalle der Hochschule Coburg läuft, wird man vom Kaffee- und Kuchenduft und den Stimmen Dutzender Studieninteressierter begrüßt. Die Halle ist voller Infostände zu Themen wie Studienfinanzierung, Serviceeinrichtungen und den studentischen Initiativen der Hochschule. Die 19-jährige Franziska ist hier, um sich über den Studiengang Integrative Gesundheitsförderung (IGF) zu informieren. Ihre Freundin Christina interessiert sich für Soziale Arbeit. Nach dem Realschulabschluss hat die Coburgerin eine Ausbildung und ihr Fachabitur gemacht. Jetzt möchte sie noch studieren. „An der Sozialen Arbeit gefällt mir, dass sie sehr menschenbezogen ist“, erklärt Christina. &#13;
In der Aula der Hochschule begrüßt Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel die Studieninteressierten. Sie betont, dass Studierende durch die familiäre Atmosphäre an der Hochschule Coburg auch individuell gefördert werden. Ihre Botschaft: „Coburg ist ein spitze Studienort.“ Nach der Begrüßung werden die Jugendlichen von Vertretern und Studierenden der jeweiligen Studiengänge abgeholt und zu den Vorträgen begleitet. In einem Hörsaal informiert Prof. Dr. Pamela Heise über den Studiengang Integrative Gesundheitsförderung. Nicht nur Reha-Kliniken und die klassischen Kurorte, sondern auch große Unternehmen seien an Absolventen des Studiengangs interessiert. Das Arbeitsfeld ist also weitgestreut. &#13;
Parallel laufen in den anderen Fakultäten Vorträge zu den unterschiedlichen Studiengängen, die in Coburg angeboten werden. Von der Informatik und Elektrotechnik, über Maschinenbau, Betriebswirtschaft bis hin zum Design. Studierende berichten von ihren Praktika und Erfahrungen. In einer Pause kommt Franziska mit einem Studenten der Sozialen Arbeit ins Gespräch. Er erzählt ganz persönlich vom Studienleben und seinem Studiengang. Franziska und Christina sind vom Prinzip der Schnuppertage begeistert. „So können wir uns direkt vor Ort über interessante Studiengänge informieren.“&#13;
Aus ganz Bayern und anderen Bundesländern kommen an diesem Tag Besucher an die Hochschule. „Wir bewerben die Schnuppertage bayern- und thüringenweit“, erklärt Bianca Schmidt, stellvertretende Leiterin der Studienberatung und verantwortlich für die Organisation. „Ein junger Mann ist sogar aus Detmold angereist und hat sich sehr darüber gefreut, wie viel er hier erleben konnte.“&#13;
Für Studieninteressierte wie ihn gibt es am Nachmittag auch eine Stadtführung durch Coburg. Christina und Franziska wollten am zweiten Schnuppertag noch einmal wiederkommen. Dann, um sich noch weitere Studiengänge der Hochschule Coburg genauer anzusehen. Die Bewerbungsphase für das Wintersemester 2015 beginnt schließlich am 02. Mai.&#13;
<strong>Über die Autorinnen:</strong> Louisa Berndorfer und Anna Maria Pampel haben einen Tag in der Pressestelle der Hochschule Coburg verbracht. Im Rahmen der Aktion „Schüler im Chefsessel“ konnten die Beiden erste Berufserfahrungen sammeln. Mit Kamera und Stift haben sie die Studieninteressierten bei den Schnuppertagen begleitet und anschließend einen Text geschrieben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schnuppertage2014-1024x683.jpg"
                        fileSize="96237"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Christina_Franziska-893x1024.jpg"
                        fileSize="122536"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="893" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAO ermöglicht hochschulübergreifende Forschung für oberfränkische Doktoranden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tao-ermoeglicht-hochschuluebergreifende-forschung-fuer-oberfraenkische-doktoranden/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Apr 2015 05:12:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tao-ermoeglicht-hochschuluebergreifende-forschung-fuer-oberfraenkische-doktoranden/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle sieht die TechnologieAllianzOberfranken als Modell für Bayern. In diesem Jahr planen die vier kooperierenden Hochschulen ein gemeinsames Graduiertenkolleg.</em>&#13;
In Bamberg haben sich die Präsidenten der vier oberfränkischen Hochschulen sowie die Präsidenten der Industrie- und Handelskammern Bayreuth und Coburg und der Handwerkskammer Oberfranken zum Meinungsaustausch mit den Staatsministern Melanie Huml und Dr. Ludwig Spaenle getroffen. Spaenle bezeichnete die Kooperation zwischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften als Modell für ganz Bayern. Auch die drei Kammern betonten, dass TAO ein wichtiger Beitrag für einen attraktiven Wissenschaftsstandort Oberfranken sei. Die insgesamt über 35.000 Studierenden seien für die Unternehmen von großer Bedeutung – besonders, um der demographischen Entwicklung entgegen zu wirken.&#13;
Prof. Dr. Guido Wirtz, Vizepräsident der Universität Bamberg kündigte für 2015 den Aufbau eines gemeinsamen Graduiertenkolleg „Energieautarke Gebäude“ an. Hochschulen und Universitäten sollen dabei auf Augenhöhe bei kooperativen Promotionen zusammenarbeiten. Den Absolventen der HaWs wird damit u.a. ein barrierefreier Zugang an die Universitäten ermöglicht. Coburgs Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl stellte das Konzept „Gesundheit“ vor. Es erweitert das bisherige Spektrum von TAO um die Felder „Biomaterialien“, „IT für regionale Gesundheitssysteme“ und „Gesundheitsförderung“. Ab 2017 werden hierzu weitere Ressourcen benötigt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle sieht die TechnologieAllianzOberfranken als Modell für Bayern. In diesem Jahr planen die vier kooperierenden Hochschulen ein gemeinsames Graduiertenkolleg.</em>&#13;
In Bamberg haben sich die Präsidenten der vier oberfränkischen Hochschulen sowie die Präsidenten der Industrie- und Handelskammern Bayreuth und Coburg und der Handwerkskammer Oberfranken zum Meinungsaustausch mit den Staatsministern Melanie Huml und Dr. Ludwig Spaenle getroffen. Spaenle bezeichnete die Kooperation zwischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften als Modell für ganz Bayern. Auch die drei Kammern betonten, dass TAO ein wichtiger Beitrag für einen attraktiven Wissenschaftsstandort Oberfranken sei. Die insgesamt über 35.000 Studierenden seien für die Unternehmen von großer Bedeutung – besonders, um der demographischen Entwicklung entgegen zu wirken.&#13;
Prof. Dr. Guido Wirtz, Vizepräsident der Universität Bamberg kündigte für 2015 den Aufbau eines gemeinsamen Graduiertenkolleg „Energieautarke Gebäude“ an. Hochschulen und Universitäten sollen dabei auf Augenhöhe bei kooperativen Promotionen zusammenarbeiten. Den Absolventen der HaWs wird damit u.a. ein barrierefreier Zugang an die Universitäten ermöglicht. Coburgs Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl stellte das Konzept „Gesundheit“ vor. Es erweitert das bisherige Spektrum von TAO um die Felder „Biomaterialien“, „IT für regionale Gesundheitssysteme“ und „Gesundheitsförderung“. Ab 2017 werden hierzu weitere Ressourcen benötigt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TAO_Kammern_Gruppe-1024x577.jpg"
                        fileSize="130662"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="577"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Angebot für eine „Bewegte Kita“]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/angebot-fuer-eine-bewegte-kita/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Apr 2015 06:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/angebot-fuer-eine-bewegte-kita/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Bildung braucht Bewegung. Bewegung ist für Kinder – aber auch für Erwachsene – wichtig, um gesund zu bleiben. Bei Kindern fördert ein bewegter Alltag die motorische, kognitive und soziale Entwicklung. Das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg bietet Kitas im Raum Coburg die Möglichkeit, sich als „Bewegte Kita“ zertifizieren zu lassen.</em>&#13;
„Bewegungsangebote für Kinder dürfen sich nicht auf ein paar Sportstunden in der Woche beschränken. Kinder brauchen permanent Möglichkeiten, ihre motorischen Fähigkeiten zu trainieren“, da ist sich Prof. Dr. Holger Hassel sicher. Sein Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften an der Hochschule Coburg beteiligt sich daher an einem Forschungsprojekt der Universität Erlangen-Nürnberg, bei dem es u.a. darum geht, Kitas so zu gestalten und zu organisieren, dass die Kinder und die Erzieherinnen und Erzieher Lust haben, sich zu bewegen. Das Projekt wird vom Bundesbildungsministerium gefördert.&#13;
Möglichkeiten gibt es viele: Angefangen von der Raumgestaltung bis hin zu Bewegungsangeboten in der Freispiel-Zeit. Das Team von Professor Hassel kommt jedoch nicht mit einem Maßnahmenkatalog in die Kita. Er stellt fest: „Uns ist es wichtig, dass das Kita-Team für sich herausfindet, wie es sein Umfeld bewegungsfreundlicher gestalten kann.“ Dazu bringt das Team auch Arbeitshilfen mit, die sich bei Interesse als App auf das Smartphone laden lassen. &#13;
Aktuell laufen die Planungen für das Programm. Kitas, die Interesse an dem Projekt haben und sich als „Bewegte Kita“ zertifizieren lassen möchten, können sich ab sofort bei Professor Hassel anmelden unter <a href="mailto:holger.hassel@hs-coburg.de">holger.hassel@hs-coburg.de</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Bildung braucht Bewegung. Bewegung ist für Kinder – aber auch für Erwachsene – wichtig, um gesund zu bleiben. Bei Kindern fördert ein bewegter Alltag die motorische, kognitive und soziale Entwicklung. Das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule Coburg bietet Kitas im Raum Coburg die Möglichkeit, sich als „Bewegte Kita“ zertifizieren zu lassen.</em>&#13;
„Bewegungsangebote für Kinder dürfen sich nicht auf ein paar Sportstunden in der Woche beschränken. Kinder brauchen permanent Möglichkeiten, ihre motorischen Fähigkeiten zu trainieren“, da ist sich Prof. Dr. Holger Hassel sicher. Sein Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften an der Hochschule Coburg beteiligt sich daher an einem Forschungsprojekt der Universität Erlangen-Nürnberg, bei dem es u.a. darum geht, Kitas so zu gestalten und zu organisieren, dass die Kinder und die Erzieherinnen und Erzieher Lust haben, sich zu bewegen. Das Projekt wird vom Bundesbildungsministerium gefördert.&#13;
Möglichkeiten gibt es viele: Angefangen von der Raumgestaltung bis hin zu Bewegungsangeboten in der Freispiel-Zeit. Das Team von Professor Hassel kommt jedoch nicht mit einem Maßnahmenkatalog in die Kita. Er stellt fest: „Uns ist es wichtig, dass das Kita-Team für sich herausfindet, wie es sein Umfeld bewegungsfreundlicher gestalten kann.“ Dazu bringt das Team auch Arbeitshilfen mit, die sich bei Interesse als App auf das Smartphone laden lassen. &#13;
Aktuell laufen die Planungen für das Programm. Kitas, die Interesse an dem Projekt haben und sich als „Bewegte Kita“ zertifizieren lassen möchten, können sich ab sofort bei Professor Hassel anmelden unter <a href="mailto:holger.hassel@hs-coburg.de">holger.hassel@hs-coburg.de</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Hassel_Bewegte_Kita_froodmat_photcase_de_klein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schüler und Studenten lernen gemeinsam]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schueler-und-studenten-lernen-gemeinsam/</link>
                <pubDate>Wed, 01 Apr 2015 10:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schueler-und-studenten-lernen-gemeinsam/</guid>
                <description><![CDATA[<em>„Ich lerne sehen“ – so lautet der Titel eines Kursangebots an der Hochschule Coburg, das sich sowohl an begabte Schülerinnen und Schüler als auch an Studierende richtet.</em>&#13;
Ein Semester lang beleuchten Studierende und Schüler das Sehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Nämlich aus Sicht der Literatur, der Kunst und der Naturwissenschaften, wo sie im Labor moderne Methoden des spektroskopischen Sehens kennenlernen. &#13;
Das Projekt geht von der regionalen Begabtenförderung Oberfranken, dem Coburger Gymnasium Alexandrinum und der Hochschule Coburg aus. Es stellt damit eine besondere Form der Zusammenarbeit zwischen Gymnasium und Hochschule dar. Spannend ist zudem der interdisziplinäre Ansatz des Kurses. Denn als Referenten sind der Germanist Herbert Brunner, Leiter des Gymnasiums Alexandrium, die Kunstpädagogin Martina Essig vom Gymnasium Alexandrinum und der Chemiker Prof. Dr. Jürgen Krahl mit seinem studentischen Team aus dem Studiengang Physikalische Technik beteiligt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>„Ich lerne sehen“ – so lautet der Titel eines Kursangebots an der Hochschule Coburg, das sich sowohl an begabte Schülerinnen und Schüler als auch an Studierende richtet.</em>&#13;
Ein Semester lang beleuchten Studierende und Schüler das Sehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Nämlich aus Sicht der Literatur, der Kunst und der Naturwissenschaften, wo sie im Labor moderne Methoden des spektroskopischen Sehens kennenlernen. &#13;
Das Projekt geht von der regionalen Begabtenförderung Oberfranken, dem Coburger Gymnasium Alexandrinum und der Hochschule Coburg aus. Es stellt damit eine besondere Form der Zusammenarbeit zwischen Gymnasium und Hochschule dar. Spannend ist zudem der interdisziplinäre Ansatz des Kurses. Denn als Referenten sind der Germanist Herbert Brunner, Leiter des Gymnasiums Alexandrium, die Kunstpädagogin Martina Essig vom Gymnasium Alexandrinum und der Chemiker Prof. Dr. Jürgen Krahl mit seinem studentischen Team aus dem Studiengang Physikalische Technik beteiligt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ich_lerne_sehen_klein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Nachgebohrt: Neue Pläne für die Zufahrt zum Campus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/nachgebohrt-neue-plaene-fuer-die-zufahrt-zum-campus/</link>
                <pubDate>Wed, 01 Apr 2015 09:18:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/nachgebohrt-neue-plaene-fuer-die-zufahrt-zum-campus/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Durchbruch im Streit um die Erschließung der Hochschule Coburg? Das geplante Parkdeck auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße könnte in Zukunft über einen Tunnel an den Kürengrund angebunden werden. </em>&#13;
Ein mit internationalen Fachleuten besetztes Gutachtergremium ist heute an der Hochschule Coburg eingetroffen, um erste Sondierungsmaßnahmen im Rahmen der Baumaßnahme „Kanal 21“ zu überwachen. Die Experten, die bereits das ähnlich ambitionierte Bauvorhaben am Brenner Basistunnel begleiteten, äußerten sich hinsichtlich der geologischen Gegebenheiten im Kürengrund optimistisch. Präsident Pötzl wies in einer Stellungnahme daraufhin, dass unmittelbar nach Ostern zwei weitere Fachleute aus dem Ruhrgebiet in Coburg eintreffen werden, deren umfassende Expertise im deutschen Bergbaurecht von Anfang an in das Projekt einfließen wird. „Selbstverständlich steht der Schutz von Flora und Fauna im Vordergrund“, so Prof. Pötzl gegenüber der Presse. Erste Probebohrungen bis zu einer Tiefe von 85 m haben ergeben, dass auch die Grundwasser-Drainage dem unterirdischen Zubringer für das neue Parkdeck nicht im Wege stehen wird. Aus dem Kreis der Expertengruppe war zu hören, dass unter Umständen weitreichende Synergieeffekte mit eventuellen Tiefbauprojekten auf dem Coburger Schlossplatz zu erwarten seien. Der Tunnel-Zubringer „Kanal 21“ entsteht parallel zum Bauprogramm auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße und wird voraussichtlich in einer zweispurigen Variante ab März 2020 befahrbar sein.&#13;
Coburg, den 01. April 2015&#13;
<strong>Anmerkung der Redaktion: Natürlich haben wir uns hier einen kleinen Aprilscherz erlaubt!</strong>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Durchbruch im Streit um die Erschließung der Hochschule Coburg? Das geplante Parkdeck auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße könnte in Zukunft über einen Tunnel an den Kürengrund angebunden werden. </em>&#13;
Ein mit internationalen Fachleuten besetztes Gutachtergremium ist heute an der Hochschule Coburg eingetroffen, um erste Sondierungsmaßnahmen im Rahmen der Baumaßnahme „Kanal 21“ zu überwachen. Die Experten, die bereits das ähnlich ambitionierte Bauvorhaben am Brenner Basistunnel begleiteten, äußerten sich hinsichtlich der geologischen Gegebenheiten im Kürengrund optimistisch. Präsident Pötzl wies in einer Stellungnahme daraufhin, dass unmittelbar nach Ostern zwei weitere Fachleute aus dem Ruhrgebiet in Coburg eintreffen werden, deren umfassende Expertise im deutschen Bergbaurecht von Anfang an in das Projekt einfließen wird. „Selbstverständlich steht der Schutz von Flora und Fauna im Vordergrund“, so Prof. Pötzl gegenüber der Presse. Erste Probebohrungen bis zu einer Tiefe von 85 m haben ergeben, dass auch die Grundwasser-Drainage dem unterirdischen Zubringer für das neue Parkdeck nicht im Wege stehen wird. Aus dem Kreis der Expertengruppe war zu hören, dass unter Umständen weitreichende Synergieeffekte mit eventuellen Tiefbauprojekten auf dem Coburger Schlossplatz zu erwarten seien. Der Tunnel-Zubringer „Kanal 21“ entsteht parallel zum Bauprogramm auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße und wird voraussichtlich in einer zweispurigen Variante ab März 2020 befahrbar sein.&#13;
Coburg, den 01. April 2015&#13;
<strong>Anmerkung der Redaktion: Natürlich haben wir uns hier einen kleinen Aprilscherz erlaubt!</strong>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Tunnel-1024x576.jpg"
                        fileSize="152502"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="576"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[IBM gewährt Einblick ins Unternehmen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ibm-gewaehrt-einblick-ins-unternehmen/</link>
                <pubDate>Tue, 31 Mar 2015 05:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ibm-gewaehrt-einblick-ins-unternehmen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Für über 20 Studierende und ihre Betreuer ging es vor Beginn des Sommersemesters zum IT-Konzern IBM nach Böblingen. </em>&#13;
Bankautomaten sind jederzeit verfügbar. Wer Geld braucht, kann es dort rund um die Uhr abheben. Riesige Datenmengen müssen diese Maschinen dabei verarbeiten. Wir alle nutzen sie täglich, doch welche Technik dahinter steckt, wissen nur die Wenigsten. &#13;
Die Exkursion ins IBM Forschungs- und Entwicklungslabor Böblingen war für die Informatik-Studierenden der Hochschule Coburg deshalb die ideale Gelegenheit, Computersysteme kennen zu lernen, die so speziell sind, dass sie nicht im regulären Lehrplan behandelt werden. So genannte Mainframes, die u.a. alle Bankgeschäfte abwickeln, sind enorm zuverlässig und permanent verfügbar. Kaum ein anderes System kann das leisten. Diese Großrechner sind eines der Spezialgebiete von IBM.&#13;
„Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit IBM zusammen“, erklärt Prof. Volkhard Pfeiffer, der die Exkursion organisiert und begleitet hat. Beispielsweise gibt es immer im 5. Semester – im Rahmen der praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen - gemeinsame Veranstaltungen mit dem IT-Konzern. IBM fördert außerdem im Rahmen der Academic Initiative Studierende durch vielfältige Aktivitäten.&#13;
Auf dem Programm in Böblingen standen Vorträge zu ausgewählten Themen aus dem Bereich der IBM Betriebssysteme und Mainframes. Anschließend durften die Teilnehmer einen Blick ins Rechenzentrum des Unternehmens werfen und das IBM-Museum besuchen. Dort bekamen sie Einblick in die 100-jährige Geschichte der Datenverarbeitung. Ehemalige IBM-Mitarbeiter restaurieren und warten die Exponate und führten auch durch die Ausstellung. Beim Blick in die Zukunft der IT aus Sicht der IBM wurden wichtige Themen wie die Digitalisierung der Industrie („Industrie 4.0“) sowie das Sammeln und Auswerten sehr großer Datenmengen („Big Data Analysis“) angesprochen. Die anschließenden Diskussionen machten deutlich, dass nicht nur Technologien, sondern auch ethische Aspekte zukünftig eine wichtige Rolle in Informatik-Studiengängen spielen müssen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Für über 20 Studierende und ihre Betreuer ging es vor Beginn des Sommersemesters zum IT-Konzern IBM nach Böblingen. </em>&#13;
Bankautomaten sind jederzeit verfügbar. Wer Geld braucht, kann es dort rund um die Uhr abheben. Riesige Datenmengen müssen diese Maschinen dabei verarbeiten. Wir alle nutzen sie täglich, doch welche Technik dahinter steckt, wissen nur die Wenigsten. &#13;
Die Exkursion ins IBM Forschungs- und Entwicklungslabor Böblingen war für die Informatik-Studierenden der Hochschule Coburg deshalb die ideale Gelegenheit, Computersysteme kennen zu lernen, die so speziell sind, dass sie nicht im regulären Lehrplan behandelt werden. So genannte Mainframes, die u.a. alle Bankgeschäfte abwickeln, sind enorm zuverlässig und permanent verfügbar. Kaum ein anderes System kann das leisten. Diese Großrechner sind eines der Spezialgebiete von IBM.&#13;
„Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit IBM zusammen“, erklärt Prof. Volkhard Pfeiffer, der die Exkursion organisiert und begleitet hat. Beispielsweise gibt es immer im 5. Semester – im Rahmen der praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen - gemeinsame Veranstaltungen mit dem IT-Konzern. IBM fördert außerdem im Rahmen der Academic Initiative Studierende durch vielfältige Aktivitäten.&#13;
Auf dem Programm in Böblingen standen Vorträge zu ausgewählten Themen aus dem Bereich der IBM Betriebssysteme und Mainframes. Anschließend durften die Teilnehmer einen Blick ins Rechenzentrum des Unternehmens werfen und das IBM-Museum besuchen. Dort bekamen sie Einblick in die 100-jährige Geschichte der Datenverarbeitung. Ehemalige IBM-Mitarbeiter restaurieren und warten die Exponate und führten auch durch die Ausstellung. Beim Blick in die Zukunft der IT aus Sicht der IBM wurden wichtige Themen wie die Digitalisierung der Industrie („Industrie 4.0“) sowie das Sammeln und Auswerten sehr großer Datenmengen („Big Data Analysis“) angesprochen. Die anschließenden Diskussionen machten deutlich, dass nicht nur Technologien, sondern auch ethische Aspekte zukünftig eine wichtige Rolle in Informatik-Studiengängen spielen müssen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ibm_informatik_exkursion_2015_1-1024x457.jpg"
                        fileSize="148392"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="457"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ibm_informatik_exkursion_2015_3-1024x579.jpg"
                        fileSize="178381"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="579"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Forschungsprofessor an Zuwanderungsstudie der Bertelsmann-Stiftung beteiligt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-forschungsprofessor-an-zuwanderungsstudie-der-bertelsmann-stiftung-beteiligt/</link>
                <pubDate>Fri, 27 Mar 2015 08:41:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-forschungsprofessor-an-zuwanderungsstudie-der-bertelsmann-stiftung-beteiligt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der deutsche Arbeitsmarkt </em><em>braucht künftig mehr Einwanderung aus den Nicht-EU-Staaten. Denn die Deutschen werden weniger und älter. Der demographische Wandel befeuert auch die derzeitige Debatte um Einwanderungsgesetz und Willkommenskultur. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung analysiert, wie der Bedarf an Zuwanderung sich bis 2050 entwickeln wird. Die Studie wurde von <a class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" href="t3://page?uid=467">Lutz Schneider</a>, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule, sowie von zwei Experten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB erarbeitet.</em>&#13;
Deutschland ist in den kommenden Jahrzehnten stärker denn je auf Zuwanderung angewiesen. Ohne Einwanderer würde die Zahl der Menschen in erwerbsfähigem Alter bis 2050 von heute rund 45 Millionen auf unter 29 Millionen sinken. Das wäre ein Rückgang um 36 Prozent. Diese Lücke ist ohne Zuwanderung nicht zu schließen. Selbst wenn genauso viele Frauen berufstätig sind wie Männer und die Rente erst mit 70 Jahren beginnt, steigt die Zahl potenzieller Arbeitskräfte im Land lediglich um 4,4 Millionen. Das belegt die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Sie prognostiziert außerdem, dass die derzeit hohe Zuwanderung aus EU-Ländern schon bald deutlich nachlässt. Das erfordert verstärkte Bemühungen um qualifizierte Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten.&#13;
In der Studie werden von den IAB-Experten Johann Fuchs und Alexander Kubis sowie von Lutz Schneider, Hochschule Coburg, unterschiedliche Szenarien untersucht. Dabei geht es darum, wie die Arbeitsmarktbeteiligung der inländischen Erwerbspersonen sowie Zuwanderung aus der EU und aus Drittstaaten dem Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken kann. Die Autoren räumen zwar ein, dass der tatsächliche Bedarf an Erwerbspersonen angesichts des Wandels der Arbeitsgesellschaft schwer zu prognostizieren sei. Die Digitalisierung etwa könne die Bedarfe durchaus zurückschrauben. Trotzdem gehen die Forscher davon aus, dass die Alterung der Gesellschaft den Staatshaushalt und die sozialen Sicherungssysteme vor unlösbare Probleme stellt, sofern die Nettozuwanderung deutlich zurückginge.&#13;
Die Studie steht als pdf-Datei auf der Homepage der <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/4194/">Bertelsmann Stiftung</a> zum Download bereit.&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der deutsche Arbeitsmarkt </em><em>braucht künftig mehr Einwanderung aus den Nicht-EU-Staaten. Denn die Deutschen werden weniger und älter. Der demographische Wandel befeuert auch die derzeitige Debatte um Einwanderungsgesetz und Willkommenskultur. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung analysiert, wie der Bedarf an Zuwanderung sich bis 2050 entwickeln wird. Die Studie wurde von <a class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" href="t3://page?uid=467">Lutz Schneider</a>, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule, sowie von zwei Experten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB erarbeitet.</em>&#13;
Deutschland ist in den kommenden Jahrzehnten stärker denn je auf Zuwanderung angewiesen. Ohne Einwanderer würde die Zahl der Menschen in erwerbsfähigem Alter bis 2050 von heute rund 45 Millionen auf unter 29 Millionen sinken. Das wäre ein Rückgang um 36 Prozent. Diese Lücke ist ohne Zuwanderung nicht zu schließen. Selbst wenn genauso viele Frauen berufstätig sind wie Männer und die Rente erst mit 70 Jahren beginnt, steigt die Zahl potenzieller Arbeitskräfte im Land lediglich um 4,4 Millionen. Das belegt die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Sie prognostiziert außerdem, dass die derzeit hohe Zuwanderung aus EU-Ländern schon bald deutlich nachlässt. Das erfordert verstärkte Bemühungen um qualifizierte Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten.&#13;
In der Studie werden von den IAB-Experten Johann Fuchs und Alexander Kubis sowie von Lutz Schneider, Hochschule Coburg, unterschiedliche Szenarien untersucht. Dabei geht es darum, wie die Arbeitsmarktbeteiligung der inländischen Erwerbspersonen sowie Zuwanderung aus der EU und aus Drittstaaten dem Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken kann. Die Autoren räumen zwar ein, dass der tatsächliche Bedarf an Erwerbspersonen angesichts des Wandels der Arbeitsgesellschaft schwer zu prognostizieren sei. Die Digitalisierung etwa könne die Bedarfe durchaus zurückschrauben. Trotzdem gehen die Forscher davon aus, dass die Alterung der Gesellschaft den Staatshaushalt und die sozialen Sicherungssysteme vor unlösbare Probleme stellt, sofern die Nettozuwanderung deutlich zurückginge.&#13;
Die Studie steht als pdf-Datei auf der Homepage der <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/4194/">Bertelsmann Stiftung</a> zum Download bereit.&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/endurance_Flagge_botzkowski-1024x683.jpg"
                        fileSize="168005"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT_Racing_2014_Rennwagen-1024x689.jpg"
                        fileSize="185624"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="689"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/SchneiderLutz.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Studierende bei Designmesse in München]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-studierende-bei-designmesse-in-muenchen/</link>
                <pubDate>Tue, 24 Mar 2015 08:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-studierende-bei-designmesse-in-muenchen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Auf der Munich Creative Business Week (MCBW) haben die Coburger einen internationalen Workshop mit Studierenden aus Graz und Aarhus besucht. Eine Gruppe des dritten Semester Integriertes Produktdesign präsentierte außerdem Produkte, die in einem gemeinsamen Projekt mit der Firma KOBER Steinwiesen entstanden sind.</em>&#13;
Die MCBW ist ein zentraler Treffpunkt für Design. Einmal im Jahr bietet sie die Gelegenheit, Design und Kreativität aus den unterschiedlichsten Perspektiven zu erleben. Aus Coburg sind die Studierenden mit gleich zwei Anliegen angereist. Einmal, weil das Institut für Integriertes Produktdesign (ip.co) einen internationalen Workshop veranstaltet hat, bei dem es um die Wahrnehmung des öffentlichem Raums in München ging. Zum anderen, weil Studierende des Integrierten Produktdesigns die Ergebnisse ihres Materialexperiments „Licht und Porzellan“ vorstellen wollten. Im Wintersemester 2014/15 hatten sie in einem Projekt mit der Firma Kober Steinwiesen innovative Leuchtobjekte aus Porzellan entwickelt. Benjamin Kube, Geschäftsführer bei KOBER Steinwiesen fasst zusammen: „Das Experiment hat den Studierenden den Freiraum gegeben, eine Leidenschaft für den ästhetischen Werkstoff Porzellan zu entwickeln.“ &#13;
Der Workshop des Coburger Institut ip.co wiederum widmete sich dem Thema &quot;Strangers in the City&quot;. Studierende konnten - quasi als Fremde - vier unterschiedliche und jeweils stark frequentierte Orte in München erkunden. Und zwar mit sog. Age Explorer. Das sind spezielle Anzüge, die körperliche Einschränkungen simulieren. Auf der Straße testeten die Teilnehmer, wie sich alte oder körperlich eingeschränkte Menschen zurechtfinden, welche Hindernisse sie meistern müssen und wie Passanten auf sie reagieren. Gemeinsam mit den Studierenden aus Dänemark konnten sie außerdem herausfinden, wie fremdsprachige Besucher die Plätze erleben und ob sie sich dort orientieren können. Danach erarbeiteten die Teilnehmer Lösungskonzepte. Was muss aus Designsicht passieren, um solche öffentlichen Orte übersichtlicher zu gestalten? An welchen Punkten kann man dazu ansetzen?&#13;
Die Studierenden hatten dafür insgesamt nur 12 Stunden Zeit. Der Workshop passte gut ins Konzept der MCBW. Deren Ziel ist nämlich u.a., Unternehmen und Designer verschiedener Disziplinen zu vernetzen und den offenen Diskurs zu nachhaltigen Entwicklungen, Trends und Ideen zu fördern.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Auf der Munich Creative Business Week (MCBW) haben die Coburger einen internationalen Workshop mit Studierenden aus Graz und Aarhus besucht. Eine Gruppe des dritten Semester Integriertes Produktdesign präsentierte außerdem Produkte, die in einem gemeinsamen Projekt mit der Firma KOBER Steinwiesen entstanden sind.</em>&#13;
Die MCBW ist ein zentraler Treffpunkt für Design. Einmal im Jahr bietet sie die Gelegenheit, Design und Kreativität aus den unterschiedlichsten Perspektiven zu erleben. Aus Coburg sind die Studierenden mit gleich zwei Anliegen angereist. Einmal, weil das Institut für Integriertes Produktdesign (ip.co) einen internationalen Workshop veranstaltet hat, bei dem es um die Wahrnehmung des öffentlichem Raums in München ging. Zum anderen, weil Studierende des Integrierten Produktdesigns die Ergebnisse ihres Materialexperiments „Licht und Porzellan“ vorstellen wollten. Im Wintersemester 2014/15 hatten sie in einem Projekt mit der Firma Kober Steinwiesen innovative Leuchtobjekte aus Porzellan entwickelt. Benjamin Kube, Geschäftsführer bei KOBER Steinwiesen fasst zusammen: „Das Experiment hat den Studierenden den Freiraum gegeben, eine Leidenschaft für den ästhetischen Werkstoff Porzellan zu entwickeln.“ &#13;
Der Workshop des Coburger Institut ip.co wiederum widmete sich dem Thema &quot;Strangers in the City&quot;. Studierende konnten - quasi als Fremde - vier unterschiedliche und jeweils stark frequentierte Orte in München erkunden. Und zwar mit sog. Age Explorer. Das sind spezielle Anzüge, die körperliche Einschränkungen simulieren. Auf der Straße testeten die Teilnehmer, wie sich alte oder körperlich eingeschränkte Menschen zurechtfinden, welche Hindernisse sie meistern müssen und wie Passanten auf sie reagieren. Gemeinsam mit den Studierenden aus Dänemark konnten sie außerdem herausfinden, wie fremdsprachige Besucher die Plätze erleben und ob sie sich dort orientieren können. Danach erarbeiteten die Teilnehmer Lösungskonzepte. Was muss aus Designsicht passieren, um solche öffentlichen Orte übersichtlicher zu gestalten? An welchen Punkten kann man dazu ansetzen?&#13;
Die Studierenden hatten dafür insgesamt nur 12 Stunden Zeit. Der Workshop passte gut ins Konzept der MCBW. Deren Ziel ist nämlich u.a., Unternehmen und Designer verschiedener Disziplinen zu vernetzen und den offenen Diskurs zu nachhaltigen Entwicklungen, Trends und Ideen zu fördern.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Porzellan1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Porzellan2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Porzellan3.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Workshop1.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT_Racing_Fahrzeug_Botzkowski_FSG2015_1500px_breit-1024x683.jpg"
                        fileSize="181867"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/CAT-Racing.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Fleischlos glücklich?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/fleischlos-gluecklich/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Mar 2015 12:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/fleischlos-gluecklich/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die zwei Schwestern Madelaine und Anna Berlis arbeiten zusammen an ihren Abschlussarbeiten. Die eine in Holland, die andere in Deutschland. Damit sie ihr Projekt über die „Zukunft des Fleischkonsums“ realisieren können, sind sie auf Spenden angewiesen.</em></p>&#13;
<p>Es geht um die Wurst. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn bis zum 01. April nicht genug Beiträge für ihre Crowdfunding-Aktion eingegangen sind, müssen Madelaine (24) und Anna Berlis (21) ziemlich improvisieren, um ihrer gemeinsamen Arbeit Leben einzuhauchen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unser Fleischkonsum in Zukunft aussehen könnte. Fünf Szenarien haben sich die Schwestern überlegt, die sie anhand von Kurzfilmen in einer interaktiven Ausstellung präsentieren wollen. Madelaine Berlis übernimmt dabei die Gestaltung der Ausstellung und hat die Fakten recherchiert, Anna Berlis ist für die Filme zuständig. Als Grundlage nutzen die beiden zum Beispiel die Zahlen und Daten aus dem Fleischatlas 2013 und 2014 sowie Trendprognosen der österreichischen Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler.</p>&#13;
<p>Seit 2013 studiert Madelaine Berlis im Master Design – Schwerpunkt Produktdesign an der Hochschule Coburg. Die gebürtige Holländerin („Mein Vater ist Holländer, meine Mutter Deutsche.“) hat hier genau das gefunden, was sie nach dem Bachelorstudium in Holland gesucht hat. Denn im Master können sich die Studierenden drei Semester lang einem eigenen Schwerpunktthema widmen. Bei Madelaine ist das der Fleischkonsum und nachhaltige Ernährung. Als sie mit ihrer Schwester, die in Utrecht Audiovisual Media studiert, über mögliche Ideen spricht, entschließen sich die beiden kurzerhand zusammen zu arbeiten. </p>&#13;
<p>Grundsätzlich geht es darum, die Menschen zum Nachdenken anzuregen. Wie viel Einfluss haben wir auf unsere Lebensbedingungen in der Zukunft? Die fünf Filme zeigen, was möglich ist. Die Szenarien: Wir essen nur noch Insektenfleisch, wir essen künstliches Fleisch aus dem Labor, wir essen weniger Fleisch und achten darauf, dass es aus der Region kommt, wir essen kein Fleisch mehr oder wir machen weiter wie bisher und ändern gar nichts. </p>&#13;
<p>„Wir wollen nicht sagen, das oder das ist die richtige Lösung“, erklärt Madelaine. „Sondern wir informieren und bringen die Leute dazu, sich mit dem Thema zu beschäftigen.“ Ihre eigene Einstellung zum Fleischkonsum? „Ich bin Flexitarier! Das heißt, ich esse kein Fleisch, außer bei besonderen Gelegenheiten und nur dann, wenn es eine gute Qualität hat.“ </p>&#13;
<p>Das Konzept für die Ausstellung hat die Studentin bereits entworfen. Mit dem Geld aus der Crowdfunding-Aktion wollen die Schwestern diese auch realisieren. Vor allem für die Technik und die Materialien benötigen sie die Mittel. Sollten alle Stricke reißen, wollen die Beiden gezielt Sponsoren ansprechen. Klappt das Ganze, werden Ausstellung und Filme zu „The Future of Meat“ auf jeden Fall auch in Coburg zu sehen sein. Wer Madelaine und Anna Berlis unterstützen will, kann das unter <a href="http://www.cinecrowd.nl/future-meat">www.cinecrowd.nl/future-meat</a></p>&#13;
<p><strong>Crowdfunding:</strong></p>&#13;
<p>Crowdfunding (vom englischen „crowd“ = Menschenmenge und „funding“ = Finanzierung) nutzen immer mehr Menschen, um eigene Projekte zu finanzieren. Im Internet stellen die Verantwortlichen ihre Pläne vor– meist mit einem kleinen Film. Wer die Idee unterstützen will, kann einen selbstgewählten Beitrag spenden. Als Dankeschön gibt es kleine Geschenke. Madelaine und Anna Berlis vergeben zum Beispiel Jutetaschen mit Aufdruck, Filmposter oder den Soundtrack zu ihren Videos. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die zwei Schwestern Madelaine und Anna Berlis arbeiten zusammen an ihren Abschlussarbeiten. Die eine in Holland, die andere in Deutschland. Damit sie ihr Projekt über die „Zukunft des Fleischkonsums“ realisieren können, sind sie auf Spenden angewiesen.</em></p>&#13;
<p>Es geht um die Wurst. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn bis zum 01. April nicht genug Beiträge für ihre Crowdfunding-Aktion eingegangen sind, müssen Madelaine (24) und Anna Berlis (21) ziemlich improvisieren, um ihrer gemeinsamen Arbeit Leben einzuhauchen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unser Fleischkonsum in Zukunft aussehen könnte. Fünf Szenarien haben sich die Schwestern überlegt, die sie anhand von Kurzfilmen in einer interaktiven Ausstellung präsentieren wollen. Madelaine Berlis übernimmt dabei die Gestaltung der Ausstellung und hat die Fakten recherchiert, Anna Berlis ist für die Filme zuständig. Als Grundlage nutzen die beiden zum Beispiel die Zahlen und Daten aus dem Fleischatlas 2013 und 2014 sowie Trendprognosen der österreichischen Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler.</p>&#13;
<p>Seit 2013 studiert Madelaine Berlis im Master Design – Schwerpunkt Produktdesign an der Hochschule Coburg. Die gebürtige Holländerin („Mein Vater ist Holländer, meine Mutter Deutsche.“) hat hier genau das gefunden, was sie nach dem Bachelorstudium in Holland gesucht hat. Denn im Master können sich die Studierenden drei Semester lang einem eigenen Schwerpunktthema widmen. Bei Madelaine ist das der Fleischkonsum und nachhaltige Ernährung. Als sie mit ihrer Schwester, die in Utrecht Audiovisual Media studiert, über mögliche Ideen spricht, entschließen sich die beiden kurzerhand zusammen zu arbeiten. </p>&#13;
<p>Grundsätzlich geht es darum, die Menschen zum Nachdenken anzuregen. Wie viel Einfluss haben wir auf unsere Lebensbedingungen in der Zukunft? Die fünf Filme zeigen, was möglich ist. Die Szenarien: Wir essen nur noch Insektenfleisch, wir essen künstliches Fleisch aus dem Labor, wir essen weniger Fleisch und achten darauf, dass es aus der Region kommt, wir essen kein Fleisch mehr oder wir machen weiter wie bisher und ändern gar nichts. </p>&#13;
<p>„Wir wollen nicht sagen, das oder das ist die richtige Lösung“, erklärt Madelaine. „Sondern wir informieren und bringen die Leute dazu, sich mit dem Thema zu beschäftigen.“ Ihre eigene Einstellung zum Fleischkonsum? „Ich bin Flexitarier! Das heißt, ich esse kein Fleisch, außer bei besonderen Gelegenheiten und nur dann, wenn es eine gute Qualität hat.“ </p>&#13;
<p>Das Konzept für die Ausstellung hat die Studentin bereits entworfen. Mit dem Geld aus der Crowdfunding-Aktion wollen die Schwestern diese auch realisieren. Vor allem für die Technik und die Materialien benötigen sie die Mittel. Sollten alle Stricke reißen, wollen die Beiden gezielt Sponsoren ansprechen. Klappt das Ganze, werden Ausstellung und Filme zu „The Future of Meat“ auf jeden Fall auch in Coburg zu sehen sein. Wer Madelaine und Anna Berlis unterstützen will, kann das unter <a href="http://www.cinecrowd.nl/future-meat">www.cinecrowd.nl/future-meat</a></p>&#13;
<p><strong>Crowdfunding:</strong></p>&#13;
<p>Crowdfunding (vom englischen „crowd“ = Menschenmenge und „funding“ = Finanzierung) nutzen immer mehr Menschen, um eigene Projekte zu finanzieren. Im Internet stellen die Verantwortlichen ihre Pläne vor– meist mit einem kleinen Film. Wer die Idee unterstützen will, kann einen selbstgewählten Beitrag spenden. Als Dankeschön gibt es kleine Geschenke. Madelaine und Anna Berlis vergeben zum Beispiel Jutetaschen mit Aufdruck, Filmposter oder den Soundtrack zu ihren Videos. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/meats_illustration_Madelaine_Berlis-860x1024.jpg"
                        fileSize="747159"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="860" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Anna_MadelaineBerlis-1024x391.jpg"
                        fileSize="47620"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="391"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Von der Hauptschule an die Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/von-der-hauptschule-an-die-hochschule/</link>
                <pubDate>Mon, 09 Mar 2015 13:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/von-der-hauptschule-an-die-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Stefan Autsch hat es geschafft. Nach seinem Hauptschulabschluss, einer Ausbildung und dem Meisterkurs, studiert der 33-Jährige heute Maschinenbau an der Hochschule Coburg. Im Sommer wird er sein Studium mit Eins vor dem Komma beenden.</em></p>&#13;
<p>Der 30. Juni ist Stichtag. Dann gibt Stefan Autsch seine Diplomarbeit ab und hat somit den letzten Teil seines Maschinenbau-Studiums abgeschlossen. Einen Job direkt im Anschluss hat der 33-Jährige schon in Aussicht. Die Geschichte des Seßlacher Studenten ist ungewöhnlich, doch sie zeigt, was möglich ist ohne klassische Schullaufbahn. In Bayern gibt es das Modell des Studiums ohne Abitur seit gut 14 Jahren. Richtig Fahrt aufgenommen hat das Ganze allerdings erst 2009. Seit damals gilt die Regelung, dass Meister oder diesem Abschluss gleich Gestellte (Techniker, Fachwirte, Absolventen einer Fachakademie, etc.) ein allgemeines Hochschulzugangsrecht erhalten.</p>&#13;
<p>Und, dass Berufstätige mit mindestens zweijähriger Ausbildung und dreijähriger Berufspraxis ein sogenanntes fachgebundenes Zugangsrecht haben. Wer also z.B. eine Ausbildung zum Bürokaufmann/-frau gemacht hat und drei Jahre in diesem Bereich tätig war, kann ein Studium mit ähnlicher Fachrichtung (z.B. Betriebswirtschaft) beginnen. Jede Hochschule hat hier ihre Vorgaben. Wichtig ist deshalb, sich im Vorfeld genau zu informieren.</p>&#13;
<p>Stefan Autsch hat das damals getan. Bei der Studienberatung der Hochschule Coburg bekommt er den Tipp, einen Mathe-Vorbereitungskurs zu besuchen. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass jemand ohne Abi sich in einem technischen Studium schwer tut, die fehlenden Mathematik-Kenntnisse nachzuholen“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin der Studienberatung. </p>&#13;
<p>Einmal im Jahr bietet die Hochschule diesen Mathe-Vorkurs deshalb an. Inhalte sind zum Beispiel Bruch-, Potenz- oder Wurzelrechnung, Logarithmen, lineare Gleichungen und Ungleichungen, Funktionen, Differentialrechnung (Ableitungen) oder Integralrechnung. Stefan Autsch kann den Kurs nur empfehlen. „Die ersten Semester im Maschinenbau sind sehr anstrengend. Wenn man da nichts tut, schafft man das Studium nicht.“</p>&#13;
<p>Unterstützung gibt es in den technischen Studiengängen später auch von Projekt:ING. Dieses Angebot der Hochschule Coburg bietet u.a. ein Mentorenprogramm. Es werden Gruppen gebildet und Studierende höherer Semester betreuen Studienanfänger bei der Eingewöhnung. Zweimal war Stefan Autsch hier selbst als Mentor aktiv. „Ich finde es wichtig, dass es Leute gibt, die man fragen kann und die einem erklären, wie z.B. auch formale Dinge ablaufen.“</p>&#13;
<p>Der 33-jährige Seßlacher würde rückblickend jederzeit wieder die Entscheidung treffen, zu studieren. „Auch wenn ich mir am Anfang nicht sicher war, ob ich das schaffe.“ Sein Ziel war, das Studium mit wenigstens 3,5 zu beenden. Dass es jetzt die Eins wird, „das hätte ich selber nicht gedacht.“</p>&#13;
<p><strong>Am Montag, 16. März 2015, findet von 17 bis 18 Uhr eine Infoveranstaltung zum Studium ohne Abitur an der Hochschule Coburg statt. Treffpunkt ist im Raum 5-005 auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße. Weitere Informationen gibt es</strong><strong> direkt bei der Studienberatung, 09561 – 317 247, </strong><a href="mailto:studienberatung@hs-coburg.de"><strong>studienberatung@hs-coburg.de</strong></a><strong>!</strong></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Stefan Autsch hat es geschafft. Nach seinem Hauptschulabschluss, einer Ausbildung und dem Meisterkurs, studiert der 33-Jährige heute Maschinenbau an der Hochschule Coburg. Im Sommer wird er sein Studium mit Eins vor dem Komma beenden.</em></p>&#13;
<p>Der 30. Juni ist Stichtag. Dann gibt Stefan Autsch seine Diplomarbeit ab und hat somit den letzten Teil seines Maschinenbau-Studiums abgeschlossen. Einen Job direkt im Anschluss hat der 33-Jährige schon in Aussicht. Die Geschichte des Seßlacher Studenten ist ungewöhnlich, doch sie zeigt, was möglich ist ohne klassische Schullaufbahn. In Bayern gibt es das Modell des Studiums ohne Abitur seit gut 14 Jahren. Richtig Fahrt aufgenommen hat das Ganze allerdings erst 2009. Seit damals gilt die Regelung, dass Meister oder diesem Abschluss gleich Gestellte (Techniker, Fachwirte, Absolventen einer Fachakademie, etc.) ein allgemeines Hochschulzugangsrecht erhalten.</p>&#13;
<p>Und, dass Berufstätige mit mindestens zweijähriger Ausbildung und dreijähriger Berufspraxis ein sogenanntes fachgebundenes Zugangsrecht haben. Wer also z.B. eine Ausbildung zum Bürokaufmann/-frau gemacht hat und drei Jahre in diesem Bereich tätig war, kann ein Studium mit ähnlicher Fachrichtung (z.B. Betriebswirtschaft) beginnen. Jede Hochschule hat hier ihre Vorgaben. Wichtig ist deshalb, sich im Vorfeld genau zu informieren.</p>&#13;
<p>Stefan Autsch hat das damals getan. Bei der Studienberatung der Hochschule Coburg bekommt er den Tipp, einen Mathe-Vorbereitungskurs zu besuchen. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass jemand ohne Abi sich in einem technischen Studium schwer tut, die fehlenden Mathematik-Kenntnisse nachzuholen“, erklärt Dr. Katja Kessel, Leiterin der Studienberatung. </p>&#13;
<p>Einmal im Jahr bietet die Hochschule diesen Mathe-Vorkurs deshalb an. Inhalte sind zum Beispiel Bruch-, Potenz- oder Wurzelrechnung, Logarithmen, lineare Gleichungen und Ungleichungen, Funktionen, Differentialrechnung (Ableitungen) oder Integralrechnung. Stefan Autsch kann den Kurs nur empfehlen. „Die ersten Semester im Maschinenbau sind sehr anstrengend. Wenn man da nichts tut, schafft man das Studium nicht.“</p>&#13;
<p>Unterstützung gibt es in den technischen Studiengängen später auch von Projekt:ING. Dieses Angebot der Hochschule Coburg bietet u.a. ein Mentorenprogramm. Es werden Gruppen gebildet und Studierende höherer Semester betreuen Studienanfänger bei der Eingewöhnung. Zweimal war Stefan Autsch hier selbst als Mentor aktiv. „Ich finde es wichtig, dass es Leute gibt, die man fragen kann und die einem erklären, wie z.B. auch formale Dinge ablaufen.“</p>&#13;
<p>Der 33-jährige Seßlacher würde rückblickend jederzeit wieder die Entscheidung treffen, zu studieren. „Auch wenn ich mir am Anfang nicht sicher war, ob ich das schaffe.“ Sein Ziel war, das Studium mit wenigstens 3,5 zu beenden. Dass es jetzt die Eins wird, „das hätte ich selber nicht gedacht.“</p>&#13;
<p><strong>Am Montag, 16. März 2015, findet von 17 bis 18 Uhr eine Infoveranstaltung zum Studium ohne Abitur an der Hochschule Coburg statt. Treffpunkt ist im Raum 5-005 auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße. Weitere Informationen gibt es</strong><strong> direkt bei der Studienberatung, 09561 – 317 247, </strong><a href="mailto:studienberatung@hs-coburg.de"><strong>studienberatung@hs-coburg.de</strong></a><strong>!</strong></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AutschStefan-1024x683.jpg"
                        fileSize="129216"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Attraktiver Arbeitgeber im Handwerk]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/attraktiver-arbeitgeber-im-handwerk/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Mar 2015 12:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/attraktiver-arbeitgeber-im-handwerk/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Team Steffen AG zertifiziert Handwerksbetriebe mit dem Siegel „Attraktiver Arbeitgeber im Handwerk“. Die Qualifizierungsmaßnahme soll dabei helfen, mehr junge Leute für die Ausbildung im Handwerk zu gewinnen. Studierende der Hochschule Coburg haben die Maßnahme aus ihrer Sicht geprüft und Impulse zur Weiterentwicklung gegeben.</em>&#13;
Wie kann ich meinen Betrieb arbeitnehmerfreundlich gestalten? Was bedeutet überhaupt Führung? Und welche Modelle gibt es? Diese und andere Aspekte beleuchten die Team Steffen AG und der Coach Steffen Tom in ihrer gemeinsamen Qualifizierungsmaßnahme für Handwerksbetriebe. Mithilfe einer Schulung können sich die Teilnehmer weiterbilden und erhalten am Ende das Zertifikat „Attraktiver Arbeitgeber im Handwerk“. Eine Umfrage unter den Mitarbeitern der Betriebe soll die Wirksamkeit des Programms prüfen. &#13;
21 Studierende des Master-Studiengangs „Betriebswirtschaft“ haben im Rahmen der Vorlesung „Personal- und Organisationsmanagement“ insgesamt fünf Bereiche des Programms analysiert. Neben den Schulungsinhalten waren das unter anderem die Nachhaltigkeit der Maßnahme und ihre Qualität im Vergleich mit anderen Modellen. &#13;
Ihre Ergebnisse haben sie jetzt Rolf Steffen, Vorstandsvorsitzender der Team Steffen AG und dem Coach Steffen Tom präsentiert. Und – dabei einige neue Ideen eingebracht. Zum Beispiel, welche Werte bei den Seminaren im Zentrum stehen sollten. Bisher konzentriert sich der Projektpartner auf die drei Schwerpunkte Fairness, Leidenschaft und Lösungsorientierung. Der Rat der Studierenden: Diese stärker an den Leitbildern der zu schulenden Unternehmen ausrichten. Und: Werte wählen, die alle Generationen ansprechen, die das Projekt durchlaufen - von den Babyboomern (1946 – 1964) bis zur Generation Z (ab 2000). Statt „Leidenschaft“ und „Lösungsorientierung“ empfehlen die Studierenden also, auf „Freude“ und „Flexibilität“ zu setzen. „Die Führungsmodelle der einzelnen Betriebe können dann daran ausgerichtet werden und im Bezug zu den Werten stehen“, erklärt Studentin Anne Danner. &#13;
Der Schwerpunkt der Qualifizierung Attraktiver Arbeitgeber liegt derzeit darin, zum einen die Mitarbeiterführung, zum anderen die Kommunikation der Unternehmen zu verbessern. Hier empfehlen die Studentinnen: Auch andere Elemente spielen eine Rolle, wenn man leistungsfähige Mitarbeiter finden und binden will. Das sog. Total Rewards Modell berücksichtigt zum Beispiel u.a. die Themen Gehalt, Arbeitsbedingungen oder Wertschätzung. Diese strategischen Führungsaufgaben sollten bei der Qualifizierungsmaßnahme einbezogen und auf die jeweiligen Unternehmenskulturen abgestimmt werden. &#13;
Studentin Karola Fischer hat mit ihrer Gruppe dann beispielhaft einen kompletten Seminartag durchgeplant. Das Konzept einschließlich Zeitplan kann Rolf Steffen jetzt als Leitfaden nutzen. Auch dem Thema Marketing hat sich eine Gruppe gewidmet und dabei vollständige Marketingkonzepte entwickelt. „Die Studierenden haben die wissenschaftliche Basis geschaffen, um die QAA weiterzuentwickeln“, betont Prof. Dr. Hedwig Schmid, die das Projekt betreut hat. „Das war eine tolle Möglichkeit für sie, um Einblicke in die Praxis zu bekommen“. Das finden auch Anne Danner und Karola Fischer: „Es ist schön, so früh an einer Geschäftsidee mitzuwirken. Da nimmt man ganz viel für später mit.“&#13;
Praxispartner Rolf Steffen ist angetan: „Beeindruckt hat uns vor allem das Engagement der Dozenten sowie der Studenten und die völlig unkomplizierte Zusammenarbeit.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Team Steffen AG zertifiziert Handwerksbetriebe mit dem Siegel „Attraktiver Arbeitgeber im Handwerk“. Die Qualifizierungsmaßnahme soll dabei helfen, mehr junge Leute für die Ausbildung im Handwerk zu gewinnen. Studierende der Hochschule Coburg haben die Maßnahme aus ihrer Sicht geprüft und Impulse zur Weiterentwicklung gegeben.</em>&#13;
Wie kann ich meinen Betrieb arbeitnehmerfreundlich gestalten? Was bedeutet überhaupt Führung? Und welche Modelle gibt es? Diese und andere Aspekte beleuchten die Team Steffen AG und der Coach Steffen Tom in ihrer gemeinsamen Qualifizierungsmaßnahme für Handwerksbetriebe. Mithilfe einer Schulung können sich die Teilnehmer weiterbilden und erhalten am Ende das Zertifikat „Attraktiver Arbeitgeber im Handwerk“. Eine Umfrage unter den Mitarbeitern der Betriebe soll die Wirksamkeit des Programms prüfen. &#13;
21 Studierende des Master-Studiengangs „Betriebswirtschaft“ haben im Rahmen der Vorlesung „Personal- und Organisationsmanagement“ insgesamt fünf Bereiche des Programms analysiert. Neben den Schulungsinhalten waren das unter anderem die Nachhaltigkeit der Maßnahme und ihre Qualität im Vergleich mit anderen Modellen. &#13;
Ihre Ergebnisse haben sie jetzt Rolf Steffen, Vorstandsvorsitzender der Team Steffen AG und dem Coach Steffen Tom präsentiert. Und – dabei einige neue Ideen eingebracht. Zum Beispiel, welche Werte bei den Seminaren im Zentrum stehen sollten. Bisher konzentriert sich der Projektpartner auf die drei Schwerpunkte Fairness, Leidenschaft und Lösungsorientierung. Der Rat der Studierenden: Diese stärker an den Leitbildern der zu schulenden Unternehmen ausrichten. Und: Werte wählen, die alle Generationen ansprechen, die das Projekt durchlaufen - von den Babyboomern (1946 – 1964) bis zur Generation Z (ab 2000). Statt „Leidenschaft“ und „Lösungsorientierung“ empfehlen die Studierenden also, auf „Freude“ und „Flexibilität“ zu setzen. „Die Führungsmodelle der einzelnen Betriebe können dann daran ausgerichtet werden und im Bezug zu den Werten stehen“, erklärt Studentin Anne Danner. &#13;
Der Schwerpunkt der Qualifizierung Attraktiver Arbeitgeber liegt derzeit darin, zum einen die Mitarbeiterführung, zum anderen die Kommunikation der Unternehmen zu verbessern. Hier empfehlen die Studentinnen: Auch andere Elemente spielen eine Rolle, wenn man leistungsfähige Mitarbeiter finden und binden will. Das sog. Total Rewards Modell berücksichtigt zum Beispiel u.a. die Themen Gehalt, Arbeitsbedingungen oder Wertschätzung. Diese strategischen Führungsaufgaben sollten bei der Qualifizierungsmaßnahme einbezogen und auf die jeweiligen Unternehmenskulturen abgestimmt werden. &#13;
Studentin Karola Fischer hat mit ihrer Gruppe dann beispielhaft einen kompletten Seminartag durchgeplant. Das Konzept einschließlich Zeitplan kann Rolf Steffen jetzt als Leitfaden nutzen. Auch dem Thema Marketing hat sich eine Gruppe gewidmet und dabei vollständige Marketingkonzepte entwickelt. „Die Studierenden haben die wissenschaftliche Basis geschaffen, um die QAA weiterzuentwickeln“, betont Prof. Dr. Hedwig Schmid, die das Projekt betreut hat. „Das war eine tolle Möglichkeit für sie, um Einblicke in die Praxis zu bekommen“. Das finden auch Anne Danner und Karola Fischer: „Es ist schön, so früh an einer Geschäftsidee mitzuwirken. Da nimmt man ganz viel für später mit.“&#13;
Praxispartner Rolf Steffen ist angetan: „Beeindruckt hat uns vor allem das Engagement der Dozenten sowie der Studenten und die völlig unkomplizierte Zusammenarbeit.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Team_Steffen-1024x367.jpg"
                        fileSize="93434"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="367"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[300 Meister bilden sich weiter]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/300-meister-bilden-sich-weiter/</link>
                <pubDate>Fri, 06 Mar 2015 08:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/300-meister-bilden-sich-weiter/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Neue Erfahrungen gewinnen, sich mit Kollegen austauschen und nebenbei die Hochschule Coburg als Partner für mögliche Industrieprojekte kennenlernen – das konnten rund 300 Meister und Meisterinnen aus ganz Oberfranken beim 12. Industriemeistertag in Coburg.</em>&#13;
„Es war eine lockere Atmosphäre!“, „Wir hätten gerne noch länger machen können.“, „Ich habe viel gelernt.“ Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg positiv beim Forum Körpersprache und Kommunikation des 12. Oberfränkischen Industriemeistertags. Autor Christian Laubert und Schauspieler Matthias Weinhardt erklärten mit vielen praktischen Übungen, wie Gestik und Mimik sich auf unsere Kommunikation auswirken und das Verhalten des Gegenübers beeinflussen. &#13;
Insgesamt neun Foren, in denen sich die Teilnehmer austauschen und weiterbilden können, organisiert das Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft, bbw Mittel- und Oberfranken jedes Jahr. Im Fokus stand diesmal das Thema „Erfolgreiche Betriebsführung und Mitarbeitermotivation“. So konnten die Teilnehmer lernen, wie sie Konflikte im Betrieb lösen können, welche Auswirkungen der demografische Wandel auf Führungskräfte hat, worauf man bei Projektarbeit achten sollte oder welche arbeitsrechtlichen Fragen ein Meister oder Gruppenleiter kennen muss. &#13;
Der Oberfränkische Industriemeistertag ist der Größte seiner Art in Bayern. Viele Firmen schicken mehrere Teilnehmer zu der Veranstaltung, um möglichst vielseitige Anregungen mitnehmen zu können. Spitzenreiter sei die Firma KAESER KOMPRESSOREN mit über 20 Anmeldungen, verriet Prof. Dr. Michael Steber. Er moderiert und betreut den Industriemeistertag von Seiten der Hochschule. Rainer Theile, Regionalleiter des bbw ist stolz, dass regelmäßig so viele Unternehmen das Angebot annehmen: „Ich freue mich, dass der Raum hier wieder bis auf den letzten Platz besetzt ist“, betonte er bei der Begrüßung.&#13;
Kooperationspartner des Industriemeistertags sind neben der Hochschule Coburg auch bayme vbm – Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber, Oberfranken. Wie Geschäftsführer Franz Brosch anregte, sei die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, die Hochschule Coburg als Partner für gemeinsame Projekte kennen zu lernen. „Wenn es mal knirscht im Betrieb, dann können Sie hier nachfragen, das Wissen der Experten nutzen und zusammen eine Lösung finden.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Neue Erfahrungen gewinnen, sich mit Kollegen austauschen und nebenbei die Hochschule Coburg als Partner für mögliche Industrieprojekte kennenlernen – das konnten rund 300 Meister und Meisterinnen aus ganz Oberfranken beim 12. Industriemeistertag in Coburg.</em>&#13;
„Es war eine lockere Atmosphäre!“, „Wir hätten gerne noch länger machen können.“, „Ich habe viel gelernt.“ Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchweg positiv beim Forum Körpersprache und Kommunikation des 12. Oberfränkischen Industriemeistertags. Autor Christian Laubert und Schauspieler Matthias Weinhardt erklärten mit vielen praktischen Übungen, wie Gestik und Mimik sich auf unsere Kommunikation auswirken und das Verhalten des Gegenübers beeinflussen. &#13;
Insgesamt neun Foren, in denen sich die Teilnehmer austauschen und weiterbilden können, organisiert das Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft, bbw Mittel- und Oberfranken jedes Jahr. Im Fokus stand diesmal das Thema „Erfolgreiche Betriebsführung und Mitarbeitermotivation“. So konnten die Teilnehmer lernen, wie sie Konflikte im Betrieb lösen können, welche Auswirkungen der demografische Wandel auf Führungskräfte hat, worauf man bei Projektarbeit achten sollte oder welche arbeitsrechtlichen Fragen ein Meister oder Gruppenleiter kennen muss. &#13;
Der Oberfränkische Industriemeistertag ist der Größte seiner Art in Bayern. Viele Firmen schicken mehrere Teilnehmer zu der Veranstaltung, um möglichst vielseitige Anregungen mitnehmen zu können. Spitzenreiter sei die Firma KAESER KOMPRESSOREN mit über 20 Anmeldungen, verriet Prof. Dr. Michael Steber. Er moderiert und betreut den Industriemeistertag von Seiten der Hochschule. Rainer Theile, Regionalleiter des bbw ist stolz, dass regelmäßig so viele Unternehmen das Angebot annehmen: „Ich freue mich, dass der Raum hier wieder bis auf den letzten Platz besetzt ist“, betonte er bei der Begrüßung.&#13;
Kooperationspartner des Industriemeistertags sind neben der Hochschule Coburg auch bayme vbm – Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber, Oberfranken. Wie Geschäftsführer Franz Brosch anregte, sei die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, die Hochschule Coburg als Partner für gemeinsame Projekte kennen zu lernen. „Wenn es mal knirscht im Betrieb, dann können Sie hier nachfragen, das Wissen der Experten nutzen und zusammen eine Lösung finden.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMT_Koerpersprache-1024x682.jpg"
                        fileSize="140922"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMT_Theile-683x1024.jpg"
                        fileSize="120740"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IMT_Frauen-683x1024.jpg"
                        fileSize="116564"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Biokraftstoff-Forschung überregional präsent]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/biokraftstoff-forschung-ueberregional-praesent/</link>
                <pubDate>Tue, 03 Mar 2015 09:05:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/biokraftstoff-forschung-ueberregional-praesent/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Biokraftstoffsymposium des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg TAC ist mittlerweile zu einer festen Größe geworden. Es fand in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt. 30&nbsp;Referentinnen und Referenten der Hochschule Coburg sowie Gäste aus der TU Braunschweig, der Universität Münster, des Thünen-Instituts Braunschweig und aus namhaften Unternehmen kamen zu Wort. Erstmals dabei waren auch Schülerinnen und Schüler aus Coburger Gymnasien.</em>&#13;
Einmal im Jahr treffen sich Studierende und Doktoranden aus den Studiengängen Technische Physik und Bioanalytik der Hochschule Coburg beim Biokraftstoffsymposium des TAC, um die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten vorzustellen und sich der wissenschaftlichen Diskussion zu stellen. Sie nutzen diese Möglichkeit auch, um sich auf überregionale wissenschaftliche Tagungen oder den Berufsalltag in der Forschung von Unternehmen und Institutionen vorzubereiten. Denn zum wissenschaftlichen Arbeiten gehören auch die Präsentation und die Verteidigung der eigenen Ergebnisse. &#13;
Wie erfolgreich sie dabei mittlerweile sind, zeigte Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandssprecher des TAC, in seinem Rückblick: Die Mitglieder der Biokraftstoff-Arbeitsgruppe wurden im letzten Jahr zu 57 nationalen und internationalen Vorträgen eingeladen. Sie veröffentlichten 38 wissenschaftliche Publikationen, es gab zwei Patenanmeldungen und zahlreiche Abschlussarbeiten. Außerdem schlossen zwei Mitarbeiter ihre Doktorarbeit ab. Aktuell arbeiten 12 wissenschaftliche Mitarbeiter in der Biokraftstoff-Arbeitsgruppe an ihrer Doktorarbeit. Zudem ist es gelungen, die Beziehungen zur Industrie auszubauen.&#13;
In diesem Jahr erstmals beim Biokraftstoff-Symposium mit dabei waren Coburger und Neustadter Gymnasiasten, die sich im Rahmen des Schülerforschungszentrums für die Biokraftstoff-Forschung interessieren und aktiv daran mitwirken.&#13;
Dass das Symposium in einem professionellen Rahmen stattfinden kann, verdankt es der finanziellen Unterstützung durch Neste Oil, Finnland, Tecosol GmbH, Ochsenfurt, bayme vbm Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e.V. sowie dem VDB Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. Das Biokraftstoffsymposium steht unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Krahl.&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Biokraftstoffsymposium des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg TAC ist mittlerweile zu einer festen Größe geworden. Es fand in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt. 30&nbsp;Referentinnen und Referenten der Hochschule Coburg sowie Gäste aus der TU Braunschweig, der Universität Münster, des Thünen-Instituts Braunschweig und aus namhaften Unternehmen kamen zu Wort. Erstmals dabei waren auch Schülerinnen und Schüler aus Coburger Gymnasien.</em>&#13;
Einmal im Jahr treffen sich Studierende und Doktoranden aus den Studiengängen Technische Physik und Bioanalytik der Hochschule Coburg beim Biokraftstoffsymposium des TAC, um die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten vorzustellen und sich der wissenschaftlichen Diskussion zu stellen. Sie nutzen diese Möglichkeit auch, um sich auf überregionale wissenschaftliche Tagungen oder den Berufsalltag in der Forschung von Unternehmen und Institutionen vorzubereiten. Denn zum wissenschaftlichen Arbeiten gehören auch die Präsentation und die Verteidigung der eigenen Ergebnisse. &#13;
Wie erfolgreich sie dabei mittlerweile sind, zeigte Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandssprecher des TAC, in seinem Rückblick: Die Mitglieder der Biokraftstoff-Arbeitsgruppe wurden im letzten Jahr zu 57 nationalen und internationalen Vorträgen eingeladen. Sie veröffentlichten 38 wissenschaftliche Publikationen, es gab zwei Patenanmeldungen und zahlreiche Abschlussarbeiten. Außerdem schlossen zwei Mitarbeiter ihre Doktorarbeit ab. Aktuell arbeiten 12 wissenschaftliche Mitarbeiter in der Biokraftstoff-Arbeitsgruppe an ihrer Doktorarbeit. Zudem ist es gelungen, die Beziehungen zur Industrie auszubauen.&#13;
In diesem Jahr erstmals beim Biokraftstoff-Symposium mit dabei waren Coburger und Neustadter Gymnasiasten, die sich im Rahmen des Schülerforschungszentrums für die Biokraftstoff-Forschung interessieren und aktiv daran mitwirken.&#13;
Dass das Symposium in einem professionellen Rahmen stattfinden kann, verdankt es der finanziellen Unterstützung durch Neste Oil, Finnland, Tecosol GmbH, Ochsenfurt, bayme vbm Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e.V. sowie dem VDB Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. Das Biokraftstoffsymposium steht unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Krahl.&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Biokraftstoffsymposium_2015-1024x451.jpg"
                        fileSize="130750"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="451"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Doktoranden von vier fränkischen Hochschulen im Austausch]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/doktoranden-von-vier-fraenkischen-hochschulen-im-austausch/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Mar 2015 14:10:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/doktoranden-von-vier-fraenkischen-hochschulen-im-austausch/</guid>
                <description><![CDATA[<em>30 Wissenschaftliche Mitarbeiter – 12 Professoren – vier Hochschulen – ein Fachgebiet: Das Wissenschaftliche Kolloquium „Elektrische Energietechnik und Elektromobilität“, kurz WiKE<sup>3 </sup>bietet den wissenschaftlichen Mitarbeitern der Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Würzburg-Schweinfurt und Nürnberg die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu präsentieren und sich der Diskussion zu stellen. In diesem Jahr fand das Kolloquium an der Hochschule Coburg statt. </em>&#13;
„Unsere jungen Forscher brauchen eine Plattform, auf der sie sich fachlich austauschen können“, stellte Prof. Dr. Michael Rossner, Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg, bei seiner Begrüßung fest. Die Doktoranden der vier fränkischen Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Würzburg-Schweinfurt und Nürnberg beschäftigen sich in ihren Projekten mit aktuellen, anwendungsbezogenen Fragestellungen der Energietechnik und der Elektromobilität. Sie arbeiten dabei mit namhaften deutschen Unternehmen zusammen und werden von nationalen sowie internationalen Universitäten begleitet. &#13;
Ein wichtiges Ziel der Zusammenarbeit ist der Transfer von Wissen in die Region, damit sich die in Nordbayern ansässigen Unternehmen im globalen Technologiewettbewerb behaupten können. Dass die vier fränkischen Hochschulen hier auf einem guten Weg sind, wurde bei dem Wissenschaftlichen Kolloquium deutlich: Elf Doktoranden gaben Einblicke in ihre Forschungsergebnisse und stellten sich den kritischen Fragen der Professoren anderer Hochschulen. „Wir wollen damit unsere Forschung auch nach außen sichtbar machen und zeigen, dass wir uns hier in Franken mittlerweile eine technologisch starke Position erarbeitet haben“, betonte Prof. Dr. Ansgar Ackva von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>30 Wissenschaftliche Mitarbeiter – 12 Professoren – vier Hochschulen – ein Fachgebiet: Das Wissenschaftliche Kolloquium „Elektrische Energietechnik und Elektromobilität“, kurz WiKE<sup>3 </sup>bietet den wissenschaftlichen Mitarbeitern der Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Würzburg-Schweinfurt und Nürnberg die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu präsentieren und sich der Diskussion zu stellen. In diesem Jahr fand das Kolloquium an der Hochschule Coburg statt. </em>&#13;
„Unsere jungen Forscher brauchen eine Plattform, auf der sie sich fachlich austauschen können“, stellte Prof. Dr. Michael Rossner, Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Coburg, bei seiner Begrüßung fest. Die Doktoranden der vier fränkischen Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Würzburg-Schweinfurt und Nürnberg beschäftigen sich in ihren Projekten mit aktuellen, anwendungsbezogenen Fragestellungen der Energietechnik und der Elektromobilität. Sie arbeiten dabei mit namhaften deutschen Unternehmen zusammen und werden von nationalen sowie internationalen Universitäten begleitet. &#13;
Ein wichtiges Ziel der Zusammenarbeit ist der Transfer von Wissen in die Region, damit sich die in Nordbayern ansässigen Unternehmen im globalen Technologiewettbewerb behaupten können. Dass die vier fränkischen Hochschulen hier auf einem guten Weg sind, wurde bei dem Wissenschaftlichen Kolloquium deutlich: Elf Doktoranden gaben Einblicke in ihre Forschungsergebnisse und stellten sich den kritischen Fragen der Professoren anderer Hochschulen. „Wir wollen damit unsere Forschung auch nach außen sichtbar machen und zeigen, dass wir uns hier in Franken mittlerweile eine technologisch starke Position erarbeitet haben“, betonte Prof. Dr. Ansgar Ackva von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WiKEEE_Hochschule_Coburg-1024x441.jpg"
                        fileSize="107105"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="441"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schülerforschungszentrum an Hochschule Coburg gestartet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schuelerforschungszentrum-an-hochschule-coburg-gestartet/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Mar 2015 12:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schuelerforschungszentrum-an-hochschule-coburg-gestartet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit 13 Schülerinnen und Schülern startete an der Hochschule Coburg die erste Runde des Schülerforschungszentrums. Im Technologietransferzentrum Automotive TAC können sie mitforschen an den Kraftstoffen der Zukunft. Sie werden dabei im Labor von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut.</em>&#13;
Schule und Hochschule noch näher zusammenbringen, das ist das Ziel des jetzt gestarteten Schülerforschungszentrums. Die Initiative ging von der TechnologieAllianzOberfranken aus, in der sich die oberfränkischen Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen Coburg und Hof zusammengeschlossen haben. Künftig sollen Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe die Möglichkeit haben, an einer Hochschule in ihrer Nähe Kontakt zur Forschung zu bekommen. &#13;
An der Hochschule Coburg ging es in der letzten Woche los. 13 Schülerinnen und Schüler der Coburger Gymnasien Albertinum, Casimirianum und Ernestinum sowie des Neustadter Arnold Gymnasiums werden neben dem Unterricht im TAC an aktuellen Projekten der Biokraftstoff-Forschung in den Bereichen Abgasanalyse und Kraftstoffdesign mitarbeiten. Während der Projekte stehen sie im Austausch mit den Studierenden und werden durch einen Master-Studierenden oder einen Doktoranden betreut. Die von ihnen erzielten Ergebnisse fließen direkt in die Projektarbeit mit ein. &#13;
Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel freut sich über die neue Initiative: „Mit unserer Kinderuni und den Aktionen bei Mädchen und Technik MUT sprechen wir bereits viele Kinder und weibliche Jugendliche an. Jetzt dürfen die Schülerinnen und Schüler auch Forschungsluft schnuppern.“ Für den TAC-Vorstandssprecher Prof. Dr. Jürgen Krahl bietet das Schülerforschungszentrum die Chance, „über Dinge nachzudenken, die es noch nicht gibt und zu erfahren, was gute Forschung ausmacht.“ Er ergänzt: „Als Forscher muss man beharrlich sein und damit umgehen können, dass nicht alles auf Anhieb gelingt.“ Die Organisation des Schülerforschungszentrums im TAC liegt bei der Doktorandin Anja Singer.&#13;
Weitere Informationen zum TAO-Schülerforschungszentrum gibt es auf der Website der <a target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.tao.uni-bayreuth.de/Schuelerforschungszentrum/index.asp" rel="noopener">TechnologieAllianzOberfranken.</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit 13 Schülerinnen und Schülern startete an der Hochschule Coburg die erste Runde des Schülerforschungszentrums. Im Technologietransferzentrum Automotive TAC können sie mitforschen an den Kraftstoffen der Zukunft. Sie werden dabei im Labor von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut.</em>&#13;
Schule und Hochschule noch näher zusammenbringen, das ist das Ziel des jetzt gestarteten Schülerforschungszentrums. Die Initiative ging von der TechnologieAllianzOberfranken aus, in der sich die oberfränkischen Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen Coburg und Hof zusammengeschlossen haben. Künftig sollen Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe die Möglichkeit haben, an einer Hochschule in ihrer Nähe Kontakt zur Forschung zu bekommen. &#13;
An der Hochschule Coburg ging es in der letzten Woche los. 13 Schülerinnen und Schüler der Coburger Gymnasien Albertinum, Casimirianum und Ernestinum sowie des Neustadter Arnold Gymnasiums werden neben dem Unterricht im TAC an aktuellen Projekten der Biokraftstoff-Forschung in den Bereichen Abgasanalyse und Kraftstoffdesign mitarbeiten. Während der Projekte stehen sie im Austausch mit den Studierenden und werden durch einen Master-Studierenden oder einen Doktoranden betreut. Die von ihnen erzielten Ergebnisse fließen direkt in die Projektarbeit mit ein. &#13;
Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel freut sich über die neue Initiative: „Mit unserer Kinderuni und den Aktionen bei Mädchen und Technik MUT sprechen wir bereits viele Kinder und weibliche Jugendliche an. Jetzt dürfen die Schülerinnen und Schüler auch Forschungsluft schnuppern.“ Für den TAC-Vorstandssprecher Prof. Dr. Jürgen Krahl bietet das Schülerforschungszentrum die Chance, „über Dinge nachzudenken, die es noch nicht gibt und zu erfahren, was gute Forschung ausmacht.“ Er ergänzt: „Als Forscher muss man beharrlich sein und damit umgehen können, dass nicht alles auf Anhieb gelingt.“ Die Organisation des Schülerforschungszentrums im TAC liegt bei der Doktorandin Anja Singer.&#13;
Weitere Informationen zum TAO-Schülerforschungszentrum gibt es auf der Website der <a target="_blank" class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.tao.uni-bayreuth.de/Schuelerforschungszentrum/index.asp" rel="noopener">TechnologieAllianzOberfranken.</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Schuelerforschungszentrum_Febr_2015-1024x623.jpg"
                        fileSize="155288"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="623"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erste internationale Web-Vorlesung der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erste-internationale-web-vorlesung-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Mar 2015 09:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erste-internationale-web-vorlesung-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die moderne Videotechnik macht es möglich: Prof. Dr. Eduard Gerhardt von der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Coburg musste für seine Vorlesung nicht an die russische Partneruniversität nach Novosibirsk reisen. Er referierte an der Hochschule Coburg und die Vorlesung wurde als Videokonferenz per Skype übertragen.</em>&#13;
„Trotz der ca. 6.000 km Entfernung zwischen Coburg und Novosibirsk war die Bild- und Tonqualität meiner Web-Vorlesung sehr gut.“ So fasst der Coburger Wirtschaftsinformatiker Professor Dr. Eduard Gerhardt die Erfahrungen seiner ersten Video-Vorlesung zusammen. Er saß an der Hochschule Coburg vor seinem Computer während ihm an der State University for Economic and Management in Novosibirsk 20 Studierende und zwei Professoren zuhörten und Fragen stellten. &#13;
Die Vorlesung zum Thema „Visualisierung von Geschäftsdaten für eine bessere Entscheidungsfindung“ dauerte einschließlich der lebhaften Diskussion insgesamt 90 Minuten. Professor Gerhardt erklärt: „Meine Präsentationsfolien waren in englischer Sprache, ich habe russisch gesprochen und in Deutsch gedacht. Das war sehr kurzweilig.“ Für das Sommersemester sind zwei weitere Web-Vorlesungen für Novosibirsk geplant. &#13;
Die Hochschule Coburg arbeitet seit Herbst letzten Jahres mit der Universität in Novosibirsk zusammen. In Zukunft sollen Coburger Studierende im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft die Möglichkeit haben, ein Auslandsstudium in Novosibirsk zu absolvieren und ein sog. Double Degree, also einen Doppelabschluss beider Hochschulen zu erwerben. Im Gegenzug könnten russische Studierende in Coburg studieren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die moderne Videotechnik macht es möglich: Prof. Dr. Eduard Gerhardt von der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Coburg musste für seine Vorlesung nicht an die russische Partneruniversität nach Novosibirsk reisen. Er referierte an der Hochschule Coburg und die Vorlesung wurde als Videokonferenz per Skype übertragen.</em>&#13;
„Trotz der ca. 6.000 km Entfernung zwischen Coburg und Novosibirsk war die Bild- und Tonqualität meiner Web-Vorlesung sehr gut.“ So fasst der Coburger Wirtschaftsinformatiker Professor Dr. Eduard Gerhardt die Erfahrungen seiner ersten Video-Vorlesung zusammen. Er saß an der Hochschule Coburg vor seinem Computer während ihm an der State University for Economic and Management in Novosibirsk 20 Studierende und zwei Professoren zuhörten und Fragen stellten. &#13;
Die Vorlesung zum Thema „Visualisierung von Geschäftsdaten für eine bessere Entscheidungsfindung“ dauerte einschließlich der lebhaften Diskussion insgesamt 90 Minuten. Professor Gerhardt erklärt: „Meine Präsentationsfolien waren in englischer Sprache, ich habe russisch gesprochen und in Deutsch gedacht. Das war sehr kurzweilig.“ Für das Sommersemester sind zwei weitere Web-Vorlesungen für Novosibirsk geplant. &#13;
Die Hochschule Coburg arbeitet seit Herbst letzten Jahres mit der Universität in Novosibirsk zusammen. In Zukunft sollen Coburger Studierende im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft die Möglichkeit haben, ein Auslandsstudium in Novosibirsk zu absolvieren und ein sog. Double Degree, also einen Doppelabschluss beider Hochschulen zu erwerben. Im Gegenzug könnten russische Studierende in Coburg studieren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Web_Vorlesung_CO_Novosibirsk-1024x910.jpg"
                        fileSize="97535"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="910"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Verkehrszählung: Norderschließung des Campus mindert den Verkehr insgesamt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/verkehrszaehlung-norderschliessung-des-campus-mindert-den-verkehr-insgesamt/</link>
                <pubDate>Mon, 23 Feb 2015 11:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/verkehrszaehlung-norderschliessung-des-campus-mindert-den-verkehr-insgesamt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie wird das neue Parkdeck am Campus Friedrich-Streib-Straße künftig erschlossen? Über diese Frage wird in Coburg seit Juni letzten Jahres diskutiert. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl stellte jetzt zusammen mit Vertretern des Staatlichen Bauamts Bamberg die Ergebnisse der Verkehrszählung vor.</em>&#13;
In den nächsten Jahren investiert der Freistaat Bayern am Campus Friedrich-Streib-Straße insgesamt 65 Mio. Euro. Es soll ein moderner Campus entstehen, der mit den anderen Hochschulen in Nordbayern und Südthüringen konkurrieren kann. Ein wichtiges Entwicklungsziel ist es, die Außenflächen zu begrünen und möglichst autofrei zu halten. Auf diese Weise soll die Aufenthaltsqualität am Campus deutlich erhöht werden. &#13;
Durch das neue Parkdeck für 500 Autos kann die insgesamt benötigte Parkfläche gegenüber der aktuellen Situation um 70 Prozent reduziert werden. Die dadurch frei werdende Fläche wird begrünt. Um den Campus weitgehend autofrei zu halten, stellte die Hochschule im Juni 2014 Überlegungen für eine Nordzufahrt über den Kürengrund vor. Die Pläne wurden bisher kontrovers diskutiert. &#13;
Jetzt erläuterte Hochschul-Präsident Michael Pötzl die Ergebnisse einer Verkehrszählung, die Prof. Dr. Timo Bertocchi mit Studierenden am 18. und 20. November 2014 jeweils in der Zeit von 7:00 bis 19:00 Uhr durchgeführt hat. Die Ergebnisse können wie folgt zusammengefasst werden: Durch die Norderschließung würde das Verkehrsaufkommen im Kürengrund stadteinwärts im Mittel um sieben Prozent und stadtauswärts um elf Prozent steigen. Gleichzeitig würde aber das Thüringer Viertel um 37 Prozent entlastet werden. In der Summe käme es also durch eine Norderschließung zu einer Verkehrsentlastung. &#13;
Die Verkehrsführung im Kürengrund könnte über eine Ampelanlage oder einen Minikreisel erfolgen. Wie Ulrich Delles, der zuständige Projektleiter beim Staatlichen Bauamt Bamberg, erläutert, müsste zudem die vorhandene Zufahrtsstraße zum Schloss Hohenfels von 4,5 m auf 5,5 m erweitert und im oberen Bereich neu gebaut werden. Insgesamt würden dafür ca. 2.000 qm Fläche benötigt werden. Im Gegenzug entsteht am Campus das Achtfache an Grünfläche. Wie Hochschul-Präsident Michael Pötzl betont, stellt die Erschließung des Parkhauses über den Kürengrund auch bautechnisch kein Problem dar. Zudem trage der Freistaat Bayern einen Großteil der Kosten. &#13;
Ein alternativer Standort für die Parkpalette in der Sonneberger Straße scheidet nach Aussage des Hochschul-Präsidenten aus: „Dies würde das gesamte Bauprogramm auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße gefährden und zu einer nicht absehbaren Zeitverzögerung führen.“ Und er betont: „Eine Nordzufahrt bringt alles in allem nur Vorteile, denn es werden weniger Menschen durch Lärm belastet und es entsteht mehr Grün.“&#13;
Die Planentwürfe und die Ergebnisse der Verkehrszählung als <a target="_blank" class="download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" href="//file?uid=4552" rel="noopener">Datei.</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie wird das neue Parkdeck am Campus Friedrich-Streib-Straße künftig erschlossen? Über diese Frage wird in Coburg seit Juni letzten Jahres diskutiert. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl stellte jetzt zusammen mit Vertretern des Staatlichen Bauamts Bamberg die Ergebnisse der Verkehrszählung vor.</em>&#13;
In den nächsten Jahren investiert der Freistaat Bayern am Campus Friedrich-Streib-Straße insgesamt 65 Mio. Euro. Es soll ein moderner Campus entstehen, der mit den anderen Hochschulen in Nordbayern und Südthüringen konkurrieren kann. Ein wichtiges Entwicklungsziel ist es, die Außenflächen zu begrünen und möglichst autofrei zu halten. Auf diese Weise soll die Aufenthaltsqualität am Campus deutlich erhöht werden. &#13;
Durch das neue Parkdeck für 500 Autos kann die insgesamt benötigte Parkfläche gegenüber der aktuellen Situation um 70 Prozent reduziert werden. Die dadurch frei werdende Fläche wird begrünt. Um den Campus weitgehend autofrei zu halten, stellte die Hochschule im Juni 2014 Überlegungen für eine Nordzufahrt über den Kürengrund vor. Die Pläne wurden bisher kontrovers diskutiert. &#13;
Jetzt erläuterte Hochschul-Präsident Michael Pötzl die Ergebnisse einer Verkehrszählung, die Prof. Dr. Timo Bertocchi mit Studierenden am 18. und 20. November 2014 jeweils in der Zeit von 7:00 bis 19:00 Uhr durchgeführt hat. Die Ergebnisse können wie folgt zusammengefasst werden: Durch die Norderschließung würde das Verkehrsaufkommen im Kürengrund stadteinwärts im Mittel um sieben Prozent und stadtauswärts um elf Prozent steigen. Gleichzeitig würde aber das Thüringer Viertel um 37 Prozent entlastet werden. In der Summe käme es also durch eine Norderschließung zu einer Verkehrsentlastung. &#13;
Die Verkehrsführung im Kürengrund könnte über eine Ampelanlage oder einen Minikreisel erfolgen. Wie Ulrich Delles, der zuständige Projektleiter beim Staatlichen Bauamt Bamberg, erläutert, müsste zudem die vorhandene Zufahrtsstraße zum Schloss Hohenfels von 4,5 m auf 5,5 m erweitert und im oberen Bereich neu gebaut werden. Insgesamt würden dafür ca. 2.000 qm Fläche benötigt werden. Im Gegenzug entsteht am Campus das Achtfache an Grünfläche. Wie Hochschul-Präsident Michael Pötzl betont, stellt die Erschließung des Parkhauses über den Kürengrund auch bautechnisch kein Problem dar. Zudem trage der Freistaat Bayern einen Großteil der Kosten. &#13;
Ein alternativer Standort für die Parkpalette in der Sonneberger Straße scheidet nach Aussage des Hochschul-Präsidenten aus: „Dies würde das gesamte Bauprogramm auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße gefährden und zu einer nicht absehbaren Zeitverzögerung führen.“ Und er betont: „Eine Nordzufahrt bringt alles in allem nur Vorteile, denn es werden weniger Menschen durch Lärm belastet und es entsteht mehr Grün.“&#13;
Die Planentwürfe und die Ergebnisse der Verkehrszählung als <a target="_blank" class="download" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" href="//file?uid=4552" rel="noopener">Datei.</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Zufahrt_Poetzl-1024x682.jpg"
                        fileSize="102604"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg neues Mitglied im WIR-Verein]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-neues-mitglied-im-wir-verein/</link>
                <pubDate>Mon, 23 Feb 2015 09:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-neues-mitglied-im-wir-verein/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Verein „WIR“ - Wirtschaft – Innovation – Region - zwischen Rennsteig und Main setzt sich für die Entwicklung des Wirtschaftsraums in Südthüringen und Nordbayern ein. Bei der Arbeits- und Ausbildungsmesse „FAMOS“ ist die Hochschule bereits seit Anfang an dabei.</em>&#13;
Bei der Mitgliederversammlung in der Aula der Hochschule wurden die neuen Mitglieder offiziell vorgestellt. Neben den Unternehmen metalution und Federal Mogul aus Neuhaus-Schierschnitz war das auch die Hochschule Coburg. Großes Lob gab es bereits für die berufsbegleitenden Studienangebote und die duale Ausbildung in der Region. Diese seien gute Beispiele für vernetze Bildung. &#13;
<strong>Über WIR:</strong> Die Initiative „Wir sind FAMOS“ in Oberfranken und Südthüringen setzt sich u.a. dafür ein, dass Unternehmen und Kommunen gemeinsam für die Region werben. Hierzu zählt auch, attraktive Wohnmöglichkeiten zu schaffen sowie für eine ausgezeichnete Bildungs-, Kultur- und Naturlandschaft zu sorgen. Der Verein möchte das jugendliche Potential in der Region erhalten und mehr Menschen dazu bewegen, herzuziehen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Verein „WIR“ - Wirtschaft – Innovation – Region - zwischen Rennsteig und Main setzt sich für die Entwicklung des Wirtschaftsraums in Südthüringen und Nordbayern ein. Bei der Arbeits- und Ausbildungsmesse „FAMOS“ ist die Hochschule bereits seit Anfang an dabei.</em>&#13;
Bei der Mitgliederversammlung in der Aula der Hochschule wurden die neuen Mitglieder offiziell vorgestellt. Neben den Unternehmen metalution und Federal Mogul aus Neuhaus-Schierschnitz war das auch die Hochschule Coburg. Großes Lob gab es bereits für die berufsbegleitenden Studienangebote und die duale Ausbildung in der Region. Diese seien gute Beispiele für vernetze Bildung. &#13;
<strong>Über WIR:</strong> Die Initiative „Wir sind FAMOS“ in Oberfranken und Südthüringen setzt sich u.a. dafür ein, dass Unternehmen und Kommunen gemeinsam für die Region werben. Hierzu zählt auch, attraktive Wohnmöglichkeiten zu schaffen sowie für eine ausgezeichnete Bildungs-, Kultur- und Naturlandschaft zu sorgen. Der Verein möchte das jugendliche Potential in der Region erhalten und mehr Menschen dazu bewegen, herzuziehen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/bIMG_7416-1024x682.jpg"
                        fileSize="141570"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Master Betriebswirtschaft ein Erfolgskonzept]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/master-betriebswirtschaft-ein-erfolgskonzept/</link>
                <pubDate>Mon, 23 Feb 2015 07:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/master-betriebswirtschaft-ein-erfolgskonzept/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Akkreditierungsagentur Aquin hat den Master Betriebswirtschaft erfolgreich akkreditiert. Die Gutachtergruppe lobt vor allem, dass die Studierenden spezielle Fächerkombinationen selbst wählen und sich so individuell Wissen aneignen können.</em></p>&#13;
<p>Bis zum 31. März 2016 gilt die Akkreditierung jetzt. Wenn bis dahin die wenigen Auflagen erfüllt sind, verlängert sie sich automatisch bis zum 30. September 2019. Darüber freut sich neben Studiengangsleiter Prof. Dr. Heinrich Schafmeister, Studiendekan Prof. Dr. Christian Wallasch und Studiengangskoordinatorin Antonia Hristova auch Hochschulpräsident Michael Pötzl: „Der Master-Studiengang unterscheidet sich von vielen Studiengängen durch sein innovatives Konzept“, hält Pötzl fest. „Die Bewerber kommen aus ganz Deutschland zu uns“, bestätigt Prof. Dr. Heinrich Schafmeister. Weil sich immer mehr Studieninteressierte für den Master bewerben, gelten genaue Auswahlkriterien. Wer zugelassen wird und das Studium erfolgreich absolviert, hat danach gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.</p>&#13;
<p>„Die Absolventen finden in der Regel sehr schnell eine Stelle“, erzählt Antonia Hristova. Manche Absolventen entscheiden sich sogar dafür, noch zu promovieren. Der Master Betriebswirtschaft ist im Sommersemester 2011 zum ersten Mal gestartet. Studienbeginn ist sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester. Die Studierenden lernen in kleinen Gruppen und profitieren vom persönlichen Kontakt zu Professoren und Kommilitonen. Mit der Akkreditierung bestätigen unabhängige Gutachter die Qualität des Studienangebots.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum Studiengang gibt es <a href="t3://page?uid=208" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" class="internal-link">hier</a>!</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Akkreditierungsagentur Aquin hat den Master Betriebswirtschaft erfolgreich akkreditiert. Die Gutachtergruppe lobt vor allem, dass die Studierenden spezielle Fächerkombinationen selbst wählen und sich so individuell Wissen aneignen können.</em></p>&#13;
<p>Bis zum 31. März 2016 gilt die Akkreditierung jetzt. Wenn bis dahin die wenigen Auflagen erfüllt sind, verlängert sie sich automatisch bis zum 30. September 2019. Darüber freut sich neben Studiengangsleiter Prof. Dr. Heinrich Schafmeister, Studiendekan Prof. Dr. Christian Wallasch und Studiengangskoordinatorin Antonia Hristova auch Hochschulpräsident Michael Pötzl: „Der Master-Studiengang unterscheidet sich von vielen Studiengängen durch sein innovatives Konzept“, hält Pötzl fest. „Die Bewerber kommen aus ganz Deutschland zu uns“, bestätigt Prof. Dr. Heinrich Schafmeister. Weil sich immer mehr Studieninteressierte für den Master bewerben, gelten genaue Auswahlkriterien. Wer zugelassen wird und das Studium erfolgreich absolviert, hat danach gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.</p>&#13;
<p>„Die Absolventen finden in der Regel sehr schnell eine Stelle“, erzählt Antonia Hristova. Manche Absolventen entscheiden sich sogar dafür, noch zu promovieren. Der Master Betriebswirtschaft ist im Sommersemester 2011 zum ersten Mal gestartet. Studienbeginn ist sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester. Die Studierenden lernen in kleinen Gruppen und profitieren vom persönlichen Kontakt zu Professoren und Kommilitonen. Mit der Akkreditierung bestätigen unabhängige Gutachter die Qualität des Studienangebots.</p>&#13;
<p>Weitere Informationen zum Studiengang gibt es <a href="t3://page?uid=208" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" class="internal-link">hier</a>!</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Akkreditierung_MasterBW-1024x683.jpg"
                        fileSize="120595"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Design für Menschen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/design-fuer-menschen/</link>
                <pubDate>Wed, 18 Feb 2015 12:42:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/design-fuer-menschen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Humane Innenarchitektur ist ein Schwerpunkt im Studium an der Hochschule Coburg. Ideale Praxiserfahrung haben sieben angehende Innenarchitektinnen jetzt in einem Projekt mit der Coburger Beratungspraxis CONTEXT gesammelt.</em>
Viel Holz und Naturmaterialien, weiche Felle, bunte Kissen, kreative Aufbewahrungsmöglichkeiten – wenn man die Praxis der Beratungspraxis CONTEXT in Coburg besucht, soll man sich in Zukunft noch wohler fühlen. Dieses Ziel hat die vier Familien- und Sozialtherapeutinnen Birgit Sonanini, Katja Rosenbauer, Regina Hüttinger und Sandra Steiche mit Studentinnen der Hochschule Coburg zusammengebracht. „Wir wollen nicht nur gute Arbeit machen, sondern auch, dass unsere Räume diese Wirkung unterstützen“, erklärt Diplom Sozialpädagogin Birgit Sonanini. „Für uns ist das eine tolle Gelegenheit, die Studierenden auf verantwortungsbewusstes Wirken im späteren Berufsleben vorzubereiten“, fügt Prof. Rudolf Schricker hinzu. Der Experte für Gestalten und Humanwissenschaft im Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Coburg hat das Projekt betreut. Aufgabe der Studentinnen war u.a., die Akustik und Beleuchtung in den Praxisräumen zu verbessern. Grundvoraussetzung: Die Umgestaltung muss auch bezahlbar sein. „Wir wollen kein Wolkenkuckucksheim, das sich nicht umsetzen lässt“, erklärt Schricker.
Bevor die Studentinnen an die Arbeit gingen, mussten sie sich erst einmal Gedanken machen. Welche Menschen kommen in die Praxis? Was brauchen sie, um sich wohlzufühlen? Wie kann man Geborgenheit vermitteln? „Wir haben gemerkt, dass Naturelemente sehr schnell Vertrauen schaffen“, erzählt Prof. Schricker. „Baumstämme, Steine, Gräser – das kennen wir und solche Elemente laden zum Anfassen ein.“
Entstanden sind schließlich sechs Konzepte, die „uns alle entzückt haben“, schwärmt Birgit Sonanini. „Für eins können wir uns nicht entscheiden.“ Stattdessen wollen die Therapeutinnen jeweils die Aspekte verwenden, die ihnen am besten gefallen. Und auch die Studentinnen können sich freuen. Die geplante Studienfahrt zur Möbelmesse nach Mailand unterstützt CONTEXT mit einer kleinen Spende.
<strong>Die Entwürfe</strong>
<ul>
 	<li>Studentin <strong>Nadine Gesell</strong> (5. Semester) setzt auf einfache Mittel. Mit dem Einsatz einer Fototapete, Pflanzen oder indirekter Beleuchtung lasse sich schon viel erreichen, so die Studentin. Akustikpanele an den Wänden schlucken die Geräusche aus den Nebenzimmern. Das vorherrschende Thema: Urlaub. Deshalb setzt Nadine Gesell z.B. auf die Motive Meer und Gräser.</li>
 	<li><strong>Kathrin Weiß</strong> (5. Semester) arbeitet mit hellen Farben und einem gleichbleibenden Muster, das sich als roter Faden durch die Räume zieht. Sie schlägt den Therapeutinnen vor, selbst kreativ zu werden – Sachen selber zu basteln oder eine eigene Wand für Bilder von Patienten und deren Kindern zur Verfügung zu stellen. Wenn man eine Wand mit Magnetfarbe streicht, kann man dort außerdem Plakate aufhängen.</li>
 	<li><strong>Sophia Prölß</strong> und <strong>Alena Dziedzitz</strong> (beide 3. Semester) haben gemeinsam einen Entwurf entwickelt. Sie haben vor allem den Eingangsbereich in den Fokus genommen. Denn: Der erste Eindruck zählt. Dort wollen sie mit unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Die Praxisräume sollen eine fröhliche Stimmung vermitteln, aber natürlich auch die Seriosität betonen. Prölß und Dziedwitz würden mit Holz, Fellen, Feuer und einem Moos-Schriftzug an der Wand für Entspannung sorgen.</li>
 	<li>Eine Studentin (3. Semester) spielt mit ungewöhnlichen Elementen. Sie würde zum Beispiel Kleiderbügel an die Wand hängen, mit deren Hilfe Zeitungen und Zeitschriften aufgehängt werden könnten. Statt einem klassischen Flipchart kann sie sich eine Tafel vorstellen, auf der dann auch Kinder mit Kreide malen könnten.</li>
 	<li><strong>Alexandra Matuszewski</strong> (3. Semester) möchte kleine gemütliche Ecken schaffen, die eine Möglichkeit zum Rückzug bieten. Um Ruhe zu vermitteln, baut sie auf das Thema Seen und Wälder. „Manche Menschen suchen Struktur. Das lässt sich mit diesen Motiven sehr gut vermitteln.“</li>
 	<li>Auch Austauschstudentin <strong>Rumeysa Yavasoglu</strong> hat ihren Entwurf vorgestellt. Die Türkin verbringt gerade ein Semester in Coburg. Sie schlägt vor, zum Beispiel die Fenster zu vergrößern, um die Lichtsituation zu verbessern. Außerdem hat sie spezielle Materialien für den Boden ausgesucht, damit weniger Geräusche in die angrenzenden Räume übertragen werden.</li>
</ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Humane Innenarchitektur ist ein Schwerpunkt im Studium an der Hochschule Coburg. Ideale Praxiserfahrung haben sieben angehende Innenarchitektinnen jetzt in einem Projekt mit der Coburger Beratungspraxis CONTEXT gesammelt.</em>
Viel Holz und Naturmaterialien, weiche Felle, bunte Kissen, kreative Aufbewahrungsmöglichkeiten – wenn man die Praxis der Beratungspraxis CONTEXT in Coburg besucht, soll man sich in Zukunft noch wohler fühlen. Dieses Ziel hat die vier Familien- und Sozialtherapeutinnen Birgit Sonanini, Katja Rosenbauer, Regina Hüttinger und Sandra Steiche mit Studentinnen der Hochschule Coburg zusammengebracht. „Wir wollen nicht nur gute Arbeit machen, sondern auch, dass unsere Räume diese Wirkung unterstützen“, erklärt Diplom Sozialpädagogin Birgit Sonanini. „Für uns ist das eine tolle Gelegenheit, die Studierenden auf verantwortungsbewusstes Wirken im späteren Berufsleben vorzubereiten“, fügt Prof. Rudolf Schricker hinzu. Der Experte für Gestalten und Humanwissenschaft im Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Coburg hat das Projekt betreut. Aufgabe der Studentinnen war u.a., die Akustik und Beleuchtung in den Praxisräumen zu verbessern. Grundvoraussetzung: Die Umgestaltung muss auch bezahlbar sein. „Wir wollen kein Wolkenkuckucksheim, das sich nicht umsetzen lässt“, erklärt Schricker.
Bevor die Studentinnen an die Arbeit gingen, mussten sie sich erst einmal Gedanken machen. Welche Menschen kommen in die Praxis? Was brauchen sie, um sich wohlzufühlen? Wie kann man Geborgenheit vermitteln? „Wir haben gemerkt, dass Naturelemente sehr schnell Vertrauen schaffen“, erzählt Prof. Schricker. „Baumstämme, Steine, Gräser – das kennen wir und solche Elemente laden zum Anfassen ein.“
Entstanden sind schließlich sechs Konzepte, die „uns alle entzückt haben“, schwärmt Birgit Sonanini. „Für eins können wir uns nicht entscheiden.“ Stattdessen wollen die Therapeutinnen jeweils die Aspekte verwenden, die ihnen am besten gefallen. Und auch die Studentinnen können sich freuen. Die geplante Studienfahrt zur Möbelmesse nach Mailand unterstützt CONTEXT mit einer kleinen Spende.
<strong>Die Entwürfe</strong>
<ul>
 	<li>Studentin <strong>Nadine Gesell</strong> (5. Semester) setzt auf einfache Mittel. Mit dem Einsatz einer Fototapete, Pflanzen oder indirekter Beleuchtung lasse sich schon viel erreichen, so die Studentin. Akustikpanele an den Wänden schlucken die Geräusche aus den Nebenzimmern. Das vorherrschende Thema: Urlaub. Deshalb setzt Nadine Gesell z.B. auf die Motive Meer und Gräser.</li>
 	<li><strong>Kathrin Weiß</strong> (5. Semester) arbeitet mit hellen Farben und einem gleichbleibenden Muster, das sich als roter Faden durch die Räume zieht. Sie schlägt den Therapeutinnen vor, selbst kreativ zu werden – Sachen selber zu basteln oder eine eigene Wand für Bilder von Patienten und deren Kindern zur Verfügung zu stellen. Wenn man eine Wand mit Magnetfarbe streicht, kann man dort außerdem Plakate aufhängen.</li>
 	<li><strong>Sophia Prölß</strong> und <strong>Alena Dziedzitz</strong> (beide 3. Semester) haben gemeinsam einen Entwurf entwickelt. Sie haben vor allem den Eingangsbereich in den Fokus genommen. Denn: Der erste Eindruck zählt. Dort wollen sie mit unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Die Praxisräume sollen eine fröhliche Stimmung vermitteln, aber natürlich auch die Seriosität betonen. Prölß und Dziedwitz würden mit Holz, Fellen, Feuer und einem Moos-Schriftzug an der Wand für Entspannung sorgen.</li>
 	<li>Eine Studentin (3. Semester) spielt mit ungewöhnlichen Elementen. Sie würde zum Beispiel Kleiderbügel an die Wand hängen, mit deren Hilfe Zeitungen und Zeitschriften aufgehängt werden könnten. Statt einem klassischen Flipchart kann sie sich eine Tafel vorstellen, auf der dann auch Kinder mit Kreide malen könnten.</li>
 	<li><strong>Alexandra Matuszewski</strong> (3. Semester) möchte kleine gemütliche Ecken schaffen, die eine Möglichkeit zum Rückzug bieten. Um Ruhe zu vermitteln, baut sie auf das Thema Seen und Wälder. „Manche Menschen suchen Struktur. Das lässt sich mit diesen Motiven sehr gut vermitteln.“</li>
 	<li>Auch Austauschstudentin <strong>Rumeysa Yavasoglu</strong> hat ihren Entwurf vorgestellt. Die Türkin verbringt gerade ein Semester in Coburg. Sie schlägt vor, zum Beispiel die Fenster zu vergrößern, um die Lichtsituation zu verbessern. Außerdem hat sie spezielle Materialien für den Boden ausgesucht, damit weniger Geräusche in die angrenzenden Räume übertragen werden.</li>
</ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Rendering_Denkraum_2-1024x768.jpg"
                        fileSize="109914"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gruppe_Context-1024x580.jpg"
                        fileSize="135265"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="580"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Tagungsband zu Biokraftstoff-Symposium erschienen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tagungsband-zu-biokraftstoff-symposium-erschienen/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Feb 2015 13:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tagungsband-zu-biokraftstoff-symposium-erschienen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Biokraftstoff-Symposium des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg TAC gibt Studierenden und Doktoranden einmal im Jahr die Möglichkeit, ihre Projektergebnisse zur Diskussion zu stellen. Jetzt erschien ein Tagungsband, in dem die wichtigsten Projektarbeiten zusammengefasst sind. </em>&#13;
„Forschendes Lehren“, bei dem die Studierenden frühzeitig in das wissenschaftliche Arbeiten eingeführt werden, hat beim TAC Tradition. Da jedoch zum wissenschaftlichen Arbeiten nicht nur die Methodik, sondern auch die Ergebnispräsentation gehört, gibt seit etlichen Jahren die studentische Tagung „Biokraftstoff-Symposium“. Neu ist nun, dass die Studierenden die Chance haben, ihre Ergebnisse zusammengefasst in einem Buch zu veröffentlichen. Die Grundlage dazu schaffte das Schreiblabor der Hochschule Coburg. Hier hatten die Studierenden und Doktoranden die Möglichkeit – unter Anleitung der Germanistin Dr. Regina Graßmann – ihre Schreibprozesse zu reflektieren und ihren Schreibstil zu verbessern. &#13;
Herausgekommen ist ein knapp 150 Seiten starkes Buch, das in 17 wissenschaftlichen Beiträgen den aktuellen Stand der Biokraftstoff-Forschung des TAC dokumentieren.&#13;
Das nächste Biokraftstoff-Symposium findet am 26. und 27. Februar an der Hochschule Coburg statt. &#13;
Bibliografische Daten:&#13;
Markus Knorr, Jürgen Krahl und 28 weitere Autoren: 6. Biokraftstoffsymposium am 27. und 28. Februar 2014 – Kraftstoffe von heute und morgen, Cuvillier Verlag Göttingen 2015, ISBN 978-3-95404-918-9]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Biokraftstoff-Symposium des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg TAC gibt Studierenden und Doktoranden einmal im Jahr die Möglichkeit, ihre Projektergebnisse zur Diskussion zu stellen. Jetzt erschien ein Tagungsband, in dem die wichtigsten Projektarbeiten zusammengefasst sind. </em>&#13;
„Forschendes Lehren“, bei dem die Studierenden frühzeitig in das wissenschaftliche Arbeiten eingeführt werden, hat beim TAC Tradition. Da jedoch zum wissenschaftlichen Arbeiten nicht nur die Methodik, sondern auch die Ergebnispräsentation gehört, gibt seit etlichen Jahren die studentische Tagung „Biokraftstoff-Symposium“. Neu ist nun, dass die Studierenden die Chance haben, ihre Ergebnisse zusammengefasst in einem Buch zu veröffentlichen. Die Grundlage dazu schaffte das Schreiblabor der Hochschule Coburg. Hier hatten die Studierenden und Doktoranden die Möglichkeit – unter Anleitung der Germanistin Dr. Regina Graßmann – ihre Schreibprozesse zu reflektieren und ihren Schreibstil zu verbessern. &#13;
Herausgekommen ist ein knapp 150 Seiten starkes Buch, das in 17 wissenschaftlichen Beiträgen den aktuellen Stand der Biokraftstoff-Forschung des TAC dokumentieren.&#13;
Das nächste Biokraftstoff-Symposium findet am 26. und 27. Februar an der Hochschule Coburg statt. &#13;
Bibliografische Daten:&#13;
Markus Knorr, Jürgen Krahl und 28 weitere Autoren: 6. Biokraftstoffsymposium am 27. und 28. Februar 2014 – Kraftstoffe von heute und morgen, Cuvillier Verlag Göttingen 2015, ISBN 978-3-95404-918-9]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Cover_Biokraftstoff_Symposium_klein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Sehnsucht der Digital Natives nach dem Realen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-sehnsucht-der-digital-natives-nach-dem-realen/</link>
                <pubDate>Mon, 16 Feb 2015 11:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-sehnsucht-der-digital-natives-nach-dem-realen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wenn angehende Informatiker mit Produktdesign-Studierenden zusammentreffen, darf man sich auf spannende Produktideen freuen. Zum Abschluss des Semesters präsentierten interdisziplinäre Studententeams einen innovativen Kopfhörer, eine denkende Wasserflasche, ein Lichtgraffiti und zwei kommunizierende Fotoboxen.</em>&#13;
„Klangraum“, so heißt das Kopfhörerkonzept, das Johannes Zurvesten und Markus Timpl entwickelten. Der Kopfhörer lässt sich mit seiner Umgebung verknüpfen und aus den per Smartphone aufgenommenen Geräuschen lassen sich eigene Klangcollagen erstellen. So kann der Hörer sich ganz schnell den letzten Strandurlaub in Erinnerung rufen und mit Vogelgezwitscher in eine relaxte Stimmung bringen.&#13;
Wie wäre es, eine „denkende Wasserflasche“ zu haben, die genau registriert, dass ich jeden Tag genügend Flüssigkeit zu mir nehme und das auch auf meinem Smartphone sichtbar macht? Diesen Wunsch erfüllt das Projekt „Bottler“, das Anna Maxwell und Daniel Scherer präsentierten. Anhand eines Prototypen konnten die beiden demonstrieren, wie aus der Verbindung von Informatik und Produktdesign Ideen entstehen, die die Gesundheit fördern.&#13;
Wie groß die Sehnsucht der Digital Natives nach dem Realen und der Begegnung ist, stellt das Projekt „Phox“ unter Beweis. Die Informatik-Studenten Daniel Schneider, Ditritij Valiachmetow und Erich Schmidt sowie die angehende Produktdesignerin Rebecca Hippeli entwickelten zwei Fotoautomaten, die – obwohl sie an unterschiedlichen Standorten platziert sind – miteinander kommunizieren. So entsteht ein Foto, auf dem die Menschen zusammen zu sehen sind, die gerade zufällig vor den beiden räumlich getrennten Fotoapparaten stehen. Um das Fotoerlebnis zu steigern, lassen sich die Fotoautomaten durch Gesten steuern.&#13;
Das fächerübergreifende Projekt wurde von dem Informatik-Professor Dr. Thomas Wieland und dem Designer Tobias Greissing betreut. Greissing schätzt den Lerngewinn für die Studierenden sehr hoch ein: „Aus meiner beruflichen Praxis weiß ich, wie wichtig es für Kreative ist, mit den unterschiedlichen Disziplinen zusammenzuarbeiten. Sie kommen dadurch auf neue Ideen und steigern die Effizienz ihrer Arbeit.“ Außerdem, so Greissing, wächst so der Respekt vor dem Wissen und Können der anderen Disziplin.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wenn angehende Informatiker mit Produktdesign-Studierenden zusammentreffen, darf man sich auf spannende Produktideen freuen. Zum Abschluss des Semesters präsentierten interdisziplinäre Studententeams einen innovativen Kopfhörer, eine denkende Wasserflasche, ein Lichtgraffiti und zwei kommunizierende Fotoboxen.</em>&#13;
„Klangraum“, so heißt das Kopfhörerkonzept, das Johannes Zurvesten und Markus Timpl entwickelten. Der Kopfhörer lässt sich mit seiner Umgebung verknüpfen und aus den per Smartphone aufgenommenen Geräuschen lassen sich eigene Klangcollagen erstellen. So kann der Hörer sich ganz schnell den letzten Strandurlaub in Erinnerung rufen und mit Vogelgezwitscher in eine relaxte Stimmung bringen.&#13;
Wie wäre es, eine „denkende Wasserflasche“ zu haben, die genau registriert, dass ich jeden Tag genügend Flüssigkeit zu mir nehme und das auch auf meinem Smartphone sichtbar macht? Diesen Wunsch erfüllt das Projekt „Bottler“, das Anna Maxwell und Daniel Scherer präsentierten. Anhand eines Prototypen konnten die beiden demonstrieren, wie aus der Verbindung von Informatik und Produktdesign Ideen entstehen, die die Gesundheit fördern.&#13;
Wie groß die Sehnsucht der Digital Natives nach dem Realen und der Begegnung ist, stellt das Projekt „Phox“ unter Beweis. Die Informatik-Studenten Daniel Schneider, Ditritij Valiachmetow und Erich Schmidt sowie die angehende Produktdesignerin Rebecca Hippeli entwickelten zwei Fotoautomaten, die – obwohl sie an unterschiedlichen Standorten platziert sind – miteinander kommunizieren. So entsteht ein Foto, auf dem die Menschen zusammen zu sehen sind, die gerade zufällig vor den beiden räumlich getrennten Fotoapparaten stehen. Um das Fotoerlebnis zu steigern, lassen sich die Fotoautomaten durch Gesten steuern.&#13;
Das fächerübergreifende Projekt wurde von dem Informatik-Professor Dr. Thomas Wieland und dem Designer Tobias Greissing betreut. Greissing schätzt den Lerngewinn für die Studierenden sehr hoch ein: „Aus meiner beruflichen Praxis weiß ich, wie wichtig es für Kreative ist, mit den unterschiedlichen Disziplinen zusammenzuarbeiten. Sie kommen dadurch auf neue Ideen und steigern die Effizienz ihrer Arbeit.“ Außerdem, so Greissing, wächst so der Respekt vor dem Wissen und Können der anderen Disziplin.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Klangraum-729x1024.jpg"
                        fileSize="87845"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="729" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Bottler-914x1024.jpg"
                        fileSize="138591"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="914" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Phox-1024x614.jpg"
                        fileSize="109011"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="614"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Highlights der Innenarchitektur 2014]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-highlights-der-innenarchitektur-2014/</link>
                <pubDate>Fri, 13 Feb 2015 10:26:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-highlights-der-innenarchitektur-2014/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie sieht gute Innenarchitektur in Deutschland aus? Antworten auf diese Frage gibt das von dem Coburger Innenarchitektur-Professor Rudolf Schricker herausgegebene Buch „Ausgezeichnete Innenarchitektur“. In dem 170 Seiten starken Bildband werden die 29 besten Projekte aus dem Wettbewerb „Deutscher Innenarchitekturpreis 2014“ des Bundes Deutscher Innenarchitekten präsentiert.</em></p>&#13;
<p>Die von einer Fachjury ausgewählten Projekte zeigen, wie vielfältig und inspirierend Innenarchitektur sein kann. Die Kreativität der Projekte ist enorm. Zu sehen sind realisierte Lösungen für Wohnhäuser ebenso wie Shops, Hotels, Restaurants, Büros und Messestände, aber auch Kirchenräume. Der Autor Rudolf Schricker beschreibt nicht nur die einzelnen Projekte. Er lässt auch die Entwerfer direkt zu Wort kommen. Schricker stellt fest: „Neben der gängigen Architekturkritik gibt es auch zunehmend eine eigenständige Innenarchitekturkritik.“ Die mit dem Deutschen Innenarchitekturpreis ausgezeichneten Projekte machen auch die künstlerischen, sozialen und kulturellen Antworten der Innenarchitekten auf die gesellschaftlichen Herausforderungen sichtbar. </p>&#13;
<p>Ein großer Teil der preiswürdigen Objekte betrifft neue Inhalte in bestehenden Gebäuden. Denn, so Schricker: „Durch neues Inneres erfahren betagte Architekturen Anreichung und Glaubwürdigkeit neben all der Revitalisierung und Modernisierung.“ Das Buch zeigt nicht nur den Innenarchitekten, wo ihre Profession gerade steht. Es gibt auch dem Leser neue Gestaltungsideen und zeigt aktuelle Designtrends auf.</p>&#13;
<p>Bibliografische Daten:</p>&#13;
<p>Ausgezeichnete Innenarchitektur, Die besten Projekte aus dem Wettbewerb Deutscher Innenarchitekturpreis 2014, Herausgeber: Bund Deutscher Innenarchitekten BDIA, Redaktion: Rudolf Schricker, Callway Verlag, München 2014, ISBN 978-3-7667-2120-4, 49,95&nbsp;Euro</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie sieht gute Innenarchitektur in Deutschland aus? Antworten auf diese Frage gibt das von dem Coburger Innenarchitektur-Professor Rudolf Schricker herausgegebene Buch „Ausgezeichnete Innenarchitektur“. In dem 170 Seiten starken Bildband werden die 29 besten Projekte aus dem Wettbewerb „Deutscher Innenarchitekturpreis 2014“ des Bundes Deutscher Innenarchitekten präsentiert.</em></p>&#13;
<p>Die von einer Fachjury ausgewählten Projekte zeigen, wie vielfältig und inspirierend Innenarchitektur sein kann. Die Kreativität der Projekte ist enorm. Zu sehen sind realisierte Lösungen für Wohnhäuser ebenso wie Shops, Hotels, Restaurants, Büros und Messestände, aber auch Kirchenräume. Der Autor Rudolf Schricker beschreibt nicht nur die einzelnen Projekte. Er lässt auch die Entwerfer direkt zu Wort kommen. Schricker stellt fest: „Neben der gängigen Architekturkritik gibt es auch zunehmend eine eigenständige Innenarchitekturkritik.“ Die mit dem Deutschen Innenarchitekturpreis ausgezeichneten Projekte machen auch die künstlerischen, sozialen und kulturellen Antworten der Innenarchitekten auf die gesellschaftlichen Herausforderungen sichtbar. </p>&#13;
<p>Ein großer Teil der preiswürdigen Objekte betrifft neue Inhalte in bestehenden Gebäuden. Denn, so Schricker: „Durch neues Inneres erfahren betagte Architekturen Anreichung und Glaubwürdigkeit neben all der Revitalisierung und Modernisierung.“ Das Buch zeigt nicht nur den Innenarchitekten, wo ihre Profession gerade steht. Es gibt auch dem Leser neue Gestaltungsideen und zeigt aktuelle Designtrends auf.</p>&#13;
<p>Bibliografische Daten:</p>&#13;
<p>Ausgezeichnete Innenarchitektur, Die besten Projekte aus dem Wettbewerb Deutscher Innenarchitekturpreis 2014, Herausgeber: Bund Deutscher Innenarchitekten BDIA, Redaktion: Rudolf Schricker, Callway Verlag, München 2014, ISBN 978-3-7667-2120-4, 49,95&nbsp;Euro</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausgezeichnete_Innenarchitektur_Buchcover_klein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Wie digital ist Deutschland?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/wie-digital-ist-deutschland/</link>
                <pubDate>Wed, 11 Feb 2015 11:34:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/wie-digital-ist-deutschland/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>An dem Thema Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft kommt derzeit niemand vorbei. Doch: Wie digital ist die deutsche Gesellschaft? Und welche Folgen hat die Digitalisierung für die deutsche Wirtschaft? Um diese Fragen ging es in dieser Woche beim 5. IT-Forum Oberfranken an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>77 Prozent der Deutschen sind online. Ihre Online-Kompetenzen lassen aber zu wünschen übrig. Das ergab eine Studie der Initiative D21, die deren Geschäftsführerin Lena-Sophie Müller den 150 Besuchern des IT-Forums Oberfranken vorgestellt hat. Bezieht man die Möglichkeit des Internetzugangs, die Nutzungsvielfalt, die Online-Kompetenzen und die Offenheit der Nutzer gegenüber den neuen Medien mit ein, ergibt sich für Deutschland allerdings nur ein Digitalisierungsgrad von 51,3 Prozent. </p>&#13;
<p>Insbesondere das Lebensalter und das Geschlecht, aber auch die Bildung spielen bei der Internetkompetenz eine große Rolle. Die Studie spricht daher von den außenstehenden Skeptikern, die vor allem weiblich, über 50 Jahre alt und nicht (mehr) berufstätig sind. Viele von ihnen hätten zwar Interesse an den neuen Medien. Ihnen fehlt allerdings der Zugang zu dem entsprechenden Wissen. Auf der anderen Seite stehen die „smarten Mobilisten“, die jung und gut ausgebildet schon unmittelbar nach dem Aufwachen auf ihr Smartphone schauen. Interessant ist zudem, dass Beschäftigte in Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern ihre Online-Kompetenzen wesentlich schlechter beurteilen als Mitarbeiter in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. </p>&#13;
<p>Dass gerade der Industrie ein großer Wandel bevorsteht, der sich „Industrie 4.0“ nennt, machte Dr. Ulrich Löwen von der Siemens AG den Besuchern des IT-Forums Oberfranken klar. Dieser im Informatikumfeld entstandene Trend wird in Zukunft nicht nur die Produkte und die Produktionsprozesse, sondern insbesondere die Geschäftsmodelle des produzierenden Gewerbes stark verändern. „In Deutschland wirkt sich das besonders auf den Maschinenbau als deutsche Leitindustrie aus“, so Löwen. Hier müssen Informatiker und Maschinenbauer verstärkt zusammenarbeiten, um international konkurrenzfähig zu bleiben. </p>&#13;
<p>In zahlreichen Branchen wie dem Online-Handel ist die Digitalisierung bereits stark fortgeschritten. Aber auch der stationäre Einzelhandel bekommt dadurch neue Impulse für mehr Kundenservice. Das zeigten die beiden Gesprächsrunden, an denen sich IT-Experten aus oberfränkischen Unternehmen und IT-Dienstleistern beteiligten und die von den beiden Coburger Informatik-Professoren Jürgen Terpin sowie Thomas Wieland moderiert wurden. Großen Handlungsbedarf sehen die Experten allerdings bei der Datensicherheit. „Wir gehen aktuell mit unseren privaten und geschäftlichen Daten sehr sorglos um. Der Datenschutz wird in Zukunft ebenso wichtig sein wie der Umweltschutz vor 20 Jahren“, davon zeigte sich die Bamberger Informatik-Professorin Daniela Nicklas überzeugt.</p>&#13;
<p>Das IT-Forum Oberfranken ist eine Veranstaltung des IT-Clusters Oberfranken, das in diesem Jahr in Kooperation mit der Hochschule, der IHK zu Coburg und dem eBusiness-Lotsen veranstaltet wurde. Die inhaltliche Ausgestaltung und Organisation lag bei den Informatik-Professoren der &nbsp;Hochschule Coburg unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Wißmann. Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Wirtschaftsförderung der Stadt Coburg, der TechnologieAllianzOberfranken sowie den Unternehmen Elaxy aus Coburg, Living Logic aus Bayreuth und ProComp aus Marktredwitz. 14 Aussteller sorgten darüber hinaus dafür, dass die Veranstaltung zu einer kleinen Leistungsschau der oberfränkischen IT-Branche wurde.</p>&#13;
<p>An dem Podiumsgespräch „E-Business und Cloud-Services“ nahmen teil:</p>&#13;
<ul><li>Alexander Badewitz, Geschäftsführer der ADB Solutions, Coburg</li><li>Max Meyn, Geschäftsführer der BLITZ Internet GmbH, Bamberg</li><li>Dr. Andreas Rusnjak, Leiter Innovation, BI &amp; Prozesse beim Baur Versand, Burgkunstadt, und zwar im Bereich E-Commerce</li><li>Dr. Volker Neundorf, Leiter Prozess- und IT-Projektsteuerung, Habermaaß GmbH, Bad Rodach</li><li>Moderation: Prof. Dr. Jürgen Terpin</li></ul>&#13;
<p>An dem Podiumsgespräch „Mobile Anwendungen und Geräte – Trends und Sicherheit“ waren beteiligt:</p>&#13;
<ul><li>Jürgen Haas, Geschäftsführer der stacktrace GmbH, Ebersdorf</li><li>Johannes Hofmann, Geschäftsführer der Blue Cell Networks GmbH, Bamberg</li><li>Prof. Dr. Daniela Nicklas, Universität Bamberg</li><li>Moderation. Prof. Dr. Thomas Wieland</li></ul>&#13;
<p>Neben den Mitveranstaltern und den Förderern präsentierten sich folgende Unternehmen bzw. Organisationen als Aussteller:</p>&#13;
<ul><li>f.i.t. forchheimer informationstechnologie</li><li>Fraunhofer Anwendungszentrum für drahtlose Sensorik</li><li>IKS GmbH</li><li>ITson GmbH</li><li>novere GmbH</li><li>TeleSys Kommunikationstechnik GmbH</li><li>VLEX software + consulting GmbH</li><li>VSB Solutions GmbH</li></ul>&#13;
<p>Hier der Nachbericht zum IT-Forum Oberfranken 2015 als<a href="//file?uid=4506" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" class="download" target="_blank" rel="noopener"> pdf.</a></p>&#13;
<p>Präsentation von Dr. Ulrich Löwen &quot;Industrie 4.0 - Stand, Anwendung und Potenziale&quot; als<a href="//file?uid=4499" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_blank" rel="noopener"> pdf</a></p>&#13;
<p>Präsentation von Lena-Sophie Müller &quot;Aktueller Digitalisierungsgrad in Deutschland als <a href="//file?uid=4500" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_blank" rel="noopener">pdf</a></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>An dem Thema Digitalisierung von Industrie und Gesellschaft kommt derzeit niemand vorbei. Doch: Wie digital ist die deutsche Gesellschaft? Und welche Folgen hat die Digitalisierung für die deutsche Wirtschaft? Um diese Fragen ging es in dieser Woche beim 5. IT-Forum Oberfranken an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>77 Prozent der Deutschen sind online. Ihre Online-Kompetenzen lassen aber zu wünschen übrig. Das ergab eine Studie der Initiative D21, die deren Geschäftsführerin Lena-Sophie Müller den 150 Besuchern des IT-Forums Oberfranken vorgestellt hat. Bezieht man die Möglichkeit des Internetzugangs, die Nutzungsvielfalt, die Online-Kompetenzen und die Offenheit der Nutzer gegenüber den neuen Medien mit ein, ergibt sich für Deutschland allerdings nur ein Digitalisierungsgrad von 51,3 Prozent. </p>&#13;
<p>Insbesondere das Lebensalter und das Geschlecht, aber auch die Bildung spielen bei der Internetkompetenz eine große Rolle. Die Studie spricht daher von den außenstehenden Skeptikern, die vor allem weiblich, über 50 Jahre alt und nicht (mehr) berufstätig sind. Viele von ihnen hätten zwar Interesse an den neuen Medien. Ihnen fehlt allerdings der Zugang zu dem entsprechenden Wissen. Auf der anderen Seite stehen die „smarten Mobilisten“, die jung und gut ausgebildet schon unmittelbar nach dem Aufwachen auf ihr Smartphone schauen. Interessant ist zudem, dass Beschäftigte in Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern ihre Online-Kompetenzen wesentlich schlechter beurteilen als Mitarbeiter in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. </p>&#13;
<p>Dass gerade der Industrie ein großer Wandel bevorsteht, der sich „Industrie 4.0“ nennt, machte Dr. Ulrich Löwen von der Siemens AG den Besuchern des IT-Forums Oberfranken klar. Dieser im Informatikumfeld entstandene Trend wird in Zukunft nicht nur die Produkte und die Produktionsprozesse, sondern insbesondere die Geschäftsmodelle des produzierenden Gewerbes stark verändern. „In Deutschland wirkt sich das besonders auf den Maschinenbau als deutsche Leitindustrie aus“, so Löwen. Hier müssen Informatiker und Maschinenbauer verstärkt zusammenarbeiten, um international konkurrenzfähig zu bleiben. </p>&#13;
<p>In zahlreichen Branchen wie dem Online-Handel ist die Digitalisierung bereits stark fortgeschritten. Aber auch der stationäre Einzelhandel bekommt dadurch neue Impulse für mehr Kundenservice. Das zeigten die beiden Gesprächsrunden, an denen sich IT-Experten aus oberfränkischen Unternehmen und IT-Dienstleistern beteiligten und die von den beiden Coburger Informatik-Professoren Jürgen Terpin sowie Thomas Wieland moderiert wurden. Großen Handlungsbedarf sehen die Experten allerdings bei der Datensicherheit. „Wir gehen aktuell mit unseren privaten und geschäftlichen Daten sehr sorglos um. Der Datenschutz wird in Zukunft ebenso wichtig sein wie der Umweltschutz vor 20 Jahren“, davon zeigte sich die Bamberger Informatik-Professorin Daniela Nicklas überzeugt.</p>&#13;
<p>Das IT-Forum Oberfranken ist eine Veranstaltung des IT-Clusters Oberfranken, das in diesem Jahr in Kooperation mit der Hochschule, der IHK zu Coburg und dem eBusiness-Lotsen veranstaltet wurde. Die inhaltliche Ausgestaltung und Organisation lag bei den Informatik-Professoren der &nbsp;Hochschule Coburg unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Wißmann. Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Wirtschaftsförderung der Stadt Coburg, der TechnologieAllianzOberfranken sowie den Unternehmen Elaxy aus Coburg, Living Logic aus Bayreuth und ProComp aus Marktredwitz. 14 Aussteller sorgten darüber hinaus dafür, dass die Veranstaltung zu einer kleinen Leistungsschau der oberfränkischen IT-Branche wurde.</p>&#13;
<p>An dem Podiumsgespräch „E-Business und Cloud-Services“ nahmen teil:</p>&#13;
<ul><li>Alexander Badewitz, Geschäftsführer der ADB Solutions, Coburg</li><li>Max Meyn, Geschäftsführer der BLITZ Internet GmbH, Bamberg</li><li>Dr. Andreas Rusnjak, Leiter Innovation, BI &amp; Prozesse beim Baur Versand, Burgkunstadt, und zwar im Bereich E-Commerce</li><li>Dr. Volker Neundorf, Leiter Prozess- und IT-Projektsteuerung, Habermaaß GmbH, Bad Rodach</li><li>Moderation: Prof. Dr. Jürgen Terpin</li></ul>&#13;
<p>An dem Podiumsgespräch „Mobile Anwendungen und Geräte – Trends und Sicherheit“ waren beteiligt:</p>&#13;
<ul><li>Jürgen Haas, Geschäftsführer der stacktrace GmbH, Ebersdorf</li><li>Johannes Hofmann, Geschäftsführer der Blue Cell Networks GmbH, Bamberg</li><li>Prof. Dr. Daniela Nicklas, Universität Bamberg</li><li>Moderation. Prof. Dr. Thomas Wieland</li></ul>&#13;
<p>Neben den Mitveranstaltern und den Förderern präsentierten sich folgende Unternehmen bzw. Organisationen als Aussteller:</p>&#13;
<ul><li>f.i.t. forchheimer informationstechnologie</li><li>Fraunhofer Anwendungszentrum für drahtlose Sensorik</li><li>IKS GmbH</li><li>ITson GmbH</li><li>novere GmbH</li><li>TeleSys Kommunikationstechnik GmbH</li><li>VLEX software + consulting GmbH</li><li>VSB Solutions GmbH</li></ul>&#13;
<p>Hier der Nachbericht zum IT-Forum Oberfranken 2015 als<a href="//file?uid=4506" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" class="download" target="_blank" rel="noopener"> pdf.</a></p>&#13;
<p>Präsentation von Dr. Ulrich Löwen &quot;Industrie 4.0 - Stand, Anwendung und Potenziale&quot; als<a href="//file?uid=4499" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_blank" rel="noopener"> pdf</a></p>&#13;
<p>Präsentation von Lena-Sophie Müller &quot;Aktueller Digitalisierungsgrad in Deutschland als <a href="//file?uid=4500" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_blank" rel="noopener">pdf</a></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Loewen-1024x684.jpg"
                        fileSize="110776"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Mueller-1024x828.jpg"
                        fileSize="113964"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="828"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Podium_Terpin-1024x593.jpg"
                        fileSize="110458"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="593"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Podium_Wieland-1024x607.jpg"
                        fileSize="118308"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="607"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Auditorium-1024x684.jpg"
                        fileSize="170778"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vom Bett in den Hörsaal]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vom-bett-in-den-hoersaal/</link>
                <pubDate>Tue, 10 Feb 2015 14:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vom-bett-in-den-hoersaal/</guid>
                <description><![CDATA[<em>106 Wohnplätze für Studierende entstehen gerade mit dem neuen Wohnheim auf dem Campus Design der Hochschule Coburg. Jetzt wurde offiziell Richtfest gefeiert.</em>&#13;
Der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks Achim Meyer auf der Heyde ist extra aus Berlin angereist, um dabei zu sein beim Richtfest des neuen Wohnheims in Coburg. Denn, so betonte er, Bayern sei leuchtendes Vorbild in Deutschland, was geförderten Wohnraum für Studierende angehe. „Die Studentenwerke sind auf staatliche Förderung angewiesen.“ Nur so könne man ein Angebot von bezahlbaren Wohnungen schaffen.&#13;
Auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl ist froh, „dass es uns gelungen ist, gemeinsam eine Lösung zu finden, wie wir dieses Areal gestalten.“ Das neue Wohnheim ist mitten auf dem Campus Design angesiedelt. Direkt vom Bett in den Hörsaal fallen könnten die Studierenden hier in Zukunft, stellte Oberbürgermeister Norbert Tessmer fest. Platz bietet das fünfstöckige Gebäude für über 100 Studierende. Pro Wohneinheit sind im Durchschnitt 260 Euro Warmmiete fällig. Die Zimmer sind möbliert und verfügen über eine Kochnische. Außerdem gibt es Räume in Wohngemeinschaften mit jeweils einem Gemeinschaftsraum, aber eigenem Bad.&#13;
Von einem „Segen für die Region“ spricht Gerhard Eck, Staatssekretär des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr. „Neben modernen und gut ausgestatteten Hörsälen, Seminarräumen und Bibliotheken brauchen unsere Studentinnen und Studenten vor allem ein Dach über dem Kopf“, sagte Eck. Deshalb unterstütze der Freistaat gerne diese Investitionen. &#13;
Einig waren sich am Ende alle darüber, dass das Wohnheim zur Attraktivität des Hochschulstandorts Coburg beitrage. Auch für internationale Studienanfänger, die aus dem Ausland nur schwer nach Wohnungen suchen können und deshalb auf dieses Angebot angewiesen sind. &#13;
Die Übergabe an das Studentenwerk Oberfranken soll im Herbst stattfinden. Zum <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/schlafen-bis-der-professor-klingelt">Beitrag des Hochschulfernsehens COsmos</a>.&#13;
<strong>Daten und Fakten Studentenwohnheim:</strong>&#13;
<ul><li><strong>Baubeginn:</strong> Sommer 2014 </li><li><strong>Geplante Fertigstellung:</strong> Herbst 2015</li><li><strong>Investition:</strong> 8,3 Millionen Euro</li><li>106 sozial geförderte <strong>Wohnplätze</strong></li><li>260 Euro <strong>Warmmiete</strong> im Durchschnitt</li><li>20 <strong>Quadratmeter</strong> pro Wohneinheit</li><li><strong>Bauherr:</strong> Klappan Gruppe</li><li><strong>Betreiber:</strong> Studentenwerk Oberfranken</li><li><strong>Architekten:</strong> a+p Architekten München</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>106 Wohnplätze für Studierende entstehen gerade mit dem neuen Wohnheim auf dem Campus Design der Hochschule Coburg. Jetzt wurde offiziell Richtfest gefeiert.</em>&#13;
Der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks Achim Meyer auf der Heyde ist extra aus Berlin angereist, um dabei zu sein beim Richtfest des neuen Wohnheims in Coburg. Denn, so betonte er, Bayern sei leuchtendes Vorbild in Deutschland, was geförderten Wohnraum für Studierende angehe. „Die Studentenwerke sind auf staatliche Förderung angewiesen.“ Nur so könne man ein Angebot von bezahlbaren Wohnungen schaffen.&#13;
Auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl ist froh, „dass es uns gelungen ist, gemeinsam eine Lösung zu finden, wie wir dieses Areal gestalten.“ Das neue Wohnheim ist mitten auf dem Campus Design angesiedelt. Direkt vom Bett in den Hörsaal fallen könnten die Studierenden hier in Zukunft, stellte Oberbürgermeister Norbert Tessmer fest. Platz bietet das fünfstöckige Gebäude für über 100 Studierende. Pro Wohneinheit sind im Durchschnitt 260 Euro Warmmiete fällig. Die Zimmer sind möbliert und verfügen über eine Kochnische. Außerdem gibt es Räume in Wohngemeinschaften mit jeweils einem Gemeinschaftsraum, aber eigenem Bad.&#13;
Von einem „Segen für die Region“ spricht Gerhard Eck, Staatssekretär des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr. „Neben modernen und gut ausgestatteten Hörsälen, Seminarräumen und Bibliotheken brauchen unsere Studentinnen und Studenten vor allem ein Dach über dem Kopf“, sagte Eck. Deshalb unterstütze der Freistaat gerne diese Investitionen. &#13;
Einig waren sich am Ende alle darüber, dass das Wohnheim zur Attraktivität des Hochschulstandorts Coburg beitrage. Auch für internationale Studienanfänger, die aus dem Ausland nur schwer nach Wohnungen suchen können und deshalb auf dieses Angebot angewiesen sind. &#13;
Die Übergabe an das Studentenwerk Oberfranken soll im Herbst stattfinden. Zum <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/schlafen-bis-der-professor-klingelt">Beitrag des Hochschulfernsehens COsmos</a>.&#13;
<strong>Daten und Fakten Studentenwohnheim:</strong>&#13;
<ul><li><strong>Baubeginn:</strong> Sommer 2014 </li><li><strong>Geplante Fertigstellung:</strong> Herbst 2015</li><li><strong>Investition:</strong> 8,3 Millionen Euro</li><li>106 sozial geförderte <strong>Wohnplätze</strong></li><li>260 Euro <strong>Warmmiete</strong> im Durchschnitt</li><li>20 <strong>Quadratmeter</strong> pro Wohneinheit</li><li><strong>Bauherr:</strong> Klappan Gruppe</li><li><strong>Betreiber:</strong> Studentenwerk Oberfranken</li><li><strong>Architekten:</strong> a+p Architekten München</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Wohnheim_Aussenansicht-1024x682.jpg"
                        fileSize="203590"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Richtspruch-1024x682.jpg"
                        fileSize="192764"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Heike_Eck_Poetzl-1024x682.jpg"
                        fileSize="115451"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Klappan_Peter_Bauherr-1024x682.jpg"
                        fileSize="92516"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Deutsche Forschungsvereinigung besucht Hochschule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/deutsche-forschungsvereinigung-besucht-hochschule/</link>
                <pubDate>Wed, 04 Feb 2015 13:08:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/deutsche-forschungsvereinigung-besucht-hochschule/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Vertreter und Vertreterinnen der <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.fvv-net.de/">Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V. FVV</a> besuchten das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC. Sie interessierten sich besonders für die dort entwickelten Kraftstoffsensoren.</em> &#13;
Seit bald 60 Jahren fördert die FVV verschiedenste Forschungs- und Entwicklungsprojekte für Verbrennungskraftmaschinen. Ihre Mitglieder stammen aus deutschen Automobilunternehmen, Motoren- und Turbinenhersteller sowie den Zulieferunternehmen. Auf Einladung von Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandsvorsitzender des TAC, kam der FVV-Ausschuss „Fuel Sensors for Detection of Fuel Condition“ an die Hochschule Coburg. Bei einer Führung durch die Labore konnten sich die internationalen Teilnehmer einen Eindruck von der Arbeit der wissenschaftlichen Nachwuchskräfte des TAC machen. Die Doktoranden Mustafa Eskiner und Zhu Fan stellten ihre Sensoren vor, die mithilfe von dielektrischer Spektroskopie bzw. Fluoreszenzspektroskopie Kraftstoffe analysieren können. Sie bestimmen zum Beispiel den Alterungsgrad eines Kraftstoffes oder zeigen, um welche Arten von Benzin oder Diesel es sich handelt. Präsentiert wurde auf Englisch.&#13;
Der Kontakt zur FVV kam über Dr. Thomas Garbe zu Stande. Er ist seit mehr als zehn Jahren Lehrbeauftragter an der Hochschule Coburg &nbsp;und an vielen Forschungsprojekten des TAC beteiligt. Der Diplom-Chemiker forscht bei der Volkswagen AG auf dem Gebiet der Kraftstoffe. „Die FVV interessiert sich sehr für das Thema Sensoren“, erklärt Garbe. Deshalb habe man dieses Treffen an die Hochschule Coburg verlegt. &#13;
Die Forschungsvereinigung unterstützt bereits diverse Projekte an Hochschulen und öffentlichen Forschungszentren. Dabei liegt ein starker Fokus auf der praxisorientierten Ausbildung des wissenschaftlichen Führungsnachwuchses. Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl sieht in dem Besuch auch ein schönes Zeichen an die Studierenden. „Es ist wichtig, dass Industrievertreter aktiv die Lehre an der Hochschule mitgestalten. Nur so entwickelt sich eine anwendungsorientierte Forschung, in die Studierende einbezogen werden.“ Das Konzept des forschenden Lehrens profiliere die Hochschule Coburg. Der Besuch des hochkarätig besetzten FVV-Ausschuss zeige, dass dieses Lehrmodell keine Einbahnstraße ist.&#13;
<strong>Folgende Unternehmen waren in der FVV-Delegation vertreten: </strong>&#13;
<ul><li>Volkswagen AG</li><li>MANN+HUMMEL GMBH</li><li>Daimler AG</li><li>MAN Diesel &amp; Turbo SE</li><li>Continental Automotive France SAS</li><li>BMW Motoren GmbH</li><li>MAN Truck &amp; Bus AG</li><li>BMW Motoren GmbH</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Vertreter und Vertreterinnen der <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.fvv-net.de/">Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V. FVV</a> besuchten das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC. Sie interessierten sich besonders für die dort entwickelten Kraftstoffsensoren.</em> &#13;
Seit bald 60 Jahren fördert die FVV verschiedenste Forschungs- und Entwicklungsprojekte für Verbrennungskraftmaschinen. Ihre Mitglieder stammen aus deutschen Automobilunternehmen, Motoren- und Turbinenhersteller sowie den Zulieferunternehmen. Auf Einladung von Prof. Dr. Jürgen Krahl, Vorstandsvorsitzender des TAC, kam der FVV-Ausschuss „Fuel Sensors for Detection of Fuel Condition“ an die Hochschule Coburg. Bei einer Führung durch die Labore konnten sich die internationalen Teilnehmer einen Eindruck von der Arbeit der wissenschaftlichen Nachwuchskräfte des TAC machen. Die Doktoranden Mustafa Eskiner und Zhu Fan stellten ihre Sensoren vor, die mithilfe von dielektrischer Spektroskopie bzw. Fluoreszenzspektroskopie Kraftstoffe analysieren können. Sie bestimmen zum Beispiel den Alterungsgrad eines Kraftstoffes oder zeigen, um welche Arten von Benzin oder Diesel es sich handelt. Präsentiert wurde auf Englisch.&#13;
Der Kontakt zur FVV kam über Dr. Thomas Garbe zu Stande. Er ist seit mehr als zehn Jahren Lehrbeauftragter an der Hochschule Coburg &nbsp;und an vielen Forschungsprojekten des TAC beteiligt. Der Diplom-Chemiker forscht bei der Volkswagen AG auf dem Gebiet der Kraftstoffe. „Die FVV interessiert sich sehr für das Thema Sensoren“, erklärt Garbe. Deshalb habe man dieses Treffen an die Hochschule Coburg verlegt. &#13;
Die Forschungsvereinigung unterstützt bereits diverse Projekte an Hochschulen und öffentlichen Forschungszentren. Dabei liegt ein starker Fokus auf der praxisorientierten Ausbildung des wissenschaftlichen Führungsnachwuchses. Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl sieht in dem Besuch auch ein schönes Zeichen an die Studierenden. „Es ist wichtig, dass Industrievertreter aktiv die Lehre an der Hochschule mitgestalten. Nur so entwickelt sich eine anwendungsorientierte Forschung, in die Studierende einbezogen werden.“ Das Konzept des forschenden Lehrens profiliere die Hochschule Coburg. Der Besuch des hochkarätig besetzten FVV-Ausschuss zeige, dass dieses Lehrmodell keine Einbahnstraße ist.&#13;
<strong>Folgende Unternehmen waren in der FVV-Delegation vertreten: </strong>&#13;
<ul><li>Volkswagen AG</li><li>MANN+HUMMEL GMBH</li><li>Daimler AG</li><li>MAN Diesel &amp; Turbo SE</li><li>Continental Automotive France SAS</li><li>BMW Motoren GmbH</li><li>MAN Truck &amp; Bus AG</li><li>BMW Motoren GmbH</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Besuch_FVV-1024x775.jpg"
                        fileSize="155597"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="775"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Goldene Äpfel fürs Fichtelgebirge]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/goldene-aepfel-fuers-fichtelgebirge/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Feb 2015 14:39:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/goldene-aepfel-fuers-fichtelgebirge/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Fichtelgebirge möchte sich als Tourismusregion verstärkt dem Thema Gesundheit widmen. Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung zeigen, wie sich das im Bereich der Ferienwohnungen umsetzen lässt.</em>&#13;
Radfahren, Wandern, Wintersport, Kulinarik, Kultur, Gesundheit und Porzellan: Das sind die sieben Bereiche, die die Tourismuszentrale des Fichtelgebirges auf ihrer Homepage präsentiert. Und weil die ersten drei stark vom Wetter abhängig sind, brauchen die Tourismusmanager Alternativen für ihre Urlauber. Gesundheitstourismus ist das Zauberwort. Den möchte Ferdinand Reb, Geschäftsführer der Tourismuszentrale künftig stärker in den Fokus nehmen. Ferienwohnungen spielen dabei eine wichtige Rolle und sollen nun besser vermarktet werden. Denn die Übernachtungszahlen sind rückläufig, Besucher kommen zwar ins Fichtelgebirge, bleiben aber oft nur einen Tag. &#13;
Bei der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin hat Reb die Coburger Professorin Dr. Pamela Heise getroffen. Im Studiengang Integrative Gesundheitsförderung (IGF) der Hochschule Coburg spielt das Thema Tourismus eine wichtige Rolle. Prof. Heise ist die Ansprechpartnerin, wenn es um Tourismusmanagement, Gesundheitstourismus und nachhaltige Tourismusentwicklung geht. Projekte mit Partnern aus der Wirtschaft sind hier an der Tagesordnung. So lernen die Studierenden ihre zukünftigen Arbeitsfelder hautnah kennen und können Erfahrungen an konkreten Beispielen sammeln.&#13;
Gemeinsam mit ihrem Kollegen Prof. Dr Eberhard Nöfer hat Prof. Heise auch dieses Studienprojekt im Schwerpunkt „Management in Tourismus, Freizeit und Gesundheit“ geleitet: acht Studentinnen des 7. Semesters haben sich darin mit der Frage auseinander gesetzt, wie die Ferienwohnungen im Fichtelgebirge professioneller vermarktet werden können. Dazu haben sie einen Businessplan erarbeitet und eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Ihre Ergebnisse haben sie Ferdinand Reb in einer Präsentation an der Hochschule vorgestellt. „1.160 Stunden Arbeit stecken da drin“, betont Studentin Katjana Fischer, als sie Reb den Abschlussbericht übergibt. &#13;
Definiert sind darin mögliche Zielgruppen und deren Ansprüche, ein Konzept für ein Bewertungssystem der Ferienwohnungen, mögliche Aufgaben einer Betreibergesellschaft, die das Ganze übergreifend koordinieren könnte und ein Finanzierungsplan, der aufzeigt, was die Betreiber ändern müssten, um auch schwarze Zahlen zu schreiben. &#13;
Das sind vor allem die Preise für Übernachtungen. Wenn Ausstattung und Angebot der Wohnungen einen entsprechenden Komfort bieten, sei dies aber kein Problem, stellen die Studentinnen fest. Eine Orientierung für die Gäste könnte das von ihnen entwickelte Bewertungssystem der bronzenen, silbernen und goldenen Äpfel sein. Es würde als Alleinstellungsmerkmal für gesundheitsorientierte Ferienwohnungen im Fichtelgebirge dienen. Tourismusmanager Reb ist angetan. „Ich freue mich aufs Lesen des Businessplans und der Machbarkeitsstudie“, verrät er nach der Präsentation von Katjana Fischer und Kommilitonin Jennifer Monzel. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule wird er in jedem Fall vertiefen. Im nächsten Semester steht er selbst als Referent vor den Studierenden.&#13;
<strong>Teilnehmerinnen: </strong>&#13;
<ul><li>Katjana Fischer</li><li>Tatjana Fleischmann</li><li>Annette Hock</li><li>Leonie Hugo</li><li>Margarete Meyer</li><li>Jennifer Monzel</li><li>Anja Morgenroth</li><li>Anna Piras</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Fichtelgebirge möchte sich als Tourismusregion verstärkt dem Thema Gesundheit widmen. Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung zeigen, wie sich das im Bereich der Ferienwohnungen umsetzen lässt.</em>&#13;
Radfahren, Wandern, Wintersport, Kulinarik, Kultur, Gesundheit und Porzellan: Das sind die sieben Bereiche, die die Tourismuszentrale des Fichtelgebirges auf ihrer Homepage präsentiert. Und weil die ersten drei stark vom Wetter abhängig sind, brauchen die Tourismusmanager Alternativen für ihre Urlauber. Gesundheitstourismus ist das Zauberwort. Den möchte Ferdinand Reb, Geschäftsführer der Tourismuszentrale künftig stärker in den Fokus nehmen. Ferienwohnungen spielen dabei eine wichtige Rolle und sollen nun besser vermarktet werden. Denn die Übernachtungszahlen sind rückläufig, Besucher kommen zwar ins Fichtelgebirge, bleiben aber oft nur einen Tag. &#13;
Bei der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin hat Reb die Coburger Professorin Dr. Pamela Heise getroffen. Im Studiengang Integrative Gesundheitsförderung (IGF) der Hochschule Coburg spielt das Thema Tourismus eine wichtige Rolle. Prof. Heise ist die Ansprechpartnerin, wenn es um Tourismusmanagement, Gesundheitstourismus und nachhaltige Tourismusentwicklung geht. Projekte mit Partnern aus der Wirtschaft sind hier an der Tagesordnung. So lernen die Studierenden ihre zukünftigen Arbeitsfelder hautnah kennen und können Erfahrungen an konkreten Beispielen sammeln.&#13;
Gemeinsam mit ihrem Kollegen Prof. Dr Eberhard Nöfer hat Prof. Heise auch dieses Studienprojekt im Schwerpunkt „Management in Tourismus, Freizeit und Gesundheit“ geleitet: acht Studentinnen des 7. Semesters haben sich darin mit der Frage auseinander gesetzt, wie die Ferienwohnungen im Fichtelgebirge professioneller vermarktet werden können. Dazu haben sie einen Businessplan erarbeitet und eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Ihre Ergebnisse haben sie Ferdinand Reb in einer Präsentation an der Hochschule vorgestellt. „1.160 Stunden Arbeit stecken da drin“, betont Studentin Katjana Fischer, als sie Reb den Abschlussbericht übergibt. &#13;
Definiert sind darin mögliche Zielgruppen und deren Ansprüche, ein Konzept für ein Bewertungssystem der Ferienwohnungen, mögliche Aufgaben einer Betreibergesellschaft, die das Ganze übergreifend koordinieren könnte und ein Finanzierungsplan, der aufzeigt, was die Betreiber ändern müssten, um auch schwarze Zahlen zu schreiben. &#13;
Das sind vor allem die Preise für Übernachtungen. Wenn Ausstattung und Angebot der Wohnungen einen entsprechenden Komfort bieten, sei dies aber kein Problem, stellen die Studentinnen fest. Eine Orientierung für die Gäste könnte das von ihnen entwickelte Bewertungssystem der bronzenen, silbernen und goldenen Äpfel sein. Es würde als Alleinstellungsmerkmal für gesundheitsorientierte Ferienwohnungen im Fichtelgebirge dienen. Tourismusmanager Reb ist angetan. „Ich freue mich aufs Lesen des Businessplans und der Machbarkeitsstudie“, verrät er nach der Präsentation von Katjana Fischer und Kommilitonin Jennifer Monzel. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule wird er in jedem Fall vertiefen. Im nächsten Semester steht er selbst als Referent vor den Studierenden.&#13;
<strong>Teilnehmerinnen: </strong>&#13;
<ul><li>Katjana Fischer</li><li>Tatjana Fleischmann</li><li>Annette Hock</li><li>Leonie Hugo</li><li>Margarete Meyer</li><li>Jennifer Monzel</li><li>Anja Morgenroth</li><li>Anna Piras</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IGF_Fichtelgebirge_Fischer_Monzel-1024x682.jpg"
                        fileSize="129536"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vizepräsident Prof. Buchholz-Schuster im Amt bestätigt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vizepraesident-prof-buchholz-schuster-im-amt-bestaetigt/</link>
                <pubDate>Mon, 02 Feb 2015 06:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vizepraesident-prof-buchholz-schuster-im-amt-bestaetigt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Hochschulrat wählte Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster für weitere zweieinhalb Jahre zum Vizepräsident der Hochschule Coburg. Damit startet er am 15. März 2015 in seine dritte Amtszeit bis 30.9.2017.</em>&#13;
Die Arbeitsschwerpunkte von Prof. Buchholz-Schuster liegen – wie bisher - in den Bereichen Qualitätsentwicklung von Lehre, Studium und Verwaltung sowie in der Akkreditierung von Studiengängen. Zudem ist er Projektleiter des vom BMBF mit 7,3 Mio. Euro geförderten Projekts „Der Coburger Weg“ im Rahmen des Qualitätspakts Lehre. &#13;
Der 47-jährige gebürtige Rheinländer Eckardt Buchholz-Schuster studierte an der Universität Bayreuth Rechtswissenschaften und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Praxiserfahrungen sammelte der Jurist als Anwalt in internationalen Versicherungsunternehmen. Er vertritt in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit insbesondere die Lehrgebiete Arbeits- und Sozialrecht, Familien- und Strafrecht sowie Werte und Normen in der Sozialen Arbeit. Prof. Buchholz-Schuster ist verheiratet und hat drei Kinder.&#13;
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl freut sich über die einstimmige Wiederwahl: „Das ist die Anerkennung für seine hervorragende Arbeit. Diese in einer wichtigen hochschulpolitischen Phase mit Augenmaß und Weitblick fortzusetzen, ist Herausforderung und Chance für die Hochschule Coburg“.&#13;
Weitere Vizepräsidentin der Hochschule Coburg ist seit Oktober 2014 Prof. Dr. Jutta Michel aus der Fakultät Wirtschaft.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Hochschulrat wählte Prof. Dr. Eckardt Buchholz-Schuster für weitere zweieinhalb Jahre zum Vizepräsident der Hochschule Coburg. Damit startet er am 15. März 2015 in seine dritte Amtszeit bis 30.9.2017.</em>&#13;
Die Arbeitsschwerpunkte von Prof. Buchholz-Schuster liegen – wie bisher - in den Bereichen Qualitätsentwicklung von Lehre, Studium und Verwaltung sowie in der Akkreditierung von Studiengängen. Zudem ist er Projektleiter des vom BMBF mit 7,3 Mio. Euro geförderten Projekts „Der Coburger Weg“ im Rahmen des Qualitätspakts Lehre. &#13;
Der 47-jährige gebürtige Rheinländer Eckardt Buchholz-Schuster studierte an der Universität Bayreuth Rechtswissenschaften und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Praxiserfahrungen sammelte der Jurist als Anwalt in internationalen Versicherungsunternehmen. Er vertritt in der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit insbesondere die Lehrgebiete Arbeits- und Sozialrecht, Familien- und Strafrecht sowie Werte und Normen in der Sozialen Arbeit. Prof. Buchholz-Schuster ist verheiratet und hat drei Kinder.&#13;
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl freut sich über die einstimmige Wiederwahl: „Das ist die Anerkennung für seine hervorragende Arbeit. Diese in einer wichtigen hochschulpolitischen Phase mit Augenmaß und Weitblick fortzusetzen, ist Herausforderung und Chance für die Hochschule Coburg“.&#13;
Weitere Vizepräsidentin der Hochschule Coburg ist seit Oktober 2014 Prof. Dr. Jutta Michel aus der Fakultät Wirtschaft.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Buchholz_Schuster_Wiederwahl-1024x555.jpg"
                        fileSize="123389"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="555"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kinderkrippe Campuszwerge erweitert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kinderkrippe-campuszwerge-erweitert/</link>
                <pubDate>Fri, 30 Jan 2015 09:04:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kinderkrippe-campuszwerge-erweitert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Kinderkrippe der Hochschule Coburg bietet künftig Platz für 24 Kinder von Studierenden. Möglich wurde das durch eine Erweiterung, die jetzt abgeschlossen ist. </em>&#13;
„Das neue Gebäude direkt neben unserer Mensa am Campus Friedrich-Streib-Straße lädt zum Hereinspazieren ein“, freut sich Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl. Es wurde für 495.000 Euro erweitert und saniert. Die Finanzmittel stammen jeweils etwa zur Hälfte vom Freistaat Bayern und aus dem Investitionsprogramm Kinderbetreuung des Bundes. Auch die Stadt Coburg hat sich mit ca. 19.000 Euro beteiligt. „Ohne den Beitrag der Stadt wäre das Projekt nicht möglich gewesen“, stellt Hochschul-Präsident Pötzl fest. Erfreut stellte er fest, dass neben Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer und Bürgermeister Thomas Nowak zahlreiche Stadträte zur Eröffnung der Kinderkrippe gekommen waren.&#13;
Stadt und Landkreis Coburg liegen – nach einer jüngsten Erhebung der Bertelsmann-Stiftung – beim Anteil der berufstätigen Frauen bayernweit mit an der Spitze. Das liegt für Oberbürgermeister Norbert Tessmer auch am guten Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. &#13;
Mit der erweiterten Kinderkrippe wird die Hochschule Coburg künftig noch attraktiver für studierende Eltern mit Kindern im Alter von drei Monaten bis zu drei Jahren. Für Josef Tost, Geschäftsführer des Studentenwerks Oberfranken, ist die Kinderkrippe mit ihrem am Studienalltag orientierten Öffnungszeiten eine echte Erleichterung für die studierenden Eltern. Betreiber der Krippe ist der Verein for you e.V.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Kinderkrippe der Hochschule Coburg bietet künftig Platz für 24 Kinder von Studierenden. Möglich wurde das durch eine Erweiterung, die jetzt abgeschlossen ist. </em>&#13;
„Das neue Gebäude direkt neben unserer Mensa am Campus Friedrich-Streib-Straße lädt zum Hereinspazieren ein“, freut sich Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl. Es wurde für 495.000 Euro erweitert und saniert. Die Finanzmittel stammen jeweils etwa zur Hälfte vom Freistaat Bayern und aus dem Investitionsprogramm Kinderbetreuung des Bundes. Auch die Stadt Coburg hat sich mit ca. 19.000 Euro beteiligt. „Ohne den Beitrag der Stadt wäre das Projekt nicht möglich gewesen“, stellt Hochschul-Präsident Pötzl fest. Erfreut stellte er fest, dass neben Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer und Bürgermeister Thomas Nowak zahlreiche Stadträte zur Eröffnung der Kinderkrippe gekommen waren.&#13;
Stadt und Landkreis Coburg liegen – nach einer jüngsten Erhebung der Bertelsmann-Stiftung – beim Anteil der berufstätigen Frauen bayernweit mit an der Spitze. Das liegt für Oberbürgermeister Norbert Tessmer auch am guten Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. &#13;
Mit der erweiterten Kinderkrippe wird die Hochschule Coburg künftig noch attraktiver für studierende Eltern mit Kindern im Alter von drei Monaten bis zu drei Jahren. Für Josef Tost, Geschäftsführer des Studentenwerks Oberfranken, ist die Kinderkrippe mit ihrem am Studienalltag orientierten Öffnungszeiten eine echte Erleichterung für die studierenden Eltern. Betreiber der Krippe ist der Verein for you e.V.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinderkrppen_Eroeffnung1-1024x594.jpg"
                        fileSize="145633"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="594"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinderkrppen_Eroeffnung2-1024x793.jpg"
                        fileSize="169363"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="793"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kinderkrppen_Eroeffnung4-1024x684.jpg"
                        fileSize="150873"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Rechtzeitig informiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/rechtzeitig-informiert/</link>
                <pubDate>Thu, 29 Jan 2015 08:57:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/rechtzeitig-informiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>350 Berufs- und Fachoberschüler haben an zwei Tagen die Hochschule Coburg besucht. Neben dem FOS-Tag Technik gab es dieses Jahr zum ersten Mal einen FOS-Tag Wirtschaft</em><em>.</em>&#13;
Das Prinzip ist einfach. Lehrende und Studierende der Hochschule stellen die Studiengänge vor, Schüler und Lehrer können Fragen stellen, Hörsäle und Labore kennenlernen und einen ersten Eindruck von der Hochschule bekommen. Nebenbei gibt es allgemeine Informationen zum Studium, den verschiedenen Formen und Zugangsmöglichkeiten sowie mögliche Perspektiven für die Zukunft.&#13;
Weil der FOS-Tag Technik so erfolgreich angenommen wird, hat die Studienberatung der Hochschule Coburg diese Veranstaltung erstmals auch für Schüler des Fachzweigs Wirtschaft angeboten. Insgesamt fünf Schulen waren an den beiden Tagen zu Besuch: die Staatliche Berufsbildende Schule Sonneberg, die Regiomontanus-Schule Coburg (Berufliche Oberschule), die Staatliche Berufsschule Kulmbach, die Staatliche Berufsschule Marktredwitz-Wunsiedel und die Walter-Gropius-Schule Erfurt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>350 Berufs- und Fachoberschüler haben an zwei Tagen die Hochschule Coburg besucht. Neben dem FOS-Tag Technik gab es dieses Jahr zum ersten Mal einen FOS-Tag Wirtschaft</em><em>.</em>&#13;
Das Prinzip ist einfach. Lehrende und Studierende der Hochschule stellen die Studiengänge vor, Schüler und Lehrer können Fragen stellen, Hörsäle und Labore kennenlernen und einen ersten Eindruck von der Hochschule bekommen. Nebenbei gibt es allgemeine Informationen zum Studium, den verschiedenen Formen und Zugangsmöglichkeiten sowie mögliche Perspektiven für die Zukunft.&#13;
Weil der FOS-Tag Technik so erfolgreich angenommen wird, hat die Studienberatung der Hochschule Coburg diese Veranstaltung erstmals auch für Schüler des Fachzweigs Wirtschaft angeboten. Insgesamt fünf Schulen waren an den beiden Tagen zu Besuch: die Staatliche Berufsbildende Schule Sonneberg, die Regiomontanus-Schule Coburg (Berufliche Oberschule), die Staatliche Berufsschule Kulmbach, die Staatliche Berufsschule Marktredwitz-Wunsiedel und die Walter-Gropius-Schule Erfurt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FOS_Technik-1024x682.jpg"
                        fileSize="87073"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FOS_Wirtschaft_Wallasch-683x1024.jpg"
                        fileSize="105771"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FOS_Wirtschaft_web-1024x682.jpg"
                        fileSize="151315"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Projekt & Praxis: Die Gesellschaft im Blick]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/projekt-praxis-die-gesellschaft-im-blick/</link>
                <pubDate>Mon, 26 Jan 2015 11:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/projekt-praxis-die-gesellschaft-im-blick/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Einen Nachmittag lang präsentierten Studierende auf einer öffentlichen Messe die Ergebnisse aus zwei Semestern fachübergreifender Projektarbeit. Es lockten jede Menge Infostände, Filmvorführungen, Ausstellungen und sogar ein internationales Kochbuch.</em>&#13;
Wie können Thermalbäder für die jüngere Generation attraktiver gestaltet werden? Was versteht man unter einem „Snoezelenraum“? Und wie lässt sich in Betrieben die Arbeitsleistung steigern? <br /> Antworten auf diese und weitere Fragen lieferten Studierende der Hochschule Coburg während der Veranstaltung „Projekt &amp; Praxis“. An Infoständen, über Posterpräsentationen und Theatereinlagen konnte der interessierte Besucher vielfältige Projektideen bestaunen. Dafür hatten rund 560 Studierende aus sieben Studiengängen fachübergreifend an unterschiedlichen Themenstellungen gearbeitet. Herausgekommen sind 33 Projekte, von denen die Mehrzahl mit externen Partnern aus Wirtschaft, sozialen Einrichtungen, Vereinen oder Schulen kooperierte. Die Projekte im Rahmen des „Coburger Wegs“ beschränkten sich dabei nicht nur auf Coburg und die Region, sondern wirkten auch international, in einem Fall sogar bis nach Bosnien-Herzegowina. Die verantwortliche wissenschaftliche Koordinatorin und Projektleiterin des „Coburger Wegs“, Dr. Claudia Schlager, freute sich besonders über den hohen Anteil von Service Learning in der Projektarbeit: „80 Prozent der hier vorgestellten Projekte sind mit gesellschaftlichem Engagement verbunden. Das ist sogar noch eine Steigerung im Vergleich zum letzten Jahrgang.“&#13;
Ein Beispiel hierfür ist das „Kochbuch für Weltbürger“, das Jana Denner und Jonas Müller im Rahmen des Projekts „Alle gleich – alle anders?“ erstellt haben. Inspiriert von der in Coburg regelmäßig stattfindenden Veranstaltung „Kochen für Weltbürger“, bei der gemeinsam mit Flüchtlingen Gerichte aus ihren Heimländern gekocht werden, entwickelten die beiden Studierenden die Idee für ein Kochbuch. Dafür besuchten sie Flüchtlinge in Coburg und trugen neben den Rezepten aus Afghanistan, Armenien, Äthiopien, Bhutan, Irak, Tunesien und Syrien auch Wissenswertes zu den jeweiligen Ländern und zum Thema Flucht zusammen. Wochenlang kochten die beiden die Rezepte nach, fotografierten die Ergebnisse, schrieben Texte und setzten alles grafisch um. Für Jana Denner war die Zusammenarbeit mit den Flüchtlingen eine völlig neue Erfahrung: „Der Kontakt mit ihnen hat mir eine neue Welt eröffnet und mich wachgerüttelt für ihre Situation.“ Das Kochbuch für Weltbürger erscheint demnächst in gedruckter Form und kann auch auf der eigens eingerichteten Website <a href="http://www.kochbuch-fuer-weltbuerger.jimdo.com/">http://www.kochbuch-fuer-weltbuerger.jimdo.com/</a> heruntergeladen werden. Auch die Nachhaltigkeit des Projekts ist gesichert: Der Kooperationspartner Schmetterlingseffekt e.V. war von der Arbeit der Studierenden so begeistert, dass er ihre Arbeit fortführen und das Kochbuch um neue Rezepte erweitern will.&#13;
<em>Alle 33 Projekte sind in der Broschüre „Interdisziplinär studieren – Lösungsansätze für die Praxis 2014/15“ zusammengefasst. Diese kann bei <a class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" href="mailto:franziska.pfefferkorn@hs-coburg.de">Franziska Pfefferkorn</a> angefragt werden und steht in Kürze auch unter <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.studieren-in-coburg.de/">www.studieren-in-coburg.de</a> zum Download bereit.</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Einen Nachmittag lang präsentierten Studierende auf einer öffentlichen Messe die Ergebnisse aus zwei Semestern fachübergreifender Projektarbeit. Es lockten jede Menge Infostände, Filmvorführungen, Ausstellungen und sogar ein internationales Kochbuch.</em>&#13;
Wie können Thermalbäder für die jüngere Generation attraktiver gestaltet werden? Was versteht man unter einem „Snoezelenraum“? Und wie lässt sich in Betrieben die Arbeitsleistung steigern? <br /> Antworten auf diese und weitere Fragen lieferten Studierende der Hochschule Coburg während der Veranstaltung „Projekt &amp; Praxis“. An Infoständen, über Posterpräsentationen und Theatereinlagen konnte der interessierte Besucher vielfältige Projektideen bestaunen. Dafür hatten rund 560 Studierende aus sieben Studiengängen fachübergreifend an unterschiedlichen Themenstellungen gearbeitet. Herausgekommen sind 33 Projekte, von denen die Mehrzahl mit externen Partnern aus Wirtschaft, sozialen Einrichtungen, Vereinen oder Schulen kooperierte. Die Projekte im Rahmen des „Coburger Wegs“ beschränkten sich dabei nicht nur auf Coburg und die Region, sondern wirkten auch international, in einem Fall sogar bis nach Bosnien-Herzegowina. Die verantwortliche wissenschaftliche Koordinatorin und Projektleiterin des „Coburger Wegs“, Dr. Claudia Schlager, freute sich besonders über den hohen Anteil von Service Learning in der Projektarbeit: „80 Prozent der hier vorgestellten Projekte sind mit gesellschaftlichem Engagement verbunden. Das ist sogar noch eine Steigerung im Vergleich zum letzten Jahrgang.“&#13;
Ein Beispiel hierfür ist das „Kochbuch für Weltbürger“, das Jana Denner und Jonas Müller im Rahmen des Projekts „Alle gleich – alle anders?“ erstellt haben. Inspiriert von der in Coburg regelmäßig stattfindenden Veranstaltung „Kochen für Weltbürger“, bei der gemeinsam mit Flüchtlingen Gerichte aus ihren Heimländern gekocht werden, entwickelten die beiden Studierenden die Idee für ein Kochbuch. Dafür besuchten sie Flüchtlinge in Coburg und trugen neben den Rezepten aus Afghanistan, Armenien, Äthiopien, Bhutan, Irak, Tunesien und Syrien auch Wissenswertes zu den jeweiligen Ländern und zum Thema Flucht zusammen. Wochenlang kochten die beiden die Rezepte nach, fotografierten die Ergebnisse, schrieben Texte und setzten alles grafisch um. Für Jana Denner war die Zusammenarbeit mit den Flüchtlingen eine völlig neue Erfahrung: „Der Kontakt mit ihnen hat mir eine neue Welt eröffnet und mich wachgerüttelt für ihre Situation.“ Das Kochbuch für Weltbürger erscheint demnächst in gedruckter Form und kann auch auf der eigens eingerichteten Website <a href="http://www.kochbuch-fuer-weltbuerger.jimdo.com/">http://www.kochbuch-fuer-weltbuerger.jimdo.com/</a> heruntergeladen werden. Auch die Nachhaltigkeit des Projekts ist gesichert: Der Kooperationspartner Schmetterlingseffekt e.V. war von der Arbeit der Studierenden so begeistert, dass er ihre Arbeit fortführen und das Kochbuch um neue Rezepte erweitern will.&#13;
<em>Alle 33 Projekte sind in der Broschüre „Interdisziplinär studieren – Lösungsansätze für die Praxis 2014/15“ zusammengefasst. Diese kann bei <a class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" href="mailto:franziska.pfefferkorn@hs-coburg.de">Franziska Pfefferkorn</a> angefragt werden und steht in Kürze auch unter <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.studieren-in-coburg.de/">www.studieren-in-coburg.de</a> zum Download bereit.</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PROJEKT_PRAXIS_043-1024x683.jpg"
                        fileSize="165078"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PROJEKT_PRAXIS_108-1024x683.jpg"
                        fileSize="128034"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PROJEKT_PRAXIS_143-1024x683.jpg"
                        fileSize="125891"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PROJEKT_PRAXIS_059-683x1024.jpg"
                        fileSize="129633"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/PROJEKT_PRAXIS_017-1024x683.jpg"
                        fileSize="98147"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Absolvent der Hochschule Coburg schließt Doktorarbeit an der TU Braunschweig ab]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/absolvent-der-hochschule-coburg-schliesst-doktorarbeit-an-der-tu-braunschweig-ab/</link>
                <pubDate>Mon, 26 Jan 2015 08:27:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/absolvent-der-hochschule-coburg-schliesst-doktorarbeit-an-der-tu-braunschweig-ab/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit einer Arbeit über den Einfluss von Biodiesel auf moderne Katalysatorsysteme hat Christoph Pabst kürzlich an der TU Braunschweig promoviert. Christoph Pabst studierte an der Hochschule Coburg im Studiengang Physikalische Technik. Während seiner wissenschaftlichen Arbeit an der TU Braunschweig war er Stipendiat der </em><em>Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen UFOP. Heute arbeitet er in der Katalysator-Forschung bei dem Unternehmen Continental.</em>&#13;
Anhand eines Nutzfahrzeugmotors untersuchte der Diplom-Ingenieur (FH), wie sich der Einsatz von fossilen und biogenen Kraftstoffen auf die Abgasnachbehandlung und damit die Emissionen auswirkt. Seine Messungen zeigen, dass sich durch die Beimischung von hydriertem Pflanzenöl und Rapsölmethylester zum fossilen Dieselkraftstoff alle limitierten Emissionen verringern lassen. Dieter Bockey, Referent der UFOP, betont: „Die Untersuchungen von Christoph Pabst haben dazu beigetragen den Kenntnisstand über die entstehenden Wechselwirkungen zwischen Biodiesel und Abgasnachbehandlung zu vertiefen. Wir freuen uns sehr, dass die Ergebnisse auch als Beitrag in der Motortechnischen Zeitschrift (MTZ), Ausgabe 02/2014, veröffentlicht wurden und so einem breiten Expertenkreis der Fahrzeugwirtschaft zur Verfügung stehen.“&#13;
Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter veröffentlichte Christoph Pabst – zum Teil gemeinsam mit anderen – insgesamt mehr als 30 Fachartikel zum Zusammenhang von Biokraftstoffen und der Abgasnachbehandlung. Mit Christoph Pabst hat zum wiederholten Mal ein Absolvent des Studiengangs Physikalische Technik seine Doktorarbeit abgeschlossen. Dies belegt, dass das dort realisierte Konzept des forschenden Lehrens Früchte trägt.&#13;
Der Artikel in der MTZ steht als<a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.ufop.de/files/1013/9599/5790/UFOP_MTZ0214_final1.pdf"> Download</a> auf der Website der UFOP bereit.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit einer Arbeit über den Einfluss von Biodiesel auf moderne Katalysatorsysteme hat Christoph Pabst kürzlich an der TU Braunschweig promoviert. Christoph Pabst studierte an der Hochschule Coburg im Studiengang Physikalische Technik. Während seiner wissenschaftlichen Arbeit an der TU Braunschweig war er Stipendiat der </em><em>Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen UFOP. Heute arbeitet er in der Katalysator-Forschung bei dem Unternehmen Continental.</em>&#13;
Anhand eines Nutzfahrzeugmotors untersuchte der Diplom-Ingenieur (FH), wie sich der Einsatz von fossilen und biogenen Kraftstoffen auf die Abgasnachbehandlung und damit die Emissionen auswirkt. Seine Messungen zeigen, dass sich durch die Beimischung von hydriertem Pflanzenöl und Rapsölmethylester zum fossilen Dieselkraftstoff alle limitierten Emissionen verringern lassen. Dieter Bockey, Referent der UFOP, betont: „Die Untersuchungen von Christoph Pabst haben dazu beigetragen den Kenntnisstand über die entstehenden Wechselwirkungen zwischen Biodiesel und Abgasnachbehandlung zu vertiefen. Wir freuen uns sehr, dass die Ergebnisse auch als Beitrag in der Motortechnischen Zeitschrift (MTZ), Ausgabe 02/2014, veröffentlicht wurden und so einem breiten Expertenkreis der Fahrzeugwirtschaft zur Verfügung stehen.“&#13;
Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter veröffentlichte Christoph Pabst – zum Teil gemeinsam mit anderen – insgesamt mehr als 30 Fachartikel zum Zusammenhang von Biokraftstoffen und der Abgasnachbehandlung. Mit Christoph Pabst hat zum wiederholten Mal ein Absolvent des Studiengangs Physikalische Technik seine Doktorarbeit abgeschlossen. Dies belegt, dass das dort realisierte Konzept des forschenden Lehrens Früchte trägt.&#13;
Der Artikel in der MTZ steht als<a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.ufop.de/files/1013/9599/5790/UFOP_MTZ0214_final1.pdf"> Download</a> auf der Website der UFOP bereit.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Pabst_Christoph.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[VSG-Maskottchen trägt jetzt Hochschul-Trikot]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vsg-maskottchen-traegt-jetzt-hochschul-trikot/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Jan 2015 09:40:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vsg-maskottchen-traegt-jetzt-hochschul-trikot/</guid>
                <description><![CDATA[<em>BURNadette, das Maskottchen der VSG Coburg/Grub hat zum ersten Heimspiel im neuen Jahr ihr eigenes Trikot bekommen. Vor knapp 1.000 Zuschauern übergab Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl das Outfit an den VSG-Drachen.</em>&#13;
Pötzl betonte noch einmal die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit der Hochschule mit dem Volleyballverein, der in der ersten Liga spielt. Auch in Zukunft wolle man daran festhalten. Besonders, da in dieser Saison auch wieder zwei der Spieler an der Hochschule Coburg studieren (<a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/mit-bildung-punkten.html">Mit Bildung punkten</a>, 10.12.2014).&#13;
Das Maskottchen BURNadette wird von Luisa Kaiser, ebenfalls Studentin in Coburg, verkörpert. Diese hat sich riesig gefreut über das neue Outfit. Modisch optimal ausgestattet, kann BURNadette den Verein jetzt mit Unterstützung der Hochschule Coburg anfeuern und hoffentlich noch viele Satz- und Spielgewinne feiern. Die komplette Entwicklung des Drachen-Maskottchens ist damit unter der Verantwortung von Ralph Neisser und Thomas Langhanki – Fakultät Design - erfolgt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>BURNadette, das Maskottchen der VSG Coburg/Grub hat zum ersten Heimspiel im neuen Jahr ihr eigenes Trikot bekommen. Vor knapp 1.000 Zuschauern übergab Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl das Outfit an den VSG-Drachen.</em>&#13;
Pötzl betonte noch einmal die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit der Hochschule mit dem Volleyballverein, der in der ersten Liga spielt. Auch in Zukunft wolle man daran festhalten. Besonders, da in dieser Saison auch wieder zwei der Spieler an der Hochschule Coburg studieren (<a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.hs-coburg.de/news-detailseite/news/News/detail/mit-bildung-punkten.html">Mit Bildung punkten</a>, 10.12.2014).&#13;
Das Maskottchen BURNadette wird von Luisa Kaiser, ebenfalls Studentin in Coburg, verkörpert. Diese hat sich riesig gefreut über das neue Outfit. Modisch optimal ausgestattet, kann BURNadette den Verein jetzt mit Unterstützung der Hochschule Coburg anfeuern und hoffentlich noch viele Satz- und Spielgewinne feiern. Die komplette Entwicklung des Drachen-Maskottchens ist damit unter der Verantwortung von Ralph Neisser und Thomas Langhanki – Fakultät Design - erfolgt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Trikot_VSG-681x1024.jpg"
                        fileSize="132316"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="681" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Burnadette-682x1024.jpg"
                        fileSize="162915"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Leben im Boden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/leben-im-boden/</link>
                <pubDate>Tue, 20 Jan 2015 09:12:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/leben-im-boden/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Bioanalytik beschäftigt sich mit Vorgängen, die dem menschlichen Auge auf den ersten Blick verborgen bleiben. Die Coburger Doktorandin Sandra Lasota erforscht zum Beispiel, wie sich Holzschutzmittel auf das Leben im Boden von Wein- und Obstanbaugebieten auswirken. Aktuelle Ergebnisse zu diesem und anderen Themen haben sie und die beiden Coburger Wissenschaftler Prof. Dr. Susanne Aileen Funke und Prof. Dr. Matthias Noll jetzt auf zwei internationalen Fachtagungen vorgestellt.</em></p>&#13;
<p>Weinbaugebiete – in einigen Regionen Deutschlands prägen sie die Landschaft auf einzigartige Art und Weise. Ob Baden, Franken, Mosel oder Rheingau, Weinberge sind dort nicht wegzudenken. Die Pflege der Holzkonstruktionen, die die Rebstöcke stützen, ist aufwendig. Nicht nur Wettereinflüsse, Insekten oder andere Tiere können den Bestand gefährden, auch Bakterien und Pilze greifen das Holz an. Ein interessantes Gebiet für die Bioanalytik. Die Doktorandin Sandra Lasota beschäftigt sich seit zwei Jahren mit der Beschaffenheit der mikrobiellen Gemeinschaften in Böden von Wein- und Obstanbaugebieten. Denn durch Düngemittel, Pflanzen- oder Holzschutzmittel verändern sich diese Lebensgemeinschaften in der Erde und beschleunigen den Verfall der Holzkonstruktionen. In Deutschland und Südeuropa hat sie deshalb Proben aus Anbaugebieten genommen. Lasota möchte so herausfinden, was passiert, wenn das Holz mit unterschiedlich zusammengesetzten Holzschutzmitteln behandelt wird. Einige Zwischenergebnisse ihrer Arbeit hat sie jetzt bei der Deutschen Holzschutztagung in Braunschweig in einem Vortrag präsentiert. </p>&#13;
<p>Auch bei der Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) und der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) war die Doktorandin vertreten. Lasota präsentierte dort ihre Arbeit mit Hilfe eines wissenschaftlichen Plakats. Prof. Dr. Matthias Noll referierte über ein spezielles pathogenes Bakterium (<em>Listeria monocytogenes</em>). Dieses ruft teils tödliche Lebensmittelvergiftungen hervor und wurde in seltenen Fällen auf Lebensmitteln im Einzelhandel entdeckt. Prof. Dr. Funke präsentierte eine Methode zur Identifizierung von Wirkstoffen, die Verklumpungen von Proteinen im menschlichen Gehirn verhindern könnten. Solche Verklumpungen kommen zum Beispiel bei Demenzerkrankungen vor. Funke stellte ihre Arbeit ebenfalls mithilfe eines wissenschaftlichen Plakats vor. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Bioanalytik beschäftigt sich mit Vorgängen, die dem menschlichen Auge auf den ersten Blick verborgen bleiben. Die Coburger Doktorandin Sandra Lasota erforscht zum Beispiel, wie sich Holzschutzmittel auf das Leben im Boden von Wein- und Obstanbaugebieten auswirken. Aktuelle Ergebnisse zu diesem und anderen Themen haben sie und die beiden Coburger Wissenschaftler Prof. Dr. Susanne Aileen Funke und Prof. Dr. Matthias Noll jetzt auf zwei internationalen Fachtagungen vorgestellt.</em></p>&#13;
<p>Weinbaugebiete – in einigen Regionen Deutschlands prägen sie die Landschaft auf einzigartige Art und Weise. Ob Baden, Franken, Mosel oder Rheingau, Weinberge sind dort nicht wegzudenken. Die Pflege der Holzkonstruktionen, die die Rebstöcke stützen, ist aufwendig. Nicht nur Wettereinflüsse, Insekten oder andere Tiere können den Bestand gefährden, auch Bakterien und Pilze greifen das Holz an. Ein interessantes Gebiet für die Bioanalytik. Die Doktorandin Sandra Lasota beschäftigt sich seit zwei Jahren mit der Beschaffenheit der mikrobiellen Gemeinschaften in Böden von Wein- und Obstanbaugebieten. Denn durch Düngemittel, Pflanzen- oder Holzschutzmittel verändern sich diese Lebensgemeinschaften in der Erde und beschleunigen den Verfall der Holzkonstruktionen. In Deutschland und Südeuropa hat sie deshalb Proben aus Anbaugebieten genommen. Lasota möchte so herausfinden, was passiert, wenn das Holz mit unterschiedlich zusammengesetzten Holzschutzmitteln behandelt wird. Einige Zwischenergebnisse ihrer Arbeit hat sie jetzt bei der Deutschen Holzschutztagung in Braunschweig in einem Vortrag präsentiert. </p>&#13;
<p>Auch bei der Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) und der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) war die Doktorandin vertreten. Lasota präsentierte dort ihre Arbeit mit Hilfe eines wissenschaftlichen Plakats. Prof. Dr. Matthias Noll referierte über ein spezielles pathogenes Bakterium (<em>Listeria monocytogenes</em>). Dieses ruft teils tödliche Lebensmittelvergiftungen hervor und wurde in seltenen Fällen auf Lebensmitteln im Einzelhandel entdeckt. Prof. Dr. Funke präsentierte eine Methode zur Identifizierung von Wirkstoffen, die Verklumpungen von Proteinen im menschlichen Gehirn verhindern könnten. Solche Verklumpungen kommen zum Beispiel bei Demenzerkrankungen vor. Funke stellte ihre Arbeit ebenfalls mithilfe eines wissenschaftlichen Plakats vor. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/13_Sandra_Lasota_Foto_Krawczyk-1024x683.jpg"
                        fileSize="118953"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Charmante Gesangstalente]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/charmante-gesangstalente/</link>
                <pubDate>Mon, 19 Jan 2015 09:15:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/charmante-gesangstalente/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Sie singen über das Leben, über Zwischenmenschliches und vom glücklich sein: Die Sozis. Das sind die beiden Coburger Studenten Sandro Weich und Pascal Najuch. Ende Januar erscheint ihre erste EP.</em></p>&#13;
<p>Die Geschichte der <em>Sozis</em> ist so sympatisch, wie die beiden Jungs, die seit 2011 an der Hochschule Coburg Soziale Arbeit studieren. „Es war eine klassische Freitagabend-Suffidee“, erzählt Sandro Weich und lacht. Einmal im Jahr schreibt die Hanns-Seidel-Stiftung einen Förderpreis für junge Liedermacher aus. Wer sich bewirbt, hat die Chance bei der Veranstaltung „Songs an einem Sommerabend“ auf Kloster Banz aufzutreten. Allerdings muss man dafür eine CD mit eigenen Musikstücken einreichen. Drei Wochen vor Einsendeschluss eine Band zu gründen, ist also ziemlich mutig. „Aber wir haben uns gedacht: Diese Herausforderung nehmen wir an“, schmunzelt Najuch. </p>&#13;
<p>Kennengelernt haben sich die zwei im Studium. Eine Liebesgeschichte seit dem zweiten Semester. Beide machen damals schon Musik – Weich mit seiner Band Petty Tyrant, Najuch bei den Goosebumps, einer Coverband aus Hof. Schnell stellen sie fest, dass sie eigentlich die gleichen Interessen haben. „Seitdem wollten wir immer mal was musikalisch zusammen machen, wussten aber noch nicht was.“ Mit der Bewerbung beim Förderpreis nimmt die Idee endlich Form an. Drei Songs schreiben und singen die Studenten ein, nennen sich <em>Die Sozis</em> in Anlehnung an ihren Studiengang und verfassen eine Bandbiografie: „Zwei junge Kerle, die mit Sonnenhut und Klampfe am Strand liegen und mit einem Augenzwinkern über das Leben philosophieren.“</p>&#13;
<p>Mit dem Auftritt auf Kloster Banz wird es zwar nichts, <em>Die Sozis</em> aber waren geboren. Seitdem produzieren Weich und Najuch fleißig Lieder. Ob Kreisverkehr, Kommunikationsprinzip, Pleite aber glücklich - eine gewisse Portion Selbstironie ist immer dabei. Die Themen liefert das Studium. Najuch: „Das ist das Schöne, dass du so viel Input bekommst rund um das Thema Mensch oder soziale Interaktionen.“ </p>&#13;
<p>Einmal in der Woche legen die beiden einen Sozitag ein. Dann treffen sie sich im eigenen „Musikstudio“ in Lichtenfels und arbeiten an ihren Ideen. Für „Pleite aber glücklich“ haben sie sogar ein offizielles Musikvideo gedreht. Hilfe gab‘s von Kommilitonin Julia Flachmann aus dem 3. Semester. Ein kleiner „Appetithappen“ für die EP, die Ende Januar veröffentlicht wird. Die Release-Show findet am Freitag, 30. Januar 2015, ab 20.30 Uhr im Coburger Musikkeller „Zum Brünnle“ statt. Insgesamt sieben Songs sind auf der Platte, die passend zur spontanen Band-Gründung den Titel „Ins kalte Wasser“ trägt. Kaufen kann man sie direkt bei den <em>Sozis</em>. Oder runterladen über iTunes. </p>&#13;
<p>Und: <em>Die Sozis</em> haben sich schon weiterentwickelt. Ein dritter Sozi ist mittlerweile dazu gekommen. Lukas Stumpf – studiert ebenfalls Soziale Arbeit, allerdings in Würzburg – unterstützt die beiden seit kurzem am Schlagzeug. Einen Vorgeschmack auf <em>Die Sozis</em> gibt es bei <a href="https://www.facebook.com/diesozis" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Facebook</a>, <a href="https://www.youtube.com/user/diesozis" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">YouTube</a> oder <a href="https://soundcloud.com/die-sozis" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Soundcloud</a>.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Sie singen über das Leben, über Zwischenmenschliches und vom glücklich sein: Die Sozis. Das sind die beiden Coburger Studenten Sandro Weich und Pascal Najuch. Ende Januar erscheint ihre erste EP.</em></p>&#13;
<p>Die Geschichte der <em>Sozis</em> ist so sympatisch, wie die beiden Jungs, die seit 2011 an der Hochschule Coburg Soziale Arbeit studieren. „Es war eine klassische Freitagabend-Suffidee“, erzählt Sandro Weich und lacht. Einmal im Jahr schreibt die Hanns-Seidel-Stiftung einen Förderpreis für junge Liedermacher aus. Wer sich bewirbt, hat die Chance bei der Veranstaltung „Songs an einem Sommerabend“ auf Kloster Banz aufzutreten. Allerdings muss man dafür eine CD mit eigenen Musikstücken einreichen. Drei Wochen vor Einsendeschluss eine Band zu gründen, ist also ziemlich mutig. „Aber wir haben uns gedacht: Diese Herausforderung nehmen wir an“, schmunzelt Najuch. </p>&#13;
<p>Kennengelernt haben sich die zwei im Studium. Eine Liebesgeschichte seit dem zweiten Semester. Beide machen damals schon Musik – Weich mit seiner Band Petty Tyrant, Najuch bei den Goosebumps, einer Coverband aus Hof. Schnell stellen sie fest, dass sie eigentlich die gleichen Interessen haben. „Seitdem wollten wir immer mal was musikalisch zusammen machen, wussten aber noch nicht was.“ Mit der Bewerbung beim Förderpreis nimmt die Idee endlich Form an. Drei Songs schreiben und singen die Studenten ein, nennen sich <em>Die Sozis</em> in Anlehnung an ihren Studiengang und verfassen eine Bandbiografie: „Zwei junge Kerle, die mit Sonnenhut und Klampfe am Strand liegen und mit einem Augenzwinkern über das Leben philosophieren.“</p>&#13;
<p>Mit dem Auftritt auf Kloster Banz wird es zwar nichts, <em>Die Sozis</em> aber waren geboren. Seitdem produzieren Weich und Najuch fleißig Lieder. Ob Kreisverkehr, Kommunikationsprinzip, Pleite aber glücklich - eine gewisse Portion Selbstironie ist immer dabei. Die Themen liefert das Studium. Najuch: „Das ist das Schöne, dass du so viel Input bekommst rund um das Thema Mensch oder soziale Interaktionen.“ </p>&#13;
<p>Einmal in der Woche legen die beiden einen Sozitag ein. Dann treffen sie sich im eigenen „Musikstudio“ in Lichtenfels und arbeiten an ihren Ideen. Für „Pleite aber glücklich“ haben sie sogar ein offizielles Musikvideo gedreht. Hilfe gab‘s von Kommilitonin Julia Flachmann aus dem 3. Semester. Ein kleiner „Appetithappen“ für die EP, die Ende Januar veröffentlicht wird. Die Release-Show findet am Freitag, 30. Januar 2015, ab 20.30 Uhr im Coburger Musikkeller „Zum Brünnle“ statt. Insgesamt sieben Songs sind auf der Platte, die passend zur spontanen Band-Gründung den Titel „Ins kalte Wasser“ trägt. Kaufen kann man sie direkt bei den <em>Sozis</em>. Oder runterladen über iTunes. </p>&#13;
<p>Und: <em>Die Sozis</em> haben sich schon weiterentwickelt. Ein dritter Sozi ist mittlerweile dazu gekommen. Lukas Stumpf – studiert ebenfalls Soziale Arbeit, allerdings in Würzburg – unterstützt die beiden seit kurzem am Schlagzeug. Einen Vorgeschmack auf <em>Die Sozis</em> gibt es bei <a href="https://www.facebook.com/diesozis" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Facebook</a>, <a href="https://www.youtube.com/user/diesozis" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">YouTube</a> oder <a href="https://soundcloud.com/die-sozis" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">Soundcloud</a>.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Die_Sozis_1__2-1024x699.jpg"
                        fileSize="136514"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="699"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Diesel R33 für Jedermann]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/diesel-r33-fuer-jedermann/</link>
                <pubDate>Fri, 16 Jan 2015 12:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/diesel-r33-fuer-jedermann/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Projekt Diesel R33 geht in die nächste Runde. Seit gestern kann jeder den neuen Biokraftstoff an der Walther Tankstelle in Coburg tanken. Ab Juli diesen Jahres ist eine breite Markteinführung geplant.</em>&#13;
Diesel R33 ist quasi der Einserschüler unter den biogenen Dieselkraftstoffen. Er erfüllt die Vorgaben der aktuellen Norm für Dieselkraftstoffe, kann in allen Diesel-Fahrzeugen problemlos verwendet werden, mindert die CO<sub>2</sub>-Emission und wird auch noch umweltschonend produziert. Kein Wunder also, dass die Projektverantwortlichen der Hochschule Coburg den Kraftstoff jedem Verbraucher zur Verfügung stellen wollen. Ein Anfang ist seit gestern gemacht. An der Walther Tankstelle in der Raststraße wurde die erste Diesel R33-Zapfsäule offiziell eröffnet. &#13;
Bereits seit August 2013 testet die Hochschule den Kraftstoff in einem Flottenversuch mit 280 Fahrzeugen. Darunter auch die Stadtbusse der Städtischen Werke Überlandwerke Coburg (SÜC). Und die laufen, wie der Hauptabteilungsleiter des Zentralfuhrpark Raimund Angermüller immer wieder betont „einwandfrei“. &#13;
Auch Ilse Aigner, stellvertretende Bayerische Ministerpräsidentin und Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie äußerte sich bei ihrem Besuch in Coburg gestern positiv zu Diesel R33: „Es ist eine wichtige Möglichkeit, herkömmliche Kraftstoffe durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Als ehemalige Landwirtschaftsministerin freue ich mich natürlich über den Erfolg des Projekts und kann nur unterstützen, dass es auch angenommen wird.“ Ihr Ministerium fördert das Projekt Diesel R33 deshalb auch zusammen mit der Europäischen Union – Fonds für regionale Entwicklung und den 19 Projektpartnern.&#13;
Bis zum 12. Februar läuft an der Walther Tankstelle ein Gewinnspiel zum neuen Kraftstoff. Jeder, der Diesel R33 tankt, kann daran teilnehmen. Zu gewinnen gibt es u.a. ein kostenfreies Wochenende mit einem Fahrzeug des Autohaus Bender, einen Ölwechsel mit hochwertigem Markenöl oder Eintrittskarten für das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. &#13;
<strong>Zusammensetzung:</strong> Diesel R33 enthält neben sieben Prozent Biodiesel auch 26&nbsp;Prozent hydriertes Pflanzenöl (HVO). Der dafür verwendete Biodiesel wird aus Altspeiseöl gewonnen. Einige Fahrzeuge im Flottenversuch laufen mit einem HVO-Anteil, der aus Algen oder Hefe hergestellt wird. Diesel R33 kostet so viel wie herkömmliche Dieselkraftstoffe. Er ist winterfest.&#13;
Weitere Informationen unter <a href="http://www.tankzukunft.de">www.tankzukunft.de</a>!&#13;
<strong>Stimmen zu Diesel R33</strong>:&#13;
<ul><li><em>„Erfunden in Coburg. Darauf können wir stolz sein.“</em> - Michael Busch, Landrat<em><br /><br /></em></li><li><em>„Ich würde mich freuen, wenn Diesel R33 auch in Neustadt angeboten würde.“ - </em>Frank Rebhan, Oberbürgermeister Neustadt bei Coburg<em><br /><br /></em></li><li><em>„Eine Innovation, die für Klimaschutz und Wirtschaftsregion ein großer Vorteil sein wird. Das ist die Zukunft, die wir brauchen. Auch im Hinblick auf eine Kraftstoffmodellregion Oberfranken.“ - </em>Dr. h.c. Hans Michelbach, MdB<em><br /><br /></em></li><li><em>„Diese Forschung passt zu unserem Standort. Unsere Lkws sind in ganz Europa unterwegs. Ein Industriestandort ohne Güterverkehr nicht denkbar. Umso wichtiger ist es, diesen neuen Kraftstoff zu fördern.“ -</em> IHK- Präsident Friedrich Herdan</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Projekt Diesel R33 geht in die nächste Runde. Seit gestern kann jeder den neuen Biokraftstoff an der Walther Tankstelle in Coburg tanken. Ab Juli diesen Jahres ist eine breite Markteinführung geplant.</em>&#13;
Diesel R33 ist quasi der Einserschüler unter den biogenen Dieselkraftstoffen. Er erfüllt die Vorgaben der aktuellen Norm für Dieselkraftstoffe, kann in allen Diesel-Fahrzeugen problemlos verwendet werden, mindert die CO<sub>2</sub>-Emission und wird auch noch umweltschonend produziert. Kein Wunder also, dass die Projektverantwortlichen der Hochschule Coburg den Kraftstoff jedem Verbraucher zur Verfügung stellen wollen. Ein Anfang ist seit gestern gemacht. An der Walther Tankstelle in der Raststraße wurde die erste Diesel R33-Zapfsäule offiziell eröffnet. &#13;
Bereits seit August 2013 testet die Hochschule den Kraftstoff in einem Flottenversuch mit 280 Fahrzeugen. Darunter auch die Stadtbusse der Städtischen Werke Überlandwerke Coburg (SÜC). Und die laufen, wie der Hauptabteilungsleiter des Zentralfuhrpark Raimund Angermüller immer wieder betont „einwandfrei“. &#13;
Auch Ilse Aigner, stellvertretende Bayerische Ministerpräsidentin und Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie äußerte sich bei ihrem Besuch in Coburg gestern positiv zu Diesel R33: „Es ist eine wichtige Möglichkeit, herkömmliche Kraftstoffe durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Als ehemalige Landwirtschaftsministerin freue ich mich natürlich über den Erfolg des Projekts und kann nur unterstützen, dass es auch angenommen wird.“ Ihr Ministerium fördert das Projekt Diesel R33 deshalb auch zusammen mit der Europäischen Union – Fonds für regionale Entwicklung und den 19 Projektpartnern.&#13;
Bis zum 12. Februar läuft an der Walther Tankstelle ein Gewinnspiel zum neuen Kraftstoff. Jeder, der Diesel R33 tankt, kann daran teilnehmen. Zu gewinnen gibt es u.a. ein kostenfreies Wochenende mit einem Fahrzeug des Autohaus Bender, einen Ölwechsel mit hochwertigem Markenöl oder Eintrittskarten für das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. &#13;
<strong>Zusammensetzung:</strong> Diesel R33 enthält neben sieben Prozent Biodiesel auch 26&nbsp;Prozent hydriertes Pflanzenöl (HVO). Der dafür verwendete Biodiesel wird aus Altspeiseöl gewonnen. Einige Fahrzeuge im Flottenversuch laufen mit einem HVO-Anteil, der aus Algen oder Hefe hergestellt wird. Diesel R33 kostet so viel wie herkömmliche Dieselkraftstoffe. Er ist winterfest.&#13;
Weitere Informationen unter <a href="http://www.tankzukunft.de">www.tankzukunft.de</a>!&#13;
<strong>Stimmen zu Diesel R33</strong>:&#13;
<ul><li><em>„Erfunden in Coburg. Darauf können wir stolz sein.“</em> - Michael Busch, Landrat<em><br /><br /></em></li><li><em>„Ich würde mich freuen, wenn Diesel R33 auch in Neustadt angeboten würde.“ - </em>Frank Rebhan, Oberbürgermeister Neustadt bei Coburg<em><br /><br /></em></li><li><em>„Eine Innovation, die für Klimaschutz und Wirtschaftsregion ein großer Vorteil sein wird. Das ist die Zukunft, die wir brauchen. Auch im Hinblick auf eine Kraftstoffmodellregion Oberfranken.“ - </em>Dr. h.c. Hans Michelbach, MdB<em><br /><br /></em></li><li><em>„Diese Forschung passt zu unserem Standort. Unsere Lkws sind in ganz Europa unterwegs. Ein Industriestandort ohne Güterverkehr nicht denkbar. Umso wichtiger ist es, diesen neuen Kraftstoff zu fördern.“ -</em> IHK- Präsident Friedrich Herdan</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Goetz_DieselR33_web.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Weiterkommen dank Deutschlandstipendium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weiterkommen-dank-deutschlandstipendium/</link>
                <pubDate>Tue, 23 Dec 2014 13:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/weiterkommen-dank-deutschlandstipendium/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Deutschlandstipendium fördert nicht nur engagierte Studierende, sondern auch den Kontakt zwischen Gesellschaft und Hochschule Coburg. Insgesamt 18 Stipendiaten können sich im Wintersemester 2014/2015 über eine Unterstützung freuen.</em>&#13;
Vor drei Jahren hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Deutschlandstipendium ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Ausbildung herausragender Fachkräfte und Nachwuchswissenschaftler zu unterstützen sowie frühzeitig Kontakte zwischen diesen und den Unternehmen zu knüpfen. Mehr als 150 Studierende der Hochschule haben sich im Wintersemester beworben. Die 18 ausgewählten Stipendiaten können sich jetzt über monatlich 300 Euro freuen. Eine Hälfte übernimmt das Unternehmen, die andere Hälfte der Bund. „Unsere Auswahl baut nicht nur auf den Noten der Bewerber auf. Sondern auch auf ihrem sozialen Engagement und der Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. Gemeinsam mit Dr. Kerstin Sauerbrey, Leiterin des Career Service der Hochschule hat sie Förderer und Stipendiaten zur offiziellen Übergabe der Stipendiumsurkunden zusammengebracht. Eine erste Gelegenheit für beide Seiten, um sich kennenzulernen. &#13;
Insgesamt 56 Studierende (Sommer- und Wintersemester 2014) profitieren in Coburg vom Deutschlandstipendium. Damit fließen über 200.000 Euro im Jahr an die Stipendiaten. Wie viele Stipendien eine Hochschule vergeben kann, hängt von ihrer Größe ab. Auch private Stifter können ein Stipendium übernehmen. Ansprechpartnerin ist Dr. Kerstin Sauerbrey.&#13;
<strong>Die Stipendiaten im Wintersemester:</strong>&#13;
<ul><li>Pia-Christina Böhm, Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung </li><li>Carolin Gold, Bioanalytik </li><li>Denise Hiemann, Maschinenbau </li><li>Carlo Höhn, Elektro- und Informationstechnik (Master)</li><li>Ann-Kathrin Keil, Betriebswirtschaft (Master)</li><li>Manuel Körner, Design (Master)</li><li>Juliane Krause, Soziale Arbeit (Master)</li><li>Christian Lurz, Automobiltechnik und Management</li><li>Mischa Meier, Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen (Master)</li><li>Thomas Meyer, Elektrotechnik</li><li>Michael Morgenroth, Elektro- und Informationstechnik (Master)</li><li>Sebastian Morgenroth, Physikalische Technik</li><li>Johannes Rieß, Automatisierung und Robotik</li><li>Domingo Roßteutscher, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau (Master)</li><li>Michael Schnabel, Maschinenbau</li><li>Peter Schneider, Maschinenbau</li><li>Andreas Seidler, Architektur</li><li>Tobias Zwosta, Maschinenbau</li></ul>&#13;
<strong>Die Förderer:</strong>&#13;
<ul><li>Autohaus Heinrich-G. Bender GmbH &amp; Co.KG</li><li>AVL Deutschland GmbH</li><li>Brose Gruppe </li><li>FERCHAU Engineering GmbH</li><li>FTE automotive GmbH</li><li>Hochschulverein Coburg e.V. (2 Stipendien)</li><li>HUK-COBURG Versicherungsgruppe</li><li>IHK zu Coburg (2 Stipendien)</li><li>Johnson Matthey Catalysts (Germany) GmbH</li><li>Kaeser Kompressoren SE (2 Stipendien)</li><li>KAPP Werkzeugmaschinenfabrik GmbH</li><li>OEKAMETALL Oehlhorn GmbH &amp; Co.KG</li><li>VR-Bank Coburg</li><li>Werkzeugmaschinenfabrik WALDRICH COBURG GmbH (2 Stipendien)</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Deutschlandstipendium fördert nicht nur engagierte Studierende, sondern auch den Kontakt zwischen Gesellschaft und Hochschule Coburg. Insgesamt 18 Stipendiaten können sich im Wintersemester 2014/2015 über eine Unterstützung freuen.</em>&#13;
Vor drei Jahren hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Deutschlandstipendium ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Ausbildung herausragender Fachkräfte und Nachwuchswissenschaftler zu unterstützen sowie frühzeitig Kontakte zwischen diesen und den Unternehmen zu knüpfen. Mehr als 150 Studierende der Hochschule haben sich im Wintersemester beworben. Die 18 ausgewählten Stipendiaten können sich jetzt über monatlich 300 Euro freuen. Eine Hälfte übernimmt das Unternehmen, die andere Hälfte der Bund. „Unsere Auswahl baut nicht nur auf den Noten der Bewerber auf. Sondern auch auf ihrem sozialen Engagement und der Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Vizepräsidentin Prof. Dr. Jutta Michel. Gemeinsam mit Dr. Kerstin Sauerbrey, Leiterin des Career Service der Hochschule hat sie Förderer und Stipendiaten zur offiziellen Übergabe der Stipendiumsurkunden zusammengebracht. Eine erste Gelegenheit für beide Seiten, um sich kennenzulernen. &#13;
Insgesamt 56 Studierende (Sommer- und Wintersemester 2014) profitieren in Coburg vom Deutschlandstipendium. Damit fließen über 200.000 Euro im Jahr an die Stipendiaten. Wie viele Stipendien eine Hochschule vergeben kann, hängt von ihrer Größe ab. Auch private Stifter können ein Stipendium übernehmen. Ansprechpartnerin ist Dr. Kerstin Sauerbrey.&#13;
<strong>Die Stipendiaten im Wintersemester:</strong>&#13;
<ul><li>Pia-Christina Böhm, Internationale Soziale Arbeit und Entwicklung </li><li>Carolin Gold, Bioanalytik </li><li>Denise Hiemann, Maschinenbau </li><li>Carlo Höhn, Elektro- und Informationstechnik (Master)</li><li>Ann-Kathrin Keil, Betriebswirtschaft (Master)</li><li>Manuel Körner, Design (Master)</li><li>Juliane Krause, Soziale Arbeit (Master)</li><li>Christian Lurz, Automobiltechnik und Management</li><li>Mischa Meier, Informationstechnologie für Unternehmensanwendungen (Master)</li><li>Thomas Meyer, Elektrotechnik</li><li>Michael Morgenroth, Elektro- und Informationstechnik (Master)</li><li>Sebastian Morgenroth, Physikalische Technik</li><li>Johannes Rieß, Automatisierung und Robotik</li><li>Domingo Roßteutscher, Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau (Master)</li><li>Michael Schnabel, Maschinenbau</li><li>Peter Schneider, Maschinenbau</li><li>Andreas Seidler, Architektur</li><li>Tobias Zwosta, Maschinenbau</li></ul>&#13;
<strong>Die Förderer:</strong>&#13;
<ul><li>Autohaus Heinrich-G. Bender GmbH &amp; Co.KG</li><li>AVL Deutschland GmbH</li><li>Brose Gruppe </li><li>FERCHAU Engineering GmbH</li><li>FTE automotive GmbH</li><li>Hochschulverein Coburg e.V. (2 Stipendien)</li><li>HUK-COBURG Versicherungsgruppe</li><li>IHK zu Coburg (2 Stipendien)</li><li>Johnson Matthey Catalysts (Germany) GmbH</li><li>Kaeser Kompressoren SE (2 Stipendien)</li><li>KAPP Werkzeugmaschinenfabrik GmbH</li><li>OEKAMETALL Oehlhorn GmbH &amp; Co.KG</li><li>VR-Bank Coburg</li><li>Werkzeugmaschinenfabrik WALDRICH COBURG GmbH (2 Stipendien)</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FoerdererStipendiaten_DSWS.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Absolvent der Physikalischen Technik promovierte an der Uni Freiburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/absolvent-der-physikalischen-technik-promovierte-an-der-uni-freiburg/</link>
                <pubDate>Mon, 22 Dec 2014 08:26:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/absolvent-der-physikalischen-technik-promovierte-an-der-uni-freiburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit dem Studium der Physikalischen Technik an der Hochschule Coburg legte Martin Keller die Grundlagen für sein wissenschaftliches Arbeiten. Jetzt verlieh ihm die Fakultät Chemie und Pharmazie der Universität Freiburg den Doktorgrad Dr.rer.nat.</em>&#13;
Der im unterfränkischen Werneck geborene Dipl.-Ing. (FH) Martin Keller wurde bereits 2009 für seine Diplomarbeit mit dem EON-Kulturpreis ausgezeichnet. Diese Arbeit zum „Design der Oberflächentextur einer Dünnschichtsolarzelle mithilfe statistischer Versuchsplanung“ fertigte er im Studiengang Physikalische Technik der Hochschule Coburg in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg an. Danach arbeitet er dort als Doktorand an der Weiterentwicklung einer Durchlauf–Epitaxieanlage und Implementierung einer turbulenten Gasführung. Da diese Aufgabenstellung neben Halbleiterphysik, Kristallographie und Strömungssimulation auch Anlagenbau beinhaltet, war der fachlich breit aufgestellte Studiengang physikalische Technik eine hervorragende Grundlage zum erfolgreichen Abschluss der Promotion. Die Hochschule Coburg gratuliert ihrem Absolventen zu dem wissenschaftlichen Erfolg und wünscht ihm für die weitere Zukunft das Beste.&#13;
Die Doktorarbeit von Martin Keller ist <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/9631/pdf/Diss_Keller.pdf">hier</a> veröffentlicht.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit dem Studium der Physikalischen Technik an der Hochschule Coburg legte Martin Keller die Grundlagen für sein wissenschaftliches Arbeiten. Jetzt verlieh ihm die Fakultät Chemie und Pharmazie der Universität Freiburg den Doktorgrad Dr.rer.nat.</em>&#13;
Der im unterfränkischen Werneck geborene Dipl.-Ing. (FH) Martin Keller wurde bereits 2009 für seine Diplomarbeit mit dem EON-Kulturpreis ausgezeichnet. Diese Arbeit zum „Design der Oberflächentextur einer Dünnschichtsolarzelle mithilfe statistischer Versuchsplanung“ fertigte er im Studiengang Physikalische Technik der Hochschule Coburg in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg an. Danach arbeitet er dort als Doktorand an der Weiterentwicklung einer Durchlauf–Epitaxieanlage und Implementierung einer turbulenten Gasführung. Da diese Aufgabenstellung neben Halbleiterphysik, Kristallographie und Strömungssimulation auch Anlagenbau beinhaltet, war der fachlich breit aufgestellte Studiengang physikalische Technik eine hervorragende Grundlage zum erfolgreichen Abschluss der Promotion. Die Hochschule Coburg gratuliert ihrem Absolventen zu dem wissenschaftlichen Erfolg und wünscht ihm für die weitere Zukunft das Beste.&#13;
Die Doktorarbeit von Martin Keller ist <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/9631/pdf/Diss_Keller.pdf">hier</a> veröffentlicht.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Keller_Martin_PT-1024x768.jpg"
                        fileSize="156027"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Selbstständig leben im ländlichen Raum]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/selbststaendig-leben-im-laendlichen-raum/</link>
                <pubDate>Fri, 19 Dec 2014 07:28:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/selbststaendig-leben-im-laendlichen-raum/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wie sieht das Leben im Alltag in ländlichen Regionen in Zukunft aus? Antworten auf diese Frage fanden </em><em>Vertreter aus </em><em>Seniorenberatung, Altenhilfe, Ernährung, Wohnen, Freizeit und Sport bei der Fachtagung </em><em>„Wohnen - Essen - Bewegen im Alter. Selbstständig leben im ländlichen Raum“</em><em> an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Die Tagung wurde vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG) der Hochschule Coburg in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) veranstaltet und vom Landkreis Coburg und dem Mehr Generationen Haus der AWO-Treff am Bürglaßschlösschen unterstützt. </p>&#13;
<p>Viele Menschen möchten auch im Alter in ihrer eigenen Wohnung leben und aktiv am sozialen Leben teilnehmen. Johanna Thomack, Leiterin der AWO Fachstelle für pflegende Angehörige im Treff am Bürglaßschlösschen Coburg, stellte das Projekt einer Coburger Wohnungsgemeinschaft vor, die insgesamt 16 Wohnungen hat. Zusätzlich gibt es eine Gemeinschaftswohnung, die für Spielenachmittage, gesellige Treffen, aber auch als Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige oder Pflegepersonal zur Verfügung steht. Eine externe Moderatorin regelt jede Woche auftretende Probleme und vermittelt, wenn nötig. „Das ist ein tolles Projekt, auch wenn wir keine heile Welt haben. Aber Konflikte sind normal, die kommen ja auch in Familien vor“, erklärt Johanna Thomack, die die Gemeinschaft seit dem Einzug im Jahr 2009 begleitet.</p>&#13;
<p>Neben dem richtigen Wohnkonzept im Alter spielt auch der Genuss beim Essen eine große Rolle. Gesund und lecker - kann „Essen auf Rädern“ zum Genuss verführen? fragte der diplomierte Küchenchef Markus Biedermann, der aus der Schweiz angereist war und sich als Heimkoch und Autor bereits seit Jahren einen Namen gemacht hat. Als Heimleiter und Diplom-Gerontologe, kennt er die Gastronomie und die Alterspflege aus langjähriger Praxis. Es war nicht zuletzt die Erfahrung liebloser Essenszubereitung in Heimen und Krankenhäusern, die ihn zu neuen Ideen für die Speisepläne älterer Menschen anspornten. „Kochen ist die Sprache, die alle verstehen“ weiß er aus Erfahrung. Biedermann setzt bei seiner Mission auf Biografiearbeit. „Gerüche und Rezepte können in alten Menschen viel auslösen. Warum sollen Heimbewohner Basilikum essen, wenn sie eher Rosmarin oder andere Gewürze aus ihrer Jugendzeit kennen?“. Deshalb lernt Biedermann gerne die Menschen kennen, die er bekocht und setzt sich für flexible Essenszeiten in Heimen ein. Fürsorge steht bei ihm im Vordergrund: „Ich mache mir sogar Gedanken darüber, wie früher die rote Beete geschnitten wurde – einfach um die Leute zum Essen zu verführen“, verrät der Heimkoch. </p>&#13;
<p>Wie Bewegung bis ins hohe Alter funktionieren kann, erklärte Dr. Helmut Strobl vom Studiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg. „Sportliche Betätigung kann den altersbedingten kognitiven Abbau eines Menschen verzögern und das Gefühl vermitteln, etwas Sinnvolles zu tun“, erklärte er. Deshalb sei es wichtig die Motorik und Sensorik möglichst lange zu fördern. Zudem sei Sport eine gute Möglichkeit, im Alter Kontakte zu anderen aufzubauen, um Isolation zu vermeiden.&nbsp; Wichtig sei es, zielgruppengerechte Angebote zu finden und Spaß an der Bewegung zu haben. Abschließend fasste Prof. Dr. Holger Hassel, Leiter des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG), die vielen Ergebnisse zusammen: „In den drei Bereichen Wohnen, Essen und Bewegen geht es nicht ohne die Beteiligung von Experten, Institutionen und Kommunen. Im Mittelpunkt dabei stehen die Werte Toleranz und Selbstbestimmung. Wichtig für eine Leben in Balance im Alter sind geistige und körperliche Aktivitäten“.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie sieht das Leben im Alltag in ländlichen Regionen in Zukunft aus? Antworten auf diese Frage fanden </em><em>Vertreter aus </em><em>Seniorenberatung, Altenhilfe, Ernährung, Wohnen, Freizeit und Sport bei der Fachtagung </em><em>„Wohnen - Essen - Bewegen im Alter. Selbstständig leben im ländlichen Raum“</em><em> an der Hochschule Coburg.</em></p>&#13;
<p>Die Tagung wurde vom Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG) der Hochschule Coburg in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) veranstaltet und vom Landkreis Coburg und dem Mehr Generationen Haus der AWO-Treff am Bürglaßschlösschen unterstützt. </p>&#13;
<p>Viele Menschen möchten auch im Alter in ihrer eigenen Wohnung leben und aktiv am sozialen Leben teilnehmen. Johanna Thomack, Leiterin der AWO Fachstelle für pflegende Angehörige im Treff am Bürglaßschlösschen Coburg, stellte das Projekt einer Coburger Wohnungsgemeinschaft vor, die insgesamt 16 Wohnungen hat. Zusätzlich gibt es eine Gemeinschaftswohnung, die für Spielenachmittage, gesellige Treffen, aber auch als Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige oder Pflegepersonal zur Verfügung steht. Eine externe Moderatorin regelt jede Woche auftretende Probleme und vermittelt, wenn nötig. „Das ist ein tolles Projekt, auch wenn wir keine heile Welt haben. Aber Konflikte sind normal, die kommen ja auch in Familien vor“, erklärt Johanna Thomack, die die Gemeinschaft seit dem Einzug im Jahr 2009 begleitet.</p>&#13;
<p>Neben dem richtigen Wohnkonzept im Alter spielt auch der Genuss beim Essen eine große Rolle. Gesund und lecker - kann „Essen auf Rädern“ zum Genuss verführen? fragte der diplomierte Küchenchef Markus Biedermann, der aus der Schweiz angereist war und sich als Heimkoch und Autor bereits seit Jahren einen Namen gemacht hat. Als Heimleiter und Diplom-Gerontologe, kennt er die Gastronomie und die Alterspflege aus langjähriger Praxis. Es war nicht zuletzt die Erfahrung liebloser Essenszubereitung in Heimen und Krankenhäusern, die ihn zu neuen Ideen für die Speisepläne älterer Menschen anspornten. „Kochen ist die Sprache, die alle verstehen“ weiß er aus Erfahrung. Biedermann setzt bei seiner Mission auf Biografiearbeit. „Gerüche und Rezepte können in alten Menschen viel auslösen. Warum sollen Heimbewohner Basilikum essen, wenn sie eher Rosmarin oder andere Gewürze aus ihrer Jugendzeit kennen?“. Deshalb lernt Biedermann gerne die Menschen kennen, die er bekocht und setzt sich für flexible Essenszeiten in Heimen ein. Fürsorge steht bei ihm im Vordergrund: „Ich mache mir sogar Gedanken darüber, wie früher die rote Beete geschnitten wurde – einfach um die Leute zum Essen zu verführen“, verrät der Heimkoch. </p>&#13;
<p>Wie Bewegung bis ins hohe Alter funktionieren kann, erklärte Dr. Helmut Strobl vom Studiengang Integrative Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg. „Sportliche Betätigung kann den altersbedingten kognitiven Abbau eines Menschen verzögern und das Gefühl vermitteln, etwas Sinnvolles zu tun“, erklärte er. Deshalb sei es wichtig die Motorik und Sensorik möglichst lange zu fördern. Zudem sei Sport eine gute Möglichkeit, im Alter Kontakte zu anderen aufzubauen, um Isolation zu vermeiden.&nbsp; Wichtig sei es, zielgruppengerechte Angebote zu finden und Spaß an der Bewegung zu haben. Abschließend fasste Prof. Dr. Holger Hassel, Leiter des Instituts für angewandte Gesundheitswissenschaften (IaG), die vielen Ergebnisse zusammen: „In den drei Bereichen Wohnen, Essen und Bewegen geht es nicht ohne die Beteiligung von Experten, Institutionen und Kommunen. Im Mittelpunkt dabei stehen die Werte Toleranz und Selbstbestimmung. Wichtig für eine Leben in Balance im Alter sind geistige und körperliche Aktivitäten“.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fachtagung_Hassel__Ernaehrung_Biedermann_Strube_Langer_Hassel_Eger_Wahl-1024x683.jpg"
                        fileSize="144384"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fachtagung_IaG_Bewegung-1024x641.jpg"
                        fileSize="147597"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="641"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fachtagung_IaG_Wohnen-1024x683.jpg"
                        fileSize="129358"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Aufräumen für den Erfolg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/aufraeumen-fuer-den-erfolg/</link>
                <pubDate>Thu, 18 Dec 2014 08:53:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/aufraeumen-fuer-den-erfolg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende der Innenarchitektur und der Betriebswirtschaft sorgen für bessere Struktur in oberfränkischen Unternehmen.</em></p>&#13;
<p>Arbeitsplätze strukturieren, dienstliche Abläufe optimieren und Störungen entgegenwirken, kurzum: Den Betrieb einmal richtig „aufräumen“. Jahrelang waren es vor allem große Industrieunternehmen, die sich dieser Aufgabe stellten. Qualität und Umsatz sollten so gesteigert, die Kommunikation unter den Mitarbeitern verbessert und eine noch größere Identifikation der Beschäftigten mit dem Betrieb erreicht werden. Mehr und mehr wird diese Methode nun von mittelständischen Unternehmen nachgefragt – auch hier in Oberfranken. Gemeinsam mit dem Bund der Selbständigen (BDS) Kronach widmete sich jetzt ein Projekt der Hochschule Coburg dieser Thematik. An der zweisemestrigen Lehrveranstaltung im Rahmen des „Coburger Wegs“ nahmen 18 Studierende der Betriebswirtschaft und der Innenarchitektur teil. Als Praxispartner konnten die Dozenten Prof. Dr. Claus Böhnlein, Verena Fritsch und der Unternehmensberater Dirk Hubbert die Kronacher Rechtanwaltskanzlei Mitter sowie den Gasthof „Zum goldenen Anker“ aus Steinwiesen gewinnen. </p>&#13;
<p>Die in großen Wirtschaftsunternehmen, wie beispielsweise Toyota, entwickelte &quot;5S-Methode&quot; war Ausgangspunkt&nbsp;des Projekts. Die Studierenden besuchten die beiden Praxispartner insgesamt fünf Mal und definierten mit den Mitarbeitern gestalterische und betriebswirtschaftliche Ziele. Anschließend untersuchten sie das Arbeitsumfeld auf Sicherheit, Organisation und Ordnung, analysierten Laufwege, Raumkonzepte sowie mögliche atmosphärische Störungen, etwa bei Akustik und Licht. Daraus fassten sie Verbesserungsvorschläge zusammen, testeten diese gemeinsam mit den Unternehmen und setzten sie praktisch um.</p>&#13;
<p>Den Gasthof „Zum goldenen Anker“ nutzte das Projektteam nun, um den Weg zum „aufgeräumten Betrieb“ der Öffentlichkeit vorzustellen. Mit Vorher-Nachher-Bildern und Berichten von Rechtsanwalt Christian Mitter und Gastronomin Edite Kolb veranschaulichten die Studierenden eindrucksvoll, welche Veränderungen in den Unternehmen erfolgt sind. Verena Fritsch ist vom Verlauf des Projekts begeistert: „Die Studierenden und die Unternehmen sind hochzufrieden. Anstatt teurer Unternehmensberater nahmen sich beide Betriebe wenige Nachmittage Zeit und arbeiteten mit den eigenen Mitarbeitern weiter an den Maßnahmenpaketen, so dass transparente, lang nachwirkende und sich verstetigende Verbesserungen Einzug hielten.“ Künftig soll ein Maßnahmenkatalog mit vielen praktischen „Aufräumtipps“ auch weiteren der rund 80 Mitgliedsunternehmen und Selbständigen des BDS Kronach zur Verfügung stehen.</p>&#13;
<p><em>Die Studierenden stellen ihre Ergebnisse am 20. Januar 2015 bei der Veranstaltung „PROJEKT &amp; PRAXIS“ erneut der Öffentlichkeit vor. In Aula, Audimax und Säulenhalle der Hochschule Coburg werden von 14:00 bis 17:00 Uhr dann auch 32 weitere studentische Projekte präsentiert. <br /></em></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende der Innenarchitektur und der Betriebswirtschaft sorgen für bessere Struktur in oberfränkischen Unternehmen.</em></p>&#13;
<p>Arbeitsplätze strukturieren, dienstliche Abläufe optimieren und Störungen entgegenwirken, kurzum: Den Betrieb einmal richtig „aufräumen“. Jahrelang waren es vor allem große Industrieunternehmen, die sich dieser Aufgabe stellten. Qualität und Umsatz sollten so gesteigert, die Kommunikation unter den Mitarbeitern verbessert und eine noch größere Identifikation der Beschäftigten mit dem Betrieb erreicht werden. Mehr und mehr wird diese Methode nun von mittelständischen Unternehmen nachgefragt – auch hier in Oberfranken. Gemeinsam mit dem Bund der Selbständigen (BDS) Kronach widmete sich jetzt ein Projekt der Hochschule Coburg dieser Thematik. An der zweisemestrigen Lehrveranstaltung im Rahmen des „Coburger Wegs“ nahmen 18 Studierende der Betriebswirtschaft und der Innenarchitektur teil. Als Praxispartner konnten die Dozenten Prof. Dr. Claus Böhnlein, Verena Fritsch und der Unternehmensberater Dirk Hubbert die Kronacher Rechtanwaltskanzlei Mitter sowie den Gasthof „Zum goldenen Anker“ aus Steinwiesen gewinnen. </p>&#13;
<p>Die in großen Wirtschaftsunternehmen, wie beispielsweise Toyota, entwickelte &quot;5S-Methode&quot; war Ausgangspunkt&nbsp;des Projekts. Die Studierenden besuchten die beiden Praxispartner insgesamt fünf Mal und definierten mit den Mitarbeitern gestalterische und betriebswirtschaftliche Ziele. Anschließend untersuchten sie das Arbeitsumfeld auf Sicherheit, Organisation und Ordnung, analysierten Laufwege, Raumkonzepte sowie mögliche atmosphärische Störungen, etwa bei Akustik und Licht. Daraus fassten sie Verbesserungsvorschläge zusammen, testeten diese gemeinsam mit den Unternehmen und setzten sie praktisch um.</p>&#13;
<p>Den Gasthof „Zum goldenen Anker“ nutzte das Projektteam nun, um den Weg zum „aufgeräumten Betrieb“ der Öffentlichkeit vorzustellen. Mit Vorher-Nachher-Bildern und Berichten von Rechtsanwalt Christian Mitter und Gastronomin Edite Kolb veranschaulichten die Studierenden eindrucksvoll, welche Veränderungen in den Unternehmen erfolgt sind. Verena Fritsch ist vom Verlauf des Projekts begeistert: „Die Studierenden und die Unternehmen sind hochzufrieden. Anstatt teurer Unternehmensberater nahmen sich beide Betriebe wenige Nachmittage Zeit und arbeiteten mit den eigenen Mitarbeitern weiter an den Maßnahmenpaketen, so dass transparente, lang nachwirkende und sich verstetigende Verbesserungen Einzug hielten.“ Künftig soll ein Maßnahmenkatalog mit vielen praktischen „Aufräumtipps“ auch weiteren der rund 80 Mitgliedsunternehmen und Selbständigen des BDS Kronach zur Verfügung stehen.</p>&#13;
<p><em>Die Studierenden stellen ihre Ergebnisse am 20. Januar 2015 bei der Veranstaltung „PROJEKT &amp; PRAXIS“ erneut der Öffentlichkeit vor. In Aula, Audimax und Säulenhalle der Hochschule Coburg werden von 14:00 bis 17:00 Uhr dann auch 32 weitere studentische Projekte präsentiert. <br /></em></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Anker-3-vorher-1024x768.jpg"
                        fileSize="155489"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Anker-3-nachher-1024x683.jpg"
                        fileSize="102452"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AufgeraeumterBetrieb_Gruppe-1024x682.jpeg"
                        fileSize="159608"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Simulationsanzügen altern]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-simulationsanzuegen-altern/</link>
                <pubDate>Tue, 16 Dec 2014 08:51:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-simulationsanzuegen-altern/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Studierende des Integrierten Produktdesign schlüpfen in Simulationsanzüge um zu erfahren, wie Senioren den Alltag erleben. Ihre Erfahrungen liefern die Basis für neue Produkte, die älteren Menschen das Leben leichter machen.</em></p>&#13;
<p>Menschen mit körperlichen Handicaps, die sich nur eingeschränkt bewegen können oder schlecht sehen, tun sich im Alltag schwer. Beim Einkaufen oder beim Fahren mit dem Bus. Aber: Wie fühlt sich das genau an? Um diese Frage zu beantworten, schlüpften neun Studierende des Studiengangs Integriertes Produktdesign in dem Studienprojekt „AgeOpen“ für einige Stunden in Simulationsanzüge. Sie wurden ihnen von Bernd Steltner von der Firma Hewi zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen produziert Sanitäreinrichtungen sowie Baubeschläge und achtet stark auf die barrierefreie Nutzung. </p>&#13;
<p>Als Fachleute standen den Studierenden sog. „Designpaten“ zur Seite, nämlich sieben Coburger Senioren und Seniorinnen im Alter von 64 bis 80 Jahren. Was sind die Ergebnisse des Experiments? Die Studierenden stellten fest, dass das Leben mit Handicap sehr anstrengend ist. Denn: „Mit dem Rollator auf dem Kopfsteinpflaster in der Fußgängerzone zu fahren ist kein Spaß. Die Räder verhaken sich immer wieder in der Bordsteinkante und die Türen zu den Geschäften lassen sich nicht öffnen.“ Aber auch: „Beim Bücken zu den Produkten unten im Regal schmerzt der Rücken.“ Die unmittelbaren Erlebnisse nutzen die Studierenden jetzt, wenn es darum geht, Produkte für ältere Menschen zu entwickeln.</p>&#13;
<p>Das studentische Projekt „AgeOpen“ ist Teil der zweijährigen Forschungsstudie „Innovation by Experiment – Design als Ressource für wirtschaftliche Entwicklung und demografische Herausforderungen in der Region“. Die Studie ist international angelegt und wird vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert. An der Studie sind die Hochschulen Aarhus und Graz beteiligt. Das Projekt wird von Prof. Gerhard Kampe, Studiengangsleiter Integriertes Produktdesign, und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Pelin Celik geleitet. Erste Designergebnisse werden im Februar auf der Creative Business Week in München präsentiert.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Studierende des Integrierten Produktdesign schlüpfen in Simulationsanzüge um zu erfahren, wie Senioren den Alltag erleben. Ihre Erfahrungen liefern die Basis für neue Produkte, die älteren Menschen das Leben leichter machen.</em></p>&#13;
<p>Menschen mit körperlichen Handicaps, die sich nur eingeschränkt bewegen können oder schlecht sehen, tun sich im Alltag schwer. Beim Einkaufen oder beim Fahren mit dem Bus. Aber: Wie fühlt sich das genau an? Um diese Frage zu beantworten, schlüpften neun Studierende des Studiengangs Integriertes Produktdesign in dem Studienprojekt „AgeOpen“ für einige Stunden in Simulationsanzüge. Sie wurden ihnen von Bernd Steltner von der Firma Hewi zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen produziert Sanitäreinrichtungen sowie Baubeschläge und achtet stark auf die barrierefreie Nutzung. </p>&#13;
<p>Als Fachleute standen den Studierenden sog. „Designpaten“ zur Seite, nämlich sieben Coburger Senioren und Seniorinnen im Alter von 64 bis 80 Jahren. Was sind die Ergebnisse des Experiments? Die Studierenden stellten fest, dass das Leben mit Handicap sehr anstrengend ist. Denn: „Mit dem Rollator auf dem Kopfsteinpflaster in der Fußgängerzone zu fahren ist kein Spaß. Die Räder verhaken sich immer wieder in der Bordsteinkante und die Türen zu den Geschäften lassen sich nicht öffnen.“ Aber auch: „Beim Bücken zu den Produkten unten im Regal schmerzt der Rücken.“ Die unmittelbaren Erlebnisse nutzen die Studierenden jetzt, wenn es darum geht, Produkte für ältere Menschen zu entwickeln.</p>&#13;
<p>Das studentische Projekt „AgeOpen“ ist Teil der zweijährigen Forschungsstudie „Innovation by Experiment – Design als Ressource für wirtschaftliche Entwicklung und demografische Herausforderungen in der Region“. Die Studie ist international angelegt und wird vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert. An der Studie sind die Hochschulen Aarhus und Graz beteiligt. Das Projekt wird von Prof. Gerhard Kampe, Studiengangsleiter Integriertes Produktdesign, und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Pelin Celik geleitet. Erste Designergebnisse werden im Februar auf der Creative Business Week in München präsentiert.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Age_Open_Rollator.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Age_Open_Rollator_Bordstein.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Age_Open_Designpaten-1024x788.jpg"
                        fileSize="219493"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="788"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vom Gesundheitsamt zur Public Health-Agentur]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vom-gesundheitsamt-zur-public-health-agentur/</link>
                <pubDate>Mon, 15 Dec 2014 07:11:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vom-gesundheitsamt-zur-public-health-agentur/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften schulte zwei Tage lang insgesamt 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der oberfränkischen Gesundheitsämter. Dabei ging es zum einen um die kommunale Gesundheitsförderung. Zum anderen richteten die Teilnehmer ihren Blick vom Gesundheitsproblem auf das Gesundheitsziel. </em>&#13;
Der öffentliche Gesundheitsdienst ist seit jeher aktiv für die Gesundheit. Traditionell beugt er mit seiner Arbeit gesundheitlichen Risiken vor und er berät ausgewählte Zielgruppen bzw. klärt sie auf. Für die Zukunft setzt die kommunale Gesundheitsförderung verstärkt auf Eigenverantwortung und das Empowerment der Bürger.&#13;
In der Fortbildung ging es darum, andere Sichtweisen und Strategien der Zusammenarbeit kennenzulernen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich mit Methoden auseinander, mit denen sie die Bedürfnisse ihrer Zielgruppen partizipativ ermitteln und ihre Arbeit evaluieren können. Anhand von gelungenen kommunalen Netzwerken nahmen sie die Strukturen unter die Lupe und sie entwickelten Strategien, mit denen es gelingt, die kommunale Gesundheitsförderung zu etablieren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Institut für angewandte Gesundheitswissenschaften schulte zwei Tage lang insgesamt 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der oberfränkischen Gesundheitsämter. Dabei ging es zum einen um die kommunale Gesundheitsförderung. Zum anderen richteten die Teilnehmer ihren Blick vom Gesundheitsproblem auf das Gesundheitsziel. </em>&#13;
Der öffentliche Gesundheitsdienst ist seit jeher aktiv für die Gesundheit. Traditionell beugt er mit seiner Arbeit gesundheitlichen Risiken vor und er berät ausgewählte Zielgruppen bzw. klärt sie auf. Für die Zukunft setzt die kommunale Gesundheitsförderung verstärkt auf Eigenverantwortung und das Empowerment der Bürger.&#13;
In der Fortbildung ging es darum, andere Sichtweisen und Strategien der Zusammenarbeit kennenzulernen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich mit Methoden auseinander, mit denen sie die Bedürfnisse ihrer Zielgruppen partizipativ ermitteln und ihre Arbeit evaluieren können. Anhand von gelungenen kommunalen Netzwerken nahmen sie die Strukturen unter die Lupe und sie entwickelten Strategien, mit denen es gelingt, die kommunale Gesundheitsförderung zu etablieren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gesundheitsaemter_Hassel-1024x610.jpg"
                        fileSize="150199"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="610"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Oberbürgermeister Tessmer neuer Vorsitzender des Kuratoriums]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/oberbuergermeister-tessmer-neuer-vorsitzender-des-kuratoriums/</link>
                <pubDate>Thu, 11 Dec 2014 12:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/oberbuergermeister-tessmer-neuer-vorsitzender-des-kuratoriums/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Gestern fand für Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer eine Premiere statt. Als neuer Vorsitzender des Kuratoriums der Hochschule Coburg leitete er&nbsp; seine erste Sitzung. Zum Einstieg erhielt er vom Hochschul-Präsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl eine Erstsemestertasche.</em>&#13;
„Genauso wie unseren Erstsemestern darf ich auch Ihnen zum Start in ihr neues Amt an der Hochschule Coburg unsere Erstsemestertasche übergeben.“ So begrüßte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl den neuen Vorsitzende des Kuratoriums. Aufgabe des <a class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" href="t3://page?uid=18">Kuratoriums</a> ist es, die Interessen der Hochschule zu unterstützen. Ihm gehören Vertreter des öffentlichen Lebens aus Oberfranken und Südthüringen an. Aktuell umfasst das Kuratorium 43 Frauen und Männer aus Wirtschaft, Politik, Kultur, weiterführenden Schulen und sozialen Institutionen. &#13;
In der gestrigen Sitzung ging es u.a. um die aktuellen Entwicklungen an der Hochschule und die neuen Möglichkeiten, die sich durch die TechnolgieAllianzOberfranken TAO für Coburg und die Region ergeben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Gestern fand für Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer eine Premiere statt. Als neuer Vorsitzender des Kuratoriums der Hochschule Coburg leitete er&nbsp; seine erste Sitzung. Zum Einstieg erhielt er vom Hochschul-Präsidenten Prof. Dr. Michael Pötzl eine Erstsemestertasche.</em>&#13;
„Genauso wie unseren Erstsemestern darf ich auch Ihnen zum Start in ihr neues Amt an der Hochschule Coburg unsere Erstsemestertasche übergeben.“ So begrüßte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl den neuen Vorsitzende des Kuratoriums. Aufgabe des <a class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" href="t3://page?uid=18">Kuratoriums</a> ist es, die Interessen der Hochschule zu unterstützen. Ihm gehören Vertreter des öffentlichen Lebens aus Oberfranken und Südthüringen an. Aktuell umfasst das Kuratorium 43 Frauen und Männer aus Wirtschaft, Politik, Kultur, weiterführenden Schulen und sozialen Institutionen. &#13;
In der gestrigen Sitzung ging es u.a. um die aktuellen Entwicklungen an der Hochschule und die neuen Möglichkeiten, die sich durch die TechnolgieAllianzOberfranken TAO für Coburg und die Region ergeben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kuratorium_Tessmer_Poetzl-1024x989.jpg"
                        fileSize="189212"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="989"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Bildung punkten]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-bildung-punkten/</link>
                <pubDate>Wed, 10 Dec 2014 09:24:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-bildung-punkten/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Nach der Vorlesung tauschen sie ihre Klamotten gegen den Trainingsanzug, den Hörsaal gegen das Spielfeld. Noah Baxpöhler und Thiago José Welter studieren seit Oktober an der Hochschule Coburg. Für die <a href="http://www.vsg2001.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">VSG Coburg/Grub</a> kämpfen die beiden in der Volleyball-Bundesliga.</em></p>&#13;
<p>Man kann es mit Handball in Deutschland vergleichen, vielleicht sogar Fußball: Volleyball in Brasilien, dem Heimatland von Thiago Welter, 26, Libero der VSG Coburg/Grub und Erstsemestler im Studiengang Automobil-Mechatronik an der Hochschule Coburg. Die brasilianische Nationalmannschaft steht zurzeit auf Platz 1 in der Weltrangliste der FIVB – Fedération International de Volleyball. &nbsp;</p>&#13;
<p>Welter ist knapp 15, als er mit dem Spielen anfängt. Drei Jahre später wechselt er bereits in die erste Liga. Andere Hobbies muss er damals aufgeben: Trompete und Handball. Doch auch wenn die Profikarriere ihn zwingt, Prioritäten zu setzen, an seine berufliche Zukunft denkt er schon in Brasilien; beginnt erst Elektrotechnik, dann International Business zu studieren. Zwar könne man in seiner Heimat „richtig leben“ vom Volleyball, aber der Sport wird nicht immer die wichtigste Einnahmequelle sein. </p>&#13;
<p>Die Hochschule sei deshalb „einer der entscheidenden Faktoren“ gewesen, nach Coburg zu kommen, betont auch Noah Baxpöhler. Der 21-jährige Nordrhein-Westfale steht im Mittelblock der VSG, ist einer der Größten auf dem Platz. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn der Zwei-Meter-Sieben Mann an der Hochschule durch die Flure läuft, muss er an jeder Tür den Kopf einziehen. Er studiert Betriebswirtschaftslehre, hat vorher das Volleyball-Internat Frankfurt besucht. Zum Spiel ist er über seine Familie gekommen. Der Vater war sein Vorbild.</p>&#13;
<p>Täglich Training, dazu noch Kraftübungen und die Vorlesungen beginnen ohne Ausnahme um 8 Uhr. Die Tage der Spieler sind straff durchgetaktet. Da bleibt wenig Zeit für anderes. „In den Tag hinein leben, das gibt’s bei mir schon seit vier, fünf Jahren nicht mehr“, sagt Baxpöhler. Umso mehr schätzen die beiden die familiäre Atmosphäre an der Hochschule. Der persönliche Kontakt zu Professoren und Kommilitonen kann helfen, die knappe Zeit auszugleichen. „Die anderen sind da auch sehr verständnisvoll“, erzählt Baxpöhler. Zum Beispiel, wenn es darum geht gemeinsame Termine für eine Gruppenarbeit zu finden. </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg und die VSG verbindet seit dem Aufstieg in die Bundesliga eine besondere Partnerschaft; angetrieben von Thomas Langhanki und Ralph Neisser, Lehrende an der Fakultät Design. Die beiden organisieren verschiedene Aktionen mit und für Studierende. Es gibt Freikartenaktionen für Heimspiele der Coburger Volleyballer. Im Gegenzug haben Studierende des Integrierten Produktdesigns und der Innenarchitektur Namensvorschläge und Konzepte für das neue VSG-Maskottchen entwickelt. Für die Hochschul-Volleyballmannschaft wollen Langhanki und Neisser ein Treffen mit den beiden Profi-Spielern organisieren. Dort könnten diese ein paar Tipps und Tricks verraten. Bei der Weihnachtstombola der VSG wiederum werden Gutscheine für einen Tag als Design-Student an der Hochschule verlost. </p>&#13;
<p>„Die VSG Coburg/Grub und die Hochschule verbindet die Erstklassigkeit. Hier der Spitzensport, dort das Reservoir von Ideen aus der Gemeinschaft“, hält Hochschulpräsident Michael Pötzl fest. „Eine ideale Symbiose als Standortfaktor“, wie er findet. Hinter dem VSG-Maskottchen „Burnadette“ steckt übrigens mehr Hochschule als man denkt. Unter dem plüschigen Kostüm verbirgt sich Elektrotechnik-Studentin Luisa Kaiser. Das Drachen-Outfit wurde extra für sie maßgeschneidert. Seit kurzem gibt es auch ein Banner der Hochschule Coburg in der HUK-COBURG Arena – mit einer klaren Botschaft: Wir punkten mit…Bildung!</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach der Vorlesung tauschen sie ihre Klamotten gegen den Trainingsanzug, den Hörsaal gegen das Spielfeld. Noah Baxpöhler und Thiago José Welter studieren seit Oktober an der Hochschule Coburg. Für die <a href="http://www.vsg2001.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">VSG Coburg/Grub</a> kämpfen die beiden in der Volleyball-Bundesliga.</em></p>&#13;
<p>Man kann es mit Handball in Deutschland vergleichen, vielleicht sogar Fußball: Volleyball in Brasilien, dem Heimatland von Thiago Welter, 26, Libero der VSG Coburg/Grub und Erstsemestler im Studiengang Automobil-Mechatronik an der Hochschule Coburg. Die brasilianische Nationalmannschaft steht zurzeit auf Platz 1 in der Weltrangliste der FIVB – Fedération International de Volleyball. &nbsp;</p>&#13;
<p>Welter ist knapp 15, als er mit dem Spielen anfängt. Drei Jahre später wechselt er bereits in die erste Liga. Andere Hobbies muss er damals aufgeben: Trompete und Handball. Doch auch wenn die Profikarriere ihn zwingt, Prioritäten zu setzen, an seine berufliche Zukunft denkt er schon in Brasilien; beginnt erst Elektrotechnik, dann International Business zu studieren. Zwar könne man in seiner Heimat „richtig leben“ vom Volleyball, aber der Sport wird nicht immer die wichtigste Einnahmequelle sein. </p>&#13;
<p>Die Hochschule sei deshalb „einer der entscheidenden Faktoren“ gewesen, nach Coburg zu kommen, betont auch Noah Baxpöhler. Der 21-jährige Nordrhein-Westfale steht im Mittelblock der VSG, ist einer der Größten auf dem Platz. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn der Zwei-Meter-Sieben Mann an der Hochschule durch die Flure läuft, muss er an jeder Tür den Kopf einziehen. Er studiert Betriebswirtschaftslehre, hat vorher das Volleyball-Internat Frankfurt besucht. Zum Spiel ist er über seine Familie gekommen. Der Vater war sein Vorbild.</p>&#13;
<p>Täglich Training, dazu noch Kraftübungen und die Vorlesungen beginnen ohne Ausnahme um 8 Uhr. Die Tage der Spieler sind straff durchgetaktet. Da bleibt wenig Zeit für anderes. „In den Tag hinein leben, das gibt’s bei mir schon seit vier, fünf Jahren nicht mehr“, sagt Baxpöhler. Umso mehr schätzen die beiden die familiäre Atmosphäre an der Hochschule. Der persönliche Kontakt zu Professoren und Kommilitonen kann helfen, die knappe Zeit auszugleichen. „Die anderen sind da auch sehr verständnisvoll“, erzählt Baxpöhler. Zum Beispiel, wenn es darum geht gemeinsame Termine für eine Gruppenarbeit zu finden. </p>&#13;
<p>Die Hochschule Coburg und die VSG verbindet seit dem Aufstieg in die Bundesliga eine besondere Partnerschaft; angetrieben von Thomas Langhanki und Ralph Neisser, Lehrende an der Fakultät Design. Die beiden organisieren verschiedene Aktionen mit und für Studierende. Es gibt Freikartenaktionen für Heimspiele der Coburger Volleyballer. Im Gegenzug haben Studierende des Integrierten Produktdesigns und der Innenarchitektur Namensvorschläge und Konzepte für das neue VSG-Maskottchen entwickelt. Für die Hochschul-Volleyballmannschaft wollen Langhanki und Neisser ein Treffen mit den beiden Profi-Spielern organisieren. Dort könnten diese ein paar Tipps und Tricks verraten. Bei der Weihnachtstombola der VSG wiederum werden Gutscheine für einen Tag als Design-Student an der Hochschule verlost. </p>&#13;
<p>„Die VSG Coburg/Grub und die Hochschule verbindet die Erstklassigkeit. Hier der Spitzensport, dort das Reservoir von Ideen aus der Gemeinschaft“, hält Hochschulpräsident Michael Pötzl fest. „Eine ideale Symbiose als Standortfaktor“, wie er findet. Hinter dem VSG-Maskottchen „Burnadette“ steckt übrigens mehr Hochschule als man denkt. Unter dem plüschigen Kostüm verbirgt sich Elektrotechnik-Studentin Luisa Kaiser. Das Drachen-Outfit wurde extra für sie maßgeschneidert. Seit kurzem gibt es auch ein Banner der Hochschule Coburg in der HUK-COBURG Arena – mit einer klaren Botschaft: Wir punkten mit…Bildung!</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Drache_03-768x1024.jpg"
                        fileSize="132658"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/NoahBaxpoehler.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Welter-1024x683.jpg"
                        fileSize="95654"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Übers Normale hinaus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/uebers-normale-hinaus/</link>
                <pubDate>Mon, 08 Dec 2014 12:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/uebers-normale-hinaus/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Beim Dies Academicus ehrt die Hochschule Coburg jedes Jahr Persönlichkeiten, die sich besonders verdient gemacht haben. Der Preis für Exzellente Lehre geht dabei an die besten Dozierenden der sechs Fakultäten. Ehrenmedaillen wurden in diesem Jahr an Prof. Dr. Gabriele Franger-Huhle und Prof. Dr. Helmut Pauls verliehen. </em></p>&#13;
<p>„Eine Hochschule kann nur dann erfolgreich sein, wenn das Engagement der einzelnen Köpfe übers Normale hinausgeht.“ Das betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl bei der Eröffnung des diesjährigen Dies Academicus in der Aula. Moderiert von Dr. Claudia Schlager und Dr. Josef Löffl fand dieser nun zum dritten Mal an der Hochschule statt. </p>&#13;
<p>Zwei Ehrenmedaillen – und somit die höchste Auszeichnung, die ein Professor im aktiven Dienst bekommen kann, gingen an Prof. Dr. Gabriele Franger-Huhle und Prof. Dr. Helmut Pauls. Prof. Franger-Huhle hat sich um die Internationalisierung der Hochschule im Allgemeinen und die der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit im Speziellen verdient gemacht. „Sie haben unserer Fakultät gerade am Anfang einen Internationalisierungsschub gegeben“, betonte Laudator Prof. Dr. Andreas Aue. Dazu gehörten zum Beispiel Drittmittelprojekte mit Kollegen aus Peru, Kolumbien, Österreich oder Spanien. Studierende und Kollegen habe Franger-Huhle dabei immer eingebunden. „Bei den Exkursionen war es ihr wichtig, auf Augenhöhe mit den Verantwortlichen vor Ort zu sein und voneinander lernen zu können.“ Seit 2010 lief unter Prof. Franger-Huhle das Bachelor-Plus Programm Internationale Soziale Arbeit. Seit dem Wintersemester 2013/2014 ist dies ein regulärer Studiengang.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Helmut Pauls ist seit 30 Jahren an der Hochschule Coburg und hat hier vor allem den Bereich der Klinischen Sozialarbeit vorangetrieben. „Sie gelten als der Begründer und Fachmann für Klinische Sozialarbeit im deutschsprachigen Raum“, hob Laudator Prof. Aue hervor. Pauls entwickelte und leitete den Master-Studiengang „Klinische Sozialarbeit“, der in Kooperation mit der Alice-Salomon Hochschule Berlin angeboten wird und in seinem Feld „einer der erfolgreichsten Studiengänge in Deutschland“ sei. </p>&#13;
<p>Den Preis für Exzellente Lehre vergab auch in diesem Jahr der Hochschulverein Coburg. Die Studierenden der sechs Fakultäten hatten jeweils den besten Dozenten oder die beste Dozentin gewählt. Kriterien, die dabei berücksichtigt werden sind zum Beispiel besondere didaktische Kompetenzen und Konzepte, interdisziplinäre Lehrveranstaltungen, Mentorentätigkeit und wissenschaftliche Exzellenz. „Wir möchten damit einen Anreiz setzen, die Lehre ständig zu verbessern“, erklärte Gerhard Lepper, Vorsitzender des Hochschulvereins. Die Preisträger in diesem Jahr sind: Prof. Dr. Gerhard Lindner (Fakultät Angewandte Naturwissenschaften), Prof. Anne Bergner (Fakultät Design), Prof. Dr. Peter Schwarz (Fakultät Elektrotechnik und Informatik), Prof. Dr. Stefan Gast (Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik), Prof. Dr. Niko Kohls (Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit) und Prof. Dr. Hedwig Schmid (Fakultät Wirtschaft).</p>&#13;
<p>Zum Dies Academicus gehört auch die Begrüßung der neuen Professoren - in diesem Jahr insgesamt sieben:</p>&#13;
<ul><li>Prof. Dr. Uwe Gail, Wirtschaft</li><li>Prof. Michael Haverland, Design</li><li>Prof. Dr. Kolja Kühnlenz, Elektrotechnik und Informatik</li><li>Prof. Dr. Maria Kufner, Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Prof. Dr. Marc Krüger, Wissenschafts- und Kulturzentrum</li><li>Prof. Dr. Alexander Rost, Maschinenbau und Automobiltechnik</li><li>Prof. Dr. Wolfgang Weiss, Wirtschaft</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Beim Dies Academicus ehrt die Hochschule Coburg jedes Jahr Persönlichkeiten, die sich besonders verdient gemacht haben. Der Preis für Exzellente Lehre geht dabei an die besten Dozierenden der sechs Fakultäten. Ehrenmedaillen wurden in diesem Jahr an Prof. Dr. Gabriele Franger-Huhle und Prof. Dr. Helmut Pauls verliehen. </em></p>&#13;
<p>„Eine Hochschule kann nur dann erfolgreich sein, wenn das Engagement der einzelnen Köpfe übers Normale hinausgeht.“ Das betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl bei der Eröffnung des diesjährigen Dies Academicus in der Aula. Moderiert von Dr. Claudia Schlager und Dr. Josef Löffl fand dieser nun zum dritten Mal an der Hochschule statt. </p>&#13;
<p>Zwei Ehrenmedaillen – und somit die höchste Auszeichnung, die ein Professor im aktiven Dienst bekommen kann, gingen an Prof. Dr. Gabriele Franger-Huhle und Prof. Dr. Helmut Pauls. Prof. Franger-Huhle hat sich um die Internationalisierung der Hochschule im Allgemeinen und die der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit im Speziellen verdient gemacht. „Sie haben unserer Fakultät gerade am Anfang einen Internationalisierungsschub gegeben“, betonte Laudator Prof. Dr. Andreas Aue. Dazu gehörten zum Beispiel Drittmittelprojekte mit Kollegen aus Peru, Kolumbien, Österreich oder Spanien. Studierende und Kollegen habe Franger-Huhle dabei immer eingebunden. „Bei den Exkursionen war es ihr wichtig, auf Augenhöhe mit den Verantwortlichen vor Ort zu sein und voneinander lernen zu können.“ Seit 2010 lief unter Prof. Franger-Huhle das Bachelor-Plus Programm Internationale Soziale Arbeit. Seit dem Wintersemester 2013/2014 ist dies ein regulärer Studiengang.</p>&#13;
<p>Prof. Dr. Helmut Pauls ist seit 30 Jahren an der Hochschule Coburg und hat hier vor allem den Bereich der Klinischen Sozialarbeit vorangetrieben. „Sie gelten als der Begründer und Fachmann für Klinische Sozialarbeit im deutschsprachigen Raum“, hob Laudator Prof. Aue hervor. Pauls entwickelte und leitete den Master-Studiengang „Klinische Sozialarbeit“, der in Kooperation mit der Alice-Salomon Hochschule Berlin angeboten wird und in seinem Feld „einer der erfolgreichsten Studiengänge in Deutschland“ sei. </p>&#13;
<p>Den Preis für Exzellente Lehre vergab auch in diesem Jahr der Hochschulverein Coburg. Die Studierenden der sechs Fakultäten hatten jeweils den besten Dozenten oder die beste Dozentin gewählt. Kriterien, die dabei berücksichtigt werden sind zum Beispiel besondere didaktische Kompetenzen und Konzepte, interdisziplinäre Lehrveranstaltungen, Mentorentätigkeit und wissenschaftliche Exzellenz. „Wir möchten damit einen Anreiz setzen, die Lehre ständig zu verbessern“, erklärte Gerhard Lepper, Vorsitzender des Hochschulvereins. Die Preisträger in diesem Jahr sind: Prof. Dr. Gerhard Lindner (Fakultät Angewandte Naturwissenschaften), Prof. Anne Bergner (Fakultät Design), Prof. Dr. Peter Schwarz (Fakultät Elektrotechnik und Informatik), Prof. Dr. Stefan Gast (Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik), Prof. Dr. Niko Kohls (Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit) und Prof. Dr. Hedwig Schmid (Fakultät Wirtschaft).</p>&#13;
<p>Zum Dies Academicus gehört auch die Begrüßung der neuen Professoren - in diesem Jahr insgesamt sieben:</p>&#13;
<ul><li>Prof. Dr. Uwe Gail, Wirtschaft</li><li>Prof. Michael Haverland, Design</li><li>Prof. Dr. Kolja Kühnlenz, Elektrotechnik und Informatik</li><li>Prof. Dr. Maria Kufner, Angewandte Naturwissenschaften</li><li>Prof. Dr. Marc Krüger, Wissenschafts- und Kulturzentrum</li><li>Prof. Dr. Alexander Rost, Maschinenbau und Automobiltechnik</li><li>Prof. Dr. Wolfgang Weiss, Wirtschaft</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Dies_Ehrenmedaille-1024x683.jpg"
                        fileSize="129617"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erster Coburger Student promoviert an der Universität Missouri-Columbia]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erster-coburger-student-promoviert-an-der-universitaet-missouri-columbia/</link>
                <pubDate>Thu, 04 Dec 2014 08:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erster-coburger-student-promoviert-an-der-universitaet-missouri-columbia/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Dr. Andreas Ross, Absolvent der Physikalischen Technik an der Hochschule Coburg, hat erfolgreich an der Universität Missouri-Columbia (USA) promoviert.</em></p>&#13;
<p>Andreas Ross war einer der ersten Coburger Studenten, die im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Hochschule Coburg und der „Mizzou“ ein Semester an der amerikanischen Universität verbracht hat. Jetzt ist er auch der erste Doktorand, der dort promoviert hat. Schon während seines Austauschsemesters bekam er das Angebot, eine Doktorarbeit an der Universität Missouri zu schreiben. Nach dem erfolgreichen Abschluss in Coburg, nahm er dieses dann wahr. </p>&#13;
<p>Der Doktorand beschäftigte sich mit dem Thema Solarenergie. Ziel seiner Forschung war, Solarenergie in chemische Energie umzuwandeln und so speichern zu können. Denn die Sonne liefert mehr Energie an einem Tag als die gesamte Weltbevölkerung in einem Jahr konsumiert. Deshalb eignet sie sich zwar bestens als Energiequelle, eine Herausforderung ist allerdings immer noch, diese Energie zu speichern. </p>&#13;
<p>Die Anorganische Chemie bietet hierbei eine Möglichkeit, Solarenergie direkt in chemische Energie umzuwandeln. Dabei werden Metallkomplexe als Katalysatoren zum Spalten stabiler Moleküle eingesetzt. Besonders attraktiv ist die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff.</p>&#13;
<p>Die Forschungsgruppe um Professor Sharp aus Columbia, in der Dr. Ross forschte, hat ihren Schwerpunkt in der Grundlagenerforschung der photochemischen Prozesse bei Übergangsmetallkomplexen von Platin und Iridium. Die Doktorarbeit des Coburger Absolventen trägt dazu bei, effiziente Energiespeicher zu ermöglichen. (Titel: Die Photochemie von Platin- und Iridium-Komplexen und deren Relevanz in der Speicherung und Umwandlung von Solarenergie). Das fundierte Studium der Physikalischen Technik in Coburg hat somit die Grundlagen für seine Arbeit im Feld der Anorganischen Chemie gelegt. </p>&#13;
<p>Die enge wissenschaftliche Verbundenheit der Hochschule Coburg und der Universität Missouri kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass Prof. Dr. Jürgen Krahl Mitglied der Promotionskommission war.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Dr. Andreas Ross, Absolvent der Physikalischen Technik an der Hochschule Coburg, hat erfolgreich an der Universität Missouri-Columbia (USA) promoviert.</em></p>&#13;
<p>Andreas Ross war einer der ersten Coburger Studenten, die im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Hochschule Coburg und der „Mizzou“ ein Semester an der amerikanischen Universität verbracht hat. Jetzt ist er auch der erste Doktorand, der dort promoviert hat. Schon während seines Austauschsemesters bekam er das Angebot, eine Doktorarbeit an der Universität Missouri zu schreiben. Nach dem erfolgreichen Abschluss in Coburg, nahm er dieses dann wahr. </p>&#13;
<p>Der Doktorand beschäftigte sich mit dem Thema Solarenergie. Ziel seiner Forschung war, Solarenergie in chemische Energie umzuwandeln und so speichern zu können. Denn die Sonne liefert mehr Energie an einem Tag als die gesamte Weltbevölkerung in einem Jahr konsumiert. Deshalb eignet sie sich zwar bestens als Energiequelle, eine Herausforderung ist allerdings immer noch, diese Energie zu speichern. </p>&#13;
<p>Die Anorganische Chemie bietet hierbei eine Möglichkeit, Solarenergie direkt in chemische Energie umzuwandeln. Dabei werden Metallkomplexe als Katalysatoren zum Spalten stabiler Moleküle eingesetzt. Besonders attraktiv ist die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff.</p>&#13;
<p>Die Forschungsgruppe um Professor Sharp aus Columbia, in der Dr. Ross forschte, hat ihren Schwerpunkt in der Grundlagenerforschung der photochemischen Prozesse bei Übergangsmetallkomplexen von Platin und Iridium. Die Doktorarbeit des Coburger Absolventen trägt dazu bei, effiziente Energiespeicher zu ermöglichen. (Titel: Die Photochemie von Platin- und Iridium-Komplexen und deren Relevanz in der Speicherung und Umwandlung von Solarenergie). Das fundierte Studium der Physikalischen Technik in Coburg hat somit die Grundlagen für seine Arbeit im Feld der Anorganischen Chemie gelegt. </p>&#13;
<p>Die enge wissenschaftliche Verbundenheit der Hochschule Coburg und der Universität Missouri kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass Prof. Dr. Jürgen Krahl Mitglied der Promotionskommission war.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/AndreasRoss.png"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/png"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gymnasiasten lernen Ingenieurberuf kennen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gymnasiasten-lernen-ingenieurberuf-kennen/</link>
                <pubDate>Thu, 04 Dec 2014 07:43:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gymnasiasten-lernen-ingenieurberuf-kennen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Gymnasium bereitet seine Schülerinnen und Schüler auf das Abitur vor. Gefragt ist dabei auch eine berufliche Orientierung für die Zeit danach. Mit dem Projekt „Jungingenieur-Pass“ geben das Gymnasium Ernestinum, die Hochschule Coburg, die Industrie- und Handelskammer zu Coburg und vier Coburger Unternehmen 14 Schülerinnen und Schülern der neunten Klasse die Möglichkeit, den Beruf des Ingenieurs kennenzulernen. </em>&#13;
Was macht eigentlich ein Ingenieur? Auf diese Frage bekommen 14 Schülerinnen und Schüler des <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.ernestinum-coburg.de/">Gymnasiums Ernestinums</a> nicht nur theoretische Antworten. Sie lernen vielmehr die Arbeitsplätze von Ingenieuren hautnah kennen, indem sie selbst konstruieren, berechnen, bohren und löten. Am Ende halten sie dann das Ergebnis ihrer Arbeit in den Händen, nämlich ein kleines Flugzeug auf einer Landebahn. Möglich macht dies das Projekt Jungingenieur-Pass. Hier arbeiten das Coburger Gymnasium Ernestinum, die Hochschule Coburg, die IHK zu Coburg sowie die Coburger Unternehmen Kaeser Kompressoren, Waldrich Maschinenbau, Lasco Maschinenbau sowie Brose Fahrzeugteile zusammen. &#13;
„Selbst in der naturwissenschaftlichen Fachrichtung kommt Technik im Unterricht kaum vor“, erläutert Dr. Bernd Jakob, Rektor des Gymnasiums Ernestinum. Es gibt zwar Mathematik, Physik und Chemie, aber die technische Anwendung des Wissens spielt dabei fast keine Rolle.&#13;
„Das Projekt Jungingenieur-Pass soll den Schülerinnen und Schülern Berufsorientierung geben, deshalb unterstützen wir das Projekt“, stellt Rainer Kissing, Leiter Berufliche Bildung der IHK zu Coburg fest. &#13;
Seitens der Unternehmen engagieren sich insbesondere die Ausbildungsleiter in dem Projekt. Rüdiger Hopf (Kaeser), Thomas Köhler (Brose), Georg Pfeuffer (Lasco) und Klaus Damaschke (Waldrich) lassen die jungen Leute an die CAD-Programme und die Drehbank. So lernen sie beispielsweise, wozu man die in der Mathematik gelernten Winkelfunktionen braucht und welche Rolle die Elektrik spielt. An der Hochschule besuchen die „Jungingenieure“ das Institut für Sensor- und Aktortechnik. Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Lindner ermutigt die Schülerinnen und Schüler: „Lernt nicht nur theoretisches Wissen, sondern eignet euch auch handwerkliche Fähigkeiten an.“&#13;
„Das Interesse unserer Schüler an dem Projekt ist sehr groß“, betont Dr. Jakob. Deshalb müssen sich die Schüler um die Teilnahme an dem Projekt bewerben und ihre Motivation begründen. Hochschul-Vizepräsidenten Prof. Dr. Jutta Michel freut sich über die zukunftsweisende Kooperation von Gymnasium, Hochschule und regionalen Unternehmen, die dazu beiträgt, junge Leute für technische Berufe zu begeistern.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Gymnasium bereitet seine Schülerinnen und Schüler auf das Abitur vor. Gefragt ist dabei auch eine berufliche Orientierung für die Zeit danach. Mit dem Projekt „Jungingenieur-Pass“ geben das Gymnasium Ernestinum, die Hochschule Coburg, die Industrie- und Handelskammer zu Coburg und vier Coburger Unternehmen 14 Schülerinnen und Schülern der neunten Klasse die Möglichkeit, den Beruf des Ingenieurs kennenzulernen. </em>&#13;
Was macht eigentlich ein Ingenieur? Auf diese Frage bekommen 14 Schülerinnen und Schüler des <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.ernestinum-coburg.de/">Gymnasiums Ernestinums</a> nicht nur theoretische Antworten. Sie lernen vielmehr die Arbeitsplätze von Ingenieuren hautnah kennen, indem sie selbst konstruieren, berechnen, bohren und löten. Am Ende halten sie dann das Ergebnis ihrer Arbeit in den Händen, nämlich ein kleines Flugzeug auf einer Landebahn. Möglich macht dies das Projekt Jungingenieur-Pass. Hier arbeiten das Coburger Gymnasium Ernestinum, die Hochschule Coburg, die IHK zu Coburg sowie die Coburger Unternehmen Kaeser Kompressoren, Waldrich Maschinenbau, Lasco Maschinenbau sowie Brose Fahrzeugteile zusammen. &#13;
„Selbst in der naturwissenschaftlichen Fachrichtung kommt Technik im Unterricht kaum vor“, erläutert Dr. Bernd Jakob, Rektor des Gymnasiums Ernestinum. Es gibt zwar Mathematik, Physik und Chemie, aber die technische Anwendung des Wissens spielt dabei fast keine Rolle.&#13;
„Das Projekt Jungingenieur-Pass soll den Schülerinnen und Schülern Berufsorientierung geben, deshalb unterstützen wir das Projekt“, stellt Rainer Kissing, Leiter Berufliche Bildung der IHK zu Coburg fest. &#13;
Seitens der Unternehmen engagieren sich insbesondere die Ausbildungsleiter in dem Projekt. Rüdiger Hopf (Kaeser), Thomas Köhler (Brose), Georg Pfeuffer (Lasco) und Klaus Damaschke (Waldrich) lassen die jungen Leute an die CAD-Programme und die Drehbank. So lernen sie beispielsweise, wozu man die in der Mathematik gelernten Winkelfunktionen braucht und welche Rolle die Elektrik spielt. An der Hochschule besuchen die „Jungingenieure“ das Institut für Sensor- und Aktortechnik. Institutsleiter Prof. Dr. Gerhard Lindner ermutigt die Schülerinnen und Schüler: „Lernt nicht nur theoretisches Wissen, sondern eignet euch auch handwerkliche Fähigkeiten an.“&#13;
„Das Interesse unserer Schüler an dem Projekt ist sehr groß“, betont Dr. Jakob. Deshalb müssen sich die Schüler um die Teilnahme an dem Projekt bewerben und ihre Motivation begründen. Hochschul-Vizepräsidenten Prof. Dr. Jutta Michel freut sich über die zukunftsweisende Kooperation von Gymnasium, Hochschule und regionalen Unternehmen, die dazu beiträgt, junge Leute für technische Berufe zu begeistern.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Jungingenieurpass_WS_14-1024x441.jpg"
                        fileSize="124762"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="441"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Messe CONSozial schafft Praxiskontakte]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/messe-consozial-schafft-praxiskontakte/</link>
                <pubDate>Wed, 03 Dec 2014 09:21:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/messe-consozial-schafft-praxiskontakte/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Die Nürnberger Messe CONSozial ist die größte Fachmesse für den Sozialmarkt in Deutschland. Studierende der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit besuchten – gemeinsam mit Prof. Dr. Andrea Tabatt-Hirschfeldt – Anfang November die Messe, um sich über aktuelle Entwicklungen in ihren späteren beruflichen Einsatzgebieten zu informieren. Unterstützt wurden sie dabei vom Career Service der Hochschule, der die Kosten für die Fahrt und den Messeeintritt übernahm.</em></p>&#13;
<p>Unter dem Motto „Mission Sozialwirtschaft – produktiv und menschlich“ präsentierten sich auf der <a href="http://www.consozial.de/index.php?section=1" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">CONSozial 2014</a> insgesamt 227 Aussteller. Dazu gehörten Wohlfahrtsverbände und Stiftungen, Bildungsträger und Berufsverbände, aber auch Softwareunternehmen, Einrichtungsausstatter, Beratungs- und Personaldienstleister sowie Verlage und Behörden. Außerdem bot die Messe einen Reihe von Fachvorträgen und Best-Practice-Beispiele. Dazu gehörten etwa Themen wie: Asyl – Vom Runden Tisch zum Handeln vor Ort, Ein Blog für die Jugendhilfe: Aufbau, Betreuung, Wirkung, aber auch Personalcoaching und die Frage: Wie führe ich multinationale Teams.</p>&#13;
<p>Die Studierenden im konsekutiven Master Soziale Arbeit mit dem Vertiefungsbereich Institutionelle Sozialarbeit und Wirtschaftssozialarbeit nutzten die beiden Messetage, um sich intensiv zu informieren und Kontakte zu möglichen Arbeitgebern zu knüpfen. Und sie bringen ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus der Messe in die Hochschule mit ein: In Kurzreferaten informieren sie Studierende und Lehrende der Fakultäten Soziale Arbeit und Gesundheit sowie Wirtschaft über die von ihnen besuchten Fachvorträge und Best Practice-Beispiele.</p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Nürnberger Messe CONSozial ist die größte Fachmesse für den Sozialmarkt in Deutschland. Studierende der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit besuchten – gemeinsam mit Prof. Dr. Andrea Tabatt-Hirschfeldt – Anfang November die Messe, um sich über aktuelle Entwicklungen in ihren späteren beruflichen Einsatzgebieten zu informieren. Unterstützt wurden sie dabei vom Career Service der Hochschule, der die Kosten für die Fahrt und den Messeeintritt übernahm.</em></p>&#13;
<p>Unter dem Motto „Mission Sozialwirtschaft – produktiv und menschlich“ präsentierten sich auf der <a href="http://www.consozial.de/index.php?section=1" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" class="external-link-new-window">CONSozial 2014</a> insgesamt 227 Aussteller. Dazu gehörten Wohlfahrtsverbände und Stiftungen, Bildungsträger und Berufsverbände, aber auch Softwareunternehmen, Einrichtungsausstatter, Beratungs- und Personaldienstleister sowie Verlage und Behörden. Außerdem bot die Messe einen Reihe von Fachvorträgen und Best-Practice-Beispiele. Dazu gehörten etwa Themen wie: Asyl – Vom Runden Tisch zum Handeln vor Ort, Ein Blog für die Jugendhilfe: Aufbau, Betreuung, Wirkung, aber auch Personalcoaching und die Frage: Wie führe ich multinationale Teams.</p>&#13;
<p>Die Studierenden im konsekutiven Master Soziale Arbeit mit dem Vertiefungsbereich Institutionelle Sozialarbeit und Wirtschaftssozialarbeit nutzten die beiden Messetage, um sich intensiv zu informieren und Kontakte zu möglichen Arbeitgebern zu knüpfen. Und sie bringen ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus der Messe in die Hochschule mit ein: In Kurzreferaten informieren sie Studierende und Lehrende der Fakultäten Soziale Arbeit und Gesundheit sowie Wirtschaft über die von ihnen besuchten Fachvorträge und Best Practice-Beispiele.</p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ConSozial_2014-1024x606.jpg"
                        fileSize="144597"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="606"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit Gründerstipendium zum Businessplan]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-gruenderstipendium-zum-businessplan/</link>
                <pubDate>Tue, 02 Dec 2014 13:41:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-gruenderstipendium-zum-businessplan/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Den Weg aus der Hochschule in die Selbstständigkeit zu fördern ist das Ziel des EXIST-Gründerstipendiums. An der Hochschule Coburg nutzen derzeit drei Hochschulabsolventen die finanzielle Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums, um in die Selbstständigkeit zu starten.</em>&#13;
Bereits während ihres Studiums waren Julian Reuter und Peter Kraft von dem Naturstoff Rattan und seinen Produkteigenschaften begeistert. Julian Reuter studierte an der FH Aachen und Peter Kraft absolvierte sein Studium der Produktgestaltung an der Hochschule Schwäbisch Gmünd. Über das Innovationszentrum Lichtenfels kamen beide in Kontakt mit der Hochschule Coburg. Hier lernten sie Tobias Essler kennen, der Maschinenbau studierte. Mit Unterstützung des Hochschul-Gründungsbeauftragten <a class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" href="t3://page?uid=469">Prof. Dr. Wolfgang Weiss</a> und <a class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Alexander Rost</a> entwickelten die drei Hochschulabsolventen die Idee, sich gemeinsam um ein <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="https://www.exist.de/exist-gruenderstipendium/">EXIST-Gründerstipendium</a> zu bewerben und waren erfolgreich.&#13;
Jetzt haben die drei Gründer ein Jahr lang die Chance, mit finanzieller Unterstützung der EXIST-Förderung ihre Selbstständigkeit voranzutreiben. Sie können die Labore der Hochschule Coburg nutzen, um die Produkteigenschaften von Rattan zu erforschen und ihre Ideen zu seinem Einsatz weiterzuentwickeln. Sie profitieren dabei auch von der <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.signo-deutschland.de/unternehmen/e4154/e4422/index_ger.html">KMU-Patentaktion SIGNO</a>, das Neulinge unterstützt, ein Patent anzumelden. &#13;
„Das EXIST-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums steht nicht nur den Absolventen unserer Hochschule offen, auch Absolventen anderer Hochschulen können von uns begleitet werden“, erläutert Prof. Weiss, Gründungsbeauftragter der Hochschule Coburg. „Die Gründer können dabei auf das unterschiedliche Know-how unserer Hochschule zurückgreifen“, stellt Prof. Weiss fest. So nutzen die drei Gründer aktuell das betriebswirtschaftliche Wissen von Prof. Weiss und die Kompetenzen von Prof. Dr. Alexander Rost, der in der Fakultät Maschinenbau den Bereich Werkstoffe vertritt. Denn, so Prof. Weiss: „Nur durch die Kombination unterschiedlicher Fachgebiete entstehen nachhaltige Innovationen.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Den Weg aus der Hochschule in die Selbstständigkeit zu fördern ist das Ziel des EXIST-Gründerstipendiums. An der Hochschule Coburg nutzen derzeit drei Hochschulabsolventen die finanzielle Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums, um in die Selbstständigkeit zu starten.</em>&#13;
Bereits während ihres Studiums waren Julian Reuter und Peter Kraft von dem Naturstoff Rattan und seinen Produkteigenschaften begeistert. Julian Reuter studierte an der FH Aachen und Peter Kraft absolvierte sein Studium der Produktgestaltung an der Hochschule Schwäbisch Gmünd. Über das Innovationszentrum Lichtenfels kamen beide in Kontakt mit der Hochschule Coburg. Hier lernten sie Tobias Essler kennen, der Maschinenbau studierte. Mit Unterstützung des Hochschul-Gründungsbeauftragten <a class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" href="t3://page?uid=469">Prof. Dr. Wolfgang Weiss</a> und <a class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" href="t3://page?uid=480">Prof. Dr. Alexander Rost</a> entwickelten die drei Hochschulabsolventen die Idee, sich gemeinsam um ein <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="https://www.exist.de/exist-gruenderstipendium/">EXIST-Gründerstipendium</a> zu bewerben und waren erfolgreich.&#13;
Jetzt haben die drei Gründer ein Jahr lang die Chance, mit finanzieller Unterstützung der EXIST-Förderung ihre Selbstständigkeit voranzutreiben. Sie können die Labore der Hochschule Coburg nutzen, um die Produkteigenschaften von Rattan zu erforschen und ihre Ideen zu seinem Einsatz weiterzuentwickeln. Sie profitieren dabei auch von der <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.signo-deutschland.de/unternehmen/e4154/e4422/index_ger.html">KMU-Patentaktion SIGNO</a>, das Neulinge unterstützt, ein Patent anzumelden. &#13;
„Das EXIST-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums steht nicht nur den Absolventen unserer Hochschule offen, auch Absolventen anderer Hochschulen können von uns begleitet werden“, erläutert Prof. Weiss, Gründungsbeauftragter der Hochschule Coburg. „Die Gründer können dabei auf das unterschiedliche Know-how unserer Hochschule zurückgreifen“, stellt Prof. Weiss fest. So nutzen die drei Gründer aktuell das betriebswirtschaftliche Wissen von Prof. Weiss und die Kompetenzen von Prof. Dr. Alexander Rost, der in der Fakultät Maschinenbau den Bereich Werkstoffe vertritt. Denn, so Prof. Weiss: „Nur durch die Kombination unterschiedlicher Fachgebiete entstehen nachhaltige Innovationen.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Exist_Gruender_Rattan_Weiss_Rost-1024x646.jpg"
                        fileSize="131354"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="646"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAC kann Kraftstoffforschung vertiefen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tac-kann-kraftstoffforschung-vertiefen/</link>
                <pubDate>Fri, 28 Nov 2014 13:00:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tac-kann-kraftstoffforschung-vertiefen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Wie verändern sich Kraftstoffeigenschaften mit der Zeit? Dieser Frage gehen die Wissenschaftler am Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) nach. Die Firma Metrohm hat jetzt ein Analysegerät bereitgestellt, mit dem die Forschung noch vertieft werden kann.</em>&#13;
Der RapidLiquid Analyzer untersucht Kraftstoffe mittels Nahinfrarotspektroskopie. Er kann also den Alterungsgrad, den Wassergehalt oder andere Parameter bestimmen. Die Ergebnisse des Metrohm-Geräts sollen u.a. dazu dienen, die Arbeit der Doktoranden Mustafa Eskiner und Zhu Fan zu überprüfen. Beide haben Sensoren entwickelt, die ebenfalls zur Kraftstoffanalyse eingesetzt werden. Der Sensor von Mustafa Eskiner arbeitet mit dielektrischer Spektroskopie, der Sensor von Zhu Fan mit Fluoreszenzspektroskopie.&#13;
Student Masutin Viktor (7. Semester Bioanalytik) wird beide Verfahren im Rahmen seiner Bachelorarbeit mithilfe des RapidLiquid Analyzer vergleichen. &#13;
Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg will Metrohm auch in Zukunft vertiefen. „Wir wollen zur Erforschung der Kraftstoffalterung ein gemeinsames Projekt anstoßen“, erklärte Mikaela Farzian, Diplom-Ingenieurin bei Metrohm.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Wie verändern sich Kraftstoffeigenschaften mit der Zeit? Dieser Frage gehen die Wissenschaftler am Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) nach. Die Firma Metrohm hat jetzt ein Analysegerät bereitgestellt, mit dem die Forschung noch vertieft werden kann.</em>&#13;
Der RapidLiquid Analyzer untersucht Kraftstoffe mittels Nahinfrarotspektroskopie. Er kann also den Alterungsgrad, den Wassergehalt oder andere Parameter bestimmen. Die Ergebnisse des Metrohm-Geräts sollen u.a. dazu dienen, die Arbeit der Doktoranden Mustafa Eskiner und Zhu Fan zu überprüfen. Beide haben Sensoren entwickelt, die ebenfalls zur Kraftstoffanalyse eingesetzt werden. Der Sensor von Mustafa Eskiner arbeitet mit dielektrischer Spektroskopie, der Sensor von Zhu Fan mit Fluoreszenzspektroskopie.&#13;
Student Masutin Viktor (7. Semester Bioanalytik) wird beide Verfahren im Rahmen seiner Bachelorarbeit mithilfe des RapidLiquid Analyzer vergleichen. &#13;
Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg will Metrohm auch in Zukunft vertiefen. „Wir wollen zur Erforschung der Kraftstoffalterung ein gemeinsames Projekt anstoßen“, erklärte Mikaela Farzian, Diplom-Ingenieurin bei Metrohm.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Metrohm_NIR-1024x683.jpg"
                        fileSize="135227"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Rekord bei der Campus Messe]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/rekord-bei-der-campus-messe/</link>
                <pubDate>Thu, 27 Nov 2014 12:03:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/rekord-bei-der-campus-messe/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mehr als 80 Aussteller haben sich bei der Campus Messe 2014 an der Hochschule Coburg präsentiert. So viel wie noch nie in den vergangenen sieben Jahren.</em></p>&#13;
<p>Eigentlich ist es nie zu früh, sich über seine Zukunft Gedanken zu machen. Sarah Hermann und ihre zwei Freundinnen studieren zwar erst seit Anfang Oktober in Coburg, auf der Campus Messe sind sie trotzdem schon zielstrebig unterwegs. Kurze Besprechung vor dem Stand, dann fällt die Entscheidung: „Komm, wir fragen da auch nochmal nach einem Praktikum.“ </p>&#13;
<p>Die drei Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung hatten so ein Angebot gar nicht erwartet. „Wir dachten zuerst, die Unternehmen sind nur an technischen Studiengängen interessiert. Aber dann haben wir entdeckt, dass es einiges für uns gibt. Fast jedes Unternehmen macht ja Betriebliches Gesundheitsmanagement.“</p>&#13;
<p>Zum siebten Mal haben Hochschule und IHK zu Coburg die Campus Messe organisiert: zum Austauschen und Kennenlernen, ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen. Die Studierenden können kostenlose Bewerbungsfotos machen, ihre Unterlagen von einem Profi durchchecken lassen und sich über die neuesten Stellenangebote informieren. Mehr als 80 Aussteller aus Bayern und Südthüringen kann man hier an einem Tag kennenlernen. „Die Campus Messe ist ein Erfolgsprojekt“, betonte IHK-Vizepräsident Dr. Ulrich Eberhardt bei der Eröffnung. Die hohe Beteiligung der Unternehmen sei ein Beleg, dass Absolventen der Hochschule als qualifizierte Mitarbeiter gefragt sind. </p>&#13;
<p>Das Team des IT-Service-Dienstleister Hemmersbach aus Nürnberg ist zum ersten Mal dabei. Marketing- und Personalabteilung gehen hier gemeinsam auf die Suche nach neuen Fachkräften. „Wir sind vor allem interessiert an Studenten aus der Informatik, aber auch Betriebswirte können bei uns tätig werden“, erklärt Kathrin Pfeuffer. Besonders positiv überrascht sie, dass viele Studenten so gezielt nachfragen. „Es sind sogar schon Erstsemestler dabei, die direkt auf uns zukommen.“</p>&#13;
<p>Claudia Heinz von der Unternehmensgruppe SCHERDEL kann das bestätigen: „Mein Eindruck ist sehr positiv. Die Studenten haben schon eine sehr genaue Vorstellung, was sie wollen.“ Vom Fachkräftemangel sei das Unternehmen bisher nicht betroffen. Die Nachfrage nach Stellen aus dem Bereich Maschinenbau und Automobiltechnik läuft gut, verrät Heinz. </p>&#13;
<p>Damit das auch in Zukunft so bleibt, wollen IHK und Hochschule am Erfolgsmodell festhalten. Es gebe keinen besseren Weg, den Studierenden zu zeigen, was hier für ein Potential in der Region liegt, betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mehr als 80 Aussteller haben sich bei der Campus Messe 2014 an der Hochschule Coburg präsentiert. So viel wie noch nie in den vergangenen sieben Jahren.</em></p>&#13;
<p>Eigentlich ist es nie zu früh, sich über seine Zukunft Gedanken zu machen. Sarah Hermann und ihre zwei Freundinnen studieren zwar erst seit Anfang Oktober in Coburg, auf der Campus Messe sind sie trotzdem schon zielstrebig unterwegs. Kurze Besprechung vor dem Stand, dann fällt die Entscheidung: „Komm, wir fragen da auch nochmal nach einem Praktikum.“ </p>&#13;
<p>Die drei Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung hatten so ein Angebot gar nicht erwartet. „Wir dachten zuerst, die Unternehmen sind nur an technischen Studiengängen interessiert. Aber dann haben wir entdeckt, dass es einiges für uns gibt. Fast jedes Unternehmen macht ja Betriebliches Gesundheitsmanagement.“</p>&#13;
<p>Zum siebten Mal haben Hochschule und IHK zu Coburg die Campus Messe organisiert: zum Austauschen und Kennenlernen, ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen. Die Studierenden können kostenlose Bewerbungsfotos machen, ihre Unterlagen von einem Profi durchchecken lassen und sich über die neuesten Stellenangebote informieren. Mehr als 80 Aussteller aus Bayern und Südthüringen kann man hier an einem Tag kennenlernen. „Die Campus Messe ist ein Erfolgsprojekt“, betonte IHK-Vizepräsident Dr. Ulrich Eberhardt bei der Eröffnung. Die hohe Beteiligung der Unternehmen sei ein Beleg, dass Absolventen der Hochschule als qualifizierte Mitarbeiter gefragt sind. </p>&#13;
<p>Das Team des IT-Service-Dienstleister Hemmersbach aus Nürnberg ist zum ersten Mal dabei. Marketing- und Personalabteilung gehen hier gemeinsam auf die Suche nach neuen Fachkräften. „Wir sind vor allem interessiert an Studenten aus der Informatik, aber auch Betriebswirte können bei uns tätig werden“, erklärt Kathrin Pfeuffer. Besonders positiv überrascht sie, dass viele Studenten so gezielt nachfragen. „Es sind sogar schon Erstsemestler dabei, die direkt auf uns zukommen.“</p>&#13;
<p>Claudia Heinz von der Unternehmensgruppe SCHERDEL kann das bestätigen: „Mein Eindruck ist sehr positiv. Die Studenten haben schon eine sehr genaue Vorstellung, was sie wollen.“ Vom Fachkräftemangel sei das Unternehmen bisher nicht betroffen. Die Nachfrage nach Stellen aus dem Bereich Maschinenbau und Automobiltechnik läuft gut, verrät Heinz. </p>&#13;
<p>Damit das auch in Zukunft so bleibt, wollen IHK und Hochschule am Erfolgsmodell festhalten. Es gebe keinen besseren Weg, den Studierenden zu zeigen, was hier für ein Potential in der Region liegt, betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CampusMesse2014-1024x683.jpg"
                        fileSize="127871"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Danke, Achim Oettinger!]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/danke-achim-oettinger/</link>
                <pubDate>Tue, 25 Nov 2014 09:49:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/danke-achim-oettinger/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Achim Oettinger war einer von den Menschen, deren Tür immer offen stand. Für Studierende, die seinen Rat für ihre Bewerbungen suchten. Für Kollegen, denen er immer hilfsbereit und freundlich zur Seite stand. Und für zahlreiche Unternehmen aus der Region, für die er das Bindeglied zur Hochschule und ihren Absolventen war. Am Sonntag ist er im Alter von 44 Jahren gestorben. </em></p>&#13;
<p>Studierende und Unternehmen zusammenbringen, das war seine Aufgabe als Leiter des Career Service der Hochschule Coburg. Ob bei der Get CO-nnected Tour durch Betriebe in Coburg, der Veranstaltung „Hochschule und Unternehmer im Dialog“ oder im Rahmen unterschiedlicher Karriere- und Jobmessen. Darüber hinaus hat er Seminare und Workshops organisiert, in denen die Studierenden lernen konnten, wie sie sich auf Bewerbungsgespräche vorbereiten oder welche Rechte und Pflichten sie später im Berufsleben erwarten. </p>&#13;
<p>Vielen Studierenden hat Achim Oettinger bei der Bewerbung um Stipendien geholfen, sie mit Rat und Tat unterstützt. Für das Deutschland-Stipendium hat er 2012 so viele Unternehmen akquiriert, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Kontingent für die Hochschule noch erhöht hat.</p>&#13;
<p>Sein herzliches und freundliches Wesen wird an der Hochschule vielen Kollegen und Kolleginnen fehlen. Wir wünschen seiner Familie die Kraft, die er selbst bis zum Schluss in sich getragen hat. Danke für Alles!</p>&#13;
<p><strong>Achim Oettinger war seit dem 01. März 2010 als Leiter des Career Service an der Hochschule Coburg. Er hat den Career Service maßgeblich auf- und ausgebaut. Bereits seit 2002 war der gebürtige Baden-Württemberger in Coburg zu Hause, hat hier bis 2010 das Personalmarketing bei Brose geleitet. </strong></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Achim Oettinger war einer von den Menschen, deren Tür immer offen stand. Für Studierende, die seinen Rat für ihre Bewerbungen suchten. Für Kollegen, denen er immer hilfsbereit und freundlich zur Seite stand. Und für zahlreiche Unternehmen aus der Region, für die er das Bindeglied zur Hochschule und ihren Absolventen war. Am Sonntag ist er im Alter von 44 Jahren gestorben. </em></p>&#13;
<p>Studierende und Unternehmen zusammenbringen, das war seine Aufgabe als Leiter des Career Service der Hochschule Coburg. Ob bei der Get CO-nnected Tour durch Betriebe in Coburg, der Veranstaltung „Hochschule und Unternehmer im Dialog“ oder im Rahmen unterschiedlicher Karriere- und Jobmessen. Darüber hinaus hat er Seminare und Workshops organisiert, in denen die Studierenden lernen konnten, wie sie sich auf Bewerbungsgespräche vorbereiten oder welche Rechte und Pflichten sie später im Berufsleben erwarten. </p>&#13;
<p>Vielen Studierenden hat Achim Oettinger bei der Bewerbung um Stipendien geholfen, sie mit Rat und Tat unterstützt. Für das Deutschland-Stipendium hat er 2012 so viele Unternehmen akquiriert, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Kontingent für die Hochschule noch erhöht hat.</p>&#13;
<p>Sein herzliches und freundliches Wesen wird an der Hochschule vielen Kollegen und Kolleginnen fehlen. Wir wünschen seiner Familie die Kraft, die er selbst bis zum Schluss in sich getragen hat. Danke für Alles!</p>&#13;
<p><strong>Achim Oettinger war seit dem 01. März 2010 als Leiter des Career Service an der Hochschule Coburg. Er hat den Career Service maßgeblich auf- und ausgebaut. Bereits seit 2002 war der gebürtige Baden-Württemberger in Coburg zu Hause, hat hier bis 2010 das Personalmarketing bei Brose geleitet. </strong></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Achim.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Stau im Kürengrund?]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/stau-im-kuerengrund/</link>
                <pubDate>Fri, 21 Nov 2014 10:50:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/stau-im-kuerengrund/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Was passiert, wenn sich die Zufahrt zum Hauptcampus der Hochschule Coburg ändert? Studenten des Bauingenieurwesens haben in dieser Woche gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt Bamberg eine Verkehrszählung durchgeführt.</em>&#13;
An zwei Tagen haben die Studenten - jeweils von 7 bis 19 Uhr - den Verkehr gezählt. Zum einen an der Kreuzung Rummental, Gothaer-, Thüringer- und Eisenacher Straße; zum anderen an der Abzweigung Richtung Schloss Hohenfels am Kürengrund.&#13;
Hintergrund ist, dass die Hochschule im Zuge des Umbaus ihren Campus weitgehend autofrei gestalten will. Hierzu wäre eine Zufahrt vom Kürengrund über die Straße zur Medau-Schule erforderlich. Der Coburger Stadtrat hatte Bedenken hinsichtlich größerer Behinderungen in den Morgenstunden geäußert. „Deshalb bringen wir jetzt Licht ins Dunkel“, erklärt Hochschulpräsident Michael Pötzl. &#13;
Betreut wurde die Zählung von Prof. Dr. Timo Bertocchi aus dem Studiengang Bauingenieurwesen. Bertocchi ist Fachmann für Straßen- und Verkehrswesen. In den kommenden Wochen sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Was passiert, wenn sich die Zufahrt zum Hauptcampus der Hochschule Coburg ändert? Studenten des Bauingenieurwesens haben in dieser Woche gemeinsam mit dem Staatlichen Bauamt Bamberg eine Verkehrszählung durchgeführt.</em>&#13;
An zwei Tagen haben die Studenten - jeweils von 7 bis 19 Uhr - den Verkehr gezählt. Zum einen an der Kreuzung Rummental, Gothaer-, Thüringer- und Eisenacher Straße; zum anderen an der Abzweigung Richtung Schloss Hohenfels am Kürengrund.&#13;
Hintergrund ist, dass die Hochschule im Zuge des Umbaus ihren Campus weitgehend autofrei gestalten will. Hierzu wäre eine Zufahrt vom Kürengrund über die Straße zur Medau-Schule erforderlich. Der Coburger Stadtrat hatte Bedenken hinsichtlich größerer Behinderungen in den Morgenstunden geäußert. „Deshalb bringen wir jetzt Licht ins Dunkel“, erklärt Hochschulpräsident Michael Pötzl. &#13;
Betreut wurde die Zählung von Prof. Dr. Timo Bertocchi aus dem Studiengang Bauingenieurwesen. Bertocchi ist Fachmann für Straßen- und Verkehrswesen. In den kommenden Wochen sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Verkehrszaehlung_Kuerengrund-1024x683.jpg"
                        fileSize="139875"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neuer Förderpreis für angehende Bauingenieure]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neuer-foerderpreis-fuer-angehende-bauingenieure/</link>
                <pubDate>Thu, 20 Nov 2014 07:18:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neuer-foerderpreis-fuer-angehende-bauingenieure/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Besonders gute Studenten des Bauingenieurwesens werden in Zukunft mit dem Joachim-Kurbasik-Preis ausgezeichnet. Er ist mit jährlich 2.500 Euro dotiert. </em>&#13;
Das Bauingenieurwesen und die Hochschule Coburg sind seit 200 Jahren eng verbunden. Denn mit Gründung der Handwerksschule für bürgerliche Baukunst legte Friedrich Streib 1814 den Grundstein für die Entwicklung zur heutigen Hochschule. Um dies wieder stärker ins Gedächtnis zu rufen, haben Absolventen der Hochschule Coburg den Joachim-Kurbasik-Preis ins Leben gerufen. &#13;
Prof. Joachim Kurbasik war Professor an der Hochschule Coburg bzw. am ehemaligen Polytechnikum. Er lehrte hier 30 Jahre lang - von 1963 bis 1993. Der Förderpreis soll Studierende würdigen, die besonders gute Studienleistungen und Abschlussarbeiten im konstruktiven Ingenieurbau erbracht haben.&#13;
Diese Unternehmen stiften den Förderpreis:&#13;
<ul><li>Ingenieurgruppe Knörnschild und Kollegen GmbH</li><li>IB Federlein Ingenieurgesellschaft mbH</li><li>SRP – Schneider und Partner Ingenieur-Consult GmbH</li><li> Ungalub – Sachs – Seuss Gesellschaft beratender Ingenieure für Bauwesen mbH</li><li> Singer Ingenieur Consult GmbH</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Besonders gute Studenten des Bauingenieurwesens werden in Zukunft mit dem Joachim-Kurbasik-Preis ausgezeichnet. Er ist mit jährlich 2.500 Euro dotiert. </em>&#13;
Das Bauingenieurwesen und die Hochschule Coburg sind seit 200 Jahren eng verbunden. Denn mit Gründung der Handwerksschule für bürgerliche Baukunst legte Friedrich Streib 1814 den Grundstein für die Entwicklung zur heutigen Hochschule. Um dies wieder stärker ins Gedächtnis zu rufen, haben Absolventen der Hochschule Coburg den Joachim-Kurbasik-Preis ins Leben gerufen. &#13;
Prof. Joachim Kurbasik war Professor an der Hochschule Coburg bzw. am ehemaligen Polytechnikum. Er lehrte hier 30 Jahre lang - von 1963 bis 1993. Der Förderpreis soll Studierende würdigen, die besonders gute Studienleistungen und Abschlussarbeiten im konstruktiven Ingenieurbau erbracht haben.&#13;
Diese Unternehmen stiften den Förderpreis:&#13;
<ul><li>Ingenieurgruppe Knörnschild und Kollegen GmbH</li><li>IB Federlein Ingenieurgesellschaft mbH</li><li>SRP – Schneider und Partner Ingenieur-Consult GmbH</li><li> Ungalub – Sachs – Seuss Gesellschaft beratender Ingenieure für Bauwesen mbH</li><li> Singer Ingenieur Consult GmbH</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KubarsikPreis_Poetzl_Knoerrschild-1024x684.jpg"
                        fileSize="104739"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="684"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kulturpreis Bayern geht an Absolvent Matthias Seidl]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-geht-an-absolvent-matthias-seidl/</link>
                <pubDate>Wed, 19 Nov 2014 08:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kulturpreis-bayern-geht-an-absolvent-matthias-seidl/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Einmal im Jahr werden die besten Absolventen der bayerischen Hochschulen mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet. An der Hochschule Coburg ist das in diesem Jahr der Maschinenbaustudent Matthias Seidl.</em>&#13;
Zusammen mit 16 weiteren Absolventen gehört Matthias Seidl zu den Preisträgern in der Kategorie „Hochschulen“. Ausschlaggebend für die Entscheidung war seine Diplomarbeit zum Thema „Untersuchung des akustischen Verhaltens von Kfz-Heckklappenantrieben, sowie Verifizieren und Aufzeigen von Verbesserungsmöglichkeiten“. Seidl hat darin zwei elektrische Heckklappensysteme der Firma Brose Fahrzeugteile analysiert - und zwar hinsichtlich Einflussgrößen wie Drehzahl und Drehmoment. Aus den Erfahrungen, die er daraus gewann, entwickelte er Optimierungsmöglichkeiten, die dann in einem Heckklappenantrieb eines Versuchsfahrzeugs umgesetzt wurden. Die Akustik ist deshalb ein wichtiges Thema im Automobilbereich, weil sie Wertigkeit, Produktbeschaffenheit und Komfort widerspiegelt. Selbst kleinste Bauteile können dafür verantwortlich sein. Verbunden mit der Ehrung ist ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Winfried Perseke. &#13;
<strong>Der Kulturpreis:</strong> Zum mittlerweile zehnten Mal hat die Bayernwerk AG mit dem Kulturpreis Bayern besondere wissenschaftliche und künstlerische Leistungen an bayerischen Universitäten, Hochschulen und Kunsthochschulen gewürdigt. Der Preis wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vergeben. Die Preisträger werden durch die Rektoren bzw. Präsidenten der jeweiligen Hochschule benannt. Die Verleihung fand im Veranstaltungsforum in Fürstenfeldbruck statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Einmal im Jahr werden die besten Absolventen der bayerischen Hochschulen mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet. An der Hochschule Coburg ist das in diesem Jahr der Maschinenbaustudent Matthias Seidl.</em>&#13;
Zusammen mit 16 weiteren Absolventen gehört Matthias Seidl zu den Preisträgern in der Kategorie „Hochschulen“. Ausschlaggebend für die Entscheidung war seine Diplomarbeit zum Thema „Untersuchung des akustischen Verhaltens von Kfz-Heckklappenantrieben, sowie Verifizieren und Aufzeigen von Verbesserungsmöglichkeiten“. Seidl hat darin zwei elektrische Heckklappensysteme der Firma Brose Fahrzeugteile analysiert - und zwar hinsichtlich Einflussgrößen wie Drehzahl und Drehmoment. Aus den Erfahrungen, die er daraus gewann, entwickelte er Optimierungsmöglichkeiten, die dann in einem Heckklappenantrieb eines Versuchsfahrzeugs umgesetzt wurden. Die Akustik ist deshalb ein wichtiges Thema im Automobilbereich, weil sie Wertigkeit, Produktbeschaffenheit und Komfort widerspiegelt. Selbst kleinste Bauteile können dafür verantwortlich sein. Verbunden mit der Ehrung ist ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Winfried Perseke. &#13;
<strong>Der Kulturpreis:</strong> Zum mittlerweile zehnten Mal hat die Bayernwerk AG mit dem Kulturpreis Bayern besondere wissenschaftliche und künstlerische Leistungen an bayerischen Universitäten, Hochschulen und Kunsthochschulen gewürdigt. Der Preis wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vergeben. Die Preisträger werden durch die Rektoren bzw. Präsidenten der jeweiligen Hochschule benannt. Die Verleihung fand im Veranstaltungsforum in Fürstenfeldbruck statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kulturpreis_Seidl-1024x681.jpg"
                        fileSize="56880"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Kraftstoff-Sensoren internationalen Fachleuten vorgestellt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/kraftstoff-sensoren-internationalen-fachleuten-vorgestellt/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Nov 2014 17:15:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/kraftstoff-sensoren-internationalen-fachleuten-vorgestellt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die am Technologietranferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC entwickelten Sensoren zur Kraftstofferkennung gewinnen aktuell eine breite internationale Aufmerksamkeit. So präsentierten Doktoranden des TAC ihre neuesten Entwicklungsergebnisse auf zwei Fachtagungen.</em>&#13;
TAC-Doktorand Mustafa Eskiner stellte seine neuesten Entwicklungen bei der 7th International AGQM Conference in Berlin vor. Die Konferenz richtet sich an Experten aus der Biokraftstoff-Industrie sowie aus Forschungseinrichtungen und Universitäten. &#13;
Ferdinand Bär, der ebenfalls am TAC forscht, präsentierte seine Ergebnisse bei der 12. FAD-Konferenz &quot;Herausforderung - Abgasnachbehandlung für Dieselmotoren&quot; in Dresden. In diesem Förderkreis Abgasnachbehandlungstechnologien für Dieselmotoren sind in erster Linie Fachleute aus der Automobilindustrie, der Mineralölindustrie, aus Behörden sowie Hochschulen vertreten. &#13;
Auf Einladung des Tagungsleiters Prof. Dr. Gennadi Zikoridse bekam auch der TAC-Forscher Zhu Fan die Gelegenheit, bei der FAD-Konferenz seine aktuellen Untersuchungsergebnisse vorzustellen. Zhu Fan arbeitet an der Kraftstofferkennung mittels zeitaufgelöster laserinduzierter Laserfluoreszenz. Durch die Teilnahme an diesen internationalen Tagungen gelingt es den Coburger Forschern, gezielt auf die Arbeiten des TAC aufmerksam zu machen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die am Technologietranferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC entwickelten Sensoren zur Kraftstofferkennung gewinnen aktuell eine breite internationale Aufmerksamkeit. So präsentierten Doktoranden des TAC ihre neuesten Entwicklungsergebnisse auf zwei Fachtagungen.</em>&#13;
TAC-Doktorand Mustafa Eskiner stellte seine neuesten Entwicklungen bei der 7th International AGQM Conference in Berlin vor. Die Konferenz richtet sich an Experten aus der Biokraftstoff-Industrie sowie aus Forschungseinrichtungen und Universitäten. &#13;
Ferdinand Bär, der ebenfalls am TAC forscht, präsentierte seine Ergebnisse bei der 12. FAD-Konferenz &quot;Herausforderung - Abgasnachbehandlung für Dieselmotoren&quot; in Dresden. In diesem Förderkreis Abgasnachbehandlungstechnologien für Dieselmotoren sind in erster Linie Fachleute aus der Automobilindustrie, der Mineralölindustrie, aus Behörden sowie Hochschulen vertreten. &#13;
Auf Einladung des Tagungsleiters Prof. Dr. Gennadi Zikoridse bekam auch der TAC-Forscher Zhu Fan die Gelegenheit, bei der FAD-Konferenz seine aktuellen Untersuchungsergebnisse vorzustellen. Zhu Fan arbeitet an der Kraftstofferkennung mittels zeitaufgelöster laserinduzierter Laserfluoreszenz. Durch die Teilnahme an diesen internationalen Tagungen gelingt es den Coburger Forschern, gezielt auf die Arbeiten des TAC aufmerksam zu machen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/fanBaerEskiner02-1024x683.jpg"
                        fileSize="146754"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Oberfränkische Hochschulen vertiefen Zusammenarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/oberfraenkische-hochschulen-vertiefen-zusammenarbeit/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Nov 2014 15:45:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/oberfraenkische-hochschulen-vertiefen-zusammenarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Auf dem Gebiet der Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften wird die Zusammenarbeit zwischen der Universität Bayreuth und der Hochschule Coburg im Zuge der <a class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" href="t3://page?uid=137">TechnologieAllianzOberfranken TAO</a> weiter ausgebaut. Prof. Dr. Matthias Noll, der seit 2012 an der Hochschule Coburg in den Bachelor- und Masterstudiengängen Bioanalytik lehrt, wird künftig auch an der Universität Bayreuth lehren. Er erhielt dort die Lehrbefugnis für Ökologische Mikrobiologie.</em>&#13;
Prof. Dr. Matthias Noll arbeitete vor seiner Berufung an die Hochschule Coburg u.a. am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie, an der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung und am Bundesinstitut für Risikobewertung. 2012 habilitierte er sich an der TU Berlin auf dem Lehrgebiet der Umweltmikrobiologie. &#13;
Die Professorinnen und Professoren des Studiengangs Bioanalytik an der Hochschule Coburg und ihre Kolleginnen und Kollegen der Universität Bayreuth bauen auch die Forschungskooperation weiter aus. So übernahmen die Coburger Forscher aus Bayreuth eine Bakterien-Stammsammlung, die jetzt die wichtige Grundlage für die angewandte Forschung im Bereich Mikrobiologie an der Hochschule Coburg bildet sowie den Bereich Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften an den beiden Universitäten stärkt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Auf dem Gebiet der Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften wird die Zusammenarbeit zwischen der Universität Bayreuth und der Hochschule Coburg im Zuge der <a class="internal-link" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" href="t3://page?uid=137">TechnologieAllianzOberfranken TAO</a> weiter ausgebaut. Prof. Dr. Matthias Noll, der seit 2012 an der Hochschule Coburg in den Bachelor- und Masterstudiengängen Bioanalytik lehrt, wird künftig auch an der Universität Bayreuth lehren. Er erhielt dort die Lehrbefugnis für Ökologische Mikrobiologie.</em>&#13;
Prof. Dr. Matthias Noll arbeitete vor seiner Berufung an die Hochschule Coburg u.a. am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie, an der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung und am Bundesinstitut für Risikobewertung. 2012 habilitierte er sich an der TU Berlin auf dem Lehrgebiet der Umweltmikrobiologie. &#13;
Die Professorinnen und Professoren des Studiengangs Bioanalytik an der Hochschule Coburg und ihre Kolleginnen und Kollegen der Universität Bayreuth bauen auch die Forschungskooperation weiter aus. So übernahmen die Coburger Forscher aus Bayreuth eine Bakterien-Stammsammlung, die jetzt die wichtige Grundlage für die angewandte Forschung im Bereich Mikrobiologie an der Hochschule Coburg bildet sowie den Bereich Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften an den beiden Universitäten stärkt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/NollMatthias-1024x681.jpg"
                        fileSize="106229"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Abschluss 1966: Wiedersehen in Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/abschluss-1966-wiedersehen-in-coburg/</link>
                <pubDate>Tue, 18 Nov 2014 08:10:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/abschluss-1966-wiedersehen-in-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Vor 48 Jahren haben die ersten Maschinenbau-Absolventen die Hochschule Coburg verlassen. Seitdem treffen sich die Ehemaligen immer wieder in Coburg. Zum 200. Jubiläum der Hochschule haben sie ihre Almer Mater erneut besucht. </em></p>&#13;
<p>Hans-Erich Fischer verfolgt immer noch gerne mit, was sich an seiner ehemaligen Hochschule so tut. Ob aus der Zeitung oder bei Treffen mit seinen Kommilitonen von früher. In unregelmäßigen Abständen haben sich die Maschinenbauer seit ihrem Abschluss 1966 in Coburg getroffen. Das 200. Jubiläum der Hochschule war der ideale Anlass für ein erneutes Wiedersehen. „Verstreut in ganz Deutschland“ seien die Mitstreiter aus Studienzeiten mittlerweile, erzählt Fischer. 56 Maschinenbauer haben damals ihr Studium beendet. Drei Jahre dauerte die Ausbildung am Staatlichen Polytechnikum Coburg. </p>&#13;
<p>Ebenfalls 1966 haben die ersten Elektrotechnik-Ingenieure ihr Studium abgeschlossen. Auch sie hat es zum Jubiläum wieder an ihre alte Hochschule gezogen. Vor dem offiziellen Festakt gab es für die knapp 20 Alumni der Elektrotechnik noch eine Führung durch die Jubiläumsausstellung und die Labore.</p>&#13;
<p><strong>Zur Geschichte:</strong> Das Staatliche Polytechnikum Coburg wurde mit dem Beginn des Wintersemester 1963/64 offiziell eröffnet. Sein Vorläufer - die Coburger Staatsbauschule – hatte ihre Räumlichkeiten noch in der Steingasse 18. Der Umzug war nötig geworden, weil das alte Gebäude die Schülerzahlen nicht mehr fassen konnte und dringend sanierungsbedürftig war. Mehr zur Geschichte gibt es in der Publikation zum 200. Hochschul-Jubiläum. Das Buch „Aus Streibs Wohnstube zum Doktorhut“ ist ab sofort in der Buchhandlung Riemann und in der Pressestelle der Hochschule erhältlich. &nbsp;<strong>&nbsp;</strong></p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Vor 48 Jahren haben die ersten Maschinenbau-Absolventen die Hochschule Coburg verlassen. Seitdem treffen sich die Ehemaligen immer wieder in Coburg. Zum 200. Jubiläum der Hochschule haben sie ihre Almer Mater erneut besucht. </em></p>&#13;
<p>Hans-Erich Fischer verfolgt immer noch gerne mit, was sich an seiner ehemaligen Hochschule so tut. Ob aus der Zeitung oder bei Treffen mit seinen Kommilitonen von früher. In unregelmäßigen Abständen haben sich die Maschinenbauer seit ihrem Abschluss 1966 in Coburg getroffen. Das 200. Jubiläum der Hochschule war der ideale Anlass für ein erneutes Wiedersehen. „Verstreut in ganz Deutschland“ seien die Mitstreiter aus Studienzeiten mittlerweile, erzählt Fischer. 56 Maschinenbauer haben damals ihr Studium beendet. Drei Jahre dauerte die Ausbildung am Staatlichen Polytechnikum Coburg. </p>&#13;
<p>Ebenfalls 1966 haben die ersten Elektrotechnik-Ingenieure ihr Studium abgeschlossen. Auch sie hat es zum Jubiläum wieder an ihre alte Hochschule gezogen. Vor dem offiziellen Festakt gab es für die knapp 20 Alumni der Elektrotechnik noch eine Führung durch die Jubiläumsausstellung und die Labore.</p>&#13;
<p><strong>Zur Geschichte:</strong> Das Staatliche Polytechnikum Coburg wurde mit dem Beginn des Wintersemester 1963/64 offiziell eröffnet. Sein Vorläufer - die Coburger Staatsbauschule – hatte ihre Räumlichkeiten noch in der Steingasse 18. Der Umzug war nötig geworden, weil das alte Gebäude die Schülerzahlen nicht mehr fassen konnte und dringend sanierungsbedürftig war. Mehr zur Geschichte gibt es in der Publikation zum 200. Hochschul-Jubiläum. Das Buch „Aus Streibs Wohnstube zum Doktorhut“ ist ab sofort in der Buchhandlung Riemann und in der Pressestelle der Hochschule erhältlich. &nbsp;<strong>&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Scheck_Alumni66-1024x683.jpg"
                        fileSize="93365"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Alumni_Maschbau-683x1024.jpg"
                        fileSize="136514"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/VondranAntje-1024x692.jpg"
                        fileSize="102524"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Partnerschaft mit Universität in Novosibirsk begründet]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/partnerschaft-mit-universitaet-in-novosibirsk-begruendet/</link>
                <pubDate>Tue, 11 Nov 2014 08:31:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/partnerschaft-mit-universitaet-in-novosibirsk-begruendet/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg und die </em><em>Novosibirsk State University of Economics and Management NSUEM wollen künftig partnerschaftlich zusammenarbeiten. Dazu reisten Dr. Alexandr Novikov, Rektor und Dr. Pavel Novgorodov, Stellvertretender Rektor der NSUEM, nach Coburg und unterzeichneten einen Letter of Intend. In Zukunft haben Coburger Studierende im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft die Möglichkeit, ein Auslandsstudium in Novosibirsk zu absolvieren und ein sog. Double Degree, also einen Doppelabschluss beider Hochschulen zu erwerben. Im Gegenzug können russische Studierende in Coburg studieren.</em> &#13;
Russland fehlte bisher auf der Landkarte der Coburger Partnerhochschulen. Jetzt wurde der Grundstein gelegt zu einer Partnerschaft mit der Novosibirsk State University of Economics and Management NSUEM. Künftig können jährlich fünf Studierende aus dem Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft nach Novosibirsk bzw. Coburg reisen, um dort in zwei zusätzlichen Semestern ein sog. Double Degree, also einen Doppelabschluss zu erwerben. Außerdem sind an den beiden Hochschulen Sommer Schools geplant und es soll möglich sein, via Skype Vorlesungen an der Partnerhochschule verfolgen zu können. &#13;
Initiator der neuen Hochschulkooperation ist Prof. Dr. Eduard Gerhardt, der in der Fakultät Wirtschaft das Lehrgebiet Wirtschaftsinformatik innehat. Er reiste vor einem Jahr an die NSUEM, um dort Vorlesungen in russischer Sprache zu halten. Prof. Gerhardt, der in Kasachstan geboren wurde, erklärt: „Wir haben an der Hochschule Coburg zahlreiche russisch-sprachige Studierenden. Sie können jetzt in Russland studieren und Kontakte knüpfen. Davon profitiert auch die regionale Wirtschaft.“ Die Vorlesungen an der NSUEM finden in russischer und englischer Sprache statt. &#13;
Die beiden russischen Gäste aus Novosibirsk nutzten ihren Besuch in Coburg auch, um das Unternehmen Lasco Umformtechnik GmbH zu besuchen, das seit Jahren im russischen Markt aktiv ist. &nbsp;&#13;
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl freut sich über die neue Hochschul-Partnerschaft mit Novosibirsk. Er betont: „Die internationalen Aspekte gewinnen sowohl für unsere Hochschule als auch für die regionale Wirtschaft immer mehr an Bedeutung.“ Annette Stegemann, Leiterin des International Office der Hochschule Coburg berät Studierende, die ins Ausland wollen. Sie sagt: „ Es gibt vielfältige finanzielle Unterstützungsprogramme, die das Studieren im Ausland erleichtern.“&#13;
An der NSUEM studieren 12.500 Studierende in vier Fakultäten. Die fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Ökonomie, Sozialwissenschaften und Informatik.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg und die </em><em>Novosibirsk State University of Economics and Management NSUEM wollen künftig partnerschaftlich zusammenarbeiten. Dazu reisten Dr. Alexandr Novikov, Rektor und Dr. Pavel Novgorodov, Stellvertretender Rektor der NSUEM, nach Coburg und unterzeichneten einen Letter of Intend. In Zukunft haben Coburger Studierende im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft die Möglichkeit, ein Auslandsstudium in Novosibirsk zu absolvieren und ein sog. Double Degree, also einen Doppelabschluss beider Hochschulen zu erwerben. Im Gegenzug können russische Studierende in Coburg studieren.</em> &#13;
Russland fehlte bisher auf der Landkarte der Coburger Partnerhochschulen. Jetzt wurde der Grundstein gelegt zu einer Partnerschaft mit der Novosibirsk State University of Economics and Management NSUEM. Künftig können jährlich fünf Studierende aus dem Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft nach Novosibirsk bzw. Coburg reisen, um dort in zwei zusätzlichen Semestern ein sog. Double Degree, also einen Doppelabschluss zu erwerben. Außerdem sind an den beiden Hochschulen Sommer Schools geplant und es soll möglich sein, via Skype Vorlesungen an der Partnerhochschule verfolgen zu können. &#13;
Initiator der neuen Hochschulkooperation ist Prof. Dr. Eduard Gerhardt, der in der Fakultät Wirtschaft das Lehrgebiet Wirtschaftsinformatik innehat. Er reiste vor einem Jahr an die NSUEM, um dort Vorlesungen in russischer Sprache zu halten. Prof. Gerhardt, der in Kasachstan geboren wurde, erklärt: „Wir haben an der Hochschule Coburg zahlreiche russisch-sprachige Studierenden. Sie können jetzt in Russland studieren und Kontakte knüpfen. Davon profitiert auch die regionale Wirtschaft.“ Die Vorlesungen an der NSUEM finden in russischer und englischer Sprache statt. &#13;
Die beiden russischen Gäste aus Novosibirsk nutzten ihren Besuch in Coburg auch, um das Unternehmen Lasco Umformtechnik GmbH zu besuchen, das seit Jahren im russischen Markt aktiv ist. &nbsp;&#13;
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl freut sich über die neue Hochschul-Partnerschaft mit Novosibirsk. Er betont: „Die internationalen Aspekte gewinnen sowohl für unsere Hochschule als auch für die regionale Wirtschaft immer mehr an Bedeutung.“ Annette Stegemann, Leiterin des International Office der Hochschule Coburg berät Studierende, die ins Ausland wollen. Sie sagt: „ Es gibt vielfältige finanzielle Unterstützungsprogramme, die das Studieren im Ausland erleichtern.“&#13;
An der NSUEM studieren 12.500 Studierende in vier Fakultäten. Die fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Ökonomie, Sozialwissenschaften und Informatik.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Michel_Stegemann_Poetzl_Novikov_Gerhardt_Novgorodov-1024x533.jpg"
                        fileSize="124828"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="533"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Furioses Finale zum Festakt – 200 Jahre Bau|Hoch|Schule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/furioses-finale-zum-festakt-200-jahre-bauhochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 10 Nov 2014 14:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/furioses-finale-zum-festakt-200-jahre-bauhochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hat die Hochschule Coburg ihr 200. Jubiläum gefeiert. Festredner Dr. Ludwig Spaenle würdigte die besondere Entwicklung und Bedeutung der Hochschule. </em> </p>&#13;
<p>Am Ende gab es stehende Ovationen für das Ensemble des Landestheaters Coburg. Mit Auszügen aus „King Arthur“ begeisterte es das Publikum in der Aula der Hochschule. Das Gastspiel war krönender Abschluss des Festakts zum 200. Jubiläum der Hochschule Coburg. </p>&#13;
<p>Am 07. November 1814 gründete der herzogliche Architekt Friedrich Streib im Coburger Steinweg eine Schule für bürgerliche Baukunst. Aus dieser hat sich bis heute die Hochschule Coburg mit ihren rund 5000 Studierenden entwickelt. Dr. Ludwig Spaenle, Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung der vergangenen Jahre. „Coburg ist ein starkes Stück Bayern. Dazu gehört natürlich auch die Hochschule.“ Im Bereich der Studierendenzahlen habe Coburg die Erwartungen deutlich übertroffen. Das spiegle sich auch im Erfolg der regionalen Wirtschaft wieder. </p>&#13;
<p>Dem stimmte Sigmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg, zu. „Die Hochschule Coburg ist eine Fachkräfteschmiede, deren Absolventen nicht nur fachlich hervorragend ausgebildet sind, sondern hier auch persönliche Fähigkeiten erwerben.“ </p>&#13;
<p>Welche Bandbreite die Hochschule bietet, wurde beim Festakt deutlich. In zwei Gesprächsrunden wagte die Hochschule einen Blick in ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sarah Andiel und Thore Wojke vom Debattierclub unterhielten die Gäste mit einem Streitgespräch über die Frage: „Ist Coburg eine Studentenstadt?“ Und der Hochschulchor sorgte für musikalische Abwechslung. </p>&#13;
<p>&quot;Der Festakt war eine Sternstunde unserer Hochschule. Wir haben damit vor allem die Menschen gewürdigt, die die 200-jährige Erfolgsgeschichte maßgeblich mitgeschrieben haben“, betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl. Besonders gefreut habe er sich auch über die vielen Ehemaligen, die ihre Verbundenheit sehr emotional zum Ausdruck brachten. So waren beispielsweise auch die ersten Absolventen der Studiengänge Maschinenbau und Elektrotechnik zur Feier angereist. „Mein besonderer Dank gilt allen, die mit viel Herzblut beide Ausstellungen, die große Publikation und die Veranstaltungen gestaltet haben. Das war großartig!“, so Pötzl abschließend. </p>&#13;
<p><em>Die Jubiläumsausstellung auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße und der Container am Albertsplatz Coburg sind noch bis Samstag, 15. November, täglich 10 bis 18 Uhr geöffnet. </em> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hat die Hochschule Coburg ihr 200. Jubiläum gefeiert. Festredner Dr. Ludwig Spaenle würdigte die besondere Entwicklung und Bedeutung der Hochschule. </em> </p>&#13;
<p>Am Ende gab es stehende Ovationen für das Ensemble des Landestheaters Coburg. Mit Auszügen aus „King Arthur“ begeisterte es das Publikum in der Aula der Hochschule. Das Gastspiel war krönender Abschluss des Festakts zum 200. Jubiläum der Hochschule Coburg. </p>&#13;
<p>Am 07. November 1814 gründete der herzogliche Architekt Friedrich Streib im Coburger Steinweg eine Schule für bürgerliche Baukunst. Aus dieser hat sich bis heute die Hochschule Coburg mit ihren rund 5000 Studierenden entwickelt. Dr. Ludwig Spaenle, Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung der vergangenen Jahre. „Coburg ist ein starkes Stück Bayern. Dazu gehört natürlich auch die Hochschule.“ Im Bereich der Studierendenzahlen habe Coburg die Erwartungen deutlich übertroffen. Das spiegle sich auch im Erfolg der regionalen Wirtschaft wieder. </p>&#13;
<p>Dem stimmte Sigmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg, zu. „Die Hochschule Coburg ist eine Fachkräfteschmiede, deren Absolventen nicht nur fachlich hervorragend ausgebildet sind, sondern hier auch persönliche Fähigkeiten erwerben.“ </p>&#13;
<p>Welche Bandbreite die Hochschule bietet, wurde beim Festakt deutlich. In zwei Gesprächsrunden wagte die Hochschule einen Blick in ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sarah Andiel und Thore Wojke vom Debattierclub unterhielten die Gäste mit einem Streitgespräch über die Frage: „Ist Coburg eine Studentenstadt?“ Und der Hochschulchor sorgte für musikalische Abwechslung. </p>&#13;
<p>&quot;Der Festakt war eine Sternstunde unserer Hochschule. Wir haben damit vor allem die Menschen gewürdigt, die die 200-jährige Erfolgsgeschichte maßgeblich mitgeschrieben haben“, betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl. Besonders gefreut habe er sich auch über die vielen Ehemaligen, die ihre Verbundenheit sehr emotional zum Ausdruck brachten. So waren beispielsweise auch die ersten Absolventen der Studiengänge Maschinenbau und Elektrotechnik zur Feier angereist. „Mein besonderer Dank gilt allen, die mit viel Herzblut beide Ausstellungen, die große Publikation und die Veranstaltungen gestaltet haben. Das war großartig!“, so Pötzl abschließend. </p>&#13;
<p><em>Die Jubiläumsausstellung auf dem Campus Friedrich-Streib-Straße und der Container am Albertsplatz Coburg sind noch bis Samstag, 15. November, täglich 10 bis 18 Uhr geöffnet. </em> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC5666.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC5733.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC5823.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC5628.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/DSC5682.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Praxismesse als Sprungbrett ins Berufsleben]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/praxismesse-als-sprungbrett-ins-berufsleben/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Nov 2014 14:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/praxismesse-als-sprungbrett-ins-berufsleben/</guid>
                <description><![CDATA[<em>58 Aussteller aus Thüringen und Bayern haben sich bei der Praxismesse der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg präsentiert. Studierende konnten hier Kontakte für das Praxissemester knüpfen.</em> &#13;
Er hat selbst in Coburg studiert. Jetzt ist Nico Van de Weyer wieder hier, um Praktikanten für die Jugendpflege Dörfles-Esbach zu suchen. Denn auch bei ihm ist der Kontakt zum späteren Arbeitgeber über die Praxismesse entstanden. Für Van de Weyer zählt vor allem der erste Eindruck, den man dort von Bewerbern gewinnen kann. „In der Kinder- und Jugendarbeit ist es wichtig, dass jemand auf Leute zugehen kann. Ob das der Fall ist, kann ich im persönlichen Gespräch schnell erkennen.“ &#13;
Welche Voraussetzungen muss ich als Praktikant erfüllen? Was für Aufgaben erwarten mich? Besteht danach die Chance, eine Anstellung zu bekommen? Fragen, die an den Ständen schnell beantwortet werden. „Einige Aussteller bringen auch Praktikanten mit, die von ihren Erfahrungen berichten“, erklärt Grit Annemüller, Beauftragte für das praktische Studiensemester im Studiengang Soziale Arbeit. Sie organisiert die Praxismesse, die seit fast 15 Jahren an der Hochschule stattfindet. &#13;
Steffen Tauss vom Beruflichen Fortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft (bfz) in Coburg ist beinahe von Anfang an dabei. Auch er nutzt die Messe, um einen ersten Eindruck von den Bewerbern zu bekommen. &nbsp;„Wir suchen vor allem Leute, die eine große Palette bieten“, erklärt Tauss. Das Aufgabengebiet im bfz umfasse eine beachtenswerte Bandbreite. Im Praktikum könnten die Studierenden herausfinden, ob sie das auch später machen wollen oder sich lieber für ein Gebiet spezialisieren. „Wenn sich jemand bei uns wohlfühlt, ist das eine gute Gelegenheit, um später daran anzuknüpfen“, verrät Tauss.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>58 Aussteller aus Thüringen und Bayern haben sich bei der Praxismesse der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg präsentiert. Studierende konnten hier Kontakte für das Praxissemester knüpfen.</em> &#13;
Er hat selbst in Coburg studiert. Jetzt ist Nico Van de Weyer wieder hier, um Praktikanten für die Jugendpflege Dörfles-Esbach zu suchen. Denn auch bei ihm ist der Kontakt zum späteren Arbeitgeber über die Praxismesse entstanden. Für Van de Weyer zählt vor allem der erste Eindruck, den man dort von Bewerbern gewinnen kann. „In der Kinder- und Jugendarbeit ist es wichtig, dass jemand auf Leute zugehen kann. Ob das der Fall ist, kann ich im persönlichen Gespräch schnell erkennen.“ &#13;
Welche Voraussetzungen muss ich als Praktikant erfüllen? Was für Aufgaben erwarten mich? Besteht danach die Chance, eine Anstellung zu bekommen? Fragen, die an den Ständen schnell beantwortet werden. „Einige Aussteller bringen auch Praktikanten mit, die von ihren Erfahrungen berichten“, erklärt Grit Annemüller, Beauftragte für das praktische Studiensemester im Studiengang Soziale Arbeit. Sie organisiert die Praxismesse, die seit fast 15 Jahren an der Hochschule stattfindet. &#13;
Steffen Tauss vom Beruflichen Fortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft (bfz) in Coburg ist beinahe von Anfang an dabei. Auch er nutzt die Messe, um einen ersten Eindruck von den Bewerbern zu bekommen. &nbsp;„Wir suchen vor allem Leute, die eine große Palette bieten“, erklärt Tauss. Das Aufgabengebiet im bfz umfasse eine beachtenswerte Bandbreite. Im Praktikum könnten die Studierenden herausfinden, ob sie das auch später machen wollen oder sich lieber für ein Gebiet spezialisieren. „Wenn sich jemand bei uns wohlfühlt, ist das eine gute Gelegenheit, um später daran anzuknüpfen“, verrät Tauss.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Praxismesse-1024x692.jpg"
                        fileSize="193125"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gespür für die Kultur entdecken]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gespuer-fuer-die-kultur-entdecken/</link>
                <pubDate>Thu, 06 Nov 2014 10:44:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gespuer-fuer-die-kultur-entdecken/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im Rahmen des Seminars „Die kulturelle Codierung der Dinge“ haben sieben Studierende des Master Design gemeinsam mit Dr. Claudia Schlager das Museum der Alltagskultur bei Stuttgart besucht.</em>&#13;
Ziel der Reise war, die Sicht der Designer mit der analytischen Perspektive des Museums zusammen zu bringen und damit die Produktion von Alltagsdingen ihrem kulturellen Gebrauch gegenüber zu stellen. Zwei Tage haben die Studierenden dort verbracht. Den Abschluss bildete eine kleine Tagung zum Thema „Alltagskultur in der Vitrine – outdated or fashionable?“. Neben Experten der Universität Tübingen und mehrerer deutscher Museen war daran auch die Gruppe aus Coburg beteiligt. Die Studierenden waren begeistert über die vielfältigen Anregungen für ihre eigene Arbeit. Auch der Leiter des Museums, Thomas Brune, wünscht sich eine Fortsetzung der Kooperation. &#13;
Das Museum der Alltagskultur ist eines der größten volkskundlichen Museen im deutschsprachigen Raum. Dieses Jahr feiert es sein 25-jähriges Jubiläum.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im Rahmen des Seminars „Die kulturelle Codierung der Dinge“ haben sieben Studierende des Master Design gemeinsam mit Dr. Claudia Schlager das Museum der Alltagskultur bei Stuttgart besucht.</em>&#13;
Ziel der Reise war, die Sicht der Designer mit der analytischen Perspektive des Museums zusammen zu bringen und damit die Produktion von Alltagsdingen ihrem kulturellen Gebrauch gegenüber zu stellen. Zwei Tage haben die Studierenden dort verbracht. Den Abschluss bildete eine kleine Tagung zum Thema „Alltagskultur in der Vitrine – outdated or fashionable?“. Neben Experten der Universität Tübingen und mehrerer deutscher Museen war daran auch die Gruppe aus Coburg beteiligt. Die Studierenden waren begeistert über die vielfältigen Anregungen für ihre eigene Arbeit. Auch der Leiter des Museums, Thomas Brune, wünscht sich eine Fortsetzung der Kooperation. &#13;
Das Museum der Alltagskultur ist eines der größten volkskundlichen Museen im deutschsprachigen Raum. Dieses Jahr feiert es sein 25-jähriges Jubiläum.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MuseumAlltagsdinge-682x1024.jpg"
                        fileSize="126295"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schülerforschungszentrum für Oberfranken – Auszeichnung bei ‚Jugend forscht‘]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schuelerforschungszentrum-fuer-oberfranken-auszeichnung-bei-jugend-forscht/</link>
                <pubDate>Tue, 04 Nov 2014 14:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schuelerforschungszentrum-fuer-oberfranken-auszeichnung-bei-jugend-forscht/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Mit ihrem gemeinsam eingereichten Konzept für ein oberfränkisches Schülerforschungszentrum waren die TechnologieAllianzOberfranken (TAO), Oberfranken Offensiv e.V. und die Regierung von Oberfranken beim Ideenwettbewerb ‚Jugend forscht‘ erfolgreich: Das Preisgeld von 7.500 Euro der Stiftung ‚Jugend forscht‘ sowie der ‚Heinz und Gisela Friedrichs Stiftung‘ ist eine Anerkennung und Ermunterung zum Aufbau eines oberfränkischen Schülerforschungszentrums, dem auch dieser Betrag zu Gute kommen wird.</em>&#13;
„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unseres Konzeptes! Der Preis bestätigt uns in unserer bisherigen Arbeit und in unserem Bestreben, mit einem Schülerforschungszentrum einen außerschulischen Lernort für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler zu schaffen, wo wir sie besonders fördern können“, erklärt Prof. Dr. Walter Zimmermann, Lehrstuhlinhaber Theoretische Physik I der Universität Bayreuth. Prof. Zimmermann, der seit einigen Jahren besonders begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler im Fach Physik erfolgreich fördert, hat seine dabei gesammelten Erfahrungen in das erfolgreiche Konzept für ein oberfränkisches Schülerforschungszentrum mit eingebracht.&#13;
Prof. Dr. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth, ergänzt: „Darüber hinaus wollen wir natürlich frühzeitig die ‚besten Köpfe‘ unter den Schülerinnen und Schülern für ein Studium an der Universität Bayreuth oder an einem der drei anderen oberfränkischen Hochschulstandorte begeistern. Nicht zuletzt soll das Schülerforschungszentrum dazu beitragen, in Zeiten des demografischen Wandels und des wachsenden Fachkräftebedarfs, der insbesondere auch Oberfranken treffen wird, die Attraktivität der Region als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort dauerhaft zu stärken.“&#13;
Das Angebot der<strong> Universität Bamberg</strong> setzt seinen Schwerpunkt auf Informatikthemen. Die Schülerinnen und Schüler können zur Nutzung von Sozialen Netzwerken aus Sicht der Wirtschaftsinformatik forschen oder auch zu neuen Möglichkeiten für sensorbasierte Anwendungen, beispielsweise in Häusern oder in der Stadt – letzteres ein Angebot der Angewandten Informatik in Kooperation mit der Hochschule Coburg.<br />An der <strong>Hochschule Coburg</strong> können künftig interessierte Schülerinnen und Schüler zeitlich flexibel in einzelnen Forschungsprojekten mitarbeiten und selbst kleine Experimente durchführen; dabei werden sie von Studierenden angeleitet.<br />Die <strong>Hochschule Hof</strong> bietet Schülerinnen und Schülern während der Ferien die Möglichkeit einer kurzen Mitarbeit in Forschungsprojekten der beiden Institute, Institut für Informationssysteme (iisys) und Institut für Materialwissenschaften (ifm).<br />Ebenso wie die drei anderen oberfränkischen Hochschulstandorte Bamberg, Coburg und Hof kann auch die <strong>Universität Bayreuth</strong> auf zahlreiche Projekte zur Förderung von Schülerinnen und Schülern verweisen. So werden bspw. bereits Schülerwettbewerbe in Mathematik, Ferienseminare für Schülergruppen in MINT-Fächern und angeleitete Experimente im Genetiklabor angeboten. Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit schulischen Lehrkräften Schülerinnen und Schüler auf nationale und internationale Schülerwettbewerbe, wie z.B. ‚Jugend forscht‘ oder ‚International Young Physicists Tournament‘ erfolgreich vorbereitet. Im Rahmen der gemeinsamen Initiative Schülerforschungszentrum sollen die Aktivitäten aller oberfränkischen Hochschulstandorte gestärkt, gebündelt und mit der Begabtenförderung in den Schulen abgestimmt werden.&#13;
Träger des Schülerforschungszentrums wird die TechnologieAllianzOberfranken (TAO) sein. Unter dem Dach von TAO arbeiten die Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen Coburg und Hof bereits erfolgreich projekt- und themenbezogen zusammen.<br />Die Angebote des oberfränkischen Schülerforschungszentrums richten sich an außerordentlich leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sowie an solche mit besonderen Talenten und Interessen. „Die oberfränkischen Hochschulstandorte werden dabei abgestimmt und dezentral Fördermöglichkeiten anbieten, die auf ihr jeweiliges Profil zugeschnitten sind“, erläutert Prof. Dr. Walter Zimmermann.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Mit ihrem gemeinsam eingereichten Konzept für ein oberfränkisches Schülerforschungszentrum waren die TechnologieAllianzOberfranken (TAO), Oberfranken Offensiv e.V. und die Regierung von Oberfranken beim Ideenwettbewerb ‚Jugend forscht‘ erfolgreich: Das Preisgeld von 7.500 Euro der Stiftung ‚Jugend forscht‘ sowie der ‚Heinz und Gisela Friedrichs Stiftung‘ ist eine Anerkennung und Ermunterung zum Aufbau eines oberfränkischen Schülerforschungszentrums, dem auch dieser Betrag zu Gute kommen wird.</em>&#13;
„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unseres Konzeptes! Der Preis bestätigt uns in unserer bisherigen Arbeit und in unserem Bestreben, mit einem Schülerforschungszentrum einen außerschulischen Lernort für besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler zu schaffen, wo wir sie besonders fördern können“, erklärt Prof. Dr. Walter Zimmermann, Lehrstuhlinhaber Theoretische Physik I der Universität Bayreuth. Prof. Zimmermann, der seit einigen Jahren besonders begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler im Fach Physik erfolgreich fördert, hat seine dabei gesammelten Erfahrungen in das erfolgreiche Konzept für ein oberfränkisches Schülerforschungszentrum mit eingebracht.&#13;
Prof. Dr. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth, ergänzt: „Darüber hinaus wollen wir natürlich frühzeitig die ‚besten Köpfe‘ unter den Schülerinnen und Schülern für ein Studium an der Universität Bayreuth oder an einem der drei anderen oberfränkischen Hochschulstandorte begeistern. Nicht zuletzt soll das Schülerforschungszentrum dazu beitragen, in Zeiten des demografischen Wandels und des wachsenden Fachkräftebedarfs, der insbesondere auch Oberfranken treffen wird, die Attraktivität der Region als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort dauerhaft zu stärken.“&#13;
Das Angebot der<strong> Universität Bamberg</strong> setzt seinen Schwerpunkt auf Informatikthemen. Die Schülerinnen und Schüler können zur Nutzung von Sozialen Netzwerken aus Sicht der Wirtschaftsinformatik forschen oder auch zu neuen Möglichkeiten für sensorbasierte Anwendungen, beispielsweise in Häusern oder in der Stadt – letzteres ein Angebot der Angewandten Informatik in Kooperation mit der Hochschule Coburg.<br />An der <strong>Hochschule Coburg</strong> können künftig interessierte Schülerinnen und Schüler zeitlich flexibel in einzelnen Forschungsprojekten mitarbeiten und selbst kleine Experimente durchführen; dabei werden sie von Studierenden angeleitet.<br />Die <strong>Hochschule Hof</strong> bietet Schülerinnen und Schülern während der Ferien die Möglichkeit einer kurzen Mitarbeit in Forschungsprojekten der beiden Institute, Institut für Informationssysteme (iisys) und Institut für Materialwissenschaften (ifm).<br />Ebenso wie die drei anderen oberfränkischen Hochschulstandorte Bamberg, Coburg und Hof kann auch die <strong>Universität Bayreuth</strong> auf zahlreiche Projekte zur Förderung von Schülerinnen und Schülern verweisen. So werden bspw. bereits Schülerwettbewerbe in Mathematik, Ferienseminare für Schülergruppen in MINT-Fächern und angeleitete Experimente im Genetiklabor angeboten. Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit schulischen Lehrkräften Schülerinnen und Schüler auf nationale und internationale Schülerwettbewerbe, wie z.B. ‚Jugend forscht‘ oder ‚International Young Physicists Tournament‘ erfolgreich vorbereitet. Im Rahmen der gemeinsamen Initiative Schülerforschungszentrum sollen die Aktivitäten aller oberfränkischen Hochschulstandorte gestärkt, gebündelt und mit der Begabtenförderung in den Schulen abgestimmt werden.&#13;
Träger des Schülerforschungszentrums wird die TechnologieAllianzOberfranken (TAO) sein. Unter dem Dach von TAO arbeiten die Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie die Hochschulen Coburg und Hof bereits erfolgreich projekt- und themenbezogen zusammen.<br />Die Angebote des oberfränkischen Schülerforschungszentrums richten sich an außerordentlich leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sowie an solche mit besonderen Talenten und Interessen. „Die oberfränkischen Hochschulstandorte werden dabei abgestimmt und dezentral Fördermöglichkeiten anbieten, die auf ihr jeweiliges Profil zugeschnitten sind“, erläutert Prof. Dr. Walter Zimmermann.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MeinhardHolger-1024x692.jpg"
                        fileSize="92355"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Wissenschaftsforscher zu Gast im Berliner Museum für Kommunikation]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-wissenschaftsforscher-zu-gast-im-berliner-museum-fuer-kommunikation/</link>
                <pubDate>Mon, 03 Nov 2014 14:06:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-wissenschaftsforscher-zu-gast-im-berliner-museum-fuer-kommunikation/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Unter dem Titel „In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code“ zeigt das Berliner Museum für Kommunikation, wie im 19. Jahrhundert die Vernetzung der Welt mittels Eisenbahn, Postdampfer und Telegrafie begonnen hat. Die Untersuchungen des Coburger Wissenschaftsforschers Prof. Dr. Christian Holtorf sind Teil des Ausstellungskatalogs und des wissenschaftlichen Begleitprogramms.</em>&#13;
Der Historiker Holtorf hat den ersten unmittelbaren Nachrichtenaustausch zwischen zwei Kontinenten dokumentiert, der im Jahr 1858 mit Hilfe eines Unterwasserkabels zwischen Europa und Amerika gelungen ist. Die Qualität war schlecht und das Kabel funktionierte nur in einer Richtung. Wenn es einen „Jules-Verne-Code“ gäbe, erklärt Holtorf, müsste er lauten: „Bitte wiederholen.“ So lautete nämlich die erste telegrafische Nachricht, die in Europa eingetroffen ist. Doch was sollte wiederholt werden? Diese Frage führt zu dem, was der neuen Entwicklung vorausgegangen war, nämlich alte spirituelle und technologische Fantasien, die Welt zu umrunden.&#13;
Die Telegrafie wurde - wie Holtorf zeigt - eigens als Instrument staatlicher Kontrolle und zur Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung entwickelt. Die „Virtualisierung“ der Welt sei deshalb nichts anderes als ein vordergründiger Eindruck. Tatsächlich war das Ziel, so Holtorf, die politische und ökonomische Kontrolle von Raum und Zeit. Das Prinzip „Wiederholung“ wird bis heute von amerikanischen und britischen Abhördiensten angewandt, um den weltweiten Datenverkehr zu kopieren und abzuspeichern. &#13;
Ironischerweise lautete das letzte Wort, das das knapp 4000 km lange Kabel während seines dreiwöchigen Bestehens gesendet hat, ausgerechnet „forward“ („weiter“). Es war Teil einer Mitteilung an die amerikanische Regierung, dass das Kabel nun zur Nutzung frei gegeben werde - ein letzter Irrtum, wie sich herausstellte.&#13;
Am 25. November 2014 stellt Holtorf sein Buch „Der erste Draht zur neuen Welt.“ im Museum für Kommunikation vor und diskutiert mit der Wirtschaftskorrespondentin der taz, Ulrike Herrmann, über globale Informationsflüsse und die Ökonomie der Kommunikation. Teil der Veranstaltung ist auch eine Lesung aus den ersten transatlantischen Telegrammen der Geschichte. Weitere Informationen dazu gibt es unter: <a href="http://www.mfk-berlin.de/kategorie/aktuell/">http://www.mfk-berlin.de/kategorie/aktuell/</a> Eine Übersicht über die ersten telegrafischen Mitteilungen über den Atlantik ist bei Prof. Holtorf abrufbar (Mail: christian.holtorf@hs-coburg.de).]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Unter dem Titel „In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code“ zeigt das Berliner Museum für Kommunikation, wie im 19. Jahrhundert die Vernetzung der Welt mittels Eisenbahn, Postdampfer und Telegrafie begonnen hat. Die Untersuchungen des Coburger Wissenschaftsforschers Prof. Dr. Christian Holtorf sind Teil des Ausstellungskatalogs und des wissenschaftlichen Begleitprogramms.</em>&#13;
Der Historiker Holtorf hat den ersten unmittelbaren Nachrichtenaustausch zwischen zwei Kontinenten dokumentiert, der im Jahr 1858 mit Hilfe eines Unterwasserkabels zwischen Europa und Amerika gelungen ist. Die Qualität war schlecht und das Kabel funktionierte nur in einer Richtung. Wenn es einen „Jules-Verne-Code“ gäbe, erklärt Holtorf, müsste er lauten: „Bitte wiederholen.“ So lautete nämlich die erste telegrafische Nachricht, die in Europa eingetroffen ist. Doch was sollte wiederholt werden? Diese Frage führt zu dem, was der neuen Entwicklung vorausgegangen war, nämlich alte spirituelle und technologische Fantasien, die Welt zu umrunden.&#13;
Die Telegrafie wurde - wie Holtorf zeigt - eigens als Instrument staatlicher Kontrolle und zur Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung entwickelt. Die „Virtualisierung“ der Welt sei deshalb nichts anderes als ein vordergründiger Eindruck. Tatsächlich war das Ziel, so Holtorf, die politische und ökonomische Kontrolle von Raum und Zeit. Das Prinzip „Wiederholung“ wird bis heute von amerikanischen und britischen Abhördiensten angewandt, um den weltweiten Datenverkehr zu kopieren und abzuspeichern. &#13;
Ironischerweise lautete das letzte Wort, das das knapp 4000 km lange Kabel während seines dreiwöchigen Bestehens gesendet hat, ausgerechnet „forward“ („weiter“). Es war Teil einer Mitteilung an die amerikanische Regierung, dass das Kabel nun zur Nutzung frei gegeben werde - ein letzter Irrtum, wie sich herausstellte.&#13;
Am 25. November 2014 stellt Holtorf sein Buch „Der erste Draht zur neuen Welt.“ im Museum für Kommunikation vor und diskutiert mit der Wirtschaftskorrespondentin der taz, Ulrike Herrmann, über globale Informationsflüsse und die Ökonomie der Kommunikation. Teil der Veranstaltung ist auch eine Lesung aus den ersten transatlantischen Telegrammen der Geschichte. Weitere Informationen dazu gibt es unter: <a href="http://www.mfk-berlin.de/kategorie/aktuell/">http://www.mfk-berlin.de/kategorie/aktuell/</a> Eine Übersicht über die ersten telegrafischen Mitteilungen über den Atlantik ist bei Prof. Holtorf abrufbar (Mail: christian.holtorf@hs-coburg.de).]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Transatlantikkabel-1024x682.jpg"
                        fileSize="45567"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[“All we hear is radio ga ga”]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/all-we-hear-is-radio-ga-ga/</link>
                <pubDate>Fri, 31 Oct 2014 15:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/all-we-hear-is-radio-ga-ga/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Auf ebay oder Opas Dachboden haben sie sie gefunden – alte  Radiogeräte, echte Klassiker von Loewe, Grundig und Co. Einmal in der  Woche widmen sich zehn E-Technik-Studierende diesen ganz speziellen  Liebhaberstücken. Und restaurieren sie.</em> &#13;
Es ist eine kleine Zeitreise, die man unternimmt, wenn man die zehn  Studierenden im Labor 2-235 besucht. Zurück in die 70er, 60er oder noch  weiter. Technik, die sonst auf dem Speicher verstaubt, zeigt sich hier  in ihrer ganzen Pracht. „Richtig teure Teile“ sind das, erklärt Prof.  Dr. Hans-Joachim Jirmann. Der Weltempfänger von Grundig Satellit zum  Beispiel. „Solche Geräte haben früher 500 bis 800 Mark gekostet.“  Master-Student Daniel Steiner dagegen hat ihn für 90 Euro bei ebay  ersteigert. Empfangen kann er zwar noch, aber nicht mehr alles, was  möglich wäre. Vorsichtig hat Steiner deshalb das Gerät  auseinandergebaut, checkt Stück für Stück die Teile, säubert und lötet.  &#13;
Ein paar Plätze weiter sitzt Jacqueline Stenglein tief über ein altes  Loewe-Radio gebeugt. Sie hat die Liebe zum antiken Rundfunkempfänger  beim gleichnamigen Kronacher Unternehmen entdeckt. Dort macht die  Studentin parallel zum Studium eine Ausbildung zur Elektronikerin.  Äußerlich hat Stenglein das Gerät schon in Schuss gebracht. Nur das  Innenleben bereitet ihr noch Kopfzerbrechen. Was genau kaputt ist, weiß  sie nicht. Doch obwohl das Radio nicht richtig läuft: „Das, was man  hört, klingt viel schöner als bei neuen Geräten.“ &#13;
Die Idee zum Projekt sei spontan entstanden, berichtet Prof. Jirmann.  „Frau Stenglein ist damals auf mich zugekommen. Sie hätte da so ein  altes Teil, ob man das nicht zum Laufen bringen könnte.“ Schnell haben  sich weitere Technik-Liebhaber gefunden, die mitschrauben wollen.  Ersatzteile sind zwar nicht mehr so leicht zu finden, aber die  Hochschule hat aus einem Nachlass alte Bauteile geerbt. Die passenden  Pläne für die Geräte findet man zum Glück im Internet. Und auch Prof.  Jirmann steht mit Rat und Tat zur Seite.  &#13;
Am Prüfgerät setzt er mit geübten Handgriffen eine kleine  Elektronenröhre ein. Noch die passende Steckkarte eingelegt, dann kann  der Test losgehen. Manchmal sind es nämlich nur Einzelteile, die nicht  mehr funktionieren. Oder Staub und anderer Dreck haben sich im Inneren  abgesetzt. Am Ende soll natürlich alles wieder so funktionieren, wie im  Originalzustand. Dann bekommen die Radios auch ihren verdienten  Ehrenplatz im Wohnzimmer.  &#13;
<em>“I'd sit alone and watch your light,<br />My only friend through teenage nights<br />And everything I had to know<br />I heard it on my radio”</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Auf ebay oder Opas Dachboden haben sie sie gefunden – alte  Radiogeräte, echte Klassiker von Loewe, Grundig und Co. Einmal in der  Woche widmen sich zehn E-Technik-Studierende diesen ganz speziellen  Liebhaberstücken. Und restaurieren sie.</em> &#13;
Es ist eine kleine Zeitreise, die man unternimmt, wenn man die zehn  Studierenden im Labor 2-235 besucht. Zurück in die 70er, 60er oder noch  weiter. Technik, die sonst auf dem Speicher verstaubt, zeigt sich hier  in ihrer ganzen Pracht. „Richtig teure Teile“ sind das, erklärt Prof.  Dr. Hans-Joachim Jirmann. Der Weltempfänger von Grundig Satellit zum  Beispiel. „Solche Geräte haben früher 500 bis 800 Mark gekostet.“  Master-Student Daniel Steiner dagegen hat ihn für 90 Euro bei ebay  ersteigert. Empfangen kann er zwar noch, aber nicht mehr alles, was  möglich wäre. Vorsichtig hat Steiner deshalb das Gerät  auseinandergebaut, checkt Stück für Stück die Teile, säubert und lötet.  &#13;
Ein paar Plätze weiter sitzt Jacqueline Stenglein tief über ein altes  Loewe-Radio gebeugt. Sie hat die Liebe zum antiken Rundfunkempfänger  beim gleichnamigen Kronacher Unternehmen entdeckt. Dort macht die  Studentin parallel zum Studium eine Ausbildung zur Elektronikerin.  Äußerlich hat Stenglein das Gerät schon in Schuss gebracht. Nur das  Innenleben bereitet ihr noch Kopfzerbrechen. Was genau kaputt ist, weiß  sie nicht. Doch obwohl das Radio nicht richtig läuft: „Das, was man  hört, klingt viel schöner als bei neuen Geräten.“ &#13;
Die Idee zum Projekt sei spontan entstanden, berichtet Prof. Jirmann.  „Frau Stenglein ist damals auf mich zugekommen. Sie hätte da so ein  altes Teil, ob man das nicht zum Laufen bringen könnte.“ Schnell haben  sich weitere Technik-Liebhaber gefunden, die mitschrauben wollen.  Ersatzteile sind zwar nicht mehr so leicht zu finden, aber die  Hochschule hat aus einem Nachlass alte Bauteile geerbt. Die passenden  Pläne für die Geräte findet man zum Glück im Internet. Und auch Prof.  Jirmann steht mit Rat und Tat zur Seite.  &#13;
Am Prüfgerät setzt er mit geübten Handgriffen eine kleine  Elektronenröhre ein. Noch die passende Steckkarte eingelegt, dann kann  der Test losgehen. Manchmal sind es nämlich nur Einzelteile, die nicht  mehr funktionieren. Oder Staub und anderer Dreck haben sich im Inneren  abgesetzt. Am Ende soll natürlich alles wieder so funktionieren, wie im  Originalzustand. Dann bekommen die Radios auch ihren verdienten  Ehrenplatz im Wohnzimmer.  &#13;
<em>“I'd sit alone and watch your light,<br />My only friend through teenage nights<br />And everything I had to know<br />I heard it on my radio”</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Radio_Steiner-1024x683.jpg"
                        fileSize="146272"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Radio_HoffmannMergenthaler-1024x683.jpg"
                        fileSize="162377"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Perspektiven der Gesundheitsförderung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/perspektiven-der-gesundheitsfoerderung/</link>
                <pubDate>Fri, 31 Oct 2014 13:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/perspektiven-der-gesundheitsfoerderung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Das Thema „Gesundheit“ ist in aller Munde. Wie können wir langfristig gesund leben und arbeiten? Welche Möglichkeiten gibt es für Absolventen der Integrativen Gesundheitsförderung? Darüber haben Studierende, Wissenschaftler und Experten aus der Praxis an der Hochschule Coburg diskutiert.</em> </p>&#13;
<p>Einmal im Jahr lädt der Studiengang „Integrative Gesundheitsförderung“ zur Tagung „Arbeitsmarkt Gesundheitsförderung“ ein. Gemeinsam mit dem Berufsverband Integrative Gesundheitsförderung e.V. wollen die Verantwortlichen den Studierenden eine Plattform bieten, bei der sie sich über berufliche Perspektiven informieren können. Wissenschaftler berichten von aktuellen Forschungsergebnissen. Berater und Gesundheitsmanager erzählen von ihren Erfahrungen. „Die Teilnehmer können sich nicht nur fachlich austauschen, sondern auch vernetzen“, betonte Studiengangsleiter Prof. Dr. Eberhard Nöfer. </p>&#13;
<p>Dass gesundheitsfördernde Maßnahmen am Arbeitsplatz sich positiv in den Unternehmen auswirken, ist in zahlreichen Studien belegt; das Arbeitsfeld für Absolventen der „Integrative Gesundheitsförderung“ entsprechend vielfältig. Das zeigen auch die vielen Praxisprojekte, die die Studierenden mit Partnern aus ganz Deutschland durchführen. Studentin Tamara Stüllein stellte zum Beispiel die Kooperation mit der Volkshochschule im Landkreis Haßberge vor. Die vhs möchte ein Weiterbildungsangebot im Bereich „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ schaffen. Die Studierenden haben dafür ein konkretes Konzept ausgearbeitet, welches mögliche Wettbewerber identifiziert, Stärken und Schwächen analysiert und bei den Unternehmen den Bedarf nach entsprechenden Angeboten abfragt. </p>&#13;
<p>Von einem Projekt zur Verbesserung der Gesundheit von Mitarbeitern in der Seniorenpflege berichtete die Studentin Christine Röhrich. In zwei Einrichtungen eines bundesweit tätigen Betreibers von Pflegeeinrichtungen hat ihre Gruppe eine Analyse des Wohlbefindens und der Belastung durchgeführt. Außerdem haben die Studierenden Handlungsempfehlungen entwickelt, die die Gesundheit der Mitarbeiter verbessern helfen. </p>&#13;
<p>Die Absolventen der „Integrativen Gesundheitsförderung“ bringen ein breites Spektrum an Fähigkeiten&nbsp; mit. Neben den gesundheitswissenschaftlichen Kenntnissen sind das &nbsp;insbesondere ein betriebswirtschaftliches Verständnis sowie erprobte Fähigkeiten im Projektmanagement. Zukünftige Arbeitgeber wissen das zu schätzen. „Das haben andere Bewerber nicht“, erklärte Dr. Christian Weigl, Geschäftsführer des Instituts für Gesundheit und Management. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Thema „Gesundheit“ ist in aller Munde. Wie können wir langfristig gesund leben und arbeiten? Welche Möglichkeiten gibt es für Absolventen der Integrativen Gesundheitsförderung? Darüber haben Studierende, Wissenschaftler und Experten aus der Praxis an der Hochschule Coburg diskutiert.</em> </p>&#13;
<p>Einmal im Jahr lädt der Studiengang „Integrative Gesundheitsförderung“ zur Tagung „Arbeitsmarkt Gesundheitsförderung“ ein. Gemeinsam mit dem Berufsverband Integrative Gesundheitsförderung e.V. wollen die Verantwortlichen den Studierenden eine Plattform bieten, bei der sie sich über berufliche Perspektiven informieren können. Wissenschaftler berichten von aktuellen Forschungsergebnissen. Berater und Gesundheitsmanager erzählen von ihren Erfahrungen. „Die Teilnehmer können sich nicht nur fachlich austauschen, sondern auch vernetzen“, betonte Studiengangsleiter Prof. Dr. Eberhard Nöfer. </p>&#13;
<p>Dass gesundheitsfördernde Maßnahmen am Arbeitsplatz sich positiv in den Unternehmen auswirken, ist in zahlreichen Studien belegt; das Arbeitsfeld für Absolventen der „Integrative Gesundheitsförderung“ entsprechend vielfältig. Das zeigen auch die vielen Praxisprojekte, die die Studierenden mit Partnern aus ganz Deutschland durchführen. Studentin Tamara Stüllein stellte zum Beispiel die Kooperation mit der Volkshochschule im Landkreis Haßberge vor. Die vhs möchte ein Weiterbildungsangebot im Bereich „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ schaffen. Die Studierenden haben dafür ein konkretes Konzept ausgearbeitet, welches mögliche Wettbewerber identifiziert, Stärken und Schwächen analysiert und bei den Unternehmen den Bedarf nach entsprechenden Angeboten abfragt. </p>&#13;
<p>Von einem Projekt zur Verbesserung der Gesundheit von Mitarbeitern in der Seniorenpflege berichtete die Studentin Christine Röhrich. In zwei Einrichtungen eines bundesweit tätigen Betreibers von Pflegeeinrichtungen hat ihre Gruppe eine Analyse des Wohlbefindens und der Belastung durchgeführt. Außerdem haben die Studierenden Handlungsempfehlungen entwickelt, die die Gesundheit der Mitarbeiter verbessern helfen. </p>&#13;
<p>Die Absolventen der „Integrativen Gesundheitsförderung“ bringen ein breites Spektrum an Fähigkeiten&nbsp; mit. Neben den gesundheitswissenschaftlichen Kenntnissen sind das &nbsp;insbesondere ein betriebswirtschaftliches Verständnis sowie erprobte Fähigkeiten im Projektmanagement. Zukünftige Arbeitgeber wissen das zu schätzen. „Das haben andere Bewerber nicht“, erklärte Dr. Christian Weigl, Geschäftsführer des Instituts für Gesundheit und Management. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Arbeitsmarkt_Gesundheitsfoerderung-1024x683.jpg"
                        fileSize="125317"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Forschungsergebnisse bei internationaler Konferenz präsentiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/forschungsergebnisse-bei-internationaler-konferenz-praesentiert/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Oct 2014 11:41:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/forschungsergebnisse-bei-internationaler-konferenz-praesentiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Im englischen Birmingham fand in diesem Jahr die große <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.sae.org/events/pfl/">Kraftstofftagung des Weltverbandes der Automobilingenieure</a>, der Society of Automotive Engineers (SAE International), statt. Mit dabei war Kristin Götz, Doktorandin im Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC). Sie präsentierte aktuelle Coburger Forschungsergebnisse.</em>&#13;
Mehr als 200 Experten der internationalen Kraftstoff-Forschung tauschten sich in Birmingham vier Tage lang über die aktuellen Forschungsergebnisse ihres Fachgebietes aus. Die TAC-Doktorandin Kristin Götz hatte die Gelegenheit, auch die Ergebnisse ihrer Forschung in die internationale Diskussion einzubringen. Und sie stellte die Ergebnisse ihrer Kollegin Anja Singer vor, die derzeit in Elternzeit ist. Beide Referate wurden im Vorfeld von einem internationalen Gutachtergremium geprüft (peer review) und daraufhin zur Tagung zugelassen.&#13;
Begleitet wurde die Tagung von einer internationalen Poster-Ausstellung. Auch hier war das TAC mit drei Postern vertreten, auf denen über studentische Projekte und Abschlussarbeiten zur Coburger Kraftstoff-Forschung berichtet wurde. Die Arbeiten stammen von Martin Kortschack (Studiengang Bioanalytik), Victor Gross, J. Geisel und F. Seydel (alle Studiengang Physikalische Technik). Sie können sich – für Studenten ungewöhnlich – so einem internationalen Fachpublikum präsentieren. Dies ist auch ein Ergebnis des Lehrkonzeptes „Forschendes Lehren“, das die Hochschule Coburg seit einigen Jahren intensiv verfolgt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Im englischen Birmingham fand in diesem Jahr die große <a class="external-link-new-window" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.sae.org/events/pfl/">Kraftstofftagung des Weltverbandes der Automobilingenieure</a>, der Society of Automotive Engineers (SAE International), statt. Mit dabei war Kristin Götz, Doktorandin im Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC). Sie präsentierte aktuelle Coburger Forschungsergebnisse.</em>&#13;
Mehr als 200 Experten der internationalen Kraftstoff-Forschung tauschten sich in Birmingham vier Tage lang über die aktuellen Forschungsergebnisse ihres Fachgebietes aus. Die TAC-Doktorandin Kristin Götz hatte die Gelegenheit, auch die Ergebnisse ihrer Forschung in die internationale Diskussion einzubringen. Und sie stellte die Ergebnisse ihrer Kollegin Anja Singer vor, die derzeit in Elternzeit ist. Beide Referate wurden im Vorfeld von einem internationalen Gutachtergremium geprüft (peer review) und daraufhin zur Tagung zugelassen.&#13;
Begleitet wurde die Tagung von einer internationalen Poster-Ausstellung. Auch hier war das TAC mit drei Postern vertreten, auf denen über studentische Projekte und Abschlussarbeiten zur Coburger Kraftstoff-Forschung berichtet wurde. Die Arbeiten stammen von Martin Kortschack (Studiengang Bioanalytik), Victor Gross, J. Geisel und F. Seydel (alle Studiengang Physikalische Technik). Sie können sich – für Studenten ungewöhnlich – so einem internationalen Fachpublikum präsentieren. Dies ist auch ein Ergebnis des Lehrkonzeptes „Forschendes Lehren“, das die Hochschule Coburg seit einigen Jahren intensiv verfolgt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Goetz_Kristin-1024x826.jpg"
                        fileSize="116850"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="826"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Brücken-Screening soll Klarheit schaffen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bruecken-screening-soll-klarheit-schaffen/</link>
                <pubDate>Thu, 30 Oct 2014 09:24:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bruecken-screening-soll-klarheit-schaffen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>„Unsere Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg hat eine lange Tradition. Und wir möchten sie weiter ausbauen. Das verkündete Thomas Schmid, Hauptgeschäftsführer des Bayrischen Bauindustrie Verbandes, beim Treffen des Kreisverbandes Oberfranken an der Hochschule Coburg. Sein Verband unterstützte den Bau einer großen Holztheke im Eingangsbereich des neuen Gebäudes am Campus Design. Und er initiiert ein neues Forschungsprojekt, bei dem der bauliche Zustand von Brücken unter die Lupe genommen wird.</em>&#13;
„Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Absolventen im Bauingenieurwesen. Wer beruflichen Erfolg haben will, muss mehr mitbringen als Fachwissen. Kommunikative Fähigkeiten sind für uns ein wichtiges Auswahlkriterium, “ betont Karl-Günter Krauß, Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberfranken. Daher verfolge sein Verband mit Interesse das Projekt „Der Coburger Weg“ und er fördert die Hochschule Coburg. So stellte der Verband Mittel zur Verfügung, damit Studierende der Fakultät Design eine Holztheke realisieren könnten, die im Eingangsbereich des neuen Gebäudes am Campus Design Atmosphäre schafft. Umgesetzt wurde das Schmuckstück von Studierenden der Architektur und der Innenarchitektur in einem Semester übergreifenden Wahlfach unter der Leitung von Prof. Helmut Bielenski. Er stellte fest: „Wir mussten einigen Hürden überwinden, um den Baustoff Holz hier einsetzen zu können.“ Mit dazu beigetragen hat beispielsweise ein aufwändiger Brandschutzanstrich.&#13;
<strong>Projekt Brücken-Screening</strong>&#13;
„40 Prozent aller Brücken in Westdeutschland wurden zwischen 1960 und 1980 gebaut. Anders als bei den staatlichen Brücken werden die Brücken in kommunaler Hand vielfach nicht immer wieder auf ihren Zustand hin geprüft, “ erläutert Prof. Dr. Egbert Keßler. Der Experte für Brückenbau betreut in diesem Semester ein Pilot-Forschungsprojekt, das vom Bayrischen Bauindustrie Verband finanziert wird. &#13;
Gemeinsamt mit zwei Studierenden, die das Thema in ihrer Abschlussarbeit bearbeiten, setzt er sich mit den kommunalen Brücken in der Stadt Lichtenfels und im Landkreis Bayreuth auseinander. Das Projektteam erfasst dort alle Brücken, überprüft den baulichen Zustand und dokumentiert ihn. „Ziel dieses bayernweit einzigartigen Modellprojekts ist es, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass bei dieser wichtigen Infrastruktur Handlungsbedarf besteht“, betonen die Vertreter des Bauindustrie Verbandes.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>„Unsere Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg hat eine lange Tradition. Und wir möchten sie weiter ausbauen. Das verkündete Thomas Schmid, Hauptgeschäftsführer des Bayrischen Bauindustrie Verbandes, beim Treffen des Kreisverbandes Oberfranken an der Hochschule Coburg. Sein Verband unterstützte den Bau einer großen Holztheke im Eingangsbereich des neuen Gebäudes am Campus Design. Und er initiiert ein neues Forschungsprojekt, bei dem der bauliche Zustand von Brücken unter die Lupe genommen wird.</em>&#13;
„Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Absolventen im Bauingenieurwesen. Wer beruflichen Erfolg haben will, muss mehr mitbringen als Fachwissen. Kommunikative Fähigkeiten sind für uns ein wichtiges Auswahlkriterium, “ betont Karl-Günter Krauß, Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberfranken. Daher verfolge sein Verband mit Interesse das Projekt „Der Coburger Weg“ und er fördert die Hochschule Coburg. So stellte der Verband Mittel zur Verfügung, damit Studierende der Fakultät Design eine Holztheke realisieren könnten, die im Eingangsbereich des neuen Gebäudes am Campus Design Atmosphäre schafft. Umgesetzt wurde das Schmuckstück von Studierenden der Architektur und der Innenarchitektur in einem Semester übergreifenden Wahlfach unter der Leitung von Prof. Helmut Bielenski. Er stellte fest: „Wir mussten einigen Hürden überwinden, um den Baustoff Holz hier einsetzen zu können.“ Mit dazu beigetragen hat beispielsweise ein aufwändiger Brandschutzanstrich.&#13;
<strong>Projekt Brücken-Screening</strong>&#13;
„40 Prozent aller Brücken in Westdeutschland wurden zwischen 1960 und 1980 gebaut. Anders als bei den staatlichen Brücken werden die Brücken in kommunaler Hand vielfach nicht immer wieder auf ihren Zustand hin geprüft, “ erläutert Prof. Dr. Egbert Keßler. Der Experte für Brückenbau betreut in diesem Semester ein Pilot-Forschungsprojekt, das vom Bayrischen Bauindustrie Verband finanziert wird. &#13;
Gemeinsamt mit zwei Studierenden, die das Thema in ihrer Abschlussarbeit bearbeiten, setzt er sich mit den kommunalen Brücken in der Stadt Lichtenfels und im Landkreis Bayreuth auseinander. Das Projektteam erfasst dort alle Brücken, überprüft den baulichen Zustand und dokumentiert ihn. „Ziel dieses bayernweit einzigartigen Modellprojekts ist es, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass bei dieser wichtigen Infrastruktur Handlungsbedarf besteht“, betonen die Vertreter des Bauindustrie Verbandes.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Theke_Campus_Design1a-1024x692.jpg"
                        fileSize="138107"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Geballte Kompetenz und personifizierter Optimismus]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/geballte-kompetenz-und-personifizierter-optimismus/</link>
                <pubDate>Tue, 28 Oct 2014 13:25:00 +0100</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/geballte-kompetenz-und-personifizierter-optimismus/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Wir sind gut, wollen aber noch besser werden – darin waren sich  Oberfrankens Spitzenvertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und  Landespolitik bei ihrem ersten gemeinsamen Zukunftsgespräch an der  Hochschule Coburg einig. </em> </p>&#13;
<p>„Unsere Region hat sich in den letzten Jahren insbesondere im  Hochschulbereich sehr positiv entwickelt, nun gilt es unsere Stärken  weiter auszubauen“, fasst Staatsministerin Melanie Huml zusammen. Sie  und die anderen CSU-Landtagsabgeordneten aus Oberfranken wollen sich nun  regelmäßig mit den Hochschulpräsidenten und Vertretern der  Wirtschaftskammern treffen, um Strategien für die Weiterentwicklung  Oberfrankens zu entwerfen. Zwei Aspekte seien dabei besonders wichtig:  einerseits gemeinsame Projekte zu realisieren und andererseits das  jeweilige Profil der Hochschulen weiter zu schärfen.  </p>&#13;
<p>„Bei der TechnologieAllianz-Oberfranken TAO funktioniert das bereits  hervorragend“, lobt Ministerin Huml, die auch als Vorsitzende des  Vereins „Oberfranken Offensiv“ die Gründung dieser Kooperation intensiv  unterstützt hatte. Inzwischen arbeiten die Universitäten Bamberg und  Bayreuth sowie die Hochschulen für angewandte Wissenschaften Coburg und  Hof seit drei Jahren als TAO auf den Gebieten Energie und Mobilität  intensiv zusammen. „Wir werden die Hochschulen sehr gerne weiterhin  unterstützen, denn die bisherigen Erfolge der TAO zeigen deutlich, wie  fruchtbar und nutzbringend diese Kooperation ist“, so Huml.  </p>&#13;
<p>Mit Nachdruck wollen sich die oberfränkischen CSU-Abgeordneten für  eine starke Einbindung der regionalen Hochschulen in die bayerische  Digitalisierungsoffensive einsetzen. Im Rahmen der Strategie „Bayern  Digital“ ist u.a. ein Forschungszentrum in Garching geplant, das auch  die IT-Kompetenzen an den Universitäten und Hochschulen für angewandte  Wissenschaften (HAWs) in ganz Bayern nutzen und vernetzen soll.  </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Wir sind gut, wollen aber noch besser werden – darin waren sich  Oberfrankens Spitzenvertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und  Landespolitik bei ihrem ersten gemeinsamen Zukunftsgespräch an der  Hochschule Coburg einig. </em> </p>&#13;
<p>„Unsere Region hat sich in den letzten Jahren insbesondere im  Hochschulbereich sehr positiv entwickelt, nun gilt es unsere Stärken  weiter auszubauen“, fasst Staatsministerin Melanie Huml zusammen. Sie  und die anderen CSU-Landtagsabgeordneten aus Oberfranken wollen sich nun  regelmäßig mit den Hochschulpräsidenten und Vertretern der  Wirtschaftskammern treffen, um Strategien für die Weiterentwicklung  Oberfrankens zu entwerfen. Zwei Aspekte seien dabei besonders wichtig:  einerseits gemeinsame Projekte zu realisieren und andererseits das  jeweilige Profil der Hochschulen weiter zu schärfen.  </p>&#13;
<p>„Bei der TechnologieAllianz-Oberfranken TAO funktioniert das bereits  hervorragend“, lobt Ministerin Huml, die auch als Vorsitzende des  Vereins „Oberfranken Offensiv“ die Gründung dieser Kooperation intensiv  unterstützt hatte. Inzwischen arbeiten die Universitäten Bamberg und  Bayreuth sowie die Hochschulen für angewandte Wissenschaften Coburg und  Hof seit drei Jahren als TAO auf den Gebieten Energie und Mobilität  intensiv zusammen. „Wir werden die Hochschulen sehr gerne weiterhin  unterstützen, denn die bisherigen Erfolge der TAO zeigen deutlich, wie  fruchtbar und nutzbringend diese Kooperation ist“, so Huml.  </p>&#13;
<p>Mit Nachdruck wollen sich die oberfränkischen CSU-Abgeordneten für  eine starke Einbindung der regionalen Hochschulen in die bayerische  Digitalisierungsoffensive einsetzen. Im Rahmen der Strategie „Bayern  Digital“ ist u.a. ein Forschungszentrum in Garching geplant, das auch  die IT-Kompetenzen an den Universitäten und Hochschulen für angewandte  Wissenschaften (HAWs) in ganz Bayern nutzen und vernetzen soll.  </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Besuch_Huml-1024x683.jpg"
                        fileSize="135097"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erste Messe Dual ein voller Erfolg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erste-messe-dual-ein-voller-erfolg/</link>
                <pubDate>Wed, 22 Oct 2014 11:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erste-messe-dual-ein-voller-erfolg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Studieren, Berufserfahrung sammeln und dabei auch noch Geld verdienen? Das geht beim Dualen Studium. Weil das Interesse bei Schülern und Ausbildungsbetrieben immer größer wird, haben die Hochschule Coburg und die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg zum ersten Mal eine Messe Dual veranstaltet. </em> &#13;
Rund 1000 Besucher kamen zur Premiere der Messe Dual an die Hochschule Coburg, um sich über das Angebot von 35 Ausstellern zu informieren. Dabei waren zahlreiche regionale und überregionale Unternehmen. &#13;
„Wir haben die Messe Dual organisiert, damit sich Unternehmen und Interessierte im direkten Gespräch austauschen können“, erklärt Dr. Kerstin Sauerbrey vom Career Service der Hochschule Coburg. Die Nachfrage nach dualen Studienmöglichkeiten sei in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. An der Hochschule hat sich die Zahl der dual Studierenden seit 2008 zum Beispiel verdoppelt – von 65 auf insgesamt 120. &#13;
Es gibt zwei Varianten des Dualen Studiums. Beim Verbundstudium absolvieren die Studierenden eine Ausbildung im Betrieb und das Studium an der Hochschule. Sie erwerben also neben dem Berufsabschluss auch einen akademischen Grad. Ausbildung und Studium dauern in der Regel insgesamt 4,5 Jahre. &#13;
Beim Studium mit vertiefter Praxis ist keine Berufsausbildung integriert. Der Student bzw. die Studentin schließen jedoch einen Vertrag mit einem Unternehmen. In der vorlesungsfreien Zeit und im Praxissemester erwerben sie dort intensive Praxiserfahrung. In der Regel wird auch die Bachelorarbeit in Kooperation mit dem Unternehmen geschrieben. Die Regelstudienzeit entspricht der des jeweiligen Bachelor-Studiengangs. &#13;
Neben grundsätzlichen Informationen zum Dualen Studium, konnten Schüler und Eltern bei den Unternehmen auch Konkretes zu den einzelnen Angeboten erfahren. „Viele Besucher kamen mit ganz gezielten Fragen zu den Ausstellern“, erläutert Bianca Schmidt von der Studienberatung der Hochschule Coburg. „Das zeigt, dass sie sich schon im Voraus intensiv Gedanken gemacht haben.“ &#13;
Entsprechend voll besetzt war auch der Audimax beim Vortrag von Matthias Heidel, Agentur für Arbeit. Er klärte über das Duale Studium im Allgemeinen auf. Außerdem gab es weitere Info-Vorträge, z.B. der Hotelfachschule Pegnitz oder der Siemens Technik Akademie.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Studieren, Berufserfahrung sammeln und dabei auch noch Geld verdienen? Das geht beim Dualen Studium. Weil das Interesse bei Schülern und Ausbildungsbetrieben immer größer wird, haben die Hochschule Coburg und die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg zum ersten Mal eine Messe Dual veranstaltet. </em> &#13;
Rund 1000 Besucher kamen zur Premiere der Messe Dual an die Hochschule Coburg, um sich über das Angebot von 35 Ausstellern zu informieren. Dabei waren zahlreiche regionale und überregionale Unternehmen. &#13;
„Wir haben die Messe Dual organisiert, damit sich Unternehmen und Interessierte im direkten Gespräch austauschen können“, erklärt Dr. Kerstin Sauerbrey vom Career Service der Hochschule Coburg. Die Nachfrage nach dualen Studienmöglichkeiten sei in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. An der Hochschule hat sich die Zahl der dual Studierenden seit 2008 zum Beispiel verdoppelt – von 65 auf insgesamt 120. &#13;
Es gibt zwei Varianten des Dualen Studiums. Beim Verbundstudium absolvieren die Studierenden eine Ausbildung im Betrieb und das Studium an der Hochschule. Sie erwerben also neben dem Berufsabschluss auch einen akademischen Grad. Ausbildung und Studium dauern in der Regel insgesamt 4,5 Jahre. &#13;
Beim Studium mit vertiefter Praxis ist keine Berufsausbildung integriert. Der Student bzw. die Studentin schließen jedoch einen Vertrag mit einem Unternehmen. In der vorlesungsfreien Zeit und im Praxissemester erwerben sie dort intensive Praxiserfahrung. In der Regel wird auch die Bachelorarbeit in Kooperation mit dem Unternehmen geschrieben. Die Regelstudienzeit entspricht der des jeweiligen Bachelor-Studiengangs. &#13;
Neben grundsätzlichen Informationen zum Dualen Studium, konnten Schüler und Eltern bei den Unternehmen auch Konkretes zu den einzelnen Angeboten erfahren. „Viele Besucher kamen mit ganz gezielten Fragen zu den Ausstellern“, erläutert Bianca Schmidt von der Studienberatung der Hochschule Coburg. „Das zeigt, dass sie sich schon im Voraus intensiv Gedanken gemacht haben.“ &#13;
Entsprechend voll besetzt war auch der Audimax beim Vortrag von Matthias Heidel, Agentur für Arbeit. Er klärte über das Duale Studium im Allgemeinen auf. Außerdem gab es weitere Info-Vorträge, z.B. der Hotelfachschule Pegnitz oder der Siemens Technik Akademie.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Messe_Dual_Beratung-1024x683.jpg"
                        fileSize="124939"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Messe_Dual_UEberblick-1024x683.jpg"
                        fileSize="198332"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Preise, Urkunden und Medaillen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/preise-urkunden-und-medaillen/</link>
                <pubDate>Thu, 16 Oct 2014 06:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/preise-urkunden-und-medaillen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zweimal im Jahr lädt die Hochschule Coburg ihre frischgebackenen Absolventen zur Feierstunde in die Aula. Knapp 400 Studierende haben diesmal wieder ihr Studium erfolgreich abgeschlossen.</em> </p>&#13;
<p>„Heute können sie sich noch einmal feiern lassen“, rief Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl den Absolventinnen und Absolventen bei der Abschlussveranstaltung zu. Mit Familien und Freunden waren diese gekommen, um sich von der Hochschule offiziell zu verabschieden. Obwohl es vor allem für einige Bachelor-Studierende gar kein richtiger Abschied ist, bleiben sie doch für ein Masterstudium noch ein paar Semester in Coburg. </p>&#13;
<p>Neben einer Urkunde, gab es für die Studiengangsbesten jeweils eine Bronze-, Silber- oder Goldmedaille. Überreicht von den Dekanen oder Dekaninnen der Fakultäten, die gleich noch Einiges von neuen Studiengängen oder Entwicklungen zu berichten hatten. Moderatorin Uli Noll führte durchs Programm, der Hochschulchor „Die Klangfänger“ sorgte zwischendurch für musikalische Abwechslung. </p>&#13;
<p>Dass die Hochschule Coburg gut mit der Wirtschaft vernetzt ist, machte sich an diesem Abend ebenfalls bemerkbar. So haben sowohl die HUK-COBURG als auch der Bund Deutscher Innenarchitekten Anerkennungspreise an besonders gute Studentinnen und Studenten verliehen. Peter Klimmt, Leiter der Abteilung Personalentwicklung bei der HUK würdigte Andreas Vienhues für seine Leistungen im Studium und sein gesellschaftliche Engagement. Gemeistert hat Vienhues dies sogar parallel zum Beruf, denn er studierte im berufsbegleitenden Bachelor „Versicherungswirtschaft“. Dotiert ist der HUK-Anerkennungspreis mit 800 Euro. </p>&#13;
<p>Claudia Schütz und Jürgen Bahls vom bdia Landesverband Bayern ehrten insgesamt drei Preisträger. Die Innenarchitektur-Studierenden Maren Voß, Florian Heugel und Johanna Springer haben sich alle durch eine herausragende Bachelorarbeit qualifiziert. Für sie gab es den „BDIAusgezeichnet“. </p>&#13;
<p>Noch keine Absolventin, aber ebenfalls ausgezeichnet wurde Niya Pavlova. Die Bulgarin studiert im Master Financial Management und erhielt den DAAD-Preis. Dieser wird jedes Jahr an ausländische Studierende vergeben. </p>&#13;
<p><strong>Preisträger der Gold-Medaillen:</strong></p>&#13;
<ul><li>Daniela Höpfner (Bauingenieurwesen, Bachelor)</li><li>Alexander Ferstl (Innenarchitektur, Bachelor)</li><li>Nina Nieratschker (Integriertes Produktdesign, Bachelor)</li><li>Seda Ispir (Design, Master)</li><li>Michael Morgenroth (Elektrotechnik, Bachelor)</li><li>Michael Hamburger (Informatik, Bachelor)</li><li>Benjamin Amschler (Elektro- und Informationstechnik, Master)</li><li>Florian Bezdeka (Informationstechnologie und Unternehmensanwendungen, Master)</li><li>Christian Büttner (Bioanalytik, Bachelor)</li><li>Patrick Hörner (Physikalische Technik, Diplom)</li><li>Shaoxin Hong (Analytical Instruments Measurement and Sensortechnology, Master)</li><li>Nina Sophie Noack (Soziale Arbeit, Bachelor)</li><li>Lena Laqua (Soziale Arbeit, Master)</li><li>Julia Übelmesser (Integrative Gesundheitsförderung, Bachelor)</li><li>Alexandra Bianca Brahastianu (Maschinenbau, Diplom)</li><li>Sema Güleryüz (Automobiltechnik und Management)</li><li>Sebastian Wick (Betriebswirtschaft, Bachelor)</li><li>Tobias Forster (Betriebswirtschaft, Master)</li></ul>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zweimal im Jahr lädt die Hochschule Coburg ihre frischgebackenen Absolventen zur Feierstunde in die Aula. Knapp 400 Studierende haben diesmal wieder ihr Studium erfolgreich abgeschlossen.</em> </p>&#13;
<p>„Heute können sie sich noch einmal feiern lassen“, rief Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Pötzl den Absolventinnen und Absolventen bei der Abschlussveranstaltung zu. Mit Familien und Freunden waren diese gekommen, um sich von der Hochschule offiziell zu verabschieden. Obwohl es vor allem für einige Bachelor-Studierende gar kein richtiger Abschied ist, bleiben sie doch für ein Masterstudium noch ein paar Semester in Coburg. </p>&#13;
<p>Neben einer Urkunde, gab es für die Studiengangsbesten jeweils eine Bronze-, Silber- oder Goldmedaille. Überreicht von den Dekanen oder Dekaninnen der Fakultäten, die gleich noch Einiges von neuen Studiengängen oder Entwicklungen zu berichten hatten. Moderatorin Uli Noll führte durchs Programm, der Hochschulchor „Die Klangfänger“ sorgte zwischendurch für musikalische Abwechslung. </p>&#13;
<p>Dass die Hochschule Coburg gut mit der Wirtschaft vernetzt ist, machte sich an diesem Abend ebenfalls bemerkbar. So haben sowohl die HUK-COBURG als auch der Bund Deutscher Innenarchitekten Anerkennungspreise an besonders gute Studentinnen und Studenten verliehen. Peter Klimmt, Leiter der Abteilung Personalentwicklung bei der HUK würdigte Andreas Vienhues für seine Leistungen im Studium und sein gesellschaftliche Engagement. Gemeistert hat Vienhues dies sogar parallel zum Beruf, denn er studierte im berufsbegleitenden Bachelor „Versicherungswirtschaft“. Dotiert ist der HUK-Anerkennungspreis mit 800 Euro. </p>&#13;
<p>Claudia Schütz und Jürgen Bahls vom bdia Landesverband Bayern ehrten insgesamt drei Preisträger. Die Innenarchitektur-Studierenden Maren Voß, Florian Heugel und Johanna Springer haben sich alle durch eine herausragende Bachelorarbeit qualifiziert. Für sie gab es den „BDIAusgezeichnet“. </p>&#13;
<p>Noch keine Absolventin, aber ebenfalls ausgezeichnet wurde Niya Pavlova. Die Bulgarin studiert im Master Financial Management und erhielt den DAAD-Preis. Dieser wird jedes Jahr an ausländische Studierende vergeben. </p>&#13;
<p><strong>Preisträger der Gold-Medaillen:</strong></p>&#13;
<ul><li>Daniela Höpfner (Bauingenieurwesen, Bachelor)</li><li>Alexander Ferstl (Innenarchitektur, Bachelor)</li><li>Nina Nieratschker (Integriertes Produktdesign, Bachelor)</li><li>Seda Ispir (Design, Master)</li><li>Michael Morgenroth (Elektrotechnik, Bachelor)</li><li>Michael Hamburger (Informatik, Bachelor)</li><li>Benjamin Amschler (Elektro- und Informationstechnik, Master)</li><li>Florian Bezdeka (Informationstechnologie und Unternehmensanwendungen, Master)</li><li>Christian Büttner (Bioanalytik, Bachelor)</li><li>Patrick Hörner (Physikalische Technik, Diplom)</li><li>Shaoxin Hong (Analytical Instruments Measurement and Sensortechnology, Master)</li><li>Nina Sophie Noack (Soziale Arbeit, Bachelor)</li><li>Lena Laqua (Soziale Arbeit, Master)</li><li>Julia Übelmesser (Integrative Gesundheitsförderung, Bachelor)</li><li>Alexandra Bianca Brahastianu (Maschinenbau, Diplom)</li><li>Sema Güleryüz (Automobiltechnik und Management)</li><li>Sebastian Wick (Betriebswirtschaft, Bachelor)</li><li>Tobias Forster (Betriebswirtschaft, Master)</li></ul>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_Herbst2014__54-1024x588.jpg"
                        fileSize="139359"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="588"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_Herbst2014__04-1024x683.jpg"
                        fileSize="85100"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_Herbst2014__09-1024x683.jpg"
                        fileSize="110505"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Absolventenfeier_Herbst2014__14-1024x683.jpg"
                        fileSize="125930"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[200 Jahre Hochschule Coburg: Von sechs auf 4.874]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/200-jahre-hochschule-coburg-von-sechs-auf-4874/</link>
                <pubDate>Wed, 15 Oct 2014 13:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/200-jahre-hochschule-coburg-von-sechs-auf-4874/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg feiert ihr 200. Jubiläum. Von der Schule für bürgerliche Baukunst, die der Architekt Friedrich Streib 1814 in seinem Wohnzimmer gegründet hat, hat sie sich zu einer Hochschule mit über 30 Studiengängen und knapp 5000 Studierenden entwickelt.</em> &#13;
Von 200 Jahren der Metamorphose spricht Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl, wenn er auf die Geschichte der Hochschule Coburg zurückblickt. Wechselnde Namen, neue Organisationsformen, verschiedene Aufgaben und Standorte hatte die Bildungseinrichtung im Laufe der Jahre. Seit 1961 ist zumindest der Hauptcampus fest in der Friedrich-Streib-Straße angesiedelt. Über den Dächern der Stadt und mit Blick auf die Veste Coburg studieren und arbeiten hier junge Menschen aus der ganzen Welt. &#13;
Doch wie hat alles angefangen? Welche Personen haben die Hochschule geprägt? Was für Schwierigkeiten galt es zu meistern? Mit einer Ausstellung – konzipiert von Kuratorin Dr. Antonia Humm - widmet sich die Hochschule ihrer Geschichte. Bis Mitte November wird diese an zwei Standorten in Coburg zu sehen sein. Zum einen auf dem Campus in der Friedrich-Streib-Straße, zum anderen mitten auf dem Coburger Albertsplatz. Näher zur Stadt und ihren Bürger wollte man dadurch gelangen, wie Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl betont. Auch, um wegzukommen vom Image der „Schule auf dem Berg“. &#13;
<strong>Menschen und ihre Geschichten</strong> &#13;
Fünf Bereiche zeigt die Ausstellung auf dem Campus: Wurzeln, Menschen, Weltoffenheit, Wissen und Innovationen. Erzählt werden die Geschichten von Studenten, die hier gelernt haben, von Professoren und ihren Forschungsprojekten und den Herausforderungen, denen die Hochschule seit ihrer Gründung begegnet ist. Auch mit der Zeit des Nationalsozialismus hat sich Kuratorin Dr. Humm auseinandergesetzt. &#13;
<strong>Studentin entwickelt Ausstellungskonzept</strong> &#13;
Auf dem Coburger Albertsplatz macht ein Schiffscontainer aufmerksam aufs Jubiläum. Diesen hat die Innenarchitektur-Studentin Julia Keidel konzipiert. Mit Kommilitonen hat sie auf 29 qm² eine Studentenbude eingerichtet. „Mit typischen Gegenständen, die man zum Leben braucht“, erklärt Keidel. Zwischen Kühlschrank, Ikea-Regal und Toilette finden die Besucher Wissenswertes zum Alltag der Studenten, ihren Gewohnheiten und natürlich auch zur Herkunft.<strong>&nbsp;</strong> &#13;
<strong>Die eigenen Wurzeln entdecken</strong> &#13;
Die Geschichte der Hochschule haben der Heimatpfleger der Stadt Coburg Dr. Hubertus Habel und Kuratorin Dr. Antonia Humm auch in einem Buch aufgearbeitet. „Aus Streibs Wohnstube zum Doktorhut“ beleuchtet noch einmal, wie aus der kleinen Bauschule ein staatliches Polytechnikum und später die Hochschule Coburg mit ihren vielen verschiedenen Studienrichtungen entstanden ist. Es erscheint pünktlich zum Festakt, am 7. November 2014. &#13;
<strong>Ausstellung:</strong> „Von Zirkeln, Lamb-Wellen und dem Überleben in der Wüste &#13;
<strong>Öffnungszeiten:</strong> täglich 10 bis 18 Uhr &#13;
<strong>Öffentliche Führungen:</strong> 19./26.10. und 2./9.11. um 14 Uhr &#13;
Weitere Informationen unter: <a target="_blank" href="http://www.hochschule-coburg.de/jubilaeum" rel="noopener">www.hochschule-coburg.de/jubilaeum</a> &#13;
<em>Einen Filmbeitrag des Bayerischen Rundfunk gibt es <a target="_blank" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/hochschule-coburg-jubilaeumsausstellung-100.html" rel="noopener">hier</a>. Den Container in der Innenstadt hat das Team vom <a target="_blank" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.itv-coburg.de/typisch-student" rel="noopener">Hochschulfernsehen</a> besucht.</em>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschule Coburg feiert ihr 200. Jubiläum. Von der Schule für bürgerliche Baukunst, die der Architekt Friedrich Streib 1814 in seinem Wohnzimmer gegründet hat, hat sie sich zu einer Hochschule mit über 30 Studiengängen und knapp 5000 Studierenden entwickelt.</em> &#13;
Von 200 Jahren der Metamorphose spricht Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl, wenn er auf die Geschichte der Hochschule Coburg zurückblickt. Wechselnde Namen, neue Organisationsformen, verschiedene Aufgaben und Standorte hatte die Bildungseinrichtung im Laufe der Jahre. Seit 1961 ist zumindest der Hauptcampus fest in der Friedrich-Streib-Straße angesiedelt. Über den Dächern der Stadt und mit Blick auf die Veste Coburg studieren und arbeiten hier junge Menschen aus der ganzen Welt. &#13;
Doch wie hat alles angefangen? Welche Personen haben die Hochschule geprägt? Was für Schwierigkeiten galt es zu meistern? Mit einer Ausstellung – konzipiert von Kuratorin Dr. Antonia Humm - widmet sich die Hochschule ihrer Geschichte. Bis Mitte November wird diese an zwei Standorten in Coburg zu sehen sein. Zum einen auf dem Campus in der Friedrich-Streib-Straße, zum anderen mitten auf dem Coburger Albertsplatz. Näher zur Stadt und ihren Bürger wollte man dadurch gelangen, wie Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl betont. Auch, um wegzukommen vom Image der „Schule auf dem Berg“. &#13;
<strong>Menschen und ihre Geschichten</strong> &#13;
Fünf Bereiche zeigt die Ausstellung auf dem Campus: Wurzeln, Menschen, Weltoffenheit, Wissen und Innovationen. Erzählt werden die Geschichten von Studenten, die hier gelernt haben, von Professoren und ihren Forschungsprojekten und den Herausforderungen, denen die Hochschule seit ihrer Gründung begegnet ist. Auch mit der Zeit des Nationalsozialismus hat sich Kuratorin Dr. Humm auseinandergesetzt. &#13;
<strong>Studentin entwickelt Ausstellungskonzept</strong> &#13;
Auf dem Coburger Albertsplatz macht ein Schiffscontainer aufmerksam aufs Jubiläum. Diesen hat die Innenarchitektur-Studentin Julia Keidel konzipiert. Mit Kommilitonen hat sie auf 29 qm² eine Studentenbude eingerichtet. „Mit typischen Gegenständen, die man zum Leben braucht“, erklärt Keidel. Zwischen Kühlschrank, Ikea-Regal und Toilette finden die Besucher Wissenswertes zum Alltag der Studenten, ihren Gewohnheiten und natürlich auch zur Herkunft.<strong>&nbsp;</strong> &#13;
<strong>Die eigenen Wurzeln entdecken</strong> &#13;
Die Geschichte der Hochschule haben der Heimatpfleger der Stadt Coburg Dr. Hubertus Habel und Kuratorin Dr. Antonia Humm auch in einem Buch aufgearbeitet. „Aus Streibs Wohnstube zum Doktorhut“ beleuchtet noch einmal, wie aus der kleinen Bauschule ein staatliches Polytechnikum und später die Hochschule Coburg mit ihren vielen verschiedenen Studienrichtungen entstanden ist. Es erscheint pünktlich zum Festakt, am 7. November 2014. &#13;
<strong>Ausstellung:</strong> „Von Zirkeln, Lamb-Wellen und dem Überleben in der Wüste &#13;
<strong>Öffnungszeiten:</strong> täglich 10 bis 18 Uhr &#13;
<strong>Öffentliche Führungen:</strong> 19./26.10. und 2./9.11. um 14 Uhr &#13;
Weitere Informationen unter: <a target="_blank" href="http://www.hochschule-coburg.de/jubilaeum" rel="noopener">www.hochschule-coburg.de/jubilaeum</a> &#13;
<em>Einen Filmbeitrag des Bayerischen Rundfunk gibt es <a target="_blank" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/hochschule-coburg-jubilaeumsausstellung-100.html" rel="noopener">hier</a>. Den Container in der Innenstadt hat das Team vom <a target="_blank" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://www.itv-coburg.de/typisch-student" rel="noopener">Hochschulfernsehen</a> besucht.</em>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausstellung_Saeulenhalle__2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausstellung_Saeulenhalle__3.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Ausstellung_Saeulenhalle__6.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studentenbude_27-1024x679.jpg"
                        fileSize="109656"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="679"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studentenbude_19-1024x683.jpg"
                        fileSize="158277"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Studentenbude_03-1024x683.jpg"
                        fileSize="126688"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Autofreier Campus nur mit Unterstützung der Stadt Coburg möglich]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/autofreier-campus-nur-mit-unterstuetzung-der-stadt-coburg-moeglich/</link>
                <pubDate>Wed, 15 Oct 2014 11:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/autofreier-campus-nur-mit-unterstuetzung-der-stadt-coburg-moeglich/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Hochschulleitung und das Staatliche Bauamt Bamberg haben gestern eine neue Alternative für die Zufahrt zum Campus Friedrich-Streib-Straße vorgestellt. Sie kommen damit den Wünschen der Medau-Schule entgegen. Eine Erschließung, die direkt an den 500 Studierendenappartements vorbeiführt, ist für Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl dagegen keine akzeptable Lösung.</em> &#13;
Die Grundidee bleibt. Ein autofreier Campus mit attraktiven Außenbereichen ist das Ziel der Neugestaltung des Campus bis 2020. Die Zufahrt zur geplanten Parkpalette soll deshalb nicht mehr über die Friedrich-Streib-Straße und den Campus führen. Stattdessen ist an eine neue Erschließung vom Kürengrund aus gedacht. &#13;
Diese Strecke nutzen derzeit die Schüler und Schülerinnen sowie die Beschäftigten der Medau-Schule auf Schloss Hohenfels. Weil die ursprüngliche Variante über den Medau-Parkplatz zu nah an den Bergwichteln – der Kinderkrippe der Medau-Schule – vorbeiführt, haben Hochschule und Bauamt jetzt eine neue Alternative entwickelt und sie gemeinsam den Coburger Stadträten und der Presse vorgestellt. In diesem Zusammenhang wies Präsident Pötzl auch auf die Bedeutung der Hochschule für die regionale Entwicklung hin: „Der Hochschuleffekt lässt sich beziffern: Die Wirtschaftsleistung in Regionen mit Hochschulen liegen im Schnitt 20% höher und die Arbeitslosigkeit um 1/3 niedriger.“ &#13;
Grundsätzlich will die Stadt die Pläne der Hochschule unterstützen, favorisiert aber eine ganz andere Lösung: Eine Streckenführung von der Realschule unmittelbar entlang der 500 Studierendenappartements zum Campus. „Das würde die jahrelangen Bemühungen der Hochschule um attraktive Studien- und Wohnbedingungen konterkarieren und ist daher inakzeptabel“, so Pötzl. Eine Streckenführung weitgehend auf Grundlage der bisherigen Zufahrt zur Medau-Schule stößt aufgrund der Eingriffe in die Natur und die Zufahrt aus dem Kürengrund überwiegend auf Ablehnung. &#13;
In den nächsten Wochen werden Hochschule und Bauamt deshalb eine Verkehrszählung im Kürengrund vornehmen, um Anhaltspunkte über künftige Verkehrsbewegungen zu erhalten. Immerhin geht es hier nicht nur um die Hochschule, sondern um die Entwicklung eines ganzen Stadtquartiers. Pötzl: „Jede Veränderung hat Betroffene. Es geht aber immer um die Abwägung aller Belange und nicht nur um Partikularinteressen. Dies zu tun, liegt jetzt in den Händen des Coburger Stadtrats.“ &#13;
Ein Parkdeck außerhalb des Campus in der Sonneberger Straße sei, so Pötzl, nicht mehr möglich. Dies würde nicht nur das ganze Bauprogramm verzögern, sondern das gesamte Finanzierungspaket im Umfang von 65 Mio. EUR wieder aufschnüren.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Hochschulleitung und das Staatliche Bauamt Bamberg haben gestern eine neue Alternative für die Zufahrt zum Campus Friedrich-Streib-Straße vorgestellt. Sie kommen damit den Wünschen der Medau-Schule entgegen. Eine Erschließung, die direkt an den 500 Studierendenappartements vorbeiführt, ist für Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl dagegen keine akzeptable Lösung.</em> &#13;
Die Grundidee bleibt. Ein autofreier Campus mit attraktiven Außenbereichen ist das Ziel der Neugestaltung des Campus bis 2020. Die Zufahrt zur geplanten Parkpalette soll deshalb nicht mehr über die Friedrich-Streib-Straße und den Campus führen. Stattdessen ist an eine neue Erschließung vom Kürengrund aus gedacht. &#13;
Diese Strecke nutzen derzeit die Schüler und Schülerinnen sowie die Beschäftigten der Medau-Schule auf Schloss Hohenfels. Weil die ursprüngliche Variante über den Medau-Parkplatz zu nah an den Bergwichteln – der Kinderkrippe der Medau-Schule – vorbeiführt, haben Hochschule und Bauamt jetzt eine neue Alternative entwickelt und sie gemeinsam den Coburger Stadträten und der Presse vorgestellt. In diesem Zusammenhang wies Präsident Pötzl auch auf die Bedeutung der Hochschule für die regionale Entwicklung hin: „Der Hochschuleffekt lässt sich beziffern: Die Wirtschaftsleistung in Regionen mit Hochschulen liegen im Schnitt 20% höher und die Arbeitslosigkeit um 1/3 niedriger.“ &#13;
Grundsätzlich will die Stadt die Pläne der Hochschule unterstützen, favorisiert aber eine ganz andere Lösung: Eine Streckenführung von der Realschule unmittelbar entlang der 500 Studierendenappartements zum Campus. „Das würde die jahrelangen Bemühungen der Hochschule um attraktive Studien- und Wohnbedingungen konterkarieren und ist daher inakzeptabel“, so Pötzl. Eine Streckenführung weitgehend auf Grundlage der bisherigen Zufahrt zur Medau-Schule stößt aufgrund der Eingriffe in die Natur und die Zufahrt aus dem Kürengrund überwiegend auf Ablehnung. &#13;
In den nächsten Wochen werden Hochschule und Bauamt deshalb eine Verkehrszählung im Kürengrund vornehmen, um Anhaltspunkte über künftige Verkehrsbewegungen zu erhalten. Immerhin geht es hier nicht nur um die Hochschule, sondern um die Entwicklung eines ganzen Stadtquartiers. Pötzl: „Jede Veränderung hat Betroffene. Es geht aber immer um die Abwägung aller Belange und nicht nur um Partikularinteressen. Dies zu tun, liegt jetzt in den Händen des Coburger Stadtrats.“ &#13;
Ein Parkdeck außerhalb des Campus in der Sonneberger Straße sei, so Pötzl, nicht mehr möglich. Dies würde nicht nur das ganze Bauprogramm verzögern, sondern das gesamte Finanzierungspaket im Umfang von 65 Mio. EUR wieder aufschnüren.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/hochschulecoburg_nordzufahr_neut_Seite_1-1024x690.jpg"
                        fileSize="177121"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="690"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/hochschulecoburg_nordzufahr_neut_Seite_2-1024x862.jpg"
                        fileSize="223268"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="862"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studierende engagieren sich in Bosnien-Herzegowina]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studierende-engagieren-sich-in-bosnien-herzegowina/</link>
                <pubDate>Thu, 09 Oct 2014 11:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studierende-engagieren-sich-in-bosnien-herzegowina/</guid>
                <description><![CDATA[<em>15 Studierende der Hochschule Coburg starteten nicht in Coburg,  sondern in Bosnien-Herzegowina in das neue Semester. Das gemeinsame  Projekt mit Studierenden der Studiengänge Internationale Soziale Arbeit,  Innenarchitektur und Betriebswirtschaft führte sie eine Woche lang ins  OS-Jugendzentrum in Jajce.</em> &#13;
In dem Jugendzentrum wird Kindern und Jugendlichen ermöglicht, über  ethnischen und religiösen Grenzen hinweg gemeinsam zu lernen und zu  spielen. Die Coburger Studierenden wurden am ersten Tag in die  multikulturelle Geschichte und Gegenwart von Jajce eingeführt und sie  lernten die Auswirkungen des verheerenden Krieges von 1992 bis 1995  sowie die Arbeit des Jugendzentrums kennen. Es bietet Sprach- und  Kreativkursen für Kinder an, entwickelt Projekte für den Jugendtourismus  nach Jajce und gibt die national anerkannte Zeitschrift <a target="_blank" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://senzor24.info/index.php/aktuelno/item/272-zahvaljuju?i-prijateljima-iz-njema?ke-prostorija-za-djecu-i-mlade-omladinskog-centra-uskoro-u-novom-ruhu" rel="noopener">„Senzor“</a> heraus.  &#13;
Die Studierenden brachten Ideen für neue Kurse mit und lernten die  Arbeit mit den Kindern kennen. Da das Zentrum über wenig Platz verfügt,  entwickelten die Coburger Studierenden einen Plan für die  Neuausgestaltung des Zentrums, den sie dem multikulturellen Team des  Jugendzentrum Jajce vorstellten. Der Plan wurde auch sofort umgesetzt:  Zwei Tage lang hämmerte, bohrte und strich man gemeinsam und gab dem  Jugendzentrum ein neues Gesicht.  &#13;
Begleitet wurden die Studierenden von Prof. Dr. Gaby Franger-Huhle  aus der Fakultät Soziale Arbeit sowie dem Dozenten Wolfram Richter aus  der Fakultät Design. Die Mittel für die Renovierung hatten die  Studierenden durch verschiedene Aktivitäten im Sommersemester  aufgebracht. Diese fächerübergreifende Aktion ist Teil des Projekts „Der  Coburger Weg“, in dem es darum geht, dass Studierende aus  unterschiedlichen Disziplinen zusammenarbeiten und austauschen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>15 Studierende der Hochschule Coburg starteten nicht in Coburg,  sondern in Bosnien-Herzegowina in das neue Semester. Das gemeinsame  Projekt mit Studierenden der Studiengänge Internationale Soziale Arbeit,  Innenarchitektur und Betriebswirtschaft führte sie eine Woche lang ins  OS-Jugendzentrum in Jajce.</em> &#13;
In dem Jugendzentrum wird Kindern und Jugendlichen ermöglicht, über  ethnischen und religiösen Grenzen hinweg gemeinsam zu lernen und zu  spielen. Die Coburger Studierenden wurden am ersten Tag in die  multikulturelle Geschichte und Gegenwart von Jajce eingeführt und sie  lernten die Auswirkungen des verheerenden Krieges von 1992 bis 1995  sowie die Arbeit des Jugendzentrums kennen. Es bietet Sprach- und  Kreativkursen für Kinder an, entwickelt Projekte für den Jugendtourismus  nach Jajce und gibt die national anerkannte Zeitschrift <a target="_blank" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="http://senzor24.info/index.php/aktuelno/item/272-zahvaljuju?i-prijateljima-iz-njema?ke-prostorija-za-djecu-i-mlade-omladinskog-centra-uskoro-u-novom-ruhu" rel="noopener">„Senzor“</a> heraus.  &#13;
Die Studierenden brachten Ideen für neue Kurse mit und lernten die  Arbeit mit den Kindern kennen. Da das Zentrum über wenig Platz verfügt,  entwickelten die Coburger Studierenden einen Plan für die  Neuausgestaltung des Zentrums, den sie dem multikulturellen Team des  Jugendzentrum Jajce vorstellten. Der Plan wurde auch sofort umgesetzt:  Zwei Tage lang hämmerte, bohrte und strich man gemeinsam und gab dem  Jugendzentrum ein neues Gesicht.  &#13;
Begleitet wurden die Studierenden von Prof. Dr. Gaby Franger-Huhle  aus der Fakultät Soziale Arbeit sowie dem Dozenten Wolfram Richter aus  der Fakultät Design. Die Mittel für die Renovierung hatten die  Studierenden durch verschiedene Aktivitäten im Sommersemester  aufgebracht. Diese fächerübergreifende Aktion ist Teil des Projekts „Der  Coburger Weg“, in dem es darum geht, dass Studierende aus  unterschiedlichen Disziplinen zusammenarbeiten und austauschen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Franger_Bosnien_Herzegowina-1024x738.jpg"
                        fileSize="195051"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="738"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mit offenen Armen aufgenommen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mit-offenen-armen-aufgenommen/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Oct 2014 11:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mit-offenen-armen-aufgenommen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Das Patenprogramm „GastFREUNDschaft“ für ausländische Studierende entwickelt sich zum Erfolgsmodell. 40 Coburger helfen ihren Paten in den kommenden Monaten bei der Eingewöhnung und zeigen ihnen ihre Heimat. </em> &#13;
Einen Tag vor Beginn des Wintersemesters war es soweit. Zahlreiche Bürger aus der Stadt und dem Landkreis Coburg und Studierende der Hochschule Coburg warteten gespannt im Senatssaal der Hochschule Coburg: Mit wem würden sie für das nächste Semester eine Patenschaft eingehen? &#13;
Gemeinsam mit dem Stadtmarketing Coburg bietet das International Office jedes Semester das Programm „GastFREUNDschaft“ an. Ausländische Studierende bekommen dabei einen Paten aus Coburg und Umgebung zur Seite gestellt. Beide können dann die Bräuche und Kulturen des anderen kennenlernen, sich für gemeinsame Ausflüge verabreden oder Behördengänge zusammen angehen. &#13;
Rund 40 Patenschaften sind diesmal entstanden. Häufig haben die Coburger Gasteltern selber Erfahrungen im Ausland gesammelt und möchten ihren „Schützlingen“ bei typischen Problemen zur Seite stehen. &#13;
So wie Matthias und Rebecca. Die beiden Studierenden sind gerade von einem Auslandssemester zurückgekommen. Auch sie haben dort Hilfe erfahren und wollen das jetzt weitergeben. Wenhao Xu aus China wird mit den beiden in Zukunft das Coburger Studentenleben kennenlernen. &#13;
Die Coburgerin Simone Lehmann und ihre Tochter Jasmin haben die Patenschaft für Vera Gassitch aus Weißrussland übernommen. Ein Ausflug nach Seßlach und gemeinsames Kochen steht schon auf dem Programm. Besonders freut sich auch Deepti Tirodkar aus Indien. Ihre Patenfamilie hat selbst Wurzeln in Indien und Pakistan. Falls sie also Heimweh bekommt, kann sie mit ihren Paten in Coburg sogar ihre Muttersprache sprechen.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Das Patenprogramm „GastFREUNDschaft“ für ausländische Studierende entwickelt sich zum Erfolgsmodell. 40 Coburger helfen ihren Paten in den kommenden Monaten bei der Eingewöhnung und zeigen ihnen ihre Heimat. </em> &#13;
Einen Tag vor Beginn des Wintersemesters war es soweit. Zahlreiche Bürger aus der Stadt und dem Landkreis Coburg und Studierende der Hochschule Coburg warteten gespannt im Senatssaal der Hochschule Coburg: Mit wem würden sie für das nächste Semester eine Patenschaft eingehen? &#13;
Gemeinsam mit dem Stadtmarketing Coburg bietet das International Office jedes Semester das Programm „GastFREUNDschaft“ an. Ausländische Studierende bekommen dabei einen Paten aus Coburg und Umgebung zur Seite gestellt. Beide können dann die Bräuche und Kulturen des anderen kennenlernen, sich für gemeinsame Ausflüge verabreden oder Behördengänge zusammen angehen. &#13;
Rund 40 Patenschaften sind diesmal entstanden. Häufig haben die Coburger Gasteltern selber Erfahrungen im Ausland gesammelt und möchten ihren „Schützlingen“ bei typischen Problemen zur Seite stehen. &#13;
So wie Matthias und Rebecca. Die beiden Studierenden sind gerade von einem Auslandssemester zurückgekommen. Auch sie haben dort Hilfe erfahren und wollen das jetzt weitergeben. Wenhao Xu aus China wird mit den beiden in Zukunft das Coburger Studentenleben kennenlernen. &#13;
Die Coburgerin Simone Lehmann und ihre Tochter Jasmin haben die Patenschaft für Vera Gassitch aus Weißrussland übernommen. Ein Ausflug nach Seßlach und gemeinsames Kochen steht schon auf dem Programm. Besonders freut sich auch Deepti Tirodkar aus Indien. Ihre Patenfamilie hat selbst Wurzeln in Indien und Pakistan. Falls sie also Heimweh bekommt, kann sie mit ihren Paten in Coburg sogar ihre Muttersprache sprechen.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Gastfreundschaft_Paten-1024x683.jpg"
                        fileSize="129099"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[19 Studierende im neuen Master Maschinenbau]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/19-studierende-im-neuen-master-maschinenbau/</link>
                <pubDate>Wed, 08 Oct 2014 11:25:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/19-studierende-im-neuen-master-maschinenbau/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Seit dem 1. Oktober lernen insgesamt 19 Studierende im Master-Studiengang „<a title="Opens internal link in current window" href="http://www.hs-coburg.de/21378.html">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a>“. Er startet in diesem Wintersemester bereits zum zweiten Mal.&nbsp; </em> &#13;
Der Master richtet sich an Absolventen von grundständigen Studiengängen der allgemeinen Ingenieurswissenschaften, des Maschinenbaus, der Elektrotechnik, der Informationstechnologie, der Mechatronik, der physikalischen Technik oder der Wirtschaftsingenieurwissenschaften. Das Studium ist flexibel ausgerichtet. Zwei Pflichtmodule werden den Studierenden vorgegeben. Den Rest der Kurse können sie aus den Bereichen Technik und Management frei wählen. Die beiden Kohorten studieren deshalb auch semesterübergreifend, haben also einige Wahlpflichtkurse zusammen. &#13;
Der Master „Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau“ startet jeweils zum Winter- und zum Sommersemester.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Seit dem 1. Oktober lernen insgesamt 19 Studierende im Master-Studiengang „<a title="Opens internal link in current window" href="http://www.hs-coburg.de/21378.html">Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau</a>“. Er startet in diesem Wintersemester bereits zum zweiten Mal.&nbsp; </em> &#13;
Der Master richtet sich an Absolventen von grundständigen Studiengängen der allgemeinen Ingenieurswissenschaften, des Maschinenbaus, der Elektrotechnik, der Informationstechnologie, der Mechatronik, der physikalischen Technik oder der Wirtschaftsingenieurwissenschaften. Das Studium ist flexibel ausgerichtet. Zwei Pflichtmodule werden den Studierenden vorgegeben. Den Rest der Kurse können sie aus den Bereichen Technik und Management frei wählen. Die beiden Kohorten studieren deshalb auch semesterübergreifend, haben also einige Wahlpflichtkurse zusammen. &#13;
Der Master „Entwicklung und Management im Maschinen- und Automobilbau“ startet jeweils zum Winter- und zum Sommersemester.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Master_Maschinenbau-776x1024.jpg"
                        fileSize="205951"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="776" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Besser als Schule]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/besser-als-schule-1/</link>
                <pubDate>Mon, 06 Oct 2014 11:20:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/besser-als-schule-1/</guid>
                <description><![CDATA[<em>170 Mädchen und Jungs haben die elfte KinderUni der Hochschule  Coburg besucht. Während es für die Professoren meistens eine Premiere  ist, sind einige der jungen Zuhörer hier regelmäßig dabei.</em> &#13;
Jasmin Porys ist heute vermutlich zum letzten Mal bei der KinderUni  der Hochschule. Die 12-Jährige ist quasi ein alter Hase. In den  vergangenen Jahren hat sie sich „bestimmt mehr als vier Mal“ angemeldet,  wenn Professoren aus unterschiedlichen Fakultäten wieder die Welt  erklären. Nächstes Jahr ist Jasmin dann eigentlich zu alt für die  Veranstaltung, die sich an Kinder zwischen 8 und 12 Jahren richtet. Ein  bisschen traurig ist sie deshalb schon. „Das ist ganz anders als in der  Schule“, erklärt die 12-Jährige.  &#13;
Was passiert beim Denken? Warum fliegt ein Flugzeug? Woher kommen die  Gefühle? Und: Wie funktionieren Versicherungen? Diesen vier Themen  haben sich Prof. Dr. Niko Kohls, Doktorand Fabian Friedrich, Lehrkraft  Grit Annemüller und Prof. Dr. Mirko Kraft&nbsp;gewidmet. Die Kinder können je  zwei Vorlesungen besuchen: eine am Vormittag, eine am Nachmittag.  „Besonders witzig fand ich das mit Biene Maja und Willi“, erzählen  Jasmin und Bruder Fabian. Sie waren bei Gritt Annemüller, die mit  Bildern anschaulich erklärt, welche Gefühle wir erleben und warum wir  uns in bestimmten Situationen gut oder schlecht fühlen.  &#13;
Die Professoren und Lehrbeauftragte tragen oft zum ersten Mal vor so  jungen Zuhörern vor. Auch für Mirko Kraft war es diesmal die Premiere.  Mit bunten Würfeln hat er den Teilnehmern zum Beispiel das Thema  Wahrscheinlichkeit näher gebracht. Welche Versicherungsarten es gibt,  lässt er die Kinder mit Bildern von Verkehrssituationen oder  Unwetterschäden einordnen. „Es war super spannend und hat viel Spaß  gemacht.“ &#13;
Gemeinsam mit dem Bildungsbüro der Stadt Coburg veranstaltet die  Hochschule zweimal im Jahr eine KinderUni. Familienbeauftragte Monika  Faaß und ihre vielen Helfer und Helferinnen organisieren ein buntes  Programm rund um die Vorlesungen. Ein Besuch in der Mensa gehört genauso  dazu, wie die Verleihung einer Diplomurkunde am Ende des Tages. Nach  dem Mittagessen gibt es außerdem eine Spielpause, bei der studentische  Hilfskräfte die Kinder betreuen. Die nächste KinderUni findet im März  2015 statt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>170 Mädchen und Jungs haben die elfte KinderUni der Hochschule  Coburg besucht. Während es für die Professoren meistens eine Premiere  ist, sind einige der jungen Zuhörer hier regelmäßig dabei.</em> &#13;
Jasmin Porys ist heute vermutlich zum letzten Mal bei der KinderUni  der Hochschule. Die 12-Jährige ist quasi ein alter Hase. In den  vergangenen Jahren hat sie sich „bestimmt mehr als vier Mal“ angemeldet,  wenn Professoren aus unterschiedlichen Fakultäten wieder die Welt  erklären. Nächstes Jahr ist Jasmin dann eigentlich zu alt für die  Veranstaltung, die sich an Kinder zwischen 8 und 12 Jahren richtet. Ein  bisschen traurig ist sie deshalb schon. „Das ist ganz anders als in der  Schule“, erklärt die 12-Jährige.  &#13;
Was passiert beim Denken? Warum fliegt ein Flugzeug? Woher kommen die  Gefühle? Und: Wie funktionieren Versicherungen? Diesen vier Themen  haben sich Prof. Dr. Niko Kohls, Doktorand Fabian Friedrich, Lehrkraft  Grit Annemüller und Prof. Dr. Mirko Kraft&nbsp;gewidmet. Die Kinder können je  zwei Vorlesungen besuchen: eine am Vormittag, eine am Nachmittag.  „Besonders witzig fand ich das mit Biene Maja und Willi“, erzählen  Jasmin und Bruder Fabian. Sie waren bei Gritt Annemüller, die mit  Bildern anschaulich erklärt, welche Gefühle wir erleben und warum wir  uns in bestimmten Situationen gut oder schlecht fühlen.  &#13;
Die Professoren und Lehrbeauftragte tragen oft zum ersten Mal vor so  jungen Zuhörern vor. Auch für Mirko Kraft war es diesmal die Premiere.  Mit bunten Würfeln hat er den Teilnehmern zum Beispiel das Thema  Wahrscheinlichkeit näher gebracht. Welche Versicherungsarten es gibt,  lässt er die Kinder mit Bildern von Verkehrssituationen oder  Unwetterschäden einordnen. „Es war super spannend und hat viel Spaß  gemacht.“ &#13;
Gemeinsam mit dem Bildungsbüro der Stadt Coburg veranstaltet die  Hochschule zweimal im Jahr eine KinderUni. Familienbeauftragte Monika  Faaß und ihre vielen Helfer und Helferinnen organisieren ein buntes  Programm rund um die Vorlesungen. Ein Besuch in der Mensa gehört genauso  dazu, wie die Verleihung einer Diplomurkunde am Ende des Tages. Nach  dem Mittagessen gibt es außerdem eine Spielpause, bei der studentische  Hilfskräfte die Kinder betreuen. Die nächste KinderUni findet im März  2015 statt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Flugzeug-1024x683.jpg"
                        fileSize="98361"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/KinderUni_Kraft-683x1024.jpg"
                        fileSize="91977"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Studentin präsentiert Forschungsergebnisse bei internationaler Tagung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/studentin-praesentiert-forschungsergebnisse-bei-internationaler-tagung/</link>
                <pubDate>Fri, 03 Oct 2014 10:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/studentin-praesentiert-forschungsergebnisse-bei-internationaler-tagung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren Ende September an die Universität Graz gekommen, um bei der Tagung „Towards the Future of Biodiesel“ aktuelle Forschungsergebnisse zu diskutieren. Mit dabei war Mira Mogalle von der Hochschule Coburg, die den internationalen Experten als einzige Studentin ihre Ergebnisse vorstellen durfte.</em> &#13;
Die Teilnehmer der Tagung „Towards the Future of Biodiesel“ kamen aus Nord- und Südamerika, Südostasien und Europa. Ihr Ziel war es, sich über die Nutzung neuer Rohstoffquellen für die Herstellung von Biokraftstoffen auszutauschen. Die Tagung wurde vom Technologietranferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC), der Universität Graz und dem Korean Institute of Energy Research organisiert. Die Partner arbeiten gemeinsam am Projekt KORANET, das Erprobung von neuer Biokraftstoffe zum Inhalt hat und von der Europäischen Union durch das siebte Rahmenprogramm gefördert wird. &#13;
Mira Mogalle konnte im Rahmen der Tagung als einzige Studentin Ergebnisse ihrer Abschlussarbeit präsentieren. Sie studiert an der Hochschule Coburg Physikalische Technik und profitiert vom Konzept des forschenden Lernens, bei dem die Studierenden frühzeitig in die anwendungsorientierte Forschung einbezogen werden. &#13;
Ihr Engagement überzeugte auch die Wissenschaftler der Universität Graz, die sie kurzfristig zu einem Forschungsaufenthalt nach Graz eingeladen haben.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren Ende September an die Universität Graz gekommen, um bei der Tagung „Towards the Future of Biodiesel“ aktuelle Forschungsergebnisse zu diskutieren. Mit dabei war Mira Mogalle von der Hochschule Coburg, die den internationalen Experten als einzige Studentin ihre Ergebnisse vorstellen durfte.</em> &#13;
Die Teilnehmer der Tagung „Towards the Future of Biodiesel“ kamen aus Nord- und Südamerika, Südostasien und Europa. Ihr Ziel war es, sich über die Nutzung neuer Rohstoffquellen für die Herstellung von Biokraftstoffen auszutauschen. Die Tagung wurde vom Technologietranferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC), der Universität Graz und dem Korean Institute of Energy Research organisiert. Die Partner arbeiten gemeinsam am Projekt KORANET, das Erprobung von neuer Biokraftstoffe zum Inhalt hat und von der Europäischen Union durch das siebte Rahmenprogramm gefördert wird. &#13;
Mira Mogalle konnte im Rahmen der Tagung als einzige Studentin Ergebnisse ihrer Abschlussarbeit präsentieren. Sie studiert an der Hochschule Coburg Physikalische Technik und profitiert vom Konzept des forschenden Lernens, bei dem die Studierenden frühzeitig in die anwendungsorientierte Forschung einbezogen werden. &#13;
Ihr Engagement überzeugte auch die Wissenschaftler der Universität Graz, die sie kurzfristig zu einem Forschungsaufenthalt nach Graz eingeladen haben.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/MiraMogalle_quer-1024x683.jpg"
                        fileSize="100937"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Knapp 5.000 Studierende an der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/knapp-5000-studierende-an-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Wed, 01 Oct 2014 10:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/knapp-5000-studierende-an-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Heute starten 1.307 Erstsemester in ihr Studium an der Hochschule  Coburg. Insgesamt steigt die Zahl der Studierenden damit auf ca. 4.980.</em> &#13;
Es ist mittlerweile gute Tradition, dass die Erstsemester in Coburg  vom Hochschul-Präsidenten und vom Oberbürgermeister gemeinsam begrüßt  werden. Beide konnten in diesem Jahr wieder mehr als 1.300 neue  Studierende willkommen heißen. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael  Pötzl freut sich: „&quot;Die Attraktivität der Hochschule Coburg ist  ungebrochen. Seit dem doppelten Abiturjahrgang 2011 haben wir  gleichbleibend etwa 1.300 Studienanfänger.“ Auch Oberbürgermeister  Norbert Tessmer ist überzeugt: „Die Studierenden haben mit Coburg eine  gute Wahl getroffen. Wir sind klein, aber fein.“ &#13;
Welches Serviceangebot die Studierenden an der Hochschule erwartet,  erfuhren die Erstsemester von Bianca Schmidt aus der Studienberatung.  Sie stellte zahlreiche Kolleginnen und Kollegen vor, die die  Studierenden durch ihr Studium begleiten, wie beispielsweise die  Bibliothek, das International Office und den Career Service.  &#13;
Das Stadtmarketing spendierte den neu angekommenen Studierenden  wieder ein Gutscheinheft mit zahlreichen Vergünstigungen in der Stadt.  Dazu gehören etwa freie Eintritte in Coburger Museen, aber auch Rabatte  in Cafés, Bars und Geschäften. Mit dieser Aktion möchte das  Stadtmarketing den jungen Leuten die Stadt „schmackhaft“ machen und  ihnen das Ankommen in der Stadt erleichtern.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Heute starten 1.307 Erstsemester in ihr Studium an der Hochschule  Coburg. Insgesamt steigt die Zahl der Studierenden damit auf ca. 4.980.</em> &#13;
Es ist mittlerweile gute Tradition, dass die Erstsemester in Coburg  vom Hochschul-Präsidenten und vom Oberbürgermeister gemeinsam begrüßt  werden. Beide konnten in diesem Jahr wieder mehr als 1.300 neue  Studierende willkommen heißen. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael  Pötzl freut sich: „&quot;Die Attraktivität der Hochschule Coburg ist  ungebrochen. Seit dem doppelten Abiturjahrgang 2011 haben wir  gleichbleibend etwa 1.300 Studienanfänger.“ Auch Oberbürgermeister  Norbert Tessmer ist überzeugt: „Die Studierenden haben mit Coburg eine  gute Wahl getroffen. Wir sind klein, aber fein.“ &#13;
Welches Serviceangebot die Studierenden an der Hochschule erwartet,  erfuhren die Erstsemester von Bianca Schmidt aus der Studienberatung.  Sie stellte zahlreiche Kolleginnen und Kollegen vor, die die  Studierenden durch ihr Studium begleiten, wie beispielsweise die  Bibliothek, das International Office und den Career Service.  &#13;
Das Stadtmarketing spendierte den neu angekommenen Studierenden  wieder ein Gutscheinheft mit zahlreichen Vergünstigungen in der Stadt.  Dazu gehören etwa freie Eintritte in Coburger Museen, aber auch Rabatte  in Cafés, Bars und Geschäften. Mit dieser Aktion möchte das  Stadtmarketing den jungen Leuten die Stadt „schmackhaft“ machen und  ihnen das Ankommen in der Stadt erleichtern.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Erstitaschen-1024x951.jpg"
                        fileSize="186812"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="951"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Erstsem_Tessmer-1024x682.jpg"
                        fileSize="141333"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Ein Schiffscontainer auf dem Albertsplatz]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/ein-schiffscontainer-auf-dem-albertsplatz/</link>
                <pubDate>Wed, 01 Oct 2014 10:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/ein-schiffscontainer-auf-dem-albertsplatz/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>In knapp zwei Wochen beginnen an der Hochschule Coburg die  Feierlichkeiten zur 200-Jahr-Feier. Seit heute steht deshalb ein  Überseecontainer auf dem Albertsplatz. Dort wird in den kommenden Tagen  eine Studentenbude entstehen, die Teil der großen Jubiläumsausstellung  ist. </em> </p>&#13;
<p>1814 hat der herzogliche Architekt Friedrich Streib in seinem  Wohnhaus im Steinweg eine Bauhandwerkerschule gegründet. Mit 6 Studenten  startet er damals. Heute studieren an der Hochschule Coburg knapp 5.000  junge Leute. Wie ihr Alltag aussieht, können die Coburger am  Alberstplatz bald hautnah erleben. Denn die Innenarchitektur-Studentin  Julia Keidel richtet mit Kommilitonen den dafür angelieferten  Schiffscontainer als Studentenbude ein - mit Original-Mobiliar - vom  Kühlschrank bis zur Toilette. Dort gibt es Wissenswertes zum  Studentenleben zu entdecken.  </p>&#13;
<p>Der Container ist Teil der Jubiläumsausstellung, die am Montag, 13.  Oktober 2014 offiziell eröffnet wird. Begehen kann man ihn schon ab  Samstag, 11. Oktober.  </p>&#13;
<p>Um auf das Jubiläum aufmerksam zu machen, werden in den kommenden  Tagen außerdem Säulen in der Stadt aufgestellt. Sie stehen an Orten, die  in der Geschichte der Hochschule eine Rolle spielen. Das sind neben dem  Gründungsort im Steinweg auch der Schillerplatz, der Ernstplatz und die  Steingasse. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>In knapp zwei Wochen beginnen an der Hochschule Coburg die  Feierlichkeiten zur 200-Jahr-Feier. Seit heute steht deshalb ein  Überseecontainer auf dem Albertsplatz. Dort wird in den kommenden Tagen  eine Studentenbude entstehen, die Teil der großen Jubiläumsausstellung  ist. </em> </p>&#13;
<p>1814 hat der herzogliche Architekt Friedrich Streib in seinem  Wohnhaus im Steinweg eine Bauhandwerkerschule gegründet. Mit 6 Studenten  startet er damals. Heute studieren an der Hochschule Coburg knapp 5.000  junge Leute. Wie ihr Alltag aussieht, können die Coburger am  Alberstplatz bald hautnah erleben. Denn die Innenarchitektur-Studentin  Julia Keidel richtet mit Kommilitonen den dafür angelieferten  Schiffscontainer als Studentenbude ein - mit Original-Mobiliar - vom  Kühlschrank bis zur Toilette. Dort gibt es Wissenswertes zum  Studentenleben zu entdecken.  </p>&#13;
<p>Der Container ist Teil der Jubiläumsausstellung, die am Montag, 13.  Oktober 2014 offiziell eröffnet wird. Begehen kann man ihn schon ab  Samstag, 11. Oktober.  </p>&#13;
<p>Um auf das Jubiläum aufmerksam zu machen, werden in den kommenden  Tagen außerdem Säulen in der Stadt aufgestellt. Sie stehen an Orten, die  in der Geschichte der Hochschule eine Rolle spielen. Das sind neben dem  Gründungsort im Steinweg auch der Schillerplatz, der Ernstplatz und die  Steingasse. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Container_Keidel-1024x683.jpg"
                        fileSize="203090"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Container-682x1024.jpg"
                        fileSize="156750"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="682" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Gemeinsam anCOmmen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/gemeinsam-ancommen/</link>
                <pubDate>Mon, 29 Sep 2014 10:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/gemeinsam-ancommen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>An drei Tagen haben die neuen Erstsemester des Coburger Wegs die Hochschule Coburg und ihre zukünftigen Kommilitonen kennengelernt. Unterstützt wurden sie dabei von studentischen Tutoren höherer Semester.</em> &#13;
„Ich habe es vor ein paar Tagen mit dem Fahrrad probiert, aber es hat nicht wirklich funktioniert“, lacht Elisabeth Foitzik über ihren Versuch, Coburg auf eigene Faust zu ergründen. Jetzt hofft die frisch gebackene Studentin der Integrativen Gesundheitsförderung darauf, bei der anstehenden Stadtrallye mehr über ihre neue Heimat zu erfahren. „Es ist mir wichtig, Leute kennen zu lernen und mich schnell mit den Abläufen an der Hochschule auszukennen – deshalb bin ich heute hierhergekommen.“ Wie ihr geht es vielen der rund 400 Erstsemester, die sich zur anCOmmens-Veranstaltung angemeldet haben. Zum dritten Mal&nbsp;in Folge haben Mitarbeiter und Studierende des Projekts &quot;Der Coburger Weg&quot; diese organisiert. &#13;
Was es dabei alles zu erleben gab, lesen Sie auf der Homepage des Coburger Wegs unter <a target="_blank" title="Opens external link in new window" href="http://www.studieren-in-coburg.de/das-projekt/news/" rel="noopener">www.studieren-in-coburg.de/das-projekt/news</a>!<br />Das <a target="_blank" title="Opens external link in new window" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/lasst-blumen-sprechen" rel="noopener">Hochschulfernsehen</a> war außerdem mit einem Kamerateam dabei.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>An drei Tagen haben die neuen Erstsemester des Coburger Wegs die Hochschule Coburg und ihre zukünftigen Kommilitonen kennengelernt. Unterstützt wurden sie dabei von studentischen Tutoren höherer Semester.</em> &#13;
„Ich habe es vor ein paar Tagen mit dem Fahrrad probiert, aber es hat nicht wirklich funktioniert“, lacht Elisabeth Foitzik über ihren Versuch, Coburg auf eigene Faust zu ergründen. Jetzt hofft die frisch gebackene Studentin der Integrativen Gesundheitsförderung darauf, bei der anstehenden Stadtrallye mehr über ihre neue Heimat zu erfahren. „Es ist mir wichtig, Leute kennen zu lernen und mich schnell mit den Abläufen an der Hochschule auszukennen – deshalb bin ich heute hierhergekommen.“ Wie ihr geht es vielen der rund 400 Erstsemester, die sich zur anCOmmens-Veranstaltung angemeldet haben. Zum dritten Mal&nbsp;in Folge haben Mitarbeiter und Studierende des Projekts &quot;Der Coburger Weg&quot; diese organisiert. &#13;
Was es dabei alles zu erleben gab, lesen Sie auf der Homepage des Coburger Wegs unter <a target="_blank" title="Opens external link in new window" href="http://www.studieren-in-coburg.de/das-projekt/news/" rel="noopener">www.studieren-in-coburg.de/das-projekt/news</a>!<br />Das <a target="_blank" title="Opens external link in new window" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/lasst-blumen-sprechen" rel="noopener">Hochschulfernsehen</a> war außerdem mit einem Kamerateam dabei.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/2014_09_24_AnCommen_090-1024x683.jpg"
                        fileSize="176848"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Sensoren für die Schwerelosigkeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/sensoren-fuer-die-schwerelosigkeit/</link>
                <pubDate>Thu, 18 Sep 2014 11:43:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/sensoren-fuer-die-schwerelosigkeit/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Zwei Tage lang treffen sich am Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) 65 Wissenschaftler aus der ganzen Welt, um sich über neue Entwicklungen auszutauschen. Forscher arbeiten zum Beispiel an speziellen Sensoren für die Raumfahrt, die Flüssigkeiten in der Schwerelosigkeit überwachen sollen.</em> &#13;
Sensoren gibt es so lange wie die Menschheit. Wir fühlen, tasten, spüren mit unseren Händen, Augen, Ohren oder der Haut. In der Technik werden Sensoren heute auf vielfältige Art verwendet. Ob der Bewegungsmelder, der das Licht anschaltet. Der Temperaturfühler, der die Heizung reguliert. Oder der Touchscreen, der auf unsere Berührungen reagiert. „Sensoren gibt es überall. Aber wir haben noch lang nicht alles erreicht, was technisch möglich ist“, sagt Prof. Dr. James Friend. Der Wissenschaftler vom Royal Melbourne Institute of Technology ist einer der über 60 Teilnehmer beim 6. Internationalen Workshop der Sensortechnologie in Coburg. Er beschäftigt sich mit akustischen Oberflächenwellen in Mikrofluiden, also Flüssigkeiten auf kleinstem Raum. Von seinen Erkenntnissen profitieren auch andere Wissenschaftler. „Wir können kaum den Zeitplan einhalten“, erklärt Prof. Dr. Gerhard Lindner, Leiter des ISAT. „Die Teilnehmer haben einen großen Bedarf sich auszutauschen und zu diskutieren.“ &#13;
Die Gastredner kommen aus Deutschland, den Niederlanden, Australien oder China. Sie beschäftigen sich mit Messmethoden für kryogene Flüssigkeiten in der Raumfahrt, winzig kleinen Sensoren oder Verfahren, um die Zusammensetzung von Textilien analysieren zu können. Und überall spielen Sensoren eine wichtige Rolle. Welche Produkte aus der Forschung entstehen, zeigen Unternehmen wie die Coburger Best Sens AG – eine Ausgründung der Hochschule, die eine Technologie zur Überwachung von Wälzlagern entwickelt hat. &#13;
„Wir nutzen den Workshop auch, um mit unseren Partnern enger zusammenzurücken“, sagt Prof. Lindner „Viele kennen nur die Arbeit aus unserem gemeinsamen Projekt. Hier können sie die ganze Bandbreite des ISAT sehen.“ &#13;
Bis heute Nachmittag sind die Teilnehmer noch in Coburg. Dann geht es wieder zurück an die Arbeit im eigenen Institut oder Labor. Bis sie vielleicht im nächsten Jahr beim 7. Internationalen Workshop wieder ihre Fortschritte präsentieren können.&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Zwei Tage lang treffen sich am Institut für Sensor- und Aktortechnik (ISAT) 65 Wissenschaftler aus der ganzen Welt, um sich über neue Entwicklungen auszutauschen. Forscher arbeiten zum Beispiel an speziellen Sensoren für die Raumfahrt, die Flüssigkeiten in der Schwerelosigkeit überwachen sollen.</em> &#13;
Sensoren gibt es so lange wie die Menschheit. Wir fühlen, tasten, spüren mit unseren Händen, Augen, Ohren oder der Haut. In der Technik werden Sensoren heute auf vielfältige Art verwendet. Ob der Bewegungsmelder, der das Licht anschaltet. Der Temperaturfühler, der die Heizung reguliert. Oder der Touchscreen, der auf unsere Berührungen reagiert. „Sensoren gibt es überall. Aber wir haben noch lang nicht alles erreicht, was technisch möglich ist“, sagt Prof. Dr. James Friend. Der Wissenschaftler vom Royal Melbourne Institute of Technology ist einer der über 60 Teilnehmer beim 6. Internationalen Workshop der Sensortechnologie in Coburg. Er beschäftigt sich mit akustischen Oberflächenwellen in Mikrofluiden, also Flüssigkeiten auf kleinstem Raum. Von seinen Erkenntnissen profitieren auch andere Wissenschaftler. „Wir können kaum den Zeitplan einhalten“, erklärt Prof. Dr. Gerhard Lindner, Leiter des ISAT. „Die Teilnehmer haben einen großen Bedarf sich auszutauschen und zu diskutieren.“ &#13;
Die Gastredner kommen aus Deutschland, den Niederlanden, Australien oder China. Sie beschäftigen sich mit Messmethoden für kryogene Flüssigkeiten in der Raumfahrt, winzig kleinen Sensoren oder Verfahren, um die Zusammensetzung von Textilien analysieren zu können. Und überall spielen Sensoren eine wichtige Rolle. Welche Produkte aus der Forschung entstehen, zeigen Unternehmen wie die Coburger Best Sens AG – eine Ausgründung der Hochschule, die eine Technologie zur Überwachung von Wälzlagern entwickelt hat. &#13;
„Wir nutzen den Workshop auch, um mit unseren Partnern enger zusammenzurücken“, sagt Prof. Lindner „Viele kennen nur die Arbeit aus unserem gemeinsamen Projekt. Hier können sie die ganze Bandbreite des ISAT sehen.“ &#13;
Bis heute Nachmittag sind die Teilnehmer noch in Coburg. Dann geht es wieder zurück an die Arbeit im eigenen Institut oder Labor. Bis sie vielleicht im nächsten Jahr beim 7. Internationalen Workshop wieder ihre Fortschritte präsentieren können.&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/ISAT_17092014-1024x683.jpg"
                        fileSize="134066"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Beste Saison seit Gründung von CAT-Racing]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/beste-saison-seit-gruendung-von-cat-racing/</link>
                <pubDate>Wed, 17 Sep 2014 10:24:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/beste-saison-seit-gruendung-von-cat-racing/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Platz 7 in Hockenheim, Platz 4 beim Wettkampf in Spanien und Platz 2 bei der Formula Student in Österreich. Das Rennteam der Hochschule Coburg ist die erfolgreichste Saison seiner Geschichte gefahren.</em></p>&#13;
<p>Das Fahrzeug, der C-14 Gepard, zeichnete sich dieses Jahr vor allem durch seine auffallenden Flügel aus. Die sollten dem Wagen – neben dem neuen Fahrgestell – zum Erfolg verhelfen. Der Plan ging auf. Vor allem in den Disziplinen, wo das Fahrzeug auf der Strecke zum Einsatz kam, räumten die Coburger Spitzenplätze ab. In Spanien landeten sie in den Rubriken Acceleration (Beschleunigung), Autocross und Endurance (Ausdauer) jeweils als zweite oder dritte auf dem Treppchen. Und auch bei der Formula Student in Österreich waren Endurance (2.Platz) und Acceleration (1. Platz) die besten Disziplinen. </p>&#13;
<p>Unterstützt wird das Team von Professoren der Hochschule und zahlreichen Sponsoren aus der Region. Den Großteil der Organisation und Konstruktion übernehmen die Studierenden aber selber. </p>&#13;
&#13;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Platz 7 in Hockenheim, Platz 4 beim Wettkampf in Spanien und Platz 2 bei der Formula Student in Österreich. Das Rennteam der Hochschule Coburg ist die erfolgreichste Saison seiner Geschichte gefahren.</em></p>&#13;
<p>Das Fahrzeug, der C-14 Gepard, zeichnete sich dieses Jahr vor allem durch seine auffallenden Flügel aus. Die sollten dem Wagen – neben dem neuen Fahrgestell – zum Erfolg verhelfen. Der Plan ging auf. Vor allem in den Disziplinen, wo das Fahrzeug auf der Strecke zum Einsatz kam, räumten die Coburger Spitzenplätze ab. In Spanien landeten sie in den Rubriken Acceleration (Beschleunigung), Autocross und Endurance (Ausdauer) jeweils als zweite oder dritte auf dem Treppchen. Und auch bei der Formula Student in Österreich waren Endurance (2.Platz) und Acceleration (1. Platz) die besten Disziplinen. </p>&#13;
<p>Unterstützt wird das Team von Professoren der Hochschule und zahlreichen Sponsoren aus der Region. Den Großteil der Organisation und Konstruktion übernehmen die Studierenden aber selber. </p>&#13;
&#13;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CAT_Spanien-1024x683.jpg"
                        fileSize="147346"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/FSS_2014_1-1024x683.jpg"
                        fileSize="193525"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Die Streitlustigen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/die-streitlustigen/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Aug 2014 10:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/die-streitlustigen/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Zwischenrufe, Kritik und lauter Protest - im Debattierclub der Hochschule Coburg lernen Studierende, wie sie vor Publikum ihre Position vertreten. Das hilft später auch im Berufsleben. </em> </p>&#13;
<p>Dass Debattieren Spaß machen kann, daran hat Fernanda Moreno erstmal nicht gedacht, als sie zum ersten Mal ein Treffen des Speakers Corner Club besucht. Seit zwei Jahren studiert die gebürtige Kolumbianerin Integrative Gesundheitsförderung in Coburg. Und weil Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, wollte sie üben, Argumente besser zu strukturieren. Komplexe Themen und viel Politik hat Fernanda erwartet. Und? „Es ist ganz anders als ich mir vorgestellt habe.“ Das Debattieren in der Gruppe ist ziemlich lustig, erzählt die Studentin. Ihr mache vor allem Spaß, sich in Positionen zu versetzen, die sie selbst nicht unbedingt vertritt und das Adrenalin zu spüren, wenn sie vor Publikum ihre Argumente vorträgt. </p>&#13;
<p>„Eine Debatte ist keine Diskussion. Wir wollen nicht zu einem gemeinsamen Urteil kommen, sondern es geht darum, einen Streit darzustellen. Was ist auf der einen Seite wichtig, die dafür spricht und was auf der anderen, die dagegen spricht“, erklärt Sarah T.P. Andiel. Gemeinsam mit Thore Wojke leitet die freiberufliche Trainerin für Reden, Benehmen und Entwickeln den Debattierclub der Hochschule Coburg. Gegründet wurde dieser vor vier Jahren von Ali Iliköz. Iliköz arbeitet damals bei der Brose Gruppe in Coburg und wollte Studierenden zeigen, wie sie ihre Ideen überzeugend darstellen können. „Das Debattieren ist eine super Übung. Auch später bei Vorstellungsgesprächen oder im Kontakt mit Geschäftspartnern braucht man diese Fähigkeiten“, sagt Iliköz. </p>&#13;
<p>Wann setze ich meine Mimik ein? Wie schaffe ich es mit meiner Stimme zu überzeugen? Wie muss die Rede aufgebaut sein, damit das Publikum leicht folgen kann? Aber das Wichtigste: Gut zuhören. Denn nur so, könne man sich mit der anderen Seite auseinandersetzen und darauf eingehen, was der Gegenüber sagt, erläutert Andiel. Zu einer Showdebatte im Juni hatten die Coburger bereits die besten studentischen Redner aus Deutschland eingeladen. Damals debattierten die Teilnehmer darüber, ob Franken seine Unabhängigkeit von Bayern erklären soll. Erst 15 Minuten vorher erfahren sie bei solchen Turnieren, ob sie dafür oder dagegen plädieren. </p>&#13;
<p>Vom 5. bis 7. September steht jetzt das nächste Turnier an: der erste Coburger Coaching Cup. Hier können bis zu zwölf Teams gegeneinander antreten. Nach drei Vorrunden, findet schließlich am Sonntag, 7. September das große Finale in der Aula der Hochschule statt. </p>&#13;
<p>Wenn das neue Semester am 1. Oktober startet, sucht der Debattierclub natürlich wieder neue Mitstreiter. Wer Lust hat mitzumachen, kann einfach zu den wöchentlichen Treffen am Mittwoch, von 19 bis 21 Uhr im Raum 10-020 vorbeischauen. Weitere Infos gibt es unter <a target="_blank" href="http://www.hs-coburg.de/scc" rel="noopener">www.hs-coburg.de/scc</a> oder auf Facebook: <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/DebattierclubCoburg" rel="noopener">http://www.facebook.com/DebattierclubCoburg</a> </p>&#13;
<p> <strong>Kontakt:</strong> Thore Wojke und Sarah Andiel<br /><a title="Opens window for sending email" href="mailto:debattierclub.coburg@gmail.com">debattierclub.coburg(at)gmail.com</a> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwischenrufe, Kritik und lauter Protest - im Debattierclub der Hochschule Coburg lernen Studierende, wie sie vor Publikum ihre Position vertreten. Das hilft später auch im Berufsleben. </em> </p>&#13;
<p>Dass Debattieren Spaß machen kann, daran hat Fernanda Moreno erstmal nicht gedacht, als sie zum ersten Mal ein Treffen des Speakers Corner Club besucht. Seit zwei Jahren studiert die gebürtige Kolumbianerin Integrative Gesundheitsförderung in Coburg. Und weil Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, wollte sie üben, Argumente besser zu strukturieren. Komplexe Themen und viel Politik hat Fernanda erwartet. Und? „Es ist ganz anders als ich mir vorgestellt habe.“ Das Debattieren in der Gruppe ist ziemlich lustig, erzählt die Studentin. Ihr mache vor allem Spaß, sich in Positionen zu versetzen, die sie selbst nicht unbedingt vertritt und das Adrenalin zu spüren, wenn sie vor Publikum ihre Argumente vorträgt. </p>&#13;
<p>„Eine Debatte ist keine Diskussion. Wir wollen nicht zu einem gemeinsamen Urteil kommen, sondern es geht darum, einen Streit darzustellen. Was ist auf der einen Seite wichtig, die dafür spricht und was auf der anderen, die dagegen spricht“, erklärt Sarah T.P. Andiel. Gemeinsam mit Thore Wojke leitet die freiberufliche Trainerin für Reden, Benehmen und Entwickeln den Debattierclub der Hochschule Coburg. Gegründet wurde dieser vor vier Jahren von Ali Iliköz. Iliköz arbeitet damals bei der Brose Gruppe in Coburg und wollte Studierenden zeigen, wie sie ihre Ideen überzeugend darstellen können. „Das Debattieren ist eine super Übung. Auch später bei Vorstellungsgesprächen oder im Kontakt mit Geschäftspartnern braucht man diese Fähigkeiten“, sagt Iliköz. </p>&#13;
<p>Wann setze ich meine Mimik ein? Wie schaffe ich es mit meiner Stimme zu überzeugen? Wie muss die Rede aufgebaut sein, damit das Publikum leicht folgen kann? Aber das Wichtigste: Gut zuhören. Denn nur so, könne man sich mit der anderen Seite auseinandersetzen und darauf eingehen, was der Gegenüber sagt, erläutert Andiel. Zu einer Showdebatte im Juni hatten die Coburger bereits die besten studentischen Redner aus Deutschland eingeladen. Damals debattierten die Teilnehmer darüber, ob Franken seine Unabhängigkeit von Bayern erklären soll. Erst 15 Minuten vorher erfahren sie bei solchen Turnieren, ob sie dafür oder dagegen plädieren. </p>&#13;
<p>Vom 5. bis 7. September steht jetzt das nächste Turnier an: der erste Coburger Coaching Cup. Hier können bis zu zwölf Teams gegeneinander antreten. Nach drei Vorrunden, findet schließlich am Sonntag, 7. September das große Finale in der Aula der Hochschule statt. </p>&#13;
<p>Wenn das neue Semester am 1. Oktober startet, sucht der Debattierclub natürlich wieder neue Mitstreiter. Wer Lust hat mitzumachen, kann einfach zu den wöchentlichen Treffen am Mittwoch, von 19 bis 21 Uhr im Raum 10-020 vorbeischauen. Weitere Infos gibt es unter <a target="_blank" href="http://www.hs-coburg.de/scc" rel="noopener">www.hs-coburg.de/scc</a> oder auf Facebook: <a target="_blank" href="http://www.facebook.com/DebattierclubCoburg" rel="noopener">http://www.facebook.com/DebattierclubCoburg</a> </p>&#13;
<p> <strong>Kontakt:</strong> Thore Wojke und Sarah Andiel<br /><a title="Opens window for sending email" href="mailto:debattierclub.coburg@gmail.com">debattierclub.coburg(at)gmail.com</a> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Debattierclub_Gestik-1024x683.jpg"
                        fileSize="69905"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Debattierclub_Illikoez-1024x683.jpg"
                        fileSize="133620"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Debattierclub_Zuhoeren-1024x683.jpg"
                        fileSize="114696"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Koordinatorin für Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/koordinatorin-fuer-coburg/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Aug 2014 09:42:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/koordinatorin-fuer-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<p><em>Seit eineinhalb Jahren arbeiten in der TechnologieAllianzOberfranken die vier oberfränkischen Hochschulen zusammen. Dr. Barbara Kühnlenz ist eine von vier Koordinatoren. Sie begleitet die Kooperation in Coburg.</em></p>&#13;
<p>Wenn Wirtschaftsinformatiker mit Sozialwissenschaftlern und Demografen gemeinsam forschen, dann müssen sie nicht nur ihr eigenes Fachgebiet im Blick haben, sondern auch das der anderen verstehen. Wenn sie dann auch noch an unterschiedlichen Hochschulen angesiedelt sind, wird die Zusammenarbeit umso herausfordernder. Wie können Nachwuchswissenschaftler von zwei oder drei Hochschulen zusammenarbeiten? Können die Wege für Hochschulwechsler, die nach dem Bachelor an der Uni vielleicht den Master an der Hochschule machen wollen, einfacher gestaltet werden? Welche Projekte kann man gemeinsam angehen, um Kräfte zu bündeln, Kompetenzen zu nutzen?</p>&#13;
<p>Das alles sind Fragen mit denen sich Dr. Barbara Kühnlenz beschäftigt. Seit gut einem halben Jahr ist die 34-Jährige wissenschaftliche TAO-Koordinatorin an der Hochschule Coburg. Drei weitere Koordinatoren gibt es jeweils an den Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie der Hochschule Hof. In der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) arbeiten die vier oberfränkischen Hochschulen zusammen, um Oberfranken als Wissenschaftsstandort weiter auszubauen. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Energie, Mobilität und Gesundheit. TAO überträgt zum Beispiel aktuelle Forschungsergebnisse in die regionale Wirtschaft und unterstützt Unternehmen bei der Lösung technologischer Herausforderungen. Im Bereich des Studiums sollen hochschulübergreifende Lehr- und Studienangebote sowie kooperative Promotionen entwickelt werden. Gefördert wird das aus Mitteln des Freistaates Bayern.</p>&#13;
<p>Barbara Kühnlenz betreut für die Hochschule Coburg die Bereiche Lehre und wissenschaftlicher Nachwuchs sowie Finanzen und Forschung. Bis vor kurzem hat sie selbst in der Forschung gearbeitet, zum Thema Sozialverhalten von Robotern an der TU München promoviert. Sie ist dabei das beste Beispiel, wie Interdisziplinarität funktionieren kann. Denn nach ihrem Studium der Psycholinguistik und Sozialpsychologie, hat sie den Doktor in Ingenieurwissenschaften gemacht. „Ein Präzedenzfall“, wie sie sagt, aber möglich, weil Doktorvater und Prüfungskommission im Gutachten genug Technikanteil anerkennen. „Das hat mich auch an TAO gereizt. Dass nicht nur unterschiedliche Institutionen, sondern auch unterschiedlichste Fachbereiche zusammenarbeiten.“ Wenn es gut funktioniere, sei das ein Gewinn für alle Seiten. </p>&#13;
<p>Die Weichen dafür stellt sie jetzt gemeinsam mit den anderen Koordinatoren und der TAO-Geschäftsstelle in Bayreuth. Welche Kriterien Studierende erfüllen müssen, die nach dem Bachelor an der Hochschule, zum Master an die Uni wechseln wollen - oder umgekehrt - haben die Koordinatoren zum Beispiel schon definiert. In Zukunft sollen Studierende auch unterschiedliche Bachelor- und Master-Studiengänge kombinieren können. Ein Absolvent des grundständigen Studiengangs „Werkstoffe“ oder „Maschinenbau“ könnte danach den Masterstudiengang „Design“ absolvieren. </p>&#13;
<p>„Ich freue mich darauf, die interdisziplinären Potenziale der TAO mit den regionalen Stärken zu verbinden“, betont Kühnlenz. In einem nächsten Schritt werden jetzt Forschergruppen für die einzelnen Schwerpunktthemen aufgebaut. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit eineinhalb Jahren arbeiten in der TechnologieAllianzOberfranken die vier oberfränkischen Hochschulen zusammen. Dr. Barbara Kühnlenz ist eine von vier Koordinatoren. Sie begleitet die Kooperation in Coburg.</em></p>&#13;
<p>Wenn Wirtschaftsinformatiker mit Sozialwissenschaftlern und Demografen gemeinsam forschen, dann müssen sie nicht nur ihr eigenes Fachgebiet im Blick haben, sondern auch das der anderen verstehen. Wenn sie dann auch noch an unterschiedlichen Hochschulen angesiedelt sind, wird die Zusammenarbeit umso herausfordernder. Wie können Nachwuchswissenschaftler von zwei oder drei Hochschulen zusammenarbeiten? Können die Wege für Hochschulwechsler, die nach dem Bachelor an der Uni vielleicht den Master an der Hochschule machen wollen, einfacher gestaltet werden? Welche Projekte kann man gemeinsam angehen, um Kräfte zu bündeln, Kompetenzen zu nutzen?</p>&#13;
<p>Das alles sind Fragen mit denen sich Dr. Barbara Kühnlenz beschäftigt. Seit gut einem halben Jahr ist die 34-Jährige wissenschaftliche TAO-Koordinatorin an der Hochschule Coburg. Drei weitere Koordinatoren gibt es jeweils an den Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie der Hochschule Hof. In der TechnologieAllianzOberfranken (TAO) arbeiten die vier oberfränkischen Hochschulen zusammen, um Oberfranken als Wissenschaftsstandort weiter auszubauen. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Energie, Mobilität und Gesundheit. TAO überträgt zum Beispiel aktuelle Forschungsergebnisse in die regionale Wirtschaft und unterstützt Unternehmen bei der Lösung technologischer Herausforderungen. Im Bereich des Studiums sollen hochschulübergreifende Lehr- und Studienangebote sowie kooperative Promotionen entwickelt werden. Gefördert wird das aus Mitteln des Freistaates Bayern.</p>&#13;
<p>Barbara Kühnlenz betreut für die Hochschule Coburg die Bereiche Lehre und wissenschaftlicher Nachwuchs sowie Finanzen und Forschung. Bis vor kurzem hat sie selbst in der Forschung gearbeitet, zum Thema Sozialverhalten von Robotern an der TU München promoviert. Sie ist dabei das beste Beispiel, wie Interdisziplinarität funktionieren kann. Denn nach ihrem Studium der Psycholinguistik und Sozialpsychologie, hat sie den Doktor in Ingenieurwissenschaften gemacht. „Ein Präzedenzfall“, wie sie sagt, aber möglich, weil Doktorvater und Prüfungskommission im Gutachten genug Technikanteil anerkennen. „Das hat mich auch an TAO gereizt. Dass nicht nur unterschiedliche Institutionen, sondern auch unterschiedlichste Fachbereiche zusammenarbeiten.“ Wenn es gut funktioniere, sei das ein Gewinn für alle Seiten. </p>&#13;
<p>Die Weichen dafür stellt sie jetzt gemeinsam mit den anderen Koordinatoren und der TAO-Geschäftsstelle in Bayreuth. Welche Kriterien Studierende erfüllen müssen, die nach dem Bachelor an der Hochschule, zum Master an die Uni wechseln wollen - oder umgekehrt - haben die Koordinatoren zum Beispiel schon definiert. In Zukunft sollen Studierende auch unterschiedliche Bachelor- und Master-Studiengänge kombinieren können. Ein Absolvent des grundständigen Studiengangs „Werkstoffe“ oder „Maschinenbau“ könnte danach den Masterstudiengang „Design“ absolvieren. </p>&#13;
<p>„Ich freue mich darauf, die interdisziplinären Potenziale der TAO mit den regionalen Stärken zu verbinden“, betont Kühnlenz. In einem nächsten Schritt werden jetzt Forschergruppen für die einzelnen Schwerpunktthemen aufgebaut. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BarbaraKuehnlenz_quer1-1024x739.jpg"
                        fileSize="103867"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="739"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[3 D-Druck verbessert Behandlung von Schädeldeformationen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/3-d-druck-verbessert-behandlung-von-schaedeldeformationen/</link>
                <pubDate>Fri, 15 Aug 2014 04:38:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/3-d-druck-verbessert-behandlung-von-schaedeldeformationen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Eine Fehllage oder eine Steißlage im Bauch der Mutter ist häufig die Ursache dafür, dass Säuglinge mit einer Schädeldeformation geboren werden. Die Asymmetrie des Kopfes wurde bisher mit handwerklich gefertigten Helmen, sog. Helmorthesen behandelt. In enger Zusammenarbeit mit Designern der Hochschule Coburg entwickelten Orthopädietechniker und Ingenieure des Gottinger Handelshauses eine Helmorthese, die sich durch den modularen Aufbau und die Produktion mittels 3 D-Druck individuell an den Kopf des Säuglings anpassen lässt. </em>&#13;
Design ist mehr als schönes Aussehen. Neuartiges Produktdesign kann die Lebensqualität von Menschen nachhaltig verbessern. Das beweisen die Studenten Stefan Haeberlein und Sascha Schiwon, die an der Hochschule Coburg Integriertes Produktdesign studieren. Sie entwarfen – betreut von Professor Peter Raab – eine Helmorthese, die Säuglinge mit Schädeldeformation weniger belastet und ihre Eltern aktiv in den Entwicklungsprozess einbezieht. Die konstruktive Auslegung und die Funktionstest wurden vom Gottinger Handeshaus, Zorneding, durchgeführt.&#13;
Bisher wurden Kopforthesen handwerklich gefertigt. Moderne Scan- und Fräsmethoden führten zwar zu guten Ergebnissen. Die Orthesen mussten aber im Laufe der Behandlung immer wieder neu angefertigt werden. Durch die Zusammenarbeit mit Orthopädietechnikern und Ingenieuren sowie den Einsatz moderner 3 D-Drucker gelang es den beiden Studenten eine Helmorthese zu entwickeln und einen kleinen Patienten mit einem Prototypen zu versorgen.&#13;
Die Geometrie des Kopfes wird durch 3 D-Scan erfasst und im CAD-Programm modelliert. Anschließend entsteht die passgenaue Orthese im 3 D-Druck. Sie ist modular ausgebaut. Im Laufe der Behandlung müssen nur die Inlays ausgetauscht werden. Das mindert nicht nur den Stress für die kleinen Patienten, sondern reduziert auch die Behandlungskosten. Leichte Materialien und klare Linien sorgen dafür, dass der kleine Patient möglichst wenig eingeschränkt wird. Auch die interne Belüftung erhöht den Tragekomfort – die Helmorthese muss häufig 23 Stunden am Tag getragen werden. Die Eltern werden in den Entstehungsprozess einbezogen. Sie können beispielsweise die Farbe der Orthese individuell wählen und bei der äußeren Form mitreden. &#13;
Im Mai wurde die Kopforthese bei der OT World 2014, der Messe für Orthopädie und Reha-Technik in Leipzig, erstmals der Fachwelt vorgestellt. Aktuell geht es um die Zertifizierung der Entwicklung als medizinisches Produkt.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Eine Fehllage oder eine Steißlage im Bauch der Mutter ist häufig die Ursache dafür, dass Säuglinge mit einer Schädeldeformation geboren werden. Die Asymmetrie des Kopfes wurde bisher mit handwerklich gefertigten Helmen, sog. Helmorthesen behandelt. In enger Zusammenarbeit mit Designern der Hochschule Coburg entwickelten Orthopädietechniker und Ingenieure des Gottinger Handelshauses eine Helmorthese, die sich durch den modularen Aufbau und die Produktion mittels 3 D-Druck individuell an den Kopf des Säuglings anpassen lässt. </em>&#13;
Design ist mehr als schönes Aussehen. Neuartiges Produktdesign kann die Lebensqualität von Menschen nachhaltig verbessern. Das beweisen die Studenten Stefan Haeberlein und Sascha Schiwon, die an der Hochschule Coburg Integriertes Produktdesign studieren. Sie entwarfen – betreut von Professor Peter Raab – eine Helmorthese, die Säuglinge mit Schädeldeformation weniger belastet und ihre Eltern aktiv in den Entwicklungsprozess einbezieht. Die konstruktive Auslegung und die Funktionstest wurden vom Gottinger Handeshaus, Zorneding, durchgeführt.&#13;
Bisher wurden Kopforthesen handwerklich gefertigt. Moderne Scan- und Fräsmethoden führten zwar zu guten Ergebnissen. Die Orthesen mussten aber im Laufe der Behandlung immer wieder neu angefertigt werden. Durch die Zusammenarbeit mit Orthopädietechnikern und Ingenieuren sowie den Einsatz moderner 3 D-Drucker gelang es den beiden Studenten eine Helmorthese zu entwickeln und einen kleinen Patienten mit einem Prototypen zu versorgen.&#13;
Die Geometrie des Kopfes wird durch 3 D-Scan erfasst und im CAD-Programm modelliert. Anschließend entsteht die passgenaue Orthese im 3 D-Druck. Sie ist modular ausgebaut. Im Laufe der Behandlung müssen nur die Inlays ausgetauscht werden. Das mindert nicht nur den Stress für die kleinen Patienten, sondern reduziert auch die Behandlungskosten. Leichte Materialien und klare Linien sorgen dafür, dass der kleine Patient möglichst wenig eingeschränkt wird. Auch die interne Belüftung erhöht den Tragekomfort – die Helmorthese muss häufig 23 Stunden am Tag getragen werden. Die Eltern werden in den Entstehungsprozess einbezogen. Sie können beispielsweise die Farbe der Orthese individuell wählen und bei der äußeren Form mitreden. &#13;
Im Mai wurde die Kopforthese bei der OT World 2014, der Messe für Orthopädie und Reha-Technik in Leipzig, erstmals der Fachwelt vorgestellt. Aktuell geht es um die Zertifizierung der Entwicklung als medizinisches Produkt.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Helmorthese_Haeberlein_Schiwon.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule Coburg profitiert von Nordbayern-Initiative der Staatsregierung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-profitiert-von-nordbayern-initiative-der-staatsregierung/</link>
                <pubDate>Wed, 06 Aug 2014 09:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-coburg-profitiert-von-nordbayern-initiative-der-staatsregierung/</guid>
                <description><![CDATA[<em>3,5 Mio. Euro fließen von 2015 bis 2018 zusätzlich an die Hochschule Coburg. Sie kommen aus dem Nordbayern-Plan der Bayerischen Staatsregierung und dienen dazu, Oberfranken als Wissenschaftsstandort weiter zu stärken.</em>&#13;
Mit den Fördermitteln wird die Hochschule Coburg einen in dieser Ausrichtung deutschlandweit einzigartigen berufsbegleitenden Master-Studiengang „Zukunfts-Design“ in Kronach starten. Bei dem Konzept geht es nicht primär um das Management von Innovationsprozessen, sondern vor allem um das Schaffen einer „Querdenker-Mentalität“, das systematische Infragestellen und die Fähigkeit, Branchen und Disziplinen übergreifend zu arbeiten. &#13;
Zum anderen profitiert die Hochschule Coburg von der verstärkten Förderung der TechnologieAllianzOberfranken (TAO), einer Kooperation der Universitäten Bamberg und Bayreuth und der Hochschulen Coburg und Hof in den Bereichen Energie, Mobilität, Werkstoffe sowie Informationstechnologie und Sensorik. Hier werden weitere Personalressourcen für die Forschung zur Verfügung gestellt.&#13;
Die Fakultät Elektrotechnik und Informatik ist darüber hinaus an dem neuen „Zentrum für Digitale Produktion“ beteiligt, das neben dem Hauptsitz Nürnberg künftig auch an der Hochschule Coburg vertreten sein wird.&nbsp; &#13;
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl freut sich über die Förderung. Er stellt fest: „Die Staatsregierung macht ernst mit der Stärkung der Wissenschaft in der Region. Insbesondere mit dem Masterstudiengang „Zukunfts-Design“ werden wir Neuland betreten und uns gemeinsam mit den Partnern aus der Wirtschaft als zukunftsfähiger Wissenschaftsstandort weiter positionieren.“]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>3,5 Mio. Euro fließen von 2015 bis 2018 zusätzlich an die Hochschule Coburg. Sie kommen aus dem Nordbayern-Plan der Bayerischen Staatsregierung und dienen dazu, Oberfranken als Wissenschaftsstandort weiter zu stärken.</em>&#13;
Mit den Fördermitteln wird die Hochschule Coburg einen in dieser Ausrichtung deutschlandweit einzigartigen berufsbegleitenden Master-Studiengang „Zukunfts-Design“ in Kronach starten. Bei dem Konzept geht es nicht primär um das Management von Innovationsprozessen, sondern vor allem um das Schaffen einer „Querdenker-Mentalität“, das systematische Infragestellen und die Fähigkeit, Branchen und Disziplinen übergreifend zu arbeiten. &#13;
Zum anderen profitiert die Hochschule Coburg von der verstärkten Förderung der TechnologieAllianzOberfranken (TAO), einer Kooperation der Universitäten Bamberg und Bayreuth und der Hochschulen Coburg und Hof in den Bereichen Energie, Mobilität, Werkstoffe sowie Informationstechnologie und Sensorik. Hier werden weitere Personalressourcen für die Forschung zur Verfügung gestellt.&#13;
Die Fakultät Elektrotechnik und Informatik ist darüber hinaus an dem neuen „Zentrum für Digitale Produktion“ beteiligt, das neben dem Hauptsitz Nürnberg künftig auch an der Hochschule Coburg vertreten sein wird.&nbsp; &#13;
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl freut sich über die Förderung. Er stellt fest: „Die Staatsregierung macht ernst mit der Stärkung der Wissenschaft in der Region. Insbesondere mit dem Masterstudiengang „Zukunfts-Design“ werden wir Neuland betreten und uns gemeinsam mit den Partnern aus der Wirtschaft als zukunftsfähiger Wissenschaftsstandort weiter positionieren.“]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Energietechnik_Studenten_Rossner-1024x681.jpg"
                        fileSize="131354"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Coburger Studenten simulieren erfolgreich Unternehmen]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/coburger-studenten-simulieren-erfolgreich-unternehmen/</link>
                <pubDate>Fri, 01 Aug 2014 06:33:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/coburger-studenten-simulieren-erfolgreich-unternehmen/</guid>
                <description><![CDATA[<em>140 Hochschulen und Universitäten nehmen jährlich am Unternehmensplanspiel EXIST priME-Cup teil. Die Gruppe aus Coburg hat es bis zum Bundesfinale geschafft. Dort müssen die sechs Jungs im September ihr Können zeigen.</em>&#13;
Lars Jarowy, Lukas Piwonski (beide BWL, 4. Semester), Julian Ari (BWL, 2. Semester), Sebastian Denninger (Elektrotechnik, 4. Semester), Sebastian Horner und Felix Großmann (beide BWL, 8. Semester) fahren zum sogenannten Champions Cup an die TH Ingolstadt. Davor haben sie sich schon beim Campus-Cup an der Hochschule Coburg, beim Master-Cup der Firma Topstar GmbH in Augsburg und beim Bayernfinale (Professional-Cup) an der IHK in Regensburg als Sieger durchgesetzt. „Vor allem durch die gute Arbeitsteilung in der Gruppe haben wir die einzelnen Phasen gewonnen“, erklärt Felix Großmann. &#13;
Beim Planspiel geht es darum, ein Unternehmen zu simulieren, das mit Wettbewerbern konkurriert. Über verschiedene Spielperioden hinweg müssen zentrale unternehmerische Entscheidungen getroffen werden, z.B. Preispolitik, Personalplanung, Investition und Finanzierung aussichtsreicher Zukunftsfelder. Zusätzliche Aufgaben, wie zum Beispiel praxisnahe Fallstudien und Präsentationen gehen ebenfalls in die Bewertung ein. Unterschiedlich sind die Unternehmensphasen. Teilweise werden neue Unternehmen gegründet und hierzu ein Business-Plan erstellt, teilweise bestehende Unternehmen übernommen oder Wachstumsstrategien entwickelt. Dazu müssen die einzelnen Teams eine Präsentation halten. Im Rahmen des Studium Generale bietet die Hochschule Coburg regelmäßig das Wahlfach EXIST-priME-Cup an. Wer hier teilnimmt, kann sich für den weiteren Turnierverlauf qualifizieren. &#13;
Die sechs Studenten aus Coburg treten beim Finale jetzt gegen 14 andere Teams aus ganz Deutschland an.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>140 Hochschulen und Universitäten nehmen jährlich am Unternehmensplanspiel EXIST priME-Cup teil. Die Gruppe aus Coburg hat es bis zum Bundesfinale geschafft. Dort müssen die sechs Jungs im September ihr Können zeigen.</em>&#13;
Lars Jarowy, Lukas Piwonski (beide BWL, 4. Semester), Julian Ari (BWL, 2. Semester), Sebastian Denninger (Elektrotechnik, 4. Semester), Sebastian Horner und Felix Großmann (beide BWL, 8. Semester) fahren zum sogenannten Champions Cup an die TH Ingolstadt. Davor haben sie sich schon beim Campus-Cup an der Hochschule Coburg, beim Master-Cup der Firma Topstar GmbH in Augsburg und beim Bayernfinale (Professional-Cup) an der IHK in Regensburg als Sieger durchgesetzt. „Vor allem durch die gute Arbeitsteilung in der Gruppe haben wir die einzelnen Phasen gewonnen“, erklärt Felix Großmann. &#13;
Beim Planspiel geht es darum, ein Unternehmen zu simulieren, das mit Wettbewerbern konkurriert. Über verschiedene Spielperioden hinweg müssen zentrale unternehmerische Entscheidungen getroffen werden, z.B. Preispolitik, Personalplanung, Investition und Finanzierung aussichtsreicher Zukunftsfelder. Zusätzliche Aufgaben, wie zum Beispiel praxisnahe Fallstudien und Präsentationen gehen ebenfalls in die Bewertung ein. Unterschiedlich sind die Unternehmensphasen. Teilweise werden neue Unternehmen gegründet und hierzu ein Business-Plan erstellt, teilweise bestehende Unternehmen übernommen oder Wachstumsstrategien entwickelt. Dazu müssen die einzelnen Teams eine Präsentation halten. Im Rahmen des Studium Generale bietet die Hochschule Coburg regelmäßig das Wahlfach EXIST-priME-Cup an. Wer hier teilnimmt, kann sich für den weiteren Turnierverlauf qualifizieren. &#13;
Die sechs Studenten aus Coburg treten beim Finale jetzt gegen 14 andere Teams aus ganz Deutschland an.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/primecup2014.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Bioanalytik ist akkreditiert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/bioanalytik-ist-akkreditiert/</link>
                <pubDate>Wed, 30 Jul 2014 12:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/bioanalytik-ist-akkreditiert/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Die Bayreuther Agentur ACQUIN hat den Bachelor-Studiengang  Bioanalytik erfolgreich akkreditiert. Für den konsekutiven Master laufen  die Vorbereitungen.</em> &#13;
Was passiert in unserem Körper, wenn wir gestresst sind? Wie  ermitteln Forensiker das Vorhandensein von Drogen? Welche Schadstoffe  finden sich in der Innenraumluft? Wie gestaltet sich die  Rassendifferenzierung der Honigbiene? Mit solchen und ähnlichen Fragen  beschäftigen sich die Studierenden der Bioanalytik an der Hochschule  Coburg.  &#13;
Seit Oktober 2010 gibt es diesen Studiengang, jetzt ist auch die  Akkreditierung abgeschlossen. Eine unabhängige Kommission aus Lehrenden  und Studierenden anderer Hochschulen sowie Experten aus der Berufspraxis  haben die Coburger Bioanalytik auf Herz und Nieren geprüft. Neben dem  Kursangebot hat diese Jury auch die Betreuungssituation und das  Verhältnis von Theorie und Praxis untersucht. Mit der Akkreditierung  bestätigt sie jetzt offiziell den guten Standard des Studiengangs, der  vor vier Jahren hier als völlig neues Angebot eingerichtet wurde. &#13;
„Wir freuen uns sehr, dass die Akkreditierung auf Anhieb und ohne  unerwartete Auflagen geklappt hat“, betont daher Prof. Dr. Klaus  Ruthenberg, der die Entwicklung und Einführung der Bioanalytik seit etwa  6 Jahren begleitet. „Das zeigt, dass unser Konzept eines breit  aufgestellten, methodik-orientierten, biowissenschaftlichen Studiengangs  in Coburg aufgeht.“ „Auch für den Master Bioanalytik laufen schon die  Vorbereitungen zur Akkreditierung“, verrät Studiengangsleiter Prof. Dr.  Matthias Noll. Diese soll abgeschlossen sein, bevor der erste  Master-Jahrgang, der jetzt in sein zweites Semester geht, die Hochschule  verlässt. Mit dem Beginn des Wintersemesters 2014/2015 wird der  Bachelor-Studiengang Bioanalytik außerdem Teil des Projekts „Der  Coburger Weg“.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Die Bayreuther Agentur ACQUIN hat den Bachelor-Studiengang  Bioanalytik erfolgreich akkreditiert. Für den konsekutiven Master laufen  die Vorbereitungen.</em> &#13;
Was passiert in unserem Körper, wenn wir gestresst sind? Wie  ermitteln Forensiker das Vorhandensein von Drogen? Welche Schadstoffe  finden sich in der Innenraumluft? Wie gestaltet sich die  Rassendifferenzierung der Honigbiene? Mit solchen und ähnlichen Fragen  beschäftigen sich die Studierenden der Bioanalytik an der Hochschule  Coburg.  &#13;
Seit Oktober 2010 gibt es diesen Studiengang, jetzt ist auch die  Akkreditierung abgeschlossen. Eine unabhängige Kommission aus Lehrenden  und Studierenden anderer Hochschulen sowie Experten aus der Berufspraxis  haben die Coburger Bioanalytik auf Herz und Nieren geprüft. Neben dem  Kursangebot hat diese Jury auch die Betreuungssituation und das  Verhältnis von Theorie und Praxis untersucht. Mit der Akkreditierung  bestätigt sie jetzt offiziell den guten Standard des Studiengangs, der  vor vier Jahren hier als völlig neues Angebot eingerichtet wurde. &#13;
„Wir freuen uns sehr, dass die Akkreditierung auf Anhieb und ohne  unerwartete Auflagen geklappt hat“, betont daher Prof. Dr. Klaus  Ruthenberg, der die Entwicklung und Einführung der Bioanalytik seit etwa  6 Jahren begleitet. „Das zeigt, dass unser Konzept eines breit  aufgestellten, methodik-orientierten, biowissenschaftlichen Studiengangs  in Coburg aufgeht.“ „Auch für den Master Bioanalytik laufen schon die  Vorbereitungen zur Akkreditierung“, verrät Studiengangsleiter Prof. Dr.  Matthias Noll. Diese soll abgeschlossen sein, bevor der erste  Master-Jahrgang, der jetzt in sein zweites Semester geht, die Hochschule  verlässt. Mit dem Beginn des Wintersemesters 2014/2015 wird der  Bachelor-Studiengang Bioanalytik außerdem Teil des Projekts „Der  Coburger Weg“.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Foto_Akkreditierungsrat-1024x683.jpg"
                        fileSize="148600"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[1 Million Liter Diesel R 33 an den Zapfsäulen der SÜC getankt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/1-million-liter-diesel-r-33-an-den-zapfsaeulen-der-suec-getankt/</link>
                <pubDate>Tue, 29 Jul 2014 11:54:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/1-million-liter-diesel-r-33-an-den-zapfsaeulen-der-suec-getankt/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Vor einem Jahr startete an der Hochschule Coburg der große Flottenversuch mit dem neuen Kraftstoff Diesel R 33. In Beisein der Abgeordneten Dr. Hans Michelbach (MdB) und Jürgen W. Heike (MdL) betankte Coburgs Landrat Michael Busch heute seinen Dienstwagen mit dem 1-millionsten Liter Diesel R 33.</em>&#13;
Rund 280 Fahrzeuge unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Nutzungsart testen die Verträglichkeit des Kraftstoffs mit allen Motorkonzepten. Unter Federführung des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg (TAC) arbeiten 19 Partner bei der Erprobung des neuen Kraftstoffs zwei Jahre lang in einem Großversuch zusammen. Die gesamte Fahrzeugflotte des regionalen Energieversorgungs-Unternehmens und die SÜC-Stadtbusse sind am Test beteiligt. &#13;
An den Zapfsäulen der SÜC wurden mittlerweile 1 Million Liter R 33 getankt. An der Zapfsäule der Walther-Tankstelle in der Coburger Raststraße – wo auch Privatpersonen tanken können – flossen bisher 120.000 l in die Autotanks. &#13;
Diesel R 33 erfüllt alle Anforderungen der gültigen EN 590-Norm für Dieselkraftstoff. Damit bleibt der Garantieanspruch bei Neuwagen erhalten. Neben dem üblichen Biodiesel-Anteil von 7 Prozent verfügt Diesel R 33 über einen Anteil von 26&nbsp;Prozent hydriertem, d.h. mit Wasserstoff behandeltem Pflanzenöl, so dass ein regenerativer Anteil von 33 Prozent erreicht wird. Das macht Diesel R 33 in Europa einmalig.&#13;
Projektleiter Prof. Dr. Jürgen Krahl kann nach einem Jahr eine positive Bilanz ziehen. An keinem der Fahrzeuge traten bislang Schäden durch Diesel R 33 auf. Professor Krahl stellt fest: „Das Projekt Diesel R 33 verdeutlicht, dass normgerechte Kraftstoffe hochgradig biogen und ohne Einschränkungen mit allen Motorengenerationen kompatibel sein können.“ Und er ergänzt: „Mit dem Projekt wird klar, dass eine systematische Kraftstoffforschung die nachhaltige Mobilität bei bestehender Infrastruktur sichern kann.“&#13;
Gefördert wird das Projekt „Diesel R 33“ durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, kofinanziert von der Europäischen Union – Fonds für regionale Entwicklung und durch die am Projekt beteiligten Partner.&#13;
<strong>Projektpartner</strong> &#13;
ASG Analytik-Service-Gesellschaft, Autohaus Bender, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Bundesverband Freier Tankstellen e.V. (bft), Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb (CEB), Continental AG, Daimler AG, ERC Additiv GmbH, HUK-Coburg Versicherungsgruppe, Lasco Umformtechnik GmbH, Neste Oil, Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF), Steinbeis-Transferzentrum Biokraftstoffe und Umweltmesstechnik, Städtische Werke Überlandwerke Coburg (SÜC), Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC), Johann Heinrich von Thünen-Institut, Union für Öl- und Proteinpflanzen (UFOP), Volkswagen AG, Walther-Tankstelle Coburg, Tecosol GmbH.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Vor einem Jahr startete an der Hochschule Coburg der große Flottenversuch mit dem neuen Kraftstoff Diesel R 33. In Beisein der Abgeordneten Dr. Hans Michelbach (MdB) und Jürgen W. Heike (MdL) betankte Coburgs Landrat Michael Busch heute seinen Dienstwagen mit dem 1-millionsten Liter Diesel R 33.</em>&#13;
Rund 280 Fahrzeuge unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Nutzungsart testen die Verträglichkeit des Kraftstoffs mit allen Motorkonzepten. Unter Federführung des Technologietransferzentrums Automotive der Hochschule Coburg (TAC) arbeiten 19 Partner bei der Erprobung des neuen Kraftstoffs zwei Jahre lang in einem Großversuch zusammen. Die gesamte Fahrzeugflotte des regionalen Energieversorgungs-Unternehmens und die SÜC-Stadtbusse sind am Test beteiligt. &#13;
An den Zapfsäulen der SÜC wurden mittlerweile 1 Million Liter R 33 getankt. An der Zapfsäule der Walther-Tankstelle in der Coburger Raststraße – wo auch Privatpersonen tanken können – flossen bisher 120.000 l in die Autotanks. &#13;
Diesel R 33 erfüllt alle Anforderungen der gültigen EN 590-Norm für Dieselkraftstoff. Damit bleibt der Garantieanspruch bei Neuwagen erhalten. Neben dem üblichen Biodiesel-Anteil von 7 Prozent verfügt Diesel R 33 über einen Anteil von 26&nbsp;Prozent hydriertem, d.h. mit Wasserstoff behandeltem Pflanzenöl, so dass ein regenerativer Anteil von 33 Prozent erreicht wird. Das macht Diesel R 33 in Europa einmalig.&#13;
Projektleiter Prof. Dr. Jürgen Krahl kann nach einem Jahr eine positive Bilanz ziehen. An keinem der Fahrzeuge traten bislang Schäden durch Diesel R 33 auf. Professor Krahl stellt fest: „Das Projekt Diesel R 33 verdeutlicht, dass normgerechte Kraftstoffe hochgradig biogen und ohne Einschränkungen mit allen Motorengenerationen kompatibel sein können.“ Und er ergänzt: „Mit dem Projekt wird klar, dass eine systematische Kraftstoffforschung die nachhaltige Mobilität bei bestehender Infrastruktur sichern kann.“&#13;
Gefördert wird das Projekt „Diesel R 33“ durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, kofinanziert von der Europäischen Union – Fonds für regionale Entwicklung und durch die am Projekt beteiligten Partner.&#13;
<strong>Projektpartner</strong> &#13;
ASG Analytik-Service-Gesellschaft, Autohaus Bender, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Bundesverband Freier Tankstellen e.V. (bft), Coburger Entsorgungs- und Baubetrieb (CEB), Continental AG, Daimler AG, ERC Additiv GmbH, HUK-Coburg Versicherungsgruppe, Lasco Umformtechnik GmbH, Neste Oil, Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF), Steinbeis-Transferzentrum Biokraftstoffe und Umweltmesstechnik, Städtische Werke Überlandwerke Coburg (SÜC), Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC), Johann Heinrich von Thünen-Institut, Union für Öl- und Proteinpflanzen (UFOP), Volkswagen AG, Walther-Tankstelle Coburg, Tecosol GmbH.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Michelbach_Goetz_Heike_Busch_Krahl-1024x671.jpg"
                        fileSize="167874"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="671"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Jutta Michel neue Vizepräsidentin der Hochschule Coburg]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/jutta-michel-neue-vizepraesidentin-der-hochschule-coburg/</link>
                <pubDate>Mon, 28 Jul 2014 12:16:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/jutta-michel-neue-vizepraesidentin-der-hochschule-coburg/</guid>
                <description><![CDATA[<em>Der Hochschulrat wählte Prof. Dr. Jutta Michel zur neuen  Vizepräsidentin der Hochschule Coburg. Ihre Amtszeit beginnt am 1.  Oktober 2014.</em> &#13;
Die 49-jährige Professorin ist in den kommenden Jahren für den  Studierenden-Service, die Kontakte zu Schulen und weiteren  Bildungseinrichtungen und die Personalstrategie der Hochschule  verantwortlich. Ihre Amtszeit beträgt zweieinhalb Jahre. Die künftige  Vizepräsidentin stellt fest: „Unsere Hochschule hat sich in den letzten  Jahren sehr gut entwickelt. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen  einbringen zu können, damit auch unsere Zukunft so positiv verläuft.“  Sie lehrt seit acht Jahren in der Fakultät Wirtschaft der Hochschule  Coburg. Vier Jahre lang - von März 2010 bis 2014 - war sie Dekanin der  Fakultät.  &#13;
Jutta Michel wurde in Frankfurt am Main geboren, ist in Coburg  aufgewachsen und hat am Casimirianum ihr Abitur gemacht. An der  Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg studierte sie  Mathematik mit dem Nebenfach Volkswirtschaft. Nach der Promotion  arbeitete sie 15 Jahre lang bei der Gothaer Lebensversicherung. 2006  nahm sie den Ruf an die Hochschule Coburg an. Hier lehrt sie in den  Bachelor- und Masterstudiengängen Betriebswirtschaft und  Versicherungswirtschaft. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl  freut sich auf die Zusammenarbeit mit seiner neuen Kollegin in der  Hochschulleitung: &quot;Mit ihrem Faible für innovative Entwicklungen und  ihrem integrierenden Selbstverständnis wird sie die Hochschule Coburg in  den kommenden Jahren voranbringen.&quot;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<em>Der Hochschulrat wählte Prof. Dr. Jutta Michel zur neuen  Vizepräsidentin der Hochschule Coburg. Ihre Amtszeit beginnt am 1.  Oktober 2014.</em> &#13;
Die 49-jährige Professorin ist in den kommenden Jahren für den  Studierenden-Service, die Kontakte zu Schulen und weiteren  Bildungseinrichtungen und die Personalstrategie der Hochschule  verantwortlich. Ihre Amtszeit beträgt zweieinhalb Jahre. Die künftige  Vizepräsidentin stellt fest: „Unsere Hochschule hat sich in den letzten  Jahren sehr gut entwickelt. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen  einbringen zu können, damit auch unsere Zukunft so positiv verläuft.“  Sie lehrt seit acht Jahren in der Fakultät Wirtschaft der Hochschule  Coburg. Vier Jahre lang - von März 2010 bis 2014 - war sie Dekanin der  Fakultät.  &#13;
Jutta Michel wurde in Frankfurt am Main geboren, ist in Coburg  aufgewachsen und hat am Casimirianum ihr Abitur gemacht. An der  Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg studierte sie  Mathematik mit dem Nebenfach Volkswirtschaft. Nach der Promotion  arbeitete sie 15 Jahre lang bei der Gothaer Lebensversicherung. 2006  nahm sie den Ruf an die Hochschule Coburg an. Hier lehrt sie in den  Bachelor- und Masterstudiengängen Betriebswirtschaft und  Versicherungswirtschaft. Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl  freut sich auf die Zusammenarbeit mit seiner neuen Kollegin in der  Hochschulleitung: &quot;Mit ihrem Faible für innovative Entwicklungen und  ihrem integrierenden Selbstverständnis wird sie die Hochschule Coburg in  den kommenden Jahren voranbringen.&quot;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/van_der_List_Michel_Poetzl-1024x715.jpg"
                        fileSize="149898"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="715"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Erster ATM-Absolvent hat promoviert]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/erster-atm-absolvent-hat-promoviert/</link>
                <pubDate>Wed, 23 Jul 2014 10:57:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/erster-atm-absolvent-hat-promoviert/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>Nach dem Bachelor an der Hochschule Coburg zieht es Michael Selig zum Masterstudium an die University of Huddersfield. Dort hat er über eine Kooperation mit der Frankfurt University jetzt mit Bestnote promoviert. </strong>&#13;
Seinen Doktorvater hat Michael Selig in Coburg kennengelernt. Prof. Dr. Karsten Schmidt lehrt im Bachelor-Studiengang Automobiltechnik und Management, als Selig 2005 sein Studium hier beginnt. Dank einer Kooperation von Hochschule Coburg und University of Huddersfield kann der Student damals einen Doppelabschluss machen. Neben dem Bachelor of Science in ATM, erwirbt er in England gleichzeitig den Bachelor of Engineering in „Computer Control Systems“. &#13;
Anschließend bleibt Michael Selig zum Master-Studium in Huddersfield und beschäftigt sich dort vor allem mit der Fehlerdiagnose von automobilen Steuergeräten. Zwar hätte er jetzt direkt an der Universität promovieren können, doch er entscheidet sich für die Frankfurt University, wo auch Prof. Dr. Karsten Schmidt inzwischen lehrt.&#13;
Seine Doktorarbeit zum Thema „Der Einfluss des Bremswegs auf den Reifenluftdruck“ wurde im Rahmen eines Großforschungsprojekts aus Hochschulmitteln gefördert. In diesem Sommersemester hat er sie abgeschlossen. &#13;
Glückwünsche gibt es auch aus Coburg: „Wir freuen uns mit Michael Selig, dass er die Basis des Studiengangs in so erfolgreicher Weise bis hin zur Promotion nutzen konnte. Dies bestätigt auch das inhaltliche Konzept des Studiengangs ATM und seine Umsetzung“, betonte der ATM-„Gründungsvater“ und heutiger Studienfachberater Prof. Dr. Hartmut Gnuschke.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>Nach dem Bachelor an der Hochschule Coburg zieht es Michael Selig zum Masterstudium an die University of Huddersfield. Dort hat er über eine Kooperation mit der Frankfurt University jetzt mit Bestnote promoviert. </strong>&#13;
Seinen Doktorvater hat Michael Selig in Coburg kennengelernt. Prof. Dr. Karsten Schmidt lehrt im Bachelor-Studiengang Automobiltechnik und Management, als Selig 2005 sein Studium hier beginnt. Dank einer Kooperation von Hochschule Coburg und University of Huddersfield kann der Student damals einen Doppelabschluss machen. Neben dem Bachelor of Science in ATM, erwirbt er in England gleichzeitig den Bachelor of Engineering in „Computer Control Systems“. &#13;
Anschließend bleibt Michael Selig zum Master-Studium in Huddersfield und beschäftigt sich dort vor allem mit der Fehlerdiagnose von automobilen Steuergeräten. Zwar hätte er jetzt direkt an der Universität promovieren können, doch er entscheidet sich für die Frankfurt University, wo auch Prof. Dr. Karsten Schmidt inzwischen lehrt.&#13;
Seine Doktorarbeit zum Thema „Der Einfluss des Bremswegs auf den Reifenluftdruck“ wurde im Rahmen eines Großforschungsprojekts aus Hochschulmitteln gefördert. In diesem Sommersemester hat er sie abgeschlossen. &#13;
Glückwünsche gibt es auch aus Coburg: „Wir freuen uns mit Michael Selig, dass er die Basis des Studiengangs in so erfolgreicher Weise bis hin zur Promotion nutzen konnte. Dies bestätigt auch das inhaltliche Konzept des Studiengangs ATM und seine Umsetzung“, betonte der ATM-„Gründungsvater“ und heutiger Studienfachberater Prof. Dr. Hartmut Gnuschke.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Promotion_Michael_Selig__3-1024x603.jpg"
                        fileSize="78716"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="603"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HauptWolfram-1024x691.jpg"
                        fileSize="125385"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Putzmunter dank Stipendium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/putzmunter-dank-stipendium/</link>
                <pubDate>Tue, 22 Jul 2014 04:44:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/putzmunter-dank-stipendium/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>Seit drei Jahren gibt es das Projekt „Putzmunter“ für Familien mit Kindern. Studentinnen der Hochschule Coburg organisieren hier Seminare rund ums Thema Bewegung, Ernährung und Gesundheit. Dieses soziale Engagement würdigt die Bamberger Doktor Robert Pfleger-Stiftung regelmäßig mit einem Stipendium. </strong> &#13;
„Es werden Studentinnen gefördert, die sich einsetzen.“ Das ist Achim Oettinger vom Career Service der Hochschule wichtig, wenn es um das Stipendium der Doktor Robert Pfleger-Stiftung geht. Schon zum dritten Mal unterstützt diese das Projekt „Putzmunter“. Vier Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung betreuen es aktuell. Sie erhalten dafür ein Jahr lang finanzielle Unterstützung. &#13;
„Es ist toll, dass wir hier Anerkennung bekommen für ehrenamtliches Engagement. Und das in einem Projekt, das mich auch fürs spätere Berufsleben inspiriert“, freut sich Studentin Susanne Arbeiter. Gemeinsam mit Lisa Darlapp, Lena-Marie Staub und Rachel Seibel hat sie das Projekt von älteren Kommilitoninnen übernommen. Putzmunter richtet sich an Familien mit Kindern bis drei Jahren. Sie können kostenlose Kurse zur Ersten Hilfe, Sprachentwicklung, Zahnpflege oder Ernährung besuchen. Die SKD-BKK unterstützt das Projekt als Sponsor. Keine Eintagsfliege, sondern ein kontinuierliches Angebot, sei hier geschaffen worden, betont Prof. Dr. Holger Hassel, der „Putzmunter“ begleitet. „Wir verteilen nicht nur Vollkornbrot, sondern engagieren uns karitativ.“ Die Eltern, die das Angebot nutzen, knüpfen auch soziale Kontakte: „Die Mütter helfen sich oft gegenseitig mit ihren Babys, geben sich Tipps und lernen sich näher kennen“, berichtet Lena-Marie Staub. &#13;
Am Mittwoch, 30. Juli, von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr findet die zunächst letzte Veranstaltung von Putzmunter statt. In den Räumen des Stadtjugendring Coburg wird Referentin Joanna Ciesielski zeigen, wie man mit ganz alltäglichen Dingen spielen kann. Zum Beispiel mit Luftballons oder einer Zeitung. Das soll den Kindern nicht nur Spaß machen, sondern auch die Kreativität und körperliche Entwicklung fördern. Im Wintersemester - also ab Oktober - gibt es dann neue Termine unter <a target="_blank" title="Opens external link in new window" href="http://www.putzmunter-coburg.de/" rel="noopener">www.putzmunter-coburg.de</a>!]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>Seit drei Jahren gibt es das Projekt „Putzmunter“ für Familien mit Kindern. Studentinnen der Hochschule Coburg organisieren hier Seminare rund ums Thema Bewegung, Ernährung und Gesundheit. Dieses soziale Engagement würdigt die Bamberger Doktor Robert Pfleger-Stiftung regelmäßig mit einem Stipendium. </strong> &#13;
„Es werden Studentinnen gefördert, die sich einsetzen.“ Das ist Achim Oettinger vom Career Service der Hochschule wichtig, wenn es um das Stipendium der Doktor Robert Pfleger-Stiftung geht. Schon zum dritten Mal unterstützt diese das Projekt „Putzmunter“. Vier Studentinnen der Integrativen Gesundheitsförderung betreuen es aktuell. Sie erhalten dafür ein Jahr lang finanzielle Unterstützung. &#13;
„Es ist toll, dass wir hier Anerkennung bekommen für ehrenamtliches Engagement. Und das in einem Projekt, das mich auch fürs spätere Berufsleben inspiriert“, freut sich Studentin Susanne Arbeiter. Gemeinsam mit Lisa Darlapp, Lena-Marie Staub und Rachel Seibel hat sie das Projekt von älteren Kommilitoninnen übernommen. Putzmunter richtet sich an Familien mit Kindern bis drei Jahren. Sie können kostenlose Kurse zur Ersten Hilfe, Sprachentwicklung, Zahnpflege oder Ernährung besuchen. Die SKD-BKK unterstützt das Projekt als Sponsor. Keine Eintagsfliege, sondern ein kontinuierliches Angebot, sei hier geschaffen worden, betont Prof. Dr. Holger Hassel, der „Putzmunter“ begleitet. „Wir verteilen nicht nur Vollkornbrot, sondern engagieren uns karitativ.“ Die Eltern, die das Angebot nutzen, knüpfen auch soziale Kontakte: „Die Mütter helfen sich oft gegenseitig mit ihren Babys, geben sich Tipps und lernen sich näher kennen“, berichtet Lena-Marie Staub. &#13;
Am Mittwoch, 30. Juli, von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr findet die zunächst letzte Veranstaltung von Putzmunter statt. In den Räumen des Stadtjugendring Coburg wird Referentin Joanna Ciesielski zeigen, wie man mit ganz alltäglichen Dingen spielen kann. Zum Beispiel mit Luftballons oder einer Zeitung. Das soll den Kindern nicht nur Spaß machen, sondern auch die Kreativität und körperliche Entwicklung fördern. Im Wintersemester - also ab Oktober - gibt es dann neue Termine unter <a target="_blank" title="Opens external link in new window" href="http://www.putzmunter-coburg.de/" rel="noopener">www.putzmunter-coburg.de</a>!]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/RobertPflergerStipendiaten-1024x683.jpg"
                        fileSize="123969"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Schöner neuer Süden]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/schoener-neuer-sueden/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Jul 2014 12:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/schoener-neuer-sueden/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>Die Absolventen des Studiengangs Architektur haben in ihren Abschlussarbeiten vielfältige Ideen für das Gelände am ehemaligen Güterbahnhof im Coburger Süden entwickelt. Von Freitag, 18. Juli bis Sonntag, 20 Juli sind ihre Konzepte in der alten Pakethalle ausgestellt. </strong>&#13;
Eine Jugendherberge, eine ICE-Haltestelle, ein Kongresshotel, neuer Wohnraum am Flussufer der Itz oder gar ein Tierpark – mit den Plänen der Architekturstudenten bekommt Coburg viele Ideen für die Gestaltung des ehemaligen Güterbahnhofs – dem Eingangsbereich zur Stadt im Süden. Ganz unbefangen haben sich die 36 Studierenden der Hochschule Coburg mit dem Gelände rund um Güterbahnhof, Schlachthof und Frankenbrücke auseinandergesetzt. Unbefangen deshalb, weil sie mögliche Einschränkungen beiseitegelassen haben. Wichtig war ihnen vor allem, wie eine Verbindung des Areals zu Stadt und Hochschule gelingt und welche Impulse hier für die Stadtentwicklung gesetzt werden könnten. Prof. Hans-Peter Hebensperger-Hüther betonte deshalb bei der Ausstellungseröffnung: „Es handelt sich hier um eine Studie. Die Ideen kann die Stadt aufgreifen. Die richtige Planung müssen aber natürlich hauptberufliche Architekten machen.“ &#13;
Ein quirliges Stadtviertel, wo Studenten, Wissenschaftler und Künstler aufeinander treffen, stellt sich zum Beispiel Sarah Böttcher vor. Da gibt es Kreativhöfe, Stadtgärten und einen Nahversorger. Veranstaltungen finden auf dem Uferplatz statt, Erholung bietet der Itzpark.&#13;
Franziska Butzeck und Ju nnan Yu haben das Thema Licht und Forschung in den Blick genommen. Ein Lichtzentrum im ehemaligen Schlachthof bildet hier den Eingang zu einem Forschungscampus auf dem Güterbahnhofsgelände. Dadurch soll auch die Verbindung zum nahegelegenen Campus Design geschaffen werden. „An der Hochschule gibt es ja Designer und Elektroingenieure“, erklärt Franziska Butzeck. „Ich habe mir überlegt, wie man beide zusammen bringen kann.“ In der Kühlhalle des Schlachthofs könnten die Lichtdesigner ihren Platz finden, während in einem Neubau die Lichttechnik und ein Lichtinstitut untergebracht sind. Ju nnan Yu, der extra aus China zum Studium nach Coburg gekommen ist, stellt sich für den hinteren Teil des Geländes ein großes Institut für Studenten und Forscher des Fraunhofer-Anwendungszentrum für Drahtlose Sensorik vor. Für ihre Konzepte gab es vom Professoren-Team Hans-Peter Hebensperger-Hüther, Mario Tvrtkovic und Roger Karbe auf jeden Fall die Eins vor dem Komma. „Es sind sehr viele reichhaltige Ideen entstanden, die bestätigen, wie vielfältig der Güterbahnhof genutzt werden könnte“, resümiert Prof. Tvrtkovic. „Das Gelände bekommt ein ganz neues Gewicht innerhalb des Stadtgefüges.“ Der Experte für Städtebau will deshalb auch im nächsten Semester dranbleiben am Thema. Dann soll in Zusammenarbeit mit Innenarchitektur-Studenten die Frankenbrücke angegangen werden. Und auch Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber ist sich sicher: „Der Güterbahnhof ist nur ein Thema der Stadtentwicklung. Mir fallen da noch viele Projekte ein, die wir gemeinsam in Angriff nehmen können.“&#13;
Interessierte können die Ausstellung noch bis Sonntag, 20. Juli, besuchen. Geöffnet ist sie am Freitag, von 14 bis 20 Uhr, am Samstag und Sonntag, jeweils von 12 bis 18 Uhr.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>Die Absolventen des Studiengangs Architektur haben in ihren Abschlussarbeiten vielfältige Ideen für das Gelände am ehemaligen Güterbahnhof im Coburger Süden entwickelt. Von Freitag, 18. Juli bis Sonntag, 20 Juli sind ihre Konzepte in der alten Pakethalle ausgestellt. </strong>&#13;
Eine Jugendherberge, eine ICE-Haltestelle, ein Kongresshotel, neuer Wohnraum am Flussufer der Itz oder gar ein Tierpark – mit den Plänen der Architekturstudenten bekommt Coburg viele Ideen für die Gestaltung des ehemaligen Güterbahnhofs – dem Eingangsbereich zur Stadt im Süden. Ganz unbefangen haben sich die 36 Studierenden der Hochschule Coburg mit dem Gelände rund um Güterbahnhof, Schlachthof und Frankenbrücke auseinandergesetzt. Unbefangen deshalb, weil sie mögliche Einschränkungen beiseitegelassen haben. Wichtig war ihnen vor allem, wie eine Verbindung des Areals zu Stadt und Hochschule gelingt und welche Impulse hier für die Stadtentwicklung gesetzt werden könnten. Prof. Hans-Peter Hebensperger-Hüther betonte deshalb bei der Ausstellungseröffnung: „Es handelt sich hier um eine Studie. Die Ideen kann die Stadt aufgreifen. Die richtige Planung müssen aber natürlich hauptberufliche Architekten machen.“ &#13;
Ein quirliges Stadtviertel, wo Studenten, Wissenschaftler und Künstler aufeinander treffen, stellt sich zum Beispiel Sarah Böttcher vor. Da gibt es Kreativhöfe, Stadtgärten und einen Nahversorger. Veranstaltungen finden auf dem Uferplatz statt, Erholung bietet der Itzpark.&#13;
Franziska Butzeck und Ju nnan Yu haben das Thema Licht und Forschung in den Blick genommen. Ein Lichtzentrum im ehemaligen Schlachthof bildet hier den Eingang zu einem Forschungscampus auf dem Güterbahnhofsgelände. Dadurch soll auch die Verbindung zum nahegelegenen Campus Design geschaffen werden. „An der Hochschule gibt es ja Designer und Elektroingenieure“, erklärt Franziska Butzeck. „Ich habe mir überlegt, wie man beide zusammen bringen kann.“ In der Kühlhalle des Schlachthofs könnten die Lichtdesigner ihren Platz finden, während in einem Neubau die Lichttechnik und ein Lichtinstitut untergebracht sind. Ju nnan Yu, der extra aus China zum Studium nach Coburg gekommen ist, stellt sich für den hinteren Teil des Geländes ein großes Institut für Studenten und Forscher des Fraunhofer-Anwendungszentrum für Drahtlose Sensorik vor. Für ihre Konzepte gab es vom Professoren-Team Hans-Peter Hebensperger-Hüther, Mario Tvrtkovic und Roger Karbe auf jeden Fall die Eins vor dem Komma. „Es sind sehr viele reichhaltige Ideen entstanden, die bestätigen, wie vielfältig der Güterbahnhof genutzt werden könnte“, resümiert Prof. Tvrtkovic. „Das Gelände bekommt ein ganz neues Gewicht innerhalb des Stadtgefüges.“ Der Experte für Städtebau will deshalb auch im nächsten Semester dranbleiben am Thema. Dann soll in Zusammenarbeit mit Innenarchitektur-Studenten die Frankenbrücke angegangen werden. Und auch Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber ist sich sicher: „Der Güterbahnhof ist nur ein Thema der Stadtentwicklung. Mir fallen da noch viele Projekte ein, die wir gemeinsam in Angriff nehmen können.“&#13;
Interessierte können die Ausstellung noch bis Sonntag, 20. Juli, besuchen. Geöffnet ist sie am Freitag, von 14 bis 20 Uhr, am Samstag und Sonntag, jeweils von 12 bis 18 Uhr.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Yu_Butzeck_Gueterbahnhof-1024x683.jpg"
                        fileSize="164952"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Startseite_SupportStudents-1024x284.jpg"
                        fileSize="92840"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vom Projekt zur Bachelorarbeit]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vom-projekt-zur-bachelorarbeit/</link>
                <pubDate>Thu, 17 Jul 2014 06:52:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vom-projekt-zur-bachelorarbeit/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>Der interne IT-Dienstleister der Allianz Gruppe will sein Betriebliches Gesundheitsmanagement verbessern. Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung haben deshalb das bestehende Angebot unter die Lupe genommen. Studentin Vanessa Stefan schreibt jetzt sogar ihre Bachelorarbeit in Kooperation mit dem Unternehmen.</strong>&#13;
2500 Mitarbeiter hat die AMOS SE weltweit, 1.200 davon in München. Überwiegend Fachleute aus dem IT-Bereich arbeiten hier. Sie betreuen die gesamte Allianz Gruppe bei den Themen IT, Services und Beratung. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement gibt es dort zwar schon, aber nach einem Vortrag von Prof. Dr. Niko Kohls über Achtsamkeit, Stress und Resilienz entscheidet der Betriebsrat, ein Projekt mit 10 Studierenden der Hochschule Coburg zu starten. Sie sollen das BGM untersuchen und Verbesserungsvorschläge erarbeiten. „Wir haben eine Umfrage unter den Mitarbeitern gemacht, um herauszufinden, wie das Angebot überhaupt genutzt wird. Außerdem wollten wir mehr über das individuelle Gesundheitsverhalten der Beschäftigten erfahren“, erzählt Studentin Vanessa Stefan. &#13;
Regelmäßig hat sich die Gruppe mit dem AMOS-Projektverantwortlichen, Betriebsrat Klaus-Peter Ulbrich getroffen. Die Professoren Dr. Niko Kohls und Dr. Eberhard Nöfer standen in wöchentlichen Coachings zur Seite. Vor kurzem haben die Studierenden dann ihre Ergebnisse in München präsentiert. Neben dem Betriebsrat waren auch Vertreter der Personalabteilung sowie der Finanz- und Personalvorstand dabei. „Zu den Bereichen Bewegung, Ernährung, psychische Gesundheit, Rückengesundheit und Suchtprävention haben wir dem Unternehmen Handlungsempfehlungen vorgestellt“, berichtet Vanessa Stefan. Eine der Empfehlungen ist auch, das BGM systematisch ins Unternehmen zu integrieren und die nötigen Strukturen dafür zu schaffen. Genau diesem Thema wird sich die Studentin jetzt mit ihrer Bachelorarbeit widmen. „Es ist schön, dass unser Projekt so hoch bei AMOS aufgehängt wurde“, freut sie sich. &#13;
Die Projektgruppe bestand aus: &#13;
Julia Blumenröther, Katja Hähnlein, Annette Hock, Verena Hösl, Lydia Löser, Kathrin Maier, Vanessa Stefan, Corinna Tischler, Sebastian Wedel und Alisa Weiss.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>Der interne IT-Dienstleister der Allianz Gruppe will sein Betriebliches Gesundheitsmanagement verbessern. Studierende der Integrativen Gesundheitsförderung haben deshalb das bestehende Angebot unter die Lupe genommen. Studentin Vanessa Stefan schreibt jetzt sogar ihre Bachelorarbeit in Kooperation mit dem Unternehmen.</strong>&#13;
2500 Mitarbeiter hat die AMOS SE weltweit, 1.200 davon in München. Überwiegend Fachleute aus dem IT-Bereich arbeiten hier. Sie betreuen die gesamte Allianz Gruppe bei den Themen IT, Services und Beratung. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement gibt es dort zwar schon, aber nach einem Vortrag von Prof. Dr. Niko Kohls über Achtsamkeit, Stress und Resilienz entscheidet der Betriebsrat, ein Projekt mit 10 Studierenden der Hochschule Coburg zu starten. Sie sollen das BGM untersuchen und Verbesserungsvorschläge erarbeiten. „Wir haben eine Umfrage unter den Mitarbeitern gemacht, um herauszufinden, wie das Angebot überhaupt genutzt wird. Außerdem wollten wir mehr über das individuelle Gesundheitsverhalten der Beschäftigten erfahren“, erzählt Studentin Vanessa Stefan. &#13;
Regelmäßig hat sich die Gruppe mit dem AMOS-Projektverantwortlichen, Betriebsrat Klaus-Peter Ulbrich getroffen. Die Professoren Dr. Niko Kohls und Dr. Eberhard Nöfer standen in wöchentlichen Coachings zur Seite. Vor kurzem haben die Studierenden dann ihre Ergebnisse in München präsentiert. Neben dem Betriebsrat waren auch Vertreter der Personalabteilung sowie der Finanz- und Personalvorstand dabei. „Zu den Bereichen Bewegung, Ernährung, psychische Gesundheit, Rückengesundheit und Suchtprävention haben wir dem Unternehmen Handlungsempfehlungen vorgestellt“, berichtet Vanessa Stefan. Eine der Empfehlungen ist auch, das BGM systematisch ins Unternehmen zu integrieren und die nötigen Strukturen dafür zu schaffen. Genau diesem Thema wird sich die Studentin jetzt mit ihrer Bachelorarbeit widmen. „Es ist schön, dass unser Projekt so hoch bei AMOS aufgehängt wurde“, freut sie sich. &#13;
Die Projektgruppe bestand aus: &#13;
Julia Blumenröther, Katja Hähnlein, Annette Hock, Verena Hösl, Lydia Löser, Kathrin Maier, Vanessa Stefan, Corinna Tischler, Sebastian Wedel und Alisa Weiss.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/IGF_Amos-1024x683.jpg"
                        fileSize="105419"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Startseite_Schuelerforschungszentrum-1024x284.jpg"
                        fileSize="77040"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Hochschule trauert um Ehrensenator Dr. Bernhard Kapp]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/hochschule-trauert-um-ehrensenator-dr-bernhard-kapp/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Jul 2014 06:19:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/hochschule-trauert-um-ehrensenator-dr-bernhard-kapp/</guid>
                <description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende verstarb Dr.-Ing. E.h. Bernhard Kapp. Der Coburger Unternehmen wurde 1980 zum Ehrensenator der Hochschule Coburg ernannt. Er war ein wichtiger Förderer der Hochschule. So war er maßgeblich an der Gründung des Hochschul-Kuratoriums beteiligt und sorgte auf diese Weise für einen engen Kontakt der Hochschule zu den regionalen Unternehmen. Ihm war es immer ein Anliegen, junge Menschen an die Technik heranzuführen und er ermunterte die Hochschule, neue Studiengänge zu gründen, um so das Fächerspektrum zu erweitern und zu wachsen. Die Hochschule Coburg wird ihn in dankbarer Erinnerung behalten.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Am vergangenen Wochenende verstarb Dr.-Ing. E.h. Bernhard Kapp. Der Coburger Unternehmen wurde 1980 zum Ehrensenator der Hochschule Coburg ernannt. Er war ein wichtiger Förderer der Hochschule. So war er maßgeblich an der Gründung des Hochschul-Kuratoriums beteiligt und sorgte auf diese Weise für einen engen Kontakt der Hochschule zu den regionalen Unternehmen. Ihm war es immer ein Anliegen, junge Menschen an die Technik heranzuführen und er ermunterte die Hochschule, neue Studiengänge zu gründen, um so das Fächerspektrum zu erweitern und zu wachsen. Die Hochschule Coburg wird ihn in dankbarer Erinnerung behalten.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Startseite_Coburg_City-1024x284.jpg"
                        fileSize="68862"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/GasdeChristian-1024x691.jpg"
                        fileSize="95514"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="691"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr Mittel für Frauenförderung in der Wissenschaft]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-mittel-fuer-frauenfoerderung-in-der-wissenschaft/</link>
                <pubDate>Wed, 16 Jul 2014 06:01:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-mittel-fuer-frauenfoerderung-in-der-wissenschaft/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>In den letzten fünf Jahren stieg der Anteil der Professorinnen an der Hochschule Coburg von 9 Prozent auf 19 Prozent. Unterstützt wurde dieser Prozess von 2008 bis 2012 durch das Professorinnen-Programm I des Bundesbildungsministeriums, an dem die Hochschule Coburg erfolgreich teilgenommen hat. Jetzt bekommt sie als eine von drei bayerischen Hochschulen die Möglichkeit, durch das Professorinnen-Programm II in den nächsten fünf Jahren bis zu 300.000 Euro in die Frauenförderung zu investieren.</strong>&#13;
„Wir wollen die Mittel einsetzen, um den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule Coburg zu fördern“, erläutert Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit, die Frauenbeauftragte der Hochschule. Denn eine Karriere in der Wissenschaft und an einer Hochschule folgt eigenen Regeln. Hier spielt beispielsweise die internationale Vernetzung mit anderen Forscherinnen und Forschern eine wichtige Rolle. Angehende Wissenschaftlerinnen können nationale und internationale Konferenzen besuchen, um wahrgenommen zu werden. Es ist zudem wichtig zu wissen, wie Forschungsgelder und Stipendien akquiriert werden. &#13;
Die Hochschule Coburg wird daher in den nächsten Jahren den weiblichen Nachwuchs gezielt fördern. Die für den wissenschaftlichen Bereich zuständige Frauenbeauftragte Claudia Lohrenscheit will dabei schon bei den Bachelor- und Master-Studentinnen ansetzen. Sie sollen für eine wissenschaftliche Karriere begeistert werden und in Workshops das Rüstzeug bekommen, das dafür notwendig ist. &#13;
Für Monika Faaß, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule für den nicht-wissenschaftlichen Bereich, ist es ein besonderes Anliegen, neuen Kolleginnen an der Hochschule mit einer besonderen Willkommenskultur zu begegnen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, sich gut in der Hochschule zu vernetzen und die vielfältigen Angebote im Bereich der Frauen- und Familienförderung kennenzulernen. &#13;
In der ersten Phase des Professorinnen-Programms von 2008 bis 2012 wurden mehr als 270 Professuren von Frauen unterstützt und mit 150 Mio. Euro von Bund und Ländern gefördert. Auch für die zweite Runde des Programms stellen Bund und Länder insgesamt 150 Mio. Euro zur Verfügung. „Das Professorinnen-Programm wirkt. Es hilft, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Und es hat nachhaltigen Einfluss auf die Gleichstellungspolitik der Hochschulen. Nachwuchswissenschaftlerinnen brauchen Vorbilder und Perspektiven für ihre Karriere, sonst gehen sie den Hochschulen verloren“, sagt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>In den letzten fünf Jahren stieg der Anteil der Professorinnen an der Hochschule Coburg von 9 Prozent auf 19 Prozent. Unterstützt wurde dieser Prozess von 2008 bis 2012 durch das Professorinnen-Programm I des Bundesbildungsministeriums, an dem die Hochschule Coburg erfolgreich teilgenommen hat. Jetzt bekommt sie als eine von drei bayerischen Hochschulen die Möglichkeit, durch das Professorinnen-Programm II in den nächsten fünf Jahren bis zu 300.000 Euro in die Frauenförderung zu investieren.</strong>&#13;
„Wir wollen die Mittel einsetzen, um den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule Coburg zu fördern“, erläutert Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit, die Frauenbeauftragte der Hochschule. Denn eine Karriere in der Wissenschaft und an einer Hochschule folgt eigenen Regeln. Hier spielt beispielsweise die internationale Vernetzung mit anderen Forscherinnen und Forschern eine wichtige Rolle. Angehende Wissenschaftlerinnen können nationale und internationale Konferenzen besuchen, um wahrgenommen zu werden. Es ist zudem wichtig zu wissen, wie Forschungsgelder und Stipendien akquiriert werden. &#13;
Die Hochschule Coburg wird daher in den nächsten Jahren den weiblichen Nachwuchs gezielt fördern. Die für den wissenschaftlichen Bereich zuständige Frauenbeauftragte Claudia Lohrenscheit will dabei schon bei den Bachelor- und Master-Studentinnen ansetzen. Sie sollen für eine wissenschaftliche Karriere begeistert werden und in Workshops das Rüstzeug bekommen, das dafür notwendig ist. &#13;
Für Monika Faaß, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule für den nicht-wissenschaftlichen Bereich, ist es ein besonderes Anliegen, neuen Kolleginnen an der Hochschule mit einer besonderen Willkommenskultur zu begegnen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, sich gut in der Hochschule zu vernetzen und die vielfältigen Angebote im Bereich der Frauen- und Familienförderung kennenzulernen. &#13;
In der ersten Phase des Professorinnen-Programms von 2008 bis 2012 wurden mehr als 270 Professuren von Frauen unterstützt und mit 150 Mio. Euro von Bund und Ländern gefördert. Auch für die zweite Runde des Programms stellen Bund und Länder insgesamt 150 Mio. Euro zur Verfügung. „Das Professorinnen-Programm wirkt. Es hilft, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Und es hat nachhaltigen Einfluss auf die Gleichstellungspolitik der Hochschulen. Nachwuchswissenschaftlerinnen brauchen Vorbilder und Perspektiven für ihre Karriere, sonst gehen sie den Hochschulen verloren“, sagt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Startseite_FM-1024x284.jpg"
                        fileSize="81621"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[TAC überregional noch stärker vernetzt]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/tac-ueberregional-noch-staerker-vernetzt/</link>
                <pubDate>Tue, 15 Jul 2014 08:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/tac-ueberregional-noch-staerker-vernetzt/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC gewinnt nicht nur regional zunehmend an Bedeutung. Es ist auch überregional gut vernetzt. TAC-Vorstandssprecher Prof. Dr. Jürgen Krahl wurde jetzt zum Vorsitzenden der Fachkommission „Biokraftstoffe und Nachwachsende Rohstoffe“ der UFOP berufen. Er folgt damit auf Prof. Dr. Axel Munack vom Thünen-Institut Braunschweig.</strong>&#13;
Die anwendungsorientierte Forschung lebt davon, Fachleute unterschiedlicher Disziplinen mit den späteren Nutzern der neuen Technologie zusammenzubringen. In der Fachkommission „Biokraftstoffe und Nachwachsende Rohstoffe“ der UFOP (Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.), Berlin, beraten Forscher unterschiedlicher Disziplinen gemeinsam mit den großen Fahrzeugherstelllern wie der Volkswagen AG, der Deutz AG und der Mineralöl- und Biokraftstoffindustrie über die Forschungsthemen der Zukunft. Neben dem TAC sind Wissenschaftler der Universitäten Rostock und Magdeburg, die RWTH Aachen und das TFZ Straubing vertreten. Mit dabei sind auch die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe und die Forschungsvereinigung für Verbrennungskraftmaschinen. &#13;
Ziel ist es, die Wissenschaft stärker mit der Praxis zu verknüpfen und neue Forschungsergebnisse in die betriebliche Praxis zu integrieren. Dazu wird beispielsweise jährlich der Internationale Fachkongress „Biokraftstoffe der Zukunft“ ausgerichtet, der parallel zur Grünen Woche in Berlin stattfindet.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC gewinnt nicht nur regional zunehmend an Bedeutung. Es ist auch überregional gut vernetzt. TAC-Vorstandssprecher Prof. Dr. Jürgen Krahl wurde jetzt zum Vorsitzenden der Fachkommission „Biokraftstoffe und Nachwachsende Rohstoffe“ der UFOP berufen. Er folgt damit auf Prof. Dr. Axel Munack vom Thünen-Institut Braunschweig.</strong>&#13;
Die anwendungsorientierte Forschung lebt davon, Fachleute unterschiedlicher Disziplinen mit den späteren Nutzern der neuen Technologie zusammenzubringen. In der Fachkommission „Biokraftstoffe und Nachwachsende Rohstoffe“ der UFOP (Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.), Berlin, beraten Forscher unterschiedlicher Disziplinen gemeinsam mit den großen Fahrzeugherstelllern wie der Volkswagen AG, der Deutz AG und der Mineralöl- und Biokraftstoffindustrie über die Forschungsthemen der Zukunft. Neben dem TAC sind Wissenschaftler der Universitäten Rostock und Magdeburg, die RWTH Aachen und das TFZ Straubing vertreten. Mit dabei sind auch die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe und die Forschungsvereinigung für Verbrennungskraftmaschinen. &#13;
Ziel ist es, die Wissenschaft stärker mit der Praxis zu verknüpfen und neue Forschungsergebnisse in die betriebliche Praxis zu integrieren. Dazu wird beispielsweise jährlich der Internationale Fachkongress „Biokraftstoffe der Zukunft“ ausgerichtet, der parallel zur Grünen Woche in Berlin stattfindet.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/BildergalerieEignungstest2.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr erreichen mit Stipendium]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-erreichen-mit-stipendium/</link>
                <pubDate>Tue, 15 Jul 2014 08:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-erreichen-mit-stipendium/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>Mit Hilfe der Hochschule Coburg können sich Studierende um ein Stipendium bewerben. Die Studienstiftung des deutschen Volkes und das Max Weber-Programm sind nur zwei der Beispiele, bei denen es neben finanzieller auch ideelle Unterstützung gibt.</strong> &#13;
Ein Jahr wird Karin Schmitt demnächst in Neuseeland verbringen. Die Betriebswirtschaftsstudentin möchte dort am Eastern Institute of Technology studieren und Land und Leute kennenlernen. Möglich macht das u.a. ein Stipendium des Max Weber-Programms. Denn weil diese Programme ihre Stipendiaten auch in der persönlichen Entwicklung unterstützen wollen, übernehmen sie häufig die Kosten für solche Projekte. Für Karin Schmitt heißt das, Studiengebühren und Flug zahlt die Stipendienorganisation, einen kleinen Zuschuss als monatlichen Unterhalt gibt es noch dazu. &#13;
Karin Schmitt, Alina Rapke, Andrea Imhoff, Sophie Wagner und Miriam Weber können sich seit diesem Semester über ein Stipendium von Studienstiftung oder Max Weber-Programm freuen. In beiden Fällen werden die Studierenden direkt von der Hochschule als Stipendiaten vorgeschlagen. „Wenn sie dann ihre Unterlagen an die Organisationen schicken, haben sie gute Chancen genommen zu werden“, erklärt Achim Oettinger, Leiter des Career Service. Er unterstützt die Studierenden auch beim Bewerbungsverfahren und gibt Tipps, wie sie persönliche Auswahlgespräche am besten meistern können. &#13;
„Ich würde jedem empfehlen, die Bewerbung abzuschicken“, betont Studentin Sophie Wagner. „Wenn man das Ganze häufiger macht, wird man viel sicherer bei den nächsten Tests.“ Bei Sophie Wagner übernimmt die Studienstiftung jetzt ein monatliches Stipendium. Außerdem gibt es regelmäßige Treffen mit anderen Stipendiaten, gemeinsame Ausflüge und Sommerakademien, in der sich Teilnehmer des Programms interdisziplinär mit einem Thema beschäftigen. „Man trifft dort wirklich tolle Leute“, bestätigt Karin Schmitt. &#13;
Bei der Studienstiftung des deutschen Volkes liegt die Hochschule Coburg bayernweit auf Platz 2 der Hochschulen mit der besten Quote. Gemessen an der Gesamtzahl der Studierenden kommen hier also sehr viele Stipendien an. &#13;
Für mehr Informationen steht Achim Oettinger als Ansprechpartner zur Verfügung.&nbsp;]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>Mit Hilfe der Hochschule Coburg können sich Studierende um ein Stipendium bewerben. Die Studienstiftung des deutschen Volkes und das Max Weber-Programm sind nur zwei der Beispiele, bei denen es neben finanzieller auch ideelle Unterstützung gibt.</strong> &#13;
Ein Jahr wird Karin Schmitt demnächst in Neuseeland verbringen. Die Betriebswirtschaftsstudentin möchte dort am Eastern Institute of Technology studieren und Land und Leute kennenlernen. Möglich macht das u.a. ein Stipendium des Max Weber-Programms. Denn weil diese Programme ihre Stipendiaten auch in der persönlichen Entwicklung unterstützen wollen, übernehmen sie häufig die Kosten für solche Projekte. Für Karin Schmitt heißt das, Studiengebühren und Flug zahlt die Stipendienorganisation, einen kleinen Zuschuss als monatlichen Unterhalt gibt es noch dazu. &#13;
Karin Schmitt, Alina Rapke, Andrea Imhoff, Sophie Wagner und Miriam Weber können sich seit diesem Semester über ein Stipendium von Studienstiftung oder Max Weber-Programm freuen. In beiden Fällen werden die Studierenden direkt von der Hochschule als Stipendiaten vorgeschlagen. „Wenn sie dann ihre Unterlagen an die Organisationen schicken, haben sie gute Chancen genommen zu werden“, erklärt Achim Oettinger, Leiter des Career Service. Er unterstützt die Studierenden auch beim Bewerbungsverfahren und gibt Tipps, wie sie persönliche Auswahlgespräche am besten meistern können. &#13;
„Ich würde jedem empfehlen, die Bewerbung abzuschicken“, betont Studentin Sophie Wagner. „Wenn man das Ganze häufiger macht, wird man viel sicherer bei den nächsten Tests.“ Bei Sophie Wagner übernimmt die Studienstiftung jetzt ein monatliches Stipendium. Außerdem gibt es regelmäßige Treffen mit anderen Stipendiaten, gemeinsame Ausflüge und Sommerakademien, in der sich Teilnehmer des Programms interdisziplinär mit einem Thema beschäftigen. „Man trifft dort wirklich tolle Leute“, bestätigt Karin Schmitt. &#13;
Bei der Studienstiftung des deutschen Volkes liegt die Hochschule Coburg bayernweit auf Platz 2 der Hochschulen mit der besten Quote. Gemessen an der Gesamtzahl der Studierenden kommen hier also sehr viele Stipendien an. &#13;
Für mehr Informationen steht Achim Oettinger als Ansprechpartner zur Verfügung.&nbsp;]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Stipendiaten_Achim-1024x683.jpg"
                        fileSize="161460"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Header_CampusDesign-1024x263.jpg"
                        fileSize="47900"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="263"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Lisa_Boettiger.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Kim_Lea_Reinsberger_DSC_6455.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Architektur_Theresa_Weis-666x1024.jpg"
                        fileSize="52992"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="666" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Einsatz für die Wissenschaftsstiftung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/einsatz-fuer-die-wissenschaftsstiftung/</link>
                <pubDate>Mon, 14 Jul 2014 08:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/einsatz-fuer-die-wissenschaftsstiftung/</guid>
                <description><![CDATA[<p><strong>Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl und Kanzlerin Maria Knott-Lutze vertreten die Hochschule Coburg in zwei wichtigen Gremien der Wissenschaftsstiftung Oberfranken.</strong> </p>&#13;
<p>Die Stiftung hat sich im März mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung der vier oberfränkischen Hochschulen voranzutreiben. Dazu hat sich jetzt der Stiftungsrat zu einer konstituierenden Sitzung getroffen. Darin sind die vier Präsidenten der Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie der Hochschulen Coburg und Hof vertreten. Außerdem die drei Präsidenten der oberfränkischen Wirtschaftskammern sowie ein Vertreter der vbw und zwei Mitglieder der Stifterkonferenz. Prof. Dr. Michael Pötzl wurde von ihnen zum stellvertretenden Vorsitzenden des Stiftungsrats gewählt. </p>&#13;
<p>Kanzlerin Maria Knott-Lutze unterstützt die Wissenschaftsstiftung im Stiftungsvorstand. Beide werden in den kommenden Jahren dazu beitragen, dass die Qualität der Ausbildung in Oberfranken nachhaltig gestärkt wird. So soll auch der Aufbau eines Elitecampus unterstützt werden. Den Kontakt von Unternehmen zu Studierenden und (Nachwuchs-) Wissenschaftlern will die Wissenschaftsstiftung durch ihren Einsatz ebenfalls intensivieren. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl und Kanzlerin Maria Knott-Lutze vertreten die Hochschule Coburg in zwei wichtigen Gremien der Wissenschaftsstiftung Oberfranken.</strong> </p>&#13;
<p>Die Stiftung hat sich im März mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung der vier oberfränkischen Hochschulen voranzutreiben. Dazu hat sich jetzt der Stiftungsrat zu einer konstituierenden Sitzung getroffen. Darin sind die vier Präsidenten der Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie der Hochschulen Coburg und Hof vertreten. Außerdem die drei Präsidenten der oberfränkischen Wirtschaftskammern sowie ein Vertreter der vbw und zwei Mitglieder der Stifterkonferenz. Prof. Dr. Michael Pötzl wurde von ihnen zum stellvertretenden Vorsitzenden des Stiftungsrats gewählt. </p>&#13;
<p>Kanzlerin Maria Knott-Lutze unterstützt die Wissenschaftsstiftung im Stiftungsvorstand. Beide werden in den kommenden Jahren dazu beitragen, dass die Qualität der Ausbildung in Oberfranken nachhaltig gestärkt wird. So soll auch der Aufbau eines Elitecampus unterstützt werden. Den Kontakt von Unternehmen zu Studierenden und (Nachwuchs-) Wissenschaftlern will die Wissenschaftsstiftung durch ihren Einsatz ebenfalls intensivieren. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/132-Konstituierende-Sitzung-WissStiftung-Oberfranken.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/TerpinJuergen_01.jpg"
                        fileSize=""
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height=""
                        width="" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Startseite_AIMS-1024x284.jpg"
                        fileSize="65853"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Beruf und Familie gut vereinbar]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/beruf-und-familie-gut-vereinbar/</link>
                <pubDate>Fri, 11 Jul 2014 08:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/beruf-und-familie-gut-vereinbar/</guid>
                <description><![CDATA[<p><strong>Die Hochschule Coburg ist erneut mit dem Siegel „Familienfreundliche Hochschule“ ausgezeichnet worden. Das macht sie sowohl für Beschäftigte als auch für Studierende attraktiv.</strong> </p>&#13;
<p>Zum dritten Mal hat die Hertie-Stiftung das Zertifikat an die Hochschule verliehen. „Es bestätigt, dass wir die Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Familie fördern“, erklärt Monika Faaß. Als Familienbeauftragte begleitet sie den Prozess. 2007 wurde die Hochschule zum ersten Mal ausgezeichnet. Seitdem sind wichtige Projekte entstanden. Zum Beispiel die Kinderkrippe Campuszwerge, in die Studierende ihren Nachwuchs bringen können. Für die Kinder von Beschäftigten gibt es regelmäßig Ferienakademien. </p>&#13;
<p>In jedem Auditierungs-Verfahren werden Zielvereinbarungen für die nächsten Jahre festgelegt. „Der Schwerpunkt liegt dieses Mal in der Entwicklung eines Führungsleitbilds“, erklärt Monika Faaß. Außerdem soll die Randzeitenbetreuung für Kinder von studierenden Eltern ausgebaut und das Thema „Pflege von Angehörigen“ vertieft werden. </p>&#13;
<p>Mehr Informationen unter <a target="_blank" href="http://www.hs-coburg.de/familienfreundlich" rel="noopener">www.hs-coburg.de/familienfreundlich</a> </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Hochschule Coburg ist erneut mit dem Siegel „Familienfreundliche Hochschule“ ausgezeichnet worden. Das macht sie sowohl für Beschäftigte als auch für Studierende attraktiv.</strong> </p>&#13;
<p>Zum dritten Mal hat die Hertie-Stiftung das Zertifikat an die Hochschule verliehen. „Es bestätigt, dass wir die Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Familie fördern“, erklärt Monika Faaß. Als Familienbeauftragte begleitet sie den Prozess. 2007 wurde die Hochschule zum ersten Mal ausgezeichnet. Seitdem sind wichtige Projekte entstanden. Zum Beispiel die Kinderkrippe Campuszwerge, in die Studierende ihren Nachwuchs bringen können. Für die Kinder von Beschäftigten gibt es regelmäßig Ferienakademien. </p>&#13;
<p>In jedem Auditierungs-Verfahren werden Zielvereinbarungen für die nächsten Jahre festgelegt. „Der Schwerpunkt liegt dieses Mal in der Entwicklung eines Führungsleitbilds“, erklärt Monika Faaß. Außerdem soll die Randzeitenbetreuung für Kinder von studierenden Eltern ausgebaut und das Thema „Pflege von Angehörigen“ vertieft werden. </p>&#13;
<p>Mehr Informationen unter <a target="_blank" href="http://www.hs-coburg.de/familienfreundlich" rel="noopener">www.hs-coburg.de/familienfreundlich</a> </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Audit_UEbergabe-1024x683.jpg"
                        fileSize="174110"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Header_Zukunftsdesign-1024x263.jpg"
                        fileSize="71339"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="263"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Startseite_SeniorenUni-1024x284.jpg"
                        fileSize="29078"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Neue Wege für den Einzelhandel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/neue-wege-fuer-den-einzelhandel/</link>
                <pubDate>Thu, 10 Jul 2014 08:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/neue-wege-fuer-den-einzelhandel/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>Gehen in Coburgs Innenstadt die Läden pleite, weil sie sich nicht mehr gegen den Handel im Internet behaupten können? Studierende der Hochschule Coburg haben die Auswirkungen des Onlinehandels untersucht und festgestellt: Er bietet auch Chancen für Ladenbesitzer.</strong> &#13;
Ob Schuhe, Bücher oder die Kamera für den Strandurlaub – beinahe alles kann man heute im Internet kaufen. Mit ein paar Klicks sind die Waren bestellt und werden bequem vor die eigene Haustür geliefert. Sogar Brillen lassen sich virtuell anprobieren und testen, ob das Lieblingsmodell zur eigenen Gesichtsform passt. &#13;
Eva Wiesner vom gleichnamigen Fotoladen im Steinweg beobachtet auch bei ihren Kunden die Veränderung. „Wir merken immer wieder, dass die Leute sich schon online informiert haben.“ Dann zu erreichen, dass sie die Kamera nicht auch im Internet bestellen, sei eine große Herausforderung. &#13;
„Der Online-Handel wird die Einzelhandelslandschaft umpflügen“, sagt Prof. Dr. Roland Hertrich. Der Experte für Marketing und Verbraucherverhalten an der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Coburg hat mit seinen Studierenden verschiedene Theorien zum Online-Handel untersucht. Die Ergebnisse bestätigen, dass sich Einzelhändler anpassen müssen, wenn sie überleben wollen. Denn Internet-Unternehmen entwickeln immer bessere Modelle, um ihre Defizite auszugleichen. &#13;
Schwarzmalen will Hertrich aber nicht. Im Gegenteil: Einzelhändler können die Vorteile des Internets auch für sich nutzen, Kooperationen mit Online-Partnern eingehen und sich dem Markt anpassen. Eva Wiesner berichtet zum Beispiel von ihrer Facebook-Seite. Hier können Kunden sich auch untereinander austauschen und erleben, welchen Service der Laden bietet. „Einer Kundin konnten wir schon weiterhelfen, als sie gerade im Ausland unterwegs war.“ &#13;
Oder das Coburger Weinhaus Oertel. Das verbindet online mit offline – bietet einen virtuellen Rundgang durch den Laden auf seiner Homepage an, gleichzeitig kann man dort auch seinen Wein bestellen. &#13;
„Es geht letztendlich darum, Kundenbindung zu schaffen“, fasst Hertrich zusammen. Das könne auf ganz unterschiedliche Wege gelingen. Erlebnisstrategie ist das Stichwort für Student Patrick Büsch. „Sie müssen einen Service bieten, den der Online-Handel nicht bieten kann“, erklärt er. „Zum Beispiel, indem sie Ihre Kunden etwas sehen, fühlen oder riechen lassen.“ Zurück bleibt ein gutes Gefühl beim Interessenten. Und die Gefahr sinkt, dass dieser sich nur im Laden beraten lässt, um später dann im Internet zu bestellen. &nbsp; &#13;
Die moderne Technik können sich auch stationäre Händler zu Nutze machen. Zum Beispiel gibt es Apps, die beim Stadtbummel erkennen, wenn ein Kunde in Ladennähe ist und dann die neuesten Angebote aufs Handy schicken. In diesem sogenannten „location based marketing“ sieht Hertrich generell eine große Chance für den Einzelhandel. &#13;
Wer Interesse hat, mehr über die Arbeiten der Studierenden zu erfahren, kann sich an Prof. Hertrich, Tel.: 09561 – 317 261 oder <a class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" href="mailto:roland.hertrich@hs-coburg.de">roland.hertrich(at)hs-coburg.de</a> wenden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>Gehen in Coburgs Innenstadt die Läden pleite, weil sie sich nicht mehr gegen den Handel im Internet behaupten können? Studierende der Hochschule Coburg haben die Auswirkungen des Onlinehandels untersucht und festgestellt: Er bietet auch Chancen für Ladenbesitzer.</strong> &#13;
Ob Schuhe, Bücher oder die Kamera für den Strandurlaub – beinahe alles kann man heute im Internet kaufen. Mit ein paar Klicks sind die Waren bestellt und werden bequem vor die eigene Haustür geliefert. Sogar Brillen lassen sich virtuell anprobieren und testen, ob das Lieblingsmodell zur eigenen Gesichtsform passt. &#13;
Eva Wiesner vom gleichnamigen Fotoladen im Steinweg beobachtet auch bei ihren Kunden die Veränderung. „Wir merken immer wieder, dass die Leute sich schon online informiert haben.“ Dann zu erreichen, dass sie die Kamera nicht auch im Internet bestellen, sei eine große Herausforderung. &#13;
„Der Online-Handel wird die Einzelhandelslandschaft umpflügen“, sagt Prof. Dr. Roland Hertrich. Der Experte für Marketing und Verbraucherverhalten an der Fakultät Wirtschaft der Hochschule Coburg hat mit seinen Studierenden verschiedene Theorien zum Online-Handel untersucht. Die Ergebnisse bestätigen, dass sich Einzelhändler anpassen müssen, wenn sie überleben wollen. Denn Internet-Unternehmen entwickeln immer bessere Modelle, um ihre Defizite auszugleichen. &#13;
Schwarzmalen will Hertrich aber nicht. Im Gegenteil: Einzelhändler können die Vorteile des Internets auch für sich nutzen, Kooperationen mit Online-Partnern eingehen und sich dem Markt anpassen. Eva Wiesner berichtet zum Beispiel von ihrer Facebook-Seite. Hier können Kunden sich auch untereinander austauschen und erleben, welchen Service der Laden bietet. „Einer Kundin konnten wir schon weiterhelfen, als sie gerade im Ausland unterwegs war.“ &#13;
Oder das Coburger Weinhaus Oertel. Das verbindet online mit offline – bietet einen virtuellen Rundgang durch den Laden auf seiner Homepage an, gleichzeitig kann man dort auch seinen Wein bestellen. &#13;
„Es geht letztendlich darum, Kundenbindung zu schaffen“, fasst Hertrich zusammen. Das könne auf ganz unterschiedliche Wege gelingen. Erlebnisstrategie ist das Stichwort für Student Patrick Büsch. „Sie müssen einen Service bieten, den der Online-Handel nicht bieten kann“, erklärt er. „Zum Beispiel, indem sie Ihre Kunden etwas sehen, fühlen oder riechen lassen.“ Zurück bleibt ein gutes Gefühl beim Interessenten. Und die Gefahr sinkt, dass dieser sich nur im Laden beraten lässt, um später dann im Internet zu bestellen. &nbsp; &#13;
Die moderne Technik können sich auch stationäre Händler zu Nutze machen. Zum Beispiel gibt es Apps, die beim Stadtbummel erkennen, wenn ein Kunde in Ladennähe ist und dann die neuesten Angebote aufs Handy schicken. In diesem sogenannten „location based marketing“ sieht Hertrich generell eine große Chance für den Einzelhandel. &#13;
Wer Interesse hat, mehr über die Arbeiten der Studierenden zu erfahren, kann sich an Prof. Hertrich, Tel.: 09561 – 317 261 oder <a class="mail" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" href="mailto:roland.hertrich@hs-coburg.de">roland.hertrich(at)hs-coburg.de</a> wenden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Startseite_CampusDesignOpen-1024x284.jpg"
                        fileSize="46665"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mehr regenerative Komponenten im Biodiesel]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mehr-regenerative-komponenten-im-biodiesel/</link>
                <pubDate>Wed, 09 Jul 2014 09:15:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mehr-regenerative-komponenten-im-biodiesel/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>Wie muss ein Dieselkraftstoff aussehen, der über einen höheren regenerativen Anteil verfügt und trotzdem in modernen Dieselmotoren eingesetzt werden kann? Diese Frage beantwortet <a target="_blank" title="Opens external link in new window" href="http://fuels-jrg.de/8-parametrierung.html" rel="noopener">Band 8</a> der Fuels-Joint-Research-Group-Buchreihe, der aktuell im Rahmen der TAC Academy erschienen ist.</strong> &#13;
In einem Verbundprojekt haben Forscher aus Coburg und Braunschweig die physikalischen und chemischen Eigenschaften von potenziell geeigneten Kraftstoffkomponenten analysiert und neue Mischungen am Motor getestet. Ziel war es, Parameter für künftige Kraftstoffe zu definieren, die den Motorverschleiß und Schadstoffausstoß so gering wie möglich halten und gleichzeitig den Wirkungsgrad erhöhen. &#13;
Dabei haben die Wissenschaftler des Thünen-Instituts Braunschweig und des Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) ein Gemisch aus mehreren Komponenten entwickelt, das die Anforderungen für den Einsatz im Dieselmotor erfüllt: das sogenannte Multikomponentenblend REG50. „Die Ergebnisse im Bereich der Kraftstoff- und Emissionsanalytik führten sowohl zu einer neuen Lagerstabilität als auch zu einem besseren Verständnis der komplexen Zusammenhänge der einzelnen physikalisch-chemischen Kraftstoffparameter“, so das Fazit der Autoren. &#13;
Die <a target="_blank" title="Opens external link in new window" href="http://www.fuels-jrg.de/" rel="noopener">Fuels Joint Research Group</a> ist eine interdisziplinäre Forschergruppe von Professoren der TU Braunschweig, der Ruhr-Universität Bochum, dem Thünen-Institut Braunschwieg und dem TAC. Die Wissenschaftler wollen sowohl national als auch international die Kraftstoff-Forschung durch gemeinsame Forschungsprojekte vorantreiben. Die Ergebnisse publizieren sie - neben Fachaufsätzen in internationalen Zeitschriften - seit 2012 auch über eine eigene Buchreihe. &#13;
<strong>Bibliografische Daten: </strong> &#13;
Kevin Schaper, Axel Munack, Jürgen Krahl – Parametrierung der physikalisch-chemischen Eigenschaften von Biokraftstoffen der 1,5. Generation<br /> Herausgeber: Jürgen Krahl, Axel Munack, Peter Eilts, Jürgen Bünger, Cuvillier Verlag Göttingen 2014, ISBN 978-3-95404-724-6]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>Wie muss ein Dieselkraftstoff aussehen, der über einen höheren regenerativen Anteil verfügt und trotzdem in modernen Dieselmotoren eingesetzt werden kann? Diese Frage beantwortet <a target="_blank" title="Opens external link in new window" href="http://fuels-jrg.de/8-parametrierung.html" rel="noopener">Band 8</a> der Fuels-Joint-Research-Group-Buchreihe, der aktuell im Rahmen der TAC Academy erschienen ist.</strong> &#13;
In einem Verbundprojekt haben Forscher aus Coburg und Braunschweig die physikalischen und chemischen Eigenschaften von potenziell geeigneten Kraftstoffkomponenten analysiert und neue Mischungen am Motor getestet. Ziel war es, Parameter für künftige Kraftstoffe zu definieren, die den Motorverschleiß und Schadstoffausstoß so gering wie möglich halten und gleichzeitig den Wirkungsgrad erhöhen. &#13;
Dabei haben die Wissenschaftler des Thünen-Instituts Braunschweig und des Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg (TAC) ein Gemisch aus mehreren Komponenten entwickelt, das die Anforderungen für den Einsatz im Dieselmotor erfüllt: das sogenannte Multikomponentenblend REG50. „Die Ergebnisse im Bereich der Kraftstoff- und Emissionsanalytik führten sowohl zu einer neuen Lagerstabilität als auch zu einem besseren Verständnis der komplexen Zusammenhänge der einzelnen physikalisch-chemischen Kraftstoffparameter“, so das Fazit der Autoren. &#13;
Die <a target="_blank" title="Opens external link in new window" href="http://www.fuels-jrg.de/" rel="noopener">Fuels Joint Research Group</a> ist eine interdisziplinäre Forschergruppe von Professoren der TU Braunschweig, der Ruhr-Universität Bochum, dem Thünen-Institut Braunschwieg und dem TAC. Die Wissenschaftler wollen sowohl national als auch international die Kraftstoff-Forschung durch gemeinsame Forschungsprojekte vorantreiben. Die Ergebnisse publizieren sie - neben Fachaufsätzen in internationalen Zeitschriften - seit 2012 auch über eine eigene Buchreihe. &#13;
<strong>Bibliografische Daten: </strong> &#13;
Kevin Schaper, Axel Munack, Jürgen Krahl – Parametrierung der physikalisch-chemischen Eigenschaften von Biokraftstoffen der 1,5. Generation<br /> Herausgeber: Jürgen Krahl, Axel Munack, Peter Eilts, Jürgen Bünger, Cuvillier Verlag Göttingen 2014, ISBN 978-3-95404-724-6]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/WissmannDieter-1024x681.jpg"
                        fileSize="92036"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Header_Service-1024x263.jpg"
                        fileSize="40205"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="263"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Startseite_Forschungsschwerpunkte-1024x284.jpg"
                        fileSize="47329"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Vier spannende Projekte der Integrativen Gesundheitsförderung]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/vier-spannende-projekte-der-integrativen-gesundheitsfoerderung/</link>
                <pubDate>Tue, 08 Jul 2014 08:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/vier-spannende-projekte-der-integrativen-gesundheitsfoerderung/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>Dass zu erfolgreichem Projektmanagement mehr gehört als Planungswerkzeuge zu erarbeiten, lernen die Studierenden der Integrativen Gesundheitsförderung u.a. in den Projekten von Prof. Dr. Pamela Heise. Bei einer Präsentation haben die Gruppen ihre Ergebnisse vorgestellt.</strong> &#13;
Kontakt zu Partner aus der Praxis, semesterübergreifende Zusammenarbeit und Ideen, die später wirklich einmal realisiert werden sollen – das alles ist Bestandteil der Projekte, die die Studierenden erarbeiten. Seit einem Semester beschäftigen sie sich jeweils mit einem von vier Themen. Beteiligt sind dabei Studierende aus dem zweiten Semester des Bachelorstudiengangs „Integrative Gesundheitsförderung“. &#13;
Ein Konzept für „Urban Gardening in Coburg“ und für einen „seniorenfreundlichen Landkreis Lichtenfels“ entwickeln zwei der Gruppen, die anderen beiden arbeiten jeweils in Kooperation mit der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) an den Themen „Erarbeitung eines zertifizierten Wanderwegenetz“ sowie „Neupositionierung der Kur- und Heilbäder in der EMN“. &#13;
&nbsp;„Ich entwickle mit meinen Studenten keine Luftschlösser“, betonte Prof. Heise. Im Idealfall sollen die Ergebnisse realisiert werden. Deshalb ist auch der enge Austausch mit den Auftraggebern wichtig. Maria Kuhn und Laura Sponsel, die für den Landkreis Lichtenfels seniorenfreundliche Angebote entwickeln, haben in ihrer Gruppe eng mit dem Landratsamt Lichtenfels zusammengearbeitet. Die Studierenden waren zum Ortsbesuch in den entsprechenden Gemeinden, haben mit Bewohnern und Bürgermeistern gesprochen sowie eine empirische Untersuchung mit 1.500 Teilnehmern durchgeführt und ausgewertet. &#13;
„Wir haben dabei viel gelernt“, erklärte Maria Kuhn. „Zum Beispiel, wie wir Fragebögen bei zukünftigen Untersuchungen noch verbessern können.“ „Solche Lernerfolge können kaum über Vorlesungsformate erzielt werden. Erst Durchführung und Auswertung einer Befragung vermitteln einen solch signifikanten Erkenntniszuwachs“, verdeutlichte Pamela Heise. Die Projektpartner waren bei den Präsentationen anwesend und zollten in ihren Feedbacks ein hohes Maß an Wertschätzung für die Leistungen. Zudem gaben sie wertvolle Hinweise für den Projektfortgang im Wintersemester 2014. &#13;
Michaela Schraetz von der Europäischen Metropolregion Nürnberg lobte die Arbeit: „Sie haben sich wirklich viele Gedanken gemacht und damit eine tolle Basis geschaffen, auf der wir weiterarbeiten können.“ Für das Projekt „Zertifiziertes Wanderwegenetz“ hat sie auch ihrem Kollegen Markus Franz, Geschäftsführer des Frankenwald Tourismus Service Center die Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg ans Herz gelegt. Denn die gemeinsame Vermarktung der fränkischen Wanderwege ist auch für ihn interessant. Den Ausbau des studentischen Projekts oder sogar den Anstoß einer neuen gemeinsamen Kooperation könnte sich Franz gut vorstellen. &#13;
Die Projekte werden im Wintersemester 2014 fortgesetzt: dann wollen die Studierenden die Verbesserungsvorschläge der Projektpartner aufnehmen und die Arbeit weiter vorantreiben. &#13;
Einen ausführlichen Bericht zum Projekt „Urban Gardening“ gibt es unter <a target="_blank" title="Opens external link in new window" href="http://www.studieren-in-coburg.de/das-projekt/news/" rel="noopener">http://www.studieren-in-coburg.de/das-projekt/news/</a>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>Dass zu erfolgreichem Projektmanagement mehr gehört als Planungswerkzeuge zu erarbeiten, lernen die Studierenden der Integrativen Gesundheitsförderung u.a. in den Projekten von Prof. Dr. Pamela Heise. Bei einer Präsentation haben die Gruppen ihre Ergebnisse vorgestellt.</strong> &#13;
Kontakt zu Partner aus der Praxis, semesterübergreifende Zusammenarbeit und Ideen, die später wirklich einmal realisiert werden sollen – das alles ist Bestandteil der Projekte, die die Studierenden erarbeiten. Seit einem Semester beschäftigen sie sich jeweils mit einem von vier Themen. Beteiligt sind dabei Studierende aus dem zweiten Semester des Bachelorstudiengangs „Integrative Gesundheitsförderung“. &#13;
Ein Konzept für „Urban Gardening in Coburg“ und für einen „seniorenfreundlichen Landkreis Lichtenfels“ entwickeln zwei der Gruppen, die anderen beiden arbeiten jeweils in Kooperation mit der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) an den Themen „Erarbeitung eines zertifizierten Wanderwegenetz“ sowie „Neupositionierung der Kur- und Heilbäder in der EMN“. &#13;
&nbsp;„Ich entwickle mit meinen Studenten keine Luftschlösser“, betonte Prof. Heise. Im Idealfall sollen die Ergebnisse realisiert werden. Deshalb ist auch der enge Austausch mit den Auftraggebern wichtig. Maria Kuhn und Laura Sponsel, die für den Landkreis Lichtenfels seniorenfreundliche Angebote entwickeln, haben in ihrer Gruppe eng mit dem Landratsamt Lichtenfels zusammengearbeitet. Die Studierenden waren zum Ortsbesuch in den entsprechenden Gemeinden, haben mit Bewohnern und Bürgermeistern gesprochen sowie eine empirische Untersuchung mit 1.500 Teilnehmern durchgeführt und ausgewertet. &#13;
„Wir haben dabei viel gelernt“, erklärte Maria Kuhn. „Zum Beispiel, wie wir Fragebögen bei zukünftigen Untersuchungen noch verbessern können.“ „Solche Lernerfolge können kaum über Vorlesungsformate erzielt werden. Erst Durchführung und Auswertung einer Befragung vermitteln einen solch signifikanten Erkenntniszuwachs“, verdeutlichte Pamela Heise. Die Projektpartner waren bei den Präsentationen anwesend und zollten in ihren Feedbacks ein hohes Maß an Wertschätzung für die Leistungen. Zudem gaben sie wertvolle Hinweise für den Projektfortgang im Wintersemester 2014. &#13;
Michaela Schraetz von der Europäischen Metropolregion Nürnberg lobte die Arbeit: „Sie haben sich wirklich viele Gedanken gemacht und damit eine tolle Basis geschaffen, auf der wir weiterarbeiten können.“ Für das Projekt „Zertifiziertes Wanderwegenetz“ hat sie auch ihrem Kollegen Markus Franz, Geschäftsführer des Frankenwald Tourismus Service Center die Zusammenarbeit mit der Hochschule Coburg ans Herz gelegt. Denn die gemeinsame Vermarktung der fränkischen Wanderwege ist auch für ihn interessant. Den Ausbau des studentischen Projekts oder sogar den Anstoß einer neuen gemeinsamen Kooperation könnte sich Franz gut vorstellen. &#13;
Die Projekte werden im Wintersemester 2014 fortgesetzt: dann wollen die Studierenden die Verbesserungsvorschläge der Projektpartner aufnehmen und die Arbeit weiter vorantreiben. &#13;
Einen ausführlichen Bericht zum Projekt „Urban Gardening“ gibt es unter <a target="_blank" title="Opens external link in new window" href="http://www.studieren-in-coburg.de/das-projekt/news/" rel="noopener">http://www.studieren-in-coburg.de/das-projekt/news/</a>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Praesentation_IGF_Gruppe-1024x683.jpg"
                        fileSize="140986"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Praesentation_IGF_DoebereinerKaiser-683x1024.jpg"
                        fileSize="91762"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="683" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/07/Werkstaetten-1024x692.jpg"
                        fileSize="148732"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Mensa am Campus Design eingeweiht]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/mensa-am-campus-design-eingeweiht/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Jul 2014 14:48:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/mensa-am-campus-design-eingeweiht/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>Früher wurde hier Bier gelagert. Heute bedienen sich die Studierenden, Dozenten und Mitarbeiter an der Pasta- und der Salattheke. Die neue Mensa am Campus Design im Gewölbe des ehemaligen Hofbrauhauses mit ihren 140 Plätzen wurde jetzt offiziell eröffnet. Mit dabei war Wissenschafts-Staatssekretär Bernd Sibler.</strong> &#13;
In knapp sieben Monaten Bauzeit und einem Investitionsvolumen von 2,6 Mio. Euro realisierte die Klappan-Gruppe aus Bamberg die neue Mensa am Campus Design. Der Freistaat Bayern mietete die Gebäude für die Hochschule Coburg bzw. das Studentenwerk Oberfranken an. „Mit dieser neuen Mensa wird die Identität des Campus Design weiter gestärkt“, davon ist Wissenschafts-Staatssekretär Bernd Sibler überzeugt. Und er ergänzt: „Hier ist eine gelungene Synergie aus Altbau und Neubau zu betrachten.“ &#13;
Dass eine gute Infrastruktur für das Studieren wichtig ist, steht auch für Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl außer Frage: „Liebe geht durch den Magen“, so Professor Pötzl. Sein Dank galt allen am Bau Beteiligten und insbesondere dem Freistaat Bayern, der durch die Anmietung der Gebäude am Campus Design zeigt, wie wichtig ihm der in der bayerischen Verfassung verankerte Grundsatz ist, gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen. „Die Hochschulen vor Ort tragen wesentlich dazu bei, dass die Regionen sich gut entwickeln.“ Das bestätigen – so Professor Pötzl – etliche aktuelle Studien. &#13;
Der Betreiber der Mensa, das Studentenwerk Oberfranken, hält nun für die Studierenden der Hochschule Coburg ein breites Serviceangebot bereit. Neben den beiden Mensen am Campus Design und am Campus Friedrich-Streib-Straße wird aktuell die Kinderkrippe mit 24 Plätzen für die Kinder von Studierenden im Alter von sechs Wochen bis zu drei Jahren neu gestaltet. Zudem vermietet das Studentenwerk Oberfranken aktuelle 504 Studierenden-Apartments. &#13;
Die Klappan-Gruppe baut zudem am Campus Design weitere 100 Apartments, die ab 2017 ebenfalls vom Studentenwerk Oberfranken übernommen werden. Für Josef Tost, dem Geschäftsführer des Studentenwerks Oberfranken, sind damit die Rahmenbedingungen für ein Studium in Coburg sehr gut: „Hier lässt es sich nicht nur gut studieren, sondern auch gut leben“, ist sich Josef Tost sicher. &#13;
Peter Klappan, der Bauherr der neuen Mensa, nahm die Einweihung zum Anlass, sich bei allen am Bau beteiligten Planern und Handwerkern zu bedanken. „Gerade das Trockenlegen der feuchten Kellergewölbe war eine echte bauliche Herausforderungen, die wir gut gemeistert haben“, stellt Peter Klappan fest. &#13;
Den Beitrag des Coburger Hochschulfernsehens gibt es <a target="width=&quot;640" title="src=" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/mit-esser-willkommen" rel="noopener">hier</a>.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>Früher wurde hier Bier gelagert. Heute bedienen sich die Studierenden, Dozenten und Mitarbeiter an der Pasta- und der Salattheke. Die neue Mensa am Campus Design im Gewölbe des ehemaligen Hofbrauhauses mit ihren 140 Plätzen wurde jetzt offiziell eröffnet. Mit dabei war Wissenschafts-Staatssekretär Bernd Sibler.</strong> &#13;
In knapp sieben Monaten Bauzeit und einem Investitionsvolumen von 2,6 Mio. Euro realisierte die Klappan-Gruppe aus Bamberg die neue Mensa am Campus Design. Der Freistaat Bayern mietete die Gebäude für die Hochschule Coburg bzw. das Studentenwerk Oberfranken an. „Mit dieser neuen Mensa wird die Identität des Campus Design weiter gestärkt“, davon ist Wissenschafts-Staatssekretär Bernd Sibler überzeugt. Und er ergänzt: „Hier ist eine gelungene Synergie aus Altbau und Neubau zu betrachten.“ &#13;
Dass eine gute Infrastruktur für das Studieren wichtig ist, steht auch für Hochschul-Präsident Prof. Dr. Michael Pötzl außer Frage: „Liebe geht durch den Magen“, so Professor Pötzl. Sein Dank galt allen am Bau Beteiligten und insbesondere dem Freistaat Bayern, der durch die Anmietung der Gebäude am Campus Design zeigt, wie wichtig ihm der in der bayerischen Verfassung verankerte Grundsatz ist, gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen. „Die Hochschulen vor Ort tragen wesentlich dazu bei, dass die Regionen sich gut entwickeln.“ Das bestätigen – so Professor Pötzl – etliche aktuelle Studien. &#13;
Der Betreiber der Mensa, das Studentenwerk Oberfranken, hält nun für die Studierenden der Hochschule Coburg ein breites Serviceangebot bereit. Neben den beiden Mensen am Campus Design und am Campus Friedrich-Streib-Straße wird aktuell die Kinderkrippe mit 24 Plätzen für die Kinder von Studierenden im Alter von sechs Wochen bis zu drei Jahren neu gestaltet. Zudem vermietet das Studentenwerk Oberfranken aktuelle 504 Studierenden-Apartments. &#13;
Die Klappan-Gruppe baut zudem am Campus Design weitere 100 Apartments, die ab 2017 ebenfalls vom Studentenwerk Oberfranken übernommen werden. Für Josef Tost, dem Geschäftsführer des Studentenwerks Oberfranken, sind damit die Rahmenbedingungen für ein Studium in Coburg sehr gut: „Hier lässt es sich nicht nur gut studieren, sondern auch gut leben“, ist sich Josef Tost sicher. &#13;
Peter Klappan, der Bauherr der neuen Mensa, nahm die Einweihung zum Anlass, sich bei allen am Bau beteiligten Planern und Handwerkern zu bedanken. „Gerade das Trockenlegen der feuchten Kellergewölbe war eine echte bauliche Herausforderungen, die wir gut gemeistert haben“, stellt Peter Klappan fest. &#13;
Den Beitrag des Coburger Hochschulfernsehens gibt es <a target="width=&quot;640" title="src=" href="http://www.coburger-hochschulfernsehen.de/mit-esser-willkommen" rel="noopener">hier</a>.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Poetzl_Sibler_Heike_Klappan_Tost-1024x847.jpg"
                        fileSize="171423"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="847"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Werkstaetten-1024x692.jpg"
                        fileSize="148732"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Startseite_Weiterbildung-1024x284.jpg"
                        fileSize="47865"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Patenschaft für den Hohen Gang]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/patenschaft-fuer-den-hohen-gang/</link>
                <pubDate>Mon, 07 Jul 2014 08:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/patenschaft-fuer-den-hohen-gang/</guid>
                <description><![CDATA[<p><strong>Gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein Sektion Coburg (DAV) haben Studierende der Hochschule Coburg den Hohen Gang - einen Wanderweg in der Nähe der Coburger Hütte – auf Vordermann gebracht. Über Patenschaften wird das Projekt jetzt fortgesetzt.</strong> </p>&#13;
<p>Auf der Rückseite der Zugspitze liegt sie, die Coburger Hütte, traditionelles Ausflugsziel für viele Coburger. Mit wunderschönem Panorama und Blick über den Seebensee. Platz für über 80 Gäste bietet die Hütte von Juni bis September. Besitzer ist der DAV Coburg. </p>&#13;
<p>„Wir haben hier in den letzten Jahren viel umgebaut und erweitert“, erzählt DAV-Vorsitzender Thomas Engel. Dabei seien allerdings die Wege etwas zu kurz gekommen. Besonders der Hohe Gang - ein 500 Meter langer Aufstieg zur Coburger Hütte. Steinschläge und fehlende Sicherungen hatten ihn für Wanderer schwer begehbar gemacht. </p>&#13;
<p>Dieter Sitzmann, Professor im Studiengang Bauingenieurwesen, ist sofort begeistert von der Idee, mit Studierenden den Steig wieder freizumachen. Diese können dabei gleich etwas über das Konfliktpotential zwischen Naturschutz und Tourismus in den Bergen lernen und wie die Infrastruktur einer modernen Berghütte organisiert wird. Und: „Wir legen sehr viel Wert auf außerfachliche Kompetenzen, wie Teamarbeit oder die Fähigkeit, sich in fremde Themen einzuarbeiten“, erklärt Sitzmann. Deshalb wird das Projekt auch für alle Studiengänge der Hochschule geöffnet. </p>&#13;
<p>Ein Glück für Laura Brandenstein. Die Studentin im Master Soziale Arbeit wollte nämlich „unbedingt mitmachen“, erzählt sie. Wie der Großteil der insgesamt 17 Studierenden ist auch sie vorher noch nie geklettert. Im Kletterzentrum des DAV gibt es deshalb eine Einweisung. „Wir haben gelernt, wie wir uns angurten, sichern und was passiert, wenn wir uns wirklich mal ins Seil fallen lassen“, erklärt Bauingenieur-Student Moritz Scheuering. „Für jemanden, der noch nicht im Gebirge war, ist das wirklich eine Riesen-Herausforderung“, bestätigt Thomas Engel. </p>&#13;
<p>Die Studierenden bilden mehrere Einsatztrupps, die die Strecke nach und nach ablaufen. Die einen bohren Löcher in den Stein, die nächsten setzen Anker und spannen Seile. Möglich gemacht hat die Aktion eine Spende der VR-Bank Coburg. 5000 Euro stellt sie für die Arbeit zur Verfügung. </p>&#13;
<p>Damit der Hohe Gang auch in Zukunft so gut in Schuss bleibt, haben jetzt vier Studierende eine Patenschaft übernommen. Gemeinsam mit vier weiteren Kommilitonen, die gleich fürs nächste Jahr angelernt werden, fahren sie ehrenamtlich zur Coburger Hütte und pflegen den Bergweg. Kost und Logis übernimmt der DAV. </p>]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein Sektion Coburg (DAV) haben Studierende der Hochschule Coburg den Hohen Gang - einen Wanderweg in der Nähe der Coburger Hütte – auf Vordermann gebracht. Über Patenschaften wird das Projekt jetzt fortgesetzt.</strong> </p>&#13;
<p>Auf der Rückseite der Zugspitze liegt sie, die Coburger Hütte, traditionelles Ausflugsziel für viele Coburger. Mit wunderschönem Panorama und Blick über den Seebensee. Platz für über 80 Gäste bietet die Hütte von Juni bis September. Besitzer ist der DAV Coburg. </p>&#13;
<p>„Wir haben hier in den letzten Jahren viel umgebaut und erweitert“, erzählt DAV-Vorsitzender Thomas Engel. Dabei seien allerdings die Wege etwas zu kurz gekommen. Besonders der Hohe Gang - ein 500 Meter langer Aufstieg zur Coburger Hütte. Steinschläge und fehlende Sicherungen hatten ihn für Wanderer schwer begehbar gemacht. </p>&#13;
<p>Dieter Sitzmann, Professor im Studiengang Bauingenieurwesen, ist sofort begeistert von der Idee, mit Studierenden den Steig wieder freizumachen. Diese können dabei gleich etwas über das Konfliktpotential zwischen Naturschutz und Tourismus in den Bergen lernen und wie die Infrastruktur einer modernen Berghütte organisiert wird. Und: „Wir legen sehr viel Wert auf außerfachliche Kompetenzen, wie Teamarbeit oder die Fähigkeit, sich in fremde Themen einzuarbeiten“, erklärt Sitzmann. Deshalb wird das Projekt auch für alle Studiengänge der Hochschule geöffnet. </p>&#13;
<p>Ein Glück für Laura Brandenstein. Die Studentin im Master Soziale Arbeit wollte nämlich „unbedingt mitmachen“, erzählt sie. Wie der Großteil der insgesamt 17 Studierenden ist auch sie vorher noch nie geklettert. Im Kletterzentrum des DAV gibt es deshalb eine Einweisung. „Wir haben gelernt, wie wir uns angurten, sichern und was passiert, wenn wir uns wirklich mal ins Seil fallen lassen“, erklärt Bauingenieur-Student Moritz Scheuering. „Für jemanden, der noch nicht im Gebirge war, ist das wirklich eine Riesen-Herausforderung“, bestätigt Thomas Engel. </p>&#13;
<p>Die Studierenden bilden mehrere Einsatztrupps, die die Strecke nach und nach ablaufen. Die einen bohren Löcher in den Stein, die nächsten setzen Anker und spannen Seile. Möglich gemacht hat die Aktion eine Spende der VR-Bank Coburg. 5000 Euro stellt sie für die Arbeit zur Verfügung. </p>&#13;
<p>Damit der Hohe Gang auch in Zukunft so gut in Schuss bleibt, haben jetzt vier Studierende eine Patenschaft übernommen. Gemeinsam mit vier weiteren Kommilitonen, die gleich fürs nächste Jahr angelernt werden, fahren sie ehrenamtlich zur Coburger Hütte und pflegen den Bergweg. Kost und Logis übernimmt der DAV. </p>]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CoburgerHuette_Gruppe-1024x683.jpg"
                        fileSize="210364"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/CoburgerHuette_Arbeiten-1024x768.jpg"
                        fileSize="263406"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Produktdesign-Studierende räumen Preise ab]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/produktdesign-studierende-raeumen-preise-ab/</link>
                <pubDate>Wed, 02 Jul 2014 08:21:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/produktdesign-studierende-raeumen-preise-ab/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>Gleich zweimal darf sich Oliver Keyerleber über eine Auszeichnung  freuen. Für den Schreibtisch „Kosmos der Konzentration“ wurden er und  Madeleine Klein mit dem iF concept design award geehrt. Beim Hansgrohe  Preis 2014 zählt die gemeinsame Arbeit mit Fabian Bittner zu den fünf  besten.</strong> &#13;
Beim iF concept design award 2014 wurden die 91 besten  Nachwuchsdesigner ausgezeichnet. Insgesamt haben mehr als 14.000  Studierende aus der ganzen Welt ihre Ideen eingereicht. Mit „Kosmos der  Konzentration“ schaffen es Oliver Keyerleber und Madeleine Klein sogar  unter die 40 besten Nachwuchstalente. „Das ist sensationell“, freut sich  Prof. Gerhard Kampe, der die Studierenden betreut. &#13;
Im Rahmen des concept design award wurde auch der Hansgrohe Preis für  Badkonzepte vergeben. Hier räumten Oliver Keyerleber und Fabian Bittner  den fünften Platz ab. Das Duschkonzept „Kengai“ ermögliche, so die  Jury, „ein komplett neues Duscherlebnis.“ &#13;
Die Dusche verfügt über drei Kaskaden-Module mit unterschiedlichen  Funktionsweisen. Das Wasser strömt aus der oberen Kaskade und durchläuft  dann ein Dampf- und ein Kräutermodul. Mit einer Smartphone-App können  außerdem Lichtstimmungen in der Natur eingefangen und in der Dusche  projiziert werden.  &#13;
Rund 180 Konzepte von Nachwuchsdesignern aus aller Welt hatten sich  um die Auszeichnung beworben. Die Gewinner kommen neben Deutschland aus  China, Schweden und der Tschechischen Republik. Für Platz 5 gab es ein  Preisgeld von 500 Euro.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>Gleich zweimal darf sich Oliver Keyerleber über eine Auszeichnung  freuen. Für den Schreibtisch „Kosmos der Konzentration“ wurden er und  Madeleine Klein mit dem iF concept design award geehrt. Beim Hansgrohe  Preis 2014 zählt die gemeinsame Arbeit mit Fabian Bittner zu den fünf  besten.</strong> &#13;
Beim iF concept design award 2014 wurden die 91 besten  Nachwuchsdesigner ausgezeichnet. Insgesamt haben mehr als 14.000  Studierende aus der ganzen Welt ihre Ideen eingereicht. Mit „Kosmos der  Konzentration“ schaffen es Oliver Keyerleber und Madeleine Klein sogar  unter die 40 besten Nachwuchstalente. „Das ist sensationell“, freut sich  Prof. Gerhard Kampe, der die Studierenden betreut. &#13;
Im Rahmen des concept design award wurde auch der Hansgrohe Preis für  Badkonzepte vergeben. Hier räumten Oliver Keyerleber und Fabian Bittner  den fünften Platz ab. Das Duschkonzept „Kengai“ ermögliche, so die  Jury, „ein komplett neues Duscherlebnis.“ &#13;
Die Dusche verfügt über drei Kaskaden-Module mit unterschiedlichen  Funktionsweisen. Das Wasser strömt aus der oberen Kaskade und durchläuft  dann ein Dampf- und ein Kräutermodul. Mit einer Smartphone-App können  außerdem Lichtstimmungen in der Natur eingefangen und in der Dusche  projiziert werden.  &#13;
Rund 180 Konzepte von Nachwuchsdesignern aus aller Welt hatten sich  um die Auszeichnung beworben. Die Gewinner kommen neben Deutschland aus  China, Schweden und der Tschechischen Republik. Für Platz 5 gab es ein  Preisgeld von 500 Euro.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Keyerleber-768x1024.jpg"
                        fileSize="89057"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="1024"
                        width="768" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Klein_Keyerleber1-1024x682.jpg"
                        fileSize="135609"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="682"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/08/Header_Hochschule-1024x263.jpg"
                        fileSize="81378"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="263"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Not macht erfinderisch]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/not-macht-erfinderisch/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Jun 2014 10:02:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/not-macht-erfinderisch/</guid>
                <description><![CDATA[<strong>Der Produktdesign-Student Michael Sowinski bricht sich bei einem Fahrradsturz den Finger. Kurzerhand entwickelt er im Coburger Designlab eine individuelle Stütze.</strong>&#13;
Luftiger, nicht so sperrig und hygienischer – so beschreibt der angehende Produktdesigner die Vorteile seiner Orthese. Im Rapid Prototyping-Verfahren hat Sowinski die Fingerstütze gefertigt. Das heißt, ein Laserdrucker druckt das Ganze in einem Stück. Die Orthese besteht aus Kunststoff und schützt den Finger vor ungewollten Bewegungen und Belastungen. Gleichzeitig ist sie so flexibel, dass die Heilung optimal gefördert wird. &#13;
„Mein Arzt und dessen Kollegen fanden die Schiene aus medizinischer Sicht sehr gelungen“, erzählt Sowinski. „Für mich war diese Variante wesentlich angenehmer als die große Schiene mit Verband. Besser geschützt hat sie außerdem auch.“ &#13;
Im Rahmen diverser Projekte entstehen im Coburger Designlab von Prof. Peter Raab immer wieder medizinische Hilfsmittel. Erst kürzlich wurde zum Beispiel die Studentin Lisa Haubold für ihre <a target="_blank" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/index.php?id=6430&amp;tx_ttnews[tt_news]=3487&amp;cHash=7c76a04735d0a5963d42d62efc97f8e0" rel="noopener">Halskrause „breakbrace“</a> ausgezeichnet. Eine Schädelkorrekturorthese, die die Studenten Sascha Schiwon und Stefan Haeberlein entwickelt haben ist gerade auf dem Weg zu ersten klinischen Tests.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[<strong>Der Produktdesign-Student Michael Sowinski bricht sich bei einem Fahrradsturz den Finger. Kurzerhand entwickelt er im Coburger Designlab eine individuelle Stütze.</strong>&#13;
Luftiger, nicht so sperrig und hygienischer – so beschreibt der angehende Produktdesigner die Vorteile seiner Orthese. Im Rapid Prototyping-Verfahren hat Sowinski die Fingerstütze gefertigt. Das heißt, ein Laserdrucker druckt das Ganze in einem Stück. Die Orthese besteht aus Kunststoff und schützt den Finger vor ungewollten Bewegungen und Belastungen. Gleichzeitig ist sie so flexibel, dass die Heilung optimal gefördert wird. &#13;
„Mein Arzt und dessen Kollegen fanden die Schiene aus medizinischer Sicht sehr gelungen“, erzählt Sowinski. „Für mich war diese Variante wesentlich angenehmer als die große Schiene mit Verband. Besser geschützt hat sie außerdem auch.“ &#13;
Im Rahmen diverser Projekte entstehen im Coburger Designlab von Prof. Peter Raab immer wieder medizinische Hilfsmittel. Erst kürzlich wurde zum Beispiel die Studentin Lisa Haubold für ihre <a target="_blank" class="external-link-new-window" title="Opens external link in new window" href="https://www.hs-coburg.de/index.php?id=6430&amp;tx_ttnews[tt_news]=3487&amp;cHash=7c76a04735d0a5963d42d62efc97f8e0" rel="noopener">Halskrause „breakbrace“</a> ausgezeichnet. Eine Schädelkorrekturorthese, die die Studenten Sascha Schiwon und Stefan Haeberlein entwickelt haben ist gerade auf dem Weg zu ersten klinischen Tests.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Fingerschiene_Sowinski-1024x768.jpg"
                        fileSize="70868"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="768"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Startseite_Baublog_Hammer-1024x284.jpg"
                        fileSize="61617"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Weiterbildung für die Region]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/weiterbildung-fuer-die-region/</link>
                <pubDate>Mon, 30 Jun 2014 09:59:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/weiterbildung-fuer-die-region/</guid>
                <description><![CDATA[Direkt auf dem Coburger Marktplatz fand der Weiterbildungstag statt. 16 Aussteller aus verschiedensten Fachbereichen boten für jeden Interessierten das passende Weiterbildungsangebot - vom Sprachkurs über die Meisterausbildung bis zum Hochschulstudium. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Institut für lebenslanges Lernen der Hochschule Coburg. &#13;
Neben den Ständen auf dem Marktplatz konnten die Coburger verschiedene Workshops in den angrenzenden Cafés und Buchläden besuchen. „Die Coburger Fußgängerzone eignet sich wunderbar, um eine Vielzahl an Passanten zu erreichen“, freut sich Andreas Förster, Programmbereichsleiter der VHS Coburg. Dadurch erhielten die Bürger nicht nur einen guten Überblick über die Weiterbildungsangebote, auch die Aussteller hatten die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und ihre Zusammenarbeit zu intensivieren. &#13;
„Wir haben viele gute Gespräche geführt“, bestätigte auch Matthias Schmidt-Curio, Geschäftsführer der ASCO Sprachenschule. Sandra Gutgesell und Tobias Beuschel vom Institut für Lebenslanges Lernen freuten sich über das positive Feedback. „Es ist wichtig, sich gemeinsam zu zeigen, damit gerade die Angebotsvielfalt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückt“, erklärte Tobias Beuschel. Im nächsten Jahr soll der Weiterbildungstag deshalb erneut stattfinden.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Direkt auf dem Coburger Marktplatz fand der Weiterbildungstag statt. 16 Aussteller aus verschiedensten Fachbereichen boten für jeden Interessierten das passende Weiterbildungsangebot - vom Sprachkurs über die Meisterausbildung bis zum Hochschulstudium. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Institut für lebenslanges Lernen der Hochschule Coburg. &#13;
Neben den Ständen auf dem Marktplatz konnten die Coburger verschiedene Workshops in den angrenzenden Cafés und Buchläden besuchen. „Die Coburger Fußgängerzone eignet sich wunderbar, um eine Vielzahl an Passanten zu erreichen“, freut sich Andreas Förster, Programmbereichsleiter der VHS Coburg. Dadurch erhielten die Bürger nicht nur einen guten Überblick über die Weiterbildungsangebote, auch die Aussteller hatten die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und ihre Zusammenarbeit zu intensivieren. &#13;
„Wir haben viele gute Gespräche geführt“, bestätigte auch Matthias Schmidt-Curio, Geschäftsführer der ASCO Sprachenschule. Sandra Gutgesell und Tobias Beuschel vom Institut für Lebenslanges Lernen freuten sich über das positive Feedback. „Es ist wichtig, sich gemeinsam zu zeigen, damit gerade die Angebotsvielfalt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückt“, erklärte Tobias Beuschel. Im nächsten Jahr soll der Weiterbildungstag deshalb erneut stattfinden.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Weiterbildungstag_Gutgesell-1024x681.jpg"
                        fileSize="93188"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="681"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/HochmuthKatja-1024x692.jpg"
                        fileSize="83924"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="692"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Startseite_Stud_Inis3-1024x284.jpg"
                        fileSize="65365"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                                                </item>
                    <item>
                <category><![CDATA[Archiv]]></category>                                <title><![CDATA[Michael Pötzl im Bayerischen Landesbaukunstausschuss]]></title>
                <dc:type>news</dc:type>
                <link>https://www.hs-coburg.de/news/michael-poetzl-im-bayerischen-landesbaukunstausschuss/</link>
                <pubDate>Fri, 27 Jun 2014 08:29:00 +0200</pubDate>
                <dc:creator><![CDATA[Natalie Schalk]]></dc:creator>
                <guid isPermaLink="true">https://stage.web1.hs-coburg.de/news/michael-poetzl-im-bayerischen-landesbaukunstausschuss/</guid>
                <description><![CDATA[Der Landesbaukunstausschuss berät den Freistaat bei seinen Bauvorhaben in Sachen Baukultur und -qualität. Neben Michael Pötzl sind sechs weitere renommierte Experten aus Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur, Denkmalpflege und Kunst im Gremium vertreten. „Die Expertise der Mitglieder verschiedener Fachdisziplinen gibt der Baukunst und der Baukultur in Bayern wertvolle Impulse“, betonte Minister Joachim Herrmann bei der Einführung der neuen Mitglieder. &#13;
Auch Städten und Gemeinden steht der Ausschuss als freiwillig anzurufendes Beratungsgremium zur Verfügung. Die Bandbreite reicht vom Museumsneubau über innerstädtische Brücken bis hin zu einem zeitgemäßen Umgang mit Denkmälern. „Die Berufung in das Gremium ist eine große Ehre, denn ich bin nicht nur als Bauingenieur, sondern auch als Präsident der Hochschule Coburg berufen worden“, betonte Prof. Dr. Pötzl. „Gerade der zukunftsweisende Weg der interdisziplinären Ausbildung in der Fakultät Design waren hierfür ausschlaggebend. Die Zusammensetzung des Landesbaukunstausschusses ist ja selbst ein lebender Beweis dafür.“ &#13;
Der Landesbaukunstausschuss geht auf eine Kommission zurück, die König Ludwig I. bereits 1829 gegründet hat. Anfangs wurde sie vom bekannten Münchner Baumeister Leo von Klenze geleitet.]]></description>
                <content:encoded><![CDATA[Der Landesbaukunstausschuss berät den Freistaat bei seinen Bauvorhaben in Sachen Baukultur und -qualität. Neben Michael Pötzl sind sechs weitere renommierte Experten aus Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur, Denkmalpflege und Kunst im Gremium vertreten. „Die Expertise der Mitglieder verschiedener Fachdisziplinen gibt der Baukunst und der Baukultur in Bayern wertvolle Impulse“, betonte Minister Joachim Herrmann bei der Einführung der neuen Mitglieder. &#13;
Auch Städten und Gemeinden steht der Ausschuss als freiwillig anzurufendes Beratungsgremium zur Verfügung. Die Bandbreite reicht vom Museumsneubau über innerstädtische Brücken bis hin zu einem zeitgemäßen Umgang mit Denkmälern. „Die Berufung in das Gremium ist eine große Ehre, denn ich bin nicht nur als Bauingenieur, sondern auch als Präsident der Hochschule Coburg berufen worden“, betonte Prof. Dr. Pötzl. „Gerade der zukunftsweisende Weg der interdisziplinären Ausbildung in der Fakultät Design waren hierfür ausschlaggebend. Die Zusammensetzung des Landesbaukunstausschusses ist ja selbst ein lebender Beweis dafür.“ &#13;
Der Landesbaukunstausschuss geht auf eine Kommission zurück, die König Ludwig I. bereits 1829 gegründet hat. Anfangs wurde sie vom bekannten Münchner Baumeister Leo von Klenze geleitet.]]></content:encoded>

                                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Neuer_Beirat_01-1024x683.jpg"
                        fileSize="132409"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="683"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/Startseite_KinderUni-1024x284.jpg"
                        fileSize="90412"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                
                <media:content
                        url="https://www.hs-coburg.de/wp-content/uploads/2024/09/RZ_Banner_KinderUni_Startseite_1170x325_20230206-1024x284.jpg"
                        fileSize="45893"
                        medium="image"
                        expression="full"
                        type="image/jpeg"
                        height="284"
                        width="1024" />
                                                </item>
            </channel>
</rss>